Ren serg Druck, Redaktion und Expedition von Aug. Culbart in Castrop. Bahrheit.— Gerechtigkeit.— Gemeinwohl. Verlag der C. Heinemann'schen Buchhandlung in Castrop. Ne 34. Erscheint Mittwochs und Samstags. Kostet vierteljährlich in der Expedition 1 Mk., durch Boten 1,10 Mk. Illustr. Blätter 50 Pf. Samstag, den 26. Juli 1879. Insertions=Gebühr: für die 1spaltige Zeile oder deren Raum 10 Pf. Reckamen per Zeile 30 Pf. 5. Jahrg. Bischof Dr. Conrad Martin. Am 16. dfs., Abends 11 Uhr ist der hochwürdigste Bischof Dr. Conrad Martin von Paderborn nach fünftägiger Krankheit in Mont St. Guibert bei Brüssel, wo derselbe in Folge des Culturkampfs weilte, gestorben. Eine heftige Bronchitis(Luftröhrenentzündung) führte sobald, nachdem der hohe Patient zuvor die hl. Sterbesakramente bei vollstem Verstande empfangen hatte, einen raschen Tod herbei. Die Trauer der Katholiken nicht blos der Diöcese, sondern weit über die Grenzen derselben hinaus über den so unerwarteten Tod des so unvergeßlichen Oberhirten ist eine allgemeine und schmerzliche. Conrad Martin wurde am 18. Mai 1812 in Geismar, einem Dorfe des sog. Eichsfeldes in der Provinz Sachsen geboren. Er besuchte das Gymnasium in Heiligenstadt und nach abgelegtem Abiturienten=Examen ging er zur Universität München, dann nach Halle und Würzburg. Am 27. Februar 1836 erhielt Martin in Cöln die hl. Priesterweihe und nahm nun eine Stelle als Rector an der höheren Schule zu Wipperfürth an. Im Jahre 1840 wurde er zum Religionslehrer um katholischen Gymnasium zu Cöln, im Jahre 1844 zum Professor der Theologie und Inspector des theologischen Convicts in Bonn ernannt. Seine Konsekrirung und Intronisirung zum Bischof von Paderborn erfolgte am 17. August 1856 in der hohen Domkirche zu Paderborn durch den Cardinal von Geißel. Was der verstorbene Bischof für seine Diöcese und für die deutsche Kirche überhaupt gethan, ist noch in aller Lebenden Gedächtniß und bedarf keiner weitern Andeutung. Am 21. Juli ist die Leiche des hochseligen Bischofs in Paderborn angekommen. Das„Westf. Volksbl.“ bringt über die feierliche Beisetzung der Leiche folgende Mittheilung. Es gereicht uns zur großen Freude, mittheilen zu können, daß soeben beim Hru. Landrath Jantzsch vom Cultusminister v. Puttkamer eine Depesche eingetroffen ist, nach welcher gegen die feierliche Beisetzung der Leiche unseres hochwürdigsten Herrn Bischofs nichts zu erinnern ist. Wir vernehmen gleichzeitig daß die Beerdigung Freitag den 25. d. Mts., am Feste des hl. Jakobus, Morgens gegen 9 Uhr im hohen Dome erfolgen wird. Donnerstag 4 Uhr Nachmittags findet das Todten=Officium statt. **„ Wie das„Westf. Vbl.“ hört, kam die Leiche des hochseligen Bischofs in einem großen belgischen Leichenwagen, der in zwei Abtheilungen getheilt war, in Paderborn an. In der einen befand sich der Sarg, zu dessen Häuptern zwei Kerzen mit einem großen Kruzifixe, brannten, in der andern die beiden begleitenden Nonnen. Nach den kirchlichen Bestimmungen hat das Domcapitel, wenn der bischöfliche Stuhl erledigt wird, innerhalb der ersten acht Tage, vom Tage der eingetretenen Vacanz an gerechnet, aus seiner Mitte einen Capitular=Vicar zu wählen, welcher bis zur Wiederbesetzung des bischöfl. Stuhles die Regierung der Diözese hat. Unser hochwürdiges Domcapitel ist wegen der Maigesetze(§ 2 des Gesetzes vom 20. Mai 1874 über die Verwaltung erledigter Bisthümer) leider nicht in der Lage, einen Capitular= Vicar wählen zu können. Die Erledigung des bischöflichen Stuhles ist dem hl. Vater bereits gestern angezeigt und wird Se. Heiligkeit die nöthige Fürsorge treffen. R. I. P. Deutschland. Se. Majestät der Kaiser Wilhelm ist am Dienstag von Schloß Mainau abgereist, stattete in Friedrichshaven dem König von Württemberg einen ½stündigen Besuch ab, und setzte dann die Reise über Lindau, München, Rosenheim nach Gastein fort. Die Reise unsers geliebten Kaisers von seinem Lieblingsaufenthalte Meinau nach den Gasteiner Heilquellen bildet eine ununterbrochene Kette jubelnder begeisterungsvoller Kundgebungen der berührten Ortschaften und