eshe e ses ec e schäftstelle geöfnet von 8 bis 13 und von 14, bus 18, Uhr„Jonntags von 11 bis 12 Uhr.— Sprechstunden der Schriftleitung, außer mittwochs und sonnabends, von 16 bis 17 Uhr.— Postscheckkonto Dortmund 1760. Verlag und Druck: Taupenmühlen& Dierichs in Dienstag 30. April 1940 47. Jahrgang Nummer 101 Einzelpreis 10 Pf. Anzeigenpreise: Grundpreize 1u: Brgst, 35 Pg“ 7 Terttesl=Familien— Awveige ie, gp,„esuache 6 Vo. Vereinsanzeigen, Of. Bstiader anzeigen 7 Vi., Stellengelug:„S. siezne Anzeigen(nicht geschäftlicher Wirtschaltswerbung dienen) 5 Vl., Aezun, Epgestalender krn Tertell Ard 8 Pl., Anzelgen im gegühren Ps Of. Zur Zeit ist Preisliste 10 Vl, Austunst, und Zasserggpuoren Scghlußz der Anzeigenännadme Nr. 10 guiug, Nachpöchentligs. grähmorgens erscheinende Zeitung ü: die Veo Hezo, Bortages. Faur den richtigen Abdruck fernmündlich aufgegebener Anzeigen kann keine Gewähr übernommen werden. Hauptgeschäftsstelle: Rathausplatz 8. Anruf 67551 bis 54 Fliegerbomben und Dokumente—Ichwere Schläge für den Githe.,, dersrige Unserereuser.. g dub Berlin, 29. April. Wie wir soeben erfahren, führte die deutsche Lustwasse bei günstigem Flugwetter auch am Montagvormittag zahlreiche Angriffe auf britische Schiffseinheiten an der Westküste Norwegens durch. Nach den bisher eingegangenen Erstmeldungen sind eine größere Anzahl brichche.#ransportschiffe hierbei durch Bombenwurf erheblich beschädigt worden. Eines der Schiffe brennt. Der Wehrmachtbericht dnb Berlin, 29. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt berezgtig, Unterstützt durch die Luftwaffe, die in den eingreift und die rückwärtigen Verbindungen des Feindes unterbricht, nehmen die Operationen in Norwege im Innern Norwegens schreitet, foxt, Es wurden weitere sechs Vatterien mut insgegant 24 Geschützen mit der gesamten Ausstattung und Musition sichergestellt. Eine Dynamtobex Prziefter Im Küstengebiet von Mittel=Norwegen erhielten zwei butische Kreuzer Volltreffer mittleren Kalibers. Bei elf Transport= und Nachschubschiffen mit insgesamt 50 000 Tonnen wurden schwere Bombentreffer erzielt, so daß ein Teil der Schiffe vernichtet wurde. Bag., gegeng, Bei Lesjaskop wurden, drei am Boden stehende feindliche Flugzeuge durch Bombenangriff zerstört, zwei deutsche Flugzeuge werden vermißt. Im Westen keine besonderen Ereignisse. Küstenverteidigung in Norwegen verstärkt anb Berlin, 29. April. Die von der Kriegsmarine in Dienst gestellten norwegischen Einheiten werden nach Herstellung ihrer Fahrbereitschaft laufend in die Küstenverteidigung und zur Auflärung eingesetzt. Der Ausbau der Küstenbezelt; pingen durch die Kriegsmarine exfolge, plapmäßig. Insbesandere wurde für eine erhebliche,Zerntgrtung an den wichtigsten Punkten der besetzten. Abschnitte Sorge getragen. Auch an der dänischen Küste wurde die Küstenverteidigung verstärkt. Noch ein großer Einsatz in Norwegen ist vom alliierten Kriegsrat geplant Amsterdam. 90 Nyril. Wir kennen diese Methode, die von fasser in London nur noch schneller das eigene Grab ses chcshe es se cs eice. ese äche len Privathausern natürlich auch eine„Missionskirche, len, vor der Front zu marschieren, um das Es find immer die gleichen, der sch ehrlich mit der aug hemi- Ghefisleseine ucler: und bhzstont rienzmethoden den Straßen wurden angeblich mit Naschinengewehren gültig ihr gelegt werden. endAtsterriatentscher Terschäfteri Wernn Botschafter Attolico wird Missionschef beim Vatikan SeCs ee....#..##, baleniche Beischaiter in Berin. Attelice, rheitet hat. Er läßt in Berlin und in Deutschland erbe ger vor, ruch. Ex wie auch Frau Attolico, deren Wirken die herzlichsten und besten Wünsche aller Deutschen begleiten. Italiens Presse zur Ernennung Alsieris aesche scese e s sse ce. eschse. en e Kech e eche art der Bilhung der Achse mitgearbeitet. Er habe Tag Rom. 29. April. Stefani veröffentlicht folgende amtliche Botschafter beim Heiligen Stuhl ernannt worden.“ Mit Botschafter Alfieri schickt der Duce eine Perwrde von seiner Rerjen.. seinem hiesigen Posten abberufen, ug eine neue özsomatische Fegxrition übernehmen. Der scheidende. Botschafter„negt auf eine lange und ehrenvolle diplomatische Laufbahn zurück, und seine Arbeit in Berlin ist gekennzeichnet durch den Ernst, den Eifer und die Hingabe, mit denen er am Aufbau der deutsch=italienischen Beziehungen gearbeitet hat. an der Bildung der Achse mitgeaxheitet. Er habe Tag grundlegend sei. Englands moralische Niederlage Vorbüdliche Leiltung unlerer Truppen in Norwegen Amsterdam, 29. April. Bei der letzten Tagung des alliierten Kriegsrats in London wurde, wie von gut infoxmierter Seite berichtet pird, das Problem der prekären Situation der alliierten Truppen in Norwegen behandelt. Zwei Möglichkeiten seien dabei als gegeben behandelt worden: 1. Zurückziehung der alliierten Truppen aus ganz Norwegen oder zum mindesten aus Süd=Norwegen. 2. verstärkter Einsatz, um, wenn möglich, doch noch eine Schicksalswende herbeizuführen. Nach den Mitteilungen aus dieser Quelle, deren Richtigkeit angenommen werden darf, einigte man sich am Ende dahin, noch einen rücksichtsloseg Einsatz der alliierten Steeitkräfte, zwar sowohl der Landtruppen als auch der Flotte, vorzunehmen. Gedacht ist dabei vor allem an eine Durchbrechung der Sperren von Drontheim in Verbinbung mit gleichzeitigen Aktionen der, Inszmakig, geger die deutschen Flugstützpunkte und Landangriffe, vor allem gegen die Fortifikationen am Eingang des„grent: heim=Fjords. Auch die Möglichkeit eines Klotteneinbruchs in das Kattesstelangge in Erwägung gezogen. Zur Maskierung der geplanten Unternehmungen bzw. zur Irreführung de schen Leitung der deutschen Operationen sollen Meldungen in die internationale Presse lanciert werden. ein Zurückziehen der alliierten Streitkräfte aus SüdNorwegen als in Aussicht stehend bezeichnen, um dadurch die deutsche Aufmerksamkeit einzuschläfern oder abzulenken. Nach all dem Unsinn, den der alliierte Kriegsrat in der letzten Zeit fabriziert und in seinen Entschlüssen gezeigt hat, ist ein solchen Plan der vorstehend enthüllte, durchaus denkbar. Ob und inwieweit es ihm allerdings geliungen wird, die deutsche Behrmacht zu täuschen oder einoizschlszeig ar sen an Herren Strategen in London und Paris ja, von jetz an Tag für Tag in steigendem Ausmaße erfahren. Wenn in diesem Zusammenhang ein englisches Blatt schreibt, daß Norwegen für England kein zweites Gallipoli werden würde, dann ist das auch unsere Meinung. Es wird mehr als ein Gallivoli werden, denn 1 treten diesmal den Alliierten keine Türken, entgegen, und 2, wird unsere Luftwaffe dafür sorgen. daß es ein Sichhinwegschleichen wie damals nichz, u/g. geben wird. Die Strategen an der Themse, werden ihr blaues Wunder erleben. Darauf können sie sich verlassen. Widerliche Schmierfinken Immer dieselben englischen Greuellügen Berlin, 29. April. Je schlechter es den Herrschaften mehr suchen sie ihr Heil in einer Flut von Greuellügen, mit der sie ihren bereits in unerhörtem Ausmaß verspielten Kredit in der Welt zu retten hoffen. eliche Mbie Aieiche bire nahe, daß bei der engen geistigen Verbundenheit Deutschlands und Italiens als junge revolutionäre, Völker Europas eine Persönlichkeit, die sich schon so große Verdienste um die kulturellen Beziehungen erworben hat, geradezu vorherbestimmt ist für die Arbeit auch an den politischen Beziebungen beider Nationen.# Botschafter Alfieri wurde in Bologna gevoren. Er nahm als Freiwilliger mit Auszeichnung am Weltkrieg la3so Moringzis, Rasand. 1922, teil. Er gehörte dem Großen Faschistischen Rat an und war, nachdem er be156 bis zur: Krshes, Tachabtsige 19350 Minster für Keasischesl eseie Keaeilschite tach Keisehiche Nationen und in einem Zeitpunkt, der von historischer Größe ist. In der Erkenntnis der gewaltigen und ehrenvollen Aufgabe, die damit Botschafter Alfieri gestellt ist, heißt ihn das deutsche Volk herzlich willkommen. Er wurde geboren am 17. Januar 1880 in Canneto Bari, promovierte im November 1901 an der Universität Rom in den Rechtswissenschaften und wurde 1903 zum Professor der Nationalökonomie und Finanphriche Il. Seseise der Vorlcliskel Kente mission für Handelsverträge, später entsandte ihn seine Regierung als italienischen.„Vertreter, ag der Interz alliierten Versorgungskommission nach London 1919 war er technischer Beirat in der italienischen Friedensabordnung in Paris. Von Oktober 1920 ab war er tätig als Direktor der Transit=Abteilung des Genfer Sekretariates, anschließend kurze Zeit Völkerbundskommissar in Danzig. 1921 Direktor der Abrüstungsabteilung im Bund, wurde er 1922 Untergengralsekretär des Henter Fundes. 192 Iu geicher Eigenschait nach Mos, Jahren vertreten, iun benen sich die Vensce erlsehie en. Jessen Tesanot schse ce sce e von Berlin mit einem großen geschichtlichen Werk maßgebend mitgeP. K. Schenk— Presse-Hoffmann Deutsche Panzertruppen im Vormarsch auf einer norwegischen Landstraße Bict nur bos opierio, Oev grözten Husordernngen, die aber mit beisielosen, Schzeld, Hensl: tigt werden. Wie man aus unserm Bild ertennen laug, derrscht in Norwegen noch kiefer Wiuter. Berlin. 29. April. Die Karte Wirkung der berthzen, kerst hilligen Ausflucht bin und her, daß und der äußerst billigen Ausflucht hin und her, daß die deutschen Dokumperzzientflicht wordenr volsoggug beihalb beinen Wer besatzen. Denzgegiger, beie C ai. ten feit, daß es lch hergiz der Hiolgmatte Erglands ach ir Lesch Klete Kasticher aud Kaheser Ut; Großbritannien einen Einfall in Norwegen systematisch vorbereitete. Der Reichsaußenminister von Ribbentrov selbst hat in seiner Ansprache an die ausländische und deutsche Presse am 9. April von diesen Dingen bündige Mitteilung gemacht. Also sind die im deutschen Weißaufgeführten ersten Dokumente nur ein zusätzicher Beweis für die Schuld der englischen Regierung. Wie man sich in London und Paris getroffen fühlt, zeigt die absolute Zwiespältigkeit, mit der man der eigenen Oeffentlichkeit die schwere diplomatische Niederlage zuerst verschweigen wollte und jetzt mundgerecht machen möchte. Am Sonnabend und Sonntag sprach man noch von„aufgelegten deutschen Fälschungen" und bestritt entschieden, daß jemals Einmarschpläne in Norwegen bestanden hätten. Heute, versucht man, das deutsche Weißbuch zu bagatellisieren. Allein daß Dänemark in der deutschen Anklage nicht erwähnt sef, will den Westdemokratien die Stichhaltlosigkeit des Materials So fimpel kann sich nur eine Diplomatie äußern, die sich im innersten Kern getroffen fühlt. Dänemark.stand bei der Erörterung des englischen Schuldkomplexes überhaupt nicht zur Debatte, denn zwischen Dänemark und Deutschland bestand vor Beginn der nordischen Auseinandersetzung ein Uebereinkommen, das auch heute noch— und nicht zum Schaden des danischen Staates und Volkes— reibungslos funktioniert,„Die bewußte Verkleinerung der heute die gesamte politische Welt aufwühlenden Dokumenten=Veröffentlichung, ist für uns nur ein neuer Beweis, wie tief sich die Plutokratien getroffen fühlen. Denn wenn selbst die jüdische Presse der IV8A, nur schwache Versuche unternimmt, gegen die Ueberzeugungskraft des Materials anzustinken, so heißt das schon viel. Immer mehr verstärkt sich auch in der neutralen Presse der Eindruck von der Hilflosigkeit, mit der sich die englische Kriegsausweitungspolitik geschlagen fühlt. Dieser moralischen Niederlage wird die militärische folgen. Sie erfordert größte Anstrengung und gerade in dem geographisch schwierigen norwegischen Raum den Rudolf Heß spricht am 1. Meai in Essen Uebertragung auf alle deutschen Sender anb Berlin, 29. Apxil, Der Stellvertreter des Führers. Reichsminister Rudolf Heß, spricht am Nationalen Feiertag des deutschen Lolkes auf einer Kundgebung bei Krupp in Essen. Die Rede wird am 1. Mai, um 18.30 Uhr, von allen dentschen Sendern übertragen. restlosen Einsatz der dort operierenden Wehrmachtteile. Was in den vergangenen knappen drei Wochen von den deutschen Truppen hier geleistet wurde, bleibt ein dauerndes Ruhmesblatt der deutschen Wehrmacht. Zu würdigen sind die Erfolge nur an Hand der Landkarte. Erst sie vermittelt einen Einblick, unter welchen ungemeinen Schwierigkeiten der Widerstand des Landes und des Feindes zu überwinden ist. Nicht allein weitgespannte Entfernungen stellen sich den deutschen Verbänden entgegen, bis zur 2000=MeterHöhe aufragende Gebirgsmassive, Felsstraßen und dort vom Gegner angelegte Sperren, sondern auch Witterungsverhältnisse, die mit unseren Breiten nicht zu vergleichen sind. Und dennoch ist es den deutschen Abteilungen gelungen, im zügigen Angriff Hindernisse, Strecken und Räume zu überwinden, die nur auf der Landkarte in ihrer ganzen Größe zu erfassen sind. Einige Zahlen veranschaulichen das Bild. Ganz Norwegen mißt einen Rauminhalt von 824000 Quadratkilometer, Sud= und Mittel=Norwegen allein, also der Raum von Kristiansand bis Steinkier, das von deutschen Truppen besetzte Gebiet, über 200000 Quadratkilometer, wahrend Gesamt=Polen nur 200000 Quadratkilometer Rauminhalt hatte. Die Strecke von der Südspitze Norwegens bis zum Nordkap mißt 1750 Kilometer, was der Luftlinie von Basel bis nach Eydtkuhnen und darüber hinaus gleichkommen würde, und die Entfernung von Bergen bis zur schwedischen Grenze, also die ost=westliche Querverbindung, betragt 400 Kilometer Luftlinie, kommt damit der Entfernung von Breslau bis Münster gleich. Allein diese knappen Angaben über die norwegischen Raumverhältnisse genügen, um die vorbildliche Leistung der dort kämpfenden deutschen Verbände als einzigartig anzuerkennen. Gilt es doch, nicht nur den Widerstand eines Teiles der irregeführten norwegischen Wehrmacht zu überwinden, sondern in erster Linie die hartnäckige Gegenwehr englischer Truppen, die sich in den nördlichen Stellen des mittleren Norwegens eingenistet haben. Mit unübertreffbarer Ausdauer und traditionellem Schneid sind diese deutschen Verbände vom Süden her vorgestoßen. Sie brannten darauf, an den englischen Gegner zu kommen, ihm den Weg zu verlegen und ihn trotz energischer Gegenwehr zu werfen. Stolz und voll Vertrauen blickt die Heimat auf die Formationen im hohen Norden, die Quadratkilometer um Quadratkilometer im schneidigen Vormarsch besetzten und heute, verstärkt durch den täglich neuen Nachschub, der moralischen Niederlage Englands in Norwegen nun auch die endgültige militarische mit der Waffe beigesellen werden. „Wir werden England schlagen“ Dr. Ley sprach zur deutschen Jugend Köln, 29. April. Bei einem Jugendbetriebsappell in der KlöcknerHumboldt=Deutz AG., Werk Köln=Kalk, sprach am Montag vormittag der Reichsorganisationsleiter Dr. Ley zur deutschen Jugend. Der Betriebsappell wurde im Rahmen der geistigen und weltanschaulichen Betreuung der deutschen Jugend auf alle Reichssender übertragen. Die nationalen Fahnen Deutschlands und Italiens wehten von den Masten, und in der großen Halle hatten die Werksjugend und Abordnungen der Kölner Schulen Aufstellung genommen. Reichsorganisationsleiter Dr. Ley erschien u. a. in Begleitung des Präsidenten des faschistischen Industriearbeiterverbandes, Capoferri und wurde mit großer Begeisterung begrüßt. Nach dem Fanfarengruß der Hitler=Jugend und dem gemeinsamen Liede Brüder in Zechen und Gruben" ergriff Dr. Ley das Wort. Er stellte eindrucksvoll das Schicksal der Jugend früherer Zeiten dem unserer heutigen jungen Generation gegenüber: Früher sich selbst überlassen, nach Entlassung aus der Volksschule ohne weitere Betreuung, als billige Arbeitskraft ausgenützt— heute dagegen inmitten des Volkes als ihr kostbarstes Gut bewahrt und betreut, geeint in der großen Organisation der gesamten deutschen Jugend, die den Namen des Führers trägt. Das sei eine revolutionäre Tat größten Ausmaßes. Fur die berufliche Fortbildung ständen die vollendetsten Einrichtungen und technischen Mittel zur Verfügung, und während früher der junge Mensch an die Rlasse gebunden geblieben sei, in die er hineingeboren sei, gäben heute Einrichtungen wie die AdolfHitler=Schulen jedem tüchtigen, gesunden, rassisch in Ordnung befindlichen jungen Menschen ohne Rücksicht auf die materielle Lage der Eltern Aufstiegsmöglichkeiten bis zu den obersten Stellen in Staat und Partei. Die englischen Plutokraten mißgönnten dem deutschen Volk seine Freiheit und seine Volkwerdung und der deutschen Jugend die Zukunft. Sie blockierten uns, sie wollten uns hungern lassen und mürbe machen. Es gelinge ihnen nicht.