der deutschsprachigen Presse eNV. ummer 304 hafen eanden Tag lang mit des ganzen nant Prien mit achen der einzelnen änner vom Bodenzu können, wie die id beladen werden. var„Kaleu“ Prien id nachher mit uns Flugzeugen bombenüber den Startplatz Zimmel so langsam war dieser Mann, dfahrt zurückkommt. und immer wieder manmitmachen vielleicht noch, zwei hen seines Booies men zu können! ge dann vorbei war Zeit gönnen konnte, erem Speisesagl on n haben wir eigent) daß wir unseren beseuern: aus der Flamme und ben. Wir rücken dann er, schauen in die de mag. n Abend am Kamin. ind, wie es dann so stwaffe und Kriegs. räger des Kampfes was zu sagen, aber inn Kapitänleutnant Flow, von seinem n und von seinem d merkten gar nicht, ickte, da unsere Kamußten. So erlebte indung unserer Mastolz, vor ihm und igen vom Feindflug hieds. Es sind unpitänleutnant Prien geben wurden. Nun, üllt; die von uns geberschritten, und das aub zum Ritterverlihen worden. ickehr, wir alle bier ur bis zum letzten er Tenius(PK) ag: Soer n„Das ösischen der das n Glücks Gold 16 äscher ans Zeller Vünsche enn Du u alles, t mir!“ Gast ul Eselshaut. uberkraft es Leben ller phanildert der gen Ralael llung vom lebensist bauenglückt! amm: s1e Tage. er Nachlas Ein-Schluß 30 Uhr. ——„„„„„„„„„„„—„„— eigene Vertretungen Riunsterhsccser Vntherger 10 Rpf. im Einzelverkauf Ahaus: van=Delden=Straße 6, Fernsprecher Nr. 450; Ahlen: Adolf=Hitler=Straße 65, Fernsprecher Nr. 444: Bocholt: Neutschustraße 14 Fernsprecher Nr. 3247: Vorten; Kapuzinergassek. Hernsprecher Ne. 121; Vorgpors: Gmedenener Graße 6 Fernsprecher Nr. 2; Burgsteinfurt: Aindenstraße 73. Fernlpeucher Nr.212: Coesseld: Hindenburgplaz a. Hernsprecher Nr. 394; DAlmen: Adolf= Huler=Straße 55, Fernsprecher Nr. 578: Emodenen: Mänsterstaßel Fernsprecher Nr. 346; Greven: Münsterstraßel, Fernsprecher Nr. 225; Pronan: Adol=Hitler=Str. 36. Fernsprcher Nr.20; Jovenbüren: udolf=Hitler=Str. 7, Fernsorecher Nr. 34): Ven Ktrich: Adols=hitler=Plaz 11. Fernsprecher Nr. 516; Lüdinghausen: Markt, Fernsprecher Nr. 38; Schtrup: Bahnhofstr. 18. Fernsprecher Nr.305; Rheine: Bahnhoftr. 2. Fernsprecher Nr. A52: Warendorf: Oststraße 24 Fernsprecher Nr. 511: Wderne: Kircholat k. Fernsprecher Nr. 114 AMITLICHES ORGANDESGAUES WESTEALEN-NORD DERNSDAP UNDSANITLICHERBEHORDEN Verlag und Haupigeschättonelle: Münpke i. 29., Brinztpalmarkt 13/14, Fernsprech=Sammel=Nr. 24231. Hauvoschristleitung: Münster t. W. Gallizinstr, 13. Bezugspreis: Ausgabe à.10 MM. Ausgade B(mit Uustrierter Wochenschau).35 RM monatlich einscht, Hastellungsgebühr und Versandkosten. Bei Postbezug einschl 245 dis 25 Apf. im Durchschnitr 24.25 Kpl.) Postzeiungsgedühren zuzüglich(2 Rpf. Besiellgeld. Die Westfälische Tagezetzung erscheinimal wöchentl. morgend. Anzeigen: Las mm Höhe 22 mm breit koster 15 Rpf. für Familienanzeigen 10 Rpf., für Stellengesuche 10 Rpf. Nachlat nach Preislise, Erfünungsor Mänster t. A. Textanzeigen: Las mm.30 RM, bet einer Spaltenbreite von 72 mm. Beilagen: Prois für 1010 Beilagen bis zu 20 Gramm 13.0 RM. bis zu 35 Gramm 15.00 RM. bis n 50 Sramm 17.00 RM ohne Naglässe. Für Bezirksausgaben besondere Broislisten. Bostscheckkouto: K 5In Nr. 42114 Dun c. Losonber 140 Nummer 2455 1 Ser.* P*** 91 Britische Illusionen gegen harte Tatsachen— Deutsche Kampfverbände auch am Dienstag über England—„Versorgung der britischen onsein nicht mehr sichergesteut Berlin, 5. November. Der neuerliche verstärkte Umfang der deuschen Luftangrifse in der Nacht zum Dienstag, in deren Verlauf — laut Ok-Bgricht— allein auf London 1500 Vomben aller Kaliber abgeworsen wurden, konnie nalürlich nicht einmal vom Londoner Lügenministerium vollkommen geleugnet werden. So begnügte man sich mit dem angesichts des deutschen Einsatzes geradezu lächerlich anmutenden Versuch, die Wirkung dieser rollenden Vergeltungsangrisse nach Kräften zu verkleinern. So heißt es in dem von Reuter verbreiteten amtlichen Bericht des Luftfahrtministeriums und des Ministeriums für die innere Sicherheit vom Dienstagmorgen u.., die Angriffe, die kurz nach Einbruch der Nacht wieder aufgenommen wurden, seien sehr ausgedehnt gewesen und seien in ziemlich großem Maßstabe durchgeführt worden. An mehreren Orten in England und Schottland seien Bomben abgeworsen worden, aber„nach den bis jetzt vorliegenden Meldungen“ seien die Opfer an keiner Stelle zahlreich und die Schäden„verhältnismäßig leicht“ gewesen. Auch in einer anderen Meldung glaubt Reuter, der Oeffentlichkeit weismachen zu können, daß die Angreifer„vereinzelt“ über London erschienen seien, was bei der riesigen Menge der abgeworfenen Vomben allerdings äußerst unwahrscheinlich klingt. Ebenso töricht ist das Taschenspielerkunststück, gleichzeitig zu behaupten, daß die Angriffe in der Provinz„sehrausgedehnt, aber zumeist unwirksam“ gewesen seien. Andererseits gibt der englische Nachrichtendienst zu, daß im Stadtgebiel von London am Dienslagvormitlag bereils wieder zweimal, Tositalgrm gegeben,„wurde. Das erstemal seien zahlreiche seindliche Maschinen in zwei Formalionen über die Küste von Keul nach Englund eingeflogen. Sie seien sofort unter Flaksener genommen und von Jägern in Gesechle verwickelt worden. Späler am Vormitlag habe eine zweite Welle vos deutschen Flugzeugen die Küste von Kent erreicht. Einzelheilen über beide Luftangriffe und insbesondere die augerichtelen Schäden lägen noch nicht vor. Während man sich an amtlicher englischer Stelle so immer noch krampfhaft— wenn auch vergeblich— bemüht, den durch die deutschen Luftangriffe angerichteten Schaden vor der Weltöffentlichkeit zu verschleiern, geht aus Tausenden von kleinen Anzeichen immer wieder hervor, wie verheerend die Wirkung der Angriffe ist. So spricht der ungeheure Menschenbedarf für die Aufräumungsarbeiten in dieser Hinsicht Bände. „Daily Mail“ erwähnt in einer kurzen Notiz, daß während eines Wochenendes“ nicht weniger als 3000 Zivilisten aus der Provinz nach London geschickt worden seien, die dort zur Verstärkung der ohnehin nach Tausenden zählenden Aufräumungstruppen zur Beseitigung der Luftkriegsschäden eingesetzt worden sind Die wahre Achillesferse der englischen Kriegsführung scheint aber doch die Versorgungsfrage zu sein. Die Madrider Zeitung„Aleazar“ verweist diesem Zusommenhang auf eine Verlautbarung der britschen Regierung, wonach die Versorgung der britischen Inseln mit Lebensmitteln und Rohstoffen nicht mehr sichergestellt werden könne. Das Blatt sieht dari ein erstes offizielles Eingeständnis des Verlustes der Seeherrschaft und stellt fest, daß während des ganzen Weltkrieges die deutsche Blockade gegen England niemals so machtvoll wirksam werden konnte wie jetzt. Telephonverkehr gesperrt Gespräche nur noch für wichligste Zwecke— Londons Leitungsnetz schwer gestört Stockholm, 5. November. Nach einer Meldung von„Rya Dagligl Allehanda“ aus London vom 4. Rovember 1940 sind Telephongespräche zwischen der britischen Hauptstadt und den Städten in den Midlands nur noch für wichligste Zwecke zugelassen. Für Privatgespräche und sogar für Pressegespräche selen die Leitungen dagegen unwiderruflich gesperri worden. In diesem Zusammenhang macht der britische Nachrichtendienst die Londoner Bevölkerung darauf aufmerksam, daß es wegen Ueberlastung und Störungen im Londoner Fernsprechverkehr unmöglich sei, die gewünschten Verbindungen im Stadtverkehr herzustellen. Da der Fernsprechverkehr nach Beendigung der Lustangriffe in erster Linie für Behörden und militärische Stellen zur Verfügung stehen müsse, müßten alle privaten Teilnehmer, die nach Aufhebung des Luftalarms fast gleichzeitig mit der Feuerwehr, den Rettungsstationen und den verschiedensten„Stellen des zivilen Luftschutzes verbunden werden sollen, zurückstehen. In Kreisen der Londoner Bevölkerung beklagt man sich mit Recht darüber, daß die Behörden nicht die notwendige Energie aufbringen, das durch die Bombenangriffe zerstörte Leitungsnetz unverzüglich wiederherzustellen. „Stählerne deutsche Flieger“. Italienischer Berichterstatter auf Englandflug— Lob der itallenischen Kameradschaft Von unserem ständigen Vertreter hn Rom, 6. November. „Die italienischen Flieger, die die Ehre haben, im Armelkanal an der Seite ihrer deutschen Kameraden zu kämpfen, besitzen heute eine Vorstellung von der Großartigkeil der deutschen Luftorganisation.“ Mit diesen Worten leitel der einzige stallenische Journalist, der mit den Bombern des ilalienischen Luftkorps gegen England flegt, der aus dem Abesinienkrieg bekannte Lualdi. einen in mehreren italienischen Zeitungen veröffentlichten Bericht über die beispiellosen Leistungen der deutschen Flieger ein. Nach einem Hinweis auf die verhängnisvollen Irrtümer, die die plutokratische Propaganda noch nach dem Polenfeldzug mit ihren Lügen über die Qualität des Materials der deutschen Luftwaffe beging, bezeugt Lualdi, daß es heute die RAF ist, die unter harter Not leidet. Er schließt wörtlich:„Die deutschen Flieger haben mit ihrer Kühnheit und außerordentlichen Geschicklichkeit ungewöhnliche Hindernisse überwunden. Die Überraschungen, die die Götter im Lustraum bereiten können, vermag auf dem Boden kein Stratege. Die Schlacht beginnt für den Piloten sofort nach dem Abflug, eine Schlacht technischer Feinheiten, die verfeinerten Sinn und eine gewaltige Geistesgegenwart erfordert. Hart und schwer sind Kampfausträge in dieser Jahreszeit im Norden. Die deutschen Flieger verdienen für ihre stählerne Qualität die Bewunderung der ganzen Welt. Wir Piloten können uns viele Erfahrungen zunutze machen, die unsere deutschen Kameraden gesammelt haben. An ihrer Seite werden wir den Sieg erkämpfen.“ Immer das alte Lied Die britische Admiralität bedauert... Stockholm, 5. November. Getreu seiner alten Parole, lediglich die kleinen Schiffsverluste einzugestehen, läßt Churchill die britische Admiralität wieder einmal den Untergang eines Vor: postenbootes mitteilen. Es handelt sich um das Schiff „Tilburyneß“, das„durch eine Aktion seindlicher Flugzeuge“ verlorengegangen sei. Mölders berichtet und alle hören zu. Oberstleutnant Generalmajor Osterkamp, wie er seine letzten drei Gegner Jeder lauscht gespannt den Erklärungen des kühnen und im Luftkampf abschoß. erfolgreichen Fliegers. (PK-Jütte-Scherl) Griechische Truppen eingeschlossen Hauptfort der Metaxaslinie niedergerungen— Waffen englischer Herkunft erbeutet— Zusammenarbeit Panzer und Kavallerie Von unserem ständigen Vertreter Dr. v. L. Rom, 6. November. Am Monlag kraten zur Unterstützung der ikalienischen Ofsensive im Spirus schwerste Kaliber der stalienischen Artillerie, die auf grundlosen Wegen herangeschafft wurden, im Zentralsekior gegen Jannina in Aktion. Die griechische Artillerie, die sich in den ersten Kämpfen sehr aktio zeigte, wurde systemalisch niedergekämpfl und zum Schweigen gebracht. Runmehr liegt die griechische Rückzugslinse unter dem schweren Störungssener der ltalienische Artillerie. An allen Teilen der langgedehnlen Fronk gelang es bei stark gebesserten Witlerungsverhältnissen den schnellen Truppen, den Druck auf die Linie des vielfach weichenden Gegners zu verstärken. Die stalienischen Vorausabteilungen konnten nach Auflösung seindlicher Widerstandsnester starke griechische Abteilungen überflügeln und einschließen. Nach stalienischen Angaben handelt es sich um einen stark ausgebauten griechischen Stühpunkt, der mit schwerer Artillerie versehen ist. Die Kampfwerke der sogen. Metaxaslinie wurden an vielen Punkten des Zentralabschntttes der nördlichen griechischen Front, sowie im Küstengebiet niedergerungen und unschädlich gemacht. Nach italienischen Presseangaben befinden sich die italienischen Einheiten an zahlreichen Stellen schon jenseits der Metaraslinie, die vermutlich von der Janninafront über den Metsovonpaß längs der Straße von Tritakala nach Norden in das Gebiet von Floring führt. Die Niederringung der ersten griechischen Verteidigungslinie ist vielsach dem Zusammenwirken von stalienischer Luftwafse und Artillerie zu danken, wobei erstmalig im Landkampf auch starke Gruppen italienischer Sturzkampfbomber eingesetzt wurden. Im Gebiet von Deloinaki gingen italienische Panzerverbände zusammen mit Kavallerieeinheiten nach schwerem Trommelfeuer aus allen Kalibern auf die griechischen Stellungen zum Angriff vor. Ein großes griechisches Truppenlager konnte überrascht werden. Die griechischen Truppen gingen in aufgelöster Flucht zurück. Munitionsvorräte, sowie zahlreiche Waffen englischer Herkunft wurden erbeutet. In den Zelten fanden die italienischen Vorausabteilungen noch Briese, die eben von den griechischen Soldaten begonnen waren; das Essen kochte noch in den Feldküchen. Auch die Bevölkerung von Deloinaki begrüßte die italienischen Truppetz als Befreier. Die Haltung der Bevölkerung in Nordgriechenland, wo sich albanische und mazedonische Minderheiten befinden, drückt sich in einem offen geäußerten Haß gegen Griechenland aus. In diesen Nordgebieten Griechenlands haben, ohne daß die Weltöffentlichkeit etwas davon erfahren hätte, wahrhaft balkanische Verhältnisse im Sinne einer vergangenen Zeit geherrscht, da die Minderheiten von Mörderbanden und Räuberbanden terrorisiert wurden. Zynische englische Geständnisse Griechische Die ganze Nacht im Bombenhagel 1500 Bomben aller Kaliber auf London— Rollende Vergeltungsangriffe trog unginatignter Weiterlge Nut der r und 15.50 Uhr Berlin, 5. November. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Trotz der auch, weiterhig, besonders ungünstigen Weiterlage griff die Luftwasse bei Tag und Nacht England, Scholfland und als Hauptziel London an. In der Zeis von 19 bis.30 Uhr warsen Kampflugzeuge in rollendem Angriff auf die britsche Hauptstadt insgesamt über 1500 Vomben aller Kaliber. Am 4. November und in der Nacht zum 5. November vulernahmen Kampffliegerverbände außerdem zahlreiche Angrüffe auf kriegswichlige Ziele, wie Fiugplätze, Indusirie= und Verkehrsanlagen sowie Munitionsansialten und Barackenlager. Dabei wurden u. a. in Wallisham und Jord erneut Hallen getrossen und eine große Anzahl von Ilugzeugen am Boden zerstört. Nach nächlichen Angeissen auf Coventeg und Liverpool konnten mehrere starke Explosionen und Brände beobachtet werden. In Hilllaglon, Edinburgh=Leilh und anderen Orten Scholllande erhielten Industrleanlagen schwere Tresser, die heftige Explosionen hervorriesen. Das Verminen britscher Hösen gohm seinen Jortgang. Der Gegner unternahm keinerlei Einflüäge in das Reichsgebiet. Ein britisches Flugzeug, das sich der Kanalküste näßerte, wurde abgeschossen, ein eigenes Ziugzeng wied vermitzt. Widerstand im Epirus gebrochen Der Flutz Bosussa erreicht— Julensive Aklionen der iialienischen Lustwasse Rem, 5. November. Das Haupiquartier der Wehrmacht gibt bekannt: Die Akliog unserer Eiaheiten in Eoicus= Sektor, wo unsere Verbände den seindlichen Widerstand geStützpunkte sollten als Flugbasen Italien dienen gegen brochen und den Uebergang des Bosussa=Jlusses erreicht haben, gehi weiter. Unsere Luftwasfe hat in Verbindung mit den Operationen zu Lande während des ganzen Tages inlensive Aktionen durchgesührl, indem sie Verbindungostraßen, Truppen und Autokolonnen, Lager= und Verleidigungsstellungen in den Zonen von Ilorins, Kastorla und Jannina bombardierte. Außerdem wurden im Sturzstug Balterien und andere Ziele am Höhenzug im Norden Jannina und auf der Straße Jannina—Kalfbaki wiederholt bombardiert. Unsere Flugzenge haben ferner Volos. Prevesa und Pakras bombardiert. Im Verlauf der Lufkkämpfe ist ein seindliches Jagdslugzeug abgeschossen worden, ein weiteres ist wahrscheinlich abgeschossen worden. Aus weiteren Feststellungen ergibi sich, daß während der Luftaktionen vom 2, weilere sechs seindliche Flugzeuge neben den bereits im gestrigen Heeresberscht gemeldesen vernichtel wurden. Die Jahl der an diesem Tage abgeschossenen seindlichen Zingzeuge beirug somit 11 und ein wahrscheinlich abgeschossenes. Einer unserer Jagdverbände hal bei einem Austlärungsflug auf Malla einige große Wasserflugzeuge, die im Hasen vor Anker lagen, öberraschl und beschossen. Alle unsere bei dieser Aktion eingesetzten Jlugzeuge sind zu ihren Stühpunkten zurückgekehrt. In Oftafrile hal unsere Artillerie Panzerverbünde deim Seinscelb=Berg(Kassale) vernichtel. Jeindliche Iingzeuge haben Bomben auf Cheren abgeworsen, wobei ein Eingedorener gelötel nad vier Eingeborene, darunter eine Frau und ein Kind verwundei wurden. Bei einem Einfing auf Reghelli gab es weder Opser nech Sachschaden. Ein seindliches Flugzeng ist von der Flak abgeschossen und seine Besatzung gesangengenommen worden. Unsere im Allantik eingesetzlen-Boote haben 24 000 Tonnen Schlssoraum versenfl. Von unserem schf-Berichterstatter Rom, 5. November. Die stralegischen Gesichtspunkte, nach denen England seit vielen Monaten immer stärker die Hand auf Griechenland gelegt und für milltärische Zwecke Stüßpunkie aller Ark in den grlechischen Häsen und auf den griechischen Inseln, aber auch im Landesinnern eingerichtel hal, werden von der englischen Presse bewußt oder unbewußt, aber immer deutlicher ausgesprochen. Offenbar unter dem Eindruck, daß, wie Observer“ schreibt, der setzt begonnene Kampf ums Mittelmeer der entscheidende Kampf um Sein oder Nichtsein für das englische Weltreich ist, werden diese strategischen Gründe mit zonischer Offenheit genannt. und mit einem geradezu sadistischen Einschlag verbindet.