men: 8200 Aot 6441 Mauritiusstr. 1 RA 6459 65b 2 64 01203 Sezuaspreis mit Botenlodn: ZB), Monatlich der 93 Bl. Haldmongtlich. ovgzepreis sarchise=Zachumer Alustrierte“ 30 Bfl. monatlich, Buni. Benigegreiz, für die„Bochungz,“uurzglich det dier Sonntagen und elschelt„bor mit Mir, 4um'gonal.“ Wenn das Grschelsten der 6 Vir. bel ünf Sonn gepal. Zerdot oder Veisepstdrung und dal. berdindert wird können teilne Ersadanspricge, Pezs., Piseligennicez ben l dis PAldse., Vircalgden der Sahtliscizesg, Bsiganigiche Verlag und Druck: Taupenmühlen& Dierichs in Bochum Freitag 14. Juni 1940 47. Nummer 139 Einzelpreis 10 Pf. Anzeigenpreise: Orunzur zze Vo: Hreise 35% g, im Terteil. Familten: Whesag, V. Sezeneihs H. Psan o, Aaz,. Bosdent in berstze. B. e Bier Ssi, P- aszäih, Austauntg, uch Alleisgzoren Pealsz Zür Kesesgenslgiehn, Nr. 16 guli1g,„Pochloskassel, 9.— Srgenz erscheinende,„Zeizung für die sechsmal wöichent, ga, hent“rhügen“ Rödrick seröstins um 16 Uor bes Vortoges affil geiste Gewähr abernommen werden. lich aufgegebener Anzeigen kann keine Gewähr Hauptgeschäftsstelle: Rathausplatz 8. Anruf 67551 bis 54 snaustraße 15 6209 Ruf 95 99 20 62624 8. Brr4 es1 agh SS5 649 61 Rut b2490 8535 9 63 54s ts nunse Ou Theestem Ferei Ses e udennn.- Aestendeusiechhe un erhchnrehr. Die Marne an vielen Stellen überschritten— Chalon= geneume Lastwafft Schwerer Schlag für England Operationen schreiten rasch fort De Dde Bichte der Klekten, aus den Beze lider Slan. .7 nur Bbtbi M 6911 E Ulich S3 67906 Ruf 6786 Alse e 6e 24 10g 1 metr. Viktoriastraße 73 65134 9410 Pald raße 43 920 Nu 68183 Ki! 910 Alder Sbuso 62246-41 Rut erbindung in Heimat Front natzeitung aufrecht. such ihrem Soldaten durch die Feldpost n: er wird für diese Rkeit dankbar sein. uns die Feldpostkannt; alles abrige r. Die Bezugegeböhr sonst.18 Mel. ner Anzeiger en Pereden, esehshe oie a.. e Assen und Piese Heizen Läinder den Zugif unseker Keinde ais Boss für eine fratzäistigher Etgrsetung Korden der und ihr Vie. izu entziehen. Die Siche. Zeutschlands ein iür Isile, guch am 9. Aorit infolge der u73,. Tspoen Haltung des Königs und seiner Reverständuisvon kürzerent Gefechten an der Grenze reiVier ziog burchführen. In Norwegen landeten am 9. Aprik, und zwar sowohl durch Schiffe als auch in Flugzeugen, zum Teil an den englischen Seestreitkräften in nächster Nähe vorbeistoßend, Sestenkiste, in Donseimn, Kristansarz, 35.357 alem in Lelo die Küstenverteidigzig. Seshesterobe 5es res niebdergelänpft werd“ Die Heldentzie l, die eutsch vorine, die Lutwafg wrhen. Die Heldentaten, die e Hertschen Führern und ihren Einheiten sowie von einzelnen Soldaten volbracht wurden, bseiben eige: spsäteren Verichterstattung vorbehalten. An lhzef, siße dub Führerhauptquartier, Das Oberlonmande der Wehrmacht aibt belaun: Jchlosenen franzssischenglischen Truppen, e betuge ve. un en ude v. Bie kreis durch Sandermcbung belaurzgzfist, Stheiskt Kräftegruppe kapituliert, über 26.000 Gefangene, darunter fünf französische und ein Fransvorter beim Versuch, auszulaufen, durch mehrere Trefwodere Verisepe, pgzre, Shisf egodierte im Feuer denischer Panzeradwebrgeschüte, de dun Heoanuen beoghoshoen Ze de Sianuags Kaien auitck Loshan: g. 3, Lesisigt: von 1915 überschritten. Auch zwischen Nach den Bieherigen verkausgen Beigg betrigt set den 5. Hant, demn Vegziun der mrum Our ein ag r a sn bee, e en p ien aud un 12. Sumi Kampfe unggt en berbände Trotz schlechter Wetterlage griffen auch am-.#zlons=fur=Marne und an der Küste ein. ur Auerichung des Heruot, Aubsehender iu udn u.— uis Tugpen beieten Seaiezri u. her. Se Setaung berve2,. eitzr. Areroy zo, 10.00 Bük., sowie eine gzöbere, Ansgll. enten, einen anderen Trnyy, v.. H4y re, wurden 20 feindliche Sperbalons abgeschossen. ieg Porwe, schosen auf Feriber im Luistang piegzeien io ertäschen Flugenen an, die . zu eien Flagzlät in der Nihe von Dronhzein zuterghgeisg, Eines unserer=Boote versenkte beim Angriff auf einen starken feindlichen Geleitzug mehrere Dampfer. Italienische Luftwaffe bombardierte Luft= und Seestützpunkte— Ein Kreuzer und ein Tanker torpedier 61136 e Seicen Alist elelre, eäihehe Säigthelsche Kandie uhas hechgesichäisenr Lisen Ci, 10t. Peraen im Ganze Augegde, Dem Pasen der Sile den Anlagen un wurde versenkt. 50 Kilometer südlich Dronthezg, die, Ba7k; die britischen Opersig die Englänber auf Endie Allierten zum Gegenschlag ausbolten; halsnes die deutsche Flage. Seestreitkräften und Hanunter stärkstem Eirh=v. Andalsnes, Namsos und Harbelss gzisen warfen ve v. Zhre Absicht war, den erlahod Teu, vorwegischen Widerstend neu zu beseben, Kenden vorwzgisherzg nirischen Angrif von Norden Drontheim burch vonzennehmen, die schwache deutsche und Süden der wiederdu gn Parpik vernichten und, Kampferuppe im Braum englischen Befehlen einwandvie aus vorgefundenen Stzagr- Gzeleherihe. frei hervorgeht, bei günsziggf, gelegenbeit, Von Drontheim uu Anterzügung leichter Sestreitbentish, Pge.m Selelgeiger geshominen gob soet trätte die Enge vorzgehenden feindlichen Vorstoß Halt dem von Pom)o, au, vischen zingetroffenen Verstärkuneve puade der Vormarsch nach Norden unverzüglich ode bpt,azschen Keaste daoimnen ei denes. sz. 9) veg, ue ei ide, Gelsgenshe“Peist nebr e1. n Achgliche, Gode. ve ede Heses.13 Hose berzistel vi. Heisen.“ Nnr 8. Mal bebrängten Oeupve Aosolte. Diese war inewischen von Grgldander Franzsische Albersgerg,gscheisce, Pheiker schäten und karte Teiue herzschern Präiste einzutesseln versuchteg, Pse ecwachep ventuen die Züstenstellungen und zu vernichten., Pigs, Glad, Parzit aufgegeben verb ne ue Maau au e ae e eae e ae ee ee ese esster d a M e a e bielen sie Kaund, einzig und alein durch die Luftwaste mit aden Botvenügen PPelflrniger er gänzt und verstärkt, immer durch„Gegenangrüte no 85p:, ffend bis die deutschen Kampfverbände von eredische Erzegeret, Den Päspare vorzustoßen. Dieser Pustengungen des Gegnerszcder Pauche Tteilar 21 ene derrschaft über den vorrggahg pud Flatabwehr. Dann den, an der deutschen Jaoge und„keret spone ge, Fuite. varien sich junge deutsche, Bezime pie zgrwegischen und waise hervorragend unterst15t, auf die Vereinigung der englichen Kräfte, die versuchter, Agsheim nach Saden von Helo nach, Norden und vosgruppen zu verhindern. angreienden dentichen Lamyszuissen ase SptengunUnter schwersten Geländeverbsitzerwindend, wurde der den und Vruckenzerhbrzeno pon Eage zu Enge geworfen, Peind in den Oevigorg, reichten sich die in Helo und in %“ von om 2 heten heutschen 2 enven bei Stören, Drontheim gelandeten deutschen Truppen und durc abgelepte humes durch Gegenangrise sich bis ins Unerträgliche steigerten. e bis ins Unerträgliche steigerten. Selsade ven De, Leguseisn enitert, dr i. Nud er wesiher ksthder. 500 Kilometer von Brontheim.—.—., am 1. Juni er=.32.— Hodens auf. In sein reicht wurde. Rarvik-Gruppe in Flanken und Rücken aus über völlig wegeloses und hochalpines Gelände der Verbr=Tongenge half ven jat Mab Veutioeheaser: handlungen zwischen dem deutschen Oberkommando in Der Führer dankt den in Norwegen zum Einsatz gekommenen Soldaten Res e e eceie cecie eche gerichtet: Der Feldzug in Norwegen ikt begzkese geosöpschige Versuch, sich dieses iür zse rzanis Eurem Todesmut. 65 rferbereitschaft und Eurer zihen Veharlichteit Ich habe die böchten Anforderzugen an Euch müssen. Ihr habt sie mehr als ersuut. „ Fatbruncg ang: Auerkennung und meinen Dank Veraberen, uu Saeluäatet dem Generaladmiral Saalwächter: ece echäce e. vrteiblaung.. Mlch uns dem Generaleutnant,.643 Ter für den Einsatz und de Badrn,gesgen Dank lund meine Anertenung den Solbaten des Heeres der Marine ugd. der mut von dem Deutschen Reich eine große Gefahr nbSolbaten, Feren, Helbentum der Mitvel Ia ibermitele en Ausdruc bez, te igen Verpube: wr Sie alle die dort'im hohen Rorden zusammenstananterer Kriegeschife Palschzgr ie Besia dlie elieser als beste Repräsentanten höchsten deutschen Soldatend Faterhaustanarter, 1. Jaal keichnet. Die gesamter goch vorhandenen norwegischen Streiträfte, egzteg, Hie„Passer nieder. Der Feldzug in . Seige besonderes Gepräge erhält er als eine Wehrmarine unter einbeitlicher Führung zum takischen Einsatz brachte. Die Kriegsmarine hat eine bisher unmöglich erscheinende Aufgabe gelöst einer PPrattoslegaster=Tonnen die Masse der denischen serntransports waren— gestist ezg.pgserfieg. 6oz beiten— besonders uniere Torpedo, Migeglucigan Minenräumboote, Untersebootjäger PTg, Sang eagze. zu bewertenr, als die zum Teil der englischen Küste, de. Sefe Pülrsten hoben in wochenlangen Fahten ai: der geschen freubiggr, Osfeichereitischaft wie die Soibaten Hei Pranihseim und Bergzer, Lesen=gesignbe, de Hrhernde: Poesenfrishelisghelf ar ehesgerlienter Küste in ihrer weiten Ausdehnung wurde durch übernommene und neu zugefügte Batterien stark gesichert. Die Verluste der feindlichen Flotten Die deutsche Kriegsmarine fügte den britischen und französischen Flotten folgende Verluste bei: 1 Flugzeugträger, 1 Kreuzer, 10 Zerstörer, 1 Unterseebootjäger, 19 Unterseeboote, zusammen rund 65000 Tonnen: ferner 1 Transportschiff und 1 Tanker mit insgesamt 29100 Brutto=Register=Tonnen. Weiter wurden 11 norwegische Kriegsschiffe vernichtet, 2 Küstenpanzerschiffe, 3 Zerstörer, 7 Minenleger, 2 Minensuchboote, 14 Torpedoboote und einige Unterseeboote sowie viele kleinere Fahrzeuge sichergestellt. Luftwaffe ausschlaggebend für das Gelingen Die Luftwaffe erwies sich in Norwegen als der ausschlaggebende Faktor für das Gelingen der Operation. Shurs en Untergrundbahn=Tunnels zerstört— Die Erbitterung der Massen steigt Ueber seine und Marne! Kseite 3 Nr. 13 Sie hat die Hauptlast des Kampfes gegen die unserer Kriegsmarine zahlenmäßig weit überlegene feindliche Flotte getragen, und sie allein vermochte bis zum 10. Juni der vereinsamten, ohne jede Land= und Seeverbindung kämpfenden Gruppe Narvik Nachschub, Verstärkung und Entlastung zu bringen. Sie hat den für die zukünftige Entwicklung entscheidenden Beweis erbracht, daß keine noch so starke Flotte im nahen Wirkungsbereich einer überlegenen feindlichen Luftwaffe auf die Dauer operieren kann. So ist es der deutschen Luftwaffe gelungen, die in der Nähe der norwegischen Küste nach unserer Landung auf und ab stehenden feindlichen Seestreitkräfte zu vertreiben. Den feindlichen Schiffsbesatzungen, sei es zur Landung bei Namsos oder Andalsnes oder beim Abtransport von dort, fügte sie ungeheure Verluste zu. Ihr stolzester Erfolg war dabei die Vernichtung eines englischen Schlachtschiffes am 3. Mai im Seegebiet von Namsos Die rasche Inbesitznahme von Oslo und Stavanger schon am 9. April war nur durch den Einsatz von Fallschirmjägern und Luftlandetruppen möglich. Kampf= und Sturzkampfflieger erschütterten die Besatzungen der feindlichen Küstenbatterien im OsloFiord und in Kristiansand und beschleunigten deren Uebergabe. 3. Wie immer, griff die Luftwaffe auch in die Erdkämpfe wirksam ein, so zwischen Oslo und Bergen und vor allem zwischen Oslo und Drontheim, unterbrach die rückwärtigen Verbindungen und störte den Nachschub. Bevor die Landverbindung zwischen Oslo und Drontheim hergestellt war, hat sie viele tausend Mann an Verstärkungen nach Drontheim übergeführt. Sie hat mit ihren Jägern und Zerstörern vom ersten Tage an den Luftraum beherrscht und ist vor keinen noch so großen Schwierigkeiten bei der Neuanlage von Flugplätzen zurückgeschreckt. Die Zeindverluste durch unsere Lustwaffe Daß der heldenmütige Widerstand der Gruppe Narvik mit einem vollen Sieg endete, ist neben den großen Erfolgen auf dem westlichen Kriegsschauplatz dem Einsatz der Luftwaffe zu danken. Der Erfolg ihrer Kampfhandlungen spiegelt sich auch in den Verlusten des Gegners wider. Es wurden vernichtet: 87 feindliche Flugzeuge, ohne die auf den britischen Flugzeugträgern befindlichen, die am 25. Mai im Ofoten=Fjord und am 8. Juni im Nordmeer versenkt wurden, 28 Kriegs= und Hilfskriegsschiffe mit etwa 90000 Tonnen, 71 Handelsschiffe mit etwa 280 000 Tonnen. Außerdem wurden 80 Kriegs= und Hilfskriegsschiffe sowie 39 Handelsschiffe durch Bombentreffer beschädigt. Die Divisionen des Heeres haben, abgesehen von den französischen und englischen Kräften, sechs norwegische Divisionen zerschlagen, gefangengenommen, zur Kapitulation gezwungen oder über die schwedische Grenze geworfen. Genf, 18. Juni(Eig. Drahtber.) Noch am Mittwoch abend sind hier Mitglieder der diplomatischen Missionen aus Paris nach äußerst schwieriger Reise eingetroffen. Sie konnten sich, noch ehe die Telephonverbindung mit der französischen Hauptstadt unterbrochen wurde, über die Situation unterrichten. Die ihnen telephonisch gegebenen Schilderungen lassen den völligen Zusammenbruch der Weltstadt und jedes geordneten Lebens erkennen. Noch immer flutet ein ungeheurer Strom von Flüchtlingen nach Süden und Sudwesten. Die Straßen sind mit Fahrzeugen aller Art überfüllt. Teile der geschlagenen Armeen mischen sich mit Zivilisten. Was die Straßen nicht nehmen kann, marschiert querfeldein. In Paris werden die wenigen noch bereitgestellten Züge gestürmt. Wer nicht mitkommt, tritt den Ausmarsch zu Fuß an. Was an Fahrzeugen verfügbar ist, wird benutzt. Lange Kolonnen, nur ausgerüstet mit Handwagen oder Kinderwagen, drängen aus der Millionenstadt heraus. Die wenigen noch verbliebenen Ordnungsbehörden haben keinerlei Einfluß mehr auf die Bevölkerung, deren Erbitterung von Stunde zu Stunde wächst, während die revolutionären Elemente ihre Zeit für gekommen sehen und offen ihre Propaganda gegen die Regierung treiben. Die Erbitterung der Massen hat, wie es heißt, bereits Teile der Armee angesteckt. Augenzeugen haben den Eindruck, daß Frankreich die letzten Tage des bisherigen Regimes erlebt. Selbst die noch in Paris erscheinende„Action Francaise“ schwingt sich plötzlich zu scharfer Kritik an der Regierung und an dem ganzen Klungel der Machthaber auf, die sie als Hohlköpfe bezeichnet, weil sie dem französischen Volk weiszumachen versuchten, die deutsche Infanterie sei schlechter als die von 1914. Heute komme die Erkenntnis, wie falsch man gelegen habe, zu spät. Paris gleicht einer sterbenden Stadt. Schulen, Theater, Kinos, Warenhäuser und Postanstalten sind geschlossen. Der Stadtrat hat gleichzeitig die Schließung der Sparkassen verfügt. Dadurch konnten Zehntausende über ihre Sparguthaben nicht mehr disponieren, so daß ihne jede Fluchtmöglichkeit verbaut ist, denn ohne Barzahlung wird niemand von Lastautos und Pferdefuhrwerken mitgenommen. Die Erregung der Bevölkerung steigt von Stunde zu Stunde, zumal man erkannt hat, daß durch das Vorgehen der Behörden, die fast restlos geflüchtet sind, Hunderttausende an Paris gefesselt bleiben, ganz gleich, ob die Stadt militärisch verteidigt wird oder nicht. Dies ist die Schicksalsfrage, die sich in diesen Stunden jeder Pariser stellt. Auch die gestrige Gemeinschaftssitzung französischer und englischer Minister„irgendwo in Frankreich“ hat keine klare Antwort erbracht. Nach dem Kriegsrat, an dem Reynaud, Pétain, Weygand, Churchill, Eden und General Dill teilnahmen, machte ein Sprecher der„Alliierten“ zur Frage der Verteidigung von Paris nur die Mitteilung, daß alle Arbeiter in den lebenswichtigen Betrieben unbedingt auf den Plätzen bleiben müßten, denn die Verteidigung von Paris werde keine isolierte Aktion sein, sondern Paris bilde eine„Bastion in der gesamten französischen Verteidigungslinie". Diese Erklärung hat Die eigenen Verluste der Wehrmacht betragen an Offizieren, Unteroffizieren und Mannschaften: Gefallen: 1317, verwundet: 1604, auf Seetransport oder sonst vermißt: 2375. Die Kriegsmarine hat 3 Kreuzer, 10 Zerstörer, 1 Torpedoboot, 6 Unterseeboote und etwa 15 kleinere Kriegs= und Hilfsfahrzeuge verloren. Die Luftwaffe büßte 90 Flugzeuge beim Einsatz gegen den Feind und durch Notlandung auf See ein: 27 Flugzeuge wurden durch Notlaudung über Land und durch feindliche Einwirkung am Boden beschädigt.