retenen Ladenchneidermeister adenmeister u. inkasse gewählt. le Rechnungen, InnungskranMdendeiot 10 Vorstand. nappenFebruar, Uhr, mmlung. 6 Beiträge. der. liedes nach§ 8 n ersucht Vorstand. ungslade hr immlung h A u w e i l e r. : er pro Schwein R wird gebeten. Vorstand. verbreitetste r überhaupt, bersetzungen schen. kodenwelt. irte Zeitung für e und HandarMonatlich zwei ern. Preis vierlich M..25= Jährlich eren: nmern mit Toiu. Handarbeiten tend gegen 2000 ungen welchedas robe und Leibhen und Knaben, ssalter umfassen, Herren und die , w i e d i e H a n d Umfange. Schnittmustern Garderobe und tungen für Weiß=Chiffren 2c. eit angenommen u. Postanstalten. itis und franco erlin W. Pots)perngasse 3. Pf. per Pfd. dern à 1,30#4 dern à2,—„ unen à 2,50„ à 3,50„ 0 Pfund fre. lichtkonvenirende e zurück. II. Altendorn. „ D O Redaktion, Druck und Verlag Autliches Ergan für drn Landgrrichtsbestrn Vorimund. + von Ph. Culbart in Castrop. „wer ge Buichen Bamudh imn Gentegk ur Nto. 10. Vtertel), arz H Die Wehrpflicht nach dem neuen Wehrgesetz. vom Reichstag angenommene Wehrgesetz ist, wie mitgetheilt, nunmehr in Kraft getreten. Wir wollen deshalb nochmals— nach einem Artikel der„Freisinnigen Zeitung“ — eine Uebersicht der wichtigsten Bestimmungen geben, die ja für jede deutsche Familie von Bedeutung sind. Es bleibt auch in Zukunft dabei, daß der wehrfähige Deutsche sieben Jahre hindurch, und zwar in der Regel vom vollendeten 20. bis zum beginnenden 28. Lebensjahre dem stehenden Heere angehört, indem er für die ersten drei Jahre zum Dienste bei den Fahnen, für die vier letzten Jahre zum Dienste in der Reserve verpflichtet ist. Geändert sind dagegen die Bestimmungen über die Landwehrpflicht, die Ersatz: reser vepflicht, die Landstuimpflicht. Der Landwehr gehörte man bisher fünf Jahre an, so daß man also unter normalen Verhältnissen mit Beginn des 33. Lebens jahres seiner allgemeinen zwölljährigen Dienstpflicht genügt hatte. Für die Zukunft ist die Zugehörigkeit zur Landwehr durch Einführung einer Landwehr zweiten Auf gebois um sechs Jahre verlängert, so daß man bis zum 31. März des Lebensjahres, in welchem man das 39. Lebensjahr vollendet hat, landwehrpflichtig bleibt. Dienstpflichtige, die vor vollendetem 20. Lebensjahre eingetreten sind, scheiden früher aus der Landwehr, ihre Dienstpflicht endigt am 31. März des Jahres, in welchem sie sechs Jahre der Landwehr zweiten Aufgebots angehört haben. Die Dienstpflicht ist also an der aufsteigenden Zahlenreihe leicht zu merken: drei Jahre unter der Fahne, vier Jahre in der Reserve, fünf Jahre in der Landwehr ersten, sechs Jahre in der Landwehr zweiten Aufgebotes. Die Dienstverhältnisse der Landwehr ersten Aufgebotes bedürfen keiner neuen Anordnungen, sie regeln sich nach den bisher für die Landwehr gültigen Bestimmungen. Dagegen mußte für die neu geschaffene Landwehr zweiten Aufgebotes durch gesetzliche und Ausführungsbestimmungen um so mehr gesorgt werden, als dieses Aufgebot naturgemäß gewisse Vorzüge vor den jüngeren Mannschaften genießen muß. Diese Vergünstigungen bestehen darin, daß die zur Landwehr zweiten Aufgebots gehörenden Personen zu Uebungen und Kontrollversammlungen nicht herangezogen werden können, daß sie ihre Meldungen auch durch Familienmitglieder erstatten können, und daß sie außer dem Fall einer besonderen Anordnung für die Zeit eines Krieges oder Kriegsgefahr keiner Erlaubniß zur Auswanderung bedürfen, vielmehr nur verpflichtet sind, der Militärbehörde von der bevorstehenden Auswanderung Anzeige zu machen. Weisen sie durch Konsulatsatteste nach, daß sie in einem außereuropäischen Lande eine ihren Lebensunterhalt sichernde Stellung erworben haben, so kann der ihnen ertheilte Urlaub bis zur Entlassung aus dem Militärverhältnisse und unter Entbindung von der Pflicht zur Rückkehr im Falle einer Mobilmachung ertheilt werden. Die Versetzung in die Landwehr zweiten Aufgebotes, welche, wie hier gleich bemerkt sein mag, auch aus den ErsatzreBanne der Verhältnisse. Roman von Theodor Mügge. verboten. pächte te am 1. März den. Bei Nichtine findet unachtung statt. Rütershoff. (Fortsetzung.) Als ein reicher Nichtsthuer hatte er gelebt, das war Alles, was er wußte; der einzige Mensch, der zunächst Auskunft geben konnte, war Rachau. Würde der dies thun, würde er sich uneigennützig hülfreich erweisen, oder lag es nicht vielleicht in seiner Hand, die Umstände zu benutzen, und bei dieser Gelegenheit für sich selbst zu sorgen?— Sagte nicht Wilkens, daß Rachau nichts habe, daß er ihn aus Freundschaft bei sich behalte und ihm durchhelfe? Behendelte er ihn nicht zuweilen mit der übermüthigen Rücksichtslosigkeit eines Herrn, der keine Umstände mit einem abhängigen Gesellschafter macht? Plötzlich zuckte es blitzartig durch den Kopf des alten Soldaten. Die Cassette, flüsterte er, der große Kasten, wo ist er? „Was hat er darin verschlossen?“ „Darin ist sein Geld, Papiere, Banknoten, vielleicht Alles.“ Er stand von dem Sessel auf und sah scheu umher nach dem Seitentisch.„ Das Zimmer, in welchem der Todte lag, war verschlossen worden. „Der Schlüssel lag auf jenem Tisch.“ Er ging darauf los und suchte; es war ihm, als wäre er fort, und eine Angst überkam ihn, siedend heiß, aber er lag noch auf derselben Stelle. Mit einem raschen Griffe hielt er ihn in der Hand und blieb stehen. „Die Thür war eine feste, starke Thür, das Schloß Samstag, 25. Februar 1888. servisten rekrutiert, erfolgt in Friedenszeiten bei der auf die Erfüllung der Dienstpflicht folgenden Frübjahrskontroll= versammlung; läuft die Dienstzeit in der Landwehr ersten Aufgebotes in der Zeit vom 1. April bis 30. September ab, so ist schon die Herbstkontrollversammlung maßgebend. Im Kriege finden Versetzungen in die Landwehr zweiten Aufgebotes und Entlassungen aus derselben nicht statt. Während nach dem Wortlaut des Wehrgesetzes bis zum 31. März d. J. noch alle 1849 geborenen gedienten Männer der Land wehr zweiten Aufgebotes angehören, so daß im Falle eines sofort ausbrechenden Krieges auch auf sie zurückgegriffen werden kann, sollen in die Liste nur die im Jahre 1850 oder später geborenen Personen eingetragen werden. Sind dieselben bereits zum Landsturm entlassen, so haben sie sich bis zu einem binnen Kurzem anzuberaumenden Termin bei dem Bezirkskommando unter Vorlage ihrer noch vorhandenen Militärpapiere mündlich oder schriftlich zu melden. Auf diese Pflicht, deren Versäumniß nach dem Reichsmilitärgesetz mit Versetzung in eine jüngere Jahresklasse geahndet werden kann, machen wir besonders ausmerksam. Die zur Ergänzung des Heeres bei Mobilmachungen und zur Bildung von Ersatz Truppentheilen dienende Ersatzreserve wurde bisher in zwei Klassen eingetheilt. In Zukunft wird nur noch eine Klasse von Ersatzreservisten existiren, indem