8000 des Regelgutg Aktienmärkten der erstag bei Eross. s eine leichte## lische Bor altung. An der haft Kaufaufträge spärlich heraus die Notierungen ngen an der Ver tindustrie 184.80: üsseldorfer Börse 00., 7800.: tahlwerke 128.70: -milie taic -A6. enbahn 12—14 arbeiter gefacht enöl liefert 1, Kortumstr. 1n 16 uuzäer! r lustige Sachse, legende Blätter, iener Illustrierte, ter, Die Koralle, t, Der Adler, ie Fimwelt. pe kostet: -7 Wochen alt.50 0„„ 040 wöchentlich. Siepmann msplatz uf 62562 mappe amiiie Zeltschriften: hter, Die, Woche t, Der Adler, itsche Romanztg. Dame, Filmwelt Welt und Haus, he Frauenzeitung er Mappe! pe kostet: 7 Wochen alt.55 10„.45 -14„.35 wöchentlich. Siepmann Imsplatz 1 60560 tette? .30 Uhr achin Sonderzorst. on 11.30 Uhr und 8 Uhr und 8 Uhr 30 und.45 Uhr schen Jäger st Nachtmusik Marienstr. 14 .40 Uhr sben htspiele nr kretär K ling —S. gegenüber Ruf 67560 vennetpreis mit votento)v. ZM, monatlich oder 98 Gi. balbnongilsch. und Verlag und Druck: Laupenmühlen& Dierichs in Bochum Sonnabend Sonntag 24./25. August 1940 anzeigenpreise: Grundpreise für 1 mm 995e kr,u Pertzest. Famsien. in Anzeigenten und in 78 mm Orett,. Anzeigen(nicht geschäftlicher ge ioen Sv., Steyen uud Zissengehabren 25 Bf. Zur Zeit in Breisine ., Pashiahlasel 2. u. Schus erigeneiser-Zscun; ür die sechsmal wöchentig, lsich ausgegebener Anzeigen kann keine Gewädr Abernommen werden. mit Doch. Jünstrierte 18 Pl Hauptgeschäftsstelle: Rathausplatz 8. Anruf 67551—54 47. Jahrgang Nummer 200 Einzelpreis 10 Pf. Sodfer. ben ne Heiahbergaches adb honterde Gin, Hanz ur geheier iais de wienichel us anb Berlin, 23. August. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: sus in Segebiel von. Verwic vuste, resr. 2 Treizer. suf webrere Zahrik in„eading und ein Flugmotorenbesehtichesier beude Pgzisseht u der Nacht um stört, mehrere beschädigt und einige Zivilpersonen verwerder vermißt Reoimenunaufhaltia esch eals ecec e sechche. Die Kanosergposhgrencd der Kämse in. beister uch Geschichte des Geschwaders. Der Grupbenkommandeur wit ersgrubos zmmer wieder von neuem mit sich fortwerden vermißt. Tapfere Truppenführer und Flieger erhielten das Rittertreuz dnb Berlin, 23. August. acht auf Vorschlag des Oberbesehlehabers des teriteiz dum Eisernen Brgtezger, von 8=Agzir: verlieben:„Sggroinegr,. v. Kommandeur einer Inwer Generalmajor von Rothkirc und Gilans des lesten Jahres ieben, so können sie mit Vevoll und ag August 1939 tiat hat, daß das Vertragswerk vom 23. Hugn den vitalen Staatsinteressen der So - Iin ähnlicher Weise äußert sich die parteiamtliche P rapvezeg tunge des deutichsopjetufischen Paktes Dr. Ley sprach in Amsterdam Amsterdam, 28. August. Partei. In seiner Rede unterstzieh Dr. Dey ZaggeschiFirgeg haben,. und stelte dahei. Fest, daß seit dem Zeitenon voe Helishter kaueu, Vredr Fr ie Führing angeneel bobe Sovern, gah., 9 bunkt, da sich engand Vie., gutr“— Bicht eber werde Befriedigung ein Krieg den and Grdnüng senisseßen, bis der Störenkungsanspruch in Eurova verloren haße. des Könnens, des Fleißes, und der Erfolge der berechtigt seien. Vor der Geschichte gebe es n. einen Richtigkeit einer Idee, und das sei der Erfolg! ens Rüuere Bee uteu.ansasten aie ueheu ue Aaihter un eunsibeehen ein historisches Ereignis gewürdigt. üebe„ aHopeste nee me omgengegz, eige. ## Zonmandeur eiger Ipsazerghwisten: Pest3e9 hun Pepöste 85#., met einer Husantertedvisgte, Vosantelerezsintens: v: Kommande gouctnandeur eines Insa von Pperst Wesz=(, Kommandeur eine err Uto Freiherr von fanteriePest Wtogel mandenr eines InLustwaffe, Reichsmarschals Bosiusz, 868 uiw Sisernen Hampfgrappe; Feldwebel Otto Eichkoff in einem Kampfgeschwader. Peneralmege Hak reiber. ggzegnahme des Lagers von Erzencamp vat an der gerenabgeg Phein.MarneEhalons, an der Ueberwindung izer Grenge und an Kanals, am Gewinnen der Schpetzweizer Zuras durch der schwierigen Säuberung des„Pezspiel in vorderster Linie entscheidenden Anteil“ habt; er hat wesentlich zum Gelinger, der, großen Durchbruchs= und Umsebungsoveration beigetze gttg, 1rch und Panthen dien Veilchug der 2dn u Hach beicge Heien Keiches Kriesmaterial erdellek und außersemn sas Bei. 4c besehrtg relson am 1“ Mai nach schverem Kampf Linie ostwar., Heezon, Erfolg iste das Berdienst des. Didurchbrochen. Dieser Erfgat Feind und Gelände sorgvisionskommgiche grs. Dr vou, hann die Truppe zweckfältze versgnich, errundet und. dan. Am 26. Aprik und entibrechend angesev;„ipiszion die Liebergänge über den bioi ereporgaute Veiser, Ffarie seindiche, Geogne sonol de g Haupgewiesen. Der Uebergang uver die sneriffe wurden avgenFuriz, Ir allen diesen Kämpfen Somme erfolgte am b.(Gephlikz.gurzbach seine Person hat Generalmajor von Seyvtißz=Kurzwuch eine uve beiüch Freiherr voni L ü tzow wurde bereits im polWer die Fühgelesiehe eir Senen sehe burcde, stels I vorvde zud Iulanterietener seine BalaitSs ee Verlusten erfült wurden. Eizu, und den Kanak am Beim Uebergang über die Arisne Büsnau komman8. Juni war das von Oberst bor, deg ggrpg am weidierte Infanterieregiment innerhalb ver ier, Zurch waren testen nach Süden vorwärts gekommen. Pie pex(pzian die Voraussetzungen für den Lebepzgseg groge Erfolg und den Brückenschlag geschaffen, am tapferen, vorbilddes Reaiments ist in erster Linie derzu hanken. Oberst lichen Verhalten des Kommandeurs, Luim Schwerpunkt. von Bünau führte in vordesber Zie Zigne und betelligte Koansf Seien Beden. ud Bauniscäiden bei Beldüngen vom zweiten Batailon, Jadzichen PFricherise. traten, Ging er abseir, weiten Bataillon nach Neuschatel und aab auch hier in vorderster Linie seo. Weszel, der sich bereits im volnischen Perse Lestigse 8. Se chegelsanet Bicher sei. handert als ei gault. veggezg, n sog Laeneresi Prei:. es allein seiner persönlichen Tatkraft und seiner zielbedeutsamen Erfolge bei dem Angriff gegen eineme Tiefangriff bei Paris wurde Major 95 ettete damit der Besatzung dos Leben, giHloff ist einer der besten und Atem kommen ließ wegen des ungest eden Flagzengführer in seinem Geschwader, der in Wir von der Panzerrisgte haßen e. Ers vorangebest, sind guerfeldeim, durch Kesbers“. dat. Sr den Preazen an der Westiste der ia Verfarshetentgeslent bie Im Moldefford konnte er einen Damier Beagzgänhung von Im Malbefiord konntg er einen Dampfer von 4000 Harastenlager hei Grovenbage. Baracentäger bei Gravenhage. ein historisches Sreignis gewur EinPanzor Baratenlager der „Angeheure Bedeutung erwiesen“. Moskau, 23. August. Die Moskauer Presse widmet dem ersten Jahres28. Auguft. 1,Kommentare. Die sowsekamtliche„5seste esesceisce becice eschiche arheit zwischen Deutschland und der Sopjetuniog hgt in arbeig Zwischeg###tschland und der Sowjetuxiog hat in ktaren Ausdruck erhalten. Das verflossene Zaßr, hat die ungebeure„G3g irtjeder Hinsicht erwpiesen. Der deutsch(PX) Lange schon ruhen Pampßhong zurichgetehrt. Die einen halten das Land noch besetzt, die enderen Wir han der Vanzertruppe haben ja das Tempo,se, rich„Die Fortführung der Operationen in der allgemeiund Oberste Befeblsbaber in der denkwürdigen Reichsden Zweck, in erster Linie Paris zu erobern, sondern die Amfasung stürmten Die Armeen hinter =Diese Worte ofenbaren jedem Deutschen die Leistunasces eilte e ise etice ste ehee vomw zufäst, imt stürmischen Vormarsch als erster die das Glück haten, dabei zu sein, inmer bergn.gisgern und immer von neuem vorwärtstrieb. Wie General Guderian leine Truppen führte nan Hefehosgstand hart hinter der ersten Welle auf.„So nen Besehlostangitt den vordersten Teilen seiner Eindes nachsten Tages Ist. Vernersgn Horhele sn Ver Samof Stelle. Die Panzer rollen an vumn mitten unter sich. Sie ste selbst— von vorn. General Guderian sitt mit seinen Mitarbeitern über de Dibvsions= urd, Parde; Gefechtstände weit no ger Fronts hie sPeldungen und der Kamp am därtesten sit, über den Vortgng.grden dadurch die Möglichkeit, ohne nicht ablassen, damit kein Halt eintritt, um den immer aufs neue durch die Tiefe des Durchbruchs zu überraschen und zu erschrecken. hoseische Vertrog Hezen, das de Fende Leuschleande Hafen Alexandrien bombardiert Italienische Flieger griffen einen überraschen und zu Funkverbindungen nach überall hin Heute ist General Guderian bei dieser Division und einheiten seinezespit jepente ra sprüche übermittelt. Vernsyp Fünger,Mantgsgchaftbfiese mi Sie dat nicht einen Augenbisc guishnmensen And 85. Bedienung zur Verfügung steht, die mit der anderen Lis Garhandes vorwärts kommen Anweisungen höherer des Verbandes vorwarts tommen. Anbeisungen höherer Dienststellen laufen ein und auch Meldungen von rück wärtigen und Nachbarverbänden. Der Funk ist auch die wichtigste Verbindung des Generals mit seinem eigenen Führungsstab. Ueber den Funk erfolgt die Verständigung mit dem Chef des Gruppenstabes und der Operationsabteilung. Alle diese Funkberichte, gewähren hier direkt der Fahrerlinje den gleichen uegerotia„wie hinten hat General Guderian dnb Rom, 23. August. Der italienische Wehrmachtbericht vom Freitag hat Sreibericht eröächnte ergihe st Don Sa, engishe u. Sot halte oihnie seden Verseat we Der. vos engisg, liegische, Torsehehent Erfolg drei LHagefofggegen va#... dag.80or abgeschossen, dos ovot: Aurmen=uuß Jodann zahlreiche überging, um 9 Zzuwersen. Das entscheidend getroffene u. Boot kam kieloben nochmals an die Wasserbesh, Hasen vost Aleradrien(Regpoten) Igueger: Eine 9,Porg,hogogten geschisten Geleizug im Pstlichen Mittelnuiger, festgestelt und einem Bes beiden Attionen sind alle unsere Flugzeuge in Kordafrika auf Bomba und Derna durchgeführt D Vorooten;, g zünf Berwundete zu beflagen worden, wo ein Toter unz, sen zu Hstafrika auf Mogavd, Des an fünf Astaris und fünf Eingeborene verweder Schäden noch Verluste verursacht. Rie-he. Anmenschliche Blockade Englands in der Fahrerlinze der gleichen, neyerona„wie hinten am KartentfsKope vog beistoggleg in den Abend= und Nachtstunden des Vortages studiert und vorbereitet. Nur neue Stuatgrpägungen oder gar Erörterungen, und bald gehen Befehle und Anweisungegporgnng, im Nu diktiert und sind von klassischer Kürze. Nicht ein überflüssiges Wort ist dabei und doch bleiben kein Lücken oder Unklarheiten zurück. Tagesziele von über 100 Rilometer geht alles blitzschnell. Auch die Führung arbeitet in dem Tempo der„Schnellen Truppen". Die völlige Beherrschung der Situation und das Vertrauen auf die eigenen Leute, die von General Guderian selhst durch lange Friedensarbeit zu dieser Leistung herangezogen sind, verbreiten das Gefühl der militärischen Sicherheit und der persönlichen Ruhe. Es gibt in dieser Genf, 28. August., sind, verbreisten, das Hefihl der miltärschen, Ficherhel. erie, an gurchill, soweit diese sich auf Franireich be, blicke. Das sol Lizt eux. egertischungen vereiten m Donnerstag im Rundkunk gut. die ietzte mit den u.(Gtich gelassen habe, auseinandersetzen. Der Versuch Ehurchils di Keslonten ferigisehen Wenn shgeoise, ese G Teiel einen feindseligen Akt. Die französische Regierung boin besteichnete Verauf besganostiähich gegen Frauen Sondon: Aüur einr und eeche, ealune, egegeshe und uis unheiegr füer Betenthen, tag gemeldeten Lustangriff auf Alexandrien verkündet die sie lufregung und erst recht keine nervösen blicke. Das, soll nicht heißen, daß General Guderian manchem Offizier Ueberraschungen bereiten könnte. Wenn er z. B. auf dem Gefechtsstand einer unterstellten Einheit das zu erreichende, zagesziel festlegt, ist mancher im ersten Augenblick vielleicht geneigt, einen Scherz zu denken. So weit ist das Ziel noch von den gegenwärtigen Stellungen entfernt, aber in knappen, klaren Darlegungen weiß General Guderian die Notwendigkeit dieses Einsatzes klarzumachen. Er spricht in solchen Momenten faszinierend und überträgt seinen ungestümen Drang nach vorwärts auf seine weite Un gebung. Ueber 100 Kilometer an einem Tage tief in den Feind vorzustoßen, ist keine Seltenheit. Das ist in dem Kampfabschnitt an der Aisne bis zur schweizerischen Grenze an mehreren Tagen hintereinander täglich wiederholt worden! Die Maginot-Linie eingekellelt Neue Kampfmittel— dazu gehören in diesem Krieg die von General Guderian aufgestellten Panzerdivisionen ebenso wie die Einheiten der Luftwaffe— ver langen neue Kampfmethoden. Aus dieser Erkenntnis heraus handelt der Panzerführer. Seine operativen Entscheidungen rücken oftmals ab von überlieferten Grundsätzen unserer Truppenführung. Fragen des Flankenschutzes, des Anschlusses nach beiden Seiten, des Nachschubs usw. sind— so hat General Guderian im Frieden immer wieder betont und im Kampf bewiesen— für Panzer und motorisierte Gruppen anders zu beurteilen und zu lösen als bei den Armeen, deren Schwergewicht die Infanterie bildet. Kühnheit und Entschlußfreudigkeit verbinden sich bei General Guderian mit strategischem und politischem Weitblick. Solche Erwägungen haben ihn nicht zuletzt bestimmt, immer wieder seine Panzerdivisionen mit weitgesteckten Zielen nach vorne zu werfen. Die gegnerische Front sollte nicht nur in der Tiefe aufgerissen werden, es sollte auch durch die Einnahme markanter Orte die innere Haltung der Truppe in der einzukesselnden Maginot=Linie ebenso wie die militärische und politische Führung in Paris erschüttert werden. Von St.=Dizier ging es an einem Tage nach Langres. Am übernächsten Morgen war bereits die schweizerische Grenze erreicht, und 24 Stunden später war General Guderian mit seiner Spitze nach erfolgter Linksschwenkung bereits in der Festung Belfort, einem der Schwerpunkte der Maginot=Linie. Vom Beginn des Angriffs südlich der Aisne bis zur Erreichung der Schweizer Grenze sind sieben Tage vergangen. In dieser kurzen Zeitspanne hat General Guderian die Umschließung der ganzen Maginot=Linie erreicht und damit den erfolgreichen Angriff auf diese so vielgerühmte Verteidigungsanlage eingeleitet und die größte militärische Umfassung, die die Kriegsgeschichte kennt, und die Gefangennahme der größten Truppenzahl, die je vorgekommen ist, gesichert. Es gibt in der ganzen Kriegsgeschichte nur einen Durchbruch, der diesem vergleichbar ist; das ist die Ueberschreitung der Maas bei Sedan am 13. Mai und die Einkesselung der französisch=englischen Armeen durch den Durchbruch bis zur Küste in Französisch=Flandern. Auch dort hatte General Guderian, der mit seinen Panzern allen anderen Einheiten weit vorauseilte, an diesem großen Erfolg entscheidenden Anteil. Waren damals bei Sedan und auch an den nachfolgenden Tagen die Panzer Guderians auf das stärkste unterstützt von Stuka= und anderen Verbänden der Luftwaffe, so ist der Aisne=Durchbruch jedenfalls im Abschnitt dieses Generals ohne Luftverbände erkämpft worden. Ganz auf sich allein gestellt und ohne andere Waffenhilfe hat der Vanzer=General mit seinem Führungskorps, seinen schwarzen Männern und den tapferen Leuten der zuaehörigen anderen Einheiten diesen Erfolg errungen, der für die militärischen und volitischen Ereignisse der nachfolgenden Tage von ausschlaggebender Bedeutung war. General Guderian ein moderner Seydlitz Es wird späteren Tagen vorbehalten bleiben, die Leistungen der Panzerwaffe in diesem Krieg offenzulegen, wie es auch Aufgabe der Geschichtsschreibung sein wird, die Verdienste der einzelnen Truppenführer zur Geltung zu bringen. Heute jedoch ist schon weitesten Volkskreisen klar, daß diese„Blitzkriege" in Polen wie in Frankreich neben der Luftwaffe in erster Linie unseren Panzertruppen zu danken sind. Man hat oft versucht, den Einsatz dieser Waffe in Parallele zu stellen zu dem Aufkommen neuer Waffengattungen in früheren Zeiten. Kriegsgeschichtliche Vergleiche mit der Kavallerie drängen sich dabei in den Vordergrund. Solche Geschichtsbilder, sosehr sie auch der Vorstellungswelt des Volkes entgegenkommen, sind aber dann gefährlich, wenn sie an oberflächlichen Merkmalen hängenbleiben. Wenn z. B. das unerhörte kühne Eingreifen und stürmische Vorwärtsdrängen des Generals Guderian dazu führt, daß viele ihn den„Zieten unserer Tage“ nennen, so wird dieser Vergleich doch nur einem Teil der Leistungen dieses Panzer=Generals gerecht, und alle sene Verdienste bleiben unberücksichtigt, die er sich bei dem Aufhau und bei der Ausbildung dieser neuen Waffe in den Feldzügen 1939 und 1940 erworben hat. Diese Leistungen weisen 4— geschichtlich gesehen— viel mehr auf Seydlitz, der in seiner nur so kurzen Laufbahn als Reitergeneral sich als genialer Kavallerieführer im Frieden und im Kriege bewiesen und durch unvergängliche Ruhmestaten zur glorreichen Kriegführung seines Königs entscheidend beigetragen hat. Kriegsberichter Dr. Paul Dierichs Gipfel der Gemeinheit eines englischen Bern, 23. August. „Daily Mirror" veröffentlicht am 20. August folgenden Brief einer Frau: „Ich habe Verwandte in Amerika, die meine beiden Kinder für die Dauer des Krieges zu sich nehmen wollten. Ich nahm natürlich ihr Angebot an. Aber als ich mich gestern hier erkundigte, erklärte man mir, daß nur diejenigen Eltern, die die Passage bezahlen können, die Erlaubnis