Mikrotilmarchiv der deutschsprachigen Presse.V kummer 311 Teereht ad und kräftig fühle ienen wolle. r Polen ri. im November. früh drangen zwei in Krumpendorf im in räuberischer Abr. die sie mit einem Kur dadurch, daß die energisch zur Wehr er Vollendung ihrer schlagen. der Schlag im November. =Ulm wurde ein nd der Fahrt vom ite den Zug in den lach kurzer Unterem Ersatzlokomotiv= Eigene Vertretungen Trtenesterhihte Altheigtr 10 Kpf. im Einzelverkauf Ahaus: van=Delden=Straße 6, Fernsprecher Nr. 450; Ahlen: Adolf=Hitler=Straße 65, Fernsprecher Nr. 444; Bocholl: Realschulstraße 14. Fernsprecher Nr. 3247; Vorken: Kapuzinergasse 4, Fernsprecher Nr. 121; Borghorst: Emsdettener Straße 6. Fernsprecher Nr. 222: Burgsteinfurt: Lindenstraße 73, Fernsprecher Nr. 232: Coesfeld: Hindenburgplatz 9. Fernsprecher Nr. 394; Dülmen: Adolf=Hitler=Straße 55, Fernsprecher Nr. 578; Emsdetten: Münsterstraße 1, Fernsprecher Nr. 3. 6: Greven: Münsterstraße 1, Fernsprecher Nr. 225; Gronau: Adolf=Hitler=Str. 36, Fernsprecher Nr. 260; Jbbenbüren: Adolf=Hitler=Str. 7. Fernsprecher Nr. 341; Lengerich: Adolf=Hitler=Platz 11, Fernsprecher Nr. 516; Lüdinghausen: Markt, Fernsprecher Nr. 338; Ochrrup: Bahnhofstr. 18, Fernsprecher Nr. 305; Rheine: Bahnhofstr. 2. Fernsprecher Nr. 2352: Warendorf: Oststraße 24. Fernsprecher Nr. 511: Werne: Kirchplatz 8. Fernsprecher Nr. 114 89. Jahrgang ANITLICHESORGANDESGAUES WESTEALEN-NORD DERNSDAP UNDSANITLICHERBEHORDEN Mitwoch, den 13. Rovember 1940 Verlag und Hauptgeschäftostelle: Münster i.., Peinztpalmarkt 13/14, Fernsprech=Sammel=Nr. 2 4231. Hauptschriftleitung: Münster i.., Gallizinstr. 13. Bezugsprete: Ausgabe A.10 RM, Ausgabe' B(mit illustr ertei Wochenschau).35 RM monatlich einschl. Zustellungsgebühr und Versandkosten. Bei Postbezug einschl. 24.5 bis 28 Rp#. (im Durchschnitt 26.25 Rpf.) Postzeitungsgedühren zuzüglich 42 Rpf. Bestellgeld. Die Westsälische Tageszeitung erscheint Zmal wöchentl. morgens. Anzeigen: Das mm Höhe 22 mm breit kostet 15 Rpf. für Familienanzeigen 10 Rpf., für Ste llengesuche 10 Rpf. Nachlaß nach Preisliste. Erfüllungsort Münster t. W. Textanzeigen: Das min.30 RM. ber einer Spaltenbreite von 72 mm. Beilagen: Preis für 10u) Beilagen bis zu 20 Gramm 13.00 RM, bis zu 35 Gramm 15.00 RM, bis U zu 50 Gramm 17.00 R M ohne Nachlässe. Für Bezirksausgaden besondere Preislisten Postscheckkonte: Büln Nr. 42114.—: Rummer 312 ganedlebe i, im November. von reichen, angein keinen geringen Kriminalpolizei tele1, daß ihre Kinder vorden seien. Zwei von fünf bis sieben lzeugabteilung eines hlen wie die Raben. kinder hatte zunächst trieben. Die gestohreunde und Freunmgebung zeichnung. Der wegen besonderer nmer zum Gefreiten ten Kreuz 2. Klasse Auszeichnung. igkeit in der RSV. rwalter Josef Loearzt Dr. Wegener lege. Dieselbe AusFrauenschaftsleiterin legentlich einer Ariberreichte der stellv. enden Worten die k. Zu einer kurzen wember die Parteitale Holzhinrich zutrugen einige Lieder ardewig wies in es Tages hin, nicht zu vergessen: weiterh in Savirbeck ends der Amtswalter erig im Saale des ter Clausing betonte sich die Ortsgruppe er in ihren Reihen ich den Formatonen Erscheinen. Dann ern politischen Probleufmerksamkeit folgten ginn der Rede überthoff die Medaille e ihr für die so unDer Juhel.!.Heileirton Längere Aussprache in Gegenwart des Reichsaußenministers und des stellvertretenden Außenkommissars— Der Empfang Molotows in der Reichshauptstadt volltreffer auf Großgaswerk Trotz schwierigster Weiterlage erfolgreiche Angriffe auf London— Der große Ersolg unserer Stukaverbände Berlin, 12. November. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Die gestern bekanntgegebenen Vergellungsangrisse deutscher Kampsverbände gegen London in der Nachl vom 10. zum 11. November haben in den Verkehrsanlagen nördlich von Warmwood, Scrubs und im Stadtgebiet von Willesden, Harlesden und South-Acton große Brände hervorgerufen. Ein Groß-Gaswerk erhielt mehrere schwere Treffer. Im Stadtteil Leyton sowie in Bermondsey entstanden weilere ausgedehnte Brände. In einem Werk der Flugzeugindustrie bei Birmingham wurden starke Stichflammen im Ziel beobachlet. Auch im Lause des 11. November griffen Kampfflugzeuge trotz schwierigster Wetterlage London sowie zahlreiche kriegswichtige Betriebe in Süd= und mittel-England an. Dabei gelang es, bei Slough ein Molorenwerk, bei Birmingham eine Gasfabrik und Industrieanlagen, bei Oxford ein Rüstungswerk und bei Jolkestone eine Brücke schwer zu treffen. Sturzkampffliegerverbände griffen, wie bereits gemeldet, im Seegebiet südostwärks Harwich einen stark gesicherten britischen Geleitzug an. Trotz heftiger Flakund Jagdabwehr gelang es, sieben Handelsschiffe mit elwa 44000 BRT. zu versenken, fünf weitere schwer zu beschädigen. Ein Fernaufklärer versenkle im Allantik einen Jrachter von 2500 BRT. Seeflugzeuge erziellen Volltreffer auf zwei brilischen Handelsdampfern mit zusammen 14000 BRT. Es kam am Tage zu heftigen Luftkämpfen, in deren Verlauf 14 feindliche Ilugzeuge abgeschossen wurden. Der Gegner unternahm in der Nacht zum 12. 11. keine Einflüge in das Reichsgebiet. * Bei den Kampfhandlungen am 11. 11. zeichneten sich Verbände des ikalienischen Illegerkorps durch einen erfolgreichen Vorstoß gegen einen Hafen an der englischen Ostküste aus. Dabei kam es zu stärkeren Luftkämpfen, in deren Verlauf die lkalienischen Jäger sieben britische Jagdflugzeuge abschossen. Die gestrigen Gesamtverluste des Feindes betrugen 22 Flugzeuge, davon eins durch Flak-Artillerie. Sieben deutsche und sechs italienische Flugzeuge werden vermißt. Eichenlaub für Kapitänleutnant Kretschmer Berlin, 12. November. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht überreichte heute in der Reichskanzlei dem-Bool-Kommandanten Kapitänleutnant Okto Kreischmer als sechstem Offizier der deutschen Wehrmacht das ihm aus Anlaß der Versenkung von 200 000 BRT feindlichen Handelsschiffsraumes verliehene Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. 20 km Unterseekabel zerstört Jühlbarer Schlag gegen das brilische Nachrichtenwesen Malland, 12. November. Wie die Turiner„Gazeita del Popolo“ meldet, sind 20 Kilomeler Unterseekabel zwischen Malta und Gibraltar von der italienischen Kriegsmarine durchschnitten und wegbefördert worden. Auf diese Weise sei den Engländern eines der wirkungsvollsten Hilfsmittel zur Leitung des Krieges und ihrer Propaganda aus der Hand geschlagen worden. Durch die Entfernung dieser 20 Kilomeler Unterseekabel zwischen Gibraltar und Malta sei das ganze Gebiel des Mitielmeeres und des Orients von London isoliert worden. dnb., 12. November.(PK) „Sie wackeln, sie wackeln“—, dutzende Kehlen-schreien es zur gleichen Zeit auf dem nassen Flugplatz, den unsere Jäger nach dem heutigen Feindflug sogleich berühren werden. Wie viele mögen es gewesen sein? Noch wird geraten. Ob die 50 voll ist?! Unglaublich und doch wahr klingt es uns in die Ohren: Zwei Hurricanes und drei Spitfires vernichtet! Unzählige Arme strecken sich dem siegreichen Kommodore entgegen, jeder will der erste sein, der seinen Glückwunsch in strammer Haltung ausspricht. Kaum steht die Latte am Liegeplatz, da ist eine geübte Hand mit Pinsel und Farbtopf zur Stelle. Fünf neue Balkenstriche an einem Nachmittag werden dem Leitwerk hinzugefügt— es ist ein festlicher Augenblick— denn ein halbes Hundert ist überschritten. Viele Augen sind auf die kleine, zuverlässige Jagdmaschine gerichtet, manches anerkennende Wort wird da gesprochen, dann senkt sich die Nacht hernieder und ein dichter Nebelschleier breitet sich schützend über das Rollfeld. Javorllen der Luft! Eine Zerstörerstaffel hat die Dockanlagen von Southampton am hellen Tage bombardiert, Die wirksamen Einschläge konnten von unseren Jägern einwandrei festgestellt werden. Sie schwebten wieder weit nördch der Insel Wight in einem Anflug. Vorn die Stabsro##e mit Majer Wick an der Spitze. Nach oben war freie Sichi und in der Tiese bildeten Kumuluswolken eine kleine Schutzdecke, ohne jedoch die Erdsicht zu behindern. Gerade als die Zerstörer nach erfülltem Auftrag abdrehen, schraudt sich in etwa 4000 Meter eine Hurricane=Staffel in die Höhe. Sie haben direkten Gegenkurs auf unsere Jäger, sind aber noch reichlich tief. Kurzentschlossen ziehen unsere Maschinen rechts an ihnen vorbei, drehen und greifen in einem unerhörten, ruckartigen Abschwung die Hurricane=Staffel an. Drei harte Jeuerstöße— drei Beiten sielen! Sekundenschnell und programmäßig geht dieser Luftsieg vonstatten. Jetzt waren wir erst richtig drin, höre Berlin, 12. November. Der Führer empfing am Dienslagnachmitlag in der Neuen Reichskanzlei den Vorsitzenden des Rates der Volkskommissare der Uds SR und Volkskommissar für Auswärtige Angelegenheiten, Herrn W. M. Mololow. in Gegenwart des Reichsministers des Auswärtigen von Ribbentrop zu einer längeren Aussprache. Herr Mololow war von dem stellvertretenden Volkskommissar für Auswärtige Angelegenheiten, Dekanosow, begleitet. Eine Abteilung der-Leibstandarte erwies bei der An- und Abfahrt die militärischen Ehrenbezeigungen. Am Dienslagmillag halte der Reichsminister des Auswärtigen, von Ribbentrop, Herrn W. M. Mololow zu einer Besprechung empfangen. * Der Vorsitzende des Rates der Volkskommissare und Volkskommissar für Auswärtige Angelegenheiten, Molotow, war am Dienstagvormittag zu seinem mehrtägigen Deutschlandbesuch auf Einladung der Reichsregierung auf dem Anhalter Bahnhof in Berlin eingetroffen. In seiner engeren Begleitung befanden sich außer dem sowjetrussischen Botschafter in Berlin, Schkwarzew, der bereits zur Grenze entgegengefahren war, der Volkskommissar für Hüttenwesen, Tewoßjan, der stellvertretende Volkskommissar für Auswärtige Angelegenheiten, Dekanosow, der stellvertretende VolkskomVon unserem ständigen Vertreter hw Stockholm, 13. November. London hatte am Dienslag bis zum Nachmittag zwei Alarme. über die Schäden bei diesen Angriffen wird in den ersten Londoner Darstellungen nichts gesagt, aber wohl zugegeben, daß in einem nicht näher bezeichneten großen Gebäude, das in der Nacht von Bomben getroffen wurde, noch am Vormittag Rettungs. und Aufräumungsarbeiten im Gange waren. Es handelt sich vermutlich um die in einem früheren Bericht erwähnte Feuersbrunst, die im Großlondoner Bereich während der Nacht ausbrach. Die Berschte über die Abend- und Nachtaktionen vom Montag zum Dienslag erwähnen Bomben auf eine große Anzahl von Punkten innerhalb Londons und die angrenzenden Grafschaften, sowie die Durchführung zahlreicher Aktionen gegen Plätze in anderen Teilen Englands. Die Nachlangriffe richteten sich nach englischer Darstellung vor allem gegen Großlondon, Südostengland, die östlichen Grafschaften und die Südwestküste. Bei den Angriffsversuchen auf Deutschland in der Nacht zum Montag haben die Engländer nach ihrem eigenen Geständnis fünf Flugzeuge verloren. Waffenstillstandstag im Bombenhagel Neutrale entlarven britischen Illusionsschwindel Stockholm, 12. November. Zur Feier des für Deutschland in so schmählicher Erinnerung stehenden Waffenstillstandstages von 1918 ich da erzählen! Die. Briten waren zwar auf Draht und stoben blitzschnell auseinander, in rasendem Abschwung gingen sie den todsicheren Feuergarben der Messerschmittjäger aus dem Wege— aber sie fingen sich wieder. Major Wick und sein Adjutant Oberleutnant L. griffen sofort von neuem an. Mit unheimlicher Fahrt, die seine Maschine hergeben kann, rast er auf die nächste Hurricane zu und schießt aus allen Rohren. Unfehlbar treffen die Garben den Briten. Mit brennender Maschine und immer dunkler werdender Rauchfahne stürzi der Gegner vernichtet ab. Sein Adjutant aber, unmittelbar hinter ihm, zerschmettert einer Hurricane das Leitwerk in unzählige Teile, so daß sie direkt über der Stadt abstürzt. Nach diesem erfolgreichen Angriff erblicken unsere Jäger in größerer Höhe erheblich viel Kodensstreifen und erkennen hieran die Anwesenheit einer ganzen Staffel Spitfires. Diese gesammelte britische Luftmeute greift aber wieder einmal, wie so oft schon erlebt, nicht an. Masor Wick rolli drei Spitfires auf Nun ist es bereits Zeit zur Heimkehr und die Stabsstaffel nimmt schon Kurs nach dem Kanal. Da fliegen noch völlig ahnungslos oder versprengt drei Spitfire=Jäger über das Wasser. Jetzt oder nie, so hat der unerschrockene Jagdflieger Wick gedacht. Er ganz allein wagt den Anflug und geht in die günstigste Angriffsposition. Die schnelle Messerschmitt gestattet diese Attacke. Nacheinander prasseln die Feuerstöße in der Angriffsrichtung seiner Maschine voraus— man glaubt das Zischen zu vernehmen— und eine Spitfire nach der anderen kippt sofort brennend ab. Für die anderen Jäger der Stabsstaffel bleibt von diesem Kleeblatt nichts mehr übrig. Sie können nur noch den vernichtenden Aufschlag auf dem Wasser als vollendeten Luftsieg ihres Kommodore bestätigen. Zu diesen markanten, tollkühnen Jagderfolgen kommen noch je ein Abschuß des Adjutanten Oberleutnant., des Gruppenkommandeurs H. und des Leutnants Schn., so daß sich nach den heutigen Luftsiegen die Abschußziffer des Jagdgeschwaders einem Resultat nähert, das, in Zahlen ausgedrückt, sehr dald Gelegenheit zu einer besonderen Würdigung geben wird. missar des Innern, Merkulow, der stellvertretende Volkskommissar für Außenhandel, Krutikow, und die stellvertretenden Volkskommissare für die Flugzeugindustrie, Belandin und Jakowlew. Der Reichsminister des Auswärtigen, von Ribbentrop, hieß den Präsidenten Molotow auf dem Bahnsteig herzlich willkommen. Ferner waren Generalfeldmarschall Keitel, Reichsminister Dr. Lammers, Reichzorganisationsleiter Dr. Ley, Reichsführer=f Himmler, Reichspressechef Dr. Dietrich, der Korpsführer des RSKK, Hühnlein,=Obergruppenführer Heißmeyer, der Kommandant von Berlin, Generalleutnant Seyffert, General der Polizei Daluege, Bürgermeister Steeg und weitere führende Vertreter von Staat, Partei und Wehrmacht zur Begrüßung erschienen. Der Staatssekretär des Auswärtigen Amtes, von Weizsäcker, die Staatssekretäre Bohle und Keppler waren mit den leitenden Beamten des Auswärtigen Amtes gleichfalls anwesend. Vom diplomatischen Korps in Berlin hatten sich der chinesische Botschafter Chen Chieh, der türkische Botschafter Gerede, der Kaiserlich Japanische Botschafter, Kurusu, und der Königlich Italienische Geschäftsträger Botschaftsrat Zamboni als Vertreter des von Berlin abwesenden Botschafters Alfieri eingefunden. Präsident Molotow und Reichsaußenminister von Ribbentrop schritten nach der Begrüßung die Front der vor dem Bahnhof angetretenen Ehrenkompanie ab. Sodann geleitete der Reichsaußenminister Herrn Molotow zum Schloß Bellevue, wo der Chef der Präsidialkanzlei sind, wie„Stockholms Tidningen“ und„Dagens Nyheter“ aus London melden, im Jahre 1940 die deutschen Flieger in rollenden pausenlosen Bombenangriffen über London erschienen. Mindestens 140 Maschinen brachen, wie„Stockholms Tidningen“ meldet, in vier Wellen schon am frühen Morgen in den Londoner Luftraum ein. Bereits der Vorabend dieses britischen Feiertages hatte die deutschen Bomber im Großangriff über London gesehen. In welchen Mengen die deutschen Flieger die britischen Sperren am gestrigen Montag durchbrochen haben müssen, zeigt die Meldung von„Stockholms Tidningen“, daß drei Stadtteile Londons an diesem Tage schwer bombardiert wurden. Alle traditionellen Feierlichkeiten waren in London diesmal abgeblasen worden. Auch die amerikanische Agentur Associated Preß bestätigt den Erfolg der trotz stärkster Abwehr am Waffenstillstandstag durchgeführten Luftangriffe auf London. Die deutschen Verbände hätten die Küste in so großer Zahl überslogen, daß„viele“ Flugzeuge trotz der britischen Verteidigung durchdrangen und zahlreiche Gebäude seien getroffen worden. Während der Nacht seien ebenfalls trotz stärkster Flakabwehr ständig Bombenabwürfe erfolgt. Verschiedene Brände seien in London ausgebrochen. Im krassesten Gegensatz zu diesen neutralen Augenzeugenberichten, die doch schließlich immerhin die britische Zensur durchlaufen haben, und daher hinker den wirklichen Tatsachen sicherlich noch zurückbleiben, stehen wieder die amtlichen britischen Berichte, die in ihrer auffallenden Dürftigkeit die sture Illusionsmache des Londoner Lügenministeriums widerspiegeln. Obwohl teilweise zugegeben wird, daß die deutschen Angriffe wieder außerordentlich ausgedehnt waren, wird nur von„leichten Schäden“ gesprochen. Die Art dieser„leichten Schäden“, die sich in ermüdender Einförmigkeit in den amtlichen Londoner Illusionsberichten wiederholen, wird durch eine Meldung des englischen Nachrichtendienstes am besten gekennzeichnet, wonach 1800 Soldaten des englischen Pionierkorps zusätzlich bei den Aufräumungsarbeiten in London eingesetzt worden sind. Britendampfer funkt SOS Tokio, 12. November. Der auf dem Wege von Galmay nach Newyork befindliche japanische Dampfer„Fushimi Maru“ sing SOS=Rufe des britischen Dampfers„Balmotee“ (1925 BRT) auf, wonach er sich nach Bombardierung im sinkenden Zustand befindet. des Führers, Staatsminister Dr. Meißner, den Gast und seine Begleitung empfing. Der Anhalter Bahnhof selbst war für den Empfang würdig geschmückt worden. Reiches Grün, herrliche Chrysanthemen gaben den Hintergrund, über dem die Fahnen des Reiches und der UdSSR zum Empfang grüßten. Auf dem Bahnsteig hatten sich neben dem Reichsminister des Auswärtigen, von Ribbentrop, zahlreiche führende Männer von Staat, Partei und Wehrmacht eingefunden. Am Zuge begrüßte Reichsaußenminister von Ribbentrop als Ersten den Vorsitzenden des Rates der Volkskommissare, Molotow. Anschließend stellte der Reichsaußenminister dem Präsidenten Molotow die zur Begrüßung erschienenen Persönlichkeiten vor. Empfang im Kaiserhof Berlin, 12. November. Zu Ehren des in Berlin weilenden Vorsitzenden des Rates der Volkskommissare der UdsSR und Volkskommissars für Auswärtige Angelegenheiten, Herrn W. M. Molotow, gab der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop am Dienstagabend einen Empfang im Hotel Kaiserhof, an dem die Begleilung des Herrn Molotow, der sowjetrussische Botschafter mit den Angehörigen der sowjetrussischen Botschaft und führende Persönlichkeiten von Staat, Partei und Wehrmacht teilnahmen. Antonescu nach Rom abgereist Bukarest, 12. November. Der Chef der rumänischen Regierung. General Antoneseu, reist am heutigen Dienslagabend auf die Einladung des Duce hin nach Rom ab. Er wird u. a. von Außenminister Sturdza begleitet. Die Mission wird einen Sonderzug benutzen und am Donnerstag früh in Rom eintressen. Brasilien für strikte Neutralität Rechenschaftsbericht des Präsidenten Bargas Rio de Janeiro, 12. November. Beim Abschluß der Zehnjahresfeier seiner Regierung legte der brasilianische Präsident Vargas vor 3000 Vertretern der Unternehmer und der Arbeitersyndikate einen Rechenschaftsbericht über die wirtschaftliche und politische Aufbauarbeit während des letzten Jahrzehnts ab, wobei er entschieden den nationalen Charakter dieser Aufbauarbeit betonte. Brasilien habe seine Leistungen mit seinen eigenen Mitteln verwirklicht. Vargas nahm erneut Stellung zum Neutralitätsproblem. Brasilien habe die Haltung strikter Neutralität im Europakrieg bewahrt und damit sogar bei den Kriegführenden selbst Beifall gefunden. Er beabsichtige, die Neutralität weiter zu bewahren, unbeschadet seiner Verpflichtung zu vollständiger Solidarität mit dem Programm der Verteidigung des amerikanischen Landes. Rom, 12. November. Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: In der Nachi zum 10. November hat im mittleren Mittelmeer eines unserer-Boote einen stärkeren englischen Ilollenverband angegriffen und dessen letztes großes Schiff sicher mit zwei Torpedos, wahrscheinlich mit einem dritten Torpedo getroffen. Der Verlust der feindlichen Einheit, die mit Sicherheit aufs schwerste beschädigt wurde, ist als wahrscheinlich anzunehmen. In der folgenden Nacht erlangten unsere auf Jahrt befindlichen-Boote einen neuen Erfolg, indem sie zwei Dampfer, die in einem stark geschützten Geleitzug vom zentralen Mittelmeer nach Osten fuhren, korpedierlen und versenkiefl. In den ersten Stunden der Nachl zum 12. November grifsen seindliche Flugzeuge die Flottenbasis von Tarent an. Die Ilakabwehr des Kriegshafens und der im Hasen liegenden Schiffe hat energisch eingegriffen. Eine □ F Schwarze Tage In England H. B. In wenigen Tagen hat sich über England wieder einmal ein besonders düsteres Gewölk des Verhängnisses zusammengebaltt Während die deutsche Luftwaffe ihre Vergeltungsangriffe fortsetzte und die deutsche Kriegführung zur See der englischen Handelsschiffstonnage ebenso wie den englischen Seestreitkräften einige besonders wirksame Schläge versetzen konnte, machte Winston Churchill die für seine Person sensationellen Eingeständnisse über die verzweifelte Lage Englands. Daß der große Illusionist sich bereits in einen Pessimisten zu verwandeln beginnt, wirkt alles andere als anfeuernd auf die Stimmung im Lande, die hauptsächlich Erörterungen über die immer größer werdende Gefahr der deutschen =Boot=Waffe heraufbeschworen hat. In amtlichen Kreisen ist man darüber bestürzter, als man es überhaupt nach außen zugeben kann. Unangenehm empfindet man in dieser Situation auch die Rede des Führers, die man von vornherein bereits so gefürchtet hatte, daß englische Flieger beauftragt wurden, sie zu stören. Daß sie nicht gestört wurde, und daß sie draußen in der Welt ein ungeheuer starkes Echo gefunden hat, war zum Wochenende der besondere Arger in Regierungskreisen, in denen man eigentlich gar keinen klaren Weg mehr aus der Sackgasse sieht, in der England sich heute schon befindet. Aufschlußreich ist die Art und Weise, wie die Rückkehr des Kriegsministers Eden von seiner Orientreise erfolgt ist. Als man ihn auf Reisen schickte, überschlug sich die englische Presse förmlich mit der Austeilung von Vorschußlorbeeren und mit einem reichlich aufgeblasenen Geschwätz davon, daß nun England auch einmal eine diplomatische Aktivität entfalten würde. Aber um Eden wurde es stiller und stiller, und jetzt, eda er wieder in England weilt, bemühen sich die Londoner Stimmungsmacher, den Erfolg der Reise in albernen Rechenexempeln auszudrücken. So hat man die Meilenzahl dieser Reiseroute zusammengezählt, um der öffentlichkeit wenigstens etwas Positives vorsetzen zu können, ist sich aber interessanterweise nicht darüber einig geworden, wie lang die Strecke, die Eden zurücklegte, tatsächlich ist. Die Angaben hierüber gehen enorm auseinander. Also auch diese Sensation ist verpufft. Selbst wenn der englische Reklamerummel um Eden etwas lauter Lärm geschlagen hätte, wäre dieses Getöse doch übertönt worden von einer Kunde, die in England wahres Entsetzen hervorgerufen hat, nämlich die, daß Molotow nach Berlin abgereist ist. Das ist ein besonders schwerer Schlag für die Regierung Churchill, die gern geheimnisvoll andeutete, Rußland werde eines Tages auf der Seite Englands stehen. Wenn England nun noch immer nicht begreift, was die Glocke geschlagen hat, dann kann man mit dem Dichter sagen, daß gegen Dummheit selbst Götter vergebens kämpfen. Lügen und Wahrheitsentstellungen müssen übrigens herhalten, in den Augen der englischen Oeffentlichkeit die große Bedeutung der Molotow=Reise abzuschwächen. So erlaubt sich der englische Rundfunk die den Tatsachen widersprechende Bemerkung, in Moskau würde die Nachricht von der Reise Molotows in der Presse nur nebenbei erwähnt. Die an sich schon schwarzen Tage, die England jetzt erlebt hat und noch erlebt, sind aber noch schwärzer geworden durch das Ableben Neville Chamberlains. Auch sein Tod hat eine englische Illusion begraben, hatte er doch am 3. September 1939 frohlockend ausgerufen, er hoffe den Tag zu erleben, an dem Hitler nicht mehr sei. Und ausgerechnet dieser Chamberlain ist nun tot, was Fortsetzung auf der 2. Seite einzige Einheit ist schwer getroffen worden. Keine Verluste. Sechs seindliche Ilugzeuge wurden abgeschossen und ein Teil der Besatzung gefangengenommen. Drei weitere wurden wahrscheinlich abgeschossen. Im Epirus wurden seindliche Angriffe in Richtung auf Kalibaki glatt abgeschlagen. Unsere Luftwafse hat wiederholt starke Bombenangriffe auf militärische Ziele von Jannina, Meizovo. Kastoria, Korsn, Larissa und auf den Isthmus des Prepa=Sees durchgeführt. Alle unsere Flugzeuge sind zurückgekehrt. In Nord=Afrika wurden feindliche motorisierte Verbände von unseren schnellen Truppen in der Gegend von Alam El Hadschi(südöstlich von Sidi et Barani) in die Flucht geschlagen. Unsere formationen bombardierten mit Erfolg den Flughafen und den Bahnhof von Burg El Areb(südwestlich von Alexandrien), den Flugplatz von Maalen Bagush. Barackenlager und feindliche Stellungen in Marsa Mairuk. Feindliche Flugzeuge warsen Bomben ab bei Derna, wo Wohnhäuser getroffen und zwei Tote und 10 Verwundete, hauptsächlich mohammedanische Kinder, zu beklagen sind; auf Bengasl, wo die Gefängnisanlagen getroffen und drei Tote und zehn verwundete Mohammedaner gezählt wurden; in der Gegend von Bardier und Sidi el Baraul, ohne Schaden anzurichten. In Oft-Afrika wurden wiederholt seindliche Angrisfe auf Gallabat abgewiesen. Im Flottenverband torpediert hn Rom, 13. November. Die im letzten italienischen Wehrmachtsbericht gemeldete Aktion eines italienischen Abootes im zentralen Mitlelmeer ereignete sich, wie dazu bekannt wird, in der Nacht zum vergangenen Sonntag gegen 24 Uhr. Das italienische Abool besand sich im aufgelauchten Justand, als es einen starken seindlichen Flottenverband sichtete. der aus mehreren großen Einheiten, einem Ilugzeugträger und zahlreichen Ferstörern gebildet wurde. Das Boot näherte sich unter Wasser, lauchte in vorgeschobener Position wieder auf und schoß auf ein Schlachtschiff drei Torpedos ab, von denen zwei mil Sicherheit trafen. Das drille Torpedo lief am heck des schon getroffenen Schiffes vorbei und hal sehr wahrscheinlich eine andere seindliche Einheit beschädigt. Die leichteren Einheiten des britischen Verbandes bildeten um das schwer getroffene Schlachtschiff einen Ring und verzichteten darauf, dem lialienischen Aboot Wasserdomben nachzusenden. Die Geländeschwierigkeiten, die die operierenden Truppen der Italiener bei ihrem Vormarsch auf griechischem Boden vorfinden, sind ungeheuer groß.— Unser Bild zeigt vorgehende italienische Truppenteile(Presse-Bild-Zentrale-.) Unfehlbar treffen die Feuergarben Wie Major Wick fünf Briten erledigte— Acht britische Maschinen in wenigen Minuten von unseren Jägern zerschmettert Von Kriegsberichter Oskar Lachmann Ruch am Dienstag über London London gibt zu: Zahlreiche Aktionen gegen große Teile des Landes Italienische=Boote im Angriff Schwerer Schlag gegen britischen Flottenverband im Mittelmeer AAFA der deutschsprachigen Presse.V. 13. Rogzmber 1940 Westältsche Tageszetung Kummer 312 Licht zur Verdunkelung Ausführungsbestimmhugen des Reichsluftfahrtministers zur Verwendung von dunkelblauem Licht Berlin, 12. November. " Der Reichsminister der Lustsahrt und Oberbesehlshaber der Lustwasse hal aus dem Gebiel der Verdunkelung eine Ausführungsbestimmung zum Lustschutzgesetz erlassen, um Mängel in der Verdunkelung zu beselligen, durch die seindlichen Iliegern die Ortung und der gezielle Bombenwurf erleichtert werden. In dieser Besimmung I in folgenden Fällen die Verwendung venduskeiblauem Licht vorgeschrieben: für Verkehrsräume, deren Ausgänge unmitteldar ins Freie führen(Eingangshallen, Vorräume, Hauseingänge, Windsänge, Flure, Lichtschleusen usw.), für Innenräume, deren Fenster und Außentüren zwar lichtdicht abgeblendet sind, aber gelegentlich unter Beibehaltung einer schwachen Beleuchtung geöffnet werden(z. B. Räume in Krankenanstalten, Schlafzimmer). Solche Räume müssen neben der Normalbeleuchtung mit Blaulichtbeleuchtung ausgestattet werden, die jedesmal vor dem Aufdlenden der Fenster und Außentüren anstelle der Normalbeleuchtung einzuschalten ist, für die Innenbeleuchtung von Straßenbahnen, Omnibussen, Kraftfahrzeugen und Eisenbahnwagen, für beleuchtese Verkehrszeichen und der Verkehrssicherheit dienende Lichtquellen, auch für Bau= und Gefahrenstellenlampen, Haltestellensäulen und sonstige Lichtouellen zur Leitung des Verkehrs, mit Ausnahme von Signalen und Verkehrsampeln. für die Beleuchtung von Bahnsteigen, Wartehallen und Fernsprechhäuschen, für die Kennzeichen=, Zielrichtungs= und Nummernschilder von Straßenbahnen, Omnibussen, Stadte, Vorort=, Hoch= und Untergrundbahnen, sowie Kraftfahrzeugen aller Art und für die Freilampen von Kraftdroschken. Die Vorschriften für die sonstigen Lichtquellen an Fahrzeugen(Scheinwerser. Begrenzungs, Schluß= und Bremslichter, Fahrtrichtungsanzeiger, Kenntlichmachung nach hinten herausragender Ladungen an Fahrzeugen, Zeichen für das Mitführen von Anhängern an Kraftohrzeugen), sowie für die Lichtauellen zur Sicherung marschierender Abteilungen bei Dunkelheit bleiben bestehen. Diese Lichtquellen müssen aber vorschriftsmäßig abgeblendet werden, für Hand= und Taschenlampen, die im Freien verwendet werden, für beleuchtete Hinweisschilder zur Kennzeichnung von Geschäften, für Hotels, Theater, Gaststätten und Lichtspielhäusern. Die neuen Bestimmungen schreiben ferner vor: Die Fenster von Treppenhäusetn sind lichtdicht abzublenden. Jede Lichtreklame— auch am Tage— ist untersagt. Leuchtende Hinweisschilder zur Kennzeichnung von Geschäften, Hotels, Gaststätten, dürfen lediglich Angaben über Art und Namen des Betriehes aufweisen. Bei Theatern und Lichtspielhäusern darf außerdem der Titel der Darbietung angezeigt werden. Diese leuchtenden Hinweisschilder sind bei Geschäften mit Geschäftsschluß, bei Gaststätten zu Beginn der Polizeistunde, bei Theatern und Lichtspielhäusern eine Viertelstunde nach Beginn der letzten Vorstellung zu löschen. Bei Fliegerglarm jedoch sind die Hinweisschilder einschließlich derjenigen von Hotels sofort auszuschalten. Von amtlicher Seite wird hierzu mitgeteilt: In den meisten Fälen läßt sich das blaue Licht am einfachsten und wirksomsten durch Blaujärden der vorhandenen Glühlampen beschaffen, undeschadet der Möglichkeit, besondere zu Verdunkelungszwecken zugelassene sabriknäßig hergestellie blaue Glühlampen zu verwenden. Das nachträgliche Blaufärben von Glühlompen muß allerdings durch Fachleute unter Verwendung einer geprüsten Locksarbe und nach einem bestimmten Versahren ersolgen. Nur so ist gewährleistet. daß die Blaufärbung der Glichlompen in der richtigen Lichtiönung und mit der notwendigen Haltbarkeit vorgenommen,wird. Es muß besonders hervongehoben werden, daß nur Glühlampen mit einer Leistungsaufnohme von 15 und 25 Watt, sowie Hand= und Toschenlompen=Glühlompen nach diesem Verfahren gesärbt werden dürsen. Um der Bevölkerung die Möglichkeit zu geben, Glühlampen vorschristemäßig und rosch dlau färden lassen zu können, werden im ganzen Reichsgebet die Elektro=Installationsgeschäfte für diese Aufgabe eingesetzt. Diese Geschäfte werden in Kürze durch entsprechende Aushängeschilder kenntlich gemacht werden. Man draucht also demnächst Glühlompen nur zum nächsten ElektroInstallateur zu bringen. unn sie dort vorschriftsmäßig gesärbt zu bekommen. Vorher sind sie jedoch mit Seifenoder Sodawasser oder mit Spiritus und Schlemmkreide sorgfältig zu reinigen und durch ein mittels Bindfaden oder Draht am Lampensockel befestigtes Nomenschild zu kennzeichnep. Als Preis für das Blausärben einer Glühlampe sind .20 RM., einer Hand= oder Taschenlampen=Glühlampe .05 RM. festgesetzt. Bei blaugesärbten Glühlaompen darf die Lackschicht nicht beschödigt oder abgekratzt werden, da sonzit unzulössige Helligkeiten entstehen. Jeder Volksgenosse hal die Pflicht, diese zu seinem eigensten Schotz angeordneten Maßnahmen mit größter Beschleunigung und Gewissenhaftigkeil durchzuführen. Nur dann ist die Gewühr gegeben, daß die noch vorhandenen Mängel der Verdunkelung— wag dringend nolwendig ist— beseitigt werden. Berliner Staatsoper gastiert uer oh Gegenbesuch der eömischen Königlichen Oper Berlin, 12. November. Im Rahmen des deutsch=italienischen Kulturaustausches wird die Staatsoper Berlin in der Zeit vom 1. bis 10. März 1941 im Teatro Reale in Rom mit„Orpheus und Eurydice“ von Gluck,„Entführung aus dem Serail“ von Mozart,„Elektra“ von Richard Strauß,„Meistersinger von Nürnberg“ von Richard Wagner und einem Konzert der Staatskapelle einen umfassenden Ausschnitt aus deutschem Opern= und Musikschaffen darbieten. Die Königliche Oper Rom wird ihren Gegenbesuch in der zweiten Hälfte April in der Berliner Staatsoper machen. Sie wird„Wilhelm Tell“ von Rossini,„Die Nachtwandlerin“ von Bellini,„Maskenball“ von Berdi, „Romeo und Julia“ von Zandonai und das Ballett„Der Große Krug“ von Casella zur Aufführung bringen. Churchill=Lügen haben kurze Beine Eden gibt den Schwindel mit den Kriegsgefangenenzahlen zu Berlin, 12. Novemder. Nach einer amtlichen englischen Meldung vom 10. Oktober sollen angeblich die Gesamtverluste der britischen Armee, Marine und Lustwosse seit Beginn des Krieges 21 867 Mann betragen haben, wobei hinzugefügt wurde, hierunter befänden sich 1770 Gefangene. Diese„amtliche“ Meldung wurde in ihrem nachprüfbaren Teil sofort von deutscher Seite dohingehend richtig gestellt, daß sich allein in Deutschland 1550 Offiziere und 35 500 Unteroffiziere und Mannschaften der britischen Armee in Kriegsgesangenschaft befinden. Diese präzisen deutschen Angaben haben offenbar selbst die sturen amtlichen Kreise aus ihrem Lügengleichgewicht gebracht. Denn sie wissen sehr wohl, daß die ganze gußerenglische Welt unbedingtes Vertrauen zu den sich stets als richtig erwiesenen deutschen Ziffern hat. In der Befürchtung, durch allzu plumpe Lügen nicht noch den Rest des schon allzu geschrumpften Nachrichtenkredits in der Weltössentlichkeit zu verlieren, sah sich setzt derbritische Kriegsminister Edengezwungen, im Unterhause die Zahl der britischen Kriegsgefangenen mit 44.000 Mann anzusegen Vergleicht man die zuerst genannte Ziffer von 1770 Kriegsgefangenen mit der jetzt zugebenen von 44.000, so kommt man zu dem erstaunlichen Ergebnis, daß Eden die falsche„Grundzahl“ mit nicht weniger als 25 multiptiziert hat! Aus diesem einfachen Beispiel kann man wieder einnal die abgrundlose Verlogen#heit der„amtlichen“ Angaben britischer Stellen erkennen. Dieser peinliche Fall beweist darüer hinaus jedoch schlagend, mit welch unglaublicher Dreistigkeit Churchill und die unter feinem Kommando stehende amtliche britische Lügenmaschineriedaseigene Volk und die Weltöffentlichkeil in der gröbsten Weise zu beschwindeln wagt. Mi Edens widerwillig gegebenem Eingeständnis st die unbedingte Richtigkeit der Angaben der deutschen Heeresleitung wieder einmal— wenn auch unfreiwillig— zugegeben worden. Eden und sein Lügenmeister Churchill können sich auch getrost darauf verlassen, daß ihnen die deutsche Wehrmacht noch oft genug Gelegenheit geben wird, die gefälschten britischen Verlustziffern zu multiplizieren. Chamberlains einziger Kummer Nachruf Churchills im Unterhaus Stockholm, 12. November. Im Unkerhaus teille am Dienstag der Sprecher den Abgeordneten offiziell den Tod Chamberlains mit. In seinem Nachruf erklärte dann Churchlll. Chamberlain sei mit dem Bewußisein gestorben,„duß wir über den Berg sind“. Es sei sein einziger Kummer gewesen, daß er den„Endsieg“ nicht habe miterleben können. Diesen gemachten Ootimismus konnte Churchill aber doch nicht bis zum Ende seiner Rede durchhalten, denn kurz darauf machte er die pessimistische, mit heuchlerischer Phrase verdrämte Feststellung:„Obwohl ein schweres und zusallsreiches deben vor uns liegt, se würden wir es doch mit reinem Herzen(i) beschrelten!“ Churchill versuchte dann, die„Friedensliebe: Chamberlains glaubhaft zu machen, von dem selbst Neuter in seinem Nachruf zugeben mußte, daß er bereits im Herbst 1938 auf den Krieg hingearbeitet hat und nur nach München ging, weil die Zeit nach seiner Ansicht noch nicht reif war für den Krieg. Dem Verbrecher Churchill wird es nicht gelingen, den Mann von aller Schuld freizuwaschen, der den Krieg vorbereitete und ihn an Deutschland erklärte, der verantwortlich bleibt für al das Unglück und Leid, das über Europa gekommen#8. Der tödliche Bumerang Die Gegenblockade schnürt Englands Versorgung ab Ossene Eingeständnisse Woollons und der„Dalig Mail“ Stecholm, 12. November. Wiederholt ist in letzler Zeit angesichts der immer wieksameren Blockade durch Deutschland auch in engtischen Zeitungen auf die Gesahr eines leichtsinnigen Optimismus in der Lebensmitleiversorgung Englands hiagewiesen worden. Daily Mail sagt heute in einem Leitarlikel glait heraus, daß es höchste Zeit sei, die Einführung von nichtwichligen Lebensgütern einzuschränken und schäürser zu rationieren. Selbst dieses Plutokratenblatt muß feststellen, daß an Luxuswaren in England noch kein Mangel sei. Dringend warnt Daily Mail vor der gesährlichen optimistischen Selbstgefälligkeit, mit der Britannien in den Krieg gezogen sei. Die größte Bedrohung Londons liege auf dem Mere, wo England im Gegensatz zum Welttriege allein kämpfen müsse. Nach diesen ernsten Vorstellungen sieht sich auch der britische Ernöhrungeminster Woolton gezwungen, den Schleier über die Ernöhrungsschwierigkeiten ein wenig zu wüsten. Vor Vertretern der Presse mn Lioerpool mochte Lord Woolvon auf weitere Verknappung aufmerksam, die es mit sich brächte, daß manche Lebenomittel vom Speisezettel ganz verschwinden würden.„Ihr werdet nicht mehr viel Bacon bekommen“, so erklärte der Ernöhrungsminister,„wenn die Vernichtung der Konvois und die Bombardierung der Lebensmittellager weiter anhält, wird England ohne Bacon auskommen müssen.“ Loid Woolion bekennt domit, daß der Würgegriff der Hungerblockade, mit dem die Londoner Kriegsverdrecher Deutschland auf die Knie zu zwingen hofften, zu einem tödlichen Bumerang geworden ist. Man wird in London auch einsehen, wie töricht es war, über die vorsorglichen Maßnahmen Deutschlands hämisch und überlegen zu lachen, wenn englische Zeitungen heute dringend schärfere Rationierung verlangen. Gegen jede Konfliktausweitung Sindentige Stellungnahme chllenischer Zeitungen Von unserem ständigen Vertreier osch Bern, 13. November. Chilenische Zeitungen beschäftigen sich nach der Wiederwahl Roosevelts mit der Haltung Amerikas zum europäischen Konflikt. Das amerikanischen Volk wolle keinen Krieg, so erklären übereinstimmend die in Santiage erscheinenden Zeitungen„Opinion“ und„Chileno“. Die Vereinigten Staaten hätten gewisse Vorteile am europäischen Krieg gehabt, ader die südamerikanischen Republiken seien durchweg die Leidtragenden infolge der schweren wirtschaftlichen Störungen. Von den Kriegführenden in Europa habe Südamerka nichts zu befürchten. Schwarze Tage in England Fortsetzung von der 1. Seite gerade zu sumdolisch für den Weg betrachtet werden kann, auf dem England sich befindet. Dieses England jeden. falls wird nicht das Ende Hitlers überleben, und wenn Churchill einmal nicht mehr ist, dann wird es, wie der Führer ankündigte, deutsche.Boote noch und noch geben! Der Arbeitsminister Bevin übrigens scheint, ohne es zu ahnen, einmal einen lichten Augenblick gehabt zu haben, als er jetzt zu dem Tode Chamberlains eine kommentierende Erklärung abgab. Er sagt da wörtlich: „Mit Bezug auf die Angelegenheiten der Nation habe ich das Gefühl., daß mit ihm ein Zeitalter dahingegangen st, und daß die Welt, die er kannte, niemals wieder. kommen wird.