30 Uhr und.53 Uhr .25 und.40 Uhr e des Bruders ist U8 Marienstr. 14 6.40 Uhr. 9 Gericht chtspiele Ihr. So. 14.30 Uhr Ader Apolle K Ehe sonf. Theater We ning —8. gegenüber 2, Ruf 67880 Wiler S! e, 5. Klasse ung 29. August 201 162067 234836 03 232333 231122 231 139159 102303 M1298 995 14491 2250 7 nos4 12057 6543 707938 213329 929 389179 48900 16293 45685 8055 1100 4873 76677 208860 25180 23901 314044 37089 8112 8240 54562 55524 1045c 113442 410 187664 97591 203867 500j 241832 69734 271Is2 97683 293214 36155 336297 9132 370571 6834 7773 32572 38468 44004 47848 3332 39065 29025 80890 99802 100790 20376 2769 45353 145280 65571 168778 94004 195320 214) 20896 43662 243982 84439 284733 4006 278512 85514 290497 309629 319439 3919. SA5 52597 358934 79053 379485 #54 396432 16063 5512 114614 148234 20470 241607 776012 30727 349094 375071 13299 945 45065 40310 83974 101370 25390 14490 189141 93463 21924 245773 237773 D4s32 29291 320763 335285 340161 379072 350702 elbliaboler.45 AV, Moselelche= 2365 B. Teskels Bick. Veltcgsbteis für die.Böczugz, Jpugsiäislis 60 seischrist„bör mit mir. 48 Vizongt.“.“ Wenn das Erschesten der 55 Vi. bei Iup hggorptagen. siy Zervot oder Beiriebsstörung und dal. Zeitung durch vovere veno., Ersatzansprüche gestellt werden.— Gevervindert wird, können veine, 13 und von 1432 bis 19 Uhr. sonntags von 1 bis 12 Uhr.“) 9 d den der Schrifilellung, außer mitwochs und sonnabends, von 16 bis 17 Uhr.— Bostscheckkonto Dorimund 1760. Verlag und Druck: Laupenmühlen& Dierichs in Bochum Dienstag 3. September 1940 47. Jahrgang Nummer 208 Einzelpreis 10 Pf. Ansetigenpreise: Orun zur zz mu Hreite 55 8j, im Textell. FamiltenSi Se-ch. seiet ge ie e. lich aufgegebener Anzeigen kann keine Gewähr übernommen werden. Hauptgeschäftsstelle: Rathausplatz 8. Anruf 67551—54 7922 14805 3729 34799 72121 73382 540 109825 14 153 1166 174683 204 201275 9292 229890 927 253927 7681 312283 8473 388167 F7i5 S94fI 64 6485 6317.776 18143 18796 1948 8262 32412 3342 8423 Siss S97I3 6351 Cpsé 710 87312 87628 91IT 544 1086s 112i 2158 126324 129990 8102 148609 19073 2303 176360 176533 8101 184532 12780 4678 216860 218784 500s 241389 242906 459 B8ihls 28264 512 25566 De3 0419 290879 29213] 547 313082 314310 0o1 390451 Bses 4490 345410 34882) 606s 258153 388709 9959 373437 373887 9579 386054 397732 hung 30. August 0s 770834 9431 215539 27963 4193 241244 242333 29939 34761 38188 76004 P247] 93788 2032 121730 124633 73879 181613 124699 11283 222913 228737 88222 292795 2989 5355S 356695 37531 Wontsche Ftagstahe iin Wernernh?.. unserer Kampfverbände auch am Montag— Ansere Jäger schossen bisher 86 feindliche Flugzeuge ab Die„Times“ spricht von der„Schlacht von London“. zu:„Große Anzahl heftiger Brände, viele Industrieanlagen zerstört“ Svan Mhrer-P Menschneitsverviedten Brombergs Blutsonntag am 3. September 1939 Snfaun“. Arabdontschland und eine Ein Jahr später Berlin, 2. September. Berliner Schriftleitung.) and den Abschluß des ersten KriegsDas ist der Eindruck aus allen Ses sheie er Sea. es e ccs sast ununterbraßhen une=görngero gusigandebeobachter Soxrahewd, Frogen sich deshalb, ob dies die Vorläufer in London Eaglages seien. GSelbst das amtliche London kann die Heftigkeit und die Wirkung der deutschen aue Masele ede e se echesie esg heice Vorev. zer, Htzagl svon Bränden.“ ten Prandboszene zud zukf Vordosen seien ebenfalls Jm Vord ghmiben niebergefallen, die heftige Brände hervorriefen.„Aus dem Bericht geht weiter hervor, daß Werdhoun), Zaeädsiete dan. Keauacen Loantern uid Jogze flugzeugen gegen den Südosten Englands, einbegriffen gibt zu, daß an einer Stelle in der Grafschaft Essex beträchtlicher Materialschaden angerichtet Tastratt. In Kirut!. 3 uu ede t. Geche. Der Oberbesehlshaber der Lustwase gibt belonnt: Tagdverhände wieder seindliche Luftkämpfen, in deren Verlauf unsere Jäger 86 feindliche Flugzeuge abschossen. 23 eigene Flugzeuge werden vermißt. echichen Rlesents Borchkescher ese og 9 zum Montag sei etwas ruIn sost selstronischen Gegensat zu diesen inmer hin einigermaßen nüchternen Schilderungen stehen einer Stelle seien durch, Zombenabwürfe die GasDas antliche Vrlict,g eachsend Pashtesede alet. este escheiche ec hse che dauerten mehrere Stand=Purch whenf ersten Angrif Schaden verursocht, da zgz has erstenal war: baß der bereseande Vea Ahreige Biagkr 3ich ustochsr ce. de gaud der sroz der Ansreigungseg ges aese wede Unger, Beit witehre, Oeozer Stäirte al und eiue al ies Staste, schseisch e. vernn dese schwerzurdpofr hermerlen gern, daß sowohl von britschez, Luhzjehrtgeinieterium eshiesen Verösfentlschen Pochrichten Fliepern enicht nur ein glänzendes die bombastischen Jahresartikel, die Londoner Blätter zum Krieg hjicheig hochmütigen es geicheslase wiesde senter sraiche enighiche Hoche. „Siegesmeldungen über dnl ker-wbege ihren letzten Einflügen nach Deutschland liegt. a erfäbrt man zum allgeneinen Erstaugegz, do5 die es heh e eshe s este ce te gescheben ist, haben, elbse gestgestest“ Sowokl beim Anliner Bevölterung selbst, festgestellt, Sowohl beim. Angriff in der Nacht zum Sonnabend als auch zum Sonntag konnte die englische Luftwaffe ihre Bomben nur in der Umgegend von Berlin auf freien Feldern oder im Berliner Tiergarten loswerden. In der Nacht zum Montag wurde den Engländern energisch der Weg nach Berlin schon von vornherein verlegt. So sehen in Wirklichkeit die großen„Siege“ der königlich englischen Luftwaffe am Jahrestag der Kriegserklärung aus, Das läßt tief in die„Siegeszuversicht“ Londons blicken. Ob sich das englische Volk auf die Dauer an den Münchhausen=Storns seines Infornationsmirzagtel gge, 6uiz richten wirds Warten wir ab. In iepen gatzrez tage ger, Churchill und Genossen diesen ersten Jahrestag ihres ureigenen Krieges etwas anders vorgestellt. Siegesmeldungen“ über die„Erfolge“ englischer FlugZwel englische Ferstorer=Persentl eim Sontugg.. Naunz von Grs=Berlig Vonben zu wersen. un und Berlin, 2. September. z. Iandage. Das Oberkommando der Wehrmacht#ibt ziorzsee an Wohnhäusern, nirgends jedoch militärischer SachDeutsche Unterseboote versenkten in der.—. schaden angerichtei. owei vrtsch, Hee ür Zepten unsere Kampf= und Jagd=] Die Gesamtverluste des Feindes betrugen gestern Hürbe sondern daß, sünen azchpiezsghezrie geel nur einwandfrziandinäpische Korrespondenten, sondern Voanberansgerise Feageihe Bfesgas oiteisen. Se Reist schaftzsleben eine erstickende im ieineg-Zeitartikel: durch, dat er ein halbes Dutend Zugzfsne Konaser 5. wersen, alle Arbeit und alle Vewegung Deset Ton des belotrige, den, Fieke, Jie, Ktael 1s. schon anders als die hochtrabenden Wyggere aug eng. einem Jahr und noch Nucg erserg pening Standard“ schlägt nicht gerade zupersichtliche Töne an, wenn er unumwunden zugibt,„oaß.... Hitler den größten Teil der britischen Industrieprdduktion lahmlegt und daß in den Zonen, die von den Zepantf=posliommgen de elsdhehg, uch de alslamichen Loreigeste streicht der Verichterstatze ogn1ggo pisemand ein Auge während der Nacht, zum Sonntag vxage infolge des geschlossen habe und daß Vetoseinet Gelegenbeife zum en sei. Dieser Zustand dauere schon seit Tagen an, Schlafen, sp. emisser Junm, zeelische Erregung die Lonso daß, Uehermüdung und seelische, Erregung,„äir, Pran doner bevsic gerthnten von neuem die Eirenen. er agpant beodein sengeriseider Neging ider die Kämpfe des Sonnabends und Sonntags von der Hawtinge, Lnmpne erhielten Volltreffer und wurden Dag Verminen britscher Hösen nahm seinen Fortwieder Veri glakahwehr gelang es ihnen nicht. in der starken Flakabwehr gelang es ihnen nicht, London bestätigt die Torpedierung eines englischen Hilfskreuzers Genf, 2. September. Nach einer Mitteilung der britischen Admiralität ist Virdieigs chels auie Paifet Korden und beszgigt mißt. 250 seien durch ein anderes Kriegsschiff gerettet worden. Feindliche Vilnoz=guderer Stähte anzugreifen. Dank mißt, 250 seien durch ein anderes Kriegsschif der starken Flakabwehr gelang es ihnen nicht, im worden. Italienerschossen sechs Feindflugzeugeab Rom, 2. September. Der italienische Wehrmachtbericht vom Montag hat belgenden Worklou:: der Wehrmacht gibt bekannt: bcder Ooser uch Meizste Vseheruck soh der Schwel. Andere Vinoze Feie, von Piemont und der Lombarbeit übersogen ider Lusk und am Boden enplangen vrP Sthy ze bez im Heresbericht vom Sonntag geworden, wobei es einen gab. Ein feindliches Flugzeug ist von der obgeicho h,tafriska hoben keindliche Flugzeuge Angrifse „In, Sstafrikg, naben„Fr'ge von Massaug entauf die Julsz, Pogzut 80 wreier, zlugzeug in abge. schossen und die aus brei Mann betethenze Flugzeug wurde in Assab im Verlauf eines Lustangriffes abgeschossen, der geringen Schaden verursachte und acht Tote unter den Italienern und Eingeborenen zur eshesch ie e e is Feind 22 Toye Gat eewagen erheatezenzu Plassen hat und wir einen Panzerwagen erbeuteten.“ Deutsch=russischer Vertrag über die Rechtsverhältnisse an der Grenze dnb Berlin, 2. September. sen dem Deutschen Reich der uds SRl. über die 1939 festgelegt worden ist. und Herr Alexander Michatlowitsch Leontjew. Unter den Opfern, die Großdeutschland und einer neuen Zukunft Eurovas dargebracht wurden, werden neben den in offener Schlacht gefallenen Helden jene Volksdeutschen unvergängliche Namen tragen, die ihr ewiges Deutschtum vor Jahresfrist durch den Tod besiegelten. Die Welt vergißt sehr schnell. Deutsche Feindpropaganda versucht unentwegt, die am Kriege abzustreiten und den heute zerschlagenen; vor zwölf Monaten noch von Dünkel und Fanatismus strotzenden polnischen Staat von Kriegs= und Blutschul: reinzuwaschen. Um so mehr ist es zusege, Pflichtz, ein Jahr später das Weltgewissen und die Kulturwelt an sene grauenhaften Tage zu erinnern, die ein Jahr zuvor vom Deutschtum jenseits der Ostgrenze ungeheure Ströme von Blut forderten. g7.g uas Leutisch Hatte der polnische Terror gegen alles, was deutsch hieß, schon seit dem Frühjahr 1939 ein nommen, das den Frieden im Osten ernstlich und schließlich mit dem Selbstgefühl einer, großen Ba; tion auf, die Dauer unvereinhar war, so teigert#n sich die Ausschreitungen des polnischen Chauvinistenvöbels, gestützt auf die Warschauer Machthaber, in den Augusttagen Zu jenen Blutorgien, die fast noch die Grausamkeit des oberschlesischen Aufstandes von Deutschland warnte. Neuer Texror war die Antwort. Deutsche Gutshäuser versanken in Asche. Hunderte von Volksdeutschen wurden verschleppt. Neue Warnungen wurden in den Wind geschlagen. Pöbel und uniformiertes polnisches Militär trieben deutsche Bauern und Städter zu Tausenden aus ihren Wohnsitzen. Bereits in den letzten Augusttagen hatte der chauvinistische Wahnsinn der Polen einen Grad erreicht, der in der gesamten europäischen Geschichte beispiellgs ist. ewigen Verpflichtung an setnem Volkstum, zog das Reich das Schwert. Unvergeßlich die Stunde, als der Führer vor dem deutschen Volk und vor der Welt im Reichstag am 1. September 1939 erklärte:„Seit beute.45 Uhr an wird zurückgeschossen.“ Was gütliche Vorschläge und Warnungen nicht zu erreichen vermochten, war damit den Waffen anheimgegeben. Aufgeblasen, haßtrunken, berauscht vom Größenwahn, gestützt auf englisch=französische Versicherungen, suchte der Pole seine sinnlose Wut gegen das Deutschtum noch stärker als zuvor auszutoben. In dem Augenblick, da deutsche Truppen über die Grenze marschierten, begann eine sinnlose Schlachterei unter allem, was Deutsch hieß oder sich zu seinem Volkstum bekannte. Heute, ein Jahr später, ist festgestellt worden, daß in jenen Tagen mindestens 60 000 volksdeutsche Männer, Frauer Kinder und Greise auf bestialischste Weise hingemordet, erschossen, erschlagen und geschändet wurden. Wochenlang erschienen nach der Niederwerfung in den deutschen Blättern des Ostens spaltenlange: anzeigen der erbarmungslos Hingeschlachteten. 2# fürchterlichste dieser furchtbaren Verbrechen beging die polnische Bestie an der Bromberger Bevölkerung an jenem 3. September 1939, der als Bromberger Blutsonntag in die Geschiche des deutschen Volkstums einEin sonnenklorer Sonntag liegt über, der,„alten deutschen Stadt. An der Grenze sind längst die Kampfe im Gange. Nur dann und wann wird Fliegeralarm gegeben. In der zehnten Vormittagsstunde rennen Kanschen Sitrsicn esctge ser de elche eie. lich fallen einige Schüsse Das ist für das, polnische Militär das Signal zum Vorgehen gegen die Deutschen. Plötzlich heißt es, die Deutschen hätten auf das Militär geschossen, und schon beginnt eine teuflische Jagd auf alles was einen deutschen Namen trägt oder deutsch spricht. Mit Kolbenschlägen werden die Türen eingeschlagen, die Menschen auf die Straße gezerrt, niedergeschlagen, andere sofort erschossen. Kinder müssen zuschauen, wie die Eltern niedergemetzelt werden. Eltern fallen, von den Kugeln getroffen, über ihre schon erschossenen Kinder. Hunderte werden wie Schlachtvieh Wochen und Mogaten irgerzing zie rantezicgh lichen Opfer des Brombergex Blutsonntges„sängst nicht werden entdect. Ein Teil der Verschleppten wird in is Sclihe aon etsce Gene e sce eiche Armeen hat die deutsche Stadt Bromberg vor noch größeren Grausamkeiten, vor der endgültigen Zerstörung und der Vernichtung aller deutschen EinHenie, nach einem Jahr. geberst, dgs dentg ohz, Pol in stummer Ehrfurcht dieses volksdeutschen Heldentums, das seine Treue zu Stamm und Reich mit dem Tode besiegelte, fest entschlossen, den Sieg zu erringen und mit den übrigen Menschheitsverbrechen auch jenen Blutsonntag von Bromberg für alle und ewige Zeiten in Europa unmöglich zu machen. M. H. Die spanische Polizeiabordnung bei Reichsminister Dr. Frick land weilende spanische Polizeiabordnung. Friede in Südost Seine weltpolitische Bedeutung Berlin, 2. September. (Von unserer Berliner Schriftleitung) Das Echo auf den Schiedsspruch von Wien ist allgemein und nachhaltend zustimmend, selbst in den führenden Blättern Rumäniens, das seine Ansprüche zurückschrauben und heute innerlich bewegt, aber nüchtern die Konsequenz aus einer überspitzten Politik der letzten Jahrzehnte ziehen muß. Rumäniens Außenminister Manoilescu hat deshalb in seiner Rundfunkansprache das rumänische Volt zzur Selbsterkenntnis aufgerufen und mit den politischen Elementen in scharfer Form abgerechnet, die Rumänien in die augenblickliche Situation brachten. Manoilescu hat in klarer Wurdigung des Wiener Friedensentscheids seine Landsleute auf die hohe Bedeutung der von den Achsenmachten gegebenen Garantie verwiesen. Und mit Recht, denn mit ihr kommen das lebendige Interesse und die Entschlossenheit der Achsenmächte an einem friedlichen Auf= und Ausbau des rumänischen Staates, an seiner Einreihung in den europäischen Wirtschaftsraum und an der Hebung seiner vielfach ungenutzten Naturschätze zum Ausdruck. So schmerzlich der territoriale Verlust Rumäniens auch sein mag, allein die Verhinderung einer bewaffneten Auseinandersetzung ist für jeden der betroffenen Staaten ein Gewinn. Rumänien, so wie es durch den Pariser Vorstadt=Vertrag entstanden war, hatte bereits durch die Abtretung Bessarabiens und der Nordbukowina sowie durch die vereinbarte Abtretung der SüdDobrudscha an Bulgarien eine empfindliche Schwächung seines aufgeblähten Staates von 1919 hinnehmen müssen. Es ist nur zu selbstverständlich, daß Ungarn mit der Genugtnung über die Neuregelung den Tank an die Achsenmächte verbindet. Auch Ungarn hat seine historischen Traditionswünsche einige Pflöcke zurückstecken müssen. Von 102000 Quadratkilometer, die das ehemalige Ungarn durch den Vertrag von 1919 an Rumänien abtreten mußte, kehren heute ungefähr 42 000 Quadratkilometer in die Hoheit Ungarns zurück. Ungarn gibt weiter den in den abgetretenen Bezirken verbleibenden Rumänen laut Schiedsspruch klare Minderheitenrechte, so daß auch in diesem Punkt der Weg für eine friedliche Nachbarschaft frei gemacht worden ist. Wir haben Verständnis fur den Schmerz, den der rumänische Außenminister zum Ausdruck brachte, wir würdigen aber ebenso seine Entschlossenheit, mit der er sich den Realitäten unterzog. Eine unblutige Revision hat sich im Südosten vollzogen, die erst nach dem Zusammenbruch Frankreichs und nach der Ausschaltung des nglischen Einflusses im Südosten möglich war. Die Achsenmächte konnten den neuen Beitrag für den Frieden und die Neuordnung Europas leisten, die von den Westmächten durch 20 Jahre systematisch verhindert worden war. Um so größer wird dieser Friedensdienst schon in absehbarer Zeit von allen Beteiligten veranschlagt werden, als trotz des angebrochenen Endkampfes die Achsenmächte zielklar und entschlossen binnen 48 Stunden einen alten und immer wieder aufgewühlten Brandherd auslöschten. Terpertertee ninderirunkpertschtff: Hat Churchill einen neuen„Athenia"=Fall inszeniert? San Sebastian, 2. September. Seit Sonntag bearbeitet die englische Reuter=Agentur die neutrale Oeffentlichkeit mit einer neuen üblen Greuellüge. Es wird behauptet, ein englischer Dampfer mit evakuierten Plutokratenkindern an Bord sei auf der Fahrt nach Kanada von einem deutschen=Boot torpediert worden. Bezeichnenderweise wird der Name dieses Schiffes verschwiegen. Schon daraus wie auch aus anderen geheimnisvollen Begleitumständen geht hervor, daß Churchill einen neuen Coup gestartet hat, um jenseits des Ozeans den deutschen Gegner in Verruf zu bringen. Selbstverständlich wird die Schauergeschichte so rührselig wie möglich aufgemacht. Sämtliche Kinder hätten, m„möglich aufgemachl. Sumiziche Rinder hatten, während der Dampfer gesunken sei, keine einzige Träne geweint, sondern Volkslieder gesungen.