tummer 309 und der Herr. er auserstehen,# aben wir da allen. in der Kampf er mben, Deutsch rech! Deutschland in tiefer Ergriffenen großen Schlußbricht ein Beifallse alte Stätte natio. en noch nie erlebt die Ovationen, mit bis endlich in den übel in ein brausenntschlossenheit ausnai'Orsay ber die unheilvolle is Leger s. 9. November. e“ dußert sich in ser die unheilvolle ehemalige General. Leger, gespielt ein werlvoller Beis bzw. der Kriegsanten in Paris. mittelmäßig, töricht ein Mann, der st einmal genau inzösischen Auslandssich in dem Sinne , u m s e i n e h o h l e n tand immer wieder Methode und dank Artikel weiter, hat dig auf das wie in Aethiopien, hatte die Gewohnr die der Außenling Großbrie der angelque schaltete er, Außenministerium ich nicht von vorner Politik Londons boten, daß sie sein nicht bedrohten. Pierre Laval len zu einer Unabi, verriet sie Leger reitung des Hoazeg, die er in Genf iner journalistischen e, die am Beginn gen Frankreichs zu ung des Friedensausgearbeitet worfährt„Interfrance" sätigkeit als Außen. iem Generalsekretär lete Josef Elix er größten Pariser ser Besuche ab, init dem Außenminiib sich anschließend alls jeden Tag und Leger sah, so war beherrscht. Intrigenspiel Journalisten betrieb. er Politik feindlich von Intrigen. In lugenblick entfesselte heftige offene oder Kampagnen oder Verflechtungen. Zu ertinax, Madam nen Befehlen. e im Anfang SepLeger zu sich komn Bemühungen bei er bei diesen zur Mussolinis unterdiese Vorsichtsmaßch zu Daladier und Versprechen, von erstützt zu werden. ehalten, denn in isterpräsident ingender Delnischen Boters einer neu: L e g e r z u d i e s e m werden. n iumen gehen W 8. ung Jünemann. Nosssonosssonn egenspiel im Barock ng. Die Goethezeit pferischen Selbstverantik vor allem im sens; das 19. Jahrdruch des Liberalisläßt ein Chaos erUntrieb sich die neue Arbeitsgruppe das den inneren Formn wie des Romans, dlich aus denjenigen die durch die Art, ausemandersetzt, das so z. B. die Frage gsbewußtsein und Germanien als n endlich aus allem der deutschen Dichdes Wesens, der nd volitischen Ethos Forschung wissenußerwissenschaftlichen zugänglich machen; as sich lebhaft dafür it leiner eigenen kulersetzt und welchet stlicher Fragestellun) MFA — Mikrotilmarchit der deutschsprachigen Presse.V. Eigene Vertretungen Aiunfterhscher Andsrepe. 10 Rpf. im Einzelverkauf Ahaus: van=Delden=Straße 6. Fernsprecher Nr. 450; Adlen: Adolf=Hitler=Straße 65, Fernsprecher Nr. 444; Bochols: Reatschulstraße 14. Fernsprecher Nr. 3247; Vorten: Kapuzinergasse 4, Fernsprecher Nr. 121; Borghorst: Emsdettener Straße 6. Fernsprecher Nr. 224: Burgsteinfurt: Lindenstraße 73, Fernsprecher Nr. 232: Coedfeld: Hindenburgplatz 9. seensprecher Nr. 394; Dülmen: Adolf=Hitler=Straße 55, Fernsprecher Nr. 578; Emsdenen: Münsterstraße 1, Fernwrecher Nr..6: Greven: Münsterstraße 1. Fernsprecher Nr. 225: Gronan: Adolf=Hitler=Str. 36, Fernsprecher Nr. 260;: Jobenbüren: Adolf=Hitler=Str. 7. Fernsprecher Nr. 341; Lengerich: Adolf=Hitler=Platz 11, Fernsprecher Nr. 516; Lüdinghausen: Markt, Fernsprecher Nr. 338; Schrrup: Bahnhofstr. 18, Fernsprecher Nr. 305; Rheine: Bahnhofstr. 2. Fernsprecher Nr. 2352: Warendorf: Oststraße 24 Fernsprecher Nr. 511: Werne: Kirchplatz 8. Fernsprecher Nr. 114 ANITLICHES ORGANDESGAUES WESTEALEN-NORD DERNSDAP UNDSANITLICHERBEHORDEN Verlag und Hauptgeschäftostelle: Münster t.., Orinztpalmarkt 13/14, Fernsprech=Sammel=Nr. 24231. Haupischriftleitung: Münster i.., Gallitzinstr. 13. Bezugspreis: Ausgabe A.10 RM, Ausgabe B(mit iUustrierter Wochenschau).35 RM monatlich einschl. 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Der Vorsitzende des Rates der Volkskommissare, Mololow, hat heute nachmittag 18.50 Uhr Oriszeil (17.50 Uhr Berliner Zeil) Moskau verlassen, um sich im Sonderzug nach Berlin zu begeben. Zu der Begleitung Molotows, die insgesamt aus 32 Personen besteht, gehören: der Volkskommissar für das Hüttenwesen Teweßjan, der Stellvertreter des Volkskommissars für Auswärtige Angelegenheiten Tekanosow, der Stellvertreter des Volkskommissars für Innere Angelegenheiten Merkulow, der Stellvertreter des Volkskommissars für den Außenhandel Krutikow, der Stellvertreter des Volkskommissars für die Flugzeugindustrie Balandin, der Stellvertreter des Volkskommissars für die Flugzeugindustrie Jakowlew, der Chef der persönlichen Kanzlei Molotow sowohl als auch des Regierungschefs Lapschow, der Chef der persönlichen Kanzlei Molotows als Außenkommissar Kosyrew, der Leiter der zentraleuropäischen Abteilung des Außenkommissariats Alexandrow, der Leiter der Rechtsabeilung des Außenkommissariats Pawlow, der Leiter der Presseabteilung des Außenkommissariats Palgunow, der Leiter der Protokollabteilung des Außenkommissariats Warkow, der stellvertretende Generalsekretär des Außenkommissariats Saksin u. a. Mit dem gleichen Zuge reiste der deutsche Botschafter in Moskau, Graf von der Schulenburg, nach Berlin, ferner der Leiter der deutschen Wirtschaftsdelegation Gesandter Dr. Schnurre, Botschaftsrat Miller und Gesandtschaftsrat von Walther. Der Bahnhof, von dem der Sonderzug abfuhr, war mit den Flaggen der Sowjetunion geschmückt. Auf dem Bahnhof hatte eine Ehrenkompanie der Luftwasse Aufstellung genommen; beim Erscheinen Molotows und seiner Begleitung stimmte eine Militärkapelle die sowjetische Nationalhymne an. Molotow schritt darauf die Ehrenkompanie ab und begrüßte zuerst den deutschen Botschafter Graf von der Schulenburg. Zur Verabschiedung Molotows waren die höchsten Vertreter von Staat, Armee und Partei auf dem Bahnhof erschienen, wodurch die Bedeutung der Reise des sowjetischen Regierungschefs und Außenkommissars nach Berlin noch mehr hervorgehoben wurde. Es waren anwesend: der stellvertretende Präsident des Rates der Volkskommissare und Volkskommissar für den Außenhandel Mikojan, der stellvertretende Präsident des Rates der Volkskommissare und stellvertretende Außenkommissar Wyschinski, der stellvertretende Präsident des Rates der Volkskommissare und Präsident des Verteidigungskomitees Marschall Woroschilow, der stellvertretende Präsident des Rates der Volkskommissare und Volkskommissar für das Eisenbahnwesen Kaganowitsch, der stellvertretende Präsident des Rates der Volkskommissare und Volkskommissar für die Staatskontrolle Mechlis, die stellvertretenden Präsidenten des Rates der Volkskommissare Bulganin und Wohlnesenski, der Kriegskommissar Marschall Timoschenko, der Volkskommissar für die Kriegsflotte Kusnjezow, die Marschälle der Sowjetunion Budjonny, Schaposchnikow und Kulik, der Volkskommissar für die inneren Angelegenheiten Berija, der Generalstabschef der Roten Armee Merezkow und zahlreiche andere Vertreter der sowjetischen Generalität, die leitenden Beamten des Außenkommissariates sowie ferner eine Reihe von namhaften Vertretern der sowjetischen Oeffentlichkeit. Ferner waren zur Verabschiedung des sowjetischen Regierungschefs und Außenkommissars erschienen der gesamte Stab der deutschen Botschaft, der deutsche Militärattaché in Moskau, General der Kavallerie Köstring mit seinem Stabe und der Militärattaché Oberst Aschenbrinner sowie die Vertreter der deutschen Presse. Auch der italienische Botschafter in Moskau Rosso, der slowakische Gesandte Tiso und der rumänische Gesandte Gafencu waren anwesend. Nachdem sich Molotow herzlich von den Anwesenden sowie von seinen Familiienangehörigen verabschiedet hatte, setzte sich der Sonderzug unter den Klängen der sowjetischen Nationalhymne in Bewegung. Ungeheurer Eindruck in Moskau Moskau, 10. November Die Verlautbarung über die bevorstehende Reise des sowjetischen Regierungschefs und Außenkommissars Molotow nach Berlin erschien, am Sonntag in großer Aufmachung in allen Zeitungen auf der ersten Seite. Die Nachrichten von der Reise Mololows hat in der sowjetischen Oeffentlichkeit einen ungeheuren Eindruck hervorgerufen, umsomehr, als es überhaupt das erste Mal ist, daß der sowjetische Regierungschef und Außenminister einen Staatsbesuch im Ausland abstattel. General Autonescu besucht Rom Rom, 10. November General Antonescu, der Chef der rumänischen Regierung, wird, wie von unterrichteter italienischer Seite mitgeteilt wird, in Begleitung des rumänischen Außenministers am Donnerstag, dem 14. November, in Rom zu Besprechungen mit dem Duee und Außenminister Graf Ciano eintreffen. Metaxas soll demokratisch regieren Eine Londoner Forderung— Seltsame Zuständigkeilen der britischen Gesandten. Von unserem ständigen Vertreter hw Stockholm, 10. November Die englische Beherrschung Griechenlands soll jetzt auch auf die Innenpolitik des Landes ausgedehnt werden. Das ist die offene Forderung aus Kreisen von Linkspolitikern, die in der Zeitung„Tribune“, die dem englischen Botschafter in Moskau, Sir Stafford Cripps, gehört, erhoben wird. Metaxas habe mit Gewalt das beste und freieste gewählte Parlament abgeschaffk, das Griechenland je besessen habe und habe seine Neues Attentat de Gaulles Der Churchill-Knecht überfällt französische Afrika-Kolonie— Ungeheures Blutbad unter den Eingeborenen Geuf, 10. November Wie das Kolonialministeerium in Bichy bekannt gibt, hat de Gaulle ein neues Allental gegen die französische Sonveränität unternommen. Mil Unterstätzung ischer Seestreitkräfte landete der Ex=General von England bewaffene Truppen in der Nähe von Libreville (Iranzösisch-Aequatorial-Afrika), das vorher beschossen wurde. Bereits am 5. November war der Flughafen der Stadt von englischen Ilugzeugen bombardiert worden, die, wie Havas meldet, die Kokarden der ranzösischen Trikolore trugen. Die Brutalität des englischen Angriffes geht, wie aus Vichy berichtet wird, aus drei Telegrammen hervor, die der Vizegouverneur von Aquatorial=Afrika, General Tetu, über den Generalgouverneur in Dakar dem französischen Kolonialministerium zukommen ließ. Die Engländer haben unter der französischen und eingeborenen Bevölkerung von Libreville durch die Beschießung mit Schiffsgeschützen und durch die Bombardierung mit Flugzeugen, die ununterbrochen anhielten, ein furchtbares Blutbad angerichtet. General Tetu berichtet, daß die Stadt Libreville unaufhörlich bombardiert wurde, daß zahlreiche Bomben mitten in der Stadt niederfielen, insbesondere in der Umgebung des Hospitals und auch in geringer Entfernung vom Palais. Ein französischer Missionar wurde durch eine Schiffsgranate in Stücke gerissen. General Tetu spricht von der Abscheulichkeit des Angriffes gegen wehrlose Frauen und Kinder, die infolge der englischen Blockade, die schon wochenlang gegen Libreville verhängt wurde, ohne Versorgung, ohne Medikamente sind, und unter den schlimmsten Entbehrungen und Angsten leben. In einem weiteren Telegramm teilte er mit, daß das Bombardement von Libreville mit einer unglaublichen Barbarei und Humanitätslosigkeit fortgesetzt wurde. Zahlreiche Frauen und Kinder, die im Gebäude der katholischen Mission Zuflucht gesucht hatten, wurden unter den Trümmern des von einer Granate getroffenen Gebäudes begraben. Das Hospital der Stadt wurde erneut getroffen und teilweise zerstört. * Nach dem Verbrechen von Oran und Dakar hat der berüchtigte politische Abenteurer de Gaulle im Auftrage Church Us einen neuen Dolchstoß in den Rücken seines Vaterlandes geführt. Als Marionette Englands gab er sich ohne jede Scham erneut für den echt britischen Versuch her, französische Kolonien zu rauden und Franzosen gegen Franzosen zu hetzen. Das Urteil über den englischen Fremdenlegionär de Gaulle wurde in Vichy gesprochen. Es lautete auf Tod. Auch der Urteilsspruch über den Hauptschuldigen England steht, abgesehen von den Filialen der Londoner Agitationszentrale, für die ganze Welt bereits fest. Die Verdrechen eines Landes, die in jahrhundertelanger Kette dis zu diesen widerlichen Raubplänen an einem unterlegenen Verbündeten führen, verlangen nach Sühne. Sie beweisen, wie dringend notwendig es ist, daß die Welt von den Urhebern dieser Schandtaten ein für allemal befreit wird. Die letzten Manöver Englands beweisen aber auch, wie den Kriegsverbrechern in London das Wasser bereits bis zum Halse gestiegen ist, denn der neue Raubzug der Fremdenlegionäre unter de Gaulle, die ganz genau wissen, daß sie für England, das Frankreich im Stich ließ, französisches Blut vergießen, ist ebenso wie das Spiel, das Griechenland in den Krieg zerrte, der verzweifelte Versuch eines Ausfalles aus der belagerten Festung England. politischen Gegner ins Gefängnis geworfen. Wenn Metaxas mutig wäre, so meint das englische Blatt, würde er jetzt die Gelegenheit benutzen, sich auf eine Koalitionsregierung zu stützen und Griechenlands politische Freiheit wieder herstellen. Fehle ihm der Mut dazu, so sei es Aufgabe des englischen Gesandten, ihn zart auf das Notwendige hinzuweisen(!). Englische Stellen geben zu den Kämpfen auf dem Balkan bekannt, daß zwei englische Flugzeuge über Albanien abgeschossen wurden. Gleichzeitig wird aber beteuert, die englische Hilfe erhalte wieder größeren Umfang. Chamberlain gestorben Der Mann, der Europa in den Krieg brachte Stockholm, 10. November Nach einer Reutermeldung ist Neville Chamber= lain am Sonnabend abend gestorben. * Mit Neville Chamberlains Tod tritt einer der ersten Kriegsbrandstifter von der weltpolitischen Bühne ab. Wenn man auch seine Bedeutung als Politiker nicht überschätzen darf,— den Rang eines Staatsmannes wird man ihm selbst in seinem eigenen Lande kaum zuerkennen,— so war er in seiner Rolle als englischer Premier umso gefährlicher und muß als der eigentliche Kriegsbrandstifter gelten, der mit seinem Namen das furchtbare Verbrechen zu verantworten hat, Europa und die Welt in einen Kriegsschauplatz verwandelt zu haben. In der Maske eines harmlosen Biedermannes verübte er in München Verrat an dem Aufbau eines friedlichen Europa. Daß es ihm weder in Godesberg noch in München darauf ankam, einen Frieden von Dauer zu schaffen, sondern in Wirklichkeit nur Zeit zu gewinnen, um die englischen Waffen um so schärfer zu schmieden, das muß selbst das englische Reuterbüro in seinem Nachruf für Chamberlain zugeben, in dem es u. a. heißt, daß Chamberlain nach Berchtesgaden geflogen sei, nur um den Ausbruch des Krieges um 12 Monate aufzuhalten. Man erinnert sich in diesem Augenblick auch eines der ungeheuerlichsten Worte Chamberlains, daß er hoffe, noch den Tag zu erleben, an dem Hitler vernichtet sei. Sein eigener furchtbarer Tod hat ihn nun selbst getroffen. Unter den wuchtigen Schlägen der deutschen Waffe ist dieser Hauptverantwortliche am Kriege bald vollkommen zusammengebrochen. Er bemühte sich zwar, aus der schweren Verantwortung und Schuld zu entfliehen, indem er die Regierungsgeschäfte abgab, aber vergebens. „Irland wird seine Neutralität verteidigen“ Telegramm des irischen Ministerpräsidenten. Newyork, 10. November. Der ir'sche Ministerpräsident de Valera erklärte am Sonnabend in einem Telegramm an den Vorsitzenden der USA=Organisation für die Anerkennung der irischen Republik, Irland habe ein Recht, sich einer Kriegsverwicklung fernzuhalten. Irland gehöre dem irischen Volk und krisches Gebiet könne niemandem leihoder pachtweise für Kriegszwecke überlassen werden, ohne daß die Nation in den Krieg verwickelt werde. Irland werde seinen Vorsatz, sich dem Kriege fernzuhalten, bis zum äußersten verteidigen. Tag und Nacht über London Rüstungswerke, Flugplätze und Hafenanlagen mit Bomben belegt Britisches Unterseeboot, versenkt Berlin, 10. November Das Oberkommanbo der Wehrmacht glot bekannl: Unsere Kampffliegerverbände setzten am Tage und in der Nacht die Vergeltungsangriffe auf London fort, sie trafen wieder zahlreiche kriegswichtige Betriebe. Weiter belegten unsere Kampfflugzeuge, oft in kühnem Tiefanflug, Rüstungswerke und Ilugplätze mit Bomben und riefen an mehreren Stellen heftige Explosionen hervor. An verschiedenen Punkten wurden Verkehrswege erfolgreich mit Bomben belegt und der Eisenbahnverkehr gestört. An der Südküste waren Hafenanlagen, ein Truppenlager und ein Kraftwerk das Angriffsziel unserer Kampfflieger. Bei Nacht wurde außer London wieder Birmingham und Liverpool angegriffen und an mehreren Stellen Brände verursacht. Bei Angriffen auf Schiffsziele gelang es, 500 Kilometer westlich von Irland ein großes Handelsschiff von elwa 25000 BRT durch mehrere schwere Bomben zu beschädigen. Im Seegebiel ostwärts Harwich erhielt ein Frachter von 3000 BRT, der im stark gesicherten Gelestzug fuhr, einen so schweren Treffer, daß beide Bordwände aufgerissen wurden. Bei einem Angriff auf einen Geleitzug an anderer Stelle beschädigten unsere leichten Kampfflugzeuge einen weiteren Frachter von 8000 BRT durch Bombenwurf. Ein deutsches Kriegsschiff hat das britische Unterseeboot H 49 versenkl. Der Gegner unternahm keine Einflüge in das Reichsgebiel. Ein feindliches Jagdflugzeug wurde im Luftkampf abgeschossen. Zwei eigene Flugzeuge werden vermißl. Das Stuka=Geschwader des Oberstleutnants Hagen hat seit Kriegsbeginn 210000 BRT feindlichen Handelsschiffsraum versenkt und 306 500 BRT so schwer beschädigt und zum Teil in Brand gesetzt, daß mit einem Verlust von einem Drittel dieses beschädigten Frachtraumes zu rechnen ist. An seindlichen Kriegsfahrzeugen Auch in diesem Jahr weilte der Führer— wie berichtet— in der Nacht vom 8. zum 9. November bei seinen getreuen alten Mitkämpfern in München.— Unser Bild gewährt einen Blick in den Löwenbräukeller während der Rede des Führers(Scherl-M) wurden durch das Geschwader vernichtet ein Monitor, vier Ferstörer, drei Feuerschifse; beschädigt wurden sechs Kreuzer, ein Flaggkreuzer, 10 Ferstörer. Konvol=System unzulänglich USA-Stimmen zu den letzten großen deutschen Erfolgen gegen englische Geleitzüge Newyork, 10. November. Die vollständige Zerstörung eines englischen Geleitzuges durch deutsche Seestreitkräfte im Mittelatlantik wird von der Newyorker Presse ausführlich kommentiert. Der militärische Sachverständige der„Newyork Times" betont in einem zweispaltigen Artikel zur Entwicklung des Seekrieges, daß die Ereignisse det letzten Woche die Unzulänglichkeit des Geleitzugssystems eindeutig bewiesen haben. Diese Schlacht im Mittelatlantik habe gleichzeitig bewiesen, daß hier der allerschwächste Punkt des Konvoi=Systems liege. Abschließend betont er den Ernst der ganzen Lage vom englischen Standpunkt unter Hinweis darauf, daß England andere Verpflichtungen zur See habe. In Anbetracht dieser umfangreichen englischen Verpflichtungen werde eine starke Bedeckung der Geleitzüge durch Großkampfschiffe unmöglich, während die deutsche Gegenblockade ständig an Intensität zunehme. Auch in einem Leitartikel beschäftigt sich die„Newsyork Times“ mit den letzten großen Erfolgen der deutschen Marine und Luftwaffe gegen englische Geleitzüge. Die deutsche Gegenblockade, die besonders in den letzten Tagen sehr wirksam geworden ist, stellt zweifellos Englands größte Gefahr seit der„erfolgreichen" Räumung Dünkirchens dar, erklärt das Blatt und verweist in diesem Zusammenhang auf die englischen Dementis, die in einem seltsamen Gegensatz zu den zahlreichen Schiffsnotrufen stehen, die eine indirekte Bestätigung der deutschen Angaben darstellen. Die nunmehr eingetretene Entwicklung sei stets von England befürchtet worden. Die Rômiralität bedauert... Churchill muß Verlust des-Bootes„H 49“ zugeben Berlin, 10. Nowember Die britische Admiralität bedauert, wie Reuter meldet, den Verlust des Unterseebootes„H 49“ bekanntgeben zu müssen. Bekanntlich meldet der Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht die Versenkung durch ein deutsches Kriegsschiff. P 1 einer Freundschaft EF Als im Mai 1939 der langjährige sowjetrussische Außenkommissar sein Amt niederlegen mußte, zeigten die elegischen Nachrufe der englisch=französischen Presse für diesen„zuverlässigen Freund der Demokratien", wie sehr man in London und Paris den Abgang dieses Mannes bedauerte, der sich stets als gefügiger Sekundant ihrer Politik erwiesen hatte. Und in der Tat: Seit der Aufnahme Sowjetrußlands in die Genfer Liga kannte Litwinow kein anderes Ziel mehr, als das Geschick seines Landes mit den Interessen der Plutokraten zu verflechten, obwohl diese im Grunde doch niemals mit denen der UdSSR. identisch sein konnten. Es besteht kein Zweifel, daß Stalin die Gefahren der Litwinowschen Politik schon lange durchschaut hat. Im März 1939, als die Versuche Englands und Frankreichs, Rußland für eine Einkreisung Deutschlands zu gewinnen, bereits im Gange waren, warnte er auf dem Kommunistischen Parteikongreß:„Vorsichtig beobachten und den Kriegsprovokateuren, die gewohnt sind, sich von anderen die Kastanien aus dem Feuer holen zu lassen, nicht die Möglichkeit geben, unser Land in Konflikte hineinzuziehen.“ Dem, der zu hören verstand, mußte auch die in der gleichen Rede eingestreute Bemerkung Stalins auffallen, daß für einen Konflikt zwischen Rußland und Deutschland keine sichtbaren Gründe vorhanden seien. Trotzdem setzte die britische Diplomatie ihre Bestrebungen fort, Rußland in eine Richtung zu treiben, die es im Falle des von London vorbereiteten Krieges unter allen Umständen in diesen an der Seite der Plutokraten verwickeln mußte. Da griff Stalin in einer für die ahnungslose Weltöffentlichkeit geradezu sensationellen Weise ein: Litwinow mußte zurücktreten und der bisherige Vorsitzende des Rates der Volkskommissare, Molotow, übernahm unter Beibehaltung dieses Postens auch die Leitung des Außenkommissariats. Noch rang man sich allerdings in England nicht zu der Erkenntnis durch, daß Rußland niemals bereit war, sich als Festlanddegen mißbrauchen zu lassen in diesem Krieg, der nicht nur ungeheure Opfer gefordert hätte, sondern auch den Belangen der Union entgegengesetzt wäre. Zweifellos hatte Stalin erkannt, daß die Durchsetzung der territorialen Aspirationen der UdSSR., nämlich die Rückgewinnung der geschichtlich und ethnographisch zu Rußland gehörenden Gebiete(die drei baltischen Randstaaten, die weißrussischen und ukrainischen Teile Polens, sowie Bessarabien) nur in der Zusammenarbeit mit Deutschland zu verwirklichen war, dessen Interessengrenze mit der Rußlands übereinstimmte, so daß Überschneidungen und Konflikte von vornherein unwahrscheinlich schien. Ferner hatten die früheren Handelsverträge und ein reger Warenaustausch die gegebene Partnerschaft der beiden Staaten erwiesen. Allen diesen Tatsachen war aber nicht zuletzt die hier wie dort vorhandene Überzeugung übergeordnet, daß ein freundschaftliches Verhältnis zwischen Deutschland und Ruß: land der Schaffung eines dauerhaften Friedens dient. Mit der ihm eigenen Energie und unermüdlichem Fleiß widmete sich Molotow der ihm von Stalin übertragenen Aufgabe der Liquidierung des unheilvollen Erbes Litwinows und der Neuorientierung der russischen Außenpolitik. Dabei ist zu berücksichtigen, daß Molotow sich erst viele Voraussetzungen seiner Tätigkeit erarbeiten mußte, da er sich früher hauptsächlich der Partei und der Innenpolitik gewidmet hatte. Durch sorgfältiges Studium der Akten, durch personelle und technische Veränderungen sowie durch ein aufmerksames Beobachten der diplomatischen Vorgänge beherrschte er jedoch schnell die Situation. Da sich die deutschen und die russischen Interessen auf der selben Ebene begegneten, zeigten sich auch schon bald die ersten Erfolge der von beiden Seiten erstrebten Verständigung. Am 19. August 1939 wurde ein Handelsabkommen unterzeichnet, in dem Deutschland der Sowjetunion einen Warenkredit von 200 Millionen Reichsmark gewährte, während sich diese zu den entsprechenden Gegenlieferungen verpflichtete. Nachdem auf diese Weise der Warenaustausch zwischen den beiden Ländern eine höchst bedeutsame Belebung erfahren hatte, die die Voraussetzung einer noch stärkeren Intensivierung in sich trug, folgte schon am 23. August der Abschluß des deutsch=russischen Konsultations= und Richtangriffs=Vertrages. Mit Recht wurde dieses Ereignis von der ganzen Welt als eine ungeheure Sensation betrachtet. Es vernichtete die damals immer noch vorhandenen Hoffnungen Englands, Moskau gegen Berlin ausspielen zu können und begründete auf der anderen Seite die nun auch politische Zusammenarbeit der beiden Großmächte Deutschland und Rußland. Dennoch erklärten England und Frankreich dem Großdeutschen Reich den Krieg, als dieses sich gegen die unerträglich gewordenen polnischen Provokationen Fortsetzung auf der 2. Seite Italiens Lustwaffe schlägt zu Bomben schweren Kalibers auf englisches Schlachtschiff und Flugzeugträger Mittelmeer im Rom, 10. November. Der italienische Wehrmachtbericht vom Sonntag hal folgenden Wortlaut: Das Haupiquartier der Wehrmacht gibt bekannt: Im Epirus glänzende Aufklärungstätigkeit unserer Kavallerie, die bis zum Fluß Buvos vorgedrungen ist, eine seindliche Kanone unbrauchbar gemacht und Wassen erbeutet hat. Im mittleren Mittelmeer haben unsere Ilugzeugverbände englische Streitkräfte angegrissen und mit Bomben großen Kalibers ein Schlachtschiff und einen Flugzeugkräger getroffen sowie seindliche Flugzeuge zum Kampf gesteilt, von denen zwei abgeschossen sowie ein weiteres wahrscheinlich abgeschossen wurde. Eine andere unserer Flugzeugstaffeln hat ein seindliches Ilugzeug vom Bienheim-Typ abgeschossen. In Nordafrika haben unsere Bomber iniensive Aktionen auf El Quasaba, Maaten Bagush, El Dabs und Juka durchgeführt und dabei zahlreiche Brände verursacht. Außerdem wurde der Hasen von Alexandrien und Porl-Said wirkungsvoll bombardiert. Alle unsere Ilugzeuge sind zu ihren Stützpunkten zurückgekehrt. Der Feind hat einige Bomben auf Derng abgeworsen, die keinen Schaden verursachten. In Oflasrika haben, wie bereits im Wehrmachtbericht vom Donnerstag gemeldet wurde, hefüige Kämpfe in der Zone von Gallabat stattgefunden. Unsere Garnison von Gallabat hatte sich unter dem Druck zahlenmäßig überlegener Kräfte nach erbitterlem Widerstand auf Metemmä zurückziehen müssen. Ein am darauffolgenden Tage unternommener Gegenangriff war wegen ungenügender Kräfte nicht gelungen. Gestern hal ein neuer, mit inzwischen eingetroffenen Verstärkungen durchgeführter Gegenangriff den feindlichen Widerstand völlig gebrochen, Gallabal ist erneut in unserer Hand. Unsere Lustwaffe, die an der Aktion erheblichen Anteil halte, indem sie die seindlichen Verbände im Tiefflug angriff und unter Maschinengewehrfeuer nahm, hat drei englische Tanks in Brand gesetzt. Sie bombardierten außerdem Ghedares. wo ein großer Brand entstand. Während des gestrigen im Morgengrauen durchgeführten feindlichen Einfluges über Sardinien wurden Bomben in der Gegend von Carbonie abgeworfen, ohne Opfer oder Schaden zu verursachen. Ein seindlicher Einflug in die Gegend von Cremona halte weder Opfer noch Schäden zur Folge. Im heutigen Morgengrauen haben seindliche Ilugzeuge versucht, Reapel zu erreichen. Durch das Absperrseuer gelang es ihnen nicht, Bomben aus das Weichbild der Stadt zu wersen. Einige Bomden sielen zwischen Neapel und Pompesi und eine Brandbombe bei Teore Annunziala. Es gab weder Opfer noch Sachschlber. 