„Daily Mail“ die Forderung nach systematischen Bombenangriffen auf Neapel und Rom. Mit der Feststellung, daß die griechischen Stützpunkte für Luftangriffe gegen Italien ausgezeichnet geeignet seien. Von diesen Stützpunkten aus werde es den englischen Flugzeugen möglich sein, mit großen Bombenladungen tief nach Italien hineinzufliegen, während disher solche Flüge zwar ebenfalls möglich gewesen wären, aber nur mit ganz geringen Bombenladungen hätten durchgeführt werden können. Diese Feststellung beweist deutlicher als jedes Dokument, wie sehr die griechische Neutralität schon längst zu einer Scheinneutralität geworden war. Eroberung der Sciueceib=Berge Ueberraschender Angriff an der Sudaufroni— Inder spenden 1 Million Lire. Von unserem ständigen Vertreter Dr. v. L. Rom, 6. November. Wie der italienische Heeresbericht meldete, nahmen an der Sudan=Eritrea=Front itolienische Truppen die 1175 Meier hobe, strategisch wichtige Gebirgskette der Seiusceib=Berge in Besitz. Es handelt sich dobei ofsensichtlich um eine Vorverlegung und Verbesserung der italienischen Front im Gebiet von Kasalla. Der Besitz der Scluscecb=Berge, die sich 45 Klm. Lustlinie nordöstlich von Kasalla befinden, gestattet die Kontrosle aller Verkehrswege, die von Kasalla, aus das Innere des Sudan führen, sowie nach Fillo und dem Tasolloh=Geviel. Die englischen Truppen, die zur Verteddigung der Seiusceid=Höhenzüge eingesetzt waren, wurden von dem italienischen Angriff völlig überrascht, da der Anmarsch der sialienischen Abteilungen durch die Palmwälder, sowie die tropische Vegetation im Bett des Gebirgsflusses Ghirghir verborgen blieb. Die italienischen Erfolge zeitigten einen starken Einfluß auf die Haltung der afrikanischen Stämme und die Völker des mittleren Ostens. Bezeichnend ist die Spende indischer Kaufleute, die dem Kommandeur der italienischen Truppen im ostafrikanischen Nordsektor, General Fruski, über eine Milion Lire zur Verfügung stellten. Es handelt sich dabei um eine Spende englischer Staatsangehöriger aus Indien, die auf diese Weise zur Befreiung Indiens von der englischen Herrschaft beitragen wollen. General Frusei sprach den Indern seine Anerkennung aus und vertellte die Summe an die Familien der treu für die italienische Sache in Afrika kämpfenden Eingeborenen. der letzte Polenemigrant verließ Rumänien Großschnanzig bis zuletzt Von unserem ständigen Vertreter Rü. Bukarest, 6. November. Der ehemalige volnische Botschafter in Rumänien, Graf Raczynski, der nur noch aus der Tasche der Engländer lebte, hat Bukarest nunmehr endgültig verlassen, was er schon seit einiger Zeit vorhatte. 55 Beamte seines Stabes haben ihn begleitet, außerdem 200 andere volnische Emigranten, wie zum Beispiel der letzte Direktor der volnischen Abteilung des Warschauer Außenministeriums, Arzizewsti, der seinerzeit zusammen mit Beck den verhängnisvollen Garantievertrag mit England unterzeichnete. Der ganze Hausen der Polen hat sich zunächst in Konstanza auf einem rumänischen Dampfer eingeschifft und beabsichtigt angeblich, in die volnische Fremdenlegion der Levante, die aus französischen in englische Dienste übersiedelte, einzutreten. Vor ihter Abreise haben die Polen noch eine Geste gemacht, die der unverbesserlichen, Großschnauzigkeit dieser Emigranten wieder einmal ähnlich sieht. Sie haben, nämlich mit der Vertretung ihrer Interessen(1) die chilenische Gesandtschaft in Bukarest beauftragt. Es mag in diesem Zusammenhang an unsere Meldung erinnert werden, daß erst vor einigen Tagen der ehemalige chilenische Gesandte in Rumänien, Francesco Madrid, von der Polizei wegen hochverräterischer Umtriebe verhaftet worden ist. Der Gesandte war, wie berichtet, von seiner Regierung abberufen worden, hatte diesem Befehl aber nicht Folge geleistet und sich von den Engländern als Agent anwerben lassen. Der dritte dieser Spitzeleliaué, der englische Gesandte Sir Reginald Hoare, sitzt immer noch in Bukarest, obwohl er zu wiederholten Malen versichert hat, seine Koffer seien gevackt. Churchill will die Griechen opfern Hilfe„bis zur Grenze der englischen Leistungsfähigkeit“. Täuschungsversuche vor dem Unterhaus — Ueble □ □ „Tanger espano!“ Dr. R. Zwischen den schlanken Minaretten von Tanger weht jetzt die spanische Flagge über dem seit dem 3. November 1940 wieder spanischen Hoheitsgebiet. Die internationale Zone und das Tangerstatut gehören der Vergangenheit an, ebenso wie die anderen Produkte diplomatischer Ränke und völkerrechtswidrigen Konstruktionen, die in der von den westlichen Großmächten gestalteten Welt dazu dienten, Einflüsse zu tarnen und scheinbar gerechte Lösungen vorzutäuschen. „Tanger ist Danzig gefolgt, ein weiterer Meilenstein auf dem letzten Wege des britischen Empire, das mit seiner Kriegserklärung an Deutschland und die dadurch eingeleitete Entwicklung auch hier Probleme zum Reisen gebracht hat, an deren Unantastbarkeit England mit in erster Linie interessiert war. Die politisch=militärische Neutralisierung von Tanger als flankierender Posten in der von Gibraltar beherrschten Meerenge war schon in den Tagen Relsons für Großbritannien eine Notwendigkeit. Relson war es. der einst gesagt hat, Tanger dürfe, wenn es in die Hand einer europäischen Macht übergehen würde, nur britisch werden. Tatsächlich ist die britische Diplomatie in der seit der Mitte des vorigen Jahrhunderts selten von der internationalen Tagesordnung verschwundenen Tangerfrage und in den Konferenzen, die die politische Entwicklung der Marokkozone begünstigten, immer bemüht gewesen, das Entstehen starker Positionen in der Meerenge zu verhindern. Diesem Streben hat ja nicht nur Tanger seine Sonderstellung, sondern„auch Marokko die Teilung in spanisches und französisches Gebiet zu danken. Schon als in den Jahren 1859 und 1860 spanische Truppen gegen das Sultanat operierten, griff London ein, als sich die Spanier anschickten, mit Tanger das wertvolste Stück ihrer späteren Einflußzone zu besetzen. Zwar blieb die Stadt nominell bis 1914 spanisches Einflußgebiet, also bis zu dem Jahr, da das seil 1902 wieder kräftiger gewordene internationale Kräftespiel um diese Position zu der Konferenz und der Generalakte von Algeeiras führe. us ae Suit unn# Schon in einem 1904 zwischen Paris und Madrid abgeschlossenen Abkommen über Marokko hieß es Tanger sollte als Sitz des beim Sultan von Marokko akkreditierten diplomatischen Korps als neutral betrachtet werden. Aus dieser Klausel ist dann die im Madrider Vertrag von 1912 festgelegte Internationalisierung entstanden. Dieses Statut öffnete Frankreich, das über den Sultan den Mendub, das Oberhaupt der hier ansässigen 32 000 Marokkaner und 15000 Juden ernannte und auch den als Polizeichef fungierenden Administrator einsetzte, eine starke Position. Im übrigen regierte ein Verwaltungsrat aus spanischen, französischen, britischen und seit 1928 auch einem stalienischen Vertreter und eine gesetzgebende Kammer von 27 Köpfen— der neben 6 Eingeborenen und 3 Juden auch spanische, französische, britische und italienische Vertreter angehörten, außerdem je ein Amerikaner, Belgier, HollänFortsetzung auf der 2. Seite Stockholm, 5. November. „Nachdem bereits seit Tagen in Rom erklärt wurde, daß sich schon lange vor dem stalienischen Ultimatum britische Sreitkräfte auf Kreta befanden— und wie ausdrücklich betont wird— gerade diese Truppenlandungen einen der Gründe der stalienischen Aktionen in Griechenland darstellten, glaubt Winsion Churchill die Welt mit dem alten Spiel. Ursache und Folgen zu verwechseln, beeindrucken und täuschen zu können. Vor dem Unlerhaus versuchte am Dienstag der srupellose Kriegsausweiter, die militärischen Maßnahmen und Absichlen vor und in Griechenland so hinzustellen, als ob sie lediglich von dem Wunsch dietiert seien,„den Griechen bss zur Grenze der guglischen Leistungsfählgkeil(1) zu heisen“. Daß es sich in Kreig lediglich um eine selbstsüchtige englische Kriegsmaßnahme handelt, der die Griechen geopfert werden sollen, wie seinerzeit die Norweger, gibt Churchill übrigens indirekt zu, wenn er erklärt:„Wir haben auf Kreig bereits einen Flotten= und Luststützpunkt errichtet, der es uns gestatten wird, unsere Tätigkeit sowie den Aktionsradius der Flotte und der Lustwasse beträchtlich zu erweitern“. Roch deutlicher wird die Skrupellosigkeit des Kriegshehers gegenüber Griechenland durch das Geständnis: „Wir mössen an die Verleidigungsaufgabe mit lebendigem Sinn für die ungeheure Veraniwortung herangehen, die wir im Mutterlande(1) und in Aegppien(1) 0 * zu tragen haben angesichts der großen und beständigen Gefahren, denen wir gegenübersiehen“. Wie groß diese Gefahren sind, geht aus dem düsteren Bekenntnis Churchills hervor:„Ich habe dem Parlament früher schon einmal die sehr exnsten Besorgnisse vorgeführt, die wir für das Inselreich und den Mittleren Orient empfinden. Uns steht an der anderen Seite des Kanals eine gigantische Armee gegenüber. An der Grenze der libyschen Wüste haben wir gegen ein anderes mächtiges und zahlenmäßig weit überlegenes Heer zu kämpfen.“ Wenn trotz dieser aussichtslosen Lage der Kriegsseher Alhen mit„Hiseversprechungen in das Londoner riegsabenteuer hineinzog, se stehl damit die Absich Churchills, die Grlechen aus dem Jestlande ihrem Schicksal zu überlassen, sest — genau so, er es in Norwegen, Belgien und Holland gemacht hal. Bezeichnend ist, daß der„Sieger“ von Dünkirchen, Ramsos und Andalsnes sich mit der stäöndigen Vombardierung der englischen Kriegezentren durch die deutsche Lustwaffe ein neues Lorbeerblatt in seinen Ruhmeskranz flicht und wörtlich erklär:„Die Tatsache, daß alle diese Monate in Sicherheit(1) für uns dahingegangen sind, bildet einen der großen geschichtlichen Siege(1) für das britische Inselreich“. Churchill bleibt Churchill. Er„stugt“ und „siegt“, opfert seinen selbstsüchtigen Zwecken eine Nation nach der anderen, bis das Empire völlig zerbröckelt ist und England am Boden liegt. 2) MFA Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse.V. 6. November 1940. Westfälische Tageszeitung Nummer 305 England vom Kontinent verstoßen Dr. Goebbels sprach in einer Großkundgebung der Deutschen Prags in der Messehalle Prag, 5. November. Die alle Kaiserstadt Prag hatte am Dienslag ihren großen Tag. Die Deutschen erlebten in der Messehalle eine eindrucksvolle Kundgebung der NSDAP mit Reichsminister Dr. Goebbels. In dem riesigen Rundbau, der von allen gedeckten Hallen Prags die größte Personenzahl zu fassen vermag, standen die Deutschen dichtgedräng nd warielen mit Spannung auf das Eintres. en des Ministers. Unter brausendem Jubel der begeisterten Menge betrat Reichsminister Dr. Goebbels mit dem Reichspro, tektor sowie mit dem Gauleiter und Reichsstatthaltet Konrad Henlein und ihrer Begleitung die Messehalle. Der Kreisleiter von Prag sprach die Begrüßungsworte. Hierauf ergriff Gauleiter und Reichsstatthalter Konrad Henlein das Wort. In überzeugender Weise arbeitete der Gauleiter eine klare Parallele zwischen dem seinerzeitigen Volkstumskampf der sudetendeutschen Volksgruppe und dem heutigen Kampf heraus. Ich glaube unerschütterlich daran, so führte er weiter aus, daß mit unserem unausbleiblichen Endsieg unter der Führung Deutschlands und Italiens für den ganzen Kontinent ein Zeitalter der Gerechtigkeit beginnen und eine neue Ordnung entstehen wird. Ich bin überzeugt, daß auch das tschechische Volk das große Gebot unserer gegenwärtigen Zeit zu seinem eigenen Besten verstehen wird. Reichsminister Dr. Goebbels umriß nun in seiner oft von stürmischem Beisall unterbrochenen großen Rede ein Bild des unserem Volke aufgezwungenen Schicksalskampfes und des im Werden begriffenen Europa unter der Führung der Achse. Er zählte im Einzelnen die Tatsachen auf, in denen die Gewißheit des deutschen Sieges begründet liegt. Der Sieg unserer Waffen habe England endgültig vom Kontinent vertrieben. Europa ordne sich bereits neu, und zwar ohne und sogar gegen England. Das Deutschland Adolf Hitlers mit seinen 90 Millionen Menschen, im Innern geeint und von außen unangreifbar, könne, so sagte Dr. Goebbels einleitend, heute mit dem saschistischen Italien daran gehen, auch das Gesicht Europas neu zu formen. Die Aufgaben, die sich Deutschland und Italien heute selbst dabei stellten, seien ins Unübersehbare gewachsen. Die Revolutionen des Nationalsozialismus und Faschismus seien ein europäisches Phänomen geworden. Ihren Dynamismen könne sich kein Einzelmensch und kein Volk mehr entziehen. Die Geschichte habe gelehrt, daß einem Volk ohne Entfaltung aller Kraft kein Sieg und Erfolg möglich sei. Das junge Preußen des Großen Friedrich habe lange Zeit das Schwert nicht aus der Hand legen können. Die Nationalsozialistische Bewegung sei durch Kampf und Unterdrückung zur Macht geschritten. Aber die Geschichte lehre auch, daß es sinnlos sei, sich naturnotwendigen Entwicklungen entgegenzu stemmen. Wer spreche heute noch von den Staaten und Ländchen, die einstmals Habsburg in den Bund gegen Preußen zwang, und wer wisse noch die Namen der Splitterparteien und Interessengrüppchen, die der Nationalsozialismus auf dem Wege zur Macht aus dem Wege räumen mußte. So wie einst aus den streitenden Stämmen einige Völker geworden wären, so sei heute der europäische Konlinent dabei, sich neu zusammenzuschließen. Die Verantwortung für die Führung dieses neuen Europa dürften aber nur starke Nationen, nicht ein Völkerbund von gerissenen Nutznießern und eitlen Schwachen haben. Die Achse beinge für diese Aufgabe alle Voraussetzungen mit. Das deutsche Volk befinde sich in einem ihm aufgezwungenen Schicksalskampf um seine Lebensinteressen. Oft genug habe Deutschland die Wege zum Frieden aufgezeigt, aber England habe in seiner Verblendung immer wieder die Hand des Führers zurückgestoßen. Nun werde England sein Schicksal ereisen. Schon einmal in der Geschichte habe ein großes germanisches Reich in der Mitte Europas lange Jahrbunderte bestanden. Es sei Träger einer hochstehenden Kultur gewesen, von der auch die stolzen Bauten der Stadt Prag ein beredtes Zeugnis ablegen. Dieses mittelalterliche Reich der Deutschen sei an seiner inneren Zwietracht zuorundegegangen. Es sei in Interessensphären fremder Mächte zerfallen und habe sich im Bruderkampf zerfleischt. Aber, so müsse man heute fragen: Habe Europa von einem schwachen Reich Nutzen gehabt? Das Eurova, in dem Deutschland Schlachtfeld war, sei unter die Gewalt der kontinentfeindlichen britischen Insel geraten. Sein Schicksal sei von London nach dem Prinzip: „Teile und herrsche!" bestimmt worden. Dieses teuflische Prinzip des ewigen Unfriedens in Europa sei das, was die Engländer heuchlerisch„Gleichgewicht der Kräfte". genannt hätten. Der Krieg, den das Reich und Italien heute gegen die Herausforderungen Englands zu führen gezwungen seien, sei nichts anderes als ein Aufstand Europas gegen die englischen Unrubestifter. Für die Bölker Europas stelle sich nun die Frage, ob es eine Unehre sei, an der Neuordnung dieses Erdteils mit allen Kräften mitzuarbeiten. An dieser Frage müsse sich entschelden, ob auch die kleinen Nationen gelernt hätten, natürliche geschichtliche Entwicklungen zu begreisen. Im neuen Europa habe eine Kirchturmspolilik, die bedingt sei durch salschen Traditionalismus und überspannte Ressenliments, keinen Platz mehr. Mit Bewunderung sehe die ganze Welt auf den Weg des Führers und seinen wunderbaren Aufstieg. Vom höchsten Soldaten und Staatsbeamten bis zum letzten Soldaten, Bauern und Arbeiter wetteiferten die Deutschen miteinander um die Ehre des Führers, getreue Gesolgsmänner zu sein. Das 90-Millionen=Volk der Deutschen kenne nichts als diesen Dienst, es verachte ein müßiges und bequemes Leben in Unehre. Es stehe in einem entscheidenden Kampf um sein Leben und seine Zukunft. Das lohne alle Mühe. Sorge und jeden Einsatz. Dr. Goebbels schloß seine Rede mit der Mahnung an das Deutschtum in Prag, auf seinem wichtigen Vorposten das Reich auf hochgehaltenen Händen zu tragen:„Ihr müßtesfesthalten, auf daß es bestehe bis in die sernste Zeit!“ Nach Beendigung seiner Rede brauste dem Reichsminister nichtendenwollender Jubel entgegen, der weit hinaus über den Saal ins Weite drang. Mit der Führerehrung und den Liedern der Nation schloß die Kundgebung, ein einmaliges Erlebnis für die Deutschen Prags, das einen unauslöschlichen Eindruck hinterlassen wird. unter dem Vorwand des angeblichen Schutzes Südamerikas gegen angebliche Angriffe, militärische Stützpunkte in den ibero=amerikanischen Republiken zu errichten. Demgegenüder sei man zur Feststellung verpflichtet, daß die argentinische Republik einen Schutz dieser Art weder wünsche noch brauche. Der Verlauf der Geschichte habe die Entschlossenheit und Fähigkeit Argentiniens zur Selbstverteidigung hinreichend bewiesen. Die Entschließung appelliert an die patriotische Gesinnung der Argentinier, die— den früheren historischen Augenblicken— gegen Einmischungsversuch Front machen sollten. Zusammenbang die Erklärung Molotows, wonach die japanisch=russischen Beziehungen während seiner Amtszeit grundsätzlich verbessert werden würden. Pandit Rehru mundtot gemacht Sau Sebastian, 5. November. wie in jeden 1000 Traktoren für Rumänien Fahrerausbildung mit deutscher Hilfe Von unserem ständigen Vertreter mü. Bukarest, 6. November. Das rumänische Ackerbauministerium teilt mit. daß die Regierung 1000 Traktoren von Deutschland gekauft hat. Der Vertreter des Ministers gab der Presse bekannt, daß man im Frühjahr eine große Aktion zur völligen Bebauung der rumänischen Agrargebiete beginnen werde. Schon jetzt würden Traktorenführer in einer Schule ausgebildet. Im Frühjahr wolle man dann in Tagesund Nachtschicht arbeiten, um die drei Millionen Hektar rumänischen Landes vollständig zu bestellen. Legionärstudenten. Agrarwissenschaftler und Beamte des Landwirtschaftsministeriums würden sich an die Spitze dieser Aktion stellen. Argentinien gegen jeden Einmischungsversuch der USR Entschließung der stärksten Parlei des Landes Von unserem sn-Berichterslatter Buenos Alres, 5. November. In einer an die Adresse Washinglons gerichteten Entschließung wenden sich die kulturellen Kreise der Radikalen Partei, der stärksten des Landes, gegen jeden Versuch einer Einmischung in die Hohellsbelgnge Argentiniens. Die Erklärung führt aus, daß der Senat der USA das Weiße Haus ermächtige, bereits in Friedenszeiten Die sapanisch=russischen Beziehungen Eine Erklärung Botschafter Togos Tokio, 5. November. Die javanischen Blätter bringen ein Interview des zurückgekehrten bisherigen Botschafters in Moskau. Togo, der feststellte, daß sich die javanisch=russischen Beziehungen seit Abschluß des Grenzabkommens über Nomonhan zunehmend verbessert hätten. Togo zitierte in diesem Pandit Rehru, der frühere Präsident des Allindischen Kongresses, den die Engländer verhaftet hatten, weil er als einer der Führer des„bürgerlichen Ungehorsamkeitsfeldzuges“, eine Rede gegen den englischen König halten wollte, wurde, wie Reuter meldet, am Montag vor Gericht gestellt. Gleich zu Beginn des Prozesses weigerte er sich, gegen die englischen Anwürse überhaupt Stellung zu nehmen. Am Dienstag verurteilte das englische Gericht ihn nun zu insgesamt vier Jahren schweren Kerkers. Dieses drakonische Urteil beweist zur Genüge, wie unangenehm England der Ungehorsamkeitsfeldzug ist. „Tanger espanol“ Unruhe in der grabischen Welt hn Rom, 5. November. Beunruhigende Nachrichten laufen italienischen Informationen zufolge im Arab=Office in Kairo um Aus allen Teilen der arabischen Halbinsel melden die Agenten des englischen Geheimdienstes gefährliche Bewegungen. Mit Besorgnis verfolgt England diese Unruhen in Saudi=Arabien, die Besprechungen Ion Sauds mit den Emiren und Sultanen des Hadramaui und die Gärung unter den Beduinenstämmen in den an Saudi=Arabien grenzenden Gebieten Transjordaniens. Fortsetzung von der 1. Seite der und Portugiese. Eine als vierte Behörde für die 60 000 Eingeborenen tätige Kontrollinstanz aus den Berufskonsuln der Signatarmächte vervollständigte den komplizierten Verwaltungsapparat der Tan, gerzone. Das alles ist setzt gewesen:„Tangeespanol!