8. ller ien eit95 68250 127 eßereichäfte nicht richt die Lehren ziebe nur, das steht ou Dir hören lit im„Bü“. eder, fern und M un, Kortumstr. 4 K O 600 E— ge fu. 1 um Söbe in 22 um Breite 10 Pl. Anzeigenpreise: Grundbrege fur 4. U, Xx gz. im Tertteil. FamilienBezugspreis mit Botenlohn: 2,15 RM. monatlich oder 1,08 RM. haldmonatlich. Selbstabholer.85 RM. monatlich oder 93 Pf. halbmonatlich. Atzugsbreis für die„Bochumer Illustrierte“ 30 Bf. monatlich. Funtgeitschrift„hör mit mir“ 45 Pf. monatlich bei vier Sonntagen und : Pf. bei fünf Sonntagen im Monat.— Wenn das Erscheinen der Zeitung durch höhere Gewalt, Verbot oder Betriebsstörung und dal. verbindert wird können keine Ersatzansprüche, gelielt, werden.— Geschäftsstelle geöffnet von 8 bis 13 und von 14½ bis 18 Uhr, sonntags von 11 bis 12 Uhr.— Sprechstunden der Schriftleitung, außer mittwochs und sonnabends, von 16 bis 17 Uhr.— Postscheckkonto Dortmund 1760. Verlag und Druck: Laupenmühlen& Dierichs in Bochum Freitag 17. Mai 1940 47. Jahrgang Nummer 115 Einzelpreis 10 Pf. im Anzeigenteil und in 78 mm Breite 55 Pl. im Tertell. Famlien: s ees es e e e er esc lc algesebener Anzeigen dann teine Gewäht ubernommen werden. Hauptgeschäftsstelle: Rathausplatz 8. Anruf 67551 bis 54 TOU CUUSTINGR, Ar Trwvcwwwc“.AT Riesige feindliche Schiffsverluste am 15. Mai— Versenkt: zwei Zerstörer, ein=Boot, fünf Handelsschiffe, darunter ein vollbesetzter Truppentransporter von 10 000 BRT. und ein Transporter von 32000 B Rä; schver beschädist: ein Prengze gg e. fun, Hanbeisschisse, ein Transporiet von 18 000 Bhs. und ein Hilssschif, vrennen Der beumpf um die Thle=Glritungest ents ronnr Deutsche Truppen im Haag und in Amsterdam eingerückt— Französische Gegenangriffe südlich Sedan abgewiesen dann 1# 8 Pomonz erme, Bochum Fhalb Konzesthaue Hltr K für Backwaren nerbackwaren etwaiger vorher wird hiermit nag „bineewigeg.# ren und Dauerba“ Bezugsraxen abe irsen,„Zu den Frt. e. Rpchen, Geig oniakucherg. Bizi ähnliche Gebäcke, n. sind so berzustel iiell in dem zur 9. in Stuck. jewells enge oder dem. B. iblmengen entsprich, sabe des vorgeschl; ingsverhältnisses en Brot—. 75, Mevi) auf einen, Gramm der Brz Werden„elso wicht absegerengut für die Abgabe. Zvschnitte der„Burtz #2. Dr Jepeg. Selie. durch Aushang 61 rer Stelle IT anntzugeben, sepeg Der. Bid tgrg e Biezenen n Gewicht) Paaet. waren in naabe„des„Hewicht, ung wie folgt zu 6n Reichsbrottarte“. l, den 15. Mai 199 Deutsches Vergeltungsfeuer auf Hagenau— Franzosen beschießen das unverteidigte Rastatt dub Führerhauptquartier. 16., Mai. Französische Fernkampfartillerie heschießt seit 16. 5. ohne militärische Gründe die unverteidigte Stadt Rastatt. Leutsche schwere Flachfeuerbatterien haben daraufhin als Vergeltung das Feuer auf Hagenau eröffnet. paris und London: Es wird Ernst Bilbao, 16. Mai. Die Pariser Presse verheimlicht nicht die der Krieg in eine kritische und entscheidende, Phase eingetreten ist. Für Frankreich, sa, erklären alle Blätter, seien ernste Tage angebrochen. Die Blätter ermutigen de Bevölkerung, die Ruhe und das Vertrauen in das ulitärische Oberkommando zu bewahren. Auch die englischen Zeitungen zeigen, daß sie bexiffen haben, daß es Ernst für „Times“ betont in ihrem Leitartikel, daß die Kavikulation Hollands in bezug auf die im Gange befindliche barstelle. Zur Schlacht an der Maas erlsärt. die.=#imes“, daß sich die Westmächte in einer Situation befinden, deren Ernst zu unterschätzen Wahnsinn wäre. Man müsse viele Erwägungen in Betracht ziehen, darunter auch einen möglichen Angriff gegen England, ferner die Bedrohung durch Fallschirmtruppen.— „Daily News“ schreibt, wenn es Deutschland gelinge, seine Ziele zu erreichen, dann müsse sich das englische Volk auf, einen schrecklichen Angriff gefaßt machen, wie ihn die Geschichte noch nicht kennt. Die pariser presse gibt zu die deutschen Erfolge bei Sedan—„Die deutschen Tanks ins Innere der französischen Linie eingedrungen“ Genf. 16. Mai. Die französische Donnerstag=Frühpresse erscheint unter riesigen Schlagzeilen:„Die große Schlacht ist an der Naas antbrannt“(„Journal“),„Von Namur bis Sedan hält bie verbissene Schlacht, an“(„Petit Parisien“), „Die. Schlacht ist im Gange"(„Matin“). Der„Petit Dauphinois“ erklärt in seiner Schlagzeile„Die Schlacht an der Maas ist in eine neue Phase eingetreten. Das französische Oberkommando hat an Stelle des Stellungskrieges den Bewegungskrieg gesetzt. Dem Feind ist es im Laufe des gestrigen Tages gelungen, an drei Stellen südlich Sedan in das französische Verteidigungssystem einzubrechen...“ Der Leitartikler des Blattes spricht von einer schweren Stunde. Den letzten Infoxmationen, zufolge hätten die Deutschen noch größere Streitkräfte gegen die Maaslinie zwischen Namur und Sedan unterstützt von Luftwaffe und Panzerdivisionen. Um 18 Uhr abends habe die Lage sehr verwirrt ausgesehen. Der Bewegungskrieg sei auf flachem Felde in vollem Gange. Der französische Generalstab habe eine Umgruppierung des Kommandos vorgenommen und Gegenangriffe eingeleitet, die zur Zeit im Gange seien. In der Gegend südlich Sedan seien die deutschen Tanks ins Innere der französischen Linie eingedrungen und hätten anschließend fächerförmig nach allen Richtungen operiert. Das sei der Grund gewesen, daß das fransösische Armeekommando angesichts der neuen Lage den Fntschluß gefaßt habe, den zur Schonung des Lebens Soldaten gewählten Stellungskrieg aufzugeben. Lage, so erkläre man in militärischen Kreisen, ähnele der vom März 1918, als es den Deutschen gelungen war, die Front an der Somme zu durchbrechen. Eine neue Periode beginne jetzt wieder, der Bewegungskrieg. Die französischen Truppen seien mit einem Schlag von dem Stellungskrieg in verhältnismäßig ruhigen Abschnitten in die wirkliche Hölle des Luft= und Kampfwagenkrieges geworfen. Botschafter Alfieri in Berlin dnb Berlin, 16 Mai. . Der neuernannte Königlich Italienische Botschafter in Berlin, Dino Alfieri, ist heute um 11.34 Uhr auf dem Anhalter Bahnhof mit seiner Gattin eingetroffen. Im Namen des Reichsministers des Auswärtigen von Ribbentrop wurde der Botschafter vom Chef des Frotokolls, Gesandten von Doernberg, begrüßt, der Frou Alfieri im Auftrage des Reichsaußenministers Ml.—stu üharreichte. Ferner waren der So schlägt unsere Luftwafse zu hie am Mitmoch nech beträchtlich Dongröber Knd, als in dez worzut zwei Zerstörer nerstag bekanntgegeben wurde. Bisher wurden gemeldet u. Hganheszschifse, Unter den drei Handelschise, als schwer beschädigt zwei Zerstörer wi rirp, Hentr###e von versenten drei Hanbelschisen naur ein vollbese 9te; derni giegner durch die Angrisse saschele e ce elc e escsecese e Kreuzer, ein Zerstörer und ein Handelsschiff von 5400 Brutto=Register=Tonnen durch Volltreffer mittleren und schweren Kalibers schwer beschädbdt, inz gze Transporter von 18000 Brutto=Register=Tonnen und ein Hilfsschiff von 15000 BruttoRegister=Tonnen in Brand geworfen. Damit beliefen sich die Gesamtverluste des Gegners am 15. Mai auf 90000 bis 100 000 Tonnen Kriegs= und Handelsschiffsraum, von denen rund 55000 Tonnen vollständig vernichtet Feindflugzeuge vernichtet dnb Führerhauptquartier, 16. Mai. und in Amsterdam ein. In. Bix.t,#em.,#ot. heg####eino in ore Fentung antwrtgen, Südwestlich Na mur erweiterten unsere Divisionen ihre Erfolge auf dem Westuser der Maas Sibdich Se Zezgere Fermaeise Pelscte, Vesenungriste die unter Einsatz schwerster Banzer grsiher vur gen westlich Saarlautern und bei LauterDie Luftwaffe geiff auch am 15. Nai mit starlen Kräften seindliche Truppen und ihre Verkehrsverbindungen an. Marschkolonnen Liotse Grerge. Engiune=HaugrschneFer „Die wahre Kriegsursache: Der Versailler Vertrag ist von denen nicht eingehalten worden, die ihn diktierten“ Besonderes Aufsehen haben hier bekanntgewordene, Einzelheiten aus der Unterhausdebatte am 9. Mai erregt. Der konservative Abgeordnete Baxter griff Lloyd George wegen einiger seiner früheren Kundgebungen und Artikel an, die die britische Regierung in Verlegenheit gebracht hätten. Baxter warf Lloyd, George u. a. vor, daß er in der für die ehemalige TschechoSlowakei kritischen Zeit den„armen von dem er sagte, daß er niemals das gegebene Wort %%8 tond George unterbrach den Redner und erklärte, daß Benesch den vier Männern, die den Verfailler Friedensvertrag,u fehigiert, bätten, vexisgracgen habe, daß die Sudetendeutschen in der Fschecho=Slgngkei die Autonomie(Selbstverignnerg) agte n „Ich ,war einer der vier Manner“, sagte Lloyd „Dieses Versprechen wurde nicht eingehalten, gelangte. Amerika war damals ebenso wie Deutschland zur Abrüstung bereit, und zu dieser Zeit stand Reichskanzler Brüning an der Spitze der deutschen Regierung. England jedoch lehnte es ab, das gegebene Versprechen Das geiche Sctickfalr, lgte Pseatac dere Pphiser:. „hatten die Versprechungen, die hinsichtlich der Minderheiten in der Tschecho=Slowakei und Polen und anderen Ländern gegeben wurden. Versprechen, nach welchen ihnen die Autonomie zuerkannt werden sollte, und. zwar nach Schweizer Muster. Der größte Teil des heutigen Elends wird durch die Tatsache verschuldet, daß die Sieger des Weltkrieges nicht die feierlich übernomme=Slowakei nen Verpflichtungeg, der den Besiegten Gesezpzeggen würden. Friedensverträge eingehalten haben. Gelegenheit oa### ind George, war genug vorhanden. Der Geist, von dem die furchtnaehalten, und ich bare Macht Deutschlands erfüllt ist, ist aus der Tatglauve, daß diete Tatsache eine der Ursachen oafür war, sache, gehoren, daß wir unsere Versprechen nicht was gescheben ist.„gebene Wort gehalten, hätte Llond George schloß mit den Worten:„Wir stehen Hitler niemals eingegriffen.„Der Versailler Vertrag nun der schrecklichen Antwort gegenüber, die je Menschen Der Feind stellt lich zur Schlacht Berlin, 16. Mai. (Von unserer Berliner Schriftleitung) Während noch die politische Welt die Rückschlüsse aus der Kapitulation Hollands auf die strategische, urs, rißte schaftliche Lage Englands zieht, richten sich die Blicke schon auf die sich in Belgien entwickelnde Schlacht. Der Feind hat sich in Nord=Süd=Linie, die von der Festung Namur im Süden ihren Ausggug nimmt, die Dyle=Stellung entlangläuft und im Norden die Festung Antwerpen zum Eckvreiler hat, nunmehr zur Schlacht gestellt. Damit ist der Schwerpunkt der augenblicklichen Vorentscheidung auf deg, auFerteichtrene ten deutschen Flügel gelegt, worden. Die,„Vernichtung des feindlichen Angriffsplans auf das Ruhrgggsgz und die Ausbrechung Hollands aus diesem Angriffsiyntem haben die feindliche Führung zur Aufnahme der Schlacht in der erwähnten Linie veranlaßt, um dadurch die belgische Kanalküste zu decken, deren Verlust eine abermalige Verlängerung der gegen England gerichteten deutschen Küstenangriffsbasis, anfaggend in Poxweger, laufend über Dänemark und die Deutsche Bucht und endigend in Holland, wenn auch nur um 60 Kilometer bedeuten würde. Der nördliche Angelpunkt der sichtentwickelnden Schlacht, die Festung Antwerpen, ist nag, Norden durch, die fich gugzg, Rogenzggl vorschiehenden deutschen Abteilungen flantiert. Südlich des Eckvfeilers Namur, wo die festen Stützpunkte der belgisch=französischen Grenze, Givet und Sedan, bereits vorgestern genommen wurden und der Durchstoß durch die verlängerte Maginot=Linie dann erweitert wurde, hat der Franzose unter dem Einsatz schwerster Panzex verlist: reiche Gegenangriffe unternommen, die abgewiesen wurden, Unternehmungen, die ebenso als Entlastung der zwischen Antwerpen und Namur entbrannten Schlacht wie als Sicherung der von der Flanke bedrohten, im Raum von Montmédy kämpfenden MaginotLinie gedacht waren. Selbst die in den Kämpfen südlich Sedan eingesetzten schwersten französischen Panzer konnten Raumgewinn nicht erzielen, sondern mehrere blieben im Feuer der deutschen Panzerabwehr und der deutschen Stukas liegen. Trotz der sich anbahnenden Entscheidungen auf dem Nordflügel blieb das Mittelstück des deutschen Westwalls nicht ruhig. Wiederum sind deutsche Stellungen westlich Saarlautern und bei Lauterburg vorverlegt, verbessert und neue Positionen bezogen worden, die für die zukünftige Entwicklung auch an diesem Frontteil nicht ohne Bedeutung sind. Deutsche Luftwaffe auch den schwersten Panzern überlegen Wie bereits in den ersten Tagen der deutschen Abwehroffensive, so hat auch gestern die deutsche Lust: waffe wiederum ihge volle Ueberlegenheit in die„Wagg: schale geworfen. Ihre Angriffstätigkeit erstreckte besonders auf die rückwärtigen feindlichen Verbindungen, Anmarschwege, Bahnstrecken, Truppensammelplätze usw. Sie griff aber ebenso aufs stärkste in den Bodenkampf ein und bewährte sich im Einsatz gegen feindliche Panzerwagen. Damit ist ein neuer Beweis für die Revolutionierung der modernen Kampftaktik und Kampfmittel erbracht worden. Nachdem der Verlauf Krieges bereits die Ueberlegenheit der deutschen Stukas gegen schwerste Befestigungen erbracht, nachdem die Versenkung schwerster englischer Schlachtschiffe das Märchen von der Unversenkbarkeit widerlegt hatte, ist nun durch die Kämpfe südlich Sedan auch die volle Ueberlegenheit der Luftwaffe über schwerste Panzereinheiten erwiesen. Hand in Hand mit dem direkten Eingreifen der Luftwaffe in den Bodenkampf gehen die Angriffe gegen die feindliche Luftwaffe selbst. Die besonders hohe Zahl der im Luftkampf vernichteten feindlichen Flugzeuge zeigt die Ueberlegenheit der deutschen Jäger. In wenigen Tagen ist es der Luftwaffe gelungen, den Kampf in den feindlichen Luftraum hineinzutragen und auch hier den Gegner in die Defensive zu drücken. Daneben sind auch neue Erfolge unserer Luftwaffe im Seegebiet der niederländischen und belgischen Küste zu verzeichnen, wo durch Bomben zwei Zerstörer und drei Handelsschiffe versenkt sowie zwei Zerstörer und vier Handelsschiffe schwer beschädigt wurden. Die Tatsache, daß in diesem Seegebiet ein Tankdampfer und ein bewaffnetes Handelsschiff torpediert wurden, beweist, daß in die Kämpfe auf dem rechten Flügel nun auch unsere II.Boote eingegriffen haben. Die vom Feind unternomwurde von denen niemals gehalten, die ihn diktiert Weiter erklärte Lloyd George:„Die Verpflichtung, sigen Blumenstrauß überreichte. Ferner waren der Geschätsträger Pschpgitafsenischen Botschaft nach der deutschen Abrüstung, gleichfalls abzg: nir MNeitgljeder der Könialsg.Pazezzscherz, Votlagt, rüsten, wurde nicht erfällt. Keine andere ReW ihren Damen, der Leiter des Fascio in Vertimn uno gierung zt hierfür mebe verautwortsich ale die ienen, der ttaltenischen Kolonie zur Begrüßung er.., 41//G e Regierung, die im Jahre 1931 zur Nacht nun der schrecklichen Antwort gegenüber, die je gegeben worden ist, welche das gegebene Wort nicht eingehalten und die Verträge verletzt haben.