10 2) MFA Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse.V. 11. November 1940 Westfälische Tageszeitung Nummer 310 Feierstunde in Langemarck Ehrung des Opfers der Jugend an allen Fronten des vergangenen und gegenwärtigen Kriegen Langemard, 16. Rovember. Auf dem deulschen Ehrenfriedhof von Langemarck sand am Sonnlagvorwittag auf Veranlassung des Oberbesehlshabers des Heeres, Generalfeldmarschall von Brauchitsch, eine eindrucksvolle Feier statt. Abordnungen verschiedener Truppenteile, Weltkriegskämpfer und zahlreiche Hitlerjugendführer, ferner eine Gruppe von Mitgliedern des studentischen Führerkorps, die sich im setzigen Kriege besonders ausgezeichnet haben, waren angetreten. Reichsleiter Baldur von Schlrach, Reichsugendführer Axmann, sowie Reichsstudentenführer -Oberführer Dr. Scheel natzmen an der Jeler tell. über den Heldenfriedhof waren die alls und die neue Reichokrlegoslagge sowie die Jahue der Hillerjugend geen!. Nach dem Abschreiten der Front durch den Oberbesehlshaber des Heeres und die Ehrengäste traten Generalfeldmarschall von Brauchitsch, Reichsleiter Baldur von Schlrach, Reichsiugendführer Axmann und Reichsstudentenführer Dr. Scheel an die Gräber der deutschen Kriegsfreiwilligen von 1914. Unter den Klängen des Liedes vom guten Kameraden legten sie Eichenkränze nieder. Sie brachten damtt zum Ausdruck, daß in dieser Stunde der Führer und Oberste Besehlshaber, der Stellvertreter des Führers und mit ihnen das ganze deutsche Volk und seine Wehrmacht im Geiste von Langemarck wellten. Anschließend sprach Generalfeldmarschall von Brauchitsch zur deutschen Jugend:„Dieser Krieg, den wir jetzt erleben“, so sagte der Generalfeldmarschall, „schließt zwei Generationen zusammen, die Weltkriegskämpfer und die jungen Soldaten. Mit dem 28. Mai 1940, mit dem Tag, an dem die Reichskriegsflagge in Langemarck gehißt wurde, ist das Vermächtnio der Jugend von 1914 erfüllt worden. Niemals darf die Jugend ihre Kampfbestimmung aus den Augen verlieren.“ Der Oberbefehlshaber des Heeres betonte sodann, daß auf dem flandrischen Boden viele Male deutsches Blut vergossen worden sei, daß hier Seite an Seite preußische Grenadiere und Soldaten des Prinzen Eugen gekämpft hätten, daß aber erst mit dem Weltkrieg der eigentliche Feind deutschen Aufstieges, der Engländer, in Erscheinung getreten sei. Ihn zu schlagen sei die letzte entscheidende Aufgabe. Nach dem Lied„Der Gott, der Eisen wachsen ließ“ nahm Reichsleiter Baldur von Schlrach das Wort: „Von Adolf Hitler zum heldischen Gedanken erzogen, fand die deutsche Zugend in diesen Gräbern das große Gleichnis, das von der Liebe zum Vaterland, von der Treue zur Pflicht und von der selbstlosen Kameradschaft kündete. Hier fand die Jugend Kraft, hier fühlte sie, daß es einewiges Leben gibt. Dieser Vorgang in unserer Jugend war nichts anderes, als die Auferstehung der Toten von Langemarck. So wie sie einst diese Höhen genommen hatte, nahm sie auch ihre heilige Heimat.= Heute nun steht die Abordnung einer neuen Jugend an ihren schlichten Kreuzen und dankt es den Toten, daß sie ihr das Vorbild gaben, das sie selbst verpflichtete, Vorbild zu sein. Es ist nichts von Trauer dabel, sondern nur Stolz und tiese, freudige Dankbarkeit, wenn wir hier an die Namen der neuen Toten dieses Krieges denken., Auch die neue Generation hat ihre tapferen Kameraden in Polen und Frankreich nur darum verloren, damit sie in den Jüngsten der Jugend auserstehen könne, denn die deutschen Soldaten sterden immer nur, um unsterdlich zu sein.“ Reichsleiter Baldur von Schtrach übernahm daraufbin das Ehrenmal von Langemarck mit folgenden Worten in die Obhut der Hitlerjugend:„Ich aber gerichtete der Führer an den Geaner eine im besten Sinne humane Warnung, aber jene Warnung, auf die nicht gehört wurde, war die letzte. Heute ist es umsonst, daß England das Gelände auf Umwegen abtastet, indem es in neutralen Kreisen Gerüchte verdreitet, die den Achsenmächten die Absicht von Vorschlägen für eine Zwischenlösung zuschieben, die aber einzig und allein den uneingestandenen Hoffnungen des Feindes entsprechen. Das Manöver ist erst kürzlich wiercholt worden: Der Führer deckt es auf und macht mit einem Schlage damit Schluß. Kein Kompromiß! Die bereits erkämpsten Siege, die ganz klaren Voraussetzungen für kommende Siege, die Geschlossenheit der beiden verbündeten Völker, die Hingade der Arbeiterschaft in den Industrien, deren Leistungsfähigkeit unangetaftet, ja gewaltig gesteigert ist — all das legt den Gedanken nahe, ja macht ihn zum Besehl, den Vormarsch erst in der letzten Phase einzustellen, die in Itallen wie in Deutschland nicht sondern schlechtweg„Sieg“ „Priede“ heißt.“ lobe als ein Soldat dieses Heeres die Gröber und das Gedächtnis dieser Toten im Sinne des größten deutschen Soldaten so zu pflegen, daß Deutschlands Jugend im Leden und im Sterben sich unserer lieben, gesallenen Kameraden würdig erweisen wird.“ Nach dem Lied„Ein junges Volk steht auf“ rief der Oberbefehlshaber des Heeres, Generalfeldmarschall von Brauchitsch die Anwesenden zum Bekenninis rer Treue zum Jührer und ihres Willens 1 zum Steg auf:„Eingedenk des Vermächtnisses von Langemarck, stolz auf die Leistungen zweier Kriegsgenerationen, getragen on der Kraft der nationalsozialistl= schen. Idee und der unerschütterlichen übere zeugung von dem Sieg unserer Waffen fordere ich Euch, die Soldaten und die Führer der deutschen Jugend auf, das Gelbbnis, setzt und immerdat bereit zu sein zum letzten Einsatz für den Führer und sein Werk, für unser Volk und Vaterland, zu bekräftigen mit dem Ruf: Der Führer und Oberste Besehlshaber der Wehrmacht Sieg=Heil!“ Die Nationalhymnen und ein Truppenvorbetmarsch schlossen die würdige Feierstunde von Langemarck. in Ploesti Ein Kranz an den Grübern der legionären Spanlenkämpfer Bukarest, 10. November Die Führer der zur Zeit in Rumänien weilenden Abordnung der Hitlerjugend legten Sonntagvormittag an den Gräbern der legionären Spanienkämpfer Motza und Marin beim Grünen Haus der legionären Bewegung einen Kranz nieder. Am Nachmittag trat die HJ auf Einladung der Legion eine Fahrt nach Ploesti zur Besichtigung des Petroleumgebietes an. Die Abordnung führt ihre Reise programmmäßig durch, auch nach dem Erddeben, von dem keines ihrer Mitglieder betrofsen wurde. Feier des 9. November in aller Welt Die Blutzeugen der Bewegung wurden überall durch eindrucksvolle Kundgebungen geehrt Verlin, 10. November. Die Gedächlnisfeiern für die Gefallenen an der id Gregbegischrn Renz, Jeldheernhalle haben nicht nur im Grohzdeutschen Reics, sondern weit über dessen Grenzen hinaus stürksten Wi. derhall gefunden. Ueberall standen die feierlichen Gedächtnisstunden unter dem tiesen Eindruck der Rede des Jührers, die dem Gedenklag mitten im Kompf für den Endsieg der Achsenmächte über den gemeinsamen Gegner Ssan und Inhalt gaben. In besonders würdiger Form wurde der 9. Novemder im verbündeten Italien, insbesondere in Rom und Mailand, begangen, wo auf Einladung der Auslandsorganisation der NSDAP. erschienene Redner, wie Ministerialdirektor Fritzsche und Reicholeiter Schultze, den Italtendeutschen und den zahlreich erschienenen Angehörigen des Fascio ein lebendigeo Bild des großen Zeitgeschehens zeichneten. Im Mittelpunkt der Feier der deutschen Kolonie in Schweden stand eine Rede des von der AO. der RSDAP, entsandten Ministerialdirigenten SchmidtBodenstedt, eines alten Mitkämpfers des Führero. Die in Bukarest veranstaltete Feier der Landesgruppe Rumänien der NSDAP. erhielt ihre besondere Note durch die Anwesenheit des Kommandanten der legsonären Bewegung und stellvertretenden Ministerprästdenten Horia Sima. Die Gedächtnisrede hielt der Karleruher Professor Weigel. Die Feier, an der eine deutsche Wehrmachtsmission unter Führung der Generale Hansen und Seidel, weiter die derzeit in Bukarest weilende Avordnung der H9. sowie starke Formationen der Legion, des Fascio Bukarest und der Falange teilnahmen, gestaltete sich zu einer herzlichen Kundgebung der Schicksalsverbundenheit zwischen dem Nationalsozialismus und der rumänischen Legionärbewegung. Die Feier= und Gedächtnisstunde in Paris wurde unter stärkster Anteilnahme der Militär= und Zioilbehörden in dem würdig geschmückten Sitzungssaal der Abgeordnetenkammer abgehalten. In dem nun wieder Die letzte phose Weitere Auslandsstimmen zur Jührerrede Moskau, 10. November Aus der Münchener Rede des Führers veröffentlichen die Blätter in großer Aufmachung einen Auszug, in dem u. a. die Erklärung dos Führers hervorgehoben wird, daß der Kampf gegen England bis zum Ende ausgetragen werden müsse. Unterstrichen werden ferner die Angaben über die geringen Opfer an Menschenleden, die Deutschland in diesem Kriege zu tragen hatte, sowie die Geststellung des Führero über die gewaltigen Reserven Deutschlands an Kriegomaterial. Schließlich wird die Erklärung des Führers verzeichnet, daß Deutschland zusammen mit seinen Verbündeten stark genug ist, um jeder Koalition widerstehen zu können. „Aus Londoner Telegrammen erkennt man, daß die Führertede die Engländer lebhaft beunruhigt", schreibt das in Nie de Janeiro erscheinende Blatt Gazeta de Noticias. Zweifellos sei die Rede Adolf Hitlers eine der bedeutsamsten Proklamationen der jüngsten europäischen Politik. Gegen ihre Klarheit, ihre Würde und ihre Grundlage in Gestalt von positiven Tatsachen könnten die„Kunststücke der gegnerischen Rhetorik“ wenig ausrichten. Die Welt habe die Rede als einen ohne jeden Sophiomus gehaltenen Rückblick auf die tatsächlichen Kriegszusammenhänge befunden, in der sich eine wahrhaft ansteckende Siegesgewißheit widerspiegele. Die Belgrader Vreme bemerkt in ihrer Wochenbetrachtung zur Führerrede, daß nunmehr jeder Zweifel über angebliche Kompromißmöglichkeiten zwischen Deutschland und England ausgeschaltet seien. Der europäische Krieg sei damit in eine neue und letzte Phase eingetteten. Etappen einer Freundschaft Fortsetzung von der 1. Seite zur Die rechte Hand des Kommandanten Ritterkreuz für zwei verdiente-Boot männer befreiten Elsaß gedachten unsere Volksgenossen im Beisein der Hoheitsträger der Partei der Gefallenen der Bewegung. Gauleiter, Reichsstatthalter Wagner hielt die Gedächtnisrede auf dem Friedhof in Champigneulles bei Nanzig am Grabe des ersten Vorkämpfers des Deutschtums und des hervorragenden Führers der Heimatbewegung im Elsaß, Dr. Karl Roos, der am 7. Februar 1940 von französischen Soldaten erschossen wurde und sein Leben für die großdeutsche Idee hingegeben hat. Im Haag waren am 9. November die Gedenksteine und Gedenktaseln auf den Friedhösen der Stadt von der deutschen Jugend mit frischem Grün geschmückt worden. Im Mittelpunkt der von den Deutschen in Kopenhagen veranstalteten Feiern stand die Rede des SA.=Obergruppenführers Kasche=Hamburg über Sinn und Ziel des deutschen Freiheitskampfes. Der Höhepunkt der in Norwegen durchgeführten Veranstaltungen bildete eine Gedenkstunde in der Osloer Universität, bei der Landeskreisleiter Spanaus vor zahlreichen Angehörigen der deutschen Kolonie und der deutschen Wehrmacht die Totenehrung vornahm. Berlin, 10. November. Der Jührer und Oberste Besehlohaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbeschlshabers der Kriegsmarine, Großadmical Dr. h. c. Raeder, das Rillerkreuz des Eisernen Kreuzes an Oberleutnant zur See Suhren und Stabvobersteuermann Petersen. Oberleutnant zur See Suhren ist seit Kriegsbeginn erster Wachofsizler auf einem Unterseeboot. Auf neun Feindfahrten hat er sich als besonders unerschrockener und hervorragend tüchtiger Offizier in allen Lagen bewährt. Sein gleichbleibend grohes Können, seine Standhaftigkeit und Angriffsfreudigkeit sind dem Kommandanten steis eine große Hilfe gewesen und wirkten sich bestimmend auf den Geist der Besatzung aus. Er hat als Torpedooffizier von drei mit dem Ritterkreuz ausgezeichneten Unterseebootskommandanten bei Nachtangriffen 33 Schiffe mit insgesamt 204 789 BRT torpediert und versenkt, eine für einen so jungen Offizier glänzende Leistung. Stabsobersteuermann Peiersen hat seit Kriegsbeginn als Steuermann auf einem Unterseeboot, das unter der Führung von Kapitänleutnant Kretsch= mer steht, 12 Feindfahrten=mitgemacht. Als rechte Hand seines Kommandanten hat er al.s selbständiger wachhabender Offiziet auf der Brücke größte Verantwortungsfreudigkeit. Zuverlässigkeit und ein ausgezeichnetes fachliches Können gezeigt. Bei verschiedenen Unternehmungen bis vor der englischen Küste hat er verantwortlich navigiert, ihm sind die Erfolge dieser Unternehmungen in erster Linie zu verdanken. Durch diese Leistungen erwarb sich Petersen einen Platz unter den ersten unserer Unterseebootssteuerleute. Bei Fernfahrten im Atlantik war er mit seiner sicheren Navigation und mit seinem unermüdlichen Streben nach dem Erfolg dem Kommandanten eine wertvolle Hilfe. Petersen ist einer der ältesten, bewährtesten und vorbildlichsten Unterseebootssteuerleute, ein Soldat im besten=Sinne des Botten Scheidepunkt in der nationalen Entwicklung darstellten. Die Japaner müßten den aufgezeichneten Weg gehen und damit zum Glück der Menschheit und der harmonischen Zusammenarbeit aller Länder beitragen. Nach der Veranstaltung fanden große Festumzüge statt: Für den Abend sind Fackelzüge in Riesenausmaßen vorgesehen, woran allein in Tokio über 8 Millionen Bewohner teilnehmen. Die Presse bringt große Festberichte, historische Schilderungen und Bilddokumente. Der Glückwunsch des Führers Berlin, 10. November Kampf bis zum Sieg! An03 zur Jührerrede Rom, 10. November. Die Rede, die der Führer am Vorabend des 9. November in München vor der Alten Garde hielt, hat — wie die halbamtliche„Römische Informationsagentur“(ARO3) mitteilt, im faschistischen Italien ein tiefes Echo gefunden.„In Rom“, so schreibt die Agentur, „wird vor allem der an den gegenwärtigen Zeitpunkt gebundene Charakter der Rede hervorgehoben. Bei einer anderen Gelegenheit, d. h. vor der gegenwärtigen Kriegsphase, die u. a. durch die systematischen deutschen Vergeltungsaktionen gegen England gekennzeichnet wird, Proan sent seimn Lafochend Festliche Veranstaltungen in ganz Japan— Große Jeromoale in Tetlo Tokio, 10. Nooember. Das japanische Volk feiert in diesen Tagen die ErInnerung an das historische Ereignis, da vor 2600 Jahren Kaiser Jimmu als erster sapanischer Kaiser den Thron bestieg und damit die ununterbrochene Folge der einzigartigen Kaiser=Dynastie Japan bis zum heutigen Tage begründete. Den Höhepunrt der Veranstaltungen bildet am Vonntag eine Kaiser=Zeremonie auf dem großen Gelänbe vor der Nordseite des Kaiser=Palastes. Unter den Ehrengästen befanden sich auch die Reichsamtsleiter Claus Selzner und Gohdes von der DAF. Die Diplomaten, die Mitglieder der Regierung und Angehörige des Kaiserhauses nahmen beiderseits des dem Kaiser vorbehaltenen Platzes in der Ehrenhalle Aufstellung. Das Kaiserpaar und sein Gefolge wurden mit der Nationalhymne und von der Menge mit einer stummen Verbeugung begrüßtt Ministerpräsident Konoye richtet eine Glückwunschadresse an den Kaiser, in der er gelobte, den Wunsch des Kaisers zu erfüllen und einen vollständigen Zusammenschluß der Nation zum Dienst am Staat zu erzielen.— In seiner Dankadresse erklärte der Kaiser, daß die gegenwärtigen großen Veränderungen der Weltlage einen Der Jührer hal dem Kaiser von Japan zur Jeier des 10. Novemder folgendes Telegramm übermittelt: „Angesichts der engen Verbundenheil zwischen Deutschland und Japan, die im Dreimächlepakt ihren wellumfassenden Ausdruck gesunden hal. bitte ich Eure Majestäl, zue heuligen Hauptseier des 2600jährigen Bestehens des sapanischen Kaiserreiches erneut meine herzlichsten Glückwünsche für Eure Masestät, das kaiserliche Haus und das japanische Volk entgegenzunehmen. Adolf Hiller“. Wehr setzte. In beispiellosem Siegeozug zerschlug die deutsche Wehrmacht den polntschen Widerstand. Mit dem Zusammenbruch Polens ergab sich zugleich die Notwendigkeit, die zukünftige Gestaltung des zwischen Deutschland und Rußland liegenden Raumes zu klären. Infolgedessen wurde, noch ehe die russischen Truppen die Grenze überschritten, eine Demarkationslinie zwischen dem deutschen Heer und der Roten Armee bereinbart und schließlich am 28. September ein Grenz= und Freundschaftsvertrag unterzeichnet. Dieser Pakt legte nicht nur die beiderseitige Interessenzone fest, in der jede Einmischung dritter Mächte ausgeschlossen wurde, sondern er legte auch das endgültige Fundament einer fortschreitenden Entwicklung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen dem Großdeutschen Reich und der Somselunlen. Noch am gleichen Tage trat dieser Wille zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit auch auf einem besonders ausbaufähigen Gebiet in Erscheinung. Durch einen Briefwechsel Molotows mit Ridbentrop wurde nämlich eine weitestgehende Wirtschaftoplonung vereinbart, in deren Verfolg Rußlanb' in größtem Umfang Rohstoffe liefern sollte, die Deutschland durch industrielle Produkte zu kompensieren versprach. Darüber hinaus ergab sich als Politikum ersten Ranges die vom Reichsaußenminister vor seinem Abflug aus Moskau getroffene Jeststellung, daß Deutschland und Sowjetrußland in gleicher Weise den Frieden wünschen, jedoch, falls die Kriegshetzer die Oberhand behalten sollten, dem zu begegnen wissen werden. Die Freundschaft der beiden großen Staaten zeitigte auch in den folgenden Monaten eine Reihe von Übereinkünften, die nicht nur die Bereitschaft zu weitestgehender Zusammenarbeit bezeugten, sondern auch die Bereinigung wesentlicher Probleme erörterten. Zu erwähnen sind hier u. a. die verschiedenen Umsiedlungsabkommen und vor allem ein am 11. Februar 1940 abgeschlossener Wirtschaftsvertrag. Dieser erweiterte beträchtlich das bis dahin erreichte Maß des Warenaustausches, in dem Deutschland seine Ausfuhr insbesondere an hochqualifizierten Industrieprodukten steigerte, während Rußland riesige Mengen an Rohstofsen, Lebens= und Futtermitteln als Gegenleistung absetzte. Zugleich wurde der Grenz= und Eisenbahn= verkehr geregelt. Wenn Molotow nunmehr in Erwiderung der zweimaligen Besuche des Reichsaußenministers in Moskau nach Berlin kommt, so wird am Beginn dieser Fortsetzung des lausenden Meinungsaustausches zweifellos die Gewißheit stehen, daß die Freundschaft zwischen den beiden großen Nachbarn, die sich als ebense logisch wie fruchtbar erwies, sich in jeder Hinsicht bewährte. Die neue persönliche Fühlungnahme wird daher nicht nur die Zusammenarbeit Deutschlands und Rußlands weiterhin vertiefen, sondern auch ein Beitrag zur Festigung der bisher schon gegedenen Beziehungen sein. Srerbentälchitephe in Kumdmen Umfangreiche Zerstörungen in weiten Teilen des Landes— In Bukarest kein Haus unbeschädigt Bukarest, 10. November. Sonntag früh.39 Uhr wurde Bukarest von einem heftigen Erdbeben heimgesucht in einer Stärke, wie er die Stadt noch nicht erlebt hat. Nach Feststellung der Erdbedenwarte dauerte das Erdbeven ungefähr drei Minuten. Es hal die Stärke von 9 erreichi, so daß nur noch ein weiterer Stärkegrad bis zu einer Kaiastrophe sehlte. Die Häuser haben durchweg starke Risse erhalten, und die Bevölkerung flüchtele auf die Stratzen. Von den Dächern stürzlen ganze Ziegelreihen. Mansarden sielen auf die Straßen. Fensterscheiben zerbarsten, und die Decken der Theater und Kinos erhielten starke Sprünge. Mitten im Stadizentrum stürzte ein fünfstöckiges Hochhaus ein, in dem eines der größten Kinos liegt. Es slehl noch nicht sest, wie groß die Zahl der Opfer ist. Die Exiraausgabe der Zeitung„Capitala“ spricht von Hunderten von Toten und Verletzten. Auch eine kleine Kirche stürzte ein. Weiler sind mehrere Fabrikschornsteine umgefallen. Der Telesonverkehr mit dem Ausland war mehrere Stunden gestört. Auch die Bewohner der jugoslawischen Hauptstadt und Ostserbiens verspürten in der Nacht zum Sonntag sehr stark die Auswirkungen des schweren Erdbedens, das Bukarest heimsuchte. Die Belgrader Erdbebenwarte stellte Ausschläge bis zu 2000 Mitconen jest. Ein Apparat der Erdbebenwarte wurde durch die starken Erschütterungen zerstört. Nach späteren Meldungen läßt sich der Umfang der Erdbebenkatastrophe immer noch nicht übersehen. Vor allem fehlen infolge Störung der telefonischen Leitungen Nachrichten aus der Provinz, wo es offenbar teilweise noch viel ärger aussieht als in der Hauptstadt. Das Zentrum des Erdbebens ist nach Angabe der Bukarester Sternwarte im Vrancea=Gebirge nordöstlich von Ploesti zu suchen, jedoch kann die Sternwarte nichts Genaueres mitteilen, da ihre Apparate zersprungen sind. In diesem Teil der Karpathen sind jedenfalls die größten Zerstörungen angerichtet worden. Da Eisenbahntunnels große Sprünge aufweisen, wurde der Zugverkehr in den frühen Morgenstunden eingestellt, bis Ingenieure untersucht haben, ob keine Einsturzgefahr mehr besteht. Mehrere Züge wurden während der Fahrt vom Erdbeben erfaßt und entgleisten. In Bukarest gibt es kein Haus, das nicht mehr oder minder betroffen wäre. Die Schäden sind beträchtlich. Das eingestürzte Hochhaus im Stadtinnern ist in weitem Umkreise abgesperrt. Dort sind die in der Nacht angetretenen Freiwilligenabteilungen, unter ihnen die Hitlersugend und die faschlstische Jugend, die derzeit in Rumänien weilen und sofort zur Hilfeleistung herbeigeeilt waren, von militärischen Verbänden abgelöst worden. Deutsche und rumänische Pioniere arbeiten mit Schneidbrennern sieberhaft, um an die Menschen heranzukommen, die unter den Trümmern begraben liegen, in der Hoffnung, doch noch Lebende anzutreffen. Tatsächlich ist es gleich zu Beginn gelungen, einige Bewohner dieses mehrere hundert Menschen beherbergenden Hochhauses lebend, wenngleich schwer verwundet, zu bergen. Es wurden alle Architekten aufgerufen, sich zur Verfügung zu stellen, um die Häuser auf Einsturzgefahr hin zu überprüfen. Verlaut Weattälische Tagensellung G. m. b.., Münsler 1 Weatl.). Verlausleiter: Erich Frintrep 1z. 21 im Feldel, 1. V. Arthur Peisch. Hauptschrittleiter: Dr. Anion Elekhaft(2. 21 im Felde): Stellvertreter Karl Kuhl. Verantwortliche Schriltleiter: Politik; Karl Kuhl: Politische Nachrichten und Vermischtes: Dr. Eugen Wagner: Bewegunn und Provinz: Maz Hllemlach(z. 24. im Feide). 1. V Augunt Hollwes: Volkslum. Kunst and Unterhaltung: Wilheim Vernekuhl: Stadtanzeiger: Peler Jurascherk: Kommunalpolitik: Otlo Peiter (z 21 im Felde): Sport: Alfred Strabel(z 21 im Felde), I. V. Peter Jursscheck: Bezirkseusuaben und Bildbericht: erstattung:(Jemen- Hülsbusch: Anzeigenleiter: Horat Eniere (s Zi. Wehrmacht), I V Hane Walfmaler. Sämtlich in Münster. Druck: Aechendarffsche Buchdrucherei. Zur Zeit 1st Preisliste Nr. 1 vom 1. Juli 1940 gültig. Umwege des Herzens R OMAN VON H. G. HANSEN (14 Zortsetzung.) Koßmann hatte einen Weg gefunden, um wenigstens etwas für den verhafteten Korn und seine Familie tun zu können. Alle Wege amtlicher Art, selbst der zu einem Rechtsanwalt schienen ihm nicht gangbar oder doch verfrüht. Als rettender Gedanke überkam ihn in der Nacht während des Grübelns die Erinnerung an ein Ermittlungsbüro. Ehe er morgens den Weg zur Fabrik antrat, wollte er ein solches Institut, dessen Name ihm bekannt war, aufsuchen. Er gab seiner Sekretärin telephonisch Nachricht, daß er eine Stunde später kommen werde und betrat um acht Uhr das Anmeldezimmer einer Detektei in der Friedrichstraße. Ein junger Mann nahm ihn in Empfang und geleitete den nach Geld aussehenden Kunden direkt zum Chef selbst, der Koßmann mit zuvorkommender Höflichkeit empfing. Dieser war beruhigt darüber, daß alles in den Räumen von nüchterner Sachlichkeit zeugte und auch der Inhaber Hufland nicht im mindesten versuchte, sich aufzuspielen. „Womit können wir Ihnen dienen, Herk.?“ Hannes verbeugte sich kurz.„Brauer ist mein Name.“ „Herr Brauer.“ Hufland musterte sein Gegenüber genau. Er witterte, daß es sich um eine diskrete Angelegenheit hanselte und hatte auch den allerdings nicht zu begründenden Eindruck, als wenn der Name Brauer nicht stimme.„Sie können absolutes Vertrauen zu uns haben. Es liegt im Wesen unseres Berufs, diskret zu sein, denn nur davon hängt unser ganzer Ruf und damit unsere Existenz ab.“ Koßzmann hatte sich alles, was er vorbringen wollte, genau zurechtgelegt. Er begann daher knapp und klar. „Der Auftrag erfordert die größte Umsicht und Verschwiegenheit, Herr Hufland. Ich habe gute Gründe, wenigstens vorläufig im Hintergrund zu dleiden. Sie werden aus den Zeitungen von der Mordsache Kühlitz gelesen haben, edenso von der Verhaftung des Wilderers Korn, als des mutmaßlichen Täters.“ Hufland löchelte„Natürlich, Herr Brauer. Nur scheint mir der Ausdruck mutmaßlich etwas unzutrefsend, min soweit die Blätter berichten, besteht kaum noch ein Zweifel an der Täterschaft dieses Korn.“ „Ein Geständnis llegt nicht vor und das Gericht wird das letzte Wort zu sprechen haben. Mein Auftrag hat außerdem mit der Frage, ob Korn der Täter ist, nichts zu tun. Ich bitte Sie nur um folgendes. Ermitteln Sie die Familien= und Vermögensverhältnisse dieses Korn bis ins einzelne, wieviel Kinder er hat, wo diese leben, was sie von Beruf sind, wie seine Familie wirtschaftlich gestellt ist, wie der Ruf des Mannes ist, wie Frau und Kinder die Verhaftung hinnehmen und alles, was damit in Zusammenhang stehen könnte.“ Hufland war verwundert. Er vermochte nicht den kleinsten: Zweck in diesem Auftrag zu entdecken. Sein Besucher machte nicht den Eindruck, als ob er irgendwelche Beziehungen zur Familie Korn unterhalte. „Das ist eine ganz einfache Angelegenheit, Heer Brauer. Sie können den Bericht in einigen Tagen haben, „Es kommt mir nicht auf die Kosten an, und deshalb wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie keinen Angestellten betrauen, sondern selbst die Erledigung übernehmen würden. Es liegt mir viel daran, daß außer Ihnen niemand von diesen Ermittlungen erfährt.“ Hufland war noch erstaunter und machte einige Einwendungen, die aber nur das Ziel verfolgten, Heren Brauer begreiflich zu machen, wie schwer er in seinem Büro zu entbehren sei und welche Verluste es zur Folge haben könne, wenn er in höchsteigener Person einer so nebensächlichen Angelegenheit nachgehe. Koßmann bestand aber hartnäckig auf seinem Wunsch und legte schließlich, um die Verhandlungen zu beenden, fünfhundert Mark als Kostenvorschuß auf den Tisch. „Ich sagte Ihnen bereits, daß die Geldfrage nebensächlich ist, Herr Husland. Bitte, nehmen Sie diesen Betrag als Anzahlung. Sollte Ihr Bericht meinen Wünschen entsprechen, werde ich nochmals funshundert Mark zahlen. Die entstehenden Spesen können besonders liquidiert werden. Und dann bitte ich noch, in dem Wohnort Korns jeder Aufsehen zu vermeiden“ „Selbstverständlich, Herr Brauer.