MIFA — Mikrofilmarchiv der deutschsprschigen Presse.. *„*****„ EA•STTTVv eigene Vertretungen Vorivserorler VelrgerpeT 10 Rpf. im Einzelverkauf shauß: van=Telden=Straße d. Fernsprecher Nr. 430: Ahlen: Adolf=Hitler=Straße 30, Fernsprecher Nr. 777: Bocholt: neatlschutst aße 14 Fernsprecher Nr. 3443, Vorten; Kaouzmergasse 4. Fernsprecher Rr. 121, Vorghorst: Emedentene, onage 9. Jernwprecher Nr. 224. Burgsteinfurt: Lindenstrate 75. Hernsorecgen Nr.232, Coesseld: Hindendurgplaz 4 Zemprechet Nr. 394 Dhimen: Adols=Huler=Srage 5o Zernspricher Nr. 578; Emedenen: Münsterstraßze 1. Fernpeacher Nr.30, Greven: Uunterfnanel. Hernsprecher Kr.225, Gronau: Adols=huter=Sir. 30. Hernsprecher Nr.20; Jovenbüren: Adol=Hulen=Lrr.(, Zernsprecher Nr. 343: Leugerich: Adols=hitler=Plat 11. Fernsprecher Nr. 516. Ladunghauten: Mark. Fernsprecher Nr.335; Schrrup: Bahndofftr. 15. Fernsprecher Nr. 305, Rheine: Bahnhoftr. 2 hernspreche, Nr. Ads, Warendors: Oststrade 44. Jensprecher Nr. 311.: Werne: Kurcholaz 4 Dernsprcher Nr. 114 R. Shrgung ANITLICHES ORGANDESGAUES WESTEALEN-NORD DERNSDAP UNDSANITLICHERBEHORDEN Verlag und Hauptgeschäftsstelle: Münster i., Prinztpalmarkt 13/14, Fernsprech=Sammel=Nr. 2 4231.4 schritlettung: Munper. W. Gallizmnstr. 13. Gezugsprets: Ausaabe à.10 RM, Ausgade B(mu Uufrierter Wochenschau).35 9, monatlich einschl. Zustellungsgebühr und Versandkosten. Ven Postbezug anschl. 245 vis 25 Pof im Durchschnin 2345 Rol.) Postzetungsgebühren zuzüglich 42 Rp. Bessellgeld. Die Westfälische Lageszeiung erschemt matwochent. uekagent. Anzeigen: Las mm böse 22 mm dren tosten 13Roi. für Zamilenanzeigen 10Rot. ur Siellengeluche 10 Ros, Alachlat nach Preisiste Ersülungsor Munster i. A. Tertanzeigen: Das won.30 RD, betemer Spalienbreue von Wum. Belagen: Preis für 1000 Velagen bis im 20 Gramm 130 Rm. dis in 25 Gramm 1500 Rem. vu. 1u.50 Grapin 1700 RModne Nachlasse Zür Vezieksausgaden besondere Praislistemn. Votticheakomno: K 5 in Nr. 4114 Sonnabend, den 7. Dezember 1940 Nummer 230 Snt Sbuthamstent=ruhr aule fireent Ruch in Bristol liegen alle Fabriken still— Keine Unterkunst mehr für die Arbeiter „Besorgniserregender Amfang“ der britischen Handelsschiffsverluste Stockholm, 6. Dezember. In Southamplon und Bristol ruhi, wie hier vorliegende englische Berichte besagen, zur Zeit die Arbeit auch in den nichtbeschädigten Teilen der Städte so gut wie ganz, da die Arbeiler zum allergrößien Teil aus ihren Wohnungen in den zerstörten oder gefährdeten Stadtteilen herausgezogen und teilweise bis zu 30 Kilomeler in die Umgebung evakuiert wurden. Die Belegschaften können unter diesen Umständen nur in ganz geringem Umfange in den noch erhallenen Fabriken zur Arbeit antreien, da noch kein auch nur einigermaßen sunktionierendes Beförderungssystem organisiert werden konnte. In den Kreisen der Werksleitungen hal mon der Regierung offen erklärt, es werde in Zukunst völlig ausgeschlossen sein, die bisherigen 10. und 12Stundenschichten weiter durchzuführen, da den Arbeitern infolge der großen Enisernungen, die sie bis zu ihren Arbeitstätten zurücklegen müssen, dann viel zu wenig Jeil für den Schlaf bleibe. über die Wirkung der massierten deutschen Luftangriffe auf Southampton liefert der Londoner Berichterstatter der Zeitung„Us Magyarsag“ einen eindrucksvollen Bericht.„Der Anblick ist erschütternd, die Straßenzüge sind einfach nicht mehr zu erkennen, die Häuser sind wie wegrasiert“, so meldet er seinem Blatt.„Eine derartig gründliche Zerstörung habe ich noch niemals gesehen. Gewaltige Mengen von Lebensmittelvorräten wurden vernichtet. Man kann nur mit größten Schwierigkeiten völlig unzureichende Lebensmittel einkaufen. Die Gas=, Elektrizitäts= und Wasserversorgung hat aufgehört. Auch die Hafenanlagen bielen ein Bild schrecklicher Verwüstung. Aber schon“, so schließt, der Bericht.„heulen wieder die Luftschutz; sirenen auf; ein neuer Angriff kommt aus dem Westen.“ Auch der Londoner Berichterstatter der Madrider Zeitung„A BC“ gibt eine Schilderung von South= ampton nach den Angriffen.„Southampton“, so schreibt er.„war eine lebendige und arbeitsame Stadt. Jetzt ist sie in einigen Stadteilen ein großer Trümmerhausen. Noch immer fallen die brüchigen Wände zusammen, und die Atmosphäre wird von den dauernden Erplosionen erschüttert. mit denen die Pioniere die vom Einsturz bedrohten Gebäude sprengen. Es werden noch einige Tage vergehen, bis das Zentrum der Stadt wieder zu begehen ist.“ Auch London sei, so wird in dem Bericht weiter ausgeführt, während der letzten drei Tage von Angriffen heimgesucht worden, obgleich hier wegen der größten Ausdehnung der Stadt die Bombenschäden nicht so stark in die Augen fielen wie in den kleineren Provinzstädten. Mit welch wachsender Besorgnis führende englische Kreise die Tätigkeit der deutschen=Boote betrachten, geht aus einer in Newyork vorliegenden Meldung aus London hervor. Danach versuche man in englischen Schifahriskreisen nicht, die Besorgnis über die jüngsten Versenkungen zu verbergen. Man halte es in diesen Kreisen für möglich, daß die Lage ähnlich kritisch werde wie im Jahre 1917. Man brauche, so werde erklärt, dringend Schutz für die Geleitzüge. Nur. wenn Amerika weitere Zerstörer nicht geben könne, so schließt der Bericht, lege man in London Wert auf Handelsschiffsraum. Auch die„Newyork Times" befaßt sich mit der Lage Englands zur See und kommt zu dem Schluß, daß die englischen Handelsschiffsverluste jetzt einen besorgniserregenden Umfang angenommen hätten. . Berlin, 6. Dezember. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Südatlantik kam es, wie bereits bekanntgegeben, zu einem Seegesecht zwischen einem deutschen und einem britischen Hilfskreuzer, in dessen Verlauf das beitische Kriegeschissschwere Beschäbigungen erl. Ein Unterseebool versenkle vier seindliche Handelsdampser mit insgesamt 13300 BRT. Davon wurden zwel Schisse aus einem Geleitzug herausgeschossen. In der Nachl zum 5. 12. geisfen Kampfflugzeuge London, Birmingham und Southamplon an. In allen drei Städten wurden kleinere und größere Brände als Folgen des Bombenabwurses beobachtel. Im Cause des Tages beschränkte sich die Täligkeil der Luftwasse auf Einzel-=Störangrisse gegen Londen und einige weitere Ziele in SAd= und Millelengland. In der Nacht zum 6. 12. waren wiederum Conden und Porismonlh, das Ziel deuischer Costangrisse. Das Verminen brilischer Hüsen wurde fortgesetzt. Fernkampfbatierien der Kriegsmarine und des Heeres beschossen wieksam einen seindlichen Geleilzug ostwäcts Dover. Einige britische Flugzeuge flogen in der Nacht zum f. 12., in das westliche Reichogebiel eia, ohne Vomben abzuwerfen. Die Gesomiverluste des Zeindes betrugen gestern 10 Zlugzeuge, davon sechs im Luskampf. 7 eigene Ziugseuge werden vermißi. Seegefecht im Südallantik Von unserem EG-Marinemitarbeiter Das erfolgreiche Seegesecht im Südatlantik, bei dem ein deutscher Hilfskreuzer einen englischen Hilfskreuzer .ber oesthädigen konrte, erinnert an einen ähnlichen Kampf, der sich Ende Juli im südatlantischen Ozean zuLeiragen dat Damals versuchte der dritsche Hilfskreuder„Aleaniara“.— ein stark bewaffneter SchnellSampfer von über 22000 BRT— einen deutschen Die Engländer müßten so schnell wie möglich dieser Gefahr Herr werden oder sie wenigstens erheblich verringern. Reichlich lendenlahm Englische Admiralität erklärt...— Ueberlegenheit des deutschen Schisses Von unserem ständigen Vertreter hw Stockholm, 7. Dezember. Das Gefecht im Südatlantik, über das vom Oberkommando der deutschen Wehrmacht bereits eine Mitteilung erging, hat einige Stunden später die englische Admiralität zu einer längeren, lendenlahmen Erklärung veranlaßt. Die Engländer geben zu, daß das Gefecht stattgefunden habe. Sie erklären, bei dem englischen Hilskreuzer habe es sich um die„Carnavon Castle“ gehandelt. Das Gefecht habe auf„weite Entfernung“ stattgefunden, das deutsche Schiff sei stärker bestückt und gepanzert und dem englischen in jeder Hinsicht überlegen gewesen— auch an Schnelligkeit. Es wird zum Schluß zugegeben, daß der englische Hilfskreuzer getroffen wurde. Natürlich soll es so hingestellt Von unserem ständigen Londoner Vertreter hw. Stockholm, 7. Dezember. Die Engländer halten den Namen der in der Nachl zum Freitag angegrlssenen Stadt im Küstengediel Südostenglands weller geheim. Sie haben aber am Freitagmitag plöstzlich mitgeleilt, daß in der letten Jeit deutsche Angrisse auf Plätze statgefunden haben, die von englischer Seite bisher nie erwähnt worden waren. In diesen Städten, in denen deutsche Flugzeuge millisrische Obsekle mit Bomben belegien, gehören Windsor und Sdinburgh. Das englische Kriegsministerium hat sich am Freitag entschließen müssen, weitere 3000 Spezialarbeiter aus dem Heeresdienst zu entlassen und zu Aufräumungsarbeiten nach London zu senden. Der Schottland=Minister des Kabinetts Churchill, Brown, polemisierte am Freitag wütend gegen die Darstellung eines amerikanischen Berichterstatters, daß er London bei einem der letzten Lustangriffe sozusagen auf Enade und Ungnade der deutschen Luftwasse ausgeliefert gesehen habe. Prown erklärte, das sei eine vollkommen unzutreffende Schilderung der Sachlage. Innenminister Morrison hielt am Freitag in dem schwer mitgenommenen Portsmouth eine neue Ermutigungsrede. Er pries seinen Zuhörern die militärischen und wirtschaftlichen Vorzüge Englands, um schließlich zu gestehen:„Unser Feind ist stark und kühn. Der Sieg kann unter keinen Umständen leicht sein. Wir können uns nur durch anhaltende und lange Anstrengungen durchsetzen.“ Sehr großes Zutrauen scheinen die Engländer aber nicht zu haben, denn an der Londoner Börse Hilfskreuzer zu stelien. Aber das bekam dem Briten schlecht. Trotz überlegener Bewaffnung mußte der inglische Hilfskreuzer die Verfolgung aufgeben, da der deutsch= Hiskreuzet schon mit der ersten Salve seiner Artillerie schwere Treffer auf der„Alcantara“ erzielte. Die Maschinenanlage des britischen Hilfskreuzers wurde hart getrofzen, so daß der Turbinendampfer gicht mehr genug Geschwindigkeit entwickeln konnte, um seinem kleineren Gegner auf den Fersen zu bleiben. Der deutsche Hilfskreuzer kam der„Alcantara“ wieder außer Sicht und setzte seine planmäßige Seefahrt sort. Es gehört ja nicht zu den Aufgaben eines Handelsstörers in Uebersee, wie es die deutschen Hilfskreuzer sind, Gesechte mit feindlichen Kriegsschiffen zu suchen. Im Gegenteil wird ein Hilfskreuzer im Handelskrieg bei verstärkter seindlicher Gegenwirkung sein Tätigkeitsfeld wechseln, um überraschend on anderer Stelle aufzutauchen und dort die Zusuhren Englands zu schädigen. Kommt es aber zur Begegnung mit einem seindlichen Kriegsschiff, dann wird der Handelsstörer alles daransetzen, den Verfolger durch schnelles und treffsicheres Feuer möglichst bald abzuschütteln, wie es im Falle der„Alcantara“ vorbildlich zelungen ist. Das neue Seegesecht eines deutschen Hillskreuzers im Südatlanik zeigt, wie sehr England bemüht ist, die Tätigkeit der deutschen Handelsstörer zu hemmen, die auf allen Ozeanen immer wieder britische Zufuhrschiffe versenken. Vor kurtem erst konnte der deuische Wehrmachtbericht mitteilen, daß ein Hilfskreuzer bereits über 79000 BRT an feindlichem Handelsschfsraum versenkt hat, wobei die Erfolge von den gelegten Minensperren noch gar nicht eingerechnet waren. Die plötzliche Ausrüstung des britischen Schnelldampfers„Emprek of Russia“(16000 BRT) ale Hilfskreuzer im pazifischen Oxean, die dieser Tage bekannt wurde, ist ein Beispiel dafür, daß die Londoner Admiralität den dieherigen Einsatz von Kreuzern und Hilfskreuzern gegen die deutschen Handelsstörer nicht als ausreschend empfindet. Sie mußte daher notgedrungen weiteten Schiffsraum dem englischen Seeverkehr entziehen. Man erkennt daraus die weitreichende Wirkung der deutschen Handelsstörer in überseeischen Gewässern, die fern der Heimat ihren Kampf sozusagen im Verdorgenen führen und damit einen starken Beitrag zum Sieg üder England leisten. werden, als habe er nur leichten Schaden erlitten. An Bord seien einige Verletzte zu beklagen. Nach alledem entschließt sich Churchill doch zu einer herzhaften Endpoinie: Er behauptet, der„sehr schnelle, stark bestückte und gepanzerte“ deutsche Hilfskreuzer sei vor dem beschädigten englischen Kriegsschif davongelaufen. merkt nur niemand Von unserem oe-Berichterstatter Amsterdam, 6. Dezember. Lordsiegelbewahrer Attlee erklärte im Unterhaus dem englischen Rundfunk zufolge, daß die englische Regierung alles tue, um den deutschen Nachtangriffen wirkungsvoll entgegenzutreten. Das Problem, mit dem man es aber dabei zu tun habe, sei derart verwickelt, daß man in dieser Frage keine schnellen Fortschritte erwarten könne. Es seien aber, beieuerte Atlee, in der Verteidigung gegen Nachtangriffe bereits Fortschritte gemacht worden, selbst wenn diese auch nicht so augenscheinlich zutage träten. Der Lordsiegelbewahrer warnte die Bevölkerung jedoch vor allzu großem Optimismus. lagen in den letzten Tagen Flugzeugaktien „matt“.— Kein Wunder! Die Römiralität bedauert Jünf Minensuchboole verloren Von unserem ständigen Vertreter hw Stockholm, 7. Dezember. Die englische Admiralität muß den Verlust von fünf Minensuchbooten bekanntgeben. Sie beklagt sich über den Zwang, dauernd gegen die von den Deutschen vorgenommene Verminnung englischer Häfen Schutzmaßnahmen ergreisen zu müssen. Der Tod an Englands Küsten SOS-Ruse eines englischen und zweier griechischer Dampfer in englischen Diensten Newyork, 6. Dezember. Amerikanische Sender haben SOS=Ruse von dem englischen Dampfer„Saltwick“(3775 BRT) und von einem griechischen Frachter von 4943 BRT aufgesangen. Das erstgenannte Schif befand sich 700 Meilen von der schottischen Küste entfernt, das andere auf der Südatlantikroute, als sie torpediert wurden. Weiter wurde ein Hilferuf des griechischen Dampfers„Aghia Eirinie“(4330 BRT) aufgefangen, der sich westlich Irland in Seenot befand. Niederträchtige Hinterlist Britische Schnellboote mißbrauchen Fliegernotzeichen Berlin, 6. Dezember. Britische Schnellboote haben in einer der letzten Rächte vor der französischen Küste Fliegernotzeichen abgeschossen, um deutsche Reitungsfahrzeuge aus den Kanalhäfen herauszulocken. Dieser Fall einer ganz besonders hinterlistigen Kampfesweise ist ein Gegenstück zu den beitischen Angrissen auf deuische Seenoflugzeuge. Mit der fälschlichen Abgabe von Notzeichen mißbrauchen die Engländer eine aus rein humanitären Gründen geschaffene Einrichtung: sie rechnen damit, daß zur Rettung der angeblich in Seenot geratenen Flieger deutsche Fahrzeuge zur Bergung der Schiffbrüchigen auslaufen. Sie wollen diesen Fahrzeugen eine Falle stellen, gleichgültig ob es sich um ein reguläres Seenotboot oder irgend ein anderes Fahrzeug handelt, um es überfallen zu können, wenn es auf der Suche nach verunglückten Fliegern seiner menschlichen Aufgabe nachgeht. Das ist keine erlaubte Kriegslist, sandern eine niederträchtige Hinterlist. Im Weltkriege war es an der Londfrönt im allgemeinen üblich, sich gegenseitig bei der Bergung von Toten und Verwundeten, die zwischen den Fronten lagen, nicht zu stören. Jetzt sind die Engländer so weit gesunken, mit gefälschten Notzeichen nach kleinlichen Erfolgen streben zu müssen. Durch rechtzeitiges Erkennen ist die Absicht dieser Hinterlist vereitelt worden. Das Ganze ist nicht nur ein Fall von unehrenhafter Kampfesweise, sondern vor allem ein Zeichen von Schwäche. Sieger in 15 Lustkämpfen Hauptmann Adolph und Hauptmann Krahl mit dem Ritterkrenz ausgezeichnet Berlin, 6. Dezember. Der Führer und Oberste Besehlshaber der Wehrmacht versieh auf Vorschlag des Oberbesehlshabers der Lusswasse, Reichsmarschall Göring, das Ritterkreu; des Eisernen Kreuzes Hauptmann Adolph. Kommandeur einer Jagdgruppe, Hauptmann Krahl, Jührer einer Jagdgruppe. Hauptmann Adolph und Hauptmann Krahl haben je 15 Lustsiege errungen. Sie haben sich als Führer ihrer Giuppen auf vielen Angriffsflügen durch höchste perlönliche Einsatzbereitschaft und bedeutendes Führungsgeschick ausgezeichnet. Italiens neuer Generalstabschef Armeegeneral Cavallero ernannt Rom, 6. Dezember. Marschall Pietro Badoglio ist durch königliches Dekret auf eigenen Wunsch von seinem Amt als Generalstabschef der Wehrmacht entbunden worden. Durch königliches Dekret ist der Armeegeneral Ugo Cavallero zum Generalstabschef der Wehrmacht ernannt worden. * Der neue Generalstabschef der italienischen Wehrmacht, Armeegeneral Cavallero, der am 20. September 1880 geboren ist, war im letzten Jahre des Weltkrieges Chef der Operationsabteilung des Generalstabs unter dem Oberbefehlshaber General Diaz. Er wurde im Mai 1925 als Unterstaatssekretär ins Kriegsministerium berufen und bekleidete diesen Posten bis November 1928. Später wurde ihm, von 1938 bis 1939, der Oberbefehl über die italienischen Streitkräfte in Athiopien übertragen. Der neue Generalstabschef wurde in Anerkennung seiner Verdienste im Kriege zum Armeegeneral ernannt und gehört seit 1926 dem italienischen Senat an. Italienischer Produktionsplan von 1941 Von unserem ständigen Vertreter hn Rom, 7. Dezember. Im Palazzo Venezia in Rom fand am., 4 und 5. Dezember unter dem Vorsitz des Duce, wie alljährlich, eine Beratung über die Versorgung Italiens mit Nahrungsmitteln und industriellen Rohstoffen für das kommende Jahr statt. Die Ergebnisse dieser Untersuchung dienen zur Festsetzung der Bebauungs- und Produktionspläne. An den Sitzungen nahmen der Minister für Wirtschaftsresorm, die Unterstaatssekretäre der drei Wehrmachtsteile, die Unterstaatssekretäre für die Kriegsindustrie und ein Vertreter der obersten Verteidigungskommission teil. Von unserem ständigen Vertreter hw Stockholm, 7. Dezember. Die schwedische Presse beschäftigt sich sehr lebhaft mit dem Seekrieg und Englands Schiffsraumnot. Der Marinemitarbeiter der Stockholmer„Tidningen“ sagt: „Der Seehandelskrieg scheint heute noch größere Voraussetzungen zur Herbeiführung entscheidender Wirkungen für den Krieg gegen England zu bieten als 1917—1918. Bei Wiederkehr der helleren Tageszeit werden den Deutschen starke Verbände=Boot= und Luststreitkräfte zur Verfügung stehen. Der Ausgang des Krieges kann davon abhängen, in welchem Maße die Engländer einen dußerst verschärsten Kampf gegen ihre Schiffahrt neutralisieren können.