* — •TTT Dolkszeitung erscheint wöchentich emal, Montags, Mittwochs Freitags und Samstags. Der Abonnementspreis beträgt viertelFährlich frei ins Haus gebracht oder durch die Post bezogen(ohne Bestellgeld) .."" Mark.20 e.... Expedition: Sodingen Schulstr. 48 a. Amtliches Organ für Sodingen, Holthausen und Börnig mit der Gratis=Jugade: =„Universal=Chronik“. Anzeigen, welche am Erscheinunstag bis spätestens 7 Uhr morgens einzusenden sind, werden mit 10 Pfg. die 1 spaltige Petitzeile oder deren Raum berechnet Bei größeren Anzeigen und mehrmaliger Aufnahme wird entsprechender Rabatt bewilligt.— Reklamen 30 Pfg. Telephon, Amt Castrop, Nro. 68. (Verbunden mit„Castroper Zeitung“, amtliches Organ für die Stadt Castrop und die Aemter Rauxel und Mengede.) Die Anzeigen der, Nr. 28. „Volkszeitung“ finden kostenfr. Aufnahme in der, Castroper Zeitung“, sowie in den„Neuest.Nachrichten“ für Rauxel, Habinghorst, Graf Schwerin, Merklinde, Bövinghausen, Frohlinde usw Mlittwoch den 18. Februar. 1905. Rus den Porlamenten. Deutscher Reichstag. 259. Sitzung vom 14. Februar 1903. Bei schwachem Besuche setzte heute der Reichstag die zweite Lesung des Etais des Reichsamts des Innern fort. Abg. Peus Soc.) eröffgete die Erörterungen, indem er sich mit schlechten Witzn insvesondere gegen den Abg. Stöcker wandte und dessen Anschauungen bekäupfie.##g. Sittart nagelte den Ausspruch des Vorredners, es sei Pflicht der Socialdemokratie, Haß zu säen, genügend fest, und konna## rie zu leich, daß lange vor dem Auftauch n der Socialdemokratie Katholiken, insbesonders der Bischof Ktielr, Socialresormen befürwortet haben. Abg. Branke(nl.) meinte durch die Grrichtung der Handwerkskammern sei für das Handweik genug geschehen, heute komme es in rster Linie darauf an, die Exportfähigkeit der Industrie zu heber. Nachdem sich noch Ag. Dr. Crüger(#rs. Vp.) mit der gestrigen Rede des Aba. Hoch(Soc.) beschäftigt hatte, forderte Abg. Pauli=Potsdam(kons.) eine kraftvolle Mittilstandspolitik. Der Befähigungsnachweis im Baugewerbe der von der Regierung selbst schon wiederholt als u abweißlich bezeichnet wor#en sei, sollte nun auch endlich eingeführt werden. Nachdem sich noch der Abg. Dr. Barth(irs. Vp.) mit den g strigen Ausführungen des Staatssekretärs Grafen Posadowsky über die Lage der englischen Landwirthschaft beschäft igt und Abg. Molkenbour(Soc) die Wohlfahrtseinrichtungen der Firma Krupp zu bemängeln versucht hatte, wurde die weilere Berathung vertagt. Abgeordnetenhaus. 21. Sitzung vom 14. Februar 1903. Im Abgeordnetenhaus wurde heute endlich bei der Fortsetzung der zweiten Lesung des Justizetats das Ministergehalt bewilligt. Auch heute drä gten sich in der Debatte vielfach lokale Bünsche und Beschwerden in den Vordergrund. Dabei wurde der Kampf zwischen den beigen Rivalen Köln und Düsseldorf sogal mit solchem Eifer geführt, daß es zwischen den Abgg. Trimvorn und Porsch(Ctr) einerseits und dem Abg. v. Eyner(nl.) andererseits zu einer kleinen Kulturkampfdebatte kam. Abg. Nadbyl(Ctr.) regte eine sorgfältigere Ausbildung der pol ischen Dolm tschec an. Minister Dr. Schönstedt konnte erwiedern, daß die Justizverwaltung dieser Anregung schon zuvorgekommen sei, indem sie besontere Kurse für Dolmetscher in Syk veranstalte. Gegenüber einer Anregung des Abg. Hoblisch(Cu.) orsiche te der Minister, die Regierung sei ernstlich bemühl, für die Fürsorge und den Unterricht in Gefängnissen zu solgen, soweit es in ihren Kräften stehe, Die Abgg. Schmitz(Cir.) und Goldschmidt(frs. Vp.) legten nochmals ihre Stellungnahme zu den in Aussicht genommenen Kaufmannsgerichten dar. Abg. Frhr. v. Baddenbron nahm sich, wie im vorigen Ichre der Militä anwärter an und behandelte die ungünstigen Verhältnisse unter denen jetzt die Militäranwärter bei der Justi.verwaltung zu leiden haben. Ein Regierungskommissar erwiederte, es seien zwischen dem Finanzministerium und dem Justizmin sterium neue Grundsätze für den Uebertritt der Militälanwärter in etatsmäßige Stellen vereinbart und diese seien für die Militäranwärter wesentlich günstiger als bisher. 22. Sitzung vom 16. Februar 1903. Das Abgeordnetenhaus führte heute zunächst die zweite Lesung des Justizeiats zu Ende. Die noch ausstehenden Titel des Extraordinariums wurden ohne wesentliche Devatte bewilligt. Darauf erledigte des Haus die zweite Lesung des Gesetzentwurfs betreffend die Gebühren der Medizinalbeamten. Die Vorlage hat dem Hause schon zweimal vorgelegen, konnte aber im Jahre 1901 wegen der unerwartet eintretenden Vertagung des Landtags nicht berathen ese e ece ecee weil die Kommission eine definitive Erledigung der Materie vor der Einbringung des Ausführungsges tzes zum Reichsseuchengesetz nicht treffen wollt. Die Debatte ersab, daß die einzelnen Parteien mit den Grundsätzen der Vorlage im wesentlichen einverstanden sind. Schließlich trat das Haus in die erste Sitzung des Ausführungsgesetzes zum Reichseuchengesetz ein. Kultusminister Dr. Studt eröffnete die Debatte mit kurzen Bemerkungen, in denen er die Ausdehnung des Gesetzes auf weitere übertragbare Krankheiten rechtfertigte. Auch hier konnten die einzelnen Frakt onsredner ihr Einverständgiß mit der Vorlage b kunden. Der Entwurf des Ausführungsgesetzes wurde ebenso wie der Entwirf des Med zinal iesetzes einer Kommission von 21 Mitgliedern überwiesen. Damit war die Tagesordnung erschöpft. über den Venegtele Kanstet. Der Reichskanzler Graf Bülow hat dem Reichstage im Anschluß an seine Mitth ilung vom 8. Dezember 1902 eine Denkschrift über die Beilegung der Streitigkeiten zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten von Venezuela nebst dem schon bekannt gegebenen Protokoll vorgelegt. Sie lautet in ihren Haupttheilen: „Nachdem die Regierung der Vereinigten Staaten von Venezuela die in den Ultimaten des deutschen und britischen Vertreters in Caracas aufgestellten Forderungen abgelehnt hatte, ist zur Durchs tzung dieser Forderungen von den Seestreitkräften Deutschlands und Großbritanniens die blockade über venezolanische Häfen verhängt worden. An dieser Blockade hat sich auch Italien bethe ligt, das ähnliche Ansprüche gegen Venezuela