Srss eersmt enamest ur unüht er nrur bech Bezugspreis mit Botenlohn:.15 RM. manatlich oder 1,08 RM halbmonatlich. Selbstabholer.85 RM. monatlich oder 93 Pf. halbmonatlich. Bezugspreis für die„Bochumer Illustrierte“ 30 Pf. monatlich, Funkzeitschrift„bör mit mir“ 45 Bf. monatlich bei bier Sonntagen und Pf. bes fünf Sonntagen im Monat.— Wenn das Erscheinen der Zettung durch höbere Gewalt. Verbot oder Betriebsstörung und dal. verhindert wird, können keine Ersatzansprüche gestellt werden.— Geschäftsstelle geöffnet von 8 bis 13 und von 14½ bis 19 Uhr, von 11 bis 12 Uhr.— Sprechstunden der Schriftlettung, außer mittwochs und sonnabends, von 16 bis 17 Uhr.— Postscheckonto Dortmund 1760. Verlag und Druck: Laupenmühlen& Dierichs in Bochum Sonnabend Sonntag 19./20. Oktob. 1940 47. Jahrgang Nummer 248 Einzelpreis 10 n=Ainzeigenteil und in 78 mm Breite 55 Pf. im Textell. Familienui Doc. Jausrierte. 19 P. Hauptgeschäftssielle: Rathausplatz 8. Anruf 67531—54 Deutiche Schnellboote verlenkten bei nächtlichem Vorltoß 33000 BRT. Orchrfecht nin Weestrr Deutsche Verstörer gegen seindlichen Kreuzerverband erfolgreich—=Boot versentle 42000 BKT.— Stärte Angeisse gegen London, Eiberpoot, Virmingham 17 britische Flugzeuge vernichtet Joh Rarlin, 18. Oktober. Admirals von Tgper an Ferrz,bleihen, während im dnb Berlin, 18. Oktober. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Am Ausgang des Bristol=Kanals kam es bei einem Vorstoß deutscher Zerstörer zum Seegefecht mit einem durch Zerstörer gesicherten britischen Kreuzerverband. Unsere Zerstörer griffen den überlegenen Feind an und erzielten auf einem feindlichen Kriegsschiff einen Torpedotreffer. Der Gegner brach daraufhin das Gefecht ab. Zur Verfolgung des Feindes wurden Flugzeuge eingesetzt. Die deutschen Zerstörer sind unversehrt in ihre Stützpunkte zurückgekehrt. Wie bereits bekanntgegeben, gelang es in der letzten Nacht bei einem Vorstoß deutscher Schnellboote gegen die englische Südostklüste, zwei bewaffnete feindliche Handelsschiffe und zwei feindliche Tanker mit insgesamt 33 000 BRT. zu versenken.„ 8e Ein Unterseeboot unter Führung von Kapitänleutnant Bleichrodt, von dem bereits zwei Teilergebnisse gemeldet worden sind, hat auf seiner letzten Unternehmung insgesamt 42000 BRT, feindlichen Handelsschiffsraums versenkt. Damit hat Kapitänleutnant Bleichrodt insgesamt 93 862 BRT, vernichtet. Leichte Kampfverbände griffen erneut die britische Hauptstadt und kriegswichtige Ziele in Südostengland an. Trotz schwieriger Wetterverhältnisse gelang es, im Osten Londons am Bahnhof Deptford bei den ViktoriaDocks sowie im Stadtgebiet nördlich der Themse wichtige Anlagen zu zerstören. Es kam dabei zu mehreren Luftkämrsen, in denen unsere Jäger Sieger blieben. Bei Le Havre beschoß eine Heeresbatterie ein feindliches Unterseeboot. Sturzkampfflieger griffen darauf das Boot mit Bomben an. Unter starken Detonationen wurden Bootsteile an die Oberfläche geschleudert, so daß. mit der Vernichtung des Unterseebootes zu rechnen ist. Marine=Artillerie zwang feindliche Schnellboote, die sich der flandrischen Küste zu nähern versuchten, durch ihr Feuer zum Abdrehen Schiffsansammlungen im Hafen von Dover wurden durch Marine=Artillerie unter wirksames Feuer genommen..—6..staueni. In der Nacht richteten sich starke rollende Luftangriffe wieder gegen die Industrie= und Dockanlagen von London sowie gegen Liverpool und Birmingham. Das Verminen britischer Häfen nahm seinen FortBritische Flugzeuge flogen gestern in das Reichsgebiet nicht gin.„„ 60.Aien Caass ume 4. In den Luftkämpfen des gestrigen Tages verlor der Gegner 17 Flugzeuge. Sieben deutsche Flugzeuge werden vermißt. Ran an den Seind! Berlin, 18. Oktober. (Von unserer Berliner Schriftleitung) Am Ausgang des Kanals, dort, wo sich die Weite des Atlantiks auftut, also in Gewässern, die während des Welttrieges deutsche Ueberwasser=Seestreitkräfte niemals erreichten, haben deutsche Zerstörer den überlegenen Feind angegriffen und auf einem feindlichen Kriegsschiff einen Torpedotreffer erzielt. Ob das getroffene Schiff noch den Hafen erreichen konnte, ist nicht bekannt. Die Verschweigetaktik der britischen Admiralität wird auch einen eventuellen Verlust geheimhalten. Der schneidige Angriff der deutschen Zerstörer entspricht dem Geist dieser Waffe, die sich mit dem Heldenkampf bei Narvik in die Geschichte der deutschen Kriegsmarine eingeschrieben hat. Wiederum hat die britische These von der Seebeherrschung einen Schlag erlitten. Ungeachlet der Feuerüberlegenheit der schwereren feindlichen Einheiten trugen die deutschen Zerstörer ihre Angriffe auf Torpedoschußnähe vor und zwangen den feindlichen Verband durch Treffer, das Gefecht abzubrechen. Fast zu gleicher Stunde versenkten deutsche Schnellboote, die schnellen Renner zur See, bei einem Vorstoß gegen die Südostküste Englands 33 000 BRT. Schiffsraum. Sturzkampfflieger im Zusammenwirken mit Nahaufklärern vernichteten ein britisches=Boot und Marine=Artillerie an der flandrischen Küste zwang feindliche Schnellboote zum In vorbildlichem Zusammenwirken ist der Brite erneut darüber belehrt worden, daß auch das Wort vom englischen Kanal“ zur Illusion geworden ist. Gewiß kann das Treffen am Ausgang des westlichen Kanals nur als Gefecht angesprochen werden, aber es erhölt dadurch seine besondere Bedeutung, daß deutsche Streitkräfte den Briten im„eigenen Hause“ aufsuchten, ganz im Gegensatz zur großen britischen Flotte, die heute wie in den größten Zeiträumen des Weltkrieges in den Schlupfwinkeln der zerklüfteten West= und Nordküste zur Untätigkeit verdammt ist. Vielleicht dürfte der neue Mann, der britischen Home Fleet(Heimatflotte) gewisse Schlich ziehen. Auch die Versenkung feindlicher Handelsschiffe vor Dover ist von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Die Tatsache, daß England Kanalhäfen wie Dover trotz der schweren Zerstörungen benutzen muß, beweist, wie ernst es um den Schiffsverkehr überhaupt bestellt ist, nachdem neben den Osthäfen nun auch die westlichen Häfen stark in Mitleidenschaft gezogen worden sind. Zieht man weiter in Betracht, daß der Schiffsverkehr in den Kanalhäfen und vor allem in Dover stark zurückgegangen ist, so trifft die Versenkung von 33000 BRT. den Gegner um so empfindlicher. Die deutschen Schnellboole, die sich immer mehr zu einer gefährlichen Wafse herausgebildet haben, dürfen mit dem schneidigen Vorstoß neue Erfolge an ihre Flagge heften. Mit stelzer Freude nimmt das deutsche Volk an seiner blauen Jungen teil, die im traditionellen Geist eines Spee, Scheer und des soeben zu Grabe getragenen englischen Lager Admirgle über die Klinge springen, ja selbst der Oberbefehlshaber von Gibraltor durch Winston Ehurchill vor Gericht gezogen wird. Die Zeiten des Weltkrieges, als England die deutsche Flotte im„nassen Dreieck“, wie Großadmiral von Tirpitz die Deutsche, Bucht einmal bezeichnete, halten konnte, sind endgültig vorvei. Im schnellen Aufbau wurde die deutsche Kriegsmaring zu einer Offensivwaffe, deren ungestümen Angriffsgeist der Gegner mehr und mehr zu fühlen bekommt. Es ist mehr als bedeutsam, daß nun auch England den Bau von Schnellbooten propagiert, seine schweren Einheiten aber ängstlich zurückziehen muß. Wirksames deutsches Abwehrfeuer gegen britische Flieger dnh Berlin, 18. Oktober In der Nacht zum 16. Oktober flogen britische, Bom; benflugzeuge über die Deutsche Bucht nach Deutschland ein. Die britischen Flugzeuge wurden an der Küste in Gegend der Wesermündung durch Marine=Artillerie wirksam unter Feuer genommen. Wie erst jetzt bekanntgeworden, wurde ein britisches Flugzeug zum Absturz gebracht. Es zerschellte im Wattenmeer. In der Nordsee wurde am 17. Oktober ein Vorpostenboot von zwei britischen Torpedoflugzeugen angegriffen. Das wirksame Abwehrfeuer des deutschen Vorposten: bootes hinderte die britischen Flugzeuge, richtig anzufliegen, so daß sie ihre Torpedos auf größere Entfernung abgarfen. Durch geschicktes Manövrieren konnte sich das Vorpostenboot diesen Torpedoangriffen entLustwaffe und heute Lautesten ham eche bsete e esceichesche Seti e oske 1e zwischen Deutschland und Italien bereits auf anderen Gebieten geschieht, zwischen den verantwortlichen„Versönlichkeiten der deutschen und der italienischen Wirtschaft regelmäßig. fortzusetzen...412264m4 das 8i. Bei den Besprechungen wurde festgestellt, daß die Ansichten der beiden Minister über die im Rahmen der von den beiden verbündeten Ländern gemeinsam, verfolgten Außenpolitik während der Dauer des Krieges und nach dem Kriege zu befolgende Wirtschaftspolitik völlig Im Laufe der Besprechungen wurde eine große Reihe konkreter Einzelfragen erörtert. Es besteht Uebereinstimmung darüber, daß der Verrechnungsverkehr innerhalb Europas nach dem Kriege weiter ausgehaut, aber gleichzeitig elastischer gestaltet werden muß. Der Mark und der Lira wird innerhalb des dann zu Verrechnungssystems eine ausschlaggehende Bedeutung zulommen. Es entspricht der Grundauffassung der bei.]H. hichte der Rölker sich niemals wiederbolt und daß den eng, Vercbtuppdenegpisgraptiongrez, wregenpoercz Lot sedem Jahebundert, sa, fast schog jeden Jahrzebnt eige die Stabilität der Wahrungen nicht meyr, gag den ureigene Dynamit innewohnt, die sich niemals zurugvorkoandenen, Gabes, lon= schergede Dono., gaieren läbt, Perz Hch,. geaeh, Kie Es ist britische Methode, dann am lautesten vom „Siege" zu schreien, wenn sich die Dinge im gefährlichen Tempo der Krise nähern. Die jetzige Illusionskampagne Churchills hat ihren Vorgänger., Auch in den Weltkriegsjahren 1916 und 1917, als ssowohl die militärische wie die wirtschaftliche Lage Englands sich zuspitzte, traten jenseits des Kanals die bekannten Einpeitscher auf, um die englische Oeffentlichkeit mit Hoffnungen bei Stimmung zu halten, Es nimmt darum nicht wunder, wenn England heute zu der gleichen Mezthede, greift, denn teilmeise sind es auch die gleichen Politiker damals. Jedenfalls hat sich ihr politisches Gesicht nicht gewandelt, wenn es auch alt geworden ist. Nur eins übersehen die sonst so wendigen Briten— viellei wollen sie es auch nicht wahr haben—, daß, sich nichts in der Weltgeschichte wiederIim Gegenteil, wer Geschichte nacherlebt und durchdenkt— und geschichtlich denken heißt politisch folgern—, wird auf Schritt und Tritt erkennen, daß die große Geschichte der Völker sich niemals wiederholt und daß S2é icd ge, okezdert jg, fast schon jedem Jahrzehnt eine die Stabilität der Fahrupe#r bang Prozentsatz des zur Degung, vorhandenen dern durch die in der Arbeitskraft liegende Leistungsfähigkeit jedes Volkes bestimmt werden muß. Eines der wesentlichsten Ziele der europäischen Zusammenarbeit nach dem Kriege muß es sein, die Lebenshaltung der Völker auf den höchsten erreichbaren Stand zu bringen. Die neue europäische Zusammenarbeit im Sinne des Nationalsozialismus und des Faschismus bedeutet also die Entwicklung einer gesunden Autarkie, die Deutschland und Italien als Grundlage der kommenden Wirtschaftssalitik betrachten und die gleichfalls die Voraussetzung ureigene Dpnamut innewohgst, schrauben oder plagiiexen laßt. tische Politiker und Zeitungen 51 nggitgt zee.### Ernst de ISosanf ochghe zi. Keindfngenag 2bezessen Mond= anßeren Pirtschaftezentren in der Weit bilbet. icht Einflüge in das Gebiet der französischen Kanalküste. Da die Feindflugzeuge im vetzer####: schein deutlich, zu erkennen waren, wurden sie von der deutschen Flak unter wirksames Feuer genommen. Die britischen Flugzeuge drehten daraufhin ab, ohne Bomben geworfen zu haben. Völlige Uebereinstimmung der Achse auch in der Wirtschaftspolitik dnb Berlin, 18. Oktober Der Besuch des italienischen Außenhandelsministers Raffaelo Riccardi, der sich seit einer Woche als Gast der deutschen Regierung und des ministers Funk in der Reichshauptstadt aufhielt, hat am Freitag seinen Abschluß gefunden. Minister Riccardi wurde, wie bereits berichtet, vom Führer empfangen. Er hatte ferner mit Reichsaußenminister von Ribbentrop eine eingehende grundsätzliche Aussprache. Bei dieser Gelegenheit überreschrege sereicher außenminister dem italienischen Außenhandelsminister im Auftrage des Führers das Großkreuz des Ordens Zu täglichen Besprechungen wurden zwischen Minister Riccardi und Reichswirtschaftsminister„Funk alle die Wirtschaftspolitik Deutschlands und Italiens berührenden Fragen in kameradschaftlicher Form eingehend erörtert. Hierbei gingen die beiden Minister von der Ueberanderen Wirtschaftszentren in der Welt bildet. Außenhandelsminister Riccaxdi abgereist Der italienische Außenhandelsminister Riccardi hat Freitag vormittag die Reichshauptstadt wieder verlassen. Reichswirtschaftsminister Funk geleitete seinen Gast vom Hotel Adlon zu dem festlich geschmückten Anhalter Bahnhof. Nach Abschreiten der vor dem Bahnhofsvorplatz aufgestellten Ehrenkompanie der Leibstandarte„Adolf Hitler" begab sich der italienische Handelsminister auf den Bahnsteig wo Staatsminister Dr. Meißner ihm die Abschiedsgrüße des Führers über(Ferner hatten sich andere hohe Vertreter von Stagt, Partei und Wehrmacht eingefunden. Der Königlich Italienische Geschäftsträger Zamboni und Generalkonsul Renzetti waren mit den Mitgliedern des Konsulats und der Botschaft und einer Abordnung des Fascio gleichfalls anwesend. Die erste Berufsschule für Hotel= und Gaststättengehilfinnen eröffnet In Heidelberg wurde die ersteg. Ferufsfachschule für Hotelund Gaststättengehilfinnen eröttnet. Die neue Schule ist im von Heidelberg untergebracht. Sie hat die Aufgabe. Hotel= und Gasistätengehilfinnen für das Gewerhe vorzubilden.„Das erste Schuljahr wurde mit 60 Schülerinnen eröffnet. Wenn sich darum briingen in fast verstandlicher Nervositat über den Ernst der Situation trösten und das deutsche Volk schrecken wollen, indem sie an den Weltkrieg erinnern und mit erhobenem Zeigefinger zu uns herüberrufen:„Ihr Deutschen siegt euch tot!“, so nehmen wir solches Unterfangen höchstens als ein charakteristisches Merkmal der erfindungs= und gedankenarmen englischen Agitatoren hin.“ In. jedenfalls könnten sich nur gegenwartsfremde sierer, für die das Wort Reaktionäre noch ein Lob wäre, von derartig überlebtem Agitationsgewäsch. beeindrucken lassen, Leute, die die Welt mit den von 1914, also ebenso wie die Briten vom Jahre 1940 sehen möchten. Trösten wir uns! In Deutschland sind es nur wenige Außenseiter, jenseits des Kanals die vo Wer die großen Stappen seit 1918 zurückschauend durchdenkt, wer vor allem den großen deutschen Werdeprozeß mit seiner revolutionierenden Zielsetzung und Zielerreichung erfaßt hat, wer darüber hinaus den Zusammenbruch der alten diplomatischen Fronten Europas bedenkt, wie er sich bereits vor Ausbruch des gegenwärtigen Krieges abzeichnete, und wer schließlich sich die vollkommen neue Mächtekonstellation auf dem Fundament der deutscheitalienischen Achse vor Augen hält, muß sich selbst überzeugen, daß, die Gegenwart ohne geschichtliche Parallele ist.. Denn sie zieht nur der gedankenarme, der unproduktive Kopf oder derjenige Politiker, der seine Zeit entschwinden sieht und sie mit historischeg, Frinnerungen aufhalten möchte; herorriag...088 des Heeres erhielten vom Führer für ihre Taten das Ritterkreuz dnb Berlin, 18. Oktober. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat auf Vorschlag des Oberbefehlshabers des Heeres, Generalfeldmarschalls von Brauchitsch, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes den folgenden Offizieren verliehen: Generalleutnant Clößner, Kommandeur einer Infanteriedivision; Oberst von Bismarck, Kommandeur eines Schützenregimenerz, geriß. Bah; bach, Kommandeur eines Infanterieregiments; Major Kratsch, Kommandeur einer Artillerieabteilung; Hauptmann Schulz, Kompaniechef in einem Panzerregiment; Oberleutnant Daumiller, Kompaniechef in einem Gebirgssägerregipert. 8—#. Genexalleutnant Clößner hat zwischen dem 5. und 10. Juni durch die meisterhafte Führung seiner Division unter vorbildlichem persönlichen Einsatz entscheidend zu dem Durchbruchserfolg seines Korps und der anschließenden Verfolgung am Aiezgang, an der Marne beigetragen. Beim Angriff über die Marne hat seine Dipision als Schrittmacher für die benachbarten jungen Divisionen gegen einen Feind, der sich verzweifelt wehrte, eine soldatische Leistung vollbracht, die durchaus das Gepräge des Ungewöhnlichen trägt. Oberst von Bismarck erzwang mit seinem Reaiment den Magsübergang bei Leffe nach sehr hartem Kampf mit französischen Paknestern, Bunkern und Besatzungen, stieß westlich der Maas bei Onhaye vor und erstürmte diesen Ort. Diese Kämpfe waren für die Division entscheidend. Lediglich dem persönlichen Einsatz des Regimentskommandeurs war es zuzuschreiben, daß die von den Kämpfen der Vortage bereits stark ermüdete Truppe zu diesen Kämpfen fortgerissen wurde. Auch bei den weiteren Kämpfen in Frankreich hat Oberst von Bismarck durch die Umsicht seiner Führung kritischste Lagen überwunden und seinem Regiment zu einer Reihe orOberst“ Hoß ba ch stürmte mit einer Vorausabteilung den vom Feind besetzten Ostrand des Ypernkanals und ermöglichte so der Division, von hier aus den planmäßigen Angriff fortzusetzen. An der Kanalküste griff er bei Dieppe in Begleitung eines Ordonnanzoffiziers, einer Gefechtsordonnanz und eines Spähtrupps mit einem LMeG. die am Strande zur melten feindlichen Truppen an und nahm 4200, En lander und Franzosen gefangen. An der Loire drang Oberst Hoßbach mit zwei Schützenkompanien in Chateau Gentier ein und verhinderte im letzten Augenblick die bereits vorbereitete Sprengung der großen MayenneMaior Kratsch befreite persönlich mit zwei von ihm geführten Stoßtrupps eine abgeschnittene und vom Feinde hart bedrängte Vatterie. Er erledigte hierhei MG.=Nester mit Pistolenschüssen und kämpfte feindliche Stellungen nieder. Mit wenigen Mann machte er 350 Gefangene, darunter einen Oberst und 80 Offiziere, und erbeutete 20 schwere Maschinengewehre und eine Pak. Hauptmann Schulz eilte kurz entschlossen bei Sommiere einem von feindlichen Panzern im Rücken angegriffenen Schützenregiment zu Hilfe und Gegner zurück. Auch bei Philippeville brachte er durch Geistesgegenwart und Entschlossenheit mehrere französische Panzerkampfwagen zur Uebergabe. Bei Hersin warf er einen Angriff feindlicher Panzerwagen, die bereits in die Stellung unserer Schützen eingegrangen garen, zurügk, vernichtete drei,#### und sozur den Rest in die Flucht. Bei Hescamps gelang es ihm, 300 Franzosen gefangenzunehmen, eine feindliche ArtillerieAbteilung und ein Pionierbataillon zu überrennen, beim Nachschubstab eine Kriegskasse und im Laufe des Abends zehn feindliche Panzerwagen und 100 Lastkraftwagen Oberleutnant Daumiller leitete den Angriff auf den stark befestigten Ort Bethancourt. Nach fast vierstündigem erbitterten Häuserkampf, gn, Hern, Oberseut; nant Daumiller mit Handgranate und Maschinenpistole teilnahm, wurde der Ort genommen und damit die feindliche Klankierung, die bisher den Uebergang über den Aisnekanal verhindert hatte, ausgeschaltet. sch ser esesche bscs. ose e e russischen Vertrages vom August 1939 erinnern, der den englisch=französischen Einkreisungsplan im Osten aufriß, an das deutsch=italienische Freundschaftshündnis: dem im Frühjahr 1989 der Militärvakt folgte? Allein schon die Vorgänge des Jahres.1938 hatten die diplomatische Konstellation in Mitteleurova grundlegend, geändert. Die Auflösung der tschechischen Repuptr, in ihre nationalen Bestandteile war von militärischer Bedeutung. Das„tschechische Flugzeugmutterschiff“, wie englische Politiker und Militärs die Bedeutung der Tschecho=Slowakei umrissen, wurde abgerüstet und damit ein Gefahrenherd beseitigt, den die Westmächte in 20 Jahren dauernd am Schwelen erbielten. Nachdem dann in einem Blitzkrieg sondergleichen der einzige östliche Gegner niedergeschlagen werden konnte, durften die deutschen Armeen mit freiem Rücken nach Osten und mit südlicher Flankendeckung durch den italienischen Achsenfreund den Entscheidungskampf im Westen aufnehmen. Auch dieser Kampf findet in den großen Schlachten des Weltkrieges keine Parallele. Während es den kaiserlichen Armeen weder im ersten großen Ansturm von 1914, noch in der Offensive des Jahres 1918 gelang. die Verbindungsstelle zwischen den englischen Armeen im Norden und den französischen im Süden zu durchstoßen, wurde im Frühjahr 1940 nach genialem Plan das Verbindungsstück durchbrochen und somit England zum ersten Male in seiner Geschichte in die absolute militärische Isolierung gedrängt. Auch in London weiß man um diese mit keiner Situation des Weltkrieges vergleichbare Lage. Man verschweigt sie, um nicht noch die letzten Hoffnungen zu untergraben, und versucht mit törichten Fluablättern an politische Unterströgungen zu appellieren, die nur in den Wunschträumen besagter englischer Agitatoren bestehen. Allein die Tatsache, daß England auch hier auf Methoden des Weltkrieges zurückgreift in dem Glauben, daß auch die psychologischen Voraussetzungen die gleichen seien, beweist von neuem, wie stark dieses England in verstaubten Vorstellungen befangen ist und bis zur Stunde den gigantischen Umbruch des politischen Denkens in Deutschland und im größten Teil des Kontinents nicht verstanden hat. Gewiß, wir kennen die Zähigkeit des Briten und die strupellose Vernarrtheit eines Minston Churchill in die Unantastbarkeit des Empire. Wir wissen ebenso, daß jenseits des Kanals nichts unversucht gelassen wird, um auch noch in diesem Augenblick an neuen Stellen — Widerstand geleistet wird. Heute ber wer die Rolle dessen übernehmen wird, der sich totsiegt. Hatte England nicht in Norwegen, Holland,=Belgien und vor Dünkirchen gesiegt? Wo blieb die Deutschland zugedachte Hungerblockade? In klarer Vorausschau und ökonomischer Planung wurden in Friedensjahren dem zu erwartenden Gespenst die Zähne ausgebrochen. Heute pocht die Gegenblockade bereits mit Knochenfingern an die englische Tür. Wenn der britische Landwirtschaftsminister urplötzlich seine Farmer zur produktiven Höchstafleiz8, errp eretg gist sieser für englische Taumuch veveuteno umsungreicer, veuzar als früher. „Dondoninaßbon=Grund auf neu ausgebaul Werden Neue Augenzeugenberichte über die verheerenden Wirkungen unserer Fliegerbomben Stockholm, 18. Oktober. Die deutschen Luftangriffe in der Nacht zum Freitag haben sich, dem englischen Nachrichtendienst zufolge, über weite Teile der britischen Inseln erstreckt. Hauptangriffsziel sei wieder einmal London gewesen. In ihrem Ausmaß seien diese nächtlichen Angriffe auch (.2„###### umfangreicher gewesen als früher. guem, der Sieg, gogange, so giht dieser für englis Verhältnisse aufsehenerregende Vorgang zugleich einen Einblick in die Notlage, die vor allem dadurch illustriert wird, daß mit der zunehmenden Einengung des wirtschaftlichen Lebens und mit der zunehmenden Wirkung der deutschen Vergeltungsschläge in steigendem Maße alle jene Maßnahmen von London kopiert werden, die das nationalsozialistische Deutschland Jahre hindurch als das sicherste Vorbeugungsmittel gegen eine Wiederholung der Jahre 1916 und 1917 erprobt hat. Wir haben am Gestern gelernt, um das Heute zu bestehen. Vor dem Morgen bangt uns nicht. M. H. Begeisterte Kundgebungen der legionären Jugend vor den Gesandtschaften der Achsenmächte in Bukarest Bukarest, 18. Oktober. Donnerstag nachmittag marschierte die Abordnung der legionären Jugend Rumäniens, die in Padua an dem italienischen Jugendtreffen teilgenommen hatte, in Begleitung von einigen tausend Legionären vor der italienischen Gesandtschaft auf, um ihren Dank für die Einladung kundzutun. Der Sprecher der Abordnung gab diesen Gefühlen Ausdruck und brachte ein Hoch auf das faschistische Italien aus. Die Legionäre stimmten begeistert in den Ruf ein und sangen ihre Lieder sowie die Giovinezza. Anschließend marschierte der lange Zug zur deutschen Gesandtschaft und nahm dort mit einer alten Legionärsfahne, auf der das Hakenkreuz sichtbar war, Aufstellung. Der Sprecher der Legionäre, Birisch, Generalsekretär im Innenministerium, begab sich mit den Führern der legionären Jugend in die Gesandtschaft und richtete vom Balkon der Gesandtschaft aus Huldigungsworte an die Legionäre, die darauf das nationalsozialistische, Deutschland, den Führer und die siegreiche deutsche Wehrmacht in nicht enden wollenden Hochrufen feierten. Gesandter Dr. Fabricius dankte Kundgebungen und brachte einen Heilruf auf Nach dem Legionärslied sang ein Chor der legionären Jugend das Engelland=Lied in deutscher Sprache. Dazu hätten sie zeitlich früher eingesetzt und länger gewährt. Der angerichtete Schaden sowie die Zahl der Opfer seien jedoch— man spürt die übliche Regie— „verhältnismäßig gering“.