“ Der seemilitärische Mitarbeiter des Stockholmer „Astonbladet“ erklärte dieser Tage in einer Studie, man könne aus dem Umstand, daß England mit Hilfe der Vereinigten Staaten 1917 den Seekrieg meistern konnte, nicht ohne weiteres schließen, daß heute eine Wiederholung möglich sei. Ein Nachlassen des Seekrieges aus Mangel an=Booten sei nicht zu erwarten. Hinzu komme aber noch die Tätigkeit von Überwasserfahrzeugen Narvik Symbol der Zerstörer Von Dr. Hanns H. Reinhardt Eine neu in Dienst gestellte Zerstörerflottille erhielt auf Besehl des Führers die Bezeichnung„Zerstörerslottille Narvik“ Als in der denkwürdigen Nacht vom 8. zum 7. April 1940 die deutschen Zerstörer umzer dem Kommando von Commodore Bonte ausliesen und auf nördlichen Kurs gingen, ahnte wohl kaum jemand von den Matrosen oder Jägern an Bord, daß diese Fahrt der Austakt zu einem der glänzendsten Kapitel in der Seekriegsgeschichte und vor allem in den Annalen der deutschen Zerstörerwaffe war. Der Marsch nach Narvik, die beiden schweren Gefechte, Ruhm und Untergang der 10 Boote und die Leistungen der schiffbrüchig an Land gekommenen Offiziere und Matrosen um den heißumkämpften verschneiten Vergrücken des Osotenssords, war in zweisacher Hinsicht die Bewährung der Zerstörerwasse: Die Waffe selbst zeigte ihre Kampfkraft, ihre vielseitigen Möglichkeiten und die Kontinutät ihrer Tradition aus dem Tage der Skagerrakschlacht, andererseits bewiesen die Männer der Zerstörer ihre kämpferischen Qualitäten und die Fähigkeit, der toten Materie den Geist und den Willen zu geben, der sie erst zur Waffe erhebt. Die Seekriegsereignisse in den Apriltagen des ersten Kriegsjahres gaben den Zerstörern nicht nur in der ungewöhnlichen Aufgabe des Transportes- von Einheiten des Heeres auf eine derart gewaltige Entfernung, sondern auch im Kampfeinsatz Möglichkeiten der Bewährung. Die Durchführung des Befehls, am 9. April, morgens.15 Uhr, vor dem Hafen des Ofotenfsords zu stehen, dort, wo die Loren der Erzbahn die Schätze der nordschwedischen Gruben in die Laderäume von Schiffen aus aller Herren Länder rasseln lassen, zeigte— vor allem in Anbetracht der ungewöhnlichen Schwierigkeiten, die See und Wetter dem Unternehmen entgegenstellten— die Zuverlässigkeit von Mensch un d Material, von Ausbildung und Konstruktion. Richt umsonst hatten die vor dem weiten Ausgang des den Weg nach Naroik weisenden Westfiords zum Einlausen bereitliegenden britischen Seestreitkräfte ein Aufklaren des Wetters und günstigere Bedingungen für Sicht und Navigation abwarten wollen. Ueber die seemännische Leistung hinaus bewies die Larstörecwaffe in den letzten Gesechten der Flotille Vonte die Moral ihres kämpferischen Einsaßzes. Die erste Nacht in der Bucht von Narvik und in den benachbarten Fiords, auf die die deutschen Zerstörer verteilt waren, brachte in den letzten Stunden das erste Gefecht. Es war der 10. April, als im Schutze von Nebel und treibendem Schnee die Engländer von der Haseneinfahrt aus fächerförmig ihre Torpedos in die selsige Bucht schossen. Die fünf Zerstörer der=Klasse: „Hardy“,„Hunter“,„Hotspur“,„Havock“ und„Hostile“, kamen im Anschluß an diesen erfolgreichen überfall. dem mit den in der Hafenbucht getroffenen Zerstörern Commodore Bonte zum Opfer fiel. mit fünf deutschen Booten— sie stürzten aus den Nachbarfjords herbei— in Gefsechtsberührung. Noch heute liegt das Wrack der„Hardy“ des Führerbootes der zweiten britischen Zerstörerflottille, an dem felsigen Strand des Fjordes, während noch zwei der anderen Boote im Feuer Fortsetzung auf der 2. Seite und die revolutionäre Entwicklung auf dem Gebiete der Lustwaffe. In den Übersichten der schwedischen Presse zur Welttonnagelage kommt zum Ausdruck, daß sich allenthalben immer stärkerer Schiffsraummange: bemerkbar mache, besonders aber auf der westlichen Halbtugel, so daß die englischen Aussichten, hier Ersatz für ihre Verluste zu finden, nicht lehr rosig sind. Die bisherige Kriegführung habe die Größe der Handelsflotten bereits bedeutend vermindert, nicht nur durch Versenkungen, sondern auch durch übernahme von Handelsschiffsraum durch die Kriegsmarinen. Dementsorechend steigen die Frachtsätze. Ein großer Teil der neutralen Tonnage werde neuerdings durch den amerikanischen Markt absorbiert. Die amerikanische Werstindustrie stehe, wie die schwedischen Übersichten betonen, seit Monaten infolge der Rüstungskonjunktur unter solchem überdruck, daß selbst Bestellungen für Rechnung der eigenen Kriegsmarine in einigen Fällen abgewiesen wurden. Die USA=Flottenbehörden sähen daher auch die Bemühungen Englands, Schiffe in den Vereinigten Staaten zu bestellen, mit gemischten Gefühlen an. Für die südamerikanischen Staaten hat die Schiffsraumknappheit besonders peinliche Folgen. Wie die „Norwegische Handels= und Seefahrtzeitung“ aus Buenos Aires meldet, ist dort der Mangel an Tonnage so groß, daß bedeutende Mengen amerikanischer Exportwaren bis zum Abtransport monatelang liegen bleiben. Als Beispiel der britschen Illusionstaktik sei in diesem Zusammenhang erwähnt, daß Lord Wellingdons Handels= und Propaganda=Delegation, die gegenwärtig Südamerika bereist, selber mit Entrüstung erklärte, es sei eine Verleumdung, wenn behauptet würde, daß England nicht mehr genügend Schiffsraum für den Handel mit Südamerika zur Verfügung stellen könne(). Englische Störungsversuche Botschafter haye bleibt in Woshingion Von unserem ständigen Vertreter 1d Bichy, 7. Dezemder. Die vom englischen Rundfunk verbreitete Behauptung, der Botschafter Frankreiche in Wafhington, Henrg Haye, sei von seinem Posten zurückgetreten, wird von französischen amtlichen Kreisen mit Entschiedenheit de: mentiert. In diesem Zusammenhang wird darau hingewiesen, daß die Verbreitung dieser englischen Lüge bewußt das Ziel verfolge, die französisch=amerkkanischen Beziehungen zu stören. Es sei allzu durchsichtig von London, die Lügenmeldung über eine Demission Hapes in einem Augenblick auszustreuen, in dem in Washington größeres Verständnis für die Lage der Vichyregierung bemertdar werde. Die Besserung der Beziehungen komme auch durch die Ernennung eines neuen amerikanischen Votschafters für Dicho klar zum Ausdruck. So sah es am Morgen nach einem der zahlreichen deutschen Vergeltungsangriffe in einer der Londoner Straßen aus, die in der Nähe von kriegswichtigen Industrieanlagen liegen.(Associated Preß.) Bomben auf London und Portsmouth Wieder 13300 BRT von deutschem-Boot versenkt— Feindlicher Geleitzug im Feuer unserer Fernkampfbatterien Englische Flugzeugaktien„matt“ Bomben auf Windsor und Edinburgh— 3000 weitere Bauarbeiter nach London— Schutthalden ohne Ende—Umstrittene Londoner- Luftabwehr Handelskrieg entscheidender als 1917 Zunehmender Schiffsraummangel— Schlechte Aussichten für England Südamerikanische Verlegenheiten * c5 73 6 2) MFA Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse.V. 7. Dezember 1940 Westfälische Tageszeitung London hofft auf den Frühling Nach der bösen Enttäuschung über den„General“ Winter Luftmarechall Jouberts letzte Tröstungen Steckholm, 6. Dezember. Immer dünner und dürftiger werden die Trostgründe, die die Londoner Illusionisten hervorsuchen, um das englische Volk bei der Stange zu halten. Heute erinert Luftmarschall Sir Philipp Youbert im Rundfunk daran, daß der 21. Dezember der kürzeste Tag sei und man dann wieder auf den Frühling hoffen könne. Dieser Trost ist ebenso billig und iklusorisch wie die Hoffnung, die man dem Volke vor zwei bis drei Monaten auf den Winter mit seinen Nebeln und Stürmen machte. Anscheinend ist der Luftmarschall darum seiner Sache selbst nicht ganz sicher, denn er fügt vorsichtig hinzu, man dürfe sich aber darüber keiner Täuschung hingeben, daß die Deutschen noch„einige überraschungen für das kommende Frühjahr auf Lager“ hätten. Interessant ist, daß dem Luftmarschall in diesem Zusammenhang das Geständnis entschlüpft,„die Engländer wüßten nie genau, ob sie irgendeine bestimmte Fabrik auch wirklich mit ihren Bomben getroffen hätten. Man könne das nur mittelbar feststellen". Dieses Geständnis des verantwortlichen Luftsachverständigen verdient festgehalten zu werden, da es die vielfachen Londoner Berichte über das„genaue Zielausmachen“ und die„Treffsicherheit“ der englischen Flieger Lügen straft und bestätigt, daß die britischen Piloten wahllos ihre Bomben fallen lassen. Die getroffenen Ziele werden dann„mittelbar" festgestellt. Das heißt auf gut Deutsch, sie werden erdichtet, wie man das beispielsweise bei der angeblichen Bombardierung Berliner Bahnhöfe wiederholt feststellen konnte. „Liebenswürdigkeiten“ im Unterhaus „Sie sollten nach Polen zurückgeschickt werden" Newyork, 6. Dezember. Zwischen zwei Fliegeralarmen spielte sich vor einigen Tagen im englischen Unterhaus ein in mehr als einer Hinsicht bezeichnendes Fereburn zwische, der konserRededuell zwischen der vativen Abgeordneten Lady Astor und dem Vertreter der Labour=Partei Shinwell ab. Shinwell hatte gerade ein Klagelied über Strafen für Plünderer zerstörter Häuser angestimmt, dem die Plutokratenlady empört entgegentrat, was wiederum den Labourmann verbitterte. „Ist es nicht Tatsache“, so schleuderte er dem konservativen Glanzstück entgegen,„daß die ehrenwerte Lady und ihre Familie das Volk ständig ausgeplündert haben?" Die ehrenwerte Lady war wahrhaft schockiert über so viel Wahrheitsliebe eines vom Plutokratenregime doch teuer genug bezahlten„Volksvertreters" und voller Verachtung erwiderte sie:„Wer sind Sie eigentlich? Wer ist Ihre Familie? Niemand weiß etwas darüber. Sie sollten nach Polen zurückgeschickt werden!" Leider mischte sich hier der ehrenwerte Sprecher des ehrenwerten Unterhauses in diese familiäre Debatte, die kurz darauf durch Sirenenklänge von draußen endgültig beendet wurde, so daß nicht gemeldet werden kann, ob Mr. Shinwell nun wirklich ins„polnische Ghetto" oder die Lady vielleicht nach Kanada gehen wird. Ein Opfer der Juden! Leichen von sechs erschossenen politischen Gefangenen in Frankreich ausgegraben Paris, 6. Dezember. Ein besonders krasses Beispiel für die unglaubliche Roheit und menschenunwürdige Behandlung, denen diejenigen ausgesetzt waren, die es gewagt hatten, den von zösischen und englischen Regie der franzs und englischen Regierung entsesselten Arleg anzuprangern und zu verurteilen, ist die bestiallbe er Gr., Ermordu #af Therr de Lurde, Botschaftsatlaches „####ang des französischen ery de Lurde. dessen Leichnam am Donnerstag in Anwesenheit der Gerichtsbehörden in der Nähe von Montargis ausgegraben wurde, war Anfang Juni zusammen mit zwei Schriftleitern der bekannten Pariser Wochenzeitschrift„Jesuis partout“ verhaftet worden, weil er in einem Artikel die Juden als für den Krieg verantwortlich bezeichnet hatte. Er wurde unter der Anklage der Gefährdung der Staatssicherheit ins Gefängnis geworfen. Bei der Massenflucht aus Paris wurde er dann mit mehreren hundert gemeingefährlichen Verbrechern unter Bewachung von Marokkanern abtransportiert. In der Nähe von Montargis war de Lurde durch die langen und mühseligen Strapazen des Fußmarsches so mitgenommen, daß er der Kolonne nicht mehr folgen konnte. Die wachhabenden Soldaten machten kurzen Prozeß und schossen ihn, wie die Leichenschau ergeben hat, einfach nieder. Bei der Ausgrabung hat man festgestellt, daß an dem gleichen Ort noch fünf andere Personen vergraben waren, die das gleiche Schicksal ereilt hatte. Die Leichenschau de Lurdes hat ergeben, daß man ihm zunächst den Revolver gegen die Schläfe gehalten und eine Kugel durch den Kopf gesagt hatte. Eine zweite Kugel, die wahrscheinlich abgegeben worden war, als der Unglückliche tödlich zusammenbrach, wurde im Unterleib gefunden. Ein deutscher Held Generalmaser von Stutterheim gestorben Berlin, 6. Dezember. Generalmajor von Stutterheim, der im 47. Lebensjahre stard, erhielt bereits im Weltkriege, den er beim Kaiser=Alexander=Garde=Grenadier=Regiment mitmachte, als junger Leutnant den Pour le mérite. Das Goldene Verwundetenabzeichen, das der stets einsatzbereite Offizier trug, zeugte von 17 Verwundungen, die er in den Jahren von 1914 bis 1918 im Insanteriekampf erlitten hatte. Nach dem Zusammenbruch ging Stutterheim zum Grenzschutz Ost, wo er mit seinem Pferd über eine in der Nacht gelegte Straßensperre stürzte und sich schwerste Schädelverletzungen zuzog. Drei Jahre außergewöhnlich harter Leiden folgten. Dann entschloß sich der von einem unbeugsamen Willen beseelte Mann zum Studium der Forstwirtschaft und schlug nach Ablegung der Examen die höhere Forstlaufbahn ein. Als aber von Stutterheim 1932 mit der Segelfliegerei in Berührung kam, gab er seinen Beruf wieder auf, wurde Ortsgruppenleiter beim Deutschen Lustsportverband, lernte selbst fliegen und bildete nun, nach Anbruch einer neuen Zeit, junge Deutsche zu Fliegern heran. Es kam die Zeit des Neuaufbaues der Luftwaffe. Der Oberste Befehlshaber der Luftwaffe berief Wolf von Stutterheim als Major wieder zum aktiven Dienst. Das Unglück wollte es, daß Stutterheim als Teilnehmer am Olympiaflug 1936 abermals schwer verletzt wurde. Noch nicht ganz wiederhergestellt, zog dann der Oberst von Stutterheim als Gruppenkommandeur gegen Polen und später in den Krieg gegen Frankreich. Für seine hervorragende Tapferkeit verlieh ihm der Führer und Oberste Besehlshaber das Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz. Als Geschwaderführer wurde Generalmajor von Stutterheim am 15. Juni im Luftkampf verwundet. Dieser 18. Kriegsverletzung ist der junge General nun erlegen. ten vier Gaue in den von den zuständigen Gauleitern zur Verfügung gestellten Räumen untergebracht. Nachdem Reichsleiter Dr. Ley schon vor längerer Zeit die dafür vorgesehenen Räumlichkeiten im Gau vin=Aachen besichtigte, hat Dr. Ley nunmehr auf einer dreitägigen Reise die Vorschläge für die Räumlichkeiten in den Gauen Ostpreußen, Thüringen und Sachsen überprüft und im Einvernehmen mit Reichsleiter Baldur von Schirach die notwendigen Anweisungen zur provisorischen Unterbringung der AdolfHitler=Schüler bis zur Fertigstellung der auf Besehl des Führers völlig neu zu bauenden Adolf=Hitler=Schulen getroffen. Jahr für Jahr werden weitere Gaue mit Adolf=Hitler=Schulen belegt werden. Festaufführung des Biemarckfilme In Anwesenheit des Schirmherrn des deutschen Jilms, Reichsminister Dr. Goebbeig— Begeisierte Aufnahme Berlin, 6. Dezember. Nachdem am Freitag die festliche Uraufführung des historischen Films„Bismarck“ im Ufa-Palast am Zoo rauschenden Beifall vor ausverkauftem Hause erhalten hatte fand um 17 Uhr eine Festvorstellung vor geladenen Gästen statt. Die Tobis hat mit diesem meisterhaften Film ein Spitzenwerk geschaffen, das durch die Mitwirkung namhhaftester Künstler, durch die England zeigt sein wahres Gesicht Britische Ausbeutermethoden auch in Griechenland— Betrunkene Engländer erregen Ekel und Unwillen Aufbau der Rdolf=Hitler=Schulen Eine Inspektionsreise Dr. Leys Berlin, 6. Dezember. Durch den Krieg ist der Weiterbau der sieben ersten geplanten und auch schon bereits begonnenen AdolfHitler=Schulen zunächst unterbrochen worden. Der innere Aufbau der Adolf=Hitler=Schulen ist selbstverständlich planmäßig nach den Befehlen des Führers weiter fortgeführt worden. Bisher waren die Adolf=Hitler= Schüler aus allen Gauen Deutschlands insgesamt auf der Ordensburg Sonthofen im Allgäu untergebracht. Mit der Zeit aber erweisen sich die Raumverhältnisse als zu beengt, so daß man jetzt schon einige AdolfHitler=Schulen auf die Gaue Köln=Aachen, Ostpreußen, Thüringen und Sachsen verteilen will. Ostern 1941 wird wiederum die Neuaufnahme des neuen Jahrganges erfolgen. Gleichzeitig werden die vorgesehenen Adolf=Hitler=Schulen auf die eben genannBelgrod, 6. Dezember. Der Hochmut und die Arroganz des Briten sind geradezu sprichwörtlich. Mit diesen Eigenschaften machten sich die Engländer in jedem Land der Welt, in dem sie sich breitzumachen versuchten, unbeliebt. Selbst bei ihren angeblichen Freunden erzeugten diese ihre hervorstechenden Charaktereigenschaften oft Abneigung und Abscheu. Der Bericht eines hier eingetroffenen Athener Industriellen läßt deutlich erkennen, in welchem Maße es die Engländer„verstanden“ haben, sich in Griechenland unbeliebt zu machen. Die Engländer in Athen, so heißt es in diesem sehr aufschlußreichen Bericht,„die sich heute aus mehreren Tausend Offizieren und Soldaten zusammensetzen, sind durch ihr rücksichtsloses Auftreten, den Griechen bisher unangenehm aufgefallen. In den Lokalen betranken sie sich bis zur Bewußtlosigkeit. Das führte dazu, daß den englischen Soldaten der Zutritt verboten und dies durch Plakataushang bekanntgegeben wurde. Ebenso löste das Verhalten der Engländer anläßlich unseres Vorgehens bei Kortscha nur Abscheu aus, weil die Engländer sich wieder sinnlos betrunken hatten und griechische Soldaten dazu brachten, sie auf den Schultern durch Athen zu tragen.“ Rein stimmungsmäßig zu diesem Bericht paßt auch eine Notiz der Athener Zeitung„Proja“, die beweist, daß die Briten auch in Griechenland ihre plutokratischen Ausbeutermethoden in Anwendung zu bringen wissen. Die in englischem Besitz befindliche Athener Elektrizitätsgesellschaft Power and Tracton hatte schon den ersten Kriegsmonat dazu benutzt, ihre Strompreise beträchtlich zu erhöhen und aus der Situation Kapital zu schinden.„Wenn die Griechen“, so heißt es in dem Bericht,„für ihren Kampf opfern müssen, dann müssen zuerst die Fremden(gemeint sind die Engländer!) auch opfern. Die Elektrizitätsgesellschaft ist so reich, daß sie den Griechen, die in ihrem Einkommen zumuten dürfte. heute an der Front stehen oder gekürzt sind, keine Preiserhöhung „Jeige abgeschossen“ Chiappes Schwiegersohn schildert die Vorgeschichte des englischen Mordes Gens, 6. Dezember. Ermordung Chlappes widmele die bekannte Der Geldsack und Arbeiterelend Die unwahrscheinlichen Gewinne der britischen Rüstungsindustrie Ein Warnungsruf im Unterhaus politische Wochenschrift„Gringoire“ seine Titelseite, in deren Mittelpunkt bemerkenswerte Feststellungen des Schwiegersohnes des Oberkommissars, de Carbue= eia, stehen. Carbuccia, der die Engländer offen beschuldigt, seinen Schwiegervater und besten Freund ermordet zu haben, schildert zunächst den höchst verdächtigen Umstand, daß der Londoner Nachrichtendienst die Ernennung Chiappes sofort gemeldet habe, obwohl seine Berufung auf den Posten des Oberkommissars für Syrien und Libanon nur einigen wenigen Personen bekannt war. Ferner habe in Vichy eine bedeutende Persönlichkeit des diplomatischen Korps, die die Engländer gut kennt, Chiappe folgenden Rat gegeben: „Vermeiden Sie, zu sagen, wann Sie abreisen werden. Geben Sie nötigenfalls eine falsche Reiseroute an, sonst wird Sie der Intelligence Service nicht ankommen lassen!