D MFA SMkrotilmarchiv der deutschsprachigen Presse e. Nummer 328 eitpferd ger als Beute rädern, stahl„Dr. und Jogar Lastrs Gendarmerie hin gutlich aus dem.4 ., Sohr äher. 1a. selagten Lastzuganhe ibstoff für seine.. us Hamburger Tau, obesurtelle rlin, 28. November, am. 12. November%. Kahse bingeriche als Gewaliverbretz, serlust der bürgersiche e, der bereits vielig skeiten vorbestrost v. sung mit einem! Freispruch slolp, im November. ruch fällte das Stolve ire Frau aus Schlau mrises und Untersch= delte. Die Angeklages, der seit Beginn). von Kenntnis erhalten Lebenswandel, jühr. erst davon Mitteilun. it verfänglichem Inhaf und ihre Mutmaßnn. unbewußt einen dies. u. leitete darauf sofo Das Gericht erkanng sempfinden leiten ließ. de mit der Feststellung schuldig sei, daß aber Kriegszustand bedinge sucht, ungünstige Nach. pe fernzuhalten und s. imat= und Kampfron F u. v. a. commen western Varietés 806 werden. ster nter riet ünster(West., Sptelzelt M0 — eigene Vertretungen Kiunstertsitser Annzriger 10 Rpf. im Einzelverkauf : van=Delden=Straße 6. Fernsprecher Nr. 400: Ahlen: Adolf=Hitler=Straße 65, Fernsprecher Nr. 444: Bocholt: Kealschulstraßze 14. Femsprecher Nr. 3247: Vorten; Kapuztnergasse. Fernsprecher Nr. 121; Vorghorn: Cmedertener enaßze 6. Fernsprecher Nr. 222; Burgsteinfurt: Lindenstraße 73, Fernsprecher Nr.212:; Coesfeld: Hindendurgplaz 4. Zemusprecher Nr.394; TAlmen: Adolf=Hüler=Straße 55, Fernspecher Nr. 578; Emedenen: Mänsterstraße l, Fernsprcher Nr..6; Greven: Münsterstaße., Fernsprecher Nr. 225; Gronan: Adol= Hitler=Str.36, Fernsprcher Nr. 20; Jovenbüren: Adolfs=Hitler=Sr. 7. Fernsprecher Nr. 34): Leugerich: Adols= Hitler=Plaz 11. Femsprecher Nr. 516; Ladingpausen: Nark. Fernspercher Nr.233; Schrnp: Hadnhofstr. 18. Fernsprecher Nr.305; Rheine: Bahnhofstr. 2. Zemnsprecher Nr. 252; Warendorf: Osftrade 24 Fernsprcher Nr. 511: Werne: Klcholat 8 Fernsprecher Nre 14 ANITLICHESORGANDESGAUES WESTEALEN-NORD DERNSDAP UNDSANITLICHERBEHORDEN Verlag und Dauptgeschäftenelle: Bünster t.##. Deingtpdkmanlt 18/14, Jernigrech-Sammel-Nr. 24231. Houpo. schriftleitung: Munster t. W. Gallizinstr. 14. Bezugspreis; Ausgabe à 210 NM, Ausgade B(mit Uustr erten Wochenschau).35 RM monatlich einschl Zustellungsgebühr und Versandkosten. Bei Postbezug einschl. 245 dis 28 Rot. im Durchschnin 24.25 Kol.) Postzeitungsgedühren zuzüglich 42 Rpf. Bestellgeld. Die Westfälische Tageszeiuung erschein Imal wöcheml. morgend Anzeigen: Das um Höbe 22 mm brett koster 15 Kol. für Zamilienanzeigen 10 Kpf., für Stellengesuche 10 Rpf, Nachlatz nach Perististe Erfülungson Mänster. M. Textanzeigen: Das mm.30 KP, beteiner Spaltenbreite von 72 mm. Gellagen: Peruis für 100 Velagen bis zu 20 Geamm 1300 KM. dis mu 35 Gramm 15.00 RM. 54 in 50 Gramm 17.00 R Mohne Nachlüsse. Für Vagieksausgaden besondere Preislisten, Botscheckkonto: R öln Nr. 42114 R. Shrune Sonnabend, den 30. November 1940 Rummer 329 er. Uiiter Bemrelhhager Angriff deutscher Kampfgeschwader über mehrere Stunden— Militärische Ziele und Dockanlagen von Birkenhead erfolgreich bomhardiert— Zahlreiche Explosionen und Brände Kammersele reslisg, den, 2. Vorenig 17 Uhr Ende 19.30 Kari iml. end Arze, Oesterreich“(Lustspie, peicgz, ue, 2. Sc) 17 Uhr., Eache 19.0“ De Büürchmasrber Kanstantel) Berlin, 29. November. Nach beim Oberkommando der Wehrmacht vorliegenden Meldungen grifsen in der Nacht zum 29. November deutsche Kampfgeschwader millärische Ziele in der westenglischen Hafenstadt Liverpool und in den benachbarten Dockanlagen von Birkenhead an. Die Angrisse erstreckten sich über mehrere Stunden. Die abgeworfenen Bomben hallen zahlreiche Explosionen und Brände zur Jolge.— Ein deutsches Ilugzeug wird vermißl. * Nach den am Freitagvormittag vorliegenden englischen Meldungen waren die Angriffe auf Liverpool selten so hartnäckig, wie in der Nacht zum Freitag. Die Stadt hat ihre bisher schwerste Angriffsnacht seit Kriegsausbruch durchgemacht. Stunde um Stunde haben deutsche Verbände eine sehr große Anzahl von Brand= und Sprengbomben aller Kaliber über den kriegswichtigen Anlagen der Stadt abgeworsen. Die Angriffe der deutschen Flieger waren durch gutes Wetter begünstigt. Die Zahl der Brände im Hafen, bei den Dock= und Speicheranlagen war sehr groß, wenn auch englischerseits am Freitagmorgen die übliche Behauptung aufgestellt wurde, sie alle hätten„begrenzt“ werden können. Aber nicht nur die Hafenanlagen des eigentlichen Liverpool wurden angearissen, sondern fast alle Orte, die längs dem Mersey=Ufer liegen und praktisch einen Teil der gewaltigen Hasenanlagen Liverpools darstellen. wurden die ganze Nacht über mit Vomben belegt. Allein an diesen Angriffen haben Hunderte von deut: schen Maschinen teilgenommen, die nach den ersten anglischen Darstellungen wiederum nach der den Engländern bekannten Taktik angriffen: die erste Welle warf große Mengen von Brandbomben ab und kaum waren die Angriffsziele durch die Brände hell erleuchtet, da prassellen, von neuen Bomberwellen abgeworsen, kettenwesse Sprengbomben aller Kaliber auf die kriegswichtigen Anlagen dieses englischen Riesenhafens nieder. Andere deutsche Verbände haben in der gleichen Nacht eine zweite bisher ungenannte Stadt in Nordwestengland mit einer großen Anzahl von Brand= und Sprengbomben belegt. Sehr heftige und anhaltende Angrifse richteten sich gegen die westlichen Midlands, wo praktisch die gesamteenglische Flugzeugin dustrie untergebracht ist. Hier wurde eine Stadt besonders hart mitgenommen, deren Name wiederum verschwiegen wird. Die Zahl dersenigen deutschen Maschinen, die diese Stadt angriffen,. sei, so wurde London ausdrücklich beiont, sehr groß gewesen. Am Freitag verbreiteten die Engländer dann eine neue erweiterte Darstellung über die deutschen Angriffe, bei denen das englische Luftfahrtministerium diesmal anscheinend überhaupt nicht gewußt hat, was man zugeben sollte und was nicht. Die amtliche Berichterstatsung scheint diesmal vollkommen desorganisiert. Im Lause des Tages wurden immer mehr Gebiete Englands als betrofsen erwähnt. Im Anschluß an die Vormittagsberichte hieß es in dieser Mitteilung vom Mittag, Bomben leien auf so viele Plätze Südenglands abgeworsen worden, daß es unmöglich sei, ein spezielles Gebiet als besonderes Angrifsziel zu nennen. Schäden seien an vielen Stellen entstanden. In einer weiteren Mitteilung sagte dann das Sicherheitsministerium, der große Umsang der Nachtangriffe habe sich bestätigt. In zwei Städten im Südwesten seien die Schäden größer als zunächst angenommen worden seil. Der Bericht vom Freitagabend besagt nunmehr, daß drei Städte im Nordwesten Englands und zwei Städte im Südwesten Englands bombardiert worden seien, während London eine„relativ ruhige Nacht“ gehabt habe.(„Nur“ sieben Stunden Alarm.) Liverpool, das auch nach den jetzigen Schilderungen das Schwergewicht der Aktionen auszuhalten hatte, sei, so heißt es, mehrere Stunden trotz des heftigsten bisher hier gehörten Abwehrfeuers angegriffen worden und zwar mit einem„Schauer von Brandbomben“ Auch die Hauptstadt des Landes erlebte aus neue einen sehr„heftigen anhaltenden Angriff. der von Einbruch der Dunkelheit bis in die frühen Morgenstunden dauerte. Zahlreiche Brand= und Sprengbomben wurden aufs neue in die verschiedensten Stadtpiertel und Vororte Groß=Londons abgeworsen, vor allem auf die am Themse=llfer liegenden Industrie=, Hafen= und Dockanlagen. Das englische Gesundheitsministerium gab am Freitag bekannt, daß 370 000 Londoner Schulkinder jetzt aus der Hauptstadt nach den Sicherheitsgebieten gebracht worden sind, 80000 seien noch in London verblieben. Immerhin, die Londoner Plutokraten haben auch ein Herz fürs Volk. Sie planen— es klingt wie ein Hohn— für die fürchterlichen Massenzufluchtstätten der Londoner sogar„Bergnügungen“, die vortrefflich passen zu den Verheerungen und Leiden, die Churchill und seine Clique über England heraufbeschworen haben. Die=Bahnhöfe mit den hunderttausenden unglücklichen Schutzsuchenden sollen nach dem Geschmack dessen, was die Plutokraten für„Volksbelustigung“ ansehen, mit bunten Lampen, Papiergirlanden usw. dekoriert werden. Es sollen zu Weihnachten Chöre gesungen und an die Kinder Bonbons und Papierhüte verteilt werden:„Weihnachten im Schutzraum so vergnügt und angenehm wie möglich!“ das ist die Parole eines Komitees, dem Lords und Labourvertreter in einträchiger Gemeinschaft angehören. Ein widerliches Schauspiel, daß sich die Leute, die das Fest irgendwo in Sicherheit verbringen, in die Rolle des Wohltäters kleiden, nachdem sie selbst das Unheil heraufbeschworen haben. Die Schläge saßen! 50 v. H. der Kapazität der englischen Wersten durch den Lusikrieg verloren Newyork, 29. November. In fachmännischen Kreisen schätzt man, daß etwa 50 v. H. der Kapazlät der englischen Wersten durch den Lufikrieg verloren gegangen sind. Das Bauprogramm der Regierung, das sich für dieses Jahr auf 1250000 Tonnen belause, werde nur zu kleineren Teilen durchgeführt werden können, und auch dies nur unter der Voraussetzung, daß nicht weilere Zerstörungen ersolgen. Dieser Umstand sei, so erklärt man, um so bedenklicher, als selbst das ursprüngliche Bauprogramm nicht ausreiche, um die Verluste durch feindliche Aktionen auszugleichen. In sachverständigen Kreisen warnt man vor den durch gewisse englische Stellen hervorgerufenen Hoffnungen auf den Schifsbau in den britischen Dominien. Es sei eine Irreführung, wenn der englische Nachrichtendienst behaupte in Kanada würden zahlreiche Schiffe für englische Rechnung gebaut. Die kanadischen Anlagen reichten längst nicht aus um ein umsangreicheres Bauprogramm durchführen zu können. Das gleiche gelte in noch höherem Maße für Australien. Auch die Baukapazität der USA sei durchaus beschränkt. England könne also auf dem Gebiete des Schiffbaues vom Ausland in absehbarer Zeit keine große Hilfe erwarten. „Englands Lage ernster als je“ Pessimistische Urteile kanadischer Politiker Newyork, 29. November. Wie aus Ottawa gemeldet wird, erklärte im kanadischen Parlament der konservative Führer Hanson es für unbedingt notwendig, daß der Ministerpräsident dem Parlament und dem Lande sage, wie ernst die Lage sei und was Kanada tun könne, um England mit Menschen, Material und Rüstung zu helfen. Die Lage zeige sich ernster als jeseit dem Zusammenbruch Frankreichs. Die tatsächliche Zerstörung Coventrys, Bieming. hams, Bristols, Southamptons, der Verlust an Schiffen, die Erklärung Lothians über die englischen Finanzen— alles dies deute auf den Ernst der Lage hin. Ministerpräsident Mackenzie King stimmte zu, die Lage seiernst, und bald werde er zu ihr eine Erklärung abgeben. Der letzte rettende Strohhalm Churchills Hoffnung auf die Hilfe Amerikas. Stockholm, 29. November. Nya Dagligt Allehanda bringt eine UnitedPreß=Meldung aus Newyork, in der die Lage Englands als immer verzweifelter bezeichnet wird. Die Berichte der amerikanischen Korrespondenten in England zeigten deutlich, daß die englischen Kriegsindustrien entgegen den optimistisch gefärbten amtlichen britischen Kommunigues allmählich immer schwerer beschädigt werden durch die deutschen Bombenangriffe. England strenge sich an, Amerika verstehen zu lassen, daß es sich an die amerikanische Hilfe wie an einen letzten Strohhalm klammere. Sensationelle Enthüllungen aus Kairo Wer ist Mister Lampson?— Beim Tode Yunis Paschas und Sabry Paschas anwesend— Bekannter Feisals und Ghazis= Das verdächtige Büfett— Auf den Spuren des Intelligence Service Von unserem ständigen Vertreter Dr. v. L. Rom, 30. November Zu dem geheimnisvollen Tod des ägyptischen Verteidigungsministers Bunis Pascha Saleh werden noch folgende Einzelheilen bekannt: Aus Anlaß der Einweihungsfeierlichkeiten in Medinet el Faxum war dem Minister für die 113 Klm. lange Eisenbahnfahrt von Kairo ein Sonderwagen reserviert worden, der, wie es bei der ägyptischen Eisenbahn in Sonderwagen üblich ist. über ein kleines Bufsel verfügle, das Erfrischungen enthiell. Bunis Pascha Saleh wurde auf der Reise von seinem Sekretär beobachlet, wie er eine Erfrischung zu sich nahm. Einige Zeit später wurde der Minister auf dem Boden des Ableils liegend aufgefunden, ohne daß er ein Lebenszeichen von sich gegeben hälle. Auf der nächsten Station wurde ein Arzi herbeigerufen, der in Gestalt eines englischen Militärarztes augenblicklich zur Stelle war. Der englische Arzi erklärle, daß der Tod infolge Herzschlag eingeireten sei. Das Gulachten des englischen Arzles wurde als hinreichend befunden, worauf die Leiche des Ministers im Salonwagen aufgebahrl und der Wagen selbst bis zum Rücktransport pach Kairo auf ein Nebengleis rangierl wurde. Dem englischen Intelligence Service war natürlich der Besuch des ägyptischen Verleidigungsministers in Medinet el Jaxum ebenso seil laugem „Die Hölle muß los sein!“ Englands Rohstoffsammelplatz Liverpool im Feuer deutscher Bomben Von Kriegsberichter Albert Klapprott and..., 29. November.(P.) In der Nacht von Donnerstag auf Freitag haben deuische Flieger nun auch nach Liverpool Vergellungsangriffe gelragen. Eine ganze Nacht lang, von den späien Abendstunden bis zum grauenden Tag, rollie Angriffswelle auf Angriffswelle über diese wichlige Hafen, stadt, die Englands bedentendster Rohsiossammelplatz ist. Schon am Nachmittag vor dem Start lag bei den Besatzungen unserer Kampfgruppe etwas in der Lust. Am Abend bei der Chefbesprechung bestätigten sich die Vermutungen.„Unternehmen X“ wird heute nacht abrollen.— Chefbesprechung. Die Staffelkapitäne sind um den Gruppenkommandeur versammelt.„Mit sachlichen Worten erklärt der Meteorologe die Wetterlage; das Wetter ist für das Unternehmen nicht ungünstig. Der Kommandeur bespricht die Lage. Einzelheiten des Angriffs, Angriffshöhe, Lage der Hauptziele werden festgelegt.„Meine Herren, es steigt also heute wieder ein Großeinsatz unserer Lustwaffe. Liverpool ist für die Briten ein wichtiger Zufuhrslat, es muß gelingen, deses Nachschubvenil lahmsulegen.— Hat einer der Herren noch eine Fragek— Also alles klar: Bald darauf springen drüben auf den Liegeplätzen der Stafseln die Motoren an, die Belatzungen sind an Bord, die Einstiegluken klappen zu. Da geistert eil gst noch ein Licht heran, ein Mann springt zu den Maschinen. Was ist los? Eine aufgeregte Stimme:„Soeben st noch durchgekommen, klares Weiterüber dem Ziel und Ziel drennt.“— Na also, da haben Kameraden von anderen Gruppen mit dem Vernichtungewerk bereits begonnen. Die erste Maschine segt über das weite, von den Lichtern der Platzbeseuerung umrandete Feld. Die anderen folgen seweils im vorgeschriebenen Abstand. Nordwärts von Londos führt der Flug vorbei. In London ist heute nacht auch etwas los, weit nach dackbord #cen in rascher Folge Lichtblitze auf, das werden Zemdenleig Auch die englische Hauptstadt kommt heute wieder nicht zur Rube, obgleich Liverpool heute hauptziel ist. Scheinwerserkegel tasten den ganzen Weg 49. Ab und zu stehen verspritzende Flakgrangten am Himmel. An tiefer liegenden Wolkendänken bricht sich das Licht der Scheinwerser, die vergedens den Nachthimmel absuchen. In der großen Höhe ist es empfindlich kalt. Weiter voraus taucht Feuerschein auf. Das muß Liverpol sein, wo die Angriffe schon seit Stunden im Gange sind. Um Mitternacht herum liegt die befohlene Angriffszeit für die Gruppe. Es sind noch gute zwanzig Minuten zu fliegen, ehe das Ziel unter den Maschinen liegt, so weit voraus ist der Feuerschein der bereits lodernden Brände zu sehen. Jetzt ist es so weit. Die Zielgebiete haben sich alle fest eingeprägt. Mächtige Wolken ziehen tief unten, verdecken oft das Ziel, aber trotzdem wird peinlichst genau angeflogen. Die schweren Brocken, die die Maschinen gerade heute an Bord haben, müssen unbedingt lsscher sitzen. Flak schießt, es müssen zahlreiche Batterien sein, aber auf einen solchen Großangriff ist man bei der Liverpooler Flak wohl nicht eingerichtet gewesen. Auch Schifsflak scheint dabei zu sein. Aus der Mündung des Mersen=Flusses blitzt es ebenfals lebhaft herauf. An den Ufern des Mersey lodern an vielen Stellen helle Flammen, dort liegen Docks und Speicher in langer Reihe dicht beieinander. Die schweren Kaliber lösen sich vom Rumps, der ziemlich heftige Wind lst genau berücksichtigt worden, sie müssen gut legen. Jekunden vergehen, dann spelu. gen gulen Detonalionen hoch. schlagen lammen aus. Sauber hingekriegt die Dinger in das Ziel, das im Licht mehrerer Leuchlbomben stehl. In Liverpool muß in dieser Nacht die Hölle les sein. Wo die Sachen hinfallen, wird so rasch nichts mehr zu löschen sein und wie in London, Coveniry und Birmingham werden sich auch in Liverpool die Teümmer zu Bergen Häusen. Auch beim Abflug kann die Flak den Maschinen nichts anhaben, Lange noch bleibt der Feuerschein sichtbar, der den nachfolgenden Kampfverbänden das Ziel „ins rechte Licht“ rückt. Als in den frühen Morgenstunden die Maschinen unserer Gruppe nacheinander vollzählig wieder in den Horst hereinlanden, sprüht leichter Regen nieder. Das Bodenpersonal, das nur einige wenige Stunden Ruhe gehabt hat, nimmt die Maschinen in Empfang und beginnt schon, sie für den nächsten Tag fertig zu machen. Denn morgengehles wiedernach Eng#nd bekannt, wie die Tatsache, daß der Minister zur Hinreise einen Salonwagen benutzen würde. Nach den ägyptischen Informationen steht weiter fest, daß der so jöh aus dem Leben geschiedene Ministerpräsident Sabry Pascha kurz vor seinem Tode im Restaurant der ägyptischen Kammer einen Kaffee zu sich genommen hatte, während Pascha Saleh kurz vor dem„Herzschlag“ eine Erfrischung getrunken hatte. Im ersten wie im zweiten Falle scheinen die Giftverständigen des Intelligenee Service ihr Opfer bewirtet zu haben, während im zweiten Fall der englische Geheimdienst darüber hinaus noch für das„zufällige“ Vorhandensein eines„Vertrauensarztes“ sorgte, der vor aller Oeffentlichkeil unverzüglich die Todesursache feststellte. Die Hintergründe werden noch klarer, wenn ägpptische Informationen feststellen, daß im selben Zug, in dem der ägyptische Minister reiste, auch ein Engländer mit dem angeblichen Namen Lampson fuhr, der erst vor einigen Wochen in Aegppten ankam. Seine Gegenwart scheint für die in seiner Nähe befindlichen Staatsmänner wenig Glück zu bringen, da„Mister Lampson“ auch bei dem überraschenden Tode des ägyptischen Ministerpräsidenten Sabry Pascha zugegen war und ein naher Bekannter König Feisals und König Ghazis vom Jrak war, die durch den Intelligenee Seroice zum Tode verurteilt wurden. Ueber die Gründe, die die Agenten Englands zum Mord an Bunis Pascha Saleh hatten, besteht kein Zweifel. Wenige Tage vor seinem Tode hatte sich die Kairoer Zeitung„Al Balagh“ scharf gegen die von den Engländern gewünschte Kriegspolltik gewandt mit den Worten:„Aegypten denkt nicht daran, sich am Krieg zu beteiligen, da es ein friedliebendes Land ist und freundschaftliche Beziehungen mit allen Staaten unterhalten will“. Der Besitzer dieser Zeitung