sämmtliche Angehörige der Ersatzreserve zweiter Klasse, Angehörige des Landsturmes erster Klasse werden, während die Ersatzreservisten erster Klasse in die Ersatzreserve verbleiben. Die Zugehörigkeit zur Ersatzreserve dauert zwölf Jahre und rechnet vom 1. Oktober des ersten Militärjahres ab. Nach Ablauf dieser Ersatzreservepflicht treten bei der nächsten Frühjahrskontrollversammlung die Ersatzreservisten, welche geübt haben, zur Landwehr zweiten Aufgebotes, die übrigen Ersatzreservisten zum Landsturm ersten Aufgebotes über. Der Ersatzreserve sind jährlich so viele Mannschaften zu überweisen, daß mit sieben Jahresklassen der erste Bedarf für die Mobilmachung des Heeres gedeckt wird. In erster Linie sind dazu zu nehmen die wegen hoher Loosnummer nicht zur Einstellung gelangten, ferner in nachstehender Reiyenfolge die wegen häuslicher Verhältnisse befreiten tauglichen Militärpflichtigen, die bedingt Tauglichen und die zeitig Untauglichen, deren körperliche Kräftigung aber zu erwarten ist. Bei etwaigem Ueberschuß entscheidet unter den Freigeloosten die Höhe der Loosnummer, unter den Uebrigen die Abkömmlichkeit, das Lebensalter und die bessere Diensttauglichkeit. Die Ersatzreservisten gehören in Zukunft zu den Mannschaften des Beurlaubtenstandes und können auch zu den Frühjahrskontrollversammlungen herangezogen werden. Sie sind im Frieden zu drei(bisher vier) Uebungen verpflichtet, von denen die erste zehn, die zweite sechs, die dritte vier Wochen dauert. Die Heranziehung zur ersten Uebung soll in der Regel innerhalb eines Jahres vom Tage der Ueberweisung zur Ersatzreserve erfolgen. Ersatzreservisten, welche das 32. Lebensjahr überschritten haben, werden zu Uebungen nicht mehr herangezogen, eines, das nicht leicht geöffnet werden konnte, allein wenn Einer sich darauf verstand, wenn er Werkzeuge besaß, Gewandtheit und Geschicklichkeit.— Es fiel ihm ein, daß Rachau besonders gewandt sei, daß er Alles verstand, daß er Zauberkünste trieb, wie der beste Taschenspieler, und mit Messer und Scheere wunderbar umzugehen wußte.“ Sein Mißtrauen näherte sich, je mehr er nachsann; eine fieberhafte Unruhe setzte sein Blut in Flammen. „Es ist mein Recht,“ murmelte er, danach zu sehen. „Morgen thut es das Gericht.“ Es muß, was da ist, unter Gerichtssiegel gelegt werden, aber bis morgen kann Manches geschehen. „Der Kasten kann leer sein: was dann?“ „Wo ist ein Beweis?“ „Wer weiß, was darin war?“ Er stand zögernd da und besann sich, dann horchte er an der Thür— es rührte sich nichts im Hause. Er nahm das Licht vom Tische, kehrte um und setzte es wieder nieder. Während er leise Worte vor sich hin sprach und den Kopf schüttelte, sah er nach der Uhr— Mitternacht war wröber. er 6 „Es wird nichts sein, fuhr er mit sich sekost redeno fort, wir werden morgen erfahren, wie es damit steht.“ „Morgen!" wiederholte er langsam und kopfschüttelnd. Wie Viele haben schon vergebens auf Morgen gewartet. Hat er gestern gedacht, was ihm heut geschehen würde? Nach einer Minute faßte er wiederum nach dem Schlüssel und überlegte, die Hand darüber gedeckt, bis er hastig zufaßte. Dann ging er in sein Schlafgemach, entledigte sich seiner Stiefeln und kehrte zurück in dem grauen Hausrock und den weichen Hausschuhen. Behutsam barg er das Licht in einer kleinen Taschenlaterne, deren er sich bediente, wenn er aus der Stadt Abends spät nach Haus zurückkehrte; und als alle diese Vorbereitungen beendet waren, trat er mit leisen Schritten in den Flur hinJafertiens- Gebahr: für die einspaltige Zeile oder deren Raum 10 Psennige. Reclamen per Zeile 30 Pfennige. 14. Jahrg. außer wenn sie durch ihr Verschulden verspätet eingetreten, in eine jüngere Jahresklasse zurückversetzt, oder von der vorhergehenden auf ihren Antrag befreit waken. Die nach einer Mobilmachung und demnächstigen Demobilisirung bezw. Auflösung der Ersatztruppentheile entlassenen Reservisten treten, wenn sie nicht militärisch ausgebildet sind, wieder in die Ersatzreserve zurück, sind sie militärisch ausgebildet, so treten sie zur Reserve der Landwehr über. Diejenigen Mannschaften der bisherigen ersten Klasse der Ersatzreserve, welche nicht übungspflichtig waren, bleiben dies auch in Zukunft und werden den Landsturm ersten Aufgebots zu demselben Zeitpunkte überwiesen, zu welchem nach den bisherigen Bestimmungen ihre Ueberweisung zur zweiten Klasse der Ersatzreserve erfolgt wäre. Der Landsturm bestand bisher nach dem Gesetz vom 12. Februar 1875 aus allen Wehrpflichtigen vom vollendeten 17. bis zum vollendeten 42. Lebensjahre, welche weder dem Heere, noch der Marine angehörten. Durch das neue Gesetz ist die Landsturmpflicht um drei Jahre bis zum vollendeten 45. Lebensjahre verlängert. Zugleich ist eine Theilung des Landsturmes in zwei Aufgebote bestimmt. Dem ersten Aufgebote gehören die Landsturmpflichtigen bis zum 31. März des Jahres, in welchem sie ihr 39. Lebensjahr vollenden, an; dem zweiten Aufgebote gehören die sechs höheren Jahresklassen an. Es treten also Alle, die ihre Dienstpflicht in der Landwehr absolviert haben, sofort zum Landsturm zweiten Aufgebots über. Der Landsturm, der die Pflicht hat, im Kriegsfalle an der Vertheidigung des Vaterlandes Theil zu nehmen, kann in Fällen außerordentlichen Bedarfes auch zur Ergänzung des Heeres und der Marine herangezogen werden. Bisher war diese Heranziehung auf den Fall beschränkt, daß bereits sämmtliche Jahrgänge der Landwehr und die verwendbaren Mannschaften der Ersatzreserve einberufen waren. Das zweite Aufgebot— bisher der ganze Landsturm— soll in der Regel in besonderen Abtheilungen formiert werden. Die Bestimmung, daß der Landsturm bei Verwendung gegen den Feind militärische, auf Schußweite erkennbare Abzeichen erhalten soll, ist fortgefallen. Ill der Landsturm nicht aufgerusen, so dürfen die Landsturmmänner keinerlei militärischen Kontrolle oder Uebung unterworfen werden. Im Falle des Aufrufes, der bei unmittelbarer Kriegsgefahr im Bedarfsfalle durch die kommandirenden Generäle und Festungsgouverneure, im Uebrigen nur durch kaiserliche Verordnung erfolgen darf, sind die Aufgerufenen den militärischen Straf= und Disciplinargesetzen unterworfen. Der Aufruf des ersten Aufgebots erfolgt nach Jahresklassen, mit der jüngsten beginnend, soweit die militärischen Interessen dies gestatten. Landsturmpflichtige, die sich im Ausland befinden, müssen beim Aufruf in das Juland zurückkehren, sofern sie nicht ausdrüklich hiervon befreit waren, was auf Grund von Consulatsattesten, ebenso wie bei den Landwehrmannschaften geschehen kann. Personen, welche vor dem Inkrafttreten des neuen Gesetzes aus dem Landsturm ausgeschieden waren, treten, wenn sie nach den neuen Bestimmungen aus, horchend und spähend, geräuschlos schleichend und inne haltend, wenn unter dem Gewicht seines starken Körpers die Treppenstufen zu knarren begannen. Ein Dieb, der mit der Blendlaterne eine gefährliche nächtliche Haussuchung beginnt, konnte nicht vorsichtiger sein. Er hatte Saragossa stürmen helfen, aber sein Herz hatte schwerlich dabei so heftig geschlagen, als es jetzt der Fall war in seinem eigenen sicheren Hause. Scham und geheime Furcht überkamen ihn bei dem ersten Gedanken, daß Jemand erwachen, ihn hören, ihm begegnen könne. „Aber wer sollte das sein?