der deutschsprschigen Presse eu K— mmer 356 gebung de bereitete## Angehörigen der Der Herwegsa, ausgestaltet. 3, ie Leiterin gilg n regelmäßig von d Winter besug, folgte dann nd„Ein Winen. X, Singspiele un Kinderaugen a. miterlebien. 8, die kleine Tay, nches Dankesvon rinerinnen für Dienste unser Havirbeck. Dura uppenleiters 0 aftsleiterin Frau# ganze Reihe un S= Frouenschoft urden. Mit Liez, Sache und solt im Felde stetan, eine schöne Wez. imen der Ve. m, die einelnr Da gab es leng, roßen, bargen b. iedes Kinderte. üister dieser Am Is Soldatenfrau, erraschung bescher die Hausfraus Auf einem Bru## ichen mit Seiin, spülen, Aufhängmit Sandpope Zwiebelsaft auf. der Rückseite v. geschont werden. ewegung 9. Dezember, laus er Film„Unster ginnen um 16 undb s Jahres der Operette on Rolvarz 91 5 ∆ beelers ingen lolt chheim das unverers und viele eben erweckt. ng. sung trohem Spiel m ungetrübter er nach gen! lanuar keine zubeachten: -mnilde aut „„„„„„„„„„„„„„„ eigene Vertretungen Kiunsterhiher Ansiger 10 Rpf. im Einzelverkauf Abend: von-Delben-Stsape e. Bernsprecher Nr. 450: Uhlen: Adolf=Hitler=Straße 30, Fernsprecher Nr. 777: Decholt: Ralschulstaße 14 Fernspracher Nr. 3241, Vorten; Kaouzunetgasse 4. Jernsprecher Nr. 121.: Vorghorst: Emedertene, Smase v. Zernsprcher Nr. 124, Burgsteinturn: Lmndenstage 74. Jeruspenchen Nr.212, Coeofeld: Hindendurgplat a Ferniprecher Nr. 304: Lülmen: Adols=Huler=Strage 55 Fernsprecher Nr. 578; Emodenen: Munsterstraße l. Zernbrecher Nr. Ro: Greven: Münsterstratze 1. Fernspracher Nr.225; Gronau: Adols=Hhüler=Sir. 36. Fernsprecher Nr. 200; Jovenbüren: Adols=Hulen=Grr., Zernsprecher Nr. 344, Leugerich: Adol=Huler=Plaz 11. Fernspracher Nr. 516. Ladunghausen: Mark. Fernsprecher Nr.3d; Schrrup: Bahndofstr. 15. Zernsprecher Kr.3ch: Rheine: Bahnhoffr. 2 Hamspricken Na. A52 Warendors: Oaftrate 24 Hermnsprchen Nr..: Wernet Klecholaz d4 Jeamsprucher Nr. 14 ANITLICHES ORGANDESGAUES WESTEALEN-NORD DERNSDAP UNDSANITLICHERBEHORDEN Verlag und Hauptgeschästostelle: Münster i I9. Brinztpalmarst 13/14, Fernsprech=Sammel-str. 2 4231. Haupi schritzlettung: Munster t. B. Gallznser. 18. Bezugspreis: Ausgabe à.10 RM. Ausgade B(mit Unfrerte. Wochenschau).35 RM monatlich emschl. Zustelungagevugr und Versandkosten. Dei Postdezug anschl. 245 vio 25 Po imn Durchschmin 24.25 Nol.) Vostzerungsgebühren zugnglich 42 Rpf. Bestellgeld. Die Westfsalische kageszeiung erschemi mal wochemt. worgend. Anzeigen: Tas mm Hobe 2 um brek toster 15 Ko l. für Zamilienanzegen 10 Ko). ur Stelen. gesuche 10 Rpf. Nachlaßz nach Preisliste. Erfülungsort Münster t M. Textanzeigen: Das mm.30 RM, deri eimer Spaltenbene von 72 mm. Bellagen: Preis füir 100 Vellagen bis mu 20 Gramm 1300 RM. bis m a Gramm 15.0.). dus . 30 Cram 17.00 KModne Nachlse Zür Vessettaugaben besendere Vertalistem. Votscheaktonio: 2 5 in Nr. 411. V9. Jabegang Wontag, den 30. Dezember 1940 Nummer 157 J. Ucstap(Imn Erleng. Ueberwasserstreitkräfte griffen im Nordatlantik an— Mehrere schwere Artillerietreffer auf feindlichen schweren Kreuzer 6000 BKX-Dampfer versenkt— Weiterer Dampfer schwer beschädigt—=Boot versenkte 46000 BRT Berlin, 29. Dezember. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannl: Deutsche Aberwasserstreiskräffe melden einen ersolgreichen Angriff auf einen stark gesichersen Geleilzug im Nordatlansik. Es gelang ihnen, einen 6000-Tonnen-Dampfer durch Einsatz der Actillerie= und Torpedowasse zu versenken, einen weileren Dampfer schwer zu beschädigen und im kurzen Gesecht einem seindlichen schweren Kreuzer der starken Deckungsstreitkräfte mehrere schwere Artillerietresser beizubringen, so daß der Gegner das Gesechl abbrach. Die eigenen Streitkräfte erlilten keine Beschädigungen. Ein Untersebool unler der Führung von Korvettenkapitän von Stockhausen meldet als Gesamtergebnis einer Fernunternehmung die Versenkung von 46000 BRT. seindlichen Handelschiffsraumes. Im Verlause bewaffneter Auftlärungsslüge wars ein Kampfflugzeug gestern Bomben auf die Kaianlagen von Southampion. In der letzten Nacht griffen schwächere Kampffliegerverbände eine Hafenstadt an der britischen Kanalküste mit Bomben an. Aber dem Reichsgebiel wurden in der vergangenen Nacht keine Bomben abgeworsen. Bombenwürse im besetzten Gebiel richteten keinen nennenswerten Sachschoben an Ein seindliches Ilugzeug wurde durch Flakartillerie abecheltern. vier Stunden Bombenregen Schwedische Berichterstatter über den letzten deutschen Angeiff auf London Steckholm, 29. Dezember. Die schwedische Sonntagspresse beschäftigt sich weiler mit dem letzten deutschen Lufigroßzangriff auf London in der Nachi zum Sonnabend. An der Hefüigkeit könne dieser deuische Luflangriff, so schreibt der Londoner Eigenberichterstatter von„Sveuska'Dagblade!“. mil den schwersten Angrissen verglichen werden, die deutscherselis seil dem Seplember ersolgt seien. Auch„Dagens Nyheter“ unterstreicht in einem Londoner Eigenbericht die Heftigkeit des deutschen Lustangriffes. Wenn auch verhältnismäßig kurz, so sei der deutsche Angriff doch außerordentlich intensiv gewesen. Es seien mehr Flugzeuge als gewöhnlich über London erschienen. Ununterbrochen sei vier Stunden lang der Bombenregen niedergegangen. Das Ziel des deutschen Angriffes sei der östliche Teil Londons gewesen. Der Feuerschein der gewaltigen Brände sei so gewaltig gewesen, daß er Tageshelle verbreitete. Auch der Berichterstatter von„Stockholms Tidningen“ weist auf die großen, durch den deutschen Angriff entstandenen Brände hin, die die Feuerwehr nicht sofort habe wirkungsvoll bekämpfen können. Deshalb seien wiederum größte Schäden entstanden. 40000 schaffen es nicht! Londous Aufräumungsmannschaften reichen immer noch nicht aus Von unserem o. st.-Berichterstatter Stockholm, 29. Dezember. Neue Nachrichten treffen über die vergeblichen Bemühungen der englischen Behörden ein, in London wieder Ordnung zu schaffen und die zerstörten Häuser und Straßen und Versorgungsanlagen so gut es geht wieder instand zu bringen. Nach einer schwedischen Meldung arbeiten jetzt außer Tausenden von Arbeitslosen und Arbeilsdienstlern nicht weniger als 20 000 reguläre Pioniertruppen. Insgesamt kann man die Zahl der Aufräumungsmannschaften in London aufrund 35 000 bis 40 000 schäßzen. In letzter Zeit sind nach den vorliegenden schwedischen Meldungen große Mengen neuer Kräne, Bohrmaschinen, Lastwagen aller Art usw. in der Hauptstadt eingetroffen. Auffallend ist nur eines— immer noch nicht ist es gelungen, auch nur einen Bruchteil dersenigen Trümmerhausen, die nun in allen Londoner Stadtvierteln zu sehen sind, zu entsernen. Im Gegentel, es sieht ganz so aus, als wenn diese unzähligen Aufräumungsmannschaften nichts weiter zu tun häten, als die Hauptstraßen freizuhalten und immer wieder von neuem die Versorgungsleitungen und das Verkehrsnetz in Ordnung zu bringen. Englands teurer Krieg Von unserem ständigen Vertreter rd. Stockholm, 30. Dezember. Der Londoner Vertreier der Stockholmer„Tidningen" berichlel im Iusammenhang mit der neuen englischen Kriegsanleihe, daß die Ausgaben Englands für seinen Krieg auf 11750.000 Pfund pro Tag, alse 4% Milliarden Pfund im Jahre, angelausen seien. Das bedeutet eine Mehrausgabe für das lausende Finanzahr um 2 Milliarden Pfund. Die zioilen und militärischen Verieidigungsausgaben übersteigen mit 50 Prozent die Budgetberechnungen vom April dieses Jahres. Dem stehen, so heißt es in dem schwedischen Bericht weiter, an Staatseinnahmen nur.4 Milliarden Pfund gegenüber, so daß das Defizit dieses Jahres auf 2. 5 Milliarden Pfund angewachsen ist. Die englische Regierung versucht, dieses Defizit auf dem Wege der Kriegsanleihe auszugleichen,„um nicht gezwungen zu werden, den Inflationsweg zu beschreiten“. Zwei Britenkriegsschiffe Getasfen Rom, 29. Dezember. Der italienische Wehrmachlbericht vom Sonntag hat solgenden Wortlaut: Das Haupiquarlier der Wehrmacht gibt bekann!: Im Grenzgebiel der Cyrenaika an der Froni von Bardia * erhöhle Arlillerie= und Patrouillen= sätigkelt. Bei Aktionen unserer molorisierten Kolonnen wurden in Zusammenarbeit mit der Lustwasse in der Wüstengegend einige seindliche Panzerwagen zerstört. Zwei unserer Torpedoflugzeuge haben einen Monitor und ein Torpedobool angegrissen und gelrossen. Eines unserer Jagdflugzeuge ist nicht zurückgekehrt. An der griechischen Fronk Aktionen lokalen Charakters. Jeindliche Streilkräfte sind durch unser Arkilleriesener zersprengt worden. Ableilungen unserer Lustwasfe haben bedeutende Stützpunkte des Jeindes im mittelmer getrossen. In Ostafrika, Arlillerie= und Kavallerie. Pakrouillentätigkeit an der Sudangrenze. Eine Jagosormation hal im Tiefflug einen Angrifs auf in Jahrk besindliche, mit Truppen besetzte Autokolonnen unternommen und mit MG.=Jeuer einige Kraftwagen in Brand gesetzl. Im Lufikampf mit sünf Jägern vom Gloster-Typ wurden vier abgeschossen. Jeindliche Ilugzeuge haben einige Ortschaften Alhiopien bombardiert, ohne Schoden anzurichten. Eines unserer Flugzeuge ist nicht zurückgekehrl. 15 Deutsches Kriegsschiff vor Naurn Flugzeugverladungen, Phosphat- und Oellager beschossen Berlin, 29. Dezember. Der australische Ministerpräsident Menzies erklärte, daß am 27. Dezember kurz nach Tagesanbruch die Insel Raurn, welche nordwestlich von Neuguinea im Stillen Ozean liegl, von einem seindlichen Schiff angegrifsen und heftig beschossen worden sei. Auf der Insel, die seit 1888 Deutschland gehörle, aber seil 1920 britsches Mandalsgebiel ist, seien beträchtliche Sachschöden entstanden, jedoch ohne Ienschenverluste. Ergänzend teilte der australische Marineminister Hughes mit, daß das Schiff vor der Beschießung von Naurn die deutsche Flagge hißte. Vor Feuereröffnung habe es eine drahtlose Warnung abgegeben, die Funkstation der Insel dürfte nicht bedient werden. Dann habe das deutsche Kriegsschiff auf Flugzeuge, die zum Verladen bestimmt gewesen seien, sowie auf Phosphat= und öllager geschossen, jedoch nicht auf Privathäuser. Nach Ausführung der wirkungsvollen Beschießung entfernte sich das deutsche Kriegsschiff unbeschädigt und unverfolgt wieder. Mit der obigen Feststellung des australischen Marineministers Hughes wird auch von gegnerischer Seite bestätigt, daß ein deutsches Kriegsschiff selbstverständlich nur unter deutscher Kriegsflagge Kampfhandlungen durchführt. Anders lautende Meldungen der seindlichen Agitation sind falsch. „ärm- Zenns n Sicht Deutsches Kriegsschiff im Kampf mit überlegenen feindlichen Kräften— Die würgende Jaust an Englands Lebensader Von Kriegsberichter Herbert Kühn anb Bei der Kriegsmarine, 30. Dezember.(PK.) Wenn an Bord eines seegehenden Kriegsschiffes der Ruf„Alarm!“ durch die Decks gellt, die Sirenen aufsaulen oder Glocken schrillen, dann steht ein jeder Soldat restlos im Banne dieser Sekunde.„Alarmi“ das bedeutet Gefahr und Kampf.„Alarm“ elektrisiert, jagt das Blut durch die Adern und versetzt das ganze Schiff in wenigen Sekunden in ein seuerspeiendes, Tod und Verderben bringendes Etwas. Der Bug unseres Schiffes bohrt sich immer wieder tief in die anrollenden Wasserberge. Fast stündlich verschlechtert sich das Wel ter. Das Ausguckpersonal auf der Brücke und an dGeschützen sucht mit scharfen Gläsern sorgsam die Kimm ab. Das Schiff hat einen Auftrag bekommen, dessen Erfüllung restlose Inanspruchnahme der ganzen Besatzung erfordert. „Da, ganz plötzlich, in der Morgendämmerung, „Alarm!“ Im Nu sind beide Kriegswachen auf Station. Sie stehen auf der Brücke, in den Leitständen, an den Geschützen, vor den Feuern, in den Munitionskammern und an den Maschinen. Die Meldungen kommen ruhig und klar durch die BesehlsübermitlungsTelephone.„Schiff dreht nach backbord. Gegner kommt“ Ein langer grauer, niedriger Schatten. Der B. U(Befehlsübermitler) wiederholt in singendem Tonfall „Zielist der schwere seindliche Kreuzer“. Vom Leitstand gehen die Worte an die Geschütze. Da dröhnt die Hupe„Fevererlaubnis“. Aus dem Rohr schießen lange, rötliche Blitze. Unter donnerndem Krachen legt sich das Schif leicht Feuerle Salve auf Salve seuern die Geschüßze dem Gegner hinüber. Pulverdampf, gelblich=braun, hüllt das Schiff ein. Die Sicht wird schlechter. Aber nun Sandsturm und Nacht Der heldenhafte Einsag des 5. Luftgeschwaders in der Marmarica Von unserem ständigen Vertreter Dr. v. L. Rom, 30. Dezember. Der Einsatz des 5. italienischen Luftgeschwaders unter dem Besehl des Generals Porro gegen die englischen Panzerdivisionen in der Schlacht an der Corenaikafront wird an Hand der Schilderungen italienischer Kriegoberichter in der Presse verdentlicht: Nach dem Eindringen der Panzerverbände in die italienischen Befestigungslinien wurde die italienische Lustwaffe trotz der schwierigsten atmospärischen Bedingungen eingesetzt. Monsumstürme von etwa 100 km Stundengeschwindigkeit rasten über die Wüste und Flugplätze. Straßen und milifärische Anlagen wurden durch den mitgerissenen Sand in ein unermeßlich wogendes Meer von Sandwolten eingehüllt, so daß sich die Sicht auf nur wenige Meter beschränkte. Nach Lage der Dinge erwiesen sich in diesen Kämo, n die Schlachtflieger= und Bomberverbände als das einzig zweckmäßige Mittel, um die schwerringenden Truppen zu entlasten. So starteten denn die italienischen Staffeln trotz Monlum, schwierigster Sicht und schwerster Beanspruchung unablässig von der Morgendämmerung dis zum Anbruch des Abende und in vielen Fällen auch soch die Nacht dindurch. Für viele Stafder Die feln lautete nach der Landung schon wieder Befebl:„Fertig machen zum Feindflug!“. Besatzungen schliefen für Minuten auf Stühlen in den von Sandstürmen umtosten Zelten oder hielten sich mit starkem Kaffee wach. Zusammen mit den Bombern waren unablässig Jagdstaffeln unterwegs, um die englischen Trupven aus geringer Höhe unter Feuer zu nehmen. Der außerordentliche Einsatz des 5. Luftgeschwaders wird durch einen Ravvort der unter dem Besehl des Fliegeroberst Aramu stebenden Formationen veranschaulicht, den wir dem römischen „Messagero“ entnehmen, der folgendermaßen lautet:„20 Maschinen vom Top S 79(Vomber) bombardierten von.45 bis 18.35 Uhr feindliche Motorkolonnen trotz Sicherung durch unsere CR 42= Angriffe keindlicher Jäger. 4 englische Jäger abgeschossen, ebenso 2 S 79, 3 andere schwer beschädigt. Mit Toten und Verwundeten an Bord gelandet. Zwei Formationen mit 6 und 9 CR 42 von 10.30 bis 11.55 und 16.00 bie 17.45 Uhr angegrifsen. Angrisse auf englische Panzer bei Bug=Bug. Eine Formation CR 42 im Kampf gegen 19 Spitfire. Von 10 bis 12 Uhr 6 BA 65 Mö=Angrisse auf seindliche Kolonnen bei Bir=Rabia. 40 CR 42 von .40 bis 10.40 und von 10.00 bis 11.30 und 15.00 bis 17.50 Uhr Bomberschutz. Eine Hurricane und eine CR 42 abgeschossen. 36 Sicherungsflüge über Bir=Embar. Bei Einzelaktionen 8 Blenbeim, 1 Hurricane abgeschossen.“ sind sie da drüben doch aufgewacht... Die ersten Mündungsseuer zucken grell am Horizont auf. Die Einschläge liegen vorläufig noch weit vom Schiff. Links von dem beschossenen Kreuzer und im Hintergrund sind setzt mehrere Handelsschiffe auszumachen. Wir sind auf einen Geleitzug gestoßen. Zielwechsel. Auf einem der dicken Pötte schießt eine Stichflamme in den dämmernden Morgenhimmel. Drei Tresser. Der Dampfer brennt. Die Sicherung des Geleitzuges besteht aus mehferen großen Kriegsschiffen undanscheiendaus einigen Hilfskreuzern. Wir sind einen weit überlegenen Gegner gestoßen. Auf dem eindlichen Kreuzer werden setzt mehrere schwere Treffer beobachtet. Hinter einem Schornstein und auf der Back hat es eingeschlagen. Starke Rauchentwicklung können wir klar erkennen. Auf dem Kreuzer brennt es. Erdrehtab.— Aber da kommen Zerstörer in Sicht. Sie versuchen, uns in die Zange zu nehmen, um gegebenenfalls auf Torpedoschußweite an uns heranzukommen. Dieser Versuch scheitert an der groben See. Auf einem Zerstörer erzielt die Artilerie Treffer. Er stellt seine Verfolgung augenblicklich ein — auch die Hilfskreuzer haben der großen Entfernung wegen aufgehört zu seuern. „Halt— Batteriehalll“ Donnerwetter nochmal, das hätte beinahe schief gehen können— einen derartig starken Gegner haben wir nicht erwartet, die überlegenheit war zu groß. Eine deutsche Einheit gegen mehrere englische schwere Einheilen, Kreuzer, Zerstörer, Hilfskreuzer und bewaffnete Handelsschiffe. Während wir völlig unbeschädigt geblieben sind, haben wir beim Gegner zahlreiche Treffer erzielt. Da nutzten auch alle in den Ather hinausgefunkten Hilferufe nichts. Die Gefechtsstationen werden aufgeklärt, neue Munision wird gemannt, das Leben an Bord geht weiter, die Aufmerksamkeit ist noch gesteigert worden. Und da gellen auch schon die Alarmglocken durch das Schiff. Ein Schiffschatten wird ausgemacht. Wir drehen darzuf zu— es ist ein ganz anständiger Brocken. BeDaffneterenglischer Frachter. Er dreht ab und versucht doch tatsächlich mit seiner kümmerlichen Kanone auf uns zu seuern. Na, der Spaß ist ihm schnell vergangen. Ein paar gutliegende Salven. Wer nach England fährt, fährt in den Todi In den Maschinenräumen beben die Maschinen, gleichen pulsenden Herzschlägen eines Lebewesens. Und unser Schiff lebt so auch. Die Geschüßze sprechen eine deutliche Sprache. Deutscher Seemannsgeist besell es. Kühnheit und Können der Schiffsleitung sichern den Erfolg. Im gleichen komeradschaftlichen Verein mit unseren=Booten legen wir die würgende Faust an Englands Lebensader. Wo wir den Feind treffen, da stellen wir ihn. Hart sind die Schlage, die der Union Jack hinnehmen muß. An der Gaffel steht im Sturm— steif wie ein Breit— die deutsche Kriegsflagge. Sie kündel Deutschlands Stegeswillen! 56 000 Tonnen KriegsschiffsGgage orsent In 14 Tagen durch sialienische Wassen Von unserem ständigen Vertreter Dr. v. L. Rom, 30. Dezember. Nach den neuesten italienischen Veröffentlichungen wurden in den ersten 12 Tagen der englischen Ofsensioe in Nordafrika vom 9. dis 20. Dezember 37 Jagdflugzeuge und 8 Lomber sicher, 17 weilere wahrscheinlich abgeschossen. Die italienischen Verluste belaufen sich für dieselbe Zeit an dieser Froni auf 17 Bomber und 18 Jäger. An der Front gegen Griechenland wurden bis zum 7. Dezember mit Sicherheit 49 englische und griechische Jagdmaschinen und 26 Vomber abgeschossen. Die italienische Luftwaffe versenkte bisher zwei Kreuzer und beschädigte 63 englische Kriegsschiffe, sowie 45 Handelsschiffe, 23 englische Kriegsschiffe und 8 Handelsschiffe wurden wahrscheinlich getroffen. Innerhalb der letzten 14 Tage erlitt die englische Marine infolge stalienischer Gefechtshandlungen einen Tonnageverlust von 56 000 Tonnen und zwar einen 10000=Tonnen=Kreuzer der Southampton=Klasse., einen leichten Kreuzer von 9009 Tonnen, einen vor Bardia torpedierten 6000=Tonnen=Kreuzer, einen Hilfskreuzer von 2000 Tonnen(Typ Chakla), sowie vier Hilfsschiffe mit insgesamt 29000 BRr. Bei der Gegenüberstellung der stalienischen und der englischen Flugzeugverlustziffern unterstreicht der Chef der Presseabteilung des italienischen Luftfahrtministeriums, Oberst Rampelli, daß die Jahlen den klaren Beweis für die überlegenheit der italienischen Jäger in den Luftkämpfen ergeben haben, obwohl auf englischer Seite die Jagdmaschinen vom Baumuster Gloster=Gladiator auf ellen Mittelmeerfronten durch die schnelleren Typen der Hurricane und Spitfire nach Möglichkeit ersetzt wurden, die etwas schneller als die italienischen Jagdmaschinen vom Baumuster Fiat ER 42 sind. Nauru und Nordatlantik Von unserem EG-Marinemitarbeiter Der englische Seeverkehr ist auf keinem Ozean mehr sicher. Außerhalb des engeren Bereichs um die Insel England und das Mittelmeer sorgen die deutschen Ueberwasserstreitkräfte dafür, die im Ozean im Handelskrieg eingesetzt sind. Von ihren Großtaten sern der Heimat berichten setzt drei Meldungen auseinmal, nämlich die Verleihung von Ritterkreuzen zum Eisernen Kreuz an zwei bewährte Hilfskreuzerkommandanten, der erfolgreiche Angriff von britischen Geleitzügen im Nordatlantik und die Beschießung der Insel Nauru.im pazifischen Ozean. Diese drei Ereignisse verdienen es, näher gewürdigt zu werden. Im abgelaufenen Jahr haben die Ueberwasserstreitkräfte auf dem Ozean eine wirksame Tätigkeit entfaltet. Als am 25. Januar die glückliche Heimkehr des schweren Kreuzers„Lützow“ mitgeteilt wurde, erklärte die englische Presse, nun seien die Gefahren der englischen Schiffahrt in Uebersee endgültig vorbei. Mehr als 40 seindliche Kriegsschiffe, darunter Schlachtschifse, Flugzeugträger. Kreuzer, Zerstörer und=Boote, waren von den Westmächten in See geschickt worden, um den Kreuzer„Lützow“ zu stellen und niederzukämpfen. Daß der Kreuzer„Lützow“ glücklich nach Deutschland zurückkehrte, war den Londoner Zeitungen zwar veinlich, aber man hofte in England, daß der außerardentliche Kräfteaufwand zum Schutz der englischen: fahrt in Uebersee sortan nicht mehr nötig sein würhe. Doch die Engländer hoben sich mit ihren Ansichien soer die deutschen Ueberwasserstreitkräfte ebenso getäuscht wie mit den deutschen=Booten, die Churchill so oft totgelagt hot. Jetzt höten wir, daß allein die beiden neuen Ritterkreuzträger unter den Kommandanten unserer Hilfskreuzer, Kapitän zur See Kähler und Krüder, 52 000 bzw. 79 000 B RT. seindlichen und dem Feind nutzbaren Schifraum versenkt haben. Vorher haben bereits zwei andere Kommandanten deutscher Hilfskreuzer. Korvettenkapitän von Ruckteschell der sich schon im Weltkrieg als=Bootkommandant gusgezeichnet hatte, nach Versenkung von 58.000 B R T. und Kapitän zur See. Rogge nach 92 000 B R T. das Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz erhalten. Alein die hier genannte Versenkungsziffer reicht an 300 000 B RT. heran. Dabei sind, wie schon verschiedentlich betont, die Erfolge durch Minentätigkeit in Uebersee noch nicht eingerechnet worden. Ferner sei daran erinnert, daß der Wehrmachtbericht am 10. Dezember mitgeteilt hat:„Ein in überseeischen Gewässern operierendes deutsches Kriegschiff, von dessen Täligkeit ein, Teilergebnis bereits bekanntgegeben worden ist, hat seine Versenkungsziffer auf über 100.000 BRT. gesteigert“. Diese Zahlen liefern den Beweis, wie erheblich die unmittelbare Wirkung der deutschen Handelstörer in Ueberse ist. Dazu kommt die schon erwähnte kräftige mittelbare Wirkung durch die Bindung starker seindlicher Seestreitkräfte auf den Ozeanen. Der neue Angriff im nordatlantischen Ozean, den der Wehrmachtbericht am Sonntag erwähnte, ist dafür ein bezeichnendes Beispiel. Am 5. November hatten deutsche Ueberwasserstreitkräfte im Nordatlantik einen ganzen britischen Geleitzug zertrümmert, der von dem Hilfskreuzer „Jerves Bay“, begleitet war. Diese empfindliche Schlappe hat die englische Admiralität offensichtlich genötigt, für wertvolle Geleitzüge auf dem Nordatlonik stärkere Sicherungsstreitkräfte bereitzustellen und dadurch ihren Kriegsschiffbestand auf den übrigen Seekriegsschauplätzen zu schwächen. Dennoch haben deutsche Ueberwasserstreitträfte wieder einen kräftigen Schlag gegen einen britischen Geleitzug im Nordatlantik geführt, einen 6000 BRT=Dampfer versenkt, einen zweiten erheblich beschädigt und einem englischen schweren Kreuzer harte Treffer beigebracht. Das ist eine unangenehme Überraschung für den neuen„Lond=Kapitän“ der hritschen Admiralität, den bisherigen Mittelmeerbesehlshaber Sir Andrew Cunningham, der unter erheblichen Vorschußlorbeeren die unlösbare Aufgabe erhalten hat, die britschen Geleitzüge vor der deutschen Wassenwirkung zu sichern. Aber nicht nur im atlantischen Ozean hallt der Donner deutscher Kanonen, wie jetzt im Nordatlantik der dem Ueberfall auf den Geleitzug oder vor kurzem im Südatlantik bei dem Seegesecht mit dem britischen Hilfskreuzer„Carnavon Castle“. Auch auf der anderen Seite der Erdkugel mitten in den Weiten des pazifischen Ozeans haben die Geschütze eines deutschen Kriegsschiffes ihre eherne Sprache geführt, als die Insel Nauru am 27. Dezember beschossen wurde. Man kann sich das Erstaunen der englischaustralischen Vesatzung dieser sernen Koralleninsel vorstellen, als vor ihrem Hafen, der 600 Kilometer von der nächsten Inselgruppe, den Gilbert=Inseln, entfernt liegt, plötzFortsetzung auf der 2. Seite Cunningham soll alles retten Der neue Lordkommissar— das wichtigste Amt der britischen Admiralität Von unserem o. st.