„Ein kleiner Junge von acht Jahren“, weiß Reuter zu melden,„schrie: Wir wollen nicht, daß Hitler glaubt, daß er uns so leicht schlagen kann.“ Schlecht gelogen! So spricht kein achtjähriges Kind. Das hat ein alter Reuter=Jude zusammenphantasiert. Sollte diese geheimnisvolle Geschichte wahr sein, dann gibt es nur eine Erklärung: Kriegsverbrecher Churchill hat in seiner Verzweiflung diesen„Fall“ inszeniert. Es ist doch sehr verdächtig, daß alle Kinder gerettet worden sein sollen. Schon daraus kann man schließen, daß der Schiffsuntergang ein Theater gewesen ist. Churchill hofft immer noch, durch eine solche Greuellüge in den Vereinigten Staaten moralisch den Boden für spätere materielle Hilfe vorbereiten zu können. Das allein ist der Zweck dieses unerhörten Manövers. Wahrscheinlich ist es ihm unangenehm, daß nicht einige Kinder ins nasse Grab gesunken sind. Denn dann hätte er seine verbrecherische Agitition noch größer aufziehen können. Skrupel kennt dieser Desperado nicht. Das hat alle Welt seinerzeit im„Athenia"=Fall feststellen können. Bekanntlich hat Churchill diesen Dampfer, an dessen Bord sich 300 amerikanische Bürger befanden, versenken lassen und dieses gemeine Verbrechen rasch den Deutschen in die Schuhe geschoben. Der Schwindel ist damals herausgekommen, und dieser neue„Fall“ ist dem alten zu ähnlich, als daß es über den Attentäter irgendeinen Zweifel geben könnte. Wer einmal einen solchen Anschlag verübte, ist immer wieder dazu bereit. Marigerf runteiultger Prauf Hungertam Sechs neue Ritterkreuzträger des Heeres Freude in Angarn „Die Achsenmächte sind auch Meister blitzschneller diplomatischer Entscheidungen“ Budapest, 2. September. „Hitler und Mussolini haben Ungarn Gerechtigkeit widerfahren lassen“, mit dieser fast überall gleichlautenden Ueberschrift bringen die Budapester Blätter den Dank der ungarischen Nation den Achsenmächten gegenüber zum Ausdruck sowie die Freude der Magyaren über die Heimkehr großer, 22 Jahre lang vom Mutterlande abgetrennt gewesener Gebiete. Meist auf der ersten Seite veröffentlichte Kartenskizzen über die neue Grenze werden mit dem stolzen Kommentar versehen, daß Ungarn nunmehr 161000 Quadratkilometer groß sei und 13 Millionen Einwohner zählt. Der„Pester Lloyd“ schreibt u..:„In dieser feierlichen Stunde nationaler Begeisterung und Freude wendet sich das von Dankbarkeit erfüllte Herz aller ehrlichen Ungarn den zwei größten Staatsmannern der Gegenwart zu, die aufrichtige Freunde des Ungartums sind, dem Führer des Großdeutschen Reiches Adolf Hitler und dem Duce des faschistischen Imperiums Benito Mussolini. Diese zwei Manner, die mit ihren großen Völkern in einem für die ganze gesittete Welt schicksalentscheidenden Kampf stehen, haben weder die Mühe noch die Verantwortung gescheut, um durch ihren Schiedsspruch der Gerechtigkeit und einer vernünftigen Ordnung zum Siege zu verhelfen und die Grundlagen eines endgültigen Friedens im Donautal zu schaffen. Nach ihnen gilt das zweite Wort unseres Dankes den beiden Staatsmännern und großen Diplomaten, dem Außenminister von Ribbentrop und Außenminister Ciano. Sie haben eine Lösung gefunden, die alle Beteiligten befriedigen muß und soll.“ Der der Regierung nahestehende„Uj Magyarsag“ sagt:„Inmitten unserer Freude steigt unser Dank vor allem zu jenen beiden Männern empor, die es uns ermöglichten, dieses Ziel ohne Blutopfer zu erreichen, die die Tore der großen europäischen Neuordnung vor uns öffneten und die mit ihrer unermeßlichen Kraft, Entschlossenheit und Tapferkeit in wunderbar kurzer Zeit die Fesseln der Kleinen Entente, in denen Ungarn schmachtete, zerbrachen. Die Achsenmächte sind nicht nur Meister des Blitzkrieges, sondern auch die Meister blitzschneller diplomatischer Entscheidungen.“ Donauraum endgültig befriedet Telegrammwechsel Ciano— Ribbentrop dnh Berlin, 2. September. Nach der Rückfahrt von Wien hat der Königlich Italienische Minister des Aeußern Graf Galeazzo Ciano beim Ueberschreiten der Reichsgrenze an den Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop folgendes Telegramm gesandt: „In dem Augenblick, in dem ich nach Italien zurückkehre, drängt es mich. Ihnen mit meinen kameradschaftlichen Grüßen den herzlichsten Dank für Ihre Gastfreundschaft zu übermitteln. Ich bitte Sie, den Ausdruck meiner Ergebenheit an den Führer weiterzuleiten. Ich war glücklich, in voller Uebereinstimmung der Auffassungen und Absichten mit Ihnen an der Verwirklichung eines Werkes der Gerechtigkeit und Befriedung zusammenarbeiten zu können, das wieder einmal die hohe Aufgabe bewiesen hat, welche die Achsenmächte zur Schöpfung jener neuen Ordnung ausüben, die der Führer und der Duce Europa geben werden. Empfangen Sie, lieber Ribbentrop, den Ausdruck meiner Freundschaft. Galeazzo Ciano.“ Der Reichsminister des Auswärtigen, von Ribbentrop, hat mit folgendem Telegramm geantwortet: „Ich danke Ihnen für die kameradschaftlichen Grüße, die Sie mir bei Ihrer Rückkehr nach Italien geschickt haben. Auch ich teile Ihre Freude und Genugtuung, daß wir gemeinsam in Wien eine wichtige europäische Frage lösen konnten. Die Achse hat damit eine endgultige Befriedung im Donauraum geschaffen und durch den Schiedsspruch von Wien der Welt erneut vor Augen geführt, von welch' hohem Verantwortungsgefühl die Entscheidungen des Duce und des Führers bei der Neugestaltung Europas getragen sind. Ich bitte Sie, dem Duce meine aufrichtigsten Gefühle übermitteln zu wollen. Ihnen, lieber Ciano, meine herzlichsten Grüße. Joachim Ribbentrop.“ Der Führer empfing neuernannte Mplomaten Der Führer empfing gestern in der Neuen Reichskanzlei. in Gegenwart des Reichsministes des Auswärtigen von Ribbentrop zur Ueberreichung ihrer Beglaubigungsschreiben den neuernannten spanischen Botschafter, General Eugento Espinosa de los Monteros, der von Botschaftsrat Gesandter Vidal Ysaura und Luftfahrtattachee Pazo Montes begleitet war, sowie anschließend den neuen Kaiserlich Iranischen Gesandten Moussa Nourv=Esfandiary und den neuen vortugiesischen Gesandten Nobre Guetes. dnb Berlin, 2. September. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat auf Vorschlag des Oberbefehlshabers des Heeres, Generalfeldmarschalls von Brauchitsch, das Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz an folgende Offiziere verliehen: Major Wendenburg. Kommandeur einer Panzerabteilung: Hauptmann Friedmann, Kommandeur einer Artillerieabteilung; Hauptmann Schwarting, Kompaniechef in einem Infanterieregiment; Oberleutnant Möller, Ordonnanzoffizier einer Infanteriedivision; Leutnant Steger, Zugführer in einem Infanterieregiment: Leutnant Dietz, Zugführer in einem Schützenregiment. Major Wendenburg wurde im Laufe von drei Wochen zweimal verwundet, blieb aber trotz der hierdurch entstandenen Behinderung bei der Truppe. Seine Panzerabteilung hat er stets mit Umsicht angesetzt und geführt, so daß sie in zahlreichen Gefechten der Angriffsgruppe das Erreichen der gesteckten Ziele ermöglichte. Darüber hinaus hat Major Wendenburg bei La Capelle und bei Bazincour mit seiner Abteilung die Entscheidung allein herbeigeführt und durch selbständigen Entschluß La Capelle genommen, wobei zwei französische Generale, zahlreiche Offiziere und mehrere tausend Mann zu Gefangenen gemacht wurden. Hauptmann Friedmann hat sich am 10. Mai beim Uebergang über die Maas, am 13. Mai vor dem Turnhout=Kanal und am 21. Mai beim Uebergang über die Schelde durch beispielgebende Kaltblütigkeit und ungewöhnlichen persönlichen Mut rühmlich hervorgetan. Neben diesen besonders hervortretenden Erfolgen hatte Hauptmann Friedmann mit seiner Abteilung als Begleitartillerie an den täglichen Kämpfen der Division vom 10. Mai bis zum 4. Juni hervorragenden Anteil durch eine ständige Anwesenheit bei den vordersten Teilen der Infanterie und die dadurch gewährleistete wirksamste Feuerunterstützung, die besonders beim Uebergang über die Lys am 25. Mai in Erscheinung trat. In der Schlacht bei Beaumont am 9. Juni führte Hauptmann Schwarting die in vorderster Linie eingesetzte Kompanie, die die Schlüsselstellung des Feindes in und bei der Pont=Gaudron=Ferme anzugreifen hatte In stärkstem feindlichen Artilleriesperrfeuer aller Kaliber drohte der Angriff zu erliegen. Die ersten Stößtrupps gegen die Ferme wurden noch vor Erreichen ihres Zieles zusammengeschossen. Im kritischsten Augenblick griff Hauptmann Schwarting persönlich ein und stürmte mit seinem Kompanietrupp und energisch zusammengefaßten Stoßtrupps die von einem unerhört zähen Gegner verteidigte Ferme. Er hatte klar erkannt, daß von der Wegnahme dieser starken Stellung der Erfolg des Angriffs für das Regiment abhing. Bei diesem Sturm wurde Hauptmann Schwarting selbst kurz nacheinander durch fünf Schüsse schwer verwundet. Trotz schwerer Wunden und des starken Blutverlustes schleppte sich Hauptmann Schwarting erst in den im Keller der Ferme eingerichteten Verwundetenunterstand, nachdem er in größter Ruhe seine Befehle für den weiteren Einsatz der Kompanie gegeben und seine Leute zum Weiterstürmen angefeuert hatte. „Eine von einer Division am 16. Juni über Troyes auf Tonnerre angesetzte Vorausabteilung meldete aus Les Vordes, daß sie am Nordrand des'Aumont=Waldes auf überlegenen Gegner gestoßen sei und nicht weilerkomme. Der erste Ordonnanzoffizier der Division, Oberleutnant Möller, traf zu dieser Zeit mit einem Divisionsbefehl bei der Vorausabteilung ein. Um eine Beschleunigung des weiteren Vorgehens zu erreichen, übernahm Oberleutnant Möller an der Spitze von 15 Radfahrern und Panzerjägern aus eigenem Entschluß die Führung eines Spähtrupps in den Wald. Nachdem er etwa 300 Meter tief eingedrungen war, erhielt er starkes feindliches MG.=Feuer, wodurch drei Mann fielen und sechs Mann verwundet wurden. Oberleutnant Möller kämpfte mit seinen tapferen Schützen das feindliche MG.=Nest nieder. Im weiteren Verlauf des Kampfes gelang es, den Wald nach Süden zu durchbrechen und auf der Straße nach Tonnerre weiter vorzustoßen. Oberleutnant Möller traf dort auf zahlreiche rastende feindliche Einheiten, die noch voll bewaffnet waren und von Offizieren geführt wurden. Es gelang ihm durch schnelles und tatkräftiges Auftreten mit Hilfe seiner Sprachkenntnisse, diese Feindgruppe zum Niederlegen der Waffen und zum Abmarsch in die Gefangenschaft zu veranlassen. So wurde Tonnerre feindfrei und der dortige Uebergang fiel unversehrt in den Besitz der Division. Oberleutnant Möller brachte dabei etwa 1000 Gefangene ein. Durch sein mutiges und tatkräftiges Handeln hat er sich an diesem Kampftage um das Vorwärtskommen der Division ein entscheidendes Verdienst erworben. Bei der Verfolgung auf Ligny wurde am 16. Juni Leutnant Steger von einem Infanterieregiment nach Cully vorausgesandt, um einen Rastplatz zu erkunden. Als er sich dem Ort auf einem Krad näherte, sah er eine lange Kolonne französischer Artillerie hineinmarschieren. Obwohl ganz allein, fuhr er an diese Kolonne heran und rief:„Ergebt euch, deutsche Panzer kommen!" Durch sein kühnes und sicheres Auftreten bewog er die französische Artillerieabteilung zum Halten. Während er an einen Offizier herantrat, fielen einige Schüsse. Seinen Kradfahrer hatte er nach dem Absitzen sofort zurückgeschickt, um die nachfolgenden vorderen Teile des Bataillons beschleunigt heranzuholen. Obwohl die jungeren franzosischen Offiziere dem Rat ihres Kommandeurs, sich zu ergeben, nicht folgen wollten, gelang es dem Leutnant Steger durch sein sicheres Auftreten, sich bis zum Eintreffen der ersten Gruppen des Bataillons allein durchzusetzen. Die Beute betrug: 12 Offiziere, 200 weiße und schwarze Soldaten, 12 Geschütze. Leutnant Dietz stürmte mit seinem Zug die von den Franzosen zur Sprengung vorbereitete und stark verteidigte Loirebrücke bei Neveres, wobei er allen anderen voran die Brücke betrat und trotz starken feindlichen Feuers das Sprengkabel durchschnitt. In dem sich an diese kühne Tat anschließenden Gefecht um den jenseitigen Brückenkopf verlor der Feind außer Geschützen, Panzerwagen und zahlreichem anderen Material eine erhebliche Anzahl an Toten und Verwundeten somie rund 200 Gefangene. Die Neichemark eis sicherste Wührung Die Rede des Reichswirtschaftsministers bei Eröffnung der Wiener Herbstmesse Wien, 2. September. In seiner(in unserer gestrigen Nummer schon kurz gestreiften) Rede bei der Eröffnung der Wiener Herbstmesse wies Reichswirtschaftsminister Funk auf die gewaltigen Erfolge des zweiten Vierjahresplanes hin, der am 9. September 1936 vom Führer verkündet wurde. „Die überwältigenden deutschen Siege des vergangenen Kriegsjahres“, so sagte Funk u..,„wären nicht möglich gewesen ohne diese geniale Konzeption des Führers und ihre energische und erfolgreiche Durchführung durch den Reichsmarschall Hermann Göring. Die Reichsmark ist heute die stabilste und sicherste Währung geworden und auf dem besten Wege, das inzwischen schwindsüchtig gewordene Pfund in Europa abzulösen. Am 21. August hat die britische Regierung die Einfuhr von Noten der Bank von England mit sofortiger Wirkung gesperrt. Die Auswirkungen der Maßnahme auf Deutschland sind wegen unseres minimalen Besitzes an Pfundnoten völlig bedeutungslos. Für Italien wird das gleiche gelten. Stärker sind die Auswirkungen auf Norwegen, Dänemark, Holland und Belgien und vor allem auf Frankreich, denn hier befanden sich schon von jeher ziemlich erhebliche Pfund=Horte. Die fühlbarsten Auswirkungen werden sich aber für England selbst ergeben. Die Noteneinfuhrsperre ist das äußerste Mittel einer Devisenbewirtschaftung. Bleibt sie obendrein noch wirkungslos, so muß die moralische Einbuße der betroffenen Währung ungeheuer sein, dies um so mehr, als die englischen Pfundnoten doch einmal in der ganzen Welt den Ruf genossen haben, so gut wie Gold zu sein. Wird dieses sichtbare Zeichen der britischen Weltgeltung nunmehr— etwa in Asien— zu einem Bruchteil seines Kurses an Schwarzen Börsen gehandelt, so kann man ohne Uebertreibung sagen, daß uns die englischen Währungsbehörden kaum einen besseren Dienst hätten leisten können. Die deutsche Kriegswährungspolitik hat ihre Aufgaben in vollem Umfang gemeistert. Die deutsche Wirtschaft war so leistungsfähig, daß wir auch mitten im Kriege eine Außenhandelspolitik auf längere Sicht zu treiben vermochten. Die deutsche Außenhandelspolitik hat im Kriege erstaunliche Erfolge erzielt. Der Ausfall oder, richtiger gesagt, die starke Schrumpfung des Verkehrs mit Uebersee konnte zu einem großen Teile durch die Steigerung des Güteraustausches mit den neutralen europäischen Staaten ausgeglichen werden. Die Außenhandelsziffern der letzten Monate liegen gar nicht viel unter dem Monatsdurchschnitt des letzten vollen Friedensjahres 1938. Auf der Ausfuhrseite haben die letzten Kriegsmonate sogar ein über Erwarten günstiges Ergebnis geliefert. Besonders günstig hat sich der Außenhandel mit dem verbündeten Italien entwickelt. Der gegenseitige Güteraustausch hat eine wesentliche Erweiterung erfahren. Dazu kommt der bedeutend vergrößerte Handelsverkehr mit Rußland und der fortschreitende Ausbau unserer Handelsbeziehungen mit Südosteuropa. Südosteuropa Elende Lüge und Heuchelei Churchill beglückwünscht seine Nachtbomber Berlin, 2. September. Da Churchill dringend Trost für das englische Volk braucht, und da er merkt, daß man die phantastischen Erfolgsmeldungen über die Nachtangriffe auf deutsche und italienische Städte höchst mißtrauisch betrachtet, hat er zu einem neuen Täuschungsmanöver gegriffen. Er hat am Sonntag eine Botschaft an den Oberkommandierenden der britischen Bombengeschwader gerichtet, in der es heißt: „Das Kriegskabinett hat mich aufgefordert, die Bombengeschwader zu beglückwünschen, welche die kürz=, lichen Langstreckenanflüge gegen militärische Ziele(!) in Deutschland und Italien unternommen haben. Es erfüllt uns mit Befriedigung, daß so viele Tonnen britischer Bomben mit einer solchen Genauigkeit(!) unter schwierigen Bedingungen und auf solche Entfernungen abgeworfen wurden und daß so viele wichtige militärische Ziele(!) in Deutschland und Italien hart getroffen wurden. Alles dies ist ein weiteres Zeichen und ein weiterer Beweis dafür, daß man nun dabei ist, langsam aber sicher die Luftherrschaft den Naziverbrechern zu entreißen. Die Tatsache, daß gelegentlich der Operationen in der Berliner Gegend am letzten Sonntag(gemeint ist: in der Nacht zum Sonntag) die große Mehrzahl der Piloten ihre Bomben lieber zurückgebracht hat(), als sie unter atmosphärischen Bedingungen abzuwerfen, die ein genaues Zielen erschwert hatten, zeigt den hohen Stand von Gleichmut und Zurückhaltung, den die britische Luftwaffe bei der Erfüllung ihrer gefährlichen Pflicht bewahrt hat.