für die Abreise bekommen. Sind das etwa die gleichen Chancen für die Armen und für die Reichen? Glauben Sie ehrlich, daß dies fair ist?" Die Zeitung antwortete darauf:„Es mag nicht sehr fair sein den Armen gegenüber, aber glauben Sie überhaupt, daß es gut ist, Ihre Kinder wegzuschicken? Deutschland warnte vor kurzem die Amerikaner und alle anderen Neutralen, sich in unsere Gewässer zu begeben. Gehören Sie zu jenen Leuten, die denken, Deutschland könne doch nicht so etwas Schreckliches tun und ein mit Kindern beladenes Schiff versenken? Diese Gelegenheit wäre Deutschland gerade willkommen. Es würde darüber jubeln, und schon bei dem Gedanken daran würde ihm das Wasser im Munde zusammenlaufen. Es könne nicht leben, wenn ihm nicht jeden Tag neue Kunde von Nazigreueln gebracht würde. Denken Sie daran, Mrs. Wright!" Vor längerer Zeit bereits wurde im Unterhaus offiziell mitgeteilt, Verschickungen von englischen Kindern nach Uebersee könnten nicht mehr stattfinden, da der noch vorhandene Schiffsraum für wichtige Fahrten zur Verfügung stehen müsse. Trotzdem sind seitdem noch zahlreiche Schiffe mit Transporten von Plutokratenkindern nach Amerika abgegangen, und fast täglich wird die Ankunft von Plutokratenkindern an ihrem Bestimmungsort gemeldet. Den Kindern der reichen Klassen ist also nach wie vor Gelegenheit gegeben, der Gefahrenzone in England zu entfliehen. Einer Mutter aus den ärmeren Kreisen aber stellt ein Zeitungsschmierer des„Daily Mirror" die Ueberfahrt nach Amerika als zu gefährlich hin! Dieser Lump, ein Anaehöriger einer Nation, deren Flieger fast jede Nacht Bomben auf Wohnviertel deutscher Städte abwerfen und dadurch Frauen und Kinder töten, die versuchen, Deutschlands Nationalheiligtümer zu zerstören, deren Soldaten in Holland und Belgien harmlose Zivilisten mordeten und deren Wohnungen ausraubten, deren Regierung den Befehl gab, deutsche Seenot=Flugzeuge abzuschießen, wagt es, die unverschämte Behauvtung aufzustellen, Deutschland würde jubeln, wenn es gelänge, ein Schiff mit englischen Plutokratenkindern (denn um andere kann es sich ja nicht handeln) zu versenken!. Heute wird uns der schmerzliche Ausruf des großen Preußenkönigs doppelt verständlich:„Und mit solchem Gesindel muß ich mich herumschlagen!" Wer besser lügt, gewinnt Preisraten in England über die Zahl abgeschossener Flugzeuge Stockholm, 28. August. Um eine Bestätigung für seine Phantasieziffern über deutsche Fliegerverluste in England zu finden, ist Churchill auf einen neuen Trick gekommen. Er hat ein — Preisraten(!) über die Zahl der an drei gegebenen Tagen abgeschossenen Flugzeuge veranstaltet. Für den Phantasie=Begabten eine aussichtsreiche Sache, Lügenminister Churchill zu übertreffen und sieggekrönt aus dem edlen Streit hervorzugehen. Dem Einsichtigen aber dürften die rätselhaften Churchill=Zahlen noch rätselhafter werden. Die Engians=KerergenPrrrtet Engländer beschossen sogar norwegische Nachrichtentruppen— Norwegischer Oberst enthüllt die Verantwortungslosigkeit der Alliierten Oslo, 23. August. Der norwegische Oberst Getz, der Kommandeur der 5. norwegischen Brigade, hat ein Buch geschrieben, das sich mit dem Feldzug in der norwegischen Provinz Tröndelag befaßt und den englischen Verrat von Namsos schildert. Man betont in Osloer politischen Kreisen, es handele sich um ein wichtiges kriegsgeschichtliches Dokumentenwerk, zumal es alle vorliegenden Befehle und militärischen Meldungen der norwegischen Heeresleitung in Form eines Tagebuches mit peinlicher Genauigkeit veröffentlicht. Das Norwegische Telegrammbüro faßt den ersten Eindruck, den das Buch auf die norwegische Oeffentlichkeit macht, in der Feststellung zusammen, es enthülle gerade wegen seiner unbestechlichen Sachlichkeit die Verantwortung der Alliierten an der durch die Flucht von Namsos hervorgerufenen militärischen Katastrophe. Die ganze Schilderung des norwegischen Obersten zeige den zaghaften militärischen Einsatz der Alliierten und liefere Beweise für das verantwortungslose Auftreten der Engländer gegenüber den norwegischen Soldaten. Erster norwegischer Mobilmachungstermin 5. 4. Aus dem Inhalt des umfangreichen Werkes fällt zunächst der erstmalig an die Oeffentlichkeit gelangte erste Mobilmachungstermin des Kommandierenden norwegischen Generals auf. Hier wird der 5. April genannt, während die norwegischen Kräfte am 8. April— also einen Tag vor der Ankunft der deutschen Truppen— bereitstanden. Die Engländer landeten dann am 19. April in Namsos. Bereits am 22. April um 20 Uhr lief bei der norwegischen Brigade folgende Meldung ein:„Englische Abteilungen fluten dauernd durch das Gebiet in vollkommen aufgelöstem Zustande zurück.“ Eine andere Meldung, die zur gleichen Stunde eintraf, lautete:„Die Deutschen rücken über Steinkier hinaus, die Engländer völlig geschlagen.“— Noch nicht drei Tage hat also die sogenannte englische Hilfe gedauert, über die Norwegen heute so verbittert ist. An Hand des Buches kann man den ganzen Feldzug von Stunde zu Stunde verfolgen. Aus den einzelnen Befehlen, Meldungen und Aufzeichnungen ergibt sich ein erschütterndes Bild über die Sorgen, die der norwegischen Heeresleitung von den sogenannten Hilfstruppen der Alliierten ständig bereitet wurden. Hatten es die Norweger schon schwer, sich in den ersten Tagen gegen die schnell vorrückende deutsche Wehrmacht allein zu helfen, so begann nach dem Erscheinen der Alliierten ein verzweifeltes Ringen im eigenen Lager unter den Stäben. Die Engländer verlangten alle Arten von Hilfeleistungen an Lebensmitteln, Autos, Eisenbahnmaterial, Sanitätspersonal usw., sie waren aber nicht gewillt, den schwerbedrängten Norwegern wirklich zu helfen. Schlugen die Norweger strategische Maßnahmen vor, so weigerten sich die Alliierten, ihnen nachzukommen, bis schließlich die deutsche Wehrmacht in die Lücken vorstieß und die Norweger traf. Wenn dann der norwegische Kommandant dringend bat, abgeschnittene norwegische Abteilungen zu decken, so erhielt er eine ausweichende Antwort. Diese und ähnliche Erfahrungen mußten die Norweger, wie aus den zahlreichen Einzelfallen des Buches hervorgeht, immer wieder machen. Aber auch die wirklich eingesetzten englischen Truppen entpuppten sich bald als völlig unzulängliche Soldaten. Am 25. April sandte die norwegische Brigade an den Kommandierenden französischen General die bezeichnende Meldung:„Die englischen Abteilungen, die an unserer Front lagen, wurden als kampfunfähig erkannt und in Richtung N. zurückgeschickt.“ Bei wiederholten Gelegenheiten wurden die schlecht ausgerüsteten Norweger damit vertröstet, sie würden Waffen und Munition erhalten; aber stets erwiesen sich die Versprechungen, wie die norwegischen militärischen Meldungen zeigen, als leerer Bluff. Blieb schon eine tatkraftige Hilfe aus, so fehlte auch jede Unterstützung mit Kriegsmaterialien. Damit nicht genug. Die norwegischen Nachrichtentruppen konnten sogar eine einwandfrei von den Engländern betriebene Sabotage melden.„Man hat den Eindruck, die Engländer und Franzosen wünschen es nicht, daß unsere Nachrichtentruppe in dieser Gegend arbeitet.“ Durchgeschnittene norwegische Leitungen und gelegentliche englische Warnungsschüsse auf norwegische Nachrichter werden als Indizien hierfür in den militärischen Meldungen des norwegischen Heeres aufgeführt. Die heimliche Flucht bei Namsos läßt heute erkennen, warum den Alliierten die norwegischen Nachrichter so unangenehm waren und warum ihnen an einwandfreien Leitungen und Verbindungen nichts lag. „Alle englischen und französischen Truppen haben Namsos plötzlich in der Nacht verlassen und meine rechte Flanke entblößt", liest man in den knappen Meldungen des norwegischen Kommandeurs an seine Heeresleitung. Dies alles geschah„ohne vorherige Benachrichtigung“, und die Einschiffung in Namsos sei völlig„unerwartet“. vorgenommen worden. Dem englischen Verrat folgte die norwegische Kapitulation, nachdem die deutschen Truppen, wie es in dem bekannten Tagesbefehl des Obersten Getz vom 3. Mai hieß, die norwegische Flanke bereits umgangen hatten. Nicht bekannt aber sind bisher die Briefe des englischen und französischen Generals an Oberst Getz, die dieser erhielt, als die Flucht aus Namsos bereits vollzogen war. Der englische General Carton Dewiart schreibt kühl, er müsse zu seinem größten Bedauern wissen lassen, daß die Engländer das Gebiet räumen müßten. Aufschlußreicher ist der Brief des französischen Generals Audet, in dem von einem„glorreichen Rückzug" allerdings nicht die Rede ist. Es heißt dort:„... Glauben Sie mir, die Situation, in der ich mich befinde, ist schmerzlich, denn ich fürchte, Sie könnten glauben, ich sei Ihnen gegenüber nicht loyal gewesen. Ich bin das Opfer der Notwendigkeiten des Krieges, aber ich habe zu gehorchen. Außerdem wollen Sie verstehen, daß wir unerhorten Schwierigkeiten begegnet sind. Wir können unseren Nachschub nicht weiterhin über einen Hafen erhalten, der ständig bombardiert wird und der von unserer Heimat so weit entfernt ist, daß wir nicht die Luftstreitkräfte erhalten können, die wir brauchten.“ Sezeichnenere benischee Elngestanenie Munitionsminister Morrison:„England kann in wenigen Wochen nicht aufholen, was Deutschland in sechs Jahren aufbaute" Stockholm, 23. Auguft. In die Reihe der Londoner Verantwortlichen, die sich angesichts der wachsenden Unzufriedenheit im Volke veranlaßt sehen, über das Versagen ihres Ministeriums irgendwie Rechenschaft zu geben, stellte sich jetzt auch Englands Munitionsminister Herbert Morrison. Es ist klar, so erklärte er, daß das, was Deutschland in sechs Jahren habe aufbauen können, England nicht in einigen wenigen Wochen nachholen könne. Eine Entschuldigung, wie sie fauler kaum möglich ist, zugleich aber ein bezeichnendes Eingeständnis. Deutschland hat gerüstet, während England hetzte, das ist eine Tatsache. London wähnte sich im sicheren Hort seines Inselreiches und trieb die üblen Ränke seiner Einkreisungspolitik. Deutschland hat sich währenddessen für den Abwehrkampf einer drohenden Umklammerung vorbereitet. In seiner hochmütigen „splendid isolation“(glänzenden Vereinsamung) hatte aber England für das Wort Hermann Görings„Kanonen statt Butter“ nur beißenden Spott. Wer hat England daran gehindert zu rüsten? Anscheinend aber vergißt Herr Morrison, daß Deutschland 16 Jahre lang durch die Ketten des Versailler Diktats ohne Wehr dem übermütigen Spiel der Mächte ohnmächtig gegenüberstand, bis der Nationalsozialismus sich die Wehrfreiheit nahm, die ihm niemand schenkte. Dann aber hat Deutschland, wie es seinem Fleiß und seiner Tuchtigkeit entspricht, sich die Waffen geschaffen, die in zähem Abwehrkampf Englands„splendid isolation“ zu einer gefährlichen Vereinsamung machten. Jetzt den Mangel an eigener Rüstung mit einem vorwurfsvollen Blick auf Deutschland abtun zu wollen, ist eine faule Entschuldigung für den englischen Munitionsminister. Ebenso faul ist aber auch der Trost, wenn Morrison blumig erklärt, er sehe im Bereich seines Ministeriums bereits„durch einen dichten Wald das erste Tageslicht durchschimmern". Das britische Volk sieht nur, wie sich die dunklen Wolken der deutschen Luftangriffe dichter und dichter um das Inselreich zusammenziehen, und wird vergebens nach dem„Tageslicht“ seines Munitionsministers Ausschau halten. „Einmal nicht geirrt“. London gibt zu: Italien blockadefest Rom, 23. August. Einer Washingtoner Meldung der Stefani zufolge hat die amerikanische Presse Erklärungen englischer Kreise über die Lage in Italien veröffentlicht, wonach u. a. zugegeben wird, daß Italien nicht von einem Lebensmittel= oder Rohstoffmangel bedroht sei. Der Direktor des„Giornale'Italia“ bemerkt hierzu, endlich einmal habe man sich in englischen Kreisen über die wirkliche Lage Italiens nicht geirrt. In der Tat könne Italien ebenso wie sein Imperium auf genügend Lebensmittel= und Rohstoffreserven für einen noch so langen Krieg rechnen. Wenn auch die Getreideernte etwas geringer ausgefallen sei als im vorigen Jahre, so werde dies durch außerordentlich günstige Ernte=Ergebnisse anderer Landwirtschaftsprodukte aufgewogen. Die angebliche Blockade Englands, auf die Italien und Deutschland mit einer viel wirksameren Gegenblockade geantwortet hätten, könne in keiner Weise die wirtschaftliche und damit die militärische Widerstands= und Offensivkraft Italiens beeinträchtigen. Mont englischer Propaganda im Lichte des„erfolgreichen Rückzuges“ in Britisch=Somaliland Berlin, 22. Auguste Es ist außerordentlich reizvoll, nach dem„erfolgreichen Rückzug“ der Engländer aus Berbera einige britische Rundfunkstimmen zu Beginn der Kämpfe in Somaliland den Engländern ins Gedächtnis zurückzurufen. Am 7. August meldete der Londoner Rundfunk:„Die italienische Invasion in Somaliland beschränkt sich auf die westliche Hälfte des Landes. Das Gelände ist sehr schwierig und Temperaturen von 120 Grad Fahrenheit sind nicht außergewöhnlich. Die Italiener müssen, wenn sie in das Land eindringen wollen, Gebirge von über 3000 Fuß hoch überschreiten. Zwischen Wüste und Küste müssen sie außerdem das gut ausgebildete Kamelreiterkorps besiegen. Schwierig ist auch die Versorgung mit Treibstoff und Munition, da diese nicht erneuert werden können. Jeder Schuß, jede Gallone Treibstoff bringt die Italiener dem Ende ihrer Expedition näher.“ Der gleiche Rundfunksender posaunte am nächsten Tage großspurig in die Welt, wenn sich die Italiener durch Libyen vorkämpfen wollen, so gebe es nur einen Hauptweg und dieser liege innerhalb der Schußweite der englischen Flotte. Dort sei die englische Luftwaffe, die Mussolinis Oellager in Flammen setzen werde, dort seien die Patrouillen der englischen Flotte, bereit, Mussolinis Schiffstransporte zu versenken. Dort sei auch die Erinnerung an Napoleons Träume über die Weltherrschaft, die tatsächlich schon in Aegypten zuschanden geworden sei. Der Sender Sydney vom 8. August gah bombastisch die Ankunft neuer englischer Bomber auf afrikanischem Boden bekannt und meinte, dies sei eine unangenehme Ueberraschung für die Italiener. Ferner komme ununterbrochen englisches Kriegsmaterial im Nahen Osten an. Wenn auch die Italiener vorübergehend Erfolge erzielen sollten, so sei doch der Zusammenbruch des italienischen Heeres unvermeidlich. Auch die italienische Herrschaft in Abessinien sei bereits erschüttert, orakekte der Lugensender. Am Abend des gleichen Tages gab der Londoner Rundfunk eine Meldung, die die Tendenz zeigt, zwischen Deutschland und Italien Mißtrauen hervorzurufen und Gegensätze zu konstruieren. Die Lage wurde so dargestellt, als ob Mussolini seine Anweisungen aus Berlin erhielte... Falls sich aus den Kämpfen in Somaliland ein Angriff auf Aegypten entwickeln sollte, so heißt es in der Meldung, konnte man annehmen, daß Hitler diese Stunde für seinen Angriff auf das britische Imperium gewählt habe. Das britische Imperium sei bereit, wird großsprecherisch hinzugefugt. Mussolinis Teil an dieser Sache, die offensichtlich in Berlin geplant worden sei, sei wahrscheinlich durch die Hoffnung auf lockende Preise bekräftigt worden. In Erinnerung daran, daß Napoleons Träume von der Weltherrschaft in Aegypten zertrümmert worden seien, wird dann die dumme und„prophetische“ Frage gestellt:„Wird Hitlers Sturz in diesem fremden Lande seinen Anfang nehmen?"