-Berichterstatter Stockholm, 28. Dezember. Die verschiedenen„Lords“ der englischen Admiralität sind eine Wissenschaft für sich. Es gibt den„ersten britischen Lord“ der Admiralität, das ist zur Zeit Alerander, der mit diesem Posten das Amt eines Marineministers inne hat. Dann unterscheidet die britsche Rangordnung noch den„ersten Seelord“, der nichts anderes als der Chef des Admiralstabes ist. Zuguterletzt gibt es noch den„Lordkommissar“, dem das Versorgungs= und Transportwesen innerhalb der Admiralität untersteht. Diese kurze Erklärung der altertümlichen englischen Bezeichnungen in der Admiralität sei vorausgeschickt, um gleichzeitig auch deutlich zu machen, daß der setzt zum „Lordkommissar“ ernannte Admiral Sir Adrew Cunninghom mit diesem Amt wohl das wichtigste erhalten hat, das die britische Admiralität zur Zeit überhaupt vergeben kann. Denn Cunningham soll der Mann sein, der die britischen Geleitzüge, die durch die deutschen Unterseboote se außerordentlich ruiniert werden, reiten soll. Es war in den letzten Wochen schon reichlich aufföllig, in welcher Weise die Londoner Presse ein Loblied auf die Fähigkeiten Cunninghams sang, er wurde als nichts Geringeres denn als einen Admiral„vom Schlage Relsone“ bezeichnet. Obgleich nicht sicher ist, daß Relson sich bei dieser Apostrophierung nicht im Grade herumgedreht hat. Diese Vorschußzlordeeren für Cunningham, der bisher Besehlshaber der britischen Mittelmeerflotte war, verfolgen natürlich einen bestimmten Zweck. Siesollen das dritische Volk mit neuer Hoffnung erfüllen, das sa die Wirksamkeit der deutschen Seekriegsführung am meisten spürt. Was die Tätigkeit Cunninghams im Mittelmeer angeht, so dürfte sie sehr stark in ihrer Wirksamkeit übertrieben worden sein, denn bisher hat sich die britische Mitelmerflotte gerade nicht mit Ruhm bedeckt, und es ist dem Admiral auch nicht gelungen, den wichtigen englischen Durchgangsverkehr vom Persischen Golf, von Indien und Ostasien freizuhalten. Der Umweg um das Kap der Guten Hoffnung ist gerade kein Zeichen für die britische Stärke im Mittelmeerraum, wohl ader für die Wirksamkeit der lialienischen Wassen. Was die neue Aufgabe Cunninghams angeht, so kann man ihm wohl in aller Ruhe bescheinigen, daß sie unlösbar sein wird. Der deutsche Handelskrieg, der von der Kriegsmarine und der Lustwatfe mit allem Einsatz gegen England geführt wird, hat Erfolge errungen, die auch durch Cunninaham nicht verringert werden können. Es ist ein billiges Unterfangen, wenn die britische Presse schreibt, Cunningham habe das Mittelmeer„reingefegt“. Derartige Siege haben die Engländer in diesem Krieg bekanntlich schon viele errungen, angesangen von Naroik bis Dünkirchen, was nicht verhindern konnte, daß die britische Versorgungsbasis immer schmaler wurde und die Londoner Regierung immer stärker Kopfschmerzen über dieses Prodlem bekommt. .9 I. — Frr 4 Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse eNV. Inferno der Londoner Lustschutzkeller Selbet die„Times“ befaßt sich mit den katastrophalen Verhältnissen— Ein seltsamer„Bericht“ des Horder-Komitees als„Hilfe“ Von unserem ost-Berichterstatter Steckholm. 29. Dezember. Ia England, vor allem in London und verschiedenen Industrie- und Hafenstädten Englands, die in letzter Zeit schweren deutschen Luflangriffen ausgesetzt waren, wächst von Tag zu Tag die Unzufriedenheit und die Verärgerung über die SSilIg unzulänglichen Cusicutzrdume. Die Mißstimmung im Lande ist mit Eintritt des schlechten feuchten Winterwettere plötzlich sehr deutlich geworden, und selbst die englische Presse hal sich aufs neue wieder auf die Seite der Offentlichkeit gestellt und verlangt in zum Teil energischer und aggressiver Jorm von der Regierung, daß uun endlich elwas für die Sicherheit der Zivilbevölkerung in den englischen Großstädten gelan werden müsse. Selbst die sonst so zurückhaltende„Times" befaßt sich am Freitag in einem sehr langen Artikel mit diesem Problem, in dem das Blatt es sich nicht versagen konnte, die Mißstände in gewissen Londoner Unterkünften an den Pranger zu stellen. Das Blatt schrieb u..: Jetzt, wo die schlechte Witterung die Epidemiegefahr wesentlich erhöht, müßte von seiten der zuständigen englischen Behörden alles getan werden, damit die sanitären Verhältnisse in den öffentlichen Luftschutzräumen verbessert würden. Die Behörden müssen um jeden Preis energisch und sofort Maßnahmen treffen. Immer noch— so schildert dann die Zeitung— seien die Zustände in den meisten Londoner Luftschutzräumen unerträglich, vor allem, was ihre sanitäre Ausrüstung anlange. Es gebe zum Beispiel Luftschutzräume, in denen die Latrinen überlaufen und nicht nur die Luft verpesten, sondern auch den Boden dieser Luftschutz= räume beschmutzen. Es gebe Luftschutzräume, in denen die Menschen so eng gepackt lägen, daß von hygienischen Regeln überhaupt nicht mehr die Rede sein könne. Frisches Wasser fehle völlig. Arztliche Aufsicht in den Luftschutzräumen sei ein dringendes Gebot. Schließlich seien ja die Luftschutzräume nicht mehr Zufluchtsort der Bevölkerung für einige Stunden, sondern praktisch permanente Herbergen für große Massen der Bevölkerung geworden. Sie müßten dementsprechend auch eingerichtet werden, so lange der Krieg dauere. England benötige zwei Verteidigungslinien, die eine gegen den Luftkrieg als solchen, und die andere gegen die ansteckenden Krankheiten. Letzteres sei ebenso wichtig wie ersteres. Denn alle eigentlichen militärischen Maßnahmen würden vergebens sein, wenn die ansteckenden Krankheiten das Land an der Kehle packen. Andere englische Zeitungen sind noch deutlicher in ihren Erklärungen gewesen. Was aber sagen die zuständigen Behörden? Es wurde vor langen Monaten ein besonderer Regierungsausschuß gebildet, dessen Leiter Lord Horder und dessen alleinige Aufgabe es ist, sich um die Verbesserung der Zustände in den Luftschutzkelleen von London zu kümmern. Dieser Ausschuß hat nach monatelangen Beratungen endlich„einen neuen Bericht" veröffentlicht. In diesem Bericht wird angeraten: 1. Daß zum Schutz gegen ansteckende Krankheiten die Besucher der Londoner öffentlichen Luftschutzkeller alle Gesichtsmasken tragen sollen. Diese würden in„absehbarer Zeit“ geliefert werden. 2. Es wäre empfehlenswert, wenn man in den Luftschutzkellern nicht rauche. 3. Müßten— so empfiehlt dieses Komitee— diejenigen Besucher der Lustschutzkeller, die an ansteckenden Krankheiten, wie zum Beispiel Tuberkulose, litten, isoliert werden, das heißt also, ihnen soll der Eintritt verboten werden. Hierzu ist folgendes festzustellen: 80 Prozent der Besucher der Londoner Luftschutzkeller sind die Bevölkerung der ärmsten Londoner Stadtviertel, vor allem des Londoner Eastends. Nach ärztlichen Feststellungen, die schon vor dem Kriege getroffen wurden, Ist mit einer 50prozentigen Erkrankung dieser Bevölkerung an Tuderkulose zu rechnen. Jeder zweite Mensch im Londoner Eastend leidet entweder an Unterernährung oder an Tuberkulose oder auch an beiden. Wenn die Empfehlungen dieses Horder=Komitees also angenommen würden, würde das bedeuten, daß die Hälfte der Bevölkerung Londons die heutzutage die öffentlichen Luftschutzräume und Bahnhöfe aufsucht, isoliert werden müßte. Flugzeug ins Meer stürzte und mit sämtlichen Insassen unterging. Einige Zeit später wurden Vermutungen laut, daß die Engländer ein französisches Flugzeug abgeschossen hätten, das sich auf dem Wege von Marokko nach Frankreich befunden habe. Das französische Luftfahrtministerium in Vichy hat trotz eifriger Bemühungen bis heute keine Bestätigungen in dieser Hinsicht erhalten. Runmehr werden jedoch, gestützt auf spanische Quellen, folgende Erkläruekgen für diesen stolzen Erfolg der britischen Flak gegeben:„Aller Wahrscheinlichkeit nach handelt es sich bei dem Flugzeug um einen Apparat der Anhanger de Gaulles, der Versucht hatte, nach Gibraltar durchzustoßen und dort zu landen. Die britische Flak hat also einen„Verbündeten“ zum Absturz gebracht.“ schen Mitteln zu erzwingen suche, der Auftraggeder allein Englend sei. In diesem Zusammenhang weisen die amtlichen Kreise in Vichy ferner auf die Erklägungen hin, die der sapanische Außenminister der in Totio eingetrossenen franDer Kudenminister bade Der aupenminigeer habe erklärt, daß Japan nicht die geringste Absicht habe, aus den Schwierigkeiten, in denen sich Frankreich augenblicklich befinde, Nutzen zu ziehen. Es entspreche nicht dem japanischen Charakter, Vorteile aus der Schwäche anderer zu ziehen, um den eigenen Ehrgeiz zu befriedigen. „Stolzer Erfolg“ der Britenstak Von unserem tt-Berichterstatter Gens. 29. Dezember. Vor einigen Tagen berichtete der englische Rundfunk mit Stolz, Flakbatterien von Gibraltar hätten ein Flugzeug undekannter Nationalität, das über der britischen Festung Gibraltar erschienen war, abgeschossen. Es habe genau beobachtet werden können, daß dieses „Auf nach Berlin!“ Überflüssige Aufforderungen an englische Soldalen Stockholm, 29. Dezemder. In England wird, wie„Daily Expreß" berichtet ein Propagandafilm für die englische Armee aufgeführt, der u. a. auch„die Hölle von Dünkirchen" behandelt. An einer Stelle des Filme ruft der Sprecher den englischen Soldaten zu:„Auf nach Berlin!“ Aufnahmen von Engländern, die diesen Marsch beceits angetreten haben und in deutschen Gefangenenlagern untergebracht sind, stehen dem Regisseur dieser Films zum Einblenden an dieser hierfür ungemein geeigneten Stelle gerne zur Verfügung. Wie es in Manchester aussieht Portsetzung von der 1. Seite Von unserem.-st.-Berichterstatter Briten wollen Irland erdrosseln Verschärfung des Druckes der Londoner Regierung Von underem o. st.-Berichterstatter Stockholm, 29. Dezember. In den lehten Tagen hat sich der englische Druck gegenüber dem neutralen Irland derartig verstärkt, daß man ganz allgemein in der Welt jetzt von einer trisch=englischen Krise spricht und mit größter und zum Teil auch sorgenvoller Spannung der Entwicklung der Dinge entgegensieht. Was England von Irland will, ist wohlbekannt: Die irischen Flotten- und, wenn möglich, auch Luftstützpunkte, die man in England allmählich so hoch schätzt, daß einem schwedischen Korrespondenten in London gesagt wurde, sie seien mehr wert als viele Zerstörer. Die Dudliner Regierung hat bisher allerdings kein Zeichen des Nachgebens gegenüber den englischen Jorderungen von sich gegeben. Im Gegenteil! England hat daher die ersten Gewaltmaßnahmen ergriffen. Irland ist heute praktisch eine von England blockierte Insel. Die ieländischen Schiffe sind gezwungen, in englischen Geleitzügen über den Atlantik zu fahren, und sie sind so den gleichen Gefahren ausgesetzt wie die englischen Handelsschiffe. Das englische Handelsministerium aber hat ein Ausfuhrverbot von Warengruppen nach Irland erlassen, das einer sehr empfindlichen Blockade des Landes gleich. Genau das Gegenteil erreicht kommt. Denn dieses Verbot umfaßt alle die Dinge, von denen Irlands nationale Wirtschaft abhängig ist, vor allem Futtermittel und Kunstdünger. Darüber hinaus wurde ebenfalls verboten die Ausfuhr von z. B. Südfrüchten und Treibstoffen wie Benzin usw. Diese Dinge dürfen von nun an nicht mehr aus dem englischen Mutterlande und dem gesamten britischen Empire nach Eire exportiert werden. Die irländische Vieh= und Landwirtschaft sieht also schwersten Zeiten entgegen, wenn nicht Hilfe kommt. De Valera hatte sich in seiner letzten Rundfunkrede an die USA gewandt und um Hilfe gebeten. London hat sich auf diese Rede gestürzt und dem irischen Ministerpräsidenten Aussagen unterstellt, die er nie gemacht hat. London behauptet so, de Valera habe von den Vereinigten Staaten nicht mehr und nicht weniger verlangt, als daß die Amerikaner ganze Geleitzüge mit Lieferungen nach irischen Häfen schicken sollten. Was London will, ist klar: Wenn erst einmal amerikanische Handels= und Kriegsschiffe irische Häfen anlaufen und das tatsächlich gelingt, dann besteht auch alle Hoffnung, daß die englischen Häfen späler angelaufen werden. Sowelt stehen augenblicklich die Dinge. Irland wird gegen die' USA ausgespielt mit dem Ziel, daß England daraus Nutzen ziehen kann. Man ist in London tagtäglich offener in den Aussagen bezüg. lich der irischen Frage. Man macht keinen Hehl mehr das dieses Prohlem“ gelöst morden müsse Bostoner Sender zu dem mißglückten Anbiederungsversuch Churchills an Italien Rom, 29. Dezember. Die römtsche Informationsagentur Arol schreibt u..: Es ist interessant, daß auch in den Vereinigten Staaten nach dem überstürzten Aufbauschen der Sensationspresse die letzten offiziellen von englischer Seite an das italienische Volk gerichteten Manifestationen als negativ betrachtet werden. Man gibt vielmehr zu. daß diese Kundgebungen genau das Gegenteil der beabsichtigten Wirkung haben. Typisch dafür sei zum Beispiel die Sendung de: Bostoner Rundfunks vom 27. Dezember um 22.30 Uhr gewesen, in der festgestellt worden sei, daß beim italienischen Volk, besonders in den letzten Wochen, der Krieg erst recht an Volkstümlichkeit gewonnen habe, und daß die Italiener mehr denn je empfunden hätten. daß dieser Krieg ihr Krieg sei. Die Italiener erlebten das Schicksal ihrer Soldaten mit und wünschten alles zu tun, um sie zu stärken und zu stützen. In England dagegen, so hieß es in der amerikanischen Rundfunksendung weiter, tue man in diesem Augenblick alles, um sich den Haß des italienischen Volkes zuzuziehen, jenen Haß, der 1935 den äthiopischen Feldzug, der zum Scheitern verurteilt schien, in einen Sieg umwandelte. Heute begehe England den gleichen Fehler. In England sei neuerdings Eden zum lußenminister ernannt worden, eben jener Eden, dessen Stockholm, 29. Dezember. Man hat sich in der ganzen Welt sehr darüber gewundert, daß es neutralen Berichterstattern nicht gestattet worden ist, die nordenglische Industriestadt Manschester zu besuchen, die bekanntlich Mitte Dezember zweimal besonders heftigen nächtlichen Luftangriffen ausgesetzt war. Lediglich geht aus den verschiedensten Meldungen, die hier aus London eintressen, hervor, daß Manchester aller Wahrscheinlichkeit nach diejenige englische Industriestadt ist, die am schwersten unter nächtlichen deutschen Luftangriffen gelitten hat. Die Zeitungen weisen sämtlich auf die verheerenden Wirkungen hin, die durch die deutschen Brandbomben in Manchester angerichtet worden sind. Aus einem schwedischen Bericht geht hervor, daß in Manchester tatsächlich anze Stadtteile völlig ausgebrannt sind. Der Londoner Berichterstatter von„Stockholms Tidningen“ berichtet in diesem Zusammenhang folgendes: Eo habe sich deutlich im Falle Manchester herausgestellt, daß ausreichende Löschmannschaften vorhanden sein müßten. Der Angriff auf Manchester habe surchtbare Wirkungen gehabt. Der„Manchester Guardian" habe jetzt zweimal interessante Artikel veröffentlicht, in denen gefordert werde, daß nicht nur einige wichtige Häuser, sondern sämtliche Häuser der englischen Städte mit Brandwächtern versehen würden. Sehr dramatisch schildere die englische Zeitung, wie in Manchester die Brandwächter auf den Dächern versuchten, die anderen zu warnen, wenn Brandbomben auf andere Häuser sielen. Doch sei ihr Ruf ungehört geblieben, denn ganze Stadtviertel seien ohne Brandwachen gewesen, und so seien ausgedehnte Stadtviertel in Manchester in Flammen aufgegangen. lich ein deutsches Kriegsschiff erschten. Ihr Glaube an Englands Seeherrschaft dürfte schwer erschüttert worden ein, als die Beschießzung von Nauru die Erinnerung an das Kreuzergeschwader des Grafen Spee und an die deutschen Hilfskreuzer„Wolf“ und„Seeadler“ er. wachen ließ, die im Weltkrieg im Stillen Ozean operiert haben. 8 Nauru ist eine sehr wertvolle Insel, deren Name für uns Deutsche außerdem einen besonderen Klang hat; denn die Insel hat von 1888 bis zum Weltkriege zum deutschen Kolonialreich gehört. Jetzt machen sich die Briten unter dem Deckmantel eines sog. Völkerbundmandats dort breit, das in Perioden von fünf Jahren zwischen England, Australien und Neuseeland abwechselt. Zur Zeit sind die Australier dran, die geraubte deutsche Insel auszubeuten. Der Seefahrer, der nach Nauru kommt, sieht auf den ersten Blick nur eine der vielen Koralleninseln des pazifischen Raumes mit einem dünnen Bestand von Kokospalmen. Aber Nauru birgt auf seiner Fläche von 21 Quadratkilometern dennoch gewaltige Vorräte an wertvollen Rohstoffen. Nach Schätzungen der Fachleute befinden sich auf der Insel über 3 Millionen Tonnen an Phosphat, das für die Herstellung von Düngemitteln dient. Alljährlich werden von den durch deutsche Ingenieure erschlossenen Lagerstätten auf Nauru über 250000 Tonnen Phosphat zum Nutzen des englischen Empire abtransportiert. Auch das Erscheinen eines deutschen Kriegsschiffes vor Nauru hat der Welt bewiesen, daß die deutsche Kriegsflagge von England nicht von den Ozeanen verdängt werden konnte. Die ruhmvolle Tätigkeit deutscher Kriegsschiffe in überseeischen Gewässern lenkt die Blicke des deutschen Volkes in besonderem Maße auf das Recht deutscher See= und Kolonialgeltung unter den Weltoölkern. Englands trügerische Hoffnung Mylhos von der Allmacht des Goldes zusammengestüczt Rom, 29. Dezember. Die Wiederaufnahme der Massenangriffe der deutschen Luftwaffe gegen England sowie Albions immer verzweifeltere Lage werden auch in Italien stärkstens beachtet. London, so betont„Popolo di Roma“ habe sich der trügerischen Hoffnung hingegeben, daß die von England selbst nicht eingehaltene Kampfpause zu Weihnachten ein Zeichen der Schwäche der deutschen Luftwaffe sei. Nun aber hätten die deutschen Luftangrifse mit noch größerer Heftigkeit eingesetzt, was der jüngste Großangriff auf London schlagend dewei; uu Lamabeatzischer gnider Aber auch ein weiterer bemorratischer wcythos, der der Allmacht des Goldes, sei zusammengestürzt. England, das auf die Kräfte des Goldes leine ganze provokatorische Vorkriegspolitik ausgebaut und im Golde seine beste Siegeswaffe vermutet, habe, bekomme dies heute zu seinem eigenen Nachteil zu spüren. Eine weitere Kriegsanleihe, von der man nicht wisse, wie und wann sie gedeckt werden könne, werde oeben angekündigt. Verschielerung und Biaf Der Aufbau der britischen Agitation— Das moderne Karthago im Wanken ch der irischen Frage. Man macht keinen daraus, baß„dieses Proolem gelost werden muste Name so eng mit dem äthiopischen Feldzug verknüpft sei Auch die Botschaft Churchills habe wirklich nicht den Beifall der Italiener gefunden. Diesem Appell steht der freimütige und klare Bericht des Marschalls Graziani gegenüber, wie tapfer sich die italienischen Soldalen unter äußerst schwierigen Bedingungen gegen bedeutende Kräfte schlagen, und selbstverständlich strebten die Gefühle der Italiener ihren tapfer kämpfenden Soldaten zu. In einer anderen amerikanischen Rundfunksendung (aus Boston am 27. Dezember um 22 Uhr) habe man sich auch mit den Gefangenen beschäftigt, die die Eng. länder in der großen Schlacht der Marmarika gemacht haben, die übrigens zu drei Vierteln aus Arabern der libyschen Divisionen bestünden. In der Sendung sei festgestellt worden, daß unverdächtige nordamerikanische Zeugen erklären, zahlreiche Informationen erhalten zu haben, wonach„die italienischen Offiziere treu und ergeben zu Mussolini stehen“ und daß„die jungen Offiziere glühende Faschisten sind und die Soldaten niemals auch nur ein Wort gegen den Duce und gegen das faschistische Regime sagen“. Die Bostoner Sendung schloß mit der Feststellung:„Die Engländer, die durch den Mund ihres Ministerpräsidenten bisher nur Beweise ihres, ubsolllen Unverstanonigses gegepen haben, werden und wendet alle Mittel an, nicht nur den wirtschaftlichen Druck, die Aushungerung durch Blockade, sondern auch den moralischen Druck. Man unterstellt de Valera Außerungen, die der irische Staatsmann nie getan hat. Man verbreitet Nachrichten in die Welt, als wenn de Valera allmählich seinen Widerstand gegen die englischen Forderungen aufgebe, wie zum Beispiel jene Erklärung, die man dem Londoner Korrespondenten von „Nya Dagligt Allehanda“ darüber gemacht hat. In „halbamtlichen Dubliner Kreisen“, so sagte man diesem schwedischen Korrespondenten,„erkläre man, daß die wirtschaftlichen Schwierigkeiten Irlands de Valera dazu bringen könnten, seinen Widerstand gegen die englischen Forderungen aufzugeben. In„gewissen Kreisen“ glaube man, daß de Valera schon wankelmütig geworden und schon eher geneigt sei, sich auf einen Tauschhandel mit England einzulassen: die Stützpunkte gegen Lieferungen gewisser Dinge, die Irland dringend benötige.