Bezugspreis mit Botenlohn: 215 R26, morogge, B gz, Haschrionatsich, monatlich. Selbstabholer.85 RM. monat19, z5 gf, monatlich, Funtetischrift vör mit mir“ 45 Bf monatlich bei vier Sonntagen und und sonnabends, von 16 bis 17 Uhr.— Postscheckkonto### Verlag und Druck: Laupenmühlen& Dierichs in Bochum Donnerstag 17. Oktober 1940 47. Jahrgang Nummer 246 Einzelpreis 10 Nr. 11 guing. Rochlophosg Frahmorgens erscheinende Zeiung doe o dez Vortages. Für den richtigen Abdruck sernmandlich aufgegebener Anzeigen kann keine Gewähr übernommen werden. Hauptgeschäftsstelle: Rathausplatz 8. Anruf 67551—54 OtSpter. Der AettHef:. Aufschlagreicht sichte Vergeltungsanglif. auf über die letzten deutschen die englische Gauststart Newyork, 16. Oktober. ten die englische Küste in einegrege, iur gerichze per Industriestädte in den Midlands. Arbeiter, die versuchten den Schutt der letzten Nacht zu räumen und Tote anderswo watgn, Piele. be. Erdboden gleichgemacht. Eine aufschlußreiche Ergänzung liefert die„Newyork Post“. die schreibt:„London war beim Morgengrauen sperrt, viele Gebuade zusammengebrochen.“ Hen Nie ebemec-mütige Wie bebäude zusammenge United Preß bewundert vie„uhrwerkmäßige Gleichmäßigkeit“, mit der die deutschen Luftgeschwader über Südengland dahinbrausten. Sie bätterz istzaudenlane bie britischen Verteidigungsmaßnahmeneuzt und viele Verluste in London und anderen Gemeinden verursacht. Auf London fanden am Dienstag, so berichtet die Agentur, wieder Angriffe bei Tageslicht statt. Bi Masse des Morgenverkehrs wurde schon vom erster deutschen Tagesangriff uverrascht. „Newyork Herald Tribune“ meldet aus London, daß große Bombenkrater auf und überall gab es zerstörte größe Vombentraler auf und überau gad es zerstolle Gas= und Wasserrohre. Elf Stunden ununterbrochener Bombenregen Erstmalig stellt auch ein Eigenbericht der englandhörigen schwedischen Zeitung„Göteborgs Handels= und Schiffahrtszeitung“ aus London eindeutig die alles zerschmetternde Wucht der deutschen Bombenangriffe auf die britische Hauptstadt fest. In den Augenzeugenberichten auch der übrigen schwedischen Presse werden die letzten deutschen Vergeltungsangriffe als die schlimmsten bezeichnet, die London je erleben mußte.„Stockholms Tidningen“ schreibt, ganze elf Stunden lang gingen ohne Unterbrechung die deutschen Bomben aller Kaliber auf die Stadt nieder. Riesige Feuersbrünste seien entstanden, darunter in Gebäuden, die das Blatt infolge der strengen britischen Zensur nicht nennen darf. Auch Untergrundbahnhöfe seien getroffen worden, und viele Stunden bis zum späten Nachmittag habe man unter den Trümmern und Ruinen zahlreicher Gebäude nach Opfern gesucht. Hunderten von deutschen Bombern sei es gelungen, die Feuerkette der englischen Flakbatterien zu überwinden und bis ins Zentrum der Hauptstadt vorzudringen. Nach dem Augenzeugenbericht von„Dagens Nyheter" sind insgesamt 70 Distrikte in London getroffen worden. Die gewaltigen Brände beschäftigten stunDer Londoner Berichterstatter der Madrider Zeitung „ABE“ stellt fest, daß die Nacht zum Dienstag als eine zweite Bartholomäusnacht klischen Zeitungen. Soviel man auch über das Vombardement sage, übertreiben könne man nie. weiter,„und entstanden Brände, die Gebäude, darunter Zu#n werken, vernichtel. Zu dem furchtbaren Lärm, der die geisterhafte Illumination des Londoner Himmels begleitete, kamen noch die Alarmglocken der Feuerwehr, deren Autos hin und her fuhren und nicht wußten, wo Sogar=der Dailh Herald“ habe von einer Schreckensnacht gesprochen. Aber allen Meinungen zum Trotz so schreibt der„ABC"=Vertreter ironisch, habe der amtliche britische Heeresbericht dann schließlich Aufschluß über die Wirklichkeit gegeben. Danach sei die Schreckensnacht„gar nicht so schlimm“ gewesen, denn die vergangenen Na wesen. Wenn n in seiner Wirk ren gewesen sein sollte, so sei er doch für jeden Lon; doner der lärmvollste gewesen. Um nicht stanvig mit der orthodoxen amtlichen Meinung in Konflikt zu kommen, so schreibt der spanische Pressevertreter, sei nur festgestellt, daß alle die, die die Nacht zum Dienstag erlebten, das Gefühl gehabt hätten, daß alle 87 bisher erfolgten Nachtangriffe ein unvollständiges Vorspiel zu dem gewesen sind, was London in allernächster Zeit beAber nicht nur mit dem„Daily Herald“ setzt, ich bef britische Heeresbericht in Widerspruch, sondege., rtz g allen Londoner Frühzeitungen.„Diese uberschheiben ihre Berichte mit großen Schlagzeiten wie„Furchtbarste Nacht des Krieges" und„Londoner Bombardi erlebt habe. Der Bericht von Reuter spricht trotz der sot denn unter anderen Veitesämers)-hganben laufe des Angriffes wurden einige schwere Vomben ausgelöst, von denen eine ein Gebaude zerstörte und gleichzeitig einen Kraftwagen über die Dächer derte(!). Eine andere schwere Bombe vernichtete mehrere Handelskontore. An einer anderen Stelle schlug eine schwere Bombe durch ein modernes Hochhaus, und zerstörte die oberen Stockwerke. Ein zweistockiges liches Gebäude wurde fast vollständig zerschmettert.“ Der großen Treffsicherheit der deutschen Bomber stellt unfreiwillig der amtliche Bericht des britischen Luftfahrtministeriums ein glänzendes Zeugvi8 aufi chp pan, tfächtich ga#findustrielte land derartig heftig gewesen sei, wie man ihn ins= rische Ziele abwerfen. Dar ist eid=Schule=Tharchlur Schwedischer Berichterstatter über das„teuflische Inferno" Londons In einem Leitartikel Saltnise bgrischen Hauotstadt. Es heißt dort u..: uns satgeseben an erplodierenden Granaten und funden „Wochenlang haben die deutschen Angriffe auf Lon= nichts Zauberhaftes mehr an dem Spiel der Scheinwerfer don eingehämmert. Militärisch ist das nahezu bis zur Langeweile einförmig geworden. Bald wird der Tag da sein, wo Ruinen von Häusern, Bombenkrater, zersprengte Gleise und Gasleitungen sich nicht Es ist eigenartig, an die ganze bisherige Entwicklung zu denken. Schritt für Schritt wurden wir durch dieses teuflische Inferno(Hölle) vorwärtsgeführt. Wir erlebten die Luftkämpfe, fühlten, wie unsere eigenen Heime wi Schiffe auf einer unruhigen See bebten, während, die Menschen in Angst erzittern. Jede neue Lage er###ten wir mit neuer Spannung. Ganz anders heute. Wir sind müde. Die Nexpen reagieren auf diesen Druck so, daß sie immer neue aufpeitschung und noch einmal neue Aufpeitschung brauchen. Man gewöhnt sich daran, im Straßenbild diese Horden gejagter Menschen zu sehen, die einige wenige klägliche Habseligkeiten in letzter Minute zusammengerafft haben. Das waren Bilder aus Spanien, aus den Niederlanden, aus Nordfrankreich, die plötzlich auch für London eine Wahrheit geworden waren. Man hörte erzählen, daß diese Menschen stundenlang stehen und warten mußten und daß es ein Problem sei, diese vielen Menschen unterzubringen. zfe, Gigtef mahr al2 Dann zeigte es sich, daß gewisse viertel mehr als andere den deutschen Angriffen ausgesetzt waren. Das waren die Häuser, die dicht zusammengedrängt um die Docks herumlagen oder um die Fabriken, die Elektrizitätswerke und Eisenbahnen, die Tag und Nacht das Ziel der deutschen Bombenflieger waren!(Eine abermalige Bestätigung dafür, daß sich die deutschen Vergeltungsschläge auf militärische und wirtschaftliche Anlagen konzentrieren!) Mrgn gi. Bahnsteige der Innerhalb von drei Abenden waren die Bahnsteige der =Bahnen völlig verstopft. Das Gedränge wurde immer größer und der Personenverkehr so gut wie unmöglich. Ganze Linien der Untergrundbahnen wurden schließlich vom Verkehr ausgeschlossen.“ Obwohl dieser Bericht eines Schweden angesichts der scharfen englischen Zensur auf alle aktuellen Einzelheiten verzichten muß, und nur ein allgemeines Stimmungsbild aus London bietet so zeigt er doch eindringlich, wie wenig Illusionen sich Churchill noch zu machen braucht. Die deutsche Luftwaffe schlägt unerbittlich hart zu und der Kriegsstifter erhält seinen Lohn. Berlin, 16. Oktober. (Von unserer Berliner Schriftleitung.) Mit ununterbrochener Wucht hämmern die rollenden Auf eine Anfrage des Arbeiterführers Sildie Regierung aufgestellt ieg gegen näckig weiterzuführen entschlossen Status quo beizubehalten. Wir kämpfen in diesem Siahlus gud beizubehalten. Wir kämpfen in diesem eriche.. Pinston Churchill wahrlich bescheidene Kriegsziele! Der Mann, der noch gestern Offensiven hineingetragen, Englands Luftwaffe sei stärker denn je. Die letzte Ehrung für Admiral von Trotha: D Ehrenmal in Berlin einen Kranz Presse-Hoffmann der Führer legt während des Staatsaktes vor dem am Garge des Admirals nieder. Nachtschtendlengt meibet, Anidond Eden nach Aegnelsinger, der Achsenmächte der englischen im Ver rebung m.(tresterst., Pap= g. den Oberkommandterenden der DhI.“ zuversichtlichen Feststellungen wollen die tröstenim Naben Osten. wenig Deutschland habe sich übernommen un. wie Winston Chunbill. Zum ersten Male, daß Zeuer mus ihrer eigenen Regierung während der letzten und Monate zu durchschauen beginnt. Ohne die augenblickliche Stimmung in der englischen Oeffentlichkeit schwarz zu malen, müssen Stimmen wie Korur.as Grieges nächstens bervorbrechen werde uer des Krieges nächstens., hervorbrechen, werde shlchlsch eriärt dos Bsgpzie— Se säine Prese 15 England) möchten, daß wir selbst den Krieg eröffnen, gen, Bas Krien st. Sie möchten Leb, IH,a3gl gr. besetzten Frankreich, ja sogar in Deutschland nagelneue Fronten, gebildet werden. Solches Gerede is wird nicht belleuten klarmacht,„daß die feinhlicht, pff# redung mit General Wavell, dem Operko britischen Streilklusts im Raben Often. Trsederte ungersse auf Eagiunr Vergeltung für die fortgesetzten Bombenangriffe gegen die deutsche Zivilbevölkerung— 36.800 BRT. versenkt— 38 Feindflugzeuge abgeschossen dnd Berlin, 16. Oktober. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Die britische Luftwaffe, die nicht in der Lage ist, militärische und wehrwirtschaftliche Ziele in Deutschland bei Tage anzugreifen, setzte ihre nächtlichen wahllosen Bombenangriffe gegen nichtmilitärische Ziele und damit vor allem gegen die deutsche Zivilbevölkerung fort. Auch gestern wurden wieder in Mittel= und Westdeutschland Wohngebäude und Bauernhäuser sowie ein Bomben bis zu schwersten Kalibern belegt. Krankenhaus getroffen. Tote und Verletzte sind erneut unter der Bevölkerung zu beklagen. Die Angriffe der deutschen Luftwaffe auf kriegswichtige Ziele in Süd= und Mittelengland und vor allem die Vergeltungsangriffe auf London wurden deshalb wesentlich verstärkt. Starke Verbände leichter Kampfflugzeuge flogen bereits am Tage unter dem Schutz von Jagdstaffeln ungehindert über Südengland ein und den Worte des„Daily Expreß“ nicht recht passen, daß „die britische Flotte allmächtig“ sei, daß„Hitler uno seine Opfer in einem zwar großen, aber doch in einem Gefängnis“ säßen! ,„.29 8 Arat Solche Hoffnungsmusit aynelt stark den Großsprechereien der vergangenen 13 Monate, als Churchill seine siegreiche Schlacht unter den Toren Warschaus und später in Norwegen, Holland, Belgien und vor Dünkirchen schlug. Sie ähnelt ebenso den Hoffnungen, die England auf den„General Revolution" in Deutschland setzte. Heute können wir nur feststellen, daß von diesen Astral= Heerführern der britischen Illusionisten nur„General Wirrwarr“ übriggeblieben ist. Er beherrscht anscheinend heute bereits die führenden Köpfe Londons ebenso, wie er das Durcheinander auf den Straßen der britischen Hauptstadt kommandiert. London wieder einmal abgeblitzt Berlin, 16. Oktober. Von unserer Berliner Schriftleitung Anbiederungsversuche sind für die, die sie unternehmen, und ebenso für die, an die sie herangetragen werden, stets peinlich. So war es in den entscheidenden Monaten und Wochen vor der englischen Kriegserklärung, als London schweifwedelnd in Moskau um ein Bündnis antichambrierte und mit hochrotem Kopf abziehen mußte, so ist es auch heute. Seit einigen Tagen bemühen sich englische Nachrichtenstellen um das Wunschbild, durch Besprechungen zwischen Moskau, London, der Türkei, Bulgarien und Griechenland einen engeren Meinungsaustausch herbeizuführen. Englische Zeitungen meldeten deshalb, derartige Gespräche seien für die nächste Zeit zu erwarten. Nunmehr setzt die halbamtliche sowjetrussische Telegraphenagentur diesen durchsichtigen Fühlern ein nicht unmißverständliches Dementi entgegen. Die Agentur stellt fest, daß alle solche Kombinationen restlos unzutreffend sind. Zu den verschiedenen letztjährigen Ohrfeigen hat England eine neue einstecken müssen. Der britische Wunsch, Mißtrauen zwischen die durch den Nichtangriffspakt geregelten Beziehungen Deutschlands und Sowjetrußlands zu säen, ist hinlänglich bekannt. Die Zwecklosigkeit solcher Bemühungen scheint aber den Herren jenseits des Kanals immer noch nicht eingegangen zu sein. Um so begrüßenswerter ist die Feststellung der TASS.=Agentur. In den leeren Zukunftskombinationen, die im übrigen nur die Hilflosigkeit der englischen Diplomatie perraten, scheint sich Enaland immer noch nicht über die fundamentale Bedeutung des deutsch=russischen Vertrages im klaren zu sein und zu übersehen, daß sich an diesem Verhältnis zwischen Berlin und Moskau seit dem Abschluß jenes Vertrages auch nicht ein=Tüpfelchen geändert hat. Es ist Uebung der englischen Diplomatie, angstlich zwischen den bestehenden Problemen der Weltpolitik zu schwanken in dem Bestreben, nach Krämerart hier oder dort Zinsen zu ziehen. Der deutsch=russische Vertrag liegt Voll getroffen, sank die feindliche Einheit mit dem Bug außerhalb pluto=demokratischer Gesetze. Er bestimat das nach oben senkrecht in die Tiefe. Unser=Boot erlitt Rölter grundsätzlich. Das zu erken= keinerlei Verluste und trug, lediglich an den leichten Aufbauten völlig belanglose Schäden davon. Die feindlichen.Boote der„Perseus"=Klasse vom Ozeantyp haben eine Wasserverdrängung von 1500 Tonnen über Wasser und 2000 Tonnen in getauchtem Zustand. Sie sind mit acht Torpedorohren, einem Geschütz von 10,2 Zentimeter Kaliber und zwei MGs. bestückt. In Nordafrika hat unsere Luftwaffe trotz unnstiger Wetterlage di: feindlichen Flugplätze von Bir Obwohl die britischen Jäger eine Gefechtsberührung vielfach zu vermeiden suchten, konnten sie in mehreren Fällen von unseren Jagdverbänden gestellt und geschlagen werden. Im Laufe des Tages und in der Nacht wurden ferner zahlreiche Industrie=Anlagen, Oellager, Flugplätze, Bahn= und Hafenanlagen sowie Rüstungs= und Versorgungsbetriebe in Süd= und Mittelengland mit Das Verminen britischer Häfen und Küstengewässer konnte durch See= und Luftstreitkräfte ungehindert fortgesetzt werden. An der Kanalküste zwang Marine=Artillerie einige feindliche Fahrzeuge durch gut liegendes Feuer zum Abdrehen. Der Gegner verlor in den Luftkämpfen des gestrigen warfen Vomben„chwezen„gzssers auf die britische warden Hurch Flakarillerie, ein weiteres burch Marine. Hauptstadt. Die Angrife, gugonen in der Nacht, durch Artisserie abgeschossen, so daß der Feind gestern insgeEinsatz schwerer Kampfverbände zu noch größerer Vrtyye,: Tizgzeuge verlor, seben eigene Flugzeuge kehrten von ihrem Flug gegen den Feind nicht zurück. Ein Unterseehoot versenkte fünf bewaffnete feindHiasas schwgler, Kumpsberonnde, In, nun geeg#####samt 38 Flugzeuge verlor. Stärke an. Bomben schweren und schwersten Kalibers trafen in großer Zahl vor allem Rüstungswerke, Ver= kehrten von ihrem Flug gekehrsanlagen und Versorgungsbetriebe sowie die pafen= Ein Unzgzgehgot, versert.,##m darunter##. anlagen an beiden Themse=Ufern. Die nach starken Ex= liche Handeisschiffe von 31000 Baiz., plosionen im Stadtkern beiderseits der Themse sowie großen Tanker. Ein anderes Unterseeboot versenkte zwischen dem Themsebogen und den Viktoria=Docks ent= s einen Dampfer von 5800 BRT., womit der Gesamrstehenden Großbrände waren beim Rückflug noch bis erfolg des Bootes in dieser Unternehmung 31 545 BRT. zur Kanalküste sichtbar. beträgt. KSdei gegen&a Sdelun Mitleinrer italienische=Boot blieb Sieger, das englische wurde versenkt dnd Rom, 16. Oktober. Wohnhäusern beträchtlichen Schaden angerichtet; Der italienische Wehrmachtbericht hat folgenden Wortlaut: Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: In der vergangenen Nacht hat unser=Boot„Toti“ bei einer Mission im zentralen Mittelmeer ein englisches=Boot der„Perseus"=Klasse gesichtet und sofbrt entschlossen mit seinem Geschütz angegriffen. Bei dem folgenden heftigen Gefecht, das bis auf kürzeste Distanz geführt wurde, traf unser=Boot den Feind mit Geschütz= und MG.