“ Die Dienstleute schliefen weit ab im Untergeschoß, und wenn selbst Einer in der Nähe gewesen wäre, er würde voller Entsetzen sich verkrochen haben, denn sicherlich um keinen Preis sich mit Geistern und Gespenstern eingelassen. Die Töchter des Majors hatten ihr Schlafzimmer ebenfalls nicht hier oben; es blieben somit nur Gottberg und Rachau übrig; doch auch diese Beiden waren nicht so nahe gebettet, und jetzt nach mehreren Stunden, mitten in der Nacht, ließ sich von ihnen annehmen, daß sie im festen Schlaf lägen. Was sollten sie auch wachen, und welcher Zufall sollte sie herbeiführen? Endlich blieb immer noch manche Ausrede übrig, denn unnatürlich schien es eben nicht, daß der Hausherr nach solchem traurigen Ereigniß einen Umgang in seinem Hause hielt. Mit allen diesen Gründen stärkte der alle Soldat seinen Muth, der durch sein Verlangen nach Gewißheit oder durch seine aufgeregte Begier nach Geld und Gut noch mihr befestigt wurde. „Er empfand kein Grauen vor dem Anblick, der ihn erwartete.“ Den Tod hatte er in so vielen und schrecklichen Gestalten gesehen, daß der Gedanke an die Nähe dieses Leichnams ihn wenig ansechten konnte. noch landsturmpflichtig wären, dennoch nicht in den Landsturm 1851 geborenen Elsaß=Lothringer. Politische Aebersicht. Deutschland. Aus Hofkreisen wird bekannt, daß sich der Kaiser durchaus wohl und rüstig fühle. Die Theilnehmer an dem Festmahl, welches Samstag im kaiserlichen Palais zu Ehren der Abordnung des russischen Infanterie Regiments Kaluga, dessen Chef der Kaiser seit 70 Jahren ist, stattfand, können nicht genug die geistige Frische des greisen Monarchen bei der Tasel rühmen. Der Kaiser brachte in fließendem und elegantem Französisch einen Trinkspruch auf den Kaiser von Rußland und das Regiment Kaluga aus, in welchem er verbindlich für das Erscheinen der Abordnung dankte. Der Reichsanzeiger vom Mittwoch veröffentlicht folgendes San Remo, 22. Febr., 10 Uhr 30 Min. Vormittags Se. Kaiserl. Königl. Hoheit hatte in der vergangenen Nacht länger andauernden Schlaf, kein Fieber. Husten und Auswurf wie gestern. Die äußere Wunde verheilt. Mackenzie. Schrader. Krause. Hovell. v. Bergmann. Bramann. Erfreulicherweise haben sich neue Störungen also nicht gezeigt, und der bessere Schlaf befähigt auch den Kronprinzen, den noch mäßig stark fortdauernden Husten zu ertragen. Der Auswurf ist die Folge der in Geschwüre übergegangenen rechts seitigen Kehlkopfgeschwulst, und kann natürlich nicht eher..# Ende nehmen als bis im Halsleiden eine Wendung eintritt. Dise Wndung st noch niczt eingetreren, g Neuszren spricht sehr bestimmt von einer Heilung nur der (Operations)=Wunde. Man will also kein Mißverstä duiß aufkommen lassen, als ob auch das Kehlkopfleiden schon in Weiteren Mittheilungen aus San Remo entnehmen wir: Am Mittwoch stand der Kronprinz bald nach zehn Uhr auf und fühlte sich nach der fast ganz ruhig verbrachten Nacht sehr wohl. Der Husten und Auswurf belästigten verhältnißmäßig wenig; Schmerzen sind nicht vorhanden. Der hohe Patient durfte einige wenige Worte sprechen und sagte dabei, er fühle sich recht wohl im Vergleich zur vorigen Woche. Der Kronprinz erhielt auch längere Besuche seiner Familienange hörigen, nachdem ihm aber zur Vorsicht unbedingte Ruhe eingeschärft war. An Gespräch n darf der Kronprinz nicht theil nehmen. Tritt kein Rückfall ein, wird bei gutem Wetter bald begonnen werden können, den Zimmeraufenthalt auf kurz Zeit mit frischer Lust zu vertauschen. Die Nahrung bleibt noch leicht. Der Prinz von Wales ist am Mittwoch nach Cannes zurückgereist. Gerüchte von der von den Aerzten verweigerten Zuziehung eines französischen Spezialisten, das Leiden sei durch das Verschlucken eines fremden Köcpers verursacht, sind pure Albernheiten. Nach einem Wiener Blatte wurden mehrere Korrespondenten aus San Rimo ausgewiesen, die fabrikationsmäßig falsche Nachrichten verbreiten. Vom Mittwoch Abend meldet noch ein Telegramm, daß der Tag gut verlief. Die Inhalationskur des Halsleidens dauert fort. Neue Operationen und dergleichen sind ausgeschlossen, weil sie zwecklos sein würden. Ist das Leiden bösartig, hilft auch keine Operation mehr, im anderen Falle ist sie unnöthig. Kronprinz rechnet in den jetzigen guten Tagen sicher auf seine Wiederherstellung. Die Operationswunde ist bis auf die Kankleöffnung verheilt. 65 San Remo, 23. Februar, Nachmittags. Der Kronprinz fühlte sich heute besser und verweilte einige Zeit auf dem Balkon der Villa Zirio. Donnerstag früh 6 Uhr ist in Freiburg i/Br. Prinz Ludwig von Baden, der zweite Sohn des Großherz##### von Baden im 23. Lebensjahre an der Lungenentzündung gestorben. Die Mutter des so früh dahingeschiedenen Prinzen ist bekanntlich die einzige Tochter unseres Kaisers. Dem Vernehmen nach ist jetzt durch Königliche KabinetsOrdre befohlen worden, daß das Gardekorps und 3. Aim korps vor dem Kaiser in dielsem Herbte Fpanzoge ga halten werden. Es werden groß Parade, Korpsma geg. markirien Feind und zwar jedes Armeekorps fur sich. Feldmanöver der beiden Armeekorps gegen einander stattsinden; bei jedem Korps wird sich eine Kavallerie Division befinden. Die Herbstübungen der übrigen Armeekorps werden nach den Bestimmungen der Felddiens=Oddnung stattfinder. Außerdem wird eine Pontonnier Uebung auf der Weichsel und eine Belagerungs=Uebung bei Graudenz abgehalten werden. Die Deputation des Kaiserlich rusischen Insogtzerteicke: giments„Kaluga, welche auf Besehl des Kaisers Mesgg, von Rußlands nach Berlin gekommen war, um Se. Bec### den Kaiser anläßlich seines 70jährigen Jubiläums als Chef des Regiments„Kalugr' zu beglückwünschen, trat, Pizwoch Abend die Rückreise nach Rußland an, nachdem Ju vor noch in einer besonderen Abschiedsaudienz von ven Kaiserlichen Majestäten empfangen worden war. Der Reichsanzeiger publiziert das Gesetz über die 280 Millionen=Anleihe zur neuen Wehrvorlage. Die Gewerbekommission faßte zu dem Brotgesetz folgende Beschlüsse: Brot darf nur in bestimmten Gewichtsgrößen verkauft werden und muß mit einem Gewichtsstempel versehen sein. Auf Erfordern ist das Brod den Käufern vorzuwiegen. Verstöße werden mit Geldstrafe bis zu 150 Mark oder vie Wochen Haft bestraft. Die von den Mitgliedern des Abgeordnetenhauses, welche sich für das Zustandekommen des