Mltester Anzeiger für das Sauerland Pesserigen eine Selataserngen durch siher Gevall und Austand eragen reine Ersatzanspruche. Geschäftsstellen: Frankfurterstr. Nr. 16 und Bahnhofstr. Nr. 3.— Fernruf 2.— Postscheck=Konto Köln Nr. 10 158. Amtliches Kreisblatt des Kreises Owe Anze'genpreise: 1 Christi Himmelfahrt. 533„Baudes in mustischer Wese, alle Stände und Klassen und alle Völker umfaßt, der berufen ist zu bereiten, das regnum pacis Christi, das Friedensreich des himmlischen Triumphators. Das aber kann und wird der Katholizismus leisten, wenn er das pflegt, was nach den Worten des Apostels Paulus das größte ist, die Liebe, wenn er handelt nach den des Friedenskönigs„Daran sollen Euch die Menschen erkennen, daß Ihr Euch einander liebet!" Das aber setzt voraus, daß jeder Haß verschwindet, daß die Abgründe des Hasses, die zwischen den Ständen und Völkern klaffen, überbrückt werden durch Christi Liebe. Wer den Haß gegen eigene Volksgenossen, wie gegen andere Völker aber nicht verbrennt, sondern ihn noch künstlich schürt, der kann nicht im wahren Geifte Himmelfahrt feiern, der führt aber auch die Welt und unser Volk, das noch in Golgathanächten schwersten Leides weilt, der Himmelfahrt einer besseren Zukunft nicht entgegen, sonDer Beginn des Reichstages. gestaltete sich durch die unerhörten Rüppeleien der Kommunisten zu einem Trauerspiel für das deutsche Lachender Sonnenschein über Wald und Flur. Süßtönender Vogelsang. Maienblüte und Lenzespracht! Eitel Freude und Wonne. Die Natur in ihrem schönsten Festesschmucke. Gleichsam als wollte sie mitjubeln über den Triumphzug, den heute ihr Herr und Schöpfer von der Erde zu des Himmels seeligen Höhen macht, als wollte sie einstimmen in die Jubelchöre der himmlischen Heerscharen, die heute mit Siegeshymnen den Sieger über Leben u. Tod, über Sünde und Hölle frohlockend als Triumphator begrüßen, da er mit verklärtem Leib in des Himmels seelige Höhen einzieht. Die Erlösungstat der Menschheit hat ihren Abschluß gefunden. Die Aufgabe des Gottessohnes den Menschen die Wahrheit zu lehren, die Wahrheit zu leben, ihnen ein Beispiel zu geben durch Wort und Tat ist gelöst. Jetzt geht der Heiland ein in die Wohnung, die ihm von Ewigkeit bereitet ist, in die Wohnung seines himmlischen Vaters. Vorbei ist das tiefe Leid und dunkle Grabesnacht. Jubelnde endlose Freude und Ueberfülle des schönsten Lichtes umgibt ihn jetzt. An seinem Triumphe nehmen teil mit herzlicher Freude all die ungezählten Millionen, deren Herzenskönig er geworden ist. Himmel und Erde jubelt ob dieses Ehampten. be4 b Nise Christus hat uns vorgelebt.„Per Crucem ad lucem.“ Er ist uns vorausgegangen, um uns die ewigen Wohnungen zu bereiten. Wir wollen alle an seiner Freude teilnehmen, das setzt aber voraus, daß wir sein Beispiel befolgen an seinem Leid teilnehmen Gerade in unseren schweren Tagen müssen wir unendlich viel Leid tragen, Leid, das Menschenherzen verhärten und verbittern kann. Dadurch verliert es aber seine Schärfe nicht, wird vielmehr drückender und schwerer, wird uns zu größerer Qual und Last. Die Welt ist ein Jammertal. Das bleibt bestehen, aber sie ist unsere Heimat nicht, die liegt jenseits über den Sternen, wo unser großer Bruder, der heute in seine Herrlichkeit eingegangen ist, uns die ewigen Wohnungen bereitet. Der Aufblick zu ihm, der Rückblick auf sein hartes Leben von der Krippe über das Kreuz hinweg, zu seinem heutigen Triumphe, er gibt uns Kraft im Leiden. Von ihm geht die größte Milderung des fressenden Schmerzes im Menschenherzen, Trost für das traurigste Leid aus, denn er hat uns ein Beispiel gegeben. Er reißt unseren Blick von den Gassen irdischer Qual hinauf zu den Höhen, von denen uns Hülfe kommt, aus dem Getöse des wild wogenden irdischen Streites hinauf zu den lichten Höhen, wo der Friede wohnt, geleitet uns aus wild wogendemS trudel der Leidenschaften und des Kampfes als sicherer Fährmann hin zu den seeligen Inseln des Friedens. Ein mächtiges Sursum Corda, Empor die Herzen, das ist der Grundakkord dieses hohen und hehren Jubeltages. Aus des Lebens Niederungen hinauf zu des Himmels lichten Höhen, wo hinter Sternen unser Vater wohnt, wo unsere wahre Heimat ist u. wo heute unser Heerkönig seinen triumphierenden Einzug unter nicht endenwollendem Jubel und Frohlocken hält, wo er aber auch seiner getreuen Knappen wartet, die wie er den guten Kampf gekämpft haben. Wenn deren Lauf dann vollendet ist, wird er ihnen die Krone des ewigen Lebens und die Palme des Sieges reichen, sie einreihen in die Schar derer, die jubelnd und frohlockend als Ehrengarde seinen Thron umstehen. Ihre Himmelfahrt ist dann angebrochen. Der Tod wird für sie die Geburt zum neuen Leben sein. Der Tod hat damit seinen Schrecken verloren, er ist nur die Erfüllung der Sehnsucht der treuen Knappen Christi, die aus der Streiterschar ausscheiden, um zur Ehrengarde des Königs aller Könige überzutreten. An diesen unseren eigenen Himmelfahrtstag soll uns Christi Jubel= und Triumphtag mahnen, denn unser Heerkönig hat es uns ja selbst verheißen, daß er uns die Wohnungen beim himmlischen Vater bereiten will. Voraussetzung für unsere Himmelfahrt ist aber, daß wir seinem Banner treu folgen, dem Banner, das stillen Kämmerlein beonügen sondern die Morzschen wazv der Deutschnatonalen, der Deut.). W und Zuversicht, die vom Lchthrone der ewigenlagsiggae us ngen Die 1. Straophe der 3n Some noc in oas schwere Dunkel unserer Tagesder 1. Strouhe des Deuschlandliedes. Seeues nach ie gr ier brgeeue der eugensgartonale. Dis, Nasorasozaly“ sche Sonmertal uch Vonadiste, Feaden lagen An dem Triumphtage unseres Königs aber wollen wir ihm Bannertreue versprechen. Wie Christus Per alpera ad astra, durch dunkle Leidensnacht zum scimmelfahrtstage schritt, so werden wir auch, seine Knappen, ihm den Weg nachgehen. Und vom Himmelfahrtstage aus soll uns Kraft und Trost als Sonnenstrahl werden in dunkler Leidensnacht des einzeln wie des Volkes. Von hier soll uns die Hoffnung auf unsere Himmelfahrt leuchten. Arbeiten teien entspricht. und iebten wir in desen Siune, dam arbselen und eunbericht. wir auch daran, daß unserem Volke und Vaterlanoe Die Besprechungen des Reichspräsidenten asb eisen, Nächste Sitzung am Mittwoch. die Parteiführer beim Reichspräsidenten. WTB Berlin, 27. Mai.(Drahtb.) Wie wir erfahren hat der Reichspräsident im Laufe des Vormittags die Führer der Parteien mit Ausnahme der Deutschvölkischen und der Kommunisten in der Reihenfolge empfangen, wie sie der Stärke der Parvir auch daran, daß unserem Volke und Vaterlande wieder die Sonne des Himmelfahrttages schön und prächtig leuchet. 9 Dr. W. Allerhorn=Kupelrien der Kommanisten beim Jusammentritt des Keichstagl. Noch keine Einigung über die Regierungsbildung. Die Besprechungen des Reichspräsidenten mit dem deutschnationalen Führer Hergt negativ. Ein neues Kabinett Marx? Tolle kommunistische Flegeleien Volk. Auch wir haben Sinn für Humor und einen guten Witz, aber die gestrigen tollen Szenen der Kommunisten gingen doch allzustark über die Hutschur. Sie oerktishten docg.—3 un Vel. hnur. Sie verfüchten doch aus dem Reicht Kasperletheater zu machen und betrugen sich, als wenn sie auf einer Kirmes dem Alkohol zu sehr gehuldigt hätten und ihrer Sinne nicht mehr mächtig wären. Der Reichstag ist aber keine Stätte, wo man einen tollen Zauber macht, sondern eine Stätte, wo die Vertreter des deutschen Volkes das deutsche Volk repräsentieren. Mit den tollen Kinkerlitzchen, Kindereien und Flegeleien, mit denen die Kommunisten den Reichstag gestern auf alle mögliche Weise störten, kann doch kein Mensch, der noch ruhig denken kann, einverstanden sein. Da aber in dem Vorgehen der Kommunisten Methode liegt, wie sie es in Aachen so großspurig ausposaunt haben, können wir uns wohl noch auf alles mögliche gefaßt machen. Im Interesse des deutschen Volkes und des deutschen Ansehens im Auslande bedauern wir diese tollen kommunistischen Rüppeleien außerordentlich. Wir fürchten nach diesem Anfang, daß der neue Reichstag es außerordentlich schwer haben wird, positive Arbeit zu leisten, da solche Sabotage ein sonst larbeitsfähiges Parlament nicht vertragen kann und da der neue Reichstag in seiner Zusammensetzung schon so wie so keine Gewähr für erfolgreiche Arbeit bietet. Dr. W. vor der Eröffnungssitzung. WTB Berlin, 27. Mai. Anläßlich des Zusammentritts des Reichstages fand im Dom und in der katholischen Hedwigskirche ein Gottesdienst für die Mitglieder des Reichstages statt. Die Messe in der Hedwigskirche zelebrierte der Abgeordnete Domkapitular Leicht von der Bayrischen Volkspartei. Der Reichstag war schon heute vormittag von einer großen Menschenmenge umlagert, die versuchte, Eintritt in das Reichstagsgebäude zu erhalten. Das V. D. Z. Berlin, 27. Mai.