vezugspreis mit Botenlohn:.15 RPo., wongdeg ,3 g6,.! Halpmonatlich. nonatlich, Jelbstabholer.85 KR. monat1.9), g0 Gf, monatlich, FunkBezusspreuhor mit Mire%zh g, Smonatlich bei bier Sonntagen und a Gs. ber Aur, Hert Gewalt Gerdot oder Veliebstsrung und gsk. von 8 bis 13 Und von 142 5ls 18 Udk,Jennisg. Postz elz.3 Uhr.: Sprechstunden der Schriftleitung, auber mitwochs und sonnabends, von 16 bis 17 Uhr. 2. Vostsheckonte Vorinunz 17ch. Verlag und Druck: Laupenmühlen& Dierichs in Bochum Freitag 23. August 1940 47. Jahrgang Nummer 199 Einzelpreis 10 Pf. anzeigenpreise: Grundpreise für 1 mm Oovgg,.2 Perttest.“ Famitenin Anzeigentel und in 78 mm, Oveteime Anzeigen(nicht geschäftlicher lich aufgegebener Anzeigen kann keine Gewähr übernommen werden. Hauptgeschäftsstelle: Rathausplatz 8. Anruf 67551—54 STT und NactHapuW Wrinsen anlagen mit gutem Ersolg angegrissen—. Ein Schif im Dock getrofen e d Auen Gpe e aan an gng Randbemerkungen Als am 23. August 193 dnb Berlin, 22. August. Das Oberkommando der Wehrm gutäuftigrung siher Verlaufe der bewaffneten Zi. August zahlreiche den britischen Iuseiln, Biahnaglagen sowie 15 Flugplätze Sit aurten Lrseig angegeissen. Vonberntesser Loinien Hesen Vrtbisampton wurde u. a. ein Schift in bock getroffen. Bei einem Angriff auf einen Geleitzug i der Oshentraffer schwer zu beschäbigen. durch Bom hervtreiser, ge x, bv, st griffen unsere KampfIn der btach, ers. 22. Augug 8ei).g London sowie lieger Gluggaggrrete, füdostwärt. mit Bomben an. ein Rüstungswerk bei Briohizur der Facht zum 22. August Rorddeutschland verursachten nur geringfügigen Schaden. Der Feind verlor gestern sieben Flugzeuge. Sechs eigene Flugzeuge werden vermißt. Englische Märchen für Amerika Der Newyorker Zefzagegu### kommt aus London „esieben deutsche Flugzeuge haben am Sonntea neberdengung„von, hrichezt Hürch, die Schlüsselstelung dentung des Durceppler, diesen harten Kampf unter seinem Regiment führer Steiner geführte Regiment der Waffenett gis französischen Truppen verteidigt wan grder Ereschernung Ein Jahr Rullenvertrag verven, dessen Rordwestfront nunmehr von der, Schelde front besonders bewährt. zwei starken Verteidigungsstellungen ist Bomben gegen das Mausoleum Bismarcks lag britischer Luftpiraten auf deutsches Nationalheiligtum Neuer Kriclag Veticher Auun, deun ae ae ie ahe an. eit ereich igseg dann gacge ieiehlieds Gleis u den Vonschoteg, der bösonatichen Verzicharsg bse eaieshansce Bosenitel i helie e. e ie bombo gshulsen. gagchrete und Kirchen, das Bis, marck=Mausoleum oder das Goethe=Häuschen. Ja, die Engländer! Sechs weitere Ritterkreuzträger Der Führe wocht bot auf Fesdmarschals von Beauchisch, das Pevre, Oeverotessernen ebe u, hoigende Bfiziere Viterktrenz zum eiternen Prenz E pappuig, Boul verliehen: Vener=gleztnant zion;“ Generalleutnast. mandene einer Jusantere)ziuter, Jusanteriehhsison: Pittorin, Seprmgure ng# Gableng, Lommaneve ralten Zutantersedivision; Generalmasor eines Retziments der Wasen=st.: Komga einer Dioson über Alsne Kanal un, Ahbere, gämdten dnb Berlin, 22. August. Beim Einflug Ss heliedie Plch äesät--chelhläeich n Lomben zu belegen.„ernimmt das deutsche Volt Weit orobr= Zuschlag“ verv ein deutsches Nationatman bedenkt, daß dieses„Mansoleum abseits von allen Verkehrsstraßen und;e v Die, näheren umstände dieses von Friedrichsrub beif bem Bomben in einer Entfernung seben hat die Welbesteize hot, eiul se, Saites ui Beln. en d e igate Laltaurwelt best Zusrisgen auf Dert mäler nicht zurückschreckt, mit Abscheu und Empörung gegenüber. „Anfälle“ in England Wie in beit Hustaldgtisse umscherießen wied, enscden Genf. 22. August. öffentlicher, hiesten angerichtet haben. verheimlichen ist, findet sich dann in den Zeitungen geten auf deutsches. Port tyyh“„ Ein Teil einer großen Favrit in einer Stadt im Betonpfesser, die das Dach stütten, frachten „Kur ein iotel Deaischel ist aut Thrabteritiches and Endland Charakteristisches aus England Genf, 22. August. meint Mister Pag, gs.gnterburh, also der Stadt dei bewaffneten Ladv etwas vorsichtiger sein. Beide, mögen englischen Kriegsgefangenen genau nach der Haltung englischen Kriegsgefangenen genau nach der Haltung Englands einrichtet. Als am 23. August 1939 Reichsaußenminister von Rivbentrop in Moskau mit der sowjetrussischen Regierung den Nichtangriffs= und Konsultativpakt unterzeichnete, war sich die politische Welt darüber im klaren, daß sich ein politischer Akt erster Ordnung für Europa vollzogen hatte. Von der Erkenntnis, getragen, daß zwischen den beiden Staaten ein klares Verhältnis geschaffen werden mußte, um den Kriegstendenzen der westlichen Demokratien ein Gegengewicht entgegenzustellen, setzten beide Regierungen ihre Unterschrift unter diesen Vertrag. Der Ausgangspunkt, in jedem Falle verhindern, daß die beiden Großmächte noch einmal auf Rechnung der Westdemokratien in eine kriegerische Aus: einandersetzung verstrickt wurden, ist erreicht, Es ge schah das für die Beteiligten Natürliche, für die Westdemokratien aber schier Unfaßbare: daß das nationalsozialistische Deutschland und die Sowjetunion nicht ihre Interessen abgrenzten,„sondern oaruber hingus Eurovas einen endgültigen Riegel vorschoben. Auch Rußland hat erkannt, daß, die diplongtischen Verhungen Englands in den Vormonaten der Krl###gn ziur darauf abgestellt waren, noch einmal wie im Welttrieg russisches Blut für die Einkreisungstheorie zu verpflichten, ein Grundsatz der englischen Poltzizüßerhgapt, der, wie man heute mit Fug und Recht feststeuen varf, auch die französische Republik in den staatlichen Abgrund gestürzt hat. Die realen Notwendigkeiten eines schiedlichen Nachbarverhältnisses vor Augen, ermöglichte der Vertrag, alle beide Länder berührenden Fragen zu bereinigen und eine stahile Grundlage für die Zukunft herzustellen. In dem Jahre seines Bestehens hat der Pakt sich für beide Partner als durchaus günstig erwiesen. Wirtschaftlich wie politisch hat er sich im Sinne der Unterzeichner als ein Friedensinstrument bewährt und die Plane Englands zum Scheitern gebracht, die zrimer noch darauf abzielen, entweder, im Osten neue Kriegsschauplätze zu schaffen oder zumindest die wirtschaftlichen Zufuhren aus Rußland nach Deutschland zu unterbinden. Am Jahrestage des Vertragsabschlusses hat sich der Wirtschaftsaustausch zwischen beiden Staaten reihungslos eingespielt und damit beiden Vertragschlief chen ist, findet sich dann in den Zeitungen ge Englands GrancnischerO.. bs ee an. uuch. eader ber Buscht mechten menr u der deche. eine Vchtergnnen.=Prisce bauen konnte,poize, i. Ger Teilen der Nachbardivisionen mitberich beschleunigt. Der Erfolg wurde burch wesentkägzemischer, eirsatz des onskommandeurs werent.u,— hatte mit der von ihm Generallentnant Wi gt 9r in entscheidenden Anteil geführten, motorisierten Diviston eu hziz zur Einnahme dem Stegpiggf. Durch seinen persönlichen Einsatz in durch die hartnächioster Veintzen asse Gegenangrifse gePrückenkopf erichtet und Feind im Morgengrauen zusben bor d- Generaimasor von Gableng, lofort veziöx. lich mit kampfträftigen Socon Oadiens. bund gag so ##.,Nachbardivisionen das Zeichen zum gleichen n Person de Loire=Brücken. in Eit volltem Einsas beiner vienten gehalten und damit Orleans in die Hand genommen, gehalten un einen entschedenden Erfolg eroel. gahzrte Begz, Das von tt=Oberführer 8ePP Irfanterieregiment nent der Waffen=tt hat als eineig= Durgzbruch durch die in Rahmen eines Armeekorvs den Tighezt geiner Aktion Grebbe=Linie erzwungen. Die Schneutigrer.„„ez Erkun, hat weitgehende operative Folgen gehabt. dungen, beim Einsatz ,und der Führung seigenzergei, nentes hat sich Oberführer Kevoler durch Hatgison besonders ausgezeichnet. Er hat das sitzer die Zuslel ersönlich zum gewaltiamcghrehgeggege, unter starkem und zur Erstürmung des Grebbe=Berger unter sta keindlichen MG.= und Artilleriefeuer eingesetzt. anbd Rom, 2. Augzerztag Der italienische Wehrmachtbericht vom Donnerst#g Piese gesehe boote ein=Boot versenft, und eines unsere. Eiwe feindliche, Jeren Luftstreitkräften erreicht und unsere Flugzeuge sind zu den Ausgangsbasen zurückIn Otafrika wurde ein englisches Flugzeng von unseren Dubat bei Coeaeia(Kenia) Logzenischen Bombern Das Mittwoch nachm iWeg, vo sini zitlichen Mittelmeer in auseinanderfotgenden, Weuen Lwpader=sezte sich, wie angegriffezstandigen staltenischen Kreisen ergänzend mitaus vier Kreuzern zu je 5000 Tonnen und zwei Torpedobooten zusammen. bedobooten zusammen. Beträchtlicher Schaden auf Malta Genf, 22. August. Der italienische Wessenischer somtgerrg. hatt, gerelbet, doßzjeg und mit Erfolg hombardiest von Dazza angegrifrer. ugd wit, Frbürg Reuter glot hätten. Das amtliche britische iu seinen Widersprüchen bierüber einen zst züir die Pethoden die Reuter anwenauch dem Ausland gegenüber die Wahrbeit über die Gerchch hregiche die elchch in. Kesger Ptalig in und= Zäger stiegen auf. Die Angreiser kehr. Aus erson=Dienztag geht bervor, daß einiger SchaRoval Aie Rore angerichtet worden is.r Alusolat der und an dem Flugplatz der Royal Air Force! Wenn selbst dung schone heträchtlicher Schaden durch die italienischen dankbar für dieses beitir Wehrmagchberischte der Achsenaber in der gesamten Weltöffentlichkeit gern zur Kenntnis genommen werden wird. Eine alpine Glanzleistung italienischer Bergsteiger • Mailand, 22. August. üti und Vokrinitzst es in Begleitung von zwei Führern in schwierigster Klectzrgröezt, gelupeeg. De bif; Pka nc zwischen dem Innominata= und dem PeuteretGrat zu erklimmen. In 16 Stunden bezwangen sie die 800 Meter hohe Wand, um dann beim Schein des Vollmondes bis zur Vallot=Hütte unter dem Gipfel des Ein weiterer neuer Rihzezg und Giberi über den Emilio=Rey=Kamin, die Luigi=Amadeus=Spitze und den Broillard. der Wirtschaftsaustausch zwischen beiden Staaten reibungslos einges#### und damit peiden den den erwünschten und durch ihre Wirtschaftsstruk turen bedingten Nutzen gebracht. Die Realität, mit der die deutschen und sowjetrussischen„Stagtengemgg, beiem Abschluß zu Werke gingen, bat den Wessoe##ttinge. schon damals einen schweren Schlag, versetzt. Sie bildet auch heute und in Zukunft das Fundament eines ebenso realen freundnachbarlichen und wirtschaftlichen Verhattnies. Mit dem befohlenen Vombenangriff auf die Ruhestätte Schandtleck des Eisernen Kanzlers im Schand### Sachsenwalde hat England wiederum sein wahres Gesicht gezeigt. Nach dem Angriff auf die Weimarer GoetheStätte besteht kein Zweifel mehr, daß die britische Luftwaffe die nationalsten Empfindungen des deutschen Volkes treffen will. Sie hat sie auch getroffen, aber in einem anderen Sinne, als ihn sich diejenigen dachten, die sich jene Angriffsbefeble in ihren Dividendenhirnen erdachten. Das deutsche Volk weiß, was es von diesem England zu halten hat, das unsoldatisch und frivol seine Waffe gegen historische Monumente richtet, weil es militärische Ziele nicht mit Erfolg anzugreifen vermag. Fernab jeder Verkehrsstraße, eingebettet im einsamen Eichenwald, erhebt sich Bismarcks Mausoleum. 200 Meter entfernt sind die englischen Bomben niedergegangen. Kein Zweifel besteht, daß diese Herausforderung befohlen wurde. So also sieht der Krieg aus, den England auch weiterhin gegen heilige deutsche Stätten zu führen gedenkt. Es bleibt den Engländern vorbehalten, die eigene Fahne mit Schurkenstreichen zu besudeln. Aehnliche Vorgänge kennt die Kriegsgeschichte nicht Ein Napoleon trat mit ehrenden Worden vor das Grab des Großen Friedrich. Heute hält ein Posten der deutschen Wehrmacht vor seiner Ruhestätte im Pariser Invalidendom Wache. Das Denkmal der französischen Nationalheiligen Jeanne'Arc wurde von deutschen Geschützen im Kampf um die Stadt geschützt und blieb unversehrt. Viele andere Beispiele des jetzigen Krieges und früherer Feldzüge wären anzuführen. England blieb es vorbehalten, mit einer neuen Schandtat gegen den Geist der Geschichte seine Fahne zu beschmutzen. Wenn dies auch weiterhin die Methoden sein sollen, mit denen Großbritannien seinen Krieg zu führen gedenkt und seine militärische Unterlegenheit gegenüber der deutschen Luftwaffe abzureagieren versucht, so nehmen wir diese Herausforderung an. Wir wissen sehr wohl, daß Westminster für England ein nationales Kleinod bedeutet und daß Stratford die Geburtsstätte des größten englischen Dichters Shakespeare ist, niemals aber werden sie das Ziel deutscher Fliegerangriffe sein. Unser Kampf gegen England wird soldatisch ausgetragen, aber der feige Angriff auf Friedrichsruh wird an anderer militärischer Stelle seine Sühne finden. Jud Zay wegen Fahnenflucht in Haft Vorgehen gegen den früheren französischen Unterrichtsiniste: Genf,. 22. August, Die Jean Zab, der auf Besehl der Mülszesekersen.sg. det, wegen Fah Zean Zay, der sich zu Beginn des Kriegze grahspurig Mandel und Venossen der Verantwontung entfliehben wollten. Das große Wenn England geht zur Papierofsensive über Berlin, 22. August. Von unserer Berliner Schriftleitung Selbst amerikanische Beobachter teilen den Zweckoptimismus keineswegs, den Winston Churchill in seiner letzten Unterhausrede mit Berechnung auf die englische Volksstimmung und auf die politische Umwelt zu erwecken sich bemühte. So will das„Newyork Journal“ über seinen Londoner Sonderkorrespondenten wissen, daß selbst Kreise der englischen Hauptstadt vor voreiligem Optimismus warnen. Fast in gleicher Linie liegen die Ausführungen, die der britische Luftfahrtminister Sinclair in einer an das englische und amerikanische Volk gerichteten Rundfunksendung machte. Auch er war in seinen Betrachtungen über die allgemeine militärische Lage um viele Grade weniger optimistisch als sein Ministerpräsident. Er meinte, das englische Volk habe anfangs den Krieg fälschlicherweise sehr leicht genommen. es werde noch sehr viel auszuhalten haben, zumal erst „ein Bruchteil der deutschen Bomber über England erschienen“ sei. England stehe allein im Kampf gegen Deutschland und Italien. Auch wenn es von Amerika marglische und materielle Unterstützung erhalte, kämpfe worctg, Auch ist der britische Luftfahrtminister Sethef beuihonhniche Bovouy, Begrmagt, Generak. beltenen Telegzramm saine Glückwünicgs ausgesprochen. es doch auett, uug ist der brütische Luftfahriminster davon überzeugt, daß der Feind jetzt frische und wahrschemlich noch erheblich größere Massen sammelt, um den Angriff auf England zu erneuern. Man kann wohl füglig Man kann woyl fuglich nicht behaupten, daß solche ministeriellen Feststellungen dem Protzentum Winston Churchills entsprechen oder der Verkündung der heutigen „Times“, die— wenn auch etwas vorsichtiger als der Ministerpräsident— von Gegenangriffen der britischen Flieger spricht und gleichzeitig die englische Oeffentlichkeit über die Stärke der eigenen Landarmeen zu täuschen versucht, indem sie behauptet, daß England noch in keinem Kriege eine so starke Landarmee besessen habe. Dem Gedächtnis der„Times“ ist sehr schnell auf die Beine zu helfen damit, daß England allein in den beiden größten Schlachten des Jahres 1918 über 300000 Mann Verluste hatte, eine Zahl, die der jetzigen Armee Englands, soweit man darunter wirklich gut ausgebildete Soldaten versteht, weit überlegen ist. Immerhin bleibt es ausschlußreich, wie im Augenblick die Engländer zwischen dick aufgetragenem Zweckoptimismus, vorsichtiger Zurückhaltung und aufgelegter Angeberei herumhumpeln. Nachdem Churchill in seiner letzten Rede den„britischen Offensivplan“ gegen Deutschland und Europa großsprecherisch angekündigt hatte, darf es jetzt nicht wundernehmen, wenn sich bereits einzelne Blätter in der Art eines Jules Verne mit diesen Churchillschen Offensivplänen beschäftigen. Unter der Ueberschrift„Wenn England in Europa einfällt" setzt die Zeitschrift„Illustrated“ ihren Lesern in Berufung auf die Offensiv=Ankündigung der Regierung folgendes unmilitärisch=phantastisches Gemengsel vor:„Bevor Europa in Britannien einfällt, kann es sein, daß Britannien in Europa einfällt. Die Invasion in Europa hat tatsächlich schon begonnen. Tag für Tag greifen wir Deutschland aus der Luft an. Wenn wir die Uebermacht in der Luft tatsächlich besitzen, wird das Problem der Verteidigung unserer Inseln nicht mehr bestehen. Die größte Möglichkeit haben wir, Deutschlond vom Nahen Osten her anzugreifen. Britische Kolonnen werden eines Tages die Donau herauf auf Wien marschieren. Der Stefansdom und die Reichsbrücke wären für die vorgehenden Kolonnen ein gutes Kennzeichen.