D MFA SMkrotilmarchiv der deutschsprachigen Presse e. Nummer 323 er nsatzbereitschaft as ist nicht erolode lse als Ganzes zu st nicht ein gewöhnte, explosiven, 2ecm=Schu. sänger, aber ein gesa. suß geretet werden, I. eration werden getraff. 31 Dr.., zwei Bol. innischen Rat zu hor ist knapp, aber um Geschoß. Außerste sie Spitze des Geschof, mit den Instrumen 1, daß bei der operau durch irgendwelche 6. gt. Vorsichtsmaßnahn. erationssaal. Die Mor herrschen seine Gedanknd Kinder? Darf er Gut, er kann sich schunnaßen. Aber Gesicht. t. Und seine Hände, sliche Brot? Aber war aus den Kamergden. er und Eltern? Ist eine Hilfe, gehen mitt r muß helfen, so wil Und dem Tapferen legt der Kamerad.## ist aus dem Saal. R. m. bei dem Arzt, Ker Alle hat der Oberan inen Menschen mehr, al. ahr aussetzen. Nor dens sind die Stahlschilde an ei einigermaßen schüßzen Und nun sind sie gans nit ihren Gedanken uug ionsmesser bahnt sich ders arbeiten die Hände de. tagen sich auf sie.„Nich Geschoß von hinten an# iziere geraten, und diesen nshandlung, des Arste. Wunde. Es zu stllan ter gemacht werden, nus nifernen— so denkt d. n Wort. Fast unertrig bei llendet. Langsam schier# dem Geschoß vor. Wer das Geschoß um wenseine Spitze der Außen Das erschwert für de## suchenden Finger an dus sam, ganz langsam tafe sverlnen stehen auf des nung der Nerven ist abes ind faßt die Hülse, und hervor, Wie ein siese oum. Wir baben es g. ein, stilles Leuchten sitei# e Operation nicht abn braucht nicht mehr uncn ebensgefahr gemacht der Arzt am Bett de## er ihm, in welcher.# läubig sehen seine Auastreckt er ihm die Rech# glücklich. Mit ihm frea ipfen, auf den Schlach## en deutsche Aerzte### tun, so steht auch be# it bereit, sein Lebene der kämpfenden Trupr eit, doch eines, das nich Dr. Ernst Bayer. ND guten Flime vereignis! er Bavaria-Filmgen Ausmaßen mit orney und e tdarsteller: R. LAtjohann Gerd Röst urfanshen liches Urweld1 an den Fleber. dier Sümpie.. nden Naschinen: in den Ohren nd Knistern ihrer Bl angeründeten st von Sorge um Kind... zicht Fliehenden, den der Heimat ent1 ee, die wegen und wegen ihrer land von mordverlolst und erden sollen. eher Geschichte rangenheit unst einiger goseleiche der Fllmtte Horney. d. Vven Petrs: Film zu einem anvergerlichen llite es verläu. Im anzusehen! UmPrstelte: pertvol!“ Aune der betuer den Resuch der de sur&am; Vorstellung iten: 115 um um Une in ans aus unr ... 142 Unr —„„„„ eigene Vertretungen Sriknrrheher Velrgeoper 10 Rpf. im Einzelverkauf nhaus: van=Delden=Straße 6, Fernsprecher Nr. 450; Ahlen: Adolf=Hitler=Straße 65, Fernsprecher Nr. 444; Bocholt: Nalschutstraße 14. Fernsprecher Nr. 347: Vorten; Kapuztnergasse4. Fernsprecher Nr. 121: Vorghorst: Emedertene: Sraße 6. 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Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Ein Unterseebool unter Führung von Kapitänleutnanl Jepke versenkie 41.400 BRT seindlichen Handelsschiffraumes. Die Lustwasse führle auch in der Nachl zum 25. 11. ersolgreiche Vergellungsangrisse auf London durch. Namentlich im Zentrum der Stadt und auf beiden Themseusern waren hefüge Explosionen und Bründe zu beobachlen. Andere starke Kampffliegerverbände waren, wie bereils gemeldet, in der gleichen Nacht auf kriegswichlige Ziele in Bristol angesetzt. Mehrere Stunden hindurch griffen sie mit Brand= und Sprengbomben schwersten Kalibers Hasen= und Industrieanlagen sowie Versorgungseinrichtungen an. Im ganzen Gebiel sielen zahlreiche Lagerhäuser mit Rohstoffvorrälen und deren Verarbeitungsanlagen den verheerenden Feuersbrünsten zum Opfer. Drei Gasanstallen wurden vernichtel. eine Großmühle durch Feuer zerstört. Der Angriffsraum von Bristol war, wie Augenerkundung am folgenden Tage bestätigle, ein einziger großer Brandherd. Weilere Angrisse richtelen sich in der gleichen Nacht gegen einige andere Städte in den Midlands und in Südengland. Infolge ungünstiger Wetterlage herrschle am 25. Rovember tagsüber nur geringe Kampflätigkeil. Kleine Verbände leichter Kampfflugzeuge beleglen verschiedene kriegswichtige Ziele in Südengland erfolgreich mit schweren Bomben. Britische Häfen und Schiffahrlswege wurden planmäßig weiler verminl. Fernkampfbatlerien des Heeres und der Kriegsmarine nahmen, wie bereits bekannigegeben, am 25. 11. abends einen britischen Geleitzug, der einen Durchbruch nach dem westlichen Kanal versuchte, ohne seindliche Gegenwehr unter wirksames Jeuer. Der Geleitzug wurde zersprengl. In der letzten Nacht warf der Feind in Wesideutschland an einigen Siellen Vomben, die aber nur in einem Dorse geringen Sachschaden anrichtelen. Der Gegner verlor gestern zwei Flugzeuge, von denen eines im Luftkampf, eines durch Flakartillerie abgeschossen wurde. Eigene Verlnste entstanden nicht. Wieder über Bristol Deutsche Vergeltungsangriffe kennen keine Pausen Von unserem.-st.-Berichterstatter Stockholm, 26. November. Die englische öffentlichkeit hat sich von dem Schrecken des letztlen deuischen Großangrifs auf„eine Stadt im Westen Englands“— die Wellössentlichkeit weiß inzwischen, daß es sich um Bristol handelt— noch nicht erholt und schon muß der amliche englische Nachrichtendienst am Dienslagmorgen zugeben, daß auch in der vergangenen Nacht deutsche Bomberformatlonen wieder Bristol„überslogen“ hälden. Zwar wird der Name dieser Stadt auch am Dienstagmorgen weder von Reuter noch vom amtlichen britschen Junkdienst genannt, aber ein Zweisel ist nicht möglich, denn in den Auslassungen dieser beiden Stellen wird von der westenglischen Stadt gesprochen, die bereig in der Nacht zum Monlag bombardiert worden sei. Nach der ganzen Art dieser Nachrichtengebung muß allmählich auch dem englandfreundlichsten Beobachter klar werden, daß diese konzentrischen Angrisse der deutschen Vomber auf das industrielle Herz und das Rüstungszentrum Englands Folgen haben müssen, die in ihren Auswirkungen noch gar nicht abzusehen sind. Wenn London bei seiner auffäligen Zurückhaltung bezüglich der deutschen Angriffe auf wichtige Industriestädte gestern zugeben mußte, dok„Handelsgebäude“ beschädigt und zum Teil in Brand gesetzt worden seien, daß es sich bei dem Angriff um ein„dauerndes Kommen und Gehen in der Lust“ gehandelt habe, und daß man den Eindruck erhalten häte, als handele es sich um einen„Nonstop=Lustangriff“, dann kann man ungefähr ermessen, was sich in Wirklichkeit in dieser mit wichtigsten Rüstungsfabriken gespickten Stadt zugetragen hat. Was an Fabriken, Speicheranlagen, Getreidesilos usw. noch vom ersten Angriff stehengeblieben ist, das dürfte in der vergangenen Nacht getroffen worden sein, so daß auch hier die englische Industrie vor einem Totalverlust steht, ganz abgesehen davon, daß durch die Vernichtung riesiger Getreidevorräte das Versorgungsproblem immer schweriger wird. Vergeblicher Angriff auf deutsche Vorpostenboote Jeindliches Flugzeug abgeschossen Berlin, 26. November. Im Laufe des Vormittags des 26. November wurde in der Nordsee ein deutsches Vorpostenboot von einem englischen Kampfflugzeug vom Typ Lookhead angegriffen. Trotz starken Seeganges gelang es dem Vorpostenboot, das Flugzeug durch gut liegendes Abwehrfeuer zum vorzeitigen Abdrehen zu zwingen. Sämtliche Bomben, die dem Vorpostenboot gelten solten, verfehlten ihr Ziel. Im Laufe des Nachmittags griffen in der Nordsee ferner zwei englische Torpedoflugzeuge zwei deutsche Vorpostenboote an. Unsere Vorpostenboote eröffneten sofort das Feuer und vereitelten die wohlgezielten Feindangriffe durch geschickte Abwehrmanöver. Trotz der durch starken Seegang und schlechte Sichtverhältnisse hervorgerusenen ungünstigen Bedingungen gelang es, eines der angreisenden Flugzeuge abzuschießen. Ein verwundeter Besatzungsangehöriger des abgeschossenen Feindflugzeuges konnte geborgen werden. Unsere Vorpostenboote sind unversehrt. Emigranten=Dampfer gesunken Genf, 26. November. Wie Reuter amtlich aus Jerusalem meldet, ist der 11 885 BRT große Dampfer„Patria“ im östlichen Millelmer gescheitert und nach einer Explosion am Monlagmorgen gesunken. An Bord befanden sich ungefähr 1800 illegale Emigranten. Es soll eine Anzahl von ihnen den Tod gefunden haben. Bei den Rettungsaktionen seien auch in Haifa stationierte britische Soldaten eingesetzt worden. Die„Patria“ ist ein früherer französischer Dampfer, der vor kurzem von einer britischen Gesellschaft erworben wurde. Churchill im Tügendelirium Widerlegung des Phantasieangriffes auf Berliner Bahnhöfe mit noch dummdreisterer Schwindelaktion beantwortet Berlin, 26. November. Die eindeutige Widerlegung des dummdreisten englischen Lügenmärchens von der erfolgreichen Vombardierung Berlins in der Nachl zum Sonntag ist von brillscher Seite mit einem„Gegenschlag“ beantworiet worden, der in seiner ganzen Anlage die persönliche Jnilialive des Erzlügners Churchill verrät. Der berüchtigte Großmeister der Lüge ließ den Londoner Nachrichtendienst Dienslagmorgen in deutscher Sprache— in der englischen Sendung könnie man es wohl kaum wagen— die geradezu ungeheuerliche Schwindelmeldung verbreiten, daß„im Gegensatz zu den deutschen Behauplungen Covenkry, Birmingham, Southampton und Bristol nicht in Trümmern liegen.(1) Wahr sei vielmehr, daß der den brillschen militärischen Objeklen durch deutsche Luflangrisse zugefügte Schaden nicht annähernd demsenigen enlspricht, den das treffsichere Bombardement der britschen Lustwasse dem deutschen Kriegseinsatz zugefügk hal. Während der britische Nachrichtendienst— bezeichnenderweise ausschließlich in seinen englischen Sendungen— die Bevölkerung Großbritanniens mit einem frei erfundenen„Lustangriff“ auf Berliner Bahnanlagen aufzumuntern suchte, wurde in den für das Ausland bestimmten deutschsprachigen Berichten nach Entlarvung dieses Schwindels eine beinahe noch groteskere Lügenaktion eingeleitet. Das englische Volk kennt die Zerstörungen, die durch die pausenlosen deutschen Gegenschlag an der Epirus=Kront Gelandete griechische Abteilungen vernichtet oder gefangen Korfu wiederholt bombardiert Rom, 26. November. Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: An der grlechischen Froni sind seindliche, an der SpirusKüste gelandete Abtellungen leils vernichtet, teils mit ihren Wassen gesangengenommen worden. Unsere Lusiwasse hal in enger Iusammenarbeit mit den Landstreitkräften über dem ganzen Operalionsgebiel zahlreiche Angeisse duschgefühel. Straßenknotenpunkie, Brücken, Kraftwagenkolonnen und selndliche Troppenzusammenziehungen längs des Kalamas=Tales im Arla sowie bei Perali und Erseke sind aus der Höhe. im Tiefsing oder im Sturzlug einem hefligen Vombardemenl unserzogen worden. Die Foris der Insel Korsu sind wiederholl bombardiert und gekroffen worden, wodurch beftige Brände und Explosionen hervorgerusen wurden. Unsere Jäger haben über Durazzo zwei Ilugzeuge vom Blenheim=Typ abgeschossen. Feindliche Flugzeuge haben Leros und Stampalia angegrifsen. Einige Gebäude wurden beschädigt, darunler aur eines von einigem militärischen Interesse. Weder Tole noch Verwundele. Füns der angreisenden Fiugzeuge wurden von der Flak brennend abgeschossen. In Oslafrika wurde ein Angriff molorisierter seindlicher Einheilen in der Jone von Sabderal und im GhirGhir=Tal(Serobalib) von unseren Truppen prompt abgeschlagen. Elnige seindliche Kraftwagen sielen in unsere Hand. Jeindliche Ilugzeuge haben Bomben auf Assab abgeworsen, die einen Toten, vier Verwundete und seichte Schöden zur Joige halten. Der fehlgeschlagene Landeversuch Keiegegebiet Korsa— Gefährliche Position des Generals Papagos Von unserem ständigen Vertreter Dr. v.., Rom, 27. November. Der Plan des griechischen Oberkommandierenden, General Dapagos, einen Stoß gegen die rechte stallenische Flanke an der nerdgriechischen Fronl in dem von den Zialienern eroberten Küstengebief des Spiens I8 führen, ist— wie der ltalienische Wehrmachtbericht erzeichnei— binig gescheitert. Es handeit sich angenheialich um den Küssenstreisen gegenüder der Insel Koriu, deren intensive Bombardierung durch die ltalienischen Lustwaffenverbände nicht zufällig sein wird, sondern im Zusammenhang mit diesem Kampf auf dem griechischen Festland stehl. Alle griechischen Meldungen, die von der Einnahme der südalbanischen Stadt Ginoeastro sprechen, erledigen sich demgemäß von selbst. Die Zurücknahme der italienischen Front bis hinter Koritza in Südostalbanien stellt eine systematische Bewegung auf Positionen dar, die eine bessere Vorbereitung zu einem offensiven Vorgehen gestatten, als es bei dem in dem Gelände durch Gebirgsketten eingeengten ursprünglichen Aufmarschgebiete in der Nähe des Presba=Sees der Fall war. Die englisch=griechische Genugtuung über angebliche stalienische„Niederlagen“ kann nur als eine grentenlose Verkennung der italienischen Lage bezeichnet werden, da die rückläufigen Bewegungen im südostalbanischen Sektor dem italienischen Oberkommando die Möglichkeit geben, die Griechen in eine für sie höchst gefährliche Position zu zwingen. Der lüibereilte griechische Vorstoß in Südostalbanien kann demsentsprechend im Zuge der italsenischen Gegenossensive den Zugang nach Kostarica und Florina und damit nach Griechisch=Mazedonien vermutlich leichter öffnen, als das in den langwierigen Kämpfen im Bistritza=Tal möglich gewesen wäre. In Italien ist man seiner Sache sicher: man weiß, daß sich der Aufmarsch der Heeresgruppe Albanien genau nach den Plänen des Generalstabes vollzieht und daß der Zeitpunkt der mit starken Kräften durchgeführten italienischen Offensive näherrückt. Neuer Schwindel über Turin Rom, 26. November. Im Gegensatz zu der völlig willkürlichen und phantastischen Darstellung des Londoner Rundfunks über den im italienischen Wehrmachtsbericht verzeichneten engtischen Nachtangriff auf Turen wird von zuständiger stalienischer Seite festgestellt, daß in Wirklichkeit über Turin nur drei Bomben und einige Brandbomben abgeworsen wurden, ohne jedoch Schaden anzurichten, wie das durch jeden Augenzeugen in Turin festgestelli werden könne. Vergeltungsangriffe in fast allen Teilen Englands entstanden sind. Es hat durch Verwandte, Bekannte usw. erfahren, wie es in London, Coventry, Birmingham, Southampton und Bristol aussieht, obwohl bis auf Coventry die Namen der in den letzten Tagen zerstörten britischen Städte von der Zensur ängstlich geheimgehalten wurden. Aber dem Ausland glaubt Churchill derartigen hirnverbrannten Unsinn vorsetzen zu können. Er glaubt mit der Dreistigkeit, wie sie nur hartgesottene Verbrecher aufbringen, all das leugnen zu können, was unvoreingenommene neutrale Augenzeugen trotz schärfster Zensur: für Tag berichten, was deutsche Flieger übereinstimmend bekunden, was die Bilder der deutschen Wochenschauen zeigen. Er dementiert damit mit größter Unverfrorenheit auch die amtlichen britischen Berichte, die in ihrer topischen gewundenen Sprache doch immerhin den Umsang der angerichteten Verheerungen erraten lassen. Er widerruft auf einmal das amtliche Eingeständnis, daß Coventry zerhämmert wurde und daß bereits Pläne für den Wiederaufbau dieser Stadt vorlägen. Es gehört wirklich schon eine ungeheure Dreistigkeit dazu, der Welt vorspiegeln zu wollen, daß die vereinzelten überfälle weniger britischer Flugzeuge auf deutsche Wohnviertel, Krankenhäuser und Schulen, die noch dazu stets mit schweren Verlusten für die Angreifer kläglich zusammenbrechen, eine stärkere Wirkung haben sollen als die gewaltigen Großangrifse von Hunderten von deutschen Bombern, die hunderttausende Kilogramm Vomben auf kriegswichtige Ziele in allen bedeutenden englischen Stähten, abwersen. Es muß schon recht schlimm um England bestellt sein, wenn Churchill setzt zu so unüberbietbar dum: men Schwindelmanövern seine Zuflucht nehmen zu müssen glaubt. „Osthäfen nicht mehr benutzbar' Unfreiwillige Eingeständnisse des britischen Gewerkschaftsführers. Newyork, 26. November. Bei einer Rede vor den amerikanischen Fachgewerkschaften entschlüpften dem britischen Gewerkschaftsführer Eitrine allerlei interessante Geständnisse, die wenig zu dem passen, was man über die Wirkung der deutschen Lustangrifse gewöhnlich aus England hört. Die deutsche Vombardierung habe, so erklärt Citrine, auf die englische Produktion außerordentlich lähmend gewirkt, so daß sie wesentlich hinter der planmäßigen Höhe zurückgeblieben sei. Schlecht verträgt es sich auch mit den täglichen Londoner Berichten über„geringe Schäden an Wohnhäusern“, wenn Citrine zugeben muß, daß England fast nur die Westhäfen benutze, da größere Schiffe die Osthäfen nicht mehr anlaufen könnten. Die neueste Bomben auf das Zentrum von Antwerpen. Brüssel, 26. November. In Antwerpen hat wieder die Royal Air Force eine ihrer„Heldentaten“ vollbracht. In den ersten Morgenstunden des 23. November wurde das Zentrum der Stadt von englischen Fliegern überflogen, die, wie gewöhnlich, eine Reihe von Bomben auf nichtmilitärische Ziele abwarfen. Dabe wurde das weltbekannte Rubensdenkmal auf dem Grünen Platz beschädigt. Wenn sonst auch nur Sachschaden entstanden ist, glücklicherweise keine Todesopfer zu beklagen sind, so hat dieses neueste Attentat der RAF doch in der Scheldestadt größte Empörung ausgelöst. Smuts patentierte„Wahrheitsritter“ Eine bezeichnende Agilation. Von unserem schm.-Berichterstatter Madrid, 26. November. Auf Befehl seiner britischen Kriegsherren hat Herr Smuts in Südafrika wieder einmal mit großem Lärm die Reklametrommel für den englischen Krieg geführt. Seine Propagandaorganisation, die sogenannten„Wahrheitsriter“, deren Protektor Herr Smuts selbst ist, sührte zu diesem Zweck vor kurzem in Johannesburg einen „Werbefilm nordwärts“ auf. Dieser Film soll der südafrikanischen Bevölkerung, vor allem dem burischen Teil, vor Augen führen, wie eine Afrikanerfamilie durch die „Aufklärung“ über angeblich begangene deutsche Greueltaten zu der Ueberzeugung kommt, daß die Grenze der Union nicht am Dimpopo, sondern weiter nördlich liegt. Als ein weiteres originelles Mittel zur Anfeuerung der Kriegsbegeisterung soll jeder Soldat von dem„Wahrheitsdienst“ zwei Gratisneujahrskarten mit einer Botschaft Smuts zur Versendung an Verwandte und Freunde erhalten. „Genügend Festessen gegeben“ Besuch der englischen Mission in Brasilien wirtschaftlich ergebnislos. Rio de Janeiro, 26. November. 'e Presse Rios zeigt wenig Interesse für den Besuch der sogenannten englischen Einkaufskommission in Sao Paolo. Der Direktor des Pressekonzerns Diarios Associados spricht von der wirtschaftlichen Ergebnislosigkeit des Besuches der Mission. Die Engländer hätten keinerlei konkrete Vorschläge für Baumwollankäufe gemacht. Der Artikel schließt:„Wir haben den erlauchten Mitgliedern der englischen Mission genügend Festessen gegeben, um jetzt auch daran denken zu können. Pausen einzulegen und sie aufzufordern, auch über Geschäfte zu sprechen.