... Im Gegensatz zu der früheren Behauptung der Engländer, der Führer sei ein gelehriger Schüler Mussolinis und ahme die Einrichtungen des Faschismus nach, stellte der Londoner Rundfunk es am 9. August nun so dar, als ob Mussolini ohne Genehmigung des Führers keine Entscheidung treffen könne, wenn er behauptete, die italienische Propaganda blähe die Kriegsaktionen in Britisch=Somaliland so gut wie möglich auf. Man habe den Eindruck, daß diese neueste Erwerbung zu Mussolinis„Wüstensammlung“ einen Teil des gegen Aegypten geplanten Afrika=Feldzuges ausmache und glaube, daß jetzt auf Befehle aus Berlin gewartet werde, um von Libyen aus gegen Aegypten vorzustoßen. Mussolini selbst könne keine Entscheidung treffen. „Der blitzartige Vormarsch der Italiener und die Besitznahme von Britisch=Somali haben den großmächtigen Engländern nun wohl gezeigt, daß Mussolini handelt, während andere reden und durch prahlerische Meldungen die Welt zu beeinflussen suchen. Die Weltöffentlichkeit kann sich jedenfalls mal wieder von dem Wert britischer Provaganda und ihrer Provagierungen ein Bild machen. Neues Schwindelmanöver Englands Newyork, 23. August. „Newyork Daily News“ meldet aus London, gut unterrichtete Kreise des Londoner Auswärtigen Amtes erklärten, Deutschland werde, da der Plan einer Invasion Englands fehlschlage, ganz Frankreich besetzen. Die Deutschen sähen sich gezwungen, ihre Truppen entlang der französischen Seite des Kanals zurück. zuziehen, da die Stellungen infolge der vernichtenden Angriffe durch die englische Luftwaffe unhaltbar geworden seien. Diese Truppen sollten in den unbesetzten Teil Frankreichs verlegt werden. Um die Besetzung ganz Frankreichs sowie den„strategischen Ruckzug“ rechtfertigen und Deutschlands Prestige aufrechterhalten zu können, werde der unbesetzte Teil Frankreichs von den Deutschen in politische Unruhen hineinlaviert. Ez wären bereits deutscherseits mit dem früheren französischen Finanzminister Flandin Abmachungen getroffen worden, daß dieser bei Ausbruch einer öffentlichen Revolte die„Reichswehr“ anrufen solle, um die Ruhe und Ordnung wiederherzustellen. Die kürzliche Verabschiedung von 152 hohen französischen Offizieren durch Marschall Weygand sei der erste Schritt, um die Möglichkeit zu unterbinden, daß die Deutschen beim Einmarsch irgendwelche Widerstande vorfinden. Diese Darstellung ist ungefähr das blödeste Machwerk, das bisher in London fabriziert wurde. Ist es auch Unsinn, zeigt es doch Methode, nämlich die echt englische Methode, von der militärisch und politisch immer hoffnungsloser werdenden Lage abzulenken und neue„Silberstreifen" am düsteren Horizont aufzuzeigen. Der vorliegende Wunschtraum ist auch in seinen Gedankengängen typisch englisch. Hier stoßen wir wieder auf die echt britischen Roßfälschermanieren, darunter auf den bereits in der ganzen Welt berüchtigt gewordenen„strategischen Rückzug" und auf das vielfach erprobte Hineinlavieren in politische Unruhen. Es muß wirklich in England sehr trübe aussehen, wenn man schon in solchen verrückten Lügenorgien schwelgt. Die Welt aber hat erfahren und wird weiter erfahren, daß die deutsche Wehrmacht keine„siegreichen Rückzuge“ antritt. ein albanischer patriot ermordet Griechenland unterbindet den kleinen Grenzverkehr Tirana, 23. August. Das albanische Blatt„Tomori“ berichtet von einem weiteren, jetzt erst bekanntgewordenen Mord in Ciamurien, dem gleichfalls ein albanischer Patriot zum Opfer fiel. Es handelt sich um den früheren albanischen Staatsbeamten Taka, der wegen Mißbilligung der Regierung Zogu in seine Heimatstadt Filataj(Ciamurien) zurückgekehrt war und dort im vergangenen Mai ermordet wurde. Außerdem berichtet das Blatt, daß die griechischen Behörden den kleinen Grenzverkehr so gut wie unterbunden hätten, um damit der albanischen-Bevölkerung zu schaden, die einen großen Teil ihres Länderbesitzes jenseits der Grenze habe und dadurch, daß sie ihre Aecker nicht bearbeiten könne, schweren Schaden erleide. Kurze Nachrichten Dr. Todt und Dr. Ley bei Frontarbeitern Auf einer großen Baustelle der Organisation Todt fand ein Appell zur Verleihung von Westwall=Ehrenzeichen statt. Dr. Ley hob in einer Ansprache die Leistungen der Frontarbeiter hervor.— Nach der Verleihung der Schutzwall=Ehrenzeichen würdigte Reichsminister Dr. Todt die Unterstützung Dr. Leys bei der Betreuung der Frontarbeiter und überreichte ihm in Anerkennung seiner Verbundenheit mit ihnen die Erkennungsmarke und das Dienstbuch Nr. 1 der Organisation Todt. Ungarns Ackerbauminister in Ostpreußen Die zweitägige Besichtigungsreise des ungarischen Ackerbauministers Graf Michael Telekt mit Reichsminister R. Walther Darré führte von Marienburg zum Reichsehrenmal Tannen= berg, wo Graf Telekt einen Kranz mit den Farben seines Landes am Grabe Generalfeldmarschalls von Hindenburg niederlegte. Die Reise gab wiederholt Gelegenheit zu eingehenden Besprechungen über die Deutschland und Ungarn gemeinsam angehenden Agrarfragen. Das Staatsgestüt Trakehnen fand bei den ungarischen Gästen ein besonderes Interesse. Die Ostpreußenreise endete mit einem Empfana bei Gauleiter Erich Koch. Senator Morgagni berichtete dem Duce über seine Berliner Reise Der Duce hat den Präsidenten der Agenzia Stefani, Senator Morgagni. empfangen, der ihm über seine Berliner Reise berichtete. Sie verfolgte den Zweck, die Beziehungen und die Zusammenarbeit der beiden Nachrichtenagenturen Stefani und Deutsches Nachrichtenbüro im Rahmen der journalistischen Arbeit der beiden befreundeten und verbündeten Länder immer mehr zu festigen und zu entwickeln. Der Duce hat dem Präsidenten der Agenzia Stefani seine Genugtuung zum Ausdruck gebracht. Die Bevölkerung von Dover wandert ab Die Bevölkerung von Dover, so wird aus London berichtet, verläßt ihre Stadt, da sie sich in ihr nicht mehr sicher fühlt. Nach Schätzungen von neutralen Beobachtern sind bereits Zehntausende aus der Stadt abgewandert, obwohl eine behördliche Anordnung noch nicht erlassen worden ist. Selbstmord eines desertierten englischen Piloten Nach einer Meldung der„Daily Mail“ desertierte vor einiger Zeit der bekannte britische Pilot John Vincent Cain aus der englischen Luftwaffe. Cain, der als Freiwilliger am spanischen Bürgerkrieg teilgenommen hat, ist jetzt von der britischen Polizei bei Shrewsbury in der Grafschaft Salop in Mittelengland aufgespurt worden. Seiner Festnahme entzog sich Cain durch Selbstmord. Der Primas von Spanien gestorben Nach langer schwerer Krankheit verschied Donnerstag Kardinal=Erzbischof Isidro Gomay Tomas Primas von Spanien, im Alter von 71 Jahren im erzbischöflichen Palast von Toledo. Banditenüberfall auf Eisenbahnzug in Newyork Sechs Banditen, die mit automatischen Pistolen und sechsläufigen Revolvern bewaffnet waren. hielten in dem Newvorker Stadtteil Manhattan einen Eisenbahnzug an. Sie stürzten sich auf den Postwagen, in dem sie die beiden Begleitbeamten fesselten, und raübten einen Postsack, von dem sie irrtümlich glaubten, er enthalte 100000 Dollar Lohngelder. Die Banditen sind entkommen. Der argentinische Staatspräsident zurückgetreten Der argentinische Staatspräsident Dr. Roberto M. Ortis hat seinen Rücktritt erklärt. Umfassender Diplomatenschub in Japan Der japanische Außenminister Matsuoka berief 40 japanische diplomatische Vertreter zurück, darunter die Botschafter in den USA., der Turkei, Frankreich, Brasilien und China sowie die Gesandten in Mexiko, Spanien, Kanada, Iran, Südafrika, Afghanistan Peru, Ungarn, Argentinien, Finnland, Rumänien, Chile, Kolumbien, Venezuela Lettland, Panama, Irak, Aegypten und Bulgarten. Außenminister Matsuoka steht in diesem Schritt eine Voraussetzung für die Verwirklichung der von ihm eingeleiteten diplomatischen Offensive. Verlag und Druck: Lauvenmüdlen& Dterichs Hauptschriftleiter: Dr. Paul Dierichs(im Felde), Stellvertretender Hauptschriftleiter: t. V. Rudolf Foest. Rauchen Sie Ihre gute Cigarette in leichten Zügen*) ATIKAN S 7 Bei starkem Ziehen entwickelt sich an der Brandfläche eine zu kräftige Glut; der Rauch wird viel zu heiß. Nur bei leichtem Abglimmen entfaltet sich das volle Aroma. Glands Leite 3 Nr. 200 f Bochumer Anzeiger] SonnabendSonntag, 24.25. August 1940 3 Auaust "—„ London, gut tigen Amtes einer Insich gesetzen. re Truppen ials zurück. ernichtenden ihaltbar geunbesetzten e Besetzung n Rückzug rechterhalten nkreichs von nlaviert. Es heren franhungen geeiner öffentgle, um die die kürzliche n Offizieren ritt, um die itschen beim den. ddeste Mach. irde. Ist es lich die echt und politisch ulenken und zont aufzuich in seinen en wir wienieren, darlt berüchtigt uf das vielnruhen. Es sehen, wenn ien schwelgt. ter erfahren, in Rückzüge" nordet renzverkehr August. t von einem ord in CiaPatriot zum eren albaniMißbilligung Filataj(Ciavergangenen das Blatt, i Grenzveramit der alnen großen ze habe und eiten könne, Lodt fand ein sen statt. Dr. Frontarbeiter =Ehrenzeichen ung Dr. Leys reichte ihm in Erkennungsion Todt. hen Ackerbauir R. Walther mal TannenFarben seines ndenburg niezu eingehengarn gemeinüt Trakehnen res Interesse. bei Gauleiter eine Berliner fani. Senatot erliner Reise ngen und die uren Stefani r sournalistiündeten LänDer Duce hat ugtuung zum idon berichtet, r sicher, fühlt. sind bereits wohl eine beden ist. te vor einiger Cain aus der iger am spavon der brihaft Salop in nahme entzog inerstag Karas von Spaen Palast von ork en und sechsin dem Newzug an. Sie ie beiden Beck, von dem sie r Lohngelder. en M. Ortis 40 japanische Botschafter in ind. Chinao a, Jran, Südtinien,„Finnela. Lettland, Außenminister etzung für pie diplomatischen Dteriche Felde), StellFocst. 9 Ius aun Surans Staubbelampfungsgeralt fül den gesümten benischen Der Glttsso Rigom werden in Bochum hergestenl digen das Gewebe. Da sich die Um die für die Wirtschaft so dringend notwendigen ezmte deutsche Wirtschaft so überaus wichtigen Rohsebtech Aaite un die sichele eie Sgnie 65 5 naten bemerkbar macht, sondern erst in 15 Lie, 30, Jah. Anlaßz, kommt er an eine andere zungefahrtiche, ugbeitstelle. Seit über zehn Jahren suchenzggabgeheghe lichen Krantbeit Sinhotzngetührte zie, wohl den feinen kämpfungsgeräten ausprobiert und die Ergebnisse Aufnahmen: Brüning viel zu schaffen macht und die Arbeit erheblich erTrotz alledem finden sich für diese Arbeiten, so geföhrlich und schwer sie auch sezeimögehazienmer, gieper steinsarbeit mit und das Bohren mit Vollbohrern und Spülröhrchen am wirksamsten exwiesen. Es wird nicht allein Bergmann interessieren, sondern darüber hinaue eschandb be der des ie. es eh e heit des Bergmanns so wichtigen Berrieber ausduführen. Sorgfältigste Arbeit oberstes Gesetz Die hier schaffenden Männer, angefangen beim es es sche sish ce Kece es meht auerst, Logm, dann shwach feucht und kommt schließlich als Bohrschlamm beraus, guch ein SpalAls überaus wirksam bot beim Pohren mit Vollbsces behece eschoae. hoe. ais se ecs e s sc s e fach, da dieses nur mit den erforderlichen Anschlußim Aubruch kann dieses Seilgbbrigzen, rict verund Absaugstoff mit der dazu gehörenden Spannfeder und dem vier Meter langen, Herzers hund eer fordern Teile müssen einzeln ang=Handwerkers. Dieses Gerät die Geschicglichteit, seode pie das Spülröbrchen. Hier ist arbeitet vicht, Zaatzecgher der den Bohrer umfaßt und nscht ve, Sozeheree, der dem Bohrigch gehalten efestigt. Der anfallende Staub wird aufgrougt, Aösgangtaopf geleset. Die sich in die. Sest eststcier n des Bohrloches angebracht und 8is— Mit dem E. K. ausgezeichnet ewe bel. ber, Hatingenfsgstraße 1275, erhiest, das Eiserne Kreuz I. Klasse für besondere Verdienste vor dem Feinde. Das E. K. II. erhalten Soldat Willi Diergardt erhielt wegen besonderer Leistungen das Eiserne Kreuz II. Klasse. W Das fertige Absauggeräte wird auf Herz und Nieren geprüft wissenschaftlich untersucht. In depe. kerignag bepiesepte ie stches eheshe e bn de a cbe e praktisch ausprobiert werden können. Praktische Vo schläge der Hörer werden angenommen und sorgfältig auf ihre Verwendung hin gebrüft, Angehmhare Anregungen der Hörer werden praktisch ausproviert. Bochumer Metallwarenfabrik alleinige Herstellerin Wenn sich die Gutachter widersprechen Drel„Schrisigeichtie und ein Kamendgag e benuene, Pe ueb e un g uah Gnz, eähe handelt, betrügerischer Absicht, nämlich um eine Vermizt; errug propision von.50 RM., einzustecken. Das ständigen, das den Angellaaten mit einer jeden Irrtum ausschließenden SicherDer Angellagt De Ber gg b wpei Rönlake Get. an, das wegen, bgr. Roxstraßen, so hart gusgerenlep.- bgt. Der einzige Belastungszeuge war sein früherer Arb geber. Es war zwischen beiden einstmals befreundeten In der„Werkstatt“ für die Einzelteilg, org. sauggeräte. Hier werden gerade die Verschlußkappen angefertigt. müssen, werden sie oft ungemütlich. Früher konnte jeder Bergmann, der sich dafür geeignet hielt, vor Stein arbeiten; heute aber wird jeder erst auf seine Eignung hin ärztlich untersucht, da nicht jeder über die körperliche Beschaffenheit verfügt, um dieseggrgepnfe Arbeit zu verrichten. Im Laufe der letzten Für Horizontal= und Gesenkbohrung wird zum Niederschlagen des Gesteinstaubes das Spülröhrchen benutzt Die Halteklemme für Spülröhrchen, die wegen ihrer Wirtschaftlichkeit und einfachen Bedienung im Bergbau großen Anklang gefunden haben. Zerwürfnissen gunzrzwet aes cholsche e esche e se e nicht aut annehmen, daß solche Methoden etwa heute 45 onderbarerwese der Angelsgenger ceiech Hei euit. hesche Seschschäde alse cräic ce ne 6i6 beftch. Ppalge Genacht vens Das Gericht hatte nun die Schriftzuge Jowoyl, des Angeklagten als auch des Zeugen untersuchen lassen; der Schriftsachverständige erster Instanz hatte deutlich erslärt, daß der Zeueggals Heffextigehe der Unterscheft selbst nicht in Frage, tam. Denen Schxufr zeige. keinerlei Aehnlichkeiten mit der Fälschung. Dann müsse der Zeuge die Unterschrift eben von einem Dritten oder einer ihm gefälligen Angestellten haben fälschen lassen. Man kann aus diesen Andeutungen ersehen, wie heiß die Angelegenheit war, zudem die Ehefrau des Angeklagten über die Verhältnisse bei der Firma aus eigenem nächtlichen Erlebnis Bekundungen machte und zu beschwören bereit war, die nicht gerade rühmlich für das Geschäft ausfielen. Der angegriffene Zeuge wieder bezeichnete die Frau als gänzlich unglaubwürdig. Hätte das Gericht diese beiden Zeugen vereidigt, so wäre ein Meineidsprozeß die sichere Folge gewesen. Das Gericht ließ daher beide aus prozessualen Gründen gar nicht erst zum Schwur kommen. Es wurde dann als Sachverständiger ein Schriftgutachter vernommen, der zu dem entgegengesetzten Ergebnis kam, und mit nicht weniger Sicherheit als der erste die Täterschaft des Angeklagten geradezu ausschtot. Mr as Amm e. So lag der Fall vor einigen Wochen. Das Gericht beschloß daher, als dritten Sachverständigen den Professor Jungmichel aus Göttingen zu vernehmen, der nun am Freitag vor Gericht sein Gutachten persönlich erstattete und begründete. Er erklärte gleich zu Anfang, daß die Schriftvergleichung immer noch voller Unsicherheiten sei, wie sich auch aus mancherlei Erfahrungen der Gerichte in den letzten Jahren ergeben habe. Im vorliegenden Falle sei ein bestimmtes Ergebnis um so schwieriger zu ermitteln, als eben nur die wenigen Schriftzeichen einer einzigen Unterschrift vorliegen. Im ganzen könne er nach sehr sorgfältigster und vorsichtigster Prüfung zwar dem Gutachten aus etster Instanz beitreten, zu einer vollen Ueberzeugung reiche aber das Material nicht aus. Es fänden sich zwar eine Anzahl Aehnlichkeiten mit der Schrift des Angeklagten, und es sei in hohem Grade wahrscheinlich, daß die gefälschte Unterschrift von ihm herrühre. Aber über die Wahrscheinlichkeitsannahme hinauszugehen, vermöge er als alter, erfahrener Praktiker nicht. Der Sachverständige aus erster Instanz war am persönlichen Erscheinen durch Krankheit verhindert. Der in der Vorverhandlung in zweiter Instanz vernommene Schriftsachverständige war jedoch erschienen und entwickelte an der Tafel nun seinerseits die Gründe, aus denen er dabei verharren müsse, daß der Angeklagte die fragliche Unterschrift nicht geleistet haben könne, und zwar komme er als 76jähriger, erfahrener Se. kackrerkery, K A Rolouten ecne Aalt=Ared. Das galt Anher fehon, and„Rzterst recht. Gutachter auf Grund seiner langjährigen Praxis zu dieser für ihn sicheren Verneinung. Der Staatsanwalt hielt nichtsdestoweniger das bestimmte Gutachten aus erster Instanz nicht für entkräftet und den Angeklagten aus seinem ganzen Vorleben heraus der Tat fahig. Ein Dritter komme gar nicht in Frage, denn nur der Angeklagte habe einen Vorteil aus der Fälschung haben konnen. Das Gericht war infolge des Göttinger Gutachtens jedoch im Zweifel ob die Täterschaft des Angeklagten bei derart widersprechenden Ergebnissen ausreichend nachgewiesen sei. Im Zweifel aber muß nach dem Gesetz zugunsten des Angeklagten entschieden werden. Das erste Urteil wurde daher aufgehoben und die Freisprechung des Angeklagten auf Kosten der Reichskasse verkündet. Das Gericht erklärte jedoch ausdrücklich, daß erhebliche Verdachtsgründe bestehen bleiben und daß dieser Freispruch mangels Beweises gefällt worden sei. M. F. und erlitt einen rechtsseitigen Oberschenkelbruch. Der Verletzte wurde in das Elisabeth=Krankenhaus Bochum eingeliefert. Das Frauenwerk kocht ein Zurzeit herrscht in den südwestsältschen Ortsgruppen der NS.