“ Ueberwältigt von so viel edler britischer Humanität, könnte man Tränen vergießen, wenn man nicht genau wüßte, daß„der hohe Grad von Gleichmut und Zurückhaltung“ den britischen Fliegern durch die deutsche Flak beigebracht worden ist. Die britischen Luftpiraten hätten wie in den zwei Nächten vorher nur zu gern ihre Bomauf Berliner Wohnviertel geworfen und Frauen und Kinder gemordet, wie das bei den Briten schon immer Brauch gewesen ist. Da ihnen das aber durch die deutsche Flak unmöglich gemacht worden ist, greift der alte Heuchler Churchill wieder einmal zu der schon längst entlarvten Lüge von der englischen Humanität. Wenn er damit vielleicht auch noch sein eigenes Volk täuschen kann— die Welt kann er mit diesen Phrasen nicht mehr hinters Licht führen. „Katastrophe nähert sich England“ Weltpressestimmen zum Jahrestag des Kriegsbeginns Berlin, 2. September. Der Jahrestag des Kriegsbeginns hat der gesamten Weltpresse Anlaß zu längeren rückblickenden und ausblickenden Betrachtungen gegeben. In allen Ländern kann die Presse nicht umhin, die großen deutschen Siege aufzuzählen. Mit Freude und Genugtuung feiern die Zeitungen des uns verbündeten und befreundeten Italiens die gewaltigen Erfolge Deutschlands und stellen fest, daß der 1. September 1940 der„Jahrestag eines einzigartigen Sieges“ ist. Der Endsieg sei den Achsenmächten gewiß.„Lavoro Fascista“ schreibt, gerade am Ende dieses ersten Kriegsjahres hätten Deutschland und Italien vor aller Welt bewiesen, daß sie an einer der unruhigsten Stellen des Kontinents eine dauerhafte Befriedung zu verwirklichen vermochten, da es gelungen sei, den englischen Einfluß zu brechen. Dies beweise, daß der verbrecherische Einfluß Großbritanniens gebrochen werden müsse, um jenen wahren und gerechten Frieden herzustellen, der das Hauptziel der Politik der verbündeten Achsenmächte darstelle. Die„Tribuna" erklärt, Bessere Cigaretten sind kein Luxus*) ATIKAH 5e *Es ist vielmehr ein Gebot der Vernunft, nicht wahllos zu paffen, sondern— für das gleiche Geld— lieber etwas weniger, dafür aber wirklich gute Cigaretten mit Bedacht zu genießen. steht erst am Anfang seiner wirtschaftlichen Entwicklung. Der Wohlstand der Südostvölker ist auch ein deutsches Interesse. Deutschland hat nie daran gedacht, den Südosten ausschließlich als Rohstoffbasis zu benutzen, sondern diese Länder zu einem stabilen Glied der europäischen Ordnung zu machen. Unter dem Einfluß des ständig wachsenden Warenaustausches ist ein System der wirtschaftlichen Zusammenarbeit entstanden, das in vieler Beziehung die Formen der wirtschaftlichen Solidarilät vorwegnimmt, die ganz Europa selbst pflegen muß. wenn es die Chancen richtig ausnutzen will, die ihm der deutsche Sieg über das absterbende, nicht mehr lebensfähige liberale englische. System verschafft hat. „„ Wie sehr die Wiener Messe ein Bedürfnis für den Südosthandel ist, zeigt die von Jahr zu Jahr stärkere Beteiligung. Ihre Bedeutung ist über die einer Mittelstelle für den Handel zwischen Deutschland und Südosteuropa bereits weit hinausgewachsen. Wien wird seine Mission als Tor zum Südosten in der Zukunft noch wesentlich erfolgreicher gestalten können, wenn die großzügigen Verkehrspläne verwirklicht worden sind. Der französische Imperialismus und die antieuropäische Politik Englands haben es verhindert, daß die europäischen Völker eine politische, kulturelle und soziale Lebensgemeinschaft bilden konnten. Nach der siegreichen Beendigung dieses Krieges wird die Bahn frei sein für die so lange vergeblich erstrebte Neuordnung Europas nach nationalen und kontinentalen Notwendigkeiten. Wenn das unselige Diktat von Versailles sich auch „Friedensvertrag" nannte, in Wahrheit war es ein Totengerippe, das den Kontinent verwirrte, die Menschen verzweifeln und jenes destruktive Spintisieren über den„Untergang des Abendlandes“ aufkommen ließ. Heute steht Europa an einer geschichtlichen Wende, aber nicht zum Untergang, sondern zu einer lichtvollen Wiedergeburt des Abendlandes. Die beiden großen einmaligen Menschen, die das Schicksal des Kontinents in ihren Händen halten, unser Führer Adolf Hitler und der Duce Benito Mussolini, werden die europäischen Aufgaben im Sinne und im Geiste der von der nationalsozialistischen und der faschistischen Revolution erkämpften politischen und sozialen Neuordnung lösen und den Völkern Europas Frieden, Glück und Wohlfahrt sichern.“ Nach der Rede des Reichswirtschaftsministers fand die Eröffnungsfeier ihren Abschluß auf dem Messegelände im Prater in der„Halle der Nationen“. Reichsleiter und Reichsstatthalter in Wien, von Schirach, sprach dabei von den guten und starken Traditionen des ostmärkischen Raumes. Seine Rede brachte im übrigen einen geschichtlichen Ueberblick über die Bedeutung Wiens als wirtschaftliches Zentrum. Ein Rundgang beendete die Feier. Reiseverkehr mit den Ostgebieten Für den Reiseverkehr mit dem Regierungsbezirk=Danzig ist der Passterscheinzwang mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Das gleiche gilt für Teile des Regierungsbezirks Kattowitz ab 1. September 1940. Nähere Auskünfte erteilen die zuständigen Kreispolizeibehörden(Paßbehörden). mehr und mehr komme allen der Charakter des Befreiungskrieges, den die totalitären Mächte heute führten, zum Bewußtsein. a# Der militärische Mitarbeiter der Belgrader„Vreme“ bemerkt zum Jahrestag der englischen Kriegserklärung an Deutschland, daß damals Deutschland allein gegen einen ganzen Block gestanden habe, jetzt aber England allein gegen zwei große militärische Mächte stehe, von denen eine seine Heimatinsel und die andere das britische Imperium bedrohe. Dies sei das Ergebnis einer einjährigen„Kriegführung. Die Madrider Zeitung„Ya“ hebt hervor, daß der Krieg hätte vermieden werden können, wenn die Westmächte gesunden Menschenverstand behalten und sich in der Danziger Frage nicht so stur verhalten hätten. Der Jahrestag falle zusammen mit dem Höhepunkt des Krieges, der auf dem Kontinent bereits entschieden ist und dessen Abschluß geschichtlich die Liquidierung von zwei Jahrhunderten europäischen Lebens bedeute. Der Berliner Berichterstatter der Madrider Zeitung„Arriba“ nennt das vergangene Kriegsjahr die Heldensymphonie der deutschen Soldaten, die innerhalb eines Jahres sieben Demokratien zerschlugen. Die finnische Zeitung„Hufbud Stadsbladet“ sagt, daß sich die Katastrophe für England nähere. Das Blatt der sowjetrussischen Kriegsmarine „Kraßny Flot“ führt aus, an der Schwelle des zweiten Kriegsjahres sei die Tatsache festzustellen, daß die britischen Positionen sich verschlechtert haben, während Deutschland die weitesten Möglichkeiten zur Fortsetzung des Krieges gegen England habe. Die„Newyork Herald Tribune“, die dem neuen Deutschland stets ablehnend gegenübersteht, erklärt, daß das zweite Kriegsjahr ebenso große Ueberraschungen wie das erste bringen könne. Die Hauptfrage sei heute nicht mehr die der Reorganisierung der Welt— das könne jetzt nicht mehr verhindert werden—, sondern welche Hände von der Weltgeschichte damit betrauk würden. Dies stehe im zweiten Kriegsjahr zur Entscheidung. Daß die Demokratie stark besserungsbedurftig ist, gibt das Blatt in seiner Schlußfolgerung zu, indem es schreibt, vielleicht habe Hitler, ohne es zu wollen, auf der ganzen Welt einschneidende soziale Wandlungen verursacht, die nur von Vorteil seien. Die „Newyork Times“ verfolgt in ihrem Leitaufsatz eine ähnliche Linie, doch gesteht sie freimütig, Frankreichs Zusammenbruch habe endgültig den Irrtum der Denkweise vom September 1939 bewiesen. Das Blatt fragt mit sichtlichem Zweifel, ob England und Frankreich vor Jahresfrist den Kriea entfacht hätten, wenn sie Kenntnis der kommenden Ereignisse gehabt hätten. Kläglicher„Abstimmungssieg“ des Verräters Smitts Wie stark die Auflehnung gegen den von England gekauften Verräter Smuts ist, zeigte die Abstimmung in der Südafrikanischen Kammer am Sonnabend. Mit nur 83 gegen 65 Stimmen wurde der Antrag General Hertzogs abgelehnt, der sofortigen Friedensschluß mit Deutschland und Italten verlangte. Wenn man bedenkt, daß Smuts sich nur durch brutalen Terror behaupten kann so bedeutet dieser Abstimmungs=„Sieg“ ein klägliches Fiasko. Druck: Laupenmüdlen.— Hauptschriftletter: Dr. Paul Dierichs(im Felde), Stellvertretender Hauptschriftleiter: i. V. Rudolf Foeft. Seite 3 Nr. 208] Bochumer Anzeiger] Dienstag, 3. September 1940 Srsem. MStp Ehrenvolle Beförderung Wehrbezirkskommandeur Oberstleutnant Blümel zum Oberst ernannt Seche Madei„nachen Tus Kennen 9 voh um die dentische Kriegsganmeisterschaft der Vetriebe sehr schnell durchgeführt, da die Gesamtzeit Fir Ziesen Lauf zwischen 28 und 38 Sekunden lag.#. 1000, und letzte gerade nicht leichte Uebung war ver 1000Meter=Lauf. Hier konnte man schon rgshzteneggging. Damit soll aber nicht daß semand„schlapoAls zum Schluß die Punkte zusammengezählt und gewertet wurden, stellte sich zur großen Freude aller erwähnt werden, daß es bei dem Sportwettkampf der Na, ob's jetzt wohl geklappt hat?... und die anderen lächeln dazu. Oberstleutnant Blümel, der Kommandeur des Wehrbezirkes Bochum und Standortaltester, ist zum Oberst befördert worden. Der heute 56jährige begann seine militärische Laufbahn beim Inf.=Rgt. 28 in Kobrenz, war darauf Lehrer an der Unteroffizier=Vorschule in Bartenstein(Ostpreußen) und stand kurz vor Ausbruch des Weltkrieges im Inf.=Rgt. 135 in Diedenhofen, Der Krieg sah ihn als Adjutanten des Res.=Inf.=Rats. 98 und als Kompanie= und Bataillonsführer in diesem Regiment stets an der Westfront. Nach kurzer Bataillonsfuhrerden im Füs.=Rat. 39 rückte er 1918 zum Adjutanten der 100. Infanteriebrigade auf. Inzwischen war er 1914 zum Oberleutnant und 1915 zum Hauptmann befördert worden. Als Auszeichnungen hatte er neben dem E. K. 1. und 2. Klasse für Verdienste in der Arrasschlacht 1917 den Hohenzollernschen Hausorden mit Krone und Schwertern erhalten. Nach Beendigung des Weltkrieges trat Hauptmann Blümel in das Freiwillige Landesjägerkorps(Korbs Maerker) ein. Bei Aufstellung des 100 000=Mann=Heeres wurde er am 1. Januar 1921 als Kompaniechef in das Inf.=Rgt. 12(Halberstadt) übernommen. Als er 1927 aus dem aktiven Heeresdienst ausschied, trat er in den =Dienst über und war bis Ende 1935 beim Stab der Wehrersatzinspektion Magdeburg tätig. Im Jahre war er zum Major befördert worden. 1936 wurde er nach Köln versetzt. Am 1. Januar 1937 erfolgte seine beförderung zum Oberstleutnant. Kurz darauf, am März, wurde er als Nachfolger von Major Meyer uum Kommandeur des Wehrbezirks Bochum berufen. In seiner verantwortungsvollen Tätigkeit, die ausschließlich der Förderung und der Vertiefung des Wehrmachtgedankens gilt, hat er es verstanden, nicht nur im Frieden, sondern auch im Kriege sich das Vertrauen der Bochumer Bevölkerung zu sichern. Dem Oberst Blümel gelten unsere herzlichsten Glückwünsche. Wieder ein Fall von Fahrerflucht Radfahrerin angefahren— Wer sah den Verkehrsunfall? Am Donnerstag, 29. August, gegen 22.15 Uhr, wurde in Bochum auf der Castroper Straße in Höhe des Hauses Nr. 119 ein Radfahrer von einem auto von hinten angefahren und schwer verletzt. Der Fahrer des Autos hat seine Fahrt in Richtung Stadtmitte fortgesetzt, ohne sich um den Verletzten zu rummern. Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder sonst sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich bei der nächsten Polizeidienststelle zu melden. Mit dem E. K. II ausgezeichnet Obergefreiter St. Kaludzinski Bochum=Gerthe, Langelohstraße 39, wurde für Tapferkeit vor dem Feinde nach der Schlacht bei Sedan mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet. Anschließend wurde ihm das Panzersturmabzeichen verliehen. Von der Teppichstange gestürzt Am Sonnabend vergnügten sich in einem Hofe an der Wittener Straße mehrere Kinder mit„Turnübungen an einer Teppichstange. Plötzlich fiel das neunjährige Töchterchen der Familie S. von der Stange, und zwar so unglücklich auf den rechten Arm, daß dieser zweimal Das Kind mußte einem Krankenhaus zugeführt werden. Schon seit Jahren verfolgt die DAF., NSG.„Kraft durch Freude" das Ziel, alle schaffenden deutschen Männer und Frauen durch die ten zu erfassen, um bei ihnen nicht allein die Freude am Leben zu wecken und zu erhalten, sondern sie gleichsam gesund und leistungsfähig zu machen. Es ist festgestellt worden, daß eine einseitige Berufsarbeit nur bestimmte Teile des Körpers stählt, aber nicht in vollem Umfange gegen Unbill des Wetters und sonstige Anstrengungen widerstandsfähig macht.„Aus diesem Grunde sollen die infolge des täglichen Schaffens verloren gegangenen Energien durch den KdF.=Sport wieder ausgeglichen werden. Denn nur bei vollster Gesundheit und Einsatzfähigkeit können die noch vor uns liegenden Aufgaben bewältigt werden. Es ist daher erforderlich daß jeder schaffende Volksgenosse an den KdF.=Sportübungen und am Betriebssport teilnimmt. Der in diesem Sinne vor längerer Zeit und neuerdings vor einigen Wochen an die Schaffenden des Kreises Bochum erlassene Aufruf des Gauobmanns Ernst Stein für den Sportwettkampf der Betriebe um die Kriegsgaumeisterschaft 1940 zu rüsten, ist nicht un80 Veriebe mit rund 10 Monnshasfengichoten ¾ Männer=Mannschaften und ½ Frauen=Mannschaften haben sich gemeldet und sich bereit erklärt, nach den bekannten Richtlinien den Wettberzgfezche„etiegeperß 1940 durchzuführen. Dieser leichtachietische####n# der Männer und Frauen ist offen für jede verriebssportgemeinschaft des Gaues Westfalen=Süd, Die zirkstlasseneinteilung wurde durch die Zam ver teilnahmefähigen Gefolgschaftsmitglieder bestimmt. Nachdem die einze,###r# izelnen Mannschaften schon vor einigen Wochen jede freie Minute wahrgenommen und fleißig geübt haben, wurde in diesen Tagen auf verschiedenen Plätzen der Wettkampf durchgefuhrt, um die deste und guter Dinge und wohlvorbereitet auf Sportplas an der schaften. Mit fachmännischen Augen sahen sie sich nachst die Kampfbahn an und blickten dann kritisch auf um sich zu vergewissern, ob alles in Ordnung war. So innerlich auf den Wettbewerb eingestellt, vertauschten sie ihr Zivil mit der Sportbekleidung und erschienen nach kurzer Zeit wieder auf dem Platz. Zunächst versuchten Madel einer Frauen=Mannschaft ihr Glück ohne Wertung im Weitspruzg.##. dieser Gelegenheit gab es oftmals ein großes Gelachter, wenn die eine oder andere Arbeitskameradin weniger vorschriftsmäßigen Sprung„dahinlegte" und sich daneben. Trotz alledem ließ sich keine entmutigen, man hatte ja vorerst noch Zeit und üben bis es„klappte". Es war eine Freude festzustellen, mit welcher Energie und Ausdauer die Mädel ihr Ziel verfolgten. Sie hatten sich alle fest vorgenommen, bei dem richtigen Kampf möglichst viel zu erhalten, um als Kreismeister aus diesem Kampf hervorzugehen. Als schließlich das Kampfgericht erschien, rissen sich die Mädel ernstlich zusammen, denn nun hörte die Spielerei auf, weil jeder dieser Zeit an gewertet wurde. Nun erst legten die Mädel richtig„los". Es konnte aber nicht verhindert werden, daß auch diesmal mancher Sprung„danebenging". Das war jedoch weiter nicht schlimm, da sowohl bei dieser als auch bei den übrigen Uebungen die Gesamtleistung der Mannschaft ausschlaggebend war. Und was die eine Arbeitskameradin schlecht ausführte, wurde von der anderen wieder gut gemacht. Die zweite Uebung bestand in der sechsmal 25=Meter=Staffel mit Aufnahmen: Brüning Wenn man so zuversichtlich lächeln kann beim da nicht in den sondern nur darum, gute Durchschnittsleistungen zu ermittelt, die dann später an einem noch näher zu beSchon wieder zu spät zum Dienst! Eine unangenehme Geschichte, beganderr dang, nonn mmer guer das Hühnerauge schuld wor. Was macht man da? Elastocorn mit dem D Filzring drouflegen! Gleich kann mon wieder laufen, und in ein poar Tagen ist dos Hühnerauge weg. W Die verführerische Frage: Ein Hätlichen gefunig.... O, diese Gelegenheitskäufe! Ein Wort an unsere Frauen •d? Warum hat er sie nicht ordi Ein zünftiges Sportstilleben, Rennschuhe, Trainingshose... und eine gewissenhafte Sportlerin beim Eintragen der Ergebnisse. Ein leckeres Hühnchen im Topf wäre schon eine Art Herzstärke! Wenn man sich in einem der Bochumer einschlägigen Geschäfte hat als Kundin eintragen lassen, kann man hin und wieder sich ein solches Sonntagsgericht auf anständige Weise verschaffen. Wer möchte da beiseite stehen? Und wenn der Kaufmann seine Kundinnen befragt:„Ist Ihnen heute ein Hühnchen gefällig?