erhoben hatte. Nach dem im Abdruck angeschlossenen deutschen Protokolle hat die venezolanische Regierung sämmtliche von Deutschland erhobenen Fordernugen als berechtigt erkannt. Die nach dem Ultimatum in erster Linie stehenden R klamotionen aus den venezolanischen Bürgerkriegen von 1899 bis 1900, die den Anlaß zu der Aktion gegen Venezuela gegeben haben, werden von der Venezolanischen Regierung sofort theils bar, theils in Wechseln zu kurzen Fristen bezahlt; für die Einlösung dieser Wechsel ist besondere Sicherhet geleistet. Die übrigen Reklamationen, die im einzelnen noch nicht geprüft waren, sollen einer gemischten Kommission zur Feststellung überwiesen werde; ein Mitgli d der Kommission wird von der kaiserl. Regierung ernannt. Für die Bezahlung dieser Reklamationen sind gleichfalls entsprechende Sicherheiten gestellt, die Frage, inwieweit diese Sicherheiten ausschließlich Deutschland, Großbritannien und Italien oder auch anderen Mächten für ihre Ansprüche gegen Venezueli zu gute kommen, soll in Ermangelung anderweitiger Vereinbaruig durch den ständigen Schiedshof im Haag entschieden werden. Endlich hat sich Venezuela verpflichtet, die zum größten Theil in deutschen Händen befindliche fünsprozentige venezolanische Anleihe von 1896 zugleich mit seiner gesamten aus rärtigen Schuld in befriedigender Weise neu zu regeln und dadurch insbesondere auch den Ansprüchen der deutschen Großen Venezuel=Eisenbahngesellschaft gerecht zu werden. Die in dem deutschen Uli maium aufgestellten Forderungen sind hiemnach erfüllt. In ähnlicher Weise sind auch die Forderungen Großbritanniens und Italiens erledigt worden. Von der Exprinzessin Luise. Die Stimmungsmache zu gunsten der staatlich geschiedenen Luise von Toskaga wird in gewissn Blättern fortgesetzt. Dahin gehört folgende Depesche der„Franks. Ztg.“ aus Genf:„Die Prinzessin erklärte in einer Konserenz mit Lichenal, es bringe Re den Kchshen aust uich ie Achescherat der Gachten selbst mit dem, welches sie unter dem Herzen trage, ihr versagt bleiben solle. Die Aerzte befürchten auch, falls eine solche Bitte der Prinzessin auf die Dauer abgelehnt würde, eine schwere gesundheitliche Schädigung.“ Wer soll an die Wahrheit solcher Empfindungen bei einer Frau glauben, die ihre Kinder aus freien Stücken im Stiche ließ, um einem Abenteurer nachzulaufen? In das Gebiet der Stimmungsmache gegen den sächsischen Hof gehört auch die Meldung aus Salzburg, daß die großherzogliche Familie Toskana über die Form der Publizirung des Urtheils(Angabe des Ehebruchs)„verstimmt“ sei. Wenn, wie aus Genf berichtet wird, der Advokat Lachenal demnächst nach Dresden und nach Salzburg kommen würde, um mit dem Kronprinzen und dem Könige von Sachsen zu konferiren und dem toskanischen Hofe neue Vorschläge zur Versöhnung zu machen, so wird er in Dresden und wohl auch in Salzburg vor verschlossene Thüren kommen. Für den hiesigen Hof ist die Sache erleoigt, bis auf das Schicksal des von der Prinzessin etwarteten Kindes. Der„Dresd. Anz.“ betont anscheinend offiziös, daß in der Prozeßverhandlung am 11. Februar der Kronprinz seldst nicht auf Trennung sondern auf Scheidung geklagt habe und daß es unrichtig sei, die frühere Kronprinzessin als diejenige zu bezeichnen, deren Antrag die„völlige" rechtliche(d. h. staatsgesetzliche) Lösung der Ehe zu„verdanken“ sei. Im Uebrigen— so fährt das Blatt fort— irrt man nicht in der Annahme, daß in dem Prozeß auch eine finanzielle Regelung der Verhältnisse getroffen ist, deren Einzelheiten sich jedoch der Kenutniß entziehen. Die rechtliche Frage, die mit dem zu erwartenden Kinde zusammenhängt, war selbstverstä tolich nicht Gegenstand des abgeschlossenen Prozesses. Die Behauptung aber, daß wegen dieses Kindes die faühere Kronprinzessin sogar noch im Sanatorium„La Metairie“ von sächsischen Polizeispionen bewacht werde, gehört in das Reich der Fabel.“ Die Frage, ob der Kronprinz von Sachsen noch einmal heirathen darf, ist von einem Berliner Blatte dem bekannten Juristen und Centrums=Abgeordnet.n Dr. Porsch, fürstbischöflichen Konsistorialrath und Mitglied des kirchlichen Ehegerichtshofes für das Bistum Breslau vorgelegt und von diesem mit Nein beantwortet worden. Der Papst habe keine Macht, die kirchliche Einsegnung aufzulösen. Das Beispiel Napoleons, dessen Ehe vom Papste annullirt worden sei, beweise nichts, da Napoleon sich nicht den Vorschriften entsprechend von dem zuständigen Pfarrer, sondern von einem Kaidinal habe trauen lassen, der weder selbst zuständig war, noch sich die Genehmigung des zuständigen Pfarrers eingeholt hatte. Venezuela-Protoll unterzeichnet! Aus Washinzton kommt die erfreuliche Nachricht, daß die Verhandlungen über de Venezuela=Frage endlich zum Abschluß gebracht sind und das Protokoll unterzeichnet wurde. Damit ist ein langwieriger Konflikt, in dem weder Waffenruhm noch Gewinn zu holen war, im Interesse der geschädigten Staatsangehörigen Deutschlands, Englands und Italiens beendet worden. Unsere auswärtige Staatskunst hat damit aufs neue gezeigt, daß sie in schwierigen Verwickelungen dieser Art nicht blos am rechten Ort nicht blos Energie, sondern auch Geduld anzuwenden versteht. Das Telegramm, das die Friedensbotschaft bringt, lautet: Nach einer amtlichen Meldung aus Washington ist das deutsch=venezolanische Protokoll zur Beilegung der Streitigkeiten dort am 14. d. M. um Mitternacht von dem Gesandten FreiDer Masrenvall. Von Franz Woas. 2)— Nachdruck verboten. Die Frau Stadträthin sagte weiter nichts mehr über den Maskenball, erhob sich bald ziemlich geräuschooll vom Frühstückstische, that Mantel und Hut an, rief das Dienstmädchen und begab sich mit diesem nach dem Wochenmarkte. Der Zufall wollte es, daß die erste Bekannte, welche die Frau Stadträthin traf, niemand anders war als die Frau Commissionsräthin Schnippel. Zwischen diesen beiden Damen bestand ein sonderbares Verhältniß; man wußte nicht, waren sie Freundinnen oder waren sie Feindinnen. Bei anderen Leuten sprach immer jede nichts als allerhand hämisches Zeug von der anderen; waren sie aber zusammen— und das war sehr oft der Frau, sie suchten *###nder ordentlich voller Begierde auf, aber nur, um dann * jeder eine neue Bosheit zum Weitertragen aufzuschnappen 1— waren sie aber zusammen, dann waren sie die zuckerfüßeste Freundlichkeit an einander.