aufführung zur: rdan in einer Sonntag, 31. Ba, Hpacinthus“. musik“ von 30. se Theaterplan).% fsstelle der NS.=Ge umstraße 62, abzg aufmerksam, daß br einen bestimmieungen hne Bochum bring treuer Diene, zer zur Aufführung um ersten Male di Charlotte Flemminfertigt wurden, it suszenierte diese Pridparzer: Festwoonächsten Grillparzer u8 Der Prau llen Werner I Quadtlieg Wochenschau nicht zugelassen 00,.30,.15 Uhr onhalle Sse ereote ZWEITE WOCHE EINER Je STAor S Sugendiche zugelassen .30—.20 Uhr TBURG Kedie Boted. : Thoo Lingen Vechenschau .30.15 Uhr 14 Jahre zngelann APITOL Aüim er tunte Improduktion. MSARORas rum om.) hicksal einer liebenden ttelpunkt dieses epan. amatlichen Plüme. nicht zugelassen .10 und.35 Uhr Montag ab.50 Uhr 9 L L O Sansern ggause SELA UHLEN DEM UFA-FILM mel u. Erde schau i: Jugendfel .00..10 un d.20 Uh eltlicht Rühmann in Uax Jruchpilot sack, Elga Brink liche zugelassen. hensch..30,.00,.86 ptilme.00,.35.819 la Palast Bochum Rottstr. 20 un Aangund ura Bolort in ACHEMII LEIE lan im„Bech. Anzeiger“ nsteibelt-Theodertest bahen beinen bantl Spielhaus Bochum Mariensw. 14 *— Bezugspreis mit Botenlohn:.15 RM. monatlich oder.08 RM. halbmonatlich. Selbstabholer.85 RM, monatlich oder 93 Pf. halbmonatlich. Geschäftsstelle geöffnet von.30—13 und von 14.30—18.30 Uhr, sonntags von 11—12 Uhr. Sprechstunden der Schriftleitung, außer mittwochs und sonnabends, von 16—17 Uhr.— Postscheckkonto Dortmund 1760. Verlag und Druck: Laupenmühlen& Dierichs in Bochum Pfingsten 1942 Sonnabend„Sonntag Montag, 23.724.225. Mai 1942 Nr. 119 7 49. Jahrgang 7 Einzelpreis 10 Pf. Anzeigenpreise: Grundpreise für 1 mm Höhe in 22 mm Breite 10 Pf. im Anzeigenteil und in 46 mm Breite 55 Pf., Familienanzeigen 8 Pf., Stellengesuche 8 Pf., Kleinanzeigen(nicht geschäftl. Art) 8 Pf., Auskunft= u Zissergebühren 25 Pf. Zur Zeit ist Preisliste 12 gültig. Nachlaßstaffel B.— Schluß der Anzeigenannahme um 16 Uhr des Vortages. Hauptgeschäftsstelle: Rathausplatz 8— Rnruf 67551-54 Abermals 125600 BRT. in amerikanischen Gewässern versenkt Eeet Borae Swwyewrwyyy Stolze Leistung eines italienischen=Bootes— Bei Charkow ging das Gesetz des Handelns auf unsere Seite über— Gefangenen= und Beutezählen auf Kertsch weiter erhöht =Boote im St.=Lorenz=Strom Weitere Angriffserfolge in Lappland dnb Führerhauptquartier, 22. Mai. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Auf der Halbinsel Kertsch wurden bei den abschließenden Säuberungsaktionen weitere 19942 Gefangene eingebracht sowie 36 Panzer. 264 Geschütze und ein Panzerzug erbeutet. Damit erhöht sich die im Wehrmachtbericht vom 20. Mai gemeldete Gefangenenzahl auf 169 198, die Beute auf 284 Panzer und 1397 Geschütze. Kampfflugzeuge warfen im Hafengebiet von Sewastovol ein Handelsschiff in Brand. Nachdem in der Schlacht von Charkow sämtliche sowjetischen Angriffe unter schwersten Verlusten des Gegners abgewiesen worden waren, ist das Gesetz des Handelns nunmehr auf unsere Seite übergegangen. Südostwärts des Ilmensees setzte der Feind seine vergeblichen Angriffe fort. In Lappland gewannen deutsche Truppen im Angriff weiter an Boden. Eine im Verlauf der Kämpfe eingeschlossene Kräftegruppe des Feindes wurde verIn einem Hafen der Kola=Halbinsel beschädigte die Luftwaffe drei größere Frachtschiffe, darunter eines so schwer, daß mit seiner Vernichtung zu rechnen ist. Im rückwärtigen Gebiet der Ostfront haben deutsche und ungarische Verbände eine stärkere bolschewistische Bande aufgerieben.„„ 4. Nachtjäger brachten in den letzten Tagen an der Ostfront mehrere bolschewistische Bomber und Transportflugzeuge zum Absturz. Auf Malta wurden die Flugplätze Halfax und Luca bei Tag und Nacht bombardiert. Weitere Luftangriffe richteten sich gegen einen britischen Luftstützpunkt in Nordafrika. Deutsche Unterseeboote versenkten, wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, ostwärts der Antillen, im Karibischen Meer und im Golf von Mexiko 20 feindliche Handelsschiffe mit zusammen 111 600 BRT. Ein weiteres Unterseeboot drang durch den St.=Lorenz=Golf in den St.=Lorenz=Strom ein und versenkte dort trotz neberwachung durch zahlreiche See= und Luftstreitkräfte drei Schiffe mit 14000 BRT. Damit hat die feindliche Schiffahrt in amerikanischen Gewässern im Zuge dieser Operationen weitere 23 Schiffe mit zusammen 125 600 BRT. verloren. Bei den Erfolgen deutscher Unterseeboote in amerikanischen Gewässern haben sich die Boote unter Führung der Kapitänleutnante Thurmann, Würdemann und Folkers besonders ausgezeichnet. Der Beitrag unserer=Boote p ürscels gerehes Berlin, 22. Mai. Von unserer Berliner Schriftleitung. Die neue Sondermeldung über die großen deutschen .Boot=Erfolge ist ein„Beitrag“ zum USA.=Flottentag, der dem USA.=Präsidenten wohl wenig erwünscht sein wird. Er hatte kurzer Hand den 22. Mai zum„Flottentag der Nation“ proklamiert, um, wie es in seinem Aufruf heißt,„die Vaterlandsliebe und den Mut der Matrosen zu würdigen und der Anstrengungen der Werftarbeiter zu gedenken“. Tatsächlich handelt es sich um einen der üblichen Reklamefeldzüge des Präsidenten, der an die Ueberfahrt der„Savannab“ vor 125 Jahren anknüpft, die als erstes Dampfschiff den Atlantik überauerte. Diese Leistung ,war insofern keineswegs erheblich, als die„Savannah“ nur kurze Zeit mit Dampf fuhr, dann aber ihre Segel hißte und segelnd den Hauptteil der Fahrt zurücklegte. In Ermangelung anderer geeigneter Ereignisse griff jedoch Roosevelt auf diese„Heldentat“ zurück und verfügte den Stapellauf von 30 Dampfern für den 22. Mai, der dem Flottentag besonderen Glanz geben sollte. Nun ist dieses freudige Ereignis durch die deutsche Sondermeldung verdunkelt worden, die dem ameritanischen Volke drastisch vor Augen führt, wie gefährlich die Versorgungsschiffahrt an der amerikanischen Ostküste und im Bereich Mittelamerikas geworden ist. Wieder sind 20 Handelsschiffe mit 111 600 BRT. auf den Grund des Meeres gesunken, und als besonderes Bravourstück wird die Versenkung von drei weiteren Schiffen im St.=Lorenz=Strom durch ein deutsches UBeot gemeldet. Der St.=Lorenz=Strom im östlichen Nordameriko, die verkehrsreichste Binnenwasserstraße der Erde, hat zusammen mit dem Hauptquellfluß St.=LouisRiver die stattliche Länge von 3100 Kilometer. Bis Montreal an der Mündung des Ottawa=River, rund 1400 Kilgmeter vom offenen Meer entfernt, können die großen Czeandampfer fahren, während die Flußdampfer bis zum Westende der großen Seen gelangen, deren Abfluß der St.=Lorenz=Strom ist. Hier hinein drang das deutsche 1I.Boot trotz der scharfen Ueberwachung und feuerte dir tödlichen Torpedes gegen drei feindliche Schiffe. Kein Wunder, daß diese kühne Tat ganz Kanada clarmierte und der Premierminister im Parlament von Ottawa einen Sturm von Anfragen über sich ergehen lassen mußte. Der„Massen=Stapellauf“ in den Vereinigten Stagten ist heute, von Reden und Volksbelustigungen begleitet, vor sich gegangen. Man,weiß nichts über die Größe der 30 Handelsschiffe, aber man weiß sehr genau, daß die neuen deutschen=Boot=Erfolge den Tonnagegewinn iAusorisch gemacht haben. Wahrscheinlich übertrifft die in der Sondermeldung bekanntgegebene Tonnage sogar die gesamte Stapellauf=Tonnage des Flottentages, über die Roosevelt wohlweislich schwieg. Es wird nicht lange dauern, bis unsere=Beote auch die gleiche Zahl von Schiffen versenkt haben, die sich der USA.=Präsident für sein Schaustück reserviert hatte. Hinzu kommen noch die wertvollen Ladungen, die mit den Schiffen versanken. Die Edinburger Zeitung„Scotsman“ schreibt Die tranenische Sondeeieldung anb Rom, 22. Mai Das Hauptquartier der italienischen Wehrmacht gibt folgende Sondermeldung bekannt: Am 20 d. M. um.50 Uhr römischer Zeit griff auf der Höhe der brasilianischen Küste, 100 Meilen westlich der Insel Fernando de Noronha, das Unterseeboot„Barbarigo“, befehligt von dem Korvettenkapitän Enzo Grossi, eine amerikanische Flottenformation mit Kurs nach Süd an. Nachdem das.Boot die begleitenden Zerstörer passiert hatte, gab es aus, wenigen hundert Metern Entfernung eine Torpedosalve gegen ein Schlachtschiff der„Maryland“=Klasse(32 000 Tonne Tchlecktschiff munde am Bug astroffen zend ist in kurzer Leit gesunken. Melern EntTonnen) ab. Das fernung eine Torpedosalve gegen ein Schlachtschiff der„Maxyland“:K! Schlachtschiff wurde am Bug getroffen und ist in kurzer Zeit gesunten.(den Schlachztschiffes wurde Infolge der kriegerischen Leistung der Versenkung dieses amerikanischen Schlachtschiffes wurde der Korvettenkapitän Enzo Grossi zum Fregattenkapitän befördert. rk. Die Nachricht von der Versenkung eines nordamerikanischen Schlachtschiffes der„Maryland“=Klasse an der brasilianischen Küste durch das italienische =Boot„Barbarigo“ hat nicht nur in der gesamten italienischen Oeffentlichkeit stolze Freude und stürmische Begeisterung hervorgerufen, sondern auch im ganzen deutschen Volk, das den italienischen Kommandanten Enzo Grossi und seine tapfere=Boot=Besatzung aufs herzlichste beglückwünscht. Enzo Grossi war erst im gestrigen italienischen Wehrmachtbericht als einer der =Boot=Kommandanten genannt worden, die in amerikanischen Gewässern 23.000 BRT., feindlichen Handelsschiffsraumes vernichtet hatten. Damit haben die Seite an Seite mit den deutschen=Booten vor der amerikanischen Küste operierenden ialienischen=Boote ihren bisherigen Waffentaten ein neues Ruhmesblatt eingefügt und erneut bewiesen, daß auch die Kriegsflotten der Achsenmächte die Gegner überall dort schlagen. wo sie sie treffen. Es ist,symbolisch, daß gerade am dritten Jahrestage des deutsch=italienischen Freundschafts= und Bündnisvertrages Berlin und Rom solche hervorragenden Waffentaten in Sondermeldungen bekanntgeben konnten. Die Feindseite hat zwar schon viel Geschrei erhoben mit der Bebauptung, daß nordamerikanische Flotteneinheiten im Mittelmeer operieren, bisher aber haben,wir von solchen Operationen nichts feststellen können. Dugegen ist die Tatsache unbestreitbar, daß deutsche und italienische Kriegsschiffe im Atlantik und vor der amerikanischen Küste schon sehr große Erfolge erheute:„Die Tatsache daß die Deutschen es vermochten, in diese Hauptverkehrsader nicht nur des kanadischen, sondern des ganzen Welthandels einzudringen, muß der Bevölkerung Kanadas und in bestimmt nicht minderem Maße auch den Bürgern der USA. die Gefahr klar vor Augen führen, der sie sich gegenüber befinden. Der UBoot=Krieg stört immer mehr das normale Leben des amerikanischen Kontinents. Man kann nicht länger leugnen, daß sowohl die deutschen=Boote als auch die japanischen Truppen im Pazifik ihre Aufgaben in glänzendem Maße erfüllen.“ Was die Vereinigten Staaten bisher an Handelsschiffen durch die=Boot=Tätigkeit verloren hätten, mache eine wahrhaft stattliche Ziffer aus. Diese nüchternen Feststellungen werden durch die Erklärung eines bekannten amerikanischen Marinesachverständigen ergänzt, daß zwar die U= Boot=Gefahr bekämpft, aber keineswegs beseitigt werden könne Interessant in diesem Zusammenhang ist auch der Hinweis auf die viel zu optimistische Beurteilung der amerikanischen Seekriegslage in der UISA.=Presse durch den amerikanischen Marinefachmann Hanson Baldwin.„Keiner der Berichte des amerikanischen Marinedepartements über die Tonnogeversenkungens so erklärt Baldwin„hat bisher klar zu erkennen gegeben, wie ernst die Lage zur See ist.“ zielt haben. Und wenn tatsächlich USA.=Kriegsschiffe im Mittelmeer sind, so ist das nur ein Zeugnis dafür, daß die Achsenmachte im Mittelmeer den Briten so furchtbare Schläge versetzt haben, daß diese den großen Bruder von jenseits des Ozeans zu Hilfe rufen mußten. Wir erinnern hier nur an die schneidige Tat italienischer Sturmboote, die in den englischen Kriegshafen von Alexandria eindrangen und zwei englische Schlachtschiffe schwer beschädigten. So xeiht sich Erfolg an Erfolg, und die Streitkräfte der Achse zu Lande, zu Wasser und in der Luft werden nicht ruhen, bis die Gegner in die Knie gezwungen worden sind.. Die„Maryland“=Klasse der amerikanischen Kriegsmarine bestand aus den Schlachtschiffen„West=Vixginia“, „Colorado" und„Marhland“. Bei den drei Schiffen bandelt es sich um ältere Bauten, von denen die beiden ersten im Jahre 1921, die„Maryland“ bereits im Jahre 1920 in Dienst gestellt wurden. Die Wasserverdrängung beträgt, bei der„Maryland“ 31 500 Tonnen, bei der „West=Virginia“ 31 800 Tonnen und bei der„Colorado“ 32 500 Tonnen. Die Bestückung setzt sich zusammen aus je acht 40,6=Zentimeter=Geschützen, zwölf 12,7=ZentimeterGeschützen, vier 5,7=Zentimeter=Geschützen, acht 12.=Zentimeter=Flak und elf=Zentimeter=Flak. Auch besitzen die Schiffe je zwei Flugzeugschleudern und führen je drei Flugzeuge an Bord. Sie entwickeln eine Geschwindigkeit von 20,6 Knoten(„Colorado“), 21.1 Knoten(„WestVirginia“) und 21 Knoten(„Maryland“). Die Besatzung beläuft sich auf je 1407 Mann. Baldwin hebt besonders hervor, daß fast alle Transporte der Alliierten den Seeweg gehen, während die Achsenmächte den größten Teil ihrer Güter zu Lande befördern. Unter diesen Umständen ist es durchaus begreiflich, daß die amerikanischen Seeleute, die die immer gefährlicher werdenden Gewässer befahren müssen, dringend einer Ermutigung bedürfen. Es ist nur recht zweifelhaft, ob gerade Rgosepelt mit seiner Flottentag=Reklame den gewünschten Erfolg haben wird, da ihm deutsche UBeote so gründlich sein Konzept verdorben haben. =Boot=Angriff auf deutsches Lazarettschiff Berlin, 22. Mai. Das Lazarettschiff der deutschen Kriegsmarine, Alexander von Humboldt“, das sich auf der Fahrt nach einem Hafen an der norwegischen Küste befand, wurde trotz seiner der Genfer Konvention entsprechenden äußeren Kennzeichnung durch ein Unterseeboot angegriffen, ohne daß es hierdurch irgendwie beschädigt wurde. Dies ist ein weiterer Fall in der langen Reihe der Mißachtungen des Roten Kreuzes durch die feindlichen Mächte, die sich über eine allgemein anerkannte internationale Bestimmung hinwegsetzen. für das deutsche Englands Oberhaus im Zeichen verblendeten Hasses und Vernichtungswillens Stockholm, 22. Mai. Im englischen Oberhaus entlud sich am Donnerstag wieder einmal der ganze Vernichtungswille und verblendete Haß, der sich angesichts des Scheiterns aller britischen Pläne aufgespeichert hat. Der berüchtigte Deutschenhasser Lord Vansittart trat dafür ein, daß eine„gerechte Behandlung“ Deutschlands nach dem Kriege gar nicht in Frage komme, Der Labour=Lord Nathan befürwortete eine Fortsetzung der Blockade nach Einstellung der Feindseligkeiten, wie es auch nach dem Weltkrieg der Fall war. Dieser Lord mit dem bezeichnenden Namen erklärte, die Labourpartei werde auf einer„entscheidenden Vernichtung der Macht Deutschlands und auf einer dauernden Garantie“ bestehen. Sie werde außerdem darauf bestehen, daß die Verantwortlichen ihrer„Bestrafung“ nicht entgingen. Deutschland müsse die„Schwere der Macht“ zu fühlen bekommen. Der Kolonialminister Cranborne sprach von einer„harten und unerbittlichen Gerechtigkeit für die Deutschen“, die eine„britische Gerechtigkeit“ sein müsse Der Londoner Korrespondent des schwedischen Blattes„Aftonbladet“ faßt die in der Oberhausdebatte vorgebrachten Ansichten dahin zusammen, daß die Engländer und ihre Verbündeten längere Zeit hindurch eine Ökkupationsarmee in Deutschland halten wollten, und zwar„als eine Art Schutzarrest für das deutsche Volk“, wie sich Lord Leigbton ausdrückte. Wieder einmal sind die wahren Absichten der jüdischbritischen Kriegshetzer klar zum Ausdruck gekommen. Es ist die ohnmächtige„Wut der Erfolglosen, die diese Ausbrüche von niedrigster und gemeinster Gesinnung diktiert. Man will Deutschland auslöschen, ihm jede Zukunftsmöglichkeit nehmen. In aller Ruhe notieren wir diese Aeußerungen des Hasses, die trotz aller häufig gehörten gegenteiligen Agitationsphrasen bei der maßgebenden Plutokratencliaue immer noch vorherrschen. Diese Leute werden nicht klug durch geschichtliche Beispiele. Auch haben sie sich bereits derart in bolschewistische Gedankengänge verrannt, daß Vernunft ihnen ein fremder Begriff geworden ist. Sie müssen von ihren Sesseln vertrieben werden, erst dann erhält die Welt wieder Frieden und Ordnung. Rüstungsamt unter Speer Zusammenfassung aller Dienststellen in der Rüstungswirischaft Berlin, 22. Mai Die Konzentration aller wirtschaftlichen Kräfte auf die Erringung des Endüieges macht eine Zusammenfassung und Ausrichtung aller in die Rüstungswirtschaft eingeschalteten Dienststellen unter einheitlicher Leitung notwendig. Um den geschlossenen Einsatz und eine den wechselnden Anforderungen der Front entsprechende Schlagkraft der Rüstungsorganisation zu ermöglichen, hat der Chef des Oberkommandos der Wehrmacht Teile des ihm unterstellten Wehrwirtschafts= und Rüstungsamtes dem Reichsminister für Bewaffnung und Munition Speer als Rüstungsamt zur Verfügung gestellt. Zum Chef des neuen Rüstungsamtes des Reichsministers für Bewaffnung und Munition wurde General der Infanterie Thomas unter Beibehaltung seiner Stellung als Chef des Wehrwirtschaftsamtes im OKW. ernannt. Gleichzeitig werden die Rüstungsinspektionen und Rüstungskommandos unter Erweiterung ihrer Befugnisse und Aufgaben Außenstellen des Reichsministers für Bewaffnung und Munition und sind nachgeordnete Dienststellen des Rüstungsamtes. Für die Nationalisierung der Rüstungsfertigung wurde im gleichen Sinne nach dem Willen des Führers der Betriebsführer und Ingenieur im Rahmen der Selbstverantwortungsorganisation der Rüstungsindustrie eingeschaltet. Der Welt Tfingsten Die Pfingstgeschichte der Kirche berichtet, daß Männer aufstanden, erfüllt vom Heiligen Geist, und der Welt die neue Offenbarung kündeten. Sie waren besessen von diesem neuen Geist. Sie zeugten für ihn. Und selbst diejenigen, die vordem diese Sprache nicht verstanden, spürten, daß es etwas Gewaltiges sein müsse, um dies Neue, das sich in den Männern der Apostelgeschichte Bahn brach. In jener Stunde der Pfingsten griff das Christentum über den Kreis der Jünger Jesu hinaus. Es trat seinen Siegeszug an unter die Menschheit. Eine neue geistige Welt hatte sich aufgetan... IEicur 8. Ist es nicht ein ähnlicher Vorgang, den wir gegenwärtig erleben? Deutschland führt ja nicht nur den vielleicht entscheidungsschwersten Kampf seiner Geschichte; auf dessen Hintergrund zeichnet sich vielmehr eine geistige Umwälzung ab, tief und mächtig genug, das alte Weltbild zu stürzen und ein neues an seine Stelle zu setzen. Wiederum erleben wir es, daß Männer, in denen dieser neue Geist Macht gewann, aufstanden, für ihn zu zeugen, und daß selbst diejenigen, die ihn ablehnten, seine Wirkung nicht zu leugnen vermögen. Mehr noch: vor nunmehr 1900 Jahren höhnten einige:„Sie sind voll des süßen Weines!“ Sie faßten das Wunder nicht, das sich vollzog, weil es außerhalb ihrer eigenen Lebens= und Denksphäre lag. Gleichen aber nicht die Churchill, Roosevelt und ihre dem plutokratischen Denken verhafteten Nachbeter den Ungläubigen von einst, die ihre Gedankenwelt schon wanken fühlten und dennoch sich dem Neuen verschlossen, weil sie das Ende ihrer Zeit sahen und es noch nicht wahrhaben wollten? Auch vor diesen öffnet sich mit dem Großdeutschland Adolf Hitlers eine neue Welt. Und sie fassen es nicht. Oder, sie wollen es nicht fassen, weil im Kommen der neuen Welt= und Lebensordnung das zerbricht, was sie Jahrhunderte angehetet haben: das Gold nämlich als die alleinregierende Macht dieser Erde, und die Gewalt, die in ihren Händen lag, als der einzige Gerechtigkeitsmaßstab dieses Daseins. Alfred Rosenberg hat den Gegensatz einmal dahin gekennzeichnet:„Wir leben nicht auf der Welt, um Geschäfte zu machen, sondern um ein großes Schicksal mit einer Idee zu erfüllen.“ Daß dieser Idee heute mit dem Schwert die Bahn zunächst bereitet werden muß, war weder unser Wunsch noch unser Wille. Es zeugt aber für die Unbändigkeit und die Ganzheit ihres Wesens, wie diejenigen, die dieser neuen Idee leben, auch mit Blut und Leben dafür einstehen, weil sie wissen, daß in ihrem Lager die Zukunft ist. Nichts spricht mehr für ihre Siegkraft: nichts mehr auch für die Größe der Zeit, die wir damit durchleben. Die deutsche Geschichte ist ja reich an Einschnitten, an denen große Evochen zu Ende gingen, um neuen Raum zu geben. Denken wir nur einmal an jene Wende, da mit der Reformation die mittelalterliche Idee der von Gott gesetzten Weltordnung zerbrach. Ueber das religiöse Ringen hinaus wurde der geistige Ring gesprengt, der die mittelalterliche Menschheit noch umfaßt und eingeengt hatte. Mit der neuen Einsicht vom Menschenleben, dem Vorstoß in mathematische und naturwissenschaftliche Erkenntnisse und der Entdeckung schließlich neuer Erdteile senseits des Atlantischen Ozeans erweiterte sich der europäische Horizont weit über die bisherige Anschauungswelt hinaus. Ein neues Zeitalter hob an. Es nahm von Deutschland seinen Ausgang. Oder denken wir an jenen Kreuzweg der europgingen Geschichte 1789, als„die demokratische Krankheit“ über den Kontinent hereinbrach, die in der Welt des persönGöring beglückwünscht Baer dnb Berlin, 22. Mai Der Reichsmarschall hat an Hauptmann Baer zu seinem 103. Luftsieg folgendes Glückwunschschreiben gerichtet: „Lieber Baer! Die Meldung Ihres 99. bis 103. Sieges in den Luftkämpfen des 19. Mai erfüllt mich mit Stolz und Dankbarkeit. Sie zählen damit zu meinen kühnsten und siegreichsten Jagdfliegern. Ich spreche Ihnen zu Ihren außerordentlichen Kampferfolgen meine besondere Anerkennung aus und wünsche Ihnen auch die Zukunft immerfür, die„Zutunf währendes Soldatenglück. (gez.) Göring, PK.-Aufnahme: Reichsmarschall des GroßKriegsberichter Jütte(Sch.) deutschen Reiches u. Oberbefehlshaber der Luftwaffe“. Feuer sandte der Reichsmarschall an das Jagdgeschwader 77. das am 19. Mai seinen 2011. Abschuß erzielte, folgendes Anerkennungsschreiben: „Ich habe die Meldung erhalten, daß das Geschwader am 19. Mai den 2011. Abschuß erzielte. In stolzer Bewunderung spreche ich den tapferen Jagdgruppen des Geschwaders, das damit allein in den letzten sechs Kriegsmonaten über 1000 weitere Luftsiege erstritt, erneut meine volle Anerkennung zu diesen hervorragenden Leistungen und meinen besonderen Dank für den stete bewiesenen kühnen Angriffsgeist aus. (gez.) Göring Reichsmarschall des Großdeutschen Reiches und Oberbefehlshaber der Lustwaffe.“ lichen und ständischen Eigennutzes, des Klassenkampfes und der mißverstandenen Freiheit mündete, die die Zügellosigkeit und Grundsatztosigkeit zum Gesetz einer neuen Weltordnung zu erheben suchte. Diese von Frankreich ausgehende Berauschung am Gedanklichen, die Herrschaft der„Vernunft“, die damit angetreten werden sollte, gebar zwar auch mit dem Nationalismus als dem politischen Grundzug des vorigen Jahrhunderts eine neue Triebkraft für die europäischen Völker, indem sie ihnen die Parole Nationalismus und Freiheit schenkte; aber sie schuf keine neue Lebensordnung für Europa, wenn man die Zersplitterung nicht als solche ansprechen will. Selbst das letzte Jahrhundert, das man nicht zu Unrecht„das englische“ nennt und in dem Großbritannien der Welt endgültig den Plutokratismus als neue Lebensform schenkte, wurde uns Deutschen nur zu einem Uebergang. Redslob spricht z. B. von 1840 als dem „Wunderjahr schöpferischer Fruchtbarkeit", in dem ein Bunsen seinen Apparat zur Erzeugung des elektrischen Stromes erstellte, Liebig die Abhängigkeit der Pflanze von den Mineralstoffen der Erde entdeckte. Daß damals die Beschaulichkeit des Biedermeiers in die vom Geist der Technik bewegte moderne Zeit hinüberglitt, erscheint uns heute nur als das erste Vortasten einer Entwicklung, die sich jetzt anschickt, dem Diesseits— dem die Reformation in einem großen Ausbruch geistiger und seelischer Spannungen bereits den Eigenwert wiedergegeben hatte— nunmehr die Lebensordnung zu setzen, die seinem innersten Wesen entspricht. Mögen auch oftmals in der Geschichte schon militärische Entscheidungen widerrufen worden sein, die Entscheidungen unserer Tage werden vor der Zukunft bestehen. Drei Ziele sind es dabei, die am Ende dieses ganzen Weltenringens stehen: Einmal die Verwirklichung zweitausendjährigen Traumes der Deutschen von Einheit und Freiheit. Zum zweiten die Aufrichtung einer neuen sozialen Ordnung, die die Arbeit und den, der sie leistet, in den Mittelpunkt des Denkens setzt und nicht mehr den Profit und den, der ihn einstreicht. Und zum dritten eine neue europäische Ordnung, in der nicht der napoleonische Traum von dem einen Großreich, wohl aber die Sehnsucht nach einem Europa der ihren eigenen Gesetzen lebenden Völker erfüllt wird. Nur böser Wille kann in den drei Punkten Gegensätze sehen. Ein Blick in die Geschichte beweist schon, daß Deutschland sich dieser Aufgabe bewußt wurde, als Europa andern Völkern noch ein dunkler Begriff war. Bereits im Mittelalter vertrat das Heilige Römische Reich Deutscher Nation die Idee Eurova; war der Kaiser doch zugleich Garant der europäischen Völkergemeinschaft. Seitdem zeigt jede Reichsschopfung der Deutschen, daß sie statt der Eroberung der Welt die Einordnung ihrer Lebenskräfte zum Ziel hatte, wie es erst wieder die deutsche Selbstbescheidung auf dem Balkan bewies. So will Deutschland auch heute weder die Welt erobern, noch sie nationalsozialistisch machen; es fördert sogar die wahrhaft nationalen Regungen der anderen Völker. Und damit haben wir zugleich schon die Antwort auf den dritten Punkt: Deutschland setzt an die Stelle des einseitigen Nationalismus des 19 Jahrhunderts das Bewußtsein der kontinentalen Lebensgemeinschaft, zu der Natur und Geschichte die Völker begnadet oder verdammt haben, je nachdem sie innere Gesetzmäßigkeit dieses Kontinents erkennen oder ihr zuwiderhandeln. In der Synthese von Nationalismus und Ordnung gibt Großdeutschland Europa die neue Lebensform, in der die Notwendigkeiten des Erdteils die Begrenzung der politischen Forderungen, das neu erwachte Kontinentalbewußtsein aber das Maß der europäischen Ordnung sein werden. Wäre Europa nur eine politische, ja nur eine geistige Einheit, diese Lösung bedeutete schon viel. Da es jedoch darüber hinaus auch eine soziale Einheit und nicht minder eine soziale Aufgabe ist, die jeder Generation aufs neue gestellt wird, so pocht mit dem Anspruch der politischen Neuordnung auch die soziale Neuwerdung Europas an die Türen der Gegenwart. Denn Nationalismus und wirtschaftlicher Liberalismus, Freiheit, die zur Zügellosigkeit wurde, und Klassenkampf, die raumfremde Einmischungspolitik Englands gegenüber dem Kontinent und die Geldherrschaft— sie alle entsprangen der gleichen ideologischen Grundlage. Und sie haben alle die gleiche Grundrichtung: gegen Europa. Damit aber enthüllt sich dem, der sich über den Untergrund des gegenwärtigen Weltenringens einmal in ruhiger Stunde Rechenschaft gibt, der letzte Sinn des F de d ein Europa stehen, das nicht Geschehens: Am Enve wiro ein Europa stehen, mehr von der so warm empfohlenen„moralischen Ordnung“. Englands entzweit wird, sondern zu seinem eigenen Lebensrecht zurückgefunden hat. Diese Erkenntnisse jedoch und die Dynamik, die sie ausstrahlen, sind von einer Lebensmächtigkeit, die nicht nur das Ende eines absterbenden Zeitalters bedeutet, vielmehr bereits die Zukunft Europas offenbart. Ist es die Zukunft aber nur dieses Erdteils oder mehr? Da es sich dabei über die politische Seite hinaus ebenso um eine kulturelle, wirtschaftliche, soziale und nicht zuletzt seelische Haltung dreht, liegt die Antwort dem, der sehen will, schon offen da: Der Welt Pfingsten ist herangekommen. Und selbst die Stimmen derer, die es nicht wahrhaben wollen, zeugen noch dafür. F. H. von Gauleiter Carl Röver „Der Schrecken seiner Feinde“ Das Staatsbegräbnis für General von Loßberg Lübeck, 22. Mai. General von Loßberg, der erfolgreiche Feldherr des Weltkrieges, ist am Donnerstag nachmittag in Altenkrempe beigesetzt worden, nachdem vorher in Lübeck, seiner zweiten Heimat, auf Anordnung des Führers ein Staatsakt stattgefunden hatte. Die Feierlichkeiten begannen mit der Ueberführung des Sarges vom Divisionsstabsgebäude nach einer Kaserne, wo auf dem Kasernenhof Kompanien der Lübecker Truppenteile in Paradeaufstellung angetreten waren. Als Vertreter des Führers war Generaloberst Fromm erschienen. In seiner Begleitung sah man den stellvertretenden Kommandierenden General des X. Armeekorps und Befehlshaber im Wehrkreis X, den Kommandierenden Admiral der Marinestation der Ostsee, den Kommandierenden General und Befehlshaber im Luftgau XI. Reichsstatthalter Hildebrandt sowie den Reichskriegerführer General der Infanterie a. D. Reinhard. Nach den Klängen eines Trauermarsches gedachte Generaloberst Fromm der Verdienste des verewigten großen Soldaten des Weltkrieges.