„Wir werden England schlagen (Beifall). Italien und wir Deutsche haben die gleichen Feinde: England und Frankreich. Das müssen wir einmal feststellen(Beifall). Was hat England im Mittelmeer zu suchen? Das frage ich die Welt(Pfuirufe). Was hat England auf der Insel Malta zu suchen und in Gibraltar?(Erneute Pfuirufe.) Genau so wenig wie in unserer Ostsee. Auch dort können wir England nicht dulden. So freuen wir uns, daß der Führer unseres Volkes ein persönlicher Freund des Duce Italiens ist. Das ist die beste Gewähr, daß diese beiden Völker in diesem schweren Kampf zusammenstehen werden bis an ein siegreiches Ende.“ Genehmigungspflicht für Zuzug in das linksrheinische Gebiet anb Berlin, 29. April. Mit Rücksicht auf die starke Belegung des linksrheinischen Wohnraumes hat der Ministerrat für die Reichsverteidigung die Inanspruchnahme von Wohnraum im linksrheinischen Gebiet durch zuziehende, nicht der Wehrmacht angehörende Personen an die vorherige Genehmigung der für den Zuzugsort zuständigen Kreispolizeibehörde gebunden. Die Genehmigungspflicht besteht nicht bei der Inanspruchnahme von Wohnraum in Beherbergungsstätten für vorübergehenden Aufenthalt. Auch das Bild war gefälscht Brüssel, 29. April. Der„Matin“ hatte am 18 April ein Bild veröffentlicht mit der Unterschrift„Der Bahnhof von Narvik“. Es handelte sich selbstverständlich darum, in der Oeffentlichkeit den Eindruck zu erwecken, als ob Narvik von englischen Truppen besetzt wäre. Das„Pays Réel“ deckt jetzt aber den Schwindel auf und stellt fest, daß es sich bei diesem Bild ganz einfach um den alten Bahnhof von Brügge in Belgien handelt, der inzwischen durch einen neuen ersetzt worden ist. Auf eine Mine gelaufen Amsterdam, 29. April. Die holländische Schiffahrtszeitung„Schceppaart“ berichtet, das britische Motorschiff„Cree“(4791 BRT.) sei am Donnerstag abend bei der Smith Knall=Leuchtboje auf eine Mine gelaufen und dabei schwer beschädigt worden. Vier Sowjetflieger tödlich verunglückt Moskau, 29. April. = Wie die Blätter mitteilen, ereignete sich am 27. April ein Unglück, bei dem vier bekannte Sowjetflieger den Tod gefunden haben. Einzelheiten über den Unglücksfall werden nicht mitgeteilt. Unter den verunglückten Fliegern befinden sich der bekannte Polarflieger Pawel Golowin und einer der Altmeister der sowietischen Fliegerei, dem ein erheblicher Anteil an der Schulung und Ausbildung des Fliegernachwuchses in der Sowjetunion zukommt, Julian Piontkowski. Der Herzog von Codurg in Japan Zu Ehren des Herzogs von Coburg. des Präsidenten des Deutschen Roten Kreuzes, der vor einigen Tagen in Tokio eintraf, gab die sapanische Regierung einen seitlichen Empfang an dem fast alle japanischen Minister sowie u. a. der deutsche Botschafter Ott teilnahmen. 8 Arschufse dei einem Geschwurer 52 Franzosen und 23 Engländer— Stolze Leistung unserer Jagdflieger im Westen (P..) In diesen Tagen erreichte ein erfolgreiches Geschwader eine Erfolgsziffer von 75 Abschüssen. Diese hervorragende Leistung findet erst ihre volle Würdigung, wenn man weiß, daß im Westen bisher Einflüge stärkerer Verbände des Feindes nicht stattfanden. Die Jäger des Geschwaders mußten diese hohe Zahl von Abschüssen meist durch harte Luftkämpfe gegen feindliche Jäger größtenteils über französischem Boden erringen. Darüber vermittelt uns eine Unterredung mit dem Commodore des Geschwaders einen interessanten Einblick! Bei den Aufklärern oder bei den zu Aufklärungszwecken verwandten feindlichen Kampfflugzeugen handelt es sich um Maschinen vom Typ Moreaux, Potez 63, Amiot, Block und Caudron, Fairey Battle und Bristol Blenheim, während sich die abgeschossenen Jäger nach ihren Typen wie folgt zusammensetzen: Curtis, Morane und Huricane. 52 Franzosen und 23 Engländer, diese beiden Zahlen sprechen für sich und zeigen, daß die Franzosen auch hier für die Briten die Kastanien aus dem Feuer holen müssen. Ihre Verluste sind in der Abschußliste des Geschwaders weit über 100 Prozent größer als die der Engländer! Auffällig erscheint uns die hohe Anzahl abgeschossener Jäger. Damit wird aber zugleich die Eigenart der Luftkämpfe im Westen charakterisiert. Dazu sagt der Commodore folgendes:„Zu Beginn des Krieges, im Herbst und im Winter, schossen wir hauptsächlich Aufklärer bzw. Kampfflugzeuge ab. Später ließ die feindliche Aufklärung nach. Nur ganz wenige noch waren zu Beginn dieses Jahres in unserem Bereich zu sehen. Seit Anfang Marz fanden nur noch Luftkämpfe mit feindlichen Jägern statt.“ Der Commodore betonte noch, daß neun Maschinen auf deutschem und 66 abgeschossene Flugzeuge und Ballone auf französischem Gebiet heruntergingen. Diese Angaben sind insofern außerordentlich aufschlußreich, als daraus hervorgeht, daß die Jäger des Geschwaders bei den Grenzüberwachungsflügen ihre Gegner über feindlichem Gebiet stellen und abschießen Wenngleich die Zahl der sicheren Abschüsse 75 Maschinen beträgt, so muß hervorgehoben werden, daß die tatsächliche Abschußziffer wahrscheinlich noch wesentlich höher ist. Bei den hohen Geschwindigkeiten, mit denen sich die Luftkämpfe abspielen, konnten die Abschüsse nicht immer bis zum Aufschlag beobachtet werden. Der Commodore schloß seine Ausfuhrungen über die hervorragenden Abschußergebnisse von 75 feindlichen Maschinen mit dem Bemerken, daß dieser stolze Geschwaders dem fliegerischen Können, der soldatischen Unerschrockenheit und Kampfgemeinschaft in seinem Geschwäder und nicht zuletzt auch der überlegenen Leistungsfähigkeit und Qualität der MesserschmittMaschinen zu verdanken sei.„„gest da# Für uns aber erhärtet sich die Gewißheit, daß unsere Luftwaffe im Westen genau so pflichtbewußt und einsatzbereit den deutschen Luftraum schutzt, wie die Kameraden in Norwegen und Dänemark heldenmütig und kraftvoll ihren Einsatz fliegen. Eugen Preß. Das britische Friedensideal „Während der Engländer sich gerühmt hat. den Lebenden den Frieden zu bringen, hat er Millionen zum Frieden des Grabes geführt: er hat das Land durch legalisierte Plünderung ausgesogen.“ So urteilt der englische Historiker W. J. Bryan über die„Friedenspolitik“, seines Landes, die auch jetzt wieder unter Aufbietung aller humanen Plutokratenphrasen angepriesen wird. Das deutsche Volk hat nun bereits einmal den gründlichen Beweis dieser„selbstlosen“, Friedenspolitik Londons erhalten, und es weiß, daß ihm jetzt ein endgültiger Grabesfrieden drohen würde, wenn England die Oberhand in diesem Entscheidungskampf behielte. Deshalb wird diesmal gründlich aufgeräumt. Unter Kampt bringt den wahren Frieden durch den Jieg über die Tlutokratie Kurze Nächrichten dem PrinzJeburtstag drahtlich Das weitere Echo des deutschen Weißbuches in der Welt Berlin, 29. April. Die Presse der ganzen Welt beschäftigt sich auch am Montag mit den aufsehenerregenden Erklärungen des Reichsaußenministers von Ribbentrop und den von unseren Truppen in Norwegen erbeuteten englischen Operationsplänen und Geheimdokumenten, die überall stärksten Eindruck gemacht haben. Rom: England hat den Prozeß verloren „England hat den Prozeß vor dem Gewissen der Neutralen verloren“, so lautet das Urteil der römischen Presse über die Wirkung des vernichtenden Schlages, den die Enthüllungen des neuen deutschen Weißbuches dem Prestige Großbritanniens in aller Welt zugefügt haben. Noch nie, so schreibt„Popolo di Roma“, habe ein Einschlag besser gesessen. Mit dem deutschen Weißbuch seien die englisch=französischen Manöver und Kriegsausweitungsversuche entlarvt; worden, und zwar ein für allemal. Die Neutralen wüßten heute, was sie von den Anbiederungsversuchen der Westmächte zu halten hätten, und könnten erkennen, daß die englische und die französische Freundschaft immer verdächtiger und gefährlicher werde. In Norwegen wie eine Bombe gewirkt Die norwegische Oeffentlichkeit steht völlig im Banne dieser Enthüllungen. Die Osloer Presse ist von der Fülle der Tatsachen und der Beweiskraft der Dokumente stärkstens beeindruckt und hebt in Leitartikeln allgemein die ungeheure Bedeutung der Berliner Veröffentlichungen für Norwegen hervor.„Tidens Tegen“ spricht von entscheidenden Beweisstücken dafür, daß die Westmächte sich lange vor Deutschland für eine Landung in Norwegen entschieden hatten. In diesen Zusammenhang gehore die laue und unneutrale Haltung der Regierung Nygaardsvold.„Morgenposten“ unterstreicht in ihren Schlagzeilen die Bereitschaft der früheren norwegischen Regierung, in den Krieg auf der Seite der Westmächte einzutreten. Die Ribbentrop=Erklärung habe in Norwegen wie eine kräftige Bombe gewirkt. Das Blatt betont, das rechtzeitige Eingreifen Adolf Hitlers unter Durchschauung der Pläne der Westmächte habe im letzten Augenblick verhindert, daß Norwegen Kriegsschauplatz geworden sei. Das nationale Blatt„Fritt Folk“ schreibt, nun sei der dokumentarische Beweis dafür erbracht, daß eine englisch=französische Besetzung Norwegens von langer Hand vorbereitet war. Nygaardsvold(der norwegische Ministerpräsident) habe seine Verschwörerpolitik mit den Westmächten zu einem„würdigen" Abschluß gebracht, als er den deutschen Verhandlungsvorschlag ablehnte und das größte Verbrechen inszenierte, welches die norwegische Geschichte aufweise: das Opfer unschuldiger norwegischer Jugend in dem Wahn, seinen Ministersessel retten zu können.„Arbeideren“ sagt, Norwegen habe eine Regierung gehabt, die mit England unter einer Decke steckte und ein dienstbares Organ der Londoner Kriegsbrandstifter gewesen sei. England trage die Schuld an den Geschehnissen und die Verantwortung. Dänemark: Dokumente von besonderer Bedeutung In Dänemark intensiv mit dem deutschen Weißbuch. Insbesonderg mißt man naturgemäß den Dokumenten besondere Bedeutung bei, die im norwegischen Außenministerium gefunden wurden, und in denen die unneutrale Politik der Minister Nygaardsvold und Koht zutage tritt. Ebenso nachdrücklichst wie diese Dokumente wirken hier aber auch die Operationsbefehle für die englischen Truppen vom 6. und 7. April, die von den Deutschen bei Lillehammer erobert wurden. Sie bilden den dokumentariGeburtstagsglückwünsche des Führers an Prinzregent Paul von Jugoslawien Der Führer hat Seiner Königlichen Hoheit, regenten Paul von Jugoslawien zum Gel seine Glückwünsche übermittelt. Der Führer gratuliert dem Kaiser von Japan Der Führer hat Seiner Majestät dem Kaiser von Japan zum Geburtstage drahtlich seine Glückwünsche übermittelt. Schweden erhielt zwei neue britische Vizekonsuln In Gotenburg(Schweden) sind zwei neue britische Vizekonsuln ernannt worden. In beiden Fällen handelt es sich um britische Staatsangebörige Angesichts der Tatsache, wie aus den in Norwegen erbeuteten englischen Doknmenten ersichtlich ist, nämlich daß der englische Konsul Spitzeldienste für die Admiralität versieht, dürften diese Ernennungen von besonderem Interesse sein. Ungenügende Fleischzufuhr für Paris Der Pariser„Matin“ unterstreicht den Fleischmangel in Paris und erklärt, die Fleischzufuhr für die Hauptstadt sei ungenügend. Am Pariser Schlachthof wohne man morgens einem wahren Wettrennen der Fleischer auf die wenigen Kälber und Ochsen bei, die täglich einträfen. In wenigen Minuten sei alles ausverkauft. beschäftigen sich die politischen Kreise deutschen Weißbuch. Insbesondere mißt Handelsteil schen Beweis dafür, daß das englische Expeditionskorps wiro. unentschutigieg, Fernvreiven am letzten schon auf dem Wege nach norwegischen Hafen begriffen vor oder am ersten Arbeitstag nach dem 1. M war, als Deutschland seinen Gegenzug begann. den Lohnanspruch aus. Fällt der 1 Mai in die Die Schweiz stark beeindruckt Die Dokumentenveröffentlichung und die Erklärung des Reichsaußenministers beherrschen das Bild der Schweizer Montagsblätter. Die Erklärung des Reichsaußenministers wird in spaltenlangen Auszügen, zum Teil sogar in der vollständigen DRB.=Fassung, wiedergegeben und in den Ueberschriften als ein wichtiger Schritt der deutschen Regierung gekennzeichnet. Gleichzeitig werden auch die inzwischen erschienenen Erklärungen und Kommentare der Westmächte überall abgedruckt. Die größeren Zeitungen enthalten bereits eingehende redaktionelle Kommentare. „Dus Tratsche=Erre ringen=Phankastiu, Die Welt bewundert die Leistungen der deutschen Truppen in Norwegen Berlin, 29. April.[Times“ aus Stockholm, nach der Ersteigung schneeBewundeunaufhaltsame siegreiche Vormarsch der deut=bedeckter Gebirgspässe bis zu 1000 Meter Höhe seien e Vuwegen findet in der Welt stärtste, geutsche aruppen durch das=Pertgga PelProntheimn bee###munde, Richtung auf die Eisenbahn Tomhgas—Trontheim vorgestoßen, um die Engländer und Norweger südlich Drontheim abzuschneiden. Dieses dramatische Unternehmen sei eine neue Ueberraschung seitens der DeutDer schen Truppen in Norwegen findet in ver# Beachtung und steigende Anerkennung und rung. Besonders die italienischen Blätter feiern die unerhörten Leistungen der deutschen Truppen mit Worten höchster Anerkennung! Italien:„Ruhmestat an Kühnheit, Einsatzbereitschaft und Geschicklichkeit“ „Das deutsche Vordringen ist einfach phantastisch", so berichtet der Sonderkorrespondent des„Popolo di Roma“ aus Storlien;„in weniger als 24 Stunden hat dieses deutsche Elitekorps in einem von 1000 Meter hohen Bergen umgebenen Engtal auf Maultierpfaden, die kaum ein leichter Tank passieren kann, rund 70 Kilometer zurückgelegt. Weder Frost noch Schnee haben diesen Vormarsch verlangsamen können, der ein neues Kapitel in der Geschichte der motorisierten Truppen darstellt. Die deutschen motorisierten Abteilungen haben in den norwegischen Bergen eine Ruhmestat an Kühnheit, Einsatzbereitschaft und Geschicklichkeit vollbracht, wie sie vielleicht in der Geschichte aller Kriege nicht ihresgleichen hat. Die völlig überraschten Truppen der Westmächte hätten unter Zurücklassung unzähliger Toter schleunigst die Flucht ergriffen, und man könne noch nicht absehen, wo der Rückzug zum Stehen gebracht werden könne, da in der egend von Dombaas keine geeignete Verteidigungslinie zu finden sei. Auch die Dunkelheit der Nacht habe den Rhythmus des deutschen Vordringens nicht verlangsamen können. Auch hier hätten die geistigen über die physischen Kräfte triumphiert und den deutschen Truppen die Kraft zu unaufhaltsamem Vormarsch verliehen.