„Liebe Frau Stadträthin,“ hieß es hier, und„Verehrteste Räthin" dort,— ach, es war eine Wonne, diesen beiden Frauen so freundlich und so zuvorkommend mit einander sprechen zu hören! Ja, ja,„Frau Räthin,“ wirklich„Frau Räthin," so redete die Frau Stadräthin ihre Bekannte an, und doch wußte diese ebenso gut wie alle Welt, daß sie ihr bei allen Bekannten schon hundertmal ganz entschieden das Recht abgesprochen hatte, sich„Frau Räthin“ nennen zu klassen; höchstens— so hatte die Stadträthin immer wieder bis in's Kleinste auseinandergesetzt— dürfte sich Frau Schnippel„Frau Commissionsräthin“ nennen lassen, aber zuch das wäre noch zueifelhaft. Sonderbar! Und nun sannte sie die Frau Schnippel selbst„Frau Räthin.“— „Umgekehrt— und auch das war stadtbekannt!— hatte die Frau Schnippel der Frau Leitengeber zu verschiedentlichsten Malen ganz entschieden das Recht ab gesprochen, sich„Frau Stadträthin“ zu nennen und nennen zu lassen. Gegenstand der Untersuchung war für beide Räthinnen natürlich der Aufsehen machende Beschluß des Bürgervereins=Vorstandes, einen Maskenball abzuhalten. „Hat man so'was in unserem bisher so anständigen Vereine,“ rief die Frau Schnippel,„einen Maskenball wollen sie abhalten! Ich möchte nur wissen, wer diese Idee ausgeheckt hat! Da wird's schön toll zugehen. Na, wir gehen'mal nicht hin; mein Mann hat im Vorstande übrigens nicht dafür gestimmt, sondern sich der Abstimmung enthalten.“ „Ganz wie der meinige,“— wollte Frau Leitengeber eben herausplatzen; sie besann sich aber des Gescheidteren und behielt es für sich. Laut jedoch sagte sie:„Nun, nun, liebe Frau Räthin, so schlimm ist's doch gerade nicht; es werden doch Karten ausgegeben, und nur wer eine Karte hat, darf hinein.“ „Ach, liebe Frau Räthin,“ seufzte Frau Schnippel, „was will denn das heißen? Das kennt man ja. Die Karten gehen aus einer Hand in die andere und schließlich sind's lauter Nichtmitglieder, die erscheinen und den Saal voll machen; die Mitglieder sind dann blos geduldet. Nein, wir gehen'mal nicht hin.“ Oeste besser, dachte die Frau Leitengeber da bei sich; laut aber sagte sie:„Ach schade, Frau Räthin, ich hatte mich schon darauf gefreut, mit Ihnen zusammen zu sein und zuzusehen, wie Ihr Herr Sohn so gut tanzt. Da sollen wir's uns doch noch einmal überlegen, ob wir hingehen.“ In Wirklichkeit aber war die Frau Stadträthin nunmehr bestimmt entschlossen, auf den Maskenball zu gehen. Sie verabschiedete sich in freundlichster Weise von der Frau Räthin und besorgte alsdann mit gewohnter Gewandtheit ihre Einkäufe, wobei sie ihre gewichtige Persönlichkeit gar sehr in Geltung zu bringen wußte und sich mit ihren dicken Armen und Händen gar entschieden und doch immer noch würdevoll(wie es der Frau eines Stadtraths zukommt) geberdete. Von jeder anderen unerreichbar war namentlich die Art, in der sie das Gekaufte dem Mädchen gab, um es einpacken zu lassen. „Da, Pauline, nimm's,“ so sagte sie in unbeschreibbarer Würde und reichte ihr den Fisch oder die Rüben mit der Würde einer Königin hin. Ja, ja, es war eine vornehme Frau, die Frau Stadträthin Leitengeber und Niemand, der's nicht gerade wußte, hätte es geglaubt, daß sich diese große Würde im Anfassen und Weggeben solcher Gegenstände blos daher zuschrieb, daß sie vor Zeiten(als sie noch den Kolonialwaarenladen hatten) die besonders stark gehende Abtheilung des Verkaufs gesalzener Häringe unter ihrer speziellen Obhut hatte. Daher diese Gewandtheit, diese Grazie.— „ Es war also abgemachi, daß Leitengerbers auf den Maskenball gingen. Josephinchens Traum sollte sich verwirklichen. „Das aber wird zur Bedingung gemacht,“ meinte die Frau Stadträthin,„daß wir uns auf dem Balle ganz reservirt halten, wenigstens so lange nicht demaskirt ist, denn man kann nicht wissen, was für Volk sich einschleicht. Und Josephinchen,“ so setzte sie hinzu,„darf nur mit solchen Masken tanzen, die wir kennen. Das wäre noch schöner, wenn da irgend ein Handwerksgeselle sich an sie wagen sollte. Daraus wird mir nichts." — herrn Speck von Steraburg und Mr. Bowen unterzeichnet worden. Ungefähr gleichzeitig mit dem deutschen wurde auch das englische und das italienische Venezuela=Protokoll unter Zu dem deutschen Vorgehen gegen Venezuelg hatten in erster Linie eine Reihe bereits genau geprüfter Reklamationen aus den venezolanischen Bürgerkriegen 1898—1900 Anlaß gegeben. Diese sogenannten erstklassigen Forderungen belaufen sich 1 718000 Bolivares. In dem deutschen Protokoll verpflichtet sich, schreibt die„Nordd. Allgem. Ztg.“. die venezolunische Regierung, diese Forderungen sofort in vllem Umfange theil: in Wechseln, für die hinreichende Sicherheit gegeben ist, zu begeichen. Ferner wird in dem Protokoll auch die Berechtigung sämmtlicher übrigen deutschen Forderungen g undsätzlich anerkannt; sie im ei zelnen festzustellen, wird die Aufgide einer gemischten Commission sein, die aus einem deutschen und einem venezolanischen Mitgliede und soweit diese beiden sich nicht einigen können, einem vom Präsidenten der.reinigten Staaten zu ernennenden Otmann best hen soll. Als Sicherheit dienen 30 pEt. der Zoll inkünfte von La Guayra und Puerto Cabeuo, ein Betrag, der auf jährlich rund 5½ Millionen Bolivaresg= schätzt wird. Weiter soll die Frige, inwieweit diese Sicherheiten den drei Blockademächten oder auch den an ern Mächten für ihre Ansprüche gegen Venezuela zu Gute kommen soll u, von dem ständigen Schiedshof im Haag ent chieden werden, wenn nicht darüber eine anverweitige Enigung erfolgt. Während Washinatoner Depeschen melden, die Blockade der ven zolanischen Küste würde erst nach Zahlung der ersten Rate erfolgen, meldet das Reuteriche Bur au: Die Besehlshaber der verbündeten Geschwadr in den venezolanischen Gewässern hätten bereits am 14 ds. Befehl erhalten, die Bloctade Die„Nordd. Allg. Ztg.