“ Husland schrieb eine Quittung aus und reichte sie Kotzmann herüber. Mit dem Versprechen, daß spätestens in einer Woche der gewünschte Bericht mit allen nur erreichbaren Einzelheiten vorliegen würde, entließ Hufland seinen Auftraggeder. Als Koßmann im Wert eintraf, sand er zunächst keine Zeit, weiteren Grübeleten nachzugehen. Die Arbeit war in den letzten Tagen so vernachlässigt worden, daß er stundenlang stark in Anspruch genommen war, Post durchzusehen, Antworten zu diktieren, seinen Direktor, zwei Ingenieure, einen Werkmeister, den Vertrauensmann des Betriebes und einige Vertreter zu empfangen, die von der Anwesenheit des Fabrikbesitzero telephonisch benachrichtigt worden waren. Allen Personen, mit denen er zu verhandeln und Besprechungen zu führen hatte, machte sich die erstaunliche Abgespanntheit Kotmanns bemerkbar. Man schüttelte den Kopf, sodald man sein Zimmer verlassen hatte und unterhielt sich draußen auf dem Gang darüber, ob der Chef krank sei. In den Nachmittagsstunden ebbte der Andrang etwas ab, und Koßmann fand Muße, sich mit nebensächlicheren Dingen zu beschäftigen. Diese waren aber nicht geeignet, ihn von seinen Überlegungen um das Schicksal Korns und seine eigene Zukunft abzulenken, und er saß schließlich zwei Stunden ohne Tätigkeit vor seinem Schreibtisch, durchdachte im voraus ein Dutzend Möglichkeiten für jeden eintretenden Fall und kam doch nur zu dem Schluß, daß er nichts unternehmen könne, bevor nicht eine gerichtliche Klärung der Situation geschaffen sei. Nur über eines kam er nicht hinweg. Die Frau und Kinder des Verhafteten mußten entsetzlich unter den augenblicklichen Verhältnissen leiden. Wenn dem vielfach vorbestraften Mann, der im Untersuchungsgefängnis saß, die Angst über seine Zukunft nur heilsam sein konnte, die mitbetroffene Familie litt ohne Verschulden unter den Verhältnissen, ganz abgesehen davon, daß ihr der Ernährer fehlte.„Die Frau hing sicher an ihrem Mann, sonst wäre sie ihm längst davongelaufen. Die anderen Leute im Dorfe würden ihr und den Kindern jeden Tag von neuem mit Klatsch und plumpen Andeutungen unleidlich machen. Aber es war vorläufig keine Möglichkeit sichtbar, dem abzuhelfen. Gerade das tatenlose Warten lastete auf dem Mann, der in seinem Leben. keine Minute untätig gewesen war. Es riß an seinen Nerven und versetzte ihn in eine schwankende Stimmung, die er bisher als Phantasieausgeburt übernervöser Menschen angesehen hatte. machen. Er mußte nun mit seiner Schwiegermutter darüber sprechen, so sehr es ihm widerstrebte. „Gut, Mutter, ich werde sofort kommen. Um sechbin ich bei euch.“ „Danke Hannes. Richard ist ebenfalle hier. Wir warten auf dich.“ Ein neuer Schlag. Ursprünglich hatten drei Menschen von seiner Schände gewußt. Einen davon hatte er beseitigt. Gitta konnte es nicht verborgen bleiben, wer Kühlitz erschossen hatte, aber sie war ebensosehr darin verstrickt wie er selbst. Und jetzt ging sie hin und erzählte Mutter und Bruder davon. Es war entsetzlich. Koßmann hatte das Gefühl, als wenn er mit niemand, auch nicht mit den nächsten Familienmitgliedern darüber sprechen könne. Nun zwang man ihn förmlich dazu.— In Hast erledigte er noch das Notwendigste, bestellte seinen Wagen und fuhr nach Hause. Unterwegs suchte er vergeblich nach einem Ausweg, um die bevorstehende Unterredung abzubrechen, bevor sie auf den Kern der Dinge kam. Aber er kannte seine Schwiegermutter genug, um zu wissen, daß sie sich durch nichts würde abhalten lassen. Welche Haltung sie überhaupt einnehmen würde, war ihm unklar. Von Richard erwartete er wenigstens das Verständnis eines Ehrenmannes. Nun schten es Hannes sogar eine gute Fügung, daß nicht nur * Schwiegermutter, sondern auch der Schwager eingeweiht war. An diesem würde er eine Stütze haben. Mutter, Sohn und Tochter saßen wartend zusammen in einem kleinen Empfangssalon. Die Unterhaltung schleppte sich mühsam hin. Niemand hatte Lust zum Reden, und niemand wußte auch, worüber man noch reden könne. Dabei gab sich Richard'Oleron nicht die geringste Mühe, der Schwester seine Verachtung zu verbergen. Gitta saß zusammengekauert und leichenblaß auf einem Stuhl. Die Mutter hielt sich straff aufrecht und Nachmittags gegen fünf Uhr wurde er angerufen und hörte erstaunt die Stimme seiner Schwiegermutter am Telephon. „Hier ist Mutter. Ich din in deiner Wohnung— und möchte dich noch heute unbedingt sprechen.“ Er überlegte kurz.„Ost es denn sehr wichtig? Ich habe im Werk noch ine Menge zu tun.“ „La, es ist außerordentlich wichtig. Origitte war dei mütr.“ Kotzmann zuckte zusammen. Richt einen Augendlick hatte er daran gedacht, daß seine Frau semand in Dinge einweihen würde, die sie seldst zu scheuen hatte, noch weniger in die Umstände der Erschießung Kühlitz'. Er empfand zunächst eine kaum bezähmbare Wut über diese, wie ihm schlen, neue Niederträchtigkeit. Dann kam ihm zum Bewußtsein, daß nach Gittas Besuch in Werder keine Möglichkeit bestand, die Sache ungescheyen zu sah entschlossen vor sich hin. Der frühere Offizier saß in seinem Selbstfahrer und rauchte ununterbrochen. Kurz nach seche Uhr ging die Tür auf, und Hannes Koßmann trat ein. Er trat auf seine Schwiegermutter zu, beugte sich über ihre Hand und küßte sie mit betonter Höflichkeit. Dem Schwager schüttelte er stumm die Hand. Von seiner Frau nahm er nur durch kurzes Kopfnicken Rott „Wenn ihr mich sprechen wollt, ditte ich in mein Arbeitozimmer zu kommen. Wir sind dort auch vor jedem Zuhörer sicher. „Ja, Hannes, wie du meinst.“ Frau’Dieron erhob sich und ging durch die Tür hinaus, die ihr von dem Schwiegersohn ausgehalten wurde. Hinter ihr fuhr Richard. Als Gitta folgen wollte, sagte Koßmann:„Ich glaude kaum, daß deine Anwesenheit bei dieser Unterhaltung notwendig ist. Es ist höchst bedauerlich, daß du noch weitere Menschen hineingezogen hast, aber ich wünsche wenigstens mit deiner Mutter und deinem Bruder allein zu verhandeln.“ Sie blieb wie angewurzelt stehen und wartete vergeblich auf einen Blick oder ein Wort der Mutter. Diese drehte sich nicht einmal um, obwohl sie Koßmanns Worte zweifellos verstanden hatte. Sorgfältig schloß Hannes die Tür hinter sich, bot seiner Schwiegermutter einen bequemen Sessel an und rollte den Wagen des Schwagers dicht daneben. Dann nahm er selbst Platz. „Was wünschst du, Mutter?“ „Ich habe dir schon am Telephon gesagt, daß Gitta heute vormittag bei uns in. Werder war. Sie hat uns von allem unterrichtet.“ „Von allem?“ „Ich glaube ja. Sie erzählte von ihrem unverzeihlichen Fehltritt, von den Unterredungen mit dir, daß du diesen Menschen erschossen hast und jetzt offenbar beabsichtigst, dich für den verhafteein Wilderer einzusetzen, selbst wenn dabei deine eigene Position aus dem Spiele steht.“ 4 32 „Und was kannst ou mir nach auedem noch zu sagen haben?" Pertfehrge folet (Fortsetzung folgr! Heitere Ecke Der Lehrer fragte:„Karl, wieviel Sonntage gibt es im Jahr?“ „Vierunddreißig!“ sagte Karl prompt. „Wieso gerade vierunddreißig?“ „Die Sonntage, die in die Ferien fallen, zählen doch nicht mit!“ „Sind Sie gegen das Rauchen? Ich soge Ihnen, das ist Unsinn! Mein Vater raucht jeden Tag drei Zigarren und ist heute siebzig Jahre alt!“ „Wenn er nicht rauchte, wäre er achtzig!“ Von Friedrichsdes Großen Sparsomkeit de“ richtet diese Geschchte: Ein Oderst, der um neue Monturen für seine Leuie bat, da die alten Untformen unansehnlich geworden und das Ansehen des Regimentes darunter leiden mußte folgenden Nasenstüber hinnehmen: Preußen sei bitter arm und könne sich den Lur#: neuer Untformen jetzt nicht le'sten. Er, der König, tro# seinen Rock auch schon über zwei Jahrzehnte. Die Leuz brauchten nicht wie Hochzeiter gekleidet zu sein! IIn was das Ansehen anbetreffe, so gebe ruhmvolle Trod tion allein einer Truppe Ansehen. 11. Nover Die Ueberr: Die riesige 2. sportes an den 5# Tschammer-Pokal der in Dresden Kampf zwischen Wien brachte mit riten eine Nle der Sachsenmeiste nicht zu erwarten Das zweite### knappen, aber u olg des 1. Düsseldorf. Das Endspiel am 1. Dezember Nürnberg al Dresduer Sy daß dieses Schluß führers einer der ballsport zu werd Stolzer Die 42000 Herberger, gen im Pokalkam Dreodner Ostra=C übertroffen. Das hatte in erster L reihe der Sa lichen Sturm der Mittelstürmer D zu decken, in jede durch nicht wie sich darauf beschr einzusädeln. Die eisernen Mauer den Wienern hat der Deckung wur dem Innensturm Stürmer war Pleichten Stand h Der schöne Ke nute recht erfolg chate hatte sich geschossen und sprang der folg bereits in d auf die Wiener, bekamen. Die A nur eine Ecke. stoß wurde in Kopf verletzt. De und gegen die nun noch mehr Zeit hielt Kre Dzur auf der! aufgefüllt hatten, der Wiener stand mal der sonst einige Minuten endet hatte. Rapid, Wien mischen Angriffel Mann fehlt; den werden. Als Sa Ein Durcl 1 ilitil iiüti 2 MFA — Mikrotilmarchit der deutschsprachigen Presse.V. ummer 310 schaft Seite Jegeozug zerschlug Widerstand. Mit ch zugleich die Noting des zwischen Raumes zu klären. russischen Truppen ationslinig zwischen Armee vereinbart in Grenz= und eichnet. Dieser Pakt eressenzone fest, in schte ausgeschlossen gültige Jundament er freundschaftlichen schen Reich und der ser Wille zu einer ui einem besonders ing. Durch einen rop wurde nämlich chafteplenung ßlank' in größtem Deutschland durch versprach. Darüber en Ranges die vom oflug aus Moskau hland und Sowjeten wünschen, jedoch, d behalten sollten, verden. zen Staaten zeitigte ine Reihe von die Bereitschaft zu zugten, sondern auch eme erörterten. Zu denen Umsiedlungs11. Februar 1940 trag. Dieser ererreichte Maß des land seine Ausfuhr Industrieprodukten Mengen an Rohals Gegenleistung iz= und Eisenbahn= 10 de inisters in Moskau Beginn dieser Fortstausches zweisellos Freundschaft n, die sich als ebense jeder Hinsicht Fühlungnahme wird st Deutschlands und ern auch ein Beiher schon gegeeetteil In Bukarest da Eisenbahntunnels der Zugverkehr in ellt, bis Ingenieure gefahr mehr besteht. er Fahrt vom Erddas nicht mehr oder den sind beträchtlich. tinnern ist in weitem in der Nacht angeunter ihnen die stische Jugend, nd sofort zur Hüfelitärischen Verbänden rumänische Pioniere erhaft, um an die iter den Trümmern doch noch Lebende zu Beginn gelungen, hundert Menschen , w e n n g l e i c h s c h w e r alle Architekten aufllen, um die Häuser fen. b.., Münster 1 Weatl.). m Feiden, 1. V. Arthur Elekhaft(2. 21 im erantwortliche SchrillNachrichten und Verunn und Provinz: Mar ugant Hollweg: Volkseim Vernekuhl: Stadtnalpolitik: Otio Peiter bei(z 2t im Felde), aben und Bildbericht: senleiter: Horat Entere altmaler. Sämtlich in ehdruckerei. Zur Zeit gültig. ast, aber ich wünsche deinem Bruder allein sen und wartete verrt der Mutter. Diese sie Koßmanns Worte Tür hinter sich, bot temen Sessel an und dicht daneben. Dann son gesagt, daß Gitta r war. Sie hat uns von ihrem unverzeihingen mit dir, daß du d jetzt offenbar beabWilderer einzusetzen, sition aus dem Spiele alledem noch zu sagen Fortsetzung folgt) 8r viel Sonntage gibt es prompt. sen fallen, zählen doch ihnen, das Zigarren den Sparsomkeit de“ ituren für seine Leute edniich geworden setl darunter leiden müsse, nehmen:. könne sich den Luxu# Er, der König, ir2?: Jahrzehnte. Die Leute kleidet zu sein! Und zede rochmungsle.0 11. November 1940 Westfälische Tagesgeltung Nummer 310 SSs und Srad inSntdes. Die Ueberraschung im Tschammer-Pokal— Rapid und Fortuna zogen den Kürzeren in Dresden— Auch Düsseldorf hatte seinen großen Tag 42000 Zuschauer Die rlesige Anleilnahme des großdeutschen Jutzballsportes an den beiden Vorschlußzrundenspielen um den Tschammer-Pokal war vollauf gerechtsertigt. Besonders der in Dreoden vor 42.000 Juschauern abgewickelle Kampf zwischen dem Dreodner Sportclub und Rapid Wien brachte mit dem Sturz des oftmürkischen Javoeiien eine Rlesenüberraschung: mit:1 flegte der Sachsenmeister mit einer Sicherheit, die vorher nicht zu erwarten war. Das zweite Spiel in Düsselders endete mit einem knappen, aber nicht unverdienten:=Ersolg des 1. J. C. Nürnberg über Fortung Düsseldorf, Das Endsplel um den Tschammer-Pokal führt nun am 1. Dezember im Olympia-Stadion den 1. J. C. Nürnberg als Pokalverleidiger mit dem Dresduer Sportclub zusammen. Es ist sicher, daß dieses Schlußspiel um den Pokal des Reichesportführers einer der größten Jestlage im deutschen Jußdallsport zu werden verspricht. Stolzer.-Sieg des OSC Die 42000 Zuschauer, unter ihnen Reicholehrer Herberger, sahen ihre hochgespannten Erwartungen im Pokalkampf des DSC gegen Rapid Wien im Dresdner Ostra=Gehege nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen. Das größte Verdienst an dem:=Erfolg hatte in erster Linie die großartige Läuferreihe der Sachsen, der es gelang, den gefährlichen Sturm der Ostmärker zu halten. Besonders der Mittelstürmer Dzur wurde seiner Aufgabe, Binder zu decken, in jeder Beziehung gerecht. Binder kam dadurch nicht wie gewohnt zum Schuß, sondern mußte sich darauf beschränken, die Angriffe seiner Mannschaft einzusädeln. Die Wiener Stürmer scheiterten an der eisernen Mauer des vorzüglichen DSC=Dreiecks. Bei den Wienern hatte Rast! im Tor keine Schuld. In der Deckung wurde der Mittelläufer Hofstätter mit dem Innensturm der Sachsen nicht fertig. Der aktioste Stürmer war Pesser, der jedoch gegen Pohl keinen leichten Stand hatte. Der schöne Kampf begann schon in der zweiten Minute recht erfolgverheißend für die Dreedner; Machate hatte sich sein durchgespielt, Raftl wurde angeschossen und bei einem Brustsprung sprang der Ball ins Netz. Dieser schnelle Erfolg bereits in der zweiten Minute wirkte aufstachelnd auf die Wiener, die langsam das Spiel in die Hand bekamen. Die Ausbeute war in der 16. Minute aber nur eine Ecke. Durch einen unglücklichen Zusammenstoß wurde in der 20. Minute Helmut Schön am Kopf verletzt. Der Halblinke trat für zehn Minuten ab und gegen die zehn Dresdner gewannen die Wiener nun noch mehr Uebergewicht. Aber geräde in dieser Zeit hielt Kreß alle Schüsse, und einmal rettete Dzur auf der Torlinie. Als die Sachsen sich wieder aufgefüllt hatten, mußten sie weiter einem starken Druck der Wiener standhalten. Es ging aber noch gut ab, zumal der sonst umsichtige Hamburger Schiedsrichter einige Minuten zu früh den ersten Spielabschnitt beendet hatte. Rapid Wien beginnt nach der Pause mit stürmischen Angriffen, zumal beim DSC erneut der elfte Mann fehlt; denn Schön mußte in der Pause genäht werden. Als Schön acht Minuten nuch der Pause vom Beifall umrauscht wieder antritt, wendet sich das Blatt. Die Sachsen kommen nun besser in Fahrt und besonders Boczek und Carstens beunruhigen das Wiener Tor. Boczek ist es auch, der mit einem ihm weit vorgelegten Ball auf und davonzieht und dann das Leder an Carstene abgibt. Der Linksaußen knall! in der 24. Minute glashart ein. Die zunächst festzustellende Feldüberlegenheit der Wiener besteht nun überhaupt nicht mehr. Auch in der Zahl der Eckbälle hat der DSC mit:6 den Gleichstand erzielt. Bei dem letzten Eckabschlag der Sachsen kommt der Ball zu Schön. der ihn vor dem Wiener Tor hochzleht. Machate nimmt das Leder mit dem Rücken zum Tor stehend auf und schießt über sich hinweg zum dritten Tor für die Sachsen ein. Riesenbeifall belohnt diese wunderbare Leistung. Kurze Zeit später war der DSC einem:0 sehr nahe, doch Machate schoß diesmal zu kurz, so daß Rastl sich noch auf den Ball werfen konnte. Auch der in diesem Augenblick herbeigespritzte Boczek kam zu spät. Sieben Minuten vor Schluß des Spiels kam Rapid dann noch zu dem verdienten Ehrentor. Es ist ein Elfmeter, den Pohl wegen Hand im Strafraum verschuldet hatte. Binder schoß das Leder mit aller Wucht in die Maschen ein. Fortung vertor verdient:1 Fortung Düsseldorf und der 1. F. C. Nürnberg lieferten sich den erwarteten harten Pokalkampf, den der „Club“ mit:0(:0) sehr knapp, aber doch verdient, zu seinen Gunsten entschied. Das einzige entscheidende Tor siel bereits in der 24. Minute durch Elberger, der einen Flankenball von Kund einschoß. Vorher war Gußner verletzt worden, dann ging Eiderger den Verteidiger Borneseld so scharf an, daß dieser vom Platz mußte. Das Tor der Bayern fiel noch in der Zeit, als Vorneseld noch nicht wieder im Spiel war. Die Düsseldorfer waren dadurch verübergehend etwas durcheinander gekommen. Dann beherrschten sie die letzten zehn Minuten vor der Pause klar Überlegen. Nach der Pause liefen sich die Rheinländer an der harten gegnerischen Deckung sest. Die Nürnberger setzten nach einiger Zeit noch zum zweiten Tor an, da aber Eiberger hierbei die Hand im Spiel gehabt hatte, gad Rühle=Merseburg, der übrigene einen schweren Stand hatte, den Treffer nicht. Dann setzten die Fortunen alles auf Janes, der nun nach vorne ging, aber nur drei Ecken waren die Ausbeute. Die Bayern verließen deim Schlußpfiff unter Beisall als Sieger das Spielfeld. Der Reichssportführer im Stsaß Reichssportführer von Tschammer und Osten sprach in Straßburg vor den Sport= und Vereinsführern des wieder deutschen Elsaß über die Bedeutung der Leibeserziehung und Jugendertüchtigung im nationalsozialistl= schen Deutschland. In kurzen Zügen entwarf der Reichssportführer ein Bild von der großen Sportorganisation des RSRL. Er erinnerte an die großen sportlichen Erfolge bei der Olympiade und der später folgenden Zeit, die bewiesen hätten, daß Deutschland aus dem richtigen Wege sei. Er sprach den elsässischen Sportführern Dank und Anerkennung für die geleistete Aufbauarbeit aus. Mit 108 Mitgliedern gründete darauf der Reichssportführer den Zweigbereich Elsaß und sprach dem neuen Bereich die besten Wünsche aus. Aus sicherem Sieg wurde fliederlage :0 führten die Preußen bei Halbzeit— Und doch hieß es zum Schhuß :3 für Hagen! Aus dem vermutelen Sieg der münsterschen Preußen gegen den DSC. Hagen wurde auch diesmal nichts, denn mit einem:=Ergebals gelang es den Gästen, die Oberhand zu behalten und die für beide Vereine so wertvollen Punkte mit nach Hause zu nehmen. Aber die Preußen haben sich die Niederlage selbst zuzuschreiben: zumal, wenn man bedenkt, daß sie sich bis zur Pause einen:-Vorsprung gesichert hatten. Aber nach dem Wechsel kam plötzlich der große Umschwung. Während sich die Preußen anscheinend mit ihrem Siege zufrieden gaben, legten die Hagener einen großen Eiser und Siegeswillen an den Tag, wie man es bisher noch selten von einer Mannschaft in Münster gesehen hat. Dank dieser Vorzüge gelang es den Gästen, nicht nur Tor auf Tor aufzuholen, sondern auch in der letzten Minute den Siegestreffer zu erzielen. Dieser knappe Sieg war in der Tai nur ein Erfolg des restlosen kämpferischen Einsatzes einer Mannschaft, während die spielerisch bessere Leistung auf seiten der Preutzen lag. Über 1500 Zuschauer hatten sich im Preußenstadion eingefunden, die schon gleich zu Beginn des Spieles Ein Durchbruch der Reichsbahner zum Posttor bei dem harten Spiel auf dem Westtalen-Jahn-Platz. Der Torwart klärt die Lage Im letzten Augenblick. eine Überraschung erledten. Trotzdem die Preuten gegen den Wind und die Sonne spielen, kommt der Angriff gut in Schwung. Bars gibt eine schöne Vorlage an entrup, und schon sitzt der Ball im Netz. Die Hagener sind inzwischen nicht ungefährlich, aber die Preußen spielen im Angriff weit präziser, vor allem ist es Bars, der immer wieder gute Angriffe einleitet. So spielt sich Pentrup einmal schön durch, aber im entscheidenden Moment wird er im Strafraum gelegt, doch der Schiedsrichter Opitz aus Rheine glbt den an sich berechtigten Elfmeter nicht. In der 21. Minute heißt es endlich:0 für die Preußen, und zwar durch Bars, der eine Vorlage von Pentrup sauber verwandelt. Fünf Minuten später kommen die Preußen zu ihrem dritten Treffer, und zwar ist es diesmal Letzgus, der einen flachen Schuß in das Netzsetzt. Engel konnte den Ball zwar noch berühren, mußte ihn aber trotzdem passieren lassen. Während der Hagener Sturm sich bei seinen Angriffen zu unentschlossen zeigt, gibt es vor dem Tore der Gäste die brenzligsten Situationen, und mehrmals verfehlt der Ball nur ganz knapp das ersehnte Ziel. Auch verschiedene Strafstöße konnten die Preußen nicht erfolgreich auswerten, und mit einem:=Vorsprung sand die erste Spielhälfte ihren Abschluß. Mit dem Wiederbeginn war die Preußenelf nicht wiederzuerkennen. Die Initiative ging nunmehr von den Gästen aus, die sich mächtig ins Zeug legten, während die Preußen vollkommen zerfahren spielen. Vor dem Tore des Platzvereins gibt es die brenzligsten Momente, und bald gelingt es dem. Hagener Socha, das erste Tor aufzuholen. Zwei Minuten später heißt es schon:2. Diesmal ist es der Hagener Linksaußen, der überraschend einsenden kann. Wohl endet ein scharfer Schuß von Bars an der Torlatte, aber unentwegt greifen die Gäste an, und in der 27. Minute der zweiten Halbzeit gelingt es ihnen auch, den Rusgleich zu erzielen. Nunmehr setzt ein harter Kampf um die Führung ein, bei dem die Hagener oft die Grenzen des Erlaubten überschreiten. Vor beiden Toren geht es brenzlig zu, besonders aber bei den Preußen, deren Verteidigung reichlich in Unordnung geraten ist. Noch einmal raffen sich die Preußen auf und bedrängen das Tor der Gäste, aber nichts will ihnen gelingen, besonders hat Letzgus Pech, indem er den Ball neben das leere Tor setzt. Vier Minuten vor Schluß fällt sodann die Entscheidung zugunsten der Gäste. Aus ungedeckter Stellung kann der Halblinke, für Kurella unhaltdar, einsenden. Der Rest des Spieles gehört wieder den Preußen, aber das Ergebnis ändert sich nicht. In der münsterischen Elf konnte der Angriff vor der Pause restlos gefallen. Nur in der zweiten Hälfte sielen Schulik und Bars, die allerdings beide verletzt waren, etwas aus. Auch Menski und Pentrup ließen nach dem Wechsel ziemlich nach. Die Läuferreihe spielte sehr eifrig, aber es fehlte an guten Vorlagen zum Angriff. Auch Hülsmann und Schulte machten in der zweiten Spielperlode starke Deckungsfehler, wie überhaupt die gesamte Preußenelf nach der Pause nicht wiederzuerkennen war. Ob man den Gegner unterschätzte, oder ob den Preußen das Stehvermögen fehlte, wird uns und den Zuschauern, die bei der Halbzeit an einen sicheren Sieg der Preußen glaubten, ein Rätsel bleiben. Jedenfalls hat der VerIn der zweiten Halbzeit seizte der Ansturm der Hagener auf das Preußentor ein, der zum 4i3-Siege führte. Hier wehrt Kurella einen hohen Ball mit Bravour Aufn.: Hülsbusch. lauf des Spieles gezeigt, daß auch durch Eiser und Einsatzbereitschaft zu gewinnen ist, und das sollen sich die Preußen für die Zukunft merken. Zeichsbundpokat-Zwischeneunde am 8. Dezember Die beiden noch ausstehenden Spiele der Zwischenrunde um den Reichsbundpokal werden am 8. Dezember durchgeführt. Die Wiederholung des Tressens SüdwestNordmark, das im ersten Gang lorlos verlief, wurde nach Saarbrücken angesetzt, und am gleichen Tage findet in München das seinerzeit verlegte Spiel zwischen Bayern und Ostpreußen stalt. Steaßburg schlug Mannkeim:0 Im zweiten Fußballstädtekampf standen sich die Mannschaften von Straßburg und Mannheim am Sonntag in der„wunderschönen“ gegenüber. Diesmal siegten die Elsässer mit:0, nachdem die Mannheimer die erste Begegnung zu Hause nur knapp mit:0 gewonnen hatten. Neuer deutscher Schwimmrekord Die von der BSG Edelstahl Kreseld vorbildlich ausgerichteten Schwimm-Bereichsprüsungskämpfe der Bereiche Niederrhein, Westfalen und Mittelrhein wurden gekrönt durch einen neuen deutschen Rekord. Die Schwimmerinnen Mirbach, Gießen, und Kapell von „Undine", München- Gladbach, durchschwammen die 3mal 200 Meier Bruststrecke in der neuen Bestzell von:27.4. Die alle Höchstleistung des ersten Duisburger Frauenschwimmklubs lag bei:37.6. Ungarns Freistileinger siegen Vor 2500 Zuschauern wurde am Wochenende im Budapester Städtischen Cirkus der erste Teil des Doppelländerkampfes im Ringen zwischen Deutschland und Ungarn in Angriff genommen. Knapper als erwartet, mit nur:3, gewannen die Ungarn die erste Partie im Freistilringen. Wie schwer am Sonnabend gerungen wurde, beweist, daß nur zwei Kämpfe durch Schultersiege entschieden wurden, während es in den übrigen Kämpfen nur knappe Punktentscheidungen gab. Die beiden Schultersiege errangen deutsche Ringer. Immer noch Getsenguß vor Schalke Keine Ueberraschungen im Gau Westfalen Im Gau Westfalen verlief am zweiten November= Sonntag alles programmgemäß. An der Spitze liegt nach wie vor Gelsenguß Gelsenkirchen vor FC. Schalke 04, während der spielfreie BfB. Bielefeld und die SpVg. Röhlinghausen hinter ihnen ihre Plätze getauscht haben. Borussia Dortmund ist eine Sprosse höher gekommen, und auch der DSC. Hagen konnte sich um einen Rang verbessern. Arminia Marten konnte auch in ihrem achten Spiel eine Niederlage nicht vermeiden und hat noch immer keinen Punkt errungen. Gelseng. Gelsenkirchen 7 6 1 0 31:13 13:1 IC Schalke 04 6, 6 0 0 35:5 12:0 SpVgg Röhlinghausen 8 4 2, 2 16:14 10:6 BfB Bielefeld 7 4 1° 2 18:11:5 Borussia Dortmund 7 4 1 2 22:19:5 Arminia Bielefeld 6 4 0 T 19:9•4 DSC Hagen. 8 S 2 S 15:19:8 V/L Bochum 7 2 2 S 17:13:8 Westfalia Herne... S 2 2 4 13:20:10 Union Gelsenkirchen 8 1 2 5 13:22:12 Preußen Münster 8 1.1 6 13:34:13 Arminia Marten 8 0 0 8:41:16 Union Gelsenkirchen— Gelsenguß Gelsenkirchen:2(:1) Im Südpark fand das zweite Meisterschaftsspiel in Gelsenkirchen der Gauklasse statt. Auf beiden Seiten wurde in der ersten Halbzeit sehr zerfahren gespielt, Gels0 Pwhnign zu vier,„der Gegner zu. vier Ecken. Erst inuren vor der Pause fiel das Führungstor für den Tabellenführer, Jankowski faustete den galsharten Schuß des Halblinken Liedtke ins eigene Netz. Nach dem Wechsel spielte Gelsenguß mit dem Wind und der Sonne im Rücken, die Angriffe wurden besser und in der 20. Minute war auch das zweite Tor fällig. 3C Schalke 04— Arminia Bielefeld:1(:0) In diesem vor 2000 Zuschauer durchgeführten Spiel in der Glückauf=Kampfbahn trat Schalke mit Schweißfurth in der Verteidigung und mit Gellesch in der Läuferreihe an, die auch am kommenden Sonntag in Wien spielen werden. Die Bielefelder Arminen dagegen erschienen nur mit 10 Spielern, und erst nach 30 Minuten vervollständigte sich durch den zu spät eingetroffenen Urlauder Upmann die Mannschaft. Die Ostwestfalen lieferten dem großen Gegner durchweg einen gleichwertigen Kampf, den Schalke knapp, aber verdient mit:1 (:0) zu seinen Gunsten entscheiden konnte. Bielefeld ließ sich auch mit 10 Spielern nicht überrumpeln, obwohl Salke das Tempo immer mehr steigerte. Als die Arminen 11 Mann zur Stelle hatten, gestalteten sie das Spiel gänzlich offen. Spög Röhlinghausen— Westsalla Herne:1(:0) Durchweg hatte Westfalia Herne mehr vom Spiel, vermochte sich aber gegen die gute Deckung Röhlings nicht durchusetzen. In übrigen leßen in diesem Spiel, das:1(:), endete und dem 1000 Zuschauer beiwohnten, die Leistungen sehr zu wünschen übrig. Borussia Dortmund— Arminia Marten:0(.0) In der Dortmunder Kampfbahn„Rote Erde“ kamen die Borussen vor 2000 Zuschauern zu einem ganz klaren:0(:)=Sieg über Arminia Marten. Die Gäste zeigten=#in recht schwaches Spiel und hatten kaum einmal### klare Torchance, während die Borussen bei entschlossenerem Einsatz noch höher hätten gewinnen können. Aber der junge, erst 17jährige Torhüter der Martener, Büffing, bewahrte seine Mannschaft vor eine höhere Niederlage. Die Gauklasse am 17. November Gelsenguß Gelsenkirchen— BfB Bielefeld Arminia Bielefeld— Union Gelsenkirchen BfC Bochum 48— DSC Hagen Spög Röhlinghausen— Borussia Dortmund Westfalla Herne— Preutzen Münster * Admira Wien— JC Schalke 04(Peivatspiel). Die große Gemeinschaft der ECKSTEIN-Raucher steht in echter und fester Verbundenheit Zu Tihrer Marke“ in der grünen Packung. Immer hat ECKSTEIN zugunsten einer hohen TabakQualität auf kostspielige Ver* packung verzichtet. Und auf den Tabak kommt es an! GELUTSOTHT 3½ 91. S— Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse eNV. 11. November 1940 Westfälische Tageszeitung Nummer 310 Feierstunde in Langemarck Ehrung des Opfers der Jugend an allen Fronten des vergangenen und gegenwärtigen Kriegen Langemarc, 10. Rovember. Auf dem deutschen Ehrenfriedhof von Langemarck sand am Sonnlagvorwittag auf Veranlassung des Oberbesehlshabers des Heeres, Generalfeldmarschall von Brauchitsch, eine eindrucksvolle Feier statt. Abordnungen verschiedener Truppenteile, Weltkriegskämpfer und zahlreiche Hitlerjugendführer, ferner eine Gruppe von Mitgliedern des studentischen Führerkorps, die sich im setzigen Kriege besonders ausgezeichnet haben, waren angetreten. Reichsleiter Baldur von Schlrach, Reichsugendführer Axmann, sowie Reichsstudentenführer -Oberführer Dr. Scheel nahzmen an der Jeier tell. über den Heldenfriedhof waren die alle und die neue Reichokrlegoslagge sowie die Jahne der Hillerjugend geen!. Nach dem Abschreiten der Front durch den Oberbefehlshaber des Heeres und die Ehrengäste traten Generalfeldmarschall von Brauchitsch, Reichsleiter Baldur von Schlrach, Reichsjugendführer Axmann und Reichsstudentenführer Dr. Scheel an die Gräber der deutschen Kriegsfreiwilligen von 1914: Unter den Klängen des Liedes vom guten Kameraden legten sie Eichenkränze nieder. Sie brachten damtt zum Ausdruck, daß in dieser Stunde der Führer und Oberste Besehlshaber, der Stellvertreter des Führers und mit ihnen das ganze deutsche Volk und seine Wehrmacht im Geiste von Langemarck wellten. Anschließend sprach Generalfeldmarschall von Brauchitsch zur deutschen Jugend:„Dieser Krieg, den wir jetzt erleben“, so sagte der Generalfeldmarschall, „schließt zwei Generationen zusammen, die Weltkriegskämpfer und die jungen Soldaten. Mit dem 28. Mai 1940, mit dem Tag, an dem die Reichskriegsflagge in Langemarck gehißt wurde, ist das Vermächtnie der Jugend von 1914 erfüllt worden. Niemals darf die Jugend ihre Kampfbestimmung aus den Augen verlieren.