=Frauenschaft Deutsches Frauenwerk Hochbetrieb. Wie in jedem Jahr, so wollen auch jetzt wieder die Frauen von der Marktfülle des Herbstes einen Teil für den Winter aufbewahren, um ihn für den Mittagstisch der von der NSV. betreuten Volksgenossen bereit zu halten. In Gläsern und Flaschen werden Obst, Gemüse, Fruchtsäfte u. a. m. konserviert. Ersreulicherweise fehlte es auch dieses Mal nicht an Spenden, so daß bereits ein beträchtlicher Vorrat im Gau eingesammelt werden konnte. Aus den=Eidotenen Bad Dribung Ortslager Karl Linden Brunnenvertrieb Bochum, Kronenstraße 35-31— Ruf 61151 Belohnung für Anfallverhütung Die Hütten= und Walzwerks=Berufsgenossenschaften und die Maschinenbau= und Kleineisenindustrie=Berufsgenossenschaften zeichneten auch jetzt wieder zahlreiche Schaffende in südwestfälischen Betrieben für eine Unfallverhütung aus. U. a. wurde dem Oberrangierer Heinrich Metz und dem Werkskameraden Karl Nimzik in Bochum die Anerkennung der Berufsgenossenschaften ausgesprochen und ihnen eine Belohnung überreicht. Kampf dem Kartoffelkäfer! Achtung! Auf die Anzeige des Oberbürgermeisters der Stadt Bochum, die die Bochumer Schüler und Schülerinnen zur Mithilfe bei der Kartoffelkäfersuche auffordert wird besonders hingewiesen. Wer grundlos fehlt, versündigt sich an unserer Volksernährung und damit an Volk und Vaterland. Beim Birnenpflücken abgestürzt Als am Donnerstag mittag ein Invalide von der Königsallee einen Baum erklommen hatte, um Birnen abzunehmen, stürzte er ab und blieb mit einem Oberschenkelbruch liegen. Durch einen Kraftwagen wurde er einem Krankenhause zugeführt. Beim Fensterputzen abgestürzt Dem Krankenhause zugeführt wurde am Donnerstag morgen die 26jährige Ehefrau eines Angestellten von der Gustavstraße; sie war beim Flurfensterputzen so unglücklich von der Leiter abgestürzt, daß sie außer einer schweren Rückenverletzung noch einen Nasenbeinbruch davongetragen hatte und die Krankenhausüberführung erforderlich war. Mit einem Oberschenkelbruch ins Krankenhaus Am Donnerstag, dem 22. August, gegen 21.55 Uhr fuhr auf der Ecke Dortmunder Straße und Deutsches Reich ein Kleinkraftradfahrer auf einen haltenden Lastkraftwagen auf Cungervereinngung Sochunte. V. Jeden Montag abend im Vereinsheim Hotel Bochumer Hof, Alleestraße: Probe. Sangeskundige Herren sind jederzeit herzlich willkommen. Stadtteil Hordel Bei gutem körperlichen und geistigen Wohlbefinden kann am heutigen Sonnabend der Berginvalide Wilhelm Kuhlmann, Röhlinghauser Straße 45. seinen 70. Geburtstag seiern. Aus seiner Ehe gingen acht Kinder hervor. Zu seinem Wiegenfeste können ihm seine Gattin als auch zwei Töchter, drei Söhne und sieben Enkelkinder ihre herzlichsten Glückwünsche entbieten. Stadtteil Hamme Die auf der Robertstraße 41 wohnende Frau Witwe Maria Wegerhoss, verwitwete Staufenberg. geb. Bambera, kann am morgigen Sonntag ihren 73. Geburtstag feiern. Sie ist eine geborene Bochumerin und war immer bier ansässig. Drei Söhnen und zwei Töchtern schenkte sie das Leben. Alle drei Söhne standen während des Weltkrieges im Felde und kamen wohlbehalten zurück. Die Alterssubilarin, die schon seit langen Jahren in ihrer setztgen Wohnung wohnt, muß leider ihren Geburtstag im Krankenhause zubringen. Zu ihrem Ehrentag kann ihr ein großer Familienkreis Glück= und Segenswünsche entbieten: Stadtteil Grumme=Böde In gesegnetem Alter Eine allbekannte und geschätzte Persönlichkeit. der Gutsbesitzer Theodor Helf. vollendet heute sein 80. Lebensjahr. In ihm, der einem alten Bauerngeschlecht entsprossen, verkörpert sich ein gut Stück Geschichte unseres Stadtteils, hat er doch die Entwicklung des Dörfleins Grumme zum Industricort und zum schmucken Stadtteil nicht nur erlebt, sondern tatkräftig mit gefördert. Sowohl die frühere polttische Gemeinde als auch die katbolische Pfarrei haben ihm manches zu danken; sein bewährter Rat wurde gern gehört. Der Jubilar. obwohl festhaltend an altem Brauch, verkannte nicht die Notwendigkeit, mit der Zeit zu gehen. Als die Industrie viele neue Kräfte heranzog und Grumme sich zu entfalten begann, da förderte er im verständnisvollen Zusammenwirken mit Gemeinde und Industrie den Ausbau des Gemeinwesens in gesunden Bahnen. In der„Kaiseraue“ schuf er eine Erbolungsstätte, die nicht nur ein Schmuck des Stadtteils, sondern auch ein Anziehungspunkt für den ganzen Umkreis wurde. Sie ist heute Eigentum der Gewerkschaft„Ver. Constantin d. Gr." Mit Befriedigung darf der Altersjubilar auf seine Lebensarbeit zurückblicken: sie galt nicht nur dem eigenen, sondern auch dem öffentlichen Wohl. In körperlicher und geistiger Frische sei dem Hochbetagten noch manches geruhsame Jahr beschieden! Stadtteil Altenbochum Das Fest der silbernen Hochzeit feiern am Sonntag, 25. August, die Eheleute Wilhelm Lausbach und Frau, Klara geborene Borgböhmer, Laerstraße 20. Stadtteil Werne Zur letzten Ruhe Die auf der Zeche„Robert Müser“ auf so tragische Weise ums Leben gekommenen Arbeitskameraden Hauske, Ziemer und Matzanke wurden unter großer Anteilnahme der Gefolgschaft und Bevölkerung zur letzten Ruhe gebettet. Unter Vorantritt der Bergkapelle setzte sich der Trauerzug von der Trauerhalle zur Grabstätte in Bewegung, wo die so schnell Dahingeschiedenen nebeneinander gebettet wurden. Die Bergkapelle intonierte Trauerweisen und die Fahnen senkten sich zum letzten Gruß. Bergwerksdirektor SchulzeHölng fand Worte der Anerkennung für die Pflichttreue dieser Kameraden und rief ihnen das letzte„Glück auf" zu. Ihm schloß sich Betriebsobmann Pg. Staar an. Für die Familien sprach Pfarrer Agena Worte des Trostes. — Der ehemalige Bürgermeister der Gemeinde, Gustav Hüllsiep, wurde auf dem hiesigen Friedhof zu Grabe getragen. Im Trauergefolge sah man seine früheren Mitarbeiter, Freunde und Bekannte und den Feuerlöschzug Werne dem der Verstorbene lange Jahre angehörte. Mit ihm ist ein Mann dahingegangen, der seit seiner frühesten Jugend die Entwicklung der Gemeinde miterleben durfte und unter seiner Leitung noch förderte. Stadtteil Laer Am heutigen Sonnabend seiern die Eheleute Georg Löffler und Frau, Auguste geb. Euler. ihr 50jähriges Ehejubiläum. Im Kreise Bommern geboren, kam der Jubelbräutigam vor vier Jahrzehnten, als Bergmann auf der Zeche„Vollmond“ arbeitend, nach Laer. Sieben Kinder (Mädchen) entsprossen der Ehe. Beide Eheleute sind körperlich und geistig noch sehr rege. Stadtteil Stiepel Aus det NSKOB. Die Ehrenabteilung der RSROV.=Kameradschaft tritt um 15 Uhr geschlossen bei Wirt Krockhaus, Kemnader Straße, an. Dunkler Anzug, Braunhemd, Mütze, schwarze Binde mit Abzeichen, Hakenkreuzbinde am linken Oberarm. Zu diesem dringenden Appell darf keiner fehlen. Stadtteil Linden=Dahlhausen Zurück mit den Kolonien! Diese Forderung erhob in einer DAF.=Veranstaltung im Lokal Salmen in Dahlbausen Leutnant Schmitz vom Kolonialbund. Da der Redner 14 Jahre in Deutsch=Ostafrika weilte und auch unter Lettow=Vorbeck für deutsches Recht kämpfte, verstand er es ausgezeichnet, den Besuchern die Kolonialfrage zu erläutern. An Hand von Lichtbildern gab Leutnant Schmitz eine Uebersicht über das Land. Ausgehend von Dar=es=Salam, führte er die Anwesenden im Geiste durch die Kolonie. Man sah große Reichtümer an Produkten, die wir sehr vermissen. Was im Bilde an Plantagen und anderen Anlagen gezeigt wurde, war deutsches Schaffen. Mit den Eingeborenen standen wir damals in einem guten Einvernehmen. Mit der Forderung auf Rückgabe unseres Eigentums klangen die aufklärenden und werbenden Ausführungen des Redners aus. Ortsobmann der DAF. Stahl sprach seinen Dank für die interessanten Schilderungen aus. Frau Witwe Christine von Dahlen geborene Diederichs, beging im Josephs=Hospital in Linden die Feier ihres 74. Geburstages. Aus dem Nachbargebiet Stadt Wattenscheid Praktische Bergmannsfragen Donnerstag abend fand im Eickeler Parkhaus eine Arbeitstagung der DAF. statt, an der die Orts= und Betriebsobmänner mit ihren Stäben sowie sämtliche Knappschaftsältesten des Kreises teilnahmen. Kreisfachabteilungswalter Pa. Müller eröffnete und leitete die Tagung. Zuerst sprach Pg. Scheiden von der Knappschaft in Bochum über Aufgaben der Reichsknappschaft und behandelte in aufschlußreicher Form praktische Fragen, die in einer angeregten Aussprache weiter vertieft wurden. Ganz besonders beschäftigte man sich mit den Fragen der Kranken= sowie Pensionskasse. Alsdann referierte Pg. Haverkamp von der Gaufachabteilung Bergbau über Gedingefragen im Bergbau. Auch dieser Vortrag vermittelte wertvolle Anregungen. 24 795,37 RM. wurden gesammelt Die letzte Reichsstraßensammlung für das DRK.Kriegshilfswerk erbrachte die ansehnliche Bilanz von 24 795.37 RM. im Kreise Wanne=Eickel Wattenscheid. Da es sich hierbei nur. Wieder ist es eine Reihe Jubilare auf dem Bochumer Verein, die dem Werk 25 Jahre lang die Treue bewahr. ten. Es sind dies Kolonnenführer Franz Spieker, Weichensteller Otto Kuklinski, Bürodiener Ernst Becker, Schlosser Wilhelm Wondberg, Hilfselektriker Ernst Fromberg. Ausschachter Johann Lippik.=Hilfsarbeiter Louis Schröder und Kolonnenführerin Emma Steinbage. Heute, 24. August, können die Eheleute Wachtmeister Blum und Frau, Elisabeth geborene Thiele, das Fest ihrer silbernen Hochzeit begehen. Der Ehe wurden fünf Kinder geschenkt, von denen noch zwei, eine Tochter und ein Sohn, der als Flieger seine Pflicht tut, leben. Der Jubilar, Weltkriegsteilnehmer, steht seit September 1939 wieder unter den Wassen. Er ist Besitzer des Eisernen Kreuzes II. Klasse, des Frontkämpferkreuzes, der Dienstauszeichnung III. Klasse und des Treudienst=Ehrenzeichenz für 25jährigen Staatsdienst. Am heutigen Sonnabend begehen die Eheleute Heinrich Thöne und Frau, Elisabeth geborene Booms, Pappelbusch 49, das Fest der Silberhochzeit. Die Eheleute Josef Killing und Frau, Therese gevorene Weiß, Alsenstraße 7, feiern morgen, 25. August, das Fest ihrer silbernen Hochzeit. Am 24. August kann die Ehefrau August Meier Christiane geb. Deißel, Stahlhausen, Mayerstraße 2, ihren 85. Geburtstag in geistiger und körperlicher Frische feiern. Zu ihrem Ehrentage bringen der Hochbetagten Kinder und Enkelkinder die herzlichsten Glück= und Segenswünsche dar. Am Sonntag, 25. August, feiert Frau Witwe Luise Berta Szesny, Haldenstraße 34, ihren 70. Geburtstag. Bei guter Gesundheit kann sie ihren Ehrentag feiern, wozu drei Kinder und zwei Enkel ihr herzlich Glück und Segen wünschen. Wilhelm Marschall, Bülowstraße 17, eehielt vom Führer und Reichskanzler als Anerkennung für 25jährige Dienste bei der Stadt Bochum das silberne Treudienst=Ehrenzeichen verlieben. um ein vorläufiges Ergebnis handelt, ist damit zu rechnen, daß die Endziffer noch höher ausfällt. Die schöne Bilanz stellt dem Einsatz der Sammler als auch dem Opfergeist beider Städte das beste Zeugnis aus. Mit dem E. K. II ausgezeichnet Unteroffizier Ludwig Schwarz aus Eppendorf wurde für Tapferkeit vor dem Feinde mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet. Stadt Wanne=Eickel 80 Jahre alt wird am heutigen Sonnabnd der Berginvalide Hermann Niederschierv. Magdeburger Straße Nr. 46. Der Altersjubilar hat jahrzehntelang auf den Kruppschen Zechen„Hannover Hannibal“ als Hauer seine Pflicht getan.— Am Sonntag beginnen die Herbstflüge der Jungtauben. Der erste Preisflug geht über die Strecke von 95 Kilometer. Wie die Reisevereinigung Wanne=Eickel und Umgebung mitteilt, ist der Einsatz der Tauben schon am heutigen Sonnabend vormittag.— Beim Donnerstag abend in der Aula der Oberschule für Jungen veranstalteten Konzert der Konzertgemeinschaft blinder Künstler„Westdeutschland“ imponierten Fr. Oeckinghaus. Dortmund(Violine), und Ernst Brüggemann, Münster(Violine), mit achtunggebietenden Leistungen. Die Wiedergabe Bachscher und Beetbovenscher Kompositionen gelang überzeugend. Die Zuhörer spendeten starken und herzlichen Beifall. Aus der NS.=Frauenschaft— Deutsches Frauenwerk Montag, 26. August Ortsgruppe Altstadt. 10 Uhr: Sprechstunde der Ortsfrauenschaftsleiterin. 15 Uhr: Wir arbeiten Kissen für Verwundete Soldaten. Beides im Heim, Maltesterstraße 21. Die Sprechstunden der Abteilungsleiterin Hilfsdienst fallen bis auf weiteres aus.— Erbhof(Hofstede=Riemke). 10 bis 11 Uhr: Sprechstunde der Frauenschaftsleiterin im Hause Herner Straße 76.— Gerthe. 14 Uhr: Abrechnung der Zellenfrauenschaftsleiterinnen. 15 Uhr: Nähstunde. Beides im Frauenschaftsheim.— Weitmar=Mitte. 15 bis 17 Uhr: Kindergruppe für Knaben und Mädchen im Evangelischen Gemeindehaus. 8 Fritz Thielecke lächelte. Vorerst machte Almut Redekamp sich herzlich wenig aus dem, was die Leute sagten. f F 8 Er verueß den Saal ourch die Diele und ging langsam durch die anschließenden Raume bis zum Herrenzimmer. Hier wurde er angerufen. Eine Gruppe Herren saß rauchend um einen runden Tisch, die gefüllten Weingläser vor sich...1.e B G. „Kommen Sie zu uns, Thielelle“, rief Dr. Ernst Redekamp,„wir haben gerade von Ihnen gesprochen. Es waren außer den Brüdern Redekamp nur ein paar Herren, die alle Thielecke kannten, wenn auch nur Dr. Lenz als Hausarzt auf ziemlich vertraulichem Fuße mit ihm stand.... gi, Gäpf, mis E „Wir zerbrechen uns namlich die Kopfe, wie Sie sich unter der tanzenden Jugend fühlen“, sagte Herr „“, nachdem er den Gast mit Zigarre und Wein versorgt hatte.... „Mein Bruder und ich haben den Verdacht, daß irgend etwas mit Ihrer Arbeit nicht klappt“, fugte er leise hinzu.„Sie waren zuerst so sicher, und was Sie mir einmal vorführten, gelang auf Anhieb, daß ich glaubte, Sie würden uns schon bald über den weiteren Verlauf unterrichten können. Statt dessen sind Sie beinahe unsichtbar geworden—“ Unter seinen Worten stieg langsam eine Blutwelle in das offene Gesicht des jungen Jugenieurs. Sie haben sehr richtig beobachtet", sagte er,„ich habe mir zwar eingebildet, es merke niemand, aber ich hatte mir denken konnen—“ „Wollen Sie mir nicht anvertrauen, was für Schwierigkeit Ihnen zu schaffen macht?" „Ich hoffe, es Ihnen erst zu sagen, wenn ich Abhilfe gefunden hätte. Es hat sich herausgestellt, daß unsre alten Spinndüsen nicht genügen werden— ich habe da heimlich Versuche anstellen lassen von Meister Amhein, und der traut dem Frieden nicht—“ Mensch— hat denn Ihr Vater Ihnen immer noch nichts gesagt? Damit beschäftigen wir uns fa seit Jahr und Tag, denn die jetzigen—“ Seine Stimme versank im Flüstern.„.„.„ Nuft...4e Er hatte ein neues Moden in Auftrag gegeven, wenn das gelang— und es würde gelingen, dann war es eine große Verbesserung! Der berühmte Sudhoff in Hanau hatte das größte Zutrauen, und wenn einer etwas verstand, so war er es, der beste Präzisionsmechaniker in Deutschland!„„ „Es war alles ins Stocken gekommen durch die Unsicherheit, in der wir uns auf einmal sahen. Das werden Sie verstehen, wenn Sie bedenken, was für Verhältnisse durch die Anleihe entstanden waren. Ich bin wahrhaftig kein Schwarzseher, aber man sah den Zweck nicht ein. Konnte man verantworten, eine ungeheure Summe zu verausgaben für ein Werkzeug. das vielleicht niemals gebraucht würde? Das durfte ich einfach nicht. Damals, kurz ehe Sie kamen, habe ich Sudhof schweren Herzens sagen müssen, er solle die Pläne vorläufig liegen lassen. Nun aber ist er bei der Ausführung. Täglich kann Nachricht von ihm kommen.“ Die beiden sonderten sich ab von den anderen. Ernst Redekamp weihte seinen Ingenieur in Pläne, die dessen Herz höher schlagen ließen. Fünftes Kavitel. Nach dem stürmischen Abschied auf dem Bahnhof mit den Scherzen der Männer, den drolligen Fragen der Kinder, sahen sich die beiden Frauen, Jutta Redekamp und Liddy Hobrecht, plötzlich einer fast verlegenen Stelle gegenüber, nachdem der Zug eine Biegung gemacht hatte, durch die die Zurückbleibenden ihren Blicken entschwanden. Sie kannten sich nicht näher, und beide gehörten nicht zu denen, die ein gleichgültiges Gespräch anfangen und weiter plätschern lassen ohne rechten Inhalt. „Eigentlich sind Sie ganz allein an meiner Reise schuld“, sagte Jutta, nachdem beide Damen die Mäntel abgenommen und es sich einigermaßen bequem gemacht hatten. „Das bereue ich nicht“, lächelte die Aerztin,„und ich hoffe, Sie werden es auch nicht bereuen. Von Zeit zu Zeit braucht man solch ein Ausspannen. Mir kommt es beinahe vor, als hätten Sie es sich längst gönnen sollen. Ueberrascht hob Jutta den dunklen Kopf,„Komme ich Ihnen so erholungsbedürftig vor?“ fragte sie.„Im allgemeinen sieht man mir doch nicht an, ob es mir gut oder schlecht geht. Das heißt, ich sehe immer aus wie das ewige Leben—“ Die Augen ihrer Reisegefährtin ruhten mit einem seltsamen Ausdruck auf ihr.„Sie scheinen zu denken, daß auch wir Aerzte uns von solchen Aeußerlichkeiten blenden lassen? Es wäre schlimm, wenn Unsereiner keine Unterschiede machen könnte. Die roten Wangen sind doch das wenigste—“ „Nun ja, Rufus mag das Seine zu Ihrer Aufklärung getan haben—“ sagte Jutta am Ende einer langen Gedankenreihe. „Wo denken Sie hin? Es wundert mich wirklich, daß Sie das annehmen können. Das tut kein Arzt, und es wäre traurig um mich bestellt, wenn das nötig wäre.“ „Wollen Sie damit sagen, daß Sie bei jedem Menschen, den Sie kennen lernen, sich sogleich Ihre Gedanken machen, was ihm wohl fehlt und wie ihm zu helfen wäre?" Liddy Hobrecht konnte ein Lächeln nicht unterdrükken.„Nun, wenn auch das nicht gerade“, antwortete sie,„aber immerhin dürfen Sie schon annehmen: Ganz unbefangen sieht man nur selten jemanden an. Irgend etwas fällt uns bei den meisten auf—“ „Das stelle ich mir entsetzlich vor—“ Die Aerztin hob die Schultern.„Wie mau es nimmt. Früher— ja, da habe ich mir manchmal gewünscht, nicht so scharf sehen zu können, mit der Zeit aber bereichert es das Leben doch sehr. Und nicht alle Gesichter lassen sich wie ein aufgeschlagenes Buch lesen. Viele geben einem Rätsel auf—“ Nachdenklich sah sie auf die grüne Weidelandschaft, durch die der Zug eilte.„ Gragen oestenlt Jutta schwieg. Sie hatte gern Fragen gesteut, aber Frau Dr. Hobrecht schien nicht alles beantworten zu wollen... Erst nach einer ganzen Weile fing Jutta lächelnd noch einmal von demselben Thema an:„Es würde mich doch interessieren, was Sie trotz meiner roten Wangen für Leiden an mir festgestellt haben, daß Sie mir einen Erholungsurlaub erwirkten?"