“ Jede Bemerkung au diesen Feststellungen Lloyd Georges, die die Schuld Beneschs und das Verbrechen der westlichen Staatsmänner eindeutig festlegen, also die Kriegsschuldfrage ein für allemal erledigen, würde ihre Wirkung abschwächen. menen Einflüge in das deutsche Hinterland und der wahllose Bombenabwurf auf unverteidigte Städte zeigen nicht nur die Planlosigkeit dieser Unternehmungen, sondern ebenso die Willkür, mit der sich die Feindseite über die internationalen Vereinbarungen des Luftfrieges und die bei Beginn des Krieges durch neutrale Vermittlung erzielten Vereinbarungen hinwegsetzt. e Ein besonderes Kapitel in diesem Fragenkompler ist die belgische Hauptstadt Brüssel, Gestern hat das Oberkommando der Wehrmacht eine letzte Warnung an die Feindseite gerichtet, sofort jede militärischen Vorbereitungen und jeden Durchzug von„Truppen durch die Stadt einzustellen, andernfalls Brussel nicht mehr als unverteidigte Stadt angesehen werden kann. Durch die Entwicklung der großen von Truppen durch Neus Altlertreuße dumE. di. Vernehen *••—***„„* 1000 Assistenzarzt und am! Oktober Schlacht an der Dyle=Linie ist Brüssel in unmittelbaren Gefechtsbereich gerückt. Die Entfernung von der Hauptstadt bis zur DyseiFtellung beträgt nur 30 Kilometer. Die deutsche Festsuellung und Warnung sind klar und bündig. Die deutsche Heeresleitung wird es nicht dulden, daß das große Eisenbahnnetz von Brüssel auf besonderes Verlangen der Engländer, die an dieser Schlacht zur Sicherung der Kanalkuste besonders interessiert sind, zum Knotenpunkt der feindlichen Militärtransporte, gemacht wird. Die Verantwortung für die sich hier anbahnenden Entscheidungen, von denen Brussel unmitterbar berührt werden müßte, geht abermals zu Lasten Englands, das sich nicht scheut, obwohl seine eigenen Militärfachleute die Einbeziehung Brüssels in die Front voraussagten, Belgien und seine Hauptstadt seinem eigenen Kriegsdnb Berlin, 16. Mai. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat auf Vorschlag des Generalfeldmarschalls Göring folgenden Offizieren das Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz verliehen:„.... Pggrarg p..# Oberleutnant Otto Zieram, Overarzt Dr. Rolf Jäger und Leutnant Helmuth Ringler. Auch diese Offiziere zeichneten sich im Rahmen der Kampfhandlungen, die von den Sturmabteilungen unserer Fallschirmjäger in Belgien und Holland durchgeführt wurden, besonders aus, so daß sie neben dieser hohen Kriegsauszeichnung auch zum nächsten Dienstgrad am 16. Februar 1939 ussistenzarzt und am 1. 1939 Oberarzt. Oberleutnant Helmuth Ringler wurde am 4. 10. 1915 in Wolljerggegig## 9 hatte er ham 4. geboren. Beim Flakregzzugnt,####ue#er vom r. 11,. 89, 9.## seiner Weyrpflicht genugt. Zum 1. 10. 37 wuroc er als Feldwebel der Reserve und Reserve=Offizieranwärter entlassen. Kurz vor Ausbruch des Krieges wurde er zum Leutnant befördert. Im bürgerlichen Leben ist er Student... I.M. u t..h Der Führer und Oberste Befeylsyaver der WehrMeldungen aus deutscher Quelle haben die deutschen Truppen bei Sedan die Maginot=Linie durchbrochen. In ganz Holland, mit Ausnahme von Zeeland, haben die hollandischen Truppen auf Anordnung ihres Oberkommandanten den Kampf eingestellt..ghlug Schr Die schwedische Zeitung„Stockholms Tadningen“ schreibt wörtlich:„Deutschland hat einen unerhört bedeutungsvollen Sieg errungen. So konnte eine Basis ersten Ranges in ihre Gewalt kommen, von wo aus ein direkter Angriff auf England in kürzester Frist begonnen werden kann. Den Armeen, die den großen Angriff auf die belgischen und französischen Truppen eingeleitet haben, wird gleichzeitig der Rücken freigehalten. Mit vereinter Kraft können die Deutschen zum Angriff auf die französische Verteidigungslinie vorgehen, wo sie schwächer und dünner wird. Die Deutschen haben nun alle Vorteile auf ihrer Seite. Die Lage kann im Seite 3 Nr. 9 on sieht denn die gesamte politische und militärische Welt den Entscheidungen der kommenden Tage mit ungeheurer Svannung entgegen. In der samten Welt nehmen die militärfachlichen Betrachtungen zur Stunde den Hauptraum ein. Ueberall wird unterstrichen, daß die deutsche Initiative die zur Aufgabe ihrer bisherigen Kriegstheorie gezwungen habe. Während das britische Informationsministeriun aber die Niederlage in Holland mit Ausfluchten ui falschen Nachrichten zu vertuschen sucht, französischen Heeresberichte immerhin einige tivität auf und betonen selbst deg,zalkiompienezag geoe der bisherigen, strategischen#un. So fagle vas franzosische Kriegsministerium: „Der deutsche Angriff verwandelt den Stellungsc., Vartoßes bei dem befördert wurden. Hauptmann Otto Zierach wurde am 26. Januar 1907 in Eberswalde als Sohn eines Musikers geboren. Nach dem Schulbesuch erlernte er das Mechanikerhandwerk, trat am 13. April 1928 in die Polizeischule Brandenburg a. d. Havel ein und wurde am 1. April 1929 zum Oberwachtmeister, später zum Hauptwachtmeister befördert. Am 1. April 1935 wurde er in die Luftwaffe übernommen und am 1. April 1938 zum Hauptfeldwebel befördert. Seit dem 1. Februar 1940 ist er Oberleutnant. Stabsarzt Dr. Rolf Jäger ist am 1. November 1912 zu Klein=Kunterstein, Kreis Graudenz, als Sohn, eines macht hat am 15. Mai 1940 dem General der Kaval= Augenblick für die Westmächte als äußerst gefährlich lerie Ewald von Kleist und dem Major Graudenz, als Sohn eines Oberstleutgants, geboxen. Nach dem Besuch der Realgymnasten in Konigsverg, Juterbog und Kassel bestand er am 4. März 1932 die krieg in einen griffe haben sehl die Form eines Vorstoßes, das Tankkorps die Speerspitze bildet, die in die Reifeprüfung, studierte Medizin in Göttingen und München, wo er am 25. Oktober 1934 das Physikum bestand. Am 1. April 1935 trat er beim Infanterieregiment in Gießen ein und wurde anjunke 30. Iwand das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Durch die Verleihung des Ritterkreuzes an General von Kleist bringt der Führer seine Anerkennung gleichzeitig der unterstellten Truppe zum Ausdruck. General von Kleist hat bei den jüngsten Operationen im Westen durch eigene kühne Entschließungen und rücksichtslosen Einsatz seiner Person sich besonders ausgezeichnet. Bereits im Polenfeldzug hatte er als Kommandierender General eines Korps, im Flugzeug oder Kraftwagen seinen Truppen weit vorauseilend, entscheidenden Einfluß auf die Operationen in Sudpolen dadurch ausgeubt, daß er den Südflügel der polnischen Armee erstmalig durchbrach und jeden Widerstandsversuch des Gegners durch sein unaufhaltsames Vorwärtsdringen im Keime erstickte. Major Iwand hat als Abteilungskommandeur eines Kavallerie=Schützenregiments im Polenfelozug durch sein selbständiges Handeln und seine persönliche herchießen ein und wurde als Fahnenjunter=Gefreiter, am vorragende„Tapferleit er 12. Armee den Weg 20 Oktober 1935 zur Militarärztlichen Akademie kom= siegreichen Vormarsch über den San erzwungen. In .# m 1 N o y e m h e r 1 9 3 5 d e n W e s t versucht, während oue Tanklolhx,eng., feindlichen Linien einzuoringen die Infanterie folgt. Dieser Wechsel des Kriegscharatters hat die rückwärtigen Organisationen der französischen Dispositionen in Mitleidenschaft gezogen. Die notwendigen Maßnahmen werden vom französischen Oberkommando jetzt durchgeführt.“ Havas kommentiert diese Erklärung mit dem Bemerken, daß vom Stellungskrieg zum Bewegungskrieg übergegangen worden sei und man eine Umgruppierung der Kommandos zu Gegenangriffen vorgenommen habe. Dieses französische Eingeständnis ist höchst wertvoll, es gibt zu, daß auch in dieser Kriegsperivde aberdenn er vige 90, Fut) Pun,. Lex heutschen Wehrmals das Gesetz des Handelns bei oer oeutschen Wehrmacht war und bleibt, indem sie den auf einen langwierigen Stellungskrieg spekulierenden und eingerichteten Gegner aus seinen festen Positzignen hergaszwang und veranlaßte, sich nunmehr in####, Schlacht zu stellen, zur Schlacht in der Tyle=Stellung und zu ber sich ebenfalls schon abzeichnenden Schlacht im naum von Sedan. mandiert. übergetreten. Zur Luftwaffe ist er am 1. November 1935 den Westkämpfen hat er sich erneut durch Tapferkeit en. Am 1. Januar 1938 wurde er Unterarzt, beim Einsatz in Holland hervorgetan. Ein=Schtem sureu! Gefährliche Mordaufforderung eines französischen Untermenschen Berlin, 16. Mai. Von unserer Berliner Schriftleitung von bestimmter englischen Die von bestimmten en#### und französischen Stellen eroffnete Mordhetze gegen die deutschen Fallschirmsoldaten hat im Pariser„Petit Jourga eine Spitze erklommen, die ein für allemal den Frau den Titel der ritterlichen graßen Nation streuig Ein deutscher Held macht. Die unter dem Pseudonym Cortolan erschienene daß sie aber ohne jeden amtlichen Widerspruch öffentlich plakatiert werden dürfen, ist das Entscheidende und macht die Sudelei zu einer politischen Angelegenheit von allergrößtem Ernst. Was hier zu Papier gebracht wurde, ist nicht nur öffentliche Proklamation des Franktireurkrieges, sondern Aufreizung zum vorsätzlichen Mord. Ein tödlich verwundeter Feldwebel veranlaßt die Norweger zum Rückzug Stockholm, 16. Mai. “ A n g e s i c h t s d e r r a u m u m s p a n n e n d e n K a m p f h a n d l u n gen und der aufsehenerregenden Erfolge der deutschen Wehrmacht sind nicht nur im Polenfeldzug, sondern auch beim Einsatz in Norwegen und in den Kämpfe an der Westfront die Leistungen des einzelnen deutschen Soldaten in der Regel nicht besonders hervorgehoben worden. Und doch ist gerade die Tatsache, daß jeder einzelne Offizier, Unteroffizier oder Soldat auch in schwierigsten Lage seinen Mann steht, entscheidend für das siegreiche Vorgehen der deutschen Wehrmacht. So schildert u. a. die schwedische Zeitung„Aftonbladet“ wie ein, tödlich verwundeter deutscher Feldwebel die Norweger während eines Kampfes im Glommatal zum Rückzug veranlaßte. Halb im Schnee begraben, fuhr der Feldwebel fort, mit lauter Stimme Kommandoworte zu rufen. Die Norweger glaubten, auf überlegener Kräfte zu stoßen, und zogen sich zurück. Der Feldwebel starb, aber die Deutschen konnten einen neuen Vorstoß versuchen. Sudelei stellt alles in den Schatten, was bisher an volitischem und menschlichem Sadismus in der Greuelhetze erschienen ist und eine direkte Aufforderung zum Mord darstellt. Unter der Ueberschrift„Diese stinkenden Bestien totschlagen!“ darf dieser Bursche, unwidersprochen vom amtlichen Frankreich, folgenve Mordhetze vom Stapel lassen: „Wir verlangten bereits gegen diese germanischen Gangster die einfache Anwendung des Gesetzes Auge um Auge, Bombardierung um Bombardierung, riesiger und totaler Kampf als Gegenleistung dieses kolossalen Krieges ohne Erbarmen und Barmherzigkeit. Die ist gekommen, alle unsere Repressalien und Strafmittel in die Waagschale zu werfen. Diese maskierten und bewaffneten Banditen, die vom Flugzeug mit Fallschirm im Innern des heimtückisch angegriffenen Landes aussteigen, sind gefährliche und stinkende Bestien, die man totschlagen muß wie Wölfe, zertreten wie Schlangen, an die Tore nageln wie Fledermäuse. Es genügt nicht, diese getarnten Mörder sofort zu töten. Man muß durch Presse und Radio, durch eine feierliche Warnung über alle Radiowellen, durch eine förmliche Mitteilung an die Regierungskanzleien den Entschluß der Alliierten verkünden, keins dieser aus dem Hitlerischen Dschungel herausgekommenen wilden Tiere lebendig zu lassen. fortige Hinrichtung ohne ein Urteil! Befehl an alle, diese Gangster sofort zu erschießen! Der Bevölkerung freistellen, jedes dieser Monstren zu jagen und niederzuDeutsche Fallschirmtruppen sind Soldaten, und deutsche Soldaten sind nicht Freiwild füx eine durch haßverpestete Gehirn= aufgestachelte Wasse. Die anerkannte 11 bezeichnet werden und es gibt viele, die sie katastrophal “ nennen.“„Aftonbladet“ sagt, die holländische Kapitulation sei sowohl eine politische wie militärische Katastrophe. Weiter wird unterstrichen, daß die deutschen Fallschirmtruppen verhindert hätten, daß die vielbesprochene holländische Wasserverteidigung restlos verwirklicht werden konnte. Der militärpolitische Mitarbeiter des Blattes sagt, die deutsche Luftwaffe habe sich an der Westfront als die stärkste der Welt erwiesen. Besondere Beachtung wird in der Kopenhagener Presse einer Londoner United=Preß=Meldung geschenkt, wonach in englischen Militärkreisen zugegeben werde, daß die Deutschen die Maginot=Linie„tangiert“ hätten und daß ernste Besorgnisse hinsichtlich der Lage um Sedan geäußert würden. Die Sage von der Uneinnehmbarkeit der Maginot=Linie existiere nicht mehr, heißt es in einer Meldung von„Nationaltidende". Das deutsche Heer besitze Angriffswaffen, die auch die stärksten und modernsten Stellungen aus Stahl und Beton erledigten... Gatpitslation der k. Die Nachrichten von ger Kapiruiarion der holländischen Armee sowie die letzten gewaltigen Erfolge der deutschen Truppen haben die politischen Kreise Moskaus und die gesamte russische Oeffentlichkeit aufs stärkste beeindruckt und mit wachsender Bewunderung für die deutsche Wehrmacht erfüllt. Die blitzartige Schnelligkeit des deutschen Vormarsches, die gewaltige Wirkung der Luftangriffe und die Leistungen des deutschen Soldaten bei allen Operationen erregten dabei nicht weniger Erstaunen als die strategische Ueberlegenheit der Führung. Die Zeitungen Washingtons sehen sich genötigt, wenn auch grollend, den gewaltigen deutschen Erfolgen Anerkennung zu zollen. Nachdem Bilder veröffentlicht wurden, auf denen der Führer zusammen mit Fallschirmoffizieren zu sehen ist, stürzt langsam die Lüge von der Verwendung holländischer Uniformen durch die deutschen Truppen zusammen. Alle japanischen Zeitungen drücken ihr Erstaunen und ihre Bewunderung für die deutsche Wehrmacht aus. General Oshima, der frühere Botschafter in Berlin, schreibt im„Hotschi Schimbun“, er sei über die deutschen Erfolge erstaunt. In einem Kommentar schreibt das Blatt, die ganze Welt sei von den LeistunGehirne ausgemichelte Musse. Die anerkannte Uniformzgen der deutschen Truppen hingerissen.„Tokio Nitschi unserer Fallschirmsoldaten ist ebenso unverletzlich wie Ritschi“ macht besonders auf die kühnen Taten der jede andere Uniform der deutschen Wehrmacht. Welcher Fallschirmtruppen aufmerksam.