sr. 273 2 40. Jahrgang Samstag Sonntag, 16./19. Rovember 1933 Samstagnummer 139f. mit„Bochumer Illustrierte“ 20 Pf. F 1933 Herne hauser, arz=Baß ochum den=Dahlegegnung ausfallen Aergn icht leicht# ürfte Aan er Veren eurbegriff lung hatt tzt an im r vielleicht ilen Rad wpers und acene n (Bochum von Frl um spielt Bochum en machte Station, ine AusSanzgz ihrer, daß piakursus patoe Samstag rend am uzen. lfe rn= und portbeaufchsäule II das Winpreer und en Durche, StadtFreitenden ovember, Furn und den Gaster wert in 6# itskolonne Sport: 3 Rennen: det. Toto: (Gleizes): 36, 26.— : 3. Canakennen: 1. ue. Toto: (Kallep): Bl. 16, 26. Bb — Rosa 5. Rennen: — Gras Hlie inia en? Octretert 55 Vi. Familiennachrichten und Stellengesuche bei Vorausjahlung Rechnung 7 Pf.(Besondere Anzeigenpreise nach aufliegendem Tarif.) zwangsweiser Beitreibung der Anzeigengebühren durch Klage, bei Konkursverfahren usw. wird der bewilligte Nachlaß hinfällig. Für die Aufnahme von Anzeigen an bestimmten Tagen und Plätzen, auch für durch Fernsprecher aufgegebene und abbestellte sowie undeutlich geschriebene Aufträge wird keine Gewähr übernommen. Schluß der Anzeigenannahme 4 Uhr nachm. Bei durch höhere Gewalt(auch Betriebsstörung, Streik, Verbot u. dergl.) veranlaßten Störungen am Erscheinen der Zeitung können Ersatzansprüche nicht geltend gemacht werden. ken& Dierichs in Bochum schäftsstelle: Rathausplatz 8 Anruf: Bochum 67551, 52, 53 verbreitete Tageszeitung in Bochum Hauptschriftleiter: Dr. Paul Dierichs. Verantwortlich: Politik: Rudolf Foest; Kommunalpolitik und Nachbargebiet: Adolf Peddinghaus: Lokales: Hans Schulte: Kunst und Unterhaltung: Dr. Emil Strodthoff: Handel: Fritz Schmidt: Sport: Hans Hornberg: Gerichtsdienst und Briefkasten: Max Flegel: Anzeigen: Kurt Scholz: sämtlich in Bochum. Sypechstunden der Redaktion: 16 bis 17 Uhr(außer Samstags).— Geschäftsstelle geöffnet von 8 bis 13 Uhr und 14½ bis 18½ Uhr. Sonntags von 11 bis 12 Uhr. Postscheckkonto: Dortmund 1760.— Berliner Redaktion: Michael Haupt, Berlin SW 68, Wilhelmstraße 98. Anruf: Jäger 4115 und Karlsborst 0340.— Berliner Anzeigen=Vertretung: F. W. Pempe, Berlin=Charlottenburg, Uhlandstraße 194, Anruf: C 1 Steinplatz 6813.— Für unverlangte Einsendungen keine Hastpflicht. Rücksendung nur bei Rückporto. Neue Sensation im Reichstags=Brandstifterprozeß Srratdrung Nach Aussagen eines früheren Kameradschaftsführers des Roten Frontkämpferbundes lag die Brandstiftung in den Händen Torglers und Popoffs— Die Parole:„Schlagt die Faschisten, wo ihr sie trefft“ war nicht nur geistig gemeint Berlin, 17. November. Als erster Zeuge wird in der heutigen Verhanduung des Reichstags=Brandstifterprozesses der Maurer Otto Grothe aus Zepernick bei Bernau vernommen. #er ist 42 Jahre alt und unbestraft. Er sagt u. a. aus: „Ich war Kameradschaftsführer im Bezirk Gesundbrunnen des Roten Frontkämpferbundes. Nach dem Verbot # dieses Bundes, als er illegal weiterbestand hatte die #Abteilung Gesundbrunnen sechs Kameradschaften, in der ##legalen Zeit nur fünf. In der legalen Zeit hatte eine Kameradschaft 140 Mann, in der illegalen Zeit waren e zeitweise nur 18 bis 30 Mann. In der Kameradschaft gab es einen Aktivzug und einen Lehrzug. Im Ativzug waren die Leute, die selbst Waffen hatten oder damit Bescheid wußten und die zuverlässig waren. In den sogenannten Lehrzügen waren diejenigen, die noch nicht„wetterfest“ waren. Die Ausbildung hatte der Zugführer. Waffen, Munition und Zubehör wur##dn in der Hauptsache aus den Ueberschüssen gekauft, die bei Veranstaltungen der Zellen und der Kameradschaften erzielt wurden. Der zweite Weg der Waffenbeichaffung bestand darin, daß wir auch mit den Arleitern in den Waffenfabriken in Verbindung traten, #mit sie uns Waffen verschafften. Es ist ja bekannt, itz in solchen Fabriken viele Waffendiebähle vorgekommen sind. daß er es in einer Reisetasche am Reichstagsportal dem Abgeordneten Torgler abgegeben habe. Vorsitzender:„Sie haben früher eine andere Person genannt. Hat Kempnek denn gesagt, daß er das Material Torgler abgegeben habe?“ Auf weiteres Fragen erklärt der Zeuge schließlich, daß hier eine Verwechslung vorliege und daß er sich jetzt erinnere. Kempner sagte, er habe die Tasche an den großen Schwarzen abgegeben, den er mal in der Roten Hilfe getroffen habe. Damit habe er den Bulgaren Popoff bezeichnet, mit dem er in der Roten Hilfe öfter zusammengetroffen sei. Die Sache mit Torgler sei erst bei dem zweiten Gespräch gewesen. Weiter machte der Zeuge die sensationelle Mitteilung, am 23. Februar habe nach der Mitteilung von Kempner eine Besprechung mit den Brandstiftern Wenn hier Zeugen auftreten, die bekunden, daß das Wort„Schlagt die Faschisten, wo ihr sie trefft“, geistig gemeint gewesen sei, so kann ich aus meiner Praxis den Beweis antreten, daß diese Parole auch in die Tat umgesetzt worden ist. Januar ist bei uns schon Alarmzustand gewesen. A Rit dem Augenblick, wo Hitler Reichskanzler wurde, wurde alle Abende Alarm angesagt. Es kam bann dahin, daß wir uns aus den Lokalen allmählich in die Privatwohnungen zurückzogen, weil es in den kalen gefährlicher war, in einer Aktentasche Pistolen mitzubringen. Deshalb sahen wir uns veranlaßt, die Terrorgruppen in die Wohnungen zu legen. An Februar kam die vertrauliche Nachricht an uns Spitzensunktionäre, daß am 23. Februar offiziell Waffen perteilt werden sollen, was auch zum Teil geschehen ist. Vorsitzender:„Haben Sie angenommen, daß eines Tages der Befehl zum Losschlagen kommen pirdes“ 94 Zeuge:„Jawohl! In den letzten Tagen, am 24. oder 25. Februar, wurde Hochalarm angesagt. Mit der Parole:„Schlagt die Faschisten usw.“ war es so, daß an verschiedenen Stellen geschlossene Abteilungen postiert wurden, um den Nationalsozialisten auf zulauern und ihnen eine Abfuhr zu geben. In einer Sitzung am 7. April wollte ich wegen der von mir verwalteten Gelder der Roten Hli abrechnen, weil ich mich seit März nicht mehr in der Partei betätigte. In dieser Sitzung sprachen wir auch über den Reichstagsbrand und darüber, daß gesagt vird, die Nationalsozialisten hätten den Reichstag angesteckt Darauf sagte der Funktionär leicht könne man mit diesen Behauptungen nicht umherverfen. Er wurde nun gefragt, wie er dazu komme, zu bezweifeln, daß die Nationalsozialisten den Reichstag ingezündet hätten. Darauf sagte er: „Ich will nichts weiter sagen: denn ich war an jenem Tage der Kurier der Parteizentrale zum Reichstag.“ Veitere Ausführungen konnte ich nicht hören, weil ich dann durch andere Dinge in Anspruch genommen wurde und unter einem Vorwand früher weggegangen bin.“ „Der Vorsitzende hält dem Zeugen das Protovl seiner früheren Vernehmung vor, wonach Singer Esagt haben soll, als Kurier der Zentrale sei er genau darüber unterrichtet, daß der Reichstagsbrand das Signal zum Losschlagen beidesen sei. Zeuge: Ja, das kann wohl stimmen; das auch bewiesen, weil wir ja am 22. Februar die Angeisung bekommen hatten, daß am 23.=Februar die Baffen verteilt werden sollten. Der Zeuge äußert sich dann über seine Bekanntschaft en dem Funktionär Kempner. Ueber den ReichstagsPend habe Kempner zu ihm, dem Zeugen, gesagt; „Penn ich gewußt hätte, daß die aahe Eit dem Brand ein Fiasko wird, dann hätte niemals meine Hand dazu hergegeben. Diese Tat „rndlich die ersehnte Rettung des Proletariats Ich, erklärte der Zeuge, fragte Kempner, “ er selbst dabei war, und darauf antwortete er: Jaich war derjenige, der das Brand.### nach dem Reichstag befördert auf Fragen und Vorhalte erklärt der Zeuge wei2“ daß das Brandmaterial nach den Worten eudners in der Beteranenstraße hergestellt war und stattgefunden. Der Tag der Brandstiftung sei damals noch nicht genau festgelegt worden. Es sei verabredet worden, daß die Brandstiftung in Händen von Torgler liege und daß am Brandtage abends um ½8 Uhr der Brand vollständig angekegt sein solle. An dieser Besprechung sollen außer Kempner noch Thälmann und einige andere Personen teilgenommen haben. Unmittelbar vor der Brandstiftung selbst habe eine Besprechung am Großen Stern mit van der Lubbe und den Bulgaren stattgefunden. Kempner habe ferner unter anderen van der Lubbe und Popoff genannt und gesagt, daß Popoff die Leitung bei der Durchführung der Brandstiftung haben sollte. Torgler und Koenen sollten Popoff mit Brandmaterial versorgen. Schwefelschnüre seien gelegt, die die in verschiedenen Abständen befindlichen Brandstellen miteinander verbäuden, so daß nur nötig sei, sie von mehreren Stellen aus anzuzünden. Auch ein Bulgare namens Gorgeff oder so ähnlich spiele eine Rolle. Popoff habe den Brandstiftern den Rücken decken sollen. Kempner habe wörtlich gesagt:„Zu solchen Aktionen sind speziell nur Ausländer angenommen worden, um die deutsche Partei nicht in diesen schweren Verdacht zu bringen.“ Auf Fragen, aus welchen Gründen er die Anzeige gemacht hat, erklärt Grothe, Kempner hätte ihm das alles so vertraulich und so getreu erzählt, daß er nicht zweifeln konnte, daß alles tatsächlich der Wahrheit entsprach. Er(Grothe) wollte sich nicht als Mitwisser strafbar machen. Er habe den Angeklagten Popoff zweimal in der Roten Hilfe gesehen. Er gibt auch eine Beschreibung des Angeklagten Popoff und erklärt, als Popoff sich erheben muß, daß er ihn bestimmt wiedererkenne. Der Angeklagte Popoff ruft dem Zeugen in großer Erregung das Wort„Schuft" zu. Der Vorsitzende rügt diesen Ausdruck energisch. Der Zeuge erklärt, daß er weder mit Kempner noch mit dem ebenfalls noch zu vernehmenden Zeugen Singer verfeindet sei. Weiter erklärt der Zeuge dann noch, daß die bereits erwähnte Sitzung im Karl=LiebknechtHaus vor dem Brande, an der der frühere kommunistische Parteiführer Thälmann teilgenommen haben soll, am 22. oder 23. Februar stattgesunden habe. In einer eingehenden Befragung durch den Vorsitzenden, durch Rechtsanwalt Dr. Sack und auch durch den Verteidiger Popoffs, Rechtsanwalt Dr. Teichert, wird auf verschiedene Unvollständigkeiten in der jetzigen Aussage Grothes gegenüber den früheren Angaben und auf Abweichungen hingewiesen. So hat er heute z. B. nichts davon gesagt, daß am 27. Februar um 11 Uhr abends die nationalsozialistischen Lokale und die Polizeireviere gestürmt und daß etwa 4000 Schußwaffen verteilt werden sollten. Zeuge: Das wußte ich aus vertraulichen Besprechungen oder von Funktionären. Alle Einzelheiten konnte ich hier doch nicht vorbringen.“ Auf mehrere Fragen des Rechtsanwalts Dr. Sack gibt Grothe teils unklare und unbestimmte Antworten. Popoff erklärt, daß er Grothe niemalt gesehen habe, daß er nie auf der Roten Hilfe gewesen sei, nichts mit ihr zu tun habe und auch Kempner nicht kenne. Was der Zeuge Grothe erzähle, sei unwahr. Nach der Mittagspause äußert sich zunächst Oberreichsanwalt Dr. Werner zu einer großen Anzahl neuer Beweisanträge, die von dem Verteidiger Torglers, Dr. Sack, eingebracht worden sind. Das Gericht wird über die Beweisanträge am Samstag vormittag seinen Beschluß verkünden. Dann stellt Dimitroff eine größere Zahl von Fragen an den Zeugen Grothe, wobei er häufig sehr ausfällig wird, so daß der Vorsitzende ihn energisch zurechtweist. Ueber neue Beweisanträge Dimitroffe wird das Gericht gleichfalls am Samstag beschließen. gz6. hur Tin er..#. Sodann wird der Kraftfahrer Singer aus der Untersuchungshaft vorgeführt, der in Agram geboren ist und später in Budapest die Handelshochschule besucht hat. Er ist 1925 nach Berlin gekommen und hat sich hier den Kommunisten angeschlossen. Singer bestreitet so gut wie alle Beschuldigungen des Zeugen Grothe. Er stellt sich selbst und die frühere KPD. als vollkommene Unschuldslämmer hin und behauptet, daß ihm vom individuellen Terror Am Wedding kein einziger Fall bekannt sei. Pi.g gaun.6 g. Die Verhandlung wird dann auf Samstag vormittag vertagt. Die Biaischaft dei IXB.eichiesen Sensation auch im Maikowski=Prozeß— Der Hauptangeklagte packt aus Berlin, 17. November. In der heutigen Sitzung des Maikowski=Prozesses kam es zu aufschlußreichen Ausführungen. Der Haupt angeklagte Schuckar erklärte, daß auch Moabiter Kommunisten an dem Ueberfall in der Walstraße, tgil. genommen haben. Nach der Schießerei hade ihm der Angeklagte Plessow gesagt, es wäre vielleicht besser gewesen, man hätte die Nationalsozialisten in der Galvanistraße überfallen.„Dann wäre keiner mehr zurückgekommen, denn aus allen Fenstern hätte man geschossen!“ Sodann gab Schukar folgende Erklärung ab: „Es ist von Anfang an die Taktik der KPD. gewesen, bei irgendwelchen Zusammenstößen oder Ueberfällen die Schuld von der Führung der Partei auf irgend welche Spitzel abzuwälzen. Zu diesen Spitzeln habe auch ich gehört. Der Angeklagte Wolf war Geheimkurier des zweiten Zuges des Rot=Frontkämpfer=Bundes und hat zu den führenden Funktionären gehört. Wolf hat über alles genau Bescheid gewußt und in seiner Wohnung haben geheime Zusammenkünfte der kommunistischen Funktionäre stattgefunden, an denen auch ich teilgenommen habe. In der Wohnung von Wolf wurden auch Waffen in großen Mengen aufbewahrt, die zu gegebener Zeit gebraucht wurden. Gewiß, ich habe mich des Landfriedensbruches schuldig gemacht. Ich bin nur durch meine Trunkenheit an dem Abend dazu mißbraucht worden. Das gemeine Verbrechen in der Wallstraße ist aber von der kommunistischen Führung organisiert worden. Ich habe heute meinem Verteidiger Schriftstücke übergeben, die die Schuld der führenden kommunistischen Funktionäre nachweisen. Ich habe meinen Verteidiger gebeten, davon Gebrauch zu machen, wie er es für richtig hält.“ Der Verteidiger des Angeklagten Schuckar bestätigt diese Erklärungen. Rot=Froi Wieder diplomatische Beziehungen zWischen Amlerna und Rußiant shington. 17. November. 1dition fallen zu lassen. Die russische Regierung verund der russische Außen= spricht, den ameritantsien Seuueobürgern in der Sowjetheute die normalen union entsprechend den Bestimmungen des Rapallo=Verden beute die vorwosen.4geg den normalen gesetzlichen Schutz sowie die FreiWashinston, 17. November. 1dition kaben Arzäanischen Staatsbürgern in der Sowietrrages den normalen gesetzlichen Schutz sowie die Freivertretenen Ländern wieder aufgegom; heit des Bekenntnisses zu gewähren. men. Zwischen beiden Statsminnern, bot ein Brte;]„Mit einer Besatzung von 30 Mann an Bord is das wechsel hottgefunv Ausprüche sowohl gegen amerilanische sapanische Frachtschiff„Seiten Marn“ in einem Sturm Firmen und Privatpersonen als auch gegen die Regie= untergegangen. Es konnte nur ein Mann der Besatzung rung der Vereinigten Staaten wegen der Sibirien=Expe= gerettet werden. Führer und Volk Von Benito Mullolini, iialieniichem Minilterprälidenten Copyright by King Features Syndicate. Newyork. Nachdruck und Uebersetzung, auch auszugsweise, verboten! Ein Staatsmann muß das Volk kennen. Kein Staatsmann kann sich in der heutigen Zeit von der Masse fernhalten. Im Gegenteil muß er ihr entgegenkommen, ihr geistiges Niveau und ihren Lebensstandard heben. Er muß ihren Gesichtspunkt mit dem allgemeinen Wohlergehen des Landes in Einklang bringen. Durch die Nichterfüllung dieser Forderung ist noch in jüngster Zeit der Sturz vieler unserer mächtigsten Regierungschefs bewirkt worden. Die Masse zu kennen, ist vor allem in Krisenzeiten das A und O der Staatskunst. Ein wirklicher Staatsmann ist leicht entbehrlich, wenn Sonne, Regen, Wärme und der Boden das Ihrige tun und eine Fülle von Produkten spenden, die ein aufnahmefähiger Markt abnimmt. Eine Puppe kann in guten Zeiten die Staatsgeschäfte führen. Nur in harten und kritischen Zeiten erhebt sich der Ruf nach dem Führer. Ich habe mich nie der schweren Handarbeit geschämt, die mir während meiner Kindheit und Jugend auferlegt war. Gar manchen Tag habe ich mich im Schweiße meines Angesichts gequält, aber das hat mir die notwendige solide Grundlage gegeben, um aus der Tiefe her das gesamte Wirken der Menschheit zu betrachten. Ich bin wohlvertraut mit dem Hunger und der Not innerhalb der Familie. Ich habe den Lebenskampf in all seiner Schwere kennengelernt und die Ebbe und Flut der Mühsal, die zur vollkommenen Abstumpfung führen kann. Die Betreuung der Masse gehört zu meinen hauptsächlichen Regierungsaufgaben. Um ihrer stets zu gedenken, lasse ich nicht eine Woche vergehen, ohne eine Domäne oder eine Fabrik zu besichtigen und dort an der Quelle zu meiner eigenen Befriedigung die Verhältnisse zu untersuchen, unter denen die Männer und Frauen, die Familien Italiens leben und arbeiten. Für diese Inspektionsreisen werden keine besonderen Vorbereitungen getroffen, welche dem Chef der italienischen Regierung ein zu rosiges Bild geben könnten. Ich tauche plötzlich in Orten auf, in denen ich am wenigsten erwartet werde. Bei meinem kürzlichen Besuch der pontinischen Sümpfe verbrachte ich einen ganzen Tag bei der Arbeit und im Gespräch mit den Bauern, um zu hören und zu sehen, was dort vorgeht. Es war ein offizielles Programm festgelegt, aber dies mußte hinter meinem Wunsche zurückgestellt werden, die Wohnungen der Landarbeiter zu besichtigen und anzuhören, was sie zu sagen hatten. Ich sah mir nicht nur an, was die Arbeiter taten, sondern beobachtete außerdem, wie die Aufseher mit ihnen umgingen. Einen ganzen Morgen schüttete ich Getreide in die Dreschmaschinen. Das ist die Arbeit eines gewandten Landwirtschaftsgehilfen, und ich hatte noch Uebung darin aus meiner Jugendzeit in der heimatlichen Romagna, wo mein Vater die ersten Dreschmaschinen einführte, die jemals in dieser Gegend benutzt wurden. Meine Morgenarbeit— es war vor reichlich einem Monat— brachte mir 5 Lire 85 ein, und ich trug mich ordnungsmäßig zwischen den Landarbeitern in die Lohnliste ein. An jenem Tage besichtigte ich auch die Bauernhäuser von unten bis oben. Ich sah zu, wie gekocht wurde. Die Landarbeiter luden mich in ihre Eß= und Wohnzimmer ein. Sie zeigten mir ihre Schlafzimmer, und ich fragte sie, wie es ihnen ginge. Es mußten natürlich einige Klagen kommen, und wenn diese berechtigt waren, veranlaßte ich die Beseitigung der Mißstände. Wenn sie unberechtigt waren, sagte ich es ganz offen.. Fabriken besichtige ich genau so gründlich wie landwirtschaftliche Betriebe. Ich inspiziere die Sicherheitsvorrichtungen, die sanitären Verhältnisse, halte auf angemessene Arbeitszeit und angemessene Bezahlung. Die Häuser der Fabrikarbeiter gehören zu dem Bauprogramm aller Industriestädte. Die ausgearbeiteten Pläne umfassen alles und sorgen nicht nur für die sanitären Verhältnisse des Hauses selbst, sondern auch für das Wohlergehen der gesamten Familie: für Spielplätze für die Kinder, Sportplätze für die Jugend und Zerstreuungsmöglichkeiten für alle Schichten. Ich zweifle daran, daß es vor der Herrschaft der Faschisten Spielplätze in ganz Italien gegeben hat. Es gab fast kein Stadion für Leichtathletik, während jetzt jedes Dorf und jede Stadt ein solches Stadion besitzt. Ich zweifle daran, ob in der ganzen Welt bei gleichen wirtschaftlichen Verhältnissen eine so vollkommen organisierte Arbeiterwohlfahrt existiert, wie wir sie hier eingerichtet haben. Ich zweifle daran, daß unter gleichen Verhältnissen bessere Leistungen im Häuser= und Städtebau, der Förderung der Volkserholung und Hygiene erzielt worden sind. Das ist die Folge davon, daß wir die Bedürfnisse der arbeitenden Klassen kennen. Ich glaube, daß die meisten Regierungen die Arbeiterprobleme von einem ganz einseitigen Gesichtspunkt zu lösen versucht haben. Zunächst begegnen sich Kapital und Arbeit gegenseitig mit Mißtrauen, und außerdem mißtrauen beide der Regierung. Aus diesem Grunde ist es so wesentlich, daß der Regierungschef weiß, wie er an diese Probleme herangehen muß. Ich weiß, daß meine langen Jahre der Plackerei als Handarbeiter mich die Bedürfnisse, Gefühle und Bestrebungen der Arbeiterklasse kennen gelehrt haben. Gleichzeitig habe ich als Besitzer einer Zeitung die Kluft empfunden, welche die beiden widerstreitenden Kräfte trennt. 12. L, 8 Es muß eine Instanz geben, welche die Ansprüche der beiden Interessentengruppen beurteilt, und diese Instanz kann niemand anders als der Staat sein. Die gegensätzlichen Prinzipien müssen miteinander in Einklang gebracht werden. Der Grund, aus dem wir den Konflikt zwischen Kapital und Arbeit in Italien gelöst haben, liegt darin, daß wir die Schwierigkeiten beider Teile kannten und den Staat als entscheidende Instanz und Schiedsrichter in der Beurteilung dieser Schwierigkeiten eingesetzt haben. Als ich im Jahre 1926 eine Kunstausstellung in Mailand eröffnete, erklärte ich, daß die Politik stets eine Kunst gewesen sei und heute noch wäre, und zwar die souveränste und schwierigste der Künste, weil sie mit dem kompliziertesten Material arbeitet: dem Menschen. Politik ist daher identisch mit Psychologie. Ein Meister der Politik muß Psychologe sein. Wenn ihm diese Eigenschaft fehlt, entbehrt er der Hauptgrundlage. Man muß die Psychologie des Menschen kennen und ihre Veränderungen in Beziehung zu Zeit und Raum verfolgen. Um aber die Menschen und vor allem die Psychologie der Massen zu kennen, muß man unter ichnen gelebt haben. Wer denkt, daß er von einem Turm aus regieren kann, setzt sich der Gefahr des Scheiterns aus. Ich sehe die Regierung als den Generalstab der Nation an. Der Generalstab muß in unmittelbarer Verbindung mit der Truppe stehen, wenn er die Stimmung kennen will. Diesen Kontakt zwischen Regierung. und Volk habe ich während der ersten elf Jahre der faschistischen Revolution ständig gefördert. Wenn ich„Kontakt“ sage, so meine ich nichts Fließendes oder Losgelöstes, sondern einen regelrechten und wirklich persönlichen Kontakt, eine direkte Fühlungnahme mit den Massen, die ihren Führer aus der Nähe sehen müssen. Die napoleonischen Siege erklärten sich aus der Tatsache, daß im Gegensatz zu den österreichischen Generalen die französischen Offiziere— Söhne der Revolution— an der Svitze ihrer Truppen zum Angriff schritten und während der Gefechtspausen in vollkommener Kameradschaft mit ihren Leuten lebten. Die Soldaten konnten nicht umhin, ihren Führern blindlings zu folgen, die wie Murat in Paradeuniform in die Bresche sprangen oder wie Ney kämpften, der von seinen Leuten„der rote Löwe“ genannt wurde, oder wie Lannes, der in der Schlacht fiel, oder wie Desaix und Kellermann, welche die Schlacht von Marengo, deren Ausgang im Anfang so unsicher war, zum glorreichen Siege führten. Selbst in Friedenszeiten, selbst in sogenannten Zeiten der Verwaltungsroutine muß der Regierungs= chef an der Spitze seiner Leute stehen. Er muß das Beispiel geben, und damit dieses Beispiel wirksam ist, muß es von den Massen unmittelbar gesehen und verstanden werden. Seuischlanri jehl nal Haschauri Die Tasiversuche Englands, die festgefahrene Abrüstungskonferenz wieder flottzumachen Deutschland ist nach wie vor Gläubiger— Neue Quertreibereien Pariser Blätter Berlin, 17. November. Von unserer Berliner Schriftleitung. Abgesehen von der Thronrede des Königs von England, mit der heute das englische Unterhaus vertagt wurde und in der die britische Majestät nochmals den Abrüstungswillen Englands betonte, hat der Freitag kein positives Ergebnis zu verzeichnen. Um so lebhafter beschäftigt sich die Oeffentlichkeit in allen europäischen Hauptstädten mit der Frage: Was wird? Nach wie vor betzachtet man in Berlin die Lage und ihre kommende Entwicklung mit ruhiger Zurückhaltung. Man versteht, daß es England immer wieder zur Abrüstungskonserenz nach Genf zieht. Denn ein Engländer präsidiert dieser Konferenz, und schließlich kann sich auch Großbritannien zum Prestigeverlust auf der versackten Weltwirtschaftskonferenz im Frühjahr 1933 nicht auch noch die Blamage des Genfer Fiaskos leisten. In deutschen Kreisen bringt man ebenso viel Verständnis für die französische Haltung auf, daß man sich heute weigert, eine neue Initiative in der Abrüstungsfrage zu ergreifen. Wenn man aber in Paris glauben sollte, Deutschland werde den ersten Schritt und das erste Angebot zu neuen Verhandlungen machen, so täuscht man sich. Wenn das Büro der Abrüstungskonferenz in den nächsten Tagen zusammentritt, so wird man erstmalig ohne uns tagen. Wir sind jetzt nur Zuschauer. Das ist für die deutsche Diplomatie um so erfreulicher, als jetzt nicht Deutschland zum soundsovielten Male zum Objekt der Abrüstungsverhandlungen gemacht werden kann. Anderseits aber glauben wir, daß durch das Fehlen der bisherigen deutschen Faktoren in Genf auch die Streitigkeiten unter den übrigen Verhandlungspartnern nicht gerade positiv beeinflußt werden. In den letzten Wochen seit dem Austritt Deutschlands aus dem Völkerbund hat sich die britische Regierung gegeben, als wolle sie auch in Zukunft in Europa und vor allem zwischen Berlin und Paris die Rolle des„ehrlichen Maklers" Man würde auch deutscherseits diese britische Sachverständigenbeirat für Volksgesundheit Vermittlung begrüßen, wenn man nicht durch die Vorbei der Reichsleitung der München, 17. November. In Anwesenheit des Stellvertreters des Führers ist bei der Reichsleitung der NSDAP. ein dem Stellvertreter des Führers unmittelbar unterstellter Sachverständigenbeirat für Volksgesundheit errichtet worden, dem 15 Mitglieder der Partei angehören. In der heutigen Eröffnungssitzung referierte Dr. Groß, der Leiter des Aufklärungsamtes für Bevölkerungspolitik und Rassenpflege, über Schulung und Propaganda auf dem Gebiete der Bevölkerungs= und Rassenpolitik. Sammeltätigkeit in SA.=Dienstanzug verboten Der Stabschef hat einen Erlaß über das Tragen des SA.=Dienstanzuges herausgegeben. Er betont darin, daß das Sammeln von Geld sowie das Werben für alle möglichen Schriften und sonstigen Erzeugnisse bei allen Gelegenheiten und an allen Orten einen schlechterdings unerträglichen Umfang angenommen habe und zu einer wahren Landplage geworden sei. Es gehe auf die Dauer nicht an, daß das Publikum auf der Straße, in Gaststätten, in Theatern oder an sonstigen Stätten, wo es Erholung und Ablenkung suche, immer wieder durch sammelnde oder verkaufende SA.=Männer unter moralischen Druck gesetzt werde. Stabschef Röhm verbietet daher allen ihm unterstellten Einheiten grundsätzlich ein für allemal jegliche Sammeltätigkeit, jede Werbung für Zeitungen und Zeitschriften, Bücher oder industrielle Erzeugnisse sowie deren Verkauf im Dienstanzug. Gegen die Vereinsmeierei wendet sich Stabschef Röhm in einem Erlaß, in dem es u. a. heißt: 9 9 2m „Unter dem Eindruck der in letzter Zeit gefeierten Feste und Erinnerungstage haben sich eine Reihe von Bünden neu aufgetan und zusammengeschlossen, andere überhaupt erst gebildet. Ich verbiete den Führern und Männern der SA., SS. und der SA.]R. I die Zugehörigkeit zu den jetzt neu hervorsprossenden Bünden und Vereinen. Thronrede des Königsvon England London, 17. November. Der Sitzungsabschnitt des englischen Parlaments wurde am Freitag, wie üblich, durch die Thronrede des Königs abgeschlossen, die in beiden Häusern verlesen wurde. In der Thronrede wird u. a. Bedauern darüber ausgesprochen, daß es der Weltwirtschaftskonferenz gänge des letzten Jahres von der angelsächsischen Diplomatie offensichtlich düpiert worden wäre, die vom ersten Macdonald=Plan abging und dann unter der Aegide des Herrn Simon einen für Deutschland unannehmbaren Plan uns aufzuzwingen versuchte. Wenn die britische Regierung es hinzustellen beliebt, als habe sie den Abrüstungsbestimmungen von Versailles Rechnung getragen, so muß mit aller Entschiedenheit darauf verwiesen werden, daß Großbritannien ebenso wie die übrigen Unterzeichnermächte von Versailles ein Abrüstungsschuldner für Deutschland ist. Die Seeabrüstung, festgelegt durch die platonischen Verträge von Washington und London, zieht in der Gesamtabrüstungsfrage nicht. Diese Dokumente laufen nur bis zum Jahre 1935. Welche Schritte wird England dann ergreifen? Deutet nicht alles darauf hin, daß jetzt schon in Großbritannien eine Hochrüstung erster Ordnung betrieben wird? Deutschland interessiert in erster Linie die Frage, was Großbritannien von seiner Landmacht und Landbewaffnung preiszugeben gewillt ist. In diesem Punkte kann es auch für England keine Ausnahmen geben. England kennt die Schwierigkeiten, die einer Bereinigung des Problems nach wie vor entgegenstehen. Es sah keinen anderen Ausweg im Augenblick, als den Viererpakt spielen zu lassen, obwohl Frankreich bisher— man erinnert sich der Initiative Mussolinis — seine Ingangsetzung ablehnte. Auch von den deutschen politischen Kreisen kann ein neuer diplomatischer Start im Geiste des Viererpaktes einstweilen nicht ernst genommen werden zum mindesten so lange, ehe nicht genaue diplomatische Vorverhandlungen alle Bedingungen, Methoden und Ziele dieser Besprechungen klar umrissen haben. Mag man sich heute in London auch bemühen, gewisse Voraussetzungen zu schaffen, um bei den kommenden neuen Genfer Besprechungen die Kontrollfrage zu lösen, so sei darauf hingewiesen, daß die Kontrolle erst eine untergeordnete Frage ist und daß die Abrüstung im Brennpunkt der einzelnen Beratungen stehen muß, wenn anders die angekurbelte Konferenz nicht abermals Schall und Rauch bleiben soll. Unerhörte Quertreibereien In höhnendem Widerspruch zu diesen angeblichen nicht gelungen ist, in einer Anzahl wichtiger Fragen zu! Bemühungen um den Frieden und den Ausgleich in Beschlüssen zu gelangen. Weiter wird die ernste Hoff= Europa stehen die unerhörten Quertreibereien, die sich 24 d##, dar Vhristungskauferen; ent. französische Blätter seit, gestern erlauben, indung des Petit Parisien" durch die Reichsregierung hervor, die heute gezwungen ist, sich abermals mit der Lüge des„Petit Parisien“ zu befassen. Amtlich wird in dieser Angelegenheit mitgeteilt: „Trotz des gestrigen amtlichen Dementis zu der unerhörten Pariser Lügenmeldung über angebliche Instruktionen an die ausländischen diplomatischen Vertreter Deutschlands seitens des Reichspropagandaministeriums setzt der„Petit Parisien“ seine Veröffentlichungen fort. Diese verleumderischen Behauptungen haben sogar unbegreiflicherweise in der englischen Presse hier und da Eingang gefunden. Der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda sieht sich daher veranlaßt, folgendes zu erklären: Die Veröffentlichungen des„Petit Parisien" über angebliche Geheiminstruktionen für die deutsche Außenpolitik tragen den Stempel der Unwahrhaftigkeit an der Stirn und stellen eine böswillige Erfindung dar mit dem offensichtlichen Zweck, deutsche Außenpolitik zu diskreditieren und die Friedenspolitik der deutschen Reichsregierung zu stören. Die Behauptungen der Pariser Zeitung stellen sich schon deshalb als freie Erfindung dar, weil das Propagandaministerium technisch gar nicht in der Lage ist, Anweisungenan die deut schen diplomatischen Auslandsvertretungen zu erteilen oder Propagandastellen im Auslande mit Weisungen zu versehen, da es solche Stellen in der ganzen Welt nicht gibt. Aus dem in der französischen Presse veröffentlichten Elaborat geht deutlich hervor, daß es sich hierbei um eine Zusammenstellung von Sätzen aus Reden und Schriften handelt, die viele Jahre zurückliegen, in der böswilligen Absicht, mit dieser Veröffentlichung die deutsche Außenpolitik in Mißkredit zu bringen und Deutschland zu schaden. Der Herausgeber dieser Lügenmeldungen ist entweder einer böswilligen Täuschung zum Opfer gefallen oder selbst ein Verleumder. Es ist traurig, wenn durch solche Brunnenvergiftung die ehrliche Friedenspolitik Deutschlands sabotiert wird.“ Wir fügen diesen nicht mißzuverstehenden Erklärungen des Reichspropagandaministers hinzu, daß die deutsche Oeffentlichkeit füglich vom Anstand der Pariser Presse und von der Leitung der französischen Politik eine Klarstellung im Sinne der von Dr. Goebbels gemachten Feststellungen verlangen darf. Denn die ungeheuerlichen Behauptungen des„Petit Parisien" treffen nicht die Reichsregierung, an der solche Verdächtigungen abprallen, sondern weit mehr die Politik des Herrn Sarraut und leider auch die des aussöhnungsbereiten polnischen Außenministers, der neben Adolf Hitler ein sichtbares Verdienst an der deutsch=polnischen Annäherung hat. Wir machen darauf aufmerksam, daß der„Petit Parisien“ eines der größten französischen Blätter ist und über 1,8 Millionen Auflage verfügt. Vor einigen Wochen brachte dasselbe Blatt bereits jene skandalösen Artikel eines gewissen Augur alias Poliakoff, eines ehemaligen polnischen Juden, über einen beabsichtigten Einmarsch Deutschlands in die Schweiz. Auch diese Artikel sind seinerzeit vor der Weltöffentlichkeit als unverschämte Lüge gebrandmarkt worden. Wir wollen keiner amtlichen Pariser Stelle die Veröffentlichung jener Fälschungen unterstellen. Eine solche Handlungsweise wäre sinnwidrig. Wir müssen also annehmen, daß bei dieser Veröffentlichung dunkle Elemente die Hand im Spiele haben, die bisher in der Weltgeschichte stets aus der Verhetzung der Völker klingenden Profit zogen. Wenn im„Petit Parisien“ die Behauptung aufgestellt wird, daß Deutschland trotz des Locarno=Paktes seine Ansprüche auf Elsaß=Lothringen aufrechterhält, so stellen wir die Frage, was vor der Weltöffentlichkeit mehr Wert und Geltung hat: die sudelige Fälschung eines Emigranten oder Rüstungsindustriellen oder das Manneswort eines deutschen Reichskanzlers? In Punkt 7 des gefälschten Dokuments verrät sich die ganze Absicht und das Ziel dieser Gesinnungslumperei, denn hier wird Deutschland gegen Polen ausgespielt. Auf die übrigen Punkte des Schanddokuments einzugehen, hieße das Dokument zu ernst nehmen. Wir erinnern aber an jene haarsträubenden Fälschungen, die sowohl mit dem Sinowjeff=Brief wie den seinerzeitigen Utrechter Dokumenten begangen wurden, um mit diesen Manövern dunkle politische Ziele zu erreichen. Jener Sinowieff=Brief wurde in England gefälscht, das Utrechter Dokument war in belgischen Regierungskreisen hergestellt worden. Man müßte auch in Paris ein lebhaftes Interesse an der Klarstellung der Angelegenheit haben, um jedem Schein einer Mitverantwortung von vornherein zu begegnen. Französische Kontroll=Denkschrift Genf, 17. November. Die französische Abordnung hat ddem von dem Büro der Abrüstungskommission eingerichteten Kontrollausschuß eine Denkschrift überreicht, die sich mit der Kontrollfrage befaßt und Einzelheiten enthält über die Art und Weise, wie nach dem Wunsche der Franzosen die Kontrolle der Abrüstungsbestimmungen durchgeführt werden könnte. Das Dokument ist auf den bekannten französischen Prinzipien aufgebaut. * G e t u S i Der englische Außenminister Sir John Simon und Unterstaatssekretär Eden sind von London nach Genf abgereist. nung ausgedrucg, daß die der Abrüstungskonferenz entgegenstehenden Schwierigkeiten überwunden werden. Der Rückzug Deutschlands aus der Abrüstungskonferenz habe deren Programm notwendigerweise aus den Fugen gebracht, aber die Anstrengungen, durch ein Abkommen eine internationale Entwaffnung zu erreichen, müßten kraftvoll fortgeführt werden. andösische Blätter seitz, gestern, erlgube dem sie den deutsch=polnischen Ausgleichsbestrebungen dadurch Schwierigkeiten zu bereiten versuchen, daß man im polnischen Volk Zweifel an der Ehrlichkeit der deutschen Bemühungen zu erregen versucht. Was man sich in der französischen Presse in dieser Beziehung leistet, ging schon aus dem gestrigen Dementi der LügenmelMar von Schillings:„Tteifertag“ Zur Bochumer Erstaufführung. Um Max von Schillings' künstlerische Persönlichkeit vollauf zu werten, brauchte gewiß sein überraschender Tod nicht erst zu kommen. Der vornehme Gestalter und treue Hüter echter deutscher Musik wurde von den Ehrlichen und Unterrichteten zu aller Zeit— auch in der des Unrechts— ehrfürchtig anerkannt. Ist Schillings'„Pfeifertag“ auch nicht das originellste und anerkannteste unter den Werken des Meisters, seine sichere musikalische Gestaltung, deren Größe in der genialen Nuancierung von Stimmungen und überraschenden Empfindungen liegt, gehört zu dem Entscheidendsten, was deutsches Opernschaffen in den letzten zwei Jahrzehnten hervorbrachte. Zum Vorpurf hat der„Pfeifertag“ folgende kulturhistorische Tatsache: würdige Sänger, den Pfeiferstand unter ihrer Führung zu vereinigen und im Sinne aller zu leiten. Die Bochumer Erstaufführung am Samstag, dem 18. November, möchte sich zu einem eindrucksvollen künstlerischen Gedenken und Bekenntnis gestalten, da die gesunde nordische Kraft in der musikalischen Empfindung etwas Seltenes und Eigenartig=Reines in dem Werke bietet und die Glocken über Max von Schillings Tod verklungen sind. Theater und Kunst in den Nachbarstäckten „Komplengegen die Währ heilmaßaushoren Ehemaliger französischer Frontoffizier kämpft für Wahrheit und Gerechtigkeit Paris, 17. November. Der Kampf für die Wahrheit wird von dem ehemaligen französischen Frontoffizier Louis Thomas im Mittagsblatt„Midi“ mit einer Energie aufgenommen, die Bewunderung wecken muß und auch dem französischen Volke, soweit es in seinem Empfinden gesund geblieben ist, die Augen öffnen sollte. Dieses Ziel hat sich Thomas gesteckt, wenn er schreibt:„Warum verheimlicht man Frankreich, wie Deutsch= land in Wirklichkeit aussieht?" Seit Wochen, erklärt er, um nicht zu sagen seit Monaten, wolle die Pariser Presse die Wahrheit über die Einstellung und die Erklärungen der führenden beutschen Kreise weder sehen noch sagen. Der Grund dieser absichtlichen Blindund Taubstellung sei ungeheuerlich. Weil die französischen Kriegslieferanten, die über mehrere Zeitungen verfügten, weiterhin die gewaltigen Gewinne einstreichen wollten, die sie seit Jahren eingesteckt hätten, würde Frankreich in völliger Unkenntnis über den Geisteszustand in Deutschland gehalten. Aber dieses Komplott gegen die Wahrheit müsse aufhören. Das französische Volk müsse die Wahrheit erfahren. Wer solle Frankreich füh18 Die vernünftig denkenden ehemaligen Frontführt werden. Das kann nur von Bibel und Bekenntnis her geschehen. Deshalb erwarte und verlange ich, 1. daß alle kirchlichen Vereine und Organisationen ihre Mitglieder ausdrücklich auf die Heilige Schrift und das Bekenntnis ihrer Kirche veipflichten:„„ 9 Kst—5 2. dall alle Vereine und Verbände ihre Arbeit und ihren ganzen Einsatz nur dem Dienst an der Gemeinde und der Kirche widmen. Kein Verband darf sich kirchenreglementsmäßige Befugnisse anmaßen. Die Verbände haben geschlossen hinter ihrer Kirchenführung zu stehen. Besonders haben sie sich der volksmissionarischen Aufgabe zu widmen. Ihrt gesamte Tätigkeit dient dieser Aufgabe, nicht aber dem kirchenpolitischen Kampf.“ Ein Reichskirchengesetz über die Rechtsverhältnisse der Geistlichen und Kirchenbeamten. Berlin, 17. November. Das geistliche Ministerium der Deutschen Evangelischen Kirche hat heute einstimmig folgendes Gesetz beschlossen: S 1 Bis zum Erlaß eines deutschen evangelischen Kirchenesetzes über die Rechtsverhältnisse der Geistlichen und ren? Die vernünftig denkenden ehemalige kämpfer, die den Frieden wünschten und in allen Problemen klar sehen möchten, oder die Nutznießer, die während des Krieges zu Geld gekommen seien, die Heuchler, die Zyniker, die Beton= und Stahllieferanten und ihre liebedienerische Presse? Thomas ruft die Entscheidung des französischen Volkes an und ist überzeugt, daß dieses in ganz kurzer Zeit seine Wahl getroffen haben wird. „Deutschland ist nicht das Land“, erklärte er,„das von dem Teil der Pariser Presse geschildert wird, der seit Monaten einen verderblichen Einfluß auf( getroffen sind wird hierdurch nicht beruhrt. die französische Oeffentlichkeit ausübt und eine wahre Peossen———„„„ Warum verschweigen die gesetzes über die Rechtsverhältnisse der der Beamten der allgemeinen kirchlichen Verwaltung bleibt die Durchführung der von den deutschen evange schen Landeskirchen über den gleichen Gegenstand s# dem 1. Januar 1933 ergangenen Gesetze ausgesett S 2 Die Rechtsgültigleit einzelsicgen geset, nahmen, die auf Grund der landeskirchlichen, Gesetzt Die Spielpläne der kommenden Woche Essen: Opernhaus: Samstag 20 Uhr: Der Vogelhändler. Tonntag 15 Uhr: Wiener Blut: 20 Uhr: Madame Liselotte. er-Pfeifertag“ folgende kul Fienstag 20 Uhr: Arabella. Mittwoch 19.30 Uhr: Undine. „Es war eine eigentümliche Tonnerstag 20 Uhr: Der Vogelhändler. Freitag 20 Uhr: Einrichtung des Mittelaliers, daß einzelne vornehme Bozihrs Auhinet 10 s0“sübe? Pezapß; Arabella. Conntag Herren mit der Schutz= und Gerichtsherrschaft über ge#auspielhaus: Samstag 20 Uhr: Der Musterwisse Gewerbe belehnt waren. So standen die elsässischen gatte. Sonntag 15.30 Uhr: Wenn der neue Wein blaht; Spielleute nach altem Rechte unter dem Herrn von 19.30 Uhr: Der Mustergatte. Montag 19.30 Uhr: Gottfried Spielleusenag, guiem, nichn, mner lerm Fernn* von Berlichingen.„Dienstag 20 Uhr: Her Mustergatte. PiitRappoldstein. Dieser als der oberste Pfeiserkönig wählte woch 19.30 Uhr: Die Heimkehr des Mattbias Bruck. Doneinen Stellvertreter aus der Zahl der Spielleute, dem nerstag 20 Uhr: Der Mustergatte. Freitag 20 Uhr: Zäher zugleich den Königstitel übertrug. Alle Jahre, am mung der Widerspenstigen. Samstag 20 Uhr: Der MusterDienstag nach Mariä Geburt, fand zu Rappoltsweiler Matzipias PPruch, 15.30 Uhr und 1930 uhr: Heimkehr der Pfeifertag statt.(W. Hert,„Spielmannsbuch“).— Ein ernstes Liebesspiel teilt sich mit der Darstellung Stadttbeater Duisburg: Samstag 20 Uhr: Am Himmel Eusich sogar eine zeitgemäße Parallele Wahjag ja=, ½, stspsen##, Wer..2 Worik=Bühns“ giehen läßt: Dem egoistischen Treiben der rücksichtslosen Vorstände der Pfeifertagung wird nämlich von den entschlossenen Spielleuten Velten und Ruhmland Einhalt getan. Ihnen gelingt es als gewandte und Montag 10.15 Uhr: Gastspiel der Max und Moriß=Buhne. Dienstag 19.30 Uhr: Carmen. Mittwcch 15 Uhr: Cavalleria rusticang: Der Basazzo: 20 Uhr: Madame Butterslv. Donnerstag 19.30 Uhr: Neueinstudierung: Der fliegende Hollander. Freitag 20 Uhr: Neueinstudierung: Orpheus und Eurvdite. Conntag 19.30 Uhr: Coriolan. Kriegspsychose geschaffen hat. Pariser Blätter das unerhörte und neue Phänomen eines die Freundschaft mit Frankreich suchenden und friedenshungrigen Deutschlands? Warum erklären sie, wenn sie davon zu sprechen geruhen, daß das ein Roman, eine Lüge sei? Ich, der ich dreißigmal seit 1905 nach Deutschland gekommen bin, habe niemals derartige Bekenntnisse des Friedenswillens bei allen Deutschen gehört wie gerade heute.“ Thomas beginnt dann mit seinem eigentlichen Bericht, in dem er die Eindrücke schildert, die er aus der Rede des Reichskanzlers in Siemensstadt gewonnen hat. Er schildert die persönliche Wirkung Adolf Hitlers auf einen unvoreingenommenen Ausländer. Wenn man den Reichskanzler aus der Nähe sehe, sagte er, falle sein liebenswürdiges, offenes Wesen auf. Entgegen den Behauptungen seiner Gegner habe dieser Politiker nichts Eitles und nichts Böses an sich. Der erste Eindruck sei, daß Hitler ein Herz habe und daß der Unterhändler glücklich sein müßte, der den Weg zu diesem Herzen finden könnte. Neuer Erlaß des Reichsbischofs Einheitsgrund der Kirche bleiben Bibel und Bekenntnis! Berlin, 17. November. Der Reichsbischof hat in Fortführung seiner Erklärung, mit der er die von dem Berliner Gauleiter der Deutschen Christen vertretenen Irrlehren und Angriffe auf das Bekenntnis der Kirche abgewiesen hat, eine weitere Verfügung erlassen, in der es heißt: „Die Deutsche Evangelische Kirche, verfassungsd(eues, mäßig geeint, muß aus den Wirren der Gegenwart der sinneren Einigung entschlossen zugeDieses Gesetz tritt mit der Verkündung in Kraft. Zu diesem Gesetz schreibt der Evangelische Pressedienst u..: Mit dem Gesetz greift die Reschsfirgse, regierung in die Auseinandersetzung über die Angl chung der kirchlichen Gesetzgebung an das staatliche setz zur Herstellung des Berufsbeamtentums ein,„ dem für alle Landeskirchen verbindlichen Gesetz egsn, der Wille des Reichsbischofs und des geistlichen steriums zum Ausdruck, auch auf diesem Gebiet des.ihg lichen Rechtslebens die Gesamttirche uuter eine gagbe liche Führung zu stellen. Das Gesetz zum Erlaß eines Reichskirchengesetzes die Durchfishich der von den einzelnen Landeskirchen über den Gegenstand erlassenen Gesetze ausgesetzt wird. Kurze Nachrichten Entgegen anderslautenden Gerüchterzterstnog inte her innenministerium mit, daß eine Pgr#gzenzagge zeit Regeln der deutschen Rechtschreibung fur die nächste vicht beabsichtigt r. ister hot gugeorbnet bes Der preußische Finanzminister har unggggtghegm. am 21. Dezember fällige Gehaltsdrittel der St ten bereits am 18. Dezember auszuzahlen..4, g Am Freitag nachmittag ist in Berlin der Kle beitskonvent der Deutschen Arbeitsfront untee#### Dr. Leys zusammengetreten. Die Tagung dürffanz, mit dem Entwurf einer neuen Arbeitsordnung 1e### beFragen des Arbeitsrechts und des Arbeitsschutze s gen.„. 3 Anlaßz des WaohlDie sächsische Regierung hat aus,„uhaftlinge ergebnisses vom 12. November zahlreiche Schu entlassen. 4. Beflage zum Bochumer Anzeiger u. Gen. Anzeiger Nr. 273 40. Jahrgang 18./19. November 1933 Die Jugend will helfen— Helft mit!— Der Pläne sind genug gemacht, nun laßt uns Taten sehen!— Von der Straßenbahn— Auf zur Werbung für Bochum! Ein Appell an die Bochumer Jugend will steuern der großen Not; Viele Wenig machen ein Viel! Will den Armen verhelfen zu Brot, Hat sich gesteckt ein hohes Ziel! Jeder Nagel soll lindern die Not, Auf darum, die Schilde gespickt, Jeder Nagel soll helfen zu Brot, Wohlan denn, die„Fünfer" gezuckt! Gerne ein jeder da helfen soll, Niemand beiseite darf stehen, Bis die Schilde mit Nägelein voll, Jugend erfreut wir dann sehen. Jugend will helfen und opfert gern, Steht ihr zur Seite, ihr Alten! Güte und Milde sei unser Stern, Liebe soll schalten und walten! Liebe Freunde groß und klein! Stellt euch morgen alle ein, wenn auf den öffentlichen Plätzen die Schilde der Hitler=Jugend genagelt un Pfennigen schraf der schwierigen Wirtschaftsverhältnisse— mit jedem Pfennig rechnen müssen. Ebenso müssen das aber auch die Fahrgäste, von denen viele jetzt lieber zu Fuß laufen, um einige Groschen zu sparen. Was wirtschaftlich irgend verantwortet werden könnte, sollte geschehen, um den Wünschen des Publikums entgegenzukommen. Mit den Fahrscheinheften ist bei uns ja ein Anfang gemacht worden; es würde willkommen geheißen werden, wenn man dabei nicht stehen bliebe. * Die Weihnachtszeit naht. Da strengen sich die Großstädte an, um die Käufer von nah und fern heranzulocken. Düsseldorf ist da auf eine besondere Idee verfallen: Die singende Lichtstadt. Vor jedem Geschäft sollen Weihnachtsbäume in einheitlicher Ausführung ohne jeglichen Schmuck angebracht werden, aus deren dunklem Grün der Lichterglanz erstrahlt. Schützen, Hitler=Jugend ziehen mit Musik durch die Straßen, auf den Plätzen werden Weihnachtslieder gesungen, kurz: es wird in Weihnachtsstimmung gemacht. Was soll in Bochum geschehen? Man sollte auch hier darauf sinnen, was getan werden muß, um den Käuferstrom heranzuziehen und nicht nach auswärts abschwimmen zu lassen. Bochum muß mehr Reklame machen. Das Publikum muß wissen was und daß es in Bochum alles haben kann. Unsere Geschäftswelt soll den Leuchter auf den Scheffel stellen. Mit dem Verkehrsverein, mit der Stadtverwaltung, mit der Bürgerschaft gemeinsam werben für Bochum! Daß geschickte Werbung Erfolge bringt, haben die Bäcker= und Wirteausstellung und die Braune Messe gezeigt. Auf deren Erfolg dürfen wir nicht ausschlafen. Also: Ran— packt an! * Damit Bochum vorankomme, müßt ihr lieben Bochumer auch wirklich anpacken. Müßt unsere heimischen Unternehmen und auch unsere Erholungs= und Vergnügungsstätten besuchen, anstatt euer Geld nach auswarts zu bringen, wo„mehr los“ ist. Wie können da hier Unternehmen hoch kommen? Bochum zählt 315 000 Einwohner. An sie alle richte ich die Mahnung: Bedenkt, daß ihr euch selber nützt, Arbeit und Brot schafft für Mitbürger, die Stadtfinanzen bessert, wenn ihr zuerst als Bochumer euch fühlt, wenn ihr unser Stadttheater, unsere Unternehmen unterstützt! Die rechte Volksgemeinschaft muß sich im eigenen Hause bewähren. Und nun: Vergnügten Sonntag! Feiert ihn so, wie es wünscht Euer Gottlieb vom Tippelsberg. Böcham seiert den„Bedischen Taihertag anläßlich des 450. Geburtstages des deutschen Reformators Am morgigen Sonntag wird die evangelische Bevölkerung in würdiger Weise den„Deutschen Luthertag" begehen. Der Gedenktag fällt in die Zeit der nationalen Erneuerung des deutschen Volkes. Wie der Nationalsozialismus ein geistiger Umbruch des c“ Schlag zu fünf Pfann;, schlägt ein? Jahrhunderts auf allen Gebieten des menschlichen werden! Jeder Schlatz zu.## Bfennigen,„schlatt ein Seins ist, so hat auch im 16. Jahrhundert mit MarStückchen Not zu Boden, schafft ein Stückchen Brot!stin Luther und der Refovmation ein neues ZeitLottchen und Fritzchen, Hänschen und Lieschen opfern alter begonnen. bilig ven dem, Inhalt. ihrer Spardose— sollten da Martin Luther ist für alle Zeiten einer der größten zurückstehen und nicht einen Fünfer Deutschen. Mit der Bibelübersetzung und in seinen sonstigen Werken hat er die Grundlage für die deutsche MutLutherliedes„Erhalt' uns, Herr, bei Deinem Wort" Daran schließt sich die Ansprache von Pfarrer Schmidt II an, die in dem gemeinsamen Gesang der So stimmte Bochum! endgültige Ergebnis der Reichstagswahl und Volksabstimmung am 12. November 1933 in Bochum Die Stadtverwaltung gibt folgendes endgültiges Ergebnis der Reichstagswahl und Volksabstimmung am 12. November bekannt: Zahl der Stimmberechtigten.... 208 993 Zahl der abgegebenen Stimmscheine. 3 856 Gesamtzahl der Stimmberechtigten... 212 849 Zahl der abgegebenen Umschläge(einschl. der völlig leer abgegebenen Umschläge) 207 560 Zahl der völlig leer abgegebenen Umschläge 164 Reichstagswahl: Gesamtzahl der abgegebenen Stimmen.. 203 565 Zahl der ungültigen Stimmen.... 13487 Zahl der für den Kreiswahlvorschlag der NSDAP. abgegebenen gültigen Stimmen 190 078 Volksabstimmung: Gesamtzahl der abgegebenen Stimmen Zahl der ungültigen Stimmen.. Zahl der gültigen Stimmen... Ja=Stimmen Nein=Stimmen 206 774 2 965 203 809 193794 10015 abgeführt werden. Es darf keine Haushaltung geben, die sich ihrer vaterländischen und sozialen Pflicht entzieht. Demnächst wird auch wieder mit den Brockensammlungen begonnen werden. beiden ersten Strophen des Trutzliedes„Ein feste Burg Schon jetzt ergeht daher die Bitte, nachzusehen, was die Erwachsenen zuruckstehen und nicht einen Hanser oder mehrere gerne dahingeben für die gute Sache? Mit welchem Eifer ist die Schuljugend dabei, Nagel auf Da X∆ e tersprache geschaffen, die eines der größten Kulturgüter des Deutschtums ist und die der Verwirklichung der deutschen Einheit die Wege geebnet hat. In Luther verehren wir neben dem in Sturm und Kampf erprobten Gottesmann auch den Kämpfer für deutsche Einheit und deutsches Volkstum. In solchen Gedanken wird auch die evangelische Bevölkerung in der gemeinsamen großen Kundgebung morgen nachmittag um 4 Uhr auf dem Sportplatz an der Krümmede Martin Luthers gedenken. In geschlossenen Zügen, deren Aufmarsch im einzelnen schon bekannt gegeben worden ist, werden die evangelischen Glaubensgenossen zum Festplatz marschieren. Die Feier selbst wird mit einem Choralspiel des Posaunenchors Wiemelhausen eingeleitet. Es folgt der gemeinsame Gesang des A 7 K ist unser Gott“ ausklingt. Es folgt die Festrede von Pfarrer Liz. Dr. Siebold, die mit den letzten beiden Strophen von„Ein feste Burg" schließt. Die Kundgebung wird nicht länger als eine halbe Stunde dauern, so daß jedem Gelegenheit gegeben ist, daran teilzunehmen. Alle Teilnehmer an den Festzügen und der Kundgebung tragen zur äußeren Bekundung ihrer Anteilnahme das Festabzeichen. Ferner wird die evangelische Bevölkerung gebeten, anlätzlich des Luthertages ihre Häuser und Wohnungen mit reichem Flaggenschmuck zu versehen. Glockengeläut zur Feier des Luthertages Der Reichsbischof hat angeordnet, daß zur Feier des Luther=Tages am morgigen Sonntag, 19. November, in allen Kirchen ein besonderes Geläut stattfindet, und zwar je ein viertelstündiges Geläut, Samstag, 8 Uhr abends, sowie am Sonntag um 12 und um 18 Uhr. Der Reichsbischof weist darauf hin, daß er das öffentliche Marschieren der Frauen nicht für statthaft halte, und ordnet daher an, daß Aufmarschpläne des Luther=Tages, in denen die Beteiligung der örtlichen Frauenverbände an den Festzügen vorgesehen ist, dementsprechend abgeändert werden. Demn notleidendenSrader die Hant Ein Aufruf der Hitler=Jugend für den 19. November— Die öffentliche Nagelung der HJ.=Wappenschilde am Sonntag Nagel in den Schild zu schlagen, der ein Ehrenschild sein wird für alle Zeiten. Gilt es doch, den Kampf gegen die Not siegreich zu bestehen. Das Winterhilfswerk, von der nationalen Regierung mit aller Tatkraft eingeleitet, muß auf alle mögliche Art gefördert werden, damit es wahr werde: In diesem Winter soll in Deutschland keiner hungern und frieren. Am Sonntag, 19. November, dem Tag der Hitler= Jugend, wird die braune Jugend Adolf Hitlers ihr sozialistisches Wollen durch einen gewaltigen Feldzug gegen die Not unserer armen Volksgenossen im ganzen deutschen Vaterlande unter Beweis stellen. Wir erwarten, daß die Bevölkerung diesen Kampf der nationalsozialistischen Jugend in jeder Weise unterstützt. Die für diesen Tag vorgesehene öffentliche Nagelung der Hitler=Jugend=Wappenschilde wird in Bochum um 9 Uhr morgens durch eine große Kundgebung sämtlicher Formationen der Hitler=Jugend auf dem Rathausvorplatz eingeleitet werden. Die Kundgebung wird umrahmt durch Volkstänze des Bundes deutscher Mädel und Darbietungen der SA.=Standarten=Kapelle und der Sing= und Spielschar der Hitler=Jugend. Die Spitzen der Behörden und die Führer der Bewegung werden beispielgebend das erste Wappen benageln. Anschließend ist Als die Kriegsnot Schmied". Nun tritt die Jugend hervor und nagelt dann den ganzen Seh sie 1u Schilde, auch sie will nicht zurügstehen. Nicht ver= auf allen öffentlichen Plätzen Gelegenheit gegeben, durch gebens darf sie auf die Unterstützung der Erwachsenen kechnen! Wer wollte da beiseitestehen, wenn Jugend mit all ihrer Begeisterung für Hohes und Ideales für die Nagelung wirbt?! Wenn sie wahrer Volksgemeinschaft zum Durchbruch verhelfen will?! Die Jugend, unsere Zukunft, darf nicht enttäuscht werden— sie muß Sonntag nachmittag voll beschlagene Schilde heimtragen siegreicher Schlacht im Kampfe gegen die Not. Viele Wenig machen ein Viel. * „Der Pläne sind genug gemacht— nun laßt uns endlich Taten sehen.“ So könnte man wohl sagen, wenn man an die Pläne der Reichsbahn inbezug auf den Bochumer Zentralbahnhof denkt. Was ist seit 1925, als man den Plan aufstellte, am Lohberg den Zentralbahnhof für die Nord=Süd=Verbindung im Herzen des saat##chezirks zu errichten, zu dem Thema nicht ge*8, geschrieben, verhandelt worden! Man wartet, erinnert, glaubt— da kommen neue Pläne und nun kann Verhandeln von neuem beginnen. So gewinnt die Reichsbahn Zeit. Und Bochum kann sich weiter in Geond üben. Es scheint allerdings, daß die Reichsbahn nun doch ernstlich an den Bau der neuen Linie Gelsentiichen—. Bochum herangehen will. Damit zwei in indria f4inie nur zehn Kilometer entfernte Großstädte Avlich eine unmittelbare Eisenbahnverbindung bekomnen. Da muß sich ja zeigen, wo denn nun der küns3e Zentralbahnhof erstehen soll, ob beim jetzigen Bahn20 Nord oder Süd. Wird der Plan am Lohberg aufEekeden, dann wird es die Stadt mit dem Durchbruch der Altstadt nicht so eilig haben. Wie dem werden soge, die Bochumer haben den Wunsch, daß etwas gehassen wird, das seiner künftigen Entwicklung die Wege ebnet und sie nicht verbaut. haft uneren Nachbarstädten beschäftigt man sich lebhin daß Straßenbahntarif. Man weist darauf man in einigen Städten mit dem sogenannten ostkeckentarif“ gute Erfahrungen gemacht habe, und tarifg er“ die Wiedereinführung des Zehnpfennigden“ fur Kurzstrecken. Die Straßenbahnwagen würder in inneren Verkehr weit mehr besetzt sein, so Ausfall mehr als wettgemacht werde. Die Ansicht. a. 9esellschaften im Ruhrgebiet sind anderer dem Zehn? verweisen darauf, daß einige Städte mit hättenPennigtarif auch schlechte Erfahrungen gemacht kommen?“*Perimenten aber die Zeit noch nicht geund g###7. Man will einmal abwarten, wie Dortmund tarif fahren.“ dem dort eingeführten Kurzstreckendenbahnes läßt sich nicht leugnen, daß die Straen durch den Verkehrsrückgang— eine Folge die Nagelung der Schilde ihre Verbundenheit mit ihren ärmsten Volksgenossen zu bezeigen. Bochumer! An diesem Tage darf kein Haus ohne Fahne sein, wie auch alle Schulen und die der Jugendertüchtigung und Jugenderziehung dienenden Gebäude zu beflaggen sind. An diesem Tage reicht jeder seinem notleidenden Bruder die Hand, indem er sich an der morgendlichen Kundgebung beteiligt. An diesem Tage folgt jeder dem Beispiel der Jugend zur Linderung der Not derer, die noch ohne Arbeit und Brot sind! Der Führer des Bannes 6 7 der Hitler=Jugend: Albert Schlüter. Folgende Plätze sind für die Benagelung der HJ.=Schilde vorgesehen: Westfalenplatz, Graf=Engelbert=Brunnen, Alter Markt, Wilhelmsplatz, Rathausplatz, Moltkemarkt, Schwanenmarkt, Alter Stadtpark, Riemker Marktplatz, Hammer Amtsplatz. Ferner wird in folgenden Stadtteilen die Benagelung von Wanderschilden vorgenommen: Wiemelhausen: Altenbochum, Laer=Querenburg, Gerthe, Hofstede=Marmelshagen, Hamme, Hordel, Harpen, BochumEhrenfeld, Weitmar=Nord, Griesenbruch und HiltropBergen=Grumme. Um den Wiemelhauser Bürgern ebenfalls Gelegenheit zu geben, sich an der Nagelung der HJ.