Rhein=Ems Kanals interessiren, gewählte Deputation, bestehend aus den Abgeordneten von Bennigsen, von Liebermann, Schmieding und SchoclemerAlst, hat Ende voriger Woche den Ministern Maybach und Scholz eine Eingabe wegen Uebernahme der bisher ungedeckten Grunderwerbskosten auf die Staatskasse überreicht. Minister Maybach empfing die Deputation sympathisch. Finanzminister von Scholz erklärte, die Petition nicht befürworten zu könn Ein Beschluß des Staatsministeriums bleibt vorbehalten. In der Audienz, welche der Reichstagsabgeordnete Dr. Götz bei dem Kriegsminister Bronsart v. Schellendorf gehabt hat, wünschte der letztere auch die Zahl der Turner zu wissen, welche sich im französischen Krieg das Eiserne Kreuz erworben haben. Das Ergebnis der angestellten diesbezüglichen Nachforschung ist jetzt dem Herrn Kriegsminister mitgetheilt worden. Während von allen Kämpfern der Jahre 1870 und 71 32/3 Prozent das Eiserne Kreuz erhielten, sind von den ausmarschierten Turnern 51/8 Prozent mit dieser Auszeichnung geschmückt worden. Dieses Ergebnis macht der deutschen Turnerschaft alle Ehre. Rußland. Zuverlässigen Nachrichtn zufolge haben Pariser, Brüsseler und Amsterdamer Banken der russischen Regierung nun mehr einen Baar Vorschuß von 60 Millionen Rubel(2 Mill. Fiks.) gewährt. Der ehemalige delksche Milttärbevollmächtigte. burg und jetzige Gouverneur von Berlin, General von We#####, ist in Petersburg anzekommen und hat als Gast des Zaren im Winterpalais Wohnung genommen. Die Reise ist lich auch auf Einladung Alexanders III. erfolgt und ohne politische Bedeutung. Rumänien. Eine schmutzige Militä affaire macht in Bukarest von sich reden: Der Chef der rumänischen Flotille, General MaicanDumitrescu, wird beschuldigt, daß er sich bei Lieferungen Durchstechereien zu schulden habe kommen lassen, und gegen seinen Bruder, welcher Oberst, Artilleriedirektor und eir fluß reichstes Mitglied der Prüfungskommission ist, hat ein Kopitän Dimanca, Erfinder eines Revolvers, ausgesagt, daß seine Erfindung nur deshalb abgelehnt worden sei, weil er die ihm von dem Obersten Maican Dumitrescu durch einen Zwischenhändler abgeforderte Provision von 40000 Franken nicht bewilligen wollte. Lokales und Westfälisch-Rheinisches. 9* Ge herrscht bei äKlichem M Castrop, 24. Fedr. Es hertschi dei vnlich m Wind nam ntlich Nachts und Morgens früh noch immer eine schneidige Kälte, welche freilich am Tage durch die immer wärmer werdenden Strahlen der Sonne sehr nachlatzt. Nach Wetterberichten der deutschen Seewarte scheint es vorl####eg auch noch so zu bleiben. Gartenbesitzer und Landwirthe müssen bei dieser Witterung sehr auf der Hut sein und besonders von dem Schneiden der Obstbäume Abstand nehmen, da die geschnittenen Bäume dem Frost bedenkliche Anhaltspunkte bieten. Wenn das Schneiden der Bäume auch im Februar üblich, so scheint es doch bei der anormilen Witterung geboten, von der Regel abzuweichen und, falls keine eintritt, mit dem Schnitt bis in den März hinein zu — Dagegen empfehlen wir bei dem jetzigen Schneewetter die hungrigen Vögel nochmals der Aufmerksamkeit unserer geschätzten Leser und Leserinnen...., Jrachen Beifasis sis — Als ein neuer Beweis, weich großen Ertsaus sich unsere Rennen in Sportskreisen zu erfreuen haben, mag die Thatsache dienen, daß der„Verein für Hinderniß=Rennea“ zu Berlin, an dessen Spitze Herr Freiherr von Lundsberg steht, auf den Antrag des Herrn Toole für die diesjährigen Rennen die hohe Summe von 2000 Mark als Unterstützung bewilligt hat.—„Vater Toole“, der Pächter von„Goldschmieding“, ist bekanntlich neben einem eiftiger Förderer unserer Rennen auch ein großer Liebhaber von Rassengethier aller Art. So besitzt er auch mehrere sehr werthvolle Rassenhunde, worunter einen in Deutschland nur in einigen Exemplaren vertretenen englischen Fox Terric. Diesen hatte Herr Toole kürzlich nach Haus„Herdringen" bei Hüsten verliehen. Vor einigen Tagen nun wurde verselbe mit der Post zurückgesandt. Thiere nun die Eisenbahnfahrt nicht gefiel, turg.— gat, in Hagen entsprang es und machte in kurzer Zeit den Weg nach hier zu Fuß. Daß Herr Toole ob der unerwarteten Ankunft seines Lieblings auf diesem Wege recht verwundert war, brauhen wie woht uicht zu erochnen.„ächrung Gostron“ — Die Mitglieder der„Rindviehversichra“, Knlep hielten vergangenen Sonntag ihre erste Generalversammlung in diesem Jahre ab. Auf der Tagesordnung stand: 1) Rechnungslage; 2) Vorstandswahl; 3) Vereinsangelegenheiten. Bei der Rechnungslage stellte sich heraus, daß die Ausgaben 1552 Mark 20 Pfg. betragen; die Eianahmen 1477 Mk. 20 Pf.; es mußten mithin 75 Mk. aus der Kasse entnommen werden. Bei der Vorstandswahl wurden die Herren Th. Bärwolf und W. Kohlpotth wieder gewählt. Für Herrn Mönnekehoff, der die Wiederwahl ablehnte, wurde Heiar. Vierhaus gen. Schaumann gewählt. Zu Taxatoren wurden Herr Heiar. Zerres und Herm. Böhmer wieder gewählt. Unter Vereinsangelegenheiten wurde 1) über den Antrag Hirsch wegen Gehaltserhöhung abgestimmt. Da sich die Zahl der Mitglieder im letzten Jahre um über 30 vermihrt hat, und noch viele neu ang=meldet werden, so wurde ihm ein G haltszu chuß von 10 Mark beviligt, und mit alln gegen 4 Stmmen geneh giet z. 37. 65 wurde auf Antrag mehrerer Mitgli=der über das abgestimmt. Es wurde alsdann das Lokal des Vereinsmitgliedes Herrn Bärwolf gewählt, und mit allen gegen 1 Stimme genehmigt. Die nächste Versammlung wird also bei Bärwolf gehalten werden. Die Zayl der Mitglieder beträgt 300, der Kassenstand noch 1100 Mark. — Für sämmtliche preußische Staatsbahnen sind jetzt einheitliche Personentarise angeordnet worden. Als Grundtaxe gelten: Für Schnellzüse: erste Wagenklasse 9 Pf., zweite Klasse 62/8 Pfg., dritte Klasse 42/3 Pfg., für Personenzüge: erste Wagenklasse 8 Pfg., zweite 6 Pfg., dritte 4 Pfg., und vierte 2 Pfg. für den Kilometer. Für Hin und Rückfahrten wird der einfache Fahrpreis um die Hälfte erhöht. Auf vielen Strecken treten vorwiegend für die dritte und vierte Wagenaoßs sovie aud fütr grosse Scholuz. en, Mit verhaltenem Athem nach allen Seit.n blickend hatte er jetzt den oberen Vorflur erreicht, und zu seiner Genugthuung ließ die Treppe keinen Laut mehr hören. Das tiefste Schweigen der Nacht wurde nur von dem leisen Klappern eines Fensters unterbrochen, mit dessen losen Scheiben der Durch einen schmalen Spalt der verschlossnen Laterne drang das Licht und zuckte über die nackten Wände hin, der Richtung folgend, welche ihm der schattenhafte Wanderer gab, bis es an der Thür im Hintergrunde haften blieb, über welcher sich das Bogengewölbe kreuzte. Auf diese Trür ging der alte Soldat jetzt ohne Zögern los. Vorsichtig brachte er den Schlüssel in das Schloß, und da dasselbe, seit Wilkens dies Zimmer bewohnte, frisch geölt worden