“, so wird ihm mit Freuden die Antwort gegeben werden:„Aber natürlich mit Dank, mein Bester!" Und strahlend kann Mutter mit dem Huhn nach Hause trollen. Das Geschäft ist richtig! Wenn aber des Nachts ein Ihnen sonst wildfremder Mann ins Haus kommt, um Ihnen Hühner anzubieten, denen der Kopf abgexrisssen ist, wurden Sie dann ohne ein gewisses Herzklopfen auch gleich zugreifen, liebe Leserin? Würden Sie ohne weiteres glauben, daß der Mann— wie er Ihgep,peigberhzag: sichert— alle seine Hühner getötet hal, wen er eingezogen wird: Warum har er, sie nicht ordnungsmäßig geschrachtet? Warum bringt er sie nicht öffentlich zum Markte? Warum gibt er sie nicht an Ver wandte? Warum kommt er in finsterer Stunde? Warum verlangt er nur einen unter dem Sie sich fragen— und dann würden Sie wohl lieber auf den verlockenden Schmaus verzichten! Ja, Sie müßten die Finger von lassen! Denn die Ware ist„heiß“; sie ist gestohlen! Sie machen sich der Hehlerei schuldig und kommen wahrscheinlich vors Gericht, das dann ganz anders ein Huhnchen mit Ihnen pflücken Verstehen Sie diese Warnung? Wie würde Ihnen wohl das Huhn schmecken, das Sie so sorgfältig zubereitet haben, wenn Sie am nächsten Tage im„Bochumer Anzeiger“ lesen müßten, daß da und dort in Laubenkolonien und Schrebergärten eine Das gute Einvernehmen zwischen dem ECKSTEIN-Raucher und seiner Marke beruht auf der Tatsache, daß diese Zigarette aus besonders hochwertigen Tabaken gefertigt wird. Um diese Qualität bieten zu können, wurde auf eine kostspielige 3½ Ofg. Anzahl- Hühner und Kaninchen gestohlen wurde, und daß man die Diebe und Hehler zur Verantwortung ziehen wird! Glauben Sie, die schönste Hühnersuppe würde Ihnen nicht mehr munden und die Knöchel des zartesten Hühnchens blieben Ihnen im Halse stecken! Weil sie das alles zu spät bedacht hatte, wurde eine Frau vor der Bochumer Strafkammer zu hundert Mark Geldstrafe verurteilt. Sie hätte noch schwerer büßen müssen, wenn sie nicht bisher unbescholten durchs Leben gegangen wäre, und wenn es sich hier nicht offenbar um eine einmalige Verirrung gehandelt hätte. Und wegen solches„Gelegenheitskaufes“ mit anderen zusammen auf der Anklagebank sitzen, nachher auch noch Gerichtskosten zahlen zu müssen, abgesehen von allen seelischen Aufregungen, das ist denn doch solch ein Huhn nicht wert! Nein, lieber sich als ordentliche Kundin eintragen lassen! * Schlimmer war die Sache bei einem Ehepaar, das aus derselben Diebsquelle mehrfach eine Anzahl Hühner nächtlicherweile erwarb, um sie weiterzuverAus den=Giadnenen Stadtteil Hordel Erfolgreiche Hordeler Taubenfreunde Die der Reisevereinigung Wanne=Eickel Gesunde Zähne sind kein Zufall. lohnt sich, die Zähne richtig zu pflegen! FN! kaufen, und dadurch den Dieben Anlaß gab, zweimal in einer Nacht einzubrechen, um Hühnerund Kaninchenmord in fremden Ställen auszuführen. Beinahe konnte hier Anstiftung zum Einbruchsdiebstahl vermutet werden oder„gewerbsmäßige“ Hehlerei. Dann war Zuchthaus fällig. Aber das Urteil ließ es bei fortgesetzter Hehlerei bewenden. Die Strafe lautete auf je ein Jahr Gefängnis! Und das um ein paar Hühner! Hier steht nebenher Existenz und Eheglück auf dem Spiele! Der vierte Angeklagte war ein Mann, der den Dieben die Brechstangen beschafft hatte und auch von der Beute einiges kaufte. Der eine Dieb war sein Bruder. Die Einbrecher sind bereits als Volksschädlinge zu schweren Zuchthausstrafen verurteilt; sie hatten Werne und Harpen unsicher gemacht. Jetzt kam das Verhängnis über den anderen. Er wurde zu anderthalb Jahren Gefängnis verurteilt. Er hatte den Dieben die Stellen genannt, wo sie die Hühner losschlagen sollten. Zuletzt wurde noch ein junges Kerlchen, das ein Mitläufer der Diebe war und in der Betrunkenheit sich hatte breitschlagen lassen,„Schmiere zu stehen" und Anteil an der Beute mit nach Riemke nahm, unter Zubilligung mildernder Umstände zu neun Monaten Gefängnis verurteilt! der Reisevereinigung Wanne=Eickel angeschlossenen Hordeler Brieftaubenzuchtervereine hatten in dem Preisflug. der am Sonntag von Oeynhausen aus gestartet wurde, einen Erfolg zu verzeichnen, wie er ihnen schon lange nicht mehr beschieden war. Von den ersten bundert Preifen, die in diesem Wettbewerb vergeben wurden, entfielen rund 18 Prozent auf die Hordeler Tauvenfreunde. Das beste Ergebnis vermochte der Züchter Kinner vom B3V.„Reiselust“ zu erzielen, dessen erste Preistaube bei einer durchschnittlichen Flugleistung von 764.5 Meter in der Minute den fünften Konkurs erringen konnte, während der Züchter Weinreiter vom B3V.„Heimatliebe“ bei einer Flugleistung von 751,6 Meter den siebten Preis errang. Die nächsten Preise, die nach Hordel vergeben wurden, sielen an die Züchter Wehring („Columbia“), Dolata(„Reiselust"), Gönder(„Columbia“), Ullrich(„Reiselust"), Lachner(„Columvia“), Haas(„Columbia“). Polorowitz(„Reilelust"), Gladt(„Heimatliebe“) und tillerie, und Gottschalk von der Garde. Anschließend wurden die Preise an die nächstfolgenden Schützen verteilt. Im Anschluß an die Preisverteilung schloß sich der Generalappell der militärischen Arbeitsgemeinschaft an. Kamerad Krapf gab einen Ueberblick über die Tätigkeit der Gemeinschaft, wobei er besonders die Schießstandsfragen erörterte. Dann gab Kamerad Wilhelm den Kassenbericht dem eine gesunde Finanzlage zu entnehmen war. Als Kassenprüfer sprach Ka id Reiflinah merad„Refflinghaus. Am gestrigen Tage konnte Frau Witwe Maria Thiele geb. Koch. Lüttendorpweg 232, bei seltener geistiger und körperlicher Frische ihren 88. Geburtstag seiern. Stadtteil Weitmar Am 3. September feiert Straßenbahn=Aufsichtsbeamter Heinrich Helmig, Wasserstraße 20, sein 40jähriges Dienstjubiläum bei der Bochum=Gelsenkirchener Straßenbahnen .=G. Fräulein Johanna Kalser bee eging bei am 2. September moniat=Verkaufsvereinigung, Abteilung Schwefelsäure. An diesem Tage eorte der Gefolgschaftsführer die Jubilarin ehaltene Ansprache wobei er ihr mit durch eine herzlich gevattrne Ansprache, wobei er ihr mit dem Dank für die geleistete treue Arbeit, die Glückwünsche der Gesellschaft übermittelte. Der Gefolgschaftsführer überreichte sodann der Jubilarin das Ehrengeschenk der Verwaltung und den Ehrenbrief der Arbeit der Industrieund Handelskammer. Der ebenfalls anwesende Betriebsobmann übergab ihr unter den besten Glückwünschen ein DiDer plom der Deutschen Arbeitsfront. Aus dem Kreise der Kaninchenzüchter. Die Wirtschaft Rotermund war Trefspunkt des Kaninchenzuchtvereins W 442 Weitmar. Es wurde eingebend über die Ausstellung gesprochen, die am 28. und 29. September im Notermundschen Saale stattfindet. Im weiteren Verlauf der Versammlung wurden vom Zuchtwart Kleinsobann Ausführungen über die KaninSchürmann=Niemann(„Heimatliebe“) bei mittlerer Flugleistung schenzucht gemacht, die allseitige Aufmerksamkeit fanden. Neuphischen Darstellungen Ausschnitte aus der Leidenszeit der Volksdeutschen im ehemaligen Polen. Daneben sind Bilder gestellt über die Heimkehr der Balten= und Wolhyniendeutschen. in der Minute. Insgesamt waren zu diesem Wettflug 3035 Tauben eingesetzt worden. Der Auflaß in Oeynhausen ersolate um 14 Uhr. Die erste Preistaube erreichte um 16.56 Uhr den heimatlichen Schlag. Der Konkurs war bereits um 17.56.14 Uhr beendet, obwohl eine große Anzahl von Preisen in diesem Wettbewerb zu vergeben war. Stadtteil Hamme Der Werkspensionär Jakob Schülbe Gahlensche Straße Nr. 4, konnte am Sonnabend bei recht gutem Wohlbefinden seinen 75. Geburtstag feiern. Er wurde in Ostheim, im Kreise Melsungen gevoren. Mit 17 Jahren kam er bereits nach Bochum, wo er zunächst auf der Zeche„Prinz=Regent" Beschäftigung fand. Im Jahre 1884 trat er dann beim Bochumer Verein in Arbeit, dem er annäbernd 50 Jahre in Treue diente. Sein silbernes Arbeitssubiläum konnt er 1909 feiern. Im Jahre 1931 trat er im Alter von 65 Jahren in den Ruhestand. Von seinen fünf Kindern leben noch vier, die mit einer großen Enkelschar dem bochbetagten Geburtstagskind die herzlichsten Glückwünsche übermitteln konnten. Seinen 83. Geburtstag konnte am Sonntag der auf der Hedwiastraße wobnende Arbeitsinvalide Johann Wiegand begehen. Der Jubilar wurde in Rohrbach(Kreis Hersfeld) geboren und kam im Alter von 27 Jahren nach Bochum. 1885 fand er beim Bochumer Verein Beschäftigun und trat dann später zur damaligen Stahlindustrie über. Im Jahre 1910 konnte er sein 25jähriges Arbeitsjubiläum seiern. Nach vierzigjähriger Tätigkeit trat er im Jahre 1925 in den wohlverdienten Ruhestand. Aus der Ehe mit seiner Gattin ginaufnahmen bekundeten das große Interesse. das man der Zucht entgegenbringt.— Zwei hochbetagte Frauen. Am Freitag wurde Frau Anna Buchtemeier, geb. Claas, 80 Jahre alt. Aus Altendorf stammend, hat die Altersjubilarin fünf Jahrzehnte in Linden im Ostbolz gewohnt. Acht Kindern schenkte sie das Leben. Nun verbringt die noch rüstige Volksgenossin bei ihrer Tochter Anna Becker in Linden, am Acker 17, ihren Lebensabend. Frau Witwe Rablenbeck, Alwine geb. Vollmer, Weitmar. Hattinger Straße Nr. 184. wurde gleichfalls 80 Jahre alt. Beide Altersjubila= rinnen sind noch rüstig. Frau R. ist Trägerin des Goldenen Ehrenkreuzes der deutschen Mutter. Beiden wurden zahlreiche Glückwünsche dargebracht. Am Sonntag konnte der Invalide Adolf Brandt, Wasserstraße 422, seinen 75. Geburtstag seiern. Der Hochbetagte, der lange Jahre im biesigen Ortsteil ansässig ist, erfreut sich noch einer beneidenswerten Gesundheit und Frische. Zu seinem Geburtstage konnte er aus seinem FamilienBekanntenkreise zahlreiche Glück= und Segenswünsche gegennehmen. 3049 Tauben ab Oeynhausen. Die Reisevereinigung Wanne=Eickel und Umgebung führte gestern den 2. Preisflug dieses Herbstes durch. 3049 Tauben wurden gestern nachmittag um 2 Uhr auf die 137 Kilometer lange Reise geschickt. 763 Preise waren zu erringen. Ueber den Flugverlauf kann erst morgen nähere Mitteilung gemacht werden. Das Glücksmädchen Irene. Auf der Hindenburgstraße sah man gestern die erste Losverkäuferin. Das Mädel, mit Namen Irene, fand ausgezeichneten Absatz und überraschte einen Soldaten gleich mit einem 10=Mark=Gewinn. Stadt Witten Tödlicher Sturz von der Kellertreppe Am 31. August, gegen 14.15 Uhr. stürzte auf der Herbeder Straße in Witten ein 56jähriger Mann in der Dunkelheit von der Kellertreppe seines Hauses und zog sich dabei eine Schädelverletzung zu, die seinen Tod zur Folge hatte. und entBochumer Verbände und Vereine Aus dem Nachbargeviet Stadt Wattenscheid Der Gauleiter gratulierte Gauleiter Wagner übermittelte folgenden Altvarteigen sieben Kinder hervor, von denen noch ein Sohn und genossen in Anerkennung ihrer in langen Jahren ehrenamtdrei Töchter leben. Der Altersjubilar erfreut sich noch eines sich geleisteten Arbeit seine Glückwünsche: Altparteigenossen recht guten Wohlbefindens und liest noch mit lebhaftem Interesse den„BA“. welchen er seit seinem Bestehen bezieht. Seinen Lebensabend verbringt er bei seiner ältesten Tochter. Zu seinem Ebrentage gingen ihm von Kindern und Enkelkindern berzliche Glück= und Segenswünsche zu. Stadtteil Werne Großes Wanderpreisschießen und Generalappell r Krie ein die Nun denkt einmal darüber nach, welch ungeheures Unheil über eine ganze Anzahl von Menschen und Familien gekommen ist durch die nächtlichen Hühnermarder und über diejenigen, die nicht klug genug waren, von solchen Gelegenheitskäufen besser abzusehen! M. F. Ein braver Eisenbahner Ein Personenkraftwagen verletzte am Sonnabend nachmittag auf der Bongardtstraße einen Eisenbahnbeamten, als dieser ein in Lebensgefahr schwebendes Kind von der Fahrbahn retten wollte. Er wurde hierbei an der Schulter verletzt. Das Kind blieb vor Schaden bewahrt. der Rrieger Sonntag morgen entwickelte sich auf der Vollmond buntes Bild. Es schossen die Gardisten, die Artilleristen, erste, zweite und dritte Kriegerkameradschaft um die Wanderkette. Ungefähr 1000 Kameraden stehen in diesen Kameradschaften zur Kuffhäusersache und bilden die Werner Arbeits. gemeinschaft. Der Kampf kam mit der Kleinkaliberbüchse in 50 Meter Entfernung auf 12er=Ringscheibe bei Bewertung von vier Schüssen stehend aufaclegt zur Durchführung. Aus der Reihe der Kameradschaften wurden die Ergebnisse der sechs besten Schützen ermittelt, um das beste Durchschnittsergebnis festzustellen. Sieger in diesem Kampf wurde die dritte Kriegerkameradschaft mit 247 Ringen und einem Durchschnitt von 41,2 Ringen. Es folgten die zweite Kameradschaft mit 244 (40,7), die erste Kameradschaft mit=230(38,3), die Garde mit 201(33,5) und die Artillerie mit 181 Ringen, 30,2 Durchschnitt. Die Erringer des Wanderpreises der siegreichen dritten Kameradschaft sind die Kameraden Ulm mit 42 Ringen, Honke 42, Schlabach 41, Schlieper 41, Köring 41 und Lawnitczak mit 40 Ringen. Bei Mußweiler fand anschließend die Preisverteilung statt. Der stellvertretende Führer der Arbeitsgemeinschaft Krapf sprach den Kameraden für die Teilnahme seinen Dank aus. Er überreichte dann die Wanderkette dem Kameraden Ulm als dem besten Schützen und beglückwünschte Kameradschaftsführer Weitz zu diesem großen Erfolg seiner Kameradschaft. Weiter übergab er den besten Ortsgruppenleiter Heinrich Landwehr. Herne, Adolf=Hitler= Platz 10: Altparteigenossen Ortsgruppenleiter Heinrich Krug, Herne, Bochumer Straße 121, zu ihren 15jährigen Parteidienstjubiläen: Altparteigenossen Ortsgruppenleiter Friedrich Fischer, Wattenscheid. Bochumer Straße 161.—„Heimkehr“ Günnigfeld nahm in stattlicher Vertretung an dem Preisflug ab Oeynhausen teil. Der Taubenfreund Protte erreichte mit seiner Taube, die eine Minutengeschwindigkeit von 708,7 Meter als erste Günnigfelder Taube den Heimatschlag fand. die beste Leistung.— Am Wochenende wurde am Schießstand im Beckmannsstadion das Kleinkaliberschießen des Kreiskriegerverbandes ausgetragen. Die Kameradschaft ehemaliger Soldaten wurde erneut Pokalmeister. Der Pokalmeister erreichte 448 Ringe, dann folgten die Kameradschaften„Kaiser Wilhelm“ mit 435.„Friedrich der Große“ mit 435,„Artil= lerie“ mit 410 Wattenscheid=Heide mit 402, Kameradschaft Günnigfeld 1877 mit 395 Leithe mit 383. Jäger und Schützen mit 360, Pioniere mit 354, Wattenscheid=West mit 320, Eppendorf mit 317, Sevinghausen mit 295 Höntrop mit 295, Krieger und Landwehr Wattenscheid mit 291., EppendorfHeide mit 270. ehem. Unteroffiziere mit 247. K. u. S. Günniafeld mit 228. Garde mit 228. Kavallerie mit 224. Die Siegerehrung findet an einem späteren Termin statt. Schöne Ehrung eines Bochumer Sängers! Der Sängerkamerad und Ehrenvorsitzende Robert Wilkes, des MGV.„Liederfreund=Heimatliebe“ Bochum, e.., gegründet 1870, erlebte durch die Verleihung der goldenen Ebrennadel des Sängergaues„Thüringn“ eine Auszeichnung, die wohl einzig in der Geschichte des Männergesanges dasteht. Es dürfte dieses das erste Mal sein, daß in der Sängergeschichte eine Ehrung dieser Art über die Grenzen eines Gaues hinausght. Sängerkamerad Wilkes(Bochum) und Kaiser(Gotha) waren die Begründer der Freundschaft der beiden Gesangvereine„MGV. Liederfreund=Heimatliebe“, Bochum einerseits und der„Chorvereinigung Gotha“ andererseits. Durch die Ueberreichung der Sängergau=Ehrennadel im Auftrage des Sängergauführers Pg. Hempel, Georgenthal (Thüringen), und durch das versönliche Glückwunschschreiben an den Jubilar und den MGV.„Liederfreund=Heimatliebe“ Bochum, ist diese geleistete Arbeit für das deutsche Lied in eindrucksvoller Weise gewürdigt worden. Stadt Wanne=Eickel Ehrenvolle Auszeichnungen Mit der Spange zum Eisernen Kreuz wurde Hauptmann Gustav Meinberg ausgezeichnet. Das Eiserne Kreuz II Klasse erhielt wegen Tapferkeit vor dem Feind der Unteroffizier Franz Funke. Eine BDA.=Schau in Wanne=Eickel Im Schaufenster einer Wanne=Eickeler Firma ist aus Franz Biermann Ehrenmitglied des Bochumer Schützenvereins. Aus Anlaß seines 70. Geburtstages sind Franz Biermann viele Ebrungen zuteil geworden. Eine Abordnung des Bochumer Bürgerschützenvereins 1388 unter Führung des Rechtsanwalts Dr. Klute und des Kaufmanns Baltz mit den Beiratsmitgliedern des Vereins und den Schützenhauptleuten der vier Kompanien sprachen ihm die Glückwünsche des Vereins aus. Der Vereinsvorsitzende Dr. Klute würdigte in einer Ansprache die großen Verdienste des Jubilars um die heimatliche Schützensache und überreichte ihm eine künstlerisch ausgearbeitete Ebrenurkunde. Er wurde zum Ehrenmitglied des Schützenvereins ernannt. Der Jubilar dankte für die Ehrung, die ihn veranlassen werde, auch in Zukunft der ihm liebgewordenen Schützensache die Treue zu bewahren. Der Führer des Schützenbundes 1862, Hermann Hutmacher, übereichte ein Angebinde des Bundes. Weiter war das gesamte Schützenoffizierkorps der 2. Kompanie des Bochumer Bürgerschützenvereins erschienen, das ihm eine wertvolle Ehrengabe überreichte. Aus der ASDAp. Schützen der Kameradschaften einen Ehrenpteis. Es sind dies Anlaß der Wiederkehr des Bromberger Blutsonntags eine die Kameraden Ulm, dritte Kameradschaft, Sokolowski, zweite bemerkenswerte Schau aufgebaut worden. Der Verein für Kamcradschaft, Borg, erste Kameradschaft, Emil Heine, Ar= das Deutschtum im Ausland zeigt durch Bilder und in graNS.=Frauenschaft— Deutsches Frauenwerk Mittwoch, 4. September Ortsgruppe Linden. 10 Uhr: Alle Mitglieder der Kindergruppe treffen sich auf dem Spielplatz der NSV. neben dem MBV.=Sportplatz. 19) „Kommen Sie, setzen Sie sich zu mir. Wir müssen diese Sache richtig durchsprechen."..6ef zunaut Er schob ihr wie einem Besucher einen Sessel zurecht und nahm selbst seinen Platz vor dem Schreibtisch ein. Unverwandt hingen Renates große Augen an seinem ernsten Gesicht, das dem seines Bruders ähnlich und doch ganz anders war. Sie fand kein Wort, das sie ihm hätte antworten können, aber das erwartete er auch wohl „Vor allem will ich aussprechen, daß kein Schatten auf Sie fällt. Sie waren vielleicht ein bißchen unvorsichtig— aber Sie sind noch so jung— auch wohl unüberlegt auf dem Maskenball— und das wären Sie schwerlich gewesen, wenn Sie... sich etwas dabei gedacht hätten. Daß meine Schwägerin Ihnen die paar Tänze mit meinem Bruder so übelgenommen hat, müssen Sie ihr zugute halten. Keinesfalls möchten wir, daß Sie Mißdeutungen ausgesetzt wären... ich habe nicht vergessen, welch ein wertvoller Mitarbeiter Ihr Later mir war...... und manht, vn Mlis ab. Thilo Redekamp schwieg uno wanore den Blick ab, denn an der eigenen Rührung konnte er fühlen, was dem einsamen Kind die Erwahnung ihres Vaters in dieser Stunde sein mußte. „Wir werden also, wenn es Ihnen recht ist, un„Wir werden also, wenn es Ihnen recht ist, unmerklich einige Aenderungen treffen", begann er nach einer Pause.„Sie werden mehr, für mich oder Herrn einer Pause.