##mn Außer in London seien noch Bomben in einer Stadt in den Midlands, im Gebiet des Flusses Mersey sowie in Teilen Südenglands gefallen. Der in der Stadt in den Midlands an Industrie=Anlagen(aha!) angerichtete Schaden sei(natürlich!)„äußerst gering". In allen übrigen Teilen Englands habe„eine Anzahl von Gebäuden Beschädigungen erlitten“. Bestellte Verschleierungsarbeit Die sture Illusionspropaganda, die wieder deutlich aus diesem amtlichen Bericht des Nachrichtendienstes spricht, wird jetzt im übrigen auch den noch in London weilenden ausländischen Berichterstattern mehr oder weniger aufgezwungen. So versucht der Londoner richterstatter von„Stockholms Tidningen“, in einem spaltenlangen Bericht, der alle Anzeichen einer vom schaftliche Probleme gestellt. Es sei notwendig, daß London nach dem Kriege von Grund auf neu aufgebaut Diese Ansicht findet in den Berichten anderer ausländischer Augenzeugen ihre Bestätigung. Das finnische „Hufpudstadsbladet“ meldet aus London, daß praktisch jede bedeutendere Straße Spuren der Bomben trägt; rechne man die Anzahl der zerstörten Häuser, so sei der Schaden unerhört. Das gleiche Blatt bringt eine Meldung aus London, nach der„gewisse ausländische Korrespondenten“, ein Verbot erhalten haben, zukünftig über die deutschen Luftangriffe auf England zu berichten(). Auf welchen Zeitraum sich dieses Verbot des Informationsministeriums erstrecke, sei ungewiß. Der Londoner Berichterstatter der Madrider Zeitung „Da“ schreibt, daß es in London kaum noch eine Straße ohne mindestens einen Bombenkrater gebe. Wenn man vor drei Wochen noch ganze Stadtviertel ablaufen konnte, ohne große Spuren der Fliegerangriffe zu sehen, sei dies heute unmöglich, denn sämtliche Distrikte Londons seien mehr oder weniger schwer von Bomben heimgesucht. In London finde man heute keinen Einwohner mehr, der nicht in seiner nächsten Nähe schon wenigstens eine Bombe habe niederten des Hilfspionierkorps, die mit Picke und Schaufel rüstet sind haben mit der Räumung der am hat im Londoner Docks„nur“ um 30 Prozent gesunken, sei, hetreffenderz. Häufer, durch, die Klisgerangeshn ggitgg ferner, daß die„totale" Zerstörung Londons noch nicht erfolgt sei, sondern daß nur erst ein„geringer Teil von London zerstört“ worden sei. Wie widerspruchsvoll und„bestellt“ dieser Bericht ist, geht übrigens aus der Tatsache hervor, daß gleichzeitig in seinem Schlußabsatz der Berichterstatter von der Notwendigkeit spricht, daß ein vollkommen neues London aufgebaut werden muß. Die deutsche Luftoffensive habe London vor unerhörte soziale und wirthaven. Aehnlich sei es bieten anberen##ghrigttll z. B. einer Reihe von Vertretern einer Nachrichtenagentur. Jedermann stehe unter dem Eindruck, daß sein Haus am nächsten Tage nicht mehr steht. Die Schäden, die der Wirtschaftsapparat Englands durch die deutschen Angriffe erlitten habe, seien unberechenbar. England, so berichtet der Londoner Korrespondent der„Basler Nachrichten", beginnt mit den größten je unternommenen Aufräumungsarbeiten. 50000 Soldafür diese das nationale legionäre Rumänien, seine Führ die Zukunft des rumänischen Volkes aus. Na Legignärslied, sang ein Chor der legionären Rust beim König der Bulgaren Sofia, 18. Oktober. Brände in Aden Anb Rom, 18. Oktober. versenkt, wie die Agramer Blätter aus Split melden. vd zugaucden Die 28 Mann, starke Besatzung, sei gerettet worden. Das Schiff(5135 BRT.) war mit Getreide beladen. Der Tanker„Panam" nahm, einem in Newyork aufgefangenen Funkspruch zufolge, 475 Meilen südwestlich der Azoren 16 überlebende Mannschaftsmitglieder Peicheclt Plaf eisten ganden Ersteasgt a des Reichserziehungsmigisters.„Filoff und Rust wechselten Ansprachen, in denen sie die zwischen beiden Völkern bestehende Freundschaft hervorhoben. USR.-Geschäftsträger von Berlin abberufen dnb Berlin, 18. Oktober. Der Geschäftsträger der Vereinigten Staaten von Nordamerika, Alerander Kirk, ist von hier abberufen worden. Er hat Berlin am 12. Oktoher„verlassen. Die Geschäfte der Botschaft führt als Geschäftsträger ad interim Botschaftsrat Leland B. Morris. Veränderungen in Englands Admiralität Neuer Oberbefehlshaber der Heimatflotte Stockholm, 18. Oktober. Die britische Admiralität gibt nach einer ReuterMeldung bekannt, daß der Konteradmiral. Sir Henry Harwood zum Lordkommissar, der Adgiralität und Chefadjutanten des Admiralstabes ab 2. Dezember OberkomChefadjutanten nannt worden ist. Der Vizeadmiral John Tovey ist zum Oberkommandierenden der Flotte in der Heimat(Home Fleet) ab 2. Dezember bestellt worden. Ueber die Weiterverwendung der Abgesägten schweigt sich die Admiralität bezeichnenderweise aus. Der italienische Wehrmachtbericht hat folgenden Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: Der Kommandant des Flugzeuges, das den englischen Kreuzer„Liverpool“ bombardiert hat, ist Fliegerhauptmann der Luftwasse Massimilio Erasi. In Nordafrika haben unsere Flugzeugformationen trotz der widrigen Witterungsbedingungen erfolgreich die Bombardierung der Flugplätze von El Daba und von Marsa Matruk wiederholt; getroffen wurden der Flugplatz von El di Kheila(Alexandria) und längs der Straße Marsa Matruk— El Daba feindliche Anlagen und Kraftwagenkolonnen. Alle unsere Flugzeuge 9 Sstafrita haben unsere Flugzeuge den Wasserflughafen und den Hafen von Aden bombardiert, wuxsschiffe, die in wobei in beiden Angriffszielen riesige Brände ausgelöst versenkt wurden, be wurden. Die feindliche Luftwaffe hat den Wohnort von Resolve",„List Neghelli bombardiert und leichte Schäden verursacht. Schlachtschiff„Barham“ schwer beschädigt nach Gibraltar eingebracht Algeciras, 18. Oktober. Am Mittwoch wurde ein großes englisches sendock von Gibraltar eingeb lich per Azoreg 10 übellegenteug M des belgischen Frachters„Kabalo“(5186 BRT.) auf. In Newport(Rhode Island) lief am Donerstag der britische Kohlendampfer„Bengore Head“ ein, der 16 überlebende Besatzungsmitglieder des britischen Dampfers „Benlawers“(5943 BRT.) an Bord hatte, der am 12. Oktober im Atlantik torpediert wurde. Die britische Admiralität bedauert... Reuter zufolge gab die britische Admiralität, die bei großen Verlusten schweigt, den Verlust folgender kleiner Hilfsschiffe, die in letzter Zeit durch feindliche Aktionen bekanntz. V. Aapinat umd Sn „Resolve“,„Listrac“,„Warwick Deeping" und„Summerrose“. Neuer Oberbefehlshaber ausgerunet, sind, haben„mit, stärksten betroffenen Stellen Londons begonnen. Wie derartige gewaltige Zerstörungen entstehen, ein Reisender aus Yorkshire, der in London weilte, englischen Nachrichtendienst in anschaulicher Weise geschildert. Plötzlich, so erzählte dieser Engländer, habe er von einem öffentlichen Luftschutzkeller aus, in den er sich geflüchtet habe, ein ungeheures Krachen gehört, das ihm wie der Weltuntergang schien. Als er aus dem Luftschutzkeller herausgetreten sei, sei ein siebenstöckiger Häuserblock in unmittelbarer Nähe des Kellers unter einem Bombenvolltreffer völlig zusammengestürzt. In der Mitte der gewaltigen Trümmermassen sei ein Bombentreffer sichtbar gewesen, wie er ihn noch nie gesehen habe. Es müsse, so bemerkte er, eine sehr große Bombe gewesen sein, die diesen Häuserblock getroffen habe. Brände seien sofort in den Trümmern ausgebrochen, zumal auch ein Gasrohr beschädigt worden sei. In einem Umkreis von Hunderten von Meter seien sämtliche Fensterscheiben zertrümmert gewesen. Rettungsabteilungen und Feuerwehrleute seien sofort eingesetzt worden, um die verschütteten Einwohner des Häuserblocks zu befreien. Aber, so meint der Mann aus Yorkshire— schließlich doch noch auf die vorgeschriebenen Illusionsrichtlinien zurückkommend—, all das seien „nur Fleischwunden“(?), die die englische Hauptstadt bei Luftangriffen erleide, und es werde nicht lange dauern, dann seien diese Wunden wieder geheilt. Zum Schluß meinte der gute Mann allerdings, daß sich in London„eine Tragödie" abspiele, wobei er noch zu erwähnen vergaß, daß niemand anders als Churchill und seine Plutokratenclique die alleinige Verantwortung für diese Tragödie der Hauptstadt des britischen Empire Der Londoner Korrespondent der Schweizer Zeitung „Journal de Genéve“ schreibt:„Die Sirenen(in London) heulen wie die Seelen im Fegefeuer: Der Londoner Vertreter der Madrider Zeitung„ABC“ berichtet über das Bombardement in der Nacht zum Donnerstag u..:„In meinem' Hause gab es kein Wasser und kein Gas mehr, und die Hausbewohner, die die Nacht in ihrem Luftschutzkeller zugebracht hatten, erzählten mir, daß sie wiederholt durch die Erschütterungen der Bombenexplosionen von ihren Lagerstätten geworsen worden seien. Die tägliche Besichtigung der Trümmer würde immer schlimmer. Ein berühmter Platz im Zentrum sei in einen unförmigen Berg von Staub und Stein verwandelt worden. Man stelle allgemein fest, daß die deutschen Bomber jetzt niedriger flögen. Sie würfen ihre Last mit geometrischer Genauigkeit ab. Das Leben in London sei so unbeauem geworden, daß jeder, der es sich erlauben könne, aufs Land gehe. Kriegsschiff in daß Trogenoog, vo..###igungen gfn allem Anschein nach schwere Beschädigungen aufwies. Wie sich nun herausstellt, handelt es sich um das 31 100 Tonnen große Schlachtschiff„Barham". Versenkte Dampfer Stockholm, 18. Oktober. Auf dem Um# über eine Aeußerung Newyorker Schiffahrtskreise teilt Reuter dem englischen Leser mit, daß der britische Passagierdampfer„Lorina" vor Englands Küste durch ein Unterseeboot versenkt worDer jugoslawische Frachtdampfer„Orao“, der der jugoslawischen Schiffahrtsgesellschaft in Susak gehört, wurde auf der Fahrt von Rio de Janeiro nach Europa Verlag und Druck: Laupenmühlen Hauptschriftletter: Dr. Paul Dierichs vertretender Hauptschriftleiter: Dr. Josef & Dterichs. (im Felde), StellSchwermann der spanischen Kriegsmarine „ Madrid. 18. Oktober. Der spanische Ministerrat tagte am Donnerstag abend unter Vorsitz des Caudillo. Der Ministerrat beschloß die Neugliederung der Zonen der spanischen Luftwaffe. Zum Oberbefehlshaber der spanischen Kriegsmarine wurde Admiral Basterreche ernannt. Außerdem nahm der Ministerrat das Gesetz über die Organisation der Arbeitslehrkräfte an und beschloß die Lage derjenigen Spanier, die durch den Bürgerkrieg geschädigt worden sind, durch geeignete Maßnahmen zu bessern. Das Gesetzblatt des spanischen Heeresministeriums veröffentlicht eine Verordnung, wonach ein technisches Korps innerhalb des spanischen Heeres gebildet wird. Das Korps übernimmt die technischen Belange, die bisher von Spezialtruppen durchgeführt wurden. AußerBessere Cigaretten verbürgen gleichbleibende Qualität*) ATIKAN 5, 95 * Größte Sorgfalt bei der Mischung, Klima=Anlagen mit gewaschener Luft in den Fabrikationsräumen und Präzisionsapparate zur gleichmäßigen Herstellung der Cigaretten dem kündigt die Verordnung die Schaffung einer Tech= geben alle Gewähr dafür, daß der Raucher die ihm liebnischen Hochschule an, auf der das Personal für das gewordene Cigarette immer in gleicher Qualität bekommt. technische Korps herangebildet wird. Em Fahr.„ Erfolge und Aufgaben der deutschen Verwaltung Am 26. Oktober begeht das Generalgouvernement in ierlicher Weise den Tag seines einjährigen Bestehens. ans diesem Anlaß einen Sonderberichtfeierlicher Weise den Tag seines e# Die NSK. hat aus diesem Anlaß einen erstatter ins Generalgouvernement entsandt, dem Gelegenheit geboten wurde, alle Probleme und Leistungen genauestens kennenzulernen. Er schreibt: zuam Jahr Das Generalgouvernement steht seit eing###r unter dem Gesetz der Arbeit. Landschaft und Städte wandeln sich von Monat zu Monat. Wer noch vor Jahresfrist Dörfer und Städte im Generalgouvernement sah, dem konnte angst und bange werden um die Mühen der deutschen Verwaltung. Damals entwarf der Generalgouverneur, Reichsminister Dr. Frank, in der Verordnung vom 26. Oktober 1939 die Grundlinien des deutschen Verwaltungsaufbaues. Mit nationalsozialistischer Tatkraft ging die deutsche Führung sodann ans Werk trotz aller Widerstände, die sich an allen Ecken und Enden in den Weg stellten. Die große Aufgabe Sicherung des deutschen Ostraumes. Sie wurde unverzüglich in Angriff genommen. Die letzten Rudimente polnischen Größenwahns wurden ausgetilgt und die chaotischen Folgen polnischer Mißwirtschaft auf sast allen Gebieten liquidiert. Denn es stand nach dem Blitzfeldzug der 18 Tage fest: Die Polen hatten jedes Recht auf eigene Neuordnung des Weichselraumes verwirkt. Die Versailler Staatskonstruktion, von Engländern und Franzosen nach dem Modell des polnischen Ohnmachtsgebildes von vor 1772 geschaffen, hatte sich als lebensunfähig erwiesen und bei den mehrmals gebotenen Chancen, an der Befriedung Europas mitzuarbeiten, sämmerlich versagt. Bismarcks treffender Ausspruch über dieses unpolitische Volk bewahrheitete sich einmal mehr:„Der Pole ist Intrigant, Heuchler, unwahrhaftig und unzuverlässig, zur Erhaltung seines Staatswesens gänzlich unfähig, heute hoch aufschäumend mit Jeszcze Polska, morgen Waschlapski und Krapulinski.“ Die Illusionspolitik der volnischen Gernegroße bestätigte es überdies, was bereits Talleyrand festgestellt hatte: Polen, zur Selbständigkeit hingewendet, würde zur Anarchie zurückkehren...“ Die Lehre der Geschichte und die unvergleichlichen Leistungen des Deutschtums im Ostraum berechtigten, ja verpflichteten die deutsche Führung, nunmehr entschlossen das Geschick des polnischen Volkes selbst zu leiten, und man kann heute, nach einem Jahr deutscher Verwaltung im Generalgouvernement, wohl ohne Uebertreibung feststellen, daß die bisher errungenen Erfolge auf allen Sektoren des öffentlichen Lebens den deutschen Führungsanspruch rechtfertigen. Das im Rahmen der Kriegsmöglichkeiten Geschaffene steht einzig da. Die erst kürzlich proklamierte Liquidierung des kriegsbesetzten Zustandes durch Einführung der fortan gültigen Bezeichnung„Generalgouvernement“ kennzeichnet auch äußerlich den Fortschritt der deutschen Verwaltungsarbeit. Alle Kräfte dieses Raumes wurden mobilisiert und in den Dienst der großen Planarbeiten gestellt. Straßenund Brückenbau, Flußregulierungen und Bewässerungsanlagen, industrieller und agrarischer Aufbau, all das wurde begonnen, um die ungeheuren Möglichkeiten der seit langem vernachlässigten weiten östlichen Landschaft zu erschöpfen. Heute bereits ist die Ernährung der völkerung des Generalgouvernements dank der Rationierungsmaßnahmen der deutschen Verwaltung aus eigener Kraft gesichert, wie der Generalgouverneur kürzlich auf einer Arbeitstagung bekanntgab. Trotz des harten und strengen Kriegswinters konnte eine gute Mittelernte in die Scheuern gebracht werden. Der Generalgouverneur hatte nicht zuviel gesagt, als er uns vor Beginn der Reise mitteilte, man würde über den Fortschritt in den Distriktshauptstädten, auf den Straßen, in den landwirtschaftlichen und industriellen Betrieben erstaunt sein. Auf den Landstraßen wird mit Hochdruck gearbeitet, um das unter polnischem Regime völlig vernachlässigte Straßennetz im Wirtschaftsverkehr nutzbar zu machen. Man begegnet immer wieder neuen Arbeitergruppen, wobei der starke Einsatz von Juden beim Straßenbau besonders interessiert. Die Fahrt von Krakau nach Warschau z. B. führt jetzt schon kilometerlang über völlig restaurierte Straßen, eine Neuerung, die man um so mehr genießt, wenn man noch Monate zuvor das Pflaster förmlich abholpern mußte. Errichtung deutscher Stadtviertel In den Distriktshauptstädten wurden ganze Straßenzüge aufgefrischt. In Radom z. B. fällt der Unterschied zum Winter vorigen Jahres besonders auf. Die Häuserfronten mehrerer Straßen wurden gestrichen, die Schaufensteranlagen geschmackvoller hergerichtet, als das sonst in der Nähe jüdischer Gettos der Fall zu sein pflegt. Für seine Gäste hat Radom besondere Anstrengungen gemacht in Anbetracht der Tatsache, daß den Fremden in dieser Tistriktshauptstadt früher nur ein mehr oder weniger primitives„Hotel" zur Verfügung stand. Jetzt ist das Haus„Marlene“ fertiggestellt, das gute Schlafmöglichkeiten bietet. Ferner wurde das Deutsche Haus bezogen, in dem man abends einige gastliche Stunden verleben darf.„ 1. Händes ha, Gistrista. In der Umgebung des Amtsgebaudes des Distriktschefs wird, wie in den anderen Distriktshauptstädten, mit Eifer an der Errichtung des sogenannten Deutschen Viertels gebaut. Das Deutsche Viertel vereint die Amts= und Wohngebäude für die deutschen Beamten und Angestellten. Krakau machte den Anfang mit der Errichtung eines solchen Viertels. Hier steht bereits bzw. ersteht noch das Wohnviertel der Deutschen in der Umgebung der Bergakademie, dem jetzigen Sitz der Regierung des Generalgouvernements. In Radom ist auch das zur Zeit im Bau befindliche Theater mit dem Deutschen Viertel verbunden. Krakau und Warschau haben inzwischen ihre Deutschen Theater erhalten, beide aus früheren Theatergebäuden hervorgegangen. Im Rahmen dieses großzügigen Bauprogramms ist man auch dazu übergegangen, halbfertige Wohnungen auszubauen, um so vor allem den zahlreichen deutschen Beamten Wohnungen zu verschaffen, die vielfach bis jetzt von ihren Familien getrennt leben mußten. Die Regierung des Generalgouvernements wird zum Ausbau allein dieser Wohnungen rund 10 Millionen Zloto im Laufe des Etatsjahres zur Verfügung stellen. Strom der Zukunft Wenn man von den umfassenden Bauplänen der deutschen Führung im Generalgouvernement spricht, darf man nicht das gewaltige Projekt zur Regulierung der Wasserstraßen, insbesondere der Weichsel, außer acht lassen. Gerade die Weichsel ist für das Generalgouvernement sowohl als Vorfluter wie auch als künftiger Schiffahrtsweg von großer Bedeutung. Von dem 1068 Kilometer langen Strom— dem drittgrößten Strom Europas— liegen allein 510 Kilometer innerhalb des Generalgouvernements. Der Fluß nimmt in den vier Distrikten das gesamte abfließende Wasser auf und nur ein kleines Gebiet an der Warthe sentwässert durch diese in die Oder. Die polnische Regierung hat nur ganz bescheidene Meliorationen durchgeführt, so daß noch gewaltige Arbeiten zu leisten sind. Wenn man die noch im Urzustand befindlichen kleineren Flüsse und Wasserläufe berücksichtigt, kommt man bei einem ersten Ueberschlag auf etwa 17·000 Kilometer lange Wasserläufe, die noch zu regulieren sind. Davon wurden bereits die vordringlichsten Arbeiten in Angriff genommen. So arbeiten im Tistrikt Radom, der auf 280 Kilometer Länge von der Weichsel begrenzt wird, nicht weniger als 5700 Mann an der Herstellung von Weichseldeichen und Bachregulierungen. Bei diesen Bauvorhaben wird besonders der sogenannte„Polnische Baudienstr eingesebt. u1.a#.t bi.lam wiänen uu2 Selbstverständlich wird bei diesen Plänen auch die große Aufgabe der Weichsel als der internationalen Verkehrsstraße der Zukunft berücksichtigt. Es sei hier nur an die bereits früher in Erwägung gezogene, Kanalverbindung zwischen der Weichsel und dem Adolf=HitlerKanal erinnert, durch die dann auch die Wasserstraßenverbindung mit der Oder und damit späterhin über den Oder=Donau=Kanal mit der Donau hergestellt würde. Die Weichsel wird damit zum Strom der deutschen Zukunft werden. Gewandelte Landwirtschaft Die Erfolge der deutschen Führung bei ihren Bemühungen um die Sicherung der Ernährungsbasis im Generalgouvernement deuteten wir bereits an. Wohl auf keinem Sektor des Wirtschaftslebens hat das polnische Schludersystem so gesündigt wie hier. Die polnische Großmannssucht hat gerade der Landwirtschaft unermeßlichen Schaden eingebracht. Das lächerliche Bestreben der verantwortlichen Warschauer Politiker, aus Polen eine„Seemacht“ zu machen, hat zur groben Vernachlässigung der primitivsten Notwendigkeiten für das volnische Bauerntum geführt. Wald und Feld sowie die bäuerliche Arbeitskraft ließ man verschlampen und den Handel bis in die bäuerlichen Siedlungen hinab völlig verinden. Man braucht nur einmal einen polnischen Viehmarkt zu besuchen, um die Verlotterung sowohl der Menschen wie auch des Viehbestandes zu ermessen. Die mangelhafte Führung des polnischen Landvolkes hat zu einer katastrophalen Verarmung geführt, so daß man in Polen unzählige kaum lebensfähige Katen neben einigen wenigen großartigen Herrenhöfen antrifft. In den Zwergbetrieben fehlt es ungefähr an allem, was ein leistungsfähiger landwirtschaftlicher Betrieb heute benötigt, von der Dreschmaschine angefangen bis zu den Düngemitteln. Nichts ist bezeichnender für den„Mischinenhunger" des polnischen Landvolkes als der Erfolg der kürzlich in Opatow im Distrikt Radom veranstalteten landwirtschaftlichen Ausstellung, auf der eine solche Nachfrage nach Maschinen herrschte, daß die in Frage kommenden Industriebetriebe des Generalgouvernements bereits auf lange Zeit mit Aufträgen eingedeckt sind. An einem einzigen Tag wurden z. B. 300 Kartoffelsortiermaschinen gekauft. Die Bauern rissen sich förmlich um die landwirtschaftlichen Gebrauchsgeräte. " Für die Bemühungen der deutschen Führung, den polnischen Boden so schnell wie möglich nutzbar zu machen, sprechen schließlich auch die erhöhten Verbrauchsziffern an Düngemitteln. So stieg der Verbrauch von Kali um 250 v.., von Stickstoff um 140 v.., von Superphosphat um 100 v. H. Die Erfolge in der Ernährungswirtschaft des Generalgouvernements kommen nicht von ungefähr. Sie sind der verdiente Lohn für das energische Zupacken der deutschen Verwaltung in einem Land mit großen agrarischen Möglichkeiten. Land der Zukunft Es bedarf keiner besonderen Betonung, daß die Regierung des Generalgouvernements auch alles zur Ankurbelung der Industrie und des Handels getan hat und noch tut. In stärkerem Maße denn je zuvor ist gerade die Industrie des Generalgouvernements vom großdeütschen Wirtschaftsraum abhängig. So wurden in den 40 Kreisen des Generalgouvernements deutsche Handelsunternehmen eingesetzt, um neben der Einfuhr wichtiger Waren auch den Export zu regeln. Hier ist die kürzlich in Warschau eröffnete Musterschau des Warschauer und Lubliner Distrikts Beweis für den Willen, alle industriellen Produktionsmöglichkeiten für den Binnenmarkt auszunutzen und darüber hinaus noch für den Export zu steigern. Man will im Generalgouvernement über die Selbstversorgung hinaus bestimmte Produkte dem Reich zur Verfügung stellen, wie z. B. Gänse, Süßwasserfische, Sämereien, Bettfedern, Holz usw., gund man glaubt auch die Erdölproduktion in dem Gebiek von Jaslo in allernächster Zeit derart steigern zu können, daß das Generalgouvernement über den eigenen Verbrauch hinaus noch Erdöl ausführen kann. Man sieht Aufgaben und Erfolge auf allen Gebieten, der Industrie wie in der Landwirtschaft, im Verkehr wie im Handel. In der Tat: Die Sicherung des deutschen Ostraumes erfordert die Anspannung aller Kräfte bis zum äußersten. Man versteht angesichts dieser gewaltigen Pläne und Aufgaben daher die Forderung der deutschen Führung im Generalgouvernement, nur das beste Menschenmaterial für den Dienst im Osten bereitzustellen. Der deutsche Ostraum ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Land der Zukunft, in dem, wie Dr. Frank auf der letzten Großkundgebung des Deutschtums in Warschau hervorhob,„Möglichkeiten und Entwicklungen vor uns liegen wie in dieser Intensität und in diesem Umfang in keinem Teil des Deutschen Reiches". Dr. Wilhelm Cuppers Seite 3 Nr. 248( Bochumer Anzeiger] SonnabendSonntag, 19./20. Oktober 1940 Füllet die WHW.