=Schilde zum Besten der Winterhilfe zu beteiligen, finden auf folgenden Plätzen Kundgebungen statt: von 12 bis 12.15 Uhr Spiele des BdM. am Ehrenmal an der Wasserstraße; von 12 bis 14.45 Uhr Darbietungen der HJ. am Kühneplatz; von 15 bis 17 Uhr Darbietungen des IV. auf dem Platz an der Brenscheder und Bruchstraße; 17 Uhr Abschlußkundgebungen der HI., des BdM. und des Jungvolks. Aufruf an alle Jugendlichen des Deutschen Arbeiterverbandes des Nahrungsmittelgewerbes. Am 19. November, dem Tag der Jugend, stellt sich die gesamte deutsche Jugend in den Dienst des Winterhilfswerks der deutschen Nation. Es findet an allen Plätzen der Stadt Bochum die Nagelung der Wappenschilde der HJ. zugunsten des Winterhilfswerks statt. Ich mache es allen Jugendlichen des Nahrungsmittelgewerbes zur unbedingten Pflicht, sich an der Nagelung der Wappenschilde zu beteiligen. gez. Erwin Skielka, Verbandskreisjugendleiter. Zu Ehren der Toten der Gau Westfalen=Süd Am heutigen Samstag, 18. November, vormittags entbehrt werden kann und nicht mehr gebraucht wird. Wiederholt sind inzwischen die Bekanntmachungen über Luftschutz ergangen. Falls sie noch nicht befolgt sind, ist es an der Zeit, jetzt die Bodenräume, wo viele Gegenstände aufbewahrt werden, aufzuräumen. In den Bodenkammern usw. lagern noch sehr viele Kleidungsstücke und andere Gebrauchsgegenstände, die entbehrt werden können. Vor allem sind für das bevorstehende Weihnachtsfest auch Spielsachen für unsere Kleinen erwünscht, um dazu beizutragen, daß in allen Familien das Weihnachtsfest in echter deutscher Weise gefeiert werden kann. Am morgigen Sonntag ist der Winterhilfstag der deutschen Jugend. Auch in Bochum werden auf den verschiedensten Plätzen Schilde benagelt werden. Jungen und Mädel wollen dadurch zeigen, daß sie Mitstreiter sein möchten an dem großen Werk der nationalen Solidarität. Der Betrag, der für das Einschlagen eines Nagels zu entrichten ist, ist so gering, daß ihn jeder entrichten kann. Es ist aber dabei zu bedenken, daß viele Wenig ein Viel ergeben, und daß diese Jugendaktion ein anerkennenswerter Beitrag zum Winterhilfswerk ist. In wenigen Tagen wird auch in Bochum die Winterpfennigsammlung einsetzen. Jeder Käufer soll von jeder Mark des Einkaufswerts nur 1 Pfennig opfern. Durch die ungeheure Masse der Käufer in der Gesamtheit wird auch dadurch ein großer Betrag erzielt werden. Die näheren Richtlinien für diese Winterpfennighilfe werden in den nächsten Tagen noch ergehen. Freudige Opferbereitschaft zeigt sich bei den laufenden monatlichen Spenden der Beamten, Angestellten und Arbeiter. Selbst bei kleinsten Arbeitseinkommen werden noch Abgaben geleistet, um den erwerbslosen Berufskameraden zu helfen. Diese zahlreichen ungenannten Spender geben dadurch ein Beispiel wahrer Not= und Schicksalsgemeinschaft. Von ihrem Opfergeist werden sich die Volksgenossen nicht beschämen lassen, die in besseren wirtschaftlichen Verhältnissen leben. Wenn alle Volksgenossen im Geiste des Nationalsozialismus handeln und die am vergangenen Sonntag bewiesene nationale Solidarität auch in Zukunft zur Tat werden lassen, wird das Winterhilfswerk gelingen und der Wille des wird das Winterhilfswerk gelingen und der Führers erfüllt werden: „Keiner wird hungern, keiner wird frieren!“ Jeder pfennig hilft! Spendet für das Winterhilfswerk! Auch für den November ist eine außerordentliche Haussammlung durch die bekannten weißen Sammellisten genehmigt. Durch diese Sammlung sollen in erster Linie die Personenkreise erfaßt werden, deren wirtschaftliche Lage Spenden ermöglicht und die noch nicht in den Besitz der großen Winterhilfsplakette gelangt sind. Aber auch an alle anderen Volksgenossen ergeht die Bitte, diese Sammlung zu unterstützen. Tausenden muß geholfen werden, so daß jeder Pfennig zum Gelingen des Winterhilfswerks beiträgt. Volkstum und Heimat Aufgaben der Heimatbewegung im neuen Reiche Der erste dieswinterliche Vortragsabend der Vereini½10 Uhr, wird die NSTAP., Gau Westfalen=Süd, sgung für Heimatkunde Bochum im Reichsbund Volkstum „ G* 49 leitung.nt der Milhelm. und Heimat sah am Freitag in der Verwaltungsakademie im Hause der Gauteitung auf der Withelmstraße Ge= zahlreiche Heimatfreunde versammelt. Der Vorsitzende, denktafeln für die Opfer der Bewegung in unserem Gau Bürgermeister i. R. Ibing begrüßte sie und gab einen einreihen. Die Weiherede wird Wagner, MdR., halten. kurzen Ueberblick über die Wanderfahrten im SommerStaatsrat Gauleiter halbjahr. Nun beginne die Winterarbeit; an ihre Spitze Geld Rampfer gegen=Nunger und Kalte! anstaltungen stattfinden, ohne daß dabei unserer hilfsbedürftigen Volksgenossen gedacht wird. Die AuffordeHelft dem Winterhilfswerk!— Der Stand in Bochum Am vergangenen Sonntag hat das deutsche Volk ein überwältigendes Bekenntnis zum Führer und zum Nationalsozialismus abgelegt. Es hat dadurch bekundet, daß die früheren Standes= und Klassenunterschiede überwunden sind. In gläubigem Vertrauen auf diese Volksgemeinschaft haben auch unsere erwerbslosen und notleidenden Volksgenossen ihre Ja=Stimme abgegeben. Ihr Glaube an die Tatkraft der nationalen Bewegung und werde ein Vortrag gestellt, der für die künftige Arbeit grundlegend sei. Diesen Vortrag hielt dann der Geschäftsführer der Landschaft Westfalen im Reichsbund „Volkstum und Heimat", Studienrat Dr. Schulte (Ahlen). Mit Befriedigung konnte er feststellen, daß die Heimatbewegung sich von jeher für Volkstum und Heimat eingesetzt, sie brauchte daher, wie Karl Wagenfeld nach dem nationalen Aufbruch sagte, nicht umgeschaltet zu werden In scharfen Umrissen zeichnete der Redner den Kampf für den in seinem Volkstum verwurzelten Menschen, gegen Rationalismus und Amerikanismus, jegen Nitellierung einer seelenlosen Ueberzivilisation— 9e0 rungen der Kreisleitung des Winterhilfswerkes, die den für die Rückkehr zur Natur, zur Heimat, zur Volkheit. Veranstaltern mit den Lustbarkeitssteuerbescheiden zu=Nicht allein die wirtschaftliche Not, der verlorene Krieg *: haslen Sammelhüchsen waren es, die uns den Boden unter den Füßen wanken die Volksgemeinschaft darf und soll nicht enttäuscht werden. Daher ist es eine selbstverständliche Pflicht aller erwerbstätigen und leistungsfähigen Volksgenossen, für das Winterhilfswerk zu spenden und Mitglied der NS.= Volkswohlfahrt zu werden. Einige berechtigte Mahnungen werden daher ihren Zweck nicht verfehlen. Ein nochmaliger Appell ergeht an unsere Vereine und Organisationen. Es darf in Zukunft nicht mehr vorkommen, daß Festlichkeiten, gesellige Zusammenkünfte und andere Vergehen, dürfen nicht ungeyort vernaulen. Sammelouchsen stellt die Kreisgeschäftsstelle des Winterhilfswerks hereitwilligst zur Verfügung. Es darf erwartet werden, daß es als eine sittliche und nationale Pflicht betrachtet wird an dem Gelingen des Winterhilfswerks mitzuhelfen. Wer heute Festlichkeiten feiert, muß stets daran denken, daß Tausende unverschuldet ein kümmerliches Dasein fristen und oft auch auf die kleinsten Lebensfreuden verzichten müssen. waren es, ließen— Hitler hat in seinem Buch„Mein Kampf“ aufgezeigt, wo die Ursachen zu suchen sind: Im übertriebenen Individualismus, in der Entfremdung vom Boden, in der Verzerrung der Volksgemeinschaft. Der Nationalsozialismus will den im Materialismus verstrickten Menschen erlösen aus Interessengegensätzen, und in eine naturgetreue, seelisch höhere, wahre Volksgemeinschaft hineinstellen. Der Staat ist das Bindemittel für die große Volksfamilie, die ihrerseits wieder dem Staate ihren Charakter gibt, Wirtschaft dürfe nur Lebensfreuden verzichten müssen.... dem Stgate ihren, Charakter gibt, Wirtschaft dürfe nur Es darf ferner nicht vorkommen, daß den Helfern sein Miktel zu höherem Zweak. Das echte Volkstum ist des Winterhilfswerks bei ihren Aufgaben in unfreundlicher Weise begegnet wird. Insbesondere ist erforderlich, daß alle Volksgenossen, die dazu in der Lage sind, die Eintopfspende entrichten. Sollten die mit der Einziehung der Spenden beauftragten Helfer des WHW. in den Haushaltungen niemand antreffen, so müssen diese Spenden am nächsten Eintopfsonntag nachgezahlt oder aber nachträglich an die Geschäftsstellen der Ortsgruppen der Urquell aller Kultur, wie Adolf Hitler in Nürnberg so wunderbar und klar herausgestellt hat. Der Redner untersuchte die Frage, ob„Heimat“ an eine Scholle gebunden sei. Auch der Großstädter(27 Prozent der Gesamtbevölkerung Deutschlands) könne sich eine Heimat erwerben durch Hingabe an die Familie; es sei daher zu begrüßen, daß Hitler die Frau wieder in das Haus= zurückführen wolle. Das Sehnen der Großstädter nach Verbundenheit mit der Natur, das sich in den Schrebergärten zeige, in der Rückkehr zu einfachen Freuden, müsse gefördert werden durch eine sich von canoschaft zu Landschaft erstreckende Volksiumsbewegung, die Stadt und Land erfasse, denn auch das platte Land müsse zurückfinden zu altem Volksgut. Museen. Schulen, Bau= und Kunstdenkmäler seien in den Dienst bodenständiger Kultur zu stellen; Deutschtumsbildung erwachse nur auf dem Boden der Heimatbildung. In unserem westfälischen Volkstum leben Kräfte, die für unser Vaterland unentbehrlich sind: Zähigkeit, Treue, Pflichterfüllung als Selbstverständlichkeit. Westfalen habe noch eine ganz große Aufgabe zu lösen: zur Arbeit, zur Industrie das Verhältnis zu finden, wie einst das Sachsenland zum Christentum. Der wahre Dichter der Industrie müsse ersehnt werden; sei er da, haben wir erreicht, was Amerika nicht erreicht hat; eine neue Kultur. Heimatpflege sei nicht Sache der Alten, sondern der Jungen— daß sie dies noch nicht sei, sei nicht Schuld der Alten. Heimatpflege sei Sache aller Volkskreise, vor allem auch der Frauen: sie will, daß die Deutschen ein Adelsvolk werden, ein Glied in der Kette zwischen gestern und morgen. Der überaus fesselnde Vortrag fand dankbare Aufnahme. Vermißt. Seit dem 16. November wird der kaufmännische Lehrling Hans Lienau, geboren am 23. Mai 1919 zu Bochum, letzte Wohnung, Bochum, ABCStraße 5, vermißt. Beschreibung:.45 Meter groß, schlank, links gescheiteltes, glattes, dunkelblondes Haar, frisches, ovales Gesicht, blaue Augen. Bekleidung: ge] Schwerer Zusammenstoß zweier Radfahrer. Am strickte, schwarze Bastenmütze, blauschwarzer Ulster mit Freitag morgen kurz nach 7 Uhr, fuhren zwei Radfahrer Gurt, bräunlichgestreifter Rock mit gleichfarbiger Knie= an der Kreuzung Hattinger und Sternstraße, so heftig hose, Pullover, lange braune Strümpfe und schwarde zusammen, daß der eine gegen den Bordstein stürzte Halbschube. Personen, die sachdienlich=,znnenbewerden und hierbei eine erbebliche Kopfverletzung davon trug. Bochum Der andere Radfahrer brach sich bei dem oder bei der nächsten Polizeidienststelle vorzusprechen. linken Unterarm. Die verhängnisvolle Schwarzfahrt... Des Keuner. Tod belschader Bilder aus den Bochumer Gerichtssälen Taschendiebin aus Zwang zum Steblen Noch Regen möglich n. aus Rußland strömenden Kontinentalluft geund dort allgemein Aufheiterung einsetzt, haben zunächst noch mit stark wolkigem Himmel und enweise Niederschlägen zu rechnen. Erst später wird Bericht der Essener Wetterwarte vom 17. November, abends. Der Wirbel über den westlichen Pyrenäen konnte sich, gespeist von warmer Mittelmeerluft, an Ort und Stelle erhalten. Die Warmluft verursacht über dem mittleren Europa allgemein statk wolkigen bis bedeckten Himmel. Sie bringt vielerorts Niederschläge, die in Höhen stellenweise als Schnee niedergehen. Während das östliche Deutschland allmählich in den Bereich der kalten, aus Rußland strömenden Kontinentalluft gelangt wir stellenwese, Liederschlägen zu rechnen.„Srl.später wird sich die Wetterberuhigung soweit nach Westen hin durchsetzen, daß auch in unserem Dienstbezirk mit Aufheiterung zu rechnen ist. Die Temveraturen werden dabei weiter sinken, so daß nachts leichter Frost zu erwarten ist. Vorhersage für Samstag: Bei westlichen bis nordwestlichen Winden überwiegend stärker wolkig und zunächst noch stellenweise etwas Regen, zum Teil in Verbindung mit Nebel. Temveraturen langsam weiter sinkend. Wahrscheinliche Weiterentwicklung: Nach kalter Nacht mit strichweisem Frost tagsüber wolkig bis heiter. Kühl. In den Morgenstunden noch vielfach Nebel. Um Ost schwankende schwache Winde. Freitag, 17. November Barometer 24 Uhr: 5875 Thermometer 3 Uhri 4 1 8 Wetternotizen, gemessen um 8 Uhr vormittags Das schwere Unglück, das sich in der Nacht zum 26., August vor der Panzergrotte auf der Hattinger Straße ereignete, fand am Freitag vor der Großen Strafkammer sein Nachspiel. Bekanntlich fuhr dort ein Personenwagen mit voller Wucht auf einen auf der Straße stehenden leeren Autobus. Beide Wagen wurden stark beschädigt: das Schlimmste aber war, daß von den Insassen einer getötet, der Chauffeur und ein weiterer Insasse erheblich verletzt wurden. Der vierte kam mit einigen Schrammen davon. Unter der Anklage, dieses Unglück„fahrlässig verschuldet und dadurch den Tod eines Menschen sowie die Verletzung mehrerer anderer herbeigeführt zu haben, stand der Chauffeur eines hiesigen Tiefbauunternehmers. Der Angeklagte wurde von seinem ehemaligen Arbeitgeber als ein ganz ausgezeichneter, umsichtiger und gewissenhafter Fahrer bezeichnet, der volles Vertrauen genoß. Man habe ihn sogar mehrfach um diesen tüchtigen Fahrer beneidet. Es sei unbegreiflich, wie er an dem Unglücksabend sich derart versehen konnte. Das Unglück geschah nämlich auf einer Spritzfahrt, von welcher der Besitzer des Wagens gar nichts wußte und die er auch verhindert haben würde. Der Fahrer sollte den Wagen wegen eines Schadens an der Lichtanlage in eine Autowerkstatt bringen. Auf dem Wege dorthin, nach getaner Arbeit, kehrte der junge Mann in eine Wirtschaft ein, traf dort einige seiner Freunde, darunter auch den bei dem Unglück leider zu Tode gekommenen Karl Jost von der Wörthstraße. Mit seinen Freunden unternahm der Chauffeur eine Fahrt in die Stadt, wobei auch eine Anzahl Wirtschaften aufgesucht wurden. Leider ließ sich der sonst so nüchterne und zuverlässige Fahrer zum Biergenuß, verleiten, und das wurde ihm in dieser Nacht zum Verhängnis; denn nun hatte er seine Sinne doch wohl nicht mehr in hundertprozentiger Schärfe in seiner Gewalt. Daß er sich aber als Betrunkener wieder ans Steuer gesetzt hatte, war kaum zu erweisen und es wurde zum Schutze des Angeklagten darauf hingewiesen, daß er nicht immer weiter getrunken hätte, sondern sein Bier den anderen hingeschoben habe, da er sich demnach nicht betrinken wollte. Wenn man heute von„Kleptomanie“ spricht, huscht leicht ein Lächeln über die Züge des Hörers. Klevtomanie ist nämlich die krankhafte Sucht, zu stehlen. Es verfallen ihr manchmal auch gebildete und wohlhabende Leute, deshalb hat der Volksmund das Wort geprägt: Die gewöhnlichen Leute klauen, die besseren leiden an Kleptomanie. Da nun oft ohne rechten Grund eine Diebestat mit dem Mantel der Kleptomanie zugedeckt werden sollte ist die„krankhafte Sucht zu stehlen“ vor den Gerichten arg in Mißkredigt geraten. Das schließt natürlich nicht aus, daß, wenn wirklich der an sich seltene Fall vorkommt, er auch erkannt wird, und daß dann demgemäß verfahren wird. Da stand am Freitag eine junge Frau aus Rotthausen vor der Großen Strafkammer. Diese Frau hat seit ihrem fünfzehnten Lebensjahre Taschendiebstähle ausgeübt. Neunmal ist sie deretwegen schon vor Gericht gezogen worden. Aber offenbar ist nur ein ganz kleiner Teil ihrer Diebereien überhaupt zur Anzeige gekommen. Zuletzt war sie vom Schöffengericht Wanne=Eickel zu einem Jahre Gefängnis und drei Jahren Ehrverlust verurteilt worden, ebenfalls wieder wegen eines Taschendiebstahls. Gegen dieses Urteil wandte sich ihre Berufung. Die Angeklagte entstammt einer gefallenen Familie. Und jetzt ist sie es die ihre Umwelt als gemeingefährliche Diebin gefährdet. Den Gerichten ist auch früher schon ein Zweifel an der Zurechnungs aanari, fähigkeit der Frau aufgetaucht. Zweimal hat man sie Kanarienzuchtschon in Heilanstalten beobachtet. Von beiden Anstalten wurde das Vorliegen einer echten Geisteskrankheit festgestellt, die aber in dem äußeren Benehmen der Frau nicht zu erkennen ist. Ein neuerdings eingeholtes ärztliches Gutachten hat gleichfalls bei der Frau Geisteskrankheit bestätigt. Sie könne für ihre Straftaten nicht: verantwortlich gemacht werden. Der Gutachter hält eine Isolierung nach den neuesten Vorschriften, für gemeingefährliche Gewohnheitsverbrecher bei der Frau für angebracht. Auf Grund dieses Gutachtens beantragte der Staatsanwalt die Aufhebung des Urteils und die sehr beschränkt ist obgleich die Verhandlung im Schwurgerichtssaale stattfinden wird. Die Anklage richtet sich gegen den Geschäftsführer Karl Mock in Berlin, den Architekten Franz Albert Bergmann in Bochum, den Geschäftsführer Konrad Becker und den ehemaligen Minister für Volkswohfahrt in Preußen, Heinrich Hirtsiefer, jetzt in Essen. Dem Geschäftsführer Mock wird handelsrechtliche Untreue als Mitglied des Vorstandes einer Aktlengesellschaft zur Last gelegt, wobei ihm Bergmann, Becker und Hirtsiefer Beihilfe mit Rat und Tat geleistet haben sollen. Hirtsiefer ist weiter der passiven Bestechung als Beamter beschuldigt. Es handelt sich bekanntlich darum, daß Hirtsiefer als Volkswohifahrtsminister, dem insbesondere die Verteilung der vom preußischen Staate für den Wohnungsbau freigegebenen Mittel aus dem Hauszinssteueraufkommen oblag, die von den anderen Angeklagten vertretenen Baugenossenschaften bevorzugte und sich dafür ein bis jetzt noch nicht bezahltes Wochenendhaus bereitstellen ließ, das in Essen=Heisingen errichtet wurde und dessen Bau für Hirtsiefer verschleiert worden sein soll. Es sind etwa zwanzig Zeugen geladen. Den Vorsitz wird Landgerichtsdirektor Dr. Thedieck führen. Die Anklage vertritt wie wir weiter hören, Gerichts. assessor Böker. Hirtsiefer wird durch Rechtsanwalt Sack(Berlin), die anderen Angeklagten werden durch die Rechtsanwälte Dr. Dörvinghaus und Dr. Karlsfeld verteidigt werden. (Weitere Lokalnachrichten auf den Seiten 7 und 13.) Evgl. Arbeiter= u. Bürger=Verein Bochum(gegr. 1884). Der Verein nimmt an dem Festzug und der Kundgebung anläßlich des Luthertages am Sonntag mit der Fahne geschlossen teil. Antreten 12.50 am Vereinshause, Mühlenstraße. Es wird erwartet, daß sämtliche Mitglieder teilnehmen. a 6560 Verein„Schlesier=Landsleute Bochum“. Sonntag, 19. November, nachmittags 5 Uhr: Monatsversammlung im Vereinslokal, Rest. Gußstahl, Alleestraße 27 und Vogelschutzverein„Unsere Lieblinge" Bochum gegr. 1927. Die diesjährige Ausstellung von Kanarienvögeln und Exoten, verbunden mit Prämiierung, findet am 18. und 19. November 1933 im Lokale Wilhelm Hilgert, Bochum Rottstraße 60, statt. Wohin gehen wir siehe auch Anzeigentel! Sestzaz e ue der Vieternag.— en. tag 19.30 Uhr: Luther. Freisprechung der Angeklagten. Das Gericht erkannte] tag nach diesem Antrage, unter Anwendung des§ 51 des Evangelisches Vereinshaus: Sonntag 20 Uhr: Konzert. Reichsstrafgesetzbuches, wonach sie für ihre Taten nicht Sichetische Gemäldegalerie:„Sonn= und feiertags bei freiem verantwartlich gemacht wergd je für ihre Taten nicht, Einritt von 10 bis 13 Udr, pertags, von. 10 bs 16 Uhr. verantwortlich gemacht werden kann. Heimatmuseum Haus Rechen, Königsallee 17: Sonn= und * Der Su.=Mann. Georg Wenzel, OstarZeiten für Sonne und Mond am 18. November: () Aufg.56. Unterg. 16.34: J Aufg..28, Unterg. 16.22 feiertags von 10 bis 13 Uhr, werktags von 10 ks, 16 Uhr geschoben habe, da er sich demnach nicht betrinken ,wostg Der SA.=Mann Geara Wenzel Oskar=Hoffmann= Geshichtliches Hezzhaumuseum,„Bödeffzaße;, Pochentags,„l. D klagten wurde darin erblickt, daß#23 fctc##### c. Feststellung, daß er mit 1u. ps 7cux... bis, 13 unz 15 gis 18 Uhr Die Schuld des Angertagten gurde darin erbllcht,#e# Straße 1/2, legt Wert auf gie„Feszeluung, daß er mit! Mutwogns, Erintritz frei), von 15 bis 18.30 Uhr. Sonner bei seiner wahrscheinlich schnellen„Fahrt an2%; dem am Montag zu einem, Jahre Gefangnis verurteil= und fezertags von 9 bis 13 Uhr. Straße den dart haltenden Autobus obgleich tan Angeklagten gleichen Namens nicht identisch ist Scala=Betrieve: Bariete. Tonhalle: ab 15.15 Uhr: Eine Schreckensnacht auf Hawal. Weltlichtspiele: ab 15.30 Uhr: Der Champ. Apollotheater: ab 15 Uhr: Baby. Capitol; ab 15 Uhr: SOS. Eisberg. Gloria=Palast: ab 15.30 Uhr: Liebe muß verstanden sein. Lichtburg: ab 15.15 Uhr: Das Tankmädel. Lichtspielhaus: ab 15.15 Uhr: Kaiserwalzer. Ldeon: ab 16.30 Uhr:„Liebe in Uniform. Stala=Lichtspiele: ab 17 Uhr: Rasputin. Union=Palast: Täglich Konzert. Ehrenfelder Tanzsaal: Tanz. Restaurant Schäfer: Konzert. Restaurant Zum Wiesental: Tanz. Konzerthaus Schlüter: Tanz. Konzerthaus Strauch: Konzert und Tanz. Huberius Weinstuben. er bei seiner wahrscheinlich schnellen„Fahrt, auf,25# dem am Montag zu einem. Jahre Gefangnis perurte Hattinger Straße den dort haltenden Autobus, obgleich ten Angeklagten gleichen Namens nicht identisch ist. er beleuchtet war, nicht oder nicht früh genug gesehen habe. Damit habe er die ihm als Berufsfahrer obliegenden Pflichten arg verletzt. Bei dem Unheil kam der Chauffeur selbst zu schwerem Schaden, indem er einen schwierig zu heilenden Kieferbruch davontrug. Der bei dem Unglück zu Tode gekommene junge Mann war zudem sein bester Freund. Man kann sich denken, wie jetzt dem völlig aus seinem Berufe herausgeworfenen Angeklagten zu Mute sein mag. Das Gericht erkannte unter Abwagung aller limstalgee, de Antrage des Staatsanwalts entsprechend auf sieben Monate Gefängnis. Das Verfahren gegen Hirtsiefer und Genossen Ausgabe besonderer Zuhörerkarten. Zum Prozeß Hirtsiefer und Genossen, der, wie gemeldet, am 20. Dezember seinen Anfang nimmt und wahrscheinlich zwei Tage in Anspruch nehwie die Justizpressestelle am LandVem=““ Wasler Umstände dem men, wixd, sollen, wie die Jizsizpr Ahwagung auer Umstalger, dem gericht sochum mitteilt, aus Anlaß aß des zu erwartenden großen Andranges besondere Zuhörerkarten ausgegeben werden, da bekanntlich der Zuhörerraum blieb im Gang stehen. Ds Theater war klein und schwankenden Prospekt— einen großen, hageren Mann! Das Publikum sprang auf, erregt durcheinanderprimitiv. Verstaubte Putten mit Pausbacken und— das Gesicht halb von der Pelzkappe bedeckt, einen sprechend. Jemand rief:„Vorhang!“ Von der Seite Stupsnasen trugen die Beleuchtungskörper und der fadenscheinigen Kostümmantel um die Schultern., skamen Arbeiter. Feuerwe eigte Sprünge und Flicken. Und obwohl er den Sänger Rudolf Erlacher nur ein Vorhang zeigte Eingedenk des Unfalls bei der norigen rung saß das Publikum in unruhiger Gespanntheit. Das Gerücht von den Drohbriefen, die der Kapellmeister und der Bariton bekommen hatten, war in der Kleinstadt überall kolportiert worden. Niemand sprach ein lautes Wort, aber ein ununterbrochenes Gewisper und Getuschel füllte den Raum. Peter spürte die Nervosität und wurde nicht ruhiger davon. Er suchte Loni— aber er fand sie nirgends. Ueber der abgescheuerten Orchesterbrüstung erschien der weißhaarige Kopf Thiessens. Die Lampen verlöschten langsam— und als es dunkel war, saß die ganze Menge unbeweglich und totenstill. Das Stimmen der Instrumente hatte aufgehört. Von den billigen Stuckvergoldungen der Türrahmen schimmerten die roten Notlämpchen. Ein matter Schein vom Orchester und Souffleurkasten her fiel auf den noch unbeweglichen Vorhang. Eine drückende Atmosphäre lastete auf dem Zuschauerraum. Leise begann das Orchester. Alle starrten nach vorn und dann hob sich der Vorhang. Ein Spaßvogel im Stehparterre sagte laut:„Ah— also doch!“— und ungeachtet des Vorspiels lachte man und applaudierte. Thiessens Kopf zuckte nervös nach rückwärts und alles saß wieder still. Man erwartete gespannt Tomellis Roman von Ole Stetant Copyright by Knorr& Hirth GmbH., München 26) Die Menge derer, die vor der Tür standen und neugierig in die Loge spähten, wuchs an. Und auf einmal sah Peter unter ihnen ein bekanntes Gesicht. „Hallo— Dr. Thiessen!“ rief er und winkte. „Nanu—!“ sagte der alte weißhaarige Kapellmeister des Bärnburger Stadttheaters, indem er sich energisch durch die Menge drängte.„Wie kommen Sie denn hierher?“ „Das könnte ich Sie fragen!“ Peter lachte befreit. „Aber davon nachher— bitte, erklären Sie doch den Herren hier, daß Sie mich kennen und—“ Es war nicht schwer für Thiessen, das Mißtrauen des Kommissars zu zerstreuen. Dann zog er Peter in eine leerstehende Garderobe jenseits des Flures. „Was ist hier los?“ fragte Peter gespannt.„Was machen Sie hier in Hohenfelde?" „Das ist eine komische Geschichte!“ sagte Dr. Thiessen lachend.„Der hiesige Kapellmeister hat sich zu Bett gelegt und hat sich geweigert, heute abend zu „Hat sich geweigertgz;.„Peiker machte, große Augen grserutzgeseg, Nervostät während des ersten Altes unhinter seinen Brillengläsern.„Warumk. Was heißt!“, Peters Herz Ropfte zum Zerspringen. Chor und Statisten füllten die Bühne. Das Licht war schlecht. Nach dem Hintergrund zu ging es in ein fahles Grau über— nur ein paar Meter an der Rampe herrschte kaltes. ausdrucksloses Weiß. Ein schlecht kaschierter Baumstamm ragte seitlich neben dem Bühnenraum— bemüht, Illusion zu erzeugen. Aber er stand einsam und verlegen herum— ein Fremdkörper. Und wie in Bärnburg warfen die Choristen die Arme hoch und schielten zum Kapellmeister, während sie ihren Part sangep..6 uum Sest, „Ach— wird er wohl zum Feste erscheinen? Ach— wird er wohl!“—-4 Sie blickten seitwärts in die Kulisse. Das Orchester spielte die Vortakte zur großen Arie. Die Leute machten es so gut sie es konnten. Aber Thiessen fuhr doch ein paarmal entsetzt zusammen. Peter, der an der Wand lehnte, fühlte sich seltsam machtlos.„„.n8 Eie 4 1. Er konnte von der Stelle, wo er stand, bis tief in die jenseitige Kulisse hineinsehen. Und da sah er auf einmal einen kleinen, dicken, bärtigen Mann in Pelzmankel und Stulpstiefeln, der sich verzweifelt am Vrospekt hielt und um den sich zwei Männer in Hemdsärmeln mübten.„„1 Das war wohl der Bariton Tomelli. Peter sah, wie man ihm zuredete und wie er auf die Bühne gedrängt wurde. Peters Blicke überflogen Bühne und Zuschauerrraum— bis in die dunkle, dichtgedrängte Masse des Stehparterres. Alles schien in Ordnung. Nirgends etwas Ungewöhnliches. Tomelli ließ notgedrungen den Prospekt los, der leicht hin und her schaukelte— und wankte mit irren Augen aus der Kulisse nach vorn. Ein kurzer, ermutigender Applaus begrüßte ihn. Er dankte mit einer Geste, totenbleich unter der Schminke. Die Statisten betrachteten ihn neugierig. Und plötzlich sah Peter unter ihnen, im Dämmer das?“— „Nun also— er hat—“ Da ertönte die Glocke für den zweiten Akt. „Schon fertig— der Umbau?“ Der Kapellmeister warf einen eiligen Blick auf seine Armbanduhr.„Also rasch: Wegner— so heißt mein Kollege vom hiesigen Ensemble— hat einen gesalzenen Drohbrief bekommen: ihm würden fürchterliche Dinge passieren, wenn er sich unterstehen sollte, heute abend die Oper zu dirigieren. Darauf bekam er Schnupfen und sagte ab. Man rief mich an und flehte mich an, einzuspringen— na, und wie Sie sehen bin ich hier!... Und mit Tomelli—. das ist der Bariton, der den Michael singt— steht es so ähnlich. Er bekam auch so einen Brief. Aber den haben wir mit guten und mit bösen Worten, mit List und Gewalt, mit Hilfe des Theaterarztes und einiger Flaschen Kognak soweit gebracht, daß er trotzdem auftritt. Das Haus wird von der Polizei bewacht— das haben Sie ja gemerkt.— Die Leute haben Sie wahrscheinlich für den anonymen Briefschreiber gehalten. Ohne mich säßen Sie jetzt wahrscheinlich auf der Wache!" Er lachte.„Aber was machen Sie wirklich hier, Doktor?" „Tja—“ machte Peter.„Das ist etwas— ich weiß selbst nicht, wie— ich muß dringend den Direktor sprechen!“ Die Glocken schrillten dringender. „Das wird jetzt nicht gehen!“ sagte Thiessen eilig. „Ich muß jedenfalls runter, es ist die höchste Zeit!— Kommen Sie in der großen Pause wieder!“ Peter einziges Mal in seinem Leben gesehen hatte— rosig geschminkt und mit einem Theaterbart— erkannte er ihn auf der Stelle in dem Statisten wieder. Es gab ihm einen Ruck— er stürzte ein paar Schritte nach vorn. Das Publikum zischte— der Saaldiener hielt ihn auf:„Zurück— Sie verstellen die Aussicht!“ Peter gurgelte etwas Unverständliches. Das Publikum zischte stärker. Tomelli, der unglückliche Sänger des Michael, hatte bei der freundlichen Begrüßung durch das Publikum etwas Mut gefaßt. Er hatte sich in Positur gestellt und war im Begriff, die Arie zu singen. Nun— durch die Bewegung im Parterre irritiert — flackerten seine Blicke nervös über das Orchester hinweg und er verpaßte den Einsatz. Thiessen streckte wütend den Stab gegen ihn aus, das Orchester schrillte einen Takt lang durcheinander und Tomelli quetschte ein paar dünne Töne hervor. Der Schweiß drang durch die Schminkschicht in dicken Tropfen auf seine Stirn, während der Sänger sich krampfhaft mühte, die Fühlung mit dem Orchester wiederzugewinnen. Aus der Gruppe der Statisten im Hintergrunde hatte sich einer gelöst und ging langsam ein paar Schritte auf den Bariton zu. Tomellis umherirrende Blicke fielen auf das eingefallene, hagere Gesicht mit den drohenden Augen. Er wich sinnlos verstört zurück— sang noch ein paar Takte— seine Stimme versagte endgültig. Verzweifelt winkte ihm der Kapellmeister zu. Peter wollte rufen, zur Bühne stürzen— die Kehle war ihm wie zugeschnürt, die Glieder wie gelähmt. Er stand erstarrt. Das Publikum, mit aufgerissenen Augen, wartete gespannt ab.„ Noch war niemand das seltsame Gebaren des Statisten aufgefallen. Der schob plötzlich seine Pelzmütze aus der Stirn und— die Augen immer noch drohend auf den Sänger gerichtet— nahm er mit leiser, zitternder Stimme die stand verwirrt. „Oder haben Sie Lust, zuzuhören?— Kommen Sie, rasch— der Portier soll Sie irgendwo unterbringen!— Eine Unglücksoper, was?“ Kurz darauf wurde Peter in den Seitengang des Parketts geschoben. Hier, dicht an die Wand gedrückt, blieb Peter stehen. Die Zuschauer saßen schon auf ihren Plätzen. Viele Köpfe wendeten sich ihm neuzierig zu. Er sah, daß alles ausverkauft war, und •• Arie da auf, wo der andere sie abgebrochen hatte. Der Kapellmeister wandte sich ihm verblüfft zu. Tomelli— der eben, mit hilfloser Geste die Hände in die Luft hebend, frisch ansetzen wollte— Tomelli blieb der Ton in der Kehle stecken. Aus der Kulisse zischten wütende Laute. Die Komparsen sperrten die Mäuler auf Der Kapellmeister ließ den Taktstock sinken, einzelne Instrumente starben ab. Der Statist richtete seinen Blick nach vorn über die Rampe ins Publikum hinein— er sah aber niemanden an. Er sang weiter. Die Töne, ungleich und bebend zuerst, wurden ruhiger, voller und immer lauter. Er lachtete nicht im mindesten auf das in Verwirrung geratene Orchester. !] Er sang mit einer wachsenden, unbeschreiblichen Sicherheit. Seine Gestalt richtete sich auf. Das Ram=Herr vor ihm. penlicht fiel in voller Stärke auf seine Stirn und auf die Augen, die mit einem entrückten Ausdruck über die Menge hinweggerichtet waren. Tomelli war halb von Sinnen bis an den rechten Bühnenrahmen zurückgewichen. Seine Hand krallte sich in die Pappmasse des künstlichen Baumstammes, der umzufallen drohte.„.g, Murk. 8ä-fe. □ Das Zischen aus der Kulisse wurde stärker. Der Zipfel eines Zivilrockes zeigte sich. Einige der Statisten drängten auf den Singenden zu, berührten ihn. Er kamen Arbeiter, Feuerwehrleute, der Inspizient. Mit langem Hals steckte die Souffleuse ihren Kopf aus dem Kasten. Aber der weißhaarige Kapellmeister, der kein Auge von dem singenden Statisten gelassen hatte, erhob mit einem plötzlichen Ruck den Taktstock. Eine ungeheure Erregung drückte sich in seiner Haltung aus. Er schrie mit aller Kraft seiner hellen Stimme: „Weiter!" Die Bewegung stockte. Alles sah auf ihn. Er riß das Orchester gewalttätig zusammen, es gehorchte ihm verwirrt. Unter seinem Zwang geriet es wieder in Ordnung Das ganze Publikum stand— die Gesichter erstarr! in Entrüstung und Ueberraschung. Auch oben auf der Bühne regte sich niemand. Die Szene war voller Menschen. Kostüm und Zivil durcheinander. Vor ihnen allein stand Erlacher und sang drauf los, den Kopf ein wenig zurückgeneigt, glücklich und unbekümmert, ohne Geste— mit einer wilden Freude am Singen... Gepey Kilst ab, Peter— unten im Dunkel— hielt, ohne es zu wissen, den vor ihm stehenden Logenschließer an der Schulter gepackt. Und der war viel zu aufgeregt, um es zu merken. 92 4 Dann war die Arie zu Ende. Nach dem letzten Ton schwankte der Statist, sein Gesicht wurde bleich. Er schloß die Augen.„ Der Kapellmeister warf mit dem letzten Takt sein Stab knallend ins Orchester, schlug die Hände zusamm und schrie, übers ganze Gesicht lachend: „Erlacher!... Rudolf Erlacher!" Da erst löste sich die Spannung. „Ja— zum Donnerwetter—!“ sagte eine brein Stimme aus einer Loge. Und dann brach der## Krach los.„Skandal!“ schrien die meisten. Aber dal Stehparterre folgte dem Beifall des Kapellmeisters sing an zu klatschen und zu gröhlen. Ein pagr,arg, wirklich begeistert, und schließlich wurden der zis Protest und die Rufe nach„Vorhang" und„Dire von prasselndem Applas übertönt: „Erlacher! Erlacher!...“ gten nicht dal Sie brüllten einen Namen. Sie wußren nicht, daf er auf den rotgeränderten Plakaten stand, die um selbe Stunde Zettelankleber der Hauptstadt frisch der Druckerei in Empfang nahmep..54, blaß in den Erlacher verneigte sich nicht. Er lachte birtgrg#g Lärm hinein— vergnügt wie ein Junge, der sein Por, Ter geschossen hat. Kein Mensch dachte daran, den hang fallen zu lassen.„.#.„ und ging durch Schließlich drehte sich Erlacher urg, ung,#'#änger. die murmelnde Menge der Komparsen. Arbei#gr##er# Auf der anderen Seite bemühte Heiereg eingefalen ermen Tomelli, dem nichts Besseres eingefa um den armen Tomelli, war, als ohnmächtig zu werden.... Bühnentüt Und während Erlacher mechanisch zur 5# Zublilief, alle ihm Platz machten und draußen noch.„„ez#ete kum raste— stand auf einmal ein dunkelgek! Er atmete heftig. Er war gerade von draußen d“ bn Ee war der Asor Kling, neben ihm ein miger Polizist. Kling sah ihn an, schluckte vor. Gigfzzge zuckte die terte:„Das ist er!“— und der Polig#,#i, perdes Hintergrundes, dicht vor dem immer noch leise schüttelte sie ab, trat weiter nach vorn, sang weiter. Achseln und sagte stramm:„Dann muß ich en“ Bittel“ sagte Erlacher und(Forisegung folgt.) haften!: Nr. 273 40. Jahrgang 2. Beilage zum Bochumer Anzeiger und General Anzeiger 18./19. November 1933 Den SUreuaTT 1 Pund Mettwurst= 600 Mibeionden Marl Reichsbanknote FIILLIARDENMARK uh de Benskcschuarnen Beh Secen chede Bertshode dem ic WB-St Sein du t öchh Reichsbankdirektorun Peschesdanstaote Kennen Sie noch diese Scheine, die mehr oder wenizer sauber, vor zehn Jahren einmal Zahlungsmittel im Deutschen Reiche waren? Natürlich, werden Sie sagen. Nur zu sehr. Vielleicht mag's stimmen. Sicherlich läßt die Erinnerung manches Einzelerlebnis aus jenen Novembertagen des Jahres 1923 wieder aufleben, aber sich restlos hineinzupersetzen in diesen Milliardentaumel wird wohl den wenigsten noch gelingen. Zehn Jahre in der Zeitspanne von 1914 bis heute sind etwas anderes als 10 in behäbiger Zufriedenheit verlebte Friedensjahre. Uns gibt heute der bevorstehende 20. November— von diesem Tage an vor zehn Jahren rechnete man mit der Rentenmark— Veranlassung, ein wenig in der Erinnerung zu kramen und Ernstes und Heiteres aus der Blütezeit jener größten Inflation, die Deutschland je erlebte, hervorzuholen und wieder lebendig zu gestalten. Es war sicherlich keine Kleinigkeit, sich von dem Milliarden taumel zu trennen, von der gespickten Geldtasche Abschied zu nehmen, wieder rechnen zu lernen. Daß es gelang, ist nur ein Beweis dafür, wie schnell man sich an Neues, wenn auch Altes, wieder gewöhnt. War's nicht so? Wir kramen in Erinnerungen... Vor uns liegt der Novemberband des„Bochumer Anzeiger“ aus jenem ereignisreichen Jahr 1923. Zwar firmierten wir damals„Wanne=Eickeler Zeitung", weil uns eine in ihren heiligen Gefühlen verletzte Besatzungsbehörde zur Abwechslung wieder einmal verboten hatte. Doch nur der Kopf ist ein anderer. Jede Seite jeder Ausgabe spiegelt die Abwärtsbewegung unserer damaligen Zahlungsmittel wider. Neue Anordnungen von Berlin, neue Umrechnungssätze der Behörden, neue Verhaltungsmaßregeln, neue Preise. Täglich diese Anordnungen, täglich unter Beweis stellend, wie wichtig das Lesen einer jeden Nummer war, wollte man auf dem laufenden bleiben. Doch ehe wir aus den Geschehnissen dieses Milliardenwahnsinns im November besonders markante Einzelheiten herausgreifen, noch ein kurzes Zurückschweifen bis 1919, zu den Anfängen des Krankenlagers der alten guten Mark. Noch am 1. Februar 1919 war die Kauftraft der Mark gleich 50 Friedenspfennig, am 11. No1 958 à S# S 5 1 85 5 se s 5 #2 2 Pfennig war der Wert dieses Scheines zum Schluß ∆ 88 liarden und am 20. November schließlich 4,2 Billionen. Schamhaft behalf man sich mit Worten statt Zahlen, sonst hätte man ja 4200000000 schreiben müssen. Raffkewahnsinn, Vergnügungssucht und Flucht in die Sachwerte dominierten. Auf der anderen Seite bitterste Not der breiten Volksschichten. Inmitten des Milliardentaumels So war’s im November 1923, auf dem Höhepunkt. Tägliche Bedürfnisse wurden in Lebensmittel umgerechnet. Rasieren— zwei Eier, Haarschneiden— vier Eier. Eine Unterrichtsstunde= ein Pfund Butter, der zahll die Reichsbankhauptkasse ia Berlin gegen diese Banknote dem Eintieserer Verin, den 1, Aovenider 1923 S Neichsbankdirektorium :: Bergbau=Akt.-Ges. Lothringen:: &am Gutschein## über Zweihandernausens Malt Dieser Gutschem ist geldwertig und deshalb sorgfältig wie dares Geld zu behandeln. Für allen Schaden, der aus dem Verluste dieses Scheines entsieht, ist sein Inhader seldst verantwortlich. Nuch Ablauf der umstehend erwähnten Einlösungsfrist verliert dieser Schein seine Güttigkeit und wird nicht mehr eingelöst. Bergbau=Aft.=Ges. Lothringen. 900 Tausend sen und Banken, diese Bündel anzunehmen.“ Und es folgt ein Klagelied darüber, daß in Bochum noch keine Umtauschstelle bestehe wie in anderen Städten des Reoiers.„Ja, zum Kuckuck“, ruft der verzweifelte Schreiber aus,„sind denn nicht alle die Stellen, die Notgeld ausgegeben haben, auch verpflichtet, es anzunehmen?" Dann finden wir Umrechnungssätze für alle möglichen Abgaben usw. Hier sind's noch Millionen. Am 3. November heißt es dann u..:„Die Geschäftswelt steht ratlos da, wer kann denn noch kaufen? Die meisten Geschäfte waren gestern geschlossen oder gaben an, keine Waren mehr zu besitzen. Fettwaren waren kaum, Schmalz überhaupt nicht zu haben. Die Arbeiterschaft des Bochumer Vereins zog zum Rathaus, um dort durch eine Abordnung mit der Verwaltung Mittel und Wege lesen wir von neuen Kundgebungen vor dem Rathaus. Diesmal waren es die Kriegsopser, die vorstellig wurden, weil ihre Rente nicht zur Befriedigung der notdürftigsten Lebensbedürfnisse bei der Entwertung ausreiche. Leider beginnt sich auch in Bochum der Wucher auszubreiten, was das Landespolizeiamt veranlaßt, die Polizeiorgane unter dem 9. November anzuweisen, mit allen Mitteln darauf zu achten, daß als gültige Meßziffer nur der amtliche Dollarkurs vom Tage vorher in Frage komme. Eine weitere Verordnung der Reichsregierung bestimmt, daß die Lebensmittelgeschäfte von .30 bis 12 Uhr vormittags und von 3 bis.30 Uhr nachmittags aufzuhalten seien. Besonders eindrucksvoll wird die Entwertung veranschaulicht durch die ebenfalls unter dem 9. November veröffentlichten neuen Fernsprechgebühren. Ein Ortsgespräch ist mit 7500 Millionen zu bezahlen. In den nächsten Nummern findet man bereits Hinweise auf die bevorstehende Stabilisierung. Durch die Betrachtungen geht so etwas wie ein leises Aufatmen. Gottlieb von Tippelsberg erzählt in seinem Zick=Zack von einigen Heldentaten St. Bürokratius' und schreibt u..:„Dann(gemeint ist die bevorstehende Stabilisierung) hat es auch St. Bürokratius nicht mehr nötig, jemanden, der eine Rente von 73 Mark monatlich bezog, mit einem Brief, auf den für 250 Millionen Mark Freimarken gekleht sind, mitzuteilen, daß ihm die Rente entzogen sei. Dann kommt auch nicht mehr vor, daß einem Aktionär für den Bezug einer jungen Aktie zu 60000 Mark 5 Millionen Bezugsrechtssteuer und 55 Millionen Mark Spesen berechnet werden.“ Die Preise des Wochenmarktes am 14. November, also kurz vor Toresschluß, bringen nochmals besonders eindringlich die Lage zur Kenntnis: Mettwurst 600 Milliarden das Pfund, Schmalz 230 Milliarden, eine Zitrone 10 Milliarden. Ende— Man atmet auf Der Gipfelpunkt der Inflation ist erreicht, der Milliardentaumel kann nicht mehr überboten werden. Mit dem 20. November rechnet man 1 Billion= 1 Goldmark. Die folgenden Ausgaben des„B..“ sind mit Notizen über die Abwicklung des Notgeldrummels angefüllt. Die meisten Scheine werden eingezogen, nur wenige bleiben noch im Umlauf. Am 22. November teilt der Verlag mit, daß er die Anzeigen nur noch nach Goldmark berechne. Bochums Bürger atmen auf, erDie letzte Wertgröße, die die Reichsbank herausgab. 10 Billionen gleich 10 Rentenmark. Briefmarken der Reichspost aus der Inflationszeit Die Bergbau-AG. Lothringen half sich u. a. mit diesen Scheinen bei der Lohnzahlung bember 1919 war sie auf zwölf, am 1. Februar 1920 auf fünf Pfennig gesunken. Am 11. November 1921 betrug sie kaum noch einen Pfennig, und dann kam die Zeit, wo die Mark nicht mehr einen Bruchteil eines Lsennigs wert war. Jeder Deutsche lernte es in jenen Zeitläuften, mit Hunderttausenden, Millionen, mit Millarden und schließlich sogar auch mit Billionen zu kechnen. Begriffe wurden ihm geläufig, die früher sprichwörtlich nur der Astronom kannte. Für einen Goldvollar, also einen Wertmesser, der in Friedenszeiten.20 Reichsmark betrug, erhielt man beim Ausbruch des Ruhrkampfes am 11. Januar 1923 schon 10 450 Paviermark, am 1. August 1 102 750, am 1. September 9 274 250, am 17. September 132 Millionen, am 10. Oktober drei Milliarden, am 31. Oktober 72,5 Milgleiche Preis“ für ein möbliertes Zimmer pro Monat. Mindestsatz für gewisse Arbeiten— ein Brot oder einige Pfund Kohlen und ähnliches. Notgeld aller möglichen Firmen neben Reichsbankgeld. Es war ja ganz egal. Nur die aufgedruckte Ziffer war Wertmesser. Wer fragte schon danach, wer das Geld ausgab, wer es druckte, ob es auch echt sei. Am 1. November schrieb der„B..“ u..:„Allgemach wird die Notgeldplage zur Qual. Das Industriegebiet ist überschwemmt mit hunderterlei Notgeld von Städten, Kreisen, industriellen Werken. Unter hundert Millionen ist heute doch Schrott. Aber wohin damit? In einem mittleren Geschäft kann ein Dutzend Personen nichts anderes tun, als dieses„kleine“ Geld zählen und bündeln. Und wenn diese mühselige und kostspielige Arbeit getan ist, dann weigern sich die KasPaulchens b An S n Hochum, den k. August 1923. # Dochumer Verein Ffür Hersdau und Gußstahlfe KSrech G K 1000 00 zu beraten, wie den ärgsten Uebeln zu begegnen sei.“ Am 5. November wird Klage darüber geführt, daß es den Hausbesitzern unmöglich sei, ihre städtischen Gebühren abzuführen, da sie von der Einnahme(Mieten) bis zur Zahlungsleistung nichts mehr wert seien. Auf dem Wochenmarkt wurde an diesem Tage bereits mit Milliarden gerechnet. Margarine 40 bis 48 Milliarden das Pfund. Ein Pfund Fleisch bis 50 Milliarden. Am gleichen Tage wird die Verzehnfachung der Posttarife bekanntgegeben. Ein Brief kostet jetzt eine Milliarde Mark. Und weiter rast die Mark dem Abgrund entgegen. Unter dem 6. November wird die Mietenberechnung für den Monat November bekanntgegeben. Eine Wohnung, für die in Friedenszeiten 100 Mark monatlicher Mietzins zu erlegen waren, stellt sich nunmehr auf 49 538 458 100 Papiermark. Unter dem 7. November wachen aus dem Taumel, beginnen wieder ernsthaft zu rechnen. Mancher legt sich die Scheine mit den gigantischen Ziffern zurück, als Andenken für sich und seine Nachkommen. Im Schlegelhaus hat man später den letzten Papiermarkpreis für das Glas Helles im Braustüberl auf einer der braunen Wandbekleidungsplatten reliefartig verewigt: 250 Milliarden... Heute wissen wir, daß Deutschland nochmal eine solche Inflation nicht wieder erleben wird. Die Reichsmark steht fest, fester als die Währungen in goldhortenden Ländern. Das Vertrauen des Volkes zur Reichsregierung und zur Politik der Reichsbank ist der beste Garant dafür, daß wir solche Zeiten wie vor zehn Jahren, als schon die„Trillion“ ihr grinsendes Hauptz erhob, nicht wieder erleben werden. F. S. zadlen die Kreiskommunalkasfe, die Amts=, Gemeinde= und Sparkassen des Landkreises Bochum dem Einlieferer dieses Scheines. #n Der Kreisausschut des Landkreises Sochum. 16. August 1926. 854 WWerksgeld des Bochumer Vereins. Notgeld des Landkreises Bochum Bochumer Anzeiger u. Gen. Anz. Handel- Gewerbe- Indultrie 18./19. November 1933 Heute und morgen Tag des kiandens-Arbiadmerweg Von Hermann von Dewitz, Geschäftsführer des Reichsstandes des Deutschen Handels Als die nationalsozialistische Bewegung ihren Kampf gegen die neue politische Richtung nach dem Friedensschluß von Versailles begann, folgte noch die Wirtschaft anfangs hoffnungsfreudig den damaligen, schon in Friedenszeiten sich breitmachenden Ideen internationaler Wirtschaftspolitik. Die Diktate und Zwangsmaßnahmen der fremden Mächte erbrachten den Ruhrkampf und damit die Inflation, die furchtbarste Form der Ausbeutung besonders des Mittelstandes.. Die Börsenspekulation wurde zum Verräter an einer gesunden Wirtschaft. An ihr beteiligten sich meistenteils Kräfte, die mit dem ehrenhaften Handel und mit reeller Wirtschaft nichts gemein hatten. Jedes Geschäft wurde zu einer Devisenspekulation. Die kleineren und mittleren Vermögen, die früher Anlage suchend und wirtschaftsbelebend als Betriebskapitalien überall aushalfen, verschwanden. Die Verarmung vollzog sich besonders im Jahre 1923 in einem HöllenDer Verlust der Ersparnisse, der in dem wüsten Inflationstreiben dem einzelnen nicht in allen seinen Folgeerscheinungen soweit klar geworden war, führte naturnotwendig den Mittelständler dazu, seine Gedanken auf die Ursachen seiner Verarmung hinzulenken. Er merkte bald, daß internationales, unverantwortliches Treiben der Börsen und ihrer Hintermönner, deren Raffgier und Spekulationsfieber die Symbol bedeutet. Der Tag in Braunschweig, an historischer Stätte, soll ein begeistertes Bekenntnis zum ehrhaften und wehrhaften Geist der deutschen Hanse sein. Das Gedenken des Tages in Braunschweig wird immer wieder bei allen Führern und Geführten im Handel den Willen erneuern, die Ehre des deutschen Handelsstandes hochzuhalten und mit dem blanken Ehrenschild der deutschen Hanse für die Wiedergeburt des deutschen Volkes und die Erneuerung seiner Wirtschaft zu kämpfen. Braunschweigs historische Stätte soll dem deutschen Handelsstand und zugleich der gesamten deutschen Wirtschaft die Kraft verleihen, zur Bewältigung des groBen Werkes: die Bereinigung und Erneuerung des deutschen Handels als starke Säule einer starken deutschen Wirtschaft! Der Hocial Hom Rodehen-Anfamn., * fürlahen Angestellten solcher Unternehmen Arbeit Dollar 2,53½(geltern: 2,48).4 Pfund 13,54(geltern: 13,49).4 Schuldigen waren. Sie erkannten, daß einganzes System falsch sein mußte, und allmählich fingen die mahnenden Worte unseres Führers Adolf Hitler, die die allzu trügerische Scheinblüte der Wirtschaft aufgedeckt hatten, in den Köpfen dieser Betrogenen an, Wurzeln zu schlagen. So kam es, daß einer nach dem andern bei den Mahnworten des Führers aufhorchte, die Angriffe der nationalsozialistischen Bewegung auf das herrschende System begriff und von da an mitkämpfte. In Scharen kamen die Mittelständler zur nationalsozialistischen Bewegung und wurden zum großen Teil T. ger des Kampfes in den eigentlichen Kampftruppen sowohl wie auch unter den zivilen Parteigenossen. Sie wurden als Angehörige des Handeisstandes Kämpfer für eine neue WirtschaltsaufNach der Machtübernahme wurde nun politisch und auch wirtschaftlich immer mehr der Gedanke Gemeingut, daß das Volk als solches ohne Klasdengegensätze zusammengehört, urg geneingug an dem Wiederaufbau des deutschen Wirtschaftslebens mitzuarbeiten. In der Landwirt, schaft und im Handwerk war bereits eing###geg Einheit zustandegekommen. Im Handel dagege machten sich immer noch Interessen-Gegensätze breit, die die Einigung des Standes eckarppiggr den stalteten. Es bedarf eines gewaitigen Kampfes, den Sinn und Geist des Handels, der in den vergangenen Jahrzehnten durch artfremde Elemente gerade in den Geschäftspraktiken des Handels vielfach verdorben worden ist, wieder klar allen Handelskaufleuten vor Augen zu stellen. Diesen Kampf haßen die Führer des Handels mit Energie aufgenommen, um aus dem Handel wieder einen Stand zu machen, der den Begriff„Ehre“ allem voransetzt, und die Ausübung seiner Berufstätigkeit in die wirklichen Bedürfnisse der Volkswirtschaft einfügt. Die vom Reichsstand des Deutschen Handels in Braunschweig versammelten, ihm über seine Spitzenverbände angeschlossenen wirtschaftlichen Fachverbände und deren Mitglieder, die Firmen, sollen ein Bekenntnis ablegen, daß sie gewillt, sind, den ehrbaren Kaufmann in der wirtschaftwieder Gestalt werden zulassen. Sie werden geloben, daß sie sich als freie Kaufleute, als Diener des Volkes, dep, Btgen getennen. Volkes unterordnen. Sie werden weiter bekennen, daß sie in ihren Betrieben Arbeiter und Angestellte als Mitarbeiter an ihren Aufgaben betrachten: daß es Klassengegensätze im Handelsberuf nicht mehr gibt. Dieser Volksverbundenheit Ausdruck zu verleihen, ist der Sinn des Tages von Braunschweig einerseits.— Anderseits bezweckt de Reichsstand, alle Arten und Orgenignon des Handels In Braunschwei##,agsam menzuführen. Der ambulante Straßenhändler soll diesen Tag gemeinsam mit dem Großhändler und Schiffahrtsmann, der Einzelhändler mit dem Importeur und Handelsvertreter verleben. Sie sollen sich kennen lernen und nicht mehr den Konkurrenten, sondern den Freund und Mitarbeiter an der Wiederaufrichtung der Volkswirtschaft sehen. Der Handel als solcher soll dem Führer zeigen, daß er seine Pflichten zu erfüllen entschlossen ist, die ihm in seiner besonderen Eigenart zum Nutzen des Volkes Wenn Braunschweig als Tagungort gerrählt wurde, so deshalb, weil Braunschweig als Quartier der alten Hanse für den deutschen Handelsstand ein Nach dem Bericht der Hoesch-Köln-Neuessen AG. für Bergbau und Hüttenbetrieb, Dortmund, über das am 30. Juni 1933 abgelaufene Geschäftsjahr, weist die Gewinnund Verlustrechnung, wie bereits mitgeteilt, bei Abschreibungen auf Anlagen von 10.33 Millionen Reichsmark und sonstigen Abschreibungen von.15 Millionen Reichsmark einen Reingewinn von 940 676 Reichsmark aus. Die im Vorjahr durch die hohen Sonderabschreibungen vorgenommene interne Bilanzbereinigung hat also bereits ihre Früchte getragen, denn trotz gesunkener Erlöse und einem, wenn auch nicht mehr großen Absatzrückgang konnte ein wesentlich besseres Ergebnis vorgelegt werden. Die Gesellschaft hat die Krise in der Montanindustrie aus eigener Kraft ohne Inanspruchnahme der Aktionäre meistern können. Zu dem mit 61.00(61.93) Millionen Reichsmark wenig verändert ausgewiesenen Rohüberschus kommen sonstige Erträge von.27 (—) Millionen Reichsmark hauptsächlich aus Steuergutscheinen,.66(.69) Millionen Reichsmark aus Beteiligungen und ferner auf.92(.66) Millionen Reichsmark erhöhte außerordentliche Erträge. Unter diesen Sondereinnahmen befinden sich.1 Millionen Reichsmark Steuerrückerstattungen,.42 Millionen Reichsmark Buchgewinn aus dem Verkauf von nom..08 Millionen Reichsmark eigenen Aktien und.8 Millionen Reichsmark Valutagewinne aus der Rückzahlung von Auslandsdarlehen. Die Unkosten konnten nicht wesentlich gesenkt werden. Die.66 Millionen Reichsmark Vorzugsaktien, auf die bekanntlich für die letzten drei Geschäftsjahre 5 Prozent kumulative Vorzugsdividende ausgeschüttet werden sollen, so daß von dem Reingewinn noch 841 676 Reichsmark zum Vortrag verbleiben, sollen ebenso wie die .30 Millionen Reichsmark Stammaktien mit mehrfachem Stimmrecht eingezogen werden. Da sie zu pari erworben wurden, entsteht ein Buchgewinn dabei nicht. Die Verwaltung hält in der jetzigen Zeit besondere Schutzaktien nicht mehr für erforderlich. Im neuen Geschäftsjahr haben sich die Erzeugungsund Absatzziffern gleichmäßig gebessert. Das laufende Jahr werde sich deshalb günstiger gestalten als das vergangene. Generalversammlung: 15. Dezember. enen Angestenten solcher Unternehmen Arbeit und Brot zu nehmen. Aber an der Einstellung der NSDAP. gegenüber den„Warenhäusern hat sich im Grunde genommen, nichts geändert. Für Parteigenossen kommt der Einkauf im Warenhaus grundsätzlich nicht in Frage, und jeder Nationalsozialist, der beim Einkauf In Uniform angetroffen wird, wird sofort aus der Partei ausgeschlossen.“ Weitere Inflationspläne Roolevelts Wie der„Newyork American“ aus Washington meldet, wall das amerikanische Schatzamt die im Dezember fälligen Regierungsanleihen im Betrage von 1 002 Millionen Dollar mit Hilfe einer weiteren Papiergeldausgabe einlösen. Ferner soll Präsident Roosevelt zur Beruhigung der amerikanischen Geschäftswelt die Bekanntgabe weiterer Inflationspläne In einer großen Erklärung planen. Bruchteil befriedigt werden konnte, obwohl die Kurse fast durchschnittlich um 1 Prozent heraufgesetzt wurden. Die ersten beiden Serien wurden nur mit 36 Prozent repartiert, und die 36er sogar nur mit 4. Auch der Verlauf blieb auf den Aktienmärkten recht fest und es ergaben sich neue, nicht unbeträchtliche Kursbesserungen. Die Börse schloß meist 1 bis 2 Prozent über dem Anfang. Auch der Kassamarkt lag fest. Tagesgeld 4¼ bzw. 4½ Prozent. Düffeldorf: Felt An der Börse setzte sich am Markt der Schwankungswerte bei lebhaftem Geschäft eine weitere kräftige Befestigung der Aktienwerte fort. Es wurden gehandelt: Gelsenberg plus 1½ Prozent. Harpener, die im Verlauf nachgaben, Hoesch auf den günstigen Abschluß plus 2½ Prozent, Klöckner plus 1½ Prozent, Mannesmann plus 2½ Prozent, Rheinstahl plus 3½ Prozent, Stahlverein plus 1 Prozent, RWE. plus 2½ Prozent und Wintershall-Aktien plus 1½ Prozent. Am Kuxenmarkt wurden von Kohlenwerten„Graf Schwerin“, etwa 50 Reichsmarl höher bezahlt. Dagegen lagen Heinrich etwas niedriger. Langenbrahm erzielten letzte Kurse. Von Braunkohlenwerten gewannen Bruckdorf-Nietleben etwa 10 Reichsmark. Von Kallwerten Beienrode etwa plus 20 Reichsmark. Von sonstigen Aktienwerten Burbach unverändert, Dahlbusch etwa plus 2 Prozent. Die Börse schloß am Markt der Schwankungs. werte zu den höchsten Tageskursen.(Mitgeteilt vom Bankgeschäft Wilhelm Schwarz in Bochum.) Frankfurt: Abendverkehr feit An der Abendbörse erhielt sich die feste Tendenz auf fast allen Marktgebieten. Von der Kundschaft waren neue Kauforders eingetroffen, so daß die Umsatztätigkeit wieder recht lebhaft war. Insbesondere waren Montanaktien gefragt und gegenüber dem Berliner Schluß um etwa ½ bis ¼ Prozent fester. Am Rentenmarkt blieben deutsche Anleihen und späte Reichsschuldbuchforderungen bei kleinem Umsatz gut behauptet. Fester lagen Schutzgebietsanleihen, die um zirka 15 Pfennig anzogen. In Berlin notierten: 194 Millionen Steuergutscheine bei der Reichsbank Starke Geldflülligkeit Nach dem Ausweis der Reichsbank vom 15. 1933 hat sich in der verflossenen Bankwoche die gesamte Kapitalanlage der Bank in Wechseln und Scherjzzggn bards und Effekten um 53.3 Millionen auf 8436.4 Millionen Mark verringert. Im einzelnen haben die Bestände an Handelswechseln und-schecks um 23.5 Millionen auf 2841.2 Millionen Mark, die Lombardbestände um 14.9 Millionen auf 60.8 Millionen Mark abgenommen, die Bestände an sonstigen Wertpapieren um.6 Millionen auf 319.4 Millionen Mark und die Reichsschatzwechselbestände um.3 Millionen auf 20.7 Millionen Mark zugenommen. Die Erhöhung des Bestandes an deckungsfähigen Wertpapieren auf 194.3 Millionen Mark ist auf die Uebernahme von Steuergutscheinen aus den Beständen der bisherigen Konsortien zurückzuführep.gehnen#usem. An Reichsbanknoten und Rentenbankscheinen zusammen sind 68.9 Millionen Mark in die Kassen der Reichsbank zurückgeflossen. Der Umlauf an Scheidemünzen nahm um 48.8 Millionen auf 1419.3 Millionen Mark ab. Die Bestände der Reichsbank an Rentenbankscheinen haben sich auf 28.6 Millionen Mark ermäßigt, diesenigen an Scheidemünzen auf 256.9 Millionen Mark erhöht. Die fremden Gelder zeigen mit 428.7 Millionen Mark eine Zunahme um 39.4 Millionen Mark. Die Bestände an Gold und deckungsfähigen Devisen haben sich um.5 Millionen auf%,MLAigngg Mark vermindert. Im einzelnen haben die Goldbestande um.1 Millionen auf 397.6 Milllonen Mark zugenommen und die Bestände an deckungsfähigen Devisen um 10.6 Millionen auf 7,9 Millionen Mark abgenommen. Die Deckung der Noten betrug am 15. November 12 Prozent gegen 12.1 Prozent am 7. November dieses Jahres Die Warenhausfrage Die Deutsche Wochenschau, deren Herausgeber der Staatssekretär Gottfried Feder ist, veröffentlicht in ihrer Nummer vom 28. Oktober 1933 unter der Teberschrift:„Die leidige Warenhausfrage“ fol„Aus Köln wird gemeldet, daß ein Warenhauskonzern Prospekte verteilen läßt, in denen darauf aufmerksam gemacht wird, daß nach den Aufrufen maßgebender Persönlichkeiten, wie des Treuhänders der Arbeit für das Rheinland vom 26. September 1933, „kein Zweifel bestehe, daß Beamte, Arbeiter und Angestellte bei Einkäufen in unserem Haus nicht mehr behindert sind.