„Sie werden mehr für..,## Vogelsang arbeiten, und es trifft sich gut, daß mein Bruder in der nächsten Zeit viel verreisen muß. Da wird sich alles ganz unauffällig vollziehen. Es ist möglich, daß die Werke erweitert werden, dann ließe sich auch an eine Versetzung denken.“ Jetzt hob Renate zum ersten Male den Blick. In ihren Augen stand noch ein feuchter Glanz, und der Mann mußte denken, wie wunderschön diese dunkelblauen Augen waren. Mit großer Wärme griff er nach ihrer Hand und behielt sie in der seinen. „Seien Sie ganz ruhig, Sie können sich auf uns verlassen, niemand darf Ihnen weh tun. Daß es geschehen ist, kann sch leider nicht ändern—"„... Renate schossen die Tränen in die Augen.„Sie sind so gut“, stammelte sie,„wie soll ich Ihnen danken? Vater nicht vergessen zeihen, daß ich es erst jetzt tue.“ Er begleitete„Renate bis zur Türt Im letzten senblick fiel ihm ein daß man sie fragen u Er begleitete Renate bis zur Türt, Im letzter Augenolia ftel ihm ein, daß man sie frügen wurde, was er von ihr gewollt habe. „Gehen Sie zur Fabrik hinüber, als hätten Sie einen Auftrag von mir auszurichten“, sagte er hastig, als sie die Hand auf die Klinke legte. Sie verstand ihn und nickte. Damit war die feierliche Stimmung verwischt, aber in beiden klang sie noch nach... war Licht tan: mit fich enfriss Thilo Redetamp war nicht ganz mit sich zufrieden. Wie viele im Grunde schweigsame Menschen hatte er das Gefühl, mehr gesagt zu haben, als er eigentlich wollte. Ich hätte es Agathe überlassen sollen, dachte er unbehaglich, ja auch Almut würde es geschickter angefangen haben... Vielleicht, ja gewiß, hätte sie viel mehr Worte gemacht als ich, aber von ihr wiegen sie nicht Wie hätte er ahnen können, daß seine kluge Tochter Almut an diesem selben trüben Februartag durch ihre Einmischung mehr Unheil anrichtete, als ihr besorgter Vater so bald wieder gutmachen konnte? Für Dr.=Ing. Fritz Thielecke begann dieser sechste Februar freundlicher als seit Wochen. Die neue Spinne arbeitete wunderbar, und es war ihm endlich gelungen, eine Edelfaser herzustellen von einer Weichheit und einem Glanz und einer Naßfertigkeit, daß ihm nachher in der Stille seines Zimmers die Befriedung, die ihn erfüllte, gar nicht mehr glaubhaft erscheinen wollte. Ungleich bedeutungsvoller für die Zukunft erschien ihm allerdings die Weiterverwertung der Abfallprodukte, aber auch hier kam er Schritt vor Schritt voran.„„ 64 Sein Herz klopfte schneller, wenn er daran dachte, daß damit ein neuer Werkstoff entstehen mußte, der von größter Bedeutung für die deutsche Volkswirtschaft werden wurde.. am„ Die Arbeit vieler Monate wurde damit ihre Krönung finden, und er würde endlich in der Lage sein, Hoffnungen, die er bei seiner Heimkehr erweckt hatte, in die Tat umzusetzen. Bis dahin war er sich namentlich in letzter Zeit vorgekommen wie einer, der durch großsprecherische Reden sich ein Vertrauen erlistet hat, das er nicht verdiente. Sahen die Chefs ihn mißtrauisch an oder bildete er es sich nur ein? Von seinem Vater wußte er es, der ließ es an deutlichen Hinweisen nicht fehlen... Fritz Thieleckes sprichwörtliche gute Laune hatte in letzter Zeit mehr als einen Stoß erlitten, und hätte es nicht wie feige Flucht ausgesehen, er würde mit Freuden seinen Wanderstab weiter gesetzt haben. Wie lange war es her, seit er zuletzt mit einem solchen Frohgefühl erwacht war? Und wann hatte er einmal morgens beim Anziehen gepfiffen wie ein junger Gott? Es schadete gar nichts, daß Tante Male ihrem Morgengruß ein mürrisches:„Die Vögel, die so früh pfeifen, frißt die Katz" hinzusetzte. Die Stichelei seines Vaters zu überhören, war schon schwieriger, denn der alte Herr meinte, jetzt könne wohl endlich das Deutsche Reich auf alle Rohstofflieferungen vom Ausland verzichten Trotz allem gelang es, die freudige Erwartung nicht abklingen zu lassen, bis die Nachprüfung des Erfolges vom Tage vorher diesen voll und ganz bestätigte. Nun erst in dem hochaufjubelnden Glücksgefuhl kam der erste Augenblick der Leere: Wen hatte er, der wirklich von ganzem Herzen an seiner Freude teilnehmen würde? Sein Vater— die beiden Chefs— der eine oder andere der Kollegen? Die langen Wochen vergeblichen Mühens hatten eine Entfremdung mit allen gebracht ... ein furchtbares Gefühl des Alleinseins wollte sein Herz beschleichen. Da fiel ihm Almut ein. Gewiß— nein sicher sie würde seine Freude teilen. Er meinte, sie vor sich zu sehen mit dem klugen Jungengesicht, dessen einzige Schönheit der feingeschwungene energische Mund war. Ohne lange zu überlegen, rief er sie an und lud sie ein, am Nachmittag im Kurhaus Kaffee mit ihm zu trinken. Sofort sagte sie zu.——— Almut hatte einen Tag voll innerer Unruhe verlebt. Nach den Aufregungen am Abend vorher hatte sie ständig gegen ein Gefühl anzukämpfen, das sie trieb, etwas zu unternehmen. Ihr war. als müsse sie sich Renate Schreiners annehmen, und hätte beim Frühstück ihr Vater nicht auf das bestimmteste versichert, daß er selbst diese Sache in Ordnung bringen wollte, so hatte sie es sich schwerlich nehmen lassen. Ein paarmal im Laufe des Tages ertappte sie sich „Wenn man die kleine Renate doch warnen könnte" Sie meinte, sich noch auflachen zu hören? Warum? Vor wem denn? Etwa vor dem Chef?". Es gab zu denken, daß er als Mann da richtiger empfunden hatte.....„2 gimnt.821. Fünf Uhr war vorüber, als Almut Redekamp an Fritz Thieleckes Seite den hellen, festlichen Raum betrat, in dem man im Kurhaus Kaffee trank. Leise, wehmütige Musik wurde beinahe übertönt vom Lachen und Schwatzen der Gäste, die alle Tische eingenommen zu haben schienen. Langsam nur kamen sie vorwärts und fast sah es aus, als könnten sie kein Tischchen für swei mehr finden.„, 9m 96, Fritz schob seine Hand unter Almuts urm.„Wenn wir hier keinen Platz finden, gehen wir weiter", murmelte er unbekümmert, da kam ein Kellner auf ihn zu und bat, rasch mitzukommen. In einer Fensternische wurde soeben ein kleiner Tisch frei, und Fritz tat, als wenn dies sein Verdienst sei. „Es hätte gar nicht in den Rahmen dieses Tages gepaßt, wenn wir hier nicht untergekommen waren", verkündete er strahlend, während Almut die Pelzjacke abnahm.„„ G E „Wieso: fragte sie erstaunt.„Ist Ihnen etwas Gutes bassiegt:„„ K „Gutes. Das Beste!" Er jauchzte es beinahe, und auf ihren erwartungsvollen Blick griff er nach ihrer Hand und sagte:„Meine Versuche gelingen!" Almut tat einen tiefen Atemzug.„Wirklich?“ Ihr vorher ernstes Gesicht wurde von Freude überglänzt, sic erwiderte den Druck seiner Hand.„Das ist allerdings Grund zur Freude! Weiß mein Vater schon—?“ Lächelnd schüttelte er den Kopf„Sie sind die Erste! Vielleicht kommt es Ihnen kindisch vor, ich wollte es nur jemand sagen, der sich wirklich mit mir freut!“ Etwas wie Rührung trat in ihre Augen.„Dank für dieses Wort“, sagte sie und gab ihm nochmals die Hand,„damit haben Sie mich sehr froh gemacht!" Sie saßen ein paar Augenblicke schweigend, einander ansehend, in einem so herzlichen Einverstandnis, wie niemals vorher. Dann wurde der Kaffee gebracht, und nun war es, als ob sich eine Last auf Almut senke. Der ernste Ausdruck von vorher kehrte zurück. „Mein Vater und mein Onkel hätten die Freude heute gut gebrauchen können“, sagte sie zögernd.„Ich muß gestehen, als Sie mir so strahlend entgegen kamen vorhin, begriff ich Sie nicht, einfach, weil ich mir gar nicht denken konnte, daß heute jemand der zu... den Werken gehört, froh sein konnte.“ Sie hatte sagen wollen,„der zu uns“ gehört, aber eine letzte Scheu hielt sie davor zurück. Gespannt blickte er sie an.„Das klingt, als ob etwas Unangenehmes geschehen wäre, aber ich weiß von nichts— etwas Großes kann es demnach kaum sein—“ „Wenn Sie unter Großem verstehen, daß ein Haus einstürzen muß dann haben Sie recht. Ist=es aber nicht auch Großes wenn... wenn... ja, wie soll ich das in kurze Worte fassen—? Sie haben recht, geschehen ist nichts, und ich hoffe, es wird auch nichts geschehen, außer daß der kleinen Renate—“ „Was ist mit ihr?“ fragte er heiser. „Meine Tante Jutta hat dem armen Mädel anscheinend einen häßlichen Auftritt bereitet und sie verdächtigt—" gmil##em M. „Ja, wieso denn? Mir welchem Recht?“ Friß Thielecke sah sie an wie erwachend. Es schwebte ihm auf der Zunge, zu antworten?„Das habe ich selbst nicht gewußt", aber er schluckte die Worte hinunter. In seine Freude war eisiger Frost gefallen. Stumm saßen sie noch kurze Zeit beisammen, dann brachen sie auf. Fritz brachte Almut bis an das Haus ihrer Eltern, und als sie sich die Hand zum Abschied reichten, taten sie es mit dem sonderbaren Gefühl, daß es zum letzten Male wäre. Hatten sie unterwegs noch miteinander gesprochen? Fritz hoffte es, aber er wußte es nicht... Ihn trieb es plötzlich nach Hause. Ihm war, als müsse er ein Unheil verhüten. Und doch— wie sollte er das können? Er wäre sicherlich der letzte, an den sich Renate wenden würde. Wie war es nur gekommen, daß sie sich so weit voneinander entfernt hatten? Mit geschlossenen Augen saß er grübelnd im Autobus, zum eksten Male sann er der Frage nach: Was war Glück und Erfolg, wenn man kein Herz sein eigen nannte, das alles mit einem teilte— Leid wie Freude? Almut war dieses Herz nicht, wenn er dies je einen Augenblick geglaubt hatte, so hatte die letzte Stunde ihm darüber Klarheit gebracht, obwohl nichts vorgefallen war, was sich in Worte fassen ließe. Blitzartig hatte ein einziger Augenblick die Kluft enthüllt, die ihre Ansichten von den seinen trennte. Es fuhren Arbeiter vom„Steigenden Licht“ mit, Leute aus Wellritz, die Fritz Thielecke kannten— er sah sie nicht. Sie lächelten sich heimlich zu— er war und blieb ein komischer Kerl... Als er bei seinem Vater eintrat, war er leichenblaß. Der alte Meister nahm die Pfeife aus dem Munde und sah ihn scharf und prüfend an. „Nanu? Dir sind wohl alle Felle weggeschwommen?" Er seufzte ungeduldig und griff wieder zur Pfeife.„Nun hatte man geglaubt, endlich sei es so weit—“ brummte er enttäuscht und versenkte sich in seine Zeitung. Fritz hatte seinen Vater bitten wollen, sich um Renate Schreiner zu kümmern, da er sich gar kein Bild machen konnte, mit wem das junge Mädchen seine Sorgen durchsprechen könnte, aber nun blieb ihm jedes Wort im Halse stecken. Im Begriff, sich der Tür zuzuwenden, sah er einen Brief auf der Kommode liegen und griff danach. Er war von einer unbekannten Frauenhand geschrieben. Was konnte dieser merkwürdige Tag noch bringen? Neuntes Kavitel. bei dem Gedanken, ob ihr alter Herr wohl wirklich die geeignete Persönlichkeit für diese schwierige Angelegenheit gewesen sei? Sie traute es ihm nicht zu... denn sie konnte von seiner wortkargen Art kaum vorstellen, daß er es fein genug anstellen würde... Fritz Thieleckes Anruf bedeutete Erlösung! Mit dem alten Jugendbekannten konnte sie über alles plaudern, was vorgefallen war, denn sie sagte ihm nichts Neues, das meiste hatte er miterlebt und auf dem Maskenball hatte sie sich eine Bemerkung über Tante Jutta nicht versagen können..„ Es hatte sie befremdet, daß er ihr mit einer seltsamen Weichheit in Blick und Ton geantwortet hatte: „Sie scheint jedem Schritt von ihr nachgespürt zu haben— genug— sie wollte verlangen, daß Renate entlassen würde—“ Die Hand des Ingenieur fiel schwer auf die Tischplatte, daß die Tassen klirrten. Seine Augen blickten so finster, wie Almut ihn nie gesehen hatte. „Wenn das wäre— wenn so etwas geschehen könnte — würde ich nicht eine Stunde länger auf dem„Steigenden Licht" arbeiten wollen“, stieß er zornig heraus. Almut betrachtete ihn schweigend. Sie war so erstannt, daß sie sich erst fassen mußte. Endlich sagte sie tonlos:„Ich wußte gar nicht, daß Sie so leidenschaftlichen Anteil an ihr nehmen!" Ein=Dr Dr. Fervina NSK. Professor ganzen Wel Nach dem Anruf seines Bruders am frühesten Morgen war Ernst Redekamp nicht ganz beruhigt, wie Thilo dachte, fortgefahren. Es ging ihm wie Almut. Er traute seinem Bruder nicht zu, daß er die heikle Angelegenheit vorsichtig genug anfassen würde. Renate tat ihm leid, denn er konnte sich denken, wie schwer sie an den Mißdeutungen, denen sie ausgesetzt war, tragen würde. Eine Stimme in ihm wollte sich nicht zum Schweigen bringen lassen, daß er dies Mädchen nicht in eine schiefe Lage hätte bringen dürfen. Am meisten aber quälte ihn der Gedanke, wie er in Zukunft eine Zusammenarbeit mit ihr ganz sollte vermeiden können. Dazu kam, daß er sich innerlich nicht frei genug fühlte zu dem Besuch, den er in Weinheim zu machen fühlte zu dem. Besuch, den er in Weinheim z1 hatte. Es handelte sich darum, mit dem Inhaber einer Fabrik Beziehungen anzubahnen, die zu einer Vereinigung ihrer Werke führen könnte da die heiderseiernngugg ihrer Wpeite fugren zpume, da die beiderseitigen Fabrikate sich gewissermaßen ergänzten. Ernst Redekamp fühlte sich unsicher in dem Gedanken, nicht genug bieten zu können— ja— wenn Thielecke endlich mit seiner Sache so weit wäre daß man anders als von einer bloßen Hoffnung davon sprechen könnte...! Erst über den geschäftlichen Verhandlungen im Laufe des Tages vermochte Ernst Redekamp seine Unruhe zurückzudrängen.„ 66164 (Fortsetzung folgr.) der gangen Welt 3. Septemoer seiner mit der Entwicklung eng verbunden, seir #as Erbauer der sch überall bekannt. De #geschenkt, durch zähe die Reihe der Grof In der väterlich Reichenberg in Böhr ersten Vexsuche.„Ih junge Elettrorechnik Handwerk, das er lernen sollte, um d Telbststudium und Staatsgewerbeschule ihn rasch vorwärts in Wien tätig und mit dem Bau elekt Das Automobil hundertwende. Es elektrisch betriebene interessierte sich die tion und erbaute d die Sensation der! Im gleichen Jahre bei einem Autorer schwindigkeit von Leistung ist der B deutschen Automobi Siebzehn Jahre dinand Porsche d Werken, in denen Zehn Jahre nach mit seinem selbst bereits 140 Stund gann seine Zusar den damaligen„He Im Weltkrieg maschinen vor Na zeichnungen wurde der„Austro=Daiml Porsche bei der D firkheinr.„ Bereits 1924 se kompressor ins A rang dieser deutsc ##ach dem Kriege. A enannt, er baut lastkraftwagen. 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Das Leben hat ihm die Erfolge nicht geschenkt, durch zähe und fleißige Arbeit hat er sich in ersten Versuche. Ihn interessierte vopziglleme kre 616#ag Staatsgewerbeschule des nahen Reichenberg brachten ihn rasch vorwärts. Im Jahre 1893 war er bereits in Wien tätig und arbeitete in einem Werk, das sich mit dem Bau elektrischer Anlagen befaßte. Das Automobil war die große Sensation der Jahrinteressierte sich die Firma Lohner Konstruftion und erbaute die Lohner=Porsche Elektromobile, die die Sensation der Pariser Peltausstellung 1900 gurve. gleichen Jahre holte Porsche auf seinem Wagen bei einem Autorennen die damals phantastische Ge schwindigkeit von 20=Stundenkilometer Porgzfz,„Dies Leistung ist der Beginn des glänzenden Aufstiegs des Siebgehn Jahre seizgt., Lesichzscherbe PZuistrgegg chnser: dinand Porsche den osterreichischen Auftlo=TaimierVerken, in denen er bis zum Generaldirektor aufstieg. Zehn Jahre nach seinem ersten Rennerfolg erreichte er mit seinem selbst konstruierten viersitzigen Rennwagen bereits 140 Stundenkilometer. Im gleichen Jahre begann seine Zusammenarbeit mit den Skoda=Werren, damaligen Geschutzlieferanten Oesterreich=Ungarns. Im Weltkrieg 1914/18 bewährten sich die Parsche=Zugmaschinen vor Namur und Lüttich. Hohe Kriegsauszeichnungen wurden ihm zuteil. Nach dem Uebergang der Austro=Daimler=Werke an Skoda arbeitete Dr. Porsche bei der Daimler=Benz=AG. in Stuttgart=UnterBereits 1924 schickte der Konstrukteur den Mercedeskompressor ins Rennen. Unter Christian Werner errang dieser deutsche Wagen den ersten Auslandserfolg nach dem Kriege. Dr. Porsche wurde zum Ehrendoktor enannt, er baut bei Mercedes Personenwagen und Nach seinem Ausscheiden bei Daimler=Benz eröffnete Dr. Ferdinand Porsche ein eigenes Konstruktionsbüro in Stuttgart=Zuffenhausen. Der neue Porsche=Rennfessor Dr. Ferdinand Porsche, der in ekannte Konstrukteur, begeht am Professor Dr.# zen Welt beichnle witneg wurde 1933 von der Auto Union gehaut. In den Jahren 1934 und 1987 brachte dieser Wagen für Deutschland und den deutschen Automobilrennsport einen Sieg nach dem anderen ein und trug den Namen Dr. Porsches in alle Welt. Zuverlässigkeit, hohe Geschwindigkeiten waren die Eigenschaften, die zum Der Führer, der sich wie kein anderer Staatsmann die Technik dienstbar gemacht hat, erteilte im Jahre 1934 Dr. Porsche den Auftrag zur Konstruktion des Volkswagens. Auch hier ist ganze Arbeit geleistet worden. Es ist dem deutschen Konstrukteur gelungen, den schnellsten, billigsten und wirtschaftlichsten Wagen der Welt zu schaffen und damit eine der größten Taten in der Geschichte der Technik zu vollbringerz, Der Bgz tionalpreis des deutschen Volkes, der im Jahre 1938 an Dr. Porsche fiel, ist der Lohn für diese Arbeit. In seinem reichen Leben hat Dr. Porsche Elektromobile. Flugzeuge, Luftschiffe, Personenwagen, Lastwagen und Rennwagen gebaut. Im Krieg und Frieden hat er alle ihm gestellten Aufgaben gelöst. Die schonste und dankbarste Aufgabe, die er aus den Händen des Führers erhielt, war aber der Auftrag zum Bau des den weltgeschichtlichen interessanten Vorzug, in diesem Gebiet den Anspruch auf die Führung einfach durch die Leistung des Deutschtums in diesem Raume beUm der Einbeziehung des Generalgouvernements in den großdeutschen Machtbereich auch nach Ausdruck zu verleihen, wie auch um der Verehrung und Dankbarkeit für den Führer Ausdruck zu geben, erfolgte im Anschluß an die Eröffnung der Ausstellung unter Teilnahme der Formationen der Wehrmacht, 1, Polizei, der Partei, des Reichsarbeitsdienstes, des Korpsschutzes und des Ordnungsdienstes in feierlicher Weise die Umbenennung des schönsten Platzes von Krakau in„Adolf=Hitler=Platz". Sammelt Schallplatten für die Soldaten Berlin, 2. September. Die Schallplatten=Sammlung im Dienst der Freizeitbetreuung unserer Soldaten brachte bereits gute Erfolge.. Aber noch ist der Bedarf nicht gedeckt, Das Oberkommando der Wehrmacht wendet sich oayer erneut an alle Volksgenossen, Schallplatten zu sammeln und der Wehrmacht zur Verfügung zu stellen. Auch schon vollkommen abgespielte oder beschädigte Platten werden gern angenommen, da sie zur Herstellung neuer Platten verwendet werden können. Die Sammelstelle des Oberkommandos der Wehrschaft unterricht Verlin Wga3 Bild in Miösgig, ie Reichsanstalt für Film und Bild in Wissenwohin die Platten zu senden „Deutsche Leistung im Weichselraum“ Generalgouverneur Reichsminister Dr. Frank eröffnete eine Ausstellung in Krakau Krakau, 2. September. Am Sonntag vormittag wurde zu.Krakau die Eröffnung, der Ausstellung.