=Büchsen! Dieser Ruf gilt allen Schaffenden des Gaues WestDe Heais der gaisch eschiesesenniung ie Krigswinterhilswerk 1640/11. fag wird sich wieder Der Opferwillen unseres Volz#g wiro## Der Tergimn, senr un err Srihe stehen Leiter des Fachantes Vergbau der DAld., Gauohmann Kitein. Er ist die ger der einmal auf das großartigsechggtgparegz. Er Siege unserer Waffen. Der Führer setzte bei der Er alle werden dieses Vertrauen rechtfertigen. Schaffende sammeln— Schaffende geben; diese Sontag in ihrem Zeices gal sag Fosien Brucktes unseres beiben Dappf, unseren Brüdern helfen. ehren uns selbst, indem wir Stein,..., Gau=Obmann der DAF. Westfalen=Süd. Hauptmann der Sch. Will; Hauptmann der Dienfteg ann Max Wis. Oktoer, Kurcdh en vzZaodsiches Besenl oaiu“ 85 Kreisen der Bevölkerung großes Ansehen und viel 9 Klasse mit Echwertern ausgezeichnet.. 2. Klasse mit Schwertern ausgezeichner. Neue Führerin des B2.=Untergaues Bochum Die bisherige Führerin des BDM=Untergaues Anneliese Lammermann. Wer will Offizier werden? Schüler höherer oder diesen gleichzuachtender LehrSschse Kercire le sheier Khoihe eine bestimmte Waffengatung oder einen bestimmten er sseber die endgnlige Annahne und Zuweiszgnzent. fiziersersatlage des Heeres im Laufe des September Voraussetzung für die Einstellung— voraussichtlich Oktober 1941— ist der Besitz des Reifezeugnisses und die Vollendung des 17. Lebensjahres sowie die Verpflichtung zum Dienst in der Wehrmacht auf unbeAlle weiteren Einzelheiten enthalten Merkblätter, Zum Abschluß der von dem Reichspropagandaministerium in Verbindung mit dem Verger,hg, beze; bauliche Interessen und dem Fachamt##### der Deutschen Arbeitsfront durchgeführten Presse=Informationsfahrt durch verschiedene Bergbaureviere und ihre Einrichtungen im Ruhrgebiet, an der eine stattliche Anzahl Vertreter großer deutscher Zeitschriften teilnahmen, sowie der ständige Vertreter des Leiters des Fachamts, Siebert und Dr. Lehmann vom Reichsprovagandaministerizuug sprach gungr, Leiter, des Fachamts Bergbau der,„DAFf., Gauodmann„Stein, am Freitagabend im„Parkhotel“ über die Bedeutung des Nachwuchsproblems sowie über die Mittel und Wege, die zu einer Lösung führen mussen,ztgesiellt werden. Im allgemeinen muß zunächst festgestellt werden, daß diese Fahrt bei vielen Teilnehmern einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen hat denn einige von ihnen kennen den Bergmannsberuf nur vom Hörensagen und konnten sich bisher keine rechte Vorstellung darüber machen, welche wichtigen Aufgaben, in, der Zukunft für den deutschen Bergbau und besonders für den deutschen Bergmann erfüllt werden müssen. Der Leiter des Fachamts Bergbau der DAF., Gauobmann Stein. begrüßte im Auftrage der Hauptstelle Presse des Fachamts Bergbau die Teilnehmer und wies darauf hin, daß die vielen von den Teilnehmern gesehenen Einzelbeispiele, so gut sie auch gewesen sein mögen, nicht das vom deutschen Bergbau vermitteln könnten, was man im allgemeinen wissen muß. Die deutschen Bergmanns und die Arbeit vorbildliche Lehrwerkstätten vorbanden sind. Rotwenors Finanzielle Einwendungen dürfen bier nicht ausschlagsind aber Lehrreviere und Lehrstollen, um den Bergjungmann schon frühzeitig mit seinen künftigen Aufgaiben vertraut zu machen und ihn insbesondere an die Arbeit unter Tage zu gewöhnen. Die besten Bergjungleute sollen die Möglichkeit haben, die Beraschulen und Technische Hochschulen besuchen zu können. Meisterhauerkurse sollen eingerichtet und der Unterschied zwischen Meisterhauer und Steiger soll verringert werden, damit eine engere Kameradschaft zustande kommt. Der Gesundheitsführung soll eine ganz besondere Beachtung geschenkt werden. Das kann nur der Betriebsarzt, der die Gesundheit der Bergleute dauernd überwacht. Er soll nicht heilen, sondern vorbeugen. In diesem Berufsstand müssen in dieser Hinsicht mehr Vorbereitungen getroffen werden als in jedem anderen Berufsstand. Als vorbeugende Mittel zur Verhütung von Krankheiten führte er u. a. Lichtausgleichsanlagen an. die auf jeder Schachtanlage eingerichtet werden sollen. Weiter wie bisher sollen technische Hilfsmittel kann für den Gergmann nicht falsch sein. Ausführlich kann für den vergmann, nicht falsch sein. Ausführisch befaßte er sich mit der Urlaubsgestaltung und betonte, daß in Zukunft die Zahl der Urlaubstage heraufgesetzt werden mußte. Desgleichen werden auch die Fragen der Arbeitszeit, der Leistung und des Lohnes in Angriff genommen. Die Wohnungsfrage werde man vom bevölkerungspolitischen Standpunkt aus behandeln. Gerade auf diesem Gebiet muß eine gewaltige Arbeit geleistet werden. Wichtig ist auch die geistige und kulturelle Betreuung des Bergmanns. Er erläuterte zum Schluß seiner Darlegungen noch eine Fülle von Fragen und folgerte, daß alle berufenen Kreise jetzt arbeiten und planen müssen, um an der Entwicklung tätig zu sein, die nicht dem Bergmann allein, sondern der deutschen Volksgemeinschaft zugute kommen wird. eind ade Geradans hote er mit hagerkerghorten ähungs Froedrch, Witrzen sesikastez Bochun das Beigunn=dertol Der Kampf um den Platz an der Sonne n gniete Lteznlachlenberabau an der Ruhr Zurch die lebezjedlung bzgr, ige Zchnter nach Bo geor ze tee 1837 erlassene Bergordnung des könnten. Aber alle Schrirte, die man unterno des deutschen Verabaus faßte er mit folgenden Worten zusammen:„Ohne Kohleunourz rein Stahl, ohne Stahl kein Schwert, ohne Schwert keine Freiheit und ohne Freiheit kein einiges Volk!“ Von diesem Standpunkt aus erörterte er weiter die in diesem Zusammenhang stehenden politischen und wehrwirtschaftlichen Aufgaben, die wir als größte Kulturmacht der Erde lösen müssen. Aus der Fülle der Einzelfragen stehen an erster Stelle der Arbeitseinsatz und die Nachwuchsfrage. Wir haben uns angesichts der guten Bedingungen und gen für den Bergjungmann schon oft gefragt, wie es möglich sein kann, daß viele Jungen keine Lust haben, Beramann zu werden, obwohl dieser Beruf in mancher# lei Hinsicht für einen tüchtigen Jungen Aufstiegsmöglichkeiten bietet. 854222 5. Zunächst ist eine Ursache der Rückgang der aus der Fchule zur Entlaslungzae Wahre an galten, aber dann Dang ist es die Der Kumpf um den Plaß un der Sonne Lebensquellen, daß sie sorglos und neidlos Bergamter nach Bochunz,sehen 1542 die Verhältnisse tiefeinschneidend, An die Spitze das am 31. Januar 17 wurde es Rückgang wird noch einige Jahre anhalten, wieder eine aufsteigende Linie zeigenn Lust vieler Jungen, entweder Schlosser, Mechaniker, Dieber oder Autoschlosser zu werden. Der Drang nach den sogenannten besseren Berufen liegt darin begründet, daß in den Jahren vor der Machtübernahme der Bergmann zum Bergarbeiter geworden ist. Einst, gehörte der Bergmannsberuf zu den besten und angesehensten. Das mag romantisch klingen, ist es aber, nicht, denn die Tatsache, daß der Bergmann früher eine Uniform und einen Degen tragen durfte, ist der beste Beweis dafür. Seine Arbeitszeit war ganz und Arbeitsämern erhältlich sind. Kriegsverdienstkreuz erhalten Willi Keimberg. Gefreiter beim Stabe ein Aufklärungsgruppe, im Westen, wurde mit dem Kriegsverdienstkreu: F. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet. Er ist der Sohn der Eheleute Emil Keimberg, Verkehrsobe. Der Gauleiter gratulierte jeder, der, Lopipteirz. HEipfe ni Sgrantet Slung im dentschen Verobau und bob berfgr, P ak a pzr die Nachwuchsfragse, promz gein völkischrassischeg##noGanleiter grotutterte, ggn punkt aus betrachten grüsseg, denn nur deuriche VenKersting, Bochum, Hochzeit seine persönlichen Glückwünsche. Sescehe e. Bergamt in Bochum aber uch Schwerte verlegt, 176 von dort nach Hagen und 1780 nach Wetter, das damals Mittelpunkt des Bergbaus an der Ruhr war. In Wetter leitete vom 16. Februar 1784 an bis zu seiner Berufung in die Regierung der spätere Minister und Staatsmann Frhr. vom und zum Stein das Bergamt, das am 26. Juni 1794 zum Oberbergamt erhoben wurde. Im Jahre 1804 wurde das Oberbergamt von Wetter nach Essen Vergamt in Wetter blieb bestehen, jedoch im gezegaher 1815 nach Bochum verlegt. Es war dem 1816, gebildeten Oherbergamt in Dortmund unterstellt. Im Jahre. 4u.g wurden die Befugnisse der Bergämter in Bochum und Essen dem Oberbergamt übertragen, Bochum verlor also sein Bergamt, bekam aber zwei Bergreviere. Um die Erhaltung des Bergamts in Bochum hat die Stadt die größten Anstrengungen gemacht. Schon als der erste Plan einer Umorganisation der Bergämter auftauchte, Anfang 1860, wurde von der Stadtbehörden wie der Bürgerschaft darauf hingewiesen, daß der Verbleib des Bergamts bzw. Oberbergamts in Bochum eine Lebensfrage, für die Stadt sei, daß ochum das Herzstück des Ruhrgebiets sei und alles dafür spreche, es zum Sitz des geplanten Oberbergamts in neuer Gestalt zu machen. Dortmund und Essen, so wurde in der„Elberfelder Zeitung" hervorgehoben, besäßen noch so viele andere günstige und Bochum, die Stadt in der als Mittelpunkt des Ruhrgebiets(Duisburg—Hamm) das erste märkische Bergamt und Oberbergamt errichtet wurde, hatte das Nachsehen. Auch in der Folgezeit bis in die Gegenwart hinein hat Bochum um seine Lebensgrundlagen, seinen Platz an der Sonne, zu ringen gehabt. Es hat immer wieder ankämpfen müssen gegen„freund=nachbarliche“ Bestrebungen, von Bochum Behörden und Wirtschaftsverbände fortzuziehen, die hier ihren Anfang genommen, und zu verhindern, daß Bochum Sitz von Behörden und Körperschaften wurde, die zweckmäßig und im Allgemeininteresse in Bochum ihren Sitz hätten nehmen müssen. Die Sonne hoher Gunst schien uns nicht. Auch heute muß Bochum ringen um den ihm zustehenden Platz in der Reihe der Ruhr=Großstädte. Bochum ist die größte Kohlenstadt Deutschlands. dennoch fehlt es nicht an Versuchen steuerkräftigerer Nachbarstädte, ihm das zu nehmen, was es besitzt. In früherer Zeit sind leider manche solcher Versuche gelungen, zum Nachteil der Entwicklung unserer Stadt und unter Hintansetzung des preußischen Wahlspruchs„Jedem das Seine". □9 KS Mutter und Kind verunglückt stürzten. Woiz Zund etnen Schlüsselbeinbruch und andere Vererlitt das seino einen Scrustgigeinbruch und andere Verletzungen. Es mußte in ein Krankenhaus gebracht werden. esche e e ece cece e ece aller Berufe gestellt werden muß. Wenn auch im Augenblick die Dinge noch nicht durchgeführt werden können, so müssen wir planen, wie die Dinge einst gestaltet werden sollen. Zu den vorgesehenen.„Aufgaben zöhlen Berufsaushildung und Berufserziehung, Krankenversicherung, Altersversicherung, Gesundheitsführung im Bergbau. Siedlungspolitik und die kulturelle Betreaung. Es steht im Augenblick so, daß schon viele Bochuns=Raden=Weiden=ehigeizig Gefung, Danz, Seeil und Spiel Ein riesiges Programm im Dienste für das 2. Kriegs=WHW. hausen, Roltlemarkt und Wörth= und Bessemerstraße. Anläßlich der Sammelaktion für das 2. KriegsWinterhilfswerk werden im Kreisgebiet Bochum folAltenbochum: Am Sonntag, dem 20. Oktober, um 15.30 Uhr, wird die Volkstumsgruppe am Kriegerdenkmal(Freigrafendamm) Volkstänze und gesangliche Darbietungen vorführen. Altstadt: Am Sonnabend um 14 Uhr wixd auuf slhelmsplatz, von 16.20 bis 17.30 16.15 Uhr auf, dem Wilheimsplas, von 16.20 bis 17.30 Uhr auf dem Rathausvorplatz, von 17.40 bis 18.10 Uhr Platz der SA. und von 18.40 bis 19 Uhr auf dem Während des Konzerts auf dem Rathausvorplatz wird die Mädelsportgrupe vom Benzolverband mit Darbietungen aufwarten.. Lasagrtgemeinschaften Schle. Petriehsbrgr grußer Srenstein& Ropvel) ein FußballBahnvedart(Fruher Orenstein& Koppel) ein FußballAm Sonntag von Spiele und Körperschule vorStahl17 Uhr 10 Uhr in Stahlhausen und um 10 Moltkemarkt mit Vorführungen aufwarten. Hofstede=Riemte: Sonnabend um findet ein Fußballspiel der Gruppe Bochumer Verein sesanove=Eeiestrizstälsperse Weitfasen RSpel ein Handharmonika=Orchester in den Straßen der OrtsHordet“s eren, Verkscharkavelle der Leche Hanwird am Sonntag von 11 bis 12.80 Uhr auf den besrmsplas Medizinbal=80 bis 11.50 Uhr Grfde 11 bis 11.30 Uhr tritt ebenfalls auf dem Rathausvorplatz sowie Sing= und Spielschar der Hitler=Jugend(100 Fanfaren, 350 Hitlerjungen) unter Leitung von StammPongs& Zahn, Baltz, die Sportgemeinschaft Bachumer Eisenhütte sowie der Postsportverein, perden die Pochumer Bevölkerung durch Darbietungen erfreuen. Die Rundgewichtsriege des Bochumer Vereins wird um 11.30 Uhr auf dem Rathausvorplatz und um 12.15 Uhr auf dem Wilhelmsplatz auftreten. Sonntag von 11 bis 12 Uhr spielt das SA.=Reiter=Trompeterlorps 67 in Stärke Eonrmitug) Fiaßn auf dem Wilhelmsplatz, Fer sen burg: Sonnabend von 15.15 bis 15.89 Uhr spielt die Kapelle der Bochum=Gelsenkirchener Straßenbahnen AG. am Betriebsbahnhof. Gerthe: Sonntag konzertiert die Werkscharkapelle der Zeche Lothringen I/11I von 9 bis.45 Uihr an der Apotheke in Gerthe,„on.20 bis.z„Uhr Castroper Hellweg(Wirtschaft Konig), von 10 bis 10.15 Uhr Wirtschaft Cöppencastrop von 10.30 bis 10.50 Uhr Eingang Zeche Lothringen III. von 11 bis 235 F i8 üihr-Marktvlas in Gersheau) und von (Essener Straße). Sonntag vor wird am mittag 10 Uhr spielt der Werkschar=Musik= und=Spiel= platz spielen. scheinen. Oho, ruft es da aus Querenburg, was heißt hier klein und zart? Und schon am nachsten Morgen er: scheint sie, aufgeplustert, dick und behäbig, etwas perwachsen und krumm, aber immerhin drei und ein halbes Pfund schwer, nämlich eine weißblaue, fleischige Stielmusrübe, die eben dieses stattliche Gewicht gufweisen Und auch das braucht noch nicht unbevingt der kann. für die gesamte Langendreerer Bevölkerung zur Verfügung. Es sind zwei Lokomotiven der verschiedensten Bauart, und zwar eine moderne deutsche und eine französische(amerikanischet Bauart). Erklärungen werdurch das Eisenbahnversonal den Volksgenossen gegeben. Jeder Volksgenosse hat Gelegenheit, selbst mit den Lokomotiven zu fahren, so daß jeder einmal sein eigener Lokomotinführer sein kogangteld an der KaiIn der Turnhale depzeIgegg wird ezn Gre izsch bein emliesiel reihe Lornsier vor= und nachmittags die Turnriegen der BetriebsBlaneten mit den Sport, der innerhalb der Betriebsgemeinschaften wird, zu bewundern. Außerdem werden auf dem Sportplatz der Zeche Mansfeld(hinter der Lutherkirche) nachmittags Faustund Fußballspiele der Betriebsgemeinschaften Langenzrmelsbagen: Im Sonntag findet in der Zeit von 11 bis 12•30 Uhr ein Platzkonzert der Wertder Leche Hannibal I statt. garmati Weitmar: Der Männergesangverein„Harmonie wird am Sonntag von 11.30 bis 12.30 Uhr Wirtschaft Glahn zugunsten des WöW. singen..5# Weitmar=Nord: Sonntag um 16 Uhr findet im Lokale Göbel. Essener Straße 2, ein„Heiterex, Nachmittag“ statt., Es wirken mit: Hitler=Jugend, BDM. Jungmädel, Fräulein Goldmann und die BetriebsSonntag von 10 bis 12 Uhr auf dem Markterlauchte Leser zu glauben, wenn es nicht eben, wie hier auf dem Bilde, mehr als nur schwarz auf weiß zu sehen wäre. Denn, daß Elisabethchen ein vollkommen ausgewachsenes und dabei noch kräftiges=Männchen on recht fleißig seiner Mutter hilft, einkaufen und schon einen Topflappen häkeln kann, das kann man dem kleinen Fräulein schon ansehen. Nun ja, bei dieser einen Riesenlast für Klein=Elisabeth ist es nur nicht geblieben. Denn, weiß der Himmel, wie sie's erfuhr, einer Möhre oder auch Wurzel, wie man sie hier im„Bochumschen“ benamst, aus Höntrop, solches hörend, ließ es in der Erde keine Ruhe mehr, sie wühlte und„vorkelte“ so lange, bis ihr Besitzer sie in der Erde entdeckte, sie aushob und sie dann wunschgemäß schleunigst zum„BA“ schleppte, eben, um nicht hinter der schlohweiß=blauen Stielmusrübe nachzuhinken... Die Tatsache,„nur“ das Gewicht von zwei und einem Viertel Pfund in den„Ring“ mitzubringen, wettzumachen, stellt sie sich dagegen in makellosem Wuchse vor, glatt und geschmeidig in leuchtendem Rot. Allem, Klein=Elisabeth hat die Last davon, sie kann sich nun mit diesen beiden, ehrgeizigen und schweren Trabanten abplacken, aber auch das tut sie nicht ungern, als Dritte in diesen Rübenbund aufgenommen zu werden, denn so hat sie mit ihren beiden Rüben das Glück, in der Zeitung zu erscheiner, was Elisabethchen sicherlich nicht weniger wichtig ist als ihren beiden Rüben, wenn auch nur als rübenstemmende Statistin... Das einzig Gute an dieser ganzen Rübengeschichte ist nur, so meint schließlich Elisabeth dazu, daß sie diese nicht auch noch essen muß, viele, viele Tage lang, und als einzige Abwechslung: einmal rot und süß, das a dere Mal weiß und weniger süß... Da ist sie in uie, das g g teils frisch und zartgrün, einer viesköpfigen Familie, wo viel Näuler gestopft wer; das gande, Joyr, uper, zemacht, Stienlmus mit den wollen, besser am Platze, da werden ne nagttg Stück für Stück eine kräftige und wohlschmeckende mahl: Aufnahme: Brüning Stielmus ist da muß man gerecht sein, das nützlichste Gemüse, das Gott jemals schuf, denn nicht nur, daß teils gelblichgrün und eingeniucnt,„Stienlmus„mit können, beschert uns diese Schwemerivbchen vervutzgerzstrund, Winter ihre e(zeit ergeben, selbst wenn das Schweinerivvenen nicht so Schweinefleisch gelocht, auf dem mittäglichen Lisch er= und weißen Rüben.se wie unsere beiden Die verärgerten Hausgenossen Auf ninmei berseinder... Bilder aus den Bochumer Gerichtssälen starker Geselle, der Ermahnte ihm dagegen körperlich weit unterlegen. So lag nämlich die Sache an jenem Frühlingstage im März, die nun ein gerichtliches Nachspiel sogar in zwei Instanzen im Gefolge hatte. Der Ermahnte hatte sich durch den Angriff des Starken arg bedroht gefühlt, als er von diesem mit der Faust in eine Ecke gedrängt worden war. Eine Hausgenossin, die gerade im Garten arbeitete, als die beiden aneinandergerieten, lief vor Schrecken fort, ließ ihren Spaten stehen und wollte „nichts mit der Sache au tun haben“. Angriff und Abwehr gingen weiter. Der Angegriffene faßte nach dem Spaten und schlug derart auf seinen Gegner ein, traf ihn auf den linken Arm und auf den Kopf, daß der starke Mann in die Knie sank, dann folgte noch ein Schlag auf den Kopf und so lag der Mann am Boden. Es soll dann noch ein Schlag erfolgt sein, über den in Wut gerät. Und hier war der Mahner ein bären= hat eine Gebirnerschütterung davongetragen, war zwolf Ruhig Blut ist besser als ein starker Arm. In einem Hause in Scherlebeck ärgerten sich die Hausbewohner über eine Benzinflasche, die nahe, beim Luftschutzkeller stand. Wie leicht kann da ein Unheil entstehen! Besonders wenn Kinder in der Nähe spielen. Jedenfalls war die Benzinflasche dort nicht gut untergebracht und der Besitzer der Flasche hätte keinen Grund zur Beschwerde gehabt. wenn ihn die genossen in aller Ruhe und Sachlichkeit aufgefordert hätten, die Flasche fortzubringen. Er hätte den Hinweis sogar bedanken dürken und den Aerger sofort abstellen sollen, bevor erst jemand zu Schaden kam oder ein größeres Aergernis entstand. wandestchmenn der“ Freundliche Mahner“ bereits des vond“ Weineg bost- ist und in diesem Zustand leicht (4 Stunden bewußtlos und hat fast ein Vierteljahr im Krankenhause liegen müssen. Die Schläge mit dem Spaten hätten tödlich sein können. Nichtsdestoweniger war der Täter vor dem SchoffenVen= Eldolieien Personal=Nachrichten gerichte Recklinghausen freigesprochen worden, weil der Stadtteil Riemke Richter feststellte, daß der Verletzte der Angreifer war, dessen sich der andere erwehren mußte, und daß er, die#retsion Eisen si den mapinNotwehr nur in Augst und Schrecken überschritten virektion Essen in den wovive hatte. Bei diesem Erkenntnis beruhigte sich jedoch der Verletzte nicht und trat in zweiter Instanz als Nebenklager auf, so daß sich jetzt die Bochumer Strafkammer erneut mit dem Falle befassen mußte. Es folgte eine genaue Beweisaufnahme, die zwar bestätigte, daß der Angeklagte zuerst angegriffen worden war, das Gericht konnte aber nicht einsehen, daß jener Schlag oder jene beiden Schläge noch erforderlich gewesen seien, nachdem der Gegner bereits in die Knie gesunken war. rüwer wurde von der Reichsbahnwoblverdienten Rubestand versetzt. Stadtteil Gerthe Der Reichsinvalide Simon Hottel. Castroper weg 480, kann Sonntag. 20. Oktober, seinen 72. Geburtstag seiern. Körperlich und geistig ist er noch sehr frisch und nimmt an allen Tagesereignissen noch regen Anteil. Auch dem„BA“ hat er eine lange Reihe von Jahren die Treue HellStadtteil Werne Silberjubilare Im Zechenbezirk Langendreer der Harpener Berabau AG. noch ir dürfen nachstebende Gefolgschaftsmitglieder auf eine 25sab Partis rige uunnerbrochene Tätigkeit zurückvlicken: Auf der Zeche vermag o Püser“ der Boie Heinrich Flottau, Gruhenlosoeine Filmvorführung, in der interessante und lehrreiche Filme gezeigt werden, die den Lustschutz betressen. Bei dem geringen Eintrittspreis von.10 RM, wird erwartet, daß diese Veranstaltung recht zahlreich besucht wird. Stadtteil Linden=Dahlhausen Filmveranstaltung Die für Dienstag, 22. Oktober, im Saale der Firma Dr. C. Otto angesetzte Filmvorführung für die Bevölkerung Unter=Tahlbausens muß aus besonderen Gründen auf Sonnabend, 26. Oktober, verlegt werden. Heute. 19. Oktober, kann Frau Witwe Bernhardine Tönnishoff, Blumenfeldstraße 128, als die Gastwirtin.