“ Dies ist durchaus skein Einzelfall. Die Karstadt. Tietz und Genossen versuchen mit Vorliebe, diesen Aufruf in ihrem Sinne zu deuten. Die Regierung hat kein Interesse daran, den zahlreiBei der deutschen Maschinen-Bauindustrie hielten sich Im Oktober die Auslandsaufträge sowie die Inlandsaufträge ungefähr auf dem Stande des Vormonats. Von 900 meldenden Firmen konnten 465 im Laufe des rund 4750 Arbeiter und Angestellte neu einstellen, jedoch mußten von 345 Firmen zugleich rund 2470 Mann wegen Stockung des Auftragseinganges, zum Teil infolge des Saisonschlusses im Landmaschinengeschäft, entlassen werden. Börlen vom 17. Nov. Berlin: Lebhaft und feit Günstige Nachrichten aus der Wirtschaft haben ihre Wirkung auf das Publikum nicht verfchlt. Der Ordereingang bei den Banken nahm erheblich zu, und auch die Kulisse beteiligte sich lebhafter am Geschäft. Daher ergaben sich auf fast allen Gebieten Kursbesserungen von 1 bis 2 Prozent. Montanpapiere waren stark gefragt. Auf einzelnen Märkten zogen Spezialpapiere bis 5 Prozent an. Auch der Anleihemarkt blieb im großen ganzen fest, wenn auch das Geschäft der letzten Tage nachgelassen hat. Es zeigte sich heute wieder, daß bei etwas lebhafterer Nachfrage das Angebot fällt und kleine Käufe den Kurs herauftreiben. Geradezu stürmisch war wieder die Nachfrage für Steuerscheine, die nur zu einem die ie Die Auslandsbörlen Newyork: Fest. Amsterdam: Freundlich. London: Fest. Paris: Gebessert. Brüssel: Freundlich. Mailand: Nachgebend. Wien: Nicht einheitlich. Zürich: Freundlich. Getreidegrohmarkt zu Berlin Amtl. Preise. Getreide und Oelsaaten per 1000 kg. sonst per 100 kg Roggengehl 82A. Weizenkleie Roggenkleie VIktoriaerbsen Speiseerbsen Futtererbsen 21.-22-2s211-22.1 11.-11.7 11.-11.5 10.-103 10.-10.2 40.-45 f 40.0 45.0 33.-37.0 33.-37.0 15.-22.0s19.-228 ber. Berliner Elektrolytkupfer-Notierung vom 46 Reichsmark für 100 Kilogramm. 17. NovemRh.-W. Effekten-Börsen mitgsteilt von Wilhelm Schwarz, Bankg schäft, Bochum, Bongardstraße 14, Telephon 67475 Essen, 17. November 1933 Braunkohlenkuxe Kohlenkuxe Geld Brief Carolus Magnus Constantin d. Gr. Deutschland Diergardt... Ewald.... Graf Schwerin Heinrich.. König Ludwig Langenbrebg 2600 2750 3900 4250 215 235 2400 2500 2500 2600 1500 1600 5200 5600 4900 5200 8700 9300 Bellerhammer.. Bruckdorf-Nietieben Gute Hoffnung.. Leonhard.... Wichel Kohlenaktien Dehlbusch Lothringen.. Niederrh. Bergw. 53.5056.50 .00.25 32.9035.00 2500 280 2650 5900 900 320 2850 6400 8500 5200 lesta 4800 520 Braunkohlenaktien Zukunft.....—.—. Kallkuxe Beienrode.... 380 820 Bergmannssegen 6400 6700 Braunschw.- Uned. Burbach.... Einigkeit.... 3900 4300 Erichssegen Habighorst Heimboldhausen Hohenfels Hope.... Hugo Mariaglück Marie Marie Luise Mar.... Neusollstedt Ransbach Reichslend Siegfried Wintershall 1900 2050 1350 1595 1600 1830 4400— 3300— 4800 5250 4400— 1650 1750 1650 1750 1650 1750 1650 1800 2100 2375 200— 5600 6100 Kallaktion Adler..... Bankf. landw.Aktien Hallesche Salz.. 56.00—.— 41.00 38.50 Hannover Kall Kaliw. Burbach alte Bu bach neue.. Kali chem.... Wintershall Verschiedene Aktien Kabel Rheydt 1117.0—. 46.996 .2510.09 15 15 84.00 K. K. Köln: versicherung saktien Aach.-Mönch. Feuer Aachen Rückvers. Agripp. See Fl. Allianz Leben.. Allianz u. Stuttg. V. Colonia Feuer Kl. Col. Rückversich 17.11 158.0 205.0 115.0 16.11 158.0 203.0 192.5 1140 550.015500 34 00 90.0 900 Sladb. Feuer Kölner Hagel Kölger Lioyd Kölner Rückvers. große 120.0 120.0 Kölner Rückvers. kleine 75.0 75.0 Viktoria Allgem.——— Berliner Effekten-Börse Reichsbankdiskont 4% Lombarbzinstuß 5% Industriewerte Div. 17.11 16/169.2 0 BochamerWoranstellatgen Am Pult Paul Begleitung am Flügel hai Dr. Rai Besucher.) Die Karten zum Preise von 0,.30 gschen„Luther= in der Geschäftsstege. B4gar Stadttheater Bochum. die Kart„ Cggert„zu., Epren verstorbenen Komponisten inszenierte. Drach.(Vormiete C und freie B# nächste Wiederbolung, des„ Strindbergschen„Luth, Dramas steht zu morgen, Sonntag, bevor.(Grüner Ring und freie Besucher.) Der Montag mit seinen schlossenen Vorstellungen— nachmittags„Wilhelm Tell“ für die Volksschulen, abends„Am Himmel Europas“ für die Serie A der Deutschen Bühne— bietet dem allgemeinen Besuch keine Möglichkeit zur Teilnahme. Dienstag folgt in Erstaufführung„Marguerite durch drei“, ein lustiges verzwicktes Spiel dreier Männer um die Freundschaft einer Frau, von Fritz Schwiesert. wird von Dr. Heinz Wildhagen besorgt. Als weitere Erstaufführung ist für die kommende Woche„Daz., Schweiut; schlachten“ von August Hinrichs vorgesehen. Virtor Ahlers inszeniert die Komödie. Städtische Gemäldegalerie Bochum. In der mit Interelle ausgenommenen Nopember=Ausstellung hält der ausstellende Künstler, Konrad Schikaneder, Bochum, auf vielfachen Wunsch am morgigen Sonntag um 11.30 Uhr einen Führungsvortrag. Der Eintritt ist frei. Nationalsozialistischer Volkschor Bochum(Mitglied des Deutschen Sängerbundes). Der Chor veranstaltet am Sonntag, 19. November, 20 Uhr, im Evangelischen Vereinshaus an der Mühlenstraße sein erstes Hauptkonzert. Das Programm wird in seinem ersten Teil eine Erinnerung an ster Brahms enthalten, dessen 100. Geburtstag in diesem Jahre geseiert wurde. Zu Gehör gebracht wird u. a die große Motette:„Warum ist das Licht gegeben dem Mübseligen“, Opus 74. Nr. 1. sowie„Neue Liebeslieder“, Opus 65(Walzer für Chor und Klavier zu vier Händen). Fritz Schäfer(Bartion) singt:„Die vier ernsten Gesänge“, sowie „Auf dem See“ und„O liebliche Wangen“ von Joh. Köntgen und Oibegraven. Die -den-eteren AKU A. E. 6. Aschaffb. Zellst. Augsb.-N. Masch. S Nusten bei Erköllung hat Dr. Willi Große übernommen. .30,.50 und.75 M. sind zu haben in der Geschäftsstelle Zigarrengeschäft Schuhmann. Rathausplatz, im Evangelischen Vereinshaus und bei den Mitgliedern. Städtischer Musikverein. Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß die für morgen, Sonntag, 19. November, angesetzte Chorprobe nicht vormittags um 11 Uhr sondern abends 8 Uhr im Schützenhof stattfindet. Leitung: Professor Reichwein. Gesangschule Glettenberg. Die Gesangschule Glettenberg veranstaltet am Montag, 20. November. abends 8 Uhr, im Ernst=Moritz=Arndt=Haus, Königsallee, ihren erstep, Pgeggz abend des Studtensahres 1933/34, Pzzstf, gan#tzngen Opers.„Das Programm bringt eine Auslese von Gesängen und Ensembles unserer Meister in chronologischer Folgg.### den Begleitungen teilen sich Carlota Krause und Kapellmeister Fritz Rohde. Hausmustkabend am 21 November, abends 8 Uhr, im Ernst Moritz=Arndt=Haus. Auf die heutige Voranzeige wird besonders hingewiesen. Programme sind bereits jetzt in den Vorverkaufsstellen erhältlich(30 Pfennig). und wir empfehlen. sich zeitig ein Eintrittsprogramm zu beschaffen, da mit einem starken Besuch gerechnet werden kann. Sonntag Freikonzert des Städtischen Orchesters. Unter Leitung von Konzerimeister Curt Hofmann findet morgen nachmittag von 4 bis 6 Uhr ein Freikonzert in den Sälen des Parkbauses statt. Das Programm verspricht genußreiche Stunderz 18 Sum u Timsts un Sh. Deutsche Bühne. Am Samstag, 25. November, findet eine Pflichtvorstellung für die Mitglieder der Deutschen Bühne, Serie B, statt. Zur Aufführung gelangt die Operette„Anneliese von Dessau“ von Robert Winterberg. Der Vorverkauf beginnt für die Nummern—400 am Montag, 20. November, am Dienstag, 21. November, für die Nummern 401 bis Ende. Alle Mitglieder der Deutschen Bühne werden auf die Wahlvorstellung„Luther“ von August die am 22. November(Buß= und Bettag), stattgemacht. Karten sind in der Geschäftshne zu haben. Beste Blrsch. Basalt Bavr. Motoren P. Bemberg Jul. Benger Bergmann El. Berf. Gub. Hutt. " Karls. ind. " Kr. u. Licht " Maschinen Buderus 17.4 22.0 47.0 16.11 164.5 30.0 16.1 50 noch einmal Strindberg findet, aufmerksam stelle der Deutschen Gien Weses Chem. Geisenk. Cont.-Gummi geadie Meter Otsch. Allant. Otsch. Coni 6as Er00 " Kabe inoieum " fel. u. K. " Eisenh. Oittm. Neuhaus Otmd. Akt.-Brau. " Ritt.-Brau. Union-Brau. Dörener Metall Düsseld. Diet. Br. „ Höf. Br. Oynamit Hobel glektr. Lieferg ., Licht u. Kr. Engelh. Brauerei Enzinger Erlang. Baumw. Eschw. Bergw. FPesguu.s. Feiom. Papier Felten& Suil. °sspt. Berov. Gerresh.'as Ges. f. el. Untern. Gildemeist.& Co. Gladb. Wollind. 0 27.0 0 17.1 16.5 5/129.8/130.0 0 38.5 39.5 12141.0139.4 0 10.0.5 9—. 0 81.7 80.5 10 116.|114.1 58.2 55.0 0 68.2 65.0 S 75.7 73.4 5— 8/130.5128.5 Glasm. Schalke Glückauf Gelsk. Gebr. Goedh. D0s. Th. Goldschmidt Grün& Bilfinger Gruschw. Textil Guano-Werke ueg st Hageda Hamb. El. Werke Harpener Bergbau Milpert Masch. Hindrichs-Auff. Hoch-Tiefbau Hoesch.Neuess. Hoffmanns Stärk. Hoheniohe Werkel Ph. Holzmann Hotelbetriebsges. DIse Bergbau 11 IIse Genus Isenbeck Bräu Junghaus Gebr. 0 27.6 27.0 97.5 95.0 109.21107.5 95.8 92.7 0 45.5 42 4 40.0 39 5 43.0 31.0 0 36.2 35.0 10— 1490 4 68 2 66.0 12/180.0 186.0 0 82.0 78.2 6—. 0 295 35 58.7 Fallwerke Asch. Klöcknerwerke c. H. Knorr Köln Ges u. E. König Wilhelm W. Kreftt Kromschröder Kronprinz Metall Küppernd.& Co. 28.51 57.7 82.0 95 7 77.5 69.5 69.0 6— 6 96.7 80.5 3 0 69.5 14—. 199.5 7117.5/115.4 0 56.0 53.1 0 42.5 39.4 92.0 6 95.0 0 58.2 —. 0 11.0— 0 51.9 54.5 35.0 34.0 Rh.-Westf.-Kalk Riebeck Roddergr. Br.-K. Rütgerswerke bachsenwerk 0 Salzdetfurth Sarotti Schering chem. schlegel Brauerei Schles. B. u. Z. 6. Beuth. E. u. 6as A. Schub. ap Salzer Schuckert& Co. Schultheis-Patz. Schwaben-Bräu Siegesdorf Wk. Siemens Glasind. Siemens&a Halske Stet. Chamotte Stolberg. Zink Gebr. Stollwerk rack& Co. 9— 50.0 .2 74.2 73.5 24—. 0 52.9 49.1 7 39.0 37.0 127.21144.7 68.0— 6/132.2 6/103.0 99.7 0 0 Igandererw. WWasserw. Gels. Wickdler Brau vellstoff-VerL" Walchof 75.0 69.0 .2 176.5174.5 90.0 85.7 88.0 87.0 121.0s121.0 45.5 42 5 35.2 33.2 131 5127.6 16.2 44.7. 27.5 67.0 66.0 A. 6. f. Verkehr Galtimore Ohio Boch. Geisenk. Otsch. Reichsb. Hambg. Ank P. "„Südam Hansa Dampf. Norad. Lioyd Bankaktion 1 Thörf's V. Oird. 6 Thür. Gas Leipz. 7 107.0100.7l 24.5 25. ahmeyer& Co. Laurahütte Lindes Eismasch. C. Lorenz agdeb. Berg m. Werk Me MMannesm.Werk Manste d. Gergd. Masch.-B. Untern. Maximil. Hôtte Miag Mimose.-G. Mir& Genest Möiheim Bergw. ogeach. e-s. Orenst.akoppe! 108.5 108.0 54.7 52.6 63.0 60.0 22.2 64.0 62.0 66.0 63.0 Tietz Leonhard Transradio Tuchfabrik Aach. Vyrain Papiert. Ver. Otsch. Nick. Ver. Glanzst. Stahlwerke St. 2yo u. V. " Otramarin Voge! Telegr Voigt≈ Haeffner 15.0 83.0 14.5 0 83.0 9— 0).11.8 0 66 5 65.0 49.5—. 0 32.2 31.0 90.0 49.5 —. 4 79.0 77.0 —. 105.5 6—. 118.0 0—. 0 35.5 34.0 Verkehrswert e 0 48.21 47.0 39—. 18.0 0—. 7 103.|102 7 0.5.8 0 21.5 20.0 0 14.0 13.6 0 10.4.8 Berl. Handelsg. " Hypothekb. Commerz u. Pr. 108-0l--Bank Dresdener Bank o. Zentralkr.-Bk. Reichsbank Westd..-.-B. Postverzinel. Werte Ablösgssch. alte 87.1 86.0 S 82.0 81.2 3—. 0 39.7 39.2 0 41.5 50.5 50.5 6 69 5—. 12 158.7157.5 6 72.5 71.0 88.7 85.5 85.0 89.5 89.0 81.0 910 81.0 90.0 88.7 875 80.2 98. 30.2 83.0 81.9 dto. neue 13.7 13.85 Schatzw. d. O. R. 35 83.2 66.0 6% Wertb.-5 Dollar 102.0 Reichsanl. 1927 90.7 Reichssch. Kom.—. 6% Pr. Ctr. St.-5 83.0 Farbenbonds 107.0 6 Berl. Hyp. B. 10 98.7 102.9 90.71 87.5 106.0 38.0 13 Nordd. Grundk 3 6 Norod. Grundb.4 I6 Pr. Ctr. B. G. Pf. 6 Ro gg. G. Pfd.-3 Concord. Bergb. Cont. Gummi Daimier Benz Hoesch Eisen Klöckner Werke gr. Krupp A. B. Hiont Cenis Siem.& Halske 110.5 Ver. Stahl Ruf. Anl. 51.0 IRheinstahl RM. A. 88.0 6Westf..d. Bk. 25 84. 7 *.* 28 " Kom..-3 83.0 „ 4 8 3. 8 5 Goldpfdbr. R. 1 86. SPfdbr. Hausgr.—. Goldp Pr. Logkdr. 6. 9 89.0 s„-.6. 20 6 Pr. Z. 6. Pf. 22 SPr. Z. 8. Pf. 23 5 Pr. Z. G. Pf. 24 sPr. dlo. 25/27 SPr. Z. G. Pf. 8 6 Boch. Stadtarl. Steuergut scheine fällig ab f. 4. 19.4 102(101 I..1935 951 91 1..1935 8812 87½ 1..1937 831 ..1938 80 771 93.513 110 5112 ∆ 85 83.0 85.0 92.7 84.5 89.0 88.0 97.2 90.0 88.0 83.0 80 5 90 89.50 84.5 87.5 97.5 00 87.5 87.5 80.3 110.5/106.2 15.5 13.5 65.2 65.0 48.4 46.4 76.0 74.2 123.0 pguir de Stet Polyphonwerke regte ert Rhein. Braunk Rhein, Elektr.Vor: Spiegelg!. " Stahlwerke Rh.-Westf.-El.-W. 1 54.8 52.2 22.5 22.0 36.2 31.0 115.5 46.0 46.0 193.0189.0 21.9 65.0 12 .7 28.5 38.7 20.0 26.5 35.4 19.0 73.0 73.0 187.7186.0 31.6 78.5 85.2 Fortlaufende Notierungen Deutsche Reichsbahn Hbg. Amerika-Paket Norddeutscher Lloye Accumuiatoren Aku Allgemeine Elektrizität Bayrische Motoren J. P. Bemberg Bekula Berliner Maschinen Conti-Gummi Daimier Deutsche Conti-Ges. Er06 " Linoleum Elektr. Licht u. Kraft Farbenindustrie Feldmöhle Papier Felten& Guilleaume Geisenkirch. Bergwerk Ges. f. eiektr. Untern. Th. Goldschmidt Harpener 17. 11. Hoesch Stahl Ph. Holzmann se Bergbau Kall Aschersieben Klöckner Kokswerke Mannesmann Manstelder Bergbau Masch.-Bau.-Untern. Orenstein& Koppel Phönix Bergbau Polyphon-Werte. Rhein, Braunkohlen Rheinstahl Rh.-Westf.-Elektr.-W. Rütgerswerke Salzdetfurth. Schubert& Salzer Schuckert Siemens-Haleke Vereinigte Stahlwerke Westeregein st.-Waidh. Antang Schlob 93 3 85. 57.0 57.5 130.5 132.5 1060 103 54.2 54.8 71.2 341 22.8 36.5 28.5 36 2 19.0 183.0 77.6 84.7 50 7 145.2 1739 72.5 55.0 23.1 36.1 23 38.7 19.0 185.0 Seilz 56.0 55.5 129.5 109.0 53.5 70.2 52.6 22.5 34.6 27.5 35.5 19.0 155. 75.0 92.7 49.7 83.2 52.0 49. 147.0 1430 1730 313 341 31; Nr. 273 40. Jahrgang 3. Beilage zum Bochumer Anzeiger und General Anzeiger 18./19. November 1933 Bothumer SOS! Eisberg! Der herrliche Grönlandfilm im Capitol Um den ungeheuren Eindruck, den dieser kühne und einzigartige Film auf den Besucher hervovbringt, wiederzugeben, müßte man ein geborener Hymniker sein. Wir empfinden angesichts der atemraubenden Szenen, die hier das arktische Element der Kamera vorspielt, daß kaum ein Wort reich und schimmernd genug ist, daß es in seiner optischen Malkraft und seelischen Tragfähigkeit einfach nicht imstande ist, die Bilder dieses Films ohne fühlbaren Verlust in seine Sphäre einzufangen. Urweltliche Landschaften mit dem Leni Riefenstahl in„SOS Eisberg“ ganzen brennenden Duft und Glanz der Tropen reichen nicht entfernt heran an die gefährliche und in steter Verwandlung begriffene Majestät der grönländischen Arktis, Wie klein und ohnmächtig ist der Mensch inmitten der krachenden und berstenden Eiswüste, die bis zum Horizont hin von wüsten phantastischen Bergen, Blöcken und Riesengipfeln durchwogt und durchwälzt wird. Da birst so ein Kegel, eine halbe Alpe mit gefurchten Täler und Hunderte von Metern abstürzenden Steilhängen, in sich zusammen, da löst sich von der Unendlichkeit des Eismassivs eine klotzige Wand, taucht wie ein ungeheurer Walfisch unter Wasser und treibt mit schweren balancierenden Bewegungen in den geheimnisvollen Meeresstrom hinaus. Giganten entstehen, Eiganten zerbrechen, Geburten ohne Zahl kreißt das mbehauste Element aus sich heraus, um sie im nächsten Augenblick gurgelnd wieder in sich hinabzuschlingen. In dieser Wüstenei ist der Film„SOS Eisberg“ entstanden, in dieser Szenerie, die von der Schöpfung selbst gestellt wurde, erleben wir das Schicksal einer Grönlandexpedition, die keine Strapazen, nicht Tod und senstige Gefahr, scheute, um der Welt in Bild und Vort und Handlung ein Kapitel erhabenster Natur zu predigen. Der Hollywooder Filmindustrielle Carl Laemmle nahm das Risiko der Finanzierung auf sich, als Expeditionsleiter und Regisseur kam nur Dr. Arnold Franck in Frage, die Kamera wurde von den erstklassigen Fachleuten Hans Schneeberger und Richard Angst bedient, Ernst Udet lieb dem Unternehmen seine fliegerische Erfahrung und Bravour, und endlich sollen die Darsteller genannt werden: Leni Riesenstahl, Sepp Rist in erster Linie und seine Kollegen Dr. Max Holsboer, Walter Riml und Gibson Gowland. Ihre Leistungen im geläufigen Sinne als künstlerische Leistungen zu bewerten, ist abfurd. Sie alle sind Pioniere, die unter Einsatz ihres Lebens hinausgingen und uns in einer Handlung, die als Spiel erscheinen mag, die ungeheuerlichste Provinz unseres Planeten erschlossen. Daß die Spielhandlung kontinuierlich und dem großartigen Tenor der Landschaft gemäß durchgeführt werden konnte, mutet wie ein Märchen an. Eine Exbedition verliert sich, ohne nennenswert gerüstet zu sein, im grönländischen Treibeis auf der Suche nach einem ihrer Mitglieder. Tagelang irren sie auf riesigen Eisburgen dahin, vergeblich müht sich der Leiter, eine Funkverbindung zum Festland Europas herzustellen. ####ezdwo, in der Welt gelingt es einem kleinen Bastler, den Notruf„SOS Eisberg“ aufzufangen. Und nun beainnt in der funktechnischen Welt— grandios ist das gemalt!— ein fieberhaftes Suchen nach den Verscholenen.„Die organisierte Armee der Technik zieht gegen das grönländische Eiselement zu Felde. Flugzeuge werden abgesandt, aber ihre Mühe ist vergebens. Das Eis frißt sie auf, Feuer zerstört sie. Und nun ist die Stunde für Udet, diesen Albatros der Luft, gekommen. Er donnert in die Wüste hinein, wie ein Geistervogel streicht F um die schaurigen Klüfte, springt in rasenden Schwüngen über die zerhackte Fläche, reißt seine Maschine in Höllenkurven über die steilen Grate der Eisberge hinweg. Ihm gelingt es, den todesmutigen Leiter Schollen 8le Pedition(Sepp Rist), der auf kleinen 52%n das Festland zu erreichen trachtet, aufzufischen. Hirrau s /10s werden mit ihren flinken Kajaks in das Hilfswerk eingespannt, und so können dann auch die anferen Ueberlebenden aus ihren glitzernden Gefängnissen Pefreit werden. Hundertfach stellt das Eis Versuche an, ten Iaus der Spielhandlung mit schaurig extemporiersind Zis guichen seiner Natur zu durchkreuzen. Eben Eisfer gefährlichen Aufnahmen auf der treibenden und#heendet, da kracht und platzt sie auseinander wälzt sich im Meer. Ungeahnte und bizarre Forrecken sich aus der Tiefe: Weltuntergang und isperduns in eines Augenblicks Dauer verklammert. schmi leistet Sepp Rist. Viele Male durcheimmt er das eisige Wasser, wie in der Sintflut steht er auf handbreiten Schollen im Aufruhr von Wind, Wasser und Eis. Und auch seine Kameraden sind zum äußersten Einsatz ihrer Kräfte bereit, die sich im Kampf mit Eisbären, Kälte und Seewasser beweisen und bewähren können. Daß aber auch eine Frau und nicht die unverwöhnteste, daß auch Leni Riefenstahl, den Anforderungen dieser Expedition standhalten konnte, ist ein Wunder ganz besonderer Art. Sie ist nur für einige wenige Filmszenen bemüht worden; immerhin genügt ihr großes und wesentliches Spiel, den Film der Männer zu durchklingen und mit warmer fraulicher Kraft zu laden. Die Erstlinge vor der Kamera, die Eskimos, sind in wunderbarer Weise von den Leuten am Kurbelkasten belauscht worden. Die Bildkomposition in diesem Zusammenhang gehört zu den eindrucksvollsten Momenten des Films überhaupt. Wie die Gesichter sich staunend und von Zauber gebannt dem über ihnen kreisenden Flugzeug zuwenden, wie die Polarhunde in der gleichen Haltung den Einbruch der modernen Zivilisation erleben, wie das alles hervorragend gemacht wurde! Koste es, was es wolle: diesen Film muß man nun wohl oder übel gesehen haben! Recht gut behauptet sich das diesen Riesenfilm umgebende Beiprogramm. Das Dresdener StaatsopernOrchester unter der Leitung von Generalmusikdirektor eitz Busch gleichzeitig zu sehen und zu hören(das Vorspiel zu Richard Wagners„Tannhäuser“) ist ein Genuß. Wie der temperamentvolle Dirigent das Werk des großen Tonmeisters interpretiert, wie nicht allein die Hände, sondern der ganze Körper der Partitur und ihrer klanglichen Wiedergabe dienen, das zu erleben, ist ein Ereignis von dramatischem Hergang. Dr. Stf. „Das Tankmädel“ Tonfilm=Operette in der Lichtburg. Von dem schönen Ziel, zu dem uns einst der bei dem lustigen Film„Drei von der Tankstelle" beginnende Weg führen sollte, sind wir leider mehr denn je entfernt. Als dieses famose Werkchen erschien, konnte man Hoffnung haben, daß der Film im Begriff war, sich ein neues Gebiet auf seine ganz besondere Art zu erobern. Man frohlockte schon— und wirklich nicht ohne Grund —, daß der Film es verstanden habe, sich endlich eine spezifische, nach völlig eigenen Gesetzen geformte Gattung der musikalischen Lustspielbühne zu schaffen. Man sprach von der Geburtsstunde der„Film=Operette" und — es waren trügerische Hoffnungen. Was alles hier an ausbaufähigen Ansätzen und realisierbaren Ideen zu einer musikalischen Filmkomödie erfreute und neue Perspektiven eröffnete, wurde, statt vertieft und ausgebaut zu werden, nun von jedem talentlosen Regisseur schlecht und recht koviert, und alle gutes Vorfätze schliefen ein. Man glaubte die Gattung der Film=Operette erobert zu haben und wurde nachlässig und oberflächlich, schlimmer als zuvor. Und was heute sich diesen Titel zulegt, ist nur noch bläßlicher, bequem gemachter Abglanz jenes hoffnungsvollen Beginnens.— Das sind so die Gedanken, die dem urteilsfähigen Kinobesucher aufsteigen, wenn er durch den Namen des neuen Films „Das Tankmädel“ an seinen entzückenden Vorläufer erinnert wird, und das um so mehr, als hier auch einige sehr nette Nuancen der Regie und der musikalischen Umrahmung das Vorbild nicht verleugnen. Gut wenigstens, daß der Film in vielem und um ein wesentliches besser ist, als die Mehrzahl der Lustspiele. Die Geschichte von diesem kleinen tapferen Tankmädel, das von Ursula Grabley ganz prächtig und mit sympathischem Temperament verkörpert wird, ist eine überaus heitere Sache von herzerfrischender Lustigkeit mit sehr vielen und netten Einfällen der Regie, die es natürlich nicht schwer bat, mit einem so beliebten und wirklich witzigen Darsteller wie Fritz Schulz einen Lacherfolg nach dem andern zu erzielen. Und als wirksamer und gut vointierter Gegensatz halten die mondäne Maria Meißner und der famose Werner Finck das belebende Gegenspiel. Eine Handlung mit köstlicher Situationskomik. über die jeder, der gern lacht, sich höchlichst amüsieren kann. „Der Champ“. in den Weltlichtspielen. Die Weltlichtspiele teilen zu ihrem neuen Programm mit:„Der Champ“(Der Weltmeister) ist ein Film aus Westfälische Gemeinden fordern dem Leben. Er wurde gedreht nach Motiven des gleichnamigen Romans von Haus Lefebre. Unter den bisher gezeigten amerikanischen Filmen nimmt er eine Sonderstellung ein, weil er in seiner ganzen Art auch dem deutschen Geschmack entspricht. Die Sprache des Films ist deutsch. In sehr eindrucksvollen Bildszenen schildert die Handlung das Leben eines Boxweltmeisters, in seinem stetigen Auf und Ab. Im Mittelpunkt dieses Lebens steht die Liebe zu seinem Söhnchen und die Anhänglichkeit eines liebenswerten, pfiffigen Jungen zu seinem Vater. Rührend die Szenen, wo die beiden von einander getrennt werden, die Anstrengungen des Kindes, wieder zu seinem Vater zu gelangen, der Augenblick, wo sich die beiden wiederfinden. Wallace Beery, ein wirklich großer Menschengestalter, der kleine Jackie Cooper, ein Prachtkerlchen, das Söhnchen in diesem Film, der tragisch und lustig zugleich ist. Dazu das gefällige Lustspiel mi. Dick und Doof:„Verkehrt verheiratet.“ Apollo: Auny Ondra in„Baby“ Die Apollo=Lichtspiele teilen zu ihrem neuen Programm mit: In„Baby“ passen Titel und Hauptdarstellerin famos zueinander bei Anny Ondra, der zierlichen, lustigen Frau. Aus sehr vornehmem Hause stammend, vom„kunstliebenden" Vater allerdings erblich etwas belastet liegt ihr die Vornehmheit eines wohlerzogenen Mädchens durchaus nicht. Die Bühne ist ihr Schwarm, und als sie auf der Fahrt in eine englische Pension auf dem Schiffe ihre kleine Freundin von der Bühne trifft, die zur Ausbildung bei den„Singenden Babys“ fährt, ist schnell der Entschluß eines Rollentausches gefaßt. Die kleine Tanzelevin wird wissenschaftlich ausgebildet, und die Komteß kommt in die harte Schule des Varietés. Das ist Stoff genug für alle möglichen Komplikationen. Dazu Sylvia Sidney in„Madame Butterfly“ mit ihrer eigenartigen Schönheit und dem Lächeln, das jeden mitlächeln läßt, verkörpert in diesem deutschsprachigen Film die kleine Geisha Cho=Cho=San. Außerdem sieht man„Am blauen Horizont“ und die Deuling=Tonwoche. Gloria=palast:„Liebe muß verstanden sein“ Der Gloria=Palast teilt zu seinem neuen Programm mit:„Liebe muß verstanden sein“ ist ein entzückendes Lustspiel mit Rose Barsony, Georg Alexander und Wolf Albach=Retty. Ein lustiger lebendiger Film. Schlag auf Schlag prasseln die Witze und komischen Einfälle hernieder, reißen mit, entfesseln immer neue Lachstürme. Dieser drollige Tonfilm=Schwank hat alles: Handlung, Scharm, Einfälle, entzückende Schlager und gute Besetzung. Im Beiprogramm in Erstaufführung der sensationelle Kriminalfilm:„Gentlemen für einen Tag“, mit Donglas Fairbanks jr., die aktuelle Ufa=Wochenschau und eine Tonfilm=Humoreske. Lichtspielhaus:„Kaiserwalzer“ Das Lichtspielhaus teilt zu seinem neuen Programm mit: Der Tonfilm„Kaiserwalzer“ zeigt in den Haustrollen Martha Eggerth, den urkomischen Szöke Szakall, die ausgelassene Trude Berliner und die volkskümliche Hansi Niese. Ein lustiger, fescher Film, mit vielen Uniformen, mit Kaiser Franz Joseph, mit hübschen Mädels, mit Walzern. Alles paßt gut zusammen und wird nett serviert.„Dazu der erste Curt=Bois=Film:„Der Schlemihl!“ In den Hauptrollen Curt Bois und La Jana. Diese beiden Darsteller haben während des ganzen Films die Lacher auf ihrer Seite. Denn, der Schlemihl, der junge Bursche, faßt das Leben mit äußerster Gleichgültigkeit und Ruhe auf. Skala:„Rasputin“ Das Skala=Theater teilt zu seinem neuen Spielplan mit: Die unheimliche Gestal: des„Rasputin“, des Dämons des Zarenreiches, ist in diesem Tonfilm von Conrad Veidt lebensecht und eindringlich verkörpert worden. Man fühlt das geheimnisvolle Fluidum, das von dieser rätselhaften, dunklen Persönlichkeit ausgebt. Es wirken ferner mit: Carl Ludwig Diehl, Charlotte Ander und Theodor Loos. Im Besprogramm ein lustiger Film:„Er und sein Diener“ mit Oskar Sabo, Paul Henckels u. a. m. Einige lustige Kurzfilme und die Deulig=Tonwoche vervollständigen den Spielplan..— Sonntag 2 Uhr: Kindervorstellung mit großem Wildwestprogramm. Big Boy William und„Der falsche Sheriff.“ Odeon:„Liebe in Aniform“ Die Odeon=Lichtspiele teilen zu ihrem neuen Programm mit: In„Liebe in Uniform“ zeigt sich Harry Liedtke in einer liebenswerten Rolle. Schneidige Uniformen, reizende Frauen, schöne Pferde, schmissige Musik, lustige Kasernenhofszenen geben dem Film den richtigen Schmiß. Fritz Kampers, Paul Heidemann, Tibor von Halmay bekleiden die militärischen Chargen. Im Beiprogramm in Erstaufführung, Douglas Faireine Tonfilm= Hossenfelder Dr. Krause auch von seinen Aemtern innerhalb der Glaubensbewegung. „Diese Maßnahmen haben trotzdem hinreichende Beruhigung innerhalb der evangelischen Kirche nicht zu schaffen vermocht. Aus dem Willen, endlich vollständige Klarheit zu schaffen, entspringt daher die Forderung der westfälischen Gemeinden, sofort die zuständige kirchliche Instanz, die Provinzialsynode zusammenzurufen mit dem Zweck der Stellungnahme. Bochumer Verbände und Vereine banks in„Gentlemen für einen Tag“, Humoreske und die Emelka=Tonwoche. Einderafung dei Pivonziaishudor Aus Anlaß der scharfen Angriffe gegen das Bekenntnis der Kirche und die Heilige Schrift als Grundlage desselben in der Berliner Sportpalastkundgebung der„Deutschen Christen“ vom 13. November, gegen die der Reichsbischof in einer entschiedenen Erklärung Stellung nahm, haben bereits verschiedene westfälische Gemeinden an den Präses der Provinzialsynode den Antrag auf sofortige Einberufung einer außerordentlichen westfälischen Provinzialsynode gerichtet. Die Absicht ist durch die Verhandlungen der Synode die kirchliche Neuordnung aus dem Streit sich bekämpfender Gruppen herauszubringen und durch die verfassungsmäßige kirchliche Instanz eine einheitliche und verbindliche Stellungnahme der westfälischen Kirche zu Bekenntnis und Neusordnung der Kirche herbeizuführen. Die Einberufung der Provinzialsynode wird als der Weg bezeichnet, auf dem es zu einer Beendigung der kirchlichen Wirren in der Provinz und zu einer Einordnung der verschiedenen Gruppen in die gemeinsame kirchliche Arbeitsfront allein kommen kann. Sie entspreche darum einem dringenden Bedürfnis und dem Verlangen des evangelischen Volkes nach ruhiger und einheitlicher kirchlicher Arbeit in den Gemeinden. * In der evangelischen Kirche ist eine außerordentlich starke Beunruhigung entstanden durch Vorgänge in einer großen Sportpalast=Kundgebung der„Deutschen Christen“ am 13. November. Von dem Gauleiter des Gaues Berlin, Dr. Kraufe, wurden in einer Rede Forderungen aufgestellt, die Beunruhigung in weitesten Kreisen hervorgerufen haben. Dr. Krause forderte u. a. die Ausschaltung des Alten Testamentes, das ein„Viehtreiber= und Zuhälterbuch“ sei, die Streichung der paulinischen Bücher des Neuen Testamentes, aus denen bekanntlich ausgerechnet Luther den Anstoß zu seiner reformatorischen Tat genommen hat; ferner die Entfernung der Kruzifixe aus den Kirchen, weil sie germanischem Empfinden widersprächen, die Proklamierung des stolzen Menschen, an Stelle des vor Gott demütigen Menschen, wie Luther einer war, und den Beginn einer zweiten Reformation aus diesem Geist, die über Luthers Reformation hinausführe. Diese Rede hat, wie bereits mitgeteilt, dem Reichsbischof Anlaß zu einer Erklärung gegeben, in der es heißt: „In der Rede ist in einer unerhört agitatorischen Weise gegen das Alte Testament, gesprochen und sogar das Neue Testament einer kirchlich unmöglichen Kritik unterzogen worden. Das bedeutet nichts anderes als die Aufhebung der Bibel als der einzigen und unverrückbaren Grundlage der Kirche. Es sind weiter Anschanungen vorgetragen worden, die einer Ablehnung der reformatorischen Lehre von der Rechtfertigung allein aus dem Glauben gleichkommen und durch die ein rationalistisches Jesusbild aus den längst verklungenen Tagen des Liberalismus hervorgeholt wird. Solchen Geist lehnt die Leitung der Deutschen Evangelischen Kirche mit aller Schärfe ab, wie ich überzeugt bin, daß auch die lebendigen Glieder unserer Gemeinden mit solchem Geist nichts zu tun haben wollen. Ich werde nie und nimmer zulassen, daß derartige Irrlehren sich in der evangelischen Kirche breit machen.“ Der Evangelische Oberkirchenrat suspendierte Dr. Krause von sämtlichen kirchlichen Aemtern und wandte sich ebenfalls in einer Veröffentlichung gegen die von jenem aufgestellten Forderungen. Am folgenden Tage enthob der Reichsleiter der„Deutschen Christen", Bischof Evangelischer Beamtenverein. Zu Beginn der sehr stark besuchten. Monatsversammlung führte der Vorsitzende aus, schon 1871, als Fürst Bismarck das Teutsche Reich zusammenschweißte, sei sicher in vielen Herzen der Gedanke aufgestiegen, wäre nun auch das deutsche Volk so einig wie das Teutsche Reich. Diese Aufaabe, auch das Volk zusammenzuführen, habe unser jetziger Reichskanzler und Führer Adolf Hitler gelöst. Das beweise die Wahl, durch die ein Sieg errungen sei, wie ihn noch keine Nation aufzuweisen habe. Nach einem begeistert ausgenommenen Sieg=Heil auf unseren Füyrer eröffnete der Vorsitzende die Versammlung. Seit der letzten Monatsversammlung starben Frau Griese und Overmeister Tinschmann. Die Mitglieder erhoben sich zu Ehren der Verstorbenen von den Sitzen. Gegen die von dem Vorsitzenden verlesene Niederschrift über die letzte Monatsversammlung wurden keine Einwendungen erhoben. Zu dem Punkt, Reformationstag berichtete der Vorsitzende, daß in diesem Jahr zum ersten Male erreicht sei, daß alle Behörden, soweit nicht lebenswichtige Betriebe in Frage kommen, nachmittags geschlossen hatten. Auf eine wenig erfreuliche Tatsache müsse bingewiesen werden. Für den 1. und 2. November sind aus Anlaß des Allerheiligen= und Allerseelentages von der Reichsbahn Sonntagsrückfahrkarten ausgegeben, dagegen am 31. Ltiober, dem Resormationstage, nicht. Der Evangelische Beamtenverein wird sch an alle Instanzen wenden, damit weniastens im nächsten Jahre die Gleichstellung erreicht wird. Als Führer des Reichsbundes der Teutsch=Evangelischen Beamten ist bekanntlich Pfarrer von der Heydt gewählt worden. Ihm war anbeimgegeben worden, einen fünfgliedrigen Führerbeirat zu bestimmen. Das ist inzwischen geschehen. Für den Bochumer Ev. Beamtenverein war es eine besondere Freude, daß der Vorsitzende. Stadtsekretär Weber, zum Mitglied dieses Beirats ernannt worden ist. Die Ehrung wurde mit großem Beifall ausgenommen. Zum Punkt Lutbertag wurde die Frage erörtert, ob der Verein geschlossen an dem Festzug teilnehmen soll, oder ob die Mitalieder sich den Pfarrbezirken anschließen sollen. Die Versammlung entschied sich für die letzte Möglichkeit. Im Dezember soll eine Orisgruppenversammlung in Gerthe abgebalten werden. Zu Punkt Verschiedenes wies der Vorsitzende auf die am 18. November in der Melanchthonkirche stattfindende Musikatische Feierstunde bin. Die Evangekische Akademie in Bochum sei am 14. November eröffnet worden. Hörerkarten für das ganze Wintersemester seien für 2 RM und Einzelkarten für .20 RM, zu baben. Eine Weihnachtsseier soll in diesem Jahre nicht abgehalten werden, um alle Mittel der Volkswohlfabri zukommen zu lassen. Anschließend wurde eine Lutber=Bildreibe gezeigt, zu der die einleitenden und verbindenden Worte Studienrat Kohlmann sprach. Reicher Beifall wurde dem Redner gezollt. Die nächste Versammlung wurde auf Mittwoch, 13. Tezember, festgelegt, mit der eine weibevolle Adventsseier verbunden sein soll. Mit einem Appell an alle, am Sonntag an der Lutberkundgebung teilzunehmen, schloß der Vorsitzende die Versammlung. Nationalsozialistischer Taubstummen=Verband. Ortsgruppe Bochum. Am Sonntag, 19. November, nachmittags 4 Uhr. Gottesdienst mit Abendmablsfeier in der Kapelle des Augusta=Krankenbauses. Um 5 Uhr Ortsgruppenversammlung bei Stöhr, Bochum, Hofsteder Straße 25. Erscheinen ist Pflicht! RS. Frauenschaft Bochum=Felsenburg. In der Verwaltungs=Akademie Bochum fand die Verpflichtung von 40 Frauen der RS. Frauenschaft Bochum=Felsenburg statt. Eingeleitet wurde der Abend durch einen dreistimmigen Kinderchor unter der Leitung von Frl. Crämer. In der Begrüßungsrede wies die Leikerin Frau Wattrodt auf die Würde des Abends hin und bat um energievolle Mitarbeit im Sinne unseres Führers. Darauf appellierte Frau Göbbels an die deutsche Frau und Mutter, die sich ohne Standes= und Konfessionsunterschied der Jugend zu widmen hat, um aus ihr schlichte deutsche Menschen zu formen, die in späteren Tagen mit Stolz sagen können: An dem Erfolge des 12. November 1933 haben auch unsere Mütter Anteil gehabt. Mit Stolz wird die heutige Opfergeneration den Kindes= und Kindeskindern als Vorbild dienen wollen. Die Ansprache sand ihren Ausklang in einem Treubekenntnis zum Volkskanzler. Die Verpflichtung nahm Frau Bruckner, Kreisleiterin, vor. Durch Absingen des Horst=WesselLiedes fand dieser seierliche Akt seinen Abschlußz. In ibren Schlußworten dankte Frau Wattrodt allen Beteiligten und forderte die Verpflichteten auf. sich mit ganzer Kraft den noch bevorstehenden Aufgaben zu widmen, um dem deutschen Volke den Wiederaufstieg zu erleichtern. Mit dem Deutschlandlied und einem Sieg=Heil auf den Führer Adolf Hitler nahm der Abend seinen Ausklang. Verschönert wurde der Abend durch die freiwillige Mitwirkung des Tonkoquartetts und die gefüblvoll vorgetragenen Gedichte von Fräulein Cbristensen. 30 Jahre St.=Clemens=Bäckersachabteilung des Katholischen Gesellenvereins Bochum Zentral. Am Tonnerstag abend heging die St.=Elemens=Bäckerfachabteilung des Katholischen Gesellenvereins Bochum=Zentral in dem schön ausgeschmückten großen Saale des Kolvingbauses die Festseier ihres 30jährigen Bestebens. Feierklänge der Musik, dargeboten von dem Kolvingsorchester, und der von Josef Seier gesprochene Ehrenspruch„An Vater Kolving“ schufen einen stimmungsvollen Einklang zu der Begrüßungsansprache des Vorsitzenden Cbristian Quandvlieg jun Herzlich bewillkommnete er Präses Pieper, den Senior des Katholischen Gesellenvereins Bochum=Zentral, Rütber, den volljählig erschienenen Vorstand der Freien Bäcker= und Konditoreninnung Bochum. Kursusleiter Konditormeister Bach (Gelsenkirchen) und die Gründersubilare der Bochumer Bäckerlachabteilung, Bäckermeister Bernbard Wedding und Bäckermeister Moritz Schmidtmann. Er schloß seine Grußworte mit dem Appell an die Festversammelten, im Geiste des Gesellenvaters Adolf Kolping und des Volkskanzlers Adolf Hitler an dem Aufbau des deutschen Handwerks zu Nutz und Frommen des Vaterlandes mitzuarbeiten. Deutscher Eborgesang der Kolpingssänger unter der Stabführung von Lehrer Sprenger umrabmte die Festansprache des Kölner Bäserlachabteilungsleiters Paul Grünbäuser. Seinen Ausführungen legte er das Kolpingswort zugrunde:„Tätige Liebe heilet alle Wunden. Bloße Worte mehren nur den Schmerz.“ Er betonte, daß das deutsche Handwerk und insbesondere das Bäckerbandwerk aus idrer religtös=christlichen Einstellung beraus allzeit Großes für das deutsche Volk geleistet baben. Als Leitziel der Bäckerfachabteilung bezeichnete der Festredner Dienst an der deutschen Jugend. Dienst an Kirche Volk und Staat und einträchtige Zusammenarbeit auf berufsständischer Grundlage mit dem gesamten deutschen Handwerk. Nach dem Kolvingslied überbrachte Bäckermeister Schramm die Festgrüße und Glückwünsche des Westsälischen Bäckerinnungsverhandes. Sein Mahnwort, das altererbte Vätergut von Standesehre und Standesbewußtsein zu erhalten und zu mehren und Treue um Treue zu üben, fand einen begeisterten Widerhall. Ihm folgte Obermeister Thiele, der in kernigen Worten die Jubelgrüße der Freien Bäcker= und Konditoreninnung Bochum und der Bochumer Bäckersachschule des Zweiaverbandes Westfgsen ausrichtete. Bei zwangloser Unterhaltung und fröblichen Walzerklängen verlehten die Festteilnehmer noch einige gemütliche Stunden. Besondere Erwähnung verdient die mit der Jubelfeier verbundene Schauansstellung von Backwaren im Vinzenzsaale, die dem Fleiß und dem Können der Bäckerkachabteilung das beste Zeugnis ausstellte und dementsprechend auch gewürdigt wurde. Provinzialverband der Neuhausbesitzer, Westfalen=Nieder= rhein. Der Führer des Reichsverbandes der Neuhausbesitzer. Fischer(Berlin), dat den bisherigen Leiter des Verbindes Rbein=Ruhr der Neubausbesitzer, Lammers(Duisburg), zum Führer des Provinzialverbandes Westfalen=Niederrbein der Neubausbesivzer und Eigenbeimsiedler und gleichieitig zum Mitglied des Führerringes ernannt. Zum Stellvertreter wurde der Führer der Ortsgruppe Bochum, Studienrat Dr. Wullen, ernannt. PrtC io bonh u. Dung 20.60“ 120 De gie Toced Bäcg, fanzerr und, guin 10 SOnhichtt! Amtlich zugelassen für die Annahme der Bedartsdeckungsscheine der staatlichen Ehestandsdarichen. Essen, Tneaterplatz AG Bochumer Anzeiger u. Gen. Anz. Turnen, Spiel und Sport 18./19. November 1933 4 NT Die Sehwei-enlrschwefer scghel Deutschlands ältester Rivale— Zum 18. Male: Fußball-Länderkampf Schweiz-Deutschland 25 Jahre muß man in der Chronik des deutschen Fußballsports zurückblättern, bis man auf das erste Länderspiel zwischen Deutschland und der Schweiz trifft! Nicht weniger als 17mal trat die deutsche Nationalmannschaft gegen die Eidgenossen in die Schranken und auch nach dem Weltkriege war die Schweiz das erste Land, das die internationalen fußballsportlichen Beziehungen mit Deutschland wieder aufnahm! In den bisherigen Ergebnissen der siebzehn Ländertrefsen spiegelt sich eine klare Ueberlegenheit des deutschen Fußballs wider, wurden von den Deutschen doch nicht weniger als elf Spiele gewonnen, während vier verlorengingen und zwei unentschieden endeten. Ein Rückblick in die Vergangenheit Die lange Reihe unserer Länderkämpfe mit der Schweiz wurde am 5. April 1908 in Basel eröffnet. Algemein hatte man der deutschen Elf gute, Zuesichten mit auf den Wezaßezenezgaßer es kam umzerepiz, denn die Eidgenossen fuhrten schon bei der Pause mit:1, um dann in der zweiten Halbzeit ihren Sieg mit:3 sicherzustellen. Im Jahre darauf nahmen die Deutschen in Karlsruhe Revanche, doch langte es nur zu einer knappen:=Sieg. Im Jahre 1910 wurden die Schweizer in Basel mit:2 geschlagen, während sie 1911 in Stuttgart eine hobe:=Niederlage einstecken mußten. 1912 fuhren die Deutschen zum Rückspiel nach St. Gallen, wo sie mit:1 einen glücklichen Sieg erkämpften. Das letzte Spiel vor Kriegsausbruch im Jahre 1913 in Freiburg brachte den Deutschen wider Erwarten eine :=Niederlage durch die Schweizer ein. Dann kam der Krieg und es dauerte sieben Jahre, bis sich wieder eine deutsche Ländermannschaft den Schweizern zum Kampf stellte. Das erste Nachkriegstreffen fand 1920 auf Schweizer Boden statt und sah die Eidgenossen klar mit:1 in Front. Als dann zwei Jahre später die Schweizer nach Frankfurt kamen, gab es das erste Unentschieden, da die Gäste den deutschen Vorsprung von zwei Toren nach der Pause aufholen konnten. Vor zehn Jahren siegten unsere VerZum Wohle der nofleidenden Volksgenoffen Gelcitwort des Oberbürgermeilters zum Winterhiltswerk der Sportler 1932 Bodhey vier graße Fashalsiele Winterhilfswerk eintreten und es zum Wohle der notleidenden Dr. Pielum, Oberbürgermeister ähnlich. Was er kann, hat er erst kürzlich im Spiel gegen die Jungfaschisten in Rom gezeigt, wo er der beste deutsche Stürmer war und auch selbst zwei Tore erzielte. An Rasselnberg wird es in erster Linie liegen, seinem schnellen Nebenmann Gelegenheit zur Entfaltung seines Könnens zu geben, aber auch Hohmann wird Heidemanns Schnelligkeit sicher auszunutzen verstehen. Eiberle, der als linker Läufer mitwirkt, hat in seiner Vereinself seinen Posten stets zur treter in Basel endlich wieder einmal, wenn auch nur knapp mit:1, um sich ein Jahr später in Stuttgart mit einem:1 zu begnügen. Auf dem olympischen Fußballturnier in Paris wurde die Schweiz Europameister, dem die deutsche Nationalelf im Jahre 1925 in Basel mit:0 eine schwere Abfuhr bereitete. Der, Rückschlag blieb jedach nicht aus, denn die Schweizer siegten im Dezember 1926 in München überraschend mit:2. In den letzten fünf Begegnungen blieb die deutsche Vertretung ungeschlagen. Sie siegte im April 1928 in Bern mit :2, beim Amsterdamer, Fußhallturnier. Jahre mit:0, 1929 in Mannheim bei eisiger Kälte mit :1. 1930 in Zürich mit:0 und schließlich im letzten Ländertreffen im vorigen Jahre anläßlich der Leipziger Messe mit:0. Zur Ergänzung dieser Statistik sei noch angefügt, daß das augenblickliche Torverhältnis aus diesen siebzehn Länderkämpfen 49:26 für Deutschland lautet. Am Buß= und Bettag besucht jeder Volksgenosse die Bochumer Winterhilfs=Fußballspiele ßen fußballsportlichen Ereignis einen würdigen Rahmen zu geben. Deutschland schickt folgende Mannschaft in den Kampf, der von dem ausgezeichneten italienischen Schiedsrichter Barlassini geleitet wird: Jakob (Regensburg) Haringer Wendl (B. München)(München 60) Gramlich Goldbrunner Eiberle (Frankfurt)(beide München 60) Lehner Lachner Hohmann Rasselnberg Heidemann (Augsbg.)(B. Münch.)(Benrath)(Bonn) Zu dieser Mannschaft kann man schon Vertrauen haben, obwohl in ihr einige Spieler mitwirken, die zum ersten Male das Nationaltrikot tragen. Es sind dies demann, Lehner und Eiberle. Der Bonner Linksaußen, dem hier endlich einmal Gelegenheit gegeben wird, seine Fähigkeiten zu zeigen, ist ungewöhnlich schnell und in seiner Spielart Kobierski sehr toiri Wallereler Schalker Technik gegen Höntroper Kampfkraft— Erlte Niederlage der Schalker oder.Verlultlpiel der Höntroper: Der entscheidende Augenblick in der westfälischen Gauliga ist schon in dem Moment eingetreten, da sechs von den zehn Gauligavereinen die erste Serie beenden. Das Spiel SV. Höntrop gegen Schalke 04 ist es, das das sonst bis zum Ende der Saison dauernde Rätselraten:„Wer wird„Pes: ster?“ schon frühzeitig beenden kann, denn siegt Schalte, ist es mit 90prozentiger Sicherheit schon jetzt als Westfalenmeister anzusprechen, da dann kaum ein Rivale die ungeschlagenen Ruhrknappen noch einholen kann. Die Spiele: SV. Höntrop— Schalke 04 DSC. Hagen— Arminia Bielefeld. Preußen Münster— Sportfreunde 95 Dortmund. Im Mittelpunkt der Begebenheiten steht der Kampf in Höntrop, SV. Höntrop— Schalke 04 Der Platzbesitzer darf mit einem ausverkauften Haus rechnen, da nicht nur ganz Höntrop, sondern auch Gelsenkirchen und Bochum stark vertreten sein werden, zumal Germania Bochum Sonntag nicht„zu Hause“ spielt. Der Kampf um einen guten Platz wird u. E. schon frühzeitig in Höntrop beginnen: denn wer möchte sich den interessanten Kampf der westfälischen Gaulicn entgehen lassen? 10000 bis 12000 Zuschauer werden sicher vertreten sein, wenn sich dem Schiedsrichter die beiden Rivalen in nachfolgender stärkster Aufstellung zum Kampf stellen: Höntrop: Stein Timpert., Hoppei g Ochs Przetak Reinke Cl. Timpert Eckert Strezelewsli Liedtke Seegelhoff Rothardt Kuzorra Nattkämper Szepan Valentin Bornemann Tibulsti II Zajons Badorek Mellage Schalke 04: Man ersieht schon aus den Mannschaftsaufstellungen, welche Bedeutung die beiden Vereine diesem entscheidenden Kampf beimessen. Beide haben ihr bestes Spielermaterial aufgeboten. Eine bedeutende Verstärkung stellt für Höntrop die Wiedereinstellung von Timpert in die Verteidigung dar, der nach dem unglücklichen Spiel gegen Hagen erstmalig wieder mit von der Partie ist. 1 Der Halblinke Liedtke hat sich bedauerlicherweise vor einigen Togen eine Berufsverletzung zugezogen, die man aber bis Sonntag wieder behoben glaubt. Sollte dies nicht der Fall sein, soll entweder Joost, oder Koppel als Vertreter einspringen. Schalke ist wieder zur ursprünglichen Aufstellung, also mit Bornemann als Mitteläuser, Puihagekehge,. Hoch nocßh für die Veran als Mittelläufer entschließen werden jedoch hat vorstehende Aufstellung die größere Wahrscheinlichkeit. Interessant ist, daß man Kalwitzki, dem ehemaligen Gelsenkirchener, den Rechtsaußenposten anvertraut hat. Ueber die Stärken und Schwächen der Mannschaften ist man so ziemlich im Bilde. Schalte it den Höntrgpern technisch immer noch ein gutes Stück,„voraus, wennschon die Höntroper Mannschaft in technischer Hinsicht seitdem sie von Otto Faist trainiert wird, beträchtlich hinzugelernt hat. Indes. das zu sehr auf Technik und Schönheit eingestellte Schalker Spiel ist nicht ohne Fehler. Was Höntrop den Gästen voraushat, ist zunächst die Vertrautheit mit dem eigenen Spielgelände, die Rückendeckung des heimischen Publikums und die größere Durchschlagskraft der Angriffsreihe. Diese Faktoren könnten ausreichen, um den Schallern die erste Niederlage der Meisterschaftssaison beizubringen. Verliert die Höntroper Mannschaft aber ihre Sicherheit, läßt sie sich das Schalker Kreiselspiel aufdrängen, anstatt konsequent beim Flügelspiel zu bleiben, gibt es während der 90 Spielminuten Schwächeperioden, die die Schalker„Routiniers“ natürlich ausnutzen werden, dann sinken die Aussichten des Gastgebers rapide. Wir möchten uns einer direkten Voraussage enthalten. In diesem Spiel ist eben„alls drin“, ist ein Sieg. der Höntroper sbensogut möglich wie ein Erfolg oder ein Unentschieden. Die Tagessorm der Mannschaften entscheidet... DSC. Hagen—Arminie Bielefeld Hagens Stärke liegt auf eigenem Platz. Anderseits ist zu berücksichtigen, daß die Bielefelder in letzter Zeit wieder nach vorn gekommen sind(siehe das Unentschieden gegen Germania Bochum), so daß eine Punkieteilung nicht ausgeschlossen erscheint. Preußen Münfter— Sportfrd. 95 Dortmund Eine Begegnung, die recht interessant zu werden verspricht. Auf eigenem Platz halten wir die Münsteraner für stark genug, den Dortmundern das Nachsehen zu geben. Germania Bochum spielt zu Gunsten der Winterhilfe in Schwerte Die Bochumer Germanen benutzen den meisterschaftsfreien Sonntag, um in Schwerte gegen eine Stadtmannschaft ein Gesellschaftsspiel zu Gunsten der Winterhilfe auszutragen. Ein im Mai dieses Jahres zwischen den beiden Rivalen stattgefundenes Treffen konnten die Germanen knapp mit:2 gewinnen. Schwerte hat seine Stadtmannschaft jedoch inzwischen erheblich verstärken Gnrer.„. M. i#. Die Tip-Ecke Was Diogenes meint Länderspiel: Schweiz— Deutschland:3. Gauliga: SV. Höntrov— Schalke 04:2. DSC. Hagen— Arminia Bielefeld,:1. Preußen Münster— Dortmund 95:0. Bezirksklasse: MVV. Linden— Wetter 1910:1. Westfalia Bochum— Arminia Marten:0. VfL. Hörde— Borussia Doxtmund:4. Alemannia Dortmund— ScP. Werne:1. Preußen Bochum— SC. Dahlhausen,:1. Westfalia Wickede— Tus. Bochum:2. Und Auguft Schrömmel..? Länderspiel: Schweiz— Deutschland:4. Gauliga: EP Höntrov— Schalke 04.:2. D SC. Hagen— Arminia Bielefeld:3, Preußen Münster— Dortmund 95:2. Bezirksklasse: NBV. Linden— Wetter 1010.0. Westfalia Bochum— Arrginia Marten:0. BfL. Hörde— Borussia Doxtmund:., Alemannia Dortmund.— STV. Werne,.0 Preußen Bochum— SC. Dahshausen g# Westfalia Wickede— TuS. Bochum:4. Zufriedenheit ausgefüllt, so daß er in Zürich schon seinen Mann stellen dürfte. Der Rechtsaußen Lehner gilt im Gau Bayern als gefürchteter Torschütze; er ist sehr schnell und technisch gut veranlagt, so daß er als Außenstürmer noch vor einer Zukunft stehen dürfte. Hohmann, über dessen Können die Meinungen weit auseinandergehen, ist unberechenbar für den Gegner und daher sehr gefährlich. Goldbrunner ist em fleißiger und unermüdlicher Mittelläufer, dabei sehr kräftig, so daß er gerade gegen die Schweiz der richtige Mann am richtigen Platz sein dürfte. Gramlichs technische Qualitäten sind zur Genüge bekannt, doch ist der Frankfurter leider etwas langsam. Das Verteidigerpaar Haringer=Wendl hat sich in schweren Kämpfen schon oft bewährt. Die Schweizer Nationalmannschaft hat folgendes Aussehen: Sechehaye (Genf) Minelli Weiler (beidg„Burich) Hufschmidt Gilardoni Binder (Basel„(Lugano)„(Biel) Müller Hochstraßer Kienholz Xam Abegglen Rochat (Basel)(Bern)(beide Zürich)(Lausanne) Auf die taktische Einstellung der Schweizer Mannschaft gegen Deutschland darf man mit Recht gespannt sein. In Fachkreisen wird vielfach die Ansicht vertreten, daß die Cidgenossen es den Norwegern nachmachen und versuchen werden, ihren Gegner durch schnelle Vorstöße und Durchbrüche zu überrumpeln, eine Taktik, mit der die deutsche Elf zu rechnen haben Die Zusammenstellung der deutschen Länderels berechtigt zu der Hoffnung; daß sie mit einem Siege aus Zürich zurückkehren wird, mit einem Siege, der allerdings erkämpft werden muß, denn leichten Kaufes werden sich die Eidgenossen gewiß nicht geschlagen geben. Das Ende kann vielmehr sehr, sehr knapp ausfallen. allen. Berliner Sechstagerennen Der Reichssportführer im Sportpalast. Nach seiner Rückkehr aus Ostpreußen benutzte der Reichssportführer gleich den ersten Abend, um dem Sechstagerennen im Berliner Sportpalast beizuwohnen. Die zurückgelegte Strecke betrug um 22 Uhr 1181 K meter und der Stand war folgender: 1. Tieß=Charlier 147 Punkte.., Schön=Buschenhagen 135 Punkte; eine Runde zurück: 3. Buysse=Deneef 114 4. Ehmer=Funda 95 Punkte, 5. Siegel=Th 92 Punkte, 6. Mouton=Boucheron 66 Punkte, 7. Rieger Preuß 49 Punkte. 8. Pützfeld=Maczynsti 25 Punkte; vier Runden zurück: 9. Gebrüder Nickel 25 Punkte; 6ag; Runden zurück: 10. Wolke=Dorn 49. mann=Umbenhauer 28 Punkte; acht Runden zu 12. Kroll=Göbel 29 Punkte. Faustkämpfer 31 Langendreer— MBC. Linden Zu einem interessanten Kräftevergleich treffen obige Gegner bei Neuhaus in Langendreer. Wichtige Sport-Nachrichten Heute abend im Schützenhof: Vorrunde der meisterschaften des Bezirks IV(Industriegebie eithg e. Bus 1s Aiuste uulg Einlaß 7 Uhr. unang s thr, Schnupfen Grippe, Katarrhl Regelmäßiges Gurgein mit ChinosolSaung verleiht einen Schutz gegen Erkältungskrankheiten. 8 Chinosol-Tabletten 75 Stöck RM. 1,10 Chlposol-Scrhiage en 50 Pf. in Aoothegen Vogen Zur Unterstotzung Chinomint-Mundtabletten 48 Stück Rüfl..20 A6 WI S * Kreisleiter Riemenschneider über die Fußballspiele am Buß= und Bettag für das Winterhilfswerk. Laut Anordnung des Reichssportführers von Tschammer und Osten finden am Buß= und Bettag im ganzen Reiche Fußballspiele statt, deren Ertrag im vollen Umfange für das Winterhilfswerk bestimmt ist. In Bochum finden folgende Spiele statt: Im TuS.=Stadion: Germania 06 Bochum gegen TuS., Westfalia und Vereinigte Preußen 07. Vollzahler zahlen 0,50 RM., Erwerbslose 0,30 RM. Auf dem Sportplatz BfB Gerthe findet ein Spiel des BfB. Gerthe gegen eine Kombination GertheHiltrop statt. Vollzahler zahlen 0,40 RM., Erwerbslose 0,20 RM. Für Langendreer und Werne: Langendreer gegen Werne. Vollzahler zahlen 0,40 RM., Erwerbslose 0,20 RM. Für Linden und Dahlhausen: MBV. Linden gegen Dahlhausen 07— Dahlhausen 16. Vollzahler zahlen 0,40 RM., Erwerbslose 0,20 RM. Ich möchte alle Volksgenossen bitten, die an diesem Tage stattfindenden Fußballspiele zu besuchen und dadurch beizutragen, daß die Not der erwerbslosen und ärmsten Volksgenossen gelindert wird. Vorverkaufskarten sind bei allen Ortsgruppenleitern und in den Geschäftsstellen der verschiedenen Fußballklubs zu haben. Die Ortsgruppenleiter haben sich persönlich mit ihren Amtswaltern ebenfalls bei den Spielen einzufinden. gez. Riemenschneider(M. d..), Kreisleiter. Wer überltcht die Vorrunde? Die Bezirksmeisterschaften der Boxer— 42 Bewerber am Start Gute Kämpfe im Schützenhof Allenthalben finden heute abend in den verschiedenen Bezirken des Gaues 9(Westfalen) die Vorrunden der diesjährigen Bezirksmeisterschaften statt, so in Gelsenkirchen für die Abteilung 2 des Bezirks 1(Münster) und in Münster für die Abteilung 1. Sonntag folgt Neheim mit der Vorrunde des Bezirks 8(Arnsbera). Weit größere Bedeutung gewinnt aber die Vorrunde des Bezirks 4(Industriegebiet) Abteilung 2. Samstag abend wird der„Schützenhof" wieder das Ziel aller Boxsportanhänger sein, denn hier treffen sich die besten Kämpfer aus Groß=Bochum, Herne und Wattenscheid. 42 Kampfer stellen sich zum Kampfe, 42 der bekanntesten und ehrgeizigsten Kämpfer werden versuchen, sich siegreich durch die Vorrunde durchzuschlagen. Nancher, junge Nachwuchsboxer wird an den alten mingruchsen scheitern, aber auch mancher der alten Kämpfer wird sich dem kraftvollen Draufgängertum der Jugend beugen müssen. Ausgefeilte Techniker und furchtlose Fighter werden um den Sieg streiten, so daß die Zuschauer befriedigt werden. Da es in diesem Jahre keine Titelverteidiger gibt, darf man gespannt sein, wer sich von den vielen Bewerbern wird durchsetzen können. Schon aus diesem Grunde ist die Gewähr für harte und erbitterte Kämpfe gegeben. Die diesjährigen Meisterschaften haben eine größere Bedeutung, denn zum ersten Male kämpfen die in einem Einheitsverband zusammengeschlossenen Kämpfer des DA=V. und DRfAB. um den Titel. Die einzelnen Paarungen werden erst nach dem offiziellen Wiegen durch Auslosen festgestellt und darin liegt auch ein besonderer Reiz, denn die Bewerber erfahren erst an der Waage, wen sie zum Gegner erhalten. Aus diesem Grunde können wir uns nur darauf beschränken, die Namen der Bewerber bekannt zu geben. Fliegengewicht: Reinatz,.=Sodingen und Bratz Gerthe. Bantamgewicht: Burgath..=Sodingen; Grietz 2, Gerthe: Bregenstroth, Herne 22; Disselbeck, Polizei Bochum. Federgewicht: Reichert und Jakubowski 1, Gerthe, Wiesberg, Herne 22, Korte, Polizei Bochum, Jestädt, Bochum 19, Gajewski, Bochum=Werne. Leichtgewicht: Zalesnak. Gerthe: Ostkamp und Holl. Herne 22: Ernst, Polizei Bochum; Manzyk, Punching Bochum: Schmidt, Punching Bochum: Schmielewski und Kalinowski,.=Sodingen: Langohr, Gerthe. Weltergewicht: Krüger und Jaschk. Gerthe: Marsner und Kampf, Polizei Bochum: Erbsner, Bochum 19; Wollert,.=Sodingen:-Mose, Wattenscheid. Mittelgewicht: Matzko und Kowalzik, Gerthe: Richter, Herne 22; Weiland Punching Bochum; Bednarz und Pfannkuchen, Bochum 19; Jungkunst, Wattenscheid. Halbschwergewicht: Szesny, Gerthe: Ongsiek, Herne 22; Emmerich, Bochum 19 und Futter, Wattenscheid. Schwergewicht: Knur, Herne 22: Pristaw, Polizei Bochum und Marienfeld, Punching Bochum. Kraftsportvereinigung 98 Bochum Die Schwerathletikvereine„Deutsche Eiche"(Bochum),„Germania“(Bochum),„Jung=Siegfried“(Bochum) und Bochum=West haben sich unter obiger Bezeichnung zu einem Großverein zusammengeschlossen. Vereinsführer ist E. Bettzieche. SV. Höntrop— Wattenscheid zugunsten der Winterhilfe Am 26. November(Totensonntag) findet ein Fußball=Gesellschaftsspiel zwischen dem SV. Höntrop und einer aus den übrigen Wattenscheider Mannschaften zusammengestellten Elf zugunsten der Winterhilfe statt. Am gleichen Tage soll die Einweihung der Wattenscheider Turnhalle stattfinden, die ebenfalls mit einer Aktion für das Winterhilfswerk verbunden ist. Vom Turf Enghien, 17. November 1. Rennen: 1. Cobée II(Le Fur), 2. Marsous, 3. Adulation. Toto: S. 62, Pl. 23, 59, 169.— 2. Rennen: 1. Le Ludion(Bonaventure), 2. Le Grand St. Hubert, 3. Ferdinand. Toto: S. 26, Pl. 16, 15.— 3. Rennen: 1. Kolossal (Maubert), 2. Zafiritsa, 3. Tripolette. Toto: S. 279. Pl. 45, 14, 52.— 4. Rennen: 1. Stargote(Wein), 2. Great Sapphire, 3. Condor. Toto: S. 70, Pl. 27, 33, 23.— 5. Rennen: 1 Révérende II(Tremeau), 2. Dumnacus, 3. Santos. Toto: S. 36. Pl. 16, 12.— 6. Rennen: 1. Gras Double(Bertal), 2. Kern, 3. Massinette. Toto: S. 247, Pl. 56, 18, 35. Unlere Vorauslagen: Mülheim=Duisburg, 19. November. 1. Rennen: Fantasia— Livins— Finnland. 2. Rennen: Practer Propter— Heidekönig— Hyksos. 3. Rennen: Hylsos) Sisaro— Asta— Rosenkrieg. 4. Rennen: Silberstreif— Atman— Novalis. 5. Rennen:(Atman) Wappenschild— Sopran— Jahrtausend. 6. Rennen: Spitzweg— Jan von Werih— Sergeant. 7. Rennen: Mentha— Onega— Sintflut. Auteuil, 19. November. 1. Rennen: Fol Amant— Rhodium. 2. Rennen: Ordre du Jour— Gin Fizz II. 3. Rennen:'Orage— Nellas Pride. 4. Rennen: Port Said— Houetteville. 5 Rennen: Fleuret — Rhamni. 