war Dunis Pascha Saleh; seine Freundschaft zu dem verstorbenen Ministerpräsidenten war in ganz Aegypten bekannt, weehalb als Zeichen der Fortsetzung der Politik Sabry Paschas der setzige äayptische Ministerpräsident Punis Pascha Salch in sein Kabinett berief. Bemerkenswert ist schließlich, daß vor einiger Zeit mit dem Zweck, den lastenden englischen wirtschaftlichen Terror in Aegypten zu brechen, in Kairo eine angeblich französische„Gesellschaft für technische Dienste in Niederägypten“ gegründet wurde, die sich zum Aerger der Engländer auf dem Baumwollmarkt sehr akto zeigte. Der Vorsitzende dieser Gesellschaft war Dunis Pascha Saleh, der Direktor ein Franzose nomens Quenal. Quenal kam vor einigen Monaten ebenfalls ganz überraschend ums Leben, da er nach englischen Meldungen Selbstmord begangen hat. Dunis Pascha Saleh zog sich daraufhin von der Gesellschaft zurück, die nun von den Engländern gekauft wurde. Der geheimnisvolle Tod führender ägyptischer Politiker, die für die Friedenspolitik Aegyptens eintraten und nach englischen Angaben durch Schlaganfälle aus dem Leben schieden, hat in der ägyptischen Oeffentlichkeit die Vermutung entstehen lassen daß diese„Schlaganfälle“ augenscheinlich eine ansteckende Krankheit mit epdemieartigem Charakter darstellen. Böse Zeichen für die Briten Neue Prämienerhöhung für die englische KriegsrisikoVersicherung Berlin, 29. November. Das britische Handelsministerium haf amtlich bekannkgegeben, daß die Prämie für die staatliche Warenversicherung gegen Kriegsrisiko für die mit dem 3. Dezember 1940 beginnenden drei Monale auf 7,5 Schilling se 100 Pfund Wert erhöht wird, während der bisherige Satz Schilling beirug. Mit dieser Maßnahme hat die britische Regierung erneut eingestehen müssen, daß sich das Kriegsrisiko in und um England gegenüber dem Zeitpunkt der letzten Prämienfestsetzung vor einigen Monaten wieder bedeutend erhöht hat,„Mit der Stille und Ruhe des Winters, von der Churchill und seine Kriegshetzerklique noch vor wenigen Monaten träumten, ist es also, wie man nun immer wieder zugeben muß, nichts geworden. Deutsche Zerstöret greiten an! Von unserem EG-Marinemitarbeiter Im Kanal haben deutsche Zerstörer neue Erfolge errungen. In einem Seegefecht dicht unter der englischen Küste sind am Westausgang des Kanals zwei seindliche Zerstörer torpediert worden. An anderer Stelle haben unsere Zerstörer vier seindliche Handelsschiffe— zwei größere und zwei kleinere— mit über 12.000 BRT Rauminhalt vernichtet. Auch dieser Angriffserfolg ist ganz in der Nähe der englischen Küste erzielt worden Der Kanal ist für die Zerstörerwaffe unserer Kriegsmarine ein altes Kampfgebiet; denn im Kanal haben im Welkrieg die ersten deutschen Torpedofahrzeuge, die den Namen Zerstörer führten, sich hohen Ruhm erworben. Es war die Zerstörerslotille„Flandern“, die besonders in den Jahren 1917 und 1918 von unseren damaligen Stützpunkten Ostende und Zeebrügge aus immer wieder kühne Vorstöße in den Kangl hinein vollführte. Mehrfach war damals in nächtlichen, Unternehmungen die englische Kanalsperre vor der Straße von Dover und Calais aufgerollt worden, um den Unterseebooten der Flandernflotte freie Fahrt zum Auslausen durch den Kanal zu schaffen. Heute freilich steht die deutsche Kriegsmarine nicht nur vor dem östlichen Ausgang des Aermelkanals, wie damals an der Küste von Belgisch=Flandern, sie hat vielmehr an der gesamten Kanalküste bis zum Westausgang und darüber hinaus im Allantischen Ozean ihre Stüßpunkte. Nicht allein die=Bootwasse bedient sich der französischen Häfen mit nachhaltigem Erfolg, auch die Torpedowaffe hat gerade in der letzten Zeit mehrmals sehr eindringlich bewiesen, daß sie die Möglichkeiten zu nutzen versteht, die ihr in all ihren Teilen die neuen Stützpunkte am Kanal bieten. Das gilt insbesondere für die Schnellboote wie für die Torpedoboote und schließlich auch für die Zerstörer, die größten der Torpedofahrzeuge. Bei den Kämpfen um Narvik hat die deutsche Zerstörerwasse, die schon vorher in diesem Kriege große Leistungen volbracht hatte, sich tief in die Herzen des deutschen Polkes geschrieben. Die Zerstörerbesatzungen haben damals auch an Land bewiesen, daß sie nicht nur als Seeleute ihren Mann zu stehen wissen. Der Name des gefallenen Führers der Zerstörer, Kapitän und Commodore zur See Bonte bleibt unvergessen. Winston Churchill hat damals die deutsche Zerstörerwaffe totgesagt. Inzwischen hat sie aller Welt sehr deutlich bewiesen, wie lebendig und aktio sie ist. Weit draußen im Nordmeer waren deutsche Zerstörer erfolgreich im Seegefecht bei Jan Maien, als der englische Flugzeugträger„Glorious und fünf weitere Kriegs= und Transportschiffe durch deutsche Seestreitträste, darunter die Schlachtschiffe„Scharnhorst“ und„Gneisenau“, versenkt wurden. Die neuesten Erfolge der deutschen Zerstörer im Kanal sind eine weitere Antwort an Churchill, deren Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig läßt. Er kann sicher sein, daß England noch oft den Angriffsschwung deutscher Zerstörer zu spüren bekommt. Kanadischer Frachter gesunken Stockholm, 29. November. Der kanadische Frachtdampfer„Lisieux". der mit einer Ladung Holz nach England unterwegs war, ist nach Reutermeldung im Atlantischen Ozean untergegangen. Das Schiff hatte am Donnerstag SOS=Rufe ausgesandt. Ein Teil der Besatzung konnte durch ein norwegisches Schiff geborgen werden. Imn Eisernen Aing der Vibirade Ernährungsminister Woolton muß weitere Einschränkungen ankündigen Stockholm, 29. November. Neben den pausenlosen Großangriffen der deutschen Lustwaffe gegen die Häfen und Industriezentren der britischen Insel ist es vor allem die ständig zunehmende Wirksamkeit der deutschen Blockade, die in England mit der allergrößten Sorge verfolgt wird. Besonders auf dem Gebiete der Nahrungsmittelversorgung macht sich diese Abschnürung von den lebensnotwendigen Einfuhren in immer bedroh: licherer Weise bemerkbar. So mußte der britische Ernährungsminister Woolton in seiner Rede vor Vertretern der Kühlmaschinenindustrie die unangenehme Mitteilung machen, das britische Volk müsse für die Kriegsdauer seine Ernährungsweise ändern. Die Regierung brauche die Kühlschifse für Kriegszwecke. Deshalb müßten die Engländer auf frische Kost verzichten. Auch die Fleischeinfuhr werde vielleicht weiter verringert werden müssen. Wieder Gefahr für Irland? Dunkle Pläne in London— Schiffsverluste erheblich höher als 1917 Jellicoes Memorandum zitiert Von unserem ständigen Vertreter hw. Stockholm, 30. November. Die Unterhausdedatte über den=Boot= und Lufttrieg hat in der englischen Presse neue Auseinandersetzungen ausgelöst, in denen vor dem düsteren Hintergrund dieser Sorge noch schwarze Prophezeiungen und Pläne laut werden. Der„Manchester Guardian“ besiätigt Greenwaods satale Definition der Seekriegslage mit dem Hinweis, daß die Schiffsverluste während der letzten vier Wochen„selbst nach der englischen Rechenmethode“ detröchtlich höher seien als die vom Oktober 1917, denen zufolge Jellicoe sein berühmtes Memorandum an die Admiralität richtete. in dem es hieß:„Die sehr ernste und ständig steigende Bedrohung der Seefahrt durch feindliche.Boote ist zweifellos das setzt bedeutungsvollste Problem“. Das englische Blatt empfiehlt eine ganze Reihe von Gegenmaßnahmen, vor allem eine ständige Nachprüfung der Möglichkeiten zum Erwerd der nach wie vor notwendigenirischen Häfen“ Die Lustbombardements sind die große Sorgenquelle für die„Portshire Post“. Sie hält es für ratsam, einzusehen, daß ein Mittel gegen Nachtbombardements wahrscheinlich nicht gefunden werden könne. während bisher die englische Offentlichkeit immer wieder mit Versprechungen gefüttert worden war, daß eine Serie von Gegenmitteln bereits unterwegs sei. Zur Aufrechterhaltung der Produktion trotz der Vombardements empfiehlt dieses Blatt: Ersatz größerer Fabrikkomplere durch verstreute kleinere Gebäude, Vorbereitungen zum raschen Austausch von Arbeitern zwischen den einzelnen bombardierten Fabriken, geschützte Schlafräume für die Belegschaften.„Daily Telegraph“ wiederholt im Chor mit einer Fülle anderer Blätter den Rus, die Zeit der halben Maßnahmen müsse jetzt endgültig vorbei sein. Neue Rationierungsmaßnahmen seien zu erwarten, und zwar würden davon besonders Kantinen, Fabrikspeisesäle, Schulen und Restaurants betroffen werden. Auch der„Daily Herald“ unterstreicht, daß das Rationierungssystem in Zukunft verschärft werden müßte. Ferner würden die Lebensmitteleinkäufe in überse verringert werden müssen, um den Schiffsraum für diese Zwecke weniger in Anspruch zu nehmen. Dieser Ankündigung kommt besonders schwerwiegende Bedeutung zu, wenn gleichzeitig von amtlicher britischer Seite zugegeben wird, daß„in einigen Teilen Englands Lebensmittellagerhäuser von deutschen Vomden zerstört worden seien.“ Besonders bemerkenswert ist in-diesem Zusommenhang ein Aberblick, den der bekannte englische General Sir Walter Kirke über die militärische Lage Englande gibt. Der General hebt hervor, es sei für England unbedingt lebenswichtig, die See für seine Geleiszüge„alsen zu halten. Gelinge es Deutschland wirklich, England von den überseeischen Einfuhren vollkommen abzuschneiden, dann seien Englande Zukunftsaussichten verzweifelt. Ein seltsamer Umweg Post zwischen Gibraltar und Madeira über England. Von unserem schm.-Berichterstatter Madrid, 29. November. Der Postverkehr zwischen Gibraltar und Madeira wird, wie bekannt wird, in Zukunst erst über England geleitet. Dadurch erfolgen wochenlange Verzsgerungen und, infolge der häufigen Versenkungen der englischen Schisse, nicht selten Verlust der gesamten Korrespondenz, was bei den Angehörigen der vielen nach Madeira evakuierten Frauen und Kinder große Bestürzung und Beunruhigung ausgelöst hat. Auf Madeira befinden sich mehrere tausend Gibraltarflüchtlinge, die in zwei großen Schüben dorthin geschafft wurden. Die Presse veröffentlicht zur Beruhigung der Bevölkerung eine Rote, in der es heißt, daß man augenblicklich die Gründe untersuche, welche zur Umleitung des Postverkehrs zzwischen Gibraltar und Mabeira üder London geführt hoben. 2 * 2) MFA — Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse eNV. 29. November 1940 Westfälische Tageszeitung Immer nur Tügen als Ausweg Die Märchen über die„Coventrierung“ Kölns wollen nicht verstummen Bristol und Coventry im Hintergrund Berlin, 29. November. Je stärker die Schläge sind, die die deutsche Lustwasse England versetzt, desto unverschämter werden die Lügen der englischen Amtsstellen, die diese über angebliche Erfolge der R2J in Deutschland verbreiten. Zweisellos liegt in diesem erbärmlichen Verfahren ein System, das von der bitteren Notwendigkeit diktiert wird, den deutschen Massenangrifsen auf englische Produktionszeuiren und Hasenstädte etwas Gleichartiges entgegensetzen zu müssen. Da aber die planlosen und vom militärischen Standpunk aus fast kindisch zu nennenden Bombenabwürfe der britischen Flugzeuge dazu gar nicht in der Lage sind, muß die Lüge ersetzen, was der Wirklichkeil mangelt. So phantasievoll nun diese Lügenmärchen auch erscheinen mögen, so dürftig sind sie in Wahrheik. Denn sie sind nichts anderes als die Reflexe der Ereiglsse, die England unter der Wucht der deutschen Luftangriffe durchmachen muß. Darum stellen sie den gewaltigen Zerstörungen in Bristol und anderen Städten die„Coventrierung Kölns" entgegen. Was die Engländer in ihren Zwecklügen der Stadt Köln andichten, ist jedoch nur ein Abglanz dessen, was sie etwa in Birmingham und Coventry selbst erlebt haben. Wie plump und phantasiearm sie aber dabei vorgehen, zeigt z. B. der letzte Bericht des britischen Luftfahrtministeriums, der die schon am Vortage über Köln verbreiteten Lügen noch weiter ausspinnt. Wenn darin von der Bombardierung von Kais und Docks(!) gefaselt wird, so ist das direkt ein Beweis dafür, daß die amtlichen, britischen Lügner an Bristol und andere englische Häfen dachten, als sie Köln sagten. Dieser Eindruck vertieft sich noch, wenn man die Einzelheiten liest, die dieser erbärmliche Lügenbericht gibt. Da ist außer Docks und Kais von Eisenbahnanlagen, Güterschuppen, Bahnhöfen, Warenlagern, Depots und Industriewerken die Rede— gerade wie in einem deutschen Bericht über die Wirkung eines deutschen Luftangriffes, nur mit dem Unterschied, daß die englischen Angaben völlig erdichtet sind und nur der Irreführung der unter dem Eindruck der deutschen Erfolge stehenden Bevölkerung dienen. Newyork Times contra Churchill „Rheinische Industrie nicht beeinträchtigt" Newyork, 29. November. Gegenüber den Behauptungen Englands über Luftangriffe auf Köln bringt„Newyork Times“ einen Bericht, demzufolge amerikanische Korrespondenten den Luftangriff miterlebt haben. Ihrem Bericht nach hat sich der Angriff auf außerhalb liegende Bezirke begrenzt. Beim Flug über die Hauptindustriestädte des Westens wären keine Anzeichen von Schäden an den großen Industrieanlagen festzustellen gewesen. Rheinbrücken wie Kanalbrücken seien noch intakt. Zwar möchte örtlich geringer Schaden angerichtet sein, aber die rheinische Industrie wäre nicht beeinträchtigt. Auch die Städte seien unversehrt. Britenbomben auf Kirche und Wohnhauser Umsangreiche Verwüstungen in einer Kirche Amsterdam, 29. November. In der Nacht zum Donnerstag griffen Churchills Flieger wieder mehrfach nichtmilitärische Ziele in Holland an. Ein großer Teil der Bomben fiel auf freies Feld und richtete keinen Schaden an. Einige Wohngegenden haben jedoch gelitten. Dabei sind ungefähr 24 Häuser mehr oder weniger schwer beschädigt worden. In einem Schulgebäude wurden umfangreiche Verwüstungen angerichtet. In einem Ort Südhollands sind zahlreiche Brandbomben auf eine Kirche und die umliegenden Wohnhäuser abgeworfen worden. Die Kirche brannte zum größten Teil ab. In den Wohnhäusern entstanden Brände, die jedoch schnell gelöscht werden konnten. Eine Person wurde schwer verletzt. Englands zweitgrößter Hafen Liverpool— wichtiges Zentrum der englischen Wirtschaft Berlin, 29. November. Der Angeiff der deutschen Luftwaffe auf Liverpool hat mit dieser Stadt ein hervorragend wichtiges Zentrum der englischen Wirtschaft getroffen. Liverpool ist mit seinen 850000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Englands. Sein Hafen ist der zweitgrößte der britischen Insel. Dieser Hafen ist deshalb von lebenswichtiger Bedeutung für England, weil über ihn die Versorgung des englischen Industriegebietes der Midlands erfolgt. Damit ist Liverpool die Hauptversorgungsquelle für ein hochindustrialisiertes Gebiet, in dem rund 10 Millionen Menschen leben. Die im Hafen von Liverpool angerichteten Zerstörungen müssen also zu empfindlichen Versorgungsschwierigkeiten im industriellen Herzen Englands führen. Liverpool verfügt im Hasen= und Stadtgebiet über ausgedehnte Lageranlagen. Charakteristisch sind die riesigen Getreidesilos und Lagerhäuser für die verschiedenen Güter. Ueber ein Viertel der gesamten Lagerkapazität Englands für Getreide ist in Liverpool konzentriert. Außerdem befindet sich rund ein Achtel der englischen Getreidevermahlungskapazität im Hasen= und Stadtgebiet von Liverpool. Auch rund ein Sechstel der gesamten Lagerkapazität aller englischen Kühlhäuser ist in Liverpool vertreten. In den Speziallagerhäusern von Liverpool können ferner 150000 Ballen Wolle und 200000 Fässer Tabak gelagert werden. Von großer wehrwirtschaftlicher Bedeutung sind die Erdöllager von Liverpool. Der Hasen besitzt ein Spezial=Lagergelände für Erdöl von 12 ha Größe. In diesem Gelände befinden sich zahlreiche Erdöltanks mit einem sehr großen Fassungsvermögen. Die Zerstörungen in diesen Erdöllagern dürften sich für die Midlands überaus nachteilig auswirken. Wichtig für die Versorgung ist auch die im Gebiet von Liverpool beheimatete Margarineindustrie, die rund ein Drittel der gesamten englischen Friedenskapazität kontrollierte. Wie wichtig der Hasen von Liverpool für das Industriegebiet der Midlands ist, geht aus der Tatsache hervor, daß der einzige Großkanal Englands, der mit großen Schiffen befahren werden kann, bei Liverpool seinen Anfang nimmt. Dieser Kanal führt nach Manchester Seine Zerstörung oder Beschädigung dürfte für Manchester schwerste Auswirkungen haben. Im Stadtbezirk von Liverpool ist auch die englische Rüstungsindustrie mit einigen Werken vertreten. Am wichtigsten dürften die Montagewerke für Flugzeuge sein. In diesen Werken werden insbesondere die Lockhead=Bomber montiert. In der Nähe von Liverpool befindet sich die größte englische Glasscheibenfabrik. Bekanntlich konnte England schon im Frieden seinen Glasscheibenbedarf nur zu 75 v. H. aus eigener Herstellung decken. Der riesige Glasbedarf, der sich im Kriege durch die deutschen Bombenangriffe ergeben hat, kann naturgemäß zu einem wesentlich geringeren Bruchteil befriedigt werden. Zeistörungen in der größten Glasscheibenfabrik Englands müssen zu einer weiteren Verschlechterung der englischen Versorgung mit Glasscheiben führen, die jetzt natürlich sehr wichtig ist. Abtransport unmöglich Alle Landstraßen in Mittelengland mit Autokarawanen vollgepfropft Stockholm, 29. November. Die außerordentlichen Zerstörungen, die die wuchtigen deutschen Vergeltungsangriffe auf die brilischen Industriezentren in den Midlands verursacht haben, gehen auch aus einem Londoner Eigenbericht der Zeitung„Nya Dagligl Allehanda“ hervor, der die rosig gefärbten Meldungen Duff Coopers Lügen straft. Der schwedische Berichterstatter schildert in eindringlichen Worten das schwierige Problem, wie man die ihrer Arbeitsstätte in den kriegswichtigen Betrieben beraubten Arbeiler und ihre Familien aus den zerstörlen Gebielen abtransportieren soll. Berlin, 29. Nov. Wie durch unsere Meldung und OKW-Bericht bereits bekannt wurde, haben deutsche Zerstörer einen erfolgreichen Vorstoß gegen die englische Küste unternommen. Hierzu erfährt das dnb folgende Einzelheiten: Der Gegner hat die langen und unsichtigen Novembernächte dazu benutzt, den Verkehr unter der englischen Südküste in größerem Umsange wieder aufzunehmen. Aus diesem Grunde entschloß sich der MarineGruppen=Befehlshaber West, Zerstörer gegen die wiederbelebten feindlichen Verkehrswege anzusetzen. Aehnliche Ueberlegungen führten bereits früher zu einem Vorstoß in die südwestenglischen Seegebiete, bei dem— wie der OKW=Bericht vor einigen Wochen meldete— ein feindlicher Kreuzer durch einen Torpedo getroffen wurde. Bei einem neuen Vorstoß einiger unserer Zerstörer unter dem Führer der Zerstörer gelang es den Angreifern in der Nacht zum 25. November, zwei vollbeladene feindliche Dampfer von 9000 bzw. 3000.7T zu versenken. Außerdem wurden in der gleichen Nacht drei Bewachungsfahrzeuge vernichtet. Durch diesen kühnen Vorstoß sowie durch das frühere Unternehmen gewarnt, zog der Gegner starke Sicherungsstreitkräfte am Westausgang des Kanals zusammen und glaubte dadurch eine ausreichende Sicherung gegenüber der Wiesrs Der Berichterstatter, der im Kraftwagen diese Gebiete in Mittelengland und den übrigen Zentren der Waffenschmiede Englands befahren hat, schreibt, daß er auf allen Landstraßen Massen von mit Menschen vollgepfropften Autobussen und Karawanen von Automobilen beobachtet habe, die bemüht waren, aus der Zone der durch die Bombenflüge angegriffenen und zum Teil zerstörten Industriestädte, die noch fortgesetzt weiteren Angriffen ausgesetzt seien, herauszukommen. Vergebens warteten unzählige weitere Personen an den Haltestellen der Autobusse auf freie Plätze zur Beförderung.