a? Mit der Antwort: er Geld zu holen! geht erscheint eine gräuliche, d einem schwarzen Pelz ), zischend und drohend m zitternden Weibe zu sich und ihr Kind, und I möchte ihm sein Liebause opfern.n Wie viel iner Bärenstimme, und Fl., die will ich Euch heißt den Mann mit ngang zur Treppe hinnd das Weid, ob nicht geht ein Landjäger die schladen das bloße Licht, die Stiege herabkomn Licht um, das kostet ; d e r K o p f s t e h t; d e n n eld holen mußte, sonst die Antwort. Erstaunt Teufel hätte ich schon — reißt die Thür auf, örnern stehen, packt es ecken desselben, daß es ißt er ihm den schwarit noch stärkerer Fäust , u m d e n T e u f e l j e t z t twaschen. Wer kommt des Orts, welcher die spenster=Furcht und die um in Teufelsgestalt st er um Pardon und elsspuk; der Landjäger int Ihr dafür krebsen!: No.— n. in e. wird und von H. aus emdes Verlegers. betrieben werle Leute gesucht, viele Bekanntonen besitzen, um n.— Eine sehr sergütet.— e genaue Adresse Bl. tranco ein133.) irthe. Guano. anerkannt besten frische Sendung e Anwendungs= werden gratis Guano's ist in 60 Pfund. Die Thlr. ab hier aco erbeten. nu in Hamm. „„Aanrischer Anzeiger zugleich bochenblatt für die Kreise Prilon, Püren, Stadt u. Amt Räthen. Heiutem Nentag, Mitmesu. Erscheint am Montag, Mitwoch u. Sonnabend und kostet in Brilon bei der Expedition 23 Sgr., durch die Post bezogen, portofrei, 27½ Sgr. halbjährlich. RO. Te. Sonnabend, 19. Februar 1853. Inserate und Bekanntmachungen kosten erstere 6 Pf., letztere 1 Sgr. die dreispaltige Petitzeile oder deren Raum.— Briefe und Gelder werden franco erbeten. Politische Neuigkeiten. Berlin, 11. Febr. Am 28. Febr. wird über den Gesetzentwurf, betreffend Ds oaue orsege de. ge immt werden; *, va vie Osterferien dazwischen fallen, erst Anfangs Aprik in zweiter Kammer angenommen sein. Daß die dießmalige Session bis in den wen des Hantesetertea auds balbd die wieheren muit Oestereich nicht i zwpeiseln ist, wesfalb denn auch balb die Wiebekerneuerung der im September vorigen Jahres abgebroHeuen, Zellenserenzen hier bevorseht, welchen ein neuer Abschluß aller Zoliee eie feigen muß. Alle diese Verträge bedürsen der Kammergenehonar in diesem Jahre, da sie einerseits ohne solche nicht rechisen eis gagrereis dieselben schon mit den 1. Jau. 154 ins Leben treien jouen. Bis Pfingsten ist das Alles schwerlich vollendet. Nimmt man dazu die neu beabsichtigte Organisation der Gemeinde=, Kreis= und Provinzial=VerLältnisse, so ist noch viel zu thun. Provinstal=se — Ein Berliner Schneider, 22 Jahre alt, ging vor Kurzem vom Christenzum Judenthume über und wurde der Act der Beschneidung an ihm vollzogen. (F. J.) Berlin, 12. Febr. Der mainzer Bischof ist vielfach als designirter Nachfolger für den erledigten bschöflchen Stuhl in Breslau bezeichnet worv. Ketteler, obschon Preuße, gehört doch nicht zur preußischen Geistlichkeit, und aus diesem Grunde ist ihm die Candidatur verschlossen. Der Dom=Caxitular Dr. Förster ist nach allem, was man über eine Angelegenheit, deren Entscheidung nur einer geringen Anzahl von Personen, dem breslauer Dom=Capitek, obliegt, vernehmen kann, wahrscheinlich der zu Wählende. Gegen diesen Herrn dürften sich auch wohl von Seiten der Regierung Bedenken nicht geltend machen. Berlin, 13. Febr. Für sämmtliche Garde=Landwehr=Bataillone sind jetzt Führer des 2. Aufgebots ernannt worden, u. A. bei dem 4. Regimente 1. Bat.