6. Rennen: Double Kik— Rebentt. Sonder-Angebot BalatumTeppiche 2X250 rik 6,00 2X300..... Fk..20 Läufer Meter Nk. 0,90 in großer Auswahl Carl Jansen Brückstraße 48 Lernt Auto jahren! auf deutschen Wagen(Mercedes) Fahrschule Baur Tel. 66419 Herner Straße 23 Bochum, Kortumstr. 73 E 3900 Eir.Lebkadten! 1 Riesen— brutto ca. 10 Pfund— Postpaket echte. seine Nürnberger Lebkuchen, enthaltend ca. 3 Pfd. feine, runde. echte Elisen, ca. 2½ Pfd. teine Weibe auf Oblaten und ca. 3 Pfd. feine Nürnberger, sog. Basler. Schokol.- u. Dessert-Lebkuchen, teine Gewürzplätzchen usw., alles zus. z. spottb. Ausnahmeoreis von nur 3,00 Mk.(Nachn.) Lebkuchenfahrik E. Otto as in.n. Kieiderstolle in Wolle und Seide Stoff-Etage DechmannuCo O as gute Spezial-Geschäft Kortumstraße 68— am Wilhelmsplatz Direkt an der Straßenbahnhaltestelle Schmiet in myrnberg-S. G. 167 Die dualiät eines Polstermöbels richtet sich nach der Süte des verarbeiteten Materials und der von einem tüchtigen Handwerker aufgewandten Arbeitszeit. Wollen Sie sicher gehen, wirklich gut gearbeitete Sofas, Ruhebetten, Couches, Sessel und Matratzen jeder Art zu erhalten, prüfen Sie meine Angebote. Bei mir erhalten Sie für Ihr Geld den größten Gegenwert. Lager und Verkauf sämtlicher Polstermateriallen wie Bindfäden, Springfedern, Gurte, Roßhaar, Seegras Kapok, Orell, Stoffbezüge, Juteleinen, Ledertuch usw. Beachten Sie bitte meine Schaufenster und Preise Polsterei ∆ Thiel HumboldtMinnm TST Straße 52 Annahme von Ehestandsdarlehnsscheinen Hiimmmmmmm Mimmmmmmmm Durch K E. P Kreul Redemptoristenstraße 34 1 B. KrCul, Fernrut 67876 Buchdruckerei Buchbinderei Bürobedarf„ Maschinen# Möbel August Nolzen Bochum, Brückstraße 5 Tel. 62663 7 gegr. 1889 Buchdruckerei Buchbinderei KN Otto Gebhardt Alleestraße 130, Telephon 61912 elektr. Licht-, Kraft- und Signal-Anlagen Elektro, Installation u. Radio Auch das Radio-Gerät kaufen Sie mit fachmännischer Beratung beim Elektro-Meister FR. HAMMERSCHMIDT Boch.-Wiemelhausen, Markstr. 356, Ruf 81907 Auf Wunsch Ratenzahlg. u. Vorführung in Ihrer Wohnung. Alle Apparate erst. Firmen a. Lager Niessing u. Timmermann Wiemelhauser Straße 15, Telephon 680 82 Licht; Kraft Radio Ankerwickelei Beleuchtungskörper Hast Du kein Licht, verzage nicht, rut SCHRUDER an, das ist der Mann. Malteserstraße—8. Ruf 65351 K Ernst Dönneweg Auto- Licht— Zündung— Ankerwickelei Rathausplatz 10, Telephon 62316 Albert Gladen Maler- und Anstreichergeschäft Dorstenerstrase 84 Heinrich Schmidt Malermeister Hattinger Straße 71, Telephon 69771 Bochum Ruf:62304 Am Engelbertbrunnen Trude Kwapisch, ahrenteidstr. 4 Anfertigung und Verkauf feiner Pelzwaren K Erich Liese Herner Straße 131 Anfertigung moderner Polstermöbel wie Sofas, Couchs und Auflegematratzen. Nur la Werkstattarbeit. Ehestandsdarlehnsscheine werd. in Zahlung genommen K A. u. M. van de Sand e. m. b. H. Herner Straße 57, Telephon 69493 Schlosserei Autog. Schweißerei K Walter Grischkat schmiedemeister Autbeschlag— Fahrzeugbau Luisenstr. S— Telephon 61829 K Heinrich Wiegand& Sohn Zivil- und Uniform-Schneiderei von der einfachsten bis zur feinsten Ausführung Metzstraße 4, Telephon 631 39 A Aenne Behrens Schneldegmeisterin Anfertigung vornehmer sowie einfacher Damengarderobe. Zeitgemäße Preise! W WERKSTXTTEN J. DICKERHOFF MOBEL /KUNSTHANDWERK R WERKSTKTTEN: ALTENBOCHUMER STR. 41 VERKAUF: HARMONIESTRASSE 2 Möbelhaus Johann Jäger Fachgeschäft f. Wohnungseinrichtungen. Ehestandsdarlehn werden in Zahlung genommen. Goldhammer Str. 13. Telephon 67868 Möbelwerkstätten Jakobstr. 9 liefert Speisezimmer, Schlatzimmer, Küchen billigst. Stür. Kleiderschränke 65.- Mk. Umarbeiten von unmodernen Möbeln W H. Blumenkämper Kortumstraße 32— Ruf 62733 Uhren- und Goldwarenhandlung Altred Krause Uhrmachermeister. Südhellweg 17, Rut 64426 Uhren- und Goldwaren, Trauringe Carl Heinz Meißner Kortumstraße 12(Nähe Lueghaus)— Uhren. Schmuck, Trausinge.— Angezahlte Ware wird bereitwilligst zurückgelegt Carl Wedekind Uhrmachermeister Hattinger Straße 29 Telephon 62829 Handwerker! Jetzt ist es an Euch, durch laufende Veröffentlichung von Anzeigen auf Eure Qualitätsarbeiten hinzuweisen. Die Werbekraft von Ankündigungen im „B..“ ist tausendfach erprobt, deshalb gehören auch Eure Anzeigen in den Bochumer Anzeiger 148 u ephmhmmm mmmmmmm MärmeM flaschen aus Gummi. beste Qualität m. Garantieschein. 2 Liter Inhalt 1,20 RM. Drogerie Brückstr. 35 Ecke Hohenzollernstraße, Haltestelle Kortländer Schlank durch Teco Blut= und Darmreinigungspulver bewährt zur Blutentgiftung u.=entsäuerung und gegen dartnäckige Verstopsung. Paket 75 Pf. Nur erhältlich bei: Medizinal=Drogerie Th. Cornelius, Bochum, Brückstr. 24 Ruf 61833. Ikabotee Nr. 3 Bruft-. bungenund Hultentee ein erprobter u. beliebter Haustee gegen Husten, Heiserkeit, Verschleimung, Asthmausw., schweißtreibend, schleimlösend, beruhigend. Paket.50,.90 Mk. Kneider, Drogerie, Bochum, Große Baastr. 11. In welcher Weise viele Leidensgenossen ihre Rheumatismus, ölcht- oder Ischlasschmerzen mit Gutefin Underten oder sich ganz davon befreiten teilt kostenlos mit Firma Max Reissner Berlin-Halensee, Kurf.-Damm 211 Ns ame Son. do Sabrendie. Jachgeschäft ter, duro, und siauts borbercht! * Raschritten schnell u. preiswert Karl Opstelten Bochum, Rottstr. 42 Ferneprecher 69961 Kristallzuckerehne Bepas 35 Weizenmehl -Pfund-Beutel 78 Josef: S In allen Verkaufsstellen die gleichen Preise! JeobUrDo Torsees Preise der Röper-Filialen Weiße Bohnen.Pfund 124 Viktoria-Erbsen.Pfune 260 Mittel-Linsen. Pfund 170 Vollreis Pfund 124 Schnittnudein Pfund 254 50 Jahre im Dienste der Karltas Geschichtstafel 18 Nonember: 2882 1836 1863 1231 1770 1805 1808 1828 1883 1869 18. November: Der Polarsorscher Adolf Erik Nordensklöld in Helsingfors geboren(gestorben 1901). Werang 86 Der Mediziner Cesare Lombroso in Verona gevoren(gestorben 1909..., In Wendlsch=HermsDer Dichter Richard Dehmer in Wendisch=Hermsdorf geboren(gestorben 1920). 19. November: Marburg a. Piel esan alds Lietiäkt Kelict Shaestn kanals, in Versailles geboren gIzgiggrennng). Der Komyogist Franz Schubert in Wien gestorben Wilbelm von Siemens, Ingenieur, gestorben(gevoren 1823). Eröffnung des Suezkanals. vot.„Vilter um gn. Ausführungen. Zur Ergänzung sei noch bemerkt, daß Adolf Hitler und auf das zu vollendende Werk seine uu gezlichen Pregfsung sei,hohug 15 Jahren für die Agorstelltngen#tter von 10 bi ten besondere Vorstellungen zu noch niedrigeren Einirittspreisen gepiant sind. Vogelschutz im Winter Vogelschutz= und Kanarienvogelausstellung im Lokal B. Lauhoff Personal=Nachrichten Eheleute Wilhelm Jesinghaus, Hildegardsen Hochzeil an eltene Fest der sgalde; feiern in voller Müstigteit heng verbringen Secel Scheche, Les chlate Eheleute Edmund Seiferheld, Bochum, Feldsieperstraße 132, ihre silberne Hochzeit. choft in„ oist zum 1. Januax 1934 an die StaatsAhmann in### 1. Januar 1934 an anwaltschaft in Tortmund versetzt. In diesen Tagen, wo auch wir Menschen uns vor der Kälte schützen, ist es unbedingt erforderlich, daß wir auch der gefiederten Freunde des Sommers gene ken. So veranstaltet der Kanarienzucht und Vogerschutzger#i%„Kanaria 1921 Bochum=Weitmar im Lokale B. Lauhoff Singvögeln sind es besonders die Meisen, denen wir daß wir uns ihrer jetzt im Winter, wenn Schmalhans sen. Mit welchen Mitteln man unseren gefiederten helfen kann, zeigen die vorschriftsmaßigen, nach Freiherrn von Berlepsch gebauten Futterplätze und Ristgelegenheiten., Pstarfemn Frost imt„hinter bieten seren Sangern bei startem Frost im Witer, hieten haben die Aussteller einige Waldvögel, den 778 lung sein. Diese gelben zwitschernden Künstlex haber Ssedter, gedenie auch im Winter wieder, Perz Ko ugs teriolentum depesten und Kälte uns umgeben, daß Eez, hat der' Perein ihre Besitzer bekommer S ebene.,„„nvogelausstellung ei ere ub“ s t e h t. I n D a n k e n s w e r t e r W i l e y g r t d e# E r g e, eben der Pogeschut eingerichtet. An Sträuid Bussard, zu sehen. Aber auch andere Resträuber, das Eichhörnchen und der Marder, sind nicht vergessen vorden., Weiter Peird den unsererrigleiagäitigner, wie des Vereins erklärte, soll diese ein gewisser Auftakt zu der vom 7. bis 10. Dezember stattfindenden Vogelschutz= und=##tegng stellung in unserem Tiergehege im Stadet park sein. 96= auf Grund eines SteaBeiuchern. gezeigt, wie viele den: Fersgrsegzgn, ohze Wohnung wegen einegegig. Schmetterlinge, Rau, Aus der evangelischen Gemeinde: Melanchthon=Bezirk. Die Lutherfeier wird kommenden Sonntag im Hauptgottesdienst festlich begangen. Frühmorgens Weckruf der Posaunen vom Kirchturm— Leitung P8. Rune4— Ein grober Augzgeglagnnasiumg, der Christliche berg=, Ottoschule, des Reaigymnasiums, der Christliche Verein junger Männer— mit Aufstellung am Altar— singt den Walter=Choral„Wach auf, du deutsches Land". Der Melanchthonchor bringt die große Bach=Kantate „Ein feste Burg ist unser Gott" zu Gehör unter Mitwirkung des Orchesters der evangelischen Kurrende. 6. Bezirk versammelt,schen, 3jg unö=13, uhr: Abmarsch den in der nächsten Woche Vorträge einer kurzen kaupen, Käfe Ven Eidc diei““ Sonntag ihre Häuser mit den Stadtteil Weitmar Bekanntgabe Schwester Hippolyta vom St.=Joseph=Krankenhaus in Bochum konnte am 7. November das seltene Fest des goldenen Ordensjubiläums feiern. Die JubiFest des vol) anzes Leben dem Tienste ihr tarin, die ihr gunges Leben, dem Dienste„ihrer Nachsten die Tecdier Eegsehrers Dite serste heu. un. aen. Sonnlag ihre Häuser mit den Kirchenfahnen, zu schmücken. Lutherevangelisation statt: Montag 20 Uhr:.„Bersggene und verdammte Creatur,„ Die Dienstag:„Der ge(Bußztag), „Ein Tod den anderen fraß.“ Samstag:„Der Aposte! der Deutschen.“ Aufführung statt. Der Theaterverein„Fr. demptoritentlosteregeggiert.v iesegs 8af, murde früher Mariä Opferung gefeieert. Dieses Fest wu Sei Liht und beisgse, sle leliaschaschise Biche Bezirk: Weitmar=Mitte. Für die Straßen: Höntroper, Brantrop= und Schützenstraße von Ecke Brantropstraße bis Grenze Eppenvors: Re dorfer Straße, Schloßstraße und Am Bremkamp: Für die Straßen: Halinger Straße, von der, Beicke, 645 zur Zindener Exenze: Frau, Brintmann, Hattine gz, zr Lenbachstraße, Nevel=, Nebel=, Schnat= und Knoopstraße: Frau Sohwonn, Straßen: Wasserstraße, von Gosepötten bis Stensstraße und Pran,) Vrosktnächsin, Wassersraße u An der Poutpry zie Btraßen: Wasserstraße, von Gosevötten bis zur und Schloßstraße: Frau Vogt, Schloßstraße 107. und Schlogstraße: Frau Vogt, Schloßstraße 107. Bezirk Weitmar=Mark: schmücken. Stadtteil Linden=Dahlhausen (GBlankenburg), Festouvertüre(Fischer), a) Aufzug des Jungvolkes(Ehlers), b) Parade der kleinen Braunhemden tetzourri(Weninger). Pav, Orngrunge, sh gurde igch eien Vgrtrag Versamplung des Rec8, wurde nach endegentschtum des Stuvienrats Heins über, ege,Pblarzrgenommeng die Bildung einer Ortsgruppe des#A. vorgenn Führer ist Studienrat He'.. en. In der Ver.Handwerkerverein Linden=Mhlkasteute der Führer, sammlung am Mittwoch bei Wooy, Vorstand und das Fahnenkorps vor. Die jeden zweiten Sonntag im Monat stattfinden. ber übe vig einer Wirtschaft in nannten Personen handelt es sich überwiegend Erwerbslose. eutschgehalten. Sonntag(1v. November) veranstaltet die Bochumer Sounog Vo, Pov., fur dhre Leiguengr Sire Glezt. lenen gewidmet ist. Mitwirlende sind: Willi Zusich vom Stadttheater Bochum.„(Rezitgtignen Krause(Bochum), am Pgpepgtchor im 269. Feier beginnt pünktlich um 11.15 Uhr. Eintritt Heier eemm. pünktlich um 11.15 Uhr. Eintritt frei. Kirchensteuern. Die Kirchensteuern für das dritte Zahlungen werden Verzugszinsen erhoben. Für die Straßen: Natorpstraße, Holting= und IsabellaFür die Srasen: HarlcFriedr Gari Piegsic, Stesie 1982 gald: Frau Ania Peindoisch, Aml Kubsentanb 2. Für die Straßen: Reulingstraße,„Hügelstraße und Am Holtkamp: Frau Anna Mlodzek, Hugerstraße 10. zuz.gagent, Für die Straßen: Kellexmannsweg und Prinzgargendie Steaden: Sieiurzggsz, Gel sgeigiabese Steinbruch: Frau Johanna Sieveking, Am Kuhlenkamp 24. eines Lehrers. Sie steht heute im 72. bensjahre. Schwester ippolyta erhielt, wie wir schon mitteilten zu ihrem Jubilaum ein Handschreiben des Reichspräsidenten von Hindenburg und des Erzbischofs von Paderborn. Bezirk: Weitmar=Bärendorf. Für die Straßen: Weitmarer Straße. Am An der Landwehr, Leuger bis zum Deutschen Eck: Re lottmann, An der Landwehr 45. Stadtteil Altenbochum Evangelische Gemeinde Altenbochum. Die am Sonntag, 19. d.., am Luther=Festzug teilnehmenden Gemeindeglieder treten um 14 Uhr am Freigrafen damm, nicht an der Wasserstraße, an. Stadtteil Laer (von der Knoopstraße orser Straße: Frau Helene Mönkemöller, Brantropstraße 70. Für die Straßen: Kohlenstraße und An der Landwehr Für die Straßen: Hennigseldstraße, Erlen=,„Stens= und Hüttenstraße: Frau Ida Schelenz, Haltinger Straße 200. Stadtteil Wiemelhausen Luther=Gedenkfeier. Wie bereits Hex'ischzoti,ghie die Gemeindefeier am Sonntag statt.##.tz berig beginnt nicht, wie ein anderes Blatt irruumtch. tete, um.45 Uhr, sondern um.30 Uhr statt. Die evangelischen Mitglieder sämtlicher anderen Vereine schließen sich dem Evangelischen Arbeiterverein an. Kovfbedeckung: keine., Vexeinzmätz,, Der Abmarsch von der Schillerschule ist.### uhr. Die übriggg Gemeindeglieder treten evenaus an der Schillerschule an und schließen sich den Vereinen an. In Queren burg. tritt die Fehreinge, um.45 Uhr, benunt abends Die zeil Das Theater für die Jugend Grundlegende Fragen der Deutschen Jugendbühne. Böhne“. Bock m veranstaltete an Im Zeichen Luthers. Die liturgisch=musikalische Lutherfeier an diesem Samstag abend, bei der vor allem das Hornsextett D. Kuhlo mitwirken wird, sei nochmals in empfehlende Erinnerung gebracht, Hauptgottesdienst in der Melanchthonkirche beginnt an diesem Sonntag um 10 Uhr, der Frühgottes: dienst um.30 Uhr. Die Lutherfeiex wird Sonnag im Hauptgottesdienst festlich begangen. Lezthng rgenKuntel. ruf der Posaunen vom Kirchturm; Leitung W. Runke; Ein großer Jugendchor(Schüler der Drusenberg= und Ottoschule, des Realgygngsiums, der junger Manner) mit aufsteuung am Altar sum den Die„Deutsche Buhne Dochum. veranstaltel, am Hörsaal der Verwaltungsakademie. Der Landesleiter Hörsal der Verwaltungsakademie. Der Landesleiter der Deutschen Bühne, Pg. Dr. Hoß, sprach über grundlegende Fragen der Deutschen Jugendbühne und betonte zu Beginn seiner packenden Ausführungen, daß mit der Erhebung des deutschen Voltes zum narionalsozialistischen Staat auch das Theater wieder zu seiner ursprünglichen Bestimmung, zu seiner historischen, schöpferischen und erzieherischen Aufgabe zurückgeführt worden sei. Das wahre Theater, das seine Kulturaufgabe ganz erfülle, erwachse aus dem Gemeinschaftsgut. In der Nachkriegszeit habe das Theater seine Kulturaufgabe nicht erfüllen können. Nur ein nationales Theater könne als Kultureinrichtung angesprochen werden. Ausführlich behandelte der Redner alle mit dem Theater und der deutschen Jugend zusammenhängenden Fragen. Die Jugend solle selbst mitarbeiten. nicht an, daß man der Jugend Vorstellungen zweiten Ranges anbiete. Die Deutsche Jugendbuhne bietet allen interessierten Bochumer Jungen und Mädchen soviel Vorteile, daß jeder junge Mensch reichen Gewinn daraus zu schöpfen vermag. Auch die Deutsche Jugendbühne, die der Reichsjugendführer Baldur von Schirach führt, ist ein Instrument unseres Führers Adolf Hitler zum geistigen und kulturellen Wiederaufbau des deutschen Vaterlandes. Jeder Jugendliche vom 10. bis zum 21. Lebensjahre soll der Deutschen Jugendbühne angehören, und nicht etwa nur Schüler der„höheren Lehranstalten. Alle werktätigen Jungen und Maochen sollen ebenfalls dazu gehören. Der Jahresbeitrag beträgt 20 Pfennig. Der Eintrittspreis dürfte jeweils 50 Pfennig betragen. Im Laufe eines Jahres werden etwa sechs Vorstellungen für die Jugend gegeben werden. Jeder Lehrer, jeder Jugendaruppenführer muß sich in den Dienst der Aufgabe stellen. Ein großer Werbefeldzug soll jetzt in Bochum einsetzen. Auch der letzte Junge und das letzte Mädel muß mitmachen. Wenn also in den nächsten Tagen der Ruf an Euch, Ihr Bochumer Jungen und Mädel. ergeht. Euch der Deutschen Jugendbühne anzuschließen, dann darf sich niemand ausschließen. In unserer Nachbarstadt Hagen sind 7000(!) Jugendliche für die Deutsche Jugendbühne geworben worden. Wir Deutschen nennen uns das Volk der Dichter und Denker, wir wollen es zu Recht sein und wieder zur dautschen Wesenheit gelangen. Mit dem Wunsche, daß es auch in Bochum gelingen und Selon erfüllender AInstrument zu gestalten und Otoschule, des Realaygugtellung am Altar singt den junger Männer) mit aufsteuung am altar nunt den Watter=Cyoral:„Wach auf, du„deutsches Land.“ Der Melanchthonchor bringt die große Bach=Kantate:„Ein feste Burg ist unser Gott" zu Gehör, unter Mitwirkung des Orchesters der Evangelischen Kurrende. Der Festzug am Sonntag nachmittag, eine Angelegenheit der ganzen Gemeinde, nicht einzelner Vereine oder Gruppen, formiert sich an der Melanchthonkirche, und zwar nach neuester, endgültiger Anweisung, bereits um.45 Uhr„Abmärsch=uhr. Soigling mölgen.10 Uhr tritt die Gemeinde, um.45 Uhr, bei Jöllenbeck an. Die Filmvorführung in der Kirche begmm abends 6 Uhr. Hierzu wird nicht angetreten. Die Gemeindeglieder kommen wie zu den gewöhnlichen Gottesdiensten. Die Kirche ist geheizt. Eine Filmvorführung für die Kinder ist um 2 Uhr nachmittags bei Heckmann. Glaubensbewegung Deutsche Christen. Im gut suchten Heckmannschen Saale veranstaltete die Ortsgruppe Laer=Querenburg am Mittwoch abend eine offentliche Kundgebung. Nach der Eröffnung durch den Ortsgruppenleiter Tiefhauugternehmex Wahmann führen. Nach ihm übernahm Hermann Theimann Audeunz hdent in Kaihre süds wor Leher Gevzer. Jahre übernahm Rektor musikalische Lertung des Chores. Während der 19 Jahre unter der Stabführung von Rekvor König erlebtgeine, Chgzhrigen Bestechens veranstaltet der Lutberkirchenchor heutg. In erstalt,heinann(Sangendrer, Larilon), Jas SireschMenzel(Langendreer) und der Lutherkirchenchor beitragen werden. Stadtteil Gertbe Bächter, Heinr Robember, ihr 77. Lgbenssahr. Sie bei ihrer Tochter und ist ..:Hago. Die vom Ortsgruppenleiter der RsHago. Pg. Pantring in den Pungeschen Saal berufene Pflichtversammlung, hatte einen sehr giten Besuch zu verzeichnen. Die Anschaffung mit der Aufschrift„Leutsches Geschäft, wurde murz, Mitgliedern dringend empfohlen. Vermeiche der Erwerb der Turschilder für die Winterhilfe regt. Der Ortsgruppenleiter ermahnte alle Mitglieder, in nationalsozialistischem Geiste zu fühlen handeln. Alter Herr August Meder, Bochum, Baarestraße 74, feiert am Sonntag, 19. November, seinen 80. Geburtstag. Oxtsgruppenleiter, Tiefhguuzternehng„„5 Ziese erklärte der Kirchenalteste Thias Zweck und#### der Bewegung. Pfaxrer Matthien sprach über das * ei ozv sich die eyangelische Kirche zu den. Stadtteil Hiltrop der Bewegung. Pfarrer Matthieu Thema;„Wie stellt sich die evunnetische Kirche zu neuen Deutschland? Das alte, ewig neue Evangelium er bestehe zu Recht. Die Bewegung betreibe keine Sonderinteressen, sie wolle die Kirche nur in eine Volkskirche verwandeln. Opfergeist und Bruderliebe sollen in die Gemeinden einkehren. Zum Schluß teilte der Ortsgruppenleiter mit, daß im Ortsteil Laer die Amtswalter ernannt sind. Uhr; Abmarsch 2 Uhr. Sonntaa morgen der Petrikirche ein Festgottesdienn unter Mitwirkung des Posaunenchors und eines Schülerchors statt. Am Nachmittag um.30 Uhr versammel,, fichljichzem Ver, Stadtteil Werne zug durch die Stadt zum Stadion die Hrh. eine und die Gemeinde unter Vorantritt des verstärkten Posaunenchors. An der Melanchthonkirche schließen sich die Gemeindeglieder des Melanchthonbezirks an. Nach dem Festakt im Stadion ist geschlossener Rückmarsch zum Paul=Gerhardt=Haus, wo eine Gemeindefeier mit abwechslungsreichem Programm den Tag beschließen wird. Die ganze Gemeinde wird zu reger Beteiligung und zum Beflaggen der Häuser aufgefordert. Wer eine Lutherplakette noch nicht besitzt, rann diese im Paul=Gerhardt=Haus abholen oder am Sonntag beim Antreten in Empfang nehmen. Hohes Alter. Die Witwe Johanna Seeland, Werne, Heroldstraße 44, beging im Kreise ihrer Angehörigen ihren 80. Geburtstag. Aus Anlaß dieses schönen Ehrentages wurden der Altersjubilarin vom Chor der Frauenhilfe des 3. Bezirks verschiedene Lieder dargebracht, die vom Lautenchor des Jungmädchenvereins sinnvoll umrahmt waren. Mädchen=Bibelkreis. Der erste Film des MBK. (Mädchen=Bibelkreis) läuft Samstag abend 8 Uhr im Gemeindehaus Lütge Heide. Er wird etwas zeigen vom Wollen epangelischer weiblicher Jugend.#lg., Freugde der Bs.=Sache sind herzlich eingeladen. Eintritt für Erwachsene 20 Pf., für Schüler und Erwerbslose 10 Pf. Evangelische Gemeinde Hiltrop=Bergen. abend.30 Uhr findet in der Kirche statt. Im Mittelpunkt der Feier Zugeng umf Hampf und Ansprache über das Thema:,„### gugnd, um Volk und Gott.“ Im Anschluß an den gottesdienst, findet eine öffentliche gebung mit Lutherfestfeuer statt. Stadtteil Harpen Evangelische Kirchengemeinde Harpen. Az#e tag, 3. Dezember, findet nachmittags in der goldene und silberne Konfirmation statt. Es ignnigg alle diejenigen Gemeindeglieder und auch ausw. 100 Personen in Frage, die in den Jahren 1883 bzw. in der Kirche zu Harpen konfirmiert worden sind. Familienfeier. Der Missionsverein Harpen hältglz Sonntag nachmittag 6 Uhr im Gaugctrguten, au. 9ls „Lobetal“ eine Familzenfejer mit Kaffect##. Lwonnen Redner ist Prediger Marrus aus Duisburg ger worden. Aus dem Nachbulgeriet Stadt Gelsenkirchen Eiserne Hochzeit. der eisernen Pfarrbezirk Melanchthonkirche. Zu dem am Sonntag, 19. November, mittags 13.45 Uhr, beginnenden Festzuge des„Deutschen Luthertages" werden alle evangelischen Bürger herzlich gebeten, sich daran zu beteiligen. Die Aufstellung erfolgt für Männer und Jungmänner in der Schellstraße, für Frauen und Jungfrauen sowie für alle Jugendlichen von 12 Jahren an in der Friederikastraße. Die Oberleitung hat Herr Lange. Erscheint in Massen! Melanchthon=Chor Bochum. Eine ernste Weihestunde bereitet der Chor am Totensonntag, 26. November, abends 6 Uhr, in der Melanchthonkirche durch geistliche Liederzorträge. Die#### Maumann(Sayran). Willy, Liedervorträge. Die Feier wird umrahmt mit solisti: schen Darbietungen: Friedel Neumann(Sopran), Mehrmann(Orgel). Stadtteil Stiepel Stadtteil Langendreer Silberjubiläum des Lutherkirchenchores Langendreer In diesen Tagen begeht der Kirchenchor der Lutherkirchengemeinde Langendreer die Feier seines 25jährigen Bestehens. Die Gründung des eyores ist Pastor als sich beide in Mensguth, Kreis.,„Lrtrtschteg. 1858 preußen), die Hand zum ewigen Dunde###amen ins wanderten sie aus Ostpreußen aus und Ruhrgebiet. Evangelische Gemeinde Stiepel. Am Sonntag, der in unserer Gemeinde als Luthertag festlich begangen wird, finden in der Kirche in Buchholz und im Lutherhause festlich gestaltete„Gottesdienste statt.„Teilnahme am Festzug in Bochum ist wegen der weiten Ennernung für unsere Gemeinde nicht vorgesehen. Die„Luthergedenkfeier unserer Gemeinde findet abends,.30 im Lutherhause und nachmittags 4 Uhr bei Grotehusmann in Buchholz statt. Die Frauenhilfen nehmen gemöge, das Theozex fihgenlZuseend uu einen Zakten und munn in Bucgpeze natt., ahe Heuurguezgngenge Rufe zum Eintritt in die Deutsche schlossen am Festgottesdienst ihres Bezirtes teil. Die Lugendbühne restlos folgen werde, schloß der Vortragende evangelischen Gemeindeglieder werden gebeten, am Grügelsiepe zu verdanken, der noch heute der Lutherkirchengemeinde als Seelenhirt vorsteht. Wenn sich zunächst auch nur eine kleine Schar von Sängern und Sängerinnen zu den Proben einfand, so war dem Chor doch Weihnachten 1908 schon miäglich, bei Der Ausgestaltung des Gottesdienstes„mitzuwitten. Chor trat während der 25 Jahre seines Besteh liturgischen Anlässen, kirchlichen Festen und durch besondere Musikaufführungen hervor. Als erster leitete den Verein bis zum Jahre 1919 Pastor Grügelsiepe. Wegen Arbeitsuberlastung trat er vom Vorsitz zurück und wurde dann zum Ehrenvorsitzenden gewählt. An seine Stelle wurde nun Lokomotivführer August Pautz berufen. Seiner unermüdlichen Arbeit war ein ständiges Anwachsen der Zahl der Sänger zu verdanken. Als er im Jahgg,i(3, hich infolge Krankheit von seinem„Posten zurnuziegen mußte, ernannte man ihn zum Ehrenchormeister. In den Jahren 1928 bis 1931 stand der Sängerschar August Gerdesmann als Vorsitzender vor. Unter ihm konnte der Chor sein größtes musikalisches Werk auf— das ist P 0e der cotctempre *„ Crotteren 31 Ansehen verboten! Wer ihn aber trotzden den Prospekt des Industrieverlage2, Spänzsich—, der Berlin W 35, Genthiner Strabe zinzrägsiche Bekanntmacht die hocherfreuliche und sehr, gzr#chrmnherrn aller Optimisten“.— Der Prospekt liegt einer Teilauz unserer heutigen Ausgabe bei. Die heutige Nummer umfaßt 26 Seiten Zeitungs=Anzeigen helken kaufen und verkaufen Nur wer Vertrauen gibt, darf Vertrauen erwarten Haben Sie schon einmal verlucht, tremden Kindern Bonbons zu schenken? Sie nehmen sie gar nicht an! Und der Grund dafür ist nicht etwa bloße Ziererei. Es ist der gesunde instinkt der Kleinen, der sie warnt, von Fremden ohne nähere Bekanntschaft nicht einmal etwas geschenkt zu nehmen. Die Kinder werden größer, aber ihr Mißtrauen gegen das Unbekannte ist nicht geringer geworden. Zwar kommt niemand mehr gelaufen, der ihnen etwas schenken will, doch desto mehr möchten ihnen etwas verkaufen. Und es gibt nur einen Wes, mit Erfolg etwas zu verkaufen, und der heißt: Vertrauen erwecken. Zunächst einmal muß man durch Anzeigen in der Tagespresse beweisen, daß man selbst Vertrauen zu seiner Ware hat. Es ist ja das gute Recht des Käufers, jedes Riliko abzulehnen, sich erst dann einen Artikel anzuschaffen, wenn er ihn auf die bequemste Art genau kennengelernt hat, wenn er ihn in Anzeigen seiner Zeitung Punkt für Punkt mit andern verglichen und als den günstigsten anerkannt hat. * Hottesdienst der evangelischen Hezgbok;: Sohusie,kalz, 3lelssats. den 19, Aovempgr g gttesdien, V. Fischer: 10: FestgottesSammlung zur Verbreitung von Lucyers Hienst, P. Volkenborn(Bochum); auschl. Bibel für die evangelischen Deutschen im Kundgebung auf dem Sportplatz an der In= und Auslande, für die Armen in Lutherschule. Der Kindergottesdienst fällt unserer Gemeinde. aus. Die Jugendaruppen Zugze, Zagzfes; Phertirche. 9. 5311.36; Tausseler, Sonntag 3 Uhr.— Eppendorf: Sonntag Schmid 2udt 2:.—. v..30; Ehangelsatzonsstigrez, ienztage Paulussirche. 8: Schmidt 2:.30: meindetzspelstnde.“. Bärendorf: Sonn= Dihetaur. Jotanntstige. 9. masir. Gottes, sloder Schilgenstrase Lielziag 8: Blbel. 335= ühr. Stiepel. Sonntag.30: Herberge zur Heimat. 9: Wodlsabrts, diens, ide, Seztlesßheuse, pfleger„Tiebert. wie neu durch die modernste Reinigungsmaschine Rosteillöse Ronolung u. Zustellung Kastenlose Abholung u. Zustellung Beitenhaus Schneider Bochum, nur Mühlenstraße 2, am Rathaus eoe grrbeziet(Gdemeindebelw), K I5; Riche 33 Tohnleiheks seit : E v a n g e l i s a t i o n. M i t t w o c h„ v o r m. F e s t a o t t e s d i e n s t i n B u c h b o l; ghisgottesdienst. Donnerstag, eisceser Gerche. rchr Dibergur. 30. Sonnzgg 10:. mit hl. Abendmahl, Beichte Sup. Ziemex.,„Montag 6: Unterricht. Mittwoch.3: geptehuße, D. Ilsenever; Klrche HlndendurzPlazug Sastag Suseineber: 10: Vestaotesdleust in d. HilspreZ,.dess in iegal“ Riontag 630; 11: Sinderget5; Gemeind=poxen, ge:-=Zungmädchenchor. edenugun ge. Spagellaen Buemun iur Burszn Huihserhganse.— Honeshlezs. ausol Belcte, u.. 33273. Vorshehe buoeuhn zui Keick, Zusgasdchenlsercin, Porigziciez, Zast misi. Bilsore, Veschz=äätigerz.1 Psvettunden z. Vereznshags: 8e Klein: Haar: Ponnerstag.30.— Bußz= und Buß= und Bettag, 22. November 1933, Lindergontesdserst gan, Zz#grbause, P. Sur und Vetag, De. Neuender ud, Zisenener; 10: Gogergeng, up u1: Bögäachsf Sammlung für die Spnodale Prediger: Kindergottesdienst in der Kirche, V. Lob= Pregrtzuge, Zpetz ig. bes Gerige, geriger Witwen= und Waisenkasse, für die Armen mever: 10: Gottesdiegst in Buchbol“, in, P/rgge 10. Sonntag.30: Predigt. unierer Gemeinde. Kramm: nachm. 5: Buktagskonzert im Lienztag 4. Muisionsstunde. Rede: Frau Stüirche..45; Hen, Abendmabls. Bochum Werne. Sonntag 8: Jugend= Missonar Gasser: Buß= u. Bettag.30: bereitung Jugendschar Voch.=Altstad;, Janstag Hienst, V. Sichtermann beim, Fghrendeller Straße 14. Dienstag, dienst. B. Heuser(Bei 8: Bibellreis., Gemeinschaftsverein Bo= hl. Abendmagis); 5: Kirchl.=Evgl. Gemeinschof geze:(pan. B. Bonne(Beichte Milnonar Gasser; Hub6: Lulber=Heier:„astrage gen Hirter. aschschahse cehe e asc bung e ne, ob oende ushiesat Bshigg ns, seshsehe bechtichte Zanune Beichte und Peier bgt, Higer“ Gzörz“(Herlin): 6: Jugendstunde. 5: Abezzegott gpeg Mitwoch 8: Gebetsstunde. Prediger Lonne=, Veichgute ktrche: Sonntag Janssen.— Gemeindesagl Poch, Bären. Goldhammer Straße 17: Sonntag Bibelstunde: 11: Sonntagsschuls. nerstag 8: Bibelstunde.— GemeindeBochum=Hamme, Hofsteder Str 131: Sonntag.30: Bibelstunde; 11: Sonnuse: Bugend,-hausge. 10: Haupigottesdienst, V. Sichtermann; tagsschule. Tonnerstag Higsshelgunge edenseierz 2Pos, S; im Gergnntag g.“ Beichte u. Feier des bl. Abendmahsg, Lorosgerpester Eflage 237: Sonntag 111 ewneiupe Leniagfleshlenst für Schulen vi“: Spal. Krantenbauz; Sonmtag 10: Sointagzschule“— Pogum Haer, Witüuder Perzhoffe.30; Kutder=Gedenf= Hausaotesdienst. V. Bonne. Mitwoch) senert gtraße 413: Sonntag 11: SonnSpoene, Tteoden Ben, egel Sgng sagschule Tomnerstag 8: Bisgltude, (Lorimund): 11: 86/9.; 12: Tausen.— Paupiagtiespiensz. G. Sirins“ 111/1— Hemeinpesaal=Werne. Gemeindesiberstungen Ios:. Mitwoch) Z: Kinheragstesdsenst. Mitwoch 10: Haupt. Blaufiür dent ggxeitag.15: Bellte une gheiet vev vi. Abenomabls. Bochum Gerthe,„ Sanntag 10: LutberFestaottesdienst mit Kirchgang aller OrSonntag, den 19. November 1933. Propsteikirche,.30,.45: hl. Messen; Speisezimmer kauk. Nußbaum poliert, 220 cm breit, komplett Herrenzimmer Eiche mitkauk. Nusbaum Schlatzimmer. in Mahagoni poliert. mit entzück. FrisierKommode Modell-ReformKüche gegen Barzahlung besonderspreiswert zu verkaufen MöbelBorgmann Bochum Brückstraße59 63 sollen Uhre Zähne sein! Schneeweiße hechglenzpollerte Zähne sind doppelt wertvoll. Sie und ein kostbarer Schmuck und zugleich der beste Schutz vor vielen schmerzhaflen Leiden Aber such nicht zuletzt die beste Empiehlung für den Besitzer. Die besten Qualitäten In 30 jähriger zahnärztlicher Prazis hat der bekannte Zahnarzt Dr. Merril in Köln werlvolle Beobachtungen en hunderttausenden von Pationten mechen können. Alle diese reichen Erfahrungen sind bei den bekannten Emmo-Präparaten verwertet. Die Zusemmensetzung u. Anwendung sind vollständig neu u. nach den jüggst. Forschungen d. med. und prektischen Zahnheilkunde beslimmt. Leinöl Lacke Farben bei günstig. Preisen im Spezialhaus Bernh. Rabe Alleestraße 106. Es gibt deshalb 3 Sorten Emmo-Zahnpasten und 3 Sorten Emmo-Mundwasser(Tinkturj. Emmo-Mundwasser wird nicht im Wasser benutzt (siehe Gebrauchsanweisung). Empfindliches, leichtblulendes Zahnfleisch, Zehnbettschwund, lockere Zähne, überhaupt kranke Mundverhällnisse werden mit Emmo wirksem bekämpft Qualität und Wirkung wird Sie in Ersleunen selzen. gegründet 1890. Der Weg zu mir lohnt sich. Teppiche 11: K6/9.: 5: tagsschule: 4: Preoigr,„Dienstag..23; nach all. Richtungen. Bibelstunde.— Gemeindesaal Watten= Sämtl. maßgebende Verlangen Sie die eufklärende Emmo-Broschüre „Der Wert der 32“ : 8: Schlußseler, der.„ Lutber=sfeste woche. Mittwoch 10: Strümpfel: anschl. Beichte und bl. Abendmahl: Beichte und Feier des bl. Abend Gottesdionst der katholischen Gemeinden 4: Predigt, Dienstag.15; nach all. Richtungen. — Gemeindesagt Tuneg. Sämtl. maßgereger scheid. Hammer Straße 19; egzsgulg Fabrikate.. Kgen Bibelstunde: 10.30: Sonntagsschute. Teppsch=Industrie. Mittwoch 8: Bibelstunde. Rittwoch 8: Bibelstunde.##m.ss, Carl Bohlmann 2. Bavtisten Gemeinde, Bochum Weit= Kortumstr. 107 nar, Kapelle Am Steinknavp 56: Conn=(Fernrus. Nr. 69828. na.30: Bibelstunde; 11: Sonntags..un gigzmar Wegen Platzmangel Neuavostolische„Gemeinde. Bochum, Ltüriger Rbeinische Straße 7: Sonnge Bggu„3, Gesoschrank nachm. 5: Mitwoch ab',g 58. Sonnutag wie neu zu verkauf. „Ecke ManDüppelstr. W NUR IN FACHGESCHAFTEN ZU HABEN Beicge und F/zg2sgiberstunde der Ge?: Sonzzeeglgen-Telg; B0;: — Sonntag Xp. Zugendschar: Diens= kurzer u tag 8: Bibelstunde in Betbanien.„Ev." Cchrist. König..55: Austeilung der bi Jungmännerverein:, Dienstag 8: Bibel= Kommun sunde in Beibanien. Boch.=Hamme. Sonntag Fri der Weaescheld.45: Kraemer: 860. in Kommunion; 7: bl. Messe mit Predigt; Vehelimar, Belermainswes 51: Sonnder Kirche 11.15: Kraemer, im Gemeinde=.30: bl. Messe mit Predigt: 10.30: Hoch= tag vorm. 9. nachm. 4. Mitwoch abd 7. hause 11.15: Bach: Tausstunge in der samt mit Predigt:.30: Andacht.:.=Meitmar, Brantrov= und Scuvenstr.= Kirche 2: Kracmer, in der Wegeschgg, Marienkirche. 6: Messe;.15,.30: Edke: Sonntag vorm. 9, nachm..30, meindebaus.— Mitwoch Frühgottes= Predigt: 11: Meise mit Predig:.30: i Arche: Einon(Peier bezacgh;, Kieserirge der Vezegwagset ses, Jaes: Harven. Alz Ver.Prznz 132 Sontag Lsondsl. Tchlallzeug, TeZoachsheler iun Audagusg, Bot 8. Euguse wi, Zeczsliagd. s: Masziegschasteshistag Säuztis zu verkaufen 2: Abenzmgag— Vorbereitung für Messe; 10.30: Singmesse; nachmittags 5: vorm. 9. ugchm. 4: Mlllwou, Mgug.“ Tatting#tr 29 ii Semeiigcdaus, Predigt...:.7e. 8. Messe Röblingbausen, Füsilier= u. Kurfürstenstr.= Haktinger olt.ao .30: Männer= Anioniuskirche..30: Messe; 8: Messe Ecke: Sonntag vorm. 9, nachm. 4; Mitt=“„ Etage.— 1 Theke mit 2 eingebauten Glaskästen u. Schubladen, 1 gr. Anrichte s. Wirtsch. Betrieb. 8 Sessel für Stammtisch,1 Schnit Bochum: Stadt-Drogerie Bernhard Altmikus. Bongardstr. 12; Theo Cornelius, Med.-Drogerie, Brückstraße 23; Drogerie Fischer, Kortumstraße, Ecke Rottstraße; Orogerie Aug. Ed. Hucklenbroich, Brückstraße 55, Ecke Hohenzollernstraße; Schwanen-Drogerie A. Peil, Kortumstr. 27; Parf. Robert Pracht, Kortumstr. 3; Drogerie Max Reinhardt, Moltkemarkt 39. Bochum-Linden: Drogerie Willu Stens, Hattinger Straße 701 Wegescheid, Bach. den RG2.: Freitag 8: in.„. — Bibelstunden: Dienstag.30: Männer= bibelkreis im Gemeindehaus. Donners“ Anzoninmsg#,# Messe; 8: Messe Ecke: Conntag vorm. 9, nachm. 4: Mittmit Predigt:.30: Hochamt mit Predigt; woch nachm. 6 Uhr, „Jugendschar“: Sonn= Messe:.30: Andacht. tag 9: Antreten zum Kirchgang(Ge Liborinskirche..30: Gelegenbeit zur meindehaus); 4: Teilnahme an der hl. Beichte; 7: erste hl. Messe;.30; zweile Luther=Feier. Dienstag 8: Bibelarbeit hl. Messe:, 10: Hochamt:.30: Andacht. der„Wertschar“.„. g. Huher,## Herz=Jesu=Kirche Hamme..30: Messe; Harpen. Samstag avo. 8: Tul##.00: hl. Messe:.30: Hochamt: 11: hl. Puni.30: Abmarsch von der Kirche zur“Sz.= Anna=Kirche Bochum West..30: Lutber=Kundgebung Bochum. Mittwoch Beichtgelegenheit; 7: Frühmesse m. Pr.: .30: Beichte: 10: Gottesdienst u. Abend=.30: Kindermesse mit Predigt; 10: Hochmahlsfeier, Paulmann. Freitag 8: Kin= amt mit Predigt;.30: Andacht; 3: Giltrob Bergen. Sonntag.30;, Fest: Franziskustirche„Boch=Riemte..15: gottesdienst, Schmell: 10.45: KGD.; Messe;.15,.30: Messen mit Predigt; 11.45: Taufen; abds..30: Jugend=[.30: Hochamt mit Predigt; 11: Messe gottesdienst mit anschl. öffentl., Kund= mit Predigt: nachm..30: Andacht. und Lutber=Festseuer„Schmell. Liebfrauenkirche., Boch.=Altenvochum. Beichte e90#d5: Messen: gebung„ugd. Latber=Festsener,„Schmell.“ Diebfrauentirecge g..e Pochasnl. 6 45; Mittwoch.30: Fortmann, ansohl. Feichre.30,.45: Messen:.=32##chum: 10.45: und Feier des hl. Abendmahls: 11.15: letzte Messe:.30: Andacht. X62. Freitag abd. 8: Bibelstunde.— Johanneskirche, Boch.=Wiemelhausen. Dienstag abend 9: Bibelrüstzeit.„ 16.30: hl. Messe:.30,.45: hl. Messen Hofstede Riemke. Sonntag 9: Fest= mit Predigt; 10.00: Hochamt mit Pregottesdienst, Pitsch: 10: KGD., Mübge; digt:.30: Andacht. 12: Tausstunde. Mittwoch 10: Pitsch. Donnerstag 8:„Bibelstunde im LutberEs Ist ein unbegründetes Voruriell. der feleuert leier del Besuschun Gymnasiums für Nachhilte-Unterr. ges. Ang. unt. G. A. 43778 an die Gesch. Für einen Betrag von Mk. 20,— können Sie Im Monat 10 Reitstunden nehmen underhaltenvollständigen Reitunterricht Lassen Sie sich doch einmal, vollkommen unverbindlich für Sie natürlich, von uns informieren. UnterrichtsHnzeigen stets nur der Tatiersall westialenstal#,B.A. Bochum, Herner Straße 36 gegenüber der Bergschule Telephon 657 30 Bochum=Laer. Ab.30 BeichtgelegenDonnerstag 8:„Bibelstunde im Lutber= heit:.30; Messe mit Predigt; 10: Hochhaus, Mühge. Freitag 8: Vorbereitung amt mit Predigt:.30: Andacht.„20 für den KGd.— Jungmännerverein: Herz=Jesu=Kirche Boch.=Hordel,.30: onnerstag 8: Bibelstunde.— Ev. Ju= Messe: 8: Messe mit Previgt: 10: HochFranz. Engl. Deutsch erstkl. Unterr. vorzügl. Aussprache, schnelles Vorwärtskommen. Std. .30 Ans. u. D. A. 33780 Sadichar.S 8: Misansstunde.“ miz Gredigt:.30: Andacht. gendschar 1: Montag 8: Missionssrunde, amt mit Predigt: 2. guumgt Arhaitorverein Marmelshagen: Sonn= Tranzis — Arbeiterverein Marmelshagen: Sonn= Franziskustirche,„####etmrz 630; tag.30: Antreten zum Kirchgang.— Messe:.45: Messe mit Predigt: 91.5 Blaukreuzverein: Sonntag 4: Mittwoch 8. amt: 10.15: Schulmesse; 11.15: Messe mit — Landeskirchliche Gemeinschaft: Sonn= Prediat:.30: Andacht. 3,#ong..15. tag 3: Dienstag 8. Bochum=Werge..45: b06 gg.:“Sacham; Hordel. Conntag vorm. 8: Jugend= hl. Messe, mit Predigt: 10.00: Hochamt gottesdienst, Abendroth:.30: Fest= mit Predigt:.30: Andacht. gottesdienst. Höfter: abends 8: Ausklang] Bochum=Linden: Ab.15: Beichigein der Kirche. Mittwoch vorm..30: legenheit: 7,.10, 9: Messen mit Pred.; Abendroth: 5: Abendmahlsgottesdienst, 10.30: Hochamt mit Predigt:.30: AnHöfter(Anschreiben von.30 an. dacht. Uemmingen. Sonntag.30: Festaottes= Boch.=Langendreer, St.=Marien=Kirche. dienst, Kuhlmann: 6: Gemeindefeter mit.30; Messe: 8: Messe mit Pred.: 10.15: einem Lutber=Festspiel in der Kirche. Hochamt mit Predigt:.30: Andacht. Mittwoch 9: Vorbereitung zur Abend###. Bonisatius..30: Messe: 8: Messe mahlsfeier: 930: Kromberg. Tonners= mit Predigt: 10.15: Hochamt mit Pred.: tag 6: Bibelsunde in Queienburg..30. Andack, uxopsteigemeinde: 6. B1. Wiemelhausen Pelanchthon. Soxnzag Wattenscheiv. Prvcheinemeitlgn H: bl. .30: Engelbert: 10: Engelbert: 11.30: Messe mit hl. Kommunion der JungKGT. und Kirchentausen. Mittwoch frauen und des Vereins kath kaufm. .30: Niedermeter: 10: Niedermeser,„ Gebilfinnen und Beamtinnen; 7. 8: bl. .30: Niedermeter: 10: Niedermeter. Gehilfinnen und Beamtinnen; 1. 8: bl. Jugendbund für entschied. Christen= Messen mit Predigt; 9: bl. Messe mit tum und Gemeinschaft, Melanchthonkirche. Predigt und hl. Kommunion für die Sonntag nachm. Teilnahme am Luther= höberen Schulen; 10: Hochamt m. Pred.: Deutsche Kurzschritt Anfängerkurse 9 Diktatstunden sorgfältig und ertolgsicher EISE ZANDER Aoer Slenger-Lohrerin, Hattinger Straße 11) Gelodlichen Klavierunterricht erteilt Nia Hitenkamp Klavierfenrstin Wittener Straße 152, Telephon 6843S Lernt Aufo fahren Strass 31. Sountag nachm, Tellzahme am Zutber, höheren Schulen: 10: Hochamt m. Pred.: Festzug. Im Melanchtvonsaal: Montag 11.30; hl. Messe mit Predigt:.30: 3: Kinderbund(Knaben). Mittwoch.30:%c. Sparenmim- Slebranth 3: Kinderbund(Knaben). Mittwonn#.; dacht mit Aussetzung und sakramentalem Gemeinschaftsstunde für jung und alt. Segen;.15: Tause. bundstunde für Spprute vtaw: auuuu Donnerzzag 8: Jugenddugngunde für jung Männer und junge Mädchen. Wiemelbausen=Petrikirche. Sonntag 10: Festgattesdienst. Reckert: 11.15: KGD.; MReicte und Abendmadl, Reckert. Evang. Luth. Kreuzgemeinde Boqum, Landessirchliche Ltemeischaft„Melan, Preuztror,Zeaglgsgens zunig Sonstige Gemeinden Sonntag, den 19. November 1933. atvon“, Königsallee 163, Veranstaltungen tag.30: Luzzerz. gz, Herse“ 10: geit sonst." burtsigg.„uherg, P. nerte; I0: gen Jugendbund für entschied. Christen gottesdienst z. 450. Geburtstag Luthers, tum, Königsallee 163. Veranstaltungen Zienstvolman Hiemeintzeheiuse: Lialheshef: wpie sonst. Dienst,., Wemeindeheim., Futgerhof: Bochum. Joachimstr. 8. Sonntag 11: Posannenchor: 4: Gemeinde5: Andacht. abend zum 450. Geburtsiga Lutbers. et woy Verein zunger Männer, Vo. Montag abend 8: Jungmännerstunde. Dum, Königsallee 40. Jungmännerkreis: Dienstag abend 8: Kirchenchor. ist Bergmanns Zahnpaste ROSODONT durch ihre feste Form. 1 Stück(für 48 Pf.) reicht für etwa 110 mal Zähneputzen. Starke Reinigungs- und Desinfektionskraft, frischer Atem durch edeistes Pfefferminzöl. In unzerbrechlicher Dauerdose(einmalige Anschaffung) 72 Pf. Rosodont deutsches Erzeugnie AHABERGMANN-WALUHEIM· SAACHSER 1 G Schute Automeniikand Pos Maschinenbau slettoischen upenper Peomaren:## Tonsia oirmin KN-W FTN □ Neschinenben. Beulegenieerween, Bichtretschah! # veromeldetecholt. Hechtregpenstehalt, Techsische! Chemie, Elektrochemie, Gesiechnih, Zuckertscheih.4 Hättenwesen, Keramik, Zmeilliertechaik. Pepin Zelsteiltechelk.-Verlssungevgrneschan bosientes Stt Ki Unverb Pla Sichere Existenz Heichum Neu: Dampfbeheiz Betriebsunkosten## also billiger als Gi verdienens ist eine Maschine preiswert s. Höwing, Bochun Haben S Anzug oder Palett gutem Sitz, 8 2— bis Wenden, nach Maß, prima kompl. Raabe, Herner Einen neut brauchen Sie nicht, Damen= od. Herren aufbügeln, färben Hutfabrik H. Vittoriastraße Unverbindi. vorführung beim Spezialisten Raufe-Vonsdtelal Humboldtstraße 25 7 Rul 66397 Samtliche Aut-Gerate erhältlich Pianohaus Marks Abtig. Radio Kaiser-Wilhelm-Straße 6, Ruf 68575 FUR MARK monatlich Nüir dl. Rausschlachtung Eindos-Apparate Konservendosen Eis Waschküche Waschkesselöten Zugluttabschließer für Türen u. Fenster bei Handwerkerbedart R. Rumberg Luisenstraße 12 ehr Gelg verdienen! 50 Künstlerkart..55 50 Blumenkart..65 50 Geburtstagskarten 0,80 50 Hitler=Kart..45 50 Weihnachtskarten 0,80 50 Neujahrskart.0,80 50 NeujahrsScherztarten 0,90 Schreib= und Kurzwaren billig! Kat. frei. Ueber 1200 Artikel. Erich Höhn, Scheibe 56, Thür. Renten- Büro Boch., Hellweg 43 Rat in allen Rentensachen. Rüstig mit 83 Jahren Ihren Rheumatismus=Tee trinke ich nun schon mehrere Jahre mit bestem Erfolg. Vorher war ich vor Gicht so elend, daß ich oft zu Bett liegen mußte. Jetzt bin ich mit 83 Ja#en so rüstig und fühle mich ganz wohl 6600 Karoline Knobloch, St. Aloysius=Stift. Zinsser RheumaTee wird gelobt bei Rheumatismus, Gicht, Ischias, Gliederreißen, Neuralgie, Hexenschuß und Kreuzschmerzen— Auch Sie sollten ihn wenigstens mal probieren. Das Paket kostet Ml. 1,62, verstärkt(D. R. P. angem.) Mr. 2,2s und ist in vielen Apotheken zu haben. Nehmen Sie aber nur die Packung mit dem „Zinsser=Kopf“ dem Zeichen für Echtheit und Qualität. Pr. Anssel& Cr. t6. Heilträuter=Tees Leipzig 62 90000 Anerkennungen über ZinsserHausmittel(notariell beglaubigt). leh war kahl Durch das von mir entdeckte IndianerElixler gelangte ich wie Tausende anderer wieder zu vollem, prächtigem Haarwuchs. Es ist ein reines Naturprodukt von enerkannter Wirkung. wunderbarer Haarwuchs wird selbst In Fällen erzielt. wo Schuppen, Haarausfall und Kablheit schon selt Jahren bestehen. Vlele Tausende.Dank- u. Anerkennungsschrelben. Eine Probedose für Sie! Ein Jeder erhält gegen Einsendung von 30 Pf. I. Briefmarken eine Prosedose nebat aufklärenden Schriften. J. H. Brittaln. Berlin W9. Potsdamerstr. 13. GP. 95 Gute Taschenuhr m. genau reguliert., gutem deutschen 33 stünd. Ankerwerk. 2 Jahre Garantie f. jede Uhr. Nr. 3 Herrentaschenuhr, vernickelt.1,90 " 4 versilbert m. Goldr., Scharnier und Ovalbügel.„.90 S dies. m. bess. Werk, kl. fl. Form 6 Sprungdeckeluhr .70 .40 „.— .70 Deckel vergeldet, hochteine Uhr.... Damenuhr, stark vers., 2 Goldr. „ 8 Armbanduhr mit Lederriemen Nickelkette M..25, Doppelkette, echt vergoldet M.—.80, Kapsel M..20. Wecker, Ia Messingwerk, M..85. Versand gegen Nachnahme.— Katalos gratis. Uhrenhaus Fritz Heinecke, Braunschweig 21 H. Am Schwarzen Berg erhalten Sie bei freier Arst und Krankenhauswahl jährlich vis 1000.Vergütung Fordern Gie Prospeht 111 Deutscher Ring krankenversicherungsverein as. Bochum, Alleestraße 46 Bichere Existenz bietet die Heißimangel Neu: Dampfbeheizung wo Gas fehlt. Betriebsunkosten täglich nur ca..— Mk., also billiger als Gas. Wegen Doppelverdienens ist eine gebrauchte-MeterMaschine preiswert lieferbar. s. Höwing, Bochum, Bülowstraße 29 Haben Sie Stoff? Anzug oder Paletot m. guten Zutaten, gutem Sitz, zweimal Anprobe 28.— bis 38.— Mk. Wenden, Reparaturen billig! Arpfel zum Einkellern billig, weil der Betrieb geschlossen wird.(43876 Bräutigam, Edelobstzüchter, Hordorf, z. Zt. bei Kütemeier, Hattinger Str. 27. Rufarbeiten, Neuanfertigung feinster Daunendecken. Besonders billig, einige K. levanteseldene Daunendecken von Mk. 55.- an. Eigene Herstellung. A. H. Wortmann, Mollkemarkt 9 Anzüge nach Maß, prima Kammgarn, auf Seide, kompl. 10.— Raabe, Herner Straße 110, 1. Etage. Einen neuen Hut G brauchen Sie nicht, wenn Sie Ihren alten Damen= od. Herrenhut bei mir umpressen, aufbügeln, färben ober reinigen lassen. Hutfabrik H. Müller, Bochum, Vitioriastraße 51, Marienkirche. Marken-Nähmaschinen, sehr leicht gebraucht, billig zu verkaufen. Raten 2 Mk., Zahlungsbeginn im Januar. Lieferung ab Fabrik sofort ohne Anzablung. Nehme Altmaschine in Tausch. Unterricht im Hause.— Angebote unter T. B. 43712 an die Geschäftsstelle dieser Zeitung. Pelzarbeiten modern, billig. Taubenstraße 8, 1. Etg. I. ONKEI PFIEFIC SPRICHT: (3) braücht das flühn? Muskator natürlich! Denn bei Küchenabfällen und einseitiger Körner- Fütterung kann es nur wenige Eier legen Muskattr e Bergisches Kraftfutterwerk..b. H Oüsseldort-Hafen Lassen Sie in Ihrem Geschäft täglich alle Fragen der Kundschaft notteren und beantworten Sie diese Fragen sachlich und in schlichter Sprache durch Zeitungsanzeigen. Diese Anzeigen werden bei unsern Lesern immer auf großes Interesle stoßen. Die Winter-Modenschau Im Restaurant„Zum Ritter“ am 30. November und 1. Dezember, nachmittags und abende. wird Sie von meiner Leistungsfähigkeit überzeugen! H. Hüning. Kriminal=Wachimeister a. D. Bochum. Wittener Straße 36. Ermittlungen. Beobachtungen an allen Plätzen der Welt. Langjährige eigene praktische Erfahrungen. Beste Referenzen. Strena vertraulich u. diskret. Tel. 66224 Prima ganze geputzte Geschmackvoll und preiswert ist meine große Auswahl in Beleuchtungskörpern jeder Art. Besuchen Sie unverbindlich meine Ausstellungsräume. aus unseren Abbrüchen Zeche Hannover IIII! in Bochum-Hordel, Zeche Constantin. Schachtlll In Bochum und Eisen- und Hüttenwerke.-G. Bochum, abzugeben. RM. 12.— je 1000 Stück. Zöllner& Co., O. m. b.., Essen, bennerstraße 10. Telephon 43317 Paul Wagner Viktoriastraße 51/53 Telephon 67906 Deiobirasverer! Eille Sensationiene Bolschaft! für-PVrIET durch„Seeadler“ Qualitäts-Klingen der bestbekannten Stahlwaren-Pabrik P. Koeller& Ce. gegr. 1855, Solingen-Ohligs. Die mehr als 75jährige Erfabrung in der Herstellung von seinen Schnetewaren unter Auenutzung rationellster Arbeitsmetboden und den Zeitverbältnissen Rechnung tragende Ralkulation ermöglichen uns, die Qualitäts=Rasiertlinge S FTAUTEN zum Preise von LOms c 3 S Stück 203 in den Handel zu bringen. BOCHUM: Bongardstr. 12. B. Altmikus Brückstr. 24, T. Cornellus Brückstr. 55, R. A. Hucklenbroich Castroper Str. 203, F. ap; H. Knepper Dibergstr. 1, A. Walger Dorstener Str. 36. W. Ahrens Dorstener Str. 93 F. ap; H. Knepper Emscherstr. 27, E. Farr Essener Str. 23, R. Grasediech Grabenstr. 60, F. Hannes Goldhammer Str. 11. O. Hanneberg Große Bechstr. 11, J. Kneider Hellwes 1. W. Störing Oek.-Hoffmann-Str. 34, B. Niehof fr. Kortumstr. 27, Apoth. H. Peil Kortumstr. 97. E. FringKortenpfad 9. K. Balkenhol Kronprinsenstr. 10. H. Hoft Mauritiusstr. 2, A. Fleischhauer Moltkemarkt 39, M. Reinhardt Märkische Str. 2, M. Reinhardt Pleperstr. 8. A. Händler Poststr. 3, W. Chapeller Rottstr. 17, K. V. Fischer Rottstr. 45. F Stallberg Rosenstr. 2. H. Marz Vereinsstr. 2, L. Kauder Wittener Str. 29, W. Schmidt Wittener Str. 103, W. Voss Wiemelhauser Str. 97. O. Friebe .-DAHLHAUSEN: Dr.=.-Otto-Str. 129. O. Hahne .-GERTHE: Castroper Hellwes 422. A. Marquard Lothringer Str. 23, F. Rietkôtter .-GRUMME: Heckertstr. 109, F. Wagner .-LAER: Wittener Str. 426, O. Auffermann .-LANGENDREER: Hauptstr. 41. H. Schulte Kalserstr. 1. O. Friemann Kaiserstr. 34. W. Schmidt Kalserstr. 199. Apoth. I. Detering .-LINDEN: Hattinger Str. 827. A. Feuerstein .-WEITMAR: Hattinger Str. 225. H. Held Hattinger Str. 355. O. Wehmer Markstr. 386. D. Mack .-WERNE: Rolandstr. 2. C. Vinke Werner Hellweg 522, H. Honeberg .-WIEMELHAUSEN: Brenscheder Str. 32, H. Lues Fgsohe * Bder Genden üs die un dichden vuse suchalgee bugche Rüen eit b ienr dust. Geine Anzelsen für die am ndchsten.-,ue 4 Uh, nachmittags schriftlich aufzugeben. Annahmestellen für Klein-Anzeigen: Raspzigsschstestzles, Sargeest 4 haect Laoet in dausz A..dezeunen hgese. Sinre, arze ge. gre e. .-Linden: Ed. beck, buchnanulung, en„astele, gatr 9. ur Püchig“,e4isa, srschelnende Ausoube P gehritleh aulzugeben. geschdtsstellg, Fremausplatz#....gi. Gawähr for jehleffrele wieder: Se tseptenisehe. Best. Ges m nemt Preien, 1 nm hoben Anzelgenraunes io Piennig. Di. Elnröckungegeböhren für unmitelberen sinn der Anzeigen giehte zu tun haben, werden gieht Sas-er ereeun untn eh## baaae M AM W MO Sotfiaer Feuerversicherungsbank auf Gegenselligkeit Sottiaer Kraftfahrzeug- und Transportversicherungsbank A. G. Versicherungen aller Art Unsere Geschäftsstelle In Sochum Ist neu zu besetzen. Bestand vorhand. Bewerbungen rühriger Herren mit guten Verbindungen an Bezirksdlrektion Wuppertal-Barmen, Wertherstraße 2 4/26 .— Herrschaftliche .Zimmer-Wohnung sarden und Gäryrg., BB45su0igermieten. Räheres, Blücherstraße 4, part., Vonk. -zimmer wohnung nebst Küche und Mädchenzimmer in der Etage, Badezimmer, Keller, zum i. Jan. 34 Kortumstr. 9311 zu vermieten. Besichtigung 11—13 Uhr. Zu ertrag. Rottstr. 431 Eckladenlokal mit 2 gr. Schaufen: stern, per 1. 1. 34 zu verm. Näh. Heuel, Herner Straße 10. Heller, trockener Raum mit Einfahrt, elektr. Strom u. Heizung, in Ehrenfeld, als Werkstatt od. Lager sofort od. später zu perm. Ang. u. G. H. 6433 an die Geschst. Kronenstr. 14, 1. Et., 1 oder 2 gut möbl. Zimmer, auch für Bürozwecke geeign., sof. od. sp. zu verm. Malteserstr. 8, 2, Et. links, saub. Schlafsielle zu vermieten. Querenburger St. 20 Nähe Milchhof, mbl. Zimmer mit Herd, 2., an—2 Damen o. Ehel. z. vm. Sofort zu vermieten .-Gerthe, Hans-Sachs-Straße 5 1. Etage bestehend aus 5 Zimmern. Küche, 3 Mansarden, großem Garten. Angebote unter U. Z. 6542 an die Geschäftsstelle dieser Zeitung. Wosteoh=Plotmohnungen tahout spstar zu varmieten“ Rheinische Str. 24 I. gut., beh. Zimmer, heizbar, sof. zu vm. Robertstr. 4, part., mbl. Zim., sep., bzb., el. Licht, zu verm. welche sich in Bochum u. Umgebung als Detektive u. Rechercheur im Haupt= und Nebenberuf betätigen möchten, werden von mir dazu vorgebildet. Anleitung u. Ausbildung erfolgt, durch„ Stammhaus. Bei Anfragen, eroine Freiumiglag. Detektive„Heivig“, Leipzig C 1, Roßstr.1 Führende Chem. Fabrifg, Verkaufskanone welche gute Beziehungen bei Behörden, Restaurationen, und Großindustrie, hat. Keine Saisonartikel. Provision wird sofort ausgezahlt. Kapital nicht erforderlich. Ang. Unt. U. W. 200 an die Geschst. d. Z8. Junger Verkäufer der sich zum Verkauf von Spezial=Drucksachen eignet, bei gut. Verd. sof. gesuch. Schriftl. Ang. u. L. B. 3 an d. Geschst. Laufende Einnähmen durch unsere unübertroffene Heißmangel (Bügel= u. Plättmaschine). Günst. Bedingungen. Berger& Co. GmbH. Bergisch=Gladbach bei Köln.(146 Herren(Damen) zum Vertr. erstklass. Waschmittel(vollk. Ersatz.Rasenbleiche) u. and. Haushalt.= Artikel gesucht, Näh. bei Gisselmann, Hattinger Straße 57 Sohn achtb. Elt. als Bächerlehrling gesucht. Joh. Hardick, W. Höntrop, Bahrenholtstr. 129. Erdgesch, 2..,; sche, Wohnz. m. Wintergarten, Bade= u. Abstellraum, m. zwei schön, Mans. zu vm. B. Schulte, Alleestraße 54. Warum ärgern Sie sich denn immer über Ihre leerstehenden Wohnungen? Geben Sie doch eine Klein Anzeige im „Bochumer Anzeiger“ auf.—.— Im Ehrenfeld schöne -.=Wohnung 1. Eig., mit kompl. einger. Bad, evtl. m. Mans., zu vermiet. Angeb. unter M. W. 6575 an die Geschst. Gemeinnütziger Wohnungsverein e. G. m b. H. d Mitte, 4 Räume, für sofort od. später zu vermieten an der Dortmunder Str.: 3= u.=.=Wohnungen, Saarlandstraße: 4= u.=.=Wohnungen mit einger. Badezimmer und allem Zu(Hebor.— Näheres zu erfahren bei In. d pollst. xenop, Frau Arzheimer, Saarlandstraße 1. Hause Tiekampstr. 31 ist., 1. J, 34 die abgesg. Thohugg e. G,. m. b. H. Trogesch. 2 Szn, zu vermieten sind folgende Wobnungen: che: Wobnz. m. Win= Zum 1. Dezember d. J. oder später: Erbhof 10, Erdgesch. Mitt 1 Mansarde: in erster Linie für Postbeamte: Alexandrinenstraße 16, Erdg. links, 5 Räume, 1 Mansarde. Zum 1. Jonuar 1934: Erbhof 3, 1. Obergesch. IIs., 5 Räume. Schriftl. Bewerb. werden bis z. 23. d.., mittags 12 Uhr,, an„unser Geschäftszimmer, Clemensstr. 27, erbeten. Vermietung am 23. Nov., 18.45 Uhr, im Geschäftszimmer. Bewerber müssen im Vermietungstermin anwesend sein. Besichtigung am 21. November, 15—18 Uhr. Große, herrschaftliche Alleestr. 31, Seiteneingang, 1 gut mbl. Zimmer zu vermiet. Clemensstr. 24, part. aut mib. Zinm. zu vermieten.(43684 Friedhofstr. 12, pt. hübsch mbl. Zimmer in gutem Hause sof. od. später zu verm. Bes.—18 Uhr, auch Sonntags.(43871 Horst=Wessel=Str. 44, 2. Etg., gut möbl. Frontzimmer Steuertreiheit der Heubauten bei Fertigstellung bis zum 31. Mai 1934. Billige Baugrundstücke in jeder Größe in bester Lage Bochum- Ehrenfelds direkt aus Privathand zu verkaufen. Interessenten erhalten Auskunft unter L. K. 22 an die Geschäftsstelle dieser Zeitung Verra Rotstr. 11, 2. Eig., möb. Manardse mit 2 Betten sofort zu vermieten. Rottstr. 10a, 1. Etg. frdl. möbl. Ziramer per sofort zu verm. Roonstr. 70, part. einf. möbl. Zimmer zu vermieten.(43353 Vorkstraße 8. Jahr, frdl., hell. Vorderzimm, mit Schreibt, zu vermieten.(43798 Wohn= u. Geschäftshaus in günstigster Lage, Alleestraße, ist besonders preiswert zu Ang. unt. A. B. 6418 an d. Geschst. zu vermieten zu vermieten.(43782 Möbl., sep. Zimm. Kortumstraße 105, mit Heiz., a. Engelgut möbl., heizbares bertbrunnen s z v. Frontz. z. 1. 12. z. v. Telephon 63960. Kcn mit all. Komfort(Bad usw.) zu mieten gesucht.„Angeb, u. D. E. 6252 an die Geschäftsstelle dieser Zeitung. Große, herrschaftliche -.=Wohnung von 20—25 Jahren f. Abrechnungswesen und Registratur gesucht., Solche, die an Krankenkassen gearbeitet haben, erhalten den m M. Vorzug. Angeb, m. Lebenslauf eic. unt. L. 6437 an d. Gese Für eine im Zentr. der Stadt gelegene Trinkhalle Wärter gesucht, Zum Wareneinkauf 300 M erf. Verdienstmöglichkeit monatl. 120 Mark. Angeb. unter A. B. 6562 an die Geschst. nebst Küche, einger. Bad. Diele und Mansarde, Etagen=Zentralbeizung., am 6575 an die Geschst. Südpark, zum 1,.,1334 zu Schöne, abgeschloss. Angeb. unt. F. E. 6432 an die Geschst. =Zimm.=Etage mit Zentralbz., im Zweif.=Haus, Neub., unmnittelb. a. Weitmar=Holz, evtl. etw. Gartenland u. Garagenplatz z. 1. 4. 34 zu verm. Ang, unt. L L. 43880 an Gesch, Herrschaftliche I. Eage-8 5 Zig., 1 Mans. U. feld, Nähe des Hbf., Im Friedrich-Lueg-Haus zum 1. Jan. 34 zu Bochum, Kortumstraße 16 Basichnet Aene Ladchiekul Parterre und I. Stockwerk, mit Einrichtung zu vermieten oder Haus zu verkaufen. Näheres: Preuß, vereidigter Buchsachv. Elberfeld, Heidgstraße 8 Junges, kinderloses Ehepaar sucht zum I. Dezember oder später schöne ..- Wohnung, Angeb. unt. D. E. 6568 an d. Geschst. Bäckerei=Konditorei am lb. altersh. zu pachten gesucht. E. Kloppert, Wesel, Hamminkelner Landstraße 53. Ig. Ehev., m. Kind sucht 2 kleine, leere Zimmer in Bochum o. Laer z. 1. 12. Agg., unt. St. 7 Boch. Anzeig. .=Langendreer. Brautpaar, Angest. sucht., 1. Dez. od. später schöne Behagliches Einf.=Haus in schön Wohnlage des Stadtparks. od. im Ehrenf., zu miet. oder kaufen gesucht. Angebote unt. R. M. 43787 an die Gesch. Größeres verm. Alb. Müller. Kortumst. 46,.66182 Abgeschlossene -.=Wohnung 1. Etg., zentral, gg; leg., zum 1. 1. 1934 zu vermieten.(96231 Neustr. 1, 1. Etage, Tüchtiger. fleißiger Acherhnecht welch, aut melken. k. sofort gesucht. Näh. Querenburg, Bellenkampftraße 6. sind große und kleine Büro- Räume preiswert zu vermieten rahrzeng, Bete-tusc, echun Fernrut.-Nr. 802 61 Ehrenfeld od. Stadtmitte, für zahlungskräft. Mieter z. 1. 1. od. später zu mieten gesucht. Angeb. mit Preisang. u. Zahl d. Zimmer u. J. J. 43 Bad Godesberg a. Rhein Halbvilla, S.,., Bad, Heizg. Gart. Terrasse, steuertrei, 13000 Halbvilla, 52, K, eingebaut, Baggeig Warmw., Gart, Garagg, str. 14 2uu gaz. Villa, freist., 6 Z. K. Diele, eingeht. Bad, Heizg., Warmw., Parkett, Terrassen, Garten steuerrel 20000 R9l.„ Halbvilla, Garten, Diele, 7.,., 2 einzeb. Bäder, gr. Terrassen, Hize., Warmy, WigterGarage, steuertrei, 22.500 Rüf. Häuser aus Altbes. jed. Art teils m. dr Cart. Baugrundstücke in feinster Villenlage, auch Rheinlage. Preiswerte Vermietung von Villen und Wohnungen in jeder Preislage durch Adolf Klemmer, Bad Godesberg, Dürenstraße 10, Ferarut 3710 Baustellen in jed. Größe, f. Eigenheime u. Geschäftshäuser, an Haupt= u. Nebenstr. in Hamme, zu verkauf. Ang. u. E. D. 6064 a. Geschst. In der Näbe der Zeche„Carolinenglück; und der Hochösen des Bochumer Vereins eingefriedigter Tagerplatz Lagerhaus u. Schuppen umstäudeh. f. 4000 4 zu perk. Ang. u. E. F. 6429 g. Gschst. Gutgehendes cebensmittelaeschäft mit=.