“ melbet: G stein Nachmittag erhielt Komodore Scheder den Besehl, die Blockade aufzuh ben und die weggenommenen Kriegs und Hin elsschiffe einschließlich „des Restaurador“, an die vezolanische Regierung zurückzugeben. Die Vorgänge in Marokko. Der Sultan weiß anscheinend nicht, wie es in seinem Linde aussieht. Er hatte verkündigt, der Präsendent Buhamara###i ertrunken, seine Anhärger seien geschlagen, und bald darauf erschien die Nachricht, daß Buhamara lebt, sogar inko mnito in Fez gewesen ist und neuen Anhing sammelt. Die Scherazastämme schlossen sich bereits der Rebellion an. Viele Scharmützel haben zwischen ihnen und den Truppen stittgefun en. Der Riatastamm wird beschuldigt, die Gebirgs drunnen velgiftet zu haben, um den Marsch der Armee des Kriegsministers zu erschweren, Buh mara hat dem Sultan die Nachricht zugehen lassen, daß er zu den maurischen Outern als Sieger in Fez einziehen werde. Wenn man das auch nitzt erwarten kann, so steht doch fest, daß der Prätendent noch lebt, daß die Zahl seiner Anhänger sich mehrt, und oaß der Sultan immer mehr Tinger ist ein Brief des Sultans eingetroffen und in der großen Moschee verlesen worden. In dem Brief the li der Sultan mit, daß die Aufständischen vollständig aufgerieben seien. Der Kiegeminister sei mit einer starken Streitmatzt in Tesa eingerückt und werde die Aufständischen streng bestrafen. geheimnisses ist im Bundesrath zur Annahme gelangt. Im Reichstage wird ihre Annahme auf keine Schwierigkeiten stoßen, es sei denn, daß man versuchen sollte, ihr auf dem Wege der Feststellung der Beschlußunfähigkeit beizukommen. Ein beschlußfähiges Haus kann das ist die allgemeine Ansicht— ohne Diäten vor Ostern nicht mehr erzielt werden. In dieser Session wird es aber Diäten nicht mehr geben, obwohl sie sich, wie die „Freis. Ztg. Eugen Richters meint, innerhalb drei Tagen bewerkstelligen ließen,„wenn nur erst die Sperrkette an der betreffenden einen Stelle gelöst ist.“ Zur Ausführung der Vorlage zur Sicherung des Wahlgeheimnisses ist bereits .s Nöthige vorgesorgt. Die Lieferung von sechszehn Millionen Briefumschlägen für die bevorstehenden Reichstagswahlen ist von der Regierung zur Ausschreibung gebracht worden. Die Umschläge sollen aus festem, weißem Papier gefertigt werden; durch schwarzen Druck auf der Innenseite werden sie völlig undurchsichtig gemacht. — Dem Abgeordnetenhause ging ein Gesetzentwurf über die Vereinigung der Ortschaften Schalke, 'smarck, Ueckendorf, Bulmke, Hüllen und Heßler mit Gelsenkirchen zu. — Die„Voff. Ztg.“ schreibt zu der Nachricht, daß die zukünftige wasserwirthschaftliche Vorlage an Stelle des zuerst geplanten Emscherkanals die Kanalisierung der Lippe vorsehen werde. Für die industriellen Werke im Emschergebiete, sowie für die Städte Gelsenkirchen und Oberhausen, wie auch für zahlreiche andere in der Nähe der Emscher liegende dichtbevölkerte Ortschaften bedeutet die Veränderung eine große Schädigung, doch werden sie, wie die Sache nun einmal liegt, kaum etwas ändern können. Locales und Provinzielles. Der Zustand des zweiten Sohnes des Kronprinzen Peinz Friedrich Christian von Sachsen gibt wieder zu neuen Besorgnissen Anlaß Sonntag=Abend haben die Aerzte über 1 Stunde an seinem Krankenbett geweilt. Elisabeth ist um die von zwei 72 jährige ErzherDie Unruhen auf dem Balkan hatten in der letzten Zeit eine Ausdehnung angenommen, daß Gerüchte von der Mobilisierung der bulgar'schen Armee veritet wurden. Erfreuli ner Weise bestä igen si; sich nicht. Durch diese Maßregel waren die ernsten, aufrichtig'n Bemuyungen Oesterreich=Ungarns und Rußlands zur Verbesserung der macedonischen Verhältnisse durchkreuzt worden, und die bulgarische Regierung hätte damit eine schwere Verantwortl chkeit übernommn. Durch de Auflösuug der macedonischen Komitees und die Verhaftung der Komiteemitglieder hat die bulgarische Regierung gezeigt, daß sie die auf die Beruhigung Macedoniens gerichtete Thätigkeit der beiden Mächte nicht stören will. Diese Haliung ist korekt und vernünftig und die bulgarische Regierung thut damit für die Stammesgenossen Macedoniens mehr, als wenn sie dem Drängen Derjenigen nachgiebt, die sensationelle Thaten verlangen. Ja den nächsten Tagen schon dürste die Pforte in Kenntniß der von den Kabinetten Oesterreich=Ungarns und Rußlands ausgearbeiteten Vorschlägen sein, welche darauf gerichtet sind, die Lage der Bewohner Macedoniens durch die Beseitigung gewisser drücke der Uebelstä de in der Verwaltung zu verbessern, sich aber sorgfäl ig innerhalb der Grenzen halten, die durch die Achtung für die Hoheitsrechte des Sultans gegeben sind. Die Vorschläg: beider Mächte werden, eben weil sie in einem verhältnißmäßig bescheidenen Rahmen bleiben und den Charakter des Landes berücksichtigen, der Bvölk rung besseres bieten, als wenn sie uner anspruchsvollem Titel auftreten. Die vorgeschlagenen Reformen können aber nur dann ihre Zweck erreichen, wenn Macedonien nicht neuerdings zu Schauplatze eines Guerillakrieges gemacht wird. Das richtige Mittel, um das Treiben der Insurgentenführer unschädlich zu machen, ist der feste Wille Bulgaeriens, ihnen energisch entgegen sutreten. Politische Uebersicht. Deutschland. Oesterreich. Die Erzherzogin in Wien gestorben. Es handelt sich österreichischen Erzherzögen verwittwete(2 jährige Erzh zogin Elise beth, die Mutter der spanischen Königin Mutter Christine und Großmutter des Spanierkönigs Alfons, nicht aber um die 20jährige Tochter Elisabeth Marie des Kronprinzen Rudolf, die mit dem Fürsten Otto zu Winverheirathet ist. Die Königin=Mutter Chrisiine von Spanien traf erst in Wien ein, als ihre Mutter, die am 9. dss. Mts. an Lungenentzündung erkrankt war, gestorben war.„„„ Engl. Südafrika. Der„Daily Mail wird aus Graaf=Reinet(Kapkolonie) vom Freitag gemeldet: Chamberlain kam hier heute Vormittag an. Er hatte den kühlsten Empfang, den er je gehabt hat. Die Veranstal tungen für seinen Empfang waren schlecht. Eine seindliche Demonstration war von Leuten, die Agenten des Afrikanderbond sein sollen, geplant, wurde aber im letzten Augenblick aufgegeben. Viele Illoyale hatten lieber die Stadt verlassen, als sich an der Begrüßung Chamberlains betheiligen.