„Wir sind neuschen in ihrem Blitzkrieg in Norwegen gewesen, die alle anderen Entwicklungen überschatte. Die Deutschen seien nahezu 90 Kilometer in 24 Stunden vorgedrungen, und falls ihnen die Unterbindung der Eisenbahnlinie gelinge, würden die britischen und norwegischen Truppen in Stoeren in größte Gefahr geraten. Die Gebirgswege, die die Deutschen erstiegen hätten, seien an vielen Stellen nur wenige Meter breit mit hochragenden Steilhängen an der einen und jähen Abgründen an der anderen Seite. Selbst im Sommer seien diese Wege nur für erfahrene Kraftfahrer sicher, und es sei allen rätselhaft, wie die Deutschen diese Wege in Der 1. Mai im Arbeitsrecht Der 1. Mai ist trotz des Krieges ebenso Feiertag wie im Frieden. Es gelten infolgedessen auch die Rechtsvorschriften, die allgemein für diesen Tag erlassen sind und die hier noch einmal zusammengefaßt werden. Nach dem Gesetz vom 26. April 1934 ist für den 1. Mai, wenn er wie in diesem Jahre auf einen Wochentag fällt, der regelmäßige Lohn zu zahlen. Der Gefolgsmann soll durch den Feiertag keine Einkommenseinbuße erleiden; er soll soviel Lohn erhalten, wie er bekommen hätte, wenn er gearbeitet hätte. Wird im Betrieb z. B. regelmäßig Mehrarbeit geleistet, so muß die Mehrarbeit auch für den 1. Mai bezahlt werden. Der Aktordarbeiter bekommt den Durchschnittsverdienst seiner Akkordgruppe, wenn der Tarif nichts anderes bestimmt. Ein Vor= oder Nacharbeiten für die am 1. Mai ausgefallene Arbeit darf nicht verlangt werden. Müssen Gefolgsleute aus besonderen Gründen am 1. Mai Feiertagsarbeit leisten, so richtet sich der Lohn nach den Bestimmungen über die Lohnzahlung an Feiertagen. In den Anordnungen der Reichstreuhänder ist durchweg ein Zuschlag von 100 v. H. vorgesehen, soweit nicht auf Grund bestehender Bestimmungen bezahlte Freizeit an einem andern Tag gewährt wird enentschuldigtes Fernbleiben am letzten Arbeitstag Mai schließt 1. Mai in die Urlaubszeit eines Gefolgsmanns, so ist er dann nicht auf den Urlaub anzurechnen, wenn dieser nach Arbeitstagen bemessen ist. Er ist anrechenbar, wenn der Urlaub nach Kalendertagen zählt. Stößt einem Gefolgsmann am 1. Mai auf dem Wege vom oder zum Festplatz oder während der Veranstaltungen ein Unfall zu, so ist der Gefolgsmann unfallversichert, sofern sein Betrieb unfallversicherungspflichtig ist. Kranke Gefolgsleute haben, wenn der 1. Mai auf einen Wochentag fällt, für den Tag Anspruch auf Krankengeld. Werden für den 1. Mai Zehrgelder ausgegeben, so sind diese, da die vorjährige Verordnung des Reichsministers der Finanzen nicht aufgehoben worden ist, bis zum Betrage von RM. 3,— je Kopf lohnsteuerfrei. Die Metallspende wird fortgesetzt Auch die Bevölkerung kann weiter Metalle abgeben Der Reichsbeauftragte für Metalle, Berlin, teilt folgendes mit: Bekanntlich wird die Sammlung von Metallen, wie sie im Rahmen der Metallspende des deutschen Volkes abgeliefert wurden, seitens der Behörden und der gewerblichen Wirtschaft fortgeführt. Es werden hierfür in jedem Bezirk bis auf weiteres Sammelstellen offengehalten, die durch die zuständigen Gemeinden unter Angabe der genauen Anschriften und der Annahmezeiten im Wege der öffentlichen Bekanntmachung und durch die Tagespresse bekanntgegeben werden.. Matag mi. 8. Die Bevölkerung, die noch Metalle wie Kupfer, Nickel, Bronze, Zinn, Blei, Messing, Neusilber abgeben will, kann dieses auch bei den für Behörden und Wirtschaft eingerichteten Sammelstellen tun. Die entsprechenden Dankesurkunden sind bei den Sammelstellen ebenfalls weiterhin vorrätig: sie werden wie bisher bei Ablieferung ausgegeben. Für die Sammelstellen gelten unverändert die bisherigen Richtlinien für die Metallspende des deutschen Volkes. ihrem jetzigen verschneiten Zustande zurücklegen konnten. Farheninhüstrie 184.70; Harpener Bergbau 197.30; Ein neuer Artikel des durch seine Berichte über die stein 4 Koppel 128.70.— An der Düfseldorfer Börse Aktion in Norwegen in Washington in der letzten notiert: Constantin der Große 7400., 7900.: Woche als Kriegskorrespondent„berühmt, gewordenen Maschinen 139.50: Kat Stahlwer“: 112 90: m keland Stowe betont, der militärische Apparat des habe die erste Runde in Norwegen gewonnen. sie durch Schnelligkeit, wirksame Angriffe und mit den Nerven, in erstaunlichem Selbstvers0 fühlt der Rortesponden mit beißender# gierig", so fährt der Korrespondent Ironie fort,„wie die Herren Churchill, Chamberlain und Reynaud vor ihren Völkern das kläglich gescheiterte Unternehmen von Andalsnes rechtfertigen werden. Holland: Wahrhaft verblüssende Schnelligkeit Auch die holländische Oeffentlichkeit steht stark unter dem Eindruck der letzten großen deutschen Erfolge in Norwegen. So schreibt der„Nieuwe Rotterdamsche Courant“ in einer Betrachtung zu den Ereignissen in Norwegen, daß der Wettlauf. der in Mittelnorwegen um die wichtigsten strategischen Stellungen in den letzten Tagen im Gange gewesen sei, einen deutschen Vorteil gebracht habe. Mit wahrhaft verblüffender Schnelligkeit seien die deutschen Streitkräfte durch das Oesterdal und Gudbrandsdal vorgerückt. Man könne es sich nicht erklären, wie es den Deutschen möglich gewesen sei, diesen Aufmarsch ungestört in dieser Schnelligkeit durchzuführen.— Auch die anderen holländischen Blätter heben übereinstimmend hervor, daß der deutsche Vormarsch in Norwegen unentwegt vorwärtsgehe. USA.:„Exstaunlich schnell und meisterhaft“. Die in Newyork eintreffenden Berichte über die militärische Entwicklung in Norwegen betonen allgemein die überraschende, erstaunlich schnelle und meisterhafte Klankenbewegung der deutschen Panzertruppen durch die Gebirgspässe. So berichtet„Newyork 9 Leland Führers Er habe speziell mit den Nexven in erstgunlichen, trauen gewonnen.„Ich sah, wie kleine Kolonnen von 200 und 300 Mann, ohne und mit leichter Artillerie geschützt, die Kontrolle von Städten an sich zu reißen wußten und durch ihre Schnelligkeit und Gewandtheit sofort das ganze südöstliche Norwegen eroberten." Jeder Deutsche, sagt der Korrespondent, hatte den eisernen Blick eines höflichen Soldaten. Jedes Schlüsselgehäude wurde besetzt, was zuerst nur durch wenige Soldaten ausgeführt wurde. Diese waren granithart und einfach großartig anzusehen. Dies ist die Art von deutschen Truppen, die jetzt jede Stellung zwischen Hügeln längs der Hauptstraße von Drontheim nach Steinkier halten. Das deutsche Oberkommando hat sich seine Position durch vollkommene Beiordnung der Land=, See= und Luftstreitkräfte zu sichern verstanden. Es hat daher die ersten britischen Kontingente zurückgeschlagen. Beruhigungsversuche der französischen Presse Brüssel, 29. April. Die Entwicklung auf dem norwegischen Kriegsschauplatz, wo die deutschen Truppen trotz des Widerstandes einiger norwegischer Kolonnen und der gelandeten britischen Truppen weiter vorrücken und jeden Tag ihre Vorteile vergrößern, beunruhigt die französische Presse stark. Die Blätter sehen sich jetzt endlich gezwungen, zuzugeben, daß von militärischen Erfolgen der Westmächte in Norwegen keine Rede sein kann. Man versuche daher, die Oeffentlichkeit zu beruhigen, indem man erkläre, daß sich das Bild ändern werde, wenn erst einmal stärkere Streitkräfte an Land gesetzt worden seien. Die ersten Zusammenstöße, so schreibt General Duval im„Journal“, hätten die Westmächte nicht vollständig befriedigt. Aber man dürfe sich dadurch nicht beeindrucken lassen. Der schnelle Vormarsch der Deutschen gegen Norden sei unbestreitbar, und er sei ein Beweis dafür, daß die deutschen Truppen über zahlreicheres und mächtigeres Material verfügten. Börsen uneinheitlich Die Umsätze an den Aktienmärkten der Berliner Börse waren zu Beginn der neuen Woche wiederum nur gering. Die Kursgestaltung bot kein einheitliches Bild. Es überwogen Kurssteigerungen. Bei stetiger Tendenz konnten die Notierungen im gestrigen Börsenverkehr der Rheinisch=Westsälischen Börse zu Düsseldorf fast durchweg um Prozentbruchteile anziehen.— Amtliche Kursin der Berliner Börse vom 29. April 1940: #### 7a Orenwurden Balcke Maschinen 129,90; Vereinigte Stahlwerte 113.20; Westsalia Dinnendahl 156,00. Hauptschriftleiter: Dr. Paul Dierichs(im Felde), Stellvertretender Hauptschriftleiter: Dr. Josef Schwermann. Verantwortliche Schriftleiter: Politik: Rudolf Foest, Bochumer Teil: Hans Schulte, Kulturpolitik u. Unterhaltung: Dr. Josef Schwermann, Kunst und Wissen: Kurt Dörnemann(im Felde), i. V. Dr. Josef Schwermann, Unpolitische Nachrichten: Eko van Mark, Sport: Hans Hornberg(im Felde), t. V. Hans Schulte, Wirtschaft u. Provinz: Georg Schemmerling, Gerichtsdienst u. Briefkasten: Max Flegel. Nachbargebiet u. Stadtteile: Erika Scheidt. Berliner Schriftleitung: Michael Haupt. Verlag und Druck: Laupenmühlen& Dierichs. Verantwortlich für den Anzeigenteil: Kurt Scholz. Zur Zeit ist Anzeigen=Preisliste Nr. 10 gültig. Nachlaßstaffel B. Bessere Cigaretten sind kein Luxus*) ATIKAN 5n DEs ist vielmehr ein Gebot der Vernunst, nicht wahllos zu pafsen, sondern— für das gleiche Geld— lieber etwas weniger, dafür aber wirklich gute Cigaretten mit Bedacht zu genießen. Seite 3 Nr. 101 Bochumer Anzeiger Dienstag, 30. Aprll 1940 Kleines Drama Hlünmäßige Wetterurden un der Altstartsanterung Die Grundstücks= und Hauskäufe der Stadtverwaltung eine wichtige Etappe auf dem 1e Ort der Handlung: Hauptbahnhof Bochum. Doch das ist zu ungenau, schon wegen der mildernJedermann weiß, wenn man von unsgste, Bahe Sie wolen), und selbscpgeserZorpege, aind uit heim. sie der Tosisin der im Daniein shleichenden Fie der Ve,.Hhenbsehen, ie dote den Bause der Nach baichen ALschze Wpe Leschassen it un in zeugt, daß diese Oertlichkeit wie geschaffen ist, um im Handumdrehen einen kleinen Volksauflauf zu erregen. das jedenfalls vor einigen Tagen ohne Mühe (Geschaß dies nun auch gänzlich wider Willen, so e Ratc ehe eüechr ul beie soll, und ich möchte dem hinzufügen, daß man am Boserseisen Scherbeit, lesharf Dern Räile is nicht alsg getan so waäre sch den Eguge au bez. liees Stalein ry. gmiegs Mährsein furchigsfaltig und lederfarbie, wie gesgngssicgenröshegt am chinesischen Hoangho. Dieses schenbild lenkte abermals meine schon so bedenklich verringerte Aufmerksamkeit ab, und nun war die Katastrophe fällig. Zwei erschreckte schwarze Augen starrten mich an, eine Lenkstange fuhr in meine linke Flanke und darauf legten wir uns zusamt dem Ra auf die Straße, von gelbfleischigen Kartoffeln eingeDer geneigte Leser sieht nun schon im Geiste, was Pelüim eines Lastwagend ersob daßz dige=Fasktrische dger Ferfracht fnagp zum Stehen gebracsfzgneiftisige Pge Pissanten zu Hilfe eilten und einige schnellfüßige Buben sofort anfingen, die Kartoffeln aufzulesen. Dies aber wirkte nun, wie wenn die Sonne durch schwere Wekterwolken bricht. Aller Zorn fröhlichen Treiben, alles griff Frucht zu bergen, bald war das Säcklein wieder verstaut, der Radler fuhr ab, obrige,wichg, tart bgggan# machen, Schaffner und Bierkutscher lachelten Jogar, die junge Maid klapperte los und nur mein, ante, trug zur Erinnerung einen kräftigen„Winrelhaken“ davon. v. Da es sinnlos gewesen wäre, den Planlosigkeiten früherer Zeiten neue hinzuzufügen und da außerdem bekanntlich niemand in der Lage ist, wirklich Unmög: liches doch möglich zu machen, hat die Bochumer Staotverwaltung zwar in den hinter uns liegenden Jayren des nationalsozialistischen, Aufbaues weder die häßlichen Flecken im Stadtbild zum größten Teile austilgen, noch die Lücken schließen können, die dieses Bild in verschiedener Beziehung aufweist. Aber mehreres hat sie doch erledigt, wie die Durchführung so großer Projekte wie das der Bauten am Friedhof Freigrafendamm, den Ausbau der Königsallee und weitere wichtige Straßenbauten und schließlich auch kleinere Maßnahmen in größerer Anzahl. Wichtiger aber als alle diese, nach außen hin natürlich stärker auffallenden Maßnahmen sind— das kann man heute schon sagen die planmäßigen Grundstücksankäufe, die die Stadtverwaltung gerade in den letzten Jayren und besonders auch in den letzten Monaten zustande gebracht hat. B# chum ist— seien wir ehrlich— in der Zeit seines ungesund raschen Anwachsens geradezu elegant verbaut worden, und man faßt sich heute oft geradezu an den Kopf, wenn man das Ergebnis dieser Bauerei vergangener Jahrzehnte nach dem Grundsatz„Jeder für sich“ nun beschaut und nach Auswegen aus den Schwierigkeiten sucht, in die unsere Zeit dadurch angesichts des stets gewachsenen Verkehrs und der gesundheitlichen Forderungen(auch und gerade im Wohnungsbau) gebracht worden ist. Aus diesen Schwierigkeiter„Heraug; zukommen, ist bei uns überhaupt nur durch Planung auf weite Sicht und mit einer unendlichen Geduld möglich, die die Oeffentlichkeit deshalb schon weniger aufzubringen pflegt, weil sie die Hindernisse nicht kennt, die die Verwaltung dabei schon in Gestalt der vielen, den öffentlichen Interessen entgegenstehenden Privatinteressen zu überwinden hat. Wie schon gesagt: Gerade die letzten Monate haben trotz der Kriegszeit der Stadtverwaltung auf diesem Gebiete der Vorforge gute Erfolge, geßracht, Pochzgg kurz vor dem Kriege, im Juni 1939, noch wichtige Häuser an der Ostseite der Hellwegstraße, das Haus Ecke Brück= und Beckstraße, Gut Havkenscherd riiz. Morgen und weitere 17 Morgen, an, der Dorstener Straße, gegenüber der städtischen Müllkippe, erworben Große Pesstraße 4, Wittener Straße 32, Humboldtstraße 57 und die sogenannte Bulksmühle mit dem zum früheren, Löchtermannschen Besitz gehörenden Gelände in Stadtbesitz über, welch letzterer Kauf besonders wichtig ist, um dort der Bevölkerung an der Herner Straße nördlich des Fuchzschnellwvggrs, einmal die ihr fehlende Grünaglage, schaffen zu können. Nur vier Monate später. im Februar 1940, wurden weitere sehr wichtige Ankäufe bekannt. Es handelte sich dabei um die Häuser Gerberstraße 7, 10, 11, 11a, 13, 15 und 21, die zur Neuordnung im Gerberstraßenviertel eines Tages verschwinden müssen, das Eckgrundstück Friederika—Hattinger Straße, das zur Abrundung der Grünanlagen Radrennbahn—Wiesental notwendig ist, sowie um zwei weitere Hausgrundstücke auf der Dorstener bzw. der Bismarckstraße. Aufnahme: E. Söhnge An Bochums Marktplatz mit dem Kubhirtezizgt zimt sogenannten"Parrotte) hat die Stadtverwal: älschlicgherweise gesagt wird; der Altemort. ur. 2 g,. 7, S und 9 erworben, die das Bild zeigt. Ihr urd uidr unr ueuz gihn u, gunf anee der Set wreristich feinz un der Raridlen conung. 8 os vin Freitag der borigen Wache mitgeteiten schones Stadbid binzerprfeczein 835 die um freies Gelände im Viertel“Vorstener, Eisabeih, das Gelände au dem bereits gurg-gtugz, FFüregie Hortegne mannschen Besitz genommen und auch für die dort zu ders bevorzugten, Stadtteil Grün= und S. * lind das ist das Erfreulichste an dieser Politik der Grundstücksankäufe in Bochum: daß man heute schon Geburtstagsgeschenk des Städtischen Orchesters für Stadtrat Stumpf zum 65. Geburtstag Harnate=Walden=gerzt! Generalversammlung im Kaufmännischen Verein Ausgabe von Heringen In dieser Woche werden in den Lebensmittelgeschäften Heringe ausgegeben. Familien mit vier Personen bekommen zwei Heringe, je zwei weitere Personen einen weiteren Hering. Vom Dach gestürzt Gegen 16 Uhr am Sonnabend fiel ein Mann aus ungefähr drei Meter Höhe vom Anbaudach eines Hauses an der Herner Straße und zog sich hierbei eine Gehirnerschütterung und Beinverletzungen zu. Er wurde einem Krankenhaus zugeführt. Der Mann war während der Dachreinigung ausgerutscht. Verlegung der Abrechnungsstellen des Ernährungs= und Wirtschaftsamtes Die bisher in der Schule Hermannshöhe 26 untergedrachte Abrechnungsstelle des Ernährungsamtes und die Bunktabrechnungssielle des Mirtschaftsamtes, ner gerg# 30. April in das, frühere Bankgebäude der Firma Droste& Tewes, Kortumstraße 93, verlegt. Die Abrechnungsstellen bleiben aus diesem Grunde am 30. April geschlossen. „Zu den ältesten hiesigen Vereinen gehört der Kaufmännische Verein, dessen Geschichte sowohl in beruflicher Hinsicht als auch in kultureller Beziehung von Bedeutung ist. In der Vergangenheit hatte er die Führung im gewerblichen Leben und hat so manchem Fortschritte, wie Sonntagsruhe, früherer Ladenschluß, Ferien für die Angestellten usw. die Wege ebnen helfen. Die Kaufmännischen Schulen der Handelskammex, verdagieg seiner Anregung und Förderung ihr Entsteher:„Was der Gewerbliche Ausschuß für das kaufmännische Leben ehedem bedeutet hat, ist nicht vergessen. Bei Beginn des Weltkrieges entstand die Vereinigte Kaufmannschaft und in neuerer Zeit die Fachgruppe Einzelhandel. Im kulturellen Leben der Stadt Bochum nahm der K. V. mit seinem hochwertigen Vortragswesen, seiner Bücherei und Förderung des Theaters seinerzeit eine erste Stellung ein. Die Verkehrsbelange der Stadt Bochum fanden durch den K. V. kraftvolle Antriebe. Ist doch en durch den K. V.