“ Das ist genau dasselbe, was wir auch meinen. Die Weit, in der ein Chomderlain zu Hause war, die Versailles hieß, Kriegsvorbereitung und Kriegsanstiftung, rücksichtslose Anwendung englisch=plutokratischer Ausben. termethoden, die Welt siecht genau so dahin wie en Neville Chamberlain zusommengebrochen ist. Welchen Rummel entsachte doch vor Wochen die englische Presse über den angeblichen Plan einer sogenannten sozialen Resorm in England. Man betörte mit dieser Erörterung das englische Volk, und nachdem man ihm das Gefüh gegeben hatte, daß die Regierung angeblich große Absichten habe, ließ man die Sache sehr schnell wieder einschlasen. Das einzige Wort, was man in diesem Zusammenhang noch prägte, war die Vertröstung: Wartei bis nach dem Kriege! Aber es scheint, daß die Arbeiter doch etwas ungeduldig sind. So wird aus London von dem Auflackern eknster Lohnkämpfe berschtet, hervor. gerusen durch einen Lohnkonflikt in der britischen Maschi. nenindustrie. Die plutokratischen Unternehmer haben die Forderungen der englischen Arbeiter nach höherem Lohn und bestimmten Verbesserungen der Arbeitsbedingungen rundheraus abgelehnt. Zugleich fst von den plutokra. tischen Herren ein Vorstoß bei der Regierung, in der ja hauptsächlich Aktionäre der Rüstungsindustrie sitzen, unternommen worden mit dem Ziel, von oben her ein Verbot jeder weiteren Lohnerhöhung für die englischen Arbeiter zu erreichen. Auch die Lohnstreitigkeiten zeigen, daß die Sorgen der Regierung nicht abreißen, sondern im Gegenteil von Tag zu Tag größer und zahlreicher werden. Die Reihe der schwarzen Tage in England dürfte wohl nun überhaupt nicht mehr abbrechen. 267 Cote und 476 Verletzte ie Kumänien Ministerrat unter Vorsitz General Anionescus beriel über Hilsmaßnahmen Bukarest, 12. November. Wie amtlich mitgeteilt wird, fand am 11. November unter dem Vorsitz des Ministerpräsidenten General Antoneseu ein Ministerrat statt, bei dem Innenminister General Petroviceseu über die Wirkung des Erdbebens in der Nacht zum 10. November sowie über die getroffenen umfangreichen Hilfs= und Unterstützungsmaßnahmen berichtete. Der amtlichen Mitteilung zufolge wurden bis zum Abend des 10. Nopember 267 Tote und 476 Verlaßzte festgestellt. Das Erdbeben sei in Bukarest, dem Prahova=Tal, Galtzi und Focsani am schwersten gewesen. In den anderen Gebieten, in denen die Auswirkungen weniger ernst waren, wurden in eiwa 19 Städten, vor allem der früheren Walachei, Verwüstungen angerichtet. In Kürze Der Führer hal Seiner Majestät dem König von Rumänien anläßlich der Erdbebenkatastrophe drahtlich seine Aniellnahme übermittell. * Reichsminister Dr. Goebbeis empfing am Dienstag den ehemaligen spanischen Arbeitsminister Gonzalez=Bueue zu einer längeren Unierredung. * Am Vorabend ihres Abschiedes aus der rumänischen Landeshaupistadt wurde die Hitlerjugend=Abordnung von Horia Zima empfangen. In einer Rede gab Horia Sima der Verbundenheif zwischen den beiden Rationen Ausdruck. * Wie„Gazetia del Popolo“ berichtet, stieß am Montag in der Siraße von Gibrallar ein englischer Torpedoboolszerstörer mit einem englischen Unterseebool zusammen. Beide Schisse wurden schwer beschädigt und mußten abgeschleppt werden. ontonr Reuantodher donemetang d anr d ul. Abnere Verlscaleiter: Erich Friatros(a. 21 im Feide). 1 V. arihor Peisch. Hauptschrittleiter: Dr. Anion Eickholl(z. 21 im Felge): Stellvertreter Kari Kubl. Verantzortliche SchriltLeiter: Polfik: Karl Kudl. Politlsche Nochrschten und Vermischtes: Dr. Eugen Weaner: Beweauns und Provinz: Man Hiemiacb(z. 21 im Felde). 1. U Augusl Halluege Volle tum. Kuost und Unterhaltung: Wilbelm Vernckahl, Stadtanzeiger: Feier Zurascheck: Kommumalpoltik: dnie Peiter (2 21 um Felde): Soört: Allrec Strobei(: 24 im Feldel. I. V Peier Zurascheck: Bezirksausgaben und Rildbericht. ernatung: Gemens Hidladnsebt anzeisenleiter: Rural Faler6a Zi. Wehrmacht).1 V Hane Walmaler. Samilich in Mönster. Druck: Aachenderlische Bochdruckerei. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 1 vom 1. Juli 1940 aültig. kähnliche Wirkung für London“ Weitere Pressestimmen über die weltpolitische Bedeutung des Molotow-Besuches Rom, 12. November. Den Staatsbesuch des russischen Außenkommissars Molotow in Berlia versolgt die stalienische Presse mit größter Aufmerksamkeit und unterstreicht deren Bedenkung und politische Tragweite. Das Mittagsblatt des„Giornale'Stalia“ bezeichnet den Berliner Besuch des rusischen Staatsmannes als einen neuen,„härtesten Schlag für Engkand, das endgültig seine letzten Illusionen zusammenbrechen sieht.“ Das Blatt verweist besonders auf den Zeitpunkt, in dem dieser Besuch stattfinde: ein Augenblick, der voll und ganz von dem Kampf. beherrscht wird, den die Achsenmächte sowohl auf militärischem wie auf politischem Gebiet gegen England führen, das nicht nur„der Feind Nr. 1 der neuen europäischen Ordnung, sondern auch der sich abzeichnenden Neuordnung in Assen ist.“ Alles weise darauf hin, daß das Berliner Treffen eine Bedeutung habe, die weit über den normalen Meinungsaustausch oder eine einfache Bekräftigung der bestehenden freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern hinausgehe. Der nunmehr sichere Niedergang der britischen Macht stelle den an die Zukunft der Welt denkenden Staaten eine Anzahl von Problemen, die harmonisch gelöst werden müßten. Man sei an einem neuen Höhenunkt jenes Weges angelangt, der zwischen Hitler und Mussolini auf dem Brenner festgelegt worden sei. „Popolo di Roma“ unterstreicht insbesondere auch den tiefen Eindruck, den die Berliner Begegnung in den Balkanländern auslöste. Der Belgrader Korrespondent erklärt, daß die Verliner Reise Molotows für die restlichen Sympathien und Hoffnungen der spärlichen Englandfreunde auf dem Balkan wie eine kalte Dusche gewirkt habe. In zahlreichen Berichten und Sonderkabeln verzeichnei die savanische Presse die Reise Molotows nach Berlin.„Kokumin Schimbun“ meint, daß die Verlinreise Malotows England zweisellos große Sorge bereite. Die Molotow=Reise sei wieder einmal die größte Ueberraschung für die Weltdiplomatie mit sicherlich weittragenden Rückwirkungen. Trotz der verzweiselten Versuche Englands. die Gunst der Sowsetunion zu gewinnen. so schreibt„Domiuri Schimbun“, hätten sich die Russen nicht beeindrucken lassen und verfolgten eine klare Realpolitik, indem sie der Weltlage Rechnung trügen.— Der Londoner Vertreter von „Misako Schimbun“ stellt fest, daß die Reise Molotows nach Berlin für die britische Regierung und das engsische Volk einesensatianelle überraschung mit schockähnlicher Wirkung gewesen sei. Selbst Kreise des britischen Außenamtes sprachen von einem Blitz aus heiterem Himmel. de Haulles Piratenstreich Bericht des französischen Kolonialministeriums über die Lage in Libreville * Gens, 12. November. Wie aus Vichy gemeldet wird, gab das französische Kolonialministerium einen Bericht über die Lage in Libreville aus, der besagt, daß bis Montagabend in Vichy keine Bestätigung der von ausländischen Rundfunksendern angekündigten Übergabe von Libreville. der Distriktshauptstadt von Gabun, nach dem Überfall durch die englischen Fremdenlegionäre de Gaulles eingetroffen sei. Dagegen habe der Vize=Gouverneur von Französisch=Aequatorial=Afrika, General Tetu, am 10. November abends dem französischen Oberkommissar in Dakar ein Telegramm gesandt, in dem mitgeteilt wurde. daß auf die Aufforderung an den Anführer der Rebellen, die Zivilbevölkerung evakuieren zu lassen, eine Antwort eingelaufen sei, die besagte:„Sie sind von allen Seiten eingeschlossen. Es hängt von Ihnen allein ab, blutige und unnütze Kämpfe zu vermeiden. Ich bestehe erneut darauf, daß Sie die Stadt übergeben.“ General Tetu schloß sein Telegramm mit der Mitteilung ab, daß die mörderischen Kämpfe vor den Toren der Stadt weitergehen. Um 22 Uhr am Sonntagabend machte der Oberkommissar in Dakar Mitteilung, daß er keine telegraphische Verbindung mit Libreville mehr habe, daß sich aber Port=Gentil immer noch in den Händen der legalen französischen Streitkräfte befinde. Erste Pha'e abgeschlossen Vorbereitungen an der nordgriechischen Froul Von unserem ständigen Vertreter Dr. v. L. Rom, 13. November. Die Aufstellung der Heeresgruppe Albanien unter General Soddu gab zu erkennen, daß von Italien die Offensive gegen Nordgriechenland verschärft wird. Die erste Phase der Operationen an der nordgriechischen Front kann domit als abgeschlossen gelten. Sie diente bei Geländegewinnen im Gebiet des Kalomas und der Volussa im wesentlichen der Vorbereitung des Einsatzes ganzer Anneen, die jetzt unter den Generälen Vereellino und Geloso die Entscheidung an der Epirusfront erzwingen werden. In Rom unterstreicht man, daß es sich dabei um eine natürliche Entwicklung handelt, insofern Italien zunächst keineswegs die Absicht gehabt hatte, Krieg mit Griechenland zu führen, sondern durch die englischen Umtriebe in Achen dazu gezwungen wurde. Metaxas fordert Flugzeuge England kann nicht heifen Dr. v. L. Rom, 12. November. Wie der„Messagero“ erfährt, hat der griechische Generalstab einen dringenden Appell an England gerichtet, zum Schutz gegen die stalienischen Bomber unverzüglich englische Jagdstaffeln zu entsenden. Die Antwort der Londoner Regierung bestehe in dem„Bedauern, daß England gegenwärtig dem Ersuchen nicht entsprechen könne“. Die römische Zeitung vergleicht die Hilfeschreie aus Athen mit dem seinerzeitigen dringenden Appell Gamelins an Churchill, sofort englische Luftgeschwader an die Westfront zu entsenden, wobei die Antworten Englands an Gamelin und Metaxas bezeichnenderweise gleschartig lauten. Umwege des Herzens R OMAN VON H. G. HANSEN (10. Fortsetzung.) „Wieder ein Punkt in dem wir einig sind. Nun noch das letzte. Wenn du dich der Behörde stellst, wird dir der Prozeß gemacht werden. Richard meint zwar, du könntest mit einem Freispruch rechnen, weil Rotwehr vorlag, aber der Prozeß würde wohl kaum zu umgehen sen: „Davon din ich überzeugt.“ „Schuldig bist du nicht, am wenigsten moralisch gesehen. Du willst also um eine Tat, die nicht gegen das Gesetz verstößt, aus überspitztem Ehrgefühl Folgen heraufbeschwören, die gar nicht übersehen werden können. Weißt du, was du zu erwarten hast? Du mußt dich in öffentlicher Gerichtsverhandlung entblößen mußt deine Empfindungen und die Schande deiner Famille preisgeben. Du wirst der Blickpunkt für Hunderte von sensasionslüsternen Augen sein. Du wirst den Stoft für Dutzende von Zeitungsberichten liefern, die dich vielleicht nicht herabsetzen wollen, aber der Menge in Hülle und Fülle Anregungen geben, deine Schmach durchzuhecheln und breitzutreten. Deine Dienstboten, deine Arbeiter und Beamten, jeder, der dich kennt, wird darüber sprechen. Viele werden dein Verhalten billigen, viele werden es verdammen. Das ist nicht so wichtig. Aber wir werden uns alle wie zur Schau gestellt vorkommen. Wie stehst du vor den Männern, die du in deiner Fabrik beschäftigste Und wenn du nur ihr Mitleid erweckst, ist das nicht Schmach genug für einen Mann?. Ich glaube richtig zu vermuten, daß du das alles nicht ertragen kannst und deshalb von deinem angestammten Platz weichen wirst. Du gehst aus dem Betrieb, den dein Vater und du mühsam aufgebaut haben. Du wirst dich irgendwo begraben, wo dich niemand kennt. Deine Arbeitskraft, deine Talente werden brachliegen.— Vor dem Scheidungsprozeß kannst du dann nicht mehr zurückschrecken und mußt ihn sogar durchführen um deiner Ehre willen. Das schwerste aber, Hannes, lädst du auf deine Kinder. Sie werden einst hören, warum sie keine Mutter mehr haben. Du nimmit ihnen damit in jugendlichem Alter zunächst einmal die Fürsorge der Mutter. Wenn Brigitte auch keine Achtung verdient, so ist es doch für deine Kinder besser wenn diesen die Illusion dafür nicht genommen wird. Kannst du hute abschötzen, welche Folgen das alles für die Seele deiner Kinder haben wird?“ Hannes Kohmann hatte mit gebeugtem Kopf zugehört und hod das Gesicht erst wieder, als die alte Frau gesendet hatte. Er war leichenblaß und fah erschreckend gealtert aus. Aber er zeigte nicht die Spur von Bewegung. „Mutter, Wort für Wort das gleiche, was du hier vorbringst, weiß sch selbst. Es gibt keine Überlegung darüber, die ich nicht schon selbst angestellt habe. Und wenn du mir das heute so schonungslos offen noch einmal vorhältst, so ist das nug dazu geeignet, mich noch mehr zu verbittern, mit Haß Zu erfüllen und mich seelisch vollends niederzudrücken.“ „Eine solche Absicht liegt mir fern, Hannes.“ Sie sprach gütig und weich, wie er es von ihr nicht gewohnt war.„Ich mußte das alles aber erwähnen, um Klarheit zu schaffen“. Dann fuhr sie lebhafter fort:„Jedenfalls entnehme ich deinen Vorten eine, daß du von allen meinen Argumenten nichts in Abrede stelst.“ „Das ist richtig.“ „Also können wir die Schlußfolgerung daraus ziehen Der Wert des Verhafteten und der deine sind zu ungleich, als daß sie überhaupt gegeneinander abgewogen werden könnten. Wenn er stirbt oder im Zuchthaus bleibt, ist dem ganzen Volke gedient, das solche Elemente ausschließen muß. Wenn du an deinen Aufgaben scheiterst, dann bedeutet das einen Verlust nicht nur für dein eigenes Werk, sondern für das Volk. Also laß die Dinge ihren Weg gehen.“ Mit erhobener Stimme fuhr sie fort:„Nichts, aber auch gar nichts spricht dafür, daß du dich opfern mußt, um einen solchen Menschen zu retten. Niemand wird von dir verlangen, daß du semals ein Unrecht gegen einen anderen degehst, und ich würde an eine solche Tat nicht glauben, auch wenn sie mir erzählt wird. Riemand hat ein Recht dazu, von dir zu verlangen, daß du ein Unrecht bekämpfst, das nicht du, sondern widrige Schicksals= umstände geboren haben.“ „Das sind Sophismen, Mutter, kleine Haarspaltereien.“ Er sah sie fest an.„Verzeih mir, daß ich deine Auffassung so angreise, uder wir müssen alle klarsehen. Ob ich das Unrecht unmittelbar begehe, oder es nur gegen mein Gewissen dulde, das mag ein juristischer Unterschied sein, nicht aber ein moralischer. Es gibt ein Gesetz in unserem Blut. Wenn die Kette deiner eden dargelegten Gründe noch lönger und noch bezwingender wäre, als sie es ohnehm ist. sie könnte mich doch nicht davon abbringen, so zu handeln, wie ich es vor meinem Gewissen und meiner Ehre verantworten kann. Gewiß, ich bin nicht schuld an dem, was geschehen ist. Aber ich habe in diesen Tagen gelernt, daß die Kraft eines Mannes nicht immer ausreicht, um das Schicksal zu bezwingen. Was uns zu tun übrigbleibt, ist nach Erkenntnis unserer Ohnmacht wenigstens anständig unterzugehen. Ich kann die Entwicklung nicht rückwärtsdrehen und nicht ungeschehen machen. Entscheiden jetzt die Umstände anders, als ich voraussehen konnte, dann muß ich auch die letzte und bitterste Konsequenz aus Gittas Verhalten und meiner Tat an Kühlitz tragen.“ „Man glaubt, man höre einen mohammedanischen Fatalisten. Das paßt doch gar nicht zu dir. Hannes.“ „Fotalismus wäre es, wenn sch die Dinge einfach ihren Gang gehen ließe. Ich habe aber das Recht und die Kraft, bis zuletzt noch eine Tat zu begehen, auch wenn sie zu meinem eigenen Untergang führt, wenigstens zu dem, was ich als einen Untergang für mich ansehen muß.“ „Hannes, aber denke doch dabei nicht nur an dich, denke an deine Kinder, denke an mich alte Frau an den Namen meines verstorbenen Mannes, denke an Richard, der ebenfalls betrofsen wird. Du entscheidest nicht füe dich allein, du hast auch das Schicksal von fünf anderen Menschen in der Hand.“ „Richt nur von fünf, Mutter. Du vergißt Korn und seine ,Familie“ „Wie kannst du diese Menschen überhaupt neben uns nennen. „Er mag sein wie er will. Ich din nicht sein Richter und habe kein Recht dazu, über ihn den Stab zu brechen. Ich weiß nur, daß er ein Mensch ist, der ebenso wie ich Anspruch auf Gerechtigkeit hat, und daß seine Familie ebenso leidet wie die meine.“ „So bist du unter gar keinen Umständen von deinem Entschluß abzubringen?“ Furchtbare Erregung sprach aus Worten, Blick und Haltung der anten Frau, Sie zitterte am ganzen Körper. Richard'Oleron, der bis dahin schweigend zugehört hatte, hielt es für angebracht, setzt einzugreien.„Bitte beruhige dich, Mutter. Ich will dir nicht mit der billigen Ausrede für den Augenblick kommen, daß alle von dir befürchteten Folgen vielleicht gar nicht eintrnten werden. Aber selbst wenn ich als sicher voraussetze, daß Korn verurteilt wird, kann ich Hannes nur in vollem Umfange beipflichten. Würde er anders handeln, dann müßte er die Achtung vor sich selbst verlieren, hätte keine ruhige Minute mehr im Leben, da er sich als Mörder eines Menschen fühlen müßte, und obendrein würde er nur bedingi damit rechnen können, daß er selbst für immer undehelligt bleibt.“ „Aber außer uns weiß doch niemand etwas von der Geschichte, und wir haben alle Ursache zum Schweigen.“ „Gewiß, Verrat könnte keiner von une üben. Ader wer mag voraussehen, weiche Auftlärung spötere Monate und Jahre bringen können. So wie Korn durch das Zusammenwirken vieler unglückseliger Umstände in seine Lage gekommen ist, so kann eines Tages auch etwas aufkommen, das auf Hannes weist.“ „Ich glaube nicht daran.“ „Aber es ist möglich. Und noch eins. Stände ich an Stelle von Hannes. dann müßte sch ebenso handeln wie er. Es gibt einfach keine Möglichkeit zu einer anderen Einstellung. Ehrbegriff hängt nicht von Außerlichkeiten ab, nicht von juristischen Erwägungen. Er ist unabhängig von allem, was Gesetz und Sitte uns verbieten oder vorschreiben. Verzeib. Mutter, wir Männer haben davon oft eine andere Auffassung aks ihr Frauen.“ „Das ist das letzte und schlechteste Argument, mit dem ihr uns immer dann kommt, wenn alle anderen Gründe nicht verfangen.“ „Nein, es ist eben nur der Ausdruck der ewigen Verschiedenheit zwischen den Geschlechtern. Für mich und alle anständig denken Menschen wird Hannes Koßmann auch dann untadelig und ehrenhaft, wenn er durch eine össentliche Gerichtsverhandlung mit all den Folgen gegangen ist, die du vorhin so drastisch schildertest. Wir Männer erkennen nur einen Urteilsspruch an, den der Männer, die ebenso denken und empfinden wie wir selbst, wenn es um Fragen der Ehre gehi.“ Jetzt verlor Frau dDieron ihre Fassung. Zum erstenmal seit dem Tode ihres Mannes kamen Tränen in die Augen. Sie weinte still vor sich hin. Hannes Koßmann stand auf und nahm sie zart um die Schultern Ihr Sohn ergeiff ihre beiden Hände und streichelte sie. Sie saßen lange schweigend beisammen und hingen ihren Gedanken nach. Wenn auch die nächste Zukunft grau und unfroh, bedrückend und voller Schwere vor ihnen lag, se gewonnen sie in diesen Minuten eiogs Neues dafür, das Gefühl der Zusammengehörigkeit und der unlösbaren Verbundenheit. Daran richtete sich die alte Frau wieder auf. Sie trocknete ihre Tränen und nahm von jedem ihrer Söhne eine Hand. „Wenn es denn nicht anders geht, will ich wenigstens zu euch halten. Wir müssen alles gemeinsäm tragen. Bielleicht ist es für den einzelnen dann leichter. Du kommst später, wenn alles, was Gott verhüten möge, so kommen sollte, zuerst einmal zu uns nach Werder. Hannes. Wir suchen dann zusammen einen neuen Wohnsitz irgendwo in Deutschland.“ Die beiden Männer sahen sie gerührt an. Hannes Koßmann sagte nur:„Ich danke dir und Richard. Jetzi ist mie vieles leichter.“ * Die nächsten Tage vergingen Koßmann besser als die Woche vorher. Er hatte das Grauen vor dem Kommenden überstanden und widmete sich mit verstärktem Eifer seiner Tätigkeit in der Fadrik. Die Gedanken an das Schicksal Korns ließen sich zwar nicht verscheuchen, aber sie hatten nicht mehr so viel Beunruhigendes. Es ging ihm wie tausend Menschen in ähnlicher Lage. Nachdem einmal der Enischluß gefaßt war, nachdem man sich mit dem Unabänderlichen vertraut gemacht hatte und nachdem das Ziel klar vor Augen stand, ließ sich alles leichter tragen. Dazu kam Koßmann mit seinen überlegungen, die um Korn, dessen Familie und sein eigenes Geschick gingen, ständig die Erinnerung an die Stunden der Aussprache mit Schwiegermutter und Schwager. Sie bildeten eine starke Stüße für seinen Willen und schufen das Bewußtsein um eine letzte, sichere Zuflucht, wenn alles zusammenbrach. Er wunderte sich manchmal ein wenig darüber, daß er sein Herz an Menschen hing, die ihm früher nicht allzuviel bedeutet hatten. Und doch konnte er nicht umhin anzuerkennen, welchen Wert auch für einen Sicherheil und Selbstbewußtsein gewohnten Mann Freundschaft und verwandtschaftliche Zuneigung bildeten. Sie gaben Rückendeckung, auch wenn sie keine materielle Stütze bieten konnten, nicht einmal Hilfe in bescheidenster Form. Allein das Bewußtsein ihres Daseins schuf vermehrte Krast.