Sonnenschein recht es ist der Monat ist, kann auch wieder Stadt Konstanz würdigsten Sommer war ein so warmer sten die Bäume, im daselnüsse, im April , im Anfang August ahre Alles reichlich. n werden täglich reise Heidel= und Fuchsbeevizste Gras, 14 bis 18 lich Schmetterlinge wie M. ein Hochzeitschießen zen in Hemdärmel den . eines erzählt, daß jetzt cht angeschriebenen Eisel ind duftig, aus Veilchen, tauber Nessel(Camium der gewöhnlichen wilden lblen und irrigen Nach*, unterdeß man anderwurde uns heute ein zen zugeschickt, zum Zeisender Mandelbäume zu ankreichs nicht allein die karseille Ende December n Quartier Saint=Mar= Trauben. Alle Frühiu Gärten. it des Verlezers, sgesprochenen Wunanstaltet Unterzeichden 17. d. M. ein ert) Kitglieder als auch der des Casino hieden werden. EinSgr. sind in der Buchhandlung so Kasse, à 15 Sgr., 7 Uhr. mn. 1853. arze engl., den Krug gr.; rothe, das Fläsch4 Sgr.; blaue d. Fl. ge carminée, v. Fl. veritable v. Fl. 91g. M. Friedländer. ## Mzap Snnertänrischer unzeigr! zugleich bochenblatt für die Kreise Prilon, Büren, Stadt u. Amt Rüthen. Erscheint am Montag, Mittwoch u. Sonnabend und kostet in Brilon bei der Expedition 23 Sgr., durch die Post bezogen, portofrei, 27½ Sgr. albjährlich. No. 8. Montag, 17. Januar 1853. Inserate und Belenntmachunger kosten erstere 6 Pf., letztere 1 Sar die dreispaltige Petitzeile oder deren Raum.— Briefe und Gelder werden franco erbeten.. Politische Uenigkeiten. Berlin, 11i Jan. Der Gesetzentwurf zur Erleichterung der Erhaltung des ländlichen Eigenthums der Provinz Westfalen in den Familien der Besitzer bestimmt, daß jeder Eigenthümer eines zu einer Stimme auf dem Kreistage berechtigten Gutes oder einer ländlichen Besitzung, durch welche die Eigenschaft eines Meistbeerbten in der Gemeinde begründet wird, befugt sei, Einem der zu einem Pflichttheile berechtigten Erben gegen eine mäßige Taxe und mit Bestimmungen über die Abfindung der Miterben das Besitzthum durch Verfügung unter die Lebenden oder auf den Todesfall zuzuwenben. Eine solche Zuwendung darf in Betreff der Höhe des Pflichttheils nicht gerichtlich angefochten worden. Bei dem überlebenden Ehegatten kommt bann nur das sonst mit dem verstorbenen bestandene eheliche Güter=Verhältniß in Betracht. Bei ehelicher Güter=Gemeinschaft können Verfügungen der Art nur gemeinschaftlich getroffen werden. Stirbt einer der Gatten ohne Verfügung mit Hinterlassung von Kindern, und verbleibt nach den bestehenden Vorschriften der überlebende im alleinigen Besitze des Vermögens=Genusses und dem Rechte zur freien Verfügung, so ist derselbe, so lange er sich nicht wieder verheirathet, berechtigt, zu Gunsten eines der Kinder zu verfügen. — Unterm 21. Sept. d. J. wurde der radicale Schriftsteller D. Arthur Mueller von der vierten Deputation des Criminalgerichts für schuldig erachtet, in dem von ihm verfaßten, im Verlage von Theodor Grieben erschienenen Jahrbuch der römisch=katholischen Kirchen die Lehre der evangelischen Kirche dem Hasse und der Verachtung Preis gegeben zu haben. Es wurde demgemäß eine neunmonatliche Gefängnißstrafe gegen ihn erkannt.. Auf die von ihm gegen diese Entscheidung eingelegte Appellation ward die Sache am 8. d. M. in zweiter Instanz vor dem Kammergericht verhandelt und durch das letztere das erste Erkenntniß lediglich bestätigt. Neulich ist es einem evangelischen Candidaten in Breslau wegen Schmähung der katholischen Religion ähnlich ergangen. Berlin, 13. Jan. Der französische Gesandte, Marquis Varennes, hat gestern Nochmittags um 6 Uhr Sr. Majestät im königlichen Schlosse # die neuen Beglaubigungs=Schreiben überreicht. — Im Jahre 1810 wurden, vorzugsweise aus finanziellen Gründen, durch das Edict vom 30. Octbr., alle geistlichen Güter eingezogen, seien es Klöster oder Balleyen und Commenden. Demzufolge betraf dieses auch, durch Urkunde vom 23. Jan. 1811, die Balley Brandenburg des Johanniterordens. Hieraus wurde