“ Die ernsten grauen Augen der Gefragten wandten sich ihr zu.„Wissen Sie das wirklich nicht? Muß ich es beim Namen nennen?" Jutta, die selbstsichere Jutta, wurde ganz verlegen. Eine Unruhe erfaßte sie— was konnte die Aerztin meinen? „Sie müssen es mir zugute halten, Frau Doktor, ich bin so wenig gewöhnt, mit irgend jemand über die Dinge zu sprechen, die mich wirklich angehen, daß ich mir nicht vorstellen kann mir fehlt nichts... wenn ich zum Arzt ginge, ich wüßte nicht, was ich ihm klagen sollte!“„Ar: Eck Die Doktorin nickte einverstanden.„unoers habe ich es mir auch nicht gedacht", gab sie zu,„sonst hätte ich Ihnen vielleicht meinen Rat gar nicht aufgedrängt. Ich habe an kein körverliches Leiden gedacht, sondern an eine innere Unrast, ein Unbefriedigtsein, das vielleicht manchmal in Nörgeln ausartet. Ich stelle mir vor, daß Sie bestimmte Vorurteile haben, die Sie manche Dinge schwarz sehen lassen, einerlei, was man Ihnen sagt—“ „Das wollen Sie mir alles angesehen haben?" „Es war nicht so schwer, wie Sie wohl denken mögen. Denn es ist ein Leiden, von dem gerade Frauen, die es eigentlich gut haben im Leben, befallen werden. Sie vermissen etwas, was Ihre weniger vom sogenannten Glück begünstigten Schwestern in reichem Maße haben: Sorgen. Darum machen Sie sich welche und merken nicht, daß Sie damit unrecht tun gegen sich und — andere—“.76 Jutta war empört. Am liebsten ware sie aufgesprungen und hätte das Abteil verlassen. Derartiges hatte nie ein Mensch ihr zu sagen gewagt. Fast hörte es sich an, als hätte Ernst dieser Frau sein Herz ausgeschüttet... aber nein, das konnte sie doch nicht glauben. Ungerührt saß die Aerztin in ihrer Fensterecke. Fast schien es, als habe sie ihre Reisegefahrtin vergessen. Erst nach einer geraumen Zeit fing sie nochmals an: „Es ist mir immer wieder merkwürdig, wie wenig selbst kluge, gebildete Frauen sich klar zu werden vermögen, wenn solche Krisen in ihrem Leben eintraten. Dabei sind sie doch fast immer durch irgendein Geschehnis hervorgerufen, das eine Art Wendepunkt bildet. Sie hätten es also ganz leicht, von selbst den Weg zu sinden— 6 „Sie vergessen, daß dies dann ooch woyl ein Weg zurück sein müßte, und den kann man... unmöglich gehen—“ „Unmoglich? Gibt es ein Unmöglich, wenn es sich um.. Frieden, Glück, kurz alles, was das Leben lebenswert macht, handelt? Es ist doch so: Das Glück, das uns in den Schoß fiel, müssen wir uns zu erhalten wissen, soll es nicht wert werden, seinen Glanz zu verlieren—“.. e, ehaWen Ganf Nachdenklich wiegte Jutta den ausdrucksvollen Kopf. „Sie sagen das so— ich weiß nicht, ob von Ihrem eigenen Standpunkt aus oder aus Ihren Erfahrungen an anderen. Leider weiß ich zu wenig von Ihnen—“ „Nicht weniger als ich von Ihnen—“ „Ausgenommen, daß Sie meinen Mann kennen „Richtig, das ist ein Unterschied. Aber Sie müssen meine Worte ganz allgemein nehmen; wenn ich Näheres von Ihnen oder Ihrer Ehe wüßte, würde ich wahrscheinlich gar nichts gesagt haben.“ Es erschien Jutta Redekamp nicht ganz glaubhaft, aber da sie es sagte, mußte man es schon hinnehmen. Die Aerztin lachelte.„Sie können sich anscheinend nicht von dem Gedanken losmachen, daß Rufus Lenz mir von Ihnen gesprochen haben mußte. Sie vergessen aber, daß wir in den Tagen einen anstrengenden Kongreß mitmachten, bei dem viele interessante Gebiete behandelt wurden, die uns auch nachher in den folgenden freien Stunden beschäftigten. Ich will zugeben: Seit Jahren kann ich nicht mehr anders, als mir meine Gedanken über die verschiedenen Ehen zu machen, die in meinen Gesichtskreis kommen. Wie wenige sind das, was sie sein könnten! Wie arm verlaufen selbst die, die einst wirklich versprachen, reich zu werden! Und ich kann mir nicht helfen— sehr häufig liegt es daran, daß die Frauen zu engherzig auf ihrem verbrieften Recht bestehen—“. Nun fuhr Jutta hoch.„Wollen Sie oamit sagen, daß die Frauen ruhig mit ansehen müßten, daß ihre Männer andere Wege einschlagen, sich keine Beschrankungen auferlegen—:— „Wie können Sie mir derartiges zutrauen? Nein, im Gegenteil! Wenn wir uns erst besser kennen, werde ich Ihnen erzählen, wodurch ich zu der Erkenntnis gekommen bin, daß nichts falscher sein kann, als wenn eine Frau versucht, durch Pochen auf ihr Recht, durch Gekränktsein oder gar durch Eifersuchtsszenen, ihren Mann zu seinen Pflichten gegen sie zuruckzuführen.“ „Das wird mich sicherlich sehr interessieren. Noch wichtiger aber erscheint mir im Augenblick, durch welche Mittel Sie eine... brüchig gewordene Ehe... wiederherstellen würden? Wenn das Vertrauen einmal geschwunden ist—“ Frau Dr. Hobrecht betrachtete die Sprechende mit einem ernsten. Blick. Merkte die Frau gar nicht, wie sie, ohne es zu wissen, all ihr verschwiegenes Leid offenbarte? „Es kommt ganz darauf an, ob ein Mann wirklich kein Vertrauen mehr verdient", sagte sie endlich,„meistens handeln sie wie große Jungen, die sich nichts Böses dabei denken, wenn sie mit anderen Frauen scherzen, und die höchlichst überrascht sind, wenn sie merken, was sie angerichtet haben. Sie werden es mir nicht alauben, und doch ist es wahr, daß viele— ich möchte beinahe sagen die allermeisten— erst durch ihre eigene Frau darauf gebracht werden, mehr in einem Techtelmechtel zu sehen, als ein harmloses Spiel, das durch eine Laune, einen Zufall herbeigeführt wurde.“ Jutta schüttelte den Kopf. Sie war nicht einverstanden.„Ich glaube, Sie sehen die Dinge von der Höhe Ihrer Wissenschaft zu— akademisch. Wer selbst erlebt—“ „Wer sagt Ihnen, daß ich das nicht tat? Ich spreche nicht gern daruber, aber Ihnen werde ich es doch sagen müssen, damit Sie nicht alles für graue Theorie halten: Ich habe auf solche Weise meine Ehe zerstört. Ich bin geschieden, aber heute bin ich überzeugt, nur durch meine Schuld. weil ich alles von zu engen Gesichtspunkten aus beurteilte!“ In ihr feines blasses Gesicht war langsam dunkle Röte gestiegen. Fest preßte sie die Lippen aufeinander, als wolle sie sich nun kein weiteres Wort mehr abringen lassen. 76r9 Auch Jutta fand keine Worte. Sie schwieg erschrotken. Das hatte sie nicht erwartet! Diese Frau, die wie niemand sonst, den sie kannte, einen so ausgeglichenen Eindruck machte, hatte einst in Kämpfen gestanden wie sie und— war unterlegen! Lange Zeit fuhren die Frauen, ohne ein Wort zu sprechen, beide ihren Gedanken hingegeben. In Jutta rangen Enttäuschung, Schmerz und ein ganz zages Hoffen miteinander: Konnte diese Frau recht haben und sich doch noch etwas aus ihrem Leben machen lassen? Endlich tastete ihre Hand nach der der anderen. „Darf ich zu Ihnen kommen? Vielleicht wissen Sie einen Rat für mich?" Seit Jutta nach Hamhurg gereist war, arbeitete ihr Mann unter Hochdruck. Kein Tag verging, an dem nicht Ueberstunden gemacht worden wären; sogar die Abendstunden mit seinen Kindern wurden nicht mehr innegehalten, bis die fünfjährige Ursel eines Morgens dem Vater bei seinem fluchtigen Abschied sagte: „Wirst du auch keine Zeit mehr zum Spielen haben, Vati, wenn die Mutti wieder da ist?“ Ernst Redekamp erschrak. Wie würde Jutta es deuten, wenn sie erfuhr, daß er, was sonst niemals geschah, die Kinder vernachlässigt hatte? Zärtlich nahm er das Kind in seine Arme.„Heut abend komme ich zum Spielen", versprach er, und er hielt Wort. Es wurde eine richtige Feierstunde, auch für ihn, aber nachher, als die Mädelchen zu Bett gebracht waren und er sein einsames Abendbrot gegessen hatte, kam eine Leere über ihn, wie er sie nie gekannt hatte. Was ihm bis dahin noch gar nicht deutlich geworden war, senkte sich plötzlich klar in sein Bewußtsein, wieviel froher er geworden war, wie seine Arbeit ihn erfüllte... Die Zeitung, nach der er bereits gegriffen hatte, ließ er sinken. Jäh stand er auf und begann, in seinem Zimmer hin und herzugehen. Eine Uhr schlug. Beinahe erschrocken zählte er die Schläge: Erst acht! Wie sollte er den Abend hinbringen? Ein heißer Wunsch stieg in ihm auf. Seine Hand zuckte nach dem Hörer des Fernsprechers, aber er ließ sie wieder sinken. Das ging nicht gut an... Er nahm seine Wanderung wieder auf, und dann zog es ihn doch mit energischer Gewalt. Er rief die Werke an— wahrscheinlich würde ja niemand mehr da sein— „Hier„Steigendes Licht', tönte es aus dem Apparat. „Wer ist dort? Sie sind es, Fräulein Schreiner? Arbeiten Sie noch?" „Ich wollte jetzt Schluß machen. Und ich war vorher zu Hause und habe gegessen. Aber Sie wollten doch so gern morgen mit dem zweiten Teil Ihrer Arbeit anfangen— „Haben Sie das andere alles fertig gemacht? Oh, das ist fein! Ich wollte nämlich gerade Herrn Rübsamen fragen, ob er mir nicht die fertigen Bogen bringen könnte. Ich habe Zeit und könnte sie durchsehen Es gab eine sekundenlange Pause. Dann sagte Renate:„Das ist ja schade— Herr Rübsamen wird nicht da sein, er wollte heute in die Stadt fahren.“ (Fortsetzung folgt.) Gdterkariermeitcher. Wenn Sie Wertpapiere kaufen oder verkaufen wollen, sprechen Sie mit uns. Wir erteilen ihnen gern kostenlos unseren fachmännischen Rat unter Wahrung Ihres persönlichen Interesses Commerzbank Aktiengesellschaft Filiale Bochum Wilhelmsplatz-4, Fernspr. 6003, em Bochumer Freue bewahr. eter, Weichencker, Schlosser omberg. AusSchröder und Wachtmeister ele, das Fest wurden fünf Tochter und leben. Der ptember 1939 des Eisernen der Dienst=Ehrenzeichens leute Heinrich soms, PappelI. Therese ge5. August, das keter, Chriihren 85. Gee feiern. Zu Kinder und swünsche dar. ve Luise Berta urtstag. Bei feiern, wozu ick und Segen echielt vom für 25jährige udienst=Ehrenitt zu rechnen. schöne Bilanz sem Opfergeist et pendort wurde isernen Kreuz nd der Bergburger Straße uf den Kruppseine Pflicht lge der Jungstrecke von 95 sickel und Umschon am heuierstag abend istalteten Kon„Westdeutschrimund(Vio(Violine), mit abe Bachscher erzeugend. Die enwerk nde der OrtsKissen für Vertesterstraße 21. Ifsdienst fallen emke). 10 bis rin im Hause brechnung der unde. Beides 5 bis 17 Uhr: Evangelischen ch ihre eigene inem Techtelel, das durch ourde.“ nicht einveringe von der h. Wer selbst ? Ich spreche es doch sagen Theorie halzerstört. Ich gt, nur durch gen Gesichtsnasam dunkle aufeinander, ort mehr abwieg erschrokFrau, die wie iusgeglichenen sen gestanden ein Wort zu en. In Jutta ganz zages recht haben Leben machen der anderen. st wissen Sie arbeitete ihr zing, an dem en: sogar die in nicht mehr nes Morgens d sagte: Spielen haben, de Jutta es st niemals geArme.„Heut ch er, und er auch für ihn, gebracht waegessen hatte, gekannt hatte. eutlich gewori Bewußtsein, ne Arbeit ihn fen hatte, ließ in, in seinem zählte er die bend hinbrinf. Seine Hand , a b e r e r l i e ß ... Er nahm n, zog es ihn Werke an— da sein— dem Apparat. in Schreiner? ich war vore wollten doch Ihrer Arbeit Dochamher-Konn.-Vereiher saigen ind eriedgat wurden. zuncg neue, sadenen Bochumer* Hers spoxtlschen“ Verfolge der Bochumer Kameraden Milli Meter auf Veranlasung der Ortsarupbe zuteil gewordene Ehrung durch den NSRL.=Ebrenbrief hin. ihres Bestehens ein sehr ernst zu nehmender Gegner, der ohne einen Rückschlag innerhalb drei Jahre von der dritten über die zweite in die erste Kreisklasse emporstieg und hier in diesem Jahr eine so gute Klinge schlug, was sich ohne wetteres aus dem Torverhältnis von 73:28 ergibt. Die von der NSRL.=Ortsgruppe Bochum ins Leben gerusene Schulung aller Fußballmannschaften durch Sportlehrer Hochgesang stand alsdann zur Aussprache, aus der sich ergab, daß die Vereine, von wenigen Ausnahmen abgesehen. der Ortsgruppe volle Anerkennung zollten, weil die nicht unerheblichen Kosten dieses Trainings ohne irgendeine Belastung der Vereine allein von der Ortsgruppe getragen werden. Der Erfola der Schulung hat sich auch bereits in einem klaren Ansteigen des spielerischen Niveaus erwiesen. und der össentlichen Spergesegg, n der#erg 20. Juni hinweisen, in der die Leibeserziebung de den de Förderung ersapren soll. Durch diese neuen gesetzlichen Bestimmungen werden daß alle Amtswalter sich ihrer Aufgaben mit besonderer Freude auch weiterbin widmen. Nachdem dann Fragen der se Abgzeus,westzigen, S.##. bundlotterie erörtert : ezutest gewordene Ebrung, worauf Nechtsanzualt Koch II die wirklich gelungene und erfolgreiche Versammlung nach noch nicht zweistündiger Dauer schloß. Ond-Nan Shlen Gchehfeirenn gegen Preußen 07 an der Wallerstraße— VtR. Heeßen in Münfter VIL. Altenbögge vor dem Aufltieg Der NSRL.=Ortsgruppenführer Rechtsanwalt Koch II überreicht dem Vereinsführer der Ver. Preußen 07, Backwinkel, den Ehrenpreis des„Bochumer Anzeiger“. Hierauf erfolgte die Ueberreichung der Ehrengaben an die beiden Fußbalklassenmeister bzw.=bestgr„'. Der Beeindentig die Weitkampsaemeinschaft der Bepch. Bernsmann freudestrablend den Ehrenpreis der„Volkszeitung“ aus der Hand des Ortsgruppenführers entgegennahm. Die Mannschaft war bereits seit den ersten Tagen Die vorsonntäglichen Ereignisse an der Wasserstraße sind Bochums Fußballinteressenten noch in allerbester Erinnerung Es hat Debatten und Stammtischreden genug gegeben, so daß man sich ein nochmaliges Eingeben auf diesen in Preußens Fußballgeschichte wohl schwärzesten Fall einer lage schenken kann. Was aber viel interessanter ist: E haben einige Preußenanhänger, nachdem sie den Schmerz überwunden hatten, den Rechenschieber aus dem Winkel gekramt und festgestellt, daß die Aufstiegsaussichten der Preußen doch noch nicht„restlos“ zunichte sind. Wenn nämlich usw. Nach einem zehnminutigen, alle, aber auch alle nur noch möglichen„Ueberraschungen enthaltenden Vortrag rauchte mir der Schädel. O ior giauoigen Fußballfreunde, wie können euern Optimismus in diesem Falle nicht Gelsenilschetzig gebonsen. Hel“TJlack laldf eiece fI seie Schmach vom lebten 9chaft Hurfte poraussichtlisch einige neue der Seele. Die Mannschan, ouiser Vrthagte, Sturmirst neue Gesichter aufweisen. Wie die Preußen die Suzgirgge,.# Spiel verloren,„Arp, rh ZHwperhalien“ des sind wir gewiß, zu gewinnen. Es wird schierhalten, des sind wir gewiß. Münster 08— BfR. Heeßen Mit ihrer Deckungstaktik, die in beiden Spielen gegen die Bochumer Preußen sich zwar als ausgesprochene der Bochumer Preutzen. Warten wir ab, was der d. Bj2. Altenbögge vor dem Austieg Man hat im Fußballeben schon die tollsten Dinge erRlcderlage erlauben wird, Eilen eizzgeragigs reis in die Spiele um die Veresgpirgelich ceh.,#ett esien Wahrscheinlichkeit nach alle beide und, was wichtiger ist, die Aufstiegsberechtigung sein. Hamborn 07 nicht in Bochum scse sie chaltet al schalt ien aiehut . g der in die Mereichsspiele geben wder BIs. Reichsbundpokal ohne Ausscheidung Danzig, Sudetenland und Mitte in Aussig und Niedersachsen und Pommern in Bremen zusammentreisen. Der Spielen der Vorrunde, deren Ansetzung bevorsteht. Kreis-Bergmeilterschaften der Radfahrer in Stiepel Am Sonntag wird die Kreis=Bergmeisterschaft kansten Bergstrecke in den„Stiebeler Alpen“. Start.30 Uhr bei Höltermann, Kemnader Straße. Westsalens Radsportnachwuchs kämpft Die Hitler=Zugend des Gebietes ,Pegsggmegge#er ngen Sldte u euceh Vrste, ZAds-Zohiesetisi, Besgeih Mannschalten Prei Fabrer müssen geschlossen passieren, wobei die Zeit des Dritten gewertet wird. S M ern die Mannschaft kennengelernt, mit der ger September in die Bereichsspiele gehen wird. Meilterschaftsipiele 2. Kreisklasse Querenburg— Bornssia BV. Hiltrop— SuT. Harpen Querenburg und Borussia Bochum tresfen##., aut gnen Reichsbahn=Sportplatz an der Wasserstraße. Spiel gegen Harpen aus. Freundschaftsspiele Teutonia Riemke— Constantin Zachum WKG. Engelsburg— Westfalia wochum Concordia Bochum— WKG. Bochumer Verein Werne— TSG. Laer Werne 19— SpSp. Gerthe„ Bochum=West— BfL. Bochum K Mernnse mWET SC. SV. Bochum=West Reichsbahn Langendreer H PA 2 3 * er 9 1 Den Ehrenpreis der„Volkszeitung“ erhielt die WKG. Engelsburg(Betriebssportwart Bernsmann) aus der Hand des NSRL.=Ortsgruppenführers. Presse-Hoffmann versuchter englischer Luftangriff auf das Mausoleum Bismarcks bes einen Eizus Massoleam Bismarche in Friedeichsrot, nit Losder zu helsgezg Die näheren eng verlucht, bo=amhenangrifs he)““„Bomben““r ub, wit Luifernung von 2ou Wiener vom Umstände dieses vomenangrise, bei bem Do Churgiv Zeine, Luftwaffe den Auftrag gegeben Nausoleum einschlugen, lassen erk=Zosteg mit Vomben zu belegen. Die Aufnahme zeigt das ch Schon für Jugoslawien gewonnen Der erste Tennis=Länderkampf, P pieo eae ehgrlegenbe un owatischen Meister dr. Kille, 61..3,6 en, den Jugendme“. Vs9, 6116.3,=..