„Iguberneur Reichsminsil); Vollstreckung eines Todesurteils dnb Berlin, 2. September. Am 31. August ist der am 20. Februar 1920 geborene Kasimir Musialik aus Winowno=Lazy[Ostoberschlesien) hingerichtet worden, den das Sondergericht in Kattowitz wegen gemeinschaftlichen Raubes der Ausstellugg„Deutsche Leintnzz, im Wizie, als, Gewaltverbrecher zum Tode und dauernden Ehrsetraum durch den Generaigonverneut„#encheminter verlust verurteilt hat. Mite#gd einar bewaff: Dr. Frank vorgenommen. An der Eröffnungsseter Der Verurteilte hat als Meirgneo einer bewaffneten nahm eine große Zahl von Vertretern der Partei, des Bande einen Raubüberfall auf das Anwesen einer Staates und der Wehrmacht sowohl aus dem Genegg!: Bäuerin verübt. nisterpräsident Sieher“(München) und der Stabsleiter gouvernement als auch aus dem Reich teil, ferner, Ministerprustbent„Sievert(München) und der Stabsleiter des Reichspressechefs, Reichshauptamtsleiter SünderNach Begrüßungsworten des Leiters der Abteilung Volksaufklärung und Provaganda, Amtsleiters Schmidt, nahm der Stuttgarter Oberbürgermeister Dr. Ströling für das Deutsche Auslandsinstitut das Wort. Er übergab den vom Deutschen Auslandsinstitut geschaffenen Teil der Ausstellung dem Generalgouverneur zu 25 Tote bei einem Flugzeugunglück in USA. dauerndem Besitz und überreichte Reichsminister Dr. Bei Lopettsville in Virginien stürzte am Sonngbend Frank die Goldene Plakette des Deutschen Auslands, ein Verkebrsstugziensgaget zuses Mann 2f, Velsguts, soh sst Reichsminister Dr. Frank das Flugzeug in ein schweres Gewitter geraten sein. Man betonte in seiner Eröffnungsrede, Deutschland habe nimmt an, daß es von einem Blitz getrofsen wurde. Wegen Widerstandes erschossen dnb Berlin, 2. September. Der Reichsführer und Chef der deutschen Polizei teilt mit: Am 1. September 1940 wurde wegen Widerstandes der 23 Jahre alte polnische Verbrecher Michael Brugger erschossen. Weltbild „Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes“ und „Kriegsverdienstmedaille Der Führer hat das von ihm durch Verordnung vom 18. Oktober 1939 gestiftete Kriegsverdienstkreuz durch Stiftung eines„Ritterkreuzes des Kriegsverdienstkreuzes" und durch eine„Kriegsverdienstmedaille" erweitert. Unser Bild zeigt das „Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuzes“. Handelsteil Aus Westtalen und Rheinland Nufg.. Nie Tiulat 99 August wurde#lauht. Er wollte„endlich einmal Ruhe haben Osttünnen, 2. September. Am 23. August wurde der Invalide Latzni von seinem Schwiegersohn Reinhold Lange durch einen Beilhieb in die Stirn so schwer verletzt, daß er in bedenklichem Zustande ins Krankenhaus eingeliefert werden mußte. Der Täter gab zunächst an, in Notwehr gehandelt zu haben. Sein Schwiegervater, so sagte er, sei an dem Abend mit einem Beil in sein Schlafzimmer eingedrungen und habe ihn angegriffen. Da er seit langem einen Angriff seines Schwiegervaters gefürchtet habe, hätte er seit einigen Tagen eine kleine Axt neben seinem Bett stehen gehabt, um sich notfalls damit wehren zu können, und mit diesem Beil habe er dann in Notwehr auf seinen Schwiegervater eingeschlagen.„### Bei der dann folgenden meyrtagigen Untersuchung durch zwei Beamte der Staatsanwaltschaft Dortmund blieb Lange zunächst bei dieser Darstellung. dann eine eingehende Tatbesichtigung. Dahei verwickelte sich Lange immer mehr in Widerspruche. Er wurde auch der Frau Latzni, die Tatzeugin ist, gegenübergestellt. Nach stundenlangen Vernehmungen und immer häufigerem Wechsel seiner Aussagen, gestand der Täter dann schließlich, daß er die Notwehr aus Angst. vor Strafe nur vorgeschutzt habe. Er gab auch zu, daß sein Schwiegervater weder ein Beil, noch irgendeinen anderen Gegenstand gehabt habe, sondern daß er Latzni auf der Treppe überfallen und mit dem Beil niedergestreckt habe. Als Tatmotiv gibt Lange an, daß er durch die ewigen Streitereien und Schimpfereien verärgert gewesen sei, so daß der Entschluß in ihm reifte, Schluß zu machen, um endlich Ruhe zu haben.— Latznis Zustand ist immer noch bedenklich. glaubte, sich nicht an die Anweisungen halten zu müssen. Er steckte den Gefangenen Tabak und andere RauchErschwerend kam brztpe, urd hetzerzjsche BePresse-Hoffmann Französische Beutepanzer werden auf Waggons verladen. Sie kommen herüber ins Reich; das Material wird dort den Hochöfen zugeführt Verbotener Umgang mit Kriegsgesangenen Soest, 2. September. Der Umgang mit Kriegsgefangenen ist für jeden verboten. Immer wieder ist auf dieses Verbot hingewiesen worden. Wer es trotzdem übertritt, bekommt die ganze Schwere des Gesetzes zu spüren. Auch der auf seinem Hof in Völlinghausen im Amtsbezirk Körbecke beschäftigte Josef Natkowski waren zu. Erschwerend kam folgschaft des Hofes aufwieglerische Ind heberische, Reden hielt. Er erwies sich als typischer Quertreiber.. Wegen seines verbrecherischen Umganges mit Kriegsgefangenen erhielt er jetzt eine Gefangnisstrafe von vier und Monaten, die er sofort zu verbüßen hat. Ein aufsässiger Bursche. Polnischer Landarbeiter drohte mit„Halsabschneiden“ Soest, 2. September. Polnische Unsitten schien der polnische Landarbeiter Wojeack Spyas auch in Deutschland, wo er Arbeit und Brot gefunden hat, einführen zu wollen. An Ordnung und Arbeit konnte er sich offenbar nicht gewöhnen. Zunächst, als er auf dem Hofe in Klotingen bei Welver(Kr. Soest) seine Stellung antrat, ging es noch. Aber bald wurde er aufsässig und faul. Als ihn nun der Landwirt am 31. Juli aufforderte, seiner Arbeit nachzugehen und seine Pflicht zu tun, zog er sein Taschenmesser, nahm eine drohende Haltung gegen den Landwirt ein und drohte ihm mit Halsabschneiden“.„„ernehmun; maslts—.i Bei seiner richterlichen Verneymung wollte er seinem Verhalten eine möglichst harmlose Deutung geben. Aber die Zeugenvernehmung ergab eindeutig, wie drohend und herausfordernd er sich dem Landwirt gegenüber verhalten hatte. Das Soester Amtsgericht verhängte gegen den aufsässigen Polen wegen Drohung eine Gefängnisstrafe von sechs Monaten. Unvorsichtigkeit brachte den Tod Duisburg, 2. September. Als ein Lastkraftwagen in eine Einfahrt einbiegen wollte, versuchte ein Motorradfahrer mit Beiwagen, den Wagen noch zu überholen. Hierbei stieß der Beiwagen an das linke Vorderrad des Lastwagens, der vorschriftsmäßig das Erfolgreicher Beginn der Wiener Messe Der erste Tag der Wiener Herbstmesse 1940 gehörte dem großen Publikum, das bald nach der Eröffnung das Bild beherrschte. Bei fast allen Ausstellergruppen begannen jedoch bereits die geschäftlichen Verhandlungen, wobei besonders auffallend das rege Interesse der Nordstaaten für Artikel der Wiener Mode, des Kunsthandwerks und der verwandten Gebiete festzustellen war. Sehr rege war das In= und Auslandsinteresse für Spinnstoffwaren. Bei., Wiener Note kamen bereits bedeutende Abschlüsse mit Dänemark, Schweden und Rumänien zustande. Das Inlandsinteresse erstreckte sich auf alle Gebiete. Große Inlandsverkäufe kamen bei den Ausstellern der Möbel, Musikinstrumente und Behelfserzeugung justande. Nach Angaben der Firmen übertraf die Höhe der Abschlüsse in diesen Gruppen der Mustermesse die Umsätze der vorjährigen Herbstmesse und 25 bis 30 Prozent. Verlassen der Fahrtrichtung angezeigt hatte. Das Motorrad überschlug sich mehrere Male, wobei der Motortradfahrer auf der Stelle getötet wurde. Erweiterter Schadenersatz bei kriegszerstörten Gebäuden Der Reichsinnenminister kündigt in einem Erlaß an, daß die Vorschrift der Sachschädenfeststellungsverordnung, wonach der gemeine Wert(Veräußerungswert) maßgebend ist, demnächst auch für die Fälle der völligen Zerstörung von Gebäuden dahin abgeändert werden wird, daß von den Wiederaufbaukosten, gegebenenfalls unter Abzug eines für alt“ auszugehen ist. Im Einvernehmen mit dem Reichsfinanzminister wird daher angeordnet, daß bis auf weiteres Feststellungbescheide über Schäden an zerstörten Gebäuden auf der Grundlage des gemeinen Wertes nicht zu erlassen sind. Zur Ermöglichung eines baldigen Wiederaufbaues können schon jetzt Vorauszahlungen gewährt werden, wenn ein Neubau unter den gegenwärtigen Umständen möglich und volkswirtschaftlich gerechtfertigt ist und wenn die Verwendung der Vorauszahlungen für die Zwecke des Wiederaufbaues durch geeignete Anordnungen sichergestellt ist. Vorauszahlungen können in geeigneten Teilbeträgen je nach dem Fortschreiten des Baues bewilligt werden. Börsen fest Zu Beginn der neuen Woche setzten die Aktienmärkte der Berliner Börse ausgesprochen fest ein. Kaufaufträge der Bankenkundschaft und des Berufshandels bewirkten auf fast allen Marktgebieten beachtliche Kurssteiggrungen.#e Lznsstze nahmen letzhaftere Formen an.#Die R b,: Haugl. est fälische Börse zu Dusseloorf vegann in fester Haltung. Auch das Geschäft nahm etwas zu. Besondes für Spezialwerte bestand Kaufinteresse. Da Material nur knapp herauskam, konnten die Kurse bis zu 1 ziehen.— Amtliche Kursnotierungen an der Berliner Börse vom 2. September 1940: Faxbenindustrie 187.00; Harpener Bergbau 154,00.— An der Düsseldorfer Boese wurden notiert: Constantin der Große 7400., 8000.; Vereinigte Stahlwerke 129,60; Westfalia=Dinnendahll 192,00. 4% Schatzanweisungen der Deutschen Reichsposi von 1940 rückzahlbar zum Nennwert am 1. Oktober 1950 Umtauschangebot Die deutsche Reichspost bietet den Insagen,„ge 1 in Höhe von RMk 150000000.— anweisungen der Deutschen Reichspost von 1955 Fvige## in 4% Schatzanweisungen der Deutschen Reichspost von 1940 — rückzahlbar zum Nennwert am 1. Oktober 1950— Geicher Hoye on. perden in den gleichen Abschnitten wie die alten SchatzDie weuen Schobourglsg ier Abschnitten zu RM 500, 1000, 5000 und 10.000. augerdem un Stelle der Ausfertigung von Schatzanweisungen die Rch= ahon Die Erwerber haben außerdem an woder beren, biniegungg ein Son, Verageg, in ein, bei, der Reichschulbendernal. Namen oder den einer Wertpapiersammelbank. Dr. Hmrlauf der neuen Schatzanweisungen beginnt am 1. in halbjährlich am 1. April und 1. Oktober gergriezersgg Die neuen 4% Schatzanweisungen sind als veroriefte Schu. 8 180* Oktober 1940. Die Zinsen g am 1. April 1941. ildverbindlichkeiten des Reichs ablungen 15 imp seine Unung folgt.) tung für die Deutsche Reichspost zu führender Namen oder den einer Wertpapiersammelbank. zu beantragen. Der Zinsla werden= Die neuen 4 P. Schatzgnwpeisunge vemät 2 Lout B6s munogenger..4 Erscheinen im Lonbardverlehr der Deutschen ReichsDie Schatzazweiunge, Bönnen vog,—(pestandantellen bei Wertpapiersammelbanken bePank lowoht iu Stucen.,—Zomibgrhverschr bei der Preußischen Staatsbank(Sehangung) ebecg perden und Av) negenig hud vie Schuldbuchforderungen über diese Schatzanweisungen als Deckung zugelassen; ebenso sins dir Schuldbuchtirt###n übe. Die Einführung der neuen 4 2 Postschatzanmeisungen an den deutschen Börsen wird bald nach Erscheinen der Stücke veranlaßt werden. Die Bedingungen des Umtausches sind folgende: 1. Der Umtausch ist unter gleichzeitigeg, Siyzeichng.#gr. 4/#57 Schatzanweisungen in der 34 bei den in der Anlouggpährengipe, Tägjscher, Gzeschäfsgunsegnstalten und deren deutschen Zweigniederlassungen währene der üblichen Geschäftr stunden anzi Der Umtausch kann auch durch Vermittlung faller übrigen Banken, Bankiers, Sparkassen, Girokassen und Kreditgenossenschaften bei den Umtauschstellen vorgenommen werden. Früherer Schluß des Umtauschgeschäftes bleibt vorbehalten.„08##, 2. Bei dem Umtausch werden die neuen Schatzanweisungen zum Kurse von 9974 750 angegeben, so daß die Umtauschenden eine Barvergütung von /4 erhalten.. wirh han HImtausche Außerdem wiro ven umtauschenden ein Bonus von 1/8% gewährt. Die Barvergütung und der Bonus werden von den Umtauschstellen ausgezahlt, nachdem die eingereichten Schatzanweisungen durch die Reichsschuldenverwaltung(Kontrolle 3. Eine Provision für den Umtausch wird den Einreichern von den Umtauschstellen nicht beFür die Hergabe der alten Postschatzanweisungen sowie für die Ueberlassung der neuen Postschatzanweisungen ist eine Börsenunsatzsteuer nicht zu entrichten.,„ Matschagan, 4. Die am 1. Oktober d. I. fälligen Zinsscheine der umzutauschenden 4½;#in weisungen verbleiben den Einreichern und werden wie üblich bei Fälligkeit eingerost. 5. Die zum Umtausch gelangenden 4½% Schatzanweisungen sind mit einem nach Abschnitten Die imn un gchäßanweisungen werden baldmöglichst geliefert, und zwar in der gleichen 7. Die neuen Schatzunweijungen werden baldmöglichst geliefert, und zwar in der gleiche Stückelung, in welcher die alten Schatzanweisungen, eingereicht werden. Abweichende Wünsche werden jedoch nach Möglichkeit berücksichtigt werden. Berlin, im September 1940. Der Reichspostminister Ohnesorge Offizielle Umtauschstellen in Bochum sind: ichsbank. Bank der Deutschen Arbeit A. G. Niederlassung Bochum. gesellschaft Filiale Bochum. Deutsche Bank Filiale Bochum. Dresdner Bank Filiale Bochum. eeseilicgoft Sttci. Wesalenbant Artengeselschaft. Der Umtausch kann auch durch Vermittlung aller übrigen am Ort ansässigen Banken, Bankiers, Sparkassen, Girokassen und Kreditgenossenschaften bei den Umtauschstellen vorgenommen werden. 9 Spyg. Röhlinghaufen und Borullia Dortmund Iteigen nicht ab— Bereich Welttalen mit 12 Mannschaften in den Meilterschaftsipielen Wie wir erfahren, verbleiben die beiden Tabellenletzten Spielvereinigung Röhlinghausen und Borussia Dortmund die dem Abstieg verfallen waren. nun doch in der Bereichsliga. Damit erhöht sich die Zahl der teilnehmenden Vereine auf zwölf, da ja Union Gelsenkirchen und der D SC. Hagen als Gruppensieger aus den Aufstiegsspielen bervorgegangen sind Erstmalig zwölf Vereine in der westfälischen Bereichsklasse. Eine Teilung der Bereichsklasse in zwei Gruppen wurde bekanntlich von den Vereinen mit der Begründung abgelehnt, daß die Gruppe. in der der Deutsche Meister Schalke 04 nicht spielen würde, wirtschaftlich benachteiligt sei. Das ist zu versteben. Schalfe 04 bleibt nach wie vor der Kassenmagnet für die Fußballinteressenten. Und welcher Vereinskassierer wünscht sich nicht schon Wochen vor dem festgelegten Termin gutes Wetter für„sein“ Schalke=Spiel! Die Kehrseite der Medaille ist aber, daß sich durch die Erhöhung um zwei Mannschaften die Meisterschaftsspiele stark ausdehnen. Immerbin, der Gau Westfalen dürfte auch in dieser Spielreibe seinen Meister frühzeitig genug ermitteln, denn Schalfe 04 wird Meister werden, wahrscheinlich sogar wieder mit Längen und frühzeitig genug. Legge hinter Raff beim Leichtathletik=Fest der Märkischen Turngemeinde Horst Die in der Leichtatbletik sehr rührige Turngemeinde Horst veranstaltete am Rande der diesjährigen Saison einen Wettkampftag, der sich der großen Bemühungen, denen sich der ausrichtende Verein unterzogen hatte, als würdig erwies. Auch aus dem Kreis Bochum nahmen Leichtathleten an dieser Veranstaltung teil. und wiederum waren unseren heimischen Vertretern Erfolge beschieden. Der Einladung der In der Hauptklasse hatten sich wohl Badoreck und Fischedick einige Hoffnung gemacht, die jedoch bei der guten Form, in der Hoffmann den Endlauf bestritt, u schanden werden mußte. Fischedick hielt sich namentl# in den Anfangsrunden tadellos zu seinem großen Rivalen, doch mit der Länge der Strecke fiel er etwas zurück. Hoffmann hatte bereits nach vier Runden Fischedick eingeholt, arbeitete dann bis zur achten Runde einen VorMärkischen Turngemeinde Horst waren gefolgt der ViL. Bochum 48, SC. Dahlhausen und die Postsportgemeinschaft Bochum. Wenn auch bei den Ergebnissen im allgemeinen keine Bestleistungen zu verzeichnen waren, so muß der Einsatz der Teilnehmer als vorbildlich bezeichnet werden. Die Wettkampfanlagen in Horst sind eben noch nicht geeignet. Spitzenleistungen der Leichtatbleten zu ermöglichen. Einer der schönsten Erfolge der Bochumer Sportgemeinde wurde wiederum in der 3X1000=Meter=Staffel erzielt. Dieser Erfolg ist um so höher zu werten als der PfL. Bochum in der Besetzung Westerdorf. Kehres und Schiff sozusagen mit einer Jugendstaffel antreten mußte. Diese schlug sich aber ganz ausgezeichnet, so daß sie die beiden stärken Seniorenmannschaften der WSG. Krupp Essen und des veranstaltenden Vereins auf die Plätze verweisen konnte. An Stelle des vorgesehenen 5000=Meter=Laufes wurde nur über die Strecke von 3000 Meter gelaufen. Diese Strecke lag ganz besonders dem Oberhausener Raff der über die gleiche Distanz im Hindernislauf den Titel des zweiten Deutschen Meisters erringen konnte. Dem Bochumer Legge war die Strecke zu kurz, so daß er den Sieg an Raff der übrigens dritter Deutscher Meister im 500=Meter=Lauf ist, abtreten mußte. Zwei erstere Siege errangen die Bochumer durch Kehres(VfL. Bochum 48) im 400=Meter=Lauf und Schiff(PfL. Bochum 48) im 800=Meter=Lauf der Jugendklasse A. Placieren konnten sich außerdem Sternemann(VfL. Bochum 48) im 200 Meter=Lauf als Dritter und Becker(VfL. Bochum 48) im 400=Meter=Lauf ebenfalls als Dritter. Als besondere Leistung im Wettkampf der Senioren muß noch der von Claes mit 54.3 Sekunden erzielte dritte Platz im 400=Meter=Lauf bezeichnet werden. Auch der SC. Dahlhausen bewies, daß bei ihm die Leichtathletik ebenfalls eine wird nicht wund- nur fleisig Tel Dialon-Puder anwenden 72 Beutel zum Nachfüllen RN—.49 Streudose RM Siel eitwas vermindern konnte. Badoreck war nicht in bester Verfassung, blieb jedoch Zweiter in der Gesamtwertung. Auch Heß hatte mit Defekten zu tun, daher der Zeitverlust. Ergebnis: Jugend(14—16 Jahre): 1. Nowack 50.32 Minuten 2. Schadt 53.00 Minuten, 3. Godehardt 61.35 Minuten. Jugend(16—18 Jahre): 1. Fesse.21.46 Std., 2. Bischoff.22.50 Std.