“ Der Oberbefehlshaber des Heeres betonte sodann, daß auf dem flandrischen Boden viele Male deutsches Blut vergossen worden sei, daß hier Seite an Seite preußische Grenadiere und Soldaten des Prinzen Eugen gekämpft hätten, daß aber erst mit dem Weltkrieg der eigentliche Feind deutschen Aufstieges, der Engländer, in Erscheinung getreten sei. Ihn zu schlagen sei die letzte entscheidende Ausgabe. Nach dem Lied„Der Gott, der Eisen wachsen ließ" nahm Reichsleiter Baldur von Schlrach das Wort: „Von Adolf Hitler zum heldischen Gedanken erzogen, fand die deutsche Zugend in diesen Gräbern das große Gleichnis, das von der Liebe zum Vaterland, von der Treue zur Pflicht und von der selbstlosen Kameradschaft kündete. Hier fand die Jugend Kraft, hier fühlte sie, daß es einewiges Leben gidt. Dieser Vorgang in unserer Jugend war nichts anderes, als die Auferstehung der Toten von Langemarck. So wie sie einst diese Höhen genommen hatte, nahm sie auch ihre heilige Heimat.= Heute nun steht die Abordnung einer neuen Jugend an ihren schlichten Kreuzen und dankt es den Toten, daß sie ihr das Vorbild gaben, das sie selbst verpflichtete, Vorbild zu sein. Es ist nichts von Trauer dabel, sondern nur Stolz und tiese, freudige Dankbarkeit, wenn wir hier an die Namen der neuen Toten dieses Krieges denken. Auch die neue Generation hat ihre tapferen Kameraden in Polen und Frankreich nur darum verloren, damit sie in den Jüngsten der Jugend auserstehen könne, denn die deutschen Soldaten sterden immer nur, um unsterdlsch zu sein.“ Reichsleiter Baldur von Schtrach übernahm daraufhin das Ehrenmal von Langemarck mit folgenden Worten in die Obhut der Hitlerjugend:„Ich aber gelobe als ein Soldat dieses Heeres die Gräber und das Gedächtnis dieser Toten im Sinne des größten deutschen Soldaten so zu pflegen, daß Deutschlands Jugend im Leben und im Sterben sich unserer lieben, gesallenen Kameraden würdig erweisen wird.“ Nach dem Lied„Ein junges Volk steht auf“ rief der Oberbefehlshaber des Heeres, Generalfeldmarschall von Brauchitsch die Anwesenden zum Bekenninis ihrer Treue zum Jührer und ihres Willens zum Sieg auf:„Eingedenk des Vermächtnisses von Langemarck, stolz auf die Leistungen zweier Kriegsgenerationen, getragen on der Kraft der nationalsozialistischen. Idee und der unerschütterlichen über, zeugung von dem Sieg unserer Wassen fordere ich Euch, die Soldaten und die Führer der deutschen Jugend auf, das Gelbbnis, setzt und immerdat bereit zu sein zum letzten Einsatz für den Führer und sein Werk, für unser Volk und Vaterland, zu bekräftigen mit dem Ruf: Der Führer und Oberste Besehlshaber der Wehrmacht Sieg=Heil!“ Die Nationalhymnen und ein Truppenvorbetmarsch schlossen die würdige Feierstunde von Langemarck. 53-Abordnung in Ploesti Ein Kranz an den Grübern der legionären SpanlenLämpfer Bukaresi, 10. November Die Führer der zur Zeit in Rumänien weilenden Abordnung der Hitlerjugend legten Sonntagvormittag an den Gräbern der legionären Spanienkämpfer Motza und Marin beim Grünen Haus der legionären Bewegung einen Kranz nieder. Am Nachmittag trat die HJ auf Einladung der Legion eine Fahrt nach Ploesti zur Besichtigung des Petroleumgebietes an. Die Abordnung führt ihre Reise programmmäßig durch, auch nach dem Erdbeben, von dem keines ihrer Mitglieder betrofsen wurde. richtete der Führer an den Geaner eine im besten Sinnhumane Warnung, aber jene Warnung, auf die nicht gehört wurde, war die letzte. Heute ist es umsonst, daß England das Gelände auf Umwegen abtaftet, indem es in neutralen Kreisen Gerüchte verdreitet, die den Achsenmächten die Absicht von Vorschlägen für eine Zwischenlösung zuschieben, die aber einzig und allein den uneingestandenen Hoffnungen des Feindes entsprechen. Das Manöver ist erst kürzlich wiercholt worden: Der Führer deckt es auf und macht mit einem Schlage damit Schluß. Kein Kompromiß! Die bereits erkämpften Giege, die ganz klaren Voraussetzungen für kommende Siege, die Geschlossenheit der beiden verbündeten Völker, die Hingade der Arbeiterschaft in den Industrien, deren Leistungsfähigkeit unangetastet, ja gewaltig gesteigert ist — all das legt den Gedanken nahe, ja macht ihn zum Besehl, den Vormarsch erst in der letzten Phase einzuin Italten wie in Deutschland nicht sondern schlechtweg„Sieg“ Feier des 9. November in aller Welt Die Blutzeugen der Bewegung wurden überall durch eindrucksvolle Kundgebungen geehrt Verlin, 10. November. Die Gedächlnisfeiern für die Gefallenen an der Jeldherenhalle haben nicht nur im Gratzdeutschen Reisz, sondern weit über dessen Grenzen hinaus stürksten Widerhall gefunden. Ueberall standen die feierlichen Gedächtnisstunden unter dem liesen Eindruck der Rede des Jührers, die dem Gedenklag mitten im Kampf für den Endsieg der Achsenmächte über den gemeinsamen Gegner Dsan und Juhalt goben, dur a###. In besonders würdiger Forn wurde der v. Noventder im verbündeten Ikalien, insbesondere in Rom und Mailand, begangen, wo auf Einlodung der Auslandvorganisation der RSDAP. erschienene Redner, wie Ministerialdirektor Fritzsche und Reichsleiter Schultze, den Italiendeutschen und den zahlreich erschienenen Angehörigen des Fascio ein lebendigeo Bild des großen Zeitgeschehens zeichneten. Im Mittelpunkt der Feier der deutschen Kolonie in Schweden stand eine Rede des von der AO. der NSDAP. entsandten Ministerialdirigenten SchmidtBodenstedt, eines alten Mitkämpfers des Führero. Die in Bukarest veranstaltete Feier der Landesgruppe Rumänien der NSDAP. erhielt ihre besondere Note durch die Anwesenheit des Kommandanten der legsonären Bewegung und stellvertretenden Ministerprästdenten Horia Sima. Die Gedächtnisrede hielt der Karleruher Professor Weigel. Die Feier, an der eine deutsche Wehrmachtsmission unter Führung der Generale Hansen und Seidel, weiter die derzeit in Bukarest weilende Avordnung der H9. sowie starke Formationen der Legion, des Fascio Bukarest und der Falange teilnahmen, gestaltete sich zu einer herzlichen Kundgebung der Schicksalsverbundenheit zwischen dem Nationalsozialismus und der rumänischen Legionärbewegung. Die Feier= und Gedächtnisstunde in Paris wurde unter stärkster Anteilnahme der Militär= und Zioilbehörden in dem würdig geschmückten Sitzungssaal der Abgeordnetenkammer abgehalten. In dem nun wieder stellen, die „Friede“ heißt.“ Die letzte phose Weitere Auslandsstimmen zur Jührerrede Moskau, 19. November. Aus der Münchener Rede des Führers veröffentlichen die Blätter in großer Aufmachung einen Auszug, in dem u. a. die Erklärung dos Führers hervorgehoben wird, daß der Kampf gegen England bis zum Ende ausgetragen werden müsse. Unterstrichen werden ferner die Angaben über die geringen Opfer an Menschenleden, die Deutschland in diesem Kriege zu tragen hatte, sowie die Geststellung deo Führero über die gewaltigen Reserven Deutschlands an Kriegsmaterial. Schließlich wird die Erklärung des Führers verzeichnet, daß Deutschland zusammen mit seinen Verbündeten stark genug ist, um jeder Koalition widerstehen zu können. „Aus Londoner Telegrammen erkennt man, daß die Führertede die Engländer lebhaft beunruhigt", schreibt das in Rie de Janeiro erscheinende Blatt Gazeta de Noticias. Zweifellos sei die Rede Adolf Hitlers eine der bedeutsamsten Proklamationen der jüngsten europäischen Politik. Gegen ihre Klarheit, ihre Würde und ihre Grundlage in Gestalt von positiven Tatsachen könnten die„Kunststücke der gegnerischen Rhetorik“ wenig ausrichten. Die Welt habe die Rede als einen ohne jeden Sophiemus gehaltenen Rückdlick auf die tatsächlichen Kriegszusammenhänge befunden, in der sich eine wahrhaft ansieckende Siegesgewißheit widerspiegele. Die Belgrader Vreme bemerkt in ihrer Wochenbetrachtung zur Führerrede, daß nunmehr jeder Zweifel üder, angedliche Kompromitmöglichkeiten zwischen Deutschland und England ausgeschaltet seien. Der europäische Krieg sei damit in eine neue und letzte Phase engeteeten. Die rechte Hand des Kommondanten Ritterkreuz für zwei verdiente-Boot männer befreiten Elsaß gedachten unsere Volksgenossen im Beisein der Hoheitsträger der Partei der Gefallenen der Bewegung. Gauleiter, Reichsstatthalter Wagner hielt die Gedächtnisrede auf dem Friedhof in Champigneulles bei Nanzig am Grabe des ersten Vorkämpfers des Deutschtums und des hervorragenden Führers der Heimatbewegung im Elsaß, Dr. Karl Roos, der am 7. Februar 1940 von französischen Soldaten erschossen wurde und sein Leben für die großdeutsche Idee hingegeben hat. Im Haag waren am 9. November die Gedenksteine und Gedenktaseln auf den Friedhöfen der Stadt von der deutschen Jugend mit frischem Grün geschmückt worden. Im Mittelpunkt der von den Deutschen in Kopenhagen veranstalteten Feiern stand die Rede des SA.=Obergruppenführers Kasche=Hamburg über Sinn und Ziel des deutschen Freiheitskampfes. Der Höhepunkt der in Norwegen durchgeführten Veranstaltungen bildete eine Gedenkstunde in der Osloer Universität, bei der Landeskreisleiter Spanaus vor zahlreichen Angehörigen der deutschen Kolonie und der deutschen Wehrmacht die Totenehrung vornahm. Kampf bis zum Sieg! Anos zur Jührerrede Rom, 10. November. Die Rede, die der Führer am Vorabend des 9. November in München vor der Alten Garde hielt, hat — wie die halbamtliche„Römische Informationsagentur“(ARO3) mitteilt, im faschistischen Italien ein tiefes Echo gefunden.„In Rom“, so schreibt die Agentur, „wird vor allem der an den gegenwärtigen Zeitpunkt gebundene Charakter der Rede hervorgehoben. Bei einer anderen Gelegenheit, d. h. vor der gegenwärtigen Kriegsphase, die u. a. durch die systematischen deutschen Vergeltungsaktionen gegen England gekennzeichnet wird, Berlin, 10. November. Der Jührer und Oberste Besehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbeschlshabers der Kriegsmarine, Großadmiral Dr. h. c. Nacder, das Rillerkrenz des Eisernen Kreuzes an Oberleutnant zur See Suhren und Stabvobersteuermann Petersen. Oberleutnant zur See Suhren ist seit Kriegsbeginn erster Wachossizier auf einem Unterseeboot. Auf neun Feindfahrten hat er sich als besonders unerschrockener und hervorragend tüchtiger Offizier in allen Lagen bewährt. Sein gleichbleibend grohes Können, seine Standhaftigkeit und Angriffsfreudigkeit sind dem Kommandanten stets eine große Hilfe gewesen und wirkten sich bestimmend auf den Geist der Besatzung aus. Er hat als Torpedooffizier von drei mit dem Ritterkreuz ausgezeichneten Unterseebootskom. mandanten bei Nachtangriffen 33 Schiffe mit insgesamt 204 789 BRT torpediert und versenkt, eine für einen so jungen Offizier glänzende Leistung. Stabsobersteuermann Peiersen hat seit Kriegsbeginn als Steuermann auf einem Unterseeboot, das unter der Führung von Kapitänleutnant Kretsch= mer steht, 12 Feindfahrten=mitgemacht. Als rechte Hand seines Kommandanten hat er al.sselbständiger wachhadender Offiziet auf der Brücke größte Verantwortungsfreudigkeit. Zuverlässigkeit und ein ausgezeichnetes fachliches Können gezeigt. Bei verschiedenen Unternehmungen bis vor der englischen Küste hat er verantwortlich navigiert, ihm sind die Erfolge dieser Unternehmungen in erster Linie zu verdanken. Durch diese Leistungen erwarb sich Petersen einen Platz unter den ersten unserer Unterseebootssteuerleute. Bei Fernfahrten im Atlantik war er mit seiner sicheren Navigation und mit seinem unermüdlichen Streben nach dem Erfolg dem Kommandanten eine wertvolle Hilfe. Petersen ist einer der ältesten, bewährtesten und vorbildlichsten Unterseebootssteuerleute, ein Soldat im besten=Sinne des Bottes Scheidepunkt in der nationalen Entwicklung darstellten. Die Japaner müßten den aufgezeichneten Weg gehen und damit zum Glück der Menschheit und der harmonischen Zusammenarbeit aller Länder beitragen. Nach der Veranstaltung sanden große Festumzüge statt: Für den Abend sind Fackelzüge in Riesenausmaßen vorgesehen, woran allein in Tokio über 8 Millionen Bewohner teilnehmen. Die Presse bringt große Festberichte, historische Schilderungen und Bilddokumente. Der Glückwunsch des Führers Berlin, 10. November Der Jührer hal dem Kaiser von Japan zur Jeier des 10. Novemder folgendes Telegramm übermittelt: „Angesichts der engen Verbundeuhel! zwischen Deutschland und Japan, die im Dreimächlepakt ihren wellumsassenden Ausdruck gesunden hal, bitle ich Eure Majestäl, zur heuligen Hauptseier des 2600jährigen Bestehens des sapanischen Kaiserreiches erneut meine herzlichsten Glückwünsche für Eure Masestät, das kaiserliche Haus und das japanische Volk entgegenzunehmen. Adolf Hiller“. Etappen einer Freundschaft Fortsetsung von der 1. Seite zur Wehr setzte. In beispiellosem Siegeozug zerschlug die deutsche Wehrmacht den polntschen Widerstand. Mit dem Zusammenbruch Polens ergab sich zugleich die Notwendigkeit, die zukünftige Gestaltung des zwischen Deutschland und Rußland liegenden Raumes zu klären. Infolgedessen wurde, noch ehe die russischen Truppen die Grenze überschritten, eine Demarkationslinie zwischen dem deutschen Heer und der Roten Armee vereinbart und schließlich am 28. September ein Grenz= und Freundschaftsvertrag unterzeichnet. Dieser Pakt legte nicht nur die beiderseitige Interessenzone fest, in der jede Einmischung dritter Mächte ausgeschlossen wurde, sondern er legte auch das endgültige Jundament einer fortschreitenden Entwicklung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen dem Großdeutschen Reich und der Sowjetunion. Noch am gleichen Tage trat dieser Wille zu einer sruchtbaren Zusammenarbeit auch auf einem besonders ausbaufähigen Gebiet in Erscheinung. Durch einen Briefwechsel Molotows mit Ribbentrop wurde nämlich eine weitestgehende Wirtschaftoplanung vereinbart, in deren Verfolg Rußlank in größtem Umfang Rohstoffe liefern sollte, die Deutschland durch industrielle Produkte zu kompensieren versprach. Darüber hinaus ergab sich als Politikum ersten Ranges die vom Reichsaußenminister vor seinem Abflug aus Moskau getroffene Jeststellung, daß Deutschland und Sowjetrußland in gleicher Weise den Frieden wünschen, jedoch, falls die Kriegshetzer die Oberhand behalten sollten, dem zu begegnen wissen werden. Die Freundschaft der beiden großen Staaten zeitigte auch in den folgenden Monaten eine Reihe von Übereinkünften, die nicht nur die Bereitschaft zu weitestgehender Zusammenarbeit bezeugten, sondern auch die Bereinigung wesentlicher Probleme erörterten. Zu erwähnen sind hier u. a. die verschiedenen Umsiedlungsabkommen und vor allem ein am 11. Februar 1940 abgeschlossener Wirtschaftsvertrag. Dieser erweiterte beträchtlich das bis dahin erreichte Maß des Warenaustausches, in dem Deutschland seine Ausfuhr insbesondere an hochqualifizierten Industrieprodukten steigerte, während Rußland riesige Mengen an Rohstofsen, Lebens= und Futtermitteln als Gegenleistung absetzte. Zugleich wurde der Grenz= und Eisenbahnverkehr geregelt. Wenn Molotow nunmehr in Erwiderung der zweimaligen Besuche des Reichsaußenministers in Moskau nach Berlin kommt, so wird am Beginn dieser Fortsetzung des lausenden Meinungsaustausches zweifellos die Gewißheit stehen, daß die Freundschaft zwischen den beiden großen Nachbarn, die sich als ebense logisch wie fruchtbar erwies, sich in jeder Hinsicht bewährte. Die neue persönliche Fühlungnahme wird daher nicht nur die Zusammenarbeit Deutschlands und Rußlands weiterhin vertiefen, sondern auch ein Beitrag zur Festigung der bisher schon gegedenen Beziehungen sein. Krorventärchirephe in Kamdtten Umfangreiche Zerstörungen in weiten Teilen des Landes kein Haus unbeschädigt In Bukarest Jopan feiert sein Kosserhaus Festliche Veranstaltungen in ganz Japan— Jeromonie in Teklo Tokio, 10. November. Das japanische Volk seiert in diesen Tagen die ErInnerung an das historische Ereignis, da vor 2600 Jahren Kaiser Jimmu als erster sapanischer Kaiser den Thron bestleg und damit die ununterbrochene Folge der einzigartigen Kaiser=Dynastie Japan bis zum heutigen Tage begründete. Den Höhepunrt der Veranstaltungen bildet am Vonntag eine Kaiser=Zeremonie auf dem großen Gelänbe vor der Nordseite des Kaiser=Palastes. Unter den Ehrengästen befanden sich auch die Reichsamtsleiter Claus Selzner und Gohdes von der DAF. Die Diplomaten, die Mitglieder der Regierung und Angehörige des Kaiserhauses nahmen beiderseits des dem Kaiser vorbehaltenen Platzes in der Ehrenhalle Aufstellung. Das Kaiserpaar und sein Gefolge wurden mit der Nationalhymne und von der Menge mit einer stummen Verbeugung begrüßt. Ministerpräsident Konoye richtet eine Glückwunschadresse an den Kaiser, in der er gelobte, den Wunsch des Kaisers zu erfüllen und einen vollständigen Zusammenschluß der Nation zum Dienst am Staat zu erzielen.— In seiner Dankadresse erklärte der Kaiser, daß die gegenwärtigen großen Veränderungen der Weltlage einen Bukarest, 10. November. Sonntag feüh.39 Uhr wurde Bukarest von einem heftigen Erdbeben heimgesucht in einer Stärke, wie er die Stadt noch nicht erlebt hat. Nach Feststellung der Erdbebenwarte dauerte das Erdbeven ungefähr drei Minuten. Es hal die Stäcke von 9 erreicht, so daß nur noch ein weiterer Stärkegrad bis zu einer Kalastrophe sehlte. Die Häuser haben durchweg starke Risse erhalten, und die Bevölkerung flüchtele auf die Siraßen. Von den Dächern stürzlen ganze Ziegelreihen. Mansarden sielen auf die Straßen. Fensterscheiben zerbarsten, und die Decken der Theater und Kinos erhielten starke Sprünge. Mitten im Stadizentrum stürzte ein fünfstöckiges Hochhaus eig, in dem eines der größten Kinos liegt. Es slehl noch nicht fest, wie groß die Jahl der Opfer ist. Die Extraausgabe der Zeitung„Capitala“ spricht von Hunderten von Toten und Verletzten. Auch eine kleine Kirche stürzte ein. Weiler sind mehrere Fabrikschornsteine umgefallen. Der Telesonverkehr mit dem Ausland war mehrere Stunden gestört. Auch die Bewohner der jugoslawischen Haupistadt und Ostserbiens verspürten in der Nacht zum Sonntag sehr stark die Auswirkungen des schweren Erdbebens, das Bukarest heimsuchte. Die Belgrader Erdbevenwarte stellte Ansschläge bis zu 2000 Mitconen jest. Ein Apparat der Erdbebenwarte wurde durch die starken Erschütterungen zerstört. Nach späteren Meldungen läßt sich der Umfang der Erdbebenkatastrophe immer noch nicht übersehen. Vor allem fehlen infolge Störung der telefonischen Leitungen Nachrichten aus der Provinz, wo es offenbar teilweise noch viel ärger aussieht als in der Hauptstadt. Das Zentrum des Erdbebens ist nach Angabe der Bukarester Sternwarte im Brancea=Gebirge nordöstlich von Ploesti zu suchen, jedoch kann die Sternwarte nichts Genaueres mitteilen, da ihre Apparate zersprungen sind. In diesem Teil der Karpathen sind jedenfalls die größten Zerse Sprünge aufweisen, wurde der Zugverkehr in frühen Morgenstunden eingestellt, bis Ingenieure rsucht haben, ob keine Einsturzgefahr mehr besteht. störungen angerichtet worden. Da Eisenbahntunnels große den untetshe), Iuren, uo, kem„Wiu. p Mehrere Züge wurden während der Fahrt vom Erdbeben erfaßt und entgleisten. In Bukarest gibt es kein Haus, das nicht mehr oder minder betroffen wäre. Die Schäden sind beträchtlich. Das eingestürzte Hochhaus im Stadtinnern ist in weitem Umkreise abgesperrt. Dort sind die in der Nacht angetretenen Freiwilligenabteilungen, unter ihnen die Hitlerjugend und die faschlstische Jugend, die derzeit in Rumänien weilen und sofort zur Hilfeleistung herbeigeeilt waren, von militärischen Verbänden abgelöst worden. Deutsche und rumänische Pioniere arbeiten mit Schneidbrennern sieberhaft, um an die Menschen heranzukommen, die unter den Trümmern begraben liegen, in der Hoffnung, doch noch Lebende anzutreffen. Tatsächlich ist es gleich zu Beginn gelungen, einige Bewohner dieses mehrere hundert Menschen beherbergenden Hochhauses lebend, wenngleich schwer verwundet, zu bergen. Es wurden alle Architekten aufgerufen, sich zur Verfügung zu stellen, um die Häuser auf Einsturzgefahr hin zu Überprüfen. Verlaut Weaitällsche Tagensellung G. m. b.., Müneler 4 Wenif.). Verlagsleiter: Erieb Frinirep 1z. 21 im Felden, 1. V. Arthur Peisch. Hauptschrittleiter: Dr. Anion Elekhaft(2. 21 im Felde): Stellvertreter Karl Kuhl. Verantwortliche Schriltleiter: Politik: Karl Kuhl: Politische Nachrichten und Vermischtes: Dr. Eugen Wagner: Bewegunn und Provinz: Max Hllemlach(z. 24. im Felde). I. V Auguni Hullwes: Volkstum, Kunet and Unterhaltung: Wilhelm Vernekuhl: Stadtanzeiger: Peter Jurascherk: Kommunalpolitik: Otto Peiter (z 21 im Felde): Sport: Alfred Strabel(z 21 im Felde). I. V. Peter Jursscherk: Bezirksausnaben und Bildberichterstattung:(Jemen- Hülsbusch: Anzeigenleiter: Hurst Enfere (s Zi. Wehrmacht), I V Hane Wollmaler. Sämtlich in Münster. Druck: Aschendorfische Buchdruckerei. Zur Zeit Ist Preisliste Nr. 1 vom 1. Juli 1940 gültig. Umwege des Herzens R OMAN VON H. G. HANSEN (14 Zortsetzung.) Koßmann hatte einen Weg gefunden, um wenigstens etwas für den verhafteten Korn und seine Familie tun zu können. Alle Wege amtlicher Art, selbst der zu einem Rechtsanwalt schienen ihm nicht gangbar oder doch verfrüht. Als rettender Gedanke überkam ihn in der Nacht während des Grübelns die Erinnerung an ein Ermittlungsbüro. Ehe er morgens den Weg zur Fabrik antrat, wollte er ein solches Institut, dessen Name ihm bekannt war, aufsuchen. Er gab seiner Sekretärin telephonisch Nachricht, daß er eine Stunde später kommen werde und betrat um acht Uhr das Anmeldezimmer einer Detektei in der Friedrichstraße. Ein junger Mann nahm ihn in Empfang und geleitete den nach Geld aussehenden Kunden direkt zum Chef selbst, der Koßmann mit zuvorkommender Höflichkeit empfing. Dieser war beruhigt darüber, daß alles in den Räumen von nüchterner Sachlichkeit zeugte und auch der Inhaber Hufland nicht im mindesten versuchte, sich aufzuspielen. „Womit können wir Ihnen dienen, Herr...?“ Hannes verbeugte sich kurz.„Brauer ist mein Name.“ „Herr Brauer.“ Husland musterte sein Gegenüber genau. Er witterte, daß es sich um eine diskrete Angelegenheit hanselte und hatte auch den allerdings nicht zu begründenden Eindruck, als wenn der Name Brauer nicht stimme.„Sie können absolutes Vertrauen zu uns haben. Es liegt im Wesen unseres Berufs, diskrei zu sein, denn nur davon hängt unser ganzer Ruf und damit unsere Existenz ab.“ Koßmann hatte sich alles, was er vorbringen wollte, genau zurechtgelegt. Er begann daher knapp und klar. „Der Auftrag erfordert die größte Umsicht und Verschwiegenheit, Herr Husland. Ich habe gute Gründe, wenigstens vorläufig im Hintergrund zu bleiden. Sie werden aus den Zeitungen von der Mordsache Kühlitz gelesen haben, ebenso von der Verhaftung des Wilderers Korn, als des mutmaßlichen Täters.“ Hufland löchelte„Natürlich, Herr Brauer. Nur scheint mir der Ausdruck mutmaßlich etwas unzutrefsend, mn soweit die Blätter berichten, besteht kaum noch ein Zweifel an der Täterschaft dieses Korn.“ „Ein Geständnis llegt nicht vor und das Gericht wird das letzte Wort zu sprechen haben. Mein Auftrag hat außerdem mit der Frage, ob Korn der Täter ist, nichts zu tun. Ich bitte Sie nur um folgendes. Ermitteln Sie die Familien= und Vermögensverhältnisse dieses Korn bis ins einzelne, wieviel Kinder er hat, wo diese leben, was sie von Beruf sind, wie seine Familie wirtschaftlich gestellt ist, wie der Ruf des Mannes ist, wie Frau und Kinder die Verhaftung hinnehmen und alles, was damit in Zusammenhang stehen könnte.“ Hufland war verwundert. Er vermochte nicht den kleinsten: Zweck in diesem Auftrag zu entdecken. Sein Besucher machte nicht den Eindruck, als od er irgendwelche Beziehungen zur Familie Korn unterhalte. „Das ist eine ganz einfache Angelegenheit, Heerr Brauer. Sie können den Bericht in einigen Tagen haben, „Es kommt mir nicht auf die Kosten an, und deshalb wäre ich Ihnen dankbar, wenn Sie keinen Angestellten betrauen, sondern selbst die Erledigung übernehmen würden. Es liegt mir viel daran, daß außer Ihnen niemand von diesen Ermittlungen erfährt.“ Husland war noch erstaunter und machte einige Einwendungen, die aber nur das Ziel verfolgten, Heren Brauer begreiflich zu machen, wie schwer er in seinem Büro zu entbehren sei und welche Verluste es zur Folge haben könne, wenn er in höchsteigener Person einer so nebensächlichen Angelegenheit nachgehe. Koßmann bestand aber hartnäckig auf seinem Wunsch und legte schließlich, um die Verhandlungen zu beenden, fünfhundert Mark als Kostenvorschuß auf den Tisch. „Ich sagte Ihnen bereits, daß die Geldfrage nebensächlich ist, Herr Husland. Bitte, nehmen Sie diesen Betrag als Anzahlung. Sollte Ihr Bericht meinen Wünschen entsprechen, werde ich nochmals fünfhundert Mark zahlen. Die entstehenden Spesen können besonders liquidiert werden. Und dann bitte ich noch, in dem Wohnort Korns jeder Aufsehen zu vermeiden" „Selbstverständlich, Herr Brauer.