=Wohnung für sofort oder später zu verkaufen. Angehote unter B. G. 43698 an die Geschst. d. Zig. Wegen Auflösung des Haushalts sofort zu verkaufen: Speisezimmer(kiche, dunkel) Herrenzimmer.(Liche, dunkei) Schlafzimmer(Eiche, heil) Wüche,.-demst5n0 und viele Haushaltungsgegenstände Denisstraße 1 III.(Ecke OskarHoffmann-Straße) Herrschaftliches Einsamilienhaus, in best. Lage Ehrenfelds sofort oder z. 1 April zu verkauf. Schöne-ZimmerEinrichtung Küche, u. schweres echt Eichen-Schlafzimmer, mit Sofa u. Küppersbusch sparkochherd, mit Federbetten u. Matratzen auf Ehestands-Darlehn und bar sehr preiswert bei Möbel-Borgmann Bochum Brückstraßes 9/63 Küchen, Schlafz., Speisez., einzelne Wohnz.=Büsetts, in Eiche u. Eiche geritz, eich. Ausziehtiche, Stühle, Flurgarderoßen, Bücherschranke u. Kleiderschränke kaufen Sie besonders preisw. und gut bei Wilh. Schrudde, Bochum, Roonstraße 37. Nähe Marien= kirche Alt., reell. Geschäft. Daskäftigungsmitelbei Newostät-Blutarmut Amn Verblüffende Etobe Zu haben in den nachstehenden Drogerien Stadt-Drogerie Altmikus, Bongardstraße 12. HI. V. Fischer, Kortumstraße, Eche Rottstr., F. amp; H. Knepper, Dorstener Straße 93, Filiale Castroper Sttabe 203. Droterie zur Allstadt J. Kneider, Gr. Bechstr. 11. Max Reinhardt, Moltkemarkt 39 und Brüderstr., Stern-Drogerie F. W. Störing, E. Trass Nachf., Wilhelmsplatz, Drogerie W. Zurheide, Kortumstr. 113, Bochun, Linden: Schwanen-Drogerie Alfred Feuerstein, Hattinger Str. 827, W. Stens, Bochum-Hamme: Gebr. Kühnel, Amtsplats 8. Herner Str. 110 Paihugen, noch nie so billig! Zoologische Handlg. Pillartz, Rottstr. 13. 1 groß. Rohrplattenkosser. 1 gußeiserne, emaill. Badewanne. 1 komb. Herd 132X75 (Küppersbusch), ein Kindertisch, 1 vol. Notenständ. 1 eingel, Schachtisch, 1 Tonbild. 1 Unterbett, 1 Oberbett, 1 Krank.= Klosettstuhl, Küchenbrett nur an Priv. bill. z. vrk. Freiarasendamm 25, 3..I. 1 gehr., gut erhalt. GrotriamSteingealige zu verkauf. Nur v. —2 Uhr zu besicht. Freiligrathstraße 5. Mehrere gute, gebr. „Radio Die neuesten Geräte der Funkaussteilung unter günstigen Bedingungen bei Vamberg Essener Str. 43 Rürle Vorführung unverbindlich. Günstige Zablungsweils. Wegener& Hamer, Kortumstraße 91. Neustr. 1. 1. Etage, Wobnung Bürorärzme. modern eingerichtet, sind Hürgrs##mt in jeder heliebigen K levtl. mit Mansaroe, 3. Etg., für sof. od. später zu vermieten. Ww. Gustav Flasche, Bochum, Wiemelhauser Str. 83 Schöne, abgeschloss. =Zimmer=Wohnung Diele, Balk., Badez. m.., Spk., 2 Keller. 3. 1. 1 34 z. v. Grummer Str. 8. p. 6435 an d. Geschst. -=.-Wohna. nebst Mans., Stadtmitie, sof, gesucht. Evtl. 1 Raum zum unterst. von Rollfir. Angeb. unter W. 43863 an die Gesch. Pensionär, 3 Perl., sucht z. 1. 4. 34 eine —=.=Wohnung in ruh. Wohnlage. Ang. gn. Pr. u. U. H. 43879 a. Gschst. =ZimmerWohnung mit ein Freund get. Hug unt. 8. M.=25857 an 42019 an die Gesch. die Geschst. dies. 3. Wohnyaus mit Werkstatt und Abgesghlossene Hofraum zu verkauf. 23. Wohng. Gig. 6s s mit allem Komfort Ruch ahasr Inoder günst. Zahl.=Beding. Lieferung auch geg. Ebestandsdarlehen. Musterlager, Abe=Straße 13. Mehrere Möbel, wie Schlafzimmer, Tisch., Sofa pp., weg, Verkleinerung der Wohnung zu verkf. Zu erfrag. Schützenbahn 5, 3. Eig., IIs. Umzugsh. 1Schleiflack, weiß, Bett mit gut. Mawenig gebr., billig tratze 10 MA, 1 Sofazu verkaufen. tisch.4, 1 GasheizBrand,„ sosen 7 44 zu verkf. Horst=Wessel=Srr. 35 Sedanstr. 141, rechts Gut erhalt. Osen billig, zu verkaufen. Markstr. 191, 1. Et. KADIO große Auswahl, alle führenden Marken vorrätig. Volksemplänger 76.-Mk. Angenehme Zahlung Hans Scherzek Wiemelhauser St. sucht kaufmännisch gebildete Dame mit Kapttal bis zu 100.— Pir., Gepogen rire Stellung, Ihteressengemeinschaft oder TellGell. Anged. unter 2. I. 43773 an die Oe schäftstelle dieser Zeitung. Stenotupisin für einige Stunden am Abend ges. Ang. unt. 3. H. 43819 an die Geschst, dies. Z. Jüngere Modistin sucht Hutfabrik. H. Müller, Viktoriastraße 51. Mädchen mit gut. Zeugniss. I. Tgage ges. Näh.: Sostg bortstr.., 2. Eig. Nettes, sauberes Mädchen für ganze Tage, das zu Hause schlasen., nicht unt. 18 Jahren, zum 1. 12, gesucht. Vorstell. Montag ab 10 Uhr. W. Pütz, Alleestraße 73. Lehrmädchen 1, die„Scurgguuge Aelteres Lehrmädchen gesucht. Kond.=Casé Menne, Viktoriastraße. sind Buroraume in jeder velievigen Größe zu vermieten. Angebote unter Bochum, Postschließfach 103.(L818 Achtung! Stadtmitte! habe in meinem Hause Viktoriastraße, 18.„„ 2 helle Büroräume evtl. a. zu Wohn= od. and. Zwecken m. Zentralheizung günstig für sofort zu gesucht. Ang., bermieten.. A2. u. Lux Bindm. G. 43839-A. Geschst. u. Rotor Dr. dur. Blunm, Tausche saub..37 Ur Ulle Nelte Buroräume Mliwbr., Glabtmize. mit allem Komfoxt F. S. 43727 a. 156 4480" an.“ Geschft. Schreib- u. Tabakwarengeschaft Bess., ält. Frau sucht für 550 Mok. za verk. 2 leere Zimmer[Angeb, unter S. B. Mietez. Angeb., mit 43813 an die. Gesch. Prising, under St., Hogchälgnaus mit flottgebendem 43804 an die Gesch. 1 leeres Zimmer od. =.=Mahnung[Mansarde v. Dame Kolonialw.=Geschäft, 9·9:; Mafe####.#t. v. ch.n hrgen in ruh. Hauss, nabe ar Cche gese. breit, 4tür., kompl. 375.- Marh Ehrenfelder Möbechaus Kortumstraße 8. Der Konkursverwalt. Pianos unter günst. Beding. zu verkaufen. Pianohaus Marks Kaiser=Wilhelm=Str. Einige last neue Piano: preiswert abzugeben. Verlangen Sie Hngebot von Piano- Fabrik Roth& unias Hagen I. w. 118 — Fahrrädor—= Elektr Heizsonne u. ranrrader- Heizkissen zu verks. Wittener St. 60, Hof, Große Puppe vollst, bekleidet, und Reuete Radioanlage f. 25 zl zu verlauf. Blümer, Dorstener Sir. 44. 1 AEG„Geadem“. Radio=Netzanschlußgerät(4 Röhren). 1 AG G.„Gealion“. Lautsprech., all. wie neu, Anschaff. Wert 473 Mk., f. 200 Mit. abzug. Wo, sagt die Geschst. d. Z.(13821 5 Beleucht.: Körper f. Geschäft erc., neu, billig zu verkaufen. Bongardstraße 15. Reparaturen, Ersatz Kurze, Viktoriastraße 34(Einfahrt), fl. Fam.(2 Pers.) Wu,AnuA. 4 Zimmer,„Küche, Badez. u. Balkon, sofort zu vermieten. Telephon 63600. -.-Altwohna. in rubiger Sagggig vermieten. 443875 Bochum=Laer. Dannenbaumstr.1, I. An alleinst. Frau o. Fräulein 2 sonnige Mans., 4. Et., Näha Wobn= und PraxisStadtparkg, nathaus räume zu vernigzen. Aug unt Telephon 61439. Fräulein, 22 Jahre, sücht Stelung in kl., frauenl. Hausmit Autogaragen und gröberem Lagerplatz mit aufstehenden Schuppen ganz oder getelle für sofort oder später zu vermieten, in der Nähe des Stadtzentrums gelegen und sehr gut seeignet für Baugeschäft, Holz- oder Baumaterialienhandlung oder Speditionsfirma. Gell. Angebote sind zu richten unter B. C. 6376 an die Geschäftsstelle dieser Zeitung— Kaiser=Wüh.=Str.:/ Ladenloka zu vermieten, Luisenstraße 17, 3. Etage.— ges. Ang. u. K. S. mehrere nave 43848 an vie Gesch. Eins.;„Zweisam.= U. Wittener Str., von Berufstät., alleinst. Etagenhäuser, Kotfl. Fam.(2 Per Dame sucht großes sten, kleine, u. große e: Ang. u..] leeres Zimmer. Eüter verkauft mögl. Ehrenfeld, W. Bonzek. R OM., Angeb. unter B. C. Oskar=Hoffmann6565 an die Geschst] Straße 10. Aeltere Dame sucht 1 od. 2 leere Zimm. Weißes Kinderbett und Grudeherd zu verkaufen(43874 Grabenstr. 37, part. 1 gr. Dauerbrenner, 1 gr. komb. Herd (Küppersbusch), bei= 1 Geschäftsrad 65 A. des gut erhalt., sof 1 Herrenrad 15 zu verkaufen.(43852 sof. bill. zu verkauf. -Rad 500 ccm, bill. z. vrk Abe=Str. 13, 1. Hof. Purkertg, Wohn= und Prarisräume zu vermieten zu verm. Ang. unt. A. B. 43861 a. Gesch. In Siegburg Nähe Siebengebirge, gleich am Walde. abgeschl. 2. Etage, 3 Zimm. u. Küche. sofort zu vermieten. Näheres Bochum, Pariser Straße.— 3 Part.=Zimm. aut und Hinterbaus. Altstadt, Grotten= Fr.=Miete 21 Mark, ltwhn., Stadtmitt geg. gl. od. 2 große Zimmer, außerb., m. Land. Ang. u. A. F. 43663 an die Gesch. Kinderl. Ehep. sucht -.=Wobnung z. 15, 12. o. 1. 1. 34. Angeb. unter E. S. 43761 an =Zimmer Wohnung gegen =Zimmer=Wohnung zu tauschen gesucht in Weitmar=Mitte. Angeb. unter 8. in besserem Haulz, Antonius= u. WörthEhrens. o. Altstgptz straßen=Ecke, unter Angeb. u. St. 4374U günstig. Bedina. zu an die Gesch. d. Zt. perk. Ang. u. R. H. Dest dugor(6511 an die Geschst. Lestden.A. Kortumstraße Nr. 40 1. Etage.—.— Dauerbrenner billig zu verkaufen. Jos.„Smitez Finkenstraße 22. „Schilglshinger. umständeb, billig zu Große Beckstraße verkauf. Bisolglzak, Gasheizosen, Trum.= Brückstraße 51,[Spiegel und LadenWeißer Herd bill. z. verkauf. Kempkes, Große Beckstraße 1. Hinierbaus. balt. Ang. u. R. A. 43758 an die Gesch. Schneiderin sert. Damenmäntel und Kleider gut und preisw. an, Grotten= Fr.=Miete 21 Ma str. 9, 1. Eig., rechts an ält., kindl. Ehep Mäöchen 47an. im Haush. gew..12— Stellg. z. 1 12(n tm Altbau.? 1 12. 43766 an die Abgeschlelleng, =Zimmer=Wohnung am liebst. part., von mit Büro, gr. Schau Zind, ges. sind sofort zu vermn. Prges, Bl. zu Fer T. /, Zimamer Abobrun, a. verkehrsr. Straße. 5 Praxis= für jede Branche 66; eignet,(bisb. Möbel) Räume 1. und 2. Etage eines bess. Wohnhauses f. vornehme gewerbl. Zwecke zu mieten gesucht„Ang. unter H. J. 6434 an die Geschäftsst. d. Z. Haus, 21 Zim, gr. Hof u. Gart., hochverzinsl., povotbetenjgriz ug n Harpen,„orlzugsb. mit—5000 M Anz. zu verk. Haus, 9.„Gart.,„Stall. bei 2000 M4 Anz. zu verk., evtl. zu verm. Kreuzstr. 17, part. Gebrauchte Mobel 6262 an die Geschst. KA W Dageniokal z. 1. 12., evil. aud früber 43628 H. Schulz, Barz, AdenIOkal Heintmannstr. 108. in stark bevölkert. Jung. Ebevaar sucht Stadttell. geeignet f. 1 bis 2 Zimngteg Heiß= u. Kaltmangel Mann steht in Arb. sow. f. and,. gewerbl. Angeb. unter J. H. Zwecke, sof. f. 20 b. /43757 an, die Gesch. Zabeni glat g A Mealamegz guhe, Alt. Se Eck Rott= u. König= zu verm. Zu erfr. v.(3“ Bj., fucge 2.127 straße(7 Schauseg= Iopen, Friedegst. 8 /2 Zimmer Wohnung m. aroßem La=od. Telephon 81468.(guch Mans.) Großes Ladenlokal 1. die Schubgranche im Hausy., gerz:„I: /6“ U.-.“ Wn1g straße(7 Schaufen= Thohegzgphon gitäg 2# simmer=####ung sof. gesucht, Kaufm. Feug. 9.“.— im Altbau, z. I. 12. ster), m. großen, La=sod. Telephon 81458,(auch Mans.) Miete Schulvorbild, bevi frt. Douoy,„8euuu d. J. zu vermieten, gerteller, J. 1. 1. 34/1. gaden mm ip 25 Me. Ang. unAngeb, unter,.,4, H. u sco bontagz, Witener Sitr. Vi. p. Schril Angeb an alt 3 Zim Koist. B. S. 672 a. Peich. Zieser Heieenascd- scrtelshurg(0 übr.), großez Sogh, Hugg=Schuls. Dr. 2a. 9t1.er Bäß. be Franinner serhes. KA Wn Hie v. 25 Mt., Ang unt. P. S. 43729 a. Gesch. Nr. 45, zu vm. Näh.„Von ruh. Mieter Lagerhaus us age be e, Gand„#., Gerage uie permnie, haglen Orha! gsn p ane Einfamn.=Haus Südpart Gargge zu hermiet. für Papier=, Tabak=Zstöckig; bell u. trock., 1 groß., leez, Zentralbeizung, Bad, Harlinger Str. 158/u., Ziggrr.=Geschült, Garogz„Pztegug, Pagshesß, Tgessct Ge=dem) ab I. Januar 1334 zu Leres Zimmer[Nähe Schulen, Niete z. 1. 12. 9.., L. 33 Kaushestzu, vermieten. Antragen unter C. S. zu vermieten. 130 A. zu vermieten, zu vermieten.(2/2 zg zi, Gheiche.: 43323 an die Geschäftsstelle d. 3. Verkedrsstraße 14. Bllcherstraße 5.(Augustaltr. 1. 1. Gt. 457#7 an die Geschst. Zum 1.„Dez. gut mobt. Simmer mögl. mit Zentralbz. u. Badbenutz., v. gt. Mieter in gt. Hause gesucht. Angeb. unt, A. B. 43769 a. Gesch. Aelterer Herr, sucht möbliertes Zimmer, part. oder 1. Etage. Preisang,.7½. T. 2. 43790 an die Geschst. Zu sofort aut mbl. Zimm. mit 2 Betten(evil. Wodn= u. Schlafz.) s. ea, 5 Wochen ges, mögl. fl. Wasser. u. Zentralheizg., Nähe st- e. e. Kleiderschränfg, Jaug ziehtische, Spof ge## Sofas, Herde, Oefen, Stühle, Vertikos, Spiegel, Bettstellen, Schreibtische. Uhren, Verlobungsringe, Musikinstrumente verkauft Möbel Rehling, Trankgasse 1. Sie kaufen dir. aus den Möbelwerkstätten. Jakobstraße 9, Nähe Stadttheater Speisezimmer Schlafzimmer Küchen 1= und 2türige Schränbe äußerst bist1g. 3tür. Kleiderschränke 65.— Mark. Umarbeitung von unmodern. Möbeln 1 Küche, 2 Chaisel., 1 Kleiderschrank gebr., billig zu verkausen, Klosterstraße Nr. 391, 1. Etage. Spii. S. regal bill. zu verkf. Routstraße 14, 2. Et. imal schellen.— Fast neuer Gaskamin Hattinger Straße 48 im Hof, rechts. Brennabor 8/32, geg. Motorrad o. Lebensmittel abz. Wiemelbauser St. 11 Prima Nähmaschine bill. zu vrk. Jägerstraße 8a, 2. Eig. 18. Nähmaschine Singer=Rundschifl, Kronleuchter, Gaszuglampe, Kakteenbank u. groß. Puppe billig abzugehen. Puppenhazaus B. perfautige., 1% 865 Busch, Pieperstt. 39. Rollfir billig zu„verkaufen. Jos. Smits. Pindentrate 8 Baracke ca. 10 m breit, 20 bis 30 m lang, zu kaufen gesucht. Ang. unter U. F. 43861 an die Geschst. d. 8. Beim Möbelkauf vergessen Sie MöbelLimpinsel sen. neben der Terspieg; Arche nicht. Ich biete Ihnen große Vorteile. Babndof o. Rathaus Amtlich Pugalgggen bevorz, Angeb. unt. Ehestandsbarleben Sch. 43824 an Gesch. Ab Fabrik sollde Rüchen Monatsrate 3,90 Mark. gediegene Schlaf- und Speisezimmer Monatsrate .80 Mark. Schritl. Anfragen an R. Berben, Watienscheld Eichene Ausasehische und Stühle Auberst billig u. gut bei Wilh. Schrudde Sochum, Asenstraße 31 billig zu verkaufen. Kortumstv. 35, 3. Et. Bülowstr. 39, 1. Et. Gebr. Gaskamin, Kinderbett, Kinderwagen, Federbett u. Kissen billig zu verk. Mikolajzak, Brückstraße 51, — Hinterhaus.— Zwillings. Sportwagen, groß. Kaufladen, Puppenstube zu verk. Hattinger Straße 91. 1. Eig. Fast neuer, modern. Sportwagen, kI. Leiterwagen, lang. Tisch (f. Büro u. Wirtsch. geeignet), alte, moderne Marktwaage bill zu verk. OskarHoffm.= S. 68, 1. Et. I. 1 kompl. Einsp.: Pferdegeschirr und mehrere einz. Geschirrteile, eine bekgWaage, 1 Glocke. 1 Dez.=Waage und Gewichte bill. z. vrk. Unterer Spitzberg 8. Gut erhaltenes Blatgeschilr s. mittelschw. Jige zu kaufen, gcuct. Bernh. Westhogs, Tatuns! Hofieder Sir. 2i. Neue u. gebrauchte Hofsteder Nähmaschinen Smoking zu kauset biligst, gebr.„schansgelz. Gr. 50—52, nur von 20 K an. Wenig gebrauchte Schneid.= Nähmaschine 90 M. Reparat. bill. u. gut. E. Bögge, Dorstener Straße 22 Plätimaschine für Stärke= u. and. Wäsche ganz bill. zu verk. Roonstraße 58. Al. 190 Eroatztelle nur bei der Oeneralvertretung Motoreporthaus Schüler& Co. Hierner Straße 22 Ruf 68203 0 modern Zingeg Pant Geschst, dieser Zt6. u P elehsfreie. Gut erb, abohn14 Epiel.-Cisg. gpreign. kaufen gunz.## W. 43676 adb- Ger eril. 90 Ssch e scheinurg) auns en-greagg tragf,„bill zu verfi, Willns, Klosterstr.44 Gebe noch einige schöne, dunkle Luf ab. Jonao. Kirchborchen 43, Baderdorn=Land. ktausen Gelugzign die Gescofi., diel. 3. Prusedongge KHOTOParsen geuch Gerät gepärt in jed.V# xphon 6il0s. Haus. Lassen Sies Telepbon— sich die neuen Modele der ertengsich Gebrauge, briten underbinzlge, guczrggmöbel vorführen,„Günstige Zahlungsweise. un Tarfen, 6436 an d. MARKS Kaiser=Wilhelm=Str. * Die glückliche Geburt eines krältigen Jungen zeigen in dankbarer Freude an Carl Schaaf und Frau Mally geh. Franz Bochum, den 17. November 1933 z. Z. Augusta-Kranhenanstalt. Dr. Jebruch 6: amilien= Nachrichten Geboren ein Knabe: Willv Graeve(Lydia Overbeck), Dortmund. Ein Mädchen: Dr. Mever: Riemsloh (Hety Oeken), Castrop=Rauxel. Verlobte: Else Radunz mit Jan Verheyden, Gelsenkirch n lu. Bortel(Holland). Vermählte: Dr. Richard Schulze mit Erna Asam, Dortmund u. München. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meine liebe Frau, unsere gute Mutter. Schwieger- und Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Lina Vahldieck geb. Schwätzer im Alter von 64 Jahren zu sich in sein Himmelreich zu nehmen. In tiefer Trauer: Albert Vahldieck sen. Hedwig Schanuel geb. Vahldieck Albert Vahldieck jun. Dr. Wilhelm Vahldieck Fritz Schanuel, Ingenieur Luise Vahldieck geb. Beckhoff Günter Vahldieck Bochum, den 17. November 1933 Die Beerdigung findet am Montag, dem 20. November, nachmittag: 3 Uhr. vom Trauerhause, Königstraße 2, aus statt. Trauerfeler ½ Stunde vorher Mod. Strickkleidung Mmm Handschuhe M Strümpfe Mmm Unterkleidung Seit 65 Jahren gut und billig fertens Söhne u Seit 1868 Bochum— Beachten Sie bitte uns. Ausstellung„Harmonie“ O Zentra-Uhren7 Schmudt Hermann Wedekind Königstr. 26/ Eigene Reparaturwerkstatt Statt jeder besonderen Anzeige! Die Liebe höret nimmer auf. Heute morgen gegen 2¼ Uhr verschied plötzlich und unerwartet. infolge Gehirnschlages, unsere herzensgute, treusorgende Mutter. Schwiegermutter, Großmutter. Schwester, Schwägerin und Tante Prad WWe. Wilhelmine Lees geb. Schick, verw. Czarnitzky im 68. Lebensjahre. Sie starb wohlvorbereitet durch einen christlichen Lebenswandel. Namens der trauernden Hinterbliebenen: Frieda Hingst geb. Czarnitzky Helene Conrad geb. Loos Artur Loos Wilh. Hingst Wilh. Conrad Enkelkind Günter Bochum..-Eppendorf. Barmen, Dortmund-Bram bauer. Oeynhausen, Kray, den 17. November 1933. Die Beerdigung findet statt am Montag, dem 20. November, nachm. 2¾ Uhr. vom Sterbehause, Roonstr. 86. Trauerfeier ¼ Stunde vorher Dem Herrn über Leben und Tod hat es gefallen Mittwoch nachm..15 Uhr meinen lieben Bruder. unsern guten Onkel und Vetter, den wohlachtbaren Schmiedemeister Wilhelm Lehmkuhl nach kurzer Krankheit, versehen mit den Heilsmitteln der kath. Kirche, im Alter von 60 Jahren zu sich in die Ewigkeit zu nehmen. Um stille Tellnahme bitten: Die trauernden Hinterbliebenen Bochum, Gelsenkirchen, Wattenscheld, Dortmund. Eickel, Züschen(Sauerland), den 1. November 1933. Das feierliche Levitenseelenamt ist Montag, den 20. Nov., vorm. 8¼ Uhr, in der St.-Anna-Kirche in Bochum-West:anschließend die Beerdigung um 9½ Uhr vom Trauerhause, Gahlensche Str. 32. Allen, denen aus Versehen keine besondere Nachricht zuging, diene diese als solche. Wer überläßt uns einen Krankenfahrstuhl. Näberes Martha=Haus, Bergstraße Nr. 26. Weihnachtswunsch! Ig., deutschaesinnt. Mann, 30., evgl., mit Ersparn., möchte aufricht., sol. Mädchen pass. Alters kennen lern. zw. Heirat. Anonym zweckl. Zuschrift. unter A. P. 43768 an die Gesch. Ig. Mann, 41 J. alt, evgl., ledig, w. eine jg. Witwe mit 1 Kind, od Mädch. 1. Alter v. 30—40 J. kennen zu lern. zw. spät. Heirat. Nur ernstgem.„Zuschr. u. H. S. 43734 a. Gesch. 21ihr.ev. Mädch.,.70 Mir. gr., aus ordtl. Familie, wünscht die Bekanntsch. eines sol. berufst. Herrn zw. spät. Heirat. Zuschr. mit Bild unt. R. S. 43803 an die Gesch. Ordentl. Mädchen, Ostpr., 30., sucht Herrenbekanntschaft zwecks bald. Heirat. Zuschrift. unt. C. S. 43814 an die Geschst. dieser Zeitung. W Katze schwarz=braun, langbaarig. abband. gekommen. Wiederbr. erhält Belohn., auf Wunsch auch schönes Jungtier. Bergst. 76 Ruf 69514. Verloren von Korstum=, Neu=, Kreuzzur Alleestr. roten Rubin=Anhänger. Geg. 3 A Bel. abz. Café Backwinkel, Kortumstraße. Oeffentliche Mahnung. Die am 15. November 1933 fällig gewesene Kirchensteuer für das dritte Vierteljahr 1933 wird für die Pflichtigen der der Kirchensteuerstelle des Finanz= amts Bochum angeschlossenen Kirchengemeinden vierdurch mit einer Zahlungsfrist bis zum 30. November 1933 öffentlich angemahnt. Sämtliche nach dem 30. November 1933 noch nicht bezahlten Kirchensteuerrückstände werden im Verwaltungszwangsverfahren eingezogen. Hierbei wird auf die im Steuerbescheid näher bezeichneten Hebetermine am 23., 24. und 25. 11. hingewiesen. Bochum, den 11. November 1933. Kirchensteuerstelle des Finanzamts Bochum.— Kanalbauarbeiten. Die Herstellung von 310 Meter Steinzeugrohrkanal in der verlegten Hunscheiorstraße zwischen Hattinger und Friederikastraße soll vergeben werden. Verdingungsunterlagen sind bei der Kanalbauabteilung, Rathaus, Zimmer 313, solange der Vorrat reicht, erhältlich. Zusendung durch die Post erfolgt nicht. Verschlossene, mit entsprechender Aufschrift versehene Angebote sind bis Samstag, den 25. November d.., 11 Uhr, einzureichen. Die Oeffnung der Angebote findet im Beisein der erschienenen Bieter statt. Ungenügend ausgefüllte oder verspätet eingebende Angebote werden nicht berücksichtigt. Bochum, den 16. November 1933. der Magistrat. Zurück! Dr. med. W. Schreiber Bochum, Wilhelmstraße 22 Röntgen7 Diathermie 7 Höhensonne Akademiker, Mitte 30er, in leit. Posit., sucht gebildete Ehegefährtin. Frau A. Derendorff, Essen, Christophstraße 24. Förster, Mitte 30er, symp., sucht Lebensgefährtin aus guter Familie.(96557 Wer gibt 100proz. Kriegsbeschäd. bill. Netzgerät ohne Lautspr. auf niedr. Teilzahl.? Ang. m. Preisang. u. V. W. 6413 an die Gesch. d. Ztg. Jg. Mann, 19., sucht lebensl. Freund Zuschr. mal. m. Bild unt. V. K. 43551 an die Geschst, dies. Zt. 1 Waggon Obstbäume Frau A. Derendorfs, Beerenobst u. Kirschuistophsfraße 24 sträucher, angekomChaavoontupe 44. men. Zu billigen Brauereibesitzers= Preisen abzugeben: witwe, Mitte 40er, Gärtnerei RM. 300 000,- Ver= Ernst Schultheis, mögen, wünscht Bochum, Wiederheirat durch I Holtkamp 8, Frau A. Derendorff, am Weitmarer Holz Essen,„ Christopbstraße 24. Heimglück sucht in einer Ebe Beamter, 40., mit wertvoll. Menschen. Frau A. Derendorff, Essen, Christophstraße 24. Leibbinden Bruchbänder??? dann nur Sanitätshaus Eionhen und Drogerie Pischel Kortumstr. Ecke Rottstr Bringen Sie elegante, preiswerte HANDTASCHEN und überhaupt alle guten Lederwaren immer in Verbindung mit PHOEHOLEERMRN Kortumstr. 36 7 50 m vom Engelbertbr. Das Fachgeschäft für Koffer und Feinlederwaren Neuanfertigungen7 Reparaturen Lederfärberei 7en%6 S A 40ro müden nicht.—— Für Demen K .. 10•0 Fer Herren ch. 14###mp CSS. 4 schg, 91018. 414%0 L: •0 Bochum, Kortumstraße 69 anläßlich bes 430. Grourislages des bratschen Resormalors Gemeinsame große Kundgebung der Kirchengemeinden Bochum=Altstadt, Altenbochum, Engelsburg, Harpen, Hofstede=Riemke und Wiemelhausen Sonntag, den 19. November 1933, nachmittags 4 Uhr auf dem Sportplatz an der Krämmede Gemeinsamer Gesang: Erhalt uns Herr bei Deinem Wort und: Ein' feste Burg ist unser Gott. Festredner: Pfarrer Schmidt II und Liz. Dr. Siebold. Die Ansprachen werden durch Lautsprecher übertragen.— Alle Gemeindeglieder: Männer, Frauen, die Jugend und alle evangelischen Vereine werden zur Teilnahme an der Kundgebung und den Festzügen durch die Stadt eingeladen.— Alle tragen das Festabzeichen! Flaggen heraus! Der Festausschuß Cau. ien Naartarben Saien-Aitmann e he Das Spezialhaus für die V.#iklassige Damentrisur Ihre Kaufgesuch Anzeige— natürlich im„Bochumer Anzeiger“. Obsibaum. Karbolineum zur Winterbekampfung der Schädlinge im Obstv. Gartenbau nach Vorschrift d. biolog.Reihsanstalt. Ausführl. Anleitungen in # den Drogerlen Reinhardt Moltke: arkt 39 u. Brüderstr.(Ecke Mäckische Straße) Ein treues Vaterherz hat aufgehört zu schlagen Gott dem Allmächtigen hat es in seinem unerforschlichen Ratschluß gefallen. Donnerstag nachmittag 1 45 Uhr meinen lieben Mann, unseren treuSorzenden Vater, Schwiegervater, Grobvater. Schwager und Onkel, den wohlachtbaren Wilhelm Rojek im Alter von 76 Jahren, zu sich in die Ewitkeit ab surufen. Um stille Tellnahme bitten Die frauernden Hinterbliebenen Boch: lum, den 16. November 1933 vember 4 81n8 findet am Montag, dem 20. Nostahlasr######mittags 3 Uhr, vom Sterbehause, GutWstrabe 48, aus statt. Trauerteier ½ Stunde vorher. sicht““en, denen aus Verschen keine besondere Nachsuging, diene diese als solche Für die wohltuenden Beweise liebevoller Teilnahme beim Heimgange unseres lieben, unvergeßlichen Entschlafenen sprechen wir hiermit unseren herzlichsten Dank aus Hermine Henneke im Namen aller Hinterbliebenen Bochum, im November 1933 Für die liebevollen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgang unserer unvergeblichen Mutter sprechen wir unsern herzlichsten Dank aus Geschwister Best Bochum, Im November 1933 Sofort auszahlbare Veamtenkredite durch E. Niemann, Kronenstraße 10. Darlehn durch hies. Bez.=Direktion ein. staatlich beaussicht. Genossenschaft, gebübren= u. provisionsfrei, durch Joh. Lohmüller, Dibergstraße 6. -9000 Mark v. Privatband als erste Hypotbek auf Neuvau ges. Angeb. unt. D. A. 43794 an die Geschst. dies. Zt. Erststell. Hypotheken 6% Zins., 50% des Tarwert., 10 Jahre unkündb. 96% netto Auszdl. Ausk. durch J. Ruppert, Bochum, Alsenstr. 6, Sprechz.—6 Uhr. HutoBereilung! Protektieren und Vulkanisieren im Fachgeschäft Seyfert& Co., Boch., Herner Str.77, Ruf 684 75 Standard=Tankstelle. Pelze Damen- und Herrenhüte werden modern um. gearbeitet Th. Vogt, Bochum, Blücherstraße 10. Lest den B. Fachel (Seschallsciat KrS und t Meine Damen und Herren! Von einem Spezialgeschäft verlangen Sie, daß Sie in diesem Ihre besonderen Wünsche anbringen können, ich führe in meinen Geschätten Maßqualitäten aller Preislagen in Anzug-, Paletot-, Damen- u. HerrenMantelstoffen, Tuchen für Gesellschaftskleidung, für Unlvormen, Billards usw. In einer Auswahl von über 700 Dessins. Sie werden bei mir bestimmt alles finden, was Sie wünschen. Besuchen Sie mich unverbindlich. Erfahrene Fachteute bedienen Sie, Ia arbeitende Schneider weise ich nach. Tuchhaus Karl Hofmann jr. Bochum, Viktoriastraße 5, am Rathaus, Fernspr. 61851 Richard Drews Hattinger Straße 179, Tel. 64013 Auto- und Möbeltransporte Prima ganze geputzte Ziegelsteine aus unseren Abbrüchen Zeche Hannover IoIl in Bochum-Hordel. Zeche Constantin. Schacht Ill In Bochum und Eisen- und Hüttenwerke.-G Bochum, abzugeben. RM. 12.— je 1000 Stück. Zöllner& Co., O. m. b.., Essen, Jennerstraße 10, Telephon 43311 MDUS— Apparate sämtl. anlep-ark. Zahlungeerleichterung. E. Stadl, Radio. Giemensstr. 2(Ecke Hattinger Str. Rut 63926 Schöne Tafte durch eins. Methode, die ich Ihnen gern kostenlos verrate. „Exan“, Bremen 18 B I Waterloostr. 81. Gebrauchtes Reichs=TelephonAdredbuch (kein Firmenverzeichnis), al. welch. Jahr, zu kaufen gesucht. Angeb. unter E. F. 6253 an die Geschst. Wein Sis Sohhtag aufen die-Staut gehen müssen Sie sich unbedingt unsere Sonderausstellung ansehen. Wir zeigen Ihnen die besten deutschen Teppiche, Läufer und Vorlagen zu Preisen, die schon allein Veranlassung sein werden, sich zu sofortigem Kauf zu entschließen. Wir stellen angezahlte Waren gern bis Weihnachten zurück. Schoderd baun! Kortumstraße 50, gegenüber der Reichsbank Tapeten LinoleumTeppiche Stoffe Ehestandsdarlehns-Scheine werden in Zahlung genommen! Theater Bochum Samstag, 18. Nov. 20—22.45 Uhr Zum ersten Male! C. 8: Musikalioche Veranstaltungen der Stadt Bochun Vormiete 4. Veranstaltung— Chor-Konzert— Buß- und Betlag Mittwoch, 22. November, 20 Uhr. im Schützenhof Der Pfeisertag Heitere Oper von Mar von Schillings. Sonntag, 19. Nov., 19.30—21.45 Uhr Grüner Ring 3: Luther (Die Nachtigall von Wittenberg). Deutsche Historie von August Strindberg. Montag, 20. Nov., 16—18.30 Uhr Geschlossene Vorstellung für die Volksschulen: Wilhelm Tell 20.15—22.30 Uhr Geschl. Vorstellung für die„Deutsche Bühne". Serie A: Am Himmel Eurovas Komödie von Schwenzen=Malina. Dienstag, 21. Nov., 20—22 Uhr Zum ersten Male! A. 9: Marauerite durch drei Lustspiel von Fritz Schwiefert. Mittwoch, 22. Nov., 20—22.15 Uhr Außer Vormiete u. Wahlvorstellung für d.„Deutsche Bühne“ Luther (Die Nachtigall von Wittenberg) Donnerst., 23. Nov. Geschlossen Mittwoch, 22. November, 24 Große messe-myll von A. Bruckner für Solostimmen, Chor, Orchester und Orgel Vorher: Johann Bebastian Bach. Präludium und Fuge in -moll für Orgel 7 Solokantate„Ich will den Kreuzstab gerne tragen“ für Baß und Orchester. Mitwirkende: Hilde Wesselmann(Sopran)/ Eva jürgens(Alt) Hans Hoefflin(Tenor)/ Oskar Jölli(Bab) Hans Kirchhelle(Orgel)# Das Städtische Orchester# Der Städtische Musikverein Leitung: Leopold Relehwein Preise:.75 bis..4. Karten sind an der Konzertkasse im Stadttheater u in den bekannten Vorverkaufsstellen zu haben. Schülerkarten zu.50 bis.50.4 nur an der Konzertkasse. Telephonuche Besteslunden unter Nir. 6465. Konzerihaus Schlüter BOCHUM Qudstahlstr. 35 Heute, Sonntag und Mittwoch Tand Ford-Lieferwagen mit Fahrer, Frachten bis 30 Zentner jedem Geschäft bei billigster Berechnung empfohl. Ang. unt. A. 43854 a. Gesch. 312 T O MHALLEN Freitag, 24. Nov., 20—22.15 Uhr Zum ersten Male! B. 8: Täglich 20.15 Uhr: Das neue sensationelle Varieté-Weltstadt-Programm Samstag.Sonntag nachmittag 16 Uhr: Das vollständige Programm Alt-Bayern Stimmungskapelle Max Bause Künstler-Diele Der vornehme Aufenthalt. Bis 4 Uhr geöffnet Das Schweineschlachten (Krach um Jolanthe) Bauernkomödie von Samstag, 25. Nov., 20—23 Uhr Geschl. Vorstellung für die„Deutsche Bühne", Serie B: Anneliese von Dessau Operette v. Robert Winterberg. Sonntag, 26. Nov., 19—22.30 Uhr Außer Vormiete: Tannhauser Romantische Oper v. Richard Wagner. Täglich ab 18 Uhr Konzert Gesung Slmmung Kapelle Dettmer Union- und Schlegel-Bier Kleine Preise öbelwagen arpey fragen! tinger Str. 233, Alephon 61111. Telephon 61100 Nationalsoziallstischer Volkscher Bochum Mitgl. d. Westf. u. Deutsch. Sängerbundes Leitung: Musikdirektor Herm. Esser gt zum Gedächtnis Konzel an Brahm: Ses an i Vor, übende t UUhr im Evtl vereinshaus, Mühlenstr. Mitwirkende: Fritz Schäfer, Bariton: Musikdirektor Willl Mehrmann, Dr. Willl Große, beide am Flügel. Eintrittspreise: 30 J. 50 S und 75 A Voranzeige! Reichskartell der deutschen Musikerschaft R. O. T. M.- A. D. B. Konzerthaus Strauch Herner Straße 53 Samstag und Sonntag Gastspiel der in Bochum so beliebten u. als beste u. erstklassig anerkannten Kapelle Heller Otto Heller mit seinen 6 Solisten hören Sie Samstag, ab 7 Uhr u. Sonntag. ab 5 Uhr Konzert Tanz Neueste BundesKegelbahn noch für 2 Abende frei! Max Hofner, Wiemelhaus. Str. 46 Rest. Zum Südvol. Winsuisehe Mänter M aus der reichen Auswahl unserer großen Spezial-Abteilung im 1. Stock Auch unsere 2 Spezialten. ster auf der Kortumstraße sind mit diesen vorteilhaften Angeboten dekoriert Min Dieser jugendliche Mantel aus mod. Diagonalstoff, mit Pelzkragen ganz gefüttert.... Dieser moderne Mantel aus neuartigem Fischgratstoff, mit pelzbesetzterKrawatte auf kunstseidenem Serge Dieser flotte Mantel aus solider Marengoware, mit Opossumschalkrag. auf Steppf. Dieser neuartige Mantel Stichelhaarware Krawatte mit indisch. Lamm besetzt Besichtigen Sie unsere sehenswerte Ausstellung im 2. Stock:„Schmücke Dein Heim“ BeimLesen Parkeillsaal Dienstag, den 21. November 1933, abendpünktlich 8 Uhr, im Ernst-Aoritz-Arndi-Naus pünktlich 8 Uhr, im Ernst-Moritz-Arndt-Haus Hausmusik- Konzert unter dem Protektorat des Oberbürgermeisters der Stadt Bochum. Gemeinechaftsmueizieren in verSchiedenster Zusammensetzung. Vortragsfolge zum Preise von 30 Pf. berechtigt zum Eintritt, erhältlich in den Musikalienhandlungen Häßler und Marks. Kortumstr. Abendkasse ab 6½ Uhr abends Wollen Sie gute Musik hören Kommen 2/e Schäler, Ringstr. Sonntag: Aus Opereite und Tonilim E Ehrenfeider Tanzsaal Panzergrotte, Hattinger Str. 80 Jeden Sonntag ab 17 Uhr: Tanz Große Parkett-Tanzfläche# Niedrige Bierpreise mit Zentralheizung und Bühne für Versammlung. etc. frei. Max Hofner, Reit. Zum Südpol, Wiemelhaus. Str. 46 Montag, 20. Nov., abds. 8 Uhr, im Ernst-Moritz-Arndt-Haus, Königsallee 0 Gesangschule Glettenberg 1. Vortragsabend des Studienjahres 1933 /34 „Die deutsche Oper“ Gesänge u. Ensembles der Meister bis zur Gegenwart. Am Flügel: Carlota Krause und Kapellmeister Fritz Rohde. Eintritt frei. Mehr Licht —5mal hellere Tisch beleuchtung, od. 3/8 Stromersparn. Paßt auf jede Glühlampe. Weise ähnliches, fehlerhaft, zurück..75, 1,20,.50. Sichtbar im Schaufenster. F. Schumacher, Brückstraße 46. „Zum Wiesental“ Besltzer: Franz Schmidt Drusenberg- und Wasserstraßen- Ecke. SONNTAC IANZ Sie haben mehr vom Leben durch Lesen gut Sie ko gncher Alle sollten Sie konen, denn es ist ja auch das bllligete Vergnügen. Pro Buch und Woche 15 Pf. Leihgebühr. Buchhandlung und Leihbücherei Kurt Jackel, Rosenstr. 8 Gute und preiswerte Schoppenweine trinkt man in den Hubertus-Weinstuben Bochum, Diekamostraße 1.— Rut 66625 der Zeitung merken Sie Flimmern von den Augen und Kopfschmerzen, wenn ein Sehfehler vorliegt. Passende Augengläser beheben diesen Mangel sofort u. vermitteln deutliches Sehen Optiker Gillen Kortumstr. 104/ Rut 67931 TELierT. .45 Deutsche Molkerei bulter Trinken Sie nur das gute Rietkötter-Bier über 13% Butter hier Dorkenstein Fahrradhaus Röl am Rathaus Eoke Bongard- und Mühlenstr. Größtes Fahrrad-SpezialGeschäft am Platze Revision u. Treuhandbüro Inhaber Diplomkaufmann Heinr. Pantring Diplom-Wirtschafter Staatlich geprütter Diplom-Steuersachverständiger Buch- u. Bilanzprüfung Steuerrechtsberatung Hausverwaltung Vermögenverwaltung Verträge Finanzierungen Bochum, Kortumstraße 25, Telephon 6339(71197) Sprechstunden tägl. von—12, nachm. nach Vereinbarung Andonmen von Namoabbn nur bei Thea Rabe NeuseiePe.t Mligste Preise alleste Formen! Bil Dhns=Wial tlich—6 Afd. leichter durch monattig,—0#achtht hel länder. Kein Abfubrmittel tetische Verdauungsbilfe gegen die sell haben bei Erich Plattsaut, Reform= und eben der Wtin.)„zillorigstraße 3. Kräuterhaus, Bochum, E. Unerreicht billig u. gut Gänsejedern eind unsere per. F eig, gicht, beror von.50 an. Kaufen9. gug Haligele Sie Rostenlos Muster Preise unserer Orgasiegeg## neu eingeführten Inies.: 1180 Süffig— vollmundig— bekömmlich Brauereiausschank Große Beckstraße 7 Haltinger Straße 41 Herner Straße 10 Wittener Straße? Brückstraße 22 Mit dem Ehestandsdarlehn gehen Sie zu Mödel Rehling, Trantgasser dort erhalten Sie die modernsten Küchen und Schlafzimmer, Speisezimmer und alle anderen Möbel, Bettfedern u. Inleits. Wiener Heks verlangt haben. Ernet Weinberg, Neutrepiggg,. Aelt. Oderbrucher Bettfedern-Wi Ruf 67974 mur Horfumsir. gegenüber der Reichsbank Wasseroichtes Hgergege Warum badten Sie noch selbst? Was Sie auch immer, jiten Hurch AusSie erhalten es am schy; im„Bochumer in, Klein=Anzeige n—— gabe eine Anzeiger Mobel=Rehling, Trantgasser Nehme alte Mödel in Zahlung! EIn pa ein d ar Latten gaer Latten 5 Sprungfedern, 3m Gurte, ein wenig Heu,#### derüber, man sagt Bezugstoff, und fertig ist der. 1126 grotzdem ——— So was führt aber Hein de Groot nichtgahag gig sich ist er billig und preiswert mit seinen Weig%’Ogglhaus an und mal die Ausstellung moderner Sitzmöbel Im gaganstände der Sie sind überzeggt, Aber auch noch Vgggigggg, LAufer, KleinRaumgestaltung führt er— Teppiche,#0 möbel, Beleuchtungskörper, Küchen und Schlatz oden Sie bei„ 4 B OChum „Opelhaus“, Hattinger Straße Eingang ciemenestraße de GFO Ehrenfeldstraße 4 neben„Westt. Hof“ SONN Menac Von Friedrich Sehaht froren. Wir warmen Kab der Steamer in eisi Malariaschüttelfröste, Schlünden des Schif marmornen Badewai Europa und stellten Menu für das erste Wir froren auf diese Heimat entgegen. Am vierten Ta Schleier des Nebels düsteren Grau die Dampfer wie ein wi diese Einfahrt dann die Sonne endlich da lag vor uns die Mein Gott, ma Straßen mit ihren Bretterstegen heißen Kaffernboys die da reden sächsisch, weil den Chef gelernt he Masuren: die Farm so, wie in Ostpreuf grundbesitz, wenn er „Königlichen Hof“ n nehmigt, die Bar Büfett, na, und wer penpanzer anzieht u den Sockel des Nie kein Mensch einen U So also verhält Ich kenne das a bleiben, ich denke, u sal, in schwermütige ritz, von dem der Or War er Theosoph od das Cornet à piston hatte er sein Herz( hängt? Und ich sin ich sehe den Chefinge daß wir bis Mittern draußen auf der A frischgefangenen Zoo ihm hinüberfahren n und Melancholie ab Blaßblau wie ge und schwarz wie ein Blau das Schiff. Nähe kamen, schwar, das war der statuari die in ihrem Verst Menschenleer schien i kam ans Fallreep, k laubnis des Kapitän bracht durch einen tän selbst zu Gesich aber wie ein Schle Verschlag, verrenkte war nicht noch ar Busches und das no teuers? Dann aber polierter Eisenofen, Nubier.„Unten“. T den geheimnisvollen Heiß und halbdu armselige Kohlenfade von der Decke. Im grüne Lichtpunkte 3 Lowin„Hanna“, die Käfig, vor vier Wo als unsere Augen si Raumes Licht, und! und königlich wie K und hindurch mit großen Katze. In E parks mit sonnigen Sudan vortäuschenn Unendlichkeit der D jungen Gatten im Und wo das Reich, zu herrschen gedachte lichkeit, und wo der das Leuchten der r grüne fiebrige Flimi und Kenya? T " Die Vögelchen vergen unter den lieber nicht sehen, d Ieilangenschaft. Unt solch(# eine beh seich sanftes kleines anstun mußte es b schwinklegend mit Toinvende Leben, sesien spielzen., Erstaunene abenus zerbrochen sei nie mehr einen siten kumm. und schats“ in einsamer gutten der Augenh jaa; starkarmige G bends arme Kreat Schns Menschen hölenhese die tiefen eigigen Fiebern abende„Nubier beh und den is zu wei ten Kindes Ststsche leid, und. Zebrag; mit gesen särbte in aile Gott und Pa#ien F al. Setadiesvö Lam TA— Menagerieschiff Von Friedrich Reck-Malleczeuen Der Kapstadt an wars bitterlich kalt, und wir froren. Wir verbargen uns in unseren schönen, warmen Kabinenbetten und beruhigten, während der Steamer in eisigen Nebeln herumtrompetete, unsere Malariaschüttelfröste indem wir in den allertiefsten Schlünden des Schiffes unsere zitternden Leiber in den marmornen Badewannen kochten. Und freuten uns auf Europa und stellten in obszönen Phantasien schon das Menu für das erste Frühstück in Antwerpen zusammen. Wir froren auf diese Weise uns langsam nordwärts, der Heimat entgegen.„ Am vierten Tag huschten durch die eisig nassen Schleier des Nebels die Silhouetten von Riffinseln, im düsteren Grau die Hafeneinfahrt suchend, tutete der Dampfer wie ein weidwunder Leviathan, und als wir diese Einfahrt dann glücklich gefunden hatten und als die Sonne endlich fertig wurde mit der Nebelbrühe, da lag vor uns die Stadt Lüderitzbucht. Mein Gott, man kennt das ja zur Genüge: die Straßen mit ihren auf den nackten Triebsand gelegten Bretterstegen heißen Goethe= und Schillerstraße, die Kaffernboys, die das Gepäck ins Hotel befördern, die reden sächsisch, weil sie Deutsch von einem entsprechenden Chef gelernt haben. Alles alles wie daheim in Masuren: die Farmer in den Bierkneipen toben genau so, wie in Ostpreußen der alte und befestigte Großgrundbesitz, wenn er nach der Kreisausschußsitzung im „Königlichen Hof“ noch einen Dämmerschoppen sich genehmigt, die Bar hat ein geschnitztes altdeutsches Büfett, na, und wenn man der Kellnerin einen Schuppenpanzer anzieht und sie mit Schild und Lanze auf den Sockel des Niederwalddenkmals stellt, dann wird kein Mensch einen Unterschied merken.— So also verhält es sich mit Lüderitzbucht. Ich kenne das alles zur Genüge und will an Bord bleiben, ich denke, unbekannt mit des Mannes Schicksal, in schwermütigem Sinnen nach über diesen Lüderitz, von dem der Ort seinen Namen hat. Wer war er? War er Theosoph oder Lyriker, blies er in Mußestunden das Cornet à piston oder sammelte er Briefmarken oder hatte er sein Herz an die Segeljacht„Rhadames“ gehängt? Und ich sinne und finde keine Antwort. Und ich sehe den Chefingenieur auf mich zukommen und höre. daß wir bis Mitternacht hier liegen bleiben und daß da draußen auf der Außenreede ein Menagerieschiff mit frischgefangenen Zoo=Tieren sei und ob ich nicht mit ihm hinüberfahren wolle. Da also beschloß ich Fieber und Melancholie abzuschütteln und machte mich fertig. Blaßblau wie gebleichter Atlas war nun der Ozean und schwarz wie ein Sarg schwamm auf diesem fahlen Blau das Schiff. Etwas überschnitt, als wir in die Nähe kamen, schwarz und haarscharf die Reeling, und das war der statuarisch unbewegliche Hals einer Giraffe, die in ihrem Verschlag auf Deck untergebracht war. Menschenleer schien im übrigen das Schiff, kein Offizier kam ans Fallreep, keiner von der Mannschaft, die Erlaubnis des Kapitäns zur Besichtigung wurde uns überbracht durch einen Küchenboy, ohne daß wir den Kapitän selbst zu Gesicht bekommen hätten. Die Giraffe aber, wie ein Schlachttier eingezwängt in dem engen Verschlag, verrenkte nach uns den abenteuerlichen Hals: gar nicht noch an uns der irritierende Duft des Busches und das noch irritierendere Parfüm des Abenteuers? Dann aber kam, schwarz und blank wie ein polierter Eisenofen, der Tierwärter... ein riesiger Rubier.„Unten“. Da steigen wir hinter ihm hinab in den geheimnisvollen Bauch dieses Gefangenenschiffes. Heiß und halbdunkel war's hier unten, nur ein paar armselige Kohlenfadenlampen strahlten in rötlicher Aura von der Decke. Im Dunkeln wanderten wir auf zwei grüne Lichtpunkte zu, und das waren die Augen der „Hanna“, die nun auf und ab wanderte in ihrem Käfig, vor vier Wochen erst gefangen. Wir sahen sie, als unsere Augen sich gewöhnt hatten an des düsteren Raumes Licht, und da stand sie denn, schlank wie Diana und königlich wie Kleopatra.. stand und sah durch und hindurch mit dem statuarischen Sphinrblick der großen Katze. In Europa gibt es ja wohl große Tierparks mit sonnigen Sandterrassen, die Sahara und Sudan vortäuschen wollen: aber wo ist dann die braune Unendlichkeit der Wüste und der Fanfarenschrei des tungen Gatten im Blutlicht des Sonnenunterganges? Und wo das Reich, über das man, eine junge Königin, sce#'schen gedachte, und wo der Traum von Unendz und wo der Blutdunst zitternder Jagdopfer und das Leuchten der roten Flamboyants und das blaugrüne fiebrige Flimmern der heißen Ebene von Morogoro und Kenya? Wos . Die Vögelchen hocken daneben bunte Federbälle. bergen unter den Flügeln das Köpfchen und wollen es Gesan, guicht sehen, das demütigende Elend der dunklen Gitzerstzscheft. Und bettelnd streckt sich durch eiserne sosch fautet eine behaarte Altmännerhand, und gerade Leit uns!“ kleines Affentier schoß ich neulich in den sanst 1n0 ußte es dann erleben, daß die arme Kreatur, schmiagend mit dicken Tränen um das liebe entEsigbende Leben, sich den verletzten Darm aus der setten Erd, zog gund ihn betrachtete mit dem entspielzrg#tstaunen eines Kindes, dem ein Lieblingsabez: us zerbrochen ist. Ich bin nicht sentimental, will eer nie mehr einen der euren schießen: nie, nie mehr.. sitzen k. anderen Vierhänder aber, die Kollegen, sie sind sa mm und versteinert auf ihren Staugen, vereist schatten einsamer Trauer, aus den tiefen Schlag%% der Augenhöhlen sehen sie augenlos ins Leere sag,#erlarmige Gibbons, Kapuziner, Kragenäfschen: lebendigen 5, Freatur mit deiner Sehnsucht nach der Schmig. Menschenseele: wo sind nun die kühnen piele und zan Ast zu Ast, wo die Saltos der Hochzeitshölenheis, dis tiefen Urlaute eurer Liebeslieder in den seißen Fiebernächten am=busi=Strom... wo? abende.3 dier behauptet, daß die Kragenäffin dort und den:'s zu weinen anfange mit den Tränenbächen en Kindegernd gerungenen Händen eines enttäuschReiher sinz„Stoische Pelikane aber und hochgeständerte leid. un“ erstarrt zu bunten Plastiken in ihrem HerzZebras:„It gesenktem Kopf stehen im Winkel zwel ärbte in“ Gott seine aus Ton geformte Kreatur und na, en Farben seiner Palette und für Mandrille alle geskadiesvögel, für Gefieder und Gesäßschwielen 5# Farben schon verausgabt waren... als ihm nur Kremserweiß in Herbstesnasse Straßsc den Töpfen des fünften Schöpfungstages blieb: da malte er euch diese Farbenreste hinten drauf. Damit die Menschen, verdorben durch schwefelgelben Strindberg und rauchgrauen Hebbel, ihre Augen aufmachten und ihr Lachen nicht vergäßen: siehe, alles war sehr gut. Und die Menschen sperren euch in dieses dunkle Loch und schleppen euch meilenweit fort vom weitbemessenen Tanzboden eurer Steppe. Wir fuhren noch am gleichen Abend zurück zu unserem Schiff, und sahen die andern von Land zurückkommen mit strahlenden Gesichtern und echtem Kaffernkopfputz aus Mittelengland und Niggerschleiern aus Manchester und dem zuversichtlichen Glauben, daß sie fabelhaft echt eingekauft hätten. Und der Steward blies zum Diner, und wir zogen Abenddreß an, und der Steward goß auf das blaue Abendkleid der Frau Senator Tomson weinrote Cumberlandsauce und Missis Gown hatte dreizehn Elefanten in Kenya geschossen, no, und was die Preise für Sisal, Kaffee und Baumwolle anging, die waren ja wohl nun auch gestiegen, Gott sei Dank.. Und wir dachten wieder an den statuarischen Blick der jungen Löwensphiux und schämten uns sehr. Und vergaßen es doch wieder und tranken und rauchten und pokerten und schliefen und rasierten uns und klingelten nach dem Morgenbad. Und es kam der Lunch. Und es kam der Mittagsschlaf. Und es kam der Bordflirt. Und es kam das Diner. Und es kam auf dem weiten veilchenblauen Ozean die Flut und es kam die Ebbe. Und Diner und Lunch und Morgenbad und Poker und Bordflirt. Und immer so weiter. Immer, immer so weiter Da Du mich gehört haft... Eine Erzählung von Wollgang Federau loch etw: 4n vgrausgabt waren... was Lampenschwarz und etwas “ om erwachte mitten in der Nacht. Ein Schrei ( war es oder nur ein leiser, banger Ruf, der ihn aus Schlaf und Träumen gerissen hatte., Seinen Namen hatte es gerufen, den Namen, den er einstmals trug, drüben: Thomas!... Und noch einmal: Thomas! Der Mann, der Thomas geheißen hatte und den sie jetzt Tom nannten, die Nachbarn rechts und links auf zweihundert Meilen im Umkreis, blickte in die starrende Dunkelheit, die ihn umhüllte wie ein großes, schwarzes Laken. Diese Stimme— er kannte sie doch Lange Jahre hatte er sie nicht gehört. aber ihr zärtlicher Schmelz hatte im Unterbewußtsein seiner Seele gelebt all die Zeit, unvergeßlich... unvergeßlich. Und diese Stimme war es, die ihn jetzt anrief. Rief sie um Hilfe? Verlangte sie nach ihm? Tom fühlte, wie Hitze ihn überwallte. Wie eine Sorge, eine Angst würgend nach seiner Kehle griff. Ja, er spürte das Klopfen seines Herzens, und der Rhythmus seines aufgescheuchten Blutes sang.„Johanna“ und immer wieder„Johanna..“ Mit einem Satz warf er sich aus seinem schmalen, eisernen Feldbett, machte Licht, fuhr in die Kleider Dann hinaus auf den Hof.— mühselig schob er das klapprige Auto aus dem Verschlag, kurbelte an und fort ging's über die dunkle Landstraße, auf die das dünne Licht der Sterne aus einem dunklen, samtenen Himmel zaghaft herniedertropfte. * Auf dem Sonnendeck der„Nymphe“, des großen Passagierdampfers, der zwischen Newyork und Hamburg, verkehrte, stand ein braungebrannter, sehniger, hagerer Mann. An der Reeling lehnte er und starrte in die Ferne ringsum. Meer und Himmel und Himmel und Meer und sonst nichts. Man hörte das Stampfen der Maschinen, das Vordeck zitterte leise unter dem regelmäßigen Pulsschlag der rotierenden Turbinen, und im Heck des Schiffes zeigte eine schaumgekrönte Kiellinie den Weg an, den das menschenbeladene Fahrzeug durch die Wasserwüste gemacht hatte. Fuhr man langsam— fuhr man schnell? Tom wußte es nicht. Für ihn jedenfalls fuhr man viel zu langsam, viel zu langsam. Und kam doch schließlich so weit, daß man im Kanal war, daß man die Kreidefelsen von Dover sah und die Küste bei Calais. Und dann dauerte es wirklich nicht mehr lange, daß man in Cuxhaven war. Alte Liebe drüben—„Alte Liebe", flüsterte Tom vor sich hin und schmeckte dies Wort wie eine süße, lange nicht genossene Speise, wie etwas, das man aus Kindheit und Jugend sehr, sehr gut kennt und das man nie, nie vergessen kann. Elbaufwärts mit dem Tender, und da war nun Hamburg und der alte Michel und der Hafen. Gern hätte man sich die Stadt angesehen, gern wäre man ein wenig hier geblieben. Die Augen glitten darüber hinweg. oh, so rasch, sie durften nicht verweilen und die Füße auch nicht. Dann anderes war da, was vorwärts trieb„Thomas!“ Stand diese Stimme, bang und zärklich nicht noch immer im Raum? Tom der jetzt wieder Thomas war, setzte sich in die Bahn. Weiter, nur immer weiter. Menschen um ihn, viele Menschen. Thomas lauschte, lauschte verzückt dem Gerede ringsum, diesen vertrauten Lauten, die er so lange nicht vernommen. Die ihn streichelten, die ihn schmeichelten wie einer Mutter sorgende, liebende, zärtliche Hand. Er wußte nicht, wovon sie sprachen— nur: daß sie sprachen, daß sie deutsch redeten, war dies nicht des Glücks genug? Sie waren alle froh, froh und zuversichtlich. Sie hatten ihre Sorgen, gewiß, große Sorgen und kleine Sorgen. Das hörte man heraus. Aber jenseits und über all diesen Sorgen und Alltagsnöten stand doch etwas anderes, Größeres. Eine Zuversicht, eine Hoffnung, ein deutlich spürbarer und unbändiger Lebensglaube, Lebenswille. Da war sie nun, die alte, liebe Stadt.„Heimat“, dachte Thomas und seine Augen wurden naß.„Dieser scheußliche Wind läßt die Augen tränen“, murmelte er. Aber wo war der Wind? Es war ja kein Wind da, nur ein lauer Luftzug, nicht stark genug, ein Blatt zu bewegen. Nun häfte Thomas wohl auf den Friedhof gehen müssen, wo seine Eltern der Ewigkeit entgegenschliefen. „Morgen“, dachte er,„morgen will ich es tun. Sie werden mir nicht böse sein wegen dieser Versäumnis.“ Er wanderte durch die Stadt. Planlos, so glaubte er. Und doch gelenkt, gezogen, von einem unsichtbaren Magneten. Da waren nun die alten Wälle— noch standen die geköpften Weiden wie silbergraue und grüne Photo: Dr. W. Dietz, Bavaria-Verlag, München. Kugeln auf kurzen Stümpfen. Und hier, diese schöne, stille Straße, mit der breiten Allee inmitten— da wohnte Johanna. Da stand ihrer Eltern Haus. Thomas strich an dem Hause vorbei, er entdeckte das blanke Messingschild mit dem Namen von Johannas Vater. „Also wohnt sie noch hier!“ dachte er.„Wenn sie nicht...“ Er erwürgte diesen Gedanken, ehe er ihn zu Ende gedacht hatte. Wagte sich trotzdem nicht hinein ins Haus— er, der heimkehrende Fremdling, der ausgefahren war, um die Sterne vom Himmel zu holen. Und nun... Und nuns... Auf einer Bank in der Allee ließ er sich nieder. Von hier aus konnte er den Eingang des Hauses Auge behalten. Keine Sekunde wandte er den Blick fort Die Sonne hatte längst schon ihren höchsten Punkt überschritten. Es wurde drei, es wurde vier Uhr. Thomas spürte keinen Hunger. Endlich öffnete sich die Pforte... ein Mädchen kam heraus, groß und schlank und blond, Mit einem klaren, stillen und stolzen Antlitz. Sie sah sich einen Augenblick um. Dann machte sie ein paar Schritte über den Damm zur Allee. Jetzt war sie keine zehn Schritt mehr entfernt. Plötzlich sah sie ihn. Stutzte. Tiefe Röte brannte über ihre Wangen, gleich wurden sie ganz blaß. „Thomas“, sagte sie leise und ging auf ihn zu, streckte ihm beide Hände entgegen. „Johanna!“ Er erhob sich unbeholfen, ein verzerrtes Löcheln huschte über seine Lippen. Sie nahm seinen Arm— es war eine so liebe, so vertraute Bewegung— Zuversicht und selige Geborgenheit und die Sicherheit des Besitzes sprachen daraus. Gemeinsam, Seite an Seite wanderten sie über den Grüngürtel, der das Weichbild der Stadt umgab. Lange sprachen sie nichts. Die erstauten Blicke der wenigen Bekannten, denen Johanna begegnete, erwiderte sie mit einem stillen, verlorenen Lächeln. „Ich hatte mir eine Frist gesetzt“, sagte sie endlich. „Ich habe gebetet, wirklich, Gott möge dafür sorgen, daß du rechtzeitig kämest, ehe diese Frist ablief. Sie wäre morgen abgelaufen.“ „Welche Frist?“ staunte Thomas. „Meine Eltern wollten, ich solle einen Geschäftsfreund ihres Hauses heiraten. Ein netter Mensch— aber ich mag ihn nicht. Ich hätte nicht nötig gehabt, mir eine Bedenkzeit auszubitten, wenn nur einmal ein Brief von dir gekommen wäre. Du schriebst nicht, und trotzdem wartete ich. Denn ich liebte dich ja. Aber meine Eltern setzten mir immer dringender zu. Und vor wenigen Wochen...“. „.. hörte ich deine Stimme“, sagte Thomas leise. „Du riefst mich.“ „Ich rief dich, ja“ antwortete Johanna.„Und de du mich gehört hast, ist nun alles gut.“ Der Mann an ihrer Seite schluckte. „Mit leeren Händen stehe ich vor dir“, sagte er. Sie nahm seine beiden Hände, hob sie zu sich emvor, schmiegte ihre Wangen in diese Hände hinein. „Sind sie noch leer, deine Hände?“ fragte sie. Er antwortete nicht, sah sie nur an. „Ich bin arm, so arm, wie ich gegangen bin“, meinte er nach einer kleinen Pause noch einmal. Da legte sie ihre roten Lippen auf seinen Mund. „Sag das noch einmal!“ befahl sie.„Was bist dus Sag „Reich bin ich— unendlich reich“, stammelte er. Und die Sonne, die im Westen niederging, überflutete die beiden mit Purpur und Gold. n Ggsmndcp-Vel Devölkerungspolitik ist Familienpolilik. Rassenpllege ist Familienpllege. Bevölkerungspolitik ist Raumpolitik. Rassenpflege ist Schattung von Lebensraum und Schattung von Verhältnissen, die ein gedeihliches Familienleben ermöglichen. S Sc Eetenn sein muß man Cehnen. Eine Eheschließung ist nur dann innerlich gerechtiertigt, gründet sich auf sittlichem Grund, wenn sie das Ziel der Erhaltung des Volkes verlolgt. Es dart also eine Ehe nur dann geschlossen werden, wenn man erwarten kann. das in ihr gesunde Kinder gezeugt werden. nidle abs PrLickt Von Dr. R. Wilhelm Das Bevölkerungsproblem lst die allerbedentsamste Frage für Jedes Vol Lrderge Muengehen ger Geutsche Ps greitt vom Menschen ins Wirtschaftliche und von dort ins Pgixigoeg begltzent„Gib mir Kinder, oder e. heibe, se der Veligen Schrik, und dleuer Aut nus heute atrter uud nuchtaliger ab TeaHzan ge, lo3. Wenn ein Rennpferd das Derby gewinnt, so wird in den Zeitungsberichten neben dem Besitzer und dem Jockei unter allen Umständen die Ahnentasel des edlen Tieres mitgeteilt, denn Eltern und Großeltern macht man mit Recht zu einem erheblichen Teil für den Erfolg des Nachkommen verantwortlich. Die Leistung des Pferdes erscheint so als die Leistung seines Geschlechts und seiner Rasse!— Kein Mensch würde einen Drahthaarterrier oder eine Dogge kaufen, ohne sich vorher genau die Ahnentafel angesehen zu haben Eine braune Nase, wo eine schwarze hingehört, entwertet u. a. einen Hund für Züchter und Käufer.— Was für Pferd und Hund völlig selbstverständliche Dinge sind, das scheint beim Menschen in der Mehrzahl immer noch entweder als seltsame Schrulle oder als taktlose Schnüffelei Die gleichen Leute, die sich darüber klar sind, daß aus einer sogenannten„Promenadenmischung“ kein schöngeformter Rassehund hervorgehen kann, die niemals annehmen würden, daß man einen Kaltblütler mit Erfolg auf die Rennbahn schicken könnte, machen sich nicht die geringsten Gedanken darüber, wie wohl die menschlichen Ahnen aussehen müssen, von denen eine tüchtige Nachkommenschaft zu erwarten ist. 6 Zwar wird auch der strengste Rassenhygieniker nicht behaupten wollen, daß es möglich oder auch nur nützlich sei, Menschen so rein zu züchten wie Rennpferde oder wie Rassehunde, aber so viel sagt uns die moderne Erblehre schon heute: die Gründung einer Familie ist eine ernste, verantwortungsvolle Aufgabe. Der Wert der Familiengeschichte Das Rennpferd weiß nichts von der edlen Rasse seiner Vorfahren. Seine Leistung kommt aus dem Instinkt und aus den tiefen Gründen seiner Erbanlage. Wieviel bewußter kann der Mensch in dem Gebäude des Geschlechteraufbaues handeln, wenn er volle Klarheit über die Geschichte seiner Sippe, über ihren Wert.uind über ihre Leistungen besitzt. So sollte in jeder zilie eine solche Geschichte geführt werden, aus der wenigstens Namen, Herkunft, Geburtstag, Todesjahr und die wichtigsten Krankheiten sämtlicher Großeltern und nach Möglichkeit auch der Urgroßeltern hervorgehen. Die Familiengeschichte weckt in tüchtigen Menschen von selbst den Wunsch, das Geschlecht nicht aussterben zu lassen und ihm seine Bedeutung und seine Stellung im Rahmen des Volkes zu erhalten. Eltern sein muß man lernen Wenn am Anfang einer jeden Familiengründung die Ahnentafel von Mann und Frau stehen sollte, so ist damit zwar die Voraussetzung für die Erhaltung des Volkstums und der wertvollen Erbmasse gegeben. Es folgt aber nun ein zweites, nämlich das Problem des Kindes. Eltern sein muß man lernen; es hat sicher jeder gesunde und normale Mensch von vornherein die Begabung zum guten Vater oder zur guten Diese Begabung entwickelt sich aber nicht an einem, kaum an zwei Kindern. Es ist eine Unsumme kleiner und größerer Erfahrungen, welche die jungen Eltern an ihrem Erstgeborenen machen, deren Anwendung und Erweiterung jedoch meist erst die späteren Kinder ermöglichen. Das Alleinkind leidet in der Mehrzahl der Fälle nicht nur darunter, daß es alle Liebe und übergroße Sorgfalt der Eltern zu seinem Schaßerz, gusf,sch vereint, es leidet auch an dem natürlichen Ersuyrungsmangel seiner Erzeuger. Der„Stammhalter“ erhält den Kamm nicht! Es sind bedeutende Gründe, die zur Aufzucht möglichst vieler Kinder veranlassen sollten. Ein Kind ist niemals in der Lage, den Bestand einer Familie zu gewährleisten. Der„Stammhalter“ verdient diesen seinen Namen nicht, denn er kann derz,ztengrmne gegen Stzoe: halten, es sei denn, er habe wenigstens mehrere Schwestern neben sich. Nicht einmal zwei Kinder reichen aus, um ein Geschlecht über mehr als ein Jahrhundert fortzupflanzen; dazu bedarf es mindestens deren drei. Man hört oft den Satz: Niemand soll mehr Kinder in die Welt setzen, als er ernähren könne.