(Drahtb.) Der Senior des Reichstages, der 78jährige Abgeordnete Bock (Soz.) begibt sich um Zeinhalb Uhr auf den Präsidengingen doch allzustark über die Hut=stensitz als Alterspräsident, um die Sitzung zu eröffEie versüchten voch aus dem Reichstage einssien. Als er sagt:„Ich eröffne die Sitzung“, rufen die Kommunisten:„Heraus mit den politischen Gestinlen Kummerlein begnugen, sondern die Vorkämpfer Christi sind auch im öffentlichen Leben, die Bekennermut haben, etwas, was gerade in unserer Zeit so sehr fehlt. Denn im stillen Kämmerlein kann man Christus nicht vor den Menschen bekennen. Aber Christus legt darauf besonderen Wert, denn in seinen letzten Worten noch gibt er seinen Jüngern in heiliger Abschiedsstunde die große Sendung: „Gehet hin in alle Welt und lehret alle Völker!" Diesl Testament gilt aber auch für uns, für alle, die seine Knappen sind. Wir sollen alle die Völker lehren durch die Tat, durch unser Leben nach, in und mit Christus. Gerade heute ist diese Mission für uns wichtiger als früher. Denn in unserem kranken Europa, in unserem geknechteten, aber auch von Parteihader, Kastengeist und Haß zerrissenen deutschen Volke hat gerade heute wirkliches Christentum eine außerordentliche hohe Aufgabe, die Aufgabe, das Antlitz der Welt zu erneuern. Und diese Mission hat in besonderer Weise der nach der großen Sendung Christi,„Gehet hinaus in alle Welt“ alle Völker umspannende Katholizismus, der mit seinen hehschen Volkspartei, des Zentrums, der Demokraten, der Sozialdemokraten und der Bayrischen Volkspartei. Die erste Reichstagssitzung. WaB Berlin, 27. Mai.(Drahth.) Vor dem Reichstagsgebäude hatte sich schon in den Mittagsstenden eine Menge Schaulustiger eingefunden. Ein großes Polizeiaufgebot sorgt für Ruhe. Vor dem Eintritt in das Gebäude wird eine scharfe Kartenkontrolle ausgeübt. Um 3 Uhr sind Haus und Tribünen dicht besetzt, leer ist nur der Regierungstisch. Vielen wiedergewählten weiblichen Abgeordneten wurden Fliedersträuße auf die Plähe gestellt. Bei dem Eintrikt Ludendorffs wurden von einigen kommunistischen Abgeordneten ein blutbefleckter Blumenstrauß(nach einem beigefügten Zettel fürssidiums zu eine blaue Velle siüe Ludendorst in zertalte.post das Redurgrultz und protestert gegen b# die Kommunisten:„Heraus mit den politischen Gefangenen!“ Sie begleiten ihre Rufe mit mehrstimmigen Autohupen. Scholem(K.) ruft: Sollmann lacht dazu. (Die übrigen kommunistischen Abgeordneten rufen: Pfui Sollmann). Abg. Kat(K.) begibt sich dann zur Rednertribüne und verlangt, ohne die Worterteilung abzuwarten, daß vor Eintritt in die Tagessordnung ein Antrag auf Befreiung der Kommunisten angenommen weide. Von seiner Rede ist wegen des Lärms wenig zu verstehen. Abg. Bock(S.) stellt darauf fest, daß er am 28. 4. 1846 geboren und daher Alterspräsident sei. Er beruft als Schriftführer die Abgeordneten Philipp (Dn.), Frau Teusch(Z.), Eichhorn(K.) und Frau Lore Agnes(Soz.) Abg. Dr. Philipp verliest als Schriftführer die Liste der Abgeordneten durch namentlichen Aufruf. Jedesmal, wenn ein verhafteter Kommunist aufgerufen wird, rufen die Kommunisten:„Gebt uns uunsere Gefangenen wieder!“. Beim Aufruf des Abg. Grafen Bismark(Dn.) rüft der Abg. Scholem(K.) „Wehe, Dir, daß Du sein Enkel bist. Als Abg. Ludendorff aufgerufen wird, lärmen die Kommunisten minutenlang. Abg. Ludendorff lächelt und gibt sich den Anschein als ob er ihren Lärm als Huldigung auffasse. Abg. Scholem zeigt unter dem Gelächter der übrigen Kommunisten die blaue Brille. Die Nationalsozialisten rufen: Judenlümmel. Als der Aufruf mit dem Namen Zubeil schließt, ruft Abg. Remmele(K.): „Da ist ein schöner Stall beisammen“. Abg. Bock teilt das Ergebnis des Namensaufrufes mit. Es seien 449 Abgeordnete anwesend, der Reichstag ist also beschlußfähig. Es wird dann eine große Reihe von kommunistischen und nationalsozialistischen Anträgen verlesen, in denen die Aufhebung des Ausnahmezustandes im Reich und in Bayern und die Freilassung der Gefangenen verlangt wird. Gaistesreiniad() verlangt sofort die Veratung der Haftbefreiungsanträge. Er protestiert zugleich dagegen, daß im Vorderzimmer des Sitzungssaales sich bewaffnete Polizisten aufhalten. Ditmann(Soz.) erklärt die Zustimmung seiner Frartion zu den Befretungsanträgen. Abg. Scholem(K.) verlangt die sofortige Beratung der Anträge und protestiert gegen die Anwesenheit der Polizisten im Hause. Abg. Fehrenbach(Z.) verweist auf die Geschäftssordnung und hält es für unzulässig, daß vor der Wahl des Präsidiums Anträge gestellt werden. Dieser Ansicht tritt der Alterspräsident bei. Abg. Köhnen(K.) beantragt dann doch die Anträge auf Befreiung aller politischen Gefangenen, auf Aufhebung des Ausnahmezustandes und des Verbots der Roten Fahne vor der Wahl des Präsidiuma zu erledigen. Darauf tritt Abg. Taelmann mit hergt negativ. ) Berlin, 27. Mai.(Privatdrahtmeldung.) Ueber den Verlauf der heutigen Besprechungen des Reichspräsidenten wissen von den Berliner Abendblätter nur das B. T. und die Vossische Ztg. zu berichten. Nach ihnen sind die Besprechungen des Reichspräsidenten mit dem Führer der Deutschnationalen Hergt negativ verlaufen. Ein neues Kabinett Marx? ) Berlin, 27. Mai.(Privatdrahtnachricht.) Aus dem Empfange des bisherigen Reichskanzlers Dr. Marx, der die Reichsgeschäfte weiter führt, nach dem Schluß der heutigen Plenarsitzung des Reichstages schließen die Berl. Blätter, daß Dr. Marx mit der Bildung des Kabinetts von betraut wird. Nach Informationen aus parlamentarischen Kreisen wird auf besonderen Wunsch der Deutschen Volkspartei Dr. Marx dann noch einen letzten Versuch unternehmen, um mit den Deutschnationalen in Verbindung über eine Teilnahme derselben an der Regierungsbildung zu treten. Die Sozialdemokratie zur Lage. WTB Berlin, 27. Mai. Die sozialdemokratische Fraktion des Reichstages hat heute vormittag folgenden Beschluß gefaßt: Die Fraktion stellt fest, daß die bisherigen Verhandlungen mit den Deutschnationalen bisher zu schweren Schädigungen der außenpolitischen Stellung des deutschen Reiches geführt haben. Sie siehl in der schnellen Durchführung des Sachverständigengutachtens den einzig möglichen Weg, zur Befreiung des Ruhrgebietes und zur Befreiung Europas, zur Wiederherstellung der wirtschaftlichen und politischen Sicherung und damit zu einer Erleichterung der wirtschaftlichen und industriellen Kredite und zur Vermeidung einer ungeheuren Arbeitslosigkeit. Sie fordert daher von jeder Regierung die Fortführung einer Außenpolttik auf der Grundlage des Gutachtens unter sozialgerechter Verteilung der Lasten. Sie wird jede Regierung bekämpfen, deren Außenpolitik auch durch Verzögerung oder Zweideutigkeiten Deutschland einer Katastrophe entgegenführen würde. Für die hrung der Außenpolitik der Regierung Marx. Einmütige Vertrauenskundgebung des ReichsparteiVorstandes. Der Reichsparteivorstand, die Landes= und Pravinzialvorsitzenden sowie die Generalsekretäre der Deutschen Zentrumspartet waren dieser Tage zu einer bedeutsamen Tagung in Berlin unter der Leitung des Parteivorsitzenden, des Reichskanzlers Marx vereinigt. Die Erfahrungen der Reichstagswahlen wurden eingehend besprochen. Es war eine einheitliche Meinung darüber, daß die