Städte, die dem milden landesväterlichen Herzen unsers greisen Herschers nach so bittern Prüfunge doppelt wohlgethan haben werden. Kaiser Wilhelm ist in offenem vierspännigen Extrapostwagen Dienstag Abend 6 Uhr in bestem Wohlsein in Gastein eingetroffen. Der Badeort war festlich geschmückt; am Eingange desselben wie am Kaiserwege waren Ehrenpforten errichtet. Nach Eintritt der Universitätsferien wird der Prinz Wilhelm von Preußen in Begleitung des Majors von Liebenau und des Lieutenants von Jacobi eine mehrmonatliche Reise nach dem Orient antreten. Vor einiger Zeit mächte die Notiz die Runde durch die Presse, die-peruanische Regierung habe den mit Beschlag belegten deutschen Dampfer„Luxor“ wieder freigegeben. Die Meldung begegnete bald darauf Zweifeln und jetzt meldet der Telegraph, der oberste Gerichtshof Perus habe die Aufrechterhaltung der Beschlagnahme jenes Kauffahrteischiffes angeordnet. Einer demnächst einzuberufenen Generalversammlung der Köln=Mindener Eisenbahn wird das definitive Abkommen wegen der Ueberlassung der Bahn an den Staat zur Genehmigung vorgelegt werden. Locales und Provinzielles. &a Castrop, 21. Juli. Am Sonntag Mittag fuhr der hiesige Gesangverein„Liederhalle“ auffestlich geschmückten Leiterwagen nach Datteln, um der Einladung der dortigen Concordia zu einem gemeinschaftlichen Sängertage Folge zu leisten. Es waren außerdem noch die Vereine aus Horneburg, Recklinghausen(„Eintracht“) und dem Bruch erschienen. Das sonst so stille Oertchen hatte durch festliches Ausschmücken der Straßen und Häuser mit Fahnen, Ehrenbogen, Guirlanden und Bäumen sein Bestes gethan, um die stattliche Schaar fremder Sänger würdig zu empfangen. Das Fest wurde eröffnet mit einem Zuge durch's Dorf, den die fünf Vereine bildeten. Auf dem Marktplatze wurde zuletzt vom gesammten Chor mit Orchesterbegleitung das Lied„Was ist des Deutschen Vaterland“ recht exakt und mit feuriger Begeisterung ausgeführt. Im Zelte des Herrn Stollmann, daß sich unterdessen mit zahlreichen Gästen angefüllt hatte, begannen darauf die Einzelvorträge der verschiedenen Vereine. Eine eingehende Kritik der einzelnen Leistungen in Bezug auf ihren künstlerischen Werth wollen wir hier nicht geben, es würde dies über die Grenzen eines einfachen Festberichtes hinauszugehen, und wär es auch an und für sich verkehrt, an die Leistungen von Dilettanten den strengen Maßstab des Kunstkritikers anzulegen. Es möge genügen, wenn wir konstatiren, daß sämmtliche Vereine mit Lust und Liebe sangen und ihrer Aufgabe nach besten Kräften gerecht zu werden suchten. Einzelne Nummern waren wirklich gut und vermochten sogar ein verwöhntes Ohr zu befriedigen. Unsere„Liederhalle“ braucht sich ihrer Leistungen nicht zu schämen und hat vor Allem der„Barbarossa“, eine für größeren Chor zwar äußerst dankbare, aber nicht weniger als leichte Komposition enthusiastischen Beifall gefunden. Ehre dem eifrigen Streben des Vereins, der selbst vor größeren Schwierigkeiten nicht zurückschreckt, um etwas tüchtiges zu leisten, und dadurch zeigt, wieviel sich mit gutem Willen und Fleiß unter einer umsichtigen und thätigen Leitung, wie sich die Liederhalle ihrer ersreut, erreichen läßt. Möge der Verein in der Weise wacker weiter arbeiten. Mit Befriedigung müssen wir noch den prächtigen Vortrag des berühmten Kreutzer'schen Liedes„Das ist der Tag des Herrn" durch den Gesammtchor erwähnen, wenngleich nicht alle vom Komponisten beabsichtigte Feinhaiten darin zur Geltung kamen. Daß nach dem Concerte ein Tänzchen nicht fehlen durfte, ist selbstverständlich, und es herrschte allgemein eine so heitere Stimmung, daß selbst der Regen, der an manchen Stellen des Zeltes durchsickerte und unbarmherzig den Gästen auf die Köpfe träufelte, die Festesfreude nicht beeinträchtigen konnte. Wir schieden in später Abendstunde, recht befriedigt von dem Genossenen,(NB! auch für den Körper hatte der wackere Wirth vortrefflich gesorgt) und mit dem stillen Wuusch auf baldiges Wiedersehen, wo es denn auch sein möge. Castrop, 24. Juli. Nachdem die letzten Tage der vorigen Woche