Jantrscher zugleich lochenblatt für die Kreise Prilon, Büren, Stadt u. Amt Rüthen. Erscheint am Montag, Mitwoch u. Sonnabend und kostet in Brilon bei der Expedition 23 Sgr., durch die P ost bezugen, portofrei, 27½ Sgr. albjährlich. No. Montag, 15. 96. August 1853. Inserate und Bekanntmachungen kosten erstere 6 Pf., letztere 1 Sgr. die dreispaltige Petitzeile oder deren Raum.— Briefe und Gelder wer den franco erbeten. Politische Neuigkeiten. Berlin, 8. Aug. Die Mittheilung des Staats=Anzeigers, der kaiserlich russische General à la suite, Fürst Wladimir Alexandrowitsch Menczikoff habe den Stern zum Rothen Adler=Orden zweiter Kl. erhalten, bezieht sich auf den Sohn des durch seine Mission nach Konstantinopel bekannt gewordenen Fürsten, der bekanntlich heim Beginn des russisch=türkischen Streites Frankreich bereis'te Berlin, 8. Ang. Der Prinz von Preußen hat unterm 19. v. M. ein Patent vollzogen, durch welches der Rabbiner Bran, der erste Jude, zum Ehrenmitgliede der allgemeinen Landesstiftung zur Unterstützung hülfsbedürftiger Veteranen ernannt worden ist. Berlin, 9. Aug. Das Institut der hiesigen Haude= und Spener'schen Zeitung, hat durch de: Tod des ersten Vorstehers seiner Druckerei, Hrn. Karl Ludwig Otto Unger, welcher dem Institnte seit 54 Jahren seine Thätigkeit widmete, einen schmerzlichen Verlust erlitten Her: Unger ist in weiteren Kreisen durch die edse Mannesfestigkeit bekannt geworden, mit welcher er in den Tagen des Unglücks unseres Vaterlandes den Zumuthungen des französischen Commandanten in Berlin entgegen trat. Der Berstorbeue war Mitbesitzer einer der bedeutenesten unserer Buchdrucker=Offieinen. Berlin, 9. Aug. Die eben ausgegebene Abschiedspredigt des Pastors Krummacher, der als Hosprediger nach Potsdam gegangen, enthält die Erzählung, er habe vor 33 Jahren in Frankfurt a. M. gepredigt und dabei einen Witz über die Hosprediger gemacht, der ihm einen Verweis aus dem geistlichen Ministerium zugezogen habe! Uebrigens hat diese Prediet viele beherzigungswerthe Wahrheiten: er sagt, man möge nicht meinen, die Bajonette und das Evangelium hielten die Gesellschaft zusammen: die Liebe dürfte nicht # vergessen werden! deßhalb fordert er auch Eintracht in der evangelischen Kirche, unbekümmert um Confession und Katechismus. Berlin, 10. Aug. Wir sahen einen gestern eingegangenen authentischen Bericht aus den Donau=Fürstenthümern. Die Russen haben durch die Ueberschwemmung der Fürstenthümer mit einer Kriegsarmee das unglückliche Land ruinirt. Die Landleute mußten gerade während der Aerntezeit nicht nur ohne Unterbrechung Fuhrdienste leisten, sondern auch jetzt ihr Gespann zur Herbeischaffung von Fouragen und anderen Armee=Bedürfnissen hergeben. Zur Einbringung der Aernte fehlen daher die Kräfte. Elbing, 8. Aug. Die Nachricht, welche wir heute mitzutheilen haben, kommt zwar spät, aber wir denken, sie kommt doch zu rechter Zeit. Schon um die Mitte Juni erschien der Herr Ober=Präsident Eichmann in unserer Stadt und conferirte mit dem Oberbürgermeister Phillips und mit einigen anderen unserer geachtetsten, aber keineswegs durch eine bestimmte Parteistellung, wie man so sagt, compromittirten Mitbürger. Der Zweck dieser Con#ferenzen war, den Oberbürgermeister zu einer Erklärung zu verhaß er sein politisches Verhalten in der National=Verlammiung