“ Intrige gegen Indochina Von unserem ständigen Vertrete: d. Bichy. 30. Dezember. Der französische Kolonienminister weist darauf hin, daß die Zwischenfälle an der indochinesisch=thailandischen Grenze nicht das Ausmaß hätten, das ihnen die englische Propaganda zu geben wünsche. Der Generalgouverneur von Indochina habe mitgeteilt, daß die bisherigen Grenzzwischenfälle geringfügiger Natur seien. England sei offenbar Saran interessiert, Thailand Mailand, 29. Dezember. So wie die englische Agliation im Jahre 1917 alles unternommen habe, das innere Drama Englands zu verheimlichen, so baue die brilische Agilation von heute alles auf Verschleierung, Verheimlichung und Bluff auf, schreibt„Popolo'Italia“. Der Bluff sei typisch englisch. Der Brite habe sich im Laufe der Jahrhunderte auf den Bluff spezialisiert. Er täusche mit ihm, er verteidige sich mit ihm, er manövriere mit dem Bluff und nehme beim Gebrauch des Bluffs sogar die Haltung eines Clowns an. Aber die Tragödie sei viel größer, als es den Anschein habe. Die deutschen Flugzeuggeschwader verwandelten viele Bezirke Londons in Trümmerhaufen, Coventry, Birmingham, Portsmouth, Southampton, Plymouth, Sheffield und Bristol seien tote Städte, und die Engländer hätten keine Möglichkeit, die fortgesetzte„Coventrierung“ ihrer Industriestädte zu verhindern. Die Blockade gegen England mache sich immer schärfer bemerkbar, zumal die Zahl der Unterseeboote der Achse von Monat zu Monat steige und an der Unterwasserblockade Englands jetzt auch italienische=Boote teilnehmen. Systematische und unerbittliche Luftbombardements, die See= und Luftblockade, die Gefahr einer radikalen Abrechnung und ein von Monat zu Monat immer stärker„sanktioniertes" Leben, das seien die Aussichten der Briten in dieser Phase des Krieges. Zudem könne das moderne Karthago angesichts der Gefahr nicht alle seine Reserven einsetzen. Italien halte an den verschiedenen Fronten ungeheure militärische Streitkräfte im Schach, die auf nicht weniger als 1500 Flugzeuge, 425000 Soldaten und eine halbe Million Tonnen Kriegsschiffe zu veranschlagen seien. Alles, was der heldenmütige italienische Widerstand im Mittelmeer und in Afrika festlege, werde der Verteidigung der Pirateninsel entzogen. ihres absoluten Unverständnisses gegeben haben, werden seien. England sei offenbar daran interessiert, Thailand die Italiener als unerbittliche Feinde kennen lernen, gegen Indochina aufzuhetzen; wenn Thailand Forderundie entschlossen sind, bis zum Siege zu kämpfen“. gen gegen Indochina erhebe und es diese mit militäriEhrung des Vaters Cianos Mailand, 29. Dezember. An der Mündung der Plave in das Adriatische Meer wurde in Anwesenheit des Herzogs von Genua, des italienischen Außenministers Graf Ciano des faschistischen Parteisekretärs und zahlreicher Persönlichkeiten der Faschistischen Partei das Fischerdorf Cortellazzo eingeweiht, das in den letzten Monaten erbaut wurde und den Namen des Vaters des italienischen Außenministers tragen wird, der in der dortigen Gegend seine Marinelaufbahn begann. Karikatur, die Bände spricht Stockholm, 29. Dezember. Das Labour=Hauptblatt„Daily Herald“ bringt eine Karikatur, die Bände spricht. Man sieht eine ziemlich wohlgenährte Dame im Pelzmantel mit einem Einkaufsnetz, das Zitronen enthält, eine in England jetzt normalerweise Überhaupt nicht erhältliche Frucht. Ihr Chauffeur öftnet den Schlag der Limousine, der Händler verbeugt sich sast bis zum Erdboden. Rundherum sieht man eine hundertköpfige Menschenmenge, die den Mund vor Erstaunen aufreißt. Britisch Indien sucht Absatzmärkte Moskau, 29. Dezember. Die Schwierigkeiten, in die die englischen Besitzungen durch den Krieg geraten sind, beleuchtet eine Taßmeldung aus Kabul. Darin wird ein Bericht des indischen Blattes „Civil and Military Gazette" wiedergegeben, wonach es sich als unmöglich herausgestellt habe, Absatzmärkte für die Ausfuhr von Pflanzenölen aus Britisch=Indien zu finden. Es würden daher Versuche unternommen, diese Ole als Treibstoff für Dieselmotoren zu verwenden. Verlag: Westlälische Tagrsseilung G. m. b.., Münster( Westf.). Verlagsleiter: Erieb Frintrop(z. 2t. im Felde), 1. V. Arthur Verlagsleiter: Erieb Frintrop(z. 2t. im Felde), 1. V. Arl Peisch. Hauptschriftleiter: Dr. Anton Elekhof(2. 21 im Felde): Stellvertreter: Karl Kuhl. Verantwortliche Schriftleiter: Politik: Karl Kuhl: Politische Nachrichten und Vermischtes: Dr. Eugen Wagner: Bewegung und Provinz: Max Hiemisch(2. Zt. im Feide). I. V. August Hollweg: Volks tum Kunst und Unterhaltung: Wilhelm Vernekohl: Stadtanzeiger: Peter Jurascheck: Kommunalpolitik: Otto Peffer (z. Zt. im Felde): Sport: Allred Strobel(z. Zt. Im Felde). I. V. Peter Juraschech: Bezirksausgaben und Bildberichterstattung: Clemene Hülebusch: Anzeinenleiter: Horst Entere (z. Zt. Wehrmacht). I. V. Hane Wolfmaler. Sämtlich in Mönster. Druck: Aschendorfische Buchdruckerei. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 1 vom 1. Juli 1940 gültig. 99 Abreise Freitag 66 Roman einer großen Leidenschaft von HANSPOSSENDORF Coppright by Verlen Knorr& Hirth Komm.-., München 1939 (18. Zortsetzung.) 21. August: Bis 12 Uhr geschlafen. Sehr aufregend von Nelda geträumt.(Pasquale, ich habe dich doch gewarnt!) Um 1 Uhr mit ihr zum Essen getroffen.— Kurz vor seinem Tode hat Ballarin hier mit einem gewissen Harris(bis dahin nur sein Vertreter in London) eine Firma gegründet, so daß Harris jetzt Neldas Sozius ist. Es steht ihr also genügend Geld hier zur Verfügung. Sie hat Harris schon heute morgen besucht, und ihre Handtasche ist prall von schönen neuen grünen Pfundnoten.— Nachts 11.45 Uhr: Verdammt, daß ich nicht englisch kann! Habe das ganze Verhör Nelda überlassen müssen. Aber was macht das? Der geistige Vater dieses Erfolges ist und bleibt Pasquale! Also: Von 9 bis 10 mit dem Zimmermädchen diniert und mich zum Sterben gelangweilt. Dann stieß Nelda zu uns und schritt bald darauf zum Verhör des überraschten Mädchens. Habe natürlich kein Wort verstanden, nur gesehen, wie das Mädchen abwechselnd blaß und rot wurde. Dann mußte sie nach Neldas Diktat etwas niederschreiben und mit Namen und Adresse unterzeichnen. Allmählich beruhigte sich das Mädchen auf Neldas Zureden hin und steckte schließlich strahlend die fünf Pfund ein, die Nelda ihr schenkte. Später von Relda erfahren: 1. Das Mädchen erinnert sich noch genau an den alten Herrn, der in der ersten Maiwoche In Nr. 17 wohnte. Sie weiß, daß er damals verschwunden ist, denn sie selbst wurde im Hotel von einem Beamten deshalb verhört. 2. Sie hat heute noch keine Ahnung davon, daß Ballarin später in Venedig ermordet aufgefunden wurde. 3. Sie hat ein paar Tage nach Ballarins Verschwinden(und nach dem polizeilichen Verhör, den Gummivorhang im Badezimmer vermißt und dem Hoteldirektor davon Anzeige gemacht. Dieser hat behauptet, er hätte diesen Vorhang schon vor Wochen entsernen lassen, weil er schadhaft gewesen sei. Es ist dann bald ein neuer Vorhang angebracht worden.— Diese Angaden hat sich Nelda von dem Mädchen schriftlich bestätigen lassen.— Vor dem Schlafengehen noch Freundchaft mit dem Nachtportier geschlossen(der ab 10 Uhr abends Dienst hat) und ihn für Montag abend 8 Uhr zu einem„Drink"(wie man hier sagt), eingeladen.— Mit dem Resultat dieses ersten Tages in London dürften wir zufrieden sein! Pasquale werde nicht größenwahnsinnig! Aber wenn du's würdest— es wäre verzeihlich. 22. August— Sonntag! Sonntagnachmittag! Wer den europäischen Sonntagnachmittag in seiner heutigen Form erfunden hat, gehört hingerichtet! Wenn ich mir einmal das Leben nehme, so wird es an einem Sonntagnachmittag sein. Wenn man nicht gerade zu den Wahnsinnigen gehört, die ihr höchstes Glück darin finden, mit den Füßen nach einem Lederball zu treten, oder zu den noch Wahnsinnigeren, die mit klopfendem Herzen darauf warten, ob der Lederball schließlich durch das linke oder das rechte Tor fliegt(was doch völlig schnuppe ist!), oder zu anderen armen Irren dieser Art, so ist man an einem solchen Sonntagnachmittag einfach verloren— besonders in London— und ganz besonders wenn Nelda den ganzen Tag über unsichtbar bleibt.(Oh, Pasquale, es ist schon so weit mit dir?) 23. August: Ganzen Tag über mit Nelda die seinen Herrenwäschegeschäfte des Westens besucht, um eine Strandbluse von der Art unseres corpus delicti aufzutreiben oder wenigstens festzustellen, woher„unsere" Bluse stammen könnte. Alle Mühe ist bisher vergeblich geblieben.— Von—9 Uhr abends mit dem Nachtportier in einem sogenannten„Pub“(Kneipe) Whisky gesoffen.(Fabelhafter Stoff!) Um 9 Uhr stieß Nelda zu uns. Mit süßen Augen, süßer Stimme und 20 Pfund (billiger tat er's nicht— die Engländer halten auf Preise!) hat sie ihn überredet, mir heute nacht für eine Stunde das Fremdenbuch zu ruhigem Studium in meinem Zimmer zu überlassen. Leider wird hier nicht immer genau verbucht, woher die Gäste kommen und wohin sie abreisen. Auch werden genaue Personalangaben (Paß!) nur von Ausländern gefordert, was unsere Ardeit leider sehr erschweren wird. 24. August, morgens.25 Uhr: Soeden Fremdenduch vom Nachtportier wieder abgeholt worden. Habe eine Liste aller Hotelgäste gemacht, die vom 6 bis 8. Mai hier gewohnt haben.— Ubrigens ist mir der Zimmerkellner nicht ganz unverdächtig— ein junger Mann von offenbar„besserer“ Herkunft. Also, Pasquale: Nicht in den Fehler der Festbeißens verfallen! Der Mörder muß nicht unbedingt einer von den Gästen des Hotels gewesen sein. Nachmittags 4 Uhr: Eoviva Pasquale! Sieg!— Heute vormittag in einem Herrenwäschegeschäft in der Old Bond Street eine Strandbluse genau desselben Schnittes aufgetrieben! Nelda hat durch den Verkäufer folgendes festgestellt: Das Geschäft hat diese Blusen aus den Vereinigten Staaten bezogen und zwar ein Dutzend beweise). Von diesem Dutzend sind im Laufe des Juli und August zehn Stück verkauft worden.„Unsere" Bluse kann aber nicht aus diesem Laden stammen, da diese Blusensendung erst Mitte Juni in London eingetroffen ist, wie uns der Mann durch die Faktura bewiesen hat. Schlußfolgerung: Der Mörder hat die Bluse höchstwahrscheinlich aus Amerika mitgebracht. Und somit zieht sich der Kreis der Verdächtigen schon viel enger. Es kommen von meiner Liste folgende Personen in Frage: 1. Mattoom, Douglas, Kaufmann aus Newyork, 43 Jahre alt; gewohnt in Zimmer Nr. 21(schräg gegenüber von Nr. 17). Folgende Nächte im Hotel verbracht: ./4.,./5.,./6.,./7.,./8. Mai. Ziel der Adreise unbekannt. M. also schwer verdächtig! 2. Vian, Gino. Zeichner aus Pittsburg(USA), 30 Jahre alt; gewohnt in Zimmer Nr. 18(neben dem Appartement Nr. 17). Nur die Nacht./7. Mai im Hotel verbracht. Wahrscheinlich schon im Laufe des 7. Mai London verlassen. Reiseziel unbekannt Weniger verdächtig als 1 und 3, wenn auch der typisch venezianische Name auf Zusammenhänge schließen lassen könnte. 3. Martinez. Jaimé, geboren in Mexiko City. wohnhaft in San Franzisko, 24 Jahre alt, ohne Beruf; gewohnt in dem gleichen Zimmer wie G. Vian: Nr. 18, und zwar auch nur eine Nacht, die Nacht vom./8. Mal, also die Mordnacht. Abreise angeblich nach Paris. Am schwersten verdächtig! Wahrscheinlich der Mörder Vallarins. Als ich diese Feststellungen beim Mittagessen(hier sagt man„Lunch“) Nelda vorlegte, sagte sie zu mir“ „Signor Pasquale, Sie sind ein Genie!“. Da din ich rot geworden wie ein Backsisch, denn sie hat dabei sogar freundlich gelächelt.— Pasquale, halte dein Herz fest, denn es ist hoffnungslos! Oder vielleicht doch nicht? Unsinn! Es ist völlig hoffnungslos. Abends 11.80 Uhr: Dieser Idiot von Nachtportier kann sich an keinen der drei genannten Gäste erinnern. Vielleicht hat er mich auch nicht genau verstanden. Verdammt, daß ich nicht englisch kann! Hade ihn für morgen abend wieder zu einem„Drink“ ins„Pub“ geladen. Nelda muß wieder mit ihm reden. Vielleicht kitzelt sie doch aus diesem Nilpferdschädel etwas heraus. 25. August abende 11 Uhr: Bin so aufgeregt, daß ich kaum schreiben kann Vielleicht stehen wir kurz vor Abschluß der ersten Etappe unserer Ardeit.— Heute abend um 8 Uhr mit Relda und Nachtportier im„Pub“ getroffen. Zunächst alle Bemühungen Neldas vergeblich gewesen. In dem Nilpferdschädel wollte keine Erinnerung auftauchen. Schließlich sagte ich zu Nelda:„Machen Sie doch den Mann einmal darauf aufmerksam, daß Zimmer Nr. 18 in der Nacht./7. Mai von Vian und in der Nacht./8. Mai von Martinez bewohnt gewesen ist, daß beide Herren also nur je eine Nacht im Hotel verbracht haben. Vielleicht erinnert er sich dann, weil das Hotel ja kein Hotel für Durchreisende ist, sondern gewöhnlich Gäste hat, die länger in London bleiben.“— Nelda tat, wie ich ihr riet, und siehe da...(Pasquale, was für ein großer Psychologe bist du!)... dieser Umstand ließ wirklich in seinem Nilpferdschädel eine Erinnerung auftauchen, der ich ungeheure Wichtigkeit beimesse: Vian hat das Hotel am 7. Mai erst spät abends verlassen, bald nachdem der Nilpferdschädel seinen Dienst angetreten hatte.(Also zwischen 10 und 11 Uhr!) Er hat direkt vor dem Verlassen des Hotels zu Nilpferdschädel gesagt, daß sein großer Koffer noch in seinem Zimmer stehe und am nächsten Morgen vom Reisebüro abgeholt werden würde. Auf Vians Bemerkung, daß ihm das Zimmer allerdings nicht mehr für die Nacht berechnet worden sei, will Nilpferdschädel geantwortet haben: das mache nichts aus; falls das Zimmer an diesem Abend noch vermietet werden sollte, so würde man den Koffer eben bis zum nächsten Morgen woanders unterbringen. Das Zimmer sei nun tatsächlich bald nach Vians Abreise(wohin? nicht festzustellen) wieder besetzt worden(nach dem Fremdenbuch von Martinez!), und Vians Koffer sei deshalb auf den Korridor hinausgestellt worden. Am andern Morgen, kurz bevor Nilpferdschädels Dienst beendet war, sei dann der Koffer abgeholt worden.— Ich glaube, ich werde heute nacht kein Auge schließen können! 26. August, 4 Uhr morgene: Noch nicht eine Sekunde geschlafen. Aber neue Erkenntnis: Weohalb hat Vian seinen großen Koffer nicht gleich mitgenommen, als er am 7. Mai abends abgereist ist? Entweder: er wollte nicht direkt, sondern auf einem größeren Umweg zu seinem Endziel reisen— oder: er wollte ein Flugzeug benutzen! Da aber nachts von London aus keine Passagierflugzeuge starten, ist das erste anzunehmen. oder: er wollte seine Reise von einer anderen Station aus im Flugzeug fortsetzen! .80 Uhr nachmittags: Heute vormittag mit Nelda zunächst auf dem Reisebüro A. E. C.(ohne Resultat) und dann auf dem Reisebüro C... m i! Resultat. Und mit was für einem!— Zunächst Ablehnung jeder Auskunft. Dann von seiten Reldas süße Augen und Schalmeienstimme. Darauf allmähliches Hinschmelzen des Reisebürojünglings und endlich Nachschlagen in den Büchern. Resultat: Am 8. Mai morgens wurde im Hotel im Auftrag des Herrn G. Vian dessen Koffer abgeholt und als Expreßgut per Bahn nach— Benedig geschickt!! Auf Neldas Frage, ob der Herr Vian auch eine Fahrkarte irgendwohin genommen habe, erwiderte der Speditionsjüngling, das sei nicht sein Ressort, er wolle aber versuchen, ob es noch festzustellen sei. Nelda hat ihn zu einem„Drink“ nach Geschäftsschluß eingeladen und ihm ein beträchtliches Douceur für befriedigende Erledigung in Aussicht gestellt. 10 Uhr abends: Relda hat sich um 7 Uhr mit dem Jüngling vom Reisebüro zum„Drink“ getroffen. Er hat unterdessen festgestellt: G. Vian hat bei dem Reisebüro am 7. Mai eine Fahrkarte nach Paris gekauft!— Wir reisen in einer Stunde nach Paris ab. 27. August(Paris): Heute vormittag folgendes festgestellt: In der Fluggastliste des fahrplanmäßigen Flugzeuges Paris—Mailand vom 8. Mai findet sich der Name G. Vian, als Passagier von Paris nach Venedig!!! — Heute abend 22.15 Rückreise nach Venedig. Gebe der Himmel, daß wir nicht auf falscher Spur sind! (Zortsetzung folgt) Heitere Ecke Bod ist aus Indien zurückgekommen. Ein Jag abenteuer nach dem anderen muß er zum Besten geben. „Ach“, seufzt schließlich eine junge Dame,„ich denke es mir hinmmlisch aufregend, einen Tiger zu schießen!“ „Es ist noch viel aufregender, Verehrteste, wenn man vorbetschießt!“ „Liede Laura, ich danke dir für die Einladung. Da doch sicher viele Gäste kommen, muß ich mich wohl recht hübsch machen?“ „Das tut nicht nötig. Du kannst kommen wie 99*„ Der Prosessor hielt einen Vortrog über physiologische Erscheinungen, speziell über das stereoskopische Sehen. „Um die Entfernung annähernd richtig zu tagieren, sind zwei Augen erforderlich“, so entwickelte er„Mit einem einzigen Auge kann man wohl die Ge“ genstände optisch erfossen, allein die Wahrnehmung der Distanz ist nicht vorhanden. Dadurch erklärt sich daß der Zyklop Polyphem, als er das Schiff Odysseus mit dem Feloblock treffen wollte, immer# burz warf, denn er maß die Entfernung falsch, weil er bekanntlich einöugig war.“ Da meldete sich ein Schüler:„Aber Herr Prosesso“, Das eine Auge hatte ihm doch der Odysseus kurz zubo ausgebronnt: „Jowohl“, sogte der Professor,„das kam auch#“ den!“ 30. Dezember 10. Wieder: Die gesamte deutsch am Sonntag in Mut des SC Innsbruck. De auch der Reichssportfül Osten bei. Unsere S durchweg in bester Ve wies sich Weltmeister 5 bewerbern überlegen. gang mit 49 Metern Tages und kam dann gezeigte vorbildliche Note 221.3 und damit! Josef Weidler(Oberst Oberhofer Hans Marr bergestellten Weltmeist 208.5. Pech hatte de Mair der im Probesp sten Durchgang aber# stürzte bei 75 Meter Platz besetzen. Erwähr ger der Jugendklasse. der 41 und 44 Meter u tung die Note 215.3 e Ergebnisse: 1. Josi 221.3(49 und 47): 2 217(45.5 und 48 m) macht Oberhof), 211.7 Berauer(Wehrmacht 5. Heinrich Palme( (44.5 und 44): 6. Garmisch), 203(44 un (Wehrmacht Gurgl), 1 dolf Hradie(SC Inn9. Albert Burk(Web und 42): 10. Sieam Dohthofen). 183.3(4 Friedrich(SC Parten! 12. Toni Eisgruber Rudolf Gehri: In Brotterode bete gischen Skisoringer a Hagenschanze. Rudol mit 64.5 Metern den und wurde überlegene Note 229.7(60.5 und ist auch die Leistung de hof) der für seine Sp die Note 203.1 erhielt. Otto-Wa Zum 18. Mal gelan Mehlis der Skilanglauf zum Austrag, der dem verstorbenen Thüringer war. Durch die Teilnal auch die ersten Plätze 5 dauer ihre Mitbewerber werb eine besondere No Start und Ziel in Zell steig, Beerberg und Ob zurück. Ergebnisse: Klo misch=Partenkirchen):2 Reichenhall):22.29, 3 Hanne Niernberge Ostmark geworde sterin bei ihrem T den schönen 0re Gottfried! Schon seit über ein Dutzend der best der verschiedensten N infolge der unterb nach Eurova bis jetz weiterhin sozusagen tinien fuhr die Eur die Italiener Di P Bertola und Mont Hürtgen, die Hollän sowie die Belgier D reiche Rennen und kurzes Gastspiel. Al sich die Rennfahrer den wenigen Bahnen Enwetin in Der frühere am gewichtsboxen Gene Stellung im öffentlic einen Posten als 9 amerikanischen Mari Tunney wird in Rekruten liegen.## mit einer Millionen ist, war im Weltkri und von hier aus ha der ihm später mit zu den größten Erf in seinem Privatleb wärtskommen bedac raschen wird, wenn weiter emporsteigen daß Tunney auch nommen werden soll Jägliches ut Liest Weder(Bal Rekordschwimmerin, Hauptsache dem große durchführt. Wenn Lie bedoren ist, mit 15: Retordleistungen im der deutschsprachigen Presse.V. er 357 30. Dezember 1940 Westfältsche Tageszeitung Nummer 357 lantik Glaube an tiert worden Erinnerung e und an die seadler“ erOzean opederen Name deren Klang u Weltkriege machen sich sog. Völkern von fünf Neuseeland dran, die geeefahrer, der lick nur eine Raumes mit Aber Nauru ometern denstoffen. Nach auf der Insel das für die jährlich wererschlossenen nnen Phosabtransporschen Kriegsn, daß die hi von den mvolle Tätig. in Gewässern besonderem See= und Welloöl Mtests di Roma“. gegeben, daß Kampfpause der deutschen eutschen Luftigkeit ein. London schlaMythos, der usammen. e des Goldes it aufgebaut ermutet, habe, schteil zu spüder man nicht könne, werde 1 W a n k e n des faschistiönlichkeiten der ortellazzo erbaut wurde tischen Außeni Gegend seine spricht Dezember. erald" bringt cht eine ziemlich lt einem EinEngland jetzt e Frucht. Ihr Aimousine, der en. Rundherum menge, die den oster(Westl.). 1. V. Arthur N(2. 2t im liche Schriftien und VerProvinz: Mar Ilweg: Volkslekohl: StadtOtto Pefler Im Felde). BildberichtHorst Entere Sämtlich in rei. Zur Zeit Herr Vian auch habe, erwiderte sein Ressort, er ellen sei. Nelda äftsschluß eingefür befriedigende 7 Uhr mit dem getrossen, Er bei dem Reisearis gekauft!— ab festFlugder dig!!! se der Weltmeister(radt war allen überlegen Wieder stand der Wintersport im Vordergrund— Der Reichssportführer beim Sprunglauf in Mutters Die gesamte deutsche Soitzenklasse beteiligte sich am Sonntag in Mutters am Eröffnungsspringen des SC Innsbruck. Dem großen Wettkampf wohnte auch der Reichssportführer von Tschammer und Osten bei. Unsere Spitzensoringer befanden sich durchweg in bester Verfassung. und wiederum erwies sich Weltmeister Josef Bradl allen seinen Mitbewerbern überlegen. Er erzielte im ersten Durchgang mit 49 Metern den weitesten Sorung des Tages und kam dann auf 47 Meter. Seine dabei gezeigte vorbildliche Haltung brachte Bradl die Note 221.3 und damit den Sieg ein. Zweiter wurde Josef Weidler(Oberstdorf) mit Note 217 vor dem Oberhofer Hans Marr mit 211.7 und dem wiederbergestellten Weltmeister Gustl Berauer mit Note 208.5. Pech hatte der junge Innsbrucker Franz Mair. der im Probesprung 51 Meter stand, im ersten Durchgang aber zu Fall kam. Toni Eisgruber stürzte bei 75 Meter und konnte so nur den 12. Platz desetzen. Erwähnung verdient noch der Sieger der Jugendklasse. Alois Petraza(Innsbruck), der 41 und 44 Meter weit sprang und in guter Haltung die Rote 215.3 erhielt. Ergebnisse: 1. Josef Bradl(Wehrmacht). Note 221.3(49 und 47); 2. Josef Weidler(Oberstdorf). 217(45.5 und 48); 3. Hans Marr(Wehrmacht Oberhof), 211.7(44.5 und 45); 4. Gustl Berauer(Wehrmacht Petzer), 208.5(44 und 44); 5. Heinrich Palme(Polizei=SV Innsbruck), 204.1 (44.5 und 44): 6. Edi Gauleitner(Wehrmacht Garmisch), 203(44 und 44); 7. Josef Gastrein (Wehrmacht Gurgl), 187.8(43 und 48): 8. Rudolf Hradie(SC Innsbruck), 186(44 und 43.5); 9. Albert Burk(Wehrmacht München), 185.6(42 und 42); 10. Siegmund Haslwanter(Wehrmacht Dohthofen). 