„„ Der Feldzug in Norwegen hat die englische Blockadefront zerbrochen. Großdeutschland ist im Besitz der strategisch wichtigen Flankenstellung gegenüber Englands Ostküste. brochen worden. Sämtliche Pariser Banken sind geschlossen, so daß sich die Konto=Inhaber erst an eine in Toulouse aufgezogene Zentralstelle wenden müssen, um Gelder abheben zu können. Auch die Postverbindungen zwischen Paris und der Provinz funktionieren nicht mehr. Zu alledem hat eine sinnlose Zerstörung von Verkehranlagen eingesetzt in dem Glauben, daß diese den anmarschierenden deutschen Truppen nützen konnten. Untergrundbahn=Tunnels sind zerstört worden, große Büros in der Stadtmitte wurden demoliert, Elektrizitäts= und Wasserversorgung arbeiten kaum noch, dafür aber sind in allen Stadtteilen Maschinengewehrnester auf Dächern und Türmen angelegt worden. Barrikaden wurden errichtet, wobei Autobusse und Straßenbahnwagen verwendet wurden. Unter dem von Stunde zu Stunde näherrückenden Geschutzdonner hatten bereits gestern die Erregung, die Verzweiflung und gleichzeitig auch die Agitation der revolutionären Kräfte einen hohen Grad erreicht. Genaue Kenner der augenblicklichen Lage und Stimmung in der französischen Hauptstadt sowie die nach Genf übergesiedelten neutralen Diplomaten hegen nicht nur begründeten Zweifel, ob es der französischen Heeresleitung überhaupt möglich ist, die Hauptstadt zu verteidigen, sondern neigen sogar zu der Ansicht, daß ein solches Unternehmen verbrecherischer Leichtsinn wäre, weil im entscheidenden Augenblick die Bevölkerung, erkennend die öffentliche Irreführung durch die Machthaber, die Armee an diesen Plänen hindern und damit sinnloses Blutvergießen und die Vernichtung der Stadt verhindern würde. Jeder aber ist der festen Ueberzeugung, daß das Schicksal der französischen Hauptstadt so oder so besiegelt ist. Havas treibt Geschichtsfälschung Fußtritt für den schmählich im Stich gelassenen norwegischen Verbündeten dnb Berlin, 13. Juni. Um den vernichtenden Eindruck, den der letzte„erfolgreiche Ruckzug“ der Alliierten aus Narvik in der Welt gemacht hat, einigermaßen zu verfälschen, greifen die an dem Rückzug beteiligten Franzosen zu einer glatten Geschichtsfälschung und versuchen, die Schuld für die Katastrophe ausgerechnet den von ihnen immer wieder zu einem nutzlosen Widerstand aufgeputschten Norwegern in die Schuhe zu schieben. So meldet Havas angeblich von der schwedischen Grenze nahe Narvik, daß der Beschluß des norwegischen Oberkommandos zur Einstellung der Feindseligkeiten nicht aus militärischen, sondern aus rein politischen Gründen erfolgt sei. Die 6. norwegische Division sei noch vollständig kampffähig gewesen. Die unmittelbare Folge dieses norwegischen Beschlusses sei der Rückzug der Alliierten von der Front von Narvik gewesen, wo sie sich ohne die Unterstützung der Norweger in einer verhängnisvollen Minderheit befunden hatten. Berlin, 18. Juni. Von unserer Berliner Schriftleitung. Der zügige Vormarsch der deutschen Armeen zwischen Seine und südlich Sedan geht mit gleicher Wucht weiter. Die einzige im Rücken des deutschen Angriffs noch kämpfende englisch=französische Gruppe, die bei St.=Valery eingekesselt war, hat, wie wir gestern bereits mitteilten, mit 26000 Mann und unübersehbarem Material die Waffen gestreckt. Nachdem der rechte deutsche Flügel schon an den Vortagen die Seine an verschiedenen Punkten überschritten hatte, haben die in der Mitte angesetzten Divisionen nunmehr auch den Uebergang über die Marne an vielen Stellen im Kampfe erzwungen und tragen damit die Verfolgung in süglicher und südwestlicher Richtung weiter. Gleichzeitig haven die nach Osten anschließenden deutschen Divisionen den wichtigen Punkt Chälons=sur=Marne genommen und damit die Schlachtfelder von 1914/15 bereits weit hinter sich gelassen. Schon gestern meldeten vertrauliche Berichte die Unterbrechung der Eisenbahnverbindungen zwischen Paris und dem östlichen Festungsbezirk Epinal, Toul, Verdun usw. Heute ist mit Chälons die französische Heeresleitung des Zentralpunktes für die Verteidigung Ostfrankreichs und für den Aufmarsch überhaupt verlustig gegangen. Im Weltkriege konnte zwar die deutsche Offensive auch bis zu diesem Stützpunkte getragen werden, Chälons war aber nur vorübergehend in deutscher Hand. Mit Chälons ist einer der wichtigsten Stützpunkte der rückwärtigen Verbindungen für die hinter der MaginotLinie stehenden französischen Divisionen verlorengegangen. Damit steht diese Spitze des deutschen Angriffs Wie Ankraut s# Allen Privat=Cäsare Der Schwauf unsere E Er teilt schor viel besser, a Er ist der und läßt sich von denen ei weil ihm der Er will nur und als ein Auch Alkohol mit Nebel se Und dennoch daß nach Ge die Menscher obwohl sie selbstverständlich die ungeheure Erregung nur noch geZu. diesem Fußtritt gegen den schmählich im Stich gelassenen norwegischen Verbündeten kann nur festgestellt werden, daß sich die französischen Streitkräfte steigert. Die amtliche Mitteilung ist doppelsinnig. empfindet selbst nach norwegischen Aussagen bereits am 6. Juni und die Engländer, am 7 Juni von Parvik aus in die der Pariser, denn die Frage bleißtde Sudandenrlum 7. Juni von Karvil kaus in die rgee,###st Vie### Heimat eingeschifft haben. Die die französische Heeresleitung etsächlich Pa= Pt eingeschiffe huven. Die gorwegische Fapitulation ob. die ftangeniche Geigenigllung tatfächtge## dagegen erfolgte erst in der Nacht vom 9. auf den Juni. Es ist also genau umgekehrt zugegangen, offen, ob, die franzosische ris militärisch verteidigen will oder ob man ihm, oa sutr züicweichen dor er ichen Pl. cben Ficgrgaris wie es Havas zur Entlastung des schwer kompromittierdem Huruaweschen, der franzosischen urmee auch####### ten Rufes der Westmächte umfälschen will. In diesem militärisch belanglos wird, ein Bombardement ersparen will. Die Berichte der diplomatischen Kreise schildern in allen Einzelheiten die ständig fortschreitende Auflösung der Ordnung. Im Gegensatz zu den amtlichen französischen Darstellungen wird mitgeteilt, daß zahlreiche Pariser Rüstungsbetriebe bereits stillgelegt worden sind. In den Renault= und Citroen=Werken, die fast ausschließlich für die Armee arbeiten, ist der Betrieb unter2% ten Kuses der Wesrmilchte untstlischen will. In biesen Zusammenhang bemerkenswert ist eine Sendung des Moskauer Rundfunks vom 11. Juni, die erklärt, daß unter den norwegischen Soldaten große Erbitterung gegen die Alliierten herrsche. Noch am 7. Juni hätten die Engländer einen Vorstoß geplant und die Norweger zum Angriff eingesetzt, der zu schweren Kämpfen mit den deutschen Truppen geführt habe. Noch am Abend des gleichen Tages hätten die Engländer diese Front im Stich gelassen. Vertbenes bentschee Eingestanenie Brandbomben auf Soest Wieder eine neue niederträchtige Tat der feigen Strauchritter der Nacht— Es wird nichts vergessen dnh Berlin, 13. Juni. Von deutscher Seite ist wiederholt festgestellt worden, daß britische und französische Flieger bei ihren nächtlichen Einflügen in deutsches Reichsgebiet ihre Bomben plan= und wahllos abwerfen und Leben und Eigentum der friedlichen Bevölkerung gefährdet und zum Teil vernichtet haben. Die Feststellung dieser Tatsache stieß von Fall zu Fall auf eine„entrüstete Ablehnung" durch die Feinde Deutschlands. Sowohl von amtlichen als auch privaten Stellen unserer Gegner wurde wiederholt versichert, daß ihre Flieger nur wichtige militärische Ziele mit Bomben angriffen und bereits beträchtliche Erfolge hierbei erzielt hätten. Die Wirklichkeit sieht ganz anders aus, wie bis in die jüngsten Tage festgestellt worden ist. In der Nacht zum 12. Juni haben sich feindliche Flieger erneut unter völliger Außerachtlassung ihres angeblichen Auftrages wiederum einen besonders krassen Fall des Angriffs auf die friedliche Bevölkerung zuschulden kommen lassen. Mitten in die Stadt Soest hinein warfen sie eine Anzahl Brandbomben, wodurch eine ganze Reihe von Privathäusern in Flammen aufging. Diese neue niederträchtige und gemeine Tat brachte den feigen Strauchrittern der Nacht und ihren Auftraggebern keinerlei militärischen Gewinn. Wenn auch— wie durch einen Zufall— nur Sachschaden entstanden ist, so wird auch dieser neue völkerrechtswidrige Angriff bei uns bis zum Tage der Vergeltung nicht vergessen werden. 8 44m24 1. Angesichts der Erfolge unserer Luftwaffe im Westen mutet die Angriffsmethode unserer Gegner frivol an und ist mit Rücksicht auf die nicht ausbleibende vielfache Vergeltung ihren eigenen Völkern gegenüber höchst verantwortungslos. Der Ueberfall auf Norwegen sollte die deutsche Verteidigung an der belgischen und holländischen Grenze schwächen 34 panzerkampfwagen vernichtet dnh Berlin, 13. Juni. Nördlich Paris hat eine deutsche Kavalleriedivision von 40 Panzerkampfwagen 34 vernichtet. Neun Britenflugzeuge abgeschossen bei Drontheim dnb Berlin, 13. Juni. Nachträglich wird bekanntgegeben, daß bei den Angriffsversuchen britischer Flieger am 12. Juni auf einen Flugplatz in der Nähe von Drontheim nicht vier, sondern neun feindliche Flugzeuge im Luftkampf abgeschossen worden sind. Kampfbegeisterung in ganz Italien Rom, 18. Juni. „Glauben, gehorchen, kämpfen“ ist der Lebenswille des heutigen faschistischen Italiens. Kampfesbegeisterung erfüllt alle Kreise der Bevölkerung, in gleichem Maße wie sie die vielen Millionen Auslands=Italiener erfaßt. Von ihr zeugt besser als viele Worte die Tatsache, daß der König und Kaiser und der Kronprinz sofort ins Feld zogen, daß drei Minister, nämlich Außenminister Graf Ciano, Parteisekretär Minister Muti und der Minister für Volksbildung Pavolini als Fliegeroffiziere an die vorderste Front eilten, daß die Kronprinzessin ebenso wie die Tochter des Duce und Gattin des Außenministers als Krankenschwestern in einem Feldlazarett Dienst tun. Oslo, 13. Juni. Der bekannte norwegische Publizist Viktor Mogens hielt am Dienstag abend im norwegischen Rundfunk eine Ansprache, in der er eine sensationelle Aeußerung des früheren englischen Gesandten in Oslo wiedergab. die den Zusammenhang zwischen dem englischen Ueberfall auf Norwegen und dem geplanten Durchmarsch durch Belgien und Holland klar erkennen läßt. Zugleich brachte die Rede die Stimmung weiter Kreise des norwegischen Volkes zum Ausdruck, das jede weitere Unterstutzung der Westmächte als ein Verbrechen beurteilt. In einem kurzen historischen Rückblick führte Viktor Mogens zunächst den Beweis dafür, daß Deutschland in seinem eigenen Interesse die Erhaltung der norwegischen Neutralität wünschen mußte. Die von der Reichsregierung veröffentlichten Urkunden hätten unwiderleglich bewiesen, daß die Westmächte schon am 23. März einen Angriff auf die norwegische Küste geplant hätten, der dann am 7. April auch durchgeführt worden sei. „Indessen“, so fuhr der norwegische Publizist fort, „halte ich mich auch an eine noch nicht veröffentlichte Urkunde, die ich besitze und die eine Aeußerung des britischen Gesandten in Oslo nach seinem Ueberschreiten der schwedischen Grenze wiedergibt. Darin wird gesagt, daß der englische Angriff auf Norwegen die Herauslockung deutscher Flotteneinheiten in die Nordsee und die Entblößung von Teilen der Westfront sowie der belgisch=holländischen Grenze von deutschen Streitkräften bezwecke, damit die Westmächte ihren Angriff auf Deutschland durch Belgien und Holland durchführen könnten.“ Mogens richtete dann einen scharfen Angriff gegen die ehemaligen Machthaber in Norwegen, weil sie im Vertrauen auf Englands Versprechungen die Söhne Norwegens in den Kampf gegen die stärkste Militärmacht der Welt geschickt hätten.„Heute", fuhr Mogens wörtlich fort,„können wir die englische Hilfe genau so beurteilen, wie sie Polen, Holland und Belgien beurteilen können. Warum war die Hilfe so schlecht? Die Antwort ist einfach: weil die Verteidigung unseres Landes um des Landes willen ihnen gleichgültig war und weil die Eroberung Norwegens nach der deutschen Besetzung zu kostspielig gekommen wäre. Und so kam es, daß wir am 9. Juni die Meldung erhielten, daß auch die Hilfe aus Norwegen zurückgezogen worden sei, weil sich die Notwendigkeit ergeben habe, daß die Westmächte alle ihre Kräfte an anderen Fronten sammelten. Wir können nur feststellen, daß man uns verraten hat, daß wir ein Opfer im Krieg der Westmächte gegen Deutschland sind und daß wir nun zum alten Eisen geworfen werden, nachdem unser Land als Kriegsschauplatz kein Interesse mehr findet.“ Mit Schärfe wandte sich der Redner zum Schluß geaen die Aufforderung der geflüchteten Regierung, die Norweger sollten auch weiter an anderen Fronten am Kampf teilnehmen. Dieser Appell wird in nahezu allen Zeitungen aufgegriffen und durchaus bejaht. Die norwegische Bauernzeitung„Nationen“ ist darüber empört, daß die geflüchtete Regierung den Aufruf Mogens' zu unterdrücken versucht habe. Mogens' Appell sei patriotisch im besten Sinne des Wortes, die Mehrzahl des Volkes teile mit diesem wahren Vaterlandsfreund eine große Verbitterung gegen die bisherigen Machthaber.„Tidens Tean“ schreibt:„Unser Land wurde gegen den Willen des norwegischen Volkes in den Krieg hineingetrieben.