und in der 1849 aufgelös'ten zweiten Kammer als ein Errthümliches anerkenne und dasselbe jetzt bereue. Phillips lehnte Lins,„ selchze Erklärung ab und beharrte bei seiner Ablehnung, als viefelbe Pproposition etwa drei Wochen später wiederholt wurde. die anderen von dem Herrn Ober=Präsidenten berufenen Männer, deren ruhige Besonnenheit und deren warmes Interesse für das Wohl der Stadt allgemein anerkannt sind, beide Male, daß sie ihrem Oberbürgermeister zur Abgabe der verlangten Erklärung nicht rathen könnten, obwohl ihnen eröffnet wurde, daß, im Falle sie abgegeben würde, unsere hiesigen Verhältnisse stigere Gestalt, als bisher gewinnen würden. Sie beharrten däbei, daß die Haltung und die auch von der Regierung nicht verkannte. unserem Gemeigwesen nur ersprießliche Thätigkeit der städtischen Verhältnissen irgend welcher Art stehe, sondern daß eine politische Wirrsamten diesen Behörden notorisch nur von Personen angeusiade, eghshge ien BischepeiG as Ganstealate hoe Piae Vecalteng; isge Conmonal.=Verwaltung, doch wigen läusig enhoben hase. 2.p 1848 star amthen Magdeburg, 10. Auz. Ee hat Se. Maj, der König am 28. Juli einer Deputation unserer Stadt, an deren Spitze der Bürgermeister, OberRegierungerath Hasselbach, stand, huldreich zugesagt, gegen den 11. Septbr. hieher zu kommen und der Grundsteinlegung zum Ausbaue des Klosters St. Augustini beizuwohnen. Münster, 9. Ang. Der Oberkandes=Rabbiner Sutro hierselbst hot zwei Söhne, von denen er den einen der Rechtswissenschaft, den andern dem Baulache sich hat widmen##lassen. Bevor sie jedoch zum Studium ihres Berufes überzingen, hatte der Vater ausdrücklich darüber höheren Ortes angefragt, ob. ihnen ihr jüdisches Glaubensbekenntniß auch später kein Hinderniß bei einer Anstellung im Staatsdienst sein würde, worauf er die beruhigendsten Versicherungen erhielt. Dessen ungeachtet hat der sich dem Baufache widmende Sohn, obgleich er bereits bei einigenöffentlichen Bauten Dienste geleistet und sich dabei für sein Fach sehr bewährt hat, keine Anstellung im Staatsdienste erhalten können, weshalb er sich an den König von Holland gewendet, vou dem er mit Auszeichnung beschäftigt wird. Münster, 9. Aug. Gestern Abends traf der hochwürdigste Georg Müller von seiner Reise nach Rom im besten Wohlsein und zur größten Freude der Einwohner hiesiger Stadt hier ein. Gegen 5 Uhr heute Nachmittags machten der hiesige Magistrat und der Gemeinderath in pleno ihren Besuch und überreichten eine Adresse. Heute Abends brachte die hiesige Akademie einen feierlichen Fackelzug und morgen Abends werden die hiesige Bürgerschaft, die Sodalität und der Gesellen=Verein edenfalls ihre Bewillkommung durch prächtige Fackelzüge kund geben. Elberfekd, 10. Aug, Wie wir vernehmen, hat die philosophische Faeuktät der Universität Jena unserem Mitbürger, dem Hrn. Karl Friedr. v. d. Heydt, aus Anlaß mehrerer von demselben verfaßten wissenschaftlichen Arheiten, namentlich einer Abhandlung über odas Gastmahl von Platon, die philosophische Doctorwürde durch einstimmigen Beschluß zuerkannt. Hannover, 9. Aug. Es wird uns mitgetheilt, daß einem hiesigen augesehenen Bürger, dessen couservative Gesinnung keinem Zweifel unterliegt, die von ihm zum Zweck einer Vergnügungsreise erbetene Paßkarte von der Policei=Direction verweigert worden ist. Wenn schon