=Feuer und torpedierte, nachdem es sich mit einem raschen Manöver in eine günstige Position gebracht hatte, das englische=Boot. Verhältnis zweier Voller granbsactig. Das zu ertennen wäre Aufgabe der britischen Diplomaten, um sich vor noch größeren Enttäuschungen zu bewahren als bisher. Verschiedene Bemühungen laufen in Moskau, um die Gunst der Sowjetunion zu werben. Das wissen wir. Die großen Spekulanten der angelsächsischen Diplomatie haben ihre Liebeswerbungen noch nicht aufgegeben. In London wird so die Frage lebhaft erwogen, ob man nicht den bisherigen Außenminister Lord Halifax schonungslos opfern müsse, um überhaupt zu einer Freundschaft mit Sowjetrußlands zu gelangen. Auch dieses Bestreben gewährt einen interessanten Einblick in die„seelische Verfassung" der britischen Außenpolitik, dürfte aber keineswegs mit den durch den deutsch=sowjetrussischen Vertrag gegebenen Realitäten in Einklang zu bringen sein. Der Satz eines führenden Sowjetrussen,„nicht die Kastanien für Großbritannien aus dem Feuer holen zu wollen“— eine deutliche Antwort an die liebe= und bündnisdienernden Engländer vom Vorjahre— hat nach der klaren Einstellung der„Prawda" und„Iswestija" zum Abschluß des Dreier=Paktes und nach dem vorliegenden TASS.= Dementi auch heute noch Gültigkeit. An den deutschrussischen Beziehungen und ihrer grundsätzlichen Ausrichtung hat sich nichts geändert, vielmehr sind die Interessengemeinschaften beider Großmächte bis zum Augenblick so geartet, daß, wenn ihr reales Paktverhältnis nicht bestehen würde, eine vertragliche Abgrenzung ihrer Interessen und gegenseitigen Beziehungen im Rahmen des September=Paktes vom Jahre 1939 augenblicklich vollzogen würde. Ueberlassen wir es also getrost der bvitischen Diplomatie, Schlösser in den Mond zu bauen. Kriegsverdienstkreuz I. Klasse für Dr. Frick und Josef Wagner dnb Berlin, 16. Oktober. Der Führer hat dem Reichsminister des Innern, Generalbevollmächtigten für die Reichsverwaltung, Dr. Wilhelm Frick, und dem Obervräsidenten und Gauleiter der Provinz Schlesien, Reichskommissar für die Preisbildung, Josef Wagner. in Anerkennung ihrer besonderen Verdienste um die Durchführung von Kriegsaufgaben das Kriegsverdienstkreuz I. Klasse verliehen. Reichsminister Rust in Sofia Sofia, 16. Oktober. Der Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, Rust, traf als Gast des bulgarischen Ministerpräsidenten und Unterrichtsministers Professor Filoff zu einem mehrtägigen Besuch in Sofia ein. Auf dem Hauptbahnhof wurde der Reichsminister von Professor Filoff, dem deutschen Gesandten, dem Chef des Protokolls und dem Landesgruppenleiter der NSDAP. Bulgarien begrüßt. Einträkt.n Im, uck e Weicha. Kurz nach seinem Eintreffen trug sich der Reichsminister in das Buch des Königs ein und stattete dann dem Ministerpräsidenten einen Besuch ab, der anschließend von Professor Filoff erwidert wurde. Der Reichsminister und seine Begleitung waren dann zum Essen Gäste des Ministerpräsidenten. Himmler in Oberschlesien Willkommsgruß an die Buchenland= und BessarabienDeutschen im Namen des Führers Kattowitz, 15. Oktober. Am 14. und 15. Oktober weilte Reichsführer# Himmler in Oberschlesien, um sich durch persönliche Inaugenscheinnahme einen Ueberblick über den Stand der Umsiedlungsaktion der Buchenland= und BessarabienDeutschen zu verschaffen und die Rückwanderer im Namen des Fuhrers willkommen zu heißen. Nach seiner Ankunft am Montag im Kreise GroßStrehlitz fuhr der Reichsführer nach Sankt Annaberg, um den im dortigen Durchgangslager untergebrachten 750 Buchenland=Deutschen einen Besuch abzustatten. Ein Sprecher der Buchenländer entbot den Willkommsgruß. Der Reichsführer wandte sich dann selbst in einer Ansprache an die Versammelten, überbrachte die Grüße des Führers und hieß sie in dessen Namen in der Heimat willkommen. Er gab ihnen das Versprechen, daß sich das Reich ihrer auch weiterhin tatkräftig annehmen werde, bis sie eine neue Existenz gefunden hätten. Der Reichsführer begab sich darauf an das Ehrenmal der deutschen Freikorps= und Selbstschutzkämpfer, wo er einen Kranz niederlegte. Im Laufe des Dienstagvormittags fand in Bad Weichsel eine Arbeitstagung statt, an der führende Männer aus Partei und Staat teilnahmen. Der Reichsführer hielt eine grundlegende Rede über die Wiederaufbauarbeit in den deutschen Ostprovinzen. Er gab im Anschluß daran bekannt, daß er in seiner Eigenschaft als Reichskommissar für die Festigung deutschen Volkstums Gauleiterstellvertreter Bracht zu seinem Beauftragten im Gau Schlesien ernannt habe. Secret Gervice haut schleunigst aus Rumänten ab Dem englischen Nachrichtendienst zufolge werden am Donnerstag weitere 70 Engländer Rumänten verlassen, wo ja bekanntlich den Abgesandten des Secret Service der Boden zu heiß geworden ist. Sie werden versuchen, nach England auf dem Seewege zurückzukehren. Wohnhäusern heträchtlichen Schaden angerichtet; ein Motorboot wurde im Hafen versenkt. In der Zone von Giarabut hat eines unserer Jagdflugzeuge ein feindliches Flugzeug vom Lysander=Typ (Feindliche Luftangriffe in Ostafrika auf Ras Gasar(Massaua), Diredaua und Hargheisa haben weder Opfer noch Schäden verursacht. Zu der im italienischen Wehrmachtbericht vom Dienstag gemeldeten Torpedierung eines englischen Kreuzers durch ein italienisches Flugzeug meldet ein Kriegsberichterstatter des„Popolo di Roma": Durch den Mondschein begünstigt, konnte das italienische Flugzeug im Tiefflug und auf kürzeste Entfernung seinen Torpedo gegen den Kreuzer abschießen. Das Schiff wurde auf der rechten Flanke in der Höhe des vordersten Geschützturmes getroffen. Kurz nach der Explosion des Torpedos folgte eine noch viel heftigere Explosion des Schiffes, die das Meer lange erleuchtete. Dem Bericht des„Popolo di Roma" zufolge soll es sich bei dem getroffenen britischen Kriegsschiff um eine Einheit der„Southampton"= oder der„Leander“Klasse bandeln. Banr—, gf. sind in ben Jab. Die Schiffe der„Leander=Klasse uind in den Fahren 1931 bis 1934 von Stapel gelaufen und kürzlich ganz modernisiert worden. Sie verdrängen durchschnittlich 7270 Tonnen, haben 20 Geschütze großen und kleinen Kalibers, 12 Maschinengewehre, acht Torpedorohre, zwei Flugzeuge und 550 Mann Friedensbesatzung. Die Schiffe der„Southampton"=Klasse verdrängen Taten und setwa 9100 Tonnen, sind mit 28 Geschützen schweren fünf Verwundete zur Folge hatten. Ein weiterer in und leichten Kalibers bestückt. Sie haben sechs Torpedomehreren Wellen durchgeführter nächtlicher Luftangriff rohre, drei Flugzeuge und im Frieden ungefähr 700 auf Benghasi hat keine Opfer gefordert, dagegen an Mann Besatzung. Aitiertreus fur kuhne Fllegeressiziere dnh Berlin, 16. Oktober. ist selbst neunmal Sieger im Luftkampf gewesen, hat ### Wohr einen Syerrhallon abgeschossen und neun Flugzeuge am Englands Volk muß bluten Das Unterhaus bewilligt wieder einen Krerit von einer Milliarde Pfund Stockholm, 16. Oktober. Von den 615 Unterhaus=Abgeordneten waren, wie Reuter meldet, zu der Sitzung am Mittwoch nicht einmal 50 Abgeordnete erschienen. Entweder haben sich die Volksvertreter bei dem Bombenhagel, der auch am Mittwoch unaufhörlich über die britische Hauptstadt niederging, nicht aus den Luftschutzkellern gewagt, oder sie haben sich gescheut, die Verantwortung für eine Milliarde Pfund, die der Schatzkanzler als neuen Kredit sorderte, zu übernehmen.. Igeitamamente Wenn, wie Reuter meldet, ein„Arbeitervertreter den schwachen Besuch der Sitzung damit erklärte,„daß das Haus so einmutig sei, daß das Resultat im voraus festgestanden hätte", so dürfte man eher das Gegenteil annehmen........ Antemae un* 91 Erst Anfang Juli hat das Unterhaus einen Kredit von der gleichen Höhe bewilligen müssen. Bei der Denkweise Churchills und seiner Kumpane ist es selbstverständlich, daß das Volk nicht nur die Leiden des von ihnen heraufbeschworenen Krieges zu tragen hat, es hat außerdem für den frevlerischen Uebermut der Plutokratenclique, die ihre Kriegsverbrechen nicht aufgeben will, zu zahlen.. Lavamentarisr: Shrrsse Vorsichtig gibt der varlamentarische Korrespondent Reuters zu, daß seit Beginn des Krieges mehr als ¼ Milliarde neuer Steuern, die selbstverständlich vom Volke zu tragen sind, erlassen wurden. Ueber die trostlose Finanzlage des„reichen Englands“ hat bereits Anfang August Schatzkanzler Kingsley Wood den Schleier geluftet, indem er zugab, daß der Fehlbetrag des Staatshaushalts, den man ohnedies in London als„Entbehrungshaushalt" bezeichnet hat, damals schon bereits 2,2 Milliarden betragen habe. Vorbeugend gibt Reuter bekannt, es sei unwahrscheinlich, daß die heute bewilligte Summe von einer Milliarde Pfund für den Rest des Finanzjahrs ausreiche. Man werde vielmehr das Parlament um einen neuen Kredit ersuchen müssen, aber, so fügt die englische Nachrichtenagentur hinzu, schon der heute bewilligte Kredit sei die einzige Möglichkeit, eine Inflation zu vermeiden. Mit Churchills„bequemem Sieg“ sieht es also auch in dieser Hinsicht sehr trübe aus. Die Geldsäcke werden schon ihr Schäfchen ins trockene bringen. Was aber das englische Volk angeht, so scheint es auch für das englische Wirtschaftsleben Churchills Vorsatz zu sein: Lieber Schutt und Asche, als die Kriegsverbrechen aufgeben günstiger Wettelluge die feindlichen Flugblugg von Bir Kenays, El Daba, Assaba, Maaten Bagush, Fuka und Bir Abn Smeit sowie feindliche Barackenlager bei Marsa Matruk bombardiert und alle Ziele trotz lebhafter Flakabwehr voll getroffen. Alle unsere Flugzeuge sind zurückgekehrt. Der Feind hat seine Angriffe auf Bardia, Sollum, Derna und Bir Sofofi(südwestlich von Sidi Barani) wiederholt, die insgesamt einen Toten und einen Sperkbauongabgeschosfen und neun Flugzeuge am Boden vernichtet. Im Tiefangriff gelang es der Gruppe, Der Führer und Oberste Befehlshaber der WehrNachtjagdgeschwaders; Hauptmann Makrocki, Kommandeur einer Zerstörergruppe; Hauptmann Groth, Kommandeur einer Zerstörergruppe; Oberleutnant Streib, Staffelkapitän in einem Nachtjagdgeschwader. Major Falck ist als Kommodore durch seine unbändige Einsatzfreudigkeit und seine ungestüme kämpferische Haltung seinen Besatzungen ein Vorbild, dem sie freudig nacheifern. Das Geschwader hat in der Dunkelheit trotz der Kürze seines Bestehens bereits 16 Luftsiege errungen. Diese Erfolge sind das Verdienst der starken, geschickten und entschlußfreudigen Führung durch den jungen Geschwaderkommodore, der selbst bereits achtmal Sieger im Luftkampf war und sich in allen Lagen hervorragend bewährt hat.„.2 Hauptmann Makrocki hat seine Ferstörergruppe in beispielhaftem tapferen Draufgängertum von Erfolg zu Erfolg geführt. Die Gruppe hat 115 Luftsiege errungen, zwei Sperrballone abgeschossen und 33 Flugzeuge am Boden zerstört. Der Gruppenkommandeur eine motorisierte Kolonne aufzureiben. Mit aufopferndem Einsatz hat die Gruppe Begleitschutzaufträge für Kampf= und Stukaverbände sicher und zuverlassig durchgefuhrt und dazu beigetragen, daß die Kampfverbände schlachtentscheidende Erfolge erzielen Hauptmann Grotb hat als Kommandeur einer Zerstörergruppe zwölf Luftsiege errungen. Er ist ein hervorragender Jagdflieger und hat sich als vorbildlicher Gruppenkommandeur ausgezeichnet bewährt. Er hat in vielen Angriffsflügen hochste Einsatzbereitschaft und bedeutendes Führungsgeschick bewiesen. Oberleutnant Streib hat als Staffelkapitän acht Luftsiege errungen, davon sieben in der Nacht. Ein Beweis seines fliegerischen Könnens und seiner Einsatzfreudigkeit, die als soldatisches Beispiel vorbildlich für die neue Jagdbetätigung ist. Er hat in der Nacht vom 30 September zum 1. Oktober, wie seinerzeit der Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht bekanntgab, drei feindliche Flugzeuge abgeschossen Achtung, Rundfunkhörer! Berlin, 16. Oktober. Bei Beginn der Dunkelheit ist ein Teil der deutschen Sender infolge der besonderen technischen Bedingungen, unter denen zur Zeit gesendet werden muß, schwer oder gar nicht in Deutschland zu empfangen. Mit Sicherheit aber werden die deutschen Hörer bei Dunkelheit die Welle des Reichssenders Breslau 950 kHz— 315,8 Meter, das norddeutsche Gleichwellennetz auf Welle 1330 kHz— 225.6 Meter, das schlesische Gleichwellennetz auf Welle 1281 kHz— 243,7 Meter und die Welle des Reichssenders, Graz auf 886 kHz— 338,6 Meter hören können. Die Hörer im Westen und Süden des Reiches werden besonders darauf hingewiesen, daß infolge der neugetroffenen Anordnung diese bisher im Westen und Süden nicht hörbar gewesenen Sender in den meisten Teilen des Reiches gut empfangen werden können. Tote und Verwundete ausgeschifft Auch ein schwerbeschädigter englischer Kreuzer in Gibraltar eingelaufen Rom, 16. Oktober. Die römische Presse meldet aus Algeciras, daß am Dienstag außer dem schon gemeldeten englischen Schlachtschiff und den vier beschädigten Zerstorern im Hafen von Gibraltar auch ein Kreuzer mit starker Schlagseite eingelaufen sei. Die Zerstörer seien schwer beschadigt. Während des Ausschiffens der Toten und Verwundeten habe die Polizei die Hafenzone abgesperrt gehalten. In spanischen Marinekreisen glaubt man, so heißt es in der Meldung weiter, daß diese Einheiten dem englischen Flottenverband angehörten, der am Kampf mit den italienischen Seestreitkraften in den Gewässern von Malta teilgenommen habe. Unter den Toten befinde sich auch der Kommandant einer der Einheiten. Kinderehne=Mialch und Schute Erschütternde Feststellungen über das soziale Elend in Wales 1"#ktoher daß die Reichen überfüttert werden aber ar Genf, 16. Oktober. Auf Grund, wie es heißt,„sehr eingehender Untersuchungen“ gibt der Präsident des Ausschusses für die Kinderernährung von Wales in einer Zuschrift an den „Manchester Guardian“ erschütternde Einzelheiten über das soziale Elend in dieser Gegend, deren Bergwerke einigen Plutokratenfamilien riesige Gewinne abwerfen. Er schreibt selbst, daß die von ihm festgestellten Tatsachen„nicht angenehm zu lesen sind". Als erstes einer endlosen Reihe von Beispielen erwähnt der Verfasser eine Familie, zu der außer den Eltern fünf Kinder im Alter von fünf bis vierzehn Jahren gehören. Die Eltern hätten ausgesagt, sie könnten sich überhaupt keine Milch leisten und auch Butter sei viel zu teuer. Nach Abzug des Geldes für die Miete und die Heizung bleibt dieser siebenköpfigen Familie, in deutsches Geld umgerechnet, ein Betrag von knapp 16 Mark. Die Eltern einer zweiten, ebenfalls siebenköpfigen Familie erklärten, sie könnten von den ihnen ausgehändigten Fleischmarken aus dem einfachen Grunde keinen Gebrauch machen, weil sie sich das Fleisch nicht leisten können. Die Kinder müßten das ganze Jahr über ohne Schuhe herumlaufen, weil„der Erwerb von Schuhen außerhalb der erreichbaren Möglichkeiten“ sei. In dieser Weise reiht der Präsident des Ausschusses ein Beispiel an das andere, wobei er bis in die kleinsten Einzelheiten hinein Einnahmen und Ausgaben aufzählt. Eine neunköpfige Familie, deren Verhältnisse prüfte, kann weder ihre Ration an gap die Reichen überfülhert werven, aber auch nicht, daß die Armen unterernährt sind.“ Ein Land, das den Reichtum der ganzen Welt zusammengeraubt hat, und derartige Zustände, die der Engländer selbstverständlich mit Rücksicht auf die Zensur nur in abgeschwächter Form schildern kann, nicht zu ändern vermag, verdient es wirklich, seine Rolle ausgespielt zu haben. wären sie Sklaven“ Britischer„Sozialismus der Tat“ er leisch noch die an Butter erwerben. Je Woche können diese Leute nur fünf Liter erwerben, also für insgesamt sieben Kinder täglich weniger als ein Liter Milch. Als letztes Beispiel nennt der Einsender eine neunkönfige Familie, die seit langem habe keine Eier kaufen können, weil diese „unerschwinglich“ seien. Die Butterration könne nur selten einmal erworben werden.„Schuhe bilden ein sehr schwieriges Problem, da sie zu teuer sind und die Kinder sie so schnell zerreißen.“ Schließlich kritisiert der Verfasser die unglaubliche Tatsache, daß diesen armen Leuten von den profitgierigen Grundstücksgesellschaften verhältnismäßig enorm hohe Mieten abverlangt werden. Er sagt dann voraus, daß der Winter in bezug auf Schuhe und Kleidung sehr schwierig werden würde, und schließt mit dem Stoßseufzer:„Während des Krieges wollen wir nicht, vom 8. Oktober veröffentlicht. Dieser Brief ist so kennzeichnend einmal fur den britischen„Sozialismus“, zum anderen aber auch für die tatsächlichen Zustände in London, daß wir ihn ohne Kommentar unseren Lesern unterbreiten: „Ich möchte hier gegen die Behandlung zahlreicher heimatloser Evakuierter aus Ost=London protestieren. Die Evakuierten kamen am Nachmittag hier an, und spät in der Nacht wußten 70 Mütter mit kleinen Kindern immer noch nicht, wohin gehen und schlafen. Es war nötig, daß Polizisten die Evakuierungshelfer begleiteten, und selbst dann schlugen gewisse ehrenwerte Bürger buchstäblich ihre Tür vor der Nase dieser übermüdeten Leute zu. Ein Mann mußte anhören, wie man ihm sagte, daß nur Feiglinge aus London wegliefen, aber jener hatte noch nie eine Bombe pfeifen hören. Ein Priester wies auf rauhe und unchristliche Art einen Helfer von seiner Tür, und ein halbes akuierte Dutzend Evg#####er wurde von Tür zu Tür als iren, gie. Stiaven oder Ware, die man zum Kalu anbietet. Diese Flüchtlinge„sind auch„Menschei ein aus fünf Handelsschiffen bestehender Geleitzug eingetroffen. Operation gelungen— vatient gestorben! Newyork, 16. Oktober. „Nach einer hier vorliegenden Meldung schreibt der militärische Mitarbeiter der Londoner Preß Association: „Eine soeben durchgeführte drastische Untersuchung der Rolle, die die britische Armee während der drei Wochen in der Schlacht von Frankreich gespielt hat, hat ergeben, daß ihre Organisation ausgezeichnet und ihre Waffen erstklassig waren. Aus der Untersuchung erhellt. daß in der Zusammensetzung und Ausrüstung der Armee keine grundsätzliche Aenderung vorgenommen zu werden braucht.