“ Chiappe habe dann Weisungen erhalten, sich eilends auf dem Luftwege auf seinen Posten zu begeben. Am 26. November sei er von Vichy nach Marseille abgereist. Am Vorabend habe der britische Nachrichtendienst eine sehr heftige Attacke gegen ihn geführt und ihn gröblich beschimpft, weil er einwilligte, dem neuen französischen Staate zu dienen. de Carbuccia berichtet dann, daß die beiden Piloten des Flugzeuges kurz vor dem Abflug die von ihm geäußerten Befürchtungen hinsichtlich der Engländer geteilt hätten. Zwei Stunden später, so berichtet Carbuccia weiter, stürzte das Flugzeug Ciappes nicht weit von zwei englischen Flugzeugträgern in Flammen ab, feige abgeschossen von einem englischen Jäger. Man möge nicht ein Mißverständnis geltend machen. Seit dem Waffenstillstand sind die Flügel und Schwanzstücke aller französischen Flugzeuge mit gelber Farbe bemalt, eben um ein Mißverständnis zu vermeiden. Rom, 6. Dezember. Die skandalösen, ja geradezu unwahrscheinlichen Gewinne der englischen Rüstungsindustrie bewegen sich nach Informationen der italienischen Presse zwar in der Regel „nur" zwischen 20 und 40 Prozent, doch gibt es eine ganze Reihe von Unternehmen, die im laufenden Jahr Dividenden auch über 40 Prozent ausgeschüttet haben. Andere wie Brothers Ltd. und Bardener Lid. zahlten sogar 100 Prozent Dividende, während die Stahlwerke Thomas Richard— 1650 Prozent Dividende ausschütten konnten. Die italienische Presse stellt diese astronomischen Gewinne den unmenschlichen sozialen Verhältnissen in England gegenüber und betont, daß im privatwirtschaftlichen Kapitalismus eben die Sonderinteressen so stark sind, daß die Plutokraten ihre Reichtümer im Verhältnis zu dem immer schnelleren Herannahen der nationalen Katastrophe ins Ungemessene steigern können, während gleichzeitig die Arbeitslosigkeit zunimmt und die englischen Arbeiter unter immer schlechteren Verhältnissen leben und arbeiten müssen. Diese Tatsache allein beweise, was von der von Minister Bevin angekündigten sozialen Erneuerung in England zu halten sei. unter übrigens komme die breite Masse in England diesen Umständen ganz von selbst zu der vollkommen richtigen Überzeugung, daß der Krieg von den Exponenten einer kleinen plutokratischen Minderheit in rein spekulativer, auf ihren Geldsack abgestellten Absicht erklärt worden ist. Diese unglaublichen Zustände und die wahre Stimmung bei der englischen Arbeiterschaft sind im übrigen in der Unterhaussitzung am Donnerstag blitzartig dadurch beleuchtet worden, daß der Leiter der unabhängigen Labourpartei rundheraus erklärte, daß das englische Volk den Frieden wolle. Man könne zwar eine derartige Stellungnahme im Unterhaus noch keineswegs als ein Anzeichen für einen bevorstehenden Kurswechsel betrachten, bestätigt die italienische Presse, aber diese Stellungnahme sei dennoch ein bemerkenswertes Symptom für die tatsächliche Stimmung im englischen Volk, das, von seinen eigenen Plutokraten betrogen und tyrannisiert, keine Möglichkeit hat, seinen eigenen Standpunkt zur Geltung zu bringen. So werde auch diese Stellungnahme des Unterhausabgeordneten Maxton vorerst nichts anderes als eine Stimme in der Wüste bleiben. Patrouillenkämpfe in Nordafrika Härte Kämpfe an der griechischen Front Rom, 6. Dezember. Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: In Albanien setzt der Feind— der Verstärkung auch von anderen Grenzen herangezogen hat— seinen Druck vornehmlich auf unseren linken Flügel fort. Unsere Truppen haben Gegenangriffe durchgeführt. Im Verlauf der Kämpfe haben sich die Divisionen Arezzo und Venezia über jedes Lob erhaben gezeigt. Unsere Lustwaffe hat mit Erfolg Verbindungsstraßen und Truppenansammlungen des Gegners mit Bomben und MG-Feuer angegriffen. Alle unsere Flugzeuge sind zurückgekehrt. In Nordafrika fanden Patrouillenzusammenstöße im Gebiet südlich von Sidi el Barani statt. Der Feind wurde in die Flucht geschlagen und ließ Waffen und Munition zurück. Die feindliche Luftwaffe hat einige Bomben im Gebiet von Tobruk, wo es zwei Tole und einen Verwundeten gab, und in den Gebieten von Sollum und Sidi el Barani abgeworfen, wo es weder Opfer noch Sachschaden gab. Das glückliche Jahr Von Hans Wörner (11. Fortsetzung.) Der Jochen, während er auf seiner Geschäftsfahrt zwischen zwei Seifenläden hieran dachte, war versucht, sich jetzt schon umzudrehen und nach einem schlafenden Kind auf dem Rücksitz zu sehen. Er tat es nicht, er schloß sein Nachdenken mit einem Räuspern ab und zog einen Saldo: Mit einem Auto geht eben alles besser, viel schneller, das ganze Leben flutscht nur so Sie machten eine Urlaubsfahrt, fast drei Wochen, im Juni. Jochen erwog lange, an die See zu fahren, aber er entschloß sich für eine stille Gegend mit viel Wald und einem See. Sie fuhren langsam los, es war nur eine Tagereise weit; sie hatten ein Zelt mit und fanden einen Lagerplatz, an dem es still und friedvoll zuging. Der Kleine stand achtzehn Nächte unter einer ordentlichen Plane, die Ursel kochte achtzehn Mittagbrote auf einem Petroleumkocher, und der Jochen scheuerte mit dem weißen Sand des Seeufers achtzehnmal einen rußigen Kochtopfboden. Ein bißchen Schwimmen und Sonnenbaden, ein wenig Spazierengehen und Ballspielen, einen Farbton brauner werden und abends zwanzig Mücken totschlagen, viel mehr war an einem Tage nicht los. Zweimal holten sie den Wagen unter seiner Plane hervor und fuhren rund um den See zu einer Kafeeterrasse, aßen zwei große Eis und kauften ein. Einmal gab es ein Gewitter in der Nacht, das Zelt machte Anstalten wegzufliegen, Wasserströme leckten unterwärts durch den Zeltboden. Sie rafften auf, was ihnen in die Hände fiel, und verkrochen sich in ihren Wagen, der war trocken, warm, stand sicher. Sie schliefen in ihren Sitzen ein, während noch Donner grollten und über dem Wald ein Blitz taghell von einer wike zur andern sprang. Am anderen Tage gegen Mittag kam plötzlich die Tante an. Sie hatte im Rundfunk von dem Gewitter gehört: eine Stunde vom See hatte der Blitz einen Bauernhof getroffen. Sobald sie sich errechnet hatte, daß dieses Unglück ganz in der Nähe von Meierhoffs Ferienplatz geschehen sei, machte die Tante sich auf, fuhr drei Stunden Eisenbahn, eine Stunde Omnibus und eine halbe Stunde auf einem Pferdewagen und stand plötzlich mit ihrem Taftkleid, dem alten Sommerhut und einem Koffer auf dem Zeltplatz vor Ursels Petroleumkocher. Sie blieb nur bis zum Abend, denn eine Nacht im Zelt wor ihr ein Abenteuer, dem sie sich nicht einmal in bedanken gewachsen glaubte. Sie beargwöhnte auch den Petroleumkocher, tuschelte heimlich, ob es der Ursel auch gut gehe, aber sie beruhigte sich dann doch immer mehr, denn ihre Ursel war blank, braun, ewig hungrig und voll guter Laune. Vor allem hatten ihre zwei, ihre zweieinhalb, ihre dreieinhalb Angehörige das böse Gewitter heil überstanden. Jochen fuhr sie abends zur Bahn. Er hatte die Tante gerade an diesem Tage von neuem liebgewonnen, weil sie in ihrer Sorge viel Uegewohntes auf sich nahm und trotzdem nicht wollte, daß man sich nach ihrer Sorge richte. Er verfrachtete sie sorgsam, er kaufte ihr eine Illustrierte, er gab ihr seine Hausschlüssel und bat sie, mal nach der Wohnung zu sehen. Das war für die Tante eine Belohnung. Drei Tage später war die freie Zeit vorbei. Sie krochen an einem Sonntag mit dem allerersten Licht aus dem Zelt, packten auf und ein, fuhren los. Daheim rechnete die Ursel aus, daß Jochen für die Hinfahrt fast eine Stunde weniger gebraucht hatte als für die Rückfahrt. „Du hast auch heimzu ziemlich gebummelt, Jochen!“ sagte sie. „Natürlich, ich werde in Zukunft noch ganz anders bummeln!“ verteidigte er.„Das Kind wird doch immer mehr!“ Tatsächlich hatte der Wagen von jetzt an noch einen Posten dazu. Es war, wie es bisweilen in herrschaftlichen Häusern mit gut erzogenen Dienern aus Wustermark, Treuenbrietzen oder Schkeuditz war: Sie arbeiten tagsüber als Gärtner und ohrfeigen die Herrschaftsbuben fürs Beetezertrampeln, am Abend aber bedienen sie bei Tisch, atmen Wolken von Diskretion aus und zeigen den Gästen ein unbewegtes Gesicht. Genau so war es jetzt mit Meierhoffs kleinem Wagen. Er war tagsüber ein Arbeitspferd, schnurrte in der Provinz umher, trug Seifenfäßchen, Werbetruhen und einen fleißigen, eiligen Herrn. Da wurden die Kurven geschnitten und die Gänge jongliert, Steigungen erstürmt und Geld verdient. Her mit den Bestellungen, wir brauchen Umsatz, wir kriegen ein Kind! Aber am Abend stieg eine Frau neben dem jungen Fahrer, eine Prinzessin, eine Königin— dann stand der kleine Wagen dicht an der Bordschwelle, zog mit summendem Motor leise an wie ein Maybach, wie ein Doppelmaybach, rollte vornehm, vorsichtig, ganz. ohne unwürdige Nebenbewegungen durch die Stadt, zum Wald, zur Badeanstalt am Kanal oder Sonntags auf das Land, in die Sonne, in den leisen, warmen, schmeichelnden Sommerwind. Dann gab es kein Kurvenschneiden und kein heftiges Bremsen, keinen ausgefahrenen kleinen Gang; dann gab es einen besterzogenen, einen wahrhaft würdevollen Wagen, der seine Fracht sanft anhob, mit angehaltenem Atem trug und sanft wieder absetzte. Denn der Kleine war nun lange genug in der Familie, um die Arbeit vom Sonntag, das Geldverdienen vom Sonnenbaden zu unterscheiden. Das Kind würde mal auch sein Kind sein, ganz so benahm er sich, um dessen wert zu werden. Konnte es besser um einen jungen Mann wie den Jochen Meierhoff stehen, als es in diesem fröhlichen Jahr, sagen wir im August, um ihn stand? Gute Arbeit. Gute Frau. Gutes Auto. Ehe in Ordnung. Kind unterwegs. Sommerzeit. Es konnte nicht besser stehen.„Ihre Orders sind die reine Freude, Herr Meierhoff!“, sagte der Dr. Schulz. „Ihr Wagen ist prachtvoll instand, Herr Meierhoff!“ sagte der Herr Schmidthenner.„Es ist alles in bester, in allerbester Ordnung. Herr Meierhoff!“ sagte der Chefarzt der Klinik, der die Ursel untersuchte. Und da es also an keiner Ecke besser sein konnte, als es schon war, mußte jetzt der Holzhammer kommen and dem Jochen einen aufgeben, daß ihm die Schädeldecke krachte... So aus heiterem Sommerhimmel, von oben herunter, wie sich das gehört... So mitten auf den ahnungslosen Jochen, daß er gerade nur noch mit einem Sprung sich vor die Ursel stellen konnte, damit der Holzhammer nicht sie treffen konnte. Denn es war ein Holzhammer Nummer Null, ein solides Ding, das da angeflogen kam. Abends, Samstagabends, um acht Uhr. Sie hatten gebadet, es sollte bald zu Bett gehen; eo waren mitten im August ein paar nicht sehr heiße, regnerische Tage, und die Ursel trug sich tagsüber schon ganz nett mit ihrem Kind. Sie war auch schon so eingestellt, daß sie es nicht mehr einfach als ein Stück von sich selber spürte, sondern als etwas Neues, das ein wenig einen eigenen Willen hatte, mal mit einem Beinchen buffte, um sich Platz zu schaffen. Man mußte also schon hinspüren, ehe man sich auf einem Sessel zusammenrollte. „Nein, so will es nicht!“ lächelte dann die ürsel mit einem verborgenen, in ihrer Stimme nachklingenden Ernst und setzte sich richtig hin.„Mal sehen, sa, so paßt es ihm besser!“ Und dann nahm sie mit halber Aufmerksamkeit die Zeitung vom Tisch und blätterte sie mal durch.„Vor einer neuen Seifenkonvention!“ las sie.„Was mag dar sein, Jochen?“ Das war der Holzhammer... Jochen Meierhoff griff mit langem Arm nach dem Blatt. Ursel gähnte und ließ es ihm. Jochen überflog den Aufsatz und erkannte den Holzhammer. Er hatte die Wahl, seinen Schrecken zu zeigen oder ihn herunterzuschlucken. Er zerdrückte ihn, ehe er schluckte, und sagte: „Das ist eine olle Kamelle, das interessiert uns nicht!" und mischte dabei das Zeitungsblatt unter die anderen. „Ich bin dafür, daß wir zu Bett gehen!“ Die Ursel nickte und ging, um die Betten abzudecken. Jochen wollte den Aufsatz zuerst gleich in der Wohnstube überfliegen, aber das war ihm zu heikel wegen der Ursel. Er schob das Blatt in die Tasche und ging in die Badestube.„Ich möchte auch noch mal darein, Jochen!“ rief die Ursel aus dem Schlafzimmer.„Augenblick nur!“ machte Jochen mit aller Gewalt. Also mußte es schnell gehen. Jochen ließ seine Augen springen, von Sperrdruck zu Sperrdruck... Neue Seifenkonvention.. Flurbereinigung in den Absatzgebieten. Grundsätzliche Scheidung zwischen städtischen und ländlichen Konsumbezirken: Tritt mit Beginn des neuen Jahres in Kraft... Jochen faltete das Blatt zusammen, steckte es in die innere Jackentasche. Und dann zog er zum Schein an der Spülung. Nummer 336 geschichtlich getreue Behandlung des dramatisch und menschlich großen Stoffes zu den ersten Filmen des deutschen Filmschaffens Wolfgang Liebeneiners gehören wird. Zu der Festvorstellung waren Vertreter von Staat, Partei und Wehrmacht erschienen. Der Festvorstellung wohnte Reichsminister Dr. Goebbels, der Schirmherr des deutschen Films, bei. In seiner Loge hatten Platz genommen die Hauptgestalter dieses Films, Paul Hartmann und Christian Kayßler sowie Wolfgang Liebeneiner, der die Regieleitung hatte. Unter den zahlreich erschienenen Vertretern des Staates bemerkte man die Reichsminister Dr. Lammers, Dr. Ohnesorge, Dr. Gürtner und Kerrl, Staatsminister Meißner, ferner zohlreiche hohe Offiziere des Heeres, der Kriegsmarine und der Lustwafse. Der Film sand begeisterten Beifall. Bei den verschiedenen Szenen brach immer wieder das vollbesetzte Haus spontan in Beifall aus. Besonderer Dank galt der meisterlichen Darstellung des Bismarck durch Paul Hartmann und des Königs Wilhelm I. durch Christian Kayßler. Der Beifall galt dem Werk in seiner Gesamtheit und richtete sich auch an alle Schauspieler, die jeder in ihrer Rolle Hervorragendes leisteten, er richtete sich nicht zuletzt an jene Männer, die durch ihre zielbewußte Führung dem deutschen Filmschaffen die Möglichkeiten und Voraussetzungen für ein solches Werk geschaffen haben. Narvik— Symbol der Zerstörer Fortsetzung von der 1. Seite der deutschen Treffer versanken, ein weiteres schwer schossen entkam. Der Kampf der gleichstarken Gegner hatte die legenheit der deutschen Zerstörer gezeigt, ihr Feuer hat, gut gelegen, ihr Schneid das Gesecht entschieden.### diese kämpferischen Qualitäten vermochten Schicksal des Verbandes aufzuhalten. Am sicht vollendete es sich im Kampf mit dem überlegenen aufneu angreisenden Feind. Hatte sich bei dem ersten Zu. sammentreffen der deutsche Angriffsgeist in seiner rasan. ten Kraft gezeigt, so bewiesen die Zerstörer und ihr Männer in dem zweiten aussichtslos gewordenen Duel daß sie sich mit Ehren zu opfern wußte, Hier, pielle sich das ab, was den letzten Kampf in den Fioros nordlich des Polarkreises als Heldenlied die Seekriegsgeschichte eingehen ließ. Die deutschen Boote hatten sich mit ihrer zur Neig, gehenden Munition aus allen Rohren feuernd in rückwärtigen Teil des östlichen Narvik— dem Lause der Erzbahn folgend— in das Innere des in die Bewelt greifenden Rombakkenfjords zurückgezogen, als sich mit dem Schlachtschiff„Warspite" in Dwarslinie Zerstörer der überlegenen Tribalklasse und fünf weitere Zerstörer dem Kampfort des ersten Seegefechtes näher. ten. Der letzte Kampf zeigte an dem Beispiel des Zer. störers„Georg Thiele“ die heldische Größe der Zerstörermänner. Das Boot legte sich quer in den Fjord und deckte mit Torpedos und Granaten den letzten Weg der Schwesterboote, deren Leiber mit leergeschosse. nen Munitionskammern am Ende des Fjords versunken liegen, wo deren Besatzungen den Kampf an der Seite der Jäger fortsetzten. Während sich dieser deutsche Zerstörer in der Fjordenge dem konzentrischen Feuer von vier Tribal=Zerstörern stellte und mit seinen letzten Schüssen noch die„Eskimo“ mit ins Grab nahm, hatte seine Funkstation einen letzten Spruch aus dem Führerhauptquartier aufgenommen, einen Besehl, der an Männer ging, die seines Auftrages würdig waren:„Narvik unter allen Umständen halten“. Sie haben Narvik gehalten, die Männer von den Zerstörern, die nach dem Verlust ihrer Schiffe unter den ungewohnten und unbekannten Bedingungen des winterlichen Gebirgskrieges zeigten, daß sie nicht nur ihr Seekriegshandwerk beherrschten, sondern ganze Männer und Soldaten waren. Wer in der Einsamkeit des hohen Nordens mit steiermärkischen Gebirgsjägern sprach, hört heute wie damals das Lob der Zerstörermänner, wer mit Matrosen sprach, dem zeigten sie mit Stolz das Edelweiß an ihren Mützen. Wenn man über den Zweck eines jeden kriegerischen Unternehmens hinaus nach seinem Sinn fragt, so beantwortet die hier gewachsene Kameradschaft zwischen den Waffen der Erde, der Luft und der See diese Frage in überzeugendster Weise. Ohne die Seeleute von den Zerstörern des Commodore Bonte wäre Narvik nicht zu halten gewesen, hat General Dietl einmal gesagt und damit jenes wunderbare Walten aufgezeigt, das das bittere Ende der stolzen Zerstörer zum Schlüssel des Sieges werden ließ. Der Begriff Narvik ist eine Ganzheit, er duldet nicht das Herauslösen der Einzelleistungen einer Waffengattung. Was aber die Seekriegsgeschichte für sich in Anspruch nimmt, ist jenes Narvik, das den Zerstörern zum Symbol wurde, zu einem Symbol, das in der neuen Flottille, die den Namen Narvik führt, wieder zur Waffe unseres Geistes und des Sieges wurde. In Kürze Der Staatspräsidenten zum Nationalfeiertag drahtlich seine Glückwünsche übermittelt. Führer hat dem stellvertrelenden finnischen Ihpen!“ Finnlands Seit der Ende Juli erfolgten Eröffnung der„Großen Deutschen Kunstausstellung 1940“ haben bis zum 5. Dezember mehr als eine halbe million Volksgenossen die Schau besucht. Heute schon kann:sagt werden, daß die Besucherzahl der Ausstellung die isstellung erheblich übersteigen wird der Vorjahrsausstellung erheblich übersteigen wird. Prinzregent Paul empfing am Freitagnachmittag den kannten der berunnen veutschen Forscher und Chemiker Prosessor Friedrich Bergius, der bekanntlich auf einer erogreichen jugoslawischen Vortragsreife in Belgrad weil, und unterhielt sich länger mit ihm. Finnland beging am Freitag seinen Selbständigkeitstag. Am Morgen fand eine große Parade statt. Auf einer Großkundgebung am Nachmittag hielt Ministerpräsident Eyli die Festrede. Verlag: Westfälische Tageszeitung G. m. b.., Münster(Westl.). Verlagsleiter: Erich Frintrop(z. Zt. im Felde), 1. V. Arthur Petsch. Hauptschriftleiter: Dr. Anion Eickhoff(z. 21. im Felde): Stellvertreter: Karl Kuhl. Verantwortliche Schriftleiter: Politik: Karl Kuhl: Politische Nachrichten und Vermischtes: Dr. Eugen Wagner; Bewegung und Provinz: Mar Hiemisch(z. Zt. Im Felde), I. V. August Hollweg: Volks tum. Kunst und Unterhaltung: Wilhelm Vernekohl: Stadtanzeiger: Peter Jurascheck: Kommunalpolitik: Otte Pefter (z. Zt. im Felde): Sport: Allred Strobel(z. Zt. im Felde). 