einige sonnige Tage gebracht hatten und hier wirklich einmal ein ganzer Tag ohne Regen verlaufen war, schlug mit Beginn der laufenden Woche das Wetter wieder um, und es hat seit Sonntag wieder fast unaufhörlich geregnet. Ueberhaupt kommen fast unaufhörlichen Regengüssen, und die Landwirthe befürchten, wenn nicht bald die Witterung zum Besseren, auch in Beziehung auf Wärme, umschlägt, eine Mißerndte. „f. Castrop, 24. Juli. Vom 27. September bis 2. October d. Is. findet zu Soest im Schützenhause die erste große Provinzial=Gartenbau=Ausstellung unter dem Protectorate Sr. Excellenz des Herrn Oberpräsidenten von Westfalen statt. Die Ausstellung wird umfassen: a. Obst und Weintrauben; b. Gemüse; c. Blumen; d. Zierpflanzen: e. Geräthe, von letzteren namentlich Maschinen, Geräthe, Möbeln, Ornamente 2c.. An Prämien gelangen zur Vertheilung: Geldpreise bis zu 1000 Mark, Medaillen und Diplome. Am 2. October findet im Anschlusse an die Ausstellung eine Verloosung statt, zu welcher ausgestellte Objecte angekauft werden, und sind Loose von dem Vorstande zu beziehen. Datteln, 21. Juli. Das am gestrigen Tage in dem Stollmann'schen Zelte gefeierte Gesangfest war ein wohlgelungenes zu nennen. Schöne Lieder erklangen vom Gesammtchore und von den einzelnen Vereinen.„Was ist des Deutschen Vaterland“ von Reichardt, dieses herrliche Lied vom Gesammtchore gesungen, eröffnete unter Kanonendonner die Festfeier und machte auf alle Theilnehmer den günstigsten Eindruck. Die darauf folgenden Einzelvorträge der mitwirkenden Vereine von Bruch, Castrop, Horneburg, Reckling= hausen und Datteln fanden geneigtes Ohr und wurden mit lebhaftem Applaus belohnt. Die Schulte'sche Kapelle that wacker ihre Pflicht. Der zweite Theil, eingeleitet durch Chorlied!„Das ist der Tag des Herrn“ von Kreutzer, bot des Interessanten noch mehr. Schien es fast, als wenn die Sänger ihre besten Lieder auf's Ende gespart hatten, um die Festtheilnehmer nicht nur vollends zu befriedigen, sondern deren Spannung bis auf's Höchste zu steigern. Um nur einiges von dem vielen Schönen, das geleistet wurde— denn gut war Alles, sowohl Gesang wie Musik— hervorzuheben, nenne ich das Lied der Castroper„Liederhalle“„Barbarossa“ von Jacobs. Ein wuchtiger Gesang mit schwieriger Klavierbegleitung und doch so herrlich ausgeführt! Was künstlerisch gebildete Sänger eine schwere Ausgabe nennen, daran wagt sich ein Verein, bestehend zumeist aus Handwerkern und Geschäftsleuten, und ahmt nicht bloß nach, nein: er bewältigt dies schwierige Tonstück mit Sicherheit und Eleganz. Nachmals Bravo, wackerer Verein! Rühmend müssen auch die Leistungendes Recklinghauser Vereins hervorgehoben werden, der besonders in seinem ersten Tenor groß ist. Auch die Vereine von Horneburg und Bruch waren am Platze. Wenn nun noch schließlich erwähnt zu werden verdient, daß in fast nie gekannter Harmonie die fremden Sänger mit den hiesigen Einwohnern und diese unter sich den ganzen Festnachmittag zubrachten, so darf doch hiermit der letzte Zweifel über die Zwecklosigkeit eines solchen Arrangements gehoben sein; vielmehr müßte die Hoffnung walten, daß recht bald ein solcher Tag wiederkehre. Das wünschen wir dem Gesang=Verein „Concordia“ von hier, dem Hrn. Dirigenten und Gastwirth Stollmann von uns.(R..) Datteln, 21. Juli. Es dürfte für den Alterthumsforscher von großem Interesse sein, zu hören, daß sich auch bei Datteln in der sog. Loosheide sichere Römerspuren vorgefunden haben, wo man beim kultiviren des Bodens einige Fuß tief auf kupferne Urnen mit menschlichen versteinerten Knochen stieß, welcher seltene Fund sich im Besitze des Hrn. Lehrer Luthe in Datteln befindet. Kaum könnte es bei diesem so seltsamen Funde irgend einem Zweifel unterliegen, daß sich vor tausend von Jahren die alten Römer auch in unserer hiesigen Gegend aufgehalten und gelebt haben, was um so sicherer anzunehmen ist, als die Stelle dieses Fundes in ganz unmittelbarer Nähe der alten bekannten Römerstraße (Heerstraße), welche bei der Loosheide herführt, sich befindet. — Nach der„Vossischen Ztg.