solche Verweigerungen aus politischen Gründen leider nicht zu den Seltenheiten auch in unserem Lande gehören, so ist die vorliegende doch um so bemerkenswerther, als ihr politische Gründe gänzlich fremd sind, als sie vielmehr bei der völligen Unbescholtenheit des durch sie Betroffenen nur wegen der Bestrebungen gegen ihn verfügt sein kann, mit welchen derselbe der Wahl Steinacker's sich angenom men hat. Wir würden also hier den ersten Fall einer Paßkarten=Verweigerung wegen Mißliebigkeit auf religiösem Gebiete zu registriren haben. Kassel, 9. Aug. Die Kasseler Zez. theilt in ihrem amtlichen Theile ein Gesetz vom 4. August mit, ndie Strafe der körperlichen Züchtigung, so wie die Bestrafung der von Kindern verübten Vergehen betreffend.“ Vom Main, 8. Aug. Als die Ursache der zwischen den Höfen von Darmstabt und Perlin dermalen obwaltenden Differenz kann der Umstand bezeichnet werden, daß ein eigenhändiges Schreiben Sr. k. Hoh. des Großherzogs von Hessen an Se. Majestät den Kömg von Preußen, in weichem die Abberufung des k. preuß. Minister=Residenten Freiherru v. Canitz und um Ersetzung dieses Gesandten durch einen andern Vertreter der Krone Preußen nachgesucht wurde, die Folge hatte, daß Frhr. v. Canitz zwar von Darmstadt abberufen, aber mit dem ungleich wichtigeren Gesandschaftsposten in Wien, wenn auch nur einstweilen, betraut und der in Darmstadt erledigte Posten nicht sofort wieder besetzt wurde, worauf die Zurückberufung des großh. hess. Geschäftsträgers aus Berlin erfolgte. Als Veranlassung zu dem Schreiben des Großherzogs wird angegeben, daß Frhr. von Canitz sich, wie dem Großherzog hinterbracht wurde, über einen dem großh. Hause nahe verwandten und dem Großherzog perfönlich befreundeten Fürsten, den Kurfürsten von Hessen nämlich, mißliebige Aeußerungen erlaubt hat. Bei dem wechselseitigen Austausch von Freundschaftsbezeugungen, die kürzlich zu Potsdam und Kassel sattfanden, ist es beinahe unerklärlich, daß diese Angelegenheit einen solchen Verlauf nehmen konnte. Stuttagrt, 9. Aug. Nach Frankfurt ist gestern, wie das hiesige Tageblattn mittheilt, eine durch den Verleger desselben aus Auftrag verkaufte, bisher noch unbekannt gewesene Orginalhandschrift Fr. v. Schiller's mit einem kleinen Gedicht aus seiner Jugendzeit gekommen. Dasselbe war im Besitz einer Offizierswittwe und wurde von Schiller als Knabe und Schüler der lateinischen Schule in Ludwigsburg an einen seiner Mitschüler, den nachmaligen Hauptmann Link von der Arkillerie, gerichtet, den er in Versen bat, iym sein Zedermesser zu leihen. Auf ergaugenes Ausschreiben wurde das Gedichtchen, das nicht ganz ohne Werth sein soll, von Hru. v. Kaulla hier erkauft und wanderte als Geschenk an Frau v. Rothschild nach Frankfurt. Wien, 8. Aug. F.=Z.=M. Ludwig Freiherr v. Welden ist am Morgen des 7. August in Gratz gestorben. Wien, 8. Aug. Nach einer telegraphischen Depesche der Independance Belge aus Wien wurde die Ceremonie der Vermählung durch Vollmacht der Erzherzogin Marie mit dem Herzoge von Brabant am 10. August Abends 6 Uhr in der Eapelle des Schlosses von Schönbrunn durch den Erzbischof von Wien vollgggen. — Den Vergleich annehmen, heißt für die Pforte: Abdication der Souverainetät, d. i. Annahme der Theilung des Reiches, in homöopathischer Dosis beigebracht; dasselbe nicht annehmen