„Obgleich alle Wege auf der Strecke zwischen den mittelenglischen Industriestädten und der Provinz Warwickshire mit Kraftwagen und Autobussen vollgepfropft waren, reichten diese Transportmittel nicht aus, die in Bewegung geratene Masse der aus dem Gebiet der Städte flüchtenden Einwohner zu befördern.“ Leichtfertige Schlußfolgerungen Deutschland läßt die Zeit des Wartens nicht ungenutzt verstreichen Berlin, 29. November. Der Londoner Rundfunk hat darauf hingewiesen, daß die deutschen Truppen„von Norwegen bis Spanien, von der Bretagne bis Polen arbeitslos“ geRom, 29. November. Der lialienische Wehrmachlbericht vom Freitag hat folgenden Worklaut: Das Haupiquartier der Wehrmacht gibt bekannt: An der griechischen Front haben die Divisionen Ferrara, Siena und Centauro von der 11. Armee im Verlauf des gestrigen Tages Gegenangrisse unternommen und jeden seindlichen Eindringungsversuch gewaltsam unterbunden. An der Front der 9. Armee kein besonderes Ereignis. Rund 300 Flugzeuge unserer Luftformationen haben die Zentren und die Verbindungswege bombardiert und dabei insbesondere in der Zone von Erseke und Sopiki die Ziele wiederholt getrossen, wobei Explosionen und Brände hervorgerufen wurden. In Erseke ist ein Brennstofflager unter MG-Feuer genommen und in Brand gesteckt worden. In den Lufkkämpfen sind vier seindliche Jäger abgeschossen worden. Zwei eigene Ilugzeuge sind nicht zurückgekehrt. An der Froni der 3. Armee hat unsere Flak zwei Flugzeuge brennend abgeschossen. Ein Bomber landete im Flußbett des Devoll; die aus einem Offizier und zwei Unteroffizieren bestehende Besatzung wurde gefangengenommen. Andere Luftformationen haben die Ziele von Korsu bombardiert. Die mililärischen Anlagen dieses Stützpunktes wurden von unseren Streitkräften am Morgen des 28. Nov. aus kurzer Entfernung einer längeren Bombardierung unterzogen. Dabei wurden folgende Ziele mit offensichtlich zerstörender Wirkung getroffen: die Balterien von S. Salvatore, S. Stesano, Cullura und Roda, ferner die Verteidigungsanlagen sowie die Kaserne von Sidari, die Rundsunkstalion von Tignola sowie ein Beobachlungsposten. Die feindliche Abwehr war plan- und wirkungslos. Unsere Einheiten haben keinerlei Schaden erlitten. Eine in der Nähe von Malta gesichtele feindliche Marineformation wurde von unseren Luftstreitkräften derholung solcher deutschen Zerstörer=Raids geschaffen zu haben. Von neuem liefen deutsche Zerstörer aus und vernichteten in der Nacht zum 29. 11. einen Schleppzug und einen Dampfer mittlerer Größe. Dieses nächtliche Vernichtungswerk wurde in gespenstischer Weise durch starke, von riesenhaften Stichflammen durchzuckte Brände, die von dem bombardierten Kriegshafen Plymouth herrührten, beleuchtet. Mehrere Stunden später kamen unsere Zerstörer mit einem stark überlegenen feindlichen Verband großer englischer Zerstörer ins Gesechl. Der Gegner drehle zum laufenden Gesecht auf, das sich auf Nordkurs entwickelte. Der eigene und der Gegnerverband liefen höchste Fahrt. Unsere Zerstörer schossen Torpedos. Um 6,44 Uhr, wurde ein feindlicher Zerstörer neuester Bauari von 1900 Tonnen Größe, mit achl 12=em=Geschützen bewaffnet, von zwei Torpedos getroffen, brach unter gewaltiger Jeuerentwicklung auseinander und versank sofort. Ein anderer Zerstörer erhielt mittschiffs einen Volltreffer und kam sinkend außer Sicht des mit hoher Fahrt weiterlaufenden Verbandes. Anschließend entwickelte sich ein Artilleriegesecht auf Südkurs, das um 7,05 Uhr infolge Außersichlkommens der englischen Zerstörer abgebrochen wurde. Am Freitag gegen Mittag liefen unsere Zerstörer nach dem siegreichen Gefecht mit gesetzten Toppflaggen unversehrt in ihren Stützpunkten ein. worden seien, und daraus die Schlußfolgerung gezogen, Deutschland habe die Initiative verloren, seine diplomatische Tätigkeit sei im Sande verlaufen. Man sollte eigentlich annehmen, daß gerade die englische Agitation mit derartigen Werturteilen vorsichtiger umgehen würde, denn die britische Armee hat im Früyjahr dieses Jahres am eigenen Leibe erfahren, welche Folgen eine sogenannte„Arbeitslosigkeit" des deutschen Heeres hervorzurufen vermag. Der Londoner Rundsunk kann sich darauf verlassen, daß Deutschland die Zeit des Wartens ebensowenigunbenutzt verstreichen läßt, wie die Monate, die der großen Westsossensive dieses Frühjahrs vorausgingen. Auch dürften die Einwohner der täglich bombardierten Städte Großbritanniens kaum der Auffassung sein, daß die deutsche Luftwasfe derzeit nicts zu tun habe. Dasselbe trifft für die britische Handelsflotte zu, deren Schiffe Angriffen der deutschen Kriegsmarine und deutscher Kampfflugzeuge in großer Zahl zum Opfer fallen. Inwiefern der kürzlich erfolgte Beitritt der drei Staaten zum Dreimächtepakt ein diplomatischer Mißerfolg sein soll, bleibt der Intelligenz des Londoner Rundsunks vorbehalten. Die deutsche Wehrmacht wird jedenfalls zur gegebenen Zeit wieder handgreiflich vor Augen führen, wie sie die Periode eines beschränkten Einsatzes zu nutzen verstand. erreicht und angegriffen. Ein großes Kriegsschisserhiell durch eine Bombe schweren Kalibers einen Volltreffer. Bei den folgenden heftigen Luftkämpfen zwischen unseren von Jagdflugzeugen begleiteten Bombern und feindlichen Jägern wurden fünf feindliche Flugzeuge abgeschossen und vier ernsthaft beschädigt. Ein eigenes Flugzeug ist nicht zurückgekehrt. Während der Nacht haben unsere Flugzeuge den Hasen von Valeita(Malta) bombardiert. In Ostafrika blieben feindliche Luftangriffe auf Tessenei ohne Folgen, während in El Uak zwei Personen verwundet und in Comar(Melemma) einige Eingeborene verwundet und ein Kind gelötet wurden. Unser-Boot„Marcon!“ hat im Aklanlik einen beladenen englischen Transportdampfer von 10 000 BRT versenkl. Feindliche Flugzeuge versuchten, die Städte Brindisi und Tarent zu erreichen. Auf Grund des heftigen Sperrseuers der Flak konnte der Gegner nur in der Nähe von Brindisi Spreng- und Brandbomben abwersen, die auf freies Feld und ins Meer sielen. Das ist Englands„Hilfe“ Generalvollmacht für die Kontrolle der gesamten griechischen Schiffahrt Genf, 29. November. Wie der amtliche Londoner Funkdienst meldet, hat die griechische Regierung dem griechischen Schiffahrtsausschuß in London Generalvollmacht für die Kontrolle über die gesamte griechische Schiffahrt außerhalb der östlichen Gewässer des Mittelmeeres sowie über griechische Schiffe von mehr als 4000 Tonnen innerhalb der östlichen Gewässer des Mittelmeeres erteilt. Die Maßnahme wird damit„begründet“, man wolle sicher gehen, daß die griechischen Schiffe dem Bedürfnis der Kriegsanstrengungen der„Alliierten“(lies: der Engländer!) entsprechend benutzt werden. Die britischen Seeräuber haben es also verstanden, sich mit Hilfe der bezahlten Strohmänner des sogenannten„griechischen“ Schiffahrtsausschusses in London in den Besitz fast der gesamten gllechischen Handelsflotte zu setzen, die allerdings auch bisher schon fast ausschließlich für England gefahren ist. Das Hauptziel der britischen Hilfeleistungen für Griechenland, der Raub der immerhin nicht unbeträchtlichen griechischen Handelstonnage, ist damit jedenfalls eindeutig entlarvt. Verschleppt und erschossen Strenge Bestrafung der Schuldigen angekündigt Bukarest, 29. November. Die rumänische Presse veröffentlicht folgende Mitteilung des Ministerpräsidiums: „Am 26. November wurde der gewesene Minister Madgearu von Unbekannten aus seiner Wohnung geholt. Nachmittags fand man ihn erschossen in einem Walde auf. Am Abend des 27. November wurde Professor Jorga von Unbekannten aus seiner Wohnung geholt. Die zu seiner Auffindung und Befreiung rasch getroffenen Maßnahmen blieben ohne Erfolg. Am nächsten Morgen wurde seine von sechs Revolverkugeln durchbohrte Leiche in der Nähe von Plojeschti aufgefunden. Die Regierung ist auf der Suche nach den Schuldigen, die strenge Strafen auf Gxund der bestehenden Gesetze zu erwarten haben.“ Nent gesehienErPztaggenheindurts Der Vorstoß unserer Zerstörer gegen die englische Küste Italiens Lustwaffe greist an Erfolgreicher Großeinsatz an der griechischen Front— Wieder Volltreffer auf britisches Schlachtschiff Das glückliche Jahr Von Hans Wörner (4. Fortsetzung.) Der Jochen mußte zweimal Luft holen, um Frau Ackermann einmal zu begrüßen.„Ich habe aber keine Zeit, lieber Herr!" „Ja, Sie wollen verreisen!“ sagte Jochen. Frau Ackermann war gerade mit den Kontermuttern fertig, nahm einen großen Schirm, eine Handtasche, einen verschnürten Pappkarton mit Holzgriff und eine große Tüte und kam hinter dem Ladentisch hervor. „Es ist nicht gerade eine Reise“, sagte sie.„Ich will zu meinen Schwestern nach Ostheim. Die Grete hat so'n Pech mit ihren Zähnen; ich muß da mal ein paar Tage den Laden machen, damit sie nicht mit Schmerzen hinter der Theke sich quält. Lina, ich gehe jetzt!“ rief Frau Ackermann. Sie ging jetzt. Ein bißchen trieb sie den Jochen Meierhoff dabei vor sich her Zur Tür. Durch die Tür. über die drei Stufen. Auf die Straße. „Nach Ostheim, da fahren Sie..., na, wie fahren Sie denn da, Frau Ackermann?“ „Mit der Bahn über Windecken, dann mit dem Postomnibus nach Odeheck und mit der Lokalbahn nach Ostheim“, antwortete Frau Ackermann. „Ostheim liegt hinter diesem Berg da drüben, und Sie fahren ganz im Bogen herum. Lassen Sie mich mal eben auf die Karte sehen. Ich glaube doch, ich bringe Sie schnell mit dem Wagen hin!“ rief Jochen. Er hatte sich das gar nicht erst überlegt. Es war auch wirklich ein Katzensprung. Elf Kilometer. Frau Ackermann mochte nicht recht, aber während sie noch nicht mochte, freute sie sich schon. Sie stellte den Karton vor dem Auto auf die Erde, legte die Tüte und die Handtasche darauf, lehnte den Schirm dagegen und stieg dann gemütlich ein. Hinten auf die Rücksitze setzte sie sich, genau in die Mitte... Der Jochen lud das Gepäck hinterher. Frau Ackermann überließ ihm alles. Er baute die Sachen auf den freien Vordersitz; nicht einmal nach der Handtasche verlangte Frau Ackermann. Der Jochen konnte unmöglich sein Auto über diese Fuhre ins Bild versetzen. Er blinkerte ihm nur mal zu, vorsichtig, beschwörend, auf ein Hinterher=alles=Erklären vertröstend. Das kleine Auto verstand den heimlichen Wink und ließ sein eisernes Motorchen anschnurren, wie „Na, denn man los!"" Jochen fuhr langsam. Ganz langsam durch das Dorf. Vor der Kirche ließ Frau Ackermann noch einmal anhalten und schickte einen Jungen mit der Nachricht in ihr Haus zurück, sie sei nicht mit der Bahn gefahren, sondern mit Herrn Meierhoff, mit dem Auto.„Gelt, das Auto ist neu?“ fragte sie den Jochen. Und auch das hörte der Junge noch, ehe er sich in Trab setzte. * Diese Fahrt war schön. Jochen Meierhoff, wenn er in den Rückspiegel sah, hatte das zufriedene Gesicht der tüchtigen Frau Ackermann vor sich, die roten Backen, die gerade Nase, die biederen Augen, die dichten Augenbrauen, den komischen Hut, die langen Nadeln und die Messingdrecker von Kontermuttern. Die Uhr war Elf. die beste Tageszeit für einen Vormittag im Januar; die Straße war fest, mit leichten Steigungen, langen Kurven um abschüssige Wiesen herum; am Wegrand standen deftige Bouernhöfe, mal eine Bauschule mit artigen Schulknaben von Tannenstämmchen, und dann Wald, gesunder Mischwald aus Fichten, Birken und schweren Eichen. Schon um den noch neuen Wagen zu schonen, fuhr der Jochen langsam, gleichmäßig und so richtig einen braven Striemel, was der Frau Ackermann gefiel. Sie erzählte... Wie alles an dieser Fahrt, hatte die Erzählung der Frau Ackermann Hand und Fuß Da war sie..., da war ihre Schwester Grete..., da war Frau Ackermanns Schwager... Die Grete mußte mal ein paar Tage jeden Morgen zum Zahnarzt; der Schwager mußte zur Kleinbahn, da war er Maschinenschlosser im Lokomotiv= schuppen. Die Grete hatte einen Laden, wie ihn die Leute brauchen. Gießkannen, Schulfibeln, Wecker, Schnürsenkel, alles. Den Laden also wollte Frau Ackermann ein paar Tage besorgen, dieweil bei ihr daheim die Ling die Tür offen hielt. Frau Ackermann fragte auch. Sie war nicht neugierig, sie wollte nur wissen, daß dieses kleine Auto hier nicht dem Seifengeschäft gehört, sondern dem Jochen Meierhoff, der es auf einen Ratsch bezahlt hat— daß der Jochen Meierhoff zu Hause eine Frau hat, die Ursel heißt und zu sparen versteht. Und als diese Fahrt vor dem viekfeitigen Laden der Grete Weber in Ostheim zu Ende ging, war gerade zwischen der Frau Ackermann und dem Jochen Meierhoff alles gehörig klar, gehörig rund und gehörig verläßlich. Es konnte also der Jochen Meierhoff ruhig mit zu Frau Ackermanns Schwester gehen, damit die für alle drei ein Butterbrot und eine Tasse Fleischbrühe mache. Da saßen sie dann also in einer richtig zurechtgewohnten Küche und waren untereinander gut bekannt. Die Grete war froh, daß ihre Schwester angekommen war, und froh, daß dieser Herr sie so einfach, gemütlich und schön zu ihr brachte. Sie konnte ganz echt und aufrichtig bleiben, während sie dem Jochen erzählte, daß sie ihre Schmierseife, Waschpulver und Kernseife bislang von einem Grossisten bekommen habe, der immer zuerst die Rechnungen schickte, nie selber kam— weil es ihn selber sozusagen gar nicht gab, vielmehr war er eine GmbH.—, niemand mitbrachte und immerzu große Reklameschilder an den Hausgiebel pinseln wollte. „Probiere mal die Kernseife vom Herrn Meierhoff. Grete!“, sagte Frau Ackermann. Und die Grete Weber brauchte sich das erst gar nicht zu überlegen. Also verabredeten sie eine kleine, handliche Probekiste, ein appetitliches Probekistchen mit etwas von allem, zwanzig Riegel Kernseise, zwölf Pakete Waschpulver, sechs Pakete Einweichpulver, drei Pakete Scheuerfix und drei Dosen Bohnerwachs. Kurz gesagt, ein Kistchen wie aus einer Weinkellerei, eine Geschenkpackung von Kistchen, aus weißem Fichtenholz, mit gehobelten, abgekanteten Stoßleisten und sauberen Reihen neuer Nägel. Was hat die Fahrt mit Frau Ackermann doch für merkwürdige Folgen! Noch am selben Abend unterhandelte Jochen Meierhoff mit dem Herrn Dr. Schulz wegen dieser kleinen Überraschungskiste, und der Chef rief den Fabriktischler herbei und knobelte mit ihm die Maße aus. Es wurde ein goldiges Format, quadratisch im Querschnitt, etwas länger im Grundriß, genau auf das Packen des kleinen Sortiments eingerichtet. Der Deckel wurde versenkt und bekam zwei blanke Scharniere; es sah zuletzt fast aus wie eine kleine Truhe. Jochen hatte gleich den Einfall, diese Dinger auf Vorrat zu fertigen, und richtig!— in zwei Monaten verteilte er davon vierzig Stück. Ursels Tante war ganz wild darauf, solch ein Kistchen zu bekommen. Ihr fiel auch der rechte Name ein, sie nannte das Ding eine„Kleine Seifentruhe", und unter diesem Namen wurde es ein prächtiges Reißerchen. Die„Kleine Seifentruhe“, die es bald in verschiedenen Sortimenten gab, führte den Jochen in fast jeden Laden ein, den er damit betrat. Hausfrauen bezahlten gern den Aufschlag, hielten Treue zu Jochens Seifen und geduldeten sich, bald eine zweite der kleinen Truhen zu bekommen, die sie daheim lackierten und als Möbelchen in die Küche stellten. Einzig dem Geschäft der Schmierseife war damit nicht nachzuhelfen; aber zur Zeit der sechstausendsten Seisentruhe kam Jochen Meierhoff mitten zwischen zwei Dörfer auf einen erstklassigen Sprung. Er hielt vor Schreck den Wagen an, kletterte hinter seinem Rad hervor und lief vor Aufregung dreimal vor dem Kühler hin und her. „Rein“, rief er in das runde Kühlergesicht,„daß wir beide darauf nicht längst gekommen sind! Wie bewahren die Leute ihre Schmierseife auf? Hinten in der Speisekammer! In einem Wrack von einer halbzerschlagenen Steingutschüssel, in einem verrosteten Krüppel von Konservendose, scheußlich! Ein Angang, daraus Schmierseife zu nehmen! Und das wird jetzt anders!" Also brachte der Jochen die Woche darauf die ersten „Seifenfäßchen“, kleine Witze, zwei Handbreit hoch, aus schmalen Dauben von Buchenholz, angebeizt, mit zwei Leichtmetallstreifen als Faßreisen. Der Kofferraum des kleinen Autos sah damit manchmal aus wie ein Bierwagen. * So ein kleines Auto schaukelt einem im Kopf die Ideen zurecht. Die Gedanken laufen leicht hinter der Stirn herum und verbinden sich an den richtigen Stellen. Natürlich soll man nicht grübeln, während man steuert. Man grübelt auch nicht, hinterm Rade ist gar nicht der Platz dazu. Grübeln tut ein Mann, der in seiner Wohnung im Sessel sitzt. Beim Autofahren ist man offen, wach und lustig aufgelegt; alles geht so leicht, der Motor wirbelt, die Räder rollen, die Straße gleitet unten durch, die Dörfer rücken heran, der Wald rauscht vorbei, der Himmel dreht sich langsam. Es ist gar kein Wunder, daß einem Mann, der so seines Weges fährt, eine Lösung, ein Ausweg, ein Vorschlag für das Geschäft oder eine runde, neue Sache, eine gute, handfeste Sache einfällt! Die Ursel, froh über Jochens arbeitsame Munterkeit, tat dem kleinen Wagen für seine Hilfe so viel an, was sie nur konnte. Sie war seine Pflegemutter wie sie Jochens Hausfrau war. Also hatte sie nicht nur einen Waschkalender in der Küche hängen, sondern einen Wasch=Abschmier=Olwechsel=Kalender. Sie schrubberte dem Jochen in der Badewanne Samstags den Rücken und dem Wagen Sonntags morgens das Dach. Sie wusch ihn; so viel unterwärtige, ganz versteckte, sehr unbequeme Stellen konnte das kleine Auto gar nicht haben, wie die Ursel Lust hatte zu finden und zu wienern. Sie baldowerte auch das aus: daß man ein Auto über der Grube einer Reparaturwerkstatt von unten mit einem teerigen Olnebel anspritzen, von diesem teerigen Öl einen millimeterdicken Überzug antrocknen lassen und die Federn, Gestänge und Lenkhebel mit harzigen Bandagen umwickeln lassen kann. Genau so wurde das also gemacht. Und dann— was freilich keiner von Jochens Kunden und der Herr Dr. Schulz erst recht nicht erfahren durfte — braute sie dem braven Auto ein Bohnerwachs aus echtem Bienenwachs, drei Teile, farblosem Paraffin, ein Teil, und Terpentinöl. Davon dekam der Kleine eine Paradehaut, eine Regenpelle, eine Lichthaut mit Verkaufseffekt, eine Augenweide für jeden verständigen Menschen. Nummer 328 30. Novemt Harte Vergeltung Neue Brände in London— Der erfolgreiche Vorsiot unserer Zerstörer im Kanal Berlin, 29. November. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekanni: Deutsche Zerstörer unternahmen einen Vor, stotz in den Westausgang des Kanals bi dicht unter die englische Küste. Hierbei es zu einem Gesechl mit englischen Ferstörern. Es ge. lang, zwei seindliche Zerstörer zu torpedieren. Andere deutsche Zerstörer versenklen an der englischen Südküste zwei Dampfer von 9000 und 3000 BRT und zwei weilere kleine seindliche Jahrzeuge. Die Lustwasse setzte in der Nacht zum 28. No. vember ihre Vergeltungsangriffe gegen kriegswichtige Ziele im Stadtgebiet von London sort. Neue Bränd= und starke Delonationen wurden beobachtel. Stärkere Kräfte grissen in der Nacht zum 28. vember, wie bereits gemeldet, Stadt und Hasenanluge von Plymoulh konzentrisch an und verursachten mehrere starke Explosionen, sowie größere und kleinere Brände. Außerdem wurden Bahn. und Industrie. anlagen einer anderen größeren Stadt in Scholllan) wirkungsvoll mit Bomben belegt. Fernkampfbatterien des Heeres und der Kriegs. marine beschossen auch gestern seindliche Schiffe und on. dere Ziele im Raum von Dover. In der Nacht zum 29. November warfen mehrere britische Flugzeuge in Nord- und Westdeutschland Spreng= und Brandbomben. An einigen Häusern wurden erhebliche Sachschäden verursacht. Dachstuhlbründe konnten bald gelöscht werden. Eine Bombe traf ein Reservelgzarell. Die Verluste des Gegners betrugen gestern insgesomt 13 Flugzeuge, davon 1 1 lm Lufikampf und 2 durch Ilak. und Marineartillerie. Vier eigene Flugzeuge werden vermißt. der Dank des Reichsschatzmeisters München, 29. November. Reichsschatzmeister Schwarz teilt folgendes mit: „Die außergewöhnlich große Anzahl der mir zu meinem 65. Geburtstag übermittelten Glückwünsche hat mich mit dankbarer Freude erfüllt. Es wäre mir ein aufrichtiges Bedürfnis, jedem einzelnen dafür persönlich meinen Dank zum Ausdruck bringen zu können. Mit Rücksicht auf die besonderen Zeitumstände bitte ich jedoch alle Volksgenossen und Volksgenossinnen, die mich durch ihr Gedenken geehrt haben, auf diesem Wege meinen tiefempfundenen Dank entgegennehmen zu wollen. Meine Dankbarkeit für die zahlreichen Gedenken soll ihren Ausdruck finden in dem Gelöbnis weiterer treuer Pflichterfüllung für Führer, Bewegung und Volk.“ Bereit zur vollen Mitarbeit Reichssugendführer Axmann auf einer Großkundgebung der Straßburger 53 Straßburg l.., 29. November. Die Straßburger Jugend stand am Donnerstag im Zeichen des Besuches des Reichsjugendführers Armann. Der Reichsjugendführer wurde vom Chef der Zivilverwaltung, Reichsstatthalter Robert Wagner, empfangen. Am Abend fand eine Kundgebung der elsässischen Jugend statt. Reichsjugendführer Axmann stellte in seiner Rede fest, daß die bisher bereits geleistete Arbeit im organisatorischen Aufbau der Jugendbewegung im Elsaß reiche Früchte getragen habe. Er habe aus der Bereitwilligkeit und der inneren Bereitschaft dieser Jugend den Schluß ziehen können, daß sie mit ganzem Herzen von der Mitarbeit an den Zukunftsaufgaben des Großdeuischen Reiches beseelt sei. In Kürze Der Reichsminister und Chef der Reichskanzlei Dr Lammers empfing am Freitag in der Neuen Reic: kanzlei die zur Zeit auf Einladung des Reichsministers des Innern in Berlin weilenden Elsässer und Lolhringer. Der japanische Reichstag wurde Freitag vormitleg seierlich eröffnet. Im Hinblick auf das erste Zusammentreten des Reichslages vor genau fünfzig Jahren war auch der Kaiser persönlich erschienen. Die Misglieder des Oberhauses und des Unterhauses, der Regierung und des diplomatischen Korps waren vollzählig erschienen. Wie Neuter meldet, gingen die britischen Vorpostenschiffe„Dungeneß" und„Fonlenoy“ auf Grund ihrer Beschädigung durch ein feindliches Flugzeug verloren. Verlag: Westfälische Tageszeitung G. m. b.., Münster(Westl.). Verlagsleiter: Erich Frintrop(z. 2t. im Felde), i. V. Arthur Petsch. Hauptschriftleiter: Dr. Anton Elckhoff(z. 2t. im Felde): Stellvertreter: Karl Kuhl. Verantwortliche Schriffleiter: Politik: Karl Kuhl; Politische Nachrichten und Vermischtes: Dr. Eugen Wagner: Bewegung und Provinz: Mar Hiemisch(z. 2t. im Felde), I. V. August Hollweg: Volkstum, Kunst und Unterhaltung: Wilhelm Vernekohl: Stadtanzeiger: Peter Jurascheck: Kommunalpolitik: Otto Peffer (z. Zt. im Felde): Sport: Allred Strobel(z. Zt. im Felde). I. V. Peter Jurascheck: Bezirksausgaben und Bildberichterstattung: Clemens Hülsbusch: Anzeigenleiter: Horst Enters (z. Zt. Wehrmacht), 1. V. Hans Wolfmaler. Sämtlich in Münster. Druck: Aschendorfische Buchdruckerei. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 1 vom 1. Juli 1940 gültig. Chron Ehrenvolle Aus erhielt der Oberge straße 18, das Kriegs Sonntagsvortrag dem 1. Dezember, u Dr. Geisberg ul 15. Jahrhunde Sonntag wegen des sucher an dem Vor wittskarten zum Pr. verkauf an der Kasse Der Vortrag beginn Gesellschaft zur tag, 8. Dezember, v der Hermann=Lönszert statt. Gewonn Quartett, das k ordentlichem Erfolg musikgesellschaft auf gen: Mozart: Strei Italieners Toni, son „Aus meinem Lebe Zur Kreisfachwe Münster=Warendorf Frl. Ingeborg T Nr. 49, ernannt. 3 ßen Münster an. Je früher um an! Darum warte sondern giv dein C lichst frühzeitig auf päckchen, müssen bi Post eingeliefert se Vergütungen fü ren ihren Gefolgse Lohnausfällen durc gen nach den Richt! Reichsfinanzministe ligkeitsgründen vo gütungen zur Lohn Radfahrer gege 20.00 Uhr fuhr au amt ein Radfahrer beleuchteten Lastkro Verletzungen. Sack Schuldfrage ist noc Wann dunkeln November, von 17. ber von 17.21 bis bis.17 Uhr; am am 4. Dezember vi ber von 17.18 bis .23 Uhr; am am 8. Dezember 40 Jahre in Der Oberleitun gestern auf den 2 Johren in die S eintrat, in der er fängen der Straße ist! In diesen lan ein Beispiel an Ke sein gewesen. An Vorgesetzte, wie 2 die große Wertschi hohem Maße erfre Schweikert üb Jubiläumsgabe Wünsche und den das beispielhafte diesen 40. Jahren wegen Krankheit gehoben. Freilich wurde die Ursel Meierhoff nach all dieser ehrlichen Mühe dennoch rot, als sie neben Jochen im Auto, als sie mal abends zur Tante fuhren— die hatte im Februar Geburtstag—, den Herrn Schmidthenner auf der Straße sah und der Jochen anhielt. Sie begrüßten sich; sie bildeten dabei ein Dreieck von lustigen Gesichtern. Dann horchte Herr Schmidthenner auf den Motor, Jochen mußte mal Gas geben; Herr Schmidthenner nahm eine Speiche des Steuerrades zwischen zwei Fingerspitzen und prüfte den toten Gang. „Das ist noch mal ein Wagen, der mit Liebe und Verstand eingefahren ist. Der Motor geht wie eine elektrische Nähmaschine! Und die Schale— sagen Sie bloß, mit was wienern Sie den Kleinen? Das fühlt sich ja an wie Schleiflack, wie hundertjähriges Parkett! Also hier am Kotflügel kann ich die Dreckspritzer mit der Fingerkuppe abschnippen, und es bleibt nicht mal eine blinde Stelle auf dem Blech! Da rutscht einem alten Fachmann die Socke!" „Gelernt ist gelernt!“ lachte die Ursel.„wenn der Kleine Geburtstag hat, soll er noch genau so aussehen wie heute!“ (Fortsetzung folgt Heitere Ecke Ein junger unbegabter, aber anmaßender Schauspieler kam nach Jena, um durch Schiller eine Anstellung beim Theater zu erhalten. Der junge Mann prahlic; „Ich werde in kurzer Zeit jede Rolle spielen können!“ Schiller lächelte zweifelnd: „Irren Sie sich auch nicht?" „Irren? Wieso?“ fragte verwundert der Schauspieler. „Nun, Ihres Kopfleidens wegen, das mir weit vor“ geschritten scheint!“ „Ich Kopfleiden? Ich verstehe nicht...“ „Dann will ich es Ihnen sagen: Sie tragen ihn ein wenig zu hoch, und so etwas ist für die Bühne nicht gut!“ sagte Schiller und ließ ihn stehen. Peter seufzte:„Malwine, ich bin total verrückt nach dir— mein Herz zittert vor Sehnsucht— ich bin de“ sessen, toll, verdreht, irr, wahnsinnig!".. Malwine nickte ihm zu:„Endlich, Peter, sprichst vernünftig!“ le und „Welche Bedeutung haben die Wörter „wenig"?“ „Ein Ziegelstein ist wenig, wenn man ein### bauen will, aber er ist sehr viel, wenn er einem auf der Kopf fällt!“. die Wi Parfüme Prinzl Mikrotilmarchiv der deutschsprachigen Presse.V. ummer 328 ung olgreiche Vorstotz und! 29. November. ci gibt bekann!: hmen einen Vor, s Kanals bi ste. Hierbei herstörern. Es ge. er zu torpedieren. an der englischen 000 und 300 iche Jahrzeuge. Nacht zum 28. No. egen sort. Neue Bränd: zachtel. lacht zum 28. No. und Hasenanlagen und verursachten ößere und kleinere „ und Industrie. adt in Schollland und der Kriegs. he Schisse und on. r warfen mehrere Westdeutschland gen Häusern mur. I. Dachstuhlbründe Bombe kraf ein gestern insgesomt umpf und 2 durch eigene Flugzeuge satzmeisters 29. November. olgendes mit: hl der mir zu meiGlückwünsche hat Es wäre mir ein en dafür persönlich zu können. Mit inde bitte ich jedoch nen, die mich durch sem Wege meinen zu wollen. Meine ken soll ihren Ausrer treuer PflichtVolk.“ Nitarbeit r Großkundgebung 29. November. im Donnerstag im gendführers Arirde vom Chef der Robert Wagner, ndgebung der elsäsin seiner Rede fest, eit im organisatoriim Elsaß reiche der Bereitwilligkeit Jugend den Schluß erzen von der Mitdes Großdeuischen Reichskanzlei Dr. der Neuen Reic des Reichsministers ser und Lolhringer. Freitag vormitleg das erste an fünfzig Jahren hienen. Die Mitrhauses, der Regievaren vollzählig erritischen Vorpostenenoy“ auf Grund ches Flugzeug ver., Münster(Westf.). Felde), i. V. Arthur Elekhoff(z. 2t. im antwortliche Schriltfachrichten und Verg und Provinz: Mar gust Hollweg: Volksm Vernekohl: StadtIpolitik: Otto Pester ei(z. 2t. im Felde). sen und Bildberichtnleiter: Horst Enters Imaler. Sämtlich in druckerei. Zur Zeit ültig. hoff nach all dieser e neben Jochen im fuhren— die hatte errn Schmidthenner anhielt. tbei ein Dreieck von Herr Schmidthenner Gas geben; Herr es Steuerrades zwie den toten Gang. mit Liebe und Vert wie eine elektrische agen Sie bloß, mit fühlt sich ja an wie kett! Also hier am nit der Fingerkuppe l eine blinde Stelle alten Fachmann die Ursel.„wenn der genau so aussehen fortsetzung folgt naßender SchauspieUer eine Anstellung inge Mann prahlie; Ue spielen können!“ ert der Schauspieler. , das mir weit vor“ icht.. Sie tragen ihn ür die Bühne nicht ge0. n total verrückt nach sucht— ich din de“ ch, Peter, sprichst du Würter„gtelk ul nn man ein uu er einem aut 30. November 1940 Chronik des Tages Ehrenvolle Auszeichnung. Für besondere Verdienste erhielt der Obergefreite Willy Rinschen, Ewaldistraße 18, das Kriegsverdienstkreuz 2. Kl. mit Schwertern. Sonntagsvortrag im Landesmuseum. Am Sonntag, dem 1. Dezember, wird der Vortrag von Direktor Prof. Dr. Geisberg über die Elsässer Graphik des 15. Jahrhunderts wiederholt, da am vergangenen Sonntag wegen des beschränkten Raumes nicht alle Besucher an dem Vortrag teilnehmen konnten. Die Einnrittskarten zum Preise von—,10 RM. können im Vorverkauf an der Kasse des Landesmuseums gelöst werden. Der Vortrag beginnt pünktlich 12 Uhr. Gesellschaft zur Pflege der Kammermusik. Am Sonntag, 8. Dezember, vormittags 11 Uhr, findet in der Aula der Hermann=Löns=Schule das zweite diesjährige Konzert statt. Gewonnen wurde hierfür das BreronelQuartett, das bereits vor zwei Jahren mit außerordentlichem Erfolg in den Konzerten der Kammermusikgesellschaft aufgetreten ist. Zur Aufführung gelangen: Mozart: Streichquartett=Dur, eine Sonatina des Italieners Toni, sowie Smetana: Streichquartett=Moll „Aus meinem Leben". Zur Kreisfachwartin für Tennis im RSRL— Kreis Münster=Warendorf— wurde vom Gauamt Dortmund Frl. Ingeborg Trentmann, Münster, Kirchstraße Nr. 49, ernannt. Frl. Trentmann gehört dem TC Preußen Münster an. Je früher um so sicherer kommen Weihnachtspakete an! Darum warte nicht erst den letzten Zeitpunkt ab sondern giv dein Geschenk, Paket oder Päckchen, möglichst frühzeitig auf. Weihnachtspakete, auch Feldpostpäckchen, müssen bis spätestens 15. Dezember bei der Post eingeliefert sein. Vergütungen für Lohnausfall. Unternehmer gewähren ihren Gefolgschaftsmitgliedern zum Ausgleich von Lohnausfällen durch Fliegeralarm beskimmte Vergütungen nach den Richtlinien des Reichsarbeitsministers. Der Reichsfinanzminister hat jetzt entschieden, daß aus Billigkeitsgründen von einer Heranziehung dieser Vergutungen zur Lohnsummensteuer abgesehen werden son Radfahrer gegen Lastwagen. Am Mittwoch um 20.00 Uhr fuhr auf dem Parkplatz vor dem Bahnpostamt ein Radfahrer von hinten auf einen parkenden unbeleuchteten Lastkraftwagen. Der Radfahrer erlitt leichte Verletzungen. Sachschaden ist nicht zu verzeichnen. Die Schuldfrage ist noch ungeklärt. Wann dunkeln wir ab? Am Samstag, dem 30. November, von 17.22 Uhr bis.14 Uhr; am 1. Dezember von 17.21 bis.16 Uhr; am 2. Dezember von 17.20 bis.17 Uhr; am 3. Dezember von 17.19 bis.19 Uhr; am 4. Dezember von 17.19 bis.21 Uhr; am 5. Dezember von 17.18 bis.22 Uhr; am 6. Dezember von 17.18 bis.23 Uhr; am 7. Dezember von 17.17 bis.24 Uhr; am 8. Dezember von 17.17 bis.26 Uhr. 40 Jahre im Dienste der Stadtwerke Der Oberleitungsmonteur Robert Bittner konnte gestern auf den Tag zurückblicken, an dem er vor 40 Johren in die Straßenbahnwerkstatt der Stadtwerke eintrat, in der er seither ununterbrochen von den Anfängen der Straßenbahn bis auf den heutigen Tag tätig ist! In diesen langen Jahren ist er allen Mitarbeitern ein Beispiel an Kameradschaftlichkeit und Pflichtbewußtsein gewesen. An seinem Jubiläumstag brachten ihm Vorgesetzte wie Mitarbeiter mit ihren Glückwünschen die große Wertschätzung zum Ausdruck, deren er sich in hohem Maße erfreuen kann. Betriebsdirektor Dipl.=Ing. Schweikert übermittelte die Glückwünsche und die Jubiläumsgabe des Oberbürgermeisters sowie die Wünsche und den Dank der Stadtwerke; dabei wurde das beispielhafte Pflichtbewußtsein des Jubilars, der in diesen 40. Jahren auch nicht einen Tag seiner Werkstatt wegen Krankheit fernbleiben brauchte, besonders hervorgehoben. Münsterischer Stadtanzeiger S0eeo multstertsa? 9. Aus einem„Steckenpferd“ wurde eine reiche Fundgrube zur Familienforschung Ein Mann, der aus dem verschiedensten Material das Einwohnerbuch einer Stadt für lange zurückliegende Zeiten, in denen es noch keine Standesämter und Einwohnerkarteien und noch viel weniger Adreßbücher gab, gewissermaßen rekonstruiert, gehört sicherlich nicht zu den alltäglichen Erscheinungen. Eine so geleistete Arbeit ist freilich durchaus keine unnütze Laune und Schrulle, auch dann nicht, wenn dieser Mann selbst seine Arbeit sein Steckenpferd nennt. Uns scheint im Gegenteil— nicht nur im Hinblick auf den ungeheuerlichen Fleiß, der da aufgewandt werden mußte, vielmehr aus einem sehr naheliegenden praktischen Grunde— diese, von ungewöhnlicher Hingabe und tiefem, gemeinschaftlichem Ernst getragene Arbeit und ihr Ergebnis Anspruch darauf zu haben, einmal der breiteren münsterischen Oeffentlichkeit bekanntgemacht zu werden. Deshalb haben wir uns mit Herrn Ferdinand Theissing, der das Ergebnis seiner Arbeit in iner Riesenkartei über Münsters Einwohner von der Zeit des Dreißigjährigen Krieges bis zum Jahre 1874 zusammengefaßt hat, einmal über dieses „Steckenpferd“ unterhalten. In langen Reihen kompakter Kartonmassen stehen die einzelnen Karteikarten da geschichtet. Wieviel Einzelkarten es sein mögen, kann uns Herr Theissing selber kaum sagen. Man erhält jedoch eine ungefähre Vorstellung von dem Umfang, wenn man hört, daß allein 30000 Familienkarten in dieser Kartei enthalten sind, zu denen noch ein Vielfaches an Einzelkarten hinzukommt. Ein Beweis für das unvorstellbare Ausmaß an intensiver Arbeitsleistung. Und noch ist die Kartei nicht abgeschlossen. Die Arbeit geht noch weiter. So, wie sie in ihrem heutigen Bestand vorhanden ist, hat Ferdinand Theissing 15 Jahre Arbeit darauf verwandt. Und wenn er sich nicht einmal auf fünf Jahre in die ungestörte Einsamkeit zurückgezogen hätte, um ohne Ablenkung den ganzen langen Arbeitstag seinem Werke zu widmen, würde es— wie er uns gestand— nicht möglich gewesen sein, zu Rande zu kommen. Und wie Ferdinand Theissing zu diesem Steckenpferd gekommen ist? Er war nach dem Weltkrieg darangegangen, seine eigene Familienforschung weiterzutreiben; dabei ergab sich ihm ein so reichhaltiges Material an allen möglichen Ecken und Enden, daß er nicht wenig Lust verspürte, dieses Material für die allgemeine münsterische Familienforschung und darüber hinaus möglicherweise auch für die münsterische Geschichtsforschung überhaupt, systematisch geordnet, zugänglich zu machen. So kam er dann an sein Steckenpferd; nach und nach entstand die Kartei aus Abertausenden von Einzelkarten. Die Eintragungen darauf beruhen beileibe nicht auf simplem Ausschreiben aus vorliegenden Folianten, die die Arbeit etwa schon beinahe gebrauchsfertig dargeboten hätten! So einfach war das gewiß nicht. Darüber belehren schon die Einzelkarten sehr genau. Wenn nämlich in irgendeinem verstaubten Folianten schon mal ein Name gefunden war, mußten wichtigste Ergänzungen, Stand, Geburtsort, Geburtsjahr mitunter mühsam noch aus anderen Quellen herbeigeschafft werden. So erstand in mühseliger Kleinarbeit dieses umfangreiche Karteiwerk, wir nannten es schon eine rekonstruierte Einwohnerkartei Münsters für das 17., 18. und den größten Teil des 19. Jahrhunderts. Kein Zweifel, daß hier so mancher in seinen Forschungen festgefahrene Sippenkundler ebenso wie manVerkehrswerbung auch im Kriege 9. Arbeitstagung der Arbeitsgemeinschaft Münsterland NSRDW Am Donnerstag fand in Münster unter der Führung des Leiters der Arbeitsgemeinschaft Münsterland in der RSRDW., Verkehrsdirektor Breider, die 9. Arbeitstagung der Arbeitsgemeinschaft Münsterland in der Reichsfachschaft Deutscher Werbefachleute, Abteilung Verkehrswerber, statt, zu der sich— wie immer— die Mitglieder recht zahlreich eingefunden hatten. In dieser Arbeitsgemeinschaft sind die münsterländischen Bürgermeister und die in der Verkehrswerbung hauptund nebenamtlich tätigen Sachbearbeiter zusammengeschlossen. Wenn dem Gebiete der Fremdenverkehrswerbung im Münsterlande in der Kriegszeit nicht die unmittelbar aktuelle Bedeutung zukommt wie in normalen Zeiten, so wäre ein Nichtstun in diesem wichtigen heimatlichen Arbeitsbereich doch grundfalsch und nachteilig. Es gilt auch heute, im Rahmen der Zeitverhältnisse den kommenden Aufgaben vorsorgende Aufmerksamkeit zu schenken, damit nach dem Kriege nicht erst von vorn wieder angefangen zu werden braucht. Es gilt, die guten kameradschaftlichen Beziehungen, die im Laufe erfolgreicher Zusammenarbeit bei dem Ausbau des Münsterlandes als Fremdenverkehrsgebiet geknüpft wurden und sich sehr zum Vorteil der Gemeinschaftswerbung für das gesamte Gebiet ausgewirkt haben, weiter zu pflegen im Gedanken= und Meinungsaustausch. Darüber hinaus wollen diese Arbeitstagungen das früher Erarbeitete lebendig halten und neue Anregungen vermitteln für einen erfolgreichen Werbeeinsatz nach dem Kriege. Unter diesen Gedanken stand auch die 9. Arbeitstagung, die durch die Teilnahme der Fachgruppenleiter der Abteilung Gebrauchs= und Betriebswerber aus der Stadt Münster die Zusammenarbeit mit diesen Zweigen heimatlicher Wirtschaftswerbung und das gute Einvernehmen mit diesen unterstrich. Im Mittelpunkt der Tagung stand