war, schloß es mit Leichtigkeit, ohne das geringste Eben so leicht und leise öffnete sich die Thür, und das Licht fuhr in den düstern hohen Raum, ohne ihn erhellen zu Der Major blieb auf der Schwelle stehen, doch seine Hand zitterte nicht, als er die Klappe der Laterne öffnete und sie gegen das Bett richtete. Ein weites weißes Lacken bedekte dies; unter dieser Hülle lag der entseelte Körper, dessen Formen da und dort dentlicher wurden.. B 4,—6/, Nachdem der Major einige Augenblichke lung darauf hingeblickt hatte, zog er die Thür leise hinter sich zu und näherte sich der öden Lagerstätte. Mitleidige Hände hatten den Unglücklichen entkleidet. Seine Kleider lagen auf verschiedenen Stühlen; auf dem Tische lag seine Uhr, den Ring, den er getragen, ein Geldtäschchen und was man an kleinen Gegenständen sonst bei tin gttunden. Seine Koffer standen an der Wand; vergevens blickte der Erbe nach der Casseite umher, sie war nicht zu entdecken. Allein sie fand sich bald, denn sie stand unter dem Bette, und als er sie hervorgezogen, hingen seine Blicke mit solchem Verlangen an dem geheimnißvollen Kasten fest, als wollten sie den metallbeschlagenen Deckel zersprengen. Der Kasten war verschlossen; wo war der Schlüssel? Er prüfte die Cassette nach allen Seiten, hob sie auf und wog sie in der Hand. „Sie fühlte sich leicht genug an. „Hatte ein Dieb schon sein Werk vollbracht? „Er zitterte vor Furcht. „Der Schlüsse!! Der Schlüssel! Hastig in gieriger Angst suchte er danach auf dem Tische, in den Kleidern, unter den Geräthen, nirgends war er zu finden.„Seine Augen blieben an dem Lager des Todten Es fiel ihm ein, daß auch die anderen Schlüssel sehlten und daß Wilkens alle zusammen an einem Stahlringe aufgereiht in seiner Weste getragen hatte. Diese Giste trug er noch... 44, i5n(elst,„ Der Major folgte der Eingebung, die ihn eml., er faßte das Laken und schlug es zurück. In dem Augenblicke hörte er ein leises Klirren. Er hielt die Schlüssel in seiner Hand, und schaudernd zog er diese zurück; sie war mit den eisigen Fingern des Todten in Berührung gerathen. Das Streiflicht der Laterne flog über das starre blaß: graue Gesicht, das mit offenen Augen zu ihm aufsah. Du, der mir nehmen wollte Alles, was mein war, sagte er halblaut zu ihm hin, Du wirst mich nicht mehr peinigen. „Welche Qual für Dich, daß Du mir Alles geben und lassen mußt.“ „Das Gewölbe murmelte die Worte kohl zurück.“ Er sah sich um, denn er glaubte ein Rauschen hinter sich hören, eine kalte Luft zu führen, die ihn anwehte; ihm fiel die Gespenstersage von der dämonischen Tante ein. Aber in der nächsten Minute hatte er die Anwandlung überwunden. — Ueber an Mittwoch Fol „Eins der w ## die nach. Ausic kammende Kirchdrohte schon mehr die Kirche für die zahlreicher geword vot. Der Abbru eines Neubaues u Das im hiesigen ung der Kunstde Genzmer, hat sich bei der Reg Haudenkmal der 9 ind von Erfolg ist nämlich Herrr ebenfalls seit Jah zu erhalten, dieser Wohlgeboren benc Herrn Minister d v. J. gerichteten Abbruch der alt haben. Inzwisa meinde von dem von einem Neuba vergrößern und seiner vollen Schö 150000 Mark v (Fortsetzung folgt.) Die Ueberrei Ehrenzeichen and „Konsolidation" b tember 1886 auf glück unter eigen 4. gerettet haben,f „Wilhelm“ in du # Bergrath Harz a Oberbergamis, hi worin er in kern mit den Arbeiten er der edlen Han en durch die Ret raden seiner Zeit allverehrten, gelie Hoch gedacht war Richtlicher Befried des Verdienst Eh tragen das Bildn III. in erhabener WILHELN III. seite enthält im Lo AUS GEFAHR Vor einigen daß der schwer er Professor Lieberm rufen habe. Pros munder und be Welch' entset Kindern zeigt, zu Dortmund seines Diebstahls kam, als er noch Iw „Und, wenn sie hier erschiene, sagte er umherschauend, sie wülde mir Richt geben müssen..6 Jur CHärdssches „Ich würde ihr vorwerfen können, dus ihr schänbliches Indem er sich niederbückte, steckte er den kleinen Schlüssel in das Schloß der Cassette, die mit einem Federdruck auf„Voll der gespanntesten Erwartung schlug er den Deckel vollends zurück, hielt die Laterne darüber hin, schaute hinein, griff mit der Hand dem Lichtschein nach und fuhr überrascht „Erslaunen, Aerger und Entäuschung malten sich in rief er dann überwältigt. Ist das Abes!„ 1 4 25 „Alles; antwortele eine Stimme. „Entsetzt pfallte er zurück.“ Bis in's Mark war es ihm gedrungen.“ Er streckte die Hand mit der Laterne vor sich aus, und sein Haar sträubte sich empor. Eine weiße schmale Gestalt „Wer da?“ schrie der alte Soldat, seiner Natur folgend. „Nichts ist darin, antwortete die Gestalt, leise sich nähernd, als diese Strickleiter, dieser Strick und dieser Stock, der als Kurbel dienen kann. Endlich dies kleine doppelläufige Pistol. „Herr von Rachau!“ murmelte der Major mit einem sen bd en in seinem weißgrauen Mantel, den Kopf vos einer weißen Nachtmütze bedeckt, winkte ihm beruhigend zu. Lassen Sie uns leise sprechen, sagte er.“ Ich konnte nicht schlafen und wurde durch ein Geräusch, das ich zu hören glaubte, hierher geführt. Im Wege Börnig Band I zu Börnig einget Flur am 4 r vor dem unterz Die Grun meter zur Grun veranlagt. Aus buchartikels, etwo Nachweisungen, schreiberei A ein Alle Realb den Ersteher übaus dem Grundl nicht hervorging, wiederkehrenden vor der Aufforde betreibende Glär widrigenfalls die sichtigt werden u Ansprüche im R Diejenigen, werden aufgefort Verfahrens Saufgeld in Bezi Das Urthe 5. an Gerichtsstelle Castrop, Baugr circa 90 Ruthen Holthausen gelegen liehenen Bauconces Das Nähere pedition. nicht Wind schneibärmer h den rläufig wirthe besonen, da punkte ebruar ng gederung warten. tter die geschätzIs sich zag die en“ zu 6 Rennen sewilligt leding", Rennen it. So vorunter stretenen ich nach Tagen Ob dem gut, in Jeg nach Ankunft ri war, Castrop“. immlung 1) Rechten. Bei en 1552 20 Pf.; werden. wolf und ehoff, der 1. Schauerres und egenheiten serhöhung sten Jahre ung=meldet Mark begt; 2) es ereinslokal ereinsmit1 Stimme bei Herrn er beträgt d jetzt einGrundtaxe beite Klasse uge: erste und vierte hrten wird Auf vielen ete Wagenjungen ein. chauend, sie schändliches en Schlüssel erdruck aufden Deckel aute hinein, r überrascht lten sich in st. Ist das sch aus, und male Gestalt atur folgend. ilt, leise sich dieser Stock, dr mit einem en Kopf von eruhigend zu. ein Geräusch, — Ueber ansere katholische Kirche schrieb die„D. Zig.