am 23. Mai 1812 der neue Preußische St. Johanniterordenerrichtet, dessen Protektor der Köniz selbst ist. Prinz Ferdinand und nach ihm der in Rom verstorbene Prinz Heinrich waren Großmeister des Ordens. Seitdem ist keiner ernannt. Durch die neue Urkunde ist die Balley Braudeuburg des evangel. St. Johanniterordens(der kath. ist der sog. Johannit# ter=Malteser=Orden, dessen letzter gewählter Großmeister Frhr. v. HombeschBolheim war) wiederhergestellt, und zwar als ein Orden zu wohlthätigen Zwecken, aus dessen Kasse Krankenanstalten begründet werden sollen. Die erste wird im ehemaligen Ordens=Schlosse Connenburg eingerichtet, das im Regierungsbezirk Frankfurt, eine Meile von Küstrin, liegt. — Die Leipziger Polizeibehörde hat dem Vernehmen nach die nachgesuchte Beschlagnahme von Gervinus„Einleitung in die Geschichte des 19. Jahrhunderts- abgelehnt. In Berlin hat dieselbe, wie es scheint, zur Beschlagnahme keine Veranlassung gegeben. Breslau, 8. Jan. In der gestrigen Sitzung des Gemeinberathes gutde nach Beendigung der bereits mitgetheilten Wahl zur ersten Kammer ein Reseript des Hru. Ministers des Innern mitgetheilt, in welchem derselbe den früher gefaßten Beschluß des Gemeinderathes, den Vertretern der Stadt Breslau in der ersten Kammer Diäten zu bewilligen, als einen gesetzlich unzu lässigen bezeichnet und die Königliche Regierung veranlaßt, mit Energie dahin zu wirken, daß die Mittek der Stadt nicht zu ungesetzlichen Zwecken verwendet werden. Köln, 12. Jan. Die D. Volkshalle macht ihren Lesern die Mittheilung, daß Hr. Fr. v. Florencourt im Laufe dieses Monats hier eintreffen wird, um als Haupt=Redacteur die Leitung des Blattes zu übernehmen. Köln, 13. Jan. Der hiesige Gemeinderath hat heute beschlossen, eine Eingabe für die Beibehaltung der Gemeinde=Ordnung von 1850 an die zweite Kammer zu richten. Aachen, 13. Jan. Auch hier ist ein ähnlicher Gemeinderaths=Beschluß, wie in Köln, für Beibehaltung der Gemeinde=Ordnung von 1850, vom Gemeinderathe gesaßt worden. Trier, 10. Jan. In den hiesigen Buchhandlungen ist von Seiten der Policei wegen einer Schrift Nachsuchung gehalten worden, die den hiesigen evangelischen Pfarrer Beyschlag zum Verfasser hat. Die Broschüre unter dem Titel:„Evangelische Beiträge zu den alten und neuen Gesprächen über Kirche und Staate, bespricht das bekannte Werk des Generals v. Radowitz vom entschieden evangelischen Standpunkte. Münster, 9. Jan. Eines der ehemaligen Häupter der westphälischen Demokratie, der Gymnasial=Lehrer Dr. Hertzberg in Minden, welcher später seine Stellung aufgab und nach Amerika übersiedelte, dann aber, während sein Landsmann Prof. Kapp dort blieb und sein gelehrtes Farmerleben fortsetzte, nach Deutschland zurückkehrte und in der letzten Zeit bei seiner Familie in Münster lebte, wird uns wieder verlassen. Er will sich wieder nach Texas begeben und dort seinen bleibenden Aufenthalt nehmen. Arnsberg, 7. Jan. Dadurch, daß die hiesige Regierung als solche in 1 Klasse einrangirt ist, sind den Beamten bedeutende Gehaltszulagen, datirend vom 1. Januar 1853, geworden; nebenbet, sind die Herren auch durch Gratifikationen erfreut worden. Der Etat für die Justiz ist dagegen geschmälert, eratsmäßige Stellen sind gestrichen und bei einigen die Gehälter vermindert: Die Justiz sell aber auch dem Staate sehr viel kosten, das Kreisgericht Hamm z. B. eines Zuschusses von 30,000 Thlr. benöthigt gewesen sein. Herford, 4. Jan. Ein trauriger und ein komischer Vorfall bilden hier jetzt das Stadtgespräch. Eine Frau aus den gebildeten Ständen macht beim Staatsanwalt die Anzeige, daß ihre eigene Tochter ihr zwanzig Thaler entwendet und sich nach Minden begeben habe; sie bittet dieselbe ihr wieder zuführen zu lassen. Sofort wird nach Minden der Kleinen nachtelegraphirt, sie befindet sich noch dort, wenngleich nicht mehr im Besitz der ganzen Summe, und ist von dort heute hieher zurückgebracht.