183.3(42.5 und 42.5); 11. Karl Friedrich(SC Partenkirchen), 174(38.5 und 39): 12. Toni Eisgruber(Wehrmacht Partenkirchen), Rudolf Gehring sprang 64.5 Meter In Brotterode beteiligten sich die besten thüringischen Skisoringer an einem Springen auf der Hagenschanze. Rudolf Gebring(Gehlberg) stand mit 64.5 Metern den weitesten Sorung des Tages und wurde überlegener Sieger in Klasse I mit der Note 229.7(60.5 und 64.5 Meter). Hervorzuheben ist auch die Leistung des Jungmannen Jäger(Oberhof) der für seine Sprünge von 55 und 53 Metern die Note 203.1 erhielt. Otlo-Wahl-Gedächtnislauf Zum 18. Mal gelangte mit Start und Ziel in ZellaMehlis der Skilanglauf„Rundum den Beerberg“ zum Austrag, der dem Gedächtnis des vor fünf Jahren verstorbenen Thüringer Skiläufers Otto Wahl gewidmet war. Durch die Teilnahme zahlreicher Gebirgsjäger, die auch die ersten Plätze belegten und an Härte und Ausdauer ihre Mitbewerber übertrafen, erhielt der Wettbewerb eine besondere Note. Die 30 km lange Strecke mit Start und Ziel in Zella=Mehlis führte über den Rennsteig, Beerberg und Oberhof nach dem Ausgangspunkt Ergebnisse: Klasse 1: 1. Soldat Rößner(Garmisch=Partenkirchen):21.27, 2. Feldwedel Zängl(Bad Reichenhall):22,29, 3. Kaufhold(Tambach=Dietharz) :23.45; Klasse 2: 1. Schmidt(Schmiedefeld):27.10: Altersklasse: 1. Spörer(Zella=Mehlio):54,52. Wagner und Lochbibler sleaten Die besten Allgäuer Sktläufer gaben sich in Oberstaufen ihr erstes Stelldichein in diesem Winter. Im Langlauf über 16 km flegte Hermann Lochbihler(Ordensburg Sonthofen) in der Tagesbestzeit von 53:55. Im Springen auf der Kapfschanze erzielte der einbeimische Wiedemann mit 32 Metern in allen drei Sprüngen die größten Weiten, er wurde jedoch von Fidel Wagner (München) in der Haltung übertroffen, der nur Weiten von 30.31 und 30 Metern aufzuweisen datte und damit bei 329.3 vor Wiedemann(324.5) den ersten Platz besetzte. Langlauf ia Spindelmühle In Spindelmühle fand als erste Organisationsprode für die bevorstehenden deutschen Skimeisterschaften ein reichsoffener Langlauf über 14 km statt. Die Tagesbestzeit lief Cirm(SS Riesengebirge) mit:02,46 in Klasse 1 vor seinem Kameraden Thomas(:03,22). In Klasse 2 belegten die Berliner Läufer die ersten Plätze, und zwar Höhne in:15,07 vor Röntsch:13,45 und Möder (:18.04). In einem=km=Adfahrtslauf von der kleinen Sturmhaude siegte bei den Frauen die Berlinerin Rothenstein in:30 Minuten, unangefochten mit mehr als vier Minuten Vorsprung, während bei den Männern Dommer(Hirschberg) in:50 siegreich blieb. Schichtl gewann Schönborn-Pokal Der Skiclub Bayrischzell veranstaltete am Sonntag das Springen um den Graf=Schönborn=Wanderpreis auf der Seebergschanze. Unter 40 Teilnehmern war der Sieger der Klasse 2 Hans Schichtl(TV Hausham=Wehrmacht) mit Note 326.3 und Sprüngen von 39.41 und 42 Metern der Tagesbeste, der seinen Vorjahrssieg wiederholte und damit endgültig in den Besitz des Wanderpokals kam. Jranz Mair vor Siegmund Haslwanker Auf der Jahnschanze in Seefeld fand am Sonnabend mit 20 Springern das Eröffnungs=Ski=Springen statt. Der junge Innsbrucker Franz Mair erzielte mit herrlich gestandenen Sprüngen von 45,5 und 50,5 Metern die Tagesbestnote von 145 vor dem Seefelder Siegmund Haslwanter mit Note 139.6 und Weiten von 44 und 46,5 Metern. Mit Note 138,9 und Sprüngen von 44 und 45,5 Metern wurde Josef Wackerle(Partenkirchen) als Sieger der Klasse 3 noch besser bewertet als der Dritte der Hauptklasse Toni Eisgruber(Partenkirchen), der mit Weiten von 40 und 45,5 Metern die Note 137,1 erhielt. Spaniens Sklläuser wollen lernen Spanien hat seine Teilnahme an den Ski=Weltmeisterschaften vom 1. bis 10. Februar in Cortina 'Ampezzo zugesagt und wird eine aus acht Köpfen bestehende Mannschaft entsenden, die aus den Besten der bevorstehenden spanischen Meisterschaften besteht. Die Spanier kommen zwar nicht mit großen Siegeshoffnungen nach Cortina, aber sie hoffen, im Kampf mit den Besten der Welt aus den führenden SkiNationen zu lernen und wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Zum erstenmal in der Geschichte des neuen Spanien wird bei dieser Gelegenheit die neue spanische Sporttracht gezeigt werden, und zwar treten die spanischen Sklläufer, die sich lediglich am Abfahrts= und Torlauf beteiligen, ganz in Weiß an mit den roten Falangeabzeichen, dem Joch mit den Pfeilen, an der Brust. Klagenfurter AC schlug Münchener Ep Die Eishockeymannschaft des Klagenfurter AC beslegte am Sonntag den Münchener EB mit:0. Die Gäste, die sich tags zuvor in Villach noch:2 behaupten konnten, waren zu wenig durchschlagskräftig. CSv. Eger ia Wien geschlagen Die Spielpause im Wiener Handballsport wurde am Sonntag durch den Besuch der im Sudetenland führenden Mannschaft des Luftwaffen=Sportvereins Eger unterdrochen. Die Gäste erwiesen sich dem Polizei=SV. Wien als edendürtiger Gegner, konnten ader nach der Pause das Tempo nicht mehr mithalten. Wien gewann schließlich mit:4(:4) Toren. In 75 Sekunden drei Tore Einen sensationellen Verlauf nahm das EishockeySpiel der Wiener EC. gegen Goeta Stockholm am Wochenende in Wien, das von den Schweden mit:0 gewonnen wurde. Nach ziemlich ausgeglichenen Leistungen gelang Karlsson das schwedische Führungstor, und innerhald einer Minute stand es durch Wernstedt und Ericsson schon:0. Alle Bemühungen der völlig überrumpelten Wiener, das Ergebnis zu verbessern, blieben erfolglos. Im Mittelpunkt der Schaulaufen standen die Geschwister Pausin, die sich im neuen Winter zum erstenmal auch ihren engeren Landsleuten vorstellten. Münchener EB. spielte unentschieden Die Eishockey=Mannschaft des Münchener EB. trat am Wochenende in Villach gegen den durch verschiedene Klagenfurter Spieler verstärkten Villacher SV. an. Das Spiel endete:2. Erst kurz vor Schluß gelang den Gastgebern das Ausgleichstor. Ehepaar Baler in Stockholm Der schon einmal angesagte Start der Weltmeister und Olompiasieger Maxi und Ernst Baler in Stockholm wird nunmehr endgültig in der zweiten Januarwoche Ein Abfahrtsläufer so recht in seinem Element vor sich gehen. Die Berliner werden am 8. und 9. Januar im Stockholmer Olympiastadion ihr großes Können zeigen. Vivianne verlangl Schadenersatz Die auch in Deutschland gutbekannte schwedische Eistänzerin Vivianne Hulten hat einer Meldung aus Seattle(USA) zufolge eine Reederei auf 25 000 Dollar verklagt für die Schäden, die sie bei einem Zusammenltoß mit einem Lastauto dieser Firma erlitten hat. Bei Unglück, das sich vor zwei Wochen ereignete, soll die Schwedin so schwer verletzt worden sein, daß sie mehrere Monate lang nicht mehr auftreten kann. eufrucrdenrans des krieghsantee N•9 Recht schwacher Betrieb in den Bereichsklassen— Nur der Süden muß der Terminnot vorbeugen Hanne Niernberger ist Obergaumeisterin der Ostmark geworden. Das Bild zeigt die Meisterin bei ihrem Training, durch das sie jetzt den schönen Erfolg erzielen konnte. (Schirner-.) Der letzte Fußball=Sonntag des zu Ende gehenden Jahres brachte nur geringen Spielbetrieb. Viele der angesetzten oder vereinbarten Spiele sielen aus, so daß nur noch wenige Ereignisse auf der Karte blieben. Das Zusammentreffen der Spitzenreiter von Nieder= und Mittelrhein. Tus Helene Altenefsen und Mülheimer SV im Freundschaftskampf endete in der Kruppstadt:3 unentschieden. Zur Pause führten die Mülheimer noch mit:1, dennoch können sie mit dem Ausgang zufrieden sein, da Altenessen über eine Stunde lang den Ton angab. Die Fußballmannschaft der RSTG Prag beschloß ihre Wettspielreise am Sonntag mit einem Spiel gegen Edelstahl Remscheid, das nach einem Sieg und einer Niederlage diesmal ein:=Unent= schieden ergab. Der Mittelrheinmeister, 1. SB Jena, schlug am Sonntag im Freundschaftstreffen den Riesaer SV überlegen mit:3(:3) Toren. Es ist noch nicht allzulange her, daß die Riesaer dem Tschammer= pokalsieger Dresdener SC einen Punkt abknöpfen konnten. Der Bereich Sachsen führte zwei Meisterschaftsspiele durch, wobei der Dresdener SC gegen den BC Hartha mit:0(:0) wieder einen hohen Sieg erkämpfte, obgleich Schön, der Verteidiger Miller und der Tormann Kret nicht mit von der Partie waren. Drei Meisterschaftsspiele gab es auch im Bereich Bayern. Der 1. FC Nürnberg besiegte den FC Schweinfurt 05 zwar nur mit:0, aber das knappe Ergebnis gibt in keiner Weise die große Ueberlegenheit des„Clubs“ richtig wieder. Entschieden war der Kampf bereits in der ersten MiIn Südamerika„Festgefroren“ Gottfried Hürtgen und andere europäische Radrennfahrer sitzen fest herr Prosessor! ystene furg pol! is kam auch## Schon seit über Jahresfrist befinden sich rund ein Dutzend der besten europäischen Radrennfahrer der verschiedensten Nationen in Südamerika, wo sie infolge der unterbrochenen Schiffsverbindungen nach Eurova bis jetzt verbleiben mußten und auch weiterhin sozusagen festgefroren sind. In Argentinien fuhr die Eurova=Mannschaft, zu der u. a. die Italiener Di Pacco und Loatti, die Spanier Bertola und Montero, der Deutsche Gottfried Hürtgen, die Holländer v. d. Broek und Slaats. sowie die Belgier Deneef und Huys gehören, zahlreiche Rennen und gab dann später in Chile ein kurzes Gastspiel. Auch in diesem Winter müssen sich die Rennfahrer wieder auf die Betätigung auf den wenigen Bahnen in Argentinien beschränken. Enweltmeister Junney in neuer Rotte Der frühere amerikanische Weltmeister im Schwergewichtsboxen Gene Tunney, der seit langem nach einer Stellung im öffentlichen Leben der USA strebt, hat setzt einen Posten als Leiter der Sportausbildung bei der amerikanischen Marine erhalten. Die Hauptaufgabe von Tunney wird in der körperlichen Ausbildung der Rekruten liegen. Gene Tunney, der durch seine Heirat mit einer Millionenerbin ein reicher Mann geworden ist, war im Weltkriege bei der amerikanischen Marine, und von hier aus hat er seinen Weg als Boxer gemacht, der ihm später mit seinen beiden Siegen gegen Dempsen zu den größten Erfolgen geführt hat. Tunney ist auch in seinem Privatleben immer ehrgeizig auf ein Vorwärtskommen bedacht gewesen, so daß es nicht überkaschen wird, wenn der frühere Voxweltmeister noch weiter emporsteigen wird, hieß es doch schon einmal, daß Tunney auch in den diplomatischen Dienst übernommen werden sollte. Jägliches üüben ist Liest Weber: „Geheimnis“ Liest Weder(Bayreutt), die zukunstereiche junge Rekordschwimmerin, verdankt ihre Leistungen in der Hauptsache dem großen Fleiß, mit dem sie das Training durchführt. Wenn Liest Weder, die am 12. Januar 1925 bedoren ist, mit 15 Jahren zu Meisterschaftsehren und Reterbleiftungen im Rückenschwimmen gekommen Ist, dann hat daran allerdings auch Vater Weber einen großen Anteil, ist er es doch gewesen, der als Bademeister in Bayreuth die lunge Liefl auf den richtigen Weg gebracht hat. Liesl Webers Vater hat denn auch die Grundlage für das tägliche üben geschoffen, welches das„Geheimnis“ der Erfolge geworden it. Tag für Tag gibt es Gymnastik, und Tag für Tag geht es in das Schwimmbad. Das ist auch so geblieden, als Liest Weber nach der Schulzeit in den Dienst der Stadtverwaltung Bayreuth übernommen wurde. Die Arbeitszeit von Liesl Weber wurde so gelegt, daß die junge Meisterschwimmerin an jedem Mittag zwischen 11 und 12 Uhr ihr Schwimmtraining erledigen kann. Am Abend derart es nämlich mit der Zeit, denn Liesls Vater ist u, und zu Hause sind noch sechs jüngere Geschwister, so daß es heißt, der Mutter mit zur Hand zu gehen. Das Entgegenkommen der Stadtverwaltung durch den sportfreudigen Oberbürgermeister hat es daher in anderer Weise möglich gemacht, daß Liesl Weder nach wie vor täglich üben kann. Ceeoin Blast will Sporttehrer werden Erwin Blask, der Olympiazweite 1936 im Hammerwersen, welcher 1938 mit 59,00 Meter einen neuen Weltrekord aufstellen konnte, gedenkt nach Kriegsende Sportlehrer zu werden. Die Dienstzeit von Blask, der letzt als Stabsfeldwebel im Wehrdienst steht, ist dann abgelausen. Erwin Blask will dann auch noch einmal wieder darangehen, den Versuch zu unternehmen, seine Bestleistung zu steigern. Ob dieser Vorhaben gelingen wird, das läßt sich nicht voraussagen, ist der bestehende Weltrekord doch eine ungewöhnlich gute Leistung. Auf alle Fälle ist es aber erfreulich, daß Erwin Blask. der kürzlich die bekannte Berliner Kurzstreckenläuferin Dora Voigt heiratete, seine aktive Lausdahn noch nicht descliehen wich. Shrenurkunde für Georo Han Beichlerg: leines 70. Posten die Har die a ortführer hat dem aus Anlaß der VollLebensjahres vor einigen Tagen von ale Reichsfachamtsletter zurückgetretenen Ehrenurkunde des RSRL verlichen. nung, die schon kürzlich#Odergruopenführer Breithaupt zuteil wurde, erhielt Har in Anerkennung seiner Verdienste um den Schwimmsport, in dem er feit mehr als 30 Jahren wirkte. Der endung seinem Lorg Die nute, als Janda nach einem Zuspiel von Kund ins Schwarze traf. Zahlenspieget der Gereiche Berlin=Brandenburg: Tasmania— Union Oberhöneweide:1; Hertha=BSC— SK Bratislava Preßburg(GS):7; BSV 92— B/B Pankow(GS):1. Schlesien: SV Beuthen 09— Hertha Breslau:1 abgebr.; Vorwärts Breslau— 1. FE Kattowitz:7. Sachsen: BE Hartha— Dresdner SC:6; BfB Leipzig— Planitz 111. Dreoden SE 11 10 1 0 64:12 21:1 Riesaer SV 11 S 0 S 34:18 16:6 Polizei Chemnitz 11 7 1 S 55:32 15:7 Mitte: 1. SB Jena— SB 08 Steinach(GS):3: B/B Erfurt— Thüringen Weida(GS):1; Wacker Halle— Dessauer SB 05(GS):4. Nordmark: Holstein Kiel— Barmdecker SS:1. Niedersachsen: BfI Osnabrück— Schinkel 04(GS) .0. Niederrhein(Gesellschaftsspiele): Edelstahl Remscheid — RSTG Prag:2: Tus Helene Altenessen— Mülheimer SB:3; SSV Wuppertal— Gelsenguß Gelsenkirchen:2. Mittelrhein: Viktoria Köln— BfL Köln 99:5. Hessen: Hermannia Kassel— BC Sport Kassel(Bez. .):6. Würktemberg: Stuttgarter Kickers— Sportfreunde Stuttgart:0: SpBg Cannstatt— Sportfreunde Weßlingen:2; SV Feuerbach— TSG 46 Ulm:0. BfB Stuttgart 11 9 1 1 42:11 19:3 Kickers Stuttgart 11 9 0 2 47•11 18•4 Sportfr. Stuttgart 11 7 0 4 26:21 14:8 Bayern: 1. FC Nürnberg— FC 05 Schweinfurt:0; Bayern München— SpVg Fürth:1; Jahn Regensburg— Neumeyer Nürnberg:3. München 1860 9 7 0 2 44:20 14•4 1. FC Nürnberg 9 7 0 2 22:9 14:4 WKG Neumeyer 10 6 1 3 22:12 13:7 Bunkes Allerlei aus dem Süden Im Städteturnier des Bereichs Südwest siegte Ludwigshafen über Offenbach glücklich mit:2(:). Dadurch sind Frankfurt und Offenbach(je:2) punktgleich, doch hat Frankfurt das bessere Torverhältnis. Der FSV Frankfurt konnte der spielstarken Spielog. Kolmar ein:4 unentschieden abtrotzen; die Bornheimer hatten bei der Pause schon mit:1 geführt. Im benachbarten Baden erzielte der BfB Mühlburg im Freundschaftsspiel mit Rotweiß Frankfurt ein schmeichelhaftes:1. Im Elsaß konnte Union Böckingen den RSC Straßburg mit:1(:0) überraschend glatt ebfertigen. In Württemberg gewannen die Stuttgarter Kickers mit Merz als Mittelstürmer für Conen ihr Meisterschaftsspiel gegen die Stuttgarter Sportfreunde leicht mit:0(:). Walz, Merz, Frey(ie 2) und Kind: schossen die Tore. Biererinruler in Wien Vier Vereine der oftmärkischen Bereichsklasse führen an drei Spieltagen ein Turnier durch. Am Sonntag wurde die 2. Runde ausgetragen, die im Zeichen eines Überraschenden:2(:)=Sieges der Admira über die Austria stand. Der junge Angriffsführer Hadigl schoß allein 4 Tore: Schilling erzielte drei und der Neuling Neuwirth einen Treffer. Vorher hatte vor 3000 Zuschauern in Meidling Wacker den Wiener Sportklub“t :0(.0) geschlagen. Es führt in dem Wettbewerb Admira mit:1 Punkten(12:5 Toren) vor Wacker mit :1 Punkten(:4 Toren). Austria mit:2 P.(:8 Toren) und Sportklub:4 P. In Budapest gewann Ferencvaros Nach seinem:=Sieg am Donnerotag in Wien stellte sich der Ostmarkmeister Rapid am Sonntag in Budapest dem ungarischen Meister zum Rückkampf. Vor 7000 Zuschauern war diesmal Ferencvaros knapp mit :3(:1) Toren erfolgreich. Ist diese Niederlage an und für sich schon sehr ehrenvoll ausgefallen, so wird sie noch besonders durch den Umstand unterstrichen, als die Wiener den zweiten Adschnitt mit nur 10 Mann durchhalten mußten. Kiszely schoß für Fereneoaros in der 11. Minute das Führungstor, doch nach einer gleich langen Strecke holte Pesser mit einer sabelhaften Leistung den Vorsprung auf. Drei Minuten später wurde Kiszely im Wiener Strafraum zu Fall gedracht. Den Elfmeterball setzte Dr. Sarosi sicher in Raftle Kasten. Nach Wiederbeginn griffen die Ungarn mächtig an. Gerade in dieser kritischen Zeit erlaudte sich Pesser, die Entscheidung des Budapester Schiederichters Rubind zu teitisiesen, wefüt er mit Platzvermeie bestraft murbe. Gegen die zehn Wiener schoß Kiszely das dritte Tor, aber Binder brachte Rapid noch auf:2 heran. Dr. Sarosi antwortete umgehend mit dem vierten Teeffer, abermals war es jedoch Binder, der mit feinem Flachschuß das Endergebnis herstellte. SR. Bralislava ist große Klasse Berlins Altmeister Hertha BSC. vermittelte am letzten Sonntag des alten Jahres 5000 Fußballfreunden der Reichshauptstadt die wertvolle Bekanntschaft mit der Meisterelf der Slowakei. Der SK. Bratislava, in dessen Reihen neun Nationalspieler stehen, gab eine überzeugende Probe seines reifen Könnens. Hertha BSC. bemühte sich redlich, mit dem Gegner Schritt zu halten, aber sie wurde schon sehr bald auf die Straße des Verlierers gedrängt. Nach einem Rückstand von sechs Toren gelang den Berlinern erst das Ehrentor. Es gab an dem :=(:=)Sieg der Slowaken nichts zu rütteln. Schalke-Fortung erst am 5. 1. 1941 Die große Auseinandersetzung im westdeutschen Fußball, das Freundschaftsspiel Schalke 04— Fortung Düsseldorf, das noch im alten Jahre— am heutigen Sonntag— in der Glückauf=Kampfbahn steigen sollte, Iu. gerlett worden. Das Eburchgefuort werd werden sich also müssen. vorden. Das Spiel wird nun am 5. Januar werden. Alle Fußballfreunde im Westen also bis zum ersten Januarsonntag gedulden Eeste Klasse Münster S V. Emsdetten— Vorussia Rheine:0(abgebrochen) In der ersten Klasse Münster war als das einzigste Punktespiel die Begegnung zwischen dem SV. Emsdetten und dem Tabellenführer Borussia Rheine angesetzt. Beide Vereine traten in stärkster Aufstellung an, aber leider konnte das Spiel nicht über die volle Zeit durchgeführt werden. Nach ausgeglichenen Leistungen und durchweg verteiltem Spielverlauf wurde der Kampf nach etwa 25 Minuten beim Stande von:0 abgebrochen und wird demnach wieder neu angesetzt werden müssen. Schöner Sieg von Olymvia Bocholt Die Bocholter weilten in Rotthausen zum fälligen Punktesotel und konnten dort einen knappen. aber verdienten:=Sieg erringen. Den Hauptanteil am Siege hatte Bocholts Hintermannschaft, die ein großartiges Spiel lieferte. Die zweite Vorrunde Um den Tschammerpokal im Kreise Münster Die Spiele der ersten Vorrunde um den Tschammer= pokal im Kreise Münster standen unter einem unglücklichen Stern. Tus Hiltrup, Kinderhaus, Post Münster und SpuSp Ennigerloh schieden wegen Nichtantreten bzw. freiwilligen Verzichtens aus, so daß Warendorf, Wolbeck, Ascheberg, Reichsbahn=SG Münster, Westfalia Ahlen und der Sieger aus dem Wiederholungsspiel zwischen Tus Neubeckum und SC Oelde 09 die zweite Vorrunde bestreiten werden. Als Termin für die zweite Vorrunde ist der 12. Januar vorgesehen. Die einzelnen Gegner sind wie folgt gepaart worden: Spy Warendorf— Westfalia Ahlen Reichsbahn-S6 Uhlen— Sieger aus Neudeckum— Oelde Tus Ascheberg— Reichsbahn-S6 Münster BfL Wolbeck kampflos in die dritte Vorrunde. Neue Schulungsarbeit im Fußbalt Das Fachamt Fußdall wird im März 1941 unter der Leitung von Reichstrainer Herderger einen Lehrgang für die Spieler der Nationalmannschaft abhalten. Diese Schulung soll der Vorbereitung für die internationalen Aufgaben der Frühjahrsspielzeit dienen. In der zweiten Hälfte des Monats März werden auf dem Reichssportfeld auch die für die Nationalmannschaft als Ersatz in Betracht kommenden Nachwuchsspieler zu einem Lehrgang zusammengezogen. Die Nachwuchsschulung wird sich auf die Erfassung und Ausbildung der Spitzenspieler in der HJ erstrecken, um die Jahrgänge 1923 bis 1925 zu erfassen. Der Aufbau der Lehrgänge geht von der Erfahrung aus, daß die Spitzenleistungen nur durch eine gründliche Ausbildung und Schulung zu erreichen sind. In den Lehrgängen wird die Grundlage für das weitere Training im Verein gelegt. Der Einbau von geeigneten Spielern in die Nationalmannschaft muß auf diese Weise immer schrittweise vorbereitet werden, weil erfahrsungsgemäß durchweg nur eine etappenweise Eingliederung erfolgen kann, wie auch die Mehrzahl der Stammspieler der Nationalmannschaft der letzten Jahre nur nach und nach herangezogen werden konnte. Handbalt-Niederlage der Geashoppers Die Mannschaft des vierfachen Schweizer Handballmeisters, der Grashoppers FC. Zürich, trat am letzten Sonntag des Jahres in Berlin gegen Elektra, den Tabellenführer des Bereiches Brandenburg, zu einem Freundschaftsspiel an, das trotz der:=(:=)Niederlage der Schweizer eine wachsende Spielstärke der Eidgenossen offenbarte. Das neue Rugby-Jahr Die wichtigsten Rugby=Termine für das Frühjahr liegen bereits fest. Das Hauptereignis wird das Ländertreffen zwischen Deutschland und Italien sein, das am 21. April an einem noch zu bestimmenden Ort Oberitaliens durchgeführt wird. Da Deutschland die Stuttgarter Niederlage wettmachen will, wird die Auswahl der Nationalspieler fur diesen Kampf besonders sorgfältig erfolgen. Haltentennis mit Hüßlein und Gies Der Japanfahrer Gies hat sich sehr verbessert Die zweitägige Hallentennisveranstaltung in Köln am Wochenende hatte durch die Teilnahme des Weltmeisters Hans Nüßlein, der mit Genehmigung des Reichsfachamtes für den unabkömmlichen Ernst Buchholz einsprang, einen Höhepunkt erhalten. Im Einzel bestigte Rüßlein gewisse Zeit, Lie er seine alte Sicherheit es-, 8-*•. nötigte Rüßlein gewisse Zeit, bis er seine alte Sicherheit gewonnen hatte, so daß sein Schüler Eppler im ersten Satz sogar:1 davonziehen konnte, ohne diesen Vorteil auswerten zu können. Beachtlich erschien die Formverbesserung des jungen Japanfahrers Kurt Gies, dessen Hauptstärke Schnelligkeit und ein gutes Auge sind. Im Doppel leistete Gies am Netz seinem Partner Nüßlein wertvolle Arbeit Eppler und Gulcz konnten sich weder im Einzel noch zusammen im Doppel durchsetzen. Ergednisse: Einzel: Rüßlein—Eppler:4,:3; Gies—Gulez:3,:2: Doppel: Rüßlein=Gies— EpplexGulez•0,:3,:2; Rüßlein=Gies— Eppler=Gulez:4, 612,:3. Turnstädtekampf Kopenhagen—Hamburg Der Sportverkehr zwischen Dänemark und Deutschland wird auf allen Gebieten immer lebhafter. Mit dem Städtekampf Kopenhagen—Hamburg am 16. Februar in der dänischen Hauptstadt greifen jetzt auch die Turner in die internationalen Ereignisse ein. Das erste Zusammentreffen der Gerätturner der beiden Städte fand am 11. Februar 1940 in Hamburg statt und endete mit dem Stege der Hanseaten mit 443.:424,8 Punkten. Länderkämpfe 1941 im Turnen Im kommenden Jahr wird es im Turnen voraussichtlich schon im Frühjahr zwei Länderkämpfe geben. Der Länderkampf gegen Ungarn soll am 6. April in Deutschland stattfinden. Mitte Mai wird dann der Länderkampf gegen Itallen folgen. Im Sommer wird dann die deutsche Nationalmannschaft an einem noch zu bestimmenden Termin einen weiteren Dünderkampf gegen Finnland in Finnland bestreiten. Von deutscher Seite sind Bestrebungen eingeleitet, um den Länderkämpfen eine Neugestaltung zu geben. Nach der Fühlungnahme mit den Vertretern von Ungarn und Finnland kann damit gerechnet werden, daß in dem neuen Jahre auch die ersten Versuche einer Neuordnung durchgeführt werden. Deutsche Voxsiege in Dänemark Sechs deutsche Amateurboxer nahmen an einem internationalen Kampfabend am Sonntag in der dänischen Hasenstadt Esbjegr teil. Mit 4 Siegen und 2 Niederlagen war die sportliche Ausdeute zufriedenstellend. Im Bantamgewicht wurde der Berliner Seide! Punktsieger über den Dänen Reidar Hansen. Den gleichen Erfolg erzielte im Federgewicht Petri(Kassel) über Börge Fruergard, während der Hamburger Götzke gegen Tommi Jensen nach Punkten verlor. Im Leichtgewicht wurde Handtke(Berlin) Punktsieger über Sigurdeson und Spitzkopf(Hamburg) über Uhd. Für den verletzten Europameister Nürnberg trat der Hamburger Mittelgewichtser Niemann gegen den dänischen Meister Gerhard Petersen an. Der ausgezeichnete Däne kam zu einem klaren Punktsieg. Seelenbiader verleg in Kopenhagen Im Rahmen einer Veranstaltung von Dan Kopenhagen trat der frühere deutsche Meister unserer Amateurringer. Werner Sealendinder(Borlin) zum Rückkampf gegen den Dänen Gunnar Nielsen an. Halte in Berlin vor winigen Wochen Seelendin'er im Freundschaftstreffen mit der dänischen Ringerstaffel noch einen knappen:=Sieg davongetragen, so mußte er sich diesmal keschlagen bekennen. Der schneid#ig ringende Nielsen kam in 12:50 zu einem entscheidenden 2) MFA Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse.V. 30. Dezember 1940 Westfälische Tageszeitung Nummer 357 Die Leibeserziehung der Jugend Von Reichsjugendführer Artur Axmann Dieser Krieg ist die beste Deutung des Sinns unserer Arbeit und unseres Lebens. Er mußte geführt werden für die Zukunft des Reiches und für das Glück des deutschen Menschen. Er hat den deutschen Soldaten, das Volk und seine Einrichtungen vor die größten Prüfungen und die junge Generation vor eine Bewährungsprobe gestellt, wie sie bisher von keiner Jugendbewegung der Welt verlangt worden war. Wenn ich an der Wende des Jahres feststelle, daß die deutsche Jugend den tieferen Sinn der Bewährung verstanden, daß sie sich endlich bemüht hat, diese für die Richtigkeit des nationalsozialistischen Erziehungsgedankens so ehtscheidende Probe charakterlich und auch körperlich zu bestehen, so sind diese Worte durch Taten erhärtet. Sie hat versucht, mit Begeisterung die unendlich vielen Aufgaben zu lösen. Die Hitler=Jugend wurde gebraucht und— war zur Stelle. Die Einbeziehung vieler, bisher abseits liegender Aufträge hat weder die Lebensgewohnheiten noch die seelisch=körperlich=geistige Einheit der Erziehungsarbeit beeinträchtigt. Allerdings war eine Konzentration aller in dem Erziehungswerk stehenden Kräfte erforderlich, denn einmal stand fast die gesamte Führerschaft unter den Waffen, und zum anderen mußte, viel stärker noch als im Frieden, die Wehrfähigkeit der deutschen Jugend garantiert werden. Dieses Gebot der Stunde gab der Leibeserziehung ein anderes Gesicht. Das Ziel dieser körperlichen Ertüchtigung im Kriege war nun nicht mehr die Gesunderhaltung und Förderung der allgemeinen Leistungsfähigkeit allein. Die Leibeserziehung mit dem jahrgangsweisen Aufbau von der Grundschule bis zur vormilitärischen Ertüchtigung mußte jetzt ganz bewußt auf den Endzweck der Vorbereitung für den Existenzkampf der Nation abgestellt werden. Unsere„Erziehung vom Leibe her“ soll sagen: Wir wollen, daß die Jugend, und zwar die gesamte deutsche Jugend, sich wieder ihres gesunden Körpers bewußt wird, seiner Kraft und Ursprünglichkeit, und daß bei ihr im Vertrauen auf den gesunden Körper wieder eine größere Kühnheit ihres Denkens und Handelns entsteht. Wir verschmähen dabei nicht etwa den Leistungssport, wir haben ihn im Gegenteil gesteigert und werden ihn auch im kommenden Jahr besonders pflegen, denn wir wissen genau, daß nichts natürlicher ist, als Kräftevergleich, Ansporn und äußere Anerkennung. Wir haben in diesem Kriegsjahr sämtliche Wettkampfarten vom ungestörten Ablauf der Meisterschaften in Bannen und Gebieten bis zu den Leistungshöhepunkten, den Kampfspielen, durchgeführt. Abgesehen von dem allumfassenden Reichssportwettkampf, zu dem der Führer in jedem Jahre die Jugend aufruft, sind im Kriegsjahr 1940 allein 1 500000 Jugendliche wettkampfmäßig erfaßt worden, 10000 Jungen und Mädel haben sich in zahlreichen Ausscheidungskämpfen für die Entscheidungen qualifiziert. Hier hat es Ergebnisse wie 7,15 Meter im Weitsprung, 50 Meter im Hammerwerfen und 14,81 Meter im Dreisprung gegeben, Leistungen, die an die der Erwachsenen unmittelbar heranreichen. Zwei Jugendliche sind deutsche Meister geworden. Laskowski, Heym, Köninger, Lisl Weber, Inge Schmidt, Anni Kapell, Inge Schmitz, Helga Grauthoff— um einmal die deutsche Schwimmer=Spitzenklasse zu nennen— sind Jungen und Mädel aus der Hitler=Jugend. Aber wir haben nicht allein eine breite, sondern nach hunderten und tausenden zählende Nachwuchsfront dastehen, und in keinem der 600 Banne und 39 Gebiete sind auch nur ein einziges Mal die Vorentscheidungen für die deutschen Jugendmeisterschaften im Kriegsjahr 1940 weggefallen. Auch unsere anderen Kampfspiele in Garmisch=Partenkirchen, Dresden, in Grünau und schließlich eisterschaften der### die deutschen Jugendmeisterschaften der Radfahrer in Erfurt haben gezeigt, daß wir uns um die Zukunft des deutschen Sports nicht zu sorgen brauchen. Wir haben also den Leistungssport als natürlichen Anreiz gepflegt, haben aber niemals den Hauptwert darauf gelegt,„Sportler“ zu besitzen, sondern uns gewünscht und auch erreicht, daß überhaupt Sport getrieben wurde. Der Aufschwung bei den Pimpsen beweist das. In den Gebirgsgegenden wurden nahezu alle Angehörigen des Jungvolks im Skilauf erfaßt. Neben dem Eishockey ist aber besonders in den Rasenspielen ein erstaunlicher Ausschwung zu verzeichnen. Im Fußball sind rund 800 Mannschaften mehr als im voraufgegangenen Friedensjahr zu den Rundenspielen angetreten. Nicht eingerechnet die zahlreichen D3.= Mannschaften, die sich in Freundschaftsspielen betätigt haben. Neben dem Boxen und der Schwerathletik hat auch der Fechtsport einen starken Zustrom unserer Jüngsten zu verzeichnen. Naturgemäß am stärksten aber ist die Wettkampftätigkeit in den freiwilligen Sportdienstgruppen im Schwimmen. Aber auch im Rudern und im Kanufahren sind die Beteiligungsziffern gestiegen. Der kriegsmäßige Einsatz war dabei weder der Beteiligung noch der Organisation abträglich. Die Ergebnisse aus solchen Veranstaltungen haben gezeigt, daß die Besten sogar den Anschluß an die Weltklasse der Erwachsenen gefunden haben. Das ist, mitten im Krieg, ein schönes Ergebnis einer Erziehungs= und Ertüchtigungsarbeit. Zu diesen Auserwählten aber kommt— und das ist für uns das Wichtigste— eine Millionenzahl unbekannter Jungen und Mädel, die in den H3.= Einheiten draußen das gleiche tun: die laufen, springen und werfen, die sich im Schieß= und Geländesport ausein zeichnen oder in unseren Sondereinheiten den Nachwuchs zeichnen ode für die Kriegsmarine, die Luftwasse, die Panzerkampftruppe und die Nachrichtenverbände verkörpern. Diese beispiellose Substanz einer kraftvollen jungen Generation mit der Freude am körperlichen Wirken, mit dem befreienden Bewußtsein eines gesunden, starken Leides, diese Jugend, die im ritterlichen Wettkampf entschlossen und hart geworden ist, hat gezeigt: unser Weg der körperlichen Ertüchtigung ist richtig. Und darum wird die Hitler=Jugend auch im kommenden Jahr ihre Leibeserziehung in vollem Umsang aufrecht erhalten. Wir wußten zu Anfang des Krieges, daß es mit unserer zahlenmäßig geringen Führerschaft nicht leicht sein wird, diese Ziele zu erreichen, die wir uns gesteckt hatten. Daß wir sie aber trotzdem verwirklichen konnten in einer Zeit, in der die ganze Welt sich um die Zukunft ihrer Jugend Sorgen macht, ist nicht zuletzt das Verdienst jener Männer und Frauen, die immer und jederzeit dort eingesprungen sind, wo es der Leideserziehung der Jugend galt. Darum möchte ich an der Wende des Jahres diesen Helsern aus den Vereinen des RS.=Reichsbundes und den Lehrern und Lehrerinnen, die unseren jungen Führern die Arbeit im Kriegsjahr 1940 erleichtert haben, meinen aufrichtigen Dank zum Ausdruck bringen. Ich tue dies in dem zuversichtlichen Bewußtsein, daß die Männer und Frauen auch im kommenden Jahr meinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen mit der gleichen Bereitschaft in der Leibeserziehung der Jugend beistehen. Dann wird die deutsche Jugend weiterhin imstande sein, oas große sportliche Erbe unserer Nation anzutreten und die Wehrkraft des deutschen Volkes für alle Zeiten gewährleisten. Jahresabschlußz bei den Trabern Vom ersten bis zum letzten Sonntag des Jahres haben die Traber ihre Rennzeit ausgedehnt und sind dabei stets bei Wind und Wetter am Start gewesen. Ruhleben schloß am Sonntag das Rennjahr 1940 mit einem wieder gutbesetzten Programm ab. um schon drei Tage später die neue Rennzeit an gleicher Stelle zu eröffnen. Der Silvesterpreis im Werte von 8000 Mark als Mittelpunkt der Kehraus=Rennen wurde von dem ohne Wetten lausenden Kampfgesell gewonnen, der sich mit den Bodenverhältnissen glänzend absand und mit einer„Weile" vor seinen zahlreichen Gegnern durchs Ziel ging. Neujahrsrennen in Gelsenkirchen Während in früheren Jahren den Trabern zur Winterzeit meist einige Monate Ruhe vergönnt war, nehmen die Traberprüfungen im neuen Jahre ohne Unterbrechung ihren Fortgang. Schon am Neujahrstage steht für die Trabersportfreunde Westdeutschlands wieder ein ausgezeichneten Programm mit sieben gut besetzten Rennen in Aussicht. Sämtliche Rennen sind ausgezeichnet besetzt und versprechen den üblichen spannenden Sport.— Unsere Voraussagen: 1. Rennen: Dilla— Lisko— Bavaria; 2. Rennen: Willy— Liebesglück— Edwin; 3. Rennen: Ernica— Filia— Buer; 4. Rennen: Graf Geßler— Tosca— Milanka; 5. Rennen: Marie Guy — Dachstein—. Natrium; 6. Rennen: Baumberger— Hexenjunge— Cito Watts; 7. Rennen: Ausbund— Mohamedanerin— Westerholt. Mac Lin Hannover trabie:19.4 Geckeiverptlichtungen für 1941 Keine entscheidende Umbesetzung an führenden Ställen Die Reiterfrage ist sehr wichtig— manch' gutes Pferd ist schon an der vollen Entfaltung seines Könnens, an einem Siege in einem bedeutsamen Zuchtrennen gehindert worden, weil der Mann im Sattel seiner Sache nicht gewachsen war. Wenn nun keine Anderungen Platz greifen, so ist das ein Beweis dafür, daß die Partner(der Stall und der Jockei) miteinander zufrieden gewesen sind und daß ihre„Ehe“ glücklich war. Der staatliche Rennstall Hauptgestüt Graditz greift wiederum auf die Dienste von H. Zehmisch zurück; daneben wird auch der jugendliche H. Heidrich herangezogen, der aus dem Graditzer Rennstall hervorgegan. gen ist und dort seine Lehrzeit absolviert hat. Gestüt Schlenderhan hat die Verträge mit G. Streit und H. Berndt erneuert— es war vorauszusehen, daß Schlenderhan sich von diesen beiden guten Jockeis, die etwa den gleichen Reitstil verkörpern, nicht trennen würde. Neben Streit und Berndt(Berndt kommt vornehmlich für die leichtgewichteten Pferde in Frage) steht auch noch Pinter zur Verfügung. Schwierigkeiten kann es also bei dem gewinnreichsten deutschen Rennstall in reiterlicher Beziehung kaum geben. Otto Schmidt, der vielfache und auch diesjährige Sieger im Meisterschaftskampf seiner Berufskameraden ist weiterhin für das Gestut Ebbesloh tätig; dessen Farben trägt er ja schon seit ein paar Jahren. Wenn Ebbesloh an mehreren Plätzen Pferde startet, so springt R. Zachmeier ein, ein Reiter, der verdient, daß er viel mehr beschäftigt wird, als es gemeinhin der Fall ist. Eine Veränderung ist beim Gestüt Erlenhof vor sich gegangen. Erlenhof hatte im vergangenen Jahr keinen Jockei, Nites krar aur Sanusunae Harte Kämpfe in Hagen— Letzte Prüfung der westfälischen Amateurboxer Am Sonntag wurden in der restlos besetzten Hagener Stadthalle die letzten Ausscheidungskämpfe der westfälischen Amateurboxer ausgetragen. Es gab auf der ganzen Linie spannende und harte Kämpfe. Die Ergebnisse: Bantamgewicht: Kleinschmidt(Edelstahl Dortmund) schlägt Nemsel(SA=Stand. 137, Buer) n..; Feder: Schlüter(Edelstahl Dortmund) besiegt Sandhoff(Hüttenverein Dortmund) n.., Quabeck(Hagen) besiegt Strangfeld II(Herten) n..; Leicht: Schmedes(Edelstahl Dortmund) besiegt Ackermann(Hagen) u..; Welter: Noreck(Gladbeck, Wehrmacht) besiegt Lewanskowski(Gladbeck) n. P.(Der Kampf mußte Ende der zweiten Runde wegen Augenbrauenverletzung von Noreck gestoppt werden, der aber beim Abbruch nach Punkten in Front lag); Mittel: Pepper(Hoesch Dortmund) schlägt Hundt(Iserlohn, Wehrmacht) in der 2. Runde k.., Schmidt(Gladbeck) schlägt Steinberg(Soest) in der 3. Runde k..; Halbschwer: Wessely(SA=Stand. 137 Buer) schlägt Weyrich(Hüttenverein Dortmund) n..: Schwer: Schmidt(Witten 23) schlägt Thurau(Dortmund=Körne) in der 3. Runde k.., Kuhnhenn(BSK 19 Bochum) verliert kampflos gegen Kooesche(Altena). Orlandi doch der Bessere Zum dritten Male innerhalb weniger Wochen standen sich in Mailand die beiden italienischen Weltergewichtsboxer Vittorio Venturi und Carlo Orlandi gegenüber; Orlandi gewann den Zehnrundenkampf. wenn auch knapp. nach Punkten und hat so seinen Rivalzn zum zweiten Male geschlagen. nachdem eine Begegnung unentschieden ausgegangen war. Orlandi wurde inzwischen auch als Herausforderer des Landesmeisters Michele Palermo anerkannt. In einem Rahmenkampf trennten sich der frühere Eurovameister Locatelli und Giacometti unentschieden. der ihm unbedingt zur Verfügung gestanden hätte, ein Zustand, der leicht einmal unangnehme Folgen haben kann und dem deshalb ein Ende bereitet wurde, und zwar durch die Verpflichtung von H. Schmidt. H. Schmidt war im letzten Jahrzehnt vorwiegend auf den Bahnen im Westen des Reiches tätig; als im Sommer die westlichen Plätze ihren Betrieb vorübergehend einschränkten oder aufgaben und zahlreiche Pferde von dort in Hoppegarten und Karlshorst untergebracht wur. den, verlegte H. Schmidt das Feld seiner Tätigkeit nach Berlin. Daraus ist nun ein festes Verhältnis mit Erlenhof entstanden. Neben H. Schmidt wird Otto Schmidt auf Erlenhofer Pferden im Sattel sein, soweit er nicht anders gebunden ist. Beim Gestüt Waldfried bleibt W. Held, der ja offiziell auch als Trainer verantwortlich ist, weiter im Amt; gleiches gilt von A. Ebert, der ebenfalls schon seit vielen Jahren(allerdings nur in zweiter Linie) die blau=weiß gestreifte Seidenjacke trägt. In den Diensten des Gestütes Mydlinghoven bleibt I. Rastenberger, einer der ältesten seiner Berufskameraden, aber immer noch ein ganz hervorragender Reiter, ein Mann des Gefühls, unter dem die Pferde willig alles hergeben, nach allen internationalen Begriffen ein Jockei erster Klasse. Der bei Trainer A. Horalek vereinigte zahlenmäßig starke Bestand des Stalles Mülhens wird reiterlich von K. Narr und H. Bollow betreut. Das Gestüt Zoppenbroich hat einen Vertrag mit J. Starosta abgeschlossen; in diesem Jahr war Rastenberger neben seiner Verpflichtung für Mydlinghoven auch für Zoppenbroich tätig. I. Vinzenz ist aus seiner Stellung bei Mydling= hoven ausgeschieden, er tritt 1941 in die Dienste der Frau R. Haniel v. Rauch. Von sonst bekannten Jockeis werden E. Huguenin für den Grafen C. A. Wuthenau M. Schmidt und W. Höllein für die Gebrüder Rösler, P. Lewicki für den Stall des Trainers Feller, Ch. Cooter jun. für den von seinem Vater geleiteten Stall, W. Frommann für das Gestüt Zoppot, A. Murphy für den Stall des Trainers Kalff und B. Radach für den Stall des Trainers Arthur Schlaefke in den Sattel steigen. Albert Schlaefke, der einst so erfolgreiche Jockei und jetzt ebenso erfolgreiche Trainer, wird heranziehen, wer gerade frei ist. Bisher liegt jedenfalls eine feste Bindung noch nicht vor. Im übrigen muß ausdrücklich darauf hingewiesen und aufmerksam gemacht werden, daß die meisten der oben genannten Jockeis Soldaten sind, und das natürlich in erster Linie! Soweit es eben möglich war, ist Urlaub erteilt worden,— dabei darf man aber nicht vergessen, daß der Dienst vorgeht und daß militärische Erfordernisse nicht etwa hintan gestellt werden. Es kann also sehr wohl der Fall eintreten, daß dieser und jener Stall nicht unbedingt und immer seinen verpflichteten Jockei zur Verfügung hat. Bei gutem Willen wird sich aber immer ein Ausgleich finden lassen, es gibt genug Jockeis— mögen sie auch nicht gerade an der Spitzengruppe ihrer Berufskameraden stehen—, um aller etwa auftretender Schwierigkeiten Herr zu werden. Der großartige amerikanische Runtraber Mac Lin, Hannover, der auch schon das Matadoren=Rennen in Berlin gewann, holte sich in Mailand den mit 100 000 Lire ausgestatteten Winter=Preis. Der Hengst gab in dem über 2000 Meter führenden Wettbewerb bis zu 60 Meter vor und gewann trotzdem leicht in der guten Kilometerzeit von:19,4 gegen Greina und den mit ihn vom gleichen Start gegangenen de Sota, der:19,6 ging. Liesl Weber, die erfolgreichste e junge Schwimmeisterin. Deutscher Rekord im 100- und 200-Meter-Rückenschwimmen. Große westdeutsche Lissporttage Die Balers in Kreseld und Essen, Pausins in Düsseldorf In den ersten Tagen des neuen Jahres warten unsere westdeutschen Kunsteisbahnen mit großen Veranstaltungen auf, nachdem bisher nur Köln und Essen auf den Plan getreten waren. Unser Weltmeisterpaar Maxi und Ernst Baier zeigt am 1 Januar in Krefeld und am 4. und 5. Januar in Essen seine große Kunst, während die Geschwister Pausin am 5. Januar zu einer Doppelveranstaltung in Düsseldorf zu Gast sind. Das Kölner Eisstadion tritt dann Mitte des Monats mit seiner nächsten Veranstaltung an die Öffentlichkeit. Das Krefelder Hindenburg=Eisstadion hat sich für seine Eröffnungsveranstaltung am Neujahrstag das Ehepaar Baier verpflichtet, womit der Erfolg des Festes von vornherein gesichert ist. Die Gegner des Eishockeyspiels stehen noch nicht fest. Sehr umfangreich wird das Schnellauf=Programm sein, denn je zwei Läufer aus Berlin, Köln, Essen, Dortmund und Krefeld werden einen Einzel= und Staffellauf über jeweils 3000 Meter bestreiten. Dazu gestellt sich dann noch der Krefelder Kunstlauf=Nachwuchs. Die Essener Eishalle in der Gruga führt am ersten Januar=Wochenende zwei Nachmittagsveranstaltungen durch, bei denen gleichfalls das junge Ehepaar Baier im Vordergrund der Interessen stehen wird. Dazu kommt ein Juniorinnen=Wettkampf im Kunstlauf zwischen je zwei Mädel vom Berliner Schlittschuh=Club und Esse. ner Roll= und Schlittschuh-Club zur Durchführung. Im Schnellausen wird der Dortmunder Günther auf einige westdeutsche Gegner treffen, während für die Eishockenspiele bisher nur der Mannheimer ERC fest verpflichtet ist. Sein Gegner wird entweder die Mannschaft von den Haag oder eine Essen=Dortmunder Kombination sein. Das Westdeutsche Eisstadion zu Düsseldorf wartet am 5. Jonuar gleich mit zwei Veranstaltungen auf, die beide das erfolgreiche Wiener Geschwisterpaar Ilse und Erik Pausin in ihren Tänzen und Kürvorführungen auf dem Eise sehen werden. Die Vormittagsveranstaltung ist bei ermäßigten Eintrittspreisen in erster Linie für Wehrmachtangehörige und Jugendliche gedacht, wobei eine ganze Anzahl von Verwundeten kostenlosen Eintritt erhalten. Voraussichtlich wird es am Vormittag ein Eishockeyspiel zwischen zwei Nachwuchs=Mannschaften geben, während sich am Nachmittag die Mannschaften der Düsseldorfer EG und des Berliner Schlittschuh=Clubs im Eishockey=Meisterschaftsspiel gegenüberstehen. Hohlskier aus Preßzstoff Ein deutscher Ingenieur hat jetzt einen Hohlski aus Preßstoff geschaffen, der statt der üblichen Laufrille überhöhte Kantenwülste am Seitenrand aufweist. Vor der Bindung ist eine Schaltung angebracht, die während des Bergaufsteigens Stollen unter der Lauffläche der Skier hervortreten läßt. Diese Stollen wirken bremsend, ohne sie würde ein Steigen auf dem recht glatten Preßstoff zu schwierig sein. Das neue Modell, das sich bereits bewährt haben soll, ist in elf Nationen zum Patent angemeldet worden. Wünsche des HSRL für 1941 Mehr Spielflächen, Uebungsstätten und Hilfe für die Vereine Der Nationalsozialistische Reichsbund für Leibesübungen hat zur Jahreswende einige Wünsche an die Gemeinden und Bürgermeister gerichtet, die sich auf die Förderung der Leibesübungen beziehen. Es wird um Verständnis und um Unterstützung gebeten, um die freiwillig und ehrenamtlich in den 45000 Gemeinschaften des RSRL geleistete Arbeit an der körperlichen Ertüchtigung des deutschen Volkes während der Kriegszeit aufrechtzuerhalten und die Vorbereitungen für den neuen Aufbau nach dem Friedensschluß zu treffen. Der RSRL erbittet ein Entgegenkommen an seine Vereine und Gemeinschaften hinsichtlich der Mieten und Abgaben und bei der Vergebung von Sportplätzen und Hallen. Des weiteren wird darauf verwiesen, daß die Leibesübungen durch Bereitstellung von Spielflächen und auch durch kleine Behelfsmaßnahmen mit der Schaffung eines Badeteiches, einer Rollschuhbahn, Anlage eines Schießstandes oder von kleinen Faustball= oder Korbballfeldern mit Erfolg unterstützt werden können. Mit dem Erlaß des Reichsministers des Innern vom 20. Juni 1940— VIII 550/40—4185— ist, so wird gesagt, die rechtliche Unterlage für die Förderung gegeben. Der Reichsminister des Innern und der Stellvertreter des Führers haben, als der Führer im Dezember 1938 den RSRL zu einer von der Partei betreuten Organisation erhob, eine gemeinsame Erklärung abgegeben, daß das Wirken und Wollen des RSRL der Förderung der öffentlichen Hand nicht nur wert sei, sondern auch dieser Förderung bedürfe, und daß die Arbeit des RSRL Dienst an der Algemeinheit sei, wobei der Staat und die Gemeinden die Verpflichtung haben, den Gemeinschaften des RSRL die Voraussetzungen schaffen zu helfen, die für die Erfüllung der hohen Aufgaben erforderlich sind. Werte, die in die Hunderte von Millionen gehen, wurden auf dem Gebiete der Leibesübungen durch eigene Arbeit geschaffen. Obwohl gerade der Krieg von den Gemeinden große Opfer verlangt, in der Förderung der Leibesübungen kann auch ohne Aufwendung großer Mittel viel geleistet werden, und daher bittet der RSRL darum, bei der Aufstellung der neuen Haushaltspläne auch den RSRL und seine Vereine nicht zu vergessen. Jenniständerkämpfe gegen Natien und Ungarn Das Fachamt Tennis hat für das Jahr 1941 einen Ausbau des internationalen Spielverkehrs vorgesehen. Es sind Länderkämpfe gegen Italien und gegen Ungarn in Aussicht genommen und zwar wird daran gedacht, einen Kampf jeweils im Ausland und einen auf deutschem Boden durchzuführen, so daß es also zwei Begegnungen gegen jede Nation gibt. Im Frauentennis, das im kommenden Jahre eine verstärkte Förderung erfährt, wird wieder eine Beteiligung an den Kämpfen um den Pokal der Königin Maria von Jugoslawien erfolgen. Um für die internationalen Kämpfe systematisch auf lange Sicht an der Heranbildung einer starken Vertretung zu arbeiten, wird die Nachwuchsförderung auch in Zusammenarbeit mit der HI und dem BDM bereits am Anfang des neuen Jahres wieder tatkräftig in Angriff genommen. Statt Karten Die Verlobung meiner Tochter Helene mit Herrn Heinrich SchulzeIking aus Ochtrup beehre ich mich anzuzeigen Helene Schulze Gemen Heinrich Schulze Iking Wwe. Bemard Schulze Gemen Maria geb. Schulze Bisping Verlobte — Schöppingeg-Gemen den 31. Dezember 1940 Ochtrup Ihre Vermählung zeigen an Arno Scheener: Edith-Elfriede Scheepers geb. Kuhn z. Zt. im Felde Münster i. W. Hermannstr. 