1. V. Peter Jurascheck; Bezirksausgaben und Bildberichterstattung: Clemene Hülsbusch: Anzeigenleiter: Horst Entert (z. Zt. Wehrmacht), 1. V. Hans Wollmaler. Sämtlich in Münster. Druck: Aschendorfische Buchdruckerei. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 1 vom 1. Juli 1940 gültig. zunächst ein paar ungewisse Wochen. Er trieb sein Tagewerk und zeigte der Ursel ein zufriedenes Gesicht. Bisweilen redete er ihr abends zu, rechtzeitig zu Bett zu gehen. Er selbst saß noch auf und runzelte ungestört seine Stirn. Er hatte ein paar Gespräche mit Dr. Schulz. Die Dinge lagen so verquer wie möglich. Die neue Konvention war gut, aber für Jochen Meierhoff war sie nicht gut. Sie bestimmte im Falle der Firma des Herrn Dr. Schulz, daß er ein größeres, sogar sehr viel größeres Stadtkontinent bekommen werde. Aber dafür brauchte er keinen Vertreter, sondern zwei verschiedene Grossisten mit eingeführten Stadtreisenden übernahmen den Vertrieb. Für Herrn Dr. Schulz bedeutet das eine glatte Produktion ohne eigenen Vertriebsapparat. Dr. Schulz konnte zufrieden sein. Der Landbezirk aber entfiel bis auf drei große Konsumenten für Halbfabrikate. Es entfielen Herr Meier Nachfolger, die Frau Ackermann, der Herr Jochen Meierhoff... Es tat dem Herrn Dr. Schulz herzlich leid, aber es war nun mal eben so. (Zortsetzung folgt.) Heitere Ecke Als Bliemchen in Damaskus war, nahm er als Beförderungsmittel einmal eine Sänfte, deren Boden nicht ganz fest war und in der ersten Minute auseinanderfiel. Nach einer Viertelstunde erst steckte Bliemchen den Kopf zum Fenster heraus und rief den Sänftenträgern zu:„Sie, halten Se doch emal an, ich gloobe, ic loofe!“ Am Abend saßen sie in der Kantine beim Schach. Der Gefreite fand es langweilig. „Für mich ist und bleibt Schach ein Glücksspiel!“, schimpfte er. „Du bist verrückt! Wieso ist das für dich ein GlücksP3 Der Gefreite antwortete: „Weil ich schon sehr viel Glück haben muß, bis ich einen finde, der noch schlechter spielt, als ich!“ Der Gefreite kam aufgeregt in die Stube. „Denkt euch, was mir passiert ist!" „Was denn, Kamerad?“ „Ich habe auf dem Kasernenhof zwanzig Mark gefunden!" „Und?“ „Ich habe in allen Kompanien nachgefragt. Keiner hat sie verloren.“ „Und dann?“ „Dann habe ich die zwanzig Mark genommen und mit zwanzig Kameraden geteilt.“ Die Stube rief: „Recht so, Kamerad!“ Der Gefreite seufzte: „Gar nicht recht! Denn später habe ich bemerkt, daß ich selbst die zwanzig Mark aus der Tasche verloren heide!? Der Lehrer sprach von Sprichwörtern. „Geben ist seliger denn Nehmen!“, sagte er. Klein=Eva hob den Zeigesinger.. g4 „Das sagt mein Vater auch immer, Herr Lehrei.. „Das ist aber schön von deinem Vater. Was denn dein Vater?" „Boxer, Herr Lehrer!“ * Der sechsjährige Mozart sollte einmal vor Franz I. spielen. Der Kaiser schickte sich an, dem Kle“ nen die Noten selber umzublättern. 446 Das aber paßte Mozart nicht. Er deutete auf“ danebenstehenden Hofkapellmeister und sagte:. „Du, Herr Kaiser, laß doch lieber den Hei pellmeister mit hineinsehen, der versteht es den als du!“ 7. Dezember Chroni Nur zwei verkau mit Genehmigung und als Verkaufsson den bisher üblichen und 22. Dezember## den vorgenannten Se Uhr geöffnet. 40jähriges Dienst Georg Brinkman 40jährige Dienstzeit ster zurückblicken. Die neuen Leben berechtigten am heuti Sonntagvormittag du zugestellt. Wir verw. die Anzeige, die in d les erscheint. Mehr Vorsicht. Radfahrers wurdee gefahren. Dieser ka davon. um Rad er Auf frischer Tai wurden zwei Männe zwei Oberhemden s Polizei konnte siei decker Straße stellen. mehr, als dem einen versteckte Hemd hera Wasserleitungen u Frost eintritt, so zu Winter gut übersteher Vorsorge treffen. D mit den zahllosen Re Vorsicht. Es ist für Dein die Flut der Sendun gib schon jetzt Dein vermerke auf der Sei wenn es nicht vor## dem 15. Dezember nicht mehr rechtzeitig Auf dem Hinden schen einen Lastkraft Fall und wurde lei nicht. Schuld trifft d queren der Fahrbahn lassen hat. Verbilligte Karte Zu der am heutigen 17 Uhr im Stadtthe Operette„Der Graf werden auf der Kr „Kraft durch Freude an der Abendkasse zu Preisen verbilligte K Nus Aiun Hiltrup. Frau! geb. Freye in Hiltru 7. Dezember 1940i mäßig rüstig und ge nen Humor gespanr Zeit. Wir gratulier Gebietsfül Führe Das war schon einmal zu seinen sprechen wollte, dan Jungen und Mädeln es vor dem Kriege, Kampfzeit sprach, un abend, als der Geb nissen erzählte. Im Orchesterrau der münsterischen Hi führer, Hauptgefolg Gebietsführer die BDM und die Fü dankte dem Gebiett seines Urlaubes zu um ihnen etwas a zu eizöhlen. Dann begann de Jungen und Mädel Kameraden durch sät führerschulen, bis er bis er als fertiger I Sein heißester Wun bildungszeit, einmal anders kommen; de war er ein ausgeze diese Ausbildung de bald darauf war s war Jagdflie Nun erzählte de Feindflügen gegen E neuen Eindrücken, ersten Tagen besti alle Hörer und Hö 18 Große Ein ne Film de Stimma mit Frilz Na Charl. 8 Grethe Das löc bayerise Münche glatal!“ Tag un vollen Filme, Gegensä zwische humorit und dat ungehen! in der aum Se nach zeitung Sie gel. der ach des ner werh 1 Raug“ Schlaf Mkrotilmarchiv der deutschsprachigen Presse.V. S— ummer 336 erstörer Seite beiteres schwer ter hatte die Ueber, igt, ihr Feuer hau, entschieden. Abe, sochten nicht do, n. Am 13. Apr überlegenen bei dem ersten Ju. eist in seiner rasan. Zerstörer und ihr gewordenen pfern wußten zten Kampf in den Heldenlied nit ihrer zur Neige en feuernd in vik— dem Lause re des in die Verückgezogen, als sich n Dwarslinie fün e und fünf weitere Seegefechtes näher. 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Dezember freigegeben. Die Geschäfte sind an den vorgenannten Sonnlagen in der Zeit von 13 bis 16 Uhr geöffnet. 40jähriges Dienstsubiläum. Reichsbahnoberinspektor Georg Brinkmann konnte am 5. Dezember auf eine 40jährige Dienstzeit bei der Reichsbahndirektion Münper zurückblicken. Unseren Glückwunsch! Die neuen Lebensmittelkarten werden den Bezugsberechtigten am heutigen Sonnabendnachmittag und am Sonntagvormittag durch die Amtswalter der NSDAP zugestellt. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf die Anzeige, die in der Sonntag=Ausgabe unseres Blatles erscheint. Mehr Vorsicht. Durch die Unaufmerksamkeit eines Radfahrers wurde ein Schüler am Servatiiplatz angefahren. Dieser kam mit einigen Hautabschürfungen davon. Am Rad entstand leichter Sachschaden. Auf frischer Tai erlappt. Auf frischer Tat ertappt wurden zwei Männer, die in einer hiesigen Wäscherei zwei Oberhemden stahlen. Die sofort benachrichtigte Polizei konnte sie in einer Wirtschaft auf der Wolbecker Straße stellen. Ihr Leugnen half ihnen nichts mehr, als dem einen von beiden das unter der Weste versteckte Hemd herausfiel. Wasserleitungen und Wassermesser sind, bevor der Frost eintritt, so zu schützen, daß sie auch den härtesten Winter gut überstehen. Gerade hier heißt es, rechtzeitig Vorsorge treffen. Die Erfahrungen des letzten Jahres mit den zahllosen Rohrbrüchen sind eine Mahnung zur Vorsicht. Es ist für Dein Weihnachtspäckchen nicht gut, wenn die Flut der Sendungen einmal begonnen hat. Darum gib schon jetzt Dein Weihnachtsgeschenk zur Post und vermerke auf der Sendung:„Erst Weihnachten öffnen!", wenn es nicht vor dem Fest geöffnet werden soll. Nach dem 15. Dezember aufgegebene Sendungen kommen nicht mehr rechtzeitig an. Auf dem Hindeuburgplatz lief ein Fußgänger zwischen einen Lastkraftwagen mit Anhänger, er kam zu Fall und wurde leicht verletzt. Sachschaden entstand nicht. Schuld trifft den Fußgänger, weil er beim Überqueren der Fahrbahn die nötige Vorsicht außer acht gelassen hat. Verbilligte Karten zum„Grasen von Luxemburg“. Zu der am heutigen Sonnabend, dem 7. Dezember, um 17 Uhr im Stadttheater stattfindenden Aufführung der Operette„Der Graf von Luxemburg“ von Franz Lehar werden auf der Kreisdienststelle der NS=Gemeinschaft „Kraft durch Freude". Alter Steinweg 36—39, sowie an der Abendkasse zu den bekannten Bedingungen und Preisen verbilligte Karten ausgegeben. Rus krunsters Algedung Hiltrup. Frau Anna Meyer zu Hüningen geb. Freye in Hiltrup, Hammer Straße 180, begeht am 7. Dezember 1940 ihren 93. Geburtstag. Verhältnismäßig rüstig und gesund verfolgt sie mit dem ihr eigenen Humor gespannt die Geschehnisse unserer großen Zeit. Wir gratulieren! Wie die SA-Standarte 13 Münster ihre im Felde stehenden Männer betreut Mit welcher Liebe und welchem Eiser arbeitet nun schon seit Tagen und Wochen die ganze Familie an der Zusammenstellung der Weihnachtspakete für den im Felde stehenden Vater. Bruder. Sohn oder Bräutigam. Hier wird gehäkelt, gestrickt und genäht, dort wird gebastelt und geklebt. Keine Mühe und Arbeit wird gescheut, um den im Felde stebenden Lieben eine recht große Freude zu machen und um ihnen der Treue und Anhänglichkeit der Familie und damit der Heimat zu versichern. Und daß zum Lichtfest das Päckchen besonders festlich geschmückt werden muß. ist selbstverständlich. Das verstehen die Frauen ja meisterhaft. Die schönen Geschenke, ein paar Tannentreffen lassen. So war es in der Kampfzeit, so war es beim friedlichen Aufbau der Nation, so ist es auch heute im Schicksalskampf des deutschen Volkes. Wenn auch nur wenige Männer der münsterischen SA den Dienst in der Heimat versehen. was gilts schon. sie schaffen für die Frontkameraben mit. Und wenns mit den Kräften nicht reicht. dann springen ihre Frauen und Kinder ein. denn auch sie gehören zu der großen münsterischen SAFamilie, die von jeher auf Verderben und Gedeih zusammenhält. Neben so manchen Aufgaben der Heimatfront ist die Frontbetreuung immer Herzenssache aller geblieben. Laufend erhalten die Männer der Front Immer aufpassen! Ganz aufgelöst war Frau Kulike:„Denken Sie sich, Frau Habermann, gestern abend klopft es bei mir... Ich mache auf... Wer steht da? Ein Polizist! Schlecht verdunkelt, sagt er. Wenn das nochmal vorkommt... Nun sagen Sie bitte, Frau Habermann, wo ich vor. allen Fenstern Papier und Decken habe...“ „Vor allen Fenstern?“ fragte Frau Haberindem sie auf das Wort alle einen Paketchen aufzustapeln und bedauerten bei diesen: Bergen nur die arme Feldpost, die in diesem Jahre: Uebermenschliches wird leisten müssen. wir unsere Grüße weithin in fernes Land an un=1 reichlich demessenen Doppelzentner Betonung sere münsterischen SA=Kameraden und wünschten: ihnen und allen deutschen Frontkämpfern einen: guten Empfang und frohe Weihnachten.—1k— niesende Mann am Rathaus zu. Mläanser Wohl in jeder älteren Stadt von architektonischer: Bedeutung gibt es Kleinigkeiten, die, ursprünglich: keineswegs dazu berufen, besonders beachtet zu werden,: doch ob ihrer Originalität oder gar herzhaften Drastik s sozusagen zum Allgemeingut geworden sind. Jeder von: uns kennt solche Baumeisterkapriolen oder Architekten= scherze aus der Zeit der Gotik oder der Renaissance, und s darum erübrigt es sich, auf einzelne von ihnen hinzuweisen. Aus Münster wären mehrere solche Stücke zu nennen, wenn man auch eigentlich erst in den letzten beidens Jahrzehnten auf sie aufmerksam geworden ist. Unter: ihnen das bekannteste ist der„niesende Mann“ am Rat; haus. Man nimmt allgemein an, daß die stolze, von sünf Pfeilern getragene Westfront des münsterischen; Rathauses, die ja jetzt für würdig befunden wurde, dem: höchsten Werte der neuen WHW=Marken ihren Charak=s ter zu geben, etwa 1335 vollendet worden ist. An dem: zweiten Pfeiler der Bogenhalle von rechts(Süden) her, s das Kapitell geschmückt mit übereck gelegten stilisierAkantusblättern, deren Flächen man zur Mitte hin; packte. „Natürlich alle! Bis auf... Tja, in der guten Stube habe ich nicht verdunkelt. Ist ja auch nicht nötig. Alle Glühbirnen sind aus dem Kronleuchter heraugeschraubt. Wo kein Licht ist, kann auch keins leuchten!“ Kurz nach Anbruch der Dunkelheit desselben Tages klopfte Frau Habermann bei ihrer Nachbarin an:„Haben Sie einen Moment Zeit. Frau Kulike? Kommen Sie doch mal mit auf die Straße!“ Die Frauen standen unten:„Sehen Sie mal, Frau Kulike, ist das Fenster dort verdunkelt?“ „Na, so eine Bummelei!“ erboste sich Frau Kulike.„Gan hell! Lehen Sie, da sagt der Schupo nichts!“ „Doch Frau Kulike. Er hat gesagt! Gestern abend! Das ist nämlich ihr eigenes Fenster.“ „——s? Mein Fenster? Richtig! Aber das ist doch... Da brat mir einer'n Storch! Ist doch gar kein Licht im Zimmer! Wo ich die Glühbirnen ., herausgeschraubt habe! Weiß, Frau Kulike! Aber im Nebenzimmer haben Sie Licht, und wenn die Tür zur guten Stube offen ist, wirkt das wie ein Seheinwerfer! Nicht nur direktes, sondern auch indirektes Licht muß abgedunkelt werden. Das indirekte Licht geistert durch mindestens die Hälfte aller Gerichtsverhandlungen gegen Verdunkelungssündaß sie das Gesicht eines Mannes zeigen, oer vom Nies=s der! Immer aufpassen, ob auch die Türen zu bedürfnis befallen ist. Das erste Blatt läßt ein leichtes? nicht verdunkelten Zimmern geschlossen sind! Sonst kann doch einmal eine Anzeige hereinflattern!“ Feldpostpäckchen am laufenden Band Aufnahme: Hülsbusch zweige aus den heimatlichen Wäldern, ein wenig Lametta und dazu viel Liebe werden manchen harten Landser beim Oeffnen seines Weihnachtspaketes freudig stimmen. Denn Freude schenken und empfangen— ja, das ist der tiefe, schöne Sinn unserer deutschen Weihnacht! Aber nicht nur der enge Familienkreis ist zu einer Werkstätte des Weihnachtsmannes geworden. sondern auch in den Vereinen. Betrieben wird die Freizeit dazu benutzt, den Vereins= und Arbeitskameraden im Felde eine Weihnachtsfreude zu bereiten. In ganz besonderer Weise aber haben sich die münsterischen Ortsgruppen der NSDAP in diesem Jahre eingesetzt und durch die große Aktion„Jedem Soldaten sein Feldvostvaketchen“ ein geradezu glänzendes Beispiel einer von Herzen kommenden Frontbetreuung gegeben. Wann aber hätten sich die Sturmabteilungen des Führers, die SA. an Einsatzbereitschaft übersiie fagesnegn gegen Laglane Gebietsführer Gustav Adolf Langanke erzählt der Führerinnen- und Führerschaft der HJ und des BDM aus seinen Kriegserlebnissen Das war schon immer so, wenn der Gebietsführer einmal zu seinen Kameraden und Kameradinnen sprechen wollte, dann herrschte ungewollt bei all diesen Jungen und Mädeln eine gewisse Spannung. So war es vor dem Kriege, wenn der Gebietsführer von der Kampfzeit sprach, und so war es auch am Donnerstagabend, als der Gebietsführer aus seinen. Kriegserlebnissen erzählte. Im Orchesterraum des Zwingers, dem Kulturheim der münsterischen Hitler=Jugend, meldete der.=Bannführer, Hauptgefolgschaftsführer Tiedemann, dem Gebietsführer die angetretene Führerinnenschaft des BDM und die Führerschaft der Hitler=Jugend. Er dankte dem Gebietsführer, daß er einmal während seines Urlaubes zu seinen Kameraden gekommen sei, um ihnen etwas aus seinen eigenen Fronterlebnissen zu eizöhlen. Dann begann der Gebietsführer zu erzählen. Alle Jungen und Mädel zogen im Geiste mit ihrem alten Kameraden durch sämtliche zu durchlaufenden Flugzeugführerschulen, bis es ihr Gebietsführer geschafft hatte, bis er als fertiger Flugzeugführer an die Front konnte. Sein heißester Wunsch war während der ganzen Ausbildungszeit, einmal Jäger zu werden. Aber es sollte anders kommen; denn nach Meinung seines Majors war er ein ausgezeichneter Fernaufklärer. Aber auch diese Ausbildung dauerte für ihn nur kurze Zeit, und bald darauf war sein sehnlichster Wunsch erfüllt: er war Jdgdflieger. Nun erzählte der Gebietsführer von seinen ersten Feindflügen gegen England. Er erzählte von den vielen neuen Eindrücken, die den neuen Jagdflieger in den ersten Tagen bestürmen. Es gab Luftkämpfe, und alle Hörer und Hörerinnen waren so gepackt, daß sie glaubten, mit dabei zu sein. Auch den ersten Abschuß auf dem 12. Feindflug erlebten sie alle in Geist und Herzen mit. In fesselnden Worten ließ der Gebietsführer das Leben des Jagdfliegers an seinen Kameraden vorbeigleiten, er ließ sie seine Gedanken teilen und übermittelte so allen das Erlebnis„Feindflug gegen Er gland". Mit dem Lied„Deutschland, heiliges Wort“ endete das Beisammensein der Führerschaft mit ihrem Gedietsführer Langanke. Ein tiefes Erlebnis von einem gewaltigen Geschehen nahmen alle zmit nach Hause. Ihren Jungen und Mädeln aber werden sie dieses Erlebnis in den kommenden Wochen vermitteln. Ihr Glaube an Deutschland und ihr Wille an den Sieg wurden dadurch noch mehr gefestigt. Wk. Unsere Lustwaffe im Einsatz für das Kriegs=WSW Das ist der beste Beweis für die innere Geschlossenheit der deutschen Front, daß sich nicht nur die Heimat, sondern auch unsere Soldaten gern und freudig für das Kriegs=WHW einsetzen. Uns liegt gerade ein Sammelergebnis der im Einsatz befindlichen Luftwaffe im Befehlsbereich des Luftgaues VI vor, das diese Haltung eindrucksvoll bewahrheitet. Offiziere und Beamte, Angestellte und Arbeiter aller Stäbe, Truppenteile und Dienststellen gaben von Gehalt, Sold, Frontzulage nud Lohn ihren Teil. Auch von den durch die Ausstellung „Kunst der Front“ und die Sonderschau„Feind= liche Waffen und Geräte“ eingegangenen Eintrittsgelder wurde ein Teil dem Kriegs=WHW zugeführt. Das vorläufige Sammel ergebnis im Luftgaukommando VI betrug bis zum 1. 11. 1940 135000 R M. Zuwendungen aus ihren Stürmen und ihrer Standarte. Und gerade jetzt in der Weihnachtszeit da werden die Kräfte in den Stürmen verdoppelt, da wurde an Land gezogen, was an Land zu ziehen war. und für jeden Angehörigen des Sturmes ging ein Feldpostvaket ab. das mit Kriegszeit nichts zu tun hatte. Aber auch die SA=Standarte 13 selbst schreckte darüber hinaus auch in diesem Jahre nicht vor dem Wagnis zurück, jedem ihrer Angehörigen ein Feldpostpaket zum Lichtfest zu übermitteln. Ein wagemutiges Beginnen war es schon, in der heutigen Zeit 1045 solcher Feldpostpäckchen fertigzustellen. Aber wo ein Wille ist, da ist auch immer ein Weg. Und als wir uns an einem dieser Abende im Dienstgebäude der SAStandarte 13 umsahen, da herrschte in den so still gewordenen Räumen Hochbetrieb. Die Frauen der SA=Kameraden waren so recht in ihrem Element. Hier wurden Adressen geschrieben, hier Pappschachteln zurechtgebogen und mit Seidenvapier ausgelegt, hier wurden Süßigkeiten abgezählt. hier Zigaretten verteilt. Schreibutensilien, ein Westentaschenatlas und dergleichen Dinge mehr wurden mit Liebe und Sorgfalt verpackt. Und oben drauf kam der Brief der Heimat, der folgenden Wortlaut hatte: „Kameraden! Wenn wir im Kampfjahr 1940 unser deutsches Lichtfest erleben und kurze Zeit nachher das Jahr verabschieden, so dürfte es wohl angebracht erscheinen, einmal dankbaren Herzens stille Rückschau zu halten über jene Zeit der Erfolge. die hinter uns liegt. Halten wir Einkehr bei uns. Ihr in der Waffenfront, wir in der Heimatfront. und fragen uns, haben wir unserem Obersten SA=Führer gegenüber unsere Pflicht erfüllt? Waren wir seine Männer im Kampf für das deutsche Volk, für seine Ehre und für seine Freiheit? Meine Kameraden, ich glaube, diese Frage bejahen zu dürfen. Denn namentlich Ihr im feldgrauen Ehrenkleide lebt vor, und eine Anzahl unserer Kameraden der Standarte 13 sind in Ansehung höchster Erfüllung auf dem Felde der Ehre, des gigantischen Ringens. vorgestorben. Uns Lebenden gebietet aber durch heiligste Pflichterfüllung im Kampfe so lange unseren Mann zu stehen. bis die Lebensrechte des Deutschen Volkes erfüllt und gefestigt sind. Als Unterpfand des Kampfes. unseres Wollens. unseres Sinnens. Strebens und Schaffens ist unsere vom Führer in hartem Ringen geschaffene, blutsmäßige Volksgemeinschaft, auf der alles beruht. Auch in diesem Jahre des gewaltigen Kampfes haben wir es als äußeres Zeichen unserer Gemeinschaft im bescheidenen Umfange möglich gemacht. Euch, Kameraden, ein kleines Päckchen zu senden. Nehmt es hin, wie es gemeint ist. Sollten dem einen oder anderen Kameraden zu viele Sendungen zugehen, dann verteilt den Inhalt an andere Männer, die weniger oder nichts erhalten haben. So grüßt Euch die SA=Standarte 13 in aufrichtiger Kameradschaft und steter Verbundenheit mit SiegHeil für den Obersten SA=Führer Adolf Hitler.