e„„ 8 P a ann Bezugspreis mit Botenlodn: ,2.15 N2., MAich gbe, B3 P,.“ Halbmonatlich. monatlich, Selbsabholer.85 N. vr, Zllsiriertg. 30 Gf. monatlich, Funi: Beiugspreis für die„Bochuzngz, Imionatlich dei vier Conntagen und seischrist„bhr mit wir. 9 m Monat.— Wenn das Erschelnen der 55 Bi. bei kumt Gonn gewalt, Verbot oder Betriebssiorung und del. Vetu vzerkurc, bopere zeine Ersatzansprüche, gestellt werden.— Geersgsele Isimet von 8 bis 13 und bor, 13, bis Luizer„euwiess Verlag und Druck: Laupenmühlen&a; Dierichs in Bochum Mittwoch 16. Oktober 1940 47. Jahrgang Nummer 245 Einzelpreis 10 Pf. Pf. v ee Pezteil ard hr eie o: Zreite 35 Gj. im Tertel. Famiten: — Apzeioenten un ugh, R opi., seine Knzelgen(nict geschatiche: anzeigen, 8 Vl. Stellepoel19, 8), pührten Be Gi=.: Belt ssr Preisliste Urid 8 vi. Austunse und Alteger ue Saza sv, 2. Luteigenannadme für die sechsmal„wöchentlich, lich aufgegebener Anzeigen kann keine Gewähr Abernommen werden. Anruf 67551—54 Hauptgeschäftsstelle: Rathausplatz 8. WS—*•„„„„„„— abstenues derPr„„ MnL, au Condon ## Fanf Cuftanarise Au Dpioo Dank an das Landvolk für die bewundernswerten Leistungen dnb Berlin, 15. Oktober. de bescheveigauern Bauern Bäueringen und Kandarbeiter durch den Führer im Botschaftersaal der Neuen Reichskanzlei. Fleibsge Hopdo, gen geidern her=Hunkerlinie, beladen den Garhen von den Feizern ver erten an der Grenze, mit den Früchten aps Feld und Rezstäge. Diese Ernte, geschmück mit den Trauben der Vgeronthauerntum, das krone war ein Symbeg für heneseirrt den Pflug durch an den Grenzen des Reiches Zurch vas refende Korn den Adker führte, die Fefahren dez Krieges die Ernte schwang und tros der Vester vliz der Führer in Besber in die Feichsminister Dr. Goebbels, Reichspresse, Pestupe Gietrich. Obergruppenführer Brücknex und chef dr. Dietrzch, I gen ggtal betrat, meldete Reichs, Gruppenführer Schaub Ehrenghordnung des deutschen Piuster Dorr“ be ze iun seinen Vegrihungzugten Bauerntzms. Er erihnneFahren als der Führer sich, auf an den Tag vor hebgrischloßze guf völig neuem Wege dem Obersalpberg Zahrungsfreiheit des deutschen Volhindurch habe, das, dertsche eund Glack sehacht, den Fishrer Vierbsg, Leu. heisheren ebh, besgant, Heuiche Landzest. Firgherz, ehir die Jungbäuerinnen zu, die ihr mit einem Erntespruch, die Junghenerignern ze, die ibhm mi deg Reiches Grenze beinneng, mit den Wortepar, gewachsen auf den Feldern der Pfalz und Sagx., g. die Erntekrone und eine Fülle von Blumen überreiscznge, Reiße der EhrenDarauf eing der Feißt rerchte sein Hlich in den Augen Als eae es see dae Stimmung entsprachen auch die packenden Worte des Führers. Ven Wey nach Londen fraider... Bombenangriffe auf Englands Hauptstadt in: Salchse der Sogsen sche es elesiscenes censeche S shce. wie über London selbst Jagsflegerverbände der eng rus die den Wieg unserer Kampflieger Peitgen Aurtähupien Ppischen beser.u bieser Kawostgandlungen schossen unsere Jagdvernach London freitämpsten. Im Vertau viszie zeiber mur sünf Maschinen verloren. bände 31 seindliche Flugzeuge ab, während ste seiver nur.——, Echoige drutscher Gersteen...,. Jäger— London mit schweren Vomven vete=p,..., dex gelsesslerung a. Jager— Soneen..6 gstaben Brände zerstört, so daß Teile der Zivilbevotterung er. dachlos wurden. Er dankte den Miller fu, die hervortagenden und Einnen enswerten“Leistungen, durch die das deutsche des boaecs sesesegeclt lan sie elie Khläc die e bernden H u. Herzen gebenseg Morter oiz ik 5e esche sescäe esesee Geoshe Geniens eund ie eian Salh. Vorher war die Ehrenabordnung des benernihmn.der worhen. Als Ehrengäse warzg, u. 6. erschienen Staatssekretär Backe und Reichsobmann ein setlich erschmüchger pürgermesters und St. Sräihbenen gebeure und erfolggeichg, Irbeit des deutschen Bauern„Reichsobmann Behrens dankte im Namen des Reichsnährstandes und des deutschen Bauerntumes. Kriegsverdienstkreuz II. Klasse erhielten 150 Frontbauern Im Festsaal des Reichsministeriums für Ernährung 150 Frontbauern durch Ueberreichung des Kriegover150 Frontbauern„durch Ueberreichung des KrieasverDie Frontbauern aus den Gauen an der West= und Ostarende, Lagshgsleg am Bezder Versat find, Paten Sestet den Kisgseleshaes cereche e tragt es mit Stolz als Symbol und als Anerkennung dafür, daß ihr Mitkämpfer waret an der großen. Fxtschezlungsschlacht um die Zukunft Großdeutsahrgurgg, Namen der ausgezeichneten Frontbauern sprach der Landesbauernführen. Bonnet(Saarpfalz) den Dank aus. Er versicherte, daß dio Frontbauern wie bisher, so auch in aller Zukunft ihre Pflicht tun würden im Dienst an Führer und Volk. dnb Berlin, 15. Oktober. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Ein Unterseeboot vernichtete aus einem Geleitzug heraus zwei feindliche Tankdampfer von 20 000 BRT. und beschädigte einen weiteren Dampfer schwer. Ein zweites Unterseeboot versenkte das bewaffnete britische Handelsschiff„Devonshixe“„mit 11 275 BRT., ein drittes einen bewaffneten Handelsdampfer Bei einem Vorstoßz von Torpedobootstreitkräften gegen die britische Kanalküste wurden vor einigen Tagen zwei feindliche Unterseebootjäger und zwei kleinere Handelsschiffe vernichtet und 40 Engländer gefangen eingebracht. London wurde im Laufe des gestrigen Tages Bomben schweren Kalibers belegt. Die Wirkung der Tagesangriffe wurde durch Nachtangriffe stärkt. Im Raum zwischen Hydepark und India=Docks entstanden nach schweren Explosionen und Stichflammen beiderseits der Themse große Feuersbrünste, die um sich griffen und durch ihre Rauchentwicklung die sonst gute Erdsicht erheblich erschwerten.„Nördlich Londons zerstörten Volltreffer Hallen und Unterkünfte eines Flugplatzes. Andere Kampfflieger=Einheiten griffen ein Truppenlager in Südengland aus niedrigster Höhe an. Die hier in Baracken und Unterkünften hervorgerufenen Brände waren auf dem Rückflug noch bis zur Mitte des Kanals zu beobachten. Auch Bahnanlagen in Südund Mittelengland wurden mit Bomben, teilweise schwerDer Feind flog wie üblich erst bei Dunkelheit nach Deutschland und in die besetzten Gebiete ein. Er begegnete dabei wirkungsvoller Abwehr durch Nachtjäger und Flakartillerie. Die abgeworfenen Bomben richteten geringen Sachschaden lediglich an nichtmilitärischen Gebäuden und Anlagen an. Ebenso sind Verluzgzgf gater der Zivilbevölkerung eingetreten. Das bruooif=SirchowKrankenhaus in Berlin wurde in seinen ausgedehnten, durch das Rote Kreuz gekennzeichneten Anlagen erneut durch eine Sprengbombe getrofsenzge g Besonders stark waren die Zerstörungen, die britische Bombenflugzeuge in den letzten Tagen in der französischen Hafenstadt Le Havre und auf holländischem Gebiet anrichteten. Zahlreiche Gebäude wurden durch Der Gegner verlor gestern insgesamt sechs Flugzeuge, feindliches Flugzeug ab. Ein deursches Frußgrug###n verloren. Churchills Kriegsziel: Er möchte den Krieg überleben! Stockholm, 15. Oktober. Churchill hat vor dem Unterhaus an, Digrisetagg st es esceheice elce e ealse c e auf eine Ergänzungsanfrage: „Ich glaube nicht, daß hier irgend jemand der Meinung ist, wir führten diesen Krieg lediglich, um den Status quo beizubehalten. Wir kämpfen in diesem Kriege u. a. auch, um ihn zu überleben.“ Auf eine dritte Frage antwortete Churchilli:„IHh glaube, daß wir uns in große Gefahr begeben, wenn wir diesen Punkt Erklärungen abgeben, die nicht sehr allgemeinen Charakters sind. So z. B. können wir keine Erklärung darüber abgeben, welche Haltung wir Feinde gegenüber einnehmen, sobald er geschlagen sein wird. Wir würden doch nur finden, daß über diesen Punkt die verschiedenartigsten Auffassungen bestehen.“ Wir Deutschen sind der Auffassung, daß für England der Augenblick tatsächlich wenig geeignet ist, über Kriegsziele zu debattieren. Andere Themen liegen wahrlich näher! Zum Veispiel, was Churchill ganz, richtig zugibt: Wie kann England überhaupt diesen Krieg überleben? Das ist die Lebensfrage für diesen Seeräuberstaat, und es erübrigt sich völlig, die Haltung gegenüber dem„geschlagenen“ Feind zu erörtern. Das sind Zukunftsillusionen, mit denen Herr Churchill angesichts der täglichen deutschen Vergeltungsschläge selbst in England keinen Hund mehr vor die Tür lockt! Junf Taftängrisse auf Tonvon bis zum frühen Dienstagnachmittag— reiche Berichte über die schweren Angriffe am Montag und in der Nacht zum Dienstag Stockholm, 15. Ortgogtz, Mit ständig wachsender Wucht setzt die Lustwaffe ihre Vergeliu ggzeh Her Verichtersater von Assoeiated Preß meldet, wurde das Gebiet von London am Dienstag bis zum frühen Nachmittag fünfmal von schen Flugzeuge glaubt das Lustfahrtministerium mit = Aus Hen Londoner Eigenberichten sowohl von,„Rha Daglight Allehanda“ als auch von„Aftonposten“ geht eindeutig die nicht mehr zu überbietende Wucht der eo, AstouGader sagt, daß die Nacht zug, Diensteg eine erneute schwerste Krastpreheg, or bi Bericht, zitterte vom Krachen der Vombeneinschläge und leuchteten weithin die Weltstadt. Ununterbrochen rasten Feuerwehrautos und Krankentransportwagen. Der Berichterstatter des Madrider„ABC“ in Lonallerschlimmsten gewesen sei. Die Zahl der Opfer sei im algemeigen das Man habe im allgemeinen das schen bei ihren Angriffen noch Leistungsfähigkeit gezeigt hätdenke man an das, was London Sbsce er immer nicht ihre ganze ten. und unwillkürlich denke man an noch alles blühen mag. Die Stimmung sei daher alles andere als rosig und alle Engländer einschließlich der verantwortlichen Politiker hätten ein Grauen vor dem kommenden Winter. Vom„Times"=Gebäude steht nur noch ein Skelett bei, den anderen be Zeitungsgepauden nur ein Stel Der Berichterstatter beschreibt dann die Schäden, eishen ber ine baslt ehe Aascsese lch bei den anderen übriggeblieben, dessen Rückgrat noch die das„Times“=Gebäude sei sehr solide gebaut gewesen. Aber den deutschen Bomben seien auch die solidesten Bauten nicht gewachsen. Die„Times“ habe große Verluste gehabt, wertvolle Dokumente der seien verschwunden, die Bibliothek und die de Picht weniger als 40 Bezirke Groß=Londons waren am Montag heftigsten deutschen Vergeltungsangriffen ausgesetzt, meldet„Spensta Dagbladet“ in einem Londoner Eigenbericht. Die mondhellen Nächte hätten die sehr umfassenden deutschen Vergeltungsangriffe stark gefördert. Nicht nur über London, sondern auch über dem südlichen, südöstlichen und mittexen, eaze gueheigg Bomben abgeworfen worden.„Die deutsche Luftwaffe harte ihre ungriffe hauptrjaglicg auf Liverpool und andere Hafenstädte beiderseits des Mersey gerichtet. Es seien große Verluste entstanden. Die außerordentlich starke Sprengwirkung der deutschen Bomben wird durch Schilderungen über Zerstörungen von Gebäuden erläutert, die wie mit Messern zerschnitten bis auf den Bericht der Stockholmer Zeztung findet durch zine Meldung der amerikanischen Nachrichtenagentur Associated Preß aus London seine eindeutige Bestctigung,„Der, deutsche Angriff in der letzten Nacht, so heißt es hier, scheint größere Verluste gebracht zu haben als irgendein anderer. Schwerste Verluste melden London und Livervool sowie zwei nordöstliche Industriestädte. Aus letzteren werden Schäden an Industriezumagen berichtet. 5000 Pioniere sowie Arbeitslose begannen heute in London die Trümmer zu räumen und gefährdete Gebäude niederzulegen. Selbst der amtliche Bericht des britischen Lustfahrtministeriums von Dienstag muß trotz aller bisher geübten Reserviertheit große Schäden zugeben. „Hauptquartier“ der tschechischen Emigranten getroffen Ein tragikomisches, Ereignis, das des gewaltigen Kampfes um England abgespielt hat, gibt der„Evening Standard“ wieder. Das Blatt berichket, daß bei einem deutschen Luftangriff vor einiger Zeit das„Hauptauartier“ der tschechischen Emigranten in London getroffen worden sei, so daß eine ganze Reihe von tschechischen„Feahinettsmitgliedern ausziehen mußten. Der Herr„Autzenminister“ habe sein„Auswärtiges Amt“ in ein Schlafzimmer eines benachbarten Hotels verlegen müssen, während andere„Minister“ beim„Präsidenten" Zuflucht fanden.„Evening Standard“ fügt mit einem Anflug von Galgenhumor binzu, diese Tschechen seien vorher„schon in Prag, Paris, Tours und Vordeaux„außer Aktion“ gesetzt worden. In einer englischen Provinzzeitung, Presse-Hoffmann Eine Ehrenwoche von Prori, en Zerschz, Ape, Hago= bes ver Eigatgbegrähnig in Anwesenheit de kommonde der Wov, ühre, H verssentlichen wir auf Seite 3 dieser Kummer.) Sel bses beace der Präsident der statet hat... W28. g. d Wsigr 82 Ei Trotz der scharfen englischen Zensur ergibt sich, daß der Feuerlöschdienst in Birmingham zur Zeit 30mal so stark ist wie zu Beginn des Krieges. Es mußten „mehrere hundert Brände“ bekämpft werden, die durch die deutschen Luftangriffe,entstanden waren. Der Bericht sagt wörtlich:„Einige dieser Brände hätten ein er schreckendes Ausmaß.“ Ferner wird mitgeteilt, daß Kontingente der Birminghamer Feuerwehr nach London und Südwales geschickt worden sind,„um den lokalen Kräften in Zeiten besonderen Drucks zu helfen“. Also bis aus Birmingham kommen Verstärkungen nach London, um die dort entstandenen Riesenbrände zu löschen. Der Bericht führt eine Reihe von Dankschreiben an, die dem Feuerlöschdienst zugegangen sind. Darunter befindet sich ein Brief des leitenden Direktors einer Munitionsfabrik, der sich für die prächtige Löscharbeit bei einem nächtlichen Angriff im August bedankt, womit sich dieser amtliche Bericht des Birminghamer Luftschutzes mit dem„ebenso amtlichen Bericht des Lügenministeriums in Widerspruch setzt, der noch niemals eingeräumt hat, daß eine Munitionsfabrik getroffen wurde. Randbemerkungen BondtseTgrhoulls fUr Grmtemeen errtha in Anwesepheit des Führers— Großadmiral Raeder überbrachte die letzten Grüße der Kriegsmarine Sozialiltiiche Volksgemeinlchaft Heuchelei oder Ipäte Erkenninis? Wir Deutschen achten unsere Gegner, vor allem die, die uns mit der Waffe soldatisch entgegentreten, manchmal sogar die verbissenen„Papiersolda= ten“, in diesem Falle selbst die„Times". Denn es ist immerhin anerkennenswert, daß diesem Blatt durch die verschiedenen Bombentreffer nicht das Maul gestopft wurde, im Gegenteil, die„Times“ reißt es weiter auf denn je. Plötzlich will die„Times“ aus der freiwilligen Kinderverschickung aus Berlin und den übrigen luftgefährdeten Gebieten englisches Kapital schlagen. Frech wird die Behauptung aufgestellt, daß die führenden Persönlichkeiten des nationalsozialistischen Deutschlands ihre Kinder bevorzugt hätten verschicken können. Die Auslassung ist aber ebenso dreist wie blöd. Dreistheit und Blödheit haben ihren innerenglischen Grund. Seit Monaten nämlich werden neben Rennpferden und Rassehunden auch die Kinder der geldaristokratischen Familien Engländs nach Uebersee verfrachtet. Von amerikanischen Filmgrößen wurden sogar plutokratische Rassehunde, wie z. B. von einem Clark Gable, in Patenschaft genommen. Um die Kinder aus den englischen Elendsquartieren hingegen kümmert sich niemand. weder amerikanische Filmgrößen noch die Londoner Regierung. Dafür aber wird den Londoner Zeitungen jetzt Weisung erteilt, urplötzlich gegen die Kinderverschickung der Nazis ins Feld zu rücken. Was ist an der deutschen Kinderverschickung? Kurz gesagt: Die