„Jomiuri Schimbun“ Zivilist sie auch immer angreift, verfällt dem Kriegs= bezeichnet die Kapitulation Hollands als einen furchtrecht, welche Regierung aber Mordaufrufe wie den vor- baren Schlag für die Engländer. liegenden duldet, macht sich mitverantwortlich. Auf mehVerwechslung unmöglich Die Bekleidung der deutschen Fallschirmjäger dnb Berlin, 16. Mai. Die deutschen Fallschirmjäger tragen, wie jeder Anzörige der deutschen Wehrmacht, eine Uniform, die geho mit keiner Zivilkleidung verwechselt werden kann. Die wesentlichsten Bekleidungsstücke der Fallschirmjäger sind eine fliegergraue Skihose und Schnürschuhe mit högertuch die zergraue Skihose und Schnürschu herem Schaft, vazu aus blaugrauem Fliege. Fliegerbluse. Zum Absprung wird eine Bluse mit angeschnittener kurzer Hose aus grünlichem Leinen übergezogen. Außer dem Fallschirmgurt setzt der Fallschirmjäger dann an Stelle der Fliegermütze noch einen Stahlsturzhelm auf, der in seiner Form etwas abweichend von dem sonst bekannten deutschen Stahlhelm ist. Der Fallschirmjäger=Stahlsturzhelm ist rund, ohne die geschweiften Konturen des deutschen StahlEEine derartige Uniform kann niemals zum Verwechseln mit Zivilkleidung Anlaß geben. Alles, was darüber im Ausland verbreitet wird, ist böswillige Erfindung. g einem französischen Gehirn derartige sadiDaß in stische Infamien wuchern, ist vielleicht noch erklärlich, reren Friedensparaden sind die Uniformen unserer Fallschirmsoldaten gezeigt worden. Sie sind anerkannt worden, sie sind sakrosankt! Jede Verwirklichung der von dem Schwein Coriolan geforderten Methode würde augenblicklich deutsche Vergeltungen auslösen, über die selbst der größte französische Hasser im Bilde sein müßte. Deutschland erhebt seine warnende Stimme. Deutschland hat sie wiederholt erhoben. Wo sie nicht gehört wurde, mußte der Gegner die Tat spüren. Das deutsche Oberkommando hat im Polenfeldzug die Befehlshaber Polens gewarnt, die Hauptstadt Warschau zur militärischen Anlage zu erklären und zu benutzen. Polen schlug die Mahnung in den Wind. Die deutschen Repressalien wurden angewandt. Die Warschauer Bevölkerung wurde von ihren eigenen Machthabern in ein unbeschreibliches Elend gestoßen. Das Deutschland von heute ist kein kaiserliches Deutschland, das auf irgendwelche notwendigen aufgezwungenen Entschlüsse aus vetterlicher Rücksicht verzichtet. Die deutsche Heimat darf sicher sein, daß seine Führung jeden Mord an jedem einzelnen Soldaten der deutschen Wehrmacht so vergelten wird, daß es den Gegnern vor der Hetze nach dem Stil des Schweins Coriolan mehr als bange wird. Wieder Feldpost zur Front Englische Tischese uis Reiegsuueweiter Feldpostpäckchen bleiben noch gesperrt dnb Berlin, 16. Mai. Nachdem die am Freitag verhängte fünftägige Sperre für Feldpostsendungen von der Heimat zur Front abgelaufen ist, können ab sofort wieder solche Sendungen aufgegeben werden. Dies gilt zunächst nur für Briefpost, Privattelegramme und Postanweisungen, nicht für Feldpostpäckchen. Für Feldpostpäckchen gilt die Sperre zunächst noch weiter. Es ist aber selbstverständlich, daß, sobald die Verhältnisse es gestatten, diese Sperre ebenfalls aufgehoben wird. Briten=Bomben auf schwedisches Gebiet Stockholm, 16. Mai. Sechs britische Flugzeuge überflogen am Mittwoch vormittag 10 Uhr schwedisches Hoheitsgebiet in der Nähe der Eisenbahnstation Riksgränsen. Die Flugzeuge warfen dabei etwa einen Kilometer von der Grenze entfernt einige Bomben über schwedischem Hoheitsgebiet ab. Das schwedische Außenamt teilt mit, daß die schwedische Gesandtschaft in London beauftragt worden ist. bei der britischen Regierung Protest wegen dieses Vorfalls einzulegen. Ihre Propagandareise durch die Balkanländer den Bischöfen den Südosten seit Jahr und Berlin, 16. Mai. Die Deutsche Diplomatisch=Politische Information Der schmutzigste britische Zweck heiligt jedes unheilige Mittel. Inzwischen haben sich die englischen Bischöfe auch im Auslande in den Dienst der Kriegsausweitung Neue Greuelhetze um Löwen Schmierige Gemeinheiten des Lügenbüros Havas Genf. 16. Mai. Angesichts des Fehlens jeglicher greifbaren Erfolge hmen im feindlichen Nachrichtendienst die übelsten nehmen im feindlichen Nachrichtendienst Greuelmeldungen einen immer vreiteren Raum ein. So entblödet sich der Havasvertreter bei der So entbober iich, eer ggrr.“„ 416rg., l Armee in Belgien nicht, zu erklaren, daß„die beursche Armee von 1940 mit wahrer Herzenslust dieselben Abscheulichkeiten begehe wie die von 1914.“(!) Der Vertreter des französischen Lügenbüros erinnert dann in widerwärtig verlogener Rührseligkeit an das Schicksal der belgischen Stadt Löwen im Weltkriege und behauptet, daß die deutsche Luftwaffe in demselben Löwen, das„durch den Edelmut der Vereinigten Staaten wieder aus seiner Asche entstanden sei", unglückliche Frauen und Kinder in einem überraschenden Angriff hingeschlachtet habe..„. Intminft ein Tchanerhiih uit Der„Paris Soir entwirst ein Schauerbild mit den altbewährten Farben der Greuelpalette des Weltkrieges, einschließlich der„Frauen= und Kindermassaker", der„abgehackten Hande“, der„Angriffe auf Flüchtlinge mit Maschinengewehren" usw. Dazu kommen die schon im Polenfeldzug von der gegnerischen Propaganda erfolglos angewandten„vergifteten Bonbons“, die nunmehr um des Scheines der Wahrheit willen bis in die kleinste Einzelheit beschrieben werden. Ferner kommen als neueste Spezies die angeblich in alle denkbaren Kostüme verkleideten Fallschirmspringer hinzu. Es ist wiederholt, auch von feindlicher Seite, offen zugegeben worden, daß die deutschen Flieger lediglich militärische Objekte mit Bomben belegen. Wenn jetzt ein Vertreter des Lügenbüros Havas mit rührseligen Erinnerungen und schamlosen Greuelmärchen, die selbstverständlich restlos aus den Fingern gesogen sind, die Weltöffentlichkeit aufzuhetzen versucht, so kann er###mit die Ehre der deutschen Wehrmacht nicht antasten, die turmhoch über derartigen Gemeinheiten steht. Statt Erfolgsmeldungen Greuelmeldungen.— Die Greuelpalette des Weltkrieges wird neu angerührt. gestellt. Seit Anfang Mai bereist eine Gruppe englischer Kirchenfürsten, begleitet von dem„persönlichen Geistlichen“ des Außenministers Halifax, den Balkan unter dem Vorwand der kirchlichen Annäherung an die orthodoxe Kirche, in Wirklichkeit, wie die ganze Aufmachung zeigt, im Dienst der englischen Kriegspropaganda, Sie sind nach längerem Aufenthalt in Rumänien und Jugoslawien nun in Bulgarien eingetroffen. Auch ist durch eine derartige Mission beglückt worden. war der Vorwand, um einen britischen General mit einem Geistlichen der Diözese Westminster nach Toledo zu schicken, die Rückgabe von während des Bürgerkrieges nach England in Sicherheit gebrachten kirchlichen Weihgegenständen. Es ist anzunehmen, daß man in Spanien den verächtlichen Mißbrauch religiöser Angelegenheiten für kriegshetzerische Zwecke ebenso durchschaut wie auf dem Balkan. Hier, besonders in Belgrad, haben die Bischöfe den Mißbrauch des Christentums soweit getrieben, daß sie das Oberhaupt der serbischen orthodoren Kirche durch Fußfall anflehten, er möge seine ganze Autorität dafür einsetzen, daß das serbische Volk England in seinem gegenwärtigen„Befreiungskampf um die höchsten Güter der christlichen Zivilisation" unterstütze. Man hat zweifellos in den auf solche Weise zur Teilnahme an einem Kreuzzug eingeladenen Balkanstaaten, der auch für sie nur ein„Kreuzzug durch ein Meer von Blut, Tränen und Schweiß“ sein könnte, diese widerliche Heuchelei ebenso durchschaut wie die Tätigkeit der andern britischen Propagandakolonnen, Schutzfrist für Lichtbilder auf 25 Jahre verlängert Der Führer hat ein Gesetz unterzeichnet, das die bisher zehnjährigen Schutzfristen für das Urheberrecht an Lichtbildern auf 25 Jahre verlängert. Die Verlängerung kommt allen Lichtbildern zugute, die zur Zeit noch Schutz genießen. Für die Fälle, wo der Urheber eines Lichtbildes vor Inkrafttreten des Gesetzes bereits zugunsten anderer über sein Urheberrecht verfügt hat, sind Ue trofsen. die vor den Bischofen den Subosten sen Blihr und Tag heimsuchten. Zuerst waren es jene verhangnisvollen britischen Garantiebriefe, die dem Balkan das Heil bringen sollten. Dann erschien der damalige Handelsminister Stanley, um durch strategische Einkäufe die wohleingespielten Handelsbeziehungen des Südostens mit dem Reich zu zerstören. Ihm folgte Lady Stanley persönlich als Mannequin des britischen Imperiums, um den in England sonst als zurückgeblieben über die Achsel angesehenen Balkan=Nationen die„am besten angezogene Dame“ vorzuführen. Ihr folgte dann jener Schwarm englischer Agenten, die, reichlich mit Geld und Dynamit versehen, Sabotageakte im ganzen Südostraum zu organisieren versuchten und die Donaustaaten veranlaßten, energische Maßnahmen zur Sicherheit ihres Friedens und ihrer Wirtschaft zu treffen. In ihrem Kielwasser steuern nun die englischen Bischöfe dem gleichen Ziel zu: die Südoststaaten in den englischen Krieg hineinzuziehen und über diesem Raum das gleiche Unglück zu bringen, das England über andere gebracht hat. Daß sie es im Namen des Christentums tun, empfinden sie wahrscheinlich nicht als etwas Verächtliches. In einer langen Tradition haben sie gelernt, vor der Welt die Interessen Englands mit den Interessen des Christentums gleichzusetzen. Wie dem Erzbischof von Canterbury im März des vergangenen Jahres Moskau eine Messe wert war, so kommt es den anglikanischen Bischöfen nicht darauf an, durch Fußfall um die Hilfe der kleinen Staaten im Südosten zu bitten, denen England noch vor einem Jahr großspurig die britische Hilfe teils angeboten, teils aufgedrängt hat. Diese englische Heuchelei ist so widerlich, daß sie geradezu eine Tempelreinigung gegen die britischen Pharisäer herausfordert. Die deutsche Wehrmacht hat diese Mission erfolgreich in Angriff genommen. 176 262 neue Rundsunkteilnehmer im April Am 1. Mai 1940 beläuft sich die Zunahme der Rundfunkhörer gegenüber dem 1. April 1940 auf 176 262. Die Gesamtzahl der Rundfunkteilnehmer beträgt damit 14 327 918 Teilnehmer. Die Zahl der gebübrenfreien Hörer beträgt 1004 277, ein beredtes Zeugnis für die praktischen sozialen Maßnahmen des nationalsozialistischen Reiches. Deutsche Kriegsfinanzierung beispielhaft Die Newyorker Zeitung„Newyork Times“ beschäftigt sich in ausführlichen Betrachtungen mit dem deutschen Kriegsanzierungssystem uind kammt dahei zu einer bemerkensinanzuerungssonen und kommt dabei zu einer bemerkenswerten Anerkennung der deutschen Methoden. Das amerikanische Blatt sagt u. a. wörtlich:„Das englische und französische Finanzministerium können dieses System mit Neid betrachten.“ Rechtzeitig ausgekratzt! Wie aus einer Londoner Meldung des Pariser„Oeuvre“ hervorgeht, wurden die in Amsterdam ansässigen Englander, Franzosen und Belgier bereits am Pfingstsonntag abbefördert. 25 000 Kinder verließen Paris In den letzten beiden Tagen haben 25 000 Kinder Paris verkassen und sind in Sonderzügen in die westlichen Provinzen gebracht worden. Britische Kontrollhäfen geschlossen Wie das britische Blockadeministerium bekanntgibt, sind am Mittwoch die Kontrollhäfen in den Downs und in Kirkwall geschlossen worden. Börsen lebhafter Die Aufwärtsbewegung des Vortages übertrug sich auch m Donnerstag auf die Aktienmärkt#### 9 uns tie Die Welt weiter im Banne der großen Erfolge der deutschen Truppen Berlin, 16. Mai. Die Blätter der neutralen Welt stehen auch heute noch unter dem gewaltigen Eindruck des Niederringens Hollands durch die deutschen Truppen in fünf Tagen, wobei sie betonen, daß die versprochene englische„Hilfe“ wieder einmal ausgeblieben ist, und daß England nunmehr stark bedroht ist. In Großaufmachung aber bringen sie den Durchbruch der deutschen Truppen durch die Verlängerung der Maginotlinie bei Sedan. Der Mailänder„Corriere della Sera“ spricht von einem unwiderstehlichen deutschen Vormarsch. Man erkenne, daß das, französische Verteidigungssystem keineswegs uneinnehmbar sei. Das Madrider Blatt„Informaciones" unterstreicht, daß nach der Kapitulation Hollands die deutschen Truppen die Flanke des Gegners bedrohen. Die Lage der Westmächte werde jede Minute schwieriger. Die Ueberlegenheit der deutschen Flieger und ihrer Maschinen sei in den bisherigen Luftschlachten, die die größten der Geschichte seien, bewiesen worden. Die britische „Hilfe“ sei wiederum ein Schlag ins Wasser gewesen. lebergangsbestimmungen ge Der Militärkritiker der Zeitung„Alcazar“ schreibt, daß ee cun#### selbst die von deutscher Schlagkraft und deutschem Anam Donnerstag einzelnen Werten lebhafter, was zu bedeutenden Kurssteigerungen führte.— Auch an der Rheinisch sälischen Börse zu Düsseldorf setzte sich die Aul: wärtsbewegung in bescheidenerem Ausmaße fort. In per Hauptsache„olgten wiederum Anlagekäufe der Banken; kundschaft. Avgaven waren kaum zu beobachten.— Amtliche Kursnotierungen an der Berliner Börse vom 16. 1940: Farbenindustrie 188,70; Harpener Bergbau 161,50; Orenstein& Koppel 132,00.— An der Düsseldorfer Börse wurden notiert: Constantin der Große 7300., 7900.: Schlegel=Scharpenseel 149.20: Vereinigte Stahlwerke 114.70: Westsalia Dinnendahl 163.50. PVeriesteider Saubicheliche?: Hr. Jost vertretender Hauptschriftleiter: Dr. Josef Schwermann. Verlag und Druck: Laupenmühlen& Dierichs griffsgeist überzeugtesten Beobachter sprachlos und tief beeindruckt seien von der blitzartigen Entwicklung. Die Bukarester Zeitung„Universul" erklärt, die Kapitulation Hollands habe wichtige Folgen. Sie mache die deutschen Kräfte aus Holland für den Einsatz in Belgien frei und verschaffe weiter Deutschland hervorragende Luftstützpunkte, die nahe der englischen Küste liegen. Die Schlagzeilen der Belgrader Blätter, die völlig im Zeichen der gewaltigen militärischen Ereignisse an der Westfront stehen, lauten: „Vreme": Die große Schlacht an der Maas von Namur bis Sedan. Nördlich von Dinant haben die Deutschen die Maas an zwei Stellen überschritten, während sie in der Gegend von Sedan, wo der Hauptkampf tobt, das rechte User des Flusses erreicht haben. Das deutsche Oberkommando teilt mit, daß bei Sedan die nordwestliche Verlängerungslinie der Maginot=Stellung durchbrochen ist, was in London dementiert wird. „Politika": Die zweite belgische Festungslinie wird verteidigt. Zwischen französischen und deutschen Truppen werden an der Maas blutige Kämpfe geführt, an denen ungefähr 300000 Menschen teilnehmen. Nach Der Inbegriff einer Qualitats-Cigare. ATIKAN S 7 Vater Korn w Nachbarstadt zum der alten Frau Da war ein weitl die Tochter des! außerdem der Na Als Familie Lautsprecher gere macht. Alles laus Nachbar saß, den daß man sein MiIhre Shrende Stellung unter den deutschen verdankt Atikah einer 50 jährigen Tradition in der Ft### des Mischens und in der pfleglichen Behandlung der baren Tabake. Nach Beendigt „'n Tag allerseit Wehrmachtbericht bleibt ja unserein stehen, wie unser im Wasser-range Der Nachbar verängstigten Sch abwarten, meine „Wie meinen „Natürlich, abwa gesfanfaren ist's innerlich, echter mehr aus Schwei lichkeit. Auch das gesagt haben... Mit dem Abn Herr Nachbar! 