“ Husland schrieb eine Quittung aus und reichte sie Koßmann herüber. Mit dem Versprechen, daß spätestens in einer Woche der gewünschte Bericht mit allen nur erreichbaren Einzelheiten vorliegen würde, entließ Hufland seinen Auftraggeder. Als Koßmann im Wert eintraf, sand er zunächst keine Zeit, weiteren Grübeleten nachzugehen. Die Arbeit war in den letzten Tagen so vernachlässigt worden, daß er stundenlang stark in Anspruch genommen war, Post durchzusehen, Antworten zu diktieren, seinen Direktor, zwei Ingenieure, einen Werkmeister, den Vertrauensmann des Betriebes und einige Vertreter zu empfangen, die von der Anwesenheit des Fabrikbesitzero telephonisch benachrichtigt worden waren. Allen Personen, mit denen er zu verhandeln und Besprechungen zu führen hatte, machte sich die erstaunliche Abgespanntheit Koßmanns bemerkbar. Man schüttelte den Kopf, sobald man sein Zimmer verlassen hatte und unterhielt sich draußen auf dem Gang darüber, od der Chef krank sei. In den Nachmittagsstunden ebbte der Andrang eiwas ab, und Koßmann fand Muße, sich mit nebensächlicheren Dingen zu beschäftigen. Diese waren aber nicht geeignet, ihn von seinen Überlegungen um das Schicksal Korns und seine eigene Zukunft abzulenken, und er saß schließlich zwei Stunden ohne Tätigkeit vor seinem Schreibtisch, durchdachte im voraus ein Dutzend Möglichkeiten für jeden eintretenden Fall und kam doch nur zu dem Schluß, daß er nichts unternehmen könne, bevor nicht eine gerichtliche Klärung der Situation geschaffen sei. Nur über eines kam er nicht hinweg. Die Frau und Kinder des Verhafteten mußten entsetzlich unter den augenblicklichen Verhältnissen leiden. Wenn dem vielfach vorbestraften Mann, der im Untersuchungsgefängnis saß, die Angst über seine Zukunft nur heilsam sein konnte, die mitbetroffene Familie litt ohne Verschulden unter den Verhältnissen, ganz abgesehen davon, daß ihr der Ernährer fehlte.„Die Frau hing sicher an ihrem Mann, sonst wäre sie ihm längst davongelaufen. Die anderen Leute im Dorfe würden ihr und den Kindern jeden Tag von neuem mit Klatsch und plumpen Andeutungen unleidlich machen. Aber es war vorläufig keine Möglichkeit sichtbar, dem abzuhelfen. Gerade das tatenlose Warten lastete auf dem Mann, der in seinem Leben. keine Minute untätig gewesen war. Es riß an seinen Nerven und versetzte ihn in eine schwankende Stimmung, die er bisher als Phantasieausgeburt übernervöser Menschen angesehen hatte. Nachmittags gegen fünf Uhr wurde er angerufen und hörte erstaunt die Stimme seiner Schwiegermutter am Telephen... J. u. In timn velh „Hier ist mutter. Dch vin in beiner Wohnung— und möchte dich noch heute unbedingt sprechen.“ Er überlegte kurz.„Ost es denn sehr wichtig? Ich habe im Werk noch ine Menge zu tun.“ „La, es ist außerordentlich wichtig. Brigitte war bei mütr.“ Kotzmann zuckte zusammen. Richt einen Augenblick hatte er daran gedacht, daß seine Frau semand in Dinge einweihen würde, die sie selbst zu scheuen hatte, noch weniger in die Umstände der Erschießung Kühlitz'. Er empfand zunächst eine kaum bezähmbare Wut über diese, wie ihm schlen, neue Niederträchtigkeit. Dann kam ihm zum Bewußtsein, daß nach Gittas Besuch in Werder keine Möglichkeit bestand, die Sache ungeschehen zu machen. Er mußte nun mit seiner Schwiegermutter darüber sprechen, so sehr es ihm widerstrebte. „Gut, Mutter, ich werde sofort kommen. Um sechs bin ich bei euch.“ „Danke Hannes. Richard ist ebenfalle hier. Wir warten auf dich.“ Ein neuer Schlag. Ursprünglich hatten drei Menschen von seiner Schände gewußt. Einen davon hatte er beseitigt. Gitta konnte es nicht verborgen bleiben, wer Kühlitz erschossen hatte, aber sie war ebensosehr darin verstrickt wie er selbst. Und jetzt ging sie hin und erzählte Mutter und Bruder davon. Es war entsetzlich. Koßmann hatte das Gefühl, als wenn er mit niemand, auch nicht mit den nächsten Familienmitgliedern darüber sprechen könne. Nun zwang man ihn förmlich dazu. In Hast erledigte er noch das Notwendigste, bestellte seinen Wagen und fuhr nach Hause. Unterwegs suchte er vergeblich nach einem Ausweg, um die bevorstehende Unterredung abzubrechen, bevor sie auf den Kern der Dinge kam. Aber er kannte seine Schwiegermutter genug, um zu wissen, daß sie sich durch nichts würde abhalten lassen. Welche Haltung sie überhaupt einnehmen würde, war ihm unklar. Von Richard erwartete er wenigstens das Verständnis eines Ehrenmannes. Nun schien es Hannes sogar eine gute Fügung, daß nicht nur * Schwiegermutter, sondern auch der Schwager eingeweiht war. An diesem würde er eine Stütze haben. Mutter, Sohn und Tochter saßen wartend zusammen in einem kleinen Empfangssalon. Die Unterhaltung schleppte sich mühsam hin. Niemand hatte Lust zum Reden, und niemand wußte auch, worüber man noch reden könne. Dabei gab sich Richard'Oleron nicht die geringste Mühe der Schwester seine Verachtung zu verbergen. Gitta saß zusammengekauert und leichenblaß auf einem Stuhl. Die Mutter hielt sich straff aufrecht und ah entschlossen vor sich hin. Der frühere Offizier saß in seinem Selbstfahrer und rauchte ununterbrochen. Kurz nach sechs Uhr ging die Tür auf, und Hannes Koßmann trat ein. Er trat auf seine Schwiegermutter zu, beugte sich über ihre Hand und küßte sie mit betonter Höflichkeit. Dem Schwager schüttelte er stumm die Hand. Von seiner Frau nahm er nur durch kurzes Kopfnicken Bath „wenn ihr mich sprechen wollt, ditte 1c in mein Ardeitozimmer zu kommen. Wir sind dort auch vor jedem Zuhörer sicher.“ „Ja, Hannes, wie du meinst.“ Frau'Dieron erhob sich und ging durch die Tür hinaus, die ihr von dem Schwiegersohn aufgehalten wurde. Hinter ihr fuhr Richard. Als Gitta folgen wollte, sagte Koßmann:„Ich glaude kaum, daß deine Anwesenheit bei dieser Unterhaltung notwendig ist. Es ist höchst bedauerlich, daß du noch weitere Menschen hineingezogen hast, aber ich wünsche wenigstens mit deiner Mutter und deinem Bruder allein zu verhandeln.“ Sie blieb wie angewurzelt stehen und wartete vergeblich auf einen Blick oder ein Wort der Mutter. Diese drehte sich nicht einmal um, obwohl sie Koßmanns Worte zweifellos verstanden hatte. Sorgfältig schloß Hannes die Tür hinter sich, bot seiner Schwiegermutter einen bequemen Sessel an und rollte den Wagen des Schwagers dicht daneben. Dann nahm er selbst Platz. „Was wünschst du, Mutter?“ „Ich habe dir schon am Telephon gesagt, daß Gitta heute vormittag bei uns in Werder war. Sie hat uns von allem unterrichtet.“ „Von allem?“ „Ich glaube ja. Sie erzählte von ihrem unverzeihlichen Fehltritt, von den Unterredungen mit dir, daß du diesen Menschen erschossen hast und jetzt offenbar beabsichtigst, dich für den verhafteein Wilderer einzusetzen, selbst wenn dabei deine eigene Position aus dem Spiele stehl? 4 0 „Und was kannst du mir nach auedem noch zu sagen haben?" Partsegeeng kalet! Fortsegung foigr! Heitere Ecke Der Lehrer fragte:„Karl, wieviel Sonntage gibt es im Johr?“ „Vierunddreißig!“ sagte Karl prompt. „Wieso gerade vierunddreißig?“ „Die Sonntage, die in die Ferien fallen, zählen doch nicht mit!“ * „Sind Sie gegen das Rauchen? Ich soge Ihnen, das ist Unsinn! Mein Vater raucht jeden Tag drei Zigarren und ist heute siebzig Jahre alt!“ „Wenn er nicht rauchte, wäre er achtzig!“ Von Friedrichsdes Großen Sparsomkeit de“ richtet diese Geschchte: Ein Oderst, der um neue Monturen für seine Leute bat, de die alten Uniformen unansehnlich geworden seien und das Ansehen des Regimentes darunter leiden müsse, mutzte folgenden Nasenstüber hinnehmen: Preußen sei bitter arm und könne sich den Luxu neuer Untformen jetzt nicht leisten. Er, der König, seinen Rock auch schon über zwei Jahrzehnte. Die Leu brauchten nicht wie Hochzeiter gekleidet zu sein! was das Ansehen anbetreffe, so gebe ruhmvolle Trad tion allein einer Truppe Ansehen. .) WIFA Mikrotilmarchiv der deutschsprachigen Presse.V. 1— ummer 310 schaft Seite Regeozug zerschlug Widerstand. Mit ch zugleich die Notung des zwischen Raumes zu klären. russischen Truppen ationslinig zwischen Armee bereinbart in Grenz= und sichnet. Dieser Vakt eressenzone fest, in chte ausgeschlossen gültige Jundament ir freundschaftlichen schen Reich und der ser Wille zu einer us einem besonders ng. Durch einen rop wurde nämlich chafteplenung ßlank' in größtem Deutschland durch versprach. Darüber in Ranges die vom flug aus Moskau zland und Sowjetin wünschen, jedoch, d behalten sollten, derden. sen Staaten zeitigte ine Reihe von die Bereitschaft zu lugten, sondern auch ime erörterten. Zu denen Umsiedlungs11. Februar 1940 trag. Dieser ererreichte Maß des land seine Ausfuhr Industrieprodukten Mengen an Rohals Gegenleistung z= und Eisenbahnwiderung der zweiinisters in Moskau Beginn dieser Fortstausches zweisellos Freundschaft 1 die sich als ebenfe Jeder Hinsicht Fühlungnahme wird t Deutschlands und ern auch ein Beiher schon gegeinien In Bukarest da Eisenbahntunnels der Zugverkehr in ellt, bis Ingenieure gefahr mehr besteht. er Fahrt vom Erddas nicht mehr oder den sind betröchtlich. tinnern ist in weitem in der Nacht angeunter ihnen die stische Jugend, nd sofort zur Hüseltärischen Verdänden rumänische Pioniere erhaft, um an die ster den Trümmern doch noch Lebende zu Beginn gelungen, hundert Menschen wenngleich schwer alle Architekten aufllen, um die Häuser fen. b.., Münsler Wentf.). n Feide), 1. V. Arthur Elckhaft(2. 2i im granswortliche SchriltNachrichten und Verunn und Presvinz: Mar ugant Hollweg: Volkseim Vernekuhl: Stadtalpolitik: Otlo Pester bei(2 24 im Felde), aben und Bildbgricht: zenleiter: Harst Enferallmaler. Sämtlich, in chdruckerei. Zur Zeit ast, aber ich wünsche deinem Bruder allein sen und wartete verri der Mutter. Diese sie Koßmanns Worte Tür hinter sich, bot lemen Sessel an und dicht daneben. Dann son gesagt, daß Gitta r war. Sie hat uns von ihrem unverzeihngen mit dir, daß du d ietzt offenbar beabWilderer einzusetzen, sition auf dem Spiele alledem noch zu sagen kortsezung folgt) *e viel Sonntage gibt es ramnt. en fallen, zählen doch Ihnen, das Zigarren den Sparsomkeit desturen für seine Leute ehnlich geworden seien darunter leiden müsse, uchmes: könne sich den Luxus Er, der König, gret. Jahrzehnte. Die Leute kleidet zu sein! Und ede rohmnolle 110 11. November 1940 Westfälische Tageszeitung Nummer 310 SSe und Eend inn Sntatr.. Die Ueberraschung im Tschammer-Pokal— Rapid und Fortuna zogen den Kürzeren— 42000 Zuschauer in Dresden— Auch Düsseldorf hatte seinen großen Tag Die rlesige Anteilnahme des großdeutschen Jußdallsportes an den beiden Vorschlußzrundenspielen um den Tschammer-Pokal war vollauf gerechtfertigt. Besonders der in Dresden vor 42.000 Juschauern abgewickelle Kampf zwischen dem Dreodner Sportelub und Rapid Wien brachte mit dem Sturz des oftmärkischen Javoeiien eine Rlesenüberraschung: mit:1 flegle der Sachsenmeister mit einer Sicherheit, die vorher nicht zu erworten war. Dag zweite Spiel in Düsseldorf endete mit einem knappen, aber nicht unverdienten:-Erolg des 1. J. C. Nürnberg über Jortung Düsseldorf. Das Endsplel um den Tschammer-Pokal führt nun am 1. Dezember im Olympia=Stadion den 1. J. C. Nürnberg als Pokalverleidiger mit dem Dresduer Sportclub zusammen. Es ist sicher, daß dieses Schlußspiel um den Pokal des Reichesportführers einer der größlen Jestlage im deutschen Jußballsport zu werden verspricht. Stolzer 3I1-Sieg des OSC Die 42000 Zuschauer, unter ihnen Reicholehrer Herberger, sahen iyre hochgespannten Erwartungen im Pokalkampf des DSC gegen Rapid Wien im Dresdner Ostra=Gehege nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen. Das größte Verdienst an dem:=Erfolg hatte in erster Linie die großartige Läuferreihe der Sachsen, der es gelang, den gefährlichen Sturm der Ostmärker zu halten. Besonders der Mittelstürmer Dzur wurde seiner Aufgabe, Binder zu decken in jeder Beziehung gerecht. Binder kam dadurch nicht wie gewohnt zum Schuß, sondern mußte sich darauf beschränken, die Angriffe seiner Mannschaft einzusädeln. Die Wiener Stürmer scheiterten an der eisernen Mauer des vorzüglichen DSC=Dreiecks. Bei den Wienern hatte Rast! im Tor keine Schuld. In der Deckung wurde der Mittelläufer Hofstätter mit dem Innensturm der Sachsen nicht fertig. Der aktioste Stürmer war Pesser, der jedoch gegen Pohl keinen leichten Stand hatte. Der schöne Kampf begann schon in der zweiten Minute recht erfolgverheißend für die Dreodner; Machate hatte sich sein durchgespielt, Raftl wurde angeschossen und bei einem Brustsprung sprang der Ball ins Netz. Dieser schnelle Erfolg bereits in der zweiten Minute wirkte aufstachelnd auf die Wiener, die langsam das Spiel in die Hand bekamen. Die Ausbeute war in der 16. Minute aber nur eine Ecke. Durch einen unglücklichen Zusammenstoß wurde in der 20. Minute Helmut Schön am Kopf verletzt. Der Halblinke trat für zehn Minuten ab und gegen die zehn Dresdner gewannen die Wiener nun noch mehr Uebergewicht. Aber gerade in dieser Zeit hielt Kreß alle Schüsse, und einmal rettete Dzur auf der Torlinie. Als die Sachsen sich wieder aufgefüllt hatten, mußten sie weiter einem starken Druck der Wiener standhalten. Es ging aber noch gut ab, zumal der sonst umsichtige Hamburger Schiedsrichter einige Minuten zu früh den ersten Spielabschnitt beendet hatte. Rapid Wien beginnt nach der Pause mit stürmischen Angriffen, zumal beim DSC erneut der elfte Mann fehlt; denn Schön mußte in der Pause genäht werden. Als Schön acht Minuten nach der Pause vom Beifall umrauscht wieder antritt, wendet sich das Blatt. Die Sachsen kommen nun besser in Fahrt und besonders Boczek und Carstens beunruhigen das Wiener Tor. Boczek ist es auch, der mit einem ihm weit vorgelegten Ball auf und davonzieht und dann das Leder an Carstens abgibt. Der Linksaußen knall! in der 24. Minute glashartein. Die zunächst festzustellende Feldüberlegenheit der Wiener besteht nun überhaupt nicht mehr. Auch in der Zahl der Eckbälle hat der DSC mit:6 den Gleichstand erzielt. Bei dem letzten Eckabschlag der Sachsen kommt der Ball zu Schön. der ihn vor dem Wiener Tor hochzieht. Machate nimmt das Leder mit dem Rücken zum Tor stehend auf und schießt über sich hinweg zum dritten Tor für die Sachsen ein. Riesenbeifall belohnt diese wunderbare Leistung. Kurze Zeit später war der DSC einem:0 sehr nahe, doch Machate schoß diesmal zu kurz, so daß Rastl sich noch auf den Ball werfen konnte. Auch der in diesem Augenblick herbeigespritzte Boczek kam zu spät. Sieben Minuten vor Schluß des Spiels kam Rapid dann noch zu dem verdienten Ehrentor. Es ist ein Elfmeter, den Pohl wegen Hand im Strafraum verschuldet hatte. Binder schoß das Leder mit aller Wucht in die Maschen ein. Fortung bertor verdient:1 Fortuna Düsseldorf und der 1. F. C. Nürnberg lieferten sich den erwarteten harten Pokalkampf, den der „Club“ mit:0(:0) sehr knapp, aber doch verdient, zu seinen Gunsten entschied. Das einzige entscheidende Tor siel bereits in der 24. Minute durch Elberger, der einen Flankenball von Kund einschoß. Vorher war Gußner verletzt worden, dann ging Eiderger den Verteidiger Bornefeld so scharf an, daß dieser vom Platz mußte. Das Tor der Bayern siel noch in der Zeit, als Vorneseld noch nicht wieder im Spiel war. Die Düsseldorfer waren dadurch verübergehend etwas durchetnander gekommen. Dann beherrschten sie die letzten zehn Minuten vor der Pause klar Überlegen. Nach der Pause liefen sich die Rheinländer an der harten gegnerischen Deckung sest. Die Nürnberger jetzten nach einiger Zeit noch zum zweiten Tor an, da aber Eiberger hierbei die Hand im Spiel gehabt hatte, gad Rühle=Merseburg, der übeigene einen schweren Stand hatte, den Treffer nicht. Dann setzten die Fortunen alles auf Janes, der nun nach vorne ging, aber nur drei Ecken waren die Ausbeute. Die Bayern verließen deim Schlußpfiff unter Beisall als Sieger das Spielfeld. Der Reichssportführer im Etsaß Reichssportführer von Tschammer und Osten sprach in Straßburg vor den Sport= und Vereinsführern des wieder deutschen Elsaß über die Bedeutung der Leibeserziehung und Jugendertüchtigung im nationalsozialistl= schen Deutschland. In kurzen Zügen entwarf der Reichssportführer ein Bild von der großen Sportorganisation des RSRL. Er erinnerte an die großen sportlichen Erfolge bei der Olympiade und der später folgenden die bewiesen hätten, daß Deutschland aus dem richtigen Wege sei. Er sprach den elsässischen Sportführern Dank und Anerkennung für die geleistete Aufbauarbeit aus. Mit 108 Mitgliedern gründete darauf der Reichssportführer den Zweigbereich Elsaß und sprach dem neuen Bereich die besten Wünsche aus. Aus sicherem Sieg wurde fliederlage :0 führten die Preußen bei Halbzeit— Und doch hieß es zum Schhuß :3 für Hagen! Aus dem vermutelen Sieg der münsterschen Preußen gegen den DSC. Hagen wurde auch diesmal nichts, denn mit einem:=Ergebnis gelang es den Gästen, die Oberhand zu behalten und die für beide Vereine so wertvollen Punkte mit nach Hause zu nehmen. Aber die Preußen haben sich die Niederlage selbst zuzuschreiben; zumal, wenn man bedenkt, daß sie sich bis zur Pause einen:-Vorsprung gesichert hatten. Aber nach dem Wechsel kam plötzlich der große Umschwung. Während sich die Preußen anscheinend mit ihrem Siege zufrieden gaben, legten die Hagener einen großen Eiser und Siegeswillen an den Tag, wie man es bisher noch selten von einer Mannschaft in Münster gesehen hat. Dank dieser Vorzüge gelang es den Gästen, nicht nur Tor auf Tor aufzuholen, sondern auch in der letzten Minute den Siegestreffer zu erzielen. Dieser knappe Sieg war in der Tai nur ein Ersolg des restlosen kämpferischen Einsatzes einer Mannschaft, während die spielerisch bessere Leistung auf seiten der Preußen lag. über 1500 Zuschauer hatten sich im Preußenstadion eingefunden, die schon gleich zu Beginn des Spieles Ein Durchbruch der Reichsbahner zum Posttor bei dem harten Spiel auf dem talen-Jahn-Platz. Der Torwart klärt die Lage im letzten Augenblick. WestIn der zweiten Halbzeit seizte der Ansturm der Hagener auf das Preußentor ein, der zum 4i3-Siege führte. Hier wehrt Kurella einen hohen Ball mit Bravour. Aufn.: Hülsbusch. lauf des Einsatzbereitsa die Preußen vieles gezeigt, daß auch durch Eiser und haft zu gewinnen ist, und das sollen sich für die Zukunft merken. eine Überraschung erlebten. Trotzdem die Preußen gegen den Wind und die Sonne spielen, kommt der Angriff zut in Schwung. Bars gibt eine schöne Vorlage an entrup, und schon sitzt der Ball im Netz. Die Hagener sind inzwischen nicht ungefährlich, aber die Preußen spielen im Angriff weit präziser, vor allem ist es Bars, der immer wieder gute Angriffe einleitet. So spielt sich Pentrup einmal schön durch, aber im entscheidenden Moment wird er im Strafraum gelegt, doch der Schiedsrichter Opitz aus Rheine gibt den an sich berechtigten Elfmeter nicht. In der 21. Minut heißt es endlich:0 für die Preußen, und zwar durch Bars, der eine Vorlage von Pentrup sauber verwandelt. Fünf Minuten später kommen die Preußen zu ihrem dritten Treffer, und zwar ist es diesmal Letzgus, der einen flachen Schuß in das Netzsetzt. Engel konnte den Ball zwar noch berühren, mußte ihn aber trotzdem passieren lassen. Während der Hagener Sturm sich bei seinen Angriffen zu unentschlossen zelgt, gibt es vor dem Tore der Gäste die brenzligsten Situationen, und mehrmals verfehlt der Ball nur ganz knapp das ersehnte Ziel. Auch verschiedene Strafstöße konnten die Preußen nicht erfolgreich auswerten, und mit einem:=Vorsprung fand die erste Spielhälfte ihren Abschluß. Mit dem Wiederbeginn war die Preußenelf nicht wiederzuerkennen. Die Initiative ging nunmehr von den Gästen aus, die sich mächtig ins Zeug legten, während die Preußen vollkommen Vor dem Tore des Platzvereins gibt Momente, und bald gelingt es dem. das erste Tor aufzuholen. 3 später heißt es schon:2. D Hagener Linksaußen, der Wohl endet ein scharferzerfahren spielen. es die brenzligsten Hagener Socha, Zwei Minuten Diesmal ist es der überraschend einsenden kann. von Bars an der TorReichsbundpokat-Zwischeneunde am 8. Dezember Die beiden noch ausstehenden Spiele der Zwischenrunde um den Reichsbundpokal werden am 8. Dezember durchgeführt. Die Wiederholung des Tressens SüdwestNordmark, das im ersten Gang lorlos verlief, wurde nach Saarbrücken angesetzt, und am gleichen Tage sindet in München das seinerzeit verlegte Spiel zwischen Bayern und Ostpreußen stalt. Straßburg schlug Mannkeim:0 Im zweiten Fußballstädtekampf standen sich die Mannschaften von Straßburg und Mannheim am Sonntag in der„wunderschönen“ gegenüber. Diesmal siegten die Elsässer mit:0, nachdem die Mannheimer die erste Begegnung zu Hause nur knapp mik:0 gewonnen hatten. Neuer deutscher Schwimmrekord Die von der BSG Edelstahl Krefeld vorbildl gerichteten Schwimm=Bereichsprüfungscämpfe## reiche Niederrhein, Westfalen und Mittelrhein gekrönt durch einen neuen deutschen Retor Die von der BSG Edelstahl Krefeld vorbildlich auspse der Bewurden gekrönt durch einen neuen deutschen Rekord. Die Schwimmerinnen Mirbach, Gießen, und Kapell von „Undine", München- Gladbach, durchschwammen die 3mal 200 Meier Bruststrecke in der neuen Bestzell von:27.4. Die alle Höchstleistung des ersten Duisburger Frauenschwimmklubs lag bei:37.8. Ungarns Freistileinger siegen Vor 2500 Zuschauern wurde am Wochenende im Budapester Städtischen Cirkus der erste Teil des Doppelländerkampfes im Ringen zwischen Deutschland und Ungarn in Angriff genommen. Knapper als erwartet, mit nur:3, gewannen die Ungarn die erste Partie im Freistilringen. Wie schwer am Sonnabend gerungen wurde, beweist, daß nur zwei Kämpfe durch Schultersiege entschieden wurden, während es in übrigen Kämpfen nur knappe Punktentscheidungen Die beiden Schultersiege errangen deutsche Ringer. den Immer noch Gelsenguß der Schalke Keine Ueberraschungen im Gau Westfalen latte, aber unentwegt greifen die Gäste an, und in der 27. Minute der zweiten Halbzeit gelingt es ihnen auch, den Rusgleich zu erzielen. Nunmehr setzt ein harter Kampf um die Führung ein, bei dem die Hagener oft die Grenzen des Erlaubten überschreiten. Vor beiden Toren geht es brenzlig zu, besonders aber bei den Preußen, deren Verteidigung reichlich in Unordnung geraten ist. Noch einmal raffen sich die Preußen auf und bedrängen das Tor der Gäste, aber nichts will ihnen gelingen, besonders hat Letzgus Pech, indem er den Ball neben das leere Tor setzt. Vier Minuten vor Schluß fällt sodann die Entscheidung zugunsten der Gäste. Aus ungedeckter Stellung kann der Halblinke, für Kurella unhaltbar, einsenden. Der Rest des Spieles gehört wieder den Preußen, aber das Ergebnis ändert sich nicht. In der münsterischen Elf konnte der Angriff vor der Pause restlos gefallen. Nur in der zweiten Hälfte sielen Schulik und Bars, die allerdings beide verletzt waren, etwas aus. Auch Menski und Pentrup ließen nach dem Wechsel ziemlich nach. Die Läuferreihe spielte sehr eifrig, aber es fehlte an guten Vorlagen zum Angriff. Auch Hülsmann und Schulte machten in der zweiten Spielperiode starke Deckungsfehler, wie überhaupt die gesamte Preußenelf nach der Pause nicht wiederzuerkennen war. Ob man den Gegner unterschätzte, oder ob den Preußen das Stehvermögen fehlte, wird uns und den Zuschauern, die bei der Halbzeit an einen sicheren Sieg der Preußen glaubten, ein Rätsel bleiben. Jedenfalls hat der VerIm Gau Westfalen verlief am zweiten November= Sonntag alles programmgemäß. An der Spitze liegt nach wie vor Gelsenguß Gelsenkirchen vor Fc. Schalke 04, während der spielfreie B/B. Bielefeld und die SpVg. Röhlinghausen hinter ihnen ihre Plätze getauscht haben. Borussia Dortmund ist eine Sprosse höher gekommen, und auch der DSC. Hagen konnte sich um einen Rang verbessern. Arminia Marten konnte auch in ihrem achten Spiel eine Niederlage nicht vermeiden und hat noch immer keinen Punkt errungen. Gelseng. Gelsenkirchen #C Schalte 04 SpBog Röhlinghausen BfB Bielefeld Borussia Dortmund Arminia Bielefeld DSC Hagen V/L Bochum Westfalia Herne Union Gelsenkirchen Preußen Münster Arminia Marten Union Gelsenkirchen— Gelsenguß Gelsenkirchen:2(:1) Im Südpark fand das zweite Meisterschaftsspiel in Gelsenkirchen der Gauklasse statt. Auf beiden Seiten wurde in der ersten Halbzeit sehr zerfahren gespielt, Gelsenguß kam zu vier, der Gegner zu vier Ecken. Erst 10 Minuten vor der Pause fiel das Führungstor für den Tabellenführer, Jankowski faustete den galsharten Schuß des Halblinken Liedtke ins eigene Netz. Nach dem Wechlel, spielte Gelsenguß mit dem Wind und der Sonne im kücken, die Angriffe wurden besser und in der 20. Minute war auch das zweite Tor fällig. 3E Schalke 04— Arminia Bieleseld:1(:0) In diesem vor 2000 Zuschauer durchgeführten Spiel in der Glückauf=Kampfbahn trat Schalke mit Schweißfurth in der Verteidigung und mit Gellesch in der Läuferreihe an, die auch am kommenden Sonntag in Wien spielen werden. Die Bielefelder Arminen dagegen erschienen nur mit 10 Spielern, und erst nach 30 Minuten vervollständigte sich durch den zu spät eingetroffenen Urlauder Upmann die Mannschaft. Die Ostwestsalen lieferten dem großen Gegner durchweg einen gleichwertigen Kampf, den Schalke knapp, aber verdient mit:1 (:0) zu seinen Gunsten entscheiden konnte. Bielefeld ließ sich auch mit 10 Spielern nicht überrumpeln, obwohl Salke das Tempo immer mehr steigerte. Als die Arminen 11 Mann zur Stelle hatten, gestalteten sie das Spiel gänzlich offen. Spög Röhlinghausen— Westfalla Herne:1(:0) Durchweg hatte Westfalia Herne mehr vom Spiel, vermochte sich aber gegen die gute Deckung Röhlinghausens nicht durchzusetzen. Im übrigen ließen in diesem Spiel, das:1(:0) endete und dem 1000 Zuschauer beiwohnten, die Leistungen sehr zu wünschen übrig. Borussia Dortmund— Arminia Marten:0(.0) In der Dortmunder Kampfbahn„Rote Erde“ kamen die Borussen vor 2000 Zuschauern zu einem ganz klaren:0(:)=Sieg über Arminia Marten. Die Gäste zeigten##n recht schwaches Spiel und hatten kaum einmal## klare Torchance, während die Borussen bei entschlossenerem Einsatz noch höher hätten gewinnen können. Aber der junge, erst 17jährige Torhüter der Martener, Büffing, bewahrte seine Mannschaft vor eine höhere Niederlage. Die Gauklasse am 17. November Gelsenguß Gelsenkirchen— BfB Bielefeld Arminia Bielefeld— Union Gelsenkirchen BfC Bochum 48— DSC Hagen Spög Röhlinghausen— Borussia Dortmund Westfalla herne— Preutzen Münster Admira Wien— JC Schalke 04(Privakspiel). Die große Gemeinschaft der ECKSTEIN-Raucher steht in echter und fester Verbundenheit Zu Tihrer Marke“ in der grünen Packung. Immer hat ECKSTEIN zugunsten einer hohen TabakQualität auf kostspielige Verpackung verzichtet. Und auf den Tabak kommt es an! GULLUUSTIT 5s ei Pr Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse.V. K— 11. November 1940 Westfälische Tageszeitung Nummer 310 Deutscher Turnersieg über Finnland Aeußerst knapp gewann Deutschlands Mannschaft mit 346,2:342,5 Punkten— 12000 Zuschauer! Der vierte Turnländerkampf zwischen Deutschland und Finnland hatte in der Berliner Deutschlundhalle am Sonntag über 12000 Zuschauer angelockt, die damit diesem schönen Turnertreffen einen guten Rahmen gaben. Zum dritten Male gingen die deutschen Turner als Sieger aus dem Kampf der Wellbesten hervor mit 346.2 Bunkten gegen 342,5. Bester Einzelturner war der Finne Elsa Seeste mit 58.35 Punkten vor dem Deutschen Will! Stade! mit 58,00 und Stangl mit 57.00. Die Höchstnose„10“ konnte kein einziges Mal vergeben werden. Die beste Tageswertung erreichte Innozenz Stangl am Reck mit .90, die überhaupt nur ei# nur einmal erzielt wurde. Unter stürmischem Beifall marschierten beide Länderriegen in die festlich geschmückte Halle und nahmen vor. der Haupttribüne Aufstellung. Auf die Begrüßungsworte des Reichsfachamtsleiters Steding antwortete Major Läwilahti, der seinem Dank für die überaus. herzliche Aufnahme Ausdruck verlieh und die Hoffnung aussprach, daß dieses erneute Zusammentreffen zwischen den deutschen und finnischen Sportlern eine weitere Vertiefung der freundschaftlichen Beziehungen der beiden Nationen zeitigen werde. Eingeleitet wurde das Ländertreffen mit den Uebungen am Barren. Die Deutschen konnten hier gleich mit 57.40: 56.45 einen knappen Vorsprung herausholen, der hauptsächlich durch Willi Stadel mit der Note.75 erreicht wurde. Alfred Müller und der Finne Seeste folgten dichtauf mit.70 Punkten. Walter Steffens kam am Seitpferd durch gutes Schwingen auf.80. Der Finnne Aale Saarvala war mit.65 nur wenig schlechter und Willi Stadet und Stangl blieben in der Wertung kaum zurück, so daß Deutschland nach zwei Uebungen mit 114.45: 113 seinen Vorsprung ausbauen konnte. Beide Sprünge am Langpferd mußten sofort hintereinander von jedem Turner ausgeführt werden. Für einen seingelungenen Hecht wurden Stadel.85 Punkte zuerkannt, der Finne Seeste erhielt für seinen sauberen Ueberschlag die gleiche Note. Mit 58: 57.40 Punkten für Deutschland wurde hier die deutsche Führung auf 172.45: 170.40 erweitert. Die finnische Vorherrschaft war an den hängenden Ringen zu erkennen, dem einzigen Gerät, an dem die Deutschen übertroffen wurden. Saarvala und Seeste erreichten je.80 Punkte, während der beste deutsche Turner Alfred Müller auf.70 Punkte kam. Mit 229.90 zu 228.50 war der Unterschied nach vier Uebungen etwas geringer geworden. Gute gymnastische Durchbildung und schwieriger Aufbau waren die Kennzeichen des Bodenturnens. Der Konstanzer Stadel übertraf.85 alle Bewerber, da Kurt Krötzsch nach einer wundervollen Uebung beim Salto etwas Pech hatte und nur.75 Punkte erlangte. Die durchweg kraftvollere Durchbildung der deutschen Turner erweiterte den Vorsprung auf 288: 285.50. Bei der abschließenden Uebung kamen die Deutschen auf 58.20 und die Finnen auf 57 Punkte. Stangl erturnte des Tages Höchstnote von.90, Stadol und der Finne Martikainen kamen ihm mit.75 am nächsten. Das Zahlenspiel der Gereichsklassen Keine wesentlichen Ueberraschungen Ostpreußen: Reichsbahn— BfB Königsberg:3; Rasensp. Preußen— Preußen Mlawa:8; SV Insterburg— Prussia Samland Königsberg:2. Neukuhren 6 5 0 1. 