=.2. Das ohne Satzverlust gegen Dr. Fillo/Dr. Brezuy:2,:0,:1. Hermann Leinkenjoft (E. H. W. Bochum) 6. imn Kampl um die Deutsoe Worzu der Deuischen Bia. Der einzige Bochumer Teilnebmer apgzensgn(GHw. ratvonlauf=Meisterschaft, Hermann Se der poggeschrausten Bochum), ist zwar mit einem angesichnden, 56, glatz, dafur Erwartungen nur bescheiden anmuten gerlin zurückgekomaver um eine Erfabrung reicher, Veerzenntnis, daß Uebermen. Die Erfagrung liegt in bezgen nur schädlich wirten eiter nie nübtio, meistens bingeinzolge seines Uebereisers kann. Hermann Leintensost gung. msariasten leichtatbleiteines besseren Plates in bieser Zipeiseligg reichen die toren eisträste und auch das Lausvermögen dieses in vielen dere, u geiier so Helbortagenden Besepung, wise. sie, die stärtere Rolle spielen. Nach der Besiktlaung für diese Annavme brauchen wir ViPezuitensogtepe, sie kst vergizugen über die 42=Kilometer=Strecke schon erfolgreicher gewesen ist. Außer Leinkenjost gab es naturlich noch eine die aber später dem aleichmäßigeren Tempo piese Voranstellung sol nicht daran bindern, In, den, von Kelice Klaldse Aalchaoscte Kelealei leice, asfeani Gol. e Kaltesl. Slelighaost ziennise er seinen Küdrenden Keiseben, den Anschlus an die Spisengrspoe zu luden. Ge kommt schließlich als 56. ein und bat die Gezugtuung, hinter sich noch Sportler ins Ziel kemmen zu sehen, die mit nicht minder hochgeschraubten Erwartungen an den Bei Bewertung des Ergebnisses muß berücksichtigt werden, daß die ersten Plätze durchweg von Leuten erkämpf wurden, die in der deutschen Sportgemeinde seit langer Zeit bekannt sind. Kein junges Blut hat die erprobten Kämpfer verdrängen können. Die Lorbeeren für Anfänger in einem so schweren Wettbewerb wie dem Marathonlauf hängen eben besonders hoch. Man muß um so mehr die große Zahl der Teilnehmer— es waren nicht weniger als 128 Läufer angetreten— bewundern, die ungeachtet ihres hohen Alters oder ihrer mehr oder weniger anstrengenden Tätigkeit. ungeachtet selbst. des Kriegszustandes, mit frischem den Start gina, um die barte Prüfung übgr, die., flassische Distanz zu bewältigen. Daß wir unseren mann Leinkenjost zu diesen Männern zählen dürfen, erfüllt uns mit Stolz und Anerkennung. befreit Sie mit einem Schlage von Ihren Seif WaschInsorgen b 4 esellschaft Fernspr. 6003 Verbraucherhöchstpreis 30 Pfennig 9 DALLITA ist nämlich ein Einweich= und Vorwaschinicker ullt ganz außerorbentiichen Ligenischihtern 1. Ruf Sieloglschenetäelich; Pogg ef 2. diese Schmutzlösung geschieht auf die schonenöste Ret, weil OAtuA'e bielogisch3 burh einwelhen mit odlic spoareg Sie Seij. v. eutze e. Hieröber werden lhnen die nächsten DAlliTA-Anzeigen noch en. DALLITA ist kortentrei zu haben. Mit BALLIep Aus aller Welt Bounstüeere indes vannnauntage Wie die Technik Gemälde und Plastiken schützt— Die Schutzanlagen des Hauses der Deutschen Kunst München, 28. August. Wenn wir bewundernd zu der helleuchtenden Fassade des Hauses der Deutschen Kunst in München aufblicken, sich am Südrande des lischen Gartendas sich am Subtändbe des Englischen Gattens erhebt, dann überkommt uns die Ueberzeugung, daß hier die deutsche Kunst eine Heimstätte gefunden hat, die nicht nur riesig in ihren Ausmaßen und erhaben in Form und Linie ist, sondern die auch mit einer Zweckmäßigkeit und technischen Vollendung ausgestattet wurde, wie es kein zweiter Bau dieser Art aufweisen kann. Deutsche Technik und deutscher Erfindergeist haben mit den mordernsten Sicherungseinrichtungen den zerstörenden Elementen einen Trutz geboten, der nach menschlichem Ermessen niemals überwunden werden kann. Feuer, Wasser, Staub und Diebstahl sind es vor allem, die ein Kunstwerk bedrohen. Diesen Gefahren zu begegnen, galt das Hauptaugenmerk des gestaltenden Architekten Professor Paul Ludwig Troost, des zu fruh Heimgegangenen. Das ganze 175 lange und 75 Meter breite Bauwerk wurde von der Kellerwand bis zur letzten Dachsparre aus feuerfestem Material errichtet. Jede der vier Seiten der mächtigen Glasdecken, die den zahlreichen Ausstellungssälen indirektes Licht spenden, besitzt eine von den Besuchern nicht wahrnehmbare Oeffnung, ein Bestandteil der wichtigsten Schutzanlage des neuen Kunstgebäudes, des automatischen Feuermelders! Auch wenn die Aufsichtsbeamten des Hauses auf ihren Rundgängen keine Gefahr bemerken sollten— dieser uinnreich konstruierten Anlage entgeht nicht die geringste Reis nstörliches, distetische: Miseralwssser Weschcene Ortlager Kart Linden, Bronnenvertries Bochum, Kronenstraße 38-37— Rutk 611 31. Unregelmäßigkeit. Sie meldet jede Uebererwärmung der Sale sofort der Alarmstation, die im Hause selbst untergebracht ist, und ferner der Hauptwache der Feuerwehr. An beiden Stellen leuchtet selbsttätig die NumTe mer des Raumes auf, in dem eine erhöhte herrscht. Temperatur Die Luft gibt Feueralarm Ein genial erdachtes Feuerlöschverfahren, das den Kunstwerken keinen Schaden zufügen kann, tritt auf einen Hebelgriff des Warters, der in der Alarmstation auf die Gefahr aufmerksam gemacht worden ist, sofort in Tätigkeit. Doch ist es selbstverständlich, daß von vornherein alles vermieden worden ist; was überhaupt zu einer Feuersgefahr führen könnte. So sind die Kabel der Lichtleitungen mit besonderen Dichtungen versehen, die Lampen befinden sich nicht in den Sälen selbst, sondern sind zwischen einer feuersicheren Glasdecke und dem Oberlicht isoliert angebracht und so sinnreich angeordnet, daß sie als einzelne Lichtspender nicht in Erscheinung treten. das mit so neuzeitlichen Einrichtungen ausgestattet ist wie das Haus der Deutschen Kunst in München. Drei 300 000=Reichsmark=Gewinne gezogen dnd Berlin, 23. August. In der Ziehung der Deutschen Reichslotterie fielen drei Gewinne von je 300000 RM. auf die Nr. 270 897. Die Lose werden in der ersten Abteilung in Viertelteilung, in der zweiten und dritten Abteilung in Achtelteilung ausgegeben. Landesverräter hingerichtet anb Berlin, 23. August. Die Justizoreffestelle beim Volksgerichtshof teilt „Der vom Volksgerichtshof wegen Landesverrates am 21. Juni 1940 zum Tode und zu dauerndem Ehrverlust verurteilte 37 Jahre alte Kurt Streit aus Görlitz ist heute morgen hingerichtet worden. Der Verurteilte ist ein Verrater unseres Volkes, der aus Gewinnsucht in den Jahren 1936/37 im Auftrage einer feindlichen Macht deutsche milit rische Anlagen ausgekundschaftet und verraten hat.“ bei Knin im Karstgebirge abgestürzk. Sämtliche neun Passagiere und zwei Mann der Besatzung sind tot.— Von amtlichen Stellen ist noch keine genaue Nachricht von diesem Unglück zu haben. Es heißt nur, daß das afe unmöglich genießen, denn sie ist mit Teufelsdreck und anderen zwar nicht giftigen, aber scheußlich schmecken. riechenden Stoffen, versetzt.— Das Prahvon diesen Unolüig, 34 Lap=., K.ce bezngetrofen ist Flugzeug in dem Zielhafen Soin num eingertossen im. Voragessi=Grob erneuert Salzburg, 23. August. Auf die Initiative der Gauhauptstadt wurde bessen, im Rahr schlossen, im Rahmen eines Sofortprogramms an dem Grabdenkmal des beruhmten Arztes und Naturphilosophen Paracelsus an der Sebastianskirche in Salzburg fehlende und geborstene Teile durch neue zu ersetzen und die ganze Kapelle zu erneuern. Die Arbeiten sollen bis zum September 1941, da sich Paracelsus' Todestag zum 400. Male jährt, beendet sein. Deutsche Soldatenlieder werden gesammelt Schon im Weltkrieg hat der Verband deutscher Vereine der Volkskunst deutsche Soldatenlieder gesammelt. Diese Ueberlieferung wird jetzt fortgesetzt. Daher ergeht an alle Soldaten an der Front und in der Heimat die Bitte um Zusendung solcher Lieder. Es ist jedoch Bedingung, daß sie nicht etwa aus Büchern abgeschrieben werden. Sie sollen nach dem Gesang aufgezeichnet werden. Die Sendungen sollen an das Deutsche Volksliederarchiv in Freiburg im Breisgau und an die Wehrkreisbücherei VlI in München, Hofgartenstraße 1 gerichtet werden. Von diesen Stellen erhält man auch auf Anforderung kostenlos Fragebogen mit Anweisungen darüber, was die Einsender von Soldatenliedern zu beachten haben. Schweres Flugzeugunglück in Jugoslawien Belgrad, 23. August. Das flugplanmäßige Verkehrsflugzeug der Linie Agram—Split, eine zweimotorige Lockhead=Maschine, ist bei stürmischem Regenwetter am Donnerstag vormittag Zeichen der Kopflosigkeit Genf. 23. August. „Daily Herald“ meldet aus Tregedar(Monmouth= shire) folgende amüsante Geschichte, die ausgezeichnet den Wirrwarr illustriert, der augenblicklich in England herrscht: Als Luftalarm ertönte, sprangen alle Männer der freiwilligen Feuerwehr in ihre Uniformen und machten sich auf den Weg zum Spritzenhaus. Dabei wurden sie aber von der Heimatwehr aufgehalten. die die Vorzeigung der Identitätskarte verlangte. Da die Leute diese nicht bei sich hatten, vergingen dreiviertel Stunden(), bevor sie wieder zurückkamen und ins Spritzenhaus gelangten. Der Feuerwehrhauptmann, der als Protest gegen dieses Vorgehen sein Amt niederlegte, erklärte, es sei anzunehmen gewesen, daß der Anzug der Feuerwehrleute genügte, um die Männer durchzulassen, umso mehr, als die meisten von ihnen der Heimatwehr bekannt gewesen seien. Er würde doch zu Hause auch nicht von seiner Frau die Identitätskarte verlangen.„... M....2 Sc. „Teuselsorea“ in der Boulette Stockholm, 23. August. Im Rathausgericht von Göteborg wurde beim iß eines Rohrlegers ein eigenartiges das Opfer eines Autounfalles geworden und forderte 4000 Kronen Schadenersatz. Irgendein körperlicher Schaden war nicht erkennbar, aber der Rohrleger behauptete, er habe seit dem Unfall den Geschmacks= und Geruchssinn verloren. „Werden Sie jetzt hier ein Frühstück einnehmen können?" fragte der Richter, und der Klager war bereit. Nach kurzer Zeit wurde ein gehacktes Beefsteak serviert, bei dessen Erscheinen sich alle Prozeßteilnehmer die Nase zuhielten— mit Ausnahme des Klägers. Der aß die Boulette und verlangte eine zweite.„Sie haben den Beweis erbracht, daß Ihnen Geruch und Geschmack tatsächlich verloren gegangen sind", entschied der Richter.„Diese Boulette, könnte ein Normalmensch den und riechenn Stoffen, versetzt.— Dais ProoeEssen hatte dem Gericht also lange Sachverständigen. vernehmungen erspart. Aus Westsaten und Liheinland Berndken von Galen Bad Salzuflen, 23. August. Im benachbarten Schötmar glaubte man früher an einen großen, schwarzen Hund, der zur Geisterstunde um die Parkmauer strich und nach dem Volksglauben in enger Beziehung zu dem streitbaren münsterischen Bischof Bernhard von Galen (1606 bis 1678) stand. Aengstlichen Gemütern soll dieser Spökenkiekerhund auch noch jüngst„erschienen“ sein. Ein Mann, dem der„große schwarze Hund“ in einer der letzten Nächte begegnete, sprach ihn an. Es war der schöne und recht harmlose Schäferhund eines Einwohners. Tot aufgefanden Mülheim(Ruhr), 23. August. In der Nacht zum Mittwoch wurde ein 44 Jahre alter kaufmännischer Angestellter auf der Hindenburgstraße zwischen Bordstein und Straßenbahnschienen tot aufgefunden. Der Tote wies schwere Verletzungen auf. Ob der Verunglückte von der Straßenbahn uberfahren und dann durch einen Schienenraumer in den Rinnstein geschoben worden ist, bedarf noch der Aufklärung. Kampf mit einem Wildschwein Simmern(Hunsrück), 23. August. Ein Waldarbeiter fand unweit Dichtelbach auf dem Wege zur Arbeitsstelle schossene Wildsau die er mit einem Arth eine angeschossene Warsau, die er mu einem altgien zu erledigen gedachte. Ehe der Mann aber zum Schlage isgeholt hatte, erhob sich das Tier und ging zum Antiff über. Der wilde Kampf ging erst zu Ende.# bedra augriff als ein weiterer Waldarbeiter seinem bedrangten Kameraden zur Hilfe eilte und das Tier mit einem wohlgezielten Axthieb tötete. Handels-Nachrichten Tief unter der Erde liegen die vier Dampfkessel der Heizanlage. Gasflammen schlagen an Stelle des Kohlenfeuers an ihre Rohre, in denen Chamotteschnecken durch die Hitze zum Gluhen gebracht werden. Hinter der Heizanlage verteilen sich die Hitzeenergien in die Leitungen, die das Haus mit Umluft= und Warmwasserheizung versorgen. Von hier führen die Umluftkanäle durch das ganze Haus, unsichtbar in die Wände und unter der Decke montiert. Auch hier wieder strenge Sicherungsmaßnahmen: alle Umluftkanäle, sofern sie erhitzte Luft leiten, erhielten Korkplattenisolierung. Eine Klimaanlage, die nach neuzeitlichen Grundsätzen und für die besonderen Zwecke eines Ausstellungsgebäudes konstruiert wurde, verhindert die Bildung einer im Herbst und Frühjahr zu feuchten oder im Sommer und Winter zu trockenen Luft und kühlt die Räume se nach der Außentemperatur. Die Profile der Hohlkehlen, die sich rings um die Glasdecke ziehen, sind von kleinen Kassettenöffnungen durchbrochen, die der Besucher als künstlerischen Schmuck betrachten mag, während sie jedoch dem Zwecke dienen, das Ausströmen der Warmluft zu ermöglichen. Ebenso unauffällig wird die verbrauchte Luft in Bodennähe wieder abgesaugt. Ein Drahtnetz wacht Der Arbendeinfah nn Krirhr 1¾ Millionen Dienstverpflichtungen— Der Kriegsgefangenen=Einsatz Der Maler weiß: ein schlimmer Feind ist der Staub, der sich in seine Gemälde frißt und sie mit der Zeit unansehnlich macht. Der Künstler aber, der die Berechtigung erhält, seine Werke im Hause der Deutschen“ Kunst der Oeffentlichkeit zu zeigen, kann auch in dieser Hinsicht ohne Sorge sein. Die deutsche Technik hat gegen die Staubplage ein Mittel gefunden, das in diesem Ausstellungsgebäude zum ersten Male sinnreich angewendet wurde. Die Oberkonstruktion des Gebäudes trägt nicht nur eine aus starkem, bruchsicherem und splitterfreiem Glas bestehende Bedachung, sondern noch eine besondere Decke, die den Staub ansetzt und bindet. Auch Bildermarder, die auf den Gedanken verfallen sollten, das Haus der Deutschen Kunst zum Schauplatz ihres dunklen Gewerbes zu machen, zielen ins Leere. Eine sinnreiche Alarmanlage, ein Drahtnetz, das unsichtbar durch alle Räume führt, würde sich sofort in Tätigkeit setzen und jeden Versuch eines Diebstahls oder nächtlichen Einbruchs zunichte machen. DeutschAusstellungsgebäud land, ja Europa, besitzt bisher kein ausstenungsgebände, In einem Sonderdruck des Reichsarbeitsblattes Nr. 24 wird ein interessanter Ueberblick über die kriegsmäßigen Leistungen im deutschen Arbeitseinsatz gegeben. Während die Zahl der beschäftigten Arbeiter und Angestellten im Großdeutschen Reich ohne die heimgekehrten Oftgebiete vor Ausbruch dieses Krieges 24,46 Millionen betrug, davon 16.33 Millionen Männer und 8,13 Millionen Frauen, ergibt sich bei einem Vergleich mit dem Stand der Beschäftigung von Ende Juni 1940 bei den Männern eine größere Abnahme, bei den Frauen eine leichte Zunahme. Die Zunahme bei den Frauen erklärt sich aus den umfangreichen Bemühungen aller beteiligten Stellen auf Verstärtung des FraueneinDie Umstellung der Friedens= auf die Kriegswirtschaft ist dank der Leistungsfähigkeit der Arbeitseinsatzverwaltung ohne größere Reibungsverluste, insbesondere ohne Arbeitslosigkeit durchgeführt worden. Nach dem winterlichen Höhepunkt von 257 000 Arbeitslosen betrug die Zahl der Arbeitslosen Ende Juni 1940 nur noch rund 39.000, wovon nur 3500 voll einsatz= und ausgleichsfähig waren. Gegenüber der Zahl der Arbeitslosen bei Kriegsausbruch ergibt sich ein Rückgang um rund 23000. Die nach Kriegsausbruch infolge der Drosselung der Konsumgüterindustrie zunächst angestiegene Zahl der unterstützten Kurzarbeiter ist inzwischen ebenfalls stark abgesunken, wozu die Verbesserungen in der Robstoffversorgung und die vernünftige Streuung der Aufträge beitrugen. Ende Juni 1940 betrug die Zahl der unterstützten Kurzarbeiter rund 8350; dabei handelt es sich ganz überwiegend(6400) um Frauen, die nicht ausSeit Ritte 1938 bis Ende 1940 sind rund 1% Millionen Dienstverpflichtungen durch die Arbeitsämter ausgesprochen worden, und zwar für.5 Millionen Männer und 25 000 Frauen. Im Kriege ist aus der Dienstverpflichtung der wirtschaftliche Gestellungsbesehl geworden ohne den die Umstellung von der Friedens= auf die Kriegswirtschaft arbeitseinsatzmäßig nicht so reibungslos geklappt hätte, wie dies tatsächlich der Fall war. Im Lause des Krieges sind bis Ende Juni 1940 rund 900 000 Dienstverpflichtungen ausgesprochen, davon über 700 000 Männer, der Rest Frauen. Die meisten Dienstverpflichtungen waren zeitlich begrenzt und sind demgemäß im Lause der. Zeit abgelaufen. Die derzeitige Zahl der Dienstverpflichtungen dürfte rund 350 000 Museums, in dem die Gruppe„Textil“ zusammengefaßt wird, eine Erweiterung der Ausstellungsräume ein. Infolge der überaus großen Nachfrage nach Ausstellungsraum konnte zahlreichen Interessenten kein Platz zur Verfügung gestellt werden. Die neue Reichsseisenkarte Die neue Reichsseisenkarte tritt am 1. Oktoder in Kraft. Sie bringt gegenüber der bisherigen, noch bis zum 30. September gültigen Karte einige Aenderungen, die im Reichsgesetzblatt bekanntgemacht werden. Zunächst gilt sie nur für die Dauer von 4 Monaten, also nicht wieder für ein Jahr. Es hat sich als zweckmäßig herausgestellt, die Dauer kürzer zu wählen, weil die Karte doch sehr abgegriffen wird, der Verlust größere Wirkungen hat usw. Der Abschnitt für Seifenpulver, der wieder über 250 Gramm je Monat lautet, ist in 5 Abschnitte zu je 50 Gramm unterteilt. Das ist vor allem nützlich, um beim Waschenlassen in der Wäscherei die Mengen genauer bemessen zu können. Im übrigen bleibt es dabei, daß jedem Verbraucher je Monat ein Stück Einbeitsseife und den Männern für 4 Monate