aber heißt: Kampf auf Leben und Tod um ihre Existenz mit allen beginnen, denen die Existenz ein Dorn im Auge ist. Nach heute angelangten Briefen; wächst der Fanatismus; durch alle Straßen hört man den einst so gefürchteten Ruf:=Tod den Giaurs!:(Hunden) erschallen. Der Divan felbst soll aufs riefste entrüstet sein über den von Rußland anbefohlenen Abbruch der gesandschaftlichen Beziehungen der Beamten mit der Pforte. Diese Briefe besagen auch, daß eine der letzterhobenen Ferderungen, die dem Ultimatum beigefügt worden sein, in dem an die Pforte gestellten Begehren bestehe, alle in dem türkischen Reiche sich aufhaltenden Flüchtkinge den reckamirenden Mächten auszuliefern. Rom, 11. Juli. Das päpstliche Breve über die gemischten wovon die deutschen Zeitungen voll waren, hat in der Wirklichkeit gar nicht existirt. Es handelt sich nur um einen Bescheid von Trier Seitens der Versammlung des heiligen Officiums, welcher zu einer irrigen Erklärung Veranlassung gegeben hatte. Jetzt ist das wahre Sachverhältniß in Folge einer Anfrage mehrerer Bischöfe Deutschlands zur völligen Zufriedenheit aufgeklärt worden. Eben so überbringt der preußische Minister die Zusicherung über die Aufrechthaltung des bekannten Breve's von Pius VIII. vom 25. März 1830, welches im Jahre 1834 vom Staate angenommen und den beiheiligten Ordinarien zur Publicirung mitgetheilt wurde. Es scheint nicht, daß die päpstliche Curie jetzt gesonnen ist, gegen die Weise, wie das genannte Brevo seit dem Jahre 1838 am Rheine und in Westfalen zur Ausführung gebracht wurde, zu remonstriren. Madrid, 5. Aug. Die Intrigue zwischen hier und Paris hat vorerst ausgespielt; Moyano hat; wie die amtliche Gacetv sagt, uwegen körperlicher Leiden= das Portefeuille der öffentlichen Bauten und des Ackerbaues niedergelegt. Die Partei Lersundy hat gesiegt und somit den Candidaten der Minister=Präsidentschaft, Herrn Calderon de la Barca, verdrängt. Londou, 9. Aug. Interessante Berichte über die chinessische Revokution, bis zum 30. Mai reichend, sind hier eingelaufen. Sie sind an Bord des Kriegoschiffes Hermes geschrieben, welches den britischen Agenten Sir 3. Bonham nach Naukng brachte. Im Wesentlichen bestätigen sie die früheren Berichte.— Die Rebellen, die von den Missionaren gern mit den schottischen Puritanern verglichen werden— glauben an ihren Beruf, alle Mandschus Männer, Weiber und Kinder, auszurotten, weßhalb ihnen die Engländer das Studium des neuen Tastaments, anstatt des alten, empfehlen. Ihr Oberhaupt, der Fürst des Weltfriedens, hat 36 Weiber, und die andern Mitglieder der jung=chinessischen Hierarchie predigen und üben eine verhältnißmäßig abgestufte Vielweiberei. Die Times bemerkt daher, man wisse noch nicht recht, ob es ein Luther oder ein Mahomed sei, der den Zerstörungskrieg gegen die Götzenbilder von Alt=China führe. Konstan tinopel, 28. Juli. Durch das letzte Galaczer Dampfschiff sandte die Pforte den Beamten der Moldau und Walachei die Ordre, sich augenblicklich nach Konstantinopel zu verfügen. Man will sogar noch weiter gehen, die Beamten sollen nämlich im Weigerungsfalle abgesetzt werden. Das Absetzungsdecret liegt bereit. Uebrigens faßte die Pforte diesen Entschluß erst nach reiflicher Berathung mit dem fremden Gesandten und nachdem sie das Einverständniß Frankreichs und Englands zu