“ Wir versuchten, uns einzuschalten und mitzupacken, aber gegen die flinken Frauenfinger kamen wir nicht an. Wir trösteten uns damit, die fertigen Aus der Bewegung ist ten Akantusblättern, deren Fi die Form eines menschlichen Gesichtes gegeben hat. Bei: diesen vier Blattgebilden sind die Formen so gestaltet,s daß sie das Gesicht eines Mannz d vom Wi bedürfni „Kribbeln“ in der Nase erkennen, beim zweiten und dritten steigert sich das Bedürfnis zum Niesen immer: mehr in stark ausgeprägter Charakteristik, und auf dem s vierten kommt es zur„Explosion“ mit ausgestreckter, Zunge. Lohn an den eingezogenen Sohn Viele Betriebsführer zahlen den eingezogenen Gefolgschaftsmitgliedern auch für die Zeit ihres Einsatzes bei der Wehrmacht einen Teil ihres Lohnes oder Gehaltes. Es kommt nun auch vor, daß Kaufleute ihren Söhnen, die im Frieden im väterlichen Betrieb arbeiteten, die ihnen gewährten Vergütungen— wenigstens teilweise— weiterzahlen. Hier entsteht steuerlich die Frage, ob es sich bei diesen freiwilligen Leistungen an die mitarbeitenden Kinder um Betriebsausgaben handelt. Der Reichsminister der Finanzen hat in einem Bescheid an die Wirtschaftsgruppe Einzelhandel diese Frage bejaht. Nach diesem Bescheid müssen Lohnzahlungen an mitarbeitende Familienangehörige, die als Betriebsausgabe vor dem Kriege anerkannt worden sind, auch bei Weiterzahlung im Fall der Einberufung zur Wehrmacht als Betriebsausgaben behandelt werden. IM-Untergau und Jungbann 13. Übernahme der Landjahrpflichtigen aus Schleswig=Holstein in den BDM bzw. in die H3 findet am Sonntag um 10 Uhr in der Aula der Freiherr=vom=Stein=Schule statt. Die Landjahrpflichtigen treten um 9 Uhr auf dem Schulhof an. Hitler=Jugend, Jungmädel-Untergau 13. Die IMFühreranwärterinnen(einschließlich der Märchenspielerinnen) treten am heutigen Sonnabend um 15 Uhr am Zwinger on. Filmabend in Rinkerode. Am Sonntag, dem 8. Dezember, wird in Rinkerode im Saale Lohmann um 15.30 und 19.30 Uhr der Film„Heimatland“ gezeigt. Hierzu die neueste Wochenschau. Jugendliche haben Zutritt. Prüst die Steuerkarte nach! Gleiche Verpflichtung für Betriebsführer wie für Gefolgsmann Mancher Lohnempfänger erleidet steuerliche Nachteile dadurch, daß er seine Steuerkarte nicht auf ihre Richtigkeit nachprüft. Wenn die Behörden, welche die Steuerkarten ausstellen, auch noch so sorgfältig arbeiten, so können doch Fehler und Irrtümer nicht ganz vermieden werden. Vielfach sind die Dienststellen über wichtige Umstände auch gar nicht unterrichtet, zum Beispiel darüber, daß ein Lohnempfänger geheiratet oder ein Kind bekommen hat. Es kann deshalb den Empfängern der Steuerkarten nur geraten werden, die Steuerkarten sofort auf ihre Richtigkeit nachzuprüfen. Man kann sich nämlich auf die Unrichtigkeit der Steuerkarte grundsätzlich nur für die Zukunft, nicht aber für die Vergangenheit berufen. Ist alsa zum Beispiel infolge einer falschen Eintragung in die Steuerkarte zuviel Lohnsteuer einbehalten worden und merkt dies der Lohnempfänger nach drei Monaten, so kann er zwar die sofortige Richtigstellung der Steuerkarte verlangen, so daß der Arbeitgeber in den folgenden Monaten nur eine geringere Lohnsteuer abzuführen braucht. Er kann dagegen keine Erstattung der zuviel bezahlten Lohnsteuer vom Finanz= amt beanspruchen. Es ist nun die Frage aufgetaucht, ob auch der Arbeitgeber die richtige Ausfüllung der Steuerkarten seiner Gefolgsleute nachprüfen muß, ob also zum Beispiel ein Betriebsführer die Berichtigung der Steuerkarte zu veranlassen hat, wenn er sieht, daß etwa ein verheirateter Angestellter als ledig aufgeführt ist. Hat der Betriebsführer dem Gefolgsmann gegebenenfalls Schadenersatz zu leisten, wenn er die Unrichtigkeit der Steuerkarte nicht bemerkt bzw. wenn er trotz Feststellung des Fehlers keine Richtigstellung veranlaßt? Mit dieser Frage hat sich kürzlich das Reichsarbeitsgericht beschäftigt(RAG. 270/39). In dem betreffenden Falle war ein Arbeitnehmer auf Grund einer falschen Angabe in seiner Steuerkarte zur Zahlung der Wehrsteuer herangezogen worden. Nach Aufdeckung des Fehlers verlangte er, daß der Arbeitgeber die auf Grund der falschen Eintragung in die Steuerkarte entrichteten Wehrsteuerbeträge erstatten solle. Er vertrat die Auffassung, der Arbeitgeber sei verpflichtet gewesen, die Steuerkarte auf ihre Richtigkeit zu prüfen und gegebenenfalls auf die Unrichtigkeit hinzuweisen. Das Reichsarbeitsgericht hat zu diesem Falle folgendermaßen Stellung genommen. Es ist der Ansicht, daß sowohl der Arbeitnehmer als auch der Arbeitgeber die Steuerkarten auf ihre Richtigkeit hätten nachprüfen müssen. Da beide sich um die Richtigkeit der Steuerkarte nicht gekümmert hätten, sei der Schaden von beiden gemeinschaftlich zu tragen. Der Arbeitgeber habe einen Teil des dem Gefolgsmann entstandenen Schadens zu ersetzen; einen Teil des Schadens müsse der Gefolgsmann jedoch selbst übernehmen, da auch er verpflichtet gewesen sei, sich vor Aushändigung der Steuerkarte an den Arbeitgeber über die Richtigkeit der Eintragungen zu vergewissern. Das Reichsarbeitsgericht führt dann weiter wörtlich folgendes aus: „Wenn ein Gefolgschaftsmitglied seine Steuerkarte, auf der die für seine Wehrsteuerpflicht maßgebenden Verhältnisse unrichtig eingetragen sind, ohne Prüfung seinem Unternehmer einreicht und wenn dieser die Wehrsteuer zunächst einige Monate nicht abführt, dann aber auf Erinnerung des Finanzamts die Steuer in einer Summe vom Lohn einbehält, was nunmehr das Gefolgschaftsmitglied auf die Unrichtigkeit der Eintragung auf seiner Steuerkarte aufmerksam macht, so ist der dadurch eingetretene Schaden nicht nur vom Unternehmer zu vertreten, sondern auch auf ein mitwirkendes Verschulden des Gefolgschaftsmitgliedes zurückzuführen, das in der Unterlassung der Prüfung der Steuerkarte auf ihre inhaltliche Richtigkeit zu erblicken ist. Dieses mitwirkende Verschulden berechtigt daher zu einer Verteilung des Schadens.“ Diese Entscheidung des Reichsarbeitsgerichts mag allen Betriebsführern und Gefolgschaftsmitgliedern eine Mahnung sein, sich nicht auf die Richtigkeit der Eintragungen in die Steuerkarten zu verlassen, sondern in jedem Einzelfalle nachzuprüfen, ob die Steuerkarten richtig ausgefüllt sind oder nicht. Dr. M. ROLANG Das Theater der gaten Flime Große Lustspielwoche! Ein neuer heiterer OstermayrFilm der Ufa, der gute Laune und Stimmung schafft: Einns der isut,iechts ubtar mit Fritz Hampers Lee Peuhert Charl. Schellbern Fritz Genscheu Grethe Weiser" Hilde Sessak Das löckend welße Skiparadies der baverischen Berge, das gemütliche München im Holbräuhaus am „Platzl“ und das Berliner Leben bei Tag und bei Nacht sind die reizvollen Schauplätze dieses lustigen Filme, der die vermeintlichen Gegensätze zwischen Nord und Süd, zwischen Berlin und München In humoristischer Weise herausstellt und dadurch ungeheise felerheit bemamat In der neuesten Wechenschau sum ersten Male Bilder aus Londen nach einem der schweren Vergellungrangrilte underer Laitwalle. Sie gelangten a. T. unter Umgehung der scharten britiechen Zensur über des neutrale Ausland an uns. Spielzeiten: Werhenschen.20.m.85 Uur 1###pmm....4 am des Uhr (Schluß abende......88 Uhr Städt. Bühnen Münster(Westf.) Intendant: Erich Pabst Spielzeit 1940141 Stedttheater Samstag, den 7. Dezember 17 Uhr Ende 19.30 Uhr „Der Gral v. Luxemburg“ Sonntag, den 8. Dezember 16 Uhr Ende gegen 18.30 „Aut der grünen Wiess“ (Operette) Kemmerspiele Samstag, den 7. Derember 17 Uhr Ende 20.30 Uhr „orguste Toseg“ (Schauspiel) Sonntas, den 8. Dezember 17 Uhr Ende 19.00 Uhr „De nfärskmaschine“ (Lustspiel) lusneltlor für Groß- und Kleinleben(auch Sachv.) gesucht.(Gehalt, Spesen u. Beteiligung. Altersversorgung.) Aschener u. Münchener Lebensversicherunge-.-., Besirksdirektion Hamm(Westl.), Droste-Hdlshoff-Str. 22 Mitarbeiter an all. Plätzen gesucht 2 Schüler(Oberst.) such. f. d. Ferienzeit geeignete schäftigung. Ang. unter 1747 an die geschst. Münster. Veranstaltungen Möbl. Zimmer mit Heizung von Reg.=Beamten sof. od. z. 15. 12. ges. Ang. u. 1734 a. d. .=Gesch. Münster. Gut möbl. Zimmer Nähe Luftgaukommando z. 15. 12. zu mieten gesucht. Ang. u. 1754 a. d. .=Gesch. Münster. Berufst. ig. Dame sucht gut möbl. Zimmer, mögl. Nähe Hindenburgplatz. Ang. u. 1185 a. d. HG. Münster KEII 1 Ziehharmonika, neu, 30 RM., ein Kb.=Wintermantel 110 lang, 1 Knab.= Lederolmant. 100 lg., 1 Kb.=Anzug f. 10jähr. So.=Nachm. Kirdorfstr. 82 1I. 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Dezember 1940 Erlöserkirche: 17 Uhr Pfarrer Diche(Beichte und hl. Abendmahl). Kirche auf der Geist: 17 Uhr Pfarrer Ziebig. Kn Sprungdeckel=Uhr mit Kette, schw. silb. ZigarettenEtui zu verkauf. Zu erfragen in d. Hauptg. unt. A B JunoDauerbrenner, wie ggez erhälten, zu verkaufen. Hammer Str. 28. Frachk u. Cut mit gestr. Hose(Maßarb.), g. erh., mittl. Gr., hohe Damenstiefel Größe 40, Staubsauger, Gitarre, neu, Puppensportw., Pros.= Apparat s. Filmbänder 18/24, neu s. Kind.=Fernrohr, Ofenschirm zu vh. Näh. 90. u. u C. 1 braun. Klavier, 1 hoher Spiegel, 2 weiß=blüh. Oleanderbäumchen in Kübeln, billig abzugeben. Besicht. vorm. 10—12 Uhr Hoher Hechenweg 130 1. Geige mit Kasten und Guttarre mit Jutteral zu verk. Besicht.—4 Uhr. Warendorfer Straße 801. Mittwochvormittag verlor ich auf d. Wege Fürstenberg= str., Eisenbahnstr., Servatiipk., AdolfHitler=Str. Mitgliedsbuch d. DAs auf d. Nam. Anni Köster lautend. Wiederbring. erh. Belohn. A. Köster, Frie=Vendt=Str. 16 Entlausen am 11. 11, deutsch. 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Die Kartenausgabestellen in Woldeck, Alberoloh und Rinkerode bleiben für die Entgegennahme der Anträge auf Zuteilung von Spinnstoffwaren und Schuhe und für Anträge auf Genehmigung einer Hausschlachtung vom Samstag, den 7. 12. bis einschließlich Mittwoch, den 11. 12. geschlossen. Die nicht pünktlich abgeholten Lebensmittelharten sind am Freitag, dem 13. 12., nachmittags von—5 Uhr bei den Kartenausgabestellen abzuholen. Wolbeck, den 6. Dezember 1940. Der Amtebürgermeister. Baient Ar eilimaeren! Schauburg Apollo-Theater Bis auf weiteres: Der große Varieté- und Revuefilm Bis Sonntag: Ein Millionenfilm der Tobis Kora Verry! Der Tigervon — Marika Rökks Esspielt: Peter Kreuder Weitere Darsteller: Josef Sieber. Will Quadtlleg. WIII Dohm, Flockina v. Platen Lschapal Marika Rökk. strahlend. sprühend vor Temperament, mitreißend in Spiel und Tanz= handlungsmälig und künstlerisch der Jeuchtende Mittelpunkt dieses Films. mit La Jana Kitty Jantzen Gustav Dießl Theo Lingen u. v. a. Hierzu: Wochenschau. Kassenöffnung...90 Uhr Wochenschau.55.50 Uhr Hauptfim..30.25 Uhr Ende.88 Uhr Jugendlichs haben keinen Zutritt! Ilerzu: Deutsche Wochen. schau und Varlelé- Einlase Kassenöffnung...80 Uhr Vorprogramm.30.25 Uhr Hauptfilm.55.56 Uhr Wochenschau.45.45 Uhr Ende.13 Uhr Autchaue Gehmennhauff lausend gebrauchte Last=, Lieser= und Personenwagen. Ludgertplatz. Ruf: 203 55/56. Bezichen Sie sich bei ihren Einkäufen auf die Westiälische Tegesseilung P. Nr F4 Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse.V. 7. Dezember 1940 Westfälische Tageszeitung Onc in die Weil Die Rietzsche-Gedenkhalle Weimar, im Dezember. Auf der Mitgliederversammlung der Gesellschaft der Freunde des Nietzsche=Archivs wurde mitgeteilt, daß die Nietzsche=Gedenkhalle im großen und ganzen sertiggestellt wurde bis auf die Ausstattung mit Möbeln und Kunstwerken. Die 16 Bronzebüsten für den Wandelgang sind im Guß. Es handelt sich um die Darstellung von Personen, die in Nietzsches geistiger Entwicklung eine Rolle gespielt huben, von den alten griechischen Dichtern und Denkern bis Schopenhauer und Wagner. Das Nietzsche=Archiv ist auch im vergangenen Jahre rege besucht worden. Auch wurden zahlreiche Anfragen beantwortet. Das Archiv verfügt über 1500 bis 1600 Bände und 15 000 bis 16 000 Aufsätze aus Zeitschriften. Groß-Straßburg Straßburg, im Dezember. Durch Entschließung des Chefs der Zivilverwaltung im Elsaß sind zahlreiche an die Stadtgrenze heranreichende Gemeinden in die Stadt Straßburg eingegliedert worden, die damit 250000 Einwohner erreicht. Damit sind alle Möglichkeiten geschaffen, organischen Ausbau des Großraumes Straßburg in die Wege zu leiten, dem später auch das rechtsrheinische Kehl zugeschlagen werden soll. Straßburg soll zur schönsten und bedeutendsten Stadt des deutschen Sudwestens werden. um einen Freier Nachmittag für Fleischer Karlsruhe, im Dezember. Auf Grund der Arbeitszeitordnung, des Jugendschutzgesetzes und der Ladenschlußverordnung ist für die badischen Fleischereien eine Regelung dahin getroffen worden, daß sämtliche Fleischerläden Montags ab 13 Uhr geschlossen halten. Am Montag vor dem Heiligabend und an Montagen vor Feiertagen kommt dieser freie Nachmittag in Wegfall. Großmutler und zwei Enkelkinder verbrannt Neustadt, im Dezember. Durch einen unglaublichen Leichtsinn hat sich in einer schlesischen Ortschaft im Kreise Neustadt ein furchtbares Unglück ereignet, dem drei Personen zum Opfer sielen. Eine mit Feueranmachen beschäftigte Frau goß aus einer Kanne Petroleum in den Ofen. Es gab eine furchtbare Explosion. Die brennende Flüssigkeit spritzte im Zimmer umher und setzte die im selben Raum stehen Betten in Brand den Betten in Lranz, in denen die 60jährige Großmutter und ein sechs= und ein vierjähriges Enkelkind lagen. Brennend stürzten die beiden Frauen aus der Stube und brachen dann zusammen, während die Kinder in den in Brand geratenen Betten furchtbare Brandwunden erlitten. Einem 15jährigen Hitlerjungen gelang es, das Feuer schnell zu löschen, so daß an sich nur geringer Sachschaden entstand. Die Großmutter und die beiden Kinder sind ihren schweren Verletzungen inzwischen erlegen, die Muttei schwebt noch in Lebensgefahr. Ehrung des Allmeisters der Jägerschaft Nürnberg, im Dezember. Aus Anlaß des 150. Geburtstages des Altmeisters der Deutschen Jägerschaft, des Jagdschriftstellers Karl Emil Dietzel, findet am 8. Dezember in seinem Geburtsort Irmelshausen die feierliche Enthüllung einer Gedenktafel statt. Rennsteig unter Naturschutz Erfurt, im Dezember. Das Thüringische Innenministerium hat den von Eisenach bis Blankenstein führenden viel begangenen Rennsteigweg unter Naturschutz gestellt Auf einem Geländestreisen von je 500 Meter Breite zu beiden Seiten des Höhenpfades dürfen irgend welche Veränderungen nicht vorgenommen werden. Damit ist auch der vor einiger Zeit erörterte Plan erledigt, den Rennsteig zu einer Autostraße umzubauen. Ueber den Rennsteig, der vom Rennsteigverein mustergültig bezeichnet wurde, führt auch der durchgehende Wanderweg WestOst, der an der Saar ansetzt und bis in das Sudetenland hineinläuft. Scharfe Strafe für herrn Hase Steitin, im Dezemder. In Stolp wurde ein Einwohner aus Klassenberg wegen verbotenen Umgangs mit Kriegsgesangenen und Unterschlagung zu sechs Monaten Gesängnis verurteilt Der Angeklagte wollte sich damit entschuldigen, daß er keine Zeitung lese und daher keine Kenntnis von den einschlägigen Kriegsbestimmungen gehabt habe. Der Vorsitzende wies jedoch darauf hin, daß dieses verantwortungslose Verhalten keineswegs als strafmildernder Grund, sondern nur als strafverschärsend gewertet werden könne. Granatsplitter 23 Jahre im Körper getragen Troppau, im Dezember. Im Weltkriege erhielt ein Soldat aus Leitomischi (Sudetenland) eine schwere Verwundung, die aber bald gänzlich ausheilte. Vor einigen Tagen verspürte der Mann nun Schmerzen im Rucken, Bei einer Rönigenaufnahme wurde ein Fremdkörper festgestellt, der sich bei der Operation als ein Granatsplitter erwies, der 23 Jahre im Körper gesessen hatte. Unfreiwilliger Messerschlucker Prag. im Dezember Der Handelsreisende Dostal reiste dieser Tage., Olmütz nach Prerau. Während der Reise versuchteinen Defekt an seinen Schuhen zu beseitigen und deugt, sich zu diesem Zweck mit dem Taschenmesser darübe, Plötzlich gab es einen Ruck, und der Zug hielt. Durg diesen Ruck wurde Dostal vom Sitz nach vorn geworfe, das Messer fuhr ihm tief in den Mund, rutschte Nummer 336 Kehle und glitt in den Magen. In qualvoller Angi, setzte er die Reise fort, um sich in Prerau sofort inKrankenhaus zu begeben. Das Messer konnte durch eine Operation entfernt werden, es hat keine weiteren Verletzungen verursacht, obwohl es geöffnet war und sich mit der Spitze in der Magenwand vergraben hattDie Maus im Auge Prag. im Dezember. Während der Frühstückspause sprang einem Bau arbeiter in Horaschdowitz eine Maus ins Auge. Numit Mühe konnte er das Tier abschütteln, das dann in die mit heißem Kaffee gefüllte Kaffeekanne fiel und darin ertrank. Der Arbeiter mußte sich sofort in eine Augen klinik begeben, wo durch eine Operation das Augenlich noch gerettet werden konnte. Ihre Verlobung geben bekannt Elisabeth Mühlenbeck Bernhard Rotert Münster(Westf.), den 8. Dezember 1940 Wasserweg 33 Horstmarer Landweg 263 Ihre Vermählung geben bekannt Franz Erdenberger Irmgard Erdenberger geb. Elsner Münster(Westf.), 7. Dezember 1940 Wir zeigen die Geburt unseres Kindes Barbara Maria an Dr. Kur Kalbhen und Fnu Leni geb. Rhode Berlin NW 87 Klopstockstr. 