*„ enlohn:.15 RM. monatlich oder.08 RM. halbBezugspreis mi: voten.85 RM, monatlich oder 93 Pf. halbmonatlich. Bezugsbreis für Hochumer Illustrlerte“ 30 Bf. monatlich, FuniPezzgre.#„ir“ 45 Pf, monatlich bei vier Sonntagen und seitichrift„Vor, Pgantagen im Monat.— Wenn das Erscheinen der 55 Vi. bet sun„öhere Gewalt, Verbot oder Betriebsstörung und dgl. Zeitung durch können keine Ersatzansprüche gestellt werden.— Geverbindert wirset von 8 bis 13 und von 14½ bis 18 Uhr, sonntags Po z1 bis 12 schr.— Sprechstunden der Schriftleitung, außer mittwochs und sonnabenos, von 16 bis 17 Uhr.— Postscheckkonto Dortmund 1760. Verlag und Druck: Laupenmühlen& Dierichs in Bochum Montag 1. Juli 1940 * rundpreise für 1 mm Höhe in 22 mm Breite 10 47. Jahrgang Nummer 153 Einzelpreis 10 Pf. im Anzeigenteil und in 78 mm Breite Zeretlzanzeigen(die, Plch! ser Sshe cs s e es ccce e 10 BU Austunft, und Zistergehühren 25. Pl. 2. Nr. 10 gultig. Nachlaßstaffel B.— Schluß der für die sechsmal wöchentlich frühmorgens erscheinende Zeitung um 16 Uhr des Vortages. Für den richtigen Abdruck fernmundlich aufgegebener Anzeigen kann keine Gewähr übernommen werden. Hauptgeschäftsstelle: Rathausplatz 8. Anruf 67551—34 Zur Zeit ist Preisliste Anzeigenannahme erscheinende, Zeitung Sritrsche Banntaprr in Ger Hafenanlagen und Rüstungswerke in England und Schottland wirkungsvoll bombardiert— Britische Flugplätze erneut erfolgreich angegriffen Sauten Behörden haben ihrerseits von den dnd Führerhauptquartier, 30. Juni. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Frankreich und auf See keine besonderen Ereignisse. In der Nacht zum 30. 6. griffen deutsche Kampfflugzeuge Hafenanlagen und Rüstungswerke in England und Schottland mit Bomben an. An vielen Stellen wurden Explosionen und Brände beobachtet, so besonders in den Häfen von Cardiff und Bristol, wo mehrere Tanklager in Flammen aufgingen. Flugplätze bei Lincoln, Nottingham und York waren das Ziel weiterer erfolgreicher Luftangriffe. Britische Flugzeuge griffen in der Nacht in Nordund Westdeutschland an mehreren Stellen nichtmilitärische Ziele mit Bomben an. Der angerichtete Sachschaden ist unbedeutend. In einer westdeutschen Stadt beschoß ein britisches Flugzeug die zum Löschen eines Hauses eingesetzte Feuerwehr mit Maschinengewehren. rie Vier feindliche Flugzeuge wurden durch Flakartilleabgeschossen. Ein eigenes Flugzeug wird vermißt. Bomben auf Truppenantsammtungen aus den britischen Kanalinseln and Führerhauptquartier, 29. Juni. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: In Frankreich keine besonderen Ereignisse. Ein Unterseeboot meldet die Versenkung von 38 000 #4T. feindlichen Handelsschiffsraumes. Ein weiteres Unterseeboot hat drei bewaffnete feindliche Handelsschiffe mit insgesamt 11000 BRT. versenkt. Wie an den Vortagen, griffen Kampfverbände der Luftwaffe auch am 28. und in der Nacht zum 29. Juni in Süd= und Mittelengland gelegene Rüstungswerke und Hafenanlagen mit sichtbarem Erfolg an. Besonders wirkungsvoll waren auch Bombenangriffe auf Truppenansammlungen und Verladungen auf den britischen Kanalinseln Jersey und Guernsey, wo in den Hafenanlagen große Brände und starke Explosionen beobachtet wurden.. Britische Flugzeuge setzten ihre nächtlichen Einflüge über Belgien und Holland nach Nord= und Westdeutschland fort und warfen an verschiedenen Stellen Bomben ab. Diese richteten nur Sachschaden an Wohnhäusern an und verletzten einige Zivilpersonen. Vier der angreifenden Flugzeuge wurden abgeschossen, davon zwei durch Flakartillerie. Eigene Verluste sind nicht zu verzeichnen. Neue Erfolge der Luftwaffe Italiens dnb Rom, 30. Juni. Der ktalienische Wehrmachtbericht hat folgenden Wortlaut: Bemerkenswerte Tätigkeit unserer Kolonnen an der Grenze der Cyrenaika, es wurden einige Punkte besetzt und Angriffe feindlicher motorisierter Verbände zurückgeschlagen. Im Luftkampf wurden vier feindliche Flugzeuge abgeschossen, einige Mitglieder der Besatzungen wurken gefangengenommen. Zwei unserer Flugzeuge sind nicht zurückgekehrt. Während eines Fliegerangriffes auf den Flughafen von Tobruk, bei dem nur unbedeutender Schaden angerichtet worden ist, haben unsere sofort eingreifenden Jagdflieger zwei feindliche Flugzeuge abgeschossen, der Abschuß eines dritten Flugzeuges ist wahrscheinlich. Ein weiterer Luftangriff auf den Flughafen von Massaua hat keinerlei Schaden verursacht, ein feindliches Flugzeug wurde von Flakgeschützen abgeschossen. 10 000=BRT.-Dampfer versenkt anb Rom, 29. Juni. Der italienische Heeresbericht vom Sonnabend hat folgenden Wortlaut: Eines unserer.Boote hat mit einem Torpedound Artillerieangriff einen bewaffneten Dampfer von 10 000 BRT. aus einem Geleitzug heraus versenkkt. In Nordafrika ist ein Lager südlich von Marsa Matruk mit größter Wirkung bombardiert worden, wobei Truppen unter Maschinengewehrfeuer genommen, Anlagen getroffen und etwa 20 Flugzeuge am Boden zerstört worden sind. Alle unsere Flugzeuge sind zurückgekehrt. Zusammenstöße bei der Ortentarmee Engländer versuchten Demobilisierung der Franzosen zu verhindern Genf, 30. Juni. . Die Zeitung„Petit Dauphinois“ in Grenoble veröfentlicht folgende Nachricht:„Entsprechend den mit Dertschland und Italien abgeschlossenen Waffenstillstandsverträgen erhielt General Mittelhauser gestern von der französischen Regierung den Befehl, die französischen Kontingente der englisch=französischen Armee im Nahen Orient, die unter seinem Befehl stehen, zu demobilisieren. Englische Truppen versuchten, diese Demobilisierung zu stören. Dabei kam es zwischen französischen und englischen Soldaten zu schweren Zwischenfällen. Der französische Oherkommissar in Syrien Puaux protestierte energisch in einer besonderen Erklärung gegen die Absichten der englischen Regierung, der Ausführung der von der Regierung in Vordeaux gegebenen Anordnung Schwierigkeiten zu bereiten. Belgiens Wiederaufbau Großzügiges Arbeitsprogramm auf Veranlassung der deutschen Behörden— Grüngürtel an Stelle der Festungswerke Brüssel, 30. Juni. Die deutschen Militärbehörden in Belgien haben in Zusammenarbeit mit den belgischen Zivilbehörden weitgehende energische Maßnahmen zum Wiederaufbau Belgiens eingeleitet..i116 Zur Inangriffnahme eines großzügigen Arbeitsprogrammes ist der Generalsekretär des belgischen Arbeitsministeriums Verwilghen zum belgischen Kommissar für den Wiederaufbau bestellt worden. Seine Hauptaufgabe wird darin bestehen, der belgischen Bevölkerung Arbeit und Brot zu verschaffen. Die deutschen Behorben haben iyrerseirs von den wichtigsten Stadtverwaltungen in Belgien die Vorlage von großzügigen Arbeits= und Wiederaufbauprogrammen angefordert. Die Stadt Antwerpen hat bereits ein derartiges Programm ausgearbeitet, das u. a. die Wiederherstellung des Tunnels unter der Schelde, den Wiederaufbau der Schlachthäuser und die Zerstörung der alten Festungswerke vorsieht. An Stelle der alten Festungswerke wird ein Gürtel von Grünanlagen entstehen. Bisher sind bereits 1200 Arbeiter zur Durchführung dieser Arbeit eingestellt worden Auch die Stadt Lüttich ist für den Wiederaufbau der Kanäle, der Häuser und der Straßen sowie mit dem Bau von neuen Krankenhäusern beauftragt worden. Die Finanzierung und Ingangbringung dieser Wiederaufbauarbeiten wird belgischen Interessenten auf dem freien Markte anvertraut werden. Der Wiederaufbaukommissar wird auch die Aufgabe haben, die belgischen Verkehrswege wiederherzustellen und die gesamte Industrie sowie die Landwirtschaft und Viehzucht unter den günstigsten wirtschaftlichen Bedingungen zu koordinieren. Der Führer besuchte Straßburg und die Maglor=Einie dnb Führerhauptquartier, 29. Juni. Am Jahrestage der Unterzeichnung des Versailler Vertrages besuchte der Führer die alte deutsche Reichsstadt Straßburg. Auf dem elsässischen Ufer des Rheinüberganges von Kehl nach Straßburg begrüßte der Oberbefehlshaber der Armee, die den Durchbruch durch die Maginot=Linie im Elsaß erzwang, General der Artillerie Dollmann, den Führer. Nach einer Rundfahrt weilte der Führer längere Zeit im Straßburger Münster, diesem herrlichen deutschen Bauwerk, auf dem seit dem 19. Juni wieder die Flagge des Reiches weht. Von Straßburg aus begab sich der Führer über Schlettstadt zu den Kampfstätten in den Vogesen und besuchte anschließend die Rheinniederung bei Breisach, wo der entscheidende Vorstoß über den Strom geführt wurde. dnb Führerhauptquartier, 80. Juni. Der Führer besuchte am Sonntag vom Führerhauptquartier aus Mülhausen und das obere Elsaß. Bei dieser Gelegenheit besichtigte der Führer verschiedene schwere Panzerwerke der Maginot=Linie, die durch die neuen deutschen Waffen in kürzester Zeit kampfunfähig gemacht worden waren. Wolnden auf Eine Ferrnanfratt Neue unglaubliche Schandtat der britischen Luftwaffe dnb Berlin, 29. Juni. Bei den Bombenabwürfen der britischen Flieger in der Nacht vom 26. zum 27. Juni ist wieder eine unglaubliche Schandtat in Holland verübt worden. Auf die Irrenanstalt Eindhoven, Provinz Nord=Brabant, wurden sieben Bomben abgeworfen, die bedeutenden Sachschaden anrichteten. Eine Schwester ist schwer verletzt worden, eine weitere Schwester und drei arme Kranke wurden leicht verletzt. Die anderen Einschläge töteten auf einer Wiese eine Kuhe und ein Pferd. Dieser Nachtangriff zeigt deutlich, daß die britischen Flieger ohne Rücksicht auf jede Menschlichkeit vorgehen. Das große Ansehen der britischen Flieger, das sie bei der holländischen Bevölkerung besaßen. schwindet mehr und mehr, seitdem man auch dort erkannt hat, daß nur die Angst vor der deutschen Lustwaffe die britische Luftwaffe bestimmt, ihre Bombenflüge in die Nacht zu verlegen. Britische Sprengbomben auf dänisches Gebiet Kopenhagen, 30. Juni. Von einem neuen Ueberfall englischer Flieger auf Dänemark berichtet Ritzaus Büro. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag war auf Fünen, südwest Seeland und Laaland Fliegeralarm. Zehn englische Flugzeuge überflogen Fünen und warfen auf Nyborg Leuchtraketen und etwa 20 Sprengbomben ab. Menschen wurden nicht verletzt. Es wurde nur geringer Materialschaden angerichtet. Ein Brand, der entstanz den war, wurde von der Nyborger Feuerwehr schnell gelöscht. Wie Ritzaus Büro weiter erfährt, wurde kein militärisches Ziel getroffen und ausschließlich dänisches Eigentum vom Schaden betroffen. Weiterer britischer Piratenstreich Stockholm, 30. Juni. Die vier schwedischen Zerstörer, welche die schwe: dischen Evakuierungsdampfer„Patrica" und„Castor" von Eire nach Schweden begleiten sollten, sind von englischen Kriegsschiffen in die Gewässer der Färöer beordert worden, wo sie gemeinsam mit den Evakuierungsdampfern untersucht wurden. Die näheren Umstände dieser englischen Aktion sind noch nicht bekannt, jedoch wurde die schwedische Oeffentlichkeit Sonnabend morgen darauf vorbereitet, daß die aus England evakuierten schwedischen Staatsangehörigen mindestens eine Woche verspätet in den Bestimmungshäfen eintreffen werden, als geplant war. Ueber das englische Vorgehen gegen den neutralen Evakuierungstransport herrscht in Schweden größte Entrüstung. Man ist gespannt, welche faule Entschuldigung für diesen durch nichts gerechtfertigten Piratenstreich vorgebracht wird. Balbos Taten für das junge römische Imperium werS guch bei uns vvergessen bleiben. den auch bei uns unvergessen bleiben. Adolf Hitler. des Märschuns Walte Ueber Tobruk mit einem Flugzeug abgestürzt trum des faschistischen Imveriums. Mitten in der Wüste entstanden moderne Städte und Dorfer, riesige Bewässerungsanlagen wurden errichtet, moderne Autostraßen dienten dem Verkehr, und von Monat zu Monat strömten neue Siedlungsscharen in das erschlossene Land. Uns Deutschen ist Italo Balbo noch in lebhafter Erinnerung durch seinen Besuch bei unserer Luftwaffe, den er auf Einladung Hermann Görings im August 1938 abstattete. Beide Männer hatten sich durch ihre Aufgaben kennengelernt und wußten sich zu schätzen. Als Freund Deutschlands, für dessen Lebensrechte er mehrfach eingetreten war, wurde der Luftmarschall herzlich empfangen. Nun will es das Schicksal, daß Balbo im Entscheidungskampf beider Völker fällt. Das deutsche Volk, das sein Wirken auf allen Gebieten mit Bewunderung verfolgte. trauert mit seinem Vaterland um diesen glühenden Revolutionär, diesen begeisterten Patrioten und allezeit einsatzbereiten Soldaten, der wie unsere eigenen Helden sein Leben hingab für eine neue Welt. dnb Rom, 30. Juni. Die Besatzung des Flugzeuges Marschall Balbos, die mit ihm am Himmel von Tobruk den Heldentod gefunden hat, setzte sich zusammen aus Major der Luftwaffe Ottavio Trailich, Hauptmann der Luftwaffe Gino Capannini, Funkerunteroffizier Giuseppe Berti. An Bord des gleichen Flugzeuges befanden sich aus dienstlichen Gründen und fanden ebenfalls den Tod: den Fliegertod gesiorven. Generalkonsul Enrico Caretfi, Sekretär des Fascio von Italo Balbo gehörte zu den hervorragendsten Fuy Tripolis, Infanteriemajor der Reserve Claudio Brurergestalten des Faschismus. Schon 1915 lernte er Mus= nelli, Generaldirektor des Fremdenverkehrsverbandes solini kennen. Mit der ganzen Inbrunst und dem Feuer Libyen in Tripolis, Artilleriehauptmann der Reserve seiner leidenschaftlichen Seele verschrieb er sich dem Nello Quilici, Direktor des„Corriere Padano“, AlpiniIdeengut der großen faschistischen Erneuerungsbewe= leutnant der Reserve Lino Balbo, Sekretär des Fascio gung. Ihr eroberzg,er seine Heimatprovinz Fexrara und von Ferrara, und Leutnant der Luftwaffe der Reserve und 1923 die ganze Po=Ebene. Im Gino Florio. dnb Rom, 29. Juni. Das Hauptquartier der italienischen Wehrmacht gibt den Heldentod des Generalgouverneurs von Libyen, Marschalls Balbo, bekannt. Bei einer feindlichen Bombenaktion über Tobruk(in Nordafrika) ist am 28. Juni das von Italo Balbo gesteuerte Flugzeug in Flammen abgestürzt. Italo Balbo und die Mitglieder der Besatzung sind in den Flammen umgekommen. In Ehrfurcht und tiefer Verehrung senken sich die Fahnen der italienischen Wehrmacht zum Gedächtnis an Italo Balbo, den Freiwilligen des Weltkrieges an der Alpenfront, den Quadrumvir der Revolution, den Transozeanflieger, den Luftmarschall, der im Kampfe gefallen ist. Als Italo Balbo am 12. August 1983 nach der Rückkehr von seinem zweiten großen Geschwaderflug nach Amerika dem Duce auf dem Palatin Meldung erstattete, sagte er:„Ich hoffe, daß Sie als Belohnung für das, was wir getan haben, eines Tages unser Leben fordern werden." Sieben Jahre danach hat der Luftmarschall des italienischen Imperiums bewiesen, daß er zu seinem Worte stand. Im Luftkampf um Tobruk hat ein Kämpferleben seinen heroischen Abschluß gefunden. Der Schöpfer der gewaltigen faschistischen Luftwaffe ist in Verteidigung der Provinz, die er in staunenswerter Aufbauarbeit zu einem Glanzstück des Imperiums gemacht, den Fliegertod gestorben. Telegramme Hermann Görings Berlin, 30. Juni. Ministerpräsident Generalfeldmarschall Göring richtete anläßlich des Heldentodes des Marschalls Balbo an den Duce folgendes Telegramm: „Die Nachricht vom Heldentode meines Freundes Balbo hat mich aufs tiefste erschüttert. Ich kann es kaum fassen, daß diese energiegefüllte, strahlende Persönlichkeit nicht mehr an der Spitze seines so verantwortungsvollen Wirkungskreises steht. Die Persönlichkeit des ersten Luftmarschalls des Faschismus war für uns alle in dieser Zeit ein Garant des Sieges. In dieser für Italien so tragischen Stunde übersende ich Ihnen, Duce, mein und meiner Luftwaffe tiefstes Mitgefühl. Ihr Hermann Göring.“ Dem italienischen Armeegeneral Pricolo telegraphierte Generalfeldmarschall Görina: „Unfaßbar ist uns allen die Nachricht vom Heldentode Ihres Luftmarschalls Balbo. Eine gewaltige, nicht auszufüllende Lücke ist aufgetan. Der Schöpfer der italienischen Luftwaffe, der Bezwinger des Atlantik ist so, wie er lebte, auch als Held gefallen. Aber wir deutschen Kameraden wissen, daß sein vorwärtsstürmender, siegesgewisser Geist die italienische Luftwaffe erfüllen und beseelen wird und daß somit die italienische waffe im Heldengeist Balbos siegen wird. Ich selbst verliere einen treuen Freund, die deutsche Luftwaffe einen hervorragenden Kameraden. Wir senken in Trauer und Ehrfurcht die Fahnen vor dem großen Toten. Hermann Göring. Generalfeldmarschall.“ Der Reichsminister des Auswärtigen zum Tode Balbos Berlin, 30. Juni. Der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop hat zum Heldentod des Marschalls Balbo an den italienischen Außenminister Graf Ciano folgendes Telegramm gesandt:„„„ „Mit tiefer Bewegung habe ich soeben die Nachricht von dem Soldatentod des Marschalls Balbo erhalten. Ganz Deutschland gedenkt mit wärmster Anteilnahme und großer Bewunderung dieses kühnen Fliegers und alten Mitkämpfers des Duce und der faschistischen Bewegung.“ Generaloberst von Brauchitsch an Badoglio Berlin, 30. Juni. Der Oberbefehlshaber der Wehrmacht, Generaloberst von Brauchitsch, hat dem Chef des italienischen Generalstabs, General Badoglio, zum Heldentod des Marschalls Rastig ein Beileidstelegramm gesandt. gung. Ihr eroberte er seine Heimatprovin in den Jgyren 1922 und 1923 die ganze Po=Ebene. Oktober 1922 trat er als Quadrumvir an der Seite Mussolinis den Marsch auf Rom an. Beim Aufbau des neuen Staates fand Balbo in den verschiedensten Stellungen Verwendung. Im September 1929 übernahm er das Luftfahrtministerium. Hier leistete er Unvergängliches. Sein Ziel war, die italienische Luftwaffe zu einem achtunggebietenden Kriegsinstrument in der Hand des Duce zu machen. Das Staunen der Welt erregten seine Geschwaderflüge, die er zunächst im Mittelmeer und später über dem Atlantik durchführte. Im November 1933 übertrug der Duce seinem alten Mitstreiter ein neues Aufgabengebiet, auf dem er nicht geringere Anerkennung gefunden hat. Balbo wurde Gouverneur von Libyen. Damals begann der Aufbau Gino Florio. Der Führer an den Duce dnd Führerhauptapartier, 29. Juni. Der Führer hat zum Heldentod des Marschalls Balbo an den Duce folgendes Telegramm gerichtet: Duce! Soeben erreicht mich die Nachricht von dem Fliegertode Ihres Marschalls Italo Valbo. Zu dem schweren Verlust, der Sie, Duee, und mit Ihnen das ganze italienische Volk getroffen hat, spreche ich Ihnen meine tiefste Anteilnahme aus. An der Bahre des Warschalls wird nehen dem ItaliBalbo ein Gouverneur von Libnen. Damals begann der Aufbau An der Bahre des Marschalls, wird neben dem italidieser Provinz zu dem bedeutendsten Siedlungszen-lenischen auch das deutsche Volk in. Trauer stehen. Französische Truppen in Nordafrika legen ihre Waffen nieder Rom, 80. Juni. In wohlunterrichteten italienischen Kreisen wird die Nachricht bestätigt, daß der Oberkommandierende der französischen Streitkräfte in Nordafrika General Noaues, in Ausübung des Besehls des Generolissimus Weygand seine französischen Truppen in Marokko, Tunis und Algerien angewiesen habe, die Waffen niederzulegen. Empfang für die deutschen Truppen im spanischen Konsulat in Hendaye Madrid, 30. Juni. Der Sonderberichter des DNB an der spanischen Grenze meldet, daß Freitag mittag General Lopez Pinto. Chef der 6. spanischen Militärregion, und der Oberst des Generalstabes, Aizpurn, die Militärkommandantur an der spanischen Grenze besichtigten. Im spanischen Konsulat in Hendaye fand am Freitag ein Empfang zu Ehren der deutschen Soldaten statt, an velchem der Militärattachs der Deutschen Botschaft in Madrid, Oberst Bruns, und zahlreiche spanische Offiziere und Mitglieder der spanischen Kolonie teilnahmen. Biarritz ohne„salomonische Rasen“ dub Madrid, 80. Juni. Der Sonderberichterstatter der Madrider Zeitung „Ya“ in Biarritz unterstreicht als hervorstechendstes Merkmal der deutschen Besetzung, daß mit einem Schlag die große Menge salomonischer Nasen und in wandelnde Betten verwandelte Kraftwagen aus dem Stra tenbild verschwunden seien. Zurück blieben lediglich die vom Flüchtlingsstrom ausgeplünderten Juwelierladen und die ausverkauften Warenhäuser, deren leere Schaufenster einen traurigen Anblick boten. Erste Sitzung der Waffenstillstandskommission dnb Wiesbaden, 30. Juni. In. Wiesbaden fand am Sonntag vormittag die erste Sitzung der deutschen Waffenstillstandskommission und der französischen Abordnung im Hotel„Nassauer Hof“ Um 11 Uhr traf der Führer der deutschen Delegation, General von Stülpnagel, mit seiner Begleitung ein. Kurz darauf kamen auch die Mitglieder der französischen Delegation, an ihrer Spitze der General der französischen Armee Huntziger. Dieser stellte General von Stülpnagel zunächst seine engsten Mitarbeiter von nämlich General der Luftwaffe Mouchard, Oberstleutnant Humbret und Kapitän zur See Tre Der Sure unerr Uipenstonl Begeisterte Begrüßung durch die Truppen und die Bevölkerung sumbret und Kapitän zur See Tracau, während General von Skülpnagel neben seiner personlichen Begleitung die führenden Mitglieder der deutschen Abordnung vorstellte. Diese sind: Generalleutnant Mieth (Heer), Generalleutnant Förster(Luftwaffe), Kapitän zur See Wever(Marine), Oberst Huenermann(Rüstungsindustrie) und Oberstleutnant des Generalstabes Böhme(Oberkommando der Wehrmacht). An der großen Tafel in dem im zweiten Stock gelegenen Versammlungsraum nahmen dann ungefähr vierzig Personen Platz, in der Mitte General von Stülpnagel, ihm gegenüber General Huntziger. General von Stülpnagel eröffnete die Sitzung mit folgenden Worten:..., Raxhanhlungen der Raf. „Ich erkläre hiermir die Veryanolungen der Warfenstillstandskommission für eröffnet. Die Waffenstillstandskommission dient der Durchführung der Bestimmungen, wie sie im Waffenstillstandsvertrag festgelegt worden sind. Sie hat ebenso die Uebereinstimmung mit den Bestimmungen zu wahren, die sich aus dem italienisch=französischen Waffenstillstandsvertrag ergeben.