“ Es ist bezeichnend, daß dieser englische Artikelschreiber seine militärische Utovie mit einer ganzen Serie von Wenn einleitet; wir fügen dem nur hinzu, daß dieser Schreiber sicherlich geschwiegen hätte, wenn er sich nicht vorher einige kannibalische Portionen Whisky verabreicht hätte. Dennoch: Auch diese Phantastereien haben Methode. Sie entsprechen der Churchillschen Taktik, das englische Volk gewissenlos in Ruhe und Wunschträume zu versetzen, selbst aber im Ernstfalle mit reservierten Transozean=Flugzeugen das Weite zu suchen. Hupbengführer uder Eondentoud Verwundet Seite 3 Nr. 199 Der Beobachter rettet Maschine und Besatzung— Es war beim ersten Tiefangriff Von Kriegsberichter Georg Hinze dnb(PK.) Die Tat des Oberfeldwebels J. und seiner gleich tapferen Kameraden, Feldwebels H. und Unteroffiziers., habe ich so nahe miterlebt, wie man nur irgend etwas erleben kann. Brust an Brust und Rücken an Rücken mit ihnen stand ich in der schmalen Kabine unserer 00 17, als sie in tollstem Tanz englischer Jäger, umsprüht von dem Geschoßregen der Flak, nur wenige Meter über dem Häusermeer Londons ihren tödlich verwundeten Flugzeugführer Oberleutnant M. aus seinem Sitz lösten und ihm den entgleitenden Steuerknüppel aus den erstarrenden Händen nahmen. Den Sterbenden im Arm schaute ich dem Oberfeldwebel über die Schulter, wie er nach einem Flug über die Hölle seine von hundert Treffern durchsiebte Maschine irgendwo an der französischen Küste landete. Er tat es so sicher wie ein alter„Hase". Nichts ließ ahnen, daß ihn sein tapferes Herz und sein deutscher Soldatengeist mitten über den massierten Flakstellungen der Themsemündung zum erstenmal zu einem Flugversuch gezwungen hatten. Ich will die Tat so erzählen, wie ich sie aus unmittelbarer Nähe miterlebte. Und doch wird dieser Bericht ein Fraament bleiben. Denn er versucht den Ablauf von 30 Minuten aufzuzeichnen, von denen jede einzelne Sekunde überquellendes Geschehen barg und selbst die Zeit eines Augenaufschlages von einer schwer zu vergessenden Dramatik war. Die italienische Kolonialarmee Träger des Erfolges in Britisch=Somaliland Rom, 22. August. Der glänzende Sieg der italienischen Waffen in Britisch=Somaliland, der England seit Jahrhunderten erstmals eine ganze Kolonie kostete, hat das besondere Interesse auf die italienische Kolonialarmee gelenkt, die diesen großen Erfolg davonzutragen wußte. Ebenso wie England in bezug auf die Kolonisierung von ganz anderen Voraussetzungen ausgeht als Italien, ist auch der Begriff der Kolonialarmee in den beiden feindlichen Lagern völlig verschieden. Während England überall nur seine Offiziere einsetzt und im übrigen Eingeborenentruppen der verschiedensten Länder seines Imperiums kämpfen läßt, führte Italien seine Kolonialkriege, wie dies bereits der Feldzug in Aethiopien bewies, in erster Linie mit Truppen des Mutterlandes, denen Eingeborenentruppen beigegeben wurden. Besondere Sorgfalt wird auf die Ausbildung des italienischen Kolonial=Offizierkorps gelegt, das eine eingehende Ausbildung in typisch afrikanischen Bataillonen erhält. Jeder Offizier, der nach Möglichkeit auch der arabischen Sprache machtig sein muß, hat sich für eine mindestens zweijährige Kolonialdienstzeit zu verpflichten, doch bleiben die meisten Offiziere freiwillig vier bis fünf Jahre, wenn nicht noch mehr. Eine besondere Stärke der italienischen Kolonialwaffe besteht insbesondere auch darin, daß die meisten der Offiziere erprobte Akrikakämpfer sind. In Friedenszeiten— die derzeitige Stärke der Truppen ist naturgemäß Militärgeheimnis— lag in Italienisch=Ostafrika eine nationale Division mit Standort Addis Abeba. Dazu kam an nationalen Einheiten noch ein Bataillon Schwarzhemden, die gleichfalls während zwei Jahren zu steten militärischen Uebungen herangezogen wurden. Wenig bekannt dürfte dagegen sein, daß die sogenannten Kolonialbatgillone, geso die farbigen Truppen, sich ausschließlich aus Freiwilligen rekrutieren, die von den einzelnen Kommandanten persönlich ausgewählt werden, wobei die Auswahl schon wegen der dialektischen Schwierigkeiten regional erfolgt. Diese EinDas war die 9. Staffel! Es war die 9 Staffel, mit der wir flogen. Unsere 9. Staffel, die Staffel der meisten Tiefeinsätze. Zum erstenmal griffen wir heute England im Tiefflug an. 10 Metek 5 Meter, 2 Meter hoch stürmten wir über den Kanal. Englands Steilküste mußten wir mit einem Satz anspringen. Oft nur zentimeterscharf hetzten wir über die Hügelkämme der südenglischen Landschaft hin. Greifbar nahe unter uns lagen die Tankfallen und Schutzgitter des Küstenstreifens, die englische Angst gezogen. Bestürzt, zu Tode erschreckt stürzten in allen Ortschaften die Menschen mit von der Angst beschleunigten riesigen Sätzen zu den Türen ihrer Häuser und den Eingängen der Luftschutzgräben. Radfahrer rollten wie Jael zusammengekugelt in irgendeinen Straßengraben hinein. Da waren unsere DOs. schon über ihnen und längst ein Stück weiter nach England hinein gerast. Grün mit grauem Saum von Steingebäuden sprang uns unser Ziel entgegen: ein Flugplatz. Schon hatten die beiden Ketten vor uns ganze Arbeit geleistet. Da fielen auch unsere Bomben. Grauweiß standen über allen Hallen die Explosionswolken der Bombeneinschläge. Ein Bild restloser Zerstörung. in seine Hand genommen, dann hätte sich das Flugzeug wie ein Pfeil in den Boden gebohrt. Aber Oberfeldwebel J. überschaute im Sekundenbruchteil die Situation. Ueber seinem zusammengesunkenen Oberleutnant gebeugt, hielt er den Steuerknüppel nun in seinen Fäusten. Und gab Gas soviel er konnte Langsam löste sich die Maschine aus Bodennähe, kletterte stetig in die Höhe. Wir waren wohl 100 Meter hoch, da gab der Oberfeldwebel ein Kommando an uns: „Fertigmachen zum Absprung!" Noch waren die Füße des tödlich verwundeten Flugzeugführers an den Pedalen festgeschnallt. Der Oberfeldwebel hatte so keine Möglichkeit, den Kurs zu ändern. Und als der Bordwart, Feldwebel., die letzten Vorbereitungen zum gemeinschaftlichen Fallschirmabsprung traf und dabei auch den Boden unserer Kabine löste, der schnell in die Tiefe glitt, merkten wir erst: Wir waren weit über die Vorstädte Londons gelangt. Durch das rechteckige große Loch am Boden unserer Kabine schauten die Häuser und Stadtviertel herauf. zeugrumpf vorbeischossen. Durch den geöffneten Boden hörte man deutlich den Lärm der heranheulenden Granaten. Die letzten Worte:„Nach Hause!“ Eben wollten wir uns zu freuen beginnen. Noch hingen unsere Augen an dem eindrucksvollen Bild unseres Einsatzes in der Tiefe. Da sackte der Flugzeugführer plötzlich leicht nach vorn über.„Nach Hause!", sagte er noch. Da fiel ihm schon die linke Hand, aus der rot ein Blutfleck quoll, kraftlos vom Steuerknüppel. Der Kopf sank nach vorn. Hätte nicht der Beobachter im letzten Augenblick zugepackt und den Steuerknüppel Und es ging! „Fectigmachen zum Absprung!“, hatte Oberfeldwebel J. wohl kommandiert. Aber auf ein nachfolgendes Kommando warteten wir vergebens. Unterstützt vom Bordwart, hatte der tüchtige Beobachter inzwischen den sterbenden Flugzeugführer aus seinem Sitz gehoben und auch die Füße von den Pedalen gelöst. In dem engen beschränkten Raum der Kanzel. in dem neben dem Verwundeten nun auch noch der Bordwart stand, quetschte er sich selbst mühsam auf den Pilotensitz. Tolle Kapriolen machte unser Vogel in den wenigen Sekunden. Bald schwankte er unruhig wie ein Blatt im Winde. Dann konnte Oberfeldwebel J. endlich ungehindert den Steuerknüppel und die Pedale bedienen. Er trat vorsichtig den linken und rechten Hebel, zog und drückte den Steuerknüppel und schwenkte ihn sachte nach den Seiten. Zum ersten Male spürte er— es war mitten über London—, daß die Maschine dem Druck seiner Hände gehorchte. Er versuchte zu fliegen. Und er, der fünf Jahre lang als Beobachter neben dem Flugzeugführer in der Kanzel gekauert hatte, eine Hand am Bombenknopf, die andere am MG., merkte plötzlich: Es ging, er konnte fliegen. In der Hölle der englischen Abwehr Der Oberleutnant war zu Boden geglitten. Neben dem Pilotensitz lag er ausgestreckt am Boden der Kanzel. Der Bordwart ergriff das Gummiband, das ich ihm aus der Verbandtasche reichte, wickelte es um den Oberarm des Verwundeten. Aber schon jetzt merkte er, der Schuß hatte nicht nur den linken Armknochen zertrümmert, sondern war weiter in die linke Brustseite gedrungen. Schon färbte sich die Kombination des Oberleutnants rot. Und da war auch schon die Hölle über uns hereingebrochen. Aus allen Rohren feuerte die Flak von den Stadträndern Londons auf das einsame deutsche Flugzeug, das, weit von seinem Verband getrennt, 400 Meter über der englischen Hauptstadt hing. Von Feldwebel H. unterstützt, bemühte sich der Oberfeldwebel schon, den Sperren der Flak auszuweichen und das Einschießen der Geschütze zu verhindern. Aber er konnte nichts daran ändern, daß die Flakgeschosse wie Pfeile dich am FlugHatsglaul üder Englane Deutscher Jäger schießt in zwei Minuten vier Hurricane ab geborenentruppen müssen außer einer strengen ärztlichen Untersuchung auch rein militärische Eignungsprüfungen, so vor allem Tagesmärsche von 60 bis 70 Kilometer absolvieren, um als tauglich zugelassen zu werden. Gewiß nicht allgemein bekannt dürfte aber auch die Tatsache sein, daß diese Eingeborenenfreiwilligen in Friedenszeiten mit ihren Familien zusammenleben, daß also abseits vom eigentlichen Militärlager jeweils ein zweites Zivillager errichtet wird, so daß sich die Eingeborenentruppen nach Dienstschluß zu ihren Familienangehörigen begeben und mit ihnen zusammenleben können. „Was, nun diese Eingeborenentruppen anlangt, so gibt es in Eritrea die nach ihrer jeweiligen Heimat benannten Amari=, Dankali= und anderen Bataillone, in Italienisch=Somaliland leben die in den jüngsten Kämpfen hervorgetretenen Dubat, unter denen es sowohl Infanterie wie auch Kavallerie gibt. Eine Sonderstellung nehmen die sogenannten Meharisten ein. Kamelreiter, die in engster Zusammenarbeit mit der Luftwaffe operieren und oft den gleichen Kommandanten wie die zugehörigen Luftstreitkräfte haben. Ueber besonders zahlreiche Einheiten verfügt schließlich Libyen mit seiner libyschen Infanterie, Kavallerie und Artillerie. Eine Spezialtruppe für den Grenzschutz sind die berittenen Spahis, von denen jedes Bataillon seine besonderen farbenprächtigen Uniformen hat. Eine Art Elitepolizei, den Karabinieri des Mutterlandes vergleichbar, stellen die Zaptieh dar, während die Spahis gewöhnliche Kavallerie bilden. Indien lehnt Englands Köder ab Stockholm, 22. August. Das englische Nachrichtenbüro Reuter veröffentlicht aus Wardha(Indien) nachstehende Meldung:„Der Vollzugsausschuß des Kongresses nahm eine Entschließung an, in der das britische Anerbieten an Indien, das in der Erklärung des Vizekönigs vom 8. August skizziert worden war, zurückgewiesen wird. In dieser Entschließung kommt zum Ausdruck, daß das britische Anerbieten ein Hindernis für die Entwicklung eines freien und geeinten Indiens sein würde. Die Entschließung verlangt dann vom indischen Volk, daß es diese Haltung der britischen Regierung durch öffentliche Kundgebungen und andere Mittel verurteile. Gandhi nahm häufig an den Besprechungen des Ausschusses während der fünftägigen Sitzung teil, an deren Ende die obenerwähnte Entschließung angenommen wurde." Von Kriegsberichter Eugen Preß. dnb(PK.) Unsere Messerschmitt=Maschinen sind unterwegs.„Freie Jagd im zugewiesenen Raum!“ So lautet der Einsatzbefehl. Und wie immer, so sind wir auch heute davon überzeugt, daß unsere Jäger Abschüsse nach Hause bringen. Am Himmel werden kleine Punkte sichtbar! Sie kommen! Schon von weitem hört man das typische Pfeifen unserer kleinen Messerschmitt=Maschinen. Da, eine Anzahl von Jägern wackelt, rast über den Platz, kurvt und setzt nun zur Landung an. Wir stehen an der Maschine des Kapitäns der Staffel. Mit lachendem Gesicht springt Oberleutnant Sch. aus seiner Maschine und sagt:„Vier fielen auf einen Streich!“ Da sind schon alle anderen um ihn herum.„Jungens, ich bin froh, daß ihr den Zauber alle mit angesehen habt. Es klingt alles so unwahrscheinlich, wenn ich von den vier Abschüssen Meldung mache, daß es man mir allein sicher nicht glauben würde." Da hören wir, wie ein deutscher Staffelkapitän mit nur vier Feuerstößen vier englische Jäger in zwei Minuten abschoß. „Freie Jagd!“ Wir fliegen mit dem ganzen Pulk bei Dover herum, halten ziemliche Höhe. Plötzlich sehe ich eine Staffel englischer Jäger tief unter uns— und zwar etwa südlich Dover herkommend. Wahrscheinlich sind wir gemeldet und die Briten wollen uns suchen. Die Engländer fliegen in weitem Bogen über das Meer und dann über Land in Richtung Canterbury! Ich gehe mit meinem„Verein“ sofort herunter. Wir sind in günstiger Position, kommen nahe heran! Vorn fliegen acht Maschinen, es sind Hurricane, in Kettenformation, dahinter sitzt ein Deckungsschwarm. Die vierte Maschine ist sehr beweglich, fliegt einmal nach links, dann wieder nach rechts. Die Engländer haben uns noch nicht gesehen. Sie haben zwar jetzt eine bessere Position als wir, weil sie höher sind, aber wir greifen an! Ich gehe Bis die Munition verschossen war Und dann kamen auch die Jäger. Der einsame Vogel, der die Themse abwärts flog, nur wenige hundert Meter über den unzähligen Schiffen im Strom, schien ihnen eine leichte Beute. Sie mußten wohl auch gemerkt haben, daß mit uns irgend etwas nicht in Ordnung war. Aber sie hatten nicht mit der Kampfkraft einer DO 17 gerechnet. Der Bordfunker, der bisher von seinem Funksitz aus die Bemühungen seiner Kameraden in der Kanzel verfolgt hatte, bewies setzt, daß auch er in den entscheidenden Minuten seine Nerven nicht verlor. Aus den Maschinengewehren schoß der Feuerstrahl den von hinten angreifenden Spitfires entgegen. Wenn Unteroffizier S. die Trommel am Maschinengewehr zur Rechten verschossen hatte, dann ratterte mein Maschinengewehr zur Linken auf. Doch da fiel plötzlich das mittlere Maschinengewehr aus. Ladehemmung! Fast schulmäßig flogen die Spitfires von der Längsachse aus an. Wir schienen verloren. Doch da nahte von hinten irgendwo hoch über uns. sauber geordnet, ein größerer Verband mit Ju 88. Sie hatten ihre Bomben geworfen und zogen nun heimwärts. Die englischen Jäger, durch die herandröhnenden Ketten irritiert, ließen bis auf einen von uns ab und wandten sich dem neuen Gegner zu. Noch einmal flog die letzte Spitfire von hinten an. Aber im Abschwenken nach rechts erwischte sie Unteroffizier S. mit einer langen MG.=Garbe in die Breitseite. Wir hatten unsere Munition verschossen und waren sicher von manchem Treffer durchlöchert, als der Gegner von uns abließ. Nur die Flak bedrohte uns noch, die unseren Flug bis zum Kanal begleitete. Ueber dem Kanal nahmen uns deutsche Jäger in Empfang, begleiteten unseren weiteren Flug. Während der Beobachter und der Bordwart sich in die ungewohnte Arbeit des Fliegens und Franzens teilten, hielt ich den Sterbenden. So flogen wir nach Frankreich hinein, bis wir einen Flugplatz an der Küste fanden. Dreimal zog der Beobachter seine Kreise um die weite grüne Fläche. Immer tiefer und tiefer schob er sich an den Platz heran, dann wagte er die Landung. Von über 100 Treffern war unser Flugzeug wie ein Sieb zerfetzt— wir zählten die Einschläge nach der Landung—, und doch setzte Oberfeldwebel J. die Maschine behutsam hin. Unser Oberleutnant und Flugzeugführer starb auf dem Transport ins Lazarett. Aber unsere D O 17 war gerettet. Oberfeldwebel J. hatte sie zusammen mit Feldwebel H. und Unteroffizier S. aus einer Hölle nach Hause gebracht. Der ewige Jude an die bewegliche Hurricane, auf.30 Meter habe ich sie vor mir, drücke auf den Knopf. Im Feuer meiner Kanone und MGs. platzt der Engländer vor mir förmlich auseinander. Brennend und qualmend fällt er in seinen einzelnen Teilen auseinander und stürzt nach unten. Ich habe jetzt den zweiten aus dem Deckungsschwarm vor den Rohren. Das gleiche Manöver wiederholt sich. Ich schieße, und im Feuer zerplatzt die Hurricane. Immer noch ziehen die Engländer unbekümmert ihre Spiralen höher. Sie haben keine Ahnung, daß ihnen Messerschmitt=Maschinen im Nacken sitzen. Nun bin ich hinter der dritten Maschine her! Kurzer Feuerstoß. Die Maschine wird ebenfalls auseinandergesprengt. Nummer 31 Die Engländer fliegen weiter, haben immer noch nichts gemerkt. So halte ich nun auf die vierte Maschine und nehme sie an. Diesmal muß ich wohl zu nahe herangegangen sein. Wie ich aufs Knöpfchen drücke, platzt der Engländer mir so dicht vor der Nase, daß die Maschinenteile an meine„Mühle“ schlagen. Das Oel der vierten Hurricane hat mir die Kabine vorn und rechts seitlich so vollgeschmiert, daß ich nichts mehr sehen kann und nach insgesamt zwei Minuten Luftkampf abdrehen muß. Inzwischen hatten sich meine Kameraden auf die Engländer gestürzt und noch zwei weitere Abschüsse erzielt, ohne daß wir eigene Verluste erlitten. Das war mein neunter, zehnter, elfter und zwölfter Abschuß!