planmäßigen Angriffe der englischen Luftwaffe auf deutsche Wohnbezirke machten diese vorbeugende Maßnahme notwendig. In England hatten Pluto= und Aristokraten seit Beginn des Ansturms auf die Insel Gelegenheit, ihre Nachkommenschaft in Sicherheit zu bringen. Entscheidend für die Verschickung war lediglich das Geld. In Deutschland hingegen wurde zuerst den Kindern der minderbemittelten Kreise eine freiwillige Verschickung in weniger gefährdete Bezirke anempfohlen und den bessersituierten Vätern nunmehr ebenfalls die Verschickung angeraten. Nur ein aufgelegtes Stänkerblatt vom Schlage der „Times“ darf solche Dinge verdrehen. Dabei bedenkt die alte Gifttante an der Themse nicht den abgrundtiefen Unterschied, der auch in diesem Punkte zwischen den klaren sozialistischen Maßnahmen auf der deutschen Seite und dem Evakuierungsvollzug auf der englischen besteht. London beginnt jetzt erst unter dem herausgeforderten Hagel deutscher Bomben langsam für einen kleinen Teil der Kinder der Masse zu sorgen. Deutschland jedoch setzte alles ein, um, obwohl eine drohende Gefahr, nicht besteht, seine Jugend durch Verschickung aus den gefährdeten in weniger gefährdete Landesteile in ihrer Gesundheit zu erhalten, und fordert erst jetzt, nachdem den unbemittelten Schichten die Möglichkeit der Verschickung längst gegeben war, auch die bessergestellten Volkskreise auf, nun auch ihrerseits mit freiwilliger Verschickung für das gesundheitliche Wohl und die ruhige Ausbildung ihrer Kinder zu sorgen. So zeichnet sich der Gegensatz zwischen englischem und deutschem Wollen ab. Der Londoner Vertreter einer japanischen Zeitung gibt die Gedankengänge wieder, in denen sich die„Aufbaustrategen“ des schwer mitgenommenen Londons bewegen. Er teilt mit, daß sich Architekten und Bauprofessoren den Kopf zerbrechen, wie man die langsam in Schutt und Asche zerfallenden Londoner Viertel wiederherstellen soll. Daneben macht er Mitteilung vom Vorschlag eines britischen Professors, der dem Luftbombardement in Zukunft mit einer internationalen Vereinbarung begegnen will, daß der Bombenabwurf auf Städte in einem zukünftigen Kriege verboten sein müsse. Diese Mitteilung des japanischen Korrespondenten ist weniger von aktuellem als von historischem Interesse. Plötzlich, da das Messer an der Kehle sitzt, besinnt sich ein englischer Professor auf Dinge, die in jener ominösen Abrüstungskonferenz von Deutschland mehr als einmal vorgeschlagen wurden und vor allem nur an dem Widerstand Englands gescheitert sind. England hatte diese deutsche Forderung ausdrücklich mit der Begründung abgelehnt, daß es der Bombenwaffe zur Aufrechterhaltung der Ordnung in seinen Kolonien benötige. Entweder leidet der politische Engländer an Gedächtnisschwund oder er möchte sich nach Art ausgekochter Spitzbuben plötzlich auf einen politischen Paragraphen 51 berufen. Soll ihm zugestanden werden. Dieses Zugeständnis aber schließt noch längst nicht die Aufgabe unserer Vergeltung ein. Im übrigen kann der bombenfeindliche Professor darüber beruhigt sein, daß sich in einem neuen Eurova und in einer neuen Welt die Kriegsgesetze nicht mehr nach jeweiligen britischen Anschauungen, sondern lediglich nach dem Wohlergehen der Völker ausrichten. Sich heute über eine herausgeforderte Kriegführung und ihre künftige Neuordyung zu sorgen, steht nicht dem Kriegserklärer England, sondern einzig den angegriffenen Mächten zu, und sie werden mit angemaßten englischen Kriegsrechten in der Zukunft grundsätzlich aufräumen. „Ein patriotischer Akt“ Empfang der rumänischen Regierung zu Ehren der deutschen Militärmission dnb Bukarest, 15. Oktober. Die rumänische Regierung gab am Montag abend im Bukarester Militärkasino einen Empfang zu Ehren der in Bukarest eingetroffenen deutschen Militärmission. An dem kameradschaftlichen Beisammensein nahmen auch die Vertreter Italiens und Spaniens teil. Von rumänischer Seite waren neben den Spitzen der Armee Ministerpräsident General Antonescu, der stellvertretende Ministerpräsident Horia Sima, Außenminister Sturdza und Innenminister General Petrovicescu erschienen. Ministerpräsident General Antonescu erklärte in einer Ansprache, daß es ein patriotischer Akt sei, auf die Erfahrung einer großen Armee und die technischen Möglichkeiten einer großen Rüstungsindustrie zurückzugreifen. Er begrüße in der deutschen Militärabordnung eine alte und glänzende militärische Ueberlieferung, die in unsterblichem Ruhm Friedrich den Großen und den Führer Adolf Hitler hervorgebracht habe. Die deutschen Offiziere würden in Rumänien eine Armee finden, die nicht groß sei, aber immer tapfer war; sie würden sicherlich in ihr ein Betätigungsfeld finden, das ihr Vertrauen in die Zukunft Rumäniens erhöhen werde. General Antonescu erhob abschließend sein Glas auf den Führer, den Reichsmarschall Hermann Göring. den König und Kaiser von Italien und den Duce Mussolini. Der Kommandant der deutschen Militärmission, General der Kavallerie Hansen, erklärte in seiner Antwortrede, er hoffe, daß seine Aufaabe von Erfolg gekrönt sein und die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern noch enger geknüpft werden Er erhob sein Glas auf die Gesundbeit des Königs von Rumänien und des rumänischen Staatsführers, Ministerpräsidenten General Antonescu. Berlin, 15. Oktober. In Anwesenheit des Führers fand am Dienstag vormittag vor dem Ehrenmal Unter den Linden das feierliche Staatsbegräbnis für den verdienten Seeoffizier, treuen Vaterlandsfreund und aufrichtigen Förderer der Jugend, Admiral von Trotha, statt. Ein großer deutscher Soldat hat wieder die Reihen der Kameraden verlassen. Admiral Adolf von Trotha, der in der Stagerrak=Schlacht Stabschef des Admirals Scheer war und mit dem Pour le mérite ausgezeichnet wurde, durfte den Sieg im gegenwärtigen Weltbehauptungskampf, den uns abermals dieses herrschsüchtige und habgierige England aufgezwungen, nicht mehr erleben. Auf dem weiten Platz zwischen dem Zeughaus und der Universität,waren im offenen Viereck ein Ehrenbataillon der Kriegsmarine, gestellt vom Flottenflaggschiff„Gneisenau" mit Svielmannszug und Musikkorps, ein Ehrenbataillon des Heeres, gestellt vom Wachregiment und der Heeresunteroffizierschule Potsdam, sowie zwei Batterien bespannter Artillerie angetreten. Eine stattliche Abordnung der Marine=Hitler=Jugend, deren Ehrenführer Admiral von Trotha war, nahm die ganze Rückseite des Platzes ein. Vor dem Ehrenmal, das von zwei mit dem Eisernen Kreuz geschmückten Pylonen flankiert war, hatten sechs Fahnen der alten Armee und sechs Fahnen der Kriegsmarine Aufstellung genommen. Davor hatte sich eine ansehnliche Trauergemeinde versammelt, in der die Uniformen der Marine, der beiden anderen Wehrmachtteile sowie der Partei und ihrer Gliederungen überwogen. Man sah außer dem aktiven Offizierkorps der Kriegsmarine auch verschiedene ehemalige Admirale sowie auch die Marineattachés verschiedener ausländischer Gesandtschaften. Kurz vor 11 Uhr hallen Kommandos über den Platz. Die Truppe präsentiert das Gewehr. die Fahnen werden gesenkt und die Hände recken sich zum Deutschen Gruß. Vom Brandenburger Tor her nähert sich eine motorisierte Abteilung. Hinter dem Kommandeurwagen ruht auf der Lafette eines Geschützes der Sarg mit der Leiche Adolf von Trothas. Zehn Offiziere der Kriegsmarine treten heran und tragen ihn auf einen Katafalk vor dem Ehrenmal. Der braune Eichensarg ist bedeckt mit der Reichskriegsflagge, auf der die Mütze des toten Admirals liegt. Seeoffiziere mit zogenem Degen übernehmen die Ehrenwache. Offiziere Seite. mit dem Ordenskissen treten an die rechte die geZwei Der Führer erweist die letzte Ehre Abermals Kommandos! Wieder präsentiert die Truppe. Der Führer ist gekommen, um dem verdienten Admiral die letzte Ehre zu erweisen. In seiner Begleitung befinden sich Großadmiral Raeder, Generalfeldmarschall Keitel, für Reichsmarschall Göring Generalfeldmarschall Milch, für den Oberbefehlshaber des Heeres, Generalfeldmarschall von Brauchitsch, General=, oberst Fromm, ferner als Vertreter der deutschen Jugend Reichsstatthalter Reichsleiter Baldur von Schirach und Reichsjugendführer Axmann. Während das Musikkorps den Trauermarsch von Beethoven spielt, tritt der Führer im Angesicht des Ehrenmals vor den Sarg. Großadmiral Raeder begibt sich dann an das Rednerpult, um dem Toten die letzten Grüße und den Dank der Kriegsmarine, der deutschen Wehrmacht und des deutschen Volkes darzubringen. Er führte u. a. aus: Großadmiral Raeders Gedächtnisrede „Glaube und Treue, das waren die Symbole, die über seinem ganzen Leben als Richtschnur Handeln und Denken gestanden haben. Sie haben die Herzen der Untergebenen und Vorgesetzten mit einem felsenfesten Vertrauen zu ihm erfüllt. Aus dem Glauben an Deutschlands Sendung entstand in ihm der Wunsch, in die Marine einzutreten. Hier in der Marine hat sich auch ihm der Einheitsgedanke des Deutschtums voll erschlossen, hier hat er die Kraft des Deutschtums im Ausland kennengelernt, hier hat er das Aufblühen der Kolonien miterlebt, hat selbst in Afrika und China für die Interessen des Reiches eintreten Iim reiferen Alter hatte er Gelegenheit, im engsten Stabe des Großadmirals von Tirpitz am Aufbau der deutschen Flotte mitzuarbeiten und dieses Mannes erstehen zu sehen. Im Weltkriege machte er mit größter Zähigkeit seinen Einfluß um die von Tirpitz geschmiedete Waffe, die Hochseeflotte, zum aktiven Einsatz gegen die überlegene Seemacht England zu bringen. Das gleiche gilt von dem Wirken des Admirals im Sinne des vollen Einsatzes der-Boot=Waffe in den Jahren 1916/18. Getreu seinem Glauben an den von ihm nie bezweifelten Willen Deutschlands zum Wiederaufstieg, übernahm er 1919 in fast hoffnungsloser Lage das dornenvolle Amt des Chefs der Admiralität. Seinem Ruf zur Mitarbeit folgte eine große Zahl wertvoller Offiziere, so daß er der Gründer des Offizierkorps der Reichsmarine und damit der heutigen Kriegsmarine Die gleiche Treue veranlaßte den Admiral dazu, in einer Zeit, in der nach dem Willen des Führers eine starke deutsche Seemacht neu erstehen sollte, die Führung des Reichsbundes deutscher Seegeltung zu übernehmen. Der Glaube an Deutschland und seine Jugend war es, der den Admiral nach dem Kapp=Putsch dgzu führte, sich der deutschen Jugend und ihrer großen Not Wenn die revolutionäre nat Englischer Kreuzer In Ostafrika bombardierten unsere dnb Rom, 15. Oktober. Der= italienische Wehrmachtbericht hat folgenden „Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: Die in den letzten See= und Luftgefechten bereits schwer getroffenen feindlichen Kriegsschiffe wurden im östlichen Mittelmeer erneut von unseren Fliegern angegriffen, die trotz der heftigen Flakabwehr und der von dem Flugzeugträger aufgestiegenen feindlichen Jagdflieger beträchtliche Erfolge erzielten. Eines unserer Flugzeuge torpedierte einen feindlichen Kreuzer unter dem vordersten Geschützturm. Auf einem Transportschiff wurde mit einer Bombe mittleren Kalibers ein Volltreffer erzielt. Weitere schwere auf den Schiffen entstandene Schäden werden zur Zeit durch die photographische Kontrolle festgestellt. In Nordafrika belegten unsere Flugzeugstaffeln die englischen Lager von El Daba, Fuka, Maaten Bagush und Seir Abn Smeit mit deutlichem Erfolg mit Bomben. Ein Flugzeug wurde am Boden zerstört. Feindliche Patrouillen wurden östlich von Sidi Barani zurückgeschlagen. Tiefangriff die feindlichen Stellungen von Monte Rejan, von Otrub und südlich von Cuvra. Eines unserer Erkundungsflugzeuge, das über Aden von feindlichen Jägern angegriffen wurde. sschoß ein Flugzeug vom Glostertyp im Kampf ab. Englische Flugzeuge belegten Decamere mit Bomben; leichter Schaden und drei Verwundete. Zwei feindliche Flugzeuge wurden abgeschossen. Weitere feindliche Luftangriffe auf Burgavo, Saganeita, Senafe, El Uak, Gemma und Gura hatten weder Opfer noch Schaden zur Folge.“ Zur Reparatur in Gibraltar Englisches Schlachtschiff und vier Zerstörer Rom, 15. Oktober. Die italienische Presse verzeichnet eine Nachricht aus Algeciras, wonach man aus Gibraltar erfahren habe, daß ein englisches Schlachtschiff und vier Zerstörer aus dem Mittelmeer in Gibraltar eingetroffen sind, um repariert zu werden. Die Namen der beschädigten Einanzugehmen. Wenn die revolutionäre natignalsozialistische Bewegung auch über die Form des Großdeutschen Jugendbundes rücksichtslos hinweggehen mußte, so bedeutet es den Gipfelpunkt der Treue, wenn der Admiral nach der Gründung der geeinten nationatzoziglistischen Hitler=Jugend sich in größter Uneigennützigkeit bereit fand, das ihm angetragene Amt des Ehrenführers der Marine=Hitler=Jugend zu übernehmen, um in dieser sein Erziehungswerk fortzusetzen zum Besten des deutschen Volkes und seiner Jugend. Sein nie versagender Glaube an Deutschlands Sendung und seine Treue schufen auch die Voraussetzung für das Vertrauen des Führers auf die selbstlose, rein vaterländische Gesinnung des Admirals.. Wir alle, insbesondere die deutsche Kriegsmarine, sind ihm zu tiefstem Danke verpflichtet. Möge die deutsche Jugend, der er als Vorgesetzter und Erzieher und nach seinem Ausscheiden aus der Marine als Mahner und väterlicher Freund sein Herz zugewandt hatte, möge das deutsche Volk, dem er seine Lebenskraft gewidmet und an dessen Größe und nie versagende Tüchtigkeit er immer geglaubt, in ihm ein leuchtendes Vorbild sehen für selbstlose und treueste Pflichterfüllung im Dienste für Führer, Volk und Vaterland.