“ Nach diesen Worten trat die deutsche Waffenstillstandskommission und die französische Abordnung sofort in die sachlichen Verhandlungen ein. Ritterkrenz für den Führer eines Kampfgeschwabel Berlin, 30. Juni. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Generalfeldmarschalls Göring, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen dem Oberst Johannes Fink, Kommodore eines Kampfgeschwaders. Oberst Fink hat sich mit seinem Geschwader in den Kämpfen an der Westfront durch zahlreiche, besonders erfolgreiche Feindflüge ausgezeichnet. Er hatte bei der Niederkämpfung der feindlichen Luftwaffe, am Durchbruch über die Maas und an der späteren Abschirmung der Südflanke hervorragenden Anteil. Zusammengefaßte Angriffe des Geschwaders unter seiner persönlichen Führung auf Flughäfen und Truppenlager hatten durchschlagende Erfolge.— Bei schwierigster Wetterlage und im Nachteinsatz hat Oberst Fink sein Geschwader in stets neuem Einsatz geführt und alle Aufträge mit einem Mindestmaß an Verlusten erfolgreich ausgeführt. Englische Flieger bombardieren die Schweiz dnb Bern, 30. Juni. In der Nacht vom Sonnabend zum Sonntag fielen wieder einmal Bomben auf die Schweiz, über deren Ursprung der Schweizer Armeestab folgendes mitteilt: Gemäß den Feststellungen des Fliegerbeobachtungs= und Meldedienstes haben in der ersten Morgenstunde des 30. Juni zwei fremde Flugzeuge den nördlichen Teil der Schweiz überflogen. Sie überflogen einzeln den Rhein, kreuzten in großer Höhe über dem Bodensee und verließen nach 1 Uhr die Schweiz in westlicher Richtung. Die Routen sind genau bekannt. Um 1 Uhr früh wurden in der Innerschweiz Bomben abgeworfen. Festgestellt wurden acht Einschläge bei Weißenbach, Gemeinde Ober=Aegeri, und 14, vielleicht 16 Einschläge bei Altmatt, Gemeinde Rotenturm. Es handelt sich um englische 25=Pfund=Brandbomben, teilweise mit neuesten Laborierdaten. Zahlreiche der abgeworfenen Bomben waren Blindgänger. Wie das Kind im dunklen Keller Die Londoner Schwindler nennen Frankreichs Zusammenbruch eine„Erleichterung“ für England Genf, 30. Juni. Selbst den Lügenmeistern und Verschleierungskünstlern in London fällt es schwer, über die fatale Lage, in die England nach dem Siegesmarsch der deutschen Truppen gedrängt ist, einen Schimmer von Hoffnung zu daubern......., Alsamisten mieher einmer Heute bemühen sich die Junnoninen wieder einmal, dem britischen Volke vorzumachen, welche Vorteile im Grunde genommen der Zusammenbruch Frankreichs England bringe—(!) Jetzt, so erklären sie dummdreist, da England Frankreich nicht mehr zu„helfen“ brauche(!!), ergäben sich überall wesentliche Erleichterungen.M.V. Gnet fo barf# Wie ein Kind im dunklen Keller singt, so versuchen sie sich selbst und dem niedergeschlagenen Volke Mut zu machen und krähen, ganz England schreie jetzt nach Taten. Für diese Taten wird auch der„starke Mann“ präsentiert. Diesmal soll General Ironside der Retter Englands sein. Allen Ernstes wird erklärt, Ironside müsse Generalissimus über alle drei Wehrmachtteile werden und die Verantwortung für die gesamte Landesverteidigung übernehmen.„„ Ob England damit geholfen werden kann? In der Fertigkeit, aus Niederlagen Siege zu schwindeln, steht Ironside hinter Churchill kaum zurück, wie er bei der Begrüßung der geschlagenen Flandern=Armee bewiesen hat. Wir können England zu diesem neuen„starken Mann“ nur gratulieren, dem„tapferen General". Ironside, dem, wie er selbst sagte, schon bei Kriegsausbruch die Knie zitterten, dürfte gottsjämmerlich zumute werden, wenn jetzt das deutsche Schwert zum Schlag auf England ausholt. Groteske pharisäer Die Londoner Schreiberlinge reißen immer noch das Maul auf Madrid, 30. Juni. Je groteskere Auswüchse die Angst vor einem deutschen Angriff auf das Inselreich annimmt, um so lauter wird das Geschrei der Londoner Zeitungsschreiberlinge, mit dem sie sich selbst und der britischen Bevölkerung Mut zu machen versuchen. Im Augenblick, wo man in panikartiger Furcht Barrikaden errichtet, Fahrzeuge unbrauchbar macht und als letzte Reserve Schrotflinten sammelt, erklärt,„Daily Rom, 80. Juni. Der Duce besuchte am Freitag, wie der Sonderberichterstatter der Agenzia Stefani meldet, das Opera=# tionsgebiet an der Alpenfront. Kurz nach 9 Uhr traf Mussolini am Kleinen St. Bernhard ein. Er war durch das Aostatal heraufgekommen. In seiner Begleitung befanden sich der Chef des Generalstabes General Badoglio, der Unterstaatssekretär im Kriegsministerium Soddu, der Kommandant der 4. Armee Guzzoni, der Minister für Volkskultur Pavolini sowie hohe Offiziere des Stabes des Duce und der drei Wehrmachtteile, ferner der Chef der Privatkanzlei des Duce Sebastiani. Auf der Fahrt wurde der Duce von den Truppen rett in Turin einen längeren Besuch ab. und der Bevölkerung immer wieder stürmisch begrüßt. er sich mit seiner Begleitung nach dem Mont Er nahm mehrfach kurzen Aufenthalt, um Truppen= In Villa Foccardo besichtigte der Di abteilungen zu besichtigen, die sich im Kampf ausgeEs war ein stolzer Anblick, so betont zeichnet haben. Es der Sonderberichterstatter der Stefani, wie die Soldaten in strammer Haltung den Duce grüßten. Mussolini berief wiederholt die Abteilungskommandeure zu sich und ließ sich von ihnen über die ihren Truppenabteilungen gestellten Aufgaben berichten. Um.40 Uhr überschritt der Duce die Grenze. Rechts und links der allmählich abfallenden Straße sind üiberall goch die Zeichen des außerordentlich zähen feindlichen Widerstandes zu sehen, Drahtverhaue, Schützengragen. Naschinengewehrnester und Artilleriestellnegen. Weiter unten im Tal sieht man die Häuser von Bourg Saint Maurice. Gegenüber erhebt sich die Belledonne=Kette, in deren Felsen die Forts Courbaton, Falconiere und Voulnis eingebaut bzw. eingesprengt sind. Sechs Kilometer nach Ueberschreitung der Grenze wurde der Duce vom 12. Bataillon Schwarzhemden, das sich an der Seite der Artillerieabteilung Aosta außerordentlich tapfer geschlagen hat, mit erhobenem Dolch und lauter Stimme begrüßt. Der Duce sprach dem Kommandanten seine volle Anerkennung aus und ließ sich kurz die einzelnen Phasen der Kampfhandlungen schildern. Vor dem kleinen Berghotel Belvedere hatten das Bataillon Bal Cismon von den 7. Alpinis sowie die Schwarzhemden=Bataillone, die unter schwerstem Feuer den ersten Angriff unternahmen, Aufstellung genommen. Nach ihrer Begrüßung besichtigte der Duce die erbeuteten Geschütze und begab sich dann nach Seez, wo er weitere Alpinis=Bataillone begrüßte. Nach längerem Aufenthalt in den vorgeschobenen Linien nahm der Duce vom Berghotel Belvedere aus seinen Weg zurück durch das Aostatal, wiederum von den Truppen und der Bevölkerung begeistert begrüßt. Am späten Nachmittag begab sich der Duce zum Aufenthaltsort, des Königs und Kaisers, mit dem er eine etwa einstündige Besprechung hatte: Am Sonnabend früh stattete der Duce den italienischen Truppen an der Westalpenfront und einem LazaDann begab Cenis. Duce Radfahrabteilungen, MG.= und Gebirgsartillerieformationen eines Bersaglieriregiments, in Piano san Nicolo eine Gruppe des 1. Artillerieregiments, das 59. Gebirgsartillerieregiment und andere Abteilungen, die auf dem Grande Croce aufgestellt waren. Von hier begab sich Mussolini auf französisches Gebiet. Ueberall waren die Spuren der Kampfhandlungen deutlich sichtbar. Ganze Strecken der Straßen waren von dem gut gezielten italienischen Artilleriefeuer zerstört. In Termignon begab sich der rdentlich zähen Duce bis zu den erreichten Vorpostenstellungen. Auf Drahtverhaue, der Straße von Modane erstreckt sich die vorderste itaund Artillerie= lienische Linie bis zu den ersten. Häusern dieser französischen Stadt. Nach mehreren Truppenbesichtigungen trat der Duce von Braman aus die Rückfahrt an. In Ulzo traf er mit dem italienischen Kronprinzen und Oberbefhlshaber der Armeegruppe West zusammen, mit dem er sich längere Zeit unterhielt. In Molière traf Mussolini mit dem Herzog von Pistoia, der die 7. Armee kommandiert, zusammen. Von dort ging die Fahrt weiter zum Paß von Monginevro, wo sich der Duce wiederum auf französisches Gebiet begab. Auch hier waren die Spuren härtester Kämpfe zu sehen. Auf der Höhe liegt das französische Fort Chenailet das von den italienischen Truppen unter tapferstem Einsatz gestürmt und erobert wurde.— Ueberall wurde der Duce von den Truppen und der Bevölkerung der umliegenden Gegend mit lautem Jubel und stolzer Siegesfreude begrüßt. mehrfach Oxelösund Durchführung eines Raus zuge und Hiunderungen der Engländer und Franzosen in Belgien und Holland Blinde Zerstörungswut der„edlen Bundesgenossen“ Berlin, 30. Juni. Die alliierten Truppen der Westmächte, vorwiegend aber die Engländer, hatten es bei ihren Plünderungen und Lerstörungen vor und während ihres Rückzuges aus und Ferstorungen vor und während ihter Ruckzuges aus Holland und Belgien besonders auf die Schlösser abgesehen, deren meist wertvolle Ausstattung ihnen besondere Gelegenheit zu Raubzügen gab. Mit aller nur erdenklichen Brutalität gingen sie dabei gegen die in dem Anwesen zurückgebliebenen Personen vor. Das Schloß Espieres war acht Tage lang von den Engländern besetzt. Als sie merkten, daß die Stunde der Flucht geschlagen hatte, sperrten sie die Bewohner zwei Tage lang in Pferdeställe, um ungestörter plündern zu können, verluden das gesamte Mobiliar auf 15 Lastwagen und verschwanden. Alles, was sie nicht mitnehmen konnten, zerstörten sie vollständig. Ganz ähnlich trieben sie es auf dem Schloß Ewersberg, dem Stammsitz der Fürstin Merode, wo sie es besonders auf die wertvollen Kunstgegenstande abgesehen hatten. Ueber die Ausplünderung des„Chateau de Boulains“ liegt von dem Bürgermeister des Ortes EchouBoulains folgende amtlic „Der unterzeichnete Erklärung vor: unterzeichnete Büxgermeister von Echou=Boulains, Laroque, erklärt in Gegenwart des Hausverwalters des Schlosses von Boulains, Sandelis, und bekräftigt es durch seine Unterschrift, daß das„Chateau de Boulains" durch die französischen Truppen geplündert wurde, bevor die deutschen Truppen eintrafen. Der ganze Inhalt des Kellers, die Wäsche und andere Dinge sind gestohlen und geplündert worden. Türen und Möbel wurden zerstört.". Weiter erfährt man jetzt, daß die Engländer mit Hilfe schwerer Artillerie die große Kunstmöbelfabrik der Gebrüder de Coene in Courtrai in Trümmer geschossen haben. Der Schaden ,wird auf 95 Millionen Frank geschätzt. 3000 Arbeiter haben ihre Beschäftigung verDie„Bundesgenossen“ haben bei ihren systematischen Zerstörungen in Belgien auch Kirchen nicht verschont. So wird aus Antwerpen gemeldet, daß der Turm der aus dem 15. Jahrhundert stammenden Pfarrkirche von Loenhout in die Luft gesprengt worden ist, um ihn nicht als Artillerie=Beobachtungsstand in die Hände der deutschen Truppen fallen zu lassen." Dabei liegt Loenhout ganz nahe der holländischen Grenze, weit vom Albert=Kanal, von den Antwerpener Festungswerken und von der großen Autostraße Antwerpen—Breda entfernt. Wie sich erst jetzt herausstellt, sind Hunderte von belgischen Flüchtlingen, die freiwillig oder unter Druck des englischen und französischen Militärs nach Frankreich geflüchtet waren, ums Leben gekommen. Die belgischen Blätter veröffentlichen lange Listen von diesen Toten. Die Schuld an dem Tod der belgischen Flüchtlinge wird zum größten Teil der schlechten Behandlung zugeschrieben, der sie in Frankreich ausgesetzt waren. Im Hospital von Trohes Schwerverletzte Frauen und Kinder im Stich gelassen. Deutsche bringen die erste Hilfe Berlin, 30. Juni. Engländer und Franzosen benutzten bei ihrem Rückzug immer wieder die fliehende belgische Zivilbevölkerung als Deckung gegen deutsche Angriffe. Sie nahmen keine Rücksicht darauf, daß die Zivilisten dadurch in die Gefahr kamen, verwundet oder gar getötet zu werden. Aber nicht genug damit: Verletzte Flüchtlinge, Frauen und Kinder wurden von den Engländern und Franzosen bei ihrem Abzug rücksichtslos im Stich gelassen. So fanden die deutschen Truppen, als sie in Troyes einmarschierten, grauenhafte Zustände in dem dortigen Hospital vor. Schwerverletzte Frauen und Kinder waren ohne ärztliche Hilfe ihrem Schicksal überlassen worden. Lediglich ein Zivilarzt war vorhanden, dem aber keinerlei Versorgungsmaterial mehr zur Verfügung stand. Alle Nahrungsmittel waren ungenießbar. Selbst für die kleinsten Kinder war schon tagelang keine Milch Während sich die englischen Truppen bei ihren Plünderungen mit allen erreichbaren Eß= und Trinkwaren versahen und sie mit sich schleppten, ließen sie die verwundeten belgischen Frauen und Kinder bitteren Hunger leiden. Durch die deutschen Soldaten wurde den Bedauernswerten die erste Hilfe zuteil. Johansson und Behrich haben besucht, um die Möglichkeit der Sabotageaktes zu untersuchen bzw. die von den englischen Auftraggebern befehligten Sprengungen durchzuführen. In Koffern wurde das Sprengmaterial mitgeführt. Behrisch, der die Sprengungen durchführen sollte, konnte jedoch nicht bis zu den Kaianlagen und den Ladevorrichtungen durchdringen, weil sich Arbeiter dort aufhielten. Zunächst hatten die Verbrecher offenbar Angst vor der eigenen Courage und nahmen von ihren Planen Abstand. Als die Pläne im März durchgeführt werden sollten, weigerte sich Behrisch, noch weiter mitzumachen. Die englischen Auftraggeber und Rickman gaben ihm jedoch am 11. April telegraphisch den Befehl, den Sprengungsplan durchzuführen. Rickman, die Johausson und drei andere ungenannte Personen begaben sich daraufhin nach Oxelösund, um erneut eine Gelegenheit auszuspüren. Da auch dieser Versuch mißlang, gaben die Auftraggeber des Rickman die Anordnung, von der Durchführung des Planes Abstand zu nehmen. Die schwedische Staatsangehörige Johansson, die seit Herbst 1939 bei Rickman angestellt war und vom 15. März ab mit ihm zusammenwohnte, sowie der britische Staatsangehörige Biggs haben nach Urteil des Gerichtes genaue Kenntnis von den Plänen und den Geldsendungen gehabt. Nach den ausgegebenen Plänen aus Oxelösund wurden die Sprengmittel in Reisetaschen verwahrt, um zunächst an einem anderen Ort sichergestellt zu werden. Rickman sowohl wie die Johansson hatten jedoch die Absicht, später entsprechende Sprengungen vorzunehmen. Von dem Vertreter der„ungenannten fremden Macht“ — zweifellos England— hatte Rickman auch einen Stempel der zuständigen schwedischen Behörden für die Anfertigung falscher Pässe sowie drei Pistolen erhalten. Bei seiner Propagandatätigkeit hat Rickman zu Versendungen deutsche Briefmarken benutzt, die gefälscht waren. Als strafverschärfend wurde angesehen, daß zur Zeit der Ausführung der Straftaten Kriegsgefahr drohte so daß die strafbaren Handlungen unter den Begriff des Hochverrates fallen. Spanische Flak feuert auf Britenflieger Madrid, 30. Juni. Spanische Flakgeschütze eröffneten am Freitag bei Tarifes in Andalusien das Feuer auf einen aus Gibraltar kommenden britischen Flieger, der die spanischen Gewässer überflog. Das Flugzeug kehrte darauf nach Gibraltar zurück. Sturmzeichen aus Agypten Britische Truppen müssen Eingeborenenviertel meiden Rom, 30. Juni. In einem Privathaus in Alexandrien, aus dem eine englische Rundfunkübertragung heraustönte, wurden die Fensterscheiben eingeworfen. Die ägyptischen Polizisten, die auf den Lärm herbeieilten, griffen nicht ein. Die Ausgehvorschriften für das britische Militär in Kairo und Alexandrien wurden in den letzten Tagen verschärft. Die Soldaten erhielten den strengsten Befehl sich nur in den hauptsächlich von Europäern bewohnten zentralen Stadtvierteln zu bewegen. Die Einjeborenenviertel sollen entwever ganz vermieden oder die dortigen Verkehrsmittel benutzt werden. Britische Offiziere in Uniform sieht man fast gar nicht mehr in den Straßen. Kanadischer Verstörer untergegangen Ottawa, 30. Juni. Der kanadische Premierminister Mackenzie=King hat im Unterhaus bekanntgegeben, daß der Zerstörer „Fraser“ der kanadischen Marine auf der Höhe von Bordeaux verlorengegangen sei. 45 Mitglieder der Besatzung sind umgekommen oder werden vermißt. 115 andere konnten gerettet werden. Eine amtliche Erklärung des Landesverteidigungsministeriums besagt, der Zerstörer„Fraser“ sei in der Gironde=Mündung„vor dem Feind im Verlauf eines Zusammenstoßes“ untergegangen. Der 1375 Tonnen große Zerstörer ist 1931 in Großbritannien gebaut worden. Er besaß vier 4“ Aus dem großen Heldenlied Schluntens=durch die Srine Deutsche Reiter kämpfen eine feindliche Batterie nieder— Oberleutnant macht 1000 Gefangene—. Ein Bataillon ergibt sich einem Leutnant Berlin, 30. Juni. geriet mit seinen als Spähtrupp vorgehenden Reitern Unzählig sind die tapferen Taten einzelner Öffi= mitten in den Feind, hinein und. mit de die Tup# in den seche Kumpswochen, in deren Ver; schgarzen Franzosen, über eine Waffenstreckup#ge###lauf Frankreich bezwungen wurde, geleistet hat, wirv####ige, seines, überiegenen Auftretens hatte er Ettnig. dem deutschen Volk im einzelnen in späterer Zeit be=Er, der Gefangene, nahm mit seinen wenigen Mänziere. Unteroffiziere und Mannschaften, die während Senegal=Schützenbataillon des Feldzuges in Frankreich vollbracht wurden. Was nahm. Kurz entschlossen, die Truppe in den sochs Kampfwochen, in dere: lauf kannt werden. Nur als Beispiele souen einige besonders kühne Taten bekanntgegeben werden, deren Träger zum Teil im OKW.=Bericht namentlich genannt wurden. 7 Mamt Ss Der Chef einer Reiterschwadron, Overleutnant Freiherr von Boeselager, hat beim Uebergang über die Seine diesen in seiner Breite gewiß beachtlichen Fluß an der Spitze von wenigen Reitern im starken feindlichen MG.=Feuer schwimmend überquert. Er hat damit die Voraussetzungen für die Bildung des Brückenkopfes geschaffen.„„„ 86 7e Kurz darauf ist es Freiherrn von Boeselager mit seiner Schwadron gelungen, zum Flankenangriff gegen einen motorisierten Gegner angesetzt, im schneidigen Draufgehen überraschend eine feindliche Batterie außer Gefecht zu setzen und damit wesentlich zu den Erfolgen seiner Division beizutragen. Obwohl von feindlichen eingekeilt,„gelang es ihm doch. seine umringt, das ihn gef verhandelte er mit besuß ver 4,1=Zoll=Geschütze, sieben Kanonen kleineren Kalibers und acht Torpedorohre. Wieder Luftverkehr Kopenhagen—München Kopenhagen, 30. Juni. Die dänische Luftfahrtgesellschaft teilt mit, daß mit der kommenden Woche von ihr der schon mehrfach angekündigte Verkehr nach München ausgenommen werden wird. Die Strecke Kopenhagen—Berlin—München wird wöchentlich einmal in beiden Richtungen beflogen werden. Wie im gleichen Zusammenhang verlautet, übertrifft die Benutzung der Strecke Kopenhagen—Berlin, die vor kurzem wiedereröffnet wurde, auf der sie bis dahin allein von der Deutschen Lufthansa beflogen wurde, die gehegten Erwartungen. wve Schrotflinten sammelt, erklärt,„Dgl.= Panzerwagen eingereilt, gelang es ihm doch, seine Expretz“, wie der Londoner Berichterstatter der spa: tapferen Reiter ohne Verluste zur Division zurückzunischen Zeitung„ABC“ seinem Blatte meldet:„Wir werden den Herrschaften in Europa zeigen, was geschieht, wenn sie sich in unsere Angelegenheiten mischen.“(!) Mit pharisäerhafter Selbstgerechtigkeit und Ueberheblichkeit fährt die englische Zeitung fort:„Unsere einzige Schuld in der Vergangenheit war, daß wir mit zu großer Freundlichkeit und Naivität den guten Eigenschaften der Menschheit vertrauten, die anscheinend nur uns gegeben sind.“(1).. G6agern in.25 Wir haben von den Kriegshetzern in London gewiß keine Bescheidenheit erwartet. Hier aber übertreffen sie sich selbst in arroganter Ueberheblichkeit. Die Zeitungsschmierer in England können aber sicher sein, daß die deutschen Soldaten vor ihren Schrotflinten keine Angst haben, noch weniger aber vor ihrem großen Maul, wenn sie es auch bis an beide Ohren aufreißen. Ungarische Ehrung für Geheimrat Planck Der berühmte Physiker und langjährige Präsident und Edrensenator der Kaiser=Wilbelm=Gesellschaft, Gebeimrat Prof. Dr. Mar Planck, ist zum auswärtigen Mitglied der ungartschen Akademie der Wissenschaften gewählt worden. nern nun das ganze feindliche Bataillon gefangen. Der Gefreite Schiedlinger befand sich als Kradmelder seines Regimentes auf einer Meldefahrt, geriet in feindliches Feuer und wurde verwundet. Durch Werfen einer Handgranate ereichte er, daß sich ihm, dem einzelnen deutschen Soldaten, ein Offizier und 80 Franzosen ergaben. Zuchthaus für die Rickman=Bande Die britischen Sabotagepläne in Schweden aufgehellt Stockholm, 80. Juni. Die Sabotageclique des Engländers Rickman wurde am Sonnabend von dem Stockholmer Stadtgericht zu schweren Zuchthausstrafen verurteilt. Der Hauptattentäter, Alfred Fredrik Rickman, wurde zu 8 Jahren Abschluß der deutsch=griechischen Wirtschaftsverhandlungen Die seit einiger Zeit in Atben durchgeführte Tagung des deutsch=ariechischen Regierungsausschusses wurde Freitag abgeschlossen. Die beiderseits in freundschaftlichem Geiste geführten Verhandlungen haben zu Abmachungen geführt, die einen weiteren Aufschwung der gegenseitigen Wirtschaftsbeziehungen erwarten lassen. Reynauds Kraftwagen überschlug sich „Stefani“ meldet aus Genf, daß der ehemalige Ministerpräsident und Oberkriegshetzer Reynaud während einer Autofahrt nach Saint=Maxime das Opfer eines schweren Autounfalles geworden sei. Der Wagen überschlug sich, und Reynaud wurde schwer am Kopf verletzt. Lady Mosley von britischen Detektiven verhaftet Nach einer Reuter=Meldung ist Lady Mosley Sonnabend nachmittag von Detektiven auf ihrem Wohnsitz.