=Klasse: 1. Hoffmann.35.20 Std., 2. Fischedick.37.10 Std., 3. Badoreck.38.50 Std., 4. Heß .45.35 Std. Vereinsmeister: Jugend(14—16 Jahre): 1. Nowack 28 Punkte, 2. Schadt 28 Punkte 3. Godehardt 24 P. Jugend(16—18 Jahre): 1. Fesse, 2. Bischoff, ohne Punkte. =Klasse: 1. Hoffmann 30 Punkte, 2. Badoreck 26 Punkte, 3. Fischedick 22 Punkte, 4. Heß 20 Punkte. H. M. Condotticri beiter Springer Hauptjagdrennen der Vierjährigen in Karlshorst Karlshorst brachte am Sonntag mit dem Jagdrennen der Vierjährigen im Werte von 20000 Mark eines seiner größten Rennen zum Austrag. Ueber 4000 Meter kam es zu einem neuen Zusammentreffen zwischen Condottiert und Dschingis Khan. Condottieri war ständig überlegen, vor allem zeigte er sich wieder als kapitaler Springer. An jedem Hindernis gewann er Boden und hielt zum Schluß Dschingis Khan und Fidanzata jederzeit sicher. In Condottieri muß man nun unbedingt das beste Jaadpferd seines Jahrganges sehen. Dec erfolgreiche Mustafa mußte in dem nach ihm benannten Mustafa=Jagdrennen eine Niederlage durch Stromer einstecken, der am vorletzten Sprung den alten Hero eingeholt hatte und dann überlegen gewann. Die Titelverteidiger in Front Die deutschen Meisterschaftskämpfe der Gewichtheber wurden am Sonntag mit den Entscheidungen im Feder=, Leichtund Halbschwergewicht zu Ende geführt. Für das kleine Städtchen Alsfeld in Oberbessen war diese Meisterschaftsveranstaltung ein großes Fest. In allen Klassen blieben die Kiomer Bnldorbogen von den Breslauer Sommer-Kampfspielen der Hitler-Ju Die Reichsjugendführer Axmann(Mitte) im Gespräch mit Hauptbannführer Adelbeck(im Vordergrund) während des Fußballspiels um die Deutsche Jugendmeisterschaft Aufnahmen: Nevoigt Die Bochumer Köhler(im Bilde links) und Karrasch (dritter von links) beim„Menagefassen“. Die westfälische Kolonie mit den Bochumer Teilnehmern als Zuschauer beim Wasserballspiel, dem die westfälische Mannschaft die Bronzeplakette errang Deundnand-Bellogrengurk.. Der deutsch=ungarische Tennis=Länderkampf in München endete am Sonntag mit dem erhofsten:=Siege der deutschen Mannschaft, dier sich damit also für ihre hohe:=Niederlage vor einigen Wochen in Budapest revanchierte. Neben diesem schönen Sieg ist noch die Tatsache erfreulich hervorzuheben, daß Meister Heinrich Henkel seine Form weiter verbessert hat. Nach seiner guten Leistung vom Vortage zeigte er auch am Schlußtag im Einzel eine schöne Leistung. Unter den besten Vorbedingungen begannen die Kämpfe am Schlußtag vor einer großen Zuschauermenge mit der Begegnung zwischen den beiderseitigen Landesmeistern Heinrich Henkel und Josef Asboth in der zugleich die Entscheidung des Länderkampfes fallen mußte. Anfangs war Asboth schneller und besser, er führte auch bereits mit:0, dann setzte sich aber Henkel mit seinem harten Aufschlag durch und gewann den ersten Satz mit:4. Auch im zweiten Satz zog Henkel nach:2 davon und holte sich diesen Satz mit:3. Im dritten Satz ging der Ungar voll aus sich heraus, zwang Henkel in die Verteidigung und gewann mit:2, zumal der Deutsche Ermüdungserscheinungen zeigte. Nach der kurzen Pause hatte sich jedoch Henkel sichtlich gut erholt. Nach dem Gleichstand von:6 konnte er durch wunderbare Flugbälle die beiden nächsten Spiele machen und mit:6 den entscheidenden Satz für sich buchen, so daß er das Einzel mit :4,:3,:6,:6 gewann. Zum letzten Einzel traten dann Engelbert Koch und Gabory an: der Ungar gewann überraschend leicht:2, :0,:3, wobei von vornherein erwähnt sei, daß der Münsterauer vom ersten Satz an reichlich nervös spielte und in keiner Weise an seine Form vom Freitag anknüpfen konnte. Zu Beginn des zweiten Satzes zeigte Koch zwar seine Arbeit am Netz, aber gegen den routinierten Ungarn kam er nicht an. Im dritten Satz raffte sich Koch noch einmal auf, er wechselte mit Gabory zunächst in der Führung, im Endspurt blieb er aber wiederum glatt geschlagen. Die zweite Kreisklasse im Staffel 1 Langendreerholz konnte im Lokalkampf Bruchstraße sicher bezwingen. Edelstabl und die TG. Ehrenfeld trennten sich nach spannendem Kampf unentschieden. Der Postsportverein sicherte sich gegen Querenburg Sieg und Punkte. Ueberraschend hoch unterlag Reichsbahn Bochum gegen den Gast aus Wiemelhausen, den DSC. 31. Kaltehardt konnte auf eigenem Platz Reichsbahn Langendreer die ersten Punkte streitig machen. Die Ergebnisse Langendreerholz—. Bruchstraße:0 Edelstahl Bochum— TG. Ehrenfeld:3 Postsport Bochum— Querenburg:3 Reichsbahn Bochum— D8C. 31 Bochum:4 Kaltehardt— Reichsbahn Langendreer:1 Staffel 2 8fB Gerthe führte sich gut ein und fertigte den Tus. 26 sicher ab. BV. Hiltrop gelang es Rasensport Wanne Sieg und Punkte streitig zu machen, während Harpen bei BC. Hordel eine Niederlage einstecken mußte. Die Spiele in Herne sielen alle aus. Die Ergebnisse ViB. Gerthe— TuS. 26 Altenbochum:1 BV. Hiltrop— Rasensport Wanne:0 BC. Hordel— SuT. Harpen:1 Um den Aufstieg zur ersten Kreisklasse Ein Ausscheidungsspiel trugen am Sonntag die Tabellendritten der beiden Staffeln der zweiten Kreisklasse, Stiepel 04 und Jahn Holsterbausen, aus. Stiepel 04 unterlag in dem Entscheidungsspiel:3, so daß Jahn Holsterhausen aufsteigt. Rapid bleibt im Tschammerpokal In der Stadt der Reichsparteitage wurde am Sonntag das noch rückständige Tschammerpokal=Spiel der ersten Schlußrunde zwischen der BSG. Neumeyer Nürnberg und Rapid Wien nachgeholt. Der Pokalverteidiger Rapid kam nach einem echten Pokalkampf zu einem schwer errungenen :=Sieg, der aber erst nach der Spielverlängerung zustande kam. Bemerkenswerterweise waren Binder und Pesser die schwächsten Leute ihrer Elf. Ein Eigentor des Wiener Verteidigers Sperner brachte Neumeyer in Führung, aber durch Schors stand es bald:1. In der zweiten Minute der Spielverlängerung konnte Dworacek den entscheidenden Treffer anbringen. Die debieismohlerialdnen derkäderer in Herdecke-Ruhr— Gebietsmeister: Doppelzweier=Weittalen Herdecke, Vierer= RC. Hamm, Achter= Weittalen Münfter RV. Bochum in zwei Rennen-Sieger Der vergangene Sonntag sah Westsalens junge Rudermannschaften in dem freundlichen Ruhrstädtchen Herdecke angetreten. Es war die letzte westfälische Ruderregatta vor den Reichssiegerwettkämpfen in Berlin. So war denn auch der Haupizweck die Ermittlung der besten Doppelzweier=, Vierer= und Achtermannschaften, die, als Gebietssieger, Westsalen bei den Reichssiegerwettkämpfen vertreten sollen. Der Kampf um die Gebietsmeisterschaft im Vierer wurde zu einem Duell zwischen Hamm und Gelsenkirchen, wobei es nach einem harten Kampf Bord an Bord über die ganze Strecke, der HI.=Abteilung des RC. Hamm gelang, den Sieg mit zwei Sekunden Vorsprung für sich zu entEine Ueberraschung brachte der Doppelzweier, in dem sich Westfalen Herdecke mit dem RC. Bayer Leverkusen auseinanderzusetzen hatte. Herdecke konnte dieses Rennen nach scharfem, über die ganze Strecke geführtem Kampf, mit zwei Sekunden Vorsprung vor der ruhig und kraftvoll rudernden Mannschaft des RC. Baver Leverkusen gewinnen. Wesentlich mehr Arbeit verursachte die Ermittlung des Gebietsmeisters im Achter. Von den sechs beteiligten Vooten schieden drei in den Vorrennen aus, so daß im Endlauf noch Westfalen Münster, Hamm und Gelsenkirchen verblieben. Vom Start an mit hoher Schlagzahl rudernd, versuchte jeder die Führung an sich zu reißen. Das ausgeglichene Können dieser drei Favoriten aber ließ keine Klärung im Anfang zu. Erst in der zweiten Hälfte der Strecke konnte Gelsenkirchen nicht mehr ganz mitmachen im ewigen Kampf um die Spitze des Feldes. Es war das wertvollste und zugleich schönste Rennen des Tages, mit unerhörter Anstrengung gerudert. Während Westfalen Münster und Hamm abwechselnd die Führung hatten und die bis zum Ziel verbissen kämpfenden Gelsenkirchener nicht aufkommen ließen, endete dieser Kampf als totes Rennen zwischen Münster und Hamm. Beide Mannschaften waren also auf den Bruchteil einer Sekunde genau mit den Bootsspitzen durchs Ziel gegangen. Der Wiederbolungslauf wurde nur noch zwischen Münster und Hamm ausgesochten und endete nach hartem Kampf, wobei es der Mannschaft des RV. Hamm anzusehen war, daß sie bereits den Gebietssieger im Vierer erkämpft hatte, mit klarem Vorsprung von sieben Sekunden für Westfalen Münster. In den diese Kämpfe umrahmenden Nachwuchsrennen konnte der RV. Bochum bei zwei Starts auch gleich zwei Siege erringen. Die jungen Bochumer Ruderer fuhren sowohl im 1. Vierer Lar. 2 wie auch im 1. Anfängervierer in schöner, ruhiger Form ihr Rennen sicher und unangesochten nach Hause, gleichzeitig damit den 5. und 6. Sieg dieses für sie nun abgelaufenen Rennjahres errudernd. Ergebnisse: Rennen 1. I. Abt.: 1. RV. Bochum.47, 2. RG. LindenDahlhausen.59. II. Abt.: 1. H.=Abt. RV. Gelsenkirchen .49. Rennen 3. Gebietsvierer: 1. Jug.=Abt. RV. Hamm.42, 2. HI.=Abt. RV. Gelsenkirchen.44. Rennen 4. I. Abt.: 1. RG. Wesel.42, 2. Neusser RV. .42.9, 3. RC. Mark Hagen.52. II. Abt.: 1. RV. Bochum, 2. Westsalen Herdecke.4 Sek. zurück, 3. H.=Abt. RV. Gelsenkirchen 14.1 Sek. zurück. Rennen 5. PPimpfendreikampf: 1. Bann 251 Gelsenkirchen 26 Punkte, 2. Bann 228 Buer mit 21 Punkten. Rennen 6. 1..=Abt. RV. Hamm.37, 2 HJ.=Abt. RV. Gelsenkirchen, 3. Betr.=Sportgemeinschaft Hüttenverein Dortmund.42. Rennen 7, 1. Westfalen Herdecke.56, 2. RC. Bayer Leverkusen.58. Rennen 8. I. Abt.: 1. RG. Wesel.41, 2. RG. LindenDahlbausen.47. II. Abt.: 1. Westfalen Herdecke.38 Rennen 10: 1 Westfalen Münster.24, 2. Hamm.31. He. Englischer Luftangriff über Berlin Presse-Hoffmann In der Nacht zum 31. August setzten die Engländer ihren Angriff gegen die Reichshauptstadt fort. Mehrere britische Flieger warfen Brand= und Sprengbomben ab, die Wohnhäuser, das Bethesda=Krankenhaus und die Christuskirche trafen. Eine Sprengbombe traf ein Wohnhaus in der Ritterstraße; nur noch die Küche hängt an der Wand. Titelverteidiger siegreich, also Richter(Wien), Jansen(Essen) und Haller Wien. Ergebnisse: Federgewicht: 1. Richter(Wien) 287.5 Klg. (Drücken 77,5, Reißen 90, Stoßen 120 Klg.); 2. Junks (Trier) 262;5 Klg.(75. 82,5, 105): 3. Kretschmer(Kiel) 252,5 Klg.(72,5, 77,5, 102,5); 4. Mühlberger(Frankfurt a..) 250 Klg.(70, 80, 100).— Leichtgewicht: 1. Jansen (Essen) 332,5 Klg.(97,5, 102, 152,5); 2. Schwilballe(Breslau) 320 Klg.(100, 95, 125): 3. Herrmann(Wien) 310 Klg.(92.5, 97,5, 120); 4. Rettenbach(Wien) 300 Klg.(90, 90, 120).— Halbschwergewicht: 1. Haller(Wien) 357,5 Klg.(102,5 115, 140); 2. Gietl(München) 352,5 Klg.(112,5, 107,5, 132.); 3. Szabados(Wien) 345 Klg.(105. 102,5, 137.); 4. Ortlieb (Augsburg) 320 Klg.(97,5, 95, 127,5).: 5. Gimmerthal(Magdeburg) 307,5 Klg. Metze siegte in Frankfurt Auf der Frankfurter Sportfeldbahn gab es am spannende Steherrennen, denen 6000 Besucher beiwohnten. Sonntag Weltmeister Erich Metze sicherte sich sowohl das Hauptrennen um den„Großen Preis von Frankfurt" als auch das 20Kilometer=Rennen um den Kleinen Preis".— Krewer, der im Großen Preis den 30=Kilometer=Lauf mit 2 Meter vor Metze gewonnen hatte, führte auch im 150=Kilometer=Lauf noch 15 Runden vor Schluß, aber ein Raddefekt warf ihn dann zurück. Ergebnisse:„Kleiner Preis“, 20 Kilometer: 1. Metze 17:00. 2. Krewer 150 Meter, 3. Schön 200 Meter, 4. Umbenhauer 400 Meter, 5. Werner 1500 Meter zurück.„Großer Preis", 80 Kilometer: 1. Lauf, 30 Kilometer: 1. Krewer 26:24, 2. Metze 2 Meter, 3. Umbenhauer 700 Meter 4. Werner 1500 Meter, 5. Schön 1800 Meter zurück. 2. Lauf: 1. Metze 42:36, 2. Schön 60 Meter, 3. Umbenhauer 1060 Meter, 4. Krewer 1550 Meter, 5. Werner 1650 Meter zurück.— Gesamt: 1. Metze 79•998 Kilometer, 2. Krewer 1548 Meter 3. Umbenhauer 1778 Meter, 4. Schön 1858 Meter, 5. Werner 3148 Meter zurück. Friesenheim ohne Hasselberg 2500 Radsportfreunde wollten am Sonntag in Friesenheim vor allem den starken Westfalen Heinz Hasselberg im Kampf mit den anderen Fliegern sehen. Dazu kam es aber nicht. Der Bochumer traf zu spät am Ort ein und konnte nicht mehr in den eigentlichen Wettbewerben mitmachen. Mit dem Ludwigshafener Waltber trug er lediglich noch einen Zweikampf aus und gewann ihn prompt. Der Große Fliegerpreis sah Voggenreiter(Nürnberg) vor Walther und Kneller (Bonn) siegreich und das 150=Runden=Mannschaftsfahren fiel an Noll[Klemens-(Hanau=Offenbach). aute Pflegestätte hat. Er hatte in dem Jugendlichen Wilke einen ausgezeichneten Weitspringer, der mit 5,99 Meter hart an die=Meter=Grenze kam. Auch in den weiteren Wett kämpfen stellte der SC. Dahlhausen gutes Material. Hoffmann, Fesse und Nowack Meister der Westfalia Auf der neu ausprobierten Rundstrecke Radrennbahn, Wasser=, Stens=, Hattinger Straße, die sich bei dem augenblicklichen fast motorlosen Verkehr gut bewährte, trug der Radsportverein Westfalia 95 gestern seinen letzten Lauf zur Vereinsmeisterschaft aus. Die besten Fahrer waren mit von der Partie, so daß der Verlauf des Rennens durch den Ausfall einiger Leute nicht sehr stark beeinflußt wurde. In Abständen von einer Minute wurden die Meisterschaftsanwärter bei schönem Wetter auf die Reise geschickt, die für die Jugendlichen von 14—16 Jahren über acht Runden gleich 32 Kilometer, für die Jugendlichen von 16—18 Jahren über zwölf Runden gleich 48 Kilometer und für die=Klasse über fünfzehn Runden, gleich 60 Kilometer, ging. In der ersten Jugendklasse wurden die ersten Runden ziemlich gleichmäßig zurückgelegt, bis sich Nowack nach der Hälfte des Rennens klar an die Spitze legte, die er nicht mehr abgab. Sein Vorsprung am Ziel betrug fast zweieinhalb Minuten vor Schadt, mit dem er gleiche Punktzahl hat. Da dieser Lauf aber entscheidend war, wurde Nowack Vereinsmeister. Für die zweite Jugendklasse fanden bisher keine Wertungsläufe statt sohdaß der gestrige Sieger sofort die Meisterschaft des Vereins errang. Obschon Fesse nach zwei Runden wegen Defektes absteigen mußte, holte er nicht nur den Vorsprung von einer Minute auf, sondern schlug auch seinen Gegner Bischoff sicher mit einigen Längen. ei aei Im Maschinenhaus ##usmissionen, die Li##hler, furren in den #en=Drehbänke ratter Eisen zu formen, der # dolms, der Oberinge ##den Hebel und z Verwacht den Arbeitst Tür hat sich geoöffr # witt aufrecht ein, Oberingenieur. lieber Holms' Mie ten. Soforterkennt o über 40 Jahre l #n seit drei Jahren an*9 # klopft dem Alten nett, daß Sie uns ##en! Wollen Sie ##splatz, ansehen, ode Jawohl, Herr Hol Frlegen, herum.„Ich „Arveiten?" 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Worai ##eur ist nicht p selbst tun?“ KKonnen!", sag Sinen! Soviel ick Die glüch und unser Lanzleh Bochum(Horst-Wessel zur Zeit Elisabeth-Ho Ein sanfter Tod liebten Mann. rater. Schwieß Schwager. Onk HerrnC Im Alter von Leiden. Um stille Telln bliebenen Bochum(Hattl Wiemelhausen (Waldeck). Bei (Sylt), Essen, Die Beerdigur 4. September. gang des evgl. Im Sinne des besuchen abzu Allen, denen richt zuting. Sie starb nac einen christli den Tröstung 65 Jahren. Dieses zeigen Die tra Bochum(R Niederrhein) Die Beerdig: tember. vorl Trauerhalle aus statt. 9 Uhr in der Hoffmann uptstadt r, das haus in endlichen Wilke .99 Meter hart weiteren Wett Material. 1c Radrennbahn, bei dem augenährte, trug der letzten Lauf zur waren mit von nens durch den lußt wurde. In Meisterschaftsangeschickt, die für r acht Runden 16—18 Jahren für die=Klasse ging. ersten Runden lowack nach der te, die er nicht etrug, fast zweir gleiche Punktid war, wurde her keine Wersofort die Meisse nach zwei lte er nicht nur sern schlug auch en Längen. adoreck un jedoch bei der lauf bestritt, ir sich namentli großen Rivalen. etwas zurück. n Fischedick einnde einen Vornur flelbig er anwenden len RN—.49 itte) im Ge(im Vorderm die Deutser aere Henterdel derze dien anten Früh am Morgen des nächsten Tages betritt der Oberingenieur das Maschinenhaus. Sein erster Weg führt zu den Instrumenten. Er Eizäklung aus unseren Tagen von Kart Hüntkei von Fischer die tungsringen aufgebraucht. Wir haben keinen Ersatz Der Oberingenieur braust auf.