54 Duisburg, am 30. Dezember 1940. Hotel Prinz Regent Statt Karten Gertrud Neiteler Karl Schmitz Feldwebel der Luftwalle Verlobte Greven 1. Westf. Dalmen, z. Zt. im Felde Dezember 1940 Wilhelm Hoert Städtischer Baumeister in Lörrach(Baden) Gertraud Hoerr geb. Stählin zeigen ihre Vermählung an Darmstadt, Musikverein, 2. Januar 1941 Wilhelm-Gleessing-Straße Das Sechswochen-Seelenamt für unseren lieben Verstorbenen Polizeidirektor a. D. Karl Spieker findet am Donnerstag, dem 2. 1. 1941, vormittags um 9 Uhr. in der Pfarrkirche zum Hl. Kreuz zu Münster statt, wozu herzlichst eingeladen wird. Familie Spieker B Suche zu sof. oder später für mein Konditorei=Kaffee tücht., sol. Büfettstütze eotl. Anfängerin. Konditerei Bousel Inh. Bernhard Daldrup Lippstadt, Adolf=Hitler=Straße 7, W Neujahrswunsch! 2 Freunde, die sich gern mit einem Mädel schreiben möchten, wünschen mit 2 lieben, netten, jungen Mädels aus Westf. oder Rheinl. zwecks spät. Heirat sobald wie möglich in Briefwechsel zu treten. Zuschr., eotl. m. Bild, unter D E 5468 an die Hauptgeschäftestelle Münster. Am 27. Dezember verschied unser Vorstandsmitglied Herr Landgerichtsrat a. D. Hubert Crone Seit der Gründung sehört er unserm Verein an und hat im letzten Jahrzehnt treu und gewissenhaft unsere Kasse verwaltet. Die Mitglieder werden gebeten, dem verstorbenen Kommilitonen die letzte Ehre zu erweisen. Coesteld, 29. Der. 1940. Verein alter Coesfelder Abiturienten I. A. d..: Bewer, Vermessungsrat Die Beerdigung ist am Dienstag..15 Uhr, vom Krankenhause aus. Ki Gespielte Klavlere in bersch. Preislagen. Blegstachsricht!t Dahmen Rietpianes. Martiniste. 16. Eche Herrenstraße Stimmungen. Reparaturen jeder Verkaufe. wunsch erreut das Kaufinteresse. Dazwischen steht als Mittler die Anzeige in der Westfälischen Tegeszeitung. M W AAS LL M S Alle Ereignisse des Familienlebens kündet die Westfälische Tageszeitung Für die mir beim Tode meiner lieben, unvergeßlichen Frau erwiesene Teilnahme sage ich meinen tiefempfundenen Dank Wilh. Beckmann Münster(Westf.), Im Dezember 1940. Das Sechswechen-Seelenamt findet statt am Donnerstag, den 2. Januar,.15 Uhr, in der St.-Erpho-Pfarrkirche. KOAEE Scc Freitag, den 3. Januar 1941 Café und Bar geöffnet Kin H Ken Kn W 30. Dezembe dnb An! „Ein ruhiger Tag maat vor sich hin ur Druckanzeiger. Die Warum soll sie auch u Wochen schon tumm draußen irgendwo au wird noch lange nicht Dampfer mit Banngut und wenn es so weiter In diese Ueberlegu hupe! „Backbord voraus Claus Larsen,d schwarze Steine getr Murmansk fast die Oh wie ein Adler. An Rauchwolken aus. Sein Stich in die Ruhe Brücke fort und ist in ganzen Schiff bekannt. ihre Stationen, lassen herunterfallen, halb h geschickt über Tampen Deck, erscheinen an wirres Durcheinander. in Ordnung und kein sonst getan. Welchen Kurs fähr Handelsdampfer oder der„Kahn“? Langsam wächst i houette, zeichnen sich steht der Kommandat aber auch gar nichts v genau, wenn der„Al ansteckt, dann ist imp bestimmt etwas zu raucht. „Zehn Strich steu Rudergänger den Be aufeinander zu. Ind der Wachoffizier zu! Bursche ist. Daß de ist in dieser Gegende zent Sicherheit anzun Wumm! Ein SMeeres. Vor dem Der Warnungsschuß. Stoppen Sie und Der da drüben hal Das deutsche mando macht sich kl Davits gefiert. Die 2 ausgerüstet. Man k vorhat. Sollte er wollen, dann bekomm geknallt", wie der Ob stisch sich auszudrück ruhig. Jetzt entern hoch, springen über d bewachen alle„Herzte an Deck antreten. Dummheiten gemach Schiffsbücher, Unterst bis unten, von vorn ein Grieche, verhi Kohle für Engle Dampfer muß daran Zeit, ihre Boote ausz verstauen und sichf Rande sei noch verm mandant später in amerikanischen Zeitur Behandlung durch die Sternhell ist die! funkelt es, als habe d steine angelegt und letzten Tage verstaut Unruh Wache als! könnte, daß irgendw wäre er doch derjeni trose ist nicht ehrgeiz Damals der Grieche der Ozean wie a bord— nichts, garn wetter, daß ist doch Augen, Lider für zu das Glas hoch, man ein Schiff. Und alles klar. Das fre Geschichte ist nicht sa braucht die Topplan Preu Sanssouci. Dez klirrte über der wie riesige eingese Park. Unaufhörlich und hängten, von weichweiße Mullge Schlosses. Die Pr unter dem weißen Mund und Augen In dem rosenhe auf der Nordseite! kleinen spitzen Sch klappten seine Stie dete er sich jähling Gestalt des Feldn gezwirbelter Bart Der König kreuzte den Rückenschößen winkel ein wenig. flamm in den Un dann ließ er den hinaufzucken: „Nein, mein Fi militärische Quali Kavallerie. Was betrifft. so stimmer en braucht mehr haben wir nicht ve ten Husaren des nügend Wucht in muß mehr schwere Kürassiers brauche Infanterie macht „Majestät halt Alte, aber der Ki „Unser lieber: gens neulich eine er das Weihnachts suchte. Dieser Be Geschenkidee. Ist ten nicht so einfa schenk zu machen. wir jedoch von de zurückkehrten, ent einen Bernsteinsch den. Euer Einfal er mir jetzt für meisterin, ein gar drechselt hat. Kr kein. Uns deucht. Mikrotilmarchiv der deutschsprachigen Presse.V. mer 357 30. Dezember 1940 Westfälische Tageszeitung Nummer 357 Junge rd im chste tekora im vimmen. Andsslsssenme noch der Kre. führt am ersten veranstaltungen epaar Baier im Dazu kommt auf zwischen je Club und Esse. chführung. Im ither auf einige r die Eishockenfest verpflichtet Mannschaft von ombination sein. ldorf wartet am en auf, die beide : Ilse und Erik rungen auf dem instaltung ist bei inie für Wehrcht, wobei eine sen Eintritt ermittag ein Eisinschaften geben, chaften der Düstschuh=Clubs im ehen. ien Hohlski aus Laufrille überweist. Vor der die während des fläche der Skier bremsend, ohne slatten Preßstoff das sich bereits zum Patent anine ie Voraussetzunllung der hohen Killionen gehen, sübungen durch e der Krieg von n der Förderung wendung großer bittet der RSRL Haushaltspläne cht zu vergessen. gegen arn Jahr 1941 einen ehrs vorgesehen. id gegen Ungarn daran gedacht, einen auf deutalso zwei Begegrauentennis, das Förderung erin den Kämpfen Jugoslawien ermpfe systematisch iner starken Verhsförderung auch dem BDM bejeder tatkräftig in Boro eines Seutsur.. dnb An Bord..., im Dezember(PK) „Ein ruhiger Tag heute“, murmelt der Maschinenmaat vor sich hin und prüft mit geübtem Auge die Druckanzeiger. Die Maschine läuft Kleine Fahrt. Warum soll sie auch unnötig beansprucht werden. Seit Wochen schon tummelt sich der Hilfskreuzer draußen irgendwo auf dem weiten Ozean und er wird noch lange nicht auf Heimatkurs gehen. Mehrere Dampfer mit Banngut sind bereits„abgetakelt“ worden und wenn es so weiter geht... In diese Ueberlegungen dröhnt plötzlich die Alarmhupe! „Backbord voraus eine Rauchwolke!“ Claus Larsen, der schon am Kohlenkai in Sydney schwarze Steine getrimmt hat und dem einmal in Murmansk fast die Ohren abgefroren waren, hat Augen wie ein Adler. An der Kimm macht er soeben die Rauchwolken aus. Sein Ruf von der Saling wirkt wie ein Stich in die Ruhe des Tages, pflanzt sich über die Brücke fort und ist im Nu durch Lautsprecher auf dem ganzen Schiff bekannt. Ueberall eilen die Männer auf ihre Stationen, lassen sich in den Niedergängen halb herunterfallen, halb heruntergleiten, springen flink und geschickt über Tampen und Tauwerk, verschwinden unter Deck, erscheinen an den Leitständen— ein scheinbar wirres Durcheinander. Aber in Wirklichkeit geht alles in Ordnung und kein Schritt oder Handgriff wird umsonst getan. Welchen Kurs fährt das gesichtete Schiff? Ist es ein Handelsdampfer oder ein Kriegsschiff? Wie großist der„Kahn“? Langsam wächst über dem Wasserspiegel eine Silhouette, zeichnen sich die Umrisse ab. Auf der Brücke steht der Kommandant mit einem Gesicht, das nichts, aber auch gar nichts verrät. Nur der Läufer weiß ganz genau, wenn der„Alte“ sich eine dicke schwarze Brasil ansteckt, dann ist immer etwas los und dann gibt es bestimmt etwas zu knacken. Und der Kommandant raucht. „Zehn Strich steuerbord! liegt an!“, wiederholt der Rudergänger den Befehl und beide Schiffe laufen fast aufeinander zu. Indessen versuchen der 1. Offizier und der Wachoffizier zu klarieren, welcher Nationalität der Bursche ist. Daß der Fremde Banngut an Bord hat, ist in dieser Gegend erfahrungsgemäß mit neunzig Prozent Sicherheit anzunehmen. Wumm! Ein Schuß verhallt in der Weite des Meeres. Vor dem Bug des Frachters spritzt es auf. Der Warnungsschuß. Stoppen Sie und benutzen Sie keine Funktelegraphie! Der da drüben hat verstanden. Das deutsche Prisenuntersuchungskommando macht sich klar. Schon wird das Boot über die Davits gefiert. Die Männer steigen ein, mit Waffen gut ausgerüstet. Man kann nie wissen, was der Gegner vorhat. Sollte er aber irgendetwas unternehmen wollen, dann bekommt er eine Breitseite„vor den Latz geknallt“, wie der Oberfeuerwerksmaat aus Berlin plastisch sich auszudrücken beliebt. Aber es bleibt alles ruhig. Jetzt entern die Männer über die Jakobsleiter hoch, springen über die Reling, besetzen die Brücke und bewachen alle„Herzteile“ an Bord. Die Besatzung muß an Deck antreten. Keiner darf fehlen, damit keine Dummheiten gemacht werden. Dann Durchsicht der Schiffsbücher, Untersuchung des Fahrzeuges von oben bis unten, von vorn bis achtern. Der Kommandant, ein Grieche, verhält sich korrekt. Der Frachter hat Kohle für England geladen. Also Banngut. Der Dampfer muß daran glauben. Aber die Besatzung hat Zeit, ihre Boote auszusetzen, lebenswichtiges Material zu verstauen und sich für alle Fälle vorzubereiten. Am Rande sei noch vermerkt, daß sich der griechische Kommandant später in einem Interview in einer südamerikanischen Zeitung sehr lobend über die anständige Behandlung durch die Deutschen aussprach. Sternhell ist die Nacht. Am Firmament glitzert und funkelt es, als habe der Himmel seine schönsten Schmucksteine angelegt und die schmutzige Wolkenwäsche der letzten Tage verstaut. Heute hat der Matrosengefreite Unruh Wache als Mastausguck. Wenn er jetzt melden könnte, daß irgendwo ein Schiff in Sicht sei. Dann wäre er doch derjenige, welcher... und welcher Matrose ist nicht ehrgeizig? Aber es ist wieder nichts los. Damals der Grieche, der lohnte sich. Doch seitdem ist der Ozean wie ausgestorben. Backbord, steuerbord— nichts, gar nichts. Rechts voraus— ja Donnerwetter, daß ist doch ein Schiffsschatten. Glas von den Augen, Lider für zwei Sekunden dicht machen, wieder das Glas hoch, man kann so klarer sehen. Jawoll ein Schiff. Und wieder Alarm. Und wieder alles klar. Das fremde Schiff fährt abgeblendet. Die Geschichte ist nicht sauber. Wer ein gutes Gewissen hat, braucht die Topplampe nicht zu löschen und wer seine Erlebnisbericht aus Uebersee Positionslichter löscht, will etwas verbergen. Wenn ein Schiff, ohne ein Fünkchen Licht an Bord, nachts passiert, so kann man nicht wissen, um was für ein Schiff es sich handelt. Der Kommandant muß unterstellen, daß es ein seindliches Schiff, also ein Kriegsschiff oder ein bewaffnetes Handelsschiff ist, bei dessen Bekämpfung das frühzeitige Eröffnen des Feuers kampfentscheidend ist. Schon gibt der Kommandant Befehl zum Feuer eröffnen. Bereits die ersten Schüsse liegen im Ziel. Flammen lecken über das Deck, schlängeln sich vorn und achtern wie feurige Vipern durch die Aufbauten, züngeln höher— da, eine Stichflamme schießt in den nächtlichen Himmel, fällt wieder zusammen. Der Tanker ist nur noch ein glühender Eisenkörper. Ein Bild, wie es imposanter und schauriger zugleich kaum sein kann. Ein Fanal des Krieges. Hilferuse vom Wasser her. Die weithin sichtbare Stichflamme könnte den Hilfskreuzer zu leicht verraten. Er muß hier fort. Die feindlichen Streitkräfte sind sowieso hinter ihm her. Aber trotzdem geben der Kommandant und die Besatzung einen neuen Beweis ihrer ritterlichen Haltung. Unter größter eigener Gefahr verharrt das Schiff am Standort und rettet fast alle Matrosen des Tankers. Sie haben das„Help! Help!“ nicht umsonst in die Nacht geschrien. Am anderen Morgen müssen die Gefangenen auf dem Achterdeck antreten. Indessen hat der Bordarzt die Verletzten in seine Obhut genommen. Doch der Tommy ist mißtrauisch. Er glaubt immer noch an die Barbareien, die man ihm von den Deutschen erzählt hat. Als alte Seeleute wissen sie auch, daß auf einem Schiff im gegebenen Falle Erschießungen achtern stattfinden. Jetzt glauben sie, ihre Lebensglocke hätte das letzte Mal geglast. „Our last trip“(„Unser letzter Gang“) meint der eine leise zum anderen und bereitet sich schon innerlich vor. Sie haben sich aber getäuscht. Espassiert nichts. Auch später nicht. In ihren Räumen können die Gefangenen sogar deutsch=englische Nachrichten hören und dürfen sich während des Tages einige Stunden frei an Deck bewegen, um frische Luft zu atmen. Das Leben an Bord ist hart. Wasser und Wellen, Wolken und Wogen, und immer das Gleiche. Nicht tagelang, nicht wochenlang, nein monatelang. So erfüllen die Männer hier draußen ihre Pflicht, tun sie ihren Dienst, umlauert von heimtückischen Gefahren. Schließlich schläft ja der Feind auch nicht. Und wenn dann der deutsche Wehrmachtbericht in seiner knappen Sprache in einem kurzen Satz sagt, daß soundsoviel tausend Tonnen durch einen Hilfskreuzer in Uebersee versenkt wurden, dann umschließt dieser Satz ein kaum vorstellbares Maß an Können, Härte, Disziplin, Soldatentum, Mannhaftigkeit und Entbehrungen. Darum muß das Leben an Bord in den ruhigen Stunden so vielseitig und abwechslungsreich wie möglich gestaltet werden. Viel Zeitvertreib und Freude bereitet zum Beispiel der Haisischsang Smutje Kuddel Wichmann muß für den Köder sorgen. Ein anständiger Fleischbrocken findet sich schon irgendwo. Für die Angelhaken sorgt der Schmied, Kamerad Eggers. Tampen und Leinen gibt es genug an Bord, um das„Haifischgerät Muster A“ zu vervollständigen. Die Angelei kann beginnen. Vorsichtig machen die sogenannten Pilotsische, kleine blaue Tierchen, den fetten Braten aus. Sie sind die Vorboten. Darauf erscheint der Herr Obergauner selbst. Stundenlang kreist er um die Beute, schießt vorn um den Bug des Schiffes, verschwindet für einige Minuten ganz, beschnüffelt schließlich das Fleisch, zieht noch einmal ab— bis er doch zuschnappt und ins Verderben beißt. Beim Aufheißen des freßwütigen Räubers darf von den Freiwachen natürlich niemand fehlen. Großes Hallo an Bord. Mit Aexten und ähnlichem freundlichen Handwerksgerät wird nun der Großfresser erledigt. Die Schwanzflosse nagelt der Angler selbst oder der Oberbootsmann mit einem„Jagdhieb ehrenhalber“ an den Mast. Keine Zeitungsfrau bringt morgens die neuesten Nachrichten, Kioske stehen auf dem Ozean auch nicht herum, Bekannte trifft man ebenso wenig. Mit der Außenwelt stehen die Männer nur durch Funk und Rundfunk in Verbindung. Und da sie nicht täglich Haifische fangen können, müssen sich die Kameraden halt nach anderen Beschäftigungen in der Freizeit umsehen. Hein Wichert, ein Hamburger Schauermann mit Händen wie ein Dachziegel, kann die zärtlichsten Lieder aus seiner Harmonika herauszaubern und wenn er Ein Funkbild aus Montevideo zeigt die schweren Beschädigungen des britischen Hilfskreuzers„Carnavon Castle“, die er in dem Gefecht mit dem deutschen Hilfskreuzer erlitt. (Scherl-.) dann abends so schön auf dem Schifferklavier spielt, sitzen die Kameraden an der Back oder stehen an der Reeling und singen die Lieder vom fernen Ozean, von Kap Horn, von der Heimat, die so weit, so weit... Mag zum Schluß das Tagebuch eines Kameraden sprechen, in dem mit einfacher Handschrift geschrieben steht:„... und bisher habe ich noch keinen unter uns gefunden, der nicht freundlich zu mir war. Wir sind keine Engel. Manchmal geht es reichlich rauh und beinahe böse zu. Doch wenn man jetzt wie ich, jeden einzelnen kennt und weiß, wie er es meint, muß ich wirklich sagen, daß wir alle doch ein wenig Wickingerblut in den Adern haben. Unser Alter ist ein Pfundskerl. Auf der Nase läßt er sich natürlich nicht herumtanzen und er hat schon recht, wenn er mal richtig dazwischenfunkt. Und wie er sind auch die anderen Vorgesetzten. Klagen können wir bestimmt Wert von insgesamt über 61000 Mark schwarzgeschlach263 Schweine schwarz geschlachtet Schwere Zuchthausstrafe für drei Volksschädlinge Schwerin, im Dezember. Das mecklenburgische Sondergericht verurteilte zwei Schlachtermeister und einen Fleischbeschauer zu 6½ Jahren Zuchthaus, 7 Ihren Ehrverlust und 10000 Mark Geldstrafe, bezw. 4 Jahren Zuchthaus, 5 Jahren Ehrverlust und 4100 Mark Geldstrafe und 2½ Jahren Gefängnis und 10000 Mark Geldstrafe. Alle drei Angeklagten haben außerdem einen Wertersatz von 50 000 Mark zu leisten. Der Hauptschuldige hat in der Zeit von August 1937 bis Mai 1940 nach seinen eigenen Angaben 263 Schweine, 22 Rinder, 30 Kälber und 6 Schafe mit einem nicht... Aber wenn wir wieder daheim sind, können wir mit Stolz sagen, daß auch wir mit unserem Hilfskreuzer unseren Teil zum Siege beigetragen haben. Leicht ist unser Kriegshandwerk wahrlich nicht, doch es ist trotz allem eine richtige Männersache...“ Und das ist es wirklich! Kriegsberichter Willi Gleichfeld. Sm ausstasteirfnF.. ,, Wührt Vom Heldentum der Besatzung eines kleinen Hilfsfahrzeuges der Kriegsmarine dnb Bei der Kriegsmarine, im Dez.(PK.) Im Dienste der Kriegsmarine, die heute eine Küstenstrecke von vielen tausend Kilometern zu bewachen hat, steht eine große Anzahl von kleinen Hilfsfahrzeugen, die von der Handelsmarine übernommen und mit der Kriegsflagge in Dienst gestellt worden sind. So klein diese Fahrzeuge auch sein mögen, so schwach ihre Bewaffnung auch sein mag, so sind sie doch„Kriegsschiffe“, genau wie unsere Schlachtschiffe von 35000 Tonnen. Jederzeit müssen sie darauf gefaßt sein, auf einen überlegenen Feind zu stoßen, und dann gilt es, sich mit unterlegenen Waffen zu bewähren. Jeder Soldat weiß, daß die Bewährung im aussichtslosen Kampf vielleicht die höchste Anforderung an ihn stellt. Einen solchen Kampf hatte in einer Oktobernacht ein kleines Hilfsfahrzeug unserer Sicherheitsstreitkräfte zu bestehen. Es ist, wie die am 18. Oktober herausgegebene amtliche Meldung besagte, im Kampf mit überlegenen Kräften nach tapferer Gegenwehr mit wehender Flagge untergegangen. Die britischen Zerstörer, die es überfallen hatten, hatten mit Artillerie und Maschinengewehren in der Tradition des„Cossak“= Verbrechens noch auf die im Wasser schwimmende Besatzung weitergeschossen. Daß die eingetretenen Verluste gering blieben, war nur darauf zurückzuführen, daß die britischen Zerstörer nach ihrer Heldentat schleunigst das Weite suchten, als sich andere deutsche Fahrzeuge näherten, von denen die Ueberlebenden gerettet werden konnten. Was hinter dieser kurzen Notiz an Kampfgeist und Heldentum steckt, enthüllt nun in seiner Nüchternheit ergreifende Bericht des Kapitänleutnants, der als Kommandant des Hilfsfahrzeugs als Letzter von seinem sinkenden Schiff ins Wasser sprang. Es war kurz nach Mitternacht. An Bord waren Fliegerwache und verstärkte Ausguckposten aufgezogen. Die gesamte Besatzung hatte Schwimmwesten angelegt und die Freiwache durfte sich nur angezogen auf die Kojen legen. Der Kommandant stand im Kartenhaus, als ihm der wachthabende Offizier vier Schiffe auf Gegenkurs an Backbord meldete. Er stürzte in die Brückennock und konnte mit dem Nachtglas trotz der Diesigkeit die verdächtigen Fahrzeuge als vier britische Zerstörer identifizieren.„Alarm! Alle Mann auf Gefechtsstationen, alle Mann an Deck!“ Schon drehten die feindlichen Fahrzeuge zum laufenden Gefecht, und aus etwa 2000 Meter Entfernung konzentrierten alle vier das Feuer ihrer Artillerie auf das kleine deutsche Hilfsschiff. Aus 32 Geschützen von 12 cm blitzten Feuerschlünde auf, 16 Flakgeschütze des Feindes von 4 cm unterstützten das Feuer seiner Hauptartillerie, und bald fegten bei der sich schnell verringernden Entfernung auch die feindlichen Maschinengewehrkugeln über das Deck des deutschen Schiffes. Eingedeckt von diesem Massenfeuer erhielt das Schiff auf kurze Entfernung Treffer auf Treffer. Schon stand das kleine Fahrzeug bis zu den achteren Winden unter Wasser. Da konnte es nur noch heißen: „Alle Mann außenbords!