4 Volkes von unse Heimat sind nich Schoß zu legen. Opfer würdig er Wie das zu gleich, wo er au stungen mitzuhe Rücken zu stärk mit einer Tapfe hat! Reden wir seien auch wir: Großmutters der„abwartende schien sich als F und meinte:„ meint!" Licht da Darum achte Es ist festge im westlichen G greifen und ihre einen Lichtschein eines jeden, die im eigenen Inte les, das es gilt, wahren. 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Mai 1940 Tapfer sein![Es wird weiter entgittert Von Zinn. Vater Korn war mit Frau und Enkelkindern in die Nachbarstadt zum Besuch der Großmutter gefahren. Bei der alten Frau gab es heute eine kleine Gesellschaft. Da war ein weitläufiger Verwandter mit seinem Sohn, die Tochter des Melkers, die täglich die Milch brachte, außerdem der Nachbar. Als Familie Korn ins Zimmer kam, erzählte der Lautsprecher gerade von den Erfolgen unserer Wehrmacht. Alles lauschte, aller Augen leuchteten. Nur der Nachbar saß, den Kopf tief in die Hände gestützt, so da, daß man sein Mienenspiel nicht sehen konnte. Nach Beendigung der Nachrichten sagte Vater Korn: 'n Tag allerseits! Wollte während der Durchgabe des Wehrmachtberichtes nicht stören. Großartig, was? Da bleibt ja unsereinem aus der alten Schule der Verstand stehen, wie unsere Jungens am Boden, in der Luft und im Wasser=rangehen!" Der Nachbar stützte sich auf, sah mit dem Blick eines verängstigten Schafes vor sich hin und sagte:„Immer abwarten, meine Herrschaften, immer abwarten!" „Wie meinen Sie das?“ fragte Vater Korn verdutzt. „Natürlich, abwarten! Das müssen wir schon. Mit Siegesfanfaren ist's nicht gemacht! Unsere Freude sitzt innerlich, echter Dank für alle, die uns schützen, spricht mehr aus Schweigen als aus lauttönender Ueberschwengsichkeit. Auch das ist ein Abwarten! Aber wie Sie das gesaat haben... Das klingt ja gerade so. als... Mit dem Abwarten allein ist es nämlich nicht getan, Herr Nachbar! Opfer fordert der Lebenskampf unseres Volkes von unseren Soldaten! Wir aber hier in der Heimat sind nicht dazu da, die Hände abwartend in den Schoß zu legen. Wir sollen uns der für uns gebrachten Opfer würdig erweisen!#6#.8 Wie das zu machen ist? Ganz einfach, jeder, ganz gleich, wo er auch stehen mag, hat durch gesteigerte Leistungen mitzuhelfen und der kämpfenden Front den Rücken zu stärken! Die draußen setzen ihr Leben ein mit einer Tapferkeit, die in dieser Welt kein Beispiel hat! Reden wir also nicht lau vom Abwarten, sondern seien auch wir von ganzem Herzen tapfer!“ Großmutters Gesellschaft hatte sich so gruppiert, daß der„abwartende" Nachbar allein in seiner Ecke saß. Er schien sich als Fremdkörper in diesem Kreise zu fühlen und meinte:„So war's ja schließlich auch nicht gemeint!“ Licht das sicherste Bombenziel Darum achtet auf vollständige Verdunkelung! Es ist festgestellt worden, daß die feindlichen Flieger im westlichen Grenzgebiet fast ausschließlich nachts angreifen und ihre Bomben dort planlos abwerfen, wo sie einen Lichtschein erkennen können. Es ist deshalb Pflicht eines jeden, die Verdunkelung schärfstens durchzuführen im eigenen Interesse wie im Interesse des gesamten Volles, das es gilt, vor jedem Schaden aus der Luft zu bewahren. Was besonders für das Grenzgebiet gilt, gilt in dem gleichen Maße für das Heimatgebiet. Auch dort muß alles vermieden werden, was einem Einflug des Gegners bei Nacht irgendein Ziel für seinen Bombenwurf bieten könnte. Nur an den festgesetzten Terminen darf gesammelt werden.— Diesmal Sonnabend und Sonntag In letzter Zeit ist häufig beobachtet worden, daß von inzelnen Sammlern für die am Sonnahend, und konntag stattfindende Sammlung bereits Mittwoch mit eem Sammeln begonnen wurde. Sosehr der Sammeleifer des einzelnen anzuerkennen ist, so haben aber doch durch das frühzeitige Sammeln die amtlich festgelegten Sammeltage damit ihren Sinn verloren. Im Einvernehmen mit dem Reichsminister des Innern ordnet daha der Reichsminister für Volksaufklärung und Promanda an, daß nur an den festgesetzten Terminen, i es durch Hauslisten oder Straßensammlungen, geimmelt werden darf. Das Konzert der 1000 Sänger verschoben Das Konzert der 1000 Sänger, das am kommenden Sonntag im Schützenhof stattfinden sollte, wird im Hinblick auf die besonderen Zeitumstände verschoben. Ein neuer Termin wird noch bekanntgegeben. Fünf Einbrüche und durch ein und dieselben Täter in einer Nacht verübt In der Nacht zum 12. Mai wurden im Stadtteil Bochum=Riemke von bisher unbekannten Tätern zwei einfache und drei Einbruchsdiebstähle ausgeführt. So wurden von dem Balkon eines im Erdgeschoß an der Oberscheidstraße liegenden Hauses einer Familie fünf Paar Damenstrümpfe, ein Seidenunterrock, ein Aufnehmer, ein Korb mit Kartoffeln und zwei Köpfe Salat entwendet, während man einer anderen Familie eine Kinderhose, einen Aufnehmer und einen Eimer voll geschälter Kartoffeln stahl. Auf einem angrenzenden Grundstück wurden zwei Hühnerställe erbrochen. Da nichts gestohlen wurde, ist anzunehmen, daß die Täter gestört worden sind. Vermutlich die gleichen Täter erbrachen dann noch auf einem Grundstück an der Brünselstraße einen Kaninchenstall, wo sie ein Kaninchen blaue Wienerrasse) entwendeten. Aus diesem Anlaß ergeht an alle Volksgenossen erneut die Mahnung, derartige Gelegenheitsdiebstähle durch freies Aufhängen und Aufstellen von Gegenständen nicht zu fördern, sondern im eigenen Interesse für sorgfältige Aufbewahrung ihres Eigentums Sorge zu tragen. Schrott, ein wichtiger Rohstoff für Deutschlands Freiheitskampf R * Treppengeländer, Tore und Gitter aus Eisen, die immer noch in Bochum zu finden sind, aber eines Tages doch verschwinden müssen Treovengelinder Tere und Eiter aus Eisten, de unar. u——— 33 Hlsn usc ionge Die Entgitterungsation ist schon lange im Gange. Sie bot Fur Stadtbitd sind sie noch immer zu sehen, die Eisengitter Mauern, als Treppenet- Bes eu de, Sptoue greingingen, obwohl se, schon lingst iüre Laseinzeze hzigetsseiP haber, Lepn Harcse geländer, auf Trevvenausgzngen und als Zierftücke von Toreingäpgengzehot Her Stunde, daß die letzten Reste versgwingen. Larum, rann die Parote hören einer vergangenen Zei an.— Und überdies ist ee jetz, Gitter, gleich, wo es sich befindet, gesallen ist. Denn Eisenschrott ist ein werivoller nur beißen: Die Entgiterungsation gedt, wei Zogstofz für Has um seine Zukunft ringende Vaterland. Aulnahmen: E. Söhngen. Rst von den Zagendlichen zareachten! Die Auslegung der Reichspolizeiverordnung zum Schutze der Jugend Der Polizeipräsident in Bochum teilt mit: Um jeglichen Zweifel zu beheben, wird auf die kürzlich in Kraft getretene Reichspolizeiverordnung vom 9. März 1940 hingewiesen, wonach Jugendlichen unter 18 Jahren verboten ist, sichauf öffentlichen Straßen, Plätzen oder sonstigen öffentlichen Orten während der Dunkelheit umherzutreiben. Wann dieser Zeitpunkt jeweils eintritt, hängt von der Jahreszeit und auch von der Witterung ab, dürfte aber, allgemein, mit dem Zeitpunkt der allgemeinen Verdunkelung zusammenfallen. Diejenigen Jugendlichen, die in später Abendstunde von ihrer Arbeitsstelle usw. ihrer Wege gehen, fallen nicht unter diese Bestimmung. Auch der Aufenthalt in öffentlichen Lokalen ist weitestgehender Beschränkung unterworfen. Es ist hierbei zu unterscheiden zwischen Jugendlichen unter 16 Jahren und solchen zwischen 16 und 18 Jahren. Jugendliche unter 16 Jahren dürfen sich ohne Begleitung Erziehungsberechtigter überhaupt nicht in Lokalen aufhalten. Dagegen ist solchen zwischen 16 und 18 Jahren der Aufenthalt bis 21 Uhr ohne Begleitung Erziehungsberechtigter gestattet. Ueber diesen Zeitpunkt binaus ist auch für diese Jugendlichen Begleitung erforderlich..„FI„Kafisch— Getränsan ist Gurgend. Der Genuß von alkoholischen Getränken ist Jugendlichen unter 16 Jahren auch dann falls der Aufenthalt im Lokal ausnahmsweise erlaubt ist, verboten. Im Alter von 16 bis 18 Jahren ist in Gaststätten der Genuß von alkoholischen Getränken, die nicht branntweinoder überwiegend branntweinhaltig sind, bis 21 Uhr, nach 21 Uhr nur in Begleitung Erziehungsberechtigter Der Aufenthalt in Räumen, in denen öffentliche Tanzlustbarkeiten stattfinden, ist Jugendlichen unter 18 Jahren beiderlei Geschlechts verboten, ebenso die Teilnahme an den Tanzlustbarkeiten im Freisn, den in Betracht kommenden Lokalen wiro ourch Aushang auf dieses Verbot besonders hingewiesen. Lichtspieltheater, Varieté= und Kabarettvorstellungen dürfen von Jugendlichen unter 18 Jahren nur bis 21 Uhr ohne Begleitung Erziehungsberechtigter besucht. werden, auch wenn jugendfreie Filme gegeben werden. Selbstverständlich bleiben die bisher bestehenden Vorschriften über die für Jugendliche verbotenen Filme bestehen. Am Eingang der Lichtspielhäuser wird auf das Verbot aufmerksam gemacht. Der Genuß von Tabakwaren in der Oeffentlichkeit, also auf der Straße, in den öffentlichen Lokalen, ist den Jugendlichen unter 18 Jahren verboten. Zu erwähnen ist noch das seit vorigen Oktober bestehende Verbot für Jugendliche unter 16 Jahren, wonach deren Aufenthalt in öffentlichen Schieß= oder Spielhallen, Billardsalons und ähnlichen Räumen, in denen für die Benutzung von Schieß= und Spielgeräten ein Entgelt erhoben wird, nur in Begleitung der Erziehungsberechtigten gestattet ist Auch die Benutzung dieser Geräte in Wirtschaften, Eisdielen oder bei Volksbelustigungen gegen Entgelt ist nur, in Anwesenheit des Erziehungsberechtigten gestattet. Auf diese Verbote ist durch deutlich sichtbare Aushänge hingewiesen. sem Kriegshilfswerk für unsere Soldaten als für die beste Auslese unseres Volkes einzusetzen. In der vollsten und letzten Bedeutung haben wir den Ernst dieser Stunde und damit gleichzeitig unsere Verpflichtung zum äußersten Opfereinsatz erkannt. Es genügt icht, daß wir mit heißem Herzen und mit den besten Wünschen unsere Soldaten in diesem höchsten Einsatz gleiten, sondern wir müssen darüber hinaus etwas Besonderes zu leisten bereit sein. Die Wunden, die dieser größte aller Kriege schlagen wird, wollen wir mit liebevollen Händen und Herzen mit allen Mitteln zu heilen versuchen. Hier soll sich aufs schönste, die heit erweisen, daß wir eine Gemeinschaft des einigen Volkes geworden sind. Unser Leben wird durch den Einsatz unserer Soldaten geschützt. Unsere Existenz wird durch das Opfer der Männer im feldgrauen Rock erhalten. Dafür können wir uns weder mit Worten noch mit Spenden dankbar genug erweisen, aber immerhin können unsere Spenden im neuen Kriegshilfswerk ein wenig von unserem Dank abtragen, da sie ja helfen, die verwundeten und kranken Soldaten mit ganzer deutscher Liebe zu betreuen. Für das Leben unserer Soldaten also setzen wir uns im neuen Kriegshilfswerk ein, und was wir dem Führer und auch seinen Soldaten seit langem schon an begeisterter Dankbarkeit entgegenbringen, was wir anderseits aber den gierigen Feinden des nationalsozialistischen Deutschlands eisern entgegenzuhalten haben, das soll auch bei dieser Haussammlung des Kriegshilfswerkes für das Deutsche Rote Kreuz am kommenden Wochenende seinen erfüllenden Ausdruck finden: Wir geben freiwillig, ehrlich und begeistert so viel, wie jeder von uns zu geben imstande ist— wir geben so viel, wie wir glauben, unseren Soldaten an Dank mit einer solchen Spende darbringen zu können— wir geben so viel, daß unser Opfer ein Beweis für die Ehrlichkeit unserer Gesinnung wird! Kulturarbeit der H3. im Kriege NSG. Im Kulturlager des Gebietes und Obergaues Westfalen in Detmold sprach am Dienstag die Gauführerin Leni Nölle aus dem Kulturamt der Reichsjugendführung über die Kulturarbeit der Hitler=Jugend im Krieae. Sie hob zunächst die Notwendigkeit kulWas bisher schon bei der Vorbereitung des neuen von den Soldaten in eiserner Diszivlin gehracht, denn turgler, Sstreguung Die Chrachten dei Gesinnung Haussammlung zum Kriegshilfswerk in ernster Stunde Kriegshilfswerkes für das Deutsche Rote Kreuz, also für die Betreuung unserer verwundeten und kranken Soldaten mit Ernst und Eindringlichkeit gesagt worden ist, hat seine höchste und tiefste Bedeutung erhalten durch das Wort des Führers, daß wir in die letzte und schwerste Entscheidung eingetreten sind. Wenn das Kriegshilfswerk bisher als der Ausdruck unseres Dankes an unsere stolze Wehrmacht gelten durfte, so ist es jetzt darüber hinaus eine Möglichkeit zum Beweis der Ehrlichkeit unserer Gesinnung. In diese große Zeit passen nicht Worte, sondern nur Taten. Die militärische Front stürmt unaufhaltsam voran, von Entscheidung zu Entscheidung und von Sieg zu Sieg. Ganz von selbst werden dabei ungeheure Opfer verlangt und Opfer sind die Voraussetzung des Sieges. Die Heimat hat den Ehrgeiz, mit diesen gewaltigen militärischen Ereignissen dadurch gleichen Schritt zu halten, daß sie eine letzte Steigerung der begeisterten. Opferbereitschaft mit allen Mitteln zu erreichen sucht. Die Männer an der militärischen Front, die Blut und Leben für uns einseten, salen aus jedgf, Hemnm= Zie wesentsichtgegn, Ausegteäanuite lung des neuen Kriegshilfswertes aufs deutlichste er= gie vom Frohsinn getragenen rennen, daß wir ihren Lebenseinsatz und ihre Lebens= Jugendin gr Geimer g kennen, daß wir ihren Lebenseinsatz und ihre Lebenshingabe in ganzer, unermeßlicher Tragweite zu würdigen verstehen und daß es uns eine Ehre ist, uns in dieEine Frage im Zechenbahnhofe Wei isi Ersirungierei.... Das Landesarbeitsgericht sprach nun das letzte Wort utschen Eigogeugg dition in der Run sandlung der kostDie Frage, wer Erstrangierer im Bergbaubetriebe ist, hatte vor mehreren Monaten das Arbeitsgericht Bochum beschäftigt. Der Fall lag so, daß ein Rangierer den Anspruch auf höhere Einstufung erhoben hatte, weil er keinen Erstrangierer, sondern einen mit dem Rangierbetrieb fachlich gar nicht vertrauten Versandmeister, also einen in der Hauptsache kaufmännischen Beamten zum Vorgesetzten hatte und somit folgerte, daß er die selbständige Tätigkeit eines Erstranüerers ausübe.,.inem Ochanfghphof. me Es handelte sich um einen kleinen Zechenbahnhof, wo nur wenige Rangierer tätio waren. Der Kläger meinte, sei eine grundlegende Wandlung über die Begriffe von Arbeit und Entlohnung eingetreten. Die Bewerkung seiner Arbeitsleistung und seine Verantwortung seien zu berücksichtigen. Das Arbeitsgericht hatte jedoch nach Maßgabe der bisherigen ständigen Rechtsprechung "e Klage abgewiesen,.ruung segen B. J a ErVanstris Da nun infolge der Berufung gegen dieses Erkenntnis auch das Landesarbeitsgericht sich mit der Klage zu befassen hatte und sie jetzt endgültig entschieden sat, sei hier folgenden Erwägungen Raum gegeben, die das erstinstanzliche Urteil durchaus bestätigen. Nach§ 68 der Dienstanweisung für die am Eisendahnbetrieb der