— Die„Central News“ meldet, der Bürgermeister von Graaf=Reinet habe mitgetheilt, daß die Mitglieder des Bonds in Buffelshoek gegen die Theilnahme der Afrikander an einer Begrüßung Chamberlains agitierten, darum wurde bereits die dortige Festlichkeit für Chamberlain und die Ueberre chung einer Adresse durch die Loyalen aufgegeben. Nach einem Telegramm des„Standard“ aus Graaff=Reinet hielten sich die Holländer nicht nur von allen Vorbereitungan für Chamberlains Empfang fern, sondern sie verboten sogar die Verwendung des Wassers für die Auffrischung des botanischen Gartens, welcher der beste Schmuck der Stadt ist.— Chamberlain ist über seinen Empfang nicht erfreut, er sagte der Afrikander=Deputation, die Holländer, hätten seine Grüße unhöflich ignoriert. Er hätte auch hinzufigen können, daß einige von Schepers Rebellen, die zu den Engländern übergegangen waren, mit ihren Abzeichen sich auf Straßen gezeigt hätten. Die Vorlage zur Sicherung des WahlCustrop, den 18. Februar 1903. * Achtung! Von zu ändiger Seite wird uns m getheilt, daß das Mahnverfahren wegen der Steuerrest für das IV. Vierteljahr mit dem gestrigen Tage begonne hat. Wer im günstigsten Falle diese Gebühren rette will, muß sofort seine Steuerschulden begleichen. * Einen Monat für die Nummer Auch hierorts kommt esoft genug vor,.ß Zeitungsnummer von der Thür weg, wo sie die Botenfrau hingelegt hat gestohlen werden, und viele Reklamationen von Abonnent# sind auf solchen„Diebstahls geistigen Eigenthume“ zurüc zuführen; daß ein solches Vergehen sehr hart gestr wird, geht aus einem in Dresden gefällten Urtheil herve Die Aufwärterin Franziska Biterlich hatte einem Feumann fünf Zeitungsnummern gestohlen. Sie erhielt für Monate Gefängniß und drei Jahre Ehrverlust. * Krieger= und Laadwehrverein. Aus Aila; der von Sr. Majestät Kaiser Wilhelm II. dem Verein verl henen Jubiläums=Fahnen bänder waren die Mitglie am Samstag Nahmittag im Verein=lokal zahlreich versamm Der Präses, Herr Lueg, eröffnete die Versammlung, begrüß sodann die als Ehrenmitglieder erschienen Herren Bürger meister Wynen u d Amtmann Bar els und brachte denselbein Hoch werin die Anwesenden begeistert einstimmen. Zu nahm dann Herr Burgerm ister Wynen das Wer gng,„## folgendes aus:„Indem ich heute offiziell als Vilgli#o Ihrer Mitte wiile, gereitt es mir zur größten Freude,### Namen der Königlichen Rgerung die All nhöchst verliehe Dekoration überreichen zu können. Das Syr iben, das vom Oberpräsidenten durch den Regi=rungspräsidenten zuge gangen ist, lautet: Euer Wohl seboren theile ich im Verfolg d. Berichts vom 6. Oktober 1902 ergebenst mit, daß:. Mist die Gnade gehabt hat, den Krieger= und Land vohrvere## Castrop als Fahnenschmuck die Jubiläumsbändec in preunische Farben nebst Nagel mit dem peußtschen Wappen zu verleihen Wenn ich einen ku zen Rückblick thue auf die#re des Best hei unseres Krieger=Vereins, so geschieht es einerseits, um unser Vorfahren, Vätern u d älteren Mitgliedern, die dn Verei gegründet und iym angehört haben, dafur zu danken, daß dem Spruch ihrer Fahae und den Aufgaven des Vereins gerecht geworden sind; ande erseits, um uns vor Augen fürren, daß auch wir fernerhin die Verpflichtung haben, Ehre und Fahne des Breis steis hochzuhilten. Es war in Jahre 1866, als der Verein ias Leben trat. Eine besonder# Weihe wurde dem Verein schon damals zu theil, indem d alten Feldzugstheilnehmer von 1813, 1814 und 1815 mit d alten Fahne, die Exzellenz von Booelschwingh den damalig Veteranen gestiftet hatte, dem Verein in corpore beitrater Heut zählt dr Verein über 400 Mitgliede, von denen allei 70 Feldzugs heilnehmer sind. Dr Verein hat es verstauden seinen Augaben und hogen Zieten steis gerecht zu werden Schon frühr sind die Kriegervere ne als mächtige Stützen de Thiones as allerhöchsten Munde beseichnet worden. Ich heb ganz besonders vervor, daß der Kregerverein Cast op in det 36 Jahren seines Bestehens in manchen Fällei sin hervorragen bethätigt hat. 1870/71 hat er die hiesigen Krieger im duch Geldgiben unterstützt. Ducch seine Mitbülfe wurde i Schalte=Beckerschen Saile ein Lazarett für Verwundete eing sichtet. Nicht zum min esten ist es dem Verein zu danken, da die Höhe des Düngelberges ein so schö es Krie erd ukmal krön Alle diese Thaten sind mit Veranlassung gew sen, daß St Majestät dem Vereine die Fahnenbänder verliehen, und vo Freude überreiche ich sie hiermit. Ich machrgbg, zchzen gen sam, deß wir uns dieser uns bewieseggst, scherzer#, Hu den Ruf:## raden auf, stets fest zusammenzustehen Vaterland und Kaiser und brachte dann ein Hoch aus auf de deutsche Viterland. Herr Amtmaan Barfels oankte in sein Anspach= zunächst im Named des Herrn Bürgerme stei Wynen und in seinem eig nen dem Verein für die Ernennun zu Ehrenmitglied rn und legzte allen Mitgliedern ihre Pflichtals Kriegec und Vaterla dssreunde warm ans Herz. Hoch galt dem Wachsen, Blühen und Gedeihen des Verein Herr Mddelmann toastete auf den Bo stand, dem alle Ane kennung zu zollen sei, das auch duch seine Bemuhungen## Verein heute seine langjährigen Höffaungen erfüllt sehe. den Kaiser wurde folgenoes Danktelegramm abgesandt: Majestät bittet der aus Anlaß des Auerhöchst verlichinFah enschmucks versammelte Krieger= und, Landw,#####, Castrop seinen allunterthänigsten Dank und das Eilrrn un wandelbarer Treue allergnädigst entgegennehmen zu wollen. * In der gestrigen Comiteesitzung für die Pap feier wurden nährere Arrangements für die Festtage b rathen. Mit der Oberleitung im Fackelzuge am Samste betraute man Herrn Vogel, dem die einzelgen Gruppet Josephine kümmerte sich hierum vorläufig nicht, ihr lag zunächst die Frage des Kostüms am Herzen.