“ Nummer 125 Im eigenen Lügennetz verstrickt WX. Je schwerer die Schläge sind, die die englische Insel treffen um so verzweifelter und wahnwitziger inrd die Versuche der britischen Machthaber, durch die Wasfe der Lüge die sehlenden Offensivmittel zu ersetzen. Nach dem unglaublichen Don=Quichote=Streit des erfundenen. Lustangrifs auf Berlin startet der Londoner Runsfunk eine neue Lügenkampagne, die das Märchen von der Vernichtung der Berliner Verkehrszentren an phantasievollem Unsing noch übertrifft. So wird behauptet, daß die Schäden, die die deutsche Lustwaffe Großbritaniaien: zugefügt habe, bei weitem nicht densenigen entsprächen, die die Bombardements der brütschen Lustwaffe dem: deutschen Kriegseinsatz zugefügt habe. Alles, was die Weltpresse seit Togen über die vernichtenden deutchen Großangriffe auf Coventry, Birmingham, Southampion und Bristol berichtet, ist nach Darstellung des Londaner Rundfunks unwahr, denn diese Städte liegen nicht in Trümmer; es ist nicht wahr, daß Coventry immer,nochbrennt, es ist auch nicht wahr, daß die Londoner Dockanlagen zu 70 bis 80 Prozent unbrauchbar sind, und. es ist nicht wahr, daß ungezählte Schiffe; auf dem Meeresgrund vor der Themsemündung liegen. Es gibt wohl nichts, was die verzweifelte„Lags, Englands besser kennzeichnen könnte als diese Ftacht in den Wahnsinn. Nach dem wochenlangen Bomherdes ment Londons, nach dem furchtbaren Angriß,ponzhunderten deuscher Flugzegge auf die großerz Rdisgie, zentren der englischen, Insel. sollen die Schgurn gort geringer sein als im deutschen Raum, der im gmmon betrachtet nur gelegentlich britischen Versuchen, die deutsche Zivilbevölkerung zu terrorisieren, ausgesetzt ist. Ein einziges Beispiel mag den grotesken Unsinn dieser britischen Behauptung verdeutlichen. In der gleichen Nacht, als deutsche Flugzeuge über 500000 Kilogramm Bomben auf das britsche Industriezentrum Birmingham niedergehen ließen, unternahm die englische Lustwasse nach den Behauptungen des britischen Luftfahrtministers einen„groß angelegten Angriff“ auf das Hafengebiet von Duisburg=Ruhrort. Tatsächlich haben in dieser Nacht insgesamt 32 britische Flugzeuge deutsches Reichsgebiet überflogen und einige von ihnen die Stadt Du'sburg erreicht. Einige schlechtgezielle Bomben beschädigten zwei Ruderboote und ein Haus in der Nähe des Hasens. Das ist in Wirklichkeit das Verhältnis. Während täglich von der deutschen Lustwaffe auf englischem Boden furchtbare Vernichtungsschläge geführt werden und Hunderttausende von Kilogramm Bomben auf England niedergehen, sieht die britsche Wirkung im Verhältnis dazu geradezu erbärmlich aus und ein Vergleich zwischen dem deutschen und britischen Verhältnis ist nicht im entferntesten möglich. Wenn es heute die englische Propaganda nicht wahrhaben will, daß die konzentrierten Blitzangriffe der deutschen Lustwaffe auf die großen Industriezentren Coventry, Birmingham, Southampton und Bristol eine furchtbare Wirkung gehabt haben, wenn sie jetzt ableugnen will, daß diese Industriegebiete in rauchende Ruinenfelder verwandelt wurden, dann straft sie vor allem jene amerikanischen und schwedischen Augenzeugen Lügen, die trotz der britiFortsetzung auf der 2. Seile Abtretung weiterer Stützpunkte W" D a M7 31 W p Ein neuer Vorschlag der verkaufen! „Daily Mail“— USA-Presse: Bermudas-mselg — Kredite gegen Territorialbesitz Von unserem ständigen Vertreter hw Stockholm, 27. November. Lord Lothlaus SOS-Ruf an Amerika, der am Dienstag eifriger denn je in London und Washingkon erörtert wird, dürfte vermutlich noch einen ganz anderen Hintergrund haben, als die bloße Erschöpfung der englischen Balulavorräle zum Ankauf von Kriegsmaterial, eine Frage, die noch nicht unmittelbar akut ist und kaum Anlaß zu so sensationellem Vorgehen geboten hälte. „Daily Herald“ tut freilich so, als ob Lothian seine Aeußerungen improvisiert habe und„Daily Mail“ jammert um Frankreichs Goldreserven in Amerika, die viel größer seien, und gemeinsam den Allierten zur Verfügung stehen sollten. Das Blatt schlägt indessen weiter vor. England solle doch den Vereinigten Staaten gegen Kredite neue Flotten= und Luftstüßpunkte auf englischem Gebiet einräumen. Schwedische Meldungen zu diesem Thema decken interessante Zusammenhänge auf. Ein Londoner Telegramm von„Dagens Nyheter“ verzeichnet englische Erwartungen für eine Mitteilung von vitaler Bedeutung zur Einleitung der neuen Phase amerikanischer Hilfe. Lothians Aeußerung sei vor allem dazu bestimmt gewesen, der öffentlichen Meinung in Amerika #schrittweise Verständnis für die englischen Bedürfnisse“ beizubringen. Im englischen Kabinett seien, so heißt es weiter, die Meinungen über den Grad und die Art und Weise der amerikanischen Reuter deckt britische Tügen auf Das Märchen von Tarent— Churchill erneut bloßgestellt 9 Von unserem ständigen Vertreter Dr. v. L. Rom, 27. November. Nach 14tägigen Reinschierungsarbeiten haben die englischen Luftaufnahmen von der Vombardierung der stalienischen Flottensiation Tarent die britsche Dunkelkammer verlassen. Diese 14 Tage haben hingereicht, den netorischen Oberlügner Chucchlll durch die englische Reulerageniur selbst demensseren zu lassen. Während nämlich Churchill in seiner Unierhausrede erklärte, daß der Verlust zahlrel. cher Schlachischisse der stalienischen Hochseeflotte durch britische Bombenwirkung im Hasen von Tarent die seestrategische Lage im Mitelmer völlig veränders habe, muß sich nun Reuter zögernd zu dem Geständnis be. guemen, daß es sich nach den englischen Zielwirkungsbildern augenscheinlich nur um drei Einheiten handell. Ein zur Cavour=Klasse gehöriges Kriegsschiff sei schwer beschädtgt und bis zu seiner Wiederindienststellung werde längere Zeit vergehen, die beiden anderen Einheiten hätten nur leichten Schaden erlitten. Damit werden die Klarstellungen des Duce in seiner Rede vom 16. November über die Schäden der stalienischen Flotenstation Tarent vollauf bestätist. Das„Giornale'Stalia“ meldet dazu, daß die beiden letzten Einheiten innerhalb von drei bis vier Wochen wieder vollständig hergestellt seien, so daß sie ihren Dienst schon vermutlich gegen den 10. Dezember wieder aufnehmen können. Augenscheinlich sei die Beute selbst für Neuter zu mager, als daß ein Sieg a la Churchill daraus konstruiert werden könnte. Von einer Anderung der seestrategischen Lage im Mittelmeer zu sprechen, meint Gayda weiter, heiße über eine Dreistigkeit im Lügen zu verfügen, wie sie nur dem engli. schen Regierungschef eigen ist. Bemerkenswert ist m diesem Zusammenhang folgende Feststellung des italienischen Regierungsorgans: Wenn auch die britische Mittelmerflotte zahlreiche Verstärkungen, zumal nach dem Waffenstilstand Frankreichs, erhielt, so sei auch die stalenische Flotte durch neue Indienststellungen gleichfalls verstärkt worden, während die englische Flotte aber durch die See= und Luststreitkräfte der Achsenmächte Ausfälle zu verzeichnen hätte. Das italienische Regierungsorgan schließt dieses Kaeitel. der englischen Märchen um Tarent mit der Empsehlung an Churchill, das nächste Mal vorsichtiger zuligen. Hilfe vorläufig noch geteilt. Der Finanzminister halte Amerikas jetzige Politik für die beste, da andere Formen der Unterstützung finanzielle und wirtschaftliche Schwierigkeiten herbeiführen könnten, die zu vermeiden im.Interesse beider Pariner liege.. 4 Amerikanische Stimmen greisen bereits den Gedanken neuer Stützpunktabtretungen eifrig auf.„World Telegram“ sagt zu der Frage der weitgten Englandhilfe:„Die Zeit scheint uns reif für England, eithige seiner Besitzungen zu verkaufen. Es wäre praktisch für uns, schon setzt einen Teil der englischen Kolonien im Karibischen Meer und auf den Vermudas zu kaufen. Ein solcher Verkauf könnte England wertvolle Kredite verschaffen.“ Auch eine Newyorker Meldung des Skandinavischen Telegrammbürgs besagt, daß die Gerüchte über englische Gebietsabtretungen an Amerika zum Austausch gegen Kriegsmaterial im Wachsen seien.„Newvork Herold Tribune“ meldet aus London, daß die englische Regierung mit dem Plan umgehe. Die westindischen Inseln im Austausch gegen Waffenlieferungen anzubieten, sobald die englischen Guthaben erschöpft seien. Die Zeitung wendet sich allerdings gegen ein derartiges Geschäft, das ein neues Kriegsstuldehproblem schaffen würde. Ernüchterung in Wirtschastskreisen der USR Eine Jolge der deutschen Luflangriffe Von unserem schf-Berichterstatter Rom, 26. November. Nach dem in neutralen Kreisen Roms vorherrschenden Eindruck hat die in den Vereinigten Staaten bereits während des Wahlkampfes da und dort zu beobachtende realistische Einstellung und Beurteilung der englischen Lage in der letzten Wochen entschieden weiter zugenommen. Diese Entwicklung sei unter dem Eindruck der neuen Taktik der deutschen Lustoffensive gegen England mit der fast jeden zweiten Tag ein lebenswichtiges Zentrum des englischen Wirtschaftslebens vollständig lahmgelegt wurde, noch allgemeiner geworden. Die Informationen, wonach man auch in Washingtoner Regierungskreisen die Lage Englands sehr viel ruhiger und ohne Rücksicht auf Sympathie oder Antipathie zu betrachten beginne, werden in hiesigen neutralen Kreisen beststigt, wo man daher auch der Ansicht ist, daß die Erklärungen des englischen Botschafters Lord Lothian sich nur im Sinne einer empfindlichen Ernüchterung der amerikanischen ösfentlichen Meinung und vor allem der amerikanischen Geschäftswelt auswirken. Die Tatsache, daß Senator Johnson noch vor der Rückehr des englischen Botschafters jede Veränderung des seinen Namen tragenden Neutralitätsgesetzes aufs schärfste abgelehnt hat, ist nach Informationen aus Newyoik darauf zurück zuführen, daß er im Einvernehmen mit weitesten Kreisen des amerikanischen Handels der erwarteten neuen englischen Propaganda im voraus einen kräftigen Riegel vorstoßen wolle. # E * 8 0 0 A 2 * 1 4 2) MFA Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse.V. 27. November 1940 Westfälische Tageszeitung Nummer 326 „England so gut wie geschlagen“ Vernichtende Abfuhr Churchills durch USA-Botschafter Kennedy Newperk, 26. Nov. Deu phankastischen Lügenmärchen über die angeblichen vernichtenden Gegenschläge Euglands und den Optimismus, den Churchill zur Schau zu tragen versucht, gibt der Londoner Botschafter der Vereinigten Staalen, Keunedy, jetzt eine vernichtende Abfuhr. Wie Newyork Dally Mirrer mitteilte, erklärte Kennedy den Leitern der USA-Jilmindustrie, das britische Reich stehe unüberwindlichen Schwierigkeiten gegenüber. Amerika solle erkennen, daß Eng and so gut wie geschlagen sel. Die USAsabaseie iühr aut baron B. 8 Die u59„ZUmindustrie iie gul baran, die herstellung von Hetzsiimen gegen die auforltären Staaten einzustenen. Daß diese offene Mitteilung aus derufenem Munde unter den Newyorker Filmjuden, die mit den Londoner Kriegsverbrechern auf Gedeih und Verderb verbunden sind,„eine Sensation“ ausgelöst hat, kann nicht überraschen. Southampton ein zweites Coventry Stockholm, 26. November. Ueber die massierten Angriffe deutscher Bombengeschwader auf wichtige Rüstungs= und Industriezentren Englands und ihre vernichtenden Auswirkungen laufen immer wieder ausführliche Nachrichten ein. So veröffentlicht eine schwedische Zeitung eine umfassende Schilderung der beispiellosen Verwustungen, die durch die Vergeltungsangriffe in Coventry entstanden sind „Coventry ist ein schlimmeres Insernum als es sich je Dante ausmalen konnte!“— In diese Worte fsaßt der Londoner Berichterstatter des Blattes seine Eindrücke zusammen. Er erklärt weiter, er sei durch zehn Wochen Luftkrieg über London abgehärtet; was er aber in Coventry gesehen hade, übertreffe alles. Die amerikanische Nachrichtenagentur Associated Preß meldet ergänzend zu dem schweren Angriff auf South= ampton, daß„kaum ein Stadtteil unbeschädigt“ sei. Preisschraube ohne Ende Anzeichen für neue große Preissteigerung Von unserem.-st.-Berichterstatter. Steckholm, 25. November. Nach einem Wochenbericht des Londoner Berichterstatters von„Astonbladel“ sind jetzl in England Anzeichen für eine zu erwartende größere Preissteigerung zu bemerken. Die veröffentlichten Zahlen der letzten Wochen bezüglich der Tonnageverfügbarkeit seien wenig zufriedensteklend. Die Frachten nach England seien vom Schifffahrtsministerium um 15 Prozent erhöht worden. Gleichzeitig seien die Eisenbahntarife erhöht worden. Von dieser Frachterhöhung werden in erster Linie Kohle, Stahl, Papier, Zement und anderes Rohmaterial betroffen, was einen wichtigen Teil der Kriegswirtschaft beeinträchtige. Diese Anzeichen seien besonders beunruhigend und es sei Tatsache, daß viele private Unternehmungen mit einem ständigen Verlust auf Grund des verminderten Kundenkreises und den Folgen der Bombardierung gearbeitet hätten. Man brauche sich deshalb nicht zu wundern, wenn mit Ende dieses Jahres eine allgemeine Preissteigerung eintrete. Weiter ist man sehr erbost über die Londoner Großkaufleute, die aus dem wachsenden Mangel an Lebensmitteln bisher stets ein gutes Geschäft gemacht haben. Seit Wochen konnte man zum Beispiel in London Zwiebeln und Zitronen nur zu tollsten Wucherpreisen erstehen. Ein Pfund Zwiebeln kostete rund eine Mark, für Zitronen mußte man 50 bis 80 Pfennige bezahlen. Schließlich mußte die Regierung eingreifen und Zwangspreise einführen. Aber von dem Tage ab gab es weder Zwiebeln noch Zitronen in den Läden der Stadt zu kaufen. Eine bezeichnende Warnung „Richt zu sehr auf andere verlassen“— Pessimismus über Englands Luftabwehr Von unserem lg-Berichterstatter Bichy, 26. November. Der Sachverständige für Luftfahrtfragen und Mitarbeiter der englischen Zeitung„Observer", Oliver Stewart, hat in diesem Blatt einen Artikel veröffentlicht, der durch seinen großen Pessimismus auffällt. Stewart erklärte darin, daß die englische Luftabwehr viel wirksamer sein müsse. Die Luftabwehr, sei es durch Flak, sei es durch Jäger, sei vor allem zur Nachtzeit ungenügend. Interessant ist, daß Stewart dann davor warnt, bei der Produktion von Flugzeugen und Flugzeuginstrumenteen sich zu shr auf andere zu verlassen. Er sprach z. B. davon, daß hinsichtlich der Frage der Flugzeugsendungen aus den USA„eine gewisse Konfusion“ geherrscht habe und er dementiert, daß die USA jenen schweren Bombentyp den Engländern liefern, den man gemeinhin„Fliegende Festung" nennt. Stewart rät schließlich dem britischen Luftfahrtministerium, sich nicht so sehr auf die englische Technik zu verlassen.* von London ausörücklich gebilligt Stockholm, 26. November. Die großen finanziellen Schwierigkeiten Englands enthüllt auch ein Bericht von Stockholms Tidningen. Nach Ansicht des Londoner Korrespondenten dieses schwedischen Blattes seien die Ausführungen Lord Lothians in Newyork keineswegs eine Indiskretion. Der Berichterstatter ist vielmehr der Ansicht, daß sie von der Londoner Regierung ausdrücklich gebilligt seien. Be. der Schrumpfung seiner Goldvorräte versuche England statt des Barkaufs zu einer neuen Regelung mit den Vereinigten Staaten zu kommen, zumal die„schreiende Notlage" die Lieferung von Munition, Torpedojägern und nicht zuletzt von Frachtdampfern dringend erforderlich mache. Englands„Junkelste Gedanken“ Schwere Sorgen über die Zukunft des Seekrieges als Wirkung der deutschen Gegenblockade Madrid, 26. Novemder. Den Sorgen Englands über die Abschnürung des Inselreiches durch die deutsche Gegendlockade, die selbst Churchill schüchtern eingestand, gibt der Londoner Beeichterstatter des„ABC“ offen Ausdruck. Großbritannien mache sich, so heißt es in dem Madrider Blatt, die dunkelsten Gedanken über die Zukunft des Krieges zur See. Wenn es England nicht gelinge, Not und Entbehrung von der Insel fernzuhalten, so reiße damit eine geschichtliche Ueberlieferung ab. Um der Not Herr zu werden, gingen SOS=Rufe nach Schiffen in die Welt. Verzweifelt verlange man nach Wissenschaftlern, die ein Wunder für Englands Rettung erfinden möchten. Danktelegramm Autonescus Weitere Telegramme König Michaels und Dr. Tisos Berlin, 26. November. Der rumänische Staatsführer General Antoneseu hat an den Führer folgendes Telegramm gerichtet: „Beim Verlassen des großdeutschen Staatsgebietes drängt es mich, Eurer Exzellenz nochmals meinen tiefgefühlten Dank für die unvergeßliche Gastfreundschaft, die mir und meinen Begleitern erwiesen wurde und für die verständnisvollen und freundschaftlichen Gefühle Eurer Exzellenz gegenüber meinem Lande auszusprechen. Gleichzeitig ist es mir ein aufrichtiges Herzensbedürfnis, Eurer Exzellenz meine große Genugtuung über den geschichtlichen Akt auszudrücken, welcher neue und unzerstörbare Bindungen zwischen dem nationalsozialistischen Deutschland und dem legionären Rumänien geschaffen hat. Mit mir hat das rumänische Volk heute wie auch schon immer das von Eurer Exzellenz geschaffene unvergängliche Werk bewundert. Es richtet an den genialen Führer des deutschen Volkes die innigsten Wünsche für das Gebeihen und den Wassensieg des Großdeutschen Reiches und für das persönliche Wohlergehen Eurer Exzellenz. General Jon Antoneseu, Führer des rumänischen Staates und Ministerpräsident.