— Das ist, so formuliert, nicht richtig. Positiv muß man viel mehr sagen: jeder gesunde Mensch soll soviel Kinder aufziehen, als seine Verhältniss gestatten. Leider ziehen aber gerade diejenigen die Grenze hier sehr eng, denen ihre wirtschaftlichen Verhältnisse an sich eine große Schar von Nachkommen gestatten würden. Zum Teil liegen die Ursachen darin, daß die vorhandenen Mittel in der Hauptsache für gesellschaftlichen Aufwand, also zur Befriedigung des Geltungstriebes, aufgewendet werden, so daß dann natürlich für eine größere Kinderzahl nicht genug übrig bleibt. Zum anderen Teil stellt man aber auch übertriebene Ansprüche an die„standesgemäße Zukunft" der Nachkommenschaft. Es ist nicht zu verlangen, daß die Söhne von Universitätsprosessoren wieder Professoren werden, oder daß ihre Töchter Professoren heiraten. Wenn man nur erreicht, den Kindern eine solche Ausbildung zu geben, daß sie dort anfangen können, wo die Eltern anfingen, so muß das genügen. Der Verfasser kann seine eigene Familiengeschichte als ein Musterbeispiel der Verbundenheit mit der Scholle und des gleichzeitigen Strebens nach der Teilnahme an dem geistigen Leben der Nation anführen. Seit mehr als 250 Jahren saßen seine Vorfahren als Bauern und Handwerker in Norddeutschland auf dem gleichen Boden; immer wieder Seitenzweige abspaltend, die als Notare, Pastoren oder Aerzte z. T. auch als Soldaten den Aufstieg in die soziale höhere Schicht vollzogen, ohne daß der Stamm sein Bauerndasein je aufgegeben hätte. Gesundes Blut, gesunde wirtschaftliche Grundlage erzeugten hier fortlausend die geistigen Begabungen, deren das Volk zu seiner Fortentwicklung bedarf. So ist die Familie Pflicht und Aufgabe. Pflicht gegenüber dem Volkstum, dessen Bestand sie erhalten, Pflicht gegenüber den Vorfahren, deren Leistungen sie nachstreben, Aufgabe gegenüber der Nachkommenschaft, vor der sie die ganze Verantwortung trägt. eu vere; neur a u der Helien.. versucht die Bevlerung die Eheschließungen zu fördern, in der weisen Erkenntnis, Mit allen Miteln versucht die esterung, u. Weichen Wert ein Menschenieben hat, weiß nur der zu das die Pamille, das Fundament des Staate, Jot, V egat. Eine Mutter, die ihren Haushalt in Ordnung ermessen, der Kinder besitzt, die er einder gehenkt und mit dem ganzen Einsatz Ihrer Persönlichkelt in Mült der Nation eine Scher fejnsund hat so Gewaltiges vollbracht, daß sich alle Menschen in tiefster Ehren aufzicht, lst eine He..u und Wahrs, e- Zukunft unseres Volkes hängt ab von der Qualltät Mutter. Ohne gute und erfahrene Mütter gibt es keine tüchtigen Männer, ohne ganze Männer kein Volk, keinen Stast und beine Kultur ,, hentige Jugend trots der unleusbaren Fortschritte unseres Eas unterliegt keinem Zweifel, das unger.. gar nichts mitbringt. Lichtenbergs Wort:„Das BrauchSchulwesens für das Leben selbst venig od geiner geiehrtr, findet auch heute leider nur allzu oft sein barste in unserem Leben hat uns gemeinigllch„eine Bldte wie sein Zerkall, hängen im tiefsten Grunde Bestätigung. Das Schicksal eines Volkes aber,##ng.# von der Erziebung ab, die der Juxend zutell vir0, wi, grleben en täglich, wieviel Jammer und Wir wissen, wieriel Ehen leider nich; P. dag Recht dund die Pflicht, nach den letzten Gründen zu Fliend aus Ihnen entepringt und haben duber Ehef: Ung fehlen„Lebensschulen“, in denen uns forschen. Uns fehlt eben die uPgg), hi#äte und Wesentlichste gelehrt wird. Das muß unsere vornehmste or der Ehe von der Ehe dus Ve., zitliches Geschlecht wird unsere Mühe und Arbeit lohnen! Autgabe, vein. Ein starken, schönes und—. und fühlen, wie Ihr schneres, verantwortunggreiches Amt aufaufassen ist, die da auch mit zielbewußtem Willen der Jugend neue Bahnen weisen, und die Ehe ein Jungbrunnen reinzter Freude wird.... aehen der Geschlechtern Von Trot. Dr. O. Irhr. v. Verschuer Abteilungsleiter am Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthro. pologie, menschliche Erblehre und Eugenik in BetlinDahlem ie Ehe ein Junzbrunnen reinzter Preude vird.„nterschieden zwischen nen Gescnierntern ist die Angefangen von den körverlichen und Pe shiegensten Phasen zu kennzeichnen. Was ist die BestimEntwicklung beider Geschlechter in den verschgeung Entwicklung. Die Ehe, ihr Einfluß auf Gesundhelt nuur der Praut u— Vos iust iebef— epeu Hedenstung der Getenrzhe., für die Nachkonmeggngtr— . Jauer darf beiratenf— Die Bedeutung der Gattenpgh. für die Nachkommenschaft. und Lehensdaue, Wer vurf beir-Nazienhrgiene“. hnen- und Faminentorgchapg,— Die Famine.— Betruc htfges und Vererbung in der Ehe.— Mutter und Kind.— Das Geschleeussieben.— GeschlechtsDie rechtuiche Stellung der Pran in der Ehe.— Mutter,n.epengfuhrung nsw. krankheiten.— Prostitution.— Die Kunst der veruc iezn belehren wollen, sondern das Herz rede mit Wier dart nicht trockener, altbackener Verstand„ing neue gittlichkeit soll das kommende Geschlecht Flühender Bege’sterung die Sprache des Gefühl.:;, nightg, wenn es nicht die Seeie entflammt. So soll erfüllen, denn, alles Wissen nutzt im letzten Grunor u. Psagen zum Gewissen gelangen! diene„Schule“ den Charakter entriekeln und dureh Wiste-.-..—. pr. Wils,viarats. Sippsckaststo#eL eines Rücke Los venbreckens Den nachstehend veröffentlichten Aufsatz, der in erschreckender Weise die Gefahren aufzeigt, denen der Nachwuchs kranker oder minderwertiger Menschen ausgesetzt ist, haben wir dem Novemberheft der ausgezeichneten Zeitschrift„Volk und Rasse“(Verlag J. Lehmann. München) entnommen. Bemerkenswert ist, daß der Vater aus einer Gemeinde stammt, die noch vor 130 Jahren der Mehrheit nach aus Gesindel(Räuberbanden) bestand, welches sicher war, da geduldet zu werden. Die Mutter, stammt aus derselben Gegend; sie selbst und ein Drittel ihrer Verwandten waren schwachsinnig und gemütsarm die übrigen Verwandten gleichfalls gemütsarm und schwach begabt. Der Vater und seine Geschwister waren Psychopathen. Unter deren Nachkommen tauchen vereinzelt immer wieder Psychopathen und Kriminelle auf. Die Vereinigung des mit erblichem Schwachsinn behafteten mütterlichen schwisterschaft des Ausgangssals Häufiur und isberst schmachbenabten Versönlichteiten. und außerst schwachbegabten Personlichleiten. Cafel II. 100on va m. N. T S — JuOnkuO IXUIODO 77 25 Zu Tasel lI— Verwandtschaft des Vaters Selbstmord durch Erschießen aus Zu 9. Zu 10. Zu 11. Zu 12. Zu 13. Zu 14. Zu Onkel: Eifersucht. Cafel I. „etes □ + Oooonno X E Vettern und Basen: Leben im Ausland, nicht vorbestraft. Unbekannt, ob psychopathisch. 15. Vetter: Wegen Körperverletzung vorbestraft. stand längere Zeit unter Polizeiaufsicht. Zu 16. Vetter. Brutale und gemütlose ginchggathi. sche Persönlichkeit, Bekannt„gls, groeutsscheue Faulenzer. 16 mal vorbestraft(Höchststrafe 1 Jahr 7 Monate Zuchthaus wegen Bedrohung, Betrug, Das Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses unternimmt den entscheidenden Schritt zur Ausmerzung der biologischen Minderwertigkeit in unserem Volk durch Unfruchtbarmachung der Erbkranken. Das Gesetz geht von der Tatsache aus, daß es heute möglich ist, in bestimmten„Fällen die zukünftige Beschaffenheit des Nachwuchses vorauszusagen. Damit hat die Erbforschung Anwendung auf das Leben unseres Volkes gefunden. Das Gesetz beschränkt sich zunächst auf die wichtigsten Erbleiden. An erster Stelle steht der angeborene Schwachlinn Gerade hier ist die Unfruchtbarmachung besonders wichtig, weil die Schwachsinnigen an Zahl in unserem Volk reich vertreten sind und überdies einen weit über dem Durchschnitt liegenden Nachwuchs haben. Bei der Reichsgebrechlichenzählung von 1925 wurden rund 100 000 Schwachsinnige festgestellt. Diese Zahl ist sicher zu gering, da nur die schweren Fälle erfaßt wurden. Im Allgäu und in Thüringen wurden Nachprüfungen angestellt, indem alle Personen eines bestimmten geographischen Bezirkes von Aerzten untersucht wurden. Auf 10000 der Bevölkerung wurden festgestellt im Allgäu 114 geistig Gebrechliche, in Thüringen 131, darunter 77 Geisteskranke und 54 Schwachsinnige. Auch hier sind die leichteren Schwachsinnsgrade nicht mitgezählt worden; diese machen erfahrungsgemäß das zweibis dreifache der Zahl der schweren und mittelschweren Fälle aus. Wir müssen in Deutschland mit über einer Million Schwachsinniger rechnen, wobei etwa ein Drittel dieser Zahl in höherem Grade schwachsinnig ist. Bedenken wir weiterhin, daß schwachsinnige Frauen im Durchschnitt 4 bis 6 Kinder haben, während die erbgesunde Frau unseres Volkes nur noch etwa 1 bis 2 Kindern das Leben schenkt. Diese steigende und drohende Flut der Minderwertigkeit wird nunmehr durch das Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses eingedämmt. Wir wissen, daß Schwachsinn in der Mehrzahl der Fälle durch krankhafte Erbveranlagung entsteht. Es ist also notwendig, daß Menschen mit angeborenem Schwachsinn keine Kinder haben, ganz abgesehen davon, daß ein Schwachsinniger auch für die Erziehung von Kindern völlig ungeeignet ist. Die zweite Gruppe von Erbkrankheiten, gegen welche das Gesetz den Kampf eröffnet hat, sind arbensscheuer die eigentlichen Geilteskrankkeiten Diebstahl, Meineidsverleitung, Körperverletzung und Sittlichkeitsverbrechens). Er ist schnell bemit Erstechen zu drohen und hat auch schon OUOL □= nännlich O— weiblich PO-schnuckstang -schwach begabt O-gychopathisch CO-keinigel reit, mit Erstechen zu drohen und wiederholt anderen Stichverletzungen beigebracht. seiner Heimatstadt als Exhibitionist bekannt und gefürchtet. Schamlose Brutalität gegenüber seinen eigenen Arbeitskameraden und sittliche Verkommenheit, die ihn zu einer Gefahr für die Jugend machen, kennzeichnen ihn als unverbesserliche Verbrechernatur. Nachdem er in einer gediegenen Familie aufgewachsen ist und eine Erziehung genossen hat, kann seine Chagute Zu Tafel!— Familie des Ausgangssalles Zu 1. Ausgangsfall: In der Schule sitzen geblieben. Schulschwänzer. Kam oft 14 Tage nicht heim, schlief im Freien. Erlernte Schlosserhandwerk, später in einer Maschinenfabrik, aber wegen Blaumachens entlassen, Seither deity, gh, gerpersetzung, HaussriedensZu 17. Zu vorbestraf, Reist, vegen Pichzr gtegen Meuterei, Landstreibruchs und Diebstahls, auch wegen Meuterei, LanostreiFruche und Acyg„ zstrafen) Ste chens und Bettelns(3 Zuchjggu-.onun, Steis vol inneren Widerstandes, gegen jede Oronung,„zu allem fähig". Bei seinen Taten vollständig skrupellos: stahl z. B. einen Knabenanzug von der Ladentür eines Warenhauses, brach in unverschlossene Ställe ein, entwende Schafe, sogar Kühe. Mit Gendarmen oft schwere Raufereien. Während des Krieges Lues. 2 Jahre später Anfall von Bewußtlosigkeit. 1929 starb er an Paralyse.— Ausgesprochene„Verbrechernatur“: brutal und gemütlos, wechselwarmes Verhalten gegenuber Umwelteinflüssen, dabel be,=Pershntzigtestern=„an Lopet Betätigung gerichtete, Peczomschlezt. Ta#z konnte nebendran stehen, er stah. trotzdem. Sozial Zu 2. Mutter: Hatte viel unter der Trunksucht und den Schlägen ihres Mannes zu leiden. Sie handelte mit Silbersand. Ueber Kriminalität nichts bekannt, doch ist sie schon früh, wohl aum Teil infolge der Mißhandlung durch ihren Mann, gestoiken.„ urd M Zu 3. Vater: Schirmmachet uno Pfannenflicker, zog in einem Wohnwagen gerum. Leichtsinnig, im Geldausgeben sehr schnell, an keine solide Arbeit gewohnt. Schnapstrinker, Krachmacher, Raufbold. Wiederholt wegen unerlaubten Fischens bestraft, einige Male wurden von seinem Sohn gestohlene Gegenstände bei ihm versteckt aufgefunden. Zu 4. Bruder: 15mal vorbestraft, meist wegen ververletzung, Widerstand. Hausfriedensbruch, auch wegen Diebstahls und Bettelns, zuletzt wegen Blutschande. Genußfüichtig, arbeitsschguz, sese los und gemütlich stumpf, in der gelernt. Im Alter von 89 Jahren schwängerte eigene Tochter. Ausgesprochene„Verbrechernatur“. Zu 5. die zweite Ehe ist durch ihr Verschulden geschieden worden. War schon der Prostitution nahe. Zu 7.[Keften: mehrfach in der Schule sitzengeblieben. Zu 8. Zu rakterart nur als anlagemäßig abnorm aufgefaßt werden. Sohn von Vetter: viermal vorbestraft wegen Forstfrevels, Sachbeschädigung, Körperverletzung und Diebstahl. Bestahl seine Wohnungsgeber. 18. Sohn von Vetter Bekam einmal wegen Körververletzung und Diebstahl 1 Sgge,S gam nate Gefängnis. Lebhaftes, sanguinisches Temverament. A. Angeheirateter Verwandter. Sehr angesehen, hatte sehr darunter zu leiden, einer seiner Söhne ein rechter daß Stromer war. (Schizophrenie, Manisch=Depressives Irresein, Epilepsie, Huntingtonsche Chorea.) Man kann hierzu auch den schweren Alkoholismus rechnen, der fast immer aus einer psychopathischen Veranlagung heraus sich entwickelt. Durch Erfahrungen an Hunderten von Familien ist die durchschnittliche Gefährdung der Nachkommenschaft den einzelnen Geisteskrankheiten ermittelt. So hat ein Schizophrener in einer Ehe mit einem Gesunden zu 9 bis 10 Prozent wieder schizophrene Kinder, 34 42 Prozent sind schizoide und andere Psychopaten. E die Hälfte der Kinder ist also geistig abnorm. Ist der Ehepartner auch schizophren, so sind untegihepehe 53 Prozent schizophren und 29 Prozent also zusammen 82 Prozent geistig abnorm. Die Ken nis dieser Gesetzmäßigkeiten soll nunmehr praktisch wendung finden zum Segen unseres Volfgs,ergzgnegn Segen vieler Familien, die bisher durch Crergteien unter der Last der Wiederholung schwerer Kranchen gelitten haben. Die dritte Gruppe von Erbkrankheiten, die das Geses zur Verhütung erbkranken Nachwuchses aufführt, si Zu B. Angeheiratete haft. Verwandte: LügenS•n OOU Oan S 9 S A 000 0 □ Zu Tafel III— Verwandtschaft der Mutter 9. Tante: Verheiratet mit einem Gänsehüter; lebte in armseligen Verhältnissen. Onkel: Hadernsammler; zog mit einem Esel Better: Im Krieg Nervenzusammenbruch, litt an hysterischen Anfällen. I. Vetter: Trinker; zur Arbeit nicht recht zu verwenden. Zu 28. Zu 24. Zu 25. Zu 26. Zu 27. Zu 28. Zu 29. Basen: mehrfach in der Schule sitzengeblieben. Zu 30. Zu 31. Zu 32. Tochter von Vetter: Mehrfach in der Sohn von Vetter: In der Schule immer Sohn von Vetter:„Ein leichter Bruder.“ Sohn von Vetter: Als Junge viel gestreunt, mehrfach sitzengeblieben. Dr. F. Stumpfl. körperliche Tehler: Blindheit, Taubstummheit und schwere Iögreglsichgrupg, bildung. In jeder einzelnen Krankheit dieser G ist durch genaue Erhebung in der Familie, Igptegeig fachärztliche Untersuchung erst festzustellen, ob ou 45.000 erbbedingt ist. Von den 33000 Blinden Taubstummen, die in Deutschland durch dig. Fepg gebrechlichenzählung 1925 ermittelt wurden, nur je ein Viertel bis ein Drittel als erbbepirgt, sichen nehmen. Unter den schweren, erblichenzen; grgliches Mißbildungen sind als Beispiel zu nen'g paftfuß, beFehlen ganzer Glieder, Spalthand oder Spaltfuß, Kimmte Fäue von Aluskelschvuny, geausheiten gist 6 Außer den im Gesetz erwähnten. I,me gen krankhaste noch eine Reihe schwerer Leiden, bo.. zach sjegt es. Erbveranlagung die wichtigste Ursache ist; oo###erisiim Interesse einer planvollen Durchführung#gr,#wersierung, daß der Gesetzgeber sich zunächst auf vie s0 sten Falle beschränkt hot..udsesgerichten, Um die Arbeit in den Erbgesung###ten jedem welche die Entscheidung über die Sterilisiertung un den Fall vorzunehmen haben, zu erleichtern#i de# erbKampf gegen die Erbkrankheiten bis zu dem##n zst es lichen Gesundung unseres Volkes vorzutrene## notwendig, daß Erbgesundheitsd; Erbschaffen werden. In diesen ist eine Kartz;, genntnis kranken zu führen. Wir brauchen eine gencramisien in über die erbkranken und erbgefunzerg ucngtwendig unserem Volke. Eine solche Kenntnis Hergtung, für die für eine planvolle Regelung der Eheve,umisienhisen, Gewährung von Ehestandsdarlehen,„von Piufasten sotcie für den steuerlichen Ausgleich der Famil'gn de# Tatfür die Vergebung von SiedlungssteFegzerung darf kraft und Entschlossenheit unserer ingeschlagenen, Doz wartet werden, daß sie auf dem e/4e Voraussebuge weiter geht und damit sgertischeg Boslstums bis schafft für die Erhaltung deutschen Lolksti fernste Zeiten. Rats „Wie le Es kommt an— sont Mariechen kann kommt sie das alte Tischler die verschn dann wird das ganz zarten Farbe gestrich Schubladen schöne schildchen und, wen sie ihr Schlafzimmer Jetzt bleibt we Wohnküche, und a maschine kann in E Motor und Wringer Stelle eines soliden Küchengeschirr, Gar gekauft werden, sin Mariechen dann al jungen Paar zeitleb wird dann der He Ganz anders ist für ein größeres 2 gar nicht in Frage es die Hauptsache, Während sich 2 halt, einen dauerhaf ausbauen kann, ang Zeit feststellen, daß aus den Schundmal muß immer und i kommt nie auf eine Der eine macht' und Geld. Ein hül aus zwei weißlackie Küchenschrank zusai läufig noch kein W schöner Fensterplatz zwei Sessel mit Ti hierfür ein Erker Es erscheint mi rechnung zu mache Mark alles kaufen schon, wenn man heimischen Geschäft Sehr wichtige seine taus Daß man also nic Denn es kommt n das Gute. Es bra Nußbaummöbel zu arbeitung und in braucht deshalb a sieht nur die Lüge. Aber alles muß bezieht sich nicht dekorationen. Nein sollen möglichst vo gar nicht gleichgül nimmt. Da muß auf das Material. Zum Schluß Maßstab der Möl wenn das Heim h manchmal in kleine hohen, wuchtigen M nicht recht, sind d zu klein. Das Mö andere Maße, als großen Stadtetage. die Rede, aber zu Deckel. Es kommt nie das Wie! SAOSTw uesrettt WOCHEN- BEILAGE DES„BOCHUMER ANZEIGER“ 2. BLATT 46. WOCHE # P a.. Ratschläge auf unsere Rundfrage „Wie lege ich das Ehestandsdarlehn gut an?“ Kreuzverhör muß ich mir gefallen lassen, wenn ich heimkomme! Du kannst mir gewiß nachfühlen, wie erniedrigend das für mich ist. Ich bin so gekränkt, aber nimm erst noch mal ein Stück Kuchen, so aufs tiefste beleidigt. Fast zwei Jahre habe ich mir seine Art gefallen lassen. Aber nun kann ich nicht mehr. Das geht ja so weit, daß er kontrolliert, ob ich mich auch nicht zu sorgfältig anziehe, wenn ich ohne ihn fortgehe! So etwas von Eifersucht— das ist ja schändlich geradezu. Na, und was meinst du, wenn er von Fred wüßte— er würde mich umbringen, glaube ich! Aber dein Tee wird ja kalt, Liebste. Ja, was ich sagen wollte— Fred der ist da doch ein ganz anderer Kerlf Großzügig in Vollendung! Sobald ich von Hans geschieden bin, heirate ich Fred. Ich bin fest davon überzeugt, daß eine Frau mit Fred unsagbar glücklich wird! Madonna mit Rind Es kommt nicht auf das Was an— sondern auf das Wie us d. F oches liegen läßt und zur Nacht Hans liebt mich doch aber sagst du?! Aber. Annette, am Tage auf den Couches liegen läßt und zur Nacht ich bitte dich! Eine Frau mit Eifersucht zu quälen, sie unter das Laken legt— bis man Geld für Extrakissen um alles zu fragen, was sie gern für sich behalten möchte hat— für 12 Reichsmark, dann einen warmen Woll.— eine Gemeinschaft, in der das Vertrauen des Mannes verser Fir 50 Reischamarf urd daum, deusen Sie nur zu seiner Frau sehlt— sa, das ist doch nicht Liebel!“ Mariechen kann nun heiraten. Elterlicherseits bekommt sie das alte Schlafzimmer mit. Hier werden vom Tischler die verschnörkelien Aufsätze abgenommen und dann wird das ganze weiß oder in einer sonstigen hellen, zarten Farbe gestrichen. Zudem erhalten die Türen und Schubladen schöne Holzknöpfe bzw. glatte Schlüsselschildchen und, wenn Mutter zu Besuch kommt, kennt sie ihr Schlafzimmer nicht wieder. Jetzt bleibt wenigstens Geld für eine anständige Wohnküche, und auch der Wunsch nach einer Nähmaschine kann in Erfüllung gehen. Waschmaschine mit Motor und Wringer gehören ebenfalls nicht an die letzte Stelle eines soliden Haushalts. Wenn jetzt noch das Küchengeschirr, Gardinen und sonstige„Kleinigkeiten“ gekauft, werden, sind tausend Mark voll. Dafür hat mariechen dann aber auch was Deftiges, was dem jungen Paar zeitlebens Freude macht. Nawird dann der Haushalt ergänzt. Ganz anders ist Nachbars Helene. Sie ist unbedingt für ein größeres Appartement. Alte Möbel? Kommt gar nicht in Frage. Sie kauft und kauft. Für sie ist es die Hauptsache, wenn man viel für sein Geld kriegt. Während sich Mariechen nun einen soliden Haushalt, einen dauerhaften Grundstock, den sie immer mehr ausbauen kann, angeschafft hat, muß Helene nach kurzer Zeit feststellen, daß ihre Möbel aus dem Leim gehen und aus den Schundmatratzen das Seegras hervorlugt. Sie nuß immer und immer wieder reparieren lassen und kommt nie auf einen grünen Zweig. Der eine macht's so, der andere so; je nach Belieben und Geld. Ein hübsches Schlafzimmer kann man auch aus zwei weißlackierten Metallbetten und einem weißen Küchenschrank zusammenstellen. Und, wenn man vorläufig noch kein Wohnzimmer hat, so genügt auch ein schöner Fensterplatz in der Küche, vielleicht ein oder zwei Sessel mit Tischchen. Noch günstiger ist es, wenn hierfür ein Erker vorhanden ist. Es erscheint müßig, an dieser Stelle nur eine Beperser für 50 Reichsmark und dann— denken Sie nur — bleiben noch 6 Reichsmark für eine gemütliche Stehlampe, die abends auf das kleine Tischchen zwischen die Iui g e ee##* Couches gestellt, noch die Nachtlampen ersetzt! Und das Zwei Jahre später.—, Mkannku alles für tausend Reichsmark. Es reicht schon, nur„Komm, Annette, mach dir's bequem. Pfannkuchen gut nachdenken und sich nicht durch schönere, aber teuere oder Apfeltorte? Siehst gut aus Annette.,„Das Kleid ist Modelle verleiten lassen, sonst reichts am Ende nicht äußerst schick. Macht dich auch sehr schlank. Ja so, was mehr! Eimma Pillenich, ich sagen wollte: Ich lasse mich von Fred scheiden. rehri bme Was, Zu bist ganz, platts Ja, Kind, es gibt so Linge Nonn’ einon elio Fpanon! in einer Ehe, die kein Fremder sieht, auch die beste FreunKenn einer ale Feauen: din nicht, wenn man sie ihr nicht selber offenbart. Ja, „Hör mal. Annette, warum ich dich zu mir gebeten natürlich, Fred ist bestimmt ein netter Kerl. Ich kann bei habe: Du sollst es als erste wissen: Ich will mich ihm tun und lassen, was ich will, freilich. Aber das ist es scheiden lassen.., ja eben. Meinst du, er würde mich auch nur ein einziges Ja, ja, laß mich nur ausreden, ich habe mir alles Mal fragen, wohin ich gehe? Ach wo! Glaubst du, es wohlüberlegt. Aber das Leben mit Hans ist kein Leben interessierte ihn, mit wem ich zusammen war? Keine aes, was dem mehr. Meine Ehe ist Gefangenschaft, ewige Unter= Spur! Ich scheine ihm so gleichgültig zu sein, daß er Nach und nach suchungshaft, endloses Mißtrauen von seiner Seite. Ich noch nicht einmal danach guckt, ob ich mich womöglich halte das nicht mehr aus. für andere schön mache, wenn ich ohne ihn ausgehe! Ich Stelle dir vor: Als ich gestern vom Tee von dir bin ganz unglücklich! kam, sah er mich an, als ich ins Zimmer trat, stellte Es bleibt mir kein sich ganz dicht vor mich hin und fragte:„Wo warst du? Das Rot auf deinen Lippen zeigt hellere Stellen!“ Das ist doch krankhaft, nicht? lücklich! Es bleibt mir kein anderer Weg, als mich auch von Fred scheiden zu lassen. Denn das mußt du doch selbst sagen, Annette: Wenn ein Mann nicht ein bißchen Mißtrauen zeigt, wenn er eine hübsche Frau hat— nicht die Dieses ewige Fragen:„Wohin gehst du?“„Wo bist geringste Spur von Eifersucht— na, dann liebt er sie du gewesen?“„Wen hast du getroffen?" Das reinste doch nicht!!“ Die Kunst, das Rind zu behandeln Von Lotte Baumann=Sekönkeim Ueber der Behandlung des Kindes stehe in großen Viele Mütter glauben, der Kindlichkeit ihres SprößSeteg Inu pe He haeeizpen ie Puit die ia erhäisen. Das Kind werde als Kind behandelt!“. Sprache sprechez. Richt etwa, paß sie van, bemüpen, Wandbehang von Erika Krause, Bochum Unser Bild zeigt eine Stickerei- und Applikationsarbeit der Jungen Bochumer Kunstgewerblerin Erika Krause, die sich auch auf der Ausstellung„Westfront“ im Folkwangmüseum Essen befand. Der Wandbehang zeichnet sich durch seine individuelle künstlerische Auffassung wie durch die Eigenart der Technik und Farbzusammenstellung aus an el oste Hager ush aut berstant aud uer. Denn das eine müsen wir uns wieder und, wieder dem Ptag, zifchereg un bisgter jgens Jonderg Fer shre, Seicheben! Und niemals solie man führen: Das Kind ist nicht das verkleinerte leicht begreiflicher Form zu sagen; sondern sie spre= eine Frag vor Augen führen; Ebenbild des eine Frage zu beantworten, auf lange Sicht hinausschieben. Es ist dies eine meiner quälenden Kindheitserinnerungen, wie ich des öfteren auf brennende Fragen mit der Antwort abgespeist wurde:„Das sag ich Dir später mal, wenn du groß bist!“ Wie erdrückend endlos schien mir diese Frist!. Und wieviel Angst quälte mich, ihren: Das Kind ist nicht das verleinerte leicht, hngreifsägg, Sgher,„er gJegen; leuppostommenen Es erscheint müßig, an dieser Stelle nur eine Bes Ebenbild des Erwachsenen, sondern es ist von gänzlich chen ihm in höchst alberner Art seine unvoutommenen rechnung zu machen über das, was man für tausend anderer Konstruktion. Obgleich dies auch in vieler Hin= Worte und Fehlbildungen der Sätzchen nach. So ist Mark alles kaufen kann. Denn das wissen wir ja alle sicht auf die körperlichen und stofflichen Eigenschaften das Eingehen auf die Kindlichkeit bestimmt nicht zu einischen uun die escheautigen Auslagen unserer zutristzisg meine ich es zn diesem Zusamzgrogge, nur versehenz, denn auber,zrege, h,t, der natsrlichen. Ent, shzien mir diese Fristf und wiepiel Angst audlte mich, enischen Geschäfte anschwärmt. auf, selischem, Gebiet, Dgz,Kind lebt nigt in zner wicligs, gs, Kindes freieg, Spueragn zu sassen, boben daß ich diese für mich so wichtige Frage bis dahin verSehr wichtig erscheint es mir aber, daß man verkleinerten Erwachsenen=Weinggsgedegeg###ctze seine wir ig schließlich auch die Aufgabe, unser Kind Zu, gessen könntel In solchen Tagen zeigte ich eine außereine tausend Nart vnicht verwäser!., Welt für sch., und biese visghletzich die garte Hüle Aber da st zum Beispiel eine Muter, die mit ihrem ordentlche Reizbarkeit. Und die Eltern konnten sich Li nen ale nichts auf Koten der Oualit kust, väche. de behn 19, vo, Ie eui ng de, Miater— Eind durch die Siadt gest. Die Mater bleibt vor bese„Nemostitz uicht erlsiren. eon 24 konmt nict auf bos Bote au, Letzegr ,eit berote— und bos Vr e, Bonen, v. v. n, den sedem Butladen und vor sezlichen, Lonieltionschau„Liser, der, wichtigsten Fakdoren der Kindesbehand. Gute. Es brauchen auch nicht immer Eichen, ader sast blöslich— merkt:„Mein Kind gebört ie vum, fenster stehen; sedoch an einer ihr langwelig scheinenden ung, st die Suggesign. Kinder sind sa so zugänglich Ausdaummöbel zu sein. Tannenhol kamn, in euter Ver: Erwachsenen Iu. Zieseg Aufgeben der kindlichen Welt Papierwarenauslage will sie vorbeigehen und versiucht, für Suggestion! Es hängt nahezu alein von der Muter ecbetzng und in grter, Fern, auch schon key, un),“ in der„ghroßen: West zu Früh erfolgt, so ist dies un das widerstrebende Kind mitzuzerren, das irgendvo in ab, ob das Kind gern Lehertran nimmt oder sich dabraucht deshalb auch nicht„arm“ auszusehen. Arm sieht nur die Lüge die Imitation, Aber alles muß mit Liebe ausge Kesce lae cde ace hascsheigehelsce bacih de ei iei diae Aeshae ae lie Mleitck Keicen etichecehslelice se sinmt. Da muß man auf die Form achten und auch fühle und wole indlich. Von Natur aus bat es diese Kindern müssen wir uns benühen, mit ihren Augen zu boh ie, barnaszesde, Rieislei len elich Prishen. dot sert, ud was idven geilt. zu. gulseg Dr. echop der odel ein, Hipirkest fgst: Mon komnmit veivtzeinen Kndlichen Denken Fiühler und Wolen die Leder ermiden uns de unaufsrlschen„Worum= und Frauenftagen Frau Paula Siber in der ndige Acktugg entgegenbringt., Dit Ophngsiommene, sein, auf die Fragen unserer ginder ernsthaft und sach, Wesifalenhalle in Dortmund zu den Frauen aud A stein. Das Möbel im Siedlungshaus braucht ganz le1919h sondern, sease Ganzes als sleines in sch schon Fragegest andere Maße, als das bürgerliche Inventar in der vollendetes Wunderwerk anzusehen. ausflüchtenden Bescheid abzuschieben. Die Beantworgroßen Stadtetage. Es ist hier nicht von arm und reich die Rede, aber zu jedem Topf gehört, eben der passende Frauen aus Westfalen und Lippe. Was an, sondern auf Deckel. „Es kommt nicht auf das das Wie! Frau Carl Friedrichs, Bochum. Einfachere Küche und kombihierter Wohn- und Schlafraum Mein Vorschlag ist für die Menschen gedacht, für die es undenkbar ist, daß sie kein Zimmer haben, in dem man Besuch empfangen kann. Da die Einrichtung aber, solen tausend Reichsmark für Küche, Schlafzimmer und Bohnzimmer reichen, sehr einfach werden würde, schlage ich vor, sich zunächst eine einfache Küche und einen kombinierten Wohn= und Schlafraum anzulegen. Die Küche lößt sich für 280 Reichsmark schon sehr gut einrichten. Möbel(ein Schrank, ein Tisch, zwei Stühle) kosten 165 eichsmark, der Kohlenherd, der zugleich heizen muß, kostet 80 Reichsmark, ein zweiflammiger Gaskocher maic zmark. eine Lampe 3 Reichsmark, und der Rest für Töpfe, Messer und Gabeln reichen. Blieben (lso 720 Reichsmark für die Hauptsache, das Staatszimmer“. Nimmt man hiervon 500 Reichsmark, so knn man sicher sein, bei einiger Umschau ein schönes Kohnzimmer zu erhalten, bestehend aus Büsett. Tisch mit vier Stühlen und statt der sonst üblichen Vitrine einen passenden Schrank, der das Aussehen eines BüPerschraukes hat, dies jedoch nur zu ½ ist, während er der Mitte für Kleider und Hüte, an der einen Seite der für Wäsche eingerichtet wird. Dazu eine breite, aber zwei gleiche Couches mit Bettkasten für 130 Reichsmark: falls man zwei wählt, so kann man auns mit Zwischenraum in je eine Ecke. z. B. rechts eines Fensters, stellen, dazwischen ein kleines Tischchen oder Blumenständer. Das sieht sehr hübsch 818, wie ich bei meinen Berliner Bekannten feststellen als:: Ferner eine schöne Chintzlampe für nicht mehr den.=schasark, wie ich sie unlängst in einem hiesitden“sschog, sah. Diese ist äußerst praktisch, da man der gu: Mann getrost rauchen lassen kann, ohne daß neh.“ Lampenschirm verdirbt, denn dieser ist nunmit Wasser und Seife abwaschbar. Gardinen für zehn au gestreistem oder gepunktem Tüll sich. selbst in Reichsmark, reichlich gerechnet, nähen. Steppda sie die nicht kostbar, nur warm zu sein brauchen. Reichg:“ im Kasten am Tage verschwinden, für 20 mark, und Kissen mit hühschem Bezug, die man 4 * Wollwesten vervollständigen den Anzug Unser Bild dunkelblau Wollweste, die durch die Schulterrollen einen moin einer unbeherrschten Minute gar herausfuhr:„So, zur Strafe fangen wir morgen wieder mit Lebertran an!“ Aber das Kind nimmt seinen Lebertran mit Genuß, wenn die Mutter ihn das erstemal etwa mit den Worten bot:„Du bekommst nun etwas ganz Feines: Lebertran!“ Ueberhaupt ist es sehr bedeutungsvoll, gar viele unnötige„Du mußt" durch freundliche„Du darfst" zu ersetzen.„Du darfst von nun an ganz allein deine Spielregale einräumen, denn du bist jetzt ein großes Mädel!“ Oder zu größeren Kindern:„Ihr dürft mir heute mal helsen, Staub zu putzen!“ Wenn eine Mutter einmal die Macht dieser Suggestion ersaßt hat, so wird sie auch nie mehr ein jauliges, nörgliges Kind haben, wenn es vom Mittagsschlaf erwacht. Wenn wir hereinkommen und das Kind frisch anreden und anlachen, so lacht es unweigerlich mit! Eine besondere Gefahrenquelle für weiche Mütter ist die beim Kind ja immer einmal wiederkehrende Rekonvaleszenz. Da muß man auf der Hut sein, daß man das Kind, das während der Krankheit schon etwas überbehutsam angefaßt wurde, nun nicht verpimpelt. Darum braucht man durchaus nicht hart zu sein. Aber zu große Nachgiebigkeit in solchen Tagen nutzt das Kind aus und es wird wehleidig und auf der anderen Seite hefrschsüchtig! zeigt eine Ein großer Fehler ist es, das Kind immer halb gestrickte ironisch zu behandeln. Es hat ein Recht darauf,„für vanf genommen“ zu werden! Daur, das Hind ist nicht zeigt eine Diese allen voll genommen; zu werden! Denn das Kind zn nicht weniger als die Erwachsenen, sondern nur etwas ng anderes! Und wir müssen uns davor hüten. ihm Erdernen Anstrich erhält wachsenen gegenüber Minderwertigkeitskomplexe einzuDiese Westen. die in Die Hausfeau rät: ktische Er- Schuhbänder, von denen die Metallöse verloren ging, zu Rock und werden wieder gebrauchsfähig, wenn man die Spitzen in Sommerblusen, Klebstoff taucht. Ausschen nicht Kinderschuhe werden wasserundurchlässig, wenn may mehr ganz so gut ist, sie mit einer Mischung von Talg und Wachs einreibt. können darunter gut auf- Eingetrocknete Schuhcreme wird wieder frisch, wenn getragen werden. Die man ihm ein paar Tropfen Milch zusetzt und ihn langSmokingform, die unser sam damit erhitzt. Bild zeigt, wirkt beson: Sohlen halten länger wenn man sie vor dem Traders gefällig und elegant, gen mit Rizinusöl einreibt. Verantwortlich Margret Thiemana Westen, die in Farben getragen werden, bilden eine geschickte, praktische Ergänzung Bluse. deren Uer *•r er1 Das hatte er nicht erwartet Patient:„Ja, Herr Doktor, gleich nachdem ich mich so übel fühlte, ging ich zum Apotheker, der mir riet Arzt(unterbrechend):„Es ist eine schlechte Gewohne heit, den Apotheker aufzusuchen. Diese Apotheker raten höchstens zu Dummheiten, die ein tüchtiger Arzt dann ausbaden muß!"“ Patient(ruhig fortfahren):.... der mir riet, Sie aufzusuchen, weil Sie ein fähiger Spezialist für Magensachen seien. Er weiß es besser Sie:„Eduard, hast du nun endlich mit Papa gesprochen?". Er:„Jawohl, Liebes.“ Sie:„Und was hat er gesagt?“ Er:„Gar nichts. Er hat nur genickt und mich mitleidig angesehen. Zu spät gekommen Er:„Nachdem unsere Verlobung nun einmal aufgelöst ist, könntest du mir aber wenigstens den Ring zurückgeben.“ Sie:„Tut mir leid. Den hat gestern schon der Juwelier zurückgeholt, weil die letzten Raten nicht bezahlt sind.“ Außergewöhnliches Ereignis Schwerer Beruf Zwei Freunde, die sich lange nicht gesehen haben, treffen sich auf der Straße. „Was treibst du jetzt?“ fragt der eine. „Ich habe ein gutgehendes Lebensmittelgeschäft.— Und du?“ „Mir geht es nicht so gut. Wenn meine Kundschaft nicht zufrieden ist, bleibt sie weg; wenn sie aber zufrieden ist, kommt sie erst recht nicht wieder.“ „Was ist denn das für ein merkwürdiger Beruf?“ „Ich bin Heiratsvermittler.“ Bekehrungsversuch Vorsicht „Warum sitzen Sie denn den ganzen Abend vor dem Flügel? Sie können doch gar nicht Klavier spielen!" „Nein, aber so lange ich hier sitze, können es die anderen auch nicht!" Zeitrechnung Eine Schallplattenfirma will einen neuen Verkäufer Käufer:„Und noch eins: Ich möchte den Wagen n. Wieviel geben Sie mir in diesem gleich bar bezahlen. Fall Skonto?“ Verkäufer:„Ja, mein Herr, da müssen Sie wohl noch einmal wiederkommen, Ihr Ansuchen ist so ungewöhnlich, daß ich im Interesse meiner Firma erst eine Auskunft über Sie einholen muß.“ Er versteht das Geschäft Angler:„Hallo, Junge, verkaufst du mir den Hecht, den du da hast?“ Junge:„Nee, nee, aber für fünfzig Pfennige pumpe ich ihn Ihnen, damit Sie sich damit photographieren lassen können!“ Zugeständnis „Nicht wahr, Herr Professor, Sie glauben doch sicherlich auch, daß meine Tochter mit ihrer Stimme etwas anfangen kann?" fragte die stolze Mutter eindringlich. „Gewiß, gnädige Frau“, war die ruhige Antwort, „sie wird sie bei Feuersgefahr gut gebrauchen können!“ Die„Entdeckung“ „Ach, Sie wohnen gar nicht mehr bei Frau Kühne? Wie kommt denn das? Sie waren doch sehr zufrieden?" „Ja, ganz recht, ich habe ja auch immerhin sechs Monate bei ihr gewohnt. Aber vorgestern— das muß mir passieren— merke ich, daß kein Bad vorhanden ist— na, das geht denn doch zu weit, nicht wahr? Etwas Hygiene braucht doch schließlich der Mensch... Die Bibliothek „Warum hast du keinen Bücherschrank für deine vieIen Büicher?“ „Weil einem niemand Bücherschränke borgt.“ einstellen. „Waren Sie schon in der Grammophonbranche tätig?“ „Jawohl. Bei der Konkurrenzfirma.“ „Und wie lange haben Sie dort gearbeitet?“ „Von„Ramona' bis„Es war einmal ein Musikus“.“ Freundinnen Die Richtige „Mein Mann hat früher immer gesagt, er wolle nicht eher heiraten, als bis er die Richtige gefunden hat.“ „Und woher wußte er denn, daß du die Richtige bist.“ „Ich habe es ihm gesagt!“ Verständlich Unteroffizier:„Klauber, Sie beziehen heute den wichtigen Posten vor dem Pulverturm. Wenn das Magazin plötzlich zu brennen beginnt, was würden Sie da für Schritte tun?“ Rekrut Klauber:„Möglichst lange, Herr Unteroffizier!“ Schneller Rat „Sehen Sie, verehrter Meister“, sagte ein junger Dichtersmann zu Bernard Shaw, den er um einen Rat bitten wollte,„hier habe ich zwei Novellen. Eine davon will der Verleger Meetching als Buch veröffentlichen. Zu welcher würden Sie mir wohl raten?“— Und er begann aus seinem„ersten Werk“ vorzulesen. Auf der zweiten Seite schon unterbrach ihn Shaw und meinte nachdenklich:„Geben Sie die andere Novelle, lieber Freund, bestimmt die andere... will! „Warum nur Hans nichts mehr von mir wissen Abstinenzler:„Halt, Freund! Glauben Sie wirklich, daß ein Glas von diesem verderblichen Zeug Ihren Durst besser stillt, als ein Glas reines, klares Wasser?" Der andere:„Aber, wer sagt Ihnen denn, daß ich nur ein Glas trinke?“ Theorie und Praxis „Fräulein Grete, glauben Sie, daß Küssen ungesund ist?“ „Ich weiß nicht— ich bin noch nie...“ „. geküßt worden?“ „Aber nein, krank davon geworden.“ Vorbereitung „Ich will morgen in aller Frühe allein auf den Rothorngipfel steigen. Meinen Sie, Herr Wirt, daß ich da irgendwelche Vorbereitungen treffen muß?" „Vielleicht sind Sie so freundlich und bezahlen Ihre Rechnung im voraus.“ „Wahrscheinlich weiß er schon zuviel.“ Kindliche Vorstellung „Mutti, ich hatte heute einen schönen Traum.“ „Weißt du denn überhaupt, was ein Traum ist?“ „Natürlich— Kino im Schlafen.“ Gewissensfrage Im Examen fragt der Professor den Studenten der Medizin:„Wo Ihre Milz ist, werden Sie doch wissen, ... also ungefähr dort, wo sich Ihre Taschenuhr befindet.“ „Aber, Herr Professor, die ist doch auf dem Leihamt!“ Auseinandersetzung „Sie haben von mir gesagt, daß ich ein Schafskopf bin. Ist das wahr?" „Es ist wahr. Aber ich habe es nicht gesagt.“ Sachliche Kritik Der kleine Karl hört sehr gern, wenn ihm seine Mutter Kinderlieder vorsingt, die sie auf dem Klavier begleitet. Karlchen hört nicht nur genau zu, er blickt auch genau hin, wie die Mutter die Pedaie des Klaviers tritt. „Na, Karlchen, hat dir das Lied gefallen?" fragt sie schließlich, und Karlchen antwortet: „Sehr schön,— aber ich glaube, du hast zu viel Gas gegeben!“ Kleinstadtidyll „Bitte, Herr Kommissar, schicken Sie mir doch schnell einen Beamten mit Polizeihund,— bei mir ist eingebrochen worden.“ „Tut mir leid, unsere beiden Polizeihunde sind wegen Verdacht des gemeinsamen Fleischdiebstahls bis zur Erledigung des Disziplinarverfahrens vom Dienst enthoben worden.“ Der Kopf „Wie gefällt dir meine neue Wohnung? Ich habe sie ganz nach meinem eigenen Kopf eingerichtet.“ „Eigentlich finde ich, daß es hier ein bißchen leer aussieht.“ Unnötige Mahnung. „Sag mal, Emil, hast du eigentlich ganz vergessen, daß ich dir vor zehn Wochen fünfzehn Mark geliehen habe?“ „Im Gegenteil, Fritze, das zählt doch zu meinen liebsten Erinnerungen!“ Auch ein Grund! „Diesen Sonnenuntergang hat meine Tochter gemalt. Sie hat freilich mehrere Jahre im Ausland studiert!“ „Aha, also daher! Bei uns in Deutschland habe ich nämlich noch nie einen solchen Sonnenuntergang gesehen!“ Silbenrätsel Kreuzworträtsel a— an— cham— chan— che— di— du— e ei— ex— ger— g!— gne— ham— In— in in— ku— la—land— lar— le— 11— Ind— man— me— med— mil— mo= na— on— pa pe— pret— ri— sel— stra— te— ter— ti— ve— ve— wetz. Aus den vorstehenden 43 Silben sind 14 Wörter zu bilden, deren Anfangs=und Endbuchstaben, beides in der Wortfolge gelesen, der Wahlspruch jedes Deut schen sein sollten(„ch“ ist ein Buchstabe). Bedeutung der einzelnen Wörter: Ausleger(Fremdwort) Gebiet schwerer Kämpfe des Weltkrieges in Frankreich Lahnstadt im Regierungsbezirk Koblenz Rings von Wasser umgebenes Land Weiblicher Vorname Truppenkörper der alten Römer Der Stifter des Islam Der deutsche Baum Problem Nr. 30 Von Otto Fuß. Hannover. Einziges russisches Gebiet an der Ostseecküfte Neapel in der Sprache des Italieners Die vollziehende Staatsgewalt Geographischer Längenkreis Landschaftsbild(Fremdwort) Die Hauptstadt des Kalmückengebiets Füllaufgabe Mit den Buchstaben a. u. a,., a, a, a. b. b. b. c. e, e, 1, I. I, I, o. o. r. r. r. r. r. s, s, k. sind#die Felder der Figur so zu besetzen, daß die senkrechten Reihen—b eine Heilige,—d einen Mädchennamen,—0 ein Gondelschifferlied, —e eine Gipsart begeichnen. Senkrecht: 1 Gemütserregung, 3 türkischer Titel, 4 Baum, 5 ein Geschehen, 7 Getreidepflanze, 9 männlicher Vorname, 10 Zahlwort, 12 Verhältniswort, 16 weiblicher Vorname, 17 Possenreißer und Einfältiger, 18. Beiname eines bekannten, auf unseren Gymnasten viel gelesenen lateinischen Dichters, 19 Fluß und Gebirge in Rußland, 21 Lufterregung, 22 Ausruf, 23 geistliche Würde, 24 Raubfisch, 25 Teil der Erde, 26 Komponist, Verfasser von Opern, Musikdramen und Balletts, 27 Empfindung, 29 Selbstvorwürfe, 30 männlicher Vorname, 31 biblischer Frauenname, 32 englisches Bier. Waagerecht: 1 slawischer Fürstentitel, 2 Gartengewächs, früher Küchen= und Arzneipflanze, 6 kirchlicher Bau, 8 Fluß in Sibirien, 9 europäischer Staat, 11 Umstands= und Bindewort, 13 behördliche Einrichtung, 14 ägyptischer Gott, 15 bekannter französischer Frauenname, 18 afrikanischer Fürstentitel, 20 Nebenfluß der Donau, 25 innerer Körperteil, 28 Teil der Priesterkleidung, 31 Stadt in Nieder=Oesterreich, Knotenpunkt an der Bahn Wien=Bodenbach, 33 Zeitmaß, 34 große deutsche Stadt, 35 brasilianisches Tier, 36 Gutschein, 37 bekannte Stadt in der Schweiz, 38 heidnischer Gott. Von dem Wettkampf Rogmann— Müller fand in Ebensee(Oesterreich) ein kleines Meisterturnier statt, an dem auch der Großmeister Spielmann teilnahm. Schachmeister Hans Müller(Wien) konnte vor Spielmann, der sich mit Eliskases(Tirol) — beide je 8 Punkte— den 2. und 3. Preis teilen mußte, den ersten Preis mit 8½ Punkten gewinnen. Ein Beispiel des feinen Positionsspiels des Siegers bildet die nachfolgende Partie. Die Anmerkungen stammen von Hans Müller. Königsindisch Weiß: Hans Müller. Schwarz: Erich Eliskases. Arithmogriph Mannestugend Man spricht: Ein jedes Wort hat seine Last. Merk's gut und einmal richtig aufgepaßt! Von Wort mit be sei immerdar dein Fleiß; Du weißt, daß Segen ist der Mühe Preis. Leg stetig Wort mit an auf dein Gebaren; Denk nur daran, wie unsre Alten waren! Das Wort mit ver laß allerorten walten; Dann kann sich jedes Ding nur wohlgestalten. Auflösungen aus der vorigen Nummer Kreuzworträtsel: 1 2 3 1 3 4 5 6 Nilbewohner * 8 9 S 10 5 11 5 * 8" S 10 5 11 5 5 8 1911 6 Sonntagsname S U AITG Bad in Oberösterreich 13 3 9 1314 15 7 6 Behelf 15 7 8 7 6 6 7, des Meisters rechte Hand Tanzkomponist schweizerischer Dichter männlicher Rufname schottischer Fluß Die ersten und vierten Buchstaben ergeben, beides von oben nach unten gelesen, einen Wahlspruch(u ist gleich n und). 6 141313 7 2 16 8 9 7 2 5 7 2 17 5 13 12 6 18 4 7 Silbenrätsel: Zeder, Unruhe, Flinte, Ruwer, Innsbruck. Ekel, Telirium, Echo, Niobe, Hatto, Essen, Isel, Tagore, Intimus, Sohle, den, Sperber, Code, Haslenda, Anton.— Zufriedenheit ist ein Schatz, der nicht gestohlen wird. Kombinations= Aufgabe: Themistokles, Reichenberg, Ingolstadt, Petersbagen, Osterblume, vevertran, InErspofss Sdakespeare.— Bilderrätsel: Gut Wort ist besser, als ein böser Schlag. 1. e4 St6, 2. g3 g6, 3. Lg2 Lg7, 4. Sca—0, 5. d4 d6, 6. e4 e5, 7. Sge2... Die für Weiß günstigste Aufstellung! In dieser Spielweise ist es für den Anziehenden von Wichtigkeit, die Aktionsfreiheit des-Bauern nicht einzuschränken. .... Seß, 8. d5 Se7. Verführerisch, aber unzureichend ist die Folge .. Sd4, 9. SXd4, ed. 10. Se21(10. DXd41 SXe4!) Tes, 11. f3 und der Bauer d4 ist nicht zu halten. 9.—0 c6! Ein gutes Positionsmanöver! Schwarz will zunächst auf dem Damenflügel Klarheit schaffen, bevor er die(mit f5) beabsichtigte Aktion im Zentrum unternimmt. 10. ha cd, 11. ed a6. 12. a4... Sonst käme b. womit Schwarz ein vorzügliches Spiel erhalten würde. 12. Std7!, 18. Les 15, 14. Da2 b6, 15. 19... Zeitgemäße Ueberdeckung im Zentrum, um später auf den Damenflügel vorzugehen. Gleichzeitig soll der Textzug des Gegners zu einem Königssturm verleiten 15.... Seb, 16. Sel ab. Geschieht dies nicht, dann wird die feindliche Kavallerie mit bi aus ihrer günstigen Position herausgeworfen. 17. Thl Ld7, 18. bs 24, 19. L121 Der Abtausch auf 14 würde den feindlichen Fianchettoläufer g7 zu furchtbarer Tätigkeit erwecken. 19.... g5. Schwarz verzichtet auf die Möglichkeit 19. um dem Feind nicht Gelegenheit zu geben, seinerseits in der Mitte offensiv vorzugehen(20. LXg nebst 14 usw.). 20. g4 Plangemäß wird die Stellung rechts abgeriegell, da Weiß die Entscheidung auf dem Damenflügel suchen will. 20.... Sg6, 21. Tel h5, 22. Lfl hg. 23. hg Tf, 24. Lb5 LXb5. 25. SXb5 Lf8, 26. S03 Nachdem Weiß den„stärkeren Läufer“ des Ger ners abgetauscht hat, ist sein Bestreben darauf;; richtet, möglichst rasch ins Endspiel einzulenken, in dem sich der Sbö dem Lf8 überlegen erweisen wird. 26.. Th7, 27. Kg2 Tes, 28. SXc5 TXc5. Einfacher 28.. be; das kühne Opferangeboi konnte von Weiß unbedenklich angenommen wer, den. zumal sich die Wendung 29. LXc5 Sh4f, 30. KrSv13, 31. KX13 Th3f, 32. Kg2 Tg3f als selbstmörderisch erweisen würde. 29. Tbel Sh4f, 30. LXh4 gh, 31. Kh3 Lh6, 32. Te Lg5. 33. Tecl Tb7, 34. b4 Ein anderer Gewinnversuch als dieser Zug sten dem Anziehenden nicht zur Verfügung. 34.... ab, 35. DXb4 Lef. 36. Sa3 Da7, 37. Tet L0d 38. Sb5 Th8, 39. T1c2 Tas, 40. Db3 Ta5, 41. Th2 Ta0 42. Thl Kf8, 43. De2 Kg7, 44. Tlb4 Tas, 45. Sas T8c9 46. TXc5 TXc5, 47. Te4 Damit hat Weiß die angestrebte Gewinnstelluns erreicht. 47. Da7. Auf 47... De7 folgt 48. TXc5, wonach Dxcs en für Schwarz klar verlorenes Endspiel ergeben vul 48. TXc5 be. Oder 48.... de, 49. Se4 nebst Db3 und Dbs 49. Se4 Dbs, 50. Db2 Db4, 51. DXb4 cb, 52. 39 b0. 53. a6 Lb6, 54. KXh4 Damit ist die Schlacht für Weiß entschieden. folgte noch: Kn4. 37. 54.. Kg6, 55. Khs Kgo, 9b. Kh-, Knt. 37.# Ld4, 58. Ke2 Kg5, 59. Kds Le5, 60. SX d6 b2. 61. LXd6, 62. a7 und Schwarz streckte die Waffen. Damengambit Weiß: Eliskases. Schwarz: Spielme Weiß: Eliskases. Schwarz: Spielg 1. d4 d5, 2. c4 66. 3. S13 Sd7, 4. e3 Sgf6. 5. L0% 6. LXc4 ab, 7.—0 b5. 8..b3 Lb7, 9. De2 cö, 10 Dbé, 11. Tdl Le7, 12. ab ab, 13.(Xas.Xa8, 1; 748, Dbé, 11. Td1 Lef, 12. ab ab, 13. TXas L. 1## T6s, Sd5, 15. Se3 e4. 16. e4 Sb4, 17. Lbl—0, 1r. 80d, 19. Sg5 Sf8, 20. Dg4 f5, 21. ef LXf6, 22. Le9 86. 23. Sgei Le7, 24. Lg5 LXg5, 25. D8g5 S ... Aundiand Bod a. 8 Eine fehlerhafte Kombinaticn:#### erteidiwar das Spiel des Anziehenden durchaus gungsfühig. 26... Khs. 27. Sh5 Dbr, 28. 7731 geAufgegeben, da Schwarz nach 29. Df4 mit Vvn. G Löfung des Problems Nr. 29 von) Klemen.### 1. Te21 d5, 2. Les d4, 3. Teil! dXes, 4. Sehr einfach, aber ganz witzig! befand mie der Schiffsarzt Dok teuern—„mit den Afrika im Gebiete wir auf den Fang die wir lebend für Wir stießen auf“ dessen größter Mai ten. Am zwanzigst stießen wir auf ein größter Mann kaun zen, die sich das d kamen uns zuerst s# entgegen. Doktor Expedition, welcher darunter auch von aber mit den„kleine sie nennen, nur rech ständigen. Wir wi selbst als den Stan tiwi“ bezeichneten, ten erkunden. Abe lich von Ameisenei# dem Honig nährte licherweise nicht— und dem gebratene Geschmack abzugen und Spieldosen, be 12) Beatrie Südwester vor einem Es w fuhr imm Audin na Sie sa vorbei, di Geplauder aus, weni Vom an den R Turm vor Der L kaum ein verriet, n grüßte V seinen w er auch d Dann nich ein sch zog, hi wo ein men u niedrig strahlte hin un ein paden W Leucht sich sei er am des S# sich ande 19. NOVEMS. 1933 NUMMER Dschungelgenüsse, Seschichten aus dem Busck „Ich befand mich damals“— erzählte wieder einmal der Schiffsarzt Doktor Steffens von seinen vielen Abenteuern—„mit dem Großwildjäger Horatio Bates in Afrika im Gebiete des Kongos. Im Dschungel gingen wir auf den Fang von Großkatzen und Elefanten aus, die wir lebend für den Londoner Zoo heimbringen soll9 beliebt, verfehlten hier ganz ihre Wirkung. Wir hofften allerdings noch auf unsere Zigarren und hatten uns auch nicht getäuscht. Weil die„Gitiwi“ diesen Genuß noch gar nicht kannten— sie zogen nämlich nicht einmal, wie die anderen Dschungelbewohner Hanf zum Rauchen— sahen sie uns mit weitaufgerissenen begehrlichen Augen beim Paffen zu, die Fäuste an die Zähne gepreßt, das Zeichen großer Erregung und des Erstaunens. Wir führten die Glimmstengel zum Munde, still=geheimnisvoll, so als ob wir ein großes Ju=Ju(Zauber) durchführen würden. Und die Schwarzen streckten nach einigen Minuten, in allen Tonarten aufschnatternd, ihre Hände nach den„glühenden Stengeln“ aus, die sie nun auch besitzen wollten. Ohne aber die Pygmäen vorher versuchen zu lassen, verlangten wir zverst das sorgsam gehütete Geheimnis der Elefantenpfade zu erfahren; wir erklärten, jedem Zwergenmann dafür sogleich dreißig Zigarren— und nach erfolgreicher Jagd nochmals dieselbe Anzahl zu spenden. Das löste nun endlich ihre Zungen. Der mit einem Affenfell bekleidete Oberhäuptling übernahm es, uns rasch in alles Nötige einzuweihen. Und die Zwerge eilten, nachdem ihnen der erste Teil der Zigarren ausgefolgt worden war, mit diesen sofort in ihre Erdlöcher und Höhlen davon. Wir kümmerten uns jetzt nicht mehr um sie, sondern brachen ohne jeden weiteren Verzug auf. Stand doch die Regenzeit schon vor der Tür. Es gelang uns schon nach drei Tagen, eine Elefantenmutter mit ihrem Baby von der Herde abzuschneiden und beide lebendig zu fangen. Mit den prächtigen Tieren wieder zu den Pygmaen zurückgekehrt, ward uns ein jubelnder Empfang zuteil. Die Zwerge warsen schon verlangende Blicke auf die Zigarren, die wir rauchten. Und als sie nun alle um uns herum im Kreise auf der Erde saßen, fragte ich den Häuptling durch Doktor Blowter, ob ihnen denn unsere Glimmstengel, von denen sie scheinbar kein Stück mehr besaßen, überhaupt richtig geschmeckt hätten. Ein wahrer Sturm erhob sich darauf. Alle redeten wieder auf einmal und Doktor Blowter begann bei ihrer Antwort hellauf zu lachen.„Also Kameraden— die Gitiwi“, erklärte er belustigt, ihre Sprache nachahmend, „sind wahre Feinschmecker. Sie sagen:„Oh weiße Mann— braune Stengel sein viel gut, ja, wir sein euer Hund! Aber wir fragen: Warum du Zigarri, wie du braune Stengel Name geben, immer erst anzünden?! Wir nicht wollen das— uns nicht gefallen das— Gitiwi nicht brauchen Feuer dazu! Feuer Zigarri doch nur rascher kleiner machen! Gitiwi das so nicht schmecken, nein! Und wir deshalb nicht so wie ihr, Zigarri„gebraten“! Wir Zigarri haben, so wie Eier von Ameisen und die Heuschrecken, ganz kalt gefressen! Unsere Mund schon voll Wasser nach diese braune Stengel! Ihr uns jetzt noch geben, solche sehr viel und fein!“ Mir wurde damals beinahe übel. Aber Bates lachte „Besser, sie fressen unsere Glimmstengel,“ sagte er,„als uns selbst, so wie die Eburineger es wollten, die mich vor fünf Jahren einmal gefangen nahmen!" * Alte Sitten in neue Zeiten. Wir stießen aufv einen häßlichen Zwergenstamm, dessen größter Mann kaum fünfundsiebzig Zentimeter maß ten. Am zwanzigsten Tag unserer Buschdurchquerung stießen wir auf einen häßlichen Zwergenstamm, dessen größter Mann kaum 75 Zentimeter maß. Die Schwarzen, die sich das dichte Haar mit Ingola rot färbten, kamen uns zuerst sehr scheu, dann aber recht freundlich entgegen. Doktor Blowter, der Dolmetscher unserer Expedition, welcher die Sprache von zwölf Negervölkern, darunter auch von Pygmäen, beherrschte, konnte sich aber mit den„kleinen, üblen Menschen“, wie die Mohren sie nennen, nur recht schwer und mit Hilfe von Gesten verständigen. Wir wollten nun von den Zwergen, die sich selbst als den Stamm der uns völlig unbekannten„Gitiwi“ bezeichneten, die Wechsel der Dschungel=Elefanten erkunden. Aber diese Pygmäen, die sich hauptsächlich von Ameiseneiern, Heuschrecken, Wurzeln und wildem Honig nährten,— Kannibalen waren sie glücklicherweise nicht— schienen unseren Konservenspenden und dem gebratenen Antilopenfleisch nicht einmal viel Geschmack abzugewinnen. Auch unsere Schmuckketten und Spieldosen, bei allen Bewohnern Afrikas sonst so Die Kinder sich freuen auf den ersten Martinszug am Sonntag UEETESE bsi-Jn, der Chinesenknabe Mein Großonkel Gustav hatte lange Jahre als Kaufmann in China gelebt und als er von dort zurückkam, brachte er seinen chinesischen Diener mit herüber Ich habe Tsi=Fu nicht mehr kennengelernt, aber im Dorf erzählt man heuté noch von der großen Sensation, und mein Vater wußte so drollige Einzelheiten über den jungen Chinesen zu berichten, daß meine Spannung schon aufs höchste gestiegen war, als endlich Onkel Gustav einmal zu Besuch kam und ich mir die Lebensgeschichte seines treuen Tsi=Fu erzählen lassen konnte. Der Vater Tsi=Fus war ein ungeheuer reicher Mann gewesen. Er gehörte, wie das unter den vornehmen Chinesen so üblich ist, einem Spielklub an. Nachdem er in einer Nacht sein ganzes Vermögen einschließlich seines schönen Hauses verloren hatte, machte er seinen Mitspielern freundlich lächelnd eine höfliche Verbeugung und fing noch am selben Tage az, als Rikschahkuli im Hafen den Grundstein zu neuem Reichtum zu legen. Sein einziger Sohn Tsi war bis dahin, trotzdem er seine Mutter schon früh verloren hatte, behütet und verwöhnt worden in einem Maße, daß sich ein deutscher Junge gar keine Vorstellung davon machen kann. Nun mußte er mit seinem Vater in eine schmutzige, ärmliche Hütte ziehen und hatte kaum genug, um seinen grimmigsten Hunger zu stillen. Noch schlimmer wurde es, als sein Vater bald darauf starb und der arme Junge von dem hartherzigen Eigentümer aus der armseligen Hütte verjagt wurde, weil sich ein zahlungskräftigerer Mieter gefunden hatte. Eines Abends nun, in einem fürchterlichen Unwetter, bat der kleine Tsi bei meinem Onkel um ein Nachtlager. Der Boy wollte ihn fortschicken, aber Onkel Gustav war die gepflegte Sprache und die höfliche, bescheidene Art aufgefallen, in der der Junge seine Bitte vorbrachte, und er bestimmte, daß man ihm zu essen geben und ihm im Vorraum ein Lager zurechtmachen sollte. Während nun Tsi=Fu hungrig seinen Reis verschlang, erzählte Onkel Gustav sich etwas mit ihm, und da ihm der höfliche, intelligente Junge leid tat, bot er ihm an, ganz bei ihm zu bleiben. Die Dankbarkeit des kleinen Burschen war rührend, er liebte und umsorgte seinen Herrn, als wäre er sein eigener Vater, las ihm jeden Wunsch von den Augen ab und machte sich bald ganz unentbehrlich. Onkel Gustav schickte ihn in eine deutsche Missionsschule, er lernte mit Fleiß und Eifer, so daß er bald ein sehr drolliges Deutsch sprach. Da wurde Onkel Gustav sehr krank und Ts pflegte ihn mit rührender Liebe und Sorgfalt wie eine Mutter. Nach seiner Genesung konnte der Onkel das Klima nicht mehr vertragen und beschloß, sich in Deutschland zur Ruhe zu setzen. Tsi=Fu war untröstlich und bat so inständig, ihn doch mitzunehmen, daß sein Herr schließlich einwilligte So kamen sie also zunächst als Besuch auf Großvaters kleinem Landgut an. Für die beiden Brüder war es eine große Freude, als sie sich nach so langen Jahren einmal wieder die Hand drücken konnten. und Großvaters hoffnungsvolle Sprößlinge, mein Vater und sein Bruder Willi, die damals gerade in den lieblichsten Flegeljahren waren, schlossen sofort dicke Freundschaft mit dem jungen Chinesen. Oft hallte der ganze Garten von ihrem fröhlichen Lachen und ihren Neckereien. Die deutschen Jungen versuchten immer, Tsi mit seinen heimischen Gewohnheiten aufzuziehen, aber er war schlagfertig und zahlte ihnen mit gleicher Münze. Einmal fragten sie ihn, ob es wahr sei, daß man in seiner Heimat faule Eier äße.„Und was essen ihr?“, fragte Ts darauf, ihr essen gefaulte Milch und sagen zu das Käse, das vielleicht riecht gut?“ Von seinem ersten Ausflug ins Dorf kam der kleine Chinese Nad, Lem een Hns Crasniies 12 Beatrice holte ihren Oelmantel und ihren roten Südwester, und dann zogen sie, gespannt wie Jungen vor einem Abenteuer, zu dem kleinen Bahnhof. Es war ein herrlicher Sonnensturmtag. Die Bahn fuhr immer hart am Meer entlang, bis sie bei Saint Audin nach Corbiere abbog. Sie saßen sich gegenüber, sprachen an den Dingen vorbei, die sie bewegten, flüchteten sich in belangloses Geplauder oder stießen manchmal helle Freudenschreie aus, wenn es eine besonders schöne Aussicht gab. Vom Bahnhof gingen sie durch gelbe Ginsterbüsche an den Rand der steil sinkenden Küste und sahen den Turm von Corbiere vor sich. Der Leuchtturmwärter, ein sonderbarer Mann, der kaum ein Wort sprach und keinerlei Gemütsbewegung verriet, weder liebenswürdig noch unhöflich war, besrußte Vultejus und musterte Beatrice prüfend mit seinen wasserblauen klugen Augen. Natürlich musterte er auch die neue Pfundnote, die Vultejus ihm zusteckte. Lann nickte er:„Go on, please!“ „ Sie kraxelten die runde Wendeltreppe, die sich wie ein schwarzer Drehwurm an der weißen Wand lang%g, hinauf, warfen einen Blick in die Lampenräume, ein unheimliches Geblitz und Gefunkel aus Prisnen und Spiegeln sie blendete, und traten dann in die nedrige Stube. Schlossen die Tür. Waren allein. om Ofen knisterte das Holz, und rotes Flackerlicht rahlte in die kleine Bude. Eine Uhr pendelte sacht ein und her. Ein wackliger Schreibtisch, ein Telephon, iin paar wüste Oeldrucke von Seenot und Seetod an Leucht: Das war das sogenannte Büro des sich sein Depirters. Eine halbe„Etage“ tiefer befand er„ Schlafgemach, das er jedoch nur benutzte, wenn i Tage von der Flut abgeschnitten war und wegen * Seegangs nicht an Land fahren konnte. * dermann und Beatrice traten ans Fenster. Zogen 2 zwei schmale Holzstühle heran, rückten sie nebeneinlegten ihre Arme auf die breite Fensterbank und dlickten in die Weite und in die Tiefe. dein i Sonne fiel über das Meer. In Strahlenbünpur ente sie ihren Glanz über die See, war voll und über die: pralle Kugel. Weiß tanzten die Kämme smaragdenen Berge. Möwen kreischten in hellen gen die ach, Flatterten, vom Sonnenlicht geblendet, geempor#ig##1Vvorrichtungen des Turmes. Stiegen steil Tänzer!“““ senkrecht herab, glitten davon, silberne der Luft. Ende de s 7, Horizont, dem schwarzen, schmalen Reif am steinen Wassers, zog ein Dampfer mit zwei SchornPacin. Das war die„New Fawn“, derselbe Mückam von Frankriach.“ racht hatte und nun wieder Und dann war der Wind in dem Turm. Er pfiff und sang, heulte und knatterte, riß und brauste in jeden Winkel.