diesem Schritte erlangt. Belgrad, 6. Aug. Ein britischer Courier ist von hier nach Konstantinopel geeilt, welcher aus Auftrag Lord Clarendons dem britischen Abgesandten, Lord Stratford de Redeliff, die bestimmte Weisung bringt, die Annahme des von Rußland genehmigten Ausgleichungsvorschlages von Seite der Pforte zu erwirken. Der gleiche Auftrag ist Freiherrn v. Bruck von dem k. k. österr. Cabinette ertheilt worden. Bucharest. Der Ober=Befehlshaber der russischen Truppen, Fürst Gortschakoff, ist vorgestern in unsere Stadt eingezogen. Er ist ein Mann im Alter von 67 Jahren und mit einer Unzahl Orden geschmückt. Die griechischen Bischöse machten ihm ihre Aufwartung und hielten eine aurede in Bezug auf die drei Schutzherrn des heiligen Grabes. Der General küßte beiden Bischösen die Hand und zeigte sich gegen sie zuvorkommender, als gegen den regierenden Fürsten selbst. New=York, 27. Juli. In Neu=Orleans grassirt das gelbe Fieber unter den niederen Volksclassen. Täglich sterben 30 bis 40 Personen. In Pettis County(Missouri) wurde ein Sclave, der eine Frau ermordet hatte, lebendig verbrannt und sein Herr, als Mitschuldiger, aus dem Staate verwiesen. Einige puritanische Besucher der Ausstellung in New=York nahmen solches Aergerniß an den nackten Bildsäulen im Krystall=Palaste, daß die Directoren gezwungen wurden, die Statuen mit Unterröcken und Hosen zu versehen oder ihnen doch eine Hülle umzuwerfen.— Der Telegraph von Neu=Orleans berichtet aus Mexkiko bis 16. Juli. Die Zeitungen waren voll von Erörterungen über die angeblich von Sant Anna begünstigte„spanische Schutzherrschaft.“ Santa Auna bereitet die Vereinizung von Staat und Kirche vor, und hat eine Commision ernannt, um Statuten oder Verhaltungs=Regeln für die zur Rückkehr eingeladenen Jesuiten zu entwerfen. Graf Raousset de Boulbon, der bekannte französische Abenteurer, war in Mexiko angekommen und hatten dem Präsidenten einen Besuch abgestattet.— In Verra Cruz die Cholera, in Jalasco furchtbare Ueberschwemmungen, in Südmexiko Heuschrekken=Schwärme, die auf eine Strecke von 400 Miles alle Korn= und IndigoSaaten zerstört haben. Pormont, 41. Aug. Die Zeitungen hätten holb so viel Lärm schlagen sollen über die Wiedereröffnung-der Spielhölle in Pyrmont. Unsere Herrn Bankhalier aus Frankreich sind ausgeblieben und mit ihnen die vertragsmäßig vorauszuzahlende Pachtsumme. Sonst geht's mit der Saison, die allerdings, was das genus anbelangt, mehr eine Damencur ist.(Wald. Anz.) amtliche Gacetv le der öffentlichen Partei Lersundy er=Präsidentschaft, nessische Revokution, sind an Bord des n Agenten Sir 3. zen sie die früheren mit den schottischen uf, alle Mandschus n die Engländer das pfehten. Ihr Oberdie andern Mitglieine verhältnißmäßig visse noch nicht recht, sungskrieg gegen die Halaczer Dampfschiff bei die Ordre, sich ill sogar noch weiter bgesetzt werden. Das diesen Entschluß erst nd nachdem sie das ritte erlangt. ist von hier nach Clarendons dem iff, die bestimmte and genehmigten zu erwirken. Der k. k. österr. Caruppen, Fürst Gortein Mann im Alckt. Die griechischen anrede in Bezug eneral küßte beiden nder, als gegen den s gelbe Fieber unter ersonen. In Pettis mordet hatte, lebenn Staate verwiesen. )ork nahmen solches daß die Directoren sen zu versehen oder in Neu=Orleaus bezen voll von Erörtespanische Schutzherrgat und Kirche vor, Verhaltungs=Regeln Graf Raousset de Nexiko angekommen In Verra Cruz die Züdmexiko HeuschrekKorn= und Indigotteu holb so viel er Spielhöllen in reich sind ausgezuzahlende Pachtrdings, was das (Wald. Anz.) Fraueuch araktere während der französischen Schreckenszeit. (Fortsetzung): war in der Nacht vom 30. auf den 31. März 1794. Camille wollte gerade zu Bette gehen, als er draußen das Klirren von Gewehren hörte.