„8 Blumenfeld" im Stadtteil bekanni und beliebt, ihren 70. Geburtstag begehen. Sie ist sowohl körperlich als auch geistig noch frisch und wohlauf. Am liebsten spielt sie noch eine Skat, in der sie beute noch ihren Meister zu stellen rmag. das Ehrengeschenk und eine Ehrengabe der Gesellschaft. Hier sei die Notwehr zu weit überschritten worden. Nach Stadtteil Langendreer e des urste ürtui aufgehoben und Einen aut besuchten Kameradschastzappel diesten die ebenaligen 30er in 19rem igen upell mit Bese erkannt. maligen 30er in ihrem Kameradschaftsheim Wegmann Parteien hatten bisher im Kameradschaftslübrsz,e H, pgg, steit deg abenginen Bersch, ae Entgleisung auf bei das Fechtwesen. Dem Stärteverhältuis der Kameradge entgleisung auf beidenf lgast, nach kann das Ergebnis als, äuberst Zansetez, eucs, Lage der Sache wurde das erste Urteil aufgehoben und auf 50 RM. Geldstrafe erkannt. Die beiden streitenden Hause durchaus in Frieden nun hlötlich diese traurige Ennpretsung un.., schaft nach kann das Ergebnis als äußerst gu Seiten! sprochen werden, da dieses einen Ertrag pro„Kamera von Die verhängte Strafe brauchte deshalb nicht höher 92.2 Prozent zeitigte. Nachdem Kameradschaftsführer Koch zu sein, weil der Veventläger nur au der Festellgaß Halg, fraten säuliche Koueraden diesenn vel, Mit internen sein Gegner ins Gefängnis wandre. Diese nunmehr Angelegenheiten fand der Appell seinen Abschluß. endgültige Feststellung des Sachverhalts brauchte der Nebenkläger jedoch für seinen Anspruch auf Schadenersatz, den er noch im Wege der Zivilklage geltend machen wird. Die Rechnung für den letzten Schlag wird für den Täter also immer noch ziemlich hoch werden! Also immer ruhiges Blut bewahren, das muß für alle Fälle als einzige Mahnung dieses Beispiels unterstrichen werden. Drei Jahre Zuchthaus verhängte die Straf.:####ten namens Schröder. der kann kammer gegen einen Angetlagten namens Schröder, sich an acht Kindern häßlich vergangen hatte. Der konnte weder lesen, schreiben, noch rechnen, sprach aber Deutsch, Polnisch, Russisch und Lettisch, da er im Osten if zwachsen war. Er war ein husterischer Psychopath: ihm jedoch der§ 51 in keiner Weise zugeStadtteil Laer Dienstappell der Politischen Leiter, Walter und Warte der NSDAP., Oktsgruppe Laer Wir machen schon jetzt auf den am 27. Oktober im Saale des Pa. Haus Zeiger. Wittener Straße, stattfindenden Dienstappell aufmerksam Es nehmen unter anderen teil: Sämtliche Politischen Leiter, Walter, Warte und die NS. schaft der Ortsgruppe Bochum=Laer. Der Appell beginnt pünktlich um 10.30 Uhr. Da in der letzten Zeit wenige Dienstappelle in unserer Ortsgruppe stattgefunden haben, werden in diesem Appell wichtige Angelegenbeiten besprochen. Ein Fernbleiben ist daber nicht möglich. Sollte jemand durch Arbeit oder Krankheit verbindert sein, an diesem Appell teilzunehmen, so hat er jeweils seinen Stellvertreter rechtzeitig zu benachrichtigen. Am vergangenen Sonntag fand auf dem Schießstand Ewald Benner ein Pflichtschießen des Bürgerschützenvereins 1835 Bochum=Laer statt. Es wurden sehr gute Ergebnisse erzielt. In 15 Schuß(3 Anschlagsarten) 12er Ringscheibe chien Werner, Dietrich 137, Ringe, Friz. Wogrgzrz, Sein: Stadtteil Stiepel Totenglocke Eine über unseren Stadtteil weit hinaus bekannte Persönlichkeit ist in dem Gastwirt Friedrich Frische aus dem Leben geschieden. Der Verstorvene, der ein Alter von 75 Jahren erreichte, war aufs innigste mit der früheren meinde Stiepel verwachsen und hat ihre Entwicklung an seinem Telle mit gefördert. Sein Name wurde zu einem Begriff. Schon früh schloß sich„Vater Frische“ der nationalsozialistischen Bewegung an, die er tatkräftig förderte. Auch am sonstigen Gescheben in unserem Stadtteil nahm er regen Anteil. Die ihn kannten, werden sein Andenken in Ehren Heute Filmveranstältungen Es sei nochmals darauf hingewiesen, daß die Abendveranstaltung mit dem Film„Waldrausch“ am heutigen : S o n n a b e n d b e r e i t s u m 1 8. 3 0 U h r b e g i n n t. Aus dem Nachbargebiet Stadt Wanne=Eickel Polizeikonzert für das Kriegs=WHW. Am heutigen Sonnabend findet im Stadtaartensgglhag ein Kriegs=WHW.=Wunsokonzert statt. Die Polizeikapelle aus chum wird unter Stabfübrung von Leutnant der Schutz80 Jahre alt Am morgigen Sonntag begebt Frau Wilhelmine Hollweg, Gremmestraße Nr. 134, im Kreise ihrer Kinder und Entelkinder ihren 80. Geburtstag. Noch rüstig und gesund, verfolgt sie noch heute mit größtem Interesse alle Zeitgeschehnisse. Geboren in Neidenburg(Ostpr.), lebt sie seit 50 Jahren in Bochum, das ihr zur zweiten Heimat geworden ist. Der Werkmeister i. R. Adolf Lenz, Wattenscheider Straße 25a, konnte am gestrigen Freitag sein 81. Lebensjahr vollenden. In Großhanswalde im Kreise Mohrungen im Jahre 1859 geboren, kam er nach seiner Schulentlassung nach Bochum. Ueber 40 Jahre war er auf dem Bochumer Verein tätig. In den letzten Jahren seiner Tätigkeit wurde er zum Werkmeister der Steinformerei ernannt. Am 30. September 1930 trat er im Alter von 71 Jahren in den verdienten Ruhestand. Der Alterssubilar konnte seinen Geburtstag bei bestem Wohlbefinden feiern. Trotz seines Alters unternimmt er noch fast täglich seine gewohnten Spaztergänge. Ueber 30 Jahre wohnt er in seiner jetzigen Wohnung. Seit Bestehen des„BA“ gehört er zu dessen Beziehern. Zu seinem 81. Wiegenfeste konnte er zahlreiche Glück= und Segenswünsche entgegennehmen. Heute. den 19. Oktober. kann Frau Elisabeth Sindewolf ihren 70. Geburtstag begeben. Sie wohnt bei ihrem Sohn, ist noch wohlauf und versieht auch heute noch gewissenhaft ihr Amt als Wartefrau am Wilbelmsplatz. Die von allen geachtete und bei allen beliebte Jubilarin wird an ihrem Geburtstage manchen Glückwunsch empfangen. Die Reichsbahnassistenten Busch und Schober in Bochum Hauptbahnhof wurden von der Reichsbahndirektion Essen zu Sekretaren befördert. Zugführer Hirschfelder trat in den Rubestand. aufgewachser es konnte ihm jedoch der 2, 5P, Iriz itpgrtung für seine er sprochen werden, da seine volle Verantwortung für seine erreichten Werner Dietrich 137, Ringe. Handlungen nach ärztlichem Gutachten außer Zwetfel niex Hgousnpgtrig eseperg 108 Ringe. vovd Stadtteil Weitmar Oeffentliche Veranstaltung in Weitmar Nord Aus Anlaß der zweiten Reichsstraßensammlung veranstaltet die DAF., Ortsgruppe Weitmar Nord in Verbindung mit dem Deutschen Jungvolk, Jungstamm 6, am morgigen Sonntag nachmittag im Saale des Wirtes Göbel, Essener Straße, eine Feierstunde, deren Ertrag dem Kriegs=B593, zugute kommt. Es wirken mit der Fanfarenzug. die kapelle, die Laienspielschar und die Singschar. Die Leitung Hitler=Jugend musiziert Im Anschluß an die am Sonntag vormittag in allen Bochumer Lichtspieltheatern stattfindenden Jugendfilmstunden wird die Hitler=Jugend durch die einzelnen Stadtteile Propagandamärsche veranstalten. Die Einheiten, die die Kinos der Innenstadt besucht haben, vorplabe mit Rustk, Gelang und Zilerestugend sud sührer Fris Palst. Züi der Verantalung“ egeistern. Die Veranstaltungen der Gitter=zz nach beginnt, sind alle Voltsgenossen der Orisg Bochum, wird unter Stabführung von Leutnant, der Schutzpolizei Franz zahlreiche Wünsche erfüllen. Gustl Schrey singt stimmungsvolle Lieder und Otto Knieps sorgt für Sumer., ochzelt feiemn ams Tarnteg Hi. Das Fest der silbernen Hochzeit feiern am Sonntag die Ebeleute J. Heidkamp und Frau Wilbelmine geb. Niermann, Hindenburgstraße 366.— 70 Jahre alt wird heute der Reichsbahnlokomotivführer a. D. Wilhelm Seien, Harkortstraße 21.— Den 90. Geburtstag feierte gestern Frau Emilie Babst, Emscherstraße 135. Stadt Wattenscheid Mit dem E. K. I ausgezeichnet Das Eiserne Kreuz l. Klasse erhielt Heinz Kasselmeler, Sohn der Witwe Heinrich Kasselmeier,.=Höntrop, Höntroper Straße 48, Kasselmeier ist Gefreiter und wurde schon am 20. Juni 1940 für Tapferkeit vor dem Feinde mit nem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet. Wegen außerordentlicher Tapferkeit vor dem Feinde erhielt der Gefreite Otto Mietz. Sohn des Bergmanns E. Mietz, Hüller Straße 102; das Eiserne Kreuz I. Klasse. „Kraft durch Freude“. „Volkhafte Dichter im Aufbruch“ Vier Dichterabende der Volksbildungsstätte Bochum Die Volksbildungsstätte Bochum beginnt am Freitag, toper in 14tägiger Tolge mit einer schon seit vier Jahren nicht mehr unter uns. Gorch Fock und Hermann Löns jedoch besiegelten ihren Glauben an ein einiges und starkes Deutschland mit ihrem Heldentod, jener als Dichter des Meeres in der Seeschlacht vom Skagerrack, dieser, der Dichter der deutschen Natur, als Kriegsfreiwillige vo Reims. Ihr Werk im Gedächtnis unseres Volkes zu halten und zu ihm hinzuführen, ist der Sinn dieser Dichterabende, an denen Schriftleiter Hans Henjas aus ihren Werken liest. Die Abende finden wie folgt statt: Freitag, 25. Oktober, 8. November, 22. November und 6. Dezember, in der Verwaltungsakademie, Hörsaal 20, und beginnen um 19.30 Uhr. Eintrittskarten sind in der Geschäftsstelle der Volksbildungsstätte. Wittener Straße 61, in der KdF.=Verkaufsstelle, Kortumstraße 62, und an der Abendkasse erhältlich. Filmveranstaltung des Reichsluftschutzbundes Reviergruppe 3 Griesenbruch Die Reviergruppe 3 des RLB. veranstaltet am Sonnabend, 19. Oktober, um 19.30 Uhr im Kosthaus Stahlhausen eine Filmvorführung, in der interessante und aufklärende Filme gezeigt werden, die den Luftschutz betreffen. Bei dem geringen Eintrittspreis von 10 Pf. ist es den Einwohnern des„Griesenbruches" ermöglicht, zahlreich an dieser Veranstaltung teilzunehmen. beg 25. Oktober, in 14tägiger Folge mit einer Reihe DichterHänden von Jungstamm= abende, die Heinrich Lersch, Karl Bröger, Gorch Fock und staitung, die um 16 Uhr Hermanz Podem, Hezliseper Beszutzze egencliele Ortsgruppe Weitmar ganz aus jenem. volzischen Bewußtsein gestalteten is daß es noch geagntz, sind ale Voltsgenosen der Orisaruvve Weimar Hag;„ationalsozialintische Reich zum„gememigmen Besis eden drer, Sigenort ou beharf, a.„g. Bachumer Rord berzlich eingeladen.„. aller Deutchen gesormt vat. Zweien nur von ihnen, Heinner beionderen, Eintadung Zebgrf.—. Vu, Ge. Reicheluftschusbund, Reviergruppe 3 Weitmar Noro, rich Lersch und Kar, Bröger,war es vergszut, das MorStunde zu erleben. Bochumer Veranstaltungen senem böltischen Bewutztseln ge“, das erst der Kammermusitk steben zwei sehr interessante. enem, vostzscpen, ech vsümt, gemeinsamen Besitz rungen zür Bochum, und zwar:„Biülder einer Ausstenlung“ (10 Stücke für Klavier) von Mussorgski, die der bekannie Münchener Pianist Udo Dammert zum Vortrag bringt, einschäft noch zu sowie das Quintett für Bläser und Klavier von Rikolai aber von diesen beiden weilt Heinrich Lersch auch Korssakow. S Wenn sie allein waren, unten in der Stube, im Stall oder draußen auf der Wiese, atmeten sie freier. Aber ihre Mit jedem Tage wurde die Last schwerer. Sie würde werden, wenn Anna aufstand, und niemand den Augebnlick einer unverunerträglich werden, wenn Anna gufitgnd, im Hause sommer ins Land. Das, Gras der, Wiesenz sta ebog uh nigmand den Angebnlick einer unver= saftig, und der Lenz hockte im Schatten des sich gefaßt, war schnell an ihr Bett getreten und hatte ihre Hände in die seinen genommen. Regina war aufgestanden, und im Hinausgehen sah sie noch, wie Anna den Nacken des Mannes mit einer Gebärde umschlang, als wolle sie ihr damit zeigen, daß Martin ihr gehöre und daß niemand ein stärkeres Anrecht an ihn habe als sie,„..— Ww.7. dat An diesem Tage geschah es zum ersten Male, daß Regina die Stallzeit vergaß und die Len' warten ließ. Als die alte Magd nach ihr rief, saß sie am Fenister in ihrer Kammer, hatte das Gesicht in die Hände gestützt und weinte. Mit heißer Sonne und guten Tagen kam der Frsi ins Land. Das Gras der Wiesen stand hoch un Bäuerin, so hatte sie vor rühund Stalles und dengelte die Sensen. I, Lux Hammer ans 8as Däng, däng, däng pochte der Hammer auf das Metall und klopfte die schartig gewordene Schneide glatt. „Ein paar Schritte weiter saß Martin auf einem Schemel und schnitzelte aus kleinen Holzpflöcken neue Zähne für die Rechen., M atar und 822 u. Sie sprachen über das Wetter und daß sie morgen in der Frühe mit der Mahd beginnen wollten. Martin dachte an die Zeit vor einem Jahr. Da hatte er Anna zum ersten Male auf dem Friedhof gesehen. Am gleichen Tage war der Wendler verunglückt, und er hatte ihr die Botschaft gebracht. Der Tod des Bauern, Annas Bitte um Rat und Hilfe, die Arbeit, die er dann freiwillig auf dem Wendlerhof übernommen hatte, das alles zog in wechselnden Bildern an ihm vorüber, während seine Hände die kleinen Holzstücke in das Zinkenblatt des Rechens fügten. Wie hatten sich die Leute die Mäuler zerrissen über ihn und die Frau. Jetzt waren sie still geworden, jedenfalls hatte Martin nichts mehr gehört. Nur der Brunner=Sepp, so hatte der Fünkele ihm angedeutet, hausiere mit einer neuen Mär im Dorf und fände begierige Ohren: Er wolle micht länger mehr Sepp heißen, so habe er gesagt, wenn das junge, hübsche Dirndl der Wendlerin ihren Hochzeiter nicht abspenstig mache, die Obacht geben auf die zwei und das herumging und niemand den Auge muteten Begegnung voraussehen konnte. Mitte Mai war es geworden, als die Kranke zum ersten Male das Bett verlassen durfte. Sie saß in gehüllt, auf der Sonnenseite der Altane und sah Regina zu, die im Hof die Hühner fütterte. Von allen Seite kamen die weißen Hennen auf den Lockruf des Mädchens herbeigestürzt; eilig, freßgierig und aufgeregt. Seit Regina das Geflügel betreute gediehen die Tiere prächtig, und die Len' konnte des Rühmens kein Ende finden, wenn sie auf den Fleiß und die Rührigkeit des Mädchens zu sprechen kam. 'Regina derfst net wieder furtlass'n, B a jung's Blut hat uns'rad noch'fehlt“, ha ein paar Tagen gesagt, und auch Anna dachte nicht mehr daran, sich von dem Mädchen zu trennen, das ihr während der langen Wochen ihrer Krankheit ans Herz geIhre geheimen Aengste und Zweifel, die sie in den ersten Tagen zuweilen überfallen hatten, wenn sie Martin und Regina allein wußte, waren einem ruhigen Vertrauen gewichen. Sie brauchte nichts zu befürchten. In Martins Wesen hatte sich nichts verändert, er war eher noch liebevoller um sie besorgt, seit Regina im Hause Anna stand auf. Die Sonne brannte zu heiß, und Wendle Sitzen strengte sie noch sehr an. Langsam ging sie Frau solle nur Ovacht geven, au auf der Altane hin und her, bis sie müde wurde und in Madl beizeiten wieder heimschicken. ihre Stube zurückkehrte. Da hing der Spiegel. Als sie an ihm vorüberging und einen Blick hineinwarf, erschrak sie. Das Glas zeigte ihr das Gesicht einer elenden, gealterten Frau. So also sehe ich aus, so arg hat mich die Krankheit entstellt?, dachte sie und strich sich mit den Händen das wirre, strähnige Haar aus der Stirn. Es war während der letzten Wochen noch grauer geworden. Ob Martin das auch schon bemerkt hatte? Ob er, seit Regina da war, sie nicht schon längst heimlich miteinander verglich? Hier oben die Frau mit den eingefallenen Zügen, krank, schwach und zu nichts nütze. Dort unten aber das junge. blühende Geschöpf, ein Mädchen, wie geschaffen, das Begehren eines Mannes zu wecken. Da waren sie mit einem Male wieder da, die auälenden, folternden Fragen und Aengste. Mit unsicheren Schritten tastete sich Anna zum Bett, streifte das Kleid ab und legte sich nieder. Ihr Herz jagte. So fand sie Regina, und als sie sich über die Kranke beugte, sah sie, daß sie geweint hatte. „Hast du Schmerzen, Tante?“ fragte sie erschrocken. Anna schüttelte den Kopf. Sie nahm die Hand des Mädchens und zog es näher zu sich heran.. „Glaubst du, daß ich wieder ganz gesund werde?“ Regina lachte.—„Aber Tante, wie kannst du nur so fragen? In zwei Wochen hast du die dumme Schwäche überwunden, und wenn die Heuernte beginnt, bist du wieder genau so kräftig und gesund wie früher.“ Hate er! Zur Qual wurden sie ihm, wenn Regina dabei war. Lummes Geschwät!.Mactin Lur Kinsen“. Kati. In seinem Aerger trieb Martin den Zinken so heftig ein, daß er zerbrach..7„,N. Eich hütan ihm ukar b. Das alte Schandmaul solle sich hüten, ihm über den Weg zu laufen!.., g Und doch!— Hatte der Sepp denn so unrecht? Seit Gini auf dem Hof war, hatte sich vieles verwazäelt. g###.#te W Die Arbeit freute Martin nicht mehr. Wie anders war es noch vor einem Jahr gewesen! Wie gern hatte er Arme und Hände geregt, wie war er nach Dienstschluß nicht rasch genug fortgekommen, um bald bei Annad au sein,„ 41..(uuar aaslaubt, dab ar ghne Eine Zeitlang hatte er sogar gegiauot, daß er ohne sie nicht leben, daß ihre Reife und frauliche Mütterlichkeit ihm gerade das schenken könne, was Jugend noch nicht besaß: Ruhe, Sicherheit und Geborgensein. Seine Liebe zu Anna war still, seine Sinne schliefen. Sie hatten sich auch nicht geregt, als es beschlossen worden war, daß sie einander heiraten wollten. Warum sollte diese Ehe nicht gut ausgehen? Auch er war kein junger Bursch mehr, sie würden sich schon zusammenfinden als Mann und Weib. so, wie sie sich als Freunde zusammengefunden hatten. Der Hof und die Arbeit würden ihnen dabei helfen. Wie lange war es her, daß er so gedacht und die eigenen Zweifel beschwichtigt hatte? Zwischen damals und heute lag eine Ewigkeit, lagen Annas Krankheit und Ginis frisches, blühendes Antlitz. Es war immer da, wenn er in das gealterte und schmalVerwundert und mit einem leisen Argwohn in den Augen hatte sie ihn angesehen.. Seit Anna auf war und schon kleine Arbeiten im Hause verrichtete, gab es für ihn und Gini kaum mehr einen Augenblick ruhigen und ungestörten Auemseins, und unerträglich waren die Abendstunden, wenn sie zu dritt in der Stube saßen. Viel zeitiger als gewöhnlich brach Martin dan auf. Noch konnte er am Abend heimgehen, konnte eine dringende Arbeit oder Müdigkeit vorschützen. Wie aber würde es sein, wenn sie erst verheiratet wären? Wenn er mit Anna die Treppe zur gemeinsamen Schlafstube hinaufstieg und Gini ein paar Schritte weiter ihre kleine Kammer aufsuchte? Wie sehr das Mädel litt, schien Anna noch nicht zu sehen. Im Glück ihres Besitzes achtete sie nicht auf die Schatten unter den Augen des Mädchens und ahnte nicht, wie jedes Wort, das sie über Martin sprach, Reeina quälen mußte.„„ag.5 Schen Nnast und Aber er sah und fühlte alles. Sah Scheu, Angst und hilflose Ratlosigkeit, fühlte Reginas Unrast und konnte Einmal, als Anna sich oben umkleidete, war er Gini in den Stall nachgegangen. Er fand sie, wie sie, ein grobes Sacktuch um die Hüften und derbe Holzschuhe an den Füßen, die Gülleanlage reinigte. Als er auf sie zutrat schaute sie sich ängstlich um.. Sie waren allein. Die Len' rumorte im Schweinestall und hörte sie nicht. Da warf Reging den Besen weg, den sie in den Händen hielt, und im gleichen Augenblick hing sie an seinem, Hoglg.1,(..Kat ti. un8 „Ich kann nicht mehr, Martl“, schluchzte sie und preßte ihr Gesicht an seine Wange,„ich will fort.“ Er wußte keine Antwort. Seine Arme hielten die Zitternde fest, und er spürte ihr Herz hart gegen seine Brun scgen., zaht icht inniger an sich sichAch, daß er sie jetzt nicht inniger an sich ziehen, sie nicht küssen und trösten durfte:„Weine nicht, Gini... es ist ja alles nur ein böser Traum. Ich will mich freimachen für dich... ich will zu Anna hingehen und ihr Aber er fand nicht den Mut zu diesem einzigen Ausweg. Ein Wort band ihn, ein Leben, das sich vertrauend in seine Hände gegeben hatte, hielt ihn. Ein Geräusch schreckte sie auseinander. Die schwere Eisentür, die vom Hausgang in den Stall führte, guietschte in den Angeln., nahm der Rasen miader Regina, bückte sich hastig,„naym, den Besen, wieder uf. und Martin trat an das kleine srinnwehverhangene die Stallwand und wechselte noch ein paar W. dem Lenz. Dann ging er zu den Wiesen hinunter, um den Platz auszusuchen, an dem sie morgen bei Sonnenaufgang mit dem Schnitt beginnen wollten. Es müßte etwas geschehen, das wie ein reinigendes Gewitter in diese dumpfe Schwüle der Bedrückung einbräche, das aufräumte mit Halbheiten, Rücksichten und Aengstlichkeiten und einen klaren Weg wies. Es müßte etwas kommen, daß sie alle herausrisse aus der Enge ihres Eigenlebens und ihrer kleinen menschlichen Nöte: Eine große Aufgabe, eine harte Pflicht, an der man wieder Mann würde. Verdrossen stampfte Martin den steinigen Weg hinab. Peiberknecht! Der männliche Mut, dessen er sich immer gerühmt hatte, war ihm abhanden gekommen, aus Furcht, wehzutun. Jetzt war es so, daß er dem einen Menschen Schmerz zufügte, um den anderen zu schonen. Wie er es auch drehen und wenden mochte: Es gab keine Einigung in diesem Zwiespalt. Einer war zu viel, einer mußte gehen. Rein, sie gehörte auf den Hof, wie Anna zu ihm Martin blieb stehen und wendete den Kopf zurück. Im Abendsonnenschein sah er das schöne alte Haus des Wendlerhofes auf der Anhöhe liegen. Seine Fenster funkelten und glühten, als lodere ein Feuerbrand hinter ihnen. Die Brust des Mannes hob sich in einem tiefen Atemzug. „Ich werde gehen... ich werde Anna alles sagen .: heute noch.".(.5arst, Gösuns und Es war die einfachste und sauberste Lösung, und man durfte nicht mehr lange an ihr herumdeuteln, damit sich das Herz nicht zur Wehr setzte, das sich an Menschen und Dinge klammert, die es liebt, und dem Kopf nicht folgen will, der klarer sieht. Langsam schritt Martin die Anhöhe hinan. Auf halbem Wege kam ihm Anna entgegen, ihre helle Schürze flatterte im Winde, sie hob den Arm und „Jetzt will ich es ihr sagen“, dachte er, aber als sie bei ihm war, glücklich, daß sie ihn gefunden hatte, ent„Len'!“ rief Annas Stimme. Ard noch einmal: Martin ging ihr entgegen.„Sie ist bei den Schweinen“, sagte er, und seine Stimme klang rauh. Ueberrascht blieb Anna stehen Sie sah den Mann und sah Regina, die viel zu hastig einen Küber mit Wasser in die Güllerinne goß, und obwohl es nicht sehr hell im Stall war, bemerkte sie doch, daß das Madchen verweinte Augen hatte. Fragend wanderten ihre Blicke von einem zum andern. „Warum hat Regina geweint— Warum steht ihr hier so heimlich beieinander?" Martin spürte ihr Mißtrauen, nahm ihren Arm und führte sie binaus.„(st, gr rb#a 2 Wumes m. „Regina will fort“, sagte er, und als er Annas Befremden sah, fügte er hinzu:„Ich glaube, daß ihr die Arbeit zu viel wird..s6ash Branche g. Ach nicht „Zuviel?— Aber deshalb braucht sie doch nicht oleich fort zu wollen!: gagf Ei, Jauhte. dieser Gr Anna schüttelte den Kopf. Sie glaubte„dieser Erklärung nicht. Da war etwas anderes, was Martin ihr Sie hatte dann selber mit Regina gesprochen, über die Verschüchterte hatte kaum die Lider zu ihr aufgebei sank ihm der Mut.„ Die Spuren der langen Krankheit waren aus ihren Zügen verschwunden. Stark und kräftig ging sie an seiner Seite mit dem ruhigen, festen Schritt der reifen Frau, mit dem frohen Blick der Besitzenden, die das grünende Land zu ihren Füßen und den Mann liebte, auf dessen Arm sie sich stützte. Sie ist wieder so wie früher, wie vor einem Jahr, oachte Martin, und er bewunderte heimlich die stolze Haltung ihtes Kopfes, das feingeschnittene Profil ihres Antlitzes, das der rote Glast der sinkenden Sonne seltsam verjüngte.. b 85# „Ich habe nicht geglaubt, daß ich noch einmal wieder so glücklich sein würde“, sagte Anng und drückte seinen Arm fester an sich.„Vor einem Jahr um diese Zeit war alles dunkel und trostlos, und dann kamst du in mein Leben... weißt du noch!“„.ng Fauunt au. Ihre warme, dunkle Stimme klang bewegt, alles Glück, alle Liebe zitterten in ihr. Anna sprach weiter. Wenn die Heuernte vorbei sei, würden sie heiraten. Eine große Hochzeit zu feiern. läge wohl nicht in beider Sinn, aber es solle ein besonderer Festtag für sie werden. Da raffte sich Martin aus der Dumpfheit seines Grübelns auf..A, Krt I.#— Lem Wunsch „Laß uns noch warten“, var er, von dem Winn beseelt, Leit zu gewinnen, und begründete seine Bitte mit der Unruhe, die allenthalben in der Welt spürbar sei.(Fortsetzung folgt.) Presse=Hoffmann PK.