Zeche beteiligten Angestellten und nach een Grundsätzen für die Abgrenzung des Aufsichtsrechts der Bergbehörde bei Grubenanschlußbahnen obliegt die Frantwortliche Leitung der Rangierarbeiter einem Rangiermeister oder einem hierzu besonders ausgebilersten Rangierer, der stets dem Rangier= und Momotivpersonal besonders zu bezeichnen ist. Vorgesetzter des Rangiermeisters ist der Bahnhofsaufseher. Dem Rangiermeister unterstehen die ihm zugeteilten Rangierer. In dem fraglichen Zechenbahnhof kleinen Umfanges ist ein besonderer Rangiermeister oder erster Rangierer nicht vorhanden. Daher meint der Kläger, daß er seiner Tätigkeit und Verantwortung nach als erster Rangierer zu bewerten sei. Unsel Kraulereuneh Matenib'. Bis der erste Pfingstfeiertag kam, der in einer aschenden Art des Rätsels Lösung brachte. In Der Balkon ist unser Stolz. Kaum zwei Meter mißt er in der Länge, und wenn man seine Breite bestimmen wollte, dann könnte es nur in der Form geschehen, daß das Längenmaß der Schritte vorsichtig zwischen einem Stuhl und einem Tisch, die hier sommers wie winters eine ständige Bleibe gefunden haben, ausbalanciert wird. Als ich einmal in einem Gespräch mit meiner Frau— es war während des österlichen Hausputzes, der für mich eine Umkehrung aller gewohnten Ordnungsbegriffe bedeutete— die Bequemlichkeit des Balkons in Frage stellte, da ich mich vergeblich bemühte, einen festen Standort zu gewinnen, wehrte sie tief entrüstet ab. So könne nur ein Mann sprechen, dem jeder Sinn für die Häuslichkeit abgehe. Mit einer bezeichnenden Geste die nichts an Deutlichkeit zu diesem Zechenbahnhofe schen ließ, zeigte sie auf den Blumenkasten, der noch in Die Rangierer arbeiten auf dieiggr#ein#oggnogte den Farben des neuesten Anstriches glänzte. Vor einifür sich, ohne einander unterstellt zu sein. Da die gen Tagen hatte sie ihn für biuiges Geld erstanden jeder für sich, oone einander unterstellt zu sein. Da di auszuführenden Rangierbewegungen sich ständig wiederholen und einfacher Natur sind, erscheint ein Rangiermeister dort nicht erforderlich. Dadurch aber falle dem Kläger nicht die Aufsichts= oder Anweisungsbefugnis zu, sondern seine Tätigkeit bleibe diejenige eines zweiten Rangierers. Er verrichtet die beim Rangieren auszuführenden Dienstverrichtungen auch im wesentlichen selbst, er stellt die Weichen, kuppelt die Wagen an und ab, gibt die Signale usw. Wie aber die Züge zusammenzustellen sind, entnimmt er aus den Anschriften, die auf den Wagen aufgeklebt sind. Die auszuführenden Bewegungen wiederholen sich ständig. Jeder Rangierer hat einen in sich geschlossenen Betrieb. Nur alle vierzehn Tage tritt infolge des Schichtwechsels in etwa eine Veränderung ein, als dann vielleicht die Arbeitsstelle wechselt. Danach konnte es auch für das Berufungsgericht keinen Zweifel darüber geben, daß die Tätigkeit des Klägers nur diejenige eines zweiten Rangierers geblieben ist. Es mußte infolgedessen seinem Anspruch auch in der zweiten Instanz der Erfolg versagt werden. mk. garven des neuesten Anstriches glänzte. Vor einigen Tagen hatte sie ihn für billiges Geld erstanden. Nach dem Woher und Warum hatte ich nicht gefragt. Ich war immer in punkto„Anschaffungen“ großzügig gewesen. Da ich Grundsätze hatte, wollte ich es auch dieses Mal sein. Also ließ ich alles Fragen und harrte der Dinge, die da kommen sollten. In Gedanken, malte ich mir schon den herrlichen Blumenflor aus: Geranien, Glyzinien. Hortensien, ja vielleicht sogar Tulpen, für die meine Frau immer geschwärmt hatte. Das war einige Tage vor Ostern. Ich erwartete große Ueberraschungen. Und sie kamen am laufenden Band. Grüne Pfeilspitzen drängten sich ans Sonnenlicht. Hauchzartes Grün bedeckte die frischgeharkte Erdkrume. Meine Frau war wie verwandelt. Ihr erster Blick am Morgen, ihr letzter am Abend, er gehörte nur dem Blumenkasten. Nach dem ersten Mairegen schien ein kleiner Wald von Pflanzen emporwuchern zu wollen. Alle meine botanischen Kenntnisse von den vermeintlichen Zier= und Zimmerblumen frischte ich auf um dem Geheimnis des Wachsens und Gedeihens auf die Spur zu kommen. entwickelte, wie gerade die Jugend berufen sei. den schaffenden Menschen in der Heimat Kraft und Freude zu spenden. Aus reichhaltiger Praxis schöpfend, gab sie viele Hinweise für die Gestaltung von offenen Singen, Lazarett=Singen, Elternabenden und Feierstunden. Als die wesentlichsten Aufgaben stellte die Amtsreferentin vom Froysinn getragenen Veranstaltungen der nd in der Heimat und die Soldatenbetreuung heraus. Die Jungen und Mädel wußten ihr Dank für ihre Anregungen. Tee und Gewürze werden in diesem Jahre selbst angebaut übereiner geradezu feierlichen Zeremonie führte mich meine Frau zu dem Balkon.„Meine Pfingstüberraschung“ sagte sagte sie.„Ein Kräuterbalkon für dich und mich. Nun sind wir für die erste Zeit aller Sorge enthoben. Gehegt und gepflegt habe ich ihn, wie es ein Gärtner nicht besser machen konnte. Ein Stück Gartenland besitzen wir nicht. Aber weshalb nicht einen Kräutergarten im Kleinen anlegen, da alle Vorbedingungen dazu gegeben waren. Blumenkasten und Samen hatte ich. Sonne, Licht und Wachstum sind von selbst gekommen. Und jetzt besitzen wir das, was mir in einem volkswirtschaftlichen Kursus der NS.=Frauenschaft als Anregung mitgegeben worden ist, eine Kräuterecke, die es mir gestattet, unser Mittag= und Abendessen so schmackhaft wie möglich zu machen. Mit Petersilie, Schnittlauch und Borretsch habe ich begonnen. Dill, Thymian und Majoran werden folgen. Und wenn mir der Erfolg treu bleibt, werde ich es im nächsten Monat mit einem zweiten Blumenkasten versuchen, in dem ich Wermut, Fenchel und Kamille anpflanzen werde, die ich für die Auffüllung meiner Hausapotheke benötige. Ich entsinne mich noch des Spruches meiner Mutter:„Tee und Würzen sollt ihr Frauen euch wie früher selbst anbauen.“ Ich habe es getan. War es recht von mir?“ Ich ließ die Frage unbeantwortet, da ich mir wie ein kleiner Tunichtgut vorkam. Ich hatte meiner Frau vieles abzubitten. Und was die bis dahin angezweifelte Bequemlichkeit unseres Balkons anging, so bin ich jetzt eines Besseren belehrt worden. Mag unser Balkon noch so eng sein, ich möchte ihn nicht missen. Weil er ein Kräuterbalkon ist! Jeder Volksgenosse unterstützt die Altmaterialerfassung durch Ablieferung des Altpapiers. Altpapier ist wichtiger Rohstoff! Ven=Eldotionen chen können jetzt in allen Zeiten— auch den schwierigsten— kühn und siegesgewiß den Kochlöffel schwingen, sie bemeistern ihn. Und nicht nur das! Sie sind nicht einseitig. Sie haben gelernt, alles sinnvoll zu planen, sie wissen das Familienleben Giezireoepigzzterkanefrau Personal=Nachrichten Diamantene Hochzeit Stadtteil Harpen Auf einen 50jährigen gemeinsa beute die Eheleute Wilbelm Hün geborene Burger, Bockvoltstraße alteingesessene Jubelpaar kann verbälinismäßtg guter Gesundbeit im„Kreise gotuer,„Leezn seiern. Der Jubelbräutigam wurde um„ Wpen 1863, 1n Harpen gevoren. 42 Jahre war er im beimischen Bergvau beschäftigt und trat 1925 in den woylverdienten Rubestand. Die Jubelbraut wurde in Wanne=Eickel geboren. Aus der allzeit glücklichen Ebe sind fünf Kinder hervorgegangen, davon leben noch ein Sohn, und eine Tochter: ein Sobn blieb im großen Weltkriege auf dem Felde der Ehre. Neven den engsten Familienangehörigen werden auch die alteingesessenen Harpener freudigen Anteil an dem Feste nehmen. Die Hochbetagten haben auch dem„BA“ dessen Bestehen die Treue gehalten. seit Stadtteil Werne ernisse der Zeit. Eine Meisterhausfrau Füßen fest auf der deutschen Erde! Sie m den Stolz besitzen, staatlich geprüft zu Mai beginnt ein neuer Lehrgang, zu dem ige Frauen und Mädchen zugelassen werden stesitoer Sastuisc Haont, De der Sien dei Veriösbisen gihzung besen und siln Haiste einer, Hazshelt ssleste, Einsatz der Jugend sah. Hausfrauen, herhören! Der neue Lehrgang für Meisterhausfrauen beginnt! Die neuen Meisterhausfrauen haben sich vor einigen Tagen auf hübschen Zeitungsbildern vorgestellt. Es wurde von ihnen berichtet, daß sie nun Meister ihres Fachs— vollendete Hausfrauen— sind.„Die kleine, aber übersichtliche Ausstellung. sstellung in der Schule an der Seine Gesellenprüsung als Flugzeugmechaniker mit dem Fahrendeller Straße gab einige Beweisstücke ihrer Prädikat„Sehr gut" bestand Willi Schürmann, Herold Leistungsfähigkeit. Diese tüchtigen Frauen und Mädstraße. Nur ein Nachmittag in opfert zu werden. Näl in der Woche braucht dakähere Auskunft und Anhaben. meldung bei der Kreisgeschäftssitgge, der Fegnszggzeg schaft— Deutsches Frauenwert Bochum, Trankgasse 5, Eingang F. aece. eziszgsseher ue eurgen Bichsäise Kllnk und Reichsminister Dr. Brig, Pagogg Sliur„Mütern. Die lüebertragung st bo:"“ bis 15.40 ubr (nicht, wie erst mitgeteilt wurde, von 14.30 bis 15.10 Uhr). Stadtteil Langendreer Im Wäscherei= und Plättereihandwerk bestand vor der Tuenen und An den Lothen 28, seine Meisterprüfung. Stadtteil Weitmar Oefsentliche Versammlung der in Weitmar=Nord Die Ortsgruppe Weitmar=Nord der NSDAP. veranstaltet am morgigen Sonnabend um 20.15 Uhr im Göbel, Essener Straße 2, eine öffentliche Versammvon Göbel, Essener Straße 2, eine össentliche. Versa lung. Als Redner des Abends ist der bestens bekannte ruppredner Pg. Dr. Alszed Beck aus Siegen, DSchunis Stadhlhumn Der Stoßtruppredner Vo. Dr. Alszeod,„Beg aus Steger,gden wird besanntlich durch einen Futzbal.Städtesenitzin, Sgchen wonnen worden, der über aktuelle Tagesfragen sprechen gegen Osnabrück und einen nicht minder bedeutungsvollen wird. An alle Volksgenossen des Siaonens weumate Handballkampf einer Bochumer Stadtvertretung gegen d Nord ergeht der Rus, sich zu dieser Vezsagrmlung einzu: Wesisalenmeister Polizei Recklingyausen einen ürdigen Alteriotel iu Brdkek. Doe Vod, Levs, Ailickzeiauigeteia Sicsighisgchasce us Zeigselicg uit Verigisge liebtenden nen nu anuz ae e ne oeee. eeie gehäiche biaten degnge, Kerte Eit zu vereinen, die Bochums für das Futzball-Städtelpiel gegen Osnabrück und das Handballlpiel gegen den Weittalenmeilter Polizei Recklinghaulen Stassellauf„Quer durch Bochum“ Acz.), Hinicher(Wesisalia Bochum) und Wensch(Polizei Am heutigen Freitag können die Eheleute„Michael Gollan und Frau, Marie geborene Borowsti, im Stadtteil Weitmar=Nord, Goldbammer Straße, 8, Las. Fest der diamantenen Hochzeit seiern. Der Jubelbräutigam ist am 10. Februar 1855 in Ortelsburg(Ostpreußen) geboren. Nachdem er seine Jugendzeit„in seiner Heimat verbracht hatte, genügte er selner Militärpflicht von 187 bis 1879 beim Füsilierbatailon, Nr. 41 in„Memel. Dann und trat auf der früheren Stahlovu oon r einen Fußbäl=Städtekampf, Bochum Pfingstmontag besuchte der„aun=ug „Einheit“ Weitmar die Kranken im Bergmannsbeil erfreute sie mit einigen Frühlingsliedern. Aus dein Nachbargeviel Stadt Wattenscheid Boguny,„„.„ g 4ichDer Waldlauf der Betriebe Gutes Meldeergebnis im Gau Westsalen=Süd aschis ehce bese ehlclt s eie häi se Kesielte beiaet Ge d. Slser de Gesdasd gelcht. eu Lezelte geborene Wollenweber schone Fest der goldenen Hochzeit. Selsied. seici eis bich! vom 26. Mai bis zum 1. Juni Kach d. dck Aacick olais, Kstis, ir. 3 usbeiondere aug Alwopter, Veschutetg.. u ve.,).,agz hrig Schintel O4 und Osnahrück ,08 startei, wurde wie serien wurde wieder allerlei zusammengetragen,##..—.—, u6l: Nawrot(SC. Altenbochum): Trawnp von gestern beim, arten Schultag wieder eine stattiche soio: Bochum 48)“— Hofmann,(Tg., Chrenteld): Pita Neuge gesammeltes Papier zusammen hatte. 1 95, Bochum 48)— Gockel(PfL. Bochum 48)— Gaza (Wesisalia Bochum); Grumm(Bochum=West)— esaute, Bogun, Se. egender un u— bohz,) Das Schacurnter in Verx. Vistaide Teresihasse eriger. vormittag folgende Ergepnisse; 3 iber= gehen. Dr. Bgzuaung— Samisgillert oiie#rlis. o seine. gerstoron gagy glteingesessene Jubalngar: West), Sendipni(Bochumer Verein) und Conte(Tus. 26] Partien Normann— Dr. Rödl und Gilg— Muner vucevan seine allenithagerfült. Das Gessezagestent. 88- Jagre aft Altenbochum). is an Seligen Grlad dr. Jwadse 6. Vedwvoto, ud zu Aushahanse diad luich Fageld Gesterichsrtadis ien Pasreulegzer Ketaun eingen uage eine 137 32 die sih die Weisialenmeiterschaft bolie Polizel Rec, hriten Zienge: Dr. Bödl, 3. Pemosig sere KingePasts ghsse werden dem allseits beliebten Jubelpaar Glück= und Seaens Porhiter Jurdkar wünsche darbringen.— Neven der Metall= und Alt: aie Bochumer sons“emhapier gesammelt. In den Psingst= nabrücker Stadim na, laulen die Arbelten des Sportamies weiter. Die Arbeilt der nie eingezogenen Kameraden wird zum Teil von ehrenamtlichen Mitarbeitern weitergeführt. Stadt Wanne=Eickel Heute seiern die Eheleute Pensionär Hermann ter aus der Karlstraße 46 das schöne Fest der Jubelbraut wurde ebenfalls in Ortelsburg am 6. Mprik 1860 geboren. Seit dem Jahre 1889 ist Bochum ihre zweite Heimat geworden. Sie ist Trägerin des goldenen Ehrenkreuzes der deutschen Mutter. Am 17. Mai 1880 trat das Jubelpaar in den Ehestand und hat in den 60 Jahren seiner Ehe Freude und Leid miteinander geteilt. Neun Kinder gingen aus ihrer Ehe hervor, von denen noch fünf leben. Zwei Söhne machten den Weltkrieg mit, von denen einer den Heldentod starb. Von 14 Enkelkindern siehen auch im jetzigen Kriege acht bei den verschiedenen Formationen im Felde. Das Jubelpaar erfreut sich noch einer guten Gesundheit und Frische. Die Jubelbraut versiebt ihren Haushalt noch allein. zDu Pagptetggg#ree,## Mühe haben sich die alten Leutchen im Jayre 1897 an der Goldbammer Straße ein Eigentungegtwepzzt pia guteresie ihren, ruhigen Lebeusabend, verbringen,,#t virt Zax In verfolgen sie noch die täglichen Geschehnisse im„BA“. An dem seltenen Ehrentage kann das Jubelpaar, das sich im Ortsteil Weitmar=Nord größter Wertschätzung erfreut, mit den Glück= und Segenswünschen seiner Kinder, Enkelkinder und eines Urenkels auch die Aufmerksamkeiten eines großen Bekannten= und Freundeskreises entgegennehmen. (B/3, Boqum 48),— Schäser(Langenorger 07)— Paß=] Das Schachturnter in Bad Iu Wach; gang(Bsx, Bochum 48), Jeschte(Bs2. Bochum 48). Als Runde am Mittwoch vormittag Pserg: Ersatzspieler sind eingesetzt iporden: Saboxowski(Bochum= mann— Habn.:0, Dr. Her 86te: West), Senditzki(Bochumer Verein) und Conte(TuS. 26 Partien Normann— Dr. R# velbaar er: Mbest), Sendibtt(Bomgzuunr.—... ven unbeendet. In der dritter Schachturnier in Bad Elster Bad Elster brachte in der zweiten ven unden gzagf gegen Habermann. Hahn und Gila tkennRecklingbausen wannen Dr., Lischiesegter, Je, Parien siagdansel“ pield=iatesgsgahser Kuselind Zlaiel; Vi, Kause Leimich und Havermazuige 1 Punigzenseshälse reheg en, Piufe: Büste vserhung u.(hofnswpirt: Berg= parie Müller und Gilg ie u. Luurkz, Inr„Sargsherzelz Ssnte ptezg,(rüber Bochum)— Geblert.