„Warum wurde nicht rechtzeitig Ersatz bestellt?" Ncumemen,„Er brufz sie sorgfältig #gen 0 Kuf. Wusgezeu it.„Der Wirkungsgrad der Kreisel##r Hähe. Na, wer hat denn Maschinenhauz, der. EFsA.=Werse, singenn aufgebraucht. zmissionen, die Lichtbündel der elekrrischen Tief=mehr! flirren in den Schwungrädern und die Auto=Drehbänke rattern, dem deutschen Soldaten die führt zu den Instrumenten,. Er und seine Mienen bellen sich ar sagt er gutgelaun.. pumpen ist wieder auf alter Höhe. das Wunder ermöglicht?" Der Betriebsfuhrer deutet auf einen weif haarigen rattern, dem, deutse Halms, der Oberingenieur, steht inmitten der schwinHebel und zischenden Wolfram=Messer und den Arbeitsvorgang. Plötzlich blickt er Tür hat sich geöffnet und ein weißhaariger Arbei# mitt aufrecht ein, grüßt und nahert sich zögernd sieber Holms Mienen gleitet ein freudiges AufAten. Sofort erkennt er den alten Schroeder wieder, # über 40 Jahre lang dem Werk angehörte, aber #m seit drei Jahren die redlich verdiente Altersrente „Grüß Gott, Schroeder!“ sagt der Oberingenieur tlopft dem Alten freundlich auf die Schulter. nett, daß Sie uns nach so langer Zeit wigder Heansehen, haben Sie sonst was auf dem Der Betriehsfugrer deutet auf., einerMgsching siebt. Arbeiter, der lachelnd vor der riesigen Maschine steht. „Schroeder, Sie?" Der Oberingenieur tritt überrascht auf ihn zu.„Das haben Sie ja fabelhaft ge„Wurde ja. Aber die Lieferung hat sich um eine placht. Können Sie denn Dichtungsringe aus der Lust sben, Ste e en ale, bester,„der ia hobe boch 40'g, Leianes e 15 bis senter die eine Woche werden wspesterarbeitens:—“, Hgr zehn JZahren, als wir die Halle k abrissen und Proggptz,uge zeigderten, Lzesisents zeigt eine steileseine grozere an, uurg, Stebe) Hautag st 1 ∆ 12 16 „Und #isplatz, ansehen, oder haben Sie sonst was auf dem „Jawohl, Herr Holms!“ druckst der alte Schroeder ##legen herum.„Ich möchte— wieder— arbeiten!“ „Arbeiten?" Der Oberingenieur zieht erstaunt die ##en hoch.„Aber lieber Schroeder, Sie sind doch — na, wieviel sind Sie denn? „Na sehen Sie! Da gehen Sie nur ruhig nach Ause und rauchen Ihr Pfeischen. Haben es ja auch ##rlich verdient und sich das ganze Leben geplagt. Zur reit sind die Jungen, da... 64 vicht g. ###ber der schlohhaarige Schroeder gehr nicht. Er #t zu Boden und dreht verlegen die Mütze in den ##den.„Die Jungen“, sagt er,„die Jungen sind an ∆ Front. Und ich hab' noch Kraft. Ich ## gar nicht so alt, wie's im Taufschein steht. Jeden ##gen, wenn ich Mutter Lina das Holz zerhacke, spür genau. Karl, denk ich mir, Karl, in deinen Fäu# steckt noch was drin, die könnten noch ruhig in der ##ik arbeiten. Und was machst du, sag ich mir, wäh## die Jungen draußen ihr Leben einsetzen? Du sitzt Park herum und weißt nicht, was du mit deiner Der Oberingenieur hat ihm wohlwollend zugehört. #hroeder", sagt er,„Sie waren immer ein anstänKerl, aber——“, sein Auge fliegt über die vor#gte Gestalt, die welchen Hände und die etwas #gen Augen,„— wir sind voll besetzt, wir können Schroeder fühlt das Unausgesprochene.. Er weiß, das Werk seit Wochen neue Arbeitotrafte sucht und Warum sagen Sie mir nicht die Wahrheit, Herr #s? Sie glauben, ich bin— zu alt? Zum Donnerwetter, Mann— ja, wenn du es ##chaus hören willst!" Der Oberingenieur setzt sich ## eine Werkzeugkiste und legt dem alten Mann beide ##de auf die Schultern.„Sieh mal, Schro## e r,„ D u w e i ß t, d a ß e i n e a l t e, w a c k e l i g e D r e h b a n k ##el Ausschuß macht. Wir schreiben unsere Werk###maschinen nach fünf Jahren ab. Der Mensch hält ##ger,„aber nicht ewig. Zu dieser Arveit gehören #rte Fäuste, scharfe Auge, ruhige Hände, und die hat ##n eben nicht immer. Also, nimm's nicht so schwer ## g e h j e t z t w i e d e r n a c h H a u s e z u M u t t e r L i n a!“ Der alte Arbeiter schluckt. Er wendet sich still ab ## s c h l u r f t d a v o n. B e v o r e r a b e r d e n M a s c h i n e n r a u m ##rlaßt, dreht er sich sich noch einmal um und sein ## gleitet über alle Dinge, die ihm durch die Arbeit ##s Lebens so vertraut geworden sind. Der Oberingenieur Holms ruft indessen den BeDie Kreiselpumpen des Maschinenhauses arbeiten heute früh mit einer um 30 Prozent verminderten ##ung. Können Sie sich das erklären? Jawohl!“ sagt der Betriebsführer.„Die Dich###inge sind verbraucht. Man müßte sie durch neue ##la los! Worauf warten Sie noch?" Der Ober##eur ist nicht gerade freundlich.„Soll ich es vielselbst tun! Können!" sagt Zeil von gehn Jahren, als w eine größere an ihre Stelle vauten! „So?“ sagt der Oberingenieur ahnungslos. „Damals wurden doch alle Purzgen, generglähesholt, Ich selbst habe damals die alten Dichrungsringe durch e* Theringenieur beginnt sich zu erinnern.„Ach ja, Schroeder! Damals haben doch noch wix zwei die alten Dichtungsringe in einem grünen Holzkisichen aufgehoben. Wo haben wir es denn hingetan? Warten „Soviel ich mich erinnern kann“ sagt Schroeder, „in den Abfallschuppen rechts vom Hauptschornstein. Gestern habe ich mit drei Mann den ganzen Nachmitim tag gesucht und schließlich fanden wir al umdreht, erblickt er einen, weißhagrige., Aanzen unter Schut und Glasscherben.„Ich habe die Ringe blauen Kittel. Der alte Schroeder bar den Boyugen mit Seifenwasser restauriert und sofort eingebautl. Austrift mitangehört,„Herr Betriebsleiter., sagt er, wt,. Iheringenieur strahlt.„Und wie man siebt, ich glauge, uen kann die Kreiselpumpen bis morgen Fnktionieren die Bumpen glanzend damit!“ Die gtirn der Oberingenzeuzr„Rgt eine steile Falte.„Das sagen Sie so ruhig: und unsere Lieferfristen?" Ja, Mann, wissen Sie denn nicht, was ein 30prozentiger Abfall in Zeiten wie den heutigen bedeutet? Die Verantwortung dafür können Sie ja gar nicht übernehmen!“ Seine Stimme wird schneidend. „Ich erwarte von Ihnen, daß die Kreiselpumpen morgen wieder mit ihrer alten Leistung laufen, oder es gibt einen Krach, wie ihn das Werk noch nicht erlebt Er macht brüsk kehrt und läßt den Betriebsführer stehen, der sich mit verzweifeltem Gesicht auf die Werkengzlöslich zupft ihn jemand am Aermel. Als er sich umoreht, erblickt er einen, weißhaarigen. Mann im teparieren E, Linen Mesingl“ sogt der.„Mann, reden Sie teinen unsinn! fagr der Betriebsführer. Er weiß, daß die Reparatur ohne neue Dichtungsringe unmöglich ist. Der Oberingenzeur strahlt, fungoiseten dig Humden=punzeg damt! „JaI“ sagt Schroeder.„Die Ringe haben zwar schon lange gedient, waren aber noch nicht zu alt! Der Oberingenieur wird nachdenklich. Dann nimmt bei den Schultern.„Lang ge00 6 34 13 17 21 29 15 2 30 33 231 K 95 32 35 25 . fzch ss.] Der Oberingenieur wird nachdenklich. Danz nimmt sngspuge alten Arbeiters schrinatler den alten Arbester ver ven Sumizern, Seczesaher über in der Stimme des alteg, urotu., uz, uh zient, aber noch nicht zu atl zsch glaupe, Schroeder, festes Vertrauen.„Wenn Sie mir drei Brann, dag Gart paßt auch auf Siel Bringen Sie mir nachPrcgg“, vul 1c es ber luch guf D,, uuue nat ver= her Ihr Arbeitsbuch, Sie bleiben wieder auf Ihrem ein versprechen, will ich es versuchen!“„H. glst, kat Der Betriebsführer springt auf. Der Alte hat vertrauenswürdige Augen, vielleicht ist das ein Ausweg. „Drei Mann? Goldene Berge verspreche ich Ihnen, wenn die Pumpen morgen in Ordnung sind!" her Ihr Axheitsbuch, Uind er schüttelt dem strahlenden Alten kräftig die Hände. Vomt Susfeilisen =Heutsohe Männer zum Ersolg; versucht im La= süttste Spaunu.,.. DJ. Fagen Wsenlebten. Ssts seden der ausgewäditen Möner ist unter Zisseshzung Walter Zimmermann:„Nordeuropa und das das Reich berausgegeben.,Henl(Pisrzschaftssepens vaven iore auschlußreichen Werk geliefert, das nicht nur rug, pen. WPizte Deutschtams interessiert. emwuchtein, eine9 Reihgr ,rachgser G. 4. engsisches Fürsientum, 7. Stadt in Griechenland, 8. finnische Hafenstadt, 9. Gattin des Thor, 11. mos, 13. Schiffskommandowort, 14. Göttin der Mgggenröte, 16. Leuchtkörper, 18. Blüten=, Fruchtstano, 20. römisches Frauengewand, 23. Stadt in Brandenburg, 26. Kulturpflanze wärmerer Länder,„27. Behörde, 29. europäische Hauptstaor, 81. abessinischer Furstentitel, 33. altromische Münze, 34. Hohlmaß, 35. Senkrecht: 1. Oertlichkeit, Raum, 2. Zufluß der Donau, 8. Fensterzierde, 4. Fluß in Nordwestdeutschland, 5. Ruinenstadt in Transkaukasien, 6. landsaiteninstrument, 15. Rauschmittel, 17. Drehpunkt, 19. Nebenfluß des Rheins, 20. gehärtetes Eisen, 21. skandinavische Scheidemünze, 22. heimischer Vogel, 23. Seerauber, 24. Fraß der Geier, 25. Hunnen=. könig, 80. Dichtung, 32. Papageienart. Unbegreiflich Bühneautor, dessen Stück vom Publikum total ausgepfiffen wird, im Selbstgespräch:„Ich begreife einfach nicht, wie man wegen eines Einakters so andauernd und lange pfeifen kann! Was würden denn die Leute da erst bei einem vieraktigen Schauspiel machen!“ Das Genie „Wenn ich spiele", ruft ein Schauspieler in der Theaterkantine pathetisch aus,„vergesse ich mich herum; ich sehe nur meine Rolle— das Publikum verschwindet vollständig!"—„Das kann ich ihm auch nicht übelnehmen!“ meint zweideutig ein lieber Freund und Kollege darauf. Furchtbarer Traum Hoffmann:„Hitler in Böhmen, Mähren, Memel.“] Paul Hartmann trifft vormittags bei einer Theatereschichte=Verlag, Wilhelm Andermann, Bezurje, Haise probe mit Carl Ludwig Diehl zusammen.„Denken Sie bes soider Autnodwen,.4 Zshrerz in Böhmen, sich, als ich gestern das neue Schazstziel, gesehen hatte, den levten Großtaten des Buprer, In Zzild; öherfiel mich in der vergangenen eihe ein schreaticher o ere hemerkte Diehl harmlos.„Was lung erzeugt. Irmgard Spangenberg:„Die sieven Vermonn.“(Frangty; sche Verlagshandlung, Stuttgart.) Ein urwüchsiger und flort erzählter Gegenwartsroman ist hier entstanden, der uns von den Erlebnissen eines jungen Mädels berichtet, das unerfahren auf dem Lande aufgewachsen, plötzlich in die Wirrnis der Großstadt versetzt wird. Keck und mit treffendem Mutterwitz esten Die Wpanete zum igen suer Aisengegt großer Spannkrafe, ue außenminister von Ribbentrop gab dem Werr eine begt in der vergangenen„Nacht ein schreckli Traum!"—„Soi hemertie Diehl harmlos.„Was träumte Ihnen denn?—„Mir träumte, ich mußte das ganze Stück noch einmal ansehen!" #nen! —.. und Schicksale berichtet,„irziegung der Aufmertsamkelt des soviel ich weiß, sind unsere Vorräte an Dich= Lesers sicher sein dürfen. Es ist ein auregendes und ungeBuch bor. zuf belanster Hearist, st dier in umiassenden vor findet das Buch in einer interessierten Leserschaft die ihm nionmende Beachtuns. Lglacgt am Birtendaum.= uil Peionderen Bnteir)te, pr. Jasef Schwermann. Beschichtstatel Sachsen=Weimar, in 3. September 1757 Karl August, Großherzog von 1814 Einführung der allgemeinen Webrpflicht in Preußzen. 1849 Der Arzt und Dichter Frhr. von Feuchtersleben in 1858 Inbetriebnahme der Zeche„Heinrich Gustav“(Robert 1888 Der Dichter Hans Friedrich Blunck in Altona geb. 1914 Deutsche Kavallerie vor Paris. 1939 Das Deutsche Reich lehnt das brittsche Ultimatum ab. Beginn des Kriegszustandes zwischen dem Deutschen Reich, Großbritannten und Frankreich. Der Führer begibt sich an die Front. tschedick bis zum r nicht in bester Gesamtwertung. der Zeitverlust. owack 50.32 Mirdt 61.35 Minu46 Std., 2. Bin.35.20 Std., 50 Std., 4. Heß Jahre); 1. RoJodehardt, 24 V. ff. ohne Punkte. oreck 26 Punkte, H. M. ringer Karlshorst Jagdrennen der nes seiner größeter kam es zu Tondottiert und überlegen, vor inger. An jedem Schluß Dschingis Condottieri muß nes Jahrganges dem nach ihm lage durch Stroden alten Hero an. Die glüchliche Geburt unserer kleinen lochter und unseres Schwesterchens zeigen hocherfreut an Tanzlehrer Vernhard Sünter und Frau Mia ged. Kemper Elmar und Dieter Sünter Bochum(Horst-Wessel-Straße 18), den 30. Rugust 1940 zur Zeit Elisadeth-Hospital, Rbt. Dr. Wiemer Ein sanfter Tod erlöste heute.45 Uhr meinen geliebten Mann, meinen guten Vater, unsern Großvatér. Schwiegervater. Schwiegersohn. Bruder. Schwager. Onkel und Vetter, den wohlachtbaren Herrn Carl Bornemann Im Alter von 74 Jahren von seinem schweren Leiden. Um stille Tellnahme bittet im Namen der Hinterbliebenen: Frau Carl Bornemann Bochum(Hattinger Str. 120), Detmold, BochumWiemelhausen, Oberursel(Taunus), Mühlhausen (Waldeck), Berlin, Braunlage(Harz). Westerland Spitd. Essen, den 31. Aususe 1910 Die Beerdigung findet statt am Mittwoch, dem 4. September. nachmittags um 3 Uhr. vom Eingang des evgl. Friedhofes Bochum-Weitmar. Im Sinne des Verstorbenen bitte ich von Beileidsbesuchen abzuschen. andr##c Allen, denen aus Versehen keine besondere Nachricht zuging, diene diese als solche Nach Gottes hl. Willen entschlief am Sonnabend vormittag 10 Uhr meine herzensgute Frau, unsere liebe treusorgende Mutter. Schwiegermutter und Grohmutter, unsere gute Schwester. Schwägerin und Tante Prau Hubertine Bittner geb. Bollen Sie starb nach längerem Leiden, vorbereitet durch einen christlichen Lebenswandel und versehen mit den Tröstungen unserer hl. Kirche im Alter von 65 Jahren. Dieses zeigen mit der Bitte um stille Tellnahme an Die trauernden Hinterbliebenen Bochum(Rosenstraße). Hannover, Weeze Niederrhein) und Geldern, den 31. August 1940 Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 4. September, vormittage 10.30 Uhr. von der kleinen Trauerhalle des Haupttriedhofs am Freigrafendamm aus statt. Das Seelenhochamt ist vorher um 9 Uhr in der Propsteikirche Könnten Tränen Wunder tun, Dich Deiner Kinder Sehnsucht wecken so würde Dich gewiß nicht schon Die kühle Erde decken. Gott dem Allmächtigen hat es in seinem unerforschlichen Ratschlusse gefallen, heute morgen meine innigstgellebte Frau, unsere treusorgende Mutter. Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante, die wohlachtbare Ehefrau Anion Köster Regina geb. Reitemeyer Im Alter von 47 Jahren plötzlich und unerwartet zu sich in die Ewigkeit zu nehmen. In tiefer Trauer: Anton Köster und Kinder Bochum-Altenbochum(Am Amsterdam. Köln, Stemel, Hagen und Hameln, den 1. September 1940 Die Beerdigung findet Statt am Mittwoch, dem 4. September 1940. 14.30 Uhr. von der kleinen Trauerhalle des Friedhofes am Fr. igrafendamm. Das Seelenamt ist Donnerstag morgen 8 Uhr in der Liebfrauen-Kirche in Bochum-Altenbochum. Allen, denen aus Versehen keine besondere Nachricht zuging, diene diese als solche Nachruf Am 29. August 1940 verunglückten födlich in Ausabung thres Berufes unsere Gefolgschaftsmitglieder Hauer Johann Kuhn wohnhaft Wattenscheid, Hüllerstraße 17. Hauer Fritz Wolff wohnhaft Bochum, Josefstraße 10. Wir verlieren in den Verstorbenen, die uns lange ahre tseue Dienste geleistet haben, fleißige Mitarbeiter und brave Kameraden, deren Andenken wir in Ehren halten werden. führung und Gefolgschalt der Berpbau-Aktlengesellschalt Lothringen Anlage Präsident n3 Reichs-Kriegerbd. Krleger- u. LandwehrKameradschaft 3. Bezirk Dienstag, den 3. Sept. Beerdigung des Kameraden loh. Sanders Antreten 10.20 Uhr an der kleinen Trauerhalle des Friedhofs Freigrafendamm Sesaunden) BO Fahrrad gefunden. Abzuh. Querenburger Straße 116 (Serioremn) Verlobungsanzeigen finden durch den „Bochumer Anzeiger“ weite und zweckmäßige Verbreitung Lolbbinden Kschäiter oummistrumpfe Tfefert PEELNwEE! Fischer Koriumstraße Ecke Rottstraße. Turtloß! Verrenkungen Sprechst. Donnerstag v. 10—12 Uhr Rest. Lindemann, Vittortastraße 10, Ruf 62197 m. größer. Betrag in der Telephonz. Herner Str.(Kortländer) v. Soldat. verloren. Belohn, Ausk. Anz.(99767 Geldbörse mit Inhalt Mont. mitt. in der Telephonz. Wilhelmsplatz liegengelass. Geg. Belohn. am Fundbüro abzug. Goldenes Armband Sonnabd. vorm. v. Alsenstr. bis z. d. Krimm verl. Geg. Belohn. abzugeben Dr. Neuhaus, Alsenstraße 47. v. Goldenes Armband verloren. Gegen Belohn, abzugeb. Heermann, Herner Str. 74 1 Damenschuh, a. 31. 8. v. Rottstraße b. Luisenstr. verl. Abzug. Dorstener St. 17, 1. E. in jeder Beziehung ist das Erfordernis der Zeit. Aber nur imVollbesitz der Kräfte lassen sichgroße Aufgaben erfolgreich meistern. Darum gilt es, die Spannkraft zu sichern, rechtzeitig und ausreichend die verbrauchten Energien zu erseizen. CKAI leistet hierbei wertvolle Dienste. Esbiefet dem Körperlebensnotwen digeHormone u. Vitamine, nervennährendes Lecithin u. wichtige Mineralien. 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Schwelm: Ewald Müller, Mevgermstr., 64 Jahre. Dortmund: Fritz Liedschulte, Kaufm., 39 J. Esborn: Wwe. Anna Maria Köster geb. Ibing, 84 J. Dortmund: Frau Auguste Bülle ged. Bülle 83 J. Brambauer: Frl. Hildegard Hosse, 18 J. Gelsenkirchen: Ferd. Jungmann, Lederhändler, 29 Jahre. Käufer wachsen nach. Unaufhörlich ergänzen und erneuern sich die Käuferkreise. Cäglich werden alte Menschen abgerufen, und täglich kommen andere, junge Menschen in das kauffähige Alter. Dieser Käufernachwuchs erführe nichts von guten Waren und Marken, wenn die Firmen auch nur kurze Jeit aufhören wollten, zu werben. Und sogar die erfahrenen Hausfrauen würden gar bald an manchen Namen nicht mehr denken. Daher dürfen Firmen, deren Ware vorübergehend knapp geworden ist, nicht etwa ihre Werbung einstellen. Sie müssen weiterwerben, um bekannt zu blelben. Wer erst vergessen ist, holt das Versäumte nicht so leicht mehr nach. Deshalb wirbt auch Ihr Lieferant, obwohl er jetzt vielleicht nicht liefern kann. 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