(u. Degggn in der Grafschaft Buckingbamsbirg verhaftet worden, ing Mosley ist die Frau Sir Oswaiv Mosleys und die dritte Tochter des Lords Redesdale. Wieder ein kleines Teilgeständnis Churchills Nach einer Reuter=Meldung wurde in London amtlich mitgeteilt, daß das britische=Boot„Crompus= als verloren angeseben werden mus Zzinen=Anterseboot von 1250 Ton1936/37 fertiggestelltes Minen=umerstr# von 1250 Tonnen Wasserverdrängung, das 55 Mann Besatzung hatte. Ein anderes Beispiel! Der Erste Ordonnanzoffizier einer Division, Oberleutnant Moeller, traf mit einem Divisionsbefehl gerade in dem Augenblick bei vorgesandten Teilen seiner Division ein, als diese am Nordrand des Foret'Aumont auf überlegenen Gegner gestoßen waren und nicht mehr vorwärts kamen. Schnell entschlossen, setzte er sich an die Spitze von 15 Radfahrern und Panzerjägern und drang mit diesen wenigen Männern in den viele Kilometer tiefen Wald ein. Im feindlichen MG.=Feuer fielen drei Mann, sechs Mann blieben verwundet liegen; mit dem Rest seines Spähtrupps kämpfte Oberleutnant Moeller trotz dieser Verluste das feindliche MG.=Nest nieder. Darauf stieß er durch den Wald weiter vor und sah sich am jenseitigen Waldrande plötzlich vor weit überlegenen feindlichen Kräften, die dort rasteten, keines Angriffes gewärtig. Durch entschlossenes Auftreten gelang es ihm, die von Offizieren geführte feindliche Truppe zum Niederlegen der Waffen zu veranlassen. Ergebnis: 1000 Gefangene! Eine seltene Tat der Geistesgegenwart und des raschen Entschlusses beging der Leutnant Michael. Er ngeklagte Behrisch ren 6 Monaten Zuchthaus verurteilt. Aus dem Urteil geht hervor, daß Rickman von einem Repräsentanten einer fremden Macht Geld in der Absicht entgegengenommen hatte, um den Krananlagen in Oxelösund Schaden zuzufügen und dadurch dem Erzexport Hindernisse in den Weg zu legen. In der Begründung des Urteils wurde festgestellt, daß Rickman insgesamt 35000 Kronen für die Durchführung seiner Sabotagetätigkeit erhalten hat. Rund 16 500 Kronen wurden von diesem Betrag noch auf dem Bankkonto der schwedischen Sekretärin Rickmans beschlagnahmt. Wt. 761,#r Mamk. Katl Die eigentliche Tatigten der Bande hatte etwa im Januar eingesetzt. Das Sprengmaterial erhielt Rickman durch„den Vertreter einer ausländischen Macht", wie es in der Urteilsbegründung heißt. Der erste, von London erteilte Auftrag ging dahin die Krananlagen an dem schwedischen Erzhafen Oxelösund, der besonders wichtig für die Erzverschiffung aus Schweden während der Wintermonate ist, zu sprengen und dadurch den Erzexport zu verhindern. Rickman, die Schwedin Hans Gracht: Die Mörder der Marianne.(Droste=Verlag, Düsseldors.) Wir wissen aus unserer großen, aber leid= und dornenvollen Geschichte: die Deutschen vergessen zu schnell und verfallen gegenüber einem überwundenen Gegner leicht sentimentale Anwandlungen. Von solcher Schwäche wissen sich die Franzosen frei. Es ist in diesen Tagen angevracht, sich daran zu erinnern. Grachts knappe Darstellung französischer Politik von Richelien bis Reynaud, vom Westfälischen Frieden bis zur Landkarte im Pariser Außenorzt. das zerstückelte Deutschland zeigte, belehrt uns, dun Finr reich gegenüber jede Gefühlsduselet unangebracht ist. Die in der Broschüre zahlreich zitierten Aeußerungen verantwortlicher französischer Politiker und Staatsmänner und Proben einer verbrecherischen Pressehetze beseitigen in diesem Punkte jeden Zweifel. Freiherr von Troschke:„Krieg um Europa oder Kampf um Kontinente?“(Verlag Vernard und Graese. Berlin) Eine Studie, die dem Nachweis der unerbittlichen Gesetzmäßigkeit im großen Sturm unserer Tage gewidmet ist. aeht aus von dem Wort des Duce, daß es jetzt nicht um Landesgrenzen. sondern um Kontinente geben werde. Eko van Mark Hauptschriftletter: Dr. Paul Dierichs vertretender Hauptschriftleiter: Dr. Josef Schweim Stellvertretender, Hauptschriftleiter: Dr. Josef Schwermann. Verlag und Druck: Laupenmuhlen a Dierichs. Seite 3 Nr. 153 Bochumer Anzeiger] Montag, 1. Juli 1940 Nachrichten Oxelösund frung eines in den engngen durchlaterial mitihren sollte, in und den Irbeiter dort er offenbar n von ihren durchgeführt weiter mitind Rickman den Befehl, ian, die Jonen begaben it eine GeVersuch mißdie AnordAbstand zu sansson, die ar und vom. wie der bri1 U r t e i l d e s en und den elösund wurahrt, um zuzu werden. edoch die Absorzunehmen. nden Macht“ auch einen irden für die len erhalten. Rickman zu die gefälscht hen, daß zur Kriegsgefahr i unter den enflieger 30. Juni. Freitag bei nen aus Gidie spanischen darauf nach en ertel meiden 30. Juni. ius dem eine nte, wurden otischen Polifen nicht ein. se. Militär in letzten Tagen rengsten Beuropäern besen. Die Einrmieden oder en. Britische nicht mehr in gangen 30. Juni. nzie=King hat er Zerstörer der Höhe von jeder der Bevermißt. 115 verteidigungser“ sei in der Verlauf eines 1375 Tonnen 1 gebaut worben Kanonen München 80. Juni. mit, daß mit mehrfach anmmen werden München wird beflogen wererlautet, übersagen—Berlin, uf der sie bis ansa beflogen rhandlungen te Tagung des rde Freitag abchem Geiste gezen geführt, die en Wirtschaftslige französische naud während ser eines schweüberschlug sich, haftet ley Sonnabend nsitz in Denham worden. Lady und die dritte von amtlich mit8“ als verloren ich um ein erst von 1250 Tonitzung hatte. (Droste=Verlag, id- und dornenschnell und veregner leicht in Schwäche wissen agen angebracht, darstellung fran9. vom Westfältr Außenamt. die uns, daß Frankracht ist. Die in gen verantwortiner und Proben in diesem Punkte oder Kampf um Graese. Berlin) rbittlichen Gesetzjewidmet ist. Sie es jetzt nicht um en werde. o van Mark „Ich bin ja so stolz auf Seit vierzehn Tagen arbeitet Frau. M. in einem Rüstungsbetrieb. Aus eigenem Entschluß war sie dazu gekammen, sich zu melden. Sie wollte nicht zurückstehen, wenn es den Entscheidungskampf gilt. Ihrem Mann, der im Felde steht, hatte sie davon geschrieben. Und nun wartet sie auf seinen nächsten Brief. Was 3/18 sie heute bei ihrer Heimkehr die Flurtür öffnet, liegt der ersehnte Brief da. Nun kommt für sie die rechte Feierabendfreude, das Lesen dieses Briefes. bin ja so stolz auf Dich!“ schreibt da der Mann. Deine Nachricht, daß Du Dich zur Arbeit in einem Rüstungsbetrieb gemeldet hast, hat mir wirklich eine große Freude bereitet. Schulter an Schulter kämpfen wir jetzt, Du als mein guter Kamerad. Ich werde nun immer daran denken müssen, daß vielleicht gerade Du die Waffe schmieden halfst, mit der ich kämpfe.— Nun kann ich Dir auch noch etwas anderes erzählen. Wenn wir Kameraden in einer Stunde der Ruhe hier zusammensitzen, dann sind unsere Gedanken natürlich bei Euch daheim. Oft erzählt dann der eine oder der andere vom tapferen Einsatz seiner Frau. Die Frau vom Müller Paul führt das Lebensmittelgeschäft ganz allein; sie scheint's wirklich oft gar nicht so leicht zu haben. Unser jüngster Kamerad, der selbst ja noch nicht verheiratet ist, berichtet mit Stolz von seiner Mutter. Da zwei seiner verheirateten Schwestern in einem Rüstungsbetrieb arbeiten, versorgt die Mutter, obwohl weit über 60, deren Haushalt und betreut die Kinder.„Und da könnt Ihr sicher sein, wo meine Mutter zupackt, da geht alles in Ordnung!" erzählt er mit leuchtenden Augen. Kannst Du verstehen, daß ich ein wenig bange war, man könnte auch mich einmal fragen? SsPDucftr und Beuuerar A 57 ? Durch Deine Tat aber nun bist Du ja auch eingereiht in unsere große Gemeinschaft! nsg. Eierzuteilung Auf den vom 1. bis 28. Juli 1940 gültigen Bestellschein der Reichstierkarte werden als 1. und 2. Rate insgesamt sechs Eier für jeden Versorgungsberechtigten ausgegeben, und zwar auf Abschnitt a drei Eier in der Zeit vom 2. Juli bis 13. Juli 1940, auf Abschnitt b drei Eier in der Zeit vom 10. Juli bis 20. Juli 1940. Die Abschnitte a und d sind damit aufgerufen. Monatsausstellung der Stadtbücherei Friedrich der Große 1740/1940 Als der Führer in seiner historischen Rede vom 1. September 1939 das deutsche Volk zum Kampf gegen seine Feinde aufrief, wies er zum Schlusse hin auf den großen Preußenkönig, der gegen eine weit überlegene feindliche Koalition siegreich bestand. Seitdem steht dieses Vorbild verpflichtend vor unser aller Augen, und wenn sich gerade in diesen Wochen glänzendster Waffenerfolge zum 200. Male der Tag des Regierungsantritts Friedrichs des Großen jährt, dann ist dies für uns ein Ereignis von tiefer symvolischer Bedeutung, dessen wir darum auch in der Monatsausstellung der großen Stadtbücherei aus innerstem Verbundensein gedenken. Gewährung von Arlaub oder Freizeit zur Regelung persönlicher Angelegenheiten Einberufener NSG. Die zum Wehrdienst einberufenen Gefolgschaftsmitglieder benötigen zur Ordnung persönlicher und häuslicher Angelegenheiten in der Regel einen oder einige Taae Freizeit vor dem Gestellungstag. Sie wird von den Betriebsführern nicht versagt werden können, wenn das Gefolgschaftsmitglied einen entsprechenden Antrag rechtzeitig stellt. Einberufene, die ihren Gestellungsbefehl kurzfristig erhalten, sollten auf Antrag von der Arbeit baldigst entbunden werden. Besteht kein Anspruch auf bezahlten Urlaub. auf den eine Anrechnung der Zeit der Freistellung erfolgen kann, so kommt an sich unbezahlte Freistellung von der Arbeit in Betracht. Gegen eine freiwillige Lohnzahlung für die kurze Zeit der Freistellung bestehen jedoch vom Standpunkt des Lohnstopvs aus keine Bedenken; eines besonderen Antrages des Betriebsführers auf Erteilung der Zustimmung bedarf es in solchen Fällen nicht. Die Zigarette, was sie uns ist in allen Levenslagen sich viele Beispiele solcher Art auch aus dem bürgerlichen Leben anführen. Oft, allzu oft ist uns die Zigarette schon Kamerad gewesen, in trüben und heiteren Tagen. Sie wird es sicher lange noch bleiben. Aber wie gesagt: Kamerad, genossen mit Maß! * Sterbegeld für Kriegerwitwen Er„kurbelt“ mit einem Apparat, den„Vater“ schon im Weltkrieg benutzt hat und der nun wieder zu Ehren kommt. Sie ist uns in manchen Stunden in fröhlichen und in sorgenvollen, oft Kamerad gewesen. Unentbehrlich schien sie uns manchmal, wenn wir irgendwie„eine harte Nuß zu knacken“ hatten, brauchten wir sie sozusagen als Gedankenstütze. Waren wir allein, wir „Passionierten“, glaubten wir nicht, ohne sie auskommen zu können. Wir haben sie in Stunden desAlleinseins dann von allen Seiten betrachtet, bliesen bedächtig den Rauch ins Leere, strichen bedächtig die grauweiße Asche ab, schauten zur Abwechslung in die rote Glut und brüteten an Gedanken herum, die uns so gerade in Stunden des Nichtstuns einfielen. Wie oft hat die kleine, niedliche Zigarette nicht dem hart kämpfenden Soldaten gefehlt, wenn er rastlos den Feind verfolgts und nur bei einer kurzen Rast einen einzigen„Zug“ machen mochte? Wie hat sie dem Feldgrauen im Schützengraben gefehlt, wenn tagelanges Trommelfeuer auf die Stellung hämmerte? Der Schaffende, er braucht kein leidenschaftlicher Raucher zu sein, freut sich jeden Morgen, wenn er nach dem Frühstück in der Pause sein„Stäbchen“ qualmen kann. Ist die Zigarette uns so in ernsten Stunden ein unentbehrlicher Kamerad geworden, so ist sie es anderseits auch in fröhlichen und festlichen Zeiten. Beim Dämmerschoppen vermißt der Raucher ebenso ungern seine Zigarette, wie ein jeder ungern sie im Festsaal in ungezwungener Runde entbehrt. Wenn sie zu irgendwelchen Zeiten rar wurde, haben wir uns stets zu helfen gewußt. Wir sind dann zur Selbsthilfe geschritten und sind unsere eigenen Fabrikanten geworden. Natürlich benötigten wir dann Tabak und Blättchen. Jeder drehte und rollte sie dann auf seine Art, so wie es ihm am besten„von der Hand“ ging. Die Männer des Weltkrieges drehten sie vielfach aus freier Hand. Dazu gehört allerdings ein wenig Geschick und Uebung. Es gibt auch eine andere, evensowenig komplizierte Methode. Dazu bedarf man nur ein Holz von der Stärke eines Bleistifts und eine Postkarte. Mit diesem Gerät kann Wenn auch der Mittelfinger steif(Weltkriegsverletzung) ist—„gelernt ist gelernt“. Manchmal fallen sie etwas„beleibt“ und ausgefranst aus, aber das stört den„Nicki“ nicht. ständlich Gift, wie jedes Genußmittel, das man ohne Maß zu sich nimmt.„Gift und Heilmittel ist dasselbe, es kommt nur darauf an, in welchem Maße man es zu sich nimmt", sagte uns einmal der Mediziner Professor Dr. Bier. Dieser Satz gilt sicher auch für die Zigarette. Es gibt sicher viele Raucher, die leidenschaftslos am Feierabend beschaulich und voller Zufriedenheit ihre Zigarette rauchen. Die Hausfrau— es sind wohl die meisten— weiß nur zu gut, was dem Gatten die Zigarette im Hause bedeutet. Sie kauft sie vielfach ein, und wenn sie nicht zu erstehen ist, dann übt sie sich in der Selbstherstellung, damit, wenn„Er" nach Hause kommt, es an nichts fehle, und nicht zuletzt auch darum, daß, wenn's früh morgens zur Schicht geht, nicht das bekannte„warme“ beim„kalten" Frühstück“ fehlt. Im Felde war ein deutscher Flieger zu einer bös aussehenden Bruchlandung gezwungen. Hoch im Bogen wurde der Soldat aus seiner Kiste heraus auf den Sturzacker geschleudert. Noch bevor der so Betroffene feststellte, ob auch die Knochen noch alle heil waren, brannte in seinem Munde eine Zigarette. Sie war gleichsam der erste Kamerad, der ihm zu Hilfe kam. Sie war hier Ausdruck der Beruhigung bzw. Wiederherstellung des soldatischen Gleichgewichts. Es ließen Alle Aufnahmen: Brüning Hier sitzt die liebende Gattin und quält sich redlich ab, damit„Männe“ im Kotten nach wie vor das Verlobungsetui zücken kann. Kameradschaft der Tat Der Reichskriegerbund hat in seinen einzelnen Erholungsheimen für Soldaten, die aus der Lazarettbehandlung entlassen worden sind und eines Erholungsurlaubes bedurfen, Freiplätze für einen vierwöchigen Erholungsurlaub dem Oberkommando der Wehrmacht zur Verfügung gestellt. Bisher haben sich viele begüterte Kameraden im NS.=Reichskriegerbund erboten, für die in Norwegen und im Westen verwundeten Soldaten, die keinerlei Angehörige mehr haben, einen vierwöchigen Erholungsurlaub in einem der schönsten Erholungsheime zu spenden. Die freiwilligen Spenden in den Kreiskriegerverbänden und Kriegerkameradschaften zur Beschaffung von Rundfunkapparaten, von Unterstützungen bei Kindesgeburten, die dem Rundfunk zur Verfügung gestellt werden, halten fortgesetzt an und zwar allwochentlich mit erheblichen Summen. Unter den Spendern befinden sich sämtliche Kreiskriegerverbände des Gaues West. Einsatzes werden darauf man schon recht ansehnliche„Stäbchen“ drehen. Der bingewiesen, daß Orts=, Landes= und Betriebskrankenkassen Handel bringt eine ganze Anzahl Zigarettenapparate und solche, welche Körperschaften des öffentlichen Rechts auf den Markt, die trotz ihrer Vielfältigkeit alle auf sind, gegen Vorlage der Sterbeurkunde bzw. Todesnachricht die gleiche„Machart“ hinausgehen: es muß gedreht des Truppenteils das allgemein übliche Sterbegeld aus= bzw. gerollt werden. Ganz aus der Mode gekommen zahlen. Voraussetzung ist, daß der Verstorbene einer die ist wohl die alte Methode, daß man fertige Papierhuler Kassen bei Einberutung zum Kriegsd'gliützzunftserteflen sen mit Hilfe eines Stopfers mit Tabak füllt. die Ortsgruppen der NS T3P.,„Amt, für„Kriegsopfer, und Die Zigarette hat ebenso wie alles hier im Leben die angeschlossenen Kameraoschaften der RSKOV.“ ihre Gegner. Im Uebermaß genossen, ist sie selbstvergeht die Gefolgschaftsführer an Sieder=und Riedrtartememals zuraurehatten Eine grundsätzliche Entscheidung des Reichsarbeitsgerichts Hut unle eine Ernsie Mähnung! Bei Fliegeralarm sofort den Schutzraum aufsuchen! Es ist bedauerlich, feststellen zu müssen, daß 19 Volksgenossen infolge der in den letzten Wochen stattgefundenen Fliegerangriffe außerhalb der Luftschutzräume ihr Leben lassen mußten Bis auf acht Fälle erfolgte der Angriff geraume Zeit, nachdem die Luftschutzsirenen„Fliegeralarm“ gegeben hatten. Neugierde und Disziplinlosigkeit verursachten alsoelf Todesopfer. In einem Fall hielten es drei Männer im Luftschutzraum nicht aus, weil sie dort nicht rauchen durften. Sie begaben sich in den Hausflur, um sich dort eine Zigarre anzuzünden. In dieser Zeit fiel eine Bombe. Zwei der Männer wurden von Splittern getötet, einer wurde schwer verletzt. In einem zweiten Fall verließen zwei Männer den Schutzraum, weil sie dort eine AuseinDei Zniegeratarin! Herunter von der Straße! Hinein in den Schutzraum! Dort ist es immer noch am sichersten im Felde), StellSchwermann, 8 Dierichs. andersetzung mit anderen Bewohnern des Hauses gehabt hatten. Kaum hatten sie sich ins Freie begeben, als auch schon Bomben fielen. Einer blieb tot am Platze, der andere wurde leicht verletzt. In einem dritten Falle waren Frauen und Kinder im Schutzraum, die Männer jedoch, die etwas sehen wollten, gingen zum Hauseingang, wo sie vom Angriff überrascht wurden. Zwei Tote, ein Schwerverletzter und mehrere Leichtverletzte waren die Folge. Bei einem. anderen Fliegerangriff gingen nach der Alarmierung zwei Männer, zwei Frauen und ein 12jähriger Junge in einer zwar ländlichen Gegend aufs Feld, um die Scheinwerfertätigkeit und den Flak=Beschuß zu beobachten. Obwohl im Umkreis von mehreren Kilometern keine Objekte waren, die einen Reiz auf einen Feindflieger ausüben konnten, erfolgte ein Bombenabwurf, bei dem alle fünf Personen getötet wurden. Und schließlich verließ bei einem Angriff ein Mann den Schutzraum, weil er sich darin nicht sicher genug fühlte. Während seine Kameraden unbehelligt blieben, lief er in eine explodierende Bombe. hinein und war auf der Stelle tot. In den Schutzräumen selbst hat es bisher nur wenige Leichtverletzte gegeben, und auch diese standen in den meisten Fällen unmittelbar am Eingang, so daß sie gegen Splitterwirkung nicht gesichert waren. Um weitere Opfer zu vermeiden, müssen daher die Schutzräume bei Fliegeralarm aufgesucht werden. Das eigene Leben.leichtsinnig aufs Spiel zu setzen, hat mit Tapferkeit nichts zu tun. Dort, wo keine Schutzräume vorhanden sind, muß in einiger Entfernung vom Hause ein Schutzgraben, der wenigstens gegen Splitterwirkung schützt, geschaffen und aufgesucht werden. Wer aber bei Fliegeralarm im Freien ist, und nicht früh genug einen Schutzraum erreichen kann, muß sofort beim Bombenabwurf im nächstliegenden kleinen Graben Deckung suchen oder sich flach auf die Erde legen, um dadurch den Bombensplittern ein möglichst kleines Ziel zu bieten. Wer aus Neugierde oder Leichtsinn disziplinlos handelt, hat alle Folgerungen aus seinem Verhalten selber zu ziehen. Volksgenossen! Zur Verhinderung jeglicher Lichterscheinungen während der Verdunkelung müssen die elektrischen Taschenlampen und Handlampen bei Benutzung während der Dunkelheit abgeblendet sein. Die Abblendung der elektrischen Hand= und Taschenlampen kann erfolgen: a) durch eingebaute Abblendevorrichtungen(Abschirmung, lichtdämpfende Filter); d) behelfsmäßig durch Einlagen von Zeitungspapier zwischen Glühbirne und Scheinwerferlinse. Für die behelfsmäßige Abblendung reichen bei den üblichen Taschenlampen zwei Lagen Zeitungspapier aus. Bei lichtstärkeren Handlampen sind entsprechend mehr Lagen erforderlich. Farbige Lichtwirkungen sind unzulässig. Hand= und Taschenlampen werden vorschriftsmäßig gehandhabt, wenn ihr Lichtschein nicht nach oben dringt und andere Verkehrsteilnehmer nicht geblendet werden. friedigend. In einer Entscheidung vom 21. Mai 1940 betont das Reichsarbeitsgericht erneut, daß bei einer ohne vorherige oder nachträgliche Zustimmung des Arbeitsamtes erfolgten Aufgabe des Arbeitsverhaltnisses durch den Gefolgsmann der Be.triebsführer zur Zurückhaltung des Arbeitsbuches berechtigt ist. Dagegen verneint das Reichsarbeitsgericht ein Zurückbehaltungsrecht an der Invalidenversicherungs=Quittungskarte und der Steuerkarte. Nach§ 1425 RVO. darf niemand die Invaliden=Quittungskarte wider den Willen des Inhabers zurückbehalten. Dieses Verbot gilt grundsätzlich und so auch für eine unberechtigte und vorzeitige Beendigung eines Arbeitsverhältnisses. Es handelt sich um eine Verpflichtung öffentlich=rechtlicher Art, der gegenüber privatrechtliche, aus dem Arbeitsrecht herrührende Belange des Unternehmers nicht in Betracht kommen. Das gleiche gilt in grundsätzlicher Beziehung auch von der Steuerkarte.. Der Arbeitgeber hat zwar die Steuerkarte während der Dauer des Dienstverhältnisses aufzubewahren und sie dem Arbeitnehmer am Ende des Kalenderjahres oder bei Beendigung des Dienstverhältnisses zurückzugeben. Diese Bestimmungen sind aber im öffentlichen Interesse getroffen und dienen nur dem Zwecke, den richtigen und rechtzeitigen Steuerabzug vom Arbeitslohn zu gewährleisten. Privatrechtliche Belange haben daher auch hier auszuscheiden. Von dem Zeitpunkt ab, wo das Arbeitsverhältnis tatsächlich beendet und dem Arbeitnehmer kein Lohn mehr aus ihm zukommt, besteht die unbedingte Verpflichtung zur Rückgabe der Steuerkarte. Nach dem völlig verschiedenen Charakter und Zweck des Arbeitsbuches einerseits und der Invaliden= und Steuerkarte anderseits ist allgemein die Ansicht abzulehnen, daß die Verpflichtung des Arbeitsgebers zur Herausgabe dieser Papiere einheitlich zu beurteilen ist. Diese Verpflichtung richtet sich vielmehr bei jedem Arbeitspapier entsprechend seinem Zwecke nach der besonderen für dieses getroffenen gesetzlichen Regelung.