ein Besuch der Städtischen Handelslehranstalten, wo Stadtschulrat Glowsky die Teilnehmer namens der Stadt begrüßte. Hier in den Handelslehranstalten wurden einige auch für den Verkehrswerber sehr wichtige Fragen behandelt in den beiden Vorträgen von Diplomhandelslehrer Wolf über die Behandlung der Werbekunde an den Städt. Handelslehranstalten zu Münster und über die praktische Arbeit einer Werbeagentur, wie sie als Scheinfirma der Städt. Handelslehranstalten in ihrer praktischen Arbeit in Erscheinung trat. Dieser moderne und gerade dem Werbefachmann besonders nahestehende Zweig der münsterischen Handelsschularbeit wirkte nicht nur ungemein anregend, sondern überraschte die Tagungsteilnehmer ebenso wie die übrigen Abteilungen und Einrichtungen der Handelslehranstalten, deren Methode und Bedeutung bei der Besichtigung der Anstalt unker Führung von Direktor Flörke den Teilnehmern starke Eindrücke vermittelte. Die Tagung wurde nachmittags abgeschlossen mit einer anderen Besichtigung, auf der man für die spätere Arbeit wichtige ausstellungstechnische Anregungen namentlich auch hinsichtlich der künstlerischen und graphischen Mittel empfing. cher Historiker eine reiche Fundgrube vorfindet, deren Vorhandensein für den Bereich unserer Stadt in der Tat ein großes Glück bedeutet. In dieser Kartei sind vor allem auch einzelne besondere Schwierigkeiten, mit denen der Sippenkundler und Forscher in Münster zu rechnen hat, beseitigt. Beispielsweise wird man in den sonst für die Sippenforschung so ergiebigen münsterischen Kirchenbüchern die Militärpersonen der damaligen Zeit nicht vorfinden, weil sie ja durchweg von auswärts kamen. In seiner Kartei hat Ferdinand Theissing auch diese Kluft überbrückt. Er hat nach den Bürgerlisten, Einquartierungs= listen, alten Musterungsrollen usw. ein Verzeichnis der vorkommenden Soldaten von 1622 bis 1802, also bis zur Auflösung der fürstbischöflich münsterischen Regimenter aufgestellt, in dem ungefähr 10000 Namen von Offizieren und Mannschaften unter genauer Angabe des Truppenteils und des Herkunftsortes enthalten sind. Auch der von 1776 bis 1802 erschienene Hof= und Adreßkalender für das Hochstift Münster gab reiches Material für dieses Verzeichnis. Ueberhaupt dürfte es interessieren, zu erfahren, welche Quellen Ferdinand Theissing bei der Anlegung seiner Kartei zur Verfügung standen. Das sind neben den genannten die frühen münsterischen Zeitungen mit ihren Familienanzeigen: Militäreinziehungslisten, Immediatregister, Militärlisten, Bürgerlisten, Verzeichnisse über Stiftungen, Armenhäuser und Wohltätigkeitseinrichtungen, Bevölkerungsregister usw., die im Stadtarchiv aufbewahrt werden. Dazu kommen vor allem auch die Kirchenbücher der verschiedenen münsterischen Pfarreien, wie beispielsweise das von St. Lamberti, das für die Zeit von 1605 bis 1874 in der Kartei neben denen der anderen Pfarreien verarbeitet wurde. Und diese ungemein reiche Fundgdrube hat gerade in unserer Gegenwart, da der Sippengedanke immer mehr zum Allgemeingut unseres Volkes wird, ihre außerordentliche Bedeutung gewonnen; eine Genugtuung für den Idealismus— nur mit ihm war das Werk überhaupt zu schaffen—, der Ferdinand Theissing zu seiner Arbeit angeregt hat und bei deren Fortführung weiterleitet. Viele, sehr viele schon haben in dieser Kartei Rat gefunden, und sicherlich noch mehr werden ihn noch darin suchen und finden. Leistungswettkampf der 53=Gefolgschaften im KK=Schießen Um möglichst viele Hitler=Jungen in den Besitz der HI=Schießauszeichnung zu bringen, andererseits aber auch aufeinander abgestimmte Mannschaften heranzubilden, ist vom Bann Münster=Warendorf(13) ein Leistungswettkampf im KK=Schießen ausgeschrieben worden, der am morgigen Sonntag auf den Schießständen des Schützenhofs seinen Abschluß findet. Nachdem nun die Gefolgschaften ihre besten Schützen ermittelt haben und eine ganze Reihe abgelegter Schießauszeichnungen vorliegt, geht man nun daran, die Gefolgschaft zu ermitteln, die sowohl im Erwerb der Schießauszeichnungen als auch im Mannschaftskampf insgesamt die meisten Punkte hat. Jeder Ig. in den einzelnen Schützenmannschaften, die sich aus fünf Kameraden zusammensetzt, hat in den Anschlagsarten„liegend freihändig, kniend und stehend freihändig“ je fünf Schuß abzugeben. Die Siegergefolgschaft, die nun morgen ermittelt wird, soll eine Ehrenurkunde und dazu noch hoch willkommenes Schießmaterial erhalten. Wir können der Hoffnung Ausdruck geben, daß die münsterische HJ auch diesmal wieder alle Erwartungen erfüllen wird, so daß es zu einem interessanten und spannenden Schießwettkampf kommt. Nummer 329 Festaufführung von Goethes„Faust!!“ In der Juszenlerung von Erich Pabst erstmalig in Münster Am Sonnabend, 30. November, gelangt im Stadttheaters Goethes„Faust, der Tragödie zweiter Tei!“ zur münsterischen Erstaufführung. Der zweite Teil von Goethes„Faust“ ist bis jetzt noch nie in Münster zur Aufführung gelangt. Dieser Aufführung dürfte daher mit besonderer Spannung entgegengesehen werden. Die Inszenierung leitet Erich Pabst, der das Werk bereits einmal in Augsburg in seiner eigenen Bearbeitung mit großem Erfolg herausgebracht hat. Intendant Erich Pabst begeht in diesem Monat bekanntlich seinen 50. Geburtstag und zugleich das Jubiläum seiner 25jährigen Bühnentätigkeit. Aus diesem Anlaß wird der kommenden Erstaufführung von Goethes „Faust zweiter Teil“ der Charakter- einer besonderen festlichen Veranstaltung zukommen. Die Vorstellung ist zugleich als Festvorstellung für das Doppeljubiläum des Intendanten gedacht. Die musikalische Leitung des Abends(Ouvertüre von Richard Wagner und Bühnenwerk von Josef Weingartner) hat Wolfgang Rößler. Das Bühnenbild entwarf Sepp Nordegg. Die Chöre hat Franz Brand einstudiert. Die Kostüme entwarf Liselotte Reik. Den Faust gibt Hans Baur, den Mephisto Horst Koch, die Helena Charlotte Kühlmann. Ferner wirken mit: Else Quecke, Marianne Rudolph, Lore Schützendorf, Edith Stabentheiner, Magda Wieland und die Herren Alwin Emmert, Georg Feuerherd, Heinz Kottkamp, Heinz Ladiges, Paul Pape, Hanswerner Peschties, Kurt Rackelmann, Christian Willi Radke, Joachim Rake, Hans Schille, Alexander Tourcy, Max Trunz, Eugen Wallrath, sowie der Opernchor und die Tanzgruppe. Schutz der Jugend gegen Genußgiste Im Reichsinnenministerium führte die vom Reichsgesundheitsführer, Staatssekretär Dr. Conti, geleitete Reichsstelle gegen die Alkohol= und Tabakgefahren eine Arbeitstagung„Jugend und Erzieher" durch. An der Tagung waren alle für die Erziehung der deutschen Jugend zuständigen Dienststellen und Organisationen beteiligt. Nach zahlreichen Vorträgen maßgebender Sachbearbeiter wurde in einer Zusammenfassung als Ergebnis herausgestellt: Schaffung politisch und pädagogisch wertvoller Aufklärungs= und Arbeitsmittel, Ausbau der Gesetzgebung zum Schutz der Jugend, Schaffung und ausreichende Darbietung alkoholfreier Getränke für die deutsche Jugend, Errichtung von immer mehr alkohol= und tabakfreien Gaststätten für die deutsche Jugend, Abschaffung der Tabakautomaten, Zurückdrängung der Industriewerbung für den Genuß von Alkohol und Tabak Aus der Bewegung Ortsgruppe Habichtshöhe. Am Sonntag findet um 15 Uhr im Saale Pröbsting, Weseler Straße, ein Filmnachmittag statt Es läuft der Film„Heimatland“. Einlaß 14.30 Uhr im Saaleingang. Zugelassen sind Jugendliche über 14 Jahre. Karten sind bei den Blockund Zellenleitern zu haben. NSDAP., Ortsgruppe Gremmendorf. Die Gaufilm= stelle zeigt am Sonabend, dem 30. November, im Saale des Wirtes Heuckmann den Film„Es war eine rauschende Ballnacht". Dazu wird die Wochenschau gegeben. Beginn pünktlich um 19½ Uhr. Jugendliche sind nicht zugelassen. Film in der Ortsgruppe der ASDAP. WerseSt.=Mauritz. Am Sonntag, dem 1. Dezember, nachm. um 16 Uhr, läuft in Gelmer in der Wirtschaft Gähr der Film:„Es war eine rauschende Ballnacht“. und Kind nehmen gern das wohlschmeckende Kalk-Vitamin-Präparat Brockma Es kräftigt die Knochen, fördert die Zahnbildung des Kindes und hebt das Wohlbefinden besonders der werdenden und stillenden Mütter. 50 Tabl. RM. 1,20 /50 g Pulver RM. 1,10 in Apotheken u. Drog. Vorrätig in Münster: Drog. Bitter, Sentmaringer Weg; Drog. Dittrich, Hansaring; Drog. Elverich, Horst=Wessel=Str.; Drog. Apoth. Koch, Weseler Str.; Drog. Theod. Koch; Drog. Müller, Steinfurter Str.; Drog. Köster, Ad.=Hitler=Str.; Drog. Kühne, Ludgeristr.; Drog. Lahm, am Kiepenkerl; Drog. Lippmann, Steinfurter Str.; Drog. Lutterbeck, Weseler Str.; Drog. Rickermann, Ostlnarkstr.; Drog. Sasse, Kanalstr. Zuei Großlilmwerke! Schauburg Apollo-Theater am Servatiplatz. 1 Das Groß-Lustspiel: Dico die Wiener elektr. Rasiermaschine zum Trockenrasieren. Kein Pinsel, keine Seife oder Klinge. Ein passendes Geschenk für den Herrn Parfümerie Monhof Prinzlpalmarkt 62 Holzspielsachen Autos, Züge, Kinderwiegen, Kinderbetten und verschiedene Schaukelpferde, alles in versch. Größen, zu verkaufen. Ewaldistraße 11 Werkstatt im Hof. Unser Kamerad Josef Osthues ist zur großen Armee abberufen Ehre seinem Andenken. NSKOV.Großkameradschalt Münster. Die Beerdigung findet statt am Samstag, den 30. 11. 40. um 16 Uhr. von der Leichenhalle des Zentraliriedhofes aus San.-Rat Dr. Niehues Schützenstraße 21 Nicht auf die Größe der Kleinanzeige kommt es an, sondern auf den Leserkreis! Kleinanzeigen in der Westf. werden aufmerksam gelesen. Tageszeitung Der große Varieté- und Revueflim Kora Terry Es tanzt: Marika Rökk Esspielt: Peter Kreuder Weitere Darsteller: Josef Sieber, Will Quadtlieg. WIIl Dom, Flockina v. Platen Jas Lien — der Liebe Marika Rökk, strahlend. sprühend vor Temperament, mitreißend in Spiel und Tanz- handlungsmäßig und künstlerisch der leuchtende Mittelpunkt dieses Films. Hierzu: Deutsche Wochen. schau und Varieté- Einlage Kassenöffnung...30 Uhr Vorprogramm.30.25 Uhr Hauptlilm".55.55 Uhr Wochenschau.45.45 Uhr Ende.15 Uhr Jugendl. haben keinen Zutritt mit Paul Hörbiger, Karin Hardt, Sybille Schmitz, Ida Wüst u. v. a. Zwei schöne Frauen und ein skrupelloser Rivale bringen heillosen Wirrwarr in das Leben eines talentierten Künstlers, der alle Chancen verpaßt und verpatzt bis ihn das Mädchen seines Herzens durch List und Liebe auf den richtigen Weg bringt. Kassenöffnung...45 Uhr Hauptlilm.10.20.30 Uhr Wochenschau.45.95 Uhr Ende.95 Uhr Jugendliche ab 14 Jahren haben Zutritt Täglich der große Erfolg! Rechenmaschinen kauft man bei B. Micklinghoft Münster I. W. Warendorter Straße 21 Veranstaltungen Autcheue Gat mann hauft lausend gebrauchte Last=, Lieser= und Personenwagen. Ludgeriplagz Ruf: 2 03 55/56. Glühlanpen-Tauchlack arbe blau. für Verdunkelungszwecke Nach Anweisung Ministeriums(R. des ReichsluftfahrtMinisteriums(R. L..) hergestellt. Fach- Drogerie Kaltmeyer, Aegidiistr. 33 Färben von Glühlampen, auch für Hand-, Fahrrad- u. Taschenlampen wird übernommen. In gutem Hause Wohnung, 3 Zim., ., Bad u. Nebengelaß f. bald ges. Ang. u. 1118 a. d. .=Gesch. Münster. Für einen unserer techn. Angestellten wird 2= ZimmerWohn. mit Küche, Bad und Zubehör sofort gesucht. Luftwaffenbauamt Münster. Junges Ehepaar sucht frdl. möbl. Zimmer. Ang. u. 1147 a. d. .=Gesch. Rünster. Gottesdienstordnung der Evangelischen Kirchengemeinde Münster i. W. Sonntag, den 1. Dezember 1940(1. Advent) Apostelkirche: 10.30 Uhr Pfarrer Esch(Beichte und hl. Abendmahl). 17 Uhr Pfarrer Balke und Pfarrer Gründler, Jugendgottesdienst mit Abendmahlsfeier. Erlöserkirche:.30 Uhr Einsegnung der Vikarin Droege durch den Synodalassessor Pfarrer Dicke, Predigt Oberkonsistorialrat Philipps. 11 Uhr Kindergottesdienst 17 Uhr Propst Funcke. Kirche auf der Geist: 10 Uhr Pfarrer Fiebig, 11.15 Uhr Kindergottesdienst. Diakonissenhaus:.45 Uhr Prof. Dr. Schreiner. 11 Uhr Kindergottesdienst. 17 Uhr Prof. Dr. Schreiner (Beichte und hl. Abendmahl). Wolbeck: 9 Uhr Pastor Sudhölter. Drensteinfurt; 10.30 Uhr Pastor Sudhölter. Telgte: 15.30 Uhr Pastor Sudhölter. Klinikenkapelle:.15 Uhr Pastor Ewald. Sportheim: 9 Uhr Gottesdienst, Pastor Prein. Kinderhaus: 10.30 Uhr Gottesdienst, Pastor Prein. Wochengettesdienst: Mittwoch, den 4. Dezember 1940 Erlöserkirche: 17 Uhr Pfarrer Dicke(Beichte und hl. Abendmahl). Kirche auf der Geist: 17 Uhr Pfarrer Fiebig. Altkatholische Kirchengemeinde Schützenstr.: 10½ Uhr hl. Nesse in deutscher Sprache mit Predigt. SOV.=Abteilung Münster. Am morgigen Sonntag findet um 17 Uhr im Gasthaus Lause die Monatsversammlung statt, verbunden mit Buchausstellung und Vortrag vom städt. Bibliotheksrat Dr. Thiekötter über „Westfälisches Schrifttum“. In kranken und gesünden Jagen krattigt Nerven, Herzund Ragen Dr. Custodis. W das VitaminHormonKräuter-prüporat. Erhältlich bei: Drog. Müller. Steinfurter Str. 21 Otto Ostendorf. Spiekerhof 6/7 Franz Peters, Wolbecker Str. 139 Otto Reckforth, Warendorfer Str.Ecke Dodostr. 2. Ernst Rocbrock, Prinzipalmarkt 37 Heilungter. mit Fahrrad zum töglich 2maligem Austragen sofort gesucht. Meldung Wörthstraße 17 BürstenGarnituren für den Toilettentisch in Silber, versilb., Schildpatt, echter Feueremaille, mit Stickerei-Motiven und anderen Ausführung. empfiehlt in reicher Auswahl Partümerie Monhof Prinzipalmarkt 42 Kleinanzeigen sind billiger Flaschen alle gangb Gorten hauft ständig Ruf Nr. 4 11006 Guster Günther. Münster i Wests., Hafenstr. 30 gegenüber der Zeuerwache. 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Prädikat der Filmprüfstelle: „Staatspolitisch wertvoll“ Wir bitten um Einhaltung der Anfangsseiten und empfehlen den Besuch der 1. und.Vorstellung, de zur 2. Vorstellung „larker Andrang. Spielzeiten: Wochenschau..15.25.30 Uhr " 1. 4 5 3. 5 5 6. 1 0 U h r Schluß abende.40 Uhl 5 s* *# Haupttlim ##nIEP-R Städt. Bühnen Münster(Westf.) Intendant: Erich Pabst Stadtthester Samstag, den 30. November 16 Uhr Ende 19 Uhr Zum erstenmal:„Faust“ Der Tragödie zweiter Teil Senntag, den 1. Derember 2. Städtieghes Konzer! 16 Uhr Ende 18.30 Uhr nr Gernt u. tosendeure! Spielzeit 1940141 Kammerspiel Samsteg, den:0. Novembeer 17 Uhr Ende 19 Uhr „De Diärehmaschine“ (Lustspiel) Sonntag, den 1. Dezember 17 Uhr Ende 19.30 Uhr „Karl III. und Anna von Oesterreich“(Lustspiel) Mödl. Mans.=Zim. zu verm. Näh. in d Hauptg. u. 3 D. Es ist kein Geheimnis mehr, wie man notwendise Gegenstände günstig kaufen kann. Genau so wie Sie diese Anzeige beachten, so wird Ihre Kleinanzeige in der Westfälischen Tageszeituns beachtet. Eine Anzeige unter der Rubrik„Kaufgesuche“ kostet nur wenige Groschen und hilft ihnen das Gewünschte finden„Also auch in dliesem Falle stellen Sie die Kleinanzeige der Westfälischen Tageszeitung in Ihren Diens!“ Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse.V. 30. November 1940 Westfälische Tageszeitung Nummer 329 Luxembure vird kreisfreie Stadt Neuordnung der kommunalen Verwaltung in Cugemburg Luxemburg. im November Mit dem 1. Dezember tritt für Luxemburg eine Neuordnung des kommunalen Verwaltungswesens inn Kraft, die von größter Bedeutung für die zukünftige Selbstverwaltung der Gemeinden sein wird. Die bisherigen Distrikte werden in Landkreise umgewandelt, von denen der bisherige Distrikt Luxemburg=Land als Landkreis Elsch seinen Sitz in Elsch=Alzig erhält, während die Stadt Luxemburg zur kreisfreien Stadt erklärt wird. Die bisherigen Verwaltungskommissare werden Landräte, der Kommissar für die kommunale Verwaltung der Stadt Luxemburg ist Oberbürgermeister der Stadt. Den Landräten stehen als beratende Instanz Kreisräte zur Seite, den Gemeindebürgermeistern Gemeinderäte Die Verantwortung für die Führung des Gemeindewesens liegt jedoch bei den Landräten bzw. Bürgermeistern, so daß dem deutschen Muster nun auch für Luxemburg das Führerprinzip in kommunaler Angelegenheit in Kraft tritt. Räuberlager In einer Erdhöhle Celle, im November. Durch Zufall entdeckte ein Bauer im Walde bei Celle eine Erdhöhle, in der ein seit einiger Zeit gesuchter verwegener Einbrecher sein Domizil aufgeschlagen hatte. Das unterirdische Räuberquartier war mit Wintervorräten und mit Betten und Decken ausstaffiert Der Gashahn war ossen München, im November. In Rosenheim wurden in einer Wohnung drei Greisinnen gasvergiftet aufgefunden, von denen zwei, eine 78jährige und eine 85jährige Frau, bereits tot waren, während die dritte, eine 80 Jahre alte Frau, noch lebend angetrofsen wurde. Sie wurde in das Krankenhaus übergeführt, doch ist auch mit ihrem Ableben zu rechnen. Das Unglück dürfte sich infolge eines Versehens ereignet haben, da bei Auffindung der Opfer einer der beiden Hähne des Gasherdes noch ofsen war. Der Kochherd und die Leitung waren nach amtlichen Feststellungen vollkommen in Ordnung. Acht Zentner Butler schwammen davon Goldap, im November. Mit einem eigenartigen Prozeß beschäftigte sich jetzt das ostpreußische Sondergericht. Ein Molkereidirektor in Goldap(Ostpreußen) war angeklagt, die kostbare Fettmolke, ein Nebenerzeugnis der Käseherstellung, die aus der Butter gewonnen wird, in der Angerapp wegfließen zu lassen, anstatt durch ordnungsmäßige Verarbeitung der Ernährung nutzbar zu machen. Es wurde dadurch die Herstellung von mindestens ach. Zentnern Butter verhindert. Das Gericht verurteist den Angeklagten zu einer Geldstrafe von 12 000 Mars Kine beim Jahnarzt Prag, im November. Ein Zahnarzt, der sich besonders mit der Behandlung von Kindern abgibt, ist auf den Gedanken gekommen den Kindern während der Behandlung einen Kurzfilm aus dem Leben der Zwerge vorzuführen, um sie abzu, Diese Methode hatte den Erfolg, daß die lenken. Kinder tatsächlich still und ruhig sich alles gefallen ließen, während sonst auch ein Erwachsener bei diesen Prozeduren oft unruhig wird. SSANS Ihre Vermählung geben bekannt Dr. Werner Obermelt Diplom-Volkswirt Lill Obermeit geb. Stein Dortmund 30. 11. 40 z. Zt. Niemers Weinstuben Münster Die glückliche Geburt ihres ersten Kindes, eines kräftigen Stamm: halters, zeigen in dankbarer Freude an Agnes Rump geb. Gronotte Georg Rump Billerbeck(Westf.), 29. November 1940. Statt Karten Für die Glückwünsche und Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Vermählung danken wir herzlich Heinrich Dieckmann-Letterhaus und Frau Emmy geb. Fallbrügge Empte über Dülmen, im November 1940. Heute morgen verschied unerwartet mein lieber Mann und treuer Lebenskamerad, unser lieber Bruder, Schwager und Onkel Herr Hleinrich Deitenbach In tiefer Trauer: Auguste Deitenbach geb. Förster Münster(Westf.), den 28. Nov. 1940 Piusallee 153 Die Beerdigung findet statt am Dienstag dem 3. Dez., 15 30 Uhr, von der Leichenhalle des Zentralfriedhofes aus, Trauerfeier eine Vierteistunde vorher. Von Beileidsbesuchen bitte ich Abstand zu nehmen. Dem Herrn über Leben und Tod hat es in seinem unerforschlichen Ratschlusse gefallen, heute abend 5½ Uhr meine liebe Frau. unsere gute, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante, die Ehefrau Josef Volle Ida geb. Neuhaus im 56. Lebensjahre nach kurzer Krankheit zu sich in die Ewigkeit zu nehmen. Sie starb in Münster, wo sie zu Besuch bei ihrer Tochter weilte, versehen mit den Heilsmittein unserer hl. Kirche. Intiefer Trauer: Josef Volle Hubert Deittert u. Frau Elisabeth geb. Volle Josef Volle u. Frau Toni geb. Surholt Josef Surholt u. Frau Gertrud geb. Volle Agnes Volle Heinrich Volle u. Frau Amalle geb. Stürmer Josefine Volle Selm, Münster. Datteln und im Felde, den 27. November 1940. Die Beerdigung findet statt zu Selm am Montag, dem 2. Dezember, morgens 9¼ Uhr, von der Pfarrkirche aus, gleich darauf das feierliche Levitenamt. Alle Ereignisse des Familienlebens kündet die Westfälische Tageszeitung Das Jahres-Seelenamt für unsere liebe Mutter. Schwiegermutter, Großmutter und Schwester Frau Wwe. Sophie Marschall findet statt am Montag, dem 2. Dez., morgens Uhr, in der St.Antonius-Pfarrkirche zu Münster, wozu freundlichst eingeladen wird. Familie Marschall Zu kaufen: Eschen-Bohlen 90—100 mm, abgelagert, und Eschen-Rundstämme Ia. 