“ Dieser Ruf, der in den letzten Mona, ten durch Spanien hallte, ist in Erfüllung gegangen. Die von der spanischen Politik seit 1912 geforderte Revision des Statuts ist im Zuge des neuen Spanien und unter dem Eindruck großer weltpolitischer Entscheidungen Tatsache geworden. Diese Entscheidung hat niemand überrascht; sie war fällig, seit dem am 12 Juni dieses Jahres das nichtkriegführende Spanien die Stadt durch Marinetruppen und marokkanis%e Sul. tansgarde besetzen ließ und mit der Einführung der spanischen Peseta und anderen Maßnahmen diese Entscheidung anbahnte. Weltpolitisch gesehen ist die Beseitigung der künstlichen und widernatürlichen Situation Tangers ein Symptom. Klare, gerechte Lö. ungen sind die Gesetze des neuen Europa. „Sle Snsermkationen=wären fatser, „Und die Ratschläge schlecht“— Graf de Brinon: Amerikanischer Einfluß veranlaßte Frankreich zum Kriegseintritt Paris, 5. November. Der neuernannte französische Botschafter Graf Jerdinand de Brinon äußerte sich in einem Interview mit dem Pariser Vertreter der amerikanischen Nachrichtenagentur„International News Service". Luis P. Harl, zu den falschen Insormationen und Ratschlägen, die vor allem von dem ehemaligen Botschafter C. Bullikt, den französischen Staatsmännern erteilt wurden, und die von entscheidendem Einfluß auf die Ereignisse waren, die zu der Kriegserklärung Frankreichs an Deutschland führten. Graf de Brinon geht von der Feststellung Marschall Pétains aus, daß die Zusammenarbeit mit Deutschland bei der Errichtung einer neuen europäischen Ordnung das Ziel der französischen Politik sei. Zusammenarbeit in diesem Sinne bedeute vor allem, die Situation erfaßt zu haben, aus der heraus unsinnigerweise ein Krieg erklärt und eine Niederlage erlitten wurde. de Brinon sagte dann u..: Deutschland, das heute als Sieger dasteht, hat das Recht und alle Möglichkeiten, die Führerschaft in einem neuen Europa zu übernehmen. Wir haben allen Grund, anzunehmen, daß dies das aufrichtige Bestreben Hitters ist, und daß es ihm gelingen wird, dieses große Werk durchzuführen. Daher ist es wesentlich, daß unsere amerikanischen Freunde die augenblickliche Lage Frankreichs richtig verstehen, und wir bedauern es sehr, feststellen zu müssen, Aicher Salunds 30. Seit Mai 50 Gegner im Luftkampf abgeschossen Von Kriegsberichter Hans Jütte dnb.. 5. November.(PK) Ein Ehrentag für das Jagdgeschwader! Wackelnd kommen mehrere Maschinen von den Einsätzen gegen England auf den Feldflugplatz in Nordfrankreich zurück. Der Kommodoxe des Geschwaders, Major Galland, schießt allein an diesem Tage im Luftkampf drei englische Jäger ab und erreicht damit seinen 47., 48. und 49. Luftsieg. Groß ist die Freude beim Geschwader. Nicht allein wegen des großen Gesamterfolges, sondern auch deswegen. weil der Kommodore unmittelbar vor dem Abschuß steht, der das halbe Hundert rundet. 31. Oktober: Regenböen trommeln an die Fenster und peitschen über den Platz. In den Lüften donnern die Motoren der benachbarten Fliegerverbände. Dem Jagdgeschwader bringt der letzte Oktobertag wohlverdiente Ruhe. 1. November: Der Sturm hat sich im Laufe der Nacht gelegt. Strahlender Sonnenschein vertreibt die letzten Wolken— ein ideales Herbstwetter. Alle im Geschwader fühlen es, als die Maschinen mit dem Kommodore an der Spitze in der Mittagsstunde starten: Heute ist der 50. fällig! „Jagdschutz für leichte Kampfflieger“, so lautet der Auftrag, den das Geschwader erhalten hat. Unangefochten erreichen die Verbände das Ziel. Unter dem Schutz der Jäger können sie ihre Bomben über London abladen und auch noch den Erfolg beobachten. Dann heißt es: Kurs heimwärts. Der Kommodore löst sich mit seinem Rottenführer vom Verband und befiehlt für das gesamte Geschwader freie Jagd. Irgendwo im Luftraum hat er einzelne Punkte gesichtet. Bald zeigt es sich, daß hier ein Pulk Spitfire dahinbraust. Genau ist nicht auszumachen, wie viele Maschinen es sind, aber so 16 oder 18 mögen es doch sein. Eine stattliche Übermacht! Die Angriffsposition ist aber günstig. Noch haben die Engländer die sich heranpirschenden deutschen Jäger nicht bemerkt. Mit Bedacht sucht sich Major Galland„seine“ Spitfire heraus. Jetzt ist es so weit! Aus nächster Nähe eröffnet der Kommodore das„Feuer, und unter den Garben seiner Bordwaffen splittern ein zelne Teile der englischen Jagdmaschine ab. Ein neuer Feuerstoß auf die Spitfire, die in diesem Augenblick aufgehört hat, ein Flugzeug zu sein. Sie platzt buchstäblich auseinander und flattert in Einzelstücken in die Tiefe. Fast im gleichen Augenblick kommt der Rottenführer in ähnlicher Lage zum Schuß, und der zweite Engländer ist erledigt. Ehe aber die beiden deutschen Jäger sich ein neues Opfer suchen können, gehen die Engländer stiften... Sie versuchen es gar nicht, sich in einen Kampf mit den zwei Me's einzulassen.— Mit Jubel wird Major Galland bei seiner Landung begrüßt. Als er eine Stunde später erneut gegen England startet, zieren 50 Striche das Leitwerk der Maschine. daß es sich keineswegs immer so verhält und daß man selbst in ossiziellen Aeßerungen dazu neigt, die Lage so hinzustellen, als ob die Pelain=Regierung nicht volle Freiheit besitze, ihre eigene Politik zu verfolgen. Diese salschen Informationen sind das Ergebnis einer Propaganda, deren Inspirationen bereits mehrmals die Vereinigten Staaten veranlaßt haben, Verpflichtungen zu übernehmen, die sich nachleilig auf die französischen Interessen und die guten Beziehungen auswirkten, die alle Franzosen zwischen Frankreich und dem großen Volke der Vereinigten Staaten zu erhalten wünschten. Es ist tatsächlich nicht zu bestreiten, daß wir durch gewisse Einflüsse in den Krieg hineingezogen wurden, die nicht ausschließlich französischen Ursprungs waren. Ich kenne Herrn Daladier sehr gut, und ich weiß, daß er persönlich keineswegs die Absicht hatte, die Politik fortzusetzen, zu der man ihn gewaltsam veranlaßte. Kurz nach dem Münchener Abkommen wurde er das Opfer eines mächtigen Einflusses, dem er sich nicht entziehen konnte. Frankreich wandte, veranlaßt durch niedrige Motive der Innenpolitik und einen Druck vonaußen, dem Münchener Abkommen den Rücken, und daraus ergab sich ganz folgerichtig, daß es in verhängnisvoller Weise in den Krieg hineingezogen wurde. Ich kann Ihnen Beweise dieses Druckes von außen geben, der selbst noch in diesem Augenblick ausgeübt wird. Ich erinnere mich noch sehr gut an eine Zusammenkunft in meinem Hause zu Beginn des Frühjahrs 1939 zwischen Pierre Laval und dem polnischen Botschafter Lukasiewitsch. Herr Laval beschwor den polnischen Botschafter, seinen Einfluß dahin auszuüben, um seine Regierung zu der Fortführung einer klugen und vorsichtigen Politik zu veranlassen. Der polnische Botschafter erwiderte verächtlich:„Wir werden Sie zwingen, Krieg zu führen.“ Man hat allen Grund zu fürchten, daß noch eine andere wichtige Persönlichkeit, die eigentlich neutral hätte bleiben sollen, ihren großen Einfluß in derselben Hinsicht geltend machte. In diesem Zusammenhang verwies Graf de Brinon darauf, daß Daladier dem amerikanischen Botschafter Bullitt eine Erklärung abgab, derzufolge er niemals mit der Möglichkeit eines Kriegseintritts der Vereinigten Staaten rechnete. Der Druck, so fuhr de Brinon fort, dem Herr Daladier unterlag. und der zweisellos einen großen Einfluß auf seine Entscheidungen ausüble, erfolgte in Jorm von Informationen und Ratschlägen. Aber diese Informationen waren salsch und diese Ratschläge schlecht. Sie erinnern sich zweifellos daran, daß einige Tage vor Ausbruch des Krieges der englische Botschafter in Berlin eine Unterredung mit Hitler hatte, nach deren Beendigung eine Mitteilung von großer Bedeutung nach London gesandt wurde. Diese Mitteilung enthielt den Plan für eine friedliche Beilegung aller englisch=deutschen Streitfragen. Das englische Kabinett beriet 48 Stunden lang über diese Vorschläge und schien geneigt, eine positive Antwort darauf zu erteilen, aber in Polen erfolgte daraufhin sofort eine lebhafte Reaktion gegen ein sogenanntes „Imstichlassen“; ich glaube, daß die Möglichkeit besteht, in dieser Reaktion die Spur eines starken Einflusses zu entdecken, der von einer hohen amerikanischen Persönlichkeit ausgeübt wurde. Außerdem wurde dem Chef der französischen Regierung, der noch immer zögerte, von denselben Kreisen aus erzählt, er riskiere nichts, wenn er sich in einen Krieg einlasse, da das nationalsozialistische Regime keinen wirklichen Widerstand leisten könne und der Sieg sicher sei. Das ist es, was wir als falsche Insormationen und schlechte Ratschläge bezeichnen. Wir wissen heute, wo. hin uns das geführt hat. Ein vollkommenes Nichtverstehen der wirklichen Verhältnisse sollle nur zu einer Verlängerung des Konfliktes und zu neuen Katastrophen führen. Aus diesem Grunde hoffen alle wahren Franzosen, die ihr Vaterland lieben und wirkliches Verständnis für den Verlauf der Geschichle aufbringen, daß das amerikanische Volk gerecht die gegenwärtige Situation beurleilen und allen schlechten Ralschlägen und falschen Nachrichten mißtrauen wird, die in der Vergangenheit so viel Böses angerichtet haben. Englische Illusionskampagne immer dummer Genf, 5. November. Die auf Geheiß der Regierung in der englischen Presse aufgezogene künstliche Stimmungsmache findet ihren Niederschlag auch in den halbpolitischen Wochenschriften und den Familienzeitschriften. Nur werden die Märchen, die man hier aufzutischen wagt, noch viel grotesker. So veröffentlicht die Zeitung„John Bul!“ regelmäßig auf der ersten Seite eine dick umrahmte Zusammenstellung unter der Überschrift„Lichtblicke“, in der alle möglichen Dinge zusammengestellt werden, aus denen hervorgehen soll, daß die Lage Englands rosig und die der Achsenmächte„geradezu verzweifelt“ sei. Ein paar Beispiele aus einer Reihe dieser„Lichtblicke": Bomben, die auf die Midlands abgeworfen wurden, enthielten Sand oder Sägespäne(!). Aus Furcht vor dem englischen Angriff wird die Evakuierung der Bevölkerung West=Deutschlands nach Frankreich beschleunigt(!). Die deutschen Zivilisten werden gezwungen, jede Nacht zwei Stunden zu arbeiten, um die von der RAF angerichteten Schäden wieder zu beseitigen(!). Diese Blüten der britischen Illusionskampagne zeigen deutlich, was Churchill und Bluff Cooper dem englischen Volk täglich als Ersatz für Erfolgsmeldungen irgendwelcher Art vorsetzen in der mehr als vagen Hoffnung, die sich ständig verschlechternde Stimmung doh noch heben zu können. In Kürze Im Auftrage des Reichsministers des Auswärtigen von Ribbentrop empfing der Leiter der Abteilung Deutschland im Auswärtigen Amt, Gesandter Martin Luther, die gegenwärtig in Deutschland weilenden rumänischen Legionäre. Zum Abschluß seiner Besichligungsreise im Protektorat Böhmen und Mähren empfing Reichsprotektor Freiherr von Neurath den Reichsjugendführer Arthur Axmann. Verlag: Westfällsche Tageszeilung G. m. b.., Münster(Weall.I. Verlagsleiter: Erieb Frintrop(z. 21 im Felde). 1. V. Arthur Petsch. Hauptschriftleiter: Dr. Anion Eickholl(z. 21 im Felde): Stellvertreter Karl Kuhl. Verantwortliche Schriltleiter: Politik: Karl Kuhl: Politische Nachrichten und Vermischtes: Dr. Eugen Wagner: Bewegung und Provinz: Mas Hiemiech(z. 2t im Felde). 1. V August Hollwen: Volkstum. Kunst und Unterhaltung: Wilhelm Vernekohl; Stadtanzeiger: Peter Jurascheck: Kommunalpolitik: Otto Peller (z 2t um Felde): Sport: Allred Strobel(2. 2t im Felde), I. V. Peter Jurascheck: Bezirksausgaben und Bildbericht: erstattung: Clemene Hülsbusch: Anzeigenleiter: Horet Enter: (2 Zi. Wehrmacht). 1 V Hane Wolfmaler. Sämtlich in Münster. Druck: Aschendorffsche Buchdruckerei. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 1 vom 1. Juli 1940 gültig. Umwege des Herzens R OMAN VON H. G. HANSEN (9. Fortsetzung.) „Hannes, warum hast du das getan?“ Die Frage war wie ein Hauch, wirkte aber wuchtig wie ein Schlag. „Was meinst du denn?“ „Bitte, verstell dich nicht. Du hast das nie gemocht, und es paßt nicht zu dir. Warum hast du... hast du.. Ralf... Herrn Kühlitz erschossen?" „Schön, Gitta.“ Er sprach etwas heiser und belegt. „Anscheinend hast du dir das richtig kombiniert. Du bist der einzige Mensch, der die Wahrheit erfahren soll. Ich habe ihn erschossen. Warum, ist eine merkwürdige Frage. Jeder dürfte sie stellen. Nur du nicht.“ Sie starrte ihn unverwandt an. In ihre Augen stieg Grauen und Angst. Sie suchte in den seit sieben Jahren vertrauten Zügen des Mannes nach einer Spur von Reue oder Erbarmen und fand nichts. „Mußtest du gleich das Außerste tun, was überhaupt getan werden kann?" „Es gab keinen andern Weg" „Du bist kein Mensch, Hannes, du bist wie ein Tier, erbarmungslos!“ „Daß du das so auffaßt, berührt mich wenig.“ Sie geriet in Aufregung, die sich an seiner gelassenen Ruhe steigerte. Alles an ihr bebte und zitterte. Er sah dem zu und spürte rasendes Herzklopfen. Aus seinem korrekten, vernünftigen, anständigen Leben war er in ein Chaos von Gefühlen geraten, die ihm immer wieder fremd gewesen waren. Diese Frau und sein früherer Freund hatten ihn herausgerissen aus dem festgezimmerten Gebäude seines Lebens und auf eine schiefe, schwankende Ebene gebracht, die ohne Ende schien. Deshalb stieg nicht der Hauch einer Neueempfindung in ihm hoch, nur eine Verstärkung seiner Erbitterung. „Ich bin dir keine Rechenschaft über mein Tun und Lassen schuldig, Gitta. Du hast dich selbst von mir und meinem Leben geschieden. Wir sind zwei fremde Menschen, die nur eines noch gemeinsam haben, die Kinder, die uns ihr Leben verdanken. Trotzdem will ich dir dles erfiüren: Er holte tief Atem.„Kühlitz war nichts weiter als ein lüsterner Frauenjäger, der einmal von diesem Schicksal ereilt werden mußte. Ich habe es ihm prophezeit, als ich noch keine Ahnung hatte, daß ich selbst einmal.. Weißt du, mit wieviel Frauenzimmern er sich abgegeben hat? Ich kenne die Zahl nicht, aber ich weiß seit Jahren, daß sie wechselten, wie bei mir die Taschentücher. Er hat auch in dem Jahr. das er mit dir verbracht hat, noch andere Freundinnen gehabt. Die Polizei hat das feststellen können, und mir war es ebenfalls bekannt. Dadurch wird dir das Maß deiner Selbstherabwürdigung wohl einigermaßen klar. Deine Verfehlung fiel auf mich zurück. Ich war der betrogene, der von Freund und Frau und Mutter meiner Kinder hintergangene Mann. Begreifst du denn nicht, welches Ausmaß von Gemeinheit darin liegt? Begreifst du nicht, wie ich mich entehrt und besudelt fühlen mußte? Hast du kein Verständnis für die Ehre eines Mannes, der keinen Finger breit von seinem einmal als richtig erkannten Wege abzugehen bereit ist, ohne die Selbstachtung auch noch zu verlieren? Du hast mir eine Hölle geschaffen, Gittc. Du und dieser Mensch. Ihr habt mir das Heiligste meines Lebens, mein Haus und meine Familie zertreten. Glaubst du denn, daß ich jemals darüber hinwegkommen könnte? Ihr habt keine Achtung vor der Familie. Also habt ihr auch keine vor dem Menschen im einzelnen und in seiner Gesamtheit als Volk. Ihr seid den Weg der Unterwühler aller unserer Auffassungen von Kultur und Sitte gegangen. Und du hast hinterher noch die Stirn gehabt, mir die Schuld daran zuzuschieben. Eines habe ich dir bereits gesagt: Ich dulde nicht, daß fremde Augen und Ohren und Mäuler sich auch noch mit meiner Schande beschäftigen. Ich bin aus der Familie ehrbarer Handwerksmeister, in denen Ehebruch schlimmer galt als Mord und Totschlag. Ich habe keine Meinung für die modernen leichtfertigen Auffassungen von Ehe und Familie. Ich halte fest an den Traditionen aller anständigen Menschen. Und weil an mir ein Verdrechen begangen worden ist, das größte überhaupt denkbare Verbrechen, deshalb habe ich zur Waffe greifen müssen. Alle gesetzlichen Wege, die Ehescheidung. die Strafanzeige gegen euch beide, ein Zweikampf mit Zeugen, alle Wege unserer Gesellschaft mußten unweigerlich dazu führen, daß meine Schande in die Offentlichkeit kam. Es ist genug, daß ich sie kenne und tragen muß: Es ist schon zuviel, daß ich dich weiter in meinem Hause dulden muß. Dieser Mensch, der mir viel zu verdanken hat, obwohl ich nie auf Dank Anspruch erhoben habe, der aber eine fast zwanzigjährige Freundschaft auf die elendeste Manier zerbrach, mußte verschwinden von der Erde.