„kraftvolle Antriebe. Ist z. B. der Bochumer Verkehrsverein in einer Vorstands! sitzung des K. V. aus der Taufe gehoben worden. Sind nun auch eine Anzahl der Hauptziele des K. V. erreicht, manche Arbeitsgebiete in andere Hände übergegangen, so ist ein starker Stamm doch dem K. V. selbst treugeblieben. Das bewies beispielsweise wieder dessen Hauptjahresversammlung im Hotel Monopol, bei der Kassen= und Jahresbericht erstattet wurden. Wesentliche Veränderungen gegen das Vorjahr waren nicht zu verzeichnen. Die neuen Satzungen wurden genehmigt. Der geschäftsführende Vorstand bestehend aus den Herren Nitsche, Rüger und Koch wurde mit dem Ausdruck des Dankes für die bisher geleistete Arbeit wiedergewählt. Der Jahresbeitrag wurde auf 8 RM. festgesetzt und beschlossen, soweit die Verhältnisse es gestatten, auch im neuen Geschäftsjahre den Mitgliedern durch Vorträge und mancherlei Veranstaltungen zu dienen. Der Verein steht auch in enger Fühlung mit dem Felde der da draußen, um das Band zwischen Heimat und Front lebendig zu erhalten. Den Schluß der Jahresversammlung bildete die Ehrung der Jubilare. Zwei Männer konnten auf eine 40jährige lebhafte Tätigkeit für den K. V. zurückblicken, die Vorstandsmitglieder Karl Koch und Willi Rüger. Sie wurden durch den Vorsitzenden Nitsche in gebührender Weise geehrt. Es wurde u. a. das Schreiben des ehemaligen Vorsitzenden, des verstorbenen Verlegers Otto Dierichs, verlesen, in dem er 1901 Willi Rüger zum„Vergnügungsdirektor“ für den K. V. bestellte, welches Amt der Jubilar auch heute noch führt. Karl Koch hat weit über ein Jahrzehnt als Schatzmeister dem K. V. gedient. So führten die Gedanken aus der Vergangenheit zur Gegenwart und Zukunft, eine Zukunft, die dank der Tapferkeit unserer Wehrmacht und dank der herporragenden, Führung haffnungsvoll vor uns liegt. Die Ereignisse der letzten Wochen und Tage ließen die Hauptversammlung innere Freude, nationalen Stolz und tiefe Dankbarkeit empfinden, was entsprechenden Ausdruck fand. mk. Das Städtische Orchester Bochum überreichte Stadtrat Stumpf, wie wir schon berichteten, zu seinem 65. Geburtstag die hier abgebildete, ihn selbst darstellende Büste, die der junge Bochumer Bildhauer Erich Schmidt angefertigt hat. Gleichzeitig leitete die Städtische Bläservereinigung die kleine Feier im Hause von Stadtrat Stumpf ein. am 30. April geschlossen. wurden genehmigt. Der ge Wank ii nicht Dank, nem, sie sind sehr Geeschieren. In Bochums Parks, da stehen tausend Bänke (so ungefähr, vielleicht sind's ein paar mehr), an die ich jedes Jahr mit großer Freude denke, kommt nach der Winterszeit der Frühling froh daher. Denn diese Bänke sind wie stille Plätze, wie Inseln in des Lebens laut Getriebe, auf daß man sich mit Muße auf sie setze zum Ausruh'n(oder auch in Sachen Liebe)! Bank ist nicht Bank, nein, sie sind sehr verschieden, man möchte sagen: öffentlich zum Teil, teils auch diskret, und jede Bank hat auch was anderes zu bieten, denn auch für Bänke kommt's drauf an, wo man grad' steht! Die eine hat’ne Aussicht, die bestrickend, an andern muß der Menschenstrom vorbei, die dritte ist für Zweisamkeit entzückend, die vierte ganz und gar dem Blicke freil Klar, daß auch die, die sich darauf dann setzen, verschieden sind im Wunsch und im Gefühl, wofür entscheidend, ob sie's grade kann ergötzen, allein zu sein, beziebungsweise, im Gewühl. Der Alte, den die Sonnenszu#en wärmen, schätzt es, im Bund mit mehreren zu sein, wogegen die, die für die Liebe schwärmen, (was sehr verständlich) lieber sind allein! Besonders nett sind(siehe Mitte oben) die Bänke, wo vereint die jungen Frauen mit Mutterstolz die süßen Kleinen loben und still, verklärt auf ihre Kinder schauen. „Bank Nr. 17“(oben rechts im Bilde) ist gut zum Beispiel für den Mann, der weise und mit des Philosophen geistiger Milde in Ruhe schlägt des Denkens wicht'ge Kreise! So könnte man die Beispielsreihe führen durch hundert Möglichkeiten ganz verschied'ner Art, doch sei der Spaß für ehegphzehef, eire im Grünen geht, zum Selostveschau'n gespart!, Denn grade so, wie jene, sitzend auf den Bänken, dich, der vorübergeht, wohlwollend kritisieren, brauchst du dich auch nicht darauf zu beschränken, den Blick nicht hin einmal auf sie zu führen. Dann findest schließlich du auch selbst einmal die Stelle, die dir gefällt, an der du selbst„Bankier“ willst sein und wo du wohl auch fühlst dich dann auf alle Fälle. ob du allein, zu vielen oder auch.. zu zwei'n! Flas — liih Fahrausweise zu lösen und werden in zeitlicher Reihenfolge und in beschränkter Zahl, solange der für den einzelnen Zug festgesetzte Vorrat reicht, bei den von den Reichsbahndirektionen bezeichneten Fahrkartenausgaben und Reisebüros gebührenfrei abgegeben. Ihre Abgabe Tage, für den die Zulassungskarte gelöst wurde, sle ist daher erst nach Beendigung der Reise zusammen mit dem Fahrausweis zurückzugeben. Reisende, die während der Sperrzeit mit einem beschränkt freigegebenen Zuge von einer der genannten Städte aus die Rückreise anrüssen dort eine besondere Zulassungskarte für Sorsean die Kie Pseades Aalshstenseie ckr ache ien heise ehrihte S geben. Schriftliche und fernmündliche Bestellungen kon gertsam gemacht, geben. Schr nen nicht berücksichtigt werden. Platz in der Wagenklasse des Fahrausweises. Die Gel: bittet, vor allem nochmals, Pfingstreisen aufs äußerste tungsdauer des Fahrausweises beginnt erst mut dem einzuschranken.“ Schnaps ist Schnaps... Sienst. Wirast... Bilder vom Bochumer Arbeitsgericht Zulassungskarte benutzt, setzt sich dem Ausschluß von der Fahrt und einer Bestrafung wegen BahnpolizeiPersonal=Nachrichten Die Reichsbahn ersucht, auch dieser —— für die Mittwoch-Ausgabe vom 1. Mai und für die Freitag- Ausgabe vom 3. Mai binten wir bis spätestens heute, Dienstag, 30. April, nachm. 4 Uhr aufzugeben.—Am Donnerstag, 2. Mai erscheint keine Zeitung! Morgen, Mittwoch, 1. Mai, ist unsere Geschäftsstelle vormittags bis 9 Uhr geöttnet. Besonders eilige und dringende Familienahzeigen können am Donnerstag, vormittags von 11 bis 12 Uhr in unserer Geschäftsstelle, Rathausplatz 8, aufgegeben werden. Bochumer Anzeige: E geleistet werden, gerade erst recht aber in den heutigen Auf dem Zechenplatz lauern im Winter die Wagen seine Unpäßlichtenten habe der Rtger niemals Fuhrleute. um Kohlen abzufahren, sie müssen aber Bescheinigungen erbracht. Verkehrsschwierigkeit ei Stunden warten, weil der betreffende Angestellte ten im Einzelfglle, vorgelegen haben, sic erkich Wenn einer dauernd seine Dienstpflichten vernachlässigt, so kann ihn dann kein Richter schützen, falls die fristlose Entlassung ausgesprochen wird. Auch der Umstand, daß der Betreffende Kriegsbeschädigter ist, dienst des Obmanns erst um.80 Uhr begann und man ihn dann erst durch den Fernsprecher heranholen konnte, seien ärgerliche Verzögerungen und materielle Schäden die Folge gewesen. Er habe mehrfach iß der verspätet Angekommeng, nach M 8 Je Ab 1. Mai wieder die Glücksmänner Reichslotterie der NSDAP. für das Kriegshilfswerk Mit dem 1. Mai, dem Tag der Nationalen Arbeit, erscheinen wieder die Glücksmänner auf den Straßen und Plätzen. Die Losverkäufer sind in diesem Sommer für die Reichslotterie für Nationalsozialistische Volkswohlfahrt tätig und tragen wieder ihre braune Uniform. Die Lotterie findet im Rahmen des vom Führer proklamierten Kriegshilfswerkes statt. Aus diesmal hat die Reichslotterie wieder sofortigen Gewinnentscheid. Jede Serie ist eine in sich abgeschlossene Lotterie, in der eine Million RM. Gewinne und Prämien ausgespielt werden. Für 50 Pf. schon kann man 1000 RM. gewinnen, abgesehen von den vielen Gewinnen zu 500 RM., 100 RM., der großen Anzahl kleinerer Gewinne— und noch dazu die Prämienscheine. Am 31. August 1940 werden in jeder Serie eine Sonderprämie zu 5000 RM. und Prämien zu 500 RM. und 100 RM. verlost. Der Prämienschein hat auch in diesem Jahre wieder den Kontrollstempel, der den Gewinn oder das„Nichts" des Loses wiederholt, so daß die Gewinnauszahlung unter doppelter Kontrolle erfolgt. Zulassungskarten für Pfingstreisen Von zuständiger Stelle wird mitgeteilt: „Die Reichsbahn kann wegen ihrer starken Belastung mit Kriegsaufgaben und lebenswichtigen Gütertransvorten einen gesteigerten Personenverkehr zu Pfingsten nicht hinreichend bedienen und bittet deshalb wiederholt, unnötige Reisen an den kommenden Feiertagen zu unterlassen. Um im Fernreiseverkehr die Ordnung aufrechtzuerhalten, dürfen in der Zeit von Donnerstag, 9. Mai, 18 Uhr, bis Dienstag, 14. Mai, 24 Uhr, ausgenommen Pfingstsonntag, bestimmte D- und Eilzüge, die von den Reichsbahndirektionen besonders bekanntgegeben werden, von Berlin, Bremen, Breslau, Dortnund, Dresden, Düsseldorf, Essen, Frankfurt(Main), Halle(Saale), Hamburg, Hannover, Insterburg, Kiel, Köln, Königsberg(Preußen), Leipzig, München, Potsdam, Stuttgart, Wien, Wilhelmshaven und Wuppertal nur mit besonderen Zulassungskarten benutzt werden. Befreit von der Lösung von Zulassungskarten sind der Fuhrleute, um Kohlen, abzufahr drei Stunden warten, weil der betreffende Angesteute nicht zur Stelle ist. So etwas bringt doch den ganzen Betrieb in Unordnung. Trotz Verwarnung durch den Betriebsleiter wiederholt sich der Zustand. Es folgt die fristlose Entlassung. Gegen diese erhebt der Entlassene vor Gericht Einspruch. Sein Gesundheitszustand wegen seines Kriegsleidens und die Verkehrsschwierigkeiten seien schuld. Das Gericht erhebt Beweis über die Vorfälle. Der Betriebsobmann erklärt, er habe in den Wintermonaten wohl ein dutzendmal für den ausgebliebenen Kläger einspringen müssen, damit die Kohlen schließlich mit stundenlanger Verspätung doch noch abgefahren werden konnten. Statt um 6 Uhr sei der Angestellte erst um 8 Uhr, in einem Falle sogar erst um 10 Uhr auf dem Zechenplatze erschienen. Da der BüroSigtesitet werden, gerade erst recht aber in den ben.., rungen ihm gegenüber habe er nicht vorgebracht. Für ) Hkeiten habe der Kläger niemals arzuuche jerigkeiten könnten im Einzelfaue vorgelegen haben, sie##ttären aber doch nicht die Vielzayi der Faue und die Dauer der Verspätungen. Trotz ausdrücklicher Verwarnung wegen der Folgen haben sich die Versäumnisse wiederholt. Als wieder eine 3½stündige Versäumnis eintrat, sei die fristlose Entlassung nicht mehr vermeidbar gewesen. Das Gericht mußte diese Maßnahme billigen und die Klage des Entlassenen abweisen. Mit seinem Verhalten habe sich der Kläger selbst, gußerhalb der Betriebsgemeinschaft gestellt. Die Berrievs####giplin sei in hohem Grade verletzt. Man könne ihr nicht entraten, ohne sich selbst dabei aufzugeben. Deshalb habe der Kläger aus dem betreffenden Wirtschaftsorganismus entfernt werden müssen, wenn nicht der ganze Betrieb darunter schwer leiden sollte. 82 Jahre Der Arbeitsinvalide Gottfried Schirmer, Marienstraße 26, kann am heutigen Dienstag seinen 82. Geburtstag feiern. In Völkershausen bei Eisenach geboren, kam er nach seiner Schulentlassung ins Ruhrgebiet. Seiner Militärpflicht genügte er von 1879 bis 1882 beim Insanteriereaiment Nr. 94 in Jena und beim Infantertereaiment Nr. 97 in Kassel. Dann kam er endaültig nach Bochum und fand hier seine zweite Heimat. Er trat beim Bochumer Verein in Arbeit, wo er ununterbrochen 42 Jahre tätig war. Im Jahre 1908 konnte er sein 25jähriges Arbeitsjubiläum feiern. Im Alter von 67 Jahren trat er im Jahre 1924 in den wohlverdienten Rubestand. Aus seiner ersten Ehe gingen neun Kinder hervor, von denen noch zwei Söhne und vier Töchter leben. Seine erste Ehefrau starb im Jahre 1904. Der Hochbetagte erfreut sich noch einer guten Gesundheit und verfolgt interessiert noch alle neuen Ereignisse. Dem„BA“ hat er seit 25 Jahren die Treue gehalten. Seinen Lebensabend verbringt er bei seiner Tochter, der Ehefrau Franz Dubois. Zu seinem Ebrentage kann dem bochbetagten Geburtstagskinde ein großer Familienkreis mit seinen Kindern, 14 Enkelkindern und vier Urenkeln einen frohen und sonnigen Lebensabend wünschen. Aus Ven=Gidolionen Reisende mit Wehrmac scheinen und Wehrmachtfahrkarten, Inhaber, von Zeit=, Netzund Bezirkskarten und von Karten für Bettplätze in chlafwagen. Die Deelgssungskarten sind außer dem Uebergangsreisende, 9 Behr Schlafwugen. Die Zulassungskarten sind außer dem (Vereimssänlender) Turngemeinde Bochun 1884 Himmelfahrtswanderung Abmarsch: Punkt 8 Uhr ab Ehrenmal an der Königsallee. Richtung: Herbe Blankenstein, Kosterbrucke. Stadtteil Linden=Dahlhausen In ein Bootshaus eingebrochen In der Nacht zum 18. oder 19. April sind unbekannte Täter nach Zertrümmern einer Fensterscheibe in haus in Bochum=Linden=Dahlhausen eingestiegen und haben dort einen Schlüsselbund, eine Wäscheleine, sechs Tischdecken, zwei Fenstervorhänge,, zwei Medizinbälle, eine Anzahl Schnaps= und Biergläser, verschiedene Werkzeuge und die Lederriemen der Ruderboote entwendet. Sachdienliche Mitteilungen, die zur Ermittlung der Täter führen lönnten, erbittet die Kriminalpolizei in Linden=Dahlhausen oder jede andere Polizeidienststelle. Stadtteil Weitmar Die Volksgenossin Maria Hungerige, verwitwete Lenz, Hattinger Straße 291, feiert heute in körperlicher und geistiger Frische ihren 75. Geburtstag. Sie ist Trägerin des silbernen Ehrenkreuzes der deutschen Mutter. Zu ihrem Ehrentage wird ihr mancher Glückwunsch zugehen. Stadtteil Langendreer Gestern konnten die Eheleute Ernst Oppermann und Frau Emma geb. Gieselmann, Im Uhlenwinkel 13, das Fest ihrer silbernen Hochzeit feiern. Aus dem Nachbalgeriel Stadt Wattenscheid Konzert der Vereinigten Männerchöre für das Kriegshilfswerk Deutsches Rotes Kreuz Von vorbildlicher Sängerkameradschaft und mustergroßen Massenchores von der Leistungsmöglichkeit der Gesamtheit Kunde gaben, entschlossen sich auch die einzelnen Vereine, in Gruppen zusammenzugehen und somit zu einer Einheit sich zu verbinden, die über die klangliche Wirkung kleinerer Chöre hinaus den Vorträgen eine weit stärkere tonliche Eindringlichkeit gab. In drei Gruppen trat man an, davon die erste unter der Leitung des stellvertretenden Kreischormeisters Anton Schneiders sich dem Volkslied verschrieb und als besonders anspruchsvolle Arbeit das vielgesungene stimmungsvolle„Morgenlied“ von Rietz zur Wiedergabe brachte. Die zweite Gruppe führte Studienrat Eugen Klein, der mit seinem aus drei Vereinen gebildeten größeren Chor zwei schwere Hugo Kaun sich gewählt hatte. War der Eindruck der ersten Gruppe schon überaus günstig und erfreulich, das zumal bei den prachtvollen Bässen, so konnte man in der zweiten Gruppe die große musikalische Leistungsfähigkeit der Sänger bewundern, die in den Chören„Sternennacht" und„Berge" trotz der gesanglichen Schwierigkeiten einen Vortrag boten, vor dem man ehrlichen Respekt empfinden mußte.