Zentrumspartei eine festgefügte Wählerschaft hat, die in der Erkenntnis der politischen Notwendigkeiten trotz schwerer Opfer der Partei die Treue gehalten hat. Den Hauptgegenstand der Beratungen bildete die Aussprache über die politische Lage. Der Weg der deutschen Politik nach innen und besonders nach außen ist klar vorgezeichnet. Die auf Grund des Sachverständigengutachtens von der Reichsregierung eingeleitete Politik muß in zielbewußter eindeutiger Weise weitergeführt werden. Nur dann ist die Rettung des deutschen Volkes und der von schwerer Krise bedrohten deutschen Wirtschaft zu erhoffen. Dieser Gesichtspunkt wurde namentlich von den Vertretern der deutschen Handelsstädte sowie der Provinzen Schleswig=Holstein und Pommern zum Ausdruck gebracht. Auf dem Boden dieser Politik müssen auch unsere Gefangenen und Ausgewiesenen der Heimat wiedergegeben werden. Auf diesem Wege muß auch die politische, kulturelle und wirtschaftliche Freiheit der besehten Gebiete wiedergewonnen werden. Die Willensmeinung der von tiefer Verantwortlichkeit für Volk und Vaterland getragene Verhandlung war: Die Zentrumspartei muß der gegenwärtigen Schicksolsstunde in sachlicher aufrichtiger Politik gerecht werden. Parteitaktische Ueberlegungen dürfen ihre Beschließungen nicht beeinflussen. Soweit es in ihrer Macht steht, muß sie alles daran setzen, um auf Grund des Sachverständigengutachtens zu einer Regelung der Reparationsfrage zu gelar, Hans ee ee Sine zut Larenworf und ein zerntersponzel als gegen die Schädlunge de F geden Veienrgrung u. r i berangen, wandt ter Handschah, der nach einem beigesäigen Zeitelschletßte mit einem Hoch auf die polischen Gesange. Besteen Produtienendglichteten und die verdorte Hand Scheldemanns darstellen sol, ausnen und auf die Rote Internatonale. De Migle, Katze uier Vott bedar der den Tisch des Hauses niebergelegt. der der Kommanissen salen drei mal saut in diesdte Menscheit wvolen den Frieden. Die Versammlung dankt ihren Führern, daß sie trotz aller Mißverständnisse im Volk unermüdlich der nationalen Rettungsarbeit gedient. Sie verlangt, daß die Führer in Tatkraft ausharren. Die bisherigen Regierungsparteien zur außenpolitischen Lage. In einer einmütig angenommenen Erklärung zur außenpolitischen Lage weisen die bisherigen Regierungsparteien(Zentrum, Deutsche Volkspartei und Deutsche Demokratische Partei) darauf hin, daß die innere Bereitschaft, die in Deutschland für die Steigerung der Produktivität und die Uebernahme schwerer Lasten notwendg ist, niemals geschaffen werden kann, solange das traurige Schicksal Tausender vertriebener und ihrer Freiheit berauvter Deutscher die Nation belastet und beunruhigt. Nach einem Hinweis auf die Unstimmigkeiten und Widersprüche im Gutachten, die weder eine reibungslose Durchführung noch die Feststellung einer klaren Lösung ermöglichten, verlangt die Erklärung, daß bei den Beratungen über die zu verabschiedenden Gesetze, nämlich über die Gestaltung der Reichseisenbahnen und der Währungsbank, der deutsche Einfluß in der Führung der Unternehmen sichergestellt wird. Das Gutachten, dem die genannten Parteien nur mit den Vorbehalten zustimmen können, die auch die Sachverständigen bezüglich seinern Durchführbarkeit gemacht hätten, sei als ein unteilbares Ganzes auch von den übrigen Nationen anzuerkennen. In der Erklärung heißt es zum Schluß: Die Lösung der Wiederherstellungsfrage durch das Gukachten bedeudes Deutschen Reiches und damit die Freiheit des des deutschen Reiches und damit die Freiheit des nicht vertragsmäßig besetzten Gebiets von jeder Besetzung, sowie die Wiederherstellung des Rheinlandabkommens für die vertragsmäßig besetzten Gebiete. Die unterzeichneten Parteien sind geeignet in dem starken nationalen Willen eine nach den vorstehenden Grundsätzen geleistete Außenpolitik zu unterstützen und sie für die Durchführung der zu diesem Zweck erforderlichen gesetzlichen Maßnahmen weiter zu unterstützen. Die Tagung des Reichsparteiausschusses der Zentrumspartei. (Eigener Spezialbericht.) Die Mitglieder des Reichspartei=Ausschusses der Deutschen Zentrumspartei versammelten sich dieser Tage im Fraktionszimmer des Zentrums im Reichstag, um zu der durch die letzten Reichstagswahlen geschaffenen Lage Stellung zu nehmen. An der Tagung, die von dem ersten Vorsitzenden der Gesamtpartei, dem Reichskanzler Marx schier ununterbrochen in mehr als zehnstündiger Dauer geleitet wurde, nahmen auch die Landes= und Provinzialvorsitzenden der Partei und die Generalsekretäre teil. Der Besuch war außerordentlich stark. Neben dem Reichskanzler wohnte auch der Reichsarbeitsminister Dr. Brauns den Verhandlungen bei, während Minister Dr. Hoefle im besetzten Gebiet weilte. Der Vorsitzende der Zentrumsfraktion, Reichskanzler a. D. Fehrenbach, war mit andern Persönlichkeiten des Vorstandes der Fraktion ebenfalls zugegen, auch Reichskanzler a. D. Dr. Wirth war anwesend und die preußische Zentrumspartei war vertreten durch ihren Vorsitzenden Präsidenten Dr. Porsch. Die Verhandlungen wurden eröffnet mit einem Referat des Generalsekretärs Dr. Bockel, über die Lehren der Wahlen. Der Reichskanzler nahm Veranlassung im Anschluß daran dem Generalsekretariat sowie den Generalsekretären und allen Parteibeam= ten im Lande für ihre wahrhaft aufopfernde Arbeit unter einwilliger Zustimmung der Versammelten den wärmsten Dank auszusprechen. Dieser Dank wurde ausgedehnt aber auch auf das rastlose, unermüdliche und tatbereite Schaffen der Vorsitzenden der Parteiorganisationen, die sich unter den schwierigsten Verhältnissen der Partei zur Verfügung gestellt haben. Die herzlichste Anerkennung wurde ausgesprochen der Treue der ganzen Wählerschaft, und ein besonderes Wort galt unserer von hohem Idealismus erfüüllten Jugend. Die Besprechung über die Vorgänge bei der Wahl förderten dankenswerte Anregungen zu Tage. Dabei gedachte man mit besonderer Wärme der hingebenden und erfolgreichen Arbeit in der Diaspora. Man war einhellig in der Meinung, daß die Zentrumswähler am besten den politischen Sinn dieser Wahlen begriffen haben. Wäre das allenthalben der Fall gewesen, dann ständen wir jetzt nicht vor einer so kritischen Situation, die, im ganzen genommen, nur der Ausdruck der politischen Unreife großer Volksteile ist. In diesem Wahlkampf hat die Zentrumspartei wirklich ihre Feuerprobe bestanden. Die Hauptberatungen der Tagung galten der Besprechung der politischen Lage. Der Reichskanzler selber gab einen Ueberblick über die bisherige Entwicklung und den jetzigen Stand der Dinge. Schon diese Ausführungen fanden einhellige Zustimmung, und als der Reichskanzler sie beendet hatte, brauste ihm ein Beifall entgegen, der eine herzliche Vertrauenskundgebung bedeutete. Aus den Ausführungen aller Redner, unter denen sich Ministerpräsident Stegerwald, Reichskanzler a. D. Wirth. Reichsminister a. D. Giesberks, Professor Dessauer-Frankfurt a. M., Arbeitsminister Dr. Brauns, Justizrat Mönnig und andere befanden, ergab sich die restlose Zustimmung zu der entschiedenen Haltung der Regierung, wie aber auch zu der klaren und entschlossenen politischen Linienführung, die die neugewählte Reichstagsfraktion eingeschlagen hat. Die Debatten aller dieser Fragen legten Zeugnis ab für das Verantwortungsgefühl und Pflichtbewußtsein der Zentrumsvertreter im ganzen Lande. Es hat noch selten eine Parteitagung stattgefunden, die sich so sehr auszeichnete durch innere Harmonie, aber auch durch den Willen, für Volk und Vaterland, für die Befreiung unserer Heimat und für die ruhige Entwicklung im ganzen Lande alle Kraft einzusetzen. Man war einmütig in der Auffassung, daß in dieser Schicksalsstunde gar keine andere Politik als die des Zentrums getrieben werden kann, daß die Außenpolitik des Kabinetts Marx der restlosen Zustimmung sicher ist— besonders ergreifend wurde das durch den Vertreter des besetzten Gebietes zum Ausdruck gebracht,— und daß diese Politik und ihr Erfolg auf das engste, ja untrennbar verknüpft ist mit der Persönlichkeit