26:7 10:2 BfB Königsberg 5 4 1 0 21:4:1 Prussia Samland 6 4 1 1 14:9:3 Pommern: MTV Pommerensdorf— Preußen Borussia:2; BfL Stettin— TSV Swinemünde:2; LSV Stettin— Nordring Stettin:0; LSV Pütnitz — Stettiner SC:2; Germania Stolp— Viktoria Kolberg:1. VfL Stettin Pommerensdorf SC Stettin Gruppe II Germania Stolp 4 4 Kolberg S 2 Berlin=Brandenburg: Union Oberschöneweide— Minerva:2; Tennis=Borussia— Lufthansa:2; Wacker 04— Blau=Weiß:1; Elektra— Tasmania :0; BSV 92— Spandauer SV:1; Hertha BSC — Brandenburger SC:1. Minerva 8 6 0 2 16:10 12:4 Tennis=Borussia 8 5 0 3 16:18 10:6 Wacker 04 7 5 0 2:5 10•2 5 6 5e 21:9 12:13 :12 :1 •5 •6 22:4 11:5 :0 •2 Schlesien: Breslauer SpVg 02— Vorw. Rasensp. Gleiwitz:6; BfB Liegnitz— Breslau 06:1; Germ. Königshütte— Preußen Hindenburg:2; 1. FC Kattowitz— Hertha Breslau:1; Tus Schwientochlowitz — Vorwärts Breslau:1. Vorw. Rasensp.Gleiwitz 6 6 0 0 35:5 12:0 Tus Schwientochlowitz 6 5 1 0 17:7 11:1 Preußen Hindenburg 6 S 2 1. 17:8:7 42.15 28:13 25•4 12:2 12•4 10:0 Sachsen: Tura 99 Leipzig— SC Planitz:2; Polizei Chemnitz— BC Hartha:2; Riesaer SB— Chemnitzer BC:0; BfB Glauchau— Fortuna Leip830—. Polizei Chemnitz 7 6 0 Riesaer SC 8 6 0 Dresdner SE 5 5 0 Mitte: Keine Spiele. Nordmark: Victoria— Hamburger SV:3; Concordia— Polizei:6; Altona 93— Barmbecker SG :2; St. Georg=Sperber— Wilhelmsburger FV 09 :1; Borussia Harburg— Holstein Kiel:4; Fortuna Glückstadt— Eimsbüttel Hamburg:4. Hamburger SV 8 8 0" 0 30:9 16:0 Victoria Hamburg 9 6 0 3 24:16 12:6 Eimsbüttel. 8 6 1 1: 34:8 13:3 Niedersachsen: Linden 07— Eintracht Braunschweig :7; BsL Osnabrück— Wilhelmshaven 05:7; Tura Groepelingen— Werder Bremen—. Mittelrhein: BfL Köln— SV Beuel verlegt; BfR Köln— Bonner SV:1: Tura Bonn— SpBa Anderach:0; SSB Troisdorf— Köln=Sülz 07:0; Düren 99— Mülheimer SV:4. Mülheimer SB Düren 99 BfL Köln 99 28•9 31:23 31:16 12:0 13:5 10:6 Südwest: Kickers Offenbach— Eintracht Frankfurt Baden: Karlsruher FV— BfB Mühlburg:10; SpVg Sandhofen— Freiburger FC:2. Mühlburg 6 6 0 0 19:2 12:0 SV Waldhof: 4 3 0 1. 16.7,•2 Neckarau 4 3 0 1•4•2 Württemberg: BfB Stuttgart— SSV Ulm:0: SpVg Untertürkheim— Stuttgarter Kickers:4; BfR Aalen— SC Stuttgart:3; Union Böckingen— SpVg Cannstatt:0; SV Feuerbach— Sportfreunde Eßlingen:2. Sportfr. Stuttgart 7 5 1 1 22:11 11:3 BfB Stuttgart 6 5 0 1 17:6 10:2 Ulm 46.§ 4 1 3 18•17":7 Bayern: TSV 83 Nürnberg— München 1860:4; Bayern Nürnberg— Wacker München:0; Jahn Regensburg— SpVg Fürth:2; Schwaben Augsburg— Neumeyer Nürnberg:1; Würzburger Kickers— FC Schweinfurt 05:3; BfR Schweinfurt—. BC. Augsburg:2. BE Augsburg 5 4 0 1:1:1 1. FC Nürnberg 4; 4 0 0 14•4:0 Jahn Regensburg 5 4 0 1 15:9:2 Ostmark: Vienna Wien— Admira.:5; FC Wien — Austria:1: Wacker— Wiener Sportklub:0; Lin== zer ASK— Grazer SC:6. Sudetenland: Endspiel um den Henlein=Wanderpreis in Teplitz: RSTg. Prosetitz— RSTg. Troppau:3. 1. Klasse(Kriegsmeisterschaft): Staffel Bochum: SC Altenbochum— SG Welper :1; Preußen Wanne— TB Eickel:0 abg.; MBB Linden— SC Dahlhausen:1; Preußen Bochum— Witten 92:2. Staffel Gelsenkirchen: Spfr Gladbeck— SpBg Erkenschwick:2: Tus Horst=Emscher— BSG Hassel:3; SpBg Marl— BfB Gelsenkirchen:1; BfB Bottrop — BV 1900 Bocholt ausgef. Staffel Dortmund: BV Brambauer— SC Hörde :3. Staffel Münster: SB Rheine 09— Tus WestfalenJahn Münster.1. Staffel Minden(Untergruppe Hersord): BSG Dürkopp Bielefeld— SuS Herford:3; Grün=Weiß Bielefeld— Bielefeld 06/07:1; Union Herford— BB Oeynhausen 4·3.— Untergruppe Lippstadt: SB Neuhaus— BfR Heeßen:2; Borussia Lippstadt— SC 08 Unna:1. Staffel Sauerland(Untergruppe Arnsberg): BfL Schwerte— Tus Neheim:0; Arnsberg 09— TB Jahn Werdohl ausgef.. Staffel Siegerland: BIR Siegen— SSB Nieder= schelden:5; Tus Kaan=Marienborn—. SpVg Olpe :5; BfB Weidenau— RSV Eiserfeld:1; SpVg Klafeld— Sportfr. Siegen 12:1(:). Niedersachsensport 1. Klasse: LSV. Quakenbrück— SV. Hagen ausgefallen. Sommerwellbewerb, Endspiel: Schinkel 0.— SC. Haste 13:0. 2. Klasse: VfL. Melle— SpV. 16 II:1; Rasensport— Bramsche 09:1; SV. Hardensetten— Georgsmarienhütte:1; Borgloh— Kloster Osede:4; Schinkel 04— Gaste Hasbergen ausgef.: Rothenfelde— SV. Osede:0; VfL. II— Schinkel 04 II ausgef.; Postsportverein— OKD.:1; TSV. 97 Igl.— Gaste Hasbergen ausgef. Nur Obermaier geschlagen Deutsche Boxer sieglen in Kopenhagen Vier Spitzenkönner des deutschen Amateurboxsports folgten einer Einladung nach Kopenhagen und blieben dort mit Ausnahme des von Kai Frederiksen nach Punkten geschlagenen Fliegengewichtsmeisters Obermauer siegreich. Halbschwergewichtsmeister„Schmidt (Hamburg) kämpfte im Mittelgewicht und besiegte Hele Nielsen bereits in der ersten Runde entscheidend. Leichtgewichtseuropameister Nürnberg stand gegen Erik Petersen ebenfalls vor einem.=.=Sieg, er nutzte diese Chance aber nicht energisch genuh und mußte sich schließlich mit einem überlegenen Punktsieg begnügen. Baumgarten=Hamburg war dem Dänen Otto Winther technisch überlegen. Infolge einer Verletzung über dem Auge gewann der deutsche Exmeister sedoch nur knapp nach Punkten. Geoßer Jraberpreis von Ruhleben Eine große Ueberraschung Die Berliner Sonntag=Trabrennen in Ruhleben wurden zugunsten des WHW gelaufen. In Anbetracht des überaus starken Besuches, der in der Hauptsache dem „Großen Preis von Berlin“ galt, konte wieder ein schönex Betrag dem WHW überwiesen werden. Der„Große Preis“ im Wert von 30000 Mark endete mit einer gewaltigen Ueberraschung; der von F. Perk gesteuerte „Eisblink“ gewann in der Zeit von:26,7 und bescherte den wenigen Anhängern am Totalisator 352 zu 10. Charlie Mills hatte an Stelle von Jenny„Minister“ angespannt, der aber ebenso wie„Lautrec“ an seiner zu großen Vorgabe scheiterte.„Eisblink“ hatte ständig mit im Vordergrund gelegen, ging an der Geraden an „Eochen" und Ludwig II“ vorbei und gewann ganz leicht gegen die nochmals aufkommenden„Rufi“ und „Olimar“. Fragen des Steisports Norwegen und die Dreierkombination— Da wir gerade von der Fis sprechen Dieser Tage meldete Oslo, daß sich der Norwegische Skiverband jetzt zur Einführung der Dreierkombination entschieden habe. Osloer Junioren würden gelegentlich einer der ersten Veranstaltungen dieses Winters diese Dreierkombination ausprobieren. Von dieser Probe sollte dann abhängig gemacht werden, ob die Mehrfachkombination endgültig in Norwegen eingeführt werden könnte. Jeder skigebildete Mitteleuropäer wird zunächst geglaubt haben, es handele sich hierbei um einen schlechten Scherz oder einen Druckfehler. Norwegen sei doch schließlich das Land des Skilaufs, und da könne man doch unmöglich erst jetzt an die Dreierkombination herangehen. Aber es stimmt, es handelt sich tatsächlich um Norwegen, das Skiland des Herrn Major Ostgaard, seines Zeichens Präsident der Fis. des Weltverbandes des Skisports. So weit hinkt also Norwegen hinter Mitteleuropa hinter. Seit Jahren schon sind Mehrfachkombinationen bei uns in der Ostmark sowie in der Schweiz gang und gäbe, und die Eidgenossen werten sogar ihre Meisterschaften als Viererkombination. Helmuth Lantschner beispielsweise gewann u. W. einmal diesen Titel. In Norwegen jedoch„prohiert“ man sie erst einmal aus, bevor man sich zu ihrer Einführung entschließt, und man bedient sich dabei auch nur der Junioren. Ist die Führung der norwegischen Skiläufer eigentlich so überaltert oder ist diese ganze Angelegenheit nur noch ein Ueberbleibsel aus der Aera Ostgaard? Im Februar 1941 werden in Cortina'Ampezzo die Skiweltmeisterschaften ausgetragen, wobei das bisherige Nennungsergehnis klar erkennen läßt, daß die Beteiligung außerordentlich stark sein wird, und die Veranstaltung zweifellos zu einer hervorragenden Demonstration des Skikaufs inmitten des Krieges wird. Man hört davon, daß neben Italien bereits Deutschland, Finnland, Schweden, Ungarn, Rumänien, die Skowakei usw. genannt haben, daß die Italiener große Anstrengungen machen, ihren Gästen eine blitzsaubere Skisportveranstaltung zu bieten usw. Dagegen hört man nichts von dem eigentlichen Veranstalter, der Fis. Der Ski=Weltverband hat seit geraumer Zeit kein Lebenszeichen mehr von sich gegeben, und es hat ganz den Anschein, als würde sein Schweigen allerorts würdig respektiert. Dagegen ist nichts einzuwenden. Denn gerade die letzte Vergangenheit der Fis hat gelehrt, daß sie eine Institution gegen den Skisport war, anstatt sein leidenschaftlichster Förderer zu sein. Die Fis war es, die sich gegen den Skisport im Programm der Olympischen Winterspiele wandte. Das wollen wir nicht vergessen, wenn in vielleicht nicht allzu ferner Zeit die berufenen Vertreter der Skisportländer zusammentreten, um diese Weltorganisation neu und zeitgemäß aufzubauen. Des Heulings guter Start Tus-Westfalen Münster siegt knapp, aber verdient:0 in Rheine! Der Sonntag brachte zum ersten Male das Eingreisen des Neulings Tus. Westsalen-Jahn Münster, der bei der Spögg. Rheine 09 weilte und das fertig brachte, den augenblicklichen Tabellenführer auf dem eigenen Platze mit:1 das Nachsehen zu geben. Damit sorgten die Münsteraner ohne Zweisel für die größte Sppgg Rheine 09— Wests.=Jahn Münster:1(:). Die Begegnung mit dem Neuling TuS Westf.=Jahn Münster brachte für die 09er aus Rheine eine ganz große Ueberraschung, die auf dem eigenen Platze eine knappe:=Niederlage in Kauf nehmen mußten. Der Sieg der Münsteraner ist um so höher zu bewerten, da die Rheiner auf dem eigenen Platze sehr schwer zu schlagen sind. Der Verlauf des Spieles zeigte in der ersten Hälfte eine sichtbare Ueberlegenheit des Platzvereins, aber alte Bemühungen scheiterten an der guten Abwehr der Münsteraner, bei denen sich vor allen Dingen der Torwart Böckmann auszeichnete. Aber auch der Angriff der Jahner war nicht müßig, konnte sich bei der aufmerksamen Verteidigung des Platzvereins keine Geltung verschaffen, und beim Stande von:0 ging es in die Pause. Die Gäste erhielten zwar einen Elfmeter zugesprochen, der aber von dem Torwart des Platzvereins in seiner Manier gehalten wurde. In der zweiten Spielhälfte nahm der Kampf einen verteilten Verlauf. Vor beiden Toren gab es gefährliche Momente. In der 20. Minute der zweiten Hälfte fiel überraschend das einzigste Tor des Tages. Der münsterische Rechtsaußen Tönnies ging auf eine Steilvorlage auf und davon und schoß präzise ein. Die letzte Viertelstunde soh den Platzverein wieder im Angriff, doch die münsterische Hintermannschaft war nicht zu schlagen, die den knappen Vorsprung bis zum Schlußpfiff erfolgreich verteidigte. Post Münster an der Spitze In der Staffel Münster stand die Begegnung zwischen den bisher ungeschlagenen Mannschaften von Post Münster und der Reichsbahn=SG. Münster im Vordergrund des Interesses. Zweifellos galten die Reichsbahner als die Favoriten, aber die Postler brachten es fertig, ihren Rivalen durch einen überraschenden:=Sieg aus dem Felde zu schlagen, so daß die Pöstler nunmehr als einzigster ungeschlagener Verein die Tabelle anführen: Post Münster 94 4 0 0, 23:5•0 Reichsb.=SG. Münster 4 3 0 1 29:5:2 Tus Ascheberg 3 1 0 2:16•4 VfL. Wolbeck 4 1 0 3:18:6 Westfalia Kinderhaus 3 0 0 S:20.6 Tus Hiltrup 0" 0 0 0".0•0 Post Münster— Reichsbahn=SG. Münster:1(:0) Der Verlauf des Kampfes gestaltete sich äußerst abwechslungsreich, zumal beide Mannschaften ihr ganzes Können einsetzten. Bis zur 25. Minute gelang es zunächst keiner Partei, einen zählbaren Erfolg zu erzielen, aber sodann erfaßte der Halblinke Hemmes von der Post eine günstige Gelegenheit und sicherte seinen Farben die Führung. Zehn Minuten später konnte der gleiche Spieler den Vorsprung auf:0 erhöhen. Die Reichsbahner setzten alles ein, doch es gelang nicht, einen Erfolg zu erringen, und beim Stande von.0 für die Post ging es in die Pause. Mit dem Wiederbeginn drängten abermals die Reichsbahner, die auch alsbald ein Tor aufholen konnter. Durch den Mittelstürmer Engderding konnte die Post ein drittes Tor vorlegen, und als es ihnen gelang. eine Viertelstunde vor Schluß das 4. Tor zu erzielen, war das Spiel endgültig zugunsten der Postler entschieden, zumal die Reichsbahner sich endgültig geschlagen bekannten. Die restlichen Spielminuten brachten sodann auch keine Anderung mehr. Zwei Punktespiete in der Gruppe Kheine Borussig slegl auch im Orlsderby. Die Betriebssportmannschaft von Hammersen mußte gestern die Ueberlegenheit von Borussia Rheine anerkennen. Bis zur Halbzeit stand das Spiel:0 zugunsten der Borussen. Beim Schlußpfiff hieß das Ergebnis.1 Spielvereinigung Ibbenbüren— Teuto Riesenbeck. Der Tabellenzweite Ibvenbüren hatte Teuto=Riesenbeck als Gast. Die Riesenbecker enttäuschten nach der angenehmen Seite und schlugen die Ibbenbürener verdient :1. Dabei holten sich die Teutonen de ersten Pluspunkte. Borussia ist durch die Niederlage von Ibbenbüren der eindeutige Favorit der Gruppe Rheine geworden. Borussia Rheine 4 4 0 0 20:2.0 Sportfr. Gellendorf 5 S 0 2:10:4 SV Ibbenbüren 4 2 0 2 12:11.4 Reichsb. SG Rheine, 5 2 0 S 13:11.6 BSG Hammersen 4 1 0. 3:10:6 Teuto Riesenbeck 4 1 0 S:21.6 Ueberraschungen in Ahlen Drei Spiele und drei Niederlagen für Ahlen Die erste Klasse wies ebenfalls nur zwei Spiele auf. Auf dem Borussenplatz in Lippstadt sah man den SC Unna. Das Spiel endete:1(:). Der BfR Heeßen weilte beim SV Neuhaus. Das Ergebnis lautete:2(:). In der zweiten Klasse Ahlen=Beckum gab es gestern nur zwei Spiele, die aber beide zu Ueberraschungen für die Ahlener Mannschaften wurden. Die Betriebssportgemeinschaft Westfalen war beim Sportverein Warendorf zu Gast, der seinen Gegner mit:0(:0) überlegen abfertigte. Die Ahlener Rotweißen erfuhren in Oelde vom SC, der diesmal eine außerordentlich spielstarke Mannschaft ausgestellt hatte, eine:=Niederlage, die für den Platzverein um so höher zu werten ist, als bei der Halbzeit das Spiel noch:0 stand. Um den Kreispokal des Landrats war SuS Ahlen gegen Su S Ennigerloh in Ahlen angetreten. Hier holten sich die Ahlener auf eigenem Platz die dritte Niederlage des Tages mit dem allerdings knappen Resultat von:3(:). Staftel Ahaus-Coesteld Rasensport Coesfeld führt die Tabelle an Die Coesfelder konnten in Ahaus einen:=Sieg feiern und damit durch das bessere Torverhältnis die Spitze erobern.— FC 09 Gronau war gegen Tus Stadtlohn mit:1 knapper Sieger, womit er sich in die Spitzengruppe vordrängte.— Die Eisenbahner in Coesfeld mußten sich eine hohe:=Niederlage gegen Concordia Gronau gefallen lassen.— Das Freundschaftsspiel VfL Epe— Sportgemeinschaft Alstätte fiel aus. Die Hakadattspiete der Vonnlagl Westfalen-Jahn Münster - TV 1862 611(:1) sind die besten Reichsbahnfrauen Nach dem Unentschieden im letzten Freundschaftskampf hatte man bei dieser Auseinandersetzung um die Punkte ebenfalls mit einer recht knappen Torspanne gerechnet. Um so überraschender mutet daher dieser hohe und kkare Sieg des Platzvereins an, der zwar jederzeit verdient ausfiel, aber für die Turner eine doch zu hohe Niederlage bedeutet. Während nämlich Westf.=Jahn mit einer starken Mannschaft anzutreten vermochte, mußten die Turner auf ihren besten Stürmer verzichten und standen die erste Halbzeit mit nur 10 Spielern durch. Außerdem stand auf dem Mittelstürmerposten mit W. Dieckmann ein Ersatz, der heute nicht mehr über die Beweglichkeit verfügt, wie in seinen jungen Tagen. Eine Niederlage war also für die Turner vom Beginn an unvermeidbar. Wenn sie trotzdem den Führungstreffer warfen und beim Seitenwechsel mit nur:2 Toren im Rückstand lagen, dann spricht dieses für den großen Eifer jedes einzelnen Spielers, ohne hierbei das Können des Siegers irgendwie zu schmälern. Beide Torhüter zeigten mehr als einmal ihr vorzügliches Können, während bei beiden Mannschaften die Verteidiger und die Läufer das beste Mannschaftsgefüge darstellten und sich in nichts nachstanden. Wenn trotzdem insgesamt 7 Tore#sielen wovon allein 6 im Netz der Turner endeten, so wird hierdurch ihre Kampfesfreudigkeit keineswegs herabgesetzt. Vier dieser Treffer resultierten nämlich aus Freiwürfen. Die beste Stürmerreihe hatte Westf.=Jahn. Nach diesem Sieg nimmt Westf.=Jahn die Tabellenspitze ein; er wird sie in dieser Besetzung energisch zu verteidigen wissen. Westf.=Jahn Münster 2 2. 0 0 11:5.0 Polizei SB 1 0 0 1:5:2 TV Münster 1862 1 0 0 1:6•2 Reichsbahn SG—————— SC Münster 08—————— Frauen: TV Münster— Reichsbahn S6 Münster:13(:). Schon nach drei Meisterschaftsspielen kommt man zu der Feststellung, daß keine andere münsterische Frauenmannschaft den Weg der Reichsbahnerinnen zur Meisterschaft aufhalten kann. So mußte der SV Münster•0, Coesfeld:0 und gestern die Turnerinnen sogar mit 13:2 Toren daran glauben. An die Stelle des vor Jahren unschlagbaren SC Münster 08 sind jetzt die Reichsbahnerinnen getreten. Sie bewiesen auch in diesem Spiel, daß sie den Titel als Westfalenmeister nicht umsonst tragen. Raumgreifendes Flügelspiel, rechtzeitige Balkabgabe und immer den nötigen Bruchteil eher am Ball, das waren die Merkmale, mit denen die Siegerinnen auch in diesem Spiel über ihren Gegner hinausragten. Hervorzuheben bei den Turnerinnen wäre außer der Torhüterin die linke Angriffsseite mit Angly und Hesse, die bei einem so starken Gegner für die beiden Gegentore verantwortlich zeichnen. Reichsbahn SG 3 3 0 0 26:2 610 SC Münster 08 3 2 0 1:5•2 TV Münster 1862 2 0 0 2:16:4 Sportg. Coesfeld 2 0 0 2:11•4 Westf.=Jahn Münster—————— Grads-Nacke Verschwident EEEE Keut sie bei =Fam.=Haus an der Promen., Einheitsw. 17000 RM., zu tauschen eotl. mit Haus a. Stadtrand. Ang. unt. 799 an die Hauptg. Münster. Klärchen macht ihrem Soldaten eine große Freude, denn sie hat die„Westfälische Tageszeitung“ als Feldpost bestellt, jetzt kann er täglich lesen, was zu Hause geschicht, und er ist in Gedanken immer bei ihr. Auch Sie sollten für Ihren Soldaten die „Westfälische Tageszeitung“, schicken lassen, wir machen es Ihnen ganz leicht. Teilen Sie uns auf nachstehendem Abschnitt die Feldpostnummer mit, dann beginnen wir sofort mit der Lieferung. In jedem Je 11. November je kriege gedacht. di als ein Ruhmes Soldatentums ei gabe, die Erinne dentum junger d Lied„Deutschlan den Lippen zum Linien der seind wohl sie ein mör Zeiten im deutsche der Opfergang de Langemarck hätte nicht ewig eine schlechter wäre. 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Es war ihre Aufgabe, die Erinnerung an das unvergleichliche Heldentum junger deutscher Regimenter, die mit dem Lied„Deutschland. Deutschland über alles!“ auf den Lippen zum Angriff vorgingen und die ersten Linien der feindlichen Stellungen einnahmen, obwohl sie ein mörderisches Feuer empfing, für alle Zeiten im deutschen Volke lebendig zu erhalten, denn der Opfergang der Blüte der deutschen Jugend bei Langemarck hätte seinen Sinn verloren, wenn er nicht ewig eine Mahnung für alle deutschen Geschlechter wäre. Ueher alle vergangenen Langemarcktage hinaus erhebt sich nun dieser 11. November 1940 als ein Tag besonders stolzen Gedenkens. Ueber dem deutschen Ehrenmal von Langemarck weht seit dem 28. Mai dieses Jahres die deutsche, Reichskriegsflagge. Nach 26 Jahren hat sich das erfüllt, wofür damals junge deutsche Menschen ihr Leben gaben. Ihr Opfer hat mit den Grund gelegt für den Aufstieg unseres Vaterlandes, ihr heldischer Kampf ist eine ewige Mahnung an die deutsche Jugend und an das deutsche Volk. dessen Herzen gen Langemarck wallen und sich in Ehrfurcht vor den Opfern der Vergangenheit verneigen. Damals. nach dem einundzwanzigtägigen harten Ringen im Oktober und November 1914, brachen unsere jungen Regimenter zwar in die vordersten Stellungen des Feindes ein. aber der bekannte Wettlauf zum Meer, das deutsche Streben nach der Kanalküste bei Calais. um England von Frankreich zu trennen, brachte nicht den erhofften Erfolg. An dem Mut und der Tapferkeit unserer Soldaten lag es, wie allein das Beispiel von Langemarck zeigt, gewiß nicht. Wenn auch damals dieser große Sieg versagt blieb, so waren die Opfer auf Flanderns Boden nicht umsonst gebracht. Wie wir im Jahre 1933 feststellen konnten, daß die ersten 16 Blutopfer der nationalsozialistischen Bewegung in München nicht umsonst gebracht worden waren, so läßt sich in diesem Jahre nach der siegreichen Flandern= und Frankreichschlacht auch von den Helden von Langemarck sagen:„Und ihr habt doch gesiegt!“ Ihr Vorbild und ihr Geist war es. der die Regimenter und Divisionen des Jahres 1940 mit dem fanatischen Willen zum Siege beseelte und den großen Erfolg brachte, der damals versagt blieb. Neben den Gefallenen von 1914 und 1917 ruhen nun in Flanderns Erde die Gefallenen von 1940. Aus dem Blut beider aber erwuchs der deutsche Sieg. die Behauptung der deutschen Lebensrechte über alle feindlichen Absichten hinweg. So wie Langemarck uns in der Vergangenheit ewige Mahnung war. so wird es erst recht in der Zukunft allen deutschen Geschlechtern verkünden, daß kein Opfer für das deutsche Volk umsonst gebracht wird, wenn das deutsche Volk sich immer dieser Opfer würdig erweist. Der Seist ven Langeharen Von Generalmajor a. D. Dr. h. c. Bernhard Schwertleger Unweit nordöstlich von Overn erinnert der von der deutschen Studentenschaft betreute große Soldatenfriedhof von Langemarck an das gewaltige Ringen östlich des Vser=Kanals. das im Oktober und November 1914 den ersten großen Abschnitt der Strategie des Generals v. Falkenbayn abschloß. Aus den Versuchen des deutschen rechten Flügels unserer Westarmee, die gegnerische Nordflanke der Belgier. Engländer und Franzosen zu umfassen und damit eine neue kriegsentscheidende Offensive einzuleiten, war infolge der Abwehrmaßnahmen unserer Gegner, die gleichfalls nach der Umfassung des feindlichen Nordflügels strebten, jene Strategie entstanden, die in der Geschichte des Weltkrieges roft als der„Wettlauf zum Meere“ bezeichnet worden ist. Den General v. Falkenhayn leitete dabei die Erwägung, daß es nötig sei, unter Einsatz starker, unverbrauchter Kräfte in der Richtung auf Dünkirchen und Calais durchzubrechen. Diesen Auftrag erhielt die neugebildete 4. Armee unter dem Herzog Albrecht von Württemberg. Sie sollte. nachdem sie vom 13. Oktober ab in der Gegend westlich von Brüssel versammelt worden war. nördlich soweit ausholen. daß sie mit dem rechten Flügel an der Meeresküste entlang durch Flandern nördlich der Lys vorstieß. Nach erfolgtem Durchbruch sollte sie westlich St. Omer nach Süden abschwenken. Hieraus konnte sich eine kriegsentscheidende Umfassung des feindlichen Nordflügels ergeben. Links von der 4. Armee hatte die 6. mit ihrem rechten Flüge! bei Armentières das Vorkommen der 4. Armee durch Angriff zu erleichtern, während deutsche Heereskavallerie zwischen den beiden Armeen die Richtung auf Overn erhielt. Aus diesen Weisungen hat sich die vom 20. Oktober bis Mitte November dauernde Flandernschlacht entwickelt, an die wir uns in diesen Novembertagen nach 26 Jahren von neuem erinnern. Was war es, das dem Ringen der Flandernschlacht seinen besonderen Sinn gab? Es war der Geist von Langemarck, der Geist, wie er in den jungen Regimentern des XXII., XXIII, XXVI. und XXVII. Reservekorvs zum Ausdruck gekommen ist. Sie bildeten gemeinsam mit dem III. Reservekorps des Generals v. Beseler und der 4. Ersatzdivision den Grundstock der unter dem Herzog Albrecht von Württemberg neugebildeten 4. Armee. Ihr Geist ist unsterblich geworden durch den berühmten Heeresbericht, in dem verkündet wurde, daß junge deutsche Regimenter mit dem Deutschlandlied auf den Livpen vorgestürmt seien. Dieser Geist lebte in ihnen, und mit vollem Recht hat Deutschland in den Jahren seiner tiefsten Demütigung immer diesen Geist hochgehalten, ihn gepflegt und der heranwachsenden Generation als Beispiel zur Nacheiferung vorgehalten. So war es und so soll es immer bleiben. Ohne den Geist von Langemarck. den Geist voller Hingabe an das Vaterland. sind junge Kämpfer. unervrobte angehende Soldaten nicht imstande, den Anforderungen des Ernstfalles zu entsprechen. Aber die Verwendung so vieler junger Regimenter, in denen ungezählte Freiwillige und StuDer brausende Sturm der siegreichen deutschen Armeen ging im Frühjahr dieses Jahres über die geweihte Stätte des Heldenfriedhofs von Langemarck hin.— Unser Bild zeigt einen deutschen Soldaten beim stillen Verweilen an den Grabstätten der Blüte von Deutschlands Jugend, die im Jahre 1914 hier mit dem Deutschlandlied auf den Lippen starb. Ihr Vermächtnis haben die jungen Soldaten Großdeutschlands verwirklicht(PK.-Wittke-Scherl-.) denten Schulter an Schulter für das Vaterland kämpften, und zwar gerade an einer ganz besonders gefährdeten Stelle des entscheidend gewordenen Kriegsschauplatzes, bot doch schwere Bedenken. General v. Falkenhayn verausgabte damit die letzte Reserve, über die er im Herbst 1914 verfügte. Damit wurde„wertvolle Volkskraft, unersetzbares künftiges Führermaterial gegen den Feind geführt in einem Stande der Ausbildung und Festigung. der weit zurückblieb hinter den Forderungen. die bisher im deutschen Heere an die Kriegsbereitschaft von Kampftruppen gestellt worden waren.“ Entsprach der von General v. Falkenhayn erstrebte Erfolg einem so wertvollen Einsatz? Zweifellos hätte die Gewinnung der französischen Kanalküste, wenn sie in vollem Umfang gelang. den Einsatz aller nur irgend verfügbaren Kräfte gerechtfertigt. Auch schien die geplante Flandernschlacht rein zahlenmäßig anfangs nicht unter ungünstigen Vorzeichen zu stehen, da zu Beginn der Offensive am 20. Oktober 1914 11 1/2 Divisionen der deutschen 4. Armee gefechtsstark und mit ausreichender Artillerie einer englischen Division, zwei schon abgekämpften französischen Territorial=DiviEin bemerkenswerter Bildbericht über die Zusammenarbeit zwischen Luftwaffe und Marine. Die„Arado 196“ ist das Auge des Kriegsschiffes, das den Feind' erspäht und dem Kriegsschiff den Standort des Feindes mitteilt.