“ Die Stimme des Mannes war gewachsen. Sie klang zwingend, beschwörend, unheilverkündend. Die Frau duckte sich. Sie war winzig und unbedeutend neben ihm und konnte ihn picht von seiner Straße ablenken. Hannes Koßmann fuhr fort:„Ich gab Kühlitz trotz seiner Wertlosigkeit noch eine ehrenvolle Chance. Morgens holte ich ihn aus der Jagdhütte und bot ihm einen ehrlichen Zweikampf an. Er wollte Erklärungen geben und sprach von dir. Ich habe ihm das Wort abgeschnitten und ihm den Rücken gekehrt, um die fünfzig Meter Abstand zu dem Zweikampf abzuschreiten. Dann hat der Bursche geschossen. Mit Schrot. Er benutzte eine Patrone, die nur für Niederwild erlaubt ist, nicht einmal für ein Reh. Das war mehr als gemein. Er traf mich nur wenig. Als ich mich umdrehte, schoß er zum zweitenmal. Diesmal mit einer Kugel, die ihr Ziel verfehlte. Dann hob ich die Büchse. Ich handelte in Notwehr! Er ist gestorben wie ein Verbrecher.“ Er schloß die Lippen, als wollte er sie nie im Leben mehr auftun. Das letzte hatte er sich damit von der Seele gesprochen und atmete nun auf, als hätte er eine Last von sich geworfen. Dann brach Gitta das Schweigen.„Aber der andere, den sie verhaftet haben.“ „Ich habe an ihn gedacht. Der Mann ist ein notorischer Verbrecher. Sie haben eine Jagdwaffe bei ihm gefunden, und er hat gestanden, wieder gewildert zu haben. Aber den Mord werden sie ihm nie nachweisen können, schon deshalb nicht, weil er ihn überhaupt nicht begangen hat.“ In seinen Worten lag Zuversicht. Sie hingegen klammerte sich fest an den Gedanken: „Und wenn sie ihn verurteilen? Das ist doch schon dagewesen. Willst du diesen Mann dann für dich sterben lassen?“ „Zu der Frage haft du kein Recht. Ich werde mich entscheiden, sobald eine Entscheidung notwendig ist, nicht eher.“ Sie wagte kein Wort der Erwiderung mehr. Hannes Koßmann blieb noch drei, vier Minuten sitzen. Dann erhob er sich, machte eine kleine Verbeugung, drehte sich herum wie ein Zinnsoldat und marschierte nach der Tür Sie öffnete sich und in dem Augendlick, da die kräftige Gestalt im Türrahmen stnad, entfuhr den Lippen der Frau ein kleiner Laut, der nicht zu einem Worte geformt war. Sie hatte das rasende Bedürfnis ihm nachzueilen, sich vor ihm hinzuwerfen, seine Füße zu umklammern und ihn um Verzeihung zu bitten. Aber sie war zu schwach dazu und hatte zuviel Angst. Darum blieb alles still und stumm. Lautlos schloß sich die Tür. Die Frau war wieder allein. Am Dienstagvormittag saß Kriminalrat Bruchhausen über den Akten des Mordfalles Kühlitz und sprach mit seinem Gehilfen Wagner. Beide hatten das Gefühl einer leichten Unsicherheit. „Ich glaube, daß die neuen Feststellungen über die Schlingenstellerei des Korn von Bedeutung sind, Herr Kriminalrat.“ „Wie meinen Sie das, Wagner?“ „Die Angaben Korns, er habe an dem Morgen Schlingen gestellt, können nicht ohne weiteres angezweifelt werden. Er hat sie im ersten Schreck gemacht, und meist pflegt so etwas wahr zu sein. Außerdem haben wir auch die Bestätigung in der Hand. Daß der Förster mit dem Gendarmen die Schlingen genau an dem Platz gefunden hat, den Korn angab, beweist, daß Korn sie gelegt haben muß.“ „Darüber habe ich nicht die geringsten Zweifel. Nun weiter mit Ihrer Meinung. Ich grüble schon den ganzen Morgen herum, komme aber zu keinem endgültigen Resultat. Viellicht helfen Sie mir auf einen neuen Gedanken.“ Bruchhausen lehnte sich zurück und sah aufmerksam zu dem Kriminglassistenten hin. „Ich habe folgenden Schluß gezogen: Korn hat, als er die Gefahr sah, daß man ihn ernstlich als Mörder verdächtigte, im ersten Schreck gestanden, daß er in der Mordnacht die ausgelegten Schlingen revidierte. Man konnte anfangs annehmen, daß er, damit nur eine faule Erklärung für die fragliche Zeit geben wollte, indem er den alten Trick anwandte, eine kleineres Vergehen einzugestehen, um an der Aufdeckung eines schweren Verbrechens vorbeizukommen. In dem Verhör hat er uns genau die Plätze angegeben, wo die Schlingen liegen sollten. Darauf haben wir telephonisch Anweisung gegeben, das nachzuprüfen Nun liegt der Bericht des Gendarmen und des Försters vor. Sie haben die Schlingen gefunden. Und diese Schlingen liegen in der Luftlinie dreieinhalb Kilometer von der Mordstelle entfernt. Um diesen Weg zurückzulegen, braucht man hin und zurück zusammen wenigstens fünfviertel Stunden. Wenn Korn bei den Schlingen war, kann er unmöglich der Mörder sein.“ „Richtig, wenn er zur Zeit des Mordes bei den Schlingen war. Das ist aber nicht bewiesen. Zunächst hat Ihre Kombination den Fehler, daß Sie falsch rechnen. Korn muß ja nicht zuerst die fünfundzwanzig Minuten Weg dis zum Ort des Schlingenlegens gegangen, dann fünfviertel Stunden von da zum Mordplatz und wieder zurückgelaufen sein, um anschließend wieder vom Platz des Schlingenstellens in sein Haus zurückzukehren. Er kann genau so gut im Dreieck gegangen sein, erst von seinem Haus zu der Mordstelle, macht fünfundzwanzig Minuten, zusammen eine Stunde und fünfundzwanzig Minuten, also erheblich weniger, als bei Ihrer Rechnung herauskommt.“ „Außerdem braucht seine Angabe, er sei um fünf Uhr aufgestanden, nicht zu stimmen. Genau so gut kann er schon um vier Uhr von zu Hause weggegangen sein.“ „Richtig. Und wer beweist uns, daß er überhaupt bei den Schlingen war? Er kann bereits am Abend zuvor dort gewesen sein und gibt, wie sie richtig bemerken, nur ein kleineres Vergehen am Mordtage zu, um am größeren Verbrechen vorbeizukommen. Daß er den Platz der Schlingen genau kennt, ist kein Beweis dafür, daß auch seine übrigen Angaben stimmen. Alle Erklärungen Korns geben nicht den geringsten Anhaltspunkt, daß er nicht der Mörder sein kann. Viel mehr irritiert mich, daß der Mann sich bei den ganzen Verhören bisher nicht eine Sekunde hat verwirren lassen. Er mag Erfahrung in dieser Beziehung haben, zugegeben, aber er ist geistig nicht beweglich genug, um so vielen Stunden intensiven Verhörs ohne weiteres zu widerstehen, wenn er kein reines Gewissen hat.“ „Damit können Sie aber dem Herrn Staatsanwall nicht kommen.“ Natürlich nicht. Ich spreche auch nur gefühlsmäßig auf Grund meiner bisherigen Erfahrungen im Beruf. Unsere Beweisführung gegen Korn hat irgendwo ein Loch.“ Bruchhausen sah unzufrieden aus. (Fortsetzung folgt.) Erzählte Kleinigkeiten Albert Niemann, der bekannte Wagnersänger, trot eines Tages in die Bude eines Stiefelputzers, um seine Schuhe säubern zu lassen. Mit Eifer gab der Mann sich seiner reinigenden Beschäftigung hin. Als aber Niemann seine Schuld entrichten wollte, weigerte sich der Putzer, etwas ansu“ nehmen. Er begründete sein Verhalten damit, daß er sogte:„ „Von Kollegen nehme ich grundsätzlich kein Geld an!“ „Kollegen?“ fragte Niemann erstaunt. „Nun ja! Ich bin ebenso wie Sie bei der Opet tätig. Sie machen dort die Götter und ich die Un geheuer!? Nach seiner Zuruhesetzung gab sich August'g; der große Chirurg, vorzugsweise mit der Züchtung Arzneipflanzen ab. Bis aber greifbare Resultate vor lagen, gingen oft Jahre vorüber, was bei der Art seint Forschung nicht verwunderlich ist. Ein Bekannter frog; ihn einmal verwundert, wie er eine so zeitrote und alle Geduld beanspruchende Beschäftigung in Alter noch habe auf sich nehmen können. Mit vo#“ sophischer Ruhe gab Bier zur Antwort:„Durche nicht! Jetzt bin ich alt und habe Zeit!“ 6. Novem Chr Ein lapserer der Lustwaffe, des Schützenvere ragende Tapferke 2. Klasse verlieh Göring persönligh dem tapferen Se Von der Uni emeritierte Profe mann seinen 70 1937 Direktor de sität Münster. gleichem Maße! allgemein anerka auch nach seiner Die Universiti der Rechtswissen Karl Hugelm verliehen. In d es, daß Professe worden sei,„w drängnis für die die gesamtdeutsche persönlichen Int Die Ausgabe wegen der Vorai bensmittelkarten lich Freitag, der nahme von Antr Schuhwaren und für für den Ver Es gibt Eier! tigen Reichseierk November für je ausgegeben. Niederschlagut Der Reichswirts# Handwerkskamm stundeten Handw die bereits im L Einberufung ode habers stillgelegt lagung dieser H merbeitrag für de Eine sellene menhang mit ein tikel auf den Sch si.h um„Carl= geprägt in Gröf zeigt in einem L Rückseite den schrift„Deu schaft 1890“. von einem Münz Vorsicht beim straße wurde ei kraftwagen ange trifft die Fußgä Fahrbahn die ni An der Ecke sich ein Zusamn einem Lastkraftn beiden Fahrzeug Schuldfrage kon werden. Erheblicher## Uhr fuhr auf der ein Kraftrad mit schranke. Der E den nicht verletzt Mme G auf Guft Wirt Forschun mm Bren Abt. Sp stadtkundi für sof Bachhund Mi Roggen Ständige A in der West zeitung steig Zur Einkel gute Speise! Franz Hammer Str. 1 Zur Dur der neuen len von Mi 8. Novembe auf Zuteilu Erteilung mit dem# Anträge und Gaststd Münst Genühe Amelsbür Betrifft: Die Ausg Zuteilungspei den gewohnte zeiten statt, Amelsbür Handorf: Se v. Mauri Münstel Der Ami J. 8. der deutschsprachigen Presse.V. Nummer 305 bano!“ 1. Seite erte Behörde für die utrollinstanz aus den vervollständigte den sapparat der Tan. esen„Tanger n den letzten Mong. 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Er mag Erfahrung eben, aber er ist geistig len Stunden intensiven rstehen, wenn er kein n Herrn Staatsanwalt auch nur gefühlsmäßig Erfahrungen im Beruf. orn hat irgendwo ein eden aus. (Fortsetzung folgt.) igkeiten ste Wagnersänger, trot Stiefelputzers, um seine ch grundsätzlich kein erstaunt. wie Sie bei der Opet tter und ich die 6. November 1940 Münsterischer Stadtanzeiger Nummer 305 des Tages Familienbuch der Stadt Münster Ein lapserer„Triangel"-Schütze. Dem Unteroffizier der Lustwaffe, Heinz Hermes, Münster, Mitglied des Schützenvereins„Triangel“, wurde für hervorragende Tapferkeit vor dem Feinde das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen und vom Reichsmarschall Hermann Göring persönlich überreicht. Ein kräftiges„Horrido“ dem tapferen Schützen! Von der Universität. Vor einigen Tagen seierte der emeritierte Professor der Physiologie Dr. R. Rosemann seinen 70. Geburtstag. Er war von 1909 bis 1937 Direktor des Physiologischen Instituts der Universität Münster. Der bei Dozenten und Studenten in gleichem Maße beliebte und in der Medizinischen Welt allgemein anerkannte Forscher ist der Stadt Münster auch nach seiner Emeritierung treugeblieben. Die Universität Wien hat dem ordentlichen Professor der Rechtswissenschaft an der Universität Münster, Dr. Karl Hugelmann, die Mürde eines Ehrensenators verliehen. In der Begründung zu dieser Ehrung heißt es, daß Professor Hugelmann diese Würde verliehen worden sei,„weil er sich in Zeiten politischer Bedrängnis für die völkischen Rechte der Ostmark und für die gesamtdeutsche Idee mannhaft unter Preisgabe aller persönlichen Interessen eingesetzt hat". Die Ausgabestellen der Lebensmitlelkarten bleiben wegen der Vorarbeiten für die Ausgabe der neuen Lebensmittelkarten von Mittwoch, dem., bis einschließlich Freitag, dem 8. November 1940, zur Entgegennahme von Anträgen auf Zuteilung von Spinnstoff= u. Schuhwaren und auf Erteilung von Bezugscheinen hierfür für den Verkehr mit dem Publikum geschlossen. Es gibi Eier! Auf Abschnitt b der gegenwärtig gültigen Reichseierkarte werden in der Zeit vom 7. bis 21. November für jeden Versorgungsberechtigten zwei Eier ausgegeben. Niederschlagung von Handwerkskammerbeiträgen. Der Reichswirtschaftsminister hat angeordnet, daß die Handwerkskammern die für das Rechnungsjahr 1939 gestundeten Handwerkskammerbeiträge derjenigen Betriebe, die bereits im Laufe des Rechnungsjahres 1939 wegen Einberufung oder Dienstverpflichtung des Betriebsinhabers stillgelegt wurden, niederschlagen. Eine Veranlagung dieser Handwerksbetriebe zum Handwerkskammerbeitrag für das Rechnungsjahr 1940 findet nicht statt. Eine seltene Münze wurde uns gestern im Zusammenhang mit einem in unserer Zeitung erschienenen Artikel auf den Schriftleitungsschreibtisch gelegt. Es handelt sich um„Carl=Peters=Geld“, eine Münze in Kupfer geprägt in Größe eines Markstückes. Die Vorderseite zeigt in einem Lorbeerkranze arabische Schriftzeichen, die Rückseite den alten Reichsadler mit der Umschrift„Deutsch=Ostofrikanische Gesellschaft 1890“. Der Werd des Stückes ist sicher nur von einem Münzkenner zu bestimmen. Vorsicht beim Straßenüberqueren. Auf der Bogenstraße wurde eine Fußgängerin von einem Personenkraftwagen angefahren und leicht verletzt. Die Schuld trifft die Fußgängerin, weil sie beim Überqueren der Fahrbahn die nötige Vorsicht außer acht ließ. An der Ecke Schmalestraße Wilhelmstraße ereignete sich ein Zusammenstoß zwischen einem Personen= und einem Lastkraftwagen. Verletzt wurde niemand. An beiden Fahrzeugen ist Sachschaden zu verzeichnen. Die Schuldfrage konnte noch nicht einwandfrei geklärt werden. Erheblicher Sachschaden. Am 4. November um 18.45 Uhr fuhr auf dem Albersloher Weg am Bahnübergang ein Kraftrad mit Beiwagen gegen die geschlossene Bahnschranke. Der Sachschaden ist erheblich. Personen wurden nicht verletzt. s 46 neue Erdenbürger— 19 Lebensbündnisse geschlossen In der Berichtswoche vom 27. Oktober bis zum 2. November registrierte das Standesamt 46 Geburten. Wieder haben die kleinen Schreihälse männlichen Geschlechtes mit 25 die Mehrzahl. Es scheint also so zu bleiben, daß das noch bis vor zwei Monaten dauernd festgestellte übergewicht der kleinen Mädchen langsam ausgeglichen wird. Bemerkenswert ist auch die Tatsache. daß es sich um vorwiegend erste Kinder handelt. Geburten: Sack Winfried, Sentruperstraße 295(5. Kind): Alteniedieker Hedwig, Finkenstraße 14a(.): Müller Hans, Stubengasse 6(.); Richter Berthold, Hammer Straße 288(.); Jahn Anita, Oberschlesier Straße 57(.):=Gierse Dieter, Hammer Straße 27(.); Hirschfeld Urusula, Oberschlesier Straße 109(.); Maas Brunhilde, Norbertstraße 20(.): Lenfers Hans=Dieter, Sophienstraße 28(.): Hoppe Heidemarie, Ludwig=DürrStraße 4(.): Kampschulte Erika, Hammer Straße 296 (.): Timm Elke, Coerdestraße 13(.): Schürkamp Margareta, Beckhoffstraße 11(.): Troß Rita, Sentmaringerweg 99(.): Brüggestrat Gisela, Holsteiner Straße 17(.): Tegtmeyer Erika, von=Esmarch=Straße 58(.); Klaes Anne, Prinz=Eugen=Straße 22(.): Lehmkühler Franz=Josef, Grüner Grund 47(.); Nolle Karl, Badestraße 11(.): Wormstall Johanna, Ostmarkstraße 17 (.): Kraus Christel, Dahlweg 81b(.); Hagenhoff Bernhard, Bergstraße 66(.); Goerlach Wolfgang, Grevener Straße 65(.); Sandmann Ingrid, Weseler Straße 309(.); Walberg Klaus, Hamburger Straße 21 (.); Eisenberg Annemarie, Wolbecker Straße 260(.); Ahlers Heinz, Bohlweg 7(.); Lindemann Wilfried. An den Loddenbüschen 31(.): Daniel Ludger, Ostmarkstraß: 21(.); Fink Jürgen, Frauenstraße 44(.): Puttkammer Peter, Skagerakstraße 10(.); Heilenkötter Wilhelm, Hubertistraße 21(.); Große=Hartlage Ingrid, Steinfurter Straße 11(.); Westenhoff Hans=Jürgen, Leostraße 2(.); Samson Wolfgang, Elsässer Straße 117 K Gesucht auf sofort Maler und Wirtschaftliche Forschungsgesellschaft m. b. H. Bremen=Farge Abt. Spritzbetrieb Irdl. möbl., heizb. Zimmer zu verm. an sol., berufstät. Mädel. Harbig, Jüdefelderstr. 421 rechts, N. Hindenburgpl. stadtkundig, Radfahrer, für sofort gesucht. Büchhünblung Baaber Münster Roggenmarkt 16/17 Ständige Anzeigenwerbung in der Westfällschen Tageszeitung steigert Ihren Umsatz Zur Einkellerung empfehle gute gelbfleischige Franz Bröker Hammer Str. 105 Tel. 25337 Einsamilienhaus in guter Lage, für Behörde geeignet. zu verm. Ange5 unter 736 an die Hauptg. Münster. PFFII 2 große leere Zimmer als Küche u. Schl.Zimmer geeignet, in gutem Hause, von jungem Ehep. 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B und Wirtschaftsamt für die Gemeinden Amelsbüren. Handorf. Hiltrup und St. Mauritz. Betrifft: Ausgabe der neuen Lebensmittelkarten. Die Ausgabe der neuen Lebensmittelharten für die Zuteilungsperiode vom 18. 11. bie 15. 12. 