(RAG. 268/39.) Betriebstreue spricht mit Langjährige Dienste— Erhöhte Fürsorge Die Verbundenheit des Gefolgschaftsmitgliedes mit dem Betriebe hängt wesentlich von der Dauer der Betriebszugehörigkit ab. Deshalb stellt die Kündigung gegenüber einem langjährigen Gefolgschaftsmitglied eine Maßnahme dar, von der nur in einem wirklichen Rotfall Gebrauch gemacht werden darf. Daß im Einzelfall dieser Gedanke noch immer nicht genügend berücksichtigt wird, zeigt ein vom Amt für Rechtsberatungsstellen der DAF. mitgeteiltes Urteil des Arbeitsgerichts Eschweiler. In dem Falle war einem Gefolgschaftsmitglied, das sich in 14= jähriger Tätigkeit im gleichen Betrieb vom Arbeiter zum Schichtführer heraufgearbeitet hatte, gekündigt worden mit der Begründung, es hätte in der letzten Zeit seinen Dienst vernachlässigt. Das Gefolgschaftsmitglied bestritt dies und erhob Kündigungswiderrufsklage. Die Beweisaufnahme ergab zwar, daß in den vom Kläger geleiteten Schichten nicht ganz korrekt gearbeitet worden war. Es konnte aber nicht festgestellt werden, daß der Kläger dies durch Nachlässigkeit verschuldet hatte. Es wurde anderseits in gewissem Gegensatz hierzu festgestellt, daß die Betriebsführung ihm einen Monat vor der Kündigung auf ausdrückliches' Befragen mitgeteilt hatte, seine Leistungen wären nicht unbeTrotz dieses nicht eindeutigen Beweisergebnisses wies das Gericht die Kündigungswiderrufsklage ab. Es vertrat den Standpunkt, die Kündigung wäre betriebsbedingt, denn der Kläger wäre für Fehlleistungen in seinen Schichten verantwortlich. Die Kundigung wäre auch nicht unbillig hart, denn ihre Folgen wären nicht derart, daß sie dem Kläger schlechterdings nicht zugemutet werden könnten. Der Kläger hätte Beschäftigung als Erdarbeiter beim Westwall gefunden. Wenn er dort 20 RM. monatlich weniger verdiente, so wäre das mit Rücksicht auf den Grundsatz der Vertragsfreiheit und darauf, daß keine Arbeit entehrend ist, nicht unbillig. Damit hat das Arbeitsgericht, so sagt der„Angriff“, das Arbeitsverhältnis zu wenig als Treueverhältnis gewürdigt. Wer so lange, wie der Kläger seinem Betriebe die Treue gehalten und sich durch seine Leistungen einen höheren Posten errungen hat, darf nur aus schwerwiegenden Gründen, nicht wegen einer vermeintlichen Nachlässigkeit, entlassen werden, zumal dann, wenn, wie in diesem Falle, der Betriebsfuhrer dem Gefolgschaftsmitglied einen Monat vor der Kündigung erklärt hat, über seine Leistungen nicht klagen zu konnen. Gerade gegenüber langjährigen Gefolgschaftsmitgliedern hat der Betriebsführer auf Grund der langen Zusammenarbeit und der dadurch bedingten Zusammengehörigkeit eine erhöhte Fürsorgepflicht. Diese verpflichtet ihn, mit der Kündigung so lange zurückzuhalten, als es mit den Interessen des Betriebes irgend vereinbar ist. Im vorliegenden Falle hätte der Betriebsführer den Kläger deshalb höchstens unter Androhung der Entlassung verwarnen dürfen. Brave Tat. Am Sonnabend mittag ging eine Frau mit einem Kinde an der Hand auf der Bongardstraße spazieren. An der Ecke Rosenstraße lief die Kleine der Großmutter fort und war gerade im Begriff. den Fahrdamm zu überqueren. als ein Personenauto herankam. Ein RSKK.=Mann der das Kind noch eben rettete, wurde selbst vom Auto erfaßt und zu Boden geworfen; er trug zum Glück nur Schrammwunden davon. Kindergeme essen: MON DAMIN-Klammeri mit frischen Früchten oder Himbeersaft! Mondamin gibt es auf die mit einem X bezeichneten Abschnitte der Reichs. brotkarte für Kinder bis zu 6 Jahren Ausverkaufter„Ring“=shklus In einer Art musikalischen Parallele zu den BoJahr lediglich unterbrochen durch den Unfall Hauptdarstellers— bemüht sich die Kölner Oper, auch die zyklische„Ring"=Wiedergabe zu einer stehenden Tradition nun festin unserem Theaterleben machen. Einbeziehung der Abende in die Vormiete und erschwingliche Dauerkarten sorgen dafür daß in allen vier Vorstellungen ein nahezu ausverkauftes Haus dem großen Wagner=Werk lauscht. Daß man auf diesem Wege breiten Kreisen die gewaltige Ring=Trilogie nahebringt, ist der letzte Sinn dieser Einrichtung. Bis auf die schön timbriert und edel gesungene Erda des Gastes Eva Liebenberg bietet das Bild der Ven VSerhe, S Ppuisa limbibern von aög. Gingen!“ Pil dieper Bakole wirn den Volkstumsgruppen in der RS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude“ eine neue dankbare Aufgabe zugeniesen, die im levien Einne nur Dienst an der Volksgemgg###cet wil. Die Add.=Sggchgemgtgstof, ga## De Wäisegreunde lergruppe melden sich zu Woct. zzur die zarselfreunde gibt es eine Preisausgabe. So ist Sorge dafür getragen, daß das KdF.=Juliheft allen etwas bringt. minhef Sazd geauitzert und Biegr„. S 8176 6464 Für urlaubsabgeltungen, sund al Versicherungsbeiträge nicht zu Personal=Nachrichten alsososiale entrich: ten. Urlaubsabgellung und Sozialversicherung Bei der gegenwärtigen Lage ist es aus betrieblichen Gründen oft nicht möglich, den Gefolgschaftsmitgliedern ihren rückständigen Urlaub aus dem Jahre 1939 zu gewähMütter im RSV.=Heim Das wunderschöne Müttererholungsheim der NSDAP., Amt für Volkswohlfahrt, Gau Westsalen=Süd, in Beddellmt für Voltswogzlsabrt, Gau Wesisalen.=Su, in, Bed hausen im Kreis Wittgenstein ist nunmeyr auch wieder belegt. 36 Mütter aus Dortmund, Hamm, Herne, Bochum usw. sind zur Zeit im Heim zu einem vierwöchigen ErhoBlasenleiden Oas Wasser habe ich als Arznei betrachtet, und auf diese Weise bin ich die Entzündung der Blase losgeworden. Mein Leiden habe ich jetzt 171. u. mich so durchgeschl. Ihr Wasser heilt. M. A. Fecker, Kim., Jöhlingen/B., Bahnhofstr. 28. 12.8. 38. 20 grohe Flaschen RM 11.60. 10 grohe Flaschen RM 13—. Frecht und zurück trägt der Brunnen. Heilquelle Kerissprudel, Biskirchen A. ren. In sorchen Fauen wird von dem Recht der Urlaubsabgeltung, die bekanntlich bis zum 1. 10. 1940 ertiregt wurde, Gebrauch gemacht. Es war nun die Frage, ernu, lungsurlaub untergebrac Stuz mit dem Falrrade. den, or jese„Urlaubsentschgz) epen und Heäh##als bei, dern, wobei er stürzte und schwere Beinverletzungen davontragspflichtig anzuseben ist. Nachdem das Reichsversiche= trug, so daß er einem Krankenhaus zugeführt werden mußte. Auf der Wanderfahrt geriet am Sonnabend nachmittag auf der Wasserstraße ein Gehilfe von der Hattinger Straße mit seinem Fahrrad ins SchleuDer Arbeitsinvalide Richard Wetzstein, Bessemerstraße 39, konnte am Sonnabend bei gutem körperlichen und geistigen Wohlbefinden seinen 73. Geburtstag seiern. Geboren im Kreise Eisenach in Thüringen, lebt jubilar seit über fünfzig Jahren in Bochum. Ueber 20 Jahre war er auf dem Bochumer Verein und annähernd fünf Jahre auf der früheren Rombacher Hütte tätia. Vor einigen Jahren trat er in den Rubestand. Von seinen dreizehn Kindern leben noch vier Söhne und vier Töchter. Ein Sohn und ein Schwiegersohn standen während des Weltkrieges im Felde, im jetzigen Kriege tragen drei Söhne, ein Schwiegersohn und zwei Enkelkinder den Ehrenrock des Soldaten. Seit dem Tode seiner Gattin, mit der er über fünfzig Jahre in glücklicher Ehegemeinschaft lebte, verbringt der Hochbetagte seinen Lebensabend in der Famtlie seiner Tochter, der Ehefrau Friedrich Thöne. Er liest noch mit großem Interesse täglich den„BA“. Mit seinen acht Kindern konnten dem bochbetagten Geburtstagskinde noch 21 Enkelkinder und ein Urenkel zu seinem Ehrentage die herzlichsten Glückwünsche entgegenbringen. Sport-Beilage d Aus den=Eidotionen Stadtteil Hordel Auf den Kruppschen Zechen„Hanini Monat Iu Besetzung gegen das Vorjahr an den beiden ersten Abenden ein unverändertes Bild. Neu ist, dagegen die leitende Persönlichkeit am Pult. Karl Dammers' Vorgänger, Fritz Zaun, gab seiner Wagner=Interpretation, namentlich auch der musikalischen Darstellung der großen Ring=Motive das leidenschaftliche Pathos und die ungeheuer gespannte Ausdrucksintensität dieser anschaulichen Sprache. Der jetzige Dirigent untermauert seine musikalische Deutung mit einer vorbildlichen thematischen Gründlichkeit, gibt dem motivischen Bau auch tragenden, glutvollen Atem und arbeitet di dramatischen Akzente plastisch und wirkungsvoll heraus. So ergibt sich auch unter ihm ein, freilich nicht nover- und„Hannibgl“ köngen im Monat Juli, folgende Arbeitskameraden auf eine 25jährige ununterbrochene und treue Diensizeit zurückblicken;„Kokereiarbeiter Kredig Hauer Scheuren, Tagesarbeiter Siebert, *#und Hauer Lühmann. Hauer in allem, großzügiges, aber dennoch prägsames musskeglsahgs Bild, Herrinstrumenkale Glanz Am.„Taurtog gristing Dworcat und Hauer Stadtteil Werne Im, goldener, Kranze. Am Con leute Karl Brundau und Frau, Tozisima Fischer, Rixenburgweg 61, das schöne Fest der Hochzeit. Der Jubelbräutigam wurde am 6. 1864 zu Ransbach und die Jubelbraut am 3. 1866 zu Schenklengsseld, Kreis Hersjeld, gehoren. Ehe gingen zehn Kinder hervor. leben. Ein Sohn siel im die Ehegevorene goldenen Dezember November men der Kölner Sanger unseres Orchesters sich eindrucksvoll einfügen. Ein paar„Einzelleistungen müssen auch in dieser knappen Gesamtbetrachtung besonders gewürdigt werden: Emil Treskows stimmgewaltiger, strahlender Wotan, August Griebels interessanter Alberich, Adelheid Wollgartens imponierende Fricka, Charlotte Hoffmanns reizvolle Freia, Ruth Folt; Ardens musikalisch=wie gesanglich großartigg# rdens musikalisch=wie gesanglich großartige bilde und nicht zuletzt der stimmlich wie ausdrucksmaßn ausgezeichnete Siegmund von Matthias Steland. ersfeld, geboren. Aus der wovon noch sechs Kinder Weltkrieg aus dem Felde der Ehre. Dem fleißigen Jubelpaar gelang es, Eigentum zu errichten, in dem es seinen Lebensabend verbringt. Sechs Kinder und zwölf Enkelkinder brachten den Eltern und Größeltern ihre Segenswünsche dar. Ebenso nahm auch die Gemeinde Anteil. Am Auftrage der verwaltung überreichte Stadtoberinspektor Vetter ein Glückwunschschreiben und eine Ehrengabe. Ortspolizeibehörde am morgigen Dienssag erneut die mit Kartoffeln und Tomaten bestellten Grundstücke von den Nutzungsberechtigten nach dem Kartoffelkäser oder seinen Larven abzusuchen sind. Der Suchdienst beginnt um 11 Uhr. Stadt Wanne=Eickel Jubilare der Arbeit. Auf den„Shamrock"=Zechen der Bergwerksgesellschaft„Hibernia“ können im Mongizzt folgende Arbeitskameraden auf eine 40- bzw. 25jährig, treue und ununterbrochene Diensttätigkeit zurügongen: 40 Jahre: Benzolwärter Westrup; 25 Jahre: Hauer Smukalla, Hauer Andrcejewski, Hauer Krys und Kokereiarbeiter Rüdiger. Auf den Zechen„Unser Fritz“] „Consolidation“: 40 Jahre: Elektriker Höke; 25 Jahre: Schmied Schäpers Grubensteiger Ehle, Platzarbeiter m a“ u und## Das schöne Fest der silbernen Hochzeit seiern morgen, Dienstag, der Abteilungsleiter a. D. Wilb. Dingerdissen und Frau, Toni geb. Voß, Hunscheidtstraße 49. Das Jubelpaar wurde 1915 krigssgetraut. Von der Eisenbahndirektion Essen wurde der technische Reichsbahninspektor Kachel in Bochum zum technischen Reichsbahnoberinspektor befördert. Assistent Peinecke wurde zum Reichsbahnsekretär befördert. In den Rubestand wurden versetzt: technischer Reichsbahninspektor Schneewind und von Elmpt. Stadtteil Querenburg Am 30. Juni feierte Oma Hirth ihren 85. Geburtstag. Im Banne der großen musikalischen Tragödie folgte das Publikum der, wie immer, von Alexander Spring szenisch betreuten Aufführung mit großer Aufmerksamkeit und gab in anerkennendem Beifall seine Dankbarkeit kund. Dr. Josef Schwermann. „Kraft durch Freude“. „Komm, mach mit“. Sie wohnt bei ihrem Sohn Johann. Von ihren zehn Kindern leben noch sechs. Drei Söhne haben den Weltkrieg mitgemacht. Zu ihrem Geburtstag gratulieren sechs Kinder, 22 Enkelkinder und 21 Urenkel. Sie wohnt bei dem Landwirt Buschmann zur Miete. Sie liest von Ansang des Erscheinens den„BA“. Die Jubilarin ist geistig noch auf der Höhe und nimmt regen Anteil an die bheutigen Geschehnisse. Sie ist in Berghofen. Kreis Biedenkopf. geboren und seit ihrem 14. Lebensjahre im Kreise Bochum. Stadtteil Weitmar Franz Gewehr. Sohn des Werkmeisters Karl Gewehr, Blumenfeldstraße 113, erbielt am 28. Juni Hu, uge gSggt lichen Seefahrtsschule zu Hamburg das Patent zum Kapitän auf großer Fahrt. Was bringt das KdF.=Juli=Programm? Wir wollen daran denken, wenn wir unsere Reisetzläue Aus dein=Nachbalgeriel für den diesjährigen Urlaub machen: keine weiten Ziele, Soester Börde oder in das Ennepe=Ruhr=Tal hinein, wofür und Wort mit den schönsten Wander=, Ausflugs= und Fe westfälischen rienzeiten unserer engeren Heimat bekannt macht. Wetter ist triebe, der die Besten des Gaues ermitteln will. Unterhaltungsabende musikalischer, kabarettistischer und artistischer Art sind angesagt, die in der Hauptsache unseren Soldaten Freude und Entspannung bringen wollen. Das Deutsche Volksbildungswerk hat den bekannten Kraftspor Stadt Wattenscheid Im Kreise Wanne=Eickel Wattenscheid hat das Amt für Volksgesundheit die Kräutersammlung in die Hand gemen. In beiden Kreisahschnitten sind„Sammelstellen Vor allem die Jugend wird sich bei diesem Einsatz wieder besonders hervortun.— Umsangreiches Fahrtenprogramm der Hitler=Jugenzzg, Die Pomimenden bteiche Banigr 300(Wanne= Eickel Wattenschelz).9133897. Sindermann und Fördermaschinist Tölle.— Zusammen mit den führenden Männern der fahrt und der NS.=Kriegsopferversorgung besuchte leiter Bönnebruch=Althoff die in Dortmunder Lazaretten liegenden Verwundeten. Er sprach den Kameraden seinen Dank für den opferfreudigen Einsatz aus und erkundigte sich nach ihren Angehörigen und ihren näheren Lebensumständen. Wo besondere Wünsche bestanden, wurde ihre Erfüllung nach besten Kräften zugesagt.— Die für die Zuteilungsperiode vom 1. Juli bis 28. Juli eultige„Pähr: mittelkarte berechtigt u. a. zum Bezuge folgenver Wuren: Teigwaren: Je 25 Gramm Teigwaren werden auf die Abschnitte N 11 bis N 15 geliefert. Wo Teigwaren nicht vorhanden sind, können die entsprechenden Mengen,„Nähr; mittel bezogen werden. Reis: Auf die Einzelabschnitte N 25 bis N 29 werden in der ganzen Zuteilungsperiode je 25 Gramm Reis abgegeben. Kondensmilch und Konserven: Wie schon in der vergangenen Zuteilungsherigde it den Versorgungsberechtigten auch jetzt die Mötag###e geben, an Stelle von 150 Gramm Nährmitteln,###### Frer Wahl entweder eine große bzw. zwei kleine Dosen Kondensmilch oder eine ganze Dose Obst= oder Gemüsekonserven zu bezieben. Die Versorgungsberechtigten können in jedem Falle Nährmittel beziehen. Ein Anspruch auf Lieserung von Obst= oder Gemüsekonserven oder Kondensmilch besteht nur, sofern diese Waren vorrätig sind. Die Abtrennung der Abschnitte N 1 und N 2 oder N 2 und N3 erfolgt Wie in dem vorhergehenden Versorgungszeitraut Kartoffelstärkemehl, Puddingpulver, Reisflocken: Auf die Abschnitte N 21 und N 22 kann der Verbraucher nach seiner Wahl an Stelle von Kartoffelstärkemehl Sago oder Puddingpulver auch Reisflocken erhalten.— Die Reisevereinigung Wanne=Eickel und Umgebung fuhrte am Sonntag den Preisflug ab Gardelegen durch. Da der Flugverlauf als schlecht zu bezeichnen ist, muß damit gerechner werden, daß die Tauben unterwegs mit Gewittern zu serte jetzt der Schüler Otto Storchmann in Hattingen, Nordstraße 8, sein Schulsparguthaben von 15.— RM. bei der NSV. ab. Die Ehrenzeichenträger und alten Nationalsozialisten des Gemeinschaftswerkes Hattingen haben auf sechs Tage des ihnen zustehenden Urlaubs in diesem Jahre verzichtet, sich den in Frage kommenden Betrag in bar auszahlen zu lassen. Sie haben ihn vielmehr dem Kriegshilfswerk des Deutschen Roten Kreuzes überweisen lassen. Die Abgeltung des Urlaubs ergibt eine Summe von 1576.— RM. Die Geschäftsführung des Gemeinschaftswerkes hat den gleichen Betrag zur Verfügung gestellt, so daß dem Kriegshilfswerk des Deutschen Roten Kreuzes. Ortsgruppe Winz=Baak, insgesam“ ein Betrag von 3152 RM. zufließt. Aus der ASDAp. RS.=Frauenschaft— Deutsches Frauenwerk Montag, 1. Juli Ortsgruppe Gerthe. 15 Uhr: Nähstunde im Frauenschaftsheim. 20 Uhr: Zusammenkunft der Jugendgruppe im Frauenschaftsheim.— Linden. 15.30 Uhr: Nähen im Frauenschaftsheim. 20 Uhr: Jugendgruppe. Dienstag, 2. Juli Ortsgruppe Altstadt. 17.30 bis 18 Uhr: Sprechstunde der Kassenverwalterin. 20 Uhr: Jugendgruppe. Beides im Heim, Malteserstraße 21.— Griesenbruch: Die Zusammenkünfte der Kindergruppe finden„vorläufig nicht mehr kämpfen im Hause Alleestraße 79 statt. Die Kinder kommen Dienstag, 2. Juli, von 16.30 bis 18.30 Uhr auf dem Schulhof in der Alleeschule zusammen. 17 Uhr: Sprechstunde der Ortsfrauenschaftsleiterin. 18 Uhr: Zusammenkunft der Zellenfrauenschaftsleiterinnen. Beides im Heim, Vetzstr. — Ehrenfeld. 15 bis 17 Uhr: Zusammenkunft der Kindergruppe über 6 Jahre in der Bismarckschule.— Wiemelhausen. 15 Uhr: Kindergruppe in der Borgholzschule.— Linden. 16 Uhr: Arbeitsstunde. Die Abteilungsleiterin V. und H. wird Rezepte durchgeben. Papier und Bleistift mitzubringen.— Dahlhausen. 16 bis Wizienststelle.=Otto=Straße. 19.30 Uhr: SängParteioienststelle, Dr.=iezlut, ahe. 47.00 Uhr:„Säuglingspflegekursus.— Weitmar=Mitte. 15 bis 17 Uhr: Kursus für Erziebungsfragen in der Geschäftsstelle. Hattinger Straße.„Hofsteueen,.15 bis 16 beitei. Die Fabrten sind in erser, Linie für verufsthige Enispannung sinden sollen. Insgesamt werden 40 Fahrten schöne Sauerland— Kartosselküser=Abwehr. Das Stadtpolizeiamt weist darauf hin, daß nach der Anordnung der hatten.— Der Röhlinghauser Bahnhof hat in letzter Zeit stunde der Abieilungsleiterin v. und H.— Kornharpen. Verbesserung erfahren. Auch der Bahn= 16 Uhr: Zusammentunft im Zeichensaal der Schule. Alle manche wertvolle Verbesserung erfahren. steig ist schöner geworden. Gerade in diesen Tagen erfreut das Auge die Rosenpracht der Beete.— An der verlängerten Göbenstraße hat die Bergwerksgesellschaft„Hibernia“ für kinderreiche Gefolgschaftsmitgl der Zeche,„Shamrock 3/4“, eine atznzwpzschen sind wöst stehende Sieolung errichten lassen.„Igzwizgen, uno zwölf Wobnungen fertiggestelt. Die Stezzzichneten Eindruck, schmucken Ausführung einen ausgezeichnenen Einblack. 1h. Udr. O“ Mitglieder werden erwartet. Für Zellen= und Blockfrauenschaftsleiterinnen ist das Erscheinen Pflicht.— Gerthe. 19.30 Uhr: Mütterschulungskursus„Erziebungsfragen, im Frauenschaftsheim.— Werne. 16 Uhr: Gemeinschaftsnachmittag im Heim. Vortrag von Fräulein Gutjahr: ###chte Franfreich die „Wie Ennepe=Ruhrkreis nag. Jung, und alt fürs Rote Krgzzg, Zzugzer„gsede.,#eilun werden, den wienststellen der NeV, Fuut eizer vorbild: Hamme. lichen Opferfreuvigkeit unserer Kinder gemeldet. So lieversuchte Frankreich die Einigung Deutschlands zu verhindern?" Auch Nichtmitglieder— besonders unsere Soldatenfrauen— sind herzlich eingeladen.— Hofstede=Riemke. 14.30 bis 17 Uhr: Handarbeit:„Neues aus Altem.“ 15 bis 16 Uhr: Sprechstunde der Ortsfrauenschaftsleiterin und der eder Abteilungsleiterin Volkswirtschaft— Hauswirtschaft.—. bild= camme. 10 bis 12 Uhr: Sprechstunde der Ortsfrauenschaftsleiterin in der Geschäftsstelle. einmal, Ancia GOA MEINZ LORENZ LAMBRECHT 26) Nach zehn Minuten ist alles wieder in Ordnung. Liktor und Flivo haben sich in der Die abgerieben und Bazraiegagsen und Wollfwegtzgs gege Geselschaft sitzt, etwas ernüchtert durch den Zwischenfall, auf den im Spitzbogen zulaufenden Bänken im Cockpit und unterhält sich leise. Nur Ancia„Maria starrt schweigend vor sich hin. Enzio steht am Steuer. Lichter Genuas nähern sich. Als Flipo und Viktor aus der Kabine kommen, steht Ancia Maria auf. Flipo setzt sich schweigend auf ihren Platz. Er fühlt sich klein und seekrank von dem vielen geschluckten Wasser. Ancia Maria dreht sich um, stemmt die Hände in die Hüften und sieht finster auf ihn herab. Endlich macht sich ihre niedergehaltene Erregung Luft.„ „Du bist ein ganz dumer Junge.##. damit du es nur weißt", beginnt sie.„Du machst immer solche Kunststücke, die einen auf den Tod erschrecken. Du, mit deinem Sekt und deinem Gequassel. Den Sekt hättest du ruhig bleiben lassen können. Aber du mußt ja immer den Großartigen spielen. Du nant danken, daß du noch, am Leben bist. Ich an seiner Stelle wäre dir nicht nachgesprungen, niemals, wahrhaftig nicht.