“ Eine ausgezeichnete Illustration zu Churchills Illusionsagitation: Es war eine fabelhafte Truppe, die den siegreichen Rückzug aus Dünkirchen meisterte, indem sie sich von verratenen Franzosen den Rücken decken ließ. Keine andere Armee als die englische hatte nach den Vorübungen von Andalsnes und Namsos solche Erfahrung im Fliehen. Nur durch die ausgezeichnete Organisation war sie in der Lage, ihre letzten Reste auf die Schiffe zu retten, und die erstklassigen Waffen sind nur deshalb den Deutschen zurückgelassen worden, um diese zu überzeugen, mit welch beachtlichem Gegner sie es zu tun hatten. Churchill, wie er leibt und lebt. Operation gelungen— Patient gestorben Griechischer Dampfer in englischen Diensten versenkt Wie aus Rio de Janeiro gemeldet wird, ist dort der vortugiesische Dampfer„Serpa Pinto“ eingetroffen. Er hat dort die Besatzung des artechischen Dampfers„Antonios Chandris“(5866 BRT.) gelandet, der in der Nacht zum 8. September von deutschen Seestreitkräften aufgebracht und nach Unterbringung der Mannschaft in den Rettungsbooten versenkt wurde. Der Dampfer befand sich in englischen Diensten in der Südamerika=Fahrt. Reiseverbot nach dem Fernen Osten für USA.=Bürger Nachdem das nordamerikanische Staatsdepartement seit Kriegsbeginn Europareisen für amerikanische Bürger außer in dringenden Fällen verboten hatte, wurde dieses Reiseverbot nun auch auf den Fernen Osten ausgedehnt. anbietet,„Diese Flüchtlinge sind auch„Menschen und haben liebermenschliches aushalten müssen. Kann jemand, der den Namen Mensch verdient, diesen ein Obdach verweigern? Sie denken vielleicht, das gibt es nicht, aber es gibt solche Lente.“ Schweres Autobusunglück in Holland Zu einem folgenschweren Unglück an einem unbewachten Bahnübergang bei Groningen kam es am Mittwoch morgen, als ein mit 30 Personen besetzter Autobus von einem Personenzug der Strecke Zoutkamp—Groningen erfaßt und völlig zertrümmert wurde. Neun Insassen des Autobus kamen hierbei, soweit bisher feststeht, ums Leben und 20 weitere wurden mehr oder weniger schwer verletzt. Verlag und Druck: Laupenmühlen& Dlerichs. Hauptschriftleiter: Dr. Paul Dierichs(im Felde), Stellvertretender Hauptschriftleiter: Dr. Josef Schwermann Rauchen Sie als Kenner*) ATIKAN S Rauchen Sie kritisch prüfend, und Sie werden selbst feststellen, daß zum wahren Rauchgenuß bessere Cigaretten gehören, bei denen man jeden Zug genießerisch auskosten kar kann. Seficht ieF aziesags siniceit io d.. der, Feses gaden der Rert mistraui He, Pasternis nachd ie Bcst se. Kur. bnd den n unr ud Bazaue, Aailie Aune rienkirche, da wirst du Backborosene aety v. gren Sie ist voll ehrlicher Bekummernis und das stimmt mich friedfertig. e.6— „In der Dunkelheit muß man rechts gehen“, sage mit höflicher Bestimmtheit! „Ich war ja auf der rechten Seite“, sagt der andere. Stadtmitte wollen.“ übrigens st ei auch Barscheift.“„ „Dann werde ich in Zukunft besser aufpassen, entschuldigen Sie nochmals..., Wensch ein Im Weitertasten denke ich: ein neuter Mensch, Mann von feinem venehmen,„wdershruchepol ist der Eickel vsseies Heles genack und derzezece die paur Scrüte vun. e. stiaß ich unsanft auf einen Veirpuiger zum ig entgegenkam. Ich wollte, um so mehr, Halse fecternz, Areinwohner fielen in reicher Auswahl und mit großer Wut über mich her und verdichteten sich am Schluß zu dem denrwuronen Satz:„ „Daß diese Idioten.„doch nie reinen 36 habe mich wortlos und peinlich berührt davonhatte! Bomben auf Bochums Zentralfriedhof In der Nacht zum Bochum einige Sprengbomben boten Eburchie upghof ab. Dadurch wurden einige Gewächshäuser beschädigt. Der angerichtete Sachschaden Rechtzeitig verdunkeln! pedien Balsie=i, 3g uise Gelesch.ö;.Kie die 1elh durchzuführen. Unter einen Raupenschlepper geraten Helweg ein 32jähriger Mann von einem schweEben noch saßest du in ,urahigrischer Siczerbeieznet alle Taschope, porbei Hastig fährst du noch einmal in alle Taschen;— ve Gufe's! Du rennst, Obzgchubläden,“ tastest ziellos auf veo der Bonzig verchwunden zeleigzt zum erten Das ist Glick tust in die Fülle der tleit so dem woglicP Irdnütigsmacht wollte das nicht känger kaputt, und das in dieser Foste, wgzegersicht Wien über dih dach eine Seklupte, 6e, Hefäish, als waärt du kleinen, feuersicheren und wohlversperrten Stahlfach Zad Gausel, Disr Feier eak sgnishtet. kommen. Und das ist ja ganz unmäglich, denn sie hat just in diesen Tagen einen Hexenschuß. Soll sie die em Fal), machen konntest, aber du haft noch einige Stunden zu ziz ie wird es Festhasten, schon dat sich dann kommt der ganz private„Empfang“ an der vann kommt der ganz private„Empfang“" an der Verstört kaust du an den Rägeln und behrst, in Brille? Könnten sie doch zu Seorgen; linkes Hosenses sce be e Kecten c hast ds Iiegeise Fase sih der Kortuntroße Pein der Ober kann sich nicht entsinnen, er fragt am Kein, der Over tann sich nicht entsinnen, er fragt be ven Hofnungzlofeletz, hreichen bie ieten st bein Kleingeld, es wird du keinen Bescheid nach Stiepel geben. Der Alarm kam und der alte Meyer knurrte wie als Als acs=seske lsher ic baln esic che robe, sonderbar schwer, du greift fieberhaft bhin und weißt es schon, bevor du dich noch ganz überzeugt haft: Aber dieser Hohn könnte noch zehnmal schärfer sein, es würde dich nicht kränken. Matt,## glücklich sinkst du auf einen Stuhl. Es int ja alles wieder gut! Noch besser wäre es ja, wenn wir überhaupt keine Schlüssel mehr brauchten. Aber bis dahin ist noch ein weiter Weg., E. v. M. Geschäftliches 200 Km. Beldhnung Für die Wiederherbeischaffung des am Oktob 1940 in einem##humer Kaufhaus entwende u. V. Kaufhaus Pelz1940 in einem Bochumer, sclulhaus eptwends gegfgraglen mantels in eselgrau=braunzicher, Farbe(##g für die Aufdeckung des Dievstay#s wird die obige Belohnung ausgesetzt. Sachdienliche Mitteilungen unter Nr.: Sch. 1483 an den Bochumer Anzeiger. Jagenbartent stan Hast vdel=Gesugnrsträft Bedeutsame Aenderung im Jugendstrafrecht R schsverteidigung hat auf Bergwerks=AG. beschäftigten Frau in Guestran(Zeche Danner Der Ministerrat für die Beicnergutstigkeine Verors. Jugendrichter gegen. Busgon'iger, Die,z. Zugandliche oft Jugepdrichtna gegen Jugendiche, d. zur Eigen.— oft Gutvie germou: Gelßstrafe abgeseben, nur Gefananisverbüßen mußte, in Gefahr.“ der Strafanntat. so weit nach Stievel heraus gezogen bist— Zeit doch als sehr hinderlich und nun erst Kauvenschlevver angesahren und tbich Vorgeschichliiche Wassen tampsen ful Deutschlaut und Dolchstäbe in millionenfacher Zahl enärte, Tüllenbeile und Wruhsute i mm, Die Abzeichen zur 2. Reichsstraßensammlung für das Kriegs=.„ ven esinrecht als„Barbaren“ Guoserechenen. o. e sad von Sild e, Asze dur u hisen Bicd, das ung von Tastus und anderen Lönischen Speitsftolger waren als aut ihre unantastgre Für; und auf ihr kampferprobtes Schwert, das Zeicen ihres Pinnes so war es in der Bronsg,, Bestpoersgogiz, un.„8 z. tgusend Jahre vor ver Hettwezu. Die tausend und dwein gzesitz Lenngeichnend war fur den S teitort, eren Släden, einen unfreien Maxg, agh und der besseage ant feir de.ev=, Monzgueter Gächt, fabren in grauer bnger und den Feind, der ihr Le. Kampf oegen den Sun pehrohte, aufnahmen und beg, den und ibre Exzi schaft sich beute, das deutsche Holl beendeten, so scchal!:„g für seinen sozialen reich deten so schafft sich heute, das deutsche Volk mit diesen Nachbildungen Waffen B: A n Resb-be- Ge. chiecheicte Beoseuncher eehice. waifen den verhozeenster Jeuliureb, und gruggeschichte von Zenny vom Museum ur o; Zeinandersetzte. Nain Verlin, unserem Zeichtmetal gefertigten, mit Halbtürlich sind Die aus ven, dex traditionellen„Stadt der elteinen Gdessteinschleiferei, verzierten SammelabDa sind zunächst, zwei Aexte, die in ihrer Form stark dem Liktorenbeil, das wir ja von den faschistischen Abzeichen gut kennen, ähnlich sehen. Trotz der auch hier festzustellenden freien Gestaltung handelt es sich bei diesen beiden Abzeichen unverkennbar um sogenannte„Amazonenäxte“, die etwa aus dem Jahr 2000 vor der Zeitwende, also aus der frühen Bronzezeit Das interessanteste Abzeichen ist zweifellos jenes, das wie ein einfacher Winkel oder auch wie ein Wurfholz, ein Bumerang, aussieht. Es ist dies eine bandkeramische Steinhacke, und zwar eine Steinhacke in Knieholzschäftung, d.., daß das gesamte Werkzeug aus einem winkelförmig gebogenen Holzstück hergestellt ist, das an der äußersten Spitze einen zugespitzten Stein als Schneide aufweist. Derartige Steinhaaen des donauländischen oder bandkeramischen Kulturkreises waren in der älteren Steinzeit, etwa 3000 vor der Zeitwende, gebräuchlich. Interessant ist auch das Abzeichen, das sich durch eine dolchartige Spitze von den anderegzgehz cehe geg etwa um 1700 bis 1600 vor der Zeitwende zuerst im Gebiet des mittelmeexrischen Kulturkreises— Spanien, Italien, Frankreich, Sudengland und Irland— auftraten und später in ganz Europa gebräuchlich waren. Der Bronzezeit, allerdings der mittleren bis späten, gehört auch das Abzeichen an, das eine frei gestaltete Nachbildung eines„Tuuenbeils" darstellt.„Perge! Beile waren in Mitteleuropa zwischen### und 700 geDas leote Wweiden Gieinseit seinae Mhbo u. 5. B. üblich. Aber fest steht daß vor rund 4000 Jahren unman wohl von Vorindogermanen— solche FelsgesteinOrsäinale, SPagtzibungen sein. Die wir Zue sommentragen wollen. der Jugendliche, wagr, er, die Freiheitsstrafe der Strase nicht selten de Wiedereingliederung in di Volksgemeinschaft dadurch grggister vermerkt und de in dog Holizeiliche Führungszeugnis und nicht aus ernsteren verbrecherischen Reigungen oder Um diese Nachteile zu verhüten, ermächtigt die VerPolizeis des Meinistergstenle von Haft oder einer kürk. sondern anderweit in Räumen der mit verdorbenen Elementen visstz, g1, grate der Herte, die in Bas Strafregister und. in Forkommen nicht. Der Juger Zhaiserarest von atet. dung des Jugendlichen nicht behindert. Der Jugendarrest wird insbessgearte, er üchen ünter dem Einftus eines überlegrneg, Veshihtere Soe Straftat begangen haben oder legen uind oder wenn sonst ipzische Unreife,', 1: gendlichen Alters zu der Tat Opemr Zugendlichen eine beschteung ste, Her gaf#gäglicht hald folgen Vellang des urenes ur um nialcst daldl solgen kann. Leitzugrrtr 4G., beschäftigten Franz Dorawa und Gustab Gustrau(Heche Tannenbaum), Heinrich von der Abe(Schachtanlage Engelsburg) und Hugo Ostholt (Schachtanlage Friedlicher Nachbar). Für 25jährige Gefolgschaftstreue wurde der Ehrenbrief der Arbeit verliehen an Margarete Brosk(Chemische Induftrie AG. Bochum), Johann Kaiser(Deutsche Ammoniak=Verkaufs=Vereinigung GmbH. Bochum), Robert Hüls(Maschinenbau=AG. Balcke, Bochum), Jobann Wundo Paschilntenfabrik, Bochum) sorie die bei Die Vorschrift enthält schließlich auch eine Strafvorschrift gegen erwachsene, Eroiehergaggfäfßggre ug es Hadurch dabin Jommen lassen, daß die Kinder strafbare Handlungen begehen. Die Strafverfolgung nach dieser Vorschrift tritt aber nur auf Antrag der zuständigen Behörde ein. Ehrenvolle Auszeichnung für 26 werksverbundene Arbeitskameraden * D i e I n d u s t r i e= u n d H a n d e l s k a m m e r B o c h u m h a t i n reuer Arbeitskameraden den Ferehentsichauch acht die bereits seit 40 Jahren in den Diensten ür Wjäbrige: Arseitzsoneraden Konsealonnten. Bei lsden be onietzgeg Vet. durt=zchast,(Galbrngen. I. und die bei der Gruppe Bochum der Gelsenkiugener verwaltung), Wilhelm Berke und Hugo Kirsteir Prinz=Regent), Friedrich Behrens, Julius Grünwald und Friedrich Steinkamp(Zeche Bruchstraße) Hermann Willeke(Zeche Carolinengluck) und Friedrich Pommerin und Andreas Jankowski(Zeche Engelsburg). Ein Gruß für die Gefallenen des deutschen Heeres aus USA. Seit einigen Tagen ziert das Ehrenmal für die Gefallenen des Regiments der 67er im Stadtpark Lorbeerkranz. Mit diesem hat es folgende Bewandtnis. Ein ehemaliger 67er, Julius W. Kimmeskamp aus Newyork, der nach dem Welttriege nach USA. ausgewandert ist, hat diesen Kranz nach hier übermittelt, um einmal seine Anhänglichkeit zu seinem alten stolzen Regiment der 67er, dessen Garnison Metz durch Truppen wieder befreit ist, zu erkennen zu geben, dann um seinen Dank aus USA. an unsere Wehrmacht für die glänzenden Waffentaten in diesem Kriege öffentlich zu bekunden. Mit dem E. K. II ausgezeichnet Der Unteroffizier der Luftwaffe Heinz Werth, Enkel des verstorbenen Ziegelei=Ingenieurs Herm. Seifert, erhielt für besondere Tapferkeit in Frankreich das Eiserne Kreuz II. Klasse. Kurt Petrasch Bochum=Gerthe, Hiloper Straße 437, Sohn des Schalttafelwärters Alois Petrasch, erhielt für besondere Tapferkeit das Eiserne Kreuz II. Klasse. Der Gefreite Karl Dolge, Schme erhielt bei den Kämpfen in Frankreich de zeichen und das Eiserne Kreuz II. Klasse. Der Gauleiter gratulierte Der Gauleiter übermittelte den Eheleuten August Kaminski, Bergerstraße 4, Eduard Samland, Adolfstraße 10, und Wilhelm Strätling, BochumTahlhausen, An der Steinhalde 52, zur goldenen Hochzeit seine persönlichen Glückwünsche. echtingstraße 32, das Sturmab32. Bochumer Ausreißer in Köln festgenommen Die Kriminalpolizei nahm zwei Burschen im Alter bahnhofe aufbiellen. Sie hatten Anfang Oktober esche se ie Schche es cheche mit denen sie in Fahrräder, die die Burschen bei der Gepäckabfertigung im Kölner Hauptbahnhof abgegeben hatten, wurden sichergesell. Die Weitsicht unseres Führers hielt den Krieg vom WOW.=Sammeltagen der Deutschen Arbeitsfront. Gnge Zasumm P1 neicentig Arbeitstagung der Kreishandwerkerschaft in Wattenscheid Kreishandwerterschaft für die Stadtkreise Bo= angeschlossenen Innungen weitmöglichst örtlich durch die chum und Wattenscheid hielt in Wattenscheid am 10.) Geschäftsnebenstelle in Wattenscheid erfolgt. Mit dem men Stadtrat Walkenhorst sowie der Amtsvorsteher des Wirtschaftsamtes, ferner der Vertreter des Arbeitsamtes sowie Berufsschuldirektor Kuropka teil. In seinen einleitenden Ausführungen wies der Kreishandwerksmeister darauf hin, daß diese Sitzungen öfter in Wattenscheid stattfinden sollen, um die Zusammenarheit zu vertiefen und in noch engere Beziehungen zu den Behörden zu treten. Der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Dr. Grünewald behandelte die Zusammenarbeit des Handwerks mit der Gemeindeverwaltung und wies auf die vielfachen und engen Beziehungen hin, die auf diesem Gebiete bestehen. Besonders auch die Tätigkeit des Wirtschaftsamtes sowie des Ernäbrungsamtes bringe das Handwerk und seine Organisation während des Krieges in engste Beziehung zum Zwecke gerechter Zuteilung und bester Versorgung der Bevölkerungs Er wies weiter auf die bestehende gute Zusammenarbeit der Kreishandwerkerschaft mit dem Arbeitsamt und den Städtischen Berufs= und Fachschulen hin. In seinen weiteren Ausführungen behandelte er die Organisation des Handwerks und die Stellung des Handwerks in Wattenscheid innerhalb der Kreishandwerkerschaft. Da sich eine selbständige Organisation auf Grund der zahlenmäßigen Stärke und 80 Punkte nur noch 28 Punkte und ein naturseidenes Herren=Oberhemd statt 20 Punkte nur 15 Punkte. Bezugscheinfreie Straßenschuhe Personal=Nachrichten Dem beim Arbeitsamt Bochum beschäftigten Angestellten Conrad Hillebrand, Bochum=Laer, Grimmestraße 9 wohnhaft, ist durch den Führer und Reichskanzler mit UrBisher waren von StraßenschErng mex. die bekannten freute Bienze das füberne Treudienst=Gdrenzeichen Verlieben für Lederwirtschaft. 905 Naturseide und Kunstseide jetzt punktgleich zwei Voraussetzungen gebunden, weder die Sohle noch das Oberteil dürfen aus„richtigem" Leder bestehen. Aber die Sohle muß nicht mehr aus Holz sein, sondern kann auch aus Alt= oder Abfallmaterial von Leder, Kautschuk oder Lederfaserstoff bestehen. Und das Oberteil, das bisher überhaupt nicht aus Leder oder doch höchstens aus kleinen Lederabfällen hergestellt werden durfte. kann künftig auch aus Fisch= oder Kaninchenleder sein. Die Schuhfabriken könnten also z. B. einen Schuh mit Oberteil aus Kanin, mit Boden„ aus Holz oder ch aus Abfall=Leder erzeugen. Wie weit für eine Se nockwicksom, achnlleischtratt-/ gend, mikrofein, mild ar matisch,- und preiswert! 