Verlag und Druck: Laupenmühlen& Dierichs in Bochum Mittwoch 6. November 1940 47. Jahrgang Nummer 263 Einzelpreis 10 Enzeigenbreise: Grundpreise Io: Zreste. 35 g. m Terttell. Familienim Anzeigentell und in 2e pg.zf zleine Anzeigen(nicht geschäftlicher anzeiger, S vv., Steyenoehug zisserge,.. 25 Bj. Zur Zeit in Breististe br)., Ave„zaglatgasel.— Schluß der Anzeigenannahne lich aufgegebener Hauptgeschäftsstelle: Rathausplatz 8 Anruf 67531—54 Srinser,, lOtTut. eun n anu, aut un Aun aune Pean aude arien Aaite i. Aadenr uns ung heut Trot der auch weiterhin besonderg ungzußiggz„Soogr der„Daisp, 50 England, Schotland und als Hauptziel London an. In in rollendem Angriff auf gesamt über 1500 Bomben aller Kaliber. Am 4. 11. und in der Nacht zum 5. 11. unternahKrlie and Verkchrdaulagen sowie Parstezaseen ol konnten mehrere starke Explosionen und Brände verden.#., Käliggton, Edinburgh=Leith Anlagen schwere Treffer, die heftige Explosionen herDas Verminen britischer Häfen nahm seinen FortDer Gegner unternahm keinerlei Einflüge in das Ein brtiche, Bgzens„pos Rch r. 3eue Pis, näherte, wurde abgeschossen, ein eigenes Flugzeug wird vermißt. Seltsame Bocksprünge der britischen Illusionspropaganoa Berlin, 5. November. der vevehich Zacht zum Dlenstag konnte natitrlch nicht einmal vom Londoner Lügenministerium vollkomReuter verbreitemorgen u.., die Angriysen, worden, seien sehr ausgeVerch sgricht ist das Laschenspielerkunststüick Neuters Während man sich an amtlicher englischer Stelle hervor, wie verheerend die Wirkung der Angriffe ist. So sind laut„Daily eingesetzt worden knd., Etgolmer Zeitung„Roa an Nach Alsehanda“ aus London vom 4. November wichtigste Zwecke zugelasen. Für, Pezatgger schgegen doner Bevölkerung darauf aufme ggg, daßg ee. wegen lleberaftung und Störung, mndoner Fernsprech, üir Schasben und Altärsce Sseie Verage stehen müsse, müßten, alle privaten„Teilnehmer, die nach Aufhebung des Luftalarms fast den Rettungsstationen und den verschiedensten Stellen des zivilen Luftschutzes verbunden werDie spahre Achillesferse der englischen Kriegführung scheint aber doch die Versorgungsfrage zu sein. Die Madrider Zeitung„Alcazar verweist auf eine Verlautbarung der britischen Regierung, wonach die Versorgung der britischen Insel mit Lebensmitteln und Rohstoffen nicht mehr sichergestellt werden könne. Das Blatt siebt darin ein erstes offizielles, englisches Eingeständnis des Verlustes der Seeherrschaft und stellt fest, daß während des ganzen Weltkrieges die deutsche können. Derartige Wohnautos könne man nicht mehr besce ebeic bene ie s ce sch bocie „Dailh Mail“ schreibt, daß täglich aus dem Randbemerkungen Uebung, sich Immer neue englische Iliulionen „Sogar der„Daily„Herald“ muß zugehen, daß der große Einsatz von=Booten England innerhalb von fünf Tagen in der am 21. Oktober endenden Woche mehr Verluste an Handelsschiffen beigebracht habe als je zuvor, mit Ausnahme von Dünkirchen. Wie stark der Rohstoffmangel schon in England ist, geht deutlich auch aus einer Londoner Eigenmeldung von„Nya Daglight Allehanda" hervor. Es heißt dort nämlich, es sei vor einigen Wochen angeregt, daß die Holzmengen, die man aus den zerstocten sern noch retten könne, in Schutzraumpritschen umgewandelt würden. Damals habe man diese Idee noch bele bech ve, Hezisch, Bis ahendbeusden gesch ten er hichen. De güt e. zaihe Kehstacdes r. Nachtlehens in sind die Plünderer getreiten„Statt Betruankener und Raufbolde pibt=Perhre den im Verhaältuis.h“ Die Polizei hat kürzlich die Zahl ihrer Beamten verdoppelt, so daß die Ergreifung von mehr Plünderern zu etwarten ist. Was die Plünderer selbst betrifft, so befinden sich unter ihnen oft junge Leute, die es als smart finden, zu plündern. Da gibt es auch alte Leute, die anUmgebung Londons keinen freien Wohnraum finden es ihren Frauen und Kindern zu bringen.“ Die KalafterxheersEsprepdar?. Ein beionders augenfalligss Verspiel, Iür. die Ver, gewesen Na usf Ziesen Verdachtsmomenten verEin besonders augenfälliges Beispiel für die Verschleierungstaktik der britischen Zensur und ihre Einwirkung auf die Berichterstattung der in London tätigen ausländischen Pressevertreter stellt das aus englischer Quelle gemeldete angebliche„Eisenbahnunglück des Expreßzuges Paddington—Penzance dar. Die, Katastrophe, die nach den vorliegenden englischen Meioungen 24 Tote und 59 Verletzte gefordert haben soll, hat die wichtige Eisenbahnstrecke betroffen, die London (Paddington=Bahnhof) mit dem Kriegshafen Plymouth verbindet und die dann in der kleinen Hafenstadt Penzance an der äußersten Südwestküste Englands, in der Grafschaft Cornwall, ihr Ende findet. Die Meldungen der naturgemäß aus englischen Quellen schöpfenden und den Vernebelungsmethoden der britischen Zensur ausgelieferten schwedischen„Presse über dieses Unglück zeichnen sich durch krasseste Widersprüche aus. So läßt sich„Stockholms Tidningen“ aus London melden, das Unglück sei um 4 Uhr am Sonntag morgen in der Nähe der Station Taunton passiert. „Svenska Dagbladet“ dagegen behauptet, ebenfalls in einer Londoner Eigenmeldung, es sei 22 Uhr am Sonntag abend gewesen. Auf Grund der amtlichen Reuter=Meldung berichtet„Stockholms Tidningen“, das Unglück sei auf einen Zusammenstoß mit einem Zeitungszubringerzug zurückzuführen.„Svenska Dagbladet“ dagegen erhielt auf die Anfrage, ob das Unglück auf feindliche Einwirkung zurückzuführen sei, von der britischen Eisenbahnverwaltung die vielsagende Antwort, soweit man wisse, handele es sich um ein gewöhnliches Eisenbahnunglück. Wohlgemerkt, soweit man wisse. Auch den besagten Zeitungszug nahm London in seiner Antwort an den Korrespondenten von„Svenska Dagbladet" auf. Diesmal stand er aber nur„in der Nähe" des Unglücksplatzes. Ja, er hat anscheinend nicht einmal etwas von dem Unglück abbekommen! Außerdem scheint„dieser„Passagierzug" von Reuter ein eigenartiger Passagierzug gewesen zu sein. Bestagden doch die Toten und Verletzten, wie„Stockhotur Tidningen" und„Svenska Dagbladet“ einstimmig berichten, fast ausschließlich aus britischen Soldaten und Natrosen! 76 G6r..-6a: Lassen wir diese„Passagiere“ se##n igre Ansicht über die Ursache der Katastrophe außern. Wie,„Stoctz, holms Tidningen" berichtet, waren sie alle, guf r der gewaltigen Erschütterungen im Augenblick des Entgleisens der festen Ueberzeugung, daß der Zug das Opfer einer deutschen Bombe geworden ist. Aufschlußreich ist in diesem Zusammenhang auch die Mitteilung von„Svenska Dagbladet", daß der Luftschutz in der Umgebung des Unglücksplatzes alarmiert sei. Nach all diegen Verdachtsmomenten verstärkt sich jedenfalls die Vermutung fast zur Gewißbeit, daß es sich bei diesem„Eisenbahnunglück" um eine wohlgezielte deutsche Fliegerbombe auf einen britischen Truppentransportzug gehandelt hat. „ichtblücke“ wechen Fe Phaecden iu Famitenzetschresten. Kar 799 v Puste gegelmäßig auf der ersten Seite eine Sehce echeche er de lie aesichen Biese er. Reihe dieser„Lichblicke zr.g,.s abgewurken wurchen die auf die Midlands abgeworfen wurden, e Kasz Furcht vor dem englischen Angriff wird die Evakuierung der Bevölkerung Westdeutschlands nach „Die Heauschen Zwbisen werzen Zepan ser nisze angerichtetgn, Schäden wieder 3g, beseiltigen.(). Diese Blüten der britischen Illusionskampagne zeigen deutlich, was Churchill und Bluff Cooper dem englischen Volk täglich als Ersatz für Erfolgsmeldungen irgendwelcher Art vorsetzen in der mehr als vagen Höffnung, die sich ständig verschlechternde Stimmung doch noch heben zu können. Viermal Luftalarm am Dienstag Stockholm, 6. November. Am Dienstag erlebte London, wie das britische Luftfahrtministerium bekanntgibt, verschiedene Luftangriffe, die jedesmal von mehreren Geschwadern ausgeführt wurden. Am späten Nachmittag sei der vierte Luftalarm gegeben worden. Ein Angriff sei auch über der Grafschaft Dorset erfolgt. Auch über mehreren Städten in Ostkent seien Bomben abgeworfen worden. Wie„News Chronicle" berichtet, wurden im Stadtbezirk Londons im September 140 und im Oktober 250 Fälle von Plünderungen zerstörter Häuser verhandelt. Es ist, britische nebung, sich um so lauter Mut zu je härter die deutschen Schtäge niederprasseln. Anders ist es kaum zu erklären, wenn im Augenblick, da England schwerste Verluste an Hanrollende Angxifsgenteren Hafe Lustwaffe über lich eregeer Zesistenung befohlen wird, Aeshschcteh aide de eich esie. esch e sprechereierz, Vrchalapoes fulminante,perßer barch die kirchen gend, Anvgund die sichefteigernden britischen Spihoverni, pidersgrachen zu verden, venn mit pielen Sithhutg Lzeas Phshsnts gu. i. ten Tagen versucht, wenn auch in, etezgnfelt. 8 auf bese Weise, demt vseinene Bäslern dier Fähaket sidenten Roosevett vor Zazu herufen und geeignet sei., nicht ein,.v„eapungen sene Friedensvermittlungssab, sich loogauisch und Bogen zu dementieren. Im Gerüchte in epensg wie die earopäische Welt auch übrigen weyio,# vep## zeiner Bevölkerung einen anLondor, obwog. e. vo möchte, daß dieser Krieg nieLondoner Meldungen versuchen es so hinzustellen, als ob jetzt erst englische Truppen auf der griechischen Insel gelandet worden sind. In den Londoner Nachrichten wird weder der Zeitpunkt noch die Stärke der gelandeten Truppen angegeben. Engliiche Truppen auf Kreta -Bodis Glalens bersentten 22000 The. im Atlantik— Griechischer Widerstand im Epirus=Abschnitt gebrochen Eingeborene, darunter eine Frau und ein Kind. per Empfindlicher Mangel an ausgebildeten Piloten und geeignetem Nachwuchs in der RAF. Berlin, 5. November. Im englischen Rundfunk wie in der gesamten angelsächsischen Presse rührt die RAF. nach wie vor die Reklametrommel, um Rekruten für die englische Luftwaffe zu werben. Neben einer Herabsetzung der Ausbildungsdauer für englische Piloten hat man, wie die britische Botschaft in Washington offiziell bekanntgibt, jetzt auch die Altersgrenze für freiwillige Piloten der englischen Luftwaffe von 28 auf 81 Jahre herguf Danach scheint, entgegen allen großspreu####en Erklärungen über die täglich wachsende Stärke der briLuftwaffe, an dem Wichtigsten gerade in dieser Waffe, an ausgebildeten und erfahrenen Piloten wie an deren geeignetem Nachwuchs, schon heute empfindlicher Mangel in England zu herrschen. dnb Rom, 5. November. Der italienische Wehrmachtbericht hat folgenden Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: ese e e ece e ece Ausere Lostwase Päihriag, Fez undung Eaigeg, ver. sese elstn ais haschete cseche Verteidigungsstellen in den Zonen von Florina, Kastoria und Jannina bombardierte. Außerdem wurden im Sturzflug Vatterien und andere Ziele am Höhenzug tras bonbardiert. Im Verlauf der Lustkämpfe ist ein feindliches Jagdflugzeug abgeschossen worden, ein weiteres ist wahrscheinlich abgeschossen worden. Aus weiteren Feststellungen ergibt sich, daß während der Luftaoserek: Giaet unserer Jagdverbände hat bei ezzessucheslgrugge#lug auf Walts einige aberrascht und beschosfen Alle unsere bei dieser Aktion eingesetzten Flugzeuge sind zu In Ostafrika hat unsere bände beim Seinsceib=Berg(Kassala) vernichtg., Feindliche Flugzenge haben Bomben, ezi, undg pier geworsen, wovei ein Eringeborener getbiet und vier Eingeobrene, varugter eine Frau und ein Kind, verwundet wurden. Bei einem Einflug auf Neghelli gab es weder Opfer noch Sachschaden. Ein feindliches Flugzeug ist von der Flak abgeschossen und seine Besatzung gefangengenommen worden. Unsere im Atlantik eingesetzten=Voote haben 24000 BRT. Schiffsraum versenkt. Englische Truppen auf Kreta schon lange vor dem Ultimatum Roms an Athen dnb Rom, 5. November. Nach einer Londoner Mitteilung sollen britische Truppen auf Kreta gelandet sein, Zsepch ,x geztplicht möglich, die Stärke dieser Truppen ooer den Zeitpunkt ihrer Landung axzugeben. Zu bislafzenssetzeur gehrweist die Agenzia„Stefani auf den irattenischen„Wehrmachtbericht vom 2. November, nach dem am Vortage italienische Vombenflugzeuge ggiischen,=Strächer P während der Landung auf der Insel beträchtliche Verluste beibrachten, Die, ztalienischen Spitungeanerichen ich herichtet daß sich schon lange vor Die italienischen es Kaenal, dent heitik ean. 3 Keik raskd der Grisher rung von 1928 trat Italien bei. Spanien sollte dadurch eine Sicherheit, erhalten, daß Tangex nicht weiterhin ein Zentrum für die gegen Spanisch=Marokko gerichteten Störungen wurde. In Piglschretz,rog, ber die Tanger=Zone bis zum Ausbruch des gegenwärtigen Krieges— wir erinnern auch an seine Rolle während der, in dem gesagt wurde, daß bereits am 1. November den in der Landung begriffenen englischen Truppen bei Kreta durch italienische Bomber empfindliche Verluste beigebracht wurden, daß ferner schon am tember englische Nachrichtenagenturen und neutrale Ursache und Folge zu den Eindruck zu erweckefg gls, sei die Landung zur eine Folge der italienischen Maßnahmen.„Für derartige kurzsichtige Manöver ist die nicht mehr empfänglich genug. Sie ist durch das Beispiel Norwegens, Hollands und Belgiens über britische Methoden längst und hinreichend aufgeklärt. Heute ist geschichtsnotorisch festgestellt, daß es in Norwegen nur auf Grund schärfster Beobachtung der englischen Bewegungen Deutschland gelungen ist, dem britischen Vorstoß auf Skandinavien zuvorzukommeg.„Was im übrigen Griechenland von der englischen Landung auf Kreta an Hilfe zu erwarten hat, dürfte man sich in Athen am norwegischen Beispiel ausrechnen können. Nicht um eine aktive und schnelle Hilfe für Griechenland geht es im vorliegenden Falle, sondern un die Sicherung der eigenen englischen Interessen. rende britische Militärs in London haben unumwunden zugegeben, daß England zum Schutze Griechenlands sich nicht in Aegypten und an anderen Stellen Gefahren aussetzen könne. Nachdem also London Griechenland durch die vapierne Garantie erst in den gegenwärtigen Konflikt hineingehetzt hat, sucht es jetzt skrupellos seine eigenen Vorteile wahrzunehmen. Eine andere Haltung war nicht zu erwarten. Nachdem bereits am 14. Juni spanische Truppen in die Tanger Spanien bis dahin internationale fallge.—:— Zone von Danger eingezounterltellt gen waren, ist sie nunmehr Actee. dem spanischen Oberkommissar von Marokko unterstellt worden. Seit dem Niedergang des spanischen Kolonialreichs blieb Tanger ein Dorn für das Reich der Porendenhatbiner,„vereits im Jahre. 1821 fiel Tanger, das damals portugiesisch war, für 23 Jahre in die Hand der Engländer, die es aber infolge dauernder Unruhen unter der Bevölkerung räumen mußten Seit der Inbesitznahme Gibraltars durch England betrieb London hier eine Politik, die Tanger zum bedeutungslosen Punkt stempelte und die in Tanger gegenüber der englischen Gibraltar=Stellung ein schwaches Regime aufrichtete. Bereits am Ausgang des 19. Jahrhunderts trat Taanger=Marokko in den Blickpunkt Politik, da England hier weniger gerade diese Anwesenheit„einen, deg Gründe; der stalienischen Aktionen in Griechenland darstellte. Die weitere Verstärkung der englischen Kontingente auf der Insel Kreta während der letzten Tage— wodurch den im Epirus im Kampf allein gelassenen griechischen Truppen keinge ähliggg Heirfeg##: bracht wird und auch, die Verhältninse um onuchen Mittelmeer nicht verschoben werden— stellt den Beweis dar daß Großbritannien ausschließlich aus flotten= und luftfahrtstrategischen Gründen auf griechischem Territorium steht. des spanischen Befreiungskrieges— ausschließlich franzosische Einflußzone, in der Frankreich praktisch nur die einseitigen Interessen Englands wahrnahm. Auch diese Situation war für ein erstarkendes, selbstbewußtes Spanien auf die Dauer untragbar. Nachdem General Franco schon im Sommer dieses Jahres an das Testament der Königin Isabella und an den spanischen Anspruch auf dieses Gebiet erinnert hatte und nachdem am 14. Juni 1940 bereits spanische Truppen die bisher internationale Zone besetzt hatten, ist es nur verständlich, wenn die spanische Presse und das spanische Volk den vollzogenen Akt als den selbstverständlichen Vollzug eines längst fälligen Schritts begrüßen. Major Gallands 50. Luftsieg Von Kriegsberichter Hans Juette Venlgluns=dire sein Schiafalereiten! Dr. Goebbels sprach auf einer Großkundgebung der Deutschen in Prag Prag, 5. November. Die alte Kaiserstadt Prag hatte am Dienstag ihren Tag. Die Deutschen erlebten in der Messehalle dnb(PK.) Ein Ehrentag für das Jagdgeschwader. Wackelnd kommen mehrere Maschinen von den Einsätzen gegen England auf den Feldflugplatz in Nordfrankreich zurück. Der Kommodore des Geschwaders, Major Galland, schießt allein an diesem Tage im Luftkampf drei englische Jäger ab und erreicht damit seinen 47., 48. und 49. Luftsieg. Groß ist die Freude beim Geschwader. Nicht allein wegen des großen Gesamterfolges, sondern auch deswegen, weil der Kommodore unmittelbar vor dem Abschuß steht, der das halbe Hundert rundet. 31. Oktober: Regenböen trommeln an die Fenster und peitschen über den Platz. In den Lüften donnern die Motoren der benachbarten Fliegerverbande. Dem Jagdgeschwader bringt der letzte Oktobertag wohlverdiente Ruhe. 1. November: Der Sturm hat sich im Laufe der Strahlender Sonnenschein vertreibt die letzten Wolken— ein ideales Herbstwetter. Alle im Geschwader fühlen es, als die Maschinen mit dem Kommodoxe an der Spitze in der Mittagsstunde starten: Heute ist der fünfziaste fällig!.. Eampiglinmte(, Iame „Jagdschutz für leichte Kampffnegeri so lautet der Auftrag, den das Geschwader erhalten hat. Unangefochten erreichen die Verbände das Ziel. Unter dem Schutz der Jager können sie ihre Bomben über London abladen und auch noch den Erfolg beobachten. Dann heißt es: Kurs heimwärts. Der Kommodore löst sich mit seinem Rottenführer vom Verband und befiehlt für das gesamte Geschwader freie Jagd. Irgendwo im Luftraum hat er einzelne Punkte gesichtet. Bald zeigt sich, daß hier ein Pulk Spitfires dahinbraust. Genau ist nicht auszumachen, wieviel Maschinen es sind, aber so 16 oder 18 mögen es doch sein. Eine stattliche Uebermacht! Die Angriffsposition ist aber günstig. Noch haben die Engländer die sich heranpirschenden deutschen Jäger nicht bemerkt. Mit Bedacht sucht sich Major Galland„seine Spitfire“ heraus. Jetzt ist es so weit! Aus nächster Nähe eröffnet der Kommodore das Feuer, und unter den Garben seiner Bordwaffen splittern einzelne Teile der englischen Jagdmaschine ab. Ein neuer Feuerstoß auf die Spitfire, die in diesem Augenblick aufgehört hat, ein Flugzeug zu sein. Sie platzt buchstäblich auseinander und flattert in Einzelstücken in die Tiefe. Fast im gleichen Augenblick kommt der Rottenführer in ähnlicher Lage zum Schuß, und der zweite Engländer ist erledigt. Ehe aber die beiden deutschen Jager sich ein neues Opfer suchen können, gehen die Engländer stiften... Sie versuchen es gar nicht, sich in einen Kampf mit den zwei Messerschmitts einzulassen. Mit Jubel wird Major Galland bei seiner Landung begrüßt. Als er eine halbe Stunde später erneut gegen England startet, zieren 50 Striche das Leitwerk der Maschine! Tharchius Hnse fül Grlechemand Täuschungsversuche vor dem Unterhaus Stockholm, 5. November. Da bereits seit Tagen in Rom erklärt wird, daß sich schon lange vor dem italienischen Ultimatum britische Streitkräfte auf Kreta befanden und— wie ausdrücklich betont wird— gerade diese Truppenlandungen einen der Gründe der italienischen Aktion in Griechenland darstellten, glaubt Winston Churchill wieder die Welt mit dem alten Spiel, Ursache und Folge zu verwechseln, beeindrucken und täuschen zu können. Vor dem Unterhaus versuchte am Dienstag der skrupellose Kriegsausweiter die militärischen Maßnahmen und Absichten vor und in Griechenland so hinzustellen, als ob sie lediglich von dem Wunsche diktiert seien,„den Griechen bis zur Grenze der englischen Leistungsfähigkeit(1) zu helfen". Daß es sich in Kreta lediglich um eine selbstsüchtige englische Kriegsmaßnahme handelt, der die Griechen geopfert werden sollen wie seinerzeit die Norweger, gibt Churchill übrigens indirekt zu, wenn er erklärt: „Wir haben auf Kreta bereits einen Flotten= und Luftstützpunkt errichtet, der es uns gestatten wird, unsere Tatigkeit sowie den Aktionsradius der Flotte und großen Lay. Die Deutsaen criebten in der eine eindrucksvolle Kundgebung der NSDAP. mit Reichsminister Dr. Goebbels. In dem riesigen Rundbau, der von allen gedeckten Hallen Prags die größte Personenzahl zu fassen vernag, standen die Deutschen dichtgedrängt. Unter den Ehrengägsten sah man Staatssekretär=Gruppenführer K. H. Frank, den Wehrmachtbevollmächtigten General der Infanterie Friderici, Unterstaatssekretär Dr. von Burgsdorff sowie zahlreiche hervorragende Vertreter von Partei, Staat und Wehrmacht.....icsminister und8 Kurz vor 16 Uhr trafen der meichsmininer und der Reichsprotektor ein, von brausendem Jubel der begeisterten Menschenmenge empfangen. Nach Begrüßungsworten des Kreisleiters von Prag entwarf Gauleiter und Reichsstatthalter Konrad Henlein ein anschauliches Bild jener politischen Zustände, in denen sich im Jahre 1938 der Volkstumskampf, der sudetendeutschen Volksgruppe, im tscechoslowakischen Staate seiner Endphase der Befreiung und Heimkehr ins Reich näherte. In überzeugender Weise arbeitete Konrad Henlein eine klare Parallele zwischen dem damaligen Geschehen und dem heutigen Kampf heraus und schloß mit einem Treuebekenntnis zu Führer und Volk. Dann sprach Reichsminister Dr. Goebbels. Er umriß ein Bild des unserem Volk aufgezwungenen Schicksalskampfes und des im Werden begriffenen Europas unter der Führung der Achse. Die Achse bringe für diese Aufgabe alle Voraussetzungen mit. Deutschland habe, davon zeugten die Schlachtfelder im Osten, Norden und Westen, die beste Armee der Welt. Aus der Erkenntnis heraus, daß der Krieg von heute ein totaler Krieg sei, habe die deutsche Führung das Reich auch wirtschaftlich gerüstet und auf dem Gebiete der Ernährung so vorgesorat, daß keine Blockade und kein Boykott den Sieg gefährden könne. Noch wichtiger aber sei, daß Deutschland und Italien den Demokratien gegenüber den Vorteil der klaren und zusammengefaßten politischen und militärischen Führung besäßen. Deutschland sei mit dem faschistischen Italien gemeinsam in diesem Krieg der Träger eines Weltanschauungsprinzips. Deshalb habe die Auseinandersetzung mit England nicht nur den Charakter eines von nationaler Leidenschaft getragenen Volkskrieges, sie bedeute vielmehr auch einen Kampf gegen die ebritische Plutokratie die viele Epochen lang ren Zwietracht zugrunde gegangen. Aber, so müsse man heute fragen: Habe Europa von einem schwachen Reich Nutzen gehabt? Das Europa, in dem Deutschland Schlachtfeld gewesen sei, sei unter die Gewalt der kontinentfeindlichen britischen Insel geraten. Sein Schicksal sei von London nach dem Prinzip„Teile und herrsche!" bestimmt worden. Dieses teuflische Prinzip des ewigen Unfriedens in Europa sei das, was die Engländer heuchlerisch„Gleichgewicht der Kräfte“ genannt hätten. Der Krieg, den das Reich und Italien heute gegen die Herausforderungen Englands zu führen gezwungen seien, sei nichts anderes als ein Aufstand Europas gegen die englischen Unruhestifter. Für die Völker Europas stelle sich nun die Frage, ob es eine Unehre sei, an der Neuordnung dieses Erdteils mit allen Kräften mitzuarbeiten. An dieser Frage müsse sich entscheiden, ob auch die kleinen Nationen gelernt hätten, natürliche geschichtliche Entwicklungen zu begreifen. Im neuen Europa habe eine Kirchtschecho= turmspolitik, die bedingt sei durch falschen Traditschecho„A und jüidisch=britische Plalgrzate,#Evo Europa ausgesogen have, und damit auch einen Kampf für einen getechten sozialen Ausgleich in Europa. Oft genug habe Deutschland die Wege zum Frieden aufgezeigt, aber England habe in seiner Verblendung immer wieder die Hand des Führers zurückgestoßen. Nun werde England sein Schicksal ereilen. Schon einmal in der Geschichte habe ein großes germanisches Reich in der Mitte Europas lange Jahrhunderte bestanden. Es sei Träger einer hochstehenden Kultur gewesen, von der auch die stolzen Bauten der tionalismus und überspannte Ressentiments, keinen Platz mehr. Der kommende Friede werde Europa unter den Schutz starker Reiche stellen, die sich ihrer europäischen Verantwortung bewußt seien. Mit Bewunderung sehe die ganze Welt auf den Weg des Führers und seinen wunderbaren Aufstieg. Vom höchsten Soldaten und Staatsbeamten bis zum letzten Soldaten, Bauern und Arbeiter wetteiserten die Deutschen miteinander um die Ehre, des Führers getreue Gefolgsmänner zu sein. Das 90=Millionen=Volk der Deutschen könne nicht aus diesem Dienst, es verachte ein müßiges und bequemes Leben in Unehre. Es stehe in einem entscheidenden Kampf um sein Leben und seine Zukunft. Das lohne alle Mühe, Sorge und jeden Dr. Goebbels schloß seine Rede mit der Mahnung an das Deutschtum in Prag, auf seinem wichtigen Vorposten das Reich auf hochgehaltenen Händen zu tragen: „Ihr mußt es festhalten, auf daß es bestehe bis in die fernste Zeit!" Nach Beendigung seiner Rede brauste dem Reichsminister nicht enden wollender Jubel entgegen. Mit der Führer=Ehrung und den Liedern der Nation schloß die Kundgebung. Dr. Goebbels beim Reichsprotektor Prag, 5. November. Reichsminister Dr. Goebbels hatte am ersten Tage seines Prager Besuches eine längere Unterredung mit dem Reichsprotektor von Neurath in dessen Diensträumen im Czernin=Palais. Im Großen Saal des Czernin=Palais empfing er# anschließend die deutschen Kulturschaffenden. Er dankte ihnen in einer längeren Ansprache für ihre Arbeit und ermahnte sie, sich immer ihrer kulturpolitischen Vorpostenstellung an der Grenze des Reiches bewußt zu sein. Nach seiner großen Rede vor dem Prager Deutschtum in der Messehalle wohnte Dr. Goebbels am Abend 441 Sturz jagen ein paar Spitfire heran, sie werden von * Iunseren Jägern sofort vom Verband abgezogen und in Einzelkampfe verwickelt. Dann stürzen die ersten Ketten und.stoßen fast senkrecht auf die von hier oben wie anzusehenden Schiffe herab, die anderen Maschinen der Gruppen folgen. „Die Ueberraschung ist völlig geglückt. Keines der Schiffe kann entfliehen, verzweifelt schießen sie mit kleinen Kanonen und Maschinengewehren auf die stürzenden Maschinen. Es nützt nichts. Die Hölle tut sich auf hier vor der Einfahrt zur Themsemündung. Bomben mittleren und schweren Kalibers treffen die Schiffe. Stichflammen schießen zum Himmel. Rauch und Qualm wälzt sich über dem Wasser, gewaltige Fontänen spritzen auf und Schiffsteile fliegen haushoch durch die Luft. Eine Maschine der ersten Gruppe hat einen Volltreffer auf einem der größten Dampfer erzielen können: Das Sc weise 8000 Brutto=Registertonnen groß, platzt formlich auseinander, Bug und Heck versinken innerhalb weniger Minuten. Andere Maschinen haben annähernd gleichgroße Schiffe getroffen. Auch hier bersten die Deckaufbauten, die Schiffswände unter dem ungeheuren Druck der Detonation. Auf vielen Schiffen explodieren die Kesselanlagen, man sieht es an den zwischen Rauch und Feuer aufquellenden weißen Dampfsäulen und Wolken. Ein Schwerer Kreuzer, dessen Flak noch auf die abfliegenden Stukas schießt, erhält einen schweren Treffer. Nur Minuten, und das gewaltige Schauspiel ist vorüber. Ueber die weite Wasserfläche, auf der eben noch, zur Einfahrt in die Themse bereit, ein großer Geleitzug lag wälzen sich grauschwarze Rauchschwaden Kultur gewesen, von der auch die stolzen Bautgn, dex tum Schlußakt einer Vorstellung von„Kabale und Liebe Stadt Prag ein beredtes Zeugnis ablegten. Dieses dem Schlud###### Vorstellung von„Kavale und Liebe mittelalterliche Reich der Deutschen sei an seiner inne= im Prager Standetheater bei. Stadk=von außen auf Hoalrtel.., Graf de Brinon: Der Einfluß hoyer amer Persönlichkeiten veranlaßte Frankreich zum Eintritt in den Krieg Ich erinnere mich noch sehr gut an eine Zusammenkunft in meinem Hause zu Beginn des Fruhjahrs n Pierre Laval und dem polnischen Botsere Täligien spwig den u der Luftwaffe beträchtlich zu erweitern.“ Noch deutlicher wird die Skrupellosigkeit des Kriegshetzers gegenüber Griechenland durch das Gestandnis: „Wir müssen an die Verteidigungsaufgabe mit lebendigem Sinn für die ungeheure Verantwortung herangehen, die wir im Mutterland(1) und in Aegypten(!) zu tragen haben angesichts der großen und beständigen Gefahren, denen wir gegenüberstehen. Wie groß diese Gefahren sind, geht aus dem düsteren Bekenntnis Churchills hervor:„Ich habe dem Parlament früher schon einmal die sehr ernsten Besorgnisse vorgeführt, die wir für das Inselreich und den mittleren Orient empfinden. Uns steht an der anderen Seite des Kanals eine gigantische Armee gegenüber. An der Grenze der libyschen Wuste haben wir gegen ein anderes mächtiges und zahlenmäßig weit überlegenes Heer zu kämpfen." Wenn trotz dieser aussichtslosen Lage der Kriegshetzer Athen mit„Hilfeversprechungen, in das Londoner Kriegsabenteuer hineinzog, so steht damit die Absicht Churchills, die Griechen auf dem Festlande ihrem Schicksal zu überlassen, fest— genau so wie er es in Norwegen, Belgien und Holland gemacht hat. Bezeichnend ist, daß sich der„Sieger“ von Dünkirchen, Namsos und Andalsnes mit der ständigen Bombardierung der englischen Kriegszentren durch die deutsche Luftwaffe ein neues Lorbeerblatt an seinen Ruhmeskranz reiht, indem er wörtlich erklärt:„Die Tatsache, daß all diese Monate in Sicherheit für uns dahingegangen sind, bildet einen der großen geschichtlichen Siege(!) für das britische Inselreich.“ Churchill bleibt Churchill. Er„siegt" und„siegt", opfert seinen selbstsüchtigen Zwecken eine Nation nach der anderen, bis das Empire völlig zerbröckelt ist und England am Boden liegt. Rumänische Legionäre in Berlin Berlin, 5. November. Nach ihrem Empfang in Wien und dem Besuch in München und Weimar traf die Abordnung rumänischer Legionäre am Dienstag in der Reichshauptstadt ein. Nach einem kurzen Empfang im Hotel Kaiserhof begaben sich die Legionäre zu den Gräbern von Herbert Norkus und Horst Wessel. Der Führer der Abordnung, Kommandant Stoicanescu, legte jeweils einen Kranz an den Grabstätten der Blutzeugen der nationalsozialinischen Bewegung nieder. Am Nachmittag waren die Legionäre Gäste des Reichsjugendführers Artur Axmann. In einer Ansprache wies er auf die langjährigen Beziehungen der Hitler=Jugend zur rumänischen Jugend hin und stellte fest, daß bei den Jugendbewegungen beider Länder der Kampf ein Bestandteil ihrer Weltanschauung sei, Kommandant Stoicanescu dankte dem Reichsjugendführer für die herzliche Aufnahme der Legionare. Im Auftrage des Reichsministers des Auswärtigen von Ribbentrop empfing der Leiter der Abteilung Deutschland im Auswärtigen Amt, Gesandter Martin Luther, die gegenwärtig in Deutschland weilenden rumänischen Legionäre. Gesandter Luther besprach mit den führenden Männern der legionären Jugendbewegung Rumäniens Fragen der Organisation und der zukünftigen Zusammenarbeit mit Deutschland. Mit dem Besuch in der Reichshauptstadt findet die Reise der rumänischen Abordnung ihren Abschluß. Paris, 5. November. Der neuernannte französische Botschafter Graf de Brinon äußerte sich in einer Unterredung mit dem Pariser Vertreter der amerikanischen Nachrichtenagentur International News Sexvice, Luis P. Harl, zu den falschen Informationen und Ratschlägen, die vor allem von dem ehemaligen Botschafter C. Bullitt den französischen Staatsmännern erteilt wurden und die von entscheidendem Einfluß auf die Ereignisse waren, die der Kriegserklärung Frankreichs an Deutschland führten. Graf de Brinon ging von der Feststellung Marschall Pétains aus, daß die Zusammenarbeit mit Deutschland bei der Errichtung einer neuen europäischen Ordnung das Ziel der französischen Politik sei. Zusammenarbeit in diesem Sinne bedeute vor allem, die Situation erfaßt zu haben, aus der heraus unsinnigerweise ein Krieg erklärt und eine Niederlage erlitten worden sei. Brinon sagte dann u..:„Deutschland, das heute als Sieger dasteht, hat das Recht und alle Möglichkeiten, die Führerschaft in einem neuen Europa zu übernehmen. Wir haben allen Grund, anzunehmen, daß dies das aufrichtige Bestreben Hitlers ist und daß es ihm gelingen wird, dieses große Werk durchzuführen. Daher ist es wesentlich, daß unsere amerikanischen Freunde die augenblickliche Lage Frankreichs richtig verstehen, und wir bedauern es sehr, feststellen zu müssen, daß es sich keineswegs immer so verhält und daß man in offiziellen Aeußerungen dazu neigt, die Lage so hinzustellen, als ob die Pétain=Regierung nicht volle Freiheit besitze, ihre eigene Politik zu verfolgen. Diese falschen Informationen sind das Ergebnis einer Propaganda, deren Inspirationen bereits mehrmals die Vereinigten Staaten veranlaßt haben, Verpflichtungen zu übernehmen, die sich nachteilig auf die französischen Interessen und die guten Beziehungen auswirkten, die alle Franzosen zwischen Frankreich und dem großen Volke der Vereinigten Staaten zu erhalten wünschten. Es ist tatsächlich nicht zu bestreiten, daß wir durch Einflüsse in den Krieg, hineingezogen wurden, 1939 zwischen Pierre, Laval und dem volt#. schafter Lukasievics. Herr Laval veschwor den polnischen Botschafter, seinen Einfluß dahin auszuallem üben, um seine Regierung zu der Fortführung einer * k l u g e n u n d v o r s i c h t i g e n P o l i t i k z u v e r a n l a s s e n. D e r polnische Botschafter erwiderte verachtlich:„Wir werden sie zwingen, Krieg zu führen.".. Man hat allen Grund zu fürchten, daß noch eine andere wichtige Persönlichkeit, die eigentlich hätte bleiben sollen, ihren großen Einfluß in derselben Hinsicht geltend machte.“ In diesem Zusammenhang verwies Graf de Brinon darauf, daß Daladier amerikanischen Botschafter Bullitt eine Erklarung abgab. der zufolge er niemals mit der Möglichkeit eines Kriegseintritts der Vereinigten Staaten rechnete. „Der Druck“ so fuhr de Brinon fort,„dem Herr Daladier unterlag und der zweifellos einen großen Einfluß auf seine Entscheidungen ausübte, erfolgte in Form von Informationen und Ratschlägen. Aber diese Informationen waren falsch und diese Ratschläge schlecht.“ Sie erinnern sich zweifellos daran, daß einige Tage vor Ausbruch des Krieges der englische Botschafter in Berlin eine Unterredung mit Hitler hatte, nach deren Beendigung eine Mitteilung von großer Bedeutung nach London gesandt wurde. Diese Mitteilung enthielt den Plan für eine friedliche Beilegung aller englisch=deutschen Streitfragen. Das englische Kabinett beriet 48 Stunden lang über Vorschlage und schien geneigt, eine vositive Antkeitzug tag, walzen sich grauschwarze Nauchschwabeh und Qualmwolken. Der Geleitzug, der sich mit stark verminderter Fahrt bewegte oder teilweise bereits ankerte, ist sehr gelichtet. Neun der größten Schiffe erhielten Volltreffer so schwerer Bombenkaliber, daß sie sofort oder Minuten nach dem Angriff sanken, fast alle anderen wurden so stark beschädigt, daß Feuer an Bord ausbrach und teilweise Deckaufbauten und Ladung verIm Tiefflug geht es nach Hause. Noch einmal geht der alarmierende Ruf durch alle Maschinen: „Jäger von hinten!“ Einzelne Spitfire haben den Jagdschutz durchbrochen und wollen den abfliegenden Verband angreifen. Im selben Augenblick sind unsere schweren Me heran, ein Luftkampf entspinnt sich direkt über unseren Maschinen. Zwei der englischen Jager geraten in die Garben der Maschinengewehre unserer Jäger und stürzen brenDa, was ist das!— Eine Ju unseres Verbandes, die ganz rechts außen fliegt, torkelt plötzlich, fängt sich wieder, schert dann seitlich aus dem Verband und stürzt ab. Einer der Tommys hat, noch bevor unsere Jäger heran waren, ein paar Treffer anbringen können. Alle beugen wir uns aus den Maschinen, um zu sehen, wie wir unseren Kameraden Hilfe bringen können, aber im selben Augenblick schon, in dem die Maschine auf dem Wasser aufschlägt, fliegt schon eine unserer Seenotmaschinen heran. Wir hoffen, daß sie unsere KameraAuf dem Gefechtsstand versammeln sich die Gruppenkommandeure und Staffelkapitäne. Erst jetzt läßt sich der Gesamterfolg des Angriffs auf den Geleitzug übersehen. Bei diesem einzigen griff wurden versenkt: Ein 8000=Tonner, ein 6000=Tonner, zwei 5000=Tonner, ein 4000=Tonner ein 8000=Tonner, zwei 2000=Tonner und ein 600=Tonner. Ein Schwerer Kreuzer, ein Feuerschiff und zwei 3000=Tonner wurden schwer beschadigt..., gi. Wlnure.E. Das ist wirklich ein Erfolgl Eine weitere Ueberraschung steht uns noch bevor. Während des Angriffs kam eine neue Meldung zum Geschwadergefechtsstand, die den sofortigen Einsatz bedingte: 10 Kilometer ostwärts Dover wurde ein kleiner Geleitzug von etwa sechs Schiffen gesichtet mit Kurs Nordwest. Noch während die Angriffserfolgsmeldung über den Draht an die übergeordnete Befehlszentrale ging, kam die eingesetzte Einbeit vom Angriff zurück: Ein weiterer 5000=Tonner wurde versenkt und zwei 4000=Tonner wurden so schwer beschädigt, daß sie manövrierunfähig liegen blieben und wahrscheinlich ebenso wie die beschädigten Schiffe des ersten Geleitzuges für die nächste Zeit in der britischen Handelsschiffahrt ausfallen dürften. Die Gruppe kam ohne eigene Verluste zuruck, obwohl feindliche Jäger immer wieder zu Angriffen ansetzten und die Küstenflak bei Dover wie die Schiffsflak des angegriffenen Geleitzuges einen höllischen Feuerzauber in Szene setzten. Der stolze Tag dieser so erfolgreichen Angriffe der Stukageschwader fand seine Krönung in dem Besuch des Reichsmarschalls, der von seinem Gefechtsstand zum Feldflughafen des Geschwaders kam und den Fliegern seine Anerkennung aussprach. Sturm über Dänemark Kopenhagen, 5. November. Tagen herrschend gewisse, die nicht ausschließlich französischen ursprungs waren. Ich kenne Herrn Daladier sehr gut, und ich weiß, daß er persönlich keineswegs die Absicht hatte, die Politik fortzusetzen, zu der man ihn gewaltsam veranlaßte. Kurz nach dem Münchener Abkommen wurde er das Opfer eines mächtigen Einflusses, dem er sich nicht entFrankreich wandte, veranlaßt durch niedrige Motive der Innenpolitik und einen Druck von außen, dem Münchener Abkommen den Rücken und daraus ergab sich ganz folgerichtig, daß es in verhängnisvoller Weise in den Krieg hineingezogen wurde. Ich kann Ihnen Beweise dieses Druckes von außen geben, der jetzt noch in diesem Augenblick ausgeübt wird. Der in den letzten Tagen herescheabe Sturm hat in Dänemark allerlei Unheil angerichtet. Von ihm wurden erneut viele englische Sperrballons über Dänemark hereingetrieben, die wiederum vor allem in Jütland neuen Schaden an zum Teil eben wiederhergestellten Licht= und Stromleitungen verursachten. In diese vornglage und schien genegr, eine positiye Ant= Kovenhagung#am es durch, eine Hozegtraßengahrr wort darauf zu erteiten, aber in Polen erfolgte darauf= Stromter. zzeg, izg versorgung in einzelnen Stadtgegenden, und die Rundfunkübertragungen fielen aus. esche der ali dier Sasie K ei.e schen Persönlichkeit ausgeübt wurde. Außerdem wurde dem Chef der französischen Regierung, der noch immer zögerte, von denselben Kreisen aus täglich erzählt, er riskiere nichts, wenn er sich in einen Krieg einlasse, da das nationalsozialistische Regime keinen wirklichen Widerstand leisten könne und Das ist es was wir als falsche Informationen und schlechte Ratschläge bezeichnen. Wir wissen heute, wohin uns das geführt hat. Ein vollkommenes Mißverstehen der wirklichen Verhältnisse sollte nicht zu einer Verlängerung des Konfliktes und zu neuen Katastrophen führen. Aus diesem Grunde hoffen alle wahren Franzosen, die ihr Vaterland lieben und wirkliches Verständnis für den Verlauf der Geschichte aufbringen, daß das amerikanische Volk gerecht die gegenwärtige Situation beurteilen und allen schlechten Ratschlägen und falschen Nachrichten mißtrauen wird, die in der Vergangenheit so viel Böses angerichtet haben.“ Enn bochneners Vier Stuka=Großangriff auf englischen Geleitzug— 10 Dampfer versenkt Von Kriegsberichter Hans Herbert Hirsch. Der Reichsjugendführer beim Reichsprotektor Zum Abschluß seiner Besichtigungsreise im Protektorat Böhmen und Mähren empfing Reichsprotektor Freiherr von Neurath den Reichsjugendführer Arthur Axmann. Der Erörterung verschiedener Arbeitsvorhaben der HJ. im Protektorat diente der Besuch bei Staatssekretär=Gruppenführer Frank. Die britische Admiralität bedauert.... Getreu seiner alten Parole, lediglich die kleinen luste einzugestehen, läßt Churchill die britische Admiralität wieder einmal den Untergang eines Vorpostenbootes mitteilen. Es handelt sich um das Schiff„Tilburynesse", das durch eine„Aktion feindlicher Flugzeuge“ verloren gegangen sei. Ein unbequemer Inder mundtot gemacht Pandit Nehru, der frühere Präsident des Allindischen Kongresses, den die Engländer verhaftet hatten, weil er als einer der Führer des„bürgerlichen Ungehorsamteitsfel): zuges“ eine Rede gegen den englischen Krieg halten wurde von einem englischen Gericht zu vier Jahren schweren Kerkers verurteilt. Verlag und Druck: Laupenmühlen& Oterichs. Hauptschriftleiter: Dr. Paul Dierichs(im Felde). Stellvertretender Hauptschriftleiter: Dr. Josef Schwermann dnb(PK.) Auf einem Feldflughafen an der nordfranzösischen Küste. Eben ist der Aufklärer gelandet, der vor zweieinhalb Stunden startete zur Ueberwachung des See= und Küstengebietes. Ein Kraftwagen rollt zur Maschine, um die Besatzung abzuholen. die freudestrahlend aus der Maschine klettert: Im Quadrat XY haben sie einen feindlichen Geleitzug entdeckt, der ein lohnendes Ziel für unsere Stukas bieten dürfte. Ueber den Draht geht die Meldung vom Gefechtsstand der Aufklärungsgruppe zur zuständigen Befehlszentrale, und kurze Zeit später liegt der Einsatzbefehl beim Stukageschwader vor. Kurz und knapp sind die Anordnungen, die Oberstleutnant., der Kommodore einer der erfolgreichsten Stukageschwader im Frankreich=Feldzug, in der Flugbesprechung seinen Gruppenkommandanten und Staffelkapitänen gibt: Der aus etwa 25 feindlichen Schiffen verschiedener Größenordnung bestehende Geleitzug bewegt sich entlang der südöstlichen englischen Küste mit Kurs auf die Themsemündung und wird angegriffen. Draußen auf dem Rollfeld rollt Maschine um Maschine zum Start und fliegt die kurze Platzrunde, bis sich beide Gruppen des Geschwaders in der Luft befinden. Der Verband formiert sich, die Maschine des Kommodore setzt sich an die Spitze, die Motoren gehen auf volle Touren: Kurs England. Auf die Minute genau wird der Treffpunkt mit den Jägern angeflogen und ebenso pünktlich setzen sich die zum Schutze der angreifenden Stukagruppen eingesetzten Me=Verbände neben die Staffeln und Ketten unserer Ju. In befohlener Höhe fliegt der starke Verband zunächst mit Kurs auf die offene See, um sich die günstigste Angriffsposition auf den Geleitzug zu schaffen. Längst ist die eigene Küste außer Sicht gekommen, da dreht die Maschine des Kommodore ab und nimmt, gefolgt vom ganzen Verband, Kurs auf die Themsemündung. Weit voraus kommt im Dunst des Horizonts bereits die englische Küste in Sicht, da erscheint plötzlich im Blickfeld unter den Maschinen der gemeldete Geleitzug, der wegen der bevorstehenden Einfahrt nur noch wenig Fahrt macht. In Ruhe und doch konzentriert bis zum äußersten sucht sich jede Kette hier ihr Ziel aus. Noch vor dem 0 Bessere Cigaretten Zug für Zug genießen*) ATIKAN 5 # Bessere Cigaretten regen Sie zum langsamen Rauchen an, das erwiesenermaßen viel bekömmlicher ist. Seite 3 Nr. 263] Bochumer Anzeiger] Mittwoch, 6. November 1940 Mehr dunkelblaues Licht bei Verdunkelung „Der Reichsminister der Luftfahrt und Oberbefehlshaber der Luftwaffe hat Ausführungsbestimmungen zur Verdunkelungsverordnung erlassen. Darin wird festgestellt, daß die zur Aufrechterhaltung des wirtschaftlichen Lebens und des Verkehrs während der Verdunkelung notwendigen Lichtquellen untragbare nungen verursachen, durch die feindlichen Fliegern die Ortung und der gezielte Bombenwurf erleichtert werden. Der Führer habe daher angeordnet, daß zur Beseitigung dieser Mängel mit sofortiger Wirkung für bestimmte Teilgebjete der Verdunkelung blaues Licht verwendet wird. In Abänderung entgegenstehender Bestimmungen wird hierzu folgendes verfügt: 1. Blaues Licht ist künftig zu verwenden: a) für Verkehrsräume, deren Ausgänge unmittelbar ins Freie führen(Eingangshallen, Vorräume, Hauseingange, Flure, Lichtschleusen usw.); b) für Innenräume, deren Feuster und Außentüren zwar lichtdicht abgeblendet sind aber gelegentlich unter Beibehaltung einer schwachen Beleuchtung geöffnet, perden,. o.„ B. Rgumg in Krankenanstalten). Solche Raume sind neben der Normalbeleuchtung mit Blaulichtleuchten auszustatten, die jedesmal vor dem Aufblenden der Fenster und Außenfüren an Stelle der Normalbeleuchtung einzuschalten sind: c) für die Innenbeleuchtung von Straßenbahnen, Hnutbusen, Kraftfsahrzeuoergenister und Türen lichttei werden. Den Fahrgästen ist durch entspregende, Ag. bestimmungen des Sechche Gaiche ine Kectäiche Laische Haltestellensäulen. Pepon Eignalen und Verkehrsamvein) sowie für Belenchtzgennog Fahihite gen. zeichen hallen und Fernsprechauscent;, 5 für die Kennzeichen, Zielrichtungs= und Nummernschilder von nen, Omnibussen, Stadt=, Vorort=, Hoch= und Untergrundbahnen sowie Kraftfahrzeugen aller Art und für Kescesteihae de es heicle haechnlshe Keie, für leuchtende Hinweisschilder zur Kennzeichnung von Geschäften, Hotels, Gaststätten, Theatern und Lichtspielhäusern. Für beleuchtete Hinweisschilder zur Kennzeichnung öffentlicher Einrichtungen, wie öffentliche Luftschutzräume,„iseftechus=zoftzunse, oder Vefehlsstellen, Polizeidienineuen, Ponamter, Krankenhäuser, Avotheken usw. sind die amtlich vorgeschriebe: nen Kennfarben unter Beachtung der Vorschriften de Verdunkelungsverordnung weiter zu verwenden. 2. Für die unter 1, Buchstaben a bis g angeführten Lichtquellen ist nur dunkelblaues Licht zu verwender. 8. Die Fenster von Treppenhäusern sind lichtdicht 4. Leuchtende Hinweisschilder zur Kennzeichnung von Geschäften, Hotels, Gaststätten dürfen lediglich Angaben über Art und Namen des Betriebes aufweisen. Bei Theatern und Lichtspielhäusern darf außerdem der Titel der Darbietung angezeigt werden. Jede, Lichtre; klame— auch bei Tage— ist untersagt. Leuchtende Hinweisschilder sind bei Geschäften aller Art mit Geschäftsschluß. bei Gaststätten zu Beginn der stunde, bei Theatern und Lichtspielbäusern eine Viertelstunde nach Beginn der letzten Vorstellung zu löschen. Bei Fliegeralarm sind Hinweisschilder der erwähnten Art. einschließlich derjenigen von Hotels, sofort zu löschen. Mit dem E. K. I ausgezeichnet Der Bordfunker, Unteroffizier Werner Adler, Gerthe, Gerther Landwehr 17, erhielt Tapferkeit beim Einsatz gegen England das Eiserne Kreuz I. Klasse, nachdem er bereits in Frankreich das E. K. II. Klasse und es Flieger=Schützenabzeichen erhalten hat. Das E. K. II erhalten Unteroffizier Theo Gilsing, Schillerstraße 9 hielt wegen Tapferkeit das Eiserne Kreuz II. Klasse. Von Keistangeoheichen Am Donnerstag, dem 7. November, findet nachmittags um 16.30 in der Untergaudienststelle, Zimmer, 3. Trankgasse—9. die erste Uebungsstunde für die erste Hilfe für das BDM.=Leistungsabzeichen statt. Alle Mädel, die das BDM.=Leistungsabzeichen machen wollen, können teilnehmen. „Der umne har nach fteer Ielre oder. was durchaus möglich ist, einer einmal 1000 Reichsmark gewinnt, dann können natürlich nicht nen. Aber ich sagte schon: es ist gut, daß die„richtigen“ Lose durchweg auch in die richtigen Hände kommen, und das ist in Bochum auffallend oft der Fall. „Sie meinen also, ich wäre ein„Unrichtiger"... Sehe " Sie kommen eines Tages bestimmi dran, nur nicht nachlassen. Sehen Sie, ein guter Kaufmann weiß, daß Wie wir vor einigen Tagen„miterltgigzng##ig in Bochum der Verkauf der Lose der Reichslotterie für nationale Arbeit in diesen Tagen eingestellt. Einige Wochen später erscheinen aber die Glücksmänner wieder mit neuer Fracht, nämlich mit den Losen für die WHW.=Lotterie. ist es wohl an der Zeit, ein wenig aus dem Tagewerk dieser unermüdlichen Männer und Frauen zu erzählen, die so manchem Bochumer und auswärtigen Volksgenossen in den letzten Monaten Glück gebracht haben. Ich bin vor einiger Zeit einem Losmann unauffälig und unbemerkt durch mebrggeggggtungen de: kale gefolgt und habe dabei einige macht, wie sie wohl durchschnittlich tagtäglich zu machen wären. Vielleicht aber auch nicht, denn es kommt bei diesem Geschäft— wenn das hier nicht zutreffende Wort einmal gestattet ist— sehr viel auf den Ma mein Verkäufer schier d datt ich nun Gluc. Denn ihrem Gefolge. So auch hier. 6: 8 Eben wollte er sich einem Tisch, an dem zwei Herren sich über eine Drucksache beugten, zuwenden, als ein dritter Gast hinzukam, lebhaft von den beiden begrüßt. Sofort änderte der Losmann seinen Kurs, ofsenbor hielt er den Augenblick für ungeeignet., „Der Dritte muß erst einmal seßhaft geworden sein, erst einmal ein Glas bestellt haben, erst sich einmal wohl fühlen, dann ist die Bereitschaft größer“, sagte er mir zu einer späteren Stunde, als ich ihn nach dem Grunde fragte.„Sie müssen die Tageszeit beachten. Es war vorhin kurz nach sieben, Dang, herzmeg, giesle Leute vom Büro oder von einer andere, Arbeit, manche haben sich für diese Stunde verabredet, haben sich was zu erzählen oder eine Neuigkeit treffen sich vielleicht unerwartet, haben sich am Tage wohl auch über dies und das geärgert, also einen Augenblick Pause. Erst einmal verschnaufen, erst einmal ein„kühles Blondes“— dann werden wir schon sehen. Natürlich darf man auch nicht zu lange warten.„ „Hören Sie, Sie sind ein Psychologe." „Möglich, darüber habe ich mir noch keine Gehanken gemacht.“ Aber ein pfiffiges, humoristisches BlinDie„schwarzen“ und die„heiteren". Lose zeln seiner Augen zeigte, daß er sehr wohl wußte, was Nach dem oben erwähnten Kurswechsel steuerte er einem Tisch zu, an dem ein älterer Herr soeben ein zweites Pils mit einem knappen„Danke“ entgegengenommen hatte. Ein kräftiger„Durchzieher“ ließ darauf schließen, daß er in jüngeren Jahren an Deutschlands hohen Schulen gastiert harte, versuchen Herr „Wollen wir's nicht noch einmal versuchen, Herr Der„Loktor“ lehnte sich wie ein Großwürden„„Sie entinnen sich also, daß ich bisher noch stets nun eben nicht. Nieten gibt es bei mir nicht, bei mir hat noch jeder gewonnen, wenn augß, eur, ig: direkt durch Förderung des guten Zwecks unserer Lot„Na, dann zeigen Sie mal ber.“ Der„Doktor“ vin Eehen Sie das Pech bleibt mir treu. Wollen Sie der Der Verkäufer nimmt ihn dankend und bemerkt: „Es ist wirklich wunderbar, wie gerecht das, Glück ist, Eine arme Frau gewann vorige Woche hundert Mark bei mir. Hätten Sie lieber gesehen..“... „Nein, nein. Aber hören Sie mal, der Herr da, der vierte Tisch links unter dem Schlachtenbild, ich bin gespannt ob Sie dem ein Los verkaufen könenn. Das hat, glaube ich, noch keiner fertig gebracht. Ich kenne ihn Wenn Ihnen das gelingt, kaufe ich auch noch eins, dauni Verdisb er G a ben Filä der Bsihan richite drei Herren. Aber er wird abermals abgelenkt. Eine Frau mit zwei Mädeln winkt ihn heran. „So was habe ich besonders gerne“, sagt der Losmann und verkauft zwei Stück. Nun bin ich an der vers Eigentich wolle i6 auch einmal eine Kause Aber, aber“, sagen seine mit mildem Vorwurf gefüllten Augen und sein wohllautendes Organ setzt hinzu: „Eine gute Handlung soll man nie aufschieben, man weiß nicht, ob man morgen noch dazu Gelegenheit hat.“ Dagegen läßt sich nichts sagen, ich lange also zu. Null zu Null. Auch für mich hat er tröstende Worte. „Wenn immer wieder einer 100 Reichsmark oder 500 Aufnahmen: Brüning Ausdrucksvolle Soldatenhand nur die regelmäßig wiederkehrende Anzeige den Erfolg Ein treffender Hinweis und so nahe meinem beruflichen Kreis. Wenn er das geahnt hätte! Frucht. Am Tisch der drei setzte er drei Stück ab. Voerk auil den Volisenagel aen Gliseh. hören zu können. Es schien Fall zu sein. Der Gast— eines jener Gesichter, die Menschen gehören, die sich selbst so furchtbar wichtig nehmen—, nahm zunächst gar keine Notiz, sondern kaute hingebungsvoll an einem appetitlich garnierten Tieser= Tunt=Ehrung der gesumten, TItroschaft Sechs Gefolgschaftsmitglieder des BV. mit dem Kriegsverdienstkreuz ausgezeichnte R- ue Links Aufnahmen: Bochumer Verein verdienten Gefolgschaftsmitgliedes. Dieser totgig, Speg Am Dienstag vormittag wurden im Rahmen einer Reierstunde in der Abnahmezentrale des Vereins sechs Männer der Arbeit mit dem vom Führer verliehenen Kriegsverdienstkreuz II. Klasse ausgezeichnet. Direktor Polscher beggshrggzten Werkskameraden, die ihre Arbeit in und Büros für eine Stunde zur Teilnahme an diesem feierlichen Appell beiseitegelegt hatten, und hieß insbesondere den Bezirksbeauftragten West des Reichsministers für Bewaffnung und Munition Pg. Rickhey und den Wehrkreisbeauftragten VI Pg. Hörner willkommen. Bezirksbeauftragter Pg. Rickhey lenkte in seiner Ansprache den Blick auf das Weltgeschehen unserer Tage, in denen Deutschland zum ersten Male seit, pielen Jahrhunderten wieder entscheidend auf die Gestaltung der Machtverhältnisse der Erde einwirke. Nicht minder groß als die Aufgaben der soldatzischerg Frant seien in der Gegenwart die der schaffenden weimat. Unsere Heimat sei heute ein Teil des gewaltigen Kampdas britische Weltreich, sei gabe, die Deutschlands Zukunft auf Jahrhunderte hinaus entscheiden perde.„Als AusselZeutschen Pathon Männer, die in diesem Ringen der ihre Arbeitsaufgaben besonders vorbildlich habe der Führer das Kriegsverdienstkreuz geschaffen, das Pg. Rickhey anschließend folgenden, lechs Werkskameraden des Bochumer Vereins überreichte, denen es auf Vorschlag des Reichsministers für Bewaffnung und Munition vom Führer verliehen wurde: Schmied Ferdinand Hinz, Automatenschweißer Otto Rexroth, Fräser August Gerth, Pressenschmied Emil Hermann, Hüttendirektor Eberhard Letixerant, Betriebsdirektor Karl Budde. Direktor Polscher übermittelte den Ausgezeichneten die berzlichen Shag Füher, 5e, Vekugeg, Verinsbesondere des Führers des Verbieven, GeSthslurg, 7 Derie aeai Weric, ferfzest, sel aldt est; Ehrung der gesamten Gefolgschaft des BochumegZereins anzusehen, welche Heztarkitr mit. bauen werde. In Ankgnßtuung an das GoetsezFege: Ichaslen zsehzs Geschni, alsch zeste alie Histe in treuer Arbeit einzusetzen, im Dienste der Narion und für die großen Gegenwartsaufgaben des Bochumer Vereins. MARYLAN ein feststehender Begriff erfolgreicher Kosmetik MARYLAN-HAUTCREME MARYLAN-ZAHNPASTA Schnittchen. Der Verkäufer sprach in gewohnter Weise auf ihn ein, aber so leise, daß ich kaum ein Wort verstehen konnte, bis auf einmal, eben meinte ich die Worte:„ 6 das Gesetz der Serie, mein Herr...“ zu hören, der unfreundliche Kneiferträger ein Los kaufte und drei Emm gewann! Er war sichtlich überrascht, aber nach der Weise der Asiaten wahrte er das Gesicht, steckte den kleinen Betrag ein, winkte hoheitsvoll und wandte sich wieder seiner nahrhaften Verrichtung zu. Der„Doktor“— ich drehte mich zusammen mit dem triumphierenden Losmann nach ihm um— schlug wütend mit der Faust auf den Tisch, bestellte sich ein drittes Pils und kaufte vertragsgemäß ein weiteres Los. Als ich eine Stunde später mit dem Verkäufer an der Theke einer anderen Gaststätte zusammentraf, fragte ich nach dem„Gesetz der Serie". „Ach so, ja, ich habe ihm gesagt, ich hätte den ganzen Abend bis jetzt nur Nieten verkauft, also müsse nun, wie die Erfahrung lehre, der erste Treffer ganz dicht vor der Tür stehen.“ diesem Lokal saß ein Tisch voller BV.=Angestellter. Und einer erklärte lachend:„Nur, wenn Sie„5 Eier“ im Körbchen haben!“ Der Losmann wußte so witzig und anzüglich zu erwidern, daß sich aus der he teren Stimmung ein guter Verkauf entwickelte. Meine Hochachtung vor diesem tüchtigen Volksgenossen wuchs immer mehr. Und da kam mir ein guter Einfall. An meinem Stammtisch wurde Geburtstag gefeiert. Eigent: lich wollte ich nicht hingehen.„Aber der gute Zweck: Ich gab dem Verkäufer einen Wink. Wie zwei Verschworene trennten wir uns. „Halt, das gibt's nicht", rief das Geburtstagskind, als einige wegen der besonderen Zeitumstände allzufrüh aufbrechen wollten,„hiergeblieben, gleich krieg' ich gute In diesem Augenblick betrat mein Verkäufer das Am anderen Tage fand ich 9 meiner Tasche. Da kann man doch noch gar nicht wissen.. Holländer besuchen die Gauhauptstadt Eine holländische Kommission, die sich aus einem Architekten, einigen Lehrern und dem Leiter der Schule in Hengelo in Holland zusammensetzt, befindet sich gegenwärtig auf der Reise durch Westdeutschland, um sich hier die schönsten Schulneubauten anzusehen, zu denen die Schillerschule in Bochum mit Recht zählen darf. Die Schule in Hengelo soll einen Neubau erhalten, und zu diesem Zweck begab man sich auf, die Studienreise. Die Besichtigung gewährte den Besuchern einen Einblick in sämtliche Einrichtungen der Schule, die ihr größtes Interesse erweckten. Ein Inn geschia.,.. 1Oam Veit Harlaus gewaltiger Film„Jud Süß“ Unter den Zeitdokumenten, die das neue Deutsch=s Hand vertrauen. Seine regieliche Ueberlegenheit erben### dieser weug groß= schöpft sich nicht in der Kunst Des, geaßeg zuetnßsepeg. .““ die taum ein anderer ,wie er.1o lebendig sigtene, dramatisch gestaffelt und so plastisch bewegt zu führen ver; Er gibt auch dem kleineren Bild eine Intensitaland im Film niedergelegt hat, wiro virser neue, zügig angelegte und eindringlich packende Film Veit Harlans einen der ersten Platze beanspruchen können. „Die Ereignisse des Films beruhen auf geschichtlichen Tatsachen“— diese Bemerkung im Vorspann des Films darf nicht übersehen werden, denn die Feststellung, daß hier nicht romanhaftes Dichten und tendenziöser Erfindergeist ein Bild zusammenfügten, das geschichtliche Ueberlieferung bewußt fälscht, ist wichtig und bedeutsam für den Eindruck und die Auswirkung des filmischen Dokuments. Besser" und nachdrücklicher als jede Belehrung spricht die Historie selbst, die kaum eine packendere und für unsere Zeit aufschlußreichere Episode aufzuweisen hat als diese Geschichte vom„Jud Süß" im württembergischen Lande. Man spürt am Drehbuch die Mitwirkung eines erfahrenen Dramatikers wie Eberhard Wolfgang Möller, der nicht zum ersten Male einen geschichtlichen Stoff in eine zusammengedrängte mud gestraffte dramaturgische Form brachte. Ein Zeitraum von vielen — in birkungsbollem Fose., mi ensaß. Es find auch mit Bedacht alle weiteren###nten mit ausgezeichneten Schauspielern besetzt, und nichts ist an dem Film, das man nach der darstellerischen Seite hin bemängeln dürfte. Die prunkvolle bildhafte Anlage, die großartige szenische Aufmachung tragen ein übriges dazu bei, auch nach der dekorativen Seite hin den Film sehenswert zu machen. Aber auch ohne dies spricht aus dem Werk eine so unmittelbare unheimlich ergreifende Sprache, daß kein Zuschauer sich der Wirkung entziehen kann. Der große Andrang zu den ersten Vorstellungen beweist, mit welcher Spannung, und wie fieberhaft„man auch hier dieses neu= zeitgeschichtliche Filmwert erwarter Personal=Nachrichten 86 Jahre alt Frau Sinke. mag, Er gibt auch dem kleineren Bild eine Intensitgtscher Spannung. 2. 2nlgr Tilmmars erwartet hat der warstellung und eine Treffsicherheit des Ausdruas, viesev Meux geigeschichttinn„gmaperk exwartet hat um die er zu beneiden ist. Harlan ist der Regisseur]„Jud Süß“ wird zu den stärksten Filmerfolgen auch in unheimlicher Eindringlichteit. Er weiß immer das Bochum gehören. H. Tauag Schwermann Mittel für die großartige und unmittelbare Wir. Dr. Joser Schwermai rechte Mittel für die großartige und unmittelbare kung zu finden und da, wo es ihm angebracht erscheint, scheut er in der Darstellung und in der szenischen Verwirklichung auch vor der stärksten Realistik Daß die Besetzung gerade dieses Films erst nach langer und eingehender Ueberlegung getätigt wurde, ist selbstverständlich und es war gewiß sehr schwierig, für den Titeldarsteller den geeigneten Schauspieler zu finden wie für die übrigen Rollen den charakteristischen Vertreter zu bestimmen. Ferdinand Marian ist sich in der Rolle des Jud Süß bewußt, daß er nicht mit allAn au Apollo:„Kampf um den Piratenschatz“. Die Freunde des Abenteuers schwelgen in Genissen.„In diesem Film gibt es nichts, was banal oder alltäglich wäre. Die Schatzsuche in der Wildnis, der geheimnisvolle gegnungen vorausgehen, stellt an den„Helden“ die größten Anforderungen. Er meistert sie alle, die großen und oie kleinen Schwierigkeiten, und als Belohnung für seine Bewährung schenkt lom das Schicksal das Glück der Luebg. Spannung wächst von Szene zu Szene, und erst am Schluß eird es offenbar, was die Jagd der Menschen und der Ererotische Landschaft eine prächtige Kulisse albi, stebt Richard heute, 6, Rovember, kann Fraz.,#/7##6, Maurttzuf, stist, ihren 86. Gevurtstag feiern. Im Elsaß geporen.#.# ratete sie nach Bochum. Sie schenkte ihrem Manne neun Kinder. Ein Codn starb im Weltkriege den Sg#zenzgg, Durch einen Unsall, den sie als 12jähriges Kind erlitt, war und ist sie auch heute noch körperlich schwer vehinvert. Dennoch hat sie mehrere Jahrzehnte neben ihrer Hausarbeit ihrer Mutterpflicht über zehn Pensionäre betreut. Wenn sle auch beute von ihrer Arbeit ausrupt,#. H4 4g sen stig immer noch rege und nimmt an allen Tagesgeschehnissen noch regen Anteil. den von der Reichsbapndirektion Essen zu Lokomot besördert. Aus der z; aufdringlicher Eindringlings in die Hofatmosohäre Falmadae, ein Teuselsterl Tyy, des frechen Emnwtctugg, in die Hofatmosphäre.., geim ersten“ terscheinen sich die spielen kann. Er verzichtet auf die überbetonte Geste und arbeitet in einem vorsichtig berechnenden Minenspiel und zurückhaltender Bewegung doch mit einer zwingenden Anschaulichkeit. Wäre er nicht der Träger der **"* Titelrolle, man hätte vor ihm Werner Krauß nenvo!"" 44 nen müssen, der in einer doppelten Aufgabe, dem * WaeMA“ X; schmierigen und verschlagenen Gehilfen seines groß ge•416 z wordenen Meisters und in der Gestalt des willfährigen * Rabbiners, eine Probe schauspielerischer Zeichnung ab* legt, die an Feinheit detaillierter Darstellungsmittel „ und an vollendeter Typisierung der Gestalten eine geradezu unerreichte Leistung erzielte. Fur diese schauspielerische Meisterschaft gleich hervorragend in Maske, Haltung und Sprache ist kein Wort des Lobes zu hoch. Neben der ausdrucksstarken, kernhaften Ruhe und Mandelentzündungen wirksam u. anhalfend baum seine unglückliche Tochter uns nahezubringen versteht. Zu Heinrich Georges vitaler Genußsucht und landesherrlicher Unbekümmertheit steht die ehrliche und vaterländisch aufrechte Gestalt Albert Floraths Vist in der Obergangszeit besonders wichtig. ORTIZON-Pastillen beugen durch Entwicklung ektiven Sauerstoffes Grippe, Hals- und echtem Geblüt, der sohon deim einen#ggut##ch Sympathien der Zuschauer erobert. Bewahrie Charakter= darsteller sind in den Nebenrollen eingesetzt. Josef Ruhmann Bochumer Veranstaltungen Heute:„Kaiser Friedrich Barbarossa.“ Bereits zu Male geht heute abend Grabbes„Kaiser Friedrich Be Unrecht darstellt, vor. Auf diese Dauerwirkung kommt es an. Packungen zu RM—.55 und RM—.95 Ottchn Und zur Mundpflege: ORTIZON-Mundwasserkugeln, ORTIZON- Zahnpulver, ORTIZON-Zahnbürste. zum #e bn#f C. Parbarossa“, der 1. Teil des Ivklus der„Hovensta#ler glll men, in Szene. Der starke Erfolg hat bewiesen, daß er### selten gespielte Werk Grabbes ein in der Tat zu vergessenes und vernachlässigtes Nationaldrama gerade in unserer Zeit Wesentliches zu sagen hat. Interessante Kammermusik. Sonntag„undet, im Ernst=Moritz=Arndt=Haus das dritte städtische Kammerkonzert statt, in dem ein interessantes Programm zur Wiedergabe kommt. Es enthält für Bochum zwei Erstaufführungen, und zwar das 2. Streichquartett von Vitezslav Novak und das 2. Streichquartett Es-dur. Opus 51, vor Anton Dvorak. Außerdem gelangt das 2. Streichquartett =dur von Aler P. Borodin zur Aufführung durch das Häusler=Quartett. RS.=Frauenschaft— Deutsches Frauenwerk Mittwoch, 6. November Kreis. 15.30 Uhr: Kreistagung für alle Kreisabteilungs= leiterlunen, Kreissachbearbeiterinnen, Oxtzirauenschafts; letterinnen, Ortsabteilungsleiterinnen der RSDAP., Bochum, Kortumstraße 7. stadt. 14.30 Uhr: Kindergruppe im Heim, Malieserstraße. 21. Ortsgruppe Werne. 15.30 Uhr: Kindergruppe im..“; — 15 bis 18 Uhr: Mütterschulungskursus„Nähen“.(Neues Altem) in der Werkfürsorge der Zeche„Rovert Müser“. die 8p 19.30 Uor: Heimabend der Jugendgrupgg.im Heim. Erscheinen 1s1 Pflicht.— Ortsgruppe Hutrop=Bergen. 16 Uhr: Nähstunde in der Dienststelle der NSV.— Ortsgruppe Alten bochum. 15 bis 17 Uhr: Kindergruppe im Heim.— Ortsgruppe Weitmar=Bärendorf. 15 bis 17 Uhr: Kindergruppe im Heim in der Schule an der Kohlenstraße.— Ortsgruppe Dahlhausen. 15 Uhr: Arbeitsstunde. Donnerstag, 7. November Ortsgruppe Griesenbruch. 15 bis 18 Uhr: Näben im Metzstraße.— Hofstede=Riemke. 14.30 bis 1 Aus den=Eldollenen filmische Szenenfolge zusammenWerk setzt ein mit der Uebernahme der die Jahren ist gefügt. Das###t###..2#n Her##g Car württembergischen Regentschaft vurch den Herzog Carl Alexander, und sofort erfahren wir auch von den geldlichen Nöten dieses prunkliebenden und genußsüchtigen Herrschers, den unverantwortliche Elemente in die Hände des klug berechnenden und ehrgeizigen Geldverleihers Süß Oppenheim in Frankfurt spielen, der nun auf seine Art beginnt, württembergisches Land und Volk auszuplündern, zu drangsalieren, zu demutigen und seine Ehre zu schänden. Das sadistische Zerstörungswerk des jüdischen Blutsaugers kann nur in einzelnen Bildern gezeigt und angedeutet werden, aber die sind von solch niederschmetternder Wucht und flammender Anklage, daß der Zuschauer in atemlosem Banne dieser unglückseligen Epoche württembergischer Geschichte folgt. Jahre faßt ein einzelnes Ereignis zusammen, und mit dem Tod des Herzogs beginnt der diente Teil der Tragödie, der schmähliche Tod des Mannes, der fast ein Menschenalter das Schwabenreich erSchon mehrfach hat sich Veit Harlan als meisterhafter Regisseur großer filmischer Aufgaben erwiesen. Bei der Gestaltung dieses gewaltigen Zeitdokumentes durfte man seinem genialen Können, seinem sicheren filmischen Blick und seiner leidenschaftlich bewegenden Stadtteil Hamme Auf eine ununterbrochene 25jährige Tätigkeit als meisterin der Volksschule an der Haldenstraße konnte in diesen Tagen Frau Witwe Elisabeid Rüngeler,„Halden: straße 75, zurückblicken. Der Jubilarin wurden an ihrem Ehrentage für ihre langjährige treue Tätigkeit verdiente Ehrungen zuteil. Stadtteil Werne Am gestrigen Dienstag blickte der Rentner Wilhelm Wassermann, Lütge Heide 34, auf sein 75. Wiegenielt lch. dis, Sicehie Kecelrsie onisceich sech e Tage seinen 77. Gehurtstgg.— Frau Güte, Lütge Heide Tierzabl und Legeleistung. Lieber weniger Tiere diese aber sachgemäß gepflegt und gefüttert, sei die Parole. Es sei dafür zu sorgen, daß die Geflügelhalter von Hofstede und Riemke sich an den Verein wenden, der gern in allen Fragen der Geflügelhaltung Auskunft gebe. Stadt Wanne=Eickel Tragischer Unglücksfall Der Betriebsassistent Heinz Erfkamp, 38 Jahre alt, weilte zu einem Lehrgang im Sauerland. In der Dunkelheit stürzte er aus dem Feuster und blieb mit so schweren Verletzungen liegen, daß er sofort tot war. Erfkamp ist Mitbegründer der Reichsbahnsportgemeinschaft und hat sich als Geschäftsführer besonders verdient gemacht. Auf ein goldenes Berufsjubiläum bei der Reichsbahn Tage seinen„77., Gehurtsiggg Frau Güte, Lüige Heide 22, Lann der Lokomozivführer Hermann Bals zurückblicken, wird ebenfalls heute 76 Jayre alt. Bals war viele Jahre in Wanne=Eickel tätig und macht Stadtteil Riemke Wichtige Punkte standen in der am letzten zur Zeit Dienst im Sinsener Bahrhof. Stadt Wattenscheid gebaltenen Versammlung des Gestügelzuchggpgstrfrag, gaß. 40 Jahre Wattenscheider„Vierstaulbedtemte iu Helamnt“e int den näcgsten Wochen an Der Wattenschelder getersggigseesß, 905 40. Jchesz Keüte verbunden mit einer richigen Fülietung, setl die bat er sich einen dem Namen„Stallwirt, eine Marke für sich“ bekannte Gastbei Voraussetzung den dommender, seten görnser V— Hese sik Die Nacl worn= wirt Anton Homers und seine Gatin, die Traudchen“, haben es immer mit dem westfälischen Humor gehalten und ihm in ihrem Unternehmen einen bevorzugten Platz eingeräumt. Hrisfrauenschaftstetteri,gane rege iuntteilungsgigrue,shagen H. Beides im Josef=Wenmgg###r..— Marmeienugen. imstunde.— Gertye. 15 Uhr: Kindergruppe it der Schule Hegelstraße. 15 Uhr: Pantoffelnäben im Frauenschaftsheim. 15.30 Uhr: Gemeinschaftsstunde für alle Mitglieder der Zelle 6 bei Paßmann. 15 Uhr: Mütterschulungskursus„Neues aus Altem“ in der Kornharpen. 15 Uhr: Zusammenkunft der Kindergruppe. Grumme. 16 Uhr in der Kaiseraue: Gemeinschaftsstunde„Pantossenzchhenz,„Matgrtal PP#prip##rage#hos. 16 Uhr: Zusammenkunft im Heim. Herner Werne. 16 bis 18 Uhr: Mütterschulungskursus lingspflege“ in der Werkfürsorge der Zeche„Robert Müser“. 16 Uhr: Zusammenkunft der Zellen.,2, 3 und 4 bei Schulte=Trux.— Langendreer=Dorf. 15 Uhr;„Kinder: gruppe in der Kirchschule.— Altenbochum. 10 Uhr: Nahen im Heim.— Hunscheidtsfeld. 15 Uhr: Lehrgang in der Lehrküche des Deutschen Frauenwer's,„iH1tt gre#gr Wir backen mit Hefe.“— Stievel. 19 urzz gi2-12 uhr. in der Voßkuhlschule.— Wiemelhausen. 15 bis 17 Kindergruppe in der Schule Wiemelhauser, Straßg,„Weitmar-Mitte. Kindergruppe für Knaven und Rochen in Evangel. Gemeindebaus.— Linden. 10 bis 12 uor: Sprechstunde der Ortsfrauenschaftsleiterin in der Geschätzzitele der NSDAP. 15 Uhr: Kindergruppe. 17.30 Udr. Kursus für Säuglingspflege im Heim.— Dahlhausen. 15 Uhr: Kindergruppe in der Schule an der Kassenvergerstraße. Wiemelhausen. 16 Uhr: Arbeitsbesprechung der Block„Kraft durch Freude“. Die Volksbildungsstätte teilt mit: Die Volksbildungs= stätte Bochum gibt bekannt, daß die Vortragsreihe mit dem Redner Dr. Beausean über das Thema„Deutsches Wesen und Schicksal im Volkslied“ nicht zur Durchführung gelangt. Bereits gelöste Eintrittskarten werden in der Geschäftsstelle der Volksbildungsstätte. Wittener Straße 61, gegen Erstattung der Unkosten zurückgenommen. Sportamt„Kraft durch Freude“ Donnerstag, 7. November Kindergymnastik von 15 bis 16 Uhr, Kinder bis zum 15. Lebensjahr, Rottstraße 29. Kindergymnastik von 15.30 bis 17 Uhr, für 4= bis 7= jährige: Gymnastikraum, Schillerschule. Schwimmen für Frauen von 20 bis 21 Uhr: Städtische Badeanstalt. K Roman von Hans Ge9) Er fühlte sich auch ruhiger, seit er den brief an Carola geschrieben— natürlich hatte er ihr nicht die Wahrheit sagen können, weil man einem Menschen, den man nicht genau kennt, nicht sagen kann: mich hat irgendein unerklärlicher Zwang, eine undefinierbare Lockung aus dem Zug getrieben, mich hat die Luft Europas betrunken gemacht, mich hat einfach die Tatsache, nun alles, was ich verloren geglaubt, wiedersehen zu können, aus der Bahn gerissen. Aber er hatte versucht, so wenig wie möglich zu lügen. Und wenn er von Geschäften geschrieben, unaufschiebbaren, verwickelten und gefährlichen, so hatte er nicht die UnEin Hotelboy kam, brachte ihm einen Brief. Seishen Bosie kand un der eise ein so.„ Sehr geehrter Herr Bruck!, Nach vieler Mühe ist es mir gelungen, Sie hier zu erreichen. Darf ich Sie bitten, heute abend mit mir zu speisen, da ich eine geschäftliche Angelegenheit mit Ihnen besprechen möchte? Ich bitte Sie, mir die Zeit und den Ort zu nennen, die Ihnen angenehm sind...“ Heute abend alsd.„ Harald Bruck ließ den Boy warten. Er schrieb, daß er Mr. Clifford Lean heute abend um nenn Uhr in der Halle des Hotel erwarte und es ihm eine Ehre sei, mit einem so weltberühmten Manne „Es ist mir auch eine Ehre, Nr. Lean“, Harald Bruck zu sich,„nur weniger das Speisen als das Kämpfen... In jedes Menschen Leben gibt es Stunden, da er glaubt, nun wäre die Grenze des Ertragbaren überschritten, und die Flucht aus dem Leben erscheint ihm als eine böse und gefahrliche Lockung. Die schwachen und weichen Menschen geben dieser Lockung zuweilen nach und löschen sich aus— sie gleichen einem dünnen, flackernden und zitternden Licht, dem ein leichter Windhauch schon den Tod gibt. Die starken und harten Menschen überwinden diese Lockung— sie gleichen einer großen, lodernden Flamme, die der Sturm nur noch heller macht. Aber auch sie spüren die Lockung, wenn alles über ihnen zusammenzubrechen scheint, was sie stark machte, ihnen den Glauben, ihnen die Freude und ihnen den Mut zu allen Dingen gab. So ging es an diesem Nachmittag als sie zum vierten Male, in Zorn, Haß und Empörung, den Brief las, den ihr Harald Bruck geschrieben, der gleich ihr durch die Luft von Budapest nach Berlin reist war und, durch Eilboten ausgetragen, nur kurze Zeit nach ihr selbst am Olivaer Platz eintraf. Da Du mußt mir glauben, liebste Carola, daß in meinem geschäftlichen Dasein Umstände eingetreten sind, die mich zwangen, schnell und entschlossen zu handeln. Auf einer meiner Besitzungen zwischen Bagdad und Kirkuk wurde Oel gefunden, I7, Hacgher,. Tgrgez, solcher Qualität, daß mit einem Schuage die urben und Hoffnung von Jahrzehnten belohnt sind. Diese Coppright by Carl Duncher Verlag. Berlin W 33 Erasmus Fischer Lean. Ich muß Dir, liebste Carola, ein kleines ständnis machen. Als ich den ersten Abend in Budapest war und hier nach zwanzig Jahren Europa wieder begegnete, war ich außer Rand und Band und habe die tischen ungarischen Magnaten getrur gebranntes, helläugiges Mädel mit etwas wilden, dunkelblonden Haaren, einer schmalen, graden Nase und einem weichen Mund, der verriet, wie gefühlvoll(ohne falsche Romantik) und wie leidenschaftlich sie war, wie leidenschaftlich sie empfand, fühlte und auf alle seelischen Erschütterungen reagierte. Sie war kein Madel, das, schnell entflammt, sich hier und dort, dann und wann in ein zärtliches Abenteuer, und sei es nur ein harmloser Flirt, stürzte. Für sie gab es immer nur ein Entweder=Oder. Sie hatte immer gewußt, daß sie einen Menschen ganz und gar bejahen und dann bedingungslos lieben würde, oder daß er ihr niemals mehr als ein sympathischer Kamerad bleiben mußte. Man hatte sie oft aufgezogen, und die jederzeit unternehmungslustigen„Kollegen“, aus dem Geschäft hatten billige Bemerkungen gemacht, wie:„Du, Paule, haste gehört, in Paderborn im Nonnenkloster, soll’ne Novizenstelle frei geworden sein, und weeste, wer sich beworben hat? Nee? Die Hendricks.“ Oder sie, hatten Pchez. mit geschäftlichen Unterredungen zu ihrem Geburtstag einen Drehorgelfritzen besteut, per oc u e en schwierig wie zeitraubend und an= ununterbrochen bis zur völligen Erschöpfung, der Zusdse enu, ich habe m. v, Brivatleben dieses Malshörer„Wir winden, dir bengsgpgifcgigeshung pielen denn es eht fur mich um mehr mußte, und hei diesen unwahrscheinlich, ve##ackvollen strengend sind. IIch habe mein Privatleben zurücksteuen müssen, venn es geht für mich um als Geld. Ich werde Dir all das viel besser und einleuchtender erklären können, wenn ich Dir endlich und zum ersten Male gegenübersitze, und ich weiß, Du wirst mich verstehen. Gewiß war es traurig und schrecklich für Dich(wie für mich), umsonst gewartet zu haben, und sicherlich wirst Du in Gedanken auch manches bö Wort für mich gehabt haben, aber ich bitte Dich inständig und in aller Liebe: Glaub mir, Carola, es gab und gibt keinen anderen Grund als den, den ich Dir nannte. Ich hoffe, daß ich in zwei oder drei Tagen mit allem fertig bin und als Sieger aus dieser schwierigen Partie hervorgehe und dann glücklich und befreit in Deine Arme eilen kann......,7.n Tei, Das schrieb er, das und ähnliches auf vielen Seiten. Lügen reihte er an Lüge, Hohn fügte er zu Hohn. hofft, daß er als Sieger aus dieser schwierigen Partie hervorgehen wird... er dürfte doch bereits, dem offensichtlichen Anschein nach, als. Sieger aus dieser Partie hervorgegangen sein... und dann will er lich und befreit in meine Arme eilen... aus den Armen der anderen, vielleicht schöneren, weitgewandCarola Hendricks hatte zuerst, einer stürmischen Eingebung folgend, ihr Medizinschränkchen aufgerissen und alles herausgesucht, was sie und ihre Mutter besaßen: jetzt lagen die Röhren zertreten, zu weißem Staub und feinem Glasgesplitter zermalmt auf dem Teppich. Carola dachte an ihre Mutter: Schon einmal. als sich ihr Bruder damals im Ruhrgebiet zu einer gefährlich unbesonnenen, wenn auch vom nationalen und menschlichen Standpunkt durchaus verständlichen Handlung hinreißen ließ, als er dann verschwunden und verschollen war und ihre Mutter ihn in namenlosem Schmerz wie einen Toten beweinte, hatte sie geglaubt, daß die Mutter sich kaum jemals davon gesundheitlich wieder würde erholen können, denn es hatte Monate gedauert, bis das erste Lebenszeichen ihres Bruders eintraf. Schon diese innere Verpflichtung gab ihr Kraft genug, den Gedanken an eine feige Flucht auszulöschen, aber auch die Erkenntnis, daß ein Mensch, der den anderen zu einem derart unwiderruflichen und tragischen Entschluß kreibt, keinesfalls dieses Opfer, das höchste, welches der Mensch zu bringen hat, wert ist. Und Carola besann sich auf sich selbst: Sie war achtundzwanzig Jahre, sie hatte gesund gelebt, sehr viel Sport getrieben— niemand schatzte sie mehr als vierundzwanzig—. fühlte sich herrlich traftig und von einer unbändigen Lebensfreude erfüllt— ihr stand noch alles offen, auch das Glück der Liebe. Die meisren Wir winden dir den, Jungferp#gezchmackhoffen mußte, und bei die##n unwahrsu# gurggen Witz hatten sich die Bengers dann taputt geracht. Aber sie schlug sie dann doch alle wieder entwaffnete sie durch ihre großartige und großzügige Kameradschaft, die sie nicht auf den Lippen führte, sondern— wenn es wirklich darauf ankam— bewies. Das wußten sie alle im Geschäft: Wenn mal Not am Mann war, wenn sich einer mal, privat oder beruflich, so richtig in die Tinte gesetzt hatte, dann war die Hendricks da. Sie hatte zudem eine hervorragende Stellung und war heute indirekt, ihrem Einkommen und ihrer Leistung nach, die Vorgesetzte all der jungen Männer, die Jahr und Tag ihren Ulk mit ihr getrieben hatten. Carola Hendricks, die anderen immer zu helfen, zu raten und sie zu trösten wußte, saß an diesem schrecklichen Nachmittag in ihrem Zimmer und war zerfallen mit sich und der Welt. Fertig, müde, ausgebrannt. Alles glaubte sie verstehen und verzeihen zu können— nur nicht die Lüge. nicht die Feigheit. Und beides mußte sie Harald Bruck vorwerfen. Sie war froh, daß ihre Mutter nicht zu Hause war. Sie spürte, während sie gedankenlos und mechanisch ihre Sachen zusammensuchte und in die Koffer verteilte, zu ihrem Entsetzen, daß sie Harald Bruck immer noch liebte, trotz allem und noch mehr als vorher vielleicht, seit sie ihn nun gesehen. Darüber mußte sie hinweg— entschlossen, gewaltsam und rücksichtslos gegen Herz und Gefühl und gegen die Warnung des Verstandes.,.. Maxp uex. Sie würde nun ein paar hunderr Mark nehmen— zweihundert hatte sie bereits„verflogen"—, fast alles, was sie sich erspart hatte, und irgendwohin fahren, nach Bansin oder Swinemünde oder sonstwonin, und sich amüsieren, sich einfach in den Strudel all jener Veranügungen werfen, die sie sonst gemieden, und ob es sie schmerzte oder betäuhte, zerstreute oder quälte, es half nichts, sie mußte mit Gewalt über alles hinweg. Sie schrieb dann ihre Mutter hastig und in dauernder Angst, daß sie jetzt womöglich gerade zurückkäme, einen Brief und schilderte, was sie erlebt. Sie legte auch Harald Brucks Brief dazu. Kurz nach sieben Uhr fuhr sie in einem Eilzug, der überfüllt war von ferienfiebrigen und ausgelassenen Menschen, an die Ostsee. Stumm und traurig und wie von aller Welt verlassen saß sie in ihrer Ecke. Und es fehlte nicht viel, dann hätte sie wieder geweint wie heute mittag, als sie von Budapest nach Berlin flog, einen zerstorten Traum im Herzen. * Am Nachmittag dieses Tages hatte sich Lorenza mit Harald Bruck zum Fünfuhrtee verabredet. Sie kam zu spät, weil sie eine ernste und dramatische Unterhaltung mit Olaf Hennings hatte. Als der Freudenrausch des ersten Wiedersehens verflogen, hatte Lorenza den Geliebten gebeten, nun einmal von sich zu erzahlen. Olaf war anständig und mutig gewesen, die Wahrheit zu sagen— bis auf eine(die wesentliche) Tatsache: daß er verheiratet war und zwei Kinder hatte. Doch schon das, was Lorenza erfahren hatte, erfüllte sie mit Unruhe und belud sie mit einer Verantwortung, die zu tragen oder gar herauszufordern sie weder Recht noch Kraft fühlte. Gewiß empfand sie die sturmische Zuneigung dieses Mannes, der ein wagenschaffner war und die Manieren eines Gentlemans hatte, jetzt als noch beglückender und romantischer, da sie wußte, wie sehr der Gedanke an sie ihn beherrschte, und daß er zu allem fähig wäre, um sie wiederzusehen, wieder zu küssen, wieder in ihren Armen zu liegen. Aber neben dieser beglückenden Empfindung stand wach und klar die Furcht vor den Komplikationen, die nun einsetzen mußten. Zwischen Küssen und Umarmungen hatte er es schon ausgesprochen, als Bitte und als Drohung zugleich, daß sie dieses Leben aufgeben, diesen„Burschen“ St. Martin verlassen müßte, um nur noch zu ihm zu gehören. So waren sie aneinandergeraten— sie, weil sie ihn wirklich gern hatte, vielleicht sogar liebte, und er, weil er blind und eifersüchtig war, ohne sich über die Größe und Tiefe seines Gefühls überhaupt Rechenschaft abzulegen. Lorenza war eine kluge Frau— sie wußte genau, daß er sich ohne nachzudenken an sie verlor, daß es für ihn eine Ordnung der Gedanken, eine Rechenschaft über die Empfindung noch gar nicht gab. Blind und selig stürmte er in diese Leidenschaft hinein, die ihn immer mehr bezwang. Ein junges Mädel hätte er einfach mitgerissen— Lorenza aber war eine Frau, die viel erlebt, gelitten und durchgemacht hatte, und die sich so verstrickt wußte in ihr unabänderliches Schicksal, daß sie, aus einer wahren und selbstlosen Güte des Herzens heraus, niemanden in diesen Strudel hineinziehen wollte. Welch ein Wahnsinn(wenn auch im Augenblick ein schöner und berauschender Wahnsinn) war das schon, daß dieser Mann bereit war, für sie alles aufzugeben, seinen Beruf zu verlassen, seine Pflicht zu verletzen— nein, das durfte er nicht und das duldete sie nicht. Und sie sagte es ihm, energischer und kälter, als sie es wollte. Es mußte sein. Doch es überzeugte Olaf nicht, sondern reizte ihn noch mehr zum Widerspruch Wide Aguirre, sie hatte nicht deren leichten, betörenden Tänzerinnengang, sie hatte weder die Mittel noch das Bedürfnis, jeden Zug ihres Wesens und jede Linie ihrer eschmackvolle, aber doch unerhört Nachricht erreichte mich im Ortentegpfgheße„Setei cegiag sag ihm Du es für richtig pieser richtig haltst. Ich habe ja Ferien— wie bitter ist mir dieser Gedante nun heute geworden. Und wie gut, daß ich nicht gekündigt habe,. Du Hast noch über meinen komischen Pessimus, gera#et, Ich fahre über an die See! Meine Adresse schreib ich Dir nicht einmal denn Du würdest sie ihm ja doch geben, wenn er in Dich dringt. Dich beschwatzt, Dir alles mögliche aufbinden will. Sei ganz ohne Sorge, Mama, ich bin rechtzeitig wieder zurück. Verstehe mich und befreie mich von diesem Menschen, ich möchte ihn nie, nie (wieder) seben. Carola.“ Gott sei Dank, die Mutter war nicht gekommen. Dann saß Carola noch anderthalb Stunden auf dem mächtigste Mann im gesamten Erdölhandel ist: Clifford ein schlankes, ranke Gott uns wie einstmals Adam und Eva gratis und franko ernährt, kleidet, umsorgt.. und die Welt gibt es nicht mehr: Es hat niemals Roger St. Martin gegeben, niemals jenen grausamen Krieg in meiner Heimat, der mein Leben zerstörte, niemals diese unauslöschlich grauenhaften Jahre, nichts. Ich verwandle mich über Nacht in einen ahnungslos=verliebten Backfisch— ja, Olaf, was denkst du dir eigentlich?“ Da hatte er sie geküßt, in die Arme genommen und „Ich denke nichts anderes, als daß ich dich liebe.“ eie aber hatte nicht tocker gelassen. (Fortsetzung folgt.) HorHandbaner-Siurtch Beginn der Seriensplele am. 10. November— Kampf beseti. Bannes 67 Schwierigkeiten, auch die soch unsertigen Handball=Küten sen, um an den HJ.=Meisterschaften teilzunehmen. Es ist tein üverwältigendes Ergebnis, was auf Grund der Meldungen zustande kam, aver durch Hinzungyme von Ho. neryausen, Wanne=Eickel und Wattenscheid treien bei den Rundenspielen recht interessante Paarungen ans, die auch diesen und jenen Zuschauer auf die RasenHanovallspieler aus die Spielseider lausen, um ihre ernen Pe9., veut ssaufder Banbeuunue Heildier Zugchzst Sisz.= Slectisceseremn Mart(6a Provist, wurden, veset, Heighatgleten und ie ahielberichte geben an zen, Dannsachwart in Bann 67 Bochum juhrt seine Hanpbalrundg. zwei Stafseln durch: Gruppe Bochum und Gruppe Witten; beide Staffeisieger spielen nach Beendigung der Serie um die Handvaumeisterschaft des Bannes:. Ob dieser neue Meister dann noch weiter mit den anderen Be des Gevietes Westsalen um die Gevietsmeisterschaft zu spielen hat, ist noch, nicht eszschtegen,„##, werden die Zeitoge; e im D# eine B n Segeln wie Tkld. Wanne: WattenI: B/L. Bochum 48— die Handvaumeitersgaft des„Hannes:. Mannmeistern F. 100 um;, J. hletemeisterschaft:: syieZeitverhältnisse im Fruojahr 1941 eine Rolle spielen. Jetzt beginnt die deutsche Jugend wieder...########tlich in Friedenszeiten die Rasenspiele, ersullt damit ihre Pflicht dem Volke gegenüber, sich zu allen Zeiten und in jeder Lage korperlich und geistig gesund zu halten, um ein, einsatzhe: reites Glied der Gemeinschaft zu sein.,„ Der Geist der kameradschaft und das Verständnis für die Gemeinschaft durchziehen auch ein gutes Mannschaftsgefüge unserer### senspieler. Jeder der spielenden Jungen muß mit dazu beitragen, daß die Haltung unserer Jugend aus dem Sportplatz vorbildlich, schlicht und bescheiden ist, daß jeder einzeine einsatzbereit und bis zum letzten unter Beachtung der sportlichen Regeln und vor allem auch unter Achtung des Gegners um den Sieg der Männschaft kämpft. e7, wird Auftreten der jungen Handballspier:„wird schon dadurch ein straffes und disztyliniertes sein, weil sie zu allen Handballspielen in ihrer Dienstuniform anzutreten haven. Jeder Verstoß dagegen kann die wertvollen Punkte kosten, um die ja bis zur Erringung der Meisterschaft geDaß die Spielerpässe und die dazugebörigen H.=Sportausweise an jedem Spielsonntag zur Stelle sein müssen, ist eine Selbstverständlichreit, nur noch einmal hingewiesen zu werden braucht. auf die Die Spielberschr„seheg, an den# für Handball bis zum Dienstag jeder Woche. 9le Termine: 10. November 1940: Post=SV. Bochum— Bochumer Verein II: Bochumer Verein 1 scheid 01 II— Wattenscheid 01 2. 24, Kovemnber 1940; Tilb. Wanne— Vos.=So. Bochumer Verein,#. Tus. HottgrPgn#ttensch# 01 1I— Bochumer Verein II: Bsx. wochum 99— Tus. e Dezember 1940: TuS. Holsterhausen. Post=Sp. Tüd. Wanne Wattenscheid 61 II: Watienscheid 01 1 U. Leigalsen u— abik, Kahne;, Maltenlsais 31 1I. Vegaslter 12: gannar 1341: Post SV. Veszog um 131“Tusk Gef. sterhausen— Wattenscheid 01 I: Tflb. Wanne— Bochumer Verein II. Nevoigt, Bannfachwart für Handball, Bann 67, Bochum. Reun-S1oge A Lenn-Zunderhamspfel. Eine Stolze Bilanz unferer Nationalturner Henkel schlägt Tiurute Heinrich Henkel und Kurt Gies trasen nach den Länderkämpfen in Tokio und Osaka in Nagova erneut auf die apanischen Spitzenspieler und erzielten mit:1 einen weiteren schönen Erfolg.„Heinrich henkel blieb über Tsuruta erneut:4:6,:3,:5 siegreich. Gies unterlag gegen Nakano:7.:6. Im Doppel blieben Henkel(Gies über Nakano/Tsurute:7,:4 erfolgreich. Kurt Gies und Henkel auch in China Die beiden deutschen Tennisspieler Heinrich Henkel und Kurt Gies haben ihr kurzes Gastspiel in sind von Kobo mit dem Schiff abgereist, Hentel upg, Sies machen vor ihrer endgültigen Heimreise noch einen Abfrecher nach China und wollen in Peking und Tientsin noch einige Spiele austragen. Anschließend kehren sie dann über Ruß land nach Berlin zurück. Rund um Eder-Müller Das Programm des 7. KdF.=Voxkampftages in Leipzig am 11. November steht nunmehr fest. Gustav Eder bestreitet bekanntlich den Hauptkampf gegen Walter Müller(Gera). Die anderen Begegnungen: Bernhardt(Leipzig)— Krontboff (Kopenhagen), Klapka(Wien)— Brauburger(Darmstadt), Dietrich(Singen)— Ködderitzsch(Weißensels). Dänemark ohne Kaf Hanlen Dänemark wird im Fußball=Länderkampf gegen Deutschland am 17. November In Hamburg auf seinen ausgezeichneten Halbstürmer Kas Hausen verzichten, der sich im Pokalendspiel seines Vereins Frem gegen Boldklubben Kopenhagen so ernsthaft verletzt hat, daß er für drei muß. Auch der Mittelstürmer Söbirk(Frem) wurde verletzt, dürfte aber bis zum 17. November soweit sein, daß er mitwirken kann. Scanlon contra Sonja Henie Es handelt sich um 92.000 Dollar Die beste Eiskunstläuferin der vergangenen Jahre, Souja Henie, die sich 1936 in Garmisch=Partenkirchen zum letzten Male mit olvmpischem Lorbeer schmücken konnte, wurde jetzt vor dem höchsten Newyorker Gericht wegen angeblichen Vertragstruches verklagt. Ihr Manager Dennis Scanlon bedaß Sonja ihm die Summe von 92000 Dollar auf Grund eines mündlich gesoeiskemmens ut den R1#e. erwiesen. Die Kosten für den Uinterbalt dieser musteraüle tigen Sportstätte konnten durch die verhaltnismäßig wentgen Veranstaltungen nicht aufgebracht werden, so daß jetzt über die Hallenstadion AG. der Konkurs verhängt worden ist. Dortmunder Pferderennen abgelagt Der für heute, Mittwoch, 6. November, angesetzte Schluß=Renntag des Dortmunder Rennvereins kommt nach einer Mittellung des Veranstalters nicht zur Durchführung. Aus Westsalen und Tihemlalt Eine gemeine Tat Raubüberfall, um Wirtshausschulden zu bezahlen Bergkamen, 5. November. Nach dem Verlassen einer Wirtschaft in Weddinghofen wurde ein Arbeiter übersallen und durch beftige Schliggrgen, bewpützeleK in per Rähe der Wirschaft im Sirgßeggr eniect g.: halt und seine Geldbörse Wizx posisezlichen ErmitlunSechchosieh äce. lseie Bösefie.. Vettern, die beide in Bergkamen wohnen. Nach anfänglichem Leugnen gaben sie die des Geldes zu. Sie behaupteten, keinen Raub tigt zu haben. Die Lohntüte sei ihnen bei der Schlagerei zufällig in die Hände gefallen, und dann erst seien sie auf den Gedanken gekommen, die Taschen des Arbeiters nach weiterem Geld zu durchsuchen. Besonders verwerflich war, daß die beiden jungen Burschen den Schwerverletzten hilflos auf der Straße liegen ließen. Sie haben das geraubte Geld zur vezahlung ihrer Wirtshausschulden verwandt und den Rest auf der Kamener Kirmes ausgegeben. decden Perlselend Wbel eräikf Palsen Parbef 35e malt gesclagen, und zwar von BerrZheutsgianöballe uue am Sonntgg, 10., November, in ve paßen vereits bei den ere Gäste sing. Suomis Tigog Angeles und 1936 in Verlin mit.vielen 1932 Blaßen ior großes Können bewiesen. Bei dem Fünszebn=Kampf der Weltmeiserschalten BudTarnier der Well en Aluborn sap,ggsigugf Keiost babe Sovig,.Srel Penilk. 3se neite aber die, bisber gSpzigg,„gebljebggg 4ur vor vischen Spiezeg,##36 ging es gegen„Hlleg, Während das Mailänder Treffen in startster. 2. Hamit arbeiten an einer Zeit des licheren und vollkommeneren Europa.“ Finnlands Generalprobe Zum Abschluß der Vorbereitungen auf den Länderkamp# noch kleine Unsicherheiten verrieten. n Biean nach den u2T, zu, erägl bestreitet den Vertragsbruch, soll Niederlage ist Kurz vor den OlymItalten und Polen. : und mit 341,200:336,.325 eltesiten Sie Seal Bescheheisehäsenr Gegescheise ger vor der Schweiz, Finnland, der Tschecho=Slowaket, konnte, mußten wir auf einige unserer. Trotzdem langte es zu einem einwandfreien 344.8534066 Punkten. Die Ungarn mutzen, ie,eggrHeggn, heit ihrer deutschen Turnkameraden mit sen gewann Deutschland Kampf. Eine zweite deutsche Nationalriege war wenige Leihens sic nacg muit 3 Hshhzie alg Pintien ersoloreich. den Ungarn gr.„In,Passau wurden die Nagparen im März 1939 mit 350:340,9 Punkten geschlagen, und bereits im Kriegsjahr 1940 kehrte unsere Nationalriege im Mai aus Budapest mit einem Siege von 291,40:288,30 Punkten heim. Ueber 300 Meldungen für Leipzig Die Reichsprüfungswettkämpfe im Schwimmen am 16. und 17. November in Leipzig werden sich zum ersten Großereignis des Winterprogramms gestalten. 60 Vereine haben 278 Einzel= und 46 Staffelmeldungen abgegeben, unter denen sich die gesamte Spitzenklasse und der hervorragende Nachwuchs befinden. Vorerst seien genannt die Männer Platy, Laskowfki. Abrend, Schröder, Gerstenberger, Schlauch, Schwarz, Rogalsti, Könninger, Balke, Gold, Hemna, Obrdorf, Köhne und Temke; von den Frauen Kapen, Grauthoff. Busse, Hartmann, Weber, Heinz, Ständer und Grotd. Deutschlands Radfahrer gegen Italien Die deutschen Radsportler für das Ländertreffen am 17. Rovember in der Deutschlgzopngteg usu Zepiglich geur, Pues scehiclts ehece ecelesice de Gecse. ist ein Runden=Zeitfahren hinzugekommen, und bei 1935 fahrer. Paarlaus=Meisterschaft in Garmisch e e ece e eceeiche tag der Wintersportwoche, in Garmisch=Partenkirchen ausgetragen werden. Italiens Ringer in Stuttgart Der Ringer=Länderkampf mit römischen Stil wird am 12. Janugx, in Stuttgart steigen. Zwei Tage später, kommen die Gänte zu einem weiteren Kampf noch einmal in Württemberg auf die Matte. Gladbacher Mädel in Rekordform den Amateuren wird das auf der kurzen Bahn nicht mögsetzt. Die deutsche Vertretung: Berufsfahrer:#eggzigrag und Rundenzeitfahren: Amateure: Fliegexkannl;„Schertle. Purann: Einzelverfglgungsreunen Preiskeit: verfolgungsrennen: Preiskeit, Saager, LohSchertie, Kurl MannschaftsSchöpflin, Wiemer. Schertle zwei Wochen gesperrt Die Sperre für den Amateurfliegermeister Schertle(Stuttgart), der eine eingegangene Startverpflichtung nicht erfüllt Anni Kapell vom SC. Undine.=Gladbach zeigte sich wieder in 0er von diesen drei Schwimmerinnen am kommenden, Sonntag in Krefeld eine Rekordverbesserung über Zmal 200 Meter Brust durchaus zu erwarten ist. Züricher Hallenstadion unter dem Hammer Das mit einem erbeblichen Kostenauswand neuesten Erfahrungen vor wenigen. Jahren nach erbaute den HalCawsrer, In den Tod gelaufen Mülheim(Ruhr), 5. November. In der Frühe des Montags wurde ein aus Gelsenkirchen stammender Monteur zwischen Gleis 4 des Hauptbahnhofs in Mülheim(Ruhr) mit einer Schädelverletzung am Hinterkopf tot ausgefunden. Die Kleider des, Verunglückten waren total durchnäßt und die Leichenstarre war bereits eingetreten. Der Monteur hat anscheinend in den Abendstunden des voraufgegangenen Tages von dem angrenzenden Werk aus, wo er als Monteur beschäftigt war, den Bahnkörper überschritten, um sich den Weg zum Bahnsteig abzukurzen. Beim Ueberschreiten des Gleises ist er von hinten angefahren worden. Wasserwüste wird fruchtbares Land Empe(Niederrhein), 5. November. Schon seit vielen Jahren ist man, damit beschäftigt, die große Wasserwüste auf der Isselburger Straße, „Huven Veen“, mit den anfallenden Schuttmassen der Isselburger Hütte zuzufahren und den neugewonnenen Boden allmählich zu fruchtbarem Boden zu machen. Morgen um Morgen wurde so zu Ackexland, das bereits den ersten Ertrag in diesem Her#st abwarf. Die Erfahrungen sind so günstig, daß jetzt eine um ein Vielfaches größere Flache als in den Vorjahren mit Wintersaat eingesät worden ist. In einigen Jahren wird das ganze Brachland der Ernährung des deutschen Volkes dienstbar gemacht worden sein. „Freude und Unterhaltung“. Bunte Bühne Gelsenkirchen Die dritte Folge des Winterspielplanes der„Bunten Bühne“ in Gelsenkirchen präsentiert wieder einmal das Beste vom Besten. Der Wegbereiter der auf das Motto„Freude und Unterhaltung“ abgestimmten Darbietungsfolg im Sturme erobert. Man hat nicht lange Zeit. besinnen. Denn eine Sensation folgt, der anoeren. Da stellt sich das liebreizende Paar Christa und Charlott in einem außergewöhnlichen Elastik=Akt vor, und man muß es beiden lassen, sie sind Könner und Kenner ihres Fachs. Beifallsstürme umjubelten Shakwell, den tanzenden und jonglierenden Meisterfußr Christiana und Pezo überraschen durch einen ausgesuchten plastischen Kautschukakt. Atemlose Stille begleitet die in ihrer Art einmaligen derkünste der Los Zigani Bank,o. Reichssportführer zum TuraLänderkampf Am Conntag, 10. November, kommt in der Deutschlandhalle der vierte Turn=Länderkampf zwischen Teutschland und Finnland zum Austrag. Reicheipogttugrer von Tschammer und Osten hat dieser Begegnung nachstehendes Geleitwort vorausgeschickt: Im Obstgarten ist das Dauerobst abgeerntet; es gibt zwar einige Sorten, die mehrere Frostgrade ertragen, doch soll man sich darauf besser nicht verlassen. Die Genußreife erhält das meiste Lagerobst aber erst vom Dezember und Januar ab, teilweise noch später, danach richtet sich auch die Haltbarkeitsdauer. In diesem Sommer und Herbst wird man ohnehin bemiht ggprisen sein, das Obst vorwiegend wirtschaftlich— Iugert. laden, Mus usw.— zu verwerten und möglichst viel davon für späteren Verbrauch haltbar gemacht haben. Die Baumschulen haben ihre Bestände für Neupflanzungen(Baumeinschlag) von der ersten Oktoberhälfte ab zum Verkauf gestellt, sie waren diesmal kleiner als und daher rasch geräumt. Für die Frühjahrspflanzungen wird aber schon weiteres Pflanzmaterial verfügbar werden, um die verbliebenen Lücken auszufüllen. Nach den Erfahrungen aus dem letzten Winter wird man den Obstbäumen mehr Nährstoffe zu nun die Turner Izi, wenden, denn es steht außer Fraggginte, epezeligte Gartenarbeiten im November flach eingehackt oder auch beim Umgraben eingefügt Die Schädlingsbelämpfn se haz gud fr#r oenvos ud angfäisg zu erhalten ztesten“(Fruche. Westaurn die Psteuchen des Goldafters und der Apfeldie Raupchen des Goldafters„und her apfel derkünste der Los Zigani Vanko. Mit halsbreche; rischen Sachen der Balance warten die 2 Baraneks auf. Wieder einmal ist das Barberina=Ballett zu Gast. Es hat an künstlerischer Eigenart nichts verloren. Hans Henschel und seine Solisten spenden musikalische Meisterklänge. Alles in allem, es ist ein Programm der hundertprozentigen Unterhaltung. Josef Ruhmann Handelsteil S is. Kesles Lick Achaz, ehe. ei e ie den besien Turnernationen zwischen dem dritten und liegen, die die ganze Kraft Kämpfe bezen der bereiligten. Deutschland und Finnland zu der Welt gebören. Trotzdem diesem Länderkampf Ereignisse liegen, der Iinternatonalten Weinampte einegier, gelegenbeit der Mit Ehrfurcht gedenken wir bei Dieser zezinehmien gönRannschaft der Besien mit anzutreten. Gar mancher Wettkämpfer wird in der Mannschaft stehen, dem als beurlaubten Soldaten nur eine knappe Zeit des Vorberettens auf diesen Kampf zur Verfügung stand. Er wird seine Bestleistung vielleicht nicht ganz erreichen können, durch doppelten Einsatz aber und besonderen Schneid das mangelnde gorgissen wosr haß der Kampf insgesamt durch dobe turnerische Leistungen für beide teilnehmende Nationen, für Nestern die Raupchen des Goldafters und der Apfelbaumgespinstmotte, sie werden am einfachsten weggeschnitten oder mit der Raupenfackel abgebrannt, in der kahlgewordenen Krone sind sie leicht zu erkennen. Ringelspinner und Schwammspinner haben ihre Eigelege angebracht, die ebenso zu behandeln sind. Im Gemüsegarten wird, der Wetterlage entsprechend, das Herausnehmen und Einwintern der Wintervorräte fortgesetzt. Unsere Aufmerksamkeit gilt jetzt um so mehr den Aufbewahrungsräumen, die in dieser eit fleißig zu lüften sind: je gleichmaßiger die Temveratur mit wenigen, Haz=ggemüse grisch bfei, werden sohelns Ir wesennio zur vzogtliserung des Lagers an Sonkann, desto länger wird vac wenzuse##z# vieiben. Die wursch, hen beigetragen und schließlich baben sich## Gemüsebeete werden nach Bedarf entweder rigolt oder tief umgegrave zichlässig ist und Regen, Schnee, Reif Wie geht es dem Schuhhandel? Die Entwicklung des Schuheinzelbandels zeigt— wie übrigens auch andere Zweige des Einzelhandels— ein Bild erstaunlicher Widerstandskraft und Leistung. Friedensjahr 1938 muß bereits als das beste Schuhjahr seit Jahrzehnten gelten. seine Umsätze lagen noch über denen von 1928. Dieses Ansteigen der Umsätze hat sich Kriegsausbruch gehalten, ja, noch im ersten Kriegsmonat fortgesetzt, als die Wirtschaftsämter oft noch allzu freigiebig mit Bezugscheinen waren. Obwohl natürlich die Umsätze des Schubhandels in den ersten vier Kriegsmongten zurückgegangen sind, lag doch der Gesamtumsatz von 1939 noch etwa 10 bis 12 v. H. über dem von 1938. Aber auch im ersten Halbjaht 1940 hat sich die Entwicklung, wenn natürlich auch nicht auf dieser Höhe, doch erstaunlich stabil gehalten. Es dürften in den ersten sechs Monaten fast die Umsätze von Diese erstaunliche Eniwicklung läßt sich nur aus dem Zusammenwirken verschiedener Faktoren erklären. Zunächst hat der glückliche Besitzer eines Bezugscheins sich natürlich das este Paar gekauft, Zerzy##, die Einfübrung des BezugGalce ac het selseses eshele scen e im Frühjahr nach dem Auftauen nachgeholt werden. Bei spitzen(etwa im Bereich der Krone) Nahrung aufnehverseden verdey, güt verrottetem seben. Beim Umgraben wird auch gleich Staldunger auf die Wurzern mit verkolleten#tt„Her mit Kalieagnesia und ThomasDung abendecken find. Wo es an Stallmist mangelt, kann ebenso gut mit.voll gexeiftem Kompost gedüngt werden, auch Handelsdünger als sogenannter Volldunger eignet sich dazu, besonders wenn es sich um schwacheinseitiger, zu stickstofbaltiger Düngung(Jauche), die die danach zwar stark auztrg bgnz ahpertigeg, stipviges und empfindlich werden und geringwpettiger, mppiges und leicht faulendes Obst ergeben. In drei= bis vierjährigen Zeiträumen sind ferner Kalkgaben angebracht, kohlensaurer Kalk oder Aetzkali, die ausgestreut und en, Lon zindringen können, auch manche Schädlin und Frost einoringen uugen, guch manche Schadlinge werden dabei abgetotet. Alle Phggezgteha zie Präger auch Kohlstrünke, werden borhe, onr aig gännge Trägzf anzuvon Krankheiten und Schädtingen sein ronnen; es verfehlt, solche Rückstände nur als Düngemittel ar untergeoracht oder mit Kalimagnesia und Thomasphosphat(gemischt) gedüngt. In dieser Zeit„Lagg Boden auch gejaucht werden, was während des achstums der Gemüse nicht angebracht ist, später empfiehlt sich alsdann zum Ausgleich noch eine Phosphatdüngung. Bei stärkerem Befall von Bodenschädlingen, Drahtwürmern, Erdraupen usw., ist anzuraten, auf den eine Bekämpfung mit ätzenden Düngemitteln aus einem Gemisch von Kainit, Aetzkalk und Kalkstickstoff im Verhältnis::0,5 durchzuführen. Nach Bedarf werden Ratten= und Mäusegifte ausgelegt. tam Diekhusen. merschühen veigetragen, und schließlich haben sich die bezugscheinfreien Sommersandaletten als ein sondergleichen erwiesen. Daneben erwiesen sich auch das Reparaturgeschäft und die Lieferung von Arbeitsschuhen als nicht unwesentliche Stützen des Umsatzes. In den letzten Monaten in denen die bezugscheinfreien Sommerschuhe ausgefallen sind, mußten naturgemäß die Umsätze stärker berabsinken. Aber dieser Rückgang hält sich im Rahmen früher üblicher Schwankungen. Börsen schwach Wie an den Vortagen, so setzten auch am Dienstag die Aktienmärkte der Berliner Börse mit niedrigeren Kursen ein. Kleine Abgaben führten auf fast allen Marktgebieten zu Kurseinbußen. Nur verschiedentlich kam es zu nennenswerten Steigerungen.,„Das Geschäft hat sich nicht belebt.— An der Rheinisch=Westfälischen Börse zu Düsseldorf war die Unternehmungslust gering. Kleinere Abgaben drückten zum Teil auf das Kursniveau. Nur ganz vereinzelt ergaben sich Kursbesserungen.— Amtliche Kursnotterunggphgst, er# 5g Neben guter Allgemeinbeleuchtung sollte am Reisdrett deus emn Leuchte mit einer 75Wan= Oetean=.eanz. vorhanden sein. Gutes richt gibt mehr Arbeitssreude! 27 Presse-Hoffmann Presse-Hoffmann Der Präsident der italienischen Handelskonsöderation bei Reichsleiter Dr. Ley Italienische Truppen verlassen an der albanischen Küste einen Transporter *. Dus freur“.I,„g T Der Sonderzug des Oberbefehlshavers des Heeres Von Kriegsberichter Dr. Lahne PK. Ein grauer Herhstmorgen dämmert herauf. Auf einer kleinen Eisenbahnstation irgendwo in Frankreich knirschen die Bremsen des=Zuges, der sich, von., epei mächtigen Lokomotiven gezogen, eben langsgrg Lur gan Abstellgleis schiebt. Am Anfang und am Schlutg####### PK.— Hasert— Presse-Hoffmann Räumboote an der Kanalküste Mit Geschick jongliert der Seemann sein Frühstück über Deck % W ergebeähansenr Geschien der Södie Ein Offizer der, Nachrichtentrupge, springt als einer der ersten auf der hnnteig, eilt auf die Mängg, ne Fernsprechtrupps zu, dessen Führer ihm kurz. Veldung erstattet. Eine knappe Anweisung und schon ntcggent., Hände dabei, die Kabel anzuschließen und die Verbindung mit dem militärischen Fernmeldenetz herzustellen. Keine fünf Minuten dauerte die Arbeit. Eine kurze Leitungsprobe, dann kann der Nachrichtenoffizier die Strippenzieher“ entlassen. Neben,den Funkgeraten, die bereits während der Fahrt die Verbindung mit der Außenwelt aufrechterhielten, stehen nun auch Fernsprecher und Fernschreiber zur Verfügung, um wichtige Befehle weiterzuleiten und Meldungen der verschiedensten Art entgegenzunehgeter, hat der Sonderzug des Tausende von Kilomerern gaut, ver Sorsegzten#ee gleiche exakte Ablauf eines bis ins kleinste eingespielten Apparats, der dafür sorgt, daß dieses„rolüber alle wichtigen gehalten, wird und dazu auch selbst in der Lage ist, zu jeder Minute entscheidend in den Gang der Entwicklung einzugreifen. Mit der gleichen automatischen Selbstverständlichkeit, mit der der Doppelposten der Zugwache vor dem Arbeitswagen des Generalfeldmarschalls aufzieht,, sobald der Sonderzug seinen Bestimmungsort erreicht hat, sorgt die Nachrichtenstaffel dafür, daß der Hverbefehleheher des Heexes jederzeit auch mit dem entferntenten Trupintechnik in diesem Sonderzug vertraut sind— Soldaten, die sich allesamt auf der Heeresnachrichtenschule als hervorragende Könner bewährt haben und die nun, der Verantwortung ihrer Aufgabe voll bewußt, alles daransetzen, um auch unter schwierigsten„Bedingungen schnell und zuverlässig eine einwandfreie Vermittlung aller Meldungen und Befehle sicherzustellen. Vom ersten Kriegstage an versehen sie in diesem Befeblitengander eingespielt und wissen. Dienst, haben sich, aufeingnoer, eingespielt und winsen, worauf es im einzelnen ankommt. Ob es die Männerv der Funkstelle sind, die Tag und Nacht an den Apparaten sitzen, um Nachrichten aufzufangen und wichtige Weisungen weiterzugeben, ob es sich um ihre Kameraden handelt, die sich am Klappenschrank der Vermittlung und der Tastatur der Fernschreibmaschinen ablösen— sie alle sind stolz darauf, an dieser wichtigen Stelle eingesetzt zu sein, mag sich der Dienst mitunter auch noch so schwer gestalten. Größte Entfernungen rasch überbrückt „Haben Sie die Verbindung mit„Schwalbennest“ einem der Abfelte deP Stnghghuun der Sepüce, Konnie er niche vog gegesenenl Pusishriche ni gehalten werden, ist selbstverständlich. Während für die drahtlose Verbindung mit dem simmtes Gerät genügt, steben für den Empfang 8 aus den Posten seinmüssen. Jebe ezsgsehrughgre der. Zeitung" zusammengefaßt, die in den einzelnen Wagen zur Verteilung kommt. Ueber mangelnde Tätigkeit können sich die Männer der„osrchr sent Poghk zumise nicht berlgozg, Ha sich der den fünchten Fahrten, bes. Gersgte Felhnier sonzs Kern. westlichen Operatiogsgevver Naven, west historischer Bedensprecher zahlreiche Stunden von welthistorischer Bedeutung erlebt. PK. Filipowskt— Weltbild Me. 110(Zerstörer) greift eine Spitsire an Kein Ausfall des Schulunterrichts am 9. November Mit Rücksicht darauf, daß der 9. November in diesem Jahre allgemeiner Arbeitstag ist, fällt auch der Unterricht in den Schulen an diesem Tage nicht aus. Der Bedeutung des Tages ist, wie im Vorjahre, in den einzelnen Klassen in feierlicher Weise zu gedenken. Aus einem der Abteile des Sonderzuges ruft der Ge neralstabsoffizier in der Fernsprechvermittlung des Befehlswagens an.„Schwalbennest“ ist der Deckname für eine wichtige militärische Dienststelle, die, sich eigieg, bg#: dert Kilometer entfernt von hier befindet. Es ist per besondere Stolz der Nachrichtenmänner, auch die schwierigste Verbindung oft schon in verblüffend rascher Zeit herzustellen. Wie das möglich ist, bleibt ihr Geheimnis. Eine gehörige Portion Glück, meint bescheiden der Fernsprechwachtmeister, gehört schon mit dazu, wenn beispielsweise ein Gespräch mit Norwegen schon in kürzester Zeit zustande kommt. Die Tatsache aber, daß eine so rasche Arbeit keineswegs eine Ausnahme bildet, zeigt deutlich genug, daß hier ein fachmännisch hervorragend geschultes Personal alle Möglichkeiten einer glänzend organisierten Nachrichtenübermittlung, mit. Hilfe, modernster Geräte voll auszunutzen versteht. Unvergeßlich wird den Fernsprechern der Nachrichterhigeirg, ,egie hagern,#pes „Blitzgespräch“ sein, das der Oververegt###### des Heeres von irgendeinem kleinen Ort in Polen aus mit dem Oberkommando in Berlin führte und das in der Rekordzeit von sechs Sekunden zustande kam. Mithören unmöglich Ein besonders raffiniert ausgeklügeltes Gerät sorgt! dafür, daß kein Unberufener in der Lage ist, die vom Bereits durch halb Europa gefahren Der Sonderzug, zu dessen Besatzung neben der Nachrichtenstaffel die Kameraden der Wache, der Flak und des technischen Personals der Reichsbahn gehören, war bereits vor Kriegsausbruch wiederholt Zeuge wichtigster Ereignisse der jüngsten deutschen Geschichte. Der gleiche Wagen, in dem Generalfeldmarschall von Brauchitsch heute dem deutschen Frontheer die Befehle für seinen Einsatz gibt, diente zuvor zwei Jahre lang dem Mana. dessen geniale Konzeptionen unsere junge den Sieg über des Reiches Widersacher in Ost und West verdankt: Adolf Hitler. Ein rollendes Hauptguartier im kleinen, ist er seit Kriegsbeginn durch halb Europa gefahren. Tausende und aber Tausende von Ferngesprächen und Fernschreiben haben ihn erreicht, sind von ihm ausgegangen. Nüchtern und knapp sind alle in ihrer Sprache und doch ist manches stolze Dokument deutschen Sieges darunter, das den Männern, die in zäher Ausdauer ihre Apparate bedienten, die Herzen in heller Freude höher schlagen ließ. Der Oberbefehlshaber hat die Morgenmeldungen entgegengenommen und verläßt nun den Sonderzug, um sich zur Truppe zu begeben. Der mitgeführte wagen ist auf die Rampe gerollt und vorgefahren. Rasch setzt er sich in Bewegung. Mehrere Stunden wird der Generalfeldmarschall abwesend sein. Auch in dieser Zeit muß er jedoch in steter Verbindung mit seiner Befehlszentrale hleiben. Die moderne Nachrichtentechnik stellt ihm hierfür einwandfrei arbeitende Hilfsmittel zur Verfügung. Die beiden mit Funk=, Sende= und Empfangsgerät ausgestatteten Spezialkraftwagen des motorisierten Funktrupps, die ebenfalls zur Ausrüstung des Sonderzuges gehören, begleiten den Oberbefehlshaber. Die Funkstelle des Zuges dient ihnen als Meldekopf für alle aus= und eingehenden Nachrichten, in wichrigen Fällen wird auch direkte Verhindung mit der Funkstation des Oberkommandos des Heeres aufgenommen. Nie reißen diese unsichtbaren Fäden ab, die das Wunder der drahtlosen Telegraphie zwischen, wichtigsten militärischen Dienststellen knüpft. Immer sind die Männer vom motorisierten Funktrupp zur Stelle. Mag die rasche Fahrt an die Kameraden am Steuer der schweren Wagen mitunter auch noch so hohe Anforderungen stellen, sie schaffen es. Soldaten einer Truppe, die nicht gewohnt ist, viel Wesens von sich zu machen. Wenn der Generalfeldmarschall seine nächste Fahrt antritt und dann, wie es ihm schon zur Gewohnheit geworden ist, durch die einzelnen Wagen des Sonderzuges geht, wird er die Männer von der Nachrichtenstaffel auf dem Posten finden, am Klappenschrank der Fernsprechzentrale und an den komplizierten Geräten der Funkstelle, zu jeder Stunde in Verbindung mit der großen Welt, immer bereit, Befehle von entscheidender Bedeutung in Blitzesschnelle weiterzuleiten. PK.— Meisinger— Weltbild Boot taucht wieder auf, die Gefahr ist beseitigt Aus dem„Völktschen Beobachter“ PK.— Doff— Weltbild Feldflasche nach Feldflasche wird gefüllt Unermüdlich bemuttern die Helferinnen des Roten Kreuzes die auf Transport befindlichen Soldaten Schweres Flugzeugunglück in USA. Wie aus Salt Lake City im Staate Utah gemeldet wird, ist ein Flugzeug der United Air Lines mit sieben Fluggästen und drei Mann Besatzung an Bord bei Centerville verunglückt. Sämtliche Insassen wurden getötet. Ein zeitgemäßer Waschküchenkniff: gründlich einweichen mit Henko=Bleichsoda. Das nimmt den gröbsten Schmutz vorweg und die Hauptsache: man spart Waschpulper! „„ 1 Der Ultkaue des Ickützen Meier Eizaktung von dletdeit Keinkota Am dritten Nachmittag seines fünftägigen urlaubs drängte es den Schutzen Peter Meier, Kameraden der Arbeit, den Freunden und B Heimater, nun den Kameraden der Arbeit, den Freunden und Bekannten im nahen Werk einen Besuch abzustatten. Es war ihm nicht nur um ein Wiedersehen und um den Umtrunk im frohen Kreise nach Feierabend zu tun, auch nicht nur um eine prüfende Umschau am Arbeitsplatz, auf dem er Jahre hindurch seine Pflicht erfüllte; er wollte vor allem sehen, wer seine verantwortungsreiche Stelle am Schweißapparat einnahm. Also passierte er das Werkstor, freute sich über den strammen Gruß des alten Pförtners und schlenderte gemächlich über den weiten Hof. Als er dann auf dem Wege zur Halle I unter den Fenstern der Lohnbuchhalterei vorbeischritt, rief ihn ein Buchhalter an und verriet ihm nach kurzem Bericht, daß keine andere als die Margret Uridel, eben das stille Mädchen aus dem Niederdorf, den Schweißapparat zur vollsten Zufriedenheit des Meisters bediente.„Sag ihr ein freundliches Wort und gib ihr, sollt es vonnöten sein, einen guten Wink!", horte Peter Meier jemand sagen. Plötzlich ging er langsam; denn ehe er die Halle betrat, hatte er zu verdauen, daß gerade die Margret Uridel seine Stelle vertrat. Margret hatte er, das kam ihm zum Bewußtsein, gekränkt, wie eben ein junger Mann ohne festes Wollen ein junges Mädchen zu kranken vermag. Ob sie ihm noch gram war? Sicherlich! Er versuchte, sie sich vorzustellen, sah ein schmales Gesichtchen, braunes Haar und dunkle fragende Augen, ein bittendes Lächeln, das erstarb, weil er... Nun eben dies war es gewesen, daß sie sich entzweit hatten. Wer war diese Margret Uridel, daß er ihr ein freundliches Wort und gar einen guten Rat geben sollte? Ein Mädchen, das ihm fernstand!„Pah!", sagte er laut und sah sich erschrocken um. Die Hallentür war aufgestoßen worden. Von drinnen her klang der Lärm der Arbeit. Das zog ihn an, und hart trat er auf, als er, ganz der Schütze, eintrat. Was machten die Kameraden für ein Aufhebens mit ihm! Die Wiedersehensfreude war ehrlich. So hatte er sich diese Stunde vorgestellt. Viele Hände mußte er drucken, Fragen beantworten, manchen Scherz hinnehmen, und von überall her wurde er für den Abend eingeladen. In seiner Freude versprach er mehr, als er halten konnte. Da und dort verweilte er und packte auch mit zu, aber seinem angestammten Arbeitsplatz blieb er fern. Erst als ihn der Meister zu einem Rundgang mitnahm und auch zu seinem Schweißapparat führte, brach ihm die Neugierde durch, doch einmal, nebensächlich versteht sich, zu sehen, wie das Mädchen Margret Uridel die Männerarbeit verrichtete. Er verschloß sich die Ohren, um nicht das Lob des Meisters zu hören. Allein wollte er sich ein Urteil bilden, und es hatte zwar sachlich, aber auch streng zu sein! Eine helle Flamme zischte und prasselte. Eine kleine Faust führte den Apparat gegen das zu schweißende Material. Eine Gestalt kauerte, ein Mensch im Overall, eine breite Schutzbrille über den Augen und eine Kavuze über dem Kopf. Peter Meier mußte sich zusammenreißen, um sich klar zu werden, daß da ein Mädchen, eine Frau hantierte. Schon erinnerte er sich nicht mehr wer die Schafferin war. Er sah sie arbeiten, sah das Werk fortschreiten, gewandt und esicher. Voll und ganz war seine Stelle besetzt! Er war ersetzt worden! Ein Kamerad führte den Schweißapparat ebenso sicher und ebenso tüchtig, wie er ihn geführt hatte. Für einen Augenblick ärgerte ihn die Erkenntnis, dann setzte ehrliche Bewunderung ein.„Unsere Frauen sind wahrlich tüchtig“, murmelte er anerkennend, und er meinte die deutsche Frau schlechthin. Der Meister wurde abberufen. Peter blieb am Platze. Die Schafferin schweißte, bis sie auf einmal, unmerklich, doch von ihm gesehen, den Kopf zurückwarf. Dabei erblickte sie den Soldaten und erkannte ihn sogleich. Noch einmal ließ sie die Flamme zischen, dann schaltete sie den Apparat aus und erhob sich.„Peter?" lachte sie und schob sich die Brille aus dem Gesicht. Unbefangen reichte sie ihm die Hand, die er verlegen faßte.„Machst deine Sache brav“, stammelte er, denn es verblüffte ihn, wie hübsch sie geworden war.„Es, geht“, half sie ihm. ihn neben der Margret Uridel gehen, und die beiden hatten sich viel zu erzählen. Ihr Weg führte sie nicht geradeswegs in das Dorf. Ohne sich besprochen zu wanderten sie um das Werk herum und durch ein Wäldchen nach einer Anhöhe, wo eine Bank zum Niedersitzen einlud. Dort saßen sie einträchtig nebeneinander, schwiegen und sprachen, und hatten, als sie nach untergang aufbrechen wollten, die Hände ineinandergeschlungen.„Schreib' mir von unserer Arbeit", bat Peter Meier, und als sie es versprach, setzte er hinzu: „Und schreib mir auch von dir, Margret!"—„Wenn dir daran liegt“, meinte sie und schritt ihm voraus. Er holte sie ein; und faßte sie bei den Schultern.„Es liegt mir daran", flüsterte er.„Sehr viel sogar!“ Der Schütze Peter Meier brachte Margret Uridel wie hübsch sie, geworden ,war.„Es, geht“, half sie ihm.] Der Schütze Peter Meier, brachte Margret Uridel „Aber es sind da Handgriffe, die mir zum vollkommenen nicht nach Hause, denn sie drängte ihn selbsttos in den Anvacken noch feblen.“ Er nickte ernsthaft, obschon er Kreis der wartenden Kameraden. Er trennte sich nur wußte, daß sie sich in der Arbeit ebenbürtig waren.„Laß ungern von ihr, aber als er dann allein dem Wirtsmich machen“, sagte er und hatte sich schon den Waffen= haus zuschritt, war er ihr dankbar. Nun durfte er sich rock aufgeknöpft. Sacht schob er sie beiseite, führte den auf die letzten beiden Urlaubstage doppelt freuen. Dieses Apparat, erklärte, erläuterte und war bald so in die Wiedersehen mit der Heimat war ein Glück! Reiste er gewohnte Tätigkeit versunken, daß er vergaß, weshalb nun wieder frontwärts, durfte er eine gute Gewißheit er gekommen war. mitnehmen: Daheim wartete auf ihn jemand, sein StellAls die Werksirene zum Feierabend gellte, warteten vertreter am Arbeitsplatz, und diese jemand war nicht die Kameraden vergebens auf Peter Meier. Sie sahen die Schlechteste! Die drei GZeru##e7 Von E. C. Christopké Der Herr Kommandierende General hatte ein Herz für seine Männer. Gestern ging er mit seiner Begleitung von Bunker zu Bunker, sah den Soldaten in die Augen und erkundigte sich bei vielen, wie es ginge. Kam er da auch zu einem, der auf den Knien lag und irgend etwas säte. Schnurgergde waren die Beete ausgerichtet, überall wehten kleine Papierfahnchen gegen die frechen Spatzen, und es war eine Lust, dem Sämann wnschen. Der Soldat hatte den General und seine Begleitung noch nicht bemerkt. „Sehen Sie“, sagte der General leise zu einem neben ihm stehenden Artillerieobersten,„ich habe einen Blick für sowas. Der Mann dort ist in seinem Zivilberuf Gärtner." In dieser Sekunde sprang der Sämann auf. Er war braungebrannt und seine Augen leuchteten. „Nun“, fragte der General und betrachtete lächelnd die Beete,„gelernt ist gelernt. Sie sind Gärtner von Beruf, nicht wahr, mein Sohn?".. „Nein, Herr General", erwiderte der Gefreite stramm und nahm die Hacken zusammen,„von Beruf bin ich „Schneidermeister...“. Dem General blieb das schöne Wort im Munde stecken, der Artillerieoberst verzog keine Miene. Aber der Kommandierende verließ diesen Bunker etwas schneller als sonst. Beim nächsten saß einer auf der Bank und nahte. Stich um Stich und Stich um Stich. „Was tun Sie da?“ fragte der General leutselig und betrachtete die Hose.." egg.# „Das kam gestern vom Stacheldrayt, Herr General", sagte der Soldat,„sieben Dreiecke wollen genäht sein.“ „Haben Sie aber extra prima gemacht", lobte der General und betrachtete die aufgenähten Stücke,„Sie sind ja Fachmann durch und durch. Schneidermeister im „Rein, Herr General“, antwortete der Artillerist und nahm die Hacken zusammen,„im Zivilberuf bin ich Landschaftsgärtner.,„ II72i.gKerst Flitschuen Diesmal lächelte der Artillerieoverst blitzschnell. Dann schritten die Herren weiter. Kamen an einer Feldbäckerei vorüber. Sahen den Bäckern beim Bröt„Nun“, fragte der General zum dritten Male den einen,„was sind denn Sie im Zivilberuf?" „Ich“, antwortete der Brave,„ich habe keinen Zivilcuf, " 0* * Herr General!" „Keinen Zivilberuf?" staunte der Kommandierende. „Was sind Sie denn sonst?" „Berufssoldat, Herr General!" erwiderte der Bäcker „Sehen Sie, meine Herren“, wandte sich der General zu seiner Begleitung,„das habe ich mir wahrhaftig gleich gedacht.“ Dann wanderten sie weiter. Shaut Tamllleeir Worüber lachen Sie? Franz Schubert lag im Bett. Als er plötzlich im Nebenzimmer ein Gerausch hörte, stand er schnell auf und sah, wie ein Einbrecher sich an seinem Schreibtisch brach Schubert in ein schallendes Gelächter Der Dieb blickte sich ganz überrascht um, und da Schubert immer weiter lachte, fragte er wütend:„Worüber „Isch lache darüber“, erwiderte der Komponist,„daß Sie in der Nacht mit einem falschen Schlüssel in meinem Schreibtisch nach Geld suchen, in dem ich selbst am hellen Tage mit dem richtigen Schlüssel beim besten Willen keins finden kann!" Er ist doch Minister geworden Ein ehemaliger preußischer Minister erklärte einmal in Königsberg bei einer Gelehrtentagung:„Ich bin sehr wenig ins Kolleg gegangen und doch Minister geworden.—„Vielleicht", bemerkte Felix Dahn dazu, „wäre es besser gewesen, er wäre mehr ins Kolleg gegangen und dafür nicht Minister geworden.“ Wettlauf der Professoren In Göttingen wurden gegen Ende der fünfziger Jahre des vorigen Jahrhunderts wissenschaftliche Vorträge von allgemeinerem Interesse eingerichtet. Ihr Beginn war ein sehr komischer, indem infolge eines Mißverständnisses gleichzeitig zwei Gelehrte, der Anatom Berthold und der Theologe Bertheau, von den beiden Seiten des Saales der Rednertribüne zuschritten. Der Mediziner lief dem Theologen den Rang ab, erreichte zuerst das Ziel und hielt triumphierenk seinen Vortrag über Giftwirkungen. Gegen bar Das siebenjährige Hildchen bekommt ein Brüderchen. Es sieht, wie ihr Vater die Hebamme entlohnt, läuft strahlend zur Mutter und sagt:„Mutter, wir dürfen ihn behalten, Vater hat eben bezahlt!" Unverständlich. „Verdammt spät kommen Sie heute“, mißbilligte der Chef das Zuspätkommen der Sekretärin. „Sie müssen schon entschuldigen", erklärt diese,„ich bin die Treppe hinuntergefallen.(ein mässen“ „Da hätten Sie doch eher früyer yier sein müssen", ereiferte sich der Chef. Silbenrütsel chel— chl— cho— de— e— e— e— en— es ett— ge— ge— ge— gel— ho— hu— 1— ko 11— In— In— mar— me— mie— mit— na— nai nähr— ne— ne— nie— 20— 10— n0— nn— 0 "— 0r— 6— phà— ra— rS— 7a— ral— ral ran— re— re— rha— rie— sig— stoff— ta— 1a 41— tin— tis— tro— t0— u— ur Aus den vorstehenden 61 Silben sind 22 Wörter zu bilden, deren Anfangs= und Endbuchstaben, beide von oben nach unten gelesen, ein Sprichwort ergeben. Di einzelnen Wörter bedeuten: 1. Tanz, 2. Frucht, 3. Krankheit, 4. Stadt in Thüringen, 5. Würze, 6. Wissenschaft. 7. Knabenname, 8. Ort in Italien, tung, 10. militärische Würde, 11. musikalisches Uebungsstück, 12. notwendiges Lebensprodukt, 18. weiblicher Vorname, 14. Vogel, 15. Berg im Böhmerwald, 16. Organ, 17. Land in Europa, 18. Kirchenlied, 19. Siegeszeichen, 20. Tropenstadt, 21. Einsiedler, 22. Gefäß. (ch= 1 Buchstabe.) Auflösung des Silbenkreuzworträtsels aus der vorigen Nummer: Senkrecht: 1. Bianka, 2. Kasino, 4. Sudetengau, 6. Eberesche, 8. Deka, 9. Zinne, 11. Bibliothekar, 13. Cvolera, 14. Rapallo, 15. Florian, 17. Melodie, 18. Ehe, 19. Tenor.— Waagerecht: 3. Assuan, 5. Siena, 7. 9. Zinnober, 10. Kabine, 12. Gaucho, 14. Rasche, 15. Flora, Gelchichtstatel 6. November 1672 Der Tondichter Heinrich Schütz in Dresden gestorben 9 Gumter=Hergschule und um den Ruhrbergbau voch1893 Der rusische Tondichter Peter Ilsitisch, Fschattowstn Beitritt Italiens zum Deutsch=japanischen Abkommen. Sonntat morten 10.30 Uhr verschied unerwartet nach kurzem Krankenlager unser lieber Vater und Schwiegervater Bergobersekretär i. R. Karl Bestehorn im 71. Lebensjahre. In tiefem Schmerz die trauernden Hinterbliebenen Arthur Wollenberg Gertrud Wollenberg geb. Bestehor Karl Ludwig Luise Ludwig geb. Bestehorn Bochum. den 5. November 1940 Lortzingstraße 2 Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 6. Nov., nachmittags.30 Uhr, von der Friedhofshalle Freigrafendamm aus statt. Trauerfeier daselbst eine Vierteistunde vorher. AS.-Reiche-Kriegerbd. Bochumer Krieger- und LandwehrKameradschaft 3. Bezirk Donnerstag, 7. Nov. Beerdigung des Kameraden Albert Frank Antreten 15.50 Uhr am Trauerhaus: Wattenscheid-Eppendorf, Ruhrstr 192. od 14.45 Uhr vom Torhaus I (Boch. Verein). Der Verstorbene hat am Weltkrieg 1914/18 teilgenommen — Frl., 31., katb., .68 ar., wünscht charakterf. Herrn zwecks Heirat kennenzulernen. 5000 Mk. u. Wascheaussteuer vorhand. Bildzuschr. unter St 16851 Anzeig. Für die liebevolle Antellnahme sowie für die Kranz- und Blumenspenden beim Heimgange meines lieben Mannes sage ich allen, besonders Herrn Pfarrer Henrich für die trostreichen Worte herzlichen Dank Frau Amalie Mankopf Bochum. Im November 1940 Wieviel Slchiche Eben sind schon durch Heiratsanzeigen zustande gekommen! Versuchen Sie's doch auch einmal mit einer Kleinanzeige im Bochumer Anzeiger Familien-Nachrichten aus anderen Zeitungen übernommen Geboren: Knaben: Essen=Borbeck: Willy Engels(Christel Wagemann). Essen: Georg Jost(Dela Beutner). Mädchen: Dortmund=Somborn: Dr. Gustav Krüger(Ruth Bovermann). Dortmund=Asseln: Heinrich Pieper (Milli Theilke). Herne: Otto Ehrmann(Else Humpert). Vermählte: Tortmund: Georg Nolte mit Margarete Babrikowski. Wetter(Ruhr): Albert Hartmann mit Aenne Gockel. Essen: Fritz Pulfrich mit Cläre Brinken. Gestorben: Dortmund: Ferdinand Wittrock, 79 J. Dortmund: Ernst Kuhne, 54 J. Unteroffizier Herbert Kemlitz, 25 J. Christian Lünebach 58 I. Walter Voortmann, 52 J. Frau Marianne Stropp geb. Lehmann. Dortmund=Brackel: Ludwig Hirsch, 80 J. Dortmund=Lütgendortmund: Frau Auguste Bartling geb. Reichenau, 49 J. WanneEickel: Heinrich Erskamp, 38 J. Herne: Frau Friederike Deisenroth geb. Klettmann, 64„., Castrop= Rauxel II: Frau Elisabeth Sottorf geb Gierloff, 47 J. Duisburg: Paul Kraushaar, 48 J. Unteroffizier Carl Theodor Bertram, 21 J. Hagen=Kabel: Frau Gertrud Funke geb. Soeding, 51 J. Hagen=Haspe: Frau Auguste Ludwig geb. Geppert, 60 J. HagenEppenhausen: P. Schulte=Braucks, 53 J. Essen: Stabsfeldw. Heinz Finke, 36 J. Unteroffizier Jürgen Prüß, 20 J. Ewald Nelken, 71 J. Heinrich Keith, 62 J. Frau Minna Biesinger geb. Werner, 11 J. Essen: Frau Witwe Franzi#####Markard geb. Weber, 79 J. Essen=Heisingen: Helmut Burgardt, 32 J. Essenzest: Frau Karoline Diedrich geb. 507 Ber Verstopfung ist nicht nur die Verdauung gestört. auch das Blut wird vergittet. Kopfu. 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