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DEr greift hinein ins volle Menschenieben und wo er's packt, da ist es interessant.s Die weltbewegenden Ereignisse der Gegenwart und die bescheidenen Vorgänge des Alltags zu sehen, in sich aufzunehmen und uns in Wort und Bild, in fesseinden Berichten zu vermitteln, ist seine Tages-, seine Lebensarbeit. Sie wurzeit gleichermaßen im Boden der Heimat wie in der Weite der Welt. Das ist es, was so viele junge Herzen für diese an Spannung und Ertebnis reiche Arbeit höher schlagen läßst. Wer sich zu diesem fesseinden und abwechslungsreichen Beruf befähigt und hingezogen föhlt, verlangt noch heute die Schrift Zeitungsberufe, reich an Spannung und Erlebnist von der Verlagsleitung der Westfälischen Tageszeitung, Münster 1. W. Gue.— — Besichtigen Sie unsere Geschenktische im Erdgeschoß. Sie finden dort eine gute Auswahl geschmackvoller, preiswerter Geschenkartike Münster i. W. 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November 1940 Westfälische Tageszeitung Nummer 329 Zackerbrot und Pektsche Bemerkungen zur englischen Sozialpolitk— Von Karl Diekamp, Gaupressewalter der Deutschen Arbeitstront Im selben Augenblick, in dent die Narren von gondon von einer neuen britischen Offensive faselten, greitete vor einigen Tagen der Führer vor seinem Volke #it seinem Wohnungsbauprogramm in allen Einzelheiten wieder einmal gewaltigste Planungen sozialer Art aus. Mit Bewunderung und Dankbarkeit hat das deutsche Volk von seiner kommenden sozialen Lebensreform Kenntnis genommen. Und wieder begreift es deutlich den tiefen Sinn des umfassenden Sieges, den der Führer ihm vorbereitet. Was hat der Führer ihm nicht schon an sozialen Errungenschaften geschenkt, seit er die Lenkung des deutschen Schicksals in seine Hand nahm! Sie sind dem deutschen Volke zu geläufig, als daß sie hier erwähnt zu werden brauchten. Es weiß, daß gerade diese es waren, die die jüdisch=freimaurerische Plutokratenclique Großbritanniens veranlaßte, zu diesem Kriege zu schüren. War der Sozialismus in Deutschland beseitigt, dann konnte er den englischen Ausbeutern nicht mehr gefährlich werden. Das wußten sie, und danach handelten sie, d. h. sie griffen zum Kriege, um das nationalsozialistische Deutschland zu vernichten. Die führenden Schichten Englands hatten allen Grund, die Ideen, die im nationalsozialistischen Deutschland wuchsen und Wirklichkeit wurden, zu fürchten. Man wird nämlich Großbritannien nicht gerecht, wenn man ihm nur Brutalität gegenüber den unterjochten Völkern vorwirft. Genau so brutal und gemein hat sich seine herrschende Oberschicht jederzeit gegen die englischen Arbeiter benommen: In der einen Hand das Zuckerbrot, in der andern die Peitsche! Kein anderes Land der Welt hat die Ausnützung der Kinder in Fabriken und Bergwerken so lange gutgeheißen wie England. Kein anderes Land der Welt hat solange mit der Einführung von Sozialgesetzen gezögert wie England. Schrittweise nur konnten sich die englischen Plutokraten dazu entschließen, das Notwendigste zu tun, um die schaffenden Schichten ihres Volkes vor lische Arbeiterschaft gegen die bestehenden unerträglichen Verhältnisse aufmucksen. Die heimkehrenden Truppen zeigten meuterische Neigungen, einige Streiks brachen aus, es entstand— für England unerhört!— sogar eine kommunistische Partei, die allerdings immer ohne Bedeutung blieb. Die Regierung tat, was englische Regierungen immer tun, wenn sie in Druck sind: sie versprach! Sie versprach mit dem Addisonschen Wohnungsbauplan eine große soziale Reform und fing damit die gärende Bewegung ab. Wohlgemerkt: im Jahre 1919 versprach die englische Regierung und zeigte einen Wohnungsbauplan vor. Und 1940, 21 Jahre später, freut sich W. C. darüber, daß die deutschen Flieger nun endlich die Londoner Slums zerstören, weil man doch ein schöneres London aufbauen könnte! Wie die englischen Plutokraten über die„dummen" Arbeiter denken und sprechen, dafür gibt es Belege in Hülle und Fülle. Nach einem längeren Streik im Jahre 1921“ zum Beispiel bezeichnete der damalige Ministerpräsident Lloyd George den Widerstand der Arbeiter als„anarchistische Verschwörung", und die „Times“, schrieb in einem Leitaufsatz,„daß die Auseinandersetzung mit der Arbeiterschaft wie der Krieg mit Deutschland bis zum Ende durchgesochten werden müßte". Noch deutlicher hat sich der plutokratische Ministerpräsident Baldwin nach dem englischen Generalstreik von 1926 ausgedrückt:„Die Truppen hatten ihr Ziel erreicht, da der Feind Zeit gefunden hatte, zu begreifen, daß sie da waren“. Der„Feind"! Die„anarchistischen Verschwörer“! Auseinandersetzung mit der Arbeiterschaft wie mit den Deutschen im Weltkriege! Bis zum Ende durchfechten! Mit einer solchen Geisteshaltung gibt man in England vor, ersprießliche Sozialpolitik„machen zu können. Und das Schönste dabei ist, daß der englische Arbeiter sich alles gefallen läßt. Bis zum Jahre 1926 begnügten sich die englischen Arbeiter damit, in kleineren Streiks gegen die ungenügende soziale Fürsorge zu protestieren. Als nach dem Ruhrkampf die deutsche Konkurrenz am Kohlenmarkt ausgeschaltet war, zeigte die englischen Unternehmer in der guten Konjunktur das Zuckerbrot. Als aber nach der äußersten Not zu schützen. Immer aber trugen die Hilfsmaßnahmen nicht den Charakter verdienten Rechtes, sondern den gnädigst dargebotenen Almosens. Allerdings soll man die englischen Arbeiter nicht zu sehr bedauern. Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient! Die in 300 Jahren zusammengeraubten Güter der Welt und die auf diesem Reichtum großgewordene Herrenschicht Englands haben den englischen Arbeiter anscheinend so geblendet, daß er seine Bettlerrolle ohne Widerspruch spielt. Für ihn sind die Plutokraten noch immer„our betters“(unsere Besten). In keinem anderen Lande zieht heute noch ein Arbeiter den Hut so knechtisch=respektvoll und demütig vor Perücken und Titeln wie in England! Wenn also die englische Sozialpolitik keinen roten Heller wert ist, trägt die englische Arbeiterschaft selbst nicht den geringsten Teil der Schuld daran! Nichts kennzeichnet die heutige Lage der englischen Sozialpolitik besser als ihre jüngste Geschichte. Zwar hatte man schon vor 1914 nach deutschem Vorbild einige Sozialversicherungen eingeführt, doch bald hatte man diese zu Hilfsmaßnahmen für Unbemittelte degradiert. Nach dem Weltkriege schien es fast, als wollte die engdem europäischen Wirtschaftsausgleich von 1925/26 die frühere Lage wieder hergestellt und damit der englische Kohlenbergbau wieder auf die eigene Kraft zurückgreisen mußte, kamen die Krallen der englischen Unternehmer zum Vorschein.„Verlängerung der Arbeitszeit, Herabsetzung der Löhne": so hieß damals die Parole. Deshalb kam es zum Generalstreik, der jedoch nach Einsatz militärischer Machtmittel zusammenbrach. Damals hat ein englischer Plutokrat von echtem Korn und Schrot offen gesagt, was er dachte. Es war Mister Winston Churchill, der heutige Lenker der englischen Geschicke, der 1926 im Parlament sagte:„Das Land steht einfach vor der Wahl, entweder ruiniert zu werden oder sich in die Zahlung großer Summen zu fügen, die vom Steuerzahler für einen einzelnen Wirtschaftszweig abgeführt werden sollen. Das halte ich nicht für gerechtfertigt. Darum müssen die revolutionären Bergleute bekämpft werden, und zwar ohne Bedenken, rücksichtslos, hart und entschlossen, bis zum Ende!“ Derselbe Winston Churchill ruft heute nach dem mutigen Einsatz des englischen Arbeiters. Hat er seine Rede von 1926 vergessen? Vergessen die Arbeiter sie? Es ist schon so; dem englischen Volke ist nicht mehr zu helfen! Es lebt seit Jahrzehnten in einer trostlosen Dumpfheit, die es unfähig macht, sich selbst zu befreien. Es nimmt scheinbar auch Not und Elend als von Gott gegeben hin. Uns Deutschen könnten die sozialen Verhältnisse in England an sich gleichgültig sein. Aber die verfehlte Sozialpolitik gegenüber dem eigenen Volke hat in England in letzter Folgerung zum Kriege geführt. Die Furcht, das deutsche Beispiel einer gerechten Sozialpolitik könne das Fundament der Goldherrschaft unterhöhlen, war so groß, daß die englische Plutokratie in ihrem brutalen Egoismus keinen anderen Ausweg wußte, als arbeitsame Völker in den Krieg zu hetzen. Aber damit hat sich die englische Plutokratie nur eine kurze Atempause verschafft. Denn trotz ihrer Machenschaften: Der deutsche Sozialismus marschiert! Am 28. November traf der neue Botschafter der Sowjetunion, W..-Dekanosow, in der Reichshauptstadt ein und wurde auf dem Bahnhof von dem Unterstaatssekretär Wörmann und dem Vortragenden Legationsrat von Halem empfangen. Unser Bild zeigt (von links) Unterstaatssekretär Wörmann, Botschafter Dekanosow, Legationsrat von Halem beim Verlassen des Bahnhofs(Scherl-.) J0. Wenrmachtswunschkonzert Heimat und Front am Lautsprecher— Eine Bilanz, die jeden ertreut Voller Ungeduld blicken wir dem kommenden Sonntag entgegen, an dem der Großdeutsche Rundfunk ein besonders stolzes Jubiläum feiern wird: Das 50. Wehrmachtswunschkonzert. Seit dem 1. Oktober 1939 sind die Wehrmachtswunschkonzerte im Deutschen Rundfunk hervorragende Mittler zwischen Front und Heimat, eine Brücke, die über die Aetherwellen das ganze deutsche Volk miteinander verbindet. Im Vordergrunde dieser Konzerte steht einmal die Erfüllung zahlreicher Soldatenwünsche und zugleich der uns alle heute mehr denn je beseelende soziale Gedanke, daß einer für den anderen in unserer Gemeinschaft einsteht, so wie wir es seit Weihnachten 1934 gewohnt sind, als zum ersten Male im Rundfunk ein Wunschkonzert aufklang. 73 Wunschkonzerte des Großdeutschen Rundsunks werden bisher verzeichnet, davon 49 für die Wehrmacht, aber durch alle diese Konzerte klang als Motto der uns heute so vertraut gewordene Satz: „Sie wünschen, wir spielen, geholfen wird vielen!" Was ist allein in den 49 Wehrmachtswunschkonzerten geleistet worden! Hier läßt sich eine Bilanz ziehen, die jeden von uns erfreut und deren stolzestes Ergebnis die innige Verbundenheit zwischen der Front und der Heimat, zwischen unseren Soldaten und den ArbeiPest des Weltjadentahs Ein bedeutsames Ereignis des deutschen Filmiebens Nach einer Festvorstellung in der Reichshauptstadt wird in 66 Lichtspieltheatern Groß=Berlins und gleichzeitig in zahlreichen Lichtspielhäusern im Reich ein neuer großer deutscher Dokumentarfilm„Der ewige Jude“ anlaufen. Es handelt sich um ein bedeutsames Ereignis des deutschen Filmlebens Zum dritten Male in einem Jahre wird sich nunmehr ein abendfüllender Film mit der Judenfrage befassen. Waren die Filme „Die Rothschilds" und„Jud Süß" ausgesprochene Spielfilme, die die zersetzende Funktion des Judentums zur Darstellung brachten, so ist dieser Dokumentarfilm eine wertvolle Ergänzung insofern, als er das Unmittelbare der Wirklichkeit sprechen läßt. Die Rolle des Judentums ist in Deutschland ausgespielt. Der Krieg wird zur zwangsläufigen Folge haben, daß die Macht des Judentums auch in Europa und weitgehend in der Welt gebrochen wird. Die nationalsozialistische Revolution in Deutschland hat die Judendämmerung eingeleitet, der Krieg wird sie mit dem deutschen Sieg vollenden. Es handelt sich also in dieser Hinsicht um eine europäische und weltpolitische Entscheidung, die eine Intensivierung der Aufklärung über das wahre Gesicht des Judentums, über den ewigen Juden, besonders aktuell macht. Ein hervorragendes Aufklärungsmittel ist dabei der vorliegende Dokumentarfilm, der nach einer Idee von Dr. E. Taubert und unter der Leitung des Ministerialrats Dr. Fritz Hippler, dem Leiter der Abteilung Film im Reichspropagandaministerium, gedreht worden ist. Die Aufnahmen wurden während des Polenfeldzuges in den Städten gemacht, wo die Judenviertel, die Ghettos, noch am ursprünglichsten erhalten waren. Diese Ghettos sind bekanntlich die europäische Wiege des Weltjudentums gewesen, und es ist für die Welt von Wichtigkeit, einmal diesen Herd des jüdischen Parasitentums genau kennenzulernen. Das Wesentliche des Films, der nun dort in den Judenvierteln von Lodsch, Warschau, Krakau und Lublin ausgenommen wurde, ist die unbedingte Echtheit der Menschen und ihrer Umwelt. Grundsätzlich wurden keine gestellten Bilder ausgenommen, sondern die Juden nach Möglichkeit gefilmt, wenn sie gar keine Ahnung davon hatten. So entstand ein naturgetreues Spiegelblid des Judentums und des Juden. Ergänzungen zur Abrundung des Films wurden lediglich insofern gemacht, als die Erinnerung an jene Zeiten wachgerufen wird, als Juden Deutschland als ein Dorado ihrer Raffgier und ihrer Zersetzung betrachteten. Auch wurden einige wenige Ausschnitte aus einem von Juden in Warschauer Ghetto=Kreisen gedrehten Film„Der Purim=Spieler“ genommen und einige erläuternde zeichnerische Darstellungen über die Verbreitung des Judentums in der Welt hinzugefügt. Sonst ist alles Original, ob im Ghetto, in der Straße, in der Wohnung, in der Sinagoge, beim Schachern oder sonstwo. Auch die rituellen Bräuche des Schächens, das heute von den deutschen Verwaltungsbehörden verboten worden ist, sind gefilmt worden und enthüllen die unendliche Grausamkeit der jüdischen Rasse. Die Aufnahmen sind so erschütternd und abschreckend, daß diese Szenen nur in geschlossenen Vorstellungen gezeigt werden können, zu denen Frauen und Jugendliche keinen Zutritt haben. Die andere Fassung ist der ganzen Oeffentlichkeit zugänglich und wird auch ohne die Schächtbilder genügen, jedem restlos die Augen über das fremdrassige Judentum zu öffnen. tern und Bauern im Reich ist. Der Rundfunk hat hier eine ganz besondere Kraft der Bildung des Gemeinschaftsgedankens im Kriege entfaltet. Seine Wunschkonzerte sind mehr als Konzerte und unterhaltende Veranstaltungen gewesen; sie sind in jedem Falle eine feierliche Kundgebung des deutschen Gemeinschaftswillens im Kriege. Erinnern wir uns: Am 5. Oktober 1939 erklang zum ersten Male die Melodie des England=Liedes. Herms Niel. der uns nun schon so viele wundervolle, dem deutschen Gemüt entsprechende Weisen geschenkt hat. wurde auf das Gedicht Hermann Löns' hingewiesen und fand jene Melodie, die wir nun in jedem Wehrmachtswunschkonzert des Großdeutschen Rundfunks hören. die unsere Herzen emvorreißt und uns immer von neuem mit unerschütterlicher Siegeszuversicht erfüllt. Zur Bilanz der Wehrmachtswunschkonzerte gehört auch eine Geld= und Sachwertspende von über 7½ Millionen Mark, davon die ansehnliche Summe von mehr als 900000 Mark aus dem Auslande..2 Millionen Briefe mußten im Rundfunkhaus gelesen und erledigt werden. 6300 deutschen Soldaten wurde die freudige Kunde über die Aetherwellen zugetragen, daß daheim ein Bube oder ein Mädel angekommen ist. 637 Zwillingsgeburten und 18 Drillingsgeburten wurden verkündet, 47 Patenschaften vermittelt, 10 verwaisten Kindern konnten Adoptiveltern gewonnen werden. und was die Geburten betrifft, so erhielt das 10. Wehrmachtswunschkonzert in dieser Hinsicht eine besondere Note, als einem unserer braven Soldaten die Geburt seines 19. Kindes angesagt wurde. 44 634 Soldatennamen sind bisher genannt worden. War das 50. Wunschkonzert überhaupt einerseits bereits der Anlaß zu einer besonders festlichen Kundgebung, so wird auch dieses 50. Wehrmachtswunschkonzert etwas Besonderes sein, und niemanden wird es geben, der es am Sonntag versäumen möchte. Englands Frauen fordern Abschalfung der Hosenträger Aus London liegt der Bericht eines ausländischen Korrespondenten vor, demzufolge die englische Frauenwelt empört ist, daß gleichzeitig mit den Korsetts nicht auch die Hosenträger rationiert werden. Zahlreiche wütende Zuschriften an englische Zeitungen offenbaren die Entrüstung dieser Frauen über die auf 50 v. H. herabgesetzte Korsettherstellung. Nur gegen Korsetts vorzugehen sei ein schamloses Unternehmen. Es müsse eine ausgleichende Gerechtigkeit geben, und sie müsse sich auch auf die Hosenträger der Männer erstrecken, die durch Schnüre gut ersetzt werden könnten. Ein bekannter englischer Korsettfabrikant, ob es ein Jude ist, wird nicht gesagt, hat die Feststellung getroffen, daß alle Frauen, die an das Tragen von Korsetts gewöhnt sind, bei deren Fortfall das Gefühl hätten, auseinanderzufallen. Nun haben wenigstens die gelangweilten Ladies der Plutokraten ein Thema, und vielleicht kommt es noch soweit, daß sie eine Abordnung zu Mr. Eden schicken, der sich ja auf die Sorgen der Frauen versteht, sonst hätte er ja wohl seiner Zeit in Amerika nicht so stürmischen Beifall alter Jungfern erhalten. Auf dem Plutokraten-Lunch Da gibt sich nun das Informationsministerium eines Duff Cooper die krampfhafte Mühe, das Mitleid der Welt dadurch auf die Seite des Kriegsverbrechers England zu lenken, daß über die bösen Nazis gejammert wird, die ihre Bomben angeblich nicht gezielt abwürfen. Und die„Times“ macht in ihrem Anzeigenteil diesem Bemühen einen dicken Strich durch die Rechnung mit einer einzigen Anzeige, in der es heißt:„Ja, ja! Wissen Sie es denn noch nicht? In die Angelegenheiten des Restaurants La Coquille(auf deutsch: Die Muschel) mischt sich Hitler noch nicht ein. Mittag= und Abendessen wie stets; es fehlt an nichts!“ Mit anderen Worten: Auf zum Plutokraten=Lunch in der Muschel! Stimmen zum Tage „Die große Firma Britannien geht so oder so pleite. Zwischen Skylla und Charybdis hat Churchill selbst keine großen Hoffnungen mehr, denn Lord Lothians Worte sind deutlich genug.“(„Corriere Padano“.) „Es gibt ein einziges Gesetz: die Rettung des Vaterlandes. Alle einzelnen Initiativen gefährden das Vaterland und sind ein Verbrechen und werden bestraft werden."(Horia Sima an die Legionäre.) „Die amerikanischen Börsen werden von London je nach Bedarf mit Alarmnachrichten oder mit optimistischen Hinweisen auf den Sieg Englands„im Jahre 1944“ bearbeitet. Wallstreet ist aber müde und mißtrauisch. Die amerikanische Industrie meldet gewaltige Gewinne und Wallstreet antwortet darauf nicht selten mit Kursrückgängen.