— Ergötzlich ist die Nachricht, daß ein Bahnhofs=Inspector in Westfalen mit einem Bittschreiben an den französischen Kaiser sich gewendet hat, bei seinem neugebornen Kinde Pathenstelle zu vertreten. Gotha, 11. Jan. Bei einem Justizamte des hiesigen Landes ist ein 17jähriger Schlosserlehrling inhaftirt, der nach seinem eigenen Geständnisse seit drei Jahren jede Woche zwei Diebstähle, alse etwa 300 Diebstäble verübt hat. Weimat 11. Jan. Seit dem Gesetz von 1850, welches die Ehen zwischen Christen und Juden unbedingt gestattet, sind bereits vier solcher in unserem Großherzogthum geschlossen, von welchen bei zweien die bieher geborenen Kin der getauft, bei den zwei anderen jedoch ihre Namen nach jüdischem Ritus erhielten. Aus Mitteld##tschla#d, 10 Jan. Bei der Bundesversammlung schwest in diesem Augenblicke die Gatscheidung über eine Vorstellung der invaliden chleswig=holsteinischen Officiere betreffs ihrer Pensionsansprüche, die von mehreren deutschen Regierungen eine warme Fürsprache gefunden, so daß man sich der Hoffnung eines günstigen Resultats für jene, einst für Deutschland lämpfenden und nun größtentheils einem traurigen Loose enheimgesallenen Ktieger überläßt. München, 10. Jan. Heute endlich fand vor dem hiesigen Stadtgerichte die Verhandlung wegen des am 3. Juni 1851 zwischen dem Abg. Freiherrn v. Lerchenfeld und dem Reichsrathe Fürsten Wrede vorgefallenen Duelles statt. Der Gerichtshof erkannte auf 6 Monate Jestungs=Arrest gegen den Fürsten Wrebe. Aus Mittelschleswig schreibt man: In Klirbull ist weder am Weihnachts= noch am Neujahrstage gepredigt. Es sollte dänisch gepredigt werden und so waren Pastor und Küster allein. In Leck ließ auch die Gemeinde den dänischen Prediger(dritten Characters) allein, als sie erfuhr, däß ihr alter würdiger Pastor zurücktreten mußte. In Angeln lesen die Bauern des„Sonntags ihren Dienstleuten im Hause eine Predigt vor. Wien, 7. Jan. Der Erzherzog Johann hat sich den geräuschvollen Freuden der beginnenden Saisen entzogen und ist mit seiner Familie nach vierzehntägigem Aufenthalte in sein stilles Gratz zurückgekehrt. Man hatte mehrfach Gelegenheit, die Auszeichnung zu bemerken, mit welcher seine Gemahlin, die Gräfin von Brandhof, von den Mitgliedern des Kaiser=Hofes jederzeit behandelt wurde; dreimal wurde ihr die Ehre zu Theil, zur kaiserlichen Familientasel gezogen zu werden. Der Erzherzog hat sich wenig verändert. 5 Wien, 8. Jan. Die mit vieler Emphase angekündigte Armee=Reduction beschränkt sich in der Wirklichkeit auf sehr geringfügige Verminderungen, und die Regierung würde in der That auch sehr unvorsichtig handeln, wollte sie in diesem Augenblicke, im Angesicht des neu aufgerichteten Kaiserthrones an der Seine, den dort gesprochenen Friedensworten unbedingt Glauben schenken. Been, 1v. Jän. Heute wurde hier die Wintersesion der Bundeskammern eröffiel. Paris, 11. Jan. Heute sind Depeschen aus Madrid angelangt, welche eine theilweise Modification des spanischen Cabinets in Aussicht stellen. Das gegenwärtige spänische Cabinet ist politisch gänzlich bedeutungslos. Der Präswvent desselben, General=Lieutenant Roncali, hat sich vor einiger Zeit geäukett: er habe nie eine Constitution gelesen. Herr Llorente ist das einzige Tütent des Cabinets; allein er hatte nie einen großen Posten in der Admintstration eingenömtnen und befindet sich deswegen jetzt in großer Verlegenheit bei den Wahlen. — Ferdinand Barrdt befand sich vor Kurzem in einem londoner Salon, in welchem auch der Herzog von Aumale zugegen war: Er näherte sich dem Prinzen und sagte, er schätze sich glücklich, die Gelegenheit zu haben, sich außerhalb der amtlichen Welt nach seinem Befinden erkundigen zu können, und er freue sich, zu sehen, daß der Prinz dem Arscheine nach sich einer guten Gesundheit erfreue.„Gott sei Danklu erwiderte der Herzog, ndie Gesundheit läßt sich nicht confisciren.= Baris. 