„In Gemeinschaft mit ihrer Freundin Lorchen, die ebenun den Maskenball mitmachen sollte, ging es zuerst an ein ernst haftes Berathen, und dann an ein nicht weniger ernsthaftes und überaus emsiges Ausführen der Masken. Beide wählten das Kostüm der Türkinnen, nur in der Farbe des Stoffes wollten sie sich unterscheiden. Josephine nahm zum Burnuß rothe Seide, zum Unterkleide grüne und Lorchen machte es gerade umgekehrt, da man auf diese Weise den Stoff billiger bekam. Während aber die jungen Mädchen so ganze Tage lang eifrig ihrer interessanten Näharbeit oblagen, trat allmählich eine weitere Frage immer näher und näher an sie heran, nämlich die Frage, wie es nun auf dem Balle mit den Tänzern werden würde?! Die Frau Stadträthin wollte es doch durchaus nicht zugeben, daß Josephine mit irgend einer beliebigen Maske tanzen sollte, da ja möglicherweise ein wirklicher Handwerksgeselle oder sonst ein schrecklicher Mensch mit ihr tanzen könnte. Wie aber nun die Herren unter der Maske herauskennen? Das war für die Mädchen eine große Sorge, bis die Frau Stadträthin ihr selbst ein Ende machte, indem sie zu den Mädchen sagte: „Ach was, glaubt ihr denn, ich würde nicht jeden einzelnen herauskennen, und wenn er sich noch so sehr maskirte?! Alle kenne ich sie heraus, wie sie gebacken sind, und wenn einer kommt, der uns nicht paßt, geb' ich Dir einen Puff und Du sagst, wenn er Dich engagieren will: Danke schön, ich bin schon engagirt oder so etwas ähnisches. Der Herr Stadtrath war inzwischen auch nicht mützig gewesen; er hatte seine ganze freie Zeit(deren er am Tag 24 Stunden hatte) seinen Damen zur Verfügung gestellt und sich auch wirklich mehrfach nicht unbedeutende Verdienste erworben, indem er in eigener Person, wiederholt beim Gürtler, beim Schuhmacher usw. vorgesprochen, um wegen der bestellten Requisiten nachzufragen. Seine Hauptaufgabe war aber eine sehr penible gewesen. Seine Frau war sich doch nicht so ganz sicher, wie sie that, daß sie wirklich alle Herren unter ihrem Kostüm auch richtig zu taxieren im Stande sein würde. Sie betraute deshalb ihren Gemahl mit der Aufgabe, durch gelegentliche Fragen im Wirthshause festzustellen, in welchen Kostümen die ihnen bekannten jungen Herren auf dem Balle erscheinen vürden. ean. u. „Das werd' ich Dir schon heraustliegen, halte der Herr Stadtrath geantwortet,„das werd' ich sicher herauskriegen, laß mich nur machen. 46 Er bekam unbeschränkten Urlaub bis zur Jeveille und durfte seit langer Zeit wieder einmal, ungestört durch den Gedanken an den Empfang seiner Gattin, im Lamm“ sitzen, so lange er wollte, das war eine prächtige Gelegenheit, sich einmal mit guten Freunden auszusprechen, und beim Glase schäumenden Gerstensaftes verschwand ein Abend nach dem andern— ohne daß er auch nur daran dachte, sich zu erkundigen, in welchen Kostümen die jungen Herren des Vereins erscheinen würden. Die Gattin hatte ihn auch nicht weiter daran erinnert; erst am selben Abend, an dem der Ball stattfinden sollte, ogte sie ihm gelegentich:. en erscheinen9 „Na, Du weißt doch, wie die Herren. cheinen“ Da hatten wir den Salat! Daran hatte der gute Michael Leitengeber absolut nicht mehr gedacht! Aber er ließ sich nicht verblüffen, sondern sagte sehr bestimmt: waihtlich, werde Bies nachher schon agen Natürlich hatten sich auch die alten Leitengebers Kostüm geworfen. Der Herr Stadtrath wollte durchau# anfänglich als Schornsteinfeger gehen, später dachte dann, sich als Conditor ganz in weiß von oben bis unt zu wersen. Da hatte aber seine Frau sehr rasch ein dicken Streich hindurch gemacht, indem sie sag Daraus wird nichts! Du wirst Dich doch nicht a Handwerker kleiden! Das schickt sich fur uns nicht.“ “ hatte er darauf erwiedert,„als geheimer Kom merzienrath, trägt man doch kein besonderes Kostüm, son daß er und sie in spo. Tracht erscheinen sollten, was denn auch geschah. führer Sube man, einer v stützten Anre Feuerwerks u die Aufwend: den Gedanke wägen. Bei letzten Etats aber wird rechte Sigue Festzug von und Platz Punge also beten, am Fackeln im •.K valsfeier fir einshauses abwechselnd Reden u. umfaßt 26 Daß der A bisherigen wird auch ablegen, si Kunst imn wird also zahlreiche deren Far * Ra letzten So und A. welcher st Die Uaho so jange resultat Krankenh handlung den beide Die Pol zierte eir * 9 auf Zech wurde fallen si Lütgend keanker Der große Tag war also da, oder vielmehr der#i# Carneval in sein Recht treten) auch einmal die sonst so ernsthaften Gesichter im Bute verein erheitern sollte. Es war ein echter, rechte: Wint. tag, nicht gar zu kalt, aber doch noch gerade kalt gen daß der Schnee hübsch liegen blieb und einen angene knirschenden Ton von sich gab, wenn man darüber h schritt. Die Straße, in der das„schwarze Roß“ lag( der Ball stattfinden sollte), war so gut es ging, vom Sch gesäubert worden, daß die anfahrendem Wagen in d# engen Raum bequem wenden konnten. Die Hausdien hatten den ziemlich schmalen Vorplatz von den sonst stehenden Handwagen, Krippen und dergleichen, Ganz gemacht; soeben standen sie noch dabei, um mni#te Schnee wegzufegen, als die ersten Karossen in lagsat vom3. (Laier und 23 der Pr Mai 1 Iserlo Haspe, 4 Woc schau sich al weiter zusam des u zu rie suche erford bene und sich d B. 8 des gebr ist den mit Bü Aer rech ker nich un wi en da ge wi de 75 0 5 1 1 * les. uar 1903. ird uns mit r Steuerrest age begonnen ühren rettesen. ummer ngenummerg hingelegt hatt n Abonnentensume“ zurüc hart gestra #theil hervoeinem Feuen e erhielt fü ist. Aus Aila Verein verlie die Mitgliede ich versammeln ilung, begrüßt herren Bürger achte denselbe men. Zunäch ort und führn Is Mitglieo ten Freude, schst verliehen ven, das mit äsi denten zuge im Verfolg d. iß:. M i ste Land vohrverei# e in preunische in zu verleiher e des Best hen um unsere n Verei daß haben, din Es war ins besonder indem di 15 mit der damalige beitraten nen alleiverstauden## zu werden Stützen der Ich heb op in der rvorragen im Fel. e wurde in dbele etnge danken, da lkmal krön 1, daß St n, und vol uf aufmerk ichsten Huls dies jetz in Ruf: S " Als da ich namen Dank au in Verein e die Kamt der Religion aus auf da sie in sein ürgerme sten e Ernennun hre Pflichte Herz. Sei des Verein m alle Ane Gelöbr wollen. Papst tage b Samste Zruppet sagen. ser's urchau achte s unt h ein sicht a .“ er Kom m, son nisch ve, S u gon auswärts gegebenen und dakbarf unter ever ve. zungen hershr eiwas reichlicher zu balen und de bot een..