30 den 3. Dezember 1940 West-Sanatorium Joschimstaler Str. 20 In dankbarer Freude geben wir die glückliche Geburt unseres fünften Kindes, eines gesunden Mädchens, bekannt Hilde König geb. Kock Walther König z. Zt. Wehrmacht Münster, den 5. Dezember 1940 s. Zt. Privatklinik Annette-von-Droste-Hülshoff-Allee * Am Nachmittag des 5. Dezember nahm der liebe Gott unsere geliebte Tante, Großtante, Schwägerin und Cousine, die Lehrerin i. R. Fräulein Mathilde Casser im Alter von 60 Jahren zu sich in sein himmlisches Reich. Sie starb im Krankenhaus zu Wolbeck nach langem, schwerein Kranksein an den Folgen eines Schlaganfalles, nachdem sie 37 Jahre lang zum Wohle und Segen der ihr liebgewordenen Jugend gewirkt hat. Möge der allgütige Gott ihr alles, was sie im Leben Gutes getan, im Himmel lohnen. Um ein stilles Gebet für die liebe Verstorbene, besonders um das der ihr anvertraut gewesenen Schülerinnen, bitten: Josef Küper Bernh. Sandmann u. Frau Mathilde geb. Küper Otto Küper u. Frau Fränzi geb. Hemesath Reinhold Raben u. Frau Resy geb. Küper Münster Danzig-Zoppot, den 5. 12. 1940 Brüderstraße 10 * Die Beerdigung findet statt in Münster in Westf. am Dienstag, den 10. Dez. 1940, um 14.30 Uhr, von der Leichenhalle des Zentralfriedhofes aus. Das feierliche Levitenamt ist am gleichen Tage, um.30 Uhr, in der St.-Lamberti-Kirche zu Münster. Tretet her, Ihr meine Lieben. Nehmet Abschied, weint nicht mehr Hilfe konnt' ich nicht mehr finden, Meine Leiden waren zu schwer. Jetzt jedoch zieh ich von dannen. Schließ die müden Angen zu. Haltet innig treu zusammen, Und gönnt mir die ew'ge Ruh. Dem Herrn über Leben und Tod hat es in seinem unerforschlichen Ratschlusse gefallen, heute morgen 4 Uhr unsere liebe, unvergeßliche, treusorgende Mutter, Schwiegermutter. Schwester, Schwägerin und Tante Frau Wwe. Bernard Wiggermann Gertrud seb. Frie zu sich in die Ewigkeit zu nehmen. Sie starb nach kurzer, schwerer, mit größter Hingebung und Geduld ertragener Krankheit, wohlvorbereitet durch einen christlich-frommen Lebenswandel und gestärkt mit den hl. Sterbesakramenten, im 56. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Willy Wissermann Eugenie Penning geb. Wiggermann Bernard Wisgermann Erich Wissermann Ferdinande Wiszermann Dr. Ersin Penning Drensteinfurt. Bielefeld und Ascheberg. den 5. Dezember 1940. Die Beerdigung sindet statt in Drensteinfurt am Montag, dem 9. Dezember, morgens 9 Uhr. von der Pfarrkirche aus: gleich darauf das feierliche Levitenamt wozu freundlichst eingeladen wird. Das Sechswochen-Seelenamt für meinen geliebten Mann Herrn Oberregierungsrat Karl Betzier findet stall am Donnerslag, den 12. Derember. morgens 9 Uhr, in der III.-Kreuz-Kirche in Münster. Frau Margarete Betaler M Aoscthngnn Münster Drubbel 17 /18 Kleinanzeigen sind billiger Ich bin nun geschieden von Euch. aber nicht aus Eurem Herzen, darum vergeßt mich nicht und betet für mich. Gott der Allmächtige erlöste am Donnerstag. den 5. Dez. 1940 meine unvergeßliche, innigstgeliebte Frau, unsere gute, treusorgende Mutter. Schwiegermutter, Großmutter, meine liebe Tochter, unsere gute Schwester, Schwägerin und Tante Frau Gertrud Scharmann geb. Elvering von ihrem langen, mit großer Geduld ertragenen, schweren Leiden. Sie starb, wiederholt gestärkt durch die Gnadenmittel unserer hl. Kirche, im Alter von 56 Jahren. Im Namen der trauernden Angehörigen: Heinrich Scharmann u. Kinder Hiltrup(Westf.), Rheine, z. Zt. im Felde, Jauer, Münster u. Gievenbeck, 5. Dez. 1940. Die Beerdigung findet statt am Montag, den 9. Dez. 1940, nachmittags 15.30 Uhr, von der Leichenhalle des Zentralfriedhofes in Münster aus. Das feierliche Levitenamt ist am gleichen Tage, morgens.15 Uhr, in der Liebfrauen(Uberwasser)-Plarrkirche. Danksagung Für die beim Hinscheiden meines lieben, unvergelllichen Mannes, Schwiegersohnes, Bruders, Schwagers und Onkels, des Kaufmanns Auaust Winter. erwiesene überaus große Anteilnahme und die reichlichen Kranzspenden, sowie Begleitung sagen wir herzl. Dank. Das Sechswochen-Seelenamt für den lieben Verstorbenen findet statt am Montag, dem 9. Dezember, morgens 9 Uhr in der St.-Lamberti-Pfarrkirche, wozu freundlichst eingeladen wird. Familie August Winter Münster Johanniterstr. 17, im Dezember 1940. Das Sechswochen-Seelenamt für meinen lieben Vater und Schwiegervater, unsern guten Großvater Rentner Jos. Schulte findet statt am Montag, den 9. Dez. 1940. morgen ½9 Uhr in der St.-Mauritz-Pfarrkirche zu Münster, wozu freudlichst eingeladen wird. 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Der Bürgermeister. Waschtoilette für fl.., kompl. fast neu, zu verk. Zu erfragen in d. Hauptg. unt. 3 K. Karl May, illustriert, Band 1 bis 30, gut erhalt. zu verkaufen. Weinrat, Gimbte 29. Fußballschuhe Gr. 37, zu verh. Ab 11 U. Münster. Hansaring 36 111 I. Keui sie bei H. Buschmann Münster I. W. Drubbei 17/18 ist das bewöhrte, hochmoderne Pflegemittel für jeden Schuh u. jodes Leder. Tlefschwerz Dose 20 Pl., ferbig 25 Pl. I. Hypotheken zuf A. u. Neubauten 4½% Zinsen— 100% Auszahlung bei Tilgungsstreckung. auch für Umheleihungen— softrr verfügbar— II. Hupotheken bei Reiebsbürgschaft, anlaue von Priualkanllal durch: [Paul Vogt, Grundstücksverwertung, Hamm(Westf.), Handelshof- Fernsprecher 806 u. 807. Herren=Fahrrad, (Marke Imperial) verloren. Näheres in d. Hauptgeschst. unter A M. Deutscher Boxer, Farbe gelb, entlausen. Wiederdr. erhält Belohnung. Röbelhaus Heildern, Münster wie ich bin“ Bit OAlLl=Sporneche. sagte ein Ilanell=Schlafenzug,„lasse ich mich nur noch in OALLITA einweichen. 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Diese Anerkennung der große den Chefkonstrukteurs in wurden, haben einen w len Aufbau der jungen struktionen Professor wesentlicher Faktor der der Jagdeinsitzer Messe len als bester und schne ist der Standard=Jäger uns alle Staaten der A zeug, mit dem ein Möl ragende Erfolge erziel Wendel den absolu an sich. Me 108 und Me 110 Galten schon die M besonders der Jagde Waffe, so wurde diese 2 Krieges schlagartig erl Welt bewiesen. Schon absolute Überlegenheit Gegner klar zutage. der zweimotorige Zerst der sich als geradezu wies. Immer wieder Kriegsmonate die Nan 110 in den Wehrmacht! vorragend geschulten# wurden sie bald ein er der Sicherung d gebietes. So oft überaus starken Luftwe sches Gebiet versuchte, Versuche an der geba äger und=zerstörer. Geist und Technik Das geistige Schaff gelt sich nach außen ir dem Unternehnen g weniger als 70 deut Messerschmitt=.=., w dete Patente sich noch Galtat An der ganzen, etm in Ostafrika gibt es n gerische Handlungen e dieser Punkte, und 1 Gallabat an der Grenz Sudan. Das Städtche aber von den Englände die Engländer wußten Das abessinische Hoc ihm dehnt sich die 6 Aethiopien führt ein en aber hat eine gute Stra üigstem Hafen in Ostaf also nicht viel Scharfsir guten, daß die Italiene cen) Truppen zusamme nach Gallabat führen u Gallabat sitzen jedoch Korken auf der Flasche. Zu Beginn des a Raliener Gallabat du iungenommen. Sie sin mnvern zuvorgekommer lander alles darangesetz I ihre Hand zu bekor Gehrmachtbericht seiner andern vorübergehend steuten sich die Englän des dieser Schlüsselste bieder herausgeworfen, de provisorischen engli Steppe westlich von Ge : Gallabat liegt am A luß des Nils. 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Besuch in einem Niesserschmitt-Flugzeugwerk— Das beste und schnellste Jagdtlugzeug der Welt— Messerschmitt-Zerstirer jedem Feind überlegen— Unbegrenzte Produktionskapazität Die ununterbrochenen erfolgreichen Angriffe der deutichen Luftwaffe gegen das britische Empire und seine hauptstadt gaben uns Veranlassung, einem der bekanntesien Flugzeugwerke Deutschlands, der Messerschmitt.=., einen Besuch abzustatten und uns von einem Leiter und genialen Chefkonstrukteur Professor einiges über den Aufbau und die aufgaben des Werkes und die Entwickjung und Fabrikation seiner bekannren und tausendfältig bewährten Flugzeugtypen erzählen zu lassen. Dabei hatten wir gleichzeitig Gelegenheit, eines der großen Messerschmittwerke in Süddeutschland eingehend zu besichtigen und uns von der außerordentlichen Höhe der Produktions= tapazität dieser Flugzeugwerke zu überzeugen. pie Entwicklung der Messerschmitt-.-G. Die Messerschmitt=.=., heute ein in der ganzen Welt durch seine hervorragenden Flugzeugtypen bekanntes Werk, ist hervorgegangen, aus dem im Jahre 1923 gegründeten Udet=Flugzeugbau, der später von den im Erfindungen beziehen sich nicht nur auf das Gebiet der Konstruktion, sondern darüber hinaus auch auf Aerodynamik, Fertigung und auf Randgebiete wie Meß= und Waffentechnik usw. Auf dem Gebiete der Aerodynamik handelt es sich vor allem um Erfindungen, die sich mit der Steigerung des Auftriebes und der Erhöhung der Kippsicherheit besassen, ferner vorwiegend um Maßnahmen der Steuerung der Flugleistungen und=eigenschaften und dergleichen. Aus der Fülle der Erfindungen mag vor allem der Einholmflügel genannt sein, dessen Konstruktion die Vorteile einer größeren Trägerhöhe und die Schaffung eines größeren Flügelinnenraumes mit sich brachte. Die Schwingungssicherheit ist ein besonderes Merkmal dieser Flügelbauweise, mit der auch fertigungstechnische Vorteile verbunden sind. Zu den bahnbrechenden Erfindungen der Werke gehört weiter das Einbeinfahrwerk, die das Einziehen des Fahrgestells erleichtert und größere Geschwindigkeiten ermöglicht, sowie die MesserschmittRumpfschußbauweise, deren Vorteile fertigungstechnischer Natur sind. Die aus Leichtmetall bestehenden Jäger stürzen aus dem Himmel. Messerschmitt-Jagdflugzeuge, die Sieger in zahlreichen Luftkämpfen. Jahre 1926 entstandenen Bayrischen Flugzeugwerken abgelöst wurde. Diese Werke, die im Jahre 1938 in Anerkennung der großen Verdienste ihres hervorragenden Chefkonstrukteurs in Messerschmitt=.=G. umbenannt wurden, haben einen wesentlichen Anteil an dem schnellen Aufbau der jungen deutschen Luftwaffe. Die Konstruktionen Professor Messerschmitts sind heute ein wesentlicher Faktor der deutschen Luftwaffe. Besonders der Jagdeinsitzer Messerschmitt 109, der heute unbestritlen als bester und schnellster Jagdeinsitzer der Welt gilt, ist der Standard=Jäger der deutschen Luftwaffe, um den uns alle Staaten der Welt beneiden. Mit diesem Flugzeug, mit dem ein Mölders, Wick und Galland so überragende Erfolge erzielten, riß der junge Flugkapitän Wendel den absoluten Geschwindigkeitsweltrekord an sich. Me 108 und Me 110 jedem Gegner überlegen Galten schon die Messerschmittflugzeuge im Frieden, besonders der Jagdeinsitzer Me 109, als gefürchtete Waffe, so wurde diese Tatsache sofort nach Ausbruch des Krieges schlagartig erhärtet und endgültig vor aller Welt bewiesen. Schon beim Feldzug in Polen trat die absolute Überlegenheit der Me 109 über ihre sämtlichen Gegner klar zutage. Zum erstenmal wurde hier auch der zweimotorige Zerstörer Messerschmitt 110 eingesetzt, der sich als geradezu hervorragendes Kampfmittel erwies. Immer wieder erschienen dann im Verlaufe der Kriegsmonate die Namen der Messerschmitt 109 und 110 in den Wehrmachtberichten. Geführt von den hervorragend geschulten Piloten der deutschen Luftwaffe wurden sie bald ein entscheidender Faktor bei der Sicherung des deutschen Hoheitssebietes. So oft auch der Gegner mit manchma! überaus starken Luftwaffeneinheiten Angriffe auf deutsches Gebiet versuchte, immer wieder zerschellten diese Versuche an der geballten Abwehr der Messerschmittäger und=zerstörer. Geist und Technik die Garanten des Erfolges Das geistige Schaffen der Messerschmittwerke spiegelt sich nach außen in der Zahl und in der Art der dem Unternehnen gehörigen Patente. über nicht weniger als 70 deutsche Patente verfügt heute die Resserschmitt=.=., während weit über 300 angemeldete Patente sich noch in Nachprüfung befinden. Diese (PK-Stempka-Scherl.) Rumpfteile, die links und rechts eingebörtelte Spanten besitzen, können schußweise aneinandergefügt werden. Auf dem Gebiet der Waffentechnik verdient als weitere ausschlaggebende Erfindung der endlose Patronengurt hervorgehoben zu werden, dessen Vorteile nicht hoch genug eingeschätzt werden können. Flugzeugtypen, um die uns die Welt beneidet Die Messerschmitt 108, 109 und 110 sind Flugzeugtypen, die als Ergebnis einer jahrelangen Forschungsarbeit des Erfinders alle Vorzüge und Vorteile in sich vereinen: Niedriges Baugewicht, höhere Festigkeit und Geschwindigkeit bei geringer Motorenstärke. Die Messerschmitt 108 ist das unter dem Namen„Taisun" bekannte Ganzmetall=Kabinenflugzeug, das bei Flugveranstaltungen in allen Teilen der Welt größte Erfolge erzielen konnte und sich einen Namen machte. Der Jagdeinsitzer Messerschmitt 109 ist seit dem Jahre 1934 in der Entwicklung. Seine hervorragenden Flugeigenschaften hat er bei allen Kämpfen in diesem Kriege genügend bewiesen. In seiner Weiterentwicklung hat das Flugzeug noch erhebliche Verbesserungen erhalten. Gerade bei den Kämpfen Jäger gegen Jäger ergab es sich, daß man die Me 109 ohne Uebertreibung heute und sicherlich noch für lange Zeit als das beste und das schnellste Jagdflugzeug der Welt bezeichnen kann. Die Messerschmitl 110, ist ein zweimotoriges Zerstörerflugzeug. Es hat eine Besatzung von zwei Mann und gegenüber der Me 109 eine wesentlich größere Reichweite. Aus dieser Reichweite ergibt sich auch die Aufgabe dieses Zerstörers: Nicht nur den Feind von den Grenzen zu halten, sondern auch tief in Feindesland einzudringen und dort seinen Auftrag zu erfüllen. Die Me 110 ist schwer mit mehreren Kanonen und Maschinengewehren bewaffnet. Sie ist ein ganz neues Kriegsinstrument der Luftwasse überhaupt und hat sich bei all ihren Einsätzen ganz besonders bewährt. Kraft ihrer außerordentlichen Geschwindigkeit ist sie den schnellsten seindlichen Jägern mindestens ebenbürtig. Ihre enorme Steigsähigkeit erlaubt es ihr, in wenigen Minuten schon die 6000=Meter=Grenze zu übersteigen. Selbst bei diesem überaus glücklichen Konstruktions= typ ruhte man nicht auf den Erfolgen aus. Ständig und mit größter Tatkraft sind Professor Messerschmitt und seine Mitarbeiter bemüht, die Leistungs= und Verwendungsfähigkeit dieser Maschine zu steigern und sie neuen Aufgaben anzupassen. Dank dieser Bemühungen kann dieses wie ein Jäger schnelle und wendige Flugzeug neuerdings auch als Bombenflugzeug eingesetzt werden. Durch eine sinnreiche Konstruktion können am Rumpfe dieser Maschine Bomben von erbeblichem Kaliber angebracht werden, die es auf weiten Strecken mitführen und dank seiner Bewaffnung und Schnelligkeit von seindlichen Jägern unbehindert ans Ziel bringen kann. Messerschmitt-Flugzeuge im Serienbau Gerade jetzt, wo die deutsche Luftwaffe in sehr starkem Maße ihre Angriffe gegen die Rüstungszentren Englands fliegt. ist die industriemäßige Herstellung schneller und leistungsfähiger Flugzeugtypen von größter Wichtiokeit und Bedeutung. Ein Rundgang durch die Werkstätten und Montagehallen eines der Messerschmittwerke gestattete in großen Zügen einen Einblick in den Produktionsgang der serienmäßigen Herstellung. Nach einem wohldurchdachten und organisierten Plan schaffen in den riesigen Werkhallen Tausende von Arbeitern und Arbeiterinnen Tag und Nacht. In rhythmischem Arbeitstakt werden unter weitestgehender Verwendung von automatischen Werkbänken die einzelnen Zubehörteile hergestellt. Gleichlausend damit erfolgt in den technischen Werkstätten der Bau der hochempfindlichen, technisch vollkommenen Apparaturen und Meßgeräte. In großen Montagehallen ist ein Heer von Arbeitern mit dem Zusammenhau der Flügel und Rümnse, dem Einbau der Motoren und Waffen. der technischen Apparaturen und Instrumente beschäftigt. Nach einer bis ins sorafältigste gehenden Prüfung aller Teile. der Geräte und Motoren und dem Einschießen der Waffen erfolgt durch besonders bewährte Piloten das Einfliegen der Maschine. Hierbei muß sie beweisen, ob sie allen an sie gestellten Anforderungen hundertprozentig genügt und ob das Material von einwandfreier Güte ist. Erst nach dieser Herz und Nieren der Maschine prüfenden Kontrolle ist sie frontfähig. Watten, die den Sieg verbürgen In unermüdlicher, rastloser Arbeit werden hier die Waffen geschmiedet, mit denen wir den Gegner, der unserem Volke das Recht auf Leben und Freiheit absprach, zerschlagen werden. Allein an dem Beispiel dieses einen Werkes konnten wir uns davon überzeugen, daß die Pro duktionskopazität der deutschen Flugzeugindustrie unbegrenzt ist Sie kann nicht nur die tatsächlich geringen Verliste der Front ausgleichen, sondern sogar die Abschußziffern der britischen Illusionsagitatoren beliebig übersteigen. Die große Leistungsfähigkeit der deutschen Flugzeugindustrie, die erstklassige Qualität der Maschinen und des Materials und das hervorragende Können und der Schneid unserer Piloten und Flugzeugbesatzungen sind die Garanten dafür, daß Deutschland die erste Luftmacht der Welt ist und bleibt! Verstärkung der Wirtschaftsachse Die deutsch-italienische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Landwirtschaft In den letzten Jahren hat sich der Austausch landwirtschaftlicher Erzeugnisse zwischen Deutschland und Italien, insbesondere unsere Einfuhr landwirtschaftlicher Erzeugnisse aus Italien, erfreulich entwickelt. Jedoch sind hier und da Lücken vorhanden, die im Interesse beider Staaten geschlossen werden müssen. Die Landwirtschaftsminister beider Länder haben deshalb ein dahingehendes Abkommen getroffen, daß künftighin eine intensive Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Italien stattfinden und auch sofort in Angriff genommen werden soll. Das Abkommen beruht auf der Basis einer langfristigen Planung. Nach den aufgestellten allgemeinen Richtlinien sollen die italienischen Erzeuger in die Lage Gandbat, der neuralgische-Tuhkt Der Kampf um die Schlüsselstellung An der ganzen, etwa 7000 Kilometer langen Front in Ostafrika gibt es nur wenige Abschnitte, wo kriegerische Handlungen erwartet werden können. Einer dieser Punkte, und vielleicht der empfindlichste, ist Gallabat an der Grenze zwischen Aethiopien und dem Sudan. Das Städtchen selbst ist völlig unbedeutend, aber von den Engländern stark befestigt worden. Und die Engländer wußten genau, warum. Das abessinische Hochland fällt hier steil ab, und vor hm dehnt sich die Sudansteppe. Von Gondar in Aethiopien führt ein enges Tal nach Gallabat. Gondar aber hat eine gute Straßenverbindung mit Italiens wichügstem Hafen in Ostafrika, mit Massaua. Es gehört also nicht viel Scharfsinn der Engländer dazu, zu vermuten, daß die Italiener in Gondar(nördlich des Tanasees) Truppen zusammenziehen und durch das enge Tal nach Gallabat führen würden. Die Befestigungen von Gallabat sitzen jedoch auf diesem Talausgang wie die Korken auf der Flasche.