“(„Stampa“, Turin.) „Ob England will oder nicht: die vielgefürchtete Invasion Deutschlands hat bereits stattgesunden. Nicht vom Meere aus, sondern aus der Luft. Tag und Nacht halten deutsche Geschwader mit Tausenden von Flugzeugen den Luftraum über England besetzt. Die Engländer haben die Souveränität ihres Himmels bereits verloren."(„Corriere della Sera“.) Deutsche-Seidaten-i der Polarhacht Wo sonst nur Expeditionen überwintern— Brief aus Norwegen ..., im November(PK) Im Westen und Norden, unter Franzosen und Norwegern, hat der Soldat andere, scheinbar so ganz und gar unkriegerische Aufgaben— und doch sind es Soldatenaufgaben. Wie vorher sein Eingreifen und Aushalten, wie sein Schneid und seine Sachlichkeit, so ist heute sein Verhalten in der Oeffentlichkeit, Vorgesetzten und Kameraden gegenüber, aber auch der Verkehr mit den Zivilisten bestimmend dafür, wie die anderen uns, Deutschland und den neuen Geist beurteilen, der dem europäischen Festlande endlich die ihm gemäße Ordnung geben wird. Wie in Frankreich, so ist auch im Norden dieses Verhalten, dieses Beieinander von Disziplin und Kameradschaft für den Ausländer so eindrucksvoll, und darin sehen sie ein Charaktermerkmal des nationalsozialistischen Deutschlands. So lernen sie langsam den Unsinn verbessern, den sie einst geglaubt haben. Eine Greisin stellte vor einigen Tagen fest, es sei sehr nett von den Deutschen, daß sie ihr, der alten Frau, so höflich begegneten. Die einfache und doch stolze Antwort darauf konnte nur sein:„Das haben wir so gelernt, das tun wir, weil wir es zu Hause genau so tun". So oder ähnlich wiederholt es sich in dem weiten Land vom Skagerrak bis zum Nordkap täglich tausendmal. Wie sich die Vernünftigen unter den Norwegern mit vorsichtigem und bedächtigem Temperament auf das Deutsche einstellen, so müssen sich die Soldaten umgekehrt auf norwegische Art mit dem Winterleben zurechtfinden. Das Land schneit langsam, aber unaufhaltsam ein, und bald liegt alles unter einer dicken Schneedecke, die alles Laute erstickt. Das wird dann drei, vier Monate so bleiben. Wir müssen uns vorstellen, daß unsere Am Donnerstag gelangte in Berlin der Di’-Film„Der ewige Jude“ zur Uraufführung, der geschaffen wurde. Der Film besteht hauptsächlich aus von Juden selbst aufgenommenen die Ausbreitung des Judentums von Moses bis zur Gegenwart. Wie eine Rattenpest hat sie ausgebreitet.— Unser Bild zeigt Juden in der Synagoge. Die Kästchen auf ihrem Kopf Lebensregeln gesetzt haben.— Das rechte Bild zeigt einen Blick auf die Talmudlehrling sie für die Laufbahn des Betruges und Verbrechens abgerichtet unter der Leitung von Dr. Fritz Hippler Filnteilen und gibt einen Ueberblick über ich das Weltjudentum über die ganze Erde enthalten Talmudsprüche, die sie sich als ige in einer speziellen Judenschule, in der werden(Scherl-.) Truppen in solchen Breiten stehen, in denen bisher nur Expeditionen überwintert haben. Dazu kommt dann, daß dort just in diesen Tagen die Winternacht beginnt. In Bodoe, das aus den Wehrmachtberichten bekannt ist, geht z. B. am 15. Dezember die Sonne zum letztenmal auf und erscheint erst wieder am 28. Dezember. Das sind doch nur knapp zwei Wochen. Aber in Tromsö begann die Winternacht bereits am 24. November und erst am 15. Januar wird die Sonne wieder über den Horizont steigen. Aber auch dann wird der Tag nicht DAl Mondamin=Backpulver hebt und lockert den Teig schön gleichmäßig. Ein Päckchen, ausreichend für 500&a Mehl, kostet 8 Pfg. nachtsrezepte kostenlos durch die MondaminGesellschaft m. b.., Berlin=Charlottenburg 9 hell, da der Nebel und die Dämmerung, die in diesen nördlichen Breiten viel länger dauert als daheim, den Tag, da man ohne künstliches Licht auskommt, noch sehr einengen. Diese Dunkelheit hat im nördlichsten Ort Norwegens schon um den 5. November begonnen und hält sogar bis in die erste Februarwoche an. In dieser Polarnacht haben viele Tausend deutscher Soldaten Wache zu halten. Mit deutscher Gründlichkeit und Vorsorge ist an alles gedacht, was ihnen ihren Dienst und ihr Dasein erleichtert und ihre Gesundheit sichert. Der Rundfunk wird ihre tägliche Unterhaltung sein; auf Schneeschuhen und Hundeschlitten wird die Post zu ihnen kommen. Gegen die typischen Polarkrankheiten haben sie Schutznährmittel; und schließlich wird die Höhensonne ihnen das für den Körper erforderliche Licht ersetzen. So wird der Winter, der in Deutschland viel von seiner Strenge und Härte verloren hat und zum Sport willkommenen Anlaß bietet, dem deutschen Polarsoldaten zwar nicht mit der ganzen Wucht der Naturgewalt entgegentreten, aber er wird schwer genug bleiben. Sicher ist, daß auf diese Weise das deutsche Volk eine sehr umfassende Erfahrung von dem wirklichen Wesen Europas gewinnt. Viele der Soldaten, die im Sommer die glänzende Lieblichkeit Frankreichs kennengelernt haben, erfahren nun, wie polnah unser Kontinent doch ist. Und aus den Einzelerlebnissen von Tausend und Abertausend Soldaten wird sich seine erlebte Erfahrung von dem Erdteil Europas ergeben, dessen Gesetz Deutschland nun festzulegen begonnen hat. Wir Deurschen werden eine Kenntnis des uns naheliegenden uno zur Gestaltung übergebenen Raumes haben, und aus dieser Erfahrung heraus werden wir das neue Europa ordnen, aufbauend und lenken. Kriegsberichter Dr. Brephol I FNN WS D MFA Mkrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse.V. 30. November 1940 Westfälische Tageszeitung Westjalen-Nord und Nachbargaue Saler Besaa, der Landwirrschastsschuten Im Schuljahr 1940/41 wurde die bisher höchste Schülerzahl erreicht Münster, 29. November. Es ist erfreulich festzustellen, daß der Krieg dem von seher sehr starken Andrang zu den westfälischen Landwirtschaftsschulen keinen Abbruch hat tun können. Die Erkenntnis von der Notwendigkeit einer gediegenen Berufsausbildung gerade unter den heutigen Verhältnissen hat im Gegenteil zu einem eher noch gesteigerten Zustrom geführt. Das westfälisch=lippische Bauerntum hat damit bewiesen, daß es sich seiner hohen staatspolitischen Aufgaben wohl bewußt ist. Während im Winter 1939/40 von den 46 Landwirtschaftsschulen infolge der Kriegsverhältnisse zwei(nämlich Lemao in Lippe und Weidenau a. d. Sieg) und von den 36 Mädchenabteilungen drei(Lemgo. Borken und Dorsten) den Unterricht nicht aufnehmen konnten, haben nunmehr wieder alle Schulen ihre Pforten geöffnet. Wegen der Einberufung zahlreicher Fachkräfte zum Wehrdienst hat der Stundenplan an den meisten Schulen zwar eine gewisse Einschränkung erfahren müssen. Es ist jedoch dafür gesorgt worden, daß der eigentliche Fachunterricht nahezu ungekürzt erteilt werden kann. Durch Ausdehnung der Unterrichtszeit bis Ende März und Abkürzung der Weihnachtspause wird die eingeschränkte Wochenstundenzahl im wesentlichen wieder ausgeglichen und die vom Reichserziehungsminister geforderte Mindestzahl an Unterrichtsstunden überall glatt erreicht, sa noch überschritten. Jahl der Schüler sämtlicher Landwirtschaftsschulen: 1940/41 1939/40 Unterklasse: Oberklasse: Gesamt: Gesamt: 2184 1689 3873 3596 Mit 3873 Schülern ist die Gesamtzahl des Vorjahres um annähernd 300 überschritten. Der Besuch der Unterklasse ist sogar noch stärker als in dem letzten Vorkriegswinter(2184 gegenüber 2176). In Münster, Vorken und Eslohe bestehen Doppelklassen. Einen ausgezeichneten Besuch haben auch die Mädchenabteilungen an den Landwirtschaftsschulen aufzuweisen: Jahl der Schülerinnen 1940/41: 1072, 1939/40: 833 Um den zahlreichen Anmeldungen gerecht werden zu können, haben 8 Mädchenabteilungen=bereits im Sommerhalbjahr 1940 einen Lehrgang vorwegnehmen müs— gerichtet werden. So erklärt es sich, daß die Schülerinnenzahl in Westfalen erstmalig über 1000 hinausgekommen ist. Die Steigerung gegenüber dem Vorsahr beträgt 29 v. H.(Borken, Dorsten und Lemgo unterrichteten im 1. Kriegssahr nicht.) Fassen wir die Schüler und Schülerinnen dieses Jahr zusammen, so ergibt sich die erfreuliche Feststellung, daß wir mit 4945 die höchste Besucherzahl erreicht haben. Der bisher stärkste Jahrgang 193839 liegt mit 4741 (3949 Schüler und 792 Schülerinnen) um 200 niedriger. Die stetige Zunahme des Schulbesuchs dürfte ein Beweis dafür sein, daß die Landwirtschaftsschulen als Ausbildungs= und Erziehungsstätten der Landsugend gar nicht mehr fortzudenken sind. Sie allen Erfordernissen entsprechend noch weiter auszubauen, ist mit eine der Aufgaben, die es nach siegreich deendetem Kriege zu lösen gilt. Steuerabzüge bei Weihnachtszuwendungen In der Frage der steuerlichen Behandlung der Weihnachtsgeschenke 1940 hal der Reichsfinanzminister verfügl, daß Iuwendungen eines Arbeilgebers an seine Arbellnehmer aus Anlaß des Weihnachlsfestes als steuerpflichtiger Arbeitslohn zu gelten haben und zur Lohnsieuer heranzuzlehen sind. Jedoch bleiben die Weihnachtsgeschenke für den Kriegszuschlag zur Einkommensteuer außer Beiracht, soweil sie im Einzelfall den Beirag des vor dem 1. Rovember 1940 zuleßzt gezahlten Monalslohnes(viersachen„Wochenlohnes) nicht übersteigen. Weihnachtsgeschenke des Arbeitgebers an seine zur Wehrmacht oder zu ähnlichen Dienstleistungen einberusenen Arbeilnehmer bleiben für die Einkommensteuer(Lohnsteuer) und für den Kriegszuschlag zur Einkommensteuer außer Betracht, sowell sie im Einzelfall den Betrag des vor der Einberusung zuletzt gezahlten Monatslohnes (viersachen Wochenlohn) nicht übersieigen. Sozialgewerke des Handwerks Jusammenschluß der Klein= und Mittelbetriebe zur Lösung sozialer Fragen. Bielefeld, 29. November. In Bielefeld, Minden und anderen Orten Westfalens wurden in diesen Tagen auf Anregung der DAß. die Sozialgewerke des Handwerks ins Leben gerufen. Es handelt sich dabei um den sozialen Zusammenschluß der Klein= und Mittelbetriebe des Handwerks auf genossenschaftlicher Grundlage, mit dem Zwecke gemeinschaftlicher Förderung sozialer Einrichtungen und Maßnahmen, deren Verwirklichung dem Einzelbetriebe nicht in dem wünschenswerten Maße möglich ist. Im Vordergrund der Arbeit der Sozialgewerke wird, wie bei allen nationalsozialistischen Fürsorgemaßnahmen, der schaffende Mensch stehen. So wird die Bildung von Betriebskassen zur Förderung von Ko F. in Zukunft große Bedeutung der Geschäftsführer des Reichsamtleiters Sehnert, Dr. Graßhoff=Berlin. Auf Vorschlag des Gau=Handwerkswalters Raub=Münster wurde zum 1. Vorsitzenden der„Sozialgewerke für das Handwerk des Stadt= und Landkreises Bieleseld e. B. m. d..“ der Präsident der Handwerkskammer Bieleseld, Pg. Otto Greiner, gewöhlt. Von Lokomotive überfahren und getötel Der Schrankenwärter wegen fahrlässiger Tötung verurtelli Hamm, 29. November. Auf dem Uebergang der Reichsbahnstrecke Hamm— Nordbögge über die Kreisstraße Wiescherhöfen—Bönen in Wiescherhöfen ereignete sich am 17. August dieses Jahres ein tödlicher Unfall. Der Bergmann Sch. der nach der Vorbeifahrt eines Güterzuges und der Oeffnung der Schranken die Ueberfahrt überaueren wollte, wurde von einer aus entgegengesetzter Richtung kommenden Lokomotive erfaßt und getötet. Wegen fahrlässiger Tötung hatte sich der Weichenwärter Karl Düsing aus Wiescherhösen, der auch die Schranken bediente, zu verantworten. Der fast G0jährige Beamte hat seinen Dienst ein Menschenalter hindurch steis tadellos versehen und in diesem Falle einen schwachen Augenblick gehabt. Sein Verteidiger schilderte den eiwas komplizierten Dienst auf diesem Posten Die vielseitigen Vorrichtungen in dem Aagenblick, als der Güterzug aus der Richtung Nordbögge den Uebergang passierte= hätten es mit sich gebracht, daß D die aus Richtung Hamm kommende Lokomotioe übersehen und daber die Schranken vor deren Durchsahrt geöffnet habe. Das Gericht wies darauf hin, daß zwar ein Menschenleben durch die Fahrlässigkeit des Angeklagten vernichtet worden sei: aber es sprächen doch in diesem Falle allerhand Milderungsgründe für den Angeklagten. Da sich D. zudem bieher nicht das Geringste habe zuschulden kommen lassen, habe das Gericht geglaubt, von einer Gesängnisstrafe absehen zu können. Das Urteil lauttte auf die vom Staatsanwalt beantragte Geldstrafe von 150 RM. an Stelle einer an sich verwirkten Gefängnisstrase von einem Monat. Frühjahrsmesse in Utrecht Amsterdam, 28.“ November. Wie wir aus Utrecht erfahren, wird dort Mitte März nächsten Jahres wieder eine Handelsmesse als Mittelpunkt des niederländischen Wirtschafts= und Geschäftslebens veranstaltet. Schon setzt ist eine lebhafte Teilnahme der niederländischen Industrie sichergestellt. Um die Zustimmung des Arbeitsamtes Grundsätzliche Stellungnahme des Arbeitsgerichtes in einem interessanten Kündigungsstreitverfahren sen und sind trotdem auch im Winter voll besetzt. In erlangen. Auch die Aufgaben auf dem Gebiete der GeLübbecke und Lüdenscheid mußte eine Narallelklasse ein= sundheitsführung werden sich innerhalb einer großzügigen Gemeinschaftsarbeit besser lösen lassen. Die Errchtung von Wohnheimen und Siedlungen, die Werkraumgestaltung im Zuge von„Schönheit der Arbeit“, die Schaffung von Gemeinschaftsräumen. Fachbüchereien, Erholungsheimen und Sportmöglichkeiten sind Programmpunkte, die den Umsang der sozialen Neuordnung erkennen lassen. Es ist auch an die Unterstützung von Meistern und Gesellen gedacht, die unverschuldet in Not geraten sind, ferner an eine verstärkte Durchführung des Mutter= und Jugendschutzes. Neuartig ist die Schoffung von Urlaubsmöglichkeiten für Meister und Meisterfrau durch Stellung von Ersatzkräften und Aushilfen. In den Gründungsversommlungen des Handwerks in Vieleseld und Minden sprach zu diesen Fragen u. a. Blick ins Münsterland Waldbrand konnte schnell gelöscht werden Telgte. Ein Waldbrand, der leicht großen Umsung hätte annehmen können, entstand in der Bauerschaft Raestrup, nicht weit vom Bahnhof Raestrun=Everswinkel entfernt. Die schnell alarmierte Motorspritzenabteilung der Telgter Feuerlöschvolizet war in Rekordzeit am Brandberd und konnte das Feuer rasch löschen. Motorrad fuhr gegen Fahrrad Ahlen.=Hier ereignete sich auf der Warendorfer Straße ein schwerer Unfall. Ein im Westenstadtteil wohnender Volksgenosse befand sich abends in der Dunkelheit mit seinem neuen Fahrrad auf dem Wege zu seiner Wohnung. Auf der Mitte der Zuckerkrankheit Seit 10 Jahr. leide ich en Zuckerkrankheit. Nechdem ich lhren Karlssprudel regelmähig getrunken habe, zeigte die brztl. Untersuch. es.%lich trinke dieses Wasser weiter. Hens Busch, Buchdr.-Besitzer, Arnsberg(Westl.), JSgerstr. 30..36. 30 grehe Jleschen Bistichener Relgpelle Kartagucel Cu 1144, 33 große Rlechen Bel 14., Niederlage: Brunnenzentrale W. Ferd. Meyer. Münster I.., Salzstraße 50— Ruf.50.80 gefahren und schwer verletzt. Das Kind lief beim Spiel plößzlich auf die Straße gegen einen langsam fahrenden Wagen. Obwohl der Fahrer des Kraftwagens sein Auto sofort zum Stehen brachte, konnte er nicht verhindern, daß das Kind angefahren und schwer verletzt wurde. Man schaffte den Jungen sofort in das Krankenhaus, wo der Arzt außer zwei Beinbrüchen einen leichten Schädelbruch feststellte. Unsere lieben Alten In Coesfeld feierte die Witwe Feldmann. Klinke, ihren 86. Geburtstag. Oma Feldmann ist trotz ihres hohen Alters noch sehr frisch und rüstig. Sie schenkte 6 Kindern das Leben und ist bis jetzt viermal Urgroßmutter. 80 Jahre alt wurde Herr Josef Lechtenfeld in Vork. Hörsterheide. Auch Herr Lechtenfeld ist noch sehr gesund und rüstig. Länger als 50 Jahre gehört er dem Borker Gesangverein an, dessen Uebungsstunden er auch jetzt noch allwöchentlich fleißig besucht. Im Volksmund wird der Jubilar „Josepp von de Hei“ genannt. Ein Doypel= Jubiläum gab es in Velve (Kreis Tecklenburg), Hier feierten; die beiden Schwägerinnen Frau Christine Röwer und Frau Ww. Johanna Wesselmann an einem Tage ihren 80. Geburtstag. Wir wünschen allen Geburtstagskindern viel Glück und Freude für alle Zukunft. Hamm, 29. November. Das Arbeitsgericht Hamm hatte sich mit folgender interessanter Kündigungsstreitsache zu beschäftigen: Die Klägerin K. war am 19. Januar 1940 bei der beklagten Firma in L. gekündigt worden, nachdem zwischen ihr und einem Meister der Firma unliebsame Vorfälle vorgekommen waren. Es war aber keine fristiose Entlassung ausgesprochen worden, sondern eine fristgemäße. Die beklagte Firma stellte sich selbst auf den Standpunkt, daß ein Grund zur fristlosen Entlassung nicht vorgelegen habe. Die Behauptung der Beklagten, daß eine sofortige telephonische Zustimmung des Arbeitsamtes in L. zu der Kündigung gegeben sei, konnte nach einer Auskunft des Arbeitsamtes nicht festgestellt werden. Am 27. Januar hat das Arbeitsamt die Zustimmung zur Kündigung erteilt, aber unter der Auflage, daß eine Schuld der Klägerin festgestellt würde. Diese Zustimmung ist am 7. März durch das Arbeitsamt widerrusen worden. In dem betreffenden Schreiben hat das Arbeitsamt erklärt, es behalte sich die Zustimmung zur Lösung des Arbeitsverhältnisses bis zur Entscheidung des Gerichtes vor. Mit einem Schreiben vom 16. März hat das Arbeitsamt dann seine ursprüngliche Entscheidung vom 27. Januar wieder in Kraft gesetzt, wonach der Beklagten die Zustimmung zur Lösung des Arbeitsverhältnisses unter der Auflage erteilt wurde, daß durch das zuständige Gericht die Schuldfrage geklärt werde. Das Arbeitsgericht Hamm erklärte in der Verhandlung, daß sowohl die Entscheidung des Arbeitsamtes in L. vom 7. März, als auch vom 16. März nichtig seien, da das Arbeitsamt als Verwaltungsbehörde nicht von sich aus die einmal getroffene Anordnung vom 27. Januar wieder abändern könne. Das Arbeitsgericht wies auch darauf hin, daß derartige Entscheidungen der Arbeitsämter klar sein müßten, und daß vor allen Dingen die Zustimmung des Arbeitsamtes aus arbeitseinsatzmäßigen Gründen heute das A und O einer jeden Entlassung, sei sie fristlos oder fristgerecht, sei. Da nach der eigenen Erklärung der Beklagten und auch aus den beigezogenen Akten festgestellt werden konnte, daß die Klägerin irgendein Verschulden an ihrer Entlassung nicht trifft, konnte auch die Voraussetzung der Zustimmung des Arbeitsamtes vom 27. Januar zu der Kündigung nicht als gegeben angesehen werden. Das Arbeitsverhältnis, so führte der Vorsitzende weiler aus gelte daher als fortbestehend, mindestens bis zum 27. März, da an diesem Tage nach der eigenen Darstellung der Klägerin diese ihre Zustimmung zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses gegeben habe. Die Rechtslage sei also die, daß an sich von der Entlassung aus bis zum 27. März der Lohn zu zahlen sei. Fraglich könne nur noch sein, ob nicht die Klägerin verpflichtet gewesen sei, nicht zwischenzeitlich anderweitsg, vermiteln zu lasen, um den Schaden an Lohnausfall zu mindern. Das Arbeitsgericht ließ jedoch erkennen, daß es auch hier eine Verpflichtung der Klägerin deshalb nicht erblicke, weit ihr im Betriebe Vorwürse gemacht worden seien, deren Klärung sie abwarten konnte. Lehrer schreiben Heimalgeschichte. Löhne. Lehrer aus allen Schlugemeinden des Amtsbezirkes Löhne haben sich zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengefunden, die sich zum