“ „Morgenbladet“ gibt der Verbitterung Ausdruck, die im norwegischen Volke darüber herrscht, daß die Westmächte ihre Opfer ohne Hilfe lassen, nachdem sie sie gegen ihren Willen in den Krieg hineingezogen hätten. Würdeloses Frankreich Weibliche Hilfskräfte für Kolonialtruppen gesucht Berlin, 13. Juni. Der„Paris Soir" veröffentlicht am Montag eine Notiz, die ihrem Inhalt nach ein weiteres grelles Schlaglicht auf die französische Kulturnation wirft. Sie lautet wörtlich: „Weibliche Hilfskräfte werden bei den Kolonialtruppen als Telephonistinnen eingestellt, ferner als Krankenschwestern, Köchinnen und Kellnerinnen in den Kantinen, als Kraftwagenführerinnen, Motorradfahrerinnen usw. Die Gesuche müssen an den Präfekten des Departements der Gesuchstellerinnen gerichtet werden" Welchem Deutschen haben sich nicht in den Wochenschauen zutiefst die Aufnahmen der gefangenen Schwarzen eingeprägt, deren vertierte Gesichter mit furchtbarem Ekel erfüllten. Eine ungeheure Wut packt uns, daß die Franzosen, die noch dazu mit ihrer angeblichen „Zivilisation“ hausieren gehen, diese Bestien in Menschengestalt auf europäischen Schlachtfeldern für ihre plutokratischen Ziele gewissenlos einsetzen. Fast Mitleid aber mit dem tiefen Fall eines sterbenden Volkes erfaßt uns, wenn wir nun erfahren, daß diesem schwarzen Moloch ohne Bedenken selbst die eigenen Frauen vorgeworfen werden. Französinnen werden also ganz offiziell aufgefordert, den schwarzen Kolonialtruppen auf den verschiedensten Posten zu Diensten zu sein und sie in jeder Beziehung zu„betreuen". Niemand in Frankreich scheint ein Gefühl für Würde mehr zu haben. Jeglicher Rassenstolz ist dem Verniggerungsprozeß längst zum Opfer gefallen, und wahrscheinlich hat man kaum noch ein Empfinden für die eigene Schmach. Wir Deutschen aber erkennen aus diesen und anderen„Notizen“, warum ein biologisch so verrottetes Volk mit schicksalhafter Notwendigkeit zusammenbrechen muß. bereits südlicher als die Südspitze des nach Osten anschließenden Argonner Waldes, wo laut Wehrmachtbericht der Angriff ebenfalls an Boden gewonnen hat. In krassem Widerspruch zu den lapidaren Sätzen der deutschen Verlautbarung steht das zwischen Eingeständnis und Ableugnung pendelnde Gestammel des Gegners. Noch gestern gab das englische Reuter=Buro den Lagebericht eines französischen Militärsachverständigen, in dem dieser zugab, daß der deutsche Angriff zwischen Seine und Argonnen weitergehe, daß aber die französische Linie an keiner einzigen Stelle durchbrochen worden sei. Derselbe Sachverständige gab dann aber die Räumung von Compiégne und Soissons zu und hob sogar hervor, daß die französischen Truppen auf die äußerste Verteidigungslinie von Paris zurückgenommen worden seien. Diese Lageschilderung aus französischem Munde beweist, wie weit selbst in den Köpfen der feindlichen Strategen die Verwirrung fortgeschritten ist. Zu bedauern bleibt nur der französische Bürger, der sich aus derart widersprechenden Nachrichten ein Bild machen soll. Während sich so die Bewegungsfreiheit der Feindarmeen, westlich der unteren Seine angefangen bis zu dem weit nach Süden vorgetriebenen Keil bei Chälons, stündlich vermindert oder höchstens das fluchtartige Ausbrechen in südlicher und südwestlicher Richtung noch offen läßt, zzerschlug die deutsche Luftwaffe von neuem die rückwärtigen Verbindungen und griff, weit nach Westen ausholend, erneut die Kanalhäfen an. Vor Paris tobt die Schlacht weiter. Ueber eine Million Einwohner sollen die Stadt laut Auslandsmeldungen bereits verlassen haben. Der verhinderte„Sieger“ Weygand steht vor unlöslichen Aufgaben, denn der stürmische Angriff der deutschen Divisionen auf der ganzen 350 Kilometer langen Front macht jede schnelle Verschiebung und Umgruppierung unmöglich. Der Eintritt Italiens in den Krieg bindet die an der alten Front stehenden französischen Divisionen und verbietet dem französischen Oberkommandierenden jede Umgruppierung von der südlichsten Front an die am schwersten bedrohten Stellen der West=Ost=Linie, soweit man von ihr überhaupt noch sprechen kann. Im übrigen ist durch Gefangenenaussagen bekannt geworden, daß Weygand bereits während der letzten beiden Wochen auf Truppenteile in der Maginot=Linie zurückgegriffen und diese in die Schlacht zwischen Seine und Maas geworfen hat. Dazu sind die französischen Hilferufe an England ohne Widerhall geblieben. Allein schon eine Verstärkung seines hinter der unteren Seine stehenden linken Flügels bereitet dem französischen Generalissimus angesichts des stürmischen Vordringens unserer Divisionen und der Unterbrechung der Querverbindungen durch unsere Luftwaffe unüberwindliche Schwierigkeiten. Zudem sind die Verluste an Menschen und Material außerordentlich hoch, während in den zurückflutenden Heeresgruppen sich die Ordnung merklich gelockert hat. So wurden z. B. in einem feindlichen Divisionsverband, der gestellt wurde, Angehörige von vier verschiedenen Divisionen festgestellt. Obendrein sind die Feindverbände durch Verluste an Toten und Verwundeten während der letzten acht Tage stark dezimiert und ebenso sind die Verluste an eingebautem Verteidigungsmaterial, das in der Somme=, Oise=, Aisne=Linie zurückgelassen wurde sowie an Transportmaterial außerordentlich hoch. Allein die Mitteilung, daß bei zwei französischen Armeen 200 Panzer vernichtet und erbeutet wurden, beweist die fortschreitende Materialschwächung des Gegners und läßt die Frage berechtigt erscheinen, ob die französische Heeresleitung unter diesen Bebingungen überhaupt noch imstande ist, zu einem stoßkräftigen Gegenangriff überzugehen. Abrechnung mit den Kriegstreibern Scharfe Debatte im nordamerikanischen Senat Washington, 13. Juni. Im amerikanischen Bundessenat kam es am Mittwoch zu einer scharfen außenpolitischen Debatte, in deren Verlauf der demokratische Senator Holt zahlreiche namentlich genannte Amerikaner der Kriegstreiberei beschuldigte. Wenn diese Individuen, so rief Holt aus, nach Europa gehen und Hitler entgegentreten wollten, werde der Senat nichts einzuwenden haben, aber Leute, die, ohne sich selbst zu stellen, die amerikanische Jugend auf Europas Schlachtfeldern opfern wollten, seien feige Landesverräter. Der demokratische Senator Wheeler drohte, mit der Demokratischen Partei zu brechen, falls sie eine Kriegspartei werde. Jeder Schritt, den die USA.=Regierung tue, bezwecke, das Land in den Krieg zu führen. In England werde Roosevelts materielles Hilfsversprechen als Absicht eines amerikanischen Kriegseintrittes ausgelegt. Demgegenüber, so fuhr Wheeler fort, sollte Amerika deutlich erklären, daß eine große Mehrheit des Bundessenats nicht für den Krieg stimmen und daß Amerika sich nicht am Kriege beteiligen werde. Man sollte England und Frankreich nicht zu der irrigen Annahme verleiten, daß Amerika wiederum seine Jugend zum Erschießen über das Meer sende. Prinzessin Juliana von Holland in Kanada Reuter meldet daß Prinzessin Juliana von Holland mit ihren beiden Töchtern in Kanada angekommen sei. Italien führt die Sommerzeit ein Italien führt noch in dieser Woche die Sommerzeit ein. Einer amtlichen Verlautbarung zufolge werden in der Nacht zum Sonnabend alle Uhren um eine Stunde vorgestellt. Damit wird die italienische Zeit wieder mit der deutschen Zeit übereinstimmen. General Soddu stellvertretender italienischer Generalstabschef Der Duce hat General Soddu mit dem Amt des stellvertretenden Generalstabschefs betraut und weiterhin verfügt, daß der Generalstabschef der faschistischen Miliz dem Generalstabschef der Wehrmacht, Marschall Badoglio, direkt unterstellt ist. Insame britische Gemeinheit aus Malta Die Engländer haben auf Malta unmittelbar neben einem großen Munitionsdepot ein Konzentrationslager errichtet. in dem zahlreiche Nationalisten und Italiener festgehalten werden. Aegypten bricht die Beziehungen zu Italien ab Die ägyptische Kammer stimmte dem Vorschlag der Regierung zu, die diplomatischen Beziehungen zu Italien abzubrechen. Zug für Zug ein Genuß!*) ATIKAN S DEs ist wohlbegründet, daß gerade die Atikah für das bedächtig=genießerische Rauchen wirbt. Denn sie verfügt über eine einzigartige Aromafülle, der man mit jedem Zug neue Feinheiten abgewinnen kann. Sie sprei von Moltte Und zu den gehört, natu Sie fuhren und halten die längst 9 und andere Sie würden tagtäglich J Im übriger der Krieg dieweil trot der Franzn Und auch de und uns ar So rede und fühlen den andern und stolz Man soll und reden Die größte denn prahl Wie Unkre die neunm Wie Unkre weil sie d Prüfung für Mol Im September kereilehrlinge statt tigkeit in einer v ertannten Lehrm zugelassen. Die 9 bei der Landesb. lemnerstraße 6, er beizufügen: Anm versaßter Lebens der Lehrzeit. Abs des Zeugnisses d zeugnis und der geführten prakt betrieb. Treppen und Be An die Hau züglich Treppen bei der allabent kommt. Die Se die dieser Pflich Schwerer Sturz Als Donners stavstraße sich m ##der Nachtschicht ##plötzlich die Tri# ##iber vom Fahr # u n d e i n e n A r m trug, die Kran Mit der Hand In einer hi Brückstraße, am in die Kreissäg abgeschnitten, n Seine Ueberfüh Hauptschriftletter: Dr. Paul Dierichs(im Felde), Stellvertretender Hauptschriftleiter: Dr. Josef Schwermann. Verlag und Druck: Laupenmühlen& Dterichs. Mutti, Wenn man erst innert sich Gelde. W genden Er irgendwie Mama, Geschöpf i sah und mit dem ist wie u Die 2 und sie l Als wir ten, wagt du mir e Und d mochte al strahlende geschaut Der gründete, den Mut karne! 18. Juni. tleitung. Armeen zwigleicher Wucht schen Angriffs ippe, die bei ir gestern benübersehbarem er rechte deutSeine an verben, die in der uch den Ueberim Kampfe erng in süglicher schzeitig haben Divisionen den mmen und dats weit hinter rtrauliche Benverbindungen sbezirk Epinal. che Heereserteidigung überhaupt Offensive auch den, Chälons er Hand. Mit inkte der rückder Maginotverlorengeganschen Angriffs nach Osten anehrmachtbericht n hat. ren Sätzen der en Eingeständdes Gegners. üro den Lageerständigen, in igriff zwischen der die franzörchbrochen wordann aber die s zu und hob uppen auf die trückgenommen französischem pfen der feindchritten ist. 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Er ist der Zeit ein Jahr voraus und läßt sich über Dinge aus, von denen er zwar nichts versteht, weil ihm der Wahn den Kopf verdreht. Er will nur wichtig uns erscheinen und als ein Cäsar bei den Seinen. Auch Alkohol verhüllt zumeist mit Nebel selbst den klarsten Geist. Und dennoch lehrt uns die Erfahrung, daß nach Genuß von flüß'ger Nahrung die Menschen schlau und klug sich nennen, obwohl sie nicht mehr denken können. Sie sprechen vom erhöhten Sitz von Moltte und von Clausewitz. Und zu den Geistern, die sie riefen, gehört natürlich auch der Schlieffen. Sie führen unsichtbare Degen und halten sich für Kriegsstrategen, die längst Paris genommen hätten und andere kampfumtobte Stätten. Sie würden auch— das läßt sich denken!— tagtäglich John Bulls Fleet versenken. Im übrigen erklären sig,.1 der Krieg sei aus am Montag früh, dieweil trotz aller Gegenwehr der Franzmann könnte dann nicht mehr. Und auch der Tommy müßte passen und uns auf seine Insel lassen. So reden diese Bierstrategen und fühlen hoch sich überlegen den andern, die nur gläubig schaffen und stolz vertrauen Unsgeist. verspritzen Man soll nicht seinen„Geist., versoritzen und reden nicht von Clausewitzen# Die größte Weisheit liegt im Schweigen, denn prahlen tuen nur die Feigen. Wie Unkraut stehn sie an den Wegen: die neunmalklugen Vierstrategen Wie Unkraut soll man sie behandeln, weil sie den Schicksalskampf verschandern, Hatter nn Nun ist auch die letzte der Volkskomödien des Oldenburgers August Hinrichs,„Für die Katz", mit einem Bombenerfolg in Bochum in Szene gegangen. Das Publikum amüsierte sich über eine Aufführung, die den handkräftigen, volkstümlich derben Humor voll zur Geltung kommen ließ, aufs beste und applaudierte mit hellem Lachen in die offenen Szenen. Die Regie von Ernst Holznagel sowie eine glänzende Rollenbesetzung sorgten für eine Wiedergabe, wie sie dem Stück nicht hätte gerechter werden können. Wir kommen morgen auf das Lustspiel und die Aufführung näher zurück. tereilehrlinge, sotzon der Landesbauernschaft Westsalen anbetrieb. Treppen und Bordsteine müssen weiß gestrichen werden telsg, Trevben und Vordsteine weis zu streichen, Lagiz Die Schäden gehen auf Kosten der Eigentümer, die dieser Pflicht nicht nachkommen. Schwerer Sturz mit dem Fahrrad Als Donnerstag morgen ein Volksgenosse von der 95 bsc s schss ## trug, die Krankenhausbehandlung erforderlich machten. Mit der Hand in die Kreissäge gekommen In einer biesigen Werstachmktag ein geröilnte Brückstraße am A/HDem Bedauernzwerten 7de ein Finger in die Preisscwägrend die anderen schwer verletzt würden. Seine Ueberführung ins hrankenhaus war notwendig. Aufnahmen: Brüning Streitfälle des täglichen Lebens Un Bioi, Tohn und Urtads... Bilder vom Bochumer Arbeitsgericht ein Monteur von einem Unternehmer für eine Fanderaufgabe ais Steserantrat, Poürde ihm erlichen Gründen weigerte. Prggt# glennen und daß die Ffaz, aber als Monteur arbsziseler, Ziog, Besige Heren nun selbst die Papiere, um anderswo unterzukommen, da ihm die Arbeit nicht einträglich genug war. Er hat sstent Ce. kalnt beige eiehel aie Montest unge. ber esch ealce echic ce, aoce ecse Es kann ja schon im Leben vorkommen, daß jemand voend rzsich eingesetz hatte, wie seine Papiere bewiesen. alch uics don Lasgeshesfeäcsihe eisch os dn. erster Instanz vur halte Her Kläger vor dem LandesLage Verich der Losn aie Vernonieos zigebrzhen Rastenr anreiel buns Ghesheid fese seise g äite besgbt, grbeitete, unterwarf er sich eoter„Gedingungen und v“ für die folgende Zeit Hen erhohte 2ugenicht mehr einfordern. Insowen mußte die Klage auch vom Landesarbeitsgericht abgewiesen werden. Operation ohne Aufklärung und Einwilligung ersorderich gebelen wäre gemd,—. gührk hoßer ghüle bebingg uxgepren„spten Arwez hren Willen vorde Klsce aie in eien Buturgz, Site Ka. er Folgen des Eingriffs beruhende swenn auch nücht alle eishen des Sicaniter eichalice Keichest grcke dele es sich um unvermeidbare, Nachteile, die in Kauf genommen werden müßten.(1II 117/39. Kameradschaftsappelle der ASKOV. In der Aufeinanderfolge der Appelle in der NSKOV. Dahhausen, Harpven und Stiepel der Reihe. Vor Ioschosten Dastharsenz sid Ser FSelache daid der Ait. wies er hin auf die nächste Sammlung für das Deutsche Rote Kreuz, bei der die Männer der REKOV. zum vierten Male in diesem Jahre beweisen würden, daß sie Unterstützung der kämpfenden und siegenden Wehrmacht. * 1 Die schaffende Jugend ist geschützt Jaästaese Sour Recgeslalfl= Leiesk iu her Klgsiselt und eine besondere Inanspruchnahme des Betriebes sind keine Entschuldigungen. rung ins Krankenhaus war norwenoig. selbst die Papiere, um anderswo unterzukommen, „Ein Pfennig nur!“ Die tleinsie Münze von allen Seiten gesehen da von Holland mit imen sei. Sommerzeit ein. den in der Nacht tunde vorgestellt. nit der deutschen Generalstabschef Amt des stellverveiterbin, verfügt, „Miliz dem GeBadoglio, direkt bar neben einem nslager errichtet, jener festgehalten n ab schlag der Regiezu Italien abzuFelde), StelSchwermann. a Dierichs. e Atikad für st. Denn sie verder man mit kann. Mutti, einen Pfennig nur!... So beginnt die Glückseligkeit des Kindes. on est einen Gndriscgese bese gesesch Mil den Geide. Wer Tonnte leugnen, dehagenZeit de niche se insere immerwährende Mutter. st wie unsere immerwährende Rutter. 6— Die Mutter, sie, lehrte uns, Bonbons zu warzen, Ais wir Bese 1, aun einlach tgu sHe Ver=Mania. 6i5t zen, wagten wir dann einfach zu fragen:„Dcama, gil u mir einen Bfennig ung so oft und gern mehr geben rochte ale ig besab,aser'#g tolz ins,. dankbare Antlisz geschaut mit mütterlicher Glücseligkeit.