“ Auf das Telegramm, das der Führer anläßlich des Beitritts Rumäniens zum Dreimächtepakt an König Michael von Rumänien richtete, antwortete der rumänische König mit einem in herzlichen Worten gehaltenen Danktelegramm, in dem er der Ueberzeugung Ausdruck gibt, daß sein Land einer glücklichen Zukunft entgegensehe. Das Glückwunschtelegramm des Führers an den slowakischen Staatspräsidenten Dr Tiso aus Anlaß des Beitritts der Slowakei zum Dreimächtepakt, beantwortete Dr. Tiso mit einem Telegramm, in dem er seinen Dank darüber ausdrückt, daß das slowakische Volk an der Seite seines großen Verbündeten an der Neuordnung des politischen Lebens der Völker auf gerechten Grundlagen beitragen könne. Ferner haben General Antoneseu und Außenminister Prinz Sturdza an den Reichsminister des Auswärtigen von Rivbentrop Telegramme gerichtet, die dem herzlichen Dank der beiden rumänischen Staatsmänner für die Berliner Tage Ausdruck geben. Kriegsberichter bei Dr. Goebbele Dank und Auerkennung für ihre kämpferischen Leistungen Berlin, 26. November. Reichsminister Dr. Goebbels empfing Montagabend eine Reihe von Kriegsberichtern der verschiedenen Wehrmachtteile, die sich um die Kriegoberichterstattung besondere Verdienste erworden haben. In kämpferischem Einsatz haben sie vor dem Feinde Material für ihre Kriegsberichte, insbesondere mit der Kamera für die Deutsche Wochenschau gesammelt. Die PK=Männer, die sast ausnahmslos mit dem Eisernen Kreuz I. Klasse ausgezeichnet waren, berichteten Dr. Goebbels von ihren Kampferlebnissen während des Polen= und Norwegen=Feldzuges, während der Feldzüge in Holland, Belgien und Frankreich, sowie bei ihren Einsätzen auf Englandflügen. Reichsminister Dr. Goebbels sprach ihnen für ihre kämpferischen Leistungen seinen Dank und seine Anerkennung aus. Ausrichtung für kommende Arbeit Dr. Goebbels vor den Peichs- und Sloßztrupprednern ven Keichs= and der Partei Berlin, 26. November. Am Dienslag versammelten sich die Reichs- und Stoßtruppredner der Parlei im Reichspropagandaministerium zu einer Arbeitslagung, bei der eine Reihe von Reseraten über wichtige Tagesfragen gehalten wurde. Besonderes Interesse fand ein Vortrag des Leiters der Abteilung Wehrmachtpropaganda im Oberkommando der Wehrmacht, Oberst von Wedel, über die militärische Lage. Staatssekretär Backe berichtete über Fragen der deutschen Ernährungspolitik, während Major Schumann vom Reichsluftfahrtministerium Deutschlands luftstrategische Lage im Krieg gegen England umriß. Im Mittelpunkt der Tagung stand eine Rede von Reichsminister Dr. Goebbels. Der Minister gab auch diesmal den Reichs= und Stoßtrupprednern einen umfassenden Überblick über die politische Lage. Neue Tageseinteilung in Spanien Völlige Umgestaltung des Lebens— Einschneidendes Gesetz erlassen Von unserem ständigen Vertreter hd Madrid, 27. November. Die spanische Regierung hal ein Gesetz erlassen, durch das die Arbeits- und Tageseinteilung der Bevölkerung von Grund auf reformiert werden soll. Bisher lebte man in Madrid, so sagt„DA“, nach einem willkürlichen Stundenplan in Abweichung mit ganz Europa und im Gegensatz zu der natürlichen Verteilung von Tag und Nacht. Man frühstückte zur Zeit des Mittagessens, aß zur Vesperstunde, vesperte, wenn man sich in Europa zum Abendessen setzte, speiste zu Abend, wenn der normale Mensch schlafen ging, und schlief erst, wenn dieser aufstand. Diese absurden Gewohnheiten brachten eine große Zahl von Widerwärtigkeiten im Ablauf des täglichen Handels und Wandels mit sich und wirkten sich schädlich auf Arbeit und Arbeitszeit aus. Die Regierung will jetzt diesem schwierigen Problem zu Leibe gehen, indem sie anordnet, daß öffentliche Büros mittags um.30 Uhr und abends 8 Uhr zu schließen haben. Theater und Kinos, deren letzte am meisten besuchte Vorstellungen nachts um 10.30 Uhr begannen, müssen um 12 Uhr zumachen, die Kaffees und Bars um 1 Uhr nach Mitternacht, die Hotels und Speisegaststätten haben ebenfalls ihre Einteilung wesentlich zu ändern. Von jetzt ab muß das Mittagessen spätestens um ½2 Uhr serviert werden, und nach ½3 Uhr wird kein Wieder Anmal=Papleldomten Auslandspresse berichtet über die Unversehrtheit der angeblich von der RAF zertrümmerten Berliner Bahnhöfe Berlin, 26. November. Die vom Reichspressechef Dr. Dietrich in Gemeinschaft mit Generalleutnant Bodenschatz veranstaltete Führung der Luftfahrtattachés der in Berlin akkreditierten Mächte sowie der in= und ausländischen Presse zu den nach amtlichen englischen Meldungen„schwer bombardierten“ Bahnhöfen und Bahnanlagen in Berlin hat bei den Teilnehmern einen starken Eindruck hinterlassen, wie das Echo der ausländischen Presse zeigt. Die nachfolgenden Auslandsstimmen erhärten durchweg die von deutscher Seite immer und immer wieder getroffene Feststellung, daß die britischen Erfolgsberichte über die Taten der RAF glatte Lügen sind, Fieberphantasien, geboren aus reiner Angst und Verzweiflung. In den Schilderungen, sowohl von United Preß wie Associated Preß, wird festgestellt, daß man auf der unter Leitung von Reichspressechef Dr. Dietrich und Generalleutnant Bodenschatz vorgenommenen Besichtigung an keinem der in Frage kommenden Bahnhöfe irgend welche Bombenschäden gesehen habe. Ueberall sei die Arbeit voll im Gange gewesen. Den Militärattachés und Pressevertretern sei— so wird in den Berichten weiter betont,— außerdem der persönliche Besuch sie besonders interessierender Bahnhofsanlagen freigestellt worden. Die Berichte der beiden großen amerikanischen Agenturen wurden teilweise noch in den Spätausgaben der Tagespresse vom Montag, teilweise in der Dienstagmorgenpresse abgedruckt. Die gesamte schwedische Presse bringt ebenfalls zum Teil wirkungsvoll auf der ersten Textseite, Berichte ihrer Berliner Vertreter.„Aftonbladet" wählt als Ueberschrift seines Berichtes die Worte:„Die Bahnhöfe Berlins nicht bombardiert!"„Svenska Dagbladet“ schreibt:„In der Sonntagnacht sielen keine englischen Bomben auf Berlin— ausländische Luftfahrtattachés und Pressevertreter stellten diese Tatsache auf einer Rundfahrt durch die Reichshauptstadt fest.“„Stockholms Tidningen“ meldet in seinem Bericht, daß die betreffenden von englischer Seite erwähnten Berliner Bahnhöfe normal funktionierten.„Dagens Nyheter“ betitelt die Berliner Eigenmeldung mit den Worten:„In Berlin konnten keine Schäden entdeckt werden.“ Uebereinstimmend wird in den spanischen Berichten festgestellt, daß die letzten Bomben der Reuteragentur „wieder einmal Papierbomben“ gewesen seien. Auch in den Lissaboner Blättern wird allgemein festgestellt, daß keinerlei Schäden beobachtet werden konnten. Bezeichnend ist der Bericht des Berliner Korrespondenten von„Nationaltidende“, der am Schluß seines Berichtes über die Rundfahrt, deren Teilnehmer er einzeln aufführt, sagt, daß diese Expedition die englische Behauptung über den Luftangriff auf Berlin ad absurdum geführt habe. neuer Gast mehr bedient. Der Beginn der Abendmahlzeit ist auf 8 Uhr festgesetzt. Die öffentlichen Volksbelustigungen schließen um 1 Uhr nachts. Von Mitternacht bis 7 Uhr früh muß in der Stadt Ruhe herrschen; das betrifft besonders Lautsprecher, die im Sommer bei offenem Fenster bis in die frühen Morgenstunden brüllten. Das Gesetz greift mit eiserner Härte an die Wurzeln des spanischen täglichen Lebens und bedeutet eine gesellschaftliche und sozialpolitische Revolution. Hollands Bauern richten sich aus Von unserem oe-Berichterstatter Amsterdam, 26. November. Auf einer in Leuwarden abgehaltenen Versammlung friesischer Bauern sprach der ehemalige Landwirtschaftsminister, Dr. Posthuma, der als Mittler bei der Fusion des Verbandes„Landbouw en Maatschapij“ mit der Bauernfront der NRSB eine Rolle spielt. Er führte dabei u. a. aus, der Name der neuen landwirtschaftlichen holländischen Organisation laute„Niederländische agrarische Front". Alle Mitglieder hätten gleiche Rechte, gleichgültig, ob sie der NSB angehörten oder nicht. Die aus 7000 Mitgliedern bestehenden agrarischen Jugendclubs würden den Kern der neu zu schaffenden agrarischen Jugendorganisation bilden. In der gleichen Versammlung verwies noch der stellvertretende Leiter der neuen Organisation darauf, daß der einzige Weg, der von der holländischen Wirtschaft begangen werden könne, der nationalsozialistische sei. Tage starken Erlebens Die norwegischen Jugendführer von ihrer Deutschlandfahrt begeistert Oslo, 26. November. Die norwegischen Jugendführer, die von ihrer Deutschlandreise zurückgekehrt sind, äußerten sich gegenüber der hiesigen Presse voller Begeisterung über ihre Eindrücke im Reich. Überall, wohin sie gekommen seien, habe man sie mit Achtung und Gastfreundschaft aufgenommen. Der Höhepunkt ihrer Reise sei der Empfang durch den Führer gewesen, der ihre Herzen restlos gewonnen habe. Die Hitlerjugend sei zur Zusammenarbeit mit der norwegischen Jugend bereit. Mit dem stolzen Bewußtsein, daß man im stammesverwandten Deutschland dem norwegischen Volk Verständnis entgegenbringe, seien sie von dieser fruchtbaren Reise zurückgekehrt. der Amstände“ Die Schweiz zahlt keine Beiträge mehr an die Liga Vor unserem rs-Berichterstatter Bern, 26. November. In dem Voranschlag der Eidgenossenschaft für 1941, der soeben die parlamentarischen Kommissionen passiert hat, ist kein Beitrag für die Genfer Liga mehr eingesetzt. „Angesichts der Umstände schien dies nicht am Platze", wird in einer Anmerkung zum Budget nur festgestellt. Im laufenden Jahr hatte die Schweiz noch 446000 Franken für die Genfer Liga selbst, 4000 Franken für die Völkerbundsorganisation und 5200 Franken für den Haager Gerichtshof bezahlt. Im eigenen Lügennetzverstrickt Fortsetzung von der 1. Seite schen Zensur eindrucksvolle Berichte von der Wirkung der deutschen Schläge liefern konnten. Nachdem man eine ganze Woche lang die schwedi. schen Korrespondenten von Coventry ferngehalten hatte berichten diese übereinstimmend nach ihrem ersten Be, such in der heimgesuchten Stadt, daß die Tatsachen die sie erleben konnten, alle ihre Erwartungen über. trofsen haben.„Coventry ist ein schlimmeres Inserna als es Dante je auszumalen vermochte“, schreibt Londoner Berichterstatter eines schwedischen Blattes Und der Korrespondent von„Nya Dagligt Allehandaberichtet, daß der Andlick von Coventry ihm einen Schock gegeben habe. Ruinen nach Ruinen habe er in der Stadt gesehen und Tausende von Arbeitslosen ge, funden, die kein Heim mehr hatten. Aus den Ruinen stiegen nach der Aussage des Korrespondenten noch eine Woche nach dem deutschen Großangriff Rauchschwaden auf und überall sei noch der Brandgeruch verbreite gewesen. Es ist möglich, daß die Brände in Coventry nug. mehr erloschen sind, aber dann nur deshalb, weil diese Stadt inzwischen ausgebrannt ist. Es ist möglich, daß in Birmingham, Southampton und Bristol einzelnStraßenzüge und Häuser von dem Bombardement verschont geblieben sind. Auch Warschau ist nicht hundertprozentig zerstört worden und trotzdem ist Warschau eine vernichtete Stadt! Selbst englische Zeitungen haben bereits über Aufbaupläne von Coventry berichtet. Man fragt sich, warum denn aufgebaut werden soll, wenn nichts zerstört worden ist? Warum gibt es in dieser Stadt Tausende von Arbeitslosen, wenn die Industrieproduktion, wie es in einer anderen englischen Lüge heißt,„kaum nennenswert unterbrochen“ wurde? Der englische Rundfunk dementiert, daß 70 bis 80 Prozent der Londoner Docks unbrauchbar sind. Mit derartigen Zahlen ist von deutscher Seite noch niemals operiert worden. Vielleicht sind es nur 69 Prozent— aber dann ist der Londoner Hafen trotzdem aus der Reihe der Welthäfen ausgeschieden. Es ist möglich, daß nicht ungezählte Schiffe auf dem Meeresgrund vor der Themsemündung liegen— denn die Engländer mögen sie inzwischen gezählt haben. Mit derartigen Dementis kann man schließlich alles ableugnen, aber nicht Tatsachen aus der Welt schaffen, und diese Tatsachen sind, daß die englische Rüstungsindustrie in furchtbaren Vernichtungsangriffen tod. wund geschlagen ist und daß die wichtigsten Industriezentren Englands in Trümmer= und Ruinenfelder verwandelt wurden. Diese Tatsache kann man dem englischen Volk selbst nicht mehr verheimlichen, aber in verzweifelten Anstrengungen sucht die Churchillsche Lügenpropaganda die Welt irrezuführen, um noch einen Rest des britischen Prestiges zu retten. In der furchbaren Angst, daß die Wahrheit allgemein offenbar wird, verstricken sich die Urheber dieses Krieges, die das Schicksal Karthagos auf ihr Land herabbeschworen haben, selbst in ihr eigenes Lügengewebe. In Kürze Der slowakische Ministerpräsident und Außenminister Prosessor Dr. Tuka ist mit seiner Begleitung Dienstagmittag wieder in der slowakischen Hauptstadt eingetrofsen. Die Bevölkerung, die den Preßburger Brückenkopf in dichten Massen säumte, bereilete dem Ministerpräsidenten einen würdigen Empfang. * Am 26. November 1940 ist Dr. Karl Georg Schmidi, Oberbürgermeister der Hansestadt Köln, M. d.., nach kurzer, schwerer Krankheit verschieden. Die Feier in der Berliner Staatsoper anläßlich des 7. Jahrestages der RS=Gemeinschaft„Kraft durch Freude" wird vom großdeutschen Rundfunk(außer Deutschlandsender, Bremen und Luxemburg) am 27. November von 15.30 Uhr bis 17 Uhr im Auszug übertragen. Mackay-Radio empfing, wie Reuter aus London meldet, SOS=Ruse von dem britischen Dampfer „Temple-Inn“(5200 BRT) auf, der mitteilte, er werde von einem-Boot angegriffen. * Die Bundesschiffahrtsbehörde gab bekanpt, daß England den Antrag auf Kauf von achl 5000 BRTFrachtern der Black-Diamond-Linie gestellt habe, um seine Schiffsverluste auszugleichen. Es handelt sich um Dampfer, die etwa 20 Jahre alt sind. Nach einer Neutermeldung ist Lord Rothermere auf den Bermudainseln gestorben. Er befand sich seit Mai in einer Sondermission in Amerika. Verlant Westtällsche Tageszeilung G. m. b.., Münster(Weatl.). Verlausleiter: Erich Frintrop(z. 21 im Felde), I. V. Artbur Peisch. Hauptschriftleiter: Dr. Anion Elckholl(a. 21. im Felde): Stellvertreter Karl Kuhl. Verantwortliche Schriltleiter: Politik: Karl Kuhl: Politische Nachrichten und Vermischtes: Dr. Eugen Wanner: Bewegung und Provinz: Maz Hiemiach(z. 2t. im Felde). t. V Augusl Hollwen: Volkstum. Kunst und Unterhaltung: Wilhelm Vernekohl, Stadtanzeiger: Peter Jurascherk: Kommunalpolitik: Otto Petter (2 Zt im Felde): Sport: Alfred Strabel(z. 24 im Felde), I. V. Peter Jurascheck: Bezirksausnaben und Bildberichterstattung: Clemene Hülsbusch: Anzeigenleiter: Horat Entere (2 Zt. Wehrmacht). I. V Hane Wollmaler. Sämtlich in Münster. Druck: Aschendorfische Buchdruckerei. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 1 vom 1. Juli 1940 gültig. Bas gtücktiens Julr Von Hans Wörner (1 Fortsetzung.) Und der Jochen spitzt einen Augenblick die Ohren und merkt sich das mit dem weißen Bohnerwachs für den Umgang mit seiner Kundschaft. „Kaffee ist fertig!"„Bart ist ab!“ Ein Sonntag brauchte gar nichts zu kosten; er ist ohnehin schon schön genug; da die Wochentage früh mit Arbeit beginnen und spät damit aufhören, bleibt für den Sonntag viel zu erzählen und zu bereden. Und wenn sie nichts anderes zu erzählen hatten, so redeten sie von dem kleinen Wagen... Es wurde von Mal zu Mal nur noch wichtiger, daß sie mit Macht auf ihn lossparten. „Anders ist nichts zu wollen und nichts zu machen. Für eine Abteilungsstelle bin ich noch zu jung und für eine Prokura erst recht. Im Außendienst wird die Erfahrung gemacht und das Geld verdient; ich sehe es doch. wenn ich mit dem Rade auf die Dörfer fahre!“ sagte der Jochen hundertmal. Und die Ursel, hundertmal:„Ich glaube, der Chef gibt dir auch einen Bezirk, wenn du erst einen Wagen hast!“ Der Jochen:„Damit kann ich rechnen. Andere geben ihren Vertretern Wagen, aber dem Doktor ist das eben eine zu bunte Rechnung, Kilometersatz hin und Reparatur bürgschaft her..., ich kann das verstehen. Der Wagen muß mein sein; dann gehe ich hin zu ihm, einfach rein in sein Zimmer, und ich sage dann, daß es jetzt so weit ist, basta.. Die Ursel bückt sich nach ein paar Feldblumen am Spazierweg und sagt nur:„Ja, so ist das richtig!“ Und damit wollte sie dem Jochen nicht nur beistehen, sondern auch machen, daß er weiterredete. So zuversichtlich, stark, von etwas, was er bestimmt tun werde. Denn nur in dieser Art redete er überhaupt und immer nur von Arbeiten, Sorgen, Weiterkommen. Aber nie von sich selber und erst recht nie vom Waisenhaus, von seinem Herkommen, von seiner Knabenzeit. Er tat es eben nicht; er wehte es von sich ab; es war nicht seine Art, oder es war eine schwere Zeit gewesen. Ursel Meierhoff hätte trotzdem gern darum gewußt, denn sie selbst hatte alles und jedes kleine bißchen erzählt, was sich jemals mit ihr zugetragen hatte. Jochen hörte es gern, das merkte sie. Er lehnte sich dann im Stuhl zurück und sah ihr genau auf den Mund, er machte ein ganz fürchterlich ernstes Gesicht, wenn die Ursel sagte, sie sich von ihrem Vater nur erinnere, daß er ein Soldat war und ein sehr großer Mann. Und der Jochen lächelte, wenn er hörte, daß ein dicker blonder Zopf am Kammkasten hing, wenn Ursels Mutter sich wusch. Es war das alles schon so lange her, gnau so lange wie Jochens Waisenhausjahre, aber er ließ es die Ursel erzählen, alles, alles dreimal. Nur er selber erzählte nie. Er mochte es nicht tun. Er redete immer nach vorn. „Draußen bei der Kundschaft kann man zeigen, was man kann. Ich freue mich jetzt schon, wenn ich mit dem Rade unterwegs bin und in die kleinen Läden komme, wo noch richtige Bimemln an den Türen sind. Man staunt, wenn man sieht, was da für ein Umsatz ist, Ursel! Und was für reelle Sachen gekauft werden. Eine gute Kernseife ist die Hauptsache, die muß man haben, ehrlich gewogene, gleichbleibend, ohne großen Papierbetrieb. Manche sagen, es sei schwer zu arbeiten mit diesen Leuten, aber es ist leicht, ich sage immer, es ist leicht! Man muß„nur nicht zu viel reden, lieber auch mal zuhören und ein dißchen Zeit haben.“ „Ja“, meint die Ursel.„Und wenn der Wagen da ist, dann hast du ja Zeit!“ Sie bringt damit den Dochen ganz auf seinen liebsten Schwung. „Gewiß!“ ruft er.„Dann telle ich mir das selber ein. Dann fahre ich nach dem Frühstück ins Geschäft, gebe meine Orders ab, bestelle dies und das und gondele los. Wenn es Sommer ist, wenn du Zeit hast, komme ich noch einmal vorbei und nehme dich mit!" „Nimmst mich mit!“ strahlte die Ursel. „Nehme dich mit, sa!“ lacht Jochen Meierhoff.„Du wirst staunen. Du meinst vielleicht, du bleibst im Wagen sitzen, wenn ich draußen in ein Geschäft gehe. Ja, bei einigen Leuten bleibst du auch besser im Wagen oder gehst dieweil mal durch das Dorf. Aber bei anderen Leuten mußt du mitgehen, weil sie es übelnehmen könnten, wenn sie dich draußen sehen. Sie werden mit dir reden wollen wie mit mir. Die werden dich fragen, was für ein Waschpulver denn du selbst nimmst. Und du mußt auch fragen, wie es so ginge und ob die Kinder gesund sind „Das wird schön, Jochen! Junge, was wird das schön!“ Und immer begannen sie mit einem solchen Ausruf. den kleinen Wagen in Gedanken schon ganz zu besitzen, ihn vor sich zu sehen, blank, treu, ein braves Pferdchen. Sie fuhren mit ihm, Ladenglocken ländlicher Siedlungen schepperten in ihren Ohren, an Waldsäumen saßen sie mit ihrem Mittagsbutterbrot, einen Sonntagmorgen durcheilten sie, einen strahlenden, himmelblauen Morgen mit frisch gewaschenen Straßen, hellgrünen Wiesen und brummenden Kirchenglocken... Sie sehnten sich nach dieser kommenden Zeit. Sie hatten sie längst verdient, ehe sie begann. Denn sie hatten sich nichts nur gewünscht, sie hatten gearbeitet, gespart, immer gleich unverdrossen gespart. An allem, am Kleinsten. An der Butter, die sie ums Brotloch herumschmierten. Am Gas, das sie kleinstellten, bevor der Topf kochte, an den Schuhen, die sie auszogen, sobald sie daheim waren. Es ging langsam, die Groschen tröpfelten ja nur. Es waren erst hundert, nach einem Jahr siebenhundert, nach einem zweiten Jahr zwölfhundert Mark. Ja, und dann kam der Ruck... Der Ruck mit den sechshundertfünfzig Mark aus Ursels aufgelöster Versicherung. Es gab nicht mal viel Formularkram. Und kurz vor Weihnachten waren die Zechinen beisammen. Sie konten hingehen und den kleinen Wagen kaufen. So einfach:„Was kostet er? Achtzehnhundert Mark! Bitte schön!