(Zortsetzung solgt) Erzählte Kleinigkeiten Einmal fühlte sich Iffland nicht wohl und suchte einen Arzt auf. Dieser untersuchte den Künstler und richtete an ihn eine Reihe hochnotpeinlicher Fragen in bezug auf seine Gewohnheiten im Essen, Trinken, Rauchen und Schlafen. Zum Schluß verbot er Iffland bis auf weiteres den Genuß des Weines. Auch sollte er das Rauchen einstellen. Kaum hatte Iffländ das gehört, nahm er seinen Hut und wollte hinaus. Der Arzt hielt ihn jedoch sel; „Aber. Herr Ifland, ich bekomme füt meinen zehn Gulden!“ Isfland ließ sich nicht aufhalten: „Ich danke Ihnen, aber ich nehme ihn sa gok nicht an!“ Und wer draußen. * An einem trüben Herdsttog stand Gee##, Fenster seines Hauses und dlickte sinnend auf die Straße hinous Da soh er, daß Schiller vorbeikaom. Der Dichter eint mühsom, gebeugt, fost taumelnd, eine Folge seines in letzter Zeit immer mehr verschlimmernden Zusandet. Erschüttert trat Goethe vom Fenster zurück und sogi“: Schiller weht dohin wie ein Blatt., Fürwahr, en kostbares Blatt, denn es stammt vom Ruhmeskranz d Menschheil“ 13. Nover Chrol Das Kriegsve wurde vom Führ hard Balthe ist Gefreiter in Operationsgebiet sich bei der Betra ragende Verdien 50 Jahre alt. Kellermannstraße 50. Geburtstag. Münsterische Kellner, die bekan einem erfolgreiche Mozarts„Schauf KöF. vom OKW. pflichtet. Schweres Vei eignete sich an d kehrsunglück. Ei Prinzipalmarkt wagen der Linie ßenbahnwagens Verkehr wurde 11 Lastkraftwagen ereignete sich auf straße ein Zusa wagen und einen niemand. An bi den entstanden. kraftwagens, weil sicht außer acht Gegen einen Straße fuhr am einen Baum. De Der Sachschaden noch nicht geklärt Unbeleuchtetes Am Montagaben Bersonenkraftwog werk wobei zwei beiden Fahrzeuge zeichnen. Die S er während der Der gesteige beschickt. Der H Woche—.509 am Dienstag, d V Die Ortsgrup gangenen Sonnab nier Straße, eine der Toten der E Krieges und des Nach dem Fal der SA die Ged dergabe Griegsch Hitler=Jugend, na von Nietzsche, der sallen“. Die M Beethoven. Diesdie stille Trauer benswillen über Dank an die deut ihr Leben für D und dieses gleiche schließend vorgeir ihr Tatenruhm“. Jülkenbeck. Der Glaube schen Volkes erw damals vor der Reaktion verblute seine Ausführung Zare Will Das der 9127 Sehan Bokar Peich 1. ver. Laue Einla Vorp. Raup Woch 2. ver Kasse Einia Vorpi Haup Anschliel Ververke vorau 1/8 Anm 6 Spielz 1. Vo trittst für d stellur tausch nur b Begin lung Theat lich. recht: men In allen „We: Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse.V. kummer 312 England I. Seite rachtet werden kann. ses England jeden. berleden, und wenn n wird es, wie der die noch und noch brigens scheint, ohne lugenblick gehabt zu Chamberlains eine Er sagt da wörtlich: i der Nation habe alter dahingegangen te, niemals wieder. r auch meinen. Die sause war, die Verid Kriegsanstiflung. tokratischer Ausbeu. so dahin wie ein rochen ist. Welchen die englische Presse ogenannten sozialen nit dieser Erörterung an ihm das Gefüh ingeblich große Abr schnell wieder einnan in diesem ZuVertröstung: Wartet nt, daß die Arbeiter rd aus London von e berichtet, hervorer britischen Maschiternehmer haben die nach höherem Lohn Arbeitsbedingungen von den plutokraRegierung, in der ja ingsindustrie sitzen, , von oben her ein g für die englischen in, daß die Sorgen n im Gegenteil von werden. Die Reihe ste wohl nun überVerletzte en Anionescus beriet ven * , 12. November. d am 11. November enten General Andem Innenminister Wirkung des Erdnber sowie über die UnterstützungsmaßMitteilung zufolge wember 267 Tote Das Erdbeben sei in i und Focsani am Gebieten, in denen ren, wurden in etwa Valachei, Verwüstunät dem König von katastrophe drahtlich empfing am DiensIsminister Gonzanierredung. aus der rumänischen gend-Abordnung vo: ede gab Horia Sima iden Nationen Auschiet, stieß am Monenglischer Torp:doUnterseeboot zusambeschädigt und mußb.., Münster(Weatl.). Feide). 1 V. Arthur Eickholl(2. 21 im rantwortliche SchrillNachrichten und Verina und Provinz: Maz aust Hollweg: Volksim Vernekahl: Stadtalpolitik: Otle Peiter bei(z 21 im Felde). iben und Bildberichtenleiter: Hurel Enterellmaler. Sämtlich, in ehdruckerei. Zur Zeit altig. cht verscheuchen, aber thigendes. sen in ähnlicher Lage. zt war, nachdem man ut gemacht hatte und stand, ließ sich alles nn mit seinen Überilie und sein eigenes rung an die Stunden itter und Schwager. r seinen Willen und etzte, sichere Zuflucht, wenig darüber, daß hm früher nicht allzuinnte er nicht umhin für einen Sicherheit ann Freundschaft und ildeten. Sie gaben materielle Stütze biebescheidenster Form. eins schuf vermehrte fortsetzung folgt) gkeiten cht wohl und suchte le den Künstler und tpeinlicher Fragen in Essen, Trinken, Rauverbot er Iffland bis ines. Auch sollte er ört, nahm er seinen hielt ihn jedoch i; nme füt meinen nehme ihn ja gar stand Goetbe em nnend auf die Straße an. Der Dichter eins eine Folge seines sich mmernden Zustandes. nster zurück und sagl“: Blatt. Fürwahr, om Ruhmeskranz 13. November 1940 Chronik des Tages Das Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse mit Schwertern wurde vom Führer dem Technischen Stadtinspektor Gerhard Balthesen, Wiener Straße 22, verliehen. B. ist Gefreiter in einer Luftnachrichten=Kompanie, die im Operationsgebiet der Westfront eingesetzt ist, und hat sich bei der Betrauung mit besonderen Aufgaben hervorragende Verdienste um seine Einheit erworben. 50 Jahre all. Oberstluftschutzführer Paul Güttler, Kellermannstraße 21, begeht am heutigen Tage seinen 50. Geburtstag. Münsterische Künstlerin bei unseren Soldaten. Elfr. Kellner, die bekannte münsterische Sängerin, wurde nach einem erfolgreichen Gastspiel als Koloratursängerin für Mozarts„Schauspieldirektor“ an eine Kammeroper über KdF. vom OKW. zum Reichseinsatz nach Frankreich verpflichtet. Schweres Verkehrsunglück. Am gestrigen Abend ereignete sich an der Lambertikirche ein schweres Verkehrsunglück. Ein Lastkraftwagen fuhr, als er zum Prinzipalmarkt einbog, gegen einen Straßenbahnwagen der Linie 3. Die vordere Plattform des Straßenbahnwagens wurde dabei schwer beschädigt. Der Verkehr wurde längere Zeit unterbrochen. Lastkraftwagen gegen Straßenbahn. Montagmittag ereignete sich auf der Steinfurter Straße, Ecke Wilhelm= straße ein Zusammenstoß zwischen einem Lastkraftwagen und einem Straßenbahnwagen. Verletzt wurde niemand. An beiden Fahrzeugen ist leichter Sachschaden entstanden. Die Schuld trifft den Fahrer des Lastkraftwagens, weil er beim Zurücksetzen die nötige Vorsicht außer acht ließ. Gegen einen Baum gefahren. Auf der Grevener Straße fuhr am Montag ein Motorradfahrer gegen einen Baum. Der Beifahrer erlitt leichte Verletzungen. Der Sachschaden ist gering. Die Schuldfrage konnte noch nicht geklärt werden. Unbeleuchtetes Fuhrwerk verursacht Verkehrsunfall. Am Montagabend fuhr auf der Weseler Straße ein Personenkraftwagen auf ein unbeleuchtetes Pferdefuhrwerk wobei zwei Personen leicht verletzt wurden. An beiden Fahrzeugen ist erheblicher Sachschaden zu verzeichnen. Die Schuld hat der Fuhrwerkslenker, weil er während der Dunkelheit ohne Licht fuhr. Der gestrige Blehmarkt war mit Schweinen gut beschickt. Der Handel war mittel. Ferkel kosteten je Woche—2,50 Mark. Der nächste Markt findet statt am Dienstag, dem 26. November. Klunsterischer Siadlanzeiger der Zentrals=des Die Vorbereitungen für die Sammelschlachten— Was nachher noch alles zu erledigen ist ce A M e? u Reiche Ernte eines Opfersonntags(Aufn.: Hülsbusch) Einmal im Monat beherrschen die roten Sammelbüchsen des Kriegs=Winterhilfswerkes die Straßen und Plätze unserer Stadt. Die Männer der nationalsozialistischen Kampforganisationen, der lebt der Toten Tatenruhm! ürdige Heldenehrung der Ortsgruppe„Am Schützenhof“ finden, zu denen ein Musikkorps der Wehrmacht hinüberfährt und Kräfte der Städtischen Bühnen zugesagt haben, häufen sich die Aufgaben weiter an. Der Kartenvertrieb muß begonnen, das Wunschprogramm entgegengenommen werden, die Ausschmückung des Saales wird überlegt. Wenn dann kurz vor der Veranstaltung die allerletzten Kleinigkeiten geregelt sind kann man wieder an die Planung des nächsten Konzerts berangehen. Aber. nach den Veranstaltungen und nach den Sammlungen ist recht viel zu erledigen. Wenn wir so schnell immer das Ergebnis der Sammlungen hören, liegt das einzig an der nimmermüden, raschen Tätigkeit unserer ehrenamtlichen RSV= Walter in den Ortsgruppen. Am Sonntagabend werden die Büchsen noch geleert. Besondere Geldsiebe erleichtern das Sortieren der Geldstücke. Recht häufig findet man auch Scheine in den Büchsen. Darauf können die Sammler dann ganz besonders stolz sein. Und auch der unbekannten Geber wird bier gedacht. Man hat ja manchmal den Eindruck, wenn man unsere RSV=Walter mit ihren Listen von Haus zu Haus eilen sieht, als wenn einige Volksgenossen sich kein rechtes Bild von ihrem Schaffen machen könnten. Denen soll dieser kleine Abriß auch etwas sagen. Er soll uns alle stolz sein lassen auf die Festigkeit unserer Volksgemeinschaft an der wir alle, ganz gleich, ob wir beim WHW nun Sammler oder Spender sind. von Herzen mitarbeiten wollen und diesem Willen bei den nächsten Sammlungen noch stärkeren Ausdruck verleihen. Kh. Nummer 312 Eine Versammlung ehem. 39er Füsiliere Die ehem. 39er Füsiliere hielten eine Versammlung ad. Komeradschaftsführer Nehrhaupt konnte außer den erschienenen Kameraden und Angehörigen den Kameradschaftsführer der ehem. 39er aus Düsseldorf, Hauptmann Rath, und den aus der Front heimgekehrten Kameraden Oberleutnant Gerlach begrüßen. Der Ehrenführer Oberstleutnant Andree ehrte den wegen besonderer Tapferkeit mit dem EK I und dem Sturmabzeichen ausgezeichneten Kameraden Gerlach in treffenden Worten. Nachdem der Kameradschaftsführer über die Aufgaben des NS.=Reichskriegerbundes im jetzigen Freiheitskampf und über das günstige Ergebnis der Sammlung für die Kriegerwaisenhäuser berichtet hatte, hielt Kamerad Falger einen sehr anregenden Vortrag. Sodann wurde durch den Kameradschaftsführer dem unbedingten Vertrauen zu unserer Wehrmacht und dem obersten Befehlshaber mit der Führerehrung begeistert Ausdruck gegeben. Aus de —— Hewegung H3-Bann und Untergan 13. Veranstaltungsring. Die Karten für die zweite Veranstaltung des Theatereinges können am Donnerstag und Freitag, den 14. und 15. November, in der Zeit von 16 bis 18 Uhr von der Banndienststelle, Oststraße 24, abgeholt werden. Die Ausweiskarten sind mitzubringen. ASB-Ortsgruppen„Wehrwolf".„Niedersachsen" u. „Kreuzlor“.. Am Donnerstag, dem 14. November, findet auf der NSV=Geschäftsstelle Schlachthausstraße 6 in der Zeit von 16—18 Uhr eine weitere Ausgabe von Volksgasmasken statt. Es sind Männer=, Frauen= und Übergrößen auf Lager. Bei Anträgen auf verbilligte Abgabe sind Einkommensunterlagen vorzulegen. Familienbuch der Stadt Münster 42 neue Erdenbürger— 22 Lebensbündnisse geschlossen Die Ortsgruppe„Am Schützenhof“ führte am vergangenen Sonnabend im Saale„Hof zur Geist“, Hammer Straße, eine Feierstunde durch, die dem Gedenken der Toten der Bewegung, der Gefallenen des jetzigen Krieges und des Weltkrieges galt. Nach dem Fahneneinmarsch eröffnete die Musikschar der SA die Gedenkstunde durch eine vorzügliche Wiedergabe Griegscher Feiermusik. Alsdann sang die Hitler=Jugend, nach einem kurzen Spruch„Der Held" von Nietzsche, den Chor„In München sind viele gesallen". Die Musik spielte nun ein Adagio von Beethoven. Diese ausdruckstiefen Klänge verdrängten die stille Trauer und erhoben den ungebrochenen Lebenswillen über den Tod. Das war wie ein stolzer Dank an die deutschen Menschen, die damals und heute ihr Leben für Deutschlands Größe und Freiheit gaden und dieses gleiche Empfinden spricht auch aus dem anschließend vorgetragenen Edda=Spruch„Doch ewig lebt ihr Tatenruhm". Dann sprach Ortsgruppenleiter Pg. Jülkenbeck. Der Glaube an die Wiederauferstehung des deutschen Volkes erwuchs aus dem Blut der Männer, die damals vor der Feldherrnhalle im Kugelregen der Reaktion verbluteten, so begann der Ortsgruppenleiter seine Ausführungen. In ihrem Tod wurde jener tapfere Geist und jene selbstlose Treue wieder lebendig, die unser Volk endlich wieder zu sich selbst zurückführten und stark und frei gemacht haben. Dieser gleiche Geist ließ auch in diesem Kriege unsere deutschen Männer antreten und ihren Glauben durch den Tod sieghaft zu einem ewigen Heldentum erheben. Dieser Glaube, diese Opferkraft, diese Treue und Liebe zu Deutschland und dem Führer ist ihr Vermächtnis an uns Lebende. So stehen diese Männer und die feldgrauen Helden des Weltkrieges gemeinsam mit den Blutopfern der Feldherrenhalle als ewige Wache für Deutschland.: Sie alle sind für uns nicht tot, da ihr Geist und Glaube den endlichen Sieg für die Zukunft Großdeutschlands besiegeln. Die Partei bleibt, so betonte der Ortsgruppenleiter, Hüterin dieses blutgeweihten Vermächtnisses und das ganze deutsche Volk wird immer für dieses große Erbe leben und handeln. Und so ist diese Stunde, die uns alljährlich in dankbarer Erinnerung an unsere Toten vereint, die Gedenkstunde des deutschen Volkes an seine Toten überhaupt. Unsere Bitte aber sei: Herrgott, erhalte uns den Führer und segne, so unser Volk und seinen gerechten Kampf!“ Pg. Jülkenbeck schloß seine Darlegung mit dem Gruß und Schwur an den Führer. Die Lieder der Nation beendeten alsdann diese würdige Gedenkstunde. Deutschen Arbeitsfront und der NS=Volkswohlfahrt, die Jungen und Mädel der Hitler=Jugend. sie alle suchen durch ihren tatkräftigen Einsatz der Volksgemeinschaft zu einem großen Sieg zu verhelfen. Wer sich einmal überlegt, welche Organisation die ganzen Sammlungen, ganz gleich ob mit der Büchse oder mit den Opfersonntagslisten, erfordern. der muß zu dem Ergebnis kommen, daß von der NSV im wahrsten Sinne des Wortes etwas Großes geleistet wird. Ihr. die bedeutende soziale Aufgaben zu erfüllen hat, ist im Winterhalbjahr auch das WHW übertragen. Die größte Arbeit wird bei ihr durch die ehrenamtlichen Helfer geleistet, die oft jede freie Minute opfern, um ein festes Fundament für das größte soziale Werk, das die Welt je gesehen hat, zu schaffen. In der Kreisamtsleitung auf der Dammstraße werden alle Vorbereitungen für die Sammlungen getroffen. Da ist dann manchmal ununterbrochen das Telephon besetzt. Die Verbindung mit den zur Sammlung bestimmten Formationen muß aufgenommen werden, die notwendigen Fragen der Provaganda werden besprochen. Hauszettel oder Plakate müssen in Auftrag gegeben werden. Sammelbüchsen sind in genügender Anzahl auf die einzelnen Ortsgruppen zu verteilen. Eine letzte Rücksprache mit den Ortsbeauftragten für das WHW. Und dann kann unter den besten Wünschen der Start erfolgen. Das läßt sich alles so leicht und schnell sagen. Und doch ahnen nur die wenigsten, welche Arbeit mit der ganzen Organisation zusammenhängt. Wenn außerdem noch in verschiedenen Ortsgrupven, besonders auf dem Lande, wie in den nächsten Zeit in Havixbeck und Roxel, Wunschkonzerte stattZuel neue Großilimwerke! Schadburg, Rpons-Kleuter Städt. Bühnen Münster(Westf.) Intendant: Erich Pabst Spielzeit 1940141 Bie auf weiteres! Zarah Leander Willy Birgel in Das Herz a der Königin Hierzu: Wochenschau Schauburg-Orchester Bokaratruppe läglich 22 Vorstellungen I. Verstellung: Kassenöffnung. ½2 Uhr Einlaß 1/2 bis.15 Uhr Vorprogramm..39 Uhr Hauptlilm.16 Uhr Wochenschau.95 Uhr 2. Vorstellung: Kassenöffnung.30 Uhr Einlaß.45 bis.45 Uhr Vorprogramm.10 Uhr Hauptfllm..30 Uhr bis.49 Uhr Anschließ, die Wochenschau Vorverhauf für 2 Tase im voraus von ½/2 Uhr bis ½8 Uhr an der Kasse. Anmerkung! Beachten Sie bitte die Spielzeitänderung der 1. Vorstellung. Eintrittskarten sind nur für die gelöste Vorstellung gültig. Umtausch oder Rückgabe nur bis 1 Stunde vor Beginn der Vorstellung. Nachlösung im Theater nicht mög. lich. Es wird gebeten, rechtzeitig zu kommen und richtige Plätze einzunehmen. Ganz Münster spricht von unseren beiden Großfilmwerken! " Bis auf weiteres! Eine Berliner Zeitung schreibt: „Paute Wesself. schönster Film“ Asesenrune * Die Geschichte einer guden liebe mit Paula wesselg Ein Leben lang tolbe Prädikat: „Künstlerisch wertvoll“ Eine neue Meisterleistung Gustav Orickys, der Spielleiters der Filme„Muterliebe“ u.„Der Postmeister“ Hierso: Die Deutsche Wochenschau Kassenöffnung:.45 Wochenschau.10.25.40 Hauptfilm.35.30.10 Ende.40 Uhr Mittwoch, den 13. November 18 Uhr Ende gegen 20.30 Miete MI. A 4 „Auf der grünen Wiese“ Donnerstag, den 14. Nov. 18 Uhr Ende 20.15 Uhr Miete Do. A 4 „ie Redimentslochter! Mittwoch, den 13. November 17 Uhr Ende 20.30 Uhr „Torquato Tasso“ (Schauspiel) Donnerstag, den 14. Nov. 18 Uhr Ende 20.30 Uhr „Karl III. und Anna von Oesterreich“(Lustsp.) Achtung! Achtung! Besuchen Sie unsere y läglich. Nachmittagsvorstellungen mit vollem Programm. Sie erleben ein paar genußreiche Stunden. Anfang 16.00 Uhr. Ende 18.00 Uhr Abends Anf. 20 Uhr, Ende 21.45 Uhr Stadthotel Freudiger Die gute Kleinkunstbühne Täglich sollten Sie die Kleinanzeigen der Westfälischen Tageszeitung lesen. Sie sind wertvoll für jedermann. Der Stellenmarkt ist führend im Münsterland und bietet eine Fülle brauchbarer Angebote In der Berichtswoche vom 3. bis zum 9. November 1940 registrierte das Standesamt 42 Geburten. Diesmal waren es ausnahmsweise mal die Mädchen, die zahlenmäßig mit 6 an erster Stelle lagen. Geburten: Stamm Karola, Sentmaringerweg 6(7. Kind); Löffeld Hermann, Overbergstraße 18(.): Hering Hans, Hansaring 32(.); Steggemann Erika, Schmalestraße 26(.); Rüsenberg Marianne, Weseler Straße 59 (.): Halfmann Irmgard, Winkelstraße 26(.): Steinmann Ernst, Kanalstraße 36(.); Hölscher Mechthild, Goldstraße B 7(.): Roß Christa, Tannenbergstraße 24 (.): Pohlmann Ludwig, Dortmunder Straße 25(.); Uhlenbrock Klaus Dieter, Travelmannstraße 19(.); Pelster Bernardine, Ludwig=Knickmann=Straße 17(.); Tuschen Rüdiger, Karlstraße 51(.); Rossa Sigrid, Wolbecker Straße 138(.); Friedlein Horst, Gartenstraße 61 (.); Kuhlmann Karlis, Lotharingerstraße 1(.); Jung Rita, Im Hagenfeld 74(.); Schaffeld Maria, Ribber= gasse 21(.): Barteld Erika, Innsbruckweg 5(.): Heitmann Elisabeth, Industrieweg 95(.): Wendel Adolf, Graelstraße 11(.); Wendelin Rolf, Klemensstraße 15 (.): Junge Monika, Lambertistraße 42(.); Kühl Ursula, Hermannstraße 36(.); Poeschel Norbert, Schiller= straße 56(.); Flamme Dieter, Katthagen 15(.); Imhorst Christel, Peter=Rossegger=Weg 38(.); Borchard Barbara, Lazarettstraße 23(.): Johlmann Heinz, Hammer Straße 290(.); Papies Karin, Emsstraße 43(.): Strate Helga, Georgskommende 8(.); Schröer Gisela, Heimstättenweg 21(.); Söker Heike, Inselbogen 44(.): Koch Ute, Oberschlesier Straße 17(.); Wißdorf Bernhardine, Grünegasse 13/14(.); Wingenbach GustavAdolf, Burgstraße 15(.); Schulz Berd, Schillerstraße 21(.): Kurtz Manfred, Graelstraße 31(.): Sundermann Christe, Schiffahrterdamm 61(.); Brämik Klaus Rudolf, Himmelreichallee 67(.); Willberg Otmar, Dahlweg 33; Damwerth Heinrich, Heerdestraße 14(.). Heiraten: Kruse Josef, Hagen, und ten Hompel Eleonore, Münster; Feltes Heinrich, Weißenthurm, und WißWegen Verheirat. der jetzigen suche ich nette, nicht zu mann Maria, Münster; Dierse Heinrich, Erfurt, und Geimer Emma, Münster; Ries Erich, Münster, und Schuler Maria, Sigmaringen; Luka Paul, Münster, und Tack Maria, Münster; Fuß Friedrich, Münster, und Möller Kornelia, Münster: Tück Helmut, Münster, und Wöller Johanna, Münster: Mers Bernhard, Talge=Wilsten, und Meiners Paula, Beesten; Angst Theodor, Aschendorf, und Nagel Gesina, Münster; Hötte Heinrich, Münster; und Kötgen Anna, Münster; Weihrauch Kurt, Münster, und Pennekamp Elisabeth. Münster; Lunecke Walter, Münster, und Thielemeier Lieselotte, Münster; Donaszewski Stefan, Münster, und Stegemann Klara, Emsdetten; Naewe Franz, Senftenberg, und Gerritzen Wilhelmine, Münster: Uthmann Heinrich, Münster, und Lammers Gertrud, Münster: Kestermann Heinrich. Münster, und Hellwig Antonia, Münster; Kewe Franz, Münster, und Becker Anna, Münster; Brinkmann Gottfried, Leopoldstal, und Baak Katharina, Münster; Mackensen Günther, Braunschweig, und Dürwald Lieselotte, Münster: Spiegel Max, Münster, und Schäfer Wilhelmine, Münster: Stegemann Heinrich, Holthausen, und Oehmen Maria, Münster: Schumacher Josef, Werne(Lippe), und Knops Hedwig, Münster. Sterbefälle: Schaphorn Georg, Straßburger Weg 72 (54 Jahre); Günther Gustav, Hafenstraße 39(79); Barteld Erika, Innsbruckweg 5(9 Std.): Pohlmann LudwigErnst, Dortmunder Straße 25(4 Tage); Ardelt Anna, Hörsterplatz 3(81); Boller Franz, Klosterstraße 12(89); Westheide Emilie, Schulstraße 24(68); von Twickel Adolfine, Klosterstraße 27(70); Czipull Gisela, Borsigweg 21(); Albers Ewald, Bergstraße 26(50); Surmann Heinrich, Domplatz 41(66); Stommel Franz, Schulstraße 24(72); Brüggemann Fritz, Jüdefelderstraße 36(59); Thöne Maria, Schulstraße 24(71); Voges geb. Robbeloth Bernhardine, Ostmarkstraße 99(70); Niehoff Wilhelm, Ritterstraße 14(27); Schürmann Ursula, Oberschlesier Straße 82(4 Monate). Reformhaus Rudolph& Cericius Alter Steinweg. F. 26--29 Reformhaus E. Kleffmann Salsstraße 47 F.