„ Dr., Hermann.)s, Punkt, eine Hängeparne und Rormann Oochumne, e unu ugge Mler. Zecher(tübez, Bochlusleng Kedler„.]BrgH5e Vorbereitung zur Grabbe=Woche 1941. Nachdem unläug Weyrhahn.“ Daß der Westfalenmeister augenblicklich gut in 0 Punkte, zwei Hängepartien. in Berlin Besprechungen wegen der bevorstehezitznnchrebin, Form ist, bewies er noch am letzten Freitag, als er Polizei ooe—4, eeshy, Nertuszenlerngz= Vorbereltungen der Verlin mit 1327 Toren absertigte. 906 Hanogaggig Richt mehr„Bezirlaktlase. Heute, am Freitag, können die Eheleute Aloys Köchling und Frau, Anna geborene Schüren, Herner Str. 104, auf einen 50jährigen gemeinsamen Lebensweg zurückblicken und diesen Ehrentag im Kreise der Familie beDas Jubelpaar ist seit 50 Jahren in Bochum ansässig. Acht noch lebende Kinder und zwölf Enkelkinder bringen zum Ehrentage ihre Glückwünsche dar, ebenso wie weite Kreise dem Jubelpaare wünschen, daß es ihm vergönnt sein möge, bei guter Gesundheit noch schöne Jahre zu verleben. Glück auf zur Diamantenen! Aus der RS.=Frauenschaft— Deutsches, Frauenwerk Freitag, 17. Mai Ortsgruppe Altstadt. 10 Uhr: Sprechstunde der Abteilungsleiterin Hilfsdienst. 20 Ubr: ZZugenderuppe im Hein, Rame Ber chung der Zelenfrauenschastsleiterinnen bgs.,„ Heterman Plad, wäb 35 Uhr: Kipgggener ve1g big 18 Ubr:““Rüttersohultärsiu Bezeichnungen„Neuzeitliche Ernährung“ in der Werksfürsorge der Zecht „Robert Müser“. neten, weiterführen. GSLSN STAD AUGO MARIA KRTZ 9) „Natürlich liebe ich dich“, sagte sie langsam. Seine Arme fielen wie leblos herab. „So nicht, Madeleine“, sagte er schwer und müde, „so ist es falsch. Das sind nur Worte— Worte! Liebe muß man fühlen, sie muß aus hundert winzigen, unaussprechlichen Dingen strahlen, sie muß einen durchdringen, sie muß einfach da sein. Das spürt man. Du aber sagst: Ich liebe dich, so wie man sagt: Es regnet vom Himmel— dürre, nichtige Worte, von keinem Gefühl getragen. Ich weiß, deine Absicht ist gut. Aber du machst damit alles nur schlimmer.“ Jetzt erhob sich die alte Jeliza wobei sie, leise ächzend, die Hände auf ihre Knie stützte. Und als sie in ihrer weißen, steif gestärkten, knisternden Schürze an Kablinski vorbei ins Zimmer treten wollte, da erblickte er ihr tränenübergossenes. ergriff ihn.„Warum sisch willwissen, ob du glücklich bist Warum weich immer wieder, immer wieder dieser Frage aus? Das macht mich rasend, weil es unehrlich und verlogen auf mich wirten muß, gerade, als müßtest du mit mir Vrichuechnen, ale boge 19, uu, uin, ziches streiche den Bugen Loisgn. kinde gleich, fiel sie in stand vor ihm. „Laß sie“, sagte sie und wandte sich zu der Alten: Geh. Jeliza. Und weine nicht, dazu liegt kein Grund sieh lieber zu, daß die fremden Küchenmädchen als mich, ich weiß es, du warst besessen, du warst verrückt nach ihm— unterbrich mich nicht—, du hast ihn geliebt mit aller Leidenschaft, mit aller rückhaltlosen Hingabe. deren eine Frau nur fähig ist. Es ist längst vergessen und erledigt, aber— so muß ich mich, gen— hat sich nicht gerade damals deine wahre Natur gezeigt? Stimmt es denn wahrhaftig, daß du anders bist als ich? Empfindest du vielmehr nicht genau so, wenn— ja, wenn es nur der Mann ist, den du wirklich liebst? Nur wo es sich um meine Person handelt, Madeleine, bist du kühl und wohltemperiert, zwar durchaus freundschaftlich, aber die mitreißende, brausende Liebe, die über alles hinwegsegt— Madeleine, ich beschwöre dich, sei ehrlich in diesem Augenblick und sprich ohne Rückhalt—, eine solche Liebe hast du nie für'mich empfunden. Es wäre gräßlich, Madeleine, wenn du aus Mitleid oder aus freundschaftlicher Zuneigung mich darüber im Zweifel ließest! Ich will und muß die reine Wahrheit wissen— wie sie auch sei!“ Jetzt hob sie beide Hände und strich ihm langsam über die heißen Schläfen und über das Hoar, bis in den Nacken herab...28 kakat dn mackst mick „Liebling“, sagte sie und seufzte,„du machst mich traurig und mutlos. Du weißt, was einmal geschehen Fieber, das war ein Rausch, ich weiß Silber einste Shyyengen Sul nicht galücklich dann habe den„Ja, Sahupzuzz.; gut bor)“, offen du cht.“haun, Madeleine, dann wischte sich mit dem Ha Nut, es, affen zu sagen, denn dann, Vladelein=, gt sa ten, eingefauenen Wan ist, das war ein Fieber, das, war gifx, P/ag e, Hfhrgse. 885 wesße remdsienicht aus es nicht, es war ein Etwas in mir, das oayinraste, ecen. Du weißt, man darf sie nicht aus ohne daß ich mich dagegen zu wehren vermochte— aber ich, sei dessen gewiß, ich war es nicht. Ein jeder vermag ich dich nicht glücklich zu machen, dann hat ja überhaupt nichts mehr einen Sinn, dann ist alles hoffMadeleine, ein wenig besorgt, versuchte im Spiegel den Ausdruck seines Gesichts zu erhaschen, alsein Kablinski, da er im Zimmer auf und nieder lief, kam nicht in den Bereich ihres Blickes Und in diesem Augenblick hob Jeliza ihr Gesicht zu Madeleine auf und an ihren Augen hingen schwere, Radeleines Miene verfinsterte sich, und im Nu war die angenehme, heitere Ruhe, die sie erfüllt hatte, ver„Was willst du eigentlich“, sagte sie mit müder Traurigkeit,„wirst du nie aufhören, mich mit deinen bohrenden Fragen immer wieder zu jagen- und zu hetzen, soll ich nie zur Ruhe kommen, wirst du niemals aufbören, meine Gefühle zu angapfiegen zu zader#r; fasern? Merkst du denn nicht, daß du in dieser Art dich immer im Kreise bewegst und niemals zu einer klaren Einsicht kommen kaunst?“„. „Ich“, rief er und seine Hände flatterten wie wilde Vögel durch die Luft,„ich will wissen, ob du glücklich bist! Ich kann es nie, nie erfahren, weil du alles, was du sprichst, verschleierst, weil du nie klar und durchsichtig bist, weil immer ein Rest von Zweifel zurückbleibt, der mich quält und unsicher macht und meine Gedanken verwirrt! Wenn du zu ehrlich bist, um gegen deine Ueberzeugung zu sagen, daß du glücklich bist, dann sei schon ganz ehrlich und sag die volle Wahr„Was willst du denn hören?“ rief sie gereizt.„Daß ich unglücklich bin und dich nicht liebe?“ „Nein!“ schrie er,„ich will wissen, ob du glückIsch habe keine Glücksansprüche“, sagte sie kalt. Mit drei schnellen Schritten trat er hinter sie. Immer mehr zitterten die Hände der alten Jeliza, starr und mit schwimmenden Augen blickte sie auf die bebegde Radel in ihrer Hand..44 gagte 80 „Dann will ich dir etwas sagen“, sagte, Kablinski und neigte sich soweit vor, daß Madeleine seinen heizen Atem über ihre nackte Schluter fühlte,„wenn du keine Glücksansprüche hast, dann halte ich es für verfehlt, daß du mich heiratest. Man geht keine Ehe ein, so wie man etwa einen Mietvertrag unterschreibt und sich vielleicht ein neues Auto kauft!“ Und plötzlich schrie er:„Entweder du liebst mich oder du liebst mich nicht! Madeleine antwortete nicht sofort. Sie stand regungslos, mit ein wenig vorgeschohener,„ Unterlippe, und blickte über den Spiegel hinweg, aufwärts, zur Decke empor. antwortete der Alte ergeben und Handrücken über die tränenfeucheingefauenen Wangen.„Und dann, während ihr Blick schon an Kablinski vorbeiglitt, drehte sie sich langsam herum und slurfte aus dem Zimmer. „Alte Hexe“, sagte Kablinski verdrossen, den Blick immer nach der Tür gerichtet, „Du bist eifersüchtig“, sagte Madeleine mit einem kleinen Lächeln,„sogar auf Jeliza.“„ „Ja“, sagte er,„weil sie alles weiß, weil sie mehr weiß als ich. Warum heult sie?" Veil du mich anschreift.“ i..2 E, wic ticht „Nein. Sie heult, weil sie weiß, daß du mich nicht liebst, daß du nicht glücklich wirst als meine Frau. Nur darum.“.. Jn, 9124 2 K— 5. Madeleine trat jetzt ganz dicht an ihn heran. Sie war genau so groß wie er, doch ihre Schultern waren ein wenig höher, und so wirkte sie größer. Sie senkte ihre schweren, dicht bewimperten Augenlider und sah auf seinen breiten, stark geschwungenen PCund.. F..nd ihra Stimme unr aans b. „Höre“, sagte sie, und ihre Stimme war ganz dunkel und ernst.„Du bist ein ausgezeichneter Logiker und sehr behende im Ziehen von Schlüssen, wenn es sich darum handelt, mit allen Kniffen und Winkelzügen nachzuweisen, daß ich dich nicht liebe.. Im tiefsten Innern glaubst du es natürlich nicht, sonst hättest du mich längst verlassen. Aber du quälst dich und mich dennoch immer wieder mit diesen schrecklichen, aufreibenden, nutzlosen Dingen— wozu? Willst du eine Reaktion dadurch hervorlocken, soll ich immer wieder zu einem Gegenbeweis aufgestachelt werden? Dieser Weg, glaube mir, ist nicht der richtige. Meine Gefühle zu dir sind da sind echt und unabänderlich, nur“— sie legte den Kovf auf die Seite und blickte nachdenklich, versonnen auf einen Punkt auf dem Tevvich— unsere Naturen stimmen nicht in allem überein, unsere Temperamente sind verschieden, und daran ist weder etwas zu ändern, noch ist es des einen oder des andern Schuld. Und du hast kein Recht, an meiner Liebe zu zweifeln, nur darum, weil du anders beschaffen bist als ich.“ Er griff schnell und fahrig nach ihren kühlen glatten Schultern, umklammerte sie, als wöllte er eiwas in ihr waschrütteln, das, ihm ewig unzugänglich, in ihrem Innern verschlossen ruhte. „Ich weiß. Madeleine“, sagte er gehetzt,„du bist anders als ich, du liebst anders, das weiß ich, das ist es auch nicht, was mich immer wieder in diese gräßlichen Abgründe wirft. Sondern es ist der Gedanke, die geheime Ahnung, verstehst du, daß deine Natur, wie sie sich zeigt und wie wir sie kennen, nicht die wahre ist.„Madeleine“, rief er und sie fühlte seine langen nernösen Finger auf ihrer Haut beben,„es Mensch und vor allem eine jede Frau ist derartigen Dingen ausgesetzt, und immer ist es nur der Verstand, der sie davon zurückhält, in diese Fallen zu stürzen, die einem in den Weg gelegt werden. Und mein Verstand war damals nur gering, vor allem, Liebling, hast du, der einzige Mensch, der mir nahestand, nichts getan, um das Schlimme zu verhindern. Du warst verschwunden, du hast mich sofort, vom ersten Augenblick an, da du das Unglück herankommen sahst, preisgegeben und alles laufen lassen. Versteh mich wohl, ich will meine Schuld nicht verkleinern. Aber auch du warst mitschuldig.“ Is. Gsam;c7a6, „Nein“, sagte er, während er die Augen schloß, Madeleine gibt keine Antwort. Hört, sie überh was er zu ihr spricht? Weitaufgerissen sind ihre großen samtschwarzen Augen, in denen goldene Lichter flatkern, und jetzt wendet sie langsam, wie von einem geheimnisvollen Mechanismus unwiderstehlich bewegt, den Kopf und starrt lauschend, wie behert, zur Tü. Kablinski ballt seine Fäuste, daß die Fingerknochen In der gespenstischen Stille, nur vom Rauschen des Blutes erfüllt, schlägt die Uhr auf dem Kamin. Es ist Kablinfki steht regungsigez sausend beginnt das er vor seinen Augen ge zu dxeben, Hiageesse Liebe ist ebensoygu'ig Zu versuehegs und aufzuhalten Zurzweinen schweren roten Rebel steyt er, Mageleite du gelischri“s und ohnmächte, du Zchrit um Schrit durchanert sie, das,Lirausetiug deng jenen. Mann hast du gersger..5 Pein, 12 halIhre tiefe Stimme wurde fast rauh.„Nein, ich habe ihn nicht geliebt. Ich war nur haltlos, es war niemand da. der mich mit Kraft zurückhielt und ich trieb dahin, immer mehr und mehr dem Verderben entgegen. Es war nur verständlich, daß ich in meiner grenzenlosen Verwirrung mir einbilden mußte, daß ich ihn liebe. Aber es war nicht Liebe. Es war Irrsinn.“ Sie lächelte und sah ihn durch die langen Wimpern hindurch an:„Jugendirrsinn." Er riß die Augen auf und blickte sie wild an.„Und heute?“ rief er.„Fühlst du dich so stark und so gefestigt, daß dir ähnliches nicht mehr widerfahren könnte? Wenn du mich liebst, wie du behauptest, Madeleine, kann es dann einen Mann geben, wer immer es auch sei, dem es gelänge, dich von mir loszureißen, dem zuliebe du, über alles hinweg, nich im Stiche 9. Sog unwahrscheinlich schwer, wie eine Last, auf seiner Schulter, und er vermeinte, während ein betäubendes Entsetzen in ihm wuchs, den wilden Schlag ihres Herdens zin bören. Frisz wilen— Madeleine!; schrie er auf,„um Cyrtstt Ichien Ihr Gesicht kam nahe an ihn heran, es erschien ihm tot und erstarrt wie eine gespenstische Maske. lügst“, sagte sie tonlos,„er ist nicht hier.“ „Er“, rief Kablinski, und jedes Wort, das er sprach, schnitt wie ein Messer, in ihr Herz,„er ist in der Stadt— er wohnt im Grand Hotel— er ist getommen, dich zu holen— Madeleine!" und er warf in wilder Verzweiflung seine Arme um sie—„was willst du tun— wie siehst du mich an—?“ Madeleine lehnte sich in Kablinskis Armen zurüc, mit emporgewandten blicklosen Augen, stemmte di Hände gegen seine Brust und schob ihn leicht von sich Er ließ sie sofort los und trat zwei Schritte zurück. Sein Gesicht war glatt, kalt, weiß. Nur ein leichtes Beben der Unterlippe, obwohl er den Mund mit aller Gewalt zusammenpreßte, verriet seine ungeheure Erregung.„Ich sehe“, sagte er leise und langsam, da rasende Schlagen seines Blutes ihm den Atem benahm,„daß alles, was du soeben noch gesprochen, hast, gelogen war. Die Gewalt, die Golowin über dich hatte, ist unvermindert. Ich habe es gewußt, Madeleine. überhaupt, ihm vorbei, ganz dicht an ihm vorbei, er spürt wie einen Hauch den Duft ihres Körpers und dann fällt die Tür ins Schloß. Madeleine ist fort... Von einer der zahllosen Kirchen schlug es neun Uhr, als Cannenburgh das Restaurant„Zum Pilseuct Hof“ verließ. Die schwüle feuchte Luft klatschte ein klebriger Fetzen ins Gesicht. Er stand, die Häi in den Taschen, ein wenig unschlüssig auf dem Bürger steig und blickte links und rechts die Straße hina Sie erschien ihm wie ein lückenhaftes, reparati bedürftiges Gebiß. Anspruchsvolle Neubauten mit flakkernder violetter Leuchtreklame standen neben mannshohen zerbröckeluden Baracken mit emsig rauchenden Schloten, dazwischen gähnten leere, schuttüherlattin ließest? Denke nicht mit dem Verstand, wenn du ant= Baustellen, umzäunt von schwarzen, durchlöcherten, Ihre kühlen Finger strichen ohne Unterlaß über seine Schläfen hin... Mt, u..8 „Ich denke mit dem Herzen", versetzte sie ruhig, „und ich sage dir, es gibt keinen Mann, für den ich dich verlasse.“ „Und“, rief er und seine Stimme begann zu zittern,„und wenn es Golowin wäre?".. „Auch wenn es Golowin wäre, würde ich dich nicht verlassen“, sagte sie zärtlich.„Warum hast du so wenig Vertrauen zu mir? Kannst du niemals einen Strich machen unter das, was gewesen ist?“ Er stand mit gesenktem Kopf, ganz hingegeben den zarten Liebkosungen ihrer Hände, und jetzt sagte er, ohne den Kopf zu heben, mit leiser Stimme::. „Ich habe längst einen Strich gezogen, Madeleine, ich habe vergessen, was gewesen ist, das weißt du. Ich frage dich aus einem anderen Grunde. Ich frage dich — weil Golowin seit heute in der Stadt ist!