„Ich werde verhaftet,“ sagte er gefaßt, drückte Lucile und seinen kleinen Loulou ans Herz und riegelte dann eigenhändig die Hausthüre auf. Desmoulins wurde in das Gefängniß des Luxemburg abgeführt. Lucile sank vernichtet aufs Bett und kam erst wieder zu klarem Bewußtsein, als ihr ein vertrauter Freund Camilles einen Brief von ihrem Wolf— wie sie ihren Mann zu neunen pflegte— brachte. Sie antwortete dem Ueberbringer des Briefes, der ihr vsehergehziche auslößen fachte: ### Bemühen! Ich weine als Weib, weil Camille leibis, Wen fi ihn an allem Noth leiden lassen, weil er uns nicht mich beseelt männlicher Muth, und ich werde ihn retten!... Warum sie mich nur frei gelassen haben, mich? Glauven sie, ich werde meine Stimme nicht erheben, weil ich ja nur ein schwaches Weib sei? Haben sie auf mein Stillschweigen geAie hhee den Jakobinern gehen, iu Robespierrel:— Euae im T tiche setze Alles in Bewegung; wie Camilles guter #g: ltie sie, leidend, was nur das Herz eines treuen Weibes leiden kann, um sein Gefängniß her; sie machte sogar den Verum scrin e Tchwörung, einen Aufstand zu Stande zu bringen, n„##### Lann zu befreien und die Sache, die sie für die gute hielt, zu retten— vergebliche Anstrengungen! Geine Wwischus eibunale zum Page an 4. April 1794 vom Revolutions. „weil er das Revolutionssystem Paprst, vnd, die Monarchie wieder herzuselen beabsichügt habe. den lesten Augenbich izu eschehen: aber er wehrie sich bis auf ward er auf den 8 sezen die bruicle Gewalt. Nur mit Mähe F#e„ un, ven Karren gezwängt. Der Muth war von ihm gereicheg, dras sese Beschuldigung hatte er nicht verdient. Am J. Apin P7# Morgens starb er: in der Hand eine Locke seiner gg ich theuren Lueile haltend. Glühend in der Liebe, wie er, ein Opfer seiner edleren Natur. Gesingnisse versach Latemn in se in das traaische Stichel Srund, Saint=Just trat auf: Kast. des Hingrichteten zu verwickln. i au, eucm wurde verhafter und vor Gericht gestellt. General Dinon, wurde behauptet, sei ihr Mitschuldiger. Zwar konnte weder ihm noch ihr ein solches Vorhaben bewiesen beit fehle. und der Wile“; woit ihr nur Krast und Gelegen mand gewost... 4, sa ost nur die Möglichteit, daß seAngetscoten dam Zeugniß genug. Beide A.g#.##,purden zum Tode verurheilt. 66 Als vas urtheil verkündet wurde, erhob sich die muthige Frau und sprach die denkwürdige Prophezeiung: wissen St. nicht, dag ae u gug si., die Feiglinge!. Aber wissen Sie n..,#. Jcauenblut den Tyrannen stets verderbenund Oe daß das Blut eines Weibes die Targuinier und Vaterlandl und Rom vertried P.. Freue Dich, mein Heils! Die Tprannes, die Deins „Guten Abens„sctrieb sie aus dem Gesängnisse: nen Augen: ge un aid Muterl Eine Thräne entguilli me: schuld Sohlaken.g is ur Voch. Ich gehe mit der Ruhe der Unja mit einer Heiterkeit, als gehe sie zu De eceiteriger Feind nichz, s Blutzerüht. Riemand seibs als Oofer beiser