— Jahr um Jahr, unverdrossen, um den Pfennig uns umgehen. strahlenden Augen, voller„Stolz ins dankbare Der Voater, der mit säbe genseiusam mit den Wieiter Stinde Stunde. Tag fur 2. eine Familie gründete, er schaffte und sauf gemeinsam mit der lieden Mutter Stunde um Stunde, Tag für Tag Sesch os el escese den als Kinder dankkarer Freude, empfingen, sie ist in unserem Leben ebensowenig wegzudenken wie unsere Mama, wie unser Vater! riem Kampf, bei schwerer Arbeit um den Pfennig „eäse- e. frab allem, wenn auch nur begriffsmaßig, seinen Wert behalten hat. bernehete dehvu, beiger Aisgeis anseret schre Ralion Hegng das Bieser Pfennisg, gegebz, r5. sche Größzügisleit, wenn sie Bestand haben sol. * git dem Pfennig beginnt der tägliche Kampf ums Dasein. Mit dem Pfennig begann„Bis, geordnetzgzege, Rit dem Vfennig lehrte ums die Schutter, den Lügrer ldes Geldes. Mit dem Pfennig schuf unser Fuhrer zu seiner Glückseligkteist sebilt. fen wir von Minute zur Minute dem Reich und uns sen woix von Waute gur; Imimit, den, Reich, Ioh. g neue Werte. Durch den Pfennig wurden wir emsig, arbeitsam, gläubig, hart und stark,,. Der Pfennig ist uns treu geblieben, so treu, wie sepeien seden Log es, her-Fenuntg, siherer helsePei. Perfinge Die Prei. heit und das Leben, Jeden Tag wollen wir ihn verdienen und ihn dankbar wieder weitergeben an den Nächsten, zu unserer und aller Freude, uns allen zu Nutz und Frommen. Treulos war er nie der Pfennig! Immer kam er zurück zu dem Schaffenden, zum werkenden Menschen, der ihn schuf und prägte, mit Fleiß und Schweiß. Kein Unheil brachte der Pfennig in diese Welt, etwa wie das Gold; aber viel Freude, dem Kinde, dem Armen, dem Gestrauchelten. So bescheiden wie sei Aeußeres auch ist, viele hat er, die genügsam waren, glücklich gemacht.— Ein Pfennig nur, und, dach Gal Rlag in die neue Reisezen! Die heimischen Reisevereinigungen der Brieftaubenzüchter eröffnen am Sonntag ihre diesjährigen Preisflüge mit dem Flug Isselhorst Nachdem den heimischen Taubenzüchtern infolge der * Filmvorführungen und unternimmt gemeinsame Wanederungen. Außerdem steht zur eigenen Beschäftigung auferlegt war und sie unter anderem auch die Wett= genugend Zeit zur Verfügung#####...# flüge im vergangenem Jahre nur zu einem Teil durch=] Wahrend der Vorstudienausvildung wohnen die Lehrführen konnten, werden sie am kommenden Sonntag gangsteilnehmer in einem gemeinsamen Lehrgangswieder den Kampf um die höchste Fluggeschwindigkeit gebäude. Dort pflegen sie Kameradschaft und lernen aufnehmen. Nach langwierigen Verhandlungen ist es durch Erfüllung wichtiger Dienste im Lehrgangsbetrieb, dem Landesverband Westfalen der Taubenzüchter näm=sich in verantwortungsvoller Arbeit im kleinen zu üben. lich gelungen, mit der Reichsbahn die Verhandlungen] Nach erfolgreicher Abschlußprüfung zieht der Mann über die Gestellung der für den Taubentransvort er= als Student an die Hoch= oder Fachschule um sein forderlichen Waggons erfolgreich zum Abschluß zu brin=[ Studium zu beginnen. Die Finanzierung der Vorgen. Mit welcher Freude die Bochumer Taubenvater studienausbildung und des Studiums einschließlich Lediese Tatsache begrüßt haben, sah man bereits am ver= beusunterhalt und Lehrmittel erfolgt durch das Reichsgangenen Sonntag, an welchem die Reisevereinigungen studentenwerk. Lorflug durcführten, um übersaust einen Ueberbick Tauglichkeitsuntersuchungen im Bergbau Beginn der Untersuchungen im Gau Westfalen=Süd über den gegenwärtigen Leistungsstand ihrer Tauben zu haben. Bei einigen Reisevereinigungen mußte hierbei die Feststellung gemacht werden, daß sie eine noch größere Zahl Tauben als in dem ersten Vorflug des vergangenen Jahres eingesetzt hatten. Gibt es einen besseren Beweis für die Liebe, mit der die heimischen Taubenfreunde auch während der Kriegszeit ihren Sport PVCCCn...„. Ian minh-Werhing### Der diesjahrige Reisepian wiro auexoings gegenuber den Vorjahren merklich kleiner sein. Auch mußten statt der ursprünglich vorgesehenen und beantragten Flüge einige Aenderungen vorgenommen werden. So wurde u. a. für den Flug ab Meinersen der Flug Gardelegen eingelegt. Insgesamt finden in diesem Jahre sechs Preisflüge statt, von denen der erste bereits am Sonntag stattfindet. Als Ausgangsort ist Isselhorst vorgesehen. An den nächsten Sonntagen folgen dann die Flüge Lehrte, Gardelegen, Stendal, Rathenow und Rehfelde. Welcher von diesen Flügen in den einzelnen Bezirken als Kreisflug oder auch als Bezirksflug durchgeführt wird, steht zur Zeit noch nicht fest. Ebenso istdie Frage, ob einer der Flüge zu einem gemeinsamen Flug für den gesamten Landesverband Westfalen ausgestaltet wird, zur Zeit noch nicht geklärt. Wie der Verlauf der Vorflüge am vergangenen Sonntag bewies, sind die heimischen Taubenfreunde für die nun beginnende Reisezeit bestens gerüstet. Der Reichswirtschaftsminister hat im Einvernehmen mit dem Reichsminister des Innern eine Polizeiverordnung über ärztliche Anlegeuntersuchungen im Bergbau erlassen. Während bisher bereits die Tauglichkeitsuntersuchung im Bergbau, namentlich im Steinkohlenbergbau, größtenteils auf freiwilliger Grundlage bestand, wird durch die neue Polizeiverordnung die Tauglichkeitsuntersuchung mit Wirkung vom 1. Juni 1940 Personal=Nachrichten reichseinheitlich obligatorisch eingeführt. Diese UnterSchutz des einzelnen hinaus— den Belangen der Am Mittwoch konnte der auf der Antoniusstraße. 2 Volksgesundheit. Im Gau Westfalen=Süh, wurde jert“" Geburtstag„feiern. Der Alterssublar ist geborener mit ihr begonnen, und zwax auf der Zeche Rovert Zocumer und in immer seiner Vaterstadt treugeblieben. Müser bei Hamm. Im Beisein eines Abteilungsleiters Nach seiner Schulentlassung war er einige Jahre auf der der Fachabteilung„Bergbau“ der Deutschen Arbeits= Zeche„Engelsburg" beschäftigt. Im Jahre 1880 trat er front, Gau Westfalen=Sud, wurde eine Anzahl Berg= in die Dienste des Bochumer Vereins. Dort war er mit Vertreter der Staatlichen Gesundheits= Ausnahme einer Unterbrechung bis zu seinem im Jahre lente durch den##tteigr ve#,##chue# gatrennt 1929 erfolglen Eintritt in den Rubestand tätig.„Acht Kinbehörde untersucht. Die Untersuchung fand####en; der gingen aus der allzeit glücklichen Ehe vervor, von nach Alter, Dauer der Beschäftigungszeit und der Er= denen zwei Töchter sich dem Dienste als Krankenschwester nährungsvoraussetzung(Selbstversorger oder Ernährer gewidmet haben. Eine besondere Vorliebe hegt der Altersnach Karten) statt. Auch Blutproben wurden von den juvilar für den Männergesang, dem er in seinen jüngeren untersuchten Bergleuten genommen. 1 Jahren als eifriges aktives Cbormitalied Interha der wa Fahrpreisermäßigung für Kriegsbeschädigte Das Gaupresseamt teilt mit, daß mit sofortiger Gültigkeit die Fahrpreisermäßigungen DXXIIl: für deutsche Kriegsbeschädigte bei bestimmten Reisen, DXXIV: für deutsche Schwerkriegsbeschädigte, und DXXV: für ständige Begleiter von deutschen Kriegsbeschädigten auf die kriegsbeschädigten Teilnehmer im Feldzug gegen Polen und die Westmächte sowie deren Verbündete ausgedehnt werden. Das gleiche gilt für die frachtfreie Beförderung von Trag= und Krankenstühlen sowie Selbstfahrern für Kriegsbeschädigte. Anträge werden von den amtlichen Fürsorgestellen ausgestellt. gormitglied diente. Vor einigen Jahren konnte er sein 25jähriges Sängerjubiläum seiern. Seit über 25 Jahren wohnt er auch mit seiner Familie in seiner jetzigen Wohnung. Der Jubilar, der sich noch einer beneidenswerten Gesundheit und Frische erfreut, konnte an seinem Geburtstage von Gattin, Kindern und zehn Enkelkindern die herzlichsten Wünsche entgegennehmen. Eines Abends, ju andelte der Klemp ##ußerhalb des Dorfes Eblaue Schattenmän ##ten sich wie riesen Schierlingblüten. Vo Belächter jungen Vo #rglich gehüteten Hol Teig Jaderden zur Aus Wesisalen und Aheinnant Dem„Sieger“ ein— Helles! Wuppertal, 13. Juni. Bekanntlich ist die Aussetzung Sprechstunden des Reichsbundes der Körperbehinderten. Kreisbund Bochum Die Sprechstunden des Reichsbundes der Körperbehinderten finden ab 14. Juni täglich von 18½ bis 20 Uhr statt. achs und sannghands fallen die Syrachstunden aus Mittwochs und sonnavenos fallen die Sprechstunden aus. Aus den=Siadieien Stadtteil Weitmar Froher Feierabend Es war ein buntbewegtes Bild, das sich am Mittwoch abend auf dem Amtsplatz in Weitmar darbot. Die Deutsche Arbeitsfront, NS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude", hatte einen Volkstumsabend aufgezogen, der vom Jungvolk, BDM. und dem Quartettverein„Glocke“ seine Ausgestaltung erfuhr. Orts Anne Wiendahl haben bereits entsprechende Vorbereitungen getroffen.— Der Wattenscheider Musikzug der HJ. eröffnete die Großkundgebung der Ortsgruppe Günnigfeld der NSDAP. im Darenrechtschen Saale. Nach Grußworten von Ortsgruppenleiter Pg. Stallmann sprach Reichsredner Pg. Münchmever(Düsseldorf) zum Thema „Warum wir siegen!". Die temperamentvollen Ausführungen hinterließen stärkste Eindrücke.— Helly Sandmann, Bochumer Straße 69, bestand am Robert=SchuStaatseramen als Musiklehrerin. Juni. Bekanntlich ist die Aussetz von Gewinnen jeglicher Art für„Leistungen" besonderer Art an Unterhaltungsspielapparaten bzw, sogenannten Geschicklichkeitsapparaten streng verboten. Trotzdem werden derartige Uebertretungen auch heute noch vielfach beobachtet. Jetzt wurde gegen einen Gastwirt aus dem Stadtteil Barmen ein Strafverfahren eingeleitet, weil er an seine Gäste, die eine bestimmte Punktzahl an den Apparaten erreichten, Bier kostenlos verabreichte. Mit 77 Jahren bester Schütze Wuppertal, 13. Juni. Im Rahmen eines großen Schießwettbewerbes in Wuppertal=Lenzhaus gab es eine einzigartige Leistung eines bereits hochbetagten Schützen. Im Kampf um einen Wanderpreis auf der neuen, modernen Schießbahn erzielte der bereits 77 Jahre alte Schütze Julius Bauer bei drei Schuß auf die 20er=Scheibe 56 Ringe. Mit diesem Ergebnis blieb Bauer gegen alle übrigen Teilnehmer Sieger. Auch die übrigen Senioren der Cronenberger Schützenkameradschaft erzielten recht gute Ergebnisse. Ortsreferent für Feierahendgehgtzug mann=Konservatorium das Staatser iemershoff leitete mitden Abend mit herzuichen Be Herzlichen Glückwunsch!.— Am Sonntag, 16. Juni, findet #ce von der DAF., Ort Das Langemarck=Studium Aufnahme und Ausbildung Meldung zur Teilnahme am Langemarck=Stutium muß beim zuständigen Lehrgang, für den Gau Westfalen=Süd Lehrgang Halle. bis zum 15. Juni 1910 mit ausführlicher Bewerbung sowie Lebenslauf und Bildungsgang vorliegen. Der Bewerber wird, alsdann in ein Ausleselager einberufen. Näheres hierüber wird dem Bewerber selbst mitgeteilt. Die Ausleselager finden voraussichtlich im August d. 3. statt. Fijngkm; mirk der Gomarh. Nach erfolgreicher Teunayme wiro der Bewerver probeweise in einen Lehrgang zur Vorstudienausbildung einberufen und nach Ablauf der Probezeit ausgenommen. In eineinhalbjähriger Ausbildung wird dem Lehrgangsteilnehmer das für sein späteres Hochschulstudium erforderliche Rüstzeug vermittelt. Die Ausbildung ist sehr vielseitig. Im Vordergrund stehen Deutsch, Geschichte, Leibesübungen und Biologie. Lehrfächer sind außerdem noch Mathematik, Physik, Chemie, Englisch, Geographie, Latein(für Geisteswissenschaftler ab zweites Halbjahr). Nach dem ersten Halbjahr erfolgt Gabelung in je eine Gruppe Techniker und Naturwissenschaftler einerseits und Geisteswissenschaftler anderseits. Die erste Gruppe betreibt in erhohtem Maße Mathematik und Physik, die zweite nimmt als neues Fach Latein auf. Im dritten Halbjahr erfährt der Mann bereits eine spezielle Ausbildung durch Arbeitsgemeinschaften über Fragen und Probleme, die in Richtung seines neuen Berufes liegen. Der Lehrgang besucht geschlossen Theater, Konzerte und wechselten in bunter Fole, von der DAF., Ortsgruppe.=Höntrop, im Lokale Lieder und Tänze. Hell klang als Auftakt das mit frischer Springob, Hellweg, ein Ortsapvell mit anschließender Schuktimme unter Musikbegleitung von der Singschar zu Gehör gebrachte Lied„Kameraden, hebt die Fahne“ in den Abend, das„Frankreich=Lied“ ertönte, und anschließend wartete der Quartettverein„Glocke“ Weitmar=Bärendorf mit den Liedern„Mein Heimattal“ und„Die Mühle im Tale“ auf, denen sich später die Vaterlandslieder„Ein blankes Wort" und„Deutschland, dir mein Vaterland“ anschlossen. Den mit gutem Stimmaterial vorgetragenen Weisen wurde gern gelauscht. Daneben erfreuten die Mädel in buntfarbigen Kleidern mit Volkstänzen. Viel belacht wurde das„Lied von der Infanterie", das vier der Kleinen in flotter Weise sangen. Mit dem Lied„Kein schöner Land“ fand das Programm seinen Ausklang. KdF.=Wart Pg. Jakobs betonte abschließend, daß der Abend allen Schaffenden Frohsinn und Freude übermitteln sollte. Er hoffe, daß dieses gelungen sei. Mit einem Treuegelöbnis an den Führer klangen seine Worte aus. Stadtteil Laer lung statt. Es ist Pflicht eines jeden Amtswalters, zu dieser Tagung pünktlich zu erscheinen. Stadt Wanne=Eickel 10 000 RM. brachte die Jugend auf Der Einsatz der Jugend im Bann bzw. Untergau 300 (Wanne=Eickel[Wattenscheid) war wieder einmal vorbildlich. 30 000 Runen=Abzeichen wurden restlos abgesetzt. 4000 RM. wurden mit der Büchsensammlung durch kleine und kleinste Beträge zusammengetragen. So konnte dem Jugendherbergswerk ein nettes Sümmchen zugeführt werden. Daß die Jugend auf den schönen Erfolg stolz ist, bedarf keiner besonderen Aufführung. Frau Witwe Anna Elsn Wittener Straße 461, feiert ihren 81. Geburtstag. Zwei Badeopfer innerhalb weniger Tage Donnerstag vormittag wurde aus dem Rhein=Herne„ Kanal die Leiche des 9jährigen Manfred Sgonina, Vinkeer geborene Anlauf in Laer, straße 26, gelandet, der beim verbotswidrigen Baden im heute in körperlicher Frische Kanal in Höhe der Alleestraße nahe der Brücke untergegangen war. Innnerhalb weniger Tage ist das das zweite Opfer des wilden Badens im Rhein=Herne= Kanal. Trotzdem ständige Polizeistreifen gegen verbotswidrig Badende einschreiten, wagen immer noch Jugendliche den Sprung in den Kanal. Es wird die höchste Zeit zum gründlichen Durchgreifen.— Am heutigen Tage kann der Fahrhauer i. R. Christoph Holler, Bochumer Straße 228, seinen 70. Geburtstag jeiern. Der Altersjubilgr, hat Jahrzehnte Rehbock griff zwei Kinder an Westerburg, 13. Juni. In Willmenrod lebt im Hof eines Landwirts seit dem vergangenen Winter ein Rehbock, der verletzt aufgefunden und aufgezogen worden war. Das Tier bewegte sich frei im Dorf und tat bisher keinem Menschen etwas. Auch kannte es keine Scheu. Täglich geht das Tier in den nahen Wald und kehrt abends zu seinem Lager zurück. Dieser Tage jedoch griff es abends zwei Kinder an, die sich in der Nähe des Waldes aufhielten. Während das eine Kind davonlaufen konnte, wurde das andere von den Hörnern des Rehbocks so verletzt, daß ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden mußte. dem Nachbargeviel Stadt Wattenscheid Auch der Untergau 300 hlant für Juli und Auguß Göhnen tragen sechs den TaldatFahrten und Lager. In den Bag.