— Unser Bild oben links zeigt den Bordaufklärer, der soeben sein Kriegsschiff zur Erkundung verlassen hat und gerade einen Zerstörer des Verbandes überfliegt.— Links unten: Dieser feindliche Hilfskreuzer wurde von der„Arado 196“ ausgemacht und dem Kriegsschiff bekanntgegeben. Im Feuer der Schiffsgeschütze hat der feindliche Transporter bereits nach wenigen Minuten starke Schlagseite und sinkt.— Das Bild rechts zeigt: Auf Grund der Feststellung des Bordflugzeugs hat das Schlachtschiff den Feind gestellt, und mit ungeheurer Wucht donnern die schnell folgenden Salven aus den Geschützen, unter denen das feind liche Schiff nach wenigen Minuten zusammensinkt(Scherl-.) sionen nebst einer Marine=Brigade sowie der völlig erschöpften belgischen Armee gegenüberstanden. Trotzdem blieb den jungen deutschen Armeekorps der mit solcher Hingabe und Begeisterung erstrebte Erfolg versagt. Sie vermochten nicht, die sich alsbald immer mehr sich verstärkenden Gegner zu werfen. Die ganz besonderen Schwierigkeiten des dichtbesiedelten und mit vielen Ortschaften. Gehöften. Waldstücken. Hecken und Baumgruppen übersäten Geländes hätten den Einsatz kriegserfahrener, kampfgewohnter Trupven erfordert. Die jungen Korps waren nur unvollkommen ausgebildet, milizartig in kurzer Zeit für den Einsatz im Felde vorbereitet und hätten stärker als es bei den aktiven Truppen der Fall war des dauernden unmittelbaren Einflusses ihrer Offiziere bedurft. So heißt es im Kriegstagebuch des XXIII. Reservekorps:„Es fehlte an Führern, die einzelnen Splitter zu neuen Verbänden zusammenzufassen. Die Truppe war entnervt. Das tagelange Vorgehen gegen einen unsichtbaren, zähen Feind. die starken Verluste, das mangelhafte Zusammenarbeiten zwischen Infanterie und Artillerie, das alles legte sich lähmend auf die unerfahrene junge Truppe.“ Aber der Geist von Langemarck hat immerhin bewirkt, daß es damals den verbündeten Franzosen. Belgiern und Engländern nur unter dem Aufgebot aller ihrer Kräfte gelungen ist, den deutschen Ansturm abzuwebren, bis schließlich die von den Belgiern herbeigeführte Oeffnung der Schleusen bei Nieuport das deutsche Angriffsgelände überschwemmte und jeden weiteren Fortschritt des deutschen rechten Flügels verhinderte. Die in Flandern erzielten Erfolge waren teuer erkauft: hatten doch die 4. und 6. Armee in der Flandernschlacht schon bis Anfang November 1914 annäbernd einen Verlust von 80000 Mann zu beklagen. Trotzdem hielt Falkenhayn zunächst noch unerschütterlich an seinem Plane eines Durchbruches auf Overn fest, ebe er sich nach verlustreichen neuen Kämpfen vom 10. bis 18. November 1914 zur Stillegung der Offensive und zur Abgabe von Armeeteilen an die Ostfront entschloß. Seine Hoffnung, durch die Wegnahme von Overn wenigstens noch einen sichtbaren Erfolg der deutschen Waffen zu erringen, ebe er sich dem östlichen Kriegsschauplatz zuwandte, ist nicht in Erfüllung gegangen. Man würde dem Feldberrentum des Generals v. Falkenhayn nicht gerecht werden, wenn man nicht die ganz außergewöhnlichen Schwierigkeiten in Rechnung stellte, denen sich der General nach der Zurücknahme des deutschen Westheeres von der Marne gegenübersah. Die Verluste waren übergroß gewesen. Für ihn handelte es sich bei der Uebernahme des Oberbefehls darum. so schnell wie irgend möglich neue verwendungsfähige Truppen dem Gegner entgegenzuwerfen, um sodann unseren österreichisch=ungarischen Bundesgenossen zu Hilfe zu eilen. Jetzt rächte es sich, daß es Jahre hindurch in Deutschland versäumt worden war, die zur Verfügung stebende Volkskraft militärisch auszubilden. Die planmäßige Gesamtkriegsstärke des deutschen Heeres betrug.8 Millionen Kövfe. und mehr als 2 Millionen ausgebildeter wehrpflichtiger Männer hatte man bei der Mobilmachung in den Kriegsformationen des Heeres überhaupt nicht verwendet. Weitere.5 Millionen Wehrpflichtiger hatten noch keinerlei militärische Ausbildung genossen, so daß tatsächlich annähernd 5½ Millionen wehrpflichtiger Deutscher bei Kriegsausbruch militärisch anfangs überhaupt nicht verwendet worden sind. Da unsere Weltkriegsgegner von vornherein in ihren Kriegsformationen um rund 2 Millionen Mann stärker waren als wir, bedeutete die numerische Unterlegenheit, mit der wir in den Weltkrieg eingetreten sind, einen geradezu schicksalhaft schweren Verzicht auf die Gunst der Lage. Diesen Tatbestand und die lebenswichtige Erfahrung aus dem Studium des Weltkrieges entnommen und zu einer ganz anderen Ausgestaltung unseres heutigen neuen deutschen Heeres verwendet zu haben, ist das unbestreitbare Verdienst der Schöpfer, Former und Führer unseres auf allen Schlachtfeldern Eurovas siegreich bewährten Heeres. Die Erinnerung an Langemarck hat sie geleitet, und so wird denn auch der Geist von Langemarck das siegreiche Ende des so glorreich geführten Krieges um Deutschlands Freiheit von Versailles heraufführen. Die Saat von Langemarck ist aufgegangen! Unsere Toten von Langemarck sind nicht umsonst gefallen! Sie leben und mit ihnen Deutschland. Göring bei der Richthofenstaffel Ein Jagdgeschwader, das seinem Namen Ehre macht dnb 9. November.(PK) Wir stehen auf dem Flugplatz des Jagdgeschwaders Richthofen im westlichen Frankreich. Fast ein festlicher Glanz liegt auf den Gesichtern der wettergebräunten und todesmutigen Fliegergestalten. Heute kommt der Reichsmarschall. Jeder weiß es: Er kommt zu seinem Geschwader, das er selbst im Weltkriege kommandierte und das der Reichsmarschall mit der Schaffung unserer Luftwaffe neu erstehen ließ. Nun strahlen die Augen der jungen Flieger. Der Mann, den sie alle lieben, er ist gekommen, um sie zu begrüßen und ihnen seine Anerkennnug für ihre Verdienste um Führer, Volk und Vaterland auszusprechen. Zum fliegenden Personal, also zu den Kameraden der von ihm geschaffenen Luftwaffe, sprach dann der Reichsmarschall von den Aufgaben und Pflichten des deutschen Fliegers Dabei stellte er die Leistungen der Weltkriegsflieger in den Vordergrund. Aus ihrem Kampfgeist und ihrem Vermächtnis wurde die neue Luftwaffe geboren. Zwar sind die Jagdmaschinen besser, zuverlässiger und schneller geworden, jedoch: Der Fliegergeist ist derselbe geblieben! Der Reichsmarschall verwies auf die schweren Stunden, in denen er die Jagdstaffeln des Großen Krieges abrüsten und auflösen mußte. Sein damaliger Entschluß, dem militärisch unbesiegten Deutschland eine neue Luftwaffe mit unerhörter Schlagkraft zu schaffen, hat ihn niemals verlassen. Im Jahre 1935 ist sie dann wiedererstanden. Es war selbstverständlich, die Tradition des siegreichen Geschwaders aus dem Weltkriege in einem neuen Jagdverbande zu verankern. Richthofens Geist und sein Name lebt weiter in einem verdienstvollen und siegreichen Jagdgeschwader unserer Lustwaffe! „Deshalb habe ich Euch“, so sagte der Reichsmarschall wörtlich.„auch einen Führer und Geschwaderkommodore in dem erfolg- und siegreichen Fliegerhelden Masor Wick gegeben, der Euch im Kampf ein Vorbild ist. Ihr sollt ihm nacheifern und den Feind zerschmettern, wo Ihr ihn antrefft. Jede seindliche Maschine muß zerkrümmert werden und brennend abstürzen! So wollen und so werden wir unseren englischen Gegner vernichten!“ Nun tritt der Reichsmarschall zu jedem Jagdflieger einzeln heran und läßt sich die Anzahl der Feindflüge und Luftsiege melden. Bis zu 170 Feindflügen eines einzelnen Jägers werden bekannt. Groß ist die Zahl der heldischen Einsätze, und schwer wiegen die Erfolge, von denen da berichtet wird. Es ist fürwahr ein stolzes Ergebnis von Kampfesmut und Fliegergeist, der hier zutage tritt. Der Reichsmarschall lächelt dankbar befriedigt und spricht den mutigen deutschen Männern seine Anerkenmung aus. So mancher Feldwebel mit 18 und 19 Luftsiegen wird zum Leutnant befördert, und mancher, der es nicht erwartete, erhielt aus der Hand des Reichsmarschalls für seine erste bestandene Feuerprobe vor dem Feind das Eiserne Kreuz I. oder II. Klasse. Ein ereignisreicher Tag mehr im Kriegstagebuch des Jagdgeschwaders Richthofen! Kriegsberichter Oskar Lachmann S ne große Freude, stfälische Tagesestellt, jetzt kann Hause geschicht, 1 immer bei ihr. iren Soldaten die itung“ schicken hnen ganz leicht. chstehendem Abmmner mit. dann n der Lieferung. eitung" für die ***** anfer auge men Ate etund Die Freunde Seit Tagen war die große Stadt am Westwall und alle Orte ringsum beherrscht vom Quartierhalten der Truppen, die auf das Zeichen zum Rheinübergang warteten. Alle Plätze, die Autoställe, Gärten, Anlagen, Einfahrten standen voller Wagen. Es war warm, sommerlich, heiter. Die Feldgrauen hielten ihre Sachen in peinlicher Pflege. In den Freizeiten schritten sie in Gruppen, womöglich ein paar Mädel dabei, fröhlich und gelassen durch die Straßen. Die Leute in Zivil verschwanden unterm Feldgrau, die Hauptstraße war am Sonntag ein einziges feldgraues Gewoge mit einzelnen farbigen Aufklängen darunter, wenn Frauen dazwischen in bunten Kleidern gingen. Die Jungen waren nicht mehr berechenbar in ihrem Kommen und Gehen daheim. Auch der kleine zehnjährige Friedel nicht, so streng er daheim für Unpünktlichkeit gerügt wurde. Er stand bei den Soldaten herum, besorgte ihnen kleine Einkäufe, trug Päckchen und Briefe zur Post, wienerte ihr Lederzeug, schmierte Schuhe ein, durfte eine Weile die Mütze aufsetzen und was der Dinge bei den Soldaten mehr sind. Friedels Mutter daheim sah schließlich wehrlos dem selbstvergessenen Treiben des Jungen zu. Der alte Großvater, der mit achtzig Jahren noch in der Werkstatt rüstig schaffte, entbehrte ihn sehr. Er half ihm sonst gern, reichte das Werkzeug hin, machte gewissenhaft Besorgungen und war ein lustiges, williges und wissensdurstiges Kerlchen. Doch nun waren ihm die Soldaten wichtiger als alles andere. Daheim beim raschen Essen und während er mit dem Großvater noch vor dem Bettgehen das abendliche Mühlenspiel schob, sprach er unablässig von einen beiden Freunden. Es ging aus seinen Erzählungen, auf die Mutter und Großvater nur gleichsam mit halbem Ohr horchten, ermüdet vom arbeitsreichen Tag, nicht hervor, wer diese Freunde eigentlich waren. Sie meinten, es seien zwei Buben, vielleicht älter als der Friedel, die sich mit ihm bei den Soldaten herumtrieben. Eines Nachmittags nun, es war ein freundlicher Sonntag, der Friedel hatte mit seiner Mutter einen Spaziergang machen müssen, der Großvater verweilte sich em Schreibtisch, rauchend, zeichnend und dann lesend, da schellte es. Wie er öffnete, standen zwei fremde Soidaten draußen vor dem alten Herrn. Sie wollten einnal ihren Freund daheim besuchen. Nun ja, der Alte nahm sie herein in die Stube, wähnend es seien Freunde eines seiner Söhne, die draußen im Westwalllagen; aber dann kam es heraus, daß sie den kleinen Friedel meinten. Der Großvater staunte. Erzählung von Hermann Erie Busse Es waren zwei Männer um die Dreißig, die sich die Freunde des Buben nannten. Sie hätten auch solche Buben daheim, jüngere noch. Sie zogen kleine Photos heraus und zeigten sie dem alten Herrn, der umständlich die Brille herausholte und sich die Sprößlinge besah. Dabei unterhielten sich die Soldaten in ihrer Mundart, vorher hatten sie hochdeutsch gesprochen, und der Alle stellte die Ohren, mischte sich ins Gespräch unversehens in ihrer Mundart ein. Sie stammten aus Schlesien, der Großvater auch. Wie warm wurden auf einmal die Tags darauf zogen die Soldaten ab. Das Zeichen war gegeben. Von Zeit zu Zeit klagt nun Friedel, daß er schon lange kein Lebenszeichen mehr von seinen „Freunden“ habe und ist richtig besorgt, bis dann von irgendwoher eine Feldpostkarte von dem einen und von dem andern kommt, daß sie zum neuen Einsatz bereit stünden und daß beim letzten Urlaub leider die Reise über Freiburg ein zu großer Umweg gewesen wäre, daß aber der Friedel, sobald der Krieg aus sei, nach Schlesien kommen müsse. Der Friedel ist dann furchtbar stolz auf seine Freunde, vorab auf den, der das EK. I hat. Kind und Söldat! Mit verborgener Rührung sieht in diesen Tagen wieder das Volk, welche glückliche Gemeinschaft zwischen ihnen herrscht, von nichts anderem geführt als den heiligen Grundgefühlen: Vertrauen und Liebe. „Jaust und Helena, in Stadaheal Wie ein Idyll, ein heroisches Idyll, liegen die Helena=Szenen im Goetheschen„Faust“, wie ein Traum ziehen sie am Betrachtei vorüber, Sehnsucht nach einer Welt, da sich Gotik und Antike zueinanderneigen und der deutsche Mensch der Schönheit, selig in sich selbst, huldigt. Diese Szenen, von Goethe 1827 einmal als selbständiges Drama herausgebracht, hat der junge Stuttgarter Komponist Marc André Souchay zum Mittelpunkt einer Oper gemacht, die bei ihrer Uraufführung am hallischen Stadttheater ungewöhnliches Aufsehen erregte. Nicht allein die Kühnheit des Entschlusses überraschte dabei, denn Goethe selbst hat ja den Gedanken einer Vertonung des Stoffes als nicht befremdlich empfunden, und Souchay hat sich dem Goetheschen Text, den er— notwendigerweise mit Straffungen und Kürzungen— übernahm, mit Ehrfurcht und Verantwortungsbewußtsein genaht, sondern vor allem die Größe des Wurfes, der dem Komponisten gelang. Denn die Musik Souchays, an barocken Vorbildern geschult, spricht durch ihren barocken Klang die Sprache eines eigenwilligen Künstlers, der sich zu den Formen der Vergangenheit nicht imitativ sondern schöpferisch bekennt und der über das handwerkliche Rüstzeug und die geistige Substanz verfügt, um sich einem solchen Vorwurf nahen zu dürfen. Ein Vorspiel (klassische Walpurgisnacht) ruft dem Betrachter ins Gedächtnis, was an Voraussetzung der Stoff verlangt, an seinem Schlusse holt Faust sich Helena aus dem Dunkel im Stadttheater Halle der Unterwelt. In lyrischer Breite, die aber immer wieder von dramatischen Akzenten durchzuckt wird, entfaltet sich dann das arkadische Idyll, und in einem Nachspiel läßt Souchay die Verklärung des Faust ahnen, wenn er ihn nach dem Tode Euphorions und dem Abschied der Helena„in Qual und Glück“ auf dem Wege der Läuterung, die das Erlebnis der Schönheit ja für ihn bedeutet, weiterschreiten läßt. Die polyphone Satztechnik Souchays ist meisterhaft. Ganz überzeugend weiß er dem strengen, ja oft herben Satzbau die Melodik einzubinden. Die aber ist neben den kühnen Klängen, die Mephisto(Phorkyas) begleiten, von einer keuschen Schönheit, ganz auf Vergeistigung, Verinnerlichung gerichtet und abseits jeden sinnlichen Gepränges. Von tiefer Wirkung die Chöre, die eine wichtige Rolle spieler und(Chor der Geister und Schlußchor) in ihter Erhabenheit an Glucksche Vorbilder erinnern. Was aber vor allem besticht und über weniger zwingende Einzellösungen hinweg beeindruckt, ist die große Linie, die das Werk durchzieht und die in der hallischen Aufführung in schönster Weise herauskam. Diese Aufführung, in der Generalmusikdirektor Richard Kraus der schwierigen Partitur zu einer glanzoollen Wiedergabe verhalf, gehörte zu dem Besten, was die hallische Oper in der letzten Zeit leistete. Bei den Sängern waren Käte Glenewinkel(Helena), Hans Reisenleitner(Faust) und heinz Sauerbaum(Phorkyas) ohne Fehl. Die Inszenierung Siegmund Skraups, die großartigen Bühnenbilder Kurt Gutzeits(vom Bayerischen Staatstheater München a..), die trefflich singenden Chöre trugen mit zu dem großen Erfolg bei. Der anwesende Komponist wurde herzlich geseiert. Fred M. Franke Unveröffentlichte Lisztbriese in Rußland In der Bibliothek des Moskauer Staatlichen Konservatoriums befinden sich unter zahlreichen interessanten Manuskripten russischer und westeuropäischer Komponisten auch Briefe von Liszt, die zum Teil noch nicht veröffentlicht sind. Diese Briefe stammen aus den Jahren 1873 bis 1878 und sind an den Petersburger Verleger W. Bessel gerichtet, der als Verfasser zahlreicher musikgeschichtlicher Aufsätze und Forschungsarbeiten bekannt ist. Mit der russischen Musik machte sich Liszt 1842, als er in Petersburg Konzerte gab, vertraut. Er hatte dabei Gelegenheit, die Werke Glinkas, Rimski=Korsakows, Dargomyshskis und Balakirews kenn und schätzen zu lernen. Als er in den Jahren 1843 und 1847 wieder Rußland besuchte, nahm er besonders enge Fühlung mit den russischen Musikkreisen. Aus jener Zeit stammen seine Transkriptionen verschiedener Werke von Glinka, Balakirew und Aljabjew. Mit Vorodin, Cui und Rubinstein pflog Liszt einen regen Briefwechsel. Verschiedene Werke russischer Komponisten nahm Liszt auch in seine Konzertprogramme auf. Zu den Musikstücken, die er besonders gern zum Vortrag brachte, gehörte beispielsweise die orientalische Phantasie„Islamei“ von Valakirew. Auf Liszts Anregung wurden in Weimar mehrere russische Opern zur Aufführung gebracht. 1884 schrieb Liszt an Balakirew über die russischen Komponisten:„... Ich begrüße von Herzen die Meister, die die seltene Lebensenergie besitzen: sie leiden nicht im geringsten an Ideenanämje, einer in verschiedenen Ländern stark verbreiteten Krankheit. Ihre Verdienste werden immer mehr und mehr anerkannt, ihre Ramen berühmter werden.“ In den Briefen an Bessel spricht der große Kompo. nist und Virtuose seinen Dank für die ihm gesandten Werke Rimski=Korsakows, Dargomyshskis und Mussorgskie aus. Er schreibt:„.. Diese Partituren interessieren mich lebhaft, ich will mich mit ihnen gründlich vertraut machen und warte daher mit Ungeduld darauf, sie von einem Orchester gespielt zu hören...“ In einem anderen Brief berichtet er, daß er mit grostem Interesse Rimski=Korsakows„Sadko" und Dargomyshskis„Kuländerin" und„Finnin“ prode. In einem Briefe an Bessel teilt Liszt mit, daß er ihm seine Musik zur Ballade„Der blinde Sänger“ von Ehrennarben Du braver Vogel! Sicher brachtest du Die Kameraden noch zum Heimathafen, Um die schon längst der ganze Horst gebangt. Groß war die Freude, als sie unverletzt Und guter Dinge lachend dir entstiegen, Ungläubig staunend, daß du's noch geschafft: Ein Motor stand, der Tank war ausgelaufen; Zerschossen wurden Fahrgestell und Leitwerk, Und beide Flügel fürchterlich durchsiebt. Schwer war der Heimflug über den Konal— Du aber hieltst mit hundert Ehrennarben Getreulich durch und gingest nicht zu Bruch. So stehst du, braver Vogel, nun vor uns Als stummer Zeuge deutscher Werkmannsarbeit, Die unermüdlich dient dem Ruf der Front. Fürwahr, der Flieger mutigste und beste, Sie starten mit den besten der Maschinen Zum schicksalhaften Kampf gen Engeland! Heinrich Anacker memmemmmmmeemmmeemmmme A. Tolstoi senden werde, damit sie in Rußland herausgegeben würde. Bekanntlich ist das auch geschehen. Das Moskauer Staatliche Konservatorium hat die Briefe von Liszt, die in seinem Archiv aufbewahrt wurden, mit ausführlichen Kommentaren versehen; sie werden demnächst erscheinen. Kleine Kundschau Volk und Rasse. Der durch seine vielfachen Unterhungen über die Leistungen von Zwillingen im Schuldetried bekannte Studienrat Herbert Graeve bringt im soeben erschienenen Oktoberheft der Monatsschrift Volk und Rasse(I. F. Lehmanns Verlag, München. Einzelpreis RM.—70) neue„Vergleichende Untersuchungen über die Schulleistungen von Zwillingen". An Hand sorgfältiger Tavellen werden die Ergebnisse sowohl nach Zwillingspaaren als auch nach Fächern und Fachgedieten zusammengefaßt. Als Ergebnis kann festgestellt werden, daß die Unterschiede bei den eineiigen Zwillingen durchweg im Gediete der ausgesprochenen Aehnlichkeit liegen, während die bei den zweieiigen Zwillingen beobachteten Unterschiede fast ausschließlich den Charakter der Verschiedenortigkeit tragen. Sicher werden derartige Untersuchungen nicht ohne pädagogische Wirkung bleiden. 1— D WIFA Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse eNV. 11. November 1940 Westfälische Tageszeitung Nummer 310 Westjalen-Rord und Nachbargar; Kriegsgefangene als Facharbeiter Wirtschaftlichere Ausnutzung der Arbeitskräfte der Kriegsgefangenen Die bisher dem Reichsgebiet zugeführten westlichen Kriegegesangenen mußten angesichie des dringenden Bedarses der Landwirtschaft ohne Rücksicht auf ihren Beruf eingesetzt werden. Wie der Reichsarbeitsminister den Arbeitseinsatzbehörden zur Kenninis bringt, ist es jedoch nicht zu vertreten, daß für längere Zeu gualisizierte Facharbeiter fremdberuflich in der Landwirtschaft oder in der gewerdlichen Wirtschaft und umgekehrt landund forstwirtschaftliche Arbeitskräfte in der gewexblichen Wirtschaft wener beschäftigt werden. Zur Sicherung einer wirtschaftlichen Ausnutzung der Arbeitskräfte der Kriegagefangenen trifft der Minister im Einvernehmen mit dem Oberkommando der Wehmacht die erforderlichen Anweisungen. Danach sind die kriegsgefangenen Facharbeter aus den Berusen des Bau= und Steinsaches, die Bergarbeiter, Metallarbeiter, Arbeiter der chemischen Industrie, Landarbeiter und Forstarbeiter, soweit sie berufsfremd deschäftigt sind, spätestens nach Abschlutz der Hachfruchternte in eine ihren deruflichen Kenntniffen entsprechende Tätigkeit zu überführen. Der Abzug der kriegsgefangenen Facharbeiter und gegebenenfalls ihr Austausch gegen andere Kriegsgefangene muß io vorbereiter werden, daß der Arbeitsgang in den von der Umsetzung betroffenen Betrieben so, wenig wie möglich gestört wird. Gelegentlich dieser Aktion haben die Arbeitsämter auch den Einsaßz der übrigen Kriegsgefangenen im Außendienst dahin zu überprüfen, ob eingesetzte Kriegsgesangene inzwischen entbehrlich geworden sind. In der gewerdlichen Wirtschaft ist der Bedarf an Kriegsgefangenen nur unvollkommen nedeckt worden. Der gewerblichen Wirtschaft und der Forstwirtschaft müssen zum Ausgleich wenigstens während der für die Landwirtschaft arbeitsstillen Zeit die Kriegsgesangenen zur Verfügung gestellt werden, die in der Landwirtschaft nicht dringend— zum Beispiel zur Biehpflege und zum Holzemschlag— benötigt werden, Urlaub für Zugendliche In einem Erlaß hat der Reichsarbelteminister zu der Urlaubsbestimmung des Jugendschutzgesetzes angeordnet, daß sich der Urlaub für diesenigen Jugendlichen, die mindestens 10 Tage an einem Lager oder einer Fahrt der HI teilnehmen, auf 18 Tage im Kalendersahr erhöht. Im Sinne dieser Vorschrift sind auch Führerlehrgänge in den Gebietsführerschulen der 55 sowie übungsleiterlehrgänge in den Gebietsführerschulen der 53 sowie übungsleiterlehrgänge, in denen 53-Führer vormilichrisch ausgebildet werden, der Teilnahme an einem Lager oder einer Fahrt der 53 gleichzustellen. Jugendlichen, die an solchen Lehegängen mindestens 10 Tage teilnehmen, ist somit der erhöhte Urlaub zu gewähren, 53= Führern, die bereits 18 Jahre alt sind und nicht mehe unter das Jugendschutgesetz fallen, ist bei einer Teilnahme as einer Fahrt oder in einem Lager von mindestens 10 Tagen ebenfalls ein Urlaub von 18 Werktagen zu gehen. 50 Jahre Landwirtschaftsschule im Kreise Beaum Die Landwirtschaftsschule des Kresses Beckun, die seit 10 Johren in Neubeckum ihren Sitz hat, ist nicht nur eine der ältesten in der Provinz Westfalen, sondern thr kam durch die landesherrliche Genchmigung hres Statuts als Stiftung im Jahre 1890 auch eine Sonderstellung zv. Im Gegensatz au den früberen Landwigtschattlichen Winterschalen wurde die Schule ase Ackerbauschute gegründet. Sie fokte eine Fachschacle sein, die höheren Ansprüchen genügen sollte. Deswegen unternicht der Landwirtschestsorsten, Dostand die Schule früicher auch kammer, sondern dem Ministerium für Forsten, mägen und Landwirtschaft unmitteldar. Erst später wurde eine Aenderung getroffen. Weit über die Grenzen ihres Bezicks war diese Landwirtschafteschule, die früher in Strombeng ihren Sitz hatte, bekannt. Bouernsöhne aus der ganzen Provinz besuchten sie in früheren Jahren. Gegründet wurde die Landwirtschaftschule des Kreises Beckun durch eine Stiftung des aus Stromberg gehlrtigen Kaufmanns Bernhard Höffer in Leipzig. Jäbe seioo vom Arztlichen Stondpunkz aus enforderlich gewesen. In der Beweisaufnahme wurde die Einlafsung aber widerlegt. Unter Versagung mildernder Umstände wurde Jakobi wegen gewerbsmäßiger Abtreibung in sieben Fällen zu einer Zuchthausstrase von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt. Die bürgerlichen Ehrenrechte wurden ihm ausf die Dauer von drei Jah erkannt. Verwendet die W5W=Briefmarke In der meuen Serie der WhW=Briefmarken, die die Abbüldung schöner deutscher Baulichkeiten aus verschiedenen Gauen unseres Vaterlandes enthält, ist auch diesma der Gau Westsalen=Nocd mit seinem münsterschen Rathaus am Prinzipalmarkt verireten. Der Fremde, der zum erstenmal nach Münster kommt und in der schönen, alten Stadt das rein erhaltene Widerspiel deutu sich pierst nach dem Prinz scher Baukunst sucht, fragt sich zuerst nach dem Prinzipalmarkt durch, und das Rathaus selbst braucht ihm niemand zu zeigen. Dieser unvergleichlich schöne Bau mit seiner edlen anstrebenden Fassade, deren Türme sich am Morgen= oder am Abendhmmel gleichermaßen, kostbar abheden— ein steinernes Gewebe— spricht seine Sprache jelbst., Bei allen Postanstalten und auch bei don RSB=Blockwaltern ist diese neue Serie der WHWBriefmarken zu haben. Wir verwenden sie ganz besonders in der Weihnachts= und Neujahrszeit in den Briesen an unsere Lieben und auf allen Glückwunschsendungen. Die Briefmarkensammler haben wieder eine Reihe m ihrem Album nachzukleben. Rotterdams Wiederaufbau beginnt rd Amsterdam, 11. November Der Schutt ist aus Rotterdams Innenstadt verschwunden. Das Straßenbild wird nicht mehr von den schwerbeladenen, in dicke Staubwolken gehüllten Lastbeherrscht. Eine, neue Periode ist für traft Rotterdam angebrochen, die Verwirklichung der Pläne, wie sie von Dr. Witteveen, Rotterdams Stadtbaumeister, entworfen wurden. Dr. Witteveen ist bekanntlich vom Reichskommissar, mit dem Wiederaufbau der Maasmetropale beaustragt wordeg. Nun ist es sowest, däß das erste Gebände des neuen Rotterdam erbaut werden kann. Es handelt sich um ein fünfstöckiges Bürohaus. Der Bau arsteht dort, wo nach dem vorstehenden Plan das neue Geschäftszentrum errichtet werden soll. Neuzeitliches Wohnen auch im Dorf Jahren ab„Jurück, marsch, marsch!