Ziel gesetzt hat, eine für alle Schulen des Heimatbezirkes zu benutzende Heimatgeschichte zusammenzustellen. Lastzug„knickte" Straßenbäume Brakel. Ein von Gütersloh kommender schwer beladener Lastzug verunglückte zwischen Istrup—Riesel dadurch, daß der Fahrer auf dem durch Ackerlehm glitschig gewordenen Straßengrund die Gewalt über den Zug verlor und in den Straßengraben geriet. Dabei wurden einige Straßenbäume wie Streichhölzer geknickt. Das schwerbeladene Fahrzeug legte sich dann auf die Seite. Die Insassen kamen ohne Schaden davon. Für drei Hühner und zwei Hähnchen ein Jahr Zuchthaus Hoelmar(Kr. Warendorf). Hermann E. war im Jahre 1939 einige Jahre bei der Witwe Becker beschäftigt. Er stahl seiner Arbeitgeberin drei Hühner und. 2 Hähnchen, die er frühmorgens nach Beckum brachte. Der Einzelrichter in Warendorf verurteilte ihn wegen Diebstahls in strafverschärfendem Rückfall zu einem Jahr Zuchthaus. Valer mißhandelte Säugling. Duisburg. Mit 19 Jahren war Albert Schmitz durch die Geburt eines Kindes in eine Ehe gezwungen worden, für die er durchaus noch nicht reif war. Seinen Mißmut hierüber ließ er fortgesetzt an dem Säugling aus. Wenn er schrie, wurde er geschlagen, und se mehr er schrie, se schlimmer sausten die Schläge auf den kleinen Körper herab. Schließlich erstatteten die Nachbarn wegen der Westfälischer Sportanzeiger Technische Hochschule und Vergakademt, Nach dem am 1. September dieses Jahres in Kraz, getretenen neuen Erlaß des Reichserziehungsminsen, über die praktische Ausbildung der Studierenden Technischen Hochschulen und Bergakademien gilt Praktikantenausbildung als ein wesentlicher Teil d. Hochschulausbildung selbst und als eine der Vorae setzungen für ein ersolgreiches Studium. Die praktsch, Ausbildung soll in der Regel ein Jahr dauern.., Student muß für seine verhältnismäßig kurze praktisc, Ausbildung so gereist sein, daß er den gestellten Ansor, derungen völlig nachkommen kann, daß er der Fi, neuer Eindrücke gewachsen ist, und daß er während die, ser Lehrzeit die richtige Einstellung im Hinblick auf seinen späteren Ingenieurberuf beobachtet. Es wirzd deshalb im allgemeinen nur diesenige praktische Aug bildung anerkannt, die nach der vorgeschriebenen Reis. prüfung erworben wurde. Für die meisten Stuosen, richtungen muß die erste praktische Ausbildung vor dem Studium in zusammenhängender Arbeit von sechs naten erworben werden; für die weitere Prrais sind dann Ferienabschnittg von möglichst drei Monaten zu. lässig. Ausbildungsperioden unter vier Wochen werden nicht angerechnet. Die Vorpraxis ist die Vorbedin. gung für die Aufnahme in die Technische Hochschule und ihre Verschiebung auf spätere Semesterserien unzulässig. Die spätere Fachpraxis ist die Vorbedingung für de Zulassung zur Diplom=, Vor= und Hauptprüfung. Ministerialerlaß beiont ausdrücklich, daß Unkenniniz dieser Vorschristen in keinem Fal zur Begründung einer Nachsicht vorgebracht werden kann. Das Ziel der Praktikantenausbildung ist nicht nur die Vermittlung technischer Fertigkeiten und eines Anschauungsanterrichtes über die Fabrikationsverfahren, sondern auch das Einfühlen in die Betriebsgemeinschaft. Der Praktikant ist verpflichtet, über die prakische Ausbildung, für deren richtige Durchführung der Unter. nehmer verantwortlich ist, ein Praktikantenbuch zu führen. Die Beratung der Schüler höherer Lehranstalten ge. schieht im Rahmen der üblichen berufskundlichen Auf. klärung durch die Arbeitsämter in Zusammenarbeit mi dem Beratungsdienst des Reichsstudentenwerks. Die Arbeitsämter bedienen sich dabei der Mithilfe des RS. Bundes Deutscher Technik. Diese Stellen machen den Schüler auch mit dem bei der Bewerbung um eine Praktikantenstelle einzuschlagenden Weg bekannt. Der RS=Bund Deutscher Technik. der auch durch allgemein lechnische Verträge und Besichtigungen an der Praki. kantenausbildung mitwirkt, hat in. Westfalen=Nord seine Gauwaltung in Gelsenkirchen, Augustastraße 4. fortgesetzten Mißhandlungen des Kindes Anzeige gegen den unnatürlichen Vater. Vor Gericht gestellt, bestritt er die Mißhandlungen und führte die blauen Stellen am Körper des Kindes auf schlechte Pflege zurück, die ihm seine um mehrere Jahre ältere Frau angedeihen ließ. Schmitz wurde aber durch die Zeugen einwandfre. überführt und zu sechs Monaten Gesängnis verurteilt. Deutschmeister Schalke in Hünster Preußen hofft mit verstärkter Elf den Kampf aufnehmen zu können Alle Mannschaften an Bord, heißt am ersten Dezember=Sonntag die Parole im westsälischen Jußball. In der westsälischen Gauhaupistadt aber heißt die Parole: Deutschmeister Schalfe 94 in Münster! Damit kommt das Spiel des Jahres zur Enischeidung, das die Jußbalfrennde zu Tausenden Ins Preußenstadion locken wird. Etwas wehmülig denkl man an die Begegnungen der letzten Jahre zwischen Preußen Münster und Schalke 94 zurück. Wie schwer halte es da der Deutschmeister, ungeschlagen aus dem Preußenstadion zu kommen. Was aber wied die neuerliche Begegnung zwischen diesen beiden Gegnern bringen? Gelsenguß Gelsenkirchen erledigt in Herne seine Generalprobe für den acht Tage später statfindenden Kampf mit Schalte. Um einen der Vorderplätze kämpfen in Dortmund Vorussia und der BfB Bielefeld. Röhlinghausen wird in Bielefeld gegen Arminia nicht bestehen und weiter zurückfallen, auch Marten solle in Hagen kaum etwas ausrichten können. In Bochum hat der Bfe gegen Union Gelsenkirchen den Beweis zu erbringen, daß er das Siegen noch nicht verlernt hat. Preußen Münster— JC Schalke 04 Die münsterische Sportgemeinde steht am Sonntag wieder einmal vor dem bedeutendsten fußballsportlichen Ereignis des Winters, das durch den Besuch des Großdeutschen Fußballmeisters FC Schalke 04 gekennzeichnet wird, der im Preußenstadion zum Meisterschaftsspiel gegen den SC Preußen O6 antritt. Wie immer sieht man allerseits dem Auftreten der Meisterelf mit großer Spannung entgegen. Die Schalker Fußballkunst wird am Sonntag wieder Tausende begeistern und in ihren Bann ziehen, wie es überall der Fall ist, wo die Schalker bisher gespielt haben. Es dürfte sich erübrigen, auf die Erfolge und die Großtaten der Schalter Mannschaft sim einzelnen einzugehen. Obwohl einige StammStraße wurde er plötzlich von einem hinter ihm herkommenden Motorrad angefahren und auf den Bürgersteig geschleudert, wo er mit schweren inneren und äußeren Verletzungen liegen blieb. Der mummmmmmm551666 Motorradfahrer kam auch zu Fall und erlitt schwere Verletzungen im Gesicht und an den Hän= Buntes WDeltgeschehen den. Die Räder sind erheblich beschädigt. Ibbenbürens älteste Einwohnerin gestorben Ibbenbüren. Kurz vor der Vollendung des 97.5 Lebensjahres starb Fräulein Beermann, die älteste Einwohnerin von Ibbenbüren, die die letzten Jahre ihres Lebens im Krankenhaus verbracht hat.: Der Koffer des„steinreichen Gefangenen“ spieler heute nicht mehr dabei sind, hat die Mannschaft dank der ausgezeichneten Nachwuchsspieler von ihrem Können bisher noch nichts eingebüßt. Man kann nur sagen, daß Schalke 04 eben Schalke 04 geblieben ist, denn dafür liefern die Erfolge in der letzten Zeit den besten Beweis, und nicht zu Unrecht bezeichnet man die Schalker als Deutschlands beste Vereinsmannschaft. Sie hat in Fritz Szepan und Ernst Kuzorra zwei überragende Führer, wie sie so leicht kein Verein aufweisen kann. Weiter nennen wir aus der Mannschaft den Nationaltorwart Klodt, ferner Gellesch und Tibulsti, die schon zu internationalen Ehren kamen und als Könner von großem Format bekannt sind und nicht zuletzt auch Schweisfurth, Hinz, Füller, Eppenhoff, Kallwitzki und der jugendliche Schuh, der sich längst zu einem vollwertigen Ersatz für Urban entwickelt hat. „Für die Preußenelf bedeutet der Kampf mit dem FC Schalke 04 eine große Belastungsprobe. Wenn auch die Preußen augenblicklich nicht auf der Höhe ihres früheren Könens sind, so werden trotzdem alle Spieler sich die größte Mühe geben, um die Meisterelf zur Herausgabe ihres ganzen Könnens zu zwingen und ihr den Sieg so schwer als eben möglich zu machen Hülsmann und Koch werden in alter Frische verteidigen, wobei wir nur wünschen, daß Scherer im Tor einen auten Tag haben möge. Die Preußen hoffen, daß Dr. Althoff diesmal bestimmt dabei sein wird, so daß die Läuferreihe mit Ausberg und dem Gastspoieler Se: wing, früher Meiderich 06. als sehr spielstark anzusprechen ist. Falls Dr. Althoff nicht spielt, wird Dittert eingesetzt werden. Der münsterische Angriff, in dem auf halblinks Schneimann, früher Duisburg 99, spielt, wird es ohne Zweifel sehr schwer haben, sich gegen die starke Hintermannschaft der Schalker zu behaupten. Alles in allem hoffen wir, daß der sonntägliche Kampf zwischen dem FC Schalke 04 und dem SC Preußen Münster sich würdig seinen Vorgängern anschließen wird. Beide Mannschaften werden voraussichtlich wie folgt antreten: Schalkte 04: Klodi: Hinz, Schweisfurth: Füller, Ti. bulsti, Gellesch: Sppenhoff, Szepan, Kallwitzkl, Auzorra, Schuh oder Burdenstl. Preußen 06: Scherer: Koch, Hülsmann; Ausberg, Dr. Althoff, Sewing oder Dillerl; Steiskamp, Lehgus, Jedreyczak, Schneimann. Penkrup. „Spielbeginn 14.30 Uhr im Preußenstadion an der Hammer Straße. verbracht hats Auch Schwindel und Betrug haben ihre Moden. auf einen verwilderten Weißen traf, der ganz wie aber wenn man die Zoologie aus diesem Gesichts=: J,12:#####1g9###e S U Bis in ihre letzten Tage hinein erfreute sich die s Hegenwärtig blüht in Teras wieder einmal der weiland Robinson in Felle gekleidet und mit winkel betrachtet, müßte man mit Austern, die ins Twel Funkfespiele der handbatte: Verstorbene einer guten Gesundheit. STrich mit dem sogenannten„steinreichen Gesange, einem wilden Bart= und Haarwuchs versehen war, den letzten hundert Jahren verzehrt wurden, unds meisalen=sein mänster Potiuen ma. I. Taumtaliemten m inen“,„Es, soll nach den Ermittlungen der Polizei Der„Waldmensch erklärte, daß er ein ebemaliger mit den Vögeln, deren Federn seit einem Jahrhun= Westsalen=Jahn Mänster— Polizel-SB Mänster Wechsel in der Leitung des Hauptzollamtes Gronau shauptsächlich eine Gruppe charmanter Damen sein. Kavitän und gebürtiger Schwede sei und am 18. dert Damenhüte schmücken, noch viel mehr Mit=: Auf dem Westfalen=Jahn=Platz am Kanal stehen sich Gronau. Regierungsrat Dr. Krause, der seit sdie in dieser Beziehung ihr Unwesen treibt. Eine Januar 1912 diese Insel betreten habe, um sich leid haben. 5 die beiden obigen Gegner am Samstagnachmittag bereits dem 1. August 1939 Vorsteher des Hauptzollamtes Dame von vertrauenerweckendem Aeußeren erhält von der Zivilisation vollständig zurückzuziehen.#laussan#nm 5 zum Rückspiel gegenüber. Zweifellos wor diese AuseinGronau war, wurde mit Wirkung vom 25. Novem= spon, einem reichen Verwandten, der in einem meri= Seit jener Zeit habe er oöllig abgeschlossen von der Ehirurgenbumo: kandersetzung während der Hiuspiele die spannendste, denn ber d. J. nach Saarbrücken berufen. Sein skanischen Kerker sitzt, einen Brief, in dem von Welt gelebt und keinen einzigen Menschen mehr Als vielbegehrter Arzt und Chirurg war von nach beiderseits gleichwertigen Leistungen hieß es beim Nachfolger in Gronau wird Regierungsrat vonseinem Koffer die Rede ist, der ungeheure Werte gesehen. Er hatte keine Ahnung, was sich seitdem Rußbaum eine stadtbekannte Persönlichkeit im da Schlußpfiff nur:4 für Westfalen=Jahn. Wird den Wissel aus Köln, der am Montag, dem 2. senthalten solle und irgendwo devoniert worden sei. auf dem Erdball zugetragen hat, er wußte nichts maligen München. Einmal suchte ihn auch ein dor:Polizisten die Revanche gelingen Dezember, seinen Dienst antreten wird.(Wenn man nun gewisse Spesen für die Auslösung vom Weltkrieg, geschweige denn von dem gegen= tiger Brauereibesitzer auf. Auf die Frage, wo sssind durchaus vorhanden, Di. Fegesform beider Monnbezahlen könne, so käme man auf diese Weise in wärtigen Ringen der Großmächte in Eurova und denn feble, erwiderte der:„Herr Gebeimrat, ichtschaften mixd 20 M1.: Ein tragischer Unsall fden Besitz großer Reichtümer. Die Vollmacht zur Asien, er wußte nichts von der Erfindung des hab'e in den Beinen.: 3[Hasten wird auch diesmal wieder über Sieg und NiederUhans. Ein tragischer Unsall ereignete sich dier Auslslung schiäkt der jewelige inaginäre Gesan, Flugzenges und des Radios und was die letten— Aba, in den Peinen haden Sies allel Na.s lage enschebden. Spelbegun 1545 Uhr. am Fahrkartenschalter. Der Handlungsreisende igene gleich mit. So werden leichtgläubige Personen drei Jahrzehnte sonst der Welt an Neuerungen da schauns:„Wenn Sie's im Knie haben, nachas Reichsbahn=56 Münster— TU Münsier v. 1862 Heinrich Deitenbach aus Münster, der in sveranlaßt, oft einen ganz erklecklichen Betrag gegen gebracht haben. Der Waldmensch erklärte sich mit iste die Gicht. Wenn Sie's aber in den Zeben! Durch zablreiche Freundschaftekziele schien de Abaus übergachtet hatte und im Begriff war, eine;das, Versprechen guszugeben, von den Reichtimern leingen. Los zufrjeden und betezerte, daß ex keine haben, nacha is's das Zivverlein.“ Kop.229270, Sethtreiche„Freunzschaftespiele schien der„ Fahrkarte Richtung Stadtlohn—Breden zu tosen, keinen gewissen Prozentsatz abzubekommen. Meist Sehnsucht nach einem anderen Leben habe. Er bat„“ 9i. gewissen Prozentsatz abzubekommen. wurde plötzlich vom Herzschlag getroffen und sank ist es dann so, daß in irgendeiner entfernten Zolltot zu Boden. Istation tatsächlich ein alter Koffer ausgehändigt 1105 Pferde in 3. Millionen RM versichert(wird, der aber nur wertloses Zeug enthält. Die gühiuakanber g. estarhenazücharnuganazin Polizei war bisher gegen diesen blühenden Schwin„Lüdinahausen. Der Pferdeversicherungsverein del machtlos, da sich die Betrüger jeweils rechtzeitig Lüdinabausen hielt in dieser Woche seine ordent=kaug dem Staube machen konnten. liche Generalversammlung ab. Aus dem umfang“ reichen Geschäfts= und Jahresbericht ist erwähnens 28 Jahre als einziger Meusch auf einer Insel wert, daß der Verein 3. Zt. 385 Mitglieder zählt, den Piloten lediglich um ein paar Schachteln Streichhölzer und einige Bücher. Das Villardspiel— der Elesanten Tod Ein dänischer Naturforscher ist der Frage nachgegangen, inwieweit die Begeisterung für das Billardspiel den Elefanten zum Verhängnis geworden ist. Er erklärt nämlich, daß nach seinen Berech„In den Knien hab ich's. Herr Gebeimrat: Münster 62 für die Punktekämpse bestens gerüstet Un„Ka— dann zeigen Sie mal— natitrlich in svorhergesehene Spielerausälle schwächen dann aber die das die Gicht: sie mal— naturlich in; Eif gerade in den ersten Punklespielen. Die Aussichten Natürlich wollte der Patient ein gutes Mittelswege dahin. Dies alt im seichen Maße für Reichshaben gegen die Malesiskrankheit. Speos dahzn. Dies gilt im gleichen Maße, für die Reichz „Ja schauns, darüber denken's mal nach, und sbahner, die zwar erst ein Meisterschaftespiel hinter 10 wenn Sie ein richtiges Mittel wissen, dann sin s haben, dgs sie aber zur überraschung aller Gegner mit mir alle zwag in einem Jahr Millionär.“ seinem Siege beenden konnten. Die Gewinnchancen lir; Der Patient weiß keines, er schüttelt den Kopfigen auf beiden Seiten verteilt. Spielbeginn 10 Uhr auf Der ingsianil 11ch Pierde mit einer Sesamsamme! Auf einer entlegenen Insel des Stillen Ozeans, nungen in den letten bundert Jahren auf der und sebt fragend, saft flebend seinen arztlichenz dem Plat der Reichebahner. von 745000 RM versichert haben. Im Berichts, Fetwa 100 Meilen von dem Kermadec=Archivel ent. Welt ungefähr 2 Millionen elsenbeinerne Billard= Verater an. Zichand Naut #ok, wurden 32 Schadensfälle mit 13.450 RM isernt, mußte kürzlich ein Postflieger, notlanden, kugeln hergestellt wurden. Wenn man annimmt, jahre wurden 32 Schadensfälle mit 13 400;da er sich im Nebel verirrt hatte. Das kleine daß aus einem Paar Elefantenzähnen sieben Paar vergütet. FEiland, welches nur auf guten Karten angegeben Billardkugeln bergestellt werden können, mußten Kind vom Aute übersahren fist, liegt fernab jeglicher Dampferlinie, und man also in bundert Jahren nahezu 300000 brave Bocholt. Auf der Werther Straße in Bocholt shielt sie bis jetzt für gänzlich unbewohnt. Groß Dickhäuter ihr Leben zugunsten des Billardspiels wurde ein dreijähriger Junge von einem Auto an= war daber das Erstaunen des Piloten, als er lassen. Dies ist fürwahr eine tragische Tatsache, „Na, da trinken's halt wenig und halten's Bein! Richard Bogi gegen Oldoin schön warm.“.. 1. Für den 26. Dezember ist im Hanseatenring in HamDer andere bedankt sich und fragt nach ders burg ein Kampfabend der Boxer vorgesehen. Im MitSchuldigkeit... telpunkt dieses Boxabends steht das Zusammentresfsen „Dös kost' nir, mein Lieber, aber's nutzt auch von Richard Vog mit dem stalienischen Halbschwernir.“ gewichtler Alfreedo Oldoini. Ein bewahrtes Mittel gegen Rheuma und 110 Viele Menschen glauben, daß sie für ihre Rheumatismus= und Gicht=Leiden keine gründliche und dauernde Hülfe finden. Das ist aber ein Irrtum. Kein Rheumaleidender, kein Gichtkranker braucht sich heute mehr mit seinen Schmerzen mutlos abzufinden. Ee gibt ein Mittel, das schon vielen Tausenden geholfen hat. Immer wieder wird berschtet, daß bei der Behandlung von Rheumatismus, Gicht und Jochias mit Gichtosint sehr gute Erfolge erzielt wurden, und das nicht nur bei akuten Beschwerden, sondern gerade auch bei langjährigen, chronischen Leiden. So schreibt beispielsweise Herr Franz=Mika, Werkmeister a. D. Friedenshütte O/S. Hermann=Göring=Str. 56, am 13. August 1940:„Teile Ihnen ergebenst mit, daß Ihre GichtosintTabletten mir gute Dienste geleistet haben. Die Geschwulste am linken Fußgelenk habe ich verloren, sowie die Schmerzen und kann auch wieder gut laufen. Ich kann dem Rheumatikter Ihre Gichtosint=Tabletten aus beste empfehlen, was ich auch schon getan habe.“ Ferner schreibt Frau Rosina Frei, Landwirtschaftsehefrau, Memprechtshosen, Kr. KehlBaden, Hauptstr. 19, am 24. Juli 1940:„Ich war längere Zeit von Rheumatismusbeschwerden befallen und war nicht mehr in der Lage, selbständige Arbeiten auszuführen. Ich kann destätigen, daß ich nach 4 Backungen Gichtosint ausgeheilt bin.“ Gichtosint enthält Mineralsalze, wie sie auch in den bekannten Heilquellen zu finden sind, in besonders wirksamer Konzentration und erprobter Dosierung. Hierauf beruht hauptsächlich die vorzügliche Wirkung, welche Gichtosint seit 30 Jahren immer aufs neue bestätigt hal. Hinzu kommt, daß die Behandlung mit Gichtosint keine Berufsstörung oder sonstige Umstände erforderlich macht und daß es absolut unschädlich und preiswert ist. Sie können kostenlos und portofrei eine Prode Gichtosint mit weiteren Aufklärungen und genauer Gebrauchsanweisung erhalten, wenn Sie Ihre Adresse senden an: Max Dulz, Abt. Gichtosint, Berlin Nr. 94. Friedrichstraße 19. Gichtosint ist in allen Apotheken zu haben. kein vor# die und Nach Ang ständ durch Ang Pri in D a der erles Hun Sori # nach von 9 land Seeg Zwe A war notm gege fürch bekas path Ag