„Des Führers Pflicht", so sagte er,„hält ihn im Hauptquartier zurück, er hat mit seiner Vertretung mich beauftragt, und ich bin sicher, daß er in dieser Stunde mit seinen Gedanken bei dem Entschlafenen weilt und der trauernden Hinterbliebenen gedenkt. Wer als Jüngerer das Glück und Der feierliche Staatsakt in Anwesenheit des Führers in Berlin Berlin, 22. Mai. Im Gau Weser=Ems und in der Reichshauptstadt wehten die Fahnen des Reiches am Freitag auf halbstock. Die nationalsozialistische Bewegung, das nationalsozialistische Deutschland trauerten um einen der getreuesten und verdientesten Mitkämpfer des Führers, um den Gauleiter des Gaues Weser=Ems und Reichsstatthalter in Oldenburg=Bremen, Carl Röver. Zu Ehren des Verstorbenen hat der Führer ein Staatsbegräbnis angeordnet. Der feierliche Staatsakt fand Freitag nachmittag im Mosaiksaal der Neuen Reichskanzlei statt. Alle führenden Männer des nationalsozialistischen Staates, fast alle Reichsminister, die Reichsleiter, die Gauleiter, die Führer der Gliederungen der Bewegung, hohe und höchste Offiziere der nationalsozialistischen Wehrmacht nahmen an dem Trauerakt in der Neuen Reichskanzlei teil. Die Bevölkerung der Reichshauptstadt bezeigte ihre Anteilnahme dadurch, daß Tausende vor der Neuen Reichskanzlei und auf dem Wege des Trauerkondukts vom Wilhelmplatz zum Lehrter Bahnhof anwesend waren, um Carl Röver auf seinem letzten Weg zu grüßen. Nachdem am Freitagmittag der Sarg des toten Gauleiters im Mosaiksaal der Neuen Reichskanzlei aufgebahrt worden war, hatten die Ehrenposten, Standarten und Fahnenträger die Letzte Wache bezogen. Der mit der Hakenkreuzfahne bedeckte Sarg, auf dem die Dienstmütze des Gauleiters lag, war auf schwarz ausgeschlagenen Stufen aufgebahrt, 20 wundervolle Kranze zur Rechten und zur Linken bildeten einen wundervollen Teppich. Auf sechs schwarz verkleideten Säulen loderten aus bronzener Schale Flammen läuternden Feuers. Zu Häupten des verstorbenen Gauleiters hatten 20 Fahnen Aufstellung genommen, unter ihnen eine SA.=Standarte und weitere zehn Hoheits= und Sturmfahnen aus dem Gau Weser=Ems. Zur Rechten des Sarges trug ein Politischer Leiter das Ordenskissen mit den militärischen Ehrenzeichen des Verstorbenen. Gegen 14 Uhr wird der Kranz des Führers von zwei Offizieren der Leibstandarte 1„Adolf Hitler“ in den Mosaiksaal getragen. Geführt von Reichsminister Rosenberg betritt sodann die Witwe des verstorbenen Gauleiters den Saal. Die Anwesenden erheben sich zum Cruß. Kurz danach erscheint Reichsmarschall Hermann Göring. Um 15 Uhr betritt der Führer den Mosaiksaal begleitet von seinen persönlichen und militärischen Adjutanten. In tiefem Ernst schreitet er, von allen stehend begrüßt, durch den Mittelgang bis vor den Katafalk. Mit erhobenem Arm entbietet er seinem treuen Mitkämpfer Carl Röver den Gruß. Dann wendet er sich den Angehörigen zu und drückt ihnen teilnahmsvoll die Hand. Die Wehmut dieser Stunde bringt nun die Trauermusik aus Richard Wagners„Götterdämmerung, vorgetragen von der Staatskavelle unter Leitung von Professor Heger, zum Ausdruck. Hierauf ergreift Reichsminister Rosenberg das Wort. In seinem Abschiedsgruß umreißt er den Lebensweg und das Lebenswerk dieses Kämpfers, der zu Lebzeiten und nun im Tode eine Verkörperung unbedingter Treue, Künder einer neuen Weltanschauung, Vorbild kompromißlosen Kampfes ist.„Wenn wir an die Gesamterscheinung Carl Rövers denken“, so führt Rosenberg u. a. aus,„dann steht vor uns eine Persönlichkeit, die tiefste Wurzeln in der Heimat geschlagen und aus diesen Wurzeln immer neue Kraft zum Lebenskampf gezogen hat, ein Mann, der im praktischen Leben mit unbeirrbarem Instinkt sich für eine gesunde Gestaltung dieses Lebens einsetzt, der mit Härte und Unbekümmertheit allem entgegentritt, was nicht ebenso hart und kompromißlos den Notwendigkeiten des Lebens folgt. Aber Carl Röver ist für uns Nationalsozialisten noch mehr als ein vorbildlicher Kämpfer und Organisator einer zweckmäßigen Verwaltung. Er ist für uns in diesen 20 Jahren des nationalsozialistischen Ringens zu einer Verkörperung jener unbedingten Treue und jener furchtlosen Konsequenz geworden, welche die nationalsozialistische Bewegung in ihrer steigenden Entwicklung immer deutlicher forderte. Als er nach eigenem Suchen ein großes Schicksal erkannte und in einem Mann die Verkörperung dieses Schicksals sah, da hat er diesem Schicksal und diesem Mann sein Wort gegeben und hat es mit nimmermü. der Treue 20 Jahre bis an sein Lebensende gehalten. Er hat in diesen 20 Jahren keine schwache Stunde und kein Verzagen gekannt. Bei allen Rückschlägen der kämpfenden Bewegung trat seine ungebrochene Geradheit stets erneut in Erscheinung und hat ihn uns für immer als ein Vorbild jener uns so heiligen Verbindung von Stolz und Treue zugleich gezeichnet. Heute nehmen wir nun Abschied von ihm und wir erinnern uns alles dessen, was er in unverbrüchlicher Treue für sein Land, Führer, Volk und Reich getan hat. Und wir wissen, daß weder Führer noch Bewegung diesen Mann jemals vergessen werden. Er gehört zur Geschichte der großen nationalsozialistischen Revolution. Wie die wuchtigen Bauernburgen seines Oldenburger Landes stand er als Mensch fest auf dem fruchtbaren Loden seiner Heimat. durchtränkt von ihren Kräften und doch hinausblickend über ihre Grenzen ins weite große Reich der Deutschen. Trotz einer ihn seit Jahren quälenden Krankheit hat Carl Röver in seiner Arbeit keine Ruhe gekannt. Noch ganz kürzlich besuchte er Arbeiter in ihren Betrieben und schilderte ihnen Aufgabe und Größe dieses heutigen Krieges. Aus diesem vollen tätigen Leben ist er uns genommen worden, so, wie er es sich einst gewünscht hat: nicht hinsiechend, sondern mitten aus vollster Tatkraft und stärkstem Einsatzwillen abherufen zu werden. Lieber Freund Carl Röver! Wenn in Deinem Land Männer, Frauen und Kinder wieder im Sturmgebraus das Lied von Deiner Heimat in voller Freiheit singen können, dann ist dies Dein Werk gewesen. Und wenn der Führer heute auf ein freies und stolzes Großdeutschland blicken kann, dann hast Du als einer seiner treuesten Gauleiter das Deinige getan, eines der vielen Länder in diesem Großdeutschland zu führen. Wir grüßen Dich in alter Freundschaft über das Grab hinaus und wissen, daß das Werk eines Mannes wie Du weiterleben wird, ein Vorbild sein muß den kommenden Geschlechtern, die einmal in ihrer Weise den Lebenskampf für das große Deutsche Reich zu führen haben, damit es für immer stark und blühend erhalten wird.“ Als Reichsminister Rosenberg geendet hat, tragen zwei Offiziere der Leibstandarte 11„Adolf Hitler“ den wundervollen mächtigen Kranz des Führers vor den Katafalk. Der Führer tritt vor die sterbliche Hülle seines Gauleiters und legt den Kranz nieder. Zugleich intoniert die Staatskapelle leise und verhalten die Weise vom guten Kameraden. Alle Anwesenden erheben sich. Sie grüßen, wie der Führer, einen der Besten aus ihren Reihen, der zu früh dahingeschieden ist. Während der Führer der Frau des Verstorbenen sowie den nächsten Angehörigen sein Mitgefühl in bewegten Worten ausspricht, heben sich die Fahnen wieder, klingen das Deutschland= und das Horst=Wessel=Lied auf. Als erster verläßt der Führer den Saal, ihm folgt der Reichsmarschall, nachdem er Frau Röver ebenfalls sein Beileid zum Ausdruck gebracht hat. Unter den Klängen des Trauermarsches aus der „Eroica“ von Ludwig van Beethoven tragen Politische Leiter aus dem Gau Weser=Ems den Sara hinaus. Die Angehörigen folgen dem Sarg, Frau Röver geführt von Reichsminister Rosenberg. Auf der Freitreppe des Mosaiksaales übernehmen Angehörige der Wehrmacht den Sarg. Die Wache präsentiert, dumpfer Trommelwirbel klingt auf. Langsamen Schrittes wird der Sarg durch den Ehrenhof getragen und auf dem Wilhelmplatz auf die Lafette gehoben. Dem langen, unübersehbaren Zug zum Lehrter Bahnhof schließen sich die Trauergäste an, unter ihnen an erster Stelle die Reichsleiter, die anwesenden Reichsminister die Gauleiter sowie die zahlreichen aus dem Gau WeserEms herbeigekommenen Nationalsozialisten. Gauleiter und Reichsstatthalter Carl Röver kehrt heim an die Stätte seines Kampfes, seines Wirkens, in seinen Gau Weser=Ems. Als der Zug die Halle verläßt, ist das alte Kampflied„Volk ans Gewehr" der letzte Abschiedsgruß an den Verstorbenen. Undrupfatner=Eirgediene Telegrammwechsel zum 3. Jahrestag der Unterzeichnung des deutsch=italienischen Bundnisses Berlin, 22. Mai Aus Anlaß des dritten Jahrestages der Unterzeichnung des deutsch=italienischen Freundschafts= und Bündnispaktes fand ein Telegrammwechsel zwischen dem Führer. König Viktor Emanuel III. und dem Duce statt. Der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrov und der Königlich Italienische Außenminister Graf Ciano tauschten gleichzeitig Telegramme aus. Der Führer an König und Kaiser Viktor Emanuel: Zum Jahrestag der Unterzeichnung des unsere beiden Völker untrennbar verbindenden Freundschaftsund Bündnispaktes bitte ich Eure Majestat, meine aufrichtigsten Wünsche für den Ruhm und die Größe Italiens sowie den Erfolg seiner Waffen entgegennehmen zu wollen. Viktor Emanuel III. an den Führer: Zum dritten Jahrestag des Paktabschlusses, der unsere beiden Völker zu einem unauflöslichen Bündnis zusammengeschlossen hat, möchte ich Ihnen, Führer, meine lohhaften Glückwünsche zugleich mit meinen wärmsten die Ehre hatte, den Verstorbenen kennenzulernen, dem prägte sich beim ersten Blick der Eindruck einer ganz überragenden, fest in sich ruhenden Persönlichkeit ein, eines bedeutenden Mannes voll Klugheit und Kraft. eines Mannes, der sich aus Eigenem seine hohen Ziele setzte und immer tapfer geradeaus marschierte. So stürmte er vorwärts mit dem XIII. Korps tief nach Frankreich hinein. kämpfte mit ihm auch im Osten, bis er nach kurzer Zugehörigkeit als Abteilungschef zum Großen Generalstab im Herbst 1915 Chef des Stabes der 3. Armee wurde. Die Herbstschlacht in der Champagne hat der Verstorbene durch seinen klugen Rat zum Siege führen helfen. Und dann beginnt die Einzigartigkeit in der Verwendung dieses hohen Offiziers. Wo immer es brannte, setzte die deutsche Führung ihr einen Mann entgegen: den Oberst von Loßberg. Er wurde der wahre Schrecken seiner Feinde, der Rocher de bronce(der eherne Fels) unserer deutschen Front. Der Orden Pour le mérite und dann— für einen Generalstabschef ganz ungewohnt— das Eichenlaub dazu zeigen, wie hoch seine Leistungen bewertet und anerkannt wurden." Darauf leate Generaloberst Fromm den Kranz des Führers zu Füßen des Sarges nieder. Die Fahnen senkten sich, das Lied vom guten Kameraden klang auf. Donnernd hallten die Salutschüsse einer Batterie. Vor dem Ehrenfriedhof übernahm eine motorisierte Ehreneskorte den Sarg und überführte ihn nach Altenkrempe, wo die Beisetzung des Verewigten im engsten Familienkreis erfolgte. leohiisten Gimtwulsche zussleich mit meinen warnsten Wünschen für den siegreichen Abschluß unseres gemeinsamen Kampfes übermitteln. Der Führer an den Duce: Duce, an dem Tage. an dem vor drei Jahren Deutschland und Italien in feierlicher Form vor der Welt ihren Willen bekundeten, in unverbruchlicher Gemeinschaft zusammenzustehen, gedenke ich Ihrer in herzlicher Freundschaft und Verbundenheit. Der unbeugsame Siegeswille unserer im Nationalsozialismus und im Faschismus geeinten Völter und die Waffentaten unserer tapferen Soldaten bieten die sicherste Bürgschaft für den gemeinsamen Endsieg. Der Duce an den Führer: Zum dritten Jahrestag des Abschlusses des Stahlpaktes, der die unauflösliche Schicksalsgemeinschaft Deutschlands und Italiens besiegelt und sie im Krieg vereint hat, den unsere beiden Völker mit ungebrochener Kraft an allen Fronten führen, möchte ich Ihnen, Führer, meinen Gruß übermitteln und Ihnen noch einmal den Glauben des faschistischen Italiens an den Sieg ausdrücken, der den endgültigen Triumph unserer Sache darstellen wird. Reichsaußenminister von Ribbentrop an Graf Ciano: Heute vor drei Jahren haben wir den Freundschafts= und Bündnispakt zwischen Deutschland und Italien feierlich unterzeichnet. In Erinnerung an diese geschichtliche Stunde übermittle ich Ihnen, lieber Graf Ciano, meine herzlichsten Grüße und Wünsche. Ich habe die unbeirrbare Ueberzeugung, daß der gemeinsame Kampf gegen Weltbolschewismus und Plutokratie von einem ruhmreichen Sieg gekrönt sein und einem gerechten Aufbau Europas den Weg bereiten Der italienische Außenminister an Reichsaußenminister von Ribbentrop: Der dritte Jahrestag der Unterzeichnung des Stahlvaktes findet Italien und Deutschland in vollster Waffen= und Geistesbrüderschaft, eng verbunden im Kampf um eine bessere Zukunft der Welt und um den Sieg unserer Gerechtigkeitsideale. Aus diesem Anlaß übermittle ich Ihnen, lieber Ribbentrov, mit dem Ausdruck meines festen Glaubens an den gemeinsamen Sieg herzliche kameradschaftliche Grüße. am Freitag abend anläßlich des Jahrestages des Abschlusses des Freundschafts= und Bündnispaktes zwischen Deutschland und Italien zu einem Festakt im„Haus der Flieger" eingeladen. Neben den Angehörigen der italienischen Botschaft nahmen an der Kundgebung namhafte Vertreter von Staat, Partei und Wehrmacht teil. Reichssportführer von Tschammer und Osten betonte, man habe den deutsch=italienischen Freundschafts= und Bündnisvertrag mit Recht den Stahlpakt genannt, denn er stelle das umfassendste politische und militärische Bündnis zwischen Deutschland und Italien dar und habe schließlich zu der unzerreißbaren, durch nichts zu erschütternden Zusammenarbeit der beiden Nationen geführt. Hiermit sei der Welt vor drei Jahren das Beispiel einer Solidarität gegeben worden, wie sie eindrucksvoller den Widerstandswillen beider Nationen gegen die Einkreisungspolitik der Feinde einer gerechten Neuordnung nicht hätte dokumentieren können. In diesem uns aufgezwungenen Krieg hätten drei Jahre engster Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern den Pakt auf seine Tragfähigkeit erprobt, und keiner noch so intriganten Kraftanstrengung der feindlichen Welt sei es gelungen, die Achse irgendwie zu lockern oder gar zu sprengen. Auch im vierten Jahre dieses Bündnisvertrages werde er die Grundlage unserer gemeinsamen Zusammenarbeit, unserer Freundschaft und unseres Siegesbewußtseins sein und damit eine neue Zeit für unsere beiden Völker und das gesamte Europa heraufführen. Der italienische Botschafter Dino Alfieri unterstrich, daß der dritte Jahrestag des Stahlvaktes die beiden Länder in einer immer lebendigeren und tatsächlicheren Solidarität vereint finde. Niemals habe es wohl in der Geschichte eine so vollkommene Einmütigkeit der Ansichten und Meinungen gegeben. An der Festigkeit der Achse seien alle Versuche der gegnerischen Propaganda zerschellt. Botschafter Alfieri gedachte abschließend der gemeinsamen Opfer der beiden Völker auf den Schlachtfeldern dieses Krieges. Sie seien uns Ansporn und Verpflichtung auf dem gemeinsamen Weg zum Sieg. gespart wurde. Offensichtlich unbegründete Berufungen und Revisionen können nunmehr durch Beschluß ohne mündliche Verhandlung zurückgewiesen werden. „Auf seine Traafähigkeit erprobt“. Festakt in Berlin anläßlich des 3. Jahrestages des Bündnispaktes Deutschland—Italien Berlin, 22. Mai Der Königlich Italienische Botschafter Dino Alfteri und der Präsident der Deutsch=Italienischen Gesellschaft, Reichssportführer von Tschammer und Osten, hatten Vereinfachung der Rechtspflege Weitere Ritterkreuzträger dnb Berlin, 22. Mai. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Major der Schutzpolizei Rudolf Pannier, Bataillonskommandeur in einem 4 Polizei=Regiment; Oberleutnant Richard Hohenhausen, Batterieführer in einer Sturmgeschützabteilung. Major der Schutzpolizei Rudolf Pannier zeichnete sich im nördliche Abschnitt der Ostfront durch persönliche Tapferkeit und entschlossenes selbständiges Handeln hervorragend aus, als es starken feindlichen Kräften vorübergehend gelungen war, ihn und sein Bataillon in einer Ortschaft einzuschließen. Trotz der zahlenmäßigen Ueberlegenheit der Bolschewisten und trotzdem nur wenige schwere Waffen zur Verfügung standen, gelang es Major Pannier in zähem Ringen, den für die weitere Kampfführung entscheidend wichtigen Stützpunkt bis zum Eintreffen des Entsatzes zu verteidigen und so starke Kräfte des Feindes zu binden. Oberleutnant Richard Hohenhausen hatte im nördlichen Abschnitt der Ostfront entscheidenden Anteil an einem erfolgreichen schnellen Vorstoß bis zu einer Ortschaft hin, die von den Bolschewisten vorübergehend eingeschlossen war. Unter rücksichtslosem Einsatz seiner Person faßte er bei dem letzten schweren Angriff alle ihm unterstellten Sturmgeschütze und Panzer zusammen und stieß aus eigenem Entschluß trotz Verbrennungen an beiden Händen bis zum schwer umkämpften Stützpunkt durch. Ferner verlieh der Führer auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschalls Göring, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Leutnant Beißwenger, Flugzeugführer in einem Jagdgeschwader. Leutnant Beißwenger hat sich in 265 Feindflügen durch den rücksichtslosen Einsatz seiner Person in zahlreichen Luftkämpfen im Kampf gegen England, auf dem Balkan und an der Ostfront als einsatzfreudiger Jagdflieger bewahrt und 47 feindliche Flugzeuge sowie einen Fesselballon abgeschossen. Auch in vielen, kühn durchgeführten Tiefangriffen und bei zahlreichen Begleitschutzaufträgen für Kampfverbände bewies er seine Tapferkeit und Zuverlässigkeit. Nachträglich verlieh der Führer das Ritterkreuz an den im Westfeldzug gefallenen Oberleutnant Einhart Malguth, Adjutant in einem Panzer=Regiment. Oberleutnant Einhart Malguth fuhr mit seinem Kampfwagen meist an der Spitze der Abteilung und hatte durch sein Draufgängertum wesentlichen Anteil an den großen Erfolgen seines Regiments. Mit großem Angriffsschwung erkämpfte er die wichtige SeineBrücke sudlich Marcilly, überrannte den zurückflutenden Gegner auf der Straße Marcilly—Romilly und nahm die Stadt Romilly durch Handstreich in Besitz. In rastlosem weiteren Vorstoßen bildete er einen Brückenkopf und ermöglichte dadurch seiner Panzerdivision den schnellen Uebergang über den zäh verteidigten Seine=Abschnitt. Mit der nachträglichen Verleihung an den am 15. 6. 1940 gefallenen Oberleutnant Malguth finden seine hervorragenden Waffentaten ihre außere Anerkennung. Ritterkreuzträger Waldhauser gefallen Berlin, 22. Mai Oberleutnant Johann Waldhauser Staffelkapitän in einem Sturzkampfgeschwader, ist vom Feindflug nicht zurückgekehrt. Dieser hervorragende, erfolgreiche Sturzkampfflieger stammt aus Freising, wo er als Sohn eines Postschaffners am 1. April 1913 geboren wurde. Mit 18 Jahren wurde er Soldat. Als Unteroffizier trat er zur wiedererstandenen Luftwaffe über. Im Polenfeldzug zeichnete sich der damalige Oberfeldwebel so aus, daß ihm der Oberbefehlshaber der Luftwaffe, Reichsmarscha# Göring, schon am 18. September 1989 das Eiserne Kreuz überreichte. 1940 wurde er zum Oberleutnam befördert und später zum(Staffelkapitän ernannt. Vorbildlich als Einzelkämpfer wie als Führer seiner Staffel, erzielte er bedeutsame Erfolge und riß seine Besatzungen durch sein Beispiel zu höchsten Leistungen mit. Nach zahlreichen kühn und erfolgreich geflogenen Sturzangriffen auf Erdziele aller Art vernichtete er im Seegebiet um Griechenland und im Schwarzen Meer 31000 BRT. feindlichen Handelsschiffsraumes, während er weitere 29000 BRT. schwer beschädigte. Außerdem warf er einen Zerstörer in Brand. Achsenluftwaffe erfolgreich dnb Berlin, 22. Mai. Auf Grund des Erlasses über die Vereinfachung der Rechtspflege hat der Reichsjustizminister durch Verordnung vom 16. Mai 1942 nunmehr die ersten vornehmlich die Zivilrechtspflege betreffenden Maßnahmen getroffen. Das Verfahren erfährt eine Reihe wesentlicher Vereinfachungen.„ I„Te Kiesken Santeg. Die Entscheidungen sino rurzer als bisyer abzufassen. wodurch sie auch dem Nichtrechtskundigen leichter verständlich werden. Die Beteiligten können bei Urteilen, die einem Rechtsmittel nicht unterliegen, auf die Begründung verzichten und hierdurch Kosten ersparen. Eine Fortsetzung erlediater Verfahren nur noch wegen der Kosten findet künftig nicht mehr statt. Die Beschwerde ist wesentlich eingeschränkt, vor allem in Kostensachen und in solchen Angelegenheiten, in denen es sich nur um eine vorübergehende Regelung handelt. Die Berufungsgrenze ist für alle nach dem 81. Mai 1942 ergangenen Urteile wieder auf 500 RM. heraufgesetzt. Praktisch besonders bedeutsam ist, daß das neue Vorbringen in der Berufungsinstanz nur noch ausnahmsweise zulässig ist, die Beteiligten also genötigt sind, bereits in erster Instanz ihre Behauptungen und Beweise vollständig vorzubringen anstatt, wie es bisher immer noch möglich war, das Verfahren dadurch zu verzögern, daß weiteres Vorbringen für die Berufungsinstanz aufin der Cyrenaika und gegen Malta dnb Rom, 22. Mai Der italienische Wehrmachtbericht vom Freitag hat folgenden Wortlaut: Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: An der Cyrenaika=Front Artillerieduelle. Das feindliche Hinterland wurde erfolgreich von Verbänden der Achsenluftwaffe angegriffen. Ein Munitionsdevot wurde getroffen und ging in die Luft. Zwei Flugzeuge wurden am Boden zerstört; ein drittes Flugzeug wurde vom Feuer unserer Flakbatterien abgeschössen. Gegen die Ziele auf Malta richteten sich Unternehmungen der Kampfflugzeuge der italienischen und der deutschen Luftwaffe. Einzelheiten zum Mutterschutz Zu dem neuen Mutterschutzgesetz hat der Reichsarbeitsminister eine erste Ausfuhrungsverordnung erlassen. Zum Beschäftigungsverbot für werdende Mütter wird verordnet, daß sie nicht mit Arbeiten beschäftigt werden dürfen, bei denen regelmäßig Lasten von mehr als fünf Kilogramm Gewicht ohne mechanische Hilfsmittel von Hand gehoben oder Lasten von mehr als 8 Kilogramm ohne mechanische Hilfsmittel von Hand bewegt oder befördert werden. Diese Vorschriften gelten für werdende Mütter in der Landwirtschaft erst nach Ablauf des dritten Monats der Schwangerschaft. Jedoch ist das Heben und Tragen schwerer Lasten schon vor Ablauf des dritten Monats unzulässig, wenn hierdurch Leben und Gesundheit von Mutter oder Kind offensichtlich gefährdet würden. Werdende Mütter dürfen ferner mit Arbeiten, bei denen sie ständig stehen müssen, nur beschäftigt werden, wenn Sitzgelegenheit zum kurzen Ausruhen wahrend der Arbeit vorhanden ist. Die Beschäftigung mit solchen Arbeiten darf nach Ablauf des fünften Monats der Schwangerschaft täglich vier Stunden nicht überschreiten. Maschinen aller Art mit hober Fußbeanspruchung dürfen von werdenden Müttekn nicht betätigt werden. Werdende Mütter dürfen sodann nicht zum Schälen von Holz herangezogen werden. Sie dürfen auch nicht mit Arbeiten beschäftigt werden, bei denen sie der Gefahr einer Berufserkrankung ausgesetzt sind. Auch dürfen sie über den dritten Monat der Schwangerschaft hinaus nicht auf Beförderungsmitteln des öffentlichen Verkehrs und der gewerblichen Betriebe beschäftigt werden. Seite 3 Nr. 1 Der Reichsarbeitsminister wird ermächtigt, die Vorschriften des Mutterschutzgesetzes über das Verbot von Mehrarbeit, Nacht= und Feiertagsarbeit auf Mütter auszudehnen, die Kinder unter 14 Jahren zu betreuen haben. Er kann ferner bestimmen, daß diese Frauen mindestens einmal wöchentlich an einem Vor= oder Nachmittag von der Arbeit freizustellen sind. Endlich erhalten durch die Ausführungsverordnung werdende Mütter und Wöchnerinnen, die offene Verkaufsstellen selbständig führen und kein Verkaufspersonal beschäftigen, das Recht, ihre Geschäfte während der letzten sechs Wochen vor und der ersten zwölf Wochen nach der Niederkunft geschlossen zu halten. 330000 Das vorläufige das Die deutsche? Schlacht siegreich Stadt und Hafen 150000 Gefangen tobt die zweite S jetzt wieder Sond die Sondermeldu daran, daß jetzt u Männer bereit sin dingungslos für d. daß wir in der K diese Opfer ausr. übrigbleibt, aber der Krieg schlug. hilfswerk für das des Fuhrers, auch lich zu spenden u Süd nicht ungehö lung ist erfolgreic sigen Feststellun Summe von 1 358 schon heute 320 00 gebnis der 2. Haus mit 1088 658,59 nis der 2. Hausse tausend Reichsma gebnis 330 000 R gangenen Jahr. Das Gastspiel des Am Donnerste ner Burgtheaters statt. Dieses inte prominente Mitgl Damen Alma S Herren Raoul A der Rolle des Ta begonnen hat— nierung von Ger menfassen. Der Vorver um 11 Uhr an de Vorbil der Knapp Die Knappscha knappschaft haben schen Volkes von Betrag von 76 960 RM. im 1. Kriegs RM. im 2. Krieg Gegenüber de eine Steigerung t zu der Spende in Erhöhung um mi Ueber die Abge Ausgabe von Spe die heutige Beko Anordnungen. Mit de Mit dem E. 