“ Jochen und Ursel waren gewiß stattlich anzusehen. als sie auf der Diele standen, fertig angezogen, um zum Autogeschäft zu gehen. Die Ursel war schon ohnehin ein strammer Kerl, groß, gesund, blond und mit einer netten Art von Stupsnase, der nettesten von den hundertdrei Modellen von Stupsnasen. Nun sie den guten Mantel trug, die besten Schuhe, das helle Pelzkäppchen und die Handschuhe, außen grau und innen halbrot, konnte Jochen schon denken, daß sie eine Dame aufs Parkett legt, wie es sie unter den Prokuristen auch nicht schneidiger gibt. Tat wohl auch viel dazu, daß sie von innen her mit Freude erleuchtet war darüber, daß es nun so weit war. Der Jochen selber war weniger von der Freude voll als von der Spannung, von der Kraft für das, was kommen sollte, von dem Gedanken, daß sein Leben sich an diesem Tag wieder in eine neue Richtung drehen sollte, runter vom Bürgersteig, rauf auf den Fahrdamm. Zu eben diesem Sprung auf den Fahrdamm sammelten sich jetzt die Sehnen in seinen Füßen, die Muskeln seiner Beine, die Bänder an seinen Hüften. Er hatte dieses Gefühl von Gesundheit und Können noch nicht oft so gespürt, vielleicht noch nie so deutlich. „Das Geld hast du eingesteckt?“ fragte die Ursel. „Ja“, sagte Jochen Meierhoff. „Dann können wir jetzt gehen“, folgerte seine Frau Aber der Jochen sah sie an, überlegte einen Augendlick und wandte sich zurück, in das Schlafzimmer. Mit drei Schritten war er am Kleiderschrank, zog einen Wäscheschub auf und saß dann schon, in Mantel und Hut, auf dem Bettrand. Die Ursel sah nur zu. Der Jochen zog seine Schuhe nochmal aus. Dann die Strümpfe. Und zog statt der frischen Phantasiesocken aus blanker, merzerisierter Baumwolle mit einem Kunstseidenfaden ganz andere an, auch frisch. aber dick, grob, handgestrickte Wolle— ganz recht, das war ein Paar von den Wollsocken aus der Ausstattung, die er vom Waisenhaus für seine Lehrlingszeit bekommen hatte... Ein bißchen verlegen war der Jochen ja, während er diese Wolldinger anzog, die Schuhe darüber und die Senkel schnürte. Ein bißchen lächelte ja auch Ursel, die von diesem Waisenhaus und dem kleinen Jochen darin so wenig, so viel zu wenig wußte und sich schon damit abgefunden hatte, nie etwas davon zu erfahren. Aber sie sagten beide nichts. Sie lächelten sich nur mal an. Und gingen dann los. Welch ein Schaufenster dieses Autogeschäft hatte, wie groß, wie breit, wie trinkglassauber! Wie die Wagen da standen, ohne ein Stäubchen auf den runden Lackflächen, mit schwarzglänzenden Reisen, leicht geöffneten Türen, mit Blumen in den schmalen Vasen und einer Maskottpuppe am Rückfenster... Die Tür drehte sich wie zu einem Bankhaus. Ein Verkäufer, ein lächelnder Herr in einem guten wie neuen Anzug ging auf sie zu und grüßte genau erst die Ursel und dann den Jochen Meierhoff. Und mit diesem Gruß — denn es war eben mehr als ein Gruß— begann dieses Geschäft, dieser Salon, dieser Kunstsaal, dieses Bankhaus von Laden ausschließlich für unsere beiden da zu sein... Die Teppiche, um zu den Wagen, rund um die Wagen, zwischen den Wagen hindurchzugehen. Das Parkett, um die Reifen und Ursels gute Schuhe zu spiegeln. Die Höhe des Raumes, um die Fragen des Jochen Meierhoff und die Antworten des Herrn Schmidthenner gedämpft nachtönen zu lassen. Die Sessel der Sitzecke, um sicher— Hut und Handschuhe auf dem Schoß, die Prospekte und Zeichnungen vor sich— zu unterhandeln. Sie wußten vorher schon alles, sie sprachen nur noch einmal davon. Die Ursel paßte sehr auf. ob der Herr Schmidthenner versuchen möchte, ihnen einen größeren Wagen zu verkaufen, sie langsam zu einem teureren hinzureden— genau wie es ist, wenn man einen Hut kauft. Aber Herr Schmidthenner tippte nicht einmal daran. „Bleiben Sie bei Ihrem Entschluß, Herr Meierhoff!“ sagte er statt dessen.„Da Sie den kleinen Wagen bar zahlen können, sind Sie gesund und bleiben es auch bestimmt. Der Kleine ist brav, genügsam und genau für Ihre Arbeit erzogen; den Motor haben hunderttausend Besitzer von Ihrer Art mitgeholfen zu entwickeln. Etwas Zuverlässigeres daut niemand, auch nicht in einen großen Wagen hinein. Er wird Ihnen nicht nur helfen, Geld zu verdienen, er wird Ihnen auch helfen, es beisammenzuhalten. Mehr Freude können Sie gar nicht erleben, als daß Sie sehen, wie genau richtig Sie liegen! Und welchen Wagen Sie später einmal fahren, darüber ist eben später zu reden. Denn wir bleiben ja nun ein bißchen zusammen, denke ich. Da kommt erst die Garantiezeit, da kommen die Überholungen; wir sehen uns bei den Olwechseln und ebenso, wenn Sie im Laufe der Zeit dies und jenes für den Wagen dazukaufen.“ Und wie ihnen das Herz warm wurde und sie dem Herrn Schmidthenner ein bißchen erzählten, von sich selbst, von Jochens Geschäft, von ihrem Sparen— da lächelte Herr Schmidthenner, wie es seinen grauen Schläfen nicht besser hätte anstehen können, und er sagte:„So habe ich es mir sast gedacht, so gefällt es mir am besten. Wenn man sein Leben lang Automobile verkauft, ergibt es sich ganz von selbst, daß man nicht nur verkaufen will, um bloß zu verkaufen, sondern um gesunde Freude damit zu schaffen, nicht einfach auf das Geld zu sehen, sondern auf die Leute, die man als Kunden hat. Der ganze Kundendienst ist nichts als die moderne Weise von Kundenfreundschaft, eine organisierte Art von Menschlichkeit, damit das große Geschäft etwas Wärme behält. Seien Sie sicher, man wird in dieser Richtung immer nur noch weitergehen...“ (Fortsetzung folgt) Helene war heimlich verlobt. Aber wie es dem Vater gestehen? Die Gelegenheit kam. Eines Tages sagte der Vater: „Die Sonne scheint! Willst du eine schöne Partie machen, Kind?“ Helene seufzte: „Ach, Papak Eine gute— eine gute!“ Die Sonne geht am Morgen links auf und am Abend rechts unter. Wo aber bleibt sie in der Nacht? Darüber zerbrechen sich viele Kinder den Kopf. „Sicher läuft sie nachts zurück“, meinte Mümmchen. „Ausgeschlossen! Da müßte man sie doch sehen, wenn sie zurückläuft!“ Mümmchen lächelte mitleidig:„ 4 „Bist du aber dumm, Eva! Nachts steht man doch nichte!“ Fritzchen hat Muttis Puderdose erwischt und puder sich mit Hingabe. „Das mußt du nicht tun“, erklärt ihm sein fünsjährt. ges Schwesterchen,„Frauen pudern sich, Männer waschen sich!"(Lustige Blätter) 27. Nover Chros Ein kapserer 1 Feinde wurde de ger, Steinfurter 2. Klasse ausgez Verwundetenabzei Von der R Sodtke ist mit die Hauptvermess worden. Zur Goldene Kranold, Auf auftragten des ßischen Staatsreg Schöner Erso Eröffnungstage ausstellung Dorti terischen Maler I die Oelgemälde„ büren im Winter Verkehrsunfall eignete sich auf Zusammenstoß zi Lastkraftwagen, u An beiden Fahrz standen. Die Sch geklärt werden. Echte Weihna versehrt ankommt Versendungswelle für deine Lieben nachten geöffnet: „Erst Weihnachte Blehmarkt. T Der Handel war Mark. Der nächs dem 10. Dezembe SEE In der Berich der registrierte da haben wieder die schlechtes mit 19 die Tatsache, daß Kinder handelt. bündnisse in Mün Geburten: Straße 10 1. K Straße 122, 1. Weg 8 b, 3. Kind; Potthoff, Ingrid, Klaus=Peter, Bur Göbenstraße 27, 2 straße 29, 1. Kit 1. Kind; Burmest Lamskemper, Me Vogelsang, Gabri Hagedorn, Winfr Ursula, Weseler Althoffstr. 18, 3. straße 4, 2. Ki Breul 3, 2. Kind 1. Kind; Gerdes, Werner, Vorbergn straße 100, 1. 3 Straße 8; 1 Kind Schleuter, Horst, marie, Weseler6 Johann=RichmersLudgeristraße 80, Straße 267, 3. K 1. Kind; Mittrup Weßels, Dieter. mann, Hans=Diete Hans=Dieter, We Elisabeth, Kobur Krlegerkamernd: schaft Garde Münster I. W. Im NS.-Reichskriegerbund Die Beerdigung unseres Kameraden Theodor Stockmann findet am Donnerstag, den 28. 11. 40, vormittags 9 Uhr, von der Kirche In Mecklenbeck aus statt. Rege Beteiligung wird erwartet Der Beirat. Unser Kamerad Oberstleutnant a. D. Eugen Mummenhoff ist zur großen Armee abberufen. Ehre seinem Andenken NSKOV.Großkumeradschaft Münster. Die Beerdigung findet statl am Donnerstag, den 28. 11. 40. um 15 Uhr von der Leichenhalle des Zentralfriedhofes Gut zu kauf Ang. u. .=Gese Im Einver wir die V amt mit d Bis zur er Verbrauch ihrer Grun liste sie Mikrotilmarchiv der deutschsprachigen Presse.V. kummer 326 zverstrickt I. Seite von der Wirkung 87. e lang die schwedi. ferngehalten hatte, ihrem ersten Be. daß die Tatsachen, Erwartungen über. chlimmeres Inserno iochte", schreibt der hwedischen Blattes. Dagligt Allehanda: oventry ihm einen Ruinen habe er in on Arbeitslosen ge. Aus den Ruinen pondenten noch eine griff Rauchschwaden andgeruch verbreite in Coventry nug. deshalb, weil diese Es ist möglich, daß d Bristol einzelne Bombardement veru ist nicht hundert. zdem ist Warschau he Zeitungen haben Coventry berichtet. sebaut werden soll, Warum gibt es in itslosen, wenn die anderen englischen terbrochen“ wurde? 1, daß 70 bis 80 nuchbar sind. Mit Seite noch niemals nur 69 Prozent— trotzdem aus der Es ist möglich, daß eeresgrund vor der Engländer mögen nan schließlich alles der Welt schaffen, englische Rüstungsungsangriffen tod. ichtigsten IndustrieRuinenfelder veriglischen Volk selbst zweifelten Anstrengenpropaganda die Rest des britischen iren Angst, daß die verstricken sich die cksal Karthagos auf lbst in ihr eigenes und Außenminister egleitung DienstagHauptstadt eingereßburger Brückenilete dem Ministerlarl Georg Schmidt, In, M. d.., nach soper anläßlich des ift„Krafi durch Rundfunk(außer mburg) am 27. Roim Auszug übereuter aus London ritischen Dampfer mitteille, er werde ab bekanpt, daß acht 5000 BRTgestellt habe, um Es handelt sich um d. rd Rothermere Er befand sich seit rika. #., Münster Felde). 1. V. Artbur Elckholl(a. 2t. im antwortliche Schriltlachrichten und Ver1a und Provine: Mar gust, Hollwen: Volksm Vernekchl, Stadtpolitik: Otto Pesler el(z. 24 im Felde), ven und Bildberichtmleiter: Horat EnterImaler. Sämtlich, in hdruckerei. Zur Zeit itig. ht nur helfen, Geld lfen, es beisammene gar nicht erleben, g Sie liegen! Und fahren, darüber ist ben ja nun ein bißit erst die Garantiewir sehen uns bei e im Laufe der Zeit laufen.“ wurde und sie dem hlten, von sich selbst, daren— da lächelte rauen Schläfen nicht sagte:„So habe ich am besten. Wenn rkauft, ergibt es sich verkaufen will, um de Freude damit zu u sehen, sondern auf Der ganze KundenLeise von Kundenvon Menschlichkeit, irme behält. Seien ung immer nur noch sortsetzung folgt 2 eine schöne Partie und am Nacht? nmchen. 1, wenn ichts sieht man doch erwischt und pule! ihm sein fünsjährtwi sich, Mame“ (Lustige Blätter) 27. November 1940 Münsterischer Stadtanzeiger Nummer 326 Chronik des Tages Ein lapserer Soldal. Für tapferen Einsatz vor dem Feinde wurde der Gefreite Bernhard Kannengiefer, Steinfurter Straße 114, mit dem Eisernen Kreuz z. Klasse ausgezeichnet. Gleichzeitig wurde ihm das Verwundetenabzeichen übergeden. Von der Regierung. Der Vermessungsinspektor Sodtke ist mit Wirkung vom 1. Dezember 1940 an die Hauptvermessungsabteilung 15 in Danzig versetzt worden. Zur Goldenen Hochzeit der Eheleute Johannes Kranold, Auf der Horst 3, wurde von dem Beaustragten des Polizeipräsidenten namens der preußischen Staatsregierung eine Ehrenurkunde überreicht. Schöner Erfolg münsterischer Künstler. Gleich am Eröffnungstage der„Großen Westfälischen Kunstausstellung Dortmund“ verkauften die beiden Münsterischen Maler F. Homoet und B. Peppinghege die Oelgemälde„Boote im Winterhäsen" und„Amelsbüren im Winter". Verkehrsunfall. Am Montag um 15.15 Uhr ereignete sich auf der Burgstraße, Ecke Geiststraße, ein Zusammenstoß zwischen einem Personen= und einem Lastkraftwagen, wobei eine Person leicht verletzt wurde. An beiden Fahrzeugen ist erheblicher Sachschaden entstanden. Die Schuldfrage konnte noch nicht einwandfrei geklärt werden. Echte Weihnachtsfreude machen nur Gaben, die unversehrt ankommen. Warte nicht, bis die allgemeine Versendungswelle einsetzt! Gib schon jetzt das Geschenk für deine Lieben zur Post! Soll es nicht vor Weihnachten geöffnet werden, so vermerke auf der Sendung: „Erst Weihnachten öffnen!" Blehmarkt. Der heutige Viehmarkt war gut beschickt. Der Handel war mittel. Ferkel kosteten je Woche—.50 Mark. Der nächste Viehmarkt findet statt am Dienstag, dem 10. Dezember 1940. der hadsthafte...) Schülervorträge der Reichsmusikkammer— Schöne Veranstaltungen der Westfälischen Schule für Musik Mit zwei Schüllervorträgen am Sonntagmorgen und enachmittag, die von der Fachschaft Musik= erziehung veranstaltet wurden, ging die Woche der deutschen Hausmusik zu Ende. In diesen beiden Veranstaltungen zeigten rund 70 Schüler und Schülerinnen von etwa 20 Lehrern ihr Können. Wenn es bei solchen Zahlen auch unmöglich ist, die einzelnen Leistungen aufzuzählen oder gar zu beurteilen, so muß doch gesagt werden, daß das Gesamtniveau der Leistungen höchst erfreulich war: schlechte Leistungen kamen nicht vor, und eine ganze Anzahl lag über dem Durchschnitt. Das ist ein schönes Ergebnis der Tätigkeit der Münsterischen Privatmusiklehrer, die damit gezeigt haben, daß die Musikpflege der Jugend und des Hauses bei ihnen in guten Händen liegt. Man kann jedenfalls mit großer Freude feststellen, daß die letzten Jahre eine außerordentliche Belebung des häuslichen Musizierens der Jugend gebracht haben, und zugleich der Hoffnung Ausdruck geben, daß diese Belebung nicht nur anhält, sondern sich noch weiter steigert. Dabei möchte man besonders wünschen, daß neben dem Klavier auch Geige, Cello und auch Holzblasinstrumente mehr gespielt werden, denn nur die Blockslöte war hier stärker vertreten. Solchen Gedanken gab auch der Leiter der Fachschaft Musikerziehung, Erich Hammacher, in der Nachmittagsveranstaltung Ausdruck, bevor er die Preise an die Sieger im Preisspielen der Reichsmusikkammer verteilte, deren Namen gelegentlich der Feierstunde im Rathaussaal schon veröffentlicht worden sind. Als Preise wurden mit einer Ausnahme Noten oder Bücher gegeben, die in Beziehung zu dem von dem Preisträger gespielten Werk standen. Das Preisspielen hat eine Reihe talentvoller Schüler ergeben, auch unter denen, die diesmal den Preis noch nicht erringen konnten; seine Familienbuch der Stadt Münster 36 neue Erdenbürger— 25 Lebensbündnisse geschlossen In der Berichtswoche vom 17. bis zum 23. Novemder registrierte das Standesamt 36 Geburten. Diesmal haben wieder die kleinen Schreihälse männlichen Geschlechtes mit 19 die Mehrzahl. Bemerkenswert ist auch die Tatsache, daß es sich zu einem großen Teil um erste Kinder handelt.— Zugleich wurden 25 neue Lebensbündnisse in Münster geschlossen. Geburten: Backhaus, Manfred. Papenburger Straße 10, 1. Kind; Hermans, Hans=Geert, Grevener Straße 122, 1. Kind; Tidau, Klaus, Bödding=HeideWeg 8b, 3. Kind; Symann, Otto, Buddenstr. 16, 2. Kind; Potthoff, Ingrid, Düsbergweg 12, 5. Kind; Müller, Klaus=Peter, Burchardstraße 8, 1. Kind; Arnold, Karl, Göbenstraße 27, 2. Kind; Limbach, Horst=Dieter, Rüpingstraße 29, 1. Kind; Westhues, Ursula, Schulstraße 15, 1. Kind; Burmester, Renate Lambertistraße 33, 1. Kind; Lamskemper. Mechthild, Mersmannstiege 66, 1. Kind; Vogelsang, Gabriele, Admiral=Spee=Straße 16, 5. Kind; Hagedorn, Winfried, Rosenplatz 14, 2. Kind; Terlau, Ursula, Weseler Straße 390, 2 Kind; Heumann, Klaus, Althoffstr. 18, 3. Kind; Ammermann, Monika, Augustastraße 4, 2. Kind; Zumnorde=Mertens, Franz=Jo.f, Breul 3, 2. Kind: Schriever, Emma, Sentruperstr. 190, 1. Kind; Gerdes, Erika, Ritterstr. 9 a, 5. Kind; Schlüter, Werner, Vorbergweg 51, 3. Kind; Pieper. Horst, Schillerstraße 100, 1. Kind; Brüggemann, Renate. Schmale Straße 8; 1 Kind; Eck, Rolf, Hammer Str. 143, 6. Kind; Schleuter, Horst, Lahnstraße 9, 7. Kind: Brakel, Rosemarie, Weseler Straße 285, 1. Kind: Ritting, Ursula, Johann=Richmers=Straße 7, 1. Kind; Pohlmeyer, Ursula, Ludgeristraße 80, 4. Kind; Wichtrup, Hildegard, Weseler Straße 267, 3. Kind; Kosmicki, Ingo, Ludgeristraße 6, 1. Kind; Mittrup. Helene, Jüdefelderstraße 50, 1. Kind; Weßels, Dieter, Dortmunder Straße 14, 2. Kind; Kohlmann, Hans=Dieter, Schubertstraße A 7. 1. Kind: Annas, Hans=Dieter, Weseler Straße 365, 1. Kind; Hoffschröer, Elisabeth, Koburgweg 11, 3. Kind; Bolle, Gertrud, Coerdestraße 42. 2. Kind; Nachtwey, Hans=Michael, Wilhelmstraße 56, 1. Kind Heiraten: Gaibler, Adolf und Schmidt, Wally; Rebbert, Karl, Münster und Wykowski, Gertrud, BuerResse; Dellhofen. Johann und Durinke, Helene; Pegel, Bernhard und Kellermann, Elisabeth; Heuer, Johannes und Grothues, Elisabeth: Lehmann, Kurt und Gies geb. Mendel, Luise; Standhaft, Bernhard, Münster und Päuler, Agata, Rinkerode; Tempel, Rudolf, Hiddingsel und Montag. Anna, Münster: Glünz, Bernhard, Münster und Grys, Eleonore, Wolbeck: Finke. Josef, Achmer bei Quakenbrück und Köster, Maria, Münster; Kimmina, Johann, und Eskötter, Wilhelmine; Fienert, Everhard, und Kramer, Hildegard; Cohors=Fresenborg, Georg, Münster und Sengpiel, Elisabeth. Neuwied; Kroh, Ludwig und Borchard, Anna; Sievers, Werner und Beckmann, Anna; Paul, Franz, Neuß und Grünier, Gertrud, Münster; in der Beek, Heinrich und Becker, Margarethe; Kock, Paul und Umlauf, Käthe; Neunerdt, Karl und Oldengott, Elisabeth; Kramer, Max und Hodes, Klara; Stock, Karl und Beisenherz, Mechthildis; Barfuß, Jc'ef und Kötgen, Irmgard; Terhaag, Friedrich und Krug, Elisabeth: Schmiemann, Georg und Brößkamp, Regina; Oberkötter, Hubert, Mies u. Krelowetz, Mathilde, Essen. Sterbefälle: Blecker geb. Giebeler, Josefine, 69 Jahre; Jäger geb. Stahl, Dorothea, 68 Jahre; Hentschel, Erika, 1 Jahr; Bücker, Bernhard, 50 Jahre; Schäfer, Franz, 73 Jahre: Ewels, Everhard, 51 Jahre; Diesel, Ingeborg, 5 Jahre; Meyer zu Drewer gent. Kuhlmann, Wilhelm, 69 Jahre: Goldstein, Wilhelmine, 3 Monate; Klümper, Klaus. 45 Minuten; Heidemann geb. Spitz, Christine. 