=Heimen in Milspe und Soonen tragen,#cs, ven Soldatei Vökkinghausen werden die Mädel untergebracht. In Glad= täglicher Vorfau passierte in Röll beck soll ein Sportlehrgang stattfinden. Das BDM.=Werk eines Gemüsehändlers sauste mit in der Zugendderberge Haltern ein nachdem es Haxber die große Schautenzezchelsegisrtschlet, Lager zurch, an dem 120 Führerinnengpwärtchutreurtef#ust##ert Potz##### großen Sat##agen angerichte. itstag feiern. Der Altersjubilar hat Ja Zeche Pluto treue Dienste geleistet. Von neun Soldatenrock.— Ein nicht allRöllinghausen. Das Pferd dem Fuhrwerk auf und an der Bochumer Straße, Lager men. Die beiden Unterführerinnen Greie Schurrumpf und hatte, mußte norgeschlachtet werden. Seltener Gast in den Wupperbergen Seit hundert Jahren der erste Hirsch Aus dem Bergischen, 13. Juni. Vor einigen Tagen beobachteten die Schleifer des Oben=Rüdener Kottens in der Nähe des Rüdensteins in freier Wildbahn einen Hirsch. Das mag so klingen, als wenn diese Tatsache nichts Außergewohnliches sei. Und doch ist das Auftreten dieses stolzen Tieres in den Bergen der Wupper äußerst selten. Woran es liegt, daß Hirsche wenigstens im vorderen Teil des Bergischen Landes so selten angetroffen werden, ist nicht bekannt. Vielleicht ist es den Tieren hier zu lebhaft. Tatsache ist jedenfalls, daß der letzte Hirsch im Bergischen vor mehr als einbundert Jahren erlegt wurde. Damals veranstaltete Graf von Nesselrode, dessen Nachkommen auch heute noch Besitzungen hier aufweisen, eine Jagd. Einem der Gäste gelang es, einen Hirsch zu schießen. Es war der letzte; mehr als hundert Jahre lang ist der König des Waldes dann im Bergischen nicht mehr geschossen lworden. VOA WEINZ IORENZ LAMARECNT 4) Viktor wußte wenigstens so viel von der Zinsrechnung, um sich an den fünf Fingern herzählen zu können, daß er mit diesem Prolongieren erst recht in Teufels Krallen geraten würde. Er prolongierte nicht. „Dann wollense mir also gleich bezahlen die ganze Summe: Das Individuum machte ein freundliches weil er es gar nicht Fünftausend Mark hat er von Dr. Mervinger angenommen. Jawohl, das stimmt ganz genau, da ist nichts daran zu ändern. Den Fuchswallach und dreitausend Mark in bar, das kann man nicht wegwischen. Viktor bekommt einen heißen Kopf, wenn er heute daran denkt. Heute würde er es sich dreimal überlegen; ehe er sich auf so etwas einließe. Damals war er blutjunger Leutnant und voller Vertrauen und Unerfahrenheit. Gewiß kannte er auch damals schon recht gut den Ehrenkodex der Offiziere. Man bekam ihn beim Regiment und auf der Kriegsschule als Grundlage soldatischer Moral zuallererst eingehämmert, namentlich Viktor soricht den Satz in Gedanken vor sich hin: Je mehr Lurus und Wohlleben um sich greifen, um so mehr tritt an den Offiziersstand die Pflicht heran, nie zu vergessen, daß es nicht materielle Guter sind, welche ihm die hochgeehrte Stellung in Staat und Gesellschaft erworben haben und erhalten werden.... Ein ganz vortrefflicher Satz! Gemeißelt wie die Gebote Gottes. Wurden aber Gottes Gebote nicht übertreten? Warum sollten es Menschengebote nicht werden? Man ist jung. Man steht als Leutnant in einem feudalen Regiment. Man liebt das hübscheste, reichste Mädchen der ganzen Stadt. Man glaubt, vor ihm Staat machen, glänzen zu müssen. Mau hat einen Monatswechsel von hundert Mark. Man kauft auf Pump ein Pferd und pumpt sich noch dreitausend Mark dazu. Von einem guten Bekannten, von seinesgleichen. Woher soll man die Menschenkenntnis haben, den guten Bekannten zu durchschauen?...," M6st u. Natürlich hat Mervinger nicht die Taktlosigkeit besessen, das Geld bei jenem Ball zurückzufordern, ihm die Pistole auf die Brust oder, wie es im Traum geschah, auf die Schläfe zu setzen. Gewiß nicht. Das war freie Erfindung des Traumgeistes. Mervinger ging viel geschickter vor und hielt sich korrekt. Er spielte bis zum Schluß den Mann hintor der Kulisse. Eines Tages, im April vierzehn, erschien in der Kasernenwohnung, die Viktor als einer der jüngsten Leutnants innehatte, ein wenig vertrauenerweckendes Individuum. Es war schwarz gekleidet, trug einen Zwicker und hatte vom Rasieren bläuliche Backen. Die Haut dünstete einen scharfen animalischen Geruch aus, der Viktor sofort und zuerst abstieß. Auch die schleimige Freundlichkeit des Besuchers stieß ihn bald ab. Dieser spielt sich als wohlwollender Berater eines jungen Offiziers auf, der in seinem Leichtsinn eine Dummheit begangen hatte....,„„ Giztgr ein Nach vielen Vorreden präsentielig, er Viktor ein Papier, das dieser als den von Dr. Mervinger ausgestellten Schuldschein erkannte. „Der Schuldschein is nämliche Wechsel, verzeihense gütigst, Herr Leutnant“, sagte das Individuum.„Den Wechsel hab ich in Zahlung genommen für... nn, is ja gleichgultig vor was. Sagen wer for Antiquitäten und Bijouterien. Wodermit ich nämlich handel, wennse gestatten, Herr Leutnant, mit Antiquitäten und... Der Wechsel is sozusagen fällig. Aber wenn Se ihn nicht können einlösen, ich kann warten, ich bin kein. Halsabschneider, ich bin e Christ, Herr Leutnant. Wir werden ihn prolongieren, den Wechsel...“ Es folgte die Erklärung, was prolongieren bedeute, daß es eine ganz harmlose und einfache Geschichte sei. die nur ein paar Mark Zinsen koste.„Sagen mer fünf Perzent— per Monat, versteht sich.“ zumme?" De und erfreutes Gesicht. Nein, das wollte er nicht, Jetzt entfaltete das Individuum Wehmut und Bedauern. Es flüsterte etwas davon, daß es ihm gegen Herz und Gewissen gehe, dem verehrungswürdigen Herrn Regimentskommandeur Meldung zu machen von der mißlichen Angelegenheit. Da rief Viktor seinen Burschen aus der Kammer, und der Besucher verschwand. Als er allein war, wurde ihm sehr rasch klar, um deine Ehre, sein Beruf, seine Heimat, seine Liebe— alles, alles war wieder mit einem Schlage erreichbar geworden. Welches Glück für ihn— dieser fürchterliche Krieg! Auf dem Schiff befanden sich noch sechzehn andere, die gleich ihm unter den deutschen Fahnen kämpfen wollten. Darunter Jürk Solterbeck. Er war um drei Jahre älter als Gienant, neubackener Reserveoffizier und von seinem Vater gerade zu einem halbjährigen Aufenthalt in die Staaten entsandt worden, um die dortigen Verhältnisse zu studieren. Vom ersten Augenblick an schlossen sie sich einander an. Im Kanal überfiel Viktor wieder sein Mißgeschick. Ein französisches Torpedoboot stellte den Schweden und nahm mit dem Recht des kriegführenden Staates die sechzehn wehrfähigen Deutschen gefangen. Die sechs Ofer allein war, wurde ihm sehr kun#####hut fiziere der Reserve unter ihnen kamen von Brest in was es hier ging: Um seine Existenz, um seine Eyre, das Gefangenentager nach Belle Isle. Auch Viktor. um sein Lebensglück. Das Grauen umkroch ihn. Aber Zwar war er nicht mehr Offizier, aber in einem seiner er war noch zu jung, als daß nicht sofort auch ein viel Papiere stand noch ein Vermerk, daß er es gewesen stärkeres Gefuhl aufschäumte. Er sah sein Vertrauen war. Und da die Franzosen während der ersten Kriegsin der übelsten Weise geschändet. Und das löste eine monate ihren Stolz darein setzten, möglichst viele besinnungslose Gier aus, sich zu rächen. Er überlegte deutsche Offiziere unter ihre Obhut zu bekommen, so nicht lange, sondern fuhr in der gleichen Stunde noch steckte man auch Viktor kurzerhand in ein Offizierszu Dr. Mervinger. 2 hri, hach liaß ar sick b. Er war in seiner Faveil, ooch ließ er sich damit entschuldigen, er habe eine wichtige Konferenz. Viktor wartee eine halbe Stunde. Das Warten kühlte seine stille Wut nicht gerade ab. Schließlich ging er geradeswegs in Dr. Mervingers Privatbüro. Mervinger saß allein darin!.. Mmig##t Er begann sich naturlich sofort zu enschuldigen. Es sei selbstverständlich ein fatales Mißverständnis, er habe wohl Gienants Namen nicht recht verstanden, er sei derart in Arbeit vertieft gewesen. Viktor unterbrach ihn höhnisch:„Dann ist das mit dem Schuldschein wohl auch nur ein Mißverständni gewesen Herr? Daß er in falsche Hände gekommen ist.“ „Wieso— falsche Hände gekommen?" Mervinger bekam runde Augen vor purem Staunen.„Davon weiß ich ja wirklich nichts....44, van gistars G. Aber die Schleier waren bereits von Viktors Augen gefallen. Hinter der Maske sah er Mervingers eigentliches Gesicht. Er verlor jede Selbstbeherrschung und schlug seinem Todfeind mit der Faust mitten ins GeJetzt war der Skandal natürlich unvermeidlich. Ehrenrat. Zweikampf, Ehrengericht, Festungshaft für Viktor, der seinem Kontrahenten einen Streifschuß am Arm beigebracht hatte, schlichter Abschied! Dr. Mervinger passierte weiter nichts. Er brachte vor dem Ehrengericht sehr glaubwürdig vor, daß er an der Weitergabe des Schuldscheines beziehungsweise des Wechsels tatsächlich schuldlos sei. Er habe ihn seinem Sektretär zur Aufbewahrung gegeben. Wenn der Leutnant Gienant bei seinem Besuch nicht gleich so erregt gewesen wäre, was übrigens er, Mervinger, ganz gut begreifen könne, so hätte er selbstverständlich die Angelegenheit, so geregelt, wie das unter Kameraden üblich und selbstverstandlich sei. Die Offiziere des Ehrengerichts hörten Dr. Mervinger mit höflichem und eisigem Schweigen und schmalgepreßtem Mund an. Mit dem Herzen standen sie auf Viktors Seite. Aber Viktor mußte man verabschieden, und Mervinger mußte man beim Abschied die Hand geben. Man tat es, indem man den Arm sehr steif von sich ab hielt und eine ebenso steife Verbeugung machte. Viktors Pläne für eine leuchtende Zukunft waren über Nacht zusammengestürzt. Im Mai 1914— die Festungshaft hatte man abgekürzt— nahm er den Weg, den vor ihm so viele verkrachte Existenzen eingeschlagen hatten: den Weg in die Neue Welt. Er trieb sich, ohne schon festen Fuß gefaßt zu haben, in Newyork herum, als der Weltkrieg ausbrach. Da frohlockte er schon. Es war die große Chance für ihn. Die einzige Chance, seinen Ehrenschild wieder blank zu bekommen. Mit dem ersten besten Schiff— es war ein schwedisches— fuhr er nach Europa, um sich seinem Regiment zur Verfügung zu stellen, und selbst wenn er wieder als ganz gewöhnlicher Soldat anfangen mußte. lager, wo sie auf Befehl der Kommandantur wegen Fluchtgefahr bald nur noch in Uniform gehen durften, die sie sich von zu Hause schicken lassen mußten. Viktors Hoffnung auf Wiederherstellung seiner Ehre war in die Brüche gegangen. Sie schien hinter dem Stacheldraht endgültig vernichtet. Ge litt mit vielen tausend Offizieren die Entbehrungen der Gefangenschaft. Aber die anderen hatten wenigstens gekämpft. Sie hatten in den vordersten Linien gelegen, waren verwundet, verschüttet, beim Sturmangriff abgeschnitten worden. Sie wahren ehrliche Gefangene. Er selbst— zu aller Unehre, die er schon vor dem Krieg auf sich geladen hatte, kam nun noch diese klägliche Gefangennahme, bevor er überhaupt einen Schuß Pulver gerochen. Viktor liegt mit heißem Gesicht. Seine Nerven zukken. Stunde um Stunde durchgrübelt er die Nacht und wird von einer Empfindung in die andere gestürzt. Bitterkeit und ohnmächtiger Zorn auf sein Schicksal, Sehnsucht und zartere Regungen, Ueberdruß und Ekel und am allermeisten das Bewußtsein, ein minderwertiger und von allen guten Geister verlassener Mensch zu sein— das alles tobt sich in einem wilden Aufruhr in ihm aus. Der erste Opalglanz der Morgendämmerung durchdringt schon die blaue Nacht. Viktor steht auf und geht leise an das Fenster. Eine dumpfe Schwule lagert in dem Raum, in dem die Atemzüge der Gefangenen durcheinander wehen, seufzen, röcheln, stöhnen, knarren. Er steigt wieder auf das niedrige Sims und hält sich an zwei Eisenstangen. Die herandrängende Morgenluft kühlt sein heißes Gesicht. Das Fiebern des schweißfeuchten Körpers läßt allmählich nach. Mit reglosem Blick starrt er über die dunkle Fläche des Meeres. Vor der italienischen Küste steigt in das Opal des Morgens bald ein zartroter Ton. Der wächst rasch höher hinan und färbt sich in der Tiefe wie Brandglut. Dann wabert. ein purpurner Goldsckum den ganzen Horizont entlang, als ob Himmel und Meer, wo sie sich berührten, in Brand geraten wären. Endlich taucht riesig und blutrot die Sonnenscheibe aus dem Wasser und beginnt langsam in den Himmel zu steigen. Viktor wird kaum berührt von diesem Farbenspiel der Natur. Müde und voller Ueberdruß wendet er sich in das graue Dunkel des langen Raumes zurück. Er legt sich wieder nieder und findet, da sich der heiße Korper nun doch abgekühlt hat, einen kurzen und traumlosen Schlaf. III. Viktor fühlte sich am folgenden Tag schlaff und unlustig. Der gestrige Fieberanfall wirkt noch in ihm nach, ebenso wie sein lebhafter Traum. Er hat das Bedürfnis, allein zu sein. Aber fast ist es unmöglich, sich von den anderen Gefangenen abzusondern. Man kann sich in sein Zimmer hocken, man kann seinen Kreislauf im engen Hof antreten, man kann auf die Bastion hinaufgehen— überall trifft man die Gesichter, in denen man jedes Fältchen kennt. Nach dem Morgenappell und dem sparsamen Frühstück geht er zur Bastion hinauf. Durch ein überbautes Torgewölbe, das aus dem Hof herausführt, dann zwischen hohem Gemäuer steigt er die fünftig Schritt hinauf. Die Bastion ist der höchste und äußerste Punkt der Zitadelle. Sie bildet einen dreieckigen, kleinen Platz. Die eine Seite, nach der inneren Zitadelle zu, ist offen. Die anderen beiden Seiten laufen spitzwinklig und von Mauern begrenzt aufeinander zu, um an ihrem Treffpunkt von einer maurisch anmutenden Kuppel überwölbt zu werden, die einen schmucklosen Pavillon bildet. Die hintere der beiden Mauern ist sehr hoch, hat aber schmale senkrechte Sehschlitze oder Gucklöcher oder wie man es nun nennen mag; man sieht durch sie einerseits in die Straße hinein, die vom Zitadellenberg in die Unterstadt führt, anderseits, nach links hin, in einen tiefer gelegenen Teil der Zitadelle, der den Gefangenen verschlossen ist. Die Mauer nach vorn ist nur brusthoch. Eine Flucht über sie scheint ausgeschlossen, sie ist auf den senkrecht aufragenden Felsen aufgesetzt. Immer halten sich einige Gefangene auf der Bastion auf. Sie liegen in den Liegestühlen, die sie von Damiani erworben haben, dem Handler, der täglich in die Zitadelle kommt, um den Offizieren allen möglichen erlaubten Krimskrams— es gibt eine abgestempelte Liste darüber!