“ Zu Beginn des afrikanischen Krieges haben die Raliener Gallabat durch einen Ueberraschungsangriff eingenommen. Sie sind mit starken Kräften den Engländern zuvorgekommen. Dann aber haben die Englander alles darangesetzt, diesen wichtigen Punkt wieder ihre Hand zu bekommen, und wie der italienische Behrmachtbericht seiner Zeit meldete, ist dies den Englindern vorübergehend auch gelungen. Allerdings erleuten sich die Engländer nur wenige Tage des BeDes dieser Schlüsselstellung. Die Italiener haben sie bieder herausgeworfen, und jetzt geht der Kampf um de provisorischen englischen Artilleriestellungen in der Steppe westlich von Gallabat. ! Gallabat liegt am Atbara, dem großen rechten Nebenfuß des Nils. Es hat keine Eisenbahn= oder StraßenErbindung, bis zu der Zweiglinie Port Sudan—Kassala Isbartum sind es immerhin noch 200 Kilometer. Aber ##r strategisch wichtige Bahn ist von den Italienern #n weiter im Norden, in Kassala, unterbrochen worAder sobald die Steppe gangbar ist— und die rückt jetzt näher— sind von Gallabat nur noch Kilometer zu überwinden bis zu den am dichtesten Hölkerten Gebieten des Sudan am Blauen Nil. Leitere dreihundert Kilometer führen nach Khartum, * Hauptstadt des Sudan. Es ist historischer Kampfboden, der hier vor den Italienern liegt. Denn hier hat sich Kitchener mit den Mahdisten herumgeschlagen. So ist Gallabat zum neuralgischen Punkt der englischen Sudanfront geworden. Jede Schlappe, die sie hier einstecken müssen, schmerzt sie besonders stark, denn es nicht übertrieben, zu sagen, daß Gallabat Khartum und den Zusammenfluß des Weißen und des Blauen Nils bedroht, wenigstens in den vor uns liegenden Wintermonaten. hm. versetzt werden, auf Grund eines langfristigen Produktionsprogrammes sich mehr und besser als bisher auf die Bedürfnisse des deutschen Marktes einzustellen. Den italienischen Erzeugern soll ferner die Sicherheit des Absatzes zu angemessenen, für sie auskömmlichen, möglichst stabilen Preisen gegeben werden. Um eine solche Preisstabilität zu erreichen, müssen jegliche Einwirkungen des spekulativen Welthandels auf den deutsch=italienischen Austausch landwirtschaftlicher Erzeugnisse ausgeschlossen werden. Desgleichen müssen unangemessene Gewinne durch Aus= und Einfuhrhandel vermieden werden.— Die besonderen Richtlinien des Abkommens sehen einmal eine zweckmäßige Regelung bezüglich der Gemüse=, Obst= und Südfrüchte=Einfuhr aus Italien vor. Darüber hinaus sollen weiterhin Sachverständigenbesprechungen über den Austausch von Zucht= und Nutzvieh aller Art. über die Förderung der italienischen Ausfuhr von Fleisch, Fett usw., Erzeugnissen der Weingewinnung, Heilpflanzen usw., über den Abschluß von Anbau= und Vermehrungsverträgen für Saatgut von Futterpflanzen und Gemüse, über die Verstärkung des Austausches von deutschen Saatkartoffeln gegen italienische Frühkartoffeln aufgenommen werden. Dieses Programm kann jederzeit erweitert werden. Schließwird in Zukunft der Austausch wissenschaftlicher Beziehungen zwischen den beiden Ländern weiterhin vertieft werden. Die verstärkte deutsch=italienische Zusammenarbeit auf landwirtschaftlichem Gebiet wird nicht nur den Landwirtschaften beider Länder, sondern darüber hinaus den beiden Volkswirtschaften große Vorteile bringen. Generalfeldmarschall Kesselring bei einem Besuch in einem Fliegerhorst an der Front. Er läßt sich bei dieser Gelegenheit von den eingeseizten Kampffliegern Einzelheiten über die Luftsiege berichten.(PK-Wundshammer-Scherl.) Drei gute Gründe: Die herverragenden Eigenschaften der„Astra“ sind das Ergebnis eines besonderen Wissens vom Tabak, seiner Auswahl, Behandlung und Mischung. Im Hause Kyriazi ist dieses Wissen— in der dritten Generation vom Vater auf den Sohn vererbi— — als Fomilientradition lebendig. Das zufriedene „Astra-Schmunzein“ des bedächtigen Raucher: beweist es: Reich und voll ist ihr Aroma. Man merkt es nicht, wieleicht sie KVRIAZ! ist. Rauchen Sie„Astra“— dann schmunzeln Sie auch! MIFA Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse.V. — 7. Dezember 1940 Nummer 336 Wir aue sins Aur, und keiner mehe Fleis“: Eine erfolgreiche Arbeitstagung der Kreisabteilungsleiterinnen„Hilfsdienst“ des Gaues Westfalen-Nord auf der Boniburg bei Münster Eine der Abteilungen des Deutschen Frauenwerks, die gerade jetzt im Kriege am aktivsten ist, ist der Hilsedienst. Darum ist es auch so wichtig, die Kreisabteilungsleiterinnen in kürzeren Abständen zusammenzurüfen, um rückschauend Rechenschaft über die geleistete Arbeit zu geben und vorwärteschauend der großen Zeit noch fester und entschlossener ins Auge zu blicken. Die Gaufrauenschaftsleiter in m. d. L. b. wünschte in ihren Begrüßungsworten der wichtigen Tagung einen guten Verlauf. Sie freute sich besonders, daß diese Frauen, die so selten Zeit zum Ausruhen finden, hier an einem so stillen Platz in Münsters schöner Umgebung neue Kraft und Besinnlichkeit finden dürfen. Dann gab die Gauabteilungsleiterin „Hilsodienst“ einen kurzen Ueberblick über die Gesamtarbeit der Abteilung. Sie stellte an den Anfang der Tagung die Frage:„Warum tun wir aI! unsere Ardest? Warum leisten unsere Frauen oft so Großee in der Nachbarschaftohilse, warum sind ste um die Erhaltung der Volkswerte bemübt, um den Einsatz der Frauen in der Industrie, um die Miterdelt in der RSB= Jugendbilfe eessssseseerssssen 2 Anigsw R 194044 Der Opfersonntag in für uns erfüllen einer natienalen Dilicht. usw.?“ Die Antwort auf dieses„Warum“ sollte Sinn und Zweck der Arbeitstagung sein. Die Leiterin der Stelle„Wohlfahrts= und Familienhilfe“ der Gauamtsleitung der RSB berichtete üder die Hilfestelle„Mutter und Kind“ und über den Einsatz der Haushaltohelferinnen innerhalb der Familienhilfe. Sie fand besondere Worte der Anerkennung, für die vorbildliche Zusammenarbeit, die im Gau Westfalen=Nord zwischen der Gauamtsleitung der RSV und der Abtlg. Hilfsdienst des Deutschen Frauenwerks besteht. Mit der systematischen Schulung der Haushalthelferinnen, die von der Abtlg. Hilfsdienst zur Verfügung gestellt und von der RSt eingesetzt werden wird die RS=Frauenschaft im Januar 1941 in der Bauernschule Holtfeld beginnen. Diese Schulung dauert dreieinhald Wochen, ist rassenpolitischer und weltanschaulicher Art, schließt aber auch sämtliche Mütterschulkurse und praktische Arbeiten in der Haus= und Landwirtschaft und im Gartendau ein. Mit einem packenden Erlednisbericht über Bessaradien, den die Kreisabteilungsleiterin Presse=Propaganda des Kreises Münster=Warendorf als Transportbegleiteein gab, und aus dem bewunderungswürdige Größe und Haltung dieser deutschen Menschen sprach, fand der erste Arbeitstag sein Ende. Am nächsten Morgen begann die Leiterin der weidlichen Abteilung des Landesarbeitsamtes Dortmund mit einem Referat, in dem sie sich über den Einsatz der Frau im Arbeitsprozeß während des Krieges und über die sozialen Betreuungemaßnahmen auseinandersetzte. Hieran schlossen sich die interessanten Ausführungen der Gaufrauenwalterin der DAF, die das Thema„Der Ulsedienst und die werktätige Frauunter besonderer Berücksichtigung der Arbeitsplatzoblösung" behandelte. Um die verheiratete werktätige Frau in noch verstärkterem Maße zu entlasten, wandte sich die Gaufrauenwalterin an die Kreisabteilungsleiterinnen Hilfsdienst mit der Bitte, noch einmal eine Werbung für die Arbeitsplatzablösung durchzuführen. Gewiß werden sich auch dieses Mal wieder viele Frauen finden, die 10 bis 14 Tage lang eine Mutter an ihrem Arbeitsplatz vertreten und ihr so einen zusätzlichen Urlaub schenken, ohne daß für sie ein Verdienstausfall entsteht. Desgleichen wurde hervorgehoben, daß die werktätigen Frauen die Ilickdeutelakiion des Deutschen Frauenwerke außerordentlich begrüßen. Anschließend wandte sich die Gausachbearbeiterin für„Hauswirtschaftliche Ertüchtigung“ an die Kreisabteilungsleiterinnen mit der Bitte, der Abteilung „Volkswirtschaft— Hauswirtschaft“ bei der Erfassung der Pflichtsahrmädel und bei der sorgfältigen Auswahl der Familien, die diese Mädel aufnehmen, behilflich zu sein. Aus der Reihe der Referate verdient dasjenige besonders herausgestellt zu werden, das ein Vertreter des Rassenpolitischen Amtes hielt. Er gab einen umfassenden Ueberdlick über rassen= und bevölkerungspolitische Aufgaben und berücksichtigte dabei besonders die Aufgaben und Pflichten, die der deutschen Frau und Mutter zufallen. Anschließend folgte eine kurze Arbeitsbesprechung mit Vertreterinnen der Gauabteilung Presse=Propaganda, in der Fragen der presse= und bildmäßigen Auswertung der Hilfsdienstardeit erörtert wurden. Am Schluß des zweiten Schulungstages wußte dann noch die Gauabteilungsleiterin„Kultur—Erziehung—Schulung“ manches von deutscher Art und deutschem Brauchtum und von der Feiergestaltung, wie sie von den Frauen gepflegt werden soll, zu erzählen. Der letzte Arbeitstag begann mit einem Bericht der Gauadteilungsleiterin„Hilfsdienst" über ihre Schulung in Berlin, dem die Mitardeiterinnen manche gute Anregung entnahmen. Den besten Abschluß gewann diese Ardeitstagung durch den wirtschafts= und geopolitischen Vortrag, den der Kreisleiter hielt und der den Frauen den Blick weitete und ihnen neuen Mut und neue Zuversicht für die Zukunftsaufgaben schenkte. Mit dem Willen im Herzen, unentwegt weiter zu ihrem kleinen Teil am großen deutschen Gemeinschatfswerk mitardeiten zu wollen, schließen die Frauen und nahmen zum Abschied ein Wort von Annemarie Koeppen mit auf den Weg: „Wir alle sind eins und keiner mehr„ich. Ein Leden, ein Sterden, mein Volk, für dich!“ Weibliche Krüfte üie den Mlskenteldtent Infolge Einberufung von Kontrollassistenten zum beeresdienst ist ein großer Mangel an Kräften für die Durchführung der Mischleistungsprüfungen entstanden. In vielen Fällen sind schon weibliche Kräfte als Ersatz angestellt worden, die sich gut bewährt haben. Co sind aber noch lange nicht alle Lücken geschlossen. so daß noch ein großer Bedarf vordanden ist. Die Milchkontrolltätigkeit, welche den meisten Bauerntöchtern deute nicht mehr unbekannt sein dürfte, ist verhältnismäßig leicht und kann ebenso gut von weiblichen wie von männlichen Personen ausgeführt werden. Bei auter Volksschulbildung kann die Ausbildung dierfür in kurzer Frist beendet sein. Gefordert werden muß allerdings Zuverlässigkeit und Gewissenhaftigkeit sowie Cdarakterfestigkeit. Die Mischleistungsvrüfungen stellen eine überaus wichtige Maßnahme im Rabmen des Vierjabresplanes dar, die aber nur dann ihren Zweck erfüllen können, wenn sie gewissenhaft und exakt durchgeführt werden. Nach dieser Richtung Ain dürkten bei den westfällschen Bauern= und Landwittstöchtern kaum Befürchtungen zu begen sein. Für sie ergibt sich jetzt allo eine neue Möglichkeit. in der Landwirtschaft Anstellung und auch angemessenen Verdienst zu bekommen. Die nächste Ausbildung von Probenehmer(innen), welche kostenlos ist, findet in der Zeit vom 8. bis 20. 12. dieses Jahres an der Lehr= und Versuchsanstalt für Viedhaltung in Ostinghausen. Kreie Soest, statt. Näbere Auskunft wird von den an den Landwirtschaftsschulen befindlichen Geschäftestellen der Kreiskontrollbezirke und auch vom Landeskontroll= verband Westfalen in Münster. Engelstraße 43. kostenlos erteilt. Die neue Lebenomiderzulenung Sonderzuteilungen von Zucker und Hülsenfrüchten angekündigt Die Sicherstellung der Ernährung des deutschen Volkes, die trot aller englischen Aushungerungsversuche gewährleistet ist, erlaubt auch in der 18. Zuteilungsperiode des Kartensystems für Ledensmittel, die den Zeitraum vom 16. Dezember 1940 bis 12. Januer 1941 umsaßt, wiederum Sonderzuteilungen. Der entsonechende Erlaß des Reichserährungeministere destimmt zunächst, daß die Rationen an Brot, Mehl. Fleisch, Schweineschlachtfetten, Margarine, Käse, Quarg, Vollmilch, Marmelade, Kunsthonig und Kakaopulver gegenüber der 17. Zuteilungsperiode unverändert bleiden. Jeder Versorgungsberechtigte erhält jedoch in der 18. Zuteilungsperiode Sonderzutellungen von 300 Gramm Jucker und 230 Gramm Hülsenfrüchten. Die auf die Reichefleischkarten der 17. Zuteilungsperiode erfolgte Sonderzutellung von Kunsthonig fällt fort. Im Hindlick auf die Vorräte an Butterschmalz und dem jahreszeitlich bedingten Rückgang der Buitererzeugung ist eine erhöhte Abgabe von Butterschmalz an Stelle von Butter notwendig. Aus diesem Grunde wird die Ration an Butterschmalz für den ganzen Zuteilungsabschnitt— Gashebel mit Bremse verwechselt Ohne Führerschein am Steuer Bielefeld, 6. Dezemder. wußte, daß M. zwar einige Fahrstunden hinter sich Am Nachmittag des 1. Oktoder kam es an der Stieghorster Straße in Vielefeld zu einem folgenschweren Verkehrsunfall, bei dem der 60 Jahre alte Gustav Obermeier zu Tode kam. Wegen fahrlässiger Tötung und Uebertretung der Reichestraßen-Verkehrsordnung hatten sich jetzt vor Gericht der 62 Jahre alte Fritz Meyer aus Quelle und der 38 Jahre alte Hermann Diekmann aus Bielefeld zu verantworten. D. hatte am fraglichen Tage mit dem Wagen seiner Firma eine Berufsfahrt auszuführen, an der auch M. teilnohm. Auf Bitten des M. überließ D. diesem unterwegs das Steuer, obwohl er ME hatte, aber noch nicht im Besiß des Führerscheins war. Bnd ins kunsteriane 21 politische Gemeinden im Kreise Steinfurt Burgsteinfurt. Der Landkreis Steinfurt umsaßt 21 politische Gemeinden, die sich seldständig verwalten. Die Jahl der„Ortschaften“ ist dagegen erhedl:9 größer: sie haden jedoch nicht alle eine politische Seldständigkeit, also keine eigene Verwaltung. In unserem Kreise gidt es nur eine Gemeinde, die weniger als 300 Einwohner aufzuweisen hat. Acht Gemeinden haden 2000 bis 3000 Einwohner, drei Gemeinden 5000 bis 10000 Einwohner, während drei Gemeinden über 10.000 Einwohner zehten. Das Reichesportadzeichen in Geid Jbdenbüren. Das Reichesportadzeichen in Gold errang als erster Ibbendürener Sportler Martin Kummer vom Turnverein Ibdendüren. Seit Bestehen dieser Auszeichnung sind insgesamt erst 16 000 Adzeichen in Gold verliehen worden, die nur derjenige erwerden kann, der mindestens 40 Jahre alt ist und die gleichen Bedingungen erfüllt, die für die Erringung des dronzenen und sildernen Reichesportadzeichens gefordert werden. Nur wer von Jugend auf regelmäßig Leidesüdungen treidt, ist daher in der Lage, auch im reiferen Alter noch diese Leistungen zu volldringen, die selbst vielen Jünglingen in der Blüte ihrer Jahre Schwierigkeiten dereiten. Für diese hervorragende Leistung unseren herzlichen Glückwunsch! Jnsammenstoß zwischen Triebwagen und Lasizug Jodendüren. In der Nähe von Dörenthe ereignete sich ein Verkehrsunfall. Die Nedenstrecke der Teutoburger Wald=Eisendahn, die von Brochterdeck nach Saerdeck führt, kreuzt bei Dörenthe die Landstraße. Auf der Landkam ans der Richtune Münster ein Lastzug mit Te 90. Ledensjahres plötzlich gestorden ist. Das Andenken an diesen allgemein geachteten Mann und pflichttreuen Beamten wird unter seinen Mitdürgern fortieden. straße ram aus der Richtung Munster ein Saftzueg mit zwei Anhängern. Beim Ueberqueren der Schienen der Leutodurger Wald=Eisendahn wurde der letzte Anhänger von einem Triedwagen erfaßt. Der Anhänger sowie der Triedwagen wurden beschädigt. Der Führer des Triedwagens erlitt Schnittwunden an den Händen. Die Schuldfrage ist noch nicht geklärt. Zweieinhalbjähriges Kind vermitt Coerfeld. Seit Donnerstag ist das zweieinhaldjährige Mit dem Aute gegen den Baum gefahren Ahlen. Ein hiesiger Autofahrer war mit seinem Personenwagen auf Geschäftstour. Auf dem Wege nach Hause erlitt er einen Autounfall, bei dem der Wagen gegen einen Baum fuhr. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen, der Wagen wurde deschädigt. 40 Jahre im Dienst der Reichsdohn Ablen. Der Führer und Reichekanzler verlieh am 1. Dezemder 1940 dem Reichedahn=Rottenmeister Berny. Boßhans gnt. Retensakob, Ahlen, Fridericusstraße 52, als Anerkennung für 40jährige treue Dienste das goldene Treudienst=Edrenzeichen. Abschied vom Landsahr Rhede. Am vergangenen Dienstag feierten die Mädel des Landjahrlagers„Hein Bauschen" im Saale Rößing zu Rhede ihr Adschiedetest. Groß war die Freude der Mädel, als sie zahlreiche Gäste, unter ihnen auch Vertreter der Partei, degrüßen konnten. Auch die Bauern, bei denen die Mädel im Sommer gearbeitet hatten, waren in großer Zahl erschienen, ein Beweis für das gute Verhältnis zwischen Landjahrmädeln und den Bauernfamilien. Märchenspiele, Vorträge und Lieder füllten die schönen Feierstunden aus die allen Teilnehmern viel Freude bereitet haden. Die Landjahrmädel sind nun froh und gesund in ihre Heimat zurückgekehrt. Das Landjahr hat ihnen viele Eindrücke und Erfahrungen mitgegeben, die ihnen für ihr ganzes ferneres Leden von großem Vortell sein werden. Unsere lieden Alten In Gronau beging in dester Gesundheit der Rentner Gerhord Knippers seinen 84. Gedurtstag. Wir gratulieren und wünschen ihm noch viele frohe Jahre. Als M. nun von der Stieghorster Straße in die Oldentruper Straße eindiegen wollte, kam er zu weit nach links Zwar griff D. schnell ein und riß das Steuer herum, ader in der Aufregung verwechsekte M. den Gasdedel mit der Bremse, gad also mit Gewalt Gas. Der Wagen kam so wieder auf volle Fahrt und erfaßte den Obermeier. Das Gericht erkannte wegen des unverantwortlich leichtsinnigen Verhaltens beider Angeklagten auf eine Gefägniestrafe von je zwei Monaten. Unfall beim Schlachten Hamm. 6. Dezember. Im benachdarten Altenbögge ereignete sich ein schwerer Unfall bei einer Hausschlachtung. Der Metzgergeselle hatte den Schnelltöter zum Betäuden des Schweines geladen und gesichert beiseite gelegt, um das Schwein aus dem Stall zu holen. Er beauftragte ein Mädchen, darauf zu achten, daß niemand an den Apparat gehe. Kurz darauf kam der in dem gleichen Hause wohnende Invalide M hinzu und betrachtete neugierig den Apparat. Odwohl ihn das Mädchen mit den Worten„Opa, laß die Finger davon, das Ding ist geladen!