“ Wir sehen uns die Maschine an. Die Scheiben der Kabine sind so dick mit Oel bespritzt, daß man weder nach vorn noch zur Seite hinausschauen kann. Deutlich sichtbar sind an der Maschine die Schrammen, die die Teile der auseinanderplatzenden vierten englischen Maschine hinterließen. Während einer vom Bodenpersonal stolz der Maschine vier neue Striche für die Abschüsse verpaßt, nimmt das Waffenpersonal die Munition aus der Maschine. Da sagt der Oberleutnant Sch.: „Schade, daß mir das Oel vor die Fenster schlug; für eine fünfte hätte die Munition auch noch gereicht!“ Trotzki seinen Verletzungen erlegen Mexiko=Stadt, 22. August. Leo Trotzki ist am Mittwoch den schweren Verletzungen erlegen, die er bei dem Attentat erhalten hatte. Er starb im 63. Lebensjahre. Der Attentäter ist ein Frank Jackson. Fast ein Jahr lang hatte Jackson, den man für einen Anhänger Trotzkis hielt, sich in dessen Haus aufgehalten, ohne daß irgendein Verdacht gegen ihn bestanden hätte. Als Jackson Dienstag nachmittag mit Trotzki in dessen Arbeitszimmer allein war, schlug er ihn mit einem eisernen Werkzeug nieder. Auf Trotzkis Hilferufe stürzten zwei Mann seiner Wache ins Zimmer, die Jackson überwältigten und festnahmen. Leo Trotzki ist, wie später gemeldet wird, seinen Verletzungen erlegen. Der ehemalige Kriegskommissar, der als Sohn eines jüdischen Gutsbesitzers am 7. November 1879 in dem Dorfe Janowka bei Odessa geboren wurde und eigentlich Leow Dawidowitsch Bronstein hieß, lebte seit 1929 in der Verbannung, zunächst in verschiedenen europäischen Ländern und schließlich in Mexiko. Leo Trotzki, mit richtigem Namen Leo Bronstein, wurde durch einen französischen Kommunisten umgebracht. Judas starb durch Judas. Verräter und Schlächter der menschlichen Gesellschaft, erreichte ihn endlich das Geschick, das Millionen jahrelang auf ihn herabgebetet hatten. Eine Kugel war für diese Ausgeburt der Verneinung und Zerstörung zu schade. Selbst das Henkerbeil wäre noch zu ehrenwert gewesen. So wurde er erschlagen. Fluch von Millionen trieb ihn als den Prototyp des ewigen Juden durch aller Herren Länder, durch ganze Erdteile, gab ihm nirgends Heimstätte und hetzte ihn aus Europa nach Asien. von der Türkei nach Norwegen und schließlich nach Mexiko. Selbst die staatlichen Organe des Landes, das ihm jeweils Asyl. gab, konnten ihn auf längere Zeit nicht schützen. Ihm haftete der Fluch an, den er selbst über unzählbare Menschen gebracht hatte und der ihm jetzt selbst zur Vergeltung wurde. Ewiger Jude in Urgestalt, Verneiner, Schlächter und jüdischer Schächer. Sein Ende war verdient. 7 Pfund 5 Schilling und drei Kartons Silberpapier— Das englische Volk ist der Ermahnungen Duff Coopers überdrüssig Dr. Ley in Brüssel Reichsorganisationsleiter Dr. Ley traf in Begleitung des Geschäftsführers der Deutschen Atbeitsfront. Oberbefehlsleiters Marrenbach, am Mittwoch nachmittag zu kurzem Aufenthalt in Brüssel ein. Dr. Ley befand sich auf der Durchreise, da er im besetzten französischen Gebiet zahlreiche Truppen und dort eingesetzte Frontarbeiter in ihren Lagern und auf ihren Arbeitsplätzen aufsuchte. Dabei hatte Dr. Ley auch Gelegenheit, mit Reichsminister Dr. Todt zusammenzutreffen und an Ort und Stelle laufende Fragen der Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Arbeitsfront und der Organisation Todt zu besprechen. 128 Streiks in Indien im ersten Vierteljahr 1940 Moskau, 22. August. Die Agentur TASS meldet aus Kabul unter Berufung auf die Zeitung„Civil an Military Gazette“ daß im ersten Vierteljahr 1940 in Indien insgesamt 128 Streiks stattgefunden haben. An den Streiks haben 274 000 Arbeiter teilgenommen. 81 Prozent der Streikenden waren in der Textil= und Juteindustrie beschäftigt. Die hauptsächliche Forderung bei 92 Prozent der Streiks bestand in Lohnerhöhungen. Wegen Widerstands erschossen Der Reichsführer 1 und Chef der Deutschen Polizei teilt mit: Am 21. August 1940 wurden wegen Widerstandes die wiederbolt vorbestraften Gewobnbeitsverbrecher Konrad Höpfl. Johann Zauner und Kranz Xaver Straßburger erschossen. San Sebastian, 22. August. Duff Cooper, der„populärste" Mann in England, hat eine amtliche Aktion gestartet, welche die Verschwendung und den Verderb von Lebensmitteln verbieten soll. Der britische Informationsminister hat nun aber einmal keine glückliche Hand, kein Wunder also, daß sich auch das neue Unternehmen als Fehlschlag erwies und die Unbeliebtheit dieses kümmerlichsten aller Minister Seiner britischen Majestät im Volke noch vergrößerte. So schreibt ein Leser an die„Daily Mail“: Die Oeffentlichkeit ist der täglichen Predigten und Ermahnungen der verschiedenen Behörden überdrüssig. Man sollte doch daran denken, daß die ärmeren Klassen ja gar nichts zu verschwenden haben. Ein anderer Leser meint:„Besteuert doch alle Rechnungen für eine Mahlzeit in Restaurants, die mehr als 10 Schilling ausmacht. Das würde die armen Leute nicht treffen und diejenigen, die sich einen solchen Luxus Leisten können, müßten eigentlich gern bereit sein, diese Steuer zu zahlen. Hier kann also der unfähige Schüler Churchills die wahre Meinung des Volkes hören, die auch nicht mehr auf solche Ammenmärchen hereinfällt, wie sie neuerdings immer wieder der englischen Bevölkerung zur Hebung der allzu tief gesunkenen Stimmung aufgetischt werden. Nachdem die englische Presse alle Lügenregister abgenutzt hat, wärmt jetzt„Daily Scetch“ in anderer Form das alte Märchen auf, wonach Deutschland angeblich Vorbereitungen treffen soll, um in grozem Maße Noten der Bank von England herzustellen, um damit den Kredit des englischen Pfundes besonders auf dem Balkan zu untergraben. Diese Einschränkung mit dem Balkan hätte die Zeitung gar nicht zu machen brauchen. Sie sollte ihre Leser nur wahrheitsgemäß darüber unterrichten, daß z. B. in Gibraltar das englische Pfund von italienischen Bombern in Grund und Boden gestampft worden ist, denn dort ist der Umwechslungskurs schon derart gesunken, daß niemand mehr das Pfund in Zahlung nehmen will. Im übrigen interessiert uns an der Schwindelnachricht nur die Tatsache, daß es gerade Engländer sind, die ernsthaft die Möglichkeiten einer Banknotenfälschung erwägen. In absehbarer Zeit dürfte es übrigens Papier= verschwendung sein, Pfundnoten herzustellen. Diesen nicht gerade erhebenden Eindrücken stehen allerdings Meldungen weit erfreulicherer Art gegenüber, die von„wahrem“ Opfergeist und ungebrochenem Siegeswillen zeugen. Entgegen der niederträchtigen Behauptung der bösen Nazi=„Propaganda“, daß die englischen Plutokraten nur am Kriege zu verdienen trachten. ohne zu dessen Lasten beizutragen, weiß der„Star“ nämlich zu berichten, daß ein vornehmer Engländer den Betrag von 7 Pfund und 5 Schilling, die er dadurch erlöste, daß er den Eisenzaun vom Erbbegräbnis seiner, Ahnen verkaufte, dem Schatzkanzler zur Verfügung gestellt hat. Hoffentlich hat dieses„Opfer" den toten Ahnen nicht weher getan als ihren plutokratischen Nachfahren! Was bedeutet aber dieses Opfer schon gegen die Spende der englischen Königin, die— als ihren vierten Beitrag!— drei große Kartons mit Silbervavier dem Roten=Kreuz=Fonds des Londoner Bürgermeisters geschenkt hat. Diesem wahren Opfergeist entspricht auch die Größe der englischen Siegeszuversicht. In einer Londoner Fabrik werden nämlich nach einer Mitteilung des„Star“ nicht nur Verdunkelungsmaterialien hergestellt, sondern seit einigen Wochen auch Wimpel, Girlanden und Fahnen für die Siegesfeierlichkeiten. Wir empfehlen dem geschäftstüchtigen Fabrikanten, diese Artikel zu exvortieren, denn der Inlandsmarkt wird keine Verwendung dafür haben. Schwedische Offiziersabordnung besichtigt die französischbelgischen Kampfgebiete Auf Einladung des Oberbefehlshabers des Heeres führt eine Abordnung von Offizieren der schwedischen Armee unter Führung des Generalmajors Graf Douglas zur Zeit eine Reise zur Besichtigung der Kampfgebiete in Nordwest=Frankreich und Belgien aus. Ungarische Glückwünsche zum italienischen Sieg in Somaliland Der ungarische Micisterpräsident Graf Telekt hat dem Duce anläßlich des„ruhmreichen Sieges der Waffen der großen befreundeten Nation“ in Somaliland im Namen der ungarischen Regierung ein berzliches Glückwunschtelegramm gesandt. Der ungarische Außenminister sandte seinerseits an den italienischen Außenmenister Graf Ciano ein Glückwunschtelegramm. Unverändert in Führung*) ATIKAN S Die immer gleichbleibende, besondere Qualität der Atikah ist sicher die beste Erklärung dafür, daß sie weit mehr geraucht wird als alle anderen Cigaretten der höheren Preisklassen(5 Pf. und mehr) zusammen. Männ Die Hutgesch kunft kei Frauen Kein Sträußch sein einz'ger E er ließ als„I und wurde übWir Männer warum das so auf eine Forn die sozusagen Die Frau brau Mit denen sie drum kehrt zu der graue Fil Sein letztes und Sieger b. Bald wird ihr im Gegenteil Warum zum Verlag und Druck: Laupenmüdlen& Dierichs Hauptschriftleiter: Dr. Paul Dierichs(im Felde) Stellvertretender Hauptschriftleiter: k. V. Rudolf Foest. Schaffende san Das endgültige E sammlung f# Die letzte Reichs sote Kreuz, die die Wbestsbrert. hes Reichskrieaersunge burcfiührten, 785 Betrag von 1 TIr% Here“- Heimat zu den verwundet #en in den großer Krieges unsere So der Luft ihr Lebbieb dank der G (vfer, gemerfreg, gtolge, überrasche 1#. Einzelnen ur #cofer fähig, wer ind, denen er sie jder Sammlung beis der Treue: hat Westfalen=Sü send gebracht. wurden am verga gesammelt, gegen Reichsstraßensamt 25 Ja Wir erinnern der Schaffung de Schmiedes", das platz aufgestellt w fung von freiwill der Kriegerhetrei denkmal, mittels Gesamtsumme„b fahrtszwece zuso Eisenschmied stel Professors Dr. und des Kommer Stadtverord,reg 5 Jabpez Siar gehme des Star Emndbildes, so ug während d ele von Vate m. Die durch in flossen reich beniger günstig feudig. In ihre in Weltkrieg d geworden, wen Knappheit und Quellen allmäh höher zu bewer schen Bevölker kommen mußte allein bis zum ein. Hinzu kan Opfertagen. A. Bochum insges Das Standbild Benagelung n Jahre vor Bec nerungsausstel Mühlenstraße. Opferfreudigke sem Kriege no wie das 3. B. wie das z. Rote Kreua s. Rote Kreuz. Betreuung hä freudig unde ausbleiblichen Mi Soldat He wurde wegen mit dem Eise Aber wir Gerümpel er Blockwart vo und Speicher beirren und selber auf! wirklich.... Wie rech der Trocken daneben, o Wem Frau Mülle mußte.„T werfen“, me Teppich tun „Wenn NSV. beide in den, Bok unter keine einmal vor, hier ein reichlich fin tratze und herschicken, Zwaxk Tagen sahe Speicher 31 Mütter Erbol den auch gaene Witigen geschlat folge. schaft u deim p# halt mit Beim Auf in den der Ho und ka Fall, di haus#1 Seite 3 Nr. 199 J Bochumer Anzeiger] Freitag, 23. Peche neten Boden ilenden Gransame Logel, undert Meter schien ihnen merkt haben, ig war. Aber DO 17 geeinem Funkin der Kane in den entklor. Aus den den von hinin Unteroffi; z u r R e c h t e n schinengewehr mittlere Mahulmäßig flous an. Wir ten irgendwo erer Verband eworfen und ser, durch die sis auf einen i Gegner zu. iten an. Aber Unteroffizier reitseite. Wir waren sicher : Gegner von noch, die unche Jäger in ug. Während e ungewohnte hielt ich den ch hinein, bis Dreimal zog grüne Fläche. en Platz her100 Treffern — wir zählind doch setzte hin. ter starb auf DO 17 war nen mit Feldr Hölle nach egen 22. August. chweren Verrhalten hatte. on. Fast ein ien Anhänger ten, ohne daß tte. Als Jackessen Arbeitsnem eisernen stürzten zwei kson überwäld. seinen Verommissar, der 7. November eboren wurde ein hieß, lebte verschiedenen exiko. leo Bronstein, inisten umgec und Schlächte ihn endlich uf ihn herabise Ausgeburt de. Selbst das en. So wurde ihn als den Herren Länids Heimstätte on der Türkei iko. Selbst die jeweils Asyl. schützen. Ihm er unzählbare etzt selbst zur alt, Verneiner, in Ende war Männerhut— ade! kunft keine Männerhute mehr an und fü Frauen zu verkaufen. Kein Sträußchen hatt' er aufzuweisen, und wurde über Nacht bekannt! Wir Männer konnten nie begreifen, auf eine Vorm, P P. die sozusagen unser nechl! Sein letztes Stündchen hat geschlagen, und Sieger blieb der Hut omegr tragen, Bald wird ihn beine Bird sich fragen: im Gegenteil— zst nicht farbenfrob: Warum zum Herrs. nch.. für .— Das Begleitung des berbefehlsleiters zem Aufenthalt Durchreise, da e Truppen und i und auf ihren Ley auch Geleenzutreffen und Zusammenarbeit er Organisation französischeeres führt eine 1 Armee unter zur Zeit eine Nordwest=Franken in bat dem Duce sen der großen imen der ungachtelegramm ceseinerseits an ein GlückwunschDierichs n Felde), StellA1 Foeft. Schafende sammelten 1 120. Pieshz. sammlung für das Die ebte Vercd= Wahtnger urnd Frauen der Deutichen be=i eietbondes eliet, Deuschen Reien Kreuges durchführten, 155,23.40 R pe. zuzüglich Front der Heimat bei jeder Gelegenhesung besanderg nd Liebe zu den Mannern bezeigto Heldenmütig haden verwundete und erfolgreichen Schlachten dieses sieb dank der GensEiat, dieses Krieges und seiner (ofer, gemessen am St. v, dem ist das Opfer jeFfolge, uverrasgend klein. Tro ßzizemand ware soicher Einzelnen unerhört gro,ätte, daß die würdig ofer fape, Ferfringt. Daher erblickt der Soldat in enen e für das Kriegshifangrk, eing. 5. es der Treue der Seinot un bm, eungehedlelg ee ro vergangenen Wochenende 1 176 084 464,.„ eesammelt,„geggmiurg. RM. bei er Reichsstraßen sammtung. 25 Jahre der Schaffung des Schmiedes“, das umitten der Sta) gurgung der Schaf. uso Freiwilligen Spenden für die sozialen Zwecke Wid e Pen euung uit unr in Vichere, rine der Kriegerbetrenzusgen Hurch ständige Venagelung eine dentmal, witele oes 55 64 45 Mark für KriegswohlGelamtsumme,„von bo vot,y purde. Der Bochumer sehrtsswege ensammengeb genteinsame Schenkung des enschmie H. Panstein dom biesigen Vergngnneßel Stadtvoerordneten vom 30. Juli 1915, mitzi. Zahren, erfolgte durch einst en Beschlußz die.S stand bi zhgerhaupt die Bochumer.,.. Enöbilbes, sio bot—.uu— zez Wellkrieges ecte Dervobren ber ber Bud und Obferftenbegäihgege. eie von Vaterlandsliebe.., erbetenen Geldipenv. Die durch orfentuche Aufry znter der wirtschaftich in flosen reichlich, Jeder, Zehölterung, gab gern und eniger günstig gestellten, zür das kämpfende Heer ist tendte. In ihrer Vepösterung Bochums niemals müde im Weltrieg die Bevot... Dauer des Krieges eworden, wenn auch mit er überreich sprudelnden trapoheit und Rot die anfangfie ßen ließen, was um so uen Grelienr hur. ur Prugr., ihaune ause kürzlich erschie spielen, weil sich uxz wäre gut, Verufstätige schon schlafen legen, E. um duaeie wenn binzugefügt wurde: Lapgöfen spielen, denn die meisten Leute haben ihr Schlafzimmer nach dem Hof zu. nachkonmen, möcten desf ruhesthrenden Lärms“ nach und Frommen aller Volksgenoßhrzez, isten., Jän, dringend nötig haben, um ihre Arben leisten zu tonDiekentag Srouiyr), Erläuterung gegeben:, garst. vve etetwas vertraut machen. Der en. der Pektrg., den, deg Phon“ er st erst vr wichtigste vegriff v. worden. Das Phon, eine Phon wird eine Phonskala. Die Phonskala ven Toanes, von,„wenschichen Oiz gich erze Hörschwelle annimmt, so können wir darauf folgende Lautstärkenskala aufbauen: 20 Pbon— Rubiger Aisternigen nen. Wir alle wissen, daß unsers, einhfächer Einwirkunsen Wochen und Monaten duxch. mehr; sollte man gen noch verkurzt werden. Am lo jeden unnotigen meinen, müßte jeder Voltsgznoßer Pohnung vermeiden. Run ist das allerbings ein Gebot, beßeji3, ueh schaft noch weit Denn der Sebgung und wer diesHause, pflegt, hat kein Recht, velle pieter a uchnen. 30 Phon— Flüstern, Uhren. 