-91-33 Kriegerkameradschaft Münster 1870 Monats=Appell am Donnerstag, d. 14. Nov., abende 20 Uhr, im Lokale Mackenbrock, Aegidiistraße. Tagesordnung: 1. Bericht d. Kameradschaftsführers, 2. Aufnahmen, 3. Bericht üb. das Schlußschießen, 4. Lichtbildervortrag des Kameraden Behrens Der Beirat. Werben durch die Westsälischen Tageszeitung Autohaus Saßzmann kauft lausend gebrauchte Last=, Liefer= und Personenwagen. Ludgeriplatz. Ruf: 2 03 55/56. Die hohe Auflage und welte Verbreitung der Westfüllschen Tageszeitung sichert Ihren Anzeigen den Erfolg. alte Putzhilfe 2— 3mal in der Woche. Piusallee 29. Teleson 203 87. Wegen Verheirat. des jetzigen tücht. junges Mädchen (nicht unt. 18.) ges. für ¾ Tage, das schon in bess. Hause gedient hat. Piusallee 29. Telefon 203 87. Suche noch Putzstellen für ganze Tage, Dienstags oder Samstags. Angeb. unter 835 an die .=Gesch. Münster Freundlich möbl. Zimmer sofort zu vermiet. Burgstr. 10, pt. Möbl. Wohnung (Küche,—3 Zim., mögl. Ztr.=Heizg.) z. 1. 12. od. spät. von Beamten ges. Preisang. u. 820 a. d. Hauptgeschst. Münster. Suche sofort od. später 4 Zimmer und Küche. Ang. unter 819 an die Haupt=Geschäftsstelle Münster. Von ruh. Mieter z. 1. 1. 41(eotl. früh.) 1 gut mödl. Zimmer zu miet. ges. Schreibt., fl. Wass. u. Badben. Bed. Preisang. u. 822 an.=Gesch. Ein handfester Filmschwank der„Bavaria“, der ungeheure Lachsalven hervorruft, Lachsalven, wie sie unser Theater seit langer Zeit nicht mehr erlebt hat: Das fündige Dorf mit Hansl Knoteck Erna Fentsch Joe Stöckel Jos. Eichheim K Ingendiche haben heinen Zutrih! In allen Gaststätten und Hotels in Münster und im Münsterland verlange man die „Westfälische Tageszeitung“ 20 Mira Mödel Willter! Jetzt ist es Zeit, Ihr Pahrzeug mit dem erforderlichen Schutz aus„ zurüsten. Schneeketten Kühlerhauben Heizungen Areichtechelben Gefrierschutzmittel llefert Autobereifung. Vulk.-Anstalt, elektro- mech. Werkstatt. Autozubehör. Münster in Westl., Herst-Wessel- Straße 16—20. Tel. 20066 Zuverlässiger, solider Lagerarbeiter in Dauerstellung gesucht. Zirma H. u. G. Horstmann Münster Herrenstraße 46/47 Ein gut erhalt. emaill. Ofen, sowie ein fast neuer Staubsauger zu verk. Zu erfr. unter B O in der .=Gesch. Münster. Gebr. Küchenherd und gebr. Tischgrammophon mit Platt. zu vk. Jägerstr. 9 II. Ich suche für sofort oder später Maschinenmeister(Drucker) einen Druckerei=Buchbinder —5 Hilfsarbeiterinnen für leichte Buchbindereiarbeiten Buchdruckerei B. Schend Münster, Hammer Straße Alt. Herd, 85X 65, Spiegel, 80X 55 (Goldr.), Bratps., 50X30, Sauerkr.= Jaß. 30 l, zu vh. Bes. 10—12 Uhr. Ludwigstr. 12. pt. Gut erhaltener Mädchenmantel zu verkaufen. Näheres Badestraße 19. pt. Lachfunge für nachmittags gesucht. Clasing. Münster Kuhstraße 4 Kleiberschran 2teilig, zu verk. Hansaring 48, rechte, 2. Eig. Gebr Skistiefel, Gr. 44, zu verh. Ruf 230 68. Zuverlässiges Morgenmädchen oder Putzhilfe für vormittags gesucht. Hermann=Göring=Str. 3 Berufstät, älter. Ehepaar sucht z. 15. 12. 40 in gut. Hause 2 größere, leere Zimmer mit Kochgelegenh. zu mieten. Mietpreis bis 50 RM. monatlich. Angebote erbeten unter 823 a. d. Hauptgeschst. Radio (Allstrom) zu kaufen gesucht. Ang. unter 821 an die .=Gesch. Münster Zu kausen gesucht 1 Backenkessel, 1 Stilkommode, 1 Küchenwaage (mögl. mit Gew.), alles neu oder gebraucht. Angebote unter 834 an die .=Gesch, Münster Regie: Joe Stöckel In dem Fllm wird gerauft und wird gelensterlt, es wird geliebt und wird gelacht, es wird verwechselt und wird wieder geordnet— es wird— na, Sie werden es ja selbst erleben. Zu den appetitlichen drallen Frauensleuten des Films gehört auch Hansl Knoteck, das„Seelchen“, der man die Freude am Gesicht ansicht, mal in einem handiesten Lustapiel mitwirken zu können. Prädikat der Filmprüfstelle: soikstümlich wertonit! Beachten Sie bitte die Anfangaselten! Kassserblftaung: 13.30 Uhr Schlus des übrndormgrumms 1d acübhe Anlange-Wochenschon Lcnh 1chh 16c selten: Hauptfilm: 14.25, 16.30, 18.45 Saft-und Kraftauscrücke Nachhilfe i. Chemie f. Schüler der Klasse 7 gesucht. Näheres unter B P in der .=Gesch. Münster Flaschen alle gangb Sorten hauft ständig Ruf Nr. 4 19#06 Guster Bünther. Münster i. Wests., Hafenstr. 30 gegenüber der Feuerwache Lesen Sie steie (zu Ihrem Vorteil) aufmerksam den Anzeigenteil. Wer: inseriert, geht mit der Zei: und hat Ihnen immer zeitgemäde und vorteilhafte Angebete zu unterbreiten. aus dem herzhaften Fllmschwank der Bavaria„Das sündige Dort“ und ihre Definition: Basi: Taugenichts in etwas unangenehmer, well menschlich defekter, berechnender, nicht dummer Form. Dotschen: Kohlrübe, Schimpfwort für etwas dumme, aber gemütliche Leute. Fegeisen: Jemand, der gern und auwellen boshaft streitet und dabei ein unangenehmes Organ aufdring. lich ins Treffen führt. Baderlump: Ein armer, mehr oder weniger abgerissener, zuweilen als Rung ankrstender Sonderung Nultreisnder, aber nicht unangenehmer Zeitgenosse. Halodri: Nichtsnuts in ungefährlicher, weil geistig beschränkter Ausprägung. Schlawiner: Harzploser Hochstapler. Ausdruck für die vom Balkan Zugereisten, der epäter auf die vielen Ausländer in“ wurde. Schwabing erweitert Ausang ans Fllmböcher„Das sandige Dorf“, die ter 10 Pig. an der Theaterkasse erhältlich eind. 2) MFA — Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse.V. 13. November 1940 Westfälische Tageszeitung Nummer 312 Sein Gaunertrick: die„Autopanne“ 5 Jahre Zuchthaus und Sicherungsverwahrung für unverbesserlichen Betrüger München, im November. Ein gerissener Gauner und unverbesserlicher Betrüger und Gewohnheitsverbrecher wurde vom Münchener Sondergericht zu fünf Jahren Zuchthaus, fünf Jahren Ehrverlust und Sicherungsverwahrung verurteilt. Er hatte ein raffiniertes Betrugssystem ausgearbeitet und damit in ganz Deutschland insbesondere ältere Volksgenossen hereingelegt. Er sprach als Reisender, der außerhalb des Ortes eine Autopanne erlitten habe, bei seinen Opfern vor und erzählte, daß er jetzt die Reparatur bezahlen müsse, mit der er nicht gerechnet habe. Die meisten ließen sich von ihm zur Gewährung eines kurzfristigen Kredites überreden, der natürlich nie zurückbezahlt wurde. Als Lisker im Jahre 1939 deswegen eine dreieinhalbjährige Freiheitsstrafe abgebüßt hatte, begann er sofort wieder mit den gleichen Schwindeleien. Auf diese Weise schädigte er neuerdings eine Unmenge Leichtgläubiger um namhafte Geldbeträge und scheute dabei auch nicht davor zurück, Männer bis ins Alter von mehr als 80 Jahren zu betrügen. Der Straßenbahn-Kllomeler-Millionär Wuppertal, im November. In den ersten Jahren der Verkehrsluftfahrt bildeten die„Luftmillionäre", d. h. die Luftkapitäne, die mehr als eine Million Kilometer mit ihren Verkehrsflugzeugen zurückgelegt hatten, die große Sensation, neben der man völlig die„alten“ Verkehrsmittel auf der Erde und ihre Führer vergaß, die ebenso, wenn auch langsamer, Kilometer zu Kilometer sammelten und in einem langen Berufsleben es auch zum„Kilometermillionär“ brachten. Zu ihnen gehört der Fahrer der Wuppertaler Straßenbahn, Otto Klein, der in 40 Jahren sogar rund 2 Millionen Kilometer zurücklegte, also mit der Straßenbahn theoretisch 50mal um die Erde fuhr. Die Trauung wird nachgeholt Hamburg, im November. In Brunsbüttelkoog veranstaltete ein junges Paar seine Hochzeitsseier. Alle Gäste waren zur Stelle, das Fest gut vorbereitet. Nur eines fehlte, nämlich die erforderlichen Papiere für die standesamtliche Trauung. Der Standesbeamte mußte die Trauung vertagen. Das Paar und die Gäste ließen sich aber nicht abhalten, wenigstens die Feier zu begehen, kann doch die Trauung nachgeholt werden, nicht aber Essen und Trinken, das heute den kriegswirtschaftlichen Beschränkungen unterliegt. Pole trug das Parleiabzeichen Posen, im November Das Sondergericht in Posen verurteilte den polnischen Malerlehrling Alexander Klosowski aus Posen wegen Tragen des Parteiabzeichens zu zwei Jahren Gefängnis. Er hatte sich überdies auch ein Hakenkreuzwimpel an das Fahrrad gemacht und fuhr somit in aller Oeffentlichkeit als„Deutscher" umher. Planschbecken für Schwimmvögel Rossitten, im November. Die weltbekannte Vogelwarte Rossitten hat umfangreiche Aufbaupläne. Aus dem bekannten Gasthof„Zum wilden Elch“ wird ein neuzeitliches Gästeheim entstehen. Erweiterungs= und Verschönerungsbauten werden die Kulturanlagen der Vogelwarte ergänzen. Die naturkundlichen Sammlungen werden durch wertvolle Funde bereichert. Für die neuen Schwimmvögel entsteht ein Wasserplanschbecken. In dem Dorf Rossitten errichtet die RSV. einen Kindergarten. Straßburg erhält ein Bismarckdenkmal Straßburg, im November. Die großen Baupläne für Straßburg, von denen der Chef der Zivilverwaltung im Elsaß, Gauleiter Reichsstatthalter Robert Wagner, auf der ersten nationalsozialistischen Großkundgebung am 20. Oktober gesprochen hatte, sehen u. a. auch die Errichtung von drei bedeutenden Denkmälern vor. So soll Straßburg ein Bismarckdenkmal, ein Karl=Roos=Denkmal und endlich auch ein seiner großen soldatischen Tradition entsprechend würdiges Gefallenendenkmal erhalten. Der Jahrstuhl als Räuberfalle Antwerpen, im November. Durch die Geistesgegenwart eines Antwerpener Bürgers wurde ein gefährlicher Räuber im Fahrstuhl gefangen. Unter einem falschen Vorwand hatte ein Mann in seiner im fünften Stock gelegenen Mietwohnung Einloß gefunden, der ihn sofort durch einen Schlag auf den Schädel betäubte. Als er zum Bewußtsein kam, sah er, wie der Eindringling mit seinem Silberzeug die Wohnung verließ und den Fahrstuhl bestieg, um herunterzufahren. Schnell entschlossen öffnete der Beraubte die Fahrstuhltür mit dem Erfolg, daß der Fahrstuhl mit dem Räuber zwischen zwei Etagen stehen blieb. Hier konnte der Verbrecher von der inzwischen herbeigerufenen Polizei ohne Widerstand festgenommen werden. Es war ein guter Fang, denn es handelte sich um einen der gefährlichsten Diebe und Gewaltverbrecher. Er verschluckte im Schlaf die Zigarre Kopenhagen, im November. Ein älterer Kopenhagener Großhändler war nach dem Mittagessen unversehens eingeschlafen, während er zigarrerauchend auf dem Divan ruhte. Plötzlich weckten ihn heftige Schmerzen im Magen. Er hatte schnarchend die noch glimmende Zigarre verschluckt. Im Krankenwagen wurde er sofort zum Krankenhaus geschafft, wo ihm der Magen ausgepumpt worden ist. Dauernden Schaden scheint der alte Herr von dem zu intensiven Genuß seiner Zigarre nicht befürchten zu brauchen. Kn In dankbarer Freude zeigen die Geburt eines kräftigen Stammhalters an Annemarie Schulze Erdel geb. Pirow Hans Schulze Erdel z. Zt. Leutnant in e. Gebirgs-Jäger-Rgt. Münster(Westf.), Augustastr. 42 z. Zt. Raphaelsklinik Statt besonderer Anzeige Unsere liebe, sorgende Mutter, Großmutter und Urgroßmutter, meine liebe Schwester Marie Prigge geb. Brewe ist gestern für immer von uns gegangen. Sie entschlief nach kurzer Krankheit im Alter von 84 Jahren. Intiefem Schmerz zugleich im Namen der Geschwister: Robert Pilling u. Frau Hedwig geb. Prigge Münster i.., den 11. Nov. 1940 Langemarckstraße 15 Die Beerdigung findet am Freitag, dem 15. Novbr., nachm. 13 Uhr, in Westrhauderfehn (Ostfrieeld.) vom Trauerhause Bürger aus statt. WWegern Münster i. W.- Ludgeristraße 93-109 Nach einem frommen, arbeitsvollen und aufopfernden Leben verschied in Berlin, versehen mit den heiligen Sterbesakramenten, am 8. November 1940 Katharina Kaute geb. Virnich Im Alter von 69 Jahren, tief betrauert von ihren Kindern, Schwiegerkindern, 7 Enkelkindern, Schwester und Schwägerin. * In tiefer Trauer: Im Namen aller Hinterbliebenen: Maria Birnbach geb. Kaute Wilhelm Kaute Franz-Josef Kaute Das feierliche Requiem findet statt in Münster am Freitag, den 15. November, morgens 9¼ Uhr, in der St.-Ludgeri-Pfarrkirche. Die Beerdigung ist am gleichen Tage, morgens um 12 Uhr, von der Trauerhalle des Zentralfriedhofes aus. Ihre Vermählung zeigen an Theo Peter Timp Cläre Timp geb. Stricker Münster i.., den 14. Nov. 1940. Duisburg(Rh.) Hermann-Göring-Straße Nr. 5 KA Betriebsführer einer Weberei sucht Deie Afoneridenl Die Bewerberin soll gute Vorbildung und gewandte Umgangsformen besitzen. Stenographie, Schreibmaschine u. Maschinenbuchführung sicher u. flott. Selbständ. Denkungsweise u ausgesproch. Berufsinteresse erwünscht. Ausführliche Bewerbungen mit Lebenslauf, Lichtbild, Zeugnisabschriften u Angabe der Gehaltsansprüche erbeten unter A G 112 an die Hauptgeschäftsst. Münster. Das feietliche Leviten-Hochamt für den gefallenen Feldwebel und Steuerinspektor Anton Krimpmann findet am 14. November 1940, um 9 Uhr statt Wir suchen für sofort oder spätestens 1. Januar einen Verkäufer oder eine Verkäuferin für Manufakturwaren und Fertigkleidung. Ferner eine Verkäuserin für Kolonialwaren. Johann Roth, Hörstel in Westf. Genossenschaft in Münster sucht zum 1. Januar(spätestens 1. März) KoutseAnt Fertigkeiten in Stenographie, Maschineschreiben und Buchführung erwünscht. Bewerbungen unter U U 5819 an die Hauptgeschäftsstelle Münster. Grobtankstolle Glöckner Tag und Nacht geöffnet Wagenwäsche— Wagennüege Münster Kirdorfstraße 17 (Industriestraße) Hautkrankheiten holtnungslos? Mixtura Vonderbecke wurde fachärztlich erprobt, Indem wir nachweisbar unter ärztl. Kontrolle auch bei echweren Fällen Erfolg hatten. Lesen Sie was Geheilte sagen. Erhältlich in allen Apotheken. Verlangen Sie Prospekt. Alleiniger Hersteller: R. v. 4 Beche. Essen 33, Gruson 1. ptehe u Kundschof n eroße kumnft biefen kirsen Jetzt schortbunhuen □ ofruoterial fir veretbirut. ½ Biste beingen St mie Altgold;altes Silber Pürmeneubechié unbrtnf. für jedes Oramm bh ih orüber. Feinuhrmacher und Juweliere Münster, Bogenstraße 2 Rheine, Emsstr. 2 Genchmigungsbescheid C 49/120 113 Keut ihe bei H. Buschmann Münster I. W. Drubbel 17/18 Jäger von Münster und Umgegend! Wild hauft laufend jed. Posten, bei größ. Mengen hole selbst ab. Wild. u. Geflügelhandlung Heinr. Schneider Telgter Straße 5/6 Ruf 21712. Heinrich Buschmann Münster I. W. Drubbel 17/18 Durchschreibebücher für Blei- u. Achatstift sowie Tinte. Großes Lager sowie Eatreantertigungen Zuverl. Kraftfahrer u. Beifahrer, der später das Fahren lern. will, sof. ges. Spedit. u. Möbeltransp. H. Schmeken Wwe., Inh. Jos. Mückenheim, Münster. Am Kanonengraben 3. Suche sof. einen Landwirt= schaftsGehlisen Bauer Jos. Bertling. Empte über Dülmen. Suche sofort oder später für meine Manufakturund Fertigkleidungsgeschäfte in Gescher u. Stadtlohn mehrere Verkäufer und Verkäuferinnen Angebote mit Bild und Zeugnisabschriften an Kaufhaus Clemens Köfters jun., Gescher in Westf. Kräftiger FleischerTehritng zu sofort oder später gesucht. Fleischerei B. Lachniet, Lüdinghausen. Sohn achtbarer Eltern als Bäcker= und Konditorlehrling zu Ostern 1941 gesucht. Bäckerei und Konditorei Arnold Wessels, Emsdetten, Münsterstraße 6 Ruf 287 Für meine gut eingerichtete automatische Walzenmühle suche ich für sofort einen fähigen Müller Ferner suche ich zum 1. 4. 41 oder früher einen Sohn achtb. Eltern als Müllerlehrling Büschers Mühle, Inh=Clemens Schole Wiedenbrück(Westf.) Stellmacher sof. gesucht u. z. 1. 4. 1941 Karosseriebaulehrling. Anton Evels, Karosseriebau, Münster(Wests.), Georgskommende 7. Hiesig. Farben= u. Tapetengeschäft sucht kundigen, fleißigen Lagerarbeiter für alle Arbeiten einschl. Heizung. Bewerbungen u. 601 an die Hauptgeschäftsstelle Münster. Wir suchen schnellstens mehrere tüchtige Stenotypistinnen bei guter Dauerstellg. Ausführliche Bewerbungen unt. T T 5709 a. d. Hauptg. Münster. Suche für Einfamilienhaus in Haushalt ein braves, fleißiges Mädchen in angenehme Dauerstellung. Frau Else Leonhardt, Gremmendorf über Münster i. W. 2, Gremmendorfer Weg 89. Teleson 41785. Weg. Verheir. d. jetz. suche ich z. 1. Dez. 40 od. spät, zuverläss. Mädchen das vollkomm. selbständig den Haushalt führen kann. Bewerb. an Frau Elisabeth Middelhoff. Werne a. d. Lippe, Steinstr. 6 61/—=Zimmer=Wohnung, Zentral= heizung, in guter Wohnlage in Münster gesucht. Gegers, Dörentrup Lippe). Berufstät. Dame, Dauermiet., sucht z. 15. 11. od. spät. ein ruh., gut möbl. (Mans.)=Zimmer, mögl. mit fl. W. u. Heiz. Angebote unter 1715 an die Westf. Tageszeitg., Rheine. Suche zwei leere Zimmer, entwed. in der Stadt oder in der Umgegend. Karl Kaup, Bockholt bei Mstr. (Westf.) 2. Für gut. Haushalt brav., fleiß. Mädchen mögl. sofort gesucht. Kochen kann erlernt werden. Ang. unt. 832 an die Hauptg. Münster. Suche z. 1. Dez. für die Küche eine selbständige zuverlässige Kraft wegen Verheiratg der jetzigen, ebenfalls ein Mädchen für die Hausarbeit. Frau Martha Sehmitt Arens, Marien=Apoth.,, Bocholt i. W. Suche für meine Bäckerei und Lebensmittelgeschäft eine tücht. Verkäuferin evtl. auch Haustochter aus gleichem Geschäft. Anton Hinkelammert. Metelen Ad.=Hitler=Str. 186, Teleson 43 Weg. Erkrank, m. Hausangest. sof. od. 1. 12. tücht. kinderlieb. Madihen gesucht. Frau Clasing, Münster Kuhstraße 4 Tüchtiges Kinderfräulein gesucht zu 1½jähr. Jungen. Zum Deutschen Vater Handorf bei Münster Nettes Mädchen gesucht für Küche u. Haus und zum Bedien. der Gäste. Gute Behandlung zugesichert. Bahnhofswirtsch. W. Hesse, Rheda i. Westf. Lesen Sie, stete (zu Ihrem Vorteil) aufmerksam den Anzeigenteil Wer inseriert. geht mit der Zei: und hat Ihnen immer zeitgemäße und vorteilhafte Angebote zu unterbreiten. 2flam,, Gaskocher mit Tisch, f. neu, und VerwaltungsAkademie bill. zu verkaufen.„ Münster, Münstermannweg 5, 1. links. Suche f. Geschäftshaushalt ig., fleiß. Hausgehilfin zu sofort od. bald. Konditorei Fritz Meyer, Münster, Warendorfer Straße 61. Klärchen macht ihrem Soldaten eine große Freude, denn sie hat die„Westfälische Tageszeitung“ als Feldpost bestellt, jetzt kann er täglich lesen, was zu Hause geschicht. und er ist in Gedanken immer bei ihr. Auch Sie sollten für Ihren Soldaten die „Westfälische Tageszeitung“, schicken lassen, wir machen es ihnen ganz leicht. Teilen Sie uns auf nachstehendem Abschnitt die Feldpostnummer mit, dann beginnen wir sofort mit der Lieferung. Ich bestelle ab die„Westfälische Tageszeitung“ für die Feldgostaummer Name: Rechnung an Name: Wohnort: Straße: Tüchtige Verkauferin für Netzgerei gefacht. Münster i. Westf., Teleson 22232. Madchen für den Haushalt gesucht. Metzgerei Hessing. Münster, Frauenstraße 26 Ab 15 1. 