“ Jah erstarb das zärtliche Streichen ihrer Finger. hat einen Mann gegeben, den hast du anders geliebt Sie stand regungslos, wie gelähmt, die Hände lagen einer langen Stange die trüben Gaslaternen. zungndes Hin und wieder zwängte sich ein erzegte, argen, Automobil durch die nur widerwillig sich teilende Pei, Automobil durch die nur widerwil schenmenge. Ein eintöniges, von vereinzeltem lem„Gelächter durchbrochenes Geschnatter erfüll Stov:(Forsetzung foigth Panzerwa Straßen Die Kapi (P..) In de dam traf am M haber der hollän neral Winkel in einem Rundf jedes weiteren# gefordert hatte, gegenüherstehen. die Bedingunger Als Verhand Schule zu Rijso der deutsche Ge hatte, um den Mehrere Offizidischen General dam entgegen. gebäude stand e tapferes Aushar schwer bedrohte wesentlich zu des Feldzuges i mit mehreren K holländischer O dessen Maschine kar. Vor den endarmerie ei Mit Spanni deutschen Solda Ortes das Ein watet. Nachdbüde zum Zei güßt hatten, in her der W übar dahinter nan und drei Cffizier der Offiziere des den Verhandlu der Chef des fermigen Tisch ter der beiden Oberbefehlshab nach kurzen. Heerführer die lesen. 11,45 U die Form der Offiziere und als er seinen, schen Stabsoff Londong Im amtlick heißt es: Seit der am Mittn lief eine Infor störern an der holländ darauf strande noch nicht ein halten. Der Zersti wurde, ist 108 von 134 Man 10/2=Zentimete nengewehren. sche bochelanlcen Lhad Kask e hreit lhse edie je nachdem die Häuser vorgebaut waren oder standen. Dennoch war diese Straße, die öde Plätze miteinander verband, offenbar von der zl gend der Stadt als Korso auserwählt worder.,g sie war um diese Stunde reichlich belebt von Winuuge, die sich in trägem dichtgeschlossenen Band anein vorbeischoben, förmlich dampfend unter derhint, lastenden Atmosphäre;, kichernde Mädchen, Fiumgar, Soldaten, gestikulierende junge Studenten.„Eig,nden füßiger alter Mann, mit ausgefransten„.get mi Hosen, trabte durch die Straße und entgunoete mit schrilerfüllte die Pan Der Entscheidungskampf im Westen Panzerwagen unterstützen Pioniere bei der Beseitigung von Straßensperren in Belgien. Rechts: Mittels Leitern wird eine gesprengte holländische Brücke überwunden leute Michael ofki, im Stadt, das seltene Jubelbräutig.(Ostpreußen) seiner Heimat licht von 1876 Memel. Dann rüheren Stahl38 Jahre war feierte er sein ereits 70 Jahubestand. Die am 6. April Bochum ihre des goldenen 17. Mai 1880 hat in den 60 nander geteilt. r, von denen Weltkrieg mit, 14 Enkelkindern n verschiedenen rfreut sich noch Jubelbraut verviel Fleiß und sre 1897 an der en, wo sie nun t viel Interesse im„BA“. An ar, das sich im na erfreut, mit der, Enkelkinder iten eines grogennehmen. Aloys Köchderner Str. 104. insweg„zurücker Famitte bein Bochum anvölf Enkelkinder dar, ebenso wie aß es ihm veroch schöne Jahre kenwerk inde der Abteiruppe im Heim, such. 17 Uhr: im Heim, MetzArbeitsbespreei Hetermann Recke=Schule.— kütterschulkurs## sorge der Zea ist, auf seiner ein betäubendes chlag ihres Herhristi willen—“ es erschien ihm Maske. t nicht hier.“ t, das er sprach, ,„ e r i s t i n d e r — er ist gekomund er warf in e—„was willst 3 Armen zurück, n, stemmte die in leicht von sich * Schritte zurück, Nur ein leichtes Mund mit aller e ungeheuxe Erlangsam, da das den Atem begesprochen hast, n über dich hatte, Madeleine. Du irt sie überhaupt, sind ihre großen jene Lichter flatie von einem gerstehlich bewegt, behext, zur Tu. die Fingerknochen vom Rauschen des em Kamin. Es ist send beginnt das drehen, und wie eht er Madeleine das Zimmer, an sei, er spürt wie s, und dann fällt fort.. neun sener ihm ände rgernauf. iturflatunsnden PK. Boesig— Weltbild 7 * Die Kapitulation vor Rotterdam (P..) In dem kleinen Ort Rijsoord unweit Rotterdam traf am Mittwoch vormittag der Oberste Befehlshaber der holländischen Land= und Seestreitkräfte, General Winkelman, der bereits in der Nacht zuvor in einem Rundfunkaufruf seine Soldaten zur Aufgabe jedes weiteren Widerstandes gegen unsere Truppen aufgefordert hatte, mit dem Oberbefehlshaber der ihm gegenüberstehenden deutschen Armee zusammen, um die Bedingungen der Kapitulation entgegenzunehmen. Als Verhandlungsraum hatte man ein Zimmer der Schule zu Rijsoord hergerichtet, wo sich gegen.30 Uhr der deutsche General mit seinem Stabe eingefunden hatte, um den gegnerischen Heerführer zu erwarten. Nehrere Offiziere seines Stabes fuhren dem holländischen General bis zur Maasbrücke in Richtung Rotterdam entgegen. In einem Hause neben dem Schulgebäude stand ein Posten aus der Truppe, die durch ihr tapferes Ausharren an der ganz in der Nähe gelegenen schwer bedrohten riesigen Brücke über die Waal ganz wesentlich zu der überraschend schnellen Beendigung des Feldzuges in Holland beigetragen hat. Er bewachte mit mehreren Kameraden eine große Anzahl gefangener bolländischer Offiziere sowie einen englischen Flieger, lessen Maschine bei Rotterdam abgeschossen worden tar. Vor dem Schulgebäude selbst stellte die Feldeendarmerie einen Doppelposten unter Gewehr. Mit Spannung wurde von den hier versammelten deutschen Soldaten und der Einwohnerschaft des kleinen Ortes das Eintreffen des holländischen Generals erwatet. Nachdem bereits zuvor einige öffentliche Gebüde zum Zeichen der Waffenruhe die weiße Flagge 1 güißt hatten, näherte sich etwa 10.15 Uhr von Rotterin her der Wagen mit der weißen Fahne, und unmitübar dahinter kam der Wagen, dem General Winkelnan und drei Offiziere seines Staves, darunter ein Cffizier der holländischen Kriegsmarine, entstiegen. Offiziere des deutschen Armeestabes geleiteten sie in den Verhandlungsraum, wo der deutsche General und der Chef des Stabes sie empfingen. An einem hufeisenfermigen Tisch setzten sich die bevollmächtigten Vertreter der beiden Parteien gegenüber. Dann ergriff der Oberbefehlshaber der deutschen Armee das Wort, um nach kurzen einleitenden Worten dem gegnerischen Heerführer die Bedingungen der Kapitulation zu verlesen. 11,45 Uhr waren dann die Verhandlungen über die Form der Kapitulation beendet. Die anwesenden Offiziere und Soldaten grüßten General Winkelman, als er seinen Wagen bestieg und wiederum von deutschen Stabsoffizieren begleitet nach dem Haag abfuhr. Erich Leupold. London gibt wieder einen Verlust zu Stockholm, 16. Mai. Im amtlichen Bericht der englischen Admiralität heißt es: Seit der Ausgabe des Admiralitätsberichtes, der am Mittwoch etwas früher veröffentlicht wurde, lief eine Information ein, wonach einer von S. M. Zerstörern„Valentine“, durch einen Luftangriff “ an der holländischen Küste beschädigt wurde und gleich darauf strandete. Einzelheiten über die Verluste sind noch nicht eingelaufen, sie werden aber für gering gehalten. Der Zerstörer„Valentine", der 1917/18 erbaut wurde, ist 1090 Tonnen groß und hat eine Besatzung von 134 Mann. Seine Bewaffnung besteht aus vier 102=Zentimeter=Luftabwehrgeschutzen und acht Maschinengewehren. Hunges=erzwringenden Surchbrach Französische Panzeraufklärer vernichtend geschlagen— 2000 Mann treten den Marsch in die Gefangenschaft an (..) Selbst die Panzermänner hätten es sich nicht träumen lassen, daß sie am dritten Tage des Vormarsches zum ersten Male schon die Franzosen schlagen wurden. Wäumer hahen an ihren Nch. Morgengrauen. Die Manner haben an ihren Fahrzeugen gerade eine Handvoll Schlaf genommen, da kommt bereits wieder der Befehl zum Aufbruch. Die Motoren springen an. Los geht die Fahrt, dem Feind entgegen, mit dem sie im Laufe der Nacht die Fühlung verloren haben. Bald tauchen noch einige Widerstandsnester auf, die aber blitzschnell und ohne große Verluste niedergekämpft werden. Und auf einmal ist es dann aus. Nirgends mehr eine ernste Gegenwehr. Kompanieweise werden die in wilder Flucht befindlichen Belgier gefangengenommen. Diese Fahrt durch die Ortschaften ist geradezu unheimlich. Nirgends mehr eine Brücke gesprengt, nirgends eine Tankfalle, kein Schuß fällt mehr. Dann und wann kommen einige Flieger, die an wichtigen Stellen auch ihre dicken Brocken fallen lassen. Aber was macht das den Panzermännern aus? Sie sitzen in ihren fahrenden Festungen und haben nur den einen Gedanken, dem Gegner auf den Fersen zu bleiben, ihn zu jagen, ihn zu hetzen, daß er nirgends mehr dazu kommt, kehrtzumachen und sich zur Verteidigung einJe tiefer die Fahrt ins Land geht, um so größer wird die Ueberraschung des Feindes, der es gar nicht fassen kann, daß die Deutschen schon da sind. Seelenruhig, in Hemdsärmeln, treten oftmals die beigischen — Soldaten aus den Häusern, um sich Brunnen zu waschen. Da biegen die ins Dorf ein! Ohne einen Schuß zu tun, strecken die Belgier alle die Hände hoch. Wenige Augenblicke Zeit kostet es nur, sie sind entwaffnet, treten ihren Marsch, nun wieder„nach vorn“, an, und die Panzer rouen weiter. Noch immer kein wesentlicher Widerstand. Da trifft bei dem Kommandeur einer Panzereinheit der kurze Funkspruch ein:„Auf den Höhen bei X. feindliche Panzer gesichtet.“ Der schneidige Kommandeur trifft sofort alle Vorkehrungen, diesen Feind anzugreifen. Noch ist nicht bekannt, wer es ist und wie viele es sind. Aber was macht das auch aus! Funksprüche Funk ist für vorn überhaupt die einzige Möglichkeit der gegenseitigen Verständigung. Der Angriff erfolgt ebenso blitzschnell, wie der Vormarsch und der bruch vonstatten gingen. Bald ist eine Bresche geschlagen. Dort ging ein Wagen in Flammen auf. Aus einigen Fahrzeugen springt die Mannschaft raus und streckt die Hände hoch. Dazwischen immer wieder belgische Soldaten, die, da sie nun auf einmal wieder von ihrer Seite aus Panzerwagen sehen, wieder Mut fassen und in den Kampf eingreifen. Aber es ist zu spät. Der zusammengefaßte Angriff unserer Panzerwagen schlägt den Feind nieder. Was nicht die Hände hochhebt läuft in wilder Flucht zurua. Kurze Worte werden mit den Gefangenen gewechselt. Da stellt es sich für die meisten deutschen Soldaten zur größten Ueberraschung heraus, daß die Gefangenen keine Belgier sind, sondern die ersten Franzose.n. Die ersten Franzosen nach einem dreitägigen Vormarsch durch Belgien, der an Schwierigkeiten gar nicht zu übertreffen war. In den Gesichtern der Gefangenen spiegelt sich noch das Entsetzen wider. So also gehen deutsche Panzer vor! Manch einem wird wohl dabei ein Schaudern angekommen sein, wenn er daran gedacht hat, wie man ihnen allen den deutschen Soldaten geschildert hat. Die Generale zu jung, ohne jeglichen Angriffsgeist, die Soldaten alles andere als Kämpfergestalten, von Hunger bereits zermürbt, Kleidung nur aus Lumpen bestehend. Da vor sich sehen sie die Männer, die sie selbst blitzschnell zusammenschlugen, die keine Spur von Ermüdung zeigen, obwohl sie in den letzten drei Tagen vielleicht nur ein paar Stunden geschlafen haben, deren Gesichter schweiß= und staubverschmiert sind. So sieht deutscher Angriffsgeist aus. Zwischen zusammengeschossenen Kolonnen, stehengebliebenen Fahrzeugen, Panzern, die noch in hellen Flammen stehen, und all den rauchenden Trümmern sammeln sich die vielen französischen und belgischen Gefangenen, deren Zahl sich auf etwa 2000 beziffert. An den Ausgängen der Ortschaften bauen sich die Panzer in Deckung auf, um, falls ein Gegenstoß erfolgen sollte, sofort einsatzbereit zu sein. Die Offiziere stehen an den Fahrzeugen und zeichnen in ihren ten den eigenen Standpunkt ein. Tatsächlich, bis Namur sind es noch 20 Kilometer. Von allen, die sich auf dem Vormarsch durch Belgien befinden, sind die Panzer am tiefsten ins Innere des Feindeslandes vorgestoßen. Und das ist für alle, die bei diesem kraftvollen Durchbruch dabei waren, der schönste Lohn. Georg Zech. 17,5 Millionen RM. erbrachte der erste Spendentag für das dnh Berlin, 16. Mai. Die am 27. und 28. April durchgeführte Haussammlung des ersten Spendentages des Kriegshilfswerkes für das Deutsche Rote Kreuz erbrachte nach den bisher vorliegenden Meldungen das vorläufige Ergebnis von 17 514 567,70 RM. Davon entfallen auf das Altreich 15 089 417,91 RM., auf die deutsche Ostmark 1 494 696,64 RM., aus den Gau Sudetenland 815 453,15 RM., auf den Gau Wartheland 115000 RM. Setzt man dieses Ergebnis in Vergleich mit dem ersten Opfersonntag des Kriegswinterhilfswerkes, dann ergibt sich eine Steigerung von 52,53 v. H. = 6031 675,36 RM. Je deutsche Haushaltung steigert sich das Ergebnis von 49,83 Pf. auf 75.74 Pf. Wieder einmal, wie so oft schon während dieses Krieges, hat das deutsche Volk seine Bereitschaft unter Beweis gestellt, sich des Opfers seiner Söhne und Brüder an der Front nicht nur durch seine ideelle Haltung, sondern auch durch einen materiellen Beitrag würdig zu erweisen. Wie Dr. Goebbels bei der Eröffnung dieses Kriegshilfswerkes für das Deutsche Rote Kreuz ausführte, kostet die Ausbildung und Kriegsausrüstung einer DRK.=Schwester etwa 4500 RM. Allein die Summe des ersten Spendentages für das Deutsche Rote Kreuz gestattet es, fast 3900 DRK.=Schwestern auszubilden und auszurüsten und für die Pflege unserer verwundeten Soldaten zur Verfügung zu stellen. Jeder Weltkriegsteilnehmer weiß von dem Segen zu berichten, der von den Händen der Frauen mit der DRK=Armbinde ausging, und darum wird das deutsche Volk auch am zweiten Spendentag für das Deutsche Rote Kreuz am kommenden Sonnabend und Sonntag seinen Beitrag als bescheidenen Dank an unsere Soldaten noch erhöhen. Presse Hoffmann Panzerkampfwagen am laufenden Band In vielen Werken Großdeutschlands sind ununterbrochen die Kameraden der Arbeit dabei, die Wafsen für die Front zu schmieden. Unaufhörlich geht täglich das Kriegsmaterial als Nachschub zu der kämpfenden Truppe an die Front. Blick in die riesige Montagehalle eines Panzerkampfwagen=Betriebes Geschichtstatel 1510 1800 1930 1933 17. Mai Der ttalienische Maler Sandro Botticelli in Florenz gestorben(geboren 1443?). Der Bildhauer Ernst von Bandel, Schöpfer des Hermannsdenkmals im Teutoburger Wald, in Ansbach geboren(gestorben 1876). Ende des Dawes=Planes,— Inkrafttreten des Young=Planes. Adolf Hitlers Friedensappell im Deutschen Reichstag. Auflösung des Magischen Kreuz= und Quer=Wortträtsels aus der vorigen Nummer; Waagerecht und senkrecht: 1. Skat, 2. Kanu, 3. Anke, 4. Tuer, ha. Suhl, 55 Sura, 6a. Umea, 6b. Umea. 7. Reniz 8. Aare, 9. Henriette, 10. Laie. 11. Goer, 12. Oste, 13. Rees. K 86 140 fortsetzung PK.-Faßhauer-Presse-Hoffmann Panzerspähwagen gehen über eine von unsern Pionieren errichtete Bachüberführung PK.=Kaiser-Presse-Hoffmann Farbige unter gesangenen Holläudern mit seiner witzigen Angr zaubern Freude und Lachen im neuen Der große Erfolgsfiim mit Hilde Krahl- Mttila Hörbiger NEUAUFFUHRUNG DAS FILMWERK, WELCHES MAN WIE EIN GUTES BUHNENWERK MEHRMALS SEHEN MUSS Die neueste Wochenschau Tägl..15,.30, 8 Uhr„ Sonnt. ab 2 Uhr ACHTUNG WOEYCK„ NUFTAUCR— PASSIERT ETWAS— reith.