12. Jan. Die Vertreter Oesterreichs und Preußens haben dem Kaiser gestern ihre neuen Creditive übergeben. Es ist das Gerücht von einer bevorstehenden Modification des Geschworneu=Gerichts verbreitet. Paris, 12. Jan. Die heute an die betreffenden Personen verabfolgten Einkaduagskarten zu dem morgen in den Tuilerieen stattfindenden Balle nuterscheiden sich in der Abfassung von den unter der Republik erlassenen; egtete lanketen: Wer Präsident der Republik kader Hru. N. N. ein 2c n, während es jetzt heizi:„Auf Besehl Sr. Majestät des Kaisers wird Herr N. N. eingeladen ke., Nuterzeichnel: Herzog von Bassang.: Auch bei den Audtenzen ist eine neue Ordnung eingeführt worden, indem man nicht mehr einzeln, wote im Elysee, sondern gleich gruppenweise in den Saal eintritt, wo der Kaiser sich befindet. Der diensthabende Adjutanz rust dann der Reihe nach die Audlenzter auf, und jeder kann dann ein paar Minuten lanz mit dem Kaiser reden. — Der kürtische Gesandte hat heute, von sämmtlichen Aktachés begleitet, seine neuen Accreditive überreicht. Auf Nath des Lord Cowley hatte Vely Edvin bei dieser Gelegenheit einen großen orientalischen Luxus entfaltet. Jt. Deg Der uusbruch det wrung hat sich mächig ernenert. London, 12. Jan. Die in Plymouth gestern endlich eingelaufene Australie(sie wurde durch widrige Winde, kleine Unfälle und namentlich durch den Mangel an tüchtiger Mannschaft lange aufgehalten) entschädigt für ihr langes Ausbleiben durch die mitgebrachte ungeheure Goldfracht. Es besteht dieselbe aus 8½ Ton Gold. Die Australia bringt überdies den zum Geschenk für die Königin bestimmten, über 28 Pfund schweren Goldklumpen aus den Bendigo=Gruben, und bedeutende Quantitäten Goldes in Händen ihrer vierundzwanzig Passagiere. Die Berichte aus den Minen lauten fortwährend günstig; die Lebens=Bedürfnisse steigen noch immer im Preise. Der Ankömmlinge aus allen Welttheilen giebt es eine solche Menge, daß sie in den Städten auf offenem Markte campiren, müssen; mit der Einwanderung und dem Gold=Erlöse steigern sich Verbrechen aller Art; man sehnt sich nach dem californischen Lynchsystem; dabei werden Arbeiter und Handwerker eine von Tag zu Tag besser bezahlte Waare. Konstantinopel, 1. Jan. Wie man aus Serajevo vom 30 Dec. schreibt, war dort zwei Tage früher derheilige Krieg gegen Montenegron verkündigt und die Fahne des Propheten ausgestellt worden. Gleichzeitig wurden alle Gläubigen aufgefordert, sich zur Bekämpfung der Montenegriner unter dieselbe zu reihen. Was sich an regulären Truppen in Bosnien fand, ist in jener Richtung ausgezogen. 7. Jan. Die Montenegriner bereiten sich zu verzweifeltem Widerstande vor. Die Hauptmacht der Türken concentrir: sich in Albanien, das zweite Angriffs=Corps sammelt sich in der Herzegowina. Syra, 5. Jan. Am 31. Dec. traf Abd=el=Kader mit einem französischen Dampfer hier ein und ist gestern nach Brussa abgereist. Madrid, 7. Jan. Der Herzog von Hijar wird morgen das Kleid, welches die Königin gestern während des Gottesdienstes getragen hat, in großem Aufzuge nach seiner Wohnung schaffen lassen. Es ist dies ein altes Privilegium der Grafen von Rivadeo, deren Titel und Vorrechte jetzt das Haus Hijar besitzt; die Ceremonie kostet dem Herzog jedes Jahr gegen 40,000 Realen, er will jedoch das Vorrecht nicht fahren lassen. Politische Paris, 10. Jan. Mau versichert, der Pabst habe unlängst an sämmtliche katholische Mächte Europas eine Circularnote erlassen, worin er die Noth, wendigkeit darlege, die Interessen der katholischen Einwohner Bosniens und der Herzegowina, welche unter einem großen Druck leiden, kräftigst in Schut zu nehmen. Von der russischen Grenze, im Januar. Am 22. Dee. des vorigen Jahres ist das Urtheil an Rautons Krotinus und dreien seiner Mitschuldigen vollstreckt worden. Raudons Krotinus, der zu 9000 Hieben verurtheilt war, die auf drei auf einander folgende Tage vertheilt werden sollten, starb schon am ersten Tage. Auch die übrigen Delinquenten, die zu geringeren Strafen verurtheilt waren, starben während oder nach der Execution. Athen, 27. Dec. Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß der Krieg mit den Montenegrinern mehr einen religiösen Character anzunehmen scheine. Es dürften sich dort bald Tausende von gleicher Abstammung und gleichem Glauben einfinden, nicht bloß aus Serbien und den türkischen Provinzen Vosnien und Herzegowina, sondern selbst aus Oesterreich, aus den serbischen Grenzbezirken. Der Fürst Montenegro's, Daniel Petrowitsch, 24 Jahre alt; entsendete erst kürzlich seinen geheimen Secretär Bidakowitsch nach Serbien, um Unterhandlungen anzuknüpfen wegen eines Ehebündnisses, welches mi einer Nichte des Fürsten von Serbien eingegangen werden soll. Fürst Da, niel hält sich zur Zeit in Cetinje auf; sein jüngerer Bruder steht an der Spitze der Streitmacht an der türkischen Gränze. Fürst Daniel Petrowitsch scheint großartige Pläne im Kopfe zu haben und sich nicht bloß mit der Aufrechthaltung der Unabhängigkeit Montenegro's zu begnügen. Die Umstände scheinen ihn zu begünstigen. Mittheilungen aus den Kreisen. Brilon, 16. Januar.(Eingesandt.) Der hiesige Gehat, in Folge des die Nicolaikirche betreffenden Artikels in Nro. 4— zur Verhütung neuer Conflicte— Bischofe die geeigneten Schritte ern endlich eingelaufene Unfälle und namentlich ufgehalten) entschädigt für ngeheure Goldfracht. Es bringt überdies den zum ind schweren Goldklumpen täten Goldes in Händen den Minen lauten forth immer im Preise. Der solche Menge, daß sie in ; mit der Einwanderung Art; man sehnt sich nach ter und Handwerker eine aus Serajevo vom 30 rheilige Krieg gedes Propheten ausläubigen aufgefordert, er dieselbe zu reihen. n fand, ist in jener eiten sich zu verzweier Türken concentrir sammelt sich in der r mit einem französischen zeist. wird morgen das Kleid, stes getragen hat, in groEs ist dies ein altes PriVorrechte jetzt das Haus des Jahr gegen 40,000 ssen. ft. unlängst an sämmtliche sen, worin er die Noth, inwohner Bosniens und leiden, kräftigst in Schut uar. Am 22. Dee. des ius und dreien seiner der zu 9000 Hieben e Tage vertheilt werden en Delinquenten, die zu oder nach der Execution. gemacht, daß der Krieg cter anzunehmen scheine. stammung und gleichem sen türkischen Provinzen eich, aus den serbischen strowitsch, 24 Jahre alt; dakowitsch nach Serbien, ebündnisses, welches mi verden soll. Fürst Da, r Bruder steht an der fürst„Daniel Petrowitsch nicht bloß mit der Aufgnügen. Die Umstände Kreisen. Der hiesige Geikirche betreffenden leuer Conflicte— geeigneten Schritte 1 Thülen 15. Jan. Am 14. d. M. fand in Rösenbeck eine seltene Feierlichkeit statt. Die von Sr. Maj. unserem allergnädigsten Könige und Ihrer Mas. der Königin den Eheleuten Casp. Schlüter das. zur Erinnerung für Kindes=Kinder, aus Veranlassung ihrer ehelichen 50jährigen Jubelfeier, auf das vortheilramtliche Attest und günstig lautenden des mit Gold geziertes Buch, Thomas a Kempis von Sailer von Ihrer Majestät der Königin und 10 Thaler im Auftrage Sr. Maj. des Königs,) wurde in feierlicher Begleitung, mit vorgetragenen Fähnlein der Schuljugend, von dem Pfarrer und Vicar dem Jubel=Paare überbracht(der Jubilar lag seit 14 Tagen krank danieder) und die Geschenke selbst von zwei Enkeln auf einem Presentirbecken unter Anrede des Pfarrers den Großeltern überreicht. Es wurde denselben die hohe Bedeutung dieses Königl. Gnadengeschenckes bekannt gemacht, daß es eine Anerkennung und gleichzeitig Befestigung des christlich frommen Familien#ebens seie, und zum dauernden Segen in der Familie der Jubilare fortleben uund als ein theures Kleinod in derselben bewahrt werden möge. Uebersicht der Erscheinungen des diesjährigen Winters in verschiedenen Gegenden. — In Löwen wurden am 8. Jan. auf dem. Markte von einem Bauer von Heverlé frische Artischoken und prachtvolle Spargel zum Verkaufe geboten. Exische Erbsen waren in Hülle und Fülle vorhanden; was aber noch auffallender, das