40 Phon— Unterhaltungssprache 80 Phon— Motorräder und Autohupen 90 Phon— Flugzeugkabine 110 Phon— Kesselschmiede, Werftbetrieb mit Niet120 Phon— Flugzeugmotor in fünf Meter Entfernung 130 Phon— Schmerzschwelle. Aus dieser Tabelle können wir ohne„peiteres Simmerlautstarte Fiskangen Her Rabe des Bgchihgrn Nachbar in Zukunft, steis darauf ein, dann wird ber=Berson mit Schpielen auf dem Trommelfell den Apparat einstellt, nie wieder ztung. Aber auch ohne diese„Markiedin Dn ue Gais gan Ansde ichk erbiahes, daß man ihnen bds vit Bodte und gelgl ver alemn nigegehssigute aufgezagen av selbt einige Zeit nach von einem kleie azdenzstorer dur beder mich schon wiederholt sonst erzieht ihr tyrannen und länger schlafen möchte. Sorgt daftür, Zuceke Zez, Sohen benschube, ausziehen, wenn sie fur(rwpachsene, nicht bleiben. was solten sich auch veisezn lassen, die nicht zuletzt die Frauen selbst, gesagt zie Stube donnern, selten mit hoben Absatzen durch zi, Lampe an der daß in der Wohnung unter ihnen frühmorgens das Decke klirrt. Und Volisgenossen, Trepxen hinabsteigen Haus verlassen, solten leisgchlog werfen. Auch ist es d die Thren vch,„auen zu früher Stunde Kaite mahlen, das konnen sie ganz gut am Abend Dann das leidige T e p Pi chjage, hese, Pähgiezn endlich Vernunft an und unterlo, Mittagsstunden und den frühen Morgenstunden, in den„tttendsich an die in den. Abendstunden, haltet en=Zeiten, sie, reichen davn der bosye, gbgashtria die Frauen bente ne sehper fur immer, noch,.1004, 6. Di. V. Aber begte#t nichts, haben, mit ihrer Zeit auszukommen, an strenge Ordnung gewöhnen, damit die schwer arl 2 Knd allmählich, weil n rähte Teil der städt. zu bewerten.—. Kriegsunterikrutg eun. den Bevolterung wit,tischen Sammelstellen nagmen hmmen mubte. Die Vto Zahres 1918 rund 600000 Mark dein bis zum Ende=Sammlungen von Vereinen und Er. Linou kamergrig, zanleihe sind im Weltkriege in ovfertagen, An ver 2232 100 Mark gezeichnet worden. Lochum insgelargt 4. 62) Schmied“ welches mit seiner das Standbud„bochumgxhalten ist, zierte im vorigen Venagelung, noch beute..,., Krieges die KriegserinJahre vor weginn des Eatale dez Vereinshauses in der verungsausstellung im„eltkriege so glänzend bewiesene Nühlenstraße. Die im Vbev. Bepölerung hat in dieOvferfreudisteit der Phedeutsameren Antrieb gefunden, sem Kriege noch einen veovu.,„Zahlen der in den Strawie das d. B. die gewoalf griegswohlfahrt und für das Rote Kreuz schon bisber ergeben haben. Und in dieser Mit dem E. K. II ausgezeichnet Soldat Helmut Stan Tapferkeitepoxe dem, Feinde mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet. Wir haben doch erst... Aber wir haben, doch erst im porigen Gerümpel entfezzizg vgndte, Vporsprach, um Dachboden Blockwart vom Rüb, bei vor vor), zieser ließ sich nicht d Speicher nochupegleste, Doch dem Lutischuswart, seilber auf(speicher, um festzustellen, vo aum wirklich..... schon bald Woz,-Zurnlächtraigstgzafe in den Mund.xvenrau. der Unterhaltung und Belehrung, als starke Waffe in Füite aui ver Bocher Grschg bese, Jehag. □ Zeichnungen: Seidel dem ganzen Hause Quälgeister. Und dann vor allem: abends früh herurtgg pog, Straße ins Bett! Und laßt sie morgen, un in den Fpäten Morgenstunden noch ein Stündchen sowieso nur karge Ruhestunden gegießen, mit ihren Nerven nicht ganz auf den Hun), allermeisten Fällen Es ist ja glücklicherweise in.- Gedankenlosigkeit, und eine boZeiteisteilung, die uns immer wieder soche Kär! ste geben läßt, Wollen wir nuctzt glesggt er Gewinen erforsch=Zarm zu verrneiden: Der Nachbar wird dankbar sein und seinerseits daxauf gerzichten.„Rache zu üben. Beratungsstellen der ASDAp. Tätige Hilfsbereitschaft für alle allen Ortsgruppen der Ne Dbzstunden ständig wachsenseider au, den Sreicher, eicher war, bemchen a wer..- uur A l Qualität der , daß sie weit in der höheren der Trockenst„par leer, H. in uug eveng, wey, 0 aum; Und ausgerechnet Wem gebört diese, sich dann belehren lanen Frau Müher war. es, die ann—., doch nicht wegwutte.„Diese Matrage wohin sollsich denn den alten versen“, meinte sie,-und u. en ist er zu schaden. Tevvich tun? Zum Vortwetzrauchbar sind, nimmt die Benn die Socherzigegnete der Blockwart.„Hier , beide, gammern konnen die Sachen, jedenfalz in den Bodenzammern„. bisgstessene Eie sich 90l, vnter keinen AmistePzssler, wpier rasch eine Brandbombe er in opfes Sctodentezgi der aufgescisten Ba. tratze und dem Teppich! Ich werde zwei Hitlerjungen berschicken, die die Sachen abbolenghe, nach einigen Tagen sahen wir Frau Müller, wie sie dabei war, den Speicher zu entrümpeln. Bbuter ur erbeung„ater and dem Rubegebiet werErbolungsbedürftigg tt: un. b zuag, in das gauden auch sett wieder kausend durchehsglgausen im Kreis sgene Rüttererbolungsheig., in.: Erpolungsaufenihalt Pligentein iu einem wovrwbg geiz, besonders guigz ur. Gast und bei der guten Aufnahpgejglogen ötene Mssent. Seim vrachtzg, Ausslug nach Verleburg.“ halt mit einen. Aufflug nach Verkrrurg. Seim Rosprung vom Wagen IOwer verie rautgagfe, Pprang Aut der Wittener Strafgziwpochz ein alterer Mann von in den Abendstunden des#######„„hrenden Flachwagen der dorst Wessel=Straße von einem Jav. z, unglaglich zu und kam dabel anf dem Straßenp'loser., zinem KrankenFall, daß er mit verschiedenen Verletungen daus zugeführt werden mußte. Se 8eb#:: Lepen; ran den Aufgaben der * miützuarbeiten. In der NSs. hat der Geweinesice GHemeiuschaft seinen schhnten Auspgast, se, danke der vemigzzaggs, seinen u Asten gder Peserin in der RS8. ist, muß wenigstens ihr Mitglied sein. Vielen Volksgenossen dagegen Ist#hrs grp, zte sof Hazu zu heben, Kleingläubigke Es rauscht der liebe Heimatfluß, die alte, mütterliche Ruhr, weil sie zum Rhein nach Hause muß, vorbei an mancher Schienenspur. Und auf den Schienen Tag und Nacht rollt Kohle aus dem Ruhrrevier, der Heimat diamantne Fracht, der Roten Erde schwarze Zier! Aufnahme: Brüning Und alle grüßt die Mutter Ruhr auf ihrem Weg zum Dater sihein, und lächelnd setzt sie in die Flur ihr blankes, blaues Band hinein. Denn sie, die Mütterliche, daß hier das Ferz des Landes schlägt, daß ihrer Söhne Frast und Fleiß den Hnauf des deutschen Schwertes trägt! ratungsstunden.— An, die Fragen; Herrogendere tag, lichen Leben l. Solsatenfrauen, die ohne männlichen deren Erziebung, Sgt..en).—. hürfen, finden ebenso Schutz steben und der Buse vihrer Belange wie der vertrauenswürdige VertgezurA,rbeitskräfte und finanBouer und Landwirt, vem Nr..„ Hie g, zielle Schwierigkeiten Gorge beretten. und damit ihre segensreiche Tätigkeit fur das 14 „Kamerad.n“ Soldaten. Sie sollten unter franzosischem Befehl und Männern im der Prieo zaransge Ze zz, würdelos, sich mit einzulassen, sich mit ihnen zu unterhalten oder ihnen bar macht sich, wer ihnen Erfrischungen oder Nochmals: Haltet Abstand von den Kriegsgefangenen! muß zul Srhelung delwendel Werden! Eine Grundsatzentscheidung des Reichsarbeitsgerichts Einem ausscheidenden Angestellten konnten während ven. der Kündigungsfrist aus betrieblichen Grunden nichtwird mehr der volle ihm zustehende Urlaub gewährt werden. Für die restlichen 20 Urlaubstage verlangte der Angestellte— gestützt auf die Tarifordnung— Zahlung seines Gehaltes. Die Firma hatte jedoch mit dem neuen Betriebsführer des Angestellten vereinbart, daß dieser den Resturlaub gewähren sollte. Mit dieser Vereinbarung war der Angestellte nicht einverstanden; er verklagte seinen alten Betriebsführer auf Zahlung des Urlaubsgeldes, wurde aber vom Landesarbeitsgericht Güstrow und jetzt auch vom Reichsarbeitsgericht abgewiesen. Der Urlaub soll die Arbeitskraft des Gefolgschaftsmitgliedes nicht nur in seinem eigenen und im Interesse des Betriebes, sondern auch im Interesse der deutschen Volksgemeinschaft erhalten. Der Urlaubsanspruch ist daher— so führt das RAG. aus— seinem Wesen nach einheitlich auf bezahlte Freizeit gerichtet. Er wird auch dadurch, daß ein bereits ausgeschiedener Gefolgsmann, dem noch Urlaub zusteht, praktisch nur Anspruch auf Urlaubsgeld hat, nicht zu einer rein vermögensrechtden. Wenn es sich um lange und dichte Hecken handelt, wird die Frist entsprechend bemessen sein. Und wenn die fristgemäße Aufforderung vom Nachbar unbeachtet blieb, ist zwar die Zeit gekommen, die Entfernung der Störenfriede aus dem Pflanzenreich selbst vorzunehmen, aber auch dann empfiehlt es sich, mit Vorsicht zu Werke zu gehen. Aus der Beseitigung darf keine schadenverursachende Zerstörung werden, sonst könnte der dadurch betroffene Nachbar vor Gericht auf die Einhaltung des sog.„Schikaneverbotes" nach Paragraph' 126 des Bürgerlichen Gesetzbuches klagen, und das ist eine unangenehme und durchaus nicht billige Geschichte! „Richtige" Nachbarn sorgen beizeiten dafür, daß von den in unmittelbarer Nähe der Grundstücksgrenze stehenden Bäumen und Sträuchern erst gar keine Zweige überhängen. Küchenkräuter jetzt trocknen! Neue Einmachrezepte in der Beratungsstelle des Deutschen Frauenwerks Gefängnis für Rauchen im Walde lichen Forderung. Diese helfsmäßig. Lösung erfolgt vielmehr be Daraus folgt, daß der Gefolgsmann durch das Urlaubsgeld nicht bereichert werden soll, er er hat vielmehr zum mindesten die sittliche Pflicht, das Urlaubsgeld zu seiner Erholung zu benutzen. Fehlt ihm die Absicht zu der zweckgebundenen Verwendung des Geldes, so könnte das seinem Anspruch mit Erfolg entgegengehalten werden. Anderseits unterliegt es keinem grundsätzlichen Bedenken, wenn der frühere durch Vereinbarung mit dem jetzigen Betriebsführer des Gefolgsmannes dafür sorgt, daß ihm der Urlaub in der neuen Stellung noch während des Urlaubsjahres erteilt wird. Geschieht dies, ohne daß dadurch berechtigte Belange des Gefolgschaftsmitgliedes verletzt werden, so wird durch die damit sichergestellte Urlaubsgewährung in Natur der mit den tariflichen Bestimmungen verfolgte Zweck vollauf erfüllt, und zwar in vollkommenerer Art, als dies mit der nur behelfsmäßigen Zahlung von Urlaubsgeld geschehen könnte. Das Gefolgschaftsmitglied darf sich einer solchen Regelung nicht widersetzen, wenn dafür besondere Gründe nicht bestehen.— Solche Gründe kamen vorliegend nicht in Betracht. Der Kläger konnte den Resturlaub in dem neuen Betrieb unter denselben Bedingungen erhalten wie in dem alten Betrieb; Anspruch auf ungeteilten Urlaub besaß er in keinem Falle, die Urlaubsteinteilung hatte sich vielmehr grundsätzlich den betrieblichen Notwendigkeiten anzupassen.(RAG. 279/39.— 28. 5. 1940.) Daß die Bestimmunge serer Wälder erlassene Verbot des Rauchens im Walde nicht nur auf dem Papier stehen, wurde einem 55 Jahre alten Mann in Berlin jetzt vom Gericht nachdrücklichst klargemacht. Er hatte am Wege im Walde eine Zigarette geraucht und wurde jetzt vom Strafrichter zu zwei Wochen Gefängnis verurteilt. Wieder einmal wird die aufmerksame Hausfrau ihren Weg zur Beratungsstelle des Deutschen Frauenwerks, Wittener Straße 21, nehmen, wo sie sich schon oft Rat holte und Gelegenheit hatte, manchen Kniff hinzuzulernen. Denn in dieser Woche werden hier neue Einmachrezepte abgegeben. Vor allem ist es jetzt Zeit, an das mancher Volksgenossin noch ungewohnte Trocknen der Küchenkräuter und heimischen Tees für den Winterbedarf zu denken und Suppengemüse in Salz einzulegen.„In allen Fragen des Einmachens und, der Haushaltführung erteilt die Beratungsstelle jederzeit kostenlos Rat und Auskunft. Sie ist geöffnet täglich von 9 bis 13 Uhr und von 15 bis 19 Uhr. ersonal=Nachrichten Aus dem deutschen Sängerleben Max=Reger=Preis. Der Max=Reger=Preis für 1940, der mainfränkische Kunstpreis für Musik, wurde dem Komponisten Armin Knab verliehen. Friedrich List 5. Am 6. Juli starb in Ulm nach längerer Krankheit der frühere langjährige Vorsitzende des DSB., Friedrich List, im Alter von 71 Jahren. Im Zeichen Schuberts. Der„Tag der deutschen Hausmusik" fällt in diesem Jahre zusammen mit Franz Schuberts Todestag am 19. November. Aus diesem Anlaß sollen die Programme besonders den Reichtum Schubertscher Musik hervorheben. Ven=Sldbiienen Stadtteil Harpen 77 Jahre alt wird heute der Reichsinvalide Johann Wroben in Kornharpen, Grümerweg 27. Der Jubilar wurde am 23. August 1863 in Wasin, Kreis Neidenburg, geboren. Seiner Militärpflicht genügte er beim Insanterie=Regiment 128 in Danzig. Er ist ein altes Mitglied der Kriegerkameradschaft Kornharpen. Die Zweige aus Nachbars Garten Alljährlich zur Zeit der Obsternte erleidet die gute Nachbarschaft häufig Störungen durch die Streitigkeiten, die wegen der überhängenden Zweige vom Grundstück des Nachbarn entstehen. Gerade wenn der Obstbaum Früchte trägt, beginnen Auseinandersetzungen über die vom Nachbargrundstück herüberhängenden Zweige, und Am heutigen Freitag kann der Reichsinvalide Hermann Paul Lütgendorpweg 177, bei bester Gesundheit seinen 72. Geburtstag feiern. Kinder und Enkel wünschen dem Hochbetagten noch einen sonnigen Lebensabend. Stadtteil Langendreer Arbeitsopfer=Veranstaltung Die TAF., NSG. Kraft durch Freude“. führt am Sonntag. 25. August, um 16 Uhr, im„Reichshof“(Köppe). Langendreer, Kaiserstraße, eine Veranstaltung der Tegernseer Bauernbühne mit dem Stück„Liebe macht blind" durch. Dieses Lustspiel wird alle Besucher aus den Ortsteilen Langendreer und Werne erfreuen. Der Eintritt ist frei, jedoch ist der Besuch nur gegen Vorzeigung des Mitgliedsbuches der DAF. gestattet. Stadtteil Weitmar Von der Kulmer Straße Im Zuge des Wiesentals ist man gegenwärtig mit der Beseitigung des alten Steinberges an der Kulmer Straße beschäftigt. Der zur Dirschauer Straße liegende Lehmberg geehrt. Gesolgschaftsführer Reichsbahninsprktor Hegels, Fachschaftswalter Schmidt und der Leiter der Bahnmeisterei 71. Reichsbahninspektor Bröker, ehrten in ihren Ansprachen den verdienstvollen Jubilar.— Am Sonntag, 25. August, 10 Uhr, findet im Lokale Bohnenkamp eine Tagung für die Betriebsjugendwalter des Kreisabschnitts Wattenscheid statt. Gaujugendwalter Pa. Helbig spricht über Zukunftsaufgaben. Es wird das Erscheinen aller Betriebsjugendwalter erwartet. Stadt Wanne=Eickel schließlich folgt das Verlangen nach ihrer Entfernung. wird gleichzeitig mit abgetragen und fortgeschafft. Die tiefe dann kann aber die Beseitigung weder verlangt Schlucht an der Kulmer Straße hat man zum Teil bereits Gerade dann kann aber ogg Beseitigung, wevet vrttnnge mit Erd= und Schuttmassen zugefüllt.„Das gesamte, noch erzwungen werden. Dafur muß schon eine andere Zeit im Jahre gewählt werden. Vor allem soll vor Selbsthilfe gewarnt werden, denn sie begründet ohne weiteres eine Schadenersatzpflicht. In jedem Falle muß dem Nachbar erst eine angemessene Frist zur Beseitigung der störenden Zweige gestellt werden. Kommt er der Aufforderung nicht nach, dann kann man die Zweige abschneiden und behalten. Für alle, die es ganz genau wissen wollen, sei gesagt, daß das entfernte Holz demjenigen gehört, der die Beseitigung durchführt. Er wird dadurch sozusagen für seine Mühe bezahlt. Auseinandersetzungen erfolgen oft auch dann, wenn eine Frist zur Beseitigung der überhängenden Zweige gesetzt wurde, die nicht„angemessen“ ist. Bei fruchttragenden Obstbäumen kann— wie bereits erwähnt— die Entfernung von Zweigen erst nach der Ernte verlangt werund Schuttmassen zugefüllt. Das gesamte Gelände erfährt durch diese Arbeiten eine völlige Umgestaltung und Verschönerung. Aus dem. Nachbarheviel Stadt Wattenscheid Das E. K. II erhalten Wegen besonderer Tapferkeit vor dem Feind wurden Unteroffizier Albert Lapka, Bochumer Straße 156 und Gefreiter Karl Berg, Westenfeldstraße 87, mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet. Am heutigen Freitag feiern die Eheleute Markscheider= assistent i. R. Josef Hawig, Margaretenstraße 12, das schöne Fest der goldenen Hochzeit. Der am 4. September 1866 in Essen geborene Jubelbräutigam hat Jahrzehnte auf den Kruppschen Zechen„Hannover Hannibal“ als Markscheiderassistent gewirkt. Seine Ehegattin. Gertrud geb. Degener, wurde am 20. Oktober 1863 in Holsterhausen geboren. Das Jubelpaar ist schon seit Jahrzehnten in Eickel ansässig und erfreut sich größter Wertschätzung und Beliebtheit.— Am Mittwoch, 28. August, 20 Uhr, findet im Gildenhaus eine Kreisarbeitstagung der DAF. statt. an der alle Orts= und Betriebsobmänner mit ihren Stäben teilnehmen.