“ Hier wagt Flipo einen schwachen Einwurf:„Herr Gienant und niemand hätte mir nachspringen brauchen. Ich kann nämlich ganz gut schwimmen, wenn du es noch nicht wisen olte., Leinem Zustanht „Ach, du und schwimmen! In oeinem Hustano! Du bist ja betrunken, das bist du nämlich wirrlich, damit du es nur weißt. Du solltest dich ganz gehörig was schämen. Ueberhaupt, wenn ich gewußt botisegefghre so kommt, wäre ich ganz bestimmt nicht mirgefuhren, gang bestimmt nicht.“.....,.i ihrer Standrede setzt sie sich an seine Seite. Aber sie schweigt jetzt und grübelt vor sich hin. mals sieht sie nach Viktor hin, der sich auf die kleine Bank neben dem Eingang in die Kajüte gesetzt hat und, die Beine lang von sich gestreckt, eine Zigarette raucht. Nach einer Weile steht sie auf, geht langsam zu ihm hin und setzt sich neben ihn. Viktor zieht die Beine an und wirft die Zigarette ins Meer. Die Bank hat kaum Platz für zwei Personen. Ancia Maria muß einen Grund haben, aus dem sie sich neben ihn gesetzt hat. Aber sie spricht nicht. Sie sitzt vorgebeugt und nimmt ihr Sinnen wieder auf. Dann lehnt sie sich zurück und sitzt nun fz,; au, Zirtg. geeschmiegt. Er hört, wie sie langsozigugtgo gugge fast ist es ein Seufzer, der heimlich sein son., wieder beugt sie sich vor... Es muß eine Unruhe, eine sonderbare Gemutsbewegung in ihr sein. stackend herauskommt und leisezeglgantz, hgrmsog z. nicht hören, sollten, obwohl, sie gung„##mlos ist: „Frie... frieren Sie nicht! „Wegen des unfreiwilligen Bades meinst du? Aber das hat doch nichts auf sich.“ „Es war so...“ so mutig „Aber wadt So ewas lann boch Hiregr, fel al5 Da ergreift sie plötzlich seine Hand:„Sie sind so gut... Es ist so...“ Sie bricht ab, kann mit einemmal nicht mehr sprochen. „Aber kleines Mädchen...!“„ Da hebt sie rasch den Kopf und sieht ihn mit großen ernsten Augen an:„Nein nein, bitte, nicht. Sagen nicht kleines Mädchen zu mir, bitte!“ „Aber warum denn nicht auf „Weil.“ Wieder versagt ihr die Stimme. Plötzlich kommen ihr Tränen. Sie will sie verbergen, erhebt sich hastig und stürzt in die Kajüte. Die andern sehen ihr lachend nach.„ „Flivo sagt ungelenk:„Ach, was ist das noch fur#n Kind!“ Er steht auf, offenbar um ihr zu folgen, sett „Wird sich wieder geben“, meint Enzio in brüdereht Viktor in ist anderes. Er denkt an Ancia Maria. Er denkt, daß sie ihn bat, sie nicht kleines Mädchen' zu nennen. Er denkt daran, daß sie zusammenzuckte, als sie seine Hand auf ihrer Schulter spürte, daß sie flüchtete vor ihm, daß sie ihn„Herr Gienant' nannte. Plötzlich fühlt er mehr, als daß er es klar erkennt, daß Ancia Maria kein Kind mehr sein will. kein Kind mehr ist, weil sie liebt. Weil sie ihn liebt! Diese überraschende Entdeckung erfüllt ihn mit einer wundersamen Regung, die er zum ersten und einzigen Male empfunden hat, als ihm Thea Immenhoff begegnete. Ancia Maria steht ebenfalls im Dunkeln. In ihrem steht sie, die Kniee gegen den Rand ihres die Brust gelegt. lichem Gleichmut..6..22 Da. Ancia Maria nicht, zuruckkemmt, geht Vi nach einer Weile in die Kazute. Das Licht darin scht har das Leuchten über dem Meer sickert verbreitet einen blaßgrünen, Zimmer neut ue, die Knsee gegen Bettes gestutzt und die Hände über die Brust a Ein beseligtes Lächeln gleitet in ihre Mundwinkel, als sie mit geschlossenen Augen leise ins Dunkel hineinspricht, was sie vorhin Viktor hat sagen wollen:„Ich hab dich so lieb, Viktor. Plötzlich drückt sie mit einer ungelenken Geste ein flaches, in Seidenpapier gehülltes Schächtelchen in seine Dabei stößt sie hervor:„Sie dürfen es aber erst aufmachen, wenn ich fort bin. Versprechen Sie es mir!" „Ja, Ancia Maria.“ Er ist überrascht und selbst erregt. „Und...“ „Was denn? Sprich doch nur." „Darf ich Ihnen schreiben— einmal?“ „Ich würde mich sehr freuen.“ „Ja. Ganz gewiß, Ancia Maria.“ „Und Sie werden auch mir schreiben?" Die Stim#e übersturzt sich.„Bitte, bitte, Viktor, schreiben Sie tir. Ich werde sonst verrückt dort. Ich brenne einfach ch müssen mir schreiben, nicht wahr, bitte!“ X. me mi durg, eie müssen mir, zch will dir gerpe auf mutig ,von Ihnen. Er hat es jetzt gelöscht, aber durch die Bullangen und Viktor sieht das Mädchen auf dem Ecksofa sitzen, reglos. Sie weint nicht, sie sinnt, träumt vor sich hin um mit weit offenen Augen. Bei seinem Eintrit schreckt sie etwas zusammen.„„ 90 f. 9, Er geht zu ihr hin:„uncia...: was hast du nur, Ancia Maria?“„ W. rich. Ich weiß „Nichts... Fragen Sie nicht... Ich loeiß doch heraus. Wir sind gleich da.“ Sie steht gehorsam auf, geht aber nicht. Viktor legt seine Hand auf ihre Schulter und streichelt beruhigend darüber hin. Wie oft hat er diese freundschaftliche Liebkosung für sie gehabt, ohne daß Ancia Maria etwas dabei gefunden hätte. Aber jetzt zuckt sie zusammen und flüchtet nach der Tür hin. Es ist eine sonderbare Flucht, bei der es aussicht, als ob Ancia Maria bei jedem Schritt, den sie vorwärts tut, zurückgezogen würde zu Biszgr, gag Tür bleibt sie, wieder stehen. Erst als sie hort, daß er hinter ihr herkommt, geht sie rasch hinaus. Gleich darauf sind sie in Genua. Die beiden Ansaldikinder verabschieden sich von„Szagense gnzig ar men mit Viktor zusammen einen.##rg, um a. Maria sitzt neben Viktor auf einem Rücklitz. Sie ist schweigsam geworden und träumt vor sich hin. Sie ist so müde, denkt Viktor. Auch Enzio gähnt schläfrig und unterVor dem Haus Ansaldi steigen alle drei aus. Enzio bezahlt den Wagen und geht nach dem aufzuschließen. Ancia Maria steht dicht vor Viktor und sieht ihn an. Sie hat die ganze Zeit über nachgedacht, was sie ihm beim Auseinandergehen sagen will. Aber nun vermag sie doch nicht auszusprechen, was sie geEr' streckt ihr die-Hand hin:„Gute Nacht, Ancia Marig. Du bist sicher sehr müde." „Nein...“ Jetzt muß sie es sagen, noch kann ne es sagen. Sie öffnet wendet sich hastig um und schlüpft durch das halb offene „Gute Nacht. Viktor. Schlafen Sie gut.“ „Gute Nacht, Enzio. Sie auch.. g. ag., Langsam dreht. Viktor sich um und geyt nach seiner Wohnung hin. Gute Nacht, Herr Gienant' klingt es in ihm nach. Sonderbar! Herr Gienant! Zum erstenmal hat Ancia Maria ihn Herr Gienant genannt. Warum diese feierliche Förmlichkeit auf einmal? Erwartet sie etwa, daß er jetzt auch Sie zu ihr sagt. Alt genug wäre sie ja nachgerade dazu. Aber er wollte damit erst anfangen, wenn sie aus ihrem Pensionat zurückkam. Sonderbares Geschöpf, diese kleine Ancja„Maxia! Als er in sein Wohnzimmer kommt, oreut er kein Sternennacht über dem Meere. Dort in der Richtung muß Korsika liegen. Eigentlich sollte er da mal wieder auch binfahren, mit, Salterbeck„zusammen. In flüchtigen ziebt die Bluchtnacht, vor zehn Jahren duric Von diesem Tag ab ist Ancia Maria von Grund verändert. Unmöglich, Viktor zu ihm harmlosen Gemütes in seine Wohnung zu Laufen, diese oder jene Gefälligkeit zu bitten! Wahrhaftig, Liebe nicht besser offenbaren, als sie könnte ihm ihre Lteve nm hener,#enbaxen, als dadurch, daß sie sich vor ihm zurückzieyt. Sie beginnt, ein Tagebuch zu führen. Das ist ihr einziger Vertrauter, und was sie hineinschreibt, ist von so überaus kostlicher Reinheit und Stärke, daß es zu schade ist, um es einer heutigen, flüchtig dahinlebenden Welt mitzuteilen, die kaum mehr den Unterschied kennt zwischen kindhafter Sentimentalität und echtem Gefühl. wenn Viktor schheiben nicht wahr, will dir gerne schreiben, uncia Maria.“ „Danke. Stecken Sie das rasch ein. Es soll niemand sehen. Niemand weiß es. Es ist nur... damit Sie mich 0„ Wie könnte ich dich je vergessen, Ancia Marial“ Sie hat wieder nicht das gesagt, was sie hat sagen wollen. Aber Viktor kennt jedes Wort, das ihr Herz gefunden hat. Ihre Augen sind beredter als ihre Zunge, sie verraten ihr Hers,etsan, er Leintz empfinher, agar Welch süße Qual muß es ihr bereiten, Penn Littor wie bisher spielerisch seine Hand auf ihre Schulter legt oder scherzhaft ihre Wange tätschelt! Sie sehnt sich nach einer solchen Berührung und meidet sie doch. Sie erschauert darunter und erleidet zugleich Qualen, weil sie meint daß er so gar nichts dabei denkt und empfindet. Auch daß er sie jetzt immer noch Du nennt, schmerzt sie. Sie glaubt, auch er müsse von Stund an verwandelt sein. Sie ahnt nicht, daß auch Viktor tatsächlich verwandelt ist, und welche Selbstüberwindung es ihn kostet, weiterhin den freundschaftlich vertrauten Ton von bisher beizubehalten. Auf keinen Fall will er ihrer Liebe, die er gerade an ihrer scheuen Zurückhaltung neue Nahrung geben. Das wäre ihn Fortun Schalke (Von unserem Heiß war der in Leipzig, als zum ersten Mal gegenüberstanden stadion wurde di boten. Im erste Union Ober meister Rapid ten Kampf die ten Schalke 0 15. Male währ Klingen kreuzte im Stadion ve Ball freigab zur Union O Die Berliner internationale 2 allerlei zu tun, in Schach zu h fällt eine nicht die Union. Die lebhaft geht da bilder gibt es v greifbar naher wird. Als danr Verteidigung zu aus beiterem Schußkanone „Bimbo“ zeig sein kann. Er vollen Lauf ei die ihr Zieln wird dann imr fern Glück, als Ostmärker abh Mit dem 1 Im zweiter Bild wie in de kämpferisch sto der Wiener. 2 Linksaußen S der und der kämpferischen die die Zuschau sich einzelne oft zu Protest Anlaß. Berli: auf den Null Linksaußen d der unhaltbar drei Minuten hingnis, für Spiels im E Pinder sei Verein bucht, weiteres Tor. links kam zu verdiente„Ehr war das Erge gibt. For recht im wie gut erkennt, neue Naorunggglteg. Nur wäre ein Vertrauensbruch den Menschen gegenüber vorgekommen, denen er so viel verdankt. Vor allem aber will er keinen Vertrauensbruch an unia Maria selbst begehen. Daß er dabei grundfalsch vorgeht, darüber wird er sich nicht klar. Nichts kann eine junge, starke Liebe mehr ins Leidenschaftliche, ja ins krankhaft Ueberspannte hineinsteigen, als indem man sie unerwidert läßt. Ancia Moria sucht die Einsamkeit auf, nur von ihrem kostbarsten Schatz, dem Tagebuch begleitet. Ihr Geheimnis erdrückt sie fast, aber sie hätte sich eher die Zunge abgebissen, i, als daß sie sich ihrem besten Freund anverdje öffnet den Mund, da tritt Enzio zu ihnen, traut hatte.„„ sagt leise:„Gute Nacht. Herr Gienant.„Sie] E ist ein Glück für sie, wenn sie es auch narurlich als größte Bitternis empfindet, daß sie im nächsten es ist das Johr 1929. in das Pensionat in kommen. Den, bicg, sonst bast du am Ende noch Un Pildern zezi Die bluchtgacht vor zehn zahren nichts dgvoy eroohzugeg.—.—. seinen Kopf. Aber im Grunde denrt er eiwar ganz annehmlichkeiten daheim.“ Frühjahr, ge ist das Jahr 1929, in der französischen Schweiz kommt, um den letzten Schliff zu erhalten, bevor sie den bedeutsamen Schritt in die Gesellschaft der Erwachsenen tut. Wie soll sie dieses lange Jahr mit dreihundertfünfundsechzig Tagen und Nächten überstehen? Worauf sie sich vor kurzem noch zefreut hat, erscheint ihr nun als unerträgliche Verdammnis.„tenkans 6555 Einige Tage bevor sie aus dem Elternhaus scheidet, ist Viktor zu einem einfachen Abendessen Ansaldi eingeladen. Man feiert Ancia Marjas wobei er natürlich nicht fehlen darfg„sitzt still und etwas blaß am Tisch, und um ihre nunen liegen tiefe Schatten. Nach dem Essen findet sie Gelegenheitz, Viktor einige Minuten allein zu sein. Aber nun„ sie fgeregt, daß sie rein Wort hervorbringen obwohl sie im Kopf schon längst alles auswendig herkann, opf schon längst alles aus sagen kann, was sie ihm anvertrauen mochte. Minuten ihres letzten Beisammenseins empfinder, unnt Tatfächlich öffnet er ihr Geschenk erst, nachdem sie Genua verlassen hat. Zur größeren Sicherheit hat sie das Kästchen unter dem Seidenpapier noch einmal verschnürt und die Verschnürung versiegelt. Und auf der Rückseite des rosafarbenen flachen Karrons steht: Erst öffnen, wenn ich fort bin!— Ueberflüssige Vorsicht bei Viktors Zuverlässigkeit! Mariag Gird nach Das Schächtelchen enthalt Ancia Mari# Bild, nach einer guten Photographie klein auf Emaille gemalt in einem ovalen Goldrahmen. Es ist wenig größer als eine Taschenuhr, aber da es nur den Kopf darstellt. und von einem ausgezeichneten Künstler angefertigt worden ist, so bildet es doch eine starke, lebenswarme Beziehung. Auf einer schmalen Besuchskarte, die beiliegt, steht in der steilen Lateinschrift Ancia Marias: Veraiß mich nicht. Ich liebe Diskgnnte solunge sie i. Was sie unmöglich gestehen konsile, splänge### i seiner Nähe war, hier steyzt es in drei Worten. Dre Worte, die ihre Herbheit so schwer offenbaren konnte daß sie sie aufschrieb und ihn bat, ihr Geschenk erst nach ihrer Abreise zu öffnen.., Viktor hält Bild und Karte in den Händen wie Reliquien. Er gibt sich rückhaltlos dem überströmenden. Gefühl hin, daß er in Ancia Marias Gegenwart stets unterdrückt hat. Er ist so jung in diesem schweigenden Taumel, daß er Bild und Karte an den Muno drückt und mehrmals Ancia Marias Namen vor sich hinflüstert. Die Wochen vergehen, und jede Woche bringt Viktor einen Brief aus der Schweiz, und jede Woche schreibt er die Antwort darauf. Enzio ist schon im Herbst vergangenen Jahres zur Kriegsmarke eingezogen worden und befindet sich augenblicklich auf längerer Auslandsreise mit einem Kreuzer. So fühlt sich Viktor noch einsamer als sonst. und es ist ihm nur recht, daß Andreas Ansoldi noch mehr Arbeit auf seine Schultern ablädt. Der alte Direktor Maretti hat einen kleinen Schlaganfall erlitten und ist von seinem Posten geschieden. Die Verantwortung für Viktor wächst mit den Stufen, Seine— znehmste Erholung bilden die Stunden, die er mit Maria Ansaldi vervlaudern darf. Häufig sprechen sie dabei von Ancia Maria. Bald nach deren Abreise kommt es zu einem Gespräch zwischen ihnen, daß für Viktor etwas Peinliches hat, weil es an sein Maria Ansaldi sagt, leicht aus der Unterhaltung heraus:„Wissen Sie übrigens, Viktor, daß Ancia Chwahl er überrumpelt ist und Fic,ggg., antgelighen Augen beobachtet weiß, vermag er ruhig zu, „Ich glaube, das bemerkt zu haben, Frau Maria.“ Er lächelt sogar dabet.(Zortsetzung folgt.) Und danr schaften zum mernden Ra der angekür Schulz(Dre andere Takti ihre Verteidi Dadurch sieh als beim er Kombination Szepans Er dirigiert Fortunen h fern, als S gelegt bekor die Querlat Seiten ein zig. Auch die können schor zehn Minut Angriff ein Ball von 9 stürmer Gi tig. Gühl nationalem zum erfolg men zwar den sie abe stoppt. Fo Spiel klapp termannsche Tibulsk nis. Albr auf der lin hintereinan kann einm ganz knapp tunen nicht den Ton a sung gera kannten B Ende der Erscheinun ballzauber heit hatter Düsseldorf brecht h teidigung bierski ausgerecht aus aller genau, so Fühlt Die Scha dann von sagen die Hälfte ei seiner be Können werden s# klar, daß an Schal zu Anfan stellt den hat. Als Montag, den 1. Juli 1940 * Bessemerrlichen und eiern. Geder Alterser 20 Jahre bernd fünf Vor einigen eizebn KinEin Sohn Weltfrieges ein SchwieSoldaten. nszig, Jahre der Hochbeer Tochter, roßem Inern konnien lkinder und isten Glückin morgen. Dinger: distraße 49. er technische technischen Peinc Rubestand Schneettingen #M. bei n„NationalHattin= den Urlgubs Frage komSie baben schen,. Roten e8 rlaubs GeschäftsfühBetrag zur des Deutk, insgesam“ twerk im Frauenzugendaruppe Nähen im Sprechstunde ppe. Beides Die Zusamnicht mebr immen Diensdem Schulhof sechstunde der tenkunft der seim, Metzstr. t der Kinder„“ Wiemel= holzschule.— eilungsleiterin n bitten, wir, nusen. 16 bis rin in der Uhr: Säug: bis 17 Uhr: sistelle,„HatUhr: SprechKornharpen. Schule. Alle d Blockfrauent.— Gerthe. gsfragen; im keinschaftsnach: Zutjahr:„Wie ds zu verhinunsere Soldaoffiede=Riemke. ltem.“ 15 bis terin und der wirtschaft.— Brisfrauenken Geste, ein lchen in seine es aber erst Sie es mir!“ ht und selbst Spori.-Beilage des„Bochumer Anzeiger“ DAS ZIEL. ORS TASNGNTTNS Fortuna Düsseldorf, Union Schöneweide und 1. FC. Nürnberg unter„ferner liefen“ un an.-.-uu u a a a Schalke-Fortuna:1(:1) Berlin, 30. Juni 1940. unserem nach Pexlin, entsandten PW=Berichtu. Secsche Phalke Sheser haise ir Getcehleäicse gegenüberstanden. Auf dem Reichssportfeld im OlympigAnie a;5- Wi en auseinander, während in ten Kampf die beiden wesideutschen, H eseFBgpgan Ball freigab zum ersten Kampf Union Oberschöneweide— Rapid Wien Die verlingrgrbisteroihzug hie Wiener Abwehr haben internationale Torhüter und bisch brängenden Verliner Die union, Bas esbof zigt ez vor beiden Toren, ohne daßz trotz maucher eschs A Schst-ockd an- Beir 2rd Beiant un die Kute hsie eschd se Kaishie bech she Fern Glick als swpeimak Vie Toriaste scharse Schüfe der Ostmärker abhält. Mit dem:0 für Wien geht es in die Pause. Im zweiten Abschnitt sieht man zunächst das gleiche Bild wie in der ersten Spielhälfte. Hier das ehrgeizige, kämpferisch starke Berlin, dort die bessere Spielkultur scshishen Sei ies lalsb ai der aien Ceis thr: die die .rkog.n Pissthunkt, als 10 Minuten vor Schluß der auf den Nullpunkt, als 10 Minuten vor Schluß der Linksaußen durchflitzt und prazise an Pinder gibt, der unhaltbar zum zweiten Trefigr, eigschiebtg, Schon drei Minuten„später naht zum dritten Male das Verhingnis für Berlin in Gestalt eines wegen zu harten Spiels im Strafraum gegebenen Elfmeters, womit der seinen dritten Erfolg für sich und seinen Verein bucht, und wieder zwei Minuten später fällt ein weiteres Tor. Diesmal für Union. Eine Flanke von ints kam Ghrentcoe Für die Hauptstädter erzielte. 831 war das Ergebnis, das den Spielberlauf gerecht wiedergibt. Fortuna in Hochform Und dann treten die beiden westdeutschen MannSchulz(Dresden),„Fortung Bezeloggzietegigt wine andere Taktik als in Leivzig. Sie masiert nicht mehr ihre Verteidigung, sondern verlegt sich auf den Dadurch Verstegts Spiesetpirezien Ansagzee chasfe Szepan scheint in bester Form und Laune zu sein. fern, als gelegzt belommen batg, Pit Prichesgenges auf beißen weitere Teilnahmeberechigung selämpst, jsefek. Sctat.—.. Mteg burcgh den.=sieg is sce as elcsants Kaliachs saceleitichüles ien eiet eceis haes dae bescsice bacher Kickers den Gruppenmeistertitel Flüigel durchoesePzäh zerout e, Gheg. Hzp. an K gl: witzki weitergibt, hat Düsseldorfs Abwehr schon .v. eileie#ng Strafraum, an. Aber witszgmmt eine bitzschnelle Ation der Düsrfer. Albrecht st. mit dem Bal auf zud, deten schön, aber umständlichF nichts Gleich daraut einr abnliches Rohnhtnchtion den Sace Der kr. merhin gefährliche Schuß wird aber von gemeistert. Und endlich fällt dann der Ausgleich in der 21. Minute. Wieder ist Fa,sppenhofpitte agn stark bebrängt, sichrgscht lange besinnt und schießt, so der, 4 ig, wahr: Schales Spiz, Iizit, Sösgeg:. soh baich und shalt Voar'ie S chaf Gsechz. Poa- p aat haft Glück. Den Pall kann er zwar abNürnSie bidkers frei, und bereis sa der elsten Minute siel rscher I K elekeich balen. del Kaselech al esiken Pinaten dor den Wessek verschaheie Lüser zu alen seis Alwos geis-itoberg verteidgende Sold, lietzen den Angriffsreihen aber keine Gelegenheit zu weiteren Treffern. SV. Waldhof— Ofsenbacher Kickers:0(:0) Verteidiger Schneider außerst sicher, während der Sturm wiederum durch harmonisches, Zusammenspiel und ausKräfte. Die def Hie Hageinanbersetzung Lesfpeise sehr hart. Waldhof übernahm vom Anstoß an das Kommando. Die saubere und, gutg, Bischlgg eige gitign mit einem gelaufen, und im nachfolgenden Gedränge findet der Ball seinen Weg ins Netz. Der Schiedsrichter erkannte dieses Tor unter Protest der Düsseldorfer nicht an. So wechselrnigvnachet=Die=perühmte Viertelstunde den langersehmten ausgleich, der vo. Wrrrnr. In kämpften dienten der Schwabe wieder seinen zur Stelle hatte. daß die Stuttgarter Schmidt(P (Borussia Neunkirchen) und Kunz(DFC. nes Zusammenspiel der gesamten Angriffslinie mit dem vierten Tore abschloß. u Der Piafiehrt der Verelnur. # m e i t e r i c h a f t- V f I. B o c h u m 4 im Dentiche Krieesvereisiehlerich- VfL. Bochum 48 Leiltungsvereleich um die weurich. 00 ghar 1000 Mater Aivieten an den, Storziergepusseg Zurschschtlat werden, daß Aivieigng an. besgz. Klart aebrag., Verüchschigt, werden, daß trachtung des Gesperschiebener im Kampf für das VaterPurg zie) Dder Sporter sich nicht Punitzabt erreichen liecke, dis unter Normalen Amitänden zu erielen, geprelz einmal mehr davon, daß der Nachwuchs in dohem Maße rfolgreich— Legge läuft Beltzeit mit 15.09 uner 5000 Meter sulagt, Auch die von der D gesghgcherspechend Atshasse aontitktenl ulchk Vvorsanbest betrug, mit nicht weniger Der erste Verlucd Ltazion Hrachte die erwarteten ErgebGost„ai, Hetellaten Vereine BI8. Bochum 48. Possport Hat Bochum und Mee, Krup), gllez, hist, esen oste Kceruch gioz 7„Die Stimschreiben Sie brenne einfach wahr, bitte!“ Maria.“ 8 soll niemand samit Sie mich lncia Maria!" sie hat sagen das ihr als ihre Zunge, in diesen paar mpfindet, ahnt st. nachdem sie cherheit hat sie r noch, einmal egelt. und, auf Kartons steht: berflüssige Vorwrias Bild, nach Emaille gemalt enza größer als Kopf darntellt. tler angefertigt e, lebenswarme skarte, die heiAncia Marias: solange sie i. i Worten, Dre enbaren konnte ir Geschenk erse 7. Sonden vie„ koneg nicht nagx. weitergarf. dos. Tering, lte. 8eder 8ag. dei Mädchen mei zielte bezeichnet Alunien. Greopert In. Dleillekbuet 5 Soaum 45 wi 1ich Minnen Vver. un, boderdbe Zugaienten Bagzugeselsgos sete Ais. Mil eit Baltick doer Vosherienelzehgl,. ut 213 Punkten erfolgreich war, brachte ebenfalls Ergebnisse, die über die Erwartungen hinausalngen. So verdient besonders der Weitsprung von Frau Revoigt, die.15 Meier erreichte hervorgehoben zu werden. Nicht minder groß war die Leistung von Frl. Wietelmann im Hochsprung, die einwandfrei über.40 Meterskam. Die=mal=100=Meter=Staffel der Frauen wurde einwandfrei von der Postsportgemeinschaft gewonnen, die sich auf der gesamten Strecke dem BfL. eid Vauigaht Von A1 2524= Pgasborgeneluschaelt Vo. nut alch die Leisung Hensenezrs, KAsß, Joum Gh. u Aaltenasce ies aich, Keische dis Heie se dun ia. I1. Mancherchgs= Weiger. Lauf bezseichnet werden, in dem Seges uie der bun de A z z# Pimnten über seine öisperige mit 325. B65jehpunh. d16. 