4O die große lube die klemne Tube 25• Seit Einführung der zweiten Kleiderkarte sind die naturseidenen Stoffe und die Wäsche= und Kleidungsstücke aus Naturseide punktpflichtig, und zwar wurden sie in ihrem Punktwert den Stoffen und Kleidungs= stücken aus Baumwolle, Zellwolle, Leinen usw. gleichgestellt. Wie die Reichsstelle für Kleidung bekanntgibt, wird die Naturseide aber von nun an in ihrem Punktpreis verbilligt und wie die Stoffe und Bekleidungsstücke aus Kunstseide behandelt. Der Punktwert der naturseidenen und naturseidenhaltigen Wäsche= und gelesen werden. Ein naturseidenes Kleid kostet jetzt statt straßensammlung für das WHW. am 19. Postschaffner Haupiponl, exhielt Ehrenzeichen in Emil Oberste=Schemmann eschsftelte für esgerwisteigfreierr Straßenschube! Der Voszschgiger„Emit Oberste=Schemman zieht den Kreis bezugscheinfreiet, Sitabenich*= Hauptpost, erbielt für 25jährige treue Dienste das Treudie etwas weiter. Immer bleibt die Bezugscheinfreiheit an(ehrenzeichen in Silber, enstsolche Produktion aber das Material zur Verfügung steht, kann erst die Erfahrung lehren. Keineswegs darf diese kleine Auflockerung der Bezugscheinfreiheit überschätzt werden. Unsere Truppen an der Front umd Gehzcsalggerneen Heinze läum seine Aus den=Eldoloiten im WehrmannEr sicherte sich inderpreis. Ihm Kleinkaliverbüchsen statt. Bester Schütz schießen blieb G. Ernsting mit 83 Rine# somit den von Otto Pflitsch verteidigten Murn solgten die Schützen Fatzmann mit 77. Soldat Henkel mit 76, Spangenberg mit 75. Stens und Eickelbeck mit 74 Ringen. Im Kleinkaliberschießen errang mit 55 Ringen Schütze Spangenberg erneut den Wanderpreis. Die nächstbesten Schützen waren: Becker mit 54. Kreuzburg mit 53 sowie Pflitsch und Friesen mit je 51 Ringen. Aus dem Nachbarheriel der bestehenden amtlichen Richtlinien nicht habe ermöglichen lassen, sei es notwendig, die Zusammenarbeit zu verbessern und auszubauen. Der Kreishandwerkerschaft Bochum mit zur Zeit über 4200 Mitgliedern und 31 angeschlossenen Innungen gehören insgesamt aus dem Kreise Wattenscheid 555 Mitglieder an. In der nachfolgenden Aussprache betonte Stadtrat Walkenhorst den Wunsch und Willen der Stadtverwaltung, mit der Kreishandwerkerschaft in Fragen des Handwerks eng zusammenzuarbeiten. Bisher habe sich auch bereits eine gute Zusammenarbeit mit der Organisation des Handwerks ergeben. Selbstverständlich sei die Stadtverwaltung bestrebt, für die Stadt Wattenscheid alle Einrichtungen und Organisationen möglichst selbständig zu halten. Wo dies jetzt und in der Zukunft möglich erscheint, werde sie diesbezügliche Bestrebungen unterstützen. Im übrigen betonte er nochmals den Wunsch nach enger Zusammenarbeit mit dem Handwerk und seiner Organisation und gab hierzu auch einige Hinweise. Diriktor Kuropka behandelte des Berufsschulwesen und zeigte Wünsche und Mängel in der gegenwärtigen Schulorganisation auf. Die guten Leistungen und Erfolge der Wattenscheider Berufsschule wies er an zahlenmäßigen Unterlagen nach und bat die Lehrmeister, sich durch versönliche Unterrichtung über Tätigkeit und Aufgaben der Schule zu überzeugen. Die nachfolgende weitere Aussprache bewies, daß auf vielen Gebieten der Betreuungs= und Schulungsarbeit im Handwerk in Wattenscheid bereits gute Erfolge zu verzeichnen sind. Weiter wurde die Rohstoffversorgung der Betriebe, insbesondere auch die Lederzuteilung beStadtteil Hamme Varieté=Abend Die Deutsche Arbeitsfront, NSG. Kraft durch Freude", veranstaltet für die Gefolgschaftsmitglieder der Zeche„Präsident“ in Bochum=Hamme am Sonnabend, 19. um 19.30 Uhr im Parkbaus einen Varieté=Abend. Karten hierzu werden auf der Zeche„Prasident“ ausgegeben.„„„A Scasse Der auf der Gahlenschen Straße woynende Schloffer Heinrich Brandenburger, der in der Abteilung Energiebetriebe des Bochumer Vereins tätig ist, konnte in diesen Tagen sein 25jähriges Arbeitsjubiläum begehen. Dem Jubilar der am Weltkrieg teilgenommen hat, wurden von der Werksverwaltung und den Arbeitskameraden herzliche Ehrungen„bereitet. Stadtteil Werne Ihre Versammlung hielten die Ziegenzüchter Eichhorn ab. Nach der Begrüßung durch den Vereinsführer Braun, ging man zur Tagesordnung über. Nachdem die neuen Eingänge verlesen und besprochen waren, berichtete Vereinsführer Brann über die Belieferung der Mitglieder mit Futtermitteln. Er konnte der Versammlung mitteilen, daß diese endgültig sichergestellt sei. Die Zuteilung erfolgt durch die Kreisbauernschaft an bestimmte Händler, die die Futtermittel an den Verein obgeben und dieser dann die Verteilz an die einzelnen Mitglieder„vornimmt. Mit internen Angelegenheiten wurde die Versammlung geschlossen.— Die Helau beil CGlcdorm., Orisgrübpenlelter Hraun leiteike in die siat, Kamerad Hoffmann wurde burch ubgreichung. des Tagesordnung ein. Nach Erledigung der Eingänge erörterte Kyffhäuser=Ehrenzeichens U. Klasse geehrt. Dann dieser Gegenwartsfragen. Ueber eine Spende für das WHW, zwei Ehrenscheiben ausgeschossen. Die Kameraden Hoffmann wird in der Jabreshauptversammlung im Dezember Beschluß und Stork zeigten die besteg Leistungen. Bei einem Preisgefaßt. Die Frauengruppe nimmt ab Donnerstag ihre Hand= schießen bewährten sich die Kameraden Gritzan, arbeitsstunden wieder auf.. sand Gattn Handwerk statt.— Die Fachabteilung„Bau“ kommt am 25. Oktober im Gildenhaus zu einer Tagung zusammen.“ Kameradschaftsführer Funke leitete die Tagung der Eickeler Artilleristen, die sich in erster Linie mit der Pflege des Schießdienstes beschäftigte. Schießwart Burow wies auf das Wanderpreisschießen hin, das im Oktober ausgetragen wird.— 74 Jahre alt wurde gestern der Invalide Wilbelm Wiederhold, Adolf=Hitler=Straße 102.— 70 Jahre alt wurde gestern Frau Witwe Emma Siedel geb. Schuh in der Bochumer Straße, die bei ihrem Schwiegersohn ihren Lebensabend verbringt. Der Gauleiter gratulierte Der Gauleiter übermittelte Herrn Max Schlachthofstraße 55, zum 40jährigen Dienstjubils persönlichen Glückwünsche. Fahrtkostenerstattung für Landhelferinnen Fahrtkosten der Landhelferinnen der NS.=Frauenschaft— Deutsches Frauenwerk. deren Wochenendeinsatz zur Entlastung der Bauersfrau im Einvernehmen mit dem Arbeitsamt erfolgt, werden laut Runderlaß des Reichsarbeitsministers an die Landesarbeitsämter und die Arbeitsämter auf Mittel des Reichsstocks übernommen, sofern der betreffende Bauer nicht in der Lage ist. die Reisekosten zu tragen. Neuruppiner Bilderbogen In ihrer besonderen Art sind die Neuruppiner Bilderbogen ein feststehender und besonderer Begriff geworden. Der Verlag Gustav Kühn in Neuruppin stellt nunmehr seine Arbeit auch in den Dienst von Kriegsbilderbogen, die sich der besonderen Förderung der deutschen Propaganda erfreuen. In der bekannten Art sind hier Ersrer deutschen Jugend werden diese Kriegsbilderbogen, die ihrer Begeisterung für die deutschen Waffentaten neue Nahrung geben. höchst willkommen sein. Unseren Jungen kann man sicherlich keine größere Freude bereiten, als wenn man ihnen laufend diese schöne Neuerscheinung zukommen läßt. Stadt Wattenscheid 36 025,21 RM. Bilanz vom Opfersonntag! Einsatz= und Opferbereitschaft am letzten Opfersonntag erreichten mit 36 025,21 RM. als vorläufiges Ergebnis eine vorzügliche Bilanz im Kreise Wanne=Eickel Wattenscheid. Bei einem Vergleich zum gleichen Opfersonntag des Vorjahres gilt auch hier die erfreuliche Feststellung, daß eine Steigerung von 14000 RM. den Beweis liefert, daß die anber, Pel, Die Kanteide Blaeh) Bio,I Mswleseh. Ahgent. Fru gur eneraet. ar ger gihn Sagll a. meiltag der Düls, eine neue und überzeugende Wievervotung gzexlserung.2 Hanzuige Pm d Pe. „Jcauss Kaflar kand ein nam Hameradschaftsführer Pertens. In weiteren Aufgaben: Charlotte HoffmonnBochumer Veranstaltungen Die erste heitere Oper. Nach dem repräsentativen Auftakt der Opernspielzeit kommt nun auch das heitere Genre zu Wort. Wie könnte es wirksamer geschehen als mit einer Spieloper von Lortzing. Der„Waffenschmied“ hat schon in den letzten Jahren dankbarste Aufnahme gefunden und wird auch jetzt die heitere Opernspielzeit wirkungsvoll isikalische Leitung dat Winy Zrak g„ ser; Im Gluckauf=Keller fand ein vom Kameradschaftsführer Klein geleiteter Appell der Kriegerkameradschaft Leithe und Hoffmann.— Bei Floren fand eine Kameradschaftsmusterung der„Blauen Jungs“ statt. Der Kameradschaftsführer gedachte des Heimganges von Admiral v. Trotha. Propagandawart Münnig hielt einen interessanten Vortrag zum Thema„Die Mittel der heutigen Seekriegsführung.“ Stadtteil Langendreer Zugführer Henning wurde von der Reichsbahndirektion Essen in den Rubestand versetzt. Stadtteil Altenbochum Ihren 80. Geburtstag konnte am Dienstag die Am Ginsterbusch 15 wohnende Frau Witwe Elisabeth Imschweiler begehen. Dig,Zachbetagte ist seit Versilstsenahio auiten Veogrichen aud Gähzichde diel uige ies teueter Sashelechese. sindens. Ein großer Famuienkreis, Hegtückwünschte—- tung ver keineren pangersperriehe, statt, Am gleichen Tage been vu. Biegentege. Stelberreier, die Vertrauensnänmer gv, Pugsverreizeshn Stadtteil Weitmar männer der Fachabteilung„Eisen und Petag zu. einlem uunter ort= zeschießen der Bchaten mit Webrmann= und Eickel eine Amtswaltertagung der Abteilung Stadt Wanne=Eickel Tagungen der Deutschen Arbeitsfront Kreisobmann Pg. Baum hat folgende vier Tagungen angesetzt und erwartet restloses Erscheinen aller Beteiligten. Am 21. Oktober findet im Eickeler Parkhaus eine Versamm8. Pauels, Rovert Blasius und Werner Alsen. Aus der ASDAp. RS.=Frauenschaft— Deutsches Frauenwerk Donnerstag, 17. Oktober Die Beerdigung unseres Mitgliedes Frau Lina Ebenfeld, Ulmenallee 14, findet am Donnerstag, 17. Oktober, um 14 Uhr, von der großen Friedhofshalle des Zentralfriedhofs am Freigrafendamm aus statt. Vollständige Beteiligung ist uns Ehrenpflicht! Freitag, 18. Oktober Ortsgruppe Griesenbruch. 17 Uhr: Sprechstunde der Ortsfrauenschaftsleiterin im Heim, Metzstraße.— Gerthe. 16 Uhr: Mütterschulungskursus„Säuglingspflege".— Werne. 15 bis 17 Uhr: Mütterschulungskursus„Wie erziehe und beschäftige ich mein Kind?“ in der Werksfürsorge der Zeche„Robert Müser".— Stiepel. 18 Uhr: Singen bei Westermann, Kemnader Straße. Um rege Beteiligung wird gebeten.— Dahlhausen. 18 bis 20 Uhr: Nähkursus. Sonntag, 20. Oktober Ortsgruppe Altstadt. 10 bis 12 Uhr: Jugendaruppe im Heim, Malteserstraße. 14) Der Wendler fuhr dann in seinem Briefe weiter fort: Ich kann dich nicht zwingen, ihr einen Platz auf dem Hof zu geben, der nach meinem Tode dir gehört. Ich kann dich nur bitten, daß du ihn niemals verkaufst oder ihn auf den Namen eines Mannes überschreiben läßt, mit dem du vielleicht einmal eine zweite Ehe eingehen könntest. Mein Herzenswunsch ist der, daß Regina, mein eigen Fleisch und Blut, nach dir die Erbin des Wendlerhofes wird, der jetzt mehr als zweihundert Jahre im Besitz meiner Familie ist. Bleibst du Witwe, so würde ich es gern sehen, wenn du meiner Tochter den Hof zu einem Zeitpunkt übergibst, den du für den richtigen hältst. Solltest du jedoch heiraten wollen, so bitte ich dich, Regina den Hof spätestens in ihrem dreißigsten Lebensjahr überschreiben zu lassen. Um deine Zukunft brauchst du dir in beiden Fällen keine Sorge zu machen. Ich habe die dreißigtausend Mark, die du mitbrachtest, so gut für dich angelegt, daß sie in den achtzehn Jahren unserer Ehe zu einem Kapital angewachsen sind, von dessen Zinsen du ausreichend leben kannst. Für Regina habe ich schon zu einer früheren Zeit durch eine Schenkung gesorgt, die für ihre Erziehung und Ausbildung verwendet wurde. Sie wohnt bei Verwandten ihrer verstorbenen Mutter in München, Frauenstraße 18, und daß sie von meiner Bitte an dich nichts weiß, läßt dir in deinen Entscheidungen freie Hand."4,, Martin faltete den Bogen zusammen und reichte ion Anna zurück, die ihn angstvoll anschaute. „Was soll nun werden, Martl?“ fragte sie verzagt. Ihr Herz zitterte in der Furcht, der geliebte Mann könne sie jetzt allein lassen. War es nicht doch der Hof gewesen, dem sie das Glück verdankte, Martin für sich gewonnen zu haben? Würde er den Verspruch noch aufrecht halten, wenn er sah, daß der Hof nicht sein wurde, daß er für eine Fremde schaffen sollte und ein eigenes Kind, falls es ihnen noch geschenkt wurde, niemals der Erbe sein könne?..(.4, M aum.9“ 45uen „Es braucht ja nicht zu sein, Martl“, sagte sie schnell, denn sie sah den tiefen, nachdenklichen Ernst in den Zügen des Mannes,„es ist nichts gerichtlich festgelegt. Mir gehört, der Hof, niemand kann uns zwingen, ihn „Du vergißt, daß es sich um den letzten Wunsch eines Toten handelt", erwiderte Martin fest. Für ihn gab es kein Schwanken. Der Wendler hatte ein leibliches Kind, und für dieses Kind hatte er um ein Recht gebeten, das ihm zwar nach dem Buchstaben des Gesetzes nicht zustand. Aber gab es nicht noch ein sittliches Recht, den freien Entschluß zweier Menschen, die aus innerer Anständigkeit die Bitte des Verstorbenen erfüllen mußten, wenn sie sich nicht zeitlebens als Eindringlinge und unrechtmäßige Besitzer des Hofes fühlen wollten? Mitleidig sah er die Frau an, die müde und gealtert Der Hof, sa, er hatte ihm belfen sollen, die Bürde zu tragen, die er, um Anna zu schonen, auf sich genommen hatte. Jetzt würde er immer daran denken müssen, daß eine andere das größere Anrecht an ihm Muß es denn sein!" fragte Anna.„Das Mädchen weiß doch nichts davon, und Franz hat ausdrücklich geschrieben, daß ich mich frei entscheiden dürfe.“ Martin nahm ihre Hand, umschloß die unruhigen Finger fest und sagte:„Es muß sein, und wir werden auch damit fertig werden. Nur laß mir Zeit, damit ich alles gründlich überlegen kann. Die Umstände haben sich verandert, aber zio das verspreche ich dir“ Ihr Gesicht hellte sich auf.. „Du bleibst bei mir, Martl, auch wenn wir einmal den Hof abgeben müssen?" Er legte seinen Arm um ihre Schulter und zog sie Ich heirate nicht den Hof, sondern dich“ sagte er, und das glückliche, erlöste Aufleuchten in ihren Augen dankte ihm für dieses Wort. Anna hatte beschlossen, Regina Graber erst nach der Hochzeit zu sich zu nehmen. Es konnte also August oder September werden, und bis dahin hoffte sie, innerlich so weit zu sein, sich in das Unvermeidliche gefügt Zuweilen klagte sie und lehnte sich gegen den Willen ihres verstorbenen Mannes auf. Dann war es Martin, der ihr mit gütigem Zuspruch über solche Stimmungen „Rimm es doch nicht so schwer, Anna. Kannst du wissen, ob das Kind deines Mannes nicht eines Tages auch dir eine Tochter wird? Vielleicht ist das die Aufgabe, für die dich das Leben aufsparte, daß du einem elternlosen Kinde Mutter sein und ihm eine Heimat geben darfst. Bringe Regina Liebe entgegen, und sie wird dir mit Liebe antworten.“.. zgcen Aber das vermochte Anna nicht. Das Madchen war ihr fremd, wie sollte sie es lieben können? „Dann fahre nach München und besuche Regina", riet Martin. Er war überzeugt, daß eine persönliche Begegnung und Aussprache ihren Widerstand am schnellsten beseitigen würden. Auch das wollte Anna nicht, und als Martin ihr vorschlug, an ihrer Stelle hinzufahren, widersetzte sie sich so heftig, daß er die Absicht aufgab. Er ahnte nicht, welche bohrenden Aengste und Ahnungen die Frau bedrängten und wie argwöhnisch sie ihn beobachtete. Ihre oft wiederholten Fragen, ob er sie auch wirklich liebe und sie auch dann noch lieben werde, wenn Regina im Hause sei, begannen ihn zu quälen. Was sollte das? Hatte sie immer noch Furcht, ihn zu verlieren? Er hatte ihr doch sein Wort gegeben und war entschlossen, es zu halten. Als er eines Nachmittags zu ihr kam und ihr mitteilte, daß er seine Stellung auf dem Postamt auch nach ihrer Verheiratung nicht aufgeben wolle, brach sie in Tränen aus und sah in diesem Entschluß den Anfang zu Unglück und Entfremdung. „Ich weiß doch, wie glücklich es dich gemacht hätte, endlich ein Bauer zu sein, und nun ist dir dieser liebste Wunsch zerschlagen worden... durch, vie Existenz dieich es lieben ses„ Aehdchens. und, da verlangst.du, daß, ich soll?“ klagte sie und klammerte sich mit solcher Heftigkeit an ihn, daß er erschrak. Wieder fragte sie ihn, ob er sie liebe, und als er wolte sie u es bejahte, woule sie wissen, warum er dann nicht ganz bei ihr bleiben wolle?... Maxtin 2a ist 75 Tsti, „Der Hof braucht dich doch, Marrin, es ist so norig, daß endlich ein Mann alles in die Hände nimmt.“ „Wir werden noch einen Knecht einstellen, und so viel Zeit, um nach dem Rechten zu sehen, habe ich immer, auch wenn ich weiter im Dienst bleibe.“ „Aber warum nur?": Martin ging zum Fenster und schaute zu den„Wiesen hinunter, auf denen noch hier und da Reste schmelzenden Schnees lagen. Die warme Aprilsonne hatte dem langen Winter ein Ende gemacht. Bald würde das Gras mit Macht aufsprießen. Es war Zeit. Das Heu auf der Tenne wurde von Tag zu Tagweniger, und die Bauern warteten ungeduldig auf die erste grüne Weide für ihr Vieh. „Ich habe alles bedacht, Anna“, sagte Martin.„Weil wir damit rechnen müssen, daß der Hof in spätestens sieben Jahren in Reginas Hande übergeht, darf ich Leise seufzend ging er zu ihr hin und strich ihr über das Haar.....„ in mürk; Lan mn. „Ich weiß, wie schwer es dir sein wurde, den Wendlerhof zu verlassen“, sagte er weich,„darum habe ich diesen Plan auch nicht ernstlich erwogen. Außerdem können wir Regina mit einem so großen Besitz nicht allein lassen. Sie braucht unseren Rat und unsere Hilfe..