— Dietrich Stolz flattern die Wimpel Stolz künden die Wimpel die Zahl der versenkten feindlichen Schiffe an. zurück. Weltbild Londoner Docks in Flammen Die kriegswichtigen Hafenanlagen der britischen Hauptstadt unter der Wucht der deutschen Bomben Stolz künden die Wimpel die Zahl der versenkten feindliche Der Eirgerürer Tiphlerte und Wunrstartrkumg] Dem Andenken des großen Arztes Emil von Behring, des Retters der Kinder Dr. Ludwia Kühle. 164 sich sehNeuer Vorstoß in die Stratosphäre Buenos Aires, im Oktober. Nach Meldungen der argentinischen Presse beabsichtigt Major Oliviero mit einem selbstkonstruierten Ballon einen Stratosphärenflug zu unternehmen, der ihn in eine Höhe von 30000 Meter Erkgefgzsolg. Die wisIn einem der schönen Seitentäler der Lahn bei Marburg kann man in weiten, gepflegten Koppeln Hunderte von Pferden weiden sehen. Sie sehen alle gesund und wohl ernährt aus und sind außerordentl zutraulich. Wenn ein Fremder vorbeigeht, kommen sie en. Sesies ebech eseächel ai. Sishe 8 8. sie als Helfer der Menschen eine wichtige Aufgabe zu erfüllen haben. Es sind die Serum=Pferde der BehringWerke. Nach dem Verfahren des berühmten Begründers der Blutserumtherapie müssen serum für Millionen von Kindern und Starrkrampfserum für Zehntausende von Verwundeten liefern. Hellmuth Unger, dessen populäre Biographie Emil von Behrings„Unvergängliches Erbe“.(Gerhard Stalling Verlagsbuchhandlung Oldenburg Berlin) soeben erschienen ist, schildert den Vorgang der Serumgewinnung, der für die Tiere keinerlei Quälerei bedeutet. Zunächst werden hochpirzlente, Bakterienkulturen gezüchtet, aus denen das Bakteriengift gewonnen wird. Dieses wird den Pferden in abgemessener Menge eingespritzt, wonach der Immunisierungsporgang beginnt, Nach einiger Zeit enthält das Pferdeblut genügend Gegengifte, sogenannte Antitoxine, und nun wird aus einer gestauten Vene eine gewisse Blutmenge entnommen, die für das Pferd überhaupt keinen merklichen Blutverlust bedeutet. Nach kurzer Zeit gerinnt das aufgefangene Blut, die Serumflüssigkeit wird abgeschöpft und ist nach weiterer Behandlung gebrauchsfertig. Mehrere hunderttausend deutsche Kinder wurden in diesem, Frühjahr.„wtze, Ozohtherielegam. Shusgeimpft Von Dr. Ludwig Kühle. ren Erfolges, die für einen Gelehrten in damals erreichbar war. Das Schicksal wollte es, daß die zweite Hälfte seines Forscherlebens dann mit fast ununterbrochenem Kampf ausgefüllt war. Eine Großtat deutscher Heilwissenschaft Der Ausgangspunkt der Forschungen Emil von Behrings war die Ueberlegung, daß es möglich „ähnlich wie beim geräucherten Schinken“ auch den lediesem Frühiagr.„mit Dipbthericzepare, Gusergeißet und blieben dadurch von der furchtbaren Kindergeißel verschont. Nur 3,6 auf 10000 der deutschen Verwunbendigen Organismus gegen Krankheitserreger und ihre Gifte unempfindlich zu machen. stellt er einen Plan auf, der zu einer Systematisierung dieser Gedanken führt, eine Arbeit darüber wird aber nicht gedruckt. Beobachtungen über milzbrandkranke Tiere führen dann zu der Erkenntnis, daß manche Tiere, z. B. Ratten, nicht von dieser Krankheit befallen werden. Es folgen dann Versuche über Diphtheritis an Meerschweinchen. Zunächst kommt es Behring darauf an, die Tiere mit den verschiedensten Mitteln zu heilen, bis er eines Tages entdeckt, daß die die die Krankheit schon einmal überstanden haben, bei einer zweiten künstlichen Infektion nicht mehr krank werden. Sofort erkennt Behring die Bedeutung dieser Feststellung und macht fast noch am gleichen Tag das entscheidende Experiment, er entnimmt den von der Diphtherie wieder gesundeten Tieren etwas Blut und spritzt das Serum davon zusammen mit Diphtheriegift gesunden Tieren ein; während die Kontrolltiere, denen nur Diphtheriegift eingeimpft wurde, sofort daran zugrunde gehen, bleiben die anderen, gesund, Nach einer durchwachten Nacht voller Dramatik kann Behring dem Japaner Kitisato, der damals ebenfalls Assistent bei Robert Koch war, als erstem den beweisenden Versuch vorführen. Damit ist ein ganz neues Prinzip in der Heilkunde entdeckt, nämlich die Fähigkeit des Organismus, sich durch selbstgebildete Schutzstoffe gegen Krankheitserreger zu wehren. Gleichzeitig ist dem Arzt das Mittel in die Hand gegeben, solche Gegengifte im Tierkörper durch künstliche Infektion zu erzeugen und dem Menschen dann als Schutz und Heilmittel einzuimpfen. als ein grober Orsgroßen ,ofort in die Hand. Unter noch dort arbeitenden Behring=Werke entsteben. Dann voch), dosigh der Forscher dem Problem der Tuberkalose ziu der Hoffnung, das zu erreicherng,„ oas Robert ermüdlichen Behring zermürbte, blieb ohne Ergebnis. Erst zum Schluß, wenige Jahre vor seinem 1917erfolgten Tode, gelang ihm noch einmal eine großartige Entdeckung mit der vorbeugenden Diphtherieschutzimpfung. Sie beruht darauf, daß nicht dem Menschen ein fertiges Gegengift verabreicht wird, sondern daß durch vorsichtige Gaben von Diphtheriegift und Gegengift im Körper selbst die Bildung von Antitoxinen angeregt wird. Die wissenschaftlichen Biographen Emil von Behrings, H. Zeiß und R. Bieling, berichten in ihrem soeben beim Bruno=Schultz=Verlag, Berlin, erschienenen Buch„Behrina. Gestalt und Werk“,„es war ein historisches Ereignis, als Behring am 24. November 1915 in einem Bericht an den Minister der geistlichen Angelegenheiten zu Berlin mit prägnanten Formulierungen seine neue vorbeugende Divhtheriebekämpfungsmethode der Beachtung und Prüfung empfahl“.— Die allgemeine Anwendung und der große Erfolg war allerdings einer späteren Zeit vorbehalten, Erfole Wergaiter)wpegheringa ch-cerer seinerzeit einen Höhenrekord aufgestellt hatte, für die Vorbereitungen des Fluges zur Verfügung gestellt. Er wird sich zu diesen Zwpen nach uxgentigien, begeben. Der Aufstieg, selhst ist erst Erfolg war allerdings einer späteren denn erst heute werden nach dem Plan der Reichsgesundheitsführung die deutschen Kinder mit der von Behring erdachten Methode vor einer der furchtbarsten Krankheiten geschützt. nach Argentinien begeben. Der Aufstieg selon ist erst gegen Ende dieses Jahres geplant, doch will Major Oliviero einige Probeflüge zur Prüfung.sezzgg Instrumente unternehmen, und zwar in Höhen von. 6000 bis 7000 Meter. Die gesamte argentinische Oeffentlichkeit nimmt an dem Vorhaben regsten Anteitz.., von der Regierung in großzügiger Weise unterstützt wird. hereingesallene Benzindieb Boston, 18. Oktober. Mr. Marshall Laviolette würde es verdienen, nicht nur Polizeichef des kleinen Ortes East Longmeadow, sondern einer größeren Stadt im Staate Massachusetts zu sein. Als sich bei ihm ein Werkstätteninhaber des öfteren über geheimnisvolle Benzindiebstähle beklagte, machte sich Laviolette auf die Suche nach dem Täter. Nach einiger Zeit gelang es ihm, einige der gestohlenen vollgefüllten Benzinkanister in einem Versteck im Walde aufzufinden. Der Dieb selbst war aber dadurch noch nicht ermittelt. Aber der Polizeichef hatte eine geniale Idee: Er entleerte die Behälter ihres Inhaltes und füllte sie stattdessen mit frischem Quellwasser. Schon tags darauf konnte man mitten auf dem Hauptplatz des Städtchens einen Autofahrer beobachten, der sich vergeblich abmühte, sein Fahrzeug in Gang zu bringen. Laviolette heuchelte Mitleid mit dem Mann und erbot sich, den Brennstoff zu untersuchen, weil er vermute, daß dieser an dem Versagen des Motors schuld sein könnte. Die Prüfung wurde vorgenommen, wobei sich ergab, daß der Brennstoff zu drei Vierteln aus Wasser bestand. Der Autofahrer brauchte sich daraufhin nicht mehr über seinen Wagen zu ärgern, da ihn der Polizeichef im eigenen Wagen auf Nummero Sicher brachte. Nenschen dann als Schutz und Heilmittel einzuimpfen. Krankhe Eahlischer Fhetogruph unter Untlage wollte Aufnahmen von einem Bombeneinschlag machen Anr Irsuchte hinter den Rücken von Bolizeibeam Genf, 18. Oktober. Vor dem Polizeigericht in der Marlboroug=Street in London stand ein Kameramann der Universal=Wochenschau namens Murray, weil er— ausgerüstet mit einem Spezialausweis des britischen Kriegsministeriums— Aufnahmen von einem Bombeneinschlag gemacht hatte. Was für ein„nichtmilitärisches Objekt“ Murray, hatte filmen wollen, kann man nur erraten. Es muß ein nicht gerade uninteressantes Objekt gewesen sein, denn die„Birmingham Post“ formuliert die Anklage folgendermaßen:„Es wurde festgestellt, daß der Angeklagte versuchte, hinter den Rücken von Polizeibeamten zu gelangen, die sich darum bemühten. Schaulustige von der Szene fern zu halten(!).“ Murray zückte seinen Spezialausweis, die Polizei drängte ihn jedoch trotzdem von dem zerstörten Gebäude fort, was gewisse Rückschlüsse zuläßt, denn für Filmaufnahmen von getroffenen Wohnhäusern pflegt ja die, hritische, ProgaF der Meherae. 0 ganda größtes Interesse zu haben. Tur Ertichgggtt trat keines B.„z2ächeines im Unrecht wenn trotz se Berecngungescheiger u# unrecht, war, wenn er ausgerechnet an dieser Stelle filmen wollte, und verurteilte ihn zu einer Geldstrafe. Zuckerkrankheit Seit 10 Jahr. leide ich an Zuckerkrankheit. Nachdem ich Ihren Karlssprudel regelmätig getrunken habe, zeigte die ärztl. Untersuch. cs. ½% ich trinke — dieses Wasser weiler. Hans Busch, Buchdr.-Besitzer, Arnsberg(Westf.), Jägerstr. 30. 9. 36. 20 grohe Flaschen Biskirchener Heilquelle Karlszprudel RM 12.60, 23 grohe Flaschen RM 14.. Niederlage:###x] Linden. Bochum, Kronenstraße 35.37 Ruf 67151 Weltbild Emil von Behring eingeleitet bot, Bescheidener Anfang Der Lebensweg Behrings führt aus der Enge eines ostpreußischen Schullehrerhauses steil zu eoe ve gzahen Röinaetenten eine Siese, Hahgcg eile as as ehestens eschgesl eiac e garichise esche esce cessee kung macht. Die Vegröndung dex Peitherzgrhergpie übertragen wird Kurz darauf wird er zum Wixlichen Gebeimen Rat ernannt, In des Lebens Witzug, zug., langte so Emil von Behring auf die höchste Srufe äußeWenn das so einsach wäre! Weltbild Die englischen Zeitungen schreiden:„feindsichen Posten überrascht. Leise schleicht er beran, springt Blicke in die Welt Rekordbesuch der Ausstellung„Neue deutsche Baukunst“ Die Ausstellung„Neue deutsche Baukunst", die 5. bis 16. Oktober unter der Schirmherrschaft des Prinzregenten Paul, im Deutschen Haus auf dem Belgrader Messegelände stattfand, wurde von insgesamt 18 822 Personen besucht, was in jeder Hinsicht ein Rekordergebnis darstellt. Die Ausstellung wird auch in anderen südosteuropäischen Hauptstädten gezeigt werden. Sie geht zunächst nach Athen. Spanien erhielt verschleppte Kunstschätze zurück Die Zeitung„Madrid“, schreibt in einem Leitartikel über die Rückerstattung der spanischen Kunstschätze, die von den Roten geraubt und nach Frankreich verschleppt waren und nun durch die Unterstützung der deutschen Behörden nach Spanien zurückgebracht werden, daß alle Spanier den deutschen Behörden zu ewiger„Danihar: für die hochherzige und tarkräftige Schwedisches Schiff in der Ostsee gekentert der schwedischen Reederei G, Solstgdu stag oagem gehörende Schiff,„Solstad III“ ist am Dienstag, auf der Höhe von Rixhöft(bei Danzig) in der Ostsee gesunken. Die ganze Besatzung von 18 Mann ist von dem schwedischen Dampfer„Ligur“ ausgenommen und nach Helsingborg gebracht worden. Die Fracht des Schiffes hatte sich verschoben; dadurch soll das Schiff gekentert sein. Explosion in einer schwedischen Pulverfabrik Wie T. T. meldet ereignete sich am Donnerstag eine Explosion in der Pulverfabrik von Karlskoga. Ein Trockenhaus, in dem ungefähr 400 Kilogramm explosiven Sprengstoffes lagerten, flog mit einem gewaltigen Knall in die Luft. Die Fensterscheiben wurden im weiten Umkreis zerstört. Die Ursache der Explosion ist unbekannt. Wiedergesundung des belgischen Eisenbahnwesens Das belgische Eisenbahnwesen hat mit Unterstützung der deutschen Militärbehörden in letzter Zeit wieder einen lebhaften Aufschwung genommen. Bekanntlich hatten die englischen und französischen Truppen vor ihrer Flucht aus Belgien beinahe das gesamte Eisenbahnnetz durch Zerstörungen und Brückensprengungen unbrauchbar gemacht. Heute ist ein großer Teil des Eisenbahnnetzes wieder in Betrieb. Die Wiedergesundung des Eisenbahnbetriebes hat auch in erheblichem Maße zur Verringerung der Arbeitslosenziffer in Belgien beigetragen. — 4 Die Gesthicnte von„jue Tuf. fin Rnk Durch die engen Straßen der herzoglichen Residenz Stuttgart fährt eine prunkvolle Karosse. Ehrfürchtig weichen die Bürger aus und verneigen sich tief, denn dieser Mann, der dort mit herrischer, anmaßender„Miene.!n raschem Trab vorbeifährt und den Grüßenden kaum banrt, ist mächtig hier im Lande, und wehe dem Bürger, der ihn zum Feind hat. Jud Süß=Oppenheimer, herzoglicher Finanzrat und Schatullenverwalter, sonnt sich in der Gunst des Herzogs Carl Alexander, was geht ihn die Not des armen Volkes an? Landfremd ist er hier, vor ein paar Jahren— — hatte ihn ein anderer Jude, Isaak Landauer, dem damaligen Generalgouverneur von Serbien und Kaiserlichen Generalfeldmarschall Prinz Carl Alexander von Württemberg vorgestellt. Der Prinz befand sich stets in Geldbesonders die Karnevalsbälle, die er in Stuttgart im haus“ organisierte, bei denen auch Glücksspiele und 2# rien aller Art veranstaltet wurden, alles nur Mittel, um die Taschen des Juden zu füllen. Kein Wunder, daß ganz Stuttgart darüber in Wut geriet, zumal niemand von Rang und Stand den Festen sernbleiben durfte, wenn er es nicht mit dem allmächtigen Juden verderben wollte. Der Schwabe steht im Ruf, daß er nur schwer in Harnisch zu bringen ist, daß er aber kräftig und entschlossen zuschlägt, wenn ihn einmal die Wut gepackt hat. So ging es auch hier. Jud Süß'„Herrlichkett“ ging schneller zu Ende, als er gedacht hatte. 1737 starb der Herzog plötzlich und unerwartet und der Jude wußte, daß seine Stunde geschlagen hatte. Freilich, daß das schwäbische Volk so fest zupacken würde, das ahnte er in diesem Augenblick noch nicht. Sein nächster Gedanke war die Flucht. Aber sie geFranz Schafheitlin. Die musikalische Gestaltung übernimmt Mark Lotbar. Unter Mitwirkung von Professor Günter Ramin(Orgel), Conrad Hausen(Cembalo) und des Thomanerchores kommen nur Originalwerke von Joh. Sebastian Bach, Friedemann Bach und Philipp Emanuel Bach zur Verwendung. Zach-Ecke Das Rezept Gerda zeigt ihrer Freundin Lotte ein prachtvolles Armband, das sie zum Geburtstag von ihrem Mann erhalten hat. Maun immar bei. „Wie bringst du es nur deinem Mann immer bei, daß er zum Fest das richtige Geschenk für dich trifft?“ „Ganz einfach. Kurze Zeit vorher beginne ich nachts im Traum laut zu sprechen!"(Neue J..) Wonne Klein=Elschen wird von ihrer Mutter gefragt, was sie denn tun würde, wenn sie recht viel Geld hätte. Worauf die Kleine munter antwortet:„Dann kaufe ich mir ein weißes Kleid, weiße Schuhe und einen weißen Hut.“—„Und was machst du dann?“ fragt die Mutter. Elschen sagt strahlend:„Und dann mache ich sie dreckig.“ Be1igl Seligreit Der Mathematikprofessor erwachte selig.„Ich habe einen herrlichen Traum gehabt.“—„Was hast du geträumt?"—„Ich habe Pythagoras eine Fünf in Algebra gegeben.“ „Das Fräulein von Barnhelm“ Fite Benkhoft als Franziske. (Bavarie) Ewald Balser Käthe Gold als Mejor von Tellheim. als Minne von Barnhelm „* Mündliche, kostenlose Auskunft für die Bezieher unserer Zeitung nur nachmittags(außer mittwochs und sonnabends) von 4 bis 5 Uhr in unserer Schriftleitung. Kristina Söderbaum in der weiblichen Hauptrolle. Der alte Rabbi Loew erfährt durch Weiner Krauß eine Darstellung, die über alles Episodische hinaus zu symbolischer Geltung anwächst. Heinrich George als Herzog von Württemberg. Eher ein Soldat als ein Regent und durch seine Genußsucht Wachs in der Hand des gerissenen Hofjuden. Joseph Süßkind-Oppenheimer, der spälere Hofude des Herzogs von Württemberg. steht im Zentrum des Films. Ferdinand Marien spielt die Hauptrolle. Werner Krauß als Levi, die ekrupellose rechte Hand des Hotjuden Oppenheimer (Sten/Terra) verlegenheit. Da konnte der Jude helfen! Er streckte ihm lang nicht, er wurde eingeholt, verhaftet und gefangenwenden Progenz Zgst#te#en.(hl. der Jude das Herren= bat den Film inszeniert. Ferdinand Marian. Werner Während.“ Jolt dardte, lebte der Jude das Herren= bat den Flim, InBesaunsfersgigen Zlssser, Lestris SIeIIU T AIDOUT Eritz Hoopts wurde für den neuen Jannings=Flm der ohis„Ohm Krüger“ verpflichtet, wo er die wolle des ner Rolle als englischer Lax### zurenführers Colson spielt, der den Präsidenten Krüger, sehr JanningszFilm der Tobis„D' Was Frauen fragen S.., Stiepel. Machen Sie mit Ihrem Gatten ein gemeinschaftliches Testament, durch das Sie sich gegenseitig zu Erben im Todesfalle einsetzen. Auch ohne ein solches verbleibt Ihnen, was Sie selbst in die Ehe eingebracht haben, als Vorbehaltsgut, ferner was Sie in Tobis drastisch von seinen noch ungebrochenen Kräften.u„gen und daraufhin die Erlauonis erhält, trotz seiner, hohen Jahre wieder an der Spitze seiner Reiter ins Feld zu zlehen. Kristina Söderbaum spielt die weibliche Hauptrolle in dem Veit=Harlan=Film der Tobis„Der große König“, eine junge Frau, die von den Soldaten aufgelesen und mitgenommen wird. Sie heiratet einen fridertzianischen Soldaten des Regiments Bernburg und wird so mit dem wechselvollen Schicksal dieser Truppe unlöslich verbunden. Otto Wernickes Bühnenjubiläum. Otto Wernicke der auf der Bühne wie im Film sich gleichermaßen in das Herz des deutschen Publikums gespielt hat, feiert sein drei stellt er sein großes Können in seiigerkommandant in dem neuen „Dhm Krüger“(Regie Hans Steinvory, unter Beweis. Will Dohm wurde für den neuen Usa=Film mit Heinz Rühmann, Anny Ondra und Erika Helmke,„Der Gasmann“, verpflichtet, den Professor Carl' Froelich zur Zeit inszeniert. Gründgens als„Friedemann Bach“. Gustaf Gründgens der die künstlerische Oberleitung führt, hat die Titelrolle übernommen und Traugott Müller die Spiellettung übergeben. Die Darstellerliste dieses Films nennt bis jetzt folgende Namen: Gustaf Gründgens(Friedemann Bach), Anna Dammann(Antonia), Johannes Riemann (Graf Brühl), Camilla Horn(die Tänzerin Frascatt), Eugen Klöpfer(Johann Sebastian Bach), Hermine Körner sollte.(§§ 1519, 1931 und 1932 des Burgerlichen Gesetzbuches.) Emma T. Der Erlaß des Reichsarbeitsministers über die Freizeit der in einem Betriebe beschäftigten Frauen hat in seinen Richtlinien folgenden Inhalt: Anspruch auf solche Freizeit haben Frauen mit eigenem Hausstand zur Erledigung ihrer hauslichen Aufgaben, wern Kinder unter vierzehn Jahren vorhanden sind. Solchen Frauen soll nach Möglichkeit eine verkürzte Arbeitszeit an etwa zwei Tagen in der Woche eingeräumt werden. Wenn das aus betrieblichen Gründen nicht möglich ist, soll ihnen innerhalb zweier Wochen ein voller Arbeitstag(Waschtag) frei gegeben werden. Frauen, die nur 48 Stunden in der Woche und nur in Tagschichten arbeiten, sollen von dieser Regelung nicht erfaßt werden. Die Gewährung einer Vergutung für die vierbei für die Frau ausfallende Arbeitszeit kommt im allgemeinen nicht in Frage. Sie ist auch in etwaigen Ausnahmefällen nach den Vorschriften über den allgemeinen Lohnstopp nur mit Zustimmung des zuständigen Reichstreuhänders zu gewahren. Um Zweifel zu beseitigen, sei darauf hingewiesen daß dort, wo bereits seit längerer Zeit der freie Tag den Frauen mit eigenem Hausstand bezahlt wird, Lohnstoppbedenken nicht geltend gemacht werden. Ehetauglichkeit Klärchen. In welchen Fällen kann das Ehetauglichkeitszeugnis verweigert werden? Wann wird ein solches überhaupt verlangt?— Nach dem neuen Personenstandsgesetz ist die Beibringung eines Ehetauglichkeitszeugnisses zwingend vorgeschrieben. Im übrigen hat anderen Ehepartners oder der Nachkommen befürchten lassen, das Ehetauglichkeitszeugnis verweigert wird, leuchtet ohne weiteres ein. Ist die Krankheit überwunden oder besteht keine Ansteckungsgefahr mehr, wird ohne Verzug das Ehetauglichkeitszeugnis ausgestellt. Solche Krankheiten sind alle Geschlechtskrankheiten, Tuberkulose und evtl. Lupus. Bei anderen schweren akuten Infektionskrankheiten ist meist der Allgemeinzustand derart schlecht, daß er das Eingehen einer Ehe von selbst verbietet. Luftschutzfragen Hans V. 1. An sich unterliegt die Beleuchtung der Treppen und Flure dem Hausvesitzer, doch ist diese Pflicht in der Regel durch Mietvertrag oder Hausordnung auf die Mieter übergegangen, besonders in den Fällen. in denen der Hausvesitzer das Haus gar nicht selbst bewohnt. 