62s (BiK. Bochum 48) mit 15.09 Legge HirNanlchafer“ kommenden Sonntag beim Länderkampf in Budapelt be end e be eu e esä e Der Reche ecc n erchenten- hoenegz enig ie e. seen e. esche else es cen s cse diet inem deutsoen Sporier, übersguzz, esohise.i8.s erkampit bat. Wer unseren Jupp SeggC.Ier tzesch Pgorifaß10 bin zonf geseßzt bat, würdig erweisen wird. Die Vern„in meine, Hogf- poit mil Bübe Lonule ich bei den Vonnesmeikampsen der Bochumer Schuleg, die Zum Siege netz. verwpettamzieg, Hös erreschen“ Souleg. ditr. Jum, S3; Fahten wendige Punktzahl erreichen. Aber bereits mit GerZseur! batte sich mich resios dem Sport, und zwar dergugzereigtust ven, Fhlgendsebentambf den ersten Plas belegen. Aich bolg, sie lonnten mich sedoch nicht beweges, das Gerätelgzge, hs esen Kaise Peie, Hesläsce, Bechesfaghe dat aut Vorsolag des Lelters, e3sder Pasternl Begenet S8Ucs, 81911.,6 gehshag gewbongen, Nie. 10 aul der gesamien d Geichatstelg Dr Veni Lokt ve, Kelcnieg) Hlige iG Hanas Lzic beitälicher Noanisaltznesez. 351 be bbe ue b, Lug De uce, boepihseese Vehaie felses ie Stlaie Zeit bekrva 34.47 Minuten Ein Jadr Lräter wie, ncttate, Zezz. hgstrug 34 uz. Pttemiz msten Pok Gkatte. Se ais isechet eie elche Kecsche che können schon bald den ersten Erfolg buchen. Nach etwa zehn Minuten leiten sie einen präzise vorgetragenen Angriff ein. Mit technischer Vollendung wandert der Ball von Mann zu Mann. Czaika und der Mittelstürmer Gühler sind bei dieser Aktion ganz prächtig. Gühler, der das Zeug eines Spielers von internationalem Format hat, führt diesen Angriff mit einem für Klodt unhaltbaren Schuß zum erfolgrgichen gzegsierischen Sträfrgun, dort wermen zwax in den gegnerzschenameig fggarttz dort werden sie aber von der aufmerrsamen Verreidigung gestoppt. Fortuna hat sich etwas vorgenommen. Ihr Spiel klappt hinten wie vorn vorzüglich, Schalkes HinTibuliki ist mehr als einmal in, arger Bedräng. igte ich mich eisterschaften ich Zweiter mals azo, wef“onnte ich über die Sirecke von Juzt, des, Aleigztmals Weitsalenmeister werden, die von mir 10 Kilometer er bers5/3, Besese P. mit.33 Minuten, vor Staris, Iin derbote 9 Vespuche 0 Dospselmeiset. da 1g, P,= dsibi Wensalen=in Kampi Iegen, die Genuses 33 eris 133, Wbeiser Reid iu. Audem,, hich bef held Besialenmeistzeischgte, Sschs s ss shesebe eshtäh i. cge s sese mit etwa 200ginzerf, sch fgzzg zum ersten Male nach den Zeimterie sebt erst richisia.“ nur jahre.epeaid die Ttzehbriziseh Mntcis Pihen Veiszeles beglelten ton die besten Wunsche der Bochumer. überströmenden. Gegenwart stets em schweigenden sen Mund drückt r sich hinflüstert. che bringt, Viktor e Woche schreibt im Herbst verngezogen worden gerer AuslandsViktor noch eincht, daß Andregs Schultern ablädt. kleinen Schlagsosten geschieden. mit den Stufen, en die Stunden, ern darf. Häufig Bald nach deren zwischen ihnen, weil es an sein der Unterhaltung iktor, daß Ancia von mütterlichen bie zu antworten: Frau Maria.“ Er stsetzung folgt.) nis. Albrecht ist ebenso fleißig wie gefährlich, aber M auf der linen Seite, waniderhare Möglichkeiten. Klodt hintereinander zwei wundervare Möglichkeiten. Klodt kann einmal, weil er gegen die Sonne siebt, noch eben ganz knapp über das Tor fausten. So drücken die Fotuneg nicht nur weiter auf das Tempo, sie geben guch den Ton an. Der Meister ist ein wenig aus der Fassung geraten, die Düsseldorfer immer ur,#erg, ber kannten Bruchteil einer Sekunde schneller. Erst gegen Ende der Halbzeit treten die Knappen wieder stärker in Erscheinung. Aber es sind immer noch nicht die Fußballzauberer, die wir zu bewundern so oft. Gel beit hatten. Ganz zum Schluß der Halbzeit wacen, die Düsseldorfer bald zum zweiten Tor gekommen.,..: brecht hatte zur Mitte geflanktz, und, sechalset Verteidigung hatte es überseben, den Halhiggen,## bierski zu decken. Wie das so meist geschieht, betam ausgerechnet dieser,„Spieler den Ball. Der ayer, euun aus allernächster, Nähe in Uebereile direkt und ungenau, so daß Klodt die Gefahr bannen konnte. Fühlt Schalke sich durch das gute Torverhältnis schon als Sieger der Gruppe? Die Schalker begannen so versprechend und ließen sich dann von den Fortunen zurückdrängen, um nicht zu sagen die Kampfesweise diktieren. Wird die zweite Hälfte ein anderes Bild bringen? Wird der Meister in seiner bekannten Schalker Viertelstunde sein wahres Können demonstrieren? 70.000 warten darauf. Wir werden sehen. Aber schon der Anfang zeigt klipp und klar, daß die Düsseldorfer gar riczh,serigt, inde, an Schalkes Spielmethede zu gewöhnen. Foxtung ist iu Anfang der Kalfe fast immer sanener am Pelpizg, stellt den Angriff schon, bevor er sich recht In Dortmund über 10 Kllometer. Hier wurde sc Jwein: vrortrrr.„ Schwarzgold mit zehn Längen! Triumph der Schlenderhaner im Deutschlandpreis Pu..#l an ainen boir Curice und danterte benn Alles in allem muß der erste Leistungsversuch zur Erringung der Kriegsvereinsmeisterschaft als glänzend gelungen bezeichnet werden. Volle Anerkennung verdient wiederum die Vorbereitungsarbeit des Bf2. Bochum 48, die eine glatte Abwicklung aller Kämpfe gestattete. Wenn bei dem Wettbewerb der Frauen die erreichte Punktzahl eigentlich noch der Verbesserung bedarf, so muß hier in Rechnung gestellt werden, daß ein großer Teil der Leichtatbletinnen von beiden Seiten infolge der mannigfachen anderen Aufgaben, die der Frau heute gesiellt sind, nicht zur Verfügung stand. Es darf jedoch die Erwartung ausgesprochen werden, daß dem Frauensportaedanken durch die erste Veranstaltung dieser Art neue Nahrung gegeben ist und in nächster Zeit mit einer stärkeren Belebung gerechnet werden kann. Die Ergebnisse: 200 Meter: 1 Bertermann(WKG. Krupp) 23.5 Sel.: 2. Claes(BfL. Bochum) 23.5 Sek.(Brustbreite zurück): 3. Schormann(WaG Krupp) und Klövver(Bis Rochum) se 23.7 Sel.: 5. Küpper 1(Post Bochum) 24.2 Sek.: 6. Köbler(Post Bochum) 24.3 Sekunden.— 400 Meter: 1. Elaes(BiL Bochum) 54.1: 2. Schormann(WaG. Krupp) 54.5: 3. Kehres(BiL. Bochum) 55.4: 4. Pollmüller(Post Bochum 55.9: 5. Köller(Post Bochum) 56.4: 6. Asbeck (WAG, Krupp) 56.7 Sekunden.— 1500 Meier: 1. Baucks (PfL. Bochum) 4·11.7 Min.: 2. Karasch(Post Bochum) :15.9 Min: 3. Schiff(BfL. Bochum):23.0 Min.: 4. Both Krupp) 4·25.9: 5. Baer(Post Bochum) 4·28.5 Min.: 6. Bröckerbofi(MaG, Kruvp).:31.3 Min.— zmal100=Meier=Siassel: 1. Bi8. Bochum 48 460 Sekz, Zprisg: Krupp 46.1 Sek.: 3 Post Bochum 47,6 Sek.— 1. Henkemeier(Bs3, Bochum).86 Meier;,„2„Dephmers (WKG. Krupp) 1,67 Meter: 3. Regener(WKG., Krupp) .62.5: 4. Urban(B/L. Bochum).57; 5. Jor(Post Bochum).52 Meter; 6. Leschinski(Post Bochum).47 Mtr. — Weitsprung; 1. Henkemeter(BIL Bochum),.42 Wezex: 2. Berthold(BRG, Krupp).24 Meter: 3. Schliffte,(WRc. Krupp).09 Meter: 4. Murrav(Post Bochum).90 Mir.: 5 Amendg(BiL. Bochum)..49„Meter:., Köbler(Pasi Bochum) 5,47 Meter.— Kugelstoßen:., Regener(Wßg. Krupp) 11.54 Meter: 9 Henkemeier(BfL. Bochum) 11.22 hat. Als Eppenhof sich einmal geschickt auf dem Meter Vorsprung. Aict aia V=seli.e sien Seigäf sesesäihe Alc he Gar.-Ahläcer ganie der Pire S4 45i bse Bälsder segie sie von der Augenselte Ia, Konelsie Fabft Achse eläalt Baeiszeisesee Großer Preis von Ruhleben Mistral schlug den Amerikaner Me. Lee Eine Woche nach dem Goldpokar hatten die Traber in Rudleben mit dem Prod Gine Peibe, unserer Hesien sleten Bserde krat der Ausammen. Das Rennen Hlang soliezlch slaner Me. De aus Derk Amertagz Faist,Frius 55 Peter beitagenden We Bgp-G, tads hog. 9 Zier verfüachle er Spitze des Feldes in die Gerade vog. Hier gerluchte er, 925 be knapb er die schnelle Trurl nicht ganz geschlagen. G 3200 piing! s liefen. Großer Preis von Ruhleden(25.000 Mk., Meier): 1, Mistral(Gy. Mills): 2. Me.Lee(From): 3. Athos(F. Schulz). Toto: 25(37); Plasz 11, 11, 13, (5/8, Bochum) 133g Min: 2. Scomis(Wäch. 456 Minuten:„.„Altendoven(Wsc. Frupb), Min.:.4. Bauczg. Bis„Zachzem) 16.508 Min.: 5. Tepel (Posi Bocum) 18.553 Piguten.—. 41 899 61 Otie: Gesamtergeonisse: 1. Jx. Bomum 28 11 009, 2/ Thr.: 2. W8G. Krupp Essen 11 335.84 Bunkte: 3. Vos Bochum 941028 Bunkte. Sei(cofi aehuischnlheig e, heshiegn sche Ccähige e Ademmer(Mass Bochum).40 chum).98 Meier: 4. Meier(BIL. Bochum).80 Meier. * AR Speerwersen: 1. Nienhaus(VfL. Bochum) 24,41 Meter: 2. Ademmer(Post Bochum) 21,91 Meter; 3. Hauss(VfL. Bochum) 20,60 Meter.— Diskus: 1. Nevoigt(VsL. Bochum) 32 Meter: 2. Wietelmann(VfL. Bochum) 24,10 Meter. Gesamtergebnisse: 1. BfL. Bochum 447 Punkte; 2. Post Bochum 213 Punkte. Die Deutsche Ländermannschaft für Budapelt 300 w(München) Kersch(Pr.=furt o.) 100 Meter: Kersch(Frankfurt a..), Flg, 2vy Meier: Pöschl####neh), Kersch(Fzuzmet a..) 400 Meter: Linnhoff(Berlin), Ahrens(Berling.“ 800 Meter: Brandscheit(Berlin), Giesen(Berlin) 1500 Meter: Kaindl(München), Seidenschnur(Kiel) 5000 Meter: Eitel(Eßlingen). Syring(Wittenberg) 10 000 Meter: Haushofer(Kempten), Legge 110 Meter Hürden: Leitner(Wien), Pollmanns(Glogau) 400 Meter Hürden: Mayr(München), Brand(Berlin) Weitsprung: Schwenke(Dessau). Lehmann(Berlin) Dreisprung: Gleim(Franks. a..), Mundig(Franks. a..) Hochsprung: Koppenwallner(München), Nacke(Jena), Stabhochsprung: Glötzner(München), Haunzwickel(Wien) Speerwurf: Loos(Halberstadt), Pektor(Wien) Diskuswurf: Wotapek(Wien), Tunner(Graz) Hammerwurf: Blask(Berlin), Storch(Fulda) Kugelstoß: Himmerstorfer(München), Bongen(Berlin). ##100 Meter: Pöschl, Becker, Kersch, Gleim. 4X400 Meter: Edel, Ahrens, Wieland, Zinnhoff. IEEE und hoher Blutdruck mit Herzunruhe, Schwindelgefühl, Nervosität, Ohrensausen, Zirkulationsstörungen werden durch Antisklerosin wirksam bekampft. Enthalt u. a. Blutsalze und Kreislaufhornione. Greift die Beschwerden gleichzeitig von verschiedenen Richtungen her an. Packung 60 Tabl.#.85 in Apotheken. Hochinteressante Aufklarungsschrift liegt jeder Packung bei Berg vor Olympiasieger Stöck Berlins Leichtathleten waren am Wochenende bei einem Abendsportfest des Berliner Sportklubs auf dem der Avus versammelt. Es gab einige bemerkenswerte Leistungen, von denen die im Speerwersen in diesem Jahre noch nicht erreichte Weite des Deutschen Meisters Berg mit 67,27 Meter die beste war. Olympiasieger Gerhard Stöck mußte sich mit 64,93 Meter mit dem zweiten Platz begnügen. Im Himmerwerfen kam Blask mit 51,96 Meter wieder über die sich der Potsdamer Kuch““ 336 ganz übertegen, Helé * Cnrden-keichsbund-Pokdl Auf dem Schwabenplatz zu Augsburg hatten sich bei herrlichstem Fußballwetter 10000 Zuschauer eingesunden, die einen spannenden Kampf zwischen den beiden BereichsDas Spiet(eion gutte einen festlichen Vorspiel wurde ein Städtekampf der Juge „ischen Vom Bann P waschen und VemE. durg ausgetragen. Letzterer siegte mit:0. Bayern führte bei Halbzeit:0 Dann begann der große Kampf, der in der ersten Halbt die Bayernmannschaft ständig leicht im Vorteil sah, daß eine größere Tordifferenz wohl möglich gewesen re. In der 15. Minute kam auch der Linksaußen zei wärBayern Pokallieger— Sachlen:1 geschlagen führers gegenüber dem Verfolger Wanne 11 bis auf einen einzigen Punkt zusammengeschmolzen ist. . Die Ergebnisse: Wanne 11— SpuSp. Gerthe:1(:), BV. Hiltrop— Klöckner ausgefallen, BC. Hordel— BfL. Herne ausgefallen, TuS. 26 Altenbochum— Hannibal ausgefallen, Jahn Holsterhausen— SuT. Harpen ausgefallen. Bochum West— Concordia Bochum:1(:0) Das Gesellschaftsspiel an der Pestalozzistraße endete mit einem knappen, aber verdienten Stegr HegPhafgenge, im ersten Abschnitt gelang es Bochuy,„echie### en, Sehh. linken, ein Tor vorzulegen. Nach dem Wechser lam Conchrotn durch den Mittelstürmer zum Ausgleich, aber die Platzleute konnten den Halbzeitvorsprung durch ihren Linksaußen wieund davurch den Sieg erringen. die einen spannengen, Rumpf guischen mannschaften im Endspiel um den Reichsbundpokal erlebten. Beide Sportbereiche hatten ihre stärksten zur Verfüzen stehenden Mannschaften aufgestellt. Tyiel selbst hatte einen festlichen Rahmen. Als Sugendmannschaften zwischen dem Bann 1 München und dem Bann 338 Augsbu Fischer auf eine seine Vorlage von Fiederer zu einem un: Fthrungstresser. haltbaren Tor und damit zum Fuhlungsleif Nur ein Spicl in der Bochumer Bezirksliga Witten 07— SV. Höntrop:5(:2) In der Bochumer Bezirksliga gab es noch keine Vorentscheidung. Die Spiele sind verlegt worden. Nur der SV. Höntrop konnte einen knappen Sieg über Witten 07 feiern. Dem Vernehmen nach soll es den Rothosen vom Höntroper Hellweg in Witten durchaus nicht leicht gefallen sein, die beiden Punkte zu entführen. Bei Halbzeit stand die Partie noch unentschieden, dann ließen sich die Wittener das Heft aus der Hand nehmen und verloren— trotz Feldüberlegenheit. Die Tabelle: Zum Schluß:1 Gleich nach der Pause übernehmen die Sachsen den Angriff, Goldbrunner macht in der Nähe des Strafraumes Hand, aber Helmchen verschießt den Ball. In der Saige muß der Baverntormann Salcher einige schwere„Schüste wehren, bis in der 68. Minute der Ausgleich fällt, nachoem Arlt ein Zuspiel des Halblinken übernommen hatte und unhaltbar in die obere Ecke einschießen konnte. Das Spiel wurde dann ausgeglichener. Bayern kam immer wieder mehr auf und in der 72. Minute gab Fischer zu der scharf aufs Tok funkte, der Ball prallte von Kreß ab und im Nachschuß konnte der Rechtsaußen Schmidt das:1 buchen. Nach einem scharfen Schuß von Janda mußte Kreß in der 81. Minute zum dritten Male kapitulieren und damit stand der Sieg der Bavern fest. Eine Vorlage von Lechner übernahm Fiederer, der aus vollem Lauf zum:1 einschoß. Die restlichen Spielminuten versuchten die Sachsen noch mit energischen Angriffen, die aber von der Bayernabwehr rechtzeitig gestört wurden. konnten den Juidzeg- n. derherstellen und dadulch den Eng ertingen. Eintrittskarten werden eingelölt Betr. Fußballspiel Schalke 04—Fortuna Düsseldorf Engelsburg erneut geschlagen Die Bochumer Kreisklasse gen seinen Kameraden Giesen. Die 3000 Meter halte ch der Potsvamer Buch in 13,35/6.fung aherlegen, Nachem Eberhardt schon nach 2000 Meter aufgegeben patte. Jahresbeftleiftungen in Dresden Drei Erfolge von Weltrekordmann Harbig Ganz im Zeichen unsgres Weit ggrezdenere.e zrig.#er: big stand der zweite Leil der bresvener Beztrtzsggeggge, schaften in der Leichtathletik. Harbig gewann bis18#ne in 11 Sekunden, lief über 400 Meter als Jahresbestleistung und verhalf schließlich auch noch dem Dresdener Sportklub mit zum Siege in der 4X100=Meter=Staffel, die der DSC. in 44,1 Sekunden gewann. Auch bei den Frauen gab es eine Jahresbestleistung durch Luise Krüger mit 43,30 Meter im Speerwersen. Aus dem neuen Weißbuch Wir veröffentlichten in unserer letzten Ausgabe eine In den Spielen zur Ermittelung des Kreisbesten gelang es Engelsburg selbst auf heimischem Boden nicht, den Staffelmeister Reichsbahn Wanne im Rückspiel niederzuhalten. Die Partie ging verloren, wenn auch unter wenig glücklichen Umständen. Bei Halbzeit lagen die Bochumer noch mit:1 in Führung. Nach dem Wechsel kämpften sie recht unglücklich und mußten den Gästen durch zwei weitere Tore den Sieg überlassen. 2. Kreisklasse 1. Staffel: Eine magere Ausbeute. Nur zwei Spiele kamen zur Durchführung. DSC 31 Bochum verlor auf eigenem Platz gegen die Werkssportler Edelstahl und Bruchstraße Langendreer siegte klar über die Bochumer Postsportler. Die Ergebnisse: ausgef Bruchstraße Langendreer— Postsport Bochum:0, DSC. 31 Bochum— Edelstahl:5. bietslon Lder n7 n 1 mg v. 222 50 m 2. 46.-6. L 25 e Sarne Aann 1 reschret por tSchhan timer 7etallie des sogons de gronspert näitt dss segens de tradspert de es Soctieus de Hstribatleust des F. f. des Oresrouente #.stlesen des aun ums serost ponssts zur les soine du Cet de #####ipe ser ies geints de fürs destinntien eufvante: hms.1. enrret ver 1 I2 KI Lat se Aa973. Reste Kr eoe 2. Staffel: Noch knapper war die Ausbeute in der zweiten Staffel. Hier kam lediglich die Begegnung zwischen Wanne 11 und SpuSp. Gerthe zur Durchfuhrung, und siehe da. Gerthe verlor diese wichtige Entscheidung ganz klar, wodurch der Vorsprung des TabellenPresse-Hoffmann Den Käufern der Eintrittskarten zu dem ausgefallenen Spiel in Dortmund zwischen Schalte 04 und Fortuna Düsseldorf am 23. Juni wird das gezahlte Eintrittsgeld gegen Rückgabe der gelösten Eintrittskarten zurückgezahlt. Die Kartenbesitzer werden nachdrücklichst auf folgende Maßnahmen für die Rückzahlung hingewiesen: 1 Die Eintrittskarten, welche bei den Vorverkaufsstellen in Dortmund und an der Kasse in der Kampfbahn„Rote Erde“ gekauft wurden, und zwar: Tribünenplätze, Stehplätze für Erwachsene, Stehplätze für Wehrmachtangehörige bis zum Feldwebel in Uniform. Stehplätze für Jugendliche bis zu 16 Jahren. Sitzplätze für Schwerbeinkriegsbeschädigte werden an den Kassenschaltern am Haupteingang der Kampfbahn„Rote Erde“ gegen Rückgabe der gekauften Eintrittskarten eingelöst. Die Einlösung findet an folgenden Tagen statt: 3. bis 6. Juli und 8. bis 10. Juli 1940 in der Zeit von.30 bis 13 Uhr und von 15 bis 19 Uhr. 2. Die Karteninhaber, welche ihre Eintrittskarten beim Gauamt Dortmund Ostwall 5. erwarben, müssen den Gegenwert an dieser Stelle für Tribünenplätze sowie karten für Erwachsene gegen Rückgabe der gekauften Karten einlösen. Die Rückerstattung erfolgt vom 3. bis 6. Juli 1940 und 8. bis 10. Juli 1940 in der Zeit von.30 bis 12.30 Uhr 3. Die in den Vorverkaufsstellen in Gelsenkirchen. Buer und Wattenscheid gekauften Eintrittskarten für Tribünenplätze sowie Stehplätze für Erwachsene werden gegen Rückgabe der gekauften Eintrittskarten durch die Geschäftsstelle des FC. Gelsenkirchen=Schalke 04, Gelsenkirchen. Alter Markt. in der Zeit vom 3. bis 6. Juli und 8. bis 10. Juli 1910 vormittags von 10 bis 12 Uhr und nachmittags von 16 bis 19 Uhr eingelöst.„waxen Tckatn u4. Die Karteninhaber werven geveten. unter allen Umständen die Einlösung des gezahlten Eintrittsgeldes, das nur gegen Rückgabe der gelösten Eintrittskarten erfolgen kann, bis spätestens zum 10. Juli 1940 vorzunehmen und darauf zu achten, daß sie die Rückerstattung bei den für sie zuständigen Einlösungsstellen vornehmen. Nach dem 10. Juli 1940 können Einlösungen nicht mehr vorgenommen werden. Die bis dahin nicht zurückgegebenen Karten verlieren dann ihre Gültigkeit und berechtigen nicht mehr zum Besuch eines anderen Fußballspieles. Nationalsozialistischer Reichsbund für Leibesübungen, Gau IX, Westfalen=Lippe. Gauamt Preußen 07 Bochum— SC. Dahlhausen SV. Altenbochum— Wattenscheid Witten 07— MBV. Linden SpVg. Welper— Witten 92 Mülheim 92 oder Hörde 04? Stehermeisterschaft abgesagt Die deutsche Stehermeisterschaft, die in zwei Vorläufen und einem Endlauf vom 3. bis 7. Juli auf der Bahn in KölnRiehl ausgetragen werden sollte, wurde vom Berufsverband des Deutschen Radsports abgesagt. Die ostpreußische Dichterin erhielt, wie wir in unserer Freitag=Ausgabe berichteten, den GoethePreis der Stadt Frank furt. enthalten diese Dokumente den Beweis für die Generalstabsbesprechungen mit der holländischen und belgischen Armee über die Einmarschpläne über Belgien und Holland ins Ruhrgebiet. Das hier abgebildete Fakfimile des Dokuments Nr. 3 beweist in allen Einzelheiten, wie weit die Vorbereitungen für den Einmarsch der französischenglischen Truppen gediehen waren. Der hier verzeichnete Befehl befaßt sich mit dem Nachschub der Truppen und regelt sogar die Aufnahme von Treibstoff für die französische Armee aus belgischen Tankstellen. Der Führer am Eiffelturm Aufnahme: Brüning Bilder von den leichtathletischen Kriegs=Vereinsmeisterschaften im BfL.=Stadion. Links; Henkeüberspringt glatt 1,86 Meter. Rechts: Legge(der am nächsten Sonntag in der Nutionurmannschaft in Budapest startet), im Gespräch mit Tepel(Postsportgemeinschaft Bochum), seinem getreuen Trainingskameraden. ..-Zuber-Presse-Hoffmann Ein alter=Boot=Fahrer, der bereits im Weltkrieg dabei war, erhält zum zweiten Male das.Bootfahrer=Abzeichen und dazu die Spange zum Eisernen Kreuz. Presse-Hoffmann Links: Prof. Giesler, Prof. Speer, rechts: Prof. Breker Marschäll Balbo 1 ..-Zuerl-Presse-Hoffmnan Mit einem seindlichen Flak=Blindgänger nach Hause geflogen. „Das Biest gehört mir für meine Metallsammlung!