— Auf der im Stadtgarten abgehaltenen Tagung des Bundes heimattreuer Schlesier rief Bundesgruppenleiter Menapace die Landsleute auf, die Werbetrommel zu rühren, um auch den letzten oberschlesischen Landsmann in die Heimatbewegung einzureihen. Studienrat Pg. Münnich hielt einen Vortrag über das geschichtliche Geschehen unserer Zeit. Der Leiter der Trachtengruppe, Landsmann Kosytorz wurde beauftragt, mit den Tanzproben in der Trachtengruppe zu beginnen. Ständig wächst auch im Kriegsjahr die Zahl der Jun. lare beim Bochumer Verein an, die 25 Jahre und noch meh dem Werke die Treue bewahrt haben. Nun konnten wieder 24 Gefolgschaftsmitglieder des Werkes für 25jährige un. unterbrochene Arbeit in den Betrieben des Bochumer Ver eins geehrt werden. Es sind dies die Dreher Heinrich 70### gino, Franz Jakubek, die Hobler Adam Golombeck. Jo## hann Grucza, die Schlosser Josef Behler, Ludwig Mu## Leo Piecusch, Wilhelm Brun, Georg Wehr, die Fräser Thea. dor van Dieken, Simon Beermeyer, der Aufzugsmaschinz## Oskar Dorowski, Kolonnenführer Friedrich Rohde, Kulissen. wärter Fritz Becker, Putzer Ernst Ublig, die Hilfsarbeiter Josef Hoffmann, Christoph Schröder, Heinrich Becker, Kranführer Hermann Wächtel und Julius Jüngling, Säger Gu. stav Stielke, Anstreicher Heinrich Koch, Waschkauenwärter Konrad Ittermann und Oberingenteur der Baubetriebe# Jakob Haurd. Die Ehefrau Luise Mohrmann geborene Tennie. Johanniterstraße 5, beging am gestrigen Donnerstag bei### gutem Wohlbefinden ihren 77. Geburtstag. Sie wurde in Lügde bei Bad Pyrmont geboren, lebt aber seit über## Jahren in Bochum, davon seit über 25 Jahren in ihrer jetzigen Wohnung. Von ihren acht Kindern leben noch ein Sohn und drei Töchter. Ein Sohn starb im Weltkrieg den Heldentod, ein zweiter wurde schwer verwundet. Gegenwärtig steht ein Enkel als Adjutant im Felde. Die Alterstubilarin ist Inhaberin des goldenen Ehrenkreuzes der deutschen Mutter. Zu ihrem 77. Geburtstage konnten ihr mit ihrem Ehemann und Kindern noch acht Entel und drei Urenkel ihre Wünsche entbieten. der nach Bochum lenken wird aber auch durch seine Vielgestaltigkeit in Schauspiel und Oper allen Anforderungen der Bevölkerung gerecht wird. Die großen Chor=Aufführungen des kommenden Winterz Im kommenden Konzertwinter wird Klaus Rettstraeter innerhalb der Reihe der Bochumer städtischen Konzerte drei große Chorwerke dirigieren, und zwar erfolgen die Aufführungen unter Mitwirkung des Städtischen gemischten Chores Bochum. Als Solisten sind für das erste dieser Werke, für die„Missa solemnis“ von Ludwig van Beethoven, verpflichtet: Tilla Briem(Sopran), Else Schürhoff(Alt), Albert Weikenmeier(Tenor) und der Bochumer Bariton Ewald Kaldeweier. Die Aufführung erfolgt am Karfreitag, 11. April 1941. Das nächste Chorwerk: Bruckners„Te deum“, kommt am 25. Mai 1941 heraus. Solisten sind: Hilde Wesselmann(Sopran), Eva Jurgens(Alt), Willy Heese(Tenor), Fred Drißen(Baß). Nach vierjähriger Pause wird dann noch die 9. Symphonte mit dem Schlußchor über Schillers Ode„An die Freude" von Ludwig van Beethoven aufgeführt. An Solisten wirken mit: Erna Schlüter(Sopran), Gusta Hammer(Alt), Thorkild Noval(Tenor) und Rudolf Watzke(Baß). Im ganzen werden im kommenden Winter 12 Hauptkonzerte in Vormiete und eine Sonderveranstaltung außer Vormiete unter der Gesamtleitung von Klaus Nettstraeter durchgeführt. der Freitag, 23. August Ortswaltung Bochum=Hamme. Sämtliche Straßenzellenobmänner der Zellen 1 bis 26 haben sich am Freitag, dem 23. August 1940—. abends 20 Uhr—, in der Ortswaltung Hamme, Dorstener Straße 101, einzufinden zwecks Entgegennahme der Zellenkassenbücher. Erscheinen ist unbedingt erforderlich. Sportamt„Kraft durch Freude“ Bochumer Veranstaltungen Im Rahmen einer am Bahnhof Wattenscheid abgehaltenen Feierstunde wurde der Oberlademeister August Menzel anläßlich seines 40jährigen Dienstjubiläums besonders Montag Probenbeginn Am kommenden Montag beginnen die Proben für die neue Spielzeit. Neben den neuen Werken(Mussolinis „Cavour“ und Hauptmanns„Die versunkene Glocke"), mit denen die Spielzeit begonnen werden soll, ist aus der vortgen Spielzeit der neuinszenierte„Florian Geyer“ als Eröffnungswerk vorgesehen, da diese Inszenierung im vorigen Jahr durch den Unglücksfall des Titeldarstellers nur einmal gegeben werden konnte. Des weiteren werden drei Unterhaltungsstücke aus der vorigen Spielzeit mit in das neue Jahr übernommen. Es sind dieses Paul van der Hurks Kriminalstück„Schuß im Rampenlicht“. August Hinrichs"„Für die Katz", Franz Gribitz'„Das neunzackige Mädchen“. Der Vorhang hebt sich zu einer Spielzeit, die sowohl mit einem großen festlichen Anlaß die Blicke der gesamten kunstinteressierten Oeffentlichkeit des Reiches wieWer wandert mit? 1. Sonntag, 25. August, Treffpunkt: 7 Uhr am Rathaus. Radwanderung in die blübende Heide. Wanderführer: Stritzke.— Sonntag, 25. August. Wanderung der Ortswaltung Linden: Treffpunkt: 7 Uhr Wirtschaft Nüllmann, Dr.=.=Otto=Straße, Linden. Straßenbahnfahrt bis Sinsen. Wanderung in die blühende Heide. Fahrtkosten: 2,60 RM. Wanderführer: Blumenthal.— Sonntag, 25. August. Treffpunkt: 9 Uhr am Rathaus. Wanderung: Witten, Sprockhövel, Hackstück. Fahrtkosten:—.75 RM. Wanderführer: Dißmann.— Sonntag, 25. August. Betriebswanderung der Zeche„Präsident": Treffpunkt:.45 Uhr Bahnhof Präsident. Straßenbahnfahrt bis Sinsen. Wanderung durch die blühende Heide. Fahrtkosten: 2,20 RM. Wanderführer: Miehm.— Sonnabend, 24. August, Wanderung der Ortswaltung Felsenburg: Treffpunkt: 15.30 Uhr am Bochum Hbf., Straßenbahnhaltestelle der Linie 15. Abfahrt: um 15.30 Uhr nach Wiemelhausen(Hahnefeld). Wanderung: Hahnefeld durchs Lottental, Ruhrlandheim nach Herbede. Fahrtkosten—.80 RM. Wanderführer: Reinmöller.— Die Teilnehmer werden gebeten, geeignete Musikinstrumente, sowei vorhanden, zur Unterhaltung mitzubringen. 7) „Als ob es nur das wäre! Die hält mir im Notfall Schwester Maria vom Halse! Du kannst dir wohl gar nicht vorstellen, wie es ist, wenn man den ganzen Tag allein ist!“ Ohne daß sie es wußte, war ihr Ton wieder schärfer geworden. Mun., sich meh Er dachte, vielleicht ware es gut, wenn sie sich mehr um Ursel und Sybillchen kümmern müßte oder sonst etwas hätte, was sie ausfüllte, aber er sprach es nicht aus, weil er wußte, daß sie das tödlich übelnehmen würde. Statt dessen sagte er etwas, was sie nicht weniger schlimm aufnahm: Hagtbe sich Thr 8. „Ich, habe nie gehört, daß Agalge sich über das Alleinsein beklagtehat, und doch ist Thilo oft wochenlang verreist gewesen, als er für die Fabrik Kunden warb, damals nach der Umstellung. Du könntest sie verstehe wohl nicht recht? Was sollte ich wohl von Agathe lernen? Wie man es anstellt, seinen Mann zu fesseln? Du vergißt, daß es dafür kein Rezept gibt, das für alle wirksam ist! Und daß sie nicht nötig hat—“ Da war es wieder, was ihm zuwider war in tiefster Seele, das plötzlich hervorbrechende Mißtrauen, das aus dem Nichts kam und jede leise und scheue Annäherung mit rauhem Griff zerstörte. Er war entschlossen, nicht zu antworten. Was sollte man auf diese haltlosen Beschuldigungen sagen? Um seinen feingezeichneten Mund grub sich ein bitterer Zug, der schon begann, sich langsam einzugraben. Die Lippen preßten sich fest aufeinander. Mit einer müden Bewegung griff seine Hand zur Zeitung. Aber Jutta hielt ihn fest. Sie neigte sich nahe zu ihm und fragte leise:„Du freust dich wohl, wieder einmal Junggeselle zu sein?" Er zog sie näher an sich heran, aber sie entwand sich ihm.„Komm, komm, ich muß eilen, ich habe noch viel zu tun! Außerdem— warum sollen wir eine Stimmung ausnutzen, um uns Dinge vorzutäuschen, die nicht sind „Die nicht sind?“ fragte er ernüchtert. „Nun, ich für meine Person mache mir nichts vor. Ich glaube, wenn Eheleute sich langweilig werden, ist es ganz gut, wenn sie sich auf eine kürzere oder längere Zeit trennen—“ „Bin ich dir so langweilig?“ „Für interessant kannst du dich doch wohl selbst nicht halten! Vielleicht gelingt es dir, während meiner Abwesenheit ein bißchen darüber nachzudenken, was eine Frau von ihrem Mann erwarten kann—“ Nun griff er verärgert nach seiner Zeitung.„Gibt es nicht ein Buch mit lauter Witzen? Das hättest du mir zur Vervollständigung meiner Bildung eigentlich schenken können!" „Du weißt recht gut, daß ich so etwas nicht meine! Vielleicht verliebst du dich— ich könnte mir vorstellen, daß dir das ganz gesund wäre!" Es verdroß ihn maßlos.„Du weißt nicht, was du redest", sagte er zornig.„Ich möchte nicht erleben, was du sagen würdest, wenn ich im Ernst auf solche Sachen ausginge! Zum Glück bin ich gut beaufsichtigt. Agathe hat mir schon angekündigt, daß sie mich einladen will, so oft sie jemanden bei sich zu Tisch haben müssen. So etwas spricht sich schnell herum, überall, wo man einen Lückenbüßer braucht, wird man an mich denken!" „Du siehst mir gerade aus, als ob du darauf ganz scharf wärst!, „Darauf kannst du dich verlassen, daß ich mich dem „Darauf kannst du dich verlassen, daß ich mich den entziehen werde! Zum Glück gibt es andere Dinge, die einen mehr locken Sie hätte brennend gern gewußt, was für Dinge er meine, aber sie hatten sich oft so weit auseinander geredet, daß sie wußte, auch wenn sie fragen würde, bekäme sie jetzt keine Antwort. Am nächsten Tage rief Ernst Redekamp früh auf den Werken an, um zu sagen, daß er erst mittags komme, Herr Rübsamen solle dafür sorgen, daß dann sofort eine Schreibkraft für ihn frei wäre. Absichtlich nannte er nicht Fräulein Schreiner, obwohl er lieber selbst mit ihr gesprochen und ihr Anweisungen gegeben hätte. Jutta war im Nebenzimmer, und da schien äußerste Vorsicht geboten, sollte sie nicht und da schien außerstegprsicht gebogen, fbule sie nicht mit einer vorgefaßten Meinung abreisen. Ernst Redekamp, der so unbekümmert stets gerade auf sein Ziel losgegangen war, schämte sich vor sich selbst, daß er zu solchen Mitteln griff; aber war es nicht klüger, auf die Reizbarkeit seiner Frau Rücksicht zu nehmen? Vielleicht kehrte sie frischer zurück— In diese Hoffnung wollte er sich flüchten. Sie gab ihm die Haltung, auf der Fahrt zum Bahnhof Jutta und den Kindern ein frohes Gesicht zu zeigen. Die kleinen Mädchen genossen die Ausfahrt mit Vater und Mutter wie ein Fest. Ihre Münder standen nicht still, und sie entdeckten im Vorüberfahren die unglaublichsten Dinge. Zu Juttas Ueberraschung fuhr Liddy Hobrecht mit demselben Zuge. Erst am Tage vorher hatten sie miteinander telephoniert, und Liddy hatte die Absicht geäußert, noch ein paar Tage zuzugeben. Abends hatte sie jedoch ein Telegramm erhalten, das ihre schnelle Abreise nötig machte. Dr. Lenz und seine Frau brachten ihren Gast zur Bahn, so daß eine eifrig plaudernde Gruppe vor dem Abteil der Damen stand. Der Abschied zwischen dem Ehepaare wurde dadurch erleichtert. Die beiden Mädelchen spielten die Hauptrolle, und Dr. Lenz, der eine spaßige Ader hatte, versprach Jutta feierlich, seine Hand über ihrem Hause zu halten während ihrer Abwesenheit. „Sie können beruhigt sein, schone Frau, Sie werden ihn heil und ganz wieder vorfinden", versicherte er. Lachend beugte sich Jutta aus dem Fenster und flüsterte ihm etwas zu, worüber Dr. Lenz in schallendes Gelächter ausbrach. Ernst Redekamp fühlte sich wie befreit, als der Zug aus der Halle fuhr. Almut Redekamp feierte ihren 24. Geburtstag und zugleich ihre Heimkehr von der Akademie. Ein Ausstellung moderner Gemälde, die um dieselbe Zeit im Landesmuseum eröffnet wurde, führte eine Anzahl ihrer Bekannten in die Stadt, die sie alle einlud, so daß unversehens der Kreis größer wurde, als anfänglich geplant war. „Erschrick nicht, Mutter“, bat sie abends beim Essen, „es ist mir selbst, nicht lieb, daß es so viele sind. Aber wir machen es ganz einfach, denn ich möchte nicht, daß es nach großer Gesellschaft aussieht. Am liebsten machte ich eine richtigen Budenzauber, aber das geht nicht recht. Nachher, wenn Stimmung da ist, stellt sich das von selbst, ein!" „Ich möchte fliehen auf den Flügeln der Morgenröte", erklärte Thilo Redekamp.„Dergleichen paßt nicht in meine Stimmung!" „Sag das nicht Vater! Zudem darfst du dir Onkel Ernst einladen und wen du noch willst von deinen Bekannten, damit ihr fachsimpeln könnt. Ich möchte auch gern Fritz Thielecke dabei haben—“ „Wie kommst du denn darauf? Dafür bin ich nicht sehr. Es sieht wie eine Bevorzugung aus den anderen Herren gegenüber—“ „Wieso denn? Erstens verdient er doch eine Auszeichnung, da er mit einer wichtigen Aufgabe betraut ist—“ Thilo Redekamp zog die blonden Brauen hoch.„Die zu feiern ist nicht so eilig! Da wird noch mancher Tropfen Wasser den Rhein hinunterfließen, bis wir so weit sind, fürchte ich. Dagegen schaffen wir durch die Einladung einen Präzedenzfall, nachher wollen alle neu hinzukommenden Ingenieure eingeladen sein— was meinst du, Agathe?“ „Das meine ich nicht. Fritz Thielecke ist auf dem „Steigenden Licht" aufgewachsen. Damit wäre seine Sonderstellung schon geklärt, auch ohne seine Erfindung oder wie man es nennen will. Es sind nur zu viele. Könnte man ihn nicht bis zur nächsten Gelegenheit zurücklassen? Wer weiß, wie er sich unter all den Malersleuten fühlt—“ „Wenn er sich nicht fühlt, ist es sein Pech“, versicherte Almut trocken. Und zurücklassen? Das geht nicht, Mutter, denn um die Wahrheit zu gestehen, ich habe ihn schon eingeladen—“ „Du? Wo hast du ihn denn gesprochen?" Beide Eltern riefen es so erstaunt, daß ihre Tochter errötete. „Stellt euch vor: er war in der Ausstellung. Gleich am Eröffnungstage. Ich fand ihn vor meinem Bilde, das er sehr kritisch beurteilte.“ „Die Kritik muß aber nicht weh getan haben—“ neckt ihr Vater. „Warum?“ „Weil du so zufrieden dabei aussiehst!“ „Kannst du es nicht verstehen? Gescheite Bemerkungen freuen jeden, der es ernst mit seiner Arbeit meint, denn sie beweisen, daß der Betreffende sich wirklich damit beschäftigt hat. Außerdem—“ „Woher wußte er denn, daß du ausgestellt hattest?" fragte Frau Redekamp. „Ich hatte es ganz beiläufig erwähnt, als ich einmal draußen war. Er hatte auch offenbar Angst, ich könnte mir was einbilden, denn er belehrte mich sogleich, daß ihn nur ein bestimmtes Interesse für Farben hingelockt habe, und das kann ja auch sein. Meinst du nicht, Vater?" „Sicher. Warum nicht? Er scheint ein tüchtiger Mensch zu sein, wenn ihm auch seine Arbeit offenbar noch schwer zu schaffen macht—“ „Tut sie das? Er und ihr alle schient doch zuerst so sicher, sogar Hellwig—“ Frau Agathe beobachtete ihren Mann Uebertrieb er, um Almut abzukühlen? Er sah nicht aus, als ob ihm die Erfindung, an die so große Hoffnungen geknüpft worden waren, Sorgen machte. Almut machte sich auch keine. Sie nahm die Einwilligung ihrer Eltern als gegeben voraus und schickte nachher auf dem Wege zu einer Zusammenkunft mit ihren Kameraden mit allen anderen Einladungen auch die an Fritz Thielecke fort. Vater Thielecke machte eine grämliche Miene, als er die elegante Karte am nächsten Morgen sah. Was sollte das heißen? Seit langer Zeit war man bei Redekamps davon abgekommen, die Ingenieure einzuladen. Wofür gab es die großen Gemeinschaftsfeste, bei denen die ganze Gefolgschaft mit den Fabrikherren und ihren Familien feierte? Ausnahmen machten nur böses Blut, ganz abgesehen davon, daß Fritz sich vielleicht Dinge einbildete, für die er eigentlich zu klug sein sollte... Freute er sich? Vater Thielecke schoß einen scharf prüfenden Blick auf den Sohn, der gleichmütig in einer Fachzeitschrift blätterte. Merkwürdige Jugend! Der alte Mann schüttelte den Kopf. So wäre er bestimmt nicht gewesen. „Wirst du hingehen?“ fragte er den Sohn. „Natürlich! Warum nicht? Schon um einmal auf andere Gedanken zu kommen. Außerdem habe ich es versprochen—“ Fritz tat sehr gelassen. Der Zufall wollte, daß Renate Schreiner ihm begegnete, als er auf dem Weg zum Bahnhof war. Mit kurzem Gruß wollte sie an ihm vorbei, aber er redete sie an:„Man sollte nicht glauben, daß man sich in einem kleineren Ort so gut vermeiden könnte“, sagte er, ihre Hand festhaltend.„Womit habe ich mir nur die allerhöchste Ungnade zugezogen?" „Ungnade?“ Renate schob die Unterlippe vor.„Davon weiß ich nichts“, sagte sie mit gemachter Gleichgültigkeit.„So großartig sind wir hier gar nicht. Sie natürlich sind andere Dinge gewöhnt!" Ihr sprechender Blick glitt über seine gewählte Kleidung, die hier draußen, wo auch die Ingenieure meist sehr einfache Anzüge trugen, auffallend schien. Er lachte über die leise Neugier in ihren Worten und über das„Sie“, das ihm zu komisch vorkam, und knöpfte seinen Ueberzieher zu.