2. Der Hausbesitzer ist zwar verpflichtet, für die Beleuchtung des Luftschutzraumes Sorge zu tragen, die Kosten für das Licht aber hat die Luftschutzgemeinschaft zu tragen, der die Einrichtu tragen, der bie Einrihung zugute kommt, genau so, als wenn Licht in der Waschkuche gebraucht wird, das durch den Hausbesitzer angelegt worden ist. 3. Die Pflicht, rechtzeitig zu verdunkeln, obliegt der Hausgemeinschaft; hier hat jeder sich als verantwortlich zu betrachten und einer hat für den anderen einzutreten, wenn mal der eine oder andere Hausgenosse etwa abwesend ist. Für Unfälle muß sich moralisch ein jeder verantwortlich fühlen, die rechtliche Seite kann nur von Fall zu Fall entschieden werden. H. Pr. Tabakfreund Wenn der Tabak etwa 90 Tage auf dem Pfeifengut aber erst, wenn die Blätter die Ränder einrollen. Man trocknet die Blätter im luftigen Raum, auf Stangengerüsten aufaespillt oder an Bindfäden nbesgbett. Die trockenen Blatter bindet man in kleine ische aufgefädel Buschel. der Standesheamte, wenn er die Beibringung eines einer Gärung unterzogen und später gel Ehetauglichkeitszeugnisses nicht verlangt, den für die zu Rauchtabar verarbeitet wird. Lassen Sie sich in Verlobten zuständigen Gesundheitsämtern unverzüglich einer Buchhandlung ein Lehrbuch geben, das nähere von der Bestellung des Aufgebotes Kenntnis zu geben. H Die Gesundheitsämter haben dem Standesbeamten Mitteilung zu machen, falls sie die Vorlegung eines Ehetauglichkeitszeugnisses verlangen. Das Ehetauglichkeitszeugnis wird verweigert, wenn der Betreffende nicht arisch ist oder an einer Erbkrankheit leidet. Daß bei Krankheiten, die mit Ansteckungsgefahr verbunden sind oder die eine erhebliche Schädigung der Gesundheit des el. Diese werden gelagert, öfter gewendet, dann rößere Haufen gesetzt. Der Tabak wird darauf Gatung, unleröphen, und sbargt Felagert, ebe er sein Richter Adam im„Zerbrochenen Krug; sind unver= Liebeneiner(Philibb Anweisungen gibt. Reichsjugendsportabzeichen Lichtburg:„Das Fräulein von. Barnhelm“ (Uraufführung gleichzeitig mit Wien) Es ist das schöne Vorrecht des Films und es liegt im Bereich seiner besonderen Möglichkeiten, eine dramatische Vorlage so zu weiten, daß alles das, was in der Bühnenfassung nur angedeutet berichtet oder knapp gesagt werden kann, in voller Ausführlichkeit geschildert wird. Und wie der Film nicht an den gleichen Schauplatz gebunden ist, so kann er auch zeitlich einen viel weiteren Raum umspannen und den Zuschauer mit Ereignissen bekannt machen, die als Vorgeschichte des Dramas nicht unwichtig sind, die Entwicklung selbst eingehender begründen und den Charakter der Personen vielseitiger umreißen. Der Film, der sich vornahm, Lessings klassisches Lustspichg##. zu bringen, tat gut daran, die geschichtlichen„Dinge, unter denen sich das frühere Schicksal des Majors Tellheim, sein bei den Besuchern nur ein Urteil: ein Artistenfilm ganz groten Formats, den jeder Filmfreund gesehen haben muß. Apollo:„Mädchenpensionat“. Das Motiv lieferte das Bühnenstück„Prinzeß Dagmar“, das Geza von Bolvary in gekonnter Form und unter Benutzung aller erdenklichen Mittel für den Film bearbeitet hat. Ein prachtvolles Königsschloß mit einem wundervollen — Thronsaal, in dem ein wirtlicher%pjg, Herpetzgongt, in Käthe Golds entzückend erscheinende Minna, zu der Fita Gegensatz gestellt zu einem Benkhoffs sehr realistische und zungenfertige Franziska dem Prinzeß Dagmar, die Königstochter, bider Zwei Brachtve, reizende Ralid. Kein Wunder, daß sie der strablende Mittelpunkt des Mädchenkreises ist, der in einer wirbelnden Ausgelassenheit durch die Szenen tollt. Ein herziges LiebesDee“: Waiche 9 14 Für Kinder im Alter bis zu 1½ Jahren auf die 4 Abschnitte-8 der Kinderbrotkarte je eine große Dose in allen Fochgeschätten Aufenthalt im böhmischen Schloß Barnhelm und seine edle Tat an der sächsischen Landbevölkerung abwickeln in breiter Tage auf dem Form und mit allen zur Verfügung stehenden bildlichen Mitteln zu schildern. Es schadet nicht, daß diese vor dem Beginn des eigentlichen Dramas liegende Exposition fast den gleichen Raum einnimmt wie die Handlung des Spiels selbst. Wem Lessings Komödie geläusig ist, der ist erstaunt, wie ganz anders jetzt die Gestalt Tellheims wirkt, wie jetzt sein Verhalten erst in der vollen Größe einer edelmänntschen Tat erkennbar und das zarte Liebesverhältnis zu Minna von Barnhelm aufgehellt wird. Man steht nicht an zu behaupten, daß gerade dieser erste Teil des Films,— eben die Darlegung der Ereignisse vor der Handlung des Lustspiels— zum Schönsten und Besten der ganzen filmischen Bearbeitung zählt. Dem Regisseur Hans Schweikart, der überhaupt, die Atmosphäre eines Lustspiers in eine ernstere und mehr heroische Gesinnung umwandelt, sind dabei Bilder von außerordentlicher Eindruckskraft und erschütternder Wirkung gelungeg, wohel die, wundervolle Vi9751 9 einen köstlich wirkenden Gegensatz, vi##er. Sig#i##che. stalten stehen auf seiten des Majors. Das ist Paul Dahlckes höchst eigenwilliger, aber in der Maske und im Gebaren fabelhafter Just und der herzhafte Wachtmeister von Fritz Kampers. Dem französischen Hochstapler Riccaut gibt Theo Lingen in einer meisterhaften Profilzeichnung und einem unerhört sprechenden Minenspiel frappante Züge, und Erich Ponto spielt einen verschlagenen Wirt von besonderen Graden. So ist auch mit einer ausgezeichneten Besetzung die verantwortungsvolle Aufgabe, einen berühmten klassischen Vorwurf in eine würdige filmische Form zu bringen, qualitätvoll gelöst, wie man überhaupt dem Film nachsagen muß, daß er entsprechend seinem Vorbild ein hohes künstlerisches Niveau zu wahren versteht. Jedem, der Lessings Lustspiel kennt und liebt, wird dieser ausgezeichnete Film sehr willkommen sein, er vermag aber auch durch die Handlung und das hervorragende Spiel jeden anderen Kinobesucher aufs höchste zu fesseln. Der Geist, der diesen Film durchweht, spricht in unseren Tagen stärker Capitol:„Wiener Geschichten“ Paul Hörbiger Marte Harell und Hans Moser sind die Hauptpersonen dieser lustigen Geschichte aus einem Wiener Kafseehaus. Eine verliebte und amüsante Afffäre, in der diese bekannten Darsteller uns in einer launigen Handlung ein Stück Alt=Wien vorzaubern. Viel Heiterkeit erweckt dieser hübsche Filmroman, der noch länger auf dem Spielplan bleibt. Ufa=Tonhalle:„Bal paré“ Ein fangenes einer kleinen Tänzerin, die nach vielen Verwicklungen ihr Glück findet. Ilse Werner spielt das junge Mädel reizvoll und beschwingt und trägt mit den anderen bekannten Darstellern den Film zu einem schönen Erfolg. Als gern gesehener Unterhaltungsfilm bleibt„Bal paré“ noch einige Lage auf dem Spielplan. 8 Dr. Josef Schwermann H..,.=Langendreer. Das Reichsjugendsportabzeichen können Sie in jedem Sportverein erwerben. Am besten ist es, wenn Sie sonntags gegen 10 Uhr sich auf dem Stadion an der Castroper Straße bei Herrn Meier vom VfL. Bochum 48 vorstellen. Tibor von Halmay und Lizzi Holzschuh unternehmen, ist für die Zuschauer der Sprung in ein Erlebnis der Freude, das noch lange in ihnen nachklingen wird. Apollo=Theater Weitmar:„Trenck der Pandur“. Ein echter Hans=Albers=Film, der seinen Weg machen wird. Hans Albers erscheint gleich in drei Rollen: als Pandurenoberst, als Vater Trenck und als Vetter Trenck, der im Dienste des großen Preußenkönigs steht. Jede Gestalt ist eine Persönlichkeit für sich, ist ein darstellerisches Weisterstück der Men Beeinernück der wirbelndes und photographisch glänzend einges Bild Münchener Faschingsfröhlichkett um die Jahrtwende bildet den Rahmen für das Liebeserlebnis sion von der Friedenskunoe, die das Lano ourcheilt, ibren Höhepunkt in dem packenden Kirchenausschnitt mit dem einsamen König findet zu den stärksten Filmeindrücken der letzten Zeit gehört Hier ist auch die charaktervolle, sparsame musikaltsche Illustration durch Aloys Melichar eine man einen Schauspieler wie Cwald Beig, A5.de Rolle des Masors Tellheim einsetzte, war man sich bewußt, eine nicht unbedingt„Lustspielmäßige, sondern„Hephere„uns Welt=Licht:„Kennwort Machin“. Auf dem Gebiete des Kriminalfilms ist in der letzten Zeit Achtbares geleistet worden. Auch dieser Film verdient vollste Anerkennung, weil er, ohne ein Reißer zu sein, alle Elemente des Krimtnellen enthält. Bewußt und entschieven, idyll entspinnt sich zwischen Prinzeß Dagmar und ihrem Sportlehrer, das in allen romantischen Farben ausgemalt wird. In den Liebestraum greift die harte Wirklichkeit. de= Prinzeß Dagmar muß einen Prinzen heiraten. Allen loeischen Folgerungen zum Txot kommt es nag,egherz uin einer zweiten Begegnung. Der Sportlehrer Prinzenerzieher. So nimmt das Spiel einen versöhnlichen Ausklang, was ganz im Sinne der Zuschauer liegt, die mit wachsender„Anteilnahme das märchenhafte Geschehen verfolgen. Die Darstellung, aus der sich vor allem Angela Salloker und Attila Hörbiger herausheben, hilft dem Stück über die unausbleiblichen Längen, die sich aus der Anlage der Szenenfolge ergeben, hinweg., Zu den mitgestaltenden Elementen gehört auch die Musik. Gloria:„Gleisdreieck“ Die Drebbuchautoren haben sich die ungemein iUmwirk. same Szenerie des Untergrundbahnbetriebes einer Weltstadt dienstbar gemacht und haben darum eine Handlung aufgebaut, die von vornherein des Erfolges sicher sein darf, weil unter Verzicht auf alle billige Romantik ein wirklichkeitsechtes Stück des Großstadtalltags gezeigt wird. Spielleiter Stemmle dirigiert das Spiel mit Tempo und Temperament durch alle Fährnisse. Vortreffliche Dialogszenen und hübsch beobachtete kleine Episoden vom Rande des Alltaas und echt berlinischer Färbung gewähren dem Zuschauer erheiternde Atempausen. Gustav Fröblich zeichnet den sungen=Bahn=Fahrdienstleiter, der tapfer und männlich um sein Mädchen kämpft, mit gewohnter Sicherheit. In Heli Finkenzeller steht ihm eine in Haltung und Geste und künstlerischem Gestaltungsvermögen ebenbürtige Partnerin zur Seite. In wetteren Rollen, die mit bervorragenden Charakterdarstellern besetzt sind, lassen besonders Otto Wernicke und Paul Hoffmann aufmerken. Eine gekonnte und gefällige Musik gibt dem Ganzen einen schönen Rahmen. Odeon=Skala:„Die Sporckschen Jäger“. Ein Spiel mit einer ernsten Grundnote, gestaltet nach dem gleichnamigen Roman des ostpreußischen Heimatdichters Skrowonnek, dessen Hintergründigkeit auch dem Film sein Geprägee gibt. Soldaten und Jäger sind die Gestalten der Erzählung. Der Kampf zwischen Liebe und Pflicht ist das ehne das romantische Mitleid, wird bier der estebenden beherrschende Tbema, sichtbar gemacht an einem wildernden dem rücksichtstosen, a. Szäite des Geschebens dem ein Tat= Leutnant, den dunkle Triebbaftiakelt an dem Gesetz der Spielletter Erich Ehre und der Kameradschaft schuldig werden läßt. Unter eine nicht unbezinzz, Hig#elnge,„#####rn zie poxe us Element vertreten Viktoria von Ba. strengere Linte einzurctagen, Männlschkest zom glaubt Weißner, Ellen Bang und ronte### bewundernswert gesammelten, Männlicotett., und 12n..2—.——.... bedingt das unerbitliche Festhalten an seiner! Lichtspielhaus:„Die 4 Codonas“ sachenbericht zugrundeliegt, ist Hamburg. Svienenter Erich Waschneck ein Kenner der menschlichen Psyche, igtet tief ins Menschliche hinab. Für ihn sind nur 52 Gegensatze da. um ein vielseitiges Gemälde des Menschlichen zu zeichnen, auf dem die Licht= und Schattenseiten gleich gut verteilt sind. Mit einem unheimlichen Tempo wird die Handlung vorwärts getrieben. Blitzartig wechseln die Schauplätze, auf dem sich die verschiedensten Cbaraktere bewegen. Gleichzeitig wird ein Ausschnitt aus der verantwortungsvollen Arbeit der Kriminalpoltzei gegeben. Einen großen Anteil am Erfolg hat die Darstellung. Paul Dadlke gibt erneut einen Beweis von seiner großen Kunst der Menschengestaltung. Dem jungen, pflichtbewußten Kriminalkommissar albt Albert Hehn ein festumrissenes Proftl. Das frauliche Viktoria von Ballasko, Hilde Hatte Spira. man undeving, das. ungroinnsche. Fenthugten an seiner den Darstellern spielen sich Paul Westermeier, Rotraut Richter, Fritz Genschow und Theodor Loos in den Vordergrund. Hammer Lichtspiele:„Angelika“ Das Leben kommt immer anders als man es sich wünscht. Ueber allem aber steht die Liebe. Den Tatsachenbeweis für diese Erfahrungsweisheit liefert Frau Angelikas ungewöhnliches Lebensschicksal, das Spielletter Jürgen von Alten in Bilder von stärkster Erlebnisdichte gebannt hat. Sehr menschlich geben sich die Darsteller, unter denen Friedrich Kayzler als Geheimrat Deuberts von einer bezwingenden tragischen Größe ist. Selten hat man Olga Tschechowa so mütterlich und frauliche gesehen. Tonfilm=Theater Wiemelhausen:„Sprung ins Glück“ Ein deiter beschwingter. köstlich erzählter Film um die Liebe Es wird nicht von ihr gesprochen, aber sie ist da. Der Sprung ins Glück, den Rolf Wanka, Rozei Clikos. kenschengestaltung, Um Hans„Albers die Frauen Käthe Dorsch. Sybille Schmitz, Hilde Weißner und Elisabeth Flickenschildt. Capitol=Theater: Werne:„Zwei Welten“. Wir lassen uns gern von einem Film überraschen, der nichts anderes sein will als ein unbeschwertes, heiteres Spiel vor einem zeitgemäßen Hintergrund. Die verzopfte Welt des Standesdünkels und der Ewiggestrigen im Kampf gegen die auswärtsstrebende Generation ist ein Thema, das helle Begeisterung auslösen muß. Prächtige Jungengestalten sind die beiden Erntehelfer Max Eckard und Joachim Brennecke. Kammerlichtspiele Gerthe:„Tat ohne Zeugen“. Das Venedig des frühen Mittelalters blendet auf mit seinen mächtigen Adelsgeschlechtern, die in großartig gezeichneten Charaktertypen durch die Szenen gehen. Ein Unschuldiger wird des Mordes verdächtigt. Sein Kampf um Recht und Friheit ist der Kern der Handlung. die mit Tempo und Spannung bis zum Rande gefüllt ist. Bewährte italienische Schauspieler teilen sich in den Erfolg der Darstellung. Union=Theater Gerthe:„Ihr Privatsekretär“. Man braucht nur den Namen von Hannes Peter Stolp, des Dichters der modernen Burleske, zu nennen, und man weiß, was man von diesem Film zu erwarten hat, der eine schneidige Attacke gegen das anrüchige Strebertum der Neureichen reitet. Weiter ist von Gaunern. Dieben und verliebten Leuten die Rede, also alles Figuren, die die beste Stafsage für eine herzhafte Posse abgeben. Im Vordergrund stehen Gustav Fröhlich und Maria Andergast. Capitol=Theater Langendreer:„Der rettende Engel“. Der Film lebt von den Gegensätzen zwischen Stadt und Land, die mit einem seinen Tastgefühl für die wirklichen Dinge des Alltags ins Psychologische vertieft werden. Die Menschen erscheinen so, wie sie wirklich sind. Sie besitzen kein filmisches Gesicht und sind uns„darum so lieb und wert. Wir nennen in erster Linie Sepp Rist, Carla Rust, Grete Weiser, Franz Schafheitlin und Gustav Waldau. Lichtburg Langendreer:„Falstaff in Wien“. Es bestand nicht die Absicht, einen Opernfilm zu schaffen. Die berühmte Figur des Falstaff aus Nicolais Werk ist Mittelpunkt einer Handlung, die von der Atmospbäre des Künstlertums lebt. Leben und Schicksal des Titelbelden wird uns neugeschenkt in der künstlerischen Persönlichkeit von Aribert Wäscher. Eine prächtige Charakterstudie liefert Paul Hörbiger als Hofschneidermeister. Schauburg Wanne=Eickel:„Krambambuli“ Die bekannte Novelle der ostmärkischen Dichterin Marie von Ebner=Eschenbach hat bei diesem Film Pate gestanden. Es ist nu eine kleine Hundegeschichte, die aber so viele Schönbeiten enthält daß es unmöglich ist, sie alle aufzuzählen. Die Kameradschaft zwischen Mensch und Tier ist das belebende Element, die so etwas wie eine dichterische Verklärung erfährt. Um den Hund„Krambambuli“ scharen sich Rudolf Prack, Viktoria von Ballasko, Sepp Rist. Elise Aulinger und Eduard Köck. Josef Ruhmann Zum drittenmal gegen Bulgarien Fußball-Länderkampf am Sonntag in München Nach dem vor vierzehn Tagen in Budapest mit großen Salde Si.ie gaäcsechehbse el 22 1lcb 9sch ie Ceit. 4lch dle Seor.H de, Ksichsel, Aescsein, 8i Lisäkeit.1 der aber auch wiederum drei Neulinge ihre Feuertause er, Bämpzen%,zwäßrser Schwpefnelelt 2 pall. Verbanz Deutschland hat der Bulgarische FußVen Venen gasden ausgngen Inl der für Bingen. be waren undggen“ggseser singder Rationalelf zählen. Mileff. Angeloff, Nikoleieff, Belokaposf, Nikolos,##im(.“ und Lewann 1935 Tressen mit Bulgarten in Tosia zwischen den Wiosten stand, lesien Riederlage der Doxtmunder, duchaus im Bereich ges Tresen mit Bizegrig,d wseder einmal PeTestl. von as chce eschesee ce vosten und vu. Leize EHweimzürter Kupfer„Lin.„Bechng in der linke Läufer Hammer! vong gein= Vexaptzgung mit dem Herberger aber bei seiner, großen Veranlagung SB. Jena guf, dem linten Seschscs s ce sec Conen, so daß es hosfentlich wird. Conen wurde wieder die Sturmführung übertragen, während der talentierte Walter mit Lehner den rechten Flügel bildet. Dieser Sturm ist jedenfalls stark genug. einige Treffer vorzulegen, die die Gäste nicht werden aufholen können. Ein sicherer deutscher Sieg müßte das Ergebnis sein. eas shiese ec h Möglichen leot, so ann der Wuar, H gelingen. Wir ind gespannt darauf, wie die Tabelle am Sonntag aussehen wiro. Die Spiele: WaG. Hoech Dortmund—.„Prggelsburg Bochum. Reichsbahn Wanne— Mertur Vorrmund. Sieben Meister im Ring Die Berliner Deutschlandhalle ist am Sonntggg#e„eiger Hälbschwergewichtskämbse zwischen Heinz Seidler wischen S9 ge, S. c. 2.- De beiden Velischen Die aucd beinz) Sizesen. leiseri,.2b. Sen-hesdersher 1shoter swer-per im pergangenen Jadre mit Kreis über die und Joset B Miel sosef Besselmann„müßien mit den zumänischen„Meistern Mielu Dokulescu bzw. Constantin Cionoiu sicher werden. Als siebenter Meister erscheint dann noch Ernst Veroserss= hersihsrsl Aünden Iier Schashb'iser den großen Kämpferherzen des Sachsen keine Gefahr lausen wird. keichsbahn Wanne— Mertur Dortmun Die Spizenine. 107 Hicr Preußen Wanne bei Witte.— Der erlie Sieg für den FaßV. Peeueu. vuuue vel winch ez e ee ulne. Pin Vönen Segenl.. gcht es diesmal weiter— Sechs Punktelpiele in der weltfälischen Bereichsklaffe— Arminia Bielefeld gegen VtL. Bochum 48 im Stadion Iw eroben„eschzltag ziemlich planmäßia durchaefübrt schaften am Sonntag. Da wird manche Reionung nich auf geben. VfL. Bochum 48— Arminia Bielefeld Es ist schon ein Kreuz für den Spielausschuß, Sonntag die das Verkrauen aller Vereinsantanger beitz, sgg, se 146. Bünkichen mal verloren gebil Dann gebt ein Heulen und Gläc, daß der größte Tel der Fusballriklaster von der nun hört, daß der BfL. in diesem Monat nicht weniger als fünf Stammspieler unter die Fahnen bat schicken müssen, kann man verstehen, daß es wirklich nicht leicht ist, Lücken zu füllen. Nun haben die Bochumer wohl ein reichbaltiges Nachwuchsreservoir, aber, 6s, ist. schgprsg, der eine Spieler braucht längere Zeit, um sich in der Mannschaft zurechtzufinden, dem anderen gelingt schon beim ersten Start alles. Nehmen wir das letzte Spiel gegen Gelsenauß als Maßstab, so kann man wohl sagen, daß die Lücken so gut wie nur möglich ausgefüllt wordesglagen, GGeege gewiß kein leichtes Spiel gegen die ungeschlagene Gelsenkirchener Mannschaft. Wenn es auch hier und da bei dem Nachwuchs haperte, im großen ganzen konnte man schon Run gebt es diesmal gegen Arminia Bielefeld, eine das albt dem Spiel seinen Reiz. Die Vielefelder baßen Hrei Spielen baben ste zwei gewonnen und eins verloxen. Seit vier Wochen haben die Bielefelder nicht mehr in den Punktekämpfen gestanden. Das kann ebensogut ein Plus sein wie ein Minus. Hier in Bochum werden sie zu zeigen haben, was sie wirklich können, denn gegen eine Hinterwie sie der VfL. stellt, muß der Gegner schon mit auten Stürmern antanzen, wenn er Lorbeeren ernten will. Fragt es sich, wie der VfL. die Stürmerfrage diesmal gelöst bat. Aber das werden wir sa jeben, wenn die Mannschaft das Feld betritt. Ist der Kampfgeist nicht eingeschlafen, mit dem die Bochumer ihre letzten Schlachten geschlagen haben so ist uns nicht bange. Bei aller Achtung vor den Bielefeldern, wir glauben zwar an einen harten und erbitterten Kampf. aber an den Punktegewinn unserer Mannschaft, die vor heimischem Publikum schon zeigen wird, daß trotz des großen Spielerverlustes der Bochumer Bereichsklassenvertreter nicht über die Achsel angesehen werden darf. Schalke 04— Borussia Dortmund „Da wird die Dortmunder kein Regen abwaschen. sie kämpfen, wie sie wollen. das Schicksal der anderen Mannschaften teilen müssen, d. b. die Punkte abgeben. Bielefeld— SpVg. Röhlinghausen geleistet haben. Bis zur Pause gelang es ihnen, bis auf einen Fall ihr Heiligtum sauber zu halten. DSC. Hagen— Gelsenguß Gelsenkirchen Auf dem Hagener Höina hängen die Trauben ganz besonders hoch. Das fußballfreudige Hagener Publikum schafft seiner Mannschaft die nötige Rückendeckung, die Spielgg sind mit einem Rieseneiser bei der Sache, da beißt es für Gelsen: auß, sich möglichst warm anzuziehen, damit die nicht mit einem empfindlichen Schnupfen in die Stadt der tausend Feuer... und ohne Punkte zurückkehren muß. Möglich ist das schon. Union Gelsenkirchen— Westfalia Herne Dem Neuling scheint nach den schweren Ausstiegsspielen und den nicht minder schweren Meisterschaftskämpfen in der Bereichsklasse die Puste ausgegangen zu sein. Oder macht die Mannschaft zur Zeit eine Krise durch? Die Leistungen sind fraglos zurückgegangen. Es würde kaum wenn die Herner, die am letzten Sonntag ihren ersten Sieg errangen, den Gelsenkirchenern ein Schnippchen schlagen würden. Arminia Marten— Preußen Münster Die beiden Schwanzkandidaten unter sich. Eine von den beiden Mannschaften wird nun wohl zu dem ersten Sieg kommen, wenn man sich die Punkte nicht teilt, was gut möglich ist. iu Grobtamphog ers Ha 4 as zu dem Lotaltampt zwieschen dem bisber noch ungeschlagenen Sck. Altenboghun,und nach Witten, um sich gegen die 92er zu verteidigen. Aber das Maß ist dami zogen, empfangen Witten O7 und werden selbst auf eigenem Platz alle Hände voll zu tun bekommen, um sich er.3B. Linden, der den Tavellenletten Spwa. Weider zu and verändern, das is ebensalls gewitz— den Tabellenstand verändern, das ist ebenfalls gewiß. Preußen 07— SC. Altenbochum Just im rechten Augenblick ist der vorjährige Staffelsieger in die richtige Form gekommen. Dem:=Sieg über Witten 07 an der Wasserstraße konnten die Preußen einen 13crelg uber„st die sg ost ver Sezatzezscheroesze be as seschseshesehtlie oe i e e rvernachlässigen, denn gerade Preußens Schlußdreieck bat falls ins Gras beißen mußten, eine gleichwertige Partie liefern werden. Trabrennen zu Gellenkirchen Der dritte Oktober=Renntag auf der Gelsenkirchener Trabrennbahn bringt wieder aulen und int gelsepzenggnggt, Im Mittelpunkt der acht, Rennen„stebt der Wesitdeutche Zuchtpreis. Diese mit 5000 RM. und wertvollen Ehrensoll unsere Gesundheit nicht stören. ORTIZON-Pastillen schützen wirksam vor Grippe, Hals- und Mandelentzündungen. Eine Pastille ist drei Stunden wirksam. Auf diese Dauerwirkung kommt es an. Packungen zu RM—.55 und RM—.95 IunsMaserstraße Pird eine harte Angelegenbeft werden. ge 0 8 712 ON- Zahnpuiver, ORTIZON- Zehnbörste Handball der Bezirksklaffe Die Handball=Kriegsmeisterschaft in der Bereichsklasse nimmt am Sonntag mit drei Spielen in der Staffel Süd und mit drei Spielen in der Staffel Nord ihren Fortgang. Alle zwölf Mannschaften sind also im Spiel, und so kommen schon reizvolle Paarungen zustande, wie z. B. Eintracht Dortmund und Polizei Recklinghausen. Im wir die Dortmunder als spielstärker an, zumal Recklinghausen am vergangenen Sonntag sich nicht einmal gegen den Neuling Henrichshütte durchzusetzen verstand. Den Vorteil des eigenen Platzes wird die Eintracht unter allen Umständen zu wahren wissen und es dem Westfalenmeister sehr schwer machen, zu gewinnen. Die Werkssportler aus Hattingen empfangen zu Hause den Süttenverein Dortmund und werden gegen die große Erfahrung und das bessere Können der Dortmunder nicht viel ausrichten können. Henrichshütte bat aber bisber sehr viel Kampfgeist und Energie aufgebracht und verfügt Dazu über einen samosen Torhüter, so daß der Torunterschied am Sonntag nicht groß zu werden braucht. Unsere nächsten Nachbarn. TuS. Holsterhausen. müssen nach Gevelsberg reisen und sich dem Sportring stellen. Uns scheint diese Aufgabe sehr schwer zu sein, da Holsterhausen trotz bestem Willen den Gevelsbergern nicht eine volle Stunde lang wird Widerstand leisten können. Die Punkte werden in Gevelsberg bleiben. Die einzelnen Spiele: Staffel Süd: Eintracht Dortmund— Polizei Recklinghausen: BSG. Henrichshütte Hattingen— Hüttenverein Dortmund: Sportring Gevelsberg— TuS. Holsterhausen. Staffel Nord: Bielefeld 06/07— TV. Jöllenbeck; TV. Künsebeck— Grün=Weiß Bielefeld: TV. Altenhagen Luftwaffen=TV. Gütersloh. um deie Zelt ader sdon bbven zut wenig anders aus. Ae weidsekischer Traber an echtf flnden. Dei Keinter fübeir ve eicgum ini die Rannichaltl des Zegersedes, die nür über die launge, Serege, Hon 300 Merz, I gissirhschsef. 9n eres Pler zispunfe sduchg des Bedie, wreuten ,baben vas. Stepvernogen. der ehnerselden, He##ür über die langezgtrege, von 3000 Wzeter, und stellt es c ier auiumeisen dat. Die Preiupen„Lgfan das. Siehpermoggn, der Bewerver grgpeg, ungfgsuge, euen verungng, e genen epelen, zu Beainns Eingeleliet wird der Neuuige mit bigrazsgeik Pieiz ene d Hasten wouir ein ähnices Bld, der zut die gepsepeirgei senen Giser Sestasens bier dieswat v,perdenfe Auzsichten baben beide Mannschaften. Pohirg= aesege as ast, Black., Heshaen= Vestese. Lumar, Marschin,„Spulz, Gryzhowski, Hoffmann, Menneke, Böhmer, Riese und Greif zur Verfügung. Witten 92— Preußen Wanne für den Bochumer Lokalkampf das Interesse für die Gastrolle des Tabellenführers in Mitten sein. Es ist nicht ausgeschlossen, daß die Wanner Preußen ihre erste Niederlage in dieser Saison beziehen denn der Wanner Thron steht nicht auf einem so soliden Fundament, wie es den Anschein bat. Zunächst waren sie in der Plas austragen zu können, wobel es zweimal ein AnentStege erzielten die Wanner gegen Tahlbausen in Dablbaueigenem Blatz, Wenn auch die beiden lebten Ergebnisse etwas böber einzuschätzen sind. besonders das gegen Höntrov werden sich die Wittener dadurch nicht bange machen lassen. Die 92er schlagen eine gute Klinge, das ist nicht abzustreiten. Vor eigenem Publikum spielt es sich zudem noch wesentlich leichter. Wenn also am Sonntag Witten 92 einen Sieg meldet, ist das kaum als Ueberraschung anzusehen. MBV. Linden— SpVg. Welper Die Leistungen der ehemaligen Ruhrbusaren waren in dieser Saison sehr schwankend. Ueber, zzwer unenzscoieden ist bat sie nun Gelegenbeit, zu einem Exlolg. zu, Sonst sind noch Zigeunerkind, Wattenläufer und zu nennen. ##ereiam Piannschasten noch wesentalich die dar verlüngte Bovtnovaute brzg japser geschlagen Spieksonntagen stebt ngu.