“ haben die Röhrenwalzwerke Westfalens und Schlesiens Conventionen abgeschlossen, in welchen die Verpflichtungen enthalten ist, die Preise ihrer Fabrikate einheitlich und nach erhöhten Sätzen festzustellen. Die Preise für schmiedeeiserne Gasröhren werden vorläufig um 12½2 pCt. erhöht. Auf der Zeche„Carolinenglück" zu Hamme wurde ein Bergarbeiter, Vater von 4 unversorgten Kindern, verschüttet. Derselbe wurde als Leiche aus dem Schutte zu Tage gefördert. Civilstand des Standesamtes Castrop in der Zeit vom 10. bis 24. Juli. Geboren: Schieferdecker Johann Dippel zu Mengede, S.— Berg= arbeiter Heinrich Schnittger zu Nette, S.— Anstreicher Richard Neuhaus zu Castrop, S.— Arbeiter Wilhelm Hausberg zu Mengede, S.— Bergmann Joseph Jäcker zu Westerfilde, S.— Landwirth Wilhelm Dingebauer zu Deining= hausen, T.— Berginvalide Wilhelm Neuhaus zu Merklinde, S.— Bergmann Reinolph Becker zu Giesenberg=Sodingen, S.— Klempner Wilhelm Krause zu Castrop, T.— Schuster Joseph Schürmann zu Bövinghausen, T.— Taglöhner Fr. Eckmeier zu Ickern, S.— Bergmann Heinrich Pütthoff zu kauxel, S.— Bergmann Wilhelm Keller zu Bodelschwing, T.— Bergmann Heinrich Wiegmann zu Deusen, S.— Bergm. Victor von Gratowski zu Frohlinde, S.— Bergmann Franz Sibbe zu Frohlinde, S.— Kötter Wilhelm Steinhaus zu Deininghausen, T.— Bergmann Ferdinand Wabschke zu Westerfilde, T.— Taglöhner Gustav Rautenstrauch zu Mengede, S.— Bergmann Christoph Düppewerth zu Obercastrop, T.— Maurer Franz Redemann zu Obercastrop, T.— Bergmann Johann Papenbrock zu Giesenberg=Sodingen, S.— Ackerer Heinrich Eckey zu Mengede, T.— Taglöhner Franz Bußmann zu Giesenberg=Sodingen, S. Gestorben: Sohn des Bergmanns Joseph Hugendieck zu Börnig, 14 M. — Wittwe Agnes Stevens geb. Trots zu Obercastrop, 58 — Ehefrau Caroline Lisette Callenberg geb. Beulmann zu Castrop, 55 J. Getraut: Ehefrau Johanna Wilhelmina Köring geb. Uentrop zu Deusen, 28 J.— Johanna, Tochter des Bergmanns Friedr. Kuck zu Frohlinde 10½/2 J.— Hugo, Sohn des Bergmanns Wilhelm Grasman zu Bodelschwingh, 8 Tage.— Wilhelm, Sohn des verstorbenen Jägers Hermann Gräfinghoff zu Bodelschwingh, 3 Monat.— Wirth Carl Kalthoff zu Castrop, 44 J.— Männl. Todtgeburt der Eheleute Bergmann Herm. Hokamp und Maria geb. Stückmeier zu Deusen.— Wilhelm, Bergmann Wilhelm Müller mit Wilhelmine Kuk geschiedene Gast zu Castrop,— Bergmann Wilhelm Rüttershoff mit Dienstmagd Maria Knipschild zu Holthausen,— Berg= mann Joseph Hartmann mit Elisabeth Rabbert zu Habinghorst,— Schuhmachermeister Carl Marx mit Dienstmagd Elisabeth Niermann zu Castrop,— Maurer Friedrich Koch mit Johanna Wilhelmine Stork verwittwete Hane zu Castrop. Die Bilanz der Glas= und Spiegelmanufactur zu Schalke schließt mit einem Verlust von 321,000 M. ab. EEEEEE * * 4 * A # Todesanzeige. Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß gestern Abend 5¾ Uhr unsere liebe, gute Frau und Mutter, #4 4 #4 #4 Caroline Callenberg geb. Beulmann nach längerer Krankheit wohl vorbereitet durch den Empfang der hl. Sterbesacramente sanft in Herrn entschlafen. Die Beerdigung findet Montag den 28. d. Mts., Nachmittags 3 Uhr statt. Castrop, 24. Juli 1879. H. Kallenberg u. Kinder. In dem früheren Wilh. Ganteför'schen Hause zu Holthausen, sind pr. 1. November zwei gute Wohnungen in ordentliche Leute zu vermiethen. Castrop, 23. Juli. 1879. S.§. Cohen. Der 8 Krieger= und Landwehr-Verein g K zu Obercastrop, 8 feiert am 3. August sein diesjähriges SAPTONGSVEUT unter folgendem * Samstag den 2. August, Abends 9 Großer Zapfenstreich. Sonntag den 3. August, Morgens 5 Uhr: NEVETEEE. W Morgens 10½ Uhr: Generalmarsch. Antreten der MitK pliede in schöner trockener Waare 9 Pfund für 3 Mk. nit Wachholder geräuchert, 8 Pfund für 3 Mk. geräuch. Vorderschinken, 35 Pfennig per Pfund, geräuch. Hinterschinken, 60 Pfennig per Pfund, feinstes Schweineschmalz, 44 Pfennig per Pfund, Ia, Tafelbutter, glleder des Vereins im Vereinslokale. Morgens 11 Uhr: Zug zum Kriegerdenkmal, nachher Zug durch Obercastrop. Rückmarsch zum Festlokale. Dastif. Prei-Cöncert. Nachmittags 1/2 4 SoNSeTI. 