„FFür den eingezogenen Willi Giesen übernahm F. Bonrath die Leitung der dritten Gruppe, die neben einem SilcherLied zwei zeitgenössische Chöre von Robert Pracht und bscgezst, Hebede, Vormbols,(8445 Veranstaltung bereit fanden und in sonne", unter Leitung von Musikzugführer Biermann erfolgreich erweitert. Dr. Josef Schwermann Stadt Wanne=Eickel Metallspenden bergeweise... Gestern wurden die Wanne=Eickeler Metallspenden für den Führer abtransportiert. Die Lastkraftwagen mußten eine ganze Menge Fahrten machen, um das viele auf dem Städtischen Fuhrpark zusammengetragene Metallgut zum Güterbahnhof zu schaffen. Ein Blick auf die großen Metallberge brachte eine Buntheit von gespendeten Metallteilen. Von kupfernen Kesseln bis zu Bergen von Bleisoldaten war alles vertreten. Riesenberge von Kupfer. Messing, Blei, Zinn usw. verschwanden nach stundenlanger Transportarbeit, Aus der NS.=Frauenschaft— Deutsches Frauenwerk Dienstag, 30. April Ortsgruppe Griesenbruch. 15 Uhr: Kindergruppe in der Alleeschule. 16.30 bis 18.30 Uhr: Kindergruppe Alleestraße 79. 17 Uhr: Sprechstunde der Ortsfrauenschaftsleiterin im Heim, Metzstraße. 18 Uhr: Zusammenkunft der Zellenfrauenschaftsleiterinnen im Heim, Metzstraße.— Ortsgruppe Ehrenfeld. 15 Uhr: Kindergruppe für Kinder über sechs Jahre in der Bismarckschule.— Ortsgruppe Felsenburg. 16 Uhr: Kindergruppe in der Verwaltungsakademie. —Ortsgruppe Hunscheidtsfeld. Der Gemeinschaftsnachmittag wird auf Dienstag, 7. Mai, 16 Uhr, verschoben.— Ortsgruppe Wiemelhausen. 15 Uhr: Kindergruppe in der Borgholzschule.— Ortsgruppe Weitmar=Nord. 20 Uhr: Jugendgruppe im Heim an der Hammer Straße.— Ortsgruppe Linden. 16 Uhr: Arbeitsbesprechung für alle Abteilungsleiterinnen, Zellen= und Blockfrauenschaftsleiterinnen im Heim.— Ortsgruppe Dahlhausen. 15 Uhr: Arbeitsstunde. 16 Uhr: Singen in der Augustaschule. 19.30 Uhr: Kursus für Säuglingspflege.— Ortsgruppe HofstedeRiemke. 15 Uhr: Kinder im Josef=Wagner=Heim. 14.30 bis 17 Uhr: Handarbeit„Neues aus Altem“. 15 bis 16 Uhr: Sprechstunde der Ortsfrauenschaftsleiterin und der Abteilungsleiterin Volkswirtschaft—Hauswirtschaft.— Ortsgruppe Marmelshagen. 16 bis 17 Uhr: Arbeitsbesprechung für alle Abteilungsleiterinnen, Zellen= und Blockfrauenschaftsleiterinnen. Abschließend Gemeinschattsnachmittag Alle Frauen sind herzlich eingeladen.— Orisgrippe, Geg. hof. 14.30 Uhr: Kindergruppe: 20 Uhr:„Frühlingsseker“ Schmied" bildeten die mit stürmischem Beifall aufgenommenen Aufgaben des von Eugen Klein geführten Gesamtchores. Der großartigen Wirkung namentlich dieses zweiten Programmteiles konnten sich die sehr zahlreichen Zuhörer nicht entaiehen und feierten die vorbildliche Gemeinschaft der Wgesangvereine mit herzlich Wattenscheider Männeranerkennendem Beifall. ** Deutsche= Chöre zu der Instrümental war das Programm durch geschmackvolle in und Vorträgen eines Gaben des Musikzuges der Zeche„Centrum=MorgenNeue Bereichsmeister im Großdeutschen Fußballsport Zu den elf Bereichsmeistern im deutschen Fußbagsport baben sich am Sonntag zwei weitere Vereine gesellt, Rapid Wien errang zum 13. Male die Meisterschaft der In Niedersachsen erzielte der VfL. Osnabrück im Rückspiel Bilh aidz PVelscsggelse dasepil del Ttäisher In Berlin=Mark Brandenburg gab es das erste BereichsEndspiel zwischen Union Oberschöneweide und Blau=Weiß Der IS. Sunichauf„gaer aural BodianFünf Gruppen am Start der 4,6 km langen Strecke bduo, eun guie goic. 4u5: Grupzg.', SHäihgelsser Schwimm= und Kanuvereine: Gruppe 4: 2. der Gruppe Zliage 2' Kiesiere Pürse und Bor=, Ruder=, schalien Berlin, das Blau=Weiß mit:1(:0) siegreich sab. In der Nordmark sicherte sich Eimsbüttel vor 10 000 Zuschauern im ersten Spiel gegen den Hamburger SV. mit:1(:1) einen unerwartet hohen Sieg. Schalke— Fortuna schon am 19. Wann und wo sie spielen— Der Deutsche Fußballmeisterschaft-Gruppenspielplan Das Reichssachamt Fußball gibt den vollständigen Spielplan der Gruppenkämpfe um die Deutsche Meisterschaft bekannt. Die Gruppe 3. in der die westdeutschen Meister spielen, hat bereits zwei Spieltage abgewickelt. Die ursprünglich bis zum 26. Mai vorgesehene Pause ist hier um acht Tage verkürzt worden. 19. Mai: Schalke 04— Fortuna Düsseldorf in Gelsenkirchen, SC. 03 Kassel— Mülbeimer SV. in Kassel.— 26. Mai: Mülheim— Schalte in Köln. Kassel— Fortuna in Kassel. — 2. Juni: Fortuna— Mülheim in Düsseldorf, Schalle— Kassel in Gelsenkirchen.— 9. Juni: Fortuna— Schalke in Düsseldorf, Mülheim— Kassel in Köln=Mülbeim. Die Termine der übrigen Gruppen werden wir jeweils von Sonntag zu Sonntag mitteilen. Fußhallnachleie Witten 92— TV. Eickel:1(:1) Nach wenig überzeugenden Leistungen endete der Meisterschaftskampf in Witten mit einem mageren Unentschieden, obwohl ein knapper Sieg des Tabellenzweiten auf Grund seiner besseren Gesamtleistungen verdient gewesen wäre. Durch einige Urlauber verstärkt, setzten die energisch kämpfenden Wittener dem technisch reiteren Können des Gegners einen Kampfgeist entgegen, der ihre spielerischen Schwächen vollkommen ausglich. Im Anfang zunächst schien es, als wollten die Wittener ihren Sieg aus der ersten Serie wiedervolen. Harte Arbeit hatte die Eickeler Abwehr in den ersten Minuten zu leisten. Erst allmählich lief das Spiel der Gäste an und der jugendliche, ganz ausgezeichnet haltende Wittener Torbüter hatte sofort Proben seines Könnens abzulegen. Nachdem Bonner einmal frei vor dem Tore tebend eine günstige Ehance ausgelassen, datte, war die Eickeler Füdrung Mitte der ersten Halbzeit durch Rattev fällig. Erst binier der Linie hielt der Wittener Hüter den! um Scharslaut des Eickeler, Halblin gng, zzu welteren. Verlaizsuz) Handvaleils des BIr. 48 gegen Tgg., Hollzgshause eboc age#gr votlowgztend zse½ im Straftaug,.) Stadiont Holsterbausen wird in närier, Ferevung antreten. ovge.; den Sperstand-Blenige Rinusen vor der Pause Bis. 48 int ebensals verstärtt durc früvere Spieler. von für ihre Gaue und die levien„Mlnuzes, aufgagende Romente Im Btgzrge Host isnt der##himann aidselsbsereine:), Fusbaumarzscogterznannsgentetl se: Iiel ist daz Ztadion an der Castkropet Straße. Jiel ist das Staoion an der Castroper Straße. Die Bochumer Erfolge beim Geländelauf„Rund um den Seilersee“ Wie schon gemeldet, kamen Bochumer Läufer beim Gepel(Post Bochun Balkenhol(Luftwassen=Sp. Güterloh), 4. Scharlach(Post Bochum), 5. Burghardt(Benzol=Verband, Bochum). 1. Mannschaftssleger: Lustwassen=Sp. Güterslob. Klasse IV Hitler=Jugend 1(Jahrgang 22/23), 4,5 Kilometer: 1. Eichner(TuS. Meschede), 2. Maß(OSV. Hörde), 3. Karasch(Post Bochum), 4. Jox(Post Bochum). 1. Mannschaftssieger Postsportv. Bochum, Z. Mannschaftssieger OSV. Hiller=Jugend 1(Jahrgang 22/23), 3 Kllometer: 1. Jautak(Stamm 4/259, 2. Schmidt(Rote Erde Iserlohn), 3. Baer(Post Bochum), 4. Buhrmann(EHW. Bochum), 5. Segietv„(Bochumer. Verein), 6. Nlemeyer band). 1. Mannschaftssteger: Hüttenverein Dortmund 26., 2. Mannschaftssleger: Bochumer Verein 30 Punkte., Klasse V. Hitler=Jugend(Jahrgang 24 und jünger), 2 Kilometer: 1. Gunkel(Post Bochum), 2. Ettemeyer(Tus. Iserlohn). 3. Muyken(Bielefelder Turngemeinde), 4. Dettmar(Post Bochum), 5. Köller(Post Bochum). 1. Mannschaftssieger: Post Bochum, 8 Punkte; 2. Mannschaftssieger: BSG. Hoesch Dortmund, 21 Punkte. Handball am Himmelfahrtstage VfL. 48 Bochum— TuS. Holsterhausen Nachmittag des Himmelfahrtstages spielt die erste allels des B/L. 48 gegen Tus„Hollzerhausen im BfL.= tung schlagen werden. * WKG. Eickhoff—. VfL. Bochum 48:20 Am Sonntag traf die WKG. Eickhoff auf eigenem Platz auf die Mannschaft des VfL. Bochum 48. die sich durch mehrere Spieler, darunter die bekannten Spieler aus der Gaumannschaft, Rademacher und Meier, verstärkt hatte. Der B/2. Bochum 48 kam zu einem übertgggzghreg##g###er in erster Linie auf die Verstärkung zurückzuführen war. Hockey in Bochum VfL. Bochum 48 gegen Gelb=Blau Essen— ein Hockeyturnier für westdeutsche Juniorenmannschaften Die Hockeyabteilung des VfL. Bochum 48 veranstaltet am Pfingstsonntag ein Hockeyturnier für, Juusorenmannschaften von Rheinland und Westfalen. Es ist das erste Mal, daß Bi5 Bochum 48 hat die derzeit besten Juniorenmannschaften Dre albhale. Fer ig, bez fgS=I, Bagun, um vor. Sportamt„Kraft durch Freude“ Dienstag, 30. April Fröhliche Gymnastik und Spiele für Frauen von 15.45 bis 17 Uhr, Harmoniestraße 2. Spezialgymnastik für Frauen von 19.30 bis 20.30 Uhr, Harmoniestraße 2. Italienischer Sieg am Montag beim Reitturnier in Rom— Füns Deutsche unter den ersten Sieben Bei der Fortsetzung des Internationalen Reitturniers in Rom siegte im Springen um den Littorio=Preis der italienische Oberstleutnant Bettoni mit Judex II nach einem fehlerlosen Ritte, der von 71 Konkurrenten überhaupt nur drei gelang! Zweiter und Dritter wurden mit ebenfalls 0 Fehlern, aber schlechterer Zeit die Deutschen Rut#meister Weidemann mit Aland und Major Momm mit Alchimist. Die weitere Reihenfolge war: 4. Rittmeister von Platthy (Ungarn) mit Medve; 5. Rittmeister Hasse(Deutschland) mit Notar: 6. Rittmeister Brinkmann(Deutschland) mit Oberst und 7. ebenfalls Rittmeister Brinkmann mit Wotansbruder. Die Pserde vom 4. bis zum 7. Platz hatten je 4 Fehler. des Westens eingeladen, die auf allen Plätzen des Bochumer Am“ ionalen eertag, des dentschen, Poltes kommt die Mannschaft des Vereins, Gelvolau Enen, nac Bocum, um vormittags im Bochumer Stadion mit den VfL.ern die Schläger zu kreuzen. Die Essener sind als eine kampffreuvige Mannschaft bekannt, gegen die die Bochumer sich gewaltig anstrengen müssen. Gelh=Blau Essen nimmt auch an dem Bochumer Pfingst=Hockeyturnier teil. Hörmann gewinnt„Rund um Dortmund“. Die Fernfahrt„Rund um Dortmund“ hatte mit über 200 Fahrern bei ihrer 19. Wiederholung eine ausgezeichnete Besetzung gesunden. Unter den 17 Teilnehmern der befand sich auch der deutsche Amateurstraßenmeister Ludwig Hörmann(Wehrmacht[München), der nach Zurücklegung der 130.1 Kilometer langen Fahrt zu einem sicheren Spurtsieg vor dem Kölner Decker und Keßler(Nürnberg) kam während die Hauptgruppe mit sechs Minuten Rückstand von dem Bielefelder Wilkenloh ins Ziel geführt wurde. Bereits nach 25 Kilometer, kurz vor Herne, wurde die mit zwei Minuten Vorgabe gestartete B= und=Klasse von den =Fahrern eingeholt. Erst hinter Bochum bei Witten gab es die ersten Ausfälle, bis dann die Berg=und=Tal=Fahrt Auf dem Schnee das Feld in viele Gruppen zerriß. Herbert Schmidt(Chemnitz), Kittsteiner(Nürnberg) und Breuer (Köln) wegen Kettenschadens streckten nacheinander die Wafsen. Die eigentliche Entscheidung siel auf dem Eulenbera bei Fröndenberg nach etwa 90 Kilometer. Aus, einer 28ipligen Spitzengruppg, hehgupteten sich, Hörmann,„Deuer. Kezier und die beiden Bielefelder Vennedey und Wilkenloh vorn, die nach und nach ihren Vorsprung vergrößerten. Bei Lünen stel Vennedey ab und später auch sein Landsmann Wilkenloh, so daß der Endspurt nur drei Fahrer im Kampf sah, von denen Meister Hörmann klar überlegen war. Ergebnisse: Rund um Dortmund, 130,1 Kilometer: 1. Ludwig Hörmann(Wehrmacht):46:00 Std., 2. Franz Decker (BNV. Köln), 3. Konrad Keßzler(Nürnberg), beide dichtauf, 4. Wilkenloh(Bielefeld):52:00 Std., 5. Siebl(München), 6. v. d. Plym(Dortmund), 7. Heiduck(Tortmund). 8. Zimmermann(Wuppertal), 9. (Duisburg). 11. Vennedev(Bielefeld), 12. Bronold(Cdemnitz). 13. Henning(Dortnund), 14. Bokarren(Remscheid), 15. Remmling(Wuppertal). 16. Altmann(Buer), 17. Schleiit für gore Gaue gersspzeget ter(Mün ggfmanzgi(ompruch:(16—18 Jahre). BZ ,d1, 918 Zeumümyer, Posien Hex 35 Sligmeier: 1. Tchaller(Hompruch).02.00.“ 2— Alters: Erstes Berufsstraßenrennen 1940 Im Häusermeer des Berliner Nordens wurde die neue Sträßenrennzeit der Berufsfahrer mit großem Erfolg eingeleitet. Rund 80000 Zuschauer erlebten einen spannenden Kampf, der mit dem Siege von Scheller(Schweinfurt) vor dem Eramateur Hackebeil(Chemnitz) endete. Das Rennen wurde leider von Zwischenfällen stark beeinträchtigt, so daß eine Reihe von Fahrern wie Schultensohann, Arents, Heller und Wesenberg wegen Materialschadens nicht mehr bei der Entscheidung dabei sein konnte. Ergebnis: Rundstreckenrennen über 105 Kllometer: 1 Seehler, SaxegeterZgen. Strafraum brachten, Kampf unentschieden. unten autregcnde Momonte Im. 2/12=: Sepet. 2, 24h, butet Topspieste, Dse anderen vonen der 35 Kuomeier: I. Soaner wongruch).=92.39 Sod. endeie der seperteno; usche—— Bochumer Mannschaft sind edensadls aut beievt, so das man klasse, 55 Kllometer: 1. Alt(Barmen, 1146 Std. gard) 2 Vo..“ Möllert“(Schweiituri) a; Hasiswpald 7Levnitz), 9. Meyer(Chemnitz), 10. Sztrakati(Wien) je 0., eine Runde zurück: 11. Schild(Chemnitz), 12. Stach(Berlin). VfL. Bochum 48 in Oberhausen. Nach seinem Siege über den EXB. Schwarz=Weiß Essen stellt sich der starke VfL. Bochum 48 am 1. Mai in Oberhausen vor Rot=Weiß hat dort am letzten Sonntag gegen Westsalia Herne unentschieden gespielt und wird auch Bochum scharf prüfen. =Schach=Wettkampf Westsalen=Süd— Essen Am Donnerstag, 2. Mai, findet in Essen ein großer Schachwettkampf zwischen dem Gau Westfalen=Süd und dem Gau Essen statt. An 100 Brettern wird gespielt. Gauwart Breidenbach spricht über das Thema„Schach ins Volk“. Danach werden die besten Mannschaften der beiden Gaue antreten, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Außer dem Wanderpreis des Gaues Westfalen=Süd stehen Preise der Friedrich Krupp AG. und der Stadt Essen bereit. nsg. Bochums Schachspieler im Kampf Das Meisterschaftsprogramm der dritten Vorrunde um die Bochumer Schachmeisterschaft mußte noch in letzter Minute umgeworsen werden. Die Begegnungen Echterhoff Eckel, Müller— Kröger und Birkenfelder— Hagedorn wurden auf Dienstag verlegt. In Gruppe I geht Wittenbergs Siegeszug weiter. Auch Wein mußte in 29 Zügen die sen strecken. Thiedig und Groll spielten eine wechselvolle Partie, die schließlich nach einem Fehler von Groll für Thiedig siegreich endete. Abgebrochen wurde die Begegnung Strätling— Fiebig mit Siegesaussichten für Strätling. Die Niederlage des Spitzenreiters der Gruppe II. Eckel, durch Sander kam völlig überraschend. Dadurch haben alle Spieler dieser Gruppe noch Aussichten, den Gruppensteg zu erringen. Im Gegensatz hierzu brachte der dritte Spieltag Gruppe si eine Klärung. Möller steht in seiner Hängepartie aegen Rinkleff auf Gewinn und damit vor dem Gruppensieg. Die Hängepartien werden Dienstag ebenfalls zu end gespielt. Deutsche Arbeit im Zeichen der Goldenen Fahne Der deutsche Sozialismus marschiert unentwegt weiter— Die im Leistungs: kampf 1939/40 ausgezeichneten Betriebe des Gaues Westfalen=Süd NSG. Trotz des Krieges ruht bei uns keineswegs das Bestreben, die Betriebsgemeinschaft immer enger zu gestalten und aus diesem Gedanken heraus den Geist und die Einstellung gemäß den von der Deutschen Arbeitsfront erhohenen Forderungen zu fermen. Die eschcen ehtegie eschenesie sc chäeher Jahr wächit, brggdr hind größer ist der zu verze vertreter des Führers persönlich be1. Mai bom Stellvertreter, des Führers persönlich bekanntgegeben werden, sind wir in der Lage, nachstehend die Betriebe zu benennen, deren Auszeichnung mit dem Gaudiplom oder einem Leistungsabzeichen bisher schon feststeht. Es erhielten: „Gaudiplom für hervorragende Leistungen“ Wloktuizit stza#fen'chaft AG., Büro Von Ernst Stein, M. d.., Gauobmann der DAF. Westsalen=Süd NSG. Der Leistungskampf der Betriebe 1939/40 ist abgeschlossen. Im Gau Westfalen=Süd können wir mit Befriedigung feststellen, daß auch diesmal wiederum rund 100 neue Betriebe ausgezeichnet wurden. Es ist eine Bekundung des erfolgreichen Strebens, das Werk, die Fabrik, die Zeche zu einer Heimstatt für die Gefolgschaft zu machen. Die Schaffenden sollen sich ihrer Arverbunden fühlen. Sie sollen mehr in seben als eine Bröglicht pon Zetrietezführer und Gefolg1. Allgemeine Elektrizitätsgesellschaft 2 Aishemeine Outskranterntase der Stodt Doctund, 3. Bank der Deutschen Arbeit AG., Filiale Bochum, 4. Vertrams, Heigrich, Aktieggssellschgft., Siegen, 5. Brandt, Corl, Bauunterneymung, Tortmund, 6. Brauerei Nies=Weißenburg, Aktiengesellschaft 7. Brügelmann, Söhne, Dortmund, 8. W. Brügemann& Sohn, Dortmund, 9. Bark& Leonard. Maschinenfabrik, Daxrtmund, 10. Commerz= und Privat=Bank,„Aktiengesellschaft, Fi11. Deutsche Bank Aktiengesellschaft, Filiale Siegen, 12. Deutsche Edelstahlwerke Aktiengesellschaft, Magnet13. Dorstfelder Dampfziegelei H. Schulte=Witten&am;Co., 14. Dortmunder Brotfabrik Ernst Kummer, Dortmund. 