1940 findet in den gewohnten Lokalen zu den dioher ublichen Ausgabekeiten statt, und zwar Amelsbüren: am Freitag, dem 8. November 1940. Handorf: am Freitag, dem 8. November 1940. Hiltrup: am Sonntag, dem 10. November 1940. Gt. Mauritz: am Samstag, dem 9. November 1940. Münster i.., den 5. November 1940. Der Amtobürgermeister des Amtes St. Maurig: J. B. Wynen, Erster Amtsbeigeordneter. (.): Drinkruth Peter, Sternstraße 33(.): Abraham Mechthild, Steinfurter Straße 22(.); Sander Dieter, Albersloher Weg 450(.): Michaelis Ursula, Ketteler= straße 54(.); Wangemann Erwin, Gartenstraße 101 (.): Baumeier Stefan, Salzburger Weg 4(.): Rech Klaus=Dieter, Blumenstraße 25(.); Klöber Marlis, Hohenzollernweg 7(.): Schulte Friedrich, Tasche 5(.): Jankowski Bruno, Bohlweg 35(.): Fortnagel Gisela, Eckenerstraße 19(.). Heiralen: Köster Georg, Münster, und Stegt Katharina, Münster: Frechen Bernard, Münster, und Borchers geb. Schütte Maria, Münster; Stevens Heinrich, Münster, und Klister Maria, Breden: Grotemeier Moritz, Münster, und Becker Margarete Münster; Brüggenkamp Antt., Münster, und Platzmann Hedwig, Münster: Müller Josef, Eichenberg, und Kaltmeier Johanna, Münster; Kief Gerhard, Münster, und Hengst Bertha, Münster; Mohr Josef, Münster, und Wippermann Margarete, Münster: Raumberg Rudolf, Münster, und Lenz Hildegard, Münster; Lödige Josef, Münster. und Horstmann Martha, Münster; Kauschke Fritz, Bielefeld, und Leppelmann Marga=Maria, Münster: Neuhaus Heinrich Münster, und Biemann Elisabeth, Münster; Beuning Heinrich, Münster, und Lemme Elisabeth, Münster; Lippert August, und Weskamp Klara, Istrup, Kr. Hörter; Klar Eugen, Münster. und Liebmann Meta, Wetter; Zurheide Herbert, Köln=Lindenthal, u. Samstag Margarete, Münster: Zwillenberg August, Münster, und Overhues geb. Brinkhus Josefina, Münster; Jöstingmeier Ewald, Ennigerloh, und Scholz Franziska, Münster; Schoppmann Johann, Preußisch=Eylau, und Beckmann Katharina, Münster. Sterbefälle: Bezler Karl, Kleimannstraße 3(62); Bremer Josef, Bägergasse 20(50); Pelleringhoff Paul. Hafenstraße 46(); Koch Max, Ritterstraße 41(66); Sommer Friedrich, Scharnhorststraße 21(65); Ibing Gustav, Bremer Straße 35(83): Mosinski geb. Samietz Pauline, Gremendorfer Weg 15(62); Grosche geb. Ominska Severina, Hohenzollernring 3(65); Möseler Walter, Dortmunder Straße 22(32); Meyer geb. Kleine Helene, Hittorfstraße 24(93): Lütkemeyer geb. Peppenhorst Anna, Horstmarer Landweg 65(80); Wormstall Johanna, Ostmarkstraße 17(2 Tage); Lücke Franz, Kirdorfstraße 20(60); Hartmann Otto, Verspoel 1(57): Kempmann Johannes, Stolbergstraße 2(78): Eidmann geb. Huesmann Cornelia, Horstmarer Landweg(59): Gassinger Otto, Marienthalstraße 36(50); Hakenesch Kurt, Kettelerstraße 14(.); Kühn geb. Klieve Margarete, Georgskommende 49a(77); Dieckmann Johannes Kampstraße 20(69): Göcke Anton, Augustastraße 30 (57); Müller geb. Rushell Maria, Maximilianstraße 58 (63); Suthues Heinrich, Gerhardstraße 33(30). Keine Führerin von Straßenbahnen Der Reichsarbeitsminister hat eine Anordnung über die Beschäftigung von Frauen auf Fahrzeugen erlassen, die am 15. November in Kraft tritt. Als Führerinnen von Schienenbahnen, Omnibussen und von Lastkraftwagen mit mehr als 1,5 Tonnen Nutzlast dürfen weibliche Gefolgschaftsmitglieder nicht beschäftigt werden. Das Gewerbeaussichtsamt kann Ausnahmen für die Beschäftigung von Frauen als Führerin von Straßenbahnen und Oberleitungsomnivussen nur in besonders dringenden Fällen im Nahverkehr zulassen. Die tägliche Arbeitszeit darf in diesen Fällen acht Stunden nicht überschreiten. Werdende Mütter dürfen nicht über den dritten Monat der Schwangerschaft hinaus auf Beförderungsmitteln des öffentlichen Verkehrs und der gewerblichen Betriebe beschäftigt werden. Aus der Arbeit der Marine=53 Vor ihrem Heim am Aasee schloß die Marine=H3. Münster ihre Sommerarbeit mit einem Gefolgschaftsappell ab. Der Einheitsführer umriß mit wenigen Worten die geleistete Arbeit während des vergangenen Halbjahres. Trotz schwieriger Kriegsverhälmisse konnte der Dienst ordnungsgemäß durchgeführt werden, insbesondere wurde auf die Beherrschung des Kutterruderns und Segelns im kleinen Boot großer Wert gelegt. Daneben fand eine erhöhte Schulung der Unterführer statt, die durch—14tägige Kurse auf der Gebietsseesportschule Haltern gekrönt wurde. Als stolzes# Ergebnis dieser Sonderausbildung konnte die Abnahme von 10 A= und 3=Prüfungen im Seesport gemeldet werden. Das Erlebnis einer gemeinsamen Pfingstfahrt wird allen Kameraden eine bleibende Erinnerung sein. Abschließend streifte der Gefolgschaftsführer die Aufgaben der Einheit im kommenden Winterhalbjahr, die von dem Einzelnen wie von der Gesamtheit die gleiche Dienstfreudigkeit und Einsatzbereitschaft wie sie bisher gezeigt wurde, verlange. Aus der Hewegung Ortsgruppe Werse-St. Mauritz. Am Donnerstag, dem 7. November, veranstaltet die Ortsgruppe WerseSt. Mauritz um 19.30 Uhr im Jägerhäuschen(Kemper) einen Filmabend. Es wird der Robert=Koch=Film gezeigt. Pestgehihsin unlerschiaß Das Sondergericht verhängte 6 Jahre Zuchthaus gegen eine Münsteranerin Spendet Bücher für die Front! Münsteraner! Der Winter steht vor der Tür, und unsere Soldaten in den besetzten Gebieten benötigen für die langen Winterabende Lesestoff. Sehr groß ist die Nachfrage nach guten Büchern. ergeht daher wieder an alle Volksgenossen des Kreises Münster=Warendorf die Bitte, möglichst viele gute(alte und neue) Bücher zur Verfügung zu stellen. Die zuständigen Blockleiter werden in den nächsten Tagen Nachfrage halten und die Bücher in Empfang nehmen. Ebenso ist jede Ortsgruppengeschäftsstelle gern bereit, Bücher anzunehmen. Jeder, der ein Buch gibt, verkürzt den Soldaten der Front die langen Winterabende! Die Wehrmacht tut ihre Pflicht, die Heimat steht nicht zurück! RSDAP. Kreis Münster=Warendorf Kreisleiter Mierig Das Sondergericht Dortmund, das im Landgericht in Münster tagte, verurteilte die Angeklagte. Frau S. aus Münster, zu einer Zuchthausstrafe von sechs Jahren und zu sechs Jahren Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte, weil die Angeklagte, wie sie auch geständig zugab. als Postgehilfin in Münster 15 Feldvostväckchen und 3 einfache Postväckchen unterschlagen hatte. Die Angeklagte konnte wirklich nicht mit einem milderen Urteil rechnen, da sie doch gewarnt sein mußte durch die harten Urteile des Sondergerichtes, die es gegen andere Frauen in Münster, die sich ebenfalls an Feldpostpäckchen vergriffen hatten, ausgesprochen hatte. Auch in diesem Falle war die Frau genügend gewarnt, auch sie hatte mit ihrer eigenen Unterschrift bekunden müssen, daß ihr Warnvorschriften des Reichspostministeriums bekannt waren, in denen auf die harten Strafen hingewiesen wurde. die von Sondergerichten gegen Feldvostväckchenräuber und Volksschädlinge verhängt waren. Einen einigermaßen plausiblen Grund konnte die Angeklagte für ihre Taten nicht angeben. Aus Not hat sie nicht gehandelt, da sie in geordneten, wirtschaftlich durchaus auskömmlichen Verhältnissen lebte, da sie und ihr Mann angemessen verdienten. Sie ist bisher mit dem Gesetz noch nicht in Konflikt geraten, hat sich ordentlich geführt, auch als Postgehilfin. Sie war im Zustelldienst beschäftigt. und so hatte sie auch Päckchen an die Adressaten zu befördern. Gelegenheit macht Diebe! Insgesamt unterschlug sie 15 Feldpostväckchen, die von Soldaten in die Heimat geschickt waren. und drei einfache Postpäckchen. Unter diesen befand sich auch eins an einen Uhrmacher gerichtetes, in dem sich eine goldene Uhr befand. Die Frau nahm die Päckchen mit nach Hause, wo sie die Umhüllungen beiseiteschaffte, um sich dann den Inhalt anzueignen. Und was befand sich alles in den Päckchen: Kaffee. Tee. Kakao, Schokolade, Wäsche. Strümpfe. Schuhe. Seide. Einige Sachen, wie ein Hemd. zwei Hosen, einen Unterrock und Strümpfe verkaufte sie weiter an eine bekannte Frau. der sie auch andere Sachen schenkte. Die Frau wußte nicht, daß die Sachen aus den Päckchen herrührten. denn die Angeklagte hatte ihr gesagt, daß sie sie von ihrem Bruder. der im Feld sei. immer zugeschickt bekomme, was nicht wahr war. So ließ sich die andere Frau verleiten, die Sachen zu übernehmen. Das Urteil lautete gegen die Frau, die sich auch als Volksschädling vergangen hatte, auf eine Gesamtzuchthausstrafe von sechs Jahren und auf sechs Jahre Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte. Erweiterte Ruhensbestimmungen für Kriegsbeschädigte Für Kriegsbeschädigte ist eine weitere Milderung der Ruhebestimmungen eingetreten. Wie hierzu das OKW mitteilt. ist die Einkommengrenze von RM 210.— auf RM 240.— erhöht worden. Hierbei ist jedoch zu beachten, daß der mit Gesetz vom 1. Juli 1939 freigelassene Gehaltskürzungsbetrag (6 v..) nunmehr ab 1. Oktober nach§ 62 RBG wieder ruht, ebenfalls Einkommenserhöhungen aus öffentlichen Mitteln bis zu RM 20.— monatlich. Das Gesetz sagt jedoch ausdrücklich, daß Einkommenserhöhungen bis 20.— RM. soweit es sich um Zusatzrenten usw. handelt, einer Neufestsetzung der Versorgungsgebührnisse nicht bedürfen. Die Nachprüfungen geschehen von Amts wegen und brauchen besondere Anträge seitens der Kriegsbeschädigten, soweit sie unter die Ruhensbestimmungen fallen, nicht gestellt werden. Weitere Auskunft erteilt die Gaudienststelle der RSKOV. Kameradschaft Westwacht Graf v. Häseler Der verst. Kamerad der 1. Komp. Anton Göcke wird am Donnerstag, den 7. 11., nachm..00 Uhr, von der Leichenhalle des Zentralfriedhofes aus beerdigt. Der Kameradschaftsführer Städt. Bühnen Münster(Westf.) Intendant: Erich Pabst Spielzeit 194041 Jung. Fräul. mit Kenntnissen in all. Büroarb. sucht f. d. Nachm.=Stund. Nebenbeschäftig. auf einem Büro. Ang. u. 732 an d. Hauptg. Münster. Junge Kontoristin sucht f. die Abendstunden Beschäftigung Angebote unt. 727 an die Hauptgeschäftsst. Münster. eer 2500 RM. als 1. Hypothek sof. zu verleihen. Ang. u. 1531 a. d. Hauptg. Münster. Gut erhaltener Teppich zu kaufen gesucht. Gr. 3,50X2.50 m. Ang. u. 728 an d. Hauptg. Münster. 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Ende 21.45 Uhr Stadthotel Preudiger Die gute Kleinkunstbühne Gerben durch die Autohaus Satzmann kauft lauMenestischer send gebrauchte Last., Lieser= und Wensalischen Personenwagen. Ludgeriplatz. Ruf: Tageszeitung 203 55/56. RSLANIG Das Theater der guten Flime Ein Großfilm von ausgeprägter künstlerischer Eigenart nach dem berühmten Roman„Das Chagrinieder“ des französischen Dichters Honoré de Balzac, der das ewige Problem des menschlichen Glücks behandelt: mit Olga Tschechowa Käthe Gold Ewald Balser Hans Holt Regle: Heinz Hilpert Musik: Wollgang Zeller „Wänsche— und Deine Wänsche werden erfülll!... Wenn Da mich besitzt, besilzl Du alles, aber Dein Leben gehört mirF Das ist die magische Inschrift auf einem vergilbten Fetzen alter Eselshaut. EinTalisman von dessen Zauberkraft ein junger Mann sein ganzes Leben abhängig macht. In spannender Handlung voller phantastischer Geschehnisse schildert der Film die Geschichte des jungen Rafael von Valentin und seine Wandlung vom übersättigten Millionar zum jebenstrohen, auf seine eigene Kraft bauenden Mann. Ein Film, der innerlich beglückt! Beschten Sie bitts die Aufengaselten! Komsnsllauag: 13.20 Ude Schluß des Abenderegramme 1 20. 30 Uh: Kenloner- Konwoche 1150 1um umd fhreolsnstapptin 141t tieh ttie b. 8 Ab Freitag Schauburg Lam Serratiplatz-1 Bis Donnerstag! Traummusik Apollo-Theater Bis auf weiteres! Eine Berliner Zeitung schreibt: „Paula Wessely: schönster Film“ Zaran-Leunder in: Benjamino Giali Deßescichte eioer guoben liebe — Marte Harell, Lizzi Wald-# müller, Albrecht Schoenhale## Werner Hinz Musik: Peter Kreuder Ein Großfilm voller Opernmelodien und entzückender# neuer Schlagermelodien und: dabei spannend in seiner menschlich stark fesseinden# Handlung. Hierzu: Die Deutsche Wochenschau: Schauburg Orchester Varieté-Einlage Kassenöffnung:.40 Hauptlilm:.65.25.90 s Wochenschau:.30.59.25 S Ende 9 Uhr 3 mit Paula wasselg in Ein Leben Prädikat: „Künstlerisch wertvoll“ Eine neue Meisterleistung Gustav Gcickys, des Spielleiters der Filme„Mutters liebe“ u.„Der Postmeister“ Hierzu: : Die Deutsche Wochenschau Kassenöffnung:.45 Wochenschau:.19.30.50 Hauptfilm:.49.90.25 Ende 9 Uhr Duc HOIZ EL— Alles Nähere im Haupt-Inserat Taghen2 geschlossene vorstellungen ab Freitag- Schauburg Das Herz der Königin mit 1. Vorstellung: Kassenöffnung 2— Einlaß 2 bis.30 Uhr Vorprogramm.00 Uhr Hauptfilm Wochenschau .30 Uhr .20 Uhr I! Zaran Lsamstes Lifl Jugendliche haben keinen Zutritt! 2. Vorstellung: Kassenöffn.:.50— Einlaß.50 bis 7 Uhr Vorprogramm Hauptfilm Wochenschau Ende des Hauptfilms Ende der Wochenschau .00 Uhr .50 Uhr .40 Uhr .40 Uhr .10 Uhr Hoses Bllaster Aller Fischmartt n f2 Boranzels Nachlaß=Versteigerung Aus herrschaftlichem Besitz werde ich am Dienstag, den 12. November vormittags erstklassige Zimmer, Klubgarnituren und Kleinmöbel zur Versteigerung bringen. Giehe Hauptinserat in der Sonniggeanggebe. Josef Hinricher beeidigter Nuktionater Aegidilsraße 48 Ruf 85802 Vorverkauf (ab sofort) für 3 Tage im voraus von ½2 bis#8 Uhr an der Kasse. Falls der Haupteingang überfüllt ist, befindet sich der Eingang für Besucher mit Vorverkaufskarten an der Promenadenseite. Von telefonischen Vorbestellungen bitten wir wegen Personalmangels Abstand zu nehmen. Ehren- and Preikartes haben erst ab 13. November Gültigkeit! Siehern Sie sich schon bald eine Einlaßkarte, da der Andrang au diesem Film stark sein wird. Bitte ausschneiden aufbewahren! und — — ) MFA Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse.V. KES Statt Kortes Ihre Verlebung seben bekannt Gertrud Milte Heinrich Stöppler-Winninghoft Sprakel, den 6. November 1940 Den Heldentod starb beim Feindflug unser lieber, hoffnungsvoller Sohn, mein guter Bruder Helmut Höcker Leutnant der Luftwaffe im Alter von 20 Jahren. Er starb in freudigster Pflichterfüllung für Führer und Vaterland. Münster I.., den 4. November 1940 Piusallee 152 In tiefer Trauer: Wilhelm Höcker Wilhelmine Höcker geb. Möllenkamp Erwin Höcker Unerwartet erhielten wir die schmerzliche Nachricht, daß mein lieber, treusorgender Sohn, unser herzensguter Bruder, Schwager, Onkel, Neffe und Vetter, der Schütze Willy Silkenbeumer am 28. Oktober den Heldentod im Alter von 33 Jahren für Führer. Volk und Vaterland starb. Seine Vorgesetzten und Kameraden, bei denen er in gleicher Weise geachtet und beliebt war, erwiesen ihm auf einem Heldenfriedhof die letzten Ehren. In tiefer Trauer: Frau Wwe. Silkenbeumer und Angehörigen. Münster i.., Friedensstraße 13. Wanne-Eickel, Gelsenkirchen, Brilon, den 6. November 1940. Das feierliche Seelenamt findet statt am Montag, den 11. November 1940. 8½ Uhr. in der St.-MauritzKirche. Statt besonderer Anzeige Am 2. November verschied nach schwerem Leiden unser lieber Bruder und Onkel, mein lieber Bräutigam Landesinspektor Otto Gassinger im Alter von 50 Jahren. In tiefer Trauer: Frida Gassinger zugleich im Namen der Familie. Ida Wendt Münster(Westf.) und Bochum, Marienthalstr. 36 den 6. November 1940. Beerdigung am Mittwech, den 6. Nevember, 3 Uhr, von der Leichenhalle des Zentralfriedhofes aus * Heute früh um.30 Uhr rief der Herr über Leben und Tod seinen treuen Diener, unsern guten und treusorgenden Vater und Schwie gervater, unsern lieben Opa, Schwager und Onkel, den Schuhmachermeister Bernhard Schwering zu sich in die Ewigkeit. Er starb nach einem Leben reich an Gebet und Arbeit, im Alter von 78 Jahren. Mit vorbildlicher Geduld ertrug er ein langjähriges Leiden und gab seine Seele in die Hand des Schöpfers zurück, nachdem er die hl. Sterbesakramente empfangen hatte. Um ein andächtiges Gebet für den teuren Verstorbenen Bitten"...: Die trauernden Angehörigen. Borghorst, Oberhausen. Köln, Duisburg, Burgsteinfurt und Rheda, den 5. Nov. 1940. Die Beerdigung findet statt am Freitag, den 8. Nov., morgens.15 Uhr. vom Sterbehause. Straße der SA. 30 aus: gleich darauf das feierl. Seelenamt. Statt besonderer Anzeige Nach Gottes hl. Willen entschlief heute nachmittag 4 Uhr nach einem frommen, christlichen Lebenswandel meine liebe Frau, unsere gute, immer treusorgende Mutter und Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Franz Schlüter Regina geb. Ueding-Lutum im 62. Lebensjahre. Sie starb nach kurzer Krankheit, sanft und gottergeben, versehen mit allen Gnadenmitteln unserer hl. Kirche. Ein schaffensfreudiges Leben voll Liebe, Güte und Fürsorge ist vollendet. Statt Karten Ihre Vermählung geben bekannt Hugo Holbach Johanna Holbach geb. Theben Telgte(Westf.) Kapellenstraße Köln-Nippes 7. November 1940 Keut sie bei H. Buschmann Münster I. W. Drubbei 17/18 Zwei nimmermüde Hände ruhen für immer. Ein treues Mutterherz hat aufgehört zu schlagen. Gestern abend um ½10 Uhr verschied sanft und ruhig meine liebe Frau, unsere so liebe Mutter. Schwiegermutter, Großmutter, Schwägerin und Tante Frau Hlermann Stücker Berta geb. Kegelmann Sie starb nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden, versehen mit den Tröstungen unsere hl. Kirche, im Alter von 63 Jahren, sanft und ruhig im Herrn. Der nahende Tod war ein Erlöser für sie. Intiefem Schmerz: Hermann Stücker Paul Stücker Anton Stücker Bernardine Stücker geb. Lobbe Bernard Stücker Agatha Albers geb. Stücker Franz Stücker Ellsabeth Stücker und zwei Enkelkinder Darfeld. Wilhelmshaven, Ildenburg, den 3. November 1940. Bhmirad, Merreher Horch, BIw., Steur #n oder Lim., nur letzte Mod. Ed0 auch v. Händl. u. Verm. ges. R. allerbrock, Hamburg Ernst=Merck=Str. 12. Tel. 24 37.57 Schreibmaschinen Rechenmaschinen ragarier? B. Micklinghof Münster, Warendorfer Str. 21 Mittwoch, den 6. Novomber 1940, 19.15 Uhr Aula der Hermann-Löns-Schule(Städtisches Gymnasium) zu Münster 2. Abend unserer Dichterlosungen CounsBroht der Träger des Nationalen Buchproises 1939 llest aus eigenen Werken Die bekannieslen Werke des Dichtere Apis und Este— Das war das Ende— Weder Kaiser noch König— Zu früh und zu spät— Das gelbe Ahornblatt— Auf Wiedersehn, Susanne— Die Grenze mitten durchs Herz August Baader, Buchhandlung, Münster, Roggenmarkt 16-17 Karten.60,.20 und.90 RM. in der Buchhandlung und an der Abendkasse. Wehrmacht, Studenten, Schüler 33½ s Ermäßigung, Ende gegen 20.15 Uhr KA Die Beerdigung, wozu herzlichst eingeladen wird, findet statt am Donnerstag, den 7. November 1940. morgens 9 Uhr, von der Plarrkirche aus, gleich darauf das feierliche Seelenamt. Das Jahres-Seelenamt für unsere geliebte Mutter und Großmutter Frau Cäcllie Bergervoort geb. Spoerer findet statt am Freitag, den 8. November, morgens 8 Uhr, in der St.-Mauritz-Plarrkirche, Münster i.., wozu herzlichst eingeladen wird. Geschwister Bergervoort Buchstaben in jeder Art Plakate Franz M. Weiner Prägerei— Stanzerei Münster, Hörsterstr. 48 Intiefem Schmerz: Die trauernden Angehörigen. Wolpinghof b. Schöppingen, Im Felde, Münster, den 4. November 1940. Die Beerdigung, wozu freundlichst eingeladen wird, sindet statt am Freitag, dem 8. November, morgen: 9 Uhr. von der Pfarrkirche aus, anschließend das feierliche Seelenemt. Autobusverbindung 7½4 Uhr eb Burgsteinfurt. Es ist gar nicht so gemalnt. die Verständigung ist nur so schwer, weil kein OverhageHörapparat benutzt wird. Schwerhörige, die einen„Overhage“ besitzen, können sich in vielen Fällen wieder mühelos verständigen und unterhalten. Augenoptiker Overhage Münster(Westf.) 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November 1940 Westfälische Tageszeitung Nummer 305 Die Trageuis des Käftce Absatzsorgen im Schatten der englischen Blockadepolnik— Die fundamentalen irstümer der liberalistischen Wirtschaft Der oberste Grundsatz des Welthandels„Ware gegen Ware“ wird ständig mißachtet Die Kaffeebohne ist weder ein Nahrungsmittel noch ein Kriegsgerät. aber die Briten waren von Kriegsbeginn an für die totale Blockade, für den unbedingten Wirtschaftskrieg. Inzwischen verläuft dieser Wirtschaftskrieg etwas anders, als London gedacht hatte. England muß offen seine Rohstoffklemme eingestehen und die jüngsten Schiffsverluste zeigen den Briten, daß selbst der Weg von der Irischen See zum Atlantik sehr gefährlich ist. In südamerikanischen Häfen mehren sich die Proteste der Schiffsbesatzungen gegen die todbringende Fahrt nach England. Dennoch ist nun einmal durch die britische Willkür der Welthandel zerrissen, und eins der ersten Opfer des Krieges war der Kaffee. Bei den Kaffeepflanzern und den stützenden Regierungsstellen häufen sich die Vorräte zu unendlichen Stapeln.