veiselte an ihrer Unschuld. Sie sel hatte keinen Rei mebe füer; Liedbe zu ihrem Gatenz das Leben und geliebt zu haben. su aber sie bereute is nicht, so gelebe u eser, Peschichtschreider haben behauptet, Robespierre sei bis seiner verschmäbten Semzri gewesen und habe sie aus Nache Ansicht gegründet sein oder nicht, a ten: Mag diese scheinung in jener Schreckenazeit zuterellanter kann Lueiltes Erwar ihr Leben, schön ihr Sterd, gadurch nicht werden. Schön ein Hocherziges Wedf erten— de wer denschasten und Gemeinbe he durch die maßlosen Lei. den; es war, als wolle eten der Weider herauf beschworen wor. se hobe Tugend, wie vigd eziu der Nation beweisen, daß eben un meveres Laster unter den französischen FrauRouslicen aah is ahl. 8; doch auch unter den Abeligen Rehalsten gas er eoir Repräsentantinnen ihres Geschlechts. Es kann hier nicht darauf ankommen, welcher politischen Partei diese Frauen gehörten; denn dem Weibe ist hierin die Gesinnung ihres Vaters Bruders oder Gatten, kurz die Gesinnung des Mannest der ihrem Herzen am Nächsten steht, Schicksals Wille. Nur va, Wie hat hier Bedeutung. Die Marquise de Boisberanger pers duit perien se für die Ihrigen hegte, bier genann(Forts. flgt.) Buntes. — Es scheint, das Haus Stuart ist noch immer nicht auszestorben. Auf's Neue tritt in London eine fünfzigjährige Dame auf, welche sich Mary Stuart nennt und kürzlich vor dem Polizeirichter von Bow=Street ihre Rechte auf den englischen Thron geltend machte, nachdem sie dieselbe vorher vor der Wohnung Lord Palmerstons erwas allzu nachdrücklich geltend gemacht hatte. Der Kammerdiener des edlen Lord sagt aus, diese Dame habe kürzlich bei Sr. Herrlichkeit eine Audienz haben wollen, und da ihrem Gesuche nicht willfahrt worden, habe sie zwei Steine in die Fenster des Hotel geworfen und alle Glasscheiben zerbrochen. Mary Stuart gibt Folgendes zu Protokoll: Ich din der letzte Abkömmling der unglücklichen Familie Stuart. Charles Stuart war mein Großvater. Statt des Thrones von England habe ich weiter nichts geerbt, als Zucht= und Narrenhäuser. Schon vor einigen Jahren sah ich mich genöthigt, Lord Graham die Fenster einzuwerfen, weil er sich weigerte, meine Rechte anzuerkennen. Und ich war damals eben so wenig verrückt, wie jetzt. H. Hall, in der Ueberzeugung, die Dame sei gegenwärtig eben so verrückt, wie damals, hat sie in das Zuchthaus St. Martin geschickt. — Bei der Anwesenheit Sr. Mas. des Königs in Danzig bemerkte ein Kaufmann, der sich vorzugsweise durch Reichthum und viele Schiffe auszeichnet, in der Unterhaltung mit Sr. Majestät wie er sowohl mit dem Friedrich dem Großen, als auch mit dem „wertheng Namen(Friedrich Wilhelm IV.) gebauten Schiffe, bedeutende Havarieen gelitten dabe, worauf Se. Maj. ja viel dher, wo Kosterfick, uutacht mnan i Hanburs auf einem Spei..** Rugseesaut aubgrschuttet wurden, einen überraschenden gund gemacht. Einem der Säcke entfiel nämlich beim Umschütten ein in portugiesischer Sprache geschriebenes Dokument, das sich zu näherer, Betrachtung als ein— Werthpapier von 24.000 auswies. Wie man hört, hat der Eigenthümer des Kaffees vorlaufig das Papier verwahrt, um Erkundigungen einzuziehen, wie es wohl in den Kaffeesack gekommen und wer der rechtmäßige Eigenthümer desselben sein möge. — Das Brautkleid der Erzherzogin Maria Henrica besteht