— anzudrehen. Das Geld hierfür erhält er von der Kommandantur; es wird, da die Gefangenen natürlich kein richtiges Geld haben dürfen, von den wöchentlichen Gutscheinen abgezogen, die ihnen gemäß einem deutsch=französischen Abkommen für ihre Bedürfnisse bei der Kantine bis zu einem Wert von zwanzig Frank wöchentlich zustehen. Die Gefangenen lesen und dösen in ihren Liegestühlen. Es ist still auf der Bastion. Glühend steht, die Sonne am Himmel, obwohl es schon in den späten Herbst geht. Viktor tritt an die brusthohe Maur. Unmittelbar am Fuß des Zitadellenberges liegt der alte Hafen Nackte Kinder spielen zwischen dem Ufergebüsch und springen hin und wieder ins Wasser. Der Krieg berührt sie noch nicht, verworren dringt ihr Gekreisch bis herauf. Auf der anderen Seite ist der Hafen von einer Reihe alter Häuser eingefaßt, die wie Miniaturwolkenkratzer wirken, weil sie alle sehr schmal sind im Verhältnis zu ihrer Höhe. Am Ende der Häuser schließt sich im rechten Winkel ein schöner großer Platz an, die Place St. Nicolas. In der Mitte gleißt das Marmordenkmal des großen Korsen im klassischen Stil. Schöne neue Gebäude begrenzen den Platz auf einer Längs= und einer Schmalseite, meist Hotels, Cafés und Geschäftshäuser. An seiner hinteren Ecke beginnt der neue Hafen. Zwei Torpedoboote und einer der Postdampfer, die zwischen Marseille und Korsika verkehren, liegen darin. Hinter all dem, dem alten Hafen, der Place St. Nicolas und dem neuen Hafen, baut sich die Stadt auf. Die äußersten weißen Landhäuschen liegen zwischen den Oliven= und Feigenterrassen verstreut, über denen das Felsengebirge als abschließende Kulisse beginnt. Vor all dem aber dehnt sich das Meer. Viktor denkt an nichts Bestimmtes. Eigentlich denkt er an überhaupt nichts. Er ist nur von Gefühlen angefüllt. Sie kreisen um Thea. Nach dem Skandal mit Mervinger hat er sie nicht mehr gesehen. Wie hätte er, der Ehrlose, der auf ihren Reichtum spekulierte, es wagen dürfen, sich ihr noch einmal zu nähern! Er hat ihr nur einen kurzen Abschiedsbrief, geschrieben, bevor er die Reise über den großen Teich antrat. Aber er hat sie nicht vergessen können. Er liebt sie noch immer. Aber seine Liebe ist anders geworden, meint er, tiefer, abgeklärter, bewußter. Neben ihn an die Mauer leht sich jetzt ein anderer: Jürk Solterbeck. „Heiß, langweilig, öde“, sagt er munter. Viktor schweigt. Solterbeck blinzelt über das Meer hin. (Fortsetzung folgt) spfeln loberten zur sien auf, jede von uen, flüchtigen,## schlaffe Angesicht Hans Peter Klee en würzigen Dunst lufmerrsam um sich. ##be jegliches Ding die der sagenhafte K age nicht gewußt, daß es draußen so * Und diese Erkenn #n dermaßen, daße Ihnürte und sich auf Damals gedachte nen Sommer lang Fenuge zu tun und heimat sein Gewerbgen, festen Füße sich Aufen und sein weibie wundergut nach Quellwasser munder Landstraße und der eigeben. Erst der Alternt #nd seine Unrast fü kannen. Also war urch die sommerliund nickte vertraut dem kreuchenden Kä huge, zu. Denn er or ihm ein Gutteil mitnichten den Bli erloren. Munter marschi der im Morast de indrücke schwerer? dern steckte er sich Fräutern und weiß Pilz und dachte? Häus'l auch nür ei Stall nichts weiter hen und etwa ein vill ich den Leuter o staunen sollen!" Und nun mit ei lam wohliges Gefü satt und manche schritt rascher fürb und seine Schuster noch ehe die Sterr brunnen plätschert Es war sehr sti warmen, unbeweg Häher mit lautem träftigen Tritt dü aufgeschreckter Has Plätzlich schnitt die grüne Stille. eenseitig durch der Aies verwundeten Lumpfes Rauscher Vhien sich fortzupf #eter, Kleehaas I Herz schlug böses Zeichen ##t. wo er sich d Ihrer Sechse, liren am Werk. Inkel nach ihm kirn zu dem m er ihm im Ei Uhr die blanke grzitterte er wie sich nicht ergeben Indlich zu Fall br stieben, tasteten drme Luft nat undim standen ren Vögel, dener hatte, waren auf slohen. 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Kindern und ntgegennehmen. seinland die Aussetzung ungen" besonen bzw, sogeng verboten. en auch heute in einen GastStrafverfahren ine bestimmte Bier kostenlos nes großen is gab es hochbetagten eis auf der bereits 77 drei Schuß m Ergebnis ter Sieger. er Schützenan d lebt im Hof Winter ein fgezogen worim Dorf und uch kannte es n nahen Wald Dieser Tage die sich in der das eine Kind von den Hörärztliche Hilfe bergen Hirsch einigen Tagen idener Kottens Pildbahn einen diese Tatsache ist das Auftren der Wupper Hirsche wenigLandes so selt. Vielleicht ist ist jedenfalls, mehr als eins veranstaltete en auch heute gd. Einem der n. Es war der ist der König mehr geschossen Interhaltung wackere KLeekaas Stzäkkung von M. Frat Eines Abends, just am Sankt=Johanni=Fest, lustder Klempnergeselle Hans Peter Kleehaas ußerhalb des Dorfes. Schon standen die fernen Berge hblaue Schattenmäntel gehüllt, zarte, weiße Nebel breibelächter jungen Volkes, das auf weitem Anger den brglich gehuteten Holzstoß entzündete. Auf vielen Bergpfeln loderten zur gleichen Stunde die roten Flamven oflüchtigen, Itterentwöhnten Gegenwart trutzig reich gemacht, sie wohnen jetzt in neuen Häusern und die alten Gassen sind zu breiten Straßen geworden.“ „Also, so ist das!“ murmelte der arme Kleehaas behätte es mir ja wohl denken können, daß die Zeit nicht daran, die Wurzeln zu durchtrennen, die den Baum im en Erde ein und schaute zufinden. Nun war er zu spät gekommen. Die Heimat #fimerksam um sich. Da schien es ihm urplöslich, als hatte ihr Angesicht vor ihm verhullt und wies ihn fremd ne jegliches Ding ein neu Gesicht und als habe er) von, So geht doch beiseite, ihrl“, schrie ihn einer der Arder agenhafte Knabe Roivor Hauser West beserz beiter in belem Unwillen an. Aber es wax.shon ge. verloren hatten und Gefahr bigergten: Da ettete gung westeuropäischen udr eine sihrer, auf Sommerzeit eine Stunde vor.: rechts. den,„ Stundenschlag als Orientierungsmitzte), 8e= gartienstg, brauchen konnte. Kreuzworfrätsel enndstraße Erst der Alternde beschloß, heimwärts zu wandern Und seine Unrast für alle Zeit unter ein eigen Jach Kannen. Also wanderte auch Hans Peter. Kleehaas “ ch die sommerliche Welt, leise vor sich hinpfeifend, es Kraüsten so ech und bel etoe u sHaher, Aiegs harte ein Cossel übher ich wie von dermaßen, daß er noch in selber Nacht sein Bündel den Fittichen des Märchenvogels Greif, fühlte sich Damals gedachte Hans Veter Klekaos.Fernpez fangie zigent ihu mik einiger Rühsaal bervor und beriniat ein Geneibe zu Setreiben, Ader als seine hu Hehzisem eise Somnpebe fort die sich an einen Has: bie wpundergut nach einen wackeren Marsch das klare tot. O Oupgersee getgeß, Zieses Wort ade Bie sgnede und der harzduftende Wald nicht wieder zutraf, die sich da vor seinen Augen begeben hatte. Wenn die Uht schtägt... Kleines Erlebnis aus dem Vorteld am Weltwall be oe enn u jeder Bübenden Rübe am Weg, se.) Verpundern hatzge ze. gepetz saicz derheise. 5. war, den achtungsventgegen, Seitdem unternahm er 10 12 44 117 7 120 Runter marschierte er einem breiten Fahrweg nach, befosioche ainmal nachts einen Späßtrupo nach dem 22 8 706 23 4. Kanal, Durchlaß, 7. Landmann, 9. schmale Straße, 10. hohe Behörde, 11. indischer Büßer, 12. Gedenktag,„ A3. Finen und ewa ein Schweinlein— einen Bluze ge nar. Rein, ich geb Ich mutz die Uhr zirgisnt Wiezt aer 23. Zufluß der Maas.— Senkrecht:., Stelz. vogel, 2. Hauptstadt von Oregorz, St, derzmu. Ostriesland, 8. Stadt in Holland, 9. militärischer Dienstgrad, 15. Kosmos, Schöbfung, Böhmen.(6— g, Nebenfluß der Mosel, 19. Stadt in Sohmen. so= be.) Feltmulik von Richard Strauß Richard Strauß hat eine Festmusik zur Feier des nuch auf sturellem Gebiet dem deutschen Komsonisten von der Kaiserlich Jepgoxiöozen Besenise der offiziellen Jubiläums=Feierlichkeiten aufgeführt werKomposition anzunehmen, bis jetzt ohne Beispiel stehe. 6 464 Japanische Festmusik von Richard Strauß ist als Gegenstück zu danzusehen. kommt aber in ihrer schaftsbild, wobei er sich bewußt von Apingagenzugg Apparat des modernen Orchesters werden Orgel und apparit des modernen Orchesters werden Orgel u ein besonderer Bläserchor aufgeboten. Die wechselreichen Klangbilder zeichnen zunächst eine idyllische Szene am Meeresstrande, den sanfte Wellen umspülen. Aus dem Gongmotiv des Anfangs wird später ein heroisches Thema des Samurai=Kriegers gewonnen, das nach stolzem Aufschwung in ein zartgetöntes Stimmungsbild„des Kirschblutenfestes übergeht. In die still verstromenden Klänge tönt dumpfes Grollen, und mit jäher Gewalt ersteht das farbensprühende Bild eines Vulkanausbruches. Die entfesselte Natur spiegelt sich wider in einer Kampfszene, die durchführungsartig das„Javan=Motiv, das das ganze Werk durchzieht, kontrapunktisch auswertet und den anderen Themen gegenüberstellt. Das motiv der Einleitung kündet den Sieg, und nach mannigfachen thematischen Verflechtungen klingt das in einer jubelnden Huldigung auf die Majestät des Kaisers aus. biltl ich derz,„Reuten vor die Nase pflanzen, ken auf Sommerzeit, ob der Franzuuun scuregt oder lat und manche freun Wenen er nicht is Zies auf. Er sitädusteren Januarnacht im Vorfeld, versi.. vd=h2e ziS ptrne aufeingen, den beimatlichen Dorf= ihr noch, ach ene oie Steine, 4usuzigen, ven heimatlichen Dorfrrten, weiß, mug, Wißt Lösung des Kreuzworträtsels aus der vorigen J1. Lumor, 32. Ger: Senfrchi:, 1. Be'g gxzzll, iz. 2er. Keine Passionsspiele. Die Gemeinde Oberammeraau gibt noch einmal bekannt, daß im Jahre 1940 keine Passionsspiele stattfinden. Nach Kriegsende werden sie aber nachgeholt. Handelsteil 21. moch ehe die. Sterne jhüstngen, " E s w a r s e h r s t i l l i m W a l d, G l e g z e n s g i., F e n e z i e g e r oister mit Kanten.=eh. soihend Frochen rad en Ale grüne Stille. Die Arbeitenden ermmuntexfen sich geSieischen den Geninen Erzählung von Franz sriedrich oberhauser Es ist Mitternacht. uscblogwpig Eive.##ghsttoete, Feilergarben steigen Noch immer flieht der Feind. Da bleibt der Blick an einezerschossenenängeg das chter, in denen arsamen Frühein überbautes ihrt, dann zwitig. Schritt hinäußerste Punkt i, kleinen Platz. zelle zu, ist ofpitzwinklig und um an ihrem itenden Kuppel klosen Pavillon i ist sehr hoch, oder Gucklöcher nan sieht durch vom Zitadellennach links hin, adelle, der den e nach vorn ist int ausgeschlosen Felsen aufe auf der Baen, die sie von der täglich in ren allen mögeine abgestemas Geld hierfür oird, da die Gehaben dürfen, sogen, die ihnen mmen für ihre inem Wert von in ihren Liegelühend steht die in den späten Unmittelbar am e Hafen, Nackte ch und springen herührt sie noch zis herauf. Auf ner Reihe alter lkenkratzer wiri. Verhältnis zu eßt sich im rechi, die Place St. mordenkmal des chöne neue Geängs= und einer Geschäftshäuser. sue Hafen. Zwei fer, die zwischen darin. der Place St. h die Stadt auf. liegen zwischen eut, über denen rulisse beginnt. Eigentlich denkt in Gefühlen anem Skandal mit n. Wie hätte er, i s p e k u l i e r t e, e s nähern! Er hat eschrieben, bevor rat. Aber er hat sie noch immer. meint er, tiefer, etzt ein anderer: nter. über das Meer setzung folgt) Umes verwundeten Sammes schrillte auf, dann ging Kumpfes Rauschen durch alle benachbarten Bäume und ien sich fortzupflanzen durch den, ganzzg ie#eg egare Aiter Kleehaas bog, eilends um vi, postetshm als ein .ööses Zeichen er)erzege,#rt.echmt Haste Plorden geir d en machtgen Blochet-icher eicd gger Seme Lust nach einen Halt. Aber Jeing. Bade:) uzer gust, nug einem Hatsetzenbung gan die nennnoum standen starr vor Entsetzen, und seldst die ren Vögel, denen er so manchen guten Schlupf gewährt litte, waren aus Angst vor den Menschen von ihm geDa trat der wackere Kleehags hinzu und legte schwei#end seine zerschründete Hand auf die moosige Rinde, gerade dorthin, wo eine neue breite Wunde klafftsz„Es var, als hätte der Sterbende nur dieses Trostes z. u um Mut zu fassen: plötzlich schien er bereit, seinen##nnbien Widerstand aufzugeven, sogleich aufatmend hielDie Holzknechte erspürten es. soge ah, aummend. hielten sie inne und wischten sich die schweißnassen Stirne kurz, welcher Art sein Wegziel war, forschte sie Da sgate einer mit Lachen:„Versch, iür werdet brios schauen, was sich da drunten..z gegggt ie veilen ihr kreuz und quer durchs Lan#„#rizfanbat Bo ihr die alte Säge wähnt, da stehen jetzt giesenhafte Laviermühlen. In dem See hat's keine:, gan#, nehr, da sammelt man jetzt nach Hunderten oie #Laumstämme. Dieser Wald nämlich, sehen könnt, muß fallen. Das hat die L vorn Weicedurn un. 41 8. Der Turzggr Altz Dunkelheit. und verblaßt einmal wirbelt der Lärm des angreifenG. Farbenindustrie gerüstet Gute Beurteilung der Aussichten für alle Produktionsgebiete Deutschlands gröbtes Zenk“(eschäitsperscht für 1933, daß Farbenindustrie, zeigt mit dem Geschaftso#richt rgafrzschaftgauch im letzten Jayr Wesentliches für die deutsche Wier##nung dieses führenden bebauptet erden konnte. Der Inlandsumsatz, hat, sich, Fxäftg. erhöpt, und auch welven die Ausfuhr ist noch Genteperzen## Verwaitung erklärt llebersemärtten versuchen wir durch, eigsiz fgfeschens Die umnsätze in den eurglüsfatgr Ländern ten Industriestagten. Versagenurg, unsgxer,Ardamerikas den oden industriell ausWesteurovras und Vtorounid Südosteuropas wird dadurch weistrebenden Gebieten Abschluß des Handelsvertrages mit der Wiederaufnahme der Beziehungen zu diesem großen Lande.“ R Rce e Patonalserung der Prdurigag wieder IF Alosten Der bei einem Stammaktienkapital von 691 Millionen RM. rund 55,3 Millionen ausmacht. Börsen überwiegend schwächer s1 Fa kEsG Die erlabrun grpeistsigebseten auch für die Zusguit Feind schleppt sich zur Kapel: lenwand, stöhnend fällt er, arbeitet sich wieder auf, fäur Manche bleiben einen Augenblick still und seben, mit plötzlichen Gefühlen das Bild zwischen den Sturmen. Der Soldat sucht das Kreuz. Der Steirer versteht ihn, legt ihn langsam in die gute Richtung. Das Gras ist verbrannt, aber es ist doch noch Gras, Perigteirer schreitet über die Frümmer hinweg. Dort drüben beim Altar findet er ein Stück eroe unter„eindkämpfer auf einen geschützten Stein Er faltet die schwachen Hände des neben dem und zündet sie an. Wonveh. Hsher Gter Kund Zuvor aber reicht ihm dieser die Hand. Mauerblöcken steht, hängt das Licht der steigenden Der Steirer stebt gerade, salutiert, und rennt weiter zu seinen Kameraden. Und während noch immer die Rerzg, zwischen der Steintrümmern, flackert, stürmen die Tapferen oas Dorf, bis der Sieg die Mühe kront... Geschichtstafel 14. Juni durch Eistung des Roddenautes in Geribe von Johanna von Dorneburg zu Aschebrock. Llhbuisel Sod Tarsesserge 1850 Tuenen und Onl die Kreishf WKG. Engelsburg in Wanne kaktelenpsat. den sch die Blodmamscgzslgni eigsen ain Pedengane auegen Aanr eun un dbe, Aahsen ahent d. ersiz,. i as e boben. Es wird Iu Gegnern kommen. In Hamme empwpei„Rasensport den Nachbarn aus Hofstede, der ebenfalls noch nicht in Sicherheit ist und versuchen wird, Staffeln des Kreises Bochum Staffeln ist bekanntlich, Eig, Gohingen sird(Erin Castror die erst in 14 Tagen entschieden sein wird. Am Sonntag leigt als erste Paarung die Begegnung Reichsbahn Wanne— WKG. Engelsburg. In überzeugender Weise hat Reichsbahn Wanne die Reisterschaft ohne Verlustpunkt=„anhschaften gosel 65 acht und bot dobe„Wesikgfigv ochum shgngr„eutanig zei=SV. Bochum. Westfalia, Sinmum ungu### Liemke auf die Platze verweisen Fönngzg zureg knaelseburg bat einen schweren Weggpintagtzu einem veiterschaft goehzsteperaseich sommen wohei zteressanten Kräftz=lc tomm;, wobei Rei Wanne den Vorteil des eigenen Platzes hat. Ob. E selsburg dieses Plus auszugleichen versteht, bleibt abDie Meilterschaftsspiele 1. Kreisklasse Staffel!: 47g#erm. 19 Langendreer 07— Stp, Arrne 1“ ge, u. but der Kampf lokale Bedentung, nappen Sieg auszudes eigenen Platzes mit einem rnuppen wieg auszt nutzen verstehen. Staffel s. 9 Polizei=St. Bochum— Teutonia Niemte, Preußen 11 Bochum— BfB. Gerthe, Rasensport Bochum— Constantin Bochum. durch ein Unentschieden die Gefahr in letzter Minute Rasensport Wanne— Hannibal, Fortuna Herne— Wanne 11, Klöckner— VfL. Herne. Die Entscheidung um die Staffelmeisterschaft scheint SoSv. Gertbe in diesem Jahr Zeaste gerfglgere Hafster, wird dafür forgen, bo., hergrägerzrurgn Hen uihrigen führers sich nicht weiter vergroßert. In ven üorigen Treffen sind gleichwertige Gegner gepaart, wobei unter Umständen der Vorteil des eigenen Platzes den Ausschlag geben sollte. Handball im Kreise Bochum In den Handballkämpfen um die Teritgchesgilnerfghaßt wird am kommenden S onich ei noch zu bannen. 