— wobin damit...? USA, stellt Bedingungen Um so begehrlicher blicken die Kaffee=Exporteure nach den USA, dem einzigen Land, das nach dem Ein blühender Kaffeestrauch Ausfall des europäischen Marktes nennenswerte Mengen Kaffee aufnimmt. Die USA sind sich aber ihrer Position bewußt und stellen an die Einfuhr allerlei politisch=wirtschaftliche Bedingungen. Aus dem Kaffee, der so wenig Bedrohliches und Problematisches an sich hat, ist ein Politikum geworden. In Newyork gibt es ein„Pan American Coffee Bureau“, eine jener zahlreichen Instanzen, die man in den USA zur„wirtschaftlichen Durchdringung" Mittel= und Südamerikas gegründet hat. Dieses Kaffee=Büro verteilt Zensuren. Nur Mitglieder dieses Büros erhalten eine Einfuhrquote für Kaffee, eine Quote, die man in Washington und Newyork errechnet und von deren Höhe, wie sich denken läßt, die Existenz der südund mittelamerikanischen Kaffeepflanzer abhängt. Aber die USA können nicht unbegrenzt Kaffee aufnehmen. Für Brasilien, dem wichtigsten Kaffeeproduzenten der Welt, beträgt die Einfuhrquote 9,32 Mill. Sack, die Kaffee=Ernte Brasiliens 1940/41 wird aber auf 19,85 Mill. Sack geschätzt, so daß weit mehr als die Hälfte unabsetzbar ist. Fleiß und Mühe. Kosten und Kapital sind so gut wie vertan, wenn Brasilien seinen Kaffee nicht los wird. Gerade deshalb hat das Land am Amazonas nicht gezögert, dem„Pan American Coffee Bureau“ beizutreten, um wenigstens einen Teil des Ueberflusses loszuwerden. Ebenso wenig hat das zweitgrößte Kaffeeland, Columbien, gezaudert, das nordamerikanische Diktat anzunehmen. Columbien erhielt eine Quote von.22 Mill. Sack. Einige Kaffeeländer gehören dem„Bureau" noch nicht an, aber fast alle haben schon ihre Bereitwilligkeit erklärt. Der Dollar lockt Denn Newyork lockt noch mit einer zweiten Vergünstigung. Die Länder, die dem Bureau beitreten, erhalten außer der garantierten Einfuhrquote Kredite, um im eigenen Hause Kaffee zu staveln. In Brasilien besteht der Plan, mit amtlicher Unterstützung einen großen Teil der noch aus früheren Ernten vorhandenen Kaffeevorräte aufwichtigste Gebot der richtigen Zahnpflege ist und bleibt: keinen Abend mit ungeputzten Zähnen zu Bett! W zukaufen, wenn möglich 16 Mill. Sack, aber nicht. um sie ins Meer zu schütten oder als Brennstoff zu verfeuern, sondern um sie für die Zeit aufzubewahren, wenn in Europa der Frieden wiederhergestellt ist. Zur Ansammlung dieser Vorräte braucht Brasilien viel Geld. mehr Geld jedenfalls, als der brasilianische Kapitalmarkt aufbringen kann. Die Kredithilfe des Newyorker„Bureau“ kommt also recht gelegen, auch wenn sie mit der bindenden Forderung verknüpft ist, die Kaffee=Anbaufläche einzuschränken. Die„freiwillige Durchführung von Anbaukürzungen ist eine Vorbedingung zur Mitgliedschaft beim„Pan American Coffee Bureau", zur Gewährung einer Einfuhrquote und eines Kredites. Man sieht. Newyork hat seine Schäflein gut in der Hand. Die Herrschaft über den Kaffeemarkt besaßen die USA von dem Augenblick an. als Brasilien und Columbien, die zwei Drittel der WeltKaffee=Ernte vertreten, ihren Beitritt zum „Bureau" erklärten. Es ist einzigartig in der internationalen Wirtschaft, daß die Kontrolle über den Weltmarkt eines Kolonialproduktes von einem Lande ausgeübt wird, das selbst keine Rolle unter den Produzenten spielt, aber dies ist der tatsächliche Zustand, den die USA am Kaffeemarkt zu erreichen im Begrif ssind. Dennoch ist es verständlich, daß sich die ibero=amerikanischen Länder den Anweisungen aus USA beugen, nämlich, um einer wirtschaftlichen Katastrophe zu entgehen, die niemand anders als England durch seine kriegswirtschaftlichen Methoden verursacht hat. In Südamerika geht man bei der Deutung der nordamerikanischen Politik auch noch einen Schritt weiter. Man verweist auf die enormen Kaffeevorräte in den USA. Vorräte, die zum größten Teil zu niedrigen Preisen angelegt sind. Beginnt eines Tages wieder das Geschäft mit Europa, dann wird der Kaffeepreis schnell steigen. und der Gewinn für die Kaffeeaufkäufer bei Räumung der Lager ein entsprechend stattlicher sein. Schlechte Ernte— ein Segen Inzwischen sehen die ibero=amerikanischen Kaffeepflanzer, wie ihre Ernten Objekt der Dollarpolitik geworden sind. Der Kaffeemarkt wies schon in früheren Jahren wiederholt Störungen auf. Die brasilianischen Ernten sind fast stets zu groß gewesen, und Stützungsaktionen sind bereits auf die verschiedenste Art unternommen worden. Eine schlechte Ernte hat sich meist als Segen, eine gute Ernte als Geißel erwiesen. Der Ueberfluß ruinierte stets die Preise. Einschränkungen der Anbauflächen sind auch schon früher versucht worden. aber sie müssen vom Anbau neuer Landesprodukte begleitet sein, damit Ersatz für die zerstörten Arbeitsplätze geschaffen wird. In Brasilien geschah dies durch erweiterten Baumwollanbau,— sehr zum Mißfallen der USA. die als wichtigstes Baumwollgebiet der Welt keine Verschärfung der Konkurrenz wollten. Denn auch an Baumwolle besteht ein leidiger Ueberschuß, was aber die USA durchaus nicht hindert, sich an der Produktion der Zellwollefasern und an der Entwicklung anderer synthetischer Textilrohstoffe zu beteiligen. BaumAls vor kurzem Rumäniens Regierung in einer offiziellen Mitteilung an Jugoslawien, Griechenland und die Türkei wissen ließ, Bukarest betrachte seine bisherigen regionalen Verträge nach erfolgter politischer Neuordnung nicht mehr als gültig, setzte es den Schlußstrich unter ein Kapitel Balkanpolitik, das einer kurzen Rückschau wert ist. Damit wurde jene Epoche beendet, die als die Zeit der Balkanehtente schon früher tatsächlich beendet war, ehe die Kronjuristen gewisser Südostländer es wahrhaben wollten; und noch heute ist man formalrechtlich nicht dahin gekommen, offiziell festzustellen, daß der letzte Pakt, mit dem die Gewaltigen von Versailles ihr System zu stabilisieren hofften, nicht mehr besteht. Als Rumänien und Jugoslawien, Griechenland und die Türkei 1934 im Pakt von Athen und Ankara ihren Vierervertrag unterzeichneten, wurde ein tatsächlich bereits seit langem bestehender Zustand legalisiert. Alle vier Staaten waren seit Jahren außenpolitisch eifersüchtig darauf bedacht, den Zustand zu bewahren, wie ihn die Pariser Vorstadt=Diktate des Jahres 1919 geschaffen hatten, und die damals maßgebenden Balkanpolitiker, voran Herr Titulescu in Bukarest, haben das oft und laut genug verkündet.“ Das Opfer dieses Status quo war das in Neuilly zerstückelte Bulgarien, daneben Ungarn. Sofia besaß genügend politischen Instinkt, sich allen Lockungen und Drohungen zu versagen, die seine Einbeziehung in den Vierervertrag bezweckten, um ihn zu einem wirklichen Balkanbund zu erweitern. Auf diese Weise blieb der Pakt praktisch eine nach Süden hin erweiterte Kleine Entente, da Rumänien und Jugoslawien mit der Tschecho=Slowakei auch noch diesem Instrument der westmächtlichen Beunruhigung Europas angehörten.„ Kleine und Balkanentente wollten um jeden Preis eine friedliche Revision des Wahnwitzes von Versailles, St. Germain, Trianon und Neuilly verhindern; bis Adolf Hitler sich als stärker erwies als der Wille jener „Sieger im Weltkrieg“! Der Sieg der Achsenpolitik hat auch die Erstarrung im Südosten gelöst und die Bestimmungen des Balkanpaktes von 1934 hinweggefegt, der auf zunächst sieben Jahre Friedenserhaltung, Achtung der gegenseitigen Grenzen und Grenzgarantie neben geheimen militärischen Abmachungen vorsah, in Wirklichkeit also die Aufrechterhaltung des damaligen Zustandes verbürgte. Da nun Sofia seit wolle=Ueberfluß. Kaffee=Ueberfluß,— die iberoamerikanischen Staaten haben noch einige weitere Absatzsorgen und sie fürchten, daß der„Erfolg" des „Pan American Coffee Bureaus", Washington und Newyork verleiten werde, noch andere ähnliche Abkommen zu schließen, die den USA einen steigenden Einfluß auf die südamerikanische Wirtschaft verschaffen werden. Trotzdem kann alle nationalwirtschaftliche Selbstverleugnung, die zur Rettung der Märkte geübt wird, illusorisch werden, wenn in anderen Weltgegenden der Anbau von Kaffee sich um so freier entfaltet. Noch ist die Kaffee=Produktion außerhalb der iberoamerikanischen Länder mengenmäßig begrenzt. aber in Indien und Afrika nimmt die Erzeugung ständig zu, und schon können sich einige afrikanische Gebiete wie Abessinien, Madagaskar. Angola oder Belgisch=Kongo mit den kleineren Kaffeestaaten Amerikas, wie Costarica, Nicaragua und Kuba messen. Neue Absatzsorgen keimen hier heran.— im Schatten der englischen Blockadepolitik und der fundamentalen Irrtümer der liberalistischen Wirtschaft, die mit kleinen Kuren zu retten versucht, weil sie den obersten Grundsatz des Welthandels.„Ware gegen Ware“ nicht verwirklichen kann. Künstliche Produktionseinschränkungen und Stapelkauf mit geliehenen Geldern sollen den Markt entlasten, weil das natürliche Ventil, der Absatz, fehlt. Gleichzeitig hält man aber schon Ausschau nach der großen Nachkriegs=Konjunktur"um die angesammelten Vorräte mit stattlichem Gewinn in der ersten Hausse loszuschlagen. Der Pflanzer hat sich längst mit erbärmlich niedrigen Preisen abgefunden! Ein Erfolg solcher Hoffnungen würde allerdings eines Tages die Tragödie des Kaffee vollenden.— aber es sieht nicht so aus. als ob die Spekulanten diesmal das Rennen machen. Europa weiß heute genau, was es will und wie es seine Wirtschaft zur gegebenen Zeit auf den Frieden umstellt, ohne sehnlichst erwartetes Objekt geschäftstüchtiger überseeischer Spekulanten zu werden. 1919 als Kernstück seiner Außenpolitik die friedliche Revision forderte, der Beitritt zum Viererpakt aber jede Aussicht auf Revision vernichtet hätte, versagte es sich Bitten und Forderungen gleichermaßen und wartete auf seine Stunde. Als das Reich und Italien zueinander gefunden und das Uebergewicht erlangt hatten, begann Jugoslawien unter förmlicher Beibehaltung seiner Mitgliedschaft im Viererpakt eine diesem entgegengesetzte Außenpolitik. Dem Freundschaftsvertrag mit Sofia vom 24. Januar 1937 folgte die weitere Annäherung an Italien; Bulgarien beschränkte seither die Revisionsforderungen auf Dobrudscha und Thrazien und ließ die mazedonische Frage unerwähnt, wofür es mit jugoslawischer Unterstützung 1938 in Saloniki die Wehrhoheit zurückgewann. Nachdem der Führer 1938/39 die Kleine Entente Prag=Bukarest=Belgrad praktisch beseitigt hatte, war eigentlich auch der Balkanpakt erledigt; den letzten Anstoß hierfür gab das Verhalten der Türkei, die die im Frühjahr 1939 angebotene englische Garantie annahm und zu bündnisähnlichen Abmachungen erweiterte. Belgrad erklärte als erster Balkanstaat, wegen des türkisch=englischen Bündnisses nicht mehr zur Balkanentente gehören zu wollen, und es lehne auch ab, die regelmäßig durchgeführten Wirtschaftskonferenzen der balkanischen Staaten weiter zu beschicken. Es hat darüber hinaus gewisse Schlußfolgerungen für seine Wehrmacht gezogen, die seit 1919 eindeutig auf das französische Vorbild hin ausgerichtet worden war. Rumänien dagegen hat sich am klarsten und eindeutigsten aus den Verstrickungen jener Politik gelöst, die mit allen Mitteln eine europäische Neuordnung auf dem Kontinent unmöglich machen wollte. Als Rußland die Wiedergutmachung des mit dem Raub Bessarabiens begangenen Unrechts forderte und durchsetzte, zeigte es sich, daß kein Partner des Balkanpaktes daran dachte, wegen der in ihm festgelegten Grenzgarantie für alle Unterzeichnermächte gegen Moskau in den Krieg zu ziehen; damit hatte der Vertrag von 1934 seine entscheidende Bewährungsprobe nicht bestanden. Gleichzeitig war der Weg frei geworden zur Bereinigung des Dobrudscha=Problems zwischen Bukarest und Sofia; nach seiner Lösung und der insbesondere nach dem Wiener Schiedsspruch über das rumänisch=ungarische Verhältnis zog Rumänien auch Um die Ueberfülle der Kaffeernte loszuwerden, wurden Teile der Kaffeernte in Brasilien öfters vom Staat aufgekauft und dann vernichtet.. Der Kaffee wurde als Heizstoff für Lokomotiven verwandt oder ins Meer geschüttet. Unser Bild zeigt Kaffeeverladung unter Polizeiaufsicht auf kleine Dampfer, die ihn zur Vernichtung aufs Meer bringen Der Nog des Balkans Das Ende des Balkanpaktes und der Balkanentente— Die Ausschaltung raumfreinder Friedenstörer Bei der Kaffeernte auf einer der riesigen Plantagen im Kaffeegebiet von Guatemala Aufn.: Scherl innerpolitisch die naheliegenden Folgerungen und orientierte sich grundlegend um. Es folgte damit dem Vermächtnis seines ermordeten Vorkämpfers Codreanu. Im November 1936 hatte er dem damaligen König Carol erklärt:„Es gibt keine Kleine Entente, es gibt keine Balkanentente; wer daran glaubt, beweist, daß er noch nichts begriffen hat.“ Und am 30. November 1937 sagte er:„Ich bin für eine Außenpolitik an der Seite von Rom und Berlin.“ Heute wird sie durch Rumäniens nationale und soziale Revolution Wirklichkeit, die es als vierter europäischer Staat durchführt und mit der es einer ehrgeizigen Weltpolitik absagt, zugleich aber auch allen raumfremden Bestrebungen. Mit dem Verzicht hat es nach erfolgter Garantie durch die Achsenmächte auch keine Balkanbündnisse mehr nötig, da es seine Ausrichtung nach Mitteleuropa hin als einzig natürliche gefunden hat. Neue Formen der balkanischen Zusammenarbeit sind im Werden; heute And die Voraussetzungen für einen wirklichen Balkanbund aller Südoststaaten gegeben, sofern sie zu voller Verständigung und friedlicher Regelung restlicher Streitfragen bereit sind. Und die Inangriffnahme der Donaufragen durch zunächst die Achsenmächte, Rußland und Rumänien— Ungarn, Bulgarien, Jugoslawien und die Slowakei werden folgen— beweist, daß erst die Ausschaltung raumfremder Störenfriede und die Ueberwindung der Diktate nach dem Weltkrieg die Vorbereitungen für dauerhafte und gesunde Entwicklungen schaffen. F. Z. Nerkste was? Birmingham, die größte englische Fabrikstadt mit mehr als einer Million Einwohnern, ist seit einigen Wochen ebenfalls ein Ziel der deutschen Vergeltungsflüge. Das englische Kriegsministerium hatte fast die gesamte Flak zum Schutze Londons massiert und die Provinz von diesen Abwehrkanonen entblößt. Darüber ist einem Leser des„Daily Skeich“ der Stehkragen geplatzt. Er setzte sich hin und schrieb einen wutenden Brief:„Es steht jetzt fest, daß die individuelle sowie die kollektive Tätigkeit der englischen Jagdflieger, der Flak, der Scheinwerferbatterien und Beobachter unwirksam ist. Das Verteidigungssystem, wenn man überhaupt von einem solchen sprechen kann, ist ein Fehlschlag.“ Und das käme daher: die Leute seien nicht genügend vorgebildet, man ließe sie nur Prüfungen machen, die für Schuljungen angebracht wären, während es sich doch, z. B. bei der Flak, um eine sozusagen wissenschaftliche und mathematische Angelegenheit handele. Aber, und jetzt kommt die zweite interessante Beweisführung dieses Briten:„Gleichlausend mit diesem Mißerfolg ist der dauernd sich verstärkende Ruf nach Rache an deutschen Frauen und Kindern. Das Verlangen nach einer so wahnsinnigen Politik ist an sich schon der Beweis für das Versagen unserer Verteidigung gegen die deutschen Flieger. Es scheint, als ob unsere Mannschaften nicht der Lage gewachsen sind.