15. Dortmunder Union=Brauerei Aktiengesellschaft, Dort16. Dortmunder Schürzenfabrik Josef M. Dalhoff, 17. Gebr. Eickhoff, Maschinenfabrik und Eisengießerei, 18. Erdmann, Eduard, Baugeschäft für Hoch=, Tiefund Betonhau, Dortzund, 19. Erdmann, Heinrich, Ihmert, 20. Eversbusch, August, Haspe i. Westf., 21. Grüne, Hermann, Bonbonfabrik, Hagen, 22. Gießerei Vorhalle Gebr. Becker, Hagen=Vorhalle, 23. E. Heitkamp, Tiefbaugeschäft, Wanne=Eickel, 24. Hoesch Aktiengesellschaft, Hüttenwerk, Dortmund, 25. Gebr. Kaiser& Co., Beleuchtungskörperfabrik und Metallwarenfabrik, Neheim(Ruhr). 26. Klein, And., Fraßrapxik, Filiale Dortmund, 27. Köster, Wilhelm, Tiefbauunternehmung, Hagen, 28. Linden, Karl. Brunnen=Zentrale, Bochum, 29. E Lumbeck, Buch= u. Zeitschriftenhandlung, Bochum, 30. Mansfeld AG. für Bergbau und Hüttenbetrieb, Berlin, Zeche„Mansfeld 115“. Begog=Jangenhreer A1. Müser=Brauerei, Aktiengesellschaft, Boch.=Langendreer, 8. Postamt Werl, 83. R. Rinker. Bau 34. Röttger, Kurt, 36. Sauerländischer Autovertrieb Theo9 86. Sägewerk Carls=Aue Westhelle,& Co., 37. Siegener AG. für Eisenkonstruktion, Brückenbau und Verzinkerei, Geisweid, 38. Siegener Kreisbahn G. m. b.., Siegen, 39. Siegwerk Gebrüder Schuppener, Siegen, 40. Fr. Sobbe, G. m. b. H. Dortmund, 41. Sparkasse der Stadt Herne, Herne,. 42. Schlieper G. m. b.., Kettenwerke, Grüne, 43. J. B. Schroer.=., Betonsteinwerk, Dortmund, 44. Gebrüder Schuß, Kom.=Ges., Siegen. 45. Schulte, Heinrich August, Eisen=Aktiengesellschaft, 6. Vogt, Heinrich, Westfälischer Fernverkehr und Spedition, Dortmund. 47. Warsteiner Textilwerke, G. m. b.., Warstein, 48. Wedekind, Carl. Uhrmachermeister, Bochum, 49. Wickmann=Werke Aktiengesellschaft, Witten=Annen, 0.;, Willich, Isolierungeg,„Dortmund, 51. Wunnersche Bitumen=Werke G. m. b.., Unna, Leistungsabzeichen„Vorbildliche Berufserziehung“ 1. Dortmund=Hörder Hüttenverein AG., Werk Dortmund, 2. Flottmann AG., Herne, 3. Gewerkschaft des Steinkohlenbergwerks„Friedrich der Große“, Herne. Leistungsabzeichen„Vorbildliche Förderung von Kraft durch Freude“ 1. Berrang, Carl, Elektro=Handelsgesellschaft, Dort2.„Deutsche Union“, Bausparkasse für Stadt und Land, G. m. b.., Dortmund, 8. Eisen= und Hüttenwerke AG., Bochum, 4. Eisen= und Metallindustrie E. Blum, Wattenscheid, 5. B. Gerritzen& Söhne. Wattenscheid, 6. Hochfrequenz Tiegelstahl G. m. b.., Bochum, 7. Lohmann& Stolterfoht AG., Witten, lichen Werksschaft zur Betriebsfamilie, zur vorbildlichen Merksgemeinschaft auch Vorau=Pationalsozialigischer Mästerhöchsten Auszeichnung: Nationalsozialistischer Musterder in un) ger demt Vorjahr wiederum erhöbt. Das ist de Keaslgangs der Velietesenetuilgal an Wben Ver ken. Was dieser auf„Arbeitzkamegzschaft, lanst und vollbracht werden, die ig, Pöoßi jorzenden ov ztsgaffenden, sich um ihr Wohl sorgenden führer den mitschaffendegzz)16 um gre densarien ist 5a Arbeitstameraden b,Egaffende versangt mit Recht handtrieb ist dann eine uneinnehmbare Burg, die allen Stürmen trotzt. Das Schicksal der Gesamtheit unseres Volkes hängt von der Erfüllung dieser Borzggung.Bz, R4gfhstzgee sind die Zellen, aus denen sich, der Wirtschaftskörver unseres Staates zusammensetzt., waß dieser Körper nach jahrzehntelangem Siechtum gesundete und die harten Anforderungen des Krieges so ausgezeichnet bewältigt, ist zu einem guten Teil das Verdienst der Deutschen Arbeitsfront. Ihrer Erziehungsarbeit, ihrem unermüdlichen Exerzieren des Gemeinschaftsgeistes im Betriebe, in der kleinsten Zelle, ist die Ueberwindung der einst künstlich ngeimpften Krankheitsstoffe zu verdanken. Für sie ist so jede Goldene Fahne eines Musterbetriebes ein Triumphzeichen. Sie wird unermüdlich daran arbeiten, daß über jedem deutschen Betrieb dieses Siegeszeichen des „Bir alle wissen, daß diese Erziehungsarbeit und ihe Erfolg mit seinen vielfachen Auswirkungen den Plutokratien Grund für ihren Ueberfall auf Ihre Nutznießer wollen nichts von sozialer Gerechtigkeit für die Schaffenden wissen. Sie fürchten für ihren Feudalismus und ihr sattes Drohnendasein. Deshalb trachten beivielhaft virt. ul gelingen. Der dentsche Arbeiter weiß, daß er in diesem eisgent schsr, eang die ger unsere Kinder und Kindeskinder. 8. J. ,D. Neuhaus, Witten=Heven, 12. Steinwerke Meys& Co., Betriebsabteilung Krum14. Dortmunder Drahtseilwerke G. m. v..,.—. Leistungsabzeichen„Vorbildliche Sorge um die Volksgesundheit“. 2. Metallwerke Neheim, Goecdke& Co., R.., Nebeim burg, 6. Wrratrr Berg, Bau= und Halzindustrie, DreisTiefenbach. Leistungsabzeichen„Vorbildliche Heimstätten und Wohnungen“ 2. Vereinigte Elektrizitätswerke Westfalen AG., Dortmund. Leistungsabzeichen„Vorbildlicher Kleinbetrieb“ j. Kremer, Johann, Schuhwaren, Herne, 2. Leye, Otto, Konditorei, Witten, 3. Löwen=Aggtheke, Hamm, 4. Metten, Wilhelm, Metzgerei, Finnentrov, 5. Schmitz, Dietrich, Meßgerei, Witten=Annen, 6. Vonscheidt, Fritz, Elektromechanikermeister, Bochum. Bochum kann stolz sein! Bochum kann stolz darauf sein, auch im diesjährigen Leistungskampf der Betriebe— soweit die Ergebnisse süinf Veriebe wurden zu Naionalsoztalstischen Riaster: betrieben erklärt, neun erhielten das Gaudiplom für hervorragende Leistungen bow. Pzbscg, gleinberiebes bestätigt. Hinzu kamen vier„vorbitdliche, Kleigbetriebe“ und die Verleihung von insgesamt zehn Leistungsabzeichen an Bochumer Unternehmungen. In diesem Jahre sind unter den mit dem GauFillale Bochum, und Eisengießerei, Karl Linden, Brunnenzentrals,„EF. „Mansfeld 1/5“ Bochum=Langendreer, AG. Bochum=Langendreer und Carl Wedekind, Uhr machermeister. Zum„vorbildlichen Kleinbetrieb“ wurde der des Elektromechanikermeisters Fritz Vonscheidt erklärt. Das Leistungsabzeichen für„Vorbildliche Förderung von Kraft durch Freude“ erhielten die Eisen= und Hüttenwerke AG. und die Hochfrequenz=Tiegelstahl G. m. b. H. zuerkannt. Alle diese Auszeichnungen sind nicht wieder, in dem mit dem 1. Mai 1940 zu Ende gehenden Leistungskampf 1939/40 neu erworben worden, Auszeichnungen, zu denen Bochum den so mit Anerkennung bedachten Betrieben nur Glückwünsche darbringen kann! Aus Westfalen und Rheinland Ein Kegelklub der Alten Hohenlimburg, 25. April. Kaum allgemein bekannt dürfte es sein, daß hier ein Kegelkluh besteht, %."„42 Erzählung aus den Weltwallkämpfen Zenelckeienen von Franz zriedrich Oberhaufer Der alte Schneidler war mit seiner Erzählung aus: dem großen Weltkrieg zu Ende gekommen.„Es war eine finstere Nacht“, schloß er,„das Ziel war erreicht. 2e Dut; ers Zugführer Pranger r. Geop hate viele öim verbanke ich mein JZeben. Weid nicht, wohin er dann verweht wurde. Tut mir leid, konnte es ihm „Zoseph, der Aelteste, der in den nächsten Tagen nach einem kurzen Urlaub in das Feld mußte, hörte seinem Vater schweigend zu. Es war ein ziemlich erregtes Gespräch der Erzählung vorausgegangen, das durch die ein wenig selbstsichere Art des jungen Soldaten hervorgerufen worden war. „Habe ich nicht Preise, Vater?“ hatte er gefragt, „Bin ich nicht auf allen Sportplätzen zu Hause? Stell ich nicht meinen Mann?“ „Freilich", erwiderte der Vater,„ich anerkenne das auch alles. Aber Feld und Kampf an der Front sind nicht das Gleiche wie der Kampf auf dem grünen Rasen ader im Ring! Du vergißt, daß wir alten SoldaErfahrungen haben..“ sen oder im „Ihr mußtet sie euch auch erst erohgah Feh. erregt und ungeduldig.„Ich habe einen Namen, ich werde in den Zeitungen genannt, ich werde...“ „Generationen“, warf der Vater ein.„Draußen fragt niemand nach dem Namen. Da sitzt der Wert wo anders. Hier vor allem...“. Und er zeigt an das Herz, an den Kopf.„Mut und Klugheit. und vor allem die herzliche Kameradschaft, die bedeuten oft viel „Generationen“, wiederholte Joseph, und er machte eine abwehrende Handbewegung.„Kampf ist Kampf!“ Der Vater nickte nur. Das Gespräch schien damit erledigt zu sein. Es wurde still in der Familie.... Vierzuhn Tage später stand Joseph Schmeidler bereits irgendwo im Westen auf Wache. Dem Abend war ein ziemlich heftiges Artilleriefeuer vorausgegangen, auch hatten sich einige Patrouillen des Feindes vorgewagt und mußten zersplittert werden. In einem winzigen Sektor entstand ein, ziemlich Kampf. und ehe Joseph sich dessen versah, spritzte das Feuer der Granaten in die Nacht. Rauchschwaden zogen über das gutgesicherte Feld. Irgendwo polterten die Geschütze. Soldaten waren nach vorne geeilt, Alarm war gegebeg worden. Nichts mehr war da, bis auf den Kampf. Nach kurzer Zeit wurde es unheimlich still. Im fahlen Dämmern erkannte Joseph eine Gestalt. Sollte es ein Verwundeter sein? Er beobachtete, dann legte er alle hindernden Dinge ab, und ohne weiter zu überlegen, schlich er vorwärts, fiel nieder, kroch weiter, bis er zu dem Manne kam. Es war ein Feldwebel. Verwundet, gefangen in niedrigen spanischen Reitern. Joseph begann den Mann zu befreien. In die gefährliche Stille hinein prasselte manchmal das Feuer von Maschinengewehren. Dann wieder löste sich in der Nähe der dumpfe, Knall einer Granate. Irgendwo stieg, eine Leuchtrakete auf. Es war eine harte Arbeit, die Joseph leistete. Oftmals mußte er aussetzen und still liegen. Endlich konnte er von Trichter zu Trichter in die eigenen Linien zurück. Der Feldwebel kam zu sich. Hilfsbereite Hände bemühten sich um ihn. Er erkannte klar seine Lage. Er streckte Joseph, die Hand entgegen.„Dag, sagte er mühsam,„mein Dank, junger Kamerad!“ griff sie, sagte kein Wort.„'s ist ja meine Pflicht!“ gab er zurück, nachdem er eine Weile nachdenklich war. „Pflicht“, sagte der Feldwebel,„wir sind im Alter weit auseinander. Sie könnten mein Junge sein. Aber es freut mich..: die neue Generation ist auch mit einem Herzen begnoßefl.,.ub ein—=—4 „Generationen fiel es Joseph ein, während er dem Manne nachblickte, der auf einem Wagen in die hinein davonfuhr.„Generationen: Er an seinen Vater denken. Als er sich umwendete, sah er eben, wie ein Mann die Meldung aufschrieb:„Aus dem Vorfeld durch den Schützen Joseph Schmeidler in Sicherheit gebracht: Feldwebel Sepp Pranger....“ kannt dürfte es sein, daß hier ein Kegelt dessen Mitglieder ein Durchschnittsalter von 77 Jahren haben. Dabei ist unter diesen Unentwegten noch einer, der als Senior den 91. Geburtstag längst hinter sich hat. Gut Holz! Der Igel und der Radfahrer Hilden, 29. April. Ein Radfahrer überfuhr in der Dunkelheit einen auf der Straße liegenden Gegenstand. Im gleichen Augenblick mußte er zu seinem größten Schrecken feststellen, daß aus beiden Schläugen die Luft entwich. Bei Feststellung der Ursache des bösen Mißgeschicks stellte sich heraus, daß der Radler einen Igel überfahren hatte. Die scharfen Stacheln des Tieres hatten beide Mäntel glatt durchstoßen. Während der Radfahrer ziemlich erbost sein Rad nach Hause schieben mußte, trollte sich der unversehrt gebliebene Igel langsam von dannen. Sprengkörper in der Hand explodiert Breyell, 25. April. In einem Garten fand ein elfjähriger Junge einen Sprengkörper. Anstatt diesen zu Hause oder bei der Polizei abzuliefern, spielte er mit dem gefährlichen Fund, der plötzlich explodierte und dem Jungen die rechte Hand so zurichtete, daß werden mußte. Spielkameraden, die in nächster Nähe standen, blieben wie durch ein Wunder unverletzt. Der Name Herr(sich vorstellend):„Mein Name ist Schwierig.!“ „Ach was, nur keine Bange! Immer frisch heraus amit!“ Die Masse muß es bringen Der Buchhändler empfahl eindringlich:„Wenn Sie erst im Besitz dieses Buches sind, werden Sie zehn Pfund abnehmen, gnädige Frau!“ „Gut, dann packen Sie mir bitte drei Stück ein!“ Gutmütiger begünstigte Verbrecher : W u p p e r t a l, 2 5. A p r i l. V e r b r e c h e r s i n d V e r b r e c h e r, und wenn man ein noch so gutes Herz hat, soll man * s i c h d o c h h ü t e n, e i n e m M e n s c h e n, d e m S i c h e r u n g s v e r wahrung zudiktiert ist und dem es gelang, aus der Sicherungsverwahrung zu entweichen, Unterschlupf zu bieten.., Ku9 um Gl##. Ein Wuppertaler stand wegen Begünstigung in einer solchen Sache vor dem Schöffengericht. Er wußte keine andere Entschuldigung vorzubringen als die, daß der Verbrecher ein guter Bekannter von ihm gewesen sei, der ihm persönlich nichts zuleide getan habe. Entscheidend war indessen, daß er es genau wußte, es mit einem vielfach Vorbestraften zu tun zu haben, den man aus guten Gründen in Sicherungsverwahrung nahm. Trotzdem beherbergte er ihn mehrere Wochen lang und das, obwohl er im Rundfunk eine Suchmeldung hörte und ein Arbeitskamerad ihm riet, die Polizei zu benachrichtigen. Der„Gast“ ging eines Tages„auf Reisen“, um schließlich noch einmal zurückzukehren, wenn auch nur für kurze Frist. Ein reumütiges Geständnis veranlaßte das Gericht, Milde walten zu lassen. Immerhin erhielt der Gutmütige als Warnung, die auch für andere gelten mag, vier Monate Gefängnis. Geschichtstatel 30. April 1632 Der kaiserliche Feldherr Johann Tserclaes Graf von Tillv in Ingolstadt gestorben(geboren 1559). 1777 Der Mathematiker Karl Friedrich Gauß in Braunschweig geboren(gestorben 1855)., 1935 Der Tiroler Maler Franz von Defreager in Stronach im Pustertal geboren(gestorben 1921). 1895 Der Schriftsteller Gustav Freytag in Wiesbaden gestorben(geboren 1816). 1919 Münchener Geiselmord. Auflösung des Silbenrätsels aus der vorigen„Zeuimmer: 1. Matrosen, 2. Aargau, 3. Nachruhm, 4. Maig####ur., 5. Udet, 6. Scapa Flow. 7. Samoa. 8. Expreß, 9. Tarnowitz, 10. Warschau, 11. Atem, 12. Selma, 13,Scharlach, 14. Eile, 15. Indien.—„Man muß etwas sein, um etwas zu machen.“ 90 1 [Der überwiegenden Mehrheit aller Raucher kommt es auf hohe Tabak- Qualität an und nicht auf teure Verpackung. Deswegen wurde die ECKSTEIN Nr. 5 zur meistgerauchten Zigarette. 