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Rund 150000 Gefangene wurden eingebracht. Bei Charkow tobt die zweite Schlacht. Fast Tag für Tag hören wir jetzt wieder Sondermeldungen. Während die Fanfaren die Sondermeldungen ankündigen, denkt Wie machen sie es— Mit oder ohne Punkte?! Ein Besuch in der Kleiderwerkstatt unserer Buhne Stellann 191 Sondermeldungen ankündigen, denkt die Heimat daran, daß jetzt wieder in größeren Schlachten deutsche Männer bereit sind, ihr Leben und ihre Gesundheit bedingungslos für den Sieg einzusetzen. Dabei wissen wir, daß wir in der Heimat nicht imstande sind, ihnen für diese Opfer ausreichend zu danken. Was uns zu tun übrigbleibt, aber ist, die Wunden zu heilen, die ihnen der Krieg schlug. Dafür spenden wir für das Kriegshilfswerk für das Deutsche: Rote Kreuz. Der Appell des Führers, auch für das neue Kriegshilfswerk reichlich zu spenden und zu opfern, ist im Gau WestfalenSud nicht ungehört geblieben. Auch die 2. Haussammlung ist erfolgreich gewesen. Sie hat nach den vorläufigen Feststellungen im Gau Westfalen=Süd eine Summe von 1 358 423,46 Reichsmark erbracht, das sind schon heute 320000 RM. mehr als das endgültige Ergebnis der 2. Haussammlung im vergangenen Jahr, das mit 1088 658,59 RM. abschloß. Das vorläufige Ergebnis der 2. Haussammlung wird sich jedoch um mehrere tausend Reichsmark exhöhen, so daß das endgültige Ergebnis 330000 RM. höher sein wird als das im vergangenen Jahr. Das große Theaterereignis Gastspiel des Wiener Burgtheaters in Bochum Am Donnerstag findet das Gesamtgastspiel des Wiener Burgtheaters mit Goethes„Torquato Tasso“ statt. Dieses interessante und einmalige Gastspiel wird prominente Mitglieder des Burgtheaters, und zwar die Damen Alma Seidler und Gusti Huber und die Herren Raoul Aslan, Horst Caspar— welcher in der Rolle des Tasso sein Engagement am Burgtheater begonnen hat— und Ewald Balser in der Inszenierung von Generalintendant Lothar Müthel zusammenfassen., Lehinnt em Mmeite Der Vorverkauf beginnt am zweiten Feiertag um 11 Uhr an der Theaterkasse. Vorbildliche Opferbereitschaft der Knappschafts=Invaliden und Witwen Die Knappschafts=Invaliden und=Witwen der Ruhrknappschaft haben im 3. Kriegs=Winterhilfswerk des deutschen Volkes von ihren Rentenbezügen den ansehnlichen Betrag von 76 960.05 RM. geopfert(gegenüber 33071.79 RM. im 1. Kriegs=Winterhilfswerk 1939/40 und 50 835,09 RM. im 2. Kriegs=Winterhilfswerk 1940/41. Gegenüber dem Ergebnis des Vorjahres ist somit eine Steigerung von mehr als 50 Prozent, im Vergleich zu der Spende im 1. Kriegs=Winterhilfswerk sogar eine Erhöhung um mehr als 130 Prozent eingetreten. Regelung der Fettabgabe Ueber die Abgabe von Butter statt Margarine und die Ausgabe von Speiseöl im 37. Versorgungszeitraum bringt die heutige Bekanntmachung im Anzeigenteil wichtige Anordnungen. Mit dem E. K. II ausgezeichnet Mit dem E. K. II ausgezeichnet wurde Friedrich Reipöhler, Sohn der Eheleute Ferdinand Reipöhler. Anzulässige Ausnutzung der Kriegsverhältnisse Bei Arbeit in fremden Haushalten Verpflegung nur gegen Abgabe von Lebensmittelkarten Es ist in letzter Zeit wiederholt wahrgenommen worden, daß Personen, die ihre Arbeit in fremden haushalten verrichten, wie Wäscherinnen, Aufwartefauen, Hausschneiderinnen, Gärtner u. a. ihre Arbeitsleistung häufig davon abhängig machen, daß ihnen die normale Verpflegung ohne Abgabe von entsprechenden Lebensmittelmarken gewährt wird. Da diese Ausnutzung der Kriegsverhältnisse die Versorgung der auf solche Arbeitskräfte angewiesenen Haushalte mit den lebenswichtigen und notwendigen Nahrungsmitteln gefährdet, muß mit allem Nachdruck darauf hingewiesen werden, daß derartige Forderungen nach den geltenden Kriegsgesetzen unerlaubt sind. Generaldirektor A. Hövelhaus 50 Jahre alt „Es ehrt den Mann die Arbeit und die Tat.“ Dies Wort kann man mit voller Berechtigung anwenden auf den Generaldirektor der Schle= gel=Scharpenseel=Brauerei, Alfred Hövelhaus, der am 23. Mai sein 50. Lebensjahr voll.1 endet, kann er doch auf ein erfolgreiches Wirken zurück. 101 blicken, das sich weit hinaus erstreckt über den Bereich un. serer Stadt. In der Kronen. stadt Dortmund 1892 geboren widmete er sich nach abgeschlossenem Besuch der Oberrealschule dem Braufach und erwarb sich in zehn Betrieben# im In= und Auslande reiche Kenntnisse, so daß er die Ab schlußprüfung mit Auszeich; nung bestand. Am 1. Mai 1914 4. 4 trat er als Laboratoriums. vorstand bei der SchlegeiScharpenseel=Brauerei ein. Im Mai 1915. rückte er zur Armee im Westen ein, wurde am 4. Mai 1917 bei Verdun schwer verwundet und geriet in französische Gefangenschaft. Aus dieser zurückgekehrt, nahm er im Februar 1920 seine Tätigkeit bei der Schlegel=Scharpenseel=Brauerei wieder auf; schließlich wurde ihm die gesamte technische Leitung übertragen. Am 1. Februar 1933 trat er als erster Leiter an die Spitze des Unternehmens. Nun konnte er seine ganze Tatkraft, sein Wissen und Können einsetzen für den inneren und äußeren Ausbau der Schlegel=Scharvenseel=Brauerei AG., die im Laufe der Zeit Brauereien in Bochum, Herne. Recklinghausen und Duisburg in sich ausgenommen hatte. Der Betrieb in Bochum wurde modernisiert und erweitert, das neue Verwaltungsgebäude fertiggestellt. Mit sozialem Oel gesalbt, lag Generaldirektor Hövelhaus das Wohl der Betriebsangehörigen am Herzen. Er schuf Einrichtungen, die anerkannt wurden durch die Verleihung der Goldenen Fahne durch den Führer schon im Jahre 1937 und die Anerkennung als Nationalsozialistischer Musterbetrieb. Zum sechsten Male wurde am 2. Mai d. J. der SchlegelScharpenseel=Brauerei diese höchste Auszeichnung vergeben, dazu die Plakette für„Vorbildliche Berufserziehung" in Silber. Schon im Jahre 1937 wurde der Grundstein gelegt für ein Erholungsheim am Kohlberg bei Neuenrade, das im folgenden Jahre seiner Bestimmung übergeben werden konnte. Hier erhalten erholungsbedürftige Werksangehörige freie Unterkunft einschließlich Verpflegung nebst Hin= und Rückfahrt. Von dieser sozialen Einrichtung konnten schon viele Urlauber, weit über 200. Gebrauch machen. Vorbildlich sind die Einrichtungen für die geistige und körperliche Ertüchtigung der Werksmitglieder durch Vorträge, künstlerische Darbietungen, Pflege des Sports usw. Mit Rat und Tat steht Generaldirektor Hövelhaus in den vielen Ehrenämtern, die er bei der Partei. der Deutschen Arbeitsfront, bei der Handelskammer, bei den Erganisationen der Brauindustrie, wissenschaftlichen Institutionen usw. bekleidet, zur Verfügung. Als Oberleutnant steht er gegenwärtig bei der Wehrmacht. In voller Manneskraft gilt sein Streben und Wirken dem Vaterlande, der Heimat, dem ihm anvertrauten Unternehmen. Glück auf zu weiterem, frohem Schaffen noch einige Jahrzehnte! 8p. Die erste Arbeit ist stets der Entwurf. Hier Charlotte Flemming bei der Arbeit.— Mitte: Kaum sieht man den Anfang und kaum das Ende, aber die tüchtige Näherin zaubert schon die vorgeschriebenen Kostüme daraus. Ein neues Stück kommt auf die Bühne, und selbst der Laie weiß, daß unendlich viel Arbeit, Ueberlegung und Einfall dazu gehört, bis es„steht". Steht, das heißt, nach bestem Vermögen die Worte und Absichten des großen Dichters(oder auch nur schlicht des Autors, je nach der Art des Stückes) realisiert, ins Scheinleben auf der Bühne gerufen zu haben. Die Figuren, ihre Zeit und ihr Milieu haben lebendige Gegenwart zu werden. Und je stärker die Illusion bannender Wirklichkeit erreicht ist, um so vorbehaltloser erkennen wir Bedeutung und Sinn des Theaters an, das uns vom Wesen und Gedankengut des Autors so viel mehr geben kann als das gelesene Wort. Ein nicht zu unterschätzender Anteil am Aufbau eines Bühnenstückes, ganz gleich, ob klassisch, historisch oder modern, gebührt dem Kostümentwurf und seiner Ausführung. Gyges oder der„treue Diener" wären im Sakko von heute lächerliche Figuren, Emilia Galotti und die Gräfin Terzky im modernen Schneiderkostüm nicht minder Viele unserer weiblichen Theaterbesucher werden sich mit dieser Seite des Theaterschaffens schon Gedanken beschäftigt haben und die Frage:„Wie machen sie es bei der heutigen Punktewirtschaft?" spielte sicher keine kleine Rolle dabei. Nun, wir haben uns, speziell um etwaige Wißbegierde auf diesem Gebiete zu befriedigen, ein wenig in den hinteren Bezirken, die dem Laien sonst verschlossen bleiben, umgetan, um etwas von dem Geschauten und Erkundeten weiterzugeben. Bei Charlotte Flemming sind wir vor die richtige Schmiede geraten. Ihr obliegt sozusagen der rein künstlerische Teil dieses Aufgabengebietes, da ihrer Phantasie und ihrem Gestaltungsvermögen all die Kostüme, Gewänder, duftigen Kleidchen oder eleganten Roben zu entspzingen haben. Wir stellen mit einem sübrigens..—...#e:„ihre an. der. Bochume Blick fest: das Arbeitszimmer der Künstlerin ist ihre Bühne erprobten Fähigkeiten mit der nächsten Saison eindeutige Visitenkarte. Das lebt und leuchtet an den an weit größerer Wirkungsstätte einsetzen können. Die R3“.. 8 Farhlich lahondigen Siaurinen Staatsoper Wien hat sie für etliche Jahre verAufnahmen: Brüning Im Spritzverfahren werden den Kostümen Farben und Ornamente, so wie sie der Entwurf verlangt, aufgespritzt. Adonis in allzu klassischer Nacktheit. All das und noch vieles mehr will bedacht und beachtet sein. Aber das macht diesen ausgesprochen weiblichen Beruf wohl erst so schön und interessant. Charlotte Flemming wird übrigens— wie wir hören— ihre an der Bochumer Wänden von sicher und farblich lebendigen Figurinen. Da finden wir noch die ganze Robenherrlichkeit der kapriziösen russischen Fürstin aus den„Katakomben" wieder; auch einige der geschmackvollen Kostüme, in denen Emilia Galotti auf der Bühne erschien, erkennen wir noch, und an allen gefällt uns die unendliche Leichtigkeit in den vielen modischen Einfällen, mit der die Entwürfe aufs Papier gebannt scheinen. Richtunggebend für den Beginn dieser Arbeit müssen die Entwürfe des Bühnenbildners sein, wenn nachher Harmonie und Uebereinstimmung zwischen Dekoration und Kostüm in Stil und Auffassung herrschen soll. Damit ist schon angedeutet, daß also nicht einfach lustig drauflos phantasiert werden kann. Die Stilkunde ist ein Gebiet, das beherrscht und auch immer wieder zu Rate gezogen werden muß. Genau wie eine gute Schneiderin hat die Zeichnerin schon bei den Entwürfen individuell auf die körperlichen Besonderheiten der einzelnen Rollenträger und=trägerinnen zu achten: eine etwas kleine Gestalt darf durch das Kostüm nicht noch mehr zu Boden gedrückt werden, es soll vielmehr streckende Wirkung haben; nicht jeder Schauspieler auch ist ein Vorondnche Henstattenees Arbenters 75 Jahre sozialer Wohnungs= und Siedlungsbau beim Bochumer Verein Eine pflegliche Arbeiterpolitik gehört zur Tradition des Bochumer Vereins. Sie ist wohl so alt wie das Werk selbst, das sich im Laufe dieses Jahres anschickt, die 100. Wiederkehr seines Gründungstages zu begehen. Gleich nach der Gründung des Werkes in den Anfängen der vierziger Jahre des vorigen Jahrhunderts war die Sorge des Gründers Jacob Mayer auf die Notwendigkeit eines seßhaften Arbeiterstammes gerichtet. Im Jahre 1858 wurde das alte Arbeiterkosthaus an der Maarbrücke errichtet. In den folgenden Jahren ging man vereinzelt dazu über, Werkswohnungen für die Arbeiter zu erbauen, die aber vorerst noch Einzelerscheinungen blieben. Erst mit dem Jahre 1867 kam es beim Bochumer Verein zu einer großzügigen Wohnungspolitik, zu der die erforderlichen Mittel aus dem Reservefonds des Unternehmens genommen wurden. Im Jahre 1867, mithin vor 75 Jahren, waren rund 80 Morgen Baugelände und 34 Häuser von je vier unabhängigen Familienwohnungen mit Gärten und Stallungen errichtet worden. Die gesamte Anlage mit den Grundstücken und Gebäuden stellte einen Wert von 150000 Thalern dar. Die erste Siedlung des Bochumer Vereins, Stahlhausen, war im Entstehen begriffen. In den folgenden Jahren setzte man den Bau von weiteren Wohnungen in der Alleestraße, gegenüber der Kanonenwerkstatt, fort und das Jahr 1872 brachte Louis Baares sozial weitsichtigen und großangelegten Versuch, den gesamten Besitz des Bochumer Vereins an Werkswohnungen sowohl als an Wohlfahrtseinrichtungen zu einer Stiftung zusammenzufassen und zu verselbständigen. Da aber dieser Stiftung Schwierigkeiten ob der landesherrlichen Genehmigung sich entgegenstellten, verwirklichte man schließlich den Plan in abgerundeter Form durch Gründung einer eigenen„Aktiengesellschaft Stahlhausen". Nach Louis Baares Erklärung war der Zweck der Aktiengesellschaft nicht auf Geldgewinn gerichtet, man wollte den Arbeitern und Beamten des Werkes als bevorzugten Aktionären eine sichere und gewinnbringende Anlage ihrer Ersparnisse gestatten und damit auch dem Bochumer Verein einen guten Arbeiterstamm sichern. Das Grundkapital wurde auf 500000 Thaler festgesetzt. Diese Neugründung erfüllte aber nicht die Erwartungen, die die Direktion auf sie gesetzt hatte. Das hatte seinen Grund in der inzwischen eingetretenen bedenklichen Wirtschaftslage. So kam es 1875 zur Auflösung der Gesellschaft, deren Aktiva und Passiva vom Bochumer Verein übernommen wurden. So kurz auch die Lebensdauer dieser Aktiengesellschaft Stahlhausen war, so hat sie doch, allerdings unter entsprechender Hilfeeistung seitens des Bochumer Vereins. Bedeutendes geleistet. Im Jahre 1874/75 waren auf etwa 250 Morgen in nächster Nähe des Bochumer VerBlick auf die schmucke Höntroper Siedlung Aufnahme: Bochumer Verein eins über 400 Wohnungen für Arbeiter und Meister errichtet, 1873/74 ein neues Arbeiterkosthaus Stahlhausen, für 2000 Mann berechnet, mit Speisesaal, Küchenanlage und Wirtschaftsgebäuden mit einem Kostenaufwand von 287300 Thalern erbaut worden. In den kommenden 40 Jahren bis zu dem Zeitpunkt des Ueberganges des Bochumer Vereins in die Vereinigten Stahlwerke hat mit der Vergrößerung des Werkes der soziale Gedanke des Werkswohnungsbaues stets starke Förderung erfahren. Nachdem im Jahre 1934 der Bochumer Verein wieder zu neuer Selbständigkeit gekommen war, beantragte er auf Initiative des Leiters Dr. Borbet bei der Rheinisch=Westfälischen Wohnstätten=AG. den Bau weiterer Wohnungen für die Gefolgschaftsmitglieder des Bochumer Vereins. Der Vorschlag, den Siedlungsgedanken herauszustellen und den Arbeitern nahezulegen, sich ein Stück deutscher Erde und ein Siedlerhaus darauf errichten zu lassen, fand bei der Leitung des Bochumer Vereins und der Gefolgschaft volle Zustimmung. Die Beibringung eines bestimmten Eigenkapitals, nicht unter 20 Prozent des Boden= und Bauwertes, regelte sich rasch und so entstand in Höntrop zwischen der Essener Straße und der Bergisch=Märkischen Eisenbahn eine Siedlung mit Hunderten von Wohnhäusern, in ihrer Gesamtanlage eine Mustersiedlung. Hierbei wurde Wert gelegt auf abwechslungsreiche, schmucke Gestaltung der einzelnen Heimstätten mit beigegebenen Stallungen und Gärten unter Wiederaufnahme altbewährter Grundrißbildung und gesunder Bauweise. Nach Anhörung der Partei und Zustimmung des Polizeipräsidenten hat der Oberbürgermeister der Stadt Bochum dieser Mustersiedlung nun den Namen„Walter=BorbetSiedlung" gegeben, als ständige Erinnerung an den verewigten verdienstvollen Leiter des Bochumer Vereins und starken Förderer dieser Siedlung. Der Krieg hat dem weiteren sozialen Werkswohnungsbau des Bochumer Vereins eine gewisse Beschränkung auferlegt. Manche bestehenden großzügigen Planungen im Wohnungsbau für die Gefolgschaftsmitglieder des Bochumer Vereins sollen nach Beendigung des Krieges ihrer fürsorglichen Verwirklichung zugeführt werden. Wenn wir hier die hervorragende Leistung auf dem Gebiete des sozialen Wohnungsbaues in den abgelaufenen 75 Jahren würdigten, müssen auch noch die Schaffung des Lehrlingserholungsheimes des Bochumer Vereins am Dülmener See, die großzügige Anlage der Gefolgschaftserholungsstätte des BV. auf den bewaldeten Höhenzügen bei Werdohl und die vor einigen Jahren erfolgte Erneuerung und Umgestaltung des Innenbaues des großen Ledigenheims, des Kosthauses Stahlhausen, hervorgehoben werden. pflichtet, und verbunden damit ist noch die Arbeit für zwei andere Wiener Bühnen. Also ein ansehnliches Tätigkeitsfeld. Nun, vorläufig warten hier noch allerhand lohnende Aufgaben. Wir erspähen da auf dem Arbeitstisch verheißungsvolle dicke Mappen mit neuen Entwürfen. Sieh an, der„treue Diener seines Herrn“ soll zur„Grillparzer=Woche" völlig neu eingekleidet werden. Würdige, imponierende Gewänder erblicken wir, an denen auch mit Prunk nicht gespart ist. Also zwei Ausstattungen für ein Stück?, meinen Sie etwas vorwurfsvoll. Wir können beruhigen, das erste Mal handelte es sich um eine Anleihe bei einem anderen historischen Bühnenwerk(wir wollen aber nicht verraten, bei welchem). Und hier berühren wir schon die etwas nüchternere praktische Seite der Einkleidung. Die hochfliegenden, von materiellen Erwägungen ziemlich ungetrübten Pläne und Entwürfe wollen Verwirklichung finden. Das ist Sache der Gewandmeisterin Anna Metzner und ihres Stabes. Zunächst natürlich ertönt— wie bei jeder Frau, die an ihren Kleiderschrank tritt— der Klageruf:„Es ist nichts da!“ Wir wollen gerecht sein: das Kontingent der Stoffzuteilung für die Bühnen ist natürlich den Umständen entsprechend sehr, sehr bescheiden, und damit könnten gewiß keine Sprünge gemacht werden. Es ist der berühmte Tropfen auf den heißen Stein und hält jedenfalls keinen Vergleich mit unserer 120punktigen Kleiderkarte aus. Aber wie fast jeder Kleiderschrank daheim alte, oft mißachtete Schätze birgt, in ansehnaller Art. Und gerade heute nun kann die Gewandmeisterin ihre ganze Kunst zeigen und erproben, wenn sie scheinbar Unmögliches immer wieder möglich macht und aus verstaubten, schlummernden Altertümern neuen Glanz und neue Pracht erstehen läßt. Was hat es schließlich für einen Zweck. den Hamlet weiter in seiner Kiste träumen zu lassen, wenn er vielleicht Tasso oder Romeo aus ihren Bekleidungsnöten helfen kann. Auch Maria Stuart oder Kriemhilde werden rücksichtslos aus ihrem Dornröschenschlaf aufgescheucht, um die Kleiderfrage bei Iphigenie, Emilia oder Wallensteins Thekla lösen zu helfen. Und mancher grauseidene, elegante Rokokokavalier hat schon sein Leben lassen müssen für die schimmernde Robe einer schönen Dame, die im Augenblick wichtiger war. Allerdings, Streifen, Blumen und Ornamente müssen, wenn die Vorräte sie nicht hergeben, auf andere Weise hergezaubert werden. Man kann es ruhig so nennen, wenn man sieht, wie der lange, schlanke Pinsel in sicherer Hand Knöpfe, Streifen und Ornamente plastisch und in oft frappierender Echtheit auf den Stoff appliziert. Für umfangreichere Arbeiten tritt gar die Spritzmaschine in Aktion, und der Zuschauer wird es nachher bei der Aufführung nicht unterscheiden können, ob jene starre, pompöse Goldspitze oder der verlmuttern schimmernde Streifen echt oder nur holde Täuschung sind. Doch das ist ja auch nebensächlich. Wichtig bleibt für die Bühnenschaffenden und den Theaterbesucher, wenn trotz aller Schwierigkeiten der Beschaffung zum Schluß die Idee des Entwurfes überraschend schöne Wirklichkeit wurde, wenn geschickte Hände aus alten Resten, ein wenig Tüll, ein wenig Band die duftigsten Gebilde schufen und mithalfen, uns die Illusion wirklichen Lebens zu vervollständigen, deren wir beim Theaterbesuch zum uneingeschränkten Genuß bedürfen. Und wir, meine Damen, können uns also bei unseren Kleiderkarten beruhigen. Vielleicht(oder sogar bestimmt) haben wir nur nicht so viel Phantasie und so geschickte Finger wie die beiden Meisterinnen hinter der Bühne, und unsere bescheidene„Mal“=Tätigkeit wollen wir lieber nicht auf die Kleidung ausdehnen. M. H. von Hans Der erweiterte Ausschuß des Unterkreises Bochum im RSRL. hatte sich zur Schlußsitzung über den am 7. Juni steigenden 17. Staffellauf„Quer durch Bochum" im Bochumer Hof" versammelt, um dieses bedeutungsvolle sportliche Ereignis in Bochums Mauern noch einmal durchzusprechen und alle Vorkehrungen zu treffen, diesem Staffellauf, der erstmalig mit einem Städtekampf im Fußball, Handball, Faustball, Schießen Stadtrat Dr. Vogelsang überbringt Dank und Gruß des Oberbürgermeisters.— Rechts: Der neue Unterkreisführer Ferdinand Arens Pfingst-Sonnabend bis 13 Uhr 2. Pfingsttag von 11 bis 12 Uhr Die nächste Ausgabe erscheint am Dienstag, dem 26. Mal. zur gewohnten Zeit Verlag Bochumer Anzeiger Aus den Wochumed=Eldettonen Stadtteil Riemke Schießen der NSKOV. Hamme. Für die Kameradschaft Hamme findet am Pfingstmontag auf dem Schießstand am Bahnhof Riemke ein Uebungsschießen statt, zu dem alle NKOV.=Mitglieder, besonders die der Schießabteilung, hiermit eingeladen werden. Beginn des Sbießens 10 Uhr. Stadtteil Grumme=Böde Das E. K. II erhielt der Mech.=Gefreite Heinrich Kronshage. und in Jugend=Leichtathletik mit der Nachbarstadt Essen verbunden ist, einen wurdigen Rahmen zu geben. Es war Hans Kochs letzte Amtshandlung als Unterkreisführer des Unterkreises Bochum im NSRL., die sowohl Stadtteil Hiltrop NSKOR Hiltrop. die Stadtverwaltung, vertreten durch den Sportdezernenten Stadtrat Dr. Vogelsang und den Stadtoberinspektor Schiepe vom Stadtamt für Leibesübungen, wie die gesamten Mitarbeiter des Unterkreises zum Anlaß nahmen, ihm herzlich Dank zu sagen für seine jahrelange vorbildliche Führung des Unterkreises und ferner für die herzliche Kameradschaft, die Staatsanwalt Hans Koch mit seinen Mitarbeitern und besonders auch mit den Bochumer Vereinsführern und Sachbearbeitern gepflegt hat. Stadtrat Dr. Vogelsang überbrachte die Grüße des Oberbürgermeisters Dr. Pielum und den Dank der Stadtverwaltung für die unermüdliche Arbeit, die Hans Koch für die Förderung des Bochumer Sportlebens geleistet hat. Die Ehrengabe des Oberbürgermeisters wird ihm vor seiner Abreise nach Wien, wohin ihn eine Berufung des Reichsjustizministers führt, noch überreicht werden. Ferdinand Arens, sein unermüdlicher Mitarbeiter und bisheriger Geschäftsführer des Untertreises, der auf Vorschlag von Hans Koch vom Kreisführer Groll zu seinem Nachfolger bestimmt wurde, fand warme Worte für den Streiter und Freund des Sportgedankens und gab einen kurzen Ueberblick über die sportlichen Erfolge und organisatorischen Arbeiten des scheidenden Unterkreisführers. Die Lücke auszufüllen, die durch den Fortgang des allseits beliebten Sportführers gerissen worden ist, sei nicht leicht, aber man wolle versuchen, sein Werk fortzuführen und ihm nachzueifern. Seit 1912, also mit dem 14. Lebensjahre. ist Hans Koch schon aktiv im Sport tätig gewesen, erstmalig als Brustschwimmer im Sanitäts=Schwimmverein Dortmund. 1923—1927 war er Vorsitzender des Amtes für Leibesübungen der Studentenschaft der Universität Münster, 1927 Vorsitzender und später sportlicher Leiter des Schwimmvereins Westfalen Dortmund, seit 1933 Vorsitzender des Schwimmvereins Blau=Weiß Bochum, 1936 Kreisfachamtsleiter und Kreisfachwart im Schwimmen. 1935 Mitglied des Sportführerringes der Stadt Bochum und ab 1937 Ortsgruppenführer der Ortsaruppe Bochum im NSRL. Seine sportlichen Erfolge sind nicht minder groß. 1922 wurde Hans Koch Gaumeister im Brustschwimmen. Der Wasserballmannschaft, die mehrmals die Gaumeisterschaft erringen konnte, gehörte er ständig an. Er erwarb das Reichssportabzeichen in Bronze und Silber, machte 1923 die staatliche Schwimmeisterprüfung, sicherte sich zahlreiche Erfolge bei Hochschulkämpfen des RLRG. Zweimal errang er die Deutsche Meisterschaft in seiner Klasse, 1938 in Darmstadt und 1939 in Hamburg, beidemal in Tagesbestzeit. 1932 wurde er zum Ehrenmitglied des SC. Westen Berlin ernannt und 1936 wurde ihm die Gau=Ehrennadel des Fachamtes Schwimmen überreicht. Hans Koch dankte der Stadtverwaltung für die immer wohlwollende Unterstützung, dankte seinen Mitarbeitern für die herzliche Kameradschaft und versprach, wo immer er auch beruflich tätig sein müsse, sich weiter für den deutschen Svort einzusetzen und sich gern an die herzliche Kameradschaft in Bochum zu erinnern. Neuse.#gnop. Pfingstsonntag, findet auf dem Schießstand bei Duppe von lo bis 18 Uhr ein Uebungsund Nadelschießen statt. Für die Männer der Schießund Ehrenabteilung ist Teilnahme Pflicht. Alle übrigen Kameraden sind herzlichst eingeladen. Stadtteil Laer Der Bürgerschützenverein 1835 hielt auf dem Schießstand das Vereins=Meisterschaftsschießen in Kleinkaliber ab. Bei 15 Schuß, drei Anschlagsarten, erschossen R. Wildförster 144 Ringe, W. Brandenburger 123, G. Tatenhorst 121, W. Sälzer 119. A. Schafer 114 Ringe. Jungschützenklasse in Kleinkaliber 15 Schuß: H. Brakelmann 126 Ringe, K. Nottebaum 118, W. Rosenkranz 112, E. Döhmann 109, H. Döhmann 102 Ringe. Vereinsmeister der Schützenklasse wurden R. Wildforster mit 144 Ringen und der Jungschütze H. Brakelmann mit 126 Ringen. Stadtteil Weitmar Nadelschießen der RSKOV. Weitmar. Am Pfingstmontag, dem 25. Mai, vormittags ab 9 Uhr, findet auf dem Schießstand des Gastwirts Heinrich Klewinghaus in Eppendorf, Weitmarer Straße 91(Nähe der stillgelegten Zeche General) ein Nadelschießen um die Auszeichnungen statt. Alle Kameraden der Schieß= und Ehrenabteilung haben an diesem Schießen teilzunehmen. Stadtteil Stiepel Pflichtschießen der NSKLV. Stiepel. Am Sonntag, dem 24. Mai, morgens 10 Uhr. Pflichtschießen auf dem Stand Helmich, Kemnader Straße. Stadtteil Linden=Dahlhausen Pflichtversammlung der NSKOV. Die Kameradschaften Linden und Dahlhausen führen eine gemeinsame Pflichtversammlung durch. Alle Mitglieder versammeln sich am Pfingstmontag, dem 25. Mai, um 16 Uhr, im Lokale Rose, Dahlhausen, Eiberger Str. 44. Es spricht Kreisamtsleiter Deuschle. Aus dem Nachbargebiet Stadt Wattenscheid Hohes Alter. Seinen 82. Geburtstag feierte der Fahrhauer i. R. August Flohr, Lohrheide 55, der über 40 Jahre auf der Zeche Holland 1/2 geschafft hat. Pfingsttreffen der BDM.=Führerinnen. Das diesjährige Pfingsttreffen der Führerinnenschaft des Bannes 300 findet im Bußmannshof statt und wird am 1. Pfingsttag morgens um 9 Uhr mit einem Flaggenappell eröffnet. Am Vormittag wird Kreisleiter Brücher zu den Führerinnen sprechen, während am Abend die Bannmädelärztin ein Referat über gesunde Lebensführung halten wird. Am Nachmittag werden die Führerinnen auf dem„Beckmanns=Stadion“ die Bedingungen für das BDM.=Leistungsabzeichen erfüllen. Am 2. Pfingsttag wird dann in einer Morgenfeier unser Heimatdichter Walter Gottfried Klucke aus seinen Werken lesen. Den Abschluß bildet am Nachmittag um 15 Uhr eine öffentliche Veranstaltung in der Freilichtbühne mit Liedern, Gymnastik, Tanz und dem Laienspiel„Die Gänsemagd". Bochums B2M.=Führerinnen auf Fahrt Herrscht bei der Bochumer Hitler=Jugend, die Pfingsten ein großes Führertreffen durchführt, in den kommenden Tagen reges Leben, so steht auch der Bund Deutscher Mädel im Bann 67 keineswegs zurück. Im Gegenteil, der BDM. hat sich für seine fünf Pfingsttreffen etwas ganz Besonderes ausgedacht. Die Führerinnen treffen sich, und zwar ringverbandsweise, und die einzelnen Ringe erreichen im Sternmarsch die vorgesehenen Ziele. Diese Ziele sind Langenberg, Blankenstein der Hohenstein bei Witten, Wetter und die Jugendherberge Oer in der Haardt. In der Frühe des ersten Feiertages geht die frohe Fahrt los, nach der Ankunft am. Ziel beginnt das Programm des Tages mit einer Morgenfeier und dann heißt es weiter: Singeweitstreit der einzelnen Ringe, Mädeltanz, Sport für das Leistungsabzeichen und bunte Spielwiese. Am Abend sind alle wieder daheim in Bochum, ein gemeinsames Singen auf dem Rathausplatz beschließt den Tag und beendet das Treffen, das mit einer kurzen Ansprache der Bannmädelführerin ausklingt. Eine Ausnahme von dieser Programmfolge macht nur die Gruppe, deren Ziel Wetter ist, denn für sie dauert das Gruppe, deren Ziel Wetter ist, denn für sie dauert Ptingitlager vier Tage, und zwar von Freitag bis mementag,„Die um„intessen her, T,schumer Pfingstmontag Die fünf Pfingsttreffen des Bechumer B0M. werden für alle Teilneymerinnen ein schones Erlebnis werden. Vom 26. bis 29. Mai Ausgabe der Lebensmittelkarten, Zusatzseifenkarten, Seifenkarten und Bezugsausweise für entrahmte Frischmilch Die Ausgabe der Lebensmittelkarten für den 37. Versorgungszeitraum vom 1. bis 28. Juni, der Zusatzseifenkarten und der Reichsseifenkarten für die Monate Juni bis September 1942 sowie der Bezugsausweise für entrahmte Frischmilch für 1. Juni bis 15. November 1942 erfolgt vom 26. bis 29. Mai von 8 bis 13 Uhr und die Nachausaabe am Sonnabend, dem 30. Mai 1942 von 8 bis 12 Uhr in den 48 Außenstellen des Ernährungs= und des Wirtschaftsamtes. Ueber die Abgabe von entrahmter Frischmilch erfolgt noch in den nächsten Tagen eine ausführliche Bekanntmachung. Näheres im Anzeigenteil. Odeon—Skala:„Kadetten“. Ein vaterländischer Film von starker Wirkung. Das kriegerische Schicksal junger Kadetten, die im Siebenjährigen Krieg in Gefangenschaft geraten, ist der Inhalt des heroischen. dramatischen Romans. Hammer Lichtspiele:„Die Kellnerin Anna“. Der schicksalsschwere Lebensweg einer Frau und Mutter ist der Inhalt dieses ergreisenden und dramatisch bewegten Films. Die große schauspielerische Kunst von Franziska Kinz weiß uns das packende Geschehen besonders navezubringen und ergreisend zu gestalten. Die Filme in den Vororten: Tonfilmtheater Wiemelhausen:„Der Strom“. Mar Halbes naturalistisches Schauspiel sand mit Lotte Koch und Hans Söhnker in den wesentlichen Rollen eine erschütternde Verfilmung. Die tragische Handlung aus der ostlichen Landschaft ist schon als Stoff eindringlich genug, um den Zuschauer in Bann zu ziehen. Kammerlichtspiele Gerthe:„Der junge Graf“. Anni Ondra ist der Mittelpunkt einer lustigen Geschichte, die den Zuschauer lachend und erheiternd unterhält, und mit in den Wirbel der Ereignisse sind noch Hans Söhnker und Fritz Odemar eingegriffen. Capitol Werne:„Wetterleuchten um Barbara“. Für den dramatischen Gehalt und das romanhafte Geschehen dieses Filmes hat Sybille Schmitz den geeigneten schauspielerischen Ausdruck und die große Innerlichkeit der Darstellung. Auch die weitere Besetzung mit Attila Hörbiger, Viktor Staal und Maria Koppenhöfer ist ausgezeichnet. Union=Theater Gerthe:„Schloß Hubertus“ Hansi Knotek und Paul Richter die schon so manchen Gangboser=Roman wirkungsvoll verfilmten, sind auch hier die wesentlichen Träger eines Bergromans von starker Handlung. Die herrlichen Naturaufnahmen geben dem Film dazu noch ein besonderes Gepräge. Lichtburg Langendreer:„Der große König“. Dieser letzte große vaterländische Film von ungewöhnlichem Erfolg bildet das willkommene Feiertagsprogramm. Fraglos wird dieser gewaltige Film, der neben Otto Gebühr noch Kristina Söderbaum und Gustav Fröhlich in den wichtigsten Aufgaben zeigt, einen großen Besuch ausweisen. Capitol Langendreer:„Sonntagskinder“ Mit lustiger Unterhaltung wartet das Theater zu den Feiertagen auf. Johannes Riemann, Theo Lingen und Rudolf Platte geben sich in einer witzigen Angelegenheit mit Karola Höhn ein erheiterndes Stelldichein. Schauburg Wanne=Eickel:„Der Favorit der Kaiserin“. Vor großem historischem Hintergrund rollt das dramatische Schicksal einzelner Personen ab und packt mit der Wucht der Ereignisse. Olga Tschechowa und Anton Pointner sind die Träger der schicksalhaften Handlung. Apollo Weitmar:„Die Kellnerin Anna“. Das opfervolle Schicksal einer Mutter wird in diesem Film lebendig, das Franziska Kinz in ergreifender, eindrucksvoller Art gestaltet. Dr. Josef Schwermann Personalnachrichten Anglten in den Tlatissleinäusern Der Rundsunk zu Psingsten Reichsprogramm des Sonntags:„Fortsetzung folgt“ das 12. Kapitel der Tendereibe für Front und Heimat von 16 bis 18 Uhr.— Schmidseders Operette„Die oder keine“ in einer Rundfunkbearbeitung von Hein; Heutschke und Güntber Schwenn erklingt von 20.20 bis 22 Uhr bei einem Gastspiel des Berliner Admiralspalastes in der Originalbesetzung. Im Deutschlandsender wird Bachs Kantate„Erschallet, ihr Lieder!" vom Thomanerchor von 8 bis.30 Uhr gesendet.— Anspruchsvolle Tanzweisen erklingen in dem Unterhaltungskonzert des Reichssenders Königsberg von 17.10 bis 18 Uhr. — Richard Strauß dirigiert seine Alpensymphonie in einem Konzert der Wiener Philbarmoniker, vereinigt mit den Wiener Symphonikern, von 18.10 bis 19 Uhr.— Maria Müller, Erna Sack, Heinrich Schlusnus, Karl Schmitt=Walter und andere hören wir in der Sendung„Lieder der Spätromantik“ von 20.15 bis 21 Uhr.— Arten aus der„Zauverslöte" und dem Rosenkavalier“ umrahmen einen Streichquintettsatz von Bruckner in der Sendung von 21 bis 22 Uhr. Reichsprogramm des Montags:„Heitere Musik“ bieten Orchester und Cvor des Reichssenders Breslau von 11 bis 12 Uhr.— Gerbard Hübsch, begleitet von ldo Müller, singt Schuberts„Frühlingsglaube“ im„Nachmittagskonzert“ vom Reichssender Hamburg, von 16 bis 17 Uhr.— Zum 75. Male erscheint die beliebte Sendung„Für jeden etwas“ von 20.20 bis 22 Uhr. Im Deutschlandsender: Nachmittagskonzert von 17.15 bis 18.30 Uhr, das vom Deutschen Philbarmonischen Orchester Prag ausgeführt wird— Lea Piltti, Elisabeth Schwarzkopf, Hans Hotter singen Duette und Balladen von Carl Loewe von 20.15 bis 21 Uhr(am Flügel: Prof. Michael Raucheisen). Heinrich Marschners Pfingstmaienspiel„Der Holzdieb" wird von 21 bis 22 Uhr gesendet. Ufa=Tonhalle:„Schicksal“ Der Film hat viele Möglichkeiten, große Wirkungen zu erzielen. Er ist unbeschränkt Herr über die Szenerie, alle Kräfte der modernen Technik stehen in seinem Dienst, die ganze Natur gebört zu seinem Fundus und die Meister der Regie und Kamera bedienen sich all dieser Mittel mit durchschlagendem Erfolg. Aber dennoch: Auch im Film ist es immer noch der Mensch, also der Schauspieler, der die ganze Technik vergessen machen kann und über alle ihre. Künste hinaus allein durch die Offenbarungen des menschlichen Herzens den stärksten Eindruck zu erzielen vermag. Wir finden diese Tatsache wieder einmal bestätigt in diesem Film, in dem das Spiel Heinrich Georges die Gemüter in der Tiefe packt und erschüttert. Er hat seinem ermordeten Fürsten die Treue gehalten und dessen kleine Kinder als seine eigenen aufgezogen. Er hat dafür alle Mühsal und Erniedrigung eines dienenden Lebens auf sich genommen, um nun am Ende erleben zu müssen, daß der Mörder des Vaters dessen Tochter zu seiner Frau machen will. Wie im Antlitz dieses Schauspielers sich alle Qualen und Erhebungen der Seele widerspiegeln, wie der ganze Körper davon durchschüttelt wird, das ist immer wieder ein Erlebuis. Selten geschieht es einem Zuschauer, daß er, wie hier, vergißt, im Kino zu sein. Gisela Uhlen spielt die weibliche Hauptrolle mit der von der Rolle gevotenen anmutsvollen Zurückbaltung, Werner Hinz und Will Quadflieg die männlichen Partner in sympatbischer Haltung. Geza von Bolvary, der Spielleiter, hat die Reibe seiner großen Erfolgsfilme mit diesem„Schicksal" wirkungssicher erweitert. Eko van Mark Capitol:„Wiener Blut“. Mit ihrer rauschenden Musik und der heiteren Handlung verschönt diese herrliche Strauß=Operette den Genuß des Feiertagsbesuchers. Willy Forst hat mit bekannter Meisterschaft, mit Geschick und Laune diesen musikalischen Schwank inszeniert. Maria Holst und Willi Fritsch sind die Hauptträger des ausgelassenen und entzückenden Spiels, das allen Besuchern hellste Freude bereitet. Der Werkmeister i. R. Wilhelm Birtel, Alleestraße 122, konnte am Donnerstag bei gutem Wohlbefinden seinen 77. Geburtstag feiern. Seine Wiege stand in Saarbrücken. Bei einem rheinischen Feldartillerieregiment genügte er seiner militärischen Dienstpflicht. Im Jahre 1911 kam er nach Bochum und trat beim Bochumer Verein in Arbeit. In den letzten Jahren war er als Werkmeister tätig. Seit 1925 lebt er im Ruhestande. Aus seiner Ehe gingen sechs Söhne und fünf Töchter hervor. Im jetzigen Kriege trägt ein Schwiegersohn den soldatischen Ehrenrock. Der Altersjubilar ist ein eifriger Förderer seines Heimatvereins, des Saarvereins, dessen Ehrenvorsitzender er seit etwa zehn Jahren ist. Auch der Bochumer Krieger= und Landwehrkameradschaft gehört er seit Jahrzehnten an. Der Hochbetagte verbringt seinen Lebensabend bei seinem Sohn Karl. Sechs Kinder und acht Enkelkinder konnten ihm zum Wiegenfeste ihre Glück= und Segenswünsche entbieten. Am zweiten Pfingsttag, 25. Mai, begeht die Witwe Anstreichermeister Friedrich Sommer, Alsenstraße 19, in körperlicher und geistiger Frische ihren 80. Geburtstag. Trotz ihres hohen Alters versieht sie noch den Haushalt. An ihrem Ehrentage wird sich eine große Zahl von Nachkommen vereinen. Lichtburg:„Zwei in einer großen Stadt“ Die frische, lebendige und unsentimentale Handlung ist die rechte Unterhaltung für den sommerlichen Feiertag. Kaum je bat sich der Zuschauer unbeschwerter und zugleich spannender unterhalten als in diesem kleinen Roman aus einer großen Stadt, der in entzückender, munterer Weise die Liebesepisode zwischen einem Urlauber und einem jungen Mädchen schildert. Monika Burg und Karl John sind die neuen interessanten Filmgesichter. Apollo: Verlassen Der Film spielt zu der Zeit, da man die ersten Fahrtversuche auf dampfbetriebenen Schifsen machte. Die Vorbereitungen zu einer solchen Probefahrt und die intriganten Machenschaften einer an der Neuerung uninteressierten Elique geben den äußeren Rahmen zu der dramatisch bewegten Handlung. Im Mittelpunkt des filmischen Geschehens steht das Schicksal einer liebenden Frau, die, aus zweifelhaften Verhältnissen stammend, durch ihre Heirat in die selbstgerechte Umgebung der Familie ihres Mannes kommt und ein Opfer tragischer Mißverständnisse wird. In Corinna Luchaire, einem Filmgesicht von eigenartigem Reiz, findet die Rolle der Verlassenen und am Ende Gerechtfertigten eine ergreisende Gestaltung. Weltlichtspiele:„Zwischen Himmel und Erde“. Otto Ludwigs dramatische Novelle fand in diesem Film eine schöne und eindrucksvolle bildliche Verwirklichung. Die ebenso spannende wie tragische Handlung findet mit Werner Krauß und Gisela Uhlen eine Darstellung von packender Größe. Gloria:„Quax, der Bruchpilot“. In ein Lustspiel mit zeitgemäßem Geschehen ist diesmal Heinz Rühmann hineingestellt, als flugbegeisterter Pilot, der zwar seine Lehrzeit mit allerlei unmöglichen Dingen und in grotesken Situationen durchlebt, aber doch noch ein tüchtiger Flieger wird. Rühmann ist der rechte Komiker für diese seltsame Gestalt, und mit brausendem Lachen begleiten die Filmbesucher seine tollen Abenteuer. „Kraft durch Freude“. Froher Mai im Parkhaus. Die NS.=Gem.„Kraft durch Freude" macht noch einmal alle Volksgenossen auf den großen Bunten Abend am Pfingstmontag, dem 25. Mai, um(.30 Uhr, im Parkhaus aufmerksam. Diese Veranstaltung ist die zweite Wiederholung, bei der nochmals allen Volksgenossen Gelegenheit gegeben wird, einen Abend mit Höchstleistungen deutscher Artistik zu erleben. Karten für diese Veranstaltung sind in der Vorverkaufsstelle Kortumstraße 62 und an der Abendkasse erhältlich. Lichtspielhaus:„Rittmeister Styx“. Die vielen Leser unseres Romans freuen sich, die amüsante, witzige und nicht minder spannende Handlung, die ihnen der Roman vom Rittmeister Styx vermittelte, nun auch auf der Leinwand zu sehen. Viktor de Kowa hat in der Titelrolle ebensoviel Erfolg wie die kapriziöse Tänzerin Margit Symo, und viele andere bewährte Darsteller sorgen in bester Art für eine interessante Unterhaltung. Maschinenbau AG. Balcke Die Gesellschaft konnte, wie der Geschäftsbericht hervorhebt, 1941 den an ihre Betriebe gestellten erhöhten Ansprüchen infolge der Einsatzbereitschaft der Gefolgschaft in zufriedenstellender Weise gerecht werden; die Sozialeinrichtungen wurden weiter ausgebaut. Die im verflossenen Jahr beschlossene Kapitalerhöhung um 1,4 auf 3,5 Millionen RM. ist durchgeführt; von einer Kapitalberichtigung wurde abgesehen. Der Jahresertrag erhöhte sich auf 7,73(7,12) Millionen RM., wahrend außerordentliche Erträge auf 0,11(0,04) Millionen RM. zunahmen. Demgegenüber erforderten Zinsen 0,09(0,12) und die gesamten übrigen Aufwendungen 7,44(6,89) Millionen RM. Nach Zuweisung von 105 000(—) RM. an die Rücklagen ergibt sich einschließlich 130 263(101 622) RM. Vortrag ein Gewinn von 337 929(256 263) RM., woraus wieder 6 Prozent Dividende auf das erhöhte gewinnberechtigte Aktienkapital von 3,35 Millionen RM. verteilt und die verbleibenden 136 929 RM. vorgetragen werden sollen. AwSPOikk eeum musruriensmegmtenericht. pacht munte Straße der Stadt. Ich kenne doch deine Entwürfe. Ich habe doch dabeigesessen so manche Nacht, das weißt du doch... und ich habe dich immer gebeten, dir geholfen, dich unterstützt, so gut ich das konnte... und das, obgleich mir im geheimen etwas angst war—“ Er wendet rasch den Kopf:„Anne?— Angst? Und wovor? 2) „Dann bekäme er natürlich den ersten Preis und eine Sondergratifikation dazu' licherweise würde er sogar lacht der Onkel.„Möglicherweise würde er sogar überschnappen. Na, ich wunsche ihm alles Gute, aber es reicht bei euch wohl auch so... der Kuchen ist übrigens ausgezeichnet! Was für ein Glück du hast, Ferdi, ich muß es immer wieder sagen! Hübsch ist sie, deine kleine Frau, Verstand hat sie, Geld auch ein bißchen, und zu allem Ueberfluß kann sie auch noch kochen!— Unglaublich!“ Eine halbe Stunde später geht er. Ferdinand solle ihm doch womöglich gleich ein paar Vorwurfe mitbringen für das Haus, ruft er noch unter der Gartentür. Und später, in der Stadt, möge er sich alles ruhig anhören, was seine Alte sage; nur nicht widersprechen und es dann doch so machen, wie er es für richtig halte— so käme man bei ihr am weitesten. Er plaudere aus Erfahrung, jawohl! Die jungen Leute winken ihm nach und gehen wieder in den Garten zurück, der noch ein wenig ungepflegt und halb angelegt in der Frühlingssonne liegt. Ferdinand trägt den Liegestuhl für Anne herbei und läßt sich daneben auf dem frischen Grase nieder; seiner Lederhose schadet das nichts. „Eigentlich paßte es mir nicht, daß du ihm die Geschichte mit dem Wettbewerb erzähltest“, meint er. Er ist ein ganz klein wenig ärgerlich.„Natürlich spricht er es weiter—“.„ „Ja?— Und was macht das? „Wenn ich nun durchfalle— und das ist ziemlich sicher bei ein paar hundert Bewerbern—“ „Ich glaube nicht, daß du durchfällst", antwortet sie, und ihre gute Stimme ist erfüllt von all jener starken Sicherheit, die ihm schon über so manche trübe Stunde und über manche Hilflosigkeit hinweggeholfen hat.„Natürlich nehme ich gar nicht an, daß du der erste wirst. Das wäre eine Vermessenheit— wenn es auch schrecklich schön wäre.“ Sie streicht ihm mit der schmalen Hand durch das volle, blonde Haar; er hascht nach ihren Fingern und legt sie an den Mund.„Aber wenn du auch nur unter den anderen Ausgezeichneten bist, wenn dein Name bekannt wird— es weiß doch keiner so wie du, wie sehr ich immer an dich geglaubt habe—“ „Ja, das weiß ich..„„5 „Siehst du. Du kannst etwas. Du vist zu samde dafür, nur kleine Villen zu bauen und Garagen und im besten Fall ein Rentenhaus in irgendeiner grauen „Vielleicht vor dem Tag, da du berühmt sein könntest“, entgegnete sie leise. gm 4u 826. Er denkt nach. Aber er ist nur ein Mann, ein sehr verliebter und von der geliebten Frau sehr verwöhn ter Mann, und so kommt er ganz und gar nicht darauf, was sie mit diesem Worte sagen wollte. sSo lächelt er und beugt sich über sie und küßt sie lange und innig. Dann, da er seinen Kopf neben ihren Hals bettet und ihre Hände, wie gewohnt, durch sein Haar gehen, sieht sie an ihm vorbei nach dem Himmel. Er ist groß und blau und sehr hell und fast völlig rein ron Wolken; im Westen steht die Sonne groß über dem zitternden Horizont dieses fist schon sommerlich heißen Tages; die Welt ist so schön, man kann es gar nicht richtig sagen... Ein großer Schatten geht über das Land. Dies ist so sellsam und so plötzlich und fast unwirklich nach der strahlenden Schönheit des eben noch erlebten Augenblicks, daß sie fast erschrocken aufsieht. Ach, nur eine Wolke, eine große und zuvor unbemerkte Wolke hat sich mit einmal vor die Sonne geschoben. Wie verändert ist da doch die Welt! Der See leuchtet nicht mehr, die Hügel sind grau und die Berge lichtlos geworden. So auch kann von einem Tag zum anderen dein Leben verdunkelt werden, denkt sie, und ihr wird schwer ums Ferdinand richtet sich auf.„Woran dachtest du eben?“ will er wissen. „An eine Wolke“, sagt sie Er sieht zum Himmel auf und zur verschleierten Sonne.„Sie zieht ja schon wieder vorüber!“ lacht er. Das ist alles. Ueber den schmalen Weg, der das Dorf und das Haus des Architekten Spork verbindet und der von hier aus noch weiterläuft zum See und zu den Badehütten am Ufer, über diesen Weg also kommt ein Radfahrer. An seiner blauen Mütze erkennt man sehr rasch, daß es sich um einen Mann der Deutschen Reichspost handelt. Wahrscheinlich will er zu Ferdinand, denn weiter unten stehen keine bewohnten Gebäude mehr. Der Briefträger? Jetzt? Er kommt sonst erst viel- später. Da, er halt richtig an der Gartenpforte und winkt. Anne ist aus ihrem Stuhl gesprungen und läuft zu dem Besucher.„Sie sind aber heute früh daran!" ruft sie ihm entgegen. „Ich komme auch außerhalb der Zeit“, meint der Beamte.„Da, ein Brief— erstens Eilboten, zweitens Einschreiben. An Herrn Ferdinand Spork, Architekt, Haus Birkensee. Post Lindenberg in Oberbayern. Sie müssen unterschreiben, Frau Spork, bitte—“ Sie nimmt den Bleistift, den ihr der Bote hinhält. Kein Zweifel, ihre Hand zittert. Im raschen Hinsehen hat sie bereits den Aufdruck auf dem Umschlag gelesen... Direktion der Neuhof=Siedlungsgesellschaft G. m. b. H. in Berlin=Tegel.„Da mußten Sie nun extra herfahren?" versucht sie zu scherzen, aber sie merkt selbst, daß ihre Stimme ohne jeden Klang ist. Anne Spork schreibt sie und dann nestelt sie aus der Börse funfzig Pfennig und gibt sie dem Mann, der sich mit fröhlichem Gruß verabschiedet. Langsam geht sie über den Rasen hinter das Haus, wo jetzt Ferdinand im Liegestuhl sitzt und wie ein Pascha die Beine übereinandergeschlagen hat.„Post für fragt er und sieht nicht hin. mich? „Ja.— Ein geschriebener Brief.“ „Donnerwetter!— Es wird doch um Gottes willen nichts vom Finanzamt sein!“ Rein: Er dreht sich nicht um nach ihr, die ein bißchen bleich hinter dem Stuhl steht. „Mach' bitte auf und lies' vor... ich vin so herrlich faul“, sagt der Mann und gähnt herzhaft dazu. Sie reist den Umschlag auf, vorsichtig und zögernd. Ein Blatt Papier kommt zum Vorschein, nur zur Hälfte beschrieben. Sie faltet es auseinander, streicht es glatt und beginnt. Tatsächlich, nun fühlt sie es erst so richtig, wie ihre Hände zittern. Und dann liest sie vor: „Sehr geehrter Herr Spork! Es ist uns eine Freude, Ihnen mitteilen zu dürfen, daß Ihr unter dem Kennwort„Anne 77“ eingereichter Entwurf zum Bau unserer neuen Siedlung„Besonntes Land" nach dem einmütigen Spruch des Preisrich= terkollegiums mit dem ersten Preis ausgezeichnet wurde—“.„„„„„4 4 Ferdinand horcht auf.„Du:— Was lien ou da? Er fährt sich mit fahriger Hand durch das Haar. Nun springt er auf. reißt Anne das Blatt aus den Fingern und läßt selbst die Augen über das Unfaßbare gleiten, das ihm hier mitgeteilt wird...„mit dem ersten Preis ausgezeichnet wurde. Wir würden es begrüßen, wenn Sie sich im Laufe der nächsten Tage zu einer Fahrt nach Berlin entschließen und bei uns vorsprechen könnten, damit wir uns über Einzelheiten der Bauplanung und der Ausführung— die nach den Bestimmungen der Ausschreibung in Ihren Händen liegen— unterhalten können. Die offizielle Ueberreichung der Urkunde und des Ihnen zustehenden Preises von 10000 Mark(Ihre Honorare gehen, wie Sie wissen, noch getrennt), erfolgt am 5. Mai in unserem Direktionsgebäude. Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, daß wir den Akt der Ueberreichung besonders feierlich gestalten wollen, wie denn auch bereits jetzt schon Persönlichkeiten aus Staat, Industrie und Wirtschaft ihr Kommen für diese Stunde zugesagt haben. Indem wir auf Ihre umgehende Antwort rechnen, begrüßen wir Sie mit der nochmaligen Versicherung und ausgezeichneter unHochachtung seres Glückwunsches usw. usw.“ Ferdinand steht da, mit großen Augen und vollkommen zerschlagen.„Das!" bringt er endlich heraus. „Anne... meine kleine Anne... das ist doch wohl nicht wahr!" „Natürlich ist es wahr“, antwortet sie sehr leise und fast traurig. Aber das merkt er gar nicht in seiner Freude, die so groß ist, daß er am liebsten den Frühlingshimmel herunterrisse zur Erde, um ihn, ein unendlicher Baumeister, zu Mauern werden zu lassen, aus denen der Turm seines Glückes in die Höhe wachsen müßte. 2. Anne sitzt zwischen Dr. von Strauß und Direktor Leonhard, dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates und dem Vorstand der Neuhof G. m. b. H. Es ist alles schrecklich feierlich. Nun eben tritt Ferdinand, ihr Mann, auf die Bühne— in diesem mächtigen Raume gibt es sogar so etwas wie eine Bühne— und jetzt erhebt sich auch Dr von Strauß, der eine Ledermappe und einen kleinen farbigen Zettel in den Händen halt. Anne wagt es, sich vorsichtig umzusehen; eine Menge Leute sind da, man hat ihr viele Herren und Damen vorgestellt, sogar ein Ministerialrat ist gekommen im Auftrag der preußischen Landesregierung als ganz besondere Aufmerksamkeit der Gesellschaft gegenüber, deren großzügige Bauunterstützungen man auf diese Weise vor aller Welt anerkennt. Vorgestern ist sie nach Berlin gekommen; sie erlebt zum ersten Male diese große und ihr so fremde Stadt und hat vom ersten Augenblick an erkannt, daß sie sich hier niemals ganz wohl fühlen würde. Aber Ferdinand ist ja nun ein großer Mann geworden— „Wir freuen uns, Ihnen, Herr Spork, hier vor einem größeren Auditorium die verdiente Anerkennung für Ihr so vortreffliches Projekt aussprechen zu können“, sagt Dr. von Strauß eben. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates ist ein Mann von vielleicht sechzig Jahren sehr aepflegt sehr gut aussehend mit leicht melten, sehr, slepfleist, sehr gul aussehend, mit teicht merliertem Haar und ungemein gemessenen und vornehmen Bewegungen. Ferdinand überragt ihn um einen halben Kopf; dieser Spork ist immer schon ein verteufelt hübscher Bursche gewesen, groß, blond, ein bißchen verwegen, mit blauen Augen und sauberem, geradem Gesicht, dessen braune Farbe eben jetzt, da er im Cut ist, noch mehr hervortritt als am Ufer eines Sees in Oberbayern.„Wir sind der bestimmten Meinung, daß sich die Familien, die einmal in der von Ihnen zu schaffenden Siedlung wohnen werden, in ihr auch wohl fühlen. Es ist nicht unsere Absicht, Mietskasernen zu bauen. (Fortsetzung folgt, CUr.T Die Zeit litt ging, also wand durchs Revier der ling, der ringsum regen und Dotte scheuen Glanz un mutterchens, das pflücken, wer dürf „man möchte sing herunter, aber wi Blumen näher al er lächelte, er nie Arm; eine Drosse war nicht von de andere als die det Ueber sieben 2 schäumenden Wäl ein Beispiel vor: scher Blätter, jede Aeste, und doch n Tannen, ob sie ni würde. Die jungen C nimmer aus. 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Nicht, al Nachdenken liebe heute, da man di das Gleichnis zu in der eignen S# Es geschah, d derern und Gäst der Wirt korkte der Abend gilbte Frau durchs Tor schien im Garten Also stand Fr zu bitten, und gütigen Worten spräch mit dem 1 Aoc Die„Glückaufam Pfinastsonntag Die westfälische A Luxemburg gegen erfolgreich blieb,n zu lösen haben. in den letzten Wo Siege in den Pu dern noch weit n Vorrunde über d Titelträger in verl Es wird jedenfall zumal die„Knapt Verfügung, stebt. griff der Gäste zu hervorragenden A bei Otto Tibulski die übrigen Stürt Bruder Ottomar, ten, wie die Abw griff fertig wird. rische Reife der C Kickers Einen schweren 99 Köln an, der dings hätte der spielt, das Treffen wiederum den Köl nicht so ganz in Zuschauer auf se Beide Mannschafte nachdem sie die deutiger Weise ge spielerisch als zie abwarten, welche wird die Tagesfor ner so energisch st kann die Zwischen In den übrige gegen Oberschlesier Favorit. Allerdin in dem:=Spiel Königsberg dürfte nungspolizei Litz Kampfgeist der Gä men erwartet nac nunmehr der No Robde im Sturm Endspurt doch noc Platz verwies. T Obwohl der Sach Boelpe Krakau ni des Platzvorteils winnen. Die Uet Sportgemeinsch garter Kickers gen 05 ein schwer zu Straßburger Bodnung Dessau 05 den Dessauern zu können. Die Me Borussia Fulda, mit Mühe über wegsetzen konnten. An beiHochbetrieb in de un In der ersten Punkte. Alle Mar es eine weitere Kl gibt. Es kann ab die Bochumer Pre blick sehr starke E verlieren sollten u Am unteren Tabe um eine Aendern Feiertagen auf all Fußballpublikum Preu Das Spiel fin blatz an der Wa Sd D Peingsten 1942 eachens Jalste Iinls eilt=rah. Don Heinz Steguweit Die Zeit litt es nicht, daß man auf große Reise ging, also wanderten die beiden jungen Menschen durchs Revier der sieben Berge und kosteten vom Frühling, der ringsum sein mildes Vergeuden begann. Goldregen und Dotterblumen gab es, auch der Primel scheuen Glanz und die winzigen Angesichter des Stiefmütterchens, das am Wege sproß— wer möchte es pflücken, wer dürfte es töten!„Schau", sagte Marianne, „man möchte singen nun, laut und alles vom Herzen herunter, aber wir bleiben meist stumm und sind den Blumen näher als uns selbst!"— Friedrich hörte es, er lächelte, er nickte, faßte seine junge Frau unter den Arm; eine Drossel sang, und sie konnte es, ihr Reich war nicht von der Menschen Welt, ihre Sprache eine andere als die der Leute... Ueber sieben Berge hinüber und hinaus reichten die schäumenden Wälder, und sie lebten den Wandernden ein Beispiel vor: Jeder Baum trug die Hoffnung frischer Blätter, jeder Stamm den Glauben ausgreifender Aeste, und doch wußte nicht eine von den Buchen oder Tannen, ob sie nicht morgen des Försters Kerbe spüren würde. Die jungen Eheleute dachten viel und sprachen's nimmer aus. Ihr Leben begann, ihr Pfad zog ins Ungewisse, sie waren zweie von allen und wählten ein Ziel: Nach Heisterbach wollten sie, das waren vier Stunden rüstigen Weges; dort aber, wo die alte, die von vielen Sagen gerühmte Klosterruine stand, wollte man ruhen, es gab ein Wirtshaus im Schatten der Mauern, und Friedrich versprach die Gabe kühlen Weines für die Dauer dieser Rast: einmal nur würde man solche Hochzeitsreise feiern! Also kamen sie ins Tal des heuer verlassenen Klosters. Aus grauem Stein und von den Gewittern Napoleonischer Kriege bis zum Gewölbe hinauf gespalten und zerborsten ragte noch immer das gotische Chor, schmale Säulen gaben den Fenstern ihren Halt; könnten die gemeißelten Ranken erzählen, dürften die geschwärzten Säume berichten vom Klang versunkener Klage! „Hier war es“, sprach Friedrich, und er wägte die Worte wie ein Geheimnis,„hier war es, wo der Mönch abseits ging in die Einsamkeit der Wälder, wo er einschlief und gegen Abend erst heimkam zu den Brüdern seiner Abtei. Doch niemand kannte ihn, fremde Gesichter staunten ihn an, und da er seinen Namen nannte, schlug man die Bücher des Klosters auf. Ja, da stand es geschrieben: vor tausend Jahren war ein Mönch seines Namens spurlos verschollen. Er aber hatte gemeint, nur die Stunden eines einzelnen Tages unterm laubigen Dach der Buchen verschlafen zu haben. So waren tausend Jahre wie ein Tag gewesen, der Mönch von Heisterbach ergraute nach wenigen Atemzügen, dann sank er hin, heimgeholt von den himmlischen Mächten, die ihn so lange vergessen.— Verstehst du den Sinn der Sage, liebe Marianne?“ Sie schwieg. Nicht, als wäre ihr auf dieser Rast ein anderes Nachdenken lieber gewesen, vielmehr suchte sie eben heute, da man die ersten Wege ins neue Leben getan, das Gleichnis zu finden und dem Beispiel einen Grund in der eignen Seele zu geben. Es geschah, daß der Garten sich füllte mit Wanderern und Gästen, die Kellnerin trug Gläser umher, der Wirt korkte Flasche um Flasche auf, und als— der Abend gilbte schon hinter den Bergen— eine alte Frau durchs Tor in die Runde der frohen Tische trat, schien im Garten kein Raum mehr für sie vorhanden. Also stand Friedrich auf, die Alte an seinen Tisch zu bitten, und sie willfahrte gern, sie setzte sich mit güttigen Worten des Dankes. Da kam man ins Gebräch mit dem unbekannten Gast, der wie alle andern güt spr seinen Pokal rheinischen Weines erbat, freilich zählte die Alte den Kaufpreis mit Pfennigen und Groschen auf den Tisch, Münze um Münze, ein seltsames Vild. Und sie meinte:„Lächeln Sie nicht, ich bin guter Laune, und wenn das Leben mit unsereinem spielt, darf man kein Spielverderber sein. Ich feiere heute den Tag meiner goldenen Hochzeit. Mein Mann ist schon lange gestorben, zwei Töchter sind verheiratet in der Ferne, mein Sohn blieb neunzehnhundertachtzehn in Flandern— nun werden Sie nicht traurig, ich sag's ja alles nur so: Gespart habe ich für diesen Tag, für diese Fahrt in die sieben Berge, für dieses Glas rheinischen Weines im Garten von Heisterbach. Denn ein halbes Jahrhundert ist es her, daß wir hier waren, selig und voller Pläne, da denkt man allenfalls nach, wo sich die Jahre, die man vertat, nun heimlich verborgen halten—?“ Marianne richtete sich auf. Wer dieses Begegnen gewollt hatte, dessen Wunsch mußte es auch sein, daß man's ertrug bis zu seinem Ende. Drohte nicht vom Strome her ein Gewitter? Schoben sich nicht bleierne Wolken um die Stirn des Petersbergs, der die flache Kuppe trug? „Wir müssen wohl eilen, liebe Frau?“ Die Alte lächelte wieder und wehrte ab. Und meinte, den wunderlichen Vorwitz in den Blicken von Friedrich und Marianne messend, sogar prüfend:„Warum? Lassen Sie kommen, was drohen will, Mairegen macht groß. Diese Stunde aber, da wir noch geborgen sitzen, VöratöriterKasern „Lieber zwei Jahre bei den Preußen, als eine Woche bei Küsel! Ja, so hieß es auf der Werft, denn Küsel trieb an wie der Teufel selber. Nicht mit Worten oder verletzenden Bemerkungen, nein, einfach mit dem Blick seiner grauen Augen, mit einer ruckartigen Wendung des Kopfes, und vor allen Dingen auch dadurch, daß er sich selber keine Minute Ruhe gönnte. Die Arbeiter knurrten häufiger, aber letzten Endes fügten sie sich doch. Beizukommen war dem Küsel ja nicht, das gestand man sich ein. Höchstens einen Streich konnte man ihm mal spielen, und Fritz Garbade, ein Hans Dampf in allen Gassen, leitete dann auch eine nach seiner Meinung großartige Aktion in die Wege. Küsel hatte einen freien Platz des Werftgeländes als Schrebergarten, den er, so weit das bei dem wortkargen Vorarbeiter festzustellen war, über alles liebte und mit peinlicher Sorgfalt pflegte. Schon früh hatte er gegraben, Spinat, Wurzeln und Salat gesät, Erbsen und Bohnen gesteckt. Diesen Gemüsegarten nun erkor sich Garbade zum Feld seiner Taten. Eines Abends, als Küsel nach der Schicht nicht auf seinen Acker ging, stellte sich der Fritz dort ein. Man sah ihn dort eifrig arbeiten, ohne daß sich jemand sonderlich darum kümmerte. Vier der säuberlich abgezirkelten und geharkten Beete nahm er sich vor; die Samentüten, sorgfältig in Holzpflöcke eingeklemmt, zeigten an, was Küsel auf diesen Beeten der Erde anvertraut hatte. Garbade grub diese vier Beete nochmals um, zwei Spaten tief und bepflanzte sie neu. Auf das Beet„Erbsen“ kamen nun„Wurzeln", auf das Beet„Bohnen“.„Salat“ und so fort. Jedes Beet bekam seine ursprüngliche Form wieder und zuletzt wurden auch die Saattüten in der Küselschen Anordnung erneut in die Pflöcke gesteckt. Am nächsten Morgen gab Garbade seinen Streich in der Kolonne zum besten. Man schmunzelte allgebringt uns niemand zurück; warum also verscheuchen wir sie mit unserer Furcht! Wenn Sie eilen wollen, so eilen Sie; ich aber bleibe und wehre mich erst, wenn die Tropfen wirklich fallen...“ Friedrich und Marianne sprachen ein schicklich Ade. Plagten sich dann, auf den Weg zu kommen, denn rheinwärts wollten sie, den weißen Dampfschiffen zu. Tort langten sie nach Stunden an, triefend und durchnäßt wie arme Katzen. Und hatten abermals zwei Stunden zu warten, bis der Dampfer kam, überfüllt mit Gästen des Frühlings, mit singendem Volk und übermütigem Getriebe. Einmal aber, es war vor den Türmen Bonns, taten sie einen Gang über Deck und fanden, selig in einer windstillen Ecke schlummernd, auch die alte Dame wieder, die goldene Hochzeiterin: Wie war sie trockenen Kleides doch noch zum Schiff gekommen?„Was mochte sie träumen, da ein mildes Lächeln das Antlitz ihres Schlummers verklärte? Man durfte sie nicht wecken, konnte sie nicht fragen. Ihr war die Gnade gegeben, im Winter ihres Taseins mit ruhiger Heiterkeit noch immer die zaubernden Wunder eines Frühlings zu vernehmen, ohne Hast, sonder Furcht und fern aller kleinen Bitternis. Gott hatte sie lieb, man spürte es, und der Lärm des jungen Uebermuts ringsum gehörte wohl zum Maß ihrer eigenen, in sich selbst ruhenden Orzgung. I. IIat, Trighrich v. Mariau 6 Dies eine noch sagte Friedrich zu Marianne, sagte auch Marianne zu Friedrich, als das Ehepaar zwischen den Brücken Kölns den Tag solcher Hochzeitsreise beschloß:„Schau, so wie diese arme, edle, wunderbare Greisin muß man wohl werden, ehe man das unergründliche Gleichnis in sich dennoch ergründet: Tausend Jahre aber sind wie ein Tag— wo bleiben die Stunden, die man vertat, wo halten sie sich heimlich versworger!“ 8 Ueber den Ufern rieselte neuer Regen, doch behutsamer nunmehr, und die Blitze zitterten in der verziehenden Ferne. Friedrich und Marianne schritten hindurch, stumm, um vieles heiterer als am Nachmittag zwischen den Wäldern der sieben Berge: Mairegen macht groß, hatte die gütige Nachbarin gesprochen... Don beorg Buling Pfingstliches Lied mein, denn auf Küsels Gesicht war man gespannt, wenn auf dem Beet„Wurzeln“ nun plötzlich ganz was anderes laufen würde Und lange brauchte man auch nicht zu warten. Während man an einem Eisbrecher arbeitete und besonders willig dabei war, vollzog sich in Küsels Schrebergarten, begünstigt durch die feuchtwarme Witterung, innerhalb einer Woche das Wunder des Keimens und Aufbrechens der Saat. Nach jedem Feierabend sah man den Vorarbeiter hinter der Maschinenhalle verschwinden und dort kopfschüttelnd zwischen den Beeten stehen. Nicht lange allerdings, denn Küsel war ein Mann der raschen Entschlüsse. Er wechselte am zweiten Abend bereits zwei Schilder auf den Beeten aus in der Hoffnung, nun die richtige Reihenfolge zurückgefunden zu haben. Als sich jedoch am nächsten und übernächsten Tag weitere Schilderauswechselungen als notwendig erwiesen, passierte es zum ersten Male, daß Küsel mit einem wütenden Knall die Pforte seines Gartens zuschlug und uneins mit sich und der ganzen Welt in die Kneipe der Werftarbeiter kam und rasch nacheinander ein paar Gläser Bier herunterkippte. Garbade konnte natürlich das Sticheln nicht lassen, sehr harmlos sagte er:„Ich habe mir heute mal deinen Garten angesehen, Küsel. Es läuft ja alles ganz prima, aber sage mal, was hast du in diesem Jahr für komische Erbsen und Wurzeln?" Das ganze Lokal brüllte los, natürlich hatte sich Garbades Gartenarbeit inzwischen auf der Werft herumgesprochen. Küsel sah sich dieser Welle von Schadenfreude ausgeliefert, ihm blieb nichts anderes übrig, als mit einem wütenden Gesicht das Lokal zu räumen. Keiner bedauerte ihn sonderlich, denn ein kleiner Dämpfer tat dem gestrengen Vorarbeiter einmal gut. Den ganzen Sommer lang hatte Küsel unter Sticheleien und Gelächter zu leiden. Seine Autorität war Siehe, mein Kind, um deine Füße sind wieder die Blumen deschart „Dunkelste Zeit hleit schon das Licht bereit, in dem die Fülle bewahrt. Nahe bei dir regen sich Blume und Tier. Die alten Munder geschehn. Spüre den Hauch, wie tings in Feld und Strauch die Lichikräffe aufersiehen. Siehe, mein Kind, lockender Junimind stedit voll Geheimnis und Traum. Von seinem Lied stille Verwandlung geschieht selbst noch dem alternden Baum. Waller Kruppa ein wenig brüchig geworden, seitdem er sich einmal aufs Glatteis hatte führen lassen. Aber mit einem Male wurde das wieder anders, und Küsel wuchs höher, als er jemals gestanden hatte. An einem nebligen Morgen war es. Ein großer Dampfer lag an der Pier, die Deckaufbauten waren zu erneuern. Eine sehr eilige Arbeit, alle arbeiteten tüchtig. Wie es nun kam, das ließ sich später nicht mehr feststellen. Jedenfalls war Garbade plötzlich verschwunden. Mit einem schweren Hammer war er in das Wasser des Hafenbeckens gesaust, und zwar zwischen der Bordwand und dem steinernen Kai. „Einen Balken her!" schrie Küsel auf. Aber wo findet sich so rasch ein Balken! Ein paar Gerüstbretter waren zur Stelle, man trimmte sie zwischen Bordwand und Kai, denn wenn der schwere Dampfer jetzt von der leisesten Dünung gegen die Mauer getrieben wurde, dann war es mit Fritz Garbade unweigerlich vorbei. Die Bretter knirschten und ächzten unter dem Druck des Schiffes, mit heißen Augen starrte man ins Wasser und hielt ein Dutzend Leinen und Rettungsringe bereit. Garbade tauchte jedoch aus der öligen Flut nicht auf. Hatte er beim Aufschlagen auf das Wasser die Besinnung verloren oder sich sonstwie verletzt? Einer mußte nach unten und nach ihm suchen, das war klar! Aber ehe der Gedanke nur ausgesprochen wurde, war Vorarbeiter Küsel schon auf der eisernen Leiter, die an der Kaimauer herabführte und verschwand in der dunklen Flut. Alle hielten den Atem an. Weitere Bretter wurden zwischen Bordwand und Kaimauer getrimmt, sie krachten und splitterten gefährlich, denn der Sog des Hafenbeckens wollte das schwere Schiff mit aller Macht gegen die Mauer pressen. Unendlich lange dauerte es, bis Küsel wieder auftauchte, Garbade in der rechten Faust. Dutzende von Leinen sausten ihm zu, und es gelang Küsel, Garbade an eins der Seile zu befestigen, so daß man ihn hochziehen konnte. Küsel selbst kletterte wieder die eiserne Stiege empor, und dies nicht einmal besonders eilig. Garbade gewann man rasch dem Leben zurück, er hatte tatsächlich die Besinnung verloren. Schweratmend schaute er in die Runde, bis sein Blick an Küsels nasser Kleidung haften blieb. Eine große Verwirrung schoß glühend in sein bleiches Gesicht und mit bebenden Lippen murmelte er:„Mensch, Küsel, ich habe dir damals den Streich mit deinem Garten gespielt, und nun—.“ Küsel machte eine kurze Bewegung mit der Hand: „Wollen weiter arbeiten. Der Kasten muß fertig.“ Mehr wurde über diese Angelegenheit nicht ge: s p r o c h e n. Ilbulski gegen Walter Schalte 04..Koiserslauternamsonntaginscholke Die„Glückauf=Kampfbahn“ in Gelsenkirchen=Schalte wird am Pfingstsonntag wieder einmal einen großen Tag erleben. Die westfälische Meisterelf, die in der ersten Vorrunde in Luxemburg gegen den TV. Stadt Düdelingen nur mit:0 erfolgreich blieb, wird diesmal eine weit schwerere Aufgabe zu lösen haben. Der Westfalenmeister Kaiserslautern hat in den letzten Wochen nicht nur durch seine überzeugenden Siege in den Punktekämpfen von sich reden gemacht, sondern noch weit mehr durch den:=Erfolg in der ersten Vorrunde über den SV. Waldhof. Dabei war Badens Titelträger in verhältnismäßig starker Besetzung angetreten. Es wird jedenfalls in Schalte einen großen Kampf geben. zumal die„Knappen“ hoffen, daß eine recht starke Elf zur Verfügung steht. Vor allem gilt es, den gefährlichen Angriff der Gäste zu halten, und hier ganz besonders unseren hervorragenden Nationalstürmer Frltz Walter, der jedoch bei Otto Tibulski gut„aufgehoben“ sein sollte. Aber auch die übrigen Stürmer Kaiserslauterns, namentlich Walters Bruder Ottomar, sind sehr zu beachten. Es bleibt abzuwarten, wie die Abwehr der Besucher mit dem Schalker Angriff fertig wird. Letzten Endes müßte ja doch die spielerische Reife der Gastgeber triumphieren. Kickers Offenbach— BfL. 99 Köln Einen schweren Gang tritt Köln=Aachens Meister VfL. 99 Köln an, der zu den Offenbacher Kickers muß. Allerdings hätte der Hessenmeister wohl lieber zu Hause gespielt, das Treffen findet aber in Frankfurt a. M. statt, was wiederum den Kölnern zustatten kommt. Hier sind sie doch nicht so ganz in der„Höhle des Löwen“, wenn auch die Zuschauer auf seiten„ihrer“ Mannschaft stehen werden. Beide Mannschaften waren in der ersten Vorrunde spielfrei, nachdem sie die Meisterschaft in ihrem Gau in recht eindeutiger Weise gewonnen hatten. Die Gegner sind auch spielerisch als ziemlich gleichwertig anzusehen. Man muß abwarten, welche Spieler zur Verfügung stehen, denn das wird die Tagesform besonders beinflussen. Wenn die Kölner so energisch stürmen wie in ihren letzten Spielen, dann kann die Zwischenrunde erreicht werden In den übrigen sechs Spielen ist Vienna Wien daheim gegen Oberschlesiens Meister Germania, Königshütte klarer Favorit. Allerdings müssen die Wiener mehr zeigen als in dem:=Spiel gegen den LSV. Olmütz. Auch der BfB. Königsberg dürfte in Königsberg mit der Elf der Ordnungspolizei Litzmannstadt fertig werden, obwohl der Kampfgeist der Gäste nicht zu unterschätzen ist. Werder Bremen erwartet nach den beiden Spielen mit Hamvorn 07 nunmehr der Nordmarkmeister TSV. Emsbüttel, der mit Robde im Sturm sehr statk ist und durch einen samosen Endspurt doch noch den Hamburger SV. auf den zweiten Platz verwies. Der Ausgang des Treffens ist völlig often. Obwohl der Sachsenmeister SC. Planitz gegen den LSV. Boelpe Krakau nicht recht überzeugen konnte, wird er dank des Platzvorteils wahrscheinlich auch gegen Breslau 02 gewinnen. Die Ueberraschung der ersten Vorcunde war die Sportgemeinschaft Straßburg, als sie gegen die Stuttgarter Kickers gewann. Sie wird auch für Schweinfurt 65 ein schwer zu nehmendes Hindernis sein, vor allem auf Straßburger Boden. Als offen darf man auch die Begegnung Defsau 05 gegen Blau=Weiß Berlin ansehen, wobei den Dessauern zugute kommt, daß sie zu Hause spielen können. Die Meisterelf des Bereichs Mitte schlug vorder Borussig Fulda, während sich die Reichshauptstädter nur mit Mühe über den Pommernmeister LSp. Pütnitz hinwegsetzen konnten. An beiden Feiertagen um Punkte Hochbetrieb in der ersten Klasse— Preußen, Dahlhausen und Höntrop spielen daheim In der ersten Klasse geht es an beiden Feiertagen um Punkte. Alle Mannschaften sind beschäftigt. Möglich ist, daß es eine weitere Klärung in der Frage der Staffelmeisterschaft gibt. Es kann aber auch umgekehrt kommen. Wenn nämlich die Bochumer Preußen, die in Wattenscheid eine im Augenblick sehr starke Einheit vor die Klinge bekommen, ihr Spiel verlieren sollten und Eickel über Engelsburg siegreich bleibt. Am unteren Tabellenende kämpft man ebenfalls verzweifelt um eine Aenderung der Lage. Es wird also an beiden Feiertagen auf allen Plätzen hoch bergehen, was dem lieben Futzballpublikum nur recht sein kann. Preußen Bochum— WattenscheidDas Spiel findet am ersten Feiertag auf dem Preußenblatz an der Wasserstraße schon am Vormittag statt. Die Gäste, die lange Zeit nicht vom unteren Tabellenende wegkommen konnten, haben sich mächtig entwickelt und zählen heute zu den gefährlichsten Einheiten der Staffel. Acht Tore sind den Herbedern am letzten Sonntag in Wattenscheid aufgebrummt worden, das sagt genug. Die Platzberren werden also vor keiner leichten Aufgabe stehen und froh sein, wenn sie die Partie mit einem knappen Vorsprung beenden können, sofern ihnen die Wattenscheider dazu Gelegenheit lassen. Noch ist Preußens Staffelsieg nicht gesichert. er steht auf wackeligen Beinen. Ein Sieg könnte die Sache etwas stabilisieren. Spielbeginn siehe Sportanzeige. SC. Dahlhausen— Preußen Wanne Nach dem eindrucksvollen Siege der Dahlhauser über Witten 92 siebt man den Dingen an der Kassenberger Straße etwas hoffnungsvoller entgegen. Der diesmalige Geaner ist Preußen Wanne. Die Wanner sind in den letzten Spielen recht schwach gewesen und könnten in Dablhausen auf der Strecke bleiben. Aber man weiß nicht, ob nicht der eine oder andere Urlauber in der Mannschaft steckt, wodurch die Spielstärke sich wesentlich ändern würde. Es wird schon besser sein, sich von vornherein auf einen starken Gegner einzustellen und frisch ans Werk zu gehen wie am letzten Sonntag, dann müßte es klappen. SV. Höntrop— Witten 92 Mit den Leistungen vom vorigen Sonntag werden die Wittener in Höntrop nicht zum Ziele kommen. Die Rothosen haben zwar keine Sorgen, sie liebäugeln aber noch mit dem dritten Tabellenplatz, so daß den Gästen nichts geschenkt werden wird. Wir rechnen mit einem glatten Siege der Platzleute. Mannesmann Witten— SV. Herbede Die Herbeder sind in arge Bedrängnis geraten und werden versuchen, dem Tabellenletzten die Punkte streitig zu machen, um aus dem Dilemma herauszukommen. Ob es glücken wird, muß abgewartet werden. TB. Eickel— Engelsburg Wir sind gespannt darauf. ob den Eickelern die Revanche für die Niederlage in Eppendorf glücken wird. Man hat bei Engelsburg zwar einige Spielersorgen, aber man versteht es trotzdem, sich immer wieder in empfehlende Erinnerung zu bringen. Verliert Eickel das Spiel, so sind die Aussichten auf den Staffelsieg so ziemlich hin. SV. Sodingen— SC. Altenbochum Das Spiel ist auf den zweiten Feiertag verlegt worden. In Sodingen ist es nicht leicht, der sehr schnellen Mannschaft beizukommen. Altenbochum müßte aber trotzdem in der Lage sein, sich die Punkte zu sichern, wenn man sich nicht auf kraftraubende Einzelkämpfe einläßt, wie am letzten Sonntag gegen Linden. Wird einigermaßen überlegt und flüssig gespielt, müßte es zu einem Siege langen. Carolinenglück— Rheinelbe Leithe. Die von Spiel zu Spiel stärker gewordene Mannschaft von Carolinenglück, die inzwischen noch weiter hat verstärkt werden können, tritt am ersten Pfingstfeiertag dem Gruppensieger aus der Gelsenkirchener Gruppe, Rheinelbe Leithe, gegenüber. Es ist ein interessanter Kräftevergleich der beiden Nachbarbezirke, den sich die Hammer nicht entgehen lassen werden. Urania Lütgendortmund— Bövinghausen 04. Am zweiten Feiertag haben die Platzleute den ehemaligen Vertreter der ersten Klasse, Bövinghausen 04, zu Gast, und werden auch in diesem Spiel ihre derzeitig gute Form unter Beweis stellen 13 VfI. Bochum an beiden Feiertagen im Fußballkampf Pfingstsonntag in Altenbögge um den Tschammer-Pokal— Am zweiten Feiertag im Vfl.-Stadion gegen Arminia(Bielefeld) um die Ponkte An beiden Pfingstfeiertagen geht es in der Bereichsklasse um Punkte. Der VfL. Bochum hat das am letzten Sonntag ausgefallene Pokalspiel gegen den VfL. Altenbögge nachzuholen und spielt am Pfingstmontag auf eigenem Platz gegen Arminia Bielefeld. Zwei weitere Punktespiele steben im Bereich Westfalen an. So muß die SpVg. Röhlinghausen nach Dortmund, um gegen den Tabellenzweiten um die Punkte zu kämpfen, die den Röhlinghausern vielleicht noch fehlen könnten. Die SpVg. Herten muß nach Bielefeld, um gegen den VfB. anzutreten. VfL. Altenbögge— VfL. Bochum Am Pfingstsonntag geht die Reise nach Altenbögge, wo man sich um den Weiterverbleib im Wettbewerb um den Tschammer=Pokal streitet. Der ViL. tritt die Reise in stärkster Besetzung an und hofft, die Altenbögger zum drittenmal schlagen zu können, was ihm gelingen wird, wenn man von vornberein energisch genug zu Werke gebt. Wir hoffen, daß die Mannschaft sich nicht überrumpeln läßi. VfL. Bochum— Arminia Bielefeld Nach dem Spiel in Altenbögge treten unsere Bochumer Spieler am zweiten Feiertag auf eigenem Platz gegen die Bielefelder Arminen an. Für den inzwischen zum Wehrdienst eingezogenen Henner Gockel steht Schneider in der Verteidigung. Im Sturm finden wir Sandkühler. Rudzinski, Paßgang, so daß die Fünferreibe stark besetzt ist. Die Bielefelder haben sich wieder ausgezeichnet herausgemacht. Es gelang ihnen am letzten Sonntag im Pokalwettbewerb, den Endspielteilnehmer um den Kriegs=Erinnerungspreis, WSG.= Union Herford glatt aus dem Rennen zu wersen, was in Westfalen einiges Aufsehen erregt hat. So wird dieses Nachhutgesecht in Bochum aller Wahrscheinlichkeit nach unsere beimische Mannschaft, die am vorbergehenden Tag schon einen schweren Strauß zu bestehen hat, vor keine leichte Aufgabe stellen. Aber die Probe auf Herz und Nieren kann nur begrüßt werden, denn die weiteren Spiele um den TschammerPokal werden nur erfolgreich durchgeführt werden können, wenn die Mannschaft nicht locker läßt. Auf beimischem Boden trauen wir unserer Elf trotz des Spiels am Vortage einen Sieg über die Gäste zu. Borussia Dortmund— SpVg. Röhlinghausen Nach ihrem Unentschieden gegen den Meister Schalke werden die Röhlinghauser auch den Dortmunder Borussen einen großen Kampf liefern. Noch sind nicht alle Sorgen weggesegt. Borussia wird es also mit einem verzweifelt kämpfenden Gegner zu tun bekommen. VfB. Bielefeld— SpVg. Herten Ob die Hertener die Reise nach Bielefeld erfolgreich durchzuführen vermögen, ist noch nicht gewiß. Der VfB. muß absteigen und die Hertener werden ihn wohl begleiten. Sie werden es sogar ganz sicher müssen, falls sie auch nur einen Punkt verlieren. T Fortsetzung der Meisterschaftsspiele auch an der Pfingstseiertagen. In der Gruppe 1 sind drei Spiele angesetzt worden, von denen das von Bruchstraße gegen Bochumer Verein ausfallen muß, da der BV. Mannschaftsschwierigkeiten hat. Werne 19— Langendreer 04. Das Spiel ist auf den zweiten Feiertag verlegt worden und wird an der Rüsingstraße sein Publiküm finden, zumal die Langendreerer„hennig" bestrebt sind, dem ungeschlagenen Tabellenführer doch noch den einen oder anderen Punkt abzuknöpfen. Ein löbliches Vorhaben, das aber erst durch die Tat belegt werden muß. Für die nötige Stimmung ist also gesorgt. Bochum=West— Bruchstraße Langendreer. Die Gäste sind recht kräftig geworden, so daß die Leute von der Pestalozzistraße schon alle Register ziehen müssen, um nicht auf der Strecke zu bleiben. Aber der Platzvorteil und die eigene immer noch schlagkräftige Mannschaft sollten einen knappen Sieg garantieren. Gruppe II Von den drei angesetzten Spielen findet nur eins statt. Constantin verzichtet auf die Austragung des Spiels gegn Carolinenglück und überläßt den Zechenleuten kampflos die Punkte. Phönix ist aus dem Meisterschaftsspielbetrieb ausgeschieden, wodurch SpuSp. Gerthe ohne Gegner bleibt. Edelstahl Bochum— Westfalia Bochum. Es sollte den Westsalen nicht schwerfallen, den Werkssportlern beide Punkte abzunehmen. Wenn auch der Tabellenstand der beiden Mannschaften für die Gäste spricht, so haben die Edelstahler trotz aller Schwierigkeiten wacker weitergekämpft und werden auch den Westsalen den Sieg nicht leichi machen. Urania Lütgendortmund— Spusp. Gerthe. Auf dem Sportplatz Kreta an der Bochum=Dortmunder Grenze trefsen sich die beiden Mannschaften zu einem Freundschaftsspiel, Die rührigen Lütgendortmunder werden unsere Bochumer Mannschaft einer Prüfung auf Herz und Nieren unterziehen. Reichsvohn Dahlhausen— Turngemeinde Bochum. Nach Lage der Dinge müßten die Bochumer glatte Sieger über die Dahlhauser Reichsbahner bleiben können. Wenn es anders kommt, sind die Gäste eben zu sorglos gewesen Post Bochum— Reichsbahn Bochum. Die Posisportler sind im Augenblick höher einzuschätzen, als die Reichsbahier und müßten klar Jegen. Din Sesemiaat Querenburg— SpBg. Heven. Ein Gesellschaftsspiel zwischen den beiden benachbarten Vereinen, das zur Hebung der Pfingststimmung nicht unwesentlich beitragen wird. Nun kämpfen die Vereins-Jugendmannschaften um die Bannmeisterschaft im Fußball Alljährlich im Frühjahr treten die Al=Jugendmannschaften der Vereine in einer.=Runde um den Titel des Bannmeisters an. In diesem Jahre beginnen die Sviele um die Bannmeisterschaft am Pfingstsonnabend. Das erste Spiel bestreiten die Jugendmannschaften von Preußen Bochum und Westfalia Bochum auf dem Platz An der Landwehr. Beide Vereine verfügen über einen guten Nachwuchs und dürften sich auf dem Platz An der Landwehr einen erbitterten Kampf liefern.„Wer das Spiel um die Gebietsmeisterschaft am vorigen Sonntag im BfL.=Stadion erlebt hat, der hat erfahren müssen, daß der Jugend=Fußball mehr denn je den verwöhntesten Fußballhasen begeistern muß Es lohnt sich also, den Spielen um die Bannmeisterschaft einige Beachtung zu schenken. Vor dem Hauptspiel spielen die Pimpfenmannschaften beider Vereine. Bochums Jugend bereitet sich vor Städtekampf gegen Essen am 6. Juni im Stadion Größer und umfassender als je zuvor wird in diesem Jahre der Staffellauf„Quer durch Bochum“ aufgezogen. Auch die Jugend, der Nachwuchs der Leichtatbleten, stellt sich in den Dienst dieses größten westdeutschen Staffellaufs. Die HJF. bildet den verheißungsvollen Auftakt. indem sie einen Städtekampf in den leichtatbletischen Disziplinen gegen Essen austrägt. Die Bemühungen des Bannfachwartes waren erfolgreich, und wir wissen, daß die Essener die Einladung gern angenommen hat. In beiden Jugendklassen A und B wird nach der 1000=Punkt=Wertung der HJ. in fast allen sportlichen Uebungen gekämpft. Nebender, ohne Wertung. läuft ein erster Veraleichskampf des DI. aus den Jungbannen Bochum und Essen. So werden auch die Jüngsten einmal auf ihre Fähigkeiten hin geprüft Alles in allem ein reizvoller Vergleichskampf, der nach dem Wunsch unseres Bannfachwartes, alljährlich wiederbolt werden soll. Um eine starke Stadtmannschaft aufstellen zu können, sind Ausscheidungskämpfe notwendig. Der Bannsachwart fördert alle RSRL.