“ Anna fuhr auf.....,., tust ver 2b; 66 „Immer denkst du nur an sie! Du rust gerabe so, als ob ihr der Hof schon gehöre und wir nur ihre Verwalter wären. Ich ertrage das nicht... ich will nicht, Augen des Mannes verengten sich. Um seinen Mund erschien ein harter Zug. Sollte das so weitergehen? Tag für Tag Szenen? Dann wurde die Bürde zu schwer, die er zu tragen bereit gewesen war. „Anna“, sagte er, und seine Stimme hatte einen Ton, dessen Schärfe die Weinende aufhorchen ließ,„ich bin nicht gewillt, mich von deiner Eifersucht und deinem Widerstand gegen eine Bestimmung, die ich unter allen Umständen achten will, quälen zu lassen. Wenn du mir hierbei nicht folgen kannst, dann laß uns noch einmal überlegen, ob wir uns unter diesen Umständen nicht lieber trennen wollen, so lange es noch Zeit ist.“ Mit einem Ausruf des Schreckens war Anna aufgesprungen. Ihre Arme umschlangen ihn, ihr Mund preßte sich leidenschaftlich auf den seinen. „Das nicht... das niemals, Martl! Ich will alles tun, was du für richtig hältst. Ich will mich bemühen, gut zu dir zu sein, und den Hof:.. ig, guch den Hof will ich ihr geben, wenn ich nur dich behalte, wenn du mich nicht allein läßt... g764, 16—, Nugen Wieh Da zog er sie an sich und küßte ihre Augen. Wieder war es das Mitleid, das ihn weich und nachgiebig gestimmt hatte. Zwei Wochen später erkrankte Anna. Der Arzt, der noch am Abend kam, stellte eine eitrige Mandelentzündung fest, deren hohes Fieber ihn bedenklich machte. Als er hörte, daß nur eine alte Magd auf dem Hof sei, die ohne Mithilfe der Bäuerin alle Hände voll zu tun haben würde und sich nicht noch mit der Pflege der Kranken belasten könne, wollte er Anna ins Krankenhaus bringen lassen. Aber davon wollte die Patientin nichts wissen. Sie wurde so aufgeregt, daß der Arzt endlich nachgab und nur auf die Hinzuziehung einer Pflegerin bestand. „Muß es eine Krankenschwester sein?" fragte Martin, der zusammen mit dem Doktor auf dem Wendlerhof eingetroffen war. 4 Das sei nicht unbedingt notwendig, erwiverte der Arzt, es könne auch eine Verwandte oder eine jüngere Magd sein, nur müsse er sich darauf verlassen können, daß seine Anordnungen genau befolgt würden. Martin blieb die Nacht über auf dem Hof. Er saß an Annas Bett, reichte ihr das Gurgelwasser, erneuerte die Umschläge, und seine Nähe wirkte so wohltuend auf die Kranke, daß sie zeitweilig schlief und sich am Morgen ein wenig besser fühlte. In dieser Nacht setzte Martin es durch, daß Regina schon jetzt auf den Wendlerhof gerufen wurde. Als er zum Dienst ging, nahm er den Brief mit, den er mit Annas Einverständnis geschrieben hatte, und aab ihn rk auf. Er mit einem Eilbotenvermert Er hatte das Mädchen sich verändert, aoer zwischen uns verändert sich pichts, Gigr. uur: er.—ziniergrung ren Ort übersedeln. meinen Beruf nicht aufgeben. Am liebsten wäre es mir freilich, ich gewöhne mich nicht erst hier ein, sondern könnte mit dir an einen anderen Ort übersiedeln.“ Anna, die im Hintergrund der Stube auf der Ofenicben beas esche ea. e cesien e en ble frei. Es lag ihm sehr viel daran, der erste zu . W u Grabmittag sein, der mit Regina kraver spräche. Es traf sich gut, daß Regina ihren Dienstplatz am ersten April aufgegeben hatte, und auf die Tante brauchte sie keine Rücksicht zu nehmen. Sie hatte genug Kinder, die ihr zur Hand gingen, und war gewiß froh, einen Esser weniger im Hause zu haben. Das leise Bangen der Nichte hatte die Energische mit ein paar kurzen Worten abgetan.—„Brauchst di net'fürchtn, Madl, du kimmst auf dein Vater selig seinen Hof, und wenn du'scheit bist, kannst du dort dein Glück machn.“. I.„.Ml. 552—1 Was das für ein Glück sein sollte, konnte sich Regina freilich nicht vorstellen, aber der Gedanke an den Wendlerhof, den sie nun endlich betreten durfte, machte ihr das Herz ein wenig leichter.„ „I werd's schon schaffn“, beruhigte sie sich selbst, als sie im Zuge saß, und, wie um sich Mut zu machen, las sie noch einmal den Brief, den sie schon gestern abend erhalten hatte..ggzent. Die erkrankte Wendlerhofbäuerin sollte sie pflegen und der alten Magd, der Len, ein bisserl helfen. Nun, das würde ihr nicht schwerfallen. Arbeiten konnte sie, denn der Vater hatte sie viel Nützliches lernen lassen. Sogar auf eine Maidenschule hatte er sie ein halbes Jahr lang geschickt. Jetzt würde sie alle ihre Kenntnisse anwenden können. und die Leute vom Wendlerhof sollten sich nicht in ihr getäuscht haben. Als Regina in Schaffendorf ausstieg, tat sie, wie die Tante ihr geraten hatte: Sie gab den Koffer im Bahnhofsgebäude ab und fragte einen Beamten nach dem Weg. Aber sie mußte hinter dem Dorf doch noch zweimal fragen und um Auskunft bitten. Das letztemal war es der Edhofer gewesen, der sie ein Stück begleitete und ihr den richtigen Weg zeigte. „So zur Wendlerin willst nauf?— I hab schon 'hört, daß sie krank is“, sagte er und betrachtete wohlgefällig das hübsche und gutgekleidete Dirndl an seiner Seite.„Bist a Verwandte?" fragte er neugierig. „Ja“, antwortete Regina und wurde rot. Sie war recht froh, als der Bauer mit der Hand auf die Höhe wies und sagte: „Da drobn liegt er, der Wendlerhof.“ „Vergelt's Gott!"— Schnell verabschiedete sie sich und stieg mit klopfenden Herzen den Weg hinan. Die Len kam gerade die Treppe herunter, als es an der vorderen Haustür klopfte. „O mei...'rad derrennen kannst di“, brummte sie ärgerlich, stellte den Wasserkrug ab, den sie trug, und öffnete die Tür..1.„ g Lenlgstn. Vor ihr stand in einem grauen Lovenkostüm, ein grünes Hütl auf dem Kopf, mit lachendem Gesicht ein Madl. „Grüß Gott, Len, da bin“, sagte es, legte Jacke und Hut ab und fragte nach der Bäuerin. „Da bist am End'Regina aus München?"— Die alte Magd hatte sich noch nicht von ihrem Staunen erholt. Das Madl nickte.—„Freili bin i'Regina, und jetzt zeig mir mei Arbeit, daß i anpackn kann.“ „In dem feinen Gwand?" „Mein Koffer steht noch auf der Bahn. Mußt mir halt eine Schürze leihen.“ „Jessas, Jessas!“— Die Len lachte. Die Dirn war gut, das war eine Fire.,„ 6# „Gar so pressiern tut's ner“, sagte sie.„D' Bäuerin schlaft, und's Essen kocht auch schon auf'm Herd. I zeig dir derweil dei Kammer.“ Sie gingen zusammen die Stiege hinauf. Die kleine Stube war schon gerichtet. Sie hatte saubere, weiße Wände, ein Fenster, das zum Walde hinschaute, ein schmales Bett, Tisch und Stuhl, und wie ein Prunkstück aus guter, alter Bauernzeit, stand ein lichtblauer Kleiderkasten an der Wand, mit goldenen Leisten und bunten Heiligenbildern bemalt. Die Tante in München hatte gesagt:„A geh, was willst lang telegraphieren, Regina, spar dein Geld und fahr. bin. Den Koffer stellft, im Bahnhofgih und hann Etwaz Heimatliches„agte sie deg Vaterg, der sein fragst di halt durch nach'm„Wendlerho,. Bist alt gnug und danrbaren Herzens gevuch sie des Vaters, der sein tit deine dreiundzwanzge Jahr, wirst di schon'recht: Mart gehalten hatt Etwas Heimatliches umfing„sie in diesem Hause, antwortete, nicht, und als Martin sich um= fragst di halt durch nach m Wendlerhaf. Bist alt gnug und drehte, sah er, daß sie die Hände vor das Gesicht ge= mit beine breiunozwanzge Fahr, wirst di sihon grechr- Wort gehaltten hatte. schlagen hatte und weinte. 1 findn." (Fortsetzung folgt.) Abpal und eicgerenArg des Linden-Dahlhaufer Kanuklubs Trotz des schlechten Wetters ließzen es sich die Start uu br ggrizte, Wehr zu fahren. Man bedauerte es sehr, aß die levte Fahrt in diesem Jahr ein zu schnelles Ende vassamntlung stat, deren Ritelszut, Hegans saihe unz. pprer 5 Galdhes dem alten Vereinsführer Oskar der ziemlich hohen Anforderungen blieben 14 Pferde fehlerDie engere Enischeldung sal Leoven= her,-Mlsceaserger). Pr saF Klnager Bis cherbet: als auf Zeit gerltten wurden und daber nicht über rheit als auf Zeit geritten wurden und daber nicht über legte den dritten, Alltag und Artur, den fünsien und sechsten und Flak den neunten Platz. Den Sieg errang der Schweizer übrüngen über das verslosene Jähr dankte der Vereins= Wespezermin mit der Ergebnismeldung der einse ihrer 9. Goldbeg vem auen gepeztvzzgunsten.3 Runde bis 15. Bezemyer wiro auserigter tni s.=-35, Stevering für seine, ausopfernge, Aroen zuguug g, ber min für die Meihzung, der Vereichsmerzer, zep. 55 mi Vereins und ehrte ion burch die Ernennung zum Coren= 1941 jestgesetzt. Die Frauenspielgtung in um Ainsachen —— michles des Hereins.„ den Leannern mit IOgerigergung.l6 i abers egane Pbie S t9d tr3, Panses Pogün. In 1. Die Phisherte Austragung der Deutschen Zisgeneisezschalt soiter besonHandballmeilterichet:„.. Coriennant aus mit erils mn 1114. Wie das Fachamt Handbaul bekanntaibt, wird wi:.. Das Ergehnis: Mittelschweres Jagdspringen: 1. M9t mit Hiue“: ezächsiesenein in eine, erben.“Der Horil, Jalien).118: 3. Sgorch(=Sturndanisuorer #z c ember wird aufgehoben. Als neuer Ter= Italien):25; 5. Alltag(Rittm. Perl=Mückenberger, Schweizer Sieg in Meran sahr die Mannschaft im BDM., Ilse Master und Lore Henke, ihren ersten dritten, Glatz nach Hause. Ein schönes Ergehnis, wenn man beventt, vaß.-Zunen del zum ersten Male am Start waren, zumal vas Rennen Alsdann ehorie der Vereinz peg, Ler„RosbesesT ast seinen„Kahn“ in Berlin=Grünau sicher und ruhig als Erster vielsmeilsterschas. Die Mädel die Oberaumeiterschast rat br. Bömine.s tat die Staßt Pochum im nächten der Hoffnung Ausdruck, oaß die Staot, wochum im nächsten Jahre noch mehr Siege verzeichnen möge,, Heglughwünschte Dr. esiaher eiste Haishe altniesthseh, Slies im Namen der Nach Beendigung des offiziellen Teils, saß man noch etliche Stunden in fröhlicher Kameradschaft zusammen. Abpaddeln und Vereinsmeisterschaften bei der TG. Bochum=Ehrenfeld Bevor die Boote und Zelte nun endgültig„eingemottet“ wurden in Beinz P avtymitelt. Im Zweiersaltot waren von den Mitgliedern gestiftete Preise als Anertennung. Wieder lag prächtiger Sonnenschein über dem von Meran, als bereits am Dienstaa vormittag beim inter(egern, Bost, nationalen Meraner Reizurnter das poutegsgiogge###e Watrz“springen um den Breis der Verzegtpune spebie zum ersten unsere Md: Male neben den Fadnen Boe Bag, S ui R S. 24. sen Mannschaft ger Verspätung eingetroffen war. Der Kurs war wieder recht schwierig, wolek eine Doppelmauer und das Billard mit schrägem übsprung die Hauptfehlerquellen waren. Trotz Temme, Deutschland):21.2: 4. Gigante II(Lt. de Medict, Italien).25: 5. Aulan##z,#icurenperger. Peutsche land):25.2: 6. Artur(Rittm. Brinckmann. Deutschland) :26.2. Lily'Alvarez und Juan M. Blanch Spaniens Tennismeister Nach den katalanischen Tennismeisterschaften wurden in San Sebastian auf den Plätzen des Real Tennisclub nunmehr auch die spanischen Landesmeisterschaften ausgetragen. varez als unschlaabar. Sie gewann GHapgkri ungPpag og bel aon der Männer=Einzel siel an Juan Manuel Blanch, der im Endspiel Carles Solex:6,:5,:1.:4 bezwang. Carles Soler hielt sich dafür in den Doppelspielen schadlos. Das Männer=Doppel gewann er zusammen mit Couder:3, :3,:6,:2 gegen Blanch Harriga und das Gemischte Doppel an der Seite Pepa Chavarris:4,:5 gegen Davila Conder. bolm zäblie Luber zu den deuischen Musteilereg, L1s.7: hoch dem Wasserspringen, Er beretiete unsere Sämhier zus Sipmpischen Spiele Zenis EHpisanspork in ver enGruppe Berlin=Brandenburg, der er mit besonderem Stolz angehörte. Gustav Pleuger f Der Kreis Bochum und die Ortsgruppe Wezurz#e des Ne. Veioov Gzugtap#lenger aus Manneseickel einen Pedals uisderie i uisg, siente oisi. blcse lie5st= Pelis und guter Kamerad. Der Kreis Bochum wird diesen wackeren Mitstreiter nie vergessen. Handelsteil schrägem ubsprung die Hauptfehlerquellen wie wurger kuts.n #l der hulgarischen Spieler für den Länder= flawien— Ungarg in Bosgradi.,#emgr: Stal. Die dritte Klaffe Staffel 1: Langendreerholz— Reichsbahn Langendreer. Postsport Bochum— Borussia Bochum, Querenburg— T6. Threu'zs“ Zochum, Edelstahl Bochum— D6 C. 31 gerr riejgau. Reichsbahn Bochum— Dahlhauser#etbau, Kaltehardt— Bruchstraße. Der Tabellenführer Langendreerholz hat einen LokalLeitungen gzurg wirs bersuchen den Vorteil des eigenen vierstaorten. Lgaiser: Mannschaft ernss genug nehmen um die Wiemeldauser wrannschaft ernst genug nehmen, um keinen Punkt zu verlieren. Reichsbahn Bochum hat den Neuling der Bochumer Fußballgemeinde als Gegner und wird sich einen sicheren Sieg zu verschaffen wissen. Bruchstraße besucht Kaltehardt und wird hier bemüht sein, keine weitere überraschende Niederlage einstecken zu müssen. Staffel 2: VfB. Gerthe— BV. Hiltrov. “.“ BC. Hordel— Fortuna Herne, Tus. 26 Altenbochum— Hannibal, Rasensport Wanne— SuT. Harpen. In dieser Staffel gibt es am Sonntag zwei bedeutsame Tressen der Spitzenmannschaften unter sich. Gerebe erleht einen großen Lokalkampf zwischen dem VfB. Geride und belcändsaer zu(PüngeZer Sieg aber“0 den Die Auswahr ver burgagischen,„Spieler iür den##gaf, proßer Soralalt erseige pit boüirden die ik Prass iommen. den Kräfte geprüft. Die Reise nach München werden am Donnerstag vormittag nachstehende 14 Spieler antreten: Altanoff und Rabess; Zilefseibe: Vestesgauzseessel und laobosfs-Rilciosf urd Stilme)g, Blas.=Sosthlise schesehesecehiäite Kshsicges beie Stelle Von den genannten Spielern haben Radeff. Angeloff, Belokapoff und Nikoloff schon an früheren Kämpfen mit Deutschland teilgenommen. sieben Fußball=Länderspiele 1940 Ungeachtet des Krieges geht das Sportleben in dem von Deutschland befriedeten Eurova seinenzuersegienten gez 6e slawien— Deutschland in Agram; 17. land— Dänemark in Kopenhagen; 24. November: Jugollawien— Ungarg in Belgrad; 1. Dezember: Italien— Ungarn in Rom; 8. Dezember: Spanien— Ungarn in VaDie Grazer Fußballgemeinde hofft, gelegentlich des am 3. November in Agram bevorstehenden vierten Länderspiels gegen Jugoslawien die deutsche Nationalelf in den Mauern der steirischen Gauhauptstadt begrüßen zu können. Reichstrainer Herberger wurde gebeten, auf der I Jugoslawien auf Grazer Boden ein Uebungsspiel mit der heimischen Auswahl als Gegner zu veranstalten. Um den Fußball=Reichsbundpota# Die erste Zwischenrunde am 3. November Die Spiele um den Reichsbund=Pokal Hgn,„Zeußigen Bereichsmannschaften, in deren Vorrunde die drei weizrgurschen Auswahlmannschaften bereits ausgeschieden sino,g###, erig gaei 3. November mit der ersten Zwischenrunde forte-##pe r- P her, am 27. Oktober, tragen Niedersachsen und wayrra in Braunschweig zunachst noch ein Wiederholungsspiel aus, nachdem sie sich in der Vorrunde mit:3 unentschieden getrennt hatten. Die fünf Kämpfe für den 3. November werden jetzt wie folgt bekanntgegeben: Baden— Berlin=Brandenburg in Mannheim Pommern— Sachsen in Stettin Schlesien— Württemberg in Breslau Nordmark— Südwest in Hamburg Bayern oder Niedersachsen— Ostpreußen in Schweinfurt oder Hannover. Die Rechnung der Damen=Bekleidungsindustrie Vom 15. Oktober an gelten für die Damenoberbekleihungs: Pelzwerk. Für die Kosten des Bezugs, also für Frachten und gesetzt werden. Für serel selbs dürsen nur die selien VexderzzprZse 3 Lugmit dem Windestento=G. rkaufgxe HertrGrügelt Für die untersien Meoschel beicg, Siehsihel.d ien äs. 6 land— Dänemark in Kopenhagen; 24. November: Jugo= oder He Röuler und ZazenBeide Vohersavernan Malter Heusel, der die Vorbereitungen für den anz, 3. Vo Hent, und daver Mite, Seins,e Zegebe uex fohiegene cge den Walter Neusel, der die Vorbereitungen für den am 3. NoSchwergewichismeisterschaft zu seinen Heraugs...: men und daber will Lazek gegebenenfoht, geaen, Seuser. dn ende v. Letu, esteg gegen eitzng av Zforderer Heinz sichern. Die Vozenzgseptuge,“Haler Peisek Sasse Parsei Lazek(Wien) in Benneckenstein, im Hars an gergrzsertg,e henz #avet zich in seiner Arheit der Ur Seislershas: unterschäben.— siehi in dem Iüihader der er Schwergowichtsktasse Neulel in amertianschen, engtisghzsiche eostzsläsßse aseraus wertvolle Ersabgungen sammern konnte. Lazer v# darauf, daß er Neusel im zweiten Zusammentreffen in Wien geschlagen, yar, nachdem er zuvor in„Stuttgart unterlegen war, und diesen Erfolg hofft er am 3. November wiederholen Eines ist jedenfalls sicher: am 3. November werden in Neusel und Lazek zwei Gegner im Ring stehen, die nichts unterlassen haben, um ihre beste Form zu bringen, und die sich beide einen erbitterten Kampf um den Titel liefern werden. kann siay m seiner Arbett gosef geisefngg, Vb.get hder in den Soisenlämpsen den 2oemuirsgepscheslase Relsek.lsht enertsensegesz. 21 Verfülgung gesiellt. Wester kechnet Neusel noch Pstzedsbazer vertngus.Frsahzungen sammeln konnte Paiek vertrgnt, wirklich ausgezeichnete Kräfte, seiner Seite hat. So sorg= geschlagen daf nachdem er zuvor in Stuttgart unter 9119e isamipftvdiich Heinz= Lazer,=Hat Neusel in der letzten Neutel gengu.,en keperanlaßzt, mit aller Konzentration darauf der den„Langen geranlaßt, mit augr Agrzruher zu behauphinzuarbeiten, die Meisterwürde am 3. Novemoer 2u. gntein ten. Walter Neusel ist auch der Ueberzeugung, daß iom sein Richt minder zuversichtlich ist aber auch Heinz Lazek, der sein Ziel. zum ersten Male eine deutsche Meisterschaft zu gewinnen nahe vor Augen sieht.