ein Stück Rasierseise zusteht. Kundenliste für Schuhmacher betragen. Was den Einsatz ausländischer Arbeitskräfte und Kriegsgefangener betrifft, so sind der Landwirtschaft über ½ Million ausländischer Arbeitskräfte und etwa 600 000 bis 700 000 Kriegsgefangene, zusammen also weit über eine Million Kräfte, zusätzlich zur Verfügung gestellt worden. In der gewerblichen Wirtschaft find rund 400 000 ausländische Arbeitskräfte und bisher 200000 Kriegsgefangene, zusammen also rund 600 000 Kräfte eingesetzt worden. Mit weiteren Erhöhungen dieser Zahlen ist zu rechnen. Die Kölner Herbstmesse voll belegt Die für die diesjährige Kölner Herbstmesse vom 15. bis zum 17. September zur Verfugung stehenden Ausstellungs= hauser sind bereits seit Wochen voll belegt. Gegenüber der Früdjahrsmesse tritt durch die Hinzunahme des SchnüttgenUm die Schuhausbesserungsaufträge gleichmäßig auf die Schuhmacher zu verteilen, hat die Reichsstelle für Lederwirtschaft angeordnet, daß vom September an jeder Schuhmacher Kundenlisten anlegen muß. Die Höchstzahl der Kunden, die jeder Schuhmacher annehmen darf, wird von den Kreisbhandwerkerschaften im voraus festgelegt; dadurch wird ein übermäßiger Andrang bei einzelnen Schuhmachern verhindert. Sollten einzelne Volksgenossen keinen Schuhmacher finden, der sie noch in seine Liste aufnehmen kann, so werden sie durch Vermittlung des zuständigen Wirtschaftsamtes oder der vom Wirtschaftsamt besonders hiermit beauftragten Stelle einer Schuhausbesserungswerkstatt zugewiesen. Falls in einem Ort oder Bezirk nicht genügend Schuhmacher tätig find, werden die auszubessernden Schuhe gesammelt und in einer Schuhfabrik ausgebessert. Zur Vermeidung von Doppelanmeldungen wird die erste Reichskleiderkarte des Kunden zur Kennzeichnung der Eintragung mit dem Stempel des Schubmachers versehen. Die Eintragung in die Kundenlisten erfolgt in der Zeit vom 2. bis 14. September 1940 gegen Vorlegung der ersten Reichskleiderkarte. Motorräder sausten auseinander Hamm, 23. August. Am Dienstag morgen prallte auf der Hauptverkehrsstraße Hamm—Pelkum der Hilfsheizer Friedrich Wichmann aus Nordbögge, der mit einem Motorrad auf der Fahrt zur Arbeitsstätte war, mit einem aus entgegengesetzter Richtung kommenden Kraftradfahrer in voller Fahrt zusammen. Der Zusammenstoß war so heftig, däß W. schwerverletzt ins Krankenhsaus eingeliefert werden mußte, während der zweite eines SchädelbreKraftfahrer infolge ennes Schhwewbruchs tot liegen blieb. Mit Musik zur Flachsernte Hilden, 23. August. Einen fröhlichen Erntezug sah an an einem schonen Sonnentag in Hilden, wo sich man an einem schönen Sonnentag in H in der Frühe auf dem Marktplatz ein großer Teil männlichen und weiblichen Einwohner traf, um gemeinsam zur Flachsernte hinauszumarschieren. Unter dem klingenden Spiel der Feuerwehrkapelle ging es hinaus auf die Felder, und in etwa drei Stunden war die Ernte des rund zehn Morgen großen Flachsfeldes gerupft. Auch der Ortsgruppenleiter und der Bürgermeister beteiligten sich an dieser Arbeit und gingen damit den Hildener Volksgenossen mit gutem Beispiel voran. „Churchill" und„Chamberlain“ sind beleidigend Oberhausen, 23. August. Ein Oberhausener hatte gegen einen Mitbewohner seines Hauses Beleidigungsklage angestrengt, weil dieser ihn bei einer Auseinandersetzung als„Churchill",„Chamberlain" und„lügnerischen Engländer" bezeichnet hatte. Der Beschuldigte. der diese Beleidigungen vor Gericht zugab, wurde zu einer Geldstrafe von 30 RM. oder sechs Tagen Gefängnis verurteilt. Wie in der Urteilsbegründung ausgeführt wurde, seien die Engländer die erbittertsten Feinde unseres Volkes, und wenn jemand von einem deutschen Volksgenossen sage, er sei ein noch größerer Lügner als der Engländer, so stelle das eine Beleidigung dar und sei entsprechenv zu bestrafen. Das Beil in Kinderhand Wissen, 23. August. In Endehöhe wollte ein sechsjähriges Mädchen ein Stuck von einem Stock abschlagen und hantierte dabei mit einem Beil herum. Das dreijährige Schwesterchen hatte dabei eine Hand auf den Hauklotz gelegt. Durch einen unglücklichen Schlag rutschte das Beil ab, wodurch dem kleinen Madchen drei Finger der linken Hand abgeschlagen wurden. Börsen weiter fest Auch am Freitag wurden die Aktienmärkte der Berrse liner Börse durch feste Haltung gekennzeichnet. Bereits bei Festsetzung der ersten Kurse traten Steigerungen bis zu 3 Prozent ein. Das Geschäft war erneut lebhafter. Die Aktienmärkte der Rheintsch=Westfältschen Börse zu Düsseldors wiesen auch im Freitag=Börsenverkehr eine feste Haltung auf.— Amtliche Kursnotierungen an der Berliner Börse vom 23. August 1940: Farbenindustrie 186.20; Harpener Bergbau 153.00.— An der Düsseldorfer Borse wurden notiert: Constantin der Große 7400., 7900.: Balcke Maschinen 138,00; Vereinigte Stahlwerke 129,10: Westfalia=Dinnendahl 178,00. Von einer Kuh zu Tode getreten Gebhardshein(Westerwald), 23. August. In einer ain scheute eine idwirt geführt wurde, durch das Motorengerausch eines nahenden Lastwagens. Der Landwirt wurde zu Boden gerissen und von der Kuh so unglücklich auf den Leib getreten, daß er einen Darmriß davontrug. Kurz nach der Einlieferung ins Krankenhaus ist der Landwirt seinen Verletzungen erlegen. 10 Jahre Zuchthaus für eine Feldpostdiebin Siegen, 28. August. Vor dem Sondergericht stand die Ehefrau Else D. aus Siegen, die sich in ihrer Eigenschaft als Postaushelferin an Feldpostpäckchen vergriffen hatte. Die Angeklagte hatte den Inhalt teils selbst verbraucht, zum anderen verschenkt und sogar verkauft. In 16 Fällen konnte sie überführt werden. Das Sondergericht verurteilte sie wegen der Schwere der Tat als Volksschädling wegen fortgesetzter Amtsunterschlagung, Urkundenunterdrückung usw. zu zehn Jahren Zuchthaus und zehn Jahren Ehrverlust. Die Untersuchungshaft wurde nicht angerechnet. Wenn jemand eine Reise tut, so Kann er was verzählen! MATTHLAS GLAUDIUR VIII Schrittmacher klärt eine wichtige Frage. „Uan freut sich immer wieder, wenn man Menschen ankrifft, die nicht nur das Heute sehen, sondern auch ein wenig weiter denken.“ Mit diesen Worten begann F Schrittmacher von einem neuen Erlebnis zu berichten.„Die Sache trug sich in meinem lieben Sachsen zu, in der bekannten Industriestadt Chemnitz. Unbedingt mußte ich dort Station machen, um meinen jahrelangen Freund Alfred aufzusuchen, der dort als stredsanerkschlermesterseinen Hersfnachgng. Als ich seine Werkstatt betrat, stand Alfred gerade an der hobelbank. Ich beobachtete ihn eine Weile und freute mich, wie unter seinem kräftig und sicher geführten handwerkszeug die Späne nur so flogen.„g 2 Dann zupfte ichihnan seiner grünen Schürze.##(.3 9 /0 Als er sich umsah und mich erblickte, strahlte sein Gesicht von Wiedersehensfreude.„Das ist einegelungene Überraschung, Schrittmacher“, riefer aus,„und gerade heute dachte ich an Dich. Ich habe Wichtiges mit Dir zu besprechen. Dort, in jenem gemütlichen Winkel wollen wir miteinander reden. Damit führte er mich in eine freundliche, sonnige Ecke seiner Werkstatt, wo ein paar bequeme, selbstgebaute Stühle und ein fester Tisch zum Verweilen einluden.„Do brennt es denn, Alfred", leitete ich das Gespräch ein und war wirklich neugierig, was nun kommen sollte.„Die Sache ist nämlich so“, sing Alfred an,„Du weißt, daß ich mich vor einigen Jahren selbständig machte. Es war natürlich meine Pflicht, dabei auch an die Zukunft meiner Familie zu denken. Auf Deinen Rat hin schloß ich dann bei der Dolksfürsorge eine Kapitalversicherung ab. Als junger Reister mußte ich mich natürlich nach der Decke strecken und die Monatsbeiträge meinen Verhältnissen anpassen. Heute hab' ich festen Fuß gefaßt. Das yandwerk nährt seinen Mann und wir alle sind glücklich und zufrieden. Ich möchte aber noch mehr für einen ruhigen, behaglichen Lebensabend vorsorgen. Wie läßt sich das jetzt machen:„Du hast recht, Alfred“, sagte ich, „daß Du heute, gerade weil Du noch jung und kräftig bist, auch weiter denkst. Nun hör mal schön zu: Die Dolksfürsorge hat für jeden Fall die richtige Lösung. Du beantragst jetzt bei dem Vertrauensmann, der Deine Beiträge kassiert, eine Erhöhung Deiner Versicherungssumme. Die Bedingungen dafür werden Dir keine Kopfschmerzen machen. Sie sind für Dich und die Deinenso vorteilhaft, daß Du bestimmt ja sagst.“„Schrittmacher", unterbrach mich Alfred, „die Frage wollte ich ja schon immer geklärt haben. Wie sicher und geborgen fühlt man sich doch bei der Volksfürsorge.“ In diesem Augenblick drehte er sich um und lachte:„Da, sieh hin, da kommt Dein Datenkind, die kleine Elsbeth, mit dem Frühstückskörbchen. Weißt Du noch, wie wir für ihre spätere Aussteuer bei der Dolksfürsorge vorsorgten? Doch nun wollen wir sehen, was Mutter eingepackt hat, und Du bist natürlich mein Gast. Volksfürsorge-Versicherungen Hamburg in und Rart 4 zsX Wir wollen für ##., künstlerischen und #chters Karl Immer ogen werten und sein Strachten. #796, am 24. April, ## als Angehöriger d #erer lieben Frauen #sche Kunst und begi win Liebhabertheater ##ifer singt er mit S Ehne dem Fanatismu #bgangsgguggniz, bem In Eindringen in die Blahrbeiten, verbund bestimmtet Barstellut * K a r l I m m e r m a n Veriegsrates Immer: Sballe, erledigt mit z #um, dient in den #zdeal, lebt als preuß #um, setzt jedoch diese Rseine nicht geringe K er Regsamkeit entg #ien, Dramen und R Asen und leuchtendste Vdichter Karl Imme ##emeinde, die den * In Münster lebt leuten und läßt s# hausen“, der das gei leuchtet, widerspiege * Nach einem län #natstadt Magdeburg Aschiedenen Gattin bräfin Ahlefeldt, #ommt der Dichter #erichtsrat amtiert: ##lpunkt der Stadt #n klassischen Geist Atischen Epoche, die e Musik begegnet uid aus dem eleg gisig und seelisch in der Roman mem realistischen streundschaft mit Aufall will es, de Aarianne Niemeye beratet ist. Dieses Weratet ist. w Engers Engelsflug vo in Engelsflug vo zeichen des Sichwi herzens hoch und schepferischen Phan Karl Immerma Verehrer edelster? Gedankentiefe in u Ernte ist zu bucher sieckt viel Romant (1881) steht hinsicht reit über dem Dur Schaffens. Im„4 bernde Lesergemei und Schilderer ein vollem Eifer die all seiner volkhaf sprachliche Kraft, benso in uns wi lufte, bildhafte S # Plauderns. Es ist am 25. Invermann die zus Wirkens fü ainnen und für ## bis zum heu urn hat. sommerschl „Eine Urauffü wire schon die Auskunft über Bese liche Metyode erhal los und unver bind schwerem Stotterei Tiefen seelischer 2 gen ist.(Falls Zuse Umschlag ohne 9 werden, bitte ich von 24 Rpf. in Bi und Lehrer, die sel wurden nach ande zen durch meine 20 Tagen gründli befreit. Originalz gung. Keine Anwe nenten oder Hypn angst muß durch aufbau der Sprac 35jährige Praxis. L. Warneke, 1 Seydelf 3. Deutsch I1. Ziehungsta 3 Gewinne 12 Gewinne 6 Gewinne 21 Gewinne 296108 298484 36 Gewinne 26149 304372 117 Gewinne 33359 53381 5 101492 111730 143215 160256 21812 274247 363575 399655 234 Gewinne 35640 40757 86164 95734 118250 140810 164145 178363 215415 217600 240099 244518 274941 280670 308935 310667 360436 361652 397953 834 Gew 15762 178 34650 352 55792 692 88924 902 106939 10 125810 12 139035 13 161391 14 185549 14 196194 11 214429 21 226094 22 244139 24 259309 24 266349 24 239509 2 307145 3 324334 3 334163 3 31324 374895 3 995334 sdreck und schmecken. #s Probeertandigen. inland rten Schötschwarzen nauer strich ung zu dem von Galen n soll dieser sein. 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Die Beiträge cherunge. erden Dir der Dolksh u m u n d ein DatenFrühstücksr für ihre sorge vorehen, was t natürlich Hamburg Klorigede Meenioches Kart Immermann zum 10C. Todestag(D. Cugust) r Wir wollen für einige Minuten unseren Blick auf an künstlerischen und völkischen Sinn der Arbeit des Karl Immermann lenken, sein agen werten und sein Leben, wie er es sah und führte, Eogen werten und sein Leben, wie er es sah und führte, Immermanns mahrste und wirksamste Kraft liegt erzählenden Prosadichtung verborgen. Was Karl Enmermann beseelte, seine dichterische Berufung, hält #r junge Schüler und Student fest in beiden Händen. ·56, am 24. April, in Magdeburg geboren, entwickelt iz Angehöriger des Gymnasiums zum Kloster unlieben Frauen höchstes Interesse für die drama#sche Kunst und beginnt hier schon Theater zu spielen, zu leiten. Mit andachtsvollem singt er mit Sprache und theatralischem Pathos, dem Fanatismus des Theaters zu erliegen. Sein sangszeugnis hemerkt, sinnveu seine„Schpelligkeit Wene, Ebgangszeugnis hemerkt, sinnvoll seine indringen in die Tiefe und den Zusammenhang der Wahrheiten, verbunden mit scharfer Beurteilung und Bestimmter Darstellung des Gedachten.“ Karl Immermann, der Sohn des Magdeburger Veriegsrates Immermann, beginnt sein Studium in Vballe, erledigt mit zielhaftem Manneswillen sein Pen#um, dient in den Freiheitskriegen für ein höheres #degl, lebt als preußischer Richter für Idee und Volksum, setzt jedoch diesem planvollen Leben für den Staat Rseine nicht geringe Kunst dichterischer Arbeit und geistiRegsamkeit entgegen und bleibt in seinen Gedich#en, Dramen und Romanen der von schönsten, ezggig; Theaterzeit, die Operette„Liebe nach der Uhr", die auf der Gartenbühne des„Rosetheaters“ ans Licht trat— aber es ist nux die wohl„letzte Rose“ des diesjährigen Theatersommers. Weder das Publikum noch der Kunstbetrachter pflegen im August ihre Erwartungen allzu hoch zu spannen, und es gnügt denn auch festzustellen, daß es sich bei dieser Operette von Christian Eckelmann und Walter Rothenburg, Musik, von Wismar keineswegs um die„große Overette“ handelt, sondern um ein Lustspielchen mit eingelegten Gesangsnummern, ohne Aufregung, ohne den berühmten„Konflikt" am Ende des zweiten Aktes und fast ohne Handlung. Es sind drei Paare da, die miteinander liebeln. Eins ist sich noch nicht einig, eins hat sich gezankt, das dritte plänkelt zwischen beiden. Die drei Paare werden etwas durcheinander gemischt und dann kriegen von am Schluß. Den Kernpunkt bildet eine Szene, in der sozusagen das Rezept dafür gegeben werden soll, wie jede Frau jeden Mann„in 14½ Minuten hergmkriegen kann“. Wir können zwar in der von den Autoren vorgeschriebenen Verführungsmethode nichts von Originalität finden, glauben auch nicht, daß jeder Mann darauf hineinfallen wird, aber, Alige Hechzy, Silbenrätsel Die bestbewährte Strategie al— ber— bin— char— che!— 01—•— 61 6n— 7a— gern— gum— Im— kent— la 1ei— ler— ma— 10— 10— 10— n0— nen nor— pe— phro— p0l— 908— r8— ra— ram— re— sching— s1l— ey— tasch— te te— tiv— vol— wich— zin Aus diesen 42 Silben sind 16 Wörter zu bilden, deren Anfänge und Enden, letztere, entgegen„der 8ah lenfolge gelesen, einen hohen strategist wiedergeben.(ch= 1 Buchstabe.) Bedeutung der Wörter: 1. ostpreußische Stadt, 2. eine der altgriechischen Anmutsgöttinnen, 8. Schußwaffe, 4. franzosen licher Politiker der römischen Kurie(1913),), Bekesiskent Zut Veibtoessealnt Aast die Kelies deuscl. Wochenschau. Gloria:„Eine kleine Nachtmusik“. Die nachschöpferisch gestaltete Filmdichtung nach der Mozartschen Meisternovelle.„Die Reite nach Prag" besitzt eine solche Fülle von musikaltschen und Sghnenerzugen## katessen, daß der Besuch sioh iu: Hspesianbngg riin in Beiprogramm, erscheint, der Kultursilm„Kärnine! land“ und die Wochenschau. Tonfilm=Theater Wiemelhausen:„Weißer Flieder“ Dieses köstliche Lustspiel lebt nur von den Grundsatz des Frobsinns und der Freude. Das soerhäizig in hen Grundsde##m abgewandelte Mutter=Tochter Me Puim abgewoLicht, Ha ez in die Ebene verlager aner zung gäplellelter Jung Hier.itgtpsag B Pukv=Zannelore& chrotf Bittor ung, die wt: GGudof S cHhaftbker auch den Nächwuchs der diese Rolle hineinfallen wird, aber Alice Hechy zufiel und die mit ihr seit langer Zeit zum ersten Male wieder auf einer Berliner Bühne erscheint, setzt dabei alle ihre gelernte Theaterkunst ein. Die Musik des Komponisten Wismar ist hübsch und gefällig und weckt angenehme Erinnerungen an die „Fledermaus", den„Grafen von Luxemburg" und Linkes„Frau Luna". Die Rosespielschar— mit alten Könnern wie Kurt Mühlhardt und Erich Gottnicht oft gesehenen jungen Talenten -loh Lothar und dem Pohlenz sorgten dafür, daß die„Liebe nach der Uhr“ flott und richtig ging, so daß der Erfolg am Schluß nicht ausblieb. Karlernst Knatz Könnern wie Kurt Mühlhars schalk und goch, niar oft gesehenen wie Hanna Lußznigg, Ralpy#o reizenden Zöschen der Marianne P #emeinde, In Münster lebt er als Referendar mit Land und ##leuten und läßt sein Erlebnis im Roman„Münch###usen“, der das geistige und soziale Leben der Zeit beWliachek, mberbienen. Nach einem längeren Zwischenspiel in seiner Hei##natstadt Magdeburg, das durch seine Liebe zu der gechiedenen Gattin des Freikorpsführers Lützow, der räfin Ahlefeldt, sein besonderes Gepräge erhält, #mmt der Dichter nach Düsseldorf, wo er als Landerichtsrat amtiert und Hros Eregreizt alg Theaterleiter ##bunkt, der Stadt magt. Er preist als Theaterleiter ## klassischen Geist und den heiligen Hauch der roman##rchen Epoche, die uns in den Tönen seiner Worte ne Musik begegnet und die ganze Welt durchzieht. Hier aus dem elegischen Immermann der ausholende, gesg und seelisch wachsende Meister der Erzählkunst, Pund spilf es) aß er in (1918),),., nur Jag#en und Rudglf Schandie: uuch de.. Nauhwucht lichex. Volitirgz, der„Hgumgr, perie 14919),7% b. nur z. Wort kommen 1ast. 7 altrömischer Geschichtsschreiber, 8. Hauptstadl der Hammer Lichtspiele— Capitaltheater Werne:„Ihr Sowjetrepublik Turkestan, 9. Lager, 10. Verschiedenes, Privatsekretär“ 11. kranzösischer Tragiker 1699), 12. Edelmetau, Man brauch nur den Namen von Hannes. Peter.