“. Die Rettungsboote wurden ins Wasser geworfen, und die Besatzung sprang nach, während der Kommandant in seine Kammer eilte, deren Außenseite durch einen Treffer aufgerissen war, und die durch Gewichte beschwerten Geheimsachen über Bord warf. Dann kletterte er am achteren Want hoch und, als er auf seinen Ruf, ob noch jemand an Bord sei, keine Antwort erhielt, sprang er ab, um vom Sog des Schiffes freizukommen. Als er wieder an die Wasseroberfläche kam, war das Schiff schon gesunken. Im letzten Augenblick hatte noch die Detonation eines feindlichen Torpedos Wrackstücke durch die Nacht gewirbelt. Drei Minuten waren seit dem ersten Aufblitzen der feindlichen Schüsse vergangen. Die Besatzung hatte sich, so berichtet der Kommandant, ohne jede Anleitung, die nach dem Ausfall des Wachoffiziers und einiger Unteroffiziere nicht mehr möglich war, in vorbildlicher Weise eingesetzt und bis zum Letzten das feindliche Feuer erwidert. Das taten sie, obwohl sie wußten, daß die paar Schüsse, die sie noch lösen konnten, den Ausgang des Gefechtes gegen die massierte Artillerie und die Torpedowaffe von vier großen Zerstörern nicht beeinflussen konnten. Und nun kam die zweite Bewährungsprobe. Jetzt schoß der Feind mit Artillerie und Maschinengewehren mitten in die Schiffbrüchigen hinein, die er mit den Kegeln seiner Scheinwerfer festhielt, während sie schwimmend die Flöße zu erreichen suchten. Schwer war unter diesen Umständen die gleichmäßige Verteilung auf die Flöße. So kam es, daß zu viele auf dasselbe Floß zuschwammen. Halb hingen sie, halb lagen sie darauf, als es kenterte. Da zeigte sich nun höchstes Verantwortungsgefühl des einzelnen, gepaart mit prachtvoller Kameradschaft. Jeder tat sein Bestes und half dem anderen. Man ließ die Verwundeten auf dem wiederaufgerichteten Floß, die anderen stießen wieder ab, wieder hinaus in die von feindlichen Kugeln aufgepeitschte See, bas sie ein anderes Rettungsfloß fanden. Noch einige Salven, dann verschwand der Feind. Er hatte wohl die Annäherung anderer deutscher Fahrzeuge bemerkt, und nun galt es für die Schiffbrüchigen, die Aufmerksamkeit der möglichen Retter auf sich zu lenken, wobei aber die Nähe des Feindes berücksichtigt werden mußte. Bis das letzte Rettungsfloß geborgen werden konnte, dauerte es aber in dieser finsteren und unwirtlichen Nacht noch viele Stunden. Eines von den Flößen lag infolge Ueberlastung tief unter Wasser. Die Leute konnten sich nur an den Rettungsschlaufen festhalten und mußten durch„Wassertreten" das Gewicht entlasten. Dabei lösten sie sich, um Kräfte zu sparen, nach einem schnell verabredeten Plan gegenseitig ab, und nach vier Stunden Schwimmens hörte der Kommandant, der an einem andern Floß hing, durch die Nacht die Töne des Liedes dringen von dem Seemann, den„das nicht erschüttern kann“. Beim Morgengrauen waren alle, die an den Rettungsflößen gehangen hatten, wieder an Bord deutscher Kriegsschiffe. Der Kommandant überprüfte die Zahl. Mancher fehlte. Wie dankbar waren sie alle, als beim Einlaufen in den Hafen zwei Meldungen übergeben wurden. Seenotflugzeuge hatten fünf Mann aus einem Schlauchboot gerettet, und an der Küste war ein Kutter gelandet, der kurz vor dem Sinken des Schiffes losgemacht worden war, aber nicht mehr besetzt werden konnte. Irgendwie hatte ihn das Schicksal freigetrieben vom Sog des Schiffes. Schwimmende Seeleute hatten ihn in der Nacht entdeckt und noch manchen Kameraden aus dem Wasser aufgesammelt. Nach stundenlangem Rudern in schwerer See hatten sie Land erreicht und waren von Infanteristen der Norwegen=Besatzung in treue Obhut genommen worden. So hatte die Kameradschaft dafür gesorgt, daß sich die Verluste dieser Nacht auf die direkten Opfer des feindlichen Massenfeuers beschränkten. Sie waren glücklicherweise sehr viel geringer, als der Kommandant und die zusammen mit ihm Geretteten zunächst befürchten mußten. Wenn das Lied vom braven Mann erklingt, sollen die Besatzungen unserer kleinen Hilfsschiffe nicht vergessen sein, die vom Nordkap bis zur spanischen Küste für Deutschland wachen. Kriegsberichter Ullrich Kurz. tet. Der mitangeklagte Schlächter kaufte das aus diesen Schwarzschlachtungen stammende Fleisch ohne Fleischmarken auf und setzte es dann in seinem Laden an die Kundschaft ab. Der Fleischbeschauer war durch Fleischgeschenke bestochen worden und hatte bei sämtlichen Schwarzschlachtungen die notwendigen Buchungen unterlassen und dadurch nicht nur eine Aufdeckung der verbrecherischen Machenschaften verhindert, sondern auch die Hinterziehung der Schlachtsteuer verschleiert. Allein in der Kriegszeit sind der Volksgemeinschaft durch die Angeklagten eine Fleischmenge entzogen worden, die ausreicht, um eine kleine mecklenburgische Stadt auf eine ganze Woche zu versorgen. Ein Skilift im Walsertal Augsburg, im Dezember. Im Kleinen Walsertal(Allgäu), das mit Oberstdorf durch eine Straße verbunden ist und zu den bekanntesten Wintersportplätzen Deutschlands zählt, ist ein Skilift in Betrieb genommen worden. Der Skilift wurde durch eine Leipziger Firma gebaut. Die Talstation befindet sich hinter Riezlern am Fuß der sogenannten„Kleinen Parsenn=Abfahrt". Der Skilift überwindet auf 1500 Meter Länge einen Höhenunterschied von 250 Metern. Die Bergfahrt dauert zehn Minuten, die Talfahrt auf Skiern ist wesentlich kürzer. In einer Stunde können 300 Personen zu Berg befördert werden. Die Anlage ist die zweite im Altreich nach Garmisch=Partenkirchen. Gesangverein im Schlafzimmer Prag, im Dezember. In dem Städtchen Skutsch heiratete dieser Tagee junges Paar, um dann abends mit dem letzten Zuge in den etwas abseits gelegenen Wohnort zu fahren. Es war kalt, Schnee fiel und der Wind pfiff. Die kalte Wohnung war sicher kein verlockendes Ziel. Um so größer war die Überraschung, als die Brautleute ihr Haus hellbeleuchtet fanden, die Zimmer gemütlich durchwärmt. Und im Schlafzimmer selbst standen 10 Männer des örtlichen Gesangvereins, der ein Begrüßungslied für die Neuvermählten anstimmte. Orkan über Marokko Genf. 28. Dezember. Ein gewaltiger Orkan hat in Marokko die Gegend von Men Ahmed heimgesucht. Zehn Eingeborene fanden den Tod, als durch den Sturm Gebäude einstürzten. Die Sachschäden sind sehr bedeutend. Mehrere hundert Bäume, die über einen Meter Umfang hatten, wurden vom Sturme entwurzelt. Tierblut=Pulver zur Bluttranssusion auf Menschen Stockholm, im Dezember. Im Physikalisch=chemischen Institut der Universität Upsala wurde schon seit längerer Zeit zum Gebrauch bei Bluttransfusionen Menschenblut zu Pulver getrocknet. Nunmehr ist eine Heilmittelfabrik in Helsingborg dazu übergegangen, aus einfachem Tierblut Pulver herzustellen. das bereits an Menschen in vielen Fällen bei Transfusionen erfolgreich angewandt worden ist. Preußfische Labdur* von Klaus Sanssouci. Dezember 1748! Ein harter Winter klirrte über der Mark. Die Blautannen standen wie riesige eingeschneite Schildwachen drunten im Park. Unaufhörlich rieselten die Flocken seit Tagen und hängten, von ihrem Anflug beschwingt, eine weichweiße Mullgardine vor die Fenstervortale des Schlosses. Die Putten am Gesims erstickten fast unter dem weißen Teppich und rissen vor Schreck Mund und Augen noch weiter auf. In dem rosenholzgetäfelten achteckigen Kabinett auf der Nordseite des Schlosses ging der König mit kleinen spitzen Schritten auf und nieder. Hart klappten seine Stiefel über das Parkett, dann wendete er sich jählings und blieb vor der derbbreiten Gestalt des Feldmarschalls stehen, dessen frischgezwirbelter Bart in sattem Schwarz erglänzte. Der König kreuzte die schmalen dünnen Hände über den Rückenschößen seines Rockes, schürzte die Augenwinkel ein wenig. als blendete ihn das Kerzengeflamm in den Uniformknöpfen des Feldmarschalls. dann ließ er den Blick plötzlich zu seinem Getreuen hinaufzucken: „Nein, mein Fürst, meine Hochachtung vor Dero militärische Qualitäten, aber Er unterschätzt die Kavallerie. Was die Grenadiers und Musketiers betrifft. so stimmen Eure Aspekte wohl. aber Preuken braucht mehr Reiter. Die Lehre von Mollwitz haben wir nicht vergessen. Fürst Leopold. Die leichten Husaren des Generals Ziethen haben nicht genügend Wucht in der Attacke.] Der Oberst Seydlitz muß mehr schwere Pallasche in der Schlacht haben. Kürassiers brauchen wir, Marschall. Die preußische Infanterie macht uns doch keiner nach!“ „Majestät halten zu Gnaden“. brummelte der Alte. aber der König unterbrach ihn lachend. „Unser lieber Dessauer hat seinem König übrigens neulich einen großen Gefallen erwiesen, als er das Weihnachtsgeschenk für seine Annaliese aussuchte. Dieser Bernsteinreif brachte uns auf eine Geschenkidee. Ist ja für einen ordentlichen Soldaten nicht so einfach, den Frauenzimmern ein Geschenk zu machen, das ihnen Pläsier bereitet. Als wir jedoch von der letzten Kampagne aus Dresden zurückkehrten, entdeckte ich da unter den Wachen einen Bernsteinschnitzer aus unseren Ostseeprovinden. Euer Einfall erinnerte mich an ihn, so daß er mir jetzt für die Campanini. unsere Ballettmeisterin, ein gar wundersam zierliches Kettlein gedrechselt hat. Kristallklarer honigfarbener Bernkein. Uns deucht, es sei der Eleganz der Südländerin zu beweisen, daß wir rauhen Preußen im Norden auch etwas von deliziösen Dingen verstehen. Der Seydlitz übrigens, der tolle Kerl. ritt hin, es ihr zu überbringen.“ „Sagten Eure Majestät nicht", warf der Fürst ein.„daß der Oberst von Seydlitz noch heute erwartet wird?" „Wir erwarten ihn jeden Augenblick zurück, dann können wir gemeinsam beraten. Fürst, doch jetzt muß ich mich ein Viertelstündchen dem Meister Bach widmen. Wir üben eine Gavotte seines Vaters.“ Der König schritt eilig durch die Galerie. Ein vergnügliches Lächeln kräuselte sein hageres Gesicht. Da wurde die Tür aufgerissen, und der Oberst von Seydlitz trat herein. In breiter„Hab=Acht!"=Stellung, den schneebedeckten Hut weit seitlich geschwenkt, wurzelt er auf dem blanken Parkett fest. „Nun. Oberst“ tritt der König auf ihn zu,„wie fand die Barberina unsere Dedikation?“, Erwartende Freude zuckt in des Königs Gesicht. Der Oberst aber steht stumm und ernst. „Ist dem Oberst von Seydlitz der Mund eingefroren? Weshalb schweigt er?" Der Stock des Königs pocht ungeduldig auch das Parkett. Einmal nur. Dann beginnt der Oberst:„Majestät, die Madame Barberina haben gelacht, und ob der König von Preußen so arm wären, daß er so billig Steinzeug verschenken mußte!" Auf Friedrichs Stirn steht eine steile Falte, senkrecht von der Nasenwurzel bis zum Rand der Perücke. Eine Minute schauen sich der König und sein Offizier in die Augen. Dann beginnt Friedrich langsam und ruhig: „Seydlitz, lasse er sich aus meiner Schatulle 100 Goldtaler auszahlen, reite er zur Barberina zurück. gebe ihr das Geld mit dem Bemerken, daß der König sie bis jetzt immer für eine Künstlerin gehalten hätte. Er aber. der Oberst von Seydlitz. nehme das Bernsteinkettlein an sich und schenke es Seiner Herzallerliebsten im Auftrage Seines Königs!“ So sprach Friedrich und wandte sich zum Musiksalon. Dort legte er den Stock auf die Polster des damastgrünen Sofaletts. und seine Finger griffen behutsam die Flöte aus dem Futteral. „Meister Emmanuel, die Gavotte!“ Silbern steigen die Triolen an den Seidentapeten emvor und streicheln mit leichten Flügeln die barocken Vitrinen und die zierlichen Arabesken des Deckengetäfels. Die steinernen Putten im Park lauschen auf. und Biche drückt sanft sein Hundenäschen gegen die Eisblumen der Fenstertüren. Der Reiteroberst von Seydlitz erschien an diesem Auend nicht mehr... Die Begründerin des deutschen Dramas Vor 180 Jahren starb Caroline Neuber— Ein abenteuerliches Leben und ein elender Tod Als an einem trüben Wintertag des Jahres 1760 sich im Friedhof von Laubegast bei Dresden das Grab über eine gewisse Friederike Caroline Neuber schloß, waren es nur wenige Trauergäste. die der 63jährigen Toten das letzte Geleit gaben. Sie wußten kaum von dem einzigen Ruhm dieser Frau, die dem deutschen Theaterwesen ihr ganzes Leben gewidmet und die deutsche Schauspielkunst aus den Hanswurstiaden einer verspielten Zeit in die Sphäre des ernstzunehmenden Könnens gehoben hatte. Die Neuberin, wie die Künstlerin kurz genannt wurde, war tot, sie war vergessen von aller Welt und arm wie eine Kirchenmaus gestorben. aber ihr geistiges Vermächtnis lebte und trug bis zum heutigen Tage seine reichen Früchte. Das Künstlerleben dieser Frau begann abenteuerlich genug. Als Tochter des Advokaten Weikenkorn in Reichenbach i. V. am 9. März 1697 geboren, war sie der fast unzähmbare Wildfang des Hauses, der sich nicht in die kleinbürgerliche Ordnung fügen wollte. Mit 20 Jahren floh sie aus der strengen väterlichen Obhut mit dem gleichaltrigen Studenten Johann Neuber in die lockende Welt. Friederike wurde von einer Wandertruppe aufgenommen, wo man ihr schauspielerisches Talent rasch entdeckte und sie bald zum Mittelpunkt der kleinen Künstlerschar machte. Im Jahre 1727 erward sie das kursächsische Privilegium und führte nun eine eigene Truppe an, die u. a. in Braunschweig. Leipzig. Dresden. Hamburg. Frankfurt am Main auftrat. Der äußere Mißerfolg ihrer Wanderfahrten durch Deutschland war dadurch begründet. weil sie es unternommen hatte, die Bühne von den Hanswurstspähen, die auch in die Haupt= und Staatsaktionen Eingang gefunden hatten, zu reinigen. Indem sie so die durch die lustige Person des Hauswursten immer wieder herbeigeführte Stimmungsbrechung beseitigte, schuf sie erst den Boden für das kommende deutsche Drama hohen Stils. dessen erste Vorläufer sie auf die Bretter gebracht hat. Allein ihre Zeit verstand diese revolutionäre Reform im Theaterwesen nicht, und obwohl die Neuberin als Darstellerin mit gutem natürlichen Talent alle Rollen von der Soubrette bis zur Heroine bewältigte, begegnete sie beim Publikum nur auf wenig Widerhall. Sie versuchte es 1740 mit Petersburg, aber auch dort schlug das Unternehmen fehl. Nach Leipzig zurückgekehrt, begann sie von neuem ihre Wanderfahrten, wieder mit geringem Erfolg. 1750 löste sie, enttäuscht von dem Unverstand ihrer Zeit, die Truppe auf. Spätere Bemühungen, ein Gastspiel in Wien. Bildung einer neuen Truppe, waren ebenfalls vergebens. Am 30. November 1760 starb sie in Laubegast bei Dresden in tiefstem Elend. Es mußte erst einige Zeit nach ihrem Tode vergehen, um die wahre Bedeutung der Persönlichkeit Friederike Neubers zu erkennen. 1776 wurde ihr ein Grabstein gesetzt, auf dem sie als Urheberin des guten Geschmacks auf der teutschen Bühne" bezeichnet wurde. 1852 wurde das Grab erneuert. Vor Jahresfrist ist es auf eine Anregung der Reichstheaterkammer zu einer würdigen Gedenkstätte umgestaltet worden: auf einer Bronzetafel liest man nach Namen und Lebensdaten det[Toten:„Das im Jahre 1852 von Mitgliedern der Hoftheater instandgesetzte Grab der Neuberin der„Urheberin des guten Geschmacks auf der teutschen Bühne“ wurde im Jahre 1939 von der Stadt Dresden, der Reichstheaterkammer, den Staatstheatern und ihren Künstlern, sowie Kunstfreunden zu einer Stätte des Gedenkens ausgestaltet.“ Kleine Kundschau Der Maler Felix Klipslein 60 Jahre all. Am 21. Dezemder vollendet der Maler und Graphiker Felix Klipstein sein 60. Lebensjahr. Klipstein wuchs in Gent und Antwerpen auf und kehrte dann in das hessische Laubach seiner väterlichen Familie zurück. Von den Flamen hatte er die ausladende Breite mitgebracht, die sich mit der deutschen Innigkeit verschmolz und nach Studienjahren in Karlsruhe und München, Frankreich und Spanien in eine beispielhafte„Mäßigkeit“ einmündete. Nach vier Jahren Weltkrieg und nach dem Zusammenbruch der Heimat flüchtet der Maler aus dem alten Stadtturm von Laubach in die noch größere Einsamkeit des Vogelsberges, wo seine Aquarelle, ZeichDie Geserwally als„Heilige Johanna“ Ileidemarie Hatheyer in den Münchener Kammerspielen Das Auftreten Heidemarie Hatheyers, die in dem Film„Geierwally" durch ihr eigenpersönlich geprägtes Spieltemperament auffiel, in der Titelrolle von Shaws„Heilige Johanna“ in den Münchener Kammerspielen wurde zu einem beglückenden theatralischen Erlebnis. Die geistvolle Skepsis der Dichtung wurde durch Heinz Dietrich Kenters Spielführung zugunsten der dramatisch von starken menschlichen Gefühlen getragenen Historie zurückgedrängt. Die Johanna von Heidemarie Hatheyer war fest in der ländlichen Erde verwurzelt. Sie besaß bäuerlichen Mutterwitz und eine Frische, die nur gelegentlich um einen Grad zu nachdrücklich unterstrichen war. Das Wunderbare und das Natürliche verschmolzen zu einer von jeder Dämonie befreiten Innigkeit, als sich die Schatten in ihr von tiefster seelischer Qual gesegnetes Antlitz eingruben und von einer Passion kündeten, die sich im Zeichen der Selbstaufopferung und ehingabe erfüllt. Werk und Aufführung fanden eine herzliche und ergriffene Aufnahme. Friedrich W. Herzos ossm nungen und Graphiken entstehen, die aus einer natürlichen Verbundenheit mit Landschaft, Wäldern und Tieren erwachsen sind. Goethe-Medaille für Pros. Dr. h. c. Mießner. Der Führer hat dem ordentlichen Professor em. Dr. Dr. h. c. Hermann Mießner in Hannover aus Anlaß der Vollendung seines 70. Lebensjahres in Würdigung seiner großen Verdienste um die tierärztliche Wissenschaft, insbesondere auf dem Gebiete der Tierseuchenbekämpfung, die Goethe=Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen. Kultureller Aufbau in Litzmannstadt. Mit der im November erfolgten Eröffnung der städtischen Musikschule in Litzmannstadt ist ein wichtiger Abschnitt im kulturellen Aufbau von Litzmannstadt abgeschlossen. Nachdem im Januar 1940 als erstes ständiges Theater des Warthegaues das Litzmannstädter Stadttheater eröffnet wurde, folgte am 1. September die Bildung des Städt. Sinsonieorchesters, das bereits mit einer Reihe von Sinfoniekonzerten an die Offentlichkeit getreten ist. Das Volksbüchereiwesen wurde völlig neu aufgebaut, so daß am 1. November der Buchausleihbetrieb eröffnet werden konnte. Das Kunstmuseum bringt demnächst die sehenswerte Ausstellung„Deutsche Kunst im Ostraum“. Curi Hampe Intendani des Theaters des Volkes in Dresden. Der bisherige Intendant des Stadttheatere Karlsbad, Curt Hampe, wurde von Oberbürgermeister Senator Dr. Nieland zum Intendanten des Theaters der Volkes berufen. MIFA Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse.V. 90. Dezember 1940 Westfälische Tageszeitung Nummer 357 Woesteien-Roed unnd Nachbangen. Ain Mönstedend Eichsfelder wanderten in alle Gaue Min Mönsterland, Du leeve Land, I nöm Di stellt min Heimatland. Du heß woll kinne breeden Ströme, Un grote Berge, wiede Seen, Du büß dat stille, fiene Land, Dot schlichte Land un doch so schön. Din Volk, et is Di annewassen Un deelt met Di de Eegenort; Sin Ruhm kann nümmermähr verblassen; Denn Aehr im Döfftigkätt et wahrt. Du Mönsterland, Du Land wor olle Geken So wuchtig dot to Himmel reeken, Wor'n flietig Volk sik giärn döt regen, Ik nöm Di stollt min egen! Karl Bansbers (Westmünsterländer Mundart.) Westfalen und Mitteldeutschland als Hauptziele— Eine Heimatpflege, die Vorbild sein kann Aufn.: Hdlsbusch, Münster Aus dem Kriegsschädenrecht Die kommenden Richtlinien für Nutzungsschäden Bis vor kurzem gab es im Kriegsschädenrecht keinerlei Bestimmungen für Nutzungsschäden, weder für solche, die Folge eines Sachschadens sind, noch für andere, nur auf dem Wege des Familienunterhalts, und zwar nur dann, wenn der Lebensunterhalt des Betroffenen nicht mehr gesichert war. In gewissem Umfange wurde vor einiger Zeit für die Entschädigung bei Fliegerschäden Abhilfe geschaffen. Alle übrigen Fälle der durch Feindeinwirkung oder Maßnahmen deutscher und feindlicher Stellen entstandenen Schäden blieben ungeregelt. Die neue Kriegsschädenverordnung befaßt sich nun auch mit dem Nutzungsschaden und bestimmt, daß für Nutzungsschäden eine angemessene Entschädigung nach Richtlinien gewährt werden kann, die der Reichsinnenminister im Einvernehmen mit den sonst beteiligten Reichsministern erläßt. Die Kriegsschädenverordnung schafft damit noch keinen Rechtsanspruch auf Erstattung des Nutzungsschadens. Sie bringt nur eine Ermächtigung an den Reichsinnenminister. Die Tendenzen, nach denen bei der künftigen Regelung zu rechnen ist, lassen sich erkennen aus einem Aufsatz, den der Sachbearbeiter des Reichsinnenministeriums. Oberverwaltungsgerichtsrat Dr. Danckelmann, in der„Deutschen Verwaltung“ veröffentlicht.„.6r Eit ua 4. Die Regelung der Nutzungsschäden wird sich danach nur auf solche Schäden beziehen dürfen, die unmittelbare und nächste Folge bestimmter tyvischer Kriegsereignisse sind und darin bestehen, daß die Nutzung einer Sache oder Sachgesamtheit dem Geschädigten für eine gewisse Zeit unmöglich gemacht wird. In diesen Fällen wird eine angemessene Entschädigung für die Mehraufwendungen gewährt werden müssen, die durch den Schaden entstanden sind. Sie wird alle Aufwendungen ersetzen müssen, die ein ordentlicher Hausvater, Kaufmann usw. als zweckentsprechend ansehen würde, wenn er die Aufwendungen aus eigener Tasche zu bestreiten hätte. Einnahmeausfälle werden nur insoweit ersetzt werden können, als sie wirklich durch den Schadensfall verursacht worden sind. Eine Ersatzleistung für den sogenannten„entgangenen Gewinn“ kommt dabei nicht in Frage. Die Nutzungsentschädigung muß so festgesetzt werden, daß dem Geschädigten eine einigermaßen angemessene Rente aus seinem Kapital zugutekommt. Die Rente wird in der Form einer Verzinsung des Betrages zu gewähren sein, der als Sachschaden ermittelt worden ist. wobei der Zinssatz in der Regel nicht über 3½ Prozent gehen dürfte. Eine besondere Regelung wird erforderlich sein für die Fälle, in denen nur einige Sachen oder Sachteile zerstört und beschädigt, aber infolge dieses Schadens erheblich mehr Sachen unbenutzbar geworden sind. Bei allen Sachen, die wirtschaftlich nicht genutzt werden können. z. B. bei Kunstwerken, wird die Verzinsung wegfallen mülsen.