=Vereine auf. am Dienstag, 19.30 Uhr, die Kurzstreckenläufer. Weitspringee und Werfer." am Donnerstag die Mittelstreckler, Hochspringer und Stoßer zum Sportplatz an der Essener Straße zu schicken, damlt eine Auslese erfolgen und die beste Vertretung in den einzelnen Difzlplinen ermittelt werden kann. In jeder Konkurrenz starten drei Vertreter; jede Stadt stellt zwei=mal=100=MeterStaffeln. Bochums Handballelf geändert Großes Interesse für das Städtespiel am 1. Pfingsttag Wie erwartet, löste die Ansetzung eines Handballspiels der beiden Stadtmannschaften von Bochum und WanneEickel zu Pfingsten in den Kreisen der Handballfreunde große Freude aus. Mit Interesse verfolgte man die Aufstellungen beider Stadtvertretungen und wog schon die Aussichten und Stegesmöglichkeiten beider Gegner ab. Da erreichte uns in letzter Minuie die Nachricht, daß die Bochumer Stadtelf doch noch einer Aenderung unterzogen werden mußte, so daß Bochums Farben(die Mannschaft spielt in blauer Kluft) von nachstebenden Spielern vertreten werden: Kaiser(B/L.): Sablotny(Wests.). Ritter(BV.): Weiß (B9.). Rath(B/2.). Pies(BfL.): Tiller(B/L.). Revoigt (BV.), Weise(BV.), Stock(PfL.), Odenbach(BV.). Fiedler, Rekowfki, Berg(alle TuS. 25). Ersatz: Kreis-Gruppenmeisterschaft im Tennis Im Rahmen der Pfingstveranstaltungen des RSRL. sinden am 1. Pfingsttag in Bochum die Kämpfe um die KreisGruppenmeisterschaft im Tennis statt. Die Einzel= und Doppelspiele der Männer werden auf den Plätzen der PonSportgemeinschaft am Freigrasendamm, die der Frauen beim PiL. im Stadion an der Castroper Straße ausgetragen. Da nur die Spitzenspieler der Kreise Bochum, Gelsenkirchen und Recklinghausen zugelassen werden konnten, sind, spannende Kämpfe zu erwarten, deren Ausgang völlig offen ist. Ueberlegener Sieg von Kramer Leichtathletik=Abendsportfest in Dortmund An dem von der Sportgemeinschaft der Ordnungspoltzei Dortmund durchgeführten 1. leichtathletischen Abendsportfest nahmen auch einige Bochumer Läufer teil, die sich erfolgreich durchsetzten. Zu einem der schönsten und spannendsten Rennen gestaltete sich der 3000=Meter=Lauf, den Westfalens Meister der Mittelstrecke, Kramer vom BfL. Bochum, nach ZSaczzgndem Lauf überlegen in:15.0 Minuten vor dem Fischer(BSG. Hoesch) und seinem Klubkameraden Urban gewann, der in:38.9 Minuten Dritter wurde. Von den sonstigen Kämpfen bliebe zu erwähnen, daß Hönig(Polizei Dortmund) das Diskuswersen sönig(Polizei Dortmund) das Diskuswersen mit einer Weite von 38,34 Meter gewann vor dem Bochumer Winkelmann(Pfr.), der mit 33,69 Meter vor dem Dortmunder Lutz auf den zweiten Platz kam. Winkelmann wurde dann auch noch im Hammerwerfen Zweiter hinter Lutz(Polizei Dortmund) mit 30,53 Meter. Lutz selbst warf den Hammer 52,60 Meter, doch wird diese Leistung ihre. Anerkennung nicht finden können, da der Wurskreis nicht den Bedingungen entsprach. Im Schleuderballwersen wurde Winkelmann dann noch hinter den Dortmundern Lutz und Sylla Dritt mit 43,10 Meter, wobei ihn nur knapp 33 Zentimeter vom Die Kämpfe selbst wurden gut abgewickelt, doch war das Programm für eine Abendveranstaltung zu umfangreich. Wegen Anbruchs der Dunkelheit mußte man so die Sieger im Hochsprung und Kugelstoßen der Männerklasse nach den Dreikampfleistungen ermitteln. Mozart— gelungen und getanzt Opern- und Nanzabend im Stadttheater gestaltende Kraft. Einfallsreich und unbedingt wirksam das humorvolle Scherzo, das Walter Trappe in wendiger Bewegung bot,— wenn man nur nicht gerade Schuberts beliebtes Thema zum Stoff einer kleinen Harlekinade gemacht hätte. Ins Gebiet der modernen Tanzkunst versetzt Elsa Kirstens„Tango". Schönsten Fluß tänzerischer Linie offenbarten Hildegard Cramer und Elfriede Albers in einem Chopin=Walzer, und mit einer ebenso temperamentvoll wie beherrscht getanzten „Tarantella" holte sich Erika Wolffram noch einen betonten Erfolg. Alfons Weinert war der musikalische Leiter und vianistische Begleiter der Tanzfolge und entledigte sich seiner Aufgabe mit Geschick und Geschmack. Wie alle Tanzabende wurde auch diese jüngste Arbeit der Kölner Gruppe unterschiedslos mit stärkstem Beifall und lebhaftester Zustimmung ausgenommen. Die kommenden Wiederholungen werden fraglos ein nicht minder vollbesetztes Haus finden.„ Dr. Joser Schwermann Man suchte so oft nach einer unbeschwerten und doch qualitätvollen Einleitung eines Tanzabends und stellt mit mehr oder minder glücklichem Erfolg einen Operneinakter an den Beginn solcher Veranstaltungen. Kölner Tanzgruppe hat den glucklichen Einfall, der getanzten„kleinen Nachtmusik“ eines jener kleinen Mazartischen Bühnenwerte vorauszuschicken, die es gewiß verdienen, dem Publikum bekannt gemacht zu werden. Und hatte die Aufführung auch nur den Zweck, dem Musikfreund durch das Beispiel zu beweisen, welch' ein Meisterwerk schon aus den Händen des fast kindlichen Mozart hervorging, verlohnte sich schon die Wiedergabe der lateinischen Komödie„Avollo und Hyacinth'us". Alles Befremdliche im Stoff und seiner tertlichen Behandlung verblaßt vor der Schönheit dieser Musik, die ein junges Genie aus der verschwenderischen Fülle seines melodischen Einfalls und dem angeborenen Sinn für Formenadel und gesetzmänige Wirkung einst schuf. Jeder Freund Mozartischer Kunst, ja selbst der eingehende Kenner nimmt die herrlichen Melodien, die kunstvollen Arien und die schon prächtigen Ensemblesätze wie ein Juwel reifer Kunst hin, und wenn sie schön gesungen, erlesen musiziert werden, so wie es der wahre Mozartstil will, ist der Genuß vollkommen. Ausgezeichnete Stimmen setzte Kölns Oper für das Werkchen ein, den schwingenden, zugendlich leuchtenden Tenor von Otto Weidkamp, den herrlichen, wundervoll, edel timbrierten Baß von Gerhard Gröschel, Käthe Russarts weich fließenden Mezzosopran, Marianne Thiedes vorsichtige Koloraturen bei geschmackvollster Mozartlinie und Johannes Schockes kraftvolles Kopf saß als Dirigent am Flügel und betreute— anfänglich etwas massig, später delikater— musikalisch die mit verdientem starken Beifall ausgenommene gelungene Aufführung. Kaum merkt man den Uebergang vom gesungenen zum getanzten Mozart, und was man auch immer aus den tanzerischen Themen des Meisters wählen mag, die entzückenden und unsterblichen Sätze seiner„kleinen Nachtmusik" bleiben wohl immer der idealste Stoff. Aller tänzerische Ausdruck braucht sich nur feinfühlig und verständnisvoll auf die köstliche Linie, auf den Duft, die beschwingte Anmut und die zierliche Form der Mozartischen Motive einzustellen, so ist schon die echte und rechte tanzerische Deutung gefunden. Arthur Sprankel, der mit seiner jungen, tüchtigen und gefälligen Tanzgruppe, mit der ausgezeichneten Trude Schneider, der tänzerisch sehr begabten Erika Wolffram und dem noch einzigen männlichen Mitglied der Gruvve Walter Trappe in solistischen Aufgaben die tänzerische Wiedergabe einrichtete, wies in allem, vom kostümlichen Bild bis zur geschmeidigen und weich gelösten Aufteilung, das kultivierte Empfinden für Mozartischen Geist, den geschulten Blick für Gruppenwirkung und tanzerische Bewegung auf. Es waren Gemälde von gefälliger Schönheit und duftiger Leuchtkraft und sie fanden beim begeisterten Publikum helle und freudige Zustimmung. Eine Reihe bunter Tänze, neue Darbietungen mit bereits geschauten Bildern verbindend, beschloß in einer dem Publikum willkommenen Bereicherung die ausverkaufte Vorstellung. Gern sah man die buntfarbigen, eindrucksvoll gegliederten und in bester musikalischer Einfühlung dargestellten, effektvollen Szenen nationaler Tanzweisen wieder, so den„Norwegischen Tanz" nach Grieg, Lortzings„Holzschuhtanz“, die„Ukrainische Volksmusik" und Dvoraks„Slavische Tanzsuite". Neu erNasit und Teelats„Emrische Tanzst schienen im Programm mehrere Einzeltänze. Trude Schneider erwies in einem„Zigeunertanz“ nach de Fallas moderner Musik bei allem Charme der tänzerischen Bewegung eine überraschend eindringlich und glaubhaft Etwas zum Lachen Der Grund „Sagen Sie, Lina, warum hat Sie denn Ihre frühere Dienstgeberin so Knall und Fall entlassen? „Mäuschen, sagte ihr Mann zu mir, und die Gnädige hatte ja so’ne Angst vor Mausen.“ Verschwiegen „Sprechen Sie im Schlaf?“—„Nein, meine Frau sägt, es sei schlimmer als das— ich lächle nur.“ Neugier „Herr Lehrer, was habe ich denn heute gelernt?"— „Was du gelernt hast? Komische Frage! Warum fragst du?"—„Ja, zu Haus wollen sie es immer wissen. Höchste Zerstreutheit Der Zauberkünstler und seine Braut standen vor dem Altar. Die Zeremonie war so weit gediehen, daß der Geistliche den Ring forderte. Der Brautigam griff zerstreut in die Tasche und brachte ein Kaninchen heraus. Bekanntmachungen Regelung der Fettabgabe. I. Abgabe von Butter. Durch die Ausgabe von Butter und Speiseöl an Stelle von Margarine tritt eine Aenderung der Butterration in der 37. Zuteilungsperiode ein. Butter kann auf alle über„Butter“ oder über„Butter oder Speiseöl" lautenden Abschnitte der Reichsfettkarten und außerdem in nachstebenden Fällen bezogen werden: 1. auf die Lebensmittel=, Reise= und Gaststättenmarken für MarBezugscheine, die für solche in der 37. Zuteilungsperiode abgegebenen Marken ausgestellt werden, sind auf Butter auszustellen; 2. auf die Margarineabschnitte der Reichskarten für Urlauber in der garineabschnitte der Reichskarten für Urlauber in de gleichen Menge wie Margarine. Taneben bleibt die Abgabe von Speck, Schweinerobfett und Schweineschmal; zulässig. Die Bezugscheine sind nach Wahl des Verteilers über Butter oder Schweineschlachtfette zu erteilen. II. Speiseölabgabe auf den 50==Abschnitt. Versorgungsberechtigten über 6 Jahre und die Inhaber der SV=Karten 1. 3 und 5 erhalten in der 37. Zuteilungsperiode an Stelle von 62,5 g Mar. c h w e r t i g e M e n g e v o n 5 0 g S p e i s e o t. die Ausführungsbestimmungen bezüglich der Abgabe von Frischmilch erfolgt demnächst besondere Bekanntmachung. Die Bestellscheine der neuen Lebensmittelkarten einschließlich Bestellscheine 37 der Reichseierkarte und der Reichskarte für Marmeladen(wahlweise Zucker) sind bis spätestens zum 30. 5. 1942 bei den Händlern abzugeben. Bochum, den 23. Mai 1912Der Oberbürgermeister. Verkäufe garine die gleichiherng Menge von 50 g Speiseöl. Die Abgabe des Speiseöls erfolgt auf den Abschnitt .50 g Speiseöl“, der bei der Warenabgabe ab zutren2 zusammenliegende Häuser, 50., 2., Garage, Lager, 95000 bei 50 000 Anzahl., 18=.=Haus, mit gr. Lebensm.=Laden, 30 000 bei 15000 Anzahl, großes Industrie= gelände mit einigen Wohnhäusern, Lager, Garage, 30 000 Anzahlung, Fachwerkhaus, 12 Räume, mit gr. Garten, 5 500 bei Auszahlung, zu verkaufen. Lina Kult, Immobilien, Viktoriastraße 21, Ruf 65598. 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Bei Versorgungsberechtigten, die a) aus einer Sammelverpflegung(Krankenanstalt, Wehrmacht usw.) entlassen(nicht vorübergebend beurlaubt) worden und deshalb nicht in der Lage sind, den anläßlich der Vorbestellung von Speiseöl für die 37. bis 39. Zuteilungsperiode abgestempelten Stammabschnitt der Reichsfettkarte 35 vorzulegen, b) nach der Vorbestellung und vor dem Bezug von Spelseöl in den Bezirk eines anderen Ernährungsamtes verziehen, wird das Ernährungsamt für die Altstadt in der Hauptausgabestelle, Ratbaus, Zimmer Nr. 1. in den Außenbezirken die Verwaltungsstellen gegen Vorlage von Entlassungsausweisen den Stammabschnitt der in Betracht kommenden Reichsfettkarten zur Ermöglichung des Bezuges von Speiseöl ohne Vorbestellung mit dem Vermerk„Speiseöl ohne Vorbestellung“ und dem Dienstsiegel versehen. Verbraucher, die die Vorbestellung auf Speiseöl vergessen haben, können Speiseöl nicht beziehen. Speiseöl darf außer auf den 50==Abschnitt über Speiseöl nur in folgenden Fällen im Rahmen der vorhandenen Bestände abgegeben werden: 1. auf die über„Butter oder Speiseöl“ lautenden vier Kleinabschnitte der Reichs=1 großes Schiebefettkarten für Normalverbraucher, der Jugendlichen fenster 20.4 und Kaufgesuche Weg. Aufgabe des Haushalts guterh. Kleiderschrk. 50.f. Küchenschrk. 10.A. Spiegelkonsole 20 MK. Nachtkonsole 30 zu verkaufen. Bochum, 1. Parallelstraße Nr. 111. Prazisions=Lichtmesser„Justo= phot“, ganz wenig gebraucht, für 18 RM. zu verkauf. Wasserstraße 415a, 1. Etg. rechts. Von 15 b. 16 Uhr Waschkommode f. 25 M. z. verkauf. Moltkemarkt 25. 1. Etage rechts von 14—18 Jahren und der Reichsfettkarten SV 1 und SV 5. Die Abschnitte, die über„5&g Butter oder 4 g Speiseöl“ lauten, sind für den Bezug von Speiseöl in den Gaststätten und ähnlichen Einrichtungen bestimmt. Beim Handel wird auf diese Abschnitte zusammen mit den übrigen Kleinabschnitten regelmäßig Butter bezogen werden: die Abgabe von Speiseöl auf diese Abschnitte, insbesondere an Gaststätten, ist jedoch auch dem Handel gestattet; 2. auf schnitte der Zulage= und Zusatzkarten. Die Abrech= nungsstellen des Ernährungsamtes stellen den Verteidie mit„Butter oder Speiseöl“ gekennzeichneten Ablern auf die 50==Abschnitte über Speiseöl Bezugscheine über Speiseöl aus. Ebenso werden Bezugscheine über Speiseöl ausgestellt für die sonstigen zum Speiseölbezug berechtigenden Abschnitte der Reichsfettkarten, sofern diese Abschnitte mit einem entsvrechenden Antrag eingereicht werden. Die Bezugscheine über Speiseöl sind den Speiseöllieferanten zur Belieferung oder, soweit Vorschußlieferungen erfolgt sind, zur Abdeckung dieser Lieferungen vorzulegen. Soweit die Verteiler zu Beginn der 37. Zuteilungsperiode noch über Restbestände an Margarine verfügen, müssen sie diese bevorzugt vor Butter ausgeben 1. auf die Lebensmittel=, Reise= und Gaststättenmarken für Margarine, 2. auf die Margarineabschnitte der Reichskarten für Urlauber, 3. auf die Kleinabschnitte über Butter der Reichsfettkarten für Normalverbraucher, der Jugendlichen von 14—18 Jahren und der Reichsfettkarten SV 1 und SV 5, 4. auf die Abschnitte der Fettkarten sowie der Zulage= und Zusatzkarten, die zum Bezuge von„Butter oder Speiseöl“ berechtigen. Die Verteiler erhalten in den Fällen 1. bis 3. für diese Abschnitte Bezugscheine über Butter und im Falle 4 nach ihrer Wahl Bezugscheine über„Butter" oder„Speiseöl“. Bochum, den 23. Mai 1942. Der Oberbürgermeister 20 Zigaretten=Alben, geklebt, f. 30. K. Wanderer=Handbarmonika f. 25.60 zu verkf.(85673 Marstraße 17. Tür 10 M. f. Gartenlaube, zu verk. Am Stadion 3, 1. Etage rechts Dauerbrandosen, groß. für 20 RM. zu verkauf. Boch., Kronenstraße 5. 2. 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Auskunft Anzeiger(85614 1942 sowie die Zusatzseifenkarten und die Reichsseifenkarten für die Monate Juni bis September 1942 werden in den 48 Außenstellen des Ernährungs= und des Wirtschaftsamtes am Dienstag, dem 26. Mai 1942, Mittwoch, dem 27. Mai 1942, Donnerstag, dem 28 Mai 1942, und Freitag, dem 29. Mai 1942, von 8 bis 13 Uhr, straßenweise ausgegeben. Für die Juden erfolgt die Ausgabe in der besonderen Ausgabestelle im Verwaltungsgebäude an der Trankgasse, Eingang C. Diejenigen Bezugsberechtigten, die aus besonderen Gründen verhindert sind, die Lebensmittelkarten an den genannten Tagen abzuholen, können die Karten am Sonnabend, dem 30. Mai 1942. in der Zeit von 8 bis 12 Uhr in der zuständigen Außenstelle des Ernährungs= und des Wirtschaftsamtes in Empfang nehmen. Die Karten werden nur an Erwachsene(Haushaltungsvorstand oder sonstige erwachsene Familienangebörige) und nur gegen Vorlage der besonderen Ausweiskarte ausgegeben. Die erhaltenen Kartenpäckchen und Karten sind sofort in der Außenstelle auf ihre Vollständigkeit nachzuprüfen. Spätere Einwendungen können nicht berücksichtigt werden. Unzulässige Kartenanforderungen werden strafrechtlich verfolgt. Die Selbstversorger(Bauern und Landwirte) erhalten die Karten nicht in den Außenstellen, sondern am Dienstag, dem 26. Mai, und Mittwoch, dem 27. Mai 1942. in der Schlachtgenebmigungsstelle des Ernährungsamtes im Rathaus. 4. Stock, Zimmer Nr. 448, bzw. in den Außenvezirken in den zuständigen Verwaltungsstellen. Mit den Lebensmittelkarten für die 37. Zuteilungsvertode wird zur Sicherstellung einer gleichmäßigen und gerechten Abgabe von entrahmter Frischmisch an alle Verbraucher über 6 Jahre, die nicht Selbstversorger der Grudpe A oder Selbstversorger mit Butter(InDtzd. Bestecke, rostfr., 30.fl. 1 kl. Brotmesser, rostfr. 15.4 zu verkaufen. Ab 10 Uhr. Ausk. Anz.(85695 Herrenfahrrad, gebraucht, für 35 RM. zu verkauf. 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Wichernhaus: Do 19.30: Wochengottesdienst. Altenbochum. 1. Pfingsttag:.30: Pfingstseier für Erwachsene und Kinder, Brühmann. 2. Pfingsttag: 10: Festgottesdienst, anschl. Vorber. u. Feier des hl. Abendmahls, Brühmann. Mi 20: Bibelstunde Auf der Prinz. 1. Pfingsttag: 10: Hauptgottesdienst mit Chor: Christiansen; 11: KGD., Christiansen. 2. Pfingsttag: .30: Pfingstgottesdienst, Christiansen. Eickel. 1. Pfingsttag: Johanneskirche: 8: Stein;.45: Eickhoff, anschl. Beichte und Feier des hl. Abendmahls: 11.30: KGD., Eickhoff. 2. Pfingsttag: Johanneskirche: .45: v. Stockum. Engelsburg. 1. Pfingsttag: 8(bzw. 17): Frühgottesdienst, Bischoff. 2. Pfingsttag: 10: Hauptgottesdienst, Bach; 11.15. KGD., Bach. Mi 20: Bibelstunde in der Cheruskerstraße. Engelsburg. 1. Pfingsttag: 10: Festgottesdienst mit hl. Abendmahl, Dieckhoff: 14: KGD. 2. Pfingsttag: 12.30: Taufen. Gerthe. 1. Pfingsttag:.45: Festgottesdienst mit hl. Abendmahl, Schaefer; 11: KGD., 2. Pfingsttag: .45: Hauptgottesdienst, Schaefer. Di 15.30: Kinderchor. Do 15: Frauenhilfe: 19.30: GemeindeSingekreis. Hamme. 1. Pfingsttag: Pfingstmette Kirche.30, Kraemer; Pfingstmette Wegescheid.30, Bach; Festgottesdienst Kirche.45, Bischoff(Abendmahl); Festgottesdienst Wegescheid .45, Bach. 2. Pfingsttag: Kirche .45, Kraemer; Wegescheid.45, Bischoff. Hiltrop. 1. Pfingsttag:.45: Gottesdienst, Sup. Fortmann; 11: KGD.; 12: Taufen. 2. Pfingsttag:.45: Gottesdienst, Flentje; 11: Tausen. Do 14.30: Frauenhilfe; 16.30: Bibelstunde: 17.15: Frauenchor. Harpen. 1. Pfingsttag:.45: Festgottesdienst, Flentie: 11: KGD.; 12: Taufen. 2. Pfingsttag:.45: Festgottesdienst. Leich; 11.30: Tausen, Leich; 16: Frauenhilfe, Fleutse. Hordel. 1. Pfingsttag: 7: Frühmette mit Pfingstfeier des KGD., Höfker. 2. Pfingsttag: 10: Gottesdienst m. Feier des hl. Abendmahls, Höfker (Anschreiben von.45 an). Mi: Keine Bibelstunde. 1. Pfingsttag: 10: Görtz; 11.15: KGD. in der Kirche. vosstror=giemte. 1. Pfingsttag: 7: Pringstmette(Kirchenchor), Mühge: .45: Festgottesdienst mit Beichte und Abendmahl, Pitsch. 2. Pfingsttag:.45: Festgottesdienst, Mühge; 11: KGD., Pitsch; 12: Tausstunde. Kapelle zu Höntrop. 1. Pfingsttag: 8(bzw. 18): Festgottesdienst, deuser, Beichte u. Feier des hl. Abendmahls: 9: KGD., Heuser, 2. Pfingsttag: 8(bzw. 18): Hauptgottesdienst, Sauer(Gelsenkirchen=Neustadt). Linden. 1. Pfingsttag: 8: Bäumer; .45: Bäumer; 11: KGD. 2. Pfingsttag:.45: Weber, Taufen nach dem Gottesdienst. a Dahlhausen. 1. Pfingsttag:.45: Weber: 11: KGD. 2. Pfingsttag:.45: Miss. Tötemeyer, Taufen nach dem Gottesdienst..4 geislau 8. Dahlhausen. Deutsche Christen, Nationalkirchliche Einung: 1. Pfingsttag: 15: Gottesfeier in der Lutherkirche zu Dahlhausen, Ortsgemeinde Linden=Dahlhausen. Stiepel. 1. Pfingsttag:.45(15): Gottesdienst in der Kirche, Büchsel; 14: KGD.; 10: Gottesdienst und Abendmahlsfeier im Lutherhause, Husemeyer; 8(11.30): KGD. 2. Pfingsttag:.45(15): Gottesdienst in der Kirche, Husemeyer. 10: Gottesdienst im Lutherhause, Büchsel. Stiepel. 1. Pfingsttag: Kirche 10.15: Pfingstfeier für Kinder und Gemeinde, Kämper. 2. Pfingsttag: Lutherhaus:.45: Gottesdienst, Kromberg; Kirche 10.15: Gottesdienst, Kromberg. Weitmar. 1. Pfingsttag: 10: Justus; 11: KGD.; 12: Taufen. 2. Pfingsttag: 8: Lotz. Do 16: Frauenstunde Weitmar=Mark bei Metzmann. Weitmar. 1. Pfingsttag:.30: Kirche, Hinnah; 10: Weitmar=., Hinnah; 10: Eppendorf, Sup. i. R. Sassenberg: 11: KGD. Weitmar=.; 11.15: KGD. Eppendorf: 14: KGD. Kirche. 2. Pfingsttag: 10: Kirche, Niedermeier. Werne. 1. Pfingsttag: 8: Frübgottesdienst und KGD.;.45: Festgottesdienst, Schmerkotte: 12: Taufe. 2. Pfingsttag:.45: Festgottesdienst, Agena. Wiemelhausen. Melanchthon: Am 1. Pfingsttag:.15: Bertelsmann; 10: Niedermeier(Abendmabl).— * P f i n g s t t a g: 1 0: D r. K l e i n.— Petri: 1. Pfingsttag:.15: Niedermeier; 10: Bertelsmann(Abendmahl). 2. Pfingsttag: 10: Hinnah, Weitmar(Abendmahl). Uemmingen. 1. Pfingsttag:.45: Kromberg. Uemmingen. 1. Pfingsttag:.30: Pfingstfeier im KGD. mit Erwachsenen(Chor wirkt mit), Kuhlmann. 2. Pfingsttag: 10: Hauptgottesdienst, Kuhlmann.; 11:.= Tausen, Fuhlmann. Do 19: Vorbereitung für den KGD. I Sensigr Gemdinden Pfingsten 1942 Freie evang. Gemeinde, Rottstr. 340. So.30: Erbg.=St.; 11:.=Sch. Mo 19.30: Gem. Chor. Mi 19.30: Bet= und Bibelstunde. Ev.=luth. Gemeinden.=Hamme und .=Ehrenfeld. Kirche am Hinden burgplatz: 1. Pfingsttag:.30 Festgottesdienst, Greve. 2. Pfingst tag:.30: Predigt, Greve.— Kirche Dibergstraße 52: 2. Pfingsttag: 10: Festgottesdienst, Greve. 1. Baptisten=Gemeinde, Immanuelskirche, Hermannshöhe 21: 1 Pfingsttag:.30: Gottesdienst; 11: Sonntagsschule: 16: Gottesdienst. Mi 19.30: Bibelstunde. Altkath. Kirchengemeinve Bochum: Johanneskirche, Weilenbrink:.30: Deutsches Hochamt mit Predigt, allgem. Bußandacht u. Kommunion. Kath.=apostol. Gemeinde(Urkirche), Bochum, An der Landwehr 11: So.30 und 16.30. Mo.304 Gottesdienst. Familien-N. Ude. Die Geburt uns gen wir hochertreu Endt geb. Loos Lübeck, z. Z. Boch klinik, 21. Mai 1942 Helmut-Erich-Franz. ein Brüderchen be barer Freude. Zric Felde, und Frau H Bochum-Querenbur s. 2. Elissbeth-Hoer Gisela-Hildegard. dritten Kindes, ein terchens, zeigen wir an: Dr. Hans Witt degard geb. Niebu Truts 30(zur Zeit Sachsenhausen), 20. Ihre Verlobung gel Schmita- Qustav scheid, Stadion, Ar Landeshuf(Schles.), Pfingsten 1942 ElI1 Piclum- Dr. ph lach, Studienrat, Vödestr. 50), Bielett Kein Empfang Martha Solbach Hauptfeldw., Verlok Freilinghausstraße 1 im Mat 1942 Ihre Verlobung gebe Herda, Heins Lohr in einem Transpo Lennestraße 36.: 1. Pfingsttag 1942 Als Verlobte grüßer Waldemar Haraje straße 48), Bochu Weg), 25. 5. 1941 Als Verlobte grüße August Wenzel. Querenburg, Pting Ihre Verlebun Anneliese OonkBochum, Am Gart straße 2a, Pfingste Ihre Verlebung ge beth Larbig, stud. 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Boch Ptingsten 1942 Margre: Gose- M z. Z. im Felde, bekannf. Bochu ihre Verlobung liese Stickeln in einem Panzer: Bochum, Johann Statt Kartenl Ihre bekannt: Elisab Tongrubenbesit straße 20), Gol Pfingsten 1942 ihre Verlebungg Pott- Herber Abo-Straße 1, B sien 1942 ihre Verlobung Schulte-Josep Paulstraße 29, 1. Ptingsttag 19 Als Verlobte g scke- Alber: Bochum(Dor: s. 2. Berlin, Püi Frans Kaver Sp Batteriechef. von Richthofe trauung bekar burg, Suarez#tr Ihre Vermählun gefr. Franz Sp - Hilde Spiek Bochum, Dor: Mai 1942 ihre Vermählun helm Kuschn Emmi Kuschn Bochum- Laer, 2. Ptingettag 1 Ihre Vermählus Allrita, Ultz. Irmgard Allri Weitmar, den Stett Karten! W Rolf Beysel, tant an einer Irmgard Beys scheid-Höntre 25. Mai 1942 ihre Vermählus Peil und Frat Bochum- Laer, Ptingsten 1942 Ihre Vermählur Bode- Eise Gahlensche S1 hre Vermählus Düsenberg. WehrmachtMlieth. Boch Büngnen 10141 Statt Karten! Obergefr. Al macht- 2 Mertens. Boc 23. Mei 1942 igt wirksam se in wencht geride ner kleinen ; m o d e r n e n Schönsten ird Cramer er, und mit t getanzten ten betonten e Leiter und tledigte sich Wie alle der Kölner I und lebkommenden ninder vollwermann 1 Ihre frülassen?“— die Gnädige meine Frau nur." zelernt?“— e! Warum e es immer standen vor ediehen, daß utigam griff chen heraus. tag: 10: FestAbendmahl, , 2. P f i n g s t : 9. 4 5: F e s t Abendmahl, 2. Pfingsttag: enst, Schaefer. #or. Do 15: : Gemeinde: P f i n g s t m e t t e ; Pfingstmette ch: Festgottesischoff(Abendnst Wegescheid igsttag: Kirche egescheid.45, .45: Gottesnn: 11: K6D.: ingsttag:.45: se: 11: Tautenhilfe; 16.30: Frauenchor. g:.45: Fest: 1 1: K G D.: singsttag:.45: h: 11.30: Tauenhilfe, Fleutse. 7: Frühmette KGD., Höfker. Hottesdienst m. dmahls, Höfker .45 an). Mi: Görtz: 11.15: e. Pfingsttag: 7: nchor), Mühge: ist mit Beichte tsch. 2. Pfingstdienst, Mühge: 12: Tausstunde. 1. Pfingktag: ttesdienst, deudes hl. Abend#user, 2. Pfingstluptgottesdienst, en-Neustadt). g: 8: Bäumer: iGD. 2. PfingstTaufen nach dem sttag:.45: WeEfingsttag:.45: aufen nach dem Christen. Naung: 1. Pfingstter in der Luhausen. Ortsgeblhausen. tag:.45(15): r Kirche, Büch10: Gottesdienst eier im Luther8(11.30): KGD. 5(15): Gottesiche, Husemeyer. im Lutherhause, g: Kirche 10.15: Kinder und Ge2. Pfingsttag: : Gottesdienst, 10.15: Gottestag: 10: Justus: uufen. 2. Pfingst16: Frauenstunde Meßmann. tag:.30: Kirche, mar=., Hinnab; up. i. R. Sasseneitmar=.: 11.15: 14: KGD. Kirche. : K i r c h e, N i e d e r ag: 8: Frühgot92.:.45: Festhmerkotte: 12: sttag:.45: Festna. elanchthon: Am 5: Bertelsmann; (Abendmabl).— : D r. K l e i n.— ag:.15: Niederelsmann(Abendttag: 10: Hinnah, mahl). Pfingsttag:.45: Pfinasttag:.30: KGD. mit Erwirkt mit), Kuhlttag: 10: Hauptlmann.; 11:.= nn. Do 19: Vorn K 6 2. emeinden kottstr. 340. 1:.=Sch. Mi 19.30: damme un im Hinden tag:.30 2. Pfingst ve.— Kirche Pfingsttag: reve. (mmandels: 1 Pfingst11: Sonnsdienst. Dl e Bochum: brink:.30: It Predigt, kommunion. (urkirch;) indwehr Mo.304 Familien-Nachrichten Ude. Die Geburt unseres 2. Kindes selgen wir hochertreut an. Elisaberh v. Endt geb. Loos- Konrad v. Endt. Lübeck, s. Z. Bochum, Landestrauenklinik, 21. Mai 1942 Helmut-Erich-Franz. Unser Siegtried hat ein Brüderchen bekommen. In dankbarer Freude. Erich Köhler, z. 2 im Felde, und Frau Hedwig geb. Korn. Bochum-Querenburg, Laerholzstr. 15a, u. 2. Elisabeth-Hospitel, 16. Mai 1942 Gisela-Hildegard. Die Geburt ihres dritten Kindes, eines gesunden Töchterchens, zeigen wir in dankbarer Freude an: Dr. Hans Witteler und Frau Hildegard geb. Niebur. Frankfurt a.., Truts 30(zur Zeit Privatkrankenhaus Sachsenhausen), 20. Mai 1942 Ihre Verlobung geben bekannt: Toni Schmits- Qustav Teichler. Wattenscheid, Stadion, An der Papenburg 32, Landeshuf(Schles.), aur Zeit im Felde, Pfingsten 1942 ElI1 Piclum- Dr. phil. Friedrich Scharlach, Studienrat. Verlobte. Bochum, Vödestr. 50), Bielefeld, den 24. Mai 1942. Kein Empfang Martha Solbach- Bernhard Höink, Hauptfeldw., Verlobte.-Altenbochum, Freilinghausstraße 11, zur Zeit In Urlaub. Am Plat 1242 Ihre Verlobung geben bekannt: Irmgard Herda, Heins Lehmbrink, Sturmführer in einem Transportregiment. Bochum, Lennestraße 36. zur Zeit im Felde, 1. Püngsttag 1942 Als Verlobte grußen: Grete Görgens Waldemar Harajon. Bochum(Kortumstraße 48), Bochum-Harpen(Grüner Weg), 25. 5. 1942 Ihre Vermählung geben bekannt: Hermann Grobmeier- Lieselotte Grobmeier geb. Buchenau. Bochum, OekarHoffmann-Str. 71b, Luisenstr. 4, 8S. S. 1942 Albert Eilebrecht, z. Z. Wehrmacht, Christel Eilebrecht geb. Frielingsdort, Vermählte. Essen-Ost, Gehrberg 48, im Mei 1949 Ihre am 24. Maistatttindende Vermählung geben bekannt: August Mies, Maria Mies geb. Wagner. Wuppertal-Vohwinckel— Bochum, Luisenstraße 14 bekannt: Frits Striebeck, Paule Striebeck geb. Schlichting Bochum, Wasserstraße 164, den 25. Mai 1942— Ihre Ferntrauung geben bekannt: Altred Schmidt, s. Z. im Osten, Frau Gustel Schmidt geb. Philipp. Bochum, Luisenstraße 4, den 28. Mai 1942 Statt Karten Dr. med. Gerhard Wendt, Gisela Wendt geb. Feldmann geben ihre Kriegetrauung bekannt. Bochum, Königsalleg 138 Ihre Vermählung geben bekann:: Albert Ohagen- Ursula Ohagen geb. Hanke. Bochum, Castroper Hellweg 43, den 23. Mai 1942 Ihre Vermählung geben bekannt: Albin Ehrlich, z. Z. Wehrmacht- Gunthild Ehrlich geb. Fromme. Laurenburg a. d. Lahn—.