“ warnte, nahm M. den Apparat in die Hände und hantierte daran. Plötzlich ging der Schuß los, und die Ladung drang dem alten Mann in den Unterleid. M. wurde schwerverletzt in das Krankenhaus in Unna eingeliefert. Vier Verkehrsopfer an einem Tage Dortmund. Wie der Polizeipräsident mitteilt, hat die Außerachtlassung der im Verkehr erforderlichen Aufmerksamkeit an einem Tage in Dortmund unter den Fußgängern wieder vier Todesopfer gefordert. Die wachsende Anfallziffer zeigt, daß alle Appelle an den gesunden Menschenverstand erfolglos geblieben sind. Der Polizeipräsident sieht sich daher veranlaßt, schärfere Mittel anzuwenden. um zum Ziele zu gelangen. Die Polizeideamten sind angewiesen worden, künftig von nutzlosen Belehrungen und Bitten Abstand zu nehmen und gegen die Schuldigen Anzeige zu erstatten. Die Richtbeachtung der Verkehrsvorschriften wird künftig mit Geldstrafe nicht unter 5 RM belegt. Nachträglich Sicherungsverwahrung angeordnet Bielefeld. Der 37 Jahre alte Heinrich Henze aus Fröndenderg hatte vor zehn Jahren als Eindrecher ganz Minden=Ravensberg, vor allem die Kreise Vielefeld, Halle, Herford und Wiedendrück, unsicher gemacht. Er wurde zuletzt für einen Eindruch zu 10 Jahren Zuchthaus verurteilt, die jetzt verdüßt waren. Da der Verdrecher bei seinen Taten durchwes eine Schußwafse mitgeführt hatte, wurde jetzt von der Großen Strafkammer auf Antrag der Staatsanwaltschaft nachträglich die Sicherungsverwahrung für ihn angeordnet. also vier Wochen— um 30 Gramm auf 100 Gramm erhöht, während zum Ausgleich die Butterration um 62.5 Gramm gekürzt wird. Eine Kürzung der Fettration nach dem Feitgehalt und eine Verteuerung tritt hierdurch nicht ein. Es ist damit möglich geworden, in diesem Jahre trotz des jahreszeitlichen Rückganges der Buttererzeugung die Fettration insgesamt höher zu belassen, als sie im Vorjahre in der gleichen Zeit lag. Die Zuckerration von 900 Gramm bleibt unverändert Daneden erhalten alle Verbraucher jedoch die erwähnte Sonderzuteillung von 500 Gramm Zucker. Der Bestellschein der Zuckerkarte lautet daher über 1400 Gramm. Die Zuteilung an Kaffee=Ersatz und=zusahmitteln bleidt gleichfalls unverändert, ebenso für Normalverbraucher die Möglichkeit, statt 125 Gramm Kaffee=Ersatz oder=zusatzmitteln 60 Gramm Bohnenkaffee zu beziehen. Um die laufende Versorgung der städtischen Bevölkerung mit Fleisch, Milch, Fett, Eiern usw. sicherzustellen, müssen alle Futtermittel, soweit irgend möglich, den landwirtschaftlichen Betrieden zugeführt werden. Daher wird von der Ausgabe von Futtermittelscheinen und Berechtigungsscheinen durch die Ernährungsämter abgesehen. Geflügelfutter für städtische Geflügelhalter kann wie bisher durch den Handel bezogen werden. Bei der Verwendung dieser Futtermittel ist ein Merkdlatt zu beachten, das verteilt werden wind. Der Minister teilt zugleich mit, daß in der 19. Zuteilungsperiode vom 13. Januar dis 9. Februar 1941 die Versorgungsberechtigten, die das 18. Lebensjahr vollendet haden, wiederum 60 Gramm Bohnenkaffee statt 123 Gramm Kaffee=Ersatz bezieden können. Die Vorbestellung muß auf Abschnitt Nr. 29 der Nährmittelkarte 18 dis zum 21. Dezember 1940 erfolgen. Todeosturt eines Jockeis Mülbeim. Bei einem Jagdrennen auf der Rennbadn Mülheim=Rafselbera stürzte der 32 Jahre alte Jockei Siegfried Robl mit seinem Pferde. Er trug durch den Sturz so schwere Brustverletzungen davon, daß er bereits kurz nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus stard. ARNO SCHRODER K 4 er Litier vor Ioiteir! 10UAHRE Gau Westfalen-Mord. Sie gehören mit zu den Besten im Volk 26 111 NSB-Waller und 26 290 WHW-Heiser, die ehrenamtlich ihre Pflicht iun Seit dem Tage, an dem der Führer die NSV und das WhW ins Leden gerusen het, stehen in Deutschland üder eine Million Helfer und Helferinnen auf Posten, stets bereit, sich einzusetzen, wenn eine der ungezählten, immer sich erneuernden Aufgaben an sie herantritt. Wir im Gau Westsalen=Nord haben etwa 52 407 ehrenamtliche Mitardeiter und Mitarbeiterinnen, die als Blockund Zellenwalter oder Mitarbeiter in den Orts= und Kreisamtsleitungen eingesetzt sind und unermüdlich ihre Pflicht tun. Sie sind die treuen und einsatzbereiten Soldaten der Heimat, sie gehören zu den Besten in unserem Volk, weil sie den Sozialismus zur Tat werden lassen und nicht Wind und Wetter und keine Hindernisse scheuen, um ihren Auftrag durchzuführen. Wir kennen sie ja alle; denn einmal im Monat stehen sie an den Opfersonntagen vor unserer Tür, um den Beitrag für das Kriegs=WH'3 entgegenzunehmen. Und wenn wir sie dann nach ihren Erlebnissen fragen, die sie in Ausübung dieser Ehrenpflicht haben, dann fossen sie ihre Meinung wohl in dem Satz zusammen:„Ja, da lernt man die Menschen kennen.“ Die meisten geben gern, von dem was sie haben; denn sie wissen, daß zur Durchführung der Leistungen im Kriegs=WHW jeder mit seinem Opfer einstehen muß. Die Gesundheit der Mütter und Kinder muß gewährleistet werden in diesem Entscheidungskampf; denn Deutschland muß für die zukünftigen Aufgaden gesund und stark sein. Und sie erzählen dann Einzelfälle von erschütternder Opferbereitschaft, die ihnen die ehrenamtliche Tätigkeit sinnig überstrahlen und zum tiefen Erlebnis werden lassen, ihre viele Mütze und Ardeit lohnen. Denn ist es etwa leicht, Blockwalterin zu sein, wenn man zu Hause ein paar Kinder hat und der Mann im Feld steht? Oder wenn man zehn Stunden am Tage gearbeitet hat? Aber ihr Einsatz hat bei den Volksgenossen des Blocks beispielhaft gewirkt und das Ergebnis des Opfersonntags sich immer steigern lassen. Wir wollen am kommenden Sonntag an den Einsatz dieser ehrenamtlichen Helfer denken, wenn auch wir gleichzeitig unseren Soldaten durch ein Opfer danken. Die bunte Reihe des Sports Westfälische Jußballschule im Generalgonvernemen! Die„Warschauer Zeitung" berichtet über eine kleine Kraftprode zwischen zwei Mannschaften, die in den Pokalspielen als Vertreter der Westfälischen und der Wiener Fußballschule zusammengetroffen sind. Es heißt in dem Bericht u..: „Westfälische Fußballschule ist nun auch bei uns in gewisser Weise zum Konkurrenten für die Wiener Schule geworden. Das ist so seit dem grandiosen Sieg der Ostrower#= und Polizei=SG., die hauptsächlich aus westfälischen Spielern besteht, über die vorwiegend aus Wiener Soldaten zusammengesetzte Wehrmacht=Sportvereinigung Krokau. Die Krakauer sind angesichts der letzten Erfolge der Ostrower mit schwerem Herzen nach Warschau gefahren, sie ahnten schon, daß es kein leichtes Spiel geben würde, aber an eine.6= Niederlage hatte man nicht gedacht. Eine der stärksten Krakauer Mannschaften ist damit sang= und klanglos aus der Pokalrunde ausgeschieden.“ reizenden Schöpfungen und im Einzellauf die Meisterstozweiten Han Scholke 04 erwartel Fortung Der deutsche Fußdallmeister Schalke 04 und Fortung Düseldorf haden einen Freundschaftskampf abgeschlossen, der am 29. Dezemder in Gelsenkirchen durchgeführt wird. Dieses Spiel wird sicher über die Bereichogrenzen dinaus Beachtung finden. scha#####eiten Hanne Niernberger und Edi Roda. Dazwischen sah man auch Ulrich Kuhn und Erich sowie den Berliner Nachwuchs. Im Eisdockey erfüllten die Spieler der Wiener EG als Gegner der Berliner Eislaufgemeinschaft nicht ganz die Erwartungen. Berlin war ständig überlegen, kombinierte desser und dätte bei weniger Schußpech noch döher gewonnen. Immerdin spiegelte die:1(:0,:0, :1) das Kampfgeschehen richtig wider. Nowak und Schwarz schossen die Tore im ersten und letzten Drittel. Trautmann und Ball waren in der zweiten Spielzeit erfolgreich. Erst deim Stande von:0 erzielte Hofdauer den Ehreutreffer für die Wiener. Weltrekord für Ilugmodelle In Cagliari auf Sardinien sand ein Wettbewerb der italienischen Flugmodellbauer statt. Ein WasserflugzeugModell mit Morot-Anstrich blieb hier 12 Minuten und zwei Sekunden in der Luft, wodurch der dieherige Weltrekord dieser Klasse um mehr als vier Minuten überboten murde. Feldgrau war wieder konangebend Jeabeennen zu Geltsenbirchen Die Eisläuser zeigten am Donnerstag im Berliner Sportpalast wieder einmal ausschließlich vor der Wehrmacht ihre Kunst. Die Soldaten erwiesen sich als dankdares Publikum; immer wieder praffelte dier Beisall der 6000 Feldgrauen von den volldesetzten Rängen und veranlaßte die Kunstläufer zu weiteren Zugaden. Voran Jutta Stoehr=Fritz Hackl als bewährtes Tanzpaar mit Buntes Weltgeschehen Töchterchen der Eheleute Maas zu Coeofeld, Mühlenstraße, vermißt. Das Kind wurde zuletzt um die Mittagestunde spielend in der Nähe der Wichertschen Mühle am Unterlauf der Berkel gesehen. Es besteht mitdin durchaus die Möglichkeit, daß das Mädchen in die Berkel in Tod sand. Die an Praden ais Baloheter Die Winterrennen auf der Gelsenkirchener Trabrenndahn nehmen am kommenden Sonntag ihren Fortgang. Diesmal greisen zum ersten Male süddeutsche Pferde in die Ereignisse ein. Aus München haben die Trainer H. Meyer, B. Poschner und I. Sigrin jr. 15 Pferde nach Gelsenkirchen beordert, die an den nächsten Renntagen den westdeutschen Trabersport noch mehr deleden werden. Weitere Pferde aus München u. Wien stehen in Aussicht. Für reichliche Adwechselung während der Winterrennen ist also gesorgt. Unsete Voraussagen: 1. Rennen: Dilla— Wattenmeer— Stall Widmann; 2. Rennen: Ernica— Thieta— Berta: 3. Rennen: Natrium— Hanni H. — Henrick: 4. Rennen: Modammedanerin— Norbert Gun— Manja: 5. Rennen: Virginius— Marmot— Capitän: 6. Rennen: Herenjunge— Cito Watto— Allax: 7. Rennen: Kardie— Onkel Becker— Constantie. : stürzte und so der Die angestellte Nachsuche: Die Frau ist nicht nur im übertragenen sinne ist leider erfolglos geblieden. Sachdienliche Angaben, das Barometer, das die Stimmungen in einem die üder den Verdleid des Kindes Auskunft geden kön=Hause am feinsten anzeigt, sondern sie ist auch Banen, nimmt die Kriminalpolizei in Coesfeld entgegen. krometer im eigentlichsten Sinne des Wortes, indem Esie für das Wetter ein sehr feines Gefühl hat. Es ist ja eine uralte Erfahrung, daß das weibliche Neuer Obermeister für die Sailler= und PolstererJanung Lüdinghausen Lüdinghausen. An Stelle des disherigen Odermeisters wurde durch die Handwerkskammer Münster der Sattler= meister Bernhard Schlierkamp in Lüdinphausen als neuer Obermeister für die Sattler= und Polsterer=Innung Büdinghausen bestellt. Jur großen Armer abderufen Dmarsdocholl. Vor einigen Tagen teilten wir mit, Frühle ich wich der früchere Polizsehsumss des Emies Ortmars Fupie ic mich bocholt, Herr Engeldert Kaoberg, Beieron des Feldzuges 1870 71, in voller Gefundheit seinen 90. Gedurtetag seiern konnte. Run trifft die Trauerkunde ein, daß der Hochbetagte, einer der Aliesten Emwodner des Kreises Lüdinghausen, am Tage noch der Vollendung seinen S dem Reiche der Adnung und des Unbewußten nc. Witterung, das man an Frauen wahrnehmen kann. zdersteht. So besitzt auch die Frau für Witterungs= Man bekommt aufgesprungene Haut am bäufigsten kumschläge ein sehr feines Emofinden, und häufig bei Nordostwind. und da die Livven der Frauen kann man von Frauen Bemerkungen hören wie: besonders leicht angegriffen werden. so kann man „Ich weiß schon, wenn Ostwind ist, ohne die Nase an ihnen deutlich des Auftreten dieser Windes zum Fenster binausgesteckt zu haben, denn dann erkennen. Mogensäure ich bille um erneute Zusendung von 50 groß. Föllung. Ihres Kerissprodels, der mir bei Megenöberbuorung sohr gute Dienste geleistet hei, so daß ic die Kur fortselt möchte. Dr. I. Werner, Geschlecht sensidler ist als das männliche, daß er gewisse Ermüdung und Spannung, bevor es schneit. Die Frauen, die sich besonders wohl fühlen, wenn Schnee in der Luft liegt. sind selten, denn die Schneeluft ruft auf der Haut ein Gefübl der Trockenbeit und Raubeit dervor und erregt manchmal sogar ein recht unangenehmes Brennen. Aufgesprungene Livven sind ein anderes Anzeichen der Milchviehversteigerung in Samm Millionen Franken darstellten. Die besseren Kreise: Der Kreis Bockum stoll die meisten und besten Tiere fielen dann auch prompt auf die Vorspiegelungen des Jnden herein und wollten die seltene Gelegenheit, kost.I„ Hamm, 6. Dezember. dare Oemälde großer Meister zu einem Spottpreis zu! Die Westfälische Provinzial=Biebexxwertungegene, erstehen, nicht vorüdergehen lassen. So trennte. Melss gnschaft e.., 2z, k, H. Münster 4. sich mit grühtem Ped#emn“ zn dem Schleuderpreis von Dienstag ihre 141. Versteigerung von Milchkühen und ###„großtem Beoauern zu dem Schiemn### von Kindern. Von den gemeldeten 132 Tieren waren!! 15—20 000 Franken je Bild von seiner Sammlung. aufgetrieden, und zwar 75 Kühe und 36 Rinder. C“ Vor Gericht wurde jetzt festgestellt, daß eo sich bei waren durchweg erstklassige Tiere im Ring, die dei den Bildern um schlechte Kopien handelte, die kaum mehr: ledhafter Nachfrage flotten Adsatz fanden. Die Genossen io schlecht und reizbar.“ Andere wieder meinen:„Wenn ich am Morgen aufwache. lo twüre ich sofort, ob Westwind herrscht. Dann is keine gewisse Weichheit in der Luft, die in mir ein leichtes und glückliches Gefühl erregt. Mein Haar in glänzender und läßt sich leichter frisieren als zu anderen Zeiten, und ich habe das Gefüdl, daß io nie so gut aussebe wie bei Westwind.“ Der Zustand deo Frauenhaares ist wohl das beste Barometer, das die Frau für die Wetterbeobachtung dat. Es gibt Frauen, die bebaupten. esle könnten immer voraussagen, wenn es regnen wird. weil sich dann ihr Haar sehr viel deutlicher in natürliche Wellen legt als sonst. Das eigentümObersiud.-Dir., Olbernheu, Freiberg. Sp. 7. J1. 8. 37. 28 grohe Floschen Bichirdere. Hollgsolle Ansmprucei an uune, fliche Knistern des Haares, das man am Morgen 33 grete Rescen Bil 1d. Niedertego: 5wahrnimmt, wenn man mit dem Kamm hindurchmssssatrele W. Perd. Mbeymn. Mösssm a. vvr. fährt. kündst im Winter troßene Kälte an. AnSeirstraße 30— Auf 25030 tdere Frauen wieder süren in ihren Augen eine Siuf Collerebe verlauft seine Gemälb: Fünf Jahre Gefüngnis lautete das Urteil des Brüffe. ler Strafgerichts gegen den Juden Bedrisd Mele, der sich in einem hochtradenden Titel desser gefiel und sich daher— auch zur Tarnung seiner Schwindelmanöver— Graf Collorede nannte. Damit datte er auch mit einem Schlage die sogenannte seinere Gesellschaft erobert, auf deren Mitleid er spekulierte und der er das alte bekannte Lied von dem armen Emigranten vorsammerte. Er hade, so berichtete Mels, Had und Qut. darunter ein fürstliches Schloß. in Oesterreich zurückgelassen. Nur seine Gemälde hade er retten können. Er soi nun, um überhaupt als ehrlicher Bürger leden zu können, gezwungen, seine kostdaren Bilder zu einem Spottpreis herzugeden. Mels desaß sogar die Frechheit. eine Ausstellung jeiner sogenannten Kunstschöße zu veranstalten. die, wie er jebermann erzählte, einen Wert von fünf als 300 Franken wert waron; ferner mußte der Judei schaft Beckum datte sich an dem Auftried besonders stot! zugeden, daß er sich den Grafentitel von dem wahren beteiligt und Tiere zum Verkauf gestellt, die voll den Grafen Colloredo für einen Geldbetrag erschwindelt hatte.4 Erwartungen der Käufer entsprachen. Zadlreiche MilchMels wurde im Gerichtssaal verhaftet, um seine fünf gag wurden gut bewertei und erzielten Breise bis“ jähriee(efänepialtrate umperpäslich emprstraten.] 900 Mark. Den Höchstpreis bei Kuben erzielte der jahrige Eefangnisstrase unverzuglich anzulteten. Bauer Johann Wulfingdoff in Bockum=Hövel für dt Jubioniicher„Reispelosl“ andgegreden Kud Liese. Das 1934 gederene Tier, mit besondet“ Im nordomerkanischen Stoatz Georgie werden sahhagen a eihtun g Bodren 1938 90. setzt in der Röde von Macon im Auftrage der Wasding. lehdarten Gedoten 900 Mark. Das weitaus beste 2, toner Regierung umsangreiche Ausgrabungen, unter der dek Gersteigerung war das Herdduchrind Odo(72679 Leitung dervorrogender Archäologen veranstaltet. Die der Zuschlag erfolgte bei einem Gedot von 770 Me dioherige Ausdeute ist ziemlich wertvoll. Go wurden Dortwunder Schiechtvichmarkt die überreste einer altindiantschen Stadtfiedlung freigee gotcpe legt, darunter ein System von sieden Besestigungsgür=I Dortmund, 6. Dez. Marktverlauf: In allen Gallus: tein. Außerdem die Reste eines großen Gedäudes, das gen zugeteilt. Prese: Ochsen a) 46—46,3, 5) 41 wahrschemlich für die Zusammenkünfte der Altesten be. e) 87,5. d) 29; Bullen a) 44.5, d) 40,5, e) 35,8. 0) 9 stimmt gewesen war. Dieser„Ratspolast“ ist derenss Kühe a) 43—44,5, d) 39—405. c) 32—34,5, 9) 21 ein Anziehungspunkt für Touristen geworden. Die Ar. Fürson a) 45—455, b) 40.—415, c) 35—96,8. M Hhologen daben festgestellt, daß sich oden auf dem dis 28: Kölder Sonderkl.—, andere Külder#) „Ratspalast“ ein Alten befand mit fünfzig in Stein d) 54—37, c) 48—48, d) 35—38: Lämmer und gedauenen Gesseln für die Kliesten.— Abrigens wurden!“)— a2)—, 91)—, b2) 31, c) 40—44, 0) bei Mocon auch einige Totenstädte ans Licht geförderts Schofe e) 44, 0 35—40.) 32: Schweine a) 57# und darin schötzdares Forschungomatertal für Anthro=K b1) 87,3, 52) 36,5, e) 84,5, d) 51.,5. e) 495, f) 45“ pologen entbect. Saue 61) 373. 6t)—. Altschneider 36.5, Se eigene bertre abens von=Leiden=uel Reals hulst aße 14. Fernspr Strage d Fernsprecher Nr. Nr. 394- Du Nr. 370: Greven govenbüren: Adolf=Htt Endinghauten: Markt. Fernspreche Nr. 2302. S# 89. Jahrgan B T 6747 0 Seit dem Juni 194 ihre Bomben auf Krankenhäuser, Kird Reichsgebietes und d biete. Trotz mehrsacher sich die Methoden die bevölkerung gerichteler geändert. Die deutsa sach angekündigten B sche Insel im Herbst Gegensatz zur britische Vergellung jedoch ii wichtige Ziele in GrVon zuständiger amtlichen Unterlagen November abgeworf wurden durch die R Kilogramm Sprengbo die deutsche Lustwasse Sprengbomben, Großbritannien abg deutsche Lustw den Engländern seil vor Beginn der de wandt wird. Von der deutsch § 0 55 000 Kilogramn die•3 Grotzangr der, während zusä Ailogramm bei sonsti wichtige Ziele in En Auf London 3 187 000 Kilogramm, 2 664000 Kilogramm auf Birming gramm, davon bei d gramm: auf Southam gramm, davon bei sramm; auf Coventry davon bei einem Gr auf Liverpoo davon bei einem Gro auf Bristol ins bei einem Großangr auf Plymouth davon bei einem Gi Auf sonstige Land Kilogramm Bomben britische Geleitzüge1 Flugplätze mit 59.00 mit 36.000 Kilograt eingerechnet in diese Brandbomben, gehen. Großbritannien he die Vergeltungsangri ausgefordert. Es hat Großdeutschland Schl um ein Vielsach den versteht. 2 schen Luftwaffe sp Sprache. Schon Der Tran In den letzten To teilt wird, größere M# Flandern reorganisier und zwar zum große neuen Oberkommandi Poopham. Die Uebungen als die Be dernisierten Heeres de werden drei Kennzeic Beweglichkeit. Man dernisierten Heeres de „Srollreine Die SOS=Rufe, Blockademinister an ebenso klugen wie o des Ozeans nicht o# Auch die plötzliche 3 ders USA=Korrespon über die Wirkung de richten, um dadurch nischen Volkes zu dri ten Erfolg einer sofe Vereinigten Staaten. Darum versucht n zu stellen, um dadurch zum Ziele zu komm die der englische Ri Churchill anscheinend Nach übereinstim schwedischen Presse wie auch der Leiter Condon neuen Männ bisherigen Rundfunk! genügens der hätten. Von sehzl ab melden, das Jore gen in fremder Spre Neu errichtete Se Propagandapolitik d Maßnahmen ergriffer dungen zu erweitern Sendungen in den##