3½ A W 35 Die drste in den Dachsirgent Ein teuer bezahlter„Schatz“— Geschäfte mit dem Onkel aus Amerika Belgrad, 29. April. Der Schauplatz dieser belustigenden Geschichte ist ein Dörfchen in der Nähe der jugoslawischen Stadt Zara. Es gab da eine Familie Brovnik, die einen Onkel in Amerika hatte. Die Sage hatte aus dem vor 30 Jahren Ausgewanderten, von dem man nie mehr etwas gehört hatte, eine jener Gestalten gemacht, wie sie gerne in Romanen vorkommen: einen Dollarmil= lionar, der eines Tages in seine Heimat zurückkehren wird und das ganze Dorf mit seinen Reichtümern überhäuft. Und so hießen die Brovniks nur„Die Familie mit dem amerikanischen Onkel". Und fast schien es so, als sollte die Sage recht behalten. Denn eines Tages erschien ein Fremder im Dorfwirtshaus, der einen Brief von Onkel Bozidar aus Amerika mitbrachte. Der alte Herr schrieb, daß er in Kalifornien als Schweinezüchter sehr reich geworden sei und, da er unverheiratet geblieben sei, seinen Lebensabend in der Heimat verbringen wolle. Aber, so fügte Onkel Bozidar in seinem Schreiben hinzu, jetzt sei Krieg und das Reisen zur See sei im Augenblick nicht ratsam. Er wolle daher bis zum Friedensschluß mit der Uebersiedlung warten. Doch sei er jetzt schon in der Lage, der Familie eine frohe Botschaft zu übermitteln. Vor seiner Auswanderung habe er in einem gewissen Stall einen Schatz vergraben. Diesen Schatz, dessen Lage genau beschrieben war, dürfte die Familie einstweilen, gewissermaßen als Vorschuß auf die später aus Amerika eintreffenden Reichtümer, heben und für sich verwenden.„Grabt 5 Meter tief, und Ihr werdet sehen“, schloß der bedeutungsvolle Brief, über den die Familie strengstes Stillschweigen zu bewahren beschloß. Wie aber sollte man in einem fremden Stall, der vor 80 Jahren noch der Familie Brovnik, nun aber dem Bauern X. gehörte, einen Schatz heben? Sehr einfach— man kaufte den Stall einfach zurück. Der Bauer X. war zunächst, als ob er etwas ahne, nicht gewillt, den Stall mit dem dazugehörigen Grund zu verkaufen. Schließlich verlangte er einen so unglaublichen Preis dafür, daß es den Brovniks die Haare zu Berge trieb. Man mußte seine gesamten Ersparnisse opfern, um den Stall kauflich zu erwerben, aber man durfte ja sicher sein, durch den Schatz Onkel Bozidars reichlich belohnt zu werden. Der Handel kam zustande, und die Brovniks machten sich mit Hacke und Schaufer an die Arbeit. Sie gruben im Schweiße ihres Angesichts an der bezeichneten Stelle fünf Meter tief, und dann kam wahrhaftig eine Kiste zum Vorschein. Klopfenden Herzens öffnete man die Kiste. Darin befanden sich— genau 100 noch ungebrauchte Dachziegel. Sonst barg die Erde, die man nun an allen erdenklichen Stellen aufgrub, keinerlei Schätze. Die Brovniks waren außer sich vor Zorn, und die Tatsache, daß einerseits Onkel Bozidar keine Adresse angegeben hatte und anderseits der Bauer X. ein höchst zufriedenes Lächeln zur Schau trug, ließ in ihnen den Verdacht aufkommen, daß das Ganze nur ein abgekartetes Spiel war, damit der Bauer X. ein glänzendes Geschäft machen konnte. Aber die Polizei fand keinen Grund zum Einschreiten. Dem Bauer X. war nichts nachzuweisen. Kalner in Moneleriten Große und bekannte Namen im Mondlerikon— Ein Musiker, der durch den Mond unsterblich wurde Berlin, 29. April. Auch der Großstädter ist in den Tagen der Verdunkelung jenem Himmelskörper sozusagen menschlich nähergekommen, dem er in den Zeiten, da noch der Glanz der elektrischen Lichter über den Straßen lag, kaum irgendwelche Beachtung schenkte. Nun sehen wir erst, wie schön und stolz die Mondkugel ist, wenn sie sich über der verdunkelten Stadt siegreich Bahn bricht. Wenn ein ahnungsloser Zeitgenosse, gezarsteg eerfardernisse der Gegenwart ganz und gar nicht verstehen will, so pflegt man ihm spottisch zu sagen:„Sie leben wohl auf dem Mond!“ und sagt ihm damit nicht gerade eine Höflichkeit. Und doch gibt es eine ganze Reihe von Menschen, die mit Recht stolz darauf sein durfen,„auf dem Mond zu leben". Daß der„Mann im Mond“ nur eine sagenhafte Erscheinung ist, wissen wir wahl.„Dafür gibt es 600 Männer und 9 Frauen„im Mono“, die durchaus nichts Unwirkliches an sich haben, sondern mit ihren vollen Namen in dem von der Internationalen Astronomen=Union herausgegebenen„Mondlexikon" verzeichnet sind. Freilich existieren diese Personen, von denen 11 heute noch am Leben sind, nur dem Namen nach im Monde. Man hat nämlich 609 der zahlreichen Mondkrater, die in gewaltigen Ringgebirgen des Himmelskörpers zu sehen sind, nach verdienstvollen Himmelsforschern oder großen Gestalten der Wentgeschichte benannt und sie so mit Hilfe der Astronomie unsterblich gemacht, wenn sie es nicht schon vorher waren. So finden wir unter den 609 Personen, nach denen Mondkrater und Mondberge benannt wurden, große Männer, wie Julius Cäsar, Alexander den Großen, Plato, Archimedes oder Kopernikus, und daneben auch ganz unbekannte Leute, stille Gelehrte und Amateur=Astronomen, die sich bei der Erforschung des Mondes„irgendwie hervorgetan haben. Das Mondlexikon verzeichnet beispielsweise den Namen eines deutschen Oboisten in einer Konzertkapelle, der sich in seiner Freizeit mit Astronomie beschäftigte, einen belgischen Bauern aus Flandern, einen holländischen Sterngucker, der bereits im Alter von 13 Jahren sein erstes Teleskop baute und verblüffende astronomische Kenntnisse zeigte, einen slowakischen Gymnasialprofessor und einen exzentrischen Amerikaner, der aus enttäuschter Liebe um die Jahrhundertwende das größte bis dahin bekannte Teleskop erbaute und nur noch als Einsiedler seinen Forschungen lebte. Eine ganze Anzahl der seltsamen Mondkrater, über deren Entstehung man noch wenig weiß, ist bisher noch unbekannt. Sie bleiben sozusagen für verdienstvolle Mondforscher reserviert und geben jedem Liebhaber der Sternenkunde gleichfalls die Moglichkeit, unsterblich zu werden und in das „Mond=Lexikon" zu kommen. Erholung für unsere Tapferen Dr. Todt stellt Rasthaus am Chiemsee für genesende Soldaten zur Verfügung München, 29. April. Das weithin bekannte, in einer der schönsten Gegenden Deutschlands gelegene Rasthaus am Chiemsee an der Reichsautobahn München—Salzburg wurde von Reichsminister Generalinspektor Dr. Todt zu einem großen Teil für genesende Soldaten zur Verfügung gestellt. Der bisherige sogenannte Uebernachtungsflügel dient nunmehr für die Dauer des Krieges als Heim für genesende Verwundete. Am Sonntag mittag übernahm Generalarzt Dr. von Heuß das neue GenesungsRein Brite kann uns hindern! Unablässig und pausenlos treffen neue Truppenverbände als Nachschub in Norwegen ein. PK— Lange— Presse-Hoffmann heim in die Obhut der Wehrmacht. Im Laufe des Nachmittags stattete auch Reichsminister Dr. Todt dem neuen Genesungsheim einen Besuch ab. Am Sonnabend trafen die ersten 23 Verwundeten ein. Insgesamt faßt der ganze Uebernachtungsflügel rund 90 Verwundete, die in überaus behaglichen, mit allen Bequemlichkeiten ausgestatteten Zimmern ein ideales Erholungsheim finden. Langemarck=Studium der deutschen Studenten Berlin, 29. April. Begabtenförderung und Leistungssteigerung haben im Kriege ihre besondere Bedeutung und Berechtigung. Das Langemarck=Studium öffnet auch im Jahre 1940 jedem fähigen jungen Deutschen den Weg zur Hochschule. Bewerbungen für die im November 1940 beginnenden Lehrgänge sind über die Partei, ihre Gliederungen und angeschlossenen Verbände bis 15. Mai 1940 an die örtlichen Lehrgänge des Langemarck=Studiums zu richten... Ueber Voraussetzungen und Bedingungen unterrichtet ein Merkblatt. Auskunft erteilt außerdem die Dienststelle des Leiters des Langemarck=Studiums, Berlin=Charlottenburg II. Hardenbergstraße 34. Der Nacken bleibt frei Berlin, 29. April. In Berlin hat der Reichsfachwart der Friseurinnunvor kurzem die neue modische Frisur für das Jahr die proklamierte Nackenfreiheit und zugleich die starke Betonung der Frisur durch Wellen sowohl am Vorderkopf wie in den Mittelpartien und im Nacken. Reichsfachbeiratsmitglied Krah wies auf die Eigenarten der neuen Frisur hin und besprach die neue Modelinie. Oberste Richtlinie sei Nackenfreiheit. Das bedeute nicht, daß die Haare aus dem Nacken herausgeschnitten werden müßten, obwohl dies möglich sei, vielmehr könne der Nacken ausfrisiert werden. Unter allen Umständen müsse die Frisur individuell sein, passend zur Trägerin „Fortsetzung folgt.. Durch Verlagsentscheidung wurde nunmehr in einer Tokioter Zeitung ein Roman gewaltsam, gungen liet kioter Zeitung ein Roman gewaltsam zum Abschluß gebracht, der sein neun Jahren in Fortsetzungen nie und der von den Angehörigen des Schriftstellers, der ihn begann, fortgeführt wurde. 1800 Dollar für 25 Cents Ein Matrose der amerikanischen Kriegsmarine hatte nur 25 Cents in der Tasche. In einer Art Galgenhumor kaufte er dafür beim Fischhändler ein paar Austern. Der Verkäufer nahm das Geld und machte sich daran, die Austern gleich zu öffnen. In der dritten lag eine große Perle. Sofort entspann sich ein Streit unter Anteilnahme eines großen Menschenauflaufes um das Eigentumsrecht an dem kostbaren Fund. Dieser Tage wurde der Rechtsstreit vor Gericht entschieden. Die Perle ist dem Matrosen zugesprochen worden. Sie hat einen Verkaufswert von 1800 Dollar. KRIMINALROMAN VON.VAN NUSS „Sie wollten mich sprechen, Herr Sönderborg?“ ragte sie mit lebhafter Freundlichkeit. gr „Ich komme von Herrn Voltmar“, Ziger Erzggfnuggg ind war neugierig auf die Wirkung Der Name Voltmar hatte Frau Holböll tatsächlich twas zu sagen. Er rief aber keine unangenehmen Empfindungen in ihr wach. Sie schien es vielmehr als waßig zu empfinden...— Tran 8 „Herr Voltmar, der Garte von Frau Voltmar schickt Sie?, Das ist ja großartig!"„ m ft„,.: „O, ich wußte gar nicht, daß Herr Voltmar verheiratet ist", warf Sönderborg mit harmlosem Erstaunen dazwischen. Im Augenblick hatte die lebhafte Frau Holböll kein Interesse mehr, zu erfahren, weshalb sie von Sönderborg aufgesucht worden war. Sie hielt es zunächst für unerläßlich, diesem jungen Herrn zu erzählen, welche interessanten Dinge sich in ihrer Umgebung abgespielt hatten. „Herr Voltmar erzählte Ihnen nicht, daß er verheiratet ist, und schickt Sie hierher? Das muß aber ein komischer Mann sein. Natürlich haben Sie dann auch keine Ahnung, daß seine Frau bei mir als Mieterin wohnt. Seit ungefähr einem Dreivierteljahr schon. Dabei ist die Frau ein ganz junges Ding. Sie muß ihm ziemlich fruhzeitig nach der Heirat ausgerissen sein. Mir gegenüber machte sie einmal eine Andeutung, daß er sich von ihr scheiden lassen wolle, sie werde ihm aber den Gefallen nicht tun. Und dieser Voltmar hat sich die ganze Zeit bei seiner Frau nicht blicken lassen. Heute auf einmal meldet er sich; das ist aber komisch.“ Für Frau Holböll wäre es nun an der Zeit gewesen, sich zu erkundigen, was denn eigentlich Sönderborg im Auftrage Voltmars auszurichten habe. Aber sie hatte noch einiges auf dem Herzen. „Und wissen Sie, seine Frau weiß auch nicht so recht, was sie will. Einmal wollte sie sich von ihrem Mann, dem sie durchgebrannt ist, nicht scheiden lassen, und dann erzählte sie wieder, sie wolle den vornehmen älteren Herrn heiraten, der sie seit einigen Monaten häufig besucht. Den Namen hat sie mir nicht gesagt. Ich, weiß nur, daß er in Lyngby ein eigenes Haus bewohnt. Mein Dienstmädchen, das ihm immer die Tür öffnet, sagte mir, er sei ein so feiner Mann. Ich selbst habe ihn einmal vom Fenster aus gesehen und ich muß sagen, Frau Voltmar hat da keinen schlechten Geschmaa entwickelt. Er wirkt so unauffällig und bescheiden. Dabei ist er, wie mir Frau Voltmar sagte, gar nicht geizig. wie das manchmal ältere Herren an sich haben. Ganz im Gegenteil! Und auf Rennpferde setzt er manchmal tolle Summen. Ist das nicht schrecklich aufregend und interessant?" Frau Holböll hielt inne, um den Eindruck auszukosten, den diese Mitteilung auf Sönderborg machte. Nachdem sie sich durch einige tiefe Atemzüge gestärkt hatte, öffnete sie erneut die Schleusen ihres Redestroms. „Und denken Sie nur, vor fünf Wochen erzahlle mir Frau Voltmar, sie habe jetzt eine Stellung als Reisedame angenommen. Ihre beiden Zimmer behielt sie bei: aber sie nahm einen Teil ihrer Garderobe in zwei Koffern mit. Einige Male kam sie für einige Stunden zurück, und dann kam auch jedesmal der ältere Herr, um sie zu besuchen. Vor acht Tagen, es war am letzten Donnerstag, tauchte sie in aller Frühe hier wieder mit ihren beiden Koffern auf. Sie habe mit ihrer Firma wegen der Provision Streit bekommen und dann einfach aufgehört, sagte sie mir. Frau Holböll befand sich, wie bereits erwähnt, in einem Alter, in dem manche Frauen glücklich sind, wenn sie auch von jungen, gut aussehenden Männern noch beachtet werden. Sie konnte sich nicht erinnern, auch in jüngeren Jahren jemals auf einen Mann gestoßen zu sein, der mit derartigem Interesse ihrer Erzählung lauschte wie dieser junge, elegante Herr, der sich Sönderborg nannte. Die andächtige Aufmerksamkeit, mit der er förmlich an ihren Lippen hing, empfand Frau Holböll als eine persönliche Huldigung, und sie fühlte sich verpflichtet, diesem netten Herrn nicht nur alles zu sagen, was sie wußte, sondern, was sie über die Sache dachte...„(u5r s. mit einem mißt„Herr Söndervorg", fuhr sie mit einem wissenden Lächeln fort.„An diese Geschichte mit der Firma glaube ich nicht. Das verdatterte Gesicht hätten Sie sehen müssen, als sie wieder mit ihren zwei Koffern vor acht Tagen zurückkam. Und wissen Sie, was das Schönste ist, der vornehme Herr aus Lyngby hat sich seit ihrer Rückkehr nicht mehr sehen lassen. Zuerst dachte ich, sie habe sich vielleicht mit ihm überworfen: aber gestern kam mir ein ganz anderer Gedanke. Ich getraue es mir kaum zu sagen. Aber mit Ihnen kann ich mich ja einmal darüber aussprechen.“ Sie beugte sich vertraulich vor.„„ ek ien „Ich glaube nämlich", flüsterte sie geheimnisvonl, „der vornehme Herr, der Frau Voltmar immer besuchte, war niemand anders als Herr Nörregaard aus Lyngby, der vor acht Tagen ermordet wurde.“ Sönderborg machte Frau Holböll ein Komvliment über ihren Scharfsinn, das sie mit einem glücklichen Lächeln quittierte. Gleichzeitig nahm er aber die günstige Gelegenheit wahr, hinsichtlich seines Berufs sein Inkognito zu lüften und Frau Holböll mitzuteilen, weshalb Herr Voltmar nicht mehr in der Lage sei, persönlich zu erscheinen....„ K5 Frau Holböll brauchte einige Zeit, um diese Mitteilung zu verdauen.....„„ 84. 6. „Großer Gott, wie schrecklicht“, hauchte sie.„Dann werden sie sicher Frau Voltmar sprechen wollen. Sie befindet sich jetzt gerade beim Frühstück.“ Mit zuvorkommendem Eifer geleitete sie Sönderborg bis zu den beiden Zimmern, die von Frau Valmar bewohnt wurden. Sie klopfte an und rief ihr durch die Tür zu, daß sie ein Herr sprechen wolle, der im Auftrage ihres Mannes käme. Sönderborg wartete das„Herein" nicht ab und trat ein.„ M„ Er erkannte die junge Dame, die im Morgenroa am Frühstückstisch saß, sofort wieder. Es war Astrid Bergström Nummer eins. Das Erkennen war jedoch kein gegenseitiges. „Sie kommen von meinem Mann?“ fragte sie, bevor sich Sönderborg vorgestellt hatte, mit einer Freundlichkeit, die auf dressiertes Entgegenkommen schließen ließ. Eine gewisse Unruhe klang jedoch in ihrer Stimme mit. Sönderborg hielt jetzt keine weiteren Umschweife für geboten. Es war auch zu verlockend, in dieser Lage überraschend und brutal zuzuschlagen. „Ihr Mann ist nämlich heute nacht wegen Einbruchsdiebstahls verhaftet worden— Fräulein Astrid BergIn diesem Augenblick erkannte sie Sönderborg als einen der Detektive wieder, die sich damals im Hause Nörregaards befunden hatten. Sie sprang vom Stuhle auf und blickte Sönderborg entgeistert an. Der doppelte Schlag war zu plötzlich gekommen. „Sie sind ein Teufel!" zischte sie. Sönderborg fühlte sich durch diese Titulierung eher geehrt als gekränkt. Mit zufriedener Gelassenheit griff er in seine Brustasche, L414f.5 fu. Ei.s 9i. „Außerdem habe ich einen Haftvesehl für Sie! Ziehen Sie sich sofort an und folgen Sie mir zum Politi„Gern“, antwortete sie mit einer Bereitwilligkeit die für das Empfinden Sönderborgs zu unvermittelt kam. „Sie gestatten mir aber vorher, mich in meinem Schlafzimmer umzuziehen.