29 Jahre; Jegale, Anneliese, 26 Jahre; Söker, Heike, 13 Tage; Bohle, Leopold, 77 Jahre; Halinde, Bernhard, 53 Jahre; Hoffschröer, Elisabeth, 30 Minuten; Berenbrock, Marianne, 5 Con.; Möhring. Franz=Josef, 22 Jahre; Hochstrat, Elisabeth, 86 Jahre: Schmitz, Hermann, 57 Jahre: Helmich, Heinr., 48 Jahre; Lüttecke, Hermann, 18 Jahre; de la Gree, Heinrich, 82 Jahre; Mummenhoff, Eugen, 69 Jahre. Wiederholung im nächsten Jahre wird manchem ein Ansporn zu besonderem Fleiß sein. Das Gesamtergebnis der diesjährigen Hausmusikwoche darf für Münster jedenfalls als sehr erfreulich bezeichnet werden. Veranstaltungen der Musikschule in der Hausmusikwoche Ein Schülervortragsabend am letzten Donnerstag in der Aula der Hermann=Löns=Schule fand eine zahlreich erschienene und aufmerksame Zuhörerschaft, die sich an der bunten Folge, in der das Klavier dominierte, recht ergötzen konte. Die vielen Vortragenden, die hier zu Worte kamen, bewiesen durch ihre Technik, daß sie nicht nur allerhand in der Musikschule gelernt haben, sondern auch Freude am Spiel der großen Meister empfinden. Das Programm, das angenehm aufgelockert war und mit dem Klavier noch Violin= und Blockslötengruppen auftreten ließ, fand allgemeinen Anklang. Besonders reizvoll in der Instrumentierung und Ausführung war ein Volksliederzyklus für eine Sopranstimme(Gesangklasse Hense) mit Streichquartett. Ferner sind noch die Darbietungen des Duetts für zwei Violinen(Klasse Frier), die vierhändig gespielten Walzer von Schubert (Klasse Piepkorn) und die Gesangsduette von Cornelius (Klasse v. Skopnik) lobend zu erwähnen. Am Freitag fand dann der zweite Schubertabend der Musikschule, der diesmal von Schülern ausgeführt wurde, statt. Auch dieser Abend erfreute sich eines regen Besuches. Die schöne Vortragsfolge wurde eingeleitet durch einen Frauenchor„Gott ist meine Zuversicht" op. 132, dessen Leitung Direktor Werner Göhre hatte. Das Stück war vorzüglich abgetönt und wirkte im Chorklang besonders gut. In den Variationen op. 10 vierhändig, dem bekannten Impromptu As=dur op, 90 und der Sonatine=dur für Violine und Klavier fand man eine saubere Wiedergabe und eine sorgfältige Einstudierung. Dann sang Wilma Pape(Klasse Teichmann) mit schöner Altstimme zwei Lieder, von denen besonders„An die Musik“, starken Beifall fand. Als Abschluß war der schwierige=moll=Satz(nachgelassenes Werk) für Streichquartett, von Hans Göhre, Gretel Hauß, Kurt Mögling und Franz Josef Aßmann technisch sicher und schwungvoll gespielt, gewählt worden. Den Ausklang der Hausmusikveranstaltungen der Westfälischen Schule für Musik bildete dann am Sonnabend ein offenes Singen, in dem Kanons und einstimmige Lieder, begleitet von kleinen Instrumentälgruppen, zu denen sich in einem lustigen Rundgesang auch Schlaginstrumente aller Art gesellten, in fröhlicher Weise erklangen. Das Ganze stand unter dem Leitgedanken„Fangt an und singt". Der Abend wurde umrahmt von Instrumentalvorträgen der Geigenklasse Grete Ludorff und einer Blockflötengruppe der Klasse Dr. Klaes, der auch die Singeleitung des Abends hatte. Insgesamt zeigten diese Veranstaltungen großes Können der einzelnen Schüler, die uns diesen Winter noch manches Stück zu Gehör bringen werden. Gefahr der herumstehenden Mäleimer Vor gut zwei Wochen konnten die Zeitungen berichten, daß auf einer Straße in Münster eine Frau in der Dunkelheit über einen noch auf dem Bürgersteig stehenden Mülleimer gestolpert sei und sich nicht unerheblich verletzt habe. Man hätte annehmen sollen, daß diese, nicht nur als Unfallnotiz schlechthin interessierende Meldung auch den erzieherischen Zweck gehabt hätte, erzieherisch zu wirken, d. h. die Bürgerschaft zu veranlassen, die Mülleimer nicht bis zum Abend oder gar die Nacht hindurch bis zum folgenden Tage auf den Bürgersteigen stehen zu lassen. Es gibt— um ein Beispiel zu nennen— eine Hauptverkehrsstraße im Süden, die geradezu danach schreit, daß von seiten der Polizei die Polizeiverordnung betr. Müllabfuhr mal energisch überwacht und auf die Einhaltung der Frist zum Hereinholen der Müllgefäße nach der Entleerung geachtet wird. Dieser Unterlassung steht trotz aller Bitten, das Straßenbild sauber zu halten, die Unsitte des Papierwegwersens auf die Straße leider ebenbürtig an der Seite. Gegen beide Unsitten den Schutz der Polizei anzurusen, ist in dieser Zeit, wo die Polizei andere Aufgaben zu erfüllen hat, nicht angebracht. Da sollte der Appell an die Vernunft und den gesunden Bürgersinn der Bevölkerung eigentlich genügen. Neue Ausleihzeiten in der Stadtbücherei Die Stadtbücherei führt mit Wirkung von Donnerstag, dem 28. November,— wie im heutigen Anzeigenleil bekanntgemacht wird— neue Ausleihzeiten ein. Wenn dabei der Abendschluß in der Stadtbücherei vorverlegt werden mußte, so ist dennoch den berufstätigen Volksgenossen dadurch Gelegenheit zum Bücherumtausch gegeben, da die Ausleihe im Krameramtshaus über Mittag bis 13.30 Uhr geöffnet bleibt. Allgemein aber werden die Leser gebeten, soweit möglich die Vormitlagsausleihe zu benutzen. Die neuen Ausleihzeiten sind in der Stadtbücherei im Krameramtshaus vormittags von 11 bis 13.30 Uhr und nachmittags von 16.30 bis 18.30 Uhr(außer Mittwochs und Sonnabends). Die Jugendausleihe am Dienstag und Freitag von 15 bis 16 Uhr bleibt beAus 5 *8 80— Bewegung Die Ortsgruppe„Am Schützenhof“, veranstaltet am Freitag, dem 29. November, im Saale MünstermannDeckenbrock, Hammer Straße, einen Filmabend, an dem die Gaufilmstelle den Tonfilm„Anton, der Letzte“ sowie anschließend, die neue Wochenschau vorführen wird. Eintrittskarten sind bei den Block= und Zellenleitern, sowie an der Adendkasse zu erhalten. Beginn der Veranstaltung pünktlich 19.15 Uhr. Veranstaltungsring der H3. Die Karten für das zweite Städtische Konzert(Konzertring) und für die erste Vorstellung im Kleinen Theaterring(„Torquato Tasso") am Montag sind von 16—18 Uhr am Donnerstag und Freitag an der Banndienststelle abzuholen. Versammlung. Am Freitag, dem 29. November, findet um 19.15 Uhr im Gertrudenhof eine Versammlung statt, in der der Pg. Hugo Siebert sprechen wird. Zu dieser Versammlung werden alle Parteiund Volksgenossen herzlich eingeladen. Die Veranstaltung wird nur ungefähr eine Stunde dauern. NSDAp., Ortsgruppe Kinderhaus. Am Donnerstag, dem 28. November, führt die Gaufilmstelle im Saale der Gastwirtschaft Keuthage den Film„Mutterliebe" vor, außerdem das übliche Beiprogramm. Beginn 20 Uhr. Die Veranstaltung ist jugendfrei. Eintrittskarten in den Geschäften und an der Abendkasse erhältlich. stehen.— In der Zweigstelle Uppenberg ist die Ausleihzeit nachmittags von 15 bis 18 Uhr(außer Mittwochs und Sonnabends), und in der Zweigstelle Kinderhaus jeden Mittwoch von 14 bis 17 Uhr. 1 Mit unseren Fahnen ist der Sieg' Versammlungen münsterischer Ortsgruppen Die beiden Ortsgruppen„Am Schützenhof" und „Habichtshöhe“ hatten ihre Mitglieder am vergangenen Sonnabend zu einer Versammlung zum Saale Münstermann=Deckenbrock, Hammer Straße, geladen.— Ortsgruppenleiter Jülkenbeck begrüßte die Erschiedenen und insbesondere den Redner des Abends, Staatsrat Parteigenossen Fritz Hille, Gauamtsleiter aus Gotha. Der Redner bemerkte eingangs seiner längeren Ausführungen, daß auch jetzt im Kriege politische Vorträge und Versammlungen notwendig seien, um die Widerstandskraft der Inneren Front zu erhalten und zu härten. Schon in den früheren, langjährigen Kämpfen, den die Bewegung um die Machterringung in Deutschland selbst zu führen hatte, war das gesprochene und geschriebene Wort eine der erfolgreichsten Waffen. Wieviel mehr heute, da der Kampf im Prinzip zwar gegen die gleichen Gegner jedoch auf einer viel umfassenderen Grundlage geführt werden muß. Nach seinen militärischen Mißerfolgen hofft nun der Feind auf eine Zermürbung unserer Heimatfront und bedient sich zur Erreichung dieses Zieles aller verfügbaren Mittel. Lüge, Betrug und rücksichtslose feige nächtliche Fliegerangriffe auf die deutsche Zivilbevölkerung sollen den Widerstand des Volkes zerbrechen. Doch uns zeigen diese lahmen Bemühungen einer volksfremden Plutokratie, wie ahnungslos sie dem Widerstandswillen eines nationalistischen Volksblockes gegenüber stehen und wie sehr ihre eigene Kraft mehr und mehr zerfällt. Dieser Kampf der alten Welt mit ihren morschen Anschauungen geht letztlich in erster Linie nicht um Besitz und Macht, sondern um die Weltanschauung einer jungen, sozialistischen Neuordnung. Wir wissen darum und werden daher diesen uns aufgezwungenen Krieg mit nationalsozialistischer Gründlichkeit bis zum kompromißlosen Siege führen und damit eine vollständige Umstellung Europas in weltanschaulicher, weltgeographischer und weltwirtschaftlicher Hinsicht herbeiführen. Namens der Versammlung dankte sodann der Ortsgruppenleiter dem Redner für seine interessanten und weitschauenden Darlegungen und gab für alle das Versprechen: Im Krieg und Sieg, immer stehen wir in Treue und Glauben zu Führer und Reich!— Die eindrucksvolle Versammlung fand ihren Abschluß mit dem Führergruß und den nationalen Liedern. W.—s. Versammlung der Ortsgruppen Ueberwasser, Rathaus und Bahnhof Die Ortsgruppen Überwasser, Rathaus und Bahnhof hatten am Montagabend ihre Parteigenossinnen und Genossen zu einer Versammlung in die Hermann=LönsSchule, die bis auf den letzten Platz gefüllt war, zusammengerufen. Darbietungen der Kammermusikabteilung der Standarte und gemeinsame Lieder gaben der Stunde einen besonders starken Ausdruck. In Vertretung für den verhinderten Kreisleiter sprach Kreisschulungsleiter Pg. Böninger. In einer großzügig umfassenden Übersicht zeichnete er das politische Werden der letzten Jahrzehnte, wobei er besonders die letzten Jahre als den gigantischen Kampf der ganzen Nation um die Lebenserhaltung hinzustellen wußte. Jetzt seien wir in der entscheidensten Phase dieses Kampfes, in dem es darauf ankäme, daß jeder sich leidenschaftlich in dieses Ringen einschalte. Nachdem Pg. Böninger in eingehender Weise die Grundlagen unseres völkischen Lebens entwickelte, um deren vordringlichste, nämlich um unseren Lebensraum, der Kampf gehe, betonte er den Sinn dieses Krieges. Und die schon heute unumstößliche Siegesgewißheit erlaube sogar der genialen Staatskunst des Führers, die Grundlagen eines neuen, gerechten und dauerhaften Friedens in einem nach naturgegebenen Gesetzen geformten Europa gemeinsam mit den aufbauwilligen Kräften der Welt zu legen. Nach einer musikalischen Überleitung und einem gemeinsamen Lied rief der Ortsgruppenleiter abschließend nochmals alle Parteigenossen und Genossinnen zu weilerem Opfer und Einsatz auf, um der Größe der Zeit würdig zu bleiben. Dann beschloß der Gruß an den Führer diese eindrucksvolle Gemeinschaftsstunde. Kriegerkameradschaft Garde Münster I. W. Im NS.-Reichskriegerbund Die Beerdigung unseres Kameraden Theodor Stockmann findet am Donnerstag, den 28. 11. 40, vormittags 9 Uhr, von der Kirche in Mecklenbeck aus statt. Rege Beteiligung wird erwartet Der Beirat. Unser Kamerad Oberstleutnant a. D. Eugen Mummenhoff ist zur großen Armee abberufen Ehre seinem Andenken. NSKOV.Großkumeradschaft Münster. Die Beerdigung findet statt am Donnerstag, den 28. 11. 40. um 15 Uhr von der Leichenhalle des Zentralfriedholes aus. 20 Ma Mödel Willter! Jetzt ist es Zeit, Ihr Pahrz mit dem erforderlichen Schutz zurüsten. 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Stadtbücherei im Krameramtshaus Ausleihzeit vormittags 11 bis 13.30 Uhr nachmittags 16.30 bis 18.30 Uhr(außer Mittwoch und Samstag) Die Jugendausleihe am Dienstag und Freitag von 15 bis 16 Uhr bleibt bestehen. 2 Stadtbücherei, Zweigstelle Uppenberg Ausleihzeit nachmittags 15 bis 18 Uhr (außer Mittwoch und Samstag) 3. Stadtbücherei Zweigstelle Kinderhaus Ausleihzeit Mittwoch ½14 bis 17 Uhr. Münster, den 26. November 1940 Der Oberbürgermeister Achtungl Achtung! Versäumen Sie nicht, unser seitigen Progann, das Publikum und Presse begeistert, anzuschen. Jeden Tag nachmittags 16 Uhr, Ende 18 Uhr Abends Anfang 20 Uhr. Ende 22 Uhr Stadthotel Freudiger Die gute Kleinkunstbühne Gutehaus Getzmann kauft lausend gebrauchte Last., Lieser= und Personenwagen. Ludgeriplatz. Ruf: 2 03 55/56 Belieferung von beantragten Zusatzpunkten für Kohlen! (gelbes Formular) Im Einvernehmen mit dem Wirtschafisamt der Stadt Münster weisen wir die Verbraucher mit Olenheizung darauf hin, daß das Wirtschaltsamt mit der Bearbeitung der gelben Anträge beschäftigt ist. Bis zur endgültigen Zuteilung durch das Wirtschaftsamt können diese Verbraucher vorläutig ab sofort 20% Zusalzkohlen ihrer Grundmengen bei dem Kohlenhändler besvellen, in dessen Kundenliste sie eingetragen sind. Kohlenhandelsvereinigung e. V. zu Münster I. W. Badesalze und Oele mit Fichtennadelund Kiefernöl-Zusatz, sowie versch. Parfümzusätzen, ebenso Solebäder aus Reichenhall, auch für Kinder. amplieblt Parfümerie Monhof Prinzlpalmarkt 42 W K Ig. Mädel, 18., sucht z. 1. 1. 1941 Stellung in Haushalt, wo Kochen miterlernt werden kann bei Familienauschluß. Ang. u. 1067 a. d. .=Gesch. Münster Das große Filmereignis! Der Spitzenfllm der Bavaria-Filmkunst von gewaltigen Ausmaßen mit Brigitte Horney und Willy Birgel Feinde Sonstige Hauptdarsteller: Ivan Petrovich R. Lütjohann Hedwig Wangel Gerd Höst Regie: Viktor Tourjansky Durch unergründliches Urwalddunkel. vorbei an den Fieberherden abgrundtiefer Sümpfe.. gejagt von knatternden Maschinengewehrsalven... in den Ohren noch das Bersten und Knistern ihrer ihnen über den Kopf angezündeten Häuser zerquält von Sorge um Mann. Weib und Kind... sieht eine Rolonne von Fliehenden, den Haß im Rücken— der Helmat entgegen! Volksdeutsche sind es, die wegen ihrer Abstammung und wegen ihrer Liebe zum Vaterland von mordgierigem Gesindel verfolgt und niedergemetzelt werden sollen. Ein Kapitel deutscher Geschichte der jüngsten Vergangenheit! Kein Deutscher sollte es verläu. es lclcereilnenelen Prädikat der Filmprüfstelle: „Staatspolitisch wertvoll“ Wir billen um Einhaltung der Anfangeseilen und empfehlen den Besuch der 1. und 3. Verstellung, da sur 2. Vorstellung derber Andrung. Spielzeiten: 9 g Wochenschan..15.25.30 Uhr 5 6 Hauptillm....45.55.10 Uhr Schlus abends...40 Uhr Stadt. Bühnen Münster(Westf.) 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Schauburg Apollo-Theater I. am Marienplatz Nur noch bis Donnerstag 3 Das Groß-Lustspiel: Zarch Leander Das Lied Das Herz der Liebe der Königin Prädikat: „Künslleriech wertrolt! Hierzu: Wochenschau Schauburg-Orchester Bokaratruppe Kassenöffnung: Täglich 1....30 Uhr Vorprogramm.30.30 Uhr Hauptfilm.10.15 Uhr Wochenschau.6e.99 Uhr Jugendl. haben beinen Zutr. mit Paul Hörbiger, Karin Hardt, Sybille Schmitz, Ida Wüst u. v. a. Zwei schöne Frauen und ein skrupelloser Rivale bringen heillosen Wirrwarr in das Leben eines talentierten Künstlers, der alle Chancen verpaßt und verpatzt, bis ihn das Mädchen seines Herzens durch List und Liebe auf den richtigen Weg bringt. Kassenöffnung...45 Uhr Hauptfilm.16.20.30 Uhr Wochenschau.45.95 Uhr Ende.85 Uhr Jugendliche ab 14 Jahre haben Zutritt ab Freitag- Schauburg Der große Garleté- und Reuuerlim „Korarerry Ein Film faszinierender Schönheit. Marika Rökk tanzt und singt— Peter Kreuder„plet dan Ein 9 roßiIIm, der alle begeistern wird! In allen Gaststäten und Hotels des Münsterlandes verlangen Sie die Westf. Tageszeitung Bauund Lagerplatz —8 Morgen groß, auch mit aufstehenden Gebäuden, am Stadtrand gelegen, zu daufen gesucht. Angedote unter 1074 an die HauptEE. m ame Seger zur aushilfsweis. Beschäftigung stellt ein Provinzial=Lebensversicherunanstalt von Westsalen, Münster. •4r Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse.V. 27. November 1940 Erbsen aus dem Steintopf Gemüse wird„eingesäuer!“— Ein neues Lenservierungenertehren Berlin, im November. Erbsen aus dem Steintopf? Bisher konservierte man sie in Dosen, in Weckgläsern, hier und da fror man sie auch ein. Und ebenso die anderen Gemüsesorten, Bohnen, Blumenkohl, Mohrrüben. In Zukunft wird man sie auch in Steintöpsen konservieren, ähnlich wie das„deutsche Sauerkraut". Das neue Konservierungsverfahren, das von der Staatlichen Versuchsund Forschungsanstalt für Gartenbau in Pillnitz bei Ihre Verlobung geben bekannt Aenne Menke Karl Völker Nottuln-Buxtrup Coesfeld-Brink 27. November 1940 Ihre Verlobung geben bekannt Maria Große-Stetzkamp Julius Hiehl Ostbevern Gelsenkirchen 27. November 1940 Theo Möllenbeck Hannchen Möllenbeck geb. Ashege Vermählte Recklinghausen-Suderwich Rinkerode 27. November 1940 Unsere Eike bekam heute 2 gesunde Brüderchen. Klaus und Uwe sollen sie heißen. In großer Freude Käthe Dreessen geb. Berenskötter Erich Dreessen Greven, den 25. November 1940 z. Zt. Münster, Privatklinik Annette-von-Droste-Hülshoff-Allee 26 Zu unsern 3 Kindern gesellte sich ein kräftiges Mädchen Else Clewing geb. Bußkamp Lucwig Clewing Adjutant der Motorstandarte 66 Münster Eifelstraße 15 z. Zt. Raphaelsklinik z. Zt. in. Felde " Mit Freude zeigen wir die Geburt " unseres zweiten Kindes, eines gesunden Mädchens, an Reg.-Baurat Clem. Nellissen Fnau Franzi geb. Dremp s. Zt. Priv.-Kinik Annette-von-DrosteHülshoff-Allee 26 Münster, den 23. November 1940 Hoyastr. 26 Statt Karten Für die uns anläßlich unserer Vermählung erwiesenen Glückwünsche danken wir recht herzlich Kurt Lehmann Lisa Lehmann-Gies Münster in Westf., Piusallee 141 * Heute nachmittag wurde unsere liebe Schwester, Tante, Schwägerin und Großtante Frausem Emma Dahlmann im Alter von 73 Jahren nach Empfang der heiligen Sterbesakramente von ihrer schweren Krankheit erlöst. Um stille Teilnahme bittet namens der Angehörigen: Familie Hillert-Patten Münster“ den 24. November 1940 Langenstr. 