„-49 um Es war ein gellender Pfiff und donnernde Orgei, und zuweilen hatten sie das Gefühl, als schwanke der Turm hin und her, als müsse er abgerissen, davongewirbelt werden. Vor ihnen in der Tiefe waren die Klippen und Riffe in bizarren, phantastischen Formen, fahlgrün und kupferbraun, rötlich und grau. Das Licht der Sonne fiel und fiel. Ihre Strahlen deckten das Meer, wie ein Fächer. Um die Klippen da vorn spülten schon die Spritzer. Das Rauschen wuchs näher; die Zeit verrann. Hermann und Beatrice saßen nebeneinander, stumm, versunken in diesen Traum von Meer und Sturmlied. Aber die Sonne ertrank im Wasser. Schon wurde die blasse Sichel des Mondes kräftiger; schon flirrten Sterne in dünnem blassem Silberblau; die Wellen leckten und zischten, schäumten „Die Flut kommt!“ sagte Hermann Vultejus erSie ist schon gekommen!“ antwortete Beatrice ruhig. Sie hörten zornvolles Tappen auf der Treppe. Es kam die Steinstufen heraufgeschlurft, es polterte an der Tür riß sie auf und brüllte in das kleine Zimmer, daß die Stille zersprang:„Hol' Sie der Henker, Herr! Die Flut ist da, und Sie sind immer noch hier!" Der Leuchtturmwärter stand im Zimmer. Er war wütend. Beatrice wandte sich um, und sein Gesicht glättete sich in leiser Beschämung.„Ich bitte um Verzeihung, Mylady— aber was wollen Sie nun tun?“ „Hinüberfahren!“ „Hahaha!“ platzte der Biedere heraus, riß sich jedoch zusammen und meinte:„Womit, wenn ich fragen darf? Dampfer verkehren hier nicht, und Boote können bei dem Seegang nicht fahren.“ „Hätten Sie uns nicht Bescheid sagen können, Herr? Sie wußten doch am besten, wann es Zeit war, aufzubrechen, nicht wahr?“ Beatrice hatte ihn gefangen. Er hatte sehr gut gewußt, wann es Zeit gewesen wäre zum Aufbruch, er ch sehr wohl daran gedacht aber er a# „Lampen klarmachen und putzen“, hatte aber seine Sicherheit verloren. „Also, lieber Mann: Hier haben Sie ein Pfund! So— und nun stöbern Sie ein bißchen in Ihrer Speisekammer und setzen Sie uns einen ordentlichen Tee vor! Dann werden wir uns schon bis zur Ebbe die Zeit vertreiben." Der Leuchtturmwärter war völlig verwandelt.„Ich muß nur vorher meine Lampen anstecken!“ sagte er und verschwand, nicht mehr polternden, sondern sehr beschwingten Fußes. Sie knipsten eine kleine elektrische Stehlampe an, die früher mal eine Petroleumlampe gewesen, sahen sich fragend und verlegen an und mußten plötzlich lachen und legten sich ihre Arme gegenseitig auf die Schulter, wie ausgelassene Kameraden es zu tun pflegen. Der Wärter kam wieder, brachte eine dicke Kanne Tee, eine halbe Flasche Rum, Brot, Butter und Wurst und deckte eigenhändig den Tisch. Da fiel Beatrices Blick auf das Telephon.„Um Gottes willen: Ich muß ja Heiberg Bescheid sagen! Der vermutet sonst schaurige Dinge!" Es meldete sich rasch das Grand=Hotel. Heibergs Stimme war da, aufgeregt und hastig:„Was ist denn nun wieder los, Bice? Ich hatte schon ins Krankenhaus telephoniert, aber der Rüters liegt höchstpersönlich und ganz vernünftig im Bett.“ „Nein, mein Lieber: Mir geht es gut— ausgezeichnet sogar! Ich sitze hier mit Herrn Vultejus beim Abendbrot und werde wohl erst sehr spät kommen. Wir haben nämlich die Ebbe verpaßt und hocken im Leuchtturm fest und müssen hierbleiben, bis die Ebbe wiederkommt..“ „Bis die Ebbe wiederkommt? Haha, hihi, hoho! Na, den Leuchtturm möcht' ich mal sehn und die Ebbe! Gestatte, daß ich kichere! Hihihi! Wie heißt denn das Lokal?„Zum Leuchtturm“ vielleicht? Und wo ist die Ebbe? In der Weinflasche, wie?" Pfui Teufel, Heiberg! Du bist doch ein profaner Kerl!“ „Fräulein Barié: Morgen um zehn ist Aufnahme! Auch mit Ebbe!“ Knacks! hatte er den Hörer hingeworfen.„„„ 6 Es war äußerst gemutlich in diesem Turmzimmerchen. Das Holz knackte in dem kleinen Kamin. Der Wind sang um die Wände. Das Meer rollte und rauschte. Der Tee dampfte und hatte ein würzig=seines Aroma. Beatrice war es so warm, daß sie die Jacke ihres Komplets auszog. Sie saß in ihrer weißen, mattglänzenden Crépe=de=Chine=Bluse, über deren Mitte ein breiter, blau punktierter Schlips fiel, hatte glänzende Augen und gerötete Wangen und war in ihrer mädchenhaften Scheu und fraulichen Schönheit bezaubernder denn se.„„„ benHermann Vultejus mußte, immer wieder denken: Welch eine Seifenblase ist der Ruhm! Bunt schillernd, faszinierend und großartig, aber ebenso hohl, so leicht verletzlich, so verwundbar wie sie! Diesem Ruhm waren sie nachgejagt wie einem Phantom: dieses ungreifbare Etwas war vor ihnen hergetanzt als wilde Sehnsucht und große Gefahr— und war doch ein Nichts. pußt, wann es Zeit, gewe,..2. Ta.: acisteza hatte auch sehr wohl baran gebacht, über er halle diese Gedanken gewaltiam verdrängt, denn er sagte sich: bsocho Die Herschasten die Zeit dervasen, dann wil Den hate er gersuchz ziun Phantog— ein Geschzr, das Schicksal eben, daß ich noch eine Pfundnote ver= ein Wesen, ein Gefäß. Genau wie Beatrice auch, und diene. Denn unter dem kann ich natürlich das unziemliche Verweilen eines offensichtlich unverheirateten Paares nicht dulden; das ginge ja gegen meine sittliche Ehre.. So hatte der Biedere sich in Wut geredet, bevor er vor Hermann und Beatrice erschien. Aber Beatrice hatte ihn durchschaut. Er brummte etwas von hatte er gesucht: kein Phantom— ein 6 ein Wesen, ein Gefäß. Genau wie Beatrice auch. und so waren die feinsten Schwingungen ihrer Gedanken aufeinander abgestimmt. Wieder klangen die Schritte des Leuchtturmwärters. Er räumte ab, ließ den Tee stehen, wandte sich zur Tür und sagte im Hinausgehen:„Nun hab' ich keine Zeit mehr! Nun kann ich nicht mehr kommen!“ „Das brauchen Sie uns gar nicht zu sagen! Das ist uns ganz gleichgültig!“ „Hm—“, murmelte er und verschwand. „Wir wollen uns ans Fenster setzen und aufs Wasser sehen, ja?“ Sie standen auf; Beatrice löschte die kleine Lampe aus. Ganz dicht rückten sie zueinander und blickten durch das dicke Glas. Der Mond war hochgeklettert, stand ein schmaler Bogen orangenen Lichts, im zitternden Gefunkel blauer Sterne. In die Stille des Raumes fiel ein Name.„Hermann—“, sagte Beatrice.„Beatrice—“, sagte Hermann. So redeten sie sich zum ersten Male an. Ihre Hände glitten ineinander, streichelten sich. Ihre Köpfe bewegten sich, schmale Schatten, aufeinander zu. Ein zärtliches Wort tönte leise. Arme hoben sich behutsam, schmiegten sich umeinander. Und sie küßten sich zaghaft und zart, stürmisch und wild dann. * Am Morgen darauf brachte die Krankenschwester ihrem ausländischen Patienten einen Brief. Klaus Rüters saß halb aufgerichtet im Bett und freute sich schon wieder der Sonne. Man hatte ihm gesagt, daß seine Eltern benachrichtigt wären. Man hatte ihn nicht ausgeforscht, sondern ihn nur gepflegt und umsorgt. Und das hatte ihm unendlich wohlgetan. Soviel er auch gefragt hatte, wie er hierhergekommen und warum, hatte man ihm immer nur geantwortet: Er wäre bewußtlos eingeliefert worden und hätte eine Kopfwunde gehabt. Die Mauer blieb: Eine schwarze Wand in der Vergangenheit, durch die er nicht hindurchdringen konnte. Alles sonst wußte er: seine Flucht, seine Ankunft in Southampton und dann seine: Abfahrt nach Jersey. Daß er Beatrice getroffen und daß ein Schiff untergegangen war. Aber dann kam dunkle, rätselhafte Leere... Da brachte ihm die Schwester den Brief. Er blickte nur auf den Umschlag, sah eine unsichere, wackligungeschickte Schrift. Seine Züge verklärten sich, und er sagte voll Inbrunst und tiefer Bewegung das eine Wort:„Mudder!" Er riß den Umschlag auf und las, Wort für Wort buchstabierend:„ Mach Dich man keine Sorgen, min goden Jung! Hier ist allens in feinster Ordnung, und dek Rechtsanwalt sagt, Du häst gar keine Schuld nich, Du büst ganz in Notwehr gewesen, Du sollst Dich man bloß kein Kopfzerbrechen machen wegen den Kram — allens geht in Ordnung. Wenn Du zurückkömmst, denn holn wir Dich vons Schiff, und denn fahrn wir gleich nach Haus, und denn kriegst Du Dein Zimmer wieder und bleibst schön bei Deine Mudder, nich? So 'n Jung, so'n Prachkerl wie du, de hätt das doch nich nötig, eine Filmdiva, nachzulopen, nich? Du trittst bei Badder in die Firma und heiratst Di ein Mädchen vons Dorf. Werd rasch gesund, min Klaus! Und komm denn bald! Brauchst keine Angst zu haben und nichts — Vadder und ich und alle Ziegenbecker wissen, was sie an Dich haben. Und das ist die Hauptsache, min Jung. Das andere steht bei Gott. Tausend Grüße und Küsse! Deine Mudder.“ Und dann fielen aus einem zusammengefalteten Blatt drei Hundertmarkscheine.„Mudder! Mudder!“ sagte Klaus immer wieder vor sich hin. Als die Krankenschwester wiederkam, fand sie ihren Patienten in einem merkwürdigen Zustand vor: Er saß, den Brief zwischen den gefalteten Händen, in seinem (Fortsetzung nächste Seite) — ungemein stoiz wieder und berichtete seinem Herrn: „Hier sein arm kleine Tsi=Fu eine große Mandarin, alle Leute halten an mit Reden, wenn kommt Tsi=Fu, und sehen mir an mit Augen soo groß", dabei zeigte er eine Entfernung von mindestens einem Meter.“ Als dann der Winter kam, wurde der kleine Chinese immer blasser und stiller. Er konnte stundenlang am Fenster sitzen und in die verschneite Landschaft träumen. Er litt wohl an Heimweh, aber als mein Onkel ihm verschiedentlich anbot, ihn zurückzuschicken, bat er jedesmal unter Tränen:„Herr, wo du sein, ich auch bleiben.“ Er wurde trotz bester Pflege immer schwächer, und bald nach Weihnachten löschte er aus wie ein Licht. Unser alter Doktor, der sich sehr um ihn bemühte, konnte keine Krankheit bei ihm feststellen: er glaubte auch, daß der arme Junge vor Heimweh gestorben war. Hinten, in Großvaters Garten, unter einer riesigen, alten Hängebuche, haben sie ihm sein Grab geschaufelt, weil ihn die Dörfler, trotzdem er ein rechtschaffener „war, auf ihrem Friedhof nicht haben wollten. Dee Rürbismann heimliche, dem Fährmann noch die Hand geben, aber ängstlich reichte der Fährmann das Ruder hin. Der Fremde griff zu und— im nächsten Augenblick war er verschwunden. Deutlich sah der Fährmann in dem Ruder die Fingerabdrücke des Mannes, und nun wußte I wer der nächtliche Fremde gewesen war: der feurige zurechtgemacht. Das muß ich dem Jugendfreund mal Mann! Und weiter?— Am folgenden Morgen trieb beschreiben, damit andere Kinder auch ihre Freude daran haben. Da war ich vor einigen Wochen in K. zu Besuch. Schrebergartenfest. Tort war gerade Schle######tienfest. Das war fein, Die Kinder hatten ein ganz besonderes Schaustuck mit der Kürbisonkel nicht ganz als Nackebei dasaß, hatte er ein Röckchen aus grünen Blättern an. Jungen haben uns vorgenommen, in der Nachbarschaft Kürbisse zu betteln, um uns auch einen solch drolligen Kanz zu machen. Gerhard., 12 Jahre. der Fährmann tot den Rhein hinunter. Die Nebeleisen Durch die Wälder, Durch die Felder Treibt die Nebelkönigin. All' die grauen Gebilde, Die durch die Gefilde Schweben, sind die Nebelelfen. Christ, Das MRütterlein In graue Schleier gehüllt, Mit der Königin wild, Tanzen die Vorboten des Winters. Wer lehrt euch tun den ersten Schritt Und gängelt euch bei jedem Tritt? Wer fängt, wollt fallen ihr im Lauf, Euch schnell in seinen Armen auf? Wer lehrt euch sprechen, Wort um Wort, Geduldig, freundlich fort und fort? Wer lehrt euch beten:„Vater mein, Ich will auch immer artig sein!" Wer hilft euch, wenn euch etwas schreckt? Wer sorgt, daß es euch immer schmeckt? Wer schmückt zum Ringelreihentanz Euch schön mit dem Maßliebchenkranz? Wer schreibt euch vor das i und a Und ist beim Lesen immer da? Und wer sagt mit Geduld euch vor Das Einmaleins ins kleine Ohr? Wer sorgt, wenn euch was traurig macht, Daß ihr bald fröhlich wieder lacht? Wer macht im Bad euch blitzeblank? Wer pflegt gesund euch, wenn ihr krank? Wer hält euch eure Kleider rein? Wer spielt mit euch im Sonnenschein? Wer weiß, wo Österhäsleins Nest? Wer schmückt den Tisch zum Wiegenfest? Wer ruft, wenn kam das Christkindlein, Klingling, klingling nun kommt herein?! Wer tut das treu jahraus, jahrein? Das liebe, gute Mütterlein! Der Wind pfeift ihnen ein Lied, Und jede Elfe als leichtes Glied Fügt sich ein zum Reigen. Doch wenn die Sonne erscheint, Müssen sie fliehen vereint In die Lüfte Magret Koppers. Zehen waren aus großen und kleinen Kartoffel Da saß in einer Laube von rotem, wildem Wein stolz vor einem gedeckten Tisch ein dicker, behäbiger Mann. Das war aber kein gewöhnlicher Mann, sondern ein Wesen, das aus lauter Kürbissen zusammengesetzt war. Der Bauch war ein dicker, gestreifter Kürbis. Auch die Brust bestand aus einem Kürbis, an dem die dicken, muskulösen Arme aus Runkelrüben befestigt waren. Der Kopf war fabelhaft hergerichtet: das Ganze ein weißer Kürbis, in dem lustige Augen aus Kartoffeln steckten. Auch die Nase war eine schlank gewachsene, nach unten gebogene Kartoffel. Ein freudlich lachender Mund aus schneeweißen Bohnen und ein keckes Hütchen aus einer Sonnenblume gaben dem Gesicht einen lustigen Ausdruck. Das Untergestell war ebenfalls zum Lachen. Der Mann hatte richtige Schenkel und Waden, sogar die Kniescheiben waren da, alles war sauber aus Runkelrüben gemacht. Viel Spaß machten mir auch seine Füße, das war bestimmt Schuhgröße achtundvierzig, mit denen er über die Ruhr marschieren konnte. Außerdem hatte er die schönsten Plattfüße(durchgeschnittene Runkeln). Die Finger und iffeln. DaBase Rüsse zum Rnacken Eingesandt von Egon Gräfe, Bochum=Riemke. Verwandlungsrätsel. Kerker— Schiff— Asche— Kelle Wiese— Tigel— Farbe Aus diesen acht Wörtern sind durch Fortstreichen, Auswechseln oder Hinzusetzen eines anderen Anfangsbuchstabens acht neue Wörter zu bilden.„Sch“ gilt als ein Buchstabe. Die Anfangsbuchstaben der neuen Wörter ergeben, richtig gesetzt, ein Pelztier, dessen weißes Fell sehr hohen Wert hat. Ein Fliegerheld wird gesucht. Aus den Silben ber— del— e— el— fen— kol— le— lin— mar— 0— re— tül— weiß sind sechs Wörter zu bilden, deren Anfangsbuchstaben, von oben nach unten gelesen, einen bedeutenden Kampfflieger aus dem Weltkrieg nennen.— Bedeutung der Wörter: Schnauf mit dem guten Europäische Hauptstadt Aus dem Jagenschatz am Kkein Silbenrätsel: 1. Polen 2. Frühling, 3. Jgel, 4. Fahne, 5. Forelle, 6. Esel, 7. Rotkeblchen, 8. Lilie, 9. Italien, 19. Nachtigall. 1! General— Afifferling. higall, II. Generat= Pfisserling. Jugendfreund-Briefkasten Von einem Jungen wiedererzählt. Am Rhein lebte vor langer, langer Zeit ein feuriger Mann, der die ganzen Dörfer in der Umgebung in Schrecken versetzte. Er war stets in ein großes Ochsenfell gehüllt, so daß man seine Gestalt nie gut erkennen konnte. Von ihm wird nun folgende Sage erzählt: Um Mitternacht wurde ein Schiffer durch heftiges Poltern an der Türe aus dem Schlaf gerufen. Eilends ging er nach draußen, um nach der Ursache zu sehen. Da stand ein großer Mann, in ein Ochsenfell gehüllt, und gab dem Fährmann zu verstehen, daß er hinübergefahren werden wolle. Der Schiffer schüttelte den Kopf und sah auf den Rhein, der hohe Wellen warf, denn stürmisch war die Nacht und unheimlich dunkel. „Jetzt hinüberfahren ist sicherer Tod“, dachte der Fahrmann, aber der Fremde drohte, und schließlich gab der Schiffer nach. Aber— sieh da! Dort, wo das Boot durch die Wellen fuhr, war das Wasser ganz, ganz ruhig. Wohlbehalten kamen die beiden Männer am jenseitigen Ufer an. Zum Abschied wollte der Fremde, der UnDer gute Schnauf kommt an ein Rohr, Zwei Beine ragen draus hervor. Es wird sofort ihm offenbar, Hier steckt wer fest, das ist doch klar. Gewohnt, sich hilfreich stets zu mühn, Beginnt er ihn herauszuziehn. Doch will es nun das Mißgeschick, Der Mann strebt vorwärts, nicht zurück. ., Edmund K. Die Zeichnungen werden auf ihre Eignung noch geprüft. Ist der Kampf mit dem Jaguar nicht aus einem Lederstrumpfbande nachgezeichnet? Der Onkel schätzt mehr ganz eigene Erlebnisse in ihrer ursprüngsghen Jugendsstschezgso bringt mal solche Sachen. Das Loointenden Winter:1 den Rovember und den " Oskar Fr. Der Held des berühmt gewordenen=Boots 9, Kapitänleutnant Weddigen, war in Herford gevoren. Im September 1914 versenkte sein=Boot bei Hoek van Holland drei englische Panzerkreuzer. Der Held ist 1915 vor dem Feinde geblieben. Sein Andenken wird nie verlöschen. Er war ein edler Sohn der westsälischen Erde. Willi W. Die deutschen Namen für die zwölf Jahresmonate willst du wissen? Also hör mal zu, es heißt dann auch gleich Mond für Monat oder Monde für Monate. Die Monde heißen Hartung(Januar), Hornung(Februar), Lenzing(März), Ostermond(April), Wonnemond Brachet(Juni), Heuet(Juli), Der arme Schnauf zieht immer weiter, Am andern Ende steht ein Zweiter, Der zerrt von drüben mit Gewalt. Schnauf siegt, doch er verliert den Halt. Des guten Herzens Tatendrang Gar zweier Männer Kraft bezwang. Hier schimpfen beide sie vereint: Und Schnauf hat's doch nicht bös gemeint. Rishhir,###achet(Juni), Heuet(Jul), Exnting Nugust), Scheiding(September), Gilbbart(Oktober), Nebelung(November), Julmond(Dezember). Richard—rn. Dein kleiner Reim„Vom Kampf und Sieg“ ist zwar recht nett gedacht, aber für die Jugendseite kommt er natürlich nicht in Frage. Fritz M. Der Jugendfreund dankt für Deine Grüße, Deine Aufmerksamkeit und Anerkennung. Es ist ihm immer besondere Freude, wenn er sieht, daß seine jungen Leser ihre Seite so liebgewonnen haben, wie Du und Deine Freunde. Der Onkel wird sich Deinen guten Vorschlag ernsthaft durch lassen. Heil Hitler! K Der Onkel wird sich Deinen guten Ve den Kopf gehen lassen. Deil Gnnt! UEE Bett und weinte, daß der ganze riesige Körper bebte, und sagte immer wieder irgendein Wort vor sich. Die Krankenschwester lief davon, um den Chefarzt zu holen. Der betrachtete Klaus, dem die dicken Tranen über die Mullbinde liefen, und fragte besorgt: „Aber, Mister Moreen, was ist denn los?“ „Los?“ antwortete Klaus und wurde immer wieder von seinem eigenen Schluchzen unterbrochen.„Los is gar nix! Bloß min Mudder hat geschrieben, und nu bün ich so froh.. Der Arzt ging still mit der Pflegerin hinaus.„Er hat einen Brief von seiner Mutter bekommen. Sehen Sie, Schwester: Wir können groß werden, breit und stark, alt und weise— und bleiben doch immer nur hilflose Kinder vor unserer Liebe!" die morgendlichen Schichtwechselboote waren schwarz von Menschen. An wenigen Orten nur war die Atmosphäre der Arbeit so unmittelbar, so packend wie hier; sie drang auf einen ein, erfüllte einen, war Vorsatz und Antrieb, Beispiel und Zukunft. Das dachten auch Felix und Leonie Köster, als sie im wilden Gedröhn der Werftmaschinen hinaufsahen zu dem dicken roten Rumpf, der da vor ihnen lag, schnittig, flach noch und doch schon so hoch, so fein in Form und Linie ausgerechnet, als wäre er mit einer Eisenschere aus einem Musterbogen herausgeschnitten. „In vierzehn Tagen können wir das Schiff vom Stapel laufen lassen!" brüllte Stapel kausen kassen! brüllte der Chefingenieur die beiden an. „Großartig!“ schrie Felix zurück. Zwei Wochen später. Wieder lag die„New Fawn“ unter Dampf. Diesmal standen mittschiffs glücklichere Passagiere an der Reling: Hermann Vultejus, Beatrice Barié und Karl Heiberg. Gegenüber in dem schmalen Hafenbecken ebenfalls zur Abfahrt bereit, qualmte die„Lorina". Der Dampfer„New Fawn“ fuhr zur französischen, die Lorina“ zur englischen Küste. Der eine nach Saint=Malo, der andere nach Southampton. Beatrice blickte abschiednehmend über das Inselland. Hier blieben Erinnerungen zurück wie zwei Gegenpole: Die grausigsten und die glücklichsten Stunden hatte sie hier verbracht. Und nun tutete der Dampfer. Befehle kamen von der Brücke; Schlepper tanzten heran; die Kolben schlugen an. Dicht an der„Lorina“ vorbei fuhr die „New Fawn“, und alle drei erblickten an der Reling des anderen Schiffes einen breitschultrigen blonden Rieses: Klaus Rüters. Da durchlief Beatrice doch noch einmal ein Zittern, und sie mußte sich am Geländer festhalten. Klaus Rüters zog seinen Hut, und die anderen grüßten zurück, förmlich, steif. Die„New Fawn“ fuhr aus dem Hasenbecken. Nun ging auch die Lorina“ unter Dampf, verließ wenige Minuten später Saint Hélier. Zwei Schiffe zogen ihre Bahn in zwei Richtuncen: Dort fuhr Klaus Rüters, hier Beatrice. Sie würden sich nie wieder treffen; nur ein unglückseliges Geschick hatte ihre Schicksale verknüpft. Von allem blieben nur noch zwei wehende, dünne Fähnen Rauchs. Tage vergingen, Wochen, Monate. Das Sommerende verblühte, ein kurzer, letzter, auffunkelnder Rausch. Die Sonne verlor ihre Kraft und die Blätter ihr Grün. Auf grauen Wolkenpeitschen ritt der Herbst dahin. Der Oktober war voll Regen und Wind und ewiger Düsternis. Im November dann reinigten sich Himmel und Erde. Das tote Laub war abgeschüttelt, der Himmel von hellem, stählernem Blau. Im Hamburger Hafen brauste hell wie je, der donnernde Rhythmus dder Arbeit. Die Elbe war schwarz vom Gewimmel der kleinen, raschen Fährdampfer; Barkassen sausten schaukelnd durcheinander: Segelboote trieben sacht hindurch. Passagierriesen, blank geputzt, hell und mächtig, zogen aus und ein: Musik klang weh oder jubelnd von ihnen herunter. An den Landungsbrücken von Sankt Pauli lag Schiff an Schiff. Es tutete, pfiff, schrie, heulte durcheinander in einer gigantischen Symphonie. Auf den Werften ragten die Hellingen, wuchtige Skelette aus Eisen und Stahl, in die Luft. Schwimmund Trouensrax wglen ersagt von dem Tönnern der Hämmer. dem arme eines Die Hauptstraße von Ziegenbeck war immer noch sselbe Pflasterloch. Die# ockendocks waren erfüllt von dem Donnern der r, dem Sausen der Sauerstoffgebläse. Riesennes Krans schwangen hoch über der Erde, und dasselbe einzige Pflasterloch. Die Feider ringsum waren grau und tot, die Bäume leer und kahl, und das kleine Dorf lag nun trist und grau Haus an Haus, bereit zum Winterschlaf. Die Oder floß immer noch ruhig und träge vorbei, und als einzige Abwechslung zogen Schlepper und Kähne stromauf, stromab. Ole Rüters' mächtiger Dampfschlepper lag, mit zwei schwerbeladenen Schuten im Gefolge aus Stettin angekommen, zu kurzer Rast in Ziegenbeck. In dem hübschesten und stattlichsten Hause des Dorfes saßen drei Menschen glücklich beisammen. Die Kaffeekanne strömte würzigen Dampf aus; ein Napfkuchen mit dikken Rosinen prangte in der Mitte des Tischtuches; eine kleine Kompagnie selbstgeräucherter Würste lag lockend auf dem blanken Holzbrett. Ole Rüters war aus Stettin, im Morgengrauen weggefahren und machte nun hier halt. Emma, die runde, gemütliche Emma, strahlte wie ein Borsdorfer Apfel. Heute ging ihr Klaus nun zum ersten Male auf Fahrt, heute begann seine Laufbahn als rechtschaffener Schifferemann, genau so, wie es immer Emmas Sehnsucht gewesen. Seit sie ihn wieder hatten— selten wohl hat ein Wiedersehen drei Menschen so erschüttert wie damals das ihre am Pier von Hamburg—, da hatten sie ihn erst zärtlich gepflegt, dann war der Prozeß gewesen, der mit einem bedingungslosen Freispruch für ihn endete, und dann hatte Klaus sich langsam ganz von selbst dahin erklärt, daß er ins Geschäft eintreten wollte. Heute hatte er nun zum ersten Male seinen dicken blauen Schifferanzug an und einen grauen wollenen Sweater über der mächtigen Brust, wollene, selbstgestrickte Strümpfe, darüber eingeölte, derbe Stiefel, und neben ihm lag eine blaue Mütze. Noch nie hatte er sich so wohlgefühlt wie in diesem Anzug, der ihm heute so begehrenswert schien wie früher ein Frack. Er hieb ordentlich in die Wurst; in die eine Backentasche stopfte er kleine, quadratische Wurststückchen, in die andere kräftiges Kommißbrot. Das Ganze ein bißchen mit Kaffee umspült— Dunnerlittchen, das schmeckte! „Ole, mok die fartig! Is nu Zeit!“ rief der Schiffsmann durch die Fenster. „Ick kömm noch mit!“ rief Emma und stopfte ihrem Klaus zwei Kuchenpakete in die Riesentaschen. Klaus stülpte sich seine blaue Mütze auf, zog sich die Fausthandschuhe an, und sie gingen alle drei hinunter zu dem breiten, dampfenden Schlepper. „Tschüs, Mudder! Holl di munter!“ „Tschüs, min Jung! Und lat di de erste Fohrt gut smecken!" los dor!!“ Signal in die kleine Maschine. Abfahrt... Neben Ole stand Klaus am Steuer, groß, breit, blond, und winkte der Mutter zurück. Dann bogen Schlepper und Kähne um eine Wasserkurve. Die Morgenzeitungen vom 23. November enthielten eine halbseitige, wirkungsvoll aufgemachte Anzeige, sowie im redaktionellen Teil eine Notiz, die beide in einem gewissen Zusammenhang standen. Die Anzeige lautete:„Heute abend 8 Uhr Festvorstellung des Tonfilms:„Das Lied vom Meer“, Hauptrolle: Beatrice Barié. Regie: Karl Heiberg. Musik: Hermann Vultejus.— Beatrice Barié wohnt der Festvorstellung bei. Die Festvorstellung ist ausverkauft.“ Die Notiz lautete:„Doppelpremiere der Beatrice Barié. Heute mittag um 2 Uhr findet die Trauung der Filmschauspielerin Beatrice Barié mit dem Komponisten Hermann Vultejus statt; am Abend die Premiere ihres neuesten Tonfilms, an dem unser jüngstes Künstlerpaar gemeinsam gearbeitet hat. Beatrice Barié hat also heute zweimal Premiere. Wir wünschen ihr doppeltes Glück!" Gläserne Häuserfronten, tanzender Reklamespuk auf den Dächern." Fetzen von Musik, surrende Lampen. Ein roter Teppich läuft vom Fahrdamm bis ins Vestihül.„Parkett, Rang, jeder Platz besetzt. Heiberg nervos auf seinem Sitz. Beatrice zwischen ihm und ihrem Gatten. Dunkler Gong— jähe Stille. Beginn. Sie hätten so gern ihre Hände genommen, als Jersey wieder vor ihnen auftauchte; aber die ringsum saßen, blickten oft genug zu Beatrice hin, wie um sich zu vergewissern, daß jene Frau ddort auf der Leinwand kein Phantom, kein Wunder, sondern ein Mensch war wie sie. Eine Viertelstunde vor Ende des Films bat der Geschäftsführer sie hinaus. Und Beatrice, Heiberg, Vultejus und die übrigen Darsteller warteten zwischen Gratulationen und Huldigungen hinter dem Aufgang zum Bühnenpodium. Da— der Ton brach ab... Das war der gewaltige Schlußakkord gewesen. Eine Sekunde war es still; dann scholl ein wachsendes Brausen durchs Haus. „Komm, Hermann! Wir gehen zusammen heraus!“ Halb zog sie ihn, halb ging er mit. Scheinwerfer brannten ihnen ins Gesicht. Immer wieder glitt der Vorhang in die Höhe. Da hob der kleine Heiberg die Hand.„Meine Damen und Herren! Wir danken Ihnen ebenso freudig wie Sie uns! Jetzt aber bitten wir Sie, uns zu entschuldigen: Wir müssen zu der nächsten Premiere, der zweiten an diesem Abend!“. Und dabei lachte Karlchen Heiberg verschmitzt ins Parkett. Und sie lachten alle, das ganze Haus, und gingen langsam, immer noch klatschend, immer noch rufend, zu den Türen. Hermann und Beatrice mußten sich durch eine Gasse von Menschen kämpfen. Dann aber fuhr der Wagen an. Sauste über den Kurfürstendamm, hinüber zur Avus. Der Avuswächter kannte schon den roten Wagen. Er öffnete den Schlag und sagte:„Meine herzlichste Gratulation!“ Nun waren sie der Oeffentlichkeit endgültig entronnen. Der Chauffeur gab Gas. Sie fegten über die schwarze Straße. Die Welt um sie wurde zur Silhouette. Die Wirklichkeit war verwischt, verschluckt vom Hundertkilometertempo. Da bog Beatrice Hermanns Kopf sacht zu sich herab, und sie küßten sich. Der Zylinder fiel herunter. Sie jagten durch die andere Pforte der Avus. Sie küßten sich. Nikolassee: Wannsee. Schlafende Häuser, blanke Seen stumme Wälder flogen vorbei. Sie küßten sich. „Guten Abend!“ sagte der Diener der Villa Barié, als er den Schlag öffnete. Da hob Hermann Vultejus rasch seinen Zylinder auf, und mit wirrem Haar und lachendem Mund trat Beatrice in ihr festlich erleuchtetes Haus. Da knirschten auch schon die anderen Wagen über den Kies. Hochzeitsfest begann. Das Tor zum Glück sprang auf— Ende.— Unser demnächst erscheinender neuer Wochenroman P 4 FI PPEVvUHPT m Emmy Dey spielt im Rheinland und zum Teil auch im Ausland und behandelt das abenteuerliche Schicksal eines jungen arbeitslosen Rheinländers. Ludwig Werkenthin. Dr.-Ing., 26jährig, hat durchaus nichts Herolsches. Er hat seine Examina mit Note„Gut“ bestanden, hat seine Stellung in der Maschinenfabrik von Zander& Schulte zur Zufriedenheit ausgefüllt. er ist jung, gesund, hübscher Junge, ein Typ. der Frauen gefällt. Seine Kameraden nennen ihn einen„seinen Kerl“, seiner Mutter ist S ein anhänglicher Sohn. Fest eingewurzelt sind in ihm die Begriffe des Bürgers von recht und unrecht, von krumm und gerade, von Zucht, Anstand. Sitte. Alles in allem guter Durchschnitt einer von denjenigen der jungen Generation, von denen wir den Wiederaufbau der Heimat erwärten. Dennoch schlägt er, als das Schicksal ihn zaust— und es zaust ihn tüchtig— krumme verbotens Wege ein. Wege, die das Licht scheuen und Staatsanwalt und Gerichte interessieren und man würde ihm hicht einmal die mildernden Umstände von Vererbung oder Milleuschädigungen 2u: billigen können. Ganz allein von sich aus ist er verantwortlich für sein Tun.— Und dennoch was er tut. tut er aus reinem Herzen. Aus dem Wirrwarr seines Geschicks erlöst ihn die Liebe def Fie“ und die Liebe der Mutter, die trotz allem an ihn glauben, und die Arbeit an der deutschen Efür: Martin „Einen Schulme ich nicht an!" Die und Deutschen charo Luthers zur Musik. und in der Musikpfle ziehungsmittel zur im Leben der Geme klar, daß er als Kirchenliedes den Einzel= und Volk wieder lieb, und dadurch das Ge und zu stärken. Di auch den Familiensi ist wohl das traulich seiner Angehö Lautenspiel Weihna wirkte für viele. 3 gab manchem auch Gesänge dichtete er kannte Lied„Te Dei loben wir—; aus! er das gewaltige Ka ist unser Gott" und ergreifende Bußlied Diese Lieder sind a unbekannt geblieben. Seine Stellung reichen Schriften de Darlegungen sind a beherzigenswert. S „Der schönsten und die Musica. Der is man viele Anfechtur Der Teufel erharre Künste eine. Die N verjagt den Geist d. Saul sieht. Etliche v sie haben meinem g den erspart an der dafür 30 000 Guld Herren müsser großen Potentaten freien Kunsten und einzelne gemeine un sie lieben, können sie Musica ist d trübten Mense frieden, erquickt un halbe Disziplin und und sanftmütiger, sit Musicam habe Kunst kann, der ist muß Musicam von Die Musica ist eine nahe der Theologie Musica nicht um w ZLeISTTT Vom 1 .00 Von Köln .30 Von Köln .45 Von Köln .00 Von Frar .10 Von Köln .15 Von Fran .20 Gymnastil .40 Für die .50 Von Frar standsmel SSIEEE .15 Ha „Albert Be .45 Ka Koln=Hoher .30 Der Wiesl 1. Der 116 H. Schütz und Fleher Toten“, Mi 10.00 E Wendling= Lubl(2. Saal(Vie 2. Larghei Oberkirche non tante (Bach) 11.00 Streichqui Westdeut Raanerus Haß), G, 11.30 N 05 Dr. Mart erchester Marten Gerase Leabalo (Ovoe). 12.00 deutschen Kläre Ha Roiner Rodell“, terzeit, d 13.00 sonn kunis2 (J Pestdeut Tauber Leute 10. 7 Schne 13. tag i 9 91. USic TedioUrie Sice. Martin Luther als Freund der edlen Frau Musica Reugestaltung des Reiches gezogen, die ein halbes Jahr * v o r h e r s c h o n d a s g a n z e d e u t s c h e V o l k g e z o g e n h a t. V i e l (Zum Lutherjahr 1933) schwerer als die äußere politische Gleichschaltung im **„ Sinne des Führerprinzips ist die innere in moralischer „Einen Schulmeister, der nicht singen kann, den sehe soll man stets zu dieser Kunst gewöhnen, denn sie macht Hinsicht. Der jetzige Führer muß nicht nur Vorsitzender nicht an!“ Diese Worte des großen Reformators feine, geschickte Leute.„ sein, sondern um die Seele eines jeden Deutschen charakterisieren eindeutig die Einstellung Singen ist die beste Kunst und Uebung. Es hat Sangesbruders ringen und ihm Vorbild in ich nicht und Deutschen charakterisieren eindeutig die Einstellung Luthers zur Musik. Er sieht im musikalisches Können und in der Musikpflege ein wichtiges und wertvolles Erziehungsmittel zur Erweckung freudiger Anteilnahme im Leben der Gemeinschaft, und so ist es ohne weiteres klar, daß er als Schöpfer des deutschen Kirchenliedes auch das Ziel zu erreichen suchte, den Einzel= und Gemeinschaftsgesang dem deutschen Volk wieder lieb, wert und unentbehrlich zu machen, und dadurch das Gefühl des Verbundenseins zu erwecken und zu stärken. Durch die Pflege der Musik wollte er auch den Familiensinn fördern, und allgemein bekannt ist wohl das trauliche Bild, da Luther im Kreise seiner Angehörigen mit fröhlichem Gesang und Lautenspiel Weihnachten feiert und dadurch vorbildlich wirkte für viele. 37 Kirchenlieder schrieb er selbst und gab Gesänge kannte loben er das gewaltige Kampfist unser Gott" und aus dem 130. Psalm erstand das ergreifende Bußlied„Aus tiefer Not schrei ich zu Dir“. Diese Lieder sind auch bei anderen Bekenntnissen nicht unbekannt geblieben. Seine Stellung zur Musik hat Luther in seinen zahlig. Es hat Sanges nichts zu tun mit der Welt, ist nicht vorm Gericht noch jeder Beziehung sein. Aus diesem Grunde lehnt der in Hadersachen. Sänger sind auch nicht sorgfältig, Bundesführer auch die Spezialisierung ab. Es gibt sondern sind fröhlich und schlagen die Sorgen mit Singen keine Beamten=, Arbeiter=, Angestellten= und sonstigen aus hinweg. Wer die Musicam verachtet, mit denen Gesangvereine mehr, sondern es gibt nur noch Gebin ich nicht zufrieden. Ich gebe nach Theologie der sangvereine für sangesfrohe deutsche Musica den nächsten Locum und höchste Ehre." Männer. Betreffs der Liedpflege soll vor allem dem So erkennen wir in Martin Luther einen treuen einfachen Volkslied eine besondere Pflege gewidmet Freund der edlen Frau Musica, und seine trefflichen werden, ebenso dem bodenständigen Liedaut, unbeschadet Ausführungen über die Musik verdienen es, auch heute dem Kunstgesang. Es dürfte nicht mehr vorkommen, noch, da wir den 450. Geburtstag dieses seltenen daß Vereine nur auf großangelegte Konzerte trainieren, Mannes feiern, geachtet und beachtet zu werden. sondern es soll so gesungen werden, daß auch alle miteinander singen können. Es gibt im Badischen SängerWenige Konzerte— mehn Zingestunden! bund nur Ehrenämter, dies ist oberster Grundsatz für ige Konzerte- menr dingestungen! die 1200 Vereinsführer. Ihre Berufung geschah durch Auf einer Tagung der badisch=pfälzischen Sänger in das Vertrauen ihrer Sangesbrüder, und ohne Verrüßte der neue Bundesführer der Bad. trauen keine Führung und kein Fülsrer. In dieser Neudürften die Vereine nicht mehr durch kleinucht zersplittert werden, denn der Führer nigkeit kraft seines übernommenen Amtes zu Jängerschaftliche Erziehung und Nationalsozialismus —. Der Revolution folgt die Evolution. Dem politischen neuen Deutschland besprach. Der Leiter des studenzahl= Sieg folgt die kulturelle Aufbauarbeit. Um diese zu tischen Arbeitsdienstes von Sachsen, G. Pallmann, reichen Schriften des öfteren bekanntgegeben, und seine leisten, bedarf es einer kämpferischen Mannschaft, die, behandelte wichtige hochschulpolitische Fragen. VerDarlegungen sind auch in unserer heutigen Zeit noch politisch und soldatisch geschult, in der Lage ist, das treter von Regierung, Hochschule und den zuständigen beherzigenswert. So schreibt er in einem seiner Briefe: Ideengut des Nationalsozialismus zu Stellen der NSTAP zollten der vorbildlichen Er„Der schönsten und herrlichsten Gaben Gottes eine ist festigen und vertiefen. Diese Aufgabe fällt in ziehungsarbeit der Deutschen Sängerschaft volle Andie Musica. Der ist der Satan sehr, sehr feind, damit hohem Maße dem Studenten zu, der heute mehr denn erkennung. nan viele Anfechtungen und böse,Jedanken vertreibet, je nicht nur Wissenschaftler,„sondern in erster Linie.8 Tucg-.##m P. Kmomelie Der Teufel erharret ihr nicht. Musica ist der besten politischer Soldat ist. Schon seit Jahren hat die deut= Zur Frage der Lenvergirigenten Künste eine. Die Noten machen den Text lebendig. verjagt den Geist der Traurigkeit, wie man an König schult ihre Mannschaften auf der Saul sieht. Etliche vom Adel und Scharrhannsen meinen, schen Volksliedes für den Kar sie haben meinem gnädigsten Herrn jährlich 3000 Gulden erspart an der Musica, indes vertut man unnütz dafür 30 000 Gulden. Könige, Fürsten und Musica ist das beste Labsal einem betrübten Menschen, dadurch das Herze wieder zufrieden, erquickt und erfrischt wird. Musica ist eine halbe Disziplin und Zuchtmeisterin, so die Leute gelinder und sanftmütiger, sittsamer und vernünftiger machet. Der Musikausschuß des Deutschen Sängerbundes, der sich aus zwei Berufsmusikern, zwei hauptamtlichen Kirchenmusikern und drei Lehrer=Chorleitern zusammensetzt, beschäftigte in seiner letzten Sitzung in Berlin sich der Frage der nebenberuflichen ChorEr kam einmütig zu folgenden ErSie sche Sängerschaft diese Forderung erkannt, und sie der Grundlage des deutmpfum die deutsche Volkswerdung. Das echte deutsche Lied, aus dem Boden wahren deutschen Volkstums erwachsen, ist für unsere in vielen Beziehungen entartete Zeit ein eingehend mit Herren müssen die Musicaerhalten, denn gig####nt#####. Erziehungsmittel, zu völ= Heitertätigkeit. C. uum eimnmunng zu folge großen Potentaten und Regenten gebühret, über guten kisch=soziglem Tenken und Empfinden. Um aber diese klarungen: jst zn., Bgage des Aantsch= freien Künsten und Gesetzen zu halten. Und da gleich im höchsten Sinne nationalsozialistische Aufbauarbeit 1. Der Lehrer ist in der Pflege des deutschen Choreinzelne gemeine und Privatleute Lust dazu haben und durchführen zu können, muß die Mannschaft selbst vom gesanges nicht zu entbehren. sie liehen können sie dach die nicht erhalten. Ideengut des alten deutschen Ständeliedes, des reli= 2. In Dörfern und Landstädten ist und bleibt im se neden, konnen sie voch dir nicht erhutten:.., giösen und weltlichen Kampfliedes, des Tageliedes, allgemeinen der Lehrer der gegebene Leiter der Chorund wie sie alle heißen mögen, so durchdrungen sein, vereine. daß sie ihren Zuhörern nicht nur einen klanglichen Ge= 3. Es ist dringend notwendig, daß im Sinne der nuß, sondern auch ein unmittelbares Erleben deutscher Frickschen Erlasse Chorleiterstellen freigemacht werden Wesensart vermittelt. Erst kürzlich fand daher wieder für Hauptberufler, deren Befähigung dafür ein Schulungslager der Deutschen Sän= jedoch unzweifelhaft nach gewiesen werMusicam habe ich allezeit lieb gehabt. Wer diese gerschaft statt, diesmal auf der Leuchtenburg den muß. Kunst kann, der ist guter Art, zu allem geschickt. Man muß Musicam von Not wegen in Schulen behalten. Die Musica ist eine schöne, herrliche Gabe Gottes und in Thüringen. Schulung hatte sich Dichter und Denker E. G. Kolber Zur allgemeineren politischen 4. In Städten und deren Randgebieten haben im für das Leuchtenburglager der allgemeinen die Nebenberufler den vorhandenen nahe der Theologie. Ich wollt mich meiner geringen fügung gestellt, der mit den jungen Sänger Musica nicht um was Großes verzeihen. Die Jugend Stellung des Lebensstandes der geistig Schaffenden im musikalischen Leitung eines Chorvereins tunlich erinheyer zur Ver= hauptberuflichen Chorleitern den Vorrang zu lassen. „Sängerschaftern die Die„Entscheidung darüber, ob ein Wechsel in der scheint, oder ob für das Verbleiben des Nebenberuflers ein„wesentliches öffentliches Interesse" vorliegt, fällen die amtlichen Stellen nach vorheriger Befragung des örtlich zuständigen Sängerführers und des Landeskulturamtes(bzw. des Kampfbundes für deutsche Kultur), 5. Die Nebenberufler, die nach Lage der jeweiligen Verhältnisse nicht durch Hauptberufler ersetzt werden können, haben unbedingt Anspruch auf Entschädigung für ihre chormeisterliche Tätigkeit. Die von einer Stelle vorgeschlagene Regelung, den Nebenberuflern nur„ehrenhalber“ die weitere Tätigkeit als Chorleiter zu gestatten, fördert keinesfalls den Gedanken der Arbeitsbeschaffung. 6. Unbedingt anzustreben ist, daß seitens der Reichsregierung ein staatlicher Befähigungsnachweis für Chorleiter verlangt wird, damit die künstlerische Tätigkeit gewährleistet ist. Reine Wettstreite mehr Ein unrühmliches Kapitel beendet. Eine für die Zukunft des deutschen Männergesanges wichtige Entscheidung ist vor einigen Tagen getroffen worden: Das Preissingen ist abgeschafft. Viele werden sich noch der Kämpfe um die Kaiserkette erinnern, die im Frieden mit wechselndem Glück zwischen dem Kölner Männergesangverein und dem Berliner Lehrergesangverein ausgetragen wurden. Vielen wird auch der Streit der Meinungen gegenwärtig sein, der nach einem solchen Ereignis ob der Richtigkeit der kunstrichterlichen Entscheidung an der Oeffentlichkeit ausgefochten wurde. Weit davon entfernt, an der Ehrlichkeit der ins Schiedsrichtergericht berufenen Männer zu zweifeln, hat man sich jetzt doch zur Feststellung für berechtigt gehalten, daß eine gänzlichunbefangene wie absolut gerechte Beurteilung in solchen Fällen so gut wie unmöglich sei. Da die Folgen einer solchen Beurteilung für diesen oder jenen Konkurrenten von schwerwiegender Bedeutung zu sein pflegten, so hatte man schon hier einen stichhaltigen Grund, das Preissingen abzustellen. Weiterhin fand man es aber auch einer deutschen Sängervereinigung für unwürdig, daß sie um eines Geldpreises willen ihre ganze Leistungsfähigkeit und Kunst aufbot. Der deutsche Sängerbund, der geistige Vater des Verbots, hat von jeher den Grundsatz vertreten, daß die Pflege des deutschen Liedes und Kunstgesanges nicht Mittel zum Zweck sein dürfe, sondern Selbstzweck sein müsse. Vollendete gesangliche Darbietungen, die aus Liebe zur Sache hervorgingen, standen ihm höher als Spitzenleistungen, die billigen Ehrgeiz zur Ursache hatten. Mancher Chormeister wird nun Erwägungen darüber anstellen, wie er seine nur beim Herannahen des Preissingens pünktliche und pflichtbewußte Sängerschar auch ohne diese selbstgewählte Prüfung zum Ziele führen könne. Es gibt hier nur eine Parole: Der deutsche Männergesangverein der Zukunft soll kein Unterhaltungsklub, sondern ein wirklicher Gesangverein, der deutsche Sänger tatsächlich ein Sänger sein, dem die Pflege des deutschen Liedes über alles geht, und der in der Erweckung, Verbreitung und Erhaltung deutschen Musikgutes eine kulturelle Aufgabe erblickt. ALCSTULECALEEEE Vom 19. Nov. bis 25. Nov. 1933 0 .00 Von Köln: 1. Choral; 2. Spruch des Tages .30 Von Köln: Leibesübungen(1) .45 Von Köln: Leibesübungen(2) .00 Von Frankf.: Zeitangabe. Frühmeldungen .10 Von Köln: Wetterbericht .15 Von Frankfurt: Wasserstandsmeldungen .20 Gymnastik für Frauen 840 Für die Frau„eggkaricht unt M# .50 Von Frankfurt: Frühbericht und Wasserstandsmeldungen LALATSCEE Gleichbleibende Tageseintellung: 11.55 Von Köln: Wetterbericht 13.15 Von Frankfurt: Zeitangabe, Nachrichten 13.25 Von Köln: Nachrichten und Wetterbericht 15.30 Von Köln: Wirtschaftsmeldungen 18.50 Von Köln: Meldungen 22.00 Von Frankfurt: Zeitangabe, Nachrichten 22.20 Von Stuttgart: Du mußt wissen... 22.30 Von Köln: Nachrichten, Wetterbericht, Svortbericht 22.40 bis.00(Samstag und Sonntag bis.00) Nachtmusik „Euer Völklein will Volk .15 Hamburger Hafenkonzert auf dem Dampfer „Albert Ballin" .45 Katholische Morgenfeier(Uebertragung aus Koln=Hohenlind).„St. Elisabeth und die Kranken" .30 Feierstunde des Schaffenden(Von Frankfurt). Dex Wiesbadener Madrigalkreis(Dr. Ernst Laaff). 1. Der 116. Psalm in 6 Teilen zu 5 Stimmen von v. Schütz„Das ist mir lieb, daß der Herr mein Stimm und Fleben höret“. 2. Rezitation. 3.„Selig sind die Toten“, Motette zu 6 Stimmen von H. Schütz. 2 Larghetto aus Opus 109(Reger). 3. Ansprache von Oberkirchenrat Propst„Ich bin gewiß“. 4. Largo, ma non tanto aus dem=Moll=Konzert für 2 Violinen (Bach). 5. Fuge aus Opus 109(Reger) 11.00 Divertimento=Dur für zwei Hörner und Wesidentschen.P93art): Das Streichquartett des Reanarus Rundfunks(Rudi Rhein Heinz Schwartz, negnerus Ringualda, Robert Grote), Heinz Appelmann (Baß), Georg Färber, Peter Budinger(Horn) 11.30 Bach=Kantate.„Aus tiefer Not schrei ich zu ““. Kantate von Johann Sebastian Bach, Text von Ur. Martin Luther. Das Städtische und GewandhausMartenf au Leipzig, der Thomanerchor. Solisten: Heinz (Tenor). Marianne Weber(Sopran), Dorothea (Alt), Max Fest(Orgel), Friedbert Sammler Lembalo). Helmut Schlevogt(Oboe). Walter Heinze Lhge).(Thomaskantor). Uhr#— ###homaskantor D. Dr. Karl Straube) deutschen1konzert des Orchesters des Westglare a. Pundfunks(Otto Julius Kühn). Solisten: stie pansen(Sopran)., Heinz Schlebusch(Tenor). Po#n.„Wiener Frauen“, a) Ouverture, b) Lied des Modefl“*) Spanische Romanze(Lehar). 2. Aus„Das a) Ouverture, b) Zwischenaktmusik, c) Marsch13.00###orspiel zum dritten Akt, e) Duett(Suppé) Kleines Kapitel der Zeit(Von Stuttgart) Nann und Tänze. Mitwirkende: Liselotte (Klavier Leinz Hoersch(Tenor), Egbert Grape sunks(Joses er Kammerchor des Westdeutschen RundPestdeutschen) Mitglieder des Oxchesters des Nundfunks. 1. Schlesischer Tanz, 2. Der Pferdch. Gertenberg. 3. Hopp, hopp, hopp mein Leuichen“ Schneidertanz. 5. Anekdoten. 6. Helft, 8. Alte'##ir vom Wagen doch. 7. Zisseler Volkstanz. 10. Fraz.“ 9. Zärtlicher Abschied der Dorfschönen. Schnesspalzen4be ist ne Schwätzerin. 11. Alter 13. Engerlander“: Der Kuckuck auf, dem Baume saßz. in der Fai# Walzer. 14. Kurzgeschichte. 10. Connzen von eide. 16. Der sonderbare Vogel. 17. AennL. Lolistan darau. 18. Minchen im Rosengarten. A. Traunbs.“ 20. Sie ging beim Sonntagstanze. 1100 aucermarsch Plauderei mi 14.30 Fur den Ferichten #cnik im Landwirt. Die landwirtschaftliche Gäcker) Rahmen der neuen Agrarpolitik(Dr. 14.45 Eltern und Kinder. werden"(Aenne Pfisterer) 15.00 Kinderstunde. Kasperles neue Reise=Abenteuer von Fritz Rügamer Leitung: Fred Hoeger 16.00 Nachmittagskonzert(Von Stuttgart). I. Zum Reformationsfest. Suite Nr. 2=Moll(J. S. Bach). Grave— Allearo—. Rondo=Bourzé— Sarabande— Polonaise— Menuett— Bardinerie. II. Lieder von Robert Schumann. III. Orchestermusik 18.00„Griff ins Leben“ oder„Die Bunte Stunde". Verantwortlich: Wilfrid Schreiber 18.15 Fußball=Länderkampf Deutschland— Schweiz. Berichterstatter: Dr. Paul Laven. 2. Halbzeit(Wachsplatten=Wiedergabe) 18.50 Sportvorbericht 19.00 Wende in Worms(Vom Deutschlandsender). Zum 450. Gedenktag des Geburtstages von Martin Luther. Verfasser: Josef Buchhorn, Spielleitung: Werner Plücker 20.30 Konzert(Von Frankfurt). Lilli Trautmann (Sopran), Helmut Walcha(Orgel), Josef Peischer (Violine), Erich Kraack(Bratsche), Karl Voehse(Violoncello), Heinz Korte(Klarinette), Gustav Jung(Fagott), Otto Augermann(Horn). Hans Rosbaud(Klavier). I. Max Reger:„Ein' feste Burg ist unser Gott“. II. Johannes Brahms: 1. Aus den Klavierstücken: a) Intermezzo Opus 117,3, b) capriccio, Opus 76,2. 2. Aus den deutschen Volksliedern für eine Singstimme und Klavier. 3. Intermezzo für Klavier Opus 116,4, 4. Aus den deutschen Volksliedern für eine Singstimme und Klarier. 5. Aus den Klavierstücken: a) Intermezzo Opus 118.2, b) Ballade Opus 118.3. III. Beethoven: Septett für Violine, Bratsche, Cello, Kontrabaß, Klarinette, Fagott und Horn Opus 20 22.45 Zur Unterhaltung und zum Tanz. Das Orchester und die Tanzkavelle des Westdeutschen Rundfunks(Kühn) 24.00 Oktett=Dur für Klarinette, Fagott, Horn und Streichquintett(Schubert) Das Streichquartett des Westdeutschen Rundfunks(Rudi Rhein Heinz Schwartz, Regnerus Ringnalda, Robert Grote), Heinz Appelmann (Baß), Fritz Zimmermann(Klarinette), Richard Kunze (Fagott), Georg Färber(Horn) .00 Nacht= und Tanzmusik auf Schallplatten KE Der Hundefreund. .05 Morgenkonzert .15 Frühkonzert(Von Frankfurt). Immer lustig. immer froh... 10.10 Wir und die Welt 11.00 Schulfunk für Schüler vom 12. bis 19. Lebensjahre. Im Schleiftotten 12.00 Unterhaltungskonzert des Rundfunkorchesters(Otto Seifert). 1. Cuverture„Zigeunerliebe"(Lehar). 2. Schön ist die Welt(Lebar). 3. Habanera(Chabrier). 4 Rhapsodie catalane(Ailbouet). 5. Le pas de fleures (Delibes). 6. Spanische Legende(Fr. W. Rust) 13.35 Mittagskonzert(Von Frankfurt). I. Plumpe und galante Liebhaber. 1. In einem Waschkorb' aus „Die lustigen Weiber von Windsor"(Nicolai). 2. Freundlich blick ich auf diese und jene, Arie des Herzogs aus „Rigoletto"(Verdi). 3. Herr Kavalier(Duett Ochs von Lerchenau— Oktavian) aus dem Rosenkavalier"(R. Strauß). 4. Reich mir die Hand, mein Leben(Duett Don Juan— Zerline) aus„Don Juan"(Mozart). 5. Einen Doktor meinesgleichen, Arie des Bartolo aus dem„Barbier von Sevilla"(Rossini). 6. Treu sein, das liegt mir nicht, Lied des Herzogs aus„Eine Nacht in Venedig"(Joh. Sträuß). 7. Ach ich hab' sie ja nur auf die Schulter geküßt, Lied des Ollendorf aus„Der Bettelstudent"(Millöcker). II. Ouverturen zu komischen Opern. 1. Die diebische Elster(Rossini). 2. Die verkaufte Braut(Smetana). 3. Der Barbier von Bagdad (Cornelius) 14.30 Schlachtviehmarktberichte 15.00 Die Neugestaltung des deutschen Erfindungsschutzes(Zivil=Ing. Hans Schmitt) 15.15 Anwartschaft auf Invalidenrente(P. Lennartz) 15.50 Stimme der Bewegung 16.00 Nachmittagskonzert. I Zuerst wird getanzt! Es spielt die Tanzkapelle des Westdeutschen Rundfunks (Otto Julius Kühn). Das Orchester des Westdeutschen Rundfunks(Otto Julius Kühn), 1. Wenn hier en Pott mit Bohnen steiht, Marsch=For(Strecker). 2. Fritz, was ist mit dir heut' los Slow=Fox(Carlos). 3. Es muß wohl etwas um die Liebe sein, Tango(Martins). 4. Wovon träumen alle Frauen, Tango(Bard). 5. Kleine Sonne, komm doch wieder, Foxtrott(Krüger). 6. Du bist die Märchenprinzessin aus 1001=Nacht. Fortrott(Mohr). 7. Wenn der Mond scheint! English Valse(Repper). 8. Kinder, seid lustig und fröhlich, Walzerlied(Senig). 9. Heimat, was kann es schöneres geben, Tango(Panizzi). 10. Fuego Azul, Tango (Llossas),. 11. Lazybones, Slow=Fox(Mercer). 12 German Skies Fortrott(Menichino) II. I. A. P. Schulz (1747—1800). Ein vergessener Volksliedkomponist. Mitwirkende: Lieselotte Mann(Alt), Heinz Hoersch(Tenor), Egbert Grape(Klavier). Der Kammerchor des Westdeutschen Rundfunks(Breuer). Das Streichquartett des Westdeutschen Rundfunks. Der Kinderchor des Westdeutschen Rundfunks(Rektor Hüsch) III. Schallplatten, Anctdoten und Witze. 18.00 Französischer Sprachunterricht(Von Stuttgart) 18.20 Mit Flugzeug und Spaten im Land der Inka (Dr. H. Doering)(Von Stuttgart) 19.00 Stunde der Nation(Aus Stuttgart). Das deutsche Volkslied. Eine bunte Stunde. Der Südfunkchor, das Südfunkorchester, ein Kinderchor, große und kleine Solisten 20.10 Griff ins Leben oder„Die bunte Stunde“. Eine Spielerei mit Schallplatten aus aller Welt. Zusammengestellt von Dr. M. Rockenbach. Verbindende Verse: Gerrit Engelke und Stefan Andres. Leitung: Josef Kandner. Sprecher: Else Pfaff, Paul Apel und Josef Kandner. Neue Folge: Eine junge Frau wird in die Südsee verzaubert. Die traurige Mär von Jano und den Räubern. Konstantinopel. Die spanische Lady. Ein kitzliges Intermezzo. Wir gratulieren der schwedtschen Dichterin Selma Lagerlöf zum 75. Geburtstag 21.00 Abendkonzert. Das Orchester des Westdeutschen Rundfunks(Buschkötter) Solisten; Karin Schenck(Alt), Walter Schneiderhan(Violine), Robert Grote(Cello), Hans Haaß(Klavier). 1. Rhapsodie aus„Goethes Harzreise im Winter“ für eine Altstimme, Männerchor und Orchester(Brahms). 2. Trio=Dur(Brahms). 3. Variationen über ein Thema von Handn(Brahms) 22.40 Unterhaltungsmusik auf Schallplatten 23.00 Hörbericht vom Sechstagerennen im Sportpalast Berlin. Sprecher: Fred Krüger(Schlußbericht). -(Vom Deutschlandsender) 23.10 Tanz und Unterhaltung.„Gestern und heute". Das Orchester und die Tanzkapelle des Westdeutschen Rundfunks(Kühn) 24.00 Johannes Brahms. 1. Tragische Ouverture. Opus 81 2. Konzert Nr. 1 in=Moll, Opus 15, Solist: Wilhelm Backhaus(Klavier, CISLDSOENE .05 Morgenkonzert .15 Frühkonzert(Von Frankfurt) 10.10 Schulfunk für Schüler vom 7. bis 10. Lebensjahre. Kinderturnen mit Musik(Käthe Martin) 10.30 Wir und die Welt 12.00 Heiteres Wunschkonzert auf Schallplatten(Von Frankfurt) 13.35 Mittagskonzert(Von Frankfurt). Orch. erwerbsloser Berufsmusiker(Gustav Schumacher). I. 1. Ouv. zu„Die Favoritin“(Donizetti). 2. Die Wolfsschlucht, symphon. Gedicht(Gauvin). 3. a) Gavotte, b) Menuett (Heller). II. Lieder für eine Singstimme und Klavier (Otto Braun). 1. Am Abend(Joh. Chr. Guenther). 2. Ecce homo(Nietzsche). 3. Aus dem Spanischen(Ricarda Huch). 4. Will ruhen unter den Bäumen hier(Uhland). 5. Brügge(St. Zweig). 6. Das Blatt im Buche(A. Grün). 7. Ach wär mein Lieb ein Brünnlein kalt(Volkslied); Käthe Klare=Kickhoefel(Alt), Otto Braun(Klavier). III. 1. Jagdszenen(Fauchy). 2. Scheherazade(Schmalstich). 3. Fahrend Volk(Leuschner) 14.30 Gespräch über die Winterhilfe 14.45 Achtung! Sie hören Hausmusik. Robert Grote (Cello), Hans Haaß(Klavier). 1. Albumblatt(Grodtzki). 2. Schäfer und Schäferin(Godard). 3. Romanze(Huber) 15.00 Beim Erfinder der Kohleverflüssigung. Ein Besuch im Laboratorium des Prof. Dr. Bergius(Wachsaufnahme) 15.50 Stimme der Bewegung 16.00 Zum Tag der deutschen Hausmusik. Mitwirkende: Kläre Hansen(Sopran), Rudi Rhein(Violine), Walter Schneiderhan(Violine), Peter Busbach(Viola), August Schreiber(Cello), Hans Haaß— Walter Wielsch(Klavier). Musikalische Feierstunde. Bei welchem Musiklehrer muß ich meine Kinder unterrichten lassen, wenn ich des Erfolges sicher sein will? Sprecher: Hermann Keiper. 1. Sonatine=Dur für Klavier und Violine (Schubert). 2. Zwei schottische Volkslieder für eine Singstimme mit Begleitung von Klavier, Violine und Cello: a) Ich muß zurück in jene Stadt, b) O Maid, die mich gefangen hat(Handn); Kläre Hansen(Sopran). 3. Menuett aus dem Quartett=Moll, Opus 6, für Klavier, Violine, Viola und Cello(Prinz Louis Ferdinand). 4. Wiener Sonatine für zwei Violinen(Mozart). 5. Walzer für Klavier zu vier Händen, Opus 39, Nr. 11 und 15(Brahms). 6. Sonatine für Bratsche und Klavier (Eccles). 7. Hinweise an alle Musikfreunde, die ihren Kindern Unterricht erteilen lassen. II. Hausmusik auf alten Instrumenten(aus den Räumen des Geigenbauers Eugen Sprenger). August Wenzinger(Violoncello, Viola da Gamba, Violoncello Piccolo, Blockflöte), Gustav Scheck (Querflöte, Blockflöte), Dr. Reinhold Merten(Cembalo). 1. Sonate für Violgncello und Cembalo(W. Marzello). 2. Suite für Blockflöte und Cembalo(J. Fischer). 3. Sonate für Viola da Gamba und Cembalo(Joh. Schenk). 4. Suite für Flöte, Viola da Gamba und Cembalo (G. Th. Teleman). 5. Arien für eine Singstimme mit obligatem Violoncello, Piccolo(Anonymus). 6. Duette für zwei Blockflöten(N. Chédeville). 7. Triosonate für Violine, Viola da Gamba und Cembalo(Buxtehude). III. Volksmusik. Die Kindergruppe Geibel(Ziehharmonika) und Zithertrio Heinz Mönch(G. Görlich) 18.00 Italienischer Sprachunterricht(Von Frankfurt) 18.20 Die schwarze und die gelbe Gefahr für den Arbeiter in Amerika(F. W. Haupt)(Von Frankfurt) 18.35 Stipppisite am Tag der deutschen Hausmusik 19.00 Stunde der Nation(Von Köln). Neue Musik aus Westdeutschland. Das Orchester des Westd. Rundf. (Buschkötter), Der Kammerchor des Westd. Rundfunks (Breuer), Streichtrio: W. Kunkel, H. Anrath, H. MünchHolland: Solisten: W. Schneiderhan(Violine), Rudi Rhein(Violine), Regnerus Ringnalda(Viola), Robert Grote(Cello), Heinz Appelmann(Baß), O. Stier(Flöte), Fr. Glahé(Oboe), A. Schwarz(Klarinette), ZabelBudinger(zwei Hörner), P. Scheindt(Fagott), Hans Haaß(Klavier). 1. Heitere Festmusik(Bettingen). 2. Lieder der Treue, für Männerchor(Herman Erpf). 8. Fünf Tonsätze für Klavier(Ludwig Weber). 4 Streichtrio=Moll, Opus 14, Nr. 1(Hermann Schröder). Eseascellboue Sinlrr An alten kirchlichen Ahaaben erhielt der katholische Aus der Sesanälte von Habkensalei In unserem engeren Heimatgebiet finden wir mehrfach Gruppen von Bauernhöfen abseits der eigentlichen Bauernschaften. Schon ihr Name deutet dann darauf hin, daß diese Landteile später als die größeren Siedlungen in Bebauung genommen worden sind. Zu einer solchen Spätsiedlung gehört auch Havkenscheid, das in seiner ältesten Wortform Havekenscede darauf hindeutet, daß es eine Siedlung an der„Habichtsscheide“, also an dem(von der älteren Siedlung Altenbochum aus gesehen) Grenzstrich war, an welchem sich Habichte (Havek= Habicht) aufzuhalten pflegten. Der Name — scheid weist darauf hin, daß die Siedlung erst in fränkischer Zeit, also nach dem 9. Jahrhundert angelegt worden ist, denn alle die vielen Ortschaften mit dieser Endung lassen sich als Siedlungen der fränkischen Königszeit nachweisen. Havkenscheid bestand aus den Bauernhöfen Kost, Schramm, Sudhof und Wiesmann und dem Rittersitz Havkenscheid. Von diesen Höfen ist der Schrammhof erst um 1500 abgetrennt worden von dem Kosthof, da er in dem alten Schatzbuch der Grafschaft Mark aus dem Jahre 1486, das alle Höfe unserer Gegend aufzählt, nicht genannt wird aber in der Kommunikantenliste der Bochumer Provsteikirche aus dem Jahre 1519 erwähnt wird. Auch der Name des Hofes deutet auf eine solche Abtrennung hin, denn „schramen“ heißt abspalten, ein Ausdruck, den wir noch heute in dem Worte„schrämen“ im Bergbau finden. Auch der Sudhof ist ein erst später angelegter Hof, denn nach seinem Namen, der nicht von dem Worte „Süden“ abgeleitet werden kann, weil er im Osten lag, ist es der Hof, der abgesondert worden ist, also der „Sunderhof“, woraus schließlich die heutige, Wortform hervorgegangen ist. Das älteste Stück der Siedlung ist der Rittersitz gewesen, der urkundlich nachweisbar den Grafen von Altena=Isenberg gehört hat und im 14. Jahrhundert an die Seitenlinie der Grafen von Limburg=Styrum gelangt ist, von denen er bis in den Anfang des 19. Jahrhunderts zu Lehen vergeben wurde. Lehnsträger waren zunächst die Ritter von Havkenscheid, die mit denjenigen des nahegelegenen Rittersitzes Goy das gleiche Wappen führten, also offenbar mit diesen verwandt waren. Fast dreihundert Jahre haben diese Ritter von Havkenscheid den Rittersitz bewohnt, dann brachte die Erbin des Gutes es ihrem Gemahl Goswin von Düngelen auf Haus Dahlhausen bei Hordel zu. Das Geschlecht der von Düngelen gehörte zu den ältesten ritterbürtigen Familien der Grafschaft Mark und war in Zweiglinien auch ansässig auf Haus Henrichenburg und Haus Bladenhorst. Seit dem Uebergang an die Familie von Düngelen wurde Havkenscheid nur von einem Verwalter, im 17. und 18. Jahrhundert von der Familie Veltmann, bewohnt und bewirtschaftet und sank immer mehr zu einem Pachthof herab, Heute erinnert nur noch das Wappen, das an einer Scheune nach der Straßenseite zu angebracht ist und jedem Passanten auffällt, an die Familie von Düngelen.