%#5; 18. Liebreig Gremdwart), 14, die„Befehlsfoxm, des des Dichters der modernen Burseske, vu, nennen, und Feitpgrtes. 18. Auron am Tegerme,.6, Vus vude eus dneig us Zilache, bosten zas aziägigse, Sizehezsegim ei (rremuwors. Reureichen keitet.„Welstek ist von Gaunerr. Dieben, ue verliebten Leuten die Rede, also alles Figuren, die die tige Charakterstudie gibt. Maria Andergast ist Parinerin..., 13 g.2 Taa 19 Odeon—Skala:„12 Minuten nach 12“ Man merkt es nach den ersten Filmmetern, hier gebt es um Dinge, die den Zuschauer interessieren. Kriminalisten müssen es sich gefallen lassen, daß sie für Verbrecher gehalten werden, die weil die richtigen Gauner weiter im Trh: ben sischen können. Die Komödie ist auf einen lichen Ton abgestimmt, was nicht zuletzt Zer, erpiegg##r Darstellung ist, aus der sich besonders Gexaihine, Katt. Ursula Herking, Rens Deltgen und Carl Raddatz herausheben. „Kennwort Machin“. — 10.— — 11. 6. 14. — 15.— 8. 16• 1. Gaudium,.3 Bonn— Nur, Saale, Rhein. b e Bschamer Pischau Lichtburg:„Srovou), Hugtaltst der Te, dem rechten Fleck haben. Das welbliche Element l/z.Zusch richen Operette in auch das tragende und ersolgsbestim= Bleibtreu vertreten. Von den übrigen Mitpirtenden mende Moment des Films, der bei aller Anlehnung, g7.### interessieren noch Herbert Hübner und S. Schi szenischen„Aufbau doch seine eigene Form wahrt. Fumischberg. gesehen ist es ein großer Wurf, der der Spielleitung alle ratet ist. eichen des Sichwiederfindens; er treibt das Feuer des #berzens hoch und vollendet aus dem Kraftgefühl der hepferischen Phantasie sein Werk. Karl Immermann ging seine Straße und bleibt als Lerehrer edelster dichterischer Werte, als Erzähler von Gedankentiefe in unserer Erinnerung. Eine großartige Ernte ist zu buchen: Im„Trauerspiel in Tirol“(1827) sect viel Romantisches; sein„Mysterium,„eh Capitol:„Es geht um mein Leben“. tief ergreisende. Geschichte um s eil echeslaenl eilie Reheleihtelichel geiäch Lichtburg Langendreer:„Ken von der großen Kunst seiner Menschengestaltung gibt. Capitol=Theater Langendreer:„Leidenschaft“ Ssicheioe ese, e d lise lie hachce Est dwer und Paul Otto die die leidenschaftdurchwählte Erzählung zu einem Erlebnis machen. Apollo=Theater Weitmar:„Verwandte sind auch Menschen“ : Drunter und drüber geht es in diesem Film, der Foers s boe.s ce wir verzichten. Wir möchten nur sagen, daß sie ein reizendes Kind Dee, mustals gbezier“Hirlglert seiost.“ Es üingen eindgekeoht und Die Varteler Nie 30 u. Begte, Sozetgutge Bhgorick eider Benaligserlng Austommst haisen ibanle. Gisn Ratgarete Kübsek und Ese von Röll nid Sptelsegeilerung michits nachoerben. V, V. Vornyg Sanderloh gedähbrt der Lakrselung, die 4s verstedt, Lest union=Theater Gerihe:„Der Fuchs von Glenarvon“ Ausgabe als tapfere,„liehende, und in schuldloser„Schuld und Spieteeheneggr A Stim Novotna mit steiker is9 Hans Kinsicht eiwas in den diniergrund kritt. Man große Ueberraschung Prgsize.8½5 Egseser lülcr sie de Faie Acen euit ak sche Bicz; all seiner volkhaften Durchdringung aufzeigt. Die #enso in uns wie die schöne frische Luft, die, natur: aste, bildhafte Schilderung, die wirklich friedvolle Art 6 Blauderns...E, kx bet 9ur Es ist am 25. August hundert Jahre ver, daß Karl 1 Inermann die Augen schloß. Da wollen wir uns # ins Wirkens für die Ideale einer schönen Welt gern onnen und für ein dichterisches Werk dankbar sein, ##bis zum heutigen Tage seinen Glanz nicht veru ber. Kurt Varges sommerschluß; Uraufführung in Berlin „Liebe nach der Uhr“ Eine Uraufführung, jetzt? Man könnte denken es füre schon die erste„Schwalbe“ der kommenden Erfolg nicht zu bangen. Ufa=Tonhalle:„Kennwort: Machin“. Der starke Andrang beweist es, daß dieser Kriminalfilm den Bochumer Filmfreupden, getälltz„Paul Pahlte und Hilde Weißzner sind die Hauptträger des Erfolges. Ab heute, Sonnabend, läuft die neueste Wochenschau. Lichtspielhaus:„Fahrt ins Leben“. Es ist ein Film von der Marine, ein ernstes und zugleich fröhliches Spiel aus dem Alltagsleben der Seekadetten eines Schulschisses. Die Kameradschaft in ernsten und beiteren Stunden ist das beherrschende Thema, das die Spielleitung„mit dem Blick auf das Menghater, eggtge, Prächtige Burschen sind es, angebende. Soldaten von der Fußsohle bis zum Scheitel. die Freud und Leid miteinander teilen und sich nicht trennen In Not und Gefahr. Der eine tritt für den andern ein. Und diese Kameradschaft, die in keinem Augenblisch geberiget, Ist. PgHpfliche PBisde, das den Film zu einem Erlebnis macht. Douz#ae Bilder von der See und Schauübungen aus dem Diezpgrgggasfe Frau durchführt, ist schlechthin vorbildlich. Erstaunst gibt sich Karl Luppig Diebl, ein„Peister den Sharatteristerungskunst.„XFgseg 8#55e Tppenkeonlen uie Pointner vertreten mit Geschick ihre Typenrouen. Die politische Aktualität des Films, dem der Roman Larsealet von Ralsge, de, Zischisc Käpslee Berzsigz ##flich sind in den, Hauptrolen“ Der Erfolg Marika Rökt, und Lucie Hoflich, ung„in den Hauptrollen und sichern der sein erzählten Ballade einen nachhaltigen Eindruck. Kammerlichtspiele Gerthe:„Waldrausch“. Ein starkes und innerlich gedaltvesues ettrpserg wäre Welt=Licht:„Gasparone“ dieser entzückenden Filmoperette, in der Johannes Heesters und Rudolf Iseoa% herden Ugemeinen Wunsch einem Roman von Patur und Mensch zieht die Zuschau Apollo:„Die Sporckschen Jäger“. Ein Spiel mit einer ernsten Grundnote, gestaltet nach SIeCugn.,pönneer destan genterarändsgkett“.30 asd ee Balr aiSter Gschie seie. Trabel Hinaeheingspolle Fra dem gleichnamigen Roman des ostpreußtscrez., Sgzstarguchz männlichtstarken Ingenieur, und.„Sanst ters Richard Stowronner, bessen Hiner###########ug### bende, hingebungsvolle Frau gestalten. dem Film sein„Gepräge gibt. Soldaten und Jager sund die Gestalten der Erzählung. Der Kampf zwischen Liebe und Bilscht ,ldernden Leutnant den dunitle Triebbästigielt an K“*ot#ue zpielen sich af Ddes Fims Is. Schauburg Wanne=Eickel:„Der Feuerteufel“ al Pie elscräche dramatischer Größe sind, eip' eriolebesimmendes Element des Fims lst. Unter den sein regieliches und darstellerisches Können ganz ausspielen. r Rotraut! Josef Ruh Slettern. Auskunft über Beseitigung durch natürliche Metvode erhalten Sie sofort kostenlos und unver bindlich von ehemaligem lwerem Stotierer, der selbst durch die Liefen seelischer Zerrüttungen gegangen ist.(Falls Zusendungen in verschl. ümschlag ohne Aufdruck gewünscht verden, bitie ich um Einsendung von 24 Rpf. in Briefm.) Prakt. 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DenHang (Holland), Scheveningen(Holland), 22. August 1940 Die Beerdigung findet statt Dienstag, 27. August. 14.30 Uhr. von der kleinen Trauerhalle des Friedhofes am Freigrafendamm. Trauerteier eine Viertelstunde vorher. Allen, denen aus Versehen keine besondere Nachricht zuting, diene diese als solche Familien-Nachrichten aus anderen Zeitungen übernommen Geboren: Knaben: Duisburg; Heinz Geiling. Dortmund: Herber. Wenker(Grete Wenker).— Mädchen: Dr. med. Karl Nehme(Gertrud Vermählte: Köln=Bayenthal: Josef Heinrich Hübner Pr,,##unig Gertges. Hagen: Emn wennighaus mit Helga Somborn. Gestorben: Nordbögge: Wichmann 27 J. Hamm: Karl Lücke, Unteroffizier. 25 J. Köln: Hans Schäfer, Schreinermeister, 58 J. Berlin=Dahlem: Ernst Stutz, Geh. Berarat Dr., 72 J. heim=Ruhr: Wilhelm von Kamp, Direktor, 70 J. Hagen: Heinrich Melchtor, 67 Jahre. Entlaufen Wir haben uns verlobt Meta Gredu Willi Dudlitz Darmstadt, den 16. 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Schwager und Onkel, den Hauer Otto Knof Im Alter von 40 Jahren Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Frau Marta Knof geb. Bosch und Kinder Familie Adolf Knof Bochum, den 23. August 1940 Die Beerdigung finder statt am Sonnabend, dem 24. August, nachmittags.30 Uhr von der Friee hofshalle in Bochum-Hiltrop Von der Wehrmacht zurtäck habe ich meine Prazis wiederauf genommen Dr. Bellwinkel Kortumstraße 93 Annahmestellen 10r Klein-Anzeigen Bochum Rathausplatz 8 Hauptgeschäftsstelle Hattinger Strabe 20 G. Langenstüch Schreibwarenhandig Hattinger Straße 14 Karl Regelmann Buchhandlung Essener Strabe 12 Präulein jeckel Schrelbwarenhand! .-Altenbochum Wittener Strabe 170 Druck-Menne Wittener Straße 241 Geors Lillpopp: Wittener-Straße 226 Bernhard Sure: Wittener Straße 253 H. Stüchemann .-Oerthe Castroper Hellwes 4 17 Buchdrucherei Zdlch Xurtloß! J. WACKERZAPP Dentist Bochum, Kortumstraße 56. Tel. 61718 Zugelassen bei sämtl. 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August. nachmittags 3 30 Uhr. von der Leichenhalle des Friedhofes in Bochum-Riemke aus statt. Trauer feler eine halbe Stunde vorher. Allen, denen aus Versehen keine besondere Nachricht zuging, diene diese als solche Am 17. Juni 1940 flel bei den siegreichen Kämpfen Im Westen in soldatischer Pflichterfüllung unser Werkskamerad Gefreiter Karl Sahm Mech. Werkst. Er ließ sein Leben für Deutschlands Größe und Preiheit.„ Wir werden diesem tapferen Kameraden ein ehrendes Andenken bewahren. * Bochum, den 22. August 1940 Führung und Gefolgschaft Gebr. Eickhoff Maschinenfabrik u. Eisengießerei Für die Beweise aufrichtiger Teilnahme beim Tode unseres guten Vaters sagen wir herzlichen Dank Geschwister Bahmann Bochum, den 23. August 1940 Das 30tägige Seelenamt ist am Donnerstag, dem 29. August, morgens 7 Uhr, in der St.-AntoniusKirche, zu dem wir freundlichst einladen Fristersalon—Parfümerie Kortumstraße 3. und Wasserwellen Pracht, (32%) am 27. August ab 13 Uhr. 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Altenbochum..45: Hauptgottesdienst, Christiansen: 11: KGD., Chrivonten. .30: Frühgottesote„.Schloß= habn; 14: KGD., Brühmann. Engelsburg. 8: Frühgottesdienst, .45: Gotesdienst, Dieckhoff: 12: Gerthe..45: Hauptgottesdienst, Schaefer: 11: KGD. Hamme. Kirche.45: Wegescheid.45: Vonhoff; Kirche: 11.10, Bischoff: KGD. Gedebaus: 11.15. S0 Dahlhausen..45: Bäumer: 11: KGD.; 12 Taufen. Stiepel..30: Gottesdienst im Lutherhaus, Mießner; Zsich in der Kirche,„Nießner: 11: in der Kirche, Beieyner. .30: Gottesdienst in der Büchsel; 14: KGD.; 10: Gottesdust. im Lutherhaus, Husemeyer; 11.15: K6D. Uemmingen..45: Hauptggzien, dienst, Kuhlmann; 11: Kirchen##fe im KGD., Kuhlmann. Weitmar. 8: Kirche, Hinnah.15: Weitmar=Mark, Hinnab; 10: dorf, Arning(anschl. veier des hl. Abendmahls, Beichtseier.30): 10.30: KGD. Weitmar=Mark, Wetrich; 14: KGD. Kirche, Hinnah; 14: K62. Eppendorf, Arning. .45: Hauptgottesdienst, Ravenschlag; 12: Taufen. Wiemelhausen. Melanchtbonkirche: 8: Dr. Klein:.45: Schmidt; 11.15: KGD.— Petriktrche: 8: Schmidt; .45: Dr. Klein: 11: KGD. Habe mein Transportgeschält wieder aufgenommen für Suche Beschäftigung 3½-To.- Lastwagen, auch mit Anhänger Fritz Spöler Wittener Straße 135, Rut 66070 Movel Reilbdaern. Margareten Hildegardetr. 4 bad Ruf 63101 meinvebaus, 1, Egpr.. Harpen..15: Gottesdienst, Dege; ner: 14: 8010., Hirschmalrtz. ga Am Vonhoff. ner: 14.K0/D., Hirschmann. Mi 19.30: Bibelstunde Gemernoch Do 20: Bibelstunde Kornharpen. Kapelle zu Höntrop..45: Hauptgottesdienst, Viertmann. Hofftede=oriemig 8: Pitsch: 10: Pitsch: 11.15: Noz., Pitsch: 14. Hordel. 8: Früdrirche, Vonhof 00. VSU. im Gemeinog .30: KGh. im Gemeindehaus. 9 30: Gredig mer. Sonstige Gemeinden Sonntag, 25. August 1940. 1. Baptistengemeinde, Immanuels kirche, Hermannshöhe 21..30: Gottesdienst: 11: Sonntagsschule: 17: Gottesdienst. Mi 20: Bibelstunde. Evgl.=luth. Kreuzgemeinde, Kreuzkirche, Gahlensche Str. 146..45: Kerle. Evgl.=luth.(altluth.) Gemeinden in Bochum. Kirche am Hindendurgplatz: onm: Prrdigt(Greve). gl. Gemeinde, Rottstr. 32a. .30: Bibelbesprechstunde; besmahl. Kartdssekrafer,„ in Bochum Stchtermin ist alsg Vienszag, der 2. Augzsz. Die Süchenden versammeln uic beLezuge, ien an der Kartosselfäsersuche zu den Schulpflichten.„Da fordere deshalb alle sich in Bochum aufhaltenben, übet 12 Jahre alten Schüler und Schülerinnen der Volksschulen auf, sich zu der angegebenen Zeit in ihrer Schule einzufinden. Die Schüler des Gymnasiums, der Goethe=Schule, der Bismarck=Schule, der JacobMayer=Schule, der Kaufmännischen Schule und ber Herder=Schule versammeln sich nach wie vor auf dem Schulhof der Volksschulen an der Oskar=Hoffmann= Straße. An die Eltern wende ich mich mit der dringenden Bitte, ihre schulpflichtigen Kinder en der Kartofselkäsersuche teilnehmen zu lassen. Die Suchpflicht ist Schulpflicht! Sie ist vor allem eine Pflicht gegenüber dem Vaterlande! Bochum, den 23. August 1940. 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Der Mann hat diejenige Rücksicht auf seine Hausgenossen zu nehmen, die der Anstand ohne weiteres gebietet. Benachrichtigen Sie Ihren Hauswirt dahin, daß dieser den Mieter über seine Pflichten zur Hausgemeinschaft entsprechend aufklärt und ihn auf die Folgen hinweist, die aus einer Störung des Hausfriedens erwachsen können, nämlich Räumungsklage. V. B. Der Hauswirt bestimmt die Hausordnung. Sie ist natürlich nicht für immer unabänderlich. Fragen Sie Ihren Vermieter, aus welchen Gründen er die Einweichung der Wäsche am Sonnabend verbietet. Von den Gründen wird es abhangen, ob Sie sich weigerlich verhalten können, denn aus bloßer Schikane darf ein solches Verbot nicht erlassen werden. H. F. Es ist nicht üblich, die Waschküche als Kinderspielzimmer zu benutzen. Der Hauswirt hätte die Pflicht, für Ordnung zu sorgen. Ein gesetzliches Verbot besteht natürlich nicht. Sie konnten dagegen mit Erfolg nur an gehen, wenn Ihr Wohnrecht oder Ihr berechtigtes Ruhebedürfnis durch den Lärm gestört wird. —.— Julius M. Sie wohnen im Ehrenfeld und haben in der Altstadt einen Laden. Sie müssen sich an den Kosten für den Luftschutz an beiden Stellen beteiligen, denn Sie selbst und Ihr Personal könnten in die Lage kommen, die Luftschutzraume und Durchbrüche in dem Hause benutzen zu mussen, in dem sich das Geschäftslokal befindet. W. K. Dadurch, daß Sie mit Familie bei Ihrer Schwiegermutter weilen, ist eine Untermietung gesetzlich nicht begründet. Der Hauswirt kann Sie nicht zum Verlassen der Wohnung zwingen, doch würden wir raten, Erge, emes n## sich mit dem Hauswirt inigen, falls der Besuch für tal wegen eines kleinen Zuschusses zu einigen, au. ker Eesuch fürlangere Zeit gedacht ist. E. D. Die Gasleitung muß der Hauswirt durchblasen lassen, wenn an der Verstopfung nicht etwa den Mieter ein fahrlässiges Verschulden trifft. Der Mietvertrag hat den Sinn, daß der Hauswirt die Rohranlagen in gebrauchsfertigem Zustande zu erhalten hat. Luftschutzfragen Ph. A. Die Mieter sind für die Lichtanlage im Lu## schutzraum auch rückwirkend zahlungspflichtig.### doch ganz selbstverständlich, daß die Mieter auch für###0 schadigungen aufkommen mussen, wenn solche dunch Unachtsamkeit verschuldet werden. E. Sch. Wenn Sie einen ausreichenden Gartenschlaug besitzen, so dürfte dieser sehr wohl die Handfeuersprug# ersetzen. Diese hat freilich den großen Vorteil, daß#### mit ihr überall sofort hingehen können, während die#### nutzung des Schlauches solches nicht in dem Maße zu# läßt. Die Handspritze ware also unbedingt vorzuziehe Was die Frauen fragen Augüste W. Bringen Sie Ihren Fall zunächst van die stadtische Preisbildungsstelle und klagen Sie geg### benenfalls auf Erfüllung des Lieferungsvertrages. Hiem ist der Verkäufer sicherlich haftbar. Kartu. Kurpoher Airmes Sonnabend, 24., und Sonntag, 25. August letzte Tage DIEBESITZER Immer ist ∆ 0. Neurkemm a. a. Junk ein Sovonzugtes Auss Lugsgebler. — Herrliches Ruhrtal, schöne Waldungen. Beliebte Ruhruferund Waldgaststätten. Angenehmer Aufenthalt in den Wirtschaftsbetrieben der Altstadt Jo#bad Jassendon# ItenLstsalson (Kreis Soest) empfichlf sich zur Heilanzeigen: Gicht, Rheuma, Ischias, allgem. Schwüche, Frauenkrankheiten, Katarrhe der oberen und tieferen Luftwege Aushunft durch die Badeverwaltung Aut zur althergebrachten Welenäter niemes vom 24. 8. bis einschließlich 3. 9. 1940 Täglich ab 2 Uhr geöffnet Es laden freundlichst ein: Die Besitzer 1 e IS „BA“ Dein Heimatblatt Wä at Geschäftsmann well bestohn. dä mant im BA“ drinne stohn. Sonntag, 25. Aug., 16 bis 13 Uhr Konzerruss biabt.eichesiere Bei schlechtem Wetter findet das Konzert im Saale statt Parkhaus in Stadtpark M. Günter Auf zum Neuling! Besitzer Heinrich Fernholz Bochum-Weitmar Fernruf 81131 Sonntag, 25. August. ab 5 Uhr: Konzert mit humor. 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