„Lazek hat etwa zwei„Jauzg auf diese Begegnung warten müssen, die heute für ihn so wertvoll ist, weil der Europameistertitel in den Besitz von Max Schmeling übergegangen ist. Lazek, der diesen Titel seinerzeit gegen Adolf Heuser verlor, hat die Absicht, den BV. Hiltrop mus abgewartet werden, ob Hordel seilne beständige Form habt. Das Zusammentressen ist bisper nicht zulander.— Mellerowicz ist Feldwebel geworden Mellerowicz vom Luftwaffen=SV. Berlin, der sich in diesem Jahre nach seinem Sieg in der Kriegsmeisterschaft über 100 Meter in allen von ihm bestrittenen internationalen Rennen als Europas schnellster Sprinter erweisen konnte, ist vor kurzem befördert worden. Mellerowicz ist jetzt Feldwebel. errechnete Vertausspreis.Ze pezr einie hanbelse Hern Bee sen: braucher anlegen muß. Maßgebend dafür ist die Verordnung zwei Orisklassen die A Börsen leicht abgeschwächt Am Mittwoch eröffneten die Aktienmärkte der liner Börse nicht einheitlich, überwiegend, aber leicht abgeschwächt. Die Wertschwankungen waren, abgesehen von wenigen Ausnahmen, nur gering. Die Umsätze blieben kischen Börse“ Düsseldorf war das Geschäft Mesc buost ehisce ie ie eiäge. 8650.: Schlegel=Scharpenseel 162.50; Vereinigte Stahlwerke 135.50. Tin Aufoillon Nüstunft Erbrecht— W..,.=Wiemelhausen. Nach dem Tode des letzten Elternteils erben die leiblichen Kinder und, falls eins de Kinder nicht mehr lebt dessen Nachkommen. Die Schwiege tochter hat kein Erbrecht in diesem Falle. Verschiedenes hetrages für Frau und Kinder nicht übersteigen. Mit dieser Hans Luber gestorben Mit Hans Luber hat der deutsche Sport einen seiner Pioniere verloren. Dieser Meisterspringer vom Turm vom federnden Brett hat gerade an dem Tage, an dem er sein 48. Lebensjahr vollendete, seine Augen für immer gebeirages für Fravo 21=d, nicht übersteigen, Mit 341s: Regelung müssen sich der oder die Lieferanten zufrieden geben. wird die Abzahlungsrate auf die Hälfte errgößtgze e sol auch zur Versiusung und Tlgung dienen. Echuldner aber selbst zablen, die obige Masnahme darf mur wbe Pl. Volmetscherschulen befinden sich in Hamburg und Leipzig. Lassen Sie sich von dort Prospekte kommen, die über Vorbildung, Kosten und Aussichten Auskunft geben. W336s Deskabt schmeckt dlie ALNA J0 UNVEKANDENT“ 4 Tiere un Winrrschiaf 15 Atemzüge in der Stunde genügen dem Murmeltier Berlin, 16. Oktober. Viele einheimische Tierarten beziehen in diesen Wochen bereits ihre Winterquartiere, in denen sie die kalte Jahreszeit schlafend überdauern. „Er schläft wie ein Murmeltier", pflegt man zu sagen, wenn man einen Menschen kennzeichnen will, der sich oft und gern„aufs Ohr legt". Dieser possierliche Nager ist in der Tat ein wahrer Schlafkunstler, der auf diesem Gebiet von keinem anderen Tier erreicht wird. Schon im Oktober pflegt er sich in seinen mit Gras und Kräutern warm ausgepolsterten unterirdischen Bau zum Winterschlaf zurückzuziehen, der meist bis zum Frühsommer anhält. Die Blutwärme ist dabei auf die Temperatur der Luft herabgesunken und die ganze Lebenstatigkeit auf das äußerste eingeschränkt, so daß bei diesem Tier in dieser Zeit stündlich nicht mehr wie fünfzehn Atemzüge festzustellen sind. Nimmt man ein Mankei“, wie das Mi half. Wie bisher, werden auch in den neuen Konzerten unsere besten Kräfte von Oper. Bühne, Film und Kabarett, die ersten Orchester und beliebtesten Unterhaltungskapellen mit den bekanntesten Instrumentalisten unseren Soldaten ihre Grüße durch den Aether senden; am Mikrophon steht Heinz Gödecke. Das Konzert am Sonntag, 20. Oktober, ist das Nimmt man ein„Mankel“, wie das Murmeltier im herrscht, und bringt es in größere gibt es erst bei 21 Grad ein deutliches Atmen kund; bei 25 Grad beginnt es zu schnarchen, bei 28 streckt es seine Glieder, bei 81 Grad erwacht es endlich, bewegt sich taumelnd, wird nach und nach munterer und fängt an zu fressen., Während Igel, Haselmaus, Siebenschläfer und Murmeltier Dauerschläfer sind, unterbrechen andere Tierarten wie Fledermaus, Dachs und Bär ihren Winterschlaf zur Darmentleerung oder Nahrungsaufnahme. Doch auch viele Insekten, Eidechsen, Kroten, Frosche und Schlangen verfallen bei Beginn der kalten Jahreszeit in einen Erstarrungszustand, aus dem sie erst das Frühjahr wiederérweckt. Jedes Tier sucht sich zum Winterschlaf einen anderen, seiner Natur und Lebensweise angepaßten Schlupfwinkel aus. Die Schmetterlinge verpuppen sich, manche Fische ziehen sich unter überhängende Uferböschungen zurück und die kleineren Säugetiere verstecken sich in Erdhöhlen oder hohlen Baumstämmen, die sie vorher mit Blättern, Heu, Stroh, Haaren oder Wolle behaglich ausgepolstert haben. Der Hamster sorgt darüber hinaus auch noch für die erforderlichen Nahrungsmittel, die er im Herbst oft wochenlang in seinen Bau eintragt. Wenn dann das große Sterben und Vergehen in der Natur anhebt, sind die Tiere, die im Gegensatz zum Menschen keine Kohlen und Zentralheizung brauchen, wohlgerüstet für Frost und Schneefall. Doch gibt es bei ihnen, was weniger bekannt ist, auch einen„Sommerschlaf". Krokodile, Schlangen und auch einige Fischarten in den Tropen graben sich bei Beginn der heißen Jahreszeit oft in den Flußschlamm ein in dem sie monatelang verborgen bleiben. Die Natur hat also alles aufs beste eingerichtet, damit ihre Geschöpfe den für sie unerträglich heißen Sommer Das Konzert am Sonntag, 20. Oktober, ist das 44. Wunschkonzert für die Wehrmacht, das der Rundfunk durchführt. Es beginnt um 15.80 Uhr und schließt um 18 Uhr. Rekordbesuch der Buchausstellung in Bukarest Bukarest, 15. Oktober. Die des starken Interesses am deutschen Buch wegen verlängerte deutsche Buchausstellung in Bukarest hat die Rekordzahl von 70000 Besuchern aufzuweisen. Eine nachhaltige Wirkung hatten die Rahmenveranstaltungen, die aus Vorträgen, Dichterlesungen und Sprechabenden bestanden. der kalten Winter ungefährdet überstehen. Gewaltverbrecher hingerichtet Berlin, 16. Oktober. Am 15. Oktober ist der am 14. September 1913 in Marl geborene Aloys Arlic hingerichtet worden, den das Sondergericht in Essen wegen Straßenraubes als Gewaltverbrecher zum Tode und zum dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilt hatte. Arlic hat in der Nacht zum 1. Mai 1940 in Marl einen ortsfremden Arbeiter in eine einsame Gegend gelockt, dort niedergeschlagen und ihm seinen Wochenlohn geraubt. Etwa drei Wochen später hat er einen zweiten ähnlichen Raububerfall begangen. Wieder Wunschkonzerte der Wehrmacht Berlin, 16. Oktober. Der Großdeutsche Rundfunk beginnt auf Anordnung von Reichsminister Dr. Goebbels am Sonntag, 20. Oktober, wieder mit seinen„Wunschkonzerten für die Wehrmacht", mit denen er vor Jahresfrist eine der festesten Brücken zwischen Front und Heimat bauen Presse-Hoffmann. Reichs=See=Sportschule„Admiral von Trotha“. Der. Reichsjugendführer hat bestimmt, daß die Reichs=See=Sportschule III der Hitler=Jugend bei Uckermünde in Zukunft den Namen Admiral von Trotha“ trägt. In ihr wird der Geist des Ehrenführers der Marine=HJ. für eine gesunde und wehrkräftige Jugend für alle Zukunft wirken. K Wespen töteten Hirt und Pferde Von einem schweren Mißgeschick wurde kürzlich der ungarische Pferdehirt Barna Janos betroffen, der mit einem kranken Pferd seiner Herde einen Tierarzt aufsuchen mußte. In seiner Abwesenheit sollte sein fünfzehnjähriger Sohn auf die übrigen Pferde aufpassen, und der Vater warnte ihn noch dringend vor einem Akazienbaum, auf dem sich mehrere Nester von Wespen befanden. Kaum war er aber gegangen, wollte der junge Hirt aus Neugier doch einmal die Insekten anschauen und nach Jungenart ärgern. Er warf mehrmals seine Peitsche nach den Nestern, traf sie auch, und sofort stürzten sich Tausende der wilden Wespen auf den Knaben und die Pferde. Obwohl der Junge und die Tiere sogleich Reißaus nahmen, wurden sie von den wütenden Wespen eingeholt und schrecklich zerstochen. Als der Vater abends zurückkam, fand er seinen Sohn und drei seiner besten Pferde tot auf der Pußta liegen. Der hundertste Abschuß! PK.— Bösenberg— Presse=Hoffmann Der Kommandeur einer Jagdgruppe, Hauptmann Balthasar, überreicht E) füx de# huendertsten Ahschaß ben ar der Girsnye bei Ehrenbecher fur den gunveristen uschuß, den er der Gruppe seinem Adjutanten heimgebracht hat. den Krieg im Bilde“ Deutsche Ausstellung in Buenos Aires Buenos Aires, 16. Oktober. Der deutsche Botschafter eröffnete im„Deutschen di..Zstellung Oer Krie= ie Klub“ die aussteuung„Der Krieg im Bilde“, deren Schirmherrschaft er übernommen hat. Die Schau zeigt rund 500 Pressephotographien und graphisches Material, das die Zweigstelle der Reichsbahnzentrale für Reiseverkehr in Buenos Aires in verdienstvoller Kleinarbeit zusammengestellt hat. Diese Dokumentensammlung bringt dem Auslandsdeutschtum das kriegerische Zeitgeschehen nahe und stellt zugleich eine lebendige Verbindung wit der um ihre Zutunftsgestaltung rinVerbindung mit der um ik stellt zugleich, eine levendige ihre, Zukunftsgestaltung. rinbesondere Abteitugh der genden Heimat dar. Eine besondere Hoteiluzh### der mundung und das Niederbrausen der Stukas auf liche Geleitzüge. Die Schau all dieser übermenschlichen eleitzüge. Die Schau all Leistungen in gekront mit Bildern des Führers und des Reichsmarschalls Göring. 10 000 Dollar— für schalldichte Wohnung Manchmal kommen die Amerikaner auch auf nützliche Ideen. So schrieben sie vor kurzem einen Wettbewerb aus, durch den die Architekten aufgefordert wurden, eine möglichst schalldichte Wohnung zu konstruieren— eine verständliche Forderung bei dem unerhörten Lärm der Weltstadt Newyork. 10000 Dollar betrug der erste Preis, den sich von etwa 650 Bewerbern ausgerechnet — ein Deutscher holte; er ist allerdings bereits vor fünfzehn Zuyren in die USA. eingewandert. Aufnahmen: Weltbild(links) und Presse-Hoffmann(rechts) Bessarabiendeutsche in der Donaustadt Galatz Ununterbrochen treffen jetzt in Galatz die Kolonnen der Rückwanderer aus Bessarabien ein, wo sie im Auffanglager untergebracht werden, um dann die Reise in die alte deutsche Heimat anzutreten. Links: Blick auf die„Wagenburg“ der Rückwanderer. Rechts: Kleine Volksdeutsche aus Bessarabien erhalten eine Erkennungsmarke. 9 Weich enn Kleine dicker Leute Berlin, 16. Oktober. In Dresden hatte sich wie die Chronik festgehalten hat, in den Jahren 1712 bis 1737 ein vergnüglicher Hofspaß eingeburgert, nämlich die regierenden Herren und Damen und vor allem auch die Gäste auf der ein jeder zwischen den Mahlzeiten zugenommen hatte. So lesen wir, daß der Kron=Unterkanzler Lipski vormittags 273, aber nachmittags bereits 278 Pfund, der Kronschatzmeister Poniatowski vormittags 207 und nachmittags 212 Pfund wog. August der Starke, der bekanntlich ein Liebhaber aller guten Dinge war, erreichte mit 42 Jahren sein höchstes Gewicht, nämlich 260 Pfund. Was bedeutet das gegenüber dem Markgrafen Georg Friedrich von Brandenburg? Auf dem Schloß Anspach hängt sein Bild, dessen Rückseite getreulich vermerkt, daß nach dem Tode des Markgrafen am 26. April 1603 sein Leib geöffnet wurde Dabei stellte es sich heraus daß seine Leber 5 die Lunge 4 und das Herz 1½ Pfund wogen Der Magen hielt 8 Maß in sich Der Zar bewunderte den ebenso umfangreichen wie gelehrten Mann, könnte es aber nicht glauben, daß diese Fulle ganz und gar Natur sei, und wollte ihn anschneiden lassen. Der arme Dickwanst geriet darob in große Furcht und entging zwar dem bösen Anschlag, starv aber bald danach. Alte Chroniken berichten gern von wohlbeleibten Männern. Im Jahre 1565 starb der Stadteinnehmer in Durlach. Er wog nicht weniger als 600 Pfund. Welch ein einträgliches Geschäft muß er betrieben haben! In Malton starb 1750 der Spezereihandler Eduard Bright, der erst 30 Jahre alt war, aber 616 Pfund wog. Der Umkreis des Bauches belief sich auf über 2 Meter. Als er gestorben war, waren zwölf Männer nötig, um seinen Körper auf einen Wagen zu heben. Um ihn in das Grab zu senken, bediente man sich einer besonderen Maschine. In seine Kleider konnten sich sieben Personen hüllen. Nicht minder umfänglich muß der Herzog von Orleans, der Vetter Ludwigs VIX. gewesen sein. Als der 1 Pfuno wogen. Der Mügen hiett 6 Maß in sich. Der ganze Leib wog 4 Zentner.„Welch ein Landesvater!“ ruft Moser aus, der diese Nachricht in seinen „Politischen Wahrheiten“ mitteilt,„ grsteg In Greifswald lebte ein gelehrter Mann, Professor J. Schenk der über 400 Pfund wog und sich kaum noch bewegen konnte. Als Peter der Große Stralsund belagerte, schlug er in Greifswald sein Hauptquartier auf. spazieren!"—„Sire", antwortete der Herzog,„das habe ich bereits getan, und zwar hier an Ort und Stelle, denn ich spazierte heute morgen schon dreimal um Ihren dicken Vetter herum.“ („Berliner Börsen=Zeitung".) Presse-Hoffmann Im Zeichen der deutsch=italienischen Freundschaft Am Ehrentag der faschistischen Jugend, an dem 24 Freiwilligen=Bataillone durch den Duce in Padua besichtigt wurden, nahm auch eine 250 Mann starke Marschgruppe der HJ. mit HJ.= Führern teil, die mit Auszeichnung am Krieg teilgenommen haben: Deutsche und italienische Jugend, im Gedankenaustausch. Im Hintergrund einer der vielen Anschläge, die auf die Verbundenheit der deutschen und italienischen Jugend hinweisen. Arbeitskittel sind keine Reinigungslappen! Welche Untugend ist es, stark verschmutzte Arbeitshände am Hosenboden abzuwischen. An jeden Arbeitsplatz gehört ein ausgedienter Lappen, um den gröstten Schmutz von den händen zu beseitigen. Wenn aber der * Arbeitsanzug schmutzig ist, dann hinein damit in die iMi-Wäsche! Fett, Schmier, Schmutz und krustige Rückstände löst es auf, ohne das Gewebe anzugreifen, und Seife oder Waschpulver brauchen Sie nicht dazu! Und so sparsam ist iMi: Es genügt wenig. um viel zu leisten. * Bartel Langbeh icht Feldflux erreicht der Aecker mit tie sternenklaren Himt Sollte dieses D fang des Sommer helfer tätig war, Die Unruhe, b lehrers erfaßt hatt nicht gleich den a Höfen zurückkehrer Feld, über das vie sein Urgroßvater Die Kirchturm Mesekes Hof betr Bauern, hantiert Sonntag. Da hatt das an Stelle der der versorgen mu zu tun als sonst. Das Mädchen tretenden den Flu Bartel.„So spat „Muß schon, n ist. Aber wo komr so viel über die Ich denke, nache cher für solche Vo „Sie müßten über Bauernbrau hört jeder gern, Deutscher sein. A besser kann's ma den das besser w bei ihm in die S Bartel schwieg ihren strahlenden der Vortrag geda „Das nicht", wort.„Aber mie zipfel droben au Heck nennt, so umhergelaufen „Dann setzen einmal!“ Das eichenen Küchens nahm Platz. „Was geht es L ihr das sagen, Geheimnis ist?“ „Nung„herat schlanke Mädchen tel, der noch in schichte von dem die Franzosen de getrieben hatten Kindern an die schollen blieb er, siedelte sich Wal Dunnens als G noch auf einen Erbe seiner Vät städtischen Miet Schmutz und R nichts kennt vor „Ja, unter gesprochen, der leicht ein Nachf„Velch ein „Das ist so“ „Als ich mich z führer den Na Daraufhin bese Sandesamt, tei mutter mutterl mit dem Namer stimmende Mi nichts über ein Lehrer davon los.“ „Das„muß sagte. Lisbeth Glück mal die eine Freude, serm„Dorf. „Deeinen S bloden Bauers Augen.„Was nun Bauer hie Lisbeth stat regung, die 2 hatte, nicht I Die glücklich zeigen in dai 80 Rdaldertstr. 8— .-Lütgendort Drovinzialstr. Ihr Roonstraße 3 Heute guter M Ien Alter gen und ie tiete Bocht 13. Ok Das Se vograts WrccherzrAr * E. s. ihn Jeiben mochte Meinahe 11 Von K. Mäcker Bartel Langbehn blieb stehen, als er die nächtliche Feldflur erreicht hatte. Er sog den würzigen Erddurt der Aecker mit tiefem Atem ein und schaute zu dem sternenklaren Himmel empor. Sollte dieses Dorf, diese Flur, auf der er seit Anfang des Sommers bei dem Bauer Meseke als Landhelfer tätig war, die Heimat seiner Urgroßväter sein? Unruhe, die ihn seit dem Vortrag des lehrers erfaßt hatte, ließ ihn nicht mehr los. Er konnte nicht gleich den anderen Landhelferkameraden zu den Höfen zurückkehren, hinausgetrieben hatze, e# von aufs Feld, über das vielleicht vor hundert Jahren und meyr sein Urgroßvater als Bauer gestapft war... seies Hof betrat. Lisbelh, die Tochter des Bauern, Sonntag, Da hate Rtorbenetn Peatere Pater und sel. das an Stelle der perstcheyenen Deutter Bater und Druder versorgen mußte, einiges an Vorbereitungen mehr zu tun als sonst. Das Mädchen öffnete die Küchtentür, um dem Eintretenden den Flur zu erhellen.„Guten Abend“, sagte Bartel.„So spat noch und so fleißig?“ ist. Aber wo kommen Sie so spät ber e, Hgfep gepoe cher für solche Vorträge wenig übrig.“ „Sie müßten ihn hören, den alten Lehrer, wie der über Bauernbrauch und Volkstum redet. So etwas Deutscher sein. Rein, wie der Lehrer Iher Sse ver den das besser wissen als ich, Sie sind ja acht Jahre bei ihm in die Schule gegangen.