„Weil ich mal in die Ein Offizier Aus all Stadt fahre? Tun Sie“— mit Betonung—„das nie! Wenn man eingeladen ist?" „Mich lädt niemand ein", sagte sie herbe. „Dann werde ich es mir mal erlauben", versprach er, aber sie preßte die Lippen aufeinander und gab keine Antwort. Natürlich wußte sie, bei wem er eingeladen war, dafür hatte Tante Male gesorgt. Renate mißgönnte es ihm nicht, sie wunderte sich eigentlich, wie ruhig sie darüber dachte. Es war ja nur zu naturlich, daß ihre Wege sich schieden. Fritz Thielecke, in dem alle den künftigen Erfinder sahen, strebte nach oben, was konnte ihm da ein Mädchen wie sie, ohne Geld, ohne Verbindungen, nützen? Ein heimliches Glücksgefühl wärmte ihr trotzdem die Brust. Für Ernst Redekamp war sie nicht zu gering. Täglich sprach er wärmer, herzlicher mit ihr, mit so viel Vertrauen, daß sie begluckt fühlte, sie war ihm mehr als die Angestellte, für ihn bedeuteten die Stunden der Zusammenarbeit Lichtblicke in einem im Grunde einsamen Dasein... Für Fritz Thielecke war die Begegnung mit der hübschen Jugendgespielin wie eine gute Vorbedeutung für den Abend, auf den er sich gefreut hatte. Es würde ihn mehr verdrossen haben, als er hätte sagen können, wenn Almut ihr Versprechen vergessen hätte. Was er von dem Abend erwartet, hätte er kaum zu sagen gewußt, aber nach den arbeits= und keineswegs erfolgreichen Wochen kam er sich vor wie ein Schüler, der in die Ferien fährt. In dieser Stimmung paßte die heitere Unbeschwertheit, die ihn in der Redekampschen Villa empfing. Er war nicht oft hier gewesen, aber das Bild von gediegener Wohlhabenheit, wie er es in der Erinnerung bewahrte, stimmte nicht mit dem, was er vorfand. Frau Agathe hatte sich gefallen lassen mussen, daß die sonst feierlich anmutende Diele von dem lustigen Malervölkchen in einen heiteren Raum umgewandelt worden war, dem man nicht anmerkte, daß die überraschende Veränderung mit verhältnismäßig einfachen Mitteln erreicht war. Unvermittelt wurde Fritz in die überschäumende Stimmung hineingerissen, in der Almut wie in ihrem eigensten Element den Ton angab. Kein Wunder, daß sie nach herzlicher Begrußung kaum noch Zeit für ihn fand. Mei7, 652 i. 8. Trotzdem dauerte es eine ganze Weile, bis in Fritz Thielecke jenes Gefühl der Einsamkeit aufstand, das einen in solchem Ausmaß unter sehr vielen Menschen befällt. Denn das Malweiblein, das Almut ihm zugeteilt hatte, war nicht so leicht gewillt, ihn frei zu geben, nachdem er zuerst so bereitwillig auf ihre Scherze eingegangen war. Beim Tanzen endlich verlor er sie... Zuerst vermißte er sie gar nicht. Er stand in einer Fensternische und beobachtete Almut. Im Bewußtsein ihrer Pflichten als Tochter des gastlichen Hauses hatte sie wohl zuerst jeden Tanz mit einem anderen Tänzer getanzt, seit geraumer Zeit aber kümmerte sie sich um keinen anderen mehr, sondern tanzte, wenn überhaupt, nur mit Will Scheller, den sie ihm schon in der Ausstellung als guten Freund und Spezialkollegen vorgestellt hatte. In ihrer lebhaften Weise hatte sie ihn auch vor mehrere Bilder geführt, die sowohl Begabung wie Können verrieten. Er war ein mittelgroßer Mann von vielleicht achtund zwanzig Jahren, der, so schien es wenigstens Thielecke, neulich im Alltagsanzug besser ausgesehen als heute Abend im Smoking. Wer allerdings das energische Gesicht mit der eigenwilligen Stirn und den scharfblickenden Maleraugen genauer betrachtete, der mochte ihm wohl-Fleiß und Willen zutrauen. Spielte etwas zwischen diesem Will Scheller und Almut Redekamp? Fast sah es so aus, wenigstens für jeden, der nicht wußte, wie unbefangen und frei sich Almut gab— fast zu frei für die schone Stadt, in der das Leben so heiter hinfloß und die doch nicht groß genug war, als daß ein junges Mädchen der ersten Kreise nicht mancherlei Rücksichten zu nehmen hatte, wollte sie nicht ständig Gesprächsstoff liefern. e(Fortsetzung folgt.) die„Rangli Ein bekannter sste“ der größten gestellt. Daß derr ist keine Ueberra größte Verschwend väa auf einem Sch holz bestand. 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Erziud er der ga Berlin, 80 Jahre,alt. Ripkow ist der dag Prinzip der ihm benannten Neipkow=scheibe,„pwpirklicht, und damit Bildzerlegung beim Fernseben Fernsehentwicklung erdie Srund“,Hfese Erfindung steht in ihrer Bedeutung möglichte., ese er, eines Zeppelin, eines Gutenberg gleichwertie neben der Paul Nipkow wurde im Jahre der eines Autgprtol.. des, Führers, die Versgbhung funkgeselschaft und der Rundfunkindustrie Errichtung einer Paul=Nipkow=Stiftung Knläblich des 80. Geburtstog, degl Fernseheng, hal Rivkow, dem deutscheglgspieierr eine VeBaul=Ripiuu Urlaubsaufenthalte in hen. Erholungsstätten der rundfunkgesellschaft erhatten. Volstrechung eines Tobedurgel, 28 Jahre alte Albert Hammer! Dex=mehrfache gugh heute morgen bingerichtet worden porbestrafte Hammert mit langjähriger Agzghausstrafschweren erpresserischen leinstehende alte Frau in ihr Wohnung begangen. Vonate— wochen, un ven Zaisereich gab es einen In zweiten franzöhischen,er hundert kostbare KaschEdelmann, namens Delatm, aus 600.000 Mark kosteten, mirschals, die zusammer, wehrz er unseres Jahrhunderts besaß. Der größte Verschwegrat Boniface de Castellane besamte Mitgift Deutschland ein solcher Irrsinn nicht möglich ist. ers- Pick er schestante i uchien 8: Der Asesst Das Backwerk, das wegen Grenzschwierigreiten„auswanderte“ Voraholzhausen im Teutoburger. n ehrsamem HandPfefferkuchenfbasgr, ieder, Industrie von Weltgeltung verk sich aumagucg ei=ähnlinie Brackwede—Lenaentwickelt hat. An der xal dieser freundliche Ort, ioc beg, iv einem echter genießt. Seine alte, epange, der seit. 4149 Stadtrechte.= Herühmten Altarbild und sche Pfarrkirche wit eientfernt auf einer Anhöhe des Leutoburger Grafers vonf-Rapensperg sind seine bedeutendsten Sehenswürdigkeiten. Den gIggmdeiz, periger, ehr aber den Eir Otee„„ 200jährige Rezepte ick, im August. Bäcker aus dem bezsie gzeister Hieser nahrhaften Zunft tein geigt wurde. Mehersiedlung nach Voraholshausen wolten durch ihre Grenzschwierigkeiten entgehen, die den unaufhörlichen Oveno sie ihre Leckereien aus dem man ihnen berettete, wWBestäfische, also in das damaHannöverschen, perbringen wollten. Einige Jahrzehnte eoier bor don ve ige, ih in ganzen Tezichzusger ie Toholg hauser der Sirun Presse-Hoffmann Englische Bomben auf historische Bauwerke jener Bomben auf die unter Dentmals: c t oe historische Kirche bei Derichswenter und zerstörten dex gerstärten#ch, in das Innere Aus Westsalen und Tihenant Bier Jahre Zuchthaus und Sicherungsv. und er. 2. uug, gig D5 Vorstrafen sand der. Eiae Berne a. d. L. festgenommen. Aohmren. Hier wurde aus dem Polizeigefängnis zu guttoiz“. in ein Gartener in einer Gartensiedlung gestell, um Hort zu übernachbaus eingebrochen war, angsez ihm, aus dem Gerichtsten. Aber auch bier gelang ekonnte jedoch, nachdem en stähle im Rückfalle, die, er in Winster und Osnahrück un im Rücfalte, Zager in eumite und fünf Jahren Ehrverlust und verhängte gleichzeitig die Sicherungsverwahrung über ihn. Beim Basteln den Tod gefunden Stall eine Bastl=ziegtingg, ngerichtet, Wöhren,purden die Hausbewohgerin, beschäftign zine heftige Detonation im Stall auatnzert, grch dez Bastlers fand seinen Sohn im Stau berstümmelt und Aepeit mit der brennenden Zigarette verheiratet und Vater von zwei Kindern. Tin Teiiten Gisrunft Wohnungstausch wieder möglich In Ihrem Falle wird der Hauswirt erlassen eine Fünfte Verordnung zur Ausführung Verordnung uber Bigrdigzgezgggr. stenr. 144 vom 15. 8. 11940). Gierin wird u. a. folgendes bestimmt: in de Aioter e. Prilten in Tauschwesez ais eeser: Sie anm Eintrit des Pritten, in Antrag ist abzulehnen, wenn der Vermieter dem Verlangen des Mieters aus wichtigen Gründen widerspricht. Lutischutfragen.; Schieß berohner auf schnelltem Wesgzlut wenn der eine oder sollen, um bozuguisehen, oder sich, peinw ie, Straße stellt. Das, ist unverantwortlicher oder auf vie,—.0 zpelhaftes Spiel mit Leben und Leichtsinn, ut ein frete zie unbedingte Pflicht, seine Lesundbeit, und Schäffenskraft dem Vaterland zu erdie vershersfen sich auf Gelbstverschulden. 2. In den sondern bext gez, ug uu Sttostvezschrigenug, einen gevergangergelerraumn sgt. Dett bdaß er gegen Vombensplitter, zur Abstützung der Tegezgestag, nerin Hetti Nöhle im Paarlauf erstmalta gegen das gmtr größen Saale des Hans=Sachs=Hauses dürften sich spannende Kämpfe entwickeln. Um den Adlerpreis Der Gau Wessalen-Lsten, Kampfpahn, omrgagen, Hoeler: te in der Tichammer-)., Slasselmeiterschaften. Lamit oe ein, gewoissermaßen Ring der diesjährigen teiue bedt io Peranstaltlüngen. Noch einmal treien unsere„D eihlettschen, Veran,g.P, 0c f zen Plan, um in goige Leichtathletinnen und Leichtathleten auf... um die Mes, einigen der bedeutsamsten,„gzentschabene Mehrkämpfe und sterwürde zu streiten. Von jever„Bahg, lephafter KampfStaffelläuse mit ihrem vielseitigen Wewye; zzt(elostverständbüder ihre besonderen Reize Gebopiz, guß dem Gebiete des 9 bos aud uniere Votrhtobt, g, Anbrecgeneg, Tüäget leichtathletischen Sportes auf eine—..ung Staiselmeisterzurückblicken kann, bei den Mehrkampf. Utzzzmacht antreten schaften in der Boelerheide mit einer Stezz Auswahl, die wird, die Beachtung verdient, Besagictslgrg..-Meisterschafer Vis. Vochpat, sätzt erwarten, daß der eine oder andere sdil un ur une gaues Sesteggte: er wwor rtolgreich But, ampf far Frauen mußz herichten. pei. 2u Die Causwaris voen Frau nevo#g zindert sich die sichere Aussicht in Ferten hesindet. Lamit Fuinue... iin auch Fräulein aus einen Meistertitel fur zign BI8., wen. zinzusetzen. dackert das Beptaset“ garten für Bochum mit KIop42100 Pemtesere„#erbaus und Sternemann oder Godebardt sämtlich Sprinter, die ihre Ersikla mitzuraden chasfalhe ailt auch für die 4X400-Metex=Staifel, 810 Meie) IeR Kelitl=B. Seiek Kasessia, dces 5en den Beweia erbracht, das unser,Ser: zat, AShp volge seiern köngen. Der Verlauf saft. Tports guacßt gährenß dat den bewe=., mit senem Einsatz gepflegz nt0, der Dauer des Arteges peschrittenen Weges bezeugr. Von der die Richtigtett des Jtaffelmeisterschaften in der prächden Mebrkamp, in Böelerheide erwarten wir einen erboroioe„öge auch den Böchumer, Spgfiern in diesen heißen Ringen der Erfolg nicht versagl bleiden. Legge vor Adams in Köln adion Angriff auf die Spite in der DeutSoidaten als Gaste den Bochunjg gdd=MPleienshsenter Teage vom Ri9 ingeladen. Wenn ihr Vorbaben auch nicht ganz (alückte, da u. a. B er 9 un dgi8;; 90 Punkte und seztem sich ren Die Wpeigs hiatetr SSöeP ad Bleilliss. zwei Runden machte sich Legae vom Felde frei und eate beicht zu, Pohtr, fxe, in 15.25 Minuten. Die otte. i an ganzen Tag mietzagenegen Regen sehr aufgeweicht und erschwerte den Aufgabe sichtlich. Westsalen— Hessen in Wupper,„Fieder.— breis des Beichtänget#hp#ge,#ekannt. Es werden am 1. September gegenelnander Wieten: Westfalen— Hessen in Minden, Niederrhein—. Mittelrhein in Wuppertal, Niedersachsen— Mitte in Osnabrück. Südwest— Baden in Landau, Bayern— Württemberg in Regensburg. Sudetenland— Ostmark in Aussig. Danzig=Westpreußen— Ostpreußen in Danzig ur Schlesien oder Sachsen— Pommern Suvio nicht in Hamburg Die Karte des Kamp gste zeste, Gzestaft. Leider Hat der sinember. Hsafieger Sien Suvio absagen müssen, Für Wal, nische Otympiasege: stte, zur der Hamburger Svorer ter Muner(Oero) Nuher Richard Vogt sind noch Stegemann(Berlin) und der fudetendeutsche Federgewichtler Stoy verpflichtet worden. keit wiede Lage sind, Hiizuxeven. ne escheer uun un. Stschnr und uich und Befreiungskämpfe in Danzig ind enud den Aacaie. Vie. Sicheillone munten. mirzureden. Barsel#:#amp. Becker, Claes, e Bochum„rgs„zrestet. Die besten Eisen bat Pedres oder Wegene: bextaisel im Feuer. Die MannLochum bei der 381009=Meter und Ggfff müßte in ihrer bost mit 8ego, Bon92, u. den Angrist Famtlsche: derzeitigen Form in der Lage)., Ein sehr auserlesenes wbrigen Tellnehmer abzuschlagen.„ompischen Staffel einFeld wird sich zur Bestreitung der.10 Meter), Sterne. inden. Bochum läuft mit Elaes(2v—.330 Meter) und Rann(200 Meter), denkemeler(2-erzen Sieg Lehres(800 Meter). Wenn auch mit besin wogf nicht unserer heimischen Einbeit in dieser Dizigu, ainen guten gerechnet werden kann, so I7. die, Fuiereffagten und desdalb Plas nicht undegründet. In der In....—.- Bochumer mit dern gelaufenen Schwedenstaffel gehen die v, Vegende in Lanzig sesigesepten, Velsetunge Der Höbepunkt wird am Sonntag das Frußzballspiel Schalke 04— Stadtelf Danzig ein auf dos worzeufabrwasser und Union Lismannstadt. treisen sio 2v, Veusoz.zetballturnter zwischen Danzig. Weiterbin wird et, Zitzmannstadt durchgeführt. Die Posen, Gotenbasen und 2, zm letzten Sonntag in Zoppot Deutschlandriege, die vereit=„agel(Leipzla), Göggel(Stutmit Sandroc(Lol(Zeipzig), Krgischmer(Berlin), Schumann tard, Schgrves(Hamburg), Haustein und Tunger(beide Leipzia) ein mit riesiger Begeisterung ausgenommenes Schauturnen zeigte, wird in etwas geänderter Besetzung am SonntrieseA im Rollschuh=Kunstlaufen in Gelsenkirchen Schlesien oder Sachsen— Pommer bolen zunächst am kommenden Sonntag in Breslau ihren Ausscheidungskampf nach. 150 Hitlerjungen sprangen 1,70 Meter Breslau auf den Sommerkampfspielen der Ghasen usd, die Siatiet für Bsesiszg=Piser-LehpKlicgten. nicht weniger als 150 P/(Zoxoniarc) und Hartinger(Tourremmel(Wien),=sogar.80 Meier und der Düseldorie, wird man beispielbaste Leistungen zu sser zöeggeteregz, Aue Hammerwersen wird way Väsfelsorh mit über 49 Meter und Lausimann(Hoclar),gen. Z der„3sh=Feser-Weiget: schaft sind die beiden Sachsen Häusler und Kamps mit Zeiten von:04 und:05 zu beachten. imn Oomtuzun„ 98.Haus 1 Am kommenden Sonntag teigt„isterschaft. Tiefe MeisterGelsenkirchen die westsälsche Gaumeiszzehungstraft auf das chaftsämpfe Hubsiskunt sder ibre An, geste deutsche Klasse vortfreudige,„Luhlikum nicht versebl:. Der Bochumer Roslim Einzer= und Paarlaut Is Zur Stalle, mit einigen Läufern und Schlttsoud Overzreten. Der bekannte Bochumer Kunstläufer Kurt Müller startet miit seiner Dortmunder PartTennismeisterschaften von Ungarn ocden„Die Zlasenerin Blioria Tonon mutzesg 13 noui über Hidassy Barzegi:2,:1. KENNWORT: MACHIN gsk. Für den Betri sohannsen bedurfte es sie Kosten einer Kur z er Kasse getragen wur erklärte, daß der Arzt e zweitens war es KENNWORT: MACHIN Re war es k daß seine Gesundhe ##er SA. politischer Kar ums Brot angehängt. ###ach dem Umbruch# ###tischen Leiter... A ausspannen mußte, we ##enn turglich in ein He ##rübergehenden uno —) Ein vaar Tage hhe #sand aus. Da sagtee ###uch als Kurgast in ei Verfüllen hat, wenn er ozialist solche Aufgab wdes Kurortes war i #eichtverwundete Sold ##regen hierher gesandt Veenesung. „Hier kann ich vie #ohannsen.„Denn, # todsicher manchen ##ne man so schön sagt ###en helfen. Und wen #ras tut das. Hier ke ###nd mein Gehalt läu PAUL DAHLKE. HILDE WEISSNER VIKTORIA V. BALLASKO. ALBERT HEHN. H. PAULSEN Musik: Werner Eisbrenner— Spielleitung Erich Waschneck Die bezaubernde Operette von Franz Lehár Eine Fülle hörrlicher Melodien umrahmen eine Handlung mit echtem Operettentempo, voll Humor, Schmiß und Temperament. JARMILA NOVOTNA · HANS H. BOLLMANN H. RUHMANN · CHARLOTT DAUDERT H. MOSER Mit dem Chor der Wiener Staatsoper und den Wiener Sängerknaben CFA-TONHALEE Ein Ufa-KriminalFilm Vielleicht etwas kleiner im Umsange werben— auf alleFälle aber durchgehend werben! Ab morgen: Die neueste Wochenschau Täglich.20,.40, 8 Uhr— Sonntag ab 2 Uhr ∆ mitberaldinekatt, ch Ureula Herking, 884% Rend Deltgen., Carl Raddatz, Rudolf Platte, Paul Henckele Neue Wochenschau Jugendl. ab 14 Jahre haben Zutritt Sonntag 2 Uhr Kindervorstellung Gustav Fröhlich Maria Andergast. Theo Lingen, Carsta Löck Jnr Tewatsenreidt Ein Film voller Witz und Temperament T"„ertecherP DIE NEUE DEUTSCHE WOCHENSCHAU Zur Postkutsche Inh. Josef Blum Bochum Viktoriastraße7 Ruf 68576 NUR BIS MITTWOCH Jugendl. nicht zugelassen 7 Sonntag.15 Sondervorstellung Mit Hannes Stelzer. Hell Finkenzeller Christel Mardayn. Anni Rosar Hans von Hagen. Lotte Spira 3. Deutsche Reichslotterie,.Klasse 10. Ziehungstag. 20. August, Nachmittagsziehung Es tanzt das Wiener Staatsopernballett— es spielen die Wiener Philharmoniker unter Leitung von Generalmusikdirektor Hans Knappertsbusch und die Berliner Philharmoniker unter Leitung von Alois Meichior Lolfum=eneuter voch.