16 Die Beerdigung findet statt am Donnerstag, den 28. November, nachmittags um 4 Uhr, von der Leichenhalle des Zentralfriedhofes aus. Das Seelenamt ist am gleichen Tage, um 9¾ Uhr, in der LambertiPlarrkirche. Nachruf! Im Dienst für Führer, Volk und Vaterland starb nach kurzer Krankheit am 15. November in einem Lazarett in Frankreich unser Gefolgschaftsmitglied Bernhard Einspanier Wir verlieren in ihm einen tüchtigen, treuen Arbeitskameraden, dessen Andenken wir stets in Ehren halten werden. Betriebsführung und Gefolgschaft der Bant-Spian-Weberei Gebr. Schründer Oranen Dresden erfunden und erprobt wurde, ist außerordentlich einsach und dürfte schon deshalb sich sehr bald zahlreiche Freunde erworben haben. Das Gemüse wird gewaschen und küchenmäßig vorbereitet, dann mit—2 Prozent Salz und etwa einem Liter saurer Milch auf 30 Kilogramm Gemüse eingestampft. Das ist alles. Bei zuckerarmen Gemüsen wird noch etwas Zucker beigegeben, damit sich die Milchsäure schneller bildet, die das Gemüse haltbar macht. Das eingestampfte Gemüse wird dann weiter wie Sauerkraut aufbewahrt, mit einem Leinentuch bedeckt, auf dem ein mit einem Stein bedeckter Holzdeckel liegt, so daß der durch die Salzzugabe reichlich entstehende Saft den Holzdeckel noch bedeckt. Das Verfahren eignet sich vor allem für größere, in erster Linie also ländliche Haushalte, um so mehr, als es gegenüber dem bieher üblichen Einwecken erheblich weniger Zeit beansprucht. Außerdem soll es auch der Industrie zugänglich gemacht werden. Die derart konservierten Gemüse nehmen einen sehr pikanten, leicht sauren Geschmack an, der sie in der Hauptsache für die Herstellung von Salaten geeignet erscheinen läßt. Sie lassen sich aber auch wie Frischgemüse kochen. Der leichte säuerliche Geschmack ist dann durch einen geringen Natronzusatz zu beseitigen. Ein weiterer Vorteil gegenüber den bisherigen Konservierungsmethoden ist darin zu sehen, daß die Vitamine durch die Milchsäure restlos erhalten werden. Neue Aufgaben für Rossitten Königsberg. im November. Auf der Jahresversammlung des Vereins der Freunde der Vogelwarte Rossitten wurde mitgeteilt, daß die Arbeit der Vogelwarte trotz des Krieges nahezu voll weitergeführt wird. Die Vogelwarte ist verantwortlich in ein internationales Netz eingeschaltet. Mancher Mitarbeiter hat sogar als Soldat im besetzten Gebiet seine Forschungen wieder ausgenommen. Es entspricht der Tierliebe des Deutschen, daß jetzt so oft von Soldaten alte Ringfunde in den Ostgebieten und in Frankreich nachgewiesen und verfolgt werden. Das Arbeitsgebiet der Vogelwarte ist beträchtlich erweitert worden. Das frühere Memelland, der Sudetengau und die Ostmars sind ihr als Beringungsgebiete zugewiesen worden. Wachsblumen brachten den Tod Graz. im November. Einem tragischen Unglücksfall siel die Witwe Katha. rina Holzinger zum Opfer. Die Frau, die in einem Blumengeschäft als Verkäuferin tätig war, kam auf ihrem Arbeitsplatz einem Ofen zu nahe. Ihre Kleider fingen Feuer, und da die Frau Wachsblumen in den Händen hielt, griffen die Flammen schnell um sich. Unter furchtbaren Qualen erlag die Frau ihren Brandwunden. Statt Karten Ihre Vermählung geben bekannt Heinz Cantauw Maria Cantauw geb. Lürver Rheine, den 27. November 1940 Dutum 5 Nach des Schöpfers hl. Willen entschlief heute mittag 13½ Uhr unsere innigstgeliebte Tochter, unsere unvergeßliche Schwester und gute Cousine Maria Crünebaum im fast vollendeten 30. Lebensjahre. Sie starb nach langem Leiden, jedoch nach kurzer, schwerer Krankheit, versehen mit den heil. Sterbesakramenten, ruhig und ergeben in Gottes hl. Willen. Um ein andächtiges Gebet für die liebe Verstorbene bitten: Die trauernden Angehörigen: Familie Heinrich Grünebaum Telgte, Köln u. Remsede, den 24. Nov. 40. Die Beerdigung findet statt zu Telgte von der Propsteikirche aus am Donnerstag, dem 28. November, morgens 9 Uhr; anschl. das Levitenamt. Der Autobus Münster—Telgte fährt morgens um 8 Uhr ab Bahnpostamt Münster. Sollte jemand aus Versehen keine besondere Anzeige erhalten haben, bitten wir, diese als solche anzusehen Das Jahres-Seelenamt für den verstorbenen Regierungsrat Dr. Max Roer findet am Donnerstag, den 28. November, morgens 8½ Uhr, in der St.-Mauritz-Pfarrkirche zu Münster statt, wozu freundlichst eingeladen wird. Danksagung Für die wohltuenden Beweise herzlicher Teilnahme beim Tode unserer lieben, unvergeßlichen Schwester und die schönen Kranzspenden sprechen wir allen unsern tiefgefühlten Dank aus Geschwister Hüntemann Das Sechswochen-Seelenamt für Lehrerin Maria Hüntemann findet statt am Donnerstag, den 28. Nov., 9 Uhr, in der Liebfrauen-Pfarrkirche zu Münster. Im Stillen hofft doch jeder auf ein klein wenig Luxus zu Weihnachten. Kommen Sie jetzt zu uns, in der großen Auswahl finden Sie bestimmt das Richtige. Kaufe laufend Pappeln, Weiden, Erlen, Birken, Ulmen, Buchen Zopf 18 cm ü.., gegen Kasse Joh. Dües, Schuhfabr., Ahaus I. W. Ruf 209 Grostäkkstelte Glöckner Tag und Nacht geöffnet Wagenwäsche— Wagennüege Münster Kirdortstraße 17 (Industriestraße) ich meiner Kundschaft eine große Auswahl bieten können. Jetzt schon Rohmaterial Bitte, bringen Sie mir Altgold, alt. Silber, Münzen eder Doublé zum Ankauf. Für jedes Gramm bin ich dankbar. Genehmigungsbescheid A u. C 40/12013 Keuf sie bei H. Buschmann Münster I. W. Drubbel 17/18 Kaufe Altgold Altsilber Altdublee zu den höchstzulässigen Preisen Schmuckkasten J. Ollmann Münster Ludger'straße Ank.-Gen. 1258 Das neue Heimat- und Einwohnerbuch für den Landkreis Münster ist soeben erschienen. Die Auslieferung vorbestellter Exemplare ist im Gange. Das Buch ist ein zuverlässiges Nachschlagewerk für Behörden, Industrie und Wirtschaft; es enthält unter Verwendung amtlicher Angaben die Anschriften aller Einwohner der Amter Greven, Nottuln, Rorel, Saerbeck, St. Mauritz, Telgte, Wolbeck nach dem Abe und nach Straßen bzw. Bauerschaften geordnet. 12 Sth Preis des Buches 9 RM. Verlag des Heimat= und Einwohnerbuches für den Landtreis Münster e Münster Gallitzinstraße 13 Fernruf 40741 Keut sie bei H. Buschmann Münster I. W. Drubbei 17/18 Wer heute durch Anzeigen wirbt. der sorgt nicht nur für gute tägliche Umsätze, sondern auch dafür, daß das Publikum ihn nach dem Kriege in guter Erinnerung behält. Ständige Anzeigen erhalten den Firmenwert Ihres Geschäftes. Aus meinem Schaukasten wurde in der Nacht zum 26. 11. ein eigengefertigtes Modellkleid dunkelblauer Wollstoff mit weißen Lederornamenten am Halsausschnitt und Tasche gestohlen. Ich warne dringend vor Ankauf und zahle hohe Belohnung demjenigen, der mir zur Erlangung des Täters verhilft. Modewerkstätte Köhne Münster, Roggenmarkt 3 (neben Schneberger) Teleion 26931 Krankheiten kosten Geld, wenn man in keiner Kasse ist. Die „Volkswohl“, Krankenkasse hat niedrige Beiträge. Sie betragen im Monat für ein Ehepaar RM.10 und für jedes Kind bis zum vollendeten 20. Lebensjahr RM.50. Es lohnt sich, an uns eine Postkarte zu schreiben und unverbindlich die Tarife zu verlangen. Deutsche Mittelstandskrankenkasse„Volkswohl“ V. a.., Dortmund. Bez.-Dir. R. Soeding. 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Plandbriet-Aufkündigungen der Landschaft der Provinz Westtalen I. 4½ Peige(früher 8 Tige) und 4½%(krüher 6%ige Goldpfand. briefe. Gemäß 88 126 u. 129 Nachtrag III des neuen Statuts werden die in den nachstehenden Nummernverzeichnissen aufgeführten 4½ Peigen(früher 8%igen) Goldpfandbriefe(Ordnungs-Nr. 21 200) und die 4½ Pigen(früher 6%igen) Goldpfandbriefe(Ordnungs-Nr. 21 201) am 2. Januar 1941 gegen Barzahlung ihres Nennwertes ein. geichst. a) Nummernuerzeichnis der zum 2. Januar 1941 gekündigten 4½ Pigen(trüher 8 Tigen) Goldpfandbriefe, einzullefern mit den Zinsscheinen per 1. 7. 41(Nr. 14—20) und Talons: 31 Stücke à GM 5000.— Nr. 2 349 451 495 751 761 900 908 909 957 1034 1065 1121 1182 1286 1308 1421 1427 1446 1476 1637 2184 2193 2523 2715 3096 3426 3701 3850 4115 4312 18 Stücke à GM 2000.— Nr. 62 346 416 968 1205 1294 1308 1372 1406 1649 1651 1864 1963 2002 2268 2549 2699 2761 Nr. 130 179 180 2103 2327 2419 2551 3876 3908 4496 4823 5899 6051 6176 6188 7732 7968 7999 8035 9254 9301 9330 9504 10034 10 114 10215 11 349 11410 11 501 12 235 12 264 12 284 Nr. 2 4 323 445 1759 1981 2082 2086 107 Stücke à GM 1000.— 182 202 270 601 643 687 856 923 1100 2746 3157 3185 3238 3337 3515 3550 5000 5121 5298 5346 5393 5396 5493 6289 6475 6819 7017 7133 7146 7148 8056 8063 8568 8570 8575 8655 9064 9545 9582 9673 9729 9759 9779 9912 10228 10 508 10 535 10 761 10898 10 11 530 11 809 11 820 11 993 12 082 12 12307 12471 12711 12724 12 734 21 Stücke à GM 500.— 477 521 618 761 762 873 1289 1375 2110 2230 2388 1960 1994 3689 3720 5713 5716 7549 7640 9081 9084 9975 9981 949 11248 215 12234 1477 1706 28 Stücke à GM 100.— Nr. 14 340 416 610 694 757 798 856 1016 1118 1269 1295 1431 1696 1906 2240 2301 2336 2447 2500 3062 3126 3140 3191 3206 3279 3567 3568 b) Nummernuerzeichnis der zum 2. Januar 1941 gekündigten 4½%igen(krüher 6 Tigen) Goldpfandbriefe, einzuliefern mit den Zinsscheinen per 1. 7. 41(Nr. —20) und Talons: 10 Stücke à GM 5000.— Nr. 57 264 279 357 538 582 628 682 703 711 4 Stücke à GM 2000.— Nr. 184. 202 302 423 13 Stücke à GM 1000.— Nr. 23 61 135 252 267 331 390 431 498 561 582 775 893 6 Stücke à GM 500.— Nr. 18 73 120 266 408 577 5 Stücke à GM 100.— Nr. 128 236 526 569 614 II. Gemäß Artikel 4 der Zweiten Verordnung zur Durchführung des Roggenschuldengesetzes vom 5. September 1934 werden die in dem nachstehenden Nummernverzeichnis aufgeführten 4 Tigen Reichsmarkpfandbriefe(früher 5%igen Roggenpfandbriefe) der Landschaft der Provinz Westfalen(Ordnungs-Nr. 21 205) am 2. Januar 1941 gegen Barzahlung ihres Nennwertes eingelöst. Die Einlieferung hat zu erfolgen mit den Zinsscheinen per 1. 7. 41(Nr. 16—20) und Talons. Nummer nuerzeichnis 44 Stücke à RM 375.—(Ztr. 50) Nr. 124 324 867 1280 2288 3025 3234 3286 3298 3304 3377 3941 4134 4476 4600 4673 4702 5562 5713 5757 6238 6246 6540 7100 7129 7132 7177 7193 7218 7739 7852 7887 8096 8100 8200 8451 8556 8619 8621 8756 8792 8797 8866 9139 8 Stücke à RM 150.—(Ztr. 20) Nr. 763 873 1044 2046 2510 2827 3120 3745 Restanten aus früheren Auslosungen gelost per 2. 1. 1936- sämtliche noch im Umlauf befindliche Stücke à RM 37.50(Ztr. 5) à RM 15.—(Ztr. 2) à RM.50(Ztr. 1) à RM.75(Ztr. ½) gelost per 2. 1. 1937 à RM 75.—(Ztr. 10) Nr. 829 3572 III. Gemäß§ 70 der am 1. April 1934 in Kraft getretenen Satzung werden die in dem nachstehenden Nummernverzeichnis aufgeführten 4½ Pigen Reichsmarkpfandbriefe— Reihe 2—(Ordnungs-Nr. 21 207) am 2. Januar 1941 gegen Barzahlung ihres Nennwertes eingelöst. Die Einlieferung hat zu erfolgen mit den Zinsscheinen per 1. 7. 41(Nr.—20) und Talons. Nummer nder zeichnte Nr. 10 74 75 81 344 463 469 487 661 1143 1148 1205 1208 1563 1565 1576 1595 1858 1897 1945 1987 2332 72 Stücke à RM 2000.— 97 99 109 118 120 134 165 221 224 305 336 340 707 711 789 799 801 812 894 923 927 992 1009 1364 1370 1391 1402 1418 1516 1528 1541 1543 1598 1641 1676 1687 1699 1710 1803 1842 1843 2001 2028 2045 2159 2186 2222 2240 2289 2318 Nr. 61 130 183 461 501 745 761 829 1149 1196 1210 1225 1503 1509 1519 1589 2040 2222 2258 2272 2555 2585 2587 2652 2898 2899 2911 3018 3153 3164 3210 3231 103 Stücke à RM 1000.— 216 237 275 290 320 345 369 374 383 402 443 844 849 867 879 978 980 1091 1108 1110 1111 1246 1263 1344 1348 1421 1429 1433 1438 1459 1656 1733 1746 1756 1781 1802 1826 1910 1985 2283 2286 2287 2290 2324 2394 2400 2525 2547 2671 2741 2758 2827 2828 2832 2846 2856 2885 3032 3062 3076 3084 3090 3099 3103 3115 3152 3238 3271 3272 3276 3287 51 Stücke à RM 500.— Nr. 4 9 103 109 110 228 273 295 308 351 368 381 401 433 480 564 571 715 747 756 777 789 795 852 908 924 934 940 955 980 981 1010 1027 1037 1128 1141 1187 1208 1295 1304 1311 1356 1369 1415 1511 1526 1568 1628 1629 1630 1641 91 Stücke à RM 200.— Nr. 8 23 44 79 101 136 150 190 213 215 217 292 302 399 450 461 474 476 535 570 576 589 598 618 661 682 683 695 745 759 761 868 1000 1064 1070 1109 1199 1212 1347 1409 1421 1462 1501 1504 1509 1522 1539 1632 1640 1650 1689 1745 1759 1767 1774 1777 1822 1842 1848 1857 1875 1916 1932 1954 1961 1962 1978 1989 2040 2041 2049 2075 2121 2201 2209 2228 2238 2351 2381 2401 2707 2792 2804 2830 2831 2851 2853 2905 2909 2916 2938 64 Stücke à RM 100.— Nr. 50 90 112 138 202 215 220 226 246 352 355 358 423 442 480 484 485 570 641 659 715 729 732 782 823 938 1079 1083 1131 1162 1193 1199 1206 1207 1213 1222 1305 1375 1431 1433 1445 1536 1537 1572 1668 1714 1739 1748 1761 1772 1779 1781 1813 1832 1867 1912 1949 1971 1976 2023 2035 2070 2077 2086 Wir fordern die Inhaber der oben zu—III angeführten Pfandbriefe auf, diese Pfandbriefe mit den Zinsscheinen per 1. Juli 1941 nebst Talons zum obigen Einlösungstermin, dem 2. Januar 1941 an die Kasse der Landschaft der Provinz Westfalen In Münster(Westf.), Schorlemerstraße 2 oder an die nachbezeichneten Einlösungsstellen, nämlich Dresdner Bank in Berlin, Deutsche Landesbankenzentrale, Berlin, Deutsche Zentralgenossenschaftskasse in Berlin einzureichen. Erfolgt die Einreichung der Pfandbriefe nicht spätestens bis zum 1. Februar 1941, so werden die säumigen Inhaber mit ihren weiteren Rechten ausdrücklich ausgeschlossen und mit ihren Ansprüchen auf den von der Landschaft zur Verfügung gehaltenen Barbetrag verwiesen. Die Verweisung und Ausschließung wird nach Ablauf der gesetzten Frist durch Beschluß festgelegt werden. Für fehlende Zinsscheine wird der auf den einzelnen Zinsschein entfallendé Geldwert in Abzug gebracht. Wir weisen nochmals darauf hin, daß durch Bekanntmachung vom 27. Juni 1940 die 5½%igen(früher 5%igen) Goldpfandbriefe(Abfindungspfandbriefe) der Landschaft der Provinz Westfalen soweit sie nicht bereits früher ausgelost waren, sämtlich zum 1. Juli 1940 aufgekündigt worden sind. Eine Einlösung der noch umlaufenden Stücke erfolgt nur noch in ber. Die ab 1. Juli 1940 laufenden Zinsscheine dieser Pfandbriefe gelangen nicht mehr zur Einlösung. Die Generallandschaftsdirektion der Provins Westfalen Dr. Kellermann Bezlehen 5# Sie sich bei Ihren Einkäufen auf die Westfälische sel? Tageszung Handelsregister Amtsgericht Münster i. 99. Veränderung: 23. 11 1940. A. 2055: Ceri Niemer, Münster i..: Dem Handlungsgehilfen Bernhard Haberland in Münster ist Prokurg erteilt. Ihre Na kennt sie und brei gemäß in phieren, MG, ha Feind vo auf sein. sie nur Kamerad Wir schreiben vor einer Woche m Teilnahme an den an die Südfront v unser Feldflugplatz Kornfeld diente al Unterkunft. Schon am 5. J Chemin des Dam angetreten und im der Franzose seine digungsstellung am Viel hatte er unser eingesetzten Divisio wieder schoß er n „... Ein kur Emil“ im S Straßen und in die am Chemin des Di in die Reihen unse unsere Artillerie zu der Franzosen blie von der Erde au durch die vielen E kleinen Waldstücke bestens getarnt un deckten Stellungen fenden Regimentei unserer Artillerie batterien festgestell Infolgedessen: aufgaben unserer feindlicher Batterie rer schweren Arti versten drei Tagen batterien in unsere streifen erkundet 1 Artillerie eingesch Batterien der Fre schwer getroffen, dem sie ihre Angr richteten. Immer Die„Hensc der deutschsprachigen Presse.V. immer 326 November 1940 lert worden. Da, und die Ostmart iesen worden. Tel im November. die Witwe Katha. au, die in einem g war, kam auf ahe. Ihre Kleider schsblumen in den zell um sich. Unter ten Brandwunden. ungen e SAlen Veige Goldpfand: atuts werden die aufgeführten ungs-Nr. 21 200 e(Ordnungs-Nr. Nennwertes ein. trüher 8 Teigen) per 1. 7. 41(Nr. 1065 1121 1182 2715 3096 3126 1649 1651 1864 3 1100 1960 1994 3550 3689 3720 5493 5713 5716 7148 7549 7640 9064 9081 9084 9912 9975 9981 98 10949 11248 82 12215 12234 34 1375 1477 1706 1269 1295 1431 3191 3206 3279 früher 6%igen) per 1. 7. 41(Nr. 775 893 r Durchführung werden, die in ührten 4 Pigen fandbriefe) der r. 21 205) am s eingelöst. Die per 1. 7. 41(Nr. 3304 3377 3941 6540 7100 7129 8451 8556 8619 Spaher der Lurtwanfe Aufklärung nah und fern— Schwerpunkt: Artillerleaufklörung Von Hans Revermann, Oberleutnant Ihre Namen nennt keine Zeitung, das Volk kennt sie nicht, ihr Einsatz wird nicht bejubelt und breit geschildert— sie fliegen auftragsgemäß in Feindesland, beobachten, photographieren, zeichnen, funken, schießen mit ihren MG, halten sich den oft vielfach überlegenen Feind vom Halse, verzichten schweren Herzens auf seine Verfolgung und Vernichtung, weil sie nur melden sollen und das Siegen den Kameraden überlassen müssen. Wir schreiben Sonntag, den 9. Juni 1940. Schon vor einer Woche war unsere Nahaufklärungsstaffel nach Teilnahme an den Kämpfen in Belgien und im Artois an die Südfront verlegt worden. Ostwärts Laon war unser Feldflugplatz eingerichtet. Ein kleines, schmales Kornfeld diente als Rollfeld. Ein Wald war unsere Unterkunft. Schon am 5. Juni war die gesamte Südfront vom Chemin des Dames bis zur Kanalküste zum Angriff angetreten und immer noch hielt in unserem Abschnitt der Franzose seine seit 14 Tagen eingerichtete Verteidigungsstellung am Aisne=Oise=Kanal und an der Aisne. Viel hatte er unseren hier zum erstenmal in den Kampf eingesetzten Divisionen zu schaffen gemacht. Immer wieder schoß er mit seiner starken Artillerie auf die „... Ein kurzes Zunicken vom„Franz“ zum „Emil“ im Spiegel und ein freundliches Lächeln Straßen und in die Bereitschaftsräume unserer Truppen am Chemin des Dames und riß nicht unerhebliche Lücken in die Reihen unserer feldgrauen Kameraden. Zwar war unsere Artillerie zumindest gleichstark, aber die Batterien der Franzosen blieben den Augen unserer Beobachtung von der Erde aus entzogen. Unter Ausnutzung der durch die vielen Seitentäler der Aisne und der vielen kleinen Waldstücke gesetzten Möglichkeiten waren sie bestens getarnt und brachten durch ihr Feuer aus verdeckten Stellungen viel Verwirrung in unsere angreifenden Regimenter, ohne von den Beobachtungsstellen unserer Artillerie und unseren Schall= und Lichtmeßbatterien festgestellt zu werden. Infolgedessen war in diesen Tagen eine der Hauptaufgaben unserer Aufklärungsstaffel die Erkundung feindlicher Batteriestellungen und das Einschießen unserer schweren Artillerie auf diese Ziele. Schon in den versten drei Tagen hatte unsere Staffel an die 90 Feindbatterien in unserem nur 12 Kilometer breiten Angriffsstreifen erkundet und auf über 30 dieser Ziele unsere Artillerie eingeschossen. Waren hierdurch schon viele Batterien der Franzosen ausgeschaltet oder zumindest schwer getroffen, so taten unsere Stukas ein übriges, indem sie ihre Angriffe auf die von uns erkundeten Ziele richteten. Immer wieder jedoch machte der Franzose aus seinen zahlreichen Wechselstellungen unserer Infanterie viel zu schaffen. So bin ich auch an diesem Tag als Artilleriebeobachter in der frühen Morgenstunde eingesetzt. Um .00 Uhr erhebt sich befehlsgemäß unsere„Hensche!" von unserem„Sprungbrett“, wie wir unsere Startbahn auf dem Rollfeld deshalb nennen, weil durch eine kleine Querfurche unsere Maschinen wie durch ein Sprungbrett hochgehoben werden. Wir lassen bald die Türme der schönen Kathedrale auf dem Felsen von Laon rechts unter uns liegen und erreichen nach kurzen 10 Minuten die Front. Wie schon in der Morgendämmerung der Vortage blitzen auch heute wieder auf beiden Seiten der Front die Feuerschlünde der Artillerie auf, ein tolles Inferno. Jetzt heißt es aufgepaßt! Schnell sind in dieser Dämmerstunde, in der das Mündungsfeuer besonders gut zu beobachten ist, sieben Feindbatterien ausgemacht, in die Beobachterkarte eingezeichnet und werden auch schon auf dem Funkwege unserer auf Betätigung wartenden Artillerie gemeldet. Eins nach dem anderen dieser Ziele wird durch unsere Beobachtung eingeschossen. Es geht wie am Schnürchen. Einzelne Schüsse leichter Flak können unsere Arbeit in der„Henschel“ nicht stören. Durch zu frühes Schießen haben wir bald den Wirkungsbereich der Flak erkannt und fliegen eben einen anderen Weg. Jäger sind unsere größte Sorge. Noch am Vortage war eine unserer Besatzungen beim„Artilleriefliegen" übel durch Jäger mitgenommen worden. Also darauf aufgepaßt! Mein Flugzeugführer überwacht den Luftraum wie ein Schießhund. Nur wenn auf ein Ziel eingeschossen ist und zum Wirkungsschießen übergegangen wird— eine Zeit, die er durch Mithören des Funksprechverkehrs des Beobachters mit der schießenden Artillerie rechtzeitig erfährt—, darf, ja soll er sich die Wirkung unserer Arbeit ansehen, denn auch er trägt ebenso zum Erfolg bei. Ist so wieder eine Feindbatterie durch das von uns geleitete Feuer eingedeckt, erfolgt ein kurzes Zunicken vom„Emil“ zum„Franz“ und umgekehrt im Spiegel und ein freudiges Lächeln geht durch unsere Gesichter ob unseres erfolgreichen Einsatzes. Schon haben wir vier Feindbatterien nach fast zweistündiger Flugzeit zum Schweigen gebracht, als ein Anruf der mit uns zusammenarbeitenden Batterie uns in unserer fließenden Tätigkeit aufhorchen läßt:„Achtung, Achtung! Aus Gegend Fismes schon wieder stärkstes Flachfeuer, Beobachtung der dortigen Schienenstränge erbeten. Vermutlich Eisenbahnartillerie.