7 Uhr: 75 Pfennig per Pfund. S ers u. Soda à 10 Pf., vie Fl.(ohne Glas) bei größerer Bestellung noch Rabatt, sowie alle übrigen Medieinal=Brunnen iefert billigst und prompt die Goedecke'sche Mineralwasser=Fabrik in Lüdinghausen. Ausführliche Preiswird ausgeführt von der Götze'schen Kapelle aus Hamm. Entrée für Herren 1 Mark, Damen frei. (3 Die Bewohner Obercastrops werden freundlichst ersucht, an ## diesem Tage ihre Häuser zu beflaggen. Der Vorstand. ann Frische neue Kartoffeln, junge Hähnchen, do. Tauben, Roth- und Weißweine, Frühstücks=Weine, Liqueure aller Art, Selterswasser in ½ u. ½ Flaschen, letzteres excl. Flasche 20 und 15 Pfg. sowie alle Arten Mühlen fabrikate u. Colonialwaaren empfiehlt zu billigen Preisen Friedr. Auweiler Münsterstraße. W In Folge zeitiger, größerer Einkäufe, werden noch mehrere Monate hindurch sammtliche Material- Farb- DroguerieColonial- Fleisch- und FettWaaren verkaufen. Bei Tabak mußten eine mäßige Preiserhöhung eintreten lassen, wogegen wir verschiedene andere Artikel im Preise herunter setzen konnten. Kr Castrop. Couverts empfiehlt C. Heinemann. HLELELHEE * Bei Husten, Heiserkeit und jedem Brust= und Lungenleiden ist Mayers weißer Brust=Syrup # wie das älteste und beliebteste, so Nauch noch immer das wirksamste und angenehmste Haus= und Genußmittel. Stets echt in Castrop bei K Wwe. Remkamp. IIIII Neußer Marktbericht. Neuß, 24. Juli. Mark. 1. Qu. neuer Weizen p. 100 Ko. 2.„ 3.„„ Da ich die Restauration zu obigem Feste übernommen habe, so werde ich für gute und billige Speisen und Getränke bestens sorgen. Joh. Bose. en. Roggen p. 100 Ko. Buchweizen p. 100 Kilo Hafer, neuer„ Rübsen(Aveel)„ Raps Kartoffeln„ Heu, per 50 Kilo Stroh per 100 Kilo Rüböl„ Preßkuchen p. 1000 Kilo Weizen=Vorschuß p. 100 Kilo Kleien per 50 Kilo 22.— 21.— 14.50 12.90 15.70 14.30 .— .— .80 60.— 127.— 30.50 .80 Das im C des Bauunterne stück: vermessen zur Subhastation ar 15. zu Castrop bi Der für d bäulichleiten bet Auszug ar und die etwan treffenden Nachn Alle Diejen Dritte der Eint Realrechte auf haben, werden im Versteigerung Das Urthe an der hiesigen Bochum, Das im Namen der Wit ter in Habigh F insgesammt veri der nothwendige 15 zu Castrop b Der Reiner steuer veranlagt telte Nutzungsw Auszug au die etwa noch e den Nachweisung Alle Diejen Dritte der Eint Realrechte auf haben, werden 4 im Versteigerung Das Urthe an der hiesigen Bochum, Zu bedeute Verlangen. Trieu Agenten erwünscht. Auflage von kann a ein rortrefft empfobl = 70 Kr. zu b S„Auszug *) Preis 50 Pf., lung von Carl 2 welche dasselbe geg franco überallhin: mnig, 14 M. strop, 58 eulmann zu Kuk geschieRüttershoff ,— Berg= zu Habing= Dienstmagd jedrich Koch zu Castrop. anufactur 321,000 nun ffeln, eine, e t, Flaschen, 15 Pfg. ühlen saaren isen eiler 88 Einkäufe, hindurch * uerieFette Preisgen wir Preise Juli. Mark. 22.— 21.— 14.50 12.90 15.70 14.30 .— .— .80 60.— 127.— 30.50 .80 Das im Grundbuche von Castrop, Band 1 Artikel 78, auf den Namen des Bauunternehmers Franz Schmelter in Castrop eingetragene Grundstück: 553 Fl. 12 No. 134 St. G. Castrop vermessen zur Größe von 3 A. 14 □., soll im Wege der nothwendigen Subhastation auf Antrag eines Gläubigers am 15. September er., Morgens 11 zu Castrop beim Gastwirth Schiffer versteigert werden. Der für die Gebäudesteuer ermittelte Nutzungswerth der aufstehenden Gebäulichleiten beträgt 180 Mark. Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grundbuchblatts und die etwa noch eingehenden Abschätzungen und anderen, die Grundstücke betreffenden Nachweisungen sind im Bureau VII. einzusehen. Alle Diejenigen, welche Eigenthum oder anderweite, zur Wirksamkeit gegen Dritte der Eintragung in das Grundbuch bedürfende, aber nicht eingetragene Realrechte auf die zur Subhastation stehenden Realitäten geltend zu machen haben, werden aufgefordert, dieselben zur Vermeidung der Präclusion spätestens im Versteigerungstermine anzumelden. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlages soll am 16. September er., Morgens 11 Uhr, an der hiesigen Gerichtsstelle, Zimmer 34, verkündet werden. Bochum, den 17. Juli 1879. Kreisgericht Der Subhastationsrichter. c.....