„„uillumiaatien nochmals zu erden Gedanten der Bürchthurn., gragrbiaarium bes sgen, bet bem unfung00g Me. kine Rolie, wohkl svie Siate Voteten, 15o Ziahruck dem Fesiakte ersi die be wited der verg iteg. zu bemerlea, 18, daß der echte, Stonstu, pe zurück— Müastertraße Kirchgas und Platz um Bauer herum zum Markt geleitet wird, Punge also nicht mehr berührt. Die Vertine, beten, am Samstagt Nachmittag von 5½ Uhr a5, kie Fackeln im Gesellenhause in Empfang zu nehmen.) (:. Kath. Geselleaverein. Die Pegzsierige Cog soehtoute, iu, ein igze, Voltäge, Behnesklachenesen, eewecielod bueder, uher agz, gurgenalstische unfoßt 26 Drv. und Kräsft, persäigt, ist aue seige, Kunst immer mehr zu vervollkommnen. Dei zahlreiche Betheiligung, besonders der Ehrenmitglieder mit lesten Sonntag Abend hierstatt. Die Vergleugggugg, bandlung sich begben. Ju Zaiches Thun verboten ii.— den beiden klar machen, dah)ru,, Selle, und gaufis Die Polizei war übrigens schnell zu wurde festgstell, daß 30 Bergleute von der Krankbeit be: Lütgendortmund wirde ebenfalls die gleiche Anzahl Wurmtenisr vroit-. i Vint gen jeneh r h 9(1 Scha 9 den Heran; Feizer in Jav. und Kang. Wahl siel auf die Herren,#tr.:—. g g. eusden, Hone der ggsch, Gio,bestzer G. Albert, Gevel, Rathz Treibegx vog guc, Alteaderne, Glatsbelige LenSusbeiger Schunen, ge, mund, Direkor Lang, Braminghaus gen. Schule, vov., Paurel, Galsbesiter W. bauer, Direktor Morkmouy, Zochalt, Oespel, GuisPonite, Bov, Gusbeishr, Gaahzster Dio Paßmnau, besitzer Westermann. Brackel, gen. bevtonu.. du Zeignenführer J. Frutweia von en u, von faden Mannesperson in dinen Licht. einer nicht zu ermitend. Zurma„Biermann u. dacht vor dem Schauleuter der. und hierbeif deratig Seigemonn“, W hepfelweg ve gath, Frutgein halte vor verlest, daß er kurz derauf verht., zugen in deren Ge. dem bzeichneten Geschäste mit 8„onue:. geinen Mari, eschaft bo 2 Dowe, häischteiten ausartete. Der Totwichtel gebav, der in. bo.u pei einer Dositelder Firma vur 24 Jue ul, p gat sich am Mostagber 22 Jahre beschätigt.— Vretolig bez, aug Aperbeck mit der aie Di vgergsiele Ovo Dnyv, gelonensüzter Frutpein Seihtberchutotgug oeseh, gigzishacht der Firma Vierin der Montag Nacht in den—9sch... Miodef wurde mann u. Heinemann gewo fen zu bsouhy in bos Pe gertfolg ud die alsetige, Anersenung, Bocham. der vir.8 ud die alty, Haigesharter Aue. siche de.„Pohune Wezelegung veranlaßt, eine deusbung er, bo, Hrkationserzeugnssen auf dem Weike rübe Aus bchungon ner Ganonenverstalt bat die erogshov. iee Gebände erichtet, bessa SeitenWerkeletung, ein gvo.—(ol. Di, Austelungs. biffzur Austellung benutt werden,„eler bresn., Bag Ge. ote u. vo bueue ozu, guze hen ein Glocknstuchl könen bode besht uinen Vu aonerzeuguisse de Weikes, Ius. eu. Sämmtüiche= Boditoyo, Shaefgoebaf, sind vertreiten. undber- Vun-HogZugamg der Arbeiler- Celonie dei Düsseldorfer Ausstellung den Sose sp ps;z ,ei am Sonntag hier und in Gelene d eu uen Verrguesendunrgeer geugn G die sestichen ug u Bergmal Gest uns Can des Centrums wide der esdgste di. f. vt 8ctc. Vertrauensversammlungder Oentgosgamzet goehegrv Haamn Adgeardueten Gagen Ricater vertriten. en fangz unge. der Nuhrkohlengruben hut einen derartigen zHerzagt fiad, Im Bochumer Krankenhause befinden sich zur Zeit 400 de berdoe S Ooie. Verarchelte war Holladeria und die beleidigenden Ausdrücke gelegentlich des Verins, Gaf Spe, bet an die Or gog Herg, Schelger. Kempen jegliche Thätigkeit in dem Rheinischen Bauerne D vo, Iv v Gähachzen ihrer Nichte uach bgene den Zamiengwisigselten Estgessen, ein. dem Leben davonkommen. Der Giftmörderin gelang es Civilstand des Amtes Sodingen vom 9. bis 14. Februar 1903. Sesen.. uund Sin Sohn; Pesthaufenoe)=Hafsesademeister Vernhard Johann Joswio, 9. gran, Staawinst, Holthausen. vs. be u. bee Maur pober BefrgGezg e eesenr (Soling), prat Arzt Dr. wed. Verzhgant Kopges Bergm. enun aund. aae ae e Wetterbericht. Bedier en. Bche ubd bbe-Auf-fucht und uteg post wit etwo, Sheiter und m istrocken mit leigzen.„ Deutschlaud: Stemlich ve, ich heitr. theilweise nebelig, sonn Weit r am 20: Ziemu.n,.:, Wrost, Mitta Is angenehm. wudn Beten. Rand un Br.. Celannr... 8. Farni e find et Zen Landkreis Dortmu, d9 Fleischbeschauer —o) Die Kurse für die Ausbildung der Feischbe chauer beginnen am 18. und 22, beprno, Schlachthöfe bei denen die Aussildung rach Masgate *s be ge gen Sch.#,..x Ausfährungsbestimmungen vom 30. der Prütungs=Verschriten(B. v. v. d gagen, Witen, Dortmuno, Hörte, Nat 1902) erfolgen kann, snd die in. AoLmaltenscheid, Sippkadt, Iserlohn, Ludenscheio, Siegen, Warve,. D Egglus dauert mi destens W hen bei gem inschaftlcher Ausvildung in der Fleische Gochen, vr:.s,..4 H Aus thjeg Person 001—10 Malk. chau 5 Wochen; die Gebuhr, beizg Präfungskommission obzulegen, welce Die Pettung ist vor ei: Grgspeig, als Vorsitzendn und zw sich aus dem 2 vortements, Ecglagzihausdrektor und enem Kristhierarzt weiteren Thierärzten, einem)“.„Jung zur Prüfung sind durch Be mitteung sonne ischuesen 2; i an den Vorstze du der Pufungslegmissen wse vd Peuterer enscheidet über ditz Zulasune zux, Pesfung, dem verichzen, beptere Altersnoch“ die Julo) zrztliche, Zeugat aber die suche uind außer einen....uu,peise, Beschefnigung über oie vorgescahee. Körperbeschaff nheit und einer eihem urzuichen Zeugniß üb.#e und ein amtiches Fabugerugntz bitzrsgeiz urehenen sich demnächst behufs B. B. B. bei mir zu melden. Ihre Prüfung des Sommers stattsiaden.„, gegrugr 1903. Portmund, ven#, Lansratt: gef. v. Rynsch. ANZEIGG Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, heute nachSchwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante, die wohlachtbare Ehefrau Caspar Stemmann Bernhardine geh. Löhr die Ewigkeit zu nehmen. 9 Castrop, Lühne, Hamme, Grumme, Scauxel, Perten, Soterahtuopz, ben 17. Brgegg Gift für die Volksschulen vo ongeision(raeltischer stets auf Lager. Heinr. Schmitz vorm. Ph. Culbart Buchdruckerei, Castrop. wird hiermit zur öffentlichen Keuntniß Seitens der betheiligten Behörden ist die Wahrnehmung gemacht worden, daß die seit dem 1. Januar 1900 mit dem Inkrafttreten des neuen Bürgerlichen Gesetzbuchs eingetretenen Aenderungen des ebelichen Güterrechts in weiten Kreisen der Bevölkerung der Provinz Westfalen noch nicht hinreichend bekannt geworden, und daß aus dieser Unkenntniß VerUnzuträglichkeiten In der Zeit vom 1. bis 15. März d. Is. findet das Austragen der Kriegsbeorderungen und für das Mobilmachungsjahr 1903/04 (erstere auf grünem Papter, letztere auf weißem Papier mit grünem Rande) durch Polizeibeamten und durch die Die Mannschaften des Beurlaubtenstandes haben— falls sie nicht selbst Danksngung. Sgöne Wohnung Für die vielen Beweise verzlücher. pon.