=Wiememacsen Zielbewußt und konsequent Mußt du deine Werbung führen, Denn nur so wird's dir vergönnt, Wirklich den Erfolg zu spüren Freitaa bis Montag: Dienstag bie Donnerstag: „Weißer Flieder“„Rote Orchideen“ Ein ausgezeichn Terra-Lustpspiel mit Hannel. Schroth, Elga Brink, Mady Rahl, Ein abenteuerlicher Kriminalfilm mit H. Holt. P. Henckels. Im Vorprosr.: I Olga Techechowa. Camilla Horn, Albr. Kulturflim u. die Deutsche Wochenschau Schoenhals, H. Häbner, P. Westerme er Achten Sie bitte auf die Anfandszeiten! Sonntag 18.45 Uhr Jugendvorstellg.: Abenteuer im Engadin 3 Gewinne zu 100000 RM. 267004 6 Gewinne zu 5000 RM. 717 259257 3 Gewinne zu 4000 RM. 66346 21 Gewinne zu 3000 RM. 54493 66398 27/6909 302921 327412 34108s 34823.„ws: gg6g, 1u zmn e 36 Gewinne zu 2000 RM. 79076 100555 105903 137506 171903 195306 206122 256335 284730 321844 355529 386779 126 Gewinne zu 1000 RM. 23292 29925 32317 33149 4487] 97334 60324 81789 96110 128756 138584 141896 142022 142268 152109 160047 168045 168134 16.318 174901 184027 199198 217249 217491 217700 239975 240822 250628 254105 259642 271938 285619 287611 292191 295159 303905 311934 339172 345139 352639 363583 374872 255 Gewinne zu 500 RM. 11906 12212 15683 15740 17612 18782 28484 34506 36225 38050 45734 57406 57533 66956 70055 71673 72280 85907 87508 87545 88587 94466 96199 102690 106738 110532 134960 135766 140663 152359 154565 155028 159872 162366 162638 168713 169846 174319 175549 183121 184258 190144 193321 197213 210739 218903 219241 223476 226440 231605 234569 238093 244200 247393 248953 252176 256240 263142 265577 282374 284854 288004 289605 289717 298315 315878 316528 322788 329560 333982 343260 346451 351611 354968 355066 359380 360467 360513 365339 J74411 375737 380581 385151 394119 326045* 480 Gewinne zu 300 RM. 615 5093 13078 13503 13949 17632 18017 19723 27020 28205 28597 29664 30428 31391 31584 32593 33906 34072 42247 45337 4629] 4830) 51050 58524 60670 61454 61821 64002 69065 69145 71093 72141 73429 74200 75180 77753 80632 82418 87605 88476 88713 88794 91677 92924 93357 95040 95668 96151 97624 99551 100381 102403 106135 107269 108073 109085 109697 109742 109901 115232 119371 123366 125148 129295 129595 133217 134554 137364 143820 144257 145275 147568 150151 150623 153405 156384 158164 158466 161149 170038 170636 172609 176792 179998 180867 181237 181510 188395 188004 195811 196880 198888 204176 205357 207793 209030 212921 214931 220240 220341 223020 230965 232072 242247 245983 255580 258277 260251 265923 269503 270515 271685 272016 275982 276833 282922 287328 287963 293488 299058 299081 302279 309450 311071 314308 316423 316915 316947 322586 325936 329252 332568 332779 347937 350967 351112 352554 383714 354124 355067 355616 359829 361673 364233 364490 369249 369478 37282] 374673 374732 379777 381915 389743 390872 390916 393864 395126 395772 397243 Im Belprogramm: K arntnerIand Wochenseha u rianburg vocum=Lungenotket Nass A. Bis Montag: Dienstag bis Donnerstag: Paul Dahlke, Milde Weißner in Hansl Knoteek. Viktor Staal in „Kennwort Machin“„Gewitter im Mal“ Ein packender UFA-Kriminalfilm Nach dem Roman von Ludw. Ganghofer Sonn tau morgen 11 Uhr, Sonntag mittag.30 u. Montag 2 Uhr Jugendvorstellung mit:„Pauken und Trompeten“. 7 Ein echter toller Pat- und Patachon-Fllm Sonntag Anfang 2 Uhr große Jugendvorstellung mit: Der Königstieger Capitol-Theater Bochum-Werne Preitag bis Donnerstag: Ihr Privatsekretärl Genschou Theodor Loos Mit GUSTAV FROHLICH. FITA BENKHOFF. MARIA ANDERGAST THEO LINGEN, PAUL HENKELS, RUDOLF CARL, CARSTA LÖCK Jugendliche haben keinen Zutritt rupttor=eneuter vocam=Lungenötter Freilag bis Donnerstag: OLGA TSCHECHOWA, HANS STUWE. PAUL OTTO. TRAUDL STARK in „LEIDENSCHAFT“ Im Beiprogramm: Die neue Deutsche Wochenschau. Jugendliche keinen Zutritt. Wochentags: 4, 6. 8 Uhr. Sonntag: 4. 6 8 Uhr. Sonnlag morgen 11 Uhr, Sonntag u. Montag nachmillag 2 Uhr Kindervorslellung 7 Pet und Patachon: Blinde Passagiere Vormittagsziehung 11. Ziehungstag. 21. August, 3 Gewinne zu 30000 RM. 290700 6 Gewinne zu 5000 RM. 168287 283298 9 Gewinne zu 4000 RM. 120969 308927 314429 12 Gewinne zu 3000 RM. 64358 226242 232062 388926 48 Gewinne zu 2000 RM. 29410 31873 83921 133419 135155 154446 187537 193664 194792 244543 279132 292003 314328 350615 396689 397862 111 Gewinne zu 1000 RM. 1122 4723 7760 35218 54491 56758 58738, 59147 77658 148079 151943 153778 159885 188955 190357 192082 202320 217237 220590 223158 226812 236761 256439 279012 282533 287468 329877 330507 346378 353641 360131 366554 372453 373632 376267 382420 387969 234 Gewinne zu 500 RM. 2288 8360 11201 11251 26527 30226 33050 39875 47340 50687 51269 65438 68604 81075 83734 93033 94157 96980 101158 102638 103075 104624 110294 13945 118142 126377 130129 133551 141873 146393 154486 158514 181636 184114 184801 186845 190663 198111 203521 218079 218231 227629 235916 243033 249072 260535 262970 267565 269524 271562 273900 277497 280356 280712 284485 288609 289501 291382 301119 303003 306694 307380 317705 333094 334253 342654 346869 352431.361549 363859 367123 36923 369768 372293 373040 388109 390189 396846 462 Gewinne zu 300 RM. 2523 4207 4333 6269 8662 9104 11325 13167 14939 18447 23719 23834 25914 27917 28666 31451 31799 34413 35824 36937 37553 43987 30212 51760 55900 55920 55992 61786 62430 64580 70738 72616 73733 73740 75768 75938 77393 78919 81883 84338 84691 86841 89835 89874 92818 99553 100831 101746 102565 103444 111383 116183 11675 117061 117777 120016 120067 122393 123902 124966 127972 128430 131659 131877 131902 13381 133991 139341 139453 142124 144599 145820 148237 154959 158126 159309 160677 164403 166349 170954 174280 175519 175783 176016 176666 180183 180806 187997 201767 202808 203358 203414 204409 205115 208528 212761 213064 213172 213218 218023 219765 222840 224774 226060 227842 230336 230430 431642 237112 243615 243864 244890 247139 254487 256749 258623 259393 263872 264102 264834 265966 272377 26393 278832 287760 289273 291020 292271 297345 30354) 313067 316146 318613 320883 321160 327322 332229 337610 346817 348435 350392 354490 359740 362874 363103 369999 Villé Nmt M cs imit 24419 39637 Ein Richard- Eichberg- Kriminaltilm Union-Theater Bochum-Gerthe Karl Ludwig Diehl. Kitty Jantzen TheoLingen-Margit Symo. A. Pointner Preitag bie Donnerstag: Ein neuer Spitzenflim der TOBIS Der Fuchs von Glenarvon“ Irischer Freiheitskampf gegen England. Olga Tschechowa, K. L. Diehl, Ferd. Marion, die kl. Traudl Stark. Die neueste Wochenschau. Jugendliche über 14 Jahre zugelassen. 1 Besuchen Sie die Nachmittags-Vorstellungen. Wochentags 17. 19.30 Uhr, Sonntags 15, 17, 19.30 Uhr Eine fris Dasein v Abenteu folgt. 0 Drei Menschen stehen unter Mordverdacht. Schwer belastet ist die Frau eines bekannten Strafverteldigers. Der liebende Mann nimmt den Kampf um die Ehre und Preiheit Seiner Frau auf und versucht Licht in das Dunkei der verwickelten Mordaffalre zu bringen. Sensation, Spannung, Tempo, Lebensechthelt und ein buntbewegtes Millen Kammerlichtspiele Bochum-Gerthe Ab Preitag: „Waldrausch“ Ein Ufa-Füm nach dem Roman von Ludwis Ganghofer mit: Hansl Knotechk. Paul Richter, Hedwig Bletbtreu, H. A. Schlettow, Erika Dannhoff Deutsche Wochenschau Kulturtiim lugendliche zugelassen. Sonntag 2 Uhr IUGENDVORSTELLUNG Im Vorpro Beachte Täglic Kulturfilm: Vogelwelt Ab Sonnabend die neueste Wochenschau Täglich.10,.30,.80. Sonntag ab.45 Uhr ain Wilderertlim von höchster Spannung und zuherzengehender Handlung Wieder eine Neuauftanrung, von der man begeistert sein wird Tägl. 15.30, 17.30 u. 19.45 Uhr; Senntage ab 14 Uhr Jugendliche haben Zutritt Schaubukg uner=spat LUIS TRENKER in „Der Feuerteufel“ Ferner wirken mit: Marie Holzmeister. F. Kampers. E. Ponto, Clausen. v. Stolz Ab Sonnabend neue Wochehschau Für Jugendliche ab 1“ Jahre zubelassen Wochentage S. 7. 0. Sonntags ab 3 Uhr Währ. d. Wochenschau-Vorführ. kein Einlaß Raiten Biede über das. Wi den Kinos ges wird, sind Sie Studium des CATVSL FNe nter tm IN IN zung ORIA LSEN chneck • HAU : N 5 elten g.00 sche uf 68576 Klasse ttagsziehung 3? 137506 171903 33149 44871 42022 142268 84027 199198 54105 259642 111934 339172 15740 66955 102690 55028 183121 773476 252776 789717 34645 714417 17612 70058 106738 159872 184258 226440 256240 298315 351611 35218 153778 223158 330.507 382420 1125 68604 104624 3 154486 203321 262970 284485 317705 367123 54491 159885 226812 346378 387969 26527 81075 110294 158514 218079 267565 288609 333094 369231 Ein hurer, Teret Ramelack Eine Erzählung aus dei Gegenwart von Kobeit Schulte August heres Mädel Platz genommen hatte, zwinkerte gsk. Für den Betriebsführer des Verkäufers August ghannsen bedurfte es keiner langen Ueberlegung, ihm * Kosten einer Kur zu bewilligen, soweit sie nicht von her Kasse getragen wurden, als ihm August Johannsen daß der Arzt bei ihm einen kleinen Hexefnacks estzstellt habe, der durch eine Kur aus der Welt geE; werden könne. Denn erstens war es eine, selbst3949 17632 1584 32593 0670 61454 5180 77753 3357 95040 269 108073 366 125148 257 145275 466 161149 237 181510 357 207793 965 232072 503 270515 963 293488 423 318915 937 35096 829 381673 732 379777 Kr 877• littagsziehung 314429 232062 388926 83921 133419 279132 292003 ersteg war es eine selbstständliche Pflicht, für einen Meitarbeiter zu ##nd zweitens war es bei August Johannsen kein seine Gesundheit reparaturbedürftig wurde. Der Wet## hinterher Oberschlesien, die Spartakussauerei Mitteldeutschland, die Baltikumtämpfe und spater in der SA. politischer Kampf am laufenden Bande bis zum #mbruch— und das alles so nebenhei an den Kampf Brot angehangt—, das rostete schon Nerven. Und # Umbruch Dienst und wieder Dienst der PoLeiter... Wie gesagt, daß August Johannsen gannen mußte, war nicht verwunderlich. So kam er zlich in ein Herzbad, um dort das Nichtstun zum ####rübergehenden und wohlverdienten Lebensprinzip zu Puaa:. Tage hielt August Johannsen diesen Zu9. 5(s. Da sagte er sich, daß ein politischer Kämpfer oy gast in einem Bade eine Sonderaufgabe zu Keuch ale bturoof, er mit offenen Augen als Rationaleriühen solche Aufgaben sucht. Ein Teil der Gasthäuser bes Kurortes war in Reservelazarette umgewandelt. Leichtverwundete Soldaten, die aus Frankreich und Norpegen hierher gesandt waren, fanden in ihnen ihre volle s odhichfg schönt sagt. Denen kann sch die Tage verkür: os ut bos. Ver bobtepeier, Wag spielen da die par Limperlinge eine Rolle, die ich für verwundete Soldaten ging er dann auf die Kommandantur, um sich die fnden und für die keine Eltern und Geschwister mehr sressen in der Tasche und schob los— in die ReserveKaffee mit Kuchen zu laden. Am anderen Tage zieht end, nuchdem uind abends sitzt er hin und wieder auch uden de, seiner bewegten politischen und,sglKampfzeit und aus semnerbeilegten politischen und solfü. Die jungem Soldaten hatten einen Halt gefunden, einen hilfbereiten, älteren Kameraven, der sie wie ein ot etwas spät nach Hause kam. Das war jedesmal, inem Trappenteil entlassen wurde. Das doch ## gschiedsmäßig gefeiert werden. Immer im Rahmen des #tabten und Erschwinglichen, versteht sich. knmal klaggte ite, sein Leid. Weil es keine Mädel und ein junges Kriegerherz keineswegs eine cnerzen des jungen Kameraden. Als sie kurg darauf n einem Gartenlokal saßen und in der Nähe ein sanverer Traver Prg, brlammen, hatte, zwinkerte,„Auigust Johannsen dem Manne von Narvir zu. Der strählte. Jawohl, das wäre was fur ihn. Ohne lange Vorrede steuerte August Johannsen auf das Mädel zu, lur er ein, fröhlich unter Fröhlichen zu sein. Ein kurzes Zögern, dann Zusage. Sechs junge Soldaten freuten sich, am meisten der Mann aus Norwegen. Als egghpäter, nogch, Sgafe ging, waren sich die beiden jungen Menschen#lar darüber, daß es eigentlich recht schön wäre, wenn man sich auch einmal allein wiedersähe. So fiel denn der Mann von Narvik sehr oft, bei den gemeinsamen Ausflugen aus. Er war bei dem jungen Mädchen endgültig vor Anker gegangen.„.64 uu4 4. Aber wie alles kommt, so gehr auch alles. Eines Tages mußte August Johannsen seinen jungen Kameraden mitteilen, daß seine Kur zu Ende sei und damit auch sein Amt als Betreuer der einsamen Verwundeten. Man fand sich ins Unvermeidliche. Am Abend vor seiner Abreise steckten in den Reservelazaretten die Männer die Köpfe zusammen.„Womit können wir August Johann= sen zum Abschied eine kleine Freude machen? Das Das würde sich August Jokannsen schwer verbitten. Also mußte es etwas anderes sein. Als am andern Tage gegen Mittag August Johann= sen auf dem kleinen Bahnhof des Badeortes mit seinem Köfferchen in der Hand eintraf, da sah der Bahnhof ein Bild, wie er es bisher noch nie erlebt hatte. In„Reih und Gted Sofoaten: Der eine hatte einen Kopfper ### ar mit zwei Stöcken angehumpelt gekommen. Und ter war mit zue Schuen unggühlig, gekommeg. Und die Soidatenlieder sGlunden bes-Pieser Abschiebsebrung, seltsame soldatische Bild sahen, konnten ihre Bewegung Zach-Ecke Das war alles, was nicht verbergen. Da brauste der Zug heran. August Johannsen sagen konnte. Arto zin,spanzser, ähef: lend seinen Weg nach Hause begleiteten: In der Heimat, da gibt's ein Wiedersehn... Die Lieblingsblume. Der Privatier Xaver Schluckinger fühlt sein nahen. Er winkt seine Frau ans Bett und sagt mit mühsamem Nachdruck in der Stimme:„Hörst, Frau, ein Wunsch hätt' i no: pflanzt's mir koane Blumen aufs Grab. I hab' Blumen nia nöt leiden mög'!“ „Aber, Xaverl“, wendet die Frau schluchzend ein, 's Grab von an ordentlichen Ehpächerpezichepohrgugt halt an Schmuck; was moanst nachert du, was aufs Schluckinger überlegt nur kurs und verfügt dann letztwillig:„Nacha sät's Radi!“ Die Wahl Klappert, der Kapellmeister ist eingeladen. Die Tochter des Hauses gibt eine Probe ihres musi„Wie gefällt Ihnen das Spiel meiner Tochter?“ wird Klappert vom Hausherrn gefragt. „Sie spielt alles vom Blatt. Wenn Sie besonderen Wunsch haben, bitte ich Sie, ganz nach Ge=Hm“ meint da Klappert,„dann möchte ich um einen Kognak bitten.“ Jeltsame WOcrnunG, Eine Kriegseplode von Waldemar Rabus süteten dann zog er sich in eine Ecke zurück, Unteroffizier Wollner ließ seine Oepzatz,e v,. e gg P enze scheune volle Deckung nehmen,„Bies, hogt ezin; Zagg, dem Bretterschuppen nicht aufmimterhin dem Teinde Hie legene Bodenwelle verweyrte immery# dem Feinde die Panzerwerke und Pgzetestigungen zis hrecden, in jugendesce Pose sose Gerade hatte Wollner seinen Kopf etwas aus der Deckung gehoben und seinen Kameraden zugerufen: „Ging verdammt nah am Knochengerüst vorbei!“— als sich auf einmal ein MG. vernehmen ließ, das die Stelsaus, tückisch bestreute.„Die wollen uns ansirch-garzag er, wohl bundert Meter seitwärts, die Feldscheune.„HinPun hockten die Ränner im Halbdunkel beg, Schkeurg, „Wen=usgemacht haben sie 3 nun einmalikommt. Ausgemacht haben sie uns nun einmal!" weiter wuteren, vann zug er 1e0) in ergein um für Sekunden mit seinen Gedanken auem zu sein. Als er sich setzte, knisterte Papier in seiner Roatasche, der letzte Brief von seiner Frau. Er zog ihn heraus, ihr Bild mit. Erst las er den Brief noch einmal, dann betrachtete er die mütterlichen Züge seiner Lebensgefährtin, lange. Doch was war das?! Lebt nicht das Bild? Die Dämmerung trieb wohl ein närrisches Spiel mit ihm! Vielleicht auch Rauch und Staub, die überall von draußen durch die Bretterfugen in d Scheune drangen und alles verschleierten, ungewiß machten. Und da war es wieder, wie Wouner genau hinsah. Das Gesicht auf dem Bild verzog sich zu einem Ausdruck grenzenloser Angst, der Mund verzerrte sich, als wolle er über weite Räume etwas rufen und wisse doch, daß die Kraft der Stimme nicht bis dorthin reiche. Hastig steckte der Unteroffizier Bild und Brief weg. Er bliare auf die Sameraden.„ahrhaftig,„Schweiß stand guf beinzgg Schwül uno oruceno war es im Raum, die men: die Feldscheune war verschwunden, den sie gelcemt; „Volltreffer!“ sagte Wollner. Und jetzt, löste, sich seine Spannung, indem er selver im Tone des Oldenburgers fortfuhr:„Das wär' was geworden, Gerd! Du hast doch sicher den Brief an deine Minna noch nicht in den Kasten gestenl! Geschichtstatel 23. August 1572(in der Nacht zum 24.) Bartbolomäusnacht, Pariier Bluthochzeit. Niedermetzelung von 2000 Hugenottel in Paris, gegen 30000 in ganz Frankreich. 1813 Schlacht bei Groß=Beeren. 1836 Der Anthropolog Johannes Ranke in Thurnau ge (gest. 1916). (gest 1916). 1865. Der Maler Ferdinand watdmuuler in Wien gest (geb. 1793). n Kasten gesteckt!“ Von dem Erlebnis mit dem Bilde seiner Frau aber sagte er wohlweislich nichts. 1866 Friede zu Prag zwischen Oesterreich und Preußen. 1914(bis 31.) Schlacht bei Tannenberg. Generaloberst Paul von Hindenburg und sein Generaistabschef Erich Ludendorff vernichten die russische Narew=Armee. 