“ Kranzniederlegungen Die Trauerparade präsentiert wieder, und unter den Klängen des Liedes vom guten Kameraden legt der Führer einen herrlichen Kranz mit frischen Blumen am Sarge nieder. Einige Augenblicke verharrt er in stillem Gedenken. Unablässig donnern indessen die Schüsse des Trauersaluts. Die Musik geht über zum Yorckschen Marsch, unter dessen Klängen die übrigen Kranzniederlegungen erfolgen. Weitere Kranzniederlegungen wurden vorgenommen durch den Oberbefehlshaber der Kriegsmarine und den Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, ferner für Reichsmarschall Göring durch Generalfeldmarschall Milch, für den Oberbefehlshaber des Heeres durch Generaloberst Fromm, weiter für den Stellvertreter des Führers, für Reichsfinanzminister Graf Schwerin von Krosigk, für die deutsche Jugend, im Auftrage des Reichsministers des Auswärtigen durch Staatssekretär von Weizsäcker, für Reichsführer u Himmler durch General Daluege. Dann begibt sich der des Toten, um ihnen sein Führer zu den Angehörigen Beileid auszusprechen. Die feindliche Lugstwaffe bomhardierte von neuem heiten sind nicht bekannt, weil sie übermalt worden sind. Bengasi, wobei die Wohnviertel beim Hafen und im Zentrum der Stadt getroffen wurden. Unsere Jagd= staffeln und die prompt einsetzende Bodenabwehr störten die feindliche Aktion. Kein Schaden an militärischen Zielen, dagegen beträchtlicher Schaden an acht Privat= häusern; zwei Verwundete. Weitere Luftangriffe Bardia und Sollum haben einen Verwundeten, keinen nennenswerten Schaden zur Folge' gehabt. auf aber Zwei englische Großflugboote zerstört Newyork, 15. Oktober. In der Londoner„Sunday Times“ findet sich das verspätete Eingeständnis, daß deutsche Kampfflugzeuge vor einigen Monaten bei Narvik die beiden englischen Großflugboote„Cabot" und„Caribou" zerstört haben. Sprengbomben auf das Virchow-Krankenhaus in Berlin— Auch eine Wohnstraße bombardierten die Gangster der Berlin, 15. Oktober. Unter den großen Krankenhäusern der Reichshauptstadt ist fast kaum noch eins, das nicht von den englischen Fliegern bombardiert wurde. Nach dem RobertKoch=Krankenhaus, dem Hedwig=Krankenhaus, dem Lazarus=Krankenhaus, der Charité, dem Kaiserin=AugusteViktoria=Haus, dem großen Kinderkrankenhaus und dem Wöchnerinnenheim im Norden Berlins ist es in der Nacht zum Dienstag das in der ganzen Welt bekannte Birchow=Krankenhaus gewesen, das von den Einflügen der nächtlichen Gangster getroffen wurde. Während bisher nur Schaden durch Brandbomben auf dem weitläufigen Gelände dieser großen Krankenanstalt zu verzeichnen war, sind in der vergangenen Nacht Sprengbomben mitten hinein in das Gebiet des Krankenhauses geworfen worden. Wie schon so häufig, hat auch hier wiederum das verbrecherische Gesindel sein Ziel längere Zeit umkreist, und nachdem die Anstalt in der vollkommen klaren Nacht einwandfrei ausgemacht war, wurden die Bomben mitten hineingesetzt. diesmal keine Todesopfer zu beklagen sind, ist einzig und allein der geradezu mustergültigen Orggnisation, die in den deutschen Krankenanstalten herrscht, zuzuschreiben. So ging es diesmal mit einer Reihe von Leichtverletzten ab. Immerhin weisen drei Stationen, darunter die Entbindungsstation und die chirurgische Abteilung, schwere Beschädigungen auf. Weitere Häuser mußten geräumt werden..s, Sipuren Außer diesem Angriff auf kranke Zivilpersonen kann die RAF. wiederum den traurigen Ruhm für sich in Anspruch nehmen, an anderer Stelle, und diesmal im Westen der Reichshauptstadt in einer Wohnstraße, Häuser getroffen zu haben, wobei es eine Anzahl von Schwerverletzten gab und außerdem befürchtet werden muß, daß unter den Trümmern auch noch Tote liegen. Weder an das Virchow=Krankenhaus noch an diese Wohnstraße, die mit zu den schönsten Wohnvierteln des Berliner Westens gehört, grenzen irgendwelche Objekte von militärischer oder industrieller Bedeutung. Von Irrtümern, denen die englischen Piloten anheimgefallen seien, kann nicht die Rede sein. Klarste Sicht ermöglichte es den feindlichen Bombern, ihre Ziele deutlich auszumachen. Die Absicht des neuen Anschlags ist klar, aber töricht zugleich, denn wenn Churchill sich der Hoffnung hingibt, mit diesen Anschlägen vielleicht die Berliner Bevölkerung weichmachen zu können, so müßte selbst dieser gerissene Politiker wissen, daß mit jedem solcher unsoldatischen Anschläge sich die Wut des deutschen Volkes gegen die Kriegsverantwortlichen steigert. Wir beugen uns vor dem Opfertod und dem Leid der verletzten Volksgenossen, aber wir haben heute und morgen und bis zum Siege die felsenfeste Zuversicht, daß Deutschlands Luftnaffe jeden Anschlag mit aller Kraft vergilt. waff Und was lügt London zusammen? Um zu beweisen, wie„präzise und minuziös“ die RAF. ihre Ziele aufsucht, läßt Churchill heute durch den Londoner Nachrichtendienst über den Ueberfall auf die Reichshauptstadt in der Nacht zum Dienstag folgenden Bericht herausgeben: „Die mächtige Gasanstalt in der Danziger Straße. vier oder fünf Kilometer(!) vom Mittelpunkt der Stadt entfernt, wurde sehr schnell ausgemacht. Bombenabwurf rief mehrere Brände hervor, die sehr bald ausgedehnten Charakter annahmen. Einige Minuten später wurde der Güterbahnhof von Tempelhof in der Nähe des Berliner Hauptslughafens erkannt und von einem zweiten Flugzeug bombardiert, dessen Besatzung berichtet, daß sie nach dem Angriff eine riesige Feuersbrunst beobachtete, die fünf oder sechs Kilometer(1) weiter nördlich etwa in der Nähe der Gasanstalt in der Danziger Straße wütete. Andere Abteilungen der Angreifer richteten ihren Angriff auf militärische Ziele im Zentrum der Stadt. Auch über diesen Zielen wurden Bomben abgeworfen. Während einer Phase des Angriffs sah man gleichzeitig Feuersbrünste und Explosionen in den meisten Teilen des Zielraumes. Eine schwere Vombe traf unmittelbar einen Schienenweg am Lehrter Bahnhof, etwa zwei Kilometer(!) vom Brandenburger Tor entfernt.“ Der Berliner wird vergeblich nach den Zerstörungen am Gaswerk in der Danziger Straße suchen, ebenso wenig wie sie im Güterbahnhof in Tempelhof oder auf dem Schienenweg am Lehrter Bahnhof festzustellen sind. Objekte, die irgendwie als militärisch anzusprechen sind, wurden von den britischen Einbrechern überhaupt nicht getroffen. Ziele ihrer Mordgier waren das Virchow=Krankenhaus und ausgesprochene Wohnviertel. Jeder wird merken, daß Churchill wie immer dummdreist versucht, die Verbrechen der„königlichen" Luftwaffe in Erfolge umzulügen. Der Erzgauner glaubt dabei sehr gewitzt gewesen zu sein und nimmt an, durch die genaue Ortsbezeichnung bluffen zu können. Man staunt, daß die britischen Piloten, deren schlechtes Orientierungsvermögen ihnen bereits manche Blamage eingebracht hat. auf einmal ihre Bombenabwürfe sogar nach knappen Kilometer=Entfernungen abschätzen. Selbst dem Einfältigsten wird dabei klar, daß die„Erfolge" der RAF., die der Londoner Lügendienst stolz aufzählt, an Cburchills grünem Tisch ausgeknohelt und genau nach der Karte abgezirkelt worden sind. Aber auch dieser Bluff wird den Schwindlern wenig helfen, die Welt über ihre Verbrechen hinwegzutäuschen und ihren Phantasiesiegen den Charakter der Glaubwürdigkeit zu geben. Die Tatsachen reden eine härtere Sprache als auch die abgezirkeltsten Kartenlügen. Bomben auf Wohnhäuser auch im Gau Magdeburg=Anhalt Magdeburg, 15. Oktober. Durchführung ihres ebenso unsinnigen wie verbrecherischen Auftrages, die deutsche Zivilbevölkerung zu terrorisieren, sind englische Flugzeuge in der Nacht zum 15. Oktober in den Gau Magdeburg=Anhalt eingeflogen. Die Nachtpiraten Seiner britischen Majestät haben auf eine Reihe friedlicher Behausungen fernab von jedem militärischen Ziel mehrere Sprengbomben abgeworfen. Eine Anzahl Wohnhäuser wurde teils schwer, teils leicht beschädigt. Mehrere Personen, darunter eine Frau, haben leichte Verletzungen erlitten. Kurz nachdem der Führer die Trauergemeinde verlassen hat, kommt der Augenblick des Abschieds. Bei präsentiertem Gewehr wird der Sarg wieder auf die Lafette getragen und hinausgefahren nach Glienicke, wo Adolf von Trotha für immer ruhen soll. Tagesbefehl des Reichsjugendführers Heute erweist die Führung des Reiches und des ganzen deutschen Volkes unserem Admiral von Trotha beim Staatsbegräbnis die letzte Ehre. Mit bewegten Herzen und in Ehrfurcht erlebt die Hitler=Jugend diesen Tag. Sie war und bleibt immer stolz auf den Ehrenführer der Marine=HJ., dessen Name mit dem Ausbau der Flotte unter dem Großadmiral von Tirpitz, der ruhmreichen Skagerrak=Schlacht, dem Kampf um die deutsche Seegeltung in der Nachkriegszeit und der Ertüchtigung der Jugend für alle Zeiten verbunden ist. Ueber sein zeitliches Wirken hinaus bleiben die Taten dieses großen Offiziers und Menschen ein lebendiges erzieherisches Beispiel für die Jugend. Im nächsten Dienst gedenkt die Hitler=Jugend unter Würdigung seiner hohen Verdienste des Admirals von Trotha. In Zukunft wird die Reichs=See=Sportschule 3 seinen Namen tragen. (gez.) Axmann, Reichsjugendführer der NSDAP. und Jugendführer des Deutschen Reiches. Unterredung Dr. Goebbels—Riccardi dnb Berlin, 15. Oktober. Reichsminister Dr. Goebbels hatte heute eine längere freundschaftliche Unterredung mit dem Königlich Italienischen Minister für Verkehr und Valuta, Raffaelo Riccardi, der ihm in Begleitung von Reichswirtschaftsminister Funk einen Besuch abstattete. Londoner Rundfunk gibt zu: Deutsche=Bootwaffe stärker als im vorigen Jahr dnb Berlin, 15. Oktober. Amtliche britische Stellen wurden die ganzen letzten Wochen und Monate nicht müde, immer wieder auf die angeblich enormen Verluste hinzuweisen. die gerade die deutsche=Bootwaffe erlitten hätte. Nach den von der britischen Admiralität gemeldeten Verlustziffern, namentlich auch vom Kriegsschauplatz in Norwegen, dürfte eigentlich die deutsche Kriegsmarine über tein einziges Exemplar dieses Schiffstyps mehr verfügen. Um so erstaunter ist man in Deutschland, nun zu erfahren, daß der Londoner Rundfunk am Sonntag morgen offen eingeräumt hat:„Es ist möglich, daß die deutsche=Boot=Waffe zur Zeit stärker ist als im vorigen Jahr.“ Nachdem man sich in England zu dieser Erkenntnis bequemt hat, wird gleichzeitig, wenn auch widerstrebend, zugegeben, daß für die Kommandanten der„vielgepriesenen deutschen=Boote“ der Angriff auf einen englischen Geleitzug zwar ein gefährliches Abenteuer sei, daß er aber für mutige=Boot=Kapitäne immerhin Erfolg verspreche— was wir ebenso dankend zur Kenntnis nehmen wie das weitere englische Eingeständnis, daß unter diesen Umständen die britische Flotte schwierigen Problemen gegenüberstehe. Verlag und Druck: Laupenmüdlen& Dierichs. Hauptschriftleiter:„Dr. Paul Dierichs(im Felde), Stellvertretender Hauptschriftleiter: Dr. Josef Schwermann Bessere Cigaretten raucht man von selbst vernünftiger*) ATIKAN 5n 9 Ihr volles Aroma regt zum langsam=bedächtigen Genuß an, wodurch das unzuträgliche Passen vermieden wird. Seite 3 Nr. 245 Bochumer Anzeiger] Mittwoch, 16. Oktober 1940 Nachrichten Die Illumination In einer Feuerpause war Luftschutzwart Weber mit n G C Floh, Weber! So ein lüttes Flämmchen... Ist De beist Heigerer siez Biscz, tstetr, Batz Hestcel..., ist und zehl Früher ein Bote täglich, heute 40 Postzuge chen überhaupt teidiger. „Wer, weiß, ist etwas nicht weiß, Wa Gerast hein ien des Migeiselchihrest sind Sie aber ein wenig— undorsichtig auchi.. Den schweren Verletzungen erlegen Beim Fensterputzen tödlich abgestürzt Am 12. Oktober gegen 11 Uhr stürzte auf der belstrnscberte einem Krankenhaus zugeführt; sie ist inzwischen ihren Verletzungen erlegen. Tödlicher Verkehrsunfall Radfahrer von einem Personenkraftwagen angefahren Am 14. Oktober gegen.45 Uhr wurde auf der BergHand führte, von einem Personenkraftwagen angeNacz dem bieberigen die Schuld den Verunglückten selbst treffen, weil er hre=Feleuchtung und Rückstrabler. W Wind Vin Hortnone um 103 Uhr in Esen, ein, vo, ger,„Arschlußz an, die Periepenzokt. in Düsseldorf egeig.##e die dort 7 Uhr nachmittggsgeinlief. ur i# e#c Secheb sch lcesen. Aseshesche Sche Dortmund betrug 8 Meilen, Bochum—Essen 2¾4 Mei, len, das Fahrgeld betrug 6 Silbergroschen pro Person und Meile, einschließlich 80 Pfund Freigeväck. In Bünktlich und noch eineum oie pieltansend Boch Hei, wie die Eilboten der Reichspost, auf ihren ger: SPöäl ae Fisk acse P pis a her uns ullerer Jeit. wo beispielsweise im Sahrg päckammer des Hauptpostamtes und dem Stapelplatz am Haupbahnbof. 40 Vostaäge 915 groTaschen durch Wind und Wetter dahinzusaheln, keine leichte Aufgabe Prß.stumttg, ronpheiten.“ 8 ohne Veleuchtung und Rückstrabler. Wertvoller Pelzmantel gestohlen Glasvitrine eines Kaufhauses aufgebrochen Am 7. Oktober wurde in einem aus einer Glasvitrine ein Pelzmantel im die Kriminalpolizei in Bochum, Uhlandstraße 35, Zimdie Kriminalpolizei in Bochum, Uhlandstraße 35, Zit mer 243. Ehrenvolle Auszeichnung esciecscte as i, ee e. bearbeitern, denen das Kriegsverdiensttreuz verliehe.. worden ist. Mit dem E. K. II ausgezeichnet Obergefreiter Heinz Jack, Sohn der Hausmeisterin Wwe. Jack, Adolfstraße 18, erhielt für besondere Tapferkeit das Eiserne Kreuz II. Klasse. Verleihung von Treudienst=Ehrenzeichen bei der Stadtverwaltung Bochum Der Führer hat als Anerkennung für 25jährige treue Dienste acht städtischen Gefolgschaftsmitgliedern das silberne Treudienst=Ehrenzeichen verliehen, und zwar den Stadtinspektoren Böhlhoff. Förster und Wiesehabn, dem Laternenwärter Antvöhler, dem Stadtoberinspektor Hagemeier, der Fürsorgerin Hünnebeck. dem Arbeiter Bietsch und dem Gelderheber Reitemeig, Dieses Ehrenzeichen wurde auch dem beim Verbangr. werk G. m. b. H. tatigen Maschinisten Vaupel verliehen. iden„Wierier Bierde wierk, an, eieseihe ens die Kaletzutelung und Abbalung.u ma. Bot. oerer. — ch ese e she see Schnell wird der Kasten entleert und dann geht die Fahrt weiter zum nächsten Briefkasten war keine leichte Aufgabe und führte bei oder kaltem Wetter oft zu Erkaltungsrranrherten. Es war deshalb das Bemühen der Leitung des Hauptpostamtes, diese Leute..1 mit Motorrädern und Beiwagen die so angesett werden, daß jeder Empfänger, aufzdem schnellsten Wege, bedient wird. Zeit ist ,Geld! Wenn wir die roten Verkehrsmittel der Reichspost durch die Straßen der Stadt dahineilen sehen, erkennen wir, Fortschritte die Verkehrstechnik der Reichspost eshes ese este scene e e Forderung unserer schnellebigen Zeit: Tempo, Tempol Eile mit Weile in früherer Zeit Wie genügsam waren doch unsere Altvordern in bezug auf die Verkehrsverhältnisse! Als das kleine Ackerstädtchen Bochum im Jahre 1787 ein„Postcomp= toir“ erhielt(es befand sich in dem heute nog stehenden, jetzt Willbergschen Hause an der Beckstraße), galt das als ein Ereianis. Es bestand vorab aber nur eine Batenpost. Die Postgebühr für einen Brief von Berlin Bochum betrug% Taler. Wie Kortum berichtet, kam 1790 eine reitende Post donnerstags und sonntags von Duisburg an und ging freitags und dienstags wieder nach dort zurück. Mittwochs und sonnabends kam eine Botenpost von Lünen nach Bochum, ebenso eine Fußpost an diesen Tagen von Essen über Bochum nach Dortmund. Der erste Postwagen von Essen nach Bochum lief am 1. Juli 1803, mit Blumen geschmückt, hier ein. Ein festliches Ereignis für Bochum! Dieser Postwagen hatte vier hölzerne Sitze für die Reisenden. Eine Postfahrt bis Berlin dauerte sieben volle Tage und Nächte. Am 1. September 1831 wurde eine zweispännige, Fahrvost„Bochum„Hagen, eiggerichtet; sie ging montags und freitags nachmittag 3/ Uhr von Bochum ab und fuhr am anderen Tage um 8½ Uhr wieder zurück. Eine Fahrt von Bochum nach Hagen dauerte 6% Stunden und kostete pro Meile 8 Silbergroschen. Am 1. November 1881 wurde diese Fahrpost bis Essen ausgedehnt. In acht Stunden mit der Fahrpost von Bochum nach Düsseldorf Auf Befehl des Hohen General=Postamts wurde mit dem 1. Mai 1840 eine tägliche sechssitzige Personenpost zwischen Dortmund und Essen über Bochum eingerichAufnahmen: Brüning Auch der Telegramm= und Eilbriefbote hat natürlich sein Motorrad und sach war eb de einige Mögiscese, Vell. 103 kein Reitpferd„oder einen eigeneg„Wagen hatte und nicht auf Schusters Rappen sein Ziel erreichen wollte. Denn obwohl Bochum alle Anstrengungen machte, um Anschluß an die aufkommenden Eisenbahnen zu erhalten(seit 1843 bemühte es sich darum), lief exst am 22. Oktober 1860 der erste Eisenbahnzug, von Witten kommend, in Bochum ein. Leider haben auch in der die Bochumer Eisenbahnwünsche nicht die erdaß da noch viel gutem Beispiel vorangegangen ist, mag ein Ansvorn sein! altbewähft Um die Erdal-Blechdosen mehrmals verwenden zu können, gibt es nun auch Erdal-Nachfüllpackungen Diese sefzt man einfach in die leere Erdaldose, die sich auf diese Weise lange Zeifverwenden läßt. Deshalb leere Erdaldosen aufbewahren! Quglität und Mengeselbstverständlich wie in der Blechdose. werk G. m. b. H. tätigen Maschinisten Baupel verliehen. die Fahrt Der Balkan wird deutscher Wirtschaftsraum Der ei— Peitenalitiche Bstrachtungen über den Südosten Europas— Ein 1 g5ct sich auf dem Shelelzschen Bastosft von Bachaunter Renen geligt. Lichtbilbervortrag-., deg Bochumer Vereins „Die Volksbildungsstätte Bochum kann mit Stolz von sich behaupten, daß sie zumeist, oschz Paxträge verpdtode hefassen die furz vor hrer Lösung steien. Aoi Ses den an Aise Sestei u, Peie Pei. Pasghslähiscen und die Kelgeslans iun Resen- Radnr Alle Bölter, gvpizger Paksgur. ohgziche Freibeik ringen Prüssen Noch bisgegeling dieses Kaumes für Große immer wieder um ihre völkische noch enger geworden, Anen PGirtschatzsvertrags ers dern mit den Errägnisen seine, orchsizanasl gerig. elscechcs s hce lsie. ie cie deutscher Wirschaftsraum werden. vunkt des Stadtparks der 30 Meter hohe Bismarckturm, von Verehrern des Altreichskanzlers zur bleibenden Erinnerung an den großen Staatsmann errichtet, der das einige Deutsche Reich schuf und damit die Grundlage, auf der unter Adolf Hitlers Führung das Großdeuttsche Reich ersteben konnte. Bismarck stand zu Bochum in engeren Beziehungen durch den von ihm in den Im zweiten Teil seines Vortrages, den der Vorstse be scsce hrs e ese sammelt hat Seine Bilder und Filme gewährten den für sie völlig fremde Welt. deutsche Reich erstehen konnte. Tismara stung, zu. in engeren Beziehungen durch den von ihm in den Preußischen Staatsrat berufenen Geheimen Kommerzienrat Louis Baare, der ihm bei Einführung der soStadt ernannte an 5. Juni 1885.Wsengret, u. bgemn Ehrenbürger und errichtete das erzene Venrmag### Professor„Hundrieser(Charlottenburg), das im Jahre 1895 vor dem Platze vor dem Gymnasium an der Bismarckstraße enthüllt, später auf seinen jetzigen Standort vor der Handelsschule versetzt wurde. Der eiserne Kanzler dankte für die Ernennung zum Ehrenbürger v Lich frene mich, Mitalied eines Gemeinwesens zu sein, welches durch seine gewerbliche Entwicklung einen so bahen Rang nicht, bloß im Vaterlande einnimmt.