“ Nun kommt Leben in unsere Kiste. Schon seit zwei Tagen, das wissen wir, hatte diese Schwerstartillerie vor allem in der Nacht unserer Erdtruppe viel Sorge gemacht, aber noch immer nicht war sie erkundet. Nun, da sie am immer heller werdenden Morgen schießt, mußte sie gefunden werden. Ich sehe mir daher die Augen aus dem Kopf. Nichts! Alle Schienen sind abgeflogen. Nichts! Das nämlich hatte der französische Artillerist bald erkannt: Ist eine„Henschel" über der Front, dann nicht schießen, sonst bin ich erkannt und dann gibt es„Zunder“. Und da der Franzose nun einmal— das muß man ihm zugestehen— ein Meister der Tarnung ist, waren seine Stellungen nur in den seltensten Fällen zu erkennen, wenn aus ihnen nicht geschossen wurde. Also muß eine List angewandt werden. Wir fliegen von der Front weg, über der wir ja schon zwei Stunden hängen, und geben uns den Anschein einer abfliegenden Maschine. Nach hinten passe ich aber scharf auf, das Gelände um Fismes genauestens und mit weitem Winkel überblickend. Was erkenne ich dort? Richtig! Dort zwei außergewöhnlich große Mündungsfeuer, kurz hintereinander. Nun aber Kehrtkurve und stur darauf losgeflogen! Schon bin ich bis auf einige Kilometer an den erkannten Punkt heran, blitzt es dort wieder zweimal auf. Jetzt habe ich dich! Schnell ist die genaue Stellung der Batterie in die Karte eingestochen. „Nun wirst du doch Zunder bekommen.“ Schon melde ich der eigenen Artillerie:„Zwei schwerste Geschütze erindliche Stücke Ntr. 21 Nr. ½) r. 829 3572 Kraft getretenen mernverzeichnis leihe 2— Ordung ihres Nennmit den Zins224 305 336 340 23 927 992 1009 1528 1541 1543 1803 1842 1843 2240 2289 2318 374 383 402 443 1108 1110 1111 1433 1438 1459 1826 1910 1985 2400 2525 2547 2846 2856 2885 3103 3115 3152 381 401 433 480 940 955 980 981 1356 1369 1415 Kn-nnnnnnnnnn nn n n c Die„Henschel“, das Flugzeug des Nahaufklärers des Heeres(Aufnahmen: Revermann) Westfälische Tageszeitung Nummes 326 Wie der Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht vom 24. November bekanntgab, bombardierten in der Nacht vom 23. zum 24. November in pausenlosen Angrilfen zahlreiche deutsche Kampfgeschwader Southampton. In Hafen- und Industrieanlagen brachen ungeheure Brände aus, die bis nach Frankreich hinein sichtbar waren. Die Angriffe konzentrierten sich vor allem auf die sehr wichtigen Hafen- und Werftanlagen sowie einige bedeutende Rüstungswerke, in denen besonders starke Explosionen entstanden.— Unser Bild zeigt eine Luftaufnahme von Southampton vor der Zerstörung(Scherl-Archiv-.) kannt, vermutlich Eisenbahngeschütze", als mich mein Flugzeugführer mal wieder, aber dieses Mal ernstlich, darauf aufmerksam macht, daß die Flugzeit bald zu Ende ist. Ich habe es in meinem Eifer nicht bemerkt. Was hilft es? Wir müssen nach Hause. Und schon geht mein Funkspruch an unsere Artillerie:„Warten! Komme in einer halben Stunde wieder.“ Wie werden die dort unten auf unser Wiederkommen brennen! Auf dem Feldflugplatz gelandet, heißt es, sich sofort wieder für den nächsten Start fertigmachen. Von unserer Bildstelle lasse ich mir ein Luftbild von Fismes geben, das bereits vor einigen Tagen vorausschauend von uns erflogen war. Ich studiere schnell die Gegend, in der ich die Geschütze erkannt hatte, und stelle zu meinem Erstaunen fest, daß von der großen Eisenbahnlinie bei Fismes sich eine sein geschwungene Linie genau durch die erkannten Stellungen hinzieht. Kaum ist sie zu erkennen. Also eine sorgsamst getarnte Eisenbahnklaue! Nun aber Eile, ehe die Geschütze wieder verschwunden sind. Schnell eine Tasse Kaffee als Sonntaasfrühstück und schon geht es heraus zum Rollfeld. Der 1. Wart meldet uns unsere gute„Henschel" startklar und fügt hinzu:„Herr Oberleutnant haben aber Schwein gehabt, 15 kleine Flaksplitter sitzen in der Kiste“. Wir, Flugzeugführer und Beobachter, hatten es beide in der Hitze der Arbeit nicht bemerkt. Nun, da wir es erst später erfahren, kann es uns auch nicht mehr heiß machen. Im Gegenteil. Anschnallen, Gas herein und schon sind wir wieder über Laon. Landung gemeinsam„gebaut"; er bedient den Knüppel und ich den Gashebel. Wir sind wieder bei der Staffel. Stolz können wir dem Kapitän unseren Erfolg melden. Meinem Flugzeugführer wird der Arm verbunden. Es wird einige Wochen dauern, bis er wiederhergestellt ist. Was macht es? Wir haben der Heeresführung, wir haben der Truppe geholfen. Wir haben dazu beigetragen, den Angriff über die Aisne fortzutragen, wir, die unbekannten Aufklärer des Heeres. Lord Craigavons Ende Mit dem Tode des nordirischen Ministerpräsidenten Lord Craigavon, der am Montag plötzlich starb, verliert England einen der härtesten Verteidiger der Teilung Irlands in den südkrischen Freistaat Eire und die aus den sechs Ulster=Grafschaften gebildeten englischen Gebiete in Nordirland. Lord Craigavon starb in einer Zeit, die Irland wieder zum Mittelpunkt weitschichtiger politischer und militärischer Erwägungen gemacht hat, die ihre Quelle in dem britischen Verlangen nach einer militärischen Nutzung der irischen Häfen hatten. In einer seiner letzten Reden konnte der nordirische Ministerpräsident mit Recht darauf hinweisen, daß er sich von jeher gegen die Rückgabe der englischen Marinestützpunkte in Queenstown, Berehaven und Lough Swilly ausgesprochen hatte. Als Churchill die irische Frage angesichts der wachsenden Verluste im=Bootkrieg auf die Tagesordnung seiner politischen Begehrlichkeit gesetzt hatte, erinnerte ihn Craigavon daran, daß sie beide es gewesen seien, die immer wieder gegen jene Politik opponiert hätten, die nach einem englisch=irischen Ausgleich strebte. Somit verliert England in Lord Craigavon eine jener Erscheinungen in seinem politischen Spiel und in dem Gefüge seines Weltreiches, die wie Smuts in Südafrika zu den stärksten Stützen seines Imperialismus zählten. Er war länger als 18 Jahre Premierminister von Nordirland. Seine politische Laufbahn— er ist im Jahre 1871 geboren— begann im Jahre 1906, als Craigavon, damals noch James Craig, im südafrikanischen Kriege gedient hatte. Der Reionsschatzheister Zum 65. Geburtstag von Franz Xaver Schwarz— Seit 15 Jahren Nur eine knappe Viertelstunde hat unsere Pause gedauert. Gleich geht es schräg auf die bekannte Stellung los und ich passe haarscharf auf, ob die Geschütze nochmals schießen. Schon im Anflug erkenne ich wieder Mündungsfeuer. Nun habe ich die Stellungen auch schon genau in die Karte eingestochen. Der Artillerie unten kann ich stolz melden:„Zwei Eisenbahngeschütze erkannt“, und schon geht fast mechanisch das Einschießen los. Nach drei Schüssen liegt das Feuer gut. Und nun schießt„meine Batterie“, was die Rohre herhalten. Wieviel Gruppen mag sie geschossen haben? 30, 50 oder 100? Ich weiß es nicht, aber das weiß ich: das Feuer liegt gut, diese Geschütze schießen nicht mehr. Weiter versuche ich noch Ziele für unsere Artillerie festzustellen. Es ist inzwischen heller Tag geworden. Ich kann nur melden:„Artillerie schweigt". Auf dem Funkwege bekomme ich daher noch von der Staffel zwei weitere Aufträge: Ueberwachung der in unseren Angriffsstreifen führenden Straßen und Feststellung der eigenen vorderen Linie. So werden dann von uns die Straßen abgeflogen. Nichts ist auf ihnen zu erkennen. Auch hier wieder, in der Durchführung seiner Bewegungen, übt der Franzose größte Vorsicht! Nun noch die vordere Linie festgestellt! In einer Höhe von 50 Metern geht es über unsere Infanteristen hinweg, wobei ich fortlaufend Leuchtkugeln schieße. Unten werden darauf weiße Tuchzeichen ausgelegt. Wie eine Perlenschnur erkenne ich sie im Gelände und bezeichnen mir und der Führung die in Angriff genommenen Punkte. Auch mit Taschentüchern und Stahlheimen winken uns die Kameraden von der Erde aus zu. Leider müssen wir aber auch in einem Straßengraben eine Anzahl in Deckung liegender Soldaten erkennen, die von einem überhöhten Waldrand starkes MG=Feuer erhalten. Wir fliegen also ein paarmal am Waldrand entlang und ich schieße mit dem BeobachterMG meine Garben in die erkannten Feindstellungen. „Was du kannst, kann ich auch“, denkt mein Flugzeugführer und schon ist er im Anflug auf den Waldrand, um mit seinem starren MG in die Stellungen zu funken. Nun aber wird es ungemütlich. Als wir über dem Wald in niedrigster Höhe eine Kurve fliegen, bellte es uns aus etlichen MG entgegen. Mein Flugzeugführer erhält einen Schuß in den linken Arm. Also sofort nach Haus! Schnell kann ich ihm den Arm abbinden und rufe dann auf dem Funkwege unseren Arzt zum Rollfeld. Schon sind wir wieder über Laon. Der gute„Emil“ kann leider seinen Arm nur schlecht bewegen. Also wird die an verantwortul Am 27. November wird der Reichsleiter der RSDAP., Franz Xaver Schwarz, der seit 1925, also seit nunmehr eineinhalb Jahrzehnten, Reichsschatzmeister der Partei ist, 65 Jahre alt. Wer je diesem alten Vorkämpfer der Bewegung persönlich gegenübergetreten ist, der wird niemals den Eindruck gehabt haben, daß der Reichsschatzmeister nunmehr ein Alter erreicht hat, in dem sonst die meisten sich zur Ruhe setzen. Nichts würde dem Reichsschutzmeister ferner liegen als ein solcher Gedanke, denn er, für den die tägliche Arbeit ein Lebensbedürfnis darstellt, weiß, daß er, vom höchsten Vertrauen des Führers getragen, in der Zukunft noch tige Aufgaben wird lösen müssen, die sich im einzelnen jetzt noch nicht überblicken lassen. Der Reichsschatzmeister, der am 27. November 1875 in Günzbruck(Donau) geboren ist, war früher Beamter der Stadt München. Er gehört zu den ersten Mitngsvoller Stelle kämpfern des Führers, der ihn, seine hohen Fähigkeiten auf verwaltungsmäßigem und kaufmännischem Gebiet bald erkennend, nach der Wiederbegründung der Partei im Jahre 1925 zum Reichsschatzmeister der NSDAP. berief. Nur ein mit der Geschichte der Bewegung in der damaligen Zeit Vertrauter wird ermessen können, wie ungeheuer schwierig das Aufgabengebiet war, das dem damals Fünfzigjährigen gestellt worden war. Der Bewegung flossen nicht wie anderen Parteien— jedes solches Ansinnen wäre auch schärfstens zurückgewiesen worden— Gelder aus den verschiedensten Kanälen zu, sondern alle Beträge, die die junge Bewegung benötigte, um ihr Ideengut zu propagieren, mußten aus den Beiträgen und freiwilligen Spenden der Mitglieder und Freunde entnommen werden. Wenn auch der Bewegung infolge des starken Zustromes neuer Parteigenossen nach der Machtübernahme erheblich größere Geldsummen zuflossen, so konnte dennoch nicht— ganz abgesehen davon, daß Sparsamkeit stets das oberste Gebot gewesen ist— aus dem Vollen geschöpft werden, weil die Aufgaben, die nunmehr an die Partei herantraten, ungleich größer waren. Man braucht nur an die Durchführung der verschiedenen Reichsparteitage zu denken, um das Ausmaß der Arbeit zu würdigen, die von dem Reichsschatzmeister und seinen Mitarbeitern geleistet werden mußte. Und wenn die Bewegung mehr als einmal aus besonderen Anlässen große Beträge zur Verfügung gestellt hat, so war dies nur infolge der mustergültigen Finanzwirtschaft möglich, die in der Dienststelle des Reichsschatzmeisters herrschte, und die jeden, der ihr in der Hauptstadt der Bewegung einmal einen Besuch abgestattet hat, mit aufrichtiger Bewunderung erfüllte Seit fünfzehn Jahren steht Franz Xaver Schwarz an verantwortungsvoller Stelle der Bewegung. Sein Wirken dringt meist nicht über den Kreis derer, die mit ihm zu arbeiten haben, hinaus. Das deutsche Volk aber weiß, welche großen Verdienste sich dieser getreue Mitkämpfer des Führers in den acht Jahren vor der Machtübernahme und in den nunmehr beinahe acht Jahren nach der Machtübernahme erworben hat, und wünscht dem Reichsschatzmeister noch lange Jahre weiterer erfolgreicher Arbeit im Dienste der Bewegung und damit des deutschen Volkes. 292 302 399 450 695 745 759 761 1462 1501 1504 1774 1777 1822 1989 2040 2041 2707 2792 2804 358 423 442 480 1083 1131 1162 1445 1536 1537 1832 1867 1912 zeführten Pfandper 1. Juli 1941 Januar 1941 Vestfalen 2 mlich erlin spätesten: bis haber mit ihren mit ihren Angehaltenen Barung wird nach werden. einen Zinsschein Bckanntmechun ungenlendbriefe! tlich zum 1. Juli er noch umlauJuli 1940 laufenmehr zur Einun Mestkolen nster 1. 99. .: Dem HandRünster ist Pro3½ Die treue Freundschaft die der Kenner einer gepflegten Zigarette seiner ECKSTEIN hält, wird erwidert durch die Quelltätstreue dieser Zigarette. ECKSTEIN verzichtet zugunsten der hohen TabakQualität auf eine kost* spielige verpackung. GauSUSGUS D MFA Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse eNV. 27. November 1940 Westfälische Tageszeitung Nummer 326 Westjalen-Nord und Nachbargaus Nos har die Gewährungeper,rseunerr Zum siebenjährigen Bestehen der NS-Gemeinschaft„Kraft durch Freude“ am 27. November— Ein stolzer Rechenschaftsbericht des Gaues Westfalen-Nord— Wehrmachtbetreuung im Vordergrund Als es darum ging. den berechtigten Anspruch des deutschen Arbeiters auf Beteiligung an den kulturellen Errungenschaften und Gütern seines Volkes zu verwirklichen, wurde die R SG„Kraft durch Freude“ geschassen. Sie erhob im Austrage der Partei den Anspruch, dieses Ziel total zu erreichen, also als das einzige große Mittel betrachtet zu werden, das diese Aufgabe erfüllen kann. Es ist nicht unbedingt notwendig, nach all dem, was seit 1933 über„Kraft durch Freude“ geschrieben wurde und nach den vielen und großen Erlebnissen, die„Krast durch Freude“ in den Herzen von Millionen deutscher Menschen verankert hat, wiederum bei der Würdigung des 27. November 1940, ienes Tages, an dem KoF sieben Jahre besteht, viel Worte zu machen. Aber wir müssen diesen Tag trotzdem einer genauen Betrachtung unterziehen. Denn es handelt sich nicht allein darum, daß heute der Gau Westsalen=Nord einen auf eindrucksvollen Zahlen aufgebauten Rechenschaftsbericht ablegt, sondern darum, daß„Kraft durch Freude“, in seiner Idee und Gestalt der vielleicht sichtbarste Ausdruck uneres Deutschen Sozialismus, Angriffsfront der plutokratischen Kriegshetzer, Kampfabschnitt zweier Weltanschauungen und entscheidender Wertmesser für die Stärke der Inneren Front ist. Es ist im zweiten Kriegssahr nur eine erneute Besinnung auf die großen Ziele unserer völkischen Entwicklung, auf die Idee des Nationalsozialismus, wenn „Kraft wir des 27. November als des Jahrestages von durch Freude“ gedenken. Wir müssen aber an diesem Tage noch bedenken, daß der Krieg in jeder Hinsicht eine harte und unerbittliche Bewährungsprobe für den Sinn der ganzen KößfArbeit, für alle in dieser Arbeit tätigen Menschen und ihre Einsatzbereitschaft ist. Heute können wir sagen, daß „Krast durch Freude“ mit seinem Kriegseinsatz diese Bewährungsprobe bestanden hat. Arbeiter und Soldaten fällen das Urteil und ihr Urteil ist—: unentbehrlich. Der Kriegseinsatz salen-Nors von „Kraft durch Freude“ im Gau Wessalen=.) Die auf höchsten Touren lausende kulturelle Betreuungsarbeit von„Kraft durch Freude“ wurde 1939 jählings durch den Krieg unterbrochen. Einberufungen, Raummangel und Verkehrslage schienen, für kurze Zeit die weitere KoF=Arbeit in Frage zu stellen. Aber schon die ersten Monate nach Kriegsausbruch bewiesen das Gegenteil, die Köff=Arbeit lief wieder an und hat unter Berücksichtigung ihrer besonderen Kriegsausgaben im zweiten Kriegssahr ein Ausmaß angenommen, das weil über dem des letzten Friedenssahres liegt. Die Feierghendpestaltung. Für das Winterhalbjahr 1938/39 meldete der Gau Westfalen=Nord für die durch die FeierabendveranstalSommersporttag der Betriebe 1940(Bilderdienst der DAF) Blick ins Münsterland Hoch im Bogen vom Wagen geschleudert Reckenfeld. Hier scheute das Pferd eines Bauernwagens und ging in rasendem Tempo durch. Kurs vor der Emsdettener Straße streifte der Wagen einen Baum, und durch den beftigen Anprall wurden die beiden Insassen hoch im Bogen vom Wagen geschleudert, während das scheuende Pferd, dessen Ketten gerissen waren, bis zum Dorfplatz weiterraste. Hier konnte es von mutigen Passanten aufgehalten werden. Einer der Wageninsassen erlitt durch den Sturz erbebliche Verletzungen. Führertagung der Hitlerjugend in Rheine Rheine. Am vergangenen Sonntag fand in Rheine eine Tagung sämtlicher H3=Führer und BOM=Führerinnen des Kreises Steinfurt statt. Die Tagung begann mit einzelnen Arbeitstagungen der 53 und des 23, des B0M und der IM. Während die Arbeitstagungen der Jungen von dem „Besser“ rauchen bekommt besser*) reißer durch einen Polizeibeamten erschießen zu lassen. Der mit dieser immerbin nicht ungefährlichen Aufgabe betraute Beamte zeigte sich als Meisterschütze; denn es gelang ihm, das Tier mit einem Schuß zu erledigen. Unsere lieben Alten Heute können wir wieder eine ganze Reihe bejahrter Geburtstagskinder aus dem Münsterlande vorstellen. Zunächst nennen wir zwei 85jährige, nämlich Oma Krumbeck in Brock=Westbevern und Kaufmann Hermann Jansen in Darfeld. Dann folgt einer mit 83 Jahren: der Landwirt Vernbard Essing in Büngern, der hier allgemein als Vater Buddemann bekannt ist. Der Bruder, Heinrich Essing, genannt Budden Henderk, wurde 