1914 Kriegserklärung Japans an das Deutsche 1939 Unterzeichnung des Nichtangrüffs= und Konsult paktes zwischen dem Deutschen Reich und der Sowietunion. Silbenrütsel Drei großdeutsche Hochschulstädte au— au— bi— dau— di— e— ga— ge— gen— ger— graph— hal— ki— kus Iu— lüm— ma— mel— na— ne— nor— 0 0— pi— ra 4- ra— ran— 10— 8a— ster um— we— zir Aus diesen 34 Silben sind 18 Wörter zu bilden, deren Anfänge drei großdeutsche Universitäten und deren Enden die Flüsse nennen, an welchen diese ge legen sind. Beides ist in der Wortfolge zu lesen. Bedeutung der Wörter: 1. Vergnügen(Fremwort), 2. Lärm, 3. eßbare Muschel, 4. Unterhaltungsstätte, 5. Brettspiel, 6. die altrömische Göttin der Morgenröte, 7 ein ungehobelter Bursche, 8. Futterpflanze, 9. die Stadt, in der WallenMenschen beschreibt, 11. Südfrucht 12. Handelstadt im fernsten Osten, 13. europäischer Staat, den England ins Verderben zu reißen versuchte. Italien an unserer Seite heißt das Motto, unter dem das August=Heft der Monats8. logen ist. au gen Prief an deine Minna fertig und steck der in Friedensgeiten der saß gure mit Her“ Beicg esreg e ros=ehs durch eine Lücke der Bretterwayd. hin. recht für den SoldotenI:. Feindsichen Geschütze drüben Gcächch 6 Selesdt- eziäcte gie. alsielaile des Vetelicken und der s sheie aes ce s e Hauptstädte der neun Provinzen, die Cavour geeint hat). „Unsere Division im Westen“. lautet die Nummer 15 des 8. Jahrgangs der Zeitschrift„Die Deutsche Polize!“. Das reichbebilderte Heft kündet in Erlebnisberichten von den ruhmvollen Taten der Männer der Waffen=f während des Krieges im Westen. Auflösung des Kreuzworträtsels aus der vorigen Numag is Frato 93 Asen 24. Eger, 25. Baron, 26. Arz.1. Log, 21. Etugz, 23. Asen, 24. Eger,„25. Päron, 26. Art. 18. rosa, 19. Ster, 20. Lab, 22. Aga. Gleichgültig. wo die Anzeige steht, deren Inhalt ist entscheidend! Hedwig Bleibtreu Ursula Herking Ernst Schröder Herbert Hübner Ruth Hellberg Karl John K. L. Schreiber S. Schürenberg nehmen„REBOHATUS“ Kein Teel Prospekt gratis. Stadt-Drogerie Bongardstr. 12. Telephon 66564 Asthma ist keilbar * oder oft wenigstens so zu bessern, daß die Anfälle wesentlich seltener* und schwächer werden. 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Aufklärungsschrift S 233 Wir verlängern die WOCHE Eine frisch-vergnügte Angelegenheit aus dem lebenstrohen Dasein von Handelsschulschiff-Kadetten, deren verschiedener Abenteuern man mit einem behaglichen Schmunzein willig folgt, und die uns auch ein fabelhaftes Beisplel echter Komoratochat gcben Im Vorprogramm: Ein Kulturfilm von Wölfen in den Karpathen und die deutsche Wochenschau Jugendliche über 14 Jahren haben Zutritt! Beachten Sie bitte die Anfangszeiten: Täglich.00,.20,.40 Uhr. Sonntag ab.00 Uhr Ruf 64338 Bochum Marienstr. 14 Die schönste und erfolgreichste Ufa-Operette WIAKIKA KONN Johannes Heesters- Rudi Platte Ab morgen die neueste Deutsche Wochenschau Täglich.20,.88 und 8 Uhr. Sonntag ab 2 Uhr K ∆ 430 5R Rerüpel Gerlsurernn, Prsol Hausfrauen, die bisher fett- und ölhaltige Herdputzmittel gebrauchten und sie jetztentbehren, haben in AlA grob die flinke Herdputzhilfe. Heller Spiegelglanz und vor allem geruchloses Säubern sind Vorteile, die man beim Herdputzen mit AlA hat. AlA gibt es in drei verschiedenen Sorten: Grob, fein und extrofein. Auch beim Reinigen schmutziger Arbeitshände leistet AlA die besten Dienste. Handelsteil Weitere Umsatzsteigerung bei der Kaufhaus Kortum AG. Bochum Das Unternehmen verzeichnet für das am 31 Januar 1940 abgelaufene Geschäftsjahr eine weitere Steigerung von Um satz, Liquidität und Rentabilität. Die Gesamterträge erhöhten sich auf 2,06(1,74) Millionen RM., wovon u. a. Personalauswendungen 0,95(0,87), Zinsen 0,11(0,17) und Steuern 0,59(0,29) Millionen RM. erforderten. Nach 258 006(267 366) Reichsmark Abschreibungen und Zuweisung von 8000(40000) Reichsmark zur gesetzlichen Rücklage ergibt sich einschließlich 771(22312) RM. Vortrag ein Gewinn von 134 176(88 287) Reichsmark woraus wieder 6 Prozent Divivende auf 1,54 Millionen RM. im Umlauf befindliche Aktien verteilt und 41 590 RM. vorgetragen werden sollen. der Bilanz sind Anlagen mit 4,76(4,71), Beteiligungen mit unverändert 0,28 Millionen RM. bewertet. Von dem Umlaufsvermögen von 1,35(1,37) Millionen RM. entfällt der größte Teil wieder auf Vorräte, die mit 1,09(0,95) Millionen Reichsmark erscheinen, während eigene Aktien nach Veräußerung eines Teiles mit 0,13(0,17) Millionen RM. und Warenforderungen mit 0,06(0,16) Millionen RM. ausgewiesen werden. Demgegenüber sind bei unverändert.8 Millionen Reichsmark Aktienkapital die gesetzliche Rücklage mit 0,12 .11), Wertberichtigungen mit.04(0,04), Anleihen und Hypotheken mit 2,82(2,87) und die übrigen Verbindlichkeiten ermäßigt und mit.82(.41), darunter Warenverbindlichkeiten mit.17(0,34) und Bankschulden mit.57(.72) Millionen RM. ausgewiesen,...4, wurd; in Stem. In der HV., die den Abschluß geneymigle, wurde an Sieue des ausgeschiedenen stellvertretenden Aussichtsratsvorsitzers, Dr. Ferdinand Rothe(Koln) Direktor Dr. Hoppe(Deutsche Bank, Köln) neu in den Aussichtsrat gewählt. Eisen= und Hüttenwerke AG. Köln In Ergänzung der Meldung von der Durchführung der Kapitalerhohung der Eisen= und Hüttenwerke AG. Köln, wird mitgeteilt, daß drei stellvertretende Vorstandsmitglieder vor handen sind, und zwar die Hüttendirektoren Heinz Giesen Bochum) Heinrich Nei:(Rasselstein) end Haustörg handen sind, und zwar die Hüttendirektoren##. Bolbund), Geintich Kerzer. WKasserslein, und Gansse!“ Sendler(Thale). Freizeit für berufstätige Frauen Erhebungen einzelner Gewerbeaussichtsämter haben gezeigt, daß ein Produktionsausfall nicht einzutreten braucht, den Frauen mit eigenem Hausstand in jeder zweiten igt, daß ein Produttionsausfall nicht einz Wenn den Frauen mit eigenem Hausstan i Koer Zweiten Woche ein freier Werktag gewahrt wird. Mit Rücksicht auf Wocheein.7„„„„„ die Bedeutung dieser Frage für die Gesundheit und Arbeils# freude der schaffenden Frau hat der Reichsarbeitsminister die Gewerbeaussichtsämter ersucht, ihre besondere Aufmerksamkeit auf die Beanspruchung der Frauen mit eigenem Hausstand zu richten und auf die Betriebe dahin einzuwirken, daß diesen Frauen ausreichende Freizeiten zur Erledigung ihrer häuslichen Aufgaben gewährt werden. Der Minister gibt dafür Richtlinien, wonach die Vergünstigung im allgemeinen nur Frauen gewährt werden soll, die einen eigenen Hausstand mit Kindern unter 14 Jahren zu versorgen haben. Die Gewährung von Freizeit kommt in der Regel nur für Betriebe in Betracht, die infolge der Kriegswirtschaft aus einen erhöhten Einsatz von Frauen angewiesen sind. Den Frauen soll zur Erledigung ihrer hauslichen Aufgaben nach Möglichkeit eine verkürzte Arbeitszeit an etwa zwei Tagen in der Woche eingeräumt werden. Ist das aus betrieblichen Gründen nicht möglich, so sollen sie innerhalb von zwei Wochen einen vollen freien Arbeitstag haben. Frauen, die nur 48 Stunden in der Woche und nur in Tagschichten arbeiten, werden von der Regelung nicht erfaßt. Die Gewährung einer Vergütung für die ausfallende Arbeitszeit kommt im allgemeinen nicht in Frage. Aenderungen im Reichsbahn=Gütertarif Im September werden einige Aenderungen des Reichs bahn=Gütertarifs durchgeführt werden, die den geographischen Veränderungen des Reichsgebiets infolge Rückgliederung der Ostmark, des Sudetenlandes und der deutschen Ostgebiete sowie der Errichtung des Protektorats Böhmen und Mähren Rechnung tragen. Die Aenderungen betreffen sowohl den Regelgütertarif als auch das Ausnahmetarissystem der eio alle Gutertarif der Reichsbahn werden künftig die Tarifentfernungen im Verkehr zwischen und mit den genannten neuen deutschen Reichsgebieten über die kürzesten Wege berechnet. Hierdurch werden die Tarifentfernungen in den in Betracht kommenden Verkehrsbeziehungen, zwischen Bayern und Schlef Schlesien und der Ostmar Verkehrsbeziehungen, Leispielsweigg nesten, Ostpreutzen und Schlesten un rk verkurzt, und zwar im Einzesan. bis zu 200 Kilometer. Die neue Entfernungsberechnung win sich u. a. so aus, daß sogar noch die Tarisentfernungen von Bremen nach Wien und von allen östlich dieser Linie ge legenen Verbindungen nach der Ostmark verkürzt werdeEine weitere Aenderung betrifft die Staffel des Regelgute. tarifs der Reichsbahn. Börsen fest Die zu beobachtende Befestigung an den Aktienmärkten de Berliner Börse setzte sich am Donnerstag bei Eros.# nung des Verkehrs fort. Das Geschäft wies eine leichte 2# lebung auf.— Die Rheinisch=Westfälische Börs.## zu Düsseldors eröffnete in fester Haltung. An den## Aktienmärkten wurden von der Bankenkundschaft Kaufaufträge vorgenommen. Material kam dagegen nur spärlich heraus Unter Führung von Spezialwerten zogen die Notierungen bis zu 1 v. H. an.— Amtliche Kursnotierungen an der Ber. liner Börse vom 22. August 1940: Farbenindustrie 184.8 Harpener Bergbau 152,00.— An der Düsseldorfer wurden notiert: Constantin der Große 7300., 7800 Schlegel=Scharpenseel 156.50; Vereinigte Stahlwerke 128.70. Westfalia=Dinnendahl 176,00. Stets einfach war Dein Leben. Nie dachtest Du an Dich Nur für die Deinen streben War Deine höchste Pflicht. Nach Gottes heiligem Willen verschied am Mittwoch infolge Unglückstalles mein lieber, treuer Mann, unser Bruder. Schwager und Onkel, der Kolonnenführer Hermann Länge im Alter von 67 Jahren In tiefer Trauer Im Namen der Hinterbliebenen: Auguste Lange geb. Holstein Bochum, Berlin, Gerdauen(Ostpr.), 22. Aug 1940 Johanniterstr. 17 Die Beerdigung findet Sonnabend, 24. August. 15.30 Uhr. von der Leichenhalle des Friedhofes Freigrafendamm aus statt. Trauerteier eine halbe Stunde vorher Freibank Fleischverk. Freit., d. 23.., ab 13 Uhr Nr. 51—100 rot. danach Nr.—100 blau, Sonnabend. d. 24.., ab 7 Uhr Nr. 101—250 blau. Schlachthofverwit. Familien-Nachrichten aus anderen Zeitungen übernommen Verloren Mittwoch abend an der Straßenb.= Haltest. Rathaus Damenhut verloren. Gegen Belohnung abzugeben Goerdtstraße 45 Gesunden Geboren: Knaben: Dortmund: Wilh. Paschvoß(Käte Wrede). Soest: Dipl.=Handelslehrer Erich Schulze (Ruth Gerbold). Essen: Bergass. Dr.=Ing. Karl Hold(Marga Berchen).— Mädchen: Hagen: Wilh. Preuß(Else Schweitzer). Aplerbeck: Aloys Grafe(Therese Uhrmeister). Verlobte: Dortmund=Marten: Fritz Schneider mit Hanna Brinkmeier. Vermählte: Hagen: Leutnant Konr. Reineke mit Gisela Mever). Gestorben: Dortmund: Friedr. Plümer, 67 J. Hagen: Josef Schwarz= kopf, 50 J. Ende: Friedr. Thiemann, 45 J. Essen=Bredney: Wwe. Friedr. Bramkamp, 76 J. Dortmund: Frau Bernh. Deutschmann, Maria geb. Schulte, 29 Jahre. WOttf Sienenangereit Damenuhr Mont. vorm. Kortumstraße gefund. Ausk. Anz.(98741 Nachruf! Durch einen tragischen Unglücksfall im Hochdruckkesselhaus unserer Zeche Robert Müser wurden die Gefolgschaftsmitglieder Errist-Piauske Turück! Dr. Fantini Zahnarzt Telephon 65221 Mittleres Industrie-Unternehmen in hagen sucht für sofort perfekten Berstien Bewerb. mit Lebenslauf, Lichtbild, Zeugnisabschr. u. Sehaltsansprüchen sowie früh. Eintrittstermin unt. m. J. 1510 an S. Seerkens, Anz.-Mittl., Hagen i. W. PP, Permnar-Wayarike AUUh Eiesllel derart verletzt, daß sie einige Stunden später diesen Verletzungen erlagen. Wir verlieren in diesen so jäh Dahingeschiedenen. die seit jahren in unseren Diensten standen und stets bereit ihre Pflicht erfüllten, gute Arbeitskameraden und Mitarbeiter. Ihr Andenken werden wir immer in Ehren halten. 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Bergassessor Vollmar Farnstraße 32. Tel. 666 10. Tüchtige Hausheistnsil sofort oder später für ganze Tage gesucht. Wegen Heirat des jetzigen ich zum 1. oder 15. Sept ein älteres, erfahrenes Am 20. August 1940 verstarb an den Folgen eines auf unserer Schachtanlage III erlittenen Untalles kurz darauf das Gefolgschaftsmitglied Hauer Stto KlIer Wir verlleren in dem so plötzlich aus dem Leben Geschiedenen ein tüchtiges Gefolgschaftsmitglied und einen treuen Kameraden, der sich in seiner 15jährigen Tätigkeit bei uns besonderer Beliebtheit und Wertschätzung erfreut hat. Sein Andenken werden wir stets in Ehren halten. Bochum, den 23. August 1940 Führung und Gefolgschaft der Gewerkschaft Ver. Constantin der Große Bochum nadchen Heiraten Witwer, 32 Jahre, katb., sucht nettes Mädel kennenzul. zwecks Heirat Bekanntmachung der Stadt WanneEickel betr. Ausgabe der Milchkarten, Nährmittel= und Butterberechtigungsscheine für werdende und stillende Die Ausgabe der Milchkarten und Wasserstraße 33. Berechtigungsscheine für Nährmittel und Butter für werdende Mütter erfolgt im Sitzungssaal der Verwaltungsnebenstelle Richard=Wagner=Str. 10 nach den Anfangsbuchstaben der Familiennamen in nachstehender Reihenfolge: Montag, 26. August, 9 bis 12 Uhr: Buchstaben A bis G, 15 bis 18 Uhr: H bis L: Dienstag, 27. August, 9 bis 12 Uhr: M bis S, 15 bis 18 Uhr: Sch bis Z. Die Ausgabezeiten sind genau einzuhalten, da nachträglich keine Karten bzw. Berechtigungsscheine mehr Schwan ausgegeben werden können. Perso= Zuverlässiges nen, die bei der letzten Ausgabes„#erklamndekeine Bescheinigung abgegeben haben, müssen zur Erlangung der Zusatzscheine eine Bescheinigung neueren Datums(von Arzt oder Hebamme)] für möglichst sofort oder D 0 kann sich Fleischergeselle, 41 J. alt. ledig, als Lagerkoch einarbeiten? Zuschriften unter P Kr 98777 Anz. Fräul., 32 Jahre. sucht Stelle als Haushalterin Zuschriften unter St 98790 Anzeiger Schwere Eichen=Schlafzimmer 2 m und 2,20 m breit. 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Odebrecht Bochum, im August 1940 Unzählige Firmen gingen schlafen, nur, weil sie aus irgendeinem Grunde die Werbung unterbrachen ng Wanne=Eickel. Betr.= Eierverteilung. Auf den Bestellschein 6 der vom 29. Juli bis 25. August 1940 gültigen Reichseierkarte werden auf den Abschnitt o in der Zeit vom 22. August bis 25. August 1940 drei Eier ausgegeben. Es wird darauf hingewiesen, daß eine sofortige Belieferung sämtlicher Verbraucher in allen Fällen nicht möglich ist, weil die erforderlichen Eiermengen restlos nicht verfügbar sind. Hühner= und Entenhalter haben keine Bezugsberechtigung. Wanne=Eickel, den 20. August 1940. Der Oberbürgermeister. Für die überaus zahlreichen Beweise der Tellnahme beim Hinscheiden unseres lieben Vaters, Schwiegervaters. Grobvaters, des Herrn Johannes Otto sprechen wir allen, ganz besonders aber Herrn Pfarrer Pitsch für seine trostreichen Worte sowie dem Hessen- und Nassauer Verein und dem Evangelischen Männerdienst unseren herzlichen Dank Die Kinder und Enkelkinder Bochum, Im August 1940 Tüchtige Friseuse gesucht. Zuschriften unter B L 98764 Anz. se der Milchkarten und Apparatebau Reineke Berachtsaung“.:" sum. Castroper Straße 26. Berechnigungsscheine für Miuende Mütter erfolgt in den Mutterberatungsstellen in der Zeit von 14.30 bis 15.30 Uhr: Montags in der Kirchschule für den Ortsteil WanneMitte, im Goebbelshaus für den Ortsteil Röhlinghausen; dienstags in der Wilhelmschule für die Ortsteile Wanne=Süd und Eickel; donnerstags in der Werksfürsorge Zeche Shamrock, Kastanienallee, für den Ortsteil Holsterhausen; freitags in der Laurentiusschule, Rosenstraße, für den Ortsteil Wanne=Nord. Zu den Mutterberatungsstellen ist als Unterlage das Familienbuch mitzupringen. Wanne=Eickel, den 22. August 1940. Der Oberbürgermeister gesucht. Friseuse für eine Woche z. Aushilfe gesucht. Friedr. Steinhoff, Damen= und Herrensalon, Kohlenstraße 217 gesucht. Kochkenntnisse erw. Kann zu Hause schlafen. Veening, Gerberstr. 11, 2. Ein in Küche und Hausarbeit erfahr. Bekanntmachung der Stadt Herne. Eierverteilung. Auf Abschnitt o der Eierkarte werden in der Zeit vom 22. bis 25. August drei Eier ausgegeben. Herne, den 17. August 1940. Der Oberbürgermeister. Wene Sn SNT elte Kenn für klein. Haush. gesucht. Boch.=Weitmar, Kohlenstr. 16 Für 1. Sept. oder später freundliches und ehrliches Kaschseit für kleinen Haushalt u. zum Bedienen d. Gäste i. Sauerland gesucht. Zuschr. m. Bild u. O B 3055 Anzeig. Fl., grdentlsches Mabei für ganze Tage sofort oder später gesucht. Kramer Ehrliches Hausmädchen tagsüber z. 1. 9. gesucht. Zimmer m. voller Pension a. liebst. a. Bergarbeiter z. verm. Markstr.410, 1. E. r. Fast neuer Korbwagen z. verk. Bes. v. 14—17 Uhr. Goldhammerst. 42, 2. Et., rechts Dunkelbl. 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