waren die schönsten Himbeeren, in den Gärten des Herzogs von Aremberg in Héverlé gepflückt. Blühende Kirschbäume kommen häufig vor, Apfel= und Birubäume treiben schon völlige Blätter und Blüthen. — Französische Provinzblätter klagen sehr darüber, daß in Folge der gelinden Witterung die Wurzeln der Pflanzen von den Würmern verzehrt werden — Die Triester Ztg. vom 3. Jan. meldet, daß in dortiger Gegend die Mandelbäume in voller Blüthe stehen, die Rosensträuche dicht belaubt sind, das Gras so grün ist wie in den Frühlingstagen und die Märkte in reicher Fülle mit frischem Gemüse versehen sind. n(Besonders gelinde Winter.) Im Winter 1182 zeigten manche Bäume schon an Lichtmeß Früchte; 1186 blühten sie im Januar; 1387 um Weihnachten standen die Bäume um Konstanz in voller Blüthe, die Mädchen kamen mit Blumen geschmückt in die Kirche und die Knaben badeten im Bodensee; 1289 blühten im Elsaß die Bäume vor Weihnachten und der Weinstock vom 13. Jan. an, man hatte Blumen wie im Mai und die Knaben badeten im Freien; 1290 und 1301 soll es eben so gewesen sein. Im J. 1420 trugen einige Väume zweimal Früchte und das Geesgi ecenr uenr unr une säume am 6. Dec. und Felder und Gärten waren voll Blumen, sen so war es 1478. Im J. 1497 blühten die Kirschbäume im nluar; 1586 blühten viele Bäume zweimal. Von dieser Zeit sagen die Chroniken nichts von außerordentlichen Jahren. Die hatemn, Jod wehs 15 umd. 1822, welche ebensalls geliude Winter sind üoht bei Manchen noch im Andenken. Nähe von Dinkelsbühl wurden am 31. Dec. v. I. reife Erdbeeren gefunden. — Auf den Bergen des Cantons Uri hat man jüngst Alpenosfen gefunden. In der Nähe von Basel haben am NeujahrsWwende niehrere Senner für ihr Vieh Gras gemäht. ## Am 3. Januar brachte der Schloßgärtner Horst aus Auerbach ven Großyerzog von Hessen ein Bouguct von im Freien gewachsenen Blumen und Blüthen, in dem unter andern die Flockenblume, die Leokoje, der Raps, die Wucherblume, der Kälberkopf, das Ferkelkraut, die zweizeilige Gerste, die Haselnuß und die Mandelbiäthe 2c. in den schönsten Exemplaren vertreten waren. Die Familie Lambert. (Fortsetzung.) sch umudreben: uieie. a9; Ve, ohne bich körag zu lassen, ohne # uugursihl,—nn Sie näher, Herr Lambert.“ „Lambert! Sie kennt mich?n dachte der ganz verwunderte Flourian, und er trat näher, indem er im Innern seines Herzens eier Zau: Zaus tegnete, weiche ihn so woht aufnahm. Kaun ausrich: Varonin die Augen auf ihn aufgeschlageng, alse de „Was ist das? Wer seid Ihr?—„Frau Barenin, Sie wissen es ja,n stammelte er; Aich hin Flourian Lambert, der Sohn des Meste Tiste Lambert.“. „Der Dummkopf von Dominique!“ unterbrach iyn die Baronin varsch.„Er kündigte mir Lambert an und ich glaubte, es sei Lambert, der Bandhändler, das einzige allenfalls menschliche Gesicht, das sich jemals hier gezeigt hat. Und ich finde mich einem Menschen gegenüber, den ich nicht kenne." Der arme Flourian schwieg, denn er wußte nicht, was er sagen sollte. Die Baronin klingelte: „Dominique,“ sprach sie heftig,„ich habe Dir schon zwanzigmal gesagt, daß ich keinen der Bauern aus dem Dorfe sprechen will, und da kommt doch Einer, der mich ohne Zweifel um die Begnadigung irgend Eines der Seinigen ansprechen, sich mir zu Füßen werfen will, wie sie Alle sagen. Das ist langweilig. Führe den Menschen wieder hinaus.“ Bei diesen Worten richtete sich Flourian auf und blickte der Baronin unverwandt in das Gesicht. Der erste Eindtuck von Fürcht und Schüchternheit war vorüber, das alte Blut der Lambert kochte in ihm und er sagte mit ruhigem Selbstgefühl:„ich bin nur ein armer Bauerbursch und Sie sind eine Dame, aber zu Ihren Füßen würde ich mich nicht niederwerfen und wenn Sie eine Königinn wären, wenn es sich um mein Leben handelte. Ich bin hierher gekommen, um Arbeit zu suchen; jetzt aber mag ich für den Baron nicht arbeiten, und wenn er mir für den Tag eigeben wollte. Madame, man darf die Armen nicht „Schon gut, geht nun,“ unterbrach ihn die Baronin mit einer Geberde. Dann setzte sie bitter hinzu, während Flourian sich entfernte:„Dieser Bauer wollte mir wohl gar eine gute Lehre geben! Ja, das sollten wir in unsern Woysen S und unperschimte auertenen woleu.: Dautra, die ihre Heren nicht „Päbregs, dies im Schlosse geschah, strich Jigs in dem Wathe Eger. Begel flogen in Menge vor ihm auf, aber es fiel ihm Scus werthz waren. ap i Dulber zu verbreanent, da se eluen Wuen. Rachdem er mehrere Stunden lang vergeie Süe s Walde umhergegangen war, erreichte Zigé ein düstekis Tilicht, wo er oft im Mondenscheine auf dem Anstande geBicht drr gub den Kaniuchen aufgelauert hatte, wpelche in der Krac.„„. Locher verließen, um sich im Walde zu zerstreuen, Dieser einsame, zwischen zwei Hügeln versteckte Ort war die Grenze der Baronie. In dem Augenblicke, als Jigé in das Dickicht eintrat, erschien ein Hase fast vor seinen Füßen; er schoß 212, P5, Hase siel; dann lud er seia Gewehr wieder siad wolle tzuicete und seine noch[Wönes, Stickeg, dachte fr. al6 e meinen Tagelodu verdienn zutende Beie biträchtete, nich habe „. Wroient.ni# 26.O mro 7 Bu Dic. räben, big Za augelgt halte. nicht und griff nach seinem Gewehre.„Wirf age, wer D. pig vi“ ihm der Baron noch einmal zu, vund # wi. Tu vist, oder ich schieße Dich auf der Stelle nieder. Flourianle vief der Wilodieb, indem es über ben Herrn von Saint Guily hinweg sah, als wende er sich an Jemanden, der im Dickicht versteckt sei, nwas zögerst Du, dem Hexrn Baron ein halbes Pfund Blei in den Kopf zu jagen?“ Der Herr von Saint Guily drehete sich um. Blitzschnell war ie. denteigen nugenblicke Zige ebenfals aufgesprungen und hatte gic f### angelegt,„Der Baron sah ein, daß er sich durch eine „ have täuschen lassen und daß sich Niemand in dem Dickicht Leginde.„Das Gewehr nieder!“ rief er in der höchsten Wuth. „Keiueswegs,“ antwortete Jigé;„ich habe Ihr Leben in mei ner Hand, wie Sie das meinige haben. Wenn Sie schießen, werde ich Sie gewiß nicht fehlen.: Mein Gewehr ist mit grobem Schrot geladen.“— Nach einer kurzen Pause setzte er dann hinzu: „Wenn Sie mir glauben, Herr Baron, so endiget die Sache auf andere Weise; jeder legt das Gewehr ab und geht seines Weges.“ 2 4 mer 90 gie Gu sche fess 90 eine Bewegung; er war bleich vor Zorn, vielsicht auch aus Furcht.„Der Bandit würde mich ermorden,“ flüZias nohm dann ließ er sein Gewehr sinienz geche, ium i###sbald auch das seinige ab, hob den Hasen auf und Mult ign in die Jagdtasche. „Da ist Dein Weg,- sagte der Baron, indem er auf einem Fußweg zeigte, der an dem Dickichte hinführte. Jigé sah ihn einigermaßen mißtrauisch an, bald aber schämte er sich, furchisam zu erscheinen, griff an seinen Hut, grüßte den Baron und ging langsam fort. Kaum hatte er aber einige Schritte gethan, Alseia Staf bater hen hoadle un asschht, 5 Ielus= mein Gottlg rief er wankend und die Arme ausbreitend, Seteg er ein Stützez um sich im Fallen aufzuhalten, nich din des Die Nacht kam und Jigé erschien nicht in dem Hause seines VaSohn Ver Fogesanbruch durchsuchten Meste Tiste und dessen älterer Stami##ale, Als sie in die Nähe des Dickichts kamen, rief Routtan seinen Namen laut. „Jigé, ist nicht da,n sagte er dann betrübt; die Waldhüter wrrden iyn ergriffen haben.“ unterbrach ihn der Vater;„ich höre folgte ein Augenblick tiefer Stille, dann hörte man wirklich wieder ein leises Wimmern. (Fortsetzung folgt.) Landwirthschaftliches. Ueber den Biehhandel. Von Börner, Thierarzt I. Klasse in Rüthen. täglich bietet sich mir Gelegenheit dar, die Beobachtung zu machen, daß das Publikum beim Viehandel, und besonders beim Pferdehandel, viel zu wenig Vorsicht braucht und daß bei Ausstellung der Kauf= und Tauschcontracte sehr oft mit großer Gleichgültigkeit und Unkenntniß der Sache verfahren wird. Aus diesem Grunde entstehen dann auch eine Menge kostspieliger Prozesse.