“— bei der Straßenbahn Solingen. Eine köstliche Geschichte macht zurzeit in Solingen die Runde. Vor einigen Tagen sand sich abende an einem größeren Straßenbahnkreuzpunkt eine Geselschaft von Fahrgästen schon einige Minuten vor der sahrplanmäßigen Fahrzeit an der Haltestelle ein. Man sah aber eben noch das rote Schlußlicht des in der Ferne bereits abfahrenden letzten Wagens. Auf die sosortige telesonische Beschwerde bei der Straßenbahnverwaltung erfolgte eine ebenso prompte wie auch verblüssende Antwort: Der zu früh abgefahrene letzte Wagen wurde nochmals zu senem Kreuzungspunkt zurückgeschickt, damit er die Fahrgöste abhole, die sich dort rechtzeltig eingefunden hatten. Man sieht: die Solinger Straßenbahn weiß den Wert vom Dienst am Kunden doch richtig auszulegen. Der Geist Erwins von Steinbach Bedeutsamer Vortrag von Dr. Seiler Münster, 11. Novemder. über das Straßburger Münster Eine Eiserne Hochzeit Solingen. Gebört schon ein 50jähriger Lebensbund nicht zu den Alltäglichkeiten des Lebens. le bedeutet die Diamantene oder gar die Eiserne Hochzeit eines Ehevaares eine besondere Gunst des Schicksals. Auf eine 65jährige Ebegemeinschaft können am 9. Novemher die Ebeleute Emil Lungenstraß senior und Hülda geb. Wolfert in Solingen=Gräfrgtb zurückblicken. Das im Alter von 86 acht Kinder entsprossen, von denen noch sechs leben, erfreut sich bemerkenswerter körverlicher und geistiger Frische. Das Bauwerk, das den jungen Goethe durch seine überwältigende Dynamik aufs liefste beeindruckte, das Straßburger Münster, dem viele deutsche Baumeister durch ihre große Kunst dienten, ist heute in den Mittelpunkt des politisch=kulturellen Interesses getreten. Jahrhundertelang haben schan deutsche Menschen ergrissen und staunend vor der erhabenen Harmonie dieses Münsters gestanden, heute brauchen wir nicht mehr die Grenschranken zu posseren, um uns unmstelbor von der Wucht des Baues hinreißen zu lassen. Ueberall hat sich die Freude am Straßburger Münster gesteigert, überall wil man mehr ersahren von der architektonischen Kunst, von dem Geist, der die Boumeister geleitet hat. In diesen Rahmen fällt auch der bedeutsome Vortrag von Dr. Harald Seiler, den er am Sonntagmorgen in dichtgefüllten Lichtbildsaal des münsterischen Landesmuseums gehalten hat. Sprachen die gezeigten Lichtbüder schon eine eindeutige Sprache, so wäre das Erlebnis ohne den tiefsinnigen Vortrog Dr. Seilers, der mehr sein wollte als lediglich eine Beschreibung geschichtlicher und künstlerischer Zusammenhänge, höchst unvollkommen gewesen. Somit ober wußten die zohlreichen Besucher, die seibst noch in den letzten Ecken des Saales Platz suchten, um den Geist, in dem dieses Bauwerk geschaffen wurde und den es immer und immer wieder von neuem ausstrahlt. Bescheid. Als im Jahre 1439 die Tunmspitze auf das Münster bzw. 84 Jahren stehenbe Jubelvaar, dessen Ebe gesetzt war, war auch die Arbeit eines Viertelsahrtausends 22 ö. 28 /, bau beend eendet. Ueber der Stelle einer alten Basilika, deren Fundomente auch dem gotschen Münster dienten, erhoben sich die Schifse, deren älteste Teile noch romaniGerechte Strafe für Kinderverderber Zu 10 Jahren Zuchthaus und 10 Jahren Ehrverlust verurteilt Duisburg, 11. November. Es hat nicht lange gedauert, bis man dem äußerst verwerflichen Treiben des 33 Jahre alten Hans Nehlea aus Düsseldorf auf die Spur kam. Kein Mensch hätte dem., der als intelligenter und fleißiger Mann bekannt war sein abscheuliches Treiben zugetraut. In der täglichen Mittagspause durchfuhr er mit einem Fahrrad die verschiedenen Stadtteile Duisburgs, machte sich an kleinere und größere Kinder heran und trat ihnen als „Onkel Doktor“ entgegen. Nachdem er ihnen Mund und Zähne„nachgesehen und sich so das Vertrauen der Kleinen erschlichen hatte, lockte er sie in einen Hausflur. Dabei verging sich der Unhold in der schändlichsten Weise. Riesen die Kinder um Hüse oder sah er sich entdeckt, flüchtete er jedesmal auf seinem Fahrrad. Nehlen war so, hauptsächlich in den Stadteilen Hochfeld und Neudorf, zu einem wahren Kinderschreck geworden. Vor Gericht gab er die ihm zur Last gelegten 14 Fölle zu. Er wurde zu sechs Jahren Zuchthaus und 10 Jahren Ehrverläst verurteilt. Bauernhof mit Bad und Zentralheisung Entsorechend der hohen Bedeutung der Landarbeit für die Volksgemeinschaft sollen dem deutschen Dorf auch die neuzeitlichen Erkenntnisse auf allen Lebensgebieten dienstbar gemacht werden. Für das Gebiet der Wohnungshygiene hat der Reichsernährungsminister wegweisende Vorschriften erlassen, die Regierungsrat Grebe vom Ernährungsministerium in der Zeitschrift„Der deutsche Baumeister“ erläutert. Zurück zum zweckoollen bodenständigen, landschaftsgebundenen Bauen beißt danach heute die Losung. Man hat wieder erkannt, daß die alten Höfe, die sich in vielen Jahrhunderten entwickelten, binsichtlich der Grundrisse und der Hofformen wahre Meisterleistungen und beispfelgebend sind. Auf dieser Grundlage muß die Neuausrichtung dahin erfolgen, daß das Bewährte durch die Aenwendung wirklich guter Neuerungen ergänzt wird. Erfolaversprechende Ansätze sind seit 1933 bereits gemacht worden. Der Gesamtdurchschnitt befriedigt jedoch noch nicht. Klärend und richtunggebend preift hier der neue Erlaß des Reichsernährungsministers ein. Ein wichtiges Haupterfordernis ist es, dem Landvolk ausreichende und aute Wohnungen zu schaffen. In der ländlichen Wohnung ist zum Beispiel das Bad oder die Bademöglichkeit ebenso notwendig, wie es in der neuen Stadtwodnung selbstperständlich ist. Auch die Räume für das Gesinde sind in dem Erlaß behandelt. Weiter sind nach seinen Vorschriften alle Bauernhöfe und ländlichen Wohnungen mit einwandfreier Wasser=, Wärme= und Stromversorgung zu versehen. Unter einwandfreier Wasserversorgung ist zu verstehen, daß das Wasser möglichst am Verbrauchsort(in der Küche, im Bad und im Stall) aus Leitungen entnommen werden kann. Der Hebebaumbrunnen, die Wasserwinde verein gegründet, der schon 1931 mit einer Segelflugmaschine sich in den Borkenbergen an einem Wettbewerh beteiligte. Das war zu jener Zeit. als der damalige Gymnasiast und jetzige Major Galland aus Westerholt in den Vorkenbergen die ersten Segelflugversuche machte. Im April 1935 war die Gladbecker Fliegervereinigung schon groß genug, um eine eigene Ortsgrupve im Deutschen Lustsportverband zu bilden. Im April 1937 löste das Nationalsozialistische Fliegerkorps den Deutschen Luftsportverband ab, und es erfolgte eine sturmmäßige Aufteilung. Gladbeck wurde und ist noch heute Sitz des RSFR-Sturmes 7/59, dem beute 182 aktive Sturmmänner und 500 fördernde Mitglieder angehören. Dem Sturm 7/59 ist die Flieger=H3 angeschlossen. die in Gladbeck an Jungfliegern und Funkern 80 Jungen zählt. 40 Jungen der Flieger=5I sind auberdem im Modellbdau tätig. In den Werkstätten des Fliegersturms werden augenblicklich auch die Lehrgänge für Volksschullehrer(Flugmodellbau) durchgeführt. Was in Gladbeck in 10 Jahren an Arbeit für den Segelflugsport geleistet, worden ist, ist aller Anerhennung wert. Arzi unser schwerer Anklage Bieleseld. Unter Ausschluß der Oeffentlichkeit verhandelte die Bielefelder Strafkammer gegen den bisherigen prakt. Arzt Dr. med. Boris Jakobi, der seit 1927 in Bielefeld eine Frauenklinik unterhielt und angeklagt war, sich von 1933 bis 1937 fortgesetzt der gewerbsmäßigen Abtreibung schuldig gemacht zu haben. Der Angeklagte, der in mißlichen wirtschaftlichen,„Verhältnissen sebte und auch längere Zeit der Rauschafftsucht verfallen war, gab nur zwei Fälle zu und behauptete, die übrigen Geshelhze Sptal Wesel. Das Opfer seines Leichtsinns wurde hier der 17 Jahre alte Schreinerlehrling Vogt. Vor einiger Zeit sand der Junge einen Granatzünder, an dem er sich in der elterlichen Wohnung mit Hammer und Zange zu schaffen machte. Als Vogt von seinen Angehörigen auf die Gefährlichkeit seines Treibens aufmerksam gemacht und verwarnt wurde, verließ er den Raum und setzte auf der Veranda seine, Versuche fort. Plötzlich explodierte der Zünder und die Reinen Sprengstücke verletzten den Jungen so schwer im Gesicht und am Körper, daß er trotz sofort voxoenommener, Operation im Krankenhaus kurze Zeit nach seiner Einlieferung stard. Gasexplosion in der Küche Anns. Daß man abends vor dem Schlafengehen den Gashahn kontrollieren soll, bewies jetzt wieder ein Vorfall in Unna, der verheerende Folgen nach sich zog. In einem Hause an der Hertingerstraße kam es um Mitternacht zu einer schweren Gasexplosion in der Küche. Allem Anschein nach war der Gashahn nicht ganz geschlossen, so daß sich die Küche mit ausströmendem Gas füllte. Wahrscheinlich ist das Gas dann spät in der Nacht durch den Feuerrest im Herd zur Explosion gebracht worden. Durch den gewaltigen Druck stürzte eine Wand der Küche völlig ein und auch sonst wurde noch allerlei Schaden angerichtet, Seine Verlobie ermordet Remscheid. Am Mittwoch kurz nach Tagesanbruch sanden Anwohner eines Hauses der Bismarckstraße die 30jährige geschiedene Ehefrau Pieper, Mutter eines 12jährigen Kindes, tok auf. Da der Verdacht eines Verbrechens gegeben war, wurde die Polizei benachrichtigt, die feststellte, daß die Frau erdrosselt worden war. Der Tat dringend verdächtig war der Verlobte der Getöteten. der 29jährige Gustav Bender, festgenommen worden. Nach anfänglichem Leugnen gestand er die Tat ein. Als Beweggrund gibt Bender Eisersiaht an, da er vermutete, daß seine Verlobte auch mit anderen Männern Verkehr unterhielt. einen 50jährigen Ehestand zurückblicken konnten. Es handelt sich um die Eheleute August Heine, August Kestermann und Hermann Wilker. Das Lebensalter dieser Paare zusammengezählt ergibt 486 Jahre. Im Zweikampf zu Tode geforkelt Gießen. In den großen Staatswaldungen bei Krofdorf unweit Gießen spielte sich kürzlich ein schwerer Zweikampf zwischen zwei starken Hirschen ab, die in der Brunstzeit aneinandergeraten waren. Dabei wurde ein wunderbarer Hirsch, der zur Weiterzucht außerordentlich gut geeignet gewesen wäre, von seinem Gegner buchstäblich zu Tode geforkell. Dem unterlegenen Hirsch wurde sein starkes Geweih mit doppelseitigen Kronen zum Verhängnis, da es ihn kinderte, seinem Gegner wirksamen Widerstand zu leizen. Dieser, ein eiwas schwächerer Hirsch mit stark zurückgesetztem Geweid, dessen Hauptmerkmale zwei wie Paralleldolche nach vorn stehende Augsprossen sind, ging mit diesen Dolchen mehrmals gegen seinen Gegner vor, wobei er“ ihn einmal so schwer traf, daß einer dieser Dolche dom schwerverletzten Tier ins Hers ging. Der König der Wälder verendete dann im Dickicht des Unterholzes: jedoch auch sein siegreicher Gegner folgte shm bald nach, da er wenige Tage später der Kugel eines Försters zum Opfer siel. schen Charakter tragen. Die ursprüngliche Anlage i# heute noch deutlich zu erkennen. Das Bauwerk aber machte eine großartige Entwicklung durch und gibt optisch und daugeschichtlich ein mannigfaltiges Gebilde ab, die verschiedenen Meister andere Ideen vertraten und somit das Werk von der Romanik bis tief in die Gois ausdehnten. Klarheit der Pfeiler herrscht in allen Schf. sen; eine vollendete Hochgotik ruft höchste Bewunderung hervor. So ewas war noch nie in Deutschland gedau worden. Erwin von Steinbach tritt für die Senkrechte ein. Ein aufgelockertes System von Stäben soll dieser Idee dienen. Ader er war nur einer der vielen Bau. meister, die em Münster geschaffen leden, vielleicht aber der größte. Ulrich von Enfingen führt sein Werk for, rettei den Vertkalismus, den er besonders im Turmbau, der ihm vorbehalten war, verwirklichte. Er war nicht der letzte Meister. So viele aber ihre Arbeit am Mün.ster begannen, alle waren Diener eines großen Werkes. leisteten ihr Bestes, und darum verschmolz das Ganze zu einer untrennbaren Einheit, die Zeuguis ablegt für den Geist der deutschen Kunst, den keine Macht der, Weli zersetzen kann. kan. Wegen Rodens von Wallhecken bestraft Haltern. Zwei Landwirte hatten sich vor dem hiesigen Amtsgericht wegen Verstoßes gegen das Gesetz zum Schutze der Walhecken zu verantworten. Der eine der beiden wurde zu 50 RM. Geldstrafe verurteilt, der andere konnte von Glück sagen, daß er aus besonderen Gründen freigesprochen wurde. Pferde springen für des WhW. Soeft. Für das Winterhilfswerk wird ein Reit= und Fahrturnier größeren Stils vorbereitet, das noch im Laufe des Nooember in Soest durchgeführt wird. Die notwendigen Arbeiten wurden unter Beteiligung der im Pferdesport führenden Persönlichkeiten bereits in Angrisf genommen. Wieder Vorzeilfunde in Erkein Erkeln(Krs. Hörter). Bereits vor einiger Zeit wurinen Bauerngemeinde Erkeln im Rethegau den in der kleinen vorgeschichtliche Funde gemacht. Der Jungbauer Josef Baller fand ein sehr gut erhaltenes Steinmesser. Dieser Tage machte er einen gleichartigen Fund. Er fand auf dem Hampenhäuserberg ein weiteres Steinmesser von 11 Zentimeter Länge und anderthalb Zentimeter Breite. Der Einwohner Josef Kanand dagegen tat einen gleich bedeutsamen Fund aus der Vorzeit. Am Saum des oben genannten Berges fand er einen auch gut erhaltenen Spinnwirtel(Spulenring). Das Steinmesser stammt aus der Zeit 3000 bis 4000 Jahre vor unserer Zeitrechnung, während das Spinnwirtel aus der Zeitwende stammen muß. Aus diesen bedeutsamen Funden ist zu erkennen, daß um diese Zeit längst eine starte Besiedlung des Kreises Höxter stattgefunden haber Besiedlung des Kreises Höxter stattgefunden haben muß. Jubiläum der Landwirtschaftlichen Schule in Soest Soest. Die Landwirtschaftliche Schule in Soest, die für die Erziehung und Heranbildung der westfälischen Bauern und des westfälischen Landvolkes Vorbildliches geleitet hat, kann in diesem Monat auf ein Jubildun zurückblicken. Jetzt beginnt an der Anstalt der 50. Lehrgang. Seit Gründung der Schule sind hier viele tausend westfälische Bauern und Landwirte für ihre große Aufgabe als Hüter und Betreuer der Scholle herangebildet worden. Diebespaar stiehlt ein Menschenherz Der„saubere Ehemann“ muß dafür 7 Monate brummen Mu dem Kriegsverdienstkreuz ausgezeichnet Essen. Professor Dr.=Ing. Ed. Houdremont von der Friedr. Krupp AG. ist in Anerkennung seiner Berdienste als Mitarbeiter im Stabe Todt vom Führer das Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse verliehen worden. Eine kleine Stadt mit alten Ehepaaren Hattingen. Im Hattinger Lande hat es im Jahre 1940 außergewöhnlich viele Goldene Hochzeiten gegeben und letzthin innerhalb von 14 Tagen sogar zwei Diamaniene. Im Sommer konnten sogar an einem Tage zwei Goldene Hochzeiten gefeiert werden, und nun am 8. November waren es gleich drei Ehepaare, die auf Bieleseld, 10. November. Vor dem Bielefelder Gericht hatte sich ein„sauberes“ Ehepaar wegen eines nicht alltäglichen Diebstahls zu verantwokten. Ein Heilgehilfe der Anstalt Beihel hatte den Auftrag bekommen, einen schweren Sektionskoffer, in dem sich ärztliche Geräte, Arzikleidung und ein menschliches Herz befanden, zu transportieren. Als er ein Telephongespräch führen mußte und den Koffer vor dem Telephonkiosk stehen gelassen hatte, wurde dieser gestohlen. Der 61 Jahre alte Friedrich H. und seine 47 Jahre alte Ehefrau Ida, bei den Gerichten keine unbekannten Persönlichkeiten, denn der„Ehegatte“ hat bereits neun Vorstrafen und die„bessere Thehälfter deren acht, wurden überführt, den nicht alläglichen Diebstahl ausgeführt zu haben. In ihrer Wohnung hatten sie aus der Arzikleidung die Anstaltsbezeichnung herausgetrennt und den schweren Lederkoffer zu Schuhsohlen zerschnitten. In der Verhandlung pahm der Mann die ganze Schuld auf sich und machte dem Heilgehilfen noch harte Vorwürse. Da das Gericht der Ido= nichts nachweisen konnte, sprach es diese frei, wogegen die andere Ehehälfte für sieben Monate brummen muß. In einer Weiche festgeklemmt und überfahren Hagen. Auf gräßliche Weise kam auf der Strecke der Volmebahn ein Mann ums Leben. Der Bedauernswerte war mit einem Fuß in die selbsttätige elektrische Weiche geraten und so buchstäblich gefangen. Bevor es ihm gelang, sich aus seiner gefahrvollen Lage zu befreien, nahte ein Zug. Die Lokomotive erfaßte den Mann, übersuhr ihn und brachte ihm so schwere Verletzungen bei, daße bald starb. Die ältesie Papierfabrik Wesisalens er Iserlohn. Man nimmt an. daß die Kunst des Papiermachens durch die Teilnehmer an den Kreuzzügen ins Abendland gekommen ist. Jedenfalls steht fest, daß die ersten Anfänge dieser Industrie, die von den Chinelen auf die Japaner übernommen und später von den AU.107) Arabern gepflegt wurde, in Deutschland um 1190 zu finden sind. Die erste deutsche Papierfabrik wurde im Jahre 1290 in Ravensburg angelegt. Sehr viel später findet sich die Papierfabrikation in Westfalen. Es ist die heute noch bestehende„Rosenmühle“ in WestigHemer, die im Jahre 1606 gegründet wurde. Ihr Gründer, der zum lutherischen Bekenntnisse übergeiretene Mönch Langenbach aus Limburg a. d. Lahn, hatte das Paplermachen in Holland gelerzt.„Heue nennt sich die Firma„Gebr. Eöbinghaus, Inh. Maste“ Im Jahre 1624 entstand in Hemer die zweite Papier sabrik, und im Jahre 1857 gab es im Amte Hemer nicht weniger als vierzehn Papierfabriken, von denen allerdings heute nur noch drei bestehen. Drei Personen ertrunken „Nachrodk. Zu einem tragischen Unglücksfall kam auf der Reichsstraße zwischen Altena und Nachrodt. In der Fahrbahn geriet der Lieferwagen des Großhändlers S. aus der Grüne an die Einfassungsmauer der Terrasse vor dem Heldbecker Hof. Um den Wogen wieder aus die Fahrbahn zu bringen, rißz der Fahrer das Steuer herum, aber infolge der regennassen Straße rutschte der mit 30 Zentnern Kartoffeln beladene Wogen so stark ab, daß er fast im rechten Winkel über Der Kampf Englands galt der deutschen Familie. Die Wehrmacht schützle die Heimat durch die Stärke der Wassen, das WHW, war Schild und Schutz für Mutter und Kind. M die Straße und zwischen zwei Bäumen hindurch direkt in die Lenne fuhr. Der Fahrer, der 61jährige., wurde bei dem Herumwersen des Wagens herausgeschleudert, ohne Verletzungen davonzutragen. Im Wogen befanden sich noch der 63jährige Bruder des., der 55jährige B. aus der Grüne. und der 29jährige K. aus Iserlohn, die mit dem Fahrzeug in den Fluten der Lenne verschwanden und den Tod fanden. 5. Milchviehversteigerung in Vorken der Märmeversorgung ist das Vollkommenke und Beste anzuwenden. Ob es sich um eine Zentralbeizung oder um Einzelösen handelt, muß von Fall zu Fall entschieden werden. Es wäre jedoch: falsch, die Zentralheizung abzulebnen, weil sie bisher jast ausschließlich in der Stadt oder in nichtTeekesseraus Iauteren Geide bel, nicht aber Nezel sie die Ansige Masserver. ugge um uneeeeien Wessälischen Proinzal=Behgerwertangegernosenschel dem Lande sein. Auch hei; Suntes weltgeschenen„„: G. m. b.., in Borken auf dem Platz neben den sorgungsanlage, auf dem Lande sein, nuch beig##m„„„ 5 Kornhaus eine Milchviehversteigerung durchgeführt, Insgesamt kommen 100 sehr gute, hochtragende und frisch A melte Kühe und Rinder zum Auftrieb. Damit die Gewähe für di: einwandfreie Beschaffenheit der Tielt igegeben ist, wird vorher eine strenge, amtstierärztliche hor jast ausschließlich in der Stadt oder in nicht= Das altüberlieferte Tee=Zeremoniell wird noch einer geschlachteten Kuh ein Trauring gefunden bleibt, daß gerade in der trockenen Jahreszeit dies Untersuchung auf Seuchen= und Eutersehler vorgenom ländlichen Wohnungen Anwendung findet. Gut sietzt in Japan böchst beilig gehalten. Die bei feier= worden war, auf dem einige Intialen und ein Wasserabsonderung des Regenbaums am stärkstenz men. Es handelt sich durchweg um Tiere, welche in der bewährt haben sich bisher die kogenannten Hei= Flichen Gelegenheiten gegebenen Teegesellschaften Datum in französischer Sprache eingraviert waren: ist. Dann bilden sich um den Baum derum ganzes Körpersorm einwandfrei sind und gute Leistungen aufzungsherde, die den Zweck des Küchenberdes mit terfordern Gefäße aus erlesenem Material von man hatte daraus gefolgert, daß der Ring aus der Pfützen, und kleine Bäche rinnen in die Nachbar= zuweisen haben. Insbesondere dürste die Versteigern keinigen. shohem Kunktwert, Insbesondere sind die Teekessel französischen Schweiz stammte. Nach dieser Ankün= schaft und tränken die ausgetrocknete Erde mits in Borken für viele Bauern und Landwirte ein Anres tsehr kostbar, oft alte Erbstücke aus der Vorzeit, digung meldete sich ein Bauer, der beweisen fruchtbringender Feuchtigkett. Wenn die Einge= sein, bei größter Auswahl gute Milchtiere zu erwerben. Jedem Javaner, der ztwas gelten will. ist an dem konnte, daß ihm dieser Ring bereits vor fünf Jah= borenen diese Eigenschaft des Regenbaumeg aus Nähere Auskunst erteilt die Westfälische Provinzial, Besitz von schönem Teegeschirr gelegen. Dafür ren auf den Boden gefallen und von einer Kub nützen würden, so könnten sie ohne große Schwie Biehverwertungsgenossenschaft e. G. m. d.., Münstek seigt ein Schneider in Dlala, negesgzuigg wrichluct wot, die einen beiner Racsbor gedorte, Zahregeis stogen und soft unfrngidar liegen, bers Luchtviehversteigerung in Osnabrück Geltsames Teaining einer Süngerin wässern und kultivieren. Man hat berechnet, daßs Zu der 114. Osnabrücker Zuchtoiehversteigerung an. der Rüße grworbenen Reichtum würdig Eine Sängerin in Newvork, Hilda Burke, bat ein einziger dieser Bäume allse 24 Stunden durch=s Freitag, dem 15. November sind etwa 250 Tiere ge“ der Handwerkskammer Münster sowie sämtlicher Ehren= I21., gexwenden, ließ er bei einem ,beroorragenden sich eine eigenartige Methode ausgedagzt, igre Ge; schnittlich 40 Liter Wasser=liefert. Axf. einen Bugzz meldet. 30 sondergekörte Eber, mehrere hochtrogende obermeister und Obermeister kand im Innungshaus Gel.= FHoldschmieg einen Teekessel aus lauterem Golde gengstunn au neigern. Sie but ein outorr Luseno bratriomerer ronnten leicr 10 vwd dieser Baumes Erstlingssauen, 40 sondergekörte, Bullen und 155 hochsentirchen eine Feistzung der.jehaudwerkerschaf Ifertigen. Das Gewicht des Kessels beträgt annä Gummiballons erwoxizz aise, Preite, uizunglasen, Busenihaum Pachsen würde Selbist wenn man anzs tragende Köhe und Rinder, ale auf Bazilue Bond mm. Er ist geziert mit Morgen daran, sie mit alter Kraft guszublasen, Regenbaum wachsen wurhe. Helost wenn man, unz; untersucht und gegen Transport= und Abkalbeschaden vek“ nan Klumen und Rö= um ihre Lungen stark zu exhalten. Diese Form gimmt, daß ein großer 4Teil sofort in die Tiefens sichert, gelangen zom Verkonf Hatalage für diese VerPprs. Lun= ge, Pt iu sPstren, biren Home, Limsetz)e äicert Sder serhe de mder Zimmerheizung vereinigen. 50 Jahrfeier des Selsenkirchener handwerks Sesubrchen, Unten Garst, du, Kreishandwartd=Zürtingtz, der es durch Fleiß, geisters Stöcer und in Aagesenheit deg Presdenten;Faß,=ilionär gebracht hat. Um den in langen Bogger, und dus Hauptgeschastz ühgere, Dr., Koyigent Lan voxmenden stes erw eniircen eine Festsitzung der Krezehandwerter Ze; shernd viereinhalb vor 30 Johre. zumn Wale der gragnsaforsche Feingravierten Darstellungen ver Zusammenscthuß de# solgte, der im Lause der nachfolgenden Jahrzehnte bei“ spielgebend für die organisatorische Handwerksentwickurde, Die. schen zur Erinnerung an den Tag stalt, 9 Le, Zeingravierten Darkellungen von Blumen und Bö= um jbre Lunggn, kark zu gbalten. Diese Vorm zimmt, daß ein grober geil sofort in die Tiesenzscher, g. um Verkaus. Kataloge für diese Der oten), Wentenfirchener Handwerks er= Fheln. Als Preis bezahlte der Japaner 50000 Den des Trainings der, Atmung ist, ihr von einem ame; der Erde Pezi, oder verdunßet, se würde zmmers steigerung verschickt kostenlos die Geschäftstelle, der genschuß des Gelsenkircheners Hhandwerts,#Er:;(rund 30000 Mark). rikanischen Speziglarzt angeraten worden, und die noch viel Wasser übrig bleiben, das der Frucht: Oenabrücker Hherdbuch=Gesellschaft e. V. Osnabrück, der im Lauie der nachfolgenden Dahrzehnte bet- Flrund 30000 Marl),1.. Sängerin ist, fest überzeugt von der ausgeseichneten harkeit des ausgedörrten Erdreichs, zugute käms; Mxiaerstraß, 10, Taxuf F5og. Wirtung, Sie meint, daß ste durch das Ausblasen Dabei it der Regenbaum völig ansoruchelos und Miserstraße 16, Hernruf 352. Raturschilderungen einer blinden Dichterin nur ihre Lungen gekräftigt hat, gedeiht auch auf ungünstigem Boden, wächst außerlung im ornzen Zchrgebie,wurde, Die, Festansgratze. Iu Seatile(USM), batte eine, Zeitscheift ein der Ballons nicht nur ihre Lungen gekräftigt het, gedeibt guch auf ungünstigem Boden, hiell Bezirksinnggenester Debus=Geisenfirchen. Hand, Ip.=isaneschreiben für dag heste Gedicht erlalsen, sondern daß auch ihre Stimme bedeutend modn= ordentlich rasch und überdauest die Fürksten. Temächarreichte Emisichen Preisausschreiben für das besre Gebicht erlassen. gerkskammergrösident Wagner uverreichte„jamugen;Mit dem Preise wurde eine Legende„Die GeEhrenobermeistern der Kreishandwerkerschaft Gelsen= shurt des Schmetterlingg“ ausgezeichnet, ein Gekirchen Ehrengaben in Form eines Bildes des Hand= Fdicht, das durch die schöne Einfachheit der NaturViehmärkte lationsfühiger geworden ist. Der Regenbaum von Pern Ein merkwürdiger Baum, der in den Tagen veraturschwankungen, ohne Schaden Sleiche Leistung verlaust Von Paganini, dem genialen Seiger, nehmen. Dortmund, 8. Noo. Markiverlauf; In allen Goizs gen zugeteilt. Preise: Ochsen a) 46—46,5,), 41—105 iszeichen des denschen Handperhz..2.(faßt hatte. Die zunge Marion Anderson bat die ax zst ein dicker auberordentlich laudreicher Baum, nen das wohl zablen. da Sie doch dafir, daß Sies Külber a) 57. b) 55—Br. e) 45—48. d) 30-—98, 241 16 Jahre Kogoltingbefrieb in Kladhock igeschant.derten Wunder der Ratur niemal, dessen Blätter eine seltsame Fähigkeit haben, die nur auf einer einzigen Violinsaite spielen. 4000 und Hammel a1)—, a2) 48—51, 51)—, 52) 4810 Jühre Srhristungbririco in Glubbrn sbeschaut Wasserdämpfe der Atmosohäre einzusaugen und in Lire erhalten.“ Darauf gab Paganini ihm 2 Lire, 40—44, d) 38—38, Schofe e) 44, f) 34—40. 6) 3135 Gladbec in recht früb den Bestrebungen, die! Traueing 5 Jahre im Kuhmagen Form von Regentrovsen peiterzugeben. Der Boden und sagte:„Die übrigen 18 Lire werde ich dir ge Schgeinz).375, B1) 51.5, b2) 305, e) 54.5,7 uu. Die Direktion des Baseler Schlachthofes hatte unter der Laubkrone ist fast immer von großen den, wenn da mich in deinem Wagen auf einemie) 4985,., 48—495, Sauen g1) 96—575, 62)5 ngezeigt, daß in dem Magen Wassermengen sumpfig, und besonders auffällig einzigen Rade fahren kannst!" Ischneider 36,/3, Eder gestrichen. deutsche Fliegerei wieder stark zu machen, aktio beigetreten. 1250 wurde in Gladbeck ein Flussporteigene ve# Abaus van=Zeiber Realschutstraße 14.0 Sraße 6. Fernsprech Fernsprecher Nr. 394 wprecher N..6: Gr Jovenbüren: nde Jernsprecher Nr. 245 89. Jabr Ohne Jahlreiche wirk ZielDas Oberkom Die Berge am 10. 11. und terbrechung S üd= und Oh auf kriegswichtig Verhill, H# Sea und Greg und Verkehrsanl sowie an mebrer Korwich Gleis striewerk zu treff Lutworlh und mehrere Baracker Nacht wurden B wie ein Rüstung kung bombardier Im Seegebie senkie ein Kamz 5000 BRT. Jeindliche 3 11. im Reichsgeb bei an einer St zwei anderen S wurden. Weilei Bauernhöfe und Toter, ein Schn beklagen. In den Luft vier seindliche Ji zeuge werden de Nach in Nen kanadische Trup (26 036 BRT) beschädlgt worde Das Schiff u Dampfer auf der kann als Trupp bringen. Engsan Die der nort von naheliechende Oktober fortgefa stehenden Schiffsetzen. Der deut nien sielen im Schiffe uni insgesamt, 3270 dieser Schifse Leben. Arbeits In Wirklicht 5 Von un 50 000 Arbeit der freiwilliger leute aus Südwe Londons wieder einigermaßen wi Stadt zu bringen geblich. Von räumer, trotzder Tempo der Zerst rung hat sich de den Maßnahme beitsdienst für Dieser Arbeitsdi korps“ erhalten. beruflich ausgeb beitsdienst leisten dienstkorps“ ist0 heraus entstande Nach einem schlossen, den de nicht etwa um di den Entwicklung gesunde Arbeit Mangel an Arb Molo der Dershe 19S SR und 1 genheiten, W. 1 Sonntag abend ladung der Re wied am Dienentressen. Der dem Reichom n empfangen weri Am Montag mit den Herrer Botschafter in bur g, auf den wurde er von Protokolls, Ges teilter des Dert Jührers, 11.05 See Steephe per einigen Tagen angerstet Molotom Volkskommissar no ws auch P wä rtige Angele engsten Miard auf die maßgebmes bersel. B — den Ramen