„ 9 a# Schließlich wird die Entschädigung immer nur auf begrenzte Zeit gewährt werden können, da nach Ablauf einer gewissen Zeit eine Umstellung auf die neuen Verhältnisse verlangt werden muß. Ob für die Unmöglichkeit der Nutzung der eigenen Arbeitskraft Ersatz zu leisten ist, mag zweifelhaft sein. Keinesfalls wird dieser Ersatz 90 Prozent des bisberigen Arbeitseinkommens übersteigen dürfen. und er wird kaum länger als für einen Monat gewährt werden können. Die Lohnausfälle der Arbeiter werden aus der Regelung für Nutzungsschaden überhaupt ausfallen. soweit hier schon vom Reichsarbeitsminister den Arbeitern bei Beschädigung von Betrieben durch Luftangriffe für zwei Wochen 90 Prozent des Arbeitslohnes garantiert sind. oder Gehalt gegeben werden. Der Minister hatte jedoch. um das Werksparen anzuregen, zugelassen, daß der Unternehmer zu den Zinsen der vom Gefolgschaftsmitglied ersparten Beträge Prämien gewähren kann. Diese Prämien dürfen aber nur so bemessen sein, daß die Gesamtverzinsung. also Zinsen und Prämie, der Einlogen jährlich im Durchschnitt nicht mehr als 6 v. H. des ersparten Betrages ausmacht. Der Deutsche Sparkassen= und Giroverband hat den Minister nun darauf aufmerksam gemacht, daß das Werksparen sehr gefördert würde, wenn es den Unternehmern erlaubt wäre, einen Teil der genehmigungsfreien Prämien schon bei Beginn der Sparaktion in der Weise auszuschütten, daß den Gefolgschaftsmitgliedern ein Sparbuch mit einer Einlage von 1 Mark geschenkt wird. In Ergänzung seiner bisherigen Vorschriften hat der Reichsarbeitsminister daher bestimmt, daß eine derartige Ausschüttung zulässig ist, wenn die Einlage nicht mehr als 1 Mark beträgt und auf die späterhin gewährten Sparprämien angerechnet wird. Gelsenkirchen. In der Wohnung eines Einwohners der Adolf=Hitler=Straße entstand ein Zimmerbrand Hierbei wurde der fünfjährige Sohn im Gesicht erheblich verletzt, während die zweijährige Tochter schwere Brandwunden am Körper und im Gesicht erlitt. Bei dem Kind besteht Lebensgefahr. Beide Kinder wurden in das Krankenhaus eingeliefert. Die Feuerlöschpolizei konnte den Brand bald löschen. Aus Shorts werden Kniehosen Spinnstoffwirtschaft schafft deutsche Fachausdrücke Daß wir tagtäglich Fremdworte in unserer Umgangssprache anwenden, fällt schon gar nicht mehr auf. Ab und zu erfolgt ein Hinweis darauf, daß es viele vermeidbare Fremdworte gibt, aber es klingt doch so interessant, beim Einkauf und in der Unterhaltung statt weinrot bordeaux zu sagen oder statt grün vert sapin. Der Werberat der deutschen Wirtschaft hat bei diesen Farbbezeichnungen mit der Verdeutschung begonnen, die Spinnstoffwirtschaft nimmt in Zusammenorbeit mit dem Amt für Berufserziehung und Betriebsführumg der DAß diesen Gedanken auf. Bei der Nachwuchserziehung zu beachlen Die Bereinigung der Fachsprache wird sich am ehesten durchsetzen, wenn man bei der Jugend im Betriebe mit diesen Bestrebungen beginnt. Sie lernt dann gleich mit diesen Begriffen umgehen, während die ölteren Männer und Frauen an die fremdsprachlichen Berufsbezeichnungen so gewöhnt sind, daß ein Umstellen schwer föllt. In der Spinnstoffwirtschaft— der deutsche Ausdruck für die Textilindustrie— herrschen noch eine ganze Reihe von Fremdworten vor, 127 weist allein die Forbbezeichnungstabelle auf. Wir alle reden von beige und bleu, eyclome und cornichon. Es läßt sich auch mit dandsarben, blau, dunkelrot und dunkelgrün auskommen. Technik begann mit der Vereinigung genwärtigen Krieges. Wenn auch die Berücksichtigung dieser Kriegszeiten beeits seit längerem dem Grundsatz nach festgelegt ist, so sehlt es bisher noch an genaueren Bestimmungen. Der Ausschuß hält als Grundlage für den Kriegssteigerungsbetrag den letzten vor dem Krieg entrichteten Beitrag für angemessen. 6A=Obergruppenführer Schramme zum Hauptmann befördert Wie wir erfahren, ist der Führer der SA=Gruppe Westfalen, SA=Obergruppenführer Schramme,, zum Hauptmann befördert worden. Reichsarbeitsminister fördert das Werksparen Sparbuch mit Grundeinlage kein Versleßz gegen Lohnsiop Der Reichsarbeitsminister hatte vor einiger Zeit bestimmt, daß Einlagen des Unternehmers zugunsten des Gefolgschaftsmitgliedes bei einer Sparkasse oder Bank nicht mit den Vorschriften über den allgemeinen Lohnstop vereinbart sind, wenn sie zusätzlich zum Lohn Berlin ist die größte Gemeinde des Eichsfeldes — eine Feststellung, die für die Berliner ungewöhnlich klingen mag. nicht aber für die Einwohner des Eichsfeldes, die wegen ihrer Wanderung in alle deutschen Gaue, ja in alle Welt, weitbin bekannt sind. In anderen Landschaften spricht man wobl gern vom„armen“ Eichsfeld: und diese Meinung ist richtig, wenn der kärgliche Boden dieses Landstriches südwestlich des Harzes auf der Grensscheide zwischen dem Hannoverland und Thüringen gemeint ist. Diese Kärglichkeit der Aecker ist ja der Grund, daß so viele Eichsfelder abwandern mußten, um ihr Brot zu erwerben; zumal sich dort auch keine nennenswerte Industrie gebildet hat und die landschaftlichen Schönheiten und Besonderbeiten von Duderstadt, Heiligenstadt und Dingelstädt und der kleineren eichsfeldischen Orte den Fremdenverkehr bisber noch wenig in diese vielfach vergessene Ecke unseres Vaterlandes gelockt haben. So kommt es, daß die Männer des Eichsfeldes seit vielen Jahrzehnten ihr Brot in der Fremde suchten. Sie waren Handelsleute und Musikanten: der Handelsmann mit dem Schiebkarren oder mit dem„Reff“ auf dem Rücken war lange weitbin bekannt. und bis vor kurzem gab es ausgesprochene Musikantendörfer auf dem Eichsfelde. Seit mehr als einem Jahrhundert verdingen sich die Eichsfelder zudem als landwirtschaftliche Saisonarbeiter. als Ziegelei= und Bauarbeiter und sind ob ihres Fleißes überall gern gesehen. Es konnte nicht ausbleiben, daß viele von ibnen auch in anderen Landschaften seßhaft wurden. Für den, der das Eichsfeld und die Eichsfelder nur wenig kennt, ist es freilich überraschend, zu sehen, daß diese seit Generationen aus Zwang und Neigung so wanderlustigen Menschen an ihrer alten Heimat hängen wie nur wenige sonst. Mögen sie sich an ihrem neuen Wohnsitz auch wirklich eingelebt und dort eine zweite Heimat gefunden haben — sie halten doch mit einer rührenden Treue an ihren alten beimischen Sitten und Gebräuchen fest. Auch der Zusammenhalt zwischen den Eichsfeldern in der Fremde ist ungemein stark und führt wieder zur verstärkten Pflege der angestammten Art. Es ist deshalb nicht verwunderlich, daß die Eichsfelder sich viel mehr als die anderen Zugewanderten zu landsmannschaftlichen Vereinen verbunden haben. Die der RS=Gemeinschaft„Kraft durch Freude“ eingegliederten, unter der Leitung von Josef Hillmann(Münster) stehenden Landsmannschaften der Eichsfelder zählen heute nicht weniger als 63 einzelne Vereine(sämtlich außerhalb des Eichsfeldes) mit etwa 3500 Mitgliedern. Sie verteilen sich auf nahezu alle Gaue. wenn auch entsprechend der eichsfeldischen Wanderung einige Gebiete besonders stark erfaßt worden Niedersachsen ist seit jeher solch ein henorzugGewiß sind die Mitgliederzahlen dieser Landsmannschaften nicht übermäßig groß, aber diese Vereinigungen sind ja auch nur die Zellen eichsfeldischer Heimatpflege, die weit über diesen Kreis hinaus wirken. Regelmäßige Vertragsveranstaltungen und gesellige Abende, Familien= und Kinderfeste— bei denen allgemein das vertrauliche Du erklingt— dienen dazu, die Erinnerung an die alte Heimat wachzuhalten, das beimische Brauchtum zu pflegen und die Verbindung zwischen den Landsleuten draußen noch fester zu knüpfen. Höhepunkte dieser vorbildlichen beimatpflegerischen Arbeit sind die„Eichsfelder Tage“, die alle paar Jahre auf dem Eichsfelde oder in jenen Städten anderer Gaue abgehalten werden, wo besonders viel Eichsfelder wohnen. Die ersten Veranstaltungen dieser Art waren 1908 in Essen und 1911 in Dortmund. Weitere Bundestage der Eichsfelder folgten 1913 in Heiligenstadt. nach langer durch den Weltkrieg erzwungener Pause 1922 in Dortmund. 1924 wieder in Heiligenstadt. 1926 in Gelsenkirchen. 1927 in Duderstadt in Verbindung mit einer Tausendjahrfeier dieser Stadt. 1933 in Leinefelde und 1939 in Dingelstädt. Der Düsseldorfer Bundestag der Eichsfelder Landsmannschaften im November 1940 war naturgemäß nur eine schlichte Arbeitstagung: und die Heimattagung 1941 soll wieder in Duderstadt stattfinden. Daß auch im Kriege diese aufbauende Arbeit nicht abreißt, beweist u. a. die Tatsache, daß demnächst die Gründung weiterer Landsmannschaften z. B. in Oberhausen, Wupvertal und Herford erfolgen wird. Sc. Kinder bei einem Zimmerbrand schwer verletzt Vom Zuge ein Bein abgefahren Herford. Auf dem hiesigen Reichsbahnhof geriet ein gewisser B. aus Herringbausen unter den fahrenden Zug. Ihm wurde ein Bein abgefahren: der Verletzung ist er bald darauf im Krankenhaus erlegen. Von der Schneerutschbahn unter einen Lastwagen Svenge. Das fünfjährige Töchterchen des Zigarrenarbeiters Heinrich Griese sauste von der Schneerutschbahn unter einen vorbeifahrenden Lastkraftwagen, wurde überfahren und erlag am folgenden Tage den dadurch erlittenen schweren Verletzungen. Von einem Reiler angegriffen Adenau. Die letzten Tage boten im Gebiet der Hocheifel eine günstige Möglichkeit zur Abhaltung von Treibjagden auf Schwarzwild. Bei einem solchen Jagen kam es im Revier der Gemeindejagd Adenau zu einem aufregenden Vorfall. Im Distrikt„Dreiser Köpfchen“ waren Sauen eingekreist. Einer der Treiber wurde plötzlich von einem schweren Keiler angegrifsen. Das Tier ging auf den Mann zu, der sich mit seinem Knüppel zur Wehr setzte, aber dennoch schwer verletzt wurde. Glücklicherweise eilte bald einer der Schützen herbei, der den Schwarzkittel durch einen wohlgezielten Schuß zur Strecke brachte. Es handelte sich bei dem Tier um einen sogenannten Einzelgänger, der aufgebrochen ein Gewicht von 250 Pfund hatte. sind., Niedersachsen ist seit jeber solch ein bevorzugtes Ziel der Eichsfelder gewesen. Ebenso gibt es viele Eichsfelder in Thüringen und den Nachbargebieten. Besonders groß ist aber der Anteil eichsfeldischen Stammestums im Rheinland und in Westfalen, so daß alle Großstädte dieses Gebietes auch Sitze eichsfeldischer Landsmannschaften sind, sei es nun Bochum oder Bottrov, Dortmund. Duisburg oder Düsseldorf. Köln. Essen. Gelsenkirchen. Gladbeck oder Hagen, Hamm, Hamborn oder Münster. ARNU SCHKÖDER AN der vor oireie! 10 JAHRE Gausbesisalen=Koicl Punsch oder Rotwein! Festliche Getränke aus Tee und Süßmost zum Silvesterabend Wieder einmal steht der Silvesterabend vor der Tür. und jeder gute Familienvater freut sich schon lange auf die frohen und heiteren Stunden des letzten Abends im alten Jahre im Kreise seiner Familie. Die Hausfrau aber überlegt seit Tagen, was für ein Getränk sie an diesem Abend auf den Tisch bringen soll; denn gerade am Silvesterabend soll doch etwas Besonderes, und zwar nicht nur Alkoholisches, die Gläser füllen. Darum einige Ratschläge. Es sollen Festgetränke mit Tee und Süßmost hergestellt werden, und alle diejenigen, die solche alkoholfreien Getränke noch nicht kennen, werden erstaunt und erfreut sein, wie ausgezeichnet sie schmecken. Man braucht nicht einmal schwarzen Tee dazu, es geht genau so gut mit einem Fruchttee, zum Beispiel aus Brombeer oder Himbeerblättern, Apfelschalen, Hagebutten usw. Manche Hausfrau wird sicher für Vorrat gesorgt und irgend etwas getrocknet haben. Gibt sie nun noch etwas Fruchtsaft oder Süßmost, den sie vielleicht auch selbst hergestelli hat, zu solch einem Tee, dann erhält sie ein ganz vorzügliches Getränk. Es folgen nun einige Rezepte. Für recht kalte Tage ist besonders ein Glühwein zu empfehlen. Glühwein: Zwei Flaschen Kirschmost, Trauben=, Johannisbeer= oder Brombeersaft. ½ Liter Wasser, Starke Iunahme des Raudwildes in der Hocheisel Adenau, Wie bei den letzten Jagden festgestell! wurde, hat sich das Raubwild, insbesondere der Fuchs. in der Hocheifel gegenüber den vergangenen Jahren außerordentlich stark entwickelt. Die Klage der Landwirte über Räubereien dieser Tiere werden dafür immer zahlreicher. In Jägerkreisen führt man das starke Auftreten der Füchse darauf zurück, daß diese im Gegensatz zu dem übrigen Wild im vergangenen Winter einen reich gedeckten Tisch hatten. Durch den langanhaltenden Frost fanden Hasen und Rehe im vorigen Winter keine Asung mehr. und Gewürzen aufgekocht, dann gibt man den Most hinzu und, läßt es bis zum Kochen kommen. Sehr gut sind auch die Tee= oder Fruchtpunsche, die man aus den verschiedensten Tees oder Fruchtsäften herstellen kann. Man kann sich nicht auf einen Saft oder Tee festlegen, die Hausfrau muß sich eben immer wieder umstellen und gerade das anwenden und verbrauchen, was sie vorrätig hat. Die Zubereitung dieser Art Getränke ist immer dieselbe. Man mischt etwa 1½ Liter Tee mit ungefähr ebensoviel Fruchtsaft, gibt einige Zitronenscheiben. Zucker und evtl. Zimt dazu, läßt alles kurz bis ans Kochen kommen und füllt den fertigen Punsch in vorgewärmte Gläser. Nun noch ein Rezept für Kalte Ente: Eine Flasche Apfel= oder Traubensaft, zwei Flaschen Rhabarbersaft(oder ein anderer herder Süßmost) Saft von ein bis zwei Zitronen, Zitronenschale, Zucker nach Geschmack. Man gibt alle Zutaten zusammen und läßt sie ½ bis 1 Stunde ziehen, dann fülli man mit 2 bis 3 Flaschen Sprudel auf. Auf dieselbe Art kann man auch Bowlen herstellen, man muß dann nur vorher Früchte dazu einzuckern oder eingemachte Früchte nehmen. Die Hausfrauen haben nun eine kleine Auswahl für Zucker nach Belieben, Schale und Saft einer halben Festgetränke und werden ihre Freude haben, wie gerne Zitrone, etwas Zimt. Das Wasser wird mit Zucker diese Getränke ohne Alkohol getrunken werden. Vatermörder zum Tode verurteilt Dortmund, 29. Das Sondergericht verurteilte am Sonnabend den 19jährigen Günter Betgenhäuser wegen Vatermordes gemäß dem Antrag des Staatsanwalts zum Tode und dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte. Betgenhäuser, ein arbeitsscheuer Mensch, hatte am 22. Dezember, wie wir schon in unserer Ausgabe vom Schnelle und gerechte Sühne Dezemder. Sonnabend, dem 28. Dezember, berichteten, mitten in Den ersten Schritt zur Einführung deutscher Aus= mmmmmm. es bans e be eite ie escete fortgesetzt. Die Werbung sollte deutsch sein und sich ausschließlich der deutschen Sprache bedienen. Nun werden diese Arbeiten in der Spinnstoffindustrie fortgesetzt.: In der Lehrmittelzentrale wird soeben eine Verdeutschungsliste fremdsprachlicher Bezeichnungen in der Spienstgsthndpite, bestg peushersg, de doup sost.9 Prout-Pgikerihn, der, Hargz=poer Jelung Gongong, ihr weniastens 20 Dinar(. den Uebungsleitern und Verufserzieher dienen soll. Fvenski Posti“. In dem Dorfe Barita, unweit Sarajewo, ihr wenigstens 20 Dinar(= zlebt der Bauer Nikolaus Timotijewtsch mit seiner der Nacht seinen 57 Jahre alten Vater, während dieser schlief, mit einer sogenannten Rabitzschere erschlagen. Nach der Tat entwendete er die Ersparnisse seines Vaters in Höhe von etwa 300 Mark und verjubelte das Geld in leichtsinniger Gesellschaft. Wie die aufnahme ergab, lebte Beigenhäuser mit seinem Vater wegen eines Gelddiebstahls in Unfrieden, und da er Weiterungen seines schlechten Verhaltens wegen fürch#ete, verübte er die ruchlose Tat. Ein unmenschlicher Vater Erschüternde Verhältnisse bei dboonschen Bauermn ent: der den unmenschlichen Mann gebeten Zent Pang hath der bept m. Miliade,, auf seren Posis der Narte ins vn ver g de Hore, Paxz, Iritungz Gargalo. in Spitel vu Brngev. Nlx 1. Reschemart) zu geben, gichschen Leitern eingeißzt wor. Diese Hemnen warden Wagenmeister vom-Zug gelötel Mülheim-Ruhr. Am ersten Weihnachtstage ist der im Bahnhof Mülheim=Ruhr bedienstet gewesene 63 Jahre alte Wagenmeister Heinrich D. in Ausübung seines Dienstes von einem Schnellzug angefahren worEden. D. war sofort tot. Kind in heißer Seifenlauge verbrüht Fürstenberg. Dem hiesigen Krankenhause wurde Aus Shoris werden Kniehosen Sippe zusammen. Er gehört zu den reichsten Leuten In den Warenbezeichnungen und Fachausdrücken: Dorfes, und trotzdem schlafen 27 Menschen, Männer, Bitte abgeschlagen. nd zunächst einmal 60 Ausdrücke verdeutscht worden. Frauen uind Kinder, in einem einzigen großen Raum anwalt wegen dieses unglaublichen Verhaltens, kird zunächst einmal 60 Ausdrücke verdeutscht worden. Frauen und Kinder, in einem einzigen großen Raum anwalt wegen dieses ungle Wir werden also in Zukunft nicht mehr Shorts ver=Sheisammen. Der Bezirksarzt Dr. Ljuda Todorowitz stelle übrigens bei seinen Mitbürgern nicht einmal besonderen langen, sondern nach Kniehosen fragen. Die feschen auf einer seiner Inspektionsfahrten fest, daß eines der Unwillen auslöste, zu verantworten haben. Breeches werden in Stiefelhosen verwandelt, der Knicker= Kinder des Bauern an Diphterie erkrankt damit sie den Autobus nach Sarajewo bezahlen und von römischen Marmorarbeitern für den Schmuck von zdag Pflegekind des in Bleiwäsche wohnenden Schubselbst das Kind hinbringen könne, habe er ihr auch diese Bibliotheken und Gärten nachgebildet. Ihre schwärz- 5machermeisters Franz Scholand zugeführt, das einen ebbe bng b bu in Ver un de var dem Sau, üche Parzung Iihen von dem shwarzen Sclamnm dr SZüßel beiter Seisenlauge auf sch gerisen und sa g stune das umierseschen Strömungen her, der von Zeit zu Jeltzhadurch schwere Verbrübungen zugezagen datte war. Er ordfortgeführi und dadurch die antiken Plastiken zutage 9e= 32, Stunden nach der Einlieferung erlag das Kind fördert werden. Die vielfachen Funde an ein und der=iden furchtbaren Verletzungen. selben Stelle erklärt man mit dem Untergang eines: Schiffes des Kardinals von Este, das Kunstwerke von Skistos drang durche Ause ins Gebirn üren. Der hier zu Besuch bei den Eltern weinde 18jährige Sohn des Bürgermeisters Strothe Meerhof machte eine Fahrt auf Skiern von seiHeimatorte nach Oesdorf. An einem Hange ster Ss hsenne eel eicet d. in. W hen sah be a. in ltunschn ag u p, M e e ie beheche e de ge e sepasdten dir beicz Dnge wit ie die uin Suo, Mchtagschr Ruhng in Naumnes Jusanrstanm glengen genommen, dr hn lünger ale mutz man bedenken, daß Ritolawo, Tiagt; Am 31. Oktoder fischten in der Nähe vog Raoenna zehn Monate„seszihiell. Erst als einmal der Sianm Venich enigr punden Stick Grade uud sund außerdem noch eine Menge Rentenversücherung Der Ausschuß für Sozialversicherung der Akodemie Ay Deutsches Recht deendete in seiner letzten Sitzung die Arbeiten an einem Gutochton über die Sozialversicherung der Hondelsvertreter. Noch den Vorschlögen soll diesem Berufsstand durch weitgehende Einbeziehung in die Sozialversicherung die dieher entdehrte Sicherung daß Rikolaus Timoti: Am 31. Oktober fischten in der Nähe von Ravenna zehn Monate festhielt. Erst als einma k= und Kleinvieh besitzt Fischer einen schweren Steintopf mit ihren Retzen aus einen großen Jagozug unternahm, der ihn in die Nähe: Geld zu Hause liegen dem Meer. Es handelt sich um die Kopie eines wert= von dewohnten seine Frau, doß sie dier volen Kunstwerkes. Vereits dreimal vor diesem Fang guttommen und schließzlich gecz,„ zchloleg Geieren! „sieht habe, die hatten Schifferleute an dieser Stelle alte Kunstwerke an Abentenern und unsäglichen Srcapazen nach Lims zu WWie Deimat des in bergengrnen Beiegsjahre nurch iher Deltung und chrrn Optertim bewicten, bat lie bisten großen Einloges ihrer Döhne würdig u. 36 uh eberzeugt detz üe auch im kommenden Kriegswinterhilkswerk 1940/41 Der Deicht zm wird. un in undtrrm Dehe aes Bewußtlein der unlüsbaren Lozielen Gomumichaft snc meiter zu Därhen. #: dee Aotrel des Sbhrens sum 2 Uerge endenn — segt in eingelner Veriege. Seumgeichtttehel! Sezugspreis: Ausgade A.10 anscht. 24o bis 25 Np.(im Durd wöchentl. morgens. Anzeigen:1 Srfüllungsort Mönster v. A. Len MLMM 823 us zu 55 Gr. 1519099 AMTLICH D. Shrgung Der Fü Des Füh Von Major a. Das ungeheure Gescheh sich am sinnfälligsten in Kriegslage zu Beginn un Damals, nach der völligen im Westen drohend nochd waltigen Millionenheeren. nehmbar geschilderten Fes zur Verteidigung wie als das Rhein= und Ruhrgebi deutschen Volkes. Das T zwinglicher Machtstellung Bann, die Mehrzahl der mehr oder weniger offer wagte wenigstens nicht,e tung einzunehmen. Von E her drohte der Feind mit wirtschaftlicher Einkreisun versorgung lähmen, seine aufs äußerste beschränken Festlandsstreitkräfte zu te kraft gegen Westen zu offenen und heimlichen F moralisch von Italien ge nach allen Seiten zum K. bei allem berechtigten Ve währte politische und milit Spannung geloden war. Und heute? Nied Siegeszuge sind alle Ver Skandinaviens, der Nie Krieg umfassend nach De sprengt ist der mächtige fest in deutscher Hand si Niederlande, Belgien, L# Teil Frankreichs einschlief Atlantischen Küste bis zu den gemacht sind Englan geint und befreit von d der gesamte Südosten E Politik der Achse. Engl Europa, sast von jegl lande abgeschlossen. Auch durch Deutschlands Seegehemmt, wird seine Ver bedrohlicher. Sein Verb Mittelmeer, wird in stei Luft= und Seestreitkräfte hat es verloren, in Ag Griechenland hat es zu Luft gegen Italiens Ar Entscheidende: Endlich e allein und dicht vo strategisch von Süden. Of See= und Luftstreitkräftei geschützen in seinem wich mehr sicher, Tag für Tag mürbenden Angriffen de waffe ausgesetzt, kämpft in seiner Geschichte den nun schon zum zweiten deutschen Volke zugedacht in drei Jahrhunderten zu Jahreswechsel anscheinen! schütterlich, erzittert heu den gewaltigen Schläge Großdeutschen Reiches. der Jahreswende Ein so entscheidender hältnisse binnen eines Gründe haben als etw Führung oder die größ die überlegene Bewaffni scher Seite. Gewiß, da feindlichen Heeren in jel zeigt, die junge deutsche kräfte seiner Feinde an 2 und Einsatzbereitschaft: und die deutsche Krieg sehr stark unterlegen, 5 und Handelsflotte durch und überlegene Taktik bracht. Aber die Überle tums über alle seine Fe in fast allen Kriegen imn hat die deutsche Geschicht wie im vergangenen I zehabt. Nein, die tradi schen Wehrmacht allein als die stärksten Festung deutschen Angriffe zusar als deutsche Panzerdivi haltene Stellungen ime gemeinsam mit anderen der Luftwaffe gewaltige Hunderte von Kilomete Rückzugsmöglichkeit abso zur Kapitulation zwanNein, die Kräfte, schufen und ihr den ei Kampfgeist verliehen, Tagen wie altes Gemäi hon jetzt, mitten im K stslt zum Ausbau ein Fangen, sind etwas bi Natur. Die durch Lonalsozialistisch neues Deutschland gesch deutschen Volkes mit hi tionärem Schwung erfi Kampfstätten Norweger kiesenhaften Schlachtfeld reich den Feind vernicht zerschlagen hat, siie ist herren des Lustraumes ie die deutschen=Bor kaum vorstellbarer Tok Angriff gegen stark ges Fortsetzun Vorschlägen