aus weißem Seidenstoffe, reich mit der kunstvollsten Stickerei versehen, zum Thell in erhabener Tchset, po, Histersäden, die Taille besetzt mit Brilauten. Die dezu gehörige Schlpp=Mantille ist von gleichem Stoffe und derselben ausgezeichneten Arbeit. Nicht minder prachtvoll und künstlich verfertigt ist das blaue CourKleid. Das Hochzeitsgeschenk des Kaisers, ein von Brillanten strahlendes Diadem, wird die hohe Braut am Vermählungs=Tage tragen. Diesem prachtvollen Gescheuke schließen sich in langer Reihe die kostbaren Hochzeitsgeschenke vo dem Bräutigam, theils von den höchsten Anverwandten i den letzten Tagen in Wien anlangten. „Zei der am 11. Aug. d. I. beendigten Ziehung der 2 Classe 108, königl. #en=Letterie fiel 1 Gewinn von 1000 Tylr. auf Nr. 86,548; 2 Gewinne zu 200 Thlr. sielen auf Nr. 18849 und 51,533, und 3 Gewinne zu 100 Thr. auf Nr. 26.934, 50,548 und 74.009. Auflösung des Rebus in Nro. 94. d. Bl. Viele Hunde sind eines Hasen Todt. Redigirt unter Verantwortlichkeit des Verlegers. Bekanntmachung des Königl. Ober=Präsidiums der Provinz Westfalen. Mit Beziehung auf die diesseitige Bekanntmachung vom 11. Juni 1841 bringe ich hierdurch zur Kenntniß der Betheiligten, daß sich die Commission zur Prüfung der im Hufbeschlage ausgebildeten Lehrlinge am Dienstag, den 20. September cur., Morgens 8 Uhr zu Dortmund, und am Dienstag, den 27, desselben Monats, ebenfalls Morgens 8 Uhr, zu Tecklenburg versammeln wird. Diejenigen Meister und Lehrlinge, welche an der Pränien=Bewerbung Theil nehmen wollen, haben sich vor Beginn der Prüfung bei der Commission zu melden. Zur Bestreitung der zu bewilligenden Prämien ist mir von dem Königl. Ministerium für laudwirthschaftliche Angelegenheiten für das laufende Jahr wiederum die Summe von 200 Thalern zur Disposition gestellt worden. Hinsichtlich der Zuerkennung der Preise verbleibt es bei den in der Bekanntmachung vom 11. Juni 1841#ad 1, 2, 5 und 6 gegebenen Bestimmungen.# Münster, den 13. Juli 1853. An alle Krankei! Welche sich der Fichtennadel=Bäder bedienen wollen, und unsere Anstalt nicht besuchen können, offeriren wir ein hinlängliches Quantum Fichtennadel= Decoct von ausgezeichneter Güte zu 24 Bädern hinreichend, zu dem Preis von 6 Thaler Pr. Court. 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Wir legen jeder Sendung eine auf Erfahrung gegründete Gebrauchsanweisung über deren Wirkung bei und sorgen für den billigsten Transport. Die Bestellungen wolle man an die unterzeichnete Direction oder an die Redaction dieser Blätter, welche dazu und zur Empfangnahme der Gelder Vollmacht erhalten haben, machen. Die Direction des Fichtennadel Bades in Blankenburg 567) bei Rudolstadt in Thüringen. Ein erfahrener, durchaus tüchtiger Ackerhofmeister findet auf einem größeren Gute im Kreise Warburg gegen gute Besoldung sofort, oder auch nach einigen Monaten Dienst. Näheren Nachweis ertheilt die Expedition dieses Blatt's. Lohe=Verkauf. Der sich jährlich auf ohngefähr 500 Zentner belaufende Ertrag an eichen Glanzlohe von 10jährigem Schlagholze, soll auf 10 nacheinander folgende Jahre, mit dem Frühjahre 1854 anfangend, an den Meistbietenden verkauft werden. Kauflustige wollen sich am Montag, den 22. August, Nachntags 2 uhe im hiesigen Rentei=Locale einfinden. 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