“ Als eine Bochumer Abordnung am 1. April 1892 dem Altreichskanzler in Friedrichsruh ihre Glückwünsche zum Geburtstage überbrachte, sagte v. Bismarck: „Unter den zahlreichen Glückwünschen, die mir heute zugegangen sind, ist mir der Ihrige, von Bochum, besonders lieb gewesen: einesteils deshalb, weil ich Ihr Mitbürger bin, und andererseits, weil Ihre Stadt die Hauptvertreterin der beiden gewaltigsten Kräfte der wirtschaftlichen„Zukunft ist: Kohle und Eisen. Fügen wir den Ackerbau hinzu, dem ich angehöre, so sehen wir die Dreiheit, auf der das Gedeihen der Ration beruht. Der Gedonke, auf der Höhe des Stadtparks einen Turm zum Gedächtnis Bismarcks zu errichten, fand in der Bevölkerung lebhafte Förderung. Nach den Plänen des Architekten Friebe(Breslau) wurde er aus heimifand am Sonntag, dem 16. Oktober. 1910, statt und eestaltete sich zu einer machtvollen vaterländischen Kundgebung. An dem Festzug durch die herrlich geschmückten Straßen der Stadt vom„Denkmal zum Stadtpark nahmen unzählige Vereine mit ihren Fahnen teil. Am Platz vor dem Turm angekommen, leiteten DarbietunTrompeterkorps der 11. Husaren und des MasGesangvereine den Weiheakt ein. Der Vorsitzende des geschäftsführenden Auschasss, Stadtrat Valther Bosch, übergab mit einer Ansprache, in der er Dankschreiben der Grcsir, Wishelm v. Bismegandar Fürstin Herbext v. Bismarck und des Grafen v. Ransau verlas, dem Oberbürgrmeister Graff, der Bochum eine Bismarsstadt nannte und allen dankte, die zum Schaffende sammeln— Schaffende geben! Das ist die Parole der 2. Reichsstraßensammlung für das Kriegs=Winterhilfswerk 1940/41. Werke beigetragen, insbesondere Geheimrat Baare, Geden Turm der Stodt Esckeszg,2 aim Kesesen eschs bie esteae sce ecicheuie 5 auf die aufstrebende, arbeitsreiche Stadt Bochum, der er weiteres Wachsen und Blühen wünschte. Es wurden noch mehr Reden gehalten, ebenso bei der großen allgemeinen Feier im Schützenhof, die den Ausklang bilDreißig Jahre sind seit jenem Tage verflossen— erlebnisreich wie kaum ein anderer Zeitabschnitt. Durch Höhen und Tiefen schritt das deutsche Volk, um nun unter Führung eines genialen Mannes aus dem Volke das von Bismarck begonnene Werk zu glänzendem Aufstieg zu führen und alle deutschen Stämme zu einem unüberwindlichen ehernen Block zusammenzuschweißen. Allen Warnungen zum Trotz Don„ Zehn Jahre Zuchthaus für einen Volksschädling Wiederum hatte sich das Sondergericht in Bochum den. Für solche Charakterlosigkeit gibt es einfach keine wit einem B ost 40 bis 15 FZällen Briefe und Post, Das Gericht betonte diese Gedanken mit Nachdruck sendungen, die ihm zur Veförderung amtlich übergeben stägerg gp. Wa, Arteit-lautete gegen diesen Angetlagten auf zehn Jahe Daugrva verlust auf gleiche Bauet. waren, an sich genommen und den Inhalt für sich v wendet zu haben. Die Briefe und Hullen— meist handelte es sich um Päckchen, die ins Feld gingen oder aus dem Felde zur Heimat geschickt wurden— vernichtete er oder nahm sie mit nach Hause. Es waren in der Hauptsache Zigaretten und Tabak, Süßigkeiten, Tee und andere Genußmittel, zum andern aber auch wertvolle Gegenstände, wie eine Armbanduhr, Kleidungsstücke usw., die den Empfängern entzogen wurden. „Päckchen, die ihn nicht erreichten...“ Der Angeklagte Friedrich Wegener, ein Mann von 31 Jahren, verheiratet und Vater mehrerer Kinder, hat seit April d. J. den,schlechten, Weg beschrittenz Dieser Fllm trägt das Wort Wien nicht nur in. seiner der ihn und seine Famitie jetzt ins schwerste Unglus Ueberschrift. Er spielt in Wien und ist nur in Wien mognic. stürzt. Wie alle anderen Postbediensteten war er durch Eine vergangene Zeit beschwört er berauf und alles ist aus Handschlag zur Treue verpflichtet und wußte, daß er dem Geiste der Donaustadt geboren: Handlung und Personen, strafre=glich,.e, Peamter gost, V..:.Jaaantschon even aus einem Kassebaus, Das in dieler Ait nur. in Wien eristieren kann, das=Café„Fenstergucker; mit einer feschen, verwitweten Chefin und zwei Oberkellnern von der Art, wie man sie nur rund um den Stefansdom kennt. Und der Wiener Dialekt herrscht viel und reichlich, sehr geschwind und auch sehr laut, und oftmals versteht man kein Wort und Was der Angeklagte angerichtet hat, konnte er noch im Gerichtssaale mit eigenen Augen sehen. Bei der Urteilsverkündung brach seine junge Frau in einem Nervenanfall zusammen. Hinter ihm aber schließen sich die Tore des Kerkers auf eine lange, lange Zeit. Wie könnte er das alles je wiedergutmachen! Bochumer Filmschau Capitol:„Wiener Geschichten“ Dieser Film trägt das Wort Wien nicht nur in seiner #ist. Er shiolt in Wion und ist ner in Wien strafrechtlich als Beamter galt. Aushänge am Schwarzen Brett, Rundschreiven und Belehrungen bei gelegentlichen Demne)° SOLrI „Soltit“ gibt den Sohlen S fache Haltbarkeit und macht die wasserdicht! Zu haben in den einschlägigen Geschäften Haus Schwerzkopf, Chemische Fabrik, Berlin-Tempelhof muß schon aus den Gesten entnehmen worüder sich die Weaner unterhalten. Aber das tut dieser lustigen Wiener Geschichte keinen Abbruch. Selbst dann nicht, wenn Haus Moser einen endlosen Wiener Sermon vom Stapel läßt, von dem man auch nicht ein Wort begreift. Es ist ja eine überaus heitere Angelegenheit, die das Publikum vom ersten Augenblick an mit kräftigen Lachausbrüchen begleitet, obgleich die eine Seite des Liebesromans ein wenig ernst verläuft und der Drehbuchverfasser sogar einen Ausflug ins Kriminelle einfügte. Die beiden Hauptdarsteller Paul Hörbiger und Hans Moser, die beide mit Wiener vilikät die hübsche Chefin Marte Harell umlauern, machen aus dem leicht dahinplätschernden Stoff eine durchaus sehenswerte und amüsante Geschichte. Zwei Darsteller von grundsätzlicher Eigenart und Verschiedenheit ergänzen sich hier zu einem mehr als unterhaltsamen Spiel und zaubern uns einen Ausschnitt aus dem Wiener Kaffeehausleben vor, wie man ihn echter und abwechslungsreicher sich nicht wünschen kann. Als jugendliche Erscheinung zwitschert Oly Holzma durch die Szenen, und Siegfried Breuer zeichnet den verbrecherischen Verführer mit allen verwegenen Farben eines Hochstaplers. Köstliche Wiener Typen gepöltern, das Bild, das Geza von Bolvary bunt und stoll veievie. Natürlich klingt auch Wiener Musik, und es ist ein besonderes Vergnügen, dem urkomischen Gesang von Hans Moser zu lauschen. Es sind also alle Mittel angewandt, den Film nach jeder Seite hin anziehend und wirkungsvoll zu gestalten. Ein sehr belustigtes Publikum dankt herzlich für einen leichten Unterhaltungsfilm, der ein paar Stunden wobliger Entspannung vermittelt.„. J8a, Tek.warmann Dr. Josef Schwermann Wohlfahrtsamt vorübergehend geschlossen Die Reichsverbilligungsscheine für Speisefette werden am 17., 18. und 19. Oktober, von 8 bis 14 Uhr, nach der Buchstabenfolge in den Außenstellen des Ernährungsund Wirtschaftsamtes ausgegeben. Aus diesem Anlaß ist das Wohlfahrtsamt am Donnerstag, 17. Oktober, für den Verkehr geschlossen. Nur dringende Fälle können abgefertigt werden. Aus den=Eldoldnen Stadtteil Hiltrop Die Eheleute Johannes Neumann Bergener Straße Nr. 199, feierten am gestrigen Tage das Fest ihrer silbernen Hochzeit. Stadtteil Harpen Beim Laubenabbruch verunglückt Dem Krankenhaus zugeführt wurde am Dienstag früb iften weisen die Postbediensteten ein Volksgenosse vom Harpener Hellweg: Montag mittag war insen woezien vie Hostoevicniteten, er von einem Mast getrossen,worden. Die davgngetfageneg schweren Folgen, hin, die aus jeder Verletzungen machten eine ueberführung ins Kranten#auen können Die Vresse veröffentlicht erforderlich. Stadtteil Laer Filmabend der Ortsgruppe Bochum=Laer nächste Filmabend, der RSDAP., in Verbindung Gapfilmstelle Westfalen=Süd in der Ortsgruppe Betriebszusammenkünften fortlaufend auf die schweren Folgen Unredlichkeit entstehen wonnen. Die Presse veröffentlicht pflichtgemäß fortgesetzt Gerichtsurteile, die zur allgemeinen Abschreckung und Warnung dienen. Trotzdem aber vergriff sich W. immer wieder an den Feldpostsendungen. Er meinte,„für seine Kinder“ etwas darin zu finden, um ihnen eine Freude zu machen. Daß er sich selbst und seine Familie mit derartigen Taten leichtDer mit der Filmabend der NSDAP., in finden, um ihnen eine Freude zu machen,„Daß er sich mit der Gausinzete Semmenden'.!“ der Estze ter und seine Vumtz gir verartigen Taten leicht: Hechum=Laer, Nzlhelm Küpper, Wittener Straße 149, statt. fertig„vernichtete, statt sich und den Seinen„wirklich ger, im Saale zelangt der gilm Her Bierte kommt ctig vernichtete, statt sich und den Seinen wirklich zu helfen, hat er sich leider nicht genügend überlegt. Jetzt bereut er tief, aber die Einsicht kommt wie immer zu spät. In der Hauptsache fand er nur zur Aufführung gelangt per Film„Der Vierte kommt nicht". Ein Kriminalfilm, den das Leben selber schrieb! In den Hauptrollen, spielen Dorothea Wick, Ferdinand Marian und Werner Hinz. Der Film ist künstlerisch wertva“ Für Jugendliche verbaten. Im abakwaren, deren großer„Verhrauch und Besitz ihm von. Gur Jutzetg machenschen fr Beitzggrarzg, lauten M ter wurde Man sollte meinen, daß ihm die neueste deutsche Wochenschau und ein Kun mit zum Verrater wurde. Man sollte meinen, daß ihm von diesen Glimmstengeln nicht ein einziger wirklich gemundet haben kann. Wer so handelt wie er, den bezeichnet der Staatsanwalt als einen ehrlosen Volksschädling, den die Volksgemeinschaft rücksichtslos aus ihrer Mitte entfernt sehen will: die Reichspost habe es im Kriege besonders schwer. Die Feldpost sei das lebendige Bindeglied zwischen Front und Heimat. Wer dieses Bindeglied zerreißt oder beschädigt, begehe ein schweres Verbrechen gegen unsere tapferen Soldaten im Felde, zur See und in der Luft wie auch an der Heimat, die auf die Lebenszeichen von draußen sehnsüchtig wartet. Wieviel Aerger und Sorgen verschuldet ein Mensch, der die Briefe aus dem Felde zur Heimat und umgekehrt unterschlägt und die Einlagen für sich verwendet! Und gar noch in solchem Ausmaße! Er kann nicht damit rechnen, mit einer irgendwie gearteten Einrede gehört zu wervon. Fur Juzegoliche verooten. Ig Zeipxogramm, lauzeg die neuene beursche Wochenschau und ein Kultursum. Die Vorführung beginnt um 19.30 Uhr. Stadtteil Werne Sieger der silbernen Nadeln Auf dem Schießstand an der Vollmond herrschte am Sonntag reges Leben. Galt es doch, die silbernen und höheren Ehrenzeichen zum Austrag zu bringen. An diesem Schießen beteiligten sich die erste und dritte Kriegerkameradschaft. Die silberne Ehrennadel errangen von der ersten Kameradschaft Emil Krapf junior mit 148 Ringen, August Matthael mit 132 und Artur Sperz mit 130 Ringen. Kamerad Karl Loch von der dritten Kameradschaft erzielte 147 Ringe und gelangte ebenfalls in den Besitz der silbernen Ehrennadel. Stadtteil Linden=Dahlhausen Stadtbücherei, Zweigstelle Linden=Dahlhausen Die erfreulich starke Inanspruchnahme der Zweigstelle Linden=Dahlhausen der Stadtbücherei, Hattinger Str. 810, gibt Veranlassung, sie trotz bestehender Schwierigkeiten ab 15. Oktober, außer freitags, auch noch am Dienstag, allerdings nur für Erwachsene, zu öffnen. Demnach gelten von jetzt ab folgende Oeffnungszeiten: Dienstag 15 bis 17.30 Uhr für Erwachsene: Freitag 11 bis 13 Uhr für Erwachsene, 14 bis 16 Uhr für Jugendliche und 16 bis 17.30 Uhr für Erwachsene. Stadt Wattenscheid Aus den Kriegerkameradschaften Einen gut besuchten Kameradschaftsabend veranstaltete die Kavalleriekameradschaft im Lokale Wiesmann. Kameradschaftsführer Burghardt hieß die restlos vertretene Kameradschaftsfamilie willkommen und vertiefte den Sinn wahrer Kameradschaft. Die Kameraden Joseph Veith und Oskar Reinecke wurden für 40jährige treue Mitgliedschaft besonders geehrt.— Die Gardisten tagten unter Leitung von Kameradschaftsführer Steven. Nach Erledigung der Tagesordnung fand ein Schleßen statt, bei dem sich folgende Kameraden auszeichneten: Meier, Butterwege, Fasel, Lechleitner, Mülders, Oleznitzak. Schuth. Ruhl. Dahlbeck. Hilmer und Leise. Die Ehrenscheiben wurden von den Kameraden Hilmer und Oleznitzak errungen. Die Eheleute August Solle und Frau, Emilic geb. Lücke. Aschenbruchstraße 49. feierten gestern das Fest der filbernen Hochzeit und empfingen zahlreiche Glück= und SegensMitwoch, 16. Oktober, findet im Lokale Voß ein Gemeinschaftsnachmittag der NS.=Frauenschaft—. Deutsches Frauenwerk, Ortsgruppe.=Höntrop, statt. Beginn um 17 Uhr. Kaffeetassen und Zubrot sind mitzubringen„Für die Amtswalterinnen ist anschließend Beitragsmarken=Ausgave. Stadt Wanne=Eickel Kriegs=WHW.