80 Jahre alt. Ihren 80. Geburtstag feierten außerdem: Theodor Beckmann in Bockum= Hövel, Bernbard Lammers in Heek, Frau Ww. Albers geb. Bauland in Gronau und Frau Maria Groß in Marienfeld. Allen Geburtstagskindern unsern berzlichen Glückwunsch! tungen und Maßnahmen des Deutschen Volksbildungswerkeg ersaßten Volksgenossen eine Zahl von 1159647. Diese kulturelle Betreuungsarbeit teilt sich im einzelnen aus in Theaterveranstaltungen, Musikoekanstaltungen, Vorträge und Lesungen, Kurse des Deuischen Volksbildungswerkes, Variets= und Bunte Abende, Laienspiele, Kameradschaftsabende und sonstige Veranstaltungen. Diese Austeilung entspricht der Arbeitsgliederung und ist bei der Nennung der Zahlen für spätere Zeilabschnitte zu berückschtigen. Im Jahre 1936.40 konnten 1666 Veranstaltungen durchgeführt werden, an denen 491740 Volksgenossen teilnahmen. Berücksichtigt man allerdings die Zahl der Veranstaltungen, die im Rahmen der Wehrmachtbetreuung anliesen, dann liegt insgesamt gesehen der Stand weit über dem des Jahres 1938=39. Im einzelnen verteilen sich die Besucher auf folgende Veranstaltungen: 342 Theaterveranstaltungen mit 189 294 Besuchern 95 Musikveranstaltungen mit 41 175 Besuchern 120 Vorträge mit 28 720 Besuchern 500 Maßnahmen des Deutschen Volks3 395 Besuchern 133852 Besuchern 16 371 Besuchern 7000 Besuchern 71 927 Besuchern bildungswerkes mit 255 Varietsabende mit 49 Laienspiele mit 19 Kameradschaftsabende mit 286 sonstige Veranstaltungen mit Auf Grund bereits gestellter Nachsragen sieht das Winterhalbjahr 1940/41 mit schon festgelegten Veranstaltungen eine erneute Steigerung auf.880 Veranstaltungen vor. Hierin wurden die Wehrmachtveranstaltungen nicht ersaßt. Geblieben ist das eindeutige Schwergewicht der gesamten Feierabendarbeit in kulturellen Veranstaltungen, die bei weitem sowohl in der Zahl der Veranstaltungen als auch der Besucherzahl überwiegen, Diese Zahlen lassen einen Schluß auf den Umfang des gesamten Veranstaltungswesens zu. Die bereits teilweise angelaufenen Veranstaltungen des Jahres 1940/41 steben auf einer bedeutsamen kulturellen Höhe. So ist der Einsatz des Reichssynsonieorchesters und des Dresdner=Streichquartetts hervorzuheben. Gesangliche Höhepunkte werden Veranstaltungen mit Mareell Wittrisch und Domgraf=Faßbänder bieten. Weiterhin gastieren die Geschwister Höpfner und Rolf Jahnke und Manon Erfuhr von der Staatsoper Berlin. Neben den gaueigenen Bühnen in Bielefeld. Detmold. Münster und Gelsenkirchen werden die Theater in Essen, Dsnabrück und Krefeld herangezogen. Das Westfälische Landestheater und die Traunsteiner Bauernbühne werden auch weiterhin eingesetzt. Unter dem Moto:„Blick in die Welt“ wird das Deutsche Volks„Sichtbarster Ausdruck des deutschen Sozialsemus“ Gauwart Klippel zum 7jährigen Bestehen der NSG.„Kraft durch Preude“ „Am 27. November 1949 feiert die NS.-Gemeinschaft„Kraft durch Freude“ ihr 7jähriges Bestehen. Es gab für die junge Organisation 1933 kein Beispiel in der Welt. Ganz neue Wege mußten beschritten werden, um dem deutschen schaffenden Menschen seine Freizeit zu gestalten und ihn teilhaben zu lassen an den Kulturgütern der Nation. Allen Schwierigkeiten und aller Kritik zum Trotz stellten sich bereits in den ersten Entwicklungsjahren Erfolge ein, wie sie kaum vorausgeahnt werden konnten. Die größte Bewährungsprobe stand, wie allen neuen Einrichtungen des nationalsozialistischen Staates, jedoch noch bevor. Es kam der Krieg. Verordnungen. Sofortmaßnahmen, Dienstverpflichtungen, Einberntungen schienen jegliche Entwicklung auf dem Gebiete der Freizeit abzuschneiden. Viele glaubten, wenn die Wallen sprechen, hat die Kunst zu schweigen. Wie anders aber sah die tatsächliche Entwicklung aus. Mit Stolz können wir heute auf das letzte Jahr„Kriegseinsatz Kraft durch Preude“ zurückblicken. Der Rechenschaftsbericht weist imposante Zahlen auf. Auf der ganzen Linie ist ein gewaltiger Umschwung festzustellen.„Kraft durch Freude“ ist gerade im Kriege durch seine Verbundenheit mit Soldaten in Standorten, Unterkünften, Lazaretten, ja, mit den Fronttruppen selbst, mit den Arbeitern am Westwall und in den Lägern, mit den Männern und Frauen der schaffenden Heimat untrennbar verbunden und der sichtbarste Ausdruck unseres Sozialismus.“ deutschen „KdF.“-Basteikurse für Verwundete in den Lazaretten. Auch das Schriftenzeichnen wird unseren Verwundeten gezeigt, die sich in dieser Kunst vervollkommnen wollen. (Bilderdienst der DAF) bildungswerk eine Reihe geo= und wehrpolitischer Vorträge bringen. Unter den Vortragenden finden wir den Forscher, Dr. Hugo Vernatzick, den Wehrpolitiker Pros. Feldmann, den Grönlandforscher Kurt Herdemerten und Colin Roß. Die Durchführung von Sprachkursen in Italienisch, Russisch, Spanisch, Englisch und Kisuaheli sei besonders hervorgehoben. Die Wehrmachtbetreuung sah 806 vor besonderen Aufgaben. In erster Linie seien die Kusurfahrten für genesende Soldaten erwähnt, die unter rem Leitwort„Im Lande der Irminsul“ und„Wasserburgen im Münsterland“ größten Anklang fanden. Im Rahmen der Sonderbetreuung für Lazarette wurden Alleinunterhalter eingesetzt, so Akkordoenisten und Sängerinnen. Kleine Musikgruppen und Kammermusikveranstaltungen erfreuten sich größter Beliebtheit. Kleine Klavierabende gab die Staatspreisträgerin Rosl. Schmid, Liederabende Prof. Hauschild, Berlin, Balladenabende Rolf Pfarr, Wuppertal. Der KöF=Sport. Es bedarf keiner Frage, daß die kulturelle Betreuung der Soldaten und Arbeiter im Kriege ein wichtiges Aufgabengebiet ist. Nicht weniger wichtig aber ist die sportliche Betreuung der Schaffenden. Es galt, dem durch erhöhte Anforderungen und längere Arbeitszeit stärker beanspruchten Arbeiter körperlich die notwendige Entspannung zu vermitteln und ihn durch die Leibesübung gesund und leistungsfähig zu erhalten. Wenn sich während des Krieges die Zahl sener, die am Köß=Sport teilnahmen, verringert hat, so müssen aber auf jeden Fall die durchgeführten Maßnahmen als Beweis für die Notwendigkeit des KöFfSportes gewertet werden. In offenen Kursen wurden in 4 369 Uebungsstunden 86 839 Volksgenossen erfaßt, und in den Betriebssportgemeinschaften, in 23068 Uebungsstunden 413864 Volksgenossen. Außerdem nahmen im Kriegsjahr 1940 am Sportgruppenwettbewerb 24 Frauengruppen und 15 Männergruppen teil. Damit zeigte der Gau Westfalen=Nord die zweitstärkste Beteiligung im Reich. Am Waldlauf der Betriebe beteiligten sich 94 Betriebe mit 126 Volksgenossen und am Sportsommertag der Betriebe 126 Beiriebe mit 15744 Volksgenossen. Der praktischen Uebung und Schulung dienten 21 Arbeitstagungen, an denen 316 Betriebssport= und Uebungswarte teilnahmen und 10 Lehrgänge mit 255 Teilnehmern. Besonders muß die Bildung von 35 neuen Betriebssportgemeinschaften vermerkt werden. Schönheit der Arbeit. Durch den Ausfall von Neu= und Umbauten verlagerte sich die Tätigkeit auf dem Gebiete„Schönheit und Arbeit“ auf eine vorsorgliche Basis für die Nachkriegszeit. Auf Wunsch der Betriebsführer wurden im Kriegssahr 1940 durch die Vertrauensarchitekten Generalbebauungspläne aufgestellt, die eine sofortige Ausführung aller notwendigen Bauvorhaben betrieblicher Art nach Beendigung des Krieges ermöglichen. Besonderes Augenmerk richtete man in den Betrieben auf einwandfreie hogienische Einrichtungen. Die vom Amt„Schönheit der Arbeitentworfenen Möbel, Beleuchtungskörver, Kantinengeschirre und dergleichen wurden bei Neueinrichtungen zahlreicher Betriebe verlangt. Statt Reisen Wandern! Die Urlaubsgestaltung der schaffenden Volksgenossen war im Friedem untrennbar von einer KöFf=Fahrt. Die Reisen mußten natürlich im Kriegssahr 1940 aus erklärlichen Grün. den aufgegeben werden. Aufgabe von„Kraft durch Freude“ war es. trotzdem eine zweckvolle Urlaubsgestaltung zu ermöglichen. Diesem Ziel dienten im Gau Westfalen=Nord 469 Wanderungen, an denen sich 11 438 Volksgenossen beteiligten. Sammeln und Schach. Eine weitere Formder Freizeitgestaltung stellen die Sammler= und Schachgemeinschaften dar.„Kraft durch Freude“ hat es sich auch hier zur Aufgabe gemacht, den interessierten Volisgenossen eine breite Grundlage für ihre Bestrebungen zu geben. Es wurden nicht weniger als 1281 Briefmarkensammler betreut und dafür gesorgt, daß 1000 Tauschhefte umgingen. In den Schachgemeinschaften wurden 8 823 Volksgenossen erfaßt. Im Rahmen eines solchen Leistungsberichtes können nur die Tatsachen gestreift werden, die einen allgemeinen Ueberblick über die KoFf=Arbeit ermöglichen. Es ist aber unmöglich, auch nur annähernd in Worten zu schildern, wie sich diese KöFf=Arbeit auswirkt. Ob in einem Gemeinschaftslager dienstverpflichteter deutscher Männer, ob im Standort oder Lazarett der Wehrmacht, ob in den Volksbildungskursen der Betriebe, den Sportstunden, oder den Theatern, in den Konzerten oder Bunten Abenden, nie wird das, was Soldaten und Ar. beitern dort mitgegeben wird, in Worten auszudrücken sein. Das Erlebnis allein bildet das Urteil sener, die von der KoFf=Arbeit erfaßt wurden, und ihr Urteil wieder schafft die Voraussetzung für die Erfolge. Der Jahl allein ist es möglich, hier zu beweisen, daß im Gau Westsalen=Nord auf einem der wichtigsten Abschnitte der Sozialarbeit fruchtbar und erfolgreich gearbeitet worden ist. Westfälischer Sportanzeiger Preußen rüstet für Sonntag! Die voraussichtliche Preußenelf zum Punktekampf gegen den Fü Schalke 04 ie unetes enung un u. euentn Münster wieder einmal den Besuch des Großdeutschen Fußballmeisters, F C. Schalke 04, der zum Meisterschaftsspiel gegen den SC. Preußen 06 Münster antritt. Mit großer Spannung sehen die Sportanhänger von Münster und der Umgebung dem Auftreten der Schalker entgegen. Wer will es sich entgehen lassen, die„Königsblauen“ aus Schalke wieder einmal spielen zu sehen, die am letzten Sonntag in Hagen nicht weniger als 12000 Zuschauer in ihren Bann zogen. Gleichzeitig drängt sich die Frage in den Vordergrund, welche Mannschaft werden die Preußen diesmal ihrem großen Gegner gegenüberstellen. Wird diese stark genug sein, um den Schalkern erfolgreichen Widerstand zu bieten, wie dieses in den früheren Jahren= der Fal gewesen ist, wo die Knappen nur mit einem.=Sieg nach Hause fuhren oder sogar einen Punkt in Münster lassen mußten. Der SC. Preußen hat rechtzeitig die erforderlichen Schritte unternommen, umn am kommenden Sonntag mit einem Teil sssse aasssms ATIKAN 50 gummmmmmmmmm spieler den Schalkern entgegentreten zu können. ZuKCasldssmalle Aßossandemssn nächst werden E. Koch und Hennes Hülsmann bestimmt zur Verfügung stehen, und mit Scherer im Wefamalle, Ceflauftähnumgen. Tor dürste somit auf das müinstersche VerteidigungsReizvolle Eestaufführungen dreieck unbedingter Verlaß sein. Ausberg wird ebenin den Münsterischen Kammerspielen noch unbestimmt. Im Angriff wird Schneimann, früher Duisburg 99, neu eingesetzt Kammeropern * Eine bessere Cigarette regt von selbst dazu an, langsam und bedächtig zu rauchen. Es ist erwiesen, daß dies erheblich bekömmlicher ist als hastigenervöses Paffen. Schschr Auin. 9. h iu. Aast aus VeSsantst, Alhgang anen ud uge a. u. uun.“.)=Hesheireaum mun duneigunemasthen. aufführungen benutzt wird, hat gleichwohl ihre Eignung Grapin“ erwies sich Heinrich Marschners komische rungen, namentlich vom„Holzdieb“, recht angetan und ## sich bei Oper„Der Holzdieb“. Hier lebt und webt echt sparten nicht mit ihrem Beifall.„ dieser Gelegenheit einer Inszenierung von Mozarts deutsche Romantik, die aus dem Quell des Volkstums „Entführung aus dem Serail“, die vor Jahren die Mu= und Volksliedes schöpft. Wir haben an heiteren Spiel„isitliebhaber hier entzückte. Wenn diese Linie mit zwei opern keinen Uebersluß, und man wird darum immer *: Kammeropern von Flotow und Marschner heute wieder gern auf das(von Heinrich Burkord und Otto RomJaufgenommen wird. so wird der Theaterbesucher für dach neubearbeitete) Merf zurickommen. Wise das Wilhelm Vernekohl Kleine Kundschau K. Bannführer Steinfurth geleitet wurde,s gufgengmmen wird, so wird der Theaterbesucher für bach neubearbeitete), Werk zurückkommen. Wie das" Nationaler Musikpreis 1941. Der von Reichsminister führte die Untergauführerin Lillo Vaßlack dies solche Bereicherung des Spielplans nur dankbar sein. schöne Suschen endlich an ihren Felix kommt, indem Dr. Goebbels gestiftete nationale Musikpreis wird auchs Tagung der Mädel. Im weiteren Verlauf diesers„Die Witwe Grapin“ von Friedrich von Flotow, beide den reichen, eingebildeten und dummen Barthel im Jahre 1941 dem besten deutschen Nachwuchsgeigeis sehr fruchtbaren Tagung wurde auch der Films dem Komponisten der bekannten Oper„Martha“, ist ein als„Holzdieb“ überlisten, das ist mit einem ebenso und dem besten deutschen Nochwuchspianisten verliehen.“ Wer seine Zähne gesund schalen oll, aunsz se anbeulagt jeden Abend von allen: Speiseresten befreien! „Jud Süß“ besucht. Kind von einem Freizpolles Singspiel mit gefäligen Melodien. Einem schlichten wie herzerfrischenden Humor dargestellt und Zur Bewerbung sind zugelassen reichsdeutische Pianistens sungen Marquis, dessen Schloß versteigert werden soll, musikalisch illustriert. Fritz Wolf=Ferrari hatte ge= und Geiger im Alter von 18 bis 30 Jahren, die eines lief wpiel von selbst erledigt. Die Sache ist streichung der komischen Partien. Das hübsche Bühnen. Dezember 1940 an den Präsidenten der Reichsmusikkam=s dreyezak in der Mitte soielen wird. Die beiden Siese.-cmsrsbafte Sriescheißengersetzunszdie. Leines freilich nicht so tragsch gemeint, wie sich aus dem Cho; bild von Theo Döring— eine Schmiede mit dem Bick ger zu richten. Angaben über die einzueichendens Gastpieler Kurella und Bars siehen nicht mehe erführung ins Krankenhaus notwendig machte.; rakter der Musik ergibt. Eine Art Schäferspiel mit ge in die Landschaft— traf ebensosehr den volkstümlichen Unterlagen sowie die zu spielenden Pflichtwerke sind auss zur Verfügung, so daß die anderen Posten in der MannWilder Balle mußte erschossen werden f fühlvollen oder rhpthmisch beschwingten Gesangsein Charakter dieser Oper wie die Kostüme von Lieselotte der Musitfachpresse zu ersehen. schaft mit den bekannten Spielern wie: Letzgus, Dülmen. Ein Bulle, der im Stall eines biesi, logen, die in ihrer leichten Art ein wenig westlich orien Reik. Als Schmied Lorenz zeigte Ferd. Görlich eine„Cope=Uraufführung“ im Stadtiheater Bieleseld. Ams Steiskamp, Dittert und Menski ausgefüllt gen Metzgermeisters angebunden war, wurde vlötz ziert uind,„Oberspielleiter Fritz Wolf=Ferrari hatte gesanglich wie schauspielerisch prächtig ausgesormte Rolle. 3. Dezember geht als 3. Uraufführung dieser Spielzeits werden. lich wild. Das Tier riß sich von seinem Anlegeringse#s Werkchen in ansprechender Weise verlebendigt, wo Solch breite, däftige Komik paßt großartig zu seiner vo. Lopes Komödie„Toledanische Nacht“ in der Nachdich:s„Alle Spieler werden ohne Zweifel ihr ganzes Könlos und rannte durch die Stalltür in den Hof.s bei ihm ein stivolles Böhnenbild von Tbeo Döring luminösen Simme. Die Alistin Helene Rott assierte sung von Hans Schlegel, unter Leitung von Rudolis nen einsehzen. Es st deshalb zu erwarten, daß der GroßAls der Metzgergeselle sich anschickte, den Bullens(ein verstaubtes und baufälliges Schloßinterieur) in guter gesanglicher Verfassung als Frau Barbarg. Hofmann, in Szene. Die Bühnenbilder entwarf Franzs deutsche Fußballmeister am kommenden Sonntag zur wieder einzufangen, wurde das Tier erst rechts zustatten kam. Als Georgette ging Ingeborg von Gertrud Jenne hatte als Suschen wieder Gelegenheit, Hosenseldi. Herausgabe seines ganzen Könnens gezwungen sein wütend. Es durchbrach mehrere Gartenzäune unds Streit ungemein frisch ins Zeug. Schon nach chrem ihre schöne und„gepslegte Stimme strahlen zu lassen. Hermonn Asteitöa gestorben. In München, wo ert wird, wie es in den früheren Bezertrampelte die Gärten bis zur Unkenntlichkeit.; keck hingelegten Austrittslied hatte sie, wie der Beisall Walter Jenckel zeichnete mit köstlichem Humor den zu Studienzwecken weilte, verschied der deutsche GraphiDer Metsergeselle und der Meiter wurden vonz zeizte, gewongen. Walter Zenckel gacb zigen gesongich Tropf Porthzel, Dihrend Richand Eller sich un den der Hermnonn Käleihin im Aler von 55 Jahren. Eri dem Tier zu Boden geschleudert. Der Meister erlitts schön ausgeglichenen, Marquis. Hubert Klur kam als Förster Felix erfolgreich bemühte. Kapellmeister Wols, erlag einem Schlaganfall. Der so sch Perst=—= S Habei einen komoliäterten Arnbruch. Da leines hocherschaflicher Diener, der in die Speichen des gung Rößlet gab dem Ganzen ein charakervoles, zähie zu dan besten deuschen Graobiem 3uuu un Nerdmart werden dur Wiedkerholung: Möglichteist bestand den wütenden Bullen zu deru,; Schichalsrtades greist. seider nur wenig zun Singen, mustalsches Gepräge. Mit scherer Hand sichrie er das einer der mariantessen Nertretax der weissäilschen Künst.! Le uu Veichetundvokal Zwoi ghentunde nicht am e bigen, dieb nichts anderes übrig, als den Aus.s Ganz ausgezeichnet klang das delstat zusammengestelle kleine Orchester und breiteie die Paritur leicht und locker ser'sho austragen...— Jonnar in Saarbrilcke wird, wie es in den früheren Begegnungen der Fall war. Auf wulsch virikt Verbräucher giol es Wenko, Wenker's Emweichund Enthärtungsmittel, jetzt auch im Doppelpaket. Dreis 25 Rpf. Aaussrau, Tegreise, wenno spark=seise! eigene vert: mhans van=belden= Neatschulstraße 14. Fern Sraße 4. 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Selbst in London geht d Nerven, daß sie ge fest beim brit sterium eingeleg über die britische Der Londoner K schreibt, man müss die deutschen Bom Schaden zufügen, tatsächlich so weit tungen sich auf die um ihre Leser wen der Dinge zu infor Dekanosow Verabschiedung Der zum Botsch tellveriretende Auß kau Dienstagabend seines Amies nach Zur Verabschied deutschen Botschaftu. a. der stellvertre kommissare und st schinsti mit e Bahnhof eingefun Tuko Der slowakisch Tuka sandte de von Ribbentrop, Danktelegramm, i aussprach, den Fi trauens des slowa Ternr Eine neue klat mus Churchills u klärung des Londo ten, Kennedy, daß und den aufsehene Botschafters in den finanziellen Schwi m Londoner der Offenheit wird genüber Deutschlar sprecherisch ankund Europas auf dies bezeichnet.„Sei deser Blb#a trag wörtlich,„d Deutschland hat gr es ist damit zu red lange ouskommen Der britische ein übriges, um d Ernst der Lage G. Anschluß an den sunt versuchte er, luste der letzten rechtfertigen. 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