41 für ca. 6 Wochen tüchtige, liebe Säuglings= und Wochenpflegerin (eotl. mit Hebammenexamen) in angenehme, durchaus gute Stellung nach Burgsteinfurt gesucht. Anfragen unter„Pflegerin“ an das Steinfurter Kreisblatt in Burgsteinfurt erbeten. Selbständiges, erfahrenes Fräulein für Küche und Haushalt. nicht unter 25 Jahren, sofort gesucht. Anruf Münster 20631 oder Angebote unter A B 5822 a. d. Hauptgeschäftsstelle Münster. Hand= und Maschinennäherinnen für fofort gesucht. Jahnenreuter, Münster Vorstellung Büro Windthorststraße Für Etag.=Haushalt selbständige, zuverlässige Hausgehilfin, d. zu Hause schlasen kann, zum 1. Dezember gesucht. Münster, Warendorfer Straße 94, 2. Eig. rechts. C. Ruf 41917. Suche für sofort od. später für m. landw. Haush. ein junges Mächen zur Erlernung der Küche unt. Anleit der Hausfrau, bei .=Anschl. Vergüt. w. gew. Bauernt. bevorz. Frau Pei Horstmann, Brennerei, Sendenhorst (Bez. Münster). Zuverlässige Dame oder Herr eventl. Anfänger, für Registratur u. Teleson baldigst gesucht. Bewerb. unter T T 5818 an die Hauptgeschst. Münster. M Suche für meinen Sohn, der d. Handelsschule besucht hat, eine Lehrstelle auf dem Büro einer Kohlenhandlung oder eines ähnl. Betriebes. Ang. u. M W 500 an d. Geschäftsst. d. Westf. Tageszeitung in Warendorf erbeten. Junger Mann aus der Lebensmittelbranche sucht Stellung bei einer Lebensmittelgroßhandlung für Lager u. leichte Büroarbeit. Auch nehme ich Stellung an, wo man sich als Reisender ausbilden kann. Angeb. unter H H 5829 an die Hauptgeschäftsstelle Münster. Naur ich Stelang die Telefonistin oder Schreibkraft Ang. u. 830 a. d. Hptg. Münster bisch sche Gliange e Säuglings- und Kinderpflegerin zum 15. oder 20. 11. Ein gutes Zeugnis vorhanden. Angeb. unt. G G 5828 a. d. Hauptg. Münster. Suche s. m. Sohn, 19 J. at, zum 15. Nov. eine Stelle zur weiteren Ausbildg. in d. Landwirtschaft, a. liebsten in anerkanntem Lehrbetrieb. Bauer BrunsWestermann, Hörstel, Post Hagenort üb. Rheine i. W. 2. Ehrliches Mädel, 27., mit 3 Jahre altem Kind, sucht Stellung z. Führung eines frauenlos. Haushalts, wo ich mein Kind mitbringen kann. Angeb. u. F G 5679 an die .Gesch. Münster. 2 junge Maochen zum Servieren u. für d Kaffeeküche, eventl. 1 Fräulein für nachmittags gesucht. Konditorei Grotemeyer, Rünster, Salzstraße. Zoverihlsiges, gewandtes Mädchen in gute Dauerstellung für Etagenhaushalt zum 1. 12. gesucht. Dr. Behrendt Dulsburg=Ruhrort Alleinsteh., ehrl., älteres Mädchen sucht zum 1. Dez. Stelle bei einz. Herrn oder Dame. Ang. u. W W 5820 a. d. Hauptgeschst. Münster. Zwei Mädel im Alter v. 18 Jahr. suchen Stellung zur gründlich. Erlernung d. Küche u des Haushaltes, zu Januar od. sp. Mittelrhein bevorzugt. Angeb. unt. E E 5805 an die Hauptg. Münster. Keut ihn bei H. Buschmann Münster I. W. Drubbel 17/18 Rollfilm= Photoapparat, 6X9, gut erh., zu kaufen ges. Ang. mit Preis u. 824 an.=Gesch. Mstr. A Morg. Land, auch kl. Kotten oder Landh., Nähe Münster od. Dülmen z. kauf. ges. Ang. u. V V 5791 an die Hauptgesch. Münst. T Wir haben e. noch neuwertige hinz-DurchschreibeBuchhaltung besteh. aus Banddurchschreibegerät, Kontenkarten, Journalblätter u. Karteikasten mit Zubehör abzugeben. Interessenten woll, sich unt. H A 21 an die Geschst. der Westf. Tageszeitung in Dülmen wenden. Neuer Silbersuche umständeh. preiswert zu verk. Münster, Melchersstr. 2, 1I. Große Puppe, Puppenbett mit Rädern, 1 ReiseSchreibmaschine, Koffer=Grammoph mit Platt. zu ok. Anfrag. unt. 1599 a. d. Hauptgeschst Münster. Kronleuchter preiswert zu verkaufen. Münster, Kerssenbrockstr. 11 1. Etage. Gute gelbfleischige Speisekartofseln noch abzugeben. Schulze= Brüning. Kinderhaus. Gute graue Krimmer=Jacke für große schlanke Figur für 35 Mk. zu verk. Besichtig. zw. 10—12 Uhr. Näh..=Geschäftsstelle Münster unt. V R. Keut sie bei H. Buschmann Münster I. W. Drubbel 17/18 Ein gutgehendes Kaffee mit Konditorei in einer Industriestadt Westfalens ist sterbefallsh. bei einer Anzahlg. von 20000 RM. günstig zu verkaufen. Angebote u. C C 5824 a. d. Hauptgeschäftsstelle Münster Lebensmitleigeschaft mit Wohnung für sofort oder später gesucht. Angebote unter V V 5813 a. d. Hauptgeschäftsstelle Münster. Schöne neue Schreibt.=Garnitur (Marmor) und 2 gebr. Tennisschläger zu verk. Näk. unt B M in der .=Gesch. Münster Gute, gelbfleisch. Speisekartoffeln (Böhms Mittelfr.) hat abzugeben Jos. Bose Amelsbüren. Mehrere Läuferschweine abzugeben. von der HaarLaubrock, Altenberge, Westenfeld. Foto=Atelier 35 gm groß, mit Empfangszimmer u. drei Arbeitsräumen, Zentralheizung, preiswert zu vermieten. Größere Stadt Westmünsterland. Angebote unter F F 5762 an die Hauptgesch. Münster. KNT Beamtent., kath. 39.,(jugendl. Erschein.) ersehnt frohen, vorn., feinsinn. Lebenskam., dem sie mit ihrem heiteren Gemüt, ihrer geistigen Regsamk. u. Sinn f. gemütl. Häuslichk. viel Sonne auf den Lebensweg bringen darf. Ausst. u. Ersp. vorhanden. Wer schreibt offen, wahr, echt. Ang. unter D D 5825 an die Hauptgeschäftsstelle Münster. 2 eins., staatlich gekörte deckfähige Herdbuchbullen und 1 eingetrag. Bullenkalb z. oh. Rechmann, Limbergen üb. Dülmen. Ruf Buldern 235. Eine 3½= u. 11= jährige eingetrag. Kaltblutstute hat abzugeben Franz Schulze=Isfort, Altenberge. Teleson 44. 1 Herd. 1 gut erhaltener Dauerbrenner, 1 kl. Allesbrenner zu verkaufen. Janzen, Münster, Warend. Str. 130. RF Eine gebrauchte, guterhaltene Knochenschrotmühte zu kaufen gesucht. Angebote unter 3 40 an die Westfälische Tageszeitung, Borken. satos zu haufen gesucht, bis 3½ Ltr. Auto=Wettendorf Münster, Zumbrockstraße Tel. 239 46 Mädel, 23 Jahre, kathol., aus gutbürgerl. Familie, sucht Herrn i. sich. Position zwecks Heirat kennen zu lernen. Nur ernstgemeinte Zuschr., mögl. mit Bild, u. I I 5830 an die Hauptgeschäftsst. Münster. Fräulein, 38., wünscht Herrn zw. Heirat kennen zu lernen. 3 Zim. u. Küche, auch Barg. vorh. Ang. unter 831 an die Hauptgeschst. Münster. In gutem Hause, Nähe Domplatz u. Reg., ist abgeschl. Etage, 2 Zimmer, Küche, Bad u. 3h. z. 1. Dez. 1940 z. Preise v. 60 RM. zu verm. Ang. u. 1573 a..=Gesch. Münster. 3 Zim. m. Küche u. Zubehör mögl. bald zu miet. gesucht. Angeb. unt. E C 5737 an die Hauptg. Münster. Gtrid= maschiite zu kaufen gesucht. Angebote erb. u. M..44 an die Westf. Tageszeit., Rheine. Gut erhaltene Reitstiefel (Größe 39) zu hf. gesucht. Angebote unter 826 an die .=Gesch. Münster Suche gebr., guterhaltenen Dauerbrenner geg. Kasse zu kaufen. Kann einen neuen ungebrauchten Allesbrenner, wenn gewünscht, mit eintauschen. Ang. u. P P5771 a..=G. Münster. Suche sofort ein fast neues Motor. rad, 200—250 ccm, mögl. DKW.Ang. unt. 3 3 5821 an .=Gesch. Münster Korbwagen zu kaufen gesucht. Angeb. unt. O O 5814 an d. Hauptgeschst. Münster. Keuf es be. H. Buschmann Münster I. W. Drubbel 17/18 Keut es bei H. Buschmann Münster I. W. Drubbel 17/18 1000.— RM. bei monatl. Rückzahl. u. gut. Verzins. aus Privathand ges. Angeb. unter 828 an die .=Gesch. Münster Für die Abendstd eotl. Sonnt. wird das Beitragen v. Büch. usw übern. Ang. u. 669 an d. .=Gesch. Münster Wer ändert Pelz um Angeb. unt. 829 an die Hauptgeschst. Münster. Beziehen Sie sich bei Ihren Einkäufen auf die Westfälische Tagesieltune Legen Sie die Zeitung erst aus der Hand, nechdem Sie den Anzeigenteil der Westfälischen Tageszeitung gelesen haben Er enthalt im mer Anregungen. wodurch Sie selbst Vortelle haben können. Handeleregister Amtegericht Münster i. Veränderungen: 6. 11. 1940. B. 636: Gemeinnützlg“ Beamten=Wohnstätten=Gesellschaft mit beschränkter### tung. Münster i..: Durch Beschluß der Gesellschafte“ versammlung vom 6. November 1940 ist die Umwal lung der Gesellschaft durch Übertragung ihres Vermöge auf den alleinigen Gesellschafter, nämlich die nützige Wohnstättengesellschaft Münsterland mit schränkter Haftung zu Münster i.., beschlossen. Firma ist erloschen.— Als nicht eingetragen wird be“ öffentlicht: Den Gläubigern der Gesellschaft steht es“ soweit sie nicht Befriedigung verlangen können, bin; 6 Monaten seit dieser Bekanntmachung Sicherhei! stung zu deanspruchen„. Wsatischen 12 11. 1940. L. 681: Treuhandsieue per wests“;#### Wohnungsunternehmungen, Gesellschaft mit beschre“:„ Haftung. Münster l..: Der Sitz der Gesellschaft von Münster nach Dortmund verlegt. .) WFA Mikrotilmarchiv der deutschsprachigen Presse.V. K immer 312 k gelegenen, Miet. sofort durch einen s er zum Bewußt. ngling mit seinem und den Fahrstuhl schnell entschlossen r mit dem Erfolg. zischen zwei Etagen recher von der inie Widerstand festter Fang, denn es ichsten Diebe und e Zigarre im November. händler war nach slafen, während er . Plötzlich weckten r hatte schnarchend ickt. Im Krankenhaus geschafft, wo en ist. Dauernden dem zu intensiven in zu brauchen. Keut sie bei H. Buschmann Münster I. W. Drubbel 17/18 Konditorei lestadt Westfalens ist einer Anzahlg. von nitig zu verkaufen. T 5824 a. d. Hauptünster. ittelgeschäft sohnung er später gesucht. er V B 5813 a. d. stelle Münster. W =Atelier Empfangszimmer u. men, Zentralheizung, vermieten. Größere nsterland. Angebote an die Hauptgesch. M7 th., 39.,(jugendl. st frohen, vorn., kein., dem sie mit ihrem ihrer geistigen Regf. gemütl. Häuslichk. den Lebensweg brinu. Ersp. vorhanden. sen, wahr, echt, Ang. 825 an die Hauptkünster. „Keuf es bei H. Buschmann Münster I. W. Drubbel 17/18 1000.— RM. bei monatl. Rückzahl. u. gut. Verzins. aus Privathand ges. Angeb. unter 828 an die .=Gesch. Münster 13. November 1940 Westfälische Tageszeitung Nummer 312 Das Nagboet-Börmer Do TO Erfolgreiche und in jeder Beziehung gelungene Weiterentwicklung— Neuer Triumph deutschen Erfindergeistes Die Leistungen des Flugbootes Dornier Do 18 in dem uns aufgezwungenen Kriege bewiesen die Berechtigung des Standpunktes, daß bei Flügen über See — mag es sich um Durchführung von Patrouillen=Flügen, um Handelskrieg, um.Boot=Schutz oder um Hilfeleistung handeln—, zweckmäßigerweise ein Flugboot eingesetzt werden sollte, da dessen Hochseefähigkeit einen für den Erfolg der Kampfhandlung oft entscheidenden Vorteil darstellt. Von hochseetüchtigen Flugbooten muß Start und Wasserung auch bei Seegang im offenen Meer ausgeführt werden können, eine Fähigkeit, die das Flugboot Dornier Do 18 des öfteren bewiesen hat. Diese Bewährung ist nicht etwa nur eine Frage der Festigung der Zelle, sondern daneben auch man, das Flugboot für den lustgekühlten B MW 132 umzubauen. Neben der Verringerung des Stirnwiderstandes, Schutz der Propeller vor Spritzwasser und der günstigen Wartung der Motoren im Fluge, ja sogar einer Reparaturmöglichkeit auf hoher See, bewirkt die zentrale Anordnung beider Motoren in Tandem bei Austall eines Triebwerkes weiterhin günstige Leistungsausnützung gerade in dem Fall, in dem dies besonders notwendig ist, nämlich im Einmotoren=Flug. Daneben bringt die Druckschraube eine bessere Leistungsumsetzung was sich eindeutig beim Vergleich der mit der Do 18 vom Wasser abgehobenen Gewichte bei einmotorigen Starts zeigt. Einmotorig mit der laufenden Druckschraube werden bei der neuen Do 18 unter gleichen Bedingungen etwa 400 Kilogramm mehr gestartet als mit der Zugschraube und das trotz des vergrößerten Leistungsaufwandes für die Kühlung des zweiten Motors. Da als Zugschrauben= und Druckschrauben=Motor derselbe Motor ohne Anderung der Kühl=Leitbleche oder gar etwa der Zylinder=Köpfe verwendet wird, wurde für den hinteren Motor Zwangskühlung vorgesehen, d. h. die Kühlluft wird nicht nur unter dem Einfluß des Staus des Flugwindes, sondern mit Hilfe eines einstufigen Hilfsgebläses durch den Zylinderstern des Motors gedrückt.. An der Oberseite der Gondel, etwas hinter dem zweiten Motor, befindet sich eine Stufe in der Motorengondel=Verschalung. Durch eine Oeffnung an der Stufe strömt die Frischluft an der Stelle in den Raum ein, wo sich die Verlängerungswelle zur Druckschraube befindet. Damit keine erwärmte Kühlluft des vorderen Motors dem hinteren Motor zufließt, erfolgt der Austritt der Kühlluft beim vorderen Motor nicht ringförmig, wie es vielfach üblich ist, sondern durch seitlich an der Gondel angeordnete Klappen. Diese Klappen sind gerade, so daß der Betätigungs=Mechanismus zur Regelung sehr einfach ist. Die im Raume der Verlängerungswelle befindliche Frischluft wird durch einen Lüfter, der von der Verlängerungswelle angetrieben wird, durch den Motor entgegen der Flugrichtung gedrückt. Der Motor wird auf diese Weise normal gekühlt. Eine Anderung der Kühlbedingungen für den hinten liegenden Motor konnte so vollständig vermieden werden. Aus dem Raum hinter dem Motor, dem Geräteraum, strömt nun die gebrauchte Kühlluft durch zwei seitliche Klappen ins Freie. Auf diese einfache Weise ist es gelungen, ohne Schwierigkeiten und ohne jede Veränderung des normalen Motors, mit einem Aufwand von etwa 30 PS das Kühlungsproblem einwandfrei zu bewältigen. Mit dieser Lösung wurde auch die Kühlung des hinten liegenden Motors beim Einmotoren=Flug ohne weiteres zufriedenstellend gestaltet, da die Einflüsse der Geschwindigkeit und des Luftschraubenstrahls auf die Kühlung durch die Zwangskühlung ausgeschaltet sind. Wie sehr die Leistungen des Flugbootes Dornier Do 18 durch den Einbau des neuen Motors gestiegen sind, kann man daraus erkennen, daß statt des früheren normalen Katapult=Startgewichtes von 10 Tonnen heute von dem neuen Dornier=Flugboot ,Do 18 12.—13,5 Tonnen, je nach Windstärke, ohne Starthilfe in die Luft gebracht werden. Selbstverständlich ist auch eine Steigerung der Geschwindigkeit entsprechend der erhöhten Motorenleistung eingetreten.„Die neue Do 18 ist mit ihren luftgekühlten Motoren ein sehr lebendiges Flugzeug geworden“, sagte treffend ein Flugzeugführer nach einem Probeflug. Das Flugboot Do 18 in seiner neuen Ausführung wird sich infolge der bewährten hohen Seetüchtigkeit und infolge seiner gesteigerten Leistungen und Leistungsreserven im In= und Ausland neue Freunde erwerben können. B. Berger. 10000 Pk-Berionts Markstein einzigartiger deutscher Kriegsberichterstattung— Soldaten des Führers „Die Stirn“ der Do 18 eine solche der hydrostatischen und hydrodynamischen Form. Gerade auf diesem Gebiete aber besitzen die Dornier=Werke reichste Erfahrungen, wie ein Rückblick auf die große Familie der Dornier=Flugboote mit ihrer stets wachsenden technischen Vollendung bestätigt. Worauf beruht nun diese außerordentliche Seetüchtigkeit? Alle hochseefähigen Dornier=Flugboote besitzen als typisches Merkmal ein flaches Boot mit organisch aus dem Bootskörper wachsenden Flossenstummeln, welche die Stabilität auf dem Wasser sichern. Die Flossenstummel befinden sich— und das ist ein wesentlicher Vorzug gegenüber den gleichen Funktionen dienenden Stützschwimmern— in der Nähe des Schwerpunktes und unmittelbar verbunden mit den Hauptmassen des Flugzeuges. Dies hat zum Beispiel bei seiner Wasserung im Seegang den Vorteil, daß selbst harte Stöße, die auf die Summel treffen, gut aufgenommen und ausgeglichen werden. Wenn nun kürzlich die Dornierwerke daran gingen, die außerordentlichen Eigenschaften des Flugbootes Dornier Do 18 noch höher zu züchten, so konnte dieser Versuch, da ja die Zelle als Endglied einer langen, bei den Dornier=Walen beginnenden Entwicklungsreihe keine größeren Verbesserungen oder Verfeinerungen mehr zuließ, nur vom Triebwerk ausgehen. Es wurde daher eine Do 18 anstatt mit den bisherigen DieselMotoren mit zwei luftgekühlten Sternmotoren(BMW 132) in Tandemanordnung ausgerüstet. Die Ergebnisse des Versuches waren in vieler Beziehung bemerkenswert. Dieser neuen Entwicklung lagen folgende Gedankengänge zugrunde: Eine Steigerung der bereits erreichten Seetüchtigkeit des Flugbootes Dornier Do 18 war kaum weiter möglich; eine Verringerung dieser Eigenschaft aber zugunsten der Flugleistungen lag außerhalb der Aufgabenstellung. Eine Anderung der Größe des Bootes, der Stummel usw. schien nich: zweckmäßig, da bei einer Verkleinerung die See=Eigenschaften empfindlich gelitten hätten, während einer Vergrößerung Gedanken der Wirtschaftlichkeit entgegenstanden, da für die Erfüllung der einer Do 18 zu stellenden Aufgaben das kleinste, gerade ausreichende seetüchtige Flugzeug am geeignetsten ist. Aus Sicherheitsgründen bei Flügen über See und auf Grund jahrelanger Bewährung wurde die zweimotorige Ausführung in Tandemanordnung beibehalten. In der Auswahl der Größe der Motoren konnten für die neue Do 18 nur Motoren in Frage kommen, deren Klasse heute in allen Staaten der Wel! erprobt und eingeführt ist. Eine weitere obere Grenze der Verwendung noch stärkerer Motoren ergab sich bei der zur Seetüchtigkeit erforderlichen Ausbildung des Bootes und der vorliegenden Motoren=Anordnung, durch die mögliche Größe der Luftschraube, die ja von der Motorengröße abhängig ist. Die Form und Anordnung der Zelle der Do 18 ist also, wie auch diese Gedankengänge zeigen, tatsächlich als Schlußstein der Entwicklung solcher Flugzeuge anzusprechen. Die Erfolge und der Einsatz des Flugbootes Dornier Do 18 bestätigen das täglich aufs neue. Waren es früher zivile Aufgaben, wie planmäßiger Südatlantik=Dienst und die berühmt gewordene Erkundung des Nordatlantik durch die Deutsche Lufthansa, dann der Weltrekordflug über 8400 Kilometer usw., die das Flugboot Dornier Do 18 in bestechender Weise löste, so sind es heute militärische Einsatzfälle, in denen das Flugboot seine guten Eigenschaften beweist. Und alle diese Leistungen der Do 18 wurden mit den einzigen im größeren Einsatz befindlichen Diesel=Motoren von Junkers erreicht, die durch ihren Vorzug des geringen Kraftstoff=Verbrauches an manchem dieser Erfolge beteiligt waren. Das Flugboot Doreler Do 18 war zunächst nur auf diesen Motor zugeschnitten.. Des öfteren wurde nun der Wunsch geäußert, auch andere Motoren in die Do 18 einzubauen, da der Einsatz dieses Flugbootes häufig auch auf kurzen Strecken erfolgen sollte, wo gewichtlich der Benzin=Motor im Vorteil ist, während die Großentfernungs=Flugleistungen der Do 18 einen den Einsatz beschränkenden Katapult=Start notwendig machten. Da im übrigen der Wunsch nach luftgekühlten Motoren auftauchte, beschloß In diesen Tagen hat sich eine für die deutsche Kriegsberichterstattung beachtliche Tatsache vollzogen. In einem Zeitraum von etwas mehr als einem Jahr haben die an den Fronten aller drei Wehrmachtsteile stehenden Wortberichter der Propagandakompanien zusammen zehntausend PK-Berichte geschrieben und in die Heimat geschickt. Zehntausend PK-Berichte,— sie besagen und bedeuten so unendlich viel, daß es sich verlohnt, ihre Entstehung und ihren Bestand einer würdigenden Betrachtung zu unterziehen. Denn hinter dieser Zahl verbirgt sich nicht nur eine Unsumme von Arbeit und Fleiß, von Mühe und Entbehrung, sondern in ihr spiegelt sich auch die zehntausendfache Wiederholung des kämpferischen Einsatzes und der mit ihm verbundenen Opferbereitschaft wider. Jeder von denen, die diese zehntausend Berichte schrieben, ist Soldat. Er trägt und bedient die Waffe, wie jeder andere seiner Kameraden auch. Er marschiert mit der Infanterie in vorderster Linie; er kämpft in ihrer Gemeinschaft oder in der der Pioniere und der Panzer. Er ist bei der Artillerie oder der Flak. Er gehört einer auf Leben und Tod verschworenen Gemeinschaft auf dem=Boot oder Schnellboot an. Allen Gefahren trotzend, fliegt er Tag für Tag und Nacht um Nacht in einem deutschen Kampfflugzeug gen England. Viele sind unter den Berichtern, deren Brust das Eiserne Kreuz schmückt. Sie haben es sich durch ihren tapferen soldatischen Einsatz verdient. Und so ist es das unmittelbare Erlebnis des Krieges, das mit unbedingter Wahrheitstreue aus jenen den Lesern zugängig gewordenen zehntausend PK-Berichten spricht. Ueberall dort, wohin deutsche Soldaten marschierten, wo sie kämpften, starben und siegten, wohin deutsche Panzer rasselten und Flugzeuge ihre vernichtenden Bomben schleuderten,— überall dort war der PK=Berichter mit dabei: in Polen und Norwegen, in Holland, Belgien und Frankreich und auf den britischen Kanalinseln. Er zog mit in Warschau, Oslo und Paris ein und sah den Führer in historischer Stunde im Wald von Compiégne. Er erlebte alle entscheidenden Phasen dieses Krieges, alle welthistorischen Ereignisse, die sich aus diesem Ringen lösten. Er verspürte den mächtigen Flügelschlag des deutschen Adlers. Ganz einerlei, wo diese Berichte geschrieben wurden— während des Vormarsches oder nach dem Gefecht oder Flug, im Straßengraben, im Bunker oder in einer zerschossenen Ferme—, immer diktierte sie die Geschichte. Mosaikbilder ihres Waltens sind diese Niederschriften, zehntausendfach zusammengefügt, Stein um Stein, zum großartigen Gemälde deutscher Siege. Es darf auch nicht vergessen werden, daß viele von den Journalisten, die zu dieser Zahl an Berichten beisteuerten, das höchste Opfer brachten. Sie fielen im Sturm auf feindliche Stellungen, sie starben im =Boot oder im Luftkampf. Aber wie und wo es auch geschah, immer blieben sie sich und den ihnen erteilten Befehlen getreu. Sie waren Soldaten des Führers, zum Kampf und seiner Schilderung berufen. Sie haben im besonderen dazu beigetragen, daß der Wille und Glaube noch härter und stärker wurden. In ihrem Einsatz und Opfer sind sie das Vorbild für alle jene jungen Kameraden, die ihr soldatisches und berufliches Vermächtnis in die deutsche Zukunft tragen. Die Zahl der PK-Berichte wird wachsen; denn sie werden solange geschrieben, gedruckt und gelesen, wie dieser Krieg um die Freiheit der jungen Völker dauert. Und wenn der Sieg endgültig erkämpft ist, werden erst recht diese Berichte ihren Wert und ihre Bedeutung haben. Sie sind' Beiträge zur KriegsDie Do 18 vor dem Start und im eleganten Fluge Aufnahmen: Werkfotos geschichte, unentbehrliches Material für die lückenlose Darstellung des gigantischen Ringens, in dem wir stehen, dessen Größe wir noch nicht voll ermessen können, weil wir ihm zu nahe sind. Aber Tag für Tag wird das Geschehen des Krieges in allen seinen Einzelheiten festgehalten: in den Kampfschilderungen der verschiedenen Wehrmachtteile und ihrer„Truppengattungen, in einzelnen Episoden, im Geistigen und Materiellen, in der Politik und Kultur, in der Auswirkung auf Wirtschaft und Technik. Geschichtliche Grundlagen werden ebenso behandelt wie rassische Probleme. In Verbindung mit diesen geistigen Aufgaben ist aber auch der hervorragenden technischen und sorganisatorischen Präzisionsarbeit der Nachrichtenübermittlung zu gedenken. Alle Mittel des modernen Verkehrs— Radio, Funk und Fernschreiber, Telephon und Telegraph, das Krad, Auto und Flugzeug— stellte sie in den Dienst der schnellsten Zuleitung der zehntausend PK-Berichte an die Heimat. Nur durch das reibungslose Funktionieren dieses Nachrichtenapparates war es möglich, daß wichtigste Frontereignisse gleichzeitig mit ihrer Etwähnung im OKW.