— ROnser EPON Mit PAUL KLINGER ANNELIESE UHLIG Hässschf 90816: 3. WOCHE SPIELLEITUNG WERNER HINZ HERMANN BRAUN Eine seltsame Mordaffalre, eine Bande von Juwelendiebeg 4188 che es ihm gelingt, den Schleler von den Gcheimnissen zu Ein Kriminalfilm, wie man ihn immer wieder gern sieht! FRIEDRICH KAYSSLER ELSE v. MULLENDORFF TXGLICH .15,.30. 8 Uhr SONNTAG AB 2 UHR UrA- TONWOCHE UFA-HURZLUSTSPIEI. Deutsche Stellküsten Sonntag ab 2 Uhr Täglich.13,.30, haben Zutritt und bezahlen in der sssten Vorstellung halbe Preiss. In welteren Hauptrollen: Charlott Daudert Hans Brausewetter Dorit Kreussler" Charl. Schellhorn Trude Haefelin Rudolf Platte Spielleltung: K. 6. Kölb Musik: Harald Böhmelt Vorher: Ufa-Kulturfilm„Kampf um den Boden“ Die neueste Ufa-Ton-Woche Beginn der Vorstellungen: Wochentags.30.30.00 Sonntag ab.00 Uhr Besuchen Sie nach Möglichkeit die Nachmittagsvorstellungen OFATeTHT KARL LUDWIG DIERI. 888 Sezeben nun Der Vorwurf de rung der Polen, d eigenes oder englise lichen Kampfstoff L einen neuen BeweiSpielende Kinde tagen hart umkämpf an dem gleichnamie der von den Pole Blechbüchsen, die r Mlawa hergestelltes öffneten die Büchse um Petroleum. Sidie sie nicht kannten nächsten Tage stellte giftungserscheinunge Veltkrieges her err den Augen= und He giftung mit Kampf zum Arzt und! gefährdeten Kinder deutschen B aufgefundenen Büc Kinder san! An schweren Apolo Beachten Sie die Anfangszeiten Wochentags und Sonntags ab 14.10 U Wochenschau mit neuesten Berichten v. d. Westtront ab Sonnabend Kulturtilm Da nur ein Teil unseres Theaters besetzt werden darf, bitten wir die Nachmittagsvorstellungen zu bevorzugen Jugendliche über 14 Jahren haben Zutritt Ab Freitag Ab Dienstag Werkta Beide Lonfum Freitag 20.15 Uhr. Montag 20.15 Uhl Siegen eines Ein Film, de Für Jugendli ela Zugelgsse kamme Ab Freitag bis „Mannfi Gufe Weine JEANETTE NC DONALD NELSONEDDY SONNTAG 2 Uhr Kindervorst. Ein unvergleichlich schöner Film von Liebe und BlUck Nose-Marte (DAS LIED DER PRTRIE) Jugendliche haben keinen Zutrttt! Sis Stadt Bochum Intendant: Prof. Dr S. Schmitt. Freitag, 17. Mai, 20—22.30 Uhr: Vormiete A 25 „Heimliche Brautfahrt“ Lustspiel von Leo Lenz Zur Postkutsche Inh. Josef Blum Bochum Viktoriastraße7 Ruf 68576 Ein dramat. Ufafi Vikt. v. Ballasko, Kuhlmann, H. Spei UFA-Kulturfilm— Jugendl. üb. 14 Unior Ein heiter Ein Nacl Jetzt Abtei=Blutreinigungstee Nr. 3 trinten! Der große Lustspielertolg HANS MOSER THEO LINGEN Paul Hörbiger# Fita Benkhoff In der FIlm-Operette Sonnabd., 18. Mai, 20—22.45 Uhr: Roter Ring 10 „Des Meeres und der LiebeWellen“ Bestbewährter Spezialtee gegen Hautunreinigkeiten, dickes Blut, Verstopsung usw., fördert den Stoffwechsel, Paket 0,60 und 1,20 RM. Erich Plattfaut, Reform= und Kräuterhaus, Bochum, Viktoriastr. 5. Ruf 66382. Operh “— let froh und heiter Liomtspielauf Ruf 64338 Bochum Marienstr. 14 der Ein Unterhaltungstilm jeden anspricht Trauerspiel von Grillparzer Alles in diesem ilm ist vron und noiter BEIPROORAMM ndllehe nicht zugelassen Mit Sest Freitag bi Käthe Dors Erdülöhe* Pomons Drogerie Worma, Bochum EIN HEUER, FESSELHDER UFR-KRIMINRLFILM MIT EINER FULLE RUFREGENDER HBENTEUER lichtbur Leny „Frau Man sitzt 2 Stul Sonnta Jugen LapttolWoch Schaub Robertund Sonntag in Freitag und 10.30 Uhr: 8 (An heiligen Unsere Vors Metallg Schwei GLAS Kinder sanden polnisches Gelbkreuz An schweren Vergiftungserscheinungen erkrankt. Neustadt, 16. Der Vorwurf deutscher Stellen gegen die Kriegfühung der Polen, daß diese an verschiedenen Stellen eigenes oder englisches Giftgas, und zwar den lichen Kampfstoff Lohst=Gelbkreuz, verwandt haben, hat Spielende Kinder fanden in dem in den Septembertagen hart umkämpften westpreußischen Städichen Rheda, an dem gleichnamigen Flußchen unter den Trümmern von den Polen gesprengten Brücke eine Blechbüchsen, die von der polnischen Kampfstoffabrik Nlawa hergestelltes Gelbkreuz enthielten. Die Kinder öffneten die Büchsen in dem Glauben, es handele sich im Petroleum. Sie fanden jedoch eine Flüssigkeit vor, die sie nicht kannten, und ließen die Büchsen stehen. Am nächsten Tage stellten sich bei den Kindern schwere Vergiftungserscheinungen ein. Aus den Erfahrungen des Veltkrieges her erkannte der Vater des einen Kindes an den Augen- und Hautverletzungen, daß es giftung mit Kampfstoffen handeln mußte. Er brachte es zum Arzt und benachrichtigte die Eltern der andern gefährdeten Kinder sowie die deutschen Behörden. Die deutschen Behörden stellten fest, daß sich in den aufgefundenen Büchsen der flüssige Kampfstofs Lohst, das sogenannte Gelbkreuz, befand. Der Kampfstoff war von den Polen bei ihrem Rückzug zurückgelassen worden und nun in die Hände der Kinder ihrer eigenen Volksgenossen gefallen. Der Kampfstoff ist in Mlawa, im jetzigen Regierungsbezirk Zichenau, von der dortigen polnischen Kampfstoffabrik hergestellt worden. Er erfand eine Schlangenfalle Newyork, im Mai. Bei dem Leiter des Reptilienhauses Dr. Ditmar im Newyorker Tierpark erschien kurzlich ein Mann, der eine Schlangenfalle anbot. Lächelnd wies ihn der Zoologe ab, denn etwas Derartiges gäbe es leider nicht und würde es wohl auch nie geben. Man möge einen Versuch machen, hat der Erfinder und übergab Dr. Ditmar einen etwa 1 Meter langen Drahtkafig, der an zwei Seiten offen war. In der Mitte befand sich ein weiterer kleiner Käfig mit einer Maus. Mit einigen Schlangen versuchte Dr. Ditmar die Wirkung der Falle und jedesmal bewährte sie sich. Immer wieder krochen die gleichen Tiere in die Falle, lösten dabei einen Hebel aus, so daß sich beide Seiten schlossen und die Reptile, ohne eine Verletzung zu erleiden, g# fangen waren, Dr. Ditmar, der gerade eirfreu, dem tionsreise nach Trinidad, vorbereitete, gab er##ut dem Erfinder einen großen Auftrag auf Schlangenfallen. Jetzt haben sich die Newyorker Blätter des Falles des jungen Mannes angenommen und festgestellt, daß es ein Deutscher ist. Er heißt Rupert Merkl, stammt aus Bayern und bat in Deutschland dasKamfer; schmiedehandwerk, erternt. Auf die Idee, Fauen zu bauen, kam er, als in seinem neuen Heimatort Ratten und Wiesel fortgesetzt seinen Hühnerstall heimsuchten. Dann wurde Merkl arbeitslos und bastelte so lange an seinen Fallen, bis diese ihm nun zu seinem Glück verhalfen. Als nächstes will Merkl. wie er den Revortern berichtete, Fallen für Alligatoren konstruieren, für die sich der Newyorker Tierpark gleichfalls sehr interessierte. Der schreiende See Mexiko City, im Mai. Eine amerikanische Expedition wird sich im Laufe der nächsten Wochen, nach Guatemalg, begeben, um dort zu untersuchen, der den Namen Alta Verahas führt. Dieser See ist deshalb so interessant, weil aus ihm bei der geringsten Bewegung der Wellen unheimliche Stimmen empordringen. Die Anwohner des Sees versichern, daß sie sehr oft durch die Schreie, die aus dem Wasser dringen, nachts aus dem Schia geMan hat nach allen möglichen Erklärungen gesucht. Die einfachste Klarstellung des Rätsels dürfte sein, daß die Wellen des Wassers sich am Ufer so brechen, daß dadurch Schallwellen entstehen, die genau dem Schrei einer menschlichen Stimme entsprechen. Vollstreckung eines Todesurteils Berlin, 16. Mai. Am 15. Mai ist der am 1. Juni 1903 in Iserlohn ein bereits zehnmal vorbestrafter gefährlicher Gewohnheitsverbrecher, hat im Februar und, Narz 1940 in Iserlohn unter Ausnutzung der Verountelung zwei Frauen überfallen und beraubt. 4 Glänzender Erfolg der Berliner Philharmoniker Sofia in Generalmusikdirettors Dr. Karl Böhm. Dienschesters mit lang andauerndem herzlichen Beifall begeisterten Zurufen. 44 Apollo-Theater Bochum-Weitmar ab Freitag:„Der Wieg zu Jsakece“ ab bienstag:„PORLzeisunk, mesdet...“ Werktags ab.30 und 8 Uhr. Sonntag ab 4 Uhr. Beide Filme sind für Jugendl, nicht zugelassen konfilm-Theater Boch.-Wiemelhausen „Morgenra. Ein Film, der eine Brücke schlägt von Gestern zum Heute. Für Jugendliche Sonntag 2 Uhr Jugendvorstellung tundassen. Kammerlichtspiele Bochum-Gerthe Made Ab Freitag bis Montag einschl.: „Mann für Mann“ Ein dramat. Ufafilm mit Gisela Uhlen, Vikt. v. Ballaske, Guet Knuth, Carl " K u h l m a n n, H. S p e e l m a n e, J o s. S i e b e r. UFA-Kulturfilm— UFA-Wochenschau Aunendt in 1td.dod etndessen Ab Dienstag bis Freitag: „Leichte Kauallerie“ Mit Marika Rökk, Fritz Kampere. R. A. v. Schlettow. Cilly Feindt, Oekar Sima. Ein heiterer Zirkusfilm, der uns tröhliche Stunden bereiten wird. UFA-Kulturtilm— UFA-Wochenschau Union-Theater Bochum-Gerthe Ain heiterer Mona-htbors=Plie: „Ein onlann auf Cewegen Nach dem gleichnamigen Roman von A. Thomas. Mit Hans Albers. Charl. Thlele. Hilde Welßner. Hilde Sessak. Werner Fuetterer. Peter Voß Sattterl das erlösende Neue Preise: RM.40".85".53 Lapitol-Theater Bomum-Werne Freitag bis Donnerstag: Käthe Dorsch, Paul Hörbiger, Wolf Albach Retiy, Hans Holt in: „Miekelele! Mittwoch auch Freitag Wunsch-Konzert mit Gesang Es spielt die beliebte russische Stimmunge-Kapelle Donnerstag Sonnabend Sonntag Jugendliche haben Zutritt KalserStraße 214 lichtburg Bochum-Langendreer Leny Marenbach, Hans Söhnker, Hilde Hildebrand: „Frau nach Maß“ Man sitzt2 Stunden und man lacht Der Film ist wie nach Maß gemacht. ∆ Sagendvorstellung„Der gestiefelte Hater“ Preise für Jugendliche: 20. 40 und 60 Pf. Capitol-Theater Bochum-Langendreer Preitag bis Donnerstag: Albrecht Schoenhals. Hans Söhnker. Jenng Jugo in dem Lustsple! „Nanette“. Wochentags: 4, 6, 8 Uhr—. Sonntag: 2, 4, 6, 8 Uhr. Jugendliche keinen Zutritt Schauburg Wanne-Eichel asen- mider-Plat: Selter, Vorstellung Zoteift Ggendliche helb Sonntag mittag 2 Uhr: Jugendvorstellung Hobertund Beriram Jusendliche haben zur 1. Vorstellung Zotrin Freitag und Sonnabend, abends in Kardt. # ung Sginabenu,, 10.30 Uhr: Spätvorstellung Ao heiligen Wassern) Mit Karin Hardt. B.... Unsere Vorstellungen sind wie immer: 6 u. 8 Uhr. Sonntags 3 Uhr Sieg der Liebe“ . A. v. Schleitow. Ed. v. Winterstein Uber 145 Jahre in Erbfolge ..Kscheder Maschinen- und Armaturen-Fabrik Metallgießerei und Kupferschmiede Schweißanstalt sämtlicher Metalle Lager technischer Artikel Bochum Ruf 67731 Mit Jenny Jugo" Hans Söhnker Albr. Schönhals Oiga Limburger Eine Handlung, die von der ersten bis zur lezten Szene durch lebendigen und volkstümlichen Humor, durch geistreich. Witz und übermütige Laune erheitert. Im Beiprogramm: Kulturtilm: Mecklenburg, Land der Wälder und Seen Wochenschau Sonntag, Anfang 2 Uhr: Große Familien-Vorstellung Mit Jupp Hussels Paul Henkels und Ludwig Schmitz in: „Taondol un den Raken“ Tieka-Pelde! Tel. 66776 BOCHUM Rottstraße 21 Der„BA— Dein W. SCHULTE& CO. * GLAS-, LACKE- U. 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Wei 19 Mosigestraße 34 Weitmarer Straße— Vermählung geben dekannt Walter Döhring Toni Döhring ged. Wilms den 17. Moi 1940 Alleestraße 106 Heute nacht eine plötzlich und unerwartet mein innigseliebter Mann. unser treusorgender Vater und Großvater, unser lieber Bruder. Schwager und Onkel. der Ingenieur im 62. Lebensjahre von uns. Maria Koppers seb. Main: zugleich im Namen der anderen Hinterbliebenen Bochum(Stolzestraße 17), 16. Mai 1940 Die Beisetzung findet am Montag. 20. Mai. um 14 45 Uhr von der groben Trauerhalle des Hauptfriedhofes am Freigratendamm aus statt. Von Beileidsbesuchen bittet man abzusehen wöchigem Krankenlager, friedlich und ruhig, mein Grobvater, Urerobrater, Bruder, Schwager, Onkel. Neffe und Vetter Herr August Best nach drei Hlonaten in die Eriskest. In tiefer Trauer: Frau Witwe Anna Best und Kinder geb. Vohwinkel Die Beerdigung findet am Sonntag, dem 19. Mai um 16 Uhr vom Trauerhause Bochum-Stiepel, Auf der Egge 13 aus statt. Trauerfeier eine halbe Allen, denen keige besondere Nachricht zuging, diene diese als solche Am Mittwoch verschied nach kurzer. echwerer Krankheit mein innigstgeliebter Mann, unser lieber Vater und Schwiegervater Errlst Busdler Im Alter von 51 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Anna Büscher geb. Krone nebst Kindern Bochum-Stiepel, den 16. Mai 1940 Galgenteldstraße 20 Die Beisetzung findet in aller Stille statt In soldatlicher Pflichterfüllung tiel bei den siegreichen Kämpfen in Norwegen unser Werkskamerad Gelrertertalter.. tar Er starb. damit Deutechland lebt! Wir werden das Andenken unseres bie in den Tod getreuen Arbeitekameraden stets, in hohen Ehren halten. Bochum, 15. Mai 1940 Eln treues Vaterher: hat aufgehört zu schlagen Nach Gottes bl. Willen entschlief am Donnerstag vormittag unser lieber, treusorgender Vater. Schwiegervater und Grobvater, unser guter Bruder. Schwager und Onkel, der Hert Pranz-Bräauher Er stard nach längerem mit Geduld ertragenem Leiden vorbereitet durch die Heilsmittel unserer bl. Kirche im Alter von 59 Jahren. Dieses zeigen mit der Bitte um stille Tellnahmeen: Die trauernden Hinterbliebenen Bochum(Clemensstraße), den 16. Mai 1940 Die Beerdigung findet am Montag, dem 20. Mal. vormittags 10 Uhr. von der kleinen Trauerballe des Haupttriedhofes am Freigrafendamm aas statt. Das Seelenhochamt ist vorher um.45 Uhr in der St.-Meinolphus Kirche Kinderwagen Knab.=Kleid. zu verkaufen.„ fr—10jährig. enwee zu Jungen, LeinenQueuenlerr Gut erbaltener Korb=Kinderwag zu verkauf. Bes. ab 10 Uhr. Einecke Tonderner Str. 25 Sportwagen bill. zu verkaufen. Feldsteverstraße 79 parterte Eleg. Korbwagen zu verk. Meyer, Dorstener St. 113 40 Statt besonderer Anzeiße Nach Gottes heiligem Willen entschlief am Dienstat abend 8 Uhr unsere liebe, treusorgende Mutter. Schwiegermutter, Großmutter, unsere gute Schweeter. Schwägerin und Tante Freu Wwo. 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Trauerteier eine halbe Stunde vorher daselbst Seifenreste einzeln aufbrauchen ist unpraktisch. Die kleinen Reste entgleiten den Händen leicht, rutschen in den Abfluß und verstopfen das Abflußrohr. Zum Sammeln der Seifenreste ist ein kleiner Beutel sehr nützlich, den man dann zubindet und wie ein Seifenstück gebraucht. Beim Säubern stark verschmutzter Hände ist übrigens ATA— allein oder in Verbindung mit Seife— ein ausgezeichneter Seifensparer. ATA ist die altbewährte Haushaltshilfe bei jeder Reinigungsarbeit. Es ersetzt Seife und fetthaltige Reinigungsmittel. Zu haben in grob, fein, extrafein. Damenschuhe Gr. 38, neuw. 1 Flachlaute u. Violine zu verk. Rosentreter, Prinzenstraße 19 Knappenstraße 9 Kruppstraße 95 1 Paar KleinAnzeigen nur im„Bel“ Rüchen Schlafzimmer Wohnzimmer und Couchen neu eingetroffen. Schreinermeister Wichard,.=Hamme, Von=derRecke=Straße 14. Linie 6 und 26. Kaufgesuche(Tauschoefache) in gut. Wohnlage, zu kaufen gesucht. Zuschriften unter B E 88312 Anz. 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