2. eglaffe Staffel 1: Rochumer Verein— Kalteharbz, Postsport Bochum— Stiepe, 04, Edelstahl Bochum Bruchstraße, Reichtbahn Rochum— Guerenburs Reichsbahn Langendreer— DSC. 31 dou#um. Der Tabellenführer dürfte gegen den Gast aus 2c gendrer einen klaren Sieg beranzptegr„miständen bei ontg, weiter zu versgiezsterschaft von Bedeutung sein der vergebung der Maistersch=Funkz am vergangenen könnte, nachdem ein wichtiger Bun gef stellte noch am Sonntag verloren gergpigefstärfe, unter Beweis und der Gegnern zu kämpfen, die nicht stärker als sie selber sind. 25c,. Gribs.—. Su. Srze. * J a h n H o l s t e r h a u s e n— 8 V. H i l l##=, Die Ranuschaft des Vachamer Vereins saßr nach Holsterhausen, um dort ein Pflicht=Freundschaftsspiel aegen TuS. Holsterhausen auszutragen, was als gute Probe für das Spiel gegen Henrichshütte gewertet werden kann. PfL. 48 empfängt Wattenscheid 01 und wird nach den bisher gezeigten Leistungen sicherer Sieger werden. Der Turnclub Herne wird Gast bei Eickhoff sein und alles daransetzen müssen, um wenigstens einen Punkt eit nach Hause zu nehmen. Die Bochumer Westfalia fährt nach Hattingen, um dort das Pflicht=Freundschaftsspiel zu erledigen. Es werden am Sonntag also folgende Spiele ausgetragen: TuS. Holsterhausen— Bochumer Verein, PfL. 48 Bochum— Wattenscheid 01, Eickhoff Bochum— Turnclub Herne, Henrichshütte— Westfalia Bochum. Freitag Handballturnier aller Bochumer Mannschaften unter Leitung von Sportlehrer Klein Als Absaluß der Lehrarbeit des Hgenholgg#ge gig ien im Kreise Bochum wird am Freitag adenv. ub 19 Uor, im shes in schwacher Haltung. Wezz Hoch bef dex ssnangelndes Ros: lich groß war, se brtgzgugeau“. Amtliche Kursnotierungen obweiut auf do Zörse von 13. Juni 1940: Karberinpaurie 133.50.— Große„zsh(GP%78og.: Halcke Maschinen 137.20: Westfalia=Dinnendahl 175.00. wieder zu seinen Lebraängen einfinden, da stets neng. 3iuie und Einfälle seinen taktischen und technischen Leyrston# oereichern. Der Fußball=Bannmeister vor der ersten Probe Bochumer Verein— Sp.=Ver. Sprockhövel(Bann 99) Der noch junge Bannmeister des Bannes 67 im hat schon am Sonntag vormittag seine erste Probe zu behaben und alles einsetzen müssen, was sie können. Arno Hellmis 1 Bei Soissons starb den Heldentod der langjährige Mitarbeiter der Sportschriftleitung des„V..“. Arno Hell mis, als Funkberichter einer Provagandakompanis.„Bei der Durchführung eines Sonderauftrages geriet er mir mehreren Kameraden vor den deutschen Linien in einen Hinterhalt und ftel zusammen mit seinem Kompaniechef. Der breiten Oeffentlichkeit ist er durch seine Sportübertragungen und Borreportagen aus Deutschland und Amerika bekannt geworden. Kurz und bündig Große Schwimmwettkämpfe steigen am 30 Juni in Breslau. Am Start sind Nire Cbarlottenburg, 1. Wiener Amateur=SV. und ASV. Bresla Das Programm steht zur Hauptsache Staffeln vor. legte bei einem Abendsportfest in Kopenbagen die 5000 Meter in der guten Zeit von 15:18,4 Minuten zurück. Die zweite Pokal=Hauptrunde der noch im Tschammer=Pokal=Wettbewerd stebenden westdeutschen Fußballmannschaften wird am 7. Juli ausgetragen. Dem RS.=Reichsbund für Leidesübungen ist vom Reichsminister des Innern mit Zustimmung des Reichsschatzmeisters der NSDAP. die Genehmigung zur Veranstaltung einer Geldlotterie zur Förderung seiner Bestrebungen erteilt worden. Die Lotterte läuft vom 26. Juni bis zum 28. September des Jadres. Auch war im 18. und 19. Jahrhundert die Art, in der man Kriegsnachrichten für die Oeffentlichkeit abfaßte, nicht gerade immer vorbildlich zu nennen. Ein Musterbeispiel hierfür gab wohl jener preußische General, der einst den berühmten Aufruf erließ:„Der König hat eine Bataille verloren. Nun ist Ruhe die erste Bürgerpflicht.“ Er hat damit wohl das Gegenteil von dem erreicht, was ihm vorgeschwebt hat, nämlich die Aufklärung und Beschwichtigung der Bevölkerung. Später trat dann an die Stelle der Läufer, Brieftauben und reitenden Boten der optische Telegraph, mit dem bereits recht beträchtliche Entfernungen überbrückt werden konnten. Man benutzte hierzu an weithin sichtbaren Orten aufgestellte hohe Masten, an deren Oberteilen zu den verschiedensten Kombinationen verstellbare flügelförmige Holzbalken angebracht waren, die durch ein sinnreich erdachtes Spiegelsystem ergänzt wurden. Einen großen Aufschwung nahm die Kriegsberichterstattung mit der Erfindung der Phot###raphie. Schon im Deutsch=Französischen Feldzug von 1870/71 konnten aus dem belagerten Paris Brieftauben entsandt werden, die zwischen ihren Schwanzfedern mikrophotographisch verkleinerte Nachrichten trugen. Ein grundlegender Wandel aber trat in der Kriegz. berichterstatung erst mit der allgemeinen Einfuyrung des elektrischen Telegraphen ein. Er bewährte sich gleichfalls 1870/71 zum erstenmal in überzeugender### Weise. Die telegraphischen Siegesmeldungen aus jener Zeit geben gesammelt einen lückenlosen Ueberblick über den Verlauf des ganzen Feldzuges. Norwegische Bären künden den Sommer an Oslo, 18. Juni. Wie bei uns die Schwalben, so sind es in Norwegen die Bären, die den Einzug des Sommers ankündigen. Etwa 200 Kilometer nordwestlich von Oslo liegt zwischen Valders und Hallingdalen das Baßfaret=Tal, das fast unbewohnt ist. Es verfügt über einen verhältniz, mäßig noch großen Bärenreichtum, dem auch die kriege. rischen Operationen nicht viel geschadet zu haben scheinen. Nun sind diese zottigen Tiere aus ihrem Winter. schlaf erwacht und haben sich auf Nahrungssuche begeben. Meister Petz läßt sich dank seiner ausgezeich. neten Witterung selten von einem menschlichen Auge erblicken, doch entdeckte ein Bauer vor wenigen Tagen eine frische Bärensvur. Weltbild Die Befehlshaber der italienischen Von links nach rechts: Marschall Badoglio der Chef des Generalstabes; Admiral Cavagnari, Generalstabschef der Kriegsmarine; Marschall Graziani, Generalstabschef des Heeres; General Pricolo, Generalstabschef der Luftwaffe. Ariegsberichte nn Wunderder Feiten Vom Läufer von Marathon bis zum elektrischen Telegraphen So alt wie der Krieg selbst ist auch das Nachrichtenwesen, durch das den Daheimgebliebenen möglichst schnell und zuverlässig die Kunde von Sieg oder Niederlage und vom Kämpfen der Truppe übermittelt werden soll. Das klassische Beispiel hierfür ist der Laufer von Marathon, der nach der altgriechischen Geschichte die Meldung vom Triumph des Miltiades über die Perser nach Athen brachte, am Ziel jedoch, von den unerhörten Anstrengungen des Langstreckenlaufes völlig erschöpft,— tot zusammenbrach. Schon die alten Inkas kannten einen militärischen Kundschafterdienst, der gleichfalls von Läufern bestritten wurde. Es stand hierfür ein riesiges wohlausgebautes Straßennetz mit Rasthäusern, das die ganze Hochebene von Peru überzog, zur Verfügung. Auch Hannibal hatte im ganzen punischen Spanien Meldestationen angelegt, durch die er die Berichte über seine Feldzüge schnell und sicher nach Karthago weitergehen lassen konnte. Die alten Römer hingegen verwandten zu demselben Zweck reitende Boten, deren Nachrichten in der Heimat an großen öffentlichen Tafeln zur allgemeinen Kenntnisnahme angeschrieben wurden. Im Mittelalter war die Beförderung von Kriegsbotschaften vielfach eine Angelegenheit des damals schon recht gut ausgebauten Postwesens. Vor allem die Hansa bediente sich gerne und mit großem Erfolg ihrer in ganz Mitteleuropa verstreuten Handelshäuser, um z. B. von den heutigen baltischen Staaten über Ostpreußen, Hamburg, Bremen, Augsburg und Nürnberg Nachrichten militärischer Art bis nach Köln, Prag, Wien, Mailand und Venedig weiterzuleiten. Noch während der Befreiungskriege war man zur Uebermittlung von Siegesmeldungen auf reitende Boten und Brieftauben allein angewiesen. SIMONE SIMON als Rabarstisung.1n. Josette mit Robert Joung u. Don Ameche Ein buntbewegtes Lebensbild, bis zum Rande gefüllt mit lustigen Einfällen, welches aber auch beweist, daß die Romantik noch nicht ausgestorben ist. Die neueste Wochenschau ab Sonnabend in jeder Vorstellung Täglich 15.30 18 und 20 Uhr Sonntag.30 Uhr Jugendvorstellung mit einem WIIdwesttIIm — V PK.— Haarschneck— Weltbild(links); PK.— Sommerschuh— Presse-Hoffmann(rechts) Unaufhaltsamer Vormarsch im Westen Links: Bei glühender Hitze vorgehende Infanterie im Somme=Gebiet.— Rechts: Brennende Fahrzeuge an der Vormarschstraße. Eichen=Schlafzimmer Küchen esche, unßzd., nat. u. eisenb. Wohnzimmer Schreinermeister Wichard. Bochum Von=der=Recke=Str. 14(Linie 6 und 26) Ab Heutel Gufe Weine C Bochum Zur Postkutsche Inh. Josef Blum Viktoriastraße 7 Ruf 68576 anb „Auf dem Lausenden sein“ das ist gerade für den Geschäftsmann sehr wichtig und darum liest er ständia den„Bochumer Anzeiger“ Lieferant aller Krankenkassen Jetzt Kortumstr. 25 Ruf 64692 Die„BR“-Anzeige— Dein Helfer Staubsauger kühlt, wäscht, ventiliert, entrustet Oefen. Rehling, Alleestraße 49 Anteerricht Wer erteilt Quartan. gründl. Rachse i. Latein u. Griechisch? „Zuschriften unter A P 91863 Anz. Wererteil: Obertertianer Nachhilfe in Französisch u Latein? Zuschriften unter u V 91818 Anz. CM Lachen über Lachen! mit Ralph Arthur Roberts, Alexa von Engström, Curt Vespermann, Oskar Sabo, Heinz Wemper, Hilde Koller und Bruno Zeimer Musikalische Leitung: Prof. Otto Urack Wochenschau-Wechsel findet Sonnabend statt. Aus dem Inhalt: Die gewaltigste Schlacht aller Zeiten# Die belgische Armee kapituliert Das Meer ist erreicht 7 Vpern und Langemarch Kampf um Lille. Arras. Bethune, Amlens. Boulogne, Calais# Luftangrift auf Dünkirchen Auf den Spuren einer zerschlagenen Armee## Der Marsch geht weiter# Neuen Siegen entgegen Sonntag. Anfang 2 Uhr: Gr. Jugend-Vorstellung mit:„Das Vellchen vom Posdamer Platz“ Glofd-Faldet Ruf 66770 Bochum Rottstraße 29 Jensterrahmen, Jüren. Und Jubteistend keilt.. Für diese Arbeit ist Seifenlauge nicht zu nehmen. Das besorgt AlA extrafein, auf feuchten Lappen gestreut, schneller, billiger und gründlicher. 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Nusbaum .-Linden Hattinger Straße 807 duard Bech .-Rlemke Auf dem Dahlacker 46 Joh. Sayeka, Buchh Herner Strabe 239 Friedrich Kilbech Hattingen Viktor-Lutse-Str. 3 Casl Albert .-Höntrep Am Bahnhof Robert Baudits Herner Straße 384 Bübele Soepeitse Kpond-Eneuter vocham=Wenmar Die goldene Maske hicht zugelassen Ab Dienstag: Pat und Patachon schlagen sich durch Sonntag Jugendvorstellung mit Pat und Patachon Sonntag, 10.80 u. 11.30 Uhr Sondervorstellung, m. d. neuen Wochenschau ronsum=Eneater voc.=Wiemeinausen Freitag- Montag, wochent. ab 20 05 Uhr, Sonntag ab 18, letzte Vorstellung 20.05 Uhr „„ 4 Ein Ufa-Kriminalfilm mit Ruth Hellberg, Viktor Staal, TGlaffgAy Paul Wegener. Vorher Kulturfilm u. Ufa-Ton-Woche. Wiellerl. Für Jugendliche nicht zugelassen. Sonntag, 11 Uhr, Sondervorstell. mit der neuen Ufa-Ton-Woche Ab 14 Uhr. Jugendvorstellung:„Liebesbriefe aus dem Engadin“. Das Abenteuer geht weiter Mit Maria v. Tasnady, Theo Lingen, Paul Kemp Dienstag bis Donnerstag, ab 20.05 Uhr Kammerlichtspiele Bochum-Gerthe Ab Freitag: Ein lustiger Terra-Film: FRAU NACH MASS Mit: Lenu Marenbach, Hans Söhnker, Fritz Odemar. Milde Hildebrand, Walter Steinbach, Dorit Kreusler. Ufa-Wochenschau mit den neuesten Frontberichten— Kulturtilm Sonntag morgen 11 Uhr Sondervorstellung mit den neuesten Frontberichten. Kinder 15 Pf., Erwachsene 30 Pf. Union-Theater Bochum-Gerthe Der große Lustspielertoig: ANTON DER LETZTE H. Moser. Charl. Ander. H. A. v. Schlettow. Für Jugendi. nicht zugelassen. Im Beiprogramm: Die große Wochenschau: Das deutsche Schwert schreibt Geschichte. Die gewaltige Vernichtungsschlacht im Westen- Vom Heldenkampf in Narvik- Vorführungsdauer drei viertel Stunde. Sonntag morg. 10.45 Uhr Wochenschau-Sonderveranstalt. Einl. 10 Uhr. Erw. 30, Kind. 15 Pf. Sonntag nachm..30 Uhr gr. Jugendvorst.: Der Mann, von dem man apricht. Eintr. 20 u. 40 Pf. KalserStraße 214 Rantdurg bocham=Lungenotrer Gisele Uhlen und Herwann Speeimans Mann gegen Mann Ein Unterhaltungsfilm der Ufa. Jugendliche über 14 Jahre zugelassen vrigithe Herney I, PI, Si: ugungene Melodie Jugendliche über 1- Canre zugelassen.— Sondervorstellungen mit der gewaltigsten Schlacht aller Zeiten. Sonntag vorm. 11.30. Montag 14.30. Dienstag 14.30 Uhr. Vorführungsdauer eine Stunde Capitol-Theater Bochum-Werne Freitag bis Montag: Oiga Tschechowa, Albrecht Schoenhals In: Angelika Jugendliche haben keinen Zutritt. Dienstag bie Donnerstag: Jcotland Uard erläßt Raltbeiehl Ein ParamountKriminalfilm. John Howard, Heather Angel, H. 8. Warner. Dazu: Betrüger am Werk mit Willlam Boyd. Zwei spannende Filme in einem Programm. Jugendliche haben keinen Zutritt Luptlor=eneuter vocham=Lungendrrer Preitag bis Montag, der trobe, spannende Kriminalfilm Es geht um mein Leben Mit Karl Ludwis Diehl, Kitty Jantzen, Theo Lingen. Im Seiprogr. die neueste große Wochenschau Jugendl. unt. 18 Jahren keinen Zutritt. Sonntat morten.30 u. 11 Uhr. Montag nachm. 