=Bericht eingehend geschildert und in ihrer militärischen oder politischen Bedeutung durch den PK-Bericht erläutert werden konnten. Dazu bedarf es der Mitarbeit vieler hundert Kräfte, als da u. a. sind: Presse=Stenographen. Schreiber, Funker und Fernsprecher, Flugzeugführer, Kraft= und Kradfahrer. Sie alle trugen zu ihrem Teil, wie auch jede deutsche Schriftleitung, an dem Erfolg einer in ihrer Art unvergleichlichen Leistung bei. Keiner unserer Gegner verfügte oder besitzt eine so sinnvolle und umfassend arbeitende Institution der Kriegsbetichterstattung wie die Wehrmacht des nationalsozialistischen Deutschlands. Was heute auf dem Gebiet geschieht, unterscheidet sich bewußt und deutlich von der Berichterstattung im Weltkrieg, in der es an politischer Einheitlichkeit und an der bedingungslosen Ausrichtung im soldatischen Geist in der Presse fehlte. Heute aber stellt die erreichte Fülle des Materials allein schon die vollkommene Mobilisierung des deutschen Journalismus als ein Stück des„totalen Krieges“ dar. Hier ist die geistige Brücke von der Front zur Heimat. Und hier ist auch die Quelle einer großartigen Bereicherung der deutschen Kriegsliteratur, die ihre begeisternde und erzieherische Wirkung nicht verfehlt. Längst ist sie auch in die fremdsprachige Presse eingedrungen und immer wird sie sich im weltweiten Gebiet des internationalen Schrifttums siegreich behaupten. 0. Müller. Groismache Rulsland Die Ausdehnung des großrussischen Raumes—. Das ungeheure wirtschaftliche Potential Blick in das Gehäuse der beiden nach Tandemart angeordneten Motoren Die Union der Sowjetrepubliken übertrifft an geographischer Ausdehnung alle Großstaaten der Welt, selbst Kanada, Brasilien und die USA. Der russische Raum dürfte nach der Einbeziehung Ostpolens und der baltischen Staaten mehr als 21,5 Mill. Quadratkilometer umfassen. Die Bevölkerung beträgt über 170 Millionen, unter denen die Russen selbst etwa den dritten Teil ausmachen. Menschenzahl und räumliche Ausdehnung lassen es verständlich erscheinen, daß in der russischen Union etwa 140 verschiedene Völkerschaften zusammenleben. Das europäische und das sibirische Rußland stellen nichtsdestoweniger eine Einheit dar, deren politisches und wirtschaftliches Zentrum Moskau ist. Die Erschließung Sibiriens und das Vordringen nach Zentralasien waren im vergangenen Jahrhundert die wichtigsten geopolitischen Vorgänge; die Zurückdrängung Rußlands nach dem Weltkriege aus den Ostseeprovinzen wurde im Jahre Im-Vielllag aber Vohkülichen-Kachellaghaten Bombenangriff am sinkenden Abend— Hallen und Unterkünfte in Flammen Von Kriegsberichter Hans Hermann Hirsch ..., im November. (PK.) Seit einer Stunde sind wir unterwegs. Der Einsatzbefehl, der uns vor dem Start in der Flugbesprechung gegeben wurde, lautet:„Bombenangriff auf Nachtflughafen W. nordwestlich.“ Endlich, endlich können auch wir damit beginnen, den britischen Nachtfliegern das Handwerk zu legen, die sich damit brüsten, unsere Frauen und Kinder in der Heimat„mit Erfolg bombardiert" zu haben. „Wir müssen uns sputen“ Das Wetter ist heute miserabel. Petrus meint es schlecht mit uns. Erst behindert er unseren Start durch Bodennebel, dann schickt er uns über dem Kanal von einem Regenschauer in den anderen, und jetzt schließlich — schon über dem englischen Boden— läßt er uns aus den Wolken überhaupt nicht mehr herauskommen. Das ist jedoch nicht so schlimm. Unser Flugzugführer ist ein erfahrener Blindflieger, der uns auch ohne Bodensicht ans Ziel bringt. „Jetzt müssen wir über C. sein“, sagt der Beobachter und liest seine Instrumente weiter ab. Und wie zur Bestätigung blitzt es jetzt überall in den Wolken unter uns auf. Die zum Schutz der Stadt eingesetzte Flak schießt nach unserem Motorengeräusch, denn sehen kann sie uns nicht. Plötzlich sind wir aus den Wolken heraus. Wie abgeschnitten hört die Wolkendecke hier auf, nur vereinzelt ziehen noch einige Fetzen in der Abenddämmerung. Es heißt sich sputen, in zwanzig Minuten wird es ganz dunkel sein, und wir wollen die britischen Nachtflieger noch in der Dämmerung erwischen. Dicht jagen wir über den Baumkronen dahin Wieder hängt ein Wolkenberg vor der Maschine. Wir müssen herunter, denn unter ihm liegt das Ziel. Wir fliegen eine große Schleife, immer tiefer stoßen wir herab. Der Zeiger des Höhenmessers klettert hastig abwärts. 500, 400, 300 Meter zeigt er an. Aber wir müssen noch tiefer, um unser Ziel genau auszumachen. Allmählich macht die Dunkelheit das Suchen am Boden zur Qual. Fast sind wir zum Heckenspringer geworden, so dicht jagen wir über den Baumkronen dahin, jeden Augenblick gegenwärtig, über dem Platz zu sein. Es scheint sich alles gegen uns verschworen zu haben heute abend. Nochmals fliegen wir zurück zum Bahndamm, um die genaue Anflugrichtung nicht zu verfehlen. Vor uns leuchten Scheinwerfer auf; aber sie suchen uns viel höher als wir wirklich sind. Im Augenblick, da der Beobachter glaubt, richtig zu liegen, blendet vor uns, knapp zweihundert Meter von der Maschine entfernt, ein Flakscheinwerfer auf, faßt uns und— verlischt sofort wieder! Beißend hell war das Licht, für Augenblicke sind wir geblendet. Hat er uns vielleicht für eine eigene Maschine gehalten? Rote Lichter blinken auf Hart seitlich blinken für kurze Augenblicke ein paar rote Lichter auf: Der Platz! In steiler Kurve reißt der Flugzeugführer die Maschine herum, diagonal zum Platz jagen wir dicht über Hallen und Unterkünfte dahin. Die Bomben fallen im Reihenwurf. Aufschlag um Aufschlag ist genau zu beobachten. Zwei Treffer liegen in den Hallen, drei weitere in den Barackenlagern. Lichterloh brennt es da unten! Da— eine Stichflamme! Eine Bombe hat ein tankendes Flugzeug getroffen. Maschine und Tankwagen sind in Flammen aufgegangen. Im Hochziehen nach dem Abflug sehen wir noch, wie sich das brennende Benzin weiterfrißt, an einigen Stellen neue kleinere Explosionen hervorrufend. Von hier startet kein Tommy mehr Noch einmal legt der Flugzeugführer die Maschine in die Kurve, noch einmal wollen wir über den Platz, denn noch haben wir Bomben an Bord, die dem feindlichen Nachtflughafen Schaden zufügen sollen, mit denen wir uns und die Heimat schützen können. Hatte vorhin die Bodenabwehr geschwiegen, so völlig überraschend kam unser Angriff, so beginnt jetzt schon auf ein bis zwei Kilometer eine wüste Schießerei. Aber die Geschützführer an den Flakkanonen haben sich verschätzt, und so können wir nochmals fast in Haushöhe über den Platz brausen. Die restlichen Bomben fallen, aus allen Maschinengewehren jagen die Garben in die noch unzerstört gebliebenen Hallen und auf die daneben aufgestellten Flugzeuge. In einem wahren Hagel nachgesandter Flakgranaten drehen wir ab, gehen auf Heimatkurs. In der Schnelligkeit der sich überstürzenden einzelnen Phasen des Angriffes haben wir gar nicht bemerkt, daß es immer dunkler geworden ist. Aus der Dämmerung wurde Nacht, stockfinstere Nacht. Nur weit hinter uns am äußersten Horizont glimmt ein rotgelber Punkt: Die brennenden Hallen und Flugzeuge des britischen Nachtflughafens. Von hier wird heute und in nächster Zeit so leicht keine Maschine mehr starten zu heimtückischen Ueberfällen auf die Zivilbevölkerung in der Heimat. 1940 wieder ausgeglichen. Den Anschluß an die Ozeane hat Rußland im europäischen Raum über die Ostsee und das Schwarze Meer erreicht, im Fernen Osten besitzt es von Wladiwostok an nordwärts eine buchtenreiche ausgedehnte Küste am Pazifik, während die längsten Meeresgrenzen am Nördlichen Eismeer von der BarentSee bis zur Bering=Straße liegen, d. h. sich von Norwegen bis Alaska erstrecken. Nach Süden reicht das zentralasiatische Rußland zwischen dem Kaspischen Meer und dem Hochland von Pamir bis zum 36. Breitengrad hinunter, also schon in die subtropische Zone. In diesem weiten Territorium verfügt Rußland über alle wichtigen Rohstoffe in meist beträchtlichen VorDie gute Cigarette auch mit Bedacht anzünden!*) ATIKAH 58 Beim Anzünden leicht ziehen, damit die Cigarette cht einseitig verkohlt. über die Fi. nicht einsenlig Verlohlt. Über die Flammenmitte halten— die rußende Flammenspitze vermeiden! kommen. In der Förderung von Erdöl, Eisenerz und Gold gehört Rußland zu den ersten Produktionsländern der Welt. Die Ausbeute an Kupfer und Steinkohle ist ebenfalls sehr erheblich, auch als Baumwolleland gehört Rußland zu den wichtigsten Erzeugungsgebieten. Die Industrialisierung ist weiter vorangetrieben worden, doch ist beispielsweise der Bestand der Kraftwagen in der Sowjetunion noch recht gering, pro Kopf der Bevölkerung geringer als in jedem anderen Großstaat. Der Außenhandel Rußlands bewegt sich im Vergleich zur Gesamtproduktion der Union und zur Größe des Landes in verhältnismäßig engen Grenzen, was auf eine natürliche Anlage zur Autarkie schließen läßt. Die Ausfuhr wird von Roh= und Agrarstoffen bestimmt, die Einfuhr von Fertigwaren, besonders von Maschinen. Da der Bedarf Rußlands an industriellen Erzeugnissen ziemlich groß ist und es andererseits über unerschöpfliche Rohstofflager verfügt, beruht der Warenaustausch zwiihm und Deutschland auf den natürlichsten Grundlagen. 2) MIFA Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse.V. — 13. November 1940 Westsälische Tageszeitung Nummer 312 Westfalen-Nord und Nachborgang Kerrensschut und Frauenatdeit Steigender Anteil der Frauenarbeit in der Industrie verlangt erhöhte Betreuung der Gaufrauenwalterin der DAF im Gau Westfalen-Nord Eine Stellungnahme Der Anteil der Frau am Arbeitsloben ist seit 1938 in größtem Maße gestiegen. Diese Enwwicklung verlangte die größte Aufmerksomkeit der verantwortlichen Stellen für einen wesensgemäßen Einsatz der Frau an der Produktionsstätte und einen Schutz der Mutter. Der Ardeitsschutz der Frau ist von wesentlichster Bedeutung für die Erhaltung der vöttischen Substanz. Die amtlichen Statistiken zeigen, daß jede zweite dis dritte erwerbstätige Frau verheirgtet ist, daß von allen verheirateten deutschen Frouen jede dritte bis vierte erwerdstätig ist. Von allen deutschen Ehefrauen(ohne Berlin) mit einem Kind sind 23.3 Prozent erwerbstätig. Von allen Ehefrauen mit 5 und mehr Kindern sind 34.4 Proxent erwerbstätig. Von allen Ehen, in denen die Ehefrau hauptberuflich tätig ist, haben 43,4 Prozent drei und mehr Kinder. Es ist klar, daß ein so hoher Anteil der Mutter am Arbeitsleben eine Gesahr bedeutet, wenn nicht alle nur möglichen Erleichierungen geschaffen werden, die einen weiensgemäßen Einsatz der Frau und einen ausreichenden Schutz verdürgen. Die Deutsche Arbeitefront hat es sich durch ihr Frauenamt zur Aufgabe gemacht, diese Entwicklung ständig zu kontrollieren und in Zusammenarbeit mit dem Amt für Gesundheit und Volksschutz in den Betrieben für eine Verankerung der erweiterten Mutterschutzbestimmungen in den Betriebsordnungen als Ausdruck der Verantwortung gegenüber der völkischen Entwicklung Sorge zu tragen. In klarer Erkenntnis der gesomten wirtschaftlichen Entwicklung unter Einbeziehung der Verhältnisse im Krieg und der kommenden Nachkriegssahre, ist die Arbeit der Deutschen Arbeitsfront nicht nur eine Betreuungs=, sondern in erster Linie eine Erziehungsfroge und damit eine politische Aufgabe. Eine Erziehung kann aber nur da erfolgreich emsetzen, wo die Frau töglich mit den Problemen der Arbeit in Berührung kommt, nämlich im Betrieb. Hier setzt die DAF mit ihren gesamten Organen, in erster Linie natürlich mit den vom Frauenomt der DAF eingesetzten Amtswalterinnen, an. De Betriebssrauenwalterin und die Soziale Betriebsarbeiterin sind im Betrieb die Trägerinnen dieser Erziehungs= und Betreuungsarbeit. Betriebsfrauenwalterinnen sind in allen Betrieben im Gau Westfalen=Nord mit mehr als 6 weiblichen Gesolgschaftsmitgliedern über 18 Jahren vorhanden. Sie hoben vom Standpunkt der Frau aus und auf Grund chrer besonderen Betriebsersahrungen an. der Entscheldung darüber mitzuarbeiten, ob und unter welchen Bedingungen eine Arbeit für Frauen geeignet ist und welche Verbesserungsvorschläge gemacht werden können. Ihr besonderes Augenmerk gilt den Müttern, werdenden Müttern und erkrankten Frauen des Betriebes. Die Werkfrauengruppe, in der die einsatzbereiten, weltanschaulich gefestigten und fachlich fähigen Frauen der Gefolgschoft vereinigt werden, unterstützt die Betriebsfrauenwalterin. Die Tätigkeit der Sozialen Betriebsabeiterin ist ein Berut. Sie ist Mitarbeiterin an der Erziehungsarbeit im Betrieb im Auftrage und durch Verpflichtung des Frauenamtes der DAß. Ihre Arbeit erstreckt sich auf die gesomte Gefolgschaft des Betriedes. Durch die umfassende Vorschulung der Sozialen Betriedsarbeiterin, die eine sozialpädagogische Ausbildung. Fabrikpraktikum, Arbeitsdienst, RSB=Praktikum, Krankenhauspraktikum, Hospitieren bei einer bewährten Sozialen Betriebsarbeiterin und Teilnahme an einem Reichsschulungslager umsaßt, steht dem Betriebsführer eine auf dem Gebiete der Arbeitserziehung und Sozialarbeit geschulte Frau zur Seite. Sie wird deshald ihre Aufgabe intensiver und umfassender lösen können als eine Betriebsfrauenwalterin. Ihre wichtigste Aufgabe in der Songe um die Volksgefundheit und in der Erziehung der Gefolgschaft zu gefunder Lebensführung. Die Soziale Betriedsarbeiterin wird dafür sorgen, daß verbeirateten Frauen auf Grund der Doppelbelostung durch Houshall und Arbeitsplatz entsprechende Freizeit gewöhrt wird. Eine weitere wichtige Frage ist der richtige Einsatz der dienstverpflichteten Frauen im Betrieb. Wenn keine Fehischläge eintreten sollen, muß der Dienstverpflichteten die Zeit gelassen werden, die sie braucht, u min das Leben eines Betriebes hineinzuwachsen. Die Soziale Betriebsarbeiterin wird sich bei der Wahl des Arbeitsplatzes einschalten. Sie ist hierzu fähig, weil sie sich selbst lausend mit neuen Maschinen und Arbeitsgängen vertraut macht, in Anlern= und Umschulungswerkstätten mitarbeitet und selbst persönliche und technische Hemmungen kennt, die beseitigt werden können. Der Arbeitseinsatz berufsfremder und derufsentwöhnter Frauen stellt an die Unfallsicherheit des Betriebes große Anfonderungen. Die Ursachen der Betriebeunfälle von Frauen sind in erster Linie Unachtsamkeit, Fohrlässigkeit und Leichtsinn. Die Deutsche Arbeitssront setzt hier lausend mit Schulungs= und Aufklärungsmaßnahmen ein, die das Verantwortungsgefühl der einzelnen Frauen heben. Zu wichtigen Aufgabengebieten der Sozialen Betriebarbeiterin gehören Arbeitsbesprechungen, in denen Ardeitsplatzwechsel und Arbeitsplatzgestaltung gemeinsam geprüft und geklärt werden. Aus der Sorge um die Volksgesundheit ergebt sich die Zusammenarbeit mit dem Betriebsarzt zumn Schutz der Arbeitskraft der schaffenden Frau. Das besondere Augenmerk gilt den werdenden Müttern. In diese Betreuungsarbelt werden auch die Frauen der männlichen Gefolgschaftsmitglieder eingeschlossen. Die ständige Sorge der Deutschen Arbeitsfront güt den Kindern der Gefolgschoftsmütgleder. Die Soziale Betriedsarbeiterin wird für die Einrichtung von Kinderkrippen und Betriebskindergärten sorgen, bei der Durchführung von Säuglingsberatungsstellen mithelfen und Erholungsausenthalte für Kinder vermitteln. Sie wird sich auch bei Erziehungsschwierigkeiten der Lehrlinge und Jugendlichen einschalten und häusliche Schwierigkeiten beheden. Für die Schulung der Frau in Hauswirtschaft, Heimgestaltung und Kindererziehung in den Kursen des Mütterdienstes wird die Soziale Betriebsarbeiterin unter der Gefolgschaft und den Frauen werden. So setzt sich die Deutsche Arbeitsfront über ihre betrieblichen Organe für die Lösung und Klärung aller Fragen des Arbeitseinsatzes, der wesensgemäßen Arbeitsteilung, des Arbeitsschutzes und der Arbeitsauffassung ein. Ihr höchstes Ziel st aber die Erfülung einer völk'schen und politischen Forderung: Erhaltung der Mutierschaftsleistung der Frau. Die Seilerei im Münsterland Die Ausstellung im Heimathaus Münsterland— Eine bemerkenswerte Schrift von Dr. Engelmeier Telate, 12. November. Die 28 Ausstellung des Heimathauses Münsterland in Telgte, die das nach außen meist wenig in Erscheinung tretende Seilerhandwerk eingebend darstellt hat durch Leihgaben der Staatlichen höheren Fachschule in Sorau eine wertvolle Bereicherung erfahren. Die Ausstellung findet stärkste Beachtung. Nicht nur viele Einzelbesucher, sondern auch zahlreiche kleinere und größere Gruppen haden die lehrreiche Schau besichtigt und bei sachkundiger Führung das alte Handwerk des Seilers in seiner volkskundlichen undd wirtschaftlichen Bedeutung von Grund auf kenned Felernt. Auf Ansordnung des Kreisschulrats kophnen jetzt laufend die oberen Klassen der Volksschaletz des Landkreises Münster zur Besichtigung. Vor kurzem statteten die Landesbaupfleger aus vielen deutschen Provinzen, die zu einer Tagung in Münster weilten, dem Heimathaus einen Besuch ab und sprachen sich sehr anerkennend über die vorbildliche Einrichtung aus. Am letzten Freitag waren die Vertreter der westfälischen