=Konzert der Polizei Bei dem Konzert der Schutzpolizei unter Leitung von Leutnant der Schutzpolizei Franz wirken am Wunschkonzert kommenden Sonnabend im Wanner Stadtgartensaalbau mehrere Künstler von Format mit. Gustl Schrey, der bekannte Bariton, hat bereits seine Zusage zur Mitwirkung gegeben. Das E. K. II erhalten Für Tapferkeit vor dem Feinde erhielt der Unteroffizter Hans Rost das E. K. II sowie das InfanterieSturmabzeichen. Personal=Nachrichten Seinen 80. Geburtstag kann am heutigen Mittwoch der Arbeitsinvalide Franz Dorau, Roonstraße 79, bei verhältnismäßig guter Gesundheit feiern. Er stammt aus dem Kreise Siuhm(Westpreußen). Im„Jabre 1881 kam er nach Bochum, wo er auf der Zeche tung war. Dann trat er aus dem Bochumer Verein in Arbeit, wo er 1917 sein silbernes Arbeitsjubiläum seiern konnte. Am 1. Dezember 1929 trat er nach 37jähriger Tätigkeit im Alter von annähernd 70 Jahren in den verdienten Ruhestand. Seiner militärischen Dienstzett genügte der Altersjubilar beim Feldartillerie=Regiment Nr. 22 in Minden. In der Bochumer Krieger= und Landwebrkameradschaft,###### Artillerieverein ist er jahrzehntelang ein eifriges##### Aus der 53jährigen Ehe gingen ein Sohn und sechs The##: hervor, von denen eine Tochter gestorben ist. Der So### stand während des Weltkrieges im Felde. Seit annähernd 30 Jahren ist der Hochbetagte mit seiner Familie in seiner setzigen Wohnung seßzhaft. Zu seinem 80. Wiegenfeste können ihn mit Gattin und Kindern noch acht Enkeininver beglückwünschen. Die Schneiderin Fräulein Gertrud Heppz„Wecher: straße 63, bat ihre Meisterprüfung vor dem Prüfungsausschuß der Handwerkskammer in Dortmund mit„Gut" bestanden. 4 Frau Gertrud Godehardt, Marienstraße 21a, bestand vor dem Prüfungsausschuß der Handwerkskammer in Dortmund die Meisterprüfung im Friseurhandwerk. Reichsbahndirektion Essen in den Ruhestand versetzt. Bochumer Veranstaltungen Heute abend:„Das neunzackige Mädchen.“ Als letzte Wiederaufnahme erfolgreicher Unterhaltungsstücke der vergangenen Spielzeit geht heute abend erstmalig wieder das„Neunzackige Mädchen“ von Franz Gribitz in Szene. Die Tatsache der drei ausverkauften Häuser am Schluß der letzten Spielzeit genügt um den Erfolg dieses Lustspiels zu unterstreichen. Die Inszenierung stammt von Walter Thomas. Die Besetzung weist gegenüber der der letzten Spielzeit einige Veränderungen auf. Die Titelrolle spielt Hanna Posteh den falschen Grafen Adolf Schneider. Die übrige Besetzung ist die gleiche wie im Vorjahre. Aus der NS.=Frauenschaft— Deutsches Frauenwerk Donnerstag, 17. Oktober Ortsgruppe Griesenbruch. 15 bis 18 Uhr: Nähen im Heim, Metzstraße.— Ortsgruppe Altenbochum. 16 Uhr: Gemeinschaftsnachmittag im neuen Heim, Wittener Straße 217.— Ortsgruppe Weitmar=Mitte. 15 bis 17 Uhr: Kindergruppe im Evangel. Gemeindehaus.— Ortsgruppe Weitmar=Mark. 16 Uhr: Gemeinschaftsnachmittag bei Hülsmeyer. Auch die Jugengruppe nimmt teilt.— Ortsgruppe Querenburg. 16 Uhr: Gemeinschaftsnachmittag im Lokal Eggermann, Auf dem Aspei 70. Die Mitglieder wollen bitte pünktlich und volzähltg daran teilnehmen.— 15 Uhr: Beztoegaugnsctgate Ortsabteilungsleiterinnen, Zellen= und leiterinnen.— Ortsgruppe Stiepel. 15 Uhr: Kindergruppe in der Voßkuhlschule.— Ortsgruppe Linden. 10 bis 12 Uhr: Sprechstunde der Ortsfrauenschaftsleiterin in der Geschäftsstelle der NSDAP.— 15 Uhr: Kindergruppe.— 17.30 Uhr: Kursus für Säuglingspflege im Frauenschaftsheim.— Ortsgruppe Dahlhausen. 15 Uhr: Kindergruppe in der Schule an bis 17 uhr: Handarbei zuenschaftssaterin und der Abieilungsleiterin B und H. Beides im Josef=Wagner=Heim, Poststraße.— Ortsgruppe Grumme. 16 Uhr: Kindergruppe in der Liboriusschule.— Ortsgruppe Hiltrop=Bergen. 15 Uhr: Kindergruppe bei Hubbert.— Ortsgruppe Gerthe. 15 Uhr: Pantoffelnähen im Frauenschaftsheim.— 15 Uhr: Mütterschulungskursus„Neues aus Altem“ in der Heinrichschule.— Ortsgruppe Werne. 16 Uhr: Zusammenkunft der Zellen 12, 13 und 14 im Frauenschaftsheim.— Ortsgruppe LangendreerWilhelmshöh. 16 Uhr: Heimstunde bei Schulte. Erscheinen “ Vtsco: Donnerstag, 17. Ortober Ortswaltung Hamme. Am Donnerstag, 17. Oktober, findet Dienstst=le der Ortswaltung Hamme Darstener in der Dienststelle der Oriswaltung Nr. 101, um 19 Uhr die monatliche Hamme, Dorstener Straße Ortsstabsbesprechung statt. „Kraft durch Freude“. „Wunder der unsichtbaren Lichtstrahlen." Der am 16. Oktober im Parkhaus Bochum stattfindende Vortrag„Wunder der unsichtbaren Lichtstrahlen", der im Rahmen der Volksbildungsstätte Bochum durchgeführt wird, wird mit Rücksicht auf die frübe Verdunkelung nicht um 19.30 Uhr, sondern bereits um 19 Uhr beginnen. LU B 13) wörst d. „Das geht nicht“, sagte er,„morgen warst du in aller Munde.“.. „Dann stelle deinen Koffer ab und komm zu mir. Geredet wird auch so schon genug, und mir ist jetzt alles gleich, wenn du wieder da bist“, erwiderte sie heiter. Auf dem Wege zum Wendlerhof erzählte sie dem Freunde von dem Gerücht, das der Brunner=Sepp im Dorf herumgetragen hatte. Martin nahm es nicht tragisch, er lachte und nannte den Sepp einen Deppen, mit dem er bei nächster Gelegenheit ein energisches Wörtlein reden wolle. Er schilderte Anna den Streit mit dem Alten, erklärte ihr den Irrtum, in dem sich der Sepp befunden habe, und erreichte, daß auch sie in sein Lachen einstimmte. „Was sich der alte Bazi da zusammengereimt hat, trifft mich nicht", sagte er,„das Gerücht wird von selbst verstummen, wenn die Leute sehen, daß ich wieder da bin und meinen Dienst tue. Weit mehr sorgt es mich, was man jetzt über dich schwatzen wird.“ Anna nahm seinen Arm und schaute ihm froh in die „Haben wir uns etwas vorzuwerfen, Martin?“ „Nein, aber wer glaubt uns das?" „Niemand, ich weiß... darum laß sie reden, mir ist es gleichgültig.,###P#.2#. Martin verhielt den Schritt und sah sie an. „Ist es dir wirklich so gleichgültig, wenn die Leute sagen:„Die Frau Schober hat mit dem Postassistenten Liebl ein Verhältnis angefangen, kaum daß der Wendler einen Monat unter der Erde lag?" Betroffen schaute Anna zu ihm auf. „Das sagen sie?" fragte sie erschrocken. „Ja... schon lange, ich habe es dir bisher verschwiegen. Aber das Geraune nimmt immer gefährlichere Formen an, und mir ist es nicht gleichgültig, Anna. Ich bin als Mann für deinen guten Ruf verantwortlich, und darum gibt es nur einen Ausweg...“ Anna wartete. Ihr Herz klopfte ungestüm. Jetzt mußte er aussprechen, worauf sie schon seit Wochen gehofft hatte. Aber Martin schwieg. mit gesenktem Kopf ging er langsam weiter. 6..— Trennune dacht.? Durfte er ihr sagen, oaß er an Trennung oachte? Daß er während des kurzen Aufenthaltes in seinem Heimatdorf den Entschluß gefaßt hatte, sich an ein anderes Postamt versetzen zu lasserzn. g. einan Gg. Da hörte er Anna fragen:„Was fur einen Ausweg meinst du, Martin?" Wieder blieb er stehen. Es war schwer, ihrem Blick standzuhalten, in dem er eine ungeduldig drängende Erwartung las, die er nicht erfüllen konnte. In diesem Augenblick tat ihm die Frau so leid, daß er sie mit einer fast schmerzlichen Zartlichkeit anschaute. Wäre er älter oder wäre sie jünger, wie leicht und einfach könnte dann alles sein.„„ Er sah ihr Antlitz, das sich voller Vertrauen zu ihm aufhob, sah, wie schön es in seiner verhaltenen Erregung war, wie ihre Augen in der Erwartung nahen Glückes glänzten, und dachte mit banger Furcht daran, daß seine nächsten Worte den Glanz in diesen Augen auslöschen und daß sie dem Menschen, der so viel Leid erfahren hatte, neuen Schmerz zufügen mußten. In diesem Augenblick liebte er Anna mit einer Liebe, die, obwohl sie ohne Leidenschaft und Begehren war, ihn für eines Atemzuges Länge bereitfand, alle Bedenken zu überwinden und zu sagen:„Es gibt nur einen Ausweg, daß wir für immer zusammenbleiben.“ Er hatte es nicht ausgesprochen, aber Anna mußte die weiche Regung gespürt haben. Mit einem Male umschlang sie ihn, küßte seine Lippen, seine Augen, und während ihr die Tränen über die Wangen liefen, sagte sie jubelnd:„Ich wußte es, Martl... ich hab's gefühlt, daß du mich lieb hast. Du hast nur nicht den Mut gehabt, es mir zu zeigen, weil der Hof zwischen uns stand, gell? Darum wichst du mir aus, damit die Leute nicht reden könnten, der Hof gelte dir mehr als ich. Ich weiß, daß sie so sprechen, aber es ist nicht wahr.“— Martin hielt die Frau in seinen Armen. Er spürte ihre Küsse und konnte sie nicht erwidern. In ihrem Glück achtete sie nicht darauf, sie gab und schenkte und verströmte sich, und der Mann ließ sie gewähren, regungslos und überwältigt von der Ueberfülle einer Liebe, die er nicht geahnt hatte. Durfte er jetzt noch reden?.. Brachte er jetzt noch die Kraft auf, das Glück in diesen strahlenden, gläubigen Augen zu zerstören und den strom der Liebkosungen jäh abzuschneiden? So jung sah Anna aus, so blühend und verwandelt. Ich kann nicht, dachte Martin, und sein Mund wurde schmal. Das Mitleid war stärker, der Wille zum Opfer größer als alle Zweifel und Bedenken. Du sollst glücklich sein, Anna, und vielleicht werde auch ich es. Ich habe dich lieb wie ein Bruder, aber du sollst es nie fühlen, daß meine Liebe anders ist als die deine. Ich will für dich arbeiten und gut zu dir sein, um die Schuld zu tilgen, die ich an dir begehe, weil ich dich schonen will. So stark war sein Wille zur Güte, so ehrlich sein Bemühen, sich der Liebe Annas würdig zu zeigen, daß es ihm in diesem Augenblick nicht schwer wurde, sich über sie zu beugen und ihre Lippen zu küssen, die sich ihm voller Hingabe schenkten. Da knurrte der Hund. Martin wendete sich um und sah in dem kleinen, von der großen Straße abzweigenden Waldweg die schattenhafte Gestalt eines Mannes stehen. Ekko bellte laut und zornig. Er beruhigte sich erst, als der unheimliche Schatten näher kam und lachend sagte:„Geh, Ekko... i friß di net und dein Herrle und Fraule auch net.“ Der alte Edhofer war's. Seine von vielen Knitterfältchen umzogenen Augen zwinkerten lustig und verständnisvoll.„ 4mm Eah: „Hab euch net storn wolln, drum hab i mi so staad 'halten", sagte er, und als er Annas Erröten sah, fügte er hinzu:„Brauchst di net schamen, Wendlerin, a Busserl in Eoren... weißt schon, i denk mir nix dabei. Hab's schon lang'spannt, daß es so kimmt, und mir scheint, jetzt hat's endlich amal'schnackelt bei euch zwei, gell?“ Anna nickte.—„Wir haben uns eben versprochen, Edhofer", sagte sie und sah mit glücklichen Augen zu Martin auf,„im Sommer werden wir heiraten.“ Der Edhofer streckte ihnen seine mächtigen Prapzen hin. „Das'freit mir... das is recht, da gibt's a Ruah, und ihr stopft d' Leut das Maul. Lang gnug ham's ja schon getratscht über euch. Na... nix für ungut und gut Nacht, i muß heim“, sagte er und strapfte davon. Sinnend schaute Martin ihm nach. Jetzt gab es kein Zurück mehr. Was der Edhofer wußte, das würde schon morgen die ganze Gegend erfahren. Mochte es also sein. Für Anna war es das Beste, und wie sich die Zukunft für ihn gestalten würde, hing von der Kraft seines Willens, seiner Verschwiegenheit und Treue ab. Wenn er die Frau ansah, die leicht und wie von einer Last befreit an seiner Seite ging, erschien ihm das Opfer, das er bringen wollte, nicht mehr so schwer. Sie liebte ihn, und vielleicht würde auch ihm eines Tages das Glück zuteil, sie so zu lieben, wie sie es verdiente. Achtes Kavitel Vom Edhofer hatte der Burglehner die große Neuigkeit von dem Verspruch der Wendlerin mit dem Postassistenten erfahren, und die Burglehner=Marie war einen halben Tag unterwegs gewesen, sie auf den Höfen und im Dorf zu verbreiten. „Hat er's endlich geschafft, der Posterer?— Zeit 'nug ham's braucht, die Zwei“, so sagten die Gutwilligen. Andere wiederum sparten nicht mit derben Bemerkungen oder Tadel, der sich in der Hauptsache gegen die Schoberin richtete.„., garbeigeb. „Net amal's Trauerjahr hat sie vorveigehen lassn, gar net mehr derwartn hat's können. Aber man kennt sie ja, die Weibsbilder, die wo über die erste Jugend naus sind! Ha, ha, der Liebl, der junge fesche Kerl, war ihr grad recht.“„ gx.61 gis in een Wirts. Auch der Brunner=Sepp, der jetzt viel in den Wirtshäusern hockte, gab sein Teil dazu. Daß sein Verdacht gegen Liebl sich als falsch herausgestellt hatte, verzieh er dem Posterer nicht, denn die Leut hatten ihn daraufhin bös angeredet. Er vermied es seitdem ängstlich, Martin zu begegnen. Seine Rente oder hier und da eine kleine Abhebung von seinem Postsparbüchl ließ er sich vom Schuster abholen, wenn er sich weit vom Schuß wußte. „Der Liebl spannt nur auf den Hof, Leut", sagte er und wurde grantig, wenn man ihm widersprach und meinte, die Wendlerin sei doch keine Vogelscheuche, und der Liebl werde wohl auch a bisserl auf sie’spannt ham. „Nix'wisses weiß man net, und wie a Verliabter schaugt er net aus“, gab dann der Sepp zur Antwort, und es waren einige da, die ihm beistimmten. Als der Verspruch bekannt geworden war, hatten sie es sich nicht nehmen lassen, dem Liebl auf dem Postamt zu aratulieren, und da hatten sie freilich auch den Eindruck gehabt, als ob der junge Hochzeiter eher bedrückt als glücklich gewesen sei... Lx Bigerer La###. Eines Tages hörte dann der Pfarrer davon, daß die Wendlerin mit dem Postassistenten Liebl die Ehe eingehen wolle. Seine Köchin hatte es ihm hinterbracht, und weil Höchwürden die Geschwätzige nur zu gut kannte, gab er nicht viel auf ihr Gerede. Erst als der Postvorsteher Ettenhuber ihm die Richtigkeit des Gehörten bestätigte, fand erses an der Zeit, sich des Auftrags zu entledigen, den ihm der Wendler auf dem Sterbebett in die Hände gelegt hatte. Anna Schober war im Hühnerstall und sammelte die frischgelegten Eier in ihre Schürze, als die Len angelaufen kam. „Der Herr Pfarrer is da, Bäuerin.“ Anna sah verwundert auf. „Der Pfarrer?" „Er hat was mit dir'reden, hat er'sagt.“ Anna gab der Magd die Eier, ging in die Küche und wusch sich die Hände. Dabei überlegte sie, was der geistliche Herr wohl mit ihr zu besprechen haben könne. Es wird sich um eine Sammlung für die Kirche handeln, dachte sie, und versuchte mit dieser Erklärung die Unruhe zu beschwichtigen, die sie erfaßt hatte. Der Pfarrer wartete in der Stube. Er war freundlich und gütig, sprach erst von dem langen Winter, der jetzt im März noch immer nicht weichen wolle, erkundigte sich nach dem Vieh, tat, als merke er die Ungeduld nicht, mit der ihm die Wendlerin antwortete. Endlich räusperte er sich, nahm aus seiner Rocktasche einen Brief und legte ihn auf den Tisch zwischen sich und die Frau.„„ „Sie erinnern sich wohl noch, Frau Schober", begann er,„daß Ihr Mann mir kurz vor seinem Tode etwas anvertraut hat?" Er sah Anna fragend an, und sie nickte. Er sprach weiter:„Dieser Brief enthält Aufzeichnungen von der Hand des Verstorbenen. Er übergab ihn mir mit der Bitte, Ihnen seinen letzten Willen zwei Jahre nach seinem Ableben oder dann auszuhändigen, wenn Sie im Begriff stehen sollten, ein neue Ehe einzugehen. Wie ich hörte, haben Sie diese Absicht, und darum überbringe ich Ihnen den Brief. Ich kenne seinen Inhalt. Frau Schober lesen Sie ihn ruhig und unvoreingenommen durch. Er fordert nichts Unmögliches oder Unbilliges von Ihnen und steht Ihren Planen für die Zukunft in keiner Weise entgegen.“ Anna schwieg und starrte auf den Brief. Weither, wie aus großer= Ferne, glaubte sie die Stimme ihres sterbenden Mannes zu hören:„Wirst auch net schlecht von mir denken, wenn i net mehr bin, und der Pfarrer sagt dir eppas, wis i ihm auftragn hab? Eine Bitt is's, die letzt, die i an di hab.