“ Uns scheint, daß schließlich sogar die Engländer merken, wohin sie der Nihilismus der Churchill= und Cohnsorten bringt. Der unsichtbare Gegner Tarnung und Deckung im modernen Krieg— Deutscher Erfindergeist auch hier an der Spitze Es war von je ein Wunschtraum aller Artilleristen gewesen: der für frühere Zeiten paradoxe Wunsch nach Deckung und Sicht! Durch die moderne Technik sollte er aber im 19. Jahrhundert Wirklichkeit werden— durch das Scherenfernrohr und das Telephon. Noch in den navoleonischen Kriegen visierten die Kanoniere ihr Ziel wie die Musketiere an: am Rohr des Geschützes befand sich ein Visierkorn, hinten wurde auf das Rohr eine Stange aufgesetzt, an welcher sich ein Schieber auf und nieder und für Windkorrekturen auch seitlich verschieben ließ. Erst mit der Erfindung des Rohrrücklaufs durch Haußner in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts konnte man Visierfernrohre einbauen, die nun keinen Stößen mehr ausgesetzt waren. Die modernen Hilfsmittel des Telephons und des Scherenfernrohrs aber erlaubten dann sogar die Fernleitung durch einen besonderen, auf vorgerücktem Posten befindlichen Beobachter, später auch vom Fesselballon aus und zuletzt durch den Funk aus dem Flugzeug. Vergrößerte Kampfentfernungen Als die moderne Technik der Geschützherstellung und die neue Chemie der Treibmittel die Kampfentfernungen immer mehr vergrößerten, als die Erkennbarkeit schießender Ziele durch Verminderung der Rauch= und Feuerentwicklung immer mehr verringert wurde. als Tarnung und Deckung. Anpassung ans Gelände, das Mimikry der modernen Uniform und Bemalung. schließlich die künstliche Vernebelung, immer mehr den„unsichtbaren Gegner“ entwickelten, da wurde es immer schwieriger, mit den doch an sich gewaltig in ihrer Zielsicherheit gesteigerten neuen Waffen zu treffen! Andererseits hatte man die optischen Visiereinrichtungen ebenfalls verbessert, die Fernrohrvisiere. das Rundblickfernrohr kamen auf: und damit begann nun jene Entwicklung, welche die optische Wissenschaft und bald auch die Elektrotechnik in steigendem Maße in den Dienst der Rüstung stellte und eine Fülle neuer Erfindungen, in erster Reihe deutscher Erfindungen, hervorbrachte: das Doppelfernrohr, das Scherenfernrohr. Periskove. Mastfernrohre, Richtkreise mit Visierfernrohren und Magnetnadel, bis zum Wunder aller modernen technischen Wunder auf diesem Gebiet, dem Kommandogerät der Flak. Akustische und optische Messungen Da aber die Artillerie heute meist aus verdeckten Stellungen kämpft, die auch mit den besten Fernrohren nicht eingesehen werden können, so entwickelte man im Weltkrieg das Licht= und Schallmeßwesen, um den versteckten unsichtbaren Gegner doch aus der Ferne aufzufinden. Die einzelnen Meßstellen beobachteten nach Lichtund Schallwirkungen dasselbe Ziel und meldeten die Ergebnisse durch den Draht oder Funk an die Auswertungsmeßstelle. Die Lichtmeßbatterie legte die Richtung nach sichtbaren Erscheinungen, wie Mündungsfeuer. Abschußwolke. Scheinwerfer und so weiter mittels Richtkreis oder Scherenfernrohr fest, die Schallmeßstelle mißt nach dem Schall: bekanntlich braucht der Schall eine Sekunde, um einen Weg von 333 m zurückzulegen— es müssen also, um den Standort einer Schallquelle festzulegen, immer mehrere, meist vier verschieden entfernte Meßstellen zusammenarbeiten. Der Schall wird dabei durch ein Mikrophon aufgefangen und auf elektrischem Wege durch einen Oszillographen an die Auswertungsstelle gemeldet, wo der Standort des feindlichen Geschützes dann durch den sogenannten Hyperbelplan kartenmäßig festgestellt werden kann— wie man sieht, eine höchst wissenschaftliche Angelegenheit, zumal dabei noch eine Reihe von Fehlerquellen mit berücksichtigt werden müssen. Die Entwicklung der Flugwaffe hat im Weltkrieg dann noch den Funkmeldedienst aus dem Flugzeug gebracht. Auch hier hat sich in kurzer Zeit eine bedeutsame technische Entwicklung vollzogen: während bei den ersten Fliegern durch persönliche Meldung des Beobachters—„Franz“ hieß man die Kanaille— nach der Landung die Feststellungen verarbeitet oder durch Meldeabwurf. durch Flaggensignale oder Leuchtkugeln die Beobachtungen direkt mitgeteilt wurden, ist heute meist der Funk der sofortige Uebermittler. Mathematische Flax Ein ganz besonderes Kapitel aus diesem elektrooptischen Gebiet der modernen Technik ist die Entwicklung der Hilfsapparatur bei der Flak. Hier haben optische Wissenschaft, Elektrotechnik und die Geschütztechnik in erstaunlicher Bessere Cigaretten Zug für Zug genießen*) ATIKAN3, Bessere Cigaretten regen Sie zum langsamen Rauchen an, das erwiesenermaßen viel bekömmlicher ist. Zusammenarbeit das sogenannte Kommandogerät entwickelt. Die ersten dieser Apparate entstanden schon in den letzten Jahren des Weltkrieges. Wie der Name sagt, gibt der Beobachter mit dem Gerät seine Befehle an die Flakbatterie— nachdem er Gegner ermittelt und die Schußwerte ausgerechnet hat. Nur das Kommandogerät richtet das Ziel direkt an— die Geschütze, die vor dem Schießen auf die Nullrichtung des Kommandogerätes eingestellt sind. erhalten die Schußwerte— Seiteneinstellung. Rohrerhöhung. Zünderstellung— laufend durch elektrische Uebertragung. Der Mechanismus des Schießens ist also vollständig automatisch— das gilt sogar für die Visiereinrichtungen des irgendwo abseits versteckt stehenden Kommandogerädes selbst, das mit seiner Rechendose die schwierigsten mathematisch=trigonometrischen Berechnungen selbsttätig erledigt! Beobachter und Bedienungsmannschaft sind Techniker, die eine bis ins letzte durchkonstruierte, rechnende und richtende Maschine zu überwachen haben. R. G. Hsebler Gutes Licht erleichtert die Küchenarbeit! Außer der Leuchte in der Mitte der Küchendecke gehört an die Wand über den Küchenherd eine Opalglasleuchte mit einer 60=Watt=Osram=) Lampe. Dann ist der Herd gut beleuchtet. 2) MFA Mikrofilmarchiv der deutschsprachigen Presse.V. 6. November 1940 Westfälische Tageozeitung Nummer 305 Westjalen-Nord und Nachbargaue Die Winkersatal,„ Tagung der Gauamtsleiter, Kreisleiter und Landräte Im Landeshaus zu Münster hatten sich auf Einladung von Gauleiter und Oberpräsident Dr. Mever die Gauamtsleiter. Kreisleiter und Landräte zu einer gemeinsamen Tagung eingefurden. Nach einleitenden Worten des stellv. Gauletzers Peter Stangier sprach Gauleiter und Oberpräsident Dr. Mever ausführlich über die politische Lage. wobei er insbesondere die Arbeit der Heimat im nahenden Winter umfassend kennzeichnete. Gauwirtschaftsberater Christian Franke reserierte dann über die wirtschaftspolitischen Aufgaben der Partei. während Landesbauernführer Mattbießen einen klaren Ueberblick über die Ernährungslage gab. Zum Abschluß sprach Pa. Ottersbach über das Aufgabengebiet des Reichsverteidigungskommissars. In einer längeren fruchtbaren Aussprache, während der auch die anläßlich des 10jährigen Bestebens des Gaues Westfalen=Nord vorgesehenen Veranstaltungen besprochen wurden, wurden alle die Fragen erörtert, die im Zeichen der bevorstebenden Winterschlacht von besonderer Bedeutung sind. Mit der Führerebrung beschloß Gauleiter Dr. Mever die Tagung. Elsaß=Lothringen wieder deutsch! Kundgebung mit Renalus Hauß in Bielefeld Zusammen mit der Kreisleitung der NSDAP und dem Städtischen Museum veranstaltete der Volksbund für das Deutschtum im Ausland in Bielefeld eine Ausstellung, die Elsaß=Lothringen gewidmet war. Dieselbe Ausstellung hat bekanntlich vor kurzer Zeit auch in Münster stattgefunden. Vertreter von Partei, Wehrmacht und Staat, von Wirtschaft und Kultur hatten sich zu der Eröffnung eingefunden. Oberbürgermeister Pg. Budde hieß die Gäste herzlich willkommen, unter ihnen besonders den Vertreter des Gauleiters, Gaurichter Pg. Ummen. Es sprachen ferner Gauverbandsleiter Falger und der Mitkämpfer von Dr. Roos, der Abgeordnete Hauß aus Kolmar. In der Großkundgebung am Nachmittag, die von Musik und Liedern festlich umrahmt war, verbreitete sich Dr. Humborg=Münster über deutsches Wesen und Schaffen in dem seit Jahrhunderten umstrittenen Grenzgebiet. In mitreißender Rede schilderte der Abgeordnete Renatus Hauß, Kolmar, den Freiheitskampf in Elsaß=Lothringen. Kreisleiter Heidemann ließ die eindrucksvolle Kundgebung mit dem Führergruß ausklingen. Die Windmühle des Alten Fritz Ein Wahrzeichen der Widukindstadt Enger, 4. November. Wenn die Stadt Widukinds nicht so wertvolle Erinnerungen an den Sachsenhelden zu hüten hätte, dann würde man wohl die alte„Königsmühle“ als das Wahrzeichen Engers bezeichnen können. So aber tritt Bedeutung hinter den kost ihre Bedeutung hinter den kostbareren Geschichtsdenkmalen, der jungst geschaffenen Widukind=Gedächtnisstätte, der alten Stiftskirche mit dem Grabmal des Herzogs und den stolzen, sagenumwobenen Sattelmeierhöfen, zurück. Ein Wahrzeichen Engers ist und bleibt die alte Windmühle, die, die Landschaft beherrschend, dicht vor dem Stadttor an der Straße nach Bielefeld steht, darum doch. Es handelt sich um eine der wenigen erhaltenen Zwangsmühlen, die auf Befehl Friedrichs des Großen errichtet wurden. An den„königlichen Bauherrn“ erinnert der eingemauerte Stein über dem Mühlentor, der neben der Jahreszahl 1756 eine Krone und die Initialen des Alten Fritz zeigt. Errichtet ist die Mühle auf dem sagenumwobenen Liesberg oder Bliggesberg, auf dem nach der Ueberlieferung früher der Galgen des Gerichtes zu Enger gestanden hat. Eine Besonderheit der Engerschen Mühle ist, daß sich ihre Flügel linksherum drehen, statt, wie sonst bei Mühlen dieser Art, rechts. Der Volksmund ist auch hier mit einer Erklärung schnell bei der Hand und schiebt den„Fehler" dem Gehilfen des Mühlenbauers in die Schuhe, der, nachdem er etwas verkehrt gemacht hatte und dafür vom Meister bestraft worden war, gesagt haben soll, nun solle bei dieser Mühle alles verkehrt gehen. Weniger sagenhaft ist, daß der 12jährige Bub der Müllersleute unlängst mit einem neuen Lehrer eine„ernste Meinungsverschiedenheit" hatte, weil er, und dazu als Müllerssohn, nicht wußte, daß sich Mühlen rechtsherum drehen. Der Lehrer hat anderntags„klein" beigeben müssen. 300 Jahre Schaumburg=Lippe Bückeburg, 5. November. Der kleinste unter all den Flecken und Fleckchen, aus denen die Landkarte des Deutschen Reiches sich in der Vergangenheit zusammensetzte, war wohl jener Fardsleck, g. Und doch den den Namen Schaumburg=Lippe trux. konnte das Ländchen seine Selbständigkeit— wenn auch nur noch als Verwaltungseinheit— bis in unsere Zeit hinein wahren. Am 15. November 1640, also vor nunmehr 300 Jahren, starb Graf Otto V. von Schaumburg in seiner Residenzstadt Bückeburg. Mit ihm war der Mannesstamm des alten Geschlechtes der Schaumburger Grafen erloschen. Seine Mutter, Gräfin Elisobeth, nahm das Land in Besitz und übertnug ihre Rechte auf ihren Bruder, den Grofen Philipp zur Lippe. Nach dem Aussterben der Schaumburger Grosen sonderte aber auch Hessen=Kassel auf Grund alter Abmachungen einen Teil der Grafschaft für sich. Man einigte sich schließlich dahin — nachdem der Graf Philipp zur Lippe eine Tochter des Landgrafen zu Hessen=Kassel geheiratet hatte— daß die Grafschaft geteilt werden sollte. Hessen=Kassel erhielt den jetzigen Kreis Rinteln, der erst vor einigen Jahren in die Provinz Hannover eingegliedert wurde. Dem Grasen Philipp zur Lippe verblieb das spätere Fürstentum, heutige Land Schaumdurg=Lippe. Blaues Tiast gagen Neue Bestimmungen für Lichtquellen aller Art X Der Reichsminister der Luftfahrt und Oberbefehlshaber der Luftwafse hat Ausführungsbestimmungen zur Verdunkelungsordnung erlassen. In Abänderung entgegenstehender Bestimmungen wird hier folgendes verfügt: Blaues Licht ist künftig zu verwenden: a) für Verkehrsräume, deren Ausgänge unmittelbar ins Freie führen"(Eingangshallen. Vorräume. Hauseingänge, Windfänge. Flure. Lichtschleusen usw.). b) für Innenräume, deren Fenster und Außentüren zwar lichtdicht abgeblendet sind. aber gelegentlich unter Beibehaltung einer schwachen Beleuchtung geöffnet werden(.,B. Räume in Krankenanstalten). Solche Räume sind neben der Normalbeleuchtung mit Blaulichtleuchten auszustatten, die jedesmal vor dem Aufblenden der Fenster und Außentüren an Stelle der Normalbeleuchtungs einzuschalten sind. c) für die Innenbeleuchtung von Straßenbahnen. Omnibussen, Kraftfahrzeugen und Eisenbahnwagen. d) für beleuchtete Verkehrszeichen und der Verkehrssicherheit dienende Lichtauellen(Verkehrsund Warnzeichen. Schildkröten. Haltestellensäulen. Bau= und Gefahrenstellenlampen usw. mit Ausnahme von Signalen und Verkehrsampeln) sowie für Beleuchtung von Bahnsteigen, Wartehallen und Fernsprechhäuschen. e) für die Kennzeichen. Zielrichtung und Nummernschilder von Straßenbahnen. Omnibussen, Stadt=, Vororts=, Hoch= und Untergrundbahnen sowie Kraftfahrzeugen aller Art und Bila ins Krunsteriand Radfahrer von Aule angefahren Rheine. Hier wurde auf der Ibbenbürener Straße ein Radfahrer von einem Auto angefahren. Der Radfahrer, der sich in stark angeheitertem Zustand mit seinem Fahrrad mitten auf der Fahrbahn befand und dabei völlig polizeiwidrig ohne Licht fuhr, geriet vor das Auto eines hiesigen Unternehmers. Er wurde von dem Wagen erfaßt und am Kopfe böse zugerichtet. Ein Arzt wurde sofort zu Hilfe gerufen. Auch das Fahrrad wurde bei dem Zusammenstoß beschädigt. Dabei kann der Mann noch von Glück reden, denn die Verletzungen, die er sich zuzog, sollen nicht schwerer Natur sein.“ Der Wagenlenker krägt an dem Unfall keine Schuld. Er versuchte noch im letzten Augenblick den Wagen herumzureißen, was nicht mehr ganz gelang. Der Schafbock in der Schule Groß-Reken. Ein nicht alltäglicher Vorfall ereignete sich dieser Tage in einer hiesigen Schule. Schulkinder hatten auf ihrem Weg einen Schafbock geneckt. Dieser war über die Umzäunung gesprungen und setzte den Kindern nach, die sich laut schreiend in die Schule retteten. Der wütende Bock aber machte auch vor dem Schulgebäude nicht halt, sprang die Stufen hinauf und versuchte in eines der Klassenzimmer zu kommen. Das Lehrpersonal soll ihm dann ganz energisch den Eintritt K und hoher Blutdruck mit Herzunrube, Schwindelgefübl, Nervosität, Ohrensausen, Zirkulationsstörungen werden durch Antisklerosin wirksam bekampft. Enthalt u. a. Blutsalze und Kreislaufvormone. Greift die Beschwerden von verschiedenen Richtungen der an. Packung 60 Tabl. is.85 in Apotheken. Hochinteressante Aufklärungsschrift liegt jeder Packung bei verwehrt haben, aber es hat noch geraume Zeit gedauert, bis sich der Bock beruhigte und schließlich wieder seiner uusu Behat, ung zutrollte. Der Haushaltsplan der Stadt Borken Borken. In der letzten Ratsherrensitzung wurde der Haushaltsplan der Stadt Borken für das Rechnungsjahr 1940 beraten. Der Haushaltsplan beläuft sich in der Einnahme auf 877174 RM. und in der Ausgabe ebenfalls auf 877 174 RM. Der außerordentliche Haushaltsplan wurde in Einnahme und Ausgabe auf 69 500 RM. festgesetzt. Verkehrsunfälle in Bocholt Bocholt. In der Nähe der Stadtwerke wurde ein junges Mädchen von einem Personenwagen überfahren. Das Mädchen hatte mit seinem Fahrrad die Straße befahren und war in die Eisenbahnschienen der Kleinbahn geraten. Es stürzte und wurde von einem herannahenden Personenwagen überfahren. Es klagte über Schmerzen in der Brust und wurde sofort von dem Städtischen Krankenwagen in das Krankenhaus zur ärztlichen Behandlung gebracht.— An der Ecke Nordwall= und Dietrichstraße kam ein Motorradfahrer zu Fall. Er stürzte dabei so unglücklich, daß er erhebliche Kopfverletzungen davontrug. 50 Jahre Spar- und Darlehnskasse Buldern Buldern. Die im Jahre 1890 gegründete Spar= und Darlehnskasse Buldern blickt heute auf eine 50jährige Genossenschaftsarbeit zurück. Damit gehört sie zu den ältesten landwirtschaftlichen Kreditanstalten des Münsterlandes. In Anbetracht der Zeitverhältnisse ist von einer feierlichen Veranstaltung im größeren Rahmen Abstand genommen worden. für Freilampen von Kraftdroschken. 1) für Handund Taschenlamven, die im Freien verwendet werden. a) für leuchtende Hinweisschilder zur Kennzeichnung von Geschäften. Hotels, Gaststätten. Theatern und Lichtspielhäusern, für Hinweisschilder zur Kennzeichnung öffentlicher Einrichtungen, wie öffentliche Luftschutzräume. Polizeidienststellen. Postämter usw. sind die amtlich vorgeschriebenen Kennfarben weiter zu verwenden. Die Fenster von Treppenhäusern sind lichtdicht abzublenden. Leuchtende Hinweisschilder zur Kennzeichnung von Geschäften. Hotels. Gaststätten dürfen lediglich Angaben über Art und Namen des Betriebes aufweisen. Bei Theatern und Lichtspielhäusern darf außerdem der Titel der Darbietung angezeigt werden. Jede Lichtreklame— auch bei Tage— ist untersagt. Leuchtende Hinweisschilder sind mit Geschäftsschluß, bei Gaststätten zu Beginn der Polizeistunde, bei Theatern und Lichtspielhäusern eine Viertelstunde nach Beginn der letzten Vorstellung zu löschen. Bei Fliegeralarm sind solche Hinweisschilder sofort zu löschen. Wie schnell darf der Krastfahrer wiästend der Verkaunkelung sabren Eigentlich müßte man fragen:„Wie langsam muß der Kraftfahrer während der Verdunkelung fahren, um bei einem ihm zur Last gelegten Verkehrsunfall seine Schuldlosigkeit restlos bekräftigen zu können?“ Das Reichsgericht(2 D 276/40) beantwortet diese Frage in Anwendung des schon früher aufgestellten Grundsatzes, nach welchem der Kraftfahrer bei Dunkelheit nur so schnell fahren darf, daß der Bremsweg des Fahrzeuges nicht größer ist als die durch das Scheinwerferlicht des Fahrzeugs übersehbar gemachte Fahrbahnstrecke. Es darf also auch während der Verdunkelung und Abblendung der Fahrzeugbeleuchtung nur so schnell gefahren werden, daß der Bremsweg der vom Fahrzeug erleuchteten Fahrbahn entspricht. Ob dieser Entscheidung mag mancher Kraftfahrer— insbesondere der Motorradfahrer— einen gelinden Schreck bekommen und die Meinung vertreten, er dürfe dann nur noch mit einer Stundengeschwindigkeit von 5 Kilometern rechnen. Wie von fachkundiger Seite (gemeint ist hier der Verdunkelungsfachmann) bekundet wird, stimmt das aber nicht. Vielmehr vermag jeder, der die Lichtschlitze an seinen Scheinwerfern vorschriftsmäßig anbringt, immer noch mit einer für den Kraftfahrer angemessenen Geschwindigkeit zu fahren. Wer das nicht vermag, hat mehr als notwendig abgeblendet Die Bäuerin lernt im Elektrodorf Noch 13 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe brauchen Strom Eine Erhebung des Reichsnährstandes im vorigen Jahr hat wertvolle Aufschlüsse über den Stand der Elektrifizierung der Landwirtschaft erbracht. Wie der Sachbearbeiter für Energiewirtschaft im Reichsnährstand, Becker, im Zeitungsdienst des Reichsnährstandes mitteilt, sind rund 4,4 Millionen Betriebe bisher angeschlossen, 850000 Betriebe noch nicht. Die neuen Ostbetriebe sind dabei mitberücksichtigt. Noch etwa 13 Prozent aller landwirtschaftlichen Betriebe sind also anzuschließen. Es handelt sich hier um eine Aufbauarbeit von höchster nationalpolitischer und sozialpolitischer Bedeutung, Tagenaufen" 1en! Erfassung des Jahrganges 1923 Der Führer hat am 1. Dezember 1936 das Gesetz über die Hitlerjugend erlassen, durch das die gesamte deutsche Jugend in der Hitlerjugend zusammengefaßlt wird. Der Jugendführer des Deutschen Reiches hat den Jahrgang 1923 zur Dienstpflicht aufgerufen. Im Geblet und Obergau Westfalen(9) werden in den Monaten November und Dezember 1940 die Erfassungsappelle in allen Bannen und Untergauen durchgeführt. Wir erwarten von allen Jungen und Mädeln, daß sie der Aufforderung, in der Gemeinschaft nationalsozialistischer Jugendbewegung ihre Pflicht für Führer und Volk zu erfüllen, freudig nachkommen. Die Führerin des Obergaues Westialen(9) Käthe Schoneweg, Obergauführerin Der.-Führer des Gebietes Westfalen(9) Wilhelm van Oopen, Bannführer. Kin die nicht nur der Erzeugungsschlacht und unserer Ernährung, der Erleichterung der Landarbeit dient, sondern auch zum Ausgleich der kulturellen Unterschiede zwischen Stadt und Land beiträgt. Die Motorenbeschaffungsaktion für die Landwirtschaft hat seit Kriegsbeginn die Beschaffung von rund 40 000 Elektromotoren innerhalb eines Jahres ermöglicht. Es wird schließlich auf die hervorragenden Ergebnisse der Elektrodörser des Reichskuratoriums für Technik in der Landwirtschaft hingewiesen. Fast alle Bäuerinnen dieser Dörfer konnten sich nach Abschluß der einjährigen Versuche von den Elektrogeräten nicht mehr trennen. Wegelagerer begehl hundert Verbrechen Osnabrück,. Seit Jahresfrist tauchte abends und nachts in den Straßen von Osnabrück ein Wegelagerer auf, der immer wieder Straßenpassanten belästigte und wiederholt Überfälle auf Frauen und Mädchen verübte. Trotz mancher Verfolgung konnte der geheimnisvolle Verdrecher immer wieder entkommen. Die Gesamtzahl seines nächtlichen Austretens wird in einem Jahr mit mehr als hundert angegeben. Jetzt war endlich eine dramatische Verfolgung des von einer Frau wiedererkannten Täters von Erfolg. Nach einer längeren Jagd durch Osnabrück konnte er gestellt und überwältigt werden. Diamantene Hochzeil. Hamm. Im benachbarten Hilbeck feierten die Eheleute Karl Cleving und Frau Sophie ged. Große=Sudhoff das Fest der diamantenen Hochzeit. Zu ihrem Ehrentage, an dem das ganze Dorf Anteil nahm, hatte der Führer ein Glückwunschtelegramm geschickt, ferner ging ein Glückwunschschreiben des Gauleiters und des Oberpräsidenten der Provinz Westjalen ein. Der Gemeindebürgermeister überbrachte die Glückwunschurkunden der Amtsverwaltung Rhynern und übermittelte zugleich neden seinen persönlichen die Glückwünsche der Gemeinde Hilbeck. Kein Ausfall des Schulunterrichts am 9. Rovember mit Rücksicht darauf, daß der 9. November in diesem Jahre allgemeiner Arbeilstag ist. fällt auch der Unlerricht in den Schulen an diesem Tage nicht aus. Der Bedeutung des Tages ist wie im Vorjahre in den einzelnen Klassen in feierlicher Weise zu gedenken. Wostfälischer Sportanzeiger Die bunte Reihe des Sports Wimbledons Jennisplätze als... Schweinestälte Der englische Sport, dessen Dasein unter der Wucht der deutschen Vergeltungsschläge immer kümmerlicher geworden ist, befindet sich jetzt in völliger Auslösung. Wie weit es gekommen ist, das ist wieder an einem besonders eindrucksvollen Beispiel zu erkennen. Die berühmten Tennisplätze von Wimbledon, die früher in jedem Jahre der Schauplatz der Internationalen Meisterschaften waren, bei denen sich die Vertreter der englischen Plutokratie mit Vorliebe ein Stelldichein gaben, sind seit mehreren Monaten der Schweinezucht nutzbar gemacht. Aus Tribünenbauten sind Schweineställe geworden: Das hätte man sich bestimmt auch nicht träumen lassen, aber die Not ist eben so groß, daß man immer mehr zu verzweifelten Hilfsmaßnahmen greisen muß, um das bittere Ende noch weiter hinauszuschieben. Kurl Gies und Henkel in Japan Auf ihrer Japanreise nahmen es Kurt Gies und Henner Henkel noch einmal mit den heimischen Spitzenkräften auf. In Nasoya gewannen sie zunächst das Doppel gegen Nakawo=Tsuruta:7,:4, dann schlug Meister Henkel mit:4,:7,:5 Nakawo und der junge Westdeutsche verlor gegen Tsuruta:7,:6. Kurl Gies und Henkel auch in China Die beiden deutschen Tennisspieler Heinrich Henkel und Kurt Gies haben ihr kurzes Gastspiel in Japan beendet und sind von Kobo mit dem Schiff abgereist. Henkel und Gies machen vor ihrer endgültigen Heimreise noch einen Abstecher nach China und wollen in Peking und Tientsin noch einige Spiele austragen. Anschließend kehren sie dann über Rußland nach Berlin zurück. Hilde Sperling wieder siegreich Bei dem ersten Kopenhagener Tennis=Hallenturnier der neuen Spielzeit siegte Hilde Sperling, die deutschdänische Meisterspielerin, mit Anker Jacobsen als Partner im gemischten Doppel. Gegen das Paar Milly Svanberg=Jörgen Zahle wurde mit:0,:1 ein ganz, üiberlegener Erfolg errungen. Dreimal Jubikäum im Boreing Der seltene Fall, daß bei einer Boxveranstaltung drei Teilnehmer einen Jubiläumskampf bestreiten, ist am kommenden Sonntag bei der Veranstaltung des Hamburger Punching zu verzeichnen. Im Rahmen der Schwergewichtsausschelden bestreitet Jae. Schönrath seinen 75. Kampf, während W. Selle und K. Haymann zum 30. Male in den Ring gehen. Kurt Haymann trifft in seinem Jubiläumskampf auf Arno Kölblin, während Jac. Schönraht und Werner Selle sich als„Jubiläumsgegner“ gegenüberstehen. Westtatens Hockeusport beginnt wieder Nachdem die Hockey=Frauen bereits vor zwei Wochen den Anfang gemacht haben, ist nun endlich auch der Hockeysport der Männer in Westfalen so weit, den Spielbetrieb wieder aufnehmen zu können, nachdem verschiedene Umstände und Schwierigkeiten es bisher verhindert haben. Auch in dieser Spielzeit wird wieder ein Kriegsmeister des Gaues ausgespielt. Es werden 6 Mannschaften teilnehmen, darunter zwei, die durch eine Kriegsgemeinschaft zweier Vereine entstanden sind. Im Vorjahr hatten sich in Hamm bereits der RC und Union für diesen Zweck zusammengeschlossen; jetzt stellen auch in Münster der SC 08 und Preußen gemeinsam eine Mannschaft, die Kriegsgemeinschaft Münster. Mit der SG Rheine bilden diese drei Einheiten die Gruppe Nord. In der Gruppe Süd spielen: Eintracht=Dortmund, DSC Hagen und Sportring Gevelsberg. Die beiden Gruppenmeister kämpfen im Hin= und Rückspiel um den Titel des Kriegsmeisters 1941 des Gaues. Mit den Spielen wird am Sonntag, dem 10. November, begonnen. Tschammerpokal=Endspiel am 1. Dezember Der großdeutsche Vereinskampf der Fußballmannschaften um den Pokal des Reichssportführers von Tschammer und Osten erreicht am 1. Dezember 1940 seinen Höhepunkt. An diesem Tage findet das Endspiel statt, das nach Bekanntgabe des Reichsfachamtes Fußball wieder im Berliner Olympia=Stadion veranstaltet wird. Dänemark ohne Kas Hansen Dänemark muß beim Fußball=Länderkampf gegen Deutschland am 17 November in Hamburg auf die Teilnahme seines halblinken Stürmers Kas Hansen verzichten. Hansen wurde am Sonntag beim PokalEndspiel seines Vereins Frem gegen Kopenhagen Boldklubben so böse verletzt, daß er mindestens drei Wochen pausieren muß. Gleichzeitig wurde sein Vereinskamerad Helmuth Söbirk arg mitgenommen; doch wird erwartet, daß der Mittelstürmer der Nationalmannschaft in Hamburg wieder voll eingesetzt werden kann. Sruere Zestrreche l Erstaufführung von„Kaiser Friedrich Barbarossa“ in Bochum Zu den alljährlichen großen Kulturveranstaltungen des nationalsozialistischen Deutschland gehört seit dem Jahre 1936 seit dem 100. Todestage des Dichters, die Grabbe=Festwoche. Sie wird im nächsten Jahre zum ersten Male außerhalb der Vaterstadt des ein Jahrhundert verkannten, jetzt erst in seiner vollen Bedeutung gewürdigten westfälischen Dramatikers stattfinden, und zwar in Bochum, wohin die Grabbe=Festwoche 1941 in Anerkennung des Einsatzes der Bochumer Bühne für Grabbe von Detmold verlegt ist. In Vorbereitung dieser Festwoche, die zum ersten Male alle Grabbe=Dramen bringen wird, kam jetzt am Bochumer Stadttheater der erste Teil der HohenstaufenTragödie,„Kaiser Friedrich Barbarossa“, zur festlichen Erstaufführung. Anläßlich der Grabbe=Festwoche 1938 hatte Intendant Erich Pabst mit dem Münsterischen Stadttheater den interessanten Versuch gemacht, bei Konzentration auf das dramatisch Wesentliche, die beiden Teile zusammenzufassen, das Ideenmäßige, losgelöst von allem dichterischen Beiwerk, von allem Grabbeschen Überschwang, in seinem Kern herauszuarbeiten. Wie ganz anders war diese Bochumer Aufführung! Dem gebändigten Grabbe, wie Münster ihn 1938 spielte, setzte Professor Dr. Saladin Schmitt den entfesselten Grabbe entgegen: in seiner ganzen kantigen Monumentalität, in seinem wilden, die Bühne sprengenden Furor, in seinem leidenschaftlichen, durch nichts gedämpften Pathos. Er folgte in seiner Inszenierung dem Grabbeschen Fantasierausch, hatte den Mut zum Grellen und Lauten, zum Theatralischen. Wer Grabbe so spielt, kann sich nicht auf die ideenmäßige Substanz bescheiden, der muß ihn in voller Breite ausnielen, auch in den für den Handlungsablauf unwichtig scheinenden Szenen. Das tat Professor Schmitt. Es schien, als schenke er gerade den Volks= und Soldatenzenen am Rande besondere Aufmerksamkeit. Dabei verlor er sich nie im Nebensächlichen, nie übermucherte das Rankwerk den ideenmäßigen Gehalt des Stückes. Auch ihn brachte er zur vollen Wirkung. Das Soldatisch=Kämpferische, das Heldenhafte in diesem Grabbe, seine imposante, deutsche Schau geschichtlicher Zusammenhänge, seine seherische Andeutung deutscher Zukunft wurde jedem zum Bewußtsein gebracht. Fast pausenlos ließ Dr. Saladin Schmitt unter sinnvoller Verwendung der Drehbühne und des Orchesterraumes als Vordühne die 13 Bilder abrollen. Mit außerordentlichem Schwung und Tempo trieb er die Handlung unaushaltsam vorwärts. Johannes Schröder schuf das Bühnenbild im Wechsel zwischen einfachen Projektionsandeutungen und imposanter, üppiger Raumgestaltung. In seinen Bildern schien sich die Bühne zum Kampfplatz vor Mailand und an der Weser und zur großartig=festlichen Kaiserpfalz zu weiten. Willi Busch als Kaiser Barbarossa mit langem, wildem roten Bart und strubbeligem roten Haupthaar, war innerlich und äußerlich Gegenpol des Löwen, wiegend, lauernd sein Schritt, stets tigergleich zum Sprung bereit. Mehr Dämon als Kaiser. Heinz Moog gab Heinrich den Löwey kraftvoll und beherrscht, aufrichtig=männlich, auch noch in der Niederlage sich seiner nordischen Sendung bewußt und danach handelnd. Das ausgezeichnete Bochumer Ensemble vereinte sich im übrigen zu einer neuen, faszinierenden Gemeinschaftsleistung, ausgerichtet nach einer Idee. Besonders zu nennen sind noch: Walter Kaltheuner, der dem mailändischen Konsul bemerkenswerte Führerqualitäten gab, Wilhelm Grimm als verschlagen=listiger Kardinal, Leonore Fein als Kaiserin Beatrice und Gisela Hoeter als liebende Frau und kluge Herrscherin gleich überzeugend. Ein markanter Papst Alexander: Gerhard Meinecke. Clem. J. Herbermann Die geistige Stärke des Reiches Der Reichsdozentenführer eröffnet die wissenschaftliche NSDDB-Akademie Gießen Zum Jahr des fünfjährigen Bestehens des RSDDozentenbund ## des sprach Reichsdozentenführer Professor Dr. Walter Schultze anläßlich der Eröffnung der Wissenschaftlichen Akademie des RSD=Dozentenbundes in Gießen über Hochschule und Wissenschaft im Großdeutschen Reich. Wir entnehmen seiner Rede die nachstehenden Einzelheiten: Wir erleben heute die Erfüllung der Sehnsucht aller Deutschen im Reiche Adolf Hitlers. In unserer Zeit vollzieht sich auch die große geistige Wandlung der Weltordnung. Denn in diesem Kriege geht es nicht um die Sicherung der materiellen Existenz unseres Volkes allein, sondern die neue Weltanschauung führt auch eine neue Wissenschaft zum Siege über die wirklichkeitsfremde Wissenschaft der wissensarmen Völker. Die Ideen der Vergangenheit haben ihre Kraft eingebüßt. Durch Tatsochen wird das lüdisch=liberale Wissen widerlegt; die Völker erkennen, ehäude nicht mehr mit der wirklichen der Hand an die Front ziehen konnte, wurde Soldat in der Heimat mit scharfen geistigen Waffen. Man spricht geradezu von einem wissenschaftlichen Krieg. Daneden aber nahm das kulturelle Leben in Deutschland seinen Fortgang. Mögen bei unseren Gegnern Kunst und Wissenschaft unter dem Eindruck des Krieges schweigen, mag bei ihnen die Kraft der Schöpfung der Gewalt der Zerstörung erliegen. Für uns bedeutet dieser Krieg keine Unterbrechung eines friedensmäßigen Daseins, sondern den Höhenzug unseres Weges in die Zukunft Die deutschen Dozenten rasten nicht. In unablässiger Arbeit durch die Tage und Nächte suchen sie sich den Heldentaten ihrer Kameraden draußen an der Front würdig zu erweisen. #s dhr 23 baß ihr Wissensgesen Ordnung der Welt übereinstimmt, daß die alten Thesen der Vergangenheit ihre Gültigkeit verloren haben. Der Beginn des Krieges war auch für die Wissenschaftler der Aufruf zum Marsch in die Entscheidung. Obwohl sie ihre Arbeit auf weite Sicht nicht vergaßen, setzten sie alle Kraft daran, die Forderungen der Stunde zu erfüllen. Wer nicht als Soldat mit der Wasse in Der NSD=Dozentenbund schaut im Kriegsjahr 1940 auf eine nunmehr fünfjährige Wirksamkeit zurück. Der Rhythmus der Volkwerdung wird mit seiner ganzen Schlagkraft spürbar gerade auch in der geistigen Revolution, deren Tröger an den deutschen Hochschulen der RSD=Dozentenbund wurde. Runmehr kann eine neue Wissenschaftliche Akademie an der Universität Gießen feierlich eröffnet werden. Auch in Gießen wurde setzt die feste Form der Gemeinschaftsarbeit gefunden und es sollen die bisherigen Anfänge revolutionärer Hochschultätigkeit in dem festen Rahmen der Akademie zu vollem Erfolge geführt werden. Daß dies glücken möge. in mein Wunsch und der Wunsch aller Kameraden des RSD=Dozentenbunds. Nicht nur für die deutsche Wissenschaft und für die seiner Freunde bedeutet die völkische Erneuerung durch den Nationalsozialismus die größte Befreiungsaktion in der Geistesgeschichte. Durch die Säuberungsaktion der nationalsozialistischen Führung ist endlich das deutsche Volkstum von den kulturlosen Geistesbarbaren erlöst worden, die lange genug ihr Unwesen trieben im Kulturleben unseres Volkes. Auch der geistige Sieg wird unser sein. Denn das Reich der Deutschen ist mehr als ein Machtgebilde politischer Art, es ist Glaube und Geist schlechthin. Die Von Werner Oellers Nach zweistündiger gemeinsamer Eisenbahnfahrt waren sie über ein paar beiläufige Bemerkungen ins Gespräch gekommen. Sie hatten Zeitungen ausgetauscht, und das junge Mädchen, dessen klares, kluges Gesicht dem Reisegefährten gefiel, hatte ihn auf eine kleine Erzählung aufmerksam gemacht, eine sauber geschriedene, ein wenig lyrische Plauderei von der flüchtigen, glücklich überwundenen Gefährdung einer jungen Liebe. Auch der Mann fand diese Geschichte„recht liebenswert", und als wolle er den freundlichen Hinweis abgelten, zog er aus seiner Manteltasche ein neues Blatt hervor und zeigte auf eine„Erzählung von Bernd Gerster". Sei es nun, daß er das Mädchen auf die Probe stellen wollte, sei es, daß ihn einfach der Teufel ritt, er sagte dabe!:„Es wird ja viel ungereimtes Zeug zusammengeschrieben. Lesen Sie zum Beispiel diesen Unsinn!“ Darin wurde von einer Fremden erzählt, die in einem Dorse zur Erholung weilte Ein stilles, abseitiges, versponnenes Wesen, ging sie allabendlich nach dem Nachtessen aus, um, immer allein erst zu später Stunde ins Gasthaus zurückzukehren. Schon bald fing der Dorfklatsch sich mit ihr zu beschäftigen an—„Stille Wasser sind tief!“— und mehr und mehr wuchs um die Einsame eine seindselige Spannung. Indessen, als sie sich gewittrig zu entloden drohte, stellte sich heraus, daß die Fremde an schwerer, unheildarer Krankheit litt und daß sie, die der Tod schon grüßte, in der Einsomkeit unter dem Sternenhimmel nichts suchte als die Nähe Gottes Der Mann, der diese Geschichte dem jungen Mädchen zu lesen gegeben hatte, war keineswege der Meinung, das sie schlecht sei. Er hatte sie selder geschrieben, und er hatte viel Mühe darauf verwandt, diese Gestalt der Fremden echt und glaubmürdig zu machen, stellvertretend für alle, denen das Antlitz des Todes gegenwärtig s. Er glaudte, daß ihm seine Absicht gelungen bei und aucb. daß die sich Reinernhe Snannune hes Drei Schwiegermütter marschieren auf Uraufführung in Bielefeld Die„Schwiegermütter", von denen in diesem Erstlingswerkchen der Berliner Autorin Ika Thimm gleich drei aufmarschieren, teilen durchaus das Schicksal ihrer Gefährtinnen in den Witzecken der Journale: als Karikaturen der Spötter Gelsichter über sich ergehen lassen zu müssen. Aber die Verfasserin bringt doch soviel Originalität aus, das Pferd einmal beim Schwanz aufzuzäumen. Ausgangspunkt der Verwicklungen ist also nicht der„unüberbrückbare“. Gegensatz zwischen Schwiegersohn und Schwiegermutter, sondern eher eine Art komödiantisch sublimierter Oedipuskomplex zwischen den von Natur aus zur Feindschaft bestimmten Parteien. Die Schwiegermütter wollen dem sukzessive von seinen Frauen verlassenen Schwiegersohn die Gattin durch afsenmütterliche Fürsorge ersetzen, die dann die Ursache für neue Eheschwierigkeiten wird. Bis dann die dritte, von keinen Komplexen angehauchte Schwiegermutter dem Schwindel ein resolutes und glückliches Ende macht. Mehr Schwank als Lustspiel verfügt das mit schlagfertigen Dialogen gesegnete und Deutlichkeiten durchaus nicht verachtende Stück über genügend Tragfähigkeit für einen heiteren Abend. Das Bielefelder Stadttheater sprang unter Herwig Walters leichthändiger Regie springledendig in diese lustige Angelegenheit.. Walter Goch und ihre„sanfte“ Entladung das Ganze genügend „unterhaltsam“ mache. Jetzt reichte das Mädchen ihm die Zeitung wieder zu. Sie schien von dem Gelesenen kaum angerührt, schüttelte den Kopf.„Sie haben recht", sagte sie,„so“ was Billiges! Weil der Herr Verfasser keine alltägliche Lösung wollte und keine gescheite sand, zitierte er den Tod. Der Tod als Helfer!“ Der Mann, auf einiges vorbereitet, starrte nun doch betrossen auf sein Gegen“ über.„Immerhin“, sagte er.„auch der=Tod ist alltög; lich. Er ist keine geringere Wirklichkeit als das Leben. —„Aber das Leben ist die gefälligere“, antwortete sse und erhob sich, da der Zug in einen Bahnhof donner#e. Sie zog den Mantel an und dann tippte sie mit der Hand spielerisch an das ledergefaßte Billett, das dem Koffer des Herrn herunterbaumelte und den Re men des Besitzers zeigte:„Bernd Gerster“. „Uebrigens“, sagte sie und blickte mit freundlichet, Augenzwinkern auf den Mann hinad,„wenn Sie Geschichte unserer Begegnung aufschreiden wollen, sen Sie mich, bitte, nicht um der Pointe willen audem Fenster fallen, sondern sagen Sie, ich sei in nece; endanltlasen Eigene ber Ahaus van=Beiden. #ralschulstraße 14. Straße 6. Fernspreche Fernsprecher Nr. 394; Nr..6. Gre Ibbenbüren: Ado Endinghausen: Mo Fernsprecher Nr. 235 89. Jahr Ger Deutsche.Boo In seiner gest reits berichteten, das Anwachsen d Schiffahrt im A! angriffe. Um e damit unbeabsich deutsche-Boolden abzustreiten Es ist intere Redefluß in gann am 10. Ok Stolz verkündete gesamten deutsche selben Unterhaus ler:„Die Meere heit sagen, daß über den Unterse ber erklärte er tr haben den.Bmen". Wieder gedämpfter, es der-Boote ver es weiter. 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