“ „Selbstverständlich", raumte Sönderborg ein.„Aber Dienstmädchen von Frau Holböll wird Ihnen beim Umkleiden Gesellschaft leisten.“ Das war nun ganz und gar nicht nach ihrem Geschmack. „Und wenn ich mich weigere", versetzte sie trotzig. „Dann müßte ich meinen Wagen bestellen und Sie so, wie Sie sind, mitnehmen. Ich bin nicht verpflichtet, Sie jetzt auch nur noch eine Sekunde allein zu lassen.“ Zornbebend gab sie ihren Widerstand auf. Plamböck war freudig überrascht, als Sönderborg mit der entlarvten Astrid Nummer eins in seinem Büro eintraf und Bericht erstattete. „Gratuliere!" sagte er, als Sönderborg seinen Vortrag beendet hatte, und er warf einen Blick auf die Uhr.„Verhören Sie das liebe Kind einstweilen. Wenn Sie fertig sind und Zeit haben, können Sie einmal versuchen, herauszubekommen——“ Er hielt inne und warf Frau Voltmar einen freundlichen Blick zu. „Vielleicht ist es gar nicht so schlimm mit Ihnen, Frau Voltmar. Ich habe den Eindruck, daß Sie eigentlich gar nicht wußten, weshalb Sie unter dem Namen Astrid Bergström auftreten sollten. Man hat Sie ohne Zweifel nur als Werkzeug benutzt. Wenn Sie keine Schwierigkeiten machen, das heißt, wenn Sie in allen Punkten geständig sind und nicht versuchen, Ihre Hintermänner zu decken, werde ich mich dafür einsetzen, daß Ihre Strafe sehr gering ausfällt. Vielleicht kommen Sie diesmal noch mit einer Bewährungsfrist davon.“ Frau Voltmar besaß noch nicht die nötige Erfahrung, um zu wissen, daß diese Angaben Plambocks über seinen Einfluß auf das Gericht etwas reichlich übertrieben waren. Plambock sah an ihrem Mienenspiel, daß sie von seinen Worten beeindruckt war und es vielleicht doch für zweckmäßig hielt, sich mit ihm gut zu stellen. „Ich möchte vorläufig nur eins von Ihnen wissen, Frau Voltmar“, fuhr er mit entwaffneter Freundlichkeit fort.„Können Sie mir den Namen des Buchmachers nennen, bei dem Nörregaard Stammkunde war? Frau Voltmar hatte sich tatsächlich den Namen der Buchmacherfirma gemerkt, und sie trug auch keine Bedenken, die gewünschte Auskunft zu erteilen. Plamböck bedankte sich und schlüpfte in seinen Ueberzieher. „Ich muß jetzt zu Brönnum, um ihm das Kuvert zurückzubringen, das heute nacht— hm— Arel, an sich bringen wollte.“ In diesem Augenblick trat eine Ordonnanz ein und überreichte ihm einen Eilbrief. Plamböck warf einen Blick auf den Poststempel und zog die Augenbrauen hoch. Hastig öffnete er den Umschlag und las das Schreiben, dem noch einige Anlagen beigefügt waren. Mit einem zufriedenen Knurren steckte er den Brief in seine Brusttasche. „Was Neues, Inspektor?“ fragte Sönderborg. „Land in Sicht!" gab Plambock zurück, traf aber keine Anstalten, die Neugierde seines Sergeanten zu befriedigen. An der Tür drehte er sich jedoch nochmals um. „Gestern abend wurde übrigens nicht nur bei Brönnum eingebrochen, sondern auch an einer anderen Stelle. Raten Sie mal, wo?“ Sönderborg wollte gerade die frisch gestopfte Pfeife zum Munde führen. Ueberrascht hielt er inne. „Noch ein Einbruch? Wo zum Teufel soll das gewesen sein?" „Bei Fräulein Bergström.“ Sönderborg pfiff durch die Zähne. „Woher haben Sie das erfahren?“" „Olsen rief mich vorhin an.“ „Und woher weiß es Olsen?" Plamböck wurde etwas verlegen. „Er war gestern abend mit Fräulein Bergström im Valencia etwas tanzen. Er brachte sie dann nach Hause, und sie lud ihn noch bei sich zu einem Cocktail ein. Als sie ihr Zimmer betraten, entdeckten sie die Bescherung.“ „Die andere Urkunde mit dem Ergänzungstext, die Fräulein Bergström gestern beim Bankhaus Thomsen abgeholt hatte. „Es ist nicht so schlimm, wie es aussieht. Wie mir Olsen mitteilte, handelte es sich nur um eine Abschrift. Fräulein Bergström war so vorsichtig, das Original im Depot zu belassen. Olsen nimmt an, daß Astrid Bergström seit der Ermordung Nörregaards dauernd unter Beobachtung stand. Der Einbrecher folgte ihr zur Bank, und da er über die Erbschaft und das Testament wahrscheinlich ziemlich Bescheid wußte, zog er darauf den Schluß, daß Astrid die Urkunde mit dem Rätseltext von der Bank abholte. Gestern abend ging nicht nur Fräulein Astrid mit Olsen aus, sondern Frau Elspong ging auch ins Kino. Es war also eine denkbar günstige Gelegenheit für den Einbrecher, im Zimmer Astrids ungestört nach der Urkunde zu suchen.“ Brönnum hatte sich noch nicht über den Einbruch in seinem Büro beruhigt, als sich Plamböck bei ihm einfand. Er ließ sich nochmals eingehend den Vorgang erzählen. „Es war ein Glück, Herr Plamböck, daß Sie mit einem derartigen Zwischenfall gerechnet hatten. Sonst wäre das Dokument jetzt in den Händen des Erpressers und Fräulein Bergstrom befände sich in einer ziemlich unangenehmen Lage.“ Er öffnete das Kuvert, das ihm Plamböck mitgebracht hatte und zog ein Blatt Papier heraus, auf dem einige Zeilen mit der Maschine geschrieben waren. Er las den Text durch und runzelte die Stirn. „Verrückte Idee“ murmelte er.„Um beurteilen zu können, ob das Rätsel schwer ist, müßte man auch den Text auf dem Ergänzungsblatt kennen, das sich im Depot des Bankhauses Thomsen befindet.“ „In der Tat scheint dieser Sankelmark ein Sonderling gewesen zu sein", pflichtete ihm Plamböck bei. „Aber selbst, wenn das Rätsel sehr schwer ist, dürfte doch weniastens einer der zahlreichen Leser des Kopenhagener Kuriers die Lösung finden. Es ist kaum anzunehmen, daß Fräulein Beraström bis zu ihren dreißigsten Geburtstag auf die Auszahlung der Erbschaft warten muß. Hallo, da ist sie ja schon!" Astrid trat in Begleitung Olsens ein. Beide strahlten. „Wir waren eben zusammen auf der Bank. Ich habe mir eine zweite Abschrift besorgt", erklärte sie.„Von Harald höre ich“— Plamböck ertrug es mit Fassung, daß sie Olsen bei seinem Vornamen nannte—,„daß gestern abend hier auch eingebrochen wurde. Dank Ihrer Voraussicht ist aber dieser Anschlag mißglückt. Wie soll ich Ihnen danken, Herr Plamböck?" Plamböck wehrte lächelnd ab, während sich Brönnum mit feierlicher Miene zu einer Erklärung erhob. „Wie Sie soeben selbst erwähnten, Fräulein Bergström, wurde das Kuvert heute nacht von dem Einbrecher aus meinem Dokumentenschrank gewaltsam entwendet und geöffnet. Nur dem geschickten Einareifen Inspektor Plamböcks ist es zu danken, daß das für Sie so wichtige Dokument gerettet und der Einbrecher verhaftet wurde. Nach Erledigung der gerichtlichen Formalitäten bin ich nunmehr in der glücklichen Lage, Ihnen hiermit dieses Originaldokument zu überreichen. Es ist für Sie ein kostbares Schriftstück, dessen Verlust sehr schmerzlich für Sie wäre. Ich denke daher, Sie haben nichts dagegen, wenn wir gegen eine derartige Gefahr sofort wirksame Maßnahmen ergreifen.“ Er drückte auf einen Knonf und wenige Augenblicke später erschien eine Stenotypistin.„„ „Bringen Sie Ihre Schreibmaschine verein zur Aufnahme!“... 4672 mit Sie verschwand, um gleich varauf mit der Maschine unter dem Arm zurückzukehren.„„ Brönnum schob ihr einen Stuhl hin, wahrend sie die Maschine auf den Schreibtisch stellte. Dann bat er Astrid, ihr das Dokument zum Abschreiben auszuhänbigen.(Forisetzung folgt) Unser Klaus bekam heute ein Brüderchen Alfred Allera z. J. im Felde und Frau Flara ged. Komossa Bochum, den 29. April 1940 Lüderihstraße 4 Ihre Vermählung geben bekannt Heimt Prohmiann Uffz. der Lustwaffe Loith Prohmunn. geo. iertens Bochum, den 30. April 1940 Mühlenstraße 20 Bechune: Krieger- u. LandwehrKameradschaft 2. Besirk Preitag 3. Mai 1940 Beerdigung des Kameraden Pau Hiemaper Antreten: 14.50 Uhr nachmittags an der Friedhofskapelle Blu menstrabe. Der Verstorbene hat den Feldzug von 1914/18 mitgemacht Familienanzeigen haben im„BA“die größte Verbreitung Zum Mitbewohn. eines gut möbl. Frontzimm. sol. Herrn gesucht. Malteserst. 19, 2. E. Ihre Vermählung geben bekannt Seorg kotschate säte sotschate geb. Müller Bochum, den 300 April 1940 Jakobstraße 8 Heiraten Industriearh., ev. wünscht i. Haush tätige Frau oder Mächden b. 37 J. zwecks späterer kennenzulernen. Zuschriften unter V R 86381 Anz. Joachim C. Wegelin Hilde Wegelin ged. Schmale Vermählte — 30. April 1940 Bochum Joachimstraße 23 Köln-Marienburg Lindenallee 5 Ihre Vermählung geden bekannt Gefreiter Anton Rüther Elfriede Rüther ged. Ladendorf April 1940 .-Altendochum.-Weitmar Ruf der Drinz 125 Schaffnerweg 17 z. J. im Felde Warne hiermit jed., meiner Frau Christine Jeschio geb. Menzel, auf meinen Namen etwas zu borgen, da ich für nichts aufkomme. Fritz Jeschio Wanne=Eickel, Katzbachstraße 11 Drahthaariger Forlerkikt entlaufen. Abzug Metzg. Seltmann, Schmechtingstr. 17 Schwarzbrauner Vövermann (Hundemarke Nr. 1659), auf d. Namen„Rival“ börend, entlaufen. Wiederbringer erhält Belohnung. Bäckerei Bartling, Dorstener Str. 201 Telephon 62065 ger und Onkel Statt besonderer Anzeige Den Heldentod für seinen Führer und Deutschland starb mein guter Mann und treuer Lebenskamerad, mein lieber Sohn. Schwiegersohn, Bruder. SchwaParteigenosse Witeh Wasst.. im Alter von 45 Jahren. In tiefem Schmerz im Namen der Hinterbliebenen: Gertrud Hüffmann geb. Kersting Bochum(Bergstraße 52), den 30. April 1940 Im Kampf für Führer, Volk und Lmaal Vaterland fiel unser lieber Mitarbeiter Funkmaat d. Res. WiliehrtWafter Teilnehmer des Weltkrieges 1914—18, Inhaber d. E. K. I. u. II. Klasse u. anderer Auszeichn. Treue und Pflichterfüllung waren seine hervorragendsten Eigenschaften. Fast 20 Jahrelang hat er seine Arbeitskraft der Firma gewidmet. Durch sein nimmermüdes Schaffen. sein kameradschaftliches Verhalten und stets hilfsbereites Wesen war er allen Mitarbeitern ein leuchtendes Vorbild, dessen Andenken wir stets in Ehren halten werden. Führung und Gefolgschaft der Firma loseph Fischer, Bochum Fachgeschäft für Herren- und Knabenkleidung Statt besonderer Anzeige Sanntag abend eins mein.eb gch. gge, ung ate Vater. Schwiegervater. Bruder.—4 Onk Schlossermeister Padrrtemfeyer im Alter von 66½ jahren, nach kurzem schweren Leiden in Frieden heim. In tiefer Trauer: Frau Amanda Niemeyer 4eb. June Schlossermeister Paul Niemeyer jun. und Frau geb. Preus Drogist Alfred Niemeyer Bäckermeister Alex Niemeyer und Frau seb. Gallenbeck Bochum. Marl und Düsseldorf, den 28. April 1940 Wuschaun Guche? Trauerteier eine halbe Stunde vorher. Von Beileldsbesuchen bitten wir Abstand zu nehmen Am Freitag, dem 3. Mai 1940, morgens 7 Uhr. findet in der St.-Antonlus-Kirche zu Bocum das 3. Jahresseelenamt für den verstorbenen Kaufmann Josef Hagen statt. wozu freundlichst eingeladen wird lohhlndon Bruchbänder Hommisirämple lfefert: preiswer: Fischer Kortumstraße Ecke Ratutraße Statt besonderer Anzeige Wir machen die schmerzliche Mitteilung, daß meine PTau AmdnePiotiz geb. Korthäuer im 72. Lebensjahr von ihrem langen, schweren Leiden durch einen sanften Tod erlöst wurde. Hugo Moritz Baumeister.R. Hugo Moritz jun. Dipl.-Ing. Walter Moritz Dipl.-Ing. und Anverwandte Bochum(Fürstenstr. 60). Aachen, den 29. April 1940 Die Beisetzung erfolgte auf besonderen Wunsch der Heimgegangenen in aller Stille auf dem evang. Friedhof in Eickel. Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen. Heute morgen.15 Uhr verstarb nach kurzer Krankheit meine liebe Frau, unsere gute Mutter und Schwiegermutter. Großmutter. Schwester. Schwägerin und Tante PTau Eittna-Kunn. geb. Wahl im 59. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Reinhold Kühn Adolf Kühn und Frau Otti geb. Schiffbauer Herta Kühn Fritz Vogt nebst Anverwandten Bochum, den 29. April 1940 Dorstener Strabe 312 Die Beerdigung findet am Freitag, dem 3. Mai 1940. von der Halle des Friedhofes Bochum-Hamme aus sta Trauerfeier eine Vierteistunde vorher Nach Gottes hl. Willen entschlief am Sonntag 10.30 Uhr nach kurzer, schwerer Krankheit mein lieber Mann, unser treusorgender Vater. Bruder. Schwiegersohn, Schwager und Onkel, der städt. Angestellte Arwii-Tieleig im fast vollendeten 50. Lebensjahre, wohlvorbereitet durch einen christlichen Lebenswandel und gestärkt mit den Tröstungen unserer hl. Kirche. In tiefer Trauer: Else Helbig seb. Gaucher Alwin Helbig a z. im Felde Ingeborg Helbig und Anverwandte Bochum und Siegburg, den 28. April 1940 Ferdinandstrabe 38 E vorrätig. Franz Rehling. Alleestraße 49 Das Seelenamt ist am gleichen Tage mortens.45 Uhr in der Christ-König Kirche Nach Gottes hl. Willen entschlief am Sonntag, dem 28. April 1940. vormittage.15 Uhr meine liebe Frau, unsere gute, treusorgende Mutter. Schwießermutter. Oroßmutter. Schwester, Schwägerin und Tante Prad Schann Franzieks geb. Siching Sie starb nach kurzem, schwerem Leiden, vorbereitet durch einen christlichen Lebenswandel und versehen mit den Tröstungen unserer hl. Kirche im Alter von 63 Jahren. Dieses zeigen mit der Bitte um stille Tellnahme an Die trauernden Hinterbliebenen Bochum(Luisenstr.), Newyorh und Dortmund. den 22. dorl 1960 Die Beerdigung findet am Freitag, dem 3. Mai 1940. vormittags 10 Uhr, von der Kapelle des an der Blumenstraße aus statt. Das Seelenhochamt ist vorher um.45 Uhr in der Propsteikliche aus anderen Zeitungen übernommen Geboren: Knaben: Dortmund: Werner Rumpf(Irma Bentmann): Fritz Bolland(Päule Kisse). Mädchen: Hagen: Josef Schulze(Erita Stommel).— Verlobte: Hamm: Liesel Middendorf mit Friedrich=Wilhelm Hümme.— Gestorben: mund: Wilhelm Böhme, 72.: Johanna Springorum, 69 J. Dortmund=Deusen: Alfred Snellink, 25 Jahre. Essen: Klara Heiner geb. Bisplinghoff, 38 J. Essen=Katernberg: Wilhelm Lohmann sen., 66 J. Hagen: Inge Stüben, 19 J. Hattingen: Wwe. Mathilde Roppel geb. Lorberg, 67.: Karl Ludwig Diekamp, 56 Jahre. Sprechstunden jetzt wieder täglich von —1 Uhr u..30—7 Uhr Dentist Tibbeke Kortumstraße 106 Unser Herr und Heiland nahm am Sonntag, dem 28. April 1940, 14.30 Uhr meine liebe Frau, unsere gute Mutter. Schwiegermutter. Grobmutter. Schwester, Schwägerin und Tante ged. Schlommer Im Alter von 58 Jahren zu sich in die Ewigkeit. In tiefer Trauer: Die Hinterbliebenen Bochum(Koblenstr. 219), den 28. April 1940 Die Beerdigung findet statt am Mittwoch, dem 1. Mai, 15 Uhr. vom Trauerhause Trauerfeier eine halbe Stunde vorher W Ausgabe von Heringen. In dieser Woche werden in den Levensmittelgeschäften Heringe, 10 gegeben, und egggr tönnen„erson, 2 Heringe verabfolgt werden gegen Vorlage des Einkaufsausweiseni welchem die Abgave Pe, Familien mit mebr als 4 Personen kann für se 2 weitere Personen 1 weiterer Hering verabfolgt werden, soweit die vorhandenen Vorräte dieses z1 Bochum, den 29. April 1940. Der Oberbürgermeister. Verlegung der Abrechnungsstellen des Ernährungs= und Wirtschaftsamtes. Die bisper in der Frgag, Big: mannshöhe 26 untergebrachtt u rechnungsstelle des Ernährungsamtes und die Punktabrechnungsstelle des Wirtschaftsamtes werden am„30. April 1940 in das frübere Banigebäude der Firma Droste& Tenes, Bochum, den 29. April 1940. Der Oberbürgermeister. Stellenangebote Tüchtiger Friseurgehilfe der sich im Damenfach vollständig ausbilden kann, für sofort oder später gesucht. Zuschriften unter L M 8359 Anzeiger Tüchtiger Bache„., für sofort oder später gesucht. Großbäckerei Friedrich Schmidtmeier, Kronprinzenstraße 8. 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