des derzeitigen Reichsparteivorsitzenden, der nicht nur innerhalb der eigenen Reihen, sondern auch weit darüber hinaus im In= und Ausland das größte Vertrauen genießt. Die Verhandlungen der Tagung des Reichsparteiausschusses und ihre Ergebnisse sind nicht nur für die Zentrumsfraktion, sondern auch für die Reichsregierung und an ihrer Spitze für den Reichskanzler Marx selber eine starke Stütze für die Entscheidung der kommenden Tage. Die Zentrumspartei hat sich in dieser historischen Stunde würdig ihrer Aufgaben, würdig aber auch ihrer Tradition erwiesen. Arbeitsbedingungen der Bergarbeiter zu verschlechtern. Abg. Steger(Zentr.) spricht den Wunsch aus, daß die heutigen Einigungsverhandlungen zu einer Verständigung führen mögen. Gelingt das nicht, so muß sich dieser Streit zu einem völligen Zusammenbruch unserer Wirtschaft auswachsen und damit zu einem völligen Zusammenbruch unserer Wirtschaft auswachsen und damit zu einer ungeheueren Gefahr für unsere Währung, die erst seit Monaten stabil ist. Dieser folgenschwere Streit hätte bei einigem guten Willen der Arbeitgeber vermieden werden können. Der Redner kommt zu dem Schluß, daß bei dem gegenwärtigen Kampf im Ruhrgebiet das Recht auf der Seite der Bergarbeiter sei und daß die Unternehmer zu wenig Verantwortlichkeitsgefühl bewiesen hätten. Seit November vorigen Jahres hätten die Bergarbeiter die Produktion um 35 Prozent gesteigert, während in der gleichen Zeit der Lohn immer tiefer gesunken sei. Die Bevölkerung im Ruhrgebiet stehe in ihrer Sympathie hinter den Bergarbeitern. Mit Spitzfindigkeiten könne der jehzige Konflikt nicht gelöst werden. Die Schiedssprüche, die der Eigenarbeit der Bergarbeiter zu wenig Rechnung tragen, haben der Allgemeinheit mehr Schaden zugefügt, als man erwartet hatte, da das preußische Staatsministerium sich für die Staatsgruben der Aktion des Zechenverbandes angeschlossen habe.(Beifall im Zentrum.) Handelsminister Siering. Ich habe schon früher erklärt, daß die achtstündige Arbeitszeit die Arbeitszeit der Arbeiter sein soll und daß sie unter Tage 7 Stunden betragen muß. Die Arbeiter werden sich nicht weigern, auf dem Wege freiwilliger Verständigung Ueberarbeit zu leisten. Die gegen das preußische Handelsministerium gerichteten Angriffe gehen von falschen Voraussetzungen aus. Der jetzige Konflikt im Ruhrbergbau war die zwangsläufige Folge der unerhörten Belastung durch die Micumverträge. Nur 61 Prozent der produzierten Kohlen können unter der Wirkung der Micumverträge gegen Entgelt abgeliefert werden. In den Staatsgruben ist das Verhältnis zum Teil noch unpassiven Widerstand haben die Bergarbeiter an der Ruhr treu zu den Arbeitgebern und zum Reiche gestanden. Das wollen wir ihnen nicht vergessen. Beifall). Erbitterung weckt es bei den Bergarbeitern, daß die Arbeitgeber ohne Verständigung mit den Arbeitern in Verhandlungen mit den Franzosen eintraten und ankündigten, sie würden alle Arbeiter enklassen, die sich nicht den Arbeitsbedingungen der Vorkriegszeit unterwerfen wollen. Im gegenwärtigen Konflikt deckt sich das Rechtsgutachten der Sachverständigen mit dem Standpunkt der Arbeitgeber. Andererseits hätten sich beide Parteien auf ihn berufen. Der jetzige Streit muß schleunigst beendet werden, wenn er nicht zu einer Katastrophe führen soll. Es ist zu verurtellen, wenn die Kommunisten jetzt versuchen, diesen Wirtschaftskampf für ihre Parteizwecke auszubeuten und diesen Kampf zu einer politischen zu machen. Jetzt ist zum Aufputschen keine Zeit, sondern wir müssen zur Ruhe mahnen. Wir hoffen, daß die heutigen Verhandlungen zu einem für beide Teile befriedigenden Abschluß kommen. (Beifall.) Abg. Pinkerneil,(D.V.P.) weist auf die Stockung in der Produktion des Ruhrhergbaues hin. Den Arbeitgebern können die Verbindlichkeitserklärungen kann nichts unternommen werden. Der Arbeitskampf im Ruhrgebiet muß beendet werden. Abg. Sobotka(K.) kann nicht verstehen, daß die Aussperrungen eine Folge der Micumverträge seien, da doch die Zechenherren in Oberschlesien, Sachsen und anderen Bezirken dieselben jämmerlichen Arbeitsbedingungen durchsetzen vollen. Abg. Limbert(Soz.) wendet sich gegen die Behauptung des Handelsministers, daß der Konflikt im Ruhrbergbau durch die Micumverträge hervorgerufen sei. Abg. Meifinger(Z.) wendet sich gleichfalls gegen die Rede des Ministers. Er solle Unterlagen für seine Behauptungen beibringen. Abg. Lang=Oberhausen(D.V.P.) befürchte: unheilvolle Folgen durch den Ruhrkampf. Das gemeinsame Wollen und Streben wie beim passiven Widerstand müsse wiederkehren. Abg. Frau Geffke(K.) wirft der Reichsregierung und preußischen Staatsregierung vor, sie hätte sich ber 1923 einen Zuschuß von 25 Goldmilionen, erkor-sgeitgeber betätigt. Mann die Bergarbeiter einen dert, sodaß auf jede Tonne rund 10 Goldmark Zuschuß kämen.(Hört, Hört, rechts.) Der Arbeitskampf im Ruhrbezirk im preußischen Tanotage. WTB Berlin, 26. Mai.(Drahtb.) Bei schwach besetztem Hause wird in die Etatberatung eingetreten. Verbunden wird die Besprechung mit den sozialdemokratischen und kommunistischen Interpellationen und Anträgen zum Arbeitskampf im Ruhrbergbau. Abg. Husermann(Soz.) begründet einen Antrag, der das Staatsministerium sersucht, zur unerläßlichen Oeffnung der Staatsbetriebe im Ruhrrevier die notwendigen Mittel bereit zu stellen, den Kommunen im Ruhrrevier zur Unterstützung der unverschuldet in Not geratenen Bevölkerung der Bergreviere die erforderlichen Mittel zun Verfügung zu stellen und auf die Reichsregierung einzuwirken, damit der verheerende Wirtschaftskampf im Ruhrrevier beigelegt wird. Der Redner geht dann auf die Vorgeschichte des jetzigen Kampfes im Ruhrbergbau ein und sucht nachzuweisen, daß die Unternehmer schon seit dem Abbruch des passiven Widerstandes unter ständiger Verletzung der Tarifbestimmungen und unter Verstöße von Treu und Glauben ihre Wirtschaftsmacht mißbraucht hätten, um die Der gesamte Ruhrkohlenbergbau hat seit der Geltung des Micumabkommens 1 bis 4 Milliarden Goldmark Schulden aufnehmen müssen. Die jetzige Situation ist hervorgerufen durch die Ruhrpolit## Poincares. Arbeitgeber und Arbeitnehmer haben unter dem Micumabkommen gelitten. Die Arbeitgeber haben leider durch eine ganze Reihe von Mißgriffen die ganze in den Arbeitermassen aufgespeicherte Erbitterung auf sich gezogen. Am 3. April lag der für verbindlich erklärte Schiedsspruch des Reichsarbeitsministers vor. Das preußische Handelsministerium konnte sich über einen solchen Schiedsspruch nicht hinwegsetzen, wenn es nicht dem gesamten Schlichtungswesen einen empfindlichen Stoß versetzen wollte.(Unruhe bei den Kommunisten). Die Aufrechterhaltung des Schlichtungswesens liegt mehr im Interesse der Arbeitnehmer als der Arbeitgeber(Gelächter bei den Kommunisten). Was geschehen konnte, um den Kampf beizulegen, ist meinerseits geschehen. Wir wünschen dringend eine schleunige Schlichtung des Streites. Das preußische Handelsministerium hat seinem guten Dienste für die Vermittlung nicht versagt. Daß die Verhandlungen schon heute beginnen können, ist im wesentlichen mein Verdienst. Die Bergarbeiter haben im wesentlichen Ruhe und Ordnung aufrecht erhalten. Die wenigen von gewissenloser Seite angezettelten Störungen darf man nicht der Gesamtheit der Bergarbeiterschaft zur Last legen. Hoffentlich haben die heutigen Verhandlungen den erhofften Erfolg. Dauernden Frieden können wir aber nur erwerben, wenn das Ruhrgebiet von den unerträglichen Lasten des Micumabkommens befreit wird.(Beifall. Lachen bei den Kommunisten.) Abg. Markin(D. N.) betont die Notwendigkeit, daß Arbeitgeber und Arbeitnehmer in gegenseitigem Verständnis und auch im Wege der befriedigenden Verständigung den Arbeitsfrieden sichern. Beim Pengeder belungl. Welln die Bergalbeiter einen faulen Frieden schließen, werden die Kommunisten den Kampf fortsetzen. Der sozialdemokratische Antrag wird dem Hauptausschuß überwiesen. Ein kommunistischer Antrag, der besondere Maßnahmen gegen die Arbeitnehmer verlangt, wird abgelehnt. Die Weiterberatung wird auf Dienstag vormittags vertagt. Noch keine Annäherung im Kuhrkonflikt. ) Berlin, 27. Mai.(Privatdrahtnachricht.) Die Verhandlungen im Reichsarbeitsministerium zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern des Ruhrbergbau sind heute fortgesetzt worden. Sie haben laut Vorwärts noch keine Annäherung gebracht. Ein neuer Schritt des christlichen Metallarbeiterverbands. I Essen, 27. Mai.(Drahtb.) Wie der Christliche Metallarbeiterverband mitteilt, hat das Reichskabinett es abgelehnt, den Metallarbeitern, die durch den Konflikt im Bergbau zum Feiern gezwungen sind, Erwerbslosenunterstützung zu gewähren. Aus allen Städten des rheinisch=westfälischen Industriebezirks wird gemeldet, daß die Großindustrie ihre Betriebe wegen Kohlen= bzw. Strommangels schließen müsse. Da eine große Anzahl von Metallarbeitern ohne ihre Schuld in Not geraten ist, hat der Christliche Metallarbeiterverband sich noch einmal an die Regierungsstellen gewandt mit dem Ersuchen, eine Stützungsaktion einzuleiten. Die große Aussprache im Landtag. WTB Berlin, 27. Mai.(Drahtb.) Die große politische Aussprache zum Haushalt 1924 wird fortgesetzt. Besprochen wird dabei eine Reihe von Interpellationen. Piestes neuer Chansen. Roman von Friede Birkner. Amerik. Copyright 1923 bey Karl Köhler u. Co., 49] Berlin W. 15. „Möglich! Aber sehr amüsant. Es soll das interessanteste Loch in ganz Brooklyn sein. Und außerdem stecken wir uns ja jeder so ein nettes, kleines Schleßeding ein. Also— avanti Signori!“ Mit gemischten Gefühlen folgten ihm Hans und der Fürst in das Hotelauto, das sie schneil nach Brooklyn brachte. Bald gingen die drei, in Arbeiterkleider gehüllt, untergefaßt durch die„seineren“ Straßen Brooklyns, dem Hafenviertel zu. Der Beschreibung eines Bekannten nach fanden sie auch bald den Niggersalon, durch zwei grüne Lakernen kenntlich. Es war dies ein großes, schmutzstarrendes Lokal, in dem Hafengesindel, Schmuggler, weiße und schwarze Verbrecher und feine„Damen“ verkehrten. Ein Lokal, das die Polizei streng mied, da sie da unbedingt Arbeit gefunden hätte. Und wozu arbeiten, wenn man sowieso sein Gehalt bekam? Man war also da in„Marys Salon“, so nett unter sich und hatte keine unangebrachten Störungen zu befürchten. Hat einer einen Mord auf dem Gewissen— hier fand er ein sanftes Ruhekissen. Wollte einer einen guten Raub verstauen— Mary, die Besitzerin dieses exquisiten Lokales, hatte immer einen Schlupfwinkel. Sollte es wirklich einmal der Polizei höchst unnötiger Weise einfallen, einen kleinen lieben Verbrecher, ein Mörderchen, oder dergleichen, zu suchen— hierher kam sie bestimmt nicht. Und deshalb herrschte auch heute die alte, liebe Gemütlichkeit und Ruhe in Marys Salon. Mary selbst eine freundlich schielende, fette Negerin in einem schmierigen mohnroten Kleid, hatte auch behaglich die Hände über den Bauch gefaltet und rechnete befriedigt die Einnahmen des Abends zusammen. Ein lieber, alter Stammgast war heute seit langen Tagen wieder erschienen. Sam, der Bursche, Sam, der Teufelskerl, Sam, ihr Herzblatt! Sam, Piefkes Kammerdiener. Oh Sam war vergnügt, Sam stand auf dem Tisch und sang eines seiner unendlich albernen, aber hier sehr beliebten Niggersongs. Auch Kitty, das Zimmermädchen aus dem Atlantic=Hotel war da. O ja, und wie war sie da! Gerade als unsere drei Freunde in Marys Salon eintraten, schrie Sam in den schrillsten Tönen sein Lied in den ihn begleitenden Grammophonkrach hinein. Unzählige Male wiederholte er mit lachendem Gesicht und schlenkernden Gliedmaßen den dummen Refrain seines Bravourliedes: „Tommy is good, smart is Tommy, Oh, he is good for all his money.“ Robby hatte ihn trotz des dichten Zigarettenqualmes sofort erkannt und dirigierte die Freunde nach einem Tisch, der im Dunklen stand. Er selbst setzte sich so, daß er Sam und seine Gesellschaft im Rücken hatte, und veranlaßte auch den Fürsten sich so zu setzen. „Du, Hans, sieh dir Sam an. Ist hier Spelunkenstar. Emils Kammerdiener. Den Burschen müssen wir ein wenig beobachten, dann führe ich ihn morgen aufs Eis.“ „Bitt' schön, den Menschen kann doch mein Schwiegervater net wieder in Dienst nehmen, nachdem wir ihn hier gesehen haben.“ „Was wollen Sie, Durchlaucht, das ist sicher eine ehrliche Verbrecherhaut. Dich kennt er nicht so, Hans, du mußt ihn beobachten.“ „Der Junge scheint ja hier sehr beliebt zu sein. Die Weiber strahlen ihn nur alle so an.“ Jetzt kam Mary an den Tisch gewatschelt, klopfte dem Fürsten, ausgerechnet dem Fürsten, vertraulich auf die Schulter, schielte sie alle drei holdselig an und fragte in ihrem herrlichen Hafenklang: „Was wünschen die drei Sirs von Mary? Essen, Trinken— oder—?“ „Kein oder, schöne Mary, nur drei Absinth— aber Klasse,“ sagte Robby kurz. „Ja, meine Burschen, Mary hat nur Klasse. Wie ist's, habt ihr auch money?“ Hans warf Kleingeld auf den Tisch. „Langt's?“ „Oh yes, Sir! Nur, wenn Mary ihre Gäste noch nicht kennt, fragt sie immer erst nach money. Das nächste Mal kenne ich euch, da könnt ihr hier pumpen.“ „Zu gütig, Mylady,“ antwortete ihr Hanz devot. In geschmeicheltem Lachen schüttelte Marys Busen beängstigend im Mohnroten hin und her. „Mylady? Mary eine Lady. Oh, Mary borgt euch heute schon.“ Und ihren zärtlichen Gefühlen keinen Zwang antuend, drückte sie Robbys Haupt an das Mohnrote. „Let me in peace,“ schimpfte Robby wütend. Mary watschelte zurück und schickte durch einen „Kellner" die drei Absinth. „Na, Hans, berichte! Was macht Freund Sam? Herrgott, was ist dir, du siehst ja leichenblaß aus?“ „Ruhe, rühr' dich nicht! Sie auch, Durchlaucht! Hast du einen Spiegel bei dir?“ „Ja, was soll ich zum Teufel damit?“ „Halte ihn so, daß du über deine Schulter Sam im Spiegel sehen kannst. Aber dreht euch nicht um, damit man euch nicht verkennt,“ stieß Hans halblaut in höchster Erregung hervor. Robby holte aus einer Tasche des abgetragenen Arbeiteranzuges einen kleinen Taschenspiegel hervor und stellte ihn so ein, daß er Sam sehen konnte, und neben Sam, innig an ihn geschmiegt„Kitty. „Hans— das— das sind ja...!“ „Hm, Mama Piefkes Brillanten.“ „Was?“ „Ruhe, Durchlaucht. Wir dürfen uns jetzt nicht auffällig benehmen, wenn wir irgend etwas retten wollen. Was sagst du nun, Robby?“ „Daß Kitty sehr necklsch aussieht.“ „Wer ist Kitty?“ „Ach, du kennst Kitty nicht? Kitty ist das Zimmermädchen, das seit dem Brillantenraub neulich aus dem Hotel verschwunden ist.“ „So eine freche Bande. Brüsten sich hier offiziell mit ihrem Raub. Stellen Sie sich vor, Durchlaucht, dort drüben sitzt jene Kitty und hat sämtlichen Schmuck Ihrer Schwiegermutter an sich baumeln. Das schwarze Frauenzimmer sieht einfach doll aus. „Ja, zum Henker, da muß doch etwas geschehen,“ jammerte der Fürst. „Das steht fest— aber was?“ sagte Robby, der ganz vertieft war in den flimmernden Anblick Kittys. „Gewalt ist unmöglich. Wir drei— und der ganze Salon gegen uns— das gibt eine schiefe Rechnung,“ meinte Hans. Der Fürst, der vor lauter Unruhe nicht mehr still sitzen konnte, schlug vor: „Die Polizei?“ „Wird sicher von Mary für gütiges Nichterscheinen sehr gut bezahlt.“ „Was aber tun?“ Alle drei dachten angestrengt nach, dann sagte Robby: „Haben müssen wir das Biest— und zwar inklusive Brillanten. Also List!“ „Und zwar?“ „Da muß Mary helfen. Bleibt ihr mal ruhig hier sitzen, bis ich wiederkomme.“ Schnell ging Robby zu Mary, killte sie unter dem fetten Kinn, legte sich dann mit aufgestemmten Ellenbogen auf den Stammtisch und strahlte sie innig an. „Mary, my Darling, du mußt mir einen Gefallen tun. Du bist eine Lady und verstehst alles.“ „Des, Sir,“ flötete Mary geschmeichelt.„Und was soll ich tun?“ „Mary, der Sam muß weg!“ „Wyh Sir?“ „Mein Freund ist verschossen in die Kitty, da stort ihn der Sam. Er möchte mit Kitty sprechen.“ „Oh, was ein Spaß! Ich bin dabei. Sam, der freche Bursche, ist mir so schon contrary. Wird gleich gemacht. Soll er für länger weg?“ „Für heute abend genügt!“ „Des, Sir. Und Mary?“ „Mary bekommt money, und einen schönen Kuß von mir, wenn mein Freund mit Kitty auf und davon ist. Zufrieden?" „Des, Sir.“ „Dann also los,“ sagte Robby und ging zu den Freunden zurück, als auch schon Marys holde Stimme erscholl. Zu der großen Anfrage der Sozialdemokraten über Abänderung der Abtreibungsparagraphen im Reichsstrafgesetzbuch erklärt ein Regierungsvertreter, daß das Staatsministerium bereit ist, beim Reichsminister eine Milderung der geltenden Strafbestimmungen anzuregen, die durch besondere Regelungen und nicht erst in einer Strafrechtsform ihren gesetzlichen Niederschlag finden sollen. Schon jetzt werden die schweren Zuchthausstrafen nur in Ausnahmefällen verhängt. Abg. Lüdemann(S.) sagt der Regierung die Unterstützung seiner Partei in den Bemühungen der Stabilerhaltung der Währung zu. Voraussetzung sei, daß die Steuerpolitik gerecht werde. Eine weitere Steuerabwälzung auf die breite Masse lehne seine Partei ab. In der Hauszinssteuer muß die Grundlage der Besteuerung eine erträgliche sein. Die Beamtenbesoldungsdurchführung hat einen Schrei der Entrüstung hervorgerufen. Die höheren Beamten haben einen Aufschlag von 70 Prozent erhalten.] während die unteren Beamten nur einen solchen von 10 Prozent bekamen. Eine solche unsoziale Regelung ist untragbar. Die Ruhr kann nur durch ehrliche Leistung und Reparationen wieder freigemacht werden. Abg. Heß(Z.) erklärt, der Beamtenabbau müsse so schnell wie möglich beendet werden.(Lebh. Zust.) Eigenartig berührt es, daß ein Mann mit einem so klangvollen Namen wie Ludendorff es für nötig gehalten habe, gegen die Katholiken zu Felde zu ziehen. Ist es je erlebt worden, daß man früheren Militärsl. solche Agressivität erlaubt? In der Frage des Sachverständigengutachtens darf es sich nicht wiederholen, daß Deutschland wie im Oktober 1918 mit den 14 Wilsonschen Punkten dupiert wird. Wir wollen auch eine ehrliche und aufrichtige Verständigung mit Frankreich. Aber auch Frankreich muß sich endlich darauf besinnen, daß ein arbeitsfreudiges Volk von 60 Millionen nicht dauernd in Sklavenketten zu schlagen ist. Die große Koalition hat sich in Preußen ene Reihe von Jahren bewährt. Preußen hat in Deutschland die eigentliche Ordnungszelle gebildet. Abg. Winkler(D.=N.): Im Verhältnis des Reiches zu den Ländern muß die Grundlage der Erzbergerschen Steuerpolitik verlassen werden. Länder und Gemeinden müssen ihre frühere Selbständigkeit wieder erhalten. Die Vereinfachung der VerwalOrtsnachrichten aus dem Kreise Oipe. bürgerlichen kapitalistischen Staates paßt. Wir werden die Verpflichtung so halten, wie die Drahtzieher im heutigen Staat ihren Eid bisher gehalten haben. Wie Kommunissen sind nicht in das Parlament ge. aus dem Kreise Oipe. gangen, um mit Ihnen praktische Arbeit im Sinne Frühjahrsdelegiertentag der kath. Arbeiterder kapitalistischen Gesellschaft zu leisten. Die kom-] Vereine des Bigge##d Lennetales semungusche Partet isnt dse Patel des peoiekarschens um u ur: Sipper und Lemnetale: Klassenkampfes, sie fühlt sich nicht verpflichtet, die! Am Sonntag, dem 1. Juni, findet nachmittags-2]. Geheimnisse der Kommissionen zu wahren. Sie wirdleinhalb Uhr im Gasthof Biggemann=Finnentrop ein im Interesse des Proletariats stets den schärfften Frühjahrsdelegiertentag der kath. Arbeitervereine Kampf führen mit allen Mitteln und wir sagen des Zigge= und des Lennetals statt. Das Hauptan bis aufs Messer. Kampf führen mit allen Mitteln und wir sagen#.## Bigge= und des Lennetals statt. Das Hauptdieser Gesellschaftsordnung nach wie vor den Kampfl“ferat wird der neue Bezirkspräses Herr Vikar an, bie gasfe Moiser* Schelle halten und zwar über das Thema:„Unsere Zeit und die kath. Arbeiter=Bewegung". Es ist Pflicht, daß alle Vereine vertreten sind, durch PräAusland.(ses und Delegierte, deren Zahl unbeschränkt ist. Bedauerlicherweise sind eine Anzahl Fragebogen bis heute noch nicht eingegangen. Die säumigen Vereine werden dringend gebeten, dieses sofort nachzuholen, weil am Sonntag hierüber berichtet werDas Ausland und die deutsche Regierungsbildung. WTB Newyork, 27. Mai. Newyork Timeslden muß. schreiben, die Ablehnung der Kandidatur von Tirpitz sei ein Beweis dafür, daß die gemäßigsten Ele- das Oberpräsidium zu öffentlichen Umzügen mente in Deutschland die Notwendigkeit erkannten.] Der Oberpräsident der Provinz Westfalen hat der neugeschaffenen Lage in Frankreich und England Veranlassung genommen, die Regierungspräsidenten sourch eine polir versöhnlichen Geistes Rechnung nochmals auf das bestehende Verbot aller öffentlichen “ warg, Gage an Mai an Wesrrec(Versammlungen unter freiem Himmel, einschlieblich ouerbend pulg, St####tal on Sesprechung dersdes Verbotes aller Umzüge hinzuweisen. Visher and betant- Hanbesehteh. dess in der Provinz Westsalen jseder Antrag auf GeS i#nbels jadet erneut die Bedeutung desinehmigung von Umzügen auf Grund der BestimSachverstandigengutachtens, dessen Annahme bedin=mungen des Reichsinnenministers und des preußieungslos, sctalden müsse. Wenn die Aufrichtigkeitischen Innenministers aus grundsätzlichen ErwägunRegierung bei der Annahme undgen und zur Vermeidung von Berufungen abgeDurchführung des Reparationsplanes von den Al=lehnt worden. seie, angszweifelt würde, würde die ganze vor II Ospe, 28. Mai. Erhöhung der Militärrenten. steuhafte gegenwärtige internationale Lage gefährdet Nach einer amtlichen Meldung des WTB, die gestern den. sabend aus Berlin eintraf werden die Militärrenten Die enalische Meinung über die deutsche(gemäß der Erhöhung der Beamtengehälter gleichenglische Meinung über die deuisufe(falls ab 1. Juni erhöht. Doch kann die Auszahlung Entwaffnung. nicht mit der Auszahlung der Junirenten erfolgen, WTB London, 27. Mai. Auf eine Anfrage im da die Listen schon an die Post abgeschickt sind. Im Unterhause, ob die Entwaffnung Deutschlands zur Junt wird eine Nachzahlung erfolgen. See als beendet angesehen werde und ob die Ueber= 1 Olpe, 28. Mai. Windthorstbund. Die Herren wachung der deutschen Seestreitkräfte nunmehr dem des Windthorstbundes werden für heute Abend einVölkerbunde gemäß dem Artikel 213 des Versaillershalb9 Uhr nach Anton Gastreich zu einer kleinen BeVertrags überlassen werde, verlas Clynes einessprechung eingeladen. ergauten, Die Vereinfachung der Verwal=sschriftliche Antwort, in der es u. a. heißt, die Ent=],)I( Olpe, 28. Mai. Früherlegugg des Wageneus aus aut se ateun aeale aen eien u. au. u ae. eseg, S oao. ug. Wie steht es mit dem Vorfall der Sowjetrussischen Handelsvertretung in Berlin? Wir freuen uns, daß die Welfen einen Abfall erlitten haben. Eine Gesundung der deutschen Verhältnisse ist nur möglich mit einem starken Preußen. Abg. Wiener(DBP.) erklärt, daß zurzeit kein Anlaß zur Auflösung des Landtages vorliegt. Die Wahlen im Reich könnten nicht als entscheidender Grund gelten. Die Aufbesserung der Beamtengehälter begrüßen wir. Alle Parteien haben die Beam=gien, so tenbezüge nur als Notbehelf angesehen. Gegen dies Prinzessin Plötzlichkeit der Beschlußfassung im Reiche müssen wir Einspruch erheben. Die Bilanzierung des Etats wird im Haushaltsausschuß nicht erreicht werden, flugzeugen auf der Fahrt von Calais nach Dover[Abschluß bringen zu können. Die Grundsteinlegung vorausgesetzt, daß sich nicht die Einnahmen aus der soegleitet, traf unter dem Salut der Küstenbatteriesigu vornussichtlich im Laufe dieser Woche stattfinden. Einkommensteuer erhöhen lassen. Der Beamtenabbaulum 1 Uhr mittags in Dover ein. Der Prinz von dem schaffensfreudigen Verein wünschen wir das muß schleunigst beendet werden.:(Wales hat sich in Begleitung des italienischen Bot=]Beste. Finanzminister Dr. Richter schafters in London und des dem italienischen Köerklärt, durch die Besoldungserhöhungen im Reichsnigspaar auf die Dauer seines Staatsbesuchs in Propinziallag seien die Länder und Preußen überrascht worden.[Englands zugeteilten Gefolges an Bord des Pesoriestst= Die Länder sind in ihrer Mehrzahl nicht in der Lage[Dampfers begeben, um die italienischen Gäste im! II Bergneustadt, 28. Mai. Der Schützenverein dem Reiche zu folgen. Erst wenn sich die Verhält=[Namen des Königs zu begrüßen. Das italienische Bergneustadt feiert sein Schützen= und Volksfest in nisse gebessert haben, kann in Preußen an eine Auf=[Königspaar wird heute nachmittag mit dem Sonder=salthergebrachter Weise am Pfingst=Samstag,=Sonnbesserung herangetreten werden. Zu bedauern sei, zug in London eintreffen, wo es vom König Georgstag und=Montag, 7., 8. und 9. Juni. Es ist ihm daß die Reichsregierung diesem Gesichtspunkte nicht und der Königin Mary empfangen werden wird. Dersgelungen, die Kapelle des Reichswehrbataillons(eheRechnung getragen habe. Freilich könne man den Besuch wird bis Donnerstag dauern.(maliges 7. Jägerbataillon) in Bückeburg in Stärke preußischen Beamten die Aufbesserung nicht versa WTB London, 27. Mai.(Drahtb.) Zu Ehren von 25 Mann unter persönlicher Leitung des Herra gen. Wo bei dem Beamtenabbau politische Miß=ldes italienischen Königspaares fand im Buckingham=Obermusikmeisters Müller zu verpflichten. bräuche vorliegen, solle man der Staatsregierung spalast ein Staatsbanquett statt. Der englische Kö. Kaldenkirchen, 27. Mai. In dem großen MisMitteilung machen. Der Minister schloß mit dersnig nahm in einem Trinkspruch Bezug auf die star= sionshaus Steyl bei Kaldenkirchen, auf holländischem dringenden Warnung vor Erhöhung der laufenden sken ungebrochenen. Bande der Freundschaft zwischen Gebiet gelegen, brach gestern infolge eines KaminAusgaben ohne Deckung. Er würde sich unter keinen Italien und England, die mit dem anderen Verbün=lbrandes Feuer aus, das sich in dem über der Küche Umständen den Beschlüssen des Landtags beugen. sdeten auf die Sicherung des Friedens und des Fort=liegenden Gebäudeteilen schnell ausdehnte und Abg. Dr. Meyer=Ostpreußen(K.) vermißt in densschrittes hinziele. In seiner Erwiderung gab der einen Teil dieses Flügels zerstörte. Nur dem UmErklärungen des Ministers und der Vorredner das König von Italien der Hoffnung Ausdruck, daß die sstande, daß die Wasserleitung durch das ganze Haus. Verständnis für die soziale Not der breiten Masse. sungebrochenen Bande die Freundschaft u. die Sym=lgeführt ist, danken die Patres, die mit den ZöglinWeiterberatung Mittwoch 11 Uhr. lpathie die jetzt die beiden Nationen vereinigen in Zu den Brand bekämpft hatten, die Rettung des kunft im gegenseitigen Interesse beider Länder zur Hauses. uamtmbesenun(Förderung der allgemeinen Aufgaben und des Frie= Kaldenkirchen, 27. Mai. Auf der Breyeller die Neuregelung der Beamtenbesoloung. sdens noch stärken werde.(Straße schlug hier ein mit Ausflüglern besehtes Berlin 27 Mai Nach einer Mittellung des Lastauto um. Dahei murden 4 Personen getötet Benolpe b. Welschenennest, 28. Mai. Unter Leitung seines 20 jährigen Dirigenten Hauptlehrers Knops errang der hiesige Gesangverein„Elisabeth“ auf dem Gesang=Wettstreit in Weidenau in der dritten Klasse a unter sehr scharfer Konkurrenz unter Beteiligung bei 19 Vereinen teils aus dem Hessenland, teils aus dem Rheinland den 1. Klassenpreis, den [2. Ehrenpreis, den 2. Hauptehrenpreis, sowie den 1 Dirigentenpreis mit 397einhalb Punkten. Letzthin wurde unser langjähriger Vorsitzender Johann Nolte nach 28jähriger Tätigkeit zum Ehrenvorsitzen. den einstimmig gewählt(ernannt). Zu seinem Nachfolger wurde Johann Pieker gewählt. Zu allem unsern herzlichsten Glückwunsch. Heggen, 28. Mai. Der hiesige Gesangverein wird in einer Stärke von 40 Mann am internationalen Gesangwettstreit zu Münster, welcher Pfingsten stattfindet, teilnehmen. vermischtes. Ein politischer Mord. WTB Berlin, 27. Mai.(Telegr.) Gestern Abend im. Dahligster Tarse, bei Mahls=sder Paopst zum Präsidenten des in Italien gegründorf die Leiche des tojayrigen Scyuiers Günther deten Zentralkomitees für die Feier des Heiligen Bayer, dem die Augen verbunden waren und dessen!Jahres ernannt hat, hat sich in einem Schreiben an Kopf eine Verletzung aufwies, die von einem Schußsdie Bischöfe der ganzen Welt gewandt, in dem er herrührt. Auf der Brust war ein Zettel befestigt, sdiese um Unterstützung zur würdigen Begehung des mit der Aufschrift:„Tod den Faszisten“. Der VatersHheiligen Jahres bittet und sie auffordert, mit dazu ist Magistratsassistent.(beizutragen, daß, wie 1900 dem Papste Leo 13., so vammunsemue und Eid. lauch setzt Pius 11., ein Hammer und eine Mauerkellel, Kommunismus und Eio. laus Gold für die Oeffnung und Schließung der WTB Aachen, 27. Mai.(Drahtb.) In der gestri=lHeiligen Pforten der vier Basiliken geschenkt werden gen ersten Sitzung der neugewählten Stadtverord=lkönnten. netenversammlung erklärte der kammunistische Stadt=]) Rom, 27. Mai. Die Papstbulle zur Feier verordnete Schmidt nach der Vereidigung im Namensdes Heiligen Jahres 1925 wird am Donnerstag seiner Fraktion folgendes:.(Christi Himmelfahrt) durch Verlesung in den Vor„Die eben vollzogene Verpflichtung der Stadt=shallen der vier Hauptbasiliken Roms vor deren Kaverordneten ist eine Farce, die zum Parlament des piteln felerlich der Welt kundgemacht. Antwort, in der es u. a. heißt, die Ent=])!( Olpe, 28. Mai. Früherlegung waffnung zur See sei nach Ansicht der Regierungszuges nach Finnentrop. Vom 1. Juni ab verkehrt vollständig beendet. Die Regierung werde bemühtder Personenzug 1403 ab Olpe durchweg 7 Min. sein, sobald wie möglich, die Marinekontrollkommis=]früher: Olpe ab 5,19, Finnentrop an 6,10 Vorin. sion zurückzuziehen. Bis dies geschehen sei, müsse Hierdurch wird der Anschluß an den früher gelegten die Ueberwachung der deutschen Seestreitkräfte in P.=Z. 1243 von Siegen nach Hagen erreicht, der um ihren Händen bleiben.[6,14 von Finnentrop abfährt. italianische Veänigehesrch in..: Altendorn, 28. Mal. Der MännergesangDer ttänenische konigsbesuch in England,(verein„Cäcilia" errichtet auf der Rappelsburg unLondon, 26. Mai. Der Schraubendampfersterhalb der Burg Schnellenberg an der Straße nach „Orleans“ mit dem König und der Königin von Ita=Helden ein Vereinsheim, welches„auch mit einer lien, sowie dem italienischen Kronprinzen und der Wirtschaft verbunden sein soll. Später soll das Prinzessin Malfad an Bord, zur See von einer as=Heim noch einen großen Konzertsaal erhalten. Mit korte von vier Torpedobootszerstörern und in der Hilfe von größeren Spenden hofft der Verein die z. Luft von einer solchen von fünf britischen Schlacht=[Zt. ruhenden Arbeiten wieder aufnehmen und zum flugzeugen auf der Fahrt von Calais nach Dovri######ß bringen zu können. Die Grundsteinlegung begleitet, traf unter dem Salut der Küstenbatteriessen voraussichtlich im Laufe dieser Woche stattfinden. Humoristisches von den sächsischen Wahlen. Bei der letzten Reichstagswahl wurde in Weinböhla, einem größeren Landorte bei Meißen, die eintönige Arbeit des Stimmenzählens durch ein launiges Versschen gewürzt, daß eine Wählerin anstatt des Stimmzettels in den Wahlumschlag gelegt hatte. Das Verschen lautet: Ich bin ein deutsches Mädchen, doch wählen tu' ich nicht, Denn was versteh' ich Mädel von dieser Politik! Nur Männer sollen wählen und nicht die DamenWas tut's, wenn wir hier fehlen? Wenn nur der Mann recht wählt! Drum, werte Herrn Vertreter, laßt uns hier aus aus dem Spiel, Ihr macht es nicht verkehrter und kommt auch so zum Ziel. In Plauen i. V. hat ein Wähler sämtliche Kreise des Einheitsstimmzettel, angekreuzt und dazu geschrieben:„Grüß euch Gott, alle miteinander!" Weereschaftlicher! Wochenübersicht der Deutschen Golddiskontbank vom 23. Mai 1924. WTB Berlin, 27. Mai.(Drahtb.) Aktiva. Goldbestand 2. Noten ausländischer Banken 3. Täglich fällige Forderungen im Ausland 4. Wechsel und Schecks Noch nicht eingezahltes Aktienkapital Sonstige Aktiva Passiva. 1. Grundkapital 2. Reservefonds 3. Banknotenumlauf Täglich fällige Verbindlichkeiten Sonstige Passiva verum, 21. Mant. Rtag ener Beitenung vrin vur..... 1—.