(Les. pieder mit Gieicher. sie aud alt ainien Velar uesein ist Beiszeid den Lleza, beziun Auist heite. Die beibsen eiscke Iu.Sgistsh. hachie er., Wovizsguag zekbost wisser und sich darauf einzustellen lustpunkten die Tabelle an, aber die Zechenleute müssen nach Großes Rätlelraten der betute un, nen, Sns unn gag, g. aag die Mannschast bisper nicht Hingausgeronmerg, Run baben Sind die Austlegsspiele zur ersten, Fuzbalklasse an nie die Lindener am Sonntag die benachbarten Welveraner zu schon ein großes Fragezeicgen im Melsterschaftsgelchige Aus, Gast, die in der neuen Spielreibe völlig aus dem Leim gebäben die Optegas Fünserseld der um den Auftieg kamp= katen sind. Wenn die Leitungen nicht be Roehrböben wirkwerden: uich seiol pisen uid sich Latau Piazagelgh, wissen. Denken wir nur an den beldenhaften Widerstand, den die Leinenstädter den Schalkern am letzten Sonntag Zwar fübrt die Wac. Engelsburg mit zwei Verlustpünkten die Tabelle an, aber die Zechenleste mässen, nach Dortmund um sich der WKG. Hoesch zu stellen. Die Dortmunder Werksleute haben aber am vergangenen Sonntag nen ng Menn die Tungung gha bisber, so nevt es für die Leutg von den Rubrhöhen, wirklich nicht rosig aus. In diesem Kampf erwarten wir Linden Steo, EB. Höntrop— Witten 07 Der Niederlage gegen Preußen 07 folgte eine solche gegen den SC. Altenbochum. Allerdings haben die 1 letzten Sonntag recht unglücklich gekämpft, so daß zu hoffen ist, daß sie den Höntropern, die am letzten Sonntag ebenSchaffende wissen um die Kraft im Vollkornbrot „Wer arbeitet, muß auch essen!“ heißt ein altes Sprichwort. Wir müssen diesen einfachen Satz erweitern. Es sollte heißen:„Wer arbeitet, muß auch hochwertig essen!“ Unser täglich Brot ist und bleibt immer der bedeutendste Anteil an der gesamten Tagesnahrung. Es kann und darf darum nicht gleichgültig sein, ob dieses Brot biologisch vollwertig ist oder nicht. Nur das Vollkornbrot enthält alle Kraft= und Werkstoffe, die im ganzen Korn enthalten sind. In vielen deutschen Gegenden, und gerade dort, wo am härtesten gearbeitet werden muß, auf dem Lande, ist es Sitte, morgens Brei zu essen. Dieser Brei besteht aus Getreideschrot und wird deswegen seit uralten Zeiten gegessen, weil er allein so sehr sättigt und stark macht, daß der Bauer in ihm die Grundlage für die harte Arbeit des Tages sieht. Dieser Brei sättigt jedoch nicht nur, sondern er hält auch nach!„Brei aus Schrot“ und Vollkornbrot enthalten das gleiche Ausgangsmaterial. Wenn erst alle Schaffenden um den wahren Wert des Vollkornbrotes wissen und dies selbst am eigenen Körper erfahren haben, dann wird das Vollkornbrot das Volksbrot, das es sein muß. Vollkornbrot ist Kraftbrot, seine dunkle Farbe ist kein Zeichen der Minderwertigkeit, sondern gerade das Gegenteil: Sein Ehrenkleid! Schaffende, fördert Eure Gesundheit und Eure Arbeitskraft durch Vollkornbrot mit der Gütemarke! Dr. T. Wann fängt der Waschtag an? Schon am Dorabend— mit dem Einweichen der Wäsche! Vergessen Sie dabei nicht, den Waschkessel schon mit haltem Wasser zu füllen und ein paar handvoll Henko zum Wasserenthärten darin zu verrühren. Denn Henko muß mindestens eine halbe Stunde wirken, wenn das Wasser halkfrei und weich wie Regenwasser werden soll. Und diese 30 Minuten haben Sie am Waschtag selbst gespart! Henko ist ja so ergiebig! Ost genügen schon ubeendtr Heate uctun P bühtr des bodlier Vr. bu. ube..n aute hanten weser enschoendel einem Waschkessel normaler Gröste bei weichem, mittelhartem, hartem und sell natten. Waffer berscht wird. wenn Sie das Waschwasser nicht mit Henko enthärten. ist und wieviel Henko Sie in Ihrem Fall am besten nehmen. Gleich ausfüllen und absenden! GUTSCHEIN Ich bitte um kostenfreie Zusendung der Cehe schrift„Wasser und Wäsche“. Naine: Prafte Absenden an: HENKEL& CIE..., DUSSELDORF Persil-Werke Heifenverluste: N 806 51/40 Ka De 48995 Henteeocer[Piner von Törenz Aterr#03z. sie war das einzige Kind eines Weinbauern mit reiBesitz. Als die Jahre kamen, klopften viele Ereier Si. an ihre Tür Vina wies sie aue zurün, da sie fuhtte, daß den Werbern mehr die Weinberge am Herzen lagen. als das Sehnen nach einer verstehenden Gemeinschaft. Das Enttäuschen machte das Mädchen hart und verschlosDa kam der Krieg. Pina wurde Schwester. Wollte Leiden lindern helfen, um damit das eigene Weh zu vergessen. Still und nimmermude schaffte sie in einem Feldlazarett hinter der Front. Schwestern sind Soldaten. Der eigene Kummer muß zurücktreten und vergessen werden in der Sorge um die Verwundeten. Ein junger Ostmärker wurde mit zerschossenem Bein eingeliefert. Drei Tage war er mit einem Rotverhand, vergessen in einer Scheune gelegen, bis ein.... ihn fand. Der Arzt gibt wenig Hoffnung. Das Bein „Drei= Tage und drei Nächte wacht Schwester Pina am Lager des Schwerverwundeten, der ohne Besinnung in den weißen Kissen liegt. Drei Tage und drei Nächte verzichtete sie auf jede Ablösung und weiß selber nicht warum.„Sie müssen schlafen, Schwester“, mahnt der Schwester Pina lehnt ab. Kühlt die heiße Stirn des Fiebernden mit Eis. Und als am vierten Morgen die Sonnenstrahlen sich leise in des Krankenzimmer stehlen, die zitternden Kringel sich zage am weißen Linnen emportasten zum bleichen Gesicht des Verwundeten, oa schlägt er zum ersten Male die Augen auf. „Mutter...“ Ein hilfloses Stammeln, das heraufklingt aus der Nacht des Todes. Die Schwester streichelt lind die Hand des Soldaten. Rezept bei Erkältung, Grippegefahr: gestrichene Eßlöffel Zucker mit etwa der doppel kochender Wassers gut verrührt trinken und dann schwitzen! Zur Nachkur, und um Rückfällen entgegenzuwirken, nehme man noch einige Tage, und zwar—3= mal täglich, einen Teelöffel Klosterfrau=Melissengeist in einer Tasse Pefferminz= oder schwarzem Tee. Den bekannten Klosterfrau=Melissengeist in der blauen Packung mit den drei Nonnen erhalten Sie bei Ihrem Apotheker oder Drogisten in Flaschen zu RM..80, 1,65 und 0,90(Inhalt: 100, 50 und 25 ccm). 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Und immer wieder streichelt der Soldat das weiche, blonde „Pina... Du liebe... Du gute...!“ Weinlese im Neckartal. Ein Jauchzen und Lachen von allen Bergen und Höhen. Durch den Wingert führt die Schwester einen feldgrauen Soldaten. Ganz rüstig marschiert er schon mit seinem Stock. Auf einer Rastbank lassen sie sich nieder. Sehen in Frieden das weite, reiche Land zu ihren Füßen liegen. „Und das alles ist Dein, Pina...?“ Mein und Dein, lieber Hannes...!“ Sie reichen sich die Hände. Der ftoßtwes Von Cosmus Flam PBG. Einmal kam der Alte Fritz in einer Kutsche vor. Bohrau nach Heidersdorf gefahren und mußte vor Roth= schloß durch den Hohlweg, der heute noch da ist, obwohl seitdem mehr als hundertfünfzig Jahre vergangen sind. Ginsterbüsche wachsen rechts und links an den steilen Hängen und sind in der Blüte ein einziges goldgelbes Meer. Wilde Kaninchen haben in die Sandwände unSchlupflocher gegraben, und für die Eioechsen. Ratten, Mäuse und ähnliches Gener in der Hohlweg ein Paradies. Fur die Kinder des nahen DorDa der königliche Wagen mitten in dem Engpaß war id der Kutscher langsam fuhr, um nicht rechts oder links an die Wände zu streifen, erschien plötzlich von Rothschloß her in umgekehrter Richtung ein anderer Wagen, in dem der Pastor von Karzen saß. Er kutschierte selber, und da er bergab fuhr, indes sich sein König mühsam bergauf mühen mußte, kam es, daß die beiden Wagen ziemlich in der Mitte des Hohlweges auf„beda, Blat gemacht z a x Phoseant hr aus seinen der GottesNase und das belle Auge aus dem Wagenschlage lugen sah, wurde er unsicher, stieg ab und sah selber nach. Richtig, es war der König! itchesagte er, des bedarf keines Vortes, daß ein einfacher Lozsthsnig von Preußzen mus Ein aktuelles Kompliment „Es sagen alle, ich hätte eine Stimme wie eine „Tatsächlich, wenn du singst, muß man gleich in den Veiler lausen.(„La Dominiea del Corriere“, Mailand) einem größeren Monarchen weichen. Zrzagn tragt. „Wer ist in Preußen größer als der nonig: fragte der Alte Fritz und funkelte mit den Augen. „Halten zu Gnaden, Majestät, der Tod!“ antwortete der Pfarrer,„dieweil ich zu einem alten Soldaten muß, der im Sterben liegt und in Bälde zur großen Armee „ Sag sa“ sagte der König und kniff die Augen ein. „Warum hat Er das nicht gleich gesagt? Vor dem Tode sind er befahl seinen Leuten, seinen Wagen bis aufs freie Feld zurückzuschieben und den Pfarrer vorbeizuSo fuhr der Pastor von Karzen an seinem Könige vorbei, der ihm noch nachrief:„Grüße Er mir den alten Soldaten und sag ihm, ich käme bald nach. Und daß mir bei der großen Armee alles klappt, wenn ich komme!“ Frank war. Aber sie Flog ihtunt spirder sich zu. schämen. nie glaubt, daß es so weh tun wurde, Weiter nichts. Auf seiner Drust blintie das Eiserne Kreuz. er hielt sie im Arm und sie spürte go kühl an er and wies auf deis Kreig.“Zuetistfs Raun muste 1z; sagte sie noch einmal,„aber ich weiß es doch schon dem Brief, den du an die Firma geschrieben hast...“ —„Mein Gott, der Brief! Er sollte natürlich spater kommen als ich. Ich hatte mir Psnnage uungsfähr anz; wann er, hier sein„onnle, na ja... die grösse Tag, Von steinz Gusck ia Landoxeher Horst Frank, Hder bis vor sich hatte hören lassen. Sie funte, daß e Bin nicht Deine Mutter, Lieber...!"/ Die Augen des Verwundeten flackern in irrer Angst. „Bin nicht Deine Mutter... Will aber Dir gern Schwester Pina weiß auch nicht wie sie das „Du“ gefunden. Es war so selbstverständlich vom Herzen auf die Lippen gesprungen und hat dem Wunden kräftigende Ruhe gegeben. Soviel Lieb und Dank war in dem einzigen Wort. Die kühle Mädchenhand in der heißen Rechten schläft der Soldat in das Gesunden.„Geretter", erklärt am Mittag der Arzt.„Gerettet durch Ihre Sorge, Schwester Pina!“ Es macht unsagbar glucklich, einem Menschen das Leben wieder zu schenken..g.6 4— gia, Der Soldat Hannes Püschinger ruhr auf der Liegeterrasse des Lazaretts. Seine Augen haben einen feuchAber Herr Püschinger..!“ Schwester Pina tritt an sein Lager.„Sie mussen sich doch freuen. Die Heilung macht gute Fortschritte. In—6 Wochen sehen Sie Ein paar Tränen rollen über das verwetterte Soldatengesicht. „Schwester..1“ Das klang wie ein Weh= und Hiülferuf. Viel bange Zukunftsfragen halten sich dahinter „Nit traurig sein, Püschinger. Das Vaterland vergißt keinen,.. Es wir, alls wieder, gut.:: „Gut, Schwester.... Mit den Bergen isr es wol aus...“ Mit müder Zewegung wein er auf den Beinstummel unter der Decke.,„ige „Nit mutlos werden, Puschinger! Ich hab ein kleines Gütl zu Haus. In der Salzbug: ger Bergen liegt es, an einem blauen See. Drei Kühe stehen im Stall. Ein paar Geißen dazu. Der Vater tot. Die Mutter alt. Die Wirtschaft könnt ich wohl halten, wenn...“ Da stockt der Soldat. „Erzählen Sie weiter, Püschinger!“ „Das geht nit so leicht... Als Hütbub hab ich ein als gewöhnlich nichts von gae daß etwas geschehen Die Firga Landgxeher und Söhne hatte ihren gro= in der letzten Zest, IAngef, fuhire, duß etwas gescheben es war alles Ingg Fücheitz und Schmerz. arbeitet hatte, war nach einem erfolgreichen Stoßtruppunternehmen in Flandern das Eiserne Kreuz erster Klasse verliehen worden. An diesem Morgen, der die immer etwas behäbige„Gemeinsamkeit der Firma Landgreber plötzlich in unordnung brachte, hatte es Fran' em Betrieosfuhrer in einem kurzen Schreigen mitgeteilt und hinzugefugt, daß seine, Freudg, icherga# Auszeichnung nicht geringer, sei als der Wun##h, vald einmal auen Arbeitskameraden in der, Harifschan er die Hand schütteln zu, können. Ja, der Franz1##n erinnerte sich an diesem Tage stolz und ein wenig schuldbewußt des kleinen, fast schmächtigen Mannes. dem man nie so etwas zugetraut hätte. In einer kurzen Ansprache würdigte der Betriebsfuhrer vor allen Angestellten die Verdienste, die sich Horst Frank in früheren Zeiten um die Firma erworben hatte, und entwarf ein Charakterbild des Mannes, der nun auch als Soldat gezeigt habe, was in ihm steckte. Es war wirklich ein großer Tag für alle, die diese Anprache mitdem Gedanken an den Fernen um so fester men sei. Nein, es war nichts da, und auch mit der Nachmittagspost kam nichts. Angst und Entzchuschung bei ihr war, einmal gesagt, daß erst sie und dann die nach weniger der Stoßtruppführer Horst Frank im Mittelpunkt der erregten Gemüter stand als die kleine Sekretärin Inge Berthold, von der man wußte, daß sie mit Horst Frank befreundet war. Aber Inge Berthold war gerade heute blaß„und schweigsam,„sie wehrte alle Fragen mit einem stiuen Gesicht ab, hinter dem sich kaum etwas wie Erregung zu verbergen schien. Ach, wenn die anderen wüßten, was irg atx, Parging! le wicher au.„ zu wostl Horsf micht iür Mert geschrieber, Hgtze öahte i äaiset weist er auf den Bein= ein größeres Recht darauf? Ihr fiel##ötzlich Lechosden voie Secheiigerse Wide eisten biaier sinr mel. An diesem Tag, an dem sie ihn am tiefsten hätte lieben können, mußte sie ihn hassen— nicht veracht später das Beste, zu vergessen, was gewesen war, einfach neu Se Kceike soi, Kesie kans aus der bchaid feäite die 6e war nach bel, als sie IZepFre ZiganeFetr e 1nd ihr stand und lachend die Arme ausbreitete, Horst gerechne!. Ueberraschung ist hin, so einfach auf einmal, so ohne Geheimme und Schmerg. Und dann lief sie plötzlich fort, in das andere Zimmer, seiers.:“: über sie mutzte noch pag= Tränen niederkämpfen, ehe sie die Nummernscheibe drehte... „Unteroffizier“, Haeseler wurde, machte ein junger navauerieoffizier spazierritt, wobei er in die Nähe von HarneEr wußte zwar, daß hier der Graf wohnte, aber von dessen Lebensgepflogenheiten keine Sunsr Anu Wissch vierten Text von Otto Erler und Max Neumann, die für späteren Termin schon sechs weitere Bühnen anteinreiche Zürnberg(das Stück spi derts.: Sie mächte den Glanz ihres Hauses Zusch eit, ienso viel baritonale Wärme wie tenorale MüheReiterer Opernbeginn Lortzings„Waffenschmied" wieder sehr erfolgreich machten„diesen Decke zittert der Soldat ein Figürchen beftroen Eipschgag; Der. 5a les, äsendes Reh, aus Lindenholz geschniuten. Wunder= Genuß. fein der Natur abgelauscht.„Das, Schwester, möcht ich das eber en der, Aattur angenuget, losigkeit und Helligkeit aufweist, das überhaupt, un Ihnen schenken... „Innigen Dank, Herr Püschinger...!“ „Das nit, Schwester... aber... einer erlesenen Fülle quillt, haben wir mehrfach schon lobend erwähnen können. Wenn aber sein Graf Liebenau eine so stimmschöne Partnerin findet wie Charund" Jetzt richtet sich der Soldat in den lotte Hoffmann=Pauels es ist, wird dieser Kissen auf. Guckt gerade in die weißen Wolken, die hoch nuß noch erhöht und vollkommener. Auch diese jur am Himmel, fliegen,„Mit dem Figurlschnitzen könnt ich blühende Stimme besticht durch den Schmelz uno den mir auch ein Stückl Geld verdienen, und wenn dann lichten Timbre, durch eine makellose Tonbildung und noch. wenn eine liebe Schafferin im Haus...“ eine gepflegte stimmliche Führung, wobei auch die geDo teuchen eine Augädchenst.„Schpester Bina.:. handlung, erfährt,.sei auß besonders festoestelt, ur in die Sterne des Maaureun.„Schwester Vino, daß an diesem uvend Hubert Aertens in ver LitelGlut geschäftsführer Königsmark, der, schon immer in si a rie— rn ter rolle sich einer vornehmen und erfreulich disziplinierten, guten gesanglichen Leistung befleißigte und ebenso stimmlich wie musikalisch und darstellerisch jeder Ueberladung und billigen Komik enthielt. Erwähnt sei auch bei dieser Wiederaufnahme die köstliche Irmentraut von Lotte Loos=Werther, die in der gesanglichen Haltung von einer außerordentlichen lebendigen und liebenswürdigen humorvollen Darstellung uergänzt rabl(wird. Werner Alsens Georg hat wohltnende, Frritez#nd ad Brite Buchstaben, in der Wortfolge abwech= zara wirkt in der Rolle des schwäbischen Ritters bei selnd aneinandergereiht gelesen, eine Sehenswürditgkeit richr Ecgi; fehr, Ergtbtr einem Prennere in guter Zeichin deutschen Landen nennen. richy., Bedentung der Wörter:„, zirgag 9] Die musikalische Leitung hatte erstmalig Willy 1. Zweikampf, 2. der Geist des Riesenggheistlichen, Kopf, der sich dieser so oft lieblos behandelten ParKalender, 4. Gebetbuch, berg Igthrszstigg,„#ptäßßer titur mit einer vorbildlichen Sorgfalt und, einem starSilbenrütsel Deutsche Sehenswürdigkeit be— bre— des— du— ch— ell— en gaz— gel— in— ken— la— ma— nach pi— preis— ra— ren— r1— vier— zahl 5. Kurort in der Schweiz, o. allgriechischer Tragiter, 7. Türverschluß, 8. Bezirksort zwischen Brienzer und Thuner See, 9. Pflanze. .— .— 3. .— .— .— 9. ken musikalischen Gefühl annimmt. Das flotte Temvo des Abends kam der Wiedergabe zugute und verstärkte den günstigen Eindruck der Aufführung, die von einem stark besuchten Haus mit dankbarem und lebhaftem Beifall aufgenommen wurde. Dr. Josef Schwermann Taul-Lincke-Urautführung in Ramburg Operette:„Ein Liebestraum“. Noch mit 74 Jahren ist Paul Lincke jugendlich proRsen lece erlecbe. Bechanl el und reichen Anlaß zu Gesangsschlagern und hübschen Duetten gibt, für die„Fischriefgz zincke selbst#5, Tezte verfaßt hat. So das einsame##nde Duett„#### Liebestraum ist doch der schönste Traupaz Ha#zang ver, „Kleine, süße Taube, und besonders, das va ru#po lanate Tanzduett auf dem Maskenfezchlichen, an Lincke Die Miusik, hält sich in dem gemchrgereznem untere gemütvoller Sentimentalität mit, stets guter Laune. Fuuigner Sentimentglität mit, stets, guser, Laune. Mira Dupenc a. G. gab eine gesanglich wie darstellerisch scharmante Frau Tucher, der dynamisch nicht immer voll ausgeglichene Bariton Mario Parlo a. G. Königsmark. Paul Lincke dirigierte persönlich die als Zwischenmusik nach dem ersten Akt eingeschobene „Ouvertüre"(sonst Edwin Schumacher) und wurde durch Szenenbeifall und Hervorrufe unter einem Meer von Blumeh Fürmisch oebegpr, Wishelmn Wintzer. Kleines Feuilleton Generalmusikdirektor Kurt Overhoff hat einen ehrenvollen Ruf des Hauses Wahnfried angenommen. Gerhart Hauptmanns Drama„Vor Sonnenuntergang“ kam im Neuen Staatstbeater in Leningrad zur ErstMare Hamsun, die Gatin des Dioters Anz, Hapreis, wird in diesem Winterhalbjahr eine neue Deutschlaubreise durchführen und im Rahmen der Veranstaltungen der Nordischen Gesellschaft Vorlesungen aus ihren eigenen und aus Knut Hamsuns Werken halten. Paula Wesselys neueste Bühnenrolle. Die nächste Erstaufführung des Theaters in der Josefstaot bringr am 28. Oktober Tschechows„Drei Schwestern". In diesem Stück nimmt Paula Wesselv ihre Tätigkeit am Josefstadtt beater in Wien wieder auf. eler lebte als Generalfeldmar D. auf seinem Schloßgut Harnekap. Von klein miner Godenkleidung einen alten Jägerhut auf dem mener Lobentleidung, einen allen Han Als einmal in der nahen Stadt. dsg, Heepietge gehoben, ourde, einen St auf dem Felde einen weitergebräunten Alten, den er „Kommen Eie doch mal her!“ rief er ihm zu,„MoSchmunzelnd kam der vermeintliche Landwirt der Aufforderung nach, musterte mit Kennerblicken das Pferd und brummte: Ungehalten über den Tadel, fuhr ihn der Leut„Waren nicht gefragt. Wollen wohl auch was davon „Ein bißchen“, erwiderte ohne eine Miene zu verziehen der Graf. 50— haben Jawoll, Herr Leutnant!“ „So, befördert worden?“ „Ooch, Herr Leutnant.“ „Re, Herr Leutnant“, grinste der Haubegen,„blos Generalfeldmarschall!" Was ist Hombopathie? Bei einer fröhlichen Tischrunde, an der auch Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, teilnahm, diskutierte man über die Wesensart dieser neuen medizinischen Spezialwissenschaft. Ein anwesender Spötter fand die einleuchtende Erklärung:„Man nehme zwei verhungerte Tauben und hänge sie an einem Küchenfenster so auf, daß ihr Schatten in einen wassesgefüllten Topf fällt, lasse seinen Inhalt zehn Stunden hindurch langsam kochen und gebe davon alle vierzehn Tage dem Patienten in einem Glase Wasser einen Tropfen zur Stärkung. Das, meine Herren, ist Homöopathie!“ Er konnte mit den Ohren wackeln Ein Glanzpunkt der anatomischen Vorlesungen des Professors Johann Bernhard Walbrand in Gießeen war stets die Demonstration der Ohrmuskeln. Des Gelehrten eigener Sohn, der hervorragend mit den Ohren wackeln konnte, mußte hierzu als einen. Man erzahlhaben auch mal bei der Kavallerie gedient, wackeln konnte, mußte biergut jich, haßersich zein Auf. objekt erscheinen. Man-zgumt uch,„vuß sich sein Auftritt einmal in folgender Weise abgespielt hat: Nach Beschreibung der Ohrmuskeln fuhr Wilbrand in seinem westfälischen Dialekt fort:„Diese Muskeln sind beim Menseken obsolet geworden. Der Mens=k kann die Ohren nicht bewegen, das können nur die Aeffken. Jolios, mach's mal!" Der würdige Professor wurde seitdem von den Studenten allgemein„das Aeffken“ genannt. Die größte medizinische Bibliothek Der berühmte Chirurg Ernst von Bergmann wurde einst von einem Studenten gefragt, wo sich wohl die größte medizinische Bibliothek befindet.„Auf dem Friedhof“, antwortete der weise Arzt,„denn jeder Tote ist ein medizinisches Werk.“ Geschichtstatel 19. Oktober 1386 Eröffnung der Universttät Herggllggg. u#gl#ng 1812 Napoleon tritt in Moskau den Nuczug aus Rußland 1813 Erstürmung der Stadt Leipzig durch die Verbündeten: Napoleons I. Heer auf dem Rückzug nach dem 1863 Der Dichter Gustav Freussen in Barkt(Dithmarschen) 1931 Explosionsunglück auf der Zeche„Mont=Cenis“ 9 Tote, 27 Schwerverletzte, von denen noch 8 starben. Hermann Göring wird vom Führer mit der Durchführung des Zweiten Vierjahresplanes betraut. 20. Oktober Der Geograph Karl Andree in Braunschweig gedoren(gestorben 1873). Sieg der englisch=franzt ägyptisch=türkische bei Navari Oberschlesiens. 1936 1808 1827 1921 Zerstückelung sch=russischen Flotte üder die Lear, 21. GINRUJUU LUTA ist unwirtschaftlich— darum lassen Sie sich ein gutverzinsliches Banksparkonto einrichten. Auch für alle anderen Anlagemöglichkeiten steht ihnen unser Rat gern zur Vertügung Commerzbank Aktiengesellschaft Fillale Bochum Wilhelmsplatz—4, Fernspr. 60031 omm ins dieser gab schließlich unter der Last des uind grwürgt vu hreiekleinen Kindern, Der Veweggrund und e Paf zen bre, weinjuchen, Haß Hie Frau ihrem F“ 99 Jahren den Trauring wiedergefunden Nach 23 Jahren den Trauring wievergesunden Beckum, 18. Oktober. Man hat schzn verrzerang kordsahlen gehört über die Beizyrchr einen glücklichen den Traurine.halten hat. Dazu wird auch der im beten ihn dem erstaunten Verlierer zurückbringen. Blutbad im Kaninchenstall „Praher Als de trat, mubtz, er, 2ch, haregr Blutbad unter den StallNaubseng ern Vutcgtte. Die achtzehn, meist schlachtinsassen angerichtet beizte bis auf zwei vollommen zerfleischt worden. Der Verlust für den Kaninchenhalter ist beträchtlich. Direkt gegen den Kraftwagen gelaufen Oberhausen, 18. Ortober., gusz“ hex“ Prgnkhörftstraße Kind Heinz einer, Hami),pemn esterlichen Haus. Als ein Kraftwagen die Höhe des Hauses erreicht hatte, lief das Kind im zleichen Augenblich bhzegerwageraße De Junge wurde etwa 6 Meter mitgeschleift und auf der Stelle getötet.