-Laer, Wittener Straße 544, den 25. Mai 1942 Als Verlobte grüßen: Lilly Hertert= August Wenzel. Bochum, BochumQuerenburg, Ptingsten im Mai 1942 Ihre Verlebung geben bekannt: Anneliese Oonk- Siegmund Kepski. Bochum, Am Gartenkamp 65, Brünselstraße 2a, Ptingsten 1942 Ihre Verlebung geben bekannt: Elisabeth Larbig, stud. pharm.- Dr. med. Willi Schlinkert. Bochum(HugoSchults-Str. 59), Dortmund(Städtische Krankenanstalten), Ptingsten 1942 Die Verlobung meiner Tochter Mathilde mit Herrn Frits Reil gebe ich bekannt: Frau Mathilde Hübner-— Mathilde Wern, Fritz Reil, Verlobte. Bochum, Präsidentstraße 11. Pfingsten 1942 ihre Verlobung geben bekannt: Erika Voß, Wilhelm Diebener, Gefreiter in einer Nachrichten-Abf., z. Z. in Urlaub. Bönen, Dort 52. Ptingsten 1942 Ihre Vermählung geben bekannt Walter Wöhrmann, z. Z. Wehrmacht, - Wilma Wöhrmann geb. Weishaupt, Bochum, Hattinger Straße 220, Ptingvion 1842 Wir haben uns vermählt: Dr. techn. Dipl.-Ing. Hans Schmeiler, sur Zeit Luttwatte— Lieselotte Schmeiler geb. Heil. Lennestr. 16, Ptingsten 1942 Meiner lieben Mutter, Schwieger-, Großu. Urgroßmutter Wwe. Marie Pukropski zu ihrem 80. Geburtstag die herzlichsten Glück- und Segenswünsche. Gewidmet von ihrem Sohn August, ihrer Schwiegertochter Käthe, ihren Enkelkindern und ihrem Urenkelkind Statt Karten! Für die vielen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten zu unserer Vermählung danken wir recht herzlich. Uffs. Anton Gottschalk u. Frau Hanna geb. Kiene. Bochum, Wittener Straße 168 Für die uns anläßlich unserer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten sagen wir hiermit allen unsern herzlichsten Dank. Josef Röllinghoff und Frau Toni geb. Wüllner. Bochum, im Mai 1942 Statt Karten! Für die zahlreichen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten anläßlich unserer goldenen Hochzeit sagen wir hiermit allen unseren herzlichsten Dank. Heinrich Giese und Frau Emilie geb. Gumm, Wittener Straße 160 Bönen, Dort 52. Ptingsten 1942 AlsVerlobte grüßen: Gertrud Duckstein, Willy Wilke, Oberschütze, z. Z. Wehrmacht. Castroper Str. 189. Ptingsten 1942 Ihre Verlobung geben bekannt: Hedy Junkersfeld- Gefr. Walter Daum, zur Zeit Luttwatte. Emsdetten, Pfingtion 1942 ig geben bekannt: HildFrost- Dieter Sörgel, Wachtmeister in einem Flakregiment, zur Zeit im Felde. Bochum, Klosterstr. 311, Pfingsten 1942 ihre Verlebung geben bekannt: Marga Emmerich- Willi Ludwig, Obergefr., z. Z. Res.-Las. Bochum, Kriegerdankstraße 24, Ptingsten 1942 ihre Verlobung geben bekannt: Elebeth Reckert- Willi Hartmann. Bochum, Pfingsten 1942 ihre Verlebung geben bekannt: Mia Knefel-— Günther Berthold. Bochum, Agnesstraße 18, Pfingaten 1942 ihre Verlobung geben bekannt: Gustel Goldenberg,— Matrosen-Gefreiter Werner Brandenburger..-Querenburg, Vobstraße 7, den 25. Mai 1942 Als Verlobte grüßen; Kläre Heide, Willt Piotti, z. Z. im Folde. Boch.-Gerthe— Wattenscheid, Pfingsten 1942 bekannt: Paula Schubert— wuly Osthoff. Bochum, Eickeler Straße 18, Düppelstraße 30, Ptingsten 1949 hre Verlebung geben, bekannt — Wil Meine Verlobung mit Fräulein Zmmy Klänhammer gen. Pohl gebe ich hiermit bekannf. Dr. rer. not. Paul Seifert, Dipl.-Chemiker,.-Linden, z. Z. Seestadt Rostock # Hart und unerbittlich schwer traf une das Schicksal. Es nahm uns allen unser Liebstes, unsern lieben, jüngsten Sohn, unsern unvergeBlichen lebensfrohen Bruder, Enkel, Neffen und Vetter Soldat in einem Inf.-Rgt. Pg. Kurt Kinnen der im blühenden Alter von fast 22 Jahren in soldatischer Pflichterfüllung fern der Heimat am 28. April 1942 bei den Kämpfen im Osten den Heldentod gefunden hat. Unser aller Wunsch, ihn einmal als Soldat zu sehen, ging nicht in Erfüllung. In tiefer Trauer: Georg Kinnen und Frau Maria geb. Wiesen; Obergefreiter Herbert Kinnen, s. 2. Wehrmacht: Gisela Kinnen und Anverwandte Bochum, im Mai 1942 Bongardstraße 2 Das Seelenamt findet am Mittwoch, dem 27. Mai, morgens .45 Uhr, in der Propsteikirche statt lobung geben bekannt: Jetta Schmidt-Alfred Gräbener, Uffz. i. d. Luttwatte, z. Z. in Urlaub. Wurzen i. Sa., Kaiser-Wilhelm-Straße 28 Pfingstsonnzag 1942 Wir haben uns verlobil Hildegard Quart- Utfz. Heins Hahmeier, z. 2. in Urlaub. Berlin-Neukölln, 24. Mai 1942 Als Verlobte grüßen: irene Rudel Erich Becker, Mech. Maat(), a. 2. in Urlaub. Bochum, Normannenstr. 29, Ptingsten 1942 Margres Gose- Walter Dehn, Ingenieur, z. Z. im Felde, geben ihre Verlobung bekannt. Bochum, Plingsten 1942 ihre Verlobung geben bekannt: Anneliese Stickeln- Georg blaschke, Getr. in einem Panzerregiment, s. Z. in Urlaub. Bochum, Johanniterstr. 38, Pfingsten 1942 Statt Kartenl ihre Verlobung geben bekannt: Elisabeth Meis- Frans Herz, Tongrubenbesitzer. Bochum Liebfrauenstraße 20), Goldhausen(Westerwald), Pfingsten 1942 ihre Verlebung geben bekannt: urmgard Pott-— Herbert Jungkenn. Bochum, Abo-Straße 1, Bismarokstraße 18, Ptingsien 1942 #., Tieferschüttert hat, uns die unfaßbare Nachm richt, daß mein über alles geliebter Sohn, mein Stolz und Sonnenschein, unser herzensguter, unvergeßlicher Bruder Schütze Fritz Kurzich am 16. April 1942 in einem Feldlazarett im Alter von 30 Jahren seinen schweren Verletzungen erlegen ist, die er sich bei den heftigen Kämpfen im Osten zugezogen hat. In unsagbarem Schmerz: Frau Marie Pokles verw. Kurzich: Alfred Kurzich; Eduard Pokles: Kurt Pokies, z. Z. im Felde Bochum, den 22. Mai 1942 Arnoldstraße 17 ihre Verlobung geben bekannt: Eltriede Schulte-Joseph Wickenburg, Bochum, Paulstraße 29, Wittener Straße 223, 1. Ptingsttag 1943 Als Verlobte grüßen: Margarete 1öseke- Albert Ostermann, Ingenieur. Bochum(Dorstener Straße 33), und 7. 2. Berlin, Ptingsten 1942 Frans Kaver Sperl, Oberleutnant und Batteriechef.- Ute Sperl geb. Freiin von Richthofen geben ihre Kriegetrauung bekannt.— Berlin-Charlottenburg, Suarezstr. 18, den 16. Mai 1942 gaben bakanst Ob Ihre Vermählung geoen bekannt: Obergefr. Franz Spieker, z. Z. Wehrmacht, - Hilde Spieker geborene Thornnagel. Bochum, Dorstener Straße 276, im Mei 1948 Ihre Vermählung geben bekannt: Wilhelm Kuschmann, s. Z. Wehrmacht, Emmi Huschmann geborene Buschei. Bochum- Laer, Eulenbaumstraße, 165, 2. Ptingenag 1942 ihre Vermählung geben bekannt: Paul Allrita, Uffz. in einem Flakregiment— Irmgard Allritz geb. Müller. BochumWeitmar, den 25. Mai 1942 Stett Karten! Wir haben uns vermähls: Rolt Beysel, Oberleutnant und Adjutant an einer Luftnachrichtenschule— Irmgard Beysel geb. Stoßberg. Wattenscheid-Höntrop, Sudholsstraße 33, den 25. Mai 1942 Nach Gottes hl. Willen verschied am Donnerstag vormit. tag 3 Uhr unser guter, treusorgender Vater, Schwiegervater und Großvater, unser guter Bruder, Schwager und Onkel, der Herr August Kern Er starb nach kurzer Krankheit, versehen mit den Tröstungen unserer hl. Kirche, im Alter von 70 Jahren. Dieses zeigen mit der Bitte um stille Teilnahme an: Famille Wilhelm Erlenbruch Famille Heinrich Kern Famille Heinrich Kasten Witwe Emmy Kern und Anverwandte Bochum(Markstr. 322), Wattenscheld, Kreuznach, Düsseldorf und Holten, 21. Mai 1942. Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 26. Mai, vormit. tags.30 Uhr, vom Trauerhause, Bochum. Markstr. 322, aus statt. Das Seelenhochamt ist vorher um 8 Uhr in der St.-Johannes-Kirche au.Wiemelhausen Wir erhielten die traurige Nachricht, daß unser lieber, ältester Sohn. mein guter Bruder, unser lieber Neffe und Vetter, der Gefr. In einem Inf.-Rxt. Hermann Schmitz Bankangestellter Inhaber des Schutzwall-Ehrenzeichens am 2. Mai 1942 bei den Kämpfen im Osten im Alter von 24 Jahren gefallen ist. Hermann Schmits und Frau Elll geb. Klasen Walter Schmitz, z. Z. 1. Felde Bochum, den 22. Mai 1942 Schumannstraße 11 ihre Vermählung geben bekannt: Josef Peil und Frau Toni geb. Krusen Bochum- Laer, Ptingsten 1942 geb. Krusenbaum. Wittener Strabe 460. ermählung geben bekannt- August Bode- Eise Bode geb. Sauer. Bochum, Gahlensche Str. 14. Pfingsten 1942 Ihre Vermählung geben bekennt: Altred Düsenberg, Frankfurt a.., sur Zeit Wehrmacht- Eltriede Düsenberg geb. Plieth. Bochum, Ehrenfeldstraße 19. Pingsten 1942 Statt Karten! Wir haben uns vermähl:: Obergefr. Alfred Rauscher, s. Z. Wehrmacht= klisabeth Rauscher geb. Mertens. Bechum, Malteserstraße 19/a, 23. Mei 1942 Dae Seelenamt findet am Donnerstag, dem 28. Mai,.30 Uhr, In der St.-MeinolphusKirche statt. Mit uns trauern: Führung und Gefolgschaft der Westfalenbank Aktiengesellschaft, Bochum Freitag morgen.30 Uhr starb nach langer, schwerer Krankheit mein lieber Mann, unser guter Vater. Großvater. Schwiegervater und Onkel Invalide Anton Buzalla im Alter von 64 Jahren. In tiefer Trauer: Witwe Berta Buzalla nebst Kindern und Angehörigen .-Rienke(Im Storksfeld). Hüsten, Westpreußen u. z. Z. im Felde, den 22. Mai 1942. Donnerstag nachmittag 3 Uhr starb nach langer, schwerer Krankheit meine liebe, gute Mutter, Schwiegermutter, unsere Schwester, Schwägerin und Tante Wwe. Wilhelm Precht Alma geb. Meier Im Alter von 64 Jahren. Um stille Teilnahme bitten: Karl Precht, Städt. Baurat, und Frau Famille H. Ettlinger Bochum, den 22. Mai 1942 Elsabstr. 19, Pleperstr. 6 Das Levitenamt iet am Dienstag, dem 26. Mai, um.35 Uhr. in der St.-Meinolphus-Kirche. Die Beisetzung findet am gleichen Tage um 11.30 Uhr von der großen Trauerhalle des Hauptfriedhofes am Freigrafendamm aus statt Die Beerdigung findet am Dienstag. 26. Mai,.15 Uhr, von der Trauerhalle des Friedhofes In.-Riemke aus statt. Das Levitenamt findet anechließend an die Beerdigung in der St.-Franziskus-Kirche statt Plötzlich und unerwartet starb Donnerstag infolge Herzschlags mein lieber Mann, unser guter Vater, Großvater, Schwiegervater. Bruder, Schwager und Onkel Hermann Schalla Im Alter von 57 Jahren. In tiefer Trauer: Frau Emma Schalla und Kinder Bochum, den 22. Mai 1942 Zechenstraße 1 Die Beerdigung findet Dienstag. 26. Mai, 14 Uhr, von der Trauerhalle des Hauptfriedhofes am Freigrafendamm aus statt Nach Gottes hl. Willen entschlief Freitag mittag 14 Uhr mein innigstgeliebter Mann, mein guter Lebenskamerad, mein treusorgender Vater, unser guter Schwiegersohn. Bruder, Schwager und Onkel, der Herr Paul Neumann Er starb nach längerem Leiden im Alter von 38 Jahren. In tiefer Trauer: Anna Neumann geb. Nolte Werner Neumann und Anverwandte Bochum(Rudolfstraße), War. tenberg und Siddissen, den 22. Mai 1942 Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 26. Mai, mittags 12 Uhr, von der kleinen Trauerhalle des Hauptfriedhofes am Freigrafendamm aus statt. Das Seelenhochamt ist vorher um 8 Uhr in der HerzJesu-Pfarrkirche zu.-Hamme Tieferschüttert hat uns die Nachricht, daß. mein innigstgeliebter„ Sohn, unser herzensguter Bruder. Schwager, Onkel, Neffe und Vetter, der Gefreite Helmut Bergmann Im blühenden Alter von 21 Jahren in einem Lazarett im Westen gestorben ist. In treuer soldatischer Pflichterfüllung gab er sein junges Leben fürs Valerland dahin. In tiefem Schmers: Wwe. Wilhelmine Bergmann Kinder und Anverwandte Bochum, den 22. Mai 1942 Von-der-Recke-Straße 96 Statt besonderer Anzeige Gott dem Allmächtigen hat es in seinem unerforschlichen Ratschluß gefallen, heute um 17 Uhr unsere liebe Mutter, unsere gute Schwester, Schwägerin, Tante, Nichte und Kusine Witwe Josef Stumpe Franzisks geb. Holte zu sich in den Himmel zu neh. men. Sie starb nach langem, schwerem Leiden, wohlvorbereitet durch den Empfang der hl. Sakramente, im Alter von 48 Jahren. In tiefstem Schmerz: Hans Stumpe; Gertrud Stumpe; Päule Behler und Angehörige Bochum, den 21. Mai 1942 Am Pappelbusch 31 Die Beerdigung Vfindet am Dienstag, dem 26. Mai. 11 Uhr. von der Kapelle des Friedhofes an der Blumenstraße aus statt. Das feierliche Seelenamt ist am gleichen Tage morgens 8 Uhr in der Liebfrauenkirche zu.-Altenbochum. Beileldsbesuche dankend verbeten Heute mittag 12.30 Uhr verschied nach langem, schwerein Leiden unsere innigetgeliebte. unvergeßliche Tochter, unsere liebe Enkelin, Nichte and Cousine Aise Gerlach Im Alter von 18 Jahren. In tiefer Trauer: Johann Gerlach und Fran Elfriede geb. Mohr und Anverwandte .-Langendreer, 21. Mai 1942 Wesistraße 73a Die Beerdigung findet statt am Pfingstmontag, dem 25. Mal. 16 Uhr. von der Friedhofshalle. Alter Friedhof, Hauptstraße, aus statt. Andscht dortselbst 15.30 Uhr Mit uns trauern Führung und Gefolgschaft der Firma Josef Weiser, Bochum Unsere liebe, gute und treusorgende Mutter. Schwiegermutter. Großmutter, Urgroßmutter, Schwester und Schwägerin Wwe. Karoline Hengst geb. Haarmann-Belwide Trägerin des Goldenen Ehrenkreuzes der deutschen Mutter ist heute abend im Alter von 72 Jahren nach langer Krankheit sanft entschlafen. Ihr Leben war ein nie versagender Quell der Liebe. Die trauernden Kinder .-Weitmar, den 21. Mai 1942 Karl-Friedrich-Straße 115 Die Beerdigung findet statt am 27. Mal, nachmittags 16.30 Uhr. vom Trauerhause, Karl-Friedrich-Straße 115. aus. Trauerfeier eine halbe Stunde vorher Danksagung Für die uns In un#nnd serm großen Schmerz entgegengebrachte Tellnahme In Wort und Schrift beim Heldentode uneeres unvergeßlichen, jüngsten Sohnes, unseres geliebten Bruders und Schwagers, des Gefr. Friedrich Schrecken, sagen wir allen unsern herzlichsten Dank. Familie Paul Schrecken und Angehörige Bochum, Im Mai 1942 An der Maarbrücke 68 Statt Karten Danksagung Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme In Wort und Schrift, die uns beim Heldentode meines geliebten Sohnes und unseres unvergeßlichen Bruders, des Gefreiten Wllhelm Schmülling, entgegengebracht wurden, sagen wir allen hiermit unsern tiefempfundenen Dank. Witwe Ellsabeth Schmülling geb. Strassen und Kinder Bochum, den 22. Mai 1942 Geschäftl. Empfehlungen Beseitige sicher und restlos, ohne Operation, ohne Schneiden, ohne Stechen, mit nachweisbaren Erfolgen nach Methode Frauenhofer alle Tätowierungen, Muttermale, Warzen, Leberflecken, Blut. schwamm, Hautfehler, Kohlenflecken, Sommersprossen, Hornhaut und Hühneraugen. Kosmetikerin M. Frauenhofer. Sprechstunden: Donnerstag, den 28. Mai 1942, 10—20 Uhr. Im Hotel Märktscher Hof. Kortumstraße 6. Telephon 665 15 Tanzschule Diel, Bochum. Neustr. 5. R. 615 14. Anfängerkursus beginnt in unseren eigenen Unterrichtsräumen Dienstag, 26. Mai, und Donnerstag. 28. Mai. 19.30 Uhr. Sep.: Donnerstag. 28. Mai. 20 Uhr Heiraten Nach Gottes hl. Ratschluß verschied Donnerstag, 21. Mai, 18.30 Uhr. nach langem, schwerem Leiden, vorbereitet durch den öfteren Empfang der hl. Sterbesakramente, unsere liebe. herzensgute und treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Schwägerin, Tante und Kueine, die Gastwirtin Wwe. Anton Mertenschiedde Anna geb. Dietz einen Tag nach ihrem 69. Geburtstag. In tiefer Trauer: Anton Mertenschiedde, z. 2. im Felde: Anny Mertenschledde Hans Mertenschledde; Aenne Nüsse; Ernst Grothaus nebst Verwandten Bochum, den 22. Mai 1942 Herner Straße 162 Die Beerdigung findet Dienstag. den 26. Mai, vormittags 10 Uhr, von der Leichenhalle des Hammer Friedhofes aus statt. Das feierliche Levitenamt ist am gleichen Tage vormittags um 8 Uhr in der Dreifaltigkeitskirche. Allen, denen aus Versehen keine besondere Nachricht zuging. diene diese als solche Donnerstag abend, 23 Uhr, erlöste der Herr über Leben und Tod unsere gute, liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Witwe Maria Brauckmann geb. Stirnberg von ihrem schweren, mit groBer Geduld getragenen Leiden. Sie starb, vorbereitet durch einen christlichen Lebenswandel, versehen mit den hl. Sterbesakramenten, im Alter von 76 Jahren. Um ein Gebet für die liebe Verstorbene bitten: Die trauernden Hinterbliebenen Bochum(Hofsteder Straße 36), Berlin, im Felde, WanneEickel, Wallen, 21. Mai 1942 Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 26. Mai. 11.30 Uhr, von der Trauerhalle des Friedhofes an der Blumenstraße statt. Das Levitenamt ist am gleichen Tage um.45 Uhr in der St.-Josephs-Kirche zu Bochum. Allen, denen aus Versehen keine besondere Nachricht zuging, diene diese als solche. Danksagung Für die uns von allen Seiten so reich und liebevoll erwiesene Anteilnahme zum Heldentode unseres innigstgeliebten, hoffnungsvollen, jüngsten Sohnes und unvergeßlichen, guten Bruders, meinee lieben Bräutigams, des San.-Gefr. Bernhard Rosenkranz, sprechen wir allen unseren herzlichsten Dank aus. Fam. Anton Rosenkranz sen. Käte Warmbold als Braut Bochum, im Mai 1942 Gusstahlstraße 22 Das 30tägige Seelenamt für unseren lieben Verstorbenen findet am Mittwoch dem 27. Mai. morgene.30 Uhr, in der St.Josephe-Kirche statt Für die uns von allen Seiten so reich und liebevoll in Wort und Schrift erwiesene Anteilnahme und für die zahlreichen Kranz- und Blumenspenden sowie für die trostreichen Worte des Kameradschaftsführers Hasenpflug vom Artillerieverein beim Heimgang unseres lieben Verstorbenen sagen wir allen unseren Innigsten Dank. Frau Josef Papenheim nebst Kindern und Anverwandten Bochum. Im Mai 1942 Danksagung Für die uns in unserm großen Schmerz entgegengebrachte Teilnahme in Wort und Schrift anläßlich des Todes unseres einzigen, unvergeßlichen Sohnes und Bruders, des Gefreiten Herbert Peitzmeler, sagen wir allen unsern herzlichen Dank. Ludwig Peitzmeler und Frau Adelheld geb. Deis Käte Peltzmeler Bochum. Im Mai 1942 Von-der-Recke-Straße 37 Heirat. Schl., dunkelbl. Frau von 41 J.(w. jüng. aussieht), mit eig. Haush., sucht einen Lebensges. (Witwer od. schuldl. gesch.) von 41 bis 50., der gleich ihr durch viel Leid gegangen, aber noch etwas Freude vom Leben erhofft. Zuschr. unt. R E 85544 Anzeiger. Witwe, 56 Jahre, wünscht Beamten od. Herrn in sich. Stellung kennenzulern. zw. Heirat. Zuschr. unt. M. V 85707 Anz. Ig. Mädel, katb., 22 J alt..60 gr., schlk., möchte m. lebensfrohem Herrn. nicht unt. .70 m. in Brieswechsel tret. zw. späterer Heirat. Zuschriften unter A. B 85635 Bochumer Anzelger. 2 Freundinnen (Witwen),.60 u. .70 m groß, Ende 40er. möchten m. Herren passenden Alters, in sicherer Posttion, bekannt werden zw. spät. Heirat. Zuschriften unter A K 85633 Anzeiger Witwe, 43 Jahre, sucht Herrenbekanntschaft zwecks späterer Heirat. Zuschriften unter N W 85777 Anz. Danksagung Für die uns anläßlich des Heldentodes unseres unvergeßlichen Sohnes und Bruders, des Gefreiten Fritz Slepmann, in Wort u. Schrift zugedachten Beweise innigster Teilnahme sagen wir allen unseren tiefempfundenen Dank. Famille Wilhelm Siepmann Bochum, den 21. Mai 1942 Retetestraße!) Witwer, 47 J. alt, ohne Anbang, Bergmann, kath., nicht unvermög., schön eingerichtete=.=Wohnung. wünscht die Bekanntschaft ein. lieb. Mädels zw. spät. Heirat. Madel mit Kind nicht ausgeschl. Zuschr. m. Bild u. U F 85515 Anzeiger. Heirat. Suche einen fleißigen, gesunden und strebsamen Lebenskameraden mit guter Allgemeinbildung. Bin 39 Jahre alt, Geschäftsinhaberin, blond, gesund, fleißig und von natürlichem Wesen.(Einhetrat nicht erwünscht. Da sehr kinderlieb, Witwer mit Kind angenehm. Zuschrift. unter Kennzisser I K 13398 an Ala B6. Ig. Mann, kath., hier fremd, Angestellter,.70 groß, schl., gut aussehend u. gute Ersparnisse, möchte gebild. hübsche Bochumerin bis zu 25 Jahren kennenlernen zwecks Heirat, evtl. Einheirat. Zuschrift., mögl. m. Photo u. H E 85367 Anz. Junger Finanzbeamter mit aus Eink. sucht haushalttüchtige, gebildete, liebe Lebenskameradin, etwa 18—28 Jahre alt. Näheres B 193 d. Brieswechsel u. d. Briefbund Treuhelf, Geschäftsstelle Dortmund 1, Schließfach 857. Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme und für die zahlreichen Blumen- und Kranzspenden beim Heimgange unserer lieben Mutter sagen wir auf diesem Wege allen unseren herzlichen Dank. Geschwister Merle und Anverwandte Bochum, Im Mai 1942 Für die wohltuende Anteilnahme beim Hinscheiden unperes guten, unvergeßlichen Vaters, sagen wir allen, insbesondere dem Musikzug und Gesangverein der Wg. des Bochumer Vereins unsern herzlichen Dank. Geschwister Wegler Bochum, im Mai 1942 Facharzt, Mitte 40, serlöse lichkeit, gute Verhältnisse, erhofft harmonische Ebe mit gut aussehender, feinsinniger Dame. Akademiker, Dr., in gehobener Position, Dreißiger, schlank, groß, sucht natürliche, gebildete Lebensgefährtin. Frau Derendorff, das erfolgreiche, bestempfohl. Eheanbahnungs=Institut. Empfangsräume in Essen: Christophstr. 24, Ruf 460 97. Beratung unverbindlich. Sprechzeit täglich, auch sonntags. Fabrikantentochter, anmutige 30erin, sucht gebildeten Lebenskameraden, dem auf Wunsch Einheirat in väterlichen Betrieb geboten ist. Näh. unter B 193 durch Briefbund Treuhelf, Geschäftsstelle Dortmund 1, Schließfach 857. Junger Mann. 23 ., i. guter Stellung, wünscht Bekanntschaft m. nettem, gebildet. Mädel, kath., im Alter v. 18—20 ., zwecks später. Heirat. Zuschrift. unter H B 85171 Boch. Anzeiger Strebs. sol. Mann, evgl., mit Wohnung, sucht Frl. od. Frau bis 45 Jahr., ohne Anh., kennenzulern. zw. Heirat. Zuschr. u. G A 85613 Anz. Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme in Wort und Schrift sowie für die Kranzspenden beim Hinschelden unseres unvergeßlichen, lieben Sohnes und Bruders sagen wir hiermit allen, besonders der Führung und Gefolgschaft des Photohauses Hillmann sowie den Hausbewohnern, unseren herzlichen Dank. Familie Vinzenz Pawlak Bochum, im Mai 1942 Kohlenstraße 140 Glückliche Ehen ermöglicht die bekannte, leistungsfähige, reelle Eheanbahnung Frau H. v. Redwitz, Köln, Filzengraben 29/31. Tausende Vormerkungen aus allen Gauen, sofortige Vorschläge mit Originalvbotos Stadt und Land, insbesondere Einheiraten in Landwirtschaften und Betriebe aller Art. Diskrete Auskunft kostenlos. Sprechzeit täglich, auch sonntags. Nicht verwechseln mit Briefbund und Listenversand, ohne Monatsbeiträge. Sorafältige persönliche und schriftliche Beratung ohne Absender.— Frau Romba, Duisburg, Merkatorstraße 114/1. Ruf 25616. die langjährige, erfolgreiche Ehevermittlung aller Kreise. Zahnarzt, Dr. 39 Jahre, ledig, eig. gute Praris, Bauerntochter, 27 Jahre, Aussteuer. Vermögen und späteres Vermögen. Unverbindliche versönliche Beratung täglich, auch sonntags. von 10—18 Uhr. An beiden Pfingsttagen geschlossen. Handwerker, 40., ev., m. gut. Ersparniss., möchte lb., nett. Mädel kennen lern. zw. sp. Heirat. Junge Wwe. ohne Anh. sehr angen. Alter bis 35 J. Bildzuschriften(zurück) M R 85669 Anz. Witwer, Anf. 50er, Handwerker, mit Eigentum, sucht Dame ohne Anbang. bis zu 45 Jahr., kennenzulern zw. Heirat. Zuschr. mit Bild T O 85670 Anz. Pfingstwunsch. 2 Bergmänner, im Alter v. 22 u. 28 Jahren, such. die Bekanntsch.z weier Mädel in passendem Alter, nicht unt..70 m gr., zw. spät. Heirat. Bildzuschriften u. G H 85646 Anz. Handwerker, 46., .67 groß, wünscht Damenbekanntsch. zwecks spät. Heirat. Witwe mit Kind angenehm. Zuschriften unter W A 85601 Anz. FomilienNachrichten aus anderenZeitungen übernommen Geboren: Knaben: Dortmund: Rich. Meyer zu Natrup (Margarete Schubert). Essen: Erich Scharioth(Dr. Marianne Zweigert). Hattingen (Ruhr): Friedhelm Weber(Martba Reinhardt). Verlobte: EssenStadtwald: Margit Stövex, mit Dr. med. Walter Daniel. Vermählte: EssenKray: Heinz Königsberger mit Hilde Sadowski. Herne=Sodingen: Josef Seifert mit Erna Ritzenhoff. Gestorben: Herne: Gefr. Edv Wieczorek, 21 Jahre. Essen= Borbeck: Oberw. Bernhard Steltgens, 33 J. Verloren Gold. Dam.=Armbanduhr m. Gliederarmband am 15. 5. v. Denkmal Eppendorf.Talstraße verlor. Abzug. geg. Belobnung bei Jungborn, Goldhammer Straße 11 Kleiderkarte, N. Saute,.= Osterfeld. Donnerstag b Baltz. eine Raucherkarte (Adam Schiffler) Freitag verloren. Abzug. Castroper Straße 103— Niederl. Nationalitätsausweis Nr. 165 100. Inhaber A. S. aus Didam, ging verlor. Wiederbring. erhält Belohng. Bochum, Sedanstraße 1, IV, Iis. Dam.=Schirm Donnerstag in der Straßenb.=Lin. 5 stehen lassen. Gegen Belohng. abzugeben Straßenbahn= Betriebsbahnhof. Wiemelhauser Straße Gute Ehen für jeden Stand, Finanzwie Elnbeirat vermittelt diskret mit sicher. Erfolg nach 20jähriger Tätigkeit. Frau Dünnwald, Gelsenkirchen, Grenzstr. 68 Ecke Kaiserstraße. Sprechzeit auch sonntags. Telephon 226 31. Heirat. 40jäbrige, etwas Vermög., blond, mittelgr., haushälter., sucht ernstgemeint., autsituierten Ebepartner. Zuneigung entscheidet. Zuschriften„mit Bild unter M K 85501 Anzeiger Das SO0tägige Seelenamt findet am 29. Mai, morgens.15 Uhr. in der St.-Meinolphus-Kirche statt Portemonnate verloren in der Linie 10 zw. Helenenstr. u. Kirche Altenbochum zw. 18 u. 19 Uhr. Abzug. b. G. Stückemann, Bochum, Wittener Str. 239 Strickweste Auanstastraße— Post verloren. Gegen Belohn. abzugev. Wielandstraße 6 ## Slohnung! Frl., 43 Jahre, m. guter Aussteuer, dunkelblond, mittelgroß, schlank. evgl., I. Haushalt u. Büro erfabr., wünscht Neigungschem gutsttuiertem Mann. Bild beil. Zuschr. M B 85500 Anz. Heirat. Witwe, 51 Jahre,.60 groß. angenehme Erschein. vollschlank, dunkelblond, gute hausfrauliche Kenntnisse, schön. schuldenfr. Eigenheim. Nichtraucherin, wünscht passend. Lebenskameraden, möal. Beamten. Ausführl. Bildzuschr. K D 85180 Anz. Fräul., Mitte 40, sehr häusl. und kinderlieb, w. soliden Lebensgef. zwecks sp. Heirat i. fest. St. Aussteuer vorbanden. Zuschriften unter H E 85205 Anz. Ig. Mann, 40., eval...60 groß, wünscht Damenbekanntsch., auch Witwe, zw. Heirat Zuschr. unt. V W 85811 Anz. 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Sparbücher sind für den Finder wertlos, da gesperrt. Postsparbuch ist im ganzen Reich gesperrt. Der ehrliche Finder möge seine Anschrift gegen bobe Belohnung angeben unter 8 A 85637 Anzeiger. Maschinenbau=Aktiengesellschaft Balcke, Bochum. Einladung zur ordentlichen Hauptversammlung auf Dienstag, den 2. Juni 1942, 11½ Uhr, in der Gesellschaft „Harmonte“, Bochum. Tagesordnung: 1. Vorlage des Jahresabschlusses für 1941 mit den Berichten des Vorstands und des Aussichtsrats. 2. Beschlußfassung über die Verwendung des Reingewinns. 3. Beschlußfassung über die Entlastung des Vorstands und des Aussichtsrats. 4. Wahlen zum Aufsichtsrat. 5. Wahl des Abschlußprüfers für das Geschäftsjahr 1942. Aktionäre, die an der Beratung und Beschlußfassung der Hauptversammlung teilnehmen wollen, haben gemäß § 14 der Satzung ihre Aktien oder die über diese lautenden Hinterlegungsscheine einer nach§ 1 des Gesetzes über die Verwahrung und Anschaffung von Wertpapieren vom 4. 2. 1937 bezeichneten Wertpapiersammelbank oder die von einem deutschen Notar über die bei ihm erfolgte Hinterlegung der Aktien ausgestellte Urkunde, die die Bemerkung enthalten muß, daß die Herausgabe der Aktien nur gegen Rückgabe der Hinterlegungsurkunde erfolgen darf, spätestens bis zum 27. Mai 1942 bei der Gesellschaftskasse in Bochum oder den Banken Commerzbank Aktiengesellschaft in Berlin und Bochum oder einer ihrer Itlialen, Delbrück Schickler& Co. in Berlin W 8. Französische Straße 32. Westsalenbank Aktiengesellschaft in Bochum, Deutsche Bank. Iiliale Bochum, zu hinterlegen und bis zur Beendigung der Hauptversammlung dort zu belassen. Der Hinterlegung sind zwei Nummernverzeichnisse beizufügen, wovon eines mit dem Vermerk über die Stimmenzahl zurückgegeben wird. Dieses dient als Ausweis zum Eintritt in die Versammlung. Bochum, den 7. Mai 1942.„ Der Vorstand. Talenangechete Wir suchen zu sofort und lausend für unsere Abteilungen: 1. Abteilung Abnahme=Zentrale(Kennw. A8) mehrere Schlosser, möglichst Revisoren, für den Einsatz als verantwortliche Werksrevisoren, 2. Hausverwaltung(Kennwort K 2) mehrere Waschraumwärter, 3. Wärmestelle(Kennwort B 3) mehrere Hilfsarbeiter, 4. Lagerwesen (Kennwort E 4) medrere Kolonnenführer, mehrere Hilfsarbetter, 5. Starkstromabteilung(Kennwort H 3) mehrere Elektromonteure, mehrere Schlosser, mehrere Mechaniter, mehrere Dreher, mehrere Betriebselektriker, mehrere Anterwickler, 6. Schwachstromabteilung (Kennwort H 4) mehrere Schwachstrommonteure, 7. Bauabteilung (Kennwort H 5) mehrere Dachdecker, mehrere Maurerpoliere, mehrere Maurer, mehrere Gärtner, 8. Allgemeine Krastanlagen (Kennwort H; 6) 1 Obermonteur für Preßwasserpumpen, 1 Maschinisten s. Preßwasserpumpen, ein Nohrleger für Wasserleitung, 1 Helfer für Wasserleitung, mehrere Monteure für Heizungsanlagen, mehrere Monteure für Klimaanlagen, 9. Fuhrpark(Kennwort H 7) mebrere Autoschlosser, mehrere Schlosser, mehrere Maschinenschlosser, mehrere Elektrokarrenfahrer, mehrere Kraftfahrer, 10. Mechanische Werkstatt(Kennwort K 1) mehrere Fräser, 11. Werkzeugbau(Kennwort K 2) mehrere Metallfräser, mehrere Werkzeugschleifer, mehrere Werkzeugkontrolleure, mehr. Hartmetallschleifer, mehrere Werkzeugausgeber, mehrere Dreyer, mehrere Hilfsarbeiter. Bewerbungen mit Lebenslauf, Zeugnisabschriften, jetzigem Lohn, Lohnansprüchen und Spezifizierung der jevigen Tätigkeit, sowie des frübesten Dienstantritts und Kennwortes sind zu richten unter WA/R 10 Anzelger. Stahlwerke Braunschweig. Wir suchen zu sofort und lausend für unsere Abteilungen: 1. Gesentschmiede (Kennwort W.), mehrere Gesenkschmiede, mehrere Härter und Vergüter, mehrere Hammerführer, mehrere I. und II. Reckschmiede, mehrere Hobler, mehrere Presser, mehrere Metallwärmer, mehrere Elektroschweißer, mehrere Metallbohrer, mehrere Revisoren. 2. Gesenkbau(Kennwort K.), mehrere Gesenkfräser, mehrere Metallgraveure, mehrere Metallhobler, mehrere Kopierfräser, medrere Hilfsgraveure, mehrere Anreißer, mehrere Revisoren. 3. Mechanische Werkstatt(Kennwort K.), mehrere Dreher, mehrere Hohlvohrer, mehrere Hobler, mehrere Stoßer, mehrere Kranführer, mehrere Revisoren. 4. Schmiedepretzwerk(nennwort W. 6) mehrere I. und II. Pressenschmiede, mehrere I. und II. Ofenleute, mehrere Pressenführer, mehrere Metallglüber, mehrere Revisoren, mehrere Kranführer. 5. Schreinerei(Kennwort K. 4) mehrere Modelltischler, mehrere Modelldrechsler. 6. Unterkunft und Verpflegung(Kennw. G 4) mehrere Köche für Gemeinschaftsküche und Wohnlager, mit langjähriger Erfahrung. 7. Verkehrswesen Eisenbahndienst(Kennwort St. Ba. u. St. Ma.) mehrere Dampf=Lotführer, mehrere DieselLokführer, mehrere Lokheizer, mehrere Rangierer, mehrere Wagenschieber. 8. Bauleitung(Kennw. H 5) mehrere Dachdecker, mehrere Facharbetter für die Kanalkolonne. 9. Büroausstattung(Kennwort E. 3c) mehrere Mechaniker für Schreib= und Rechenmaschinen=Reparaturarbeiten. Zuschriften mit Lebenslauf, Lohnansprüchen, Angabe des jetzigen Lohnes und Spezifizierung der jetzigen Tätigkeit sowie des frübesten Dienstantritts sind unter Angabe des Kennwortes zu richten an Stablwerke Braunschweig G. m. b.., Abteilung G. 1, Watenstedt üb. Brannschweig. Betriebskaufmann, tüchtiger Organisator und Menschenführer, vertraut mit allen Fragen der Lagerbuchführung, des Material= und Karteiwesens, geeignet zur Betreuung eines umfangreich. Lagerbestandes, von mittlerer Maschinen= fabrik der Bergwerksmaschinenbranche für sofort oder später gesucht. Zuschriften mit Lebenslauf, Zeugnisabschriften, Lichtbild, Gehaltsansprüchen und frühestem Eintrittstermin sind erbeten unter N. P 2596 Bochumer Anzeiger. Einige Dreyer und Schlosser(auch Invaliden) sowie 1 älterer Anstreicher für unsere Werkzeugmaschinen=Reparaturwerkstatt in EssenSteele gesucht. Ferner stellen wir noch einige Hilfsarbeiter(auch rüstige Invaliden) für unseren Lagerplatz in Essen=Steele ein. Meldung persönlich oder schriftlich bei der„Altwert“ G. m. v.., Essen, Auf der Donau 43, oder beim Lagerbüro in Essen=Sieele, Brelober Steig 1(fr. Bruchstraße). Stahlwerke Braunschweig. Wir suchen zu sofort und lausend für unser Werk 1. mehrere Wachmänner (Kennwort WS 1b), 2. mehrere Feuerwehrleute(Kennw. WS 20). Bewerver sollen nach Möglichkeit gediente Soldaten bzw Angehörige der SA. oder# sein, sowie festen und geraden Charakter aufweisen. Bewerbungen mit Lebenslauf, Zeugnisabschriften, Lichtbild, jetzigem Lohn, Lohnansprüchen u. Spezisizierung der jetzigen Tätigkeit, sowie Angabe des Kennwortes sind zu richten an: Stahlwerke Brannschweig G. m. b.., Abteilung G. 1, Watenstedt über Braunschweig. Lohnbuchhalter mit einschlägigen Erfahrungen gesucht. Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen unter Nr. 213 an die Gefolgschaftsabteilung der Eisenwerke Oberdonau, G. m. b.., Linz/Donau, Zizlauer Straße 51, erbeten. Stahlwerke Braunschweig. Wir suchen für unsere neu errichtete Lehr= und Umschulungswerkstatt fortlaufend Umschüler. Bewerber, die sich zur Umschulung als Dreher, Hobler, Fräser, Bohrer, Schlosser, Schmied und Elektroschweißer eignen, bitten wir um die Hereingabe einer ausführlichen Bewerbung mit Zeugnisabschriften und Lichtbild unter Angabe des Kennwortes G 3c an Stablwerke Braunschweig G. m. v.., Abteilung G. 1, Watenstedt über Braunschweig. Für meine Getreide=Kasseerösterei suche ich zwei zuverlässige Männer, die als Röster angelernt werden sollen. Vorzustellen Bürs Gravenstraße 40/42, Kaffee=Groß= rösterei Moritz Steffen. Fahrrad=Schlosser(nebenberuflich) als 2. Mann für einige Stunden täglich gesucht. Lesezirkel Siepmann, Wilhelmsplatz 6. Gebrauchswerber zum bald. Eintritt gesucht. Zuschr. u. M E 2620 Anz. Kapelle(—4 Mann) für Mittwoch, Samstag und Sonntag ab 1. 6. 1942 für mehrere Monate gesucht. Bahnbofshotel Bochum. Nettes, junges Mädchen für gepflegt. Möbliert. Zimmer, evtl. auch 1 bis 2 leere Zimmer, Elagenhaushalt für sofort oder später in angenehme Dauerstellung gesucht. Frau Felix Homberg, Wuppertal=Barmen, Hohenstausenstraße 19, Telephon 51705. Putzfrau zur Reinigung für Büroräume zum 1. Juni gesucht. Fa. Schäser& Co., Holzhandlung, Wittener Straße 66a. Putzfrau für zwei Nachmittage in der Woche gesucht. Farbenmüller, Humboldtstraße 48. Ordentliche füngere Putzfrau für Büro gesucht. Adolf Schmale, Baugeschäft, Joachimstraße 23. Invalide o. Frauen(Friseur=Lehrmädfür halbe Tage für Gartenarbeit gesucht. E Carls= son. Bochum. Agnesstraße 5 Frünlein f. Büsett u. zum Bedienen der Gäste sof. gesucht. Rest. Brand, „Widume", Dorsteuer Straße 14, Telephon 66821 Stütze, arbeitss., zuverl., od. ält. Hausgebilfin zu ein. alt. leidenden Dame sofort od. spät. ges. Zuschr. B M 2513 Anz. Pflichtjahrmädchen für sofort gesucht. Zuschriften unter P F 85628 Anz. chen gesucht für Stadtmitte. Zuschriften unter L M 85747 Bochumer Anzeiger. Aelt. Frau, alleinstehend, z. Führung ein. Haushalts gesucht. Zuschriften u. H K 85662 Anzeiger Haushälterin von alleinst. Witwer, 60 J. alt. in fest. Arbeit, gesucht. Zuschriften unter St 85650 Anzeig. Putzhilfe f. 2mal in der Woche gesucht. Blumengeschäft Richter, Bochum, Wittener Straße 50 sucht. 1g. Witwe m. 6jahr. Jung. Zuschriften unter E L 85413 Anz. Frdl. möbl. Zimmer, alleinlieg., Näbe Präsident, v. Herrn gesucht. Zuschriften unter D H 85579 Anz. Sauv. Schlafstelle, evtl. mit voller Verpfleg., v. jungem Mann s. sofort od. z. 1. 6. gesucht. Zuschr. u. H B 85720 Anz. Wohn.-Tausch — Stellengesuche Leichte Nebenbeschäftigung, gleich welcher Art, für nachmittags 2— 3 Stunden sucht junger Invalide. Zuschriften unt. E D 85708 Boch. Anzeiger. Lehrstelle in Café Zuverl. Kraftsahrer, Kl. III, sucht Dauerstell. Zuschr. G A 85744 Anz. für meine Tochter gesucht.„Zuschriften u. A D 85611 Anzeiger Vermietungen Wohnungstausch. Wir biese: 6 Zimm.=Wohnung mit Bad, wei Kellern. Miete 60 RM., Nixenstraße. Wir suchen:—=Zim.= Wohnung. Miete 40 bis 50 RM., Nähe Riemker Kirche. Zuschr. a. Westfalia. Dinnendahl, Gröppel .=., Tel. 6069 Schöne=.=Wohnung, prt., Nähe Feldsieper Schule, gegen 3½—=.= Wohnung, auch abgeschl. Mans., zu tausch, gesucht. Zuschriften unter W S 85691 Anz. Tausche meine sonn.=.=Wohn. (Stadtmitte) geg. abgeschl.=Zim.= Wohn., auch Neubau,. mit Balkon oder Bad. am Stadtrand. Zuschriften unter Sch 85760 Anz. Städtische Bühne Ole Bühne der Gauhauptstadt Bochum Intend.: Prot. Dr. S. Schmitt Samstag, 23. Mai, 18.30—21.15 Uhr, Geschl. Vorstellung für die HJ.: „Prinz Friedrich von Homburg“, Schauspiel von Kleist Sonntag. 24. Mal, 19—21.45 Uhr. Außer Vormiete:„Prinz Frieurien von Homburg“ Montag, 25. Mai, 19—21.15 Uhr. AuBer Vormiete:„Ich habe eine Frau beschützt“, Lustspiel von Bokay Dienstag, 26. Mai, 18.30—21.15 Uhr. Gelber Ring 11:„Die verkaufte Braut“, Kom. Oper von Smetana Mittwoch, 27. Mai, 18.30—21.30 Uhr. Weißer Ring 11:„Eln treuer Diener seines Herrn“, Trauerspiel von Grillparzer Donnerstag, 28. Mai, 18.30—21.30 Uhr. Außer Vormiete: Gesamtgastspiel des Wiener Burgtheaters:„Torquato Tasso“, Schauspiel von Goethe. Beginn des Vorverkaufs Montag, 25. Mai. 11 Uhr Freitag, 29. Mai: Geschlossen Samstag, 30. Mai, 19—21.15 Uhr. Roter Ring 10:„Almée oder Der gesunde Menschenverstand“, Komödie von Coubier Sonntag. 31. Mai. 15.30—18 Uhr, Geschl. Vorst. KdF.:„Apollo und Hyacinthus“, Komödie von Mozart.„Eine kleine Nachtmusik“ von Mozart und„Bunte Tänze“. 19—21.30 Uhr. Vormiete B 24: „Apollo und Hyacinthus“,„Eine kleine Nachtmusik“ und„Bunte Tänze“ Montag, 1. Juni: Geschlossen Rennen Recklinghausen. Pfängstsonntag und Pfingstmontag, den 24. und 25. Mai, Beginn der Rennen 15 Uhr. Straßenbahnverbindungen ab Recklinghausen Linie 18, ab Herne und Bochum Linie 8 und 18 Cilliashenter.) Ufa-Tonhalle.„Schicksal“ Täglich 2,.30 und.15 Uhr. Jugendliche unter 18 Jahren nicht zugeldesen Lichtburg.„Zwei In einer großen Stadt.“ Tägl..30. .30,.20 Uhr. Jugendliche zuge1688). Capitol.„Wiener Blut“ Tägl. 2..30,.15 Uhr. Jugendliche über 14 Jahre zugelassen Veranstaltungen Im Salzkammergut am See geleg. möbl. Einfamilienhaus(10 Zimmer, Garten, Bad= u. Schiffgelegenheit) sofort zu vermieten Zuschriften u. N. J. 828 befördert Annoncen=Expedition Carl Gabler, G. m. b.., Nürnberg I. Stahlwerke Braunschweig. Wir suchen für unsere kaufm. Abteilungen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Es kommen hauptsächlich solche Bewerber in Frage, die auf Grund ihrer bisherigen praktischen Betätigung in der metallverarbeitenden Industrie die einschlägigen Arbeitsgebiete wie: Kalkulation, Kostennachweisung, Kostengestaltung, Löhnung und sonstige buchhalterische Tätigkeit nach Möglichkeit völlig beherrschen. Wir sind aber auch bereit, Herren oder Damen aus anderen Industriezweigen einzustellen bzw. für bestimmte Spezialgebiete einzuarbeiten und auszubilden, sofern diese über die nötige kaufm. Vorbildung verfügen und mit allgemeinen Büroarbeiten vertraut sind. Wir legen Wert darauf, solche Mitarbeiter zu bekommen, die an intensives Arbeiten gewöhnt sind und sich die Mühe geben, den ihnen gestellten Anforderungen gerecht zu werden. Wir bieten unsererseits eine Dauerstellung und Aufstiegsmöglichkeiten. Bewerbungen mit Lebenslauf, Zeugnisabschriften, Lichtbild, Gehaltsansprüchen, jetzigem Gebalt und frühestem Dienstantrittstermin sind zu richten an: Stahlwerke Braunschweig,...., Abt..1, Watenstedt über Braunschweig. Hilfsarbeiter gesucht. Mineralwasserfabrik Stickeln, Dorstener Str. 40. Invalide zur Pflege einer Gruft (3 Gräver) auf dem Blumenfriedhof gesucht. Zuschr. u. L G 330 Bochumer Anzeiger. Gärtnerlehrling sucht Peter Binger, Gartenbau, Koblenstraße 173. Stenotypistinnen— Kontoristinnen. Für verschiedene interessante Arbeitsgebiete suchen wir noch einige tüchtige Stenotypistinnen und Kontoristinnen. Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen unter Nr. 210 an die Gefolgschaftsabteilung d. Eisenwerke Oberdonau, G. m..., Linz Donau, Zizlauer Straße 54, erbeten. Umschulung. Dienststelle sucht Mädel, möglichst mit Buchhaltungs= und Schreibmaschinen=Kenntniss. Falls Fävigkeit und Lust vorhanden, kann auch kostenlose Umschulung vermittelt werden. Gute Aufstiegsmöglichkeiten. Zuschr. mit Lichtbild unter H E 2382 Anzeiger. Bibliothekarin zur Leitung einer im Aufbau begriffenen Werksbücherei zum baldmöglichen Eintritt gesucht. Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen unter Nr. 212 an die Gefolgschaftsabteilung der Eisenwerke Oberdonau, G. m. v.., Linz Donau, Zizlauer Str. 54, erbeten. Weibl. Bürohilfskraft(Anfängerin), Schreibmasch. u. Stenographie erwünscht, sofort gesucht. Vorzustell.: Auto=Höltermann, Viktoriastr. 35, Ecke Rottstraße. Beiköchin, die in der Lage ist, die Mamsell zu vertreten, und Servierfräulein für den Wartesaal 3. Kl. (10=Prozent=System) sofort gesucht. Reichsbahngaststätten Herford. Akkordeonistinnen und Tänzerinnen, evtl. Tanzlehrmädchen, für Reiseballett gesucht. Vorzustellen bei Opli, Hotel Monopol, Samstag von 10 bis 12 Uhr. Kunststopferin für sofort gesucht(auch Heimarbeit). Franz Nickel, Herne i.., Str. d. SA. 5, Tel. 51190. Frauen, welche für selbständige Tätigkeit Interesse haben, für Bochum sofort gesucht. Inkasso u. Werbetätigkeit. Anfragen u. Zuschriften unter N G 85812 Anzeiger. Frauen oder Mädchen für ganze od. halbe Tage gesucht. Hill, Heißmangelbetrieb, Stensstraße 1. Hilfsarbeiterinnen und Invaliden stellt sofort ein W. Kegel Nachf., Dibergstraße 8. Haushälterin od Wirtschafterin mit guten Zeugnissen, tüchtig und arbeitsfreudig, zur selbständ. Führung meines Villenhaushaltes in Dauer= und Vertrauensstellung für sofort oder später In Hagen gesucht. Erfahrung im Kochen und in der gesamten Haushaltsführung erforderlich. Zeugnisabschriften an E. Gartbe, Hagen(Wests.). Fleverstraße 105. Ruf 22261. Zwei leere Mansardenzimmer zu verm. Zuschr. u. E M 85533 Anz. 2 kleine Zimmer, Nähe Boch. Verein, z. 15. Juni an ältere Leute zu vermieten. Zuschriften u. 3 E 85795 Anzeiger Henriettenstr.5, ob. Schelle, einf. möbl. Zimmer frei Rottstr. 11, 1. Etg. möbl. Frontzimmer zu vermiet. Tägl. Veronst.-Anzeiger Apollo-Theater Bochum.„Verlassen“. Beg. H..45,.05 und .30 Uhr. W..15,.35 und 8 Uhr. Sonntag u. Montag ab.50 Uhr. Jugendliche nicht zugelassen Welt-Lichtspiele.„Zwischen Himmel und Erde“ Täglich 2,.10 und.20 Uhr. Jugendliche nicht zugelassen Gloria-Palast Bochum.„Quax der Bruchpilot“ W..30, 5..35. H. 3,.35,.10 Uhr. Jugendliche zugelassen Leer. Zimmer an berufstät. Dame od. Herrn zu vermieten. Zuschr. u. E R 85674 Anz. Zum Mitbewohn. ein,=.=Wohna. ält., alleinst. Frau gesucht. Zuschr. u. H K 85661 Anz. Blücherstr. 10, II, Iks. möbl. Wohn= und Schlafzimmer z. 1. 6. zu vermiet. Besicht. 12.14 Uhr Friederikastraße 26 gut möbl. Zimmer z. 1. Juni z. orm. Mietgesuche Ufa-Tonhalle, Bochum. Heinrich George in dem Film„Schleksal“ mit Gisela Uhlen, Werner Hinz und Will Quadflieg. Spielleitung Geza von Bolvary. Ein gewaltiger Stoff, der dem großen Menschengestalter Heinrich George von neuem die Möglichkeit gibt. uns mit seiner überwältigenden Kunst zu beglücken. Kulturfilm: Autarkie im Bergdorf. Deutsche Wochenschau. Jugend nicht zugelassen. Täglich 2..30,.15 Uhr. Lichtburg:„Zwei in einer großen Stadt.“ 2. Woche. Urlaub für 24 Stunden. Was fängt ein erfolgreicher, junger Nachtjäger mit einem Tag Urlaub in Berlin an! Der Zufall will, daß er im Strandbad Wannsee ein frisches, eigenwilliges Mädel trifft und nun beginnt ein Bummel durch die große Stadt, bei dem die beiden sich immer wieder verlieren, um sich kurz vor der Abreise des Fliegers für immer zu finden. Ein heiterernstes Spiel aus unserer Gegenwart, fesselnd und mit vielen lustigen Episoden. Jugendliche haben Zutritt.. Lichtsplelhaus, Marienstraße 14. „Die Sache mit Styx“ Täglich H..40,.25 und.10 Uhr. W. 2,.40 und.25 Uhr. Jugendliche nicht zugelassen Hammer Lichtspiele. Die Kellnerin Anna“ Täglich 3,.30, .15 Uhr. Sonntag ab.15 Uhr. Nicht jugendfrei O W Odeon Skala.„Kadetten“ Odeon: Tägl. 16 Uhr. Skala: Tägl. 15.40 Uhr. Jugendliche zugelassen Weitmar: Apollo.„Die Kellnerin Anna“. Tägl. 5 und .30 Uhr. An den Feiertagen 3. .15 und.30 Uhr. Jugendliche nicht zugelassen HEINRICH 505cE Wiemelhausen: Tonfilm-Theater.— „Der Strom“ Tägl. 5 und.30 Uhr. An den Feiertagen 3, 5..30 Uhr. Jugendliche ab 14 Jahre zugelassen Langendreer: Capltol-Theater.— „Sonntagskinder“, Täglich 3..30, 8 Uhr. Jugendliche zugel. Langendreer: Lichtburg.„Der große König" Tägl. 3,.30, 8 Uhr. Jugendliche zugelassen Werne: Capitol-Theater.„Wetterleuchten um Barbara“ Tägl. 5 und.30 Uhr, an den Pfingsttagen.30 Uhr. Jugendl. zugelassen —=Zimmer=Wohnung, neuzeitlich, in guter Wohnlage Bochums, zu mieten gesucht, evtl. kann Kleinwohnung, Neubau, in Tausch gegeben werden. Zuschriften unter M S 2036 Anzeiger. Etagenwohnung, neuzeitlich, mind. 5 Zimmer mit Balkon, von ruhig. Dauermieter in Ehrenfeld oder am Stadtpark für sofort oder später gesucht. Zuschr. u. D B 85734 Anz. Aelt. Ehepaar sucht für sofort oder später—=.=Wohnung in gutem Hause. Schöne abgeschl., sonn.=.= Wohnung, 1. Etg., kann in Tausch gegeben werden. Zuschriften unt. S A 85706 Anzeiger. —=.=Wohnung in guter Wohnlage Bochums sofort gesucht. Zuschriften mit Preisangabe und Termin d. Freigabe u. Ch. 85677 Anz. —=Zimmer=Wohnung, Lage in Hamme, Riemke oder Grumme, von ruhigem, älterem Ehepaar zu mieten gesucht. Sicherer Mietezahler. Zuschr. u. F T 85129 Anz. Leeres Zimmer in Stiepel sucht ält. alleinsteh. Dame in gutem Hause. Zuschr. unt. D A 85724 Anzeiger. Frdl. möbl. Zimmer sofort oder z. 1. 6. 42 von Polizeibeamten gesucht. Zuschriften unter L G 85768 Anzeiger. Ladenlokal mit Wohnung für prop. Geschäft gesucht. Lage gleich. Zuschriften unter St 85381 Anzeiger —2 Büroräume für sofort oder später zu mieten gesucht, mögl. im Mittelpunkt der Stadt. Zuschriften nur mit Mietpreis u. Z E 2633 Bochumer Anzeiger. =Zimmer=Wohn. Apollo Bochum, Alleestraße 55/57. Pfingstsonntag und Pfingstmontag. Beginn 11 Uhr, große Märchenvorstellung„Die Heinzelmännchen.“ Ein reizender Märchentonfilm für alt und jung. Im Beiprogramm die neueste Wochenschau. Wegen des großen Andrangs empfehlen wir den Vorverkauf an der Tageskasse Gerthe: Union-Theater.„Schlos Hubertus“. Täglich.30,.15 Uhr. Jugendliche zugelassen Gerthe: Kammerlichtspiele.„Der junge Graf“ Täglich 5..15 Uhr. An den Feiertagen.30, 5. .15 Uhr. Jugendliche nicht zu86ihssen Hausgehilfin und Büsettfräulein für sof. gesucht. Bahnhofshotel Bochum, Hattinger Straße 7. Aeltere Hausgehilsin mit Kochkennin. sowie mit gut. Zeugn. u. Empfehl. von ält. Beamten für frauenlosen gepflegt. Hausb. ges. Meld. von 14—16 Uhr. Auskunft Anz.(85594 Suche für sofort einige Maurer, Bauhilfsarbeiter bzw. Invaliden. Zuschr. unt. E M 2543 Anzeiger. Geschäftsführer, Revisor. Wir suchen für unseren Betrieb mit in Deutschland verzweigtem Filialsystem(30 Filialen) 1 tüchtigen Geschäftsführer und 1 Revisor. Wir suchen einfache und kluge Menschen, die wirklich arbeiten wollen und die das Zeug haben, nach kurzer, gründlicher Ausbildung einen Büro= und Lagerbetrieb mustergültig zu leiten. Zur Führung und Betreuung der Filialgefolgschaft(10 bis 40 Personen in Klein= und Mittelbetrieben) gehört Selbstzucht und gutes Beispiel. Von den Revisoren wird Verständnis für Ordnung und Planung verlangt. Die Revisionstätigkeit bedingt lange Abwesenheit vom Wohnort. Handschriftliche Zuschriften mit Lebenslauf, Zeugnisabschriften, Bild und Gehaltsansprüchen unter Kennzisser G. 26471 beförd. Werbedienst Witold Andree, Hannover, Schillerstraße 32. Für mein. gepflegt. Haushalt, Einfamilienhaus, in ruhiger, schöner Lage, suche ich eine ordentliche Hausgehilfin für alle Arbeiten. Frau Rud. Homberg, WuppertalLangerfeld, Schwelmer Str. 208a. Für gepflegten Etagenbausbalt eine zuverlässige, saubere Hausgehilfin für sofort oder später gesucht. Meldungen nachmittags von—7 Uhr. Frau Fritz Rieve, Hellweg 36. Weg. Verheir, mein, bei mir langs. tät. gewes. Hausangestellt. suche ich 1 1. Juli ein durchaus anst., ehrl. Mädchen z. Stütze i. Wirtschaftshaush. Frau H. 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Achtung! Taubenhalter! Ich habe in meinem Garten Giftweizen gesät. Johann Jörissen..=Weitm., Markstraße 375 Wellere Kleinanzeigen siehe seite 6 Welt-Lichtspiele.„Zwischen Himmel und Erde“. Ein Ufa-Film, der aus der Tiefe der dichterischen Erkenntnisse in die Tiefe unseres Gefühls und Denkens dringt. Konflikte zwischen Vater und Sohn. Gegensätze zwischen Ehre und Neigungen werden hier aufgerollt, die in dramatischen Geschehnissen Charaktere sich offenbaren lassen, die von innerer Kraft und Eigenschaft erfüllt sind. Ein neuer Ifa-Film mit Werner Krauß, Gisela Uhlen, Wolfgang Lukschy. Martin Urtel. Spielleitung: Dr. Harald Braun. Anfangszeiten 2..10 u..20 Uhr. Jugendliche nicht zugelassen— Lichtsplelhaus, Marienstraße 14.— „Die Sache mit Styx“. Ein Tobis-Film mit Spannung und Hu. mor, der zugleich auch ein Kriminal-, Ausstattungs-, Lustspielund Gesellschaftsfilm ist. Die großartige Schauspielerbesetzung zeigt den draufgängerischen Viktor de Kowa, die temperamentvolle kleine Tänzerin Margit Symo, die kapriziöse blonde Italienerin Laura Solari. Ferner Will Dohm, Hans Leibelt, Theodor Loos. Harald Paulsen. Werner Scharf u. v. a. Im Vorprogramm der Kulturfilm„Vom Alter der Erde“ und die Deutsche Wochenschau. Jugendliche haben keinen Zutritt. onuent-Satuchten.) Treff„Zum Ritter“, Kortumstraße 101, Ruf 616 37, Münzfern. Nr. 659 01. Täglich nachmittags ab.30 Uhr: Kenzert Tonhallen-Gaststätte. Täglich ab 18 Uhr Konzert. Sonnabends und sonntags ab 16 Uhr Bahnhofshotel(Konzert-Café), am Hauptbahnhof. Ruf 639 82. Täglich Konzert ab 17 Uhr Ein Wien- Film 4 Im Verleih der Ufa Gisela Uhlen Werner Hinz- Will Quadtlieg Deutsche Wochenschau Jugendliche nicht zugelassen Einlaß nur.00,.30,.15 Uhr Ufa-Tonhalle 1. und 2. Pfingsttag Einlaß 10.30::: Anfang 11.00 Frühvorstellung mit Heinz Rühmann In gachh der Bruchpilot Eintr.-Pr. für Jugendl. 20, 30, 40, 50 Pf. Erwachsene ab 50 Pf. Gloria Palast Tel. 687 76 BOCHUM Rottstr. 29 s* In Weitmar(Mitte) Haltestelle Kohlenstraße, Ecke Hattinger Straße. Samstag. Sonntag und Montag letzte Tage, Die Besitte — Laterne-Bols An der Drehscheibe. Zivile Preise. Tagesbetrieb. Die gemütliche Gaststätte in der Innenstadt Waschul, Rottstraße 18, Ruf 639 81. Die behagliche Gaststätte mit Unterhaltungs-Musik Westfalenhaus Haus der Stände, Bochum, Brückstr. 44(Inh. W. Pielken). Jeden Mittwoch und Sonnabend ab 19 Uhr und sonntags ab 17 Uhr: Konzert Konzert-Gaststätte„Ritter-Eck“, Bochum, Herner Straße 53, Ruf Nr. 668 92. Jeden Sonnabend ab 18 Uhr u. jeden Sonntag ab 16 Uhr Konzert und der„musikalische Wirt“ Ssecelemsschunen) Preußen Bochum— Speem. Wattenscheld. Meisterschaftsspiel der ersten Klasse am Pfingstsonntag um 11 Uhr auf dem Preußenplatz an der Wasverstraße. Zu erreichen mit Linie 8 und 18 bis Wieerat VII. Bochum.— Arminia Blelefeld. Meisterechaftespiel der Bereichsklasse am zweiten Pfingstfeiertag um 16 Uhr im VIL..-Stadion an der Castroper Straße. Zu erreichen mit Linie 7 und 17. Weltmar: Apollo. Am Freitag bis einschl. Donnerstag Franziska Kinz in„Die Kellnerin Anna“ (Die Geschichte einer Mutter). Für Jugendliche nicht zugelassen. 1. und 2. Pfingsttag 13 Uhr Märchenvorstellung„Die Wiesenzwerge“, der neue Märchenfarbtonfilm. Tägl. 5 Uhr und.30 Uhr. Feiertags 3..15 u..30 Uhr. Fred vom Hof, Steeler Str. GroßEssen-Varieté, täglich 16 u. 20 Uhr. 10 Varieté-Sensationen. Lichtergarten, Essens neue Kleinkunstbühne. Kabarett, tägl. 19.30 Uhr. mittwochs und sonntags auch 16 Uhr. Rheinterrassen, Tischpost— Stimmungsmusik.— Kafüte, der gemütliche Aufenthalt— LidoBar, der vornehme Abendbetrieb. — Hamburg Ahol, Original-Schifferlokal.— Bayerndorf, große Stimmung mit der OriginalBayernkapelle.— Im Krug, vornehme, gut ausgestattete Gaststätte — Bauernstube mit Original westfälischer Ausstattung.— Palette, die Künstlerklause Café Industrie, Hattinger Straße 16, Sonntags ab 16 Uhr: Unterhaltungs-Konzert. Die Diele ist täglich ab 19 Uhr geöffnet. Montags geschlossen Essens neue Kleinkunstbühne lichtergarten Programm vom 16. bis 31. Mai 1942 20 mal Varieté Vorstellungen täglich 8 Uhr. Mittwoch und Sonntag auch 4 Uhr. 2 Tarantellas, 4 Beinchen, die die Welt umtanzen Paul Steinmetz, Bauchredner in höchster Vollendung Bertl Mora, kultivierte Gesangskunst Karl wülfing, der Junge vom Rhein (des großen Erfolges wegen che Ronat ia nunst, eine bezaubernde Frau— zaubert Dougson, exzentrisch. Kaskadeur Lilo Witt, zum Tanzen geboren Willydeserich, mit neuem Programm Sonja Paffenholz. Spitzentänzerin Hilde Grützner, Solotanz-Künstlerin (As nac of-94.) Ratskeller, Rathausplatz. Inh. Robert Schroeder. Die vornehme Gaststätte in der Innenstadt Monopol(Hotel-Restaurant), Inh. Hans Wiegand. Am Neumarkt. Die gute Familien-Gaststätte Hotel-Restaurant Lindenhof, Inh. Karl Lutterbüse. Am Graf-Engelbert-Brunnen Hotel Kalserhof. Inh. Emil Broskhoff. Bongardstraße 25. Ruf 633 51 Das gute Hotel am Platze Union-Bräu Dobermann Am Wil helmsplatz, Kortumstr. 62, Ruf Nr. 659 35. Spezialausschank Dortmunder„Union-Bräu“. (Iuns olianene bolte.) Kaffee Berning. Wittener Str.—8, gegenüber dem Parkplatz. Ruf Nr. 678 60. Dienstags geschlossen H. Althoff. Kaffeehaus und Konditorei, gegenüber dem Rathaus und der Post, Ruf 620 74 Besucht den Bierstall Wattenscheid, Abteilung Lachkabinett. Fernruf nach allen Weltteilen. An beiden Pfingsttagen Konzert mit Ueber, raschungen. Ab 16.30 Uhr geöffnet. Frohe Pfingsten wünscht al len der Stallwirt,„Eine Marke für sich“ Restaurant Schloß Brenschede. Inh. Fritz Hartmann..-Wiemelhausen An beiden Pfingsttagen Konsert, neue Kapelle Kaffee Hackert, Kortumstraße 45, Ecke Rottstraße. Ruf 675 09. Das gemütliche Kaffeehaus mit vielen Zeitungen Kaffee Backwinkel, Kortumstr. 87, Ruf 671 82. Konditorei. Dienstage geschlossen Theater-Kaffee(Inhaber: L. Korte) Fürstenstr. 1. neben dem Stadttheater. Ruf 621 20 Kondltorei und Kaffee Rüsberg Wittener Straße 17, Ruf 612 25, Gegr. 1886. Sonntags geschlossen Post-Kaffee Menne, Viktoriastr. 9. gegenüber der Hauptpost. Bie 10 Uhr geöffnet Die Frau hat immer reckt besondert wenn eie dereul drängt einer guten Krankenve sicherung beizutreten Warten Sie nien“„bis es zu spai 191 Geber Sie uns neute noch Ihre Anser.rift auf Sie erhalten 1010!! unsere Werbeschritten Preie Went zwischen Aerzten und. Hellprektikern Deuteche Mittelstandekrankenkasse „Dockswokt“ V. 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