2 Uhr Sondervorstellung: Die große Wochenschau vom westlichen Kriegeschauplatz und Kulturfilm Richal, ddoltMitler-Platz Schlade Arhm C. Techechowa, Albrecht Scheenhale in: ANGELIKA Ein Film, d. ven dem hart Leidensweg ein. schwergeprütten Frau u. Mutter erzählt. Dazu die Tobie-Wochenschau. Jugendl. unter 18 Jahren haben keinen Zutritt. Montag, Dienstag und Mittwoch nachmittags 16.30 Uhr Wechenschau-Senderverstell. Bostens im Bilda über das, was in den Kinos gespielt wird, sind Sie nach Studium des„BA“ HUNDERTTAUUT haben jenen herrlichen Ganghofer-Roman gelesen, nach dem dieser Film gedreht wurde, der von dem Schicksal dreier Menschen berichtet, die durch die mustische Einwirkung eines Naturvorganges in einen gefährlichen Konflikt geraten. Dem Reiz dieses Films wird sich keiner entziehen können— man wird begeistert sein. HANSI KNOTECK· PAULRICHTER HEDWIG BLEIBTREU ED. KÜCK. H. A. SCHLETTOW., ERIKA DANNHOFF Ganghofer Produktion: Peter Ostermaur. Spielleitung: Paul Ostermaur Die neue große Ufa-Tonwoche mit den Ereignissen dieser Woche: Generalangrift auf Frankreich. Luftangriff auf die militärischen Ziele von Paris. Das faschistische Italien an der Seite Deutschlands gelangt ab morgen Sonnabend zur Vorführung WO..20.40.50 80..00 UHR Wochenschau-Sonderveranstaltungen Wochentaus.00 Uhr Sonntags 10.30 und 11.45 U Erwachsene 30 Pf. Militär und Jugendliche 15 Pf. F OTRTAT OLGA TSCHECHOWA. HANS STUWE TRAUDL STARR“: HILDE FOHDEE PAUL OTTO" HILDE v. MEYERNECK OTTO GEBUHR Die Geschichte einer jungen Frau, Slteren Mann ver Altere. walin verheiratet, zu einem ungen Förster in leidenschaftlicher Liebe entbrennt. Mord. Vei dacht. Verhaftung und Gerichtsverhandlung die Folgen— bis zur überraschenden Lösung. Ab Sonnabend: Die neueste Wochenschau: Generalangrift auf Frankreich Täglich ab.15 Uhr. Sonntag ab 2 Uhr. Städtisches Orchester Bochum Vormiete: 12: Haupt-Konzert Sonntag, 16. Juni, 20 Uhr. Im Stadttheater Richard-Wagner-Konzert Die Ouvertüren und Vorspiele zu den Bühnenwerken 3 Lieder nach Gedichten von Mathilde Wesendonk „Liebestod“ aus„Tristan und Isolde“ Leitung: Klaus Nettstracter Solistin Eise Gerhart-Voigt (Sopran) Sis 14 Uhr und Sonntag von 11 bie 12.30 Uhr 39 an der Abendkasse ab 19 Uhr zu haben. Die Bühne Bochum Intendant: Prof. Dr. S. Schmitt Sonnabd., 15.Juni, Freitag, 14. Juni,) 18—20.45 Uhr, 19.30—22 Uhr, Schülerzyklus Geschl. Vorstell. für die 53.: „Heimliche Brautfahrt" 1. Veranstaltung: „Des Meeres und der Liebe Wellen“ Trauerspiel von F. Grillparzer M Schmerzen? Jucken? Stechen? Brennen? Oder sonst offene Wunden? Dann gebrau chen Sie die seit Jahrsehnsen vorsüglich währte, schmersstillende Hellealbe „Centarin“, Erhälel. in allen Apotheben Lomtopiomne“. Kut Sfi Rochium Atatienart t Ein musikalisches Lustsplel voller Laune und Temperament! Husten,Heiserk., Katarrh. auch.chron. Fällen(Bronchitis) beseitigt der echte AlpenkräuterBronchtal= und Lungen=Tee. Pakei 1 Mk. Auein echt zu hab. in der Drogerie Fischer, Boch., Kortumstr. Ecke Rottstraße. Den geeigneten Lehrer für Nachhille. Slunden vermittelt die UnterrichtsAnzeige im Bochumer Anzeiger Wochentags 2 Uhr Sonntag 11 und 12 Uhr Sonderveranstaltungen mit der neuesten Wochenscnau Erwachsene 30 Pf., Militär u. Jugendliche 15 Pf. CATTTST KinderbettUnterlagen sowie alle Artikel für Säuglingspflege. Drogerie Worms, Kortumstraße 116, unterhalb Konzertlokal Ritter. Wee P chene ch TTTT Lelt AB deutscher Sprache mit: Eleanor Powell 7 Robert Young 8 GoLe. STAUT Ein spannender, abenteuerlicher Film der BAVARIA-FILMKUNST nach dem Roman des„BOCHUMER ANZEIGER“ v. H. M. KRIT2 ANNELIESE UHLIG, C. RADDATZ, LEO SLEZAK TRUDEHESTERBERG, OSKAR SIMA, A. ENGEL haben es verstanden, unter der Regie R. A. STEMMLES dem Film jenes musteriöse Dunkel zu geben, das für einen Film dieser Art unerläßlich ist. stiftet Unruhe und Verzweitlung SOLOWIN ist vonAnfang bis Ende die undurchsichtige, seheimnisvolle Flgur des Geschehens. Die neueste Wochenschau mit dem letzten Heeresbericht ab morgen Sonnabende n en NOCenrac JöS4 FrLougen, um 10.30 Uhr und 1200 Uhr statt BEACHTEN SIE BITTE UNSERE AUFFUHRUNGSZEITEN: FRONTBERICHT:.20,.35,.05 Uhr SOMETP G O LOWIN:.10.25,.50 Uhr A81.30 Uhr „ Haus Venscheeuterete mit einem Blendwerk musikalischtänzerischer Einlagen Im Vorprogramm: Ein Kulturfilm über Rothenburg o. d. Tauber und Wochenschau mit dem 4. Frontbericht vom westlichen Kriegsschauplatz: Die gewaltigste Schlacht aller Zeiten Ab heute bis einechließlich Montag täglich.00—.40—.00 Uhr Eine ganz tolle Angelegenheit Verwandte sind auch Menschen mit Hermann Braun— Elee v. Möllendert DIE ARTUELLE ARIEGS-WOCHENSCHAU □ Jugendliche zugelassen Sonntag 14.15 Uhr Sondervorstellung W LichrspistE 2. Woche Heinrich George Mnde-Kran In einem filmischen Kunstwerk mitrelßend durch die Größe seiner genialen Gestaltung, erschutternd in der Wucht seiner Spannungen Nier uir 4ce Lele Die goldene Poltsche mit LORETTA VOUNG Dazu der 4. Frontbericht Jugendliche haben Zutritt Der Pöstmeistel 60 oge Ge.-Sech- Plim der Wien-Film Novelle von A. S. FUSCHKIN mit PSiegtried Dreuer Hans Holt Rurn Hellberg Maralt Syme Die neueste Ula-Wochenschau S o n n aben d Unsere Frontbericht-Sondervorstellungen finden wochentags täglich um 2 Uhr Sonntag(2Vorstellungen) um 10.30 Uhr und 12 Uhr statt Täglich:.15,.30, 8 Uhr„ Sonntag ab 2 Uhr BONNTAG 2 UHAR KINDERVORSTELLUNG Tin Atoillen Guseunft Diebstahl im Betriebe Alfred., Höntrop. Es ist sehr schwer zu sagen, ob der Betriebsführer in dem von Ihnen geschilderten Falle für den im Betriebe verübten Diebstahl aufkommen muß. Wenn er alle Vorkehrungen getroffen hat, um die sichere Aufbewahrung der mitgebrachten Sachen zu gewahrleisten, so kann mehr von ihm nicht verlangt werden. Die Möglichkeit, für alle die erforderlichen Schranke zu besorgen, wird unter den heutigen Umständen kaum mehr vorgelegen haben. Wenn daher noch Wächter bestellt waren, so durkte er seine Sorgfaltspflicht erfüllt haben. Im übrigen ist ein Urteil in diesem Sinne jungst vom Arbeitsgericht Hannover ergangen, das Sie sich vielleicht über das Amt für Rechtsberatung der Deutschen Arbeitsfront beschaffen können. ken, und zwar aus Gründen der Gesundheit wie aus Rücksicht auf die Soldaten an der Front, denen der Tabakgenuß eher zukomme. Nachbarrecht Was Frauen fragen Fränzchen. Die Reichsreferentin der Arbeitsgenationalsozialistischer Studentinnen Dr. meinschaftugolgcher, Frarrntinnen Aenne Kottenhoff hat den Studentinnen zur Pflicht gemacht, das Rauchen zu unterlassen bzw. einzuschranFranz L. Ihr Nachbar ist im Irrtum, wenn er Ihnen das Lichtfenster verweigern will. Die Rechtsprechung hat sich geandert, wie ein jüngst ergangenes Reichsgerichtsurteil über Brandmauern und Lichtfenster zeigt. Die Parteien leben in einem nachbarlichen Gemeinschaftsverhältnis und haben aufeinander Rücksicht zu nehmen. Dieser Rechtsgedanke gilt heute auch im Anwendungsgebiet des Artikels 675 RhBGB. Der Rechtsauffassung des Volkes entsoe es nicht mehr, daß ein Nachbar ohne triftigen dem anderen den Weg zu notwendiger besserer Ba### tung seines Arbeitsplatzes verlegt. Auch hat die### kunde heute ungleich wirksamere Mittel, um ein ches Lichtbedürfnis mit dem Schutz gegen störenden Seite 3 Nr. 1 blicke und gegen Gerauschführung zu vereinigen, bei Schaffung der anzuwendenden Vorschrift vor dert Jah Stolz die als hunder. Jahren. Verschiedenes Elsbet. beil Kalbflei 9h Bei Schweinefleisch kann die Knoches age ein Fünftel, bei Rindfleisch ein Viertel, rrisch drei Zehntel des Gewichts betragen. Wer kann die ermessen, die uns Freitags der amtli des Kampfes in 9 mal, viermal und die das Oberkomm von dem Heimat ern ern das mit dem Name Erfolge aller unse schwere Gefahr v Wir gedenken in gefühl derer, die ihre Treue zu Vol Und der gleich Blicken noch weite lichen Größe vom Einzug u in Paris. Am wirklich zu hoffer der kühle Verstan sinn siegen würd dem englandhörig unter allen Umst nun scheint die b zu haben, daß d Interesse Englan schichte des franz den könne. Da di Zerstörung von die Stadt viel lie stadt vor der Ver Brüssel vor dem Die Deutschen si rer, als die eine gern hinstellte. Kaum war d worden, so pranc Anordnung sofor erst eingeholten stolze Nachricht z res Zeichen zu Väter und Söh Paris als H men haben! So wehen die zur Ehre jetzt n Reiche bis in di licher Glock von allen Türn laßt die Glocken locken im Jubel wir haben in d einandersetzunge Dankesgeläute Zwar ist mit pen in die frar zu Ende. Aber Heeresbericht e lische Hypr scheint zu weich englische Sugge nüchterung und geschichtlich doch stärker als Englands Gur wir auch, daß und drinnen,s daß wir der können, und 1 Führung und Wasser und ir sehung für di das die Feind serem Volke z Die glöchkliche Sedurt eines hräftigen Stammhalters zeigen in dankdarer Freude an Franz Wieners und Frau „ Gerda ged. Meier Bochum(Amtsstraße 21), den 11. Juni 1940 Die Trennungsstunde schlug zu trüh. Doch Gott der Herr bestimmte sie Am 12. Juni erhlelten wir die tieferschütternde Nachricht, daß mein lieber Sohn, unser guter Bruder. Schwager. Onkel. Neffe und Vetter, mein lieber Bräutigam Soldat Wellmiersech Im Alter von 24 jahren sein blühendes Leben für Führer und Vaterland gelassen hat. In tiefem Schmerz: Frau Wwe. Bock seb. Malk Geschwister und Anverwandte Gertrud Bommel als Braut Bochum-Werne(Rüsingstr.), Gittelde(Harz) Infolge eines Unglückstalles starb am 9. 6. 1940 unser Gefolgschaftsmitglied Kanonier Karl Hülsebusch Der Verstorbene war mehr als 5 Jahre in unseren Diensten. Er war allen ein lieber Arbeitskamerad, dessen Andenken wir in Ehren halten werden. Führung und Gefolgschaft der Westfalia-Dinnendahl-Gröppel Aktiengesellschaft Werk Westtalia Für Deutschlands Ehre und Freiheit fiel unser Gefolgschaftskamerad Former Wilhelm Haunert uns in den Kämpfen bei Lille. Sein todesmutiger Einsatz wird stets vorbildlich sein. Ein ehrendes Angedenken bleibt ihm gewiß. Bochum, den 12. Juni 1940 Führung und Gelolgschatt der Eisenund Rüttenwerke Aktiengesellschaft Der Herr über Leben und Tod nahm heute morgen unsere liebe Tochter. Schwägerin und Tante nach langem schweren Leiden, im Alter von 20 Jahren zu sich in die Ewigkeit. Sie folgte ihrer Schwester, die ihr vor acht Wochen Im Tode voranding. Bochum-Riemke. Herne, den 12. Juni 1940 Johannesstraße 6 Die Beerdigung findet am 15. Juni. nachm..45 Uhr. von der Friedhofskapelle.-Rierke aus statt Nach Gottes hl. Willen entschlief am Mittwoch nachmittag 13.15 Uhr meine innigstgeliebte Frau. unsere gute. treusorgende Mutter. Großmutter, Schwiegermutter. Schwester. Schwägerin und Tante Frau August Multhaup Elisabeth geb. Sieter infolge Altersschwäche im Alter von fast 77 jahren. gestärkt mit den Tröstungen der kath. Kirche. geduldig und gottergeben. Wir bitten um ein frommes Gebet für ihre Seelenruhe. Die trauernden Hinterbliebenen August Multhaup sen. Elli Multhaup Wilhelmine Drinkuth geb. Multhaup August Multhaup jr. und Frau Heini Multhaup und Frau Maria öhne geb. Multhaup Willi Multhaup und Frau Felix Köhne Wilhelm Drin urh und: Enkelkinder Bochum(Marienplatz 13). Berlin-Zehlendorf. Weitmar. Dortmund, Walsum und Herne, den 12. Juni 1940 Die Beerdigung findet am Montag, dem 17. Juni. vormittags 10 Uhr. von der kleinen Trauerhalle des Hauptfrtedhofes am Freigrafendamm aus statt. Das Seelenhochamt ist vorher um 8 Uhr in der St.-Marien-Kirche Jat inuUr Statt besonderer Anzeige Heute morgen um 9 Uhr verschied sanft nach langem, schwerem Leiden, meine liebe Frau, die gute Mutter meiner Kinder, meine liebe Tochter. unsere liebe Schwiegertochter. Schwester. Schwägerin und Tante Prad Will Nouktrönen Else geb. Reinhard im Alter von 27 Jahren. Unsere kleine Bärbel ging ihr vor 14 Tagen in die Ewigkeit voraus. Sie starb ergeben in den Willen Gottes, versehen mit den hl. Sterbesakramenten In tiefer Trauer: Willi Neukirchen z. Z. im Felde Ingeborg Neukirchen Dieter Neukirchen Marianne Neukirchen Fami ie Robert Reinhard Familie Heinrich Neukirchen Satticht das eirsener ein eigenes Haus seht planmäßtig vorbereiten! Bel 30% Elgenkapital auch sofortige Zwischenfinanzierung möglich Bausparen ist steuerbegünstigt. 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Juni. 10 Uhr. von der großen Trauerhalle des Hauptfriedhofes am Freigrafendamm aus statt. Das Seelenamt ist vorher um 8 Uhr in der Liebfrauenkirche zu Boch.Altenbochum Brbcketel-Buchemeeitin, tüchtige, perfekte Bachomnderein gesucht. E. B. Kreul, Bochum, Redemptoristenstraße 34. Machen Sie bei der nächsten Gelegenheit auch einmal einen Versuch mit der Klein=Anzeige im„Bochumer Anzeiger“! Sie werden überrascht sein, wie schnell und gut sie arbeitet. Zeiseur“ „erstise gesucht. Salon Rauch, Wittener Str. 59 Hosenschneider (Heimarbeiter), f. sofort gesucht. Nöcker, Neustraße 2 Ruf 62405 s. das Glasreinigungs=Handw. söfort gesucht. B. Fichtner, Boch., Alsenstr. 12 Rüstige z. Bodenaufladen fü fur sofort gesucht Zu melden Baust. Zahnräder=Fabrik Jahnel, Hunscheidtstraße Nr. 112—116 Kräftiger, arbeitswilliger junger Mann zirka 17 Jahre, d. Lust hat, Kraftfahrer zu werden, zunächst als Beifahrer gesucht. Herm. Bühlbecker G. m. b. Bochum=Gerthe Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme beim Hinscheiden meiner lieben Frau und Großmutter sprechen wir allen unseren In tiefer Trauer: Familie Gottlieb Dechner herzlichsten Dank aus Familie Josef Knappmann Bochum, Im Juni 1940 Frankenstraße 18 Das 30 tägige Seelenamt für die liebe Verstorbene findet am Sonnabend. dem 15. Juni, morgens.10 Uhr. in der St.-AnnaKirche in Bochum West statt, wozu freundlichst eingeladen wird Das 3Otägige Seelenamt für den verstorbenen Herrn August Koppers findet Sonnabend, den 15. Juni. um.30, Uhr in der Meinolphuskirche statt. Familien-Nachrichten aus anderen Zeitungen übernommen Geboren(Knaben): Essen: Reinbold Paland(Martha Schulze). Herne: Hermann Schlaupitz(Therese Gerke). Witten: August Hofmann (Ruth Dönhoff). Mädchen: Dortmund: Dipl.=Ing. Erwin Stolte (Gerda Lipken).— Verlobte: Dortmund: Martha Schrader mit Robert an der Brügge.— Vermählte: Dortmund: Friedhelm Noll mit Hildegard Bajohr. Herne: Willi Wulff mit Gerda Wulfs=Lohr.— Gestorben: Dortmund: Martha Supner geb. Manthey 67.: Heinr. Pake, (2.: Nikolaus Mengel, 59.: Ida Hellweg geb. Schulze, 69.: Sanitätsrat Dr. med. Dietrich Brinkmann, 85 J. Dortmund=Mengede: Kaufmann Paul Drucks, 39 J. Essimisteermmmagten Freibank. Fleischverk.: Freitag, 14. 6. ab 13 Uhr: Nr. 251 b. Schluß, rot 801—925, blau. Sonnabd., 15. 6, ab 7 Uhr: Nr. 926 bis 1125, blau. Schlachthofverw. Bekanntmachung der Stadt Herne. Elerverteilung. Auf Abschnitt d der jetzt gültigen Eierkarte werden vom 14. bis 30. Juni drei Eier ausgegeben. Herne, den 11. Juni 1940. Der Oberbürgermeister. Am Sonnabend, dem 15.Juni, 8 Uhr. findet in der St.-Josefa-Kirche zu Bochum ein Jahresseelenamt bür den vervtorbenen Herrn Anton Nölle statt, woru freundlichst eingeladen wird Bekanntmachung der Stadt Wattenscheid. Sonderzuteilung von Küse. In der laufenden Zuteilungsveriode(3. 6. bis 30. 6. 1940) erhält jeder Versorgungsberechtigte(auch Selbstversorger) eine einmalige Sonderzuteilung von 62,5 Gramm Käse, und zwar auf Abschnitt 3 der Reichsfettkarte. Der Abschnitt 3 ist zur Belieferung ab sofort bis zum 30. 6. 1940 für die doppelte Menge, also für 125 Gramm Käse oder 250 Gramm Quark, gültig. Die Verteiler haben den Abschnitt 3 nach erfolgter Doppelbelieferung abzutrennen und dem Ernährungsamt zur Abrechnung und Ausstellung eines Bezugscheines vorzulegen. Wattenscheid, den 11. Juni 1940. Der Oberbürgermeister. In Riemke befinden sich die Annahme. stellen des „BA“ bei Joh. Szyaka Buchhandlung Auf dem Dahlacker 46 Friedr. Kilbsch Herner Str. 259 W. Cornellus Herner Str. 384 Zum alsbaldigen Dienstantritt werden geeignete * für den Kassen-, Buchhaltungs=, Sparkassen- u. Bürodienst gesucht. Auch verheiratete Kräfte mit entsprechender Praxis werden berücksichtigt. 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