“ Bartel schwieg, und Lisbeth blickte ihn lachend mit ihren strahlenden blauen Augen an.„Und bis jetzt hat der Vortrag gedauert?" „Das nicht", gab Bartel etwas verlegen zur Antrt. Aber mich hat die Geschichte von dem Waldumbergelaufen bin.“. Eie, mir auch einmall“ Has Mädchen rückte einen der schweren, ese aescenceh en es eschee De Pranosen der ie sesten Beie dnad sehiei brt schollen blie= ah an. Dunnens als Gemeindeland, Schmutz und Rauch und schlechter Luft dahinlebt und ic, Ia kerunterbrach Bartel das Mähhen,„so hat er gesprochen, der alte Lehrer, wie Sie. uno ich bin viel„Welch ein Glück! Aber woher wissen Sie)rgg.. „Das ist so“ begann Bartel umständlich zu ert####en „Als ich mich zur SA. meldete, verlangte der Sturmführer den Nachweis meiner arischen Abstammung. Daraufhin besorgte ich mir die Urkunden, teur vom Sandesamt, teils von den Pfarrämtern. Meine Großmutter mütterlicherseits hieß Dunnen. Gewiß sagt der mit dem Namen des ausgewanderten Dunnen ubereinstimmende Mädchenname meiner Großmutter noch über eine wirkliche Verwandtschaft, aber, seit der Lehrer davon sprach, werde ich die Unruhe nicht mehr „Das muß ich morgen früh dem Vater erzählen", sagte Lisbeth freudig erregt.„Da muß der Lehrer Glück mal die Sache ins Reine bringen. Das wäre eine Freude, Sie, Herr Langbehn, als Bauer in un„Meinen Sie?“ fragte Bartel und schaute dabei der bloden Bauerstochter gerade und ohne Scheu in die Augen.„Was hätten aber Sie denn davon, wenn ich Ziebeth stand auf. Konnte sie doch die freudige Erregung, die Bartels Mitteilung in ihr hervorgerufen hatte. nicht länger verbergen, und er brauchte nia### gleich zu wissen, daß sie ihn teiben mochte. Beinahe botte ve zst pät“, meinte sie,„und so etwas Wichtiges wie Ihre Sache, da muß man mal eine Nacht drüver Bartel erhob sich und ging langsam aus der Küche. „Gute Nacht!" Er gab Lisbeth die Hand. und sie nahm sie. Er fühlte, wie sie fest seinen Druck erwiderte. Dann ging jedes in seine Kammer mit seinen Gedanken und Hoffnungen, und die ließen sie noch lange nicht einAm Sonntag morgen erzählte Lisbeth von Bartels Gedanken ihrem Vater:„Du mußt Klarheit in die Sache bringen.“ Er sprach mit dem Lehrer. Das war ein Fall, für den alten Lehrer Glück— Geschichtsund Heimatforschung, nach alten Urkunden suchen! Er schrieb an die verschiedensten Aemter, reiste sogar einige Male selbst in die Stadt, um die Angelegenheit zu beschleunigen. In Bartel brannte, je länger die Nachforschungen dauerten, um so mehr die Ungewißheit, ob auch alles ein gutes Ende nehme, denn was sollte aus Lisbeth werden, die ihm längst gestanden hatte, daß sie Mochte es auch inzwischen Winter geworden sein, mochten schon bald die Adventsglocken ins Land erklingen, das Mädchen zweifelte nicht einen Augenblick. „Es nimmt für dich die Sache ein gutes Ende.“ Und sie behielt recht. Es war ein trüber Dezembertag. Der alte Lehrer Glück kramte im Notenschrank. Da brachte der Briefträger einen amtlichen Brief. Als der alte Glück den Brief öffnete, hielt er das Schreiben in den Händen, das Bartels Abstammung von dem 1806 aus der Gemeinde abgewanderten Dunnen nachwies und beglaubigte. Wenig später teilte Lehrer Glück Lisbeth die gute Kunde mit. „Lisbeth, Glückspilz“, fügte er hinzu.„Jetzt aber voran gemacht; zu Weihnacht Verlobung und Ostern Hochzeit. Wie mich das freut! „Und mich erst" antwortete glückselig lächelnd Lisbeth. Dann eilten sie in die Scheune, Bartel und dem Vater die frohe Botschaft zu bringen. Zkizze von ttans Guresch Man lobt im allgemeinen die Geistesgegenwart eine der besten menschlichen Eigenschaften. Das ist die Regel. Aber es gibt eben auch vier Ausnahmen, welche diese Regel erst bestätigen. Davon kann der Firlinger ein Lied singen. Und das war so: Der Firlinger ist ein leidenschaftlicher Fischer. S etwas soll vorkommen. Sehr häufig sogar. v# der Firlinger treibt es entschieden zu weit. Jetzt hut gr silh über einen Urlaub eine Fischerhutte gemietet. Ist ja nett die Hütte, und der Firlinger hat es sich eine ganze Stange Geld kosten lassen, um sie so einzurichten, daß er nichts von seiner gewohnten vermissen muß. Nur gar so viel einsam ist die Hütte! Man könnte sich schier fürchten, in dieser Einsamkeit zu leben. Aber der Firlinger meint, so wäre es gerade recht! Da könne ihm wenigstens kein lästiger Zuschauer die Fische vertreiben! Und so hat er sich wirrlich recht wohl sein lassen, der Firlinger, in seiner Hütte, und der einzige Gedanke, der ihn gequält hat, war der, daß auch dieser schöne Urlaub einmal ein o den Nachts aber wird der Firlinger von einem verdächtigen Geräusch vom Fenster her geweckt. Er blinzelt unter seiner Decke hervor und denkt eigentlich noch immer an nichts Böses. Aber da sieht er doch, wie sich eben eine dunkle Gestalt vom Fensterbrett in die Hütte schwingt! Mit einem Ruck sitzt der hoch!„Ein Einbrecher!", durchzuckt es ihn. Blitzartig durchjagen ihn die Gedanken. Das hat er von seiner vielgepriesenen Einsamkeit! Viel hat er ja nicht bei sichl Aber immerhin, die Uhr und die Brieftasche und — keine Waffel und wenn er jetzt um Hilfe schreit, dann hort ihn kein Mensch, weil eben weit und breit gar keiner ist! Jetzt steht der Kerl im Zimmer] Mit dem wird der Firlinger im Leben leicht fein.. Das wäre der Kampf eines Zwergen gegen einen Riesen! Flucht? Hat keinen Zweck! Entweder der Kerl läuft ihm nach und schlägt ihn draußen nieder— wenn er überhaupt noch hinauskommt!— Oderggß, Eigt ganze nicht nach und raumt eben in, aller Ruhe, die gunge Hütte aus! Und jetzt tastet sich der Kerl vorsichtig einen Schritt weiter in die Stube! Firlingers Pulse jagen zum Zerspringen! Wenn er jetzt nur nicht so ganz allein da wäre, wenn jetzt wenigstens einer seiner Freunde da wäre. Etwa der Huber! Ja, der Huber, das wäre der Richtige! Der würde mit dem fertig werden! Aber der Huber ist weit! Der sitzt jetzt bestimmt im„blitzblauen Ochsen" und brischr seinen gewohnten Skat! Aber das weiß ja nur er, der Firlinger! Jawohl! Er weiß es! Aber der unheimliche Kerl da vor ihm, der weiß es nicht! Und jetzt durchzuckt Firlinger der rettende Gedanke! Jetzt zeigt sich seine Geistesgegenwart! Mit einem Sitz springt er aus dem Bett und schreit: HHuber, Huber, komm raus! Ein Einbrecher! Huber!" So, und jetzt dreht sich der Kerl wirklich wieder um und macht einen Satz zum Fenster hin. springt nicht hinaus, wie es der Firlinger von ihm erwartet hat, nein, er beugt sich nur über das Fenster und ruft seinerseits:„Ferdl!", ruft er,„Ferl, Maxl, brzat; Geistesgegenwart ist eine schöne Sachel Aber seit jener Nacht will der Firlinger nichts mehr wissen von ihr! Und fischen geht er augh, Frchzz. und„ doch ein neues Fischzeug so viel Gei# toster und er ohnehin nicht weiß, wie er sich eine neue Uhr kaufen soll, wo er doch keine Brieftasche hat! Ein Glück nur, daß er bei einer Krankenkasse war! So hat er wenigstens für die ärztliche Behandlung nichts bezahlen müssen! Der Vorhang In einem Schauspiel, in dem Kginz„tott gu einer Bahre lag, geschah es, daß der Vorhang beim Altschluß auf halbem Wege hängenblieb und allen Bemühungen des Vorhangziehers zum Trotz nicht heruntergehen Kainz, den das lange Liegen auf der Bahre langweilte, erhob sich von seinem„Lager, schritt langsam und würdevoll zum Vorhang und zog ihn ganz herunter, wobei er mit grabesdumpfer Stimme die Worte „Richt einmal nach dem Tode hat man seine Ruhe!“ Der Koffer Gottfried Keller saß oft und gern und lange beim Rebensaft. Es geschah nicht selten, daß er erst beim Schein des hellen Morgenlichtes seine Schritte heimEines Abends erschien er plötzlich mit einem großen Handkoffer in seinem Stammlokal. Darob allseitiges Erstaunen. Man fragte ihn, ob er noch zu so spater geller schüttelte den Kopf und lächelte vielsagend: „Mitnichten, liebe Freunde! Nur eine kleine List von mir. Wißt ihr, es ist mir immer so peinlich, wenn ich morgens in der Frühe heimkomme, und die Leute sehen mich so sonderbar, ich mochte fast sagen, so strafend an. Wenn ich aber nun einen Koffer trage, werden sie glauben, ich käme von einer Reise. Und sollte ich einmal etwas schief gehen, so werden sie gewiß denken: Ach Gott, was muß der arme Herr Keller eine schwere Last in seinem Koffer zu tragen haben!!“ um Teuer Beim Entrümpeln fand Finke einen Kasten und sagte zu seiner Frau:„Hier in diesem Kästchen habe ich die teuersten Erinnerungen an unsere Hochzeitsreise aufbewahrt.—„Ach, wie lieb", errötete Frieda Finke, „was ist es denn?"— Die Hotelrechnungen!“ Verstimmt Max und Olga gingen stumm durch den Wald. einer ganzen Weile sagte Max schwärmerisch:„Das Schweigen im Walde.“—„Ja“, knurrte Olga,„das haben Sie wohl daheim extra geübt? Zwei Berliner Urauftührungen „Kirschen für Rom“ im„Kleinen Haus“ In fünf„Bildern“, bei denen auf eine komödienartige Handlung verzichtet wird. entwirft Hans Hömberg ein Porträt des Lucullus. Der Römer, der in die Geschichte als sprichwörtlicher Schlemmer eingegangen ist, erscheint in dieser Komödie als der Mann der großen, seiner Zeit weit vor aneilenden Pläne, während Pompeius den Mann der Tai verkörpert. In den Dialogen wird viel über Lucu#l# sprochen und fast noch ausführlicher äußert 113,Frgescge##e, sich selbst. An Shaw erinnert das Geplänker gescheiter Formulierungen und die Bemühung, komische Wirkungen zu erzielen. Man begrüßt sich mit dem Ruf„Segen und Arbeit!“ Lucull erfindet die Gabel, bringt von Vontus die Kirsche.,epephg!: Hosß,uingrg# öchner. ersten Leihbüchereien und stehr die Kolosung der Soionelheere durch: Volksheere voraus. Gustaf Gründgens lieh der wortreichen Ironie dieses spöttisch philosophierenden und moralisierenden Lucullus die überlegene Eleganz seines kenzeller war seine schöne Geliebte Fotis, Will ein Künstler von einem Koch, Gustav Knuth ein sehr rauher Pompeius. Die von Wolfgang Liebeneiner als Spielleiter sorgsam ausgewogene Einstudierung im „Kleinen Haus“ des Staatstheaters wurde mit freundlichem Beifall ausgenommen. „Junggesellensteuer“, im Rose=Theater Das neue Lustspiel von Leo Lenz, das im Rose=Theater uraufgeführt wurde, hat den allesbesagenden Titel „Junggesellensteuer“ und besaßt sich mit der Belehrung eines erantigen, geizigen Einzelgängers, Fer„zochen mis Ainen gesellensteuer zu sparen, ein armes Maschen mit einem mehr als merkwürdigen Ehevertrag beglückt, dann aber durch trübe Ersahrung mit einem Sltchez, gebgeltggkoß zu von und äußerlich wandelt und am Schlug Reusstog in, von seiner Frau in Gnaden zur richtigen Ehe angenommen zu werden. Die drei Akte sind bühnenkundig gebaut und fanden mit Hans Rose und Traut Rose in den Hauptrollen beiteren Veliet. Karlernat Knats. Deutsche Theaterkunlt in Trag Festwoche zur Eröffnung der neuen Spielzeit Die deutschen Theater in Prag eröffneten ihre neue Spielzeit mit einer Festwoche von Neuinszenierungen und Erst schen Schauspiels, das ebenfalls schon geschichtsreiche., 1338 mit den„Meistersingern“ eröffnete Deutsche Opernhaus. in dem bald wieder Zlüpncgenes fratherer Dres=PeitersGaal Ses Deutschen Hauses, die innerbalb biesen, Fetzgace in baulich völlig erneuerter Gestalt viszter dem iu wirklich ein neues Theater, dos Lug Ziscoffegt,wsgh Hervogsammneten Bühne. schauerraum ung einer eou, degz deutschen He Vzurlebens in Prag. Die festliche Eröffnung dieses neuen Kammerspielbauses mit einem technisch se anree ee Raimunds„Alpenkönig uno menschenseind“ konnte am besten die neugeschaffenen technischen Möglichkeiten der Bübne unter Beweis stellen. In Mar Z. Fiishigs Inszenierung erschten Raimunds Werk bier als####ine Bilderbuch eines phantastischen Zaubermärchens. Mag matmund auf dieser Bühne immerhin schon ein Grenzfall sein. ungemein sein abgetönte Inszenterung von Ibsens„Gespenstern"(Regie: Friedrich Siems) die eigentliche Bestimmung dieses Theaters an. Den Eegegispigtung Charakter der im Ständetheater gepflegten Schau####kunst erwiesen zwei Schiller=Inszenierungen des Generalintendanten Oskar Walleck(„Kabale und Liebe" und„Don Carlos"), die— dekorativ von Frank Schultes ungemein reich ausgestaltet— die Szene in breiten Zeitmaßen und mit reicher, oft realistischer Nuancierung ausspielten. Die behutsame, freilich manchmal zu diskrete Behandlung des Wortes und die gepflegte Ensemblekultur gaben den Aufführungen trotzdem dramatische Spannung mit. In stärker verdichtet erschten die Erstaufführung von Billin gers„Here von Passau", der freilich auch eine konzentriertere. die neun Bilder in vier zusammenziehende Fassung erstmals zugrunde lag. Siems holte Element, das auch in dieser Neufassung noch den Formcharakter des Werkes bestimmt, eindrucksvoll heraus. Als Uraufführung gab es ein„Spiel aus von Hans Gustl Kernmayer:„Wolkenreiters Panoptikum“ ein fast improvisatorisch geschriebenes Stück mit Tanz und Gesang. mit einer sentimentalen Liebesgeschichte und einer Mordaffäre, mit Stimmungselementen der Landstraßen= und Artisten=„Romantik“, eine Art Lebens=Panoptikum, zu dem das Wachsfiaurenkabinett Wolkenreiters den Kontrapunkt spielt. Eine farbige Aufführung unter Fischers Leitung. Die Abende der Festwoche waren ein großer Erfolg. Dr. Wolfgang Steinecke Geschichtstatel 17. Oktober 1797 Friede von Campoformio zwischen Oesterreich und 1915 der Ziäcter Emanuel Geiel in Lader geboten(r 1907 Hher Dichter Herbert Böhme in Frankfurt an der 1917 Deutsch=britisches Seegesecht bei den Shetlandinseln. Die glückliche Seburt ihres Töchterchens Helma zeigen in dankbater Freude an Ludwig Heimeshoff und Frau Renne ged. Strote Rdaldertstr. 8— g. J. Ellsabeth-Holpital Statt Karten ferbert Sondermann Mia Condermann ged. Sporkhorst Vermählte .=Tütgendortmund(F. Ohtober 1940 Provinzialstr. 216 Bochum Ihre Vermählung geden behannt Hermann Schnitzler Karola Schnitzler Roonstraße 36 ged. Dichamp Bochum, 17. Oktober 1940 krankgasse 13 Es ist bestimmt in Gottes Rat. daß man vom Liebsten, was man hat. muß scheiden. Dienstag vormittag verschied plötzlich und unerwartet infolge Verkehrsunfalles mein lieber, treuer Lebenskamerad, mein guter Vater, unser lieber Sohn. Schwiegersohn, Bruder, Schwager, Onkel und Vetter Heinrich Richter im 32. Lebensjahre. In stller Trauer:„ Ida Kichter geb. Hoppe Ingrid Richter und Angehörige Bochum-Harpen, den 16. Oktober 1940 lalschatrenstraße 24 Die Beerdigung findet Sonnabend, 19. Oktober. nachmittags.30 Uhr, von der Trauerhalle des Harpener Friedhofes aus statt. Trauerteier eine halbe Stunde vorher Statt Karten Für die vielen Beweise herzlicher Antellnahme beim Hinscheiden unserer lieben, unvergehlichen Else sagen wir unsern tiefempfundenen Dank Familie Robert Setton Bochum(Baarestraße 46), den 16. Oktober 1940 Heute verschied plötzlich und unerwartet mein guter Mann, Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Wilhelm Groneck Im Alter von 46 Jahren, verschen mit den Tröstungen unserer hl. Kirche. Versckleimte Bustwege narthäckthen von Rebltopf, Luströdre. Dronchien. Dronchlolan, sowie Bsthma sescehchie en ceceeie een rce dem man wirklich gründliche Erfolge erwarten darf.—„Silphoscalin“ ist von Professoren, Aerzten und Kranken erprodt und anerkannt.— Achten Sie beim Einkauf auf den Namen„Silphoscalin“ und kaufen Sie keine Nachahmungen.— Dackung mit 80 Tadletten „Silphotcalin“ RM..37 in allen Apotheken,— wo nicht, dann Rosen=Apotheke, München, Rosenstr. 6.— Verlangen Sie von der Firma Carl Bühler, Kenstanz, kestenlos und unverbindlich die interessante, illustrierte Aufkärungsschrift S' 235 In tiefer Trauer: Die Hinterbliebenen Bochum(Moltkemarht). Bssen, Steele, den 13. Oktober 1940. Das Seelenamt ist am Preitag, dem 18. Oktob. 1949. vormittage 8 Uhr, in der St.-Anstonlus-Kirche: die Beerdigung am gleichen Tade vormittage 10 Uhr auf dem Friedhot Preigrafendamm Nur Arbeit war Dein Leben. Nie dachtest Du an Dich Nur füx die Deinen streben Galt Dir als höchste Pflicht. Montag abend 11 Uhr verschied plötslich und unerwartet mein hersensguter Mann, mein treusorgender Vater, unser lieber Bruder, Schwager und Onkel Paul Raddatz am Alter von 45 Jahren. la tiefer Trauer: Frau Maria Raddatz geb. Radau und Sohn Gerhard nebst Angehörigen Bochum, den 16. Oktober 1940 Antoniusstrahe 4 Die Beerdigung findet Freitag, den 18. Oktober. um 13 Uhr, von der kleinen Trauerhalle des Friedhofes am Freigrafendamm aus staft. Trauerfeier eine halbe Stunde vorher Für die Beweise herzlicher Teilnahme und für die vielen Kranzspenden bei dem Hinscheiden unseres lieben, einzigen Sohnes Herbert sagen wir allen Betelligten, besonders der Hl., der Führung und Oefolgschaft der Zeche Carolinenglück, unseren innigsten Dank Familie Joh. Malkoyski Bochum(Maxstraße 14). im Oktober 1940 Für die überaus große Antellnahme und für die Krausspenden bei dem schmerzlichen Verluste unseres Lieblinge 119e engen wir allen Beteiligten herzlichen Dank Familie loh. Czinzoll Bochum(Besthovenstr. 