“ Mittwoch Folgendes: „Eins der wrhvollsten Kunstdenkmäler im hiesigen Kreise nR die nach Ansicht der Fachleute aus dem 12. Jahrhundert kammende Kirch= zu Cistrop. Diesem altehrwürdigen Baue drohte schon mehrfach die Gefahr, ab jebrochen zu werden, da die Kirche für die infolge der gewerblichen Anlagen erbeblich zahlreicher gewordene Gemeinde nicht mehr genüsend Raum #vot. Der Abbruch der alten Kirche und die Errichtung eines Neubaues war schon wiederholt in Aussicht genommen. Das im hiefigen Kreise bestehende Comitee zur Inventarisir ung der Kunstdenkmäler, vor allem aber Herr Baurath Genzmer, hat sich durchaus gegen den Abbruch ausgesprochen und bei der Regierung Schritte gethan, damit das schöne Haudenkmal der Nachwelt erhalten bleibe. Diese Bemühungen ind von Erfolg gekrönt gewesen. Seitens der Regierung ist nämlich Herrn Berichtstaxator Schiffer in Castrop, der ebenfalls seit Jahren rastlos thätig gewesen, den schönen Bau zu erhalten, dieser Tage folgender Bescheid zugegangen:„Euer Wohlgeboren benachrichtigen wir auf den Ihrerseits an den Herrn Minister der geistlichen Angelegenheiten am 25. Nov. v. J. gerichteten Antrag im höheren Auftrage, daß wir den Abbruch der alten Kirche zu Castrop wiederholt untersagt haben. Inzwischen hat auch die Vertretung der Kirchengemeinde von dem Abbruch Abstand genommen und beschlossen, von einem Neubaue abzusehen, die alte Kirche vielmehr zu vergrößern und zwar in der Weise, daß das Bauweik in seiner vollen Schönheit erhalten bleibt. Die Kosten sind mit 150000 Mark veranschlagt.“ Die Ueberreichung der von Seiner Majestät verliehenen Ehrenzeichen an diejenigen Beamten und Bergleute der Zeche „Konsolidation“ bei Schalke, welche bei dem am 24. Seplember 1886 auf genannter Zeche stattgefundenen Grubenun glück unter eigener Lebensgefahr ihre Kameraden vom Tode gerettet haben, fand am Montag Nachmittag auf Schacht „Wilhelm“ in durchaus würdiger Weise statt. Herr Geheimer Bergrath Harz aus Dortmund, als Kommissar des Königl. Oberbergamis, hielt an die Dekorirten zunächst eine Anrede, worin er in kerniger Sprache die Gefahren schilderte, welche mit den Arbeiten des Bergmanns verbunden sind, und worin er der edlen Handlung Erwähnung that, welche die Dekorirten durch die Rettung ihrer in Todesnoth schwebenden Kameraden seiner Zeit vollbracht haben. Nachdem dann unseres allverehrten, geliebten Kaisers durch ein kräftiges dreimaliges Hoch gedacht war, wurden die Ehrenzeichen überreicht und mit Nichtlicher Befriedigung entgegengenommen. Die Vorderseite des Verdienst Ehrenzeichens wie der Erinnerungs=Medaille tragen das Bildnis des hochseligen Königs Friedrich Wilh lm III. in erhabener Prägung mit der Umschrif:: FRIEDRICH WILHELN III. KOENIG VON PREUSSEN. Die Rückseite enthält im Lorbeerkranz die Inschcift: FUR RETTUNG AUS GEFAHR. Vor einigen Tagen lief die Nachricht durch die Zeitung, daß der schwec erkrankte König von Württemberg den Herrn Professor Liebermeister an das Kcankenbett nach Florenz berufen habe. Professor Liebermeister ist ein geborener Dortmunder und besonders als Fieber=Spezialist berüomt. Welch' entsetzliche Verrohung sich zuweilen bereits bei Kindern zeigt, ward in einer Schöffengerichtsverhandlung zu Dortmund klar. Ein dreizehnjähriger Knabe, der wegen seines Diebstahls angeklagt war, hat, wie dabei zur Sprache kam, als er noch nicht 12 Jahre alt war, ein Vogelnest mit den lebenden, noch nicht flüjge gewo denen Vögeln verbrannt! Das Bürschchen wurde einer Besserungsanstalt überwiesen. Ein 76 Jahr altes Mütterchen in Dortmund, welches seinen langen Lebensweg bisher unsträflich gewandelt, hatte sich dieser Tage vor dem Schwurgerichte zu Dortmund wegen Diebstahls zu verantworten, weil es ein Pfund Fleisch gestohlen haben sollte. Das Mütterchen, fast wieder zum Kinde geworden, erzählte mit zitternder Stimme, es habe auf dem Wege zum Metzger das Geld für das Fleisch verloren, habe es auch trotz allen Suchens nicht wiederfinden können. Aus Furcht vor der Schwiegertochtr, die mehr als schelten würde, wenn das Mütterchen ohne Fleisch und Geld käm=, hat sich die Greisin zu dem Diebst ahl verleiten lassen. Der Gerichtshof nahm aber nicht Diebstahl, sondern Entwendung von Genußmitteln zum alsbaldigen Verzehr an, so daß die Angeschuldigte nicht auf ihre alten Taje in das Gefängniß zu wandern braucht, ihre That vielmehr mit einer Mark Strafe fühnen kann. Vor einigen Jahren verschwand von Hörde ein Lohnschreiber, weil er, des Betruges dringend verdächtig, verhaftet werden sollte. Er hinterließ seine Frau und mehrere Kinder in tiefster Armuth und seitdem mußte die städtische Armenverwaltung sich der Familie annehmen. Der Entflohene ließ lange Zeit nichts von sich vernehmen, bis vor einiger Zeit ein Brief an seine Frau eintraf, in welchem der Erstere der hocherfreuten Letzteren mittheilte, daß er in Brasilien lebe, etwas vor sich gebracht habe, und nun seine Frau und Kinder wieder um sich zu sehen wünsche. Der Beief enthielt auch Fahrkarten nach Brasilien und sodann die ausdrückliche Mahnung, ja nicht zu vergessen, das Attest über die erfolgte Trauung des Ausgewanderten mit seiner Frau mitzubringen. Letztere folgte der Aufforderung, nach der jetzigen Heimath des Mannes zu kommen, ohne Zögern und ohne Scheu vor den Gefahren der langen Seereise. Glücklich landet sie im fernen Welttheile, von ihrem Manne empfangen. Das Wiedersehen war natürlich ergreifend, namentlich wurde die Frau durch das Wiedersehen und die Aussicht, endlich einmal wieder frei von Mangel und Entbehrungen an der Seite des Gatten leben zu können, fast überwältigt. Aber es kam anders, und der Mann war, was er schon in Hörde gewesen, ein Schurke, ein geriebener Gauner. Nach kurzer Zeit hatte sich der Mensch den Trauschein von seiner Frau zu verschaffen gewußt und jetzt, wo er ein wichtiges Dokum nt in den Handen hatte, machte er kein Hehl daraus, daß er— bereits mit einer anderen Frau versehen sei. Infolge der Vorwürfe seiner empörten und beleidigten rechtmäßigen Frau gestand der schurkische Ehemann, daß er nur die Absicht gehabt, sich in den Besitz des Trauscheines zu setzen, um die fremde Frauensperson als seine rechtmäßige Ehefrau ausgeben zu können, und daß er lediglich zur Erreichung dieses Zweck's die Ueberfahrt der getäuschten Frau und der unschuldigen Kinder bewirkt habe. Da sich nun der Mann um seine in das fremde Land gelockten Angehörigen nicht mehr bekümmerte, so beschloß die Frau wieder nach Deutschland zurückzukehren. Die Mittel, dieses bewerkstelligen zu können, erhielt sie von dem sauoeren Herren Gemayl als letzte Abfindung, da dieser froh war, auf so wohlfeile und leichte Art zu sinm Ziele gekommen zu sein. Vor einigen Tagen traf die Familie wieder in Hörde ein, nied rgeschlagen, in elender Lage, und die dortige Armenverwaltung übernahm aufs neue de Ernährung derselben. Der Vorstand des Schützenvereins in Lünen hatte geplant, in diesem Jahre das Fest in besonders großartiger Weise zu begehen, da die 300jährige Gedächtnisfeier stattfinden sollte. Es wurde deshalb Montag Abend eine Versammlung abgehalten, in der aber der einstimmige Beschluß gefaßt wurde, das Fest mit Rücksicht auf die Kcankheit unseres hochverehrten Kronpeinzen bis zum nächsten Jahre zu vertagen. Dieser einmüthige Beschluß findet in der ganzen Stadt in allen Kreisen die lebhafteste Zustimmung. In der Tonhalle, dem großen Saale der Wittwe Köchling in Bochum, war das schöne Glockengeläute, in drei Glocken bestehend, ausgestellt, welches von den Arbeitern der katholischen Pfarrgemeinde Bochum dem Papste zu seinem Jubiläum geschinkt wird.— Das Geläute macht einen prächtigen Eindruck und hat einen wundervoll harmonischen Dreiklang in -g-moll. Auf jede der drei Glocken ist die Wömung angebracht:„31. Dezember 1837— 31. Dezember 1837. Sr. Heiligkeit dem Frieden und Segen spendenden Papste.oXIII. zu seinem 50jährigen Priesterjubiläum gewidmet von den Arbeitern der katholischen Pfarrgemeinde Bochum.“ Auf der größten Glocke befindet sich noch die Inschrift„Gegossen 1887 in der Gißstahlfabrik des Bochumer Vereins,„Westfalen“. Darunter steht der Reichsadler, am oberen Rande der Glocke ist ein Kornblumenkranz, an dem untern Rande sind die Kaiser Insignien mit dem Stern des schwarzen Adlerordens angebracht.— Die mittlere Glocke zeigt das päpstliche Wappen, unter dem oberen Rande steht die Inschrift„Bochumer Verein“, während auf dem unteren Rande das Papstwappen und die Bibel abwechselt.— Die dritte Glocke träft das Wappen der S lot Bochum von einem Lorbeer= und Eichenkranz umrahmt, und ebenfalls die Inschrift„Bochumer Verein". Die drei Glocken wiegen zusammen 4200 Kilogramm, hängen in einem kunstvoll konstruirten Glockenstuhl und machen dem Bochumer Verein alle Ehre. Der Besuch der Ausstellung, gegen ein mäßiges Eintrittsgeld, war ein sehr lebhafter. Die Einwohnerzahl Hagens betrug bei der letzten Personenstands Aufnahme 30442 Seelen, oder 765 mehr als im Vorjahre. In Lüdenscheid ist die Baulust eine erfreulich rege; schon jetzt sind für die diesjährige Bausaison über 70 Neubauten angemeldet. Auf einer Nadelfabrik in Iserlohn war es dieser Tage den Mädchen und Frauen untersagt worden, Handkördchen mit in die Fabrik zu bringen. Die„Jungen“ und„Alten“ steckten die Köpfe zusammen, um zu berathen, wie dieser „Neuerung“ mit Erfolg entgegen getreten werden könne und Wei erlist sollte auch diesmal den Sieg davontragen. Am andern Mittag versammelten sich die Damen an verabredeter Stelle, etwa 50 Köpfe stark, jede mit einem mächtigen Henkelkorb versehen, und marschierten so in geordnetem Zuge zur Fabrik. Vor dieser originilen Demonstcation strich denn die Fabrikleitung die Segel und das Handkörbchen ist heute wieder fabrikfähig. In letzter Zeit zeigten sich in der Gegend von Soest größere Mengen von Trappen, die nur selten als Strichvögel beobachtet werden können. Ein glücklicher Jäzer schoß zwei dieser Vögel, welche ein Gewicht von 38 Pfund aufwiesen. Die Trappe gehört zu der Gruppe der Hühnerstelzen in der Ordnung der Waldvögel und bildet, in manchen Punkien auch den Hühnern ähnlich, eine Uebergangsform zu den Sumpfvögeln. Der jungen Saat, besonders den Rapsfeldern können sie schädlich werden. Zwungrrerste„ 3. Im Wege der Zwangsvollstreckung sollen die im Grundbuche von Börnig Band I Artikel 48 auf den Namen des Anstreichers Carl Pleuger zu Börnig eingetragenen Grundstücke Flur 22 Nr. 84, 85 Steuergemeinde Börnig am 4. Mai 1888 Vormittags 9 Uhr vor dem unterzeichneten Gerichts Zimmer Nr. 4 versteigert werden. Die Grundstücke find mit einer Fläche von 7 Ar 44 Quadrat= meter zur Grundsteuer, mit 150 Mark Nutzungswerth zur Gebäudesteuer veranlagt. Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grundbuchartikels, etwaige Abschätzungen und andere die Grundstücke betreffende Nachweisungen, sowie besondere Kaufbedingungen können in der Gerichtsschreiberei A eingesehen werden. Alle Realberechtigten werden aufgefordert, die nicht von selbst auf den Ersteher übergehenden Ansprüche, deren Vorhandensein oder Betrag aus dem Grundbuche zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks nicht hervorging, insbesondere derartige Forderungen von Kapital, Zinsen, wiederkehrenden Hebungen oder Kosten, spätestens im Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anzumelden und, falls der betreibende Gläubiger widerspicht, dem Gerichte glaubhaft zu machen, widrigenfalls dieselben bei Feststellung des geringsten Gebotes nicht berücksichtigt werden und bei Vertheilung des Kaufgeldes gegen die berücksichtigten Ansprüche im Range zurücktreten. Diejenigen, welche das Eigenthum der Grundstücke beanspruchen, „I werden aufgefordert, vor Schluß des Versteigerungstermins die Einstellung Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls nach erfolgtem Zuschlag das Kaufgeld in Bezug auf den Anspruch an die Stelle des Grundstücks tritt. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlags wird am 5. Mai 1883 Vormittags 9 Uhr an Gerichtsstelle verkündet werden. Castrop, den 16. Februar 1888. OO Mittwoch den 29. Februar er. Vorm. 10 Uhr anfangend, sollen im Forstdistrict Grutholz meistbietend nummerweis verkauft werden: 250 Kubikfuß Eichen 11 bis 18 Zoll stark, 200„ Buchen 14„ 18„„ 2000„ Rothtannen 2 bis 10 Zoll„ 5 Haufen Brandholz. tauglich zu Nutz=, Bau= u. Grubenholz, Wies=, Leiter=, Gerüst= u. Frechtungsstangen. Zusammenkunft beim Wirth Rombeck am Bahnhof Castrop, C. M. E. Haus Bodelschwingh, den 20. Februar 1888. Die Renteiverwaltung. Holz=Verkauf. Am Dienstag den 28. Februar., Morgens sollen in dem Forstdistrikte„Brandheide“ meistbietend gegen Credit und Bürgschaft verkauft werden: 6000 Stück gefällte und sortirte Kiefern zu Recken, Pallisaden und Grubenholz; 2000 Stück Kiefern zu Bohnenstangen; 150 Stück Fichten(Rothtannen) zu Wees=, Leiterbäumen u. Bauholz. Versammlung bei Kleinhardtmann an der Emscher. Haus Bladenhorst, den 15. Februar 1888. Frhr. von Weichs'sche Forstverwaltung. Baugrundstück, circa 90 Ruthen groß, in der Gemeinde Holthausen gelegen, mit der bereits verUehenen Bauconcession zu verkaufen. Das Nähere zu erfragen in der Expedition. Zwei möblirte Zimmer mit Frühstück abzugeben. Näheres in der Expedition. Bwei ordentliche Jeute erhalten Kost und Wo sagt die Expedition. Ein großes Ladenreal EinGher nebstTheke und Firmen=(Rasse Oeeier) schild zu verkaufen. stedt Wwe. M. Deibel, Castrop.! in Westhofen bei Castrop. Mittwoch, den 29. Febr. er. Nachm. 2 Uhr werde ich für die Minorennen Bur an der früheren Wohnung der verstorbenen Eheleute Bergmann Jos. Bur beim Landwirth Queg in Börsinghausen 1 Kleiderschrank. 1 Küchenschrank, 1 Ofen mit 1 Tisch, 2 Bänke, 4 Stühle, 1 Geschirrbank, 1 Wiege, 1 Koffer, 1 Wanduhr, 2 mit Bettwerk, Haus- und Küchengeräthe u. s. w. sowie eine Parthie Kartoffeln, 2 Schweine und 1 Ziege freiwillig gegen Baar verkaufen. Castrop, den 24. Febr. 1888. Bergerhoff, Gerichtsvollzieher. Garten=Verkauf. Im Auftrage des Herrn A. Hoffmann hier werde ich dessen eingefriedigten Garten, auf der Kirmeß belegen, am Dienstag, den 28. d. Mts. Nachmitt. 