“ „Alles, was du willst, soll geschehen, und niemals werde ich schlecht von dir denken“, hatte sie ihm geantUnd nun war der Augenblick da. Die letzte Bitte ihres Mannes stand in diesem Brief, und sie wurde das Wort erfüllen müssen, das sie ihm gegeben hatte. Ihr Herz schlug unruhig und angstvoll. Was barg dieser weiße Umschlag, den sie nicht anzurühren wagte? Ihre Augen suchten den Pfarrer. Laß mich allein, baten sie, und der Geistliche verstand. Er erhob sich. „Wenn Sie meinen Rat brauchen, Frau Schober, dann kommen Sie zu mir“, sagte er, und Anna dankte Eine Viertelstunde, nachdem der Pfarrer das Haus verlassen hatte, sah die Len Anna aus der Stube kommen und erschrak vor der Blässe ihres Gesichtes. „Is eppas passiert, Bäuerin?" fragte sie änglich. „Dem Herrn Liebl wird doch am End nix zug'stoßen sein?“ „Nein, nein!“— Anna wehrte sie gequält ab und stieg wie eine Schwerkranke, sich mühsam am Geländer festhaltend, die Treppe hinauf. In ihrer Stube warf sie sich auf ihr Bett, wühlte den Kopf in die Kissen und weinte. Am Nachmittag kam Martin. Die Len lief ihm entgegen. „Guat, daß Sie da sind, Herr Liebl. Der Herr Pfarrer war heut hier, und seitdem hat sich die Frau drobn eing’sperrt und rührt sich net.'gessen hat s’ auch nix. Gehen S' doch nauf und schaugn S' nach ihr. Es muß eppas'schehn sein, i weiß mir kein Rat net."— Die Magd hatte nasse Augen, und beunruhigt lief Martin die Treppe hinauf. Auf sein Rufen und Klopfen öffnete ihm Anna die Tür, und kaum stand er in der Stube, klammerte sie ihn als habe sie Angst ihn zu verlieren. sich an inn, als habe sie Angst, ihn zu verlieren. Sie hatte eiskalte Hände, und die Zähne schlugen ihr wie im Frost aufeinander.„ Martin überrede sie, mit ihm in die warme Stube hinunterzukommen, und willenlos ließ sie sich von ihm hinabführen. „Und nun sag’ mir, was der Pfarrer von dir gewollt hat“, bat er, als sie nebeneinander auf der Ofenbank saßsen... Gungen(a5 g m 8 Aus erloschenen augen say Anna zu ihm auf. „Der Hof“, sagte sie, und die Stimme versagte ihr fast,„gehört nicht mehr mir allein. Es ist noch ein Kind da, eine Tochter......„ 7 Sie stöhnte auf und varg den Kopf an seiner „Hat dir das der Pfarrer gesagt?“ fragte Martin. Anna gab ihm den Brief. „Mein mann hat es mir geschrieben... im Krankenhaus... als er wußte, daß es mit ihm zu Ende gehen würde. Den Brief hat er dem Pfarrer übergeben. Er sollte ihn mir bringen, wenn ich die Absicht hätte, mich wieder zu verheiraten... Martin nahm ihr den Brief aus den Handen und las ihn. Er enthält ein Geständnis des Verstorbenen, der, ehe er mit Anna die Ehe eingegangen war, schon eine siebenjährige Tochter besessen hatte.7 Nach diesem Geständnis, das den Brief einleitete, hatte der Wendler weitergeschrieben: „In den ersten glücklichen Jahren unserer Ehe habe ich nicht den Mut gehabt, es dir zu sagen, und später, als der Bub nicht mehr war und wir in unserer Verbitterung kaum ein Wort miteinander sprachen, vermochte ich's erst recht nicht. Ich hatte mir aber vorgenommen, Regina auf den Hof zu holen, sobald ich die Zeit dafür gekommen hielt. Um mein Kind zu besuchen, das einzige, was mir noch geblieben war, bin ich in jedem Monat einmal nach München gefahren, und beim letztenmal hat es mich erwischt. Ich fühle, daß es mit mir zu Ende geht, und die Sorge um meine Tochter läßt mich dich jetzt bitten, Anna, daß du mir mein Schweigen verzeihen und daß du dich Regings annehmen mögest. (Fortsetzung folgt.) Porträts plutokratischer Pressejuden Pehpresse als winlnonengesch..,. Fünf Juden und eine deren Plas in der Presse Großbritanniens ein. Sie besitzt keinen unmittelbaren„Zusammenhgpe##t en Lescht aus einer Reibe von egagrzutsfrisehe Malereie-haebe eihe held Ar beshelesse eier englische Lügenministerium hat die Bedeutung dieser Sonntagspresse längst erkannt und läßt gewisse miltärische und politische Zukunft Englands lesen, noch betonen, daß das Judentum schon frühgeitig versuchte, auch hier eine Machtstellung zu erringen Als Söhne eines uizhne gusf roe ghorete Partag Noris David und Is sie das Eastend mi dem Westen der Stadt London vertauscht hatten, die für Juden üblichen Geldgeschäfte begannen und bald die enolische Vilmindzratsporsitzender der beiden größdie Kontrolle von mehr als 50 Filmunternehmen und Seine beiden Prüder waren beinahe ebenso grfalg. Ikear Deutsch(Odeon) tatsählsh, gregugign Oscar Deutsch(Odeon) tatsachlich die gesamte englische Filmp.## und mehr als 80 v. H. aller engl kontrollierten, ganz zu hatte. Die Ostrer um deren Besitz einer Sonntägszeitung schon vorher nur wenige Eingeweihte ewas gewußt hatten, zogen nur einen neuen Schleier vor dieses Unternehmen, um allen judenfeindlichen„Angriffen gegen ihre diktatorische Stellung auf vem Wirtschaftsmarkt die Spitze anzuorecer. neizen“ Zeitung Schon an der Politik, die in der„Neuen Heilung gemacht wurde, erkannte der Wissende, daß sich gar day Referee blieb weiterbin eines der verleumderischsten vergangen. Es war ein sonniger Schurgenge 5. hniehsig uun er: Zunge wurde in aller Eile mit einem großen Ve lelte Trobde 15zhershes lesgen echel Seseichle schon tauchten auch bier und da über dem Moor Rauchsäulen auf. geflammte Aus Westfalen und Rheinland Wildererbande gesaßt hier Wilderer lange den Verdacht, doßz. 3, kurzem Erlegte man einen Spiele haben müßten. Verrregte Rehbock, der durch mehrere Schusse weidrg#t ge schossen war. Das Tier war arg zugerichtet. un hin wurden von der Kriminalpolizei in Clarhoig und Beelen Haussuchungen vorgenommen, die eine, ganz Anzahl von Schußzwaffen deg, herseziederinen Schliugfesigenommen. Sie haben bereits. ein e Haltung“ belobie samit ferish zu erden., So weig, Aohzer, Feie Geier. zweige von den Bäumen und schlugen damit auf die Flammen ein. Nach drei Ftätchen, varen die„Her erzickt.“schtz, die Leimtucint=Mittagt stand, stieg auch nicht eine einzige ihnen ihr Lehrer bereis herankamen e— das M hinweggeflogen waren wußten sie so nzr noch einen väterlich=stolzen Backenstreich zu geben: über das Moor hinweggestogen, uten,####uu##„Das habt ihr sein gemacht!“ sopferr,„äeng er trobigt wurde erscheint in diesen Zusammengang nur selbtverstäghirch gauer(NeK.) 25 Kinder packten zu! So wurde ein britisches Verbrechen vereitelt Bremen, 15. Oktober. Als die 25 Kinder einer kleinen emsländischen Moorsiedlung an jenem Morgen wie alle Tage um 8 Uhr zur Schule kameh, fanden sie mitten auf dem Schulhof eines jener Zelluloidplättchen mit dem weißen Wattevon denen ihnen ihr Lehrer erzählt hatte, und da in der Nacht feindliche Flugzer über das Moor hinibegge tohen, waten, Mte ghuu fort, daß sie es hier mit heimtuckischen britischerz Kampf; mitteln, den Brandplattchen, zu tun hatten. Aber eines abgeworfen war, mußten noch mehr liegen. Die sofortige Meldung des Lehrers, an den Gendarmerieposten ergab als Antwort:„Sofort danach as Scht für sch genach. 25 Sinder geg(Hausr gös Dorfez vor der Zerstorung seleicht hatten aber vor allem durch ihr tapferes Zupacken die brandstifterische Absicht der Briten vereiteit. Heldengedenkseier des Sauerländischen GebirgsVereins Dahle, 15. Oktober. Auf dem Kohlberg hatten sich auch sen Verichle der Gbersen Herelektig von I1. Ner der Helden von gedacht wurde. Uebergehend in eine knappe Würdigung dieses Opferganges, klangen Verse von Gorch Foa un Walter Flex auf.„Gebt euren Toten Heimrecht: Während die Versammelten gedämpft das Lied, gagr geten darmerieposten ergab als Anti Die keudbeinden=Ponzestendes Walrer ump pvonv.„ielhäufe schweigen Musitkhallen, densyekulationsfirmen, die„nebenbei als Pfründe vensperalationeflrttr, die„nebenbei“ als Pfründe In diese Zeit ungefähr fällt der beimiche Erperb den Krnasen der eigischen Ferse, Giesr geisen ber Seite, Au=Ahbschaum des Judentums, der aus DeutschGoulden) gewesen war, noch einen— für die Ostrer— Zum Sdie üiter den Verbleid des Geldes häten Aus— schwieEndlich sah sich das englische Wirtschaftsministerium geswungen, eine Zieersuntersachingleiten. Wie eu Die Sie batten einen Teil der Einlzaher“,peshalg sie sich Wissionengewinne der englisch=jüdischen Filmindustrie, enerere, nicghe rzehes husgekelshl., Fülmindustrie, lester Heises Bates bei einter Gelegenheit:. icgaule. men 48 Milionen Mark kam den meisten Lesern wahrscheinlich überhaupt nicht ewub Juni 1989 stellte der„Sunday Referee“ pehmnens, so daß sich in Birlictei. hätte den kleinen, unscheinbaren auch Taofe, Artesensesend unserer Wäder. Eo ensein Die Aosft. Iy er Ver befrlchsken Weisechen oder verbese Weise ichert sch der Amesenstat den Nachwuchs, aber di einsetzendem Regen ebenso schnell wieder Geshen de der e ae ipseiten ade Beschäiche in ihren Bau, die ein ausmachen. zn shren Hiefern eine erbeutete Spinne Verkänge ürichfeszenzgoriche Fese Leistung etna der Ge. nisse umgerechnet, erg)eruug. v. 645 Stundenkilometern. schwindtaten eines Au fgalten sich die Ameisen in den Resche cce cee de Auseinische Vrit ertäiher und Proßgesegent wie hohen Koter Ztrömungen folches Projekt ine Gewicht, die in der Schwihterschtenle haben, einer Organseion die Gntichen Charadter beist Schifbarmechzulege r 65 ur. gesi. entlang der schweizerischen Grenze wartet, goch ein weiwürde, nein, man bangt nur um die Existenz einer weltberühmten Naturschönheit, die schon ungezählten schweizerischen Kantonhauptstadt Schaffhausen in einer romantischen, unberührten Landschaft 15 bis 19 Meter tief ins Tal ergießt. bräsident bes-Oberpvrchsidums der Rheinoroving lenbusch, und der Obmann des Führerrates, Kracht. einen Kranz im Ehrenmal nieder. Es folgte die Totenehrung von einem Dichter der neueren Zeit. Dann leuten Vertreter der verschiedenen Abteilungen des Waldkränze im Mal FPfr,###.(sreinsführer die Brüstung. Auch er ging von dem Heldenepos von Scdet dies Keulschen Valer anst nicht Seriek veriben. wenn nicht darum gekämpft wird. So sind die Helden des Großen Krieges und die unseres Krieges gefallen, damit wir leben, damit Deutschland lebt. Mit der Führerehrung und den beiden Nationalliedern endete die stille Feier auf Bergeshöhe. Handelsteil Härteausgleich beim Kriegszuschlag Der Kriegszuschlag zur Einkommensteuer beträgt nach der bleibt. Uebersteigt der Arbeitslohn diese=Freigrenzes se der über die Freiarenze hinausgehende Betrag oft in voller Höhe durch den Kriegszuschlag weggesteuert. Verdient SA Ausstellung über die Freimaurerei in Paris Paris, 15. Oktober. In Paris wurde am Sonnabend im Kleinen Palais eine sogenannte Freimaurerausstellung eröffnet, in der das ganze Freimaurerwesen und=unwesen der Oeffentlichkeit zugänglich gemacht„wird. Das gesamte. Material der Logen„Grano Orient de France".„Grand Loge de France" und„Gemischte Loge von Rouen“ ist zusammengetragen worden, um der Oeffentlichkeit einmal einen Ueberblick über das Treiben dieser geheimen Sekte zu geben. Ausstellung findet äußerst regen Zuspruch. Allein am ersten Ausstellungstag wurden mehr als 10000 Besucher verzeichnet. Schwedischer Dampfer gesunken Stockholm, 15. Oktober. In der Nacht von Sonntag auf Montag stießen im dichten Nebel nördlich der schwedischen Insel Olland, etwa 15 Minuten von Högby entfernt, der finnische Dampfer„Poseidon“ und der in Göteborg beheimatete die Wucht des haßz fste sgsor sank, giährend der Lampfer Fahrt, nach Stockhgegr pezischen helort. es Helang ihm nicht mebe ails die geneldeten neun Mann der Besatzung des untergegangenen schwedischen Dampfers zu retten. K Arbeiter zum Beispiel 245, Hher, s9 wu per Pohnsteuer von Blüde Pb. Düir Aulsgehe uie i ailk. Jae, Ssehrists ie 234 bis 273 RM.„mongtlich; für diese Stufen wurde die Lohnsteuertabeue neu gefaßt. Empire soll helfen wen babepe, Lanadischen Finanzpresse, wonach die 2. Kriegs. net, nicht aber von den guse duer ezmpesten Vaadischen Keies: Aus der schlechten Aufnahme der Zweiten, tanaets#hegge, zum anleihe wird allgemein geschlossen, daß der Kr/ge in aa, vin erech, unpopulär sind und daß das„Mutterland“ mit größeren Devisenerträgen von hier nicht rechnen darf. Der Rheinfall bei Schaffhausen durch große Baupläne bedroht Schend erörtert“ klärte sich dabei bereit, an den vorgesehenen StrombauLehrschau„Seefahrt ist not“ Berlin, 15. Oktober. Der Reichswalter des NS.=Lehrerbundes, Gauleiter Wächtler, eröffnete am Montag vor einem Kreis führender Vertreter der Partei, des Staates und der Wehrmacht die vom NSLB. in Zusammenarbeit mit vermitelt einzsterschlicher Wandtaseln die innige Verntwirtschaft mit der von der KriegsHandelsschiffahrt erkennen. bertauf eingeiteiene Abschwäcung sedie siao gestern in GesDie Rücgänge eingen vereinzell bis auf 3. Prozenl.— Agz, Große 7850 G. 8450.: Balcke Maschinen 158.50: SchlegelScharpenseel 162.50; Vereinigte Stahlwerke 135.80: WestfaltaDinnendahl 190,00. Deutsche A8SOggtee: Rocthgeiaassen. Diench und Lheimat speren mit dem Noctsperbüch! Alle sind wir heure aufs Sparen eingenelt, um in aleg Lebensl. meht chu seus grober ud heche, Benige Dlr den, Lungen Gouen bei umichen Pendimen, vie für den Sparer an der Fronel Eiozahlungen und Abhebung—. 4önnen bei ein### Pesusien und bundnun n Ondu, guities Porenschuns uie dun Pausguahuch eunmnen. Genier Kurea in kom ven Brchusten u. v.. uis Feldahltarns uf uin eigenen Rauprur vesten, Wer in kelt- ubte bun tunne, Brpuni, Hu. Bahalb in du Rausgeaskbuch de. beb un ud u efür sechen Deuschen Schen Seruach berus mn Ihen Fenane Verlagen Sie sich ein Postsparbuch ausstellen. verbrechen gegen das Rote Kreuz Presse-Hoffmann. uze deutlich gekennzeichnet ist, wurden von britischen Fliegern vier Sprengbomben abgeworfen, von denen eine in das Auf die Universitätsklinik in Münster, die durch große rote Kreuze deut“ hritischen Fliegern vier Sprengbomben abgeworfen, von Hygienische Institut fiel. Preste-Hoffmann. Frontbauern in Berlin unter ihnen vertreter der„Flichterfüllung ihre Aecker bestelt haben. Der erne Siarrin derzandermanmaluh Beiden Der der„„Dochuhllerkr „Jupp“ Legge ist vor wenigen Tagen von seiner Reise nach Budapest zurückgekehrt. Ueber seine Eindrücke und den 10 000=Meter=Laus im Länderkampf gegen Ungarn erzählt er uns folgendes: Ein altes Sprichwort heißt:„Aller guten Dinge sind drei.: So war es auch mit meinem ersten Start in der Nationalmannschaft. Nachdem ich zum ersten Male im Juli gegen Ungarn aufgestellt war, wurde der Kampf in letzter Vinute von den Magparen abgesagtzung P geangegrtehier Dresden, wo wir uns zur Vorbereitung befanden, unsere Koffer packen und nach Hause fahren. Es blieb uns nur die Hoffnung auf einen späteren Termin. Dann kam der Kampf gegen Italien in Stuttgart. Wieder wurde ich aufgestellt und fuhr nach guter Vorbereitung nach Stuttgart. Freitags sand auf dem Kicker=Platz ein gemeinsames Abschlußtratning statt, und hierbei zog ich mir eine kleine Sehnenzerrung zu, die aber genügte, mich zum Zuschauer zu verurteilen. Doch nach einer kurzen Schonung war ich 14 Tage später bei den Westsalenmeisterschaften wieder in Schuß, und auf Grund meiner Zeit wurde ich garn am 5. und 6. 