“ e: Fein. Ls * Der hier folgen des Krieges im We Opfer dieses verbre achandlich sie beloge Pariser Rundfunk, Der Vormarsch de Gelgischen Abwehr ##worden. Titelverteidiger siegt im ersten Gang chen dem AC. Mülheim Mit der ersten Begegnung zwischen dem a c. Mülheim 1892 und Hörde 04 am Sonnabend abend in der Mulheimer Stadthalle wurde der Kampf um den Endsieg in der Gruppe Nordwest der deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Ringen eingeleitet. Der Titelverteidiger Mülheim 92 konnte einen harterkämpften:=Punkterfolg davongetragen, aber die Entscheidung über die weitere Teilnahme an den Mitte Juli beginnenden Endkämpfen um die Deutsche Meisterschaft bringt erst der Rückkampf, der am kommenden Sonnabend in Hörde stattfindet. Das erste Zusammentreffen der beiden westdeutschen Spitzenvereine war voller Spannung. Mattenrichter(Wildhagen=Düsseldorf) hatte keine leichte Aufgabe. Vom Bantam auswärts siegten: Merscheidt(.) nach Punkten über Füller(04); Unteroffizier W. Möchel(.) in .00 durch Hammerlock und Eindrücken der Brücke über Schrader(.): Schneider(.) nach Punkten über Niggemann (.): Perbandt(.) in 5,30 durch Untergriff über Nietschte (.): Scharfe II(.) nach Punkten über O. Möchel(.); Westphal(.) nach Punkten über Hammerschmidt(.): Scharfe I(.) in.00 über Roggenbuck(.) Sender Daventry, (Der holländische ##man hat erklart, bis jetzt gescheiter kommando sich in der holländischen: Pondoner und Der Einsatz von ###nd vorbereitet sollkommener Mit Havas, 13. Mai Das französische Mauer hingestellt leisten wird. Havas, 14. Mai Oberstleutnant 2 Ehrenwort, daßi neralleutnant. De hat, Brüsser sei benen Bewegung vor sich, und wir sentgegensehen.“ Sender Daventr Die Niederlande Luftwaffe ebenst wegen für die de „Tamps“, 14. 2 Die französischKeiner als Auffa gesehenen Wasse Reuter, 15. Mi Die Lage in 9 halten die fran pitulation Hollc gegen den deut walt an. Londoner Run Die ersten Er Alliierten auße Havas, 17. M In zuständiger militärische La deutscher Kam und die wie„ vordringen. Di motorisierten gefährliches 2 wird mit Kr. werden bald mehr haben. „Epoque“, 18. Die deutsche ihrem Vorspr Luft. Londoner Ste Gutunterricht sache, daß das tich und Nami verbindungen durch mußten # holl. Jedesn 5 Truppen ang Wucht zurück Mein Fre seiner Famil Sie haben behalt, auf? sah Emil Lot die Nachbars Gemüse hin winkelten Ar Dreimal dem Liefern freundlicher „Gnädiges der sie auch allerhand be erzählen we Als Emil man hörte i hupen. Wo Lotte, Guste nuten späte Es kam träger mit Sie boten streicherlehr beizog, ein hause ein F lieblos, sog lichem Mur Straße ger fluchtartig Bis hier raten, nicht ländliches( sonne. Erw auf, als LoFrau gerad nun plötzlich die Wohnu menfuhr.A anzusehen, vor Erregt rm se-Hoffmann rechts: Prof. Batchetr achernnegygrsteitt Deutsche Wahrheit über den Feldzug im Westen beene e aunrcaiung Eilicher und Bnuicher Kergteriche ist en Beige Thändlich sie belogen wurden. gp 1940 4 Havas=Hell, 23. Mai Ansicht französischer Militärkreise entwickelt sich die Schlacht bei Cambrai unter außerordentlich günstigen Bedingungen für die Franzosen. Reuter, 24. Mai Die Flandern=Front hat sich inzwischen solide befestigt. Schandtrc###klogen wurden. Pariser Rundfunk, 10. Mai 1940 sesgischen Abwehrstellungen zum Steben gebracht Bbrsnga 8 ##worden. Havat, 25. Mai Mandurn Katlkt Ueber den Ausgang der Schlacht in Flanoern besteht kein Zweifel. Sender Dovent:,„derbefehlshaber General WinkelDer hollänzstet, gaß der deutsche Einfall in Holland pnan hat er zitert sei, und daß das deutsche Oberbesich in seiner Einschätzung der Kampfkraft ##er holländischen Armee sehr verrechnet habe. Kondoner und Pariser Rundfunk, 12. Mai Der Einsatz von Fallschirmtruppen ist von Deutsch##nd vorbereitet gewesen, er hat sich jedoch als ein Volltommener Mißerfolg erwiesen. Ieremnbesegp igheh Beigten überall gewvorsen und ist trotz Versterigg ric fekt: reichen Brucken und Sperren aller schreitendem Angriff. bv.). der holländischen Trupven hat Der Oberbeseh hriachepe, Kapitulation von Rotterdam unter dem Eindrig.“. Einnahme von Utrecht und sowie der bevorstegendefamte holländische Armee die Den Haag für die vesamz hefohlen. Damit ist am Piedereggng der Boasen Dezischland prggzierten Kampfes der holländische Staat zur swungen worden. Loland in seinem Dank an die in voun= Mariser Rundfunk, 27. Mai Der Führg: Tolbaten am 15. Mai:; Nerteidigung von deuvre, 27. vorbereitet werden, um eine endgültige Entscheidung zu erzielen. „Petit Parisien“, 27. Mai Ueberall sind die deutschen Angriffe gescheitert. de 04? Gang L. Mülheim d in der MulEndsieg in der neisterschaft im heim 92 konnte ragen, aber die an den Mitte he Meisterschaft den Sonnabend westdeutschen nrichter(Wildidt(.) nach Möchel(.) in # Brücke über ber Niggemann über Nietschte ). Möchel(.): rschmidt(.): Havas, 13. Mai leisten wird. Havas, 14. Mai Oberstleutnant Tasnier hat erklärt:„Ich gebe mein Ehrenwort, daß ich soeben eine ganze Stunde mit Geglleutnant Denis zusammen war, der mir erklärt hat, Brüssel sei keinesfalls bedroht. Alle vorgeschriebenen Bewegungen gehen mit methodischer Ordnung und wir müssen der Zukunft mit Vertrauen entgegensehen. Sender Daventry, 14. Mai Die Niederlande und Belgien drohen für die deutsche Luftwaffe ebenso verhängnisvoll zu werden wie NorZwegen für die deutsche Flotte. snewr. 15 Wei „Nur durch die Sbenio enhesgnbers aber durch den beroischen Einmeine Bewunderung aus.“ rasch und vlozzischtelgische Grenze ist bis in die Höhe von Mezisres=Charleville fast überall erreicht und an vielen Stellen überschritten. ORW., 17. Mai Nach dem Zusammenbruch der südlich Löwen gelegenen englisch=französischen„ ung sind tag gegen Abend die deutschen Truppen in Brüssel einmarschiert. „Tamps“, 14. Mai Die französisch=belgischen Streitkräfte haben sich auf Reiner als Auffangstellung schon zu Fxiedenszeiten vorgesehenen Wasserlinie festgesetzt. Reuter, 15. Mai Die Lage in Nordbelgien ist günstig. An der Maas halten die französischen Truppen stand. Nach der Ka##nitulation Hollands hält der Gegenschlag der Alliierten gegen den deutschen Vormarsch mit ungeminderter GeAwalt an. Londoner Rundfunk, 16. Mai Die ersten Ergebnisse der Maasschlacht sind für die „Alliierten außerordentlich günstig. Havas, 17. Mai In zuständigen britischen Kreisen betrachtet man die militärische Lage voller Vertrauen. Eine gewisse. 3e n d e u t s c h e r K a m p f w a g e n, d i e j e d o c h n i c h t s t a t t g e n u g i s t und die wie„verlorene Kinder“ operieren, konnte weit # vordringen. Der Gegenangriff der Alliierten gegen die motorisierten deutschen Einheiten, die sich durch ihr Im übrigen setzte die Lustwaffe, ibren„Herhiongraum die Auftuberleg egErfgfg Fort.-Insgesamt wurden, am vit supwbore 320 Flugzeuge vernichtet, davon 58 im staffel erzielte 16 Abschüsse. stäffel erhieine 10 Abschusse. 905 zern nach. Osw., 15. Mai— In Belgien haben unsere dem weichenden Gegner scharf nachdrängenden Divisionen die DylgHeegung;gerich,. Zwischen Namur und Givet ist der Uevergu.,#etee# Maas in breiter Front erzwungen. Auf dem Westufer mit Panzern unternommene Gegenangriffe der Franzosen wurden abgeschlagen. Csw. 16. Boi Jiegignen fhre Südwestlich Namur erweiterten unsere Dio### g Erfolge auf dem Westufer der Maas und schlugen dabei erneut französische Panzerkräfte. OKW, 17. Mai Französische Panzerkräfte, die sich westlich Dinant unseren Panzern entgegenwarfen, sind geschlagen. Verbände des Heeres und der Luftwaffe verfolgen überall den nach Westen zurückgehenden Feind. Pariser Rundfunk. Die Verleiigung von Calais ist trotz der gegenteiligen Behauptung des deutschen Rundfunks sichergestellt. „Petit Paristen“, 1. Juni Der Rückzug in Flandern war ein großartiges Manöver, das an Tollkühnheit grenzt. Pariser Rundfunk, 3. Juni Das Wunder hat begonnen. Der Rückzug in Flandern entwickelt sich zum Sieg. „Daily Telegraph“, 3. Juni Es besteht die Möglichkeit, daß Dünkirchen weiterhin als befestigtes Lager permanent gehalten werden soll. Die Truppen, die zu diesem Zweck verwendet werden, würden unter dem Kommando des Admirals Abrial steben, zwelcher ziegaphangriffebhalten zu konnen.“ gegen Luft= und Lanvangriffe halten zu können. „Petit Parisien", 7. Juni Die Deutschen zielten durch das Oisetal auf Paris. Ueber Abbeville möchten sie Report, Dieppe, Le Havre und das untere Seinetal erreichen. Ueber Rethel seien aber es sei ein weiter Weg vom Traum zur Wirklichkeit. ORW, 23. Mai Auch gestern wurden Ausbruchsversuche feindlicher Panzerkräfte bei Cambrai im Zusammenwirken zwischen Heer und Luftwaffe unter schweren Verlusten für den Gegner abgewiesen. Im westlichen Artois sind deutsche Truppen aus dem Durchbruchskeil. hergu#e Vorgehen nach Norden in allgemeiner Richtung Calais. O8W, 24. Mai In Flandern durchbrachen unsere Divisionen die befestigte Schelde=Stellung und stießen bis auf das westliche Ufer der Lys vor. OKW., 25. Mai Der Ring um die belgische Armee, Teile der., 7. und 9. französischen Armee und die Masse des eng lischen Expeditionsheeres wurde am 24. Mai erheblin. verstärkt und in damn enogültig geschlossen. 08W, 27. Mai In Flandern und im Artois setzen wir den konzenkrischen Angriff gegen die eingeschlossenen Armeen unter ständiger Verengung ihres Kampfraumes auf der ganzen Front fort. O8W, 27. Mai In Flandern und im Artois haben unsere Truppen ihren Angriff fortgesetzt und die eingeschlossenen feindlichen. Axgeen weiter Oesamziefeges Eeingruch in die nordlich#enin gelang ein####er Elabruch in die feindliche Front bis oicht vor Ypern. O8W., 27. Mai Wie bereits durch Sondermeldung bekanntgegeben, fiel Calais, das hinter der Front umschlossen war, nach hartem Kampf in unsere Hand. O8W, 1. Juni.„ 444 Reste des zerschlagenen britischen Expeoitionsheeres versuchten am heutigen Tage mit kleineren Fahrzeugen aller Art auf die vor der Reede von Dünkirchen liegenden Kriegs= und Transportschiffe zu entkommen. Die deutsche Luftwaffe vereitelte diese Versuche durch laufende Angriffe. OKW., 2. Juni Die Luftwaffe bekämpfte am 1. 6. Versuche von Resten des geschlagenen britischen Expeditionsheeres, auf die vor Dunkirchen liegenden Schiffe zu entkommen. Die Erfolge der Stukas, Kampf=, Zerstörer= und Jagdgeschwader haben sich gegenüber den bereits bekanntgegebenen Zahlen wesentlich erhöht. OKW., 4. Juni Der Kampf um Dünkirchen steht vor dem Abschluß. Unsere Truppen sind in die Stadt eingedrungen und haben den verzweifélt sich wehrenden Feinoen oas Fort Louis entrissen. Der Häuserkampf mit franzosischen Truppen, denen die Aufgabe zuteil geworden war, die Flucht der englischen Soldaten zu decken, ist noch im Gange. OKW., 9. Juni In viertägiger Schlacht im Somme= und Oisegebiet haben deutsche Infanterie= und Panzerdivisignen in enger Zusammenarbeit mit der Luftwaffe starte feindliche Kräfte zerschlagen und andere zum Teil neu in den Kampf geworfene feindliche Truppen zum Rückzug gezwungen. Sender Parig 5. Juni.. Die Moral der Truppen ist ausgezeichnet. Die Festigkeit der Linie Weygand ist unbestritten. mehr haben. „Epoque“, 18. Mai Die deutsche Luftwaffe verliert jeden Tag mehr von ihrem Vorsprung. Nirgends beyerrscht sie jetzt die Luft. Londoner Stefani=Material, 20. Mai * Gutunterrichtete Londoner Kreise behaupteten, die TatA sache, daß das belgische Heer noch im Besitz von Lüt# tich und Namur sei, durch die alle wichtigen Eisenbahnverbindungen zwischen der Front und Deutschland hin# d u r c h m u ß t e n, s e i f ü r d i e A l l i i e r t e n u n g e h e u e r w e r t * voll. Jedesmal, wenn die Deutschen die britischen Truppen angegriffen hätten, seien sie mit der größten * Wucht zurückgeschlagen worden. OKW., 18. Mai Die Luftwaffe griff hauptsächlich die rückwärtigen Verbindungen und die mit dichten Kolonnen belegten Rückzugsstraßen des Feindes in Belgien und Frankreich an. Unter der Wirkung dieser Angriffe ging der Feind an verschiedenen Stellen fluchtartig zurück. Oaw, 20. Mai 95414 Cpi M. Der gesamte innere Fortgürtel von Luttich sowie alle Forts von Namur sind bis auf eines in unserer Hand. „Journal“, 6. Juni Die Franzosen sollten doch nicht vergessen, daß sie immer noch ihre Maginot=Linie hätten, die stärker sei denn je. Man möge doch nur einmal einen Augenblick daran denken, wie die französische militärische Lage sein würde, wenn die Maginot=Linie nicht mehr bestehe oder sie an einem Punkt nachgeben würde. Aber beruhigt euch, Leute, sie ist intakt, sogar robust und unüberwindlich. Deutschland wird sich alle Zähne an dieser Linie ausbrechen. „Daily Telegraph“ vom 8. Juni Die tiefe Verteidigungslinie Weygands sei die beste Methode, um dieser Art des deutschen Vorstoßes standzuhalten. Londoner Rundfunk, 10. Juni Ein hervorragender Franzose habe erklärt, daß, wenn Hitler jemals den Versuch machen, sollte, Paris zu nehmen, jedes Haus und jeder Stein verteidigt werden würde. Lieber würden die Pariser ihre an Kunstschätzen so reiche Stadt in Schutr und Asche legen und völlig vernichten, als sie dem Eindringling über: lassen. Die Franzosen würden sich jedensaus nicht ergeben. Leichen von deutschen Soldaten wurden bald in großen Haufen die Straßen von Paris bedecken. Sender Straßburg, 12. Juni Während die deutsche Armee unerhörte Verluste erleidet, bleibt die französische Armee intakt. Oew. 12. Juni„. 6 gn Mi Die Seine unterhalb von Paris in an mehreren Stellen von unseren Truppen schon überschritten. OKW., 16. Juni Die Festung Verdun mit allen ihren Forts ist erobert.— An der Saarfront ist die Maginot=Linie zwischen St. Avold und Saaralben durchbrochen. OKW., 5. Juni Der Uebergang über die Somme zwischen der Mündung und Ham und dem Oise—Aisne=Kanal wurde erzwungen und die dahinter im Aufbau befindliche Weygand=Linie an verschiedenen Stellen zu Fall gebracht. OKW., 15. Juni Nach schweren Kämpfen haben unsere Truppen die Maginot=Linie sudlich Saarbrücken in breiter Front durchbrochen. OKW., 9. Juni In Richtung auf die untere Seine wurden rückwärtige Verbindungslinien des Feindes durchbrochen und umfangreiche Versorgungseinrichtungen und Vorräte erbeutet. OKW., 14. Juni Der völlige Zusammenbruch der ganzen französischen Front zwischen dem Aermelkanal und der MaginotLinie bei Montmedy hat die ursprüngliche Absicht der französischen Führung, die Hauptstadt Frankreichs zu verteidigen, zunichte gemacht. Paris ist infolgedessen zur offenen Stadt erklärt worden. Soeben findet der Einmarsch der siegreichen deutschen Truppen in Paris statt. OKW., 18. Juni Der militärische Zusammenbruch, Frankreichs schreitet unter dem Druck unserer rastlosen Verfolgung rasch vorwärts— allein am gestrigen Tage sind weit über 100000 Gefangene eingebracht worden. Die Beute umfaßt die gesamte Ausstattung zahlreicher Divisionen und Festungen. Recesen Von Worner OetCers Mein Freund Emil, der Diplomingenieur, wohnt mit seiner Familie nicht weit von uns an der Landstraße. Sie haben ein Hausmädchen, das, mit einigem Vorbehalt, auf den Namen Lotte hört. Vom Fenster aus sah Emil Lotte und ihre Freundinnen Gustel und Emmi, die Nachbarsmädchen, auf der Straße stehen. Prall von Gemüse hingen die Einkaufsnetze in ihren nackten, gewinkelten Armen. Dreimal in der Woche kommt der Gemüsemann mit dem Lieferwagen zu uns aus der Stadt. Er ist ein freundlicher und lustiger Herr, der zu den Mädchen „Gnädiges Fräulein“ sagt oder auch„Frau Direktor", der sie auch wohl gelegentlich in die Wangen kneift und allerhand bemerkenswerte Geschichten aus der Stadt zu erzählen weiß. Als Emil auf die Straße hinabsah, war er schon weg, man hörte ihn nur noch undeutlich in der Ferne davonhupen. Wo er gehalten hatte, standen dicht beieinander Lotte, Gustel und Emmi. Als mein Freund fünf Minuten später hinausschaute, standen sie noch. Es kamen ein paar Fuhrwerke vorbei, der Briefträger mit dem Fahrrad— die drei hielten zusammen. Sie boten flüchtig die Tageszeit und riefen dem Anstreicherlehrling, der gerade mit dem Schiebekarren vorbeizog, ein paar Bosheiten ins Genick. Bis im Nachbarhause ein Fenster hörbar aufgerissen und bemerkenswert lieblos, sogar mit einer gewissen Schärfe, aus weiblichem Munde der Name Emmi über die sich duckende Straße gerufen wurde. Die Versammlung löste sich fluchtartig auf. Bis hier war das alles recht nett und friedlich geraten, nicht sonderlich erwähnenswert, ein morgendlichländliches Stilleben unter fahl scheinender Septembersonne. Erwähnenswerteres begab sich am Morgen darauf, als Lottchen zum Einkauf ausgegangen war, Emils Frau gerade den Jüngsten in der Badewanne hatte und nun plötzlich die Hausglocke derart scharf und gereizt in die Wohnung schrialle, daß emn unwiaturtih gußtint ihr WIa er ffnete erhob sich var ihm bedroblich schender Stimme:„Sind Sie Herr Siemes?“ Emil mußte es zugeben.„Ist Ihr Mädchen im Haus?“ Emil bedauerte.„Aber bitte, gnädiges Fräulein, treten Sie doch ein!" Das Fräulein aber rührte sich nicht, außer dem Regenschirm und dem Mund.„Ihr Mädchen, ich will Ihnen sagen, so etwas Ordinäres, so eine Gemeinheit, unser Benno sei schuld an Kelsens Gans, unser Benno! Das geht sie tratschen, das geht sie erzählen, das trägt sie herum im ganzen Dorf, diese—, ich verlange, daß sie das öffentlich widerruft, öffentlich, verstehen, Sie, die Wohnung schrillte daß Emil unwillkürlich zusammenfuhr. uis ex offnere, erhob sich vor ihm, bedrohlich anzusehen, die tagende Gestalt einer älteren Dame mit vor Erregung zitterndem Regenschirm und mit kreiund daß sie sich heute noch bei mir entschul####, heute noch, sonst werden wir schon sehen, sonst...“ Sie war schon wieder unterwegs, auf und davon, nicht ohne sich noch einmal giftig und drohend umzublicken. Methodisch, wie Ingenieure zu arbeiten pflegen, ging Emil den Dingen nach, die wie ein Katarakt über seine Ahnungslosigkeit hereingebrochen waren: Was war mit welcher Gans und mit welchem Benno? Kelsens Gans war eines Nachts verschwunden gewesen, ohne etwas anderes hinterlassen zu haben als einiges Federzeug, Blut und Eingeweide, das feldeinwärts, gut hundert Meter von ihrem Stall, gefunden worden war. Ist es schon eine schlimme Fache,„Henig in unserem Dorfe eine Gans verschwindet, so######e sie diesmal noch schlimmer dadurch— und das hatte auch aus der Geschichte ein ausdauerndes Dorfgespräch gemacht: daß es eine ungeheuer hochgezüchtete Gans gewesen war, so hoch gezüchtet, daß man an den Montblanc oder den Eiffelturm hatte denken müssen, ein Wunder von Größe, Schwere, Gestalt und Eierlegekunst. Deshalb hatte sie auch, was bei Gänsen, wenigstens bei tierischen, selten ist, einen eigenen Namen gehabt. Bomna hatte sie geheißen, mit zwei„“. Das Geheimnis ihres offenbaren Todes lag in schwärzestem Dunkel. Eine halbe Stunde nach dem Auftritt an der Tür trillerte Lottchen ins Haus, aufgeräumt und voll der Freude.„Lottchen“, sagte Emil, und sah ihr dienstlich ins Gesicht,„es bereitet meinem Herzen Kummer, Ihnen sagen zu müssen, daß die Leute sich über Sie ren.“ Groß und erstaunt äugte Lottchen ihn an, ganz Unschuld und Verwunderung. Emil sagte:„Fräulein Kappes war hier und drohte mit dem Gericht. Sie hätten ihren Benno verleumdet. Sie hätten ihm die Ehre geschnitten.“ Lotte machte ein nachdenklich erschrecktes Gesicht, man sah, wie sie hinter der kleinen Stirn nach Zusammenhängen suchte. Emil sagte:„Nicht nur Hund, auch der Familie Kappes sei die Ehre abgeschnitten, denn es müsse so aussehen, als kriege der Hund nicht genug zu fressen.“ Lottchens Gesicht wurde lang id länger, ratlos und bejammernswert.„Die Sache steht schlimm“, fuhr Emil unerbittlich fort,„sehr schlimm. Sehen Sie zu, was Sie machen.“ Er wandte sich um und ließ Lotte stehen. Ein wenig später hörte er sie in der Küche weinend auf seine Frau einreden. Die erzählte es ihm wieder am Mittagstisch. Lottchen habe gebettelt, der Herr möge sie doch jetzt nicht im Stich lassen, und sie könne gar nicht verstehen, grzg sie vors Gericht solle. Sie habe nur zu Nachbars Gustel und zu Nachbars Emmi gesagt, daß sie den Benno des Abends manchmal allein herumlaufen sehe und daß der Benno vielleicht auch etwas mit Kelsens Gans zu tun habe. Mehr habe sie wirklich und wahrhaftig nicht gesagt, das könne sie beschwören. Als sie es aber gesagt habe, sei gerade der Paul Kallen mit seinem Schiebekarren vorbeigekommen, der Anstreicherlehrling, der arbeite jetzt bei Kappes, und der habe eine Wut auf sie, weil sie ihm neulich einen Tanz abgeschlagen habe. Der müsse im Vorbeigehen etwas gehört haben, der Schuft.—„ Wie ein Fisch zappelnd und luftschnappend an der Angel hängt, so hing Lottchen an diesem Tage an dem Seil, das die Drohung des Gerichts gleichsam um ihren weißen Hals gelegt hatte. Erst am Abend ließ Emil sie zu sich kommen und ließ sich feierlich in die Hand versprechen, daß sie nie mehr über andere Leute reden werde. Lottchen versprach es mit Tränen in den Augen. „Dann will ich sehen, was zu machen ist“, sagte Emil Dann setzte er sich hin und schrieb an Fräulein Kavpes einen wohlgesetzten Brief, in dem er ihr anzeigte, daß er beauftragt sei, Beleidigungsklage wider sie zu erheben wegen der Aeußerungen, die sie vor ihm am Morgen des soundsovielten an seinem Hause über Fräuein Lotte Weber getan hobe, gräulein Kanpes mit Am nächsten Morgen verließ Fraulemn nupor mit vom Weinen geröteten Augen das Haus meines Freum des. Sie ließ die feierliche Versicherung zurück, daß sie es wirklich und wahrhaftig nicht böse gemeint habe, daß sie niemanden habe beleidigen wollen und daß sie nie Schlechtes über Fräulein Weber gedacht habe. Womit Emil zur Beruhigung seines verstörten Gemütes die heftig erschütterte Waage der Gerechtigkeit wieder im Gleichgewicht wußte. Zoppoter Wald=Festspiele 1940. Am 21. Juli eröffnet die Zoppoter Waldoper ihre diesjährigen Richard=Wagner= Festspiele mit einem großen Festkonzert, dessen erster Teil von Staatskapellmeister Professor Robert Heger, Staatsoper Berlin, und dessen zweiter Teil von Staatsrapellmeister Karl Tutein, Staatsoper München, dirigiert wird. Es wirken mit als Solisten die ersigre gggrghe einer Naturbühne an sich große Schwieriaketten hietet, er „loßg Schwierigkeiten Foznet, gg. fährt jetzt auf der Zoppoter Bühne im Waldeseine. sung. Generalintendant Merz hat wieder, wie immer, die Inszenierung der Werke übernommen. Das FestspielOrchester wird abermals aus den Mitgnieoern des Danziger Staatstheaters und ersten Kräften hervorragender deutscher Theater zusammengesetzt. Der Chor umjaßt nahzezu 500 Versonen. Auflösung des Silbenrätsels aus der vorigen Nummer: 1. Rübezahl, 2. Esche, 3. Diogenes. 