„In den mehrsten Fällen kommt es aus dem Grunde nicht Llage, weil der Pferdehändler den Kontract so ausstellt, daß dir Kaufer nicht klagen kann und genöthigt ist, ein schlechtes fehlerhaftes Pferd für einen hohen Preis zu behalten. Der Käufer Scsin eushelt, das er für alle Fehler hafte. Ein solcher Schein hat jedoch gar keinen Werth, da die Gerichte unter dem Ausdruck alle Fehler nur die gesetzlichen oder Gewährsfehler verstehen, für welche der Verkäufer ohnehin bürgen muß. Um nun die Viehbesitzer vor Uebervortbeilung im Viehhandel zu sichern, versuche ich es, zuerst eine kurze Belehrung über die hauptsächlichsten, in Preußen gültigen gesetzlichen Vorschriften, soweit dieselben den Viehhanver betreffen, zu geben und zum Schluß alle Faest enshalen mus. Die vollständige Sammlung der Gesetze über den Viehhandel, sowie eine kurze Beschreibung der ansteckenden und Gewährskrankheiteg, findet sich in dem Schriftchen: die Preußischen Gesetze über Bieypundel. Lippstadt, 1852 bei H. Lange und zu haben in jeder Buchhandlung für 5 Sgr. über den Viehhandel bestimmen zuerst das Verfahren bei den sogenannten Gewährskrankheiten. Es gehen gesetzlich zurück: 1. Schweine, welche innerhalb 8 Tagen nach den Ankauf sinnig befunden werden. 2. Schafe, bei welchen sich innerbalb 8 Tagen die Pocken, 3. Rindvieh, bei welchem sich innerhalb 8 Tagen die FranzoFenkranthzeit findet. 4. Pferde, bei denen sich in 4 Tagen die wahre Stätigkeit, in 14 Tagen die Räude oder der Rotz und in 28 Tagen die Dämpfigkeit, der schwarze Staar, die Mondblindheit und der Dummkoller vorfindet. (Fortsetzung folgt.) Redigirt unter Verantwortlichkeit des Verle#ers. (Inserat.) An den Vorstand des Nikolai=PiusVereins in Brilon. Bravo! Das ist ein offenes, entschiedenes, loyales, ächt conservatives Auftreten! Das heißt, sich um die Gesellschaft verdient machen; denn was würde zuletzt aus derselben werden, wenn förmlich abgeschlossene und öffentlich publicirte Verträge der Windfahne auf dem Thurme glichen?! Ein Conservativer. Donnerstag, den 27. Jan. d. J. sollen in den Reichsfreiherrlich v. Fürstenberg=Körtlinghauser Forsten, Distrikt Peterstein und Hundebusch, ungefähr 100 Nummern gefällte Eichen, welche sich zu Dielen, Schiffbauholz und Balken eignen, öffentlich meistbietend verkauft werden. Des Königl. Preuß. Dr. Koch's KRAUTER-BONBONS. Preis einer großen Schachtel: 10 Sgr., einer kleinen: 5 Sgr. Diese aus den vorzüglichst geeigneten Kräuter= und Pflanzen=Säften mit einem Theile des reinsten Zuckerkrystalls zur Consistenz gebrachten Kräuter=Bonbons können als ein probates Hausmittel gegen trockenen Reizhusten und Verschleimung, Beklemmungen, Heiserkeit, Grippe und andere katarrhalische Uebel gewissenhaft empfohlen werden. Sie werden in allen diesen Fällen lindernd, reizstillend und besonders wohlthuend auf die gereizte Luftröhre und ihre Verästelungen einwirken, den Auswurf sehr erleichtern, und durch ihre mildnährenden und stärkenden Bestandtheile dieafficirten Schleimhäute in den Bronchien wieder kräftigen. Dr. Koch's Kräuter=Boubons, von denen in Brilon nur bei Herrn M. Friedländer öfter frische Zusendungen eintreffen, sind in längliche Schachteln gepackt, deren weiße mit brauner Schrift gedruckten Etiquetts das nebenstehende Siegel führen, worauf man gefälligst achten wolle, um leicht mögliche Verwechselunmit ähnlich benannten Erzeugnissen zu vermeiden.? L 89.) Kauflustige wollen sich am genannten Tage, Vormittags um 8 Uhr im Petersteine einfinden. Schloß Körtlinghausen, 10. Januar 1853. Der Rentmeister 37.) Taschen= und CompfoirKalender sind wieder billig z# haben in der Exped. d. Bl. Frucht=, Oel= und Branntwein=Preise: 11. Jan. 1853. Thlr. Sgr. 9f. Weizen 14— Roggen... Wintergerste. 1 Sommergerste 1 18— Hese Erbsen" 20— Rüböl pr. Ohm 282 Pfd., ohne Faß 28 7 6 Branntwein, pr. Ohm à 123 Quart zu 47%(ohne Maklergeld. 14 15 Gereinigtes Oel.....„ 29 f 6 *"— Stroh pr. Schock..... 5—— Druck und Verlag von M. Friedigender in Brilon.