5 Uhr im Locale des Wirths Heren Hellwig hier öffentlich meistbietend unter sehr günstigen Bedingungen versteigern. Castrop, den 24. Februar 1888. Göttinger, amtlicher Auctions=Commissar. Was sagt man dazu, wenn ein Schutz# macher, bei dem man ein paar Schuhe nach Maaß bestellt hat, solche aus einem Laden holt und nachher sagt: er hätte sie selbst gemacht? Pwe. Runge. Gastrop. Bekanntmachung. In Gemäßheit des§ 7 des neuen Wehrgesetzes vom 11. d. Mts. werden alle diejenigen bereits zum Landsturm ausgeschiedenen Offiziere, Sanitäts=Offiziere und oberen Militairbeamten, welche im Jahre 1850 und später geboren sind, hietmit aufgefordert, sich unverzüglich, spätestens binnen 7 Tagen auf dem Büreau des Bezirks=Commandos, Balkenstraße 40, behufs Rücktritt in die Land wehr II. Aufgebots zu melden. Dortmund, den 20. Februar 1888. Königliches Bezirks=Commando. In der gerichtlichen Verhandlung vom 27. v. Mts. haben die Brautleute Bergmann Wessel Giesbert Wilhelm Will und die Wittwe des Barbiers Friedrich Kreutzer Lina, geborene Agatzbeide zu Nette, für die von ihnen beabsichtigte Ehe jede Art der Gütergemeinschaft aus. geschlossen. Castrop, den 16. Februar 1888. Königliches Amtsgericht. Dienstag, den 23. Februar er. Vormittags 10 Uhr werde ich im Pfandlokale beim Wirth Herrn HerdieckerHoff hier Mobilien aller Art darunter: 1 eschen Kleiderschrank, 1 Glasschrank, 2 Schränk= chen, 1 Küchenschrank, 1 Anrichte, Tische, 2Tischchen,1 Mantelofen, mehrere Oeldruckbilder, 6 Binsenstühle, 1 Bank, 2 zweischläfrige Bettstellen mit Matratzen, 1 Ober= und Unterbett mit 2 Kissen, 1 Oeschen, Kinderbettstelle mit Matratze, 1 Kindertisch, 1 Waschkessel, Waschfaß, verschiedene Haus= und Küchengeräthe, 1 Sprungherd, 1mah. Tisch, 1 mah. Sopha, 6 mah. Rohrstühle, 1 Serpante, 1 Regulutor, 1 Spiegel, 1Mantelstock, 2 Commoden, 1 Sopha u. s.., sowie eine Parthie Drelljacken und Hosen, Unterjacken, Unterhosen, baumwoll. Hemden, Sommerhosen, Arbeitskittel u. Arbeitsjoppen, Westen, Halstücher u. s. w. 1 Ladenreal u. s. w. öffentlich meistbietend gegen Baar verkaufen. Der Verkauf findet sicher statt. Castrop, den 24. Februars1888. Bergerhoff, Gerichtsvollzieher. Grschäftk Orrff... 40 Außer meinem seit längerer Zeit in Dortmund, Brückstraße 27, 0 60 bestehendem Haupt=Geschäfte, eröffne ich mit dem heutigen Tage in C Bo Castrop, im Hause der Frau Wwe. Frombach eine 0 — Sitale Bsin Woll-, Weiß= und Kurzwaaren. ga 710 Es wird mein Bestreben sein, durch gute Waare u. billige Preise C1 mir das Wohlwollen der geehrten Bewohner von Castrop und Umgegend##### 30 zu erwerben und bitte um geneigten Zuspruch. 6 30 Hochachtungsvoll C H. Erichreinke.% TT Solsum-Wilstaft„Eril“. Den geehrten Bewohnern von Castrop und Umgegend machen wir hierdurch die ergebene Anzeige, daß wir die Consum=Anstalt„Erin“. käuflich erworben und für eigene Rechnung weiter fortführen werden. Es wird unser eifrigstes Bestreben sein, durch gute Waaren, billige Preise und aufmerksame Bedienung die Zufriedenheit unserer geehrten Kundschaft zu erwerben und bitten wir unser Unternehmen durch regen Besuch freundlichst zu unterstützen. Hochachtungsvoll! 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Februar, von Morgens 10 bis 1 Uhr für Castrop, Börnig, Giesenberg, Sodingen, Rauxel, Habinghorst, Frohlinde und Bövinghausen. Die noch restirenden Beiträge werden zwangsweise erhoben. Die Zahlungsleistungen finden bei Hrn. Mertens, Münsterstr. 8 statt. Der Rendant. G Hals-,Brust- u. Lungenleiden + Keuchhusten# Echt rheinischer## rauben-Brust-Hlonig ein Kraftauszug aus edeisten Weintrauben, bestbewährtes, nie versagendes köstlichstes Haus- u. Genussmittel von grösstem Nährwerthe u. leichter Verdaulichkeit. Presp. m. Gebr.-Anw. u. viel. Attest. b. j. Fl. Detailpreis 4./60, Mh9 3. u klelg echt under Gornate in uu! Castrop bei Wittwe Ant. Hintzen und Heinr. Schmidt. Mehrere Grundstücke in der Gemeinde Brüninghausen bei Mengede gelegen, einzeln oder im Ganzen unter der Hand zu verkaufen durch Wilh. Hegenberg in Grumme b. Harpen. Einige Karren guten gibt billig ab Pferdedünger Teichrinragril. 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Katholischer Gesellen= Verein Castrop. Sonntag, den 26. Februar er. Abends von—7 Uhr: Auflage und Aufnahme in die St. Josephs=Krankenkasse. Schweineversicherungslade Castrop. Am Sonntag, den 26. dfs. Mts., Nachm. 4 Uhr General=Versammlung im Vereinslocale bei Wirth Auweiler. Tagesordnung: 1. Zahlung von Auflagegelder pro Schwein 50 Pfg. 2. Vereinsangelegenheiten. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten. Der Vorstand. für den unglaublich billigen Preis pr. 3 Mk. 75 Pf. 2 Diese Herrn=Jacken welche durch ihre Billigkeit und solide Ausstattung gerechtes Aufsehen erregen, sind das gesündeste u. wärmste Kleidungsstück, indem sie sich jedem Körper angenehm anschmiegen u. vor Erkältung schützen. Vorräthig in drei Größen: klein, mittel und groß.— Herrn Jacken in feinster Qualität Mark 5. Versand sofort nach allen Versund Orten Deutschlands zollfrei gegen Postnachnahme. Adresse: M. Rundbakin, Taborstr. 28 in Wien. Wohnung. Auf den 1. Mai habe ich eine Wohnung nebst Garten u. Kartoffelland zu virmieth n. Mi ther, welche landwirthschaftliche Arbeiten verstehen, erhalten den Vorzug. Vohracken. F. Behmer. wert! Die Wahrheit dieser Worte lernt man besonders in Krankheitsfällen kennen und darum erhielt Richters VerlagsAnstalt die herzlichsten Dankschreiben für Zusendung des kleinen illustrierten Buches„Der Krankenfreund". In demselben wird eine Anzahl der besten und bewährtesten Hausmittel ausführlich beschrieben und gleichzeitig durch beigedruckte Berichte glücklich Geheilter bewiesen, daß sehr oft einfache Hausmittel genügen, um selbst eine scheinbar unheilbare Krankheit in kurzer Zeit geheilt zu sehen. Wenn dem Kranken nur das richtige Mittel zu Gebote steht, dann ist sogar bei schwerem Leiden noch Heilun zu erwarten, weshalb kein Kranker versäumen sollte, mit Postkarte von Richters Verlags=Anstalt in Leipzig einen„Krankenfreund“ zu verlangen. An Hand dieses lesenswerten Buches wird er viel leichter eine richtige Wahl treffen können. Durch die Zusendung erwachsen dem Besteller keinerlei Kosten. A. F. Ehrich's Universalseife, bestes Präservativmittel gegen Hautunreinheiten, Flechten etc., Stück 60 Pf., Migräne- gegen Kopfschmerzen 50 Pf.,, Theerschwefel- 35 Pf., Lillenmiich- 45 Pf, Schwefelmlich- 45 Pf., Glycerin- 30 Pf. Schwefel- 20 Pf., Campher- 20 Pf., Carboltheerschwefel- 50 Pf., Goldcreamgiycerin, 50 Pf., Mandelkleie- 50 Pf., Gall- 25 Pf. vaselln- 25 Pf., Bimstein- 10 Pf. Vorräthig bei W. Berkendusch, Münsterstre