10. in Budabest abermals aufgestellt. Am Mittwoch fuhr ich nach Berlin, dem Sammelpunkt der deutschen Mannschaft. Donnerstag sand dort noch eine Stadtbesichtigung statt, und am Nachmittag wurden wir„eingekleidet“. Wir fuhren nämlich alle im grauen Olvmpiaanzug. Abends ging es früh schlafen, da der erste Teil der Mannschaft bereits Freitag morgen um 7 Uhr nach Budapest fliegen sollte, Ausgeruht fuhren, wir am andern Morgen per Autobus zum Tempelhoser Feld. Schnell wurden dort unsere Koffer versiegelt und verpackt. Aber ach.. es ging mit der Eisenbahn nach Budapest., Wir wurden mit dem Reichssportführer und den anderen„Offiziellen“ in einem führt zu mancherlei Krankheiten. Jeder sollte vorbeugend handeln. ORTIZONPastillen schützen durch Entwicklung ektivon Sauerstoffes zuverlässig u. anhaltend vor Grippe, Hals- u. Mandelentzündungen. Celizen Packungen zu R94—.55 und R04—.98 Und zur Mundpflege: ORTIZON-Mundwasserkugeln, ORTIZON- Zahnpulver, ORTIZON- Zahnbürste. Sonderwagen untergehracht, und um 14 Uhr machten wir Tros aller Beauemlichkeit sind 22 Stunden Bahnfadrt kein Bergnügen. Gegen 22 Uhr hatten wir Prag, erreicht, wo wir vom Oberbürgermeister und einer kleinen deutschen Kolonte begrüßt wurden. Nach kurzer Besichtigung ging's der solwaktsch=ungarischen Grenze entgegen, die wir allerdings im Schlafwagen überfuhren. Als wir am anderen Morgen durch den Reichssportführer persönlich geweckt wurden, besanden wir uns bereits seit einigen Stzuden, auf ungarischem Boden. Es. sei vor allem das kameradschaftliche Verhältnis zwischen Männschaftsführung und Mannschaft bervorgehoben. Um ½12 Uhr wurden wir auf dem Budapester Bahnhof zunächst von unseren Kameraden begrüßt, die direkt von München bzw. Italien nach dort geflogen waren. Nach kurzem, aber num so begeisterterem Empfang durch die Ungarn ging's ins Hotel zum Essen, da der Kampf bereits zwei Stunden später begann. Punkt 2 Uhr marschierten beide Mannschaften ins Stadion, wo bereits 20 000 Zuschauer den Beginn der Kämpfe erwarteten. Im 10 000=Meter=Lauf standen Hausbofer und ich vor einer ungemein schweren Aufgabe, da die Ungarn erst vor 14 Tagen die starken Finnen geräde in deren Spezialstrecke geschlagen hatten und dadurch bewiesen, daß sie beute in den langen Strecken unbedingte Weltklasse darstellen. Der Sieger Kelen kief dann auch mit 30.23 Minuten eine Zeit, mit der er sich an die zweite Stelle der diesjährigen Weltrangliste setzte Beim Länderkampf kommt es sa weniger auf die gelaufene Zeit. als auf die erreichten Punkte an. So siel mir die Unterstützung Haushofers zu. damit er seinen zweiten Platz gegen den zum Schluß stark aufkommenden Ungarn Nemet bebaupten konnte. Gelten ist ein 1000=Meter=Lauf mit einer ähnlichen Anteilnahme der Zuschauer gelaufen worden wie dieser. Vom Startschuß bis zum Schluß glich das Stadion einem Herenkessel und als die Zeit Kelens bekanntgegeben wurde, die auch neuen Rekord bedeutete, waren sie ganz aus dem Hauschen. Im Gesamtergebnis gewannen wir dann mit 37 Punkten Vorsprung recht deutlch.... unseen Su Sonntag abend sand mit unseren, Nutzhallern und den ungarischen Kameraden ein großes Bankett statt, bei dem die deutsch=ungarische Freundschaft erneut besiegelt wurde. vorher nicht aus dem Staunen heraus, so blieb uns doch hier wirklich die Spucke“ weg. Die Ungarn haben bestimmt recht, wenn sie behaupten, Budapest sei eine der schönsten Städte Europas. Montag nachmittag flog dann der erste Teil der Mannschaft nach Wien, das nach 1½stündigem Flug erreicht wurde. Hier ging's nach Schönbrunn und in den viel besungenen Wiener Prater. Dienstag morgen erfolgte der bekannte Stadtbummel, und am Nachmittag ging's in 2½= stündigem Flug nach Berlin zurück, wo wir Mittwoch wieder entlassen wurden. Nun kann ich beruhigt an die Bilanz des Sportjahres 1940 berangeben, das trotz des Krieges eines der schwersten war. Nur der, der sich schon einmal als Langstreckler versucht bat, weiß, was es beißt, sich sieben Monate lang in Form zu halten und immer wieder auf die Minute„fit“ zu sein. Dies sei vor allem den„Miesmachern“ gesagt, und ihnen sei empfohlen, es doch auch einmal zu versuchen, deny, dann würden sie schon nach kurzer Zeit eines besseren belehrt sein. Fortung Düsseldorf— Wiener SC. in Wuppertal Das für Düsseldorf angesetzte Spiel der vierten„Schluß; runde um den Tschammer=Pokal zwischen, Fortuna Düffeldorf und dem Wiener Sportklub ist aus, technischen Gründen nach Wuppertal verlegt worden und kommt am Sonntag im Elberfelder Stadion zum Austrag. Ungarns Tennisspieler in Agram:1 besiegt Das Tennistreffen=Ungarn— Kroatien wurde am Montag in Agram zum Abschluß gebracht. Puncec gewann das am Sonnabend abgebrochene Spiel, gegen den ungarischen Meister Asboth noch,:6,:6,:1,:2,:0 und stellte damit den Endsteg sicher. Im abschließenden Doppel siegten Puncec Vollada über Asboth(Gaborv:4,:1,:6,:4, somit endete das Treffen 411. für Kroatien. Deutschland— Jugoslawien in Agram Wie aus Agram gemeldet wird, findet der vierte FußballLänderkampf zwischen Deutschland und Jugoslawien am 3. November nicht in Belgrad, sondern In Agram auf dem Concordiaplatz statt, wo die deutsche Nationalels im Vorjahre einen:=Sieg davontragen konnte. Rekordpreise für Jährlinge Die Jährlings=Versteigerung in Hoppegarten schloß am Montag mit einem Rekordumsatz, wie er in dieser Hohe bisher noch nicht erzielt worden ist. In erster Linie gilt dies für die Preise für die zweijährigen Hengste des Gestüts Westerberger, die von Frau Irmgard von Opel gezahlt, wurden Das Gestüt Ebbesloh legte für Sudan(Felteitation a d. Doondri) 36.000 RM. und für Wadi Halfa, der von Felicitation a. d. Valentine stammt, 33.000 RM. an. Beide Jährlinge sind in Deutschland geboren.— Insgesamt wurden 71 Pferde versteigert, die einen Betrag von brachten, das bedeutei einen Durchschnitt von 5475 RM. Allein die Westerberger Jährlinge erzielten 121 600 RM., also einen Durchschnitt von 13.500 RM. Das bestbezahlte Inlandspferd war der Görsdorfer Leonidas mit 14 700 RM. Dieser rechte Bruder eines Leanro wurde mit dem ersten Preis prämiiert und stach dabei Hocker und Berona aus. Für über 10.000 R M. gingen die Westerberger Effendi(13 700) und Dalil(10.300 RM.) ab Die Römershoser Prosper (12.500) und Edda(10 110 RM.) gingen in neuen Besitz über. Freibändig„verkauft, teils zurückgekauft, wurden 29 Jährlinge, weitere 17 Pferde, darunter auch sechs Erlenhöfer, wurden überhaupt nicht aufgeboten. Mittwoch-Rennen in Dortmund Der Wochenrenntag auf der prachtvollen Wambeler Bahn wird seine Anziehungskraft auf die westdeutschen Turffreunde abermals sicher nicht versehlen. Die recht abwechslungsreiche Karte ziert als Hauptereignis das Freiherr=Clemens=von=Romberg=Rennen, während von den Prüfungen auf der Flachen das über 1800 Meter führende Rudolf=Then=Bergh=Rennen das Hauptinteresse verdient. Auf der ganzen Linie ist mit gut besetzten Feldern zu rechnen, so daß der Nachmittag angenehme Unterhaltung verspricht. Das ist Klaffe Die Rungeniongnge der Beiassbengemenigen Bochumer, Verein, Deutscher Meister 1939 und 1940, nahm am 13. Oktober an den Bereichsmelsterschaften. WestsalenLippe in Dortmund mit den Teilnehmern Bußzmann, Figgemeier. Kosch, Wienseld und Welt teil. Die von der Riege, vorgeführten Uebungen übertrafen alles, was bisher an Schwierigkeit gezeigt wurde. Sie erreichte mit 5 Teilnehmern 587 Punkte(1939 in Nürnberg 472, 1940 in Stuttgart 497). Mithin den 1=Preis für Rundgewichtsriegen. Die erreichten Schwierigkeitspunkte betrugen 158 Punkte, Der Reichsobmann für Rundgewichtsriegen. 92.„Mannheim), schreibt hierzu:„Während meiner bal noch nie eine 158 Punkte. Der Reichsobmann Schneider(Mannhelm), schreibt hierzu: W3 s0täagrigen.„Tatigkeit im Riegensport. dal Rtege Uebungen in diesem Aufbau vorgeführt. Die böchsten Punktzahlen, die von den Spitzenriegen bei Wettkämpfen erreicht werden, liegen bei Standübungen zwischen 30 und 36 Punkten. Außerdem errang der Gewichtheber Wienfeld in der Altersklasse den 1. Preis. Wienfeld konnte seine vorjährt: gen Leisiungen wiederholen und bewies seine beständige Form. Ganz einsam, umgeben von saftigen Weiden, liegt in Waltrop ein alter Bauernhof. Blitzsauber aber versteckt unter alten. hochragenden Bäumen umgeben von Steingärten herrlichen Blumenbeeten Ruheplätzchen und einem samtweichen, zasenteppich, auf dem just die Kleinsten des Hofes ihr fröhliches Spiel treiben. Ein Paradies, dünkt uns Städter, die wir soeben aus dem Gebrande der Großstadt kommen. Ein herrlicher Frieden, der spontan Ferienwünsche selbst bei dem herbstlich„unfreundlichen Wetter hochkommen läßt. Hier suchen wir unsere „Bochumerin“, die mit gleichaltrigen Gespielinnen auf diesem alten, idhllischen Bauernhof in„Pension" ist.„Wo steckt Mary?“ fragen wir den Bauer. „Draußen auf der großen Koppel“, sagt er listig und zeigt auf die saftigen Weiden, den Tummelplatz für die Fohlen und Muttertiere, der nicht weniger als 85 Morgen groß ist. „Wie geht es ihr?“„O, sie macht sich ausgezeichnet und verspricht viel Gutes für die Zukunft. Aber sucht sie doch und überzeugt euch davon.“ Gut gebrüllt, Löwe! Wir machen uns auf dem „Bezugschein I“ davon und suchen, suchen. Den brennenden Wunsch im Herzen, einmal die Bekanntschaft mit der jungen „Bochumerin“ in Waltrop zu machen. Endlich haben wir sie entdeckt, ganz in der Ferne. Noch fühlt sie sich unbeobachtet und trollt sich langsam und voll Anmut über die Weide. Beim Näherkommen stutzt sie, hebt, den schmalen Kopf und äugt mit ihren Mandel augen zu uns herüber. Mißmutig wendet sie sich ab..4..„ zeigt uns die kalte Schulter und setzt die herrlichen langen Beine in Bewegung. Noch einmal ein energisches Kopfschütteln, daß die Mähne lustig im Winde flattert, und fort ist sie.„Sie liebt zwar die Gesellschaft ihresgleichen, aber von Männern will sie noch nichts wissen“, sagt der Bauer, der uns begleitet.„Aber sie ist ein prachtvoller Kerl. an dem wir alle unsere helle Freude haben.“ Stur lehnt er sich an einen Pfosten, schmunzelt vielsagend und meint:„Laßt nur, die macht schon ihren Weg. Bei einem solchen Körperhau und mit so ranken und schlanken Beinen trabt sie sich sicher in die Zukunft hinein.“ Aber wir sind nicht nach Waltrop gekommen, um uns Bauernweisheiten und ein Loblied auf den herrlichen Wuchs und die schlanken Beine anzuhören, wir wollen die Bochumerin aus nächster Nähe sehen und unter allen Umständen ein Konterfei von ihr mit nach Bochum nehmen.„Also; Ran an den Feind! Wieder sind wir in Rufnähe. Mary, Mary kommt es fast bettelnd über die Lippen meines Begleiters. Trotzig stampft sie auf und... hui, wie der Wind ist sie daBerd...t, die erste Frau, die der Leica widersteht. Das ist ja noch nie dagewesen, an dem langen Nordseestrand von St. Peter gab es keine Frau, die sich nicht einfangen ließ, Knirpse und Oelbäute mitsamt ihren Trägerinnen, Shetlandvonys und 100jährige Omas haben gern stillgehalten, Kätzchen und Laufmaschen waren willkommene und gefügige, Objekte, und diese kleine, spröde Bochumerin will einfach nicht!?! Warte, Vögelchen, du kennst meine Ausdauer noch nicht. Auch du wirst eingefangen, ob mit oder gegen deinen Willen. Geduld, unsägliche Geduld hat schon so oft zum Ziele geführt. Hier scheint sie doppelt angebracht und....„mit, Erfolg! Mary ist des Tollens müde geworden. Willig folgt sie nun dem Ruf. Aufnahme: Brüning schaut sie zunächst noch verächtlich auf die Leica, aber dann ist es auch schon geschehen. Gott sei Dank, die Arbeit wäre wieder einmal geschafft. Und nun will ich schnell noch eine kurze Biographie über Mary anhängen. Mary ist nicht die nette junge Dame auf dem Bild, Mary ist eine hoffnungsvolle junge Traberstute, die auf der kürzlich in Gelsenkirchen .pee, rchanen Fährlingsschau einen der ersten Preise Name, nur ihr Aufname, denn sie heißt„Bochumerin“, unter welchem Namen die Vollblutstute ihrem Bochumer Züchter H. Schäfer noch manches Rennen zu gewinnen hofft. Imse Bergmänner in Erholung ulcs un den Sechimonaten lanst die Crihalunet. maßnahme der Deutschen Arbeitsfront für Bergmänner aus dem Industriegebiet weiter. Die Bergleute kommen 14 Tage in einige Orte des Sauerlandes oder in Bäder des Lipperlandes, um einmal richtig ausspannen und sich erholen zu können. Für Unterkunft und Verpflegung ist bestens gesorgt. Die Kosten trägt die Deutsche Arbeitsfront. Ehebeihilfen für Frauenhilfsdienstmädel Das Deutsche Frauenwerk läßt den Frauenhilfe dienstmädeln, die sich nach dem 1. September 1939 zum Frauenhilfsdienst verpflichtet haben und sich in ihrer Arbeit bewähren, bei ihrer Eheschließung eine Ehebeihilfe von 500.— RM. zukommen. Auf Wunsch vieler Verbraucher gibt es Genko, Genkel's Einweichund Enthärtungsmittel, jetzt auch im Doppelpaket. Dreis 25 Rpf. Pocefth, VgN,.. WennefpertP.... Tlcdeibenlenine=Renate Eigäklung von Geo ftering deite die nun in einem Reserbelagarett zhre halständige dete, die nun in einem Reservelazarett ihre Ausheilung finden sollten. So war auch die Stimmung oder die Finger ein wenig klamm, dann gigggge Und immer wieder tauchte aus dem Bild der sommeren Bunder der Heimat, die ihnen neu geschenkt gluckt das Wunder der Geiman die ihnen nen grscher. Der Gefreite Peter Strehlin sah in den flimmernden kannte er leden, imer ein Antlitz und gewann Leben: ken und den deutschen Nawen ich, zelber wollte Jurist waren gute Hamgteckartak, hielten Einkehr in kleinen Renate aufschrecte, aungelacht, als er von seiner Liebe rsählte, Ste botollen. Aber Peter hatte dieses Lachen Besens zurückgetrieben. Er bseiner Ziebe den Raum und bereitete sich jetzt vor auf die große Aufgabe ihres beonten bvun Zug, helt. Dos Bel wgficgr sich fast das ganze Städtchen erste Verwundete Hrängten sich Aufsobszte un den Bahnund Liebesgaben drängten zu die Leu###.-Jug steig und konnten kaum Durn Sanstäter eingefunden Schwestern vom Roten Kreuz und Helferinnen nanmen sich sorgend ihrer an. Reise und lagen in wohliger, halb traumhafter Ruhe in den weißen Vetten. is d e die Augen halb geschlossen und Peter Strehlin hatte die Auen hatt geichme Ind gen und Gedanken einmal ledig„zu spürene g, görte nicht. Erst als eine feine, wohlklingende Stimme näher und ihn begrüßte, so als wäre ihre letzte Begegnung erst gestern gewesen. „Wie geht es dir, Peter!" Peter Strehlin zeigte seine blamten Zahne, über des braune Gesicht ging ein froher Stanzen. „Gut, Renate, ausgezeichnet gut!„Daß ich dich### wiedersehel Ich freue mich riesig... g, wandt, Renate, Westpohal errötete hag gute hreite Gesicht ihre Augen nicht ab. Sie zezf grieges fester und wisPeters, wie es im Ernst bes......., guch Reter sender geworden war, sah, daß der zeineg zelof, und einer Gefühe licher geworden vor guzen, puitten sie beide, daß dieses Wiedersehen eine damit sne ihre Prüfung.., I66. beide diese Prüfung bestehen lassen. getrennt hatte, Krieg hatte sie Kenttingikin Verals„Krau und in gelegentlichen Kopftönen herrlich ie ode Berkds„Adar schon deshalb, Velzgugen, Overnfrepensg Hutch das dekorative Gepränge und die leberdes beiont Kölns Oberninizenierzus Reis, uad Hans Schmkd bei und weiter Bildentfaluve diese Sper zu betrachten pflegt, nicht verläßt, veneur..., aufgsteilte Massenszenen von so gibt es dennoch gut augber.. Wirkung, wie auch stark bildhafter und imvoziährentzildern Alf Biörns starke, Eindgscke von, den., hat jetzt die muszikalische ausgegen. Atfred Sichmatzser begabte junge Zurigent Leitung übernommen, urehensg viel unbedingter Sichergewisse Unsicherheit erkennen lasimmer erfreut der Chor durch seinen stimmlichen Glanz und seine strahgrotartiger Steigerung, in,„Ihrem,leihen: Neittel, in.., 14 es freiticertight, ven Hamme schaftlichen Spiet vetwno, der überbetonten Starrpett Reinbard Engels aus..