(Hamm) Major Strähle, 2. Bat.(Coblenz) Major v. Wussow, 3. Bat.(Düsselkorf) Oberstlieutenant Reinhold. von halb=officiellen Seiten her bestritten wird, daß Hannover Schwierigkeiten erhebe in Betreff der Einführung des im SeptemberVertrage festgestellten Tarifs für den ersten März, so erfährt man heute von besser unterrichteter Seite, daß zwar das hannover'sche Ministerium jener Verpflichtung nachkommen will, der König indessen dem fortwährend wiederstrebt. Auf der anderen Seite kann es aber mindestens als Beweis für die Zuversicht der preußischen Regierung in Betreff der Erhaltung des ZollVereins angesehen werden, daß, wie man aus authentischer Quelle erfährt, der Befehl zur Sistirung der Maßregeln gegeben ist, welche für den Fall der Auflösung des Vereins die Errichtung neuer Grenz=Zollämter vorbereiten sollen. Berlin, 14. Febr. Gestern hat eine Conferenz der preußischen Minister sowie der betreffenden Räthe in der Handelsfrage stattgehabt. Man glaubt, daß die Entscheidung über den Handels=Vertrag mit Oesterreich nahe bevor— In der heutigen Sitzung der ersten Kammer wurde der Frankenberg' sche Antrag über die Bereidigung der Geschwornen vor leerem Hause dis:— Eine neue Verfassungs=Aenderung wird in der ersten Kammer beantragt, die Aufhebung des Art. 42, welcher die Grundsätze in Betreff des Rechtes der freieren Verfügung über das Grundeigenthum, sowie dessen Theilbarkeit und die Ablösbarkeit der Grundlasten gewährleistet, und welcher dabei zugleich die Aufhebung des Feudalismus, d. h. der an der Scholle klebenden vorigreitlichen Gewalt, ausspricht. — Unter den Candidaten für den erledigten Fürstbischofsstuhl in Breslan wird auch der Bischof von Münster, Hr. Dr. Müller, genannt. Sagee de epse 11. Febr. Auch den Resigen Buchhandlungen st seiteinigen ursaogt waorden—eris von Gerdiaus burch die Voeltzel mn14. Febr. Zufokge höherer Anordnung wird am Donnerstag den Theil der Garnison die Trauerfeier für den verstorbenen Fürstchof von Breslau, Cardinal Melchior Freiherrn v. Diepenbrock, begehen. .#.15, Febr. Die heute Abends fälige Rummer der D. Volshalle ist dem Verneymen nach policeilich mit Beschlag belegt worden. Neiningen, 10. Febr. Gestern Vormittags wurde unser Landtaa burg den Stats=Minister v. Wechmar eröffnet. München, 10. Febr. Der k. baierische Gesandte am französischen Hofe Hofe zu Madrid. Man spricht von der de Palls mit einen k. balerischen Peinen. Vermiltng sender Miche zlachen. und Sstus uit Sutereaten en Wien, 10. Febr. Die Nachrichten, welche bis jetzt über die Missio des Grafen Leiningen nach Konstantinopel in der montenegrinischen Fr eingetroffen, sind sämmtlich befriedigender Natur. Der Divan denselben den von Oesterreich gestellten Forderungen geneigt gezeigt, und es wäre bereits an Omer Pascha der Befehl abgegangen die Feindseligkeitgegen Montenegro einzusellen. uuu pe — Ueber das Attentat in Mailand sind bereits nähere Nachrichten eingelaufen, deren Richtigkeit man zu verbürgen im Stande ist. Gleich als die angegriffen hatte, wurde an den FeldBeraong aubeit. an dag. Gese dume tise der Untersuchung hat sich bereits herausgestelt, vaß sammtliche ergriffene Individuen fünf Lire erhalten haben, für welche Summe sie ihr Leben und ihre Freiheit in die Schanze schlugen. Die eigentlichen Urheber des Unternehmens konnten bis jetzt noch nicht ermittelt weren; es ist jedoch kein Zweifel, daß der Ursprung aus London datirt. — Hinsichtlich der Heiraths=Rede will man von Wien aus keine Weiterut gen machen, Hru. v. Hübner soll die Weisung ertheilt sein, weniger auf Worte r. Napoleon's zu achten, als auf seine Handlungen. — Eine telegraphische Depesche vom 10. aus Bellinzona meldet, in Mailand sei die Ruhe vollkommen wieder hergestellt. Die Policei hatte bevorstehenden Aufstande eine Stunde vor dem ihm entgegen arbeiten. Die Folgen blieben daher auf den Tod einiger Ofst Veresise wurden seha ie Seien fin huben zehtriche Versetungen Ralt. sel und ereatet, Petunt, vornuer Wien, 12. Febr. Die Stelle des Kriegs=Ministers wird nicht wieder besetzt werden, und dieses Departement in seiner Organisation eine gänzliche Auns=chelung erhaltn. Der Kaiser selist vil en der Spitze bitser Vernal Aus London wird berichtet, daß die königliche Regierung der Pforte, welche sich in der montenegrinischen Angelegenheit au erstere wendete dem Rath ertheilt hat, die Sache nicht auf die Spitze zu treiben und die gerechte Forderung Oesterreichs und Rußlands in entfprechender Weise zu berücksichtigen. Wien, 11. Febr. Schon seit einigen Tagen fehlt es an interessanten Nachrichten aus Montenegro. Es scheint zwischen beiden Heeren, wenn nicht ein Waffenstillstand, doch eine Art Waffenruhe eingetreten zu sein. Man versichert hier, daß Omer Pascha in Folge der ihm aus Konstantinopel geworbenen Befehle seine Operationen suspendirt habe und fügt hinzu, daß die letzten Depeschen des Grafen Leiningen ein vollständiges Gelingen seiner Mission hoffen lassen. Bestätigt sich diese Nachricht, so wäre damit vorläufig, aber gewiß nicht auf die Dauer, diese brennende Frage beigelegt, vor Allem aber der Einfluß Oesterreichs in Konstantinopel auf eine eclatante Weise wieder zur Geltung gebracht. Die Truppenmärsche nach der besnischen Greuze siud übrigens noch nicht eingestellt. — In Meutenegno scheinen die Sachen augenblicklich zum Stillstande gekommen. Die südslawischen Correspondenten erheben die heftigsten Beschuldigungen gegen die Türket, die sie der maßlosesten Grausamkeit gegen die Christen beschuldigen. Englische Blätter versichern in Gegentheil, daß Omer Pascha streuze Mannszucht halte und jede Ursache zu gerechten Klagen sorgfältig vermeide. Das pariser Cabinet soll sich völlig übereinstimmend mit dem wiener Hofe dahin geäußert haben, daß, um fernere Unruhen zu vermeiden, es nothwendig sei, die hohe Pforte zu Erleichterungen der Lage der Christen im kürkischen Reiche zu bewegen. Die Oesterreichische Correspondenz bringt einen Artikel, in welchem vie verkündigten 39 neuen kriegsrechtlichen Urtheile besprochen werden. Es wird ats die Taktik der Revoluttenen bezeichnet, durch beständige, wenn auch mißlingende und hoffnungskofe, Unternehmungen fortwährend die Regierung in Ethem zu hatten. Strenge sei daher nothwendig. Paris, 12. Febr. Nach einer Mittheilung aus Mailand vom 8., in der Turiner„Opinione-, waren von Mazzini 90,000 Pf. Sterl. und einige hundert Dolche aus London geschickt worden, um damit einen Aufstand hervorzurufen, der dazu bestimmt war, Italien und dann ganz Europa in den Revolutionsstrudel fortzureißen. Paris, 12. Febr. Das Ministerium des Innern soll neu organisirt, d. h. in drei große Directionen eingetheilt werden. Die erste unter der Leituung des General=Seeretärs Cheveau wird das Personal, die zweite unter dem Staatsrathe Fremy die Departemental=Verwaltung, die schönen Künste, die Wohlthätigkeits=Anstalten ze., und die dritte den Handel und Ackerbau unter Hru. Sabatier in sich fassen.— Der Pfarrer der Kirche St. GermainAuxerrois ist zum Ceremonienmeister der kaiserlichen Kapelle der Tuilerieen ernannt worden. — Der Bürgermeister von Metz erließ dieser Tage eine Verfügung, wonach kein Wirth ferner Gymnasial=Schüler als Gäste bei sich aufnehmen darf. In Folge dieses Verbots kam es im Gymnasium zu Unruhen, welche mit der Ausstoßung von 145 Schülern endigten. — Zu Toulon hei die Policei 130 Pfeifen mit dem Bildnisse LedruRollin's weggenommen. — Der gesetzgebende Körper wird sich am 14. d. M. versammeln. Die “ großen Staatskörper werden an diesem Tage in die Tuilerieen berufen und der Kaiser wird die Session in Person eröffnen. Die Mitglieder des Staatsraths, des gesetzgebenden Körpers und des Senats werden bei dieser Gelegenheit dem Kaiser den Eid der Treue leisten. Am 15. wird, wie man versichert, die Botschaft des Kaisers im gesetzgebenden Körper vorgetragen werden. Dieselbe wird sowohl die Lage des Landes besprechen, als den gesetzgebenden Körper mit den Arbeiten bekannt machen, die ihm während der Saison vorgelegt werden sollen. Paris, 12. Febr. Noch immer herrscht Bestürzung in den Reihen der Journalisten, und wie man behauptet, sind im Laufe des gestrigen Tages wieder mehrere Verhaftungen vorgenommen worden. — Die neuliche Cavallerie-Parade, bei welcher die Kaiserin zu Pferde und die Reitpeitsche in der Hand die Truppen Revue passiren ließ, hat auf die Armee eben keinen guten Eindruck gemacht. Auch haben einige Officiere unverhohlen ihr Mißfallen ausgesprochen über das, was ihnen als eine große Tactlosigkeit erschien. Stadt Rheims hat dem Kaiser der Franzosen eine Petition eingesandt, um ihn zu bewegen, sich in der alten Krönungsstadt Frankreichs krönen zu lassen. Man spricht die Hoffnung aus, der Kaiser werde als Erbe und Wiederhersteller der vierten Dynastie die Krone von dem Xltare munz von welchem sle auch Huzo Capet empfing. I# 43 Jehr. Die=Ggette de Frane= hat eine Verwarnung erhalten, #Ilicher Weise berichtet hat, es habe eine Haussuchung bei Hrn. v. Sischils stuttgefunden. ris, 14. Febr. Nach dem„Moniteurn hat der Kaiser von Rußland ein an ihn gerichtetes Privatschreiben des Kaisero der Franzesen beantwortet. Paris, 14. Febr. Einen gen eigenthümlichen Eindruck auf die hiesige Besatzung hat die Nachricht gemacht, daß der Kaiser seine Gemahlin zum Obersten des Regiments der Guiden erhoben hat, wie dies bei den Großfürstinnen Rußlands wohl der Fall ist, die auch ihre Regimenter haben. Die Kaiserin wird nun bei festlichen Gelegenheiten wohl in der grünen, goldgestickten Uniform des Regiments erscheinen. Mailand, 8. Febr. Das ganze Unternehmen scheint vom Londoner Comite auszugehen und es muß bazu viel Geld verwendet worden sein. Ueber die Ereignisse vom Sonntag Abend hört man natürlich sehr viel. Folgendes kann man als positiv geben. Die Metzelei ging zu gleicher Zeit auf den verschiedensten Punkten der Stadt los und wurde von einem Pack Individuen verübt, die sämmtlich mit langen Stilets versehen waren. Die meisten Stiche, welche die Soldaten erhielten, sind lebensgefährlich; sie gingen meistens hinten von der Seite gegen den Unterleib. Auch viele Verstümmelungen sollen verübt worden sein; so wurde von einem bekannten Offizier versichert,, daß man einen Artilleristen mit abgeschnittenen Händen und Ohren lebend auf der Straße gefunden habe. Am Gemüsemarkt soll es am ärgsten zugegangen sein; dort wurden Barrikaden gemacht. Die Hauptwache an der Residenz wurde berrumpelt und theilweise ihrer Gewehre beraubt. Auch auf das von den Oesterreichern seit 1848 gebaute Fort vor Porta Tosa wurde von einem Haufen mit Stilets bewaffaeter Kerle ein Angriff gemacht, der aber zurückgeschlagen wurde. In Folge der erneuerten Mordthaten wurde heute vom Governo der Belagerungszustand verschärft. Alle Theater und die Hauptkirchen sind bis auf Weiteres geschlossen. Verhaftungen haben in Menge stattgefunden. Heute Abend begegnete man einer Menge Wagen mit Arrestanten— man weiß laum, dieselben unterzubringen. Die Regierung muß natürlich strenge zu Gericht gehen und die Hinrichtungen haben heute bereits begonnen, indem man drei auf der That ertappte Kerle erschoß und sechs von ihnen auf dem Kastellplatz mit dem Gesicht gegen die Stadt erhängte. Morgen soll eine neue, vermehrte Auflage folgen. Dolche mit dem bekannten Kreuze der berüchtigten Crociati vom Jahre 1848, Säbel Bajonnette, Pistolen 2c. wurden unzählige vorgefunden; allein ihr Unternehmen mißglückte im vollsten Sinne des Wortes, sie fanden bei der besonnenen Bürgerschaft auch nicht die entfernteste Theilnahme. Bevor sich die bewaffnete Macht in imposanter Zahl allerorts zeigen konnte, wurden leider einzelstehende Wachtposten überfallen und grausam hingewürgt, harmlos herumspazierende Soldaten und Officiere wurden auf offener Straße, ja selbst in den Wirthshäusern beim Essen schändlich gemordet. Mehrere ängstliche Männer, die beim Ausbruch der Unordnungen hastig ihre Wohnungen zu erreichen strebten, wurden von den im Hinterhalt lauernden Genossen der Freiheitsapostel angefallen und geplündert. Entlegene Häuser einiger reichen Familien wurden förmlich belagert und wären sicherlich den eifrigen Befreiern in die Hände gefallen, wenn die Behörden nicht schnell genug sich hätten Respekt zu verschaffen gewußt. Mailand, 9. Febr. Eine Bekanntmachung der Policei=Direction verbietet das Tragen irgend eines verpönten Ab= oder Erkennungszeichens und das Führen zu gewichtiger Spazirstöcke. — Gestern Nachmittags 3 Uhr wurden von den am 6. d. M. Abends festgesetzten Individuen 7 standrechtlich zum Galgen verurtheilt, jedoch eins dav on erschossen, die übrigen nach einander aufgehängt. Sie wurden bei Errichtung von Barricaden und mit Dolchen und Dietrichen versehen, aufgegriffen. Eine unabsehbare Menschenmenge war schon lange vor der Executiou, ruhig wartend, auf der Piazza Castello versammelt und sah ihr geduldig zu. Mailand, 9. Febr. Briefen aus Mailand vom 9. Febr, in der Opinione zusolge soll sich die Zahl der in Folge des Aufstandes Verhafteten auf mehr als 400 belaufen, die sämmtlich der niedrigsten Volksklasse angehören, Die mailänder Eisenbahn=Verwaltung macht unterm 8. bekannt, daß auf höberen Befehl der Verkehr auf den Linien von Mailand nach Monza und von Mailand nach Como bis auf Weiteres eingestellt ist. In ihrem nicht amtlichen Theile enthält die Mailänder Zeitung vom 8. Folgendes: vIn den Provinzen ist die Ruhe nicht im Geringsten gestört worden. Die am 19. Jan. begonnenen einleitenden Maßregeln zu Aushebung der Recruten für das Jahr 1853 werden mit Regelmäßigkeit in allen Provinzen fortgesetzt, Vieroua, 9. Febr. Proclamation an die Einwohner des kombardischvenetianischen Königreichs: Zur Ergänzung der in der Mailänder Ztg, vom 7. I. M. enthaltenen Kundmachung veröffeutliche ich Nachstehendes: Eine verbrecherische Rotte, mit Dolchen bewaffnet, fiel am 6. d. Abends bei einbrechender Dämmerung in den Straßen der Stadt Mailand einzelne Ofsiciere und Soldaten meuchlerisch an, von denen 10 tadt blieben und 54 mehr oder weniger schwer verwundet wurden. Durchdrungen von dem tiefsten Abscheu gegen das schändlichste aller Verbrechen, den gedungenen Meuchelmord, bin ich genöthigt, strenge Maßregeln gegen die Stadt Mailand in Anwendung zu bringen, und habe daher auf Grund der in meinem Proclama vom 19. Juli 1851 enthaltenen Bndrohungen verordnet, wie folgt: 1) Ueber die Stadt Mailand wird der schärfste Grad des Belagerungs=Zustandes verhängt, welcher mit allen seinen Consequenzen in der größten Strenge gehandhabt werden wird. 2) Alle verdächtigen Fremden werden aus der Stadt Mailand ausgewiesen. 3) Die Stadt Mailand hat für den lebenslänglichen Unterhalt der Verwundeten, sowie auch für jenen der Familien der Getödteten zu sorgen. 4) Bis zur Einführung und Bestrafung der Rädelsführer und Anstifter der verübten Verbrechen hat die Stadt Mailand der ganzen. wegen dieser Vorfälle äußerst angestrengten Garnison außerordentliche Gebühren zu bezahlen, von welcher Contribution jedoch die der Regierung notorisch ergebenen Individuen, was immer für einer Klasse der Bevölkerung sie angeGren mögen, ausgenommen sind. 5) Ich behalte mir vor, der Stadt Maikand nach Maßgabe des Ergebnisses der Untersuchung die verdiente weitere Strafe oder Contribution aufzuerlegen. Zur allgemeinen Beruhigung gebe. ich übrigens bekannt, daß die öffentliche Ruhe in keinem anderen Orte des Konigreichs gestört worden ist. Radetzky. Turin, 9. Fehr. Der Gemeinderath von Rimini hat sich beeilt, eine Deputation nach Bologna an den General Robili, Ober=Befehlshaber der ser: di. ühermisia boteu der Kumogna, in Gicken, weiche sich ei ien über die übermaßig hoye Contribution von 30,000 Piaster beklagen, die der Stadt wegen des der österreichischen Flagge angethanen Schimpfes auferlegt worden war. Dieser Schritt blieb nicht ohne Erfolg, indem der General die Contribution auf 2000 Piaster ermäßigte. Zu Frosinone, im Kirchenstaat, sind neuerdings durch Spruch der Sacra Consulta acht Personen wegen Theilnahme en den Ereignissen von 1849 zu den Galeeren verurtheilt worden. London, 12. Febr. Mit der gestern erfolgten Abfahrt des Harbinger von Southampton nach Port Phillip und Sydney ist die regelmäßige Dampfschiff=Verbindung zwischen Europa und Australien eröffnet. Dem genannten Dampfer wird am 26. d. M. der Hellespont, am 10. April die Argo nachfolgen. Sparien. Nach einem durch außereidentliche Gelegenheit zu Paris eingetroffenen Schreiben aus Madrid vom 10. Febr. war das Ergebniß von 34 Wahlen noch unbekannt; von den übrigen 303 waren 244 zu Gunsten der Regielung und nur 59 zu Gunsten der Opposition ausgefallen; der Regierung ist also jedenfalls eine ungeheure Majorität bereits gesichert. Türkei. Der Lloyd meldet:„Handelsreisende, welche mit der letzten Gelegenheit Dalmatien verließen und hier eintrafen, versichern, daß der montenegrinische Fürst Danielo unzweifelhaft auf die von den Türken gestellten Bedingungen in Unterhandlung treten werde. Nach diesen Nachrichten waren neuestens keine Feindseligkeiten mehr vorgefallen. Politische Nachschrift. 9 Berlin, 15. Febr. Die Verhandlung der 2. Kammer(v. 12. d. M.) über den v. Waldbottschen Antrag hatte auf den Tribüwersammele, Debaten lebhaft theilnehmenden Zuhörerktreis lleiner Freunde eiteu bier nur mit, daß br. Wenzel Ramens erklärte, im Interesse der Religionsfreiheit mit den Katholiken stimmen zu wollen; auch v. Schwerin, Graf emnsich, Bosin iu u den Waldbotschen Antrag, der wbresse an Se. Mas,. den König se Angelegendeh vie Erlas der Minister E Mai und 16. Juli 1832, ber.a und des Junern tebhg kathol. Missionen, sowie deur g die Beschräntung in AbhalGeistlichen, aufgebok.... i Riederlasung Commisson zu ernennen. dn werdenz— zn diesemn Ende eine (wie schon kurz berichten) mia. au ward von der Kammet sen.— Der Minister des Innern hae. 123 Stmmen verwerpris an der Coumisfen dbesesbeuneh 9 u bieuichen de r einet Erklärungen wiederholt und dis Sesetz;, und Verfassungsmäßigkeit der in Rede stehenden miniicen Verordnungen vertheidigt.— v. Bethmann=Hollmeg hatte selgenden vermittelnden Antrag eingebracht, welcher die Katholiken, e.. Penn und einen großen Theil der Linken für sich hatte, allein nach der Abstimmung des Waldbott'schen Antrags von Hrn. mann=Hollweg selbst wieder zurückgezogen wurde:„Die Kammer wolle den Waldbott'schen Antrag zwar ablehnen, aber die ihm zu Grunde liegenden Beschwerden an das Staatsministerium überweisen, damit es dieselben einer nochmaligen Prüfung unterwerfe, und ihnen im Interesse der verfassungsmäßigen Religionsfreiheit und des confessionellen Friedens abhelfe, damit es eine Deklaration der ministeriellen Verordnung vom 22. Mai erlasse und die Behörden dahin anweise, die Missionen in katholischen Gemeinden, inmitten einer evangelischen Bevölkerung zuzulassen. Bei den Herren u. Gerlach und Graf Stolberg=Stolberg, entgegengesetzten Seiten angehörend, leuchtete am meisten confessioneller Eifer durch, und während ersterer seinen Standpunkt, daß Preußen ein nevangelischer Staatn seyn und bleiben müsse, alsbald wieder in den Pesersgage, rickte, schien lezterer diese Ansicht von Preußen zu lachschen Vorausezung uud gesen daselbe die bd der 9. Gersprechende Gesinung nicheu uus ie sehmade entkönnen, Erfreulicher waren die Reden des Abg. Wentzel und beider Reichensperger. Von in Betreff der Jesuiten richtig bemerkt, es müsse die Gespensterfurcht des vorigen Jahrhunderts heute dem Art. 12 der Verfassung weichen, und die Hoffnung geäußert, die heutige DeLulie, von der man Aufleben confessionellen Zwiespaltes fürchtete, werde gerade das Gegentheil bewirken. aris, 14. Febr. Der Kaiser hat in der Rede, welche er heute zur Gröffnung der Session der gesetzgebenden Kammern geFaura, neue Friedensversicherungen gegeben. Eine sofortige weitere Veringerung des Effectivbestandes des Heeres ist angekündigt. Mittheilungen aus den Kreisen. 1s Stadtbevge, den 12. Febr. Stadtberger Krankenhaus. Der in No. 12 des Snzeigers, sich befindliche, das Stadtberger Krankenhaus betreffende Gisediann garten daß das Comite sich zu irgend einer be. laßt sehen wirde.u. Fa ide Riederligung des Mandats vranser Heren weniger ampe deint inds, alt wenn die Nerven die. fir Hrrin Wimgli mpfindlich, als die der gewöhnlichen Sterblichen wären, deshalb nochmals die Mahnung: arbeitet, oder legt „(Das letzteve wird, wie der Gang und Erfolg der Sache beweise, das Beste sein—). Der liebe Heiland sagt: zwer da ist nicht kalt noch warm, den will ich aus meinem Munde ausspeien.“—„Was ihr den Geringsten thuet, die da sind die Armen, namentlich die Kranken, das habt ihr mir gehersäater Denket an die Worte der geistigen und leiblichen Barmlsiche Heilan W8ehe! Wehezl!— weiches der Ertläret Euchten der dagegen handelt, zuruftin— der guten Sache uur vicgine oder die zuders Art könnt Ihr Cchocden. Suchzee,wenn nicht nützen!— doch wenigstens nicht Sache vertease aden dieher in dieser Angelegenheit blos die ec#t, dagegen mit der größten Rücksicht die Personen selost, zum Schaden der Sache, unberührt gelassen, werden uns aber veranlaßt sehen, bei fernerer Passivität des Comites, namentlich die„Herren Mitglieder zur Rechenschaftslegung oder Abgabe Ihlev Mandates aufzufordern, weil wir es für eine Sünde den heiligen Geist betrachten würden, wenn uns eitele. Menschenfurcht von der Verfolgung dieser, Gott wohlgefälligen Angelegenheit, abhalten würde!!! Gott ist stark in den Schwachen!— .— Ein Freifräulein, Johanna von Fürstenberg, zu Körtlinghausen, welche ihre Erzieherin vom Tode des Ertrinkens rettete, hat die Rettungs=Medaille von des Königs Majestät erhalten. unter Verantwortlichkeit des Verlegers. Uebersicht von den Resultaten der Volkszählung vom 3. Dezember 1852 und der im Jahre 1852 Geborenen, Getrauten und Gestorbenen. Gemeinde. Bigge Altenbüren Anifeld Assinghausen Bruchhausen Brunscappel Eleringhansen Elpe Rrimal Grimlinghausen Helmeringhausen Sieberg Riem.: Wiemeringhausen Wullmeringhausen Summa 80 berng die Zasl: Bigge, 6. Februar 1853. Der Bürgermeister Schmieding. eines Landguts. Das im Regierungsbezirke Arnsberg, Kreis Soest, Bürgermisert Wesstarn, zwei Stunve von Soeft und Lippstadt und dreiviertel Stunde von der Eisenbahnstation Benninghausen an der Lippe belegene Freiherrlich von Landsberg'sche Gut Eikelborn soll mit Martini 1853 anfangend auf zwolf Juhre meistbickend Verpachtel werden. Pacht=Objecte sind: Die nöthigen, im guten baulichen Zustande sich befindenden Wohn= und Kithhschaftvgebäube. 9 Morgen 175 Ruthen 55 Gärten und Hoftaum, 188 Morgen 141 Ruthen 9 Fuß Wiesen und Weiden, 233 Morgen 69 Ruthen 60 Fuß Ackerländereien, 5 Morgen 143 Ruthen 59 Fuß Siechleiche Juß nebst einer Schafhude, Privatjagd und Fischerei. Der Verpachtungstermin ist auf Dienstag, den 26. April v. I. Mergens 18 Uhr auf dem Gute anberaumt und können die Pachtbedingungen von heute an bei, der Rentmeisterin Grundhoff zu Eikelborn, so wie bei dem Unterzeichneten eingesehen, auch vom letzteren gegen Nachnahme der Copialien eingesandt werden. Drensteinfurt, den 25. Jan. 1853. Der Rentmeister 135.) Suren. v werden billig gewaschen und nach den neuesten Facons geändert bei Geschwiffer Kurpendurg 136.) in Brilon. Frische Bückinge angekommen 137.) bei Teuto. Patent=Maschinen und Wagenschmiere zum Gebrauch für eiserne Axen, empfiehlt, unter Garantieleistung, zur gefälligen Abnahme, die Schachtel von 2 bis zu 6½ Sgr.; größere Quantitäten per Pfund zu 2½ bis 3 Sgr. Heinr. Vernaleten 138.) in Volkmarsen. In der Expebition dieses Blates sad zu haben; die in Folge des Alerhöchsten Gesetzes v. 14. Mai d. I. über die vorläufige Straffestsetzung wegen Uebertretungen den Polizeiderwaltern nöthigen, mit dem Reglement vom 30. September d. I. (siche Geg.=Amtsol) mitgerheilten Förmulare zu: Straflisten, Verhandlungen, Strafverfügungen 2c. 2c.(Formular Nro I. II. III. IV. V. Druck und Berlag von M. Friedländer in Brilon.