—9 um. Dabel wurden 4 Personen gelditet Deutschen Beamtenbundes haben die Spitzenorga-stielle Pläne der englischen Luftverteioigung. sund zwei schwer, verletzt. Die Ursache des schweren nisationen der Beamten die von der Regierung vor: WTB London, 27. Mai. Westminster Gazette Unglücks ist noch nicht aufgeklärt. geschlagene Neuregelung der Beamtenbesoldung veröffentlicht an erster Stelle neue Pläne betreffend! Koblenz, 27. Mai. Beim Abbauen einer Meßabgelehnt und sich alle weiteren Schritte vorbehal= die Organisation der Luftstreitkräfte in England, dieb#de auf dem Luxplatze in Lützel kam ein in den ten. Die sofort eingeleiteten Beratungen der Orga=laufgestellt würde. Salmont, wird wahrscheinlichvierziger Jahren stehender Mann von hier einem nisationen über die zu ergreifenden Maßnahmen sind Chef der neuorganisierten Heimatluftstreitkräfte wervon der Hauptleitung(Starkstromleitung) der elekgestern zum Abschluß gebracht worden. den, die 600 Frontflugzeuge und die dazu gehören= trischen Lichtleitung zu nahe und wurde auf der Täglich eine millon deutscher Kinder vesz, Belgx sglustzeuge unfassen England wied in Velstele beiatet durch Amerikaner gespeist(oirte nach urt der Miltärkommandos eingeteilt wer]„. Gen e, emeriuner gesperzt. sden. Als Hauptverteidgungstgation für London Llcusik und Gesang WLo verim, 27. Mai. Das Ziel, das sich dasskemmt die Station Hendon in Frage. 64666762 Gi69 Allen=Komitee in den Vereinigten Staaten gesetzt) l:: Neuenkleusheim, 28. Mat. Am letzten Sonnhat, täglich eine Million deutscher Kinder zu speisen.] Die letzten Ergebnisse der Kammerwahlen stag feierte der hiesige Musikverein sein 25=jähriges ist jeht erreicht. Es liegen Lebensmittel in genü wap Paris, 26. Mal.(Drabtb.) o:#(Jubiläum. Zu der Feier waren 5 auswärtige Mugender Meuge bereit. Die Durchführung des Spei=luisse der beiden 5((tkkapellen erschienen, Musikverein Gerlingen, Musungswerkes in diesem Jahre ist vorerst bis zu den nise von Bestortee Pahlergeb=(sitverein Hünsborn, Feuerwehrkapelle Olpe, Repekommenden Ferien gewährleistet. Die Zahl von einerstort sind, die beiden Padteasegen der De Kapelle Olpe und Musitverein Sondern. Um Million wäre schon im vergangenen März erreicht sammer wiedergemählt a1t 3 Uhr begann unter Böllerschießen der Festzug, worden, wenn nicht der Hamburger Transportar=] ei ginee hitaner wrdensworauf die auswärtigen Vereine, am Schluß debeiterstreit die Weiterleitung der in Hamburg einge,9we, Putsrepuoiikaner gewählt. sMusitugrein B. Plau. shoiu... laufenen Waren und so die Durchführung der Speisungen erschwert hätte. Kirchliches. Die Ankündigung des Heiligen Jahres. Kardinal Pomzili, Kardinalvikar von Rom, den Musikverein Neuenkleusheim mit den zahlreichen Ehrendamen und Ehrenmitgliedern. Das ganze Dorf hallte wider von den Klängen der Musik. Auf den schön geschmückten Festlatz zurückgekehrt wurde ein gemeinsamer Marsch von sämtlichen Kapellen unter Leitung des Dirigenten Wickmann=Olpe vorgetragen. Wickmann verstand es, durch seine Leitung ein gleiches und harmonisches Zusammenspiel herbeizuführen. Wuchtig erklang der Marsch der 90—100 Musikanten. In der Festrede schilderte Herr Schrage von hier die Geschichte des Vereins und gedachte dabei auch der verstorbenen und der im Kriege gefallenen Mitglieder. Besonders bedauerte er, daß der Gründer des Vereins, Jos. Müller, dieses Fest nicht mehr erleben konnte. Die Festteilnehmer durften dann ein schönes Konzert von den einzelnen Vereinen anhören. Erhebend klangen die Weisen, da jeder Verein sein Bestes darbieten wollte. Nach dem Konzertstück des Musikvereins Neuenkleusheim wurde demselben das von den Bewohnern des Ortes geschenkte Ehrendiplom überreicht, wobei der Präses des Vereins, Dechanl Heuel eine packende Ansprache hielt. Westfälische Großhandelspreise. WTB Münster, 27. Mai.(Drahtb.) Preise je 50 Kg. ab Lager des Großhändlers in Münster i. W. in Originalpuckung. Gerstengraupen 16,5, Haferflocken 16, Kochstärke 26, Roggenmehl 12,5, Weizengries gestrichen, Hartgries 22.5, Weizenmehl 14, Auszugsmehl 15,5, Victoriaerbsen 18, Grüne Erbsen 18, Bohnen weiß 20, Linsen gestrichen, Rüböl 46,5, Salatöl 59, Deutsch. Perlsago 27, Makkaroni 40, Schnittnudeln 23, Burmareis 17einviertel, Siamreis gestrichen, Grober Bruchreis 14dreiviertel, Ringäpfel 85, Pflaumen gestrichen, Korinthen 65, Rosinen 60, Sultanien 68—78, Santos Kaffee 1 200, dto. 2 185, Feinblauer Kaffee 235—250, Malzkaffee Kathr. usw. 24—34,5, Kornkaffee Seelig usw. 24 bis 34,5, Ersatzmischung 20 Proz. Bohnen gestrischen, Kakaopulver Konsumware 100—110, Tee in Kisten 360—410, Inlandzucker 39, dto. Raffinade 40, Kunsthonig gestrichen, Marmelade 1 60, Marmelade Vierfrucht 40, Siedesalz in Säcken, 4,50, Steinsalz in Säcken 3,2, Schmalz Purelard, 66, Margarine handelsüblich lose 55, Margarine Spezialmarke 75, Corned Beef p. Kiste 33, Speck gesalzen 63—64, Holländer vollfett gestrichen, dto. halbfett gestrichen, Norw. Heringe 7=800 je Tonne 23,.5, dto. Emdener 750—850 je Tonne gestrichen, Zündhölzer 100 Pak. 21. Stahlwerk Becker. WTB Berlin, 27. Mai. Die Stellung des Stahlwerkes Becker unter Geschäftsaufsicht ist nach Blättermeldungen weniger auf die allgemeine wirtschaftliche Notlage, noch insbesondere auf die Kreditpolitik der Reichsbank, als darauf zurückzuführen, daß die ohnedies in finanzieller Hinsicht nicht reichlich ausgestattete Gesellschaft nach dem Tode ihres Generaldirektors Dr. Becker nicht diejenige ruhige Kreditpolitik eingehalten hat, die bei der Lage der Gesellschaft wünschenswert gewesen wäre. Der Gedanke seitens der Reichsbank, diese Gesellschaft anders zu behandeln als andere Unternehmungen konnte nicht in Frage kommen. Ein Interesse des Reiches an der Durchführung der Kohlenverträge bestand nicht bezüglich des Stahlwerkes Becker A.=G., sondern bezüglich des Steinkohlenbergwerks Becker A.=G. Dieses Interesse würde durch die Lage des Stahlwerkes Becker A.=G. in keiner Weise in Mitleidenschaft gezogen. In Jahlungsschwierigkeiten. ) Berlin, 27. Mai.(Privatdrahtnachricht.) Nach der Voss. Zig. ist die Bankfirma Ruschach in Berlin in Zahlungsschwierigkelten geraten. Druck und Verlag: Verlagsanstalt F. X. Ruegenberg, Olpe. Verantwortlich für die Gesamtredaktion Dr. phil Albert Wand in Olpe; für die Berlinen Redaktion: J. B. Krauß, Berlin=Schöneberg; für dem Reklamen= u. Anzeigenteil: Ed. Ruegenberg, Olpe, Der St. AutoninsSchützenverein e. V. feiert sein diesjähriges Schugensest am 1. Juni in ortsüblicher Weise. Für gute Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. Um zahlreichen Besuch: bitten(111801) der Vorstand der Festwirt. billige Tage für den Pinngstscualt Westtalen-Rundtunk beginnen heute und dauern bis Samstag den 7. Besonders vorteilhalt offeriere Offe Juni. Herren Anzüge Burschen-Anzüge Knaben-Anzüge Sommer-Faletots Gestreilte Hosen Sporthosen Arbeiterhosen Blaue Arbeiterkleidung Schagen a Ertarsese in Gergnenstadt am 1 Pfingst=Samstag,=Sonntag und Montag, 7., 8. A. und 9. Juni. Die Musik wird ausgeführt von der: (eheKapelle des Reichswehrbataillon maliges 7. Jägerbataillon) in Bückeburg in Stärke von 25 Mann unter persönlicher Leitung des Herrn Obermusik= meisters Möller.(v11809] Festfolge wird noch bekanntgegeben. Am kommenden Sonntag, dem 1. Juni, sind unsere Geschäfte von(111916) A2 bis 6 um geoliket. Georg Hessmann H. Holternon Sohne Joser Junker I. Lenneberg Franz Maiworm Franz J. Menzebach Josef Neuhaus Joser Stahl Franz Theile Herm. Wigger, Nacht. Kleiders in Dipps Gabardine Kammgarn Cheviols Popeline voile farbig u. weil Mousseline Blusenstreiten Wäsche- und Aussteuer-Artikel, Kragen, Oberhemden, Hüle, Mützen. Auf meine Preise, die eämtlich in Zahlen ausgezeichnet und sehr niedrig gehalten sind, gewähre in diesen Tagen noch 10 Prozent Rabatt. Da nen-Mäntel jacken-Kleider Mantei-Kleider Waschkleider für Kinder Blusenjumper in Wolle und Seide Flanellblusen Mousselinblusen Kleider-Röcke Vertrieb von Original-Telelunken-Emplängern. Telefanken ist seit 20 Jahron auf der ganzen Welt das Leitwort der drahtlosen Technik. 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