— Jösen, aber immer von Haltung und sich an der ungewöhnlichen Leuchtkraft und dem tenoralen Glanz seines prachtvollen Organs. In der Rolle der Amneris kann Friedel HoffMittellage und der Tiefe die erFegleitorchester nicht Als öberbriester macht Siegfried Tappolet von der eindrucksvolles Format. Die Balletteinlagen„ene nicht immer einheitlich, aber sonst mit gutem Er###### ausgerführ. 71 min, Das stimmlich wie orchestrat pagend musizielte wirtlöste lebßen Publikum anerkennend gewürdigt und löste### barten Versal aus. Dr. Josef Schwermann „Blinder Eifer...“ Der Generalquartiermeister von Stein ungr ung die Vervflegung seiner Truppen sehr besorg;g ge,#1 nur dampfenden Kessel. Der Major klappte die Hacken zusammen:...Han Gestatten, Ergene.ng. Schritten bei den KesselDann war er mit drei Sahtuten d fen nen trägern.„ „Löffer hoten!“„ „Herr Major, aver... Von Stein nickte dem Diensteifrigen gnädig zu. Bekannt. Im Parlament eines Landes, in dem Bestechungen an der Tagesordnung waren, verbreit=Hig-grlamentg. mitglieder allmählich. Schließlich wurde der Abgeordnete mit dem Zuruf Rezeb(glguben Sie pielleicht, daß ein Mitglied dieses Hohen Hauses nicht weiß, was Bestechung ist“ Die Ahnen. Als sich der alte kam ihrn sein Speifesgal recht öde einige Bilder der Vorfahren Wrangels bendne A nicht Dn maien Ee gaine Biedage brunGeschichtstatel 1553 1793 1815 1827 1868 1913 1920 Ihre Trauung zeigen an Dr. med. Hugo Bruns Waldtraut Bruns geb. Schwartkopff Stuttgart-Cannstatt, 15. Oktober 1940 Daimlerstraße 11 Heute vormittag verschied infolge Schlaganfalles mein lieber Mann, unser guter Vater! Grobvater. Schwießervater, Bruder und Schwager Karl Banse Im Alter von 73 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: * Frau Wilhelmine Banse teb Rohrgasse Bochum, den 15. Oktober 1940 Pleperstraße 2 Heute vormittag.30 Uhr entschlief sanft nach Ses eur en Witwe Carl Holte Lina geb. Vogelsang versehen mit den Gnadenmitteln unserer hl. Kirche Im Alter von 67½ Jahren. In tiefer Trauer: Luele Middendos1 geb. Holte Erich kolte u. Frau kiemine geh. azarde Fritr Holte u. Frau Mia geb. Max Holte u. Frau Luise geb. Jakob Walter Middendort Konrad Gerdes und Enkelkinder aon.45 Ubr. ia der Chnarsohrize heie geie, macht die Kinder gesund, kräftig, widerstandsfühig und ist auch zum Vortell Iuin#s Täglich verweist der Ansager Im Rundfunk auf die ausführlicheren Berichte in der Tagespresse. Ein Beweis für die große Wichtigkeit des Zeitunglesens! 16. Oktober Der Maler, Kupferstecher und Zeichner Lucas Cranack d. Ae. in Weimar gestorben(geboren 1472). Hinrichtung der Königin Marie Antoinette in Landung Napoleons I. auf St. Helena. Der Maler Arnold Böcklin in Basel geboren(gestol General Franz Ritter v. Epo. Reichsstatthalter (18. und 19.) Völkerschlacht bei Leipzig: Kämpfe bei Cäsar Flaischlen in Gundelsheim gestorben(geboren 1864). Cnnsmen Se har bedt mir schen: bup enichtmebrau, un hpren Fal baich schonmebrals 40 JJahre beimit um einnz e de schr Zenen mem Labtag niche genug danten Svoned iv, n. Schonnach 14 Tagen war der Kusten veischwun. den Ich werde die Dr. Vetcher: Tadiernen sedermanr, guxgehen Frau Maria Kleesattl, Private, Adlwang Nr. 10, g. Oktober 1930. Asthma werden seit Jahren mit Dr. Vorty, Peautlethelagug#peugl. mittel. Entbalt“ erprobte Wirkstoffe. Stszozsennungen dansparer en hesesigend. Japtreichemnerrernnu=782:—rer: — Datienten u. zufriedener Mirzie Die Beerdigung findet Freitag, den 18. Oktober. achmittags 2 30 Uhr, von der kleinen Trauerhalle des Hauptfriedhofes am Freigrafendamm aus statt. Trauerfeier eine halbe Stunde vorher nach längerem. Leiden im 61. Heute mittag ist meine liebe Frau, unsere herzensgute Mutter. Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Lina Ebenfeld geb. Dröge mit großer Geduld ertragenem Lebensjahre sanft entschlafen. In tiefem Schmerz: August Ebenfeld Carl Heinz Ebenfeld und Frau Marianne geb. Galle Willl Ebenfeld und Frau Magda geb. Gräfe Heinz Peters und Frau Elli geb. Ebenfeld August Ebenfeld d. J. und Frau Mia geb. Riese sowie 3 Enkelkinder des Friedhofes Freigrafendamm statt. Anschliebeno Beerdigung RPchb-rdr-..nn aus anderen Zeitungen über nommen Geboren: Knaben: Dortmund: Werner Althoff(Käthe Lotze); Werner Solberg(Leni Federmann); Hein: rich Gauß(Erika= Fuchs). E Dr. A. Knoerchen(Grete Müther), Mädchen; Essen: Heinzipginggt (Ruth Stinnesbeck). Essen=Kray: Hermann Ternieden (Wilhelmine Zinn). Verlobte: Hagen=Vorhalle: Addy Weber mit Walter Voß. Vermählte: Dortmund: Karl Engelhardt mit Annelteic, Pgli, mant mund=Rahm: Heinrich Bilmann mit Hilde Brünninghaus=Zroizert, gen: Otto Hassel mit Marianne Quambusch,=Wazrson, Geisenkirchen: Fris Spanier mit Annemarte Bolte. Gestorben: Dortmund: Paul Osenberg, 62.: Frau Franziska Kortendieck geb. Landwehr, 85 Jahre. Frau Anna Suntrop geb. Hohage. Dortm.=Marten: Hermann Wilmo, 73 J. Tortm.=Hörde: Anton Hilverling. 455 V. 3ggmm:„Obesleig. webel Kult Sanberg 30., Elisabeth Lohrmann, 62 J. Herne: Frau Wwe. Meta Masthoff geb. Möllenhoff, 66,J, Hagen: Frau Gertraude Pe. geb. Helbig,„3°. Essen: Reinvold Gerges, nrigh Albert Ochtrop. 62.: Peinrich Seibel, 64 JJ.; Wwe. Christine Steingaß: Wwe. Regina Müller geb. Maier, 75 J. Essen=Bredenen: Essen=West: Witwe Maria Ast geb. Raats, 69 J.„ Eslen=Alzegessen: Wwe. Maria kemper geo. Veborn, 72 J. Dutsburg: Friedr, Führer. 70.: Karl Bornter, 88 Jahre; Jakob Kock, 52 Jahre. Frau mit 4 Kind. sucht älter. Herrn zwecks späterer Heirat Beuueng kennenzulernen. Zuschriften unter K F 14168 Anz. Witwer mit einig, Kindern wünscht Witwe od. Mädch. kennenzulern. zw. Von Mund za Mund werden wir empfohlen! Unsere Kundschaft kommt nicht durch Schlepper zu uns, die die Preise nur verleuern, sondern wir werden emp. johlen durch unsere Qualllät und billigen Preise Heirat Zuschriften unter L R 2 unz. Sie Lesemappe fürdie Tamme enthält folgende Zeitschriften: Unstriefter Beobachter, Die Woche Die Wehrmacht, Der Adler, Münchener III., Deutsche Berliner III., Die Dame, Pilmwelt Die Gartenlaube, Welt und Haus, Die Koralle, Deutsche Frauenzeitung Alles in einer Mappe! Die Losemappe kostet: -7 Wochen alt.53 -10".45 11-44".35 wöchentlich. Neue Ausgabe.40 Woche alt.— 2„.80 -4".70 Lesezirkel Siepmann am Wilhelmsplatz Nochum- Sut 61569 Verloren Möbelhaus Gebrüder Eimpthool Marienotr. 29 Oeffentliche Mahnung. Die nachstehend aufgeführten, im Oktober 1940 fällig gewordenen und nicht gezahlten Steuern und Abgaben werden hierdurch angemahnt: Am 5. Oktober 1940 fällig: Lehranstalten unterhaltsbeiträge für Am 10. Oktober 1940 füllig: Getränkesteuer für September 1940. Am 15. Oktober 1940 fällig: Bürgersteuern, die den Arbeitnehmern eingehalten sind, Gewerheztaner von der Lohnsumme für Sepirlaber 1940, Abgaben vom Grundbesitz, Vergnügungssteuer für ständige Veranstaltungen, Schulgelder für die städt. höheren Lehranstalten, für die Gewerbe= und Betriebsfachschule, für die Haushaltungs= und schule für Oktober 1940 und die Gebühren für die im Monat September 1940 ausgeführten KrankenFür Steuerbeträge, die nach den Fälligeit Sgumingzu gezahlt werden, in ein Säumntszuschle, in Höhe Gofe. Nreuz mit lila Steinen, verlor. Geg. hobe Belohn. abzugeb. Kaiser=WilhelmStraße 7 (Eunlagen) Semschte,) sucht für 1½ Mon. Uebungsgelegenh. auf gut. Instrum, —4mal die Woche. Zuschriften unter B H 14641 Anz. Deutscher Süden. finden Aufnahme in der Fremdenpension Schottenburg, Bensheim a. d. B. Zentralbeizung, iließ. Wasser Familien-Anzeigen finden im„BA“ große Verbreitung Blauer entflog. Bitte abzugeben bei Winkelmann, Südhellweg 19 Entlaufen nehmen„AEVUNN. Kein Teel Prospekt gratis. Stadt-Drogerie Bengardstr. 18. Telephon 98304 von der Weide abhanden gskommen. Abzugeben Schmechtingstr. 6. In Riemke ist ein Säumm. uoag ag von 2 v. H. des Steuerberluges zu Zablungen können während der Kassenstunden bei der Stadtkasse, Rathaus, Eingang B. und bei den Zahlstellen erfolgen. Die Steuerpflichtigen vermeiden unnötiges Warten bei der Abfertigung an der Kasse, wenn sie die Steuern möglichst unbar, und zwar durch Ueberweisung auf ein Bankkonto der Stadtkasse bei den Bochumer Banken oder auf das Postscheckkonto Dortmund Hebebuchnummer, Steuerart und Absender sind zwecks ordnungsmäßiaer Verbuchung genau anzugeben. Nach Ablauf der Mahnfrist werden die rückständigen Beträge zwangsBochum, den 16. Oktober 1940. -. Die Stadtkasse als Vollstreckungsbehörde. 3. Ladenschluß: 19 Uhr. 4. Für Apotheken bleibt es bei der bisherigen Regelung. 5. Die Inhaber offener Verkaufsstellen sind verpflichtet, während der Verkaufszeit ihre Geschäfte offen zu halten. Dies gilt auch für die gemäß§ 105 b der Gewerbeordnung freigegebenen Sonn= und Festtage. Aus besonderen Gründen kann die Offenhaltungspflicht durch die Ortspolizeibehörde für einzelne Geschäfte oder Geschaftszweige ausgehoben werden; sie gilt serner nicht in Not6. Die Vorschriften über die Arbeitszeit, die Sonntagsruhe und den Jugendschutz der Gefolgschaftsmitglieder bleiben unberührt. 7. Zuwiderhandlungen gegen diese Anordnung oder die ergänzenden Bestimmungen werden gemäß§ 6 der Verordnung über den Lavenschluß nach§ 25 der Arbeitszeitordnung vom 30. April 1938(RGBI. I Diese Anordnung tritt mit der Veröffentlichung in Kraft. Die frühere Anordnung vom 9. 7. 1940 hebe ich mit dem heutigen Tage auf. Herne den 14. Oktober 1940. -. Der Oberbürgermeister als Ortspolizeibehörde. befinden sich dieAnnahme. stellen des „BA“ bei Joh. Szyeka Buchhandlung Auf dem Dahlacker 46 Friedr. Kilbsch Herner Str. 259 W. Cernelius Herner Str. 304 Bekanntmachung des Stadternährungsamtes 1. Abgabe von Butterschmalz. Von der 16. Zuteilungsperiode ab (21. Oktober 1940) werden an alle Normalverbraucher, Kinder von, 3 bis 6 Jahren und Kinder„von 6 bis 14 Jahren an Stelle von 62,5 Gramm Bukter je 50 Gramm Butterschmalz ausgegeben. Die Verbraucher haben den neugeschaffenen Bestellschein für Butterschmalz bei dem Verteiler abzugeben, bei welchem sie zum Bezuge von Margarine eingetragen sind. Es dürfen nur solche Verteiler den Bestellschein für Butterschmalz entgegennehmen, die zum Handel mit Margarine zugelassen sind. Die Verteiler haben die Bestellscheine für n Bescheinen Eierverteilung. Auf den vom 23. September bis 20. Oktober 1940 gültigen Bestellschein der Reichseierkarte wird als 3. Rate. 6 für jeden Versorgungsberechtigten ausgegeben, und zwar auf Abschnlll C in der Zeit vom 16. bis 20. OkBochum, den 16. Oktober 1940. Der Oberbürgermeister. T SHS S WSe KEE K Anordnung betr. Verkaufszeiten in offenen Ber kaufsstellen aller Art. Auf Grund de. den Ladenschluß 1939(RGBI. 1 Anordnung des präste tober 1940(I B Nr. 40—) wird für die offenen Verkaufsstellen aller Art, einschließlich der Handwerksbetriebe mit offenen Verkaufsstellen, wie: Bäcker, Metzger, Schuhmacher, Friseure u/.., im Bereiche der Stadt Herne folgendes bestimmt: 1. Verkaufsbeginn:.30 Uhr: 2. Mittagspause: 13 bis 15 Uhr; er Anordnung über vom 21. Dezember S. 2471/ nd der rdnung des Herrn eglerungs= identen in Arnsberg vom 1. Or#70 zu G A Nr. 1525— Reg.; -Bl. vom 5. 10. 1940, Ausgabe Butterschmalz dem Ernährungsamt zur Aussteuung von Bezagscheinen einzureichen. Anschließend daran müssen die Verteiler diese Bezugscheine unverzüglich den von ihnen ausgewählten Vorlieferanten für Margarine vorlegen. Die Abgabe von Butterschmalz erfolgt auf den dafür vorgesebenen Einzelabschnitt, der vom Verteiler bei der Aushandigung der Waren zu entwerten ist. 2. Abgabe von Fett in Mengen unter Die Kleinverteiler werden ermächtigt, die Abgabe von Fett in Mengen unter 50 Gramm Soweit dem Verbraucher kleine Abschnitte oder einzelne Reise= und Gaststättenmarken für„weniger als 50 Gramm verbleiben, kann er diese in Gaststätten verbrauchen over beim Einzelhandel zusammen mit den Einzelabschnitten über größere Mengen einlösen. Die Abgabe von Kakaopulver erfolgt nunmehr nur auf den Abschnitt der. Kakaopulver fällt fort. Für die Ausschnitt F 5 Berücksichtigung finden. der wadiwesse Bezug vor, SLsese von Rährmittei., Higg, gege der 15. Zuteilungsgetjode auch für die 16. Zuteilungsperiol# vom 21. Oktober bis 17. November 1940 nach Maßgabe der beim Einzelhandel vorhandenen Bestände unverändert. Die Abgabe von Teigwaren erfolgt auf die Abschnitte N 11 bis N 15 der Nährmittelkarten, die mit einem„T“ versehen sind. 6. Bohnenkalsepvon Kassee in der ), Abgabe, von Kasser in der 16. Zuteilungsperiode. 15 bei den von(hnen gezälien Verteilern bis zum 28.„Supegrugge 1940 abgegeben haben, konnen bei diesen in der 16. Zuteitungspertade (21. Oktober 1940 bis 17. November 1940) an Stelle von 125 Gramm Kassee=Ersatz= oder Zusatzmitteln 75 Gramm Bohnenkaffee bezieben. Die Abgabe des Kaffees erfolgt auf die durch ein„K“ verbundenen Abschnitte N 24 und N 25 der Nährmittelkarte 16. Die Verteiler haben, wenn Kafsee bezogen wird, zAnsmen, schnitte N 24 und N 25 zusammen. hängend abzutrennen und nach Ablauf der 16. Zuteilungsperiode, spätestens aber bis 25. Novemver 1940 auf Bogen aufgeklebt beim Ernährungsamt unter Benutzung eines vorgeschriebenen Vordrucks zur Abrechnung einzureichen. Hierbei ist gleichzeitig die den Verteilern auf Grund der Vorbestellung gelieferte Kaffeemenge, die an die Verbraucher abgegebene Menge und der sieg daraus ergebende Vorrat anzugeben. b) Vorausbestellung von Kaffee für die 17. Zuteilungsperiode. In der 17. Zuteilungsperiode vom 18. November bis 15. Dezember 1940 werden die Versorgungsberechtigten, die das 18. Lebensjahr vouenbet haben, wiederum an Stelle von Kafsee=Ersatz= oder=Zusatzmitteln Bohnenkaffee beziehen können. Die Vorausbestellung durch die Versorgungs: ber 71940 und die Einreichung der 1940 zu erfolgen. Die Verteiler baben bei der Entgegennahme der Vorausbestellungen den Stammabschnitt der Nährmittelkarten mit ihrem Firmenstempel zu versehen. Auf Grund der gesammelten Ersahrungen wird im Interesse der urbeitsBeersparnis und der Erleichzzrugg der Handhabung angeordnet, daß die Bestellscheine für Fleisch vom Beginn der 16. Zuteilungspertode an(21. Oktober 1940) nicht mehr abzutrennen und dem Ernährungsamt abzuliefern sind. Der Verteiler hat vielmehr den Bestellschein an der Karte zu belassen und mit seinem Firmenstempel zu versehen. Er darf die Einzelabschnitte der linken Kartenseite nur dann abtrennen und mit Waren beliefern, wenn der Bestellschein seinen Firmenstempel trägt. Die Abschnitte der linken Kartenseite, die in 50=Gramm=Abschnitte aufgeteilt worden sind, können künftig auch zur Einnahme von Mahlzeiten in Gaststätten verwendet werden. Durch diese Regelung werden die Reise= und Gaststättenmarken für Fleisch als Gaststättenmarken entbehrlich. Ihre Ausgabe kommt nur noch für Verbraucher in Betracht, die auf einer Reise ihre Mahlzeiten nicht in Gaststätten einnehmen, sondern sich selbst verpflegen. Wanne=Eickel, 15. Oktover 1940. Der Oberbürgermeister Ar OTagen beginnt die neue 4. Deutsche Reichslotterie In S Klassen kommen über 100 Millionen RM. zur Verlosung. Hauptgewinne RM.: 6X 500000 3X300000 3X 200000 18x 100000 und viele andere Gewinne. 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