„Buntes Alleriet“ ven die Besuger der„Pparpi,ongen ersreit. Die Ansage A11c, Srtesgner arttttcher wworden die im munteren Blauist Lodia Ney übertragen„osgerähne heordert und zwiderton die Künstlerschor am ,pritzigen Solo aufwartet, das schendurch auch mit einenz, den PApplaug einbringt. Loti thr einen besonders ver, Eptgentänze. Einige weitere VerHolm ersreut burch, erFerpsichores lernt man in dem Tanzeter u den d ennen, bessen anmunge Tanziggrtungen trie,Ralt Hardep Fenzen,„.. Itmar Steinbachs mustrawirklich Herz und Auge eraöben.„vergummer sst von einer Liche, auf einem Einrozhrt einige vierbeinige, ungemein geHrieinaltcät, Thalero hub=imimege gewärtig sind, seinen diesebrige hziukommen. Die drei Flochis. Söbne des sonnigen Posens. zelgen larische Spiele in böchlter,„Veueneuug. Jans Geora Kurtb und seine Parinerin warten mit einer benien Barodienfolge auf die idre Motve dem, nutgg. eutz bunten Der- Zarhietungssolge wird durch die 5 Olander venimmt, Dte, Vort,zwandteruns P,#“, blonde Dänen, die mit endet, kräftige, dew prsnakungt““' Haus in Begeisterung (prer einz Haz Hausorchester unter Leitung von Hans HenStraus von Relodten.e DerviIgggg Kahmann ermüchno, Furchfabrung und Ergänzung der Verordvot wisten, Sicherug der Düngemittel= und Sagtguwersorun 9. Rovember 1939 ersorderlichen Vorschristen zu erlassen. Diese Verordnung gilt auch in den eingegliederten Ostgebieten. Neuer Zusammenschluß im Bausparwesen Die Vaut parigse P/Htgg.) Kon, und die Bausparkase Helnboy Aog, Pzade Har. Ppfeischasülschel, Aügenlein il se. 9. e en Oesazon 8 Leuischen Bausparweiegs, eiz Prube zukommen getrossen wonach der Bauvertragsgengne evegeizäg megeg„ie Heimbau Bes. übergebt. Die 89, der SB23, hat das Uebereinkommen bereits genebmigt. Auch die Aus der Sonntag, 20. Oktober RS.=Frauenschaft— Deutsches Frauenwerk Ortsgruppe Altstadt. 10 bis 12 Uhr: Jugendgruppe im Heim, Malteserstraße 21. : Montag, 21. Oktober Kreis. 15.30 Up:: Psenstioerzutrsch E. gunggzmme abtellungsteitzeteu He, R9Bgls,; Kortumstraße 7. Bünitliches Erscheinen ist Pflscht.— Ortsgruppe Altstadt, 10 hr: Splechstunde der Oristrauenschäftsleiterin, im. Heim, Uhr: Sprechuugge der gerthze. 15 Uhr: Nähstunde im Nalteserstrabe 21, 16 Lihr:= Arbeitsbesprechung für alle nnen und Saodb=Zihiterschultürsas„.Neues Gebres=Straße— Hamme. 17 Uhr: Nähnupe und, Sprech. = Handelsteil Erleichterung des Frühbezugs von Dängenkteln und Saatgut, gesamte Vorstand der Böw. st in den Vorstand der LeimDie nunmebr Pere pohfr 2o50d B. Jaunf 50 930d A s. 36. betrigen Ende 1333 zusammen 18cHualoeneg“ Vm. für dei boben b der pereligestekt. e ZZw. jubrt in Zuluglt. b S; eie blchd muit berczoberiea Birisgzeiseiglslsze besondere des Wobnungswesens, besiehzen, und ist an dem neuen Bausparunternehmen namhaft vereuuigt. Gute Zuckerrübenernte in Holland es chasl elsiche al“..n aechih eesäese ür bei Zreuz vrezlaßer, die iw lex goorden=Aund, solen durch sofortige Uebernahme in das Beamtenverhältnis gefördert werden. Börsen ruhig PAPG-Sezeichne Bi. Der Reichsminister für Ernährung und Jandwirtschaft wird Reichsminister für Ernahrung und Landwirtschaft wird ruhig en dusemnten und buuu M6,Srle,., H,, Asspsseh Kesil Lizsdse Monsg, T, 84- n uuzg vus ns. aunsd der Lilscemnistck uid Ladolmeloegaus den o Ne, sodenl. Rest lagea die Roitenuligen dnak ulchilger g. Uozeszeiszusgesslsiesigeiuunge ven ue us 1e ur: inen an M g. Gerehlos Endhwerte 162u, Bellale. ast Mlene un den Bepzerggies Hchlibe undh euiche Hehres=Strobz.— Sampge. ,17 Möji Iun her“ geschaftsstelle kunden ber,„Mise, avenioois Zihrr gindergruppe im Gpel, der Jugendgruppe von Langendr weber, Langendreer, Kaiserstraße. Erscheinen Sportamt„Kraft durch Freude“ Wer wandert mit: 1. Sonrkrgzgountt“ 13 zihr Rathaus. der Orswoaltung bei Zominern. Ruine Hardensteilz., Her: S corgsmgnrstars: Reimmse“, 3. Sonntag, 20, Ottober: bede. Wanderführer: Reinmöller, 2. Straßenbahnjahrt bis Tresspunit: 9 Uhr Handels“Zaug=Zeptnade, Durovolz. Sprockhövel, Holthausen, Waldungen, Hattingen. Wanderführer: Kracht. An alle Reichssportabzeichen=Interehenten Die für Sonntag, 20. Oktober. 905 Reichsborgtzschen falt an biesethix ege, er g,ezileh, e. nahmie für Bes gelsesh= Reschlase Pirden“es aid. haber Rie: WDe Gerchen-Ahaliäger. 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Sie brauchen nicht kostbar oder teuer zu sein, sie können sogar ganz einfach und verhältnismäßig billig sein, ohne daß darunter Geschmack und Stil zu leiden brauchen. Man braucht nur einmal einen Blick in Bochumer Möbelgeschäfte zu werfen, um sich davon überzeugen, was heute auf diesem Gebiete moderner Wohnkultur geboten wird. Auch einige Bilder gehören dazu. Wer sich keine Originalgemälde aus Künstlerhand leisten kann, wird immer noch gute Nachdrucke finden, die mit den Mitteln hochwertiger Reproduktionskunst hergestellt wurden. Gerade an ihnen erkennt man in erster Linie, ob die Bewohner dieser Räume echten Geschmack besitzen, der ein wesentliches Merkmal dessen ist, was wir in unserer Sprache„Persönlichkeit" nennen. Wir können heute mit Genugtuung feststellen, daß in diesem Punkte das deutsche Heim in den letzten Jahren schon piel gewonnen hat. Vieles, was in den Augen jedes geschmackvollen, kunstsinnigen Menschen ein Greuel war, ist verschwunden und hat echter Schönheit Platz gemacht. Um des Lichts gesell'ge Flamme... vergessen wir nicht, diese Flamme, d. h. die Wohnräume so verläßlich zu verdunkeln, daß auch nicht der kleinste Lichtschimmer nach draußen dringt. nicht nur uns und unsere Nachbarn in größte Gefahr, es leidet auch die Behaglichkeit. So und nun stecken wir die Lampe an, d. h. wir drehen am Schalter und vertiefen uns in eine Zeitschrift, oder wir machen ein Spielchen, sei es mit Karten oder an einem Brett. Andere lesen gerne, den ganzen Sommer haben sie schon das eine oder andere Buch für diese Abende aufgehoben und nun ist es so weit. Bücher sind die besten Freunde und sich ihnen ein paar Abendstunden in der Woche zu widmen, bedeutet einen wahren Balsam für die Nerven. Frau und Tochter, die sich mit Handarbeiten an dem gemeinsamen Tisch eingesunden haben, lieben die Musik, aber das Radio läßt sich bei gutem Willen so einstellen, daß Leser und Spieler dadurch nicht gestört werden. Erfreulicherweise nimmt auch die Hausmusik wieder zu. Die Jugend weiß mit Geige, Flöte oder Harmonika vortrefflich zu konzertieren. Aber erst sieht Mutter noch einmal nach dem guten Freund in der Ecke, der uns behaglich Wärme spendet. Dafür haben wir ihn schon früh im Sommer vom Fachmann nachsehen lassen. Natürlich kann er nicht jede Sorte Kohle vertragen, man muß da schon aufpassen, sonst bereitet er uns Unannehmlichkeiten. Wo Zweifel bestehen, sprechen wir lieber einmal mit dem Fachmann oder dem Kohlenhändler darüber, sonst gibt es Verdruß. Gerne sehen wir um diese Stunde auch einen Freund bei uns; ein gutes Gespräch ist eine echte Erholung, sie gibt der abendlichen Zigarre oder Zigarette ihre besondere Würze und wer gerne ein Gläschen zu sich nimmt, dem schmeckt es daheim in Gesellschaft noch Wir leben in schwerer, ernster Zeit, in einer Zeit von weltgeschichtlicher Größe, die nicht nur den Soldaten, die auch jedem von uns vermehrte Aufgaben stellt. Um so wichtiger ist es, daß wir in der Heimat unsere Kräfte sammeln und schonen und was wäre dazu mehr geeignet, als gemütvolle Stunden im häuslichen Kreise, in einem Raume, den wir uns nach eigenen Wünschen mit Lust und Liebe zu einem wirklichen fteundlichen Heim gestaltet haben. v. M. Werercheg vm. Dürfen wir heute Fragen der allgemeinen und besonderen Wohnungskultur so liebevoll wie sonst behandeln, heute, da wir im größten Entscheidungskampfe für unseres Reiches und Volkes Zukunft leben, da jeder, ob im Felde oder daheim, vermehrte Last zu tragen und härter zu arbeiten hat? Diese Frage dürfen wir bejahen, wenn wir bedenken, daß auch heute die Gründung eines Hausstandes und die damit zusammenhängende Ausgestaltung des eigenen Heims nichts von ihrer Bedeutung für die gesunde Entwicklung unseres Volkes verloren haben; ja man könnte sagen, daß sie im Kriege noch wichtiger sind als sonst. Dargrn,hehufgesteglten gcne stehende kurz vor dem Kriegsausbruch ausgesteuten Hinweise ihren Wert. Natürlich gelten unter den gegenwärtigen„Verhältnissen„besondere Fedipgggen,, und manchen Sonderwunsch für die ausgestattung eines jetzt zu begründenden Heims wird man vorübergehend zurückstellen müssen. Aber auch so finden junge Paare hier wertvolle Fingerzeige. Helle, schlichte Farben Wir lieben in unserem Heim Farbigkeit und Frische. Jene Zeiten, in denen es dunkel und matt aussah in den Zimmern, sind vergangen. Die Hölzer der Möbel sind hell, zart getönt. Gardinen, Möhelhespannung und Teppiche leuchten in frischen, reinen Farven. Aber, aber — es besteht für farbenfreudige Gemüter eine große Gefahr beim Einrichten ihrer Wohnung und der einzelnen Zimmer, nämlich die, daß alles zu bunt wird. Sehr oft, wenn man eine andere Wohnung betritt, hat man den Eindruck: da stimmt etwas nicht. Die Farben sind nicht aufeinander abgestimmt, sie bilden keine und stören den Gesamteindruck und die Behaglichkeit des Raumes. Nichts ist wichtiger als eine geschmackvolle und sinnvolle Zusammenstellung der Farben in den Wohnräumen. Die Auswahl der Farben für die einzelnen Zimmer ist die eigentliche Aufgabe für die Frau des Hauses, sie besitzt sa eine gewisse natürliche Veranlagung dazu, die sie auch bei der Auswahl der Kleider und modischen Kleinigkeiten bewährt. Das Schlafzimmer muß matt sein in den Farben. Sehr gut paßt zu dunklen Möbeln ein etwas hellerer Bodenbelag und duftige— vielleicht blaue— Gardinen: die Möbelbezüge dürfen ruhig eine andere Farbe aufweisen, die aber zu den übrigen abgestimmt sein muß. Das Wohnzimmer ist auch hell, beige und hellbraune Töne mit hellem, leuchtendem Gelb, dazu paßt ein mattgrüner Teppich. Das Kinderzim mer kann in lustigen, leuchtenden Farben gehalten sein. Bunte Stühle und bunte Bettchen, z. B. hellila. gelb und rot. Dagegen wird das Arbeits= und Lesezimmer wohl am besten und ruhigsten wirken, wenn es dunkler in der Farbenzusammenstellung ist als die übrigen Räume des Hauses. Zu den Bucherregalen aus Holz paßt der dunkle Schreibtisch und vassen die anderen Möbel. Der Leppich ist dazu abgetont, und die Bezüge der Sessel und Liegesofas sind hellbraun. Die Tapeten allein sind ganz hell, wie auch die Stoffbezüge der Lampen, zu denen die Gardinen abgestimmt sind. Die Kleinwohnung Gemütlichkeit in der Kleinwohnung ist viel leichter herbeizuzaubern, wenn die beiden Räume, die man hat, geeigneten Einrichtungsgeräten— der Zufluchts in dem wir Ruhe und Frieden finden. einen vevrciznigen guten Freunden shre Tüiren oftgegehgnenfaige einigen vrgem Ttggg dre Türe Ipedmähßsleit beweist er Ichr,espohnungen in dei bchs Alche Peschalsche Klalcie Khale 6ise den, haben darin kleinen Blas, Vexahisg Prachtr fereg ein breites, gemütliches Sofa— davor ein, ripher Mlelte, die on Whielan don Lelen auad Sahlisele sanmi einie Lsch, erbeiem Vitlag, der Zigeteige einbeitlich im Stil, einfach in der Linienführung, dann gewährt der Einraum eine ideale Lösung von Arbeitsund Wohnzimmer, unter einer und derselben Decke vereinigt. Schreibtisch und Wohnzimmertisch sollten je eine eigene Lichtquelle in Form von zwei verschiedenen Stehlampen haben. 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Kindernährmittel auf MMilhgalse können an Stelle von ¼ Liter P milch täglich gegen Abtrennung der der Reichsmilchkarte über ¼, Liter Milch nur in Apothekergung ganzen Zuteilungsperiode zum NährWerden Kindernährmittel bezogen, so ist der Bestellschein der Milchkarte nicht bei dem Milchhändler abzugeben, sondern bei dem Apotheker oder Drogisten, der ihn zu vernichten hat. Ist der Bestellschein bereits bei dem Milchhändler abgegeben, so hat dieser, sobald er davon Kenntnis erhält, daß auf die Milchkarte Kindernährmittel bezogen seinen Milchbezug entsprechend einDa die Kindernährmittel nur für Kinder bis zu 1½ Jahren(18 Moseng.„ol auf Mondamin Rizena Weizen, Reisstoaen, Hallose auf die mit einem liegenden Kreuz, HShrotäärten neten Abschnitte der Reichobtonutig für Kinder bis zu 6 Jahren un von Nährmitteln allgemeingz„Ar auf Grund der Nährmittelkarten bleibt von dieser Regelung unbeherne, den 17. Oktober 1940. *.. Der Oberbürgermeister. M Kc? WH Betrifft: Bohnenkaffee. Abgabe von Kafsee in der 16. Zuteilungsperiode. e- cchech 15 bei dem von ihnen gewählten Verteiler abgegeben haben, können bei diesem in der 16. Zuteilungsperiode an Stelle von 125 Gramm KaffeeErsatz= oder=Zusatzmitteln 75 Gr. Bohnenkaffee beziehen. Die Abgabe erfolgt auf die durch ein„K“ verbundenen Abschnitte N 24 und N 25 der Nährmittelkarte 16 unter gleichzeitiger Vorzeigung des von dem betreffenden Verteiler abgestempelten Stammabschnittes der Nährmittzel: karte 15. Nach Ahlaug der 16. Zexz und sämtliche Zutaten wie Kreide, Leim und Farben Karl Bohrmann Kortumstr. 107 Auto-Reiten neugummiert— repariert Vulkanisier-Werkstatt Tegrer Herner Str. 77 Ruf 68475 Kinder bis zu%„Zahgen(18.2e naten) bestimmt sind, in bei jever Abgabe von Kindernährmitteln die In tiefer Trauer: Die Hinterbliebenen Bochum V und.-Eickel, den 18. Oktober 1940 Riemker Straße 9 Die Beerdigung findet Montag, den 21. .30 Uhr. von der Trauerhalle des Friedhofes Bochum-Riemke aus statt Ihr Herrenhut für 90 Pf. wird gereinigt u. neu aufgebügelt. Regenschirme werden gut u. billia repariert bei Joseph Alda, Moltkemarkt 7 Pron Koude Duisburg, Mercatorstr. 114/I. Ruf 25616, die langjährige, erfolgreiche Ehevermittlung aller Kreise. Einheirat in Lebensmittelgeschäft bietet Fräulein, 45 Jahre, Zechenbeamter Unverbindl, persönl. Beratung täglich, auch sonntags, von 10 bis 6 Uhr. Montags geschlossen. Vermischtes kauft man gut und preiswert bei Schrudde. Roonstraße 37 WALTER BENRENS SeRASCweie Opgtnerberbend. Schmt uen Seeieen Teutoburger Wald Winterquart.— Erholungsaufenth. im Haus Waldfrieden, Berlebeck v. Detmold. Zir.=Hz., fl. Wasser, Prosp. frei. zeugen gesucht! Wer kann Angaben über den Verkehrsunfall am 30. 9. 40, 15.55 Uhr, auf der Ecke Dorstener und Elisabethstraße machen? Anschriften bitte an Frau Emma Schalla, Zechenstraße 1, abzugeben. Für die vleien bevei, gusähich des Helmganges unseres einigen dem IM.-Ring 13/67. Engh., gan. Mamtn für die Dauer von 3 Monaten gegen entsplechente gutung Abgabe von Kindernährmitteln Vorlage eines amtiichen Nachweises über das Lebensalter(Geburtsschein, Familienstammhuch, ulw.)„notwendig. Die Apotvelen, Drogerien und sonstigen Verteiler können von der jedesmaligen Vorlage des Geburtsnachweises innerhalb einer Zuteilungsperiode absehen, wenn die Verkaufsstelle, bei der die Kindernährmittel regelmäßig bezogen werden, beim ersten Kauf auf der des Stammabschnitts der Reichsbrotkarte für Kinder bis zu 6 oder der Reichsmilchkarte über Liter Gepurtsnachweises Geburtsdatum einträgt und Das Ernährungsamt kann gegen Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung Berechtigungsscheine für Kindernährmittel ausstellen, die die Möglichkeit geben, mehr als die vorgesehene Menge an KindernährmitAuf Grund ärztlichen Attestes können auch für Kinder über 1½ Jahre und Erwachsene Berechtigungsscheine zum Bezuge der ärztlich vorgeschriebenen Kindernährmittel ausgestellt werden. Bei Erwachsenen müssen die Atteste den Ernährungsämtern durch die ärztlichen Genehmigungsstellen vorgelegt werden. Die Einzelabschnitte der Brotkarten und die Berechtigungsscheine sind von den-Händlern, Apotheken und Drogerten dem Ernährungsamt jeweils für eine Kartenperiode gesammelt, zur Ausstellung von Be zugscheinen einzureichen. Die Vorlieferanten haben die ihnen zur Belieferung eingereichten Bezugscheine dem Ernährungsamt zum Umtausch in Großbezugscheine vorzulegen. Für die Belieferung der Apotheken und Drogerien mit Kindernährmitteln gelten die bereits ergangenen und noch ergehenden Anordnungen der Hauptvereinieuxg# deutschen Milch= und Po#ram 15 (val. Anordnung Nr. A 20 vom 15. März 1940— RNVbl. S. 125). Der Bezug von DPM.— Deutschem Puddingmehl, Gustin, Maiteilungsperzode(ao 16. Novemhe.) haben die Verteiler die gesammelten Abschnitte N 24 und N 25 menhängend auf Bogen aufgeklebt, gesondert von den übrigen ten der Nährmittelkarte, dem Ernährungsamt zur Abrechnung einzureichen. Hierbei haben sie gleichzeitig die ihnen auf Grund der Vorbestellung gelieferte, Kasseemenge, die an die Verbraucher Menge und den sich daraus ergebenden Vorrat schriftlich zu melden. Vorausbestellung von Kaffee für die 17. Zuteilungsveriode. In der 17. Zuteilungsveriode vom 18. November bis 15. Dezember 1940 werden die Versorgungsberechtigten, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, wiederum an Stelle von Kaffee=Ersatz= oder=Zusatzmitteln Bohnenkaztg,r5gzighen können, Die Versorgungsbere#tigten, die von der Wahlmöglichkeit Georauch machen wollen, haben den als Bestellschein gekennzeichneten Einzelabschnitt N 30 der Nährmitteltarte 16 für Normalverbraucher, die in der Zeit vom 21. Oktober bis 17. November 1940 Gültigkeit hat. bis zum 26.,Oktober 1940 bei dem Verteiler abzunrven, bei dem sie den Kaffee zu bezieben wünschen. Die Verteiler haben die gesammelten Abschnitte N 30 der Nährmittelkarte 16 auf Bogen und dem Ernährungsamt bis spätestens 1. November 1940 zur Ausstellung von Bezugscheinen über „Kaffee“ einzureichen. Herne, den 15. Oktober 1940. Der Oberbürgermeister. Kir=Vodvis, Inder,=Volb kauft zur Rückführung in die Dolkswirtschaft Gisten=Wrorne Bongardstraße 5 (am Rathaus) Gen.-Nr. 11/8123 G WN cn K EI Neuregelung der Verkaufszeiten. Auf Grund der Verordnung über den Ladenschluß vom 21. 12. 1939 (RGBI. 1 S. 2471) und der Anordnung des Regierungspräsidenten in Arnsberg vom 1. 10. 1940(Reg.= Amtsbl. S. 112) wird für die offenen Verkaufsstellen aller Art einschl. der Handwerksbetriebe mit offenen Verkaufsstellen(Bäcker. Fleischer, Friseure, Schuhmacher usw.) im Bezirk der Stadt Wattenscheid folgenDie Verkaufsstellen müssen spätestens um 8½ Uhr geöffnet und um 19 Uhr geschlossen sein. Temher tagspause kann bis zu zwei Stunden betragen und muß in die Zei von 13 bis 15 Uhr fallen. Während der festgesetzten Verkaufszeiten müssen die Geschäfte stets offengehalten werden. Die gesetzlichen Vorschriften über Arbeitszeit und Jugendschutz sind, wie bisher, zu beachten. Für Apotheken verbleibt es bei der bisherigen Regelung. Diese Anordnung tritt sofort in Wattenscheid, den 17. Oktober 1940. Der Oberbürgermeister. rechende Vergütung 9 674ch.„##an Gottesdiel. Der evangel. ebeten unt. Do. 18/7 un, We=srten Angeboge erbeten uut. 6#. die Ala Anzeigen.=G. Vorimund unseren herzlichsten Dank Richard Dindas und Frau Bochum(Antoniusstrabe 13), im Oktober 1940 n n Mee Se gan n Mabat bent fürs Auge iet das Prinsip meinen Geschäftes. Sorgen Sie, daß Ste Maßarbeit erhalten!..... Optiker Gillen Augenoptikerme. Kortumstraße 104 Rut 67931 Lieferant sämtlicher Krankenkassen ——.— * 1 " Antel Talelots zichse * Nelle Sonntag, 20. Oktober 1940 Christuskirche..45: Schmidt II: 11.15: KGD., Degener; 15: TaufFriedenskirche..30: Degeugr: 10.45: Taufseier: 11.15:.6D. Lutherkirche..45: Woblers: 11: IGD., Schmidt II; 12: Tauffeier, Pauluskirche. 8: Wohkers;.30: Winnacker: 17.15: Degener. Johanneskirche. 9: masurischer Gottesdust., Schneider; 11.15: KGD., Krankenhauskapelle. So.30: Henrici. Do 17: Tauffeier, Winnacker. Altenbochum..45: Hautztgottes; Rianstenstansen: 11: R60., Eher.30: Frühgottesdienst, Schilling (Langendreer); 14: KGD., Brühmann. Engelsburg. Bohnenkamp. Engelsburg. Dieckhoff: 11: fällt aus. Gerthe..45: 7 Pelzhaus Kutst& Co. Kortum Straße 23 Am Engelbert-Brunnen Seit 1921 geprüfter Hürschnermeister 8: Frühgottesdienst, .45: Gottesdienst, KGD.. Bibelstunde Gerthe. 9 45: Hauptgottesdienst, Missionar Hirschmann; 11: K8 5. Hamme. Kirche:.45. Bischoff: Wegescheid:.45 Bach: KGD. Kirche: 11.10; KGD. Gemeindehaus: Harven..45: Gottesdienst, Landwehr: 11: KGD: 12: Taufstunde. Mo 16: Bibelstunde, Gemeindebeim. Do 16: Frauenbilfe. .15:„Gotzesdlepf, Eirschmann: 14: KGD. Mi 15.15: Bibelstunde, Gemeindeheim: Do 15.15: Bibelstunde, Kornharpen. Kavelle zu Höntrop..45: Haupt gottesdienst. Scharpenberg: 11: Kindergottesdienst, Viertmann. Gemeindesaal Höntrop. Freitag, 25. Oktbr., 18: Bibelstunde. Viertwann.„#, 9. Allcc: 10 Hofftede=Rientte. 8: Ptno: 10: Mübae: 11.15 KGD., Pitsch: 12: GHordes.“ 10: Haupiaottesdienst, Svelsberg: 11.15: K6D. in der .30: Frühgottesdienst. Vonhof; .45: RGD. im Gemeindehaus. Linden..45: Weber: 11: KGD.; 12: Taufen. Mi 17: Taufen, BäuDahlhausen.„.45; KGD.: 12: Taufen. Do 15.30: Frauenbilfe, Vereinsstunde. Stiepel..30: Gottesdienst im Lutherhaus, Mießner; 10; Gottesdienst in der Kirche, Mießner: 11: KGD. in der Kirche, Mießner. .30: Gottesdienst in der Kirche, Husemever; 14: KGD.; 10: Gottesdienst im Lutherhaus, Husemeyer; 11.15: KGD. Uemmingen..45: Hauptgottesdienst. Kuhlmann; 11: Kirchentaufen, Kuhlmann; 11: Kublmann. Di: Chor. Mi 19.30: Vorbereitung für den KGD. Do Frauenhilfe Laer, Weitmar..45: Ködolng, 11: KGD., 8: Kirche, Arning:.15: WeitmarMark, Kraemer(Salzuflen): anschl. Beichte und Feier des hl. Abendmahls, Wetrich: 10: Eppendorf. Arning: 11.15: KGD Weitmar=Mark, Weirich: 11.15: KGD. Eppendorf, Arning: 14: KGD. Kirche, Hinnab. Wiemelhausen. Melanchtbonkirche: .30: Schmidt;.45: Dr. Klein: 11.15: KGD.— Petrikirche:.45: Niedermeier: 11: An8 fugen beginnt die heue Heizislols Spielen Sie mit, denn es kostet 1/s Los! Kass- 3 RM Hauptgewinne RM: 6X500000 490UT ORSSUWTUTT 10JIOUUUT und viele weitere große Gewinne. Ziehung 1. Klasse am 22. u. 23. Okt. ½ Los ¼ Los ½ Los ¼.09 3 RM 6 RM 12 RM 24 RM für jede Klasse erhält man bei Staatliche Lotterie-Einnahme FICAOS Bochum, Wilhelmsplatz Sonstige Gemeinden Sonntag, 20. Oktober 1940 1. Baptistengemeinde, Immanuelskirche, Hermannshöhe 21..30: Gottesdienst: 11: Sonntagsschule: 17: Gottesdienst. Mi 17: Bibelstunde. Evgl. Gemeinschaft, Alleestr. 48. .30 u. 18: Predigt; 11:.=Schule; Mi 19.30: Bibelstunde.# Ev.=luth.(altluth.) Gemeinven in Bochum. Kirche am Hindenburgplatz:.30: Predigt, Zimmermann. Kirche Dibergstr. 52:.30: Predigt, Greve. Nach der Predigt Beichte und Abendmadl. Evgl.=luth. Kreuzgemeinde, Nreuzkirche, Gahlensche Straße 146..45: .=., Kerle: 11: R6D. Kath.=avostol. Gemeinde(Urkirche), An der Landwehr 11. Gottesdlenste: So 16.30 und Do 20. WC KAu In den verschiedensten Formen, die gutes, einwandfreles Licht spenden, finden Sie in reicher Auswahl in unserer Spezlal-Abtellung Im 3. Stock Besichtigen Sie bitte unser Lampenfenster Grabenstraße SAG 1. Tischlampe„. Sch.50 matt Messing, mir Schirm.....00 2. Klavierlampe 7 05 braun Messing.........89 9. elas-Korzenkrone 29.50 3tlammig 20,00 Nachttischlampe Heramiktus,## 05 mit Schirm und Birne 4 S. Herrenzimmer-Krone mit echt Alabasterschalen, öflammig 9. Wohnküchenlampe moderne Ausführung E Die der Stadt Bochum Intendant Dr. S. Schmitt Sonnab., 19. Okt., 18—21.15 Uhr. Brauner Ring 2: Ssalh Heyer“ Tragödie von G. Hauptmann Sonntag, 20. Okt., 15—17.15 Uhr, Geschl. Vorst. Kd.: 95 18.30—20.45 Uhr. 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