4. Eierbecher, 5. Wählerscheibe, 6. Estland, 7. Nagelschere, 8. Indogermanen, 9. Gott14. Weberknecht, 15. Anzug, 16. Hagebutte, 17. Rundlauf, wenig, aber wahr: vieles Reden dring: Gefavr.“ Geichlchteiatet 1. Juli 1646 Der Philosoph und Staatsmann Gottfried Wildelm Freiberr von Leidnitz in Leipzig gedoren(gestorden 1742 Der Satiriker Georg Christoph Lichtenberg in OderRamstadt geboren(gestorden 1799). aun 1890 Das Deutsche Reich tauscht von Großbritannten Helgoland gegen Sanstbar und Witu. 1890. Gründung des Allgemeinen Knappschaftsvereins (Rubrknappschaft) 1896 Annadme des Bo. im Reichstag. 1903 Weibe der evangelischen Ptreikirche in Bochum=Wiemelhausen. Wir zeigen in herzlicher Freude die glüchliche Sedurt unserer kleinen Ursula m Margret Zerneche-Windhaus Dr. med. Erich Zerneche Dortmund, Wilhelm-Crüwell-Straße 18 z. J. Johannes-Holpital Wer für sein Vaterland getallen. der setzt sich selbst ein ewig Monument in den Herzen seiner Landesbrüder. und dieses Denkmal reißt kein Sturmwind nieder. Am 11. Juni 1940 erlitt in Loisy a. d. Marne den Heldentod für Großdeutschland mein über alles geliebter, herzensguter Mann 135.. Bscwei Hauptfeldwebel in einem Inf.-Reg. Im 27. Lebensjahre. In tiefem Schmerz: Inge Buchwald geb. Hüter Karl Hüter und Frau Käthe geb. Grimpe Fam. Josef und Hans Buchwald Dasseldort Bochum den 27. Juni 1940 Sedanstr.9 Goystr. 65 Wenn Liebe könnte Wunder tun Und Tränen Tote wecken. Dann würde Dich gewiß nicht schon Die kühle Erde decken Am 27. Juni erhielten wir die schmerzliche Nachricht, daß mein innigstgeliebter Mann, unser guter Sohn. Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel, der Unteroffizier PranzSclwarz Inhaber des E. K. II und Teilnehmer am Polenfeldzug in soldatischer Pflichterfüllung bei den Kämpfen um St. Valery. im blühenden Alter von 25 Jahren den Heldentod gefunden hat. Ich hab’ den Bert erstiegen. Der Euch noch müde macht. Lebt wohl. Ihr meine Lieben. Ich hab’ das Tagewerk vollbracht. Dem Herrn über Leben und Tod hat es getallen. heute abend 20.55 Uhr nach kurzem, schwerem. mit grober Geduld ertragenem Leiden, unseren guten Vater. Grobvater. Schwießervater, Bruder. Sch Schwaßer und Onkel Wilhelm Losch Im Alter von 73½ Jahren zu sich in die Ewigkeit zu nehmen. Um stille Tellnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen Bochum-(I. Paralleistr. 13)..-Werne..-Altenbochum und Hamborn, den 28. Juni 1940. Die Beerdigung ist Dienstag, den 2. Juli, nachmittags 15.30 Uhr. von der Leichenhalle des Grummer Friedhofs. Trauerteier eine halbe Stunde vorher daselbst. Allen, denen aus Versehen keine besondere Nachricht zuging, diene diese als solche Eisscieemmmaten Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, heute 10.30 Uhr meine liebe Frau, unsere herzensgute Mutter. Großmutter, Urgroßmutter. Schwester, Schwägerin und Tante, die geb. Busse Trägerin des silbernen Ehrenkreuzes der deutschen Mutter zu sich in die Ewigkeit zu nehmen. Sie starb nach 48½jähriger glücklicher Ehe. im 71. Lebensjahre nach langer schwerer Krankheit. versehen mit den Tröstungen unserer hl. Kirche. Ihr Leben war stets Arbeit und Sorge um die Ihrigen Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Theobald Buchner Bochum, Herne und Dortmund, den 29. Juni 1940 Wörthstraße 21b Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 2. Juli 14.30 Uhr, von der großben Trauerhalle des Friedhofes am Freigrafendamm aus statt. Das Beerdigungsamt ist am gleichen Tage, morgens 8 Uhr. in der St.-Antonius-Kirche zu Bochum In tiefer Trauer: Frau Anny Schwarz geb. Schwenger und Angehörige Bochum, den 29. Juni 1940 Hattinger Straße 77 Fannnen=Nachrichten aus anderen Zeitungen übernommen Am 26. Juni erhlelten wir die schmerzliche Nachricht, daß mein guter, unvergeblicher Sohn und einziger Bruder Gefreiter Tief schmerzt das Opfer. das Herz erbebt. Doch er starb für Deutschland. und Deutschland lebt. Geboren Mädchen: Hamm: HansHelmut Müller(Grete Weiß). Dortmund: Heinz van de Loo(Elsi Stalinski).— Vermählte: Siegen: Werner Göbel mit Elfriede Schneider: Edgar Albrecht mit Else Schoer. Anklann(Pommern): Walter Heyd mit Anneliese Oesterley.— Gestorben: Geisweid: Berta Trittmann geb. Kleb. 74 J. Oberwetzen(Siegen): Maria Schmidt geb. Engelhardt, 75 J. Essen: Wwe,„Süße, Albertine geb. Vilsing, 69 Jahre. Priz-Piefel im blühenden Alter von fast 21 Jahren seinen schweren Verwundungen Im Kriegslazarett zu Sedan erlegen ist. Die Beisetzung erfolgte am 23. Juni auf dem Heldenfriedhof zu Sedan. Die Person, die am Donnerstag, 20.., meiner Frau in einem Gemüsegeschäft der Hattinger Str. die Geldbörse(mit 6 bis 7 Mk. u. Hausschlüss.) aus der Einkaufstasche entwend., ist nachträglich d. Zeugenaussage erk. Sof. Abg. beim Fundbüro, anderns. Anzeige Zuteilung von Heringen. In der Zuteilungsperiode vom 1. 7. vis 28. 7. 1940 erhalten alle Bezungsberechtigten über 14 Jahre (auch Selbstversorger) einen Hering! Die Zuteilung erfolgt auf Avschnitt N 38 der für Juli gültigen Nährmittelkarte. Für die Verbraucher! Die Verbraucher, die Heringe beziehen wollen, müssen sich unter Vorlage der Nährmittelkarte unverzüglich, spätestens bis zum 3. Juli 1940(einschließlich), bei einer der nachstehend aufgefuhrten Verteilungsstelle(nach Wahl) melden. Nachträgliche Meldungen werden nicht mehr berücksichtigt. Zur Nachwetsung des Lebensalters der Karteninhaber muß bei der Bedarfsanmeldung der rote Lebensmittelkartenausweis vorgelegt werden. Für die Verteiler! Die Abschnitte N 38, die als Bestellscheine dienen, müssen von den Verteilungsstellen abgetrennt und bis spätestens 6. Juli 1940(einschließlich) bei dem Ernährungsamt gegen einen Bezugschein eingetauscht werden. Der Verteiler muß den Stammabschnitt der Nährmittelkarte deutlich mit Firmenstempel und dem Vermerk„Heringe" versehen. Die Bezugscheine müssen bis spätestens zum 10. Juli 1940 einem westfälischen Großverteiler eingereicht sein. Der Großverteiler ist nicht verpflichtet, Bezugscheine B über Mengen von weniger als 200 Stück anzunehmen. Den Verteilungsstellen wird daher angeraten, gegebenenfalls unter Hinzuziehung der Wirtschaftsgruppe Einzelhandel bzw. Ambulantes Gewerbe, eine gemeinsame Belieferung mit andern Verteilungsstellen möglichst in der Menge von einem Faß anzustreben. Verteilungsstellen: Emil Brand, Hesternstraße: Heinrich.=Schemmann, Am Thie 5; Felix Behrens, Munscheider Str. 91: Emil Goldmann, Gartenstraße(Filiale): E. Noll. Am Thie 7; Johann Hardick, Varenholzstraße 129; Emil Höbel, Zollstraße 115; Josef Schürmann, Hellweg 79; Frau Anna Guske, Höntroper Straße 46; Paul Mehrwald, Hellweg 145; Theophil Szary, Hellweg 267; Friedrich Meißner Walzwerkstraße 69; Fritz Erlenkämper, Op de Veih: Adolf Gottschalk, Westenfelder Straße 141: Witwe Schwarz, Westenfelder Str 92: Maria Hegemann, Lohrheidestraße 94; Elisabeth Heimeshoff, Krayer Straße 21: Hermann Schitko, Gelsenkirchener Straße 28; Wilhelm Lück, Krayer Str. 13; Otto Streier, Weststraße 108; Heinrich Erlemeier, Alleestraße 50; Hermann Nober, Aschenbruch 14; Peter Claßen, Günnigfelder Str. 125; Frau Laura Bruderek, Parallelstraße 12; Fritz Recktenwald, Monstadtstraße 24; Jos. Hausa, Wattenscheider Straße Hans Rolef, Steinhausstraße 67: Nordsee, Oststraße 37; Hubert Mülders, Gertrudisstraße 113; August Steinkamp, Gertrudisstraße 57(Filiale): Elisabety Becker, Weststr. 50; Witwe Dinchel, Hüller Straße 81: Frau Joh. Ratke. Am Beisenkamp 25: Frau Maria Möllenhoff, Sommerdollenstraße 100: Fritz Riepelsiep, KiU Meber wie neu! Dr. Ruszens poliert mühelos alle Arten Möbel, erzeugt Neuglanz durch selbsttätige Lacknahrung Flasche-,75, 1,50 : und höher Allein-Verkauf: In Bochum nur zu haben Seifen- und BürstenKi Brückstr. 51, Hattinger Str. Ecke Piepereir igstr. 30 Alleeatr 125 Rolandatr. 44 Königstr. 80, Alleesw. 120, Rerandetr. 44 Alle Sachversicherungen Alle Lebensversicherungen Hauptgeschäftsstelle de: Gothaer Feuerversicherungsbank auf Gegenseitigkeit Hauptgeschäftsstelle der Gothaer Krafttehrzeug- und Transportversicherung.-G. Geschäftsstelle der Gothaer Lebensversicherungsbank euf Gegenseitigkeit Bankdirektor a. D. Heinz Baecker Bochum, Farnstraße 48, Telephon 68160 Fußpflege Reko! Brückstraße 23 Bezugspreis mit 8 monatlich. Seihstaß Bezugspreis für o zeitschrift„vor 55 Pf. bei fünf S Zeitung durch höh verbindert wird! schäftsstelle von 11 bis 12 Uhr. und sonnabends, v Verlag und Nite Gold- u. Silbersachen die bei Ihnen nutzios liegen, nehme ich gern In Zahlung oder kaufe an. JOSEF KNUPPER Leibbinden, Eummistrümpfe Gen. Nr. 26474 Suweller und Uhrmacher an der Orehscheibe Einlagen nach Maß nur vom Fachgeschäf: Otto Möller Orthopädie-Mechanikermeister Bandagist, Bochum, Rottstr. 32 Lieferant sämtl. Krankenkassen und der Ruhrknappschaft Kreu Die H. Möllmann a. Rathaus, Ruf 62113 *(rautmann, Viktori Trabmhe. Piterlastr. 13 er Stempel,Schilder Stadt Bochum liefert schneilsten: Opstelten Intendant: Prof. Kortamstr. 19, a. Srat-Engelbert-Br., Ruf6rs81 Dr. S. Schmitt Montag, 1. Juli 19.30—22 Uhr Geschl. Vorstell. für die 5J. Durch eine Antenne desseren Empfang! Kommen Sie zum konmeister, Ihrem Fachberater in Rundfunkfragen Brautfählt Dienstag, 2. Juli, Geschlossen Bohnermasse 5 kg.— RM., 10 kg 15.— RM. und größere Mengen. Dede, Hamburg 1, Lindenstraße Fernsprecher 240 304. dnb Fü Das Oberko Frankre Ein=Boo delsschiffsraume „Orion"=Klasse senkten Dampfe Geleitzug herai Kapitänleut weitere feindl OKW.=Bericht kungsziffer, sei 51 086 BNT. Deutsche K 1. 7. wieder sowie der eng zielten gute T Eine Staf flugzeugen, die platz Mer Stellenangebote — Donnerstag Roiizbuch in der Post lieg. gelassen. Geg. Bel. abzugeb. in Wattenscheid, Vödest.91 merbeuenstlugg.100; Etig Riel Göbenstraße 58; Frau Maria Zihn, Witwe sucht für sofort od. später 3. od.=.=Whn. m. Bad. Zuschr. u. K B 93178 Anz. Wwe. Emma Meier Tochter Gertrud und Anverwandte Bochum, den 29. Juni 1940 Bahnstraße 13 Träger Darm? Zirka 500 RM. am 29. 6. zwischen 16 u. 17 Uhr vonl d. Humboldtstraße bis zur Radrennbahn verloren. Wiederbr. erhält gute Belohnung. gibt's kaum mehr. Ausk. Anz.(93391 Graf=Adol##traße: Hervert Kreu, Hochstraße 70; Jugust Burdina, Westenfelder Str. 31: Frau Luise Vorstmann, Freiheitstraße 21;=August Ahlemeier, Vorstadtstraße 35; Wilh. Schmalbrock, Heinrichstraße 31: Gustav Brudereck, Sommerdellenstr. 1: Daniel Rumpf Vodestraße 49: Heinrich Kuhna, Querstraße 14; Josef Bien, Hohensteinstraße 66. Gewa, Verkaufsstelle 392, Bismarckstraße: Hans Watermann, Bismarckstr. 22; Ernst Krebsbach, Bochumer Str.: Anna Schatta, Bochumer Straße: Frau H. Borberg. Bochumer Straße 149: Theodor Boos, Hammerstraße Wattenscheid, den 29. Juni 1940. Der Oberbürgermeister. Zum sofortigen Eintritt suchen wir mehrere gute „ (Maurer) möglichst mit Erfahrung in Asphaltarbeit für eine Baustelle in der Nähe von Rechlinghausen Das.„, Juc Nimm mal gleich die Schachtel her! Dr. Burchards Perlen wirken an= Unterricht ##genehm. 50 St. 85 Pig./1 120 St. M. 1,80. Erhältlich 120 St. M..80. Erhältlich bei Ihrem Fachdrogisten. Wer erteilt Quintaner gründl. Am 21. Juni wurde unser Werkskamerad Tanserschatse-Faur-RiNa Hilfsarbeiter in der Zimmerei bei einem nächtlichen Angriff englischer Flieger durch Bombensplitter tödlich getroffen. Mnlericht t. Deutsch u. Englisch? Zuschr. u. u M 93110 Anz. Der Bochumer Anzeiger ist der bevorzugte, erfolgreiche Werbeträger der Bochumer Geschäftswelt Er starb in soldatischer Pflichterfüllung für Deutschlands Zukunft. W Erstkl. böhmische Veifedern grau 2,50,.25, halbw. sehr dau.50, weiß Schleiß.75, ½Daune.75. 12.50, ¾Daune 14.50, 16.50 à Pfd. Hannabachs Wit., Schönbach 163. Egerland. Bekanntmachungen der Stadt Wattenscheid. Ausgabe der Zusatzseifenkarten für Kinder. Die Zusatzseifenkarten für Kinder von 2 bis zu 8 Jahren für die Zeit vom 1. Juli bis 30. September 1940 werden nicht mehr wie bisher von der NSV. zugestellt, sondern müssen abgeholt werden. Die Ausgabe erfolgt am Dienstag, 2. Juli 1940, von 9 bis 12 Uhr und 15 bis 17 Uhr, für die Bezirke:.=Günnigfeld in der Falkschule,.=Westenfeeld in der Friedrich=WilhelmSchule,.=Höntrop in der Luisenschule am Bahnhof,.=Eppendorf im HJ.=Heim. Für die Ausgabebezirke .=Ost, Mittwoch, 3. Juli 1940, von 8 bis 14 Uhr, Pestalozzischule,.; Altstadt und.=Leithe, Donnerstag, 4. Juli 1940, und Freitag, 5. Juli 1940, von 9 bis 12 Uhr und 15 bis 17 Uhr im Wirtschaftsamt, Zimmer 12;.=Feldmark, Samstag, 6. Juli 1940, von 8 bis 14 Uhr, im Wirtschaftsamt. Zimmer 12. Als Ausweis ist entweder das Familien= buch oder die polizetliche Anmeldebescheinigung vorzulegen. Wattenscheid, den 29. Juni 1940. Der Oberbürgermeister. Dr. C. Otto& Comp. Embff. Bochum, Christstraße 9 Beamt. sustt .“ Wvon. bis zu 40 Mk. Zuschriften unter A 9941 Anz. =Zimm.=Wohn. von ruh. Mieter gesucht. Sich. Mietezahler. Ausk, Demuß, Moltkemarkt 15. 3 Etg. rechts Aelt., saub. Ehep. sucht zum 1. 8. =.-Wohng. auch außerhalb. K“ C 53SG6 Anz Für unseren Lastkraftwagen suchen wir einen zuverlässigen 3 u!* Baugesellschaft Bleckmann, Freiligrathstraße 50. Weg. Heirat meiner jetzig. suche ich zum 1. 8. eine in all. Hausarb. erf. Zwei schöne eere Zimmer zu verm.(Neub.) Zuschriften unter 93283 Anz. Anstreicher= für Möbel gesucht. Rottstraße 33 Seine Arbeitskameraden werden ihm stets ein ehrendes Gedenken bewahren. Bochum, den 28. Juni 1940 Führung und Gefolgschaft des Bochumer Vereins für Gußstahlfabrikation.-G. Elerzuteilung. Auf den vom 1. bis 28. Juli 1940 gültigen Bestellschein der Reichseier: karte werden als 1. und 2. Kate iusgesamt sechs Eier für jeden Versorgungsberechtigten ausgegeben, und zwar auf Abschnitt a drei Eier ir der Zeit vom 2. Juli bis 13. 1940, auf Abschnitt d drei Eier in der Zeit vom 10. Juli bis 20. 1940. Die Abschnitte a und d werden hiermit aufgerufen. den 29. Juni 1940. zugelassen für Behörde, Wehrpas uew. sofort mitzunchm. Bochum, Der Oberbürgermeister. 60 Pf. Foto-Drogerie Riechel Bochum, Kortamstr., Eeke Rottetr Im siegreichen Kampfe für Führer und Vaterland fiel am 11. Juni 1940 bei Les Andelys(Frankreich) unser Gefolgschaftsmitglied, der Declicd Einder Gefreite Wilhelm Mette Offenlegung eines Planes. Der Plan für das zugunsten des Wasserwerks für das nördliche westfälische Kohlenrevier in Gelsenkirchen zum Bau einer Wasserleitung von Langendreerholz nach Pöppinghausen zu enteignende oder dauernd zu beschränkende, in den Gemarkungen Bochum=Langendreer, Bochum=Werne. und Bochum=Gerthe#nzagen, Grupe, Boctas&am; Tees eigentum liegt, nebst unlagen in per bockau4 Zeit vom 1. Juli bis zum 8. Juli /2## Viktoriastr. 25 1940 in Bochum im Ratharzages, Wwiachen preiswert. sauber, schnell Bekanntmachung. Aufruf zur Meldung beschlagnahmter Kraftfahrzeug=Luftbereisungen an stillgelegten Fahrzeugen. Es wird nochmals auf die bereits am 19. d. M. erfolgte Bekanntmachung betr. Meldung beschlagnahmter Reisen bis zum 30. Juni 1940 hingewiesen. Alle Bentzer von stillgelegten Fahrzeugen werden letztmalig ausgefordert, eine Meldekarte beim Wirtschaftsamt in Wattenscheid(städt. Fuhrpark, Voedestraße 18) abzuholen. Dies gilt auch für diejenigen Kraftfahrzeugbesitzer, die bereits vor einiger Zeit ein Meldeformular abgegeben haben. Zuwiderhandlungen gegen die Bestimmungen dieses Aufrufes werden bestraft nach den Vorschriften der Verordnung über den Warenverkehr vom 4. September 1934(RGBl. I. S. 816) in der Fassung der Verordnung vom 18. 9. 39(RGBI. I, S. 1430). Wattenscheid, den 26. Juni 1940. Der Oberbürgermeister. Alleinkellner der Kelern nachmittags od, ig. Hausdiener ab Bendmann, Partschlößchen von unserer Zeche Robert Müser. Schachtanlage Arold-Jakob,. im blühenden Alter von fast 23 Jahren Wir werden das Andenken dieses bis in den Tod getreuen Arbeitskameraden stets in Ehren halten Führung und Geiolgschalt der Narpener Berpbau-Aktien-Gesellschalt Zechengruppe Bechum maris Einheht soe, Veiezsiak, ien iutzeuente=sensiante ümsange seines Interesses Srg#gen dungen gegen den Plan,#####en. Solche Einwendungen sind bei dem Oberbürgermeister in Bochum schriftlich einzureichen oder mündlich zu skoll zu erklären. Termin zur Elerverteilung. Auf Abschnitt d der vom 3. bis 30. Juni gültigen Eierkarte werden in der Zeit vom 27. bis 30. Juni drei Eier ausgegeben. Herne, den 22. Juni 1940. Der Oberbürgermeister. Prototzn zu erttären. Planfeststellung und Verhandlung her bi pori## über die vortaufige Besitzeinweisung wird anberaumt auf Dienstag, den 9. Juli 1940. Ort und Zeit wird noch bekanntgegeben. Zu diesem Termin werden die Beteiligten noch besonders geladen. Arnsberg, den 26. Juni 1940. Der Regierungspräsident. Zielbewußt und konsequent Mußt du deine, Werbung führen, Denn nur so wird's dir vergönnt, Wirklich den Erfolg zu spüren Invalide für Hofarbett gesucht mit Wohn.= Tausch. Ausk. Anz.(93328 Alleinst., rüstiger für Einfam.=Haus. Bochum, Königsallee 30 Inbande nachmittags sod. 1g. Hai Uhr gesucht. wird gesucht. Für klein. Villenhaush. am Stadtmit guten Zeugn. Ausk. Anz.(a9938 Leeres Frontzimmer an berufstät. oder ält. Dame zu vm Kronenstr. 40, pt. Arndtstr. 7, 1. Et., gut möbl. Zimm. (Schreibt.) zu vm. Horst=Wessel=St. 23 2. Et., mittl. Schelle. gut mbl. Zimm..v. Wohn. i. Hause. Humboldtstraße 59 KleiderSachterniikelt Kortumst. 13, 3. E. link. Aufg., möbl. Zimmer zu verm. auch zum Anlernen, gesucht, Färberei Salluschke kontor, Wilhelmstraße 5 Junger Metzgergeselle sucht Stelle. Kraftfahrer für bald in angenehme Dauerstellung gesucht. Angeb. mit Bild, Zeugnisabschriften und Gehaltsanspr. oder persönliche Vorstellung erbeten an Modehaus Wörmann, Gütersloh in Westfalen, Berliner Straße 43/45. Tel. 2574. Stellen. gesace platz Mervilleanzugreifen 1 zersprengt un einen heftigen es, sechs Blen abzuschießen. Die Angri tärische Ziele der Nacht zu den an. Am 30. zeuge, davon schossen. Ein Wie nacht abgeschossenen 23 erhöht. Sht!! =Zimm.=Wohn. für 1. Aug. oder spät. gesucht. Sich. Mietezahler. Zuschriften unter 5 H 93324 Anz. Witwe, sich. Mietezahler, sucht sof. oder später -=.=Wohn. a. liebst. in Gerthe od. Laer Querenburg. Zuschr. unt. K H 93168 Anz. Angest., ruh. und sicherer Mietezahl sucht z. 1. 7. eine --.- Wh. Moches, Dorstener St. 219 Erfolgreich werben durch Razeigen im Bochumer Anzeiger (Von uns Die Torp „Orion"=Klas britische See die bislang Flotte gehor Küste und! Seestreitkraft hier aus har englische„O gebuat. über eine G eine Bestückt Flak, acht 2 Klasse gehör „Achilles al schiff„Graf wurden. D 550 Mann. sen, ehe die Wahrschein! alten Meth wie sie z. Unterseeboo Aend Kortumstr. 56, 2. Etg., frdl. mbl. Frontzimmer z. v. Verkäufe Zuschriften unter A K 93268 Anz. Königstr. 27 möbl. Einzelzimm. m. fl. Wass., nur m. Verpfl. zu vm. Kronenstr. 9, 2. E. Schlaffrdl. möbi. Zim mer zu vermieten Kronenstr. 16,2. Et., mit Führersch. 3, sucht v. 4. b. 11. 7. Beschäftigung als Fahrer. Zuschritten unter P V 93375 Anz. Gamieung) Wir suchen für unsere Werksküche eine lehrköchin Bewerbungen an: Bochumer Eisenhütte Heintzmann& Co., Bochum. %.- Wehn. Neubau, m. Zubehör, 48 J. Stadtgut mbl. Zimm. o. ohne Pens. z. zimmer Eiche, kompl., mit gut. Aufl., in tadellos. Zust. billig zu verkaufen. Alleestraße 12,1. 2. Etage Rottstr. 42, 2. Et. #öbf. gut mdol. Zimmer an Dame zu vm. Verkaufe dkl. eich. Ausziehtisch Kronenstr. 11 II. links Westfältst 1. Etg., gut möbl. Zimmer zu verm. grenze Bochum— Wattenscheid=Ost. 1. 1. 8. 40 z. vm. Garage vorh. Ausk. Anz.(93299 gesucht. Frau Meininghaus Boch.=Langendrecg Am Steinhardt 10 Zeche Neu=Iserl. 1 sofort o. spät. ges Pergoh,# Müller=Klönne, Lessingstraße 7 KleinAnzeigen nur im„BA“ Mietsgesuche -Zimm.-Wohnung in Bochum oder näherer Umgebung baldmöglichst gesucht. Angevote an: Kriminalkommissar Reimers, Bergstraße 93. Neuer hoto=Apparat, Box=Tengor 11, 6x9. u. 1 Paar vernick. Rollschuhe, dopp. Kugellager, lenkv., zu verkauf. Am Gerstkamp 5 Montag Ministerpri halten, der toiann vor nischen Au Ministerra am 13. Ap steten Gar zwischen de „Newyzende Zus und dem Hospitäler reicher Fl worden. wesens se Die Gut erh. Akordion 123. breisw. zu verk. lusk. Anz,(93365 aus Fran Postsendu gebe ich fuhrenw, billig ab. Krois, Markstraße 358 Prima acht erter hat abzugeben. Bauer E Röhlinghaus, Wattensch.=Eppen; dorf, Ruhrstr. 38 Da al Heimat 8 gebeten. ten. Pakt an die denen fr. mehr mö gestellt m Vorzug gegebene se sender 3 Für in Engl daher ge