—5 Käumen, 1. Stage,#tfofött Bstodter Aider Berdternd sited uun Seür u urmiehen. eien Stzugens„ Castrop, Will.uerstraße 33. wir alleg unseren innigsten Dank, Suche # dn De Geigg 1900. Wild. Trottenberg mon Frau Wer sest heira peit iebt mit seinem itten nicht von selbst in Güterwbir sent heirathetf lebt mit seiner Gbegage. ge ei Gütergemeinschaft. Syu Gutergemeinschaft, wie sie vor den 1. Januar 1900 mit der Eheschließelng von selbst Platz seiches 0 1. Jaruge 1900 ung een grlag.. de bestehen, so muß inen Vertrag bestimmt werden der vor dem Amtsgericht oder einem Notar vor oder nach der Heirath zu schließen ist. Unte bleibt dieses, so behält jeder Ehegatte sein Vermögen für sich, der Ehemann hat jedoch in der Regel die Verwaltung und Nutznießung des Vermögens der Prau.“ Stadt Castrov u. Amt Raurel, den 12. 2. 1908. socches durch werden, Dir Widnr Band iehentrgg nd wohe 10), brst 119 vun ,der keine Kriegsbeorderung, Baßno. erhalten hat, hat dieses sofort schriftlich mache alligen Kriegebeorderungen(auf gelbem Papier) und Paßnotizen(auf weißem Papier mit geldem Rande) sind am 1. April— aber keines Falles früher— durch die Mannschaften zu vernichten. Kgl. Bezirks=Commande II Hescl? uud einder. Eine Wohnung von 3 Zimmern an ruhige Familie .. Gaorg Bies, Caltsop, n Stlactent. e sofort ein tüchtiges Mädchen für alle Hausarbeiten. Frau Cl. Richter, Rauxel. Zum 15 März ein properes Dienstmädche: Verlobungs-Karten, Vermählungs-Karten, Vislten-Karten,## Gratul.-Karten, Menu-Karten. in feinster Ausführung empfiehlt El. Schmitz vorm Pb Lulbart. Rauxel. Castrop. Sodingen. 8d egprd, and Bekanntmachung. O den voziehanve u# Kaugel it stolgt einet von dem es Seon gemachten,Gorschlages pr einem i Zogageverglaithz Gemstnichtibge neuer Termin auf ven hmst.# 28. Februgp 1903, und billig 0 2644 A. Berkenbusch Wittenerst laße 7= (Gingang.rchgasse! amellen Gesei, Verschleimung. Dosür Aogebetenes weite seüs! ##. asdter, Castrov. von littwoch den 18. Februar bis Mittwoch den.- Marz, abenas. Besonders günstige Gelegenheit für Gonfirmanden- und Communikanten-Gleider. Sebrader Kaufmann, Prretnaud, P Jrin. Matg 12/20. Wir haben in Castrop kein Geschäft. Packein. Zu der bevorstehenden Papst=Feier empfehle ich sämmtliche Sachen, wie: Fackeln, Illuminations=Lämpchen, Kerzen und sämmtliche Feuerwerks=Körper. E, Piassmann, Castrop, Widumerstr. 19. 1% wie: Lampions, Lämpchen, Kerzen 2c., Bengalsche Flammen empfiehlt Otto Hennewig, Central-Drogerie, Castrop. K J Zum Papst=Jubiläum ; empfehle: 1 Fackeln Lampions, 7 Transparente u. Lampen billiget. .,Bachrach, Castrop. e Wie ein Seilentopf) riecht mancher Leinenschrank welt die Püsche nicht mit Dr. Thompson’s Seifenph mit dem SCHWAN gemaschen deb. bamht uüre die bslische biendunf weies und hätte einen frischen Geruch. Man verlange es überall! . Heeng, Castrop. Donnerstag des-12. Febr. er.:: Großes humbristisch= catnevalistisches Concert der gesammten Merkert'schen Kapelle. Karten im Vorverkauf 75 Pfg., an der Kasse 1 Mk. à Person. Anfang 8 Uhr. Es ladet freundlichst ein H. Lueg. Gastroper=Eonsum Fereinigung. (E. G. m. b..) Sonntag den 22 Febr., nachmittags 5 Uhr: General=Versammlung im Locale des Herrn C. Meibert hierselbst. Tages=Ordnung:— 1. Geschäftsbericht. 2. Mittheilung des Rechnungsabschlusses, Beschlußfassung über die Gewinnvertheilung und Entlastung des Vorstandes. 3. Ersatzwahl für die satzungsgemäß ausscheidenden 2 Aufsichtsraths= und 1 Vorstands=Mitglied. 4. Besprechung genossenschaftlicher Angelegenheiten. Der Vorstand: G. Thomas, Vorsitzender. Patent= und Technisches Bureau Paul Haves, Ingenieur, Elberfeld. Patentaumeldung einschl. Zeichnungen, Beschreibungen, Vertretergebühr u. Prüfungsgebühr. 65 Mark. Gebrauchsmusteranmeldung einschl., Zeichnungen, Beschreidungen, Vertretergebühr und dreijährige Taxe 30 Mark. Streng reell Auskandspatente billigst. Streng reell Zum Waschen#und Glanzbügeln seiner Wäsche empfiehlt sich Luise Lohrte. Castrop, Lo#straße 1c. Ein Regenschirm Kehen geblieben. Abzuholen in d. Exped. k. Bl. Fritz Busch, Münsterstr. 13. Castrop, Telephon 51. Empfehle: Reine Naturweine. Prima Rotzwein, Angarweine, besonders für Kank=; Vognac. IVI. Wani# Samos. Zichlieure, Münsterländer, Pranntwein Eigarren und Cigaretten in alen Achtigen Lum Küssen 3 schöd ist ein zartes, reines Gesicht; wit rosigchtzggne#gischen Fuosehen,weißer sommetwücher Haut K. blendend schönem Teint Abag dieerzeugt; RadeHeuler St####hpferd i Jitienmilch-Seise 355 Bergmann& Co., Radebeul-Drosign Ellein echte SchutzMarle! Steckdypferd. K4. 4 St. 90 Pfg' bei: Heunene Futter=Wurzeln, Kartoffeln empfiehlt a Dallwig, Obercastrop, Wittnerstraße 21a. Ein Ptanino zu Mr. 490 hat abzug den Gabel, Herne, Wphelmstraße. Katholischer St. BarbaraX8 Knappen=Verein Castrop. Zur Theilnahme an dem### Fackelzug"“ am Samstag den 21. tritt der Verein punkt 5½ im Vereinslocale mit Mütz Abzeichen an. Die Herren Ehrenmitglieder werden hiermit auch freundlichst gebeten, sich unserm Verein anzuschließen und in Cylinder zu erscheinen. Um recht zahlreiches Theilnahme bittet Der Vorstand. Bergmanns= zu Habinghorst. Außerordentliche General=Persannlang. Am Sonntag, 22. Fehr., nachmittags 5 Uhr: Tages=Ordnung: 1) Zahlung der Beiträhe. 2) Aufnahme neuer Mitglieder. 3) Auszah ung der Krankengelder. 4) Wahl ds Po#standes. 5) Wahl des Fähnrichs und der Fahnenofffziere. 6) Wahl ds Verei=slokales. 7) Vereinsangeleg uheiten. Der Vorstand. Atelier für Zahnkranke Castrop, Widumerstraße 14 (früher Städt. Sparkasse). Anfertigung künstlicher Gebisse, in Bold und Kautichut. Zahnoperationen“ schmerzigs, Nervtödten, biren, Zahnreinigen Puswe 7 Reparaturen schnell und dauerhaft. Jul. Kriegesmann, Zahntechniker. Blitzblank wird Alles mit Schmidt Schmidt Seifenpulger Reelle. Preisvertheilds