““ Das im Grundbuche von Habighorst, Band 1 Artikel 7, auf den Namen der Wittwe Kötter Heinrich Wilhelm Sobbe, Elisabeth geb. Hölter in Habighorst eingetragenen Grundstücke: Fl. 1. No. 110 111 112 113 24 25 181 21* 21“ 21“ 22“** 75“ 183 184 215 216„.„„ v. hor75• 75“ 75“ 75 St: G. Havighorst insgesammt vermessen zur Größe von 5 H. 34. A. 44 □., sollen im Wege der nothwendigen Subhastation auf Antrag eines Gläubigers am 15 September cr., Morgens 11 Uhr, zu Castrop beim Gastwirth Schiffer versteigert werden. Der Reinertrag sämmtlicher Grundstücke, nach welchem dieselben zur Grundsteuer veranlagt worden, beträgt 18,15 Thaler, der für die Gebäudesteuer ermittelte Nutzungswerth der aufstehenden Gebäulichkeiten beträgt 135 Mark. Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grundbuchblatts und die etwa noch eingehenden Abschätzungen und anderen, die Grundstücke betreffenden Nachweisungen sind im Bureau VII. einzusehen. Alle Diejenigen, welche Eigenthum oder anderweite, zur Wirksamkeit gegen Dritte der Eintragung in das Grundbuch bedürfende, aber nicht eingetragene Realrechte auf die zur Subhastation stehenden Realitäten geltend zu machen haben, werden aufgefordert, dieselben zur Vermeidung der Präclusion spätestens im Versteigerungstermine anzumelden. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlages soll am 16. September er., Morgens 11 Uhr, an der hiesigen Gerichtsstelle, Zimmer 34, verkündet werden. Bochum, den 17. Juli 1879. Königliches Kreisgericht Der Subhastationsrichter. Zu bedeutend ermäßigten Preisen Mayfahrts's weltberühmte inen mit 50 Preisen prämürt für Handbetrieb von Rm. 116 an, Göpelwerke allein Rm. 155 an, Dreschmaschine mit Göpel 1= und 2spännig complet von Rm. 271 an franco jeder Bahnstation, Garantie und Probezeit, Zahlungstermine auf Verlangen. Trieurs(Unkraut=Auslese=Maschine), Häckselmaschinen, Schrotmühlen, billigst. Agenten erwünscht. Cataloge franco. Ph. Mayfarth& Comp., Maschinenfabrik, Frankfurt a. M. Das im Grundbuche von Behringhausen, Band 1 Artikel 13, auf den Namen des Gastwirths Wilhelm Feldmann in Behringhausen eingetragene Grundstück Flur 14 No. 172 St. G. Behringhausen vermessen zur Größe von 4. A. 47 □ Meter und das im Grundbuche von Obercastrop, Band 1 Artikel 22, für denselben Eigenthümer eingetragene Grundstück Flur 15 No. 580/384 St. G. Obercastrop vermessen zur Größe von 10 A. 3 □., sollen im Wege der nothwendigen Subhastation auf Antrag eines Gläubigers am 15. September cr., Morgens 11 Uhr, zu Castrop beim Gastwirth Schiffer versteigert werden. Der Reinertrag des Grundstücks Fl. 14 No. 172 nach welchem dasselbe zur Grundsteuer veranlagt worden, beträgt 0,47 Thaler, der für die Gebäudesteuer ermittelte Nutzungswerth der auf Fl. 15 Nr. 580/384 stehenden Gebäude 120 Mark. Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grundbuchblatts und die etwa noch eingehenden Abschätzungen und anderen, die Grundstücke betreffenden Nachweisungen sind im Bureau VII. einzusehen. Alle Diejenigen, welche Eigenthum oder anderweite, zur Wirksamkeit gegen Dritte der Eintragung in das Grundbuch bedürfende, aber nicht eingetragene Realrechte auf die zur Subhastation stehenden Realitäten geltend zu machen haben, werden aufgefordert, dieselben zur Vermeidung der Präclusion spätestens im Versteigerungstermine anzumelden. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlages soll am 16. September er., Morgens 11 Uhr, an der hiesigen Gerichtsstelle, Zimmer 34, verkündet werden. Bochum, den 7. Juli 1879. Königliches Kreisgericht Der Subhastationsrichter. Das im Grundbuche von Castrop, Band 1 Artikel 38, auf den Namen des Bergmanns Heinrich Altheide in Börsinghausen eingetragene Grundstück Fl. 13 No.„ St. G. Castrop vermessen zur Größe von 13 A. 33—., soll im Wege der nothwendigen Subhastation auf Antrag eines Gläubigers am 15. September er., Morgens 11 Uhr, zu Castrop beim Gastwirth Schifler versteigert werden. Der für die Gebäudesteuer ermittelte Nutzungswerth der aufstehenden Gebäulichkeiten beträgt 3210 Mark. Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grundbuchblatts und die etwa noch eingehenden Abschätzungen und anderen, die Grundstücke betreffenden Nachweisungen sind im Bureau VII. einzusehen. Alle Diejenigen, welche Eigenthum oder anderweite, zur Wirksamkeit gegen Dritte der Eintragung in das Grundbuch bedürfende, aber nicht eingetragene Realrechte auf die zur Subhastation stehenden Realitäten geltend zu machen haben, werden aufgefordert, dieselben zur Vermeidung der Präclusion spätestens im Versteigerungstermine anzumelden. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlages soll am 16. September er., Morgens 11 Uhr, an der hiesigen Gerichtsstelle, Zimmer 34, verkündet werden. Bochum, den 17. Juli 1879. Königliches Kreisgericht Der Subhastationsrichter. in und Die 1I0. 848 18 Auflage von„Dr. Airt'# in iur zeumt de“ kann allen Kranken mit Ra.pt ale ein rortrefflichee popalür- webirtatlor empfoblen werden. Preis: M. r: 5 — 70 Kr. zu bezieh. rurch alle du.sband!#2 Lripzia, Richter's Verlage= Austalt## *„Ausiug“ gratis und frante% *) Preis 50 Pf., vorräthig in der Buchhandlung von Carl Warnitz& Co. in Cöln, welche dasselbe gegen 60 Pf. in Briefmarken franco überallhin versendet. 1 Morgen 9 guter Watzen im Scheiten belegen und zwar in 2 Abtheilungen ist unter der Hand zu kaufen bei Fr. Becker, Conditor. Am 16. August! Ein Waggon = Speck: bester Waare angekommen verkaufe solchen noch einige Zeit zu den bekannten billigen Preisen. Ebenso empfehle in frischer Sendung Amttn 49 Ein in der Nähe von Zeche Mont=Cenis gelegenes Wohnhaus mit 1 Scheffellandes ist zu kaufen. 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Juli, Nachmittags 4 Uhr, werde ich im Behringhauserfelde, (an der Eisenbahnbrücke der Emscherthalbahn nach Bladenhorst), in der von mir angepachteten Wiese der Cöln=Mindener Bahn den gut gerathenenen wuchs nummerweise öffentlich meistbietend gegen Credit zum Verkaufe aussetzen. Zusammenkunft an Ort und Stelle bei der Eisenbahnbrücke. Castrop den 24. Juli 1879. F. Auweiler. Der ideelle Antheil des Leibzüchters H. W. Risse an den im Grundbuche von Castrop, Band 20 Blatt 119, auf den Namen des Leibzüchters Heinrich Wilhelm Risse in Holthausen und des Landwirths Johann ilh. Tabe gent. Stamm in Deininghausen eingetragenen Grundstücken Fl. 13 No. g„ u. St. G. Castrop u. 85 97 1 Fl. 20 No. 20 St. G. Holthausen Vertauf. Montag den 4. August, Nachmittags 2 Uhr, soll das Gras in der Ruthenwiese im Alsteder Bruch Königliches Kreisgericht Der Subhastationsrichter. #rn Frenauf. Am Montag d. 28. Juli, Montagden kr. August, Nachmittags 3 Uhr, Samstag den 2. August, Nachmittags ½5 Uhr anfangend, werde ich in meiner 8 Morgen großen Bruchweide den gut gerathenen Graswuchs nummerweise gegen Credit verkaufen. Rauxel, den 20. Juli 1879. Nachmittags 2½2 Uhr, werde ich an der Behausung des Herrn Macke zu Oberkastrov=Erindorf, Möbel aller Art, als: 1 Sopha, 1 Glasschrank, 1 oval=runden Tisch, 6 Rohrstühle, 2 Bettstellen mit Matratzen, 3 Bettstellen ohne Matratzen, Spiegel u. Bilder, 1 Ofen, 1 Kochmaschine nebst Zubehör, sowie noch sonstige Küchen= und Hausgeräthe, öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung zum Verkaufe aussetzen. Castrop, den 24. Juli 1879. Friedr. Auweiler Auctions=Commissar. werde ich in der Wirthschaft von We. Feldmann zu Behringhausen im Auftrage von der Wwe. Fr. Hövener dessen in Behringhausen gelegene Besitzung, ca. 6 Scheffellandes groß, schöner Garten und Obsthof mit massivem 2stöckigen Hause u. Stallung, öffentlich meistbietend zum Verkaufe aussetzen. Bedingungen sind beim Unterzeichneten einzusehen. Castrop, den 22. Juli 1879. Beisenbruch Auct.