(Das Wappen zeigt im Wappenschild einen rechtsschrägen Balken mit drei auseinandergezogenen Rauten.) Der Rittersitz umfaßte noch am Anfang des vorigen Jahrhunderts über 300 Morgen Land(inkl. Holzungen und Wiesen). An den Grenzen des Rittersitzes waren im Laufe der Jahrzehnte Kötter angesiedelt worden. Im Jahre 1803 werden genannt die Kotten von Wahl, Altegoer, Dünwald(an der heutigen Buselohstraße), Wienkop (Köster) und Schopmann an der Harpener Grenze, Hiltrop(später Heimeshoff an der Wittener Straße in Laer) Schulte=Hengstkamp, Tengelmann(später Kleffmann, nördlich der Wittener Straße). Zum Rittergut gehörte auch der Tyhofkotten, er hatte seinen Namen von dem Ty=(Ding, Gericht) platz, auf dem in der ältesten Zeit die umliegenden Bauernschaften zur Beratung und Rechtsprechung zusammenzukommen pflegten. An ein solches uraltes Gericht erinnert auch noch die Urkunde vom 25. August 1450, in der Diedrich von Havkenscheid 6 Scheffel Land der Kirche in Bochum zum Unterhalt einer täglich in der Hauptmesse anzuzündenden Kerze schenkte. Es heißt in dieser Urkunde, die Scheffel Land seien gelegen an der Borbecke und grenzten„an das Gericht, das bei der Goy steht“. Mit Gericht bezeichnete man damals den Galgen, der als sichtbares Warnungszeichen für alle Rechtsbrecher auf der Altenbochumer Heide aufgerichtet war. Mit dem Tode des unverheiratet 1802 verstorbenen Freiherrn Karl von Düngelen ging das Rittergut wie auch Haus Dahlhausen auf den Leutnant Friedrich Schragmüller über, der die Erbin Karoline von Düngelen zur Frau hatte. Es kam hierbei zu langjährigen, unerquicklichen Prozessen mit der Verwandtschaft, die vor allen Dingen die Frage betrafen, ob das Lehen nur in männlicher Linie oder auch in der weiblichen Seitenlinie vererbbar war.„In dem Besitze des durch Landverkäufe allmählich arg verkleinerten Rittergutes befindet sich die Familie Schragmüller heute noch. Abgaben Pastor in Bochum auf Martini 1 Scheffel Meßhafer und der Küster 20 Roggengarben, 1 Schwarzbrot von 12 bis 16 Pfund und einen„Hast“, bestehend in 2 Pfund frischem Fleisch. Der Sudhof gehörte seit 1436 zum Rittersitz. Er gab an Pacht jährlich 16½ Malter Gerste und Roggen, 9 Malter Hafer, 6 Pfund Flachs, 8 Hühner, 2 Gänse, 2 Schweine und mußte wöchentlich mit 2 Pferden einen Dienst tun. Der Kosthof gab jährlich an den Rittersitz 18 Malter Gerste und Roggen, 8 Malter Hafer und ähnliche Nebenleistungen wie die anderen Höfen. Der Schrammhof der kleinste Hof, gab jährlich die„dritte Garbe“, also den dritten Teil der Ernte an seinen Pachtherrn. Von den Höfen ging seit den ältesten Zeiten Zehnte, ursprünglich an den Bischof, später an den Grafen von Waldeck, der ihn zu Lehen weitergab. Seit dem 15. Jahrhundert waren die Besitzer des Hauses Weitmar damit belehnt. Damals brachte der Zehnte jährlich 70 Goldgulden ein. Im Jahre 1776, als der Herr von Hasenkamp auf Haus Weitmar in Konkurs geriet, erwarb den Zehnten der Herr von Düngeln Er verpachtete ihn an Wiesmann weiter, der den Zehnten von den Feldern nach der Ernte einnahm. Bei den Rüben= und Kleefeldern zäunte er den zehnten Teil der Fläche ein, bei den Getreidefeldern rechnete er auf 1 Scheffel Land einen Ertrag von 20 Stiegen Roggen und zog hiernach die Garbenzahl ein. Ein Teil des Zehnten war in sehr alter Zeit abgetrennt worden und wie wir bereits oben erwähnten, durch Kauf an die Münsterkirche in Essen gelangt. Diesen Zehnten nannte man den Klevinghauser Sackzehnten, weil auch mehrere Höfe in Weitmar, darunter der Klevinghaushof, ihn liefern mußten und der Besitzer des letztgenannten Hofes den auf dem Kirchhof in Weitmar abzuliefernden gesamten Zehnten nach Essen zu transportieren hatte. Als gemeinsame Weide für ihr Vieh benutzten die Havkenscheider Bauern früher die Gemeindeweide von Altenbochum, die Altenbochumerheide, die 1775 aufgeteilt wurde. Ihre Rechte waren aber nicht unbestritten, so daß sie bei der Teilung dieser Heide nicht berücksich. tigt wurden. Ihnen wurden aber Weiderechte im Breloh zugesprochen, einem mindestens 50 Morgen großen Waldstück, das in der Gegend der heutigen rheinischen Bahnlinie lag. Einen großen Teil des Breloh hatte im Jahr 1589 Püttmann in Altenbochum von dem Besitzer des heute nicht mehr bestehenden Hauses Wiesche in Harpen angekauft, ein anderer Teil war damals in den Besitz von Friemann übergegangen. Jeder Bauer von Havkenscheid hatte früher seinen eigenen Busch. In dem ältesten Grundbuch unserer Gegend aus dem Jahre 1684 finden wir außer dem Breloh genannt den Finkenloh, den Hasenloh(LohWald), an Bächen gab es die Sindbecke und die Borbecke. Dr. Höfken. Düt un Dat in Baukumskem Tlatt (Nich nohdrücken.) Suede Antwort Piter Bracht hiet lang geschlopen, Wu dat mol passäiern kann, Un kömmt ohne Fiär un Griffel Dorüm in dä Schaule an. „Junge“, siet dä Lährer giftig, „Daß ich dich nicht— weißt Bescheid“, Schlät jähm'n paar üm dä Ohren, Un dä Piter jankt un schreit. „Weißt du auch, was ein Soldate Ist. der ins Gefecht rein geht Und dann plötzlich ohne Flinte Vor dem bösen Feinde steht?“ Piter üöverliet nit lange. Schluckt un miäkt dat Schnütken schmal Un siet:„Das, ja das. Herr Lehrer, Ist ein, ist ein General.“ Heinrich Bergmann. Im Laufe der Zeit war es der Familie von Düngelen gelungen, ihren Besitz durch Ankauf der anliegenden Höfe zu vergrößern Der Kosthof hat immer seit den ältesten Zeiten zum Rittersitz gehört. der Name dieses Hofes ist von dem alten Vornamen Kosmas abzuleiten, der in vergangenen Zeiten gebräuchlich war(Kosmas und Damian sind z. B. die Schutzheiligen des Stiftes Essen gewesen). Der Wiesmannhof führte im 14. Jahrhundert noch nicht diesen Namen, sein Besitzer hieß damals„der Schulte von Havkenscheid“. Zu gleicher Zeit(1397) wurde der Sudhof das Schepersgut“, also der Hof. auf dem damals der Schäfer wohnte, genannt. Wir kennen diese alten Namen aus den Registern über einen alten Zehnten. der aus den genannten Höfen geliefert werden mußte und im Jahre 1397 an die Münsterkirche in Essen von den Rittern von der Munkenbecke verkauft wurde. Der Wiesmannhof gehörte noch 1549 zu dem Rittersitz Wiesche bei Harpen und ging bald darauf an die Familie von Havkenscheid über. In der Mitte des 17. Jahrhunderts besaß ihn der Obrist=Wachtmeister von Neuhoff auf Haus Bärendorf, von diesem erwarb ihn der Bochumer Advokat Dr. Adolf Heinrich Essellen. Aus der Familie Essellen ging er auf die Familie Kipp durch Erbschaft über. Wiesmann löste 1844 die Pacht mit 9000 Talern ab. Die Pacht betrug früher jährlich 20 Malter Roggen und Gerste, 6 Malter Hafer, 12 Pfund Flachs, 2 Pfund Ingwer, 1 fetten Hammel, 4 Schweine, 6 Hühner, 4 Gänse, wöchentlich war mit 2 Pferden für die Gutsherrschaft ein Dienst zu machen. -Preiserage des„B. J4. Vei Sokntag so bald nicht wieder vorkommen“, sagte er zum Buchhalter. In einer Fabrik waren sieben Gruppen von Arbeitskräften tätig. Da waren Tagesarbeiter, die täglich ihren Lohn erhielten, dann solche, die alle drei Tage, andere, die alle sechs Tage entlohnt wurden, ferner Stadtvertreter, die alle sieben Tage und andere, die alle neun Tage ihre Provisionen erhielten, und dann noch Angestellte, denen ihre Gehälter teils alle fünfzehn Tage, teils alle dreißig Tage gezahlt wurden. Gestern war nun der Kassierer in größter Not; er konnte die erforderliche Summe kaum zusammenbringen, denn es traf sich, daß an diesem Tage alle sieben Gruppen von Arbeitskräften zugleich entlohnt werden mußten.„Das darf aber Der steckte die erteilte Rüge geduldig ein und rechnete und rechnete, um festzustellen, in welchen zeitlichen Abständen der Lohntag für alle sieben Gruppen von Arbeitskräften zusammenfallen müsse, konnte aber des Rätsels Lösung nicht finden. Da kam ihm sein junger Lehrling zu Hilfe und sagte ihm in kaum einer Minute, in welchen Zwischenräumen alle sieben Arbeitergruppen zugleich entlohnt werden müßten. Der Buchhalter fragte erstaunt:„Ja, sagen Sie mir nur, wie haben Sie so schnell die Lösung gefunden?“ Die Erklärung des Lehrlings haben wir leider überhört. Könnten Sie sie uns wohl geben? heimrat Grüßer)(Von Berlin) 20.10 Von der Kakaobohne zur Schokolabentafel. bericht von Karl Köstlin(Von Stuttgart) 21.00 Süddeutsche Blasmusik, gespielt von der Städt. 5. Orchesterspiel(Wilhelm Maler). 6. Landsknechtslied Nr. 3 in=Moll(Joh. Seb. Bach). 2. Lieder für eine d) Was zieht dort? 4. Wenn die Soldaten durch die turbild aus dem 16. Jahrhundert mi nach einem Tert von Goethe(Ottmar Gerster) Singstimme und Klavier: a) Sei nur still(Joh. Wolfg. Stadt marschieren tigt men Stecun und Schwänken(Kurt Fels). Musikalische Bearbeitung: 20.00 Volksabstimmung und Wirtschaftspolitik(Ge= Franck), b) Habt nicht lieb die Welt(Joh, Wolfg. Franck), 18.00 Spanischer Sprachunterricht(Von Stuttgart) Wilhelm heimrat Grüßer)(Von Berlin) c) Trost eines schwermütigen Christen(Ph. Em. Bach). 18.20 Die Flucht der Tierwelt vor dem Winter(Von 12.00 Unterhaltungskonzert.(Von Frankfurt.) Aus P#######“, A2Jakakn:#.. Schakoladentafel. Hör 3. Präludium und Fuge in Es=Moll(Joh. Seb. Bach) Stuttgaxt). Naturwissenschaftliche Plauderei von Dozent modernen Singspielen, und Operetten. 1.„Reicht euch die Hand, wir wollen Brüder sein“, Marschlied aus dem Wir sind ein Traum der Zeiten 18.35 Zehn Minuten Arbeitgeber und Arbeitnehmer deutschen Singspiel„Die Frühlingsfee“(Corzilius und Blaskapelle(Rudolf Hanker)(Von Stuttgart). 1. Bay=(Chr. Wedekind), b) Rhapsodie(Goethe— Joh., Fr. 19.00 Stunde der Nation(Von München). Auf geht's. Pflanzer). 2. Potpourri aus„Der Tenor der Herzogin“ xischer Defiliermarsch(Scherzer). 2. Münchner Kindl, Reichardt). 5 Präludium und Fuge in=Moll(Joh. Ein ununterbrochener Reigen bayrischer Volksmusik mit(Künnecke). 3.„Du, du, du, schließ die Augen zu“ aus Walzer(Komzak). 3. Die lustigen. Holzhackerbuben, Seb. Bach)(Wohltemyeriertes Klavier).— II. Städte= dem Kleinen Funkorchester(Erich Kloß), dem Rundfunk:„Wenn die kleinen Veilchen blühn“(Stolz). 4.„Sie! Marsch(Wagner). 4. Bayrischer Ländler, 5. Tölger bild Vorms, Chronik Schützenmarsch(Kettner). 6. Nord und Süd in Lied III. 1. Choralvorspiel,f und Tanz(Rath)—,—2 TxaNssauz mam so schicks mit, mir“ Shoetag, serbiatungemust uuf Shanune, voen jeh-g Prdagt aih der Eiyshanse Ne 4(tragishe,„Asid Anzgzhalezsenzsie zses Rundiuntegisterg isz, lodien aus den Siagsel., Juz, Hozenen, isehekache Spaß beiseite!“(Von Stuttgart.) Eine heitere(Schubert). 4 Lieder für eine Singstimme und Klavier: Rosbaud)(Von Frankfurt), Solisten: Hela Quis natzky).— Einlage: Die Comedian Harmonists singen: ms), b) Dein Wille, Herr, geschehe(Sopran), Kaxl Pistorius(Tenor). Es singen, und a) Das Lied vom Glück(Engel=Berger), b) Träume, die sprechen: der Operettenprinz, das süße Mädel und das nur um deine Liebe sich drehn(Rust), c) Stürmisches 22.40 Unterhaltungsmusik auf Schallplatten(Von Buffo=Paar. Eine Revue von Operetten=Typen Wetter(Arlen=Koehler), d) Perpetuum mobile„Johann 22.45 Unterhaltungsmusik auf Schallplatten Strauß). 7. Annemarie, Marsch aus„Zehn Minuten .00 Wir tanzen! Die Tanzkapelle des Westdeutschen Glück“(Meidel). 8. Szenen aus„Venus in Stuttgart)„.. lied, 3. Andante aus der 23.00„Spaß, beiseite!“(Von Stuttgart.) Eine heitere(Schubert). 4. Lieder für ei Schallvlatten=Plauderei von Pau, Enderling.„ a) Herhstgefühl(Brahms), 24.00 Von deutscher Seele(Von Frankfurt).„Der(Reger) 23.00 Hohe Messe in=Moll von Joh. Seb. Bach (Von Stuttgart). Philharmonischer Chor und Londoner Rundfunks(Otto Julius Kühn) Sinfonieorchester(Albert,„Coates). Solisten: Elisabeth„ranaue Schumann(Sopran), Walter Widdop(Tenor), Friedrich IM14LALLIAE Schorr(Bariton).(Schallplatten) Einlage: Die Comedian Harmonists singen: „Spaß, beiseite!“(Von Stuttgart.) Eine heitere„F Zapgst,, ,a, chrgrug eize ine shg, Hexr gegcheße(Popre), Haof Rittariutzt“(Tenar)“(Es singen und af 8325 Die Schallvlatten24.00 Von deutscher Seele mystische Quell“, Meister Melchior Lechter spricht LEDGTTCECG .35 Morgenkonzert(Von Frankfurt)...16 .45 Evangelische Morgenfeier(Von Stuttgart). Bußund Bettag...“ TRAp## m Senkurh .30 Feierstunde der Schaffenden„(Von Frankfiur) ure 11.00 Teutische Erzähler. Justus,„Möserz. Drei nach: CeICeITNLISLLLELHE denkliche Plaudereien, Sprechexz, Rudolf, Rieth,# 11.15 Kammermusik. Paul Müller(Violine), Paul Schmidt(Cello), Walter Wielsch(Klavier). Klaviertrio Cpus 101(Brahms)., umban dax Grentel 11.45 Der Angestelte, zum„Umbau der Kranken: 10.10 Schulfunk versicherung. Zwiegespräch(Adolf Behrens— Karl jahr. Kinderturnen mit Musik(Käthe Martin) Seite.. Kteanz viat Gon Krastun a. 1030 Wir und die Welt 1200 Verke von Franz Liszt(Von Frankfurt). Das 1200 Unterhaltuggskonzert(Von Frankfgrt). „Donna Diana“ Tondichtung(Delius, 1863). Romanzen, Opus 28(Schumann). 5. Romantische Suite: tspite für Orchester(de Fallg, a) Präludium, b) Romanze, c) Barcarole, d) Melodie, B 75.1·Lernt morsen!“(Von rabella“(Rich. Strauß, 1861);), Taragzela(Lautenschläger) gug Meister, 15.40 Fünf Minuten Sport 15.45 Deutsche Erzähler. Jeremias Gotthelf: Wie Joggeli eine Frau sucht. Sprecher: Apel„ 1 Marsh gg# stel der Zeit(Ron Stuttgart)(Pfäßner, 1869). 6. Eindrücke aus Brafilien(Respighi hoven) 1805 zIin des Lebens Frühlingstagenz(Arie des 16.00 Nachmittagskonzert.(Von Frankfurt,) I. 1. Marsch 399 Kleines Kartel, der Zeit(Gon„Stutteg,hag. 1879,„„„. g. 44—9=.#(, Klorestan),„Nir ist so wunderbar“, 2. Der Barbier von von Problus und Prim(Lautenbach). 2. Huverture s1 .05 Morgenkondert. 9, 4) Aräg Tich Gatt .15 Frühkonzert(Von Frankfurt). Grüß Euch Gott, alle miteinander„E,.—„ Ei. 1n.6 10.10 Schulfunk für Schüler vom 7. bis 10. Lebensjahr Kinderturnen mit Musik(Köthe Marti) 05 Morgenkonzer: F. gg...., Aische .15 Frühkonzert.(Von Frankfurt.) Aus italienischen Opern. 10.10 Wir und die Welt„... 9 Mutant es. 11.00 Französischer Schulfunk für die Mittelstufe höherer Lehranstalten„—arckhen12.00 Unterhaltungskonzert des Südfunkorchesters(Gu(Stolz), 9.„Mein Rokokopüppchen“, Tanzlied aus„Der Page des Königs“(W. Goetge). 10.„Komm mit ins Kino, Susi“ aus„Ein Kuß und sonst gar nichts“(Eisemann). 11. Stimmungspotpourri aus dem Singspiel „Im weißen Rößl“(Stalz=Benatzky),#. 13.35 Volkslied und Tanz. Das Orchester des Westdeutschen Rundfunks(Kühn). Der Kammerchor des Westdeutschen Rundfunks(Breuer). 1. Vorspiel, Chor, Bal; lade und Tanz aus„Das Pensiongt“(Suppé). 2. Volkslieder: a) Ziege und Bock, b) Das schlaue Mädchen, c) Beim Tanze. 3. Ungarische Tänze(Brahms). 4. Drei Lolteleder“ Gf Die Beine. B) Spiefmnang und RäadeSethitigars! 95 Giata“ Königin“(Joh. Strauß). 3. Pot= Duett. 4.„Ta bouxri aus„Dr. Picolo“(Lecocg). 4. Der Liebesbote, musik“. Parise Walzer(J. Jwanowjci)., 5. In. Hammersbach(Elgar), Blumengrie, aus„Flotte Bursche“(Suppé). 7. Flott 14.30 Rund rie. Torerolied. um den Kochtopf(Oberingenieur H. Hylek), Z. Poskslieder: fv. Huos Für Harmonium und ie. Hpus 2öb Nr. 1. J,-anergreste. uverture. 1g. Straub Baraner). 3. Durch Sühn und Buß, Finale a.„Tannhäuser“ (Rich, Wiggner) 14.30 Der deutsche Mensch. Lebensdokumente deutscher Meister. Beethovens Heiligenstädter Testament 14.50 Gespräch mit einem Gottlosen 15.00 Jugendstunde. Was der Bund deutscher Mädchen einem deutschen Mädchen zu sagen hat 16.00 Nachmittagskonzert des Südfunkorchesters(Otto Seyfert)(Von Stuttgart). Solistea: Eduard Oswald (Violine), Alexander Presuhn(Bratsche). Willi Burger (Fagott).— Als Einlage: Elisabeth Schumann(Sopran), der Basilika= und Thomanerchor auf Schallplatten.— 1. Ouverture„Iphigenie in Aulis“(Gluck) 2. Adagio (Händel). 3, Präludium und Zuge„Jgb.,Seb.„Bach). 16.00, Nachmittagskonzert. I.„Aherlei,eharge,„Musikz, 18.20 Warum Famisienforschung? gietine und#ne rich 4. C Mensch, bewein dein Sünden groß(Bach=Reger). Die fröhlichen Fünf mit Saxophon, Akkordeon und. 18.35 Fünf Lieder für Alt, Klavier, Violine und Cello Staffen]. Sosisten: 5. Maurische Trauermusik(Mozarts. 6. Ave verum Schinazeug. 1. Wolga, Walzer(Cassau), 2. Ballett der von Weismann. Erdmuthe Fiebiger(Alt), Rudi Rhein Herhert Nack(Fen corpus(Mozart). 7. Al re pastore(Mozart). 8. Adagio Düfte(Popy). 3. Satanella, Tango(Eysoldt), 4. Atlantic=(Vigline). Robert Grote(Cello), Hans Haaß(Klavier). für Solovioline und Lrchester(Mozart). 9. Du heilige Fox. 5. Sehnsucht, Lied ghne Worte(Queckenberg). 19.00 Stunde der Nation. Konzert.(Vom LeutschlandBrunst, süßer Trost, Choral(Joh. Seb. Bach). 10. Kon= 6. Schlagervotpourri(Meisel). II. Schallplatten, Anek= sender.) Berliner Philharmonisches Orchester(Edwin zert für Fagott und Orchester. 11. Ein' feste Burg ist doten und Witze, III. Soldatenmusik, gesungen A,, Lindner), Sinfonie Nr. 2(Joh. Brahms), Till Eulen= Fosge, gestung und verbindende Worte: Willz, Neich unser Gatt(Ricolai)##„ geblasen(). Verbindende Worte unter Venutzung eines spiegel, sinfonische Dichtung(Rich. Strauß)„„ Mitwirkende: Hans Hanus(Tenor), Oskar 18.00 Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart. Das Manuskripts von Dr. Schwagmeyer: Kneip.„Mit= 20.10 Kundgebung für den deutschen Rundkunk. Aus Männerquartett, Fritz Mühlfenzl(Ziehharmonika), Sül (Josef muthe Lüttger 16.00 Nachmittagskonzert. I. 18.20 Warum. Famisienforschung? rich Handel". e ig Das Leipziger Sinfonie=Orchester vrgn, isten: Lottg Maeder-Mähugerzgoh#r cg a d Kenrisk alesitätelächen Kastfstug Kaiter Risch Ischasikaicsegerliche i. dei. Ais elaenen. (Von Frankfurt). Solisten: Bernbard Dreyer(Orgel), Ferne. 8. a) Lütows wilde Jagd, Parademarsch der 10.30 Arbeitsschlacht im Westen Hans Rosbaud— Dr. Reinhold Merten(Klavier).— 25er, Aachen, h) Brüder tretet in die Runde, c) Stein= 11.00 Schulfunk=Feierstunde für Schüler vom 12. bis I. 1. Konzert für zwei Klaviere und Streichorchester metz=Marsch, Grenadiermarsch der 110er, Mannheim, 19. Lebensjahre. Die deutschen Landsknechte. Ein Kul23.00 Drittes Internationales. Pratgr Shüirgens den Zweifel=Pokal. Sprecher:)r. 23.20 Unterhaltungsmusik(Von Frankfurt) 24.00 Nachtmusik(Von Stuttgart) Dachumer An3 Dichter und Die feierliche hatte am Tage 1 Schauspieler von Führer Laubinger hat in diesen Wog beit hinter sich. Sorgen der deut Stadttheater an d genommenes Dran wenn ein Intend kämpfte—, alle Telegrammen und men, der wochenl milie zu sehen. S worden. Da saße schmückten Saale Die Tür, nach der als erster Werne Applaus begrüßt. als den unbestritt London heimgekeh die Hauptrolle in untergang“ in en sinnt sich des Ska tretens von den und über den sch schendarstellers, sie nach der Rückkehr einen Marathonlä weniger triumphe Hauptmann, Verkörperern sein Laubinger, Krau Platz. Und nun ent prägsamkeit.„D. rer der Schauspi zeichen der Bühn weißen Haupte C senken sich die Fa Dichters habenn widert mit ausge er hat sein Bün schlossen,„Wieder Er entschädigt G Tage vorher sein von hösen Worte dem Dichter losg lossagt, und ich es sogar für not vorzuwerfen, mit entrückt, wenn er Die Chirurge Am nächsten straße. Sie feier rurgischen Klinik, als ihr Leiter, den Ruhestand t sparte er an den lassen den Vorw verleugne. Der Idealen bekennt, daß er die Wisse die Chirurgische ihrem Leite Durch Rust der Uni der frül unter Le wieder Rust aus B Volksdie Er ist 18.019. November 1933 Pewwandlungen in und um Getlin Dichter und Schauspieler Die feierliche Eröffnung der Reichskulturkammer hatte am Tage vorher ein intimeres Vorspiel. Die Schauspieler von Berlin versammelten sich unter ihrem Führer Laubinger. Der Präsident der Theaterkammer hat in diesen Wochen und Monaten eine gigantische Arbeit hinter sich. In seinem Arbeitszimmer liefen alle Sorgen der deutschen Theater zusammen. Wenn ein Stadttheater an der Waterkant nicht wußte, ob ein angenommenes Drama noch in den Rahmen der Zeit passe, wenn ein Intendant in Süddeutschland um sein Amt kämpfte—, alle diese Fragen liefen in Telephonaten, Telegrammen und Besuchen bei Otto Laubinger zusammen, der wochenlang keine Zeit mehr fand, seine Familie zu sehen. Seine Familie sind die Schauspieler geworden. Da saßen sie nun am Dienstag im festlich geschmückten Saale zusammen und harrten ihres Führers. Die Tür, nach der alle blickten, tat sich auf— da schritt als erster Werner Krauß herein, von jubelndem Applaus begrüßt. Die deutschen Schauspieler ehren ihn als den unbestritten ersten ihrer Kunst. Er ist eben aus London heimgekehrt, wo er das Meisterstück vollbrachte, die Hauptrolle in Gerhart Hauptmanns„Vor Sonnen= untergang“ in englischer Sprache zu spielen. Man entsinnt sich des Skandals, der am ersten Abend seines Auftretens von den Gegnern Deutschlands entfesselt wurde und über den schließlich die Kunst dieses großen Menschendarstellers siegreich triumphierte. Begreiflich, daß nach der Rückkehr in die Heimat seine Kollegen ihn wie einen Marathonläufer feierten. Hinter ihm schritt, nicht weniger triumphal empfangen, der Dichter Gerhart Hauptmann, der in dieser Weihestunde mit den Verkörperern seiner Visionen zusammen sein wollte. Laubinger, Krauß, Hauptmann nehmen auf der Estrade Und nun entrollt sich ein Bild von historischer Einprägsamkeit.„Die Fahnen!“ kommandiert der Führer der Schauspieler. Sie rauschen herein, die Feldzeichen der Bühnenkünstler, und wie sie vor dem schneeweißen Haupte Gerhart Hauptmanns angelangt sind, da senken sich die Fahnen. Solch feierliche Huldigung eines Dichters haben wir lange nicht erlebt. Hauptmann erwidert mit ausgestreckter Hand den Gruß der Fahnen er hat sein Bündnis mit dem neuen Deutschland geschlossen. Wieder braust der Applaus durch den Saal. Er entschädigt Gerhart Hauptmann dafür, daß ein paar Tage vorher sein alter Pionier Alfred Kerr sich in einer von bösen Worten überschäumenden Schmähschrift von dem Dichter losgesagt hat. Sage mir, wer sich von dir lossagt, und ich will dir sagen, wer du bist. Kerr hielt es sogar für notwendig, dem Dichter die Flasche Wein vorzuwerfen, mit der er sich den Nebeln des Alltags entrückt, wenn er dem Parnaß entgegenwandelt. Die Chirurgen in der Ziegelstraße Am nächsten Tage flattern Fahnen in der Ziegelstraße. Sie feiern die Wiedereröffnung der großen Chirurgischen Klinik, die vor zwei Jahren geschlossen wurde, als ihr Leiter, der altberühmte Geheimrat Bier, in den Ruhestand trat. Der alte Staat wollte sparen, da sparte er an den Kranken und Verletzten und nahm gelassen den Vorwürf hin, daß er seine humanen Ideale verleugne. Der neue Staat, der sich zu den heroischen Idealen bekennt, hat aber sofort Wert darauf gelegt, daß er die Wissenschaften fördern will und er hat sofort die Chirurgische Klinik wieder eröffnen lassen. Zu ihrem Leiter ist jetzt Professor Magnus sität eingetreten und hat seine Antrittsvorlesung über die Wundbehandlung und ihren heutigen Stand nach den Erfahrungen des Weltkrieges gehalten. Die alte Ziegelstraße war nach der Schließung der Bierschen Klinik ausgestorben. An ihrem nördlichen Ufer steht die alte Kaserne der„Maikäfer“, die heute das Finanzamt beherbergt. Auf der anderen Straßenseite liegen die Gebäude der Klinik und in den Häusern der Nachbarschaft wohnen die jungen Assistenzärzte und die Studenten. Schreitet man über den nahen Damm der Friedrichstraße, so gelangt man in die Karlstraße, die die Straße der chirurgischen Instrumente ist. Hier haben die großen Fabriken der Seziertische und Operaßen kann, daß die uralten Berliner die einst hier gehaust haben, Bartpflege betrieben und eitel waren! Bei einer anderen Urne fand man ein kleines Schälchen— sicher ruhte hier ein durstiger Berliner, dem man noch einen Schuß Met mit auf den letzten Weg gegeben hatte. Die Feuerbestattung ist, wie man aus diesen Funden wieder sieht, auch bei den Urberlinern die vornehmste Art der Totenbestattung gewesen. Der schwedische Forscher Oscar Ovden=Upsala hat das schon immer behauptet, die Spandauer Funde haben ihm nun recht gegeben. Die Urberliner können nur Jäger, Bauern und Schiffer gewesen sein. Nur daraus erklärt sich, daß bei den Berlinern von heute der Hang zur Jagd noch so ausgeprägt ist. Friedliche Bürosekretäre sieht man am Samstag nachmittag mit dem Stutzen zum Bahnhof eilen, und so ganz nebenher erfährt man, daß sie in der Mark irgendwo eine Jagd billig gepachtet haben, wo sie Die ersten Tannenkäume werden gefäclt Ein Wort zum„Lutkeitas 1933“ Von E. G. Kolbenheyer Wir leben in einer Zeit, die der deutschen Reformationszeit weithin vergleichbar ist. Volksbiologisch gesehen, ist die deutsche Reformation eine Befreiungsbewegung gewesen. Durch sie befreite sich das mündig gewordene deutsche Volk von dem mediterranen Glaubens= und Gewissenszwang. Diese innere, geistige Befreiung konnte sich volkswirksamer auf keinem anderen Lebensgebiete vollziehen, als auf dem religiösen. Darum ist der Theologe und Prediger Martin Luther der Exponent des Volkes im Reformationszeitalter geworden, und darum geschah die Befreiung in der Form einen Konielion.„n....„ Lscgemn Gesemmart Rind i. Auch wir Menschen der deutschen Gegenwart sind in ein Befreiungszeitalter eingetreten. Das weltpolitisch zur Führerstellung herangereifte deutsche Volk beginnt die europäische Hegemonie der mediterran bedingten Völker zu lösen und abzuschütteln. Die erste volkswirksame Form ist darum keine Konfession, sondern die Organisation einer politischen Bewegung volkswesentlicher Art. Der Exponent ist ein Volkskanzler Wir haben allen Grund, der Tat und dem Werke Luthers in besonderer Dankbarkeit und Verehrung zu gedenken. In den deutschen Waldgebieten ist man jetzt dabei, die ersten Weihnachtsbäume zu fällen und in Transporten zu sammeln. In etwa acht bis zehn Tagen werden die ersten Waggons mit Weihnachtsbäumen in den Städten eintreffen. Unser Bild zeigt Arbeiter beim Abholzen von Tannen in den Harzwäldern bei Braunlage. tionsmesser ihre Zentralen und Depots, hier bestellen die künftigen Meister des Operationssaales ihr Handwerkszeug. Manchmal kommt es einem vor, als wehe ein leises Rüchlein von Karbol durch dieses Straßenviertel, das im„Quartier latin“ seine besondere Eigenüber das Wochenende dann Hasen schießen. Und wenn am Montag in den Markthallen viel Preißelbeeren umgesetzt werden, dann wissen wir, unsere Kanzleiräte haben am Sonntag in den Wäldern hinter Neuruppin wieder kräftig gewütet. viertel, das im„Quartier latin“ seine besondere Eigen= wirvrr reäftig ge art behalten hatte. Nun sind die Tore der chirurgischen Wir schützen den Urwald Klinik wieder aufgetan. Eine fast abgestorbene Gegends?#n heluhe leht wieder auf durch die Pranken und Verletzten,! Das Gebiet um den„Faulen Se lebi wieder auf... durch die Kranten und Verletzien, die man wieder hierherbringt. Jechslagerennen nicht gefragt... Der erste schwere Verletzte, den man nach der feierlichen Eröffnung der Klinik hierher brachte, war ein Fahrer des Sechstagerennens, das in der Nacht zum Donnerstag wieder eingesetzt hat. Sechstagerennen— was war das früher für ein Ereignis in Berlin! Diesmal waren die Bänke leer, ganz früh gingen die wenigen Besucher nach Hause, und wo sonst die munteren Späße der Nachtbummler die Fahrer wach hielten, gähnten heute leere Logen. Die Fahrer schliefen auf ihren Rädern fast ein. In früheren Jahren wurde das Feld“ mobil, wenn einmal ein berühmter Schauspieler wie Hans Albers für einen Spurt 100 stiftete. Heute sieht man vergebens nach Albers aus, er schläft sich lieber zu Hause aus, weil er ganz früh im Filmatelier sein muß, und die einzige Prämie, die zwischen zwölf und eins gestiftet wurde, war eine Kiste Selterwasser... Der Urnenfriedhof von Spandau In Spandau wird gebaut, und dabei ist man einem germanischen Urnenfriedhof auf die Spur gekommen. Er ist sicher schon ein paar tausend Jahre alt, wie das Märkische Museum festgestellt hat. Nur zwanzig Zentimeter unter der Erde stieß man auf die Urnen. In der größten von ihnen stieß man zwischen den Aschenresten auf eine Bartpinzette aus Bronze! Woraus man schlieDas Gebiet um den„Faulen See“ bei Hohenschönhausen hat der Polizeipräsident jetzt zum Naturschutzgebiet erklärt. Man will die seltene Fauna der Landschaft erhalten. Da haust noch die Waldohreule, der Eichelhäher der rotrückige Würger, der Weidenlaubsänger und die Mönchsgrasmücke. Urwald bei Berlin. Violette Streifen an den Bäumen kennzeichnen Anfang und Ende des Naturschutzgebietes, das die Berliner nun scheu und ehrfürchtig durchwandern, weil sie plötzlich Urvätergeist verspüren. Auf jedem grauen Stein am Wegrande suchen sie Runen, und im Geiste sehen sie alte Germanen mit langen Bärten durch den Wald schreiten. Aber die„alten Germanen“ sind dann in der Regel ganz moderne SA.=Männer, die Sonntags in aller Frühe aus den heimischen Federn stiegen, um zu Wanderfahrten in die märkische Landschaft aufzubrechen. Der Sonntagsdienst der SA. hat auch dem Berliner Samstag ein anderes Gesicht gegeben. Er läutete sonst die Nacht der Bummler ein.„Noch eine Molle— morgen können wir ja ausschlafen!“ Heute heißt es schon am frühen Samstag abend:„Mensch, dat war aber jetzt der letzte Steinhäger, heute geht's früh in die Klappe, unser Sturm wandert morgen nach Fehrbellin!" Das ist gut für manchen runden Berliner Bierbauch, dem die Zeit den braunen Rock angezogen hat. So vergeht keine Woche, in dem der Wandel der Zeit nicht auf irgendeine Art an dem Bilde Berlins und der Berliner herummodelliert. Es sind zur Zeit nicht viel Fremde in Berlin— aber wenn sie wiederkommen, werden sie staunen, wie wir uns verändert haben. größten von ihnen, stieß man zwischeg, den, Aschenreste auf eine Barlpinzelle aus Bronzel Woraus man schlieDer Kunstwille Rickaid Dehmecs Su seinem 10. Feburtstage am 18. November Durch Beschluß des preußischen Kultusministers Tust wurde die weltbekannte chirurgische Klinik der Universität Berlin in der Ziegelstraße, die unter der früheren Regierung geschlossen werden mußte, Under Leitung von Professor Dr. Magnus(Bochum) R se„exöffnet. Unser Bild zeigt Kultusminister Kust bei seiner Ansprache. Eus Bochum berufen worden, der bisher Volksdienst am Bergmann des Ruhrgebiets getan hat. Er ist nun auch in den Lehrkörper der Berliner Univer„Ich wurzle zwischen Nietzsche und Liliencron", kennzeichnet Richard Dehmel im Jahre 1903 seinen geistigen Standort. Im Stil und Rhythmus von„Also sprach Zarathustra“ dichtet er seinen„Nachruf an Nietzsche“, in dem er den Willen zur Macht ausdeutet als Willen zur Macht über den Einen: den Gott „Ich“. Ohne Nietzsches feurige Umschmelzung aller geistigen Maßstäbe wäre die Erscheinung Dehmels nicht denkbar. Kaum einer der Geister vom Ende des Jahrhunderts scheint Nietzsche so nahe in der Ergriffenheit durch ein freies Weltglück wie Dehmel. Alle Resignation ist überwunden durch jubelnde Bejahung des Lebens. Herrisch ist der Grundzug seiner Natur, seiner Moral seiner Dichtung.,„Ich, will nicht zähmen meiner Glut heißhungrig#ment.“ Dehmel strebt nach Totalität in einem neuen Sinn. Wer vor Teufeln flüchtet, kann nach seiner Ueberzeugung Gott nicht erfliegen. Ihm gelten, ebenso wie Wedekind, die Triebe als heilig; für ihn erwächst daraus jedoch nicht wie für jenen tragische Zerrissenheit. Er spricht das Leben, wie es ist, heilig. Er ahnt im Dunkel das Geheimnis und spürt in ihm höhere symbolische Beziehungen. Daraus ergibt sich, daß er in seiner Kunst nicht Abbilder, sondern Sinnbilder schafft und einen planvollen Kosmos aufzubauen, nicht aber die äußeren Erscheinungen nachzuzeichnen versucht. Das Prinzip der Naturachahmung und Beobachtungskunst wird durchbrochen. Dehmel gehört zu den ersten Gegenspielern des programmatischen Naturalismus. Zwei Jahre nach dem Erscheinen von Gerhart Hauptmanns erstem Drama hatte Hermann Bahr seine Schrift„Ueberwindung des Naturalismus“ veröffentlicht. Im folgenden Jahre, 1892, erklärte Dehmel den „Stimmungsstudien nach der Natur“ den Krieg. Bald darauf distanzierte auch Liliencron sich vom Naturalismus. Man muß sich diese Daten vergegenwärtigen, um das Wesen und die Verzahnung literarischer Strömungen zu erfassen. Nur so sieht man auch Dehmel im vollen Licht der geistesgeschichtlichen Zusammenhänge. Immer wieder mündet sein dichterisches Schaffen in ein Ringen um kosmische Totalität. Es genügt ihm nicht, das Leben stückweise zu fassen; in der Kunst soll ein Ganzes erahnt werden. Das höchste Ziel der Kunst sieht er darin, ein Sinnbild des ziellos schaffenden Lebens zu sein, ein Abbild des freiesten Willens zum Dasein ein Vorbild der willigsten Schickung ins Ewige. Wahre Kunst muß volkstümlich bleiben, sonst wird sie Unkunst, Tand und Spreu im Wind. Das Volkstum erscheint ihm als das große Sieb, durch das die Lebensfrucht, welche die Kunst darstellt, geworfelt wird. Dabei geht aber die Kunst ihren eigenen Weg: sie wird geschaffen für Gott und die Welt, für alle und keinen, fürs ewige Leben oder für sonst eine grenzenlose Größe. Sie geht aus von dem umgebenden Volks= und Zeitgeist, aber ihr eigentliches Ziel, ihr Lebensbestand liegt im Unfaßbaren:„Der Künstler kennt nur eine Bestimmung für sein Schaffen: die Gesetzgebung für das Unbestimmte. Er sieht nur eine Grenze des Schaffens: die Formlegung für das Unbegrenzte. Er ahnt nur ein Ziel der menschlichen Bildung, die Gestaltung eines vollkommenen Wesens." Dieser Einsame im Schaffen, der in seiner mit dem Kosmos Zwiesprache hielt, war dennoch bemüht, eine Brücke zur Gemeinschaft zu schlagen. Aus tiefer Einsicht in das Verhältnis von Kunst und Volk kommt das Wort:„Nur solche Kunst wird und bleibt volkstümlich, die den Willen zum geistigen Miterleben gleichermaßen bewegt und beruhigt.— Sie muß Reize haben die immer wieder das schrankenloseste Naturgefühl selbst des Eigensinnigsten erregen; und sie muß andere Reize enthalten, die immerfort die beschränkte Kulturvernunft auch des Freimütigsten beschwichtigen.“ Dehmel spricht vom„Lebenswert der Kunst“, den er darin sieht, daß sie das Streben nach Vollkommenheit in der menschlichen Seele lebendig erhält. Fähig, Kunst zu erleben, sind nur solche Seelen, die selbst den Trieb zur Vollkommenheit, zur Steigerung aller schaffenden Kräfte haben und die fremde Seelenkraft mitfühlen können. Sie sind in jeder Volksschicht zu finden und sind nicht gebunden an besonderen Bildungsgrad oder sonstigen Vorrang. Ueber den Lebenswert von Kunst entscheiden nicht Kunstverständige: hier entscheidet stets nur das Leben selbst, das wandelbare Leben des Volkes, der Menschheit. Dehmels Sehnsucht nach der Kunst als Gemeinschaftserlebnis kommt zum Ausdruck in einem Aufsatz über Theaterreform, in dem er davon spricht, daß das Theater und die Kunst nicht Privatvergnügen des mehr oder minder ästhetischen Liebhabers bleiben dürfe, sondern zur„gemeinsamen Andacht einer zur höchsten Geistespflege versammelten Gemeinschaft werden müsse". Das kann, nach seiner Ueberzeugung, nicht der einzelne Dichter bewirken, selbst nicht mit der erhabensten Dichtung und der gehobensten Darstellung. Das kann nur die Gesamtheit, die all das trägt, mit Freuden trägt! Dreizehn Jahre ist Richard Dehmel tot. Aber mit dieser Sehnsucht leht er mitten unter uns! Otto Urban. Mißverltändnis Einstmals bat ein Landgeistlicher den Universitätskanzler Niemeyer, Taufpate seines jüngsten Sohnes werden. Bei der Feierlichkeit saß der hohe Gast neben der Frau des Dorfschullehrers. Er erhob sein Glas, trank der jungen Frau an seiner Seite galant zu und sagte lustig: „Sie sollen leben, Frau Kollegin!" Da setzte die brave Frau ihr Glas schnell auf den Tisch, wurde über und über rot und stammelte verlegen: „Aber das kann ich doch gar nicht annehmen! Mein Mann ist ja nur ein Schulmeister hier im Dorse, und Euer Hochwürden sind der Schulmeister von halb Deutschland!“ Uteer melerter sind Alter und Tod. Lebensversicherung ist daher nötiger als irgendeine andere Versicherung. Die volle Summe wird sofort bei vorzeitigem Tode ausgezahlt— spätestens aber im vereinbarten Aiter. Lebensversicherung ist der beste Familienschutz, den jeder nehmen sollte und den kein Gewissenhafter aufgibt! Gemeinschaft zur Pflege des Ledensversicherungsgedankens Klärt sich die Tragödie eines heldenhaften Polarforschers? Deri Ronid Anunsen neu! ***** Eine Sensationsmeldung von der Alexei=Insel— Im Juni 1928 auf der Suche nach der Nobile=Expedition verschollen— Notizbucheintragungen vom 20. Mai 1929 gefunden Die Sensationen häufen sich bei der Akademie artorschung ir Mas. der Wissenschaften, Abt. Potarsotsagung, in Moskau. Eben erst fand man die Hütte, die W lem Barents vor mehr als 330 Jahren bewohnte. Jetzt wurde nach den ersten Funksprüchen ein letztes Notizbuch Amundsens gefunden, in das er— immer nach den aus dem hohen Norden vorliegenden Informationen noch ein Jahr, nachdem man ihn längst schon für tot hielt, noch Eintragungen machte. „Latham 47 verschollen!“ Weiß man noch, wie es damals war? Mehr als fünf Jahre sind schon darüber hingegangen... Und auch die heldenhafteste Tat versinkt im Wust des Alltags. „Latham 47“— das große zweimotorige Wasserflugzeug— war soeben von Caudebec nach Bergen herübergekommen; ein paar kleinere Reparaturen waren notwendig, ehe man nach Tromsö weitereilte. Schnell — schnell! In Tromsö wartete Roald Amundsen mit fiebernder Ungeduld. Stündlich trafen Telegramme für Neues von der„Italia“! Keine Nachricht von Nobile. Vermutlich noch treibend auf Packeis N von Spitzbergen. SOS.=Rufe halten an— teilweise aber Und im Bewußtsein, daß draußen Menschen auf dem Packeis in verzweifelter Situation SOS.=Rufe hinüber= jagen, tastete Amundsen immer wieder mit seinen schmalen Händen über die Karte... Altbekanntes Gebiet! Man mußte ihnen helfen können— gerade er.... Aber das Schicksal wollte es anders: Um 16 Uhr. am Nachmittag des 18. Juni, vor fünf Jahren, startete die Latham 47“, mit der Amundsen den Schiffbruchigen zustrebte... Acht Stunden später hörte man das letzte Funkzeichen von der„Latham 47“... Dann war sie verschollen! derung der letzten Tage dieser Tragödie finden! Aber die Vermißten selbst?— Unwahrscheinlich! Heute wäre Amundsen über 61 Jahre. Er ist also nicht der Jüngste gewesen, als er sich in das Wagnis stürzte, das sein letztes sein sollte! Wer überstünde fünf Jahre ewiges Eis? Ein Notizbuch bei den Alexei=Inseln: letzte Kunde vom Leben eines Großen, der sich opferte... John Warfield. Die Aufgaben der Reichbrundsunkkammter Anfang sahen. Dieser Tag offenbart vom Rundfunk her ein Ereignis: Der Rundfunk schafft zum erstenmal einen Zustand der Verbundenheit aller Vou###reise. Er macht die Hörerschaft zur wahren Volksgemeinschaft und umgekehrt die gesamte nationale Volksgemeinschaft zur Hörerschaft. Berlin, 17. November. Der Präsident der Reichsrundfunkkammer. Ministerialrat Dreßler=Andreß, äußerte sich am Freitag nachmittag über Fragen des Rundfunks im Hinblick auf die Aufgaben der Reichsrundfunkkammer. Wir müssen, so erklärte er, dort aufbauen, wo wir am 10. November, am Tage der Siemens=Kundgebung, einen Die Rundfunkkammer hat die Organisation des totalen Willens des Nationalsozialismus im Rundfunk zu sein. Wenn wir den nationalsozialistischen Rundfunk der Zukunft wollen, dann müssen wir alle aufbaufähigen und aufbaubereiten Kräfte in eine Einheitsfront des gemeinsamen Schaffens einreihen. Diese Einheitsfront ist die Rundfunkkammer Die Rundfunkkammer wird fünf Arbeitskapitel schaffen: Sendung, Technik, Industrie, Wirtschaft und Handel, nationalsozialistische Bewegung und Propaganda. Aber diese formellen Kennzeichnungen besagen nichts. Einzig und allein ist bestimmend: Das ganze Leben muß in der Rundfunkkammer organisiert sein. jedoch bei Göbelsmann und Bastings zu spät kam. Wirths und Fink, die nur leicht verletzt wurden, wurden sofort einem Kölner Krankenhaus zugeführt. Nr. 274 J 40. Jahr Der Plaidter Raubmörder verhaftet Andernach, 17. November. Der Raubmörder Josef Kreyer, der, wie in der Dienstagsnummer gemeldet, am Montag nachmittag in Plaidt seine Wirtin, die 33jährige Ehefrau Frank, im Stall des Wohnhauses niederschlug, in sein Zimmer schleppte und dort durch sechs Messerstiche in den Hals tötete, ist heute morgen kurz nach 7 Uhr in Plaidt verhaftet worden, als er bei seiner Geliebten Unterschlupf suchen wollte. Mehrere Ortseinwohner, die sich Tag und Nacht an der Suchaktion beteiligt hatten, bemerkten Kreyer, als er sich in das Haus seiner Geliebten einschlich. Da sie vor der Gewalttätigkeit des Mörders gewarnt worden waren, holten sie zwei SA.=Männer herbei, die den Burschen festnahmen. 10 Jahre Zuchthaus für Tötung der Ehefrau Wuppertal, 17. November. Das Schwurgericht verurteilte den Packer Piper aus Remscheid wegen Körperverletzung mit Todeserfolg zu einer Zuchthausstrafe von zehn Jahren. Der erst 23jährige Angeklagte hatte am 12. Juli dieses Jahres seine Ehefrau, mit der er am 12. Juli dieses Jahres seine Ehefrau, mit der erst acht Monate verheiratet war, nach einer erregten Auseinandersetzung durch vier Schüsse getötet. Die Unterschlagungen in Kray Essen, 17. November. Bei der Sterbekasse und der Vereinskasse des Evangelischen Frauenvereins in EssenKray sind, wie wir gestern schon mitteilten, durch MitWolkenbruchkatastrophe in Albanien Aeberschwremmung., facht? Orei Animonen Katt Schaden Wie geschah die Katastrophe? Und unter den vielen Sensationen über die Rettung des unter Nobile gestrandeten Luftschiffs„Italia“ vergaß man bald Noald Amundsen, der seine Hilfsbereitschaft mit seinem Leben bezahlte! Zusammen mit den sechs Funkern, Piloten, Technikern und Polarwanderern, die ebenfalls helfen wollten... Man wollte ihn nicht tot geben! Man sagte, daß selbst eine Notlandung auf dem Eis, ja selbst auf dem Meer, einem so erfahrenen Nordpolforscher kaum etwas Ernstliches anhaben könnte. Und man würde sich nicht wundern, wenn er eines Tages austauchte... Man wartete, brachte Such=Expeditionen auf den Weg. Nichts— keine Spur von dem Flugzeug, keine Leiche wurde gefunden:„Latham 47" blieb verschollen, mit ihm auch Roald Amundsen! Mithin lag die Annahme nahe, daß das Flugzeug verunglückt sei. Wobei drei Möglichkeiten offen blieben: Mit einem Flügelbruch konnte das Flugzeug ins Meer gestürzt sein.— Vielleicht war es gegen einen Eisberg gerannt, oder im Nebel gegen die Felsen gestoßen.— Einen Schwimmer des Wasserflugzeugs fand ein Fischdampfer damals schon nordöstlich von Tromsö! Am Nordkap fand jetzt— nach fünf Jahren— ein Fischdampfer Reste eines Wasserflugzeuges in seinen Netzen. Acht Stunden nach dem Abflug an jenem 18. Juni hörte man noch die Funkzeichen der„Latham 47“. Dann war plötzlich alles still. Das Flugzeug konnte um diese Zeit an der Bäreninsel sein Belgrad, 17. November Aus Skutari(Albanien) wird eine folgenschwere Ueberschwemmungskatastrophe gemeldet. Durch heftige Wolkenbrüche war ein kleiner Fluß, der Kir, derart angeschwollen, daß er in wenigen Minuten alle Häuser an seinen Ufern überschwemmte. Die Bewohner sprang durch die Fenster in die Flut und versuchten sich schwimmend zu retten. 12 Menschen ertranken jedoch, darunter drei Kinder, die in einer Wiege von den Fluten fortgetragen wurden. Auch über 1000 Schafe 60 Schweine und 30 Rinder sind ertrunken. Durch Blitzschlag wurde eine Zigarrenfabrik in Brand gesetzt. Falls die Regengüsse anhalten, droht ganz Skutari überschwemmt zu werden. Der Sachschaden beträgt schon jetzt annähernd 50 Millionen Dinar( drei Millionen Mark). Auch aus Montenegro werden schwere Störungen infolge des Unwetters gemeldet. Der Autobusverkehr ist fast überall eingestellt, da die Straßen unbenutzbar sind. In mehreren Dörfern mußten die Bewohner vor dem Wasser auf die Dächer flüchten. In den betroffenen Gegenden herrscht Mangel an Lebensmitteln. 22 Fischerboote vermißt Taifun zwischen Japan und Sachalin Moskau, 17. November. Nach einer Meldung aus Wladiwostok tobt an der Küste der Insel Sachalin ein starker Taifun. Die Schiffahrtsverbindung Sachalin— Rußland und Sachalin— Japan ist unterbrochen. 22 Fischerboote werden vermißt. Kray sind, wie wir gestern schon mitteilten, durch Mi glieder des Presbyteriums und den vom Oberbürgermeister eingesetzten Kommissar für die Sterbekassen erhehliche Unterschlagungen festgestellt worden durch die meister eingesetzten Kommissar für die Sterbekassen er hevliche Unterschlagungen sengestenl worden, durch die über 1000 Vereinsmitglieder, die fast sämtlich der ärmeren Bevölkerung angehören, geschädigt worden sind. Verantwortlich für diese Kassen sind der Pfarrer Schmidt und dessen Frau als Vorsitzende des Frauenvereins. Schmidt, der auf Antrag des Presbyteriums im Mai d. J. beurlaubt und seit dem 1. November in den Ruhestand versetzt worden ist, ist gestern von der Staatsanwaltschaft verhaftet worden. Zuchthausstrafe für Hochverrat Im umgestürzten Auto erstickt Schlesischer Wirtschaftsführer tödlich verunglückt. Landeshut, 17. November. Der langjährige Generaldirektor der Schlesischen Textilwerke Methner& Frahne AG. Landeshut, Dr. Hans Heinrich Frahne, ist Donnerstag abend auf der Fahrt nach seinem Jagdhaus in der Nähe von Schömberg tödlich verunglückt. Infolge der vereisten Straße schlug das von Frahne gesteuerte Auto um. Der 56= jährige Dr. Frahne erstickte und wurde erst Freitag als Leiche aufgefunden. n. Slandesamt Wachsender Erfolg des Gesetzes zur Förderung der Eheschließungen Was man aus den gefundenen Notizen boiger Jetzt hat man auf der Alexei=Insel ein Notizbuch gefunden, in norwegischer Sprache,— mit den kleinen Schriftzügen Amundsens: Beobachtungen, Messungen, Nachrichten über Eisverhältnisse! Alles sauber eingetragen... Bis zum 20. Mai 1929! Aber wäre das Flugzeug, wie man bisher annahm, wirklich abgestürzt, so müßte Amundsen mit seinen Begleitern bereits spätestens am 19. Juni 1928 den Tod gefunden haben!— Und ein Jahr später machte er noch Eintragungen in ein Notizbuch? War es wirklich so, daß das Flugzeug niederging, die Besatzung ganz oder zum Teil heil davon kam und nun versuchte, sich durchzuschlagen? Haben jene Helden, die den Schiffbrüchigen der„Italia“ helfen wollten, nachher selbst sehnsüchtig auf die Retter gewartet? Freilich vergebens—, um dann langsam dem Tode entgegen zu wandern? Man muß weitere Nachrichten aus dem hohen Norden abwarten. Vielleicht hat irgendein Zufall einen Streich gespielt—, oder vielleicht gehörte das Notizbuch doch nicht Amundsen, wie jene Polarforscher es als sicher annehmen... Von verschiedenen Seiten wurde die Vermutung laut, daß der Polarforscher mit seinen Genossen vielleicht noch heute am Leben sei Berlin, 17. November. Auf einen wachsenden Erfolg des Gesetzes zur Förderung der Eheschließungen weist das Statistische Reichsamt in der neuen Nummer seiner Zeitschrift „Wirtschaft und Statistik“ hin. Danach wurden in den deutschen Großstädten im Juli dieses Jahres durchschnittlich 15 vom Hundert, im August 30 vom Hundert und im September sogar 53 vom Hundert mehr Ehen geschlossen als in den entsprechenden Monaten von 1932. Auch die Geburtenzahl ist in den Großstädten seit dem August wieder in stärkerer Zunahme begriffen. In der Gesamtheit der Großstädte wurden im August 3,5 vom Hundert und im September 7 vom Hundert Kinder mehr geboren als in der gleichen Zeit des Vorjahres. und irgendwo auf der Bäreninsel, auf dem Alexei=Eiland oder wo sonst ein trauriges Dasein führe—, in enger Anpassung an die bescheidenen Lebensmöglichkeiten, die sich hier bieten. Aber diese Hoffnung ist zu optimis!““ um wahrscheinlich zu sein. Man kann vielleicht das Rätsel des tragischen Untergangs des großen Polarforschers Amundsen lösen... Ja, man kann vielleicht sogar— wenn die Funde auf Alexei sich bestätigen— eine SchilVerhaftung führender Wirtschafiter in Ostoberschiesten in Ruda, bei der Hüttenverwaltung der Fürsten von Donnersmarck in Neudeck und bei der Rybniker Steinkohlengewerkschaft in Kattowitz. Diese Untersuchungen sind bisher noch nicht abgeschlossen. Der Generaldirektor der Godulla= und Wirek=Werke(früheren Schaffgotschschen Werke), Dr Goroll, und Oberbergwerksdirektor Jungels wurden verhaftet. Die Gründe sind unbekannt. Es soll sich um Steuerangelegenheiten handeln. Die Untersuchungen werden von vier Staatsanwälten und dem Untersuchungsrichter geführt. Recklinghausen, 17. November. Der kommunistische Funktionär Berger aus Recklinghausen hatte sich vor dem Oberlandesgericht in Hamm wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu verantworten. Die Staatspolizeistelle Recklinghausen hatte ermittelt, daß Berger eine intensive Propaganda für die verräterischen Ziele der K PD. betrieben hatte und insbesondere bestrebt war, durch hetzerische Schriften die Polizei und SA. zu zersetzen. Das Oberlandesgericht verurteilte den Hochverräter zu 2½ Jahren Zuchthaus und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von fünf Jahren. 42. preußisch=Süddeutsche Staats=Lotterie 2. Klasse 2. Ziehungstag Vormittagsziehung 16. November Kopfjäger enthaupten japanischen Ponzisten Kattowitz, 17. November Auf Veranlassung der Kattowitzer Staatsanwaltschaft wurden gestern bei mehreren Industrieverwaltungen, Revisionen vorgenommen, so bei der Wirek AG. in Morgenroth, bei der Verwaltung der Ballestrem=Werke London, 17. November. Die„Times“ meldet aus Formosa: Am Mittwoch haben im Bezirk von Otake Eingeborene einen japanischen Polizisten enthauptet und seine drei Kinder ermordet. Man glaubt, daß es sich um einen Racheakt für die Verhaftung von Dorfbewohnern handelt, die Salpeter geschmuggelt hatten, um Schießpulver herzustellen. Die Behörden fürchten aber einen erneuten Ausbruch von Kopfjägerei. Zwischen den Dörfern wurden Polizeiposten errichtet, um gemeinschaftliche Aufstände zu verhindern. 0 Gewinne zu 50000 M. 364916 2 Gewinne iu 10000 M. 373082 2 Gewinne zu 3000 M. 219326 10 Gewinne zu 2000 M 26957 96551 101476 161774 315930 0 m gan; anae. Jnser 10 Gewinne zu 1000 M. 56941 95637 196851 196257 225776„„1 979; 891# 24 Gewinne zu 800 M. 37219 37351 58164 103847 107360 149512 191830 239759 347511 362557 376816 394207 50 Gewinne zu 500 M. 30016 45310 79115 82010 83443 85585 95645 130108 155840 157780 158700 172219 186028 216035 226454 251340 277961 282353 296873 304656 305220 344810 386869 397564 399036 124 Cewinne zu 300 M. 7907 20292 20572 31157 31212 32965 37327 41983 63400 63803 79382 83971 88301 90432 92183 93972 106078 106201 111484 118150 119336 123895 142277 159037 163183 163815 167076 206397 210666 211001 231639 237816 247878 251382 261748 267586 273639 275542 276298 289274 293906 297220 305592 307386 309836 321483 322659 330048 334198 339199 351486 361176 362563 386234 368379 377616 387427 392478 393334 393452 399674 399906 294483 279168 Wesfalen und Rheinprovinz Zurchtbares Andunglau auf dei Kom=Bomner=Auostraße Drei Personen tot Köln, 17. November. Heute vormittag kurz nach 11 Uhr ist auf der KölnBonner Autostraße zwischen Godorf und Hochkirch ein Personenkraftwagen verunglückt. Drei Personen wurden tot aus den Trümmern geborgen. Zu dem Unglück erfahren wir noch: Ein mit den Herren Polizeikommissar Göbelsmann aus Rodenkirchen, Gastwirt Wilhelm Wirths aus Köln, Gutsbesitzer von Bastings, Rittergut Immenhosen, und Fink besetzter Mercedes=Wagen befand sich auf der Fahrt nach Köln. Kurz vor Godorf versuchte der zweite Kraftwagen, der von einem Heinrich Busch aus Hagen gesteuert wurde und aus entgegengesetzter Richtung Nachmittagsziehung 2 Gewinne zu 100000 d. 385094 4 Gewinne zu 3000 N. 160330 221853 6 Gewinne mn 2000 M. 27197 160619 10 Cewinne zu 1000 S. 62867 241597 313420 325535 24 Gewinne zu 800 M. 1030 21713 22439 74859 86045 129707 163932 237232 262419 298671 343919 352599 62 Oew.nne in 500 M. 2300 28685(39588 47372 110147 114739 121561 124727 140142 183304 183384 185398 197804 200411 215528 252458 252681 283466 284949 286046 299800 313371 323922 342108 346779 349829 350171 357992 363322 372908 394997 158 Gewinne mu 300 M. 3121 19090 20092 23579 24072 24740 30696 39099 40788 45028 57048 5711s 62980 69377 71669 81216 94415 102325 105282 112103 123161 127077 136117 138615 39001 141529 148740 158017 158155 159877 161038 173137 180299 182770 185103 185596 186420 189266 191926 194276 201172 202154 211487 217106 235648 241106 244661 257511 265630 279476 280212 284589 292425 292622 295579 297064 298104 304291 309521 311265 311346 321326 327653 330817 331248 332552 336770 338335 344531 358200 363345 365030 371839 372439 374412 384067 384417 391399 399457 kam, trotz des Verbots zu wenden, wieder nach Köln zurückzufahren. Dabei ließ Busch alle Vorsichtsmaßregeln außer acht und führte seinen Wagen quer über die Straße. In diesem Augenblick kam der Mercedes=Wagen in voller Fahrt über die Straße und raste dem sich umkehrenden DKW.=Wagen in die Flanke, da der Wagenführer die Absicht Buschs nicht erkennen konnte. Die Wirkung war furchtbar. Der Motor des von Bastings gesteuerten Autos wurde vollständig eingedrückt, während der DKW.=Wagen seitlich aufgerissen wurde. Busch flog durch die Glasscheibe des Führersitzes auf die Fahrbahn und war sofort tot. Herrenfahrer leisteten die erste Hilfe, die Auch der reizendsten Hausfrau wird man es nicht verzeihen... Wie oft hat man es selbst erlebt: eine hübsche Wohnung, liebenswürdige Gastgeber, Gäste, die gut zueina###er passen— und sobald man bei Tisch sitzt, P S p c jander passen— und sobald man bei ist die angeregte Stimmung wie fortgezaubert. Woran das liegt! Die Speisen, die gereicht werden, entsprechen nicht dem sonst so gepflegten Milieu. Auch der reizendsten Hausfrau wird man das nicht verzeihen. Selbst Mangel an Zeit und Geld rechtfertigen das heute nicht, wenn das Essen zu wünschen übrig läßt. Denn jede gute Hausfrau weiß, der zarte Rahmgeschmack von Libby'=Milch verfeinert auch die einfachsten Speisen, Eiergerichte, Salate, Suppen und Süßspeisen, sowie Kaffee und Kakao. Und jede Hausfrau kann sich diese Hilfe leisten, denn Libby'=Milch ist sehr ausgiebig und preiswert. Einige Büchsen Libby'=Milch sollen immer im Haushalt vorrätig sein— Libby'=Milch hält sich der verschlossenen Dose unbegrenzt und ist immer zur Hand. AUUIT BER EEIETETRSITEN Als Kindermiich kann Libby’s Milch nach dem auf jeder Dose angegebenen Rezept verwendet werden Ihre Vitamtne werden auch vom Kindermagen leicht aufgenommen. Wo immer Mlich und Rahm in der Küche gebraucht werden, da ist Libby's Mllch unentbehrlich, denn sie nährt nichtnur, sendernerböhrubeutsche Libby besellschaft gleich den Genus. m. b.., Leer Osttriesland(Provinz Hannover) jeder Dose Libby’s Mlich ist genau so gehaltvoll wieder erste. Durch Spezialverfahren wird der frischen Kuhmlich der größte Tell des überflüssigen Wassergehaltes entzogen. Der verbleibende hobe Gchalt an Fett und werrvollen Nährbestandtellen wird gleichmäßig verteilt. Deshalb ist Libby's Mlich sehr leicht verdaulich. 1. PREIS antder zu. Nonderanssteibung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft Bertin 10### Bezugspreis einschl. Botenlohn 2,1. Selbstabholer 1,85 Mt. oder 93 P Funkbeilage„Hör mit mir“ monat preis: Für 1 Millimeter Höhe in 50 Pf., Familiennachrichten und Rechnung 7 Pf.(Besondere An zwangsweiser„Beitreibung der A verfahren usw. wird der bewilligt Anzeigen an bestimmten Tagen u gegebene und abbestellte sowie un währ übernommen. Schluß der An Gewalt(auch Betriebsstörung, am Erscheinen der Zeitung kön Str Innen Brunnenvergi Nach dem Deutscher angeblche * Von unserer Berline Nachdem die unerhörte 2 „Petit Parisien", über die wi mer des„B..“ ausführlich Stellen zu einem geharnischte dert hatte, ist über Nacht ein Lügenpropaganda bekannt gew lische Wochenschrift„Saturday Artikel, der angeblich von Dr nigstens ist der Artikel von der Dr. Goebbels gezeichnet. Aus bösartige Fälschung. tungen über angebliche deutsc zum Zweck von Gebietserweite Aufrustungspläne aufgestellt. Artikels zeigt, daß hier eine liegt. Reichsminister Dr. Goe den Artikel am Samstag an zeitig ein Telegramm an die chenschrift, das folgendermaßer „Erfahre soeben, daß Si einen angeblich von mir ges der Ueberschrift„Deutschland verlangt mehr Gebiete“ bringe tungen über angebliche deut zum Zwecke der Gebietserweit Aufrüstungsabsichten aufgestellt mit in aller Form, daß ich ses oder auch ähnlich für Sie noch für irgen schrift jemals geschrie also nur einer böswilli Opfer gefallen sein. Erwarte Sie in Frage stehende Auflag nicht mehr möglich, Dementi v lischer Oeffentlichkeit zur Ker minister Dr. Goebbels.“ Schon gestern mußten wi „Petit Parisien" bemerken, de sind, die von jeher aus der Ve Profit zogen. Diese Feststellu gesichts der neuen ungeheue Duplizität der Fälle, das m und in London mit derartigen die Wühlarbeit jener Kräfte, und sei es durch erstunkene L litik zu diskreditieren und die geneinander aufzuhetzen ver hierbei nicht mehr um einen die amtlichen Pariser und L mit dem Hinweis auf die dor heit“ übersehen können, sonder Arbeit dieser profitgierigen A thode, die nicht dazu geeignet ruhigte Lage zu entspannen,s Gegensätze bis zu einem Pu leicht reißen können. Deutsche Schritte in Es wird darum uumittelbar nach dem Bi Standals in London die in Paris und in L# bei der französisch egierung vorstel sche Botschaft in lerung um ihre Ve angeblichen Do simile, die der„Petit gelegt werden. Sie darauf hingewiesen, daß, Zuteresse an der Feststell „4 bestehe, hinsichtlich ge Lage gegeben ist und dem er Trübung der Bezieh r ein gemeinsames derartiger Umtriebe bestä bleibt nunmehr ab geblichen Dokumente de eigen wird. „ar) Bismart n Juge“ sprach am Sam auswärtigen Amt vor, englischen Wochen Einspruch zu erheben. hen, wiern, politischen Kr geni Ka.rsct anders au starke Erregu sein der gemtlichen St Erachtens Bühlarbeit 50 bachsenen zur in den m A IHedenb=:Lartein gesucht Pariser gegenzutre en Tagen der London Ausdru# gen nicht nur als schö