Wohnungsunternehmen hier, und für die lausende Woche hat sich die Lehrerschaft des Landkreises im Heimathaus angesagt. Aus Anlaß dieser bemerkenswerten Ausstellung wurde jetzt in Gemeinschaftsarbeit mit der Seilerinnung für den Regierungsbezirk Münster und dem Heimathaus eine kleine Schrift„Die Seilerei im Münsterland“ im Aschendorffschen Verlage berausgegeben. Der Leiter des Heimathauses. Dr. Engelmeier, gibt in dem achtleitigen, mit Bildern versebenen Prospekt zur Einführung in die Ausstellung zunächst einen kurzen geschichtlichen Ueberblick über die Entwicklung der Handseilerei als eines der ältesten im Münsteklande bodenständigen der Ausstellung behandelt der Verfasser dann die Handseilerei der Naturvölker, die in der Ausstellung durch eine Reihe beispielhafter besteht in der Arbeitserziehung und Menschenbetreuung, Handwerkezweige. Entsprechend der Gliederung Blick ins Münsterland Unsere lieben Alten In Borghorst feierte Frau Sybille Peters geb. Lichtschlag, Adalbertstraße 1, ihren 86. Geburtstag. In Dülmen wird Frau Wwe. Gertrud Wildemann im Kirchspiel Dülmen. Bauerschaft Dernekamp 41. heute 93 Jahre alt. Sie wird ihren Geburtstag im Kreise ihrer Angehörigen begehen. Frau Wildemann ist trotz ihres hohen Alters geistig und körperlich noch sehr rüstig und interessiert sich noch für alles, was in der Heimat und in der weiten Welt geschieht. In Vorken hat Frau Wwe. Bernhardine Mayland geb. Geuting, Bocholter Straße 59, ihren 86. Geburtstag gefeiert. Auch Frau Mayland ist verhältnismäßig noch recht rüstig und rege. Das vierte unserer Geburtstagskinder wohnt in Es ist Frau Sophie Haarlammert. der die Scheibe des Feuermelders eingeschlagen hatte. Die Folge davon war, daß die Feuerwehr mit sämtlichen Löschzügen ausrückte. Der Junge wurde ermittelt, und er bzw. seine Eltern dürsten mit einer exemplarischen Strafe zu rechnen haben. Der Juchs im Hühnerstall Lüdinghausen. Bei dem Kötter Brox in Elvert machte sich mittags starkes Geschrei im Hühnervolk demerkbar. Die Ursache war ein Fuchs, der in den Stall eingebrochen war und einen Hahn in den Fang genommen hatte. Der Stall wurde schnell geschlossen und der Fuchs durch den Förster Kammering im Stalle geschossen. der Machtergreifung durch die planmäßige Förderung im nationalsozialistischen Deutschland wieder erhöbte Bedeutung. An Bildern zeigt das schmucke Hefichen neben zwei Zeichnungen des Grapbikers Hagedorn Münster das Seilerwappen und eine Uebersichtskarte von der Verbreitung der Handwerkshetriehe im Münsterland drei Lichtbilder von Rösch=Münster. die eine Telgter Seilerwerkstatt und alte und neue Seilereierzeugnisse darstellen. Die kleine Schrift bedeutet wieder eine wertvolle Förderung bodenständiger Handwerkskultur und wird den Besuchern der Ausstellung zur Einfübrung und sachlichen Unterrichtung sehr dienlich und willkommen sein. Schl. 20 neue Sandwerksmeister Seit unserer letzten Mitteilung haben im Bereiche der Handwerkokammer Münster wieder 20 Gesellen ihre Meisterprüfung bestanden. Es sind 2 Bauschlosser, 12 Damenschneiderinnen. 1 Herrenschneider, 2 Kraftfahrzeugmechaniker, 1 Maler, 1 Maschinenschlosser und 1 Uhrmacher. Die Namen der neuen Meister sind: Bauschlosser: Anton Hommel in Gelsenkirchen: Wilhelm Lohmann in Hüls. Damenschneiderinnen: Therese Buckstegge in BuerBeckhausen: Maria Bartnick, Anna Leiffels und Katharina Meyer in Gelsenkirchen: Anni Wilke in Greven; Eise Braunschweig in Ibbenbüren: Wilhelmine Kreyenhagen in Laggenbeck: Elisabeth Woyte in Münster: Christine Löcker in Ochtrup; Maria Schroer und Tony Stewen in Recklinghausen: Emmi Formann in Noxel. Herrenschneider: Franz Polajner in Münster. Kraftsahrzeugmechaniker: Hermann Neusken in Hiltrup: Clemens Overmeyer in Münster. Maler: Wilhelm Markhoff in Werne a. d. L. Maschigenschlosser: Wilhelm Pott in Münster. Uhrmacher: Georg Friehe in Ahlen. Rosa deckt sich ein Bielefeld. Die Eheleute Rosa und Otto Wi. aus Bielefeld hatten sich wegen Diebstahls und Beihilfe vor dem Amtsgericht zu verantworten. Rosa war in einem hiesigen Geschäft als Putzfrau tätig, und da man ihr volles Vertrauen schenkte, ließ man sie auch während der Mittagspausen allein im Geschäft. Rosa benutzte nun die„stille Zeit“ dazu, sich gründlich mit Haushaltswaren aller Art einzudecken, und zwar stahl sie in so unverschämten Mengen, daß man mit dem Diebesgut mehrere Haushaltungen hätte ausstatten können. Beim Abtransport der Sachen, die insgesamt einen Wert von weit über 1000 Mark ausmachten, half ihr der Ehemann mehrfach. Unter weitgehender Berücksichtigung der bisherigen Unbescholtenheit erhielt Rosa 6 Monate und Otto 4 Monate Gefängnis. Westfälischer Sportanzeiger Innere Front meldet: Seebegeisierte Jugend. Daß die Jugend sich für die Kriegsmarine nicht weniger begeistert als für die Lustwasse, zeigte die Werdeveranstaltung, die von der Gelsenkirchener Marine=H3 durchgeführt wurde. Eiwa 500 Jungen aus der Marine=H3 und aus den übrigen 53Formationen hatten sich zu dieser Werbeveranstaltung eingesunden. Es wurden zwei Schmaltonfilme aus dem Leben der Kriegsmarine gezeigt, In dem ersten Film „Königsbarg in See“ sahen die Jungen einen Kreuzer auf der Reise. Der zweite Film„=Boot am Feind“ sand ebenfalls den begeisterlen Beisall der Jungen. Korvettenkapitän Dr. Weddigen, ein Bruder des Weltkriegs==Boothelden Otto Weddigen, hielt zu jedem der beiden Filme einen aufklärenden und erläuternden Vortrag. * Gauobmann Schürmann sprach in Minden. Der gesamte Mitarbeiterstab der DAß des Kreises Minden war in Minden zu einer Tagesschulung einberusen worden. Die einleitende Feierstunde bildete einen würdigen Auftakt. Nach Reseraten des Schulungsleiters, des Kreisobmannes und der Kreisfrauenwalterin sprach Gauobmann Schürmann in einer groß angelegten Rede zu den Amtswaltern und Amtswalterinnen und entwarf ein packendes Bild des heutigen Zeitgeschehens. Neue Kräste für das Deutsche Role Kreuz. Im sinnvoll geschmückten Sitzungssaal des Rathauses in Recklinghausen versammelten sich die Führer und Fühkerinnen des Deuischen Roten Kreuzes und eine ersreulich große Zahl von jungen Helfern und Helserinnen, die seierlich vereidigt wurden, um dann in die praktische Arbeit des DRK einzutreten. Wie immer bekundeten alle Stellen des öffentlichen Lebens Recklinghausens ihre Verbundenhest mit dem Deutschen Roten Kreuz. Täglich richtige Zahnpflege treiben: das sind wir unserer Gesundheit schuldig: F — Telgter Seiler am Spinnrad Aufn.: Rösch, Münster Originalarbeiten aus den Deutschland geraubten Marshall= und Karolinen=Inseln in der Südsee gezeigt wird. Eingehend wird dann der Robstöff des Seilers, der Hanf und seine Zubereitung, geschildert. Hierbei ist von besonderem Interesse, daß bis zur Jahrbundertwende die Stadt Telgte der größte Hanf=Umschlagplatz in Westfalen und durch seine Hanfmärkte weithin bekannt war. Durch die Einfuhr ausländischen euroväischen und außereuroväischen Hanses ging wie überall in Deutschland auch im Münsterland der Hanfanbau stark zurück und gewann erst nach Deutschland gegen Dänemark Die Fußballmannschaften für Hamburg am 17. November Das 16. Kriegs=Länderspiel führt der deutsche Fußballsport am Sonntag, 17. November. in Hamburg gegen Dänemark durch. Es ist dies zugleich die 10. deutschdänische Begegnung, für die jetzt beide Länder die Mannschaften bekanntgegeben haben. Deutscherseits sind nachstehende Spieler nach Hamburg berufen worden: Torhüter Helmuth Jahn(Berliner SB 92) und Haas(Wilhelmshaven 05), Verkeidiger: Paul Janes (Fort. Dässeldorf), Alsons Moog(Einkr. Fraukfurt) und Richard Dörsel(Hamburger SB), Cäufer: Andreas Kupfer(SC Schweinfurl 05), Haus Rohde(TSy Eimsbüttel), Albin Kitzinger(Schweinfurt 05) und Felix Zwolanowski(Jort. Düsseldorf), Stürmer: Ernst Lehner(Blau=Weiß Berlin), Fritz Waller(1. 3C Kaiserslautern), Edmund Conen(Stuligarler Kickers), Helmus Schön(Dresdner SC), Franz Binder(Rapid Wien), Johann Pesser(Rapid Wien). Für das Tor wird der Berliner Jahn den Posten für den Schalter Kladt ausfülen, den Schalte 04 für seinen Freundschaftskampf in Wien mit Admira freigestellt bekommen hat. Janes und Moog sind nach vier gemeinsam bestrittenen Kämpfen das am besten eingespielte Verteidigerpaar. Richard Dörfel wird demnach voraussichtlich die gleiche Rolle zuteil wie Zwolanowski. In der Läuferreihe bilden Kupfer, Rohde und Kitzinger einen festen Block. Im Angriff sind die Flügel mit Lehner und Pesser besetzt. Die Berufung von vier ausgezeichneten Spielern für den Innensturm wird die setzte Wahl außerordentlich schwer machen. Entscheidend wird hier für die endgültige Aufstellung die Tagesform sein. Gleichzeitig hat der dänische Fußballverband für die Nationalmannschaft seine Wahl getroffen. Die Aufstellung seiner Länderelf lautet: Tor: Egon Sörensen(Frem): Verteidiger: Vaul Hansen(Boldklubden 93) und Arne Sörensen(Boldklubben 03), Läufer: Otto Pedersen(Boldkl. 03), Egon Johannsen(Aalborg), Ladbergen. Es ist Frau Sophie Haarlammert. Sie wurde 78 Jahre alt. Frau Haarlammert 10 Kindern das Leben. Vier ihrer Söhne nahmen ams Weltkrieg tell. Im Mai 1934 beging sie mit ihrems hochbetagten, noch lebenden Gatten das Fest der Goldenen Hochzeit. Allen Geburtstagskindern sprechen wirs unsern herzlichen Glückwunsch aus. Walter Christensen(Frem Kopenhagen), Stürmer: Alex Friedmann(Boldkl. 03), Kas Hansen, Helmut Söbirk (beide Frem). Börge Mathiesen(Boldkl. 03), Jörgen Joersen(K..). Spo Geeven 09 heitt zurück Der Grevener Spiel=Verein hat dem Gauobmann in Hamm mitgeteilt, daß der Spielbetrieb vorläufig eingestellt werden muß. Nach den Wettspielbestimmungen des Fachamtes Fußball werden die bisher vom SpB Greven ausgetragenen Spiele nicht gewertet. Den Vorteil hat der SC Münster 08, der infolge des besseren Torverhältnisses wieder an die Spitze der Tabelle gerückt ist, die nach dem Ausscheiden des SpB Greven solgendes Aussehen hat: SC Münster 08 4 3 0 1 18:9:2 SeBog, Rheine 09 5 3 0 2 746:4 75G Dülmen 4 2 0 S.5 444 BV Rheine 10 4 2 0 2..10.4 Westk.=Jahn Münster 1 1 0 0.0.0 Vorwärts Gronau 4 0 0 4:16.8 Der SV Emsdetten au anten Rlaus aufgertlagen Nachdem der SpV Greven 09 seinen Spielbetrieb eingestellt hat, und somit für die Dauer des Krieges aus der ersten Klasse ausgeschieden ist, hat der Gauobmann für Spielreihen, Gillmann, in Hamm, auch den Kreismeister von Nordmünsterland SB Emsdetten, in die erste Klasse eingestuft. Wie wir erfahren konnten, ist die Einstufung auf Vorschlag des Kreisobmannes für Spielreihen Rütters in Münster erfolgt, der sich für einen Aufstieg der SB Emedetten bei der Gauspielleitung eingesetzt hat. Wenn auch Greven auggeschieden ist. so wird die erste Klasse Münster nunmehr mit Westf.=Jahn Münster und dem SB Emsdetten aus sieben Vereinen bestehen, so daß jetzt wieder ein geordneter Spielbetrieb möglich ist. Der SV Emedetten wird mit dem#C Borussia Buntes Weltgeschehen Wer zahlt den Schaden? Emsdetten, der an den Meisterschaftsspielen nicht teilnimmt, eine Orts=Spielgemeinschaft blden, so daß es auf diese Weise möglich ist, eine äußerst spielstarke Mannschaft aufzustelen. Das erste Meisterschaftespiel tragen die Emsdettener am kommenden Sonntag auf dem eigenen Platze gegen den Sc Münster 08 aus. Die Amerikaner haben eine außerordentliche Umstände. aus denen Finn seinen Anspruch auf nen, denn er sprach ausgezeichnet englisch. Der Sprecher: sliak. tn, Schadenerlatflagen, und sie ver—, 15.1000, Dallar Schadenersatz ableitete. Natürlich der Delegation aber machte seine Ausführungen in der einigen Die weiteren Spieltermine von Westraten-Fahn Mänster Start von Tus Westf.=Jahn Bag Rheine 09 am letzten SonnGoldene Hochzeil in Reckenfeld Reckenseld. Das Fest der goldenen Hochzeit feiere: Die Amerikaner haben eine außerordentliche 1 ten gestern die Eheleute Josef Pildemann undsVorliebe für Schadenersatztlagen, und sie verwen. 1500 Dollar Schadenersaz, ableitete, Frau Helene, geb. Korves. Dieser Tag ist nicht nur fürz den viel Witz und Geld, um aus den unerwartet= konnten die Anwälte der Stadtverwaltung leicht Afrikgans=Burensprache, also holländisch mit die Familie Wildemann ein festliches Ereignis, sondern isten Anlässen stattliche Summen herauszuschlagen, feststellen, welchen geringen Preis der Kunstbänd= englischen Einschlägen. Der Kanzler konnte der Rede; Wasté für ganz Reckenfeld sozusagen ein geschichtlicher Tag, ists Eer gottent sch jezt Li. gicter in Detrait mit dem ler selbst für die Statuetten bei der Versteigerung ganz gu folgen. Es klang fast wie das hinterpom““ es doch das erste Mal, daß ein Ehepaar dieses neuens So haben sich gest die Richter in#etrott mtzag bezahlt hatte, und sie boten ihm an, ihm alle seine mersche Platt, das Bismarck auf seinem Gut Barzin sos Nach dem erfolgreichen Siedlungsortes den goldenen Kranz trägk. Wir grauu.=Kunsthändler Finn auseinanderzusetzen, der 10 000 Auslagen zu ersetzen. Der Kunsthändler wies die= oft gehört hatte und das er selbst ebensogut deherrschte: Münster gegen die SpBog lieren und wünschen dem Jubelpaar noch viele glück.=Dollar für drei zerbrochene Elfenbeinstatuetten von ses Angebot jedoch verächtlich zurück und bebaup= wie seine Landarbeiter. Er entschloß sich also, dieses stag steht man dem weiteren Abschneiden der Turner liche Jahre. der Stadtverwaltung verlangt, in deren Obhut sie tete, daß sein Verlust nur nach dem wirklichen hinterpommersche Platt in seiner Antwort zu gebrau= smit dem größten Interesse entgegen. Am kommenden Die Medaile für deutsche Volkspflage. szu Schaden gekommen sind. Er hatte sie bei einer Wert der Statuetten bemessen werden könnte, der chen, und die Verständigung klappte ausgezeichnet, auch: Sonntag wird die münstersche Elf auf dem eigenen Wmakastan. Di. Madaille Für deutsche Voltspflege; Versteigerung in Newvork erworben, als unter den nichts zu tun hätte mit der Art wie sie in seinen bei der weiteren Unterhaltung. Das Englische brauchte; Platze antreten, wo der BB Rheine 10 der Gegner ist. Empoerten. Di. vuiw, Iu, eu grauenschast ins kostbaren Möbeln und Kunstschätzen des banke= Besis gekommen wären. Zur Begründung seiner nur herangezogen zu werden, wenn ein wichtiger Be=3 Die weiteren Spieltermine sind wie folgt gpgesett: wurde auf einer Arbeitstagung der 248.,=rguep o mg. Srotten### Movein uud Munnmmmgen ve.-.; Forderung zog Finn so viele gesetzliche Bestim= griff genau klargestellt werden mußte. Die Buren wa=; 24. 11.: Vorwärts Gronau— Wests.=Jahn Münster: Burgsteinfurt der Ortsfrauenschaftsleiterin 4. V. Emo=srotten Bankiers Richardson die drei Statuetten mungen an, daß die Gegenanwälte viel zu tun ren ganz begeistert, daß der deutsche Reichskanzler ihre; 1. 12.: Münster 08— Westf.=Jahn Münster; 8. 12.: detten Hembergen, Pon. Käthe Gimpel, vom Kreis=sunbeachtet blieben und ihm für eine lächerlich ge= bekomen und die Richter sich den Kovf zerbrechen„africaans“=Landessprache deherrschte. Er habe zwar TSG Dülmen— Wests.=Jahn Mänster. leiter überreicht. Iringe Summe zugeschlagen wurden. Er hatte je= müssen, um dier das Urteil zu finden. Dem Arbeiskameraden 90 RM. gesiohlen zdoch erkannt, daß sie sehr alt, ägpptischen Ursprungs Kheine. Am 6. November wurden einem Arbeiter zwaren und ein Vermögen darstellten. in Wulsen 90 RM entwendet. Der Verdacht richtete: Es sollte Finn indessen nicht beschieden sein. sich gegen den W. G. aus Gladbeck, weil G sofort nachsseinen glänzenden Exwerb glücklich nach Hause zu der Tatausführung die Arbeit niedergelegt hatte. Ersbringen. Erst vergaß er das kostbare Paket in konnte am Bahnhof in Rheine festgenommen werden zeinem Auto, in dem er zur Bahn fuhr, und als und ist dem Amtsgericht in Rheine zugeführt worden zes nach langem Suchen glücklich wiedergefunden Radierin angesahren zwar und der Sicherheit halber von ihm selbst abBocholl. Auf der Dinxperloer Straße wurde eine gebolt wurde, stabl es ihm ein Dieb in einem Radlersn von einem Personentrastwagen angesahren.; Rekaurant, wo er es auf einem Stuhl hatte liegen ziertere Lösung Hinden können. Wir denten Her an ine Rechnung schickte, erschien er böcht gusgeregt beii“ Zum Glück kam das Mädel unverletzt davon, das Fahr=slassen, während er zum Fernsprecher gerufen wurde, gette Bismarck=Anekdote, die unlängst. von holländischen dem Arzt und erklärte, er brauche für seinen ge= sabtroßen, rad wurde stark beschädigt. Schuld an dem Unfall trugs Der Dieb war von seinem Raube augenscheinlich Blättern der Vergessenheit entrissen wurde und bei der brochenen Arm keinen Pfennig zu zahlen, Heims1 Runkt vor Appelhülsen, der Nienberge mit einer das Mädel, das verkehrswidrig fuhr und statt des Rad=s wenig exfreut und ließ das Paket einfach in einer es sich zwag nicht um Kisuaheli, sondern um eine an; habe ja ausdrücklich angekündigt:„Arme werden s hohen 1110=Riederlage auf die Heinreise sphickte„Mit fahrweges die Straße befahren hatte. Straßenbahn liegen, wo es der Schaffner fand dere verbreitete Sprache Afrikas handelt.„.„, amsonst geheilt.“ Der alte Heim war zunächst völ nicht weniger als 15:2 Toren schli und im städtischen Fundbüro abgab. Bei der Beim Altreichskanzler erschien einst eine Delegation lig verblüfft, faßte sich aber schnell:„Ach richtigl ißen B2. Ee wird darauf hingewiesen, das MannBöswilliger Jungenstreich Uebernahme ließ nun ein Beamter die gebrech= aus der Transvaal=Republik, die damals noch nicht von Daran habe ich ja gar nicht gedacht. Nun machen;schaften, die nicht in H3=Unisorm antreten. das Spiel Bocholk. Auf dem Hochfeld hat ein zehnjährigerslichen Gegenstönde aus Anachtsamkeit fallen, so daß den Engländern geraubt worden war. Bismarck glaubte Sie aber schleunigst mit dem umsonst gebeilten durch die Richtbeachtung dieser Vorscheift verloren Junge mutwillig die Feuerlöschpolizei alarmiert, indemüsie in viele Stücke zerbrachen. Das waren die die Verständigungsfrage ohne Dolmeischer lösen zu kön= Arm die Tür von draußen zu!“ Phaben. mit einem gewissen Akzent gesprochen, aber durchaus: verständlich. Da haben also die Leute in Hinterpommern auch noch vor den eifrigsten Kisuaheliern einen deachtlichen Vorsprung. Der Aeme Beim alten H9-Fußbalt Preutzen A1 und Schapdetten führen die Tabelle an I Durch einen knappen:=Sieg über Reichsbahns A) errang Preußen Al die Tabellenspitze, Reichsbahn 12 Kleiner Wink für Kisuaheli=Begeisterte Plötzlich ist Kisuaheli große Mode geworden. Jede kleinste Stadt hat ihre Kurse, und in oft mißverstandenem Kolonialpionier=Eiser und unter vielfach recht unklaren Vorstellungen, von künstiger kolonialer Beistigung hat viele Volksgenossen ein wahres Kisuaheli= Beim Pleber erfaßt. Zur Besehrung der Kisuaheli=Fanatter Wohliätigkeit wie wegen seiner Derdheit bekannt gach Haule, Ihicken., Peaenfesd„A1 l2h Kh. sei jedoch bemerkl, daß afrikanische Sprachprobleme mit= war, ließ sich einmal ein reicher Geisbals einen bieher ungeschlagenen Wolbeck A1 nicht schlagen und unter auch eine überraschende und wesentlich unkamplie gebrochenen Arm heilen, und als ihm Heim die s riß den Sieg und Punkte mit.0 Toren an sich. Gieziertere Lösung finden können. Wir denken hier an eine Rechnung schickte, erschien er höchst aufgeregt bei venbeck konnte dem Spitzenreiter Schapdetten ein:1 nette Bismarck=Anekdote, die unlängst van halländischen dem Arzt und erklärte, er hrauche für seinen geesabtroten, hierdurch führt setzt Schapdetten nur noch mit 1 Punkt shohen 11.0 verbreitete Sprache Afrikas handelt.„, amsonst geheilt.“ Der alte Heim war zunächst völ; nicht wenig Reim Altreichakanzle= erschien einst oine Dolegatian lie narblättt sabte sich aber schnell:„Ach eichtigl shen### Heim. der ebenso wegen seiner konnte dagegen Preußen A2 mit.0 Toren geschlagen wie wegen seiner Derdheit bekannt nach Hause schicken. Reckenfeld Al ließ sich von der Auf Gulsch virkrr Verbraucher gidl es Wenko, Wenker's Einweichund Enthärtungsmittel, jetzt auch im Doppelpaket.[reis 25 Rpf. Hausfrau, begreife: Henko spart Seife!