=Comm. * 2 Trrauf. Am Montag den 28. d. Ms., Nachmittags 4 Uhr, findet Verkauf der Gartenfrüchte Die Reparatur des Durchlasses am Gemeindewege bei Wirth Wiesmann hier, sowie das Ausheben der Erde aus den Wegegräben bei Oeconom Bergmann zu Giesenberg, soll am Montag den 28. d. Mts. für die bis dahin nicht gezahlten Gartenpächte statt. Zusammenkunft auf dem Ringofen. J. Zumlotz. Diejenigen, welche Borgmanns Magde beleidigt haben, werden hierdurch aufgefordert, die Beleidigung innerhalb 8 Tagen zurückzunehmen, widrigenfalls die Berläumder gerichtlich belangt werden. Nachmittags 5 Uhr, in meiner Behausung öffentlich verdungen werden. Kosten=Anschlag wird im Termin vorgelegt. Sodingen, den 22. Juli 1879. Der Gemeinde=Vorsteher Schulte-Oestrich. Süx, die Aufnahme von Feuer= und gv Vieh=Versicherungen, sowie zur O Abhaltung von Auctionen halte mich bestens empsohlen. J. Zumloh. en dem früheren Kämper'schen 4 Hause zu„Obercastrop sind 2 * Wohnungen zu vermiethen, wovon eine sofort und 1 bis 1. August bezogen werden kann. Auskunft ertheilt Castrop, den 22. Juli 1879. W. Braushoff. 20 Mark Terrhnung., insgesammt vermessen zur Größe von 4 H. 30 A. 39(—., sollen im Wege der nothwendigen Subhastation auf Antrag eines Gläubigers am 15. September er., Morgens 11 Uhr, zu Castrop beim Gastwirth Schiffer versteigert werden. Der Reinertrag sämmtlicher Grundstücke, nach welchem dieselben zur Grundsteuer veranlagt worden, beträgt 70,30 Thaler. Auszug aus der Steuerrolle, beglaubigte Abschrift des Grundbuchblatts und die etwa noch eingehenden Abschätzungen und anderen, die Grundstücke betreffenden Nachweisungen sind im Bureau VII. einzusehen. Alle Diejenigen, welche Eigenthum oder anderweite, zur Wirksamkeit gegen Dritte der Eintragung in das Grundbuch bedürfende, aber nicht eingetragene Realrechte auf die zur Subhastation stehenden Realitäten geltend zu machen haben, werden aufgefordert, dieselben zur Vermeidung der Präclusion spätestens im Versteigerungstermine anzumelden. Das Urtheil über die Ertheilung des Zuschlages soll am 16. September er., Morgens 11 Uhr, an der hiesigen Gerichtsstelle, Zimmer 34, verkündet werden. Bochum, den 19. Juli 1879. Nachdem aus meinem Garten wieder# holt Früchte entwendet sind, und die Einfriedigung zerstört worden ist, sicherg ich Demjenigen, der mir jetzt ooer späten den Dieb so bezeichnen wird, daß ich denselben zur gerichtlichen Bestrafung ziehen kann, obige Belohnung zu. Castrop, 24. Juli 1879. H. Osterholt Rendant. Am Sonntag den 27. Juli ist bei mir Concert und Pall. Bövinghauser Landwehr. Heinrich König. er- und Landwehr-Verein CASTROP. Am Sonntag den 3. Auguf Nachmittags 4 Uhr, General=Versammlung. Tages=Ordnung: 1. Rechnungslage. 2. Wahl eines neuen Vorstandes. 3. Wahl des Vereinslokals. 4. Aufnahme neuer Mitglieder. 5. Vereinsangelegenheiten. Um pünktliches und zahlreiches## scheinen ersucht Der Vorstand. Rechnungen an den KriegerI, Landwehr=Verein Landwehr=Verein zu Castrop bitt wir bis zum 31. Juli er. einz reichen, da später eingehende Rechnung# nicht berücksichtigt werden können. Hiigre Ertrahug Abfahrt Castrop 7 Uhr 30 Min. Vorn## Ankunft Haltern 8„ 45„„ Abfahrt Haltern 6 Uhr 55 Min. Aben) Ankunft Castrop 8„ 15„ Billette sind bis Samstag Abend### folgenden Herren zu haben: Kaplan Keweloh, Vicar Ziegt weidt, Sehlhorst, Kalbheimun Sebald, am Sonntag können dieselbe nur auf der Station gelöst werden. Briefpapier bei C. Heinemann. Wochenkalender. Sonntag den 27. Juli 7. u. Trin. Paxzigg Markt in Paderborn, Siegburg, Kettwig v. d. Brücke. Montag den 28. Juli. Nazarius. Markt Barmen, Dinsladen, Elberfeld, Bocholi. Dienstag den 29. Juli. Martha. Mittwoch den 30. Juli. Abdon. Markt in## men, Elberfeld, Essen, Bochum, Donnerstag den 31. Juli. Ignatz Loyola. in Wesel, Dülmen.—9 Freitag den 1. August. Petri Kett. Markt Wetter, Legden. Samstag den 2. August. Portiunc. Druck, A! Ns 35. auf den„C. September der Unterzeich Der Kais und darauf und später des Kaisers Während der Insel M eine sinnige Am 18. Ab eingebrochene Lampion, in schirt und W aufgestel hinaustrat,s eine Art Die während gle hymne spiel löschenden L und dört au lichen Baum ließen. Der die Veransto erfreut über brachten die corps auf zi Wie der richteter Sei nächsten Zei ganges der 9 werden. Wie gro die jüngsten früchten hei werden, daf witz nach d von 47,135 Aus den Nac schaft Griebe begab) lichkei nicht Bette sich Pager frug. nicht daß