Gezugspreis mint wotenlodn:.F, monatlich oder 93 Bil. balbmonatlich. monatlich, Selbtabholer.25 B.„Ausirierte“ 30 Bs. monatlch, Funkselischrist.dot mit mir 45 V. monalich del dier Sgrzgesen De am, Zeluig durcs hobere Gepal, Verdost oder Veliebstorung und 2el. Verdindert wird) Vonnen v5iz I urd von.3 bis 18 übr, sonnags 30. Sept. 1940 von 11 bis 12 Uhr:—. Sprechstunden der Schriftletung, auber mitwochs 30. Sept und sonnabends, von 16 bis 17 Uhr.— Postscheckonto Dortmund 1760. Verlag und Druck: Lauvenmühlen& Dierichs in Bochum 1 47. Jahrgang Nummer 231 Enzeigendreise: Grundpreise Iv: Preist, 55 gf. umt Terttell. Familienlich aufgegebener Anzeigen kann keine Gewähr übernommen werden. Anruf 67551 bis 54 Einzelpreis 10 PPf. Hauptgeschäftssielle: Rathausplatz 8. Banne des Drei-Nächte-Paktes Gue n BTTp! Wie eine Bombe in UsA. eingeschlagen— Die Neutralen ertennen die weltgeschichtliche Beveutung des Paltes hier verbündet sind und es. ztalten Zapan stand auch am, Sonn=, exgibt sich ganz klar, daß die Kriegsovergtionen von Deutschlans, Vtostag un pitesunkt“ APntereses der abend und Sonntag im Mittelpunrt des Intere####.#er gesamten Weltpresse. Im allgemeinen ist detgr#### verstanden worden, wie er verstanden sein wig; als eine Kampfansage gegen die Kriegstreiber und, F44,0, ausweiter und als ein Instrument zur Auf harren— das von Mussolini ausweiter und als ein Instenm“ g g. gu einer gerechten Neuordnung in der Welt und zur Herstellung eines dauerhaften Weltfriedens. Dabei betonen viele Zeitungen, so zum Beispiel in Spay Jugoslawien, ja sogar in den Vereinigten Staaten von Nordamerika, daß der Pakt eine deutliche Warnung an die Adresse Amerikas ist. London reagiert mit grotesken Lügen Zwischen Verblüffung, ohnmächtiger Wut und grotesken Lügen bewegt sich die Reaktion Londons. Zunächst dauerte es eine Weile, bis man überhaupt die Sprache fand, dann tobte man und erklärte, der Vertrag sei ein Fetzen Papier, und schließlich gab man die Meldung aus, daß bei den Luftkämpfen in der Nacht zum Sonnabend 191 deutsche Flugzeuge abgebeweist am besten, wie schwer der Schlag gesessen hat. Jedesmal, wenn England einen schweren Schlag erhielt, reagierte es darauf ders kräftigen deutschen Verlustzahlen. Diese Methode ist zu albern, als daß man sich mit ihr noch auseinandersetzen müßte. Selbstverständlich setzt man in London alle Hebel in Bewegung, um die Bedeutung des Paktes zu verkleinern. Man tut dabei sogax so, gls ob der Vertragsabschluß gar nicht überrascht habe. Dabei wird aber zugegeben, daß eine Niederlage für die englische Politik bedeute. Viele einflußreiche Personen erklärten offen, daß ein Konflikt zwischen Japan und Amerika sehr unangenehm für England sein werde, sogar ein großes Handikap für England in seinem Krieg mit Deutschland und Italien bedeute. Diese Londoner Kreise befürchteten auch, daß durch japanisch=amerikanische Verwicklungen die Aufmerksamkeit und Energie der Vereinigten Staaten von Europa abgezogen würden. Es sei nicht denkbar, daß der Vertrag großen Eindruck machen werde, erklärt man weiter in London. Die totalitären Staaten könnten ruhig Verträge unterzeichnen, sie würden dadurch den Gang der Ereignisse nicht beeinflussen. Der Vertrag sei nur ein Fetzen Papier. Dieser Fetzen Papier wird allerdings Churchill und seinen Kriegshetzern noch einige Schwierigkeiten machen. Der Londoner Nachrichtendienst meint schließlich tröstend, der Krieg werde in der Schlacht im Aermelkanal oder in der Nordsee entschieden. Damit hat er freilich nicht so ganz unrecht. Das Schwert wird diesen Krieg mit der völligen Vernichtung des zusammengeraubten Piraten=Empire beenden, aber auch die entscheidenden Schläge werden nicht nur im Aermelkanal und in der Nordsee, sondern auf der Seeräuberinsel selbst, im Mittelmeer, in Afrika und in aller Welt fallen. Sie werden gemeinsam geführt werden von den jungen Völkern, die einmütig für die Freiheit ihres Lebensraumes und für eine neue gerechtere Welt kämpfen. Bestürzung in englandfreundlichen Kreisen Amerikas Die Unterzeichnung des Berliner Bündnispaktes schlug in den Vereinigten Staaten wie eine Bombe ein ergibt sich ganz klar, daß die Kriegsoperationen allen drei Teilen mit immer größerer und lebhafterer Energie vorwärtsgetrieben werden, mit der Aussicht auf immer größere Erfolge, die den Endsieg beschleunigen werden.“„Lavoro Faszista" England nachgehen oder hartnäckig auf dem Weg des Selbstmordes beharren— das von Mussolini und Hitler begonnene gigantische Revolutionswert wird nunLogik der Tatsachen und der Waffen zu seinen letzten Konseguenzen gelangen.„Tribung“ schreibt:„Grundbedingung ist, der„Endsieg der Achse, d. h. die Vernichtung der britischen Macht. Diese über alle Breitengrade verstreute Macht dieses Schlangen=Imperiums, das die ganze Welt umschlungen hielt, steht in krassestem Widerspruch zu den modernen Zeiten. Großbritannien ist eine politische Macht, der nicht mehr eine reale militärische Macht entspricht, die fähig ist, es zu verteidigen, und die deshalb darauf ausgeht, sich nur auf Grund eines überlebten Respektes vor seiner angeblichen moralischen Ueberlegenheit zu erhalten. Deshalb stellt die britische Macht eine Ungerechtigkeit und eine offene Beleidigung für alle anderen Kulturvölker dar.“ Tokio:„Für die Welt ist ein neuer Morgen angebrochen“ Die japanische Regierung hat eine Erklärung an “ d a s j a p a n i s c h e V o l k g e r i c h t e t, i n d e r s i e e i n g a n g s d e n Willen Japans betont:„Die japanische Außenpolitik hat sich das Ziel gesetzt, alle Kräfte für die Beilegung des China=Konfliktes einzusetzen, den Aufbau des ostasiatischen Wirtschaftsraumes zu betreiben und dadurch zur Herbeiführung des wahren Friedens für die ganze beizutragen.“ Die Erklärung stellt dann fest, daß es Staaten gibt, die diese Politik Japans und die Entwicklung Javans unter Anwendung aller Mittel zu verhindern suchen. Dann heißt es wörtlich weiter:„Angesichts einer solchen Lage gibt es für Javan nur eine mögliche Haltung, nämlich nachinnen: so rasch wie möglich die Struktur der wehrhaft gemachten Nation aufzurichten, das 100=Millionen=Volk in volliger Einmütigkeit und fester Entschlossenheit zusammenzuschließen; nach außen: in engste Verbindung mit den gleichgesinnten Nationen zu treten, um so in der Durchführung unserer Staatspolitik entschlossen vorwärtszuschreiten und gleichzeitig alle diejenigen Staaten, die uns daran zu hindern suchen, zu bewegen, ihre eigene Haltung einsichtsvoll zu vedenken.“ Darauf erläutert die Regierungserklärung den Dreierpakt im Sinne der in Berlin bei der Unterzeichnung gehaltenen Reden und zollt der deutschen und der italienischen’'ganzekommen hes' Vertrages. Der Abschluß des Drei=Mächte=Abkommens in Berlin iblicks der Unterzeichnung aufgenommen. Presse-Hoffmann Links der itaNitschi". Mit dem Zusammenschluß der drei Mächte sei für die gesamte Welt ein neuer Morgen angebrochen.„Yomuri Schimbun" bezeichnet den Vertrag als eindeutige Warnung an Amerika. „Sensationeller diplomatischer Sieg der Achse“ Aus der Fülle der neutralen Stimmen, die alle die weitung und für die gerechte Vezartenrng, efr, Beelt 29. Sonntag vier Luftalarme in London Rüstungswerk in Midlands bombardiert— Ohne eigene Verluste 10 britische Jäger abgeschossen dnb Berlin, 29. September. Deutsche Kampfverbände griffen auch in wehrfachen Einsätzen kriegswichtige sowie die Aufrichtung eines unterstreichen, bringen wir nur die nachstehenden zwei, weil sie ganz besonders charakteristisch für die Auffassung in den neutralen Ländern sind. Die Zeitung „Madrid“ schreibt, daß der Pakt nicht nur ein Meisterstück seiner Art entsprechend dem Geist der Außenpolitik einer jungen Nation gegenüber der schwerfälligen und vernichtenden Politik Englands sei, sondern gleichzeitig ein wahrhaft sensationelles Glanzstück blitzschnellen Handelns, das die Hoffnung der Engländer, die ihr gesamtes Tun und Trachten auf die Vereinigten Staaten konzentrierten, zum Scheitern brachte. Deutschland und Italien, die in den letzten Zeiten oft den Ereignissen vorausgegriffen hätten, hätten auch diasme] einer sonsationellen diplomatischen Sieg erund der stalegicheg, Otzigate Anerkennung bder de Zezual eintent senselonelen Bbolongtischen. Siea. se Penibun ger, ber o. 9 ge wiez, Hoey, ve,.-Zimi, rungen, desen Felg, Frither, ooer warer, glegx, wurees er occngg u den, aber, gone, Aegezge, eine Verg sang hesesteker agen ihres gefährlichsten Ge Bsmübungen nzm das Juntanigge zge begichehf In einer Rundfunkansprache, rief der japanische Ministerpräsident Fürst Konoye das ganze japanische Volk zur uneingeschränkten Mitarbeit auf.###gem. Die Tokioter Zeitung„Hotschi„Schimbum“ schreibt:„Das System von Versailles, der NeunMächte=Pakt und die zahlreichen anderen sogenannten Abkommen waren eine,englischgmerisanische, FKnute, 20 Tote in Gibraltiak„..u den Tahesopter dem die, wie über anderen Staaten, so auch über Japan, Wie bekannt wird, beträgt vie Savt#rt., barnh 30g schwebtg“„Die Hauptschuld ,für das Weltunglück trage sepien, Hopbardenent.von Gpprgltgg, gppepezzg, 20. England, das jetzt dem Abgrunde entgegentaumele Die 034, bauen das größte Treeigipost enf#ggg.Fonnenund bich, wign Zieser tage hoffe, 9u. ein=gmerisag) Ve. Nur. die de wied in Pahbonne(Rew Fered) das größte begners England gegeureten. Die brasilioni Leruug„Meiodia“ das Bündnis einen tödlichen Schlag für die Machtansprüche der Plutokratie. 200 Tote in Wibraltar September in mehrfachen Einsätzen kriegswichtige Ziele in England an. London hatte im Laufe des Sonntags viermal Fliegeralarm. Weitere waren mehrere Häfen an der Süd= und Ostküste Englands sowie die Dockanlagen an der unteren In den Docks von Tilbury wurden neue heftige Brände ausgelöst. Vor der britischen Ostküste versprengten deutsche Kampfflugzeuge einen stark gesicherten Geleitzug. Schließlich wurde noch mit großem Erfolg ein besonders wichtiges Rüstungswerk in Midlands bombardiert. Bei den Luftkämpfen, die sich im Laufe des Tages über Südengland abwickelten, schossen unsere Jagdflugzeuge ohne eigene Verluste 10 britische Jäger Von 20 Uhr abends am 28. 9. bis in die Vormittagsstunden des 29. 9. waren ununterbrochen deutsche Flugzeuge über der britischen Hauptstadt, in der während der ganzen Zeit Fliegeralarm gegeben wurde. Japanischer Orden für Ribbentrop dnb Berlin, 28. September. Zur Erinnerung an den ge.=Fagiggz, unterzeichneteg Javan hat der Kaiser von Javan dem Reichsminister schlug in den Vereinigten Staaten wie eine Bombe, und löste in derjenigen USA.=Presse, die den Eintritt Amerikas in den Krieg wünschte, reine Bestürzung und schlecht verhehlter Wut aus. Die„Newyork Post“ betont, daß die USA. im Falle des Kriegseintritts im Pazifik einer so großen Flotte gegenüberstehen, daß Amerika nicht imstande sei, England im Atlantik oder im Mittelmeer zu helfen. Die japanische Flotte sei die drittgrößte der Welt und fast so stark wie die deutsche und die italienische Flotte zusammen. Wenn also die Vereinigten Staaten sich in den Krieg einmischen wollten, so müßten sie auf zwei Fronten kämpfen und bereit sein, den Kampf gegen 250 Millionen Deutsche, Italiener und Japaner aufzunehmen. In offiziellen Kreisen Washingtons hört man die Beteuerung, daß sich durch das Abkommen nichts geändert habe. Die Washinatoner Presse sieht überwiegend in dem Paktabschluß eine Warnung an die Vereinigten Staaten. Auf Grund halbamtlichen amerikanischen Zahlenmaterials stellt Associated Preß fest, daß das Berliner Dreierbündnis eine der mächtigsten Kombinationen der Weltgeschichte darstelle. Die drei Regierungen verfügten über 20 Millionen ausgebildete Soldaten, wahrscheinlich 35,000 Kriegsflugzeuge und Kriegsflotten von über 2 Millionen Tonnen. In einer Meldung aus Ottawa muß das englische Nachrichtenbüro Reuter feststellen, daß in Kanada „für den Mann auf der Straße“ der Berliner Vertrag einen„weiteren Schlag Deutschlands im Nervenkrieg“ darstelle. Die Kanadier seien genötigt zu glauben, daß der Vertrag dazu bestimmt sei, die Hilfeleistung der Amerikaner für England herabzumindern. Italien:„Dieser Block erscheint als unschlagbar“ In Italien wie auch in Japan ist die Freude über den Abschluß des Vertrages nach wie vor außerordentlich groß. In Mailand und in Tokio kam es sogar zu großen Freudenkundgebungen der Volksmassen. Natürlich bespricht die Presse beider Länder die Bedeutung des Abkommens weiter. In einem Kommentar=ihres Berliner diplomatischen Mitarbeiters betont die italienische Nachrichtenagentur Agenzia Stefani:„Der Pakt der drei Imperien ist die mächtigste Koalition, die jemals zu allen Zeiten der Geschichte gebildet wurde. Wenn man die mächtigen militärischen Streitkräfte in Betracht zieht, die Italien, Deutschland und Japan aufstellen„können, dann erscheint dieser Block als unschlagbar." Das Mittagsblatt des„Giornale 'Italia“, schreibt am Sonnabend:„Seit gestern hat die Welt erkannt, welche gigantischen nationalen ligung am Kriege, so schreibt„Tokio Ritschi Trockendock der Welt gebaut. Trei neue Schunetuten=der Eharchin ebebiert Bene u aunu ag agae ee. Perser ud einzelne ländiche Siehlugen in hüäberen Wr Erzube He vor eialer Zeit schon einmat iun unSpreng= und 80 Prandhomhen, Personen= oder Sachschäden anzurichten. alsche lscehlscheie dar in i. ie 2. zugreifen, auf die sie unter dem Schutz der Dunkelheit ohne die geringste Gefahr ihre Bombenlast abwerfen können. So wurde in der Nacht zum Freitag ein Bauerngehöft in einem kleinen Dorf südlich von Kiel wieder das Opfer eines dieser geradezu sinnlosen Angriffe, die in ihrer scheußlichen Brutalität schlechterdings nicht mehr überboten werden können und Gut und Leben friedlicher Wenschgrzzgggren wollen. Es antfrrichten gugerAußerdem ist noch eine dritte Untat der britischen Flieger zu melden. In der Nacht zum Sonntag suchten die fliegenden Brandstifter der nächtlich den Gau Weser=Ems heimzusuchen, und streuten erneut ihre Brandplättchen über Dörfer, Felder und Wälder, glücklicherweise ohne irgendeinen Schaden anrichten. Dabei befolgten sie wieder einmal wie in Lenn man bei der englischen er Zeit schon einmal in unse des Museumsdorfes abgeworfen heimtückischen Ueberfall die bre dstifterische Absicht und ich gerischen#r iegführeng vollen. Es entspricht der ver: Wälder, glücklicherweise ohne irgendeinen Schaden anbrecherischen Kriegjührung und zeugt von der teuflischen zuricten. Paoet vesrrger##. gesanderen noch die von den Churchillschen Potsdam, Friedrichsruh und Weimar, den besonderen gxecherischen Kriegführung go, von den Kburchillsche Mordgier, wenn dann noch die von den Churchillschen Luftpiraten um ihr Hab und Gut gebrachte Bevölkerung bei den Löscharbeiten mit Maschinengewehren beschossen wird, wie es hier der Fall war. Wie durch ein Wunder Potsdam, Friedrichsruh und Weimar den besonderen Befehl ihres Meisters Churchill, absichtlich und schänderisch deutsche Kulturstätten zu treffen. So wurden in dieser Nacht u. a. zahlreiche Bxandplättchen auf wird, wie es hier der Fall war. Wie durch ein Wunder dieser Nacht u. a. zahlreiche Brandplätt sind keine Personen zu Schaden gekommen. Weit und das Museumsdorf in Cloppenburg abgeist in der Gegend dieses Dorfes kein irgendwie als worfen. Diese Anlage, die mit ihren 20 Gebäuden, worfen. Diese Anlage, die mit ihren 20 Gebäuden, mit sters ihren beiden über 100jährigen Bauernhäusern, mit geren Aussprache. ihrem Herrenhaus aus dem Jahre 1680, mit Mühl und eines der breit ist in der Gegend dieses Dorfes kein irgendwie als militärisch anzusprechendes Ziel, das zu einem Angriff reigen könnte.n K. 1 Um eine weitere Schandtat vermehrten die britischen Nachtpiraten ihr Schuldkonto in der Nacht zum Sonntag in Köln. Wieder einmal landeten und Brandbomben in dichtbesiedelten Stadtteilen und suchten ihre Opfer unter der Zivilbevölkerung, so daß die vier Toten, die hier zu beklagen sind, den Morden, die Churchill und seine Trabanten bisher schon auf dem Gewissen haben, hinzuzurechnen sind. Die Zahl kann sich leider noch erhöhen, denn unter den zwölf Verletzten befindet sich ein Mann, der so schwere Wunden davongetragen hat, daß mit seinem Ableben gerechnet werden muß. Auffallend viele Bomben trafen Hinterhäuser, auch Gärten zwischen den Häuserreihen und Plätze der wurde, noch im Zweifel sein konnte, so liegt bei diesem heimtügischen ueverfau vie vranostifterische„wvsicht und der Wille zur Vernichtung einer der schönsten Stätten bäuerlicher Kultur klar auf der Hand. Aber auch dieses Verbrechen wird, wie alle anderen, mit unverwischbaren Lettern in das Schuldbuch Englands eingetragen und vergolten werden. Graf Ciano beim Führer Längere Aussprache in Gegenwart Ribbentrops dob Berlin, 28. September. Der Führer empfing Sonnabend mittag in der Neuen Reichskanzlei den Königlich Italienischen Außenminister Graf Ciano in Gegenwart des Reichsministers des Aeußeren von Ribbentrop zu einer länBauerntums dar. Es ist nur dem glücklichen Umstand, daß keines der Brandplättchen auf eines der fiel, und dem sofortigen Einsatz von Suchkommandos zu danken, wenn hier nicht unabsehbarer und nie wiedergutzumachender Schaden entstanden ist. An die 100 Mann Landesschützen, Jugendfeuerwehr und andere italieni freiwillige Hilfskräfte suchten das große Gelände ab, be= schritt stiegen die weitgebauten Strohdächer und vernichteten tretene Graf Ciano wieder nach Rom abgereist dub Berlin, 29. September. Der Königlich Italienische Außenminister Graf Ciano ist heute vormittag mit den Herren seiner Begleitung von Berlin abgereist, um sich wieder nach In Vertretung des abwesenden Reichsministers des Auswärtigen von Ribbentrop geleitete der Staatssekretär des Auswärtigen Amtes. von Weizsäcker den italienischen Außenminister zum Anhalter Bahnhof und schritt mit ihm, die Front der vor dem Bahnhof angetretenen Ehrenkompanie der Wehrmacht ab. Auf dem hatten sich Reichsführer# Himmler, die rialdirektor Gutterer, den Generaltonsul Walther als etäre Bohle und Keppler, die Unterstaats Vertreter des Reichsaußenministere, fexner Staatssekreaus der Chef des Proto-star Zschinssch, als Vertreteg, bes Reschserziehung: ministers und den Leiter der Abteilung Bildende Kunst im Reichspropagandaministerium, Ministerialrat Bibrach. Oberbürgermeister Haltenhoff begrüßte mit herzlichen Worten die italienischen Gäste und erinnerte an den freundlichen Empfang, der ihm bei seinem Besuch in der alten, schönen Stadt Cremona zuteil geEr dankte dann Exzellenz Farinacci für Bahnsteig Staatssetrezare Voyie und Kepvler, die Unterstagts: Vertreter beiz, setretäre Woermann und Gaus, der ehef des Proto-##tar Zschintzsch kolls Gesandter von Dörnberg und andere hohe Vertreter von Staat, Partei und Wehrmacht zur Verabschiedung eingefunden. Wie bei der Ankunft, wurden Graf Ciano auch bei seiner Abfahrt die herzlichsten Kundgebungen der Berliner Bevölkerung zuteil. Italienische Kunstausstellung in Hannover eröffnet Hannover, 29. September. Hannover erlebte am Sonntag einen Tag von hoher nationaler und kulturpolitischer Bedeutung. Ein warmherziger Freund Deutschlands, der italienische Staatsminister Roberto Farinacci, war nach Hannover gekommen, um der Eröffnung einer Kunstausstellung beizuwohnen, die 69 ausgewählte. Gemälde der berühmten Ausstellung„Premio Cremona" enthält. Im Marmorsaal des Künstlerhauses hatten sich die führenden Männer aus Partei, Staat und Wehrmacht sowie Vertreter der hannoverschen Künstlerschaft eingefunden. Die Mitglieder des hannoverschen Fascio waren ebenfalls zugegen und begrüßten Minister Farinacci und seine Gemahlin mit herzlichen Ovationen. Von deutscher Seite sah man u. a. EguleiterStellvertreter Schmalz, Stabschef Lutze, als Vertreter des Reichspropagandaministers Dr. Goebbels. Ministeworden sei. Er seine Vemuhungen um das Zustandekommen der Aus. Imme ür, Haß„wie gewöhnlich“ deutsche Flieger in der Exzellenz Farinacci dankte dem Oberbürgermeister für das große Interesse, das Hannover der italienischen Schwesterstadt entgegenbringe. Dafür sei die Ausstellung ein sichtbarer Beweis. Es sei sein fester Wille, seinerseits alles zu tun, um die rutturpolitische Zusammenarbeit zwischen den beiden Städten enger und fruchtbringender zu gestalten. Insbesondere dankte der Minister, der Stadt Hannover für den freundlichen Winister Danach eröffnete der Oberbürgermeister die Ausstellung, worauf sich die Gäste in die Räume begaben, um die ausgezeichneten Kunstwerke des jungen Italiens zu besichtigen. Für seine Verdienste um die kulturellen Beziehungen zwischen Hannover und Cremona ehrte die Technische Hochschule Hannover Exzellenz Farinacci durch die Verleihung der Würde eines Dr.=Ing. ehrenhalber. chwerpunkk=Ernden und Eiderpeet Seschufteirrenmernen=Enh stingerehl Neue Berichte über die Wirkungen der deutschen Bombenangriffe Unsere Vergeltungsangriffe am 28. und in der Nacht zum 29. September Zwei Handelsschiffe aus Geleitzug durch Bombentreffer versenkt Der Feind verlor gestern insgesamt 28 Flugzeuge, davon drei durch Flakartillerie. Nur ein deutsches Flugdnb Berlin, 29. September. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Die Vergeltungsangriffe unserer Luftwaffe teten sich am 28. 9. und in der Nacht zum 29. 9. mit Schwerpunkt gegen London und außerdem pool und andere Hafenziele im Süden Englands. Ernste Schäden wurden in London an den SilvertonDocks, in Gravesend, bei den Tilbury=Docks sowie im Themsebogen und bei den Ostindia=Docks verursacht. Vor der schottischen Ostküste gelang es durch Angriffe is der Luft aus einem stark gesicherten, Gelezzng bei Handelsschiffe von je etwa 6000 BRZ. ourch VollIm Verlaufe der Tagesangriffe entwickelten sich er London on einigen Stellen heftige, für uns sehr zeug wird vermißt. Britenbomber vor Berlin abgeschossen Berlin, 29. September. Bei dem Versuch britischer Bomber, in der letzten Nacht nach Berlin vorzustoßen, wurde ein Flugzeug von Flakartillerie abgeschossen. Nacht zum Sonntag über der Hauptstadt gewesen seien. Der Angriff„scheine“ sich über den Vorstädten abgespielt zu haben, aber„einige“ Flugzeuge seien auch über der Stadtmitte erschienen. Außerdem seien deutsche Angriffe über den Midlands im Südwesten und in Wales erfolgt. Nicht minder zurückhaltend ist der Bericht des britischen Luftfahrtministeriums, der meint, daß die feindliche Tätigkeit am Sonnabend aus drei Operationen bestand. Im Laufe der Angriffe seien deutsche Flugzeuge bis zum Osten von London vorgestoßen, es„scheine" aber, daß wenig Schäden verursacht worden seien. Der Luftsachverständige des„Daily Telegraph“ muß nachträglich immerhin zugeben, daß die deutsche Luftwaffe sich die Wetterverhältnisse am Freitag während des Tages zunutze gemacht und Massenangriffe unternommen habe. Die Schaden seien sehr schwer gewesen. Das glaubt Reuter doch niemand Während man also dazu übergegangen ist, sich über die ständig wachsenden Schäden in ein vielsagendes Schweigen zu hüllen, häufen sich auf ein gegebenes Stichwort hin in allen amtlichen und nichtamtlichen Auslassungen die sagenhaftesten Berichte über die deutschen Flugzeugverluste. So meldete z. B. Reuter, daß die Verluste der deutschen Flieger im Laufe der Schlacht von Großbritannien vom 1. September bis Sonnabend 1046 betragen hätten. Den englischen Seifenblasen stehen die deutschen OKW.=Berichte entgegen, an deren Wahrheit niemand in der Welt zu rütteln vermag. Sie stellen in der Zeit vom 1. September bis zum Sonnabend 1134 vernichtete englische Flugzeuge fest, während die deutschen Verluste noch nicht den dritten Teil davon betragen. richtenagentur Associated Preß, nachdem er vorher festgestellt hatte, daß der Angriff vieler hunderter deutscher Flugzeuge auf ganz England am Freitag die schwerste Attacke der letzten zwei Wochen gewesen sei: über zondon an einigen * Die britische Luftwaffe führte Nachtangriffe allem gegen das west= und südwestdeutsche Grenzgebiet. Einige britische Bomber, die bis dicht vor Berlin vorstießen, wurden durch das Abwehrfeuer der Flakartillerie gezwungen, abzudrehen, ohne das Weichbild hauptstadt erreicht zu haben. In deutschland warf der Gegner mehrfach Bomben, ohne nennenswerten Sachschaden anzurichten. In einer westdeutschen Stadt wurden abermals Wohnviertel angegriffen und mehrere Personen, die sich nicht in Schutzräumen befanden, getötet oder verletzt. Suners Besprechungen in Berlin Erschöpfender Gedankenaustausch im Geiste enger Freundschaft dnb Berlin, 28. September. vor Der Besuch des spanischen Ministers des Innern, Herrn Serrano Suner, in Deutschland hat Gelegenheit zu einem eingehenden und erschöpfenden Gedankenaustausch mit der Reichsregierung geboten, an dem in den letzten Tagen auch der in Berlin anwesende italienische Minister des Aeußern Graf Ciano teilgenommen hat. Die Besprechungen, die ständig von dem Geiste der zwischen den drei Mächten bestehenden engen Freundschaft getragen waren, haben zu einer vollständigen Klärung aller die gemeinsamen Interessen berührenden Fragen geführt. Rustungeidert=Vernchtens=Heiressen „Als Höhepunkt eröffnete die deutsche Luftwaffe in der Nacht zum Sonnabend den 21. Nachtangriff, der sich innerhalb einer Stunde zu einer größeren Attacke entwickelte. Deutsche Brand= und Explosivbomben fielen im Nordwesten und Südwesten Londons. Der Nachtangriff vom Freitag, so wird jetzt zugegeben, hinterließ beträchtliche Schäden im Liverpooler Hafen und Schiffsbaugebiet.“ Kennzeichnend für die gegenwärtige Situation in der britischen Hauptstadt ist auch ein Bericht des UnitedPreß=Vertreters. Danach erhöhen erpresserische Jugendliche das Elend der Zehntausende, die, vor deutschen Bomben Schutz suchend, auf den=Bahnsteigen die Nächte verbringen. Diese Notlage ausnutzend, wurden von den Jugendlichen Schlafplatze vermietet, endlose Schwindelsammlungen für Flugzeuge ausgenommen und Medizinen zu übertriebenen Preisen verhandelt. Ein Trunk Wasser für ein durstiges Kind koste 6 Penny. Scotland Yard berichte, daß sich zu viele junge Männer in den=Bahnen herumtrieben, und die Presse verlange, man solle sie hinauswerfen, um die Plätze für alte Leute, Frauen und Kinder frei zu machen. Die Bewohner der Elendsgebiete beschwerten sich, daß sie gezwungen würden, Fahrscheine zu kaufen, um auf die Bahnsteige zu gelangen, und sie so für die Rettung ihres Lebens noch bezahlen müßten. Wieder mit starken Kräften gegen England— Am Freitag 102 Feindflugzeuge abgeschossen— Dover erneut im Feuer unserer Fernkampfbatterien dnb Berlin, 28. September. Beim Angriff auf Mittelengland zeichnete sich eine Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Flegg gekg## besonders gub Eie gies in schneidigem Die gestern wieder mit starten Präften, Hauptisache Tiefangriff trotz starter Abwehr auf ein Rüstungswert gegen Hafenanlagen, Docks, Fabriken, Großkraft= und hernieder und setzte ihre Vomben aus niebrigster Höhe swerke in London und Südengland sowie gegen Truppenlager. Häfen in London und Bristol bombardiert. Weit ausgedehnte Brände und Explosionen ließen den Erfolg ##.„ In Mittelengland gelang es, ein uberau erkennen. In Mittelengland gelang Rüstungswerk durch Bomben schwersten Kalibers vernichhernieder mitten ins Ziel. Flak schoß Britenbomber ab dnh Berlin, 28. September. Gegen diese unumstößlichen Zahlen kann kein englischer Lügenminister, der sich seinen Kredit tausendfach verscherzt hat, anrennen. Auch nicht, wenn er jetzt plötzlich seine Glaubwürdigkeit erhöhen will und erstmalig am Freitag meldet, in einem Luftkampf seien sechs deutsche und sieben englische Flugzeuge abgeschossen, um dann an anderer Stelle um so maßloser zu lugen. Daß aber diese Lügen selbst in England nach allen traurigen Erfahrungen nicht mehr geglaubt werden, charakterisiert am besten der Satz aus einer Rede des Blockadeministers Dalton in Manchester, der wörtlich erklärte: „Ich treffe häufig Leute, die mir sagen, sie glauben, daß die veröffentlichten Ziffern der deutschen Verluste zu schön sind, um wahr zu sein.“ Die„Lancashire Post“ schrieb bereits am 24. September über den„Krieg gegen die Industrie" u..: „Es wäre töricht, die Tatsache abzuleugnen, daß „Häuser aller Art“ schweren Schaden erlitten haben, oder zu sagen, daß das Geschäftsleben von den Bombar= dierungen nicht berührt worden ist. Gebäude von historischer Bedeutung und von großem Handelswert wurden dem Erdboden gleichgemacht. Hunderte von Arbeitern wurden obdachlos, Tausende haben mehr oder weniger schweren Schaden erlitten. Das Geschäftsleben der City, der Banken und Handelshäuser wurde stillgelegt und wichtige Verkehrswege sind unterbrochen.“ Ein Streiflicht auf die Lage in England werfen die Auslassungen der„News Chronicle“, die schreibt, daß die englische Regierung, obgleich sie ebenso große Vollmachten wie Adolf Hitler besitze, noch immer unsicher sei. Die Stupidität der amtlichen Stellen sei genau so grausam wie die Wirkung der deutschen Bomben. Viele Bewohner des Eastend seien nach dreiwöchigem Luftkampf noch genau so heimatlos und erschöpft, hätten noch immer keine Kleider und lebten nur von Brot und etwas Margarine. „Gerechtigkeit auf Erden fördern“ Der Kaiser von Japan zum Abschluß des Dreierpaktes. Tokio, 28. September. Anläßlich des Abschlusses des Dreierpaktes wurde folgender kaiserliche Erlaß herausgegeben: „Die Gerechtigkeit auf Erden zu fördern und die Welt zu einer Familie zu machen ist die große, von unseren Ahnen auferlegte Verpflichtung, der wir Tag und Nacht gedenken. In der gewaltigen Krise, die gegenwärtia die Welt bedroht, erweckt es den Anschein, daß die Ausdehnung des Krieges und der Unruhe endlos weitergeht und unnennbares Unheil über die Menschheit hereinbricht. Wir hoffen von ganzem Herzen, daß die Unruhe so schnell wie möglich aufhört und der Friede wiederhergestellt wird. Dementsprechend haben wir unserer Regierung befohlen, über gegenseitigen Beistand und Zusammenarbeit mit den Regierungen Deutschlands und Italiens zu beraten, die * die, Ansichten. und Bestrebungen unseres Kaiserreiches teilen. Wir sind mit tiefem Tank erfünt, daß ein Pakt diesen drei Mächten abgeschlossen worden ist. jeder Nation zu ermöglichen, ihren Lezwischen Die Aufgabe, jeder Nation zu ermöglichen, ihrer bensraum zu finden und allen Menschen ein Leben in Frieden und Sicherheit zu gewähren, ist fürwahr von erhabener Größe und einmalig in der Weltgeschichte. Das Ziel liegt noch fern. Ihr, unsere Untertanen, werdet eingedenk sein der Grundgedanken unserer Nationalpolitik. Denkt tief darüber nach und blickt weit, seid vereint im Hehren und in der Stärke und überwindet die gegenwärtige Notzeit. um dabei den kaiserlichen Thron zu unterstützen in Uebereinstimmung mit Himmel und Erde.“ Dr. Ley in Oslo Reichsleiter Dr. Ley traf am Sonnabend zu Besprechungen mit Reichskommissar Terboven in Oslo ein. tend zu treifen. nahmen Dover erneut Feuer und beschädigten drei im Hafen liegende bewaffe in der Nacht zum 28, 9. in das westic nete Handelsschiffe, schwer. Nach späteren Beobachtun= einflog, wurde durch Flak abgeschossen. iu Sracde Bbrzich Fsad wristen Lanphurge: MNehr als 100000 BR. vernit..—. er=! Ein Streiflicht ist auch die Londoner Meldung des Die im Weiyrn glugzeugperluste erhöhen sich um Stockholmer„Svenska Dagbladet“, wonach Im, Eitgron, nördlich Irland griffen einen stark gesicherten Geleitzug an und versenkten e v: Haudelsschiff von 5000 MRT. durch Volltreffer ein Handetsschiff von 3000 BuT. Einige wenige feindliche Flugzeuge warfen bei Nacht planlos Bomben, im westdeutschen Grenzgebiet auf freies Feld. Schaden wurde nicht angerichtet. Starke nächtliche Vergeltungsangriffe trafen kriegswichtige Ziele in London und Liverpool. von einer Kette Kampfflugzeuge dnb Berlin, 29. September. Unter Führung des Majors Harlinghausen konnte eine Kette von Kampfflugzeugen am 28. 9. vor einen Vy Laufe bes 2, znt heren Verlauf 101 brütische der Ostküste Nordschotlands beim Angriff auf wurden. 38 eigene Flugzenge stark gesicherten Geleitzug trotz heftiger Flakahweb;, Jagg kehrien nicht zurück. die erste unterirdische Zeitung in London unter der Bezeichnung„The Swiß Cottage" erschienen ist. Als Verlagsort dieser Zeitung wird die„The Swiß Office Station 3“ bezeichnet, d. h. ein Londoner Untergrundbahnhof, in dem jetzt Tausende von Londonern dauernd übernachten. WBixgung.. zu Ktigen Ueber die verheerenden Wirtungen der wuchtigen deutschen Angriffe in der Nacht zum Sonnabend berichProfessor Wagner=Jauregg gestorben Am Freitag ist in Wien Universitätsprosessor Dr. Julius Wagner=Jauregg an einer Herzlähmung im 84. Lebensjahr gestorben. Wagner=Jaureggs Name ist weltberühmt geworden durch die Einführung der Malaria-Impfung gegen Paralyse. Der Verstorbene war nicht nur ein großer Geleorter, sondern auch ein unerschrockener Bekenner zum großbeutschen Gedanken. Die ersten Volksdeutschen aus dem Buchenland an der Interessengrenze eingetroffen In der ersten diesseits der deutsch=russischen Interessengrenze gelegenen Eisenvahnstation Novy Zagorz traf am Freitag abend der erste Transport Reichs= und Volksdeutscher aus dem Buchenlande ein. Er umfaßt 260 Reichsdeutsche und 740 Volksdeutsche. Englischer Heckenschützenhäuptling versehentlich erschossen Ein„Abschnittskommandeur“ der Heckenschützen in Rake Hill, der 44jährige schwerhörige Georg Locker, parkte mit seinem Wagen nachts an dem Rande einer Wiese und wurde dort von einer Streife angerufen.„Weil er keine Antwort gab. erschoß ihn die Patrouille. rien nicht durhc, esen zin krstisches unterfashagt Handelsschiffe mit einem Gesamtinhalt von rund 12000 Minensuchboote griffen ein britischee undeeietr.r. Bax. versenken. Die Kette hat damit mehr als 10 Wasservomben an. Seine Vernichtung ist, wohr: Bgx. seinblichen Hanbelschiffsraums vernichtet. mit scheinlich. Hapcnser, auf Muntd= deine uerirel dnb Rom, 28. September. Der italienische Wehrmachtbericht vom Sonnabend hat folgenden Wortlaut: Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: Zwei unserer Luftformationen haben in Begleitung von Jägern den Angriff auf die Insel Malt'a wiederholt und die Flughäfen von Micabba und Hal Far bombardiert. Nachdem die Formationen ungestört ihre Aktion durchgeführt hatten, wurden sie von feindlichen Jägern angegriffen. ige wurden ichwer beimädigt und sind wahrscheinlich abgeschos1 Hallung, Charatter, Schersum, Stspmin werden von der deutschen Jugend verlangt— Dr. Goebbels sprach Mißglückte englische Einfallversuche in Ostafrika Waiir, und bei Todignac im Gebiet des Rudolf=Sees) einen für uns günstigen Ausgang genommen. Der Feind ist überall in die Flucht geschlagen worden und hat insgesamt sechs Tote, darunter einen Unteroffizier, und zahlreiche Verwundete auf dem Felde zurückgelassen. Unsererseits wurden vier Kolonialsoldaten verwundet. Unsere Luftwaffe hat die Radiostation von Jusuf(nordwestlich von Gallabat) bombardiert sowie eine Autokolonne und Luftabwehrabteilungen mit Maschinengewehren aus geringer Höhe beschossen und versprengt und ist sodann zu ihren Stützpunkten„zurückgekehrt. Die feindliche Lustwaffe hat Assab,.., und Combolcia, ohne Schaden anzurichten, bombarone.(Ein Schwarzhemdler wurde verletzt.) Ferner wurden Uesca Ueca(südlich von Magi), ohne Verluste oder nennenswerten Schaden anzurichten, bombardiert. dnb Berlin, 29. September. Im festlich geschmückten Ufa=Palast am Zoo öffnete Reichsminister Dr. Goebbels heute vormittag mit einer Ansprache an die deutsche Jugend feierlich die Spielzeit 1940/41 der Jugendfilmstunde. Er fuhrte u. a. aus, die Jugendfilmarbeit wolle dem deutschen Film durch eine planmäßige filmische Erziehung der Jugend. dienen, anderseits aber auch der Jugend selbst zusätzliches Ausrichtungs= oder auch UnterhaltungsJugend. dienen, anderseits aber auch de.„„txhastzngs, hier im Laufe der Jahr ein Su#het zmittel zur Fersper auch Antetgettane, Frauen erzoge und Belehrungsmille, zur Verfüglnn nteuen. In einer Frauen Die HJ. und der B2M. sind dazu da, zusätzliche Erziehungsarbeit auch für das Elternhaus, das diese heute vielfach nur in unvollkommener Weise durchführen kann, mit zu übernehmen. Jeder Vater im Felde und jede Mutter zu Hause oder im Beruf müssen ihr Kind, das ja schließlich ihr Liebstes ist, bei der HJ. oder beim BDM. wohl aufgehoben wissen. Sie müssen davon überzeugt sein können, daß Jungen und Mädel Laufe der Jahre zu aufrechten Männern und sen worden. Alle unsere Flugzeuge sind zurückgekehrt. In Nordafrika gehen die Säuberungs= und Aufklärungsaktionen weiter. Die feindliche Luftwaffe hat Angriffe auf Garn ul Grein und Giarabub durchgeführt, wobei zwei Libyer getötet und fünf Italiener verletzt wurden. Unsere Jäger, die sofort haben zwei feindliche Flugzeuge abgeschossen, drei weitere sind wahrscheinlich abgeschossen worden. In Ostafrika haben englische Truppenabteilungen zwei Einfälle mit Kraftwagen in das Gebiet von Cassala versucht. Nach Zusammenstößen mit unseren Spähtruppen zogen sie sich unter Verlusten zurück. Unsere Luftwaffe hat feindliche Verteidigungsanlagen im mittleren Sudan bombardiert. Ein feindlicher angriff auf Assab hat weder Opfer noch Schäden verurEin englisches Flugzeug ist bei Lampedusa gelandet und ging dabei zu Bruch. Die Besatzung, bestehend aus einem Offizier und zwei Unteroffizieren, wurde gesangengenommen. Deutscher Dampfer gekapert innerhalb der amerikanischen Sicherheitszone Berlin, 28. September. Der italienische Wehrmachtbericht vom Sonntag dnb Rom lnb Rom, 29. September., ger von ihnen vroklagier Der italienische Wehrmachtbericht vom Sonntag hat Briten reagieren werdem folgenden Wortlaut: 4. Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: In Nordafrika ist bei den üblichen Erkundungsflügen ein Pilot eines der im Wehrmachtbericht vom Sonnabend als abgeschossen erwähnten Flugzeuge aufgefunden und gefangengenommen worden. Der Feind hat seine Luftangriffe auf Bardia, Derna sowie auf die Zonen von Sollum und Giurabub erfolglos erneuert. Die Verluste beschränken sich auf einen Verwundeten und einen beschädigten Kraftwagen. In Ostafrika haben einige Patrouillenzusammenstöße an der Grenze von Kenia(bei Gherilli, östlich von Die amerikanische Presse meldet die Ausbringung des deutschen Schiffes„Weser" durch den kanadischen Dampfer„Prince Robert“ auf der Höhe von Manzanillo. Die Meldungen bezeichnen das kanadische den amerikanischen Meldungen angegebene Ort liegt innerhalb der Sicherheitszone, die auf der Panama=Konferenz unter Führung von USA. durch sämtliche amerikanischen Staaten proklamiert worden ist. Die Kaperung eines friedlichen deutschen Handelsschiffes stellt natürlich einen ausgesprochenen KriegsEs wird interessant sein, zu beobachten, ob und wie die amerikanischen Staaten auf diese neue Verletzung der von ihnen proklamierten Sicherheitszone durch die ung stellen. In einer Spielzeit solle der Jugend ein Ueberblick über alle Sparten des deutschen Filmschaffens gegeben werden. Daher erfolge die Filmauswahl aus der gesamten Jahresproduktion und neben den staatspolitischen Projrammen würden ggute Unterhaltungsfilme und gute Kulturfilme gezeigt. Der Minister nahm dann in grundsätzlichen Ausführungen zur Jugendfrage im Kriege Stellung und erklärte u..: „Der Krieg stellt seine harten Anforderungen an die schescesiche sce eschce suchen, der damit verbundenen Schwierigkeiten Herr zu werden, bzw. den Erziehungsberechtigten und=verpflichteten zu helfen, die hier auftauchenden Probleme zu meistern. Um so größer sind demgemäß auch die Aufgaben, die HJ. und BDM. zusätzlich zu ihren sonstigen Pflichten zu erfüllen haben, und die Verantwortlichkeiten, die sie damit dem Führer und dem Volke, aber auch dem Elternhaus gegenüber übernehmen. Die Jugenderziehung kann im Kriege überhaupt nur in engstem Zusammenwirken mit der Jugend selbst erfolgreich durchgeführt werden. Der Krieg ist nicht nur ein großer Gleichmacher, er ist auch ein großer Erzieher. Die Zeit, die wir heute durchleben, ist einmalig. Sie bringt für jedermann auch für unsere Jugend, erhöhte Pflichten und Anforderungen mit sich. Der eine oder der andere ist manchmal vielleicht geneigt, Pflichten und Anforderungen der Größe der Zeit gegenüber zu überschätzen. Später aber, wenn der Krieg vorbei ist und ein stolzer Sieg ihn kront, dann werden wir alle an die Pflichten und Anforderungen, die diese Zeit an uns stellte, nur mit Freude und Stolz zurückdenken. Die Sorgen, die uns heute belasten, werden dann vergessen sein, und die Monate, die wir heute in Glauben und Tapferkeit durchleben, werden dann für uns nur noch in Glanz und Licht erstrahlen.„Darum tut die deutsche Jugend gut daran, diese große Zeu mit wachen Sinnen zu erleben. Sie soll ihr Bestes hergeben für den Krieg und seine Aufgaben: ihre Kraft, ihren Mwi“n Idealismus und ihre stärkste GlaubensDer Krieg erfaßt heute nicht, wie in früheren Zeiten, nur einen kleinen Teilausschnitt des Volkes, er ist die heroischste Gemeinschaftsleistung einer Nation. Abreise des spanischen Innenministers nach München Der spanische Innenminister Serrano Euner hat sich am Sonntag vormittag von Berlin mit mebreren Herren seiner Begleitung im Sonderzug zu einem kurzen Besuch der HauptMünchen begeden. im Sonderzuc stadt der Bewegung nach Der Reichserziehungsminister in Rom Da er von unseren Feinden auch und gerade die Kinder geführt wird, muß er ebenso auch von den Kindern pariert werden. Die Zahlen der gefällenen und verwundeten Mitglieder, vor allem aber der Führer der HJ. in Kriege sind der Oeffentlichkeit zu bekannt, als daß sie noch einmal besonders aufgefuhrt werden müßten. st Ven einen heredten Beweis dar für die Tatsache, in weitestem Umfang zu Sie steueg einen bered daß die Jugend diesen Krieg in weitestem ihrer Sache gemacht hat. Gerade im Kriege, in dem Millionen Männer ihr Leben vor das der muß die Jugend wieder lernen, Achtung vor der opferbereiten Männlichkeit zu haben und in der der Geiune ee#### Su## mn. Mutter die meibliche Kämpferin für den ewigen Kort: Reichserziebungsminister Rust ist in Begleitung des nauent“ bestand des Volkes zu eoren und zu wurdigen.„Sie schen Erziebungsministers Bottal, von Reavet gerrpesichzigte selbst aber soll sich in Gehorsam und Bescheidenheit uven Freltag abend wieder in Rom eingetrosten,„eHgruppe Zig, und damit vor allem die Pflichten erfüllen, die der am Sonnabend vormittag das Haus der Lanvergeugpe Hin=“.—..:. 64, lien der NSDup. Mur, ioren Dr. Goebbels betonte dann nochmals die Bedeutung der Jugendfilmstunden und fuhr fort: „Wir lehren unsere deutsche Jugend nicht wie die englischen Plutokraten ihre Kinder, in jungen Jahren Frack und Zylinder zu tragen. Wer das später im Leben nötig hat, der kann es auch später noch lernen. Wir lernen unserer Jugend etwas, was sie im und Charakter. Dazu müssen die ersten Keime bereits in Der Führer ist das leuchtendste Beispiel für die deutsche Jugend. Er verlangt von ihr in der harten Zeit des Krieges Haltung, Charakter. Gehorsam und Difzivlin. In seinem Sinne und nach seinem Gebet,mnß deshalb die deutsche Jugend leben, schaffen und arvenen.“ Wie ein Treuschwur der deutschen Jugend, Hoxgnte das vom Reichsingendführer. gusgebrachte, greifause Sieg=Heil auf Adolf Hitler durch den Raum und die Lieder der Nation erklangen.„...“ Dann rollte die neueste Wochenschau ab mit ihrer packenden Aufnahmen von der unwiderstehlichen Wucht der deutschen Vergeltungsschläge, mit ihrer erregenden Wiederaabe der Sturzkampfgparifig gund scher Maschinen über engusog####den. Anschließend folgte die Vorführung des Tovis=Films„Trenck Pandur“. Krieg an sie stellt. Verlag und Druck: Laupenmüdlen&2p T,55)%eg. Hauptschriftleiter: Dr. Paul Dierichs(im Felde),# vertretender Hauptschriftleiter: Dr. Josef Schwermann. Seite 3 Nr. 231 Bochumer Nun hat die wieder. Am Soni einen aus dem W den Einsatzgebiete Grenze. Da ihre Angehörigen nur gefunden, um ihn bieten. Wir Boch Alle hatten die mitfahrenden Aer bot sich keine Gel Schützlinge strotz Ihren pausbackig man es an, daf Schwerbepackt kaz chen an. Die Siek Arbeitsmaiden Heimat entlassen. den und dankbare herz beglücken k überall die denkb aus dem Lager Malchow kamen, sie eben für jed alles richtig anzi Sie sind der gelacht, getanzt, mit einem Wort bracht, und das eine Verbundenk halten werden. Wo immer sind, man wird Versprechen abg dem Siedlerfest, Tage beschloß, is diese letzten Str die Bochumer### auch die Kamere ersten Tage an Es war eine die sie teilnehm großer Zeit.: Arbeitsmaiden b auch weiterhin dareinsetzen, d können wir übe 9 Am Donner befuhr ein Ral Richtung Essene straße 56 wurd überqueren wol Fall gebracht u Stelle zurückge maschine mit n Rahmen und g Radfahrer sowi wahrgenommen beschriebene Fa unverzüglich Bochum, Castro revier zu meld Am Sonnt schaften der 2 lände der Lind Wettbewerb d wurden die SA.=Brigadefu gegen und sch Fregattenkapit schaften ab. SA.=Briga schaft schaften ent eine Grupp dere sich f machten, de ten bestand es im Ziel Kämpfe jel wurden. I schaft der mitfuhr, ga Als Sie acht Wehr: Sturm 11 Sturm 3/9 Interes Sanitäter, bänden ze guter Nack bände wai Uebung konnte me Hexerei": daß man Griff den tigkeit zu immer u Brigadefu Uebungen zeugen. d Seite 3 Nr. 231,( Bochumer Anzeiger] Montag, 30. September 1940 Bochumer Wieder daheim Bochumer Arbeitsmaiden kehrten zurück Nun hat die Heimat die Bochumer Arbeitengizen wieder. Am Sonnabend morgen kehrten sie zurüt, vie einen aus dem Mecklenburger Land, die anderen aus den Einsatzgebieten an der ehemaligen volnischen Ksesiegenh adie ealeiseht Leit eik Seasichihatesk adie mitfahrenden Aerstinngn, hastgu5e lzinzugreifen. Ihre bot sich keine Gelegenheit, heifeno einzugreifen. Schützlinge strotzten ja von blühender Gesundheit. en ans beahg de Be, ie eir hächen und Valet, chen an. Die Siedler und Bauern wollten die Bochumer Arbeitsmaiden nicht ohne Erinnerungsgaben in die Heimat entlassen. Und so hatten esch behge echtece ecice blesie che sies echen für sede Arbeit zu alles richtig anzufassen verstanden..8 Sie sind der Bäuerin zur Hand gegangen oder sind im Ernteeinsatz gewesen. Sie haben geheut und haben sogar die Sense geschwungen. Sie haben nach getaner Arbeit zu Dorfgemeinschaftsabenden eingeladen, haben gelacht, getanzt, gespielt und gesungen. Sie haben, mit einem Wort gesagt, die Stadt auf das Land gebracht, und das Ergebnis ist eine Freundschaft und eine Verbundenheit gewesen, die für das Leben vorWo immer auch die Bochumer Mädchen gewesen sind, man wird sie nicht vergessen. Manche hat das Versprechen abgeben müssen, wiederzukommen. Auf dem Siedlerfest, das den Reigen der erlebnisreichen Tage beschloß, ist großer Abschied gefeiert worden. An diese letzten Stunden des Gemeinschgithsengent werdgi die Bochumer Mädel noch lange zurüabegzten, wie. auch die Kameradschaft nicht vergessen werden, die vom ersten Tage an unter ihnen bestanden hat. Es war eine Zeit, die ihr Wollen neu geformt hat, die sie teilnehmen ließ an einem großen Exlehen in großer Zeit. Die Lagerführerin gaß den Bochumer Arbeitsmaiden beim Schlußappel die Mahnugg, mitz, sich auch weiterhin zu bewähren. Sie werden ioren Stolz dareinsetzen, diese Worte wahr zu machen. Davon können wir überzeugt sein. Wer kennt den Radfahrer? Am Donnerstag, 12. September, gegen.40 Uhr, befuhr ein Radfahrer die Alleestraße in Bochum in Richtung Essener Straße. In Höhe des Hauses, straße 56 wurde ein Fußgänger, der den überqueren wollte, von dem Radfahrer angefahren, zu Fall gebracht und verletzt. Das Rad wurde an Ort und Stelle zurückgelassen. Es handelt sich um eine Rennmaschine mit nach unten gebogenem Lenker, schwarzem Rahmen und gelben Felgen,„Marke„Brennavor.Dex Sesche sche ce e en ae e ee Rockum, Castrover Straße 148, oder auf einem PolizeiBochum, Castroper Straße 148, oder auf einem Polizeirevier zu melden. Die 5g. ir Schüeetragder Harunst! Erhebender Abschluß der Schulungsreihe für HJ.=Führer Uebernahme von HJ.=Führern in die ½# Bild links: Bei der Morgenfeier im Ernst=Moritz=Arndt=Haus. Polizeiunterkunft zum Aufnahmen: Mittagsmahl. Brüning. Mit einer klar ausgerichteten Schulung aller HI.= tagungen ie gusgernhezter###. eHzitler=Zugend und he: gerüstes u die Emvenen der Vrtgisteselihen Führen mußz die Erziehungsarbeit m den Reihen der 69. erbis zu seiner Geburistunde viel Blat.1nd Opfer gefordert hatte, mit dem kraftvollen, von IdealisVon den verschiedenen Sammelstellen der Stadt marschierten die H.=Einheiten zum Ernst=Morigz,; 4#t; Ban mal den Eharakter eines frohheschwingten, heiteren Singens und Erzählens tragen könne. Denn aus Frohsinn erwächst oft Kraft, und Lachen aus vollem Herzen gibt nicht selten Ansporn zu Arbeit und Leistung. Freude und Ernst gehören in der Jugendarbeit nun einmal zusamSo war der Sonntag vonmittag diesmal der fröhlichen Muse gewidmet. Morgenlieder erklangen., Sereich, musik, Kanons und Sotegterhgreagt., porgten,“, die heste vorgetragene Erzählungen brachten schne Bild rechts: Auf dem Marsch zur bunung uten bie Nchenr ,en ho H iiten Perszalf sersgeite, Häuster waxzn heige Se ezeizhiäh ichese bübete eine mit, berzuchenz, rachen und lautem Beisal) nahme, und, das Verstänonis für bie musikalischen aufgenommene Scharade: Vati— can. Dann sammelintersturmfuhrers Reiß lis er von hsch ehaoe beade e. eiche daen schelich ebe arck zu Hitler, schälte die treibenden Kräfte heraus, die den Weltkrieg entfesselten, baute inz, ggclen,„#r Rede eine Brücke bis zu den weltgeschictlichen Auseinandersetzungen der Gegenwart mit den westlichen Plutokratien und pries den gewaltigen volitischen und militärischen Erfolg des Drei=Mächte=Vertrages Deutsch„Alle diese Kämpfe konnten nur zum Siege führen, Wuich die H3.=Für sind verantwortlich für die 9 e Winteih Warsteinenwar, und Indien Westfalens SA.=Marinemannschaften im Wettbewerb — Möße gegeben hatten, ihr Fach zu lern Am Sonntag um 14 Uhr waren die Wehrmannschaften der Marinesturmbanne I und II auf dem Gelände der Linden=Dahlhauser Rudergesellschaft zu einem! Wettbewerb der Gemeinschaft angetreten. Eingeleitet wurden die Wettkämpfe durch die Flaggenparade. SA.=Brigadeführer Jaster nahm die Meldung entgegen und schritt mit dem Vertreter der Wehrmacht, Fregattenkapitän Schmidt, die Front der Mannschaften ab. Dann folgte eine Teilung der Mannin Mühe gegehen hatten, ihr. Fach zu lernen und zu herrschen Bei einem Stupugen naymen sie selbst in einem Kutter Platz, um hierbei die Mannschaften am Nlach boch Henögung der Wetzänofe übernahm baß er sich freue, in hrig, Zehre zum sweiteTgrnete e schealshe bicie lis de beishgesie. alcke sehen habe, sehr zufrieden. Aus den Wehrmannschaften Deutschland öffnen und offen halten sollen. sei es die Pflicht eines jeden Wehrmannes, daß er selbst sich zu einem tüchtigen Soldaten der marine heranbilde und gleichzeitig dafür sorge, daß auch seine Kameraden sich hierfür bereit finden und mithelfen, damit Deutschland eine starke, Maringg grhalte, an bi, SA.=Brigadeführer Jaster naym dann die Siegerehrung vor. Gleichzeitig dankte er auch dem SA.=Hauptsturmbannführer, Clauseg, und„#n Obersturmbannführer Volkmann. In seiner bin, daß der Aserlhwpetz, ar, S Sie graße Breitenarbeit zurückzuführen sei, die geleiste, worden. Er unterstrich, daß der Unterschied zwischen dem ersten und zweiten Boot nur zwei zehntel Sekunden betrage. Es verdient noch, hervorgehoben zu werden, daß sich neben SA.=Brigadeführer Jaster als Vertreter des Gruppenführers und Fregattenkapitän Schmidt noch imat und Front eine graniterie Eirbgi, greug Auch die HI.=Fuhrer uino vergurwortlich für die Treue ihrer Jungen und müssen die Festigkeit der HJ. garontieren. Denken, Fühlen und Handeln muß die tatgewordene Weltanschauung sein! Die jungen Kämpfer bauten einst die Bewegung, so muß heute auch die Jugend das Volk formen helfen. Die Jugend des Volkes ist der Schwertträger der deutschen Nation! Daraufhin wurden feierlich und eindrucksvoll die 18jährigen HJ.=Führer, die sich für die Schutzstaffel gemeldet haben, auf die st verpflichtet, g g 1n Unter Marschklängen des Spielmann=Ziseesangen tößen de Humor und Scherz aus der Gulaschranone der Mittagspause führer Heimann neben geladenen Gästen vor allem das Häusler=Quartett begrüßen, das mit ausgezeichneten musikalischen Darbietungen aufwartete. Stille und Andacht erfüllten den Raum, als Haydn, Mozart und Beethoven zu den jugendlichen Hörern nahme und das Ve Gerade dieser abschließende Teil der sonntäglichen auch die kulturelle Förderung ihrer Führer und Jungen — selbst im Kriege— in vorbildlicher Weise pflegt. Westfälische Mädel im Osten zur Verfügung. Bereits zu Anfgng, des, Jahres fuhren eintreffen werden. Diese Mädel, die sich in jahrelangem Verenung der Molkhanten= und Galisen die im Stabe des=Umsiedlungsamtes arbeitet, ihrem neuen Beiäktaungsteld wugehüh pezglischen Rädel sesceiche Aasche. Kansce eihate Ken cie zu bringen. Sie werden Kindernachmittage durchführen, Dorfgemeinschaftsghende gestalten belfen und mit Hilfe einheimischer BDM.=Fuhrerinnen neue BDM.= und ZengmädeleKeingzitg aufziehen., Szechs Wochegn auert dieser schone, Einjaß, Er wird sicherlich ein dauerndes Erlebnis schenken.(nsg.) „Was Recht ist, muß Recht bleiben“ Keuteischiage des Siaaisunwuns Die Strafanträge im Wanders=Müser=Prozeß Länger als drei Stunden hat am Sonnabend Hieoter Zufzindung der sieben Schuldscheine der Frau Meieranwali Küper die Strafanträge begrngweiter“ Puf. Klahre und durch die Handakten des Rotars Spieternach Beendoung derzagewertoazinohzne, in ap uge.—. mann, die den vielgesiuchten und unstrittenen Lauflage des Straforogesses um die dunklen Schlevzzugsg partrag enthielten und die Unterschrift des Merg heim Röblinghauser Ki gim Rohunghauser Kinoverkauf und deren vrosesugle Nachspiele gegen die Angeklagten zu stellen hatte. Er breitete das verworrene Material, durch das sich das Gericht nach insgesamt sechs Wochen Verhandlungsdauer hindurchzuwürgen hatte, noch einmal kritisch perbliebenen Anklagepunkte zu niederSA.=Brigadeführer Jaster beglückwünscht eine Mannschaft zu ihren hervorragenden Leistungen schaften entsprechend ihren Uebungen. So machte sich eine Gruppe bereit für die Kutterrennen, während andere sich für ihren seemännischen Dreikampf fertig machten, der aus Winken, Wurfleinenwurf und Knoten bestand. In dem ersten Rennen der Kutter gab es im Ziel einen harten Kampf, während die anderen Kämpfe jeweils mit einer klaren Führung gewonnen wurden. Im Rennen 3, in dem ebenfalls eine schaft der Wehrmannschaften des Sturmes 8. Bochum, mitfuhr, gab es einen überlegenen Sieg der Bochumer. Als Sieger schälten sich in diesen Rennen, in denen acht Wehrmannschaften, am„Start gaxen, heraus: Sturm 11/9 Hattingen, Sturm 3/9, Bochum. Interessant waren aber auch die Uebungen der Sanitäter, die sich hier mit sämtlichen möglichen Verbänden zeigten. Unserer Marine dürfte hierin ein guter Nachwuchs bestimmt zukommen, denn alle Verbände waren mit einer sehr großen Sorgfalt und üebung ausgeführt. Beim gexgteingiggt, Spiezihen konnte man wohl sagen:„Geschwinoigreit ist keine Hexerei“; denn es ging dabei manchmal so schnell zu, daß man es nicht herausbekommen konnte, wie der Griff denn wirklich ging. Um einmal eine solche Fertiekett Guns srm. pußh man wizhtvegaben. Der Sx. immer und immer wieder geupt„haben. Der SA.= Brigadeführer und der Fregattenkapitän, die den Uebungen mit Interesse folgten, konnten sich hier überzeugen, daß sich die Ausbilder und die Mannschaften m Start waren, heraus: Sturm 13/9 Schwerte, und umstrittenen vertrag enthielten, und die, Unterschrift des Merg und Wanders mit dem ominösen Tintenstift zeigten. Die Tintenstiftszene bezeichnete der Staatsanwalt als Angelpunkt der ganzen Prozesse. Sie kann weder weggeleugnet noch umgedeutet werden, und so habe sich denn von der eriten Haup vereiniete int Zeulenschlägen. Zwar ließ er gegen Wanders gemeinsam verübten fortgesetzten Prozeß= lücke zurückzieben, müssen,„as, Gericht aber, weroe sein Urteil nach dem gejunoen Menschenverstande zu formen haben, an den der Ankläger an verschiedenen Stellen seiner Rede appellierte. Was der Mann auf der Straße, der von der mitunter gefährlichen Logik juristischer Dogmatik noch nicht angekränkelt sei, als Recht empfindet und als Unrecht verabscheut, das müsse auch der verantwortungsbewußte Richter und Ankläger erkennen und vertreten. betruges und wegen versuchter fallen, doch hielt er die Beschuldigung des mit Wanders gemeinsam herubten forigese#ren betruges und der Beteiligung an der Verletzung der Preisstoppverordnung bezüglich des Kraftwagenzuges aufrecht, wie sie die Nachtragsanklage klargelegt hatte. Bei Wanders hielt er außer dem Prozebbetruge gewinnsschersegz ungtun eriat Pggndeng hatte den Eid des Angeklagtpezinäsep# KeTXan„icht“entspräth, daß Hiaßer sich zum mindesten sachen nicht entsprach, daß dieser sich zum irrte. Er hätte die Pflicht zur Aufklärung gehabt. Er tat aber das Gegenteil, er unterstrich noch die falsche Aussage des Müser durch seine eigenen falschen Bekundungen. Dadurch machte er sich selbst mitschuldig an dem Meineide. Der Staatsanwalt beantragte gegen Wanders 1 Jahr und 10 Monate Zuchthaus und 8 Jahre Ehrverlust, gegen Müser 1 Jahr und 6 Moiate Gefängnis als Gesamtstrafen. Aufnahmen: Söhngen SA.=Marinekameraden beim Anlegen eines Notverbandes der Kommandeur der Bochumer Schutzpolizei, Oberstleutnant Völkerling, und Kameradschaftsführer; Gößling von der NS.=Marinekameradschaft unter den Ehrengästen befanden. 126 sere M Im allgemeinen ist wohl zu sagen, daß unsere Marine einen Nachwuchs erhält, der sicn augh im ernsten Kampf bewähren wird, wenn auch der heutige Tag noch im Zeichen eines friedlichen Wettbewerbs stand. Sie werden mithelfen, unserem Führer sein Großdeutschland aufzubauen. nate Gefangnis als Gesamtstrafen. Es kann nicht verschwiegen werden, daß die mit höchstem rednerischen Geschick vorgetragenen Darlegungen des öffentlichen Anklägers bei aller des Ausdrucks und einprägsamer juristischer Gedankenfülle und Satzprägung dort, wo sie das Berufsethos des Rechtswahrers notwendig berühren mußten, bei der Auseinandersetzung mit der Verteidigung verhaltene Erregung und teilweise beißende Ironie erkennen ließen. Denn dieser langwierige Prozeß bekam durch das Ansehen und die Persönlichkeit des bekannten und viel gesuchten Rechtswahrers M. seine besondere Prägung und über den Tag hinausgehende Bedeutung. So blieb denn auch der Hinweis nicht ohne Eindruck, daß sich die mancherlei Prozesse gegen Rechtswahrer als bedenkliche Zeichen eines Symptoms zeigen, nämlich des Mangels jener berufsethischen und charakterlichen Werte, deren fester Besitz an sich die selbstverständliche Voraussetzung für eine gewissenhafte Berufsausübung ist. Es wäre aber gänzlich verfehlt etwa örtliche oder allgemeine Krisis des Rechtswahrertums zu schließen. Um so notwendiger sei daher die Untersuchung des Einzelfalls. Eine Verurteilzng riaße sich nur rechtfertigen bei unantastbaren#zuc weis. Die Anklagebehörde habe, daher die Bekundungen jener Zeugengruppe, die mit Wanders zuerst die Schiebungen um das Kino mitmachte, gänzlich beiseitegeschoben. soweit sie nicht durch einwandfreie Zeugen oder Urkunden bestätigt wurden, wobei der Zufall Die Vorgänge in Marburg In der Anklagerede nahmen begreiflicherweise auch die Vorgänge in Marburg einen erheblichen Raum ein, und der Staatsanwalt erklärte ganz offen, daß er sich nicht damit abgefunden haben würde, wenn Professor Dr. Kretschmer das schriftliche Gutachten seidann notwendig zu einem Kampf um den gesunden Menschenverstand geworden sein, denn es wäre sonst ein Freibrief für jede falsche Eidesleistung entstanden, die dem bekundeten Vorgang meist unmittelbar auf dem Fuße folgte. Nun haben aber vor dem Landgericht in Marburg der Ordinarius der psychiatrischen und medizinischen Fakultät, der Sachverständige Professor Dr. Kretschmer, nach einer langen Pause des gens, die mehr als jedes Wort die ganze Schwere dieses Entschlusses deutlich werden ließ, mit einem einzigen Satze das Ergebnis eines schriftlichen Gutachtens mit folgenden Worten in das genaue Gegenteil verkehrt:„Ich bin gern ich es möchte— nicht in der Lag en, ich kann die Möglichkeit hierzu aber vom medizinischen Standpunkt aus auch nicht mit unbedingter und letzter Sicherheit ausschließen." Der Staatsanwalt erklärte, daß er angesichts dieser Sachlage seine persönlichen, Ueberzeugungen bewußt zurückstelle und sich angesichts dieser letzten Möglichkeit dem höheren Zwange menschlicher und damit auch richterlicher Unzu länglichkeit beugen wolle, indem er in diesem Falle den Freispruch beantrage. Nicht aber sei das gleiche möglich für den Prozeßbetrug gegenüber Merg als Vertreter der vermeint lichen Belange des Angeklagten Wanders, denn hier war durch zahlreiche Prozeßatten Müser immer wieder auf die Strohmanneigenschaft des Wanders hingestoßen worden. Der Lastwagenvertrag Die niederdrückende Bedeutung der Nachtragsanklage wegen der Beihilfe zur Umgehung des Preisstopps unterstrich die Anklage mit juristischem Sarkasmus. Der sogenannte„Abfindungsvertrag“ zur Verschleierung des gesetzlich verbolenen erheblichen Ueberpreises für den Lastwagenzug sei ein Beispiel dafür, wie es nicht gemacht werden darf. Diesen Vertragsentwurf zwei bezeichnete der Staatsanwalt als ein Meisterstück ent=zehn stellender Rechtswahrung. Als Grundsatz jeder Handlung eines Rechtswahrers stellte der Redner die Forderung auf:„Zuerst das Recht und die Wahre se sehe ce. Gaes ae ce cecel chäce coe bald schwindelig wurde. Zum Schluß trat der BauchAou, Finn und Zieisch, Eine ausgezeichnete Schau des Kaninchenzüchtervereins W. 95 Stiepel Warum abgespannt! zur Kräftigung Ihrer„Nerven, zur Auffrischug Lun Sie etwas zur Kräftigung Ihrer„Nerven, zur Auffrischung Ihres Bluteo und zur Steigerung Ihres Wohldefindens! Nehmen Sie das seit 10 Jahren bewährte Mineralsalz=Kräuterpulver Heidekraft Erh. auch in Tadl. in Apoth., Drogerien und Resormh. 40 TagePackung.80. Doppel=Packung.30. Tägl. viele Anerkennungen Zu haben bei Altmikus. Stadt-Orogerie. Bongardstraße 12 Drogerie Hucklenbroich, Brückstraße 55 Drogerie Reinhardt. Moltkemarkt 39 Drog. Stelzer. Brüderstr. u. Weitmar. Hattinger Str. 373 Drogerie Störing. Hellweg 1 Wörishofener Kräuter-Haus. R. Marnach. Kortumstr. 51 heit, dann erst die Partei.“ Wer anders handelt, bringt sich in die gleichen schweren„Konflikte, die ins Unglück führen müssen. Der Fall Muser sei durchaus nicht hervorgegangen aus der Gefahrenquelle des Rechtswahrerstandes, sondern aus einem charakterlichen Defekt der sich besser nicht mehr wegleugnen lasse. Er sei eine Frage der eigenen Sauberkeit und moralischen Unantastbarkeit, mit der der Mensch die Gefahren seines Berufes besiegt oder sich von ihnen besiegen läßt, Müsers Verdienste im Kriege Es wäre aber ein Mangel dieses Berichts über den Inhalt einzelner Abschnitte der Ahklagerede, wollte er nicht auch der Worte gedenken, die der Staatsanwalt über die schweren Verwundungen sprach, die sich Müser im Weltkriege als tapferer Soldat zugezogen hatte, und daß er nach heldischem Einstehen für des Vaterlandes Freiheit und Ehre das Eiserne Kreuz beider Klassen an seine Brust heften konnte; auch daß er als Folge seiner Verwundungen später noch schwere Erkrankungen habe durchleiden müssen. Das alles sei bei der Beurteilung und Urteilsfindung menschlich in Erwägung zu ziehen, wenn es auch nicht strafausschließend wirken könne. Wolle, Felle und Fleisch sind die Produkte, die uns das Kaninchen liefert. Eine Zuchthäsin bringt im Jahr zwei bis drei Würfe, so daß man am Ende des Jahres zehn bis fünfzehn Tiere schlachten kann, von„denen jedes bei guter Zucht mindestens zehn Pfund Fleisch liefert. Dazu gebraucht es eine Wachstumsdauer von sechs, höchstens acht Monaten. Natürlich muß man sich auf die sogenannten Wirtschaftsrassen beschränken, die schnell wachsen.. g41er 522# Diese Voraussetzungen haben die Zuchter des Kaninchenvereins W. 495 Bochum=Stiepel erkannt, die am Sonnabend und Sonntag im Saale der Gaststätte Heinrich Schreier, Gräfin=Imma=Straße, eine Kaninchenschau durchführten, der in jeder Hinsicht ein beachtenswerter Erfolg beschieden war. Von den rund 75 ausgestellten Tieren waren vor allem weiße Wiener und Angora sehr stark vertreten, da es gerade diese Wirtschaftsrassen sind, die Wolle, Felle und Fleisch liefern. Bei einem Rundgang fielen zunächst dem Besucher viele Lehrtafeln auf, die eindeutig darauf hinweisen, worauf es bei der Kaninchenzucht ankommt. Ein besonderes Kraftfutter brauchen diese Tiere nicht. Sie sind zwar manchmal sehr empfindlich, aber bei richtiger Pflege so genügsam, daß sowohl, für den einzelnen Züchter als auch für die deutsche Wirtschaft ein ganz ansehnlicher Nutzen herauskommt. Besonders der Gartenbesitzer hat die Grundlage zur Kaninchenzucht. Diese Tiere fressen einmal alle Küchenabfaue, die sonst in den Mülleimer wandern, selbst den Malzkaffeegrund kann man unter ihr Futter mischen. Beim Verfüttern von Gemüseabfällen muß man allerdings von Rotkohl absehen, der roh oder gekocht die Ursache von Darmkrankheiten sein kann. Auf Befragen erklärte Preisrichter Backhaus (Dahlhausen), daß bei jeder Kaninchenschau das Gewicht, die Wolle, Felle, Zucht und Rasse gewertet werden. Die Preisverteilung zeigte, daß der größte Teil der Stiepeler Züchter auf der Höhe ist. Der Züchter und einen dritten, Biermann Roeken zwei dritte Preise. Auf hielt Züchter Stratmann zwei erste, Heute. Montag, vollendet der Rentner Wilhelm Stefen Alleestraße 124, in geistiger und körperlicher Rüstigkeit sein 70. Lebensjahr. Ueber vierzig Jahre stand er im teit sein. 70. Lebenssa Dienste des Bochumer Vereins. Am Sonnabend konnte der seit fünf Jahren im Ruhestand lebende Gelderheber der Städtischen Beleuchtungswerke, Johann Ullrich, Alkeestraße 52, seinen 70. Geburtstag begeben. 33 Jahre war er in städtischen Diensten. Den Weltkrieg hat er als Fußartillerist mitgemacht. Der geschätzte Jubilar stand im Mittelpunkt zahlreicher Ehrungen. Am Sonnabend beging Heinrich Kloppmann Schützenbahn 1, Meister bei der Firma Heinrich BreidenZücht zweitenPreis,, wahreng 57. Georg Krause einen oritten P mann bekam außerdem noch auf Hava Preise und auf Hasen der Züchter Val ten und einen dritten Preis. einen dritzeg, und bach Möbel= und Innenaussigttungswerrsicgzte, Lein. blaue Wiener er= Juviläum bei dieser Firma. aus diesem unlaß wurde ihm und einen von der Gefolgschaftsführung und seinen Arbeitskameraden zweiten Preis, während auf deutsche Riesenschecken eine kleine Feier bereitet und ihm die herzlichsten GlückGseg..#iu, hritten Preis erhielt. Stratdavanna zwei dritte Vater einen zweiWefelscheid errang für Angora einen Ehrenpreis, Preis und zwei dritte Preise, Höltereinen ersteg##..„äegise, Höltg. mann und Rüßberg je einen ersten, einen zweiten und einen dritten Preis. Auf Groß=Chinchilla erhielt der Züchter Schreier einen Ehrenpreis und einen dritten Preis und Biermann drei dritte Preise. Den Reichsehrenpreis für weiße Wiener bekam der Züchter Nöcker, der außerdem noch einen ersten, zwei zweite und vier dritte Preise erzielte. Weiter erhielten noch auf weiße Wiener Züchter Schreier einen ersten wünsche übermittelt. Der Flugzeugbauerlehrling Albert Lorenz, Sohn der Witwe A. Lorenz, Roseggerstraße 1, hat seine Gesellenprüfung mit„Sehr gut" bestanden. Er ist zum Langemarckstudium zugelassen. läum begingen die Eheleute Emil Kurzrock und Frau, In der Schuttenbeck 7. Aus dem Nachbarheviel Stadt Wattenscheid Persönliches. Das Fest der silbernen Hochzeit Eheleute Max Konegen, Günnigfelder Straße 110.— Den 70. Geburtstag feierte gestern Gerhard Kravhorst. Hansastraße 80.— Das silberne Treudienst=Ehrenzeichen wurde dem Justizwachtmeister Lingemann vom Amtsgericht für 25jährige treue Dienste verliehen.— Auf der Zeche„Centrum“ konnte der Büroangestellte Gustav Hake auf eine 40jäbrige ununterbrochene Tätigkeit zurückblicken. Bochumer Veranstaltungen Aufnahme: Brüning Ein reizendes Familienidyll von„Weißen Wienern“. Als der Staatsanwalt seine Rede beendet hatte, die mit fast atemloser Spannung verfolgt worden war, kam man überein, daß die Schlußvorträge der Verteidiger besser am Montag beginnen sollten. M. F. Stadtteil Hamme Staunen und Lachen im KdF.=Theater Ein ausgezeichnetes Varietsprogramm für die Betriebsgemeinschaft des Bochumer Vereins, Werk Weitmar zu erwarten, daß das am Sonnabend im ter für die Betriebsgemeinschaft des BoVen=Eldotienen Auch nimmt er an allen Tagesereignissen noch regen Anteit.; an, Stadtteil Hiltrop Heute Beginn der Opernspielzeit. Der heutige Opernabend wird im Zeichen des festlichen Musikdramas eine große Anziehungskraft besitzen und alle Opernfreunde interessieren. Die musikalische Leitung liegt in Händen von Generalmusikdirektor Carl Dammer. Die Inszenierung besorgt Hans Esdras=Mutzenbecher als Gast(Königliche Oper Antwerpen). Die Titelrolle singt Kammersänger Emil Treskow; den falschen Dimitrif singt Johannes Schocke, und die Partie der Marina hat Marie=Theres Henderichs übernommen, Matthias Steland den Fürsten Schuiskij. Aus der ASDAp. NS.=Frauenschaft— Deutsches Frauenwerk Dienstag, 1. Oktober Kreis. 15 Uhr: Kreistagung steilungsleite im Ernst=Moritz=Arndt= Haus für alle Kreisabteilungsleiterinnen Kreissachbearbei terinnen, Ortsfrauenschaftz#etterinnen und für alle Abtetlungsleiterinnen und Sachvearveiterinnen der Ortsgruppen. — Ortsgruppe Gerthe. 15 bis 16 Uhr: Sprechstunde der Ortsfrauenschaftsleiterin im Frauenschaftsheim. 16 Uhr: Arbeitsbesprechung für alle Zellenfrauenschaftsleiterinnen im Frauenschaftsheim.— Ortsgruppe Dahlhausen. 15 Uhr: Arbeitsstunde. 16 Uhr: Sprechstunde der Frauenschaftsleiterin in der Parteigeschäftsstelle.— Ortsgruppe Altstadt. 17.30 Uhr bis 18 Uhr: Sprechstunde der Kassenverwalterin im Heim, Malteserstraße 21. 20 Uhr;„Jugendgruppe im Geburtstagstafel. Der Berginvalide Gustav Schilling, Frankenstraße 17° konnte am Freitag in bester Gesundheit seinen 73. Geburtstag seiern. In Stiepel geboren, war er nach seiner Schulentlassung zunächst in schaft tätig. Dann siedelte er wo er den Bergmannsberuf 17 Uhr: Sprechstunde der Ortsfrauenschaftsleiterir Zusammenkunft der Zellenfrauenschaftsleiteringen. im Heim an der Metzstraße.— Ortsgruppe Wiemelhausen. Uhr: Kindergruppe in der Borgholzschule.— Ortsgruppe riie Frau Witwe H öper aus Anlaß der Vollendung“Alteni.: 14.30 Uhr bis 17 Uur: Handarbei;, ke. 14.30 Uhr bis 17 Uhr: Handarbeit„Neues 15 Uhr: Sprechstunde der OrtsfrauenschaftsSviesezertgeim an Der“ Hastsfraße nach Elsaß=Lothringen über, ihres 85. Lebensjahres viele Glückwünsche entgegennehmen. leiterin und„der Abteilungsleiterin„Volkswirtschaft ergriff. Die letzten Jahre Am 28. September 1855 geboren, wohnt sie seit dem Tage Hauswirtschaft im Josef=Wagner=Heim an der Poststraße. a der Zeche sprer rinen Hochzelt in dem anbelnelnden Prusgen, im Es war K9F=Theater fux, die Betriebsgemeinschaft, des chumer Vereins, Werk Weitmar, von der NS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude" veranstaltete. Varietsprogramm wiederum von vielen Arbeitskameraden mit ihren Familienangehörigen besucht sein würde. Auch diesmal gab es Lachen und Staunen über die ausgezeichneten Leistungen der Artisten, die ihr Bestes gaben, um den schaffenden Volksgenossen einen schönen Feierabend zu bereiten. Rolf Roderich, ein Düsseldorfer Junge, war es, der die Verbindung der Artistenschar mit der Zuhörerschaft herstellte. Das besorgte er mit lustigen Erzählungen aus dem Alltagsleben, die oft laute Lachsalven hervorriefen. Besonders gefielen seine Erlebnisse in verschiedenen Gauen unseres Vaterlandes, die er in entsprechender Mundart gut wiederzugeben verstand. Martel Vessely eröffnete die Programmfolge mit einem ungarischen Bauerntanz, später erfreute sie durch einen technisch gut gelungenen Steptanz. Dann war es der Baritonist Kurt Klein, der einige bekannte Lieder sang, die man immer wieder gern hört. Als Akkordion=Virtuose stellte sich Artur Mertens vor. Seine technisch und musikalisch tadellos zu Gehör gebrachten Vorträge wurden mit so starkem Beifall bedacht, daß er sich zu einer Zugabe bequemen mußte. Artistische Höchstleistungen boten die beiden Hartinis in ihrem Drahtseilakt. Ihre turnerischen Uebungen mit einem der Bochumer Kameradschaft Stadtteil Gerthe Abschied von der Jungmädel=Ringführerin Am Freitag nachmittag wurde die Jungmädel=Rinafübschenkte, von anderthalb Jahre nach dochzeit. Geistig frisch und körperlich rüstig. versieht die Hochbetagte ihr Hauswesen und ihr gepflegtes Blumengärtchen mit allem Fleiß. Mit regem Interesse liest se täglich den„BA“, dem sie stets die Treue gehalten hat. rerin Liesel Bormann, die jahrelang in der Jungmädelarbeit in Gerthe, Hiltrov und Harpen stand, im men einer kurzen Feierstunde aus ihrem bisHgergene,iig kungskreis veravschiedet, da sie nunmehr ihre im Reichsarbeitsdienst zu verrichten bat. Im Aulerggg,zßs Untergaues verabschiedete die stellvertretende Zingzzgrerin Eie anerkannte die von Liesel Vormann in all den Jahren geleistete Arbeit und überreichte ihr zur bleibenden ErinneLangelohrung ein Bild. traße 13, ionnie am Sonnabend in veizgz, Selgerkeleser : Lebensjahr hollender.„Bop Ihren gefagentnecge: Zeihi: 74. noch fünf. Ein Sohn ist im Weltkrieg, gelizutnt. Die Jubilarin trägt das Ehrenkreuz der deutschen Mutter. Stadtteil Harpen Alter. Heute Montag, feiert der Reichsinvalide Amisc hlenstraße 11., volendete am Sanngtend in körperlicher und geistiger Frische sein 76. Lebensjahr. sie täglich den„BA“, dem ste, siets die Treue gebalten Außer den Kindern Übermittelten 24 Enkel= und 13 enkelkinder ihre Glückwünsche, ihnen schlossen sich noch viele an. die Mutter Höper mit uns noch einen recht gesegneten Lebensabend wünschen. Stadtteil Altenbochum In hohem Alter. Der Invalide Johann Hagemann, Wasserstraße 114, vollendete gestern in aller Frische sein 76. Lebensjahr. Kind verbrüht. Durch Unvorsichtigkeit eines Kindes fiel ein Topf mit kochendem Wasser vom Herd, wodurch ein dreijähriges Kind so schwere Brandwunden erlitt, daß es einem Krankenhause zugeführt werden mußte. Stadtteil Laer Schmuck der goldenen Myrte. Dem 640 Ehepaar des„BA“ Schmuck der Socha, das, wie in der Sonnabendnummer des„ mitgeteilt wurde, sein goldenes Ehejubiläum begehen konnte, ging außer vielen anderen Glückwünschen auch ein Gratulationsschreiben des Gauleiters zu. Seitens der Staatsbehörde wurden eine Ehrenurkunde und ein Geschenk überreicht, auch die Stadtverwaltung ehrte das Jubelpaar. Stadtteil Langendreer 89 Jahre alt wurde am Sonntag der Rentner Michael Kaminski, Oberstraße 114.— Ihr 25jähriges Ehejubi„Kraft barch Freube Veranstaltungsring Groß=Bochum 1940/41 Die NS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude" macht noch einmal alle Ringmitglieder darauf aufmerksam, daß die Ring= sowie Eintrittskarten für die erste Veranstaltung am 1. Oktober bis Montag abend 19 Uhr in der Verkaufsstelle, Kortumstraße 62, abgeholt sein müssen. Achtung! KdF.=Theaterring II Alle Ringmitglieder des Theaterringes II werden darauf aufmerksam gemacht, daß die erste Theaterveranstaltung für die Spielzeit 1940 /41 am Sonntag, 6. Oktober, um 18.30 Uhr stattfindet. Zur Aufführung gelangt„Florian Geyer“ von Gerhart Hauptmann. Die Karten sind bis spätestens Freitag, 4. Oktober, bis 19 Uhr in der Verkaufsstelle abzuholen. Wunder der unsichtbaren Lichtstrahlen— Infrarot— Ultraviolett der am waltungsakademie Wittener Straße 61, über das Thema „Wunder der unsichtbaren Lichtstrahlen— Infrarot— Ultraviolett“, sprechen. In seinem Vortrag zeigt Dr. Wichern, wieweit die moderne Wissenschaft das Wesen dieser unsichtbaren Strahlen aufdecken konnte, welchen schützenden und heilenden Wert sie für die Lebewesen haben und wieweit sich die Technik ihrer bisher bedienen konnte. Der Vortrag setzt bei der Zuhörerschaft keinerlei physikalische Kenntnisse voraus und ist daher für jedermann leicht verständlich. Zahlreiche Lichtbilder und verblüffende Experimente gestalten den Vortrag sehr anschaulich. . ### Voer Konigs Wiahdiat KOad Lod BRSATAAAS HON SCHHATAGT Copyright Promotheus-Verlag München Gröbenze 19) Todmüde fiel sie endlich ins Bett, ordnete noch liebevoll die Decke, faltete, wie sie es gewöhnt war, die Hände über der Brust und war auch schon, bei brennender Nachttischlampe, in einen tiefen, traumlosen, gesunden Schlaf gesunken. An alles hatte Marietta gedacht und alles auf das sorgsamste vorbereitet, nur die zwei Rollen Phanodorm, mit denen sie ihrem Leben ein Ende bereiten wollte, hatte sie leider zu nehmen vergessen! Sie lagen ungeöffnet und friedlich auf dem Nachttisch neben der Rose auf dem verschlossenen, versiegelten Briefumschlag, der Mariettas„allerletzten Willen" barg. mit einem raschen Blick den Bet, Die P# Sgte, Gbschigg. auf dem Nachttisch ihr letzter men wach Raum. geworden, „Da standen neben dem Bett die Rosen, da lagen briefe, da brannte auch jetzt noch acer halg nege nus geöffnet die zwei Tuben Phanodorm! Marietta sank wieso lebte sie denn überhaupt noch?„Sie hatte doch sterben wollen und war statt dessen wunoerbar einkam sch unendich lächerlich ge i, P ,e gea besie s nur eine Rolle peiztrazu der Pet“ Liktierte Role? als„unglücklichte Frau gue Weit vittierte Rolle? Doch da klopfte schon Schun, wi Sie holen)“ MaAm anderen Morgen ereignete sich in Mariettas kleiner Villa zwar nicht das, was sie sich ausgemalt hatte— es kamen weder auf Zehenspitzen und flüsternd Zeituungsreporter noch Pressephotographen—. sondern es tam ein ganz anverer, unerwarteter und außer(Gegen zwölf Uhr vormittags, als Marietta nach edn vielen schlaflosen Nächten noch im besten Schlummer lag, schrillte die Glocke der Gartentür so andauernd und heftig, wie man es hier sonst nicht gewöhnt war. Der Ton klang so gellend, herrisch und durchdringend, daß Marietta, die bei offener Balkontür schlief, rücksichtslos geweckt auffuhr.„ Träumen umsa Noch, halb, von freundlichen Txaumen umfangen, rang sie mit beiden weinen zugleich aus dem wert „Gnädige Frau, ein Schupo will Sie holen!“ rietta war ratlos. Sollte sie sich noch schlafend stellen? Dann holte sie der Schupo womöglich aus dem Bett! Sollte sie sich krank stellen? Dann holte der Schupo womöglich einen Arzt! Warum hatte sie denn auch diesen dummen Brief vom Gericht nicht geöffnet? Natürlich, weil sie doch sterben wollte! Aber jetzt half nichts: „Mia, in zehn Minuten bin ich unten, gib ihm inzwischen eine Zigarre und einen Schnaps.“ Dann stand sie eifrig angezogen vor dem Spiegel, war aber leider gar nicht mit sich zufrieden, denn statt eines ten, zerquälten Gesichtes blickte ihr eine gesunde, frische, rosige Marietta entgegen. Nein! Rein, das ging nicht! ootogrp#en gu, Schnell legte sie weißen Puder auf und untermalte, weunerwarteter und auber, nigstens eiwas die Augen. So, jetzt wars schon besser! Her Wachtmeister, war im Auto anfangs sebr dienst, 's Mariette hn aber mit ängsticher, Stimme sprang sie mit beiden und sah durch die Vorhänge hinunter. Der helle Sonnenschein blendete sie etwas, doch dann erkannte sie vor ihrer Gartentür ein geschlossenes Auto, und vor dem Auto stand in voller Uniform ein mächtiger Schupo, der gerade wieder die Klingel drückte. Jetzt kam auch, Mia gelaufen. Ttium.. gizei, „Na endlich!" ertönte die laute Stimme des Polizeibeamten bis zu Marietta hinauf.„Hier wohnt doch Fräulein Marie Schulzegy.#4 uud fiätlich. „Nein!“ antwortete Mia schuchrern und sichtlich erleichtert.„Das ist die Villa von Frau Marietta. „Geht in Ordnung“, sagte der Wachtmeister bloß, ging an Mia vorbei dem Haus zu:„Wenn jemand einer gerichtlichen Vorladung nicht folgt, wird er eben ieholt, auch wenn es eine so berühmte Dame is wie Ihre Inädige, verstangen!“„ Kang.E. Arens und Die Stimme des Mannes klang sehr streng und dienstlich. Mar Marietta hatte ängstlich den Worten gelauscht. Um Gottes willen, sie hatte doch nichts verbrochen! Sie trat in das Zimmer zurück und überflog jetzt, vollkomlich, ais„Marietig inn aber mit ängstlicher fragte:„Ist der Vorsitzende nun auf mich sehr bose?“ ou„öse) chtchhmuf... Den Kopf direkt wird's nicht kosten, vielleicht ein paar Mark Strafe, aber anschnauzen wird er Sie, und janz jehörig!“ „Vor allen Leuten?" So eine Blamage! Marietta fühlte sich in den Boden versinken. Vor all den neugierigen Augen der Zuhörer mußte sie Spießruten laufen, und jetzt— jetzt stockte ihr plötzlich der Atem— in ein paar Minuten würde sie ja auch ihn, Pfeil, den Raubritter, nein, den Verräter, und auch diese Käthe Füßli wiedersehen! Und das vor allen Leuten!„Warum bin ich nicht doch lieber gestorben!" dachte tief seufzend Marietta. Aber da hielt schon das Auto.„#., g,kar. Es war tatsächlich der schwerste Gang ihres bisherigen Lebens, als sie jetzt an der Seite des riesigen Wachtmeisters, ganz klein und verschüchtert, zagenden Schrittes den Gerichtssaal betrat. Die heiße, verbrauchte Luft des überfüllten Schwurgerichtssaales schlug ihr atembeklemmend entgegen, und sie sah nur verschwommen eine Unzahl Gesichter, die sich alle ohne Ausnahme ihr zuwandten. Der Vorsitzende unterbrach eine Zeugeneinvernahme, sah sie streng an und sagte: 866ic, „Ich muß Sie rügen, weil Sie einer gerichtlichen keine Folge geleistet haben. Das nächste Mal müßte ich Sie in Strafe nehmen. Bitte, nehmen Sie auf der Zeugenbank Platz." Marietta blickte nicht rechts noch links, wußte aber trotzdem, daß sie jetzt ausgerechnet zwischen Käthe Fützli und Peter Stohansl saß.„ Der Vorsitzende fuhr in seiner Vernehmung fort. Marietta wagte einen ganz schnellen, kurzen Blick zur Anklagebank hinüber. Dort saß er, der Schuft, der auch beinahe ihr Mörder geworden wäre! Aber sah sie denn recht? Er lächelte ja und sah so frisch aus, als ob auch er zwölf Stunden herrlich geschlafen hätte. Ja, er lächelte sie sogar an, warm und voller Liebe, und mit demselben Blick umfing er die Frau, die neben ihr saß— Käthe Füßli! Da verzog Marietta in höchster Verachtung den Mund und sah sofort wieder weg. Der fremde Zeuge sagte eben: „Und weil es bei meiner Laube so allerhand Jesindel jibt, hab' ick mir aus der Tasche von det Auto die Pistole jenommen. Ick war mein janzet Leben een ehrlicher Mensch und hab' mir jar nischt dabei jedacht. Wie ick det aber mit der Pistole von eenem Kollegen hörte, hab' ick mir sofort freiwillig jemeldet, weil ick nich will, daß der Herr von Pfeil, den ick ja sehr jut kenne— ick bin doch Järtner draußen—. wejen mir unschuldig verurteilt wird.“ „Gut für Sie, daß Sie sich freiwillig gemeldet haben“, sagte der Vorsitzende streng,„da werden Sie für diesmal noch mit einem blauen Auge davonkommen!“ Und zu den Geschworenen:„Somit ist also bewiesen, daß der Angeklagte auch bezüglich der Pistole die Wahrheit ausgesagt hat. Ich erteile nunmehr dem Herrn Staatsanwalt das Wort.“ Der Staatsanwalt erhob sich: gung.." g, „Die Staatsanwaltschaft tritt auf Grund des Beweisergebnisses von der Anklage wegen vorsätzlichen Mordes zurück und schränkt die Anklage auf Totschlag ein.“ Der Staatsanwalt zitierte jetzt alle möglichen Paragraphen, sprach aber nur kurz und gar nicht so streng und drohend, wie Marietta es eigentlich erwartet hatte. Sie hörte wohl seine Worte, aber nur wie aus ganz weiter Ferne und ohne den Sinn zu verstehen. Da beendete der Staatsanwalt auch schon seine Rede eben mit folgenden Worten: sprach er mit erhobener Stimme,„auch diesem tapferen Mädchen ist hier als Zeugin bitteres Unrecht geschehen! Dann haben wir das Wunderbare erlebt, daß der Angeklagte Willy von Lerchenau in Käthe Füßli hier im Gerichtssaal seine Tochter wiederfinden durfte. Meine Herren Geschworenen, das wird uns allen unvergeßlich bleiben, und auch darum bitte ich Sie, geben Sie dem Mädchen den Vater zurück und sprechen Sie ihn Käthe Füßli ist Pfeils Tochler, hatte der Verteidiger gesagt? Marietta sprach leise flüsternd diese„Worte sich selbst noch einmal vor. Sie war ganz in sich zusammengesunken und preßte die Augenlider fest aufeinander. Jetzt wußte sie es ganz bestimmt: Sie war also doch gestorben und erlebte das Ganze hier schon in einer anderen, besseren Welt.„ Da spürte sie ganz deutlich eine Hand, die ihre im Schoß liegenden Hande zärtlich streichelte, es war Käthe Füßlis Hand. Marietta ließ es geschehen, dachte nur ganz verwirrt: Nur jetzt nicht erwachen, denn dieser Traum ist zu schön! Peter Stohansl aber kniff sie sehr energisch in den Arm, da erschrak Marietta und riß die „Schämst dich, Mizzerl? Hast rechtl“ flüsterte er hinter der vorgehaltenen Hand und sah sie glückstrah„Das Gericht zieht sich zur Beratung zurück“, sagte der Vorsitzende,„der Angeklagte ist abzuführen.“ Kaum hatten der Gerichtshof und die Geschworenen den Saal verlassen, scholl lautes Stimmengewirr durcheinander, und es bildeten sich heftig debattierende Vorladung eshehses ecscse e ce es ches hacse. der Tat auch von der Staatsanwaltschaft befürwortet Marietta horchte auf. Was? Nur ein paar Monate, und ein Gnadengesuch wird befürwortet werden? Das bieß doch jetzt eigentlich schon soviel wie Freispruch! Das konnte doch gar nicht sein, denn schließlich hatte Pfeil doch den Amerikaner erschossen, und er hatte auch Käthe Füßli den Ring geschenkt! Das mußte er doch alles büßen! Vielleicht schlief sie doch noch immer und träumte das alles bloß! Sie hörte auch gar nicht mehr zu, was jetzt Pfeils Verteidiger sprach! Als er aber zum Schluß seiner Rede den Namen Käthe Füßli nannte, fuhr sie doch wieder hoch. „Käthe Füßli! Ja, meine Herren Geschworenen“, Gruppen. Nu Nur Marietta saß regungslos zwischen Peter Stohansl und Käthe Füßli wie auf einer einsamen, glücklichen Insel. Noch immer streichelte Käthe ganz leise und zart ihre Hände. Da zog Marietta das Mädchen an sich und küßte sie vor Freude schluchzend mitten auf den Mund. Und was dann noch geschah)„. Hgeif zmisc. Eine Stunde später verließ Willy von Preil zwischen Marietta und Käthe als„freier Mann“ aus einem kleinen Nebenausgang ganz unbemerkt das GerichtsDiecke Peter Stohansl und der getreue Degenhardt warteten schon neben einer unauffälligen Taxe. Die riesige Menge aber, die den großen Platz vor dem Gerichtsgebäude Kopf an Kopf füllte, kam dadurch bedauerlicherweise um die letzte erwartete Sensation. Willy von Pfeil dachte versonnen: Wie wunderbar spielt doch manchmal das Leben! Und seine Gedanken flogen für einen kurzen Augenblick in die Vergangenheit zurück. Da war ein junger, sorgloser Leutnant an der Spitze seiner Dragoner auf Manover geritten, und am Straßenrand lagerte eine Zigeunerschar. Eine junge, schöne Zigeunerin,„Marikka", wahrsagte dem Leutnant aus den Linien seiner Hand. Jetzt waren also auch die letzten Worte ihrer Prophezeiung in Erfüllung gegangen: „Du wirst noch einmal glücklich werden: glücklich sogar!“ Ende. sehr Als ich noch ein Ki #### dem alten Hause neber Bliefen dicke Balken aus Aleumlampen hingen. hockten in dem großen Käuzchen, die im Gem #schrieen„kiwitt", un Dachrinne einen Ton #klopft. Es fiel niema Stelle an der Rinne daß uns allen etwas Umal ohne Geklapper koft die Pfiffe der Eise dann, wenn der Wind Aber dafür blies mo und sein Lied kam übAbei den letzten Häuser mußte. Dahinter fin das Knirschen der Mi und morsch, und wer wie ein schlürfendes ganz still; die jung flüsterten, gingen Art bäumen und Pappel Nachtwächter die Mitt tönen kündete und in Der Vater starb, 1 werk eines der vielen glichen sich alle, und te, sah die Straße al ##stadt. Aus den Türritz Wirtshäuser fielen di hinein; denn seitdem und eine Wasserleitu schlafen, weil sie vi schimpfen hatten. Da Kraftwagen und Fuh terverein gründen un müsse. Wer von un Ferien nach Hause ka von dem spärlichen wollten und mit elek gerben wollten; die #ndem Amboß und schüttelten die Kövfe wurden, waren sie alter.„Du, ansprach worten sollten. Im Felde drauße ständen, stopften sich den Zeiten, in den Postkutsche mit zwei Besuch kam in die k den Zigarettenrauch Klanderns und sprat Hause viel verdiente, kamen wir wieder:! ziehen, weil es ag 1 Fremde in das Stäl wußten von der Po dem Abend, an de Glühbirnen aufflan mit denen der Pfg hitte. Es kam die ten, innerlich und ##waren, weil wird gessen und noch kei alte Nachtwächter: Städtchen„verließ. wörtliche Weisheit auf seinen Benen mit den großen an . Nach langen. la ###leine Stadt. Die ##schon ergraut warei ##ben mir die Hand, Saiten an, die klat um sie wußte. Un bink gesessen, die Walzer getanzt h Werkstätten. Pfer Kinder an die Schi als den Fremden ein klein bißchen den kleinen Gehei wußten. Als ich: zählen anhob, sah Erzählen bedrückte mir, und ich spür war bekleidet, bei wand des Mensche man nichts wußte, 19 SteiRüftiger im Ruhetungsb. Gelensten. Der ungen. ann, reidenlbernes de ihm leraden Glückhn der esellenemarckFrau, ern die — Den horst. zzeichen Amtsluf der Hake gen. eine ntervon beOper 15 Wledeibenen iie ael keeinen Radt Von Waltkei Neusack Als ich noch ein Kind war, wohnten die dem alten Hause neben der Kirche. liefen dicke Balken aus Eichenholz, an denen re gögtg, leumlampen hingen. An den lauen Somm###### hockten in dem großen Kastgnieghaum vor der Tur die Kauzchen, die im Gemauer der Burgruine nisteten. Si Ehrieen„kiwitt“, und an den Bozemand auf HolDachrinne einen Ton, wie wenn Eltern in Anzug und die Stiefel, die ich trug, auch bezahlt waren. Scheu, Voltstümliche Lebensregel frohes Leben usw., während Sie heute genau beruhigt; aber gestern war ich noch zu wütend!“ Die Vergangenheit Erster Brief:„Werter Herr! Vor meiner Heirat dem offenen Fenster kamen die Kläng, der., wanst, ich Regentagen gab. Ootl, es e, nenats senanden ein, Veglagter ic, He Sträißse hilab aber seises Haus hate ein anderes Stelle an der Rinne auszupessern; beinabe,, auf ein. Gesicht. Die Spielzeugschachtel war durcheinander vurüchgefebrein, Tiegen schon fast alle unter der Erde: ere, e dr sag Ihoer die Slicher, wei die Vostrchze, nun Jud vir, Vie. Vlter, Kofandewanag Jehren. Die und sein, Lteo tam uoer vve... g.„Zimmen ßen Fr. erz;e wir vor junzundzwanzig Jahren. Wir bei den letzten Häusern eine kleine Anbob=Bachez und kennen uns jetzt auf einmal alle wieder; sie kommen Sptrichen de Vhisch zad Fad bressel, Kang eiliteln mie die Hand. Wir sind ele wieser ie Lie. Seren .: uer Ghulferder Gesen, Wende nur de Stadt, ven Luit Sihgehz de in Hentals gud in Geserliegen. hat, schlich ich um das alte Haus an der Der Himmel kündete Regen an, und erst gour:— zwpester grsef, zu besuchen!“ Jc habe Ihr Rund. stlisterten: die Zungen Vezlent unter den VogelberKälmnen und Paovoeiln auf der, Paitrcheigen Heift Se 9e.3es oen an ali den Feseie. werk =Arndt= bearbeiAbteigruppen. nde der 6 Uhr: nnen im 15 Uhr: nschaftsAltstadt. walterin ippe im senbruch. 18 Uhr: Beides elhausen. tsgruppe „Neues inschaftsschaft— ststraße. 41 acht noch daß die tung am aufsstelle, n darauf ltung für 18.30 Uhr per von ans Freibzuholen. — Ultrackes wird Bielefeld) der Ver8 Thema — UltraWichern, r unsichtnden und wieweit Vortrag Kenntnisse rständlich. nente getapferen seschehen! er Angehier im e. Meine unvergeßeben Sie Sie ihn erteidiger se Worte i sich zufest aufSie war hier schon e ihre im oar Käthe achte nur nn dieser ff sie sehr nd riß die üsterte er gückstrabe ück“, sagte en.“ chworenen zirr durchattierende beter Stoien, glückganz leise Mädchen nitten auf il zwischen ius einem Gerichtst warteten Platz vor m dadurch insation. wunderbar Gedanken ergangenutnant an eitten, und ar. Eine sagte dem ihrer Pro.. sehr oe. Meere fahren; aver wir meinen uiz selbst, wir haben das Gefühl, gat, wir von Galizien und von Kurland, von Migndagr gieg kutsche wieder fahren würde, solange bez ghren zu. knapp sei. Sie wird uns noch weiter zurücfuhren, zurück bis in die Kindheit. Vielleicht wird dann auch die oies Leben und krieben hat nur der, der Fleiß besitzt; stummes Harren macht zum Narren den, der immer Trübsal schwitzt! Veränderung Der Kriminalbeamte sagte zu einer Dame, die er soeben vernommen hat:„Gestern haben Sie aber eine te, sah die Straße aus wie Ergüßg, uing der anderen Regenrinne wieder klappern. Kecscbogen huod Kasepei. ie hoch Masc esien Fre terverein gründen und eine Bahn durch das Tal bauen müsse. Wer von uns mit einer bunten Mütze in die Ferien nach Hause kam, aab denen recht, die nicht mehr von dem spärlichen Wasser des Baches abhängig sein wollten und mit elektrischem Strom mahlen und Felle Orie#„Werter Herr! Ich habe Jor Runoschreiben erhalten!" Stgilr Sachdon Erlauchte Verwandtschaft Vor dem Kriege war es. An einer von Orleans teil. Die Treiber unter haft war. Schließlich machte sich der enziangestärkte Obertreiber an Seine Durchlaucht heran und fragte zutraulich:„Halten zu Gnaden, Durchlaucht, san Sohn von der Jungfrau von Orleans?“ Verbessert In einer Komödie spielte ein Schauspieler die Rolle stehon Darauf aufmerksam stehen. Darauf auschertam gemacht, Mantellose erschrocken:„Um Gottes willen, den hab' ich vergessen!“ Um den Mantel zu holen, war es zu spät, das Stichwort war bereits gefallen. Da faßte sich der „Diener“, schritt würdevoll auf die Bühne und meldete: „Draußen steht ein Mann ohne wantel!“ ur uunr uer Adhen uen. e „Anner.., meich mael“, ale ichrrirore Brennecke ette, di Du von mir das erlösende Wort. Nein, ich werde dieses sHhautellen Die aöbfe, und als wir Buntmüten alter Stskemizekrszeik und zeigle ein ungenein schones vorden, waren sie verlegen, wveny vir, wie, sie gntz, schenantlits. Aus Familienbesit„stammend, war ges worten Foltean vricien und wotten nicht wie sie ant fürzich, unter allerei Gerigreg verg Feichein ae. Im Felde draußen hockten die Alten in den Unterständen, stopften sich die Pfeifen und erzählten sich von den Zeiten, in denen manchmal an Weihnachten die Postkutsche mit zwei Beiwagen fahren mußte, so piel Besuch kam in die kleine Stadt. Die Jüngeren sießen den Zigarettenrauch in den Nachthimmel Polens Klanderns und sprachen von diesem uno jenem, ver zu Hause viel verdiente, weil er nicht hinaus mußte. Tann kamen wir wieder; wir mußten wieder an ziehen, weil es große Lücken gegeben hatte und weil Fremde in das Städtchen gekommen waren, die nichts wußten von der Postkutsche und der Regentraufe, von dem Abend, an dem zum erstenmal die elerrrischer Glühbirnen aufflammten, und von den' Glockentönen, mit denen der Pfarrer manchen zu Grabe getragen hitte. Es kam die Zeit, wo wir alle auseinander, streb: ten, innerlich und äußerlich, wo wir ohne Gegenwart waren, weil wir die gemeinsame Vergangenheit vergessen und noch keine gemeinsame Zukuft hatten. Der olte Nachtwächter nickte mit dem Kopfe,„ Städtchen verließ, und er gab auch mir seine sprichwörtliche Weisheit mit, das ein kleiner Hund erst fest uf seinen Benen stehen müsse, wenn er zusammen mit den großen an den Ecken ein Bein heben wolle. delte. Um allen Zufälligkeiten eines nochmaligen Vertrag erhalten, eine getreue Nachbildung des Gemäldes Walter Gebbardt entstammte einer alten Valerdenen Miniaturgemälbe sah man ihn, eiger gzikag, ling in der damals üblichen Tracht Lord Byrons. Zu dumm, daß sich das Wetter so eingetrübt hatte. Gerade die Pastelfarbe äßchegnetzagt##cht, gunst. Tageslicht.—„Schönes Malchen“, sagte der Kunst6. Breuhe. Uraufführung in Dülleldort Friedrich Forster:„Gastspiel in Kopenhagen“ Dieses neue Schauspiel Friedrich Forsters„Gastspiel in Kopenhagen", das man ebensogut eine Noveuette nennen konnte, behandelt in zartgestimmten Episoden eine zukunftslose Liebesbegegnung zwischen der einst beruhmten Sängerin Jenny Lind, der„Schwedischen Nachtigall“, und dem Märchendichter Andersen, der in der Lind gleichsam eine seiner poetischen Gestalten persönlich erlebt und aus diesen Erschutterungen zur eigenen, geklärten Dichtermission lebensmutig zurückfindet. Ein Stück voll heimlicher Poesie, das in der zartgedämpften Spielform von Dr. Hannes Razum mit Käte Braun als mimosenhaft zarte Lind und Hermann Weiße als Dichter Andersen wie eine lyrische Melodie genossen und herzlich aufgenommen wurde. Ernst Suter Kleines Feuilleton Altistin der Dresdener Staatsover, wurde die nächste Saison für mehrere große Konzerte Whzsßeln gngg; vflichtet. U. a. ein Konzert in der Pnzesper Ppünzter ein Verdi=Requtem in Düsseldorf, Cäcilienzes, in waunster,##n Orchesterkonzert in Wiesbaden,=moll=Messe in Kassel. Die Künstlerin wird im Februar in Berlin ihren zweiten Liederabend geben. Ermano Wolf=Ferrari arbeitet an einer heiteren Oper, der Kleists„Amphitryon“ zugrunde liegt. Clemens Brentanos„Geschichte vom braven Kasperl und schönen Annerl“ wird demnächst auf der Opernbühne zu sehen sein. Ludwig Kauffmann hat eine formt. Das Werk wurde von den Städtischen Bühnen Münster zur Urauffführung angenommen. Die Berliner Staatsoper bringt Smetanas„Dakibor“ in der Bearbeitung von Julius Kapp zur Erstaufführung; die musikalische Leitung hat Johannes Schüler. Eine Immermann=Woche kündigen die Städtischen Bühnen Düsseldorf für Mai 1941 an. Die dreiteilige eroangen, einmal mir zu, fübrlung iommen. Diese Iminermiann=Vggrechelnge Seibden. in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrbunderts geleitet. Ernst Leopold Stahl hat eine Neufassung von Singspiel„Lila" hergestellt, die als Sondervorstellung der Deutschen Akademie im Münchener Residenztheater mit starkem Erfolg gespielt wurde. wenn ein Jahrhundert vergangen, den Staub von Bild aus der Hand, nochzumal er leises Klopfen zu hören glaubte. Tatsächlich, er mußt sich erst wieder auf seine Umwelt besinnen. Im Türspalt erschien gleich darauf ein anmutiges „Stör ich, Herr Gebhardt?— Es ist nur wegen des Gildes, meine Mutter kann kaum die Zeit abwarten, bis sie es wieder bei sich hat. Weshalh, starren Sie mich „#f das Mädchen zutretend. Sie sehen dem Bildnis n Nach langen. langen Jahren kam ich wieder in di kleine Stadt. Die wenigen von den ganz alten, die schon ergraut waren, als wir in den Krieg zogen, gaben mir die Hand, und in ihren Worten schlugen sie Saiten an, die klangen. Sie wußten, von mir, oaß ich um sie wußte. Und die, mit denen ich auf der Schulbank gesessen, die Maifeuer angezündet und die ersten Werkstätten erde und Läden, und wenn sich die Estrsgenz, unterbrichneihge lchier Ggarsieg lbetregref weit mehr Vergnügen dei ihm. zugswandt. Unglaublich fast dieser Ausdruck von Iunigreit, der noch jetzt, nach über hundert Jahren, das jugendschöne Seitsam, ein Signum des Künstlers war nirgends zu entdecken! Um dem Karton, auf welchem das Bild gemalt war, den notwendigen Halt zu geben, war er auf einem Holzbrett befestigt. An der einen Seite hatte sich die Pappe gelöst und ließ sich leicht abheben. Ganz unbeabsichtigt hatte Hinder an die Schürzen der Mütter hängten u ols den Fremden anstozerer,pegnzi, richer Repkegann ein klein bißchen verlegen, weil sie nichts Rechtes mit den kleinen Geheimnissen unserer Jugend anzufangen wußten. Als ich von der weiten Welt draußen zu erzählen anhob, sah ich es ihren Augen an, daß sie mein pfzählen bedrückte. Sigakozeezg###geinmal nackt vor e bede de, bent der aus der Frende homn, don den den Lermin, a. 4- 8hz. Biähte nich ean ais erwarte - läste ea hallends und las mit sichtbeschrieben war. Er loste es vouenos und ias mir sichtdie ich liebte, rizjichen gewandt nizt, Deinem, Anttt erfahreg, gaß rgartipger Stunden. Niemals wirst Du Deiner Hochzeit ein Mensch in leidenschaftlicher Aufwallung seines Herzens vor Dir kniete. Heute ist der letzte Tag, das Bild wäre längst fertig, aber ich zögerte bte,oo, Her Ablieferung immer wieder hinaus.— versuchen. Wie wär's ührigens mit einem netten Bummel? Bitte, Sie, wollten mir neulich eine Geschichte erzählen———“.„Ja, das wollte ich“, kam es recht zögernd vom Munde des Mannes,„ich weiß nur nicht, „Wovon handelt sie denn!“ „Von einem Künstler— und von einem schönen, y,g sch, woie geheimnisvoll“, lachte das Mädchen hell enidernd.„Hpisz.s meiser Phnscsmraef shestell. ver bode enstand eine Kause, Biaher, ashortete. 1681 Die 5hard Eommen Sie K Wörterbildung bo— da— de— el— er— gen— go— ho 1— lan— lau— na— ne— rit— san— tal Va— 20 Aus je drei der obigen Silben sind sechs Wörter zu bilden, welche folgendes bezeichnen: 1. Eine Stadt in Pernambuco; 2. Einen Fisch; 8. Einen der Vereinigten Staaten von Amerika; 4. Ein Tal im Ham; 5. Eine Stadt in Bayern; 6. Eine Stadt Sind die rächtigen Wörter gefunden, so nennen deren Anfangsbuchstaben einen deutschen Dichter. . S. Auflösung der Wörterbildung aus der vorigen 4. Cmbire, 5,gstgefz, 5 Sonhbosen, 7. Böhaitz, S 18. 463. mont, 14. Aula 15 Rede, 16. Esiomihi= Ibsen Shakespeare— Gespenster Hamlet. Geschichtstatel 30. September Franzosen besetzen widerrechtlich Straßburg. rohpater der Portrzzmoler.rign 1857 Der Dichter Hermann„Suderngnn zu Mazicken in Eestack., Könuen Ste, Brauen Auwe I— Vesengn, Vu Ahenieär- geizs- Schaet Nr Oberuchen un darf ich Ihnen nachher,,tagen, yas er verschwieg, als Das Mädchen sachelte. Es Mgr. von Innigkeit, das das jugenoschöne Antlitz durchwärmte. Der Dichter Hermann Sudermann zu Matzi b Hesen=Rassau geboren(gestorben 1928). 1883 Der Reichswissenschaftsminister Bernhard nust in 1919 Gründung der Technischen Rothilfe, Gruppe Bochum W3369 * -AM S 8 *9: Sosiese 1 * # P ehace: 13.57 N 14-1. OLT N Lnier Pier BTANTeTG — 0060 ALTA S0 URVERANDENTT Sport-Beilage des„Bochumer Anzeiger“ DAS ZIEL Montag, den 30. September 1940 Wetec Wellrg Mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm Eltmeter in Fürth war das Ende:2!— Noch mit Fortuna und ETB. Ellen Es hat sich noch nichts geändert: im Pokal ist „drin“. Er ist und bleibt der Wettbewerb der vielen lichkeiten. das Spiel der großen Unbekannten. Keine Elf kann sich vor den Ueberraschungen schützen, die er in sich Der„Kampf der letzten 16“ batte es wieder einmal in sich. Der Deutsche Meister Schalke 04 überlebte die dritte Schlußrunde nicht mehr. Am Ronhof in Fürth blieb er auf der Strecke.:1 siegte die Spiel=Vag. Fürth nach einem heißen Kampf vor 16.000 Zuschauern.:1 stand das Spiel und das Ende kam immer näber. Da nahm Otto Tibulfki eine gute Viertelstunde vor Schluß den Nationalspieler Fiederer zu hart, unbarmberzig wies der Finger des Schiedsrichters auf den Elfmeterpunkt Zollhofer zielte und scharf— da hielt auch ein Klodt nichts mehr. Schalke war draußen... Spielvgg. Fürth— Schalke 04:1(:0) 16000 Zuschauer erlebten am Sonntag in Ronza,, ennen dramatischen Pokalkampf. der mit einem ganz unverdienten Sieg der Fürther endete. Die Schalker Mannschaft erfüllte nicht ganz die Erwartungen, sondern Tibulski hatte durch sein scharfes Spiel die Niederlage seiner Mannschaft auf dem Gewissen. Er verschuldete in der 69. Minute ein grobes Foul. das zum Elfmeter und zum entscheidenden Fürther Treffer durch Zollboser führte. Tibulski zeigte sich schon vorher als sehr hart. Viertelstunde von Schwarz=Weiß sah es so aus. als ob der große Außenseiter hier kein Bein mehr auf die Erde bekommen würde. Aber dann wußten die Gäste immer mehr iyr frisch=fröhliches Spiel durchzusetzen, der ExB. machte munter die hohen und böchsten„Kerzen“ mit und batte so lange zu tun, um über das schmale:1 sa. um es zu halten. Endlich, in der letzten Viertelstunde, besann er sich wieder auf sein wirkliches Können, spielte flagund mit allen technischen Tricks die Rheinländer aus. Nun sielen noch die Tore, die am sicheren Siege des ExB., der keineswegs in Hochform spielte, sehlten. Die Tore: Trimhold:0. Thelen:1. Trimhold•1, Winkler:1, Jakowski! :2. Plücktbun:2. Trimhold:2. Eintracht Frankfurt— Fortuna Düsseldorf :3(:1) Obwohl der Niederrheinmeister gezwungen war, den Tschammer=Pokalkampf gegen die Frankfurter Eintracht ahne seinen vorzüglichen Torhüfer Glowacki lang mit:2(:1) ein verdienter Sieg und damit die Teilnahmeberechtigung an der nächsten Runde. Im Tor der Rheinländer sab man den alten Kämpen Albrecht und neben Paul Janes stand Borneseld in der Verteidigung. Die Eintracht hatte sich im Sturm durch die Urlauber Röll und Arheiliger verstärkt. Spielerisch hatte die Fortuna ein Plus, und wenn auch bei ihr vor allem im Sturm, nicht alles nach Wunsch ging, so war doch die Mannschaft stark genug, um den schweren Kampf siegreich zu bestehen. Albrecht arbeitete im Tor mit viel Glück, aber auch Geschick. Janes war wieder der überragende Mann in der Abwehr und im Sturm tat sich Pickartz hervor. Bei der Eintracht war lediglich die Abwehr ohne Tadel. Im Sturm stand Adam Schmitt auf einsamer Höhe. In der ersten Hälfte hatte Düsseldorf stets leichte Feldvorteile. Karpes und Czalka trafer gurt:, Prep, chhsgig seite war es der Halbrechte Schulik der die deste Tormöglichkeit für Münster unausgenutzt ließz. Kurz vor dep.3: tenwecsel führte dann eine Vorlage Paßgangs an. Weli##: durch letzteren zum zweiten Tore. In der zweiten Halfte änderte sich das Bild eindeutig zugunsten der Bochumer. Die Gäste kamen nur noch selten über die Bochumer Läuferreihe hinaus. Die überaus schußfreudigen Bochumer dagegen konnten schon nach 5 Minuten den dritten Treffer für sich buchen, als Heckert eine Kopfvorlage Paßgangs aus der Lust einsandte. In der 16. Minute gab es dann das Gegenspiel hierzu. Heckert war nach außen gespurtet und seine Flanke wurde durch Paßgang schulgerecht mit dem Kopf eingelenkt. Mika setzte sich jetzt weitaus besser ein. Einmal ging sein Schuß vor den Pfosten, und dann wieder wurde er in bester Position kurz vor dem Strafraum gehalten. Der Freistoß von Paßgang wurde noch eben zur Ecke abgelenkt, die dann aber doch durch Mika zum fünften Treffer ausgewertet wurde. Münster klappte nun völlig zusammen. Vergeplich versuchte Menski bin und wieder erfolglos sein Glück. Wiederum war es Mika, der Nummer sechs aus sein Konto brachte. Wieder einmal gab Sandkühler uneigennützig mit dem Kopf eine Vorlage zu Heckert, die dieser abermals direkt aus der Luft zum siebten Tore verwandelte. In den Schlußminuten gelang es dann dem Linksaußen Winkler noch, das Schlußergebnis herzustellen. Vg. die Latte— dann aber war es in der 16. Minute Plaaxtz, der den Führungstreffer besorgte. Fünf Minuten später glich die Eintracht mit einem wunderschönen Direktschuß von Röll aus. Nach dem Seitenwechsel wurde der Kampf zeitweise „ruppig“. Die Eintracht spielte überlegen, und als Janes gegen Röll zu bart„einstieg“, schoß Schmit den Eller zum:1 ein. Die Gäste hatten aber noch Reserven. Kobierski kam eine Viertelstunde vor Schluß gut an Moog vorbei u den Gleichstand. Fünf Minuten später war es dann Pickartz. der nach guter Vorarbeit von Kobierski das Leder zum:2 einköpfte. Borussia Dortmund— Gelsenguß Gelsenkirchen :6(:1) Ohne Schalker Spieler Westfalens Pokalelf gegen Sachsen Am 6. Oktober findet die Vorrunde der Bereichsmeisterschaft um den Reichsbundpokal statt. Westfalen hat einen schweren Kampf vor sich und muß nach Chemnitz, wo Sachsen der Gegner sein wird. Die Schalker Spieler, die ohnehin durch Aufstellung bei Länderkämpfen stark beansprucht sind, wurden für diese Aufgabe nicht berangezogen. So wird Westfalen mit einer sehr gemischten Mannschaft die Reise antreten und nachstebende Elf aufbieten: Kronsbein (Arminia Marten) Piotrowski, van Haaren (Gelsenauß Gelsenkirchen)(Westfalia (BfB. Bieleseld)(Arminia Bielefeld) Beumker Schwarz Erdmann Hogenkamp Urban (Arm. Mart.)(Arm.Bieles.)(Bor. Dtm.)(Arm.Bieles.)(VfB.) Ersatzspieler: Schlips(Arminia Bielefeld), Sockel(Gelsenguß Gelsenkirchen). Die übrigen Ergebnisse: In Königsberg: VfB. Königsberg— BuEkV. (:); in Berlin: Union Oberschöneweide— 1. FC. Nürnberg:1(:): in Dresden: Dresdner SC.— Rot=Weiß Frankfurt a. M.:0(:): in Stuttgart: Stuttgarter Kickers — Rapid Wien:5(:): in Wien: Wacker Wien— Wiener Sportklub:6(:1) u. V. Dollibellneg des VinDechumts Prenben Münster— Rarnlsia Dortmund unterlicht Gellenguß über Freugen Hiunner- Borulfia Dortmund unterliegt Gellenguß Große Veränderungen in der Tabelle der Bereichsklaffe Das war wieder einmal ein Meisterschaftssonntag, wier 5000 Zuschauer in der Kampfbahn„Rote Erde“ erlebten eine Ueberraschung. Die Borussia führte sich gut ein, lag bei der Pause schon mit:1 in Führung und mußte dann doch den Sieg der Werksmannschaft überlassen, die im zweiten Abschnitt recht gut zum Zuge kam. Die Dortmunder, die sich mit den schnellen Vorstößen des Gegners überraschend gut abfanden, kamen bereits nach fünf Minuten durch Schinetzki zum Führungstreffer, dem fünf Minuten später Tregel den zweiten Erfolg anreibte. In den weiteren Spielminuten bekamen die Werkssportler allmählich Oberwasser und erreichten durch Friese in der 30. Minute den ersten Gegentreffer. Der Dortmunder Erdmann stellte aber bald nach einer seinen Leistung. indem er an den herauslaufenden Torhütter Gockel das Leder einsandte, das Halbzeitergebnis fest. In der zweiten Hälfte kam dann die Wendung. Die Borussen=Elf war etwas ermüdet. Gelsenauß erkämpfte bald den Anschluß. Nacheinander waren Friese und Matzek erfolgreich. Noch einmal konnten die Dortmunder die Führung an sich reißen, als Erdmann einen Strafstoß über die Linie brachte. Dann war es aber für Dortmund endgültig vorbei. Drei weitere Tore des immer erfolgreichen Matzek entschieden schließlich das Spiel zu Gunsten der Gäste. Klodt im Schalker Tor war der beste Mann seiner Elf, während in der Verteidigung Gabriel recht schwach war. aschichelsce ae lck elict s de e se der Sturm manche Wünsche offen ließ und vor allem Fiederer nicht recht zum Zuge karz, 0(Augsburg) entFrederer mnit dem Fübrungstreffer einleiteten. Erst Ecken wurde bis zur Pause nichts Bsustarez.grreicht, Nach der Pause kam Schalfe dann weit besser ins Spiel und drängte stark. In der 64. Minute gelang Burdenski der schon längst fällig gewesene Ausgleich. Aber schon fünf nuten später riß Fürth die Führung erneut an sich. Tibulski beging im Strafraum ein grobes Foul an Fiederer und Zollboser setzte den Elfmeter unhaltbar ins Schalker Netz. Ein gewaltiger Endspurt der Gäste änderte uner an dem Ergebnis nichts mehr, da die Fürther zäh ihren knappen Vorsprung verteidigten. immer wünscht. Selbst die Vereinskassierer haben diesmal recht freundliche Gesichter unwesentlich ist. Reisen kosten Geld und die Fußballvereine müssen nun einmal viel reisen, da kann man recht gut versebegzesigenn guten den Burntzner 51ec Gesichter gufbelt. bezer in Gestalt, auzer„EFinnahmen die Gesichter aufhellt,„Der vierte Meisterschaftssonntag brachte also in jeder zufriedene Leute, wenn man von den Mannschaften absieht, die den verlorengegangenen Punkten nachtrauern. in erster Linie bei Borussia Dortmund der sein. Nach den großen Erfolgen in den beiden ersten Spielen ging die Belastungsprobe gegen Gelsenguß verloren, nachdem Borussias Anbang bei der Pause über die 311=5lhiett Führung frohlockt hatte. Die Hoffnungen, durch das Fehlen von Schalke und einen Sieg über Gelsenguß sich an die der Tabelle setzen zu können, wurden in der zweiten Halbzeit jäh vernichtet. Nicht Borussia Dortmund, sondern Gelsenguß Gelsenkirchen führt nun die Rangliste an, die auch sonst eine erhebliche, zegränderung, erfahren„bo, genf Oginzet Gessenguß ruien auf den fünften Platz zurückgefall ersten Au/, ben„elezeg###ren, Bisseperu rangiert der BfB. Bielefeld, der Union Gelsenkirchen auf eigenem Platz schlug und dem nichts weher tut als die Niederlage, die er in Hagen bezogen hat. Um nun bei, der Reihenfolge zu bleiben, sei zunächst der Sieg der Röhling: hauser in Marten erwähnt. Mit nur einem Verlustpunkt belastet, hat sich die stark verjüngte Mannschaft in den Bereichsklassenspielen außerordentlich gut gehalten. Und dann folgt unser Bochumer Vertreter BfL. 48, der an diesem wenn man Verüchschigt. daß Ngzsez, gesgens, a sunsel 6e gesamie Mannschaft beselte. Rleibt noch der Sieg des EXB. Schwarz=Weiß Essen— SG. Eschweiler :2(:1) In einem typischen Pokalkampf hatte der ETB. vor 3000 Zuschauern allerlei Arbeit, um die SG. Eschweiler auszuschalten. Das schnelle und draufgängerische Spiel der Ueberraschungself vom Mittelrhein mit der sicheren arbeit des jungen Schlußmannes Dohmen, der vielbeinigen Verteidigung und den kraftvollen und unberechenbaren Durchbrüchen des langen Halblinken Thelen machte ihm mehr zu schaffen, als ihm lieb war. In einer starken ersten nicht unerwartet kommt. Die Ergebnisse: VfL. Bochum 48— Preußen Münster:0(:0) Borussia Dortmund— Gelsenguß Gelsenkirchen:6(:1) DSC. Hagen— Westfakta Herne:0(:0) Arminia Marten— SpBg. Röhlinghausen 133,(:1) Union Gelsenkirchen— BsB. Bieleseld:2(:1) Die Tabelle: 3 Gelsenguß Gelsenkirchen BfB. Bielefeld BVg. Btelefeld SpVg. Röhlinghausen BfL. Bochum 48 Schalke 04 Borussia Dortmund Arminia Bielefeld DSC. Hagen Westfalia Herne Arminia Marten Preußen Münster 12:8 :3 :2 13:7 16•2 15:5 11:6 •2 :14 •20 :22 VfL. Bochum 48— Preußen Münster:0(:0) Der VfL. Bochum 48 hat am Sonntag die Gelegenheit im Spiel gegen Preußen Münster wahrgenommen, sein bisberiges Torergebnis nach der Plusseite hin zu verbessern. Preußen Münster hatte auch in Bochum die ihm anscheinend vom Schicksal zu Beginn der 2. Kriegsmeisterschaft zugedachte unrühmliche Rolle des Torelieferanten zu spielen. Wenn die Münsteraner auch in der ersten Halbzeit zeitweilig im Feldspiel etwas überlegen waren, so zeigte sich doch hier schon, die Bochumer Stürmerreihe der des Gegners im Ausarbeiten und Ausnutzen von Torgelegenheiten weit überlegener. In der Bochumer Mannschaft hat das Schlußdreieck Lasarsli, Schneider II, Trawny der nicht allzuschweren Belastungsprobe durchaus standgehalten. Nach langer Zeit stand Schneider I wieder einmal auf seinem alten linken Läuferposten, Göckel nahm wieder den Mittelläuferposten ein, während Wiemann rechter Läufer spielte. Im Sturm sah man ebenfalls eine Veränderung. Rudzinski wird vorläufig nicht mehr verfügbar sein. Der für ihn eingesetzte jugendliche Mittelstürmer Heckert führt sich aber außerordentlich gut in der Mannschaft ein. Mika und Sandkühler bildeten den rechten Flügel, während Paßgang Winkler als Außenstürmer neben sich hatte. Sandkühler war auch diesmal wieder der beste Stürmer des Feldes, Heckert und Patzgang überaus eifrig, Mika taute erst in der zweiten Halbzeit auf und Winkler muß trotz seiner zwei Tore noch mehr Einsatzbereitschaft zeigen. Preußen Münster scheint durch die veränderten Umstände auch nicht annähernd mehr über das Spielermaterial zu verfügen, um seine Mannschaft versprechend in schwere Kämpfe zu stellen. Auch hier vermißt man die alten bekannten Namen für die auch nicht einigermaßen guter Ersatz zur Stelle ist. Diettert, Pukownik, Thiemann und der Ex=Bochumer Menski zwar noch Spieler von Format, aber auf sich selbst gestellt waren auch sie am Sonntag außerstande, die schwere Niederlage abzuwenden. Daß sich der immer noch als schußsiark bekannte Menski einer liebevollen Bewachung erfreute, versteht sich am Rande. Folgende Mannschaften bestritten den Kampf: VfL. Bochum 48: Lasarski: Schneider II. Trawny: Wiemann, Gockel, Schneider I: Sandkühler, Mika, Heckert, Paßgang, Winkler. Preußen Münster: Kurella; Sanders, Brinker: Spielmanns, Diettert, Letzguß: Pukownik, Schulik, Thiemann, Menksi, Heitkamp. Die Gäfre, die zunächst im Spielfeld überlegen waren und ziemlich weit aufrückten, hatten nicht mit der Schnelligkeit der Bochumer Stürmer gerechnet. In der 12. Minute brannte Sandkühler durch und seine Vorlage sand durch Heckert die Vollendung zum ersten Tore. Das Stellungsspiel der Bochumer ließ dann eine ganze Zeit zu wünschen übrig, man ließ den einzelnen Gegenspieler zu oft unbewacht. Mika, der in der ersten Hälfte sehr träge war, verschoß freistehend aus nächster Entfernung. Auf der GegenArminia Marten— SpVg. Röhlinghausen :3(:1) Zu einem verdienten:=Siege kamen die Röhlinghauser gegen Arminia Marten, die ohne Knust spielend, den Gästen im großen und ganzen nicht gewachsen waren. Preußen Wanne führt In der ersten Klasse verlief der Sonntag nicht gerade aufStea. tumnen Vrhngg gieg über die recht svielstart regend. Der SC. Altenbochum landete einen verdienten Sieg über die recht spielstarte Mannschaft von Witten 92. die Bochumer Preußen unterlagen wie erwartet Preußen Wanne. Damit haben sich die Wanner an die Spitze der Tabelle gesetzt. Die Freude wird aber nicht lange währen, denn am kommenden Sonntag sind die Wanner spielfrei, wodurch den Höntropern der Weg nach oben frei wird, wenn die Bochumer Preußen Witten 07 schlagen sollten. Daß das nicht einfach sein wird, zeigt der gestrige Sieg der Wittener über den SC. Dahlhausen, der damit seine zweite Niederlage bezogen hat. Höntrop kam in Eickel zu einem knappen Sieg. Die Ergebnisse: SC. Altenbochum— Witten 92:0 Preußen Wanne— Preußen 07 Bochum:2 Witten 07— SC. Dahlhausen:1 TB. Eickel— SV. Höntrop:3 Die Tabelle: Die Spiele am kommenden Sonntag: Preußen 07 Bochum— Witten 07 SC. Dahlhausen— SC. Altenbochum SV. Höntrop— Spog. Welper Witten 92— TB. Eickel Begeistert ruft die Bevölkerung der Reichshauptstadt den Führer, der nach der Unterzeichnung des Drei=Mächte=Paktes auf dem Balkon der Reichskanzlei erschien. Weltbild(2) Mit Flugpost kam dieses Bildtelegramm, das aus London nach Newnork gefunkt wurde. Es zeigt einen Bombentrichter vor dem Haupteingang des Buckinghampalastes, dem Wohnsitz des englschen Königspaares. „Als das Feuer in der City seinen Höhepunkt erreichte", schreibt die„Sphere“ zu diesem Bild, das ein von deutschen Fliegern in Brand geworfenes Lagerhaus am Themse=Ufer zeigt. versucht die Londoner Feuerwehr, der Flammen Herr zu werden. Weise freigespielt. Die dinalfehler der zu lässt war. Ein Tor wurde Pause kostete es sogar um den zweiten Treft eines zügig getansten massive, Verteidigung de zu machen, wenn auch hatten und zuweilen de partelische hatte die Zi Härten wurden von ih Spiel, das von Ansai betonte Note trug. Preußen 04 Wanne— Ver. Preußen 97 Bochum :2(:1) Die Wanner Preußen traten vor heimtschem Publikum den Beweis an, daß sie nicht nur zu kämpfen, sondern auch zu siegen verstehen. In der ersten Halbzeit waren sie ganz groß in Form. Da gab es nur eine Mannschaft, die spfelte, und das waren die Wanner Preußen. Gleich nach dem Anpfiff legten sie sich mächtig ins Zeug. Bereits in der fünften Minute hatte es bei den Bochumern eingeschlagen. Und in regelmäßlgen Abständen mußte der Bochumer Torwart noch dreimal hinter sich greifen. Drei Tore schoß allein Wannes Rechtsaußen. Wenn er den Ball hatte, war er nicht zu halten. Von seinen Klubkameraden wurde er in vorbildlicher TB. Eickel— Die Höntroper bew. mer Bonner und 3 Kampfeiser mit, der kostete. Das flüssigere beider Spielabschnitte nuten war der erste fällig. Die Eickeler dr vor der Pause mächti sich auch Bonner scharsem, für Stein un darauf war es wiederu hatte und Rattag, glatt verwandetzgz,# nach Wiederantzu das fährliche Angrifse vor Bork einen Elfmeter Ausgleich umwerteten schaften wurde noch größeren Kraftreserver ben Minute durch di Bei den Höntrepern, vorbildlichem Eiser er im Sturm Schwächen stung wie am Vorson SC. Altenboch In ihrem zweiten bochumer die nötigen zogen. Sie verstanden nik ein Zusammenspie größten Teils des S Pause einen:=Vor mit ihren Kräften bestand. kurz vor T verschenken. Obgleich Spielabschnitt sich all kub niederzuringen, din Arbeit der Hinter das verdiente Ehren Die Einheimischen auf, der seine gute Die In der zweiten bitterte Kämpfe, die ausgängen führten. nach wie vor den zeigte sich nicht stark fährden. Die Mann klarer als erwartet, den die Vereinigten Was aber doch derr Stiepel 04 und Bock 2 SC. Werne 11 Langendreer Stiepel 04— Concordia Bo SC. Werne 19 SV. Bochum=West STV. Werne Langendreer 07 Concordia Bochum Stiepel 04 Weitmax. 09 WKG. Bochumer### Langendreer 04 Laer 87/06 In der Staffel roltnenglück mit der Die Spcem. Watte und bletor nach zu melshagener. Rasel gezeichnete Leistung Constantin. Phönix Boch Westsalia Bo Rasensport 2 Teutonia„Ri Polizei=SV. Phönix Bochum Spcem. Wattensch Constantin Bochun Polizei=SV. Bochn Teutonia Riemke Preußen 11 Bochu Gerthe Carolinenglück Westfalia Bochum Rasensport Bochur In der dritten spannender Kämp Spitzengruppe herl sich Borussia Boc hardt durch und überraschend ist Bruchstraße, er sp ger. Reichsbahn# entschieden gegen sport mußte aufe gendreerholz abtr Borussia B Querenburg Reichsbahn Postsport### Staffel 2. Der VfB. Ger legene Spielstärke geschlagen. Harpe Bank gegen Bar Der Gerät=M chum und 173 E richter in bezug schönen Erfolg. Jugendriege des stungen, war al genug, um gege aus Steele zu Kampf. der span verständnisvolles Steele, die Turr dienter Sieger. Der Jugend Bochumer Vere kurzen einleiten Dann zeigten d Können an den Pferdsprung un Das Turnen recht schwierig ging der Bann dielen Vorsprur dietz, es am Sa Das Turnen mal mehr, daß liche Maß an rige Uebungsso Mängel auf, d von Bialla leben(alle Overwien glichen wurden üiuf Mehrpunk rätmannschaftsk durchweg, mit 11 er 1940 deste Tordem Sei. n Wintler ten Hälfte Bochumer. er Läufersumer daCreffer für s aus der as Gegenund seine Kopf einnmalging urde er in Der Freizelenkt, die usgewertet Vergehlich lück. Wieein Konto nützig mit nals direkt en Schlußnoch, das Vg. nkirchen *“ erlebten st ein, lag lußte dann e im zweiortmunder, ers überMinuten fünf Mie. In den er allmäh30. Minute rdmann dem er an einsandte, kam dann det. Gelsender waren onnten die mann einen aber für des immer Spiel zu shausen öhlinghauser den Gästen hrt gerade aufverdienten Witten 92. tet Preußen Spitze der nge währen, ter spielfrei, wird, wenn n. Daß das der Wittener e Niederlage schreibt jegern in Vergeblich werden. lässigen Abdeckung erst, zu machen, wenn. a. has annter-Tor gelagerten. Der linoei Heit von Ihut sofort unterbunden. Ctzserich Spiel, das von Anfang bis zum Schluß betonte Note trug. TB. Eickel— SV. Höntrop:3(:1) Har#ste pardtente Fresser für die Höntrover Kuten war der ersie orrotent, fällig. vor sich jedoch sofort iu grobe grsogen zui kom. bereits nach einer teigespielt. Die Gasteverteldigung vaiz, zu, Joiz machie es den Gästen Außerst schwer. zu ean aun aae gs g. werteten. Nach einer längeren Spielpbase, in der sluo CArdei-Kalerpte.setzte mit Kurz beider Spielabschnitte die Höntroper. Schon ied bet der ese veg zu den levten 5 Binzieg,. tatäalg, sch ein leiches Phasz, in Fede.= Häsihse Piuet. stürmer Boeddecker seh; ariv der aber auf eine auf 97 Bochum em Publikum sondern auch aren sie ganz st, die spielte. nach dem Ann der fünften gen. Und in Torwart noch lein Wannes nicht zu halvorbildlicher Pedse aue gast ins büc unz 34ge batte und Rattav mit einer Oggiaeg eAfpeg’sges Pgaiteft nach Wiederanpfif das Wort. Sie trugen immer wieder geund wie am Vorionntag eegen B. SC. Altenbochum— Witten 92:0(:0) schon im Kasten gesebenen dritten Presser. den den Vorsprung des Geaners aufiu hsee gzer in der Folgezell tatsächlich sich ein leichtes iesen ggen###ge sich veronders der gewanfteine igus, merksame und entschlossen dazwischenfahrende Verteidigung stieß. Witten 07— SC. Dahlhausen:1(:1) zu schlagen verstanden hatte. Mit:1 wurden die Dahleschlagen, nachdem sie der Wittener stan! benen Die Witener mit dem Ausaleich, den der, Paize die Tahlbauser Aowe) Hrängenden Plasleute zu vermeiden. u eue„gerläichen Vortosen der L Mlselksent saden die großten Teuts, es. Spieles die Ueberlegenheit und bis zur Pause einen:=Vorsprung gab, sie wußten diesmal auch ihren Kräften so hauszuhalten, daß keinerlei Gefahr bestand, kurz vor Toresschluß noch Sieg und Punkte zu verschenken. Obgleich die Wittener namentlich im zweiten Spielabschnitt sich alle erdenkliche Mühe gaben, den Sportklub niederzuringen, gelang es ihnen infolge der ausopfernden Arbeit der Hintermannschaft Altenbochums nicht einmal, das verdiente Ehrentor du Hen Nampf mit einem Gegner lende Wittener Mittelstürmer mit ei auf. der seine gute Position in der Tabelle festigen wollte. verdienten Sieg der Platzleute sicherte. Niederrhein-Baden:9— Niederlachsen-Sachien:10 und ldeenreicheres Spiel im Angrisf als die Phezlaphgr, gewesen zu sein, das der hadische dagegen die Tatsache:..: a. Sichisei, hes bier baislhaen Gaseä öichick lis doer it. daß die Badener noch eln weiteres-Tgz,eZzise Phaken aufaule 925,-erieheh# s. au. Sane lung Deu Bigel Gi Bn. Pestälsheie, Baga.-ia-Teier-sis Pafe erhöhte Sutter auf und der Solinger Daun schaffte dann den Ausgleich. Durch Verwertung eines 13=Meter=Wursegz., Fragtr.1 Uji burg Specht noch ein weiterer Tresset für Baden. Grosch .9 für Baden endete.:. setven, so daß der Kampf In der niederrbeinisorz Auswahelf#g,egzachie mlagl gesagt, manche Schwächezdige, be“ nicht auf gewohnter In ihrem zweiten Meisterschaftskampf hatten die Altenein Teicgh des epleles die deberegenben und bis ur Kiz, Aser sagläch int Hortel. Die Lauserreitbe am Sonn. Feldüberlegendeit, dite der vicht auszudrücken versiand. Mit dem zweiten Treffer, den der Wittener Halblinke in der Kommando. Die nur noch geringer vertggleggzegnege Die Zwene und ürme Kiäne bitterte Kämphrtene Zu der Staffel“1 bebauptet Werne 19 ersten Tavergse Werner ernstlich zu gesct ae echenlcl Geile bieckial de. aise Kheiäckt den die Vereinigten aus Laer den Wiemelhausern boten. Was aber doch verwundert, ist das Unentschieden zwischen Stiepel 04 und Bochum=West. Die Ergebnisse: SC. Werne 19— Weitmar 09:1 Langendreer 07— Bochumer Verein:1 Stiepel 04— Bochum=West:1 Concordia Bochum— Laer 87/06:2 Die Tabelle: 3 3 0 besten Badener Spieler müssen Rechtsaußen Zimmermann und der linke Läufer Lamprecht bezeichnet werden. Hochbetricb im Handball Die ersten Punkte der am Sonntag gestarteten Runde im Kreis Bochum=Gelsenkirchen sind verteilt. Harte und aufregende Kämpfe sind von fast allen Mannschaften geliefert worden, so daß sich bis auf die beiden Schlappen, die sich die Bochumer Westfalen und Eickvoff=Männer gevolt haben, alle unsere Voraussagen eingetrossen sind. BfL. Bochum 48— Tkl. Gelsenkirchen 14:4 Als überlegener Gegner erwies sich erneut die BfL.= Mannschaft, die in nie gefährdeter, Sp#hrg#s, oren Sseg sicher nach und nach herausspielte. Dus Einernes von 11:4 Taren sagt eigentlich alles und albt das Stärteverhältnis richtig wieder. Westfalia Herne— Bochumer Verein:10 Nicht so überlegen, wie erwartet, fertigte der Bochumer Verein in Herne die Westsalia ab. Wohl waren die Bochumer zeitweise stark überlegen, wiesen aber auch Schwächeverioden auf, so daß sie sich nicht so durchzusetzen vermochwie es ihre Absicht war und wie sie es sonst in Herne gewohnt waren.:10 für die Werksportler vom Bochumer Verein, damit beide Punkte nach Bochum entführend. hieß es beim Schlußpfiff. Tkl. Herne— Tkl. Wanne:4 Sehr knapp war das Ergebnis der beiden Namensvettern aus Herne und Wanne. Die Klubkameraden lieferten sich einen aufregenden Handballkampf. und lange stand der Aus gang auf des Messers Schneide, bis schließlich der Turnklub Wanne mit:3 Toren als Sieger hervorging. Westfalia Bochum— Rb. Gelsenkirchen:8 Unsere Westfalen aus Bochum konnten sich nicht, wie r es erwartet hatten, gegen die Reichsbahner aus Gelsenlenweise glaubte man noch immer an Hoffnungen zerflossen mit dem vorger immer mehr, und am Schluß bieß es 836 für die Gäste aus Gelsenkirchen. Dahlbusch Gelsenkirchen—. Müller AG. Bochum 11:5 Dle Betriehssportler von der Zeche„Dahlbusch“ GelsenWestfälischer Handballbrief SC. Werne 19 SV. Bochum=West STV. Werne Langendreer 07 Concordia Bochum Stiepel 04 Weitmar 09 WKG. Bochumer Verein Langendreer 04 Laer 87/06 18:5 •3 15:2 :11 12:14 :4 :10 :10 :18 :17 der Staffel 2 hatte Phönix Bochum alle Mühe Cagezeschnete Leistung, unterlag aber trotdem knapp gegen Constantin. Mle Er geon Bochum— Carolinenglück 1 Wessalia Bochum— Spep. Gertig gzüum 2. Rasensport Bochum— Constantin Teutonia Riemke— Spcem. Wattenscheid:3 Polizei=SV. Bochum— Preußen 11 ausgefallen Die Tabelle: Phönix Bochum Spcem. Wattenscheid Constantin Bochum Polizei=SV. Bochum Teutonia Riemke Preußen 11 Bochum SpSp. Gerthe Carolinenglück Westfalia Bochum Rasensport Bochum lag TuS. 26 in Herne beim VfB. Börnig. In Herne wurde das Spiel VfL. gegen BV. Hiltrop wegen Differenzen beim Stande von:0 für Herne abgebrochen. Die Ergebnisse: VfB. Gerthe— Hannibal 11:0, SuT. Harven— Fortuna Herne;5.„., VfB. Börnig— TuS. 26 Altenbochum:4, VfL. Herne— BV. Hiltrov:0 abgebr. Ungarn-Jugollawien forlos wien Iusau=Länderkampf,=peti“=Vonaupotal endete am 434 strühzeitiag mit, übrgx, Auzu beporstehenden 16 Länderspiel möglich, daß die 21 um vevvigtvigurn, 16. Länderspie gegen Deutschland am Sonntag. 6. Oktober. in Budapest noch stark verändert wird. Welttalens Amateurboxer behegen Niederrhein 11: 5 Hicherbiesk ald dien Veislelcke Kaste der. Bgzsgelch gesale den, denn es kamen aus Henen die Wessalen mil 11.5 Burklen als Sieger hervorgingen. iu vevergewicht„eltergewichi Herchenbach und Heini Noreck lieferten sich, ig Wettergtu. porie nur nicht ganz sauber ur aus Gladbeck. Der Westsale borte nur 96613.115. nach zwei Verwarnungen wurde er in der orinen Runde wegen Tiefschlags disqualifiziert. Mittelgewichtsmeister Rudt Pepper feierte einen schnellen Sieg: der Wuop######## Putzkat stand schon nach einer Minute nicht mehr auf. Auch Otto Umar kommt immer mehr nach vorn, er besiegte den guten Wuppertaler Schmidt in sauberem Stil, scher in zwei Runden. Herbert Runge zeigte in seinem 300. Kampf(11, duß er von seinem Können noch nichts eingebüßt hat: Thurau Der Hagshallbetrieb in Tetaftern Gahen in Porprgtans erswangen igt ug=Holsterbausen und BSG. Henrichsbütte Die Betriebssportler von der Zeche„Dahlhusch: Ge Leistungen und schlugen die und überzeugend aus dem Felde. Mit einem 11:=Siege war der Start der Zechenleute recht verheißungsvoll. Schalker Verein— Dr. Otto Bochum:2 Daß sich die lungafschalter Verstz Hunchiegen wsehe e sch che e chs sc scäicie e die Bochumer Mannschant von Dr. Otto barchseven wurde, nahmen wir an, erwarteten allerdings einen günstigeren Ausgang für die Bochumer. Aller Widerstand zerbrach im Verlaufe des einstündigen Spieles, so daß die Schalker zi einem sicheren:=Siege gelangten. Wattenscheid 01— Gebr. Eickhoff Bochum:4 stungen. Bieiefeld 06/07 müßte sich mächtig strecken, um Spielens und besseren Einsatzes mit:4 Toren ab. PirSchens Cleg fchniey Wup, die Pierten Auf der Wuppertaler Stadionbahn erlebten am Sonntag Radsvortfreunde ein Steberrennen, wie :12 Die dritte Klaffe man es selbst— dieser tradltionzfeschen Kanzestetegag, Sttowete Enitänschung gebracht, da Schön und Krewer Kaäseneise, Ieauschtsloser Bostion sadren müihzien, so daßz aber einen Höhepunkt nach dem andern. Schon gleich nach Mianten Woter von Welmelier 2öde nsd Bies ela. Ve aud Zims, Ehmer und vor ehay Sieger besersers, Heregt. und gab in der zweiten grifsen. Zehn Minuten vor Schluß hatte Schön an der Spißze Klg.(62½, 65, 80). Vom Fliegengewicht auswärts kämpften: Becker(.)— Sarzge g,..) uneutichte gzachmids(.iH unenischleden; türmie der Wiesbadener wieder um die Bahi, erkänzple sich die Spitze wieder und fuhr, dazu noch einen naren Vorsprung heraus. So ointerlietz das Rennen einen groß9 Peirchrug Ssan har“ seche 1. Schön 74.630 Kllometer 2. Krewer Fise,pst z6gg geg 1050 Meter, 4. Ehmer 1060 Meter, o. Kistlosg, 1050 Meier, 6. Zims 2750 Meter zurück, Twiehaus aufgegeben. Polizei=SV. Wien Kriegsmeister im Gewichtheben Breslauer RSG. mit 1902½: 1607½ Kilogramm besiegt Die Kriegsmeisterschaft im Mannschaftsgewichtheben wurde Sonnabend abend im Wiener Konzerthaus zwischen der starken Mannschaft von Polizei=SV. Wien und der Breslauer RSG. entschieden. Die Wiener Polizisten kamen erwartungsgemäß mit ihrer friedensmäßigen Mannschaft zu einem klaren Erfolg und besiegten die Breslauer Reichsbahner mit 1902½ zu 1607½ Kllogramm mit nahezu 300 Kllogramm, Bis auf den Leichtgewichtler Schwitalle wurden alle ange Breslauer von ihren Wiener Gegnern eindeutig geschlagen. Die Ueberlegenheit der Polizisten war zu groß, um sie zu besonderen Leistungen anzuspornen.— Die Ergebnisse: Bantamgewicht: 1. Schöbinger(Wien) 265, Klg.(Drücken :. Veißen 8 2/, Stoßen 105), 2. Maver(Breslau) 207½ an.), Steuber(.)— Kleinsamipt..) Menieden; (üter(.) v sisteger über Schmidt(.): Mainzer(..) In der dritten Klasse gab es am Sonntag eine d Sosrliske Bochamt mist elsten maren“ 8/sLet, gäte bardt burch uist berbetare Bruchstraße er spricht für den Kampfgeist der Querenbur= ger. Reichsbahn Bochum mußte sich dagegen mit entschieden gegen Edelstahl Bochum begnügen. Der Postsport mußte auf eigenem Platz einen knappen Sieg an Langendreerholz abtreten. Die Ergebnisse: Borussia Bochum—. Kaltehardt:0.„ Querenburg— Bruchstraße:2, Reichsbahn Bochum— Edelstahl Bochum:2, Postsport Bochum— Langendreerholz:3. Staffer z. zeine unee. Der VfB. Gerthe bewies am Sonntag erneur seine überlegene Spielstärke. Der Gast aus Wanne wurdezn,„„aung geschlagen. Harpen mußte auf eigenem Platz eine knappe Punktsieger über Rohrbirsch(.): Herchenbach(.) siegt durch Disqualifikation von Noreck(.) in der dritten Runde: Pepper(.).=.=Sieger in der ersten Runde über Putzkat(.): Umar(.) siegt durch Aufgabe von Schmidt (.) in der zweiten Runde: Runge(.) siegt durch Aufgabe von Thurau(.) in der zweiten Runde. Saager Fünfter in Kopenhagen Drei deutsche Straßenamateure sowie einige sehr Schweden beteiligten sich am Sonntag an ei lometer führenden Rundstreckenrennen. Der Berliner Harry Spißzengruppe ein, aus der nach eizegeR opoze Hexp.epphe der schwedischen Sechstagefabrt Sben Jobansson sowie Prode Sörensen(Dänemark) und Hellberg(Schweden) wurde. Kittsteiner gab nach einem Reisenschaden und vergeblicher in:39:15 Neunter wurdg.„. 5i Tägen und Schweden werden im Oktober an einigen deutschen Rennen teilnehmen. artigen Einorna. Von den sieben Fahrern kam einzig oer Hannoveraner Twiehaus nicht mit und gab vorzeitig auf. Preis vom Stadion, 40 sgzomrier. I. Meße 32512..33 Bann-Fis(Siecle,„ewunn den Gerdmanpf Penn e... I.(Steele) beite Einzeiturne. Hülswitt und Walter(Stzge) Ault,ggden## verdiente volle Punktzahl: e Der Gerät=Mannschaftskampf der beiden Banne 67 Bochum und 173 Steele in der Tonhalle brachte für den Ausrichter in bezug auf gezeigte Leistungen und Besuch einen schönen Erfolg. Der Bannmeister des Bannes Bochum, die Jugendriege des Bochumer Vereins zeigte erfreuliche Leistungen, war aber in ihrer Gesamtheit nicht ausgeglichen um gegen die ziemlich sicher turnende Mannschaft aus Steele zu gewinnen. So wurden nach wechselvollem Kampf. der spannende Phasen bot, und der ein dankbares, verständnisvolles Publikum fand, die Gäste aus EssenSteele, die Turnvereinigung 1863 mit 684:648 Punkten verdienter Sieger. Der Jugendleiter der Turn= und Sportabteilung des Bochumer Vereins, Sportlehrer Lodwig, eröffnete nach kurzen einleitenden Worten den Jugendmannschaftskampf, Dann zeigten die Jugendturner ihr oft recht erstaunliches Können an den einzelnen Géräten wie Barren, Pferd. Reck, Pferdsprung und Bodenturnen. Das Turnen recht schwierig giung der Bann 173 an diesem K. Pieger, C icht mehr veringern. Das Turnen am quergestellten Pferd zeigte wieder einmal mehr, daß die Jugendturner, noch nicht das erforderist und Stuchuggkeit hesitzen, um schwiend Bodenturnen. am Barren war flüssig und zum Teil auch und konnte allgemein Psteßtigg.„So 173 an diesem Gerät in Fuglung und ließ ine auch nicht mehr verringern. 136:118.5 P. Ssches blce Gchel.l Sesbiesile äes se 17 Schule des Betreuers, des Meisterturners Kargol, deutlich verriet. Seltsamerweise kam dies Uebergewicht in den WerWektungen zu gut waren und die förmlichen Akrobaten nicht höher als mit einer 20 bedacht werden konnten. So ergab der Schlußstand den Gleichstand von 140,5:140.5 P. das lange Bierd. Dabei blieben die Bochumer Jungen nur um einen Punkt geschlagen, obwohl sie sich tapfer gezeigt Das Reckturnen bot als Abschluß den Höbepunkt.„Dg Kanden die Jugenhschen,#ren VorZegstange, daß die, 3u. wirbetten nur so um und über die Neugunge,daß die 31 chauer, den Atem, an watzen, Vsaßzen.“ Hier entspann sich ein waren das Schönste, was wir sagen.### gutspann sich ein spannender Zweitampf zwischen dem Steeler Walter der schon einmal in der Reichsriege geturnt hat und bei der Deutschen Meisterschaft unter den ersten sechs Siegern landete, und dem Bochumer Biallas, der großartige Leistungen auswies. Der Kampf endete unentschieden, das heißt, beide Turner wurden beste Einzelturner mit der Punktzahl 97.5, was den gezeigten Leistungen vollauf entspricht. Nachdem der slegreichen Jugendmannschalt per Turnvereinigung Steele 1863 als Erinnerung an diesen Gerätkampf ein Bild des Reichssportführers und Urkunden für den Sieg überreicht worden waren, schloß diese gelungene Sportveranstaltung mit dem Gedenken an Wehrmacht, Führer und Vaterland. ), 127½), 2. Her Mittelgewicht: 1. Hangel(Wien) 307½ 120), 2. Kienast(Breslau) 280 Klg.(85, 85, 110). Kilometer; 1. metze 32:12.2, 2. 107½, 105, 132½), 2. Stronz(Breslau) 287½ Klg.(82½. Ehmer 240 Meter 9. gie, 90 Meter, 1..5g, Meter, 7. M Shwbergewio;: z. Stropek.(Wien) 275 Kig.,(15, 113. Meter, 4. Kisewitl 199/gmuerer, 6. Krewer Bbvo,„gF. 18. 145), 2. Waroner(Breslau) 245 Klg.(85, 80. 1119. Schön 11015 Meter zurau.— Großer Herbstpreis, 1 Stuno.: 14 „„" 1— Wrererer. 100 Mete= Rücken:“ Schröder(Bonn) 11078. 200 Das Vielefelder Radrennen Hrtglgr Zusgeamtewoaren 45 Fahrer am Start, unter ibnen bekannte Fo#rg# moie Schüfer und Märquard(Berlin) Richter Münchenet Tiebl der in dit zweiten und zednzen, Runde hatte und dadurch um zwei Runden zuruageworfen wurde. Außerdem mußten Schöpflin(Berlin) in der 16. Runde und der Cbemutver HexgliehberenFahre, per: einige abgefallene Fahrer zettweise bebilflich waren. Als ich etwa zehn Runden zu fahren waren, hatte Keßler unter großem Beifall es fertiggebracht, runden. Nach ihm ist noch der Aachener Soldat Kropp zu nennen, der das Feld sowohl in den Prämien= als auch in den Wertungskämpfen vollauf beherrschte. Die Bieleselder konnten trotz des Ausscheidens von zwei ihrer besten der konnten grov d: porderen Plätze bringen. Fahrer noch vier auf oie vorberen Platze bringen. Ergebnis: Dürkopp=Preis(120 Kilometei): 1. Ketzler(Nürnberg):47, 23 Punkte: eine Runde zurück: 2. Kropp(Aachen) 29 Punkte; 3. Neumann(Bielefeld) 9 Punkte: 4. Richter(Chemnitz) 9 Punkte: 5. Busse(Magdeburg) 7 Punkte: 6. Marquard(Berlin) 5 Punkte; 7. Pardon (Bielefeld) 3 Punkte: 8. Tubbesing(Bielefeld) 2 Punkte; 9. Holthöfer(Bielefeld) 1 Punkt: 10. Harde(Dortmund) 0 Punkte. Neufel-Lazek am 3. November Für den Titelkampf im Schwergewicht zwischen Meister Walter Neusel und seinem Herausforderer Heinz Lazek in Berlin steben jetzt Termin und Kampfstätte fest. Der Kampf wird am Sonntag, 3. November, im Sportpatast durchgefuort. liche Maß an Kras. und St##suggkeit hesitzen, um##, rige Ueoungsfoigen zu zeigen. nuf beiven Seiten traten Mängel auf, die aber durch glänzend geturnte Uebungen von Biallas, Reinhard, Nimzik, Wandersleben(alle Bochum) und Walter, Hülswitt, Overwlen und Scherf(alle Steele) wieder„ausge: glichen, wurden. So konnte an diesem Gerät Sreeie nur fünf Mehrpunkte buchen Das schönste Bild des ganzen Geetmannschatskampies boten die Bodendbu gas, mit Gie. ungarischen Frauen.1. KörmöszpjJZusis,.Hesse Hmeidisteit und Krast geturnt wurden. Blatkas(Vo= uugzens nrene Tue—=rt, Taak. Kobae Glorsan Drei Siege Racnhild Hvegers Anni Kapell siegt auf der Heimatbahn Zu einem großen Publikumserfolg gestaltete sich das der Weltrekordschwimmerin Zres Nennen star zu gewinnen. Auch der sungen Dänin Sorre den Männern ebenfalls zu einem zweifachen Erfolg. Die 100 Meter mucken: 1. Schröder(Bonn):07.8. 200 Meter Kraul: 1. Schröder:17.3; 2. Lindner(Koblenz):21.5: 200 Meter Brust: 1. Deußzen(Krefeld):45.4. Neuer Weltrekord im KK.-Schießen der auf 1155 Besigerord um einen ing und axe Heglügoünschte den ausgezeichneten Schützen Gaulettex, Hofr, Veputze zi;, gerfhulsch waren je 40 Schußz in den drei Anschlagsarten Liegend, stehend und kniend auf eine 50 Meter entfernte ZehnerRingscheibe abzugeben. Das Ergeby)3 1165, Zing, 2. Stiegl Meister Willy Spörer(Zella=Mehlis) (Füssen) 1148, 3. Sturm(Fürth) 1148 Ringe. gend: 1. Rau 394, 2. Sturm 394, 3. Spörer 394. Ueberraschungssieg Wöber: im Marathonlaut Meister Puch gas im Wiener Prater auf Man hatte allgemein diesem Marathonlauf am Sonntag vormittag im Wiener Prater mit größtem Interesse entgegengesehen, weil man allgemein einen großen Kampf zwischen den drei Läufern Puch(Potsdam), Weber(Luftwasse Berlin) und dem für die Deutsche, Banf Perlin startenden Wiener Wöber erwartete. Der Kampf olieo jedoch den Alnlaut mit Böder., Bever, Ae, äter IN=173 Kunden zulammen, ur3, Her Zapon und sieate ganz üverUngarn führt:1 gegen Jugoflewien dem zweiten Spieltag steht der Vorschlußrundenraschend leicht das iugoslawische Paar-Kovac(Florian 611,:2. :40: 2“ Schserkors?(Hässeldor) S342a. Männe: Berlin).47.25. 2. Sportfreunde).59.52), 5. Rothmayer(Klagenfurther AC.) 30758.— Rätsel der Schöpfung Frau Geheimrat Schulge besucht ihren Portratmaler. der gerade ein neues. Gemälde„Adam und###„vollendet hat.—„Ach, sagen Sie mal, Herr Professor", fragt die recht redselige Dame bei dieser „warum hat wohl Gott Vater die Eva zuletzt fen?“—„Ganz einfach; damit sie ihm vorher nicht hat dreinschwätzen können: Aus Westfalen und Rheinland Drei Schwerverbrecher hingerichtet Dortmund, 29. September. Die Justizpressestelle beim Oberlandesgericht in Hamm teilt mit: Am 28. September 1940 sind Wilhelm Schwabe, 29 Jahre alt, aus Heven, Paul Bugla, 30 Jahre alt, aus Herten, und Walter Jenner, 41 Jahre alt, aus Dresden, die vom Sondergericht Dortmund als Volksschädlinge wegen Meuterei zum Tode verurteilt waren, hingerichtet worden. Schwabe, Bugla und Jenner, drei mehrmals vorbestrafte Schwerverbrecher, die im Zuchthaus in Münster untergebracht waren, hatten unter Ausnutzung von Kriegsumständen, insbesondere des Lärms eines Fliegeralarms, gemeinschaftlich einen gewaltsamen Ausbruch unternommen. Motorradunglück sorderte zwei Tote Paderborn, 29. September. In Hövelhof bei Paderborn kamen durch ein Motorradunglück zwei junge Menschen ums Leben. Der. Elektriker Ottenstroer aus Schloß Holte und sein Schwager Hago aus Stubenbrock fuhren von Paderborn nach Stubenbrock. In scharfen Linkskurve in unmittelbarer Nähe der Kirche in Hövelhof verlor der Fahrer die Gewalt uber sein Rad und raste in voller Wucht gegen einen Straßenbaum. Durch die Wucht des Zusammenpralls wurden der Fahrer des Motorrads und sein Begleiter auf der Stelle getötet. Zuchthaus für polnischen Wüstling Bielefeld, 29. September. Vor der Bielefelder Großen Strafkammer war der 25 Jahre alte Pole Kasimir Maziarz angeklagt, in zwei Fällen an deutschen Frauen mit Gewalt unzuchtige Handlungen vorgenommen zu haben. Der Angeklagte hatte sich im Fruhjahr dieses Jahres freiwillig zur Arbeitsleistung nach Deutschland gemeldet und war bei einem Bauern in Steinhagen beschäftigt. Hier beging er auch die Gemeinheiten. Nach dem Gutachten des medizinischen Sachverständigen handelt es sich um einen rassisch und erziehungsmäßig tiefstehenden Menschen, der auch an Epilepsie leidet und zu vollig sinnlosen Iffekthandlungen neigt. Unter Zubilligung des§ 51,2 erkannte die Strafkammer auf ein Jahr und drei Monate Zuchthaus und drei Jahre Ehrverlust und ordnete entsprechend dem medizini einer Heil= ur sen Gutachten die Pflegeanstalt an. Unterbringung in Der ungedeckte Scheck Duisburg, 29. September. Mit einem Scheck, für den aber keine Deckung vorhanden war, hatte ein Kaufer, der Angeklagte Wilhelm Süsselbeck, die von einer Firma gekauften Stoffe bezahlt. Als sich herausstellte, daß keine Deckung vorhanden war, versuchte die Firma, die Stoffe wiederzuerlangen. Die Stoffe waren jedoch bereits zerschnitten und damit unbrauchbar geworden. S. wurde zur Anzeige gebracht, denn bekanntlich ist das Ausstellen ungedeckter Schecks ein Verstoß gegen den Betrugsparagraphen des Strafgesetzbuches. Der Angeklagte wollte mit dem Eingang einer ßeren Zahlung gerechnet haben. Dies änderte nichts für erachtet und zu fünf Monaten Gefängnis verurteilt. Durch ein Feuerzeug zu Tode gekommen Siegen, 29. September. In Meggen ging einem Arbeiter ein Benzinfeuerzeug in der Tasche entzwei. Das Benzin durchnäßte dieser kurz darauf einer Grubenlampe zu nahe kani# stand er sofort in Flammen. Er trug so schwere Brand## verletzungen davon, daß er kurz darauf starb. Schnelle Arbeit der Kriminalpolizei Oberhausen, 29. September. Unlängst wunden durch Einbruch aus einem Wäschegeschäft auf der Marktstraße in Oberhausen ein größerer Posten Wäschestücke im Werte von über 1000 RM. sowie eine Reiseschreibmaschine und eine Aktentasche entwendet. Schon einen Tag später konnte einer der Einbrecher von der Kriminalpolizei festgenommen und dingfest gemacht werden. Er hatte mit seinem Komplicen bereits den größeren Teil der Wäsche in Wirtschaften in Duisburg abgesetzt. Der zweite Tater war inzwischen nach Hamm gefahren, um dort noch den restlichen Teil der gestohlenen Ware abzusetzen. Er wurde in Hamm überraschend festgenommen. Die gestohlenen Sachen konnten bei ihm sichergestellt werden. Bei den Tätern handelt es sich um zwei Burschen aus Oberhausen im Alter von 18 und 20 Jahren. . Die glückliche Geburt unseres ersten % Kindes, eines gesunden : J u n g e n “ zeigen in dankbarer Freude an Maria Japfe ged. Weidemann Paul Japfe Bochum, den 28. September 1940 g. J. Elisadeth-Hospital Zu Ulrike wurde uns heute unsere Brigitte geboren Gertrud Dohl ged. Srothaus fierdert Dohl Bochum[Wrangelstraße 55), den 29. September 1940 z. J. Privothlinik Virschauer Straße 10 Für die liebevolle Teillnahme sowie für die zahlreichen Kranzspenden, die uns beim Heimgange unseres lieben Vaters Hermann Janzen sutell wurden, sprechen wir unseren herzlichsten Dank# Bochum, Im September 1940 Die Hinterbliebenen Habe meine Praxis wieder aufgenommen Bochum-Weitmar, den 29. September 1940 Dr. med. dent. K. Majer Hattinger Straße 237, Ruf 81897 Bitte ausschneiden und aufheben Die Lehrküche der Stadtwerke Bochum Kartenstraße 13 ladet alle Hausfrauen zu folgenden Kochvorträgen ein: 1. Oktober 1940 Thema: Allerlei aus Aepieln(Elektro-Vortrag, Trocknen, Gelee, Apfelspeisen) 8. Oktober 1940 Thema: Kartottelgerichte(GasVortrag) 15. Oktober 1940 Thema: Backen mit wenig Fett (Elektro-Vortrag) 22. Oktober 1940 Thema: Warme Abendbrotgerichte Beginn 15.30 Uhr Eintritt frei Stadtwerke Bochum Fußpflege Reko! Brückstraße 23 Elchor- Cle elek für Krankheitstäutden Sialein sie Sfur-Verlicherungsschuts der Deutschen Mittelstandskrankenkasse „VOLKSWOHL“ V. a.., Sitz Dortmund und fordern Sie noch heute Prospekte an von der. General-Vertretung Josef Thönnes, Bochum, Bongardstraße 60. Telephon 61928 — 500000 Versicherte— Nite Gold- u. Silbersachen die bel Ihnen nutzios llegen, nehme ich gern In Zahlung oder kaufe an JOSEF KNUPPER Juweller und Uhrmacher Gen. Nr. 26474 an der Drehscheibe Unterrichts-Anzeigen finden Im„BA“ große Verbreitung Warne hiermit jed., meiner Frau, Frieda geb. Babst, etwas zu borgen, da ich für nichts aufkomme.(12661 Karl Liß. Bochum. Untere Heidestr.46 Kernseite Schmierseite Waschpulver Feinwaschmittel kauft man gut Im ## Fachgeschäft K C Entlaufen Entlausen Drahthaar=Fox, auf den Namen Bobbi hörend. Nr. 1451. Wiederbringer erhält Belohnung.(a4181 Bäckerei Reising. 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