18), im Oktober 1940 Familien-Nachrichten aus anderen Zeitungen übernommen Geboren: Knaben: Dortmund: Rudi Lückert(Gustel Kruschewski). Erich Aulich(Ella Buchbender). Essen: Kurt Poerting(Trude Demacker). Willy Suthoff(Gertrud Tuxhorn). Essen=Altenessen:„Willy Plümer (Elisabeth Termeer). Verlobte: Hagen:„Gerda Wilkesmann mit Willi Peiter. Vermählte: Essen: Paul Weichelt m. Lotte Meiler. Gestorden: Dortmund: Karl Marre, 71 J. Frau Emilie Heidelberg geb. Blume, 63 J. Witwe Mathilde Lessel geb. Jacobs, 90 J. Dortmund=Hombruch: Willi Jäker, 46 J. Herbede: Albert wever, 80 J. Hagen: Heinr. Uphoff, 61 Herne: Friedrich Vornholt, 50 Herne=Sodingen; Adolf Honnert, 87 J. Wanne=Eicel: Heinz Kram= pe, 15 J. Günter Link, 41 J. Castrop=Rauxel: Soldat Wilhelm Beckmann, 43 J. Essen: Hermann Stoffers, 64 J. Reinhold Schubert, 55 J. Anton Zwierski, 64 J. Hans Beißel, 71 J. Essen=West: Frau Anna Breuer geb. Gotzen, 49 J. Dutsburg: Frau Witwe Auguste Freudenberg ged. Schiffer, 71 J. Dutsburg=Meiderich: Frau Auguste Dörr ged. Lutas, 42 J. Altgold, Silber u. Double nehme ich bei Einkäufen an oder zahle dafür Bargeld *) JOSEF KNUPPER Uhren. Geld- und Silberwaren Bochum, an der Drehschelbe Telephon 68232 Frisch und froh beginnen Sie Ihre Tagesarbeit, wenn Sie mit Sani=Drops eine gründliche Darmentleerung gehabt haben. Sani=Drops wirken milde und zuverlässig. Packungen zu RM..—, 2,75 u..—. In allen Drogerten, wo Plakate am Fenster. Vom Heeresdienst zurück Hugo Petring Nühlgnstr. 4.11 (am Rathaus) Durfümeriegeschäft Wiedereröffnung Freitag Reparat. an Lederwaren 80 Zimmermana, Hortumstr. 50 Warne hierm. jed., falsche Gerüchte üb. melne Frau zu verbreit., da ich sonst gerichtlich vorgehe. Ost.= Hoffm.= Werishrt, über Kupferdreh u. nimmt 1 Schlafzimmer mit? Zuschriften unter S 5 14758 unz. Verloren Aktentasche mit braunen Halbschuhen u. Butterbrot, aus d. Wege .=.=Recke=Str. v. Brüderstr. verlor. Großianf Feuns stelle Schriewer, Brüderstraße Eisimstenmmmmantan Eierverteilung Auf den für die Zeit vom 23. September dis 20. Oktober 1940 gültigen Bestellschein Nr. 15 der Reichseterkarte wird als 3. Rate an abtonitt e1 S für jeden Versorgungsberechtigten ausgegeben, und zwar in der Zeit vom 16. Oktoder dis 20. Oktober 1940. Wattenscheid, den 14. Oktoder 1940. Der Oberbürgermeister Aus Westsalen und Rheinaut „Herr Churchill“— eine Beleidigung Gelsenkirchen, 16. Oktober. Durch den Gelsenkirchener Amtsrichter wurde eine Frau, die den Arbeitgeber ihres Mannes verschiedentlich schriftlich beschimpft und dann auf einer offenen Postkarte mit„Herr Churchill" bezeichnet hatte, zu 50 RM. Geldstrafe, ersatzweise zehn Tagen Gefängnis, verurteilt. Festessen mit gestohlenen Hühnern Sicherungsverwahrung für einen Volksschädling Bielefeld, 16. Oktober. Die Bielefelder Große Strafkammer fällte ein exemplarisches Urteil gegen einen Hühnerdieb, indem sie den 44 Jahre alten Heinrich aßhaider zu zehn Jahren Zuchthaus, zehn Jahren Ehrverlust und Sicherungsverwahrung verurteilte. Der wiederholt und auch einschlägig vorbestrafte Verbrecher hatte im vergangenen Winter mehrfach den Hühnerstall eines Bauernhofes am Stadtrand Bielefelds erbrochen und insgesamt etwa 20 Hühner gestohlen. Zum Teil setzte er die Beute bei seiner„Freundin" und bei Bekannten ab. In der Wohnung der Freundin, die aus Wien stammte, gab es an solchen Tagen ein festliches Essen nach dem„Wiener Kochbuch“ wozu meist eine größere Gesellschaft eingeladen wurde. Da mehrere Hühnerdiebstähle unter Ausnutzung der Verdunkelung verübt worden waren, kam bei dem Angeklagten die Volksschädlingsverordnung zur Anwendung. Verdunkelt— aber ungenügend Herford, 16. Oktober. Eine Witwe von hier hatte gegen einen Strafbefehl über 30 RM. Einspruch erhoben, der jetzt vor dem Amtsgericht verhandelt wurde. Man warf ihr vor, bei einem Fliegeralarm nicht genügend verdunkelt zu haben. Die Angeklagte erklärte, daß sie erst Licht gemacht habe, nachdem die Holzläden geschlossen waren. Das wurde auch nicht bezweifelt. Aber nach den Zeugenaussagen drang an beiden Seiten der Holzläden und auch durch die Ritzen Licht nach außen, also verdunkelt— aber ungenügend. Wer sicher gehen will, beschaut sich seine Verdunkelung selbst nach Eintritt der Dunkelheit von draußen. Zu den 80 RM. Geldstrafe (ersatzweise 6 Tage Haft) kommen nun noch die Gerichtskosten. Lebensmüde von Flaksoldaten gerettet Rünthe, 16. Oktober. Ein Flaksoldat beobachtete, wie ein junges Mädchen— es handelte sich um die zwanzigjährige Helene Ch. aus Oberberge— in den LippeSeitenkanal sprang, um sich zu ertränken. Ohne sich weiter zu besinnen, sprang der Soldat dem Mädchen nach und rettete es. Wie sich ergab, hatte die junge Maid sich aus Liebeskummer ertranken wollen. Einkauf von Herrenoberhemden punikerleichier Herren=Oberhemden kosteten bisher unterschiedslos 20 Punkte. Für ein leichtes Kunstseidenhemd mußten also ebensoviel Punkte bezahlt werden wie für ein wollenes Sporthemd oder ein gutes Baumwoll=Popelinehemd. Die zweite Männer=Kleiderkarte macht hier Unterschiede, so daß der Einkauf von Oberhemden bedeutend erleichtert wird. Nunmehr erfordern die wollenen Hemden 24 Punkte, die baumwollenen, zellwollenen und leinenen 20, die kunstseidenen und naturseidenen aber nur 15 Punkte. An Stelle von drei Popelinehemden kann sich der Mann also vier Kunstseidenhemden kaufen. Schwere Arbeitshemden ohne Kragen, wie beispielsweise die Schlosser=, Packer= und Möbelträgerhemden kosten aus Wolle 22 Punkte, aus Baumwolle und Zellwolle 19 Widerstandswille und Opfermut des deutschen Volkes sind ungebrochen. Das Ergebnis der 2. Reichsstraßensammlung für das Kriegs=WHW. wird das der Welt beweisen. und aus Kunstseide 14 Punkte. Polo= und Charmeusehemden mit langem Aermel, die ehedem auch 20 Punkte erforderten, sind jetzt für 15 Punkte zu haben, wenn sie aus Baumwolle oder Zellwolle, und fur 12 Punkte, wenn sie aus Kunstseide sind. Für Oberhemden mit zwei Kragen mußten nach der ersten Kleiderkarte drei Punkte mehr bezahlt werden, während der zweite Kragen jetzt für nur einen Punkt erhaltlich ist. Sind die Manschetten durchstoßen, so braucht nicht sofort ein neues Oberhemd gekauft zu werden. Auf der Kleiderkarte sind jetzt Ersatzmanschetten erhältlich, von denen ein Paar kunstseidene 2 Punkte, ein Paar uaumwollene oder zellwollene 8 Punkte kosten. * Ein Wegweiser für gediegene u. preiswerte Facharbeit Terrazzo- und Kunststeinwerk vu. E8 A SEEE vorm. J. Baselll Spichernstr. 35, Ruf 68437 Gegründet 1900 Rugderurdchth. Dach- und Schieferdeckermeister Srenscheder Str. 55 Fernruf 81339 CFTT 1908 Klempner- und SEIT 1890 Installationsarbeiten Adalbert Piltroft Klempnermeister, Dorstener Str. Ruf H240% Reparaturen bei bilKuf O24-9 ligster Berechnung Heinrich Poggenpohl Karosserie-Werkstätten Neuantertigung sämtl. Autbauten und Reparaturen Oskar-Hoffmann-Str. 127 Ruf 68275 Erhst Keiniger, ing. Rottstraße 12/ Ruf 68462 Neu-u. Umwickelungen von Motoren. Transformatoren u. Kollektorenbau. Seit 1913 Wenn Ihre Rolladen oder Markisen nicht in Ordnung sind, dann bitte 632.30 anrufen Rolladentabrik Roy Horst-Wessel-Straße 43 Radio-Reparaturen 9 Kortumetr. 47(neben Reichebank) G. m. b. H. Asphalt- und Plattierungsgeschäft Ruf 68151-52 K 2gKongratuer Pelzhaus Spreiswene„chwdtz an der Drehscheibe Reiten Seyfert das Fachgeschäft für Autobereitung Reiten-Neugummierung Reiten-Reparatur Herner Str. 77, Ruf 68475 Bau- u. möbelschreinerei Innenausbau Hedwigstr. 24, Ruf 61034 — 5•„ e* Tee! Quälen Sie sich doch nicht mit fußbeschwerden herum. Kommen Sie zu der SUIEE SPEZIALTSUIN aus Frenkfurt a.., die in der Zeit vom Donnerstag, 17., bis Sonnabend, 19. Okt. In unserer Fußpflege-Abteilung anwesend ist. Kommen Sie vertrauensvoll zu uns, wir heifen auch Ihren füßen. Rildebrancit Wiemelhauser Straße 71, Ruf 63017 Die der Stadt Bochum Donnerst., 17.0kt., 19—22 Uhr. Gelber Ring 2: Gastspiel der Kölner Oper! „Der Wasfenschmied Oper von A. Lortzing Freitag, 18. Okt., 19—21.30 Uhr. Vormiete B 3: „Kart 111. und Anna von Vesterreich Hermann Larbig Nugo-Schultz-Str. 597 Ruf 63393 versicherungen aller Branchen Bezirksdirektion der Nordetern Lebensversicherunge A. C. und Nordetern Allgemeine Versicheuunge 1c. Gorto harnuntersuchungen auf Zucker und Elweiß etc. .50 RM. im Laboratorium der Drogerie Fischer, Kortumstraße Ecke Rottstraße. Beleuchtungskörper Sterirohaus Waller Erummel Viktoriastraße 55 und Kirchstraße 9 Städtisches Orcheiter Bochum Vormiete Zweltes-Kammerkonteit Sonntag. 20. Okt., 11 Uhr. im Ernst-Moritz-Arndt-Haus Woltgang Amadeus Mozart! Quintett Es-dur für Klavier und Bläser Modest Mussorgakl! „Bilder einer Ausstellung“ für Klavier — Erstauffübrung— Nikolal A. Rimsky-Korsakoff: Quintett-dur für Klavier und Bläser (nachgel. Werk)— Erstaufföhrung— Ausführende: Die Städt. Bläservereinigung Otto Schneeberg 1 Wilh. Rust 7 Arthur Fischer 1 Claus Vose 1 Max Uhlein Udo Dammert(Kavier) Preise:.75 bis.50 RM. Karten sind an der Kasse Im Stadttheater von 10 bis 14 Uhr zu haben. Vorbestellungen unter Nr. 61051. Täglich 18.30 Uhr im Ritter-Eck Bochum, nur Herner Straße 53 der beliebten Original-Bauern-Kapelle J. Grat mit ihren Solisten und Jodlerin K W Stellenangebote) Wegen Erkrankung meiner jetzigen Hilfe suche ich für meinen kl., gepfl. Haushalt zum 1. 11. eine zuverl. Hausgehlltg, für alle Hausarbeiten. Wilhelm Diergardt. Blankenstein(Ruhr). Sprockhöveler Straße 4 Putzfrau zweimal wöchentl., gesucht. Alsenst. 58, 2. E. I. Tüchtige Hausgehilfin gesucht. Parkhaus, M. Günther. Suche für sofort ein zuverlässiges Mädchen Frau M. Schlegel, Fürstenstr. 25 Aelterer Mann s. Kohlenhand. u. Landwirtsch. sof. gesucht. Aug. Budde, Bochum 5, Bernbardstraße 36 Indalidt für leichte Hausarbeit gesucht, Zu meld, zwischen 14 und 15 Uhr. Bahnhofs=Hotel Jung.Mädchen in die Lehre ges., für Verkauf und Servieren. Konditor. u. Casé Sintermann, Hattingen, Tel. 2417 Tüchtige für sofort gesucht. Hotel Monopol, Bochum Für sofort Hausmädchen gesucht. Vorzust. Freitag von 8 bis 12 Uhr. Beening, Gerberstr. 11 Fleißige, ehrliche Halsehiln s. halbe od. ganze Tage für sof. od. später gesucht. Bäckerei Kötting, Drusenbergstr. 105 Tel. 62970 Miehr Umsats durch planmäßige Werbung im„B4“ Stellengesuche Ig., gewandt. Mädel sucht als nebenberufl. Betätig. f. mittwochs u. sonnabends nachm.(eotl. a. Abendstund.) Stelle als Sekretärin Zuschr. mit Angabe der Vergütung unter M Z 4593 Anzeiger Aelterer Bäcker sucht sofort Nähe Langendreer. Zuschrift. unt. 281 Nußbaum, Langenoreer Gebild. Mädel, 20 sucht Stellung als Anfängerin in d. Apotheke od. beim Zahnarzt z. 1. 11. 40 od. spät. Zuschriften unter M E 14779 Anz. Gr., leer. Zimmer an alleinst. Person ab zugeben. Vereinsstraße 40 Hubertusstraße 21, 4. Etage, möbliert. Zimmer zu verm. Wittener Str. 4, freundlich möbliertes Zimmer zu vermieten Inv. sucht einfach. Manl.=Zimm. mit Heizgelegeny. Zuschriften unter D C 14742 Anz. Berufstät. Ehep. sucht für sofort Mölhl. Ziuner mit 2 Bett, mögl. Nähe des Bahnh. Zuschriften unter O N 14753 Anz. Gut mbl. Zimmer sofort gesucht. Eilzuschrift. unter R Z 14750 Anz Berufstät. Dame sucht ab sof. oder später Mobi. Einmer Nähe Stadtpark o. Stadtmitte. Zuschriften an die Mütterschule, Freiligrathstraße 5 Ruf 64209. Gut erhaltenes Damensahrad zu verkaufen. Riemke, Kleine Dorfstr. 7 Große =Zimm.=Wohn. part., N. Moltkemarkt, gegen eine 3½—=.=Wobn. z. tauschen gesucht, a. liebst. abgeschloss. Zuschriften unter R. E 14776 Anz. Herren=Fahrrad zu verkaufen. Smolich, Gustavstraße 10a Gut erhaltene Shaselongne u. Plüschsofa zu kaufen gesucht. Zuschriften unter A K 4584 Anz. Kleiner Volks empfänger neuwert., zu verk. Ausk. Anz.(14740 Gut erhaltene Bettstelle m. Matr.(1,90 M. lg.), u. zweitürig. Kleiderschrank zu kaufen gesucht. Zuschriften unter B S 4596 Anz Aktordion (12 Bässe) und Koffer-Grammoph. „Elektrola“, beides fast neu, zu verk. Dröge, Stolzestr. 1 2 freundlich möblierte Zimmer mit Pens. an sol. Herrn zu vermiet. Ausk. Anz.(14781 Gutgeh. Kolonialwarengeschäst seit 20 Jahren bestehend. Stadtteil Molikemarkt, sterbefallshalber zu verkaufen. Zuschr. u. K H 14698 Anzeiger. m. Kochkenntn. 1. Haush. u. Gesch. in Vertrauensstell. gesucht. Hilfe vorhanden. Konditorel u. Casé * Sintermann, Hattingen, Tel. 2717 Halb:= Mädch. od. Putzfrau für sof. od. später gesucht. Das. tücht. Schneiderin gesucht, die in u. auß. dem Hause näht. Freiligrathstr. 24, 1. Etage Putzfrau od. Putzmädchen für sofort gesucht. Vorzust, Freitag —12 Uhr. Beening, Gerberstraße 11 Küche und Hausb. durchaus erf., sucht Stelle als Köchin oder Haushälterin in gutem Hause. Zuschriften unter O P 14706 Anz. Rett., /6. Mädel sucht Stelle ,„Servieren für sonnabends und sonntags. M. Aufleiter, Dorstener Str. 195 Mietgesuche 81. Hausfort gesucht. Stensstraße 29 Heimarbeit gesucht. Adressenschreiben usw. Zuschriften unter A H 14766 Anz. Buthille für vorm., eot. dreimal wöch., ges. Joachimstr. 5, v. Pushille wöch, einige Tage vormittags gesucht. Maier, Boch.=Altenboch., Am Siepen 2 Wer überläßtt ruh. Fam. in den 45 Jahren -2½=.=Wh. Hausarb. o. Pflege kann übern. werd. Zuschriften unter M. R 14677 Anz. Ja, Ebepgar sucht 2.=Podn. Zuschriften unter 8 S 14754 Anz. Ig. Ehep., Beamter, sucht 1 gr. od. Lhselses in Zuschriften unter K A 14747 Anz. -ZimmerWohnung zu vermieten. Boch.=Laer, Kornharpener St. Nr. 361 1 leeres od. zum Teil mödl. Zimmer .=Laer, z. 1. 11. zu verm. an einz. Person. Ausk. Anz.(14670 Wer überläßt älteren Dame ein schdnes, leeres Zimmer in gutem Hause? evtl. auch in Weitmar. Zuschr. W E 1471 4711 Anz. Zimmer mit Morgenkaffee od. voller Pension am liebsten Nade Seinring. v. Herrn zü mieten gesucht. Zuschriften unter S H 14739 Anz. Verkäufe Neue Motorr.=Lederhofe m. beiders. Reißverschl., zu verk. Zuschriften unter M. B 14741 Anz. Einfamilienhaus in Ehrenfeld, 10 Zimmer, Küche, Bad, Diele, Zentralheizung und Warmwasserversorgung, m. groß. Garten, sofort beziehbar, zu verk. Dröge, Stolzestr. 1. Tel. 61664 Rnzug u. 2 Herr.=Palet., mittl. Gr., 56—58 ., zu verkaufen. Scharnhorftst. 4, v. im Kohlenbezirk, m. wertvoll. Hausbesitz, Bierumsatz etwa 225 Hektoliter, altersh. bei einer Anzahl. von 30000 Mk. zu vr. Nachweisbar gute Existenz. Näh. d. J. Kraus u. Sohn, Immobilien, Witten, Südstr. 20 Ruf 2821 Fast neues Schlasimmer mit Federauflage, Nickelberd 2 gl. Metalldetten, Kleiderschr. ,2 u. 31. Flurgarderobe Nähmaschine Ledertuchsosa und Sportwagen bill. zu verkaufen. Nottscheid, Wilhelmstr. 12 Gut erhaltenes Schlalzsiumer mit Aufl.=Matratz. bill. zu verkaufen. Zuschriften unter G G 14658 Anz. Gr., 21 Kleidersch. zu verkaufen. Redemptoristenstr. 28a, 1. Etage. Neuer Küchentisch zu verkaufen. Alleestr. 94, 1. Et., KinderSportwagen mit Fußsack, gut erh., für 10 Mk. z. verkaufen. Ausk. Anz.(94700 Rotbrauner Tiefb.=Kinderwag. zu verkaufen. Henriettenstr. 18. 3. Stage Teppich. Haargarn oder Plüsch, u. Bettumrand., zu kausen gesucht. Zuschriften unter 2 K 14675 Anz. Kinderdreirad oder Auto gut erhalt., kauft Brune, Herner Str. 353 Eu erh. berd zu kaufen gesucht. Zuschriften unter G S 14717 Anz. Biersaß von 108 Liter, mehr. Vogelbauer zu verkaufen. Ausk. Anz.(14736 Kaufgesuche 30 bis 60 Ruten Lufts in Stiepel, Querenburg od. Weitmar bill, zu kauf. gesucht. Zuschr. mit Preis u. P W 14703 Anz. zu kaufen gesucht. Zuschriften unter St 14709 Anz. Neuwertige und gut erh. Herd zu kaufen gesucht. Zuschr. mit Preis u. H S 14729 Anz. Osen bill zu verkaufen. Gußstahlstraße 47, Hinterhaus Eintüriger Kleiderschrank u. gedr. Herd zu kaufen gesucht. Zuschriften unter K H 14678 Anz. (mittl. Größe), Registrierkasse Tafelwaage zu kaufen gesucht. Zuschriften unter G E 14721 Anz. Lofergranmegt. gut erhalten, zu kaufen gesucht. Zuschriften unter G L 14727 Anz. Guter Anzug (schl. Fig.) zu kausen gesucht. Zuschriften unter R H 14730 Anz. Heller Fuchspelt u. Kd.=Ueberschuhe Gr. 23/25, zu kouten gelugen Zuschritzug unter F W 14731 Anz. Motormarkt Motorradlampe mit eingeb. Tachometer 500 Kubikz., 17 RM., Rodio mit Akku, Kaufpr. 118 Mk., für 30.4 zu verkaufen. ausk. Anz.(14748 Der Bochumer Anzeiger ist der bevorzugte, erfolgreiche Werbeträger der Bochumer Geschäftswelt Usugzeitet Um unseren Besuchern trotz fortschreitender Tagesverkürzung den Filmbesuch zu ermöglichen und für dle Bahnbenutzer günstlgere Fahrverbindungen zu schaffen, haben wir uns entschlossen, die Vorstellungen, anders zu legen. 346 Machdger FREITAG die „OTA TONHALLE Wochentags .00 .00 .30 Ende der letzten Vorstellung.50 Uhr K Ufa=Tonhalle Wo..00.60.20 Uhr Bal paré Lichtburg Tägl..00.45.30 Uhr Kleider machen Leute Welt=Licht Tägl..10.00.30 Uhr Meine Tante, Deine Tante Apollo Täglich 16.15 17.25 19.40 Uhr Der rettende Engel Lichtspielhaus Marienstr. 14 Tägl..00 5. 20.40 Uhr Die 3 Codonas Gloria=Palast Der Mann, von dem man spricht Hammer Lichtspiele Donnerstags geschlossen Weitmar: Avollo Markstraße 410 Gasparone Wiemelh.: Tonf. Theater Hochzeit am Wolfgangsee e Kaffee Berning Wittener Str.—8. g dem Parkplatz, Ruf Seg! 67360 segübe: