K O„n uon um(0 Bezugspreis mit Botenlohn:.15 RM. monatlich oder 1,08 RM. halbmonatlich. Selbstabholer.85 RM. monatlich oder 93 Pf. halbmonatlich. Bezugspreis für die„Bochumer Illustrierte“ 30 Pf. monatlich, Funkzeitschrift„hör mit mir“ 45 Pf. monatlich bei vier Sonntagen und 55 Pf. bei fünf Sonntagen im Monat.— Wenn das Erscheinen der Zeitung durch höbere Gewalt, Verbot oder Betriebsstsrung und dgl. verbindert wird, können keine Ersatzansprüche gestellt werden.- Geschäftsstelle geöffnet von 8 bis 13 und von 14½ bis 18 Uhr, sonntags von 11 bis 12 Uhr.— Sprechstunden der Schriftleitung, außer mittwochs und sonnabends, von 16 bis 17 Uhr.— Postscheckkonto Dortmund 1760. Verlag und Druck: Laupenmühlen& Dierichs in Bochum 25. April 1940 48. Jahrgang Nummer 97 Einzelpreis 10 Pf. Anzeigenpreise: Grundpreise für 1 mm Höhe in 22 mm Breite 10 Cf. im Anzeigenteil und in 78 mm Breite 55 Pf. im Textteil. Familienanzeigen 7 Bl., Stellengesuche 6 Pf., Vereinsanzeigen(die, nicht, der Wirtschaftswerbung dienen) 5 Pf., kleine Anzeigen(nicht geschäftlicher Art) 8 Pf. Anzeigen im Vereins= und Sportkalender Im Textteil 10 Pr., Auskunft, und Ziffergebühren 25 Pf. Zur Zeit ist Preislue Nr. 10 gültig. Nachlaßstaffel B.— Schluß der Anzeigenannahme für die sechsmal wöchentlich, frühmorgens erscheinende, Zeitune um 16 Uhr des Vortages. Für den richtigen Abdruck fernmündlich ausgegebener Anzeigen kann keine Gewähr übernommen werden. Hauptgeschäftsstelle: Rathausplatz 8. Anruf 67551 bis 54 Atte VrzirzznEieOriren Die englischen Schiffsverluste vom 9. bis 22. April— Insgesamt 52 Einheiten dnb Berlin, 24. April. Die englischen und französischen Lügenzentralen haben sich in den letzten Tagen wieder einmal vor der Weltöffentlichkeit bloßgestellt, indem sie den Versuch unternahmen, die erfolgreichen Operationen der deutschen Wehrmacht und der Marine im norwegischen Raum in englisch=französische Erfolge umzufälschen. In den Rahmen dieser durchsichtigen Manöver gehört auch der Versuch, die Meldungen des Oberkommandos der Wehrmacht über britische Kriegsschiffsverluste abzuleugnen bzw. zu verschleiern. Das Reuter=Büro verstieg sich in einer, wie es hieß, „aus amtlicher Quelle stammenden Zusammenstellung" sogar so weit, daß es die geradezu frivole Behauptung aufstellte, kein englischer Kreuzer sei bisher verlorengegangen. Entgegen diesen Behauptungen ergibt sich aus den Berichten des Oberkommandos der Wehrmacht allein seit dem 9. April folgende Uebersicht über die Verluste bzw. Beschädigungen britischer Schiffe durch Angriffe der deutschen Luft= und Seestreitkräfte: Zusammenfassung! Seselt bhen e Sund griche. Schlachtschiffe— Kreuzer...... 5 Zerstörer 7 =Boote....... 14 Flugzeugträger....= Truppentransporter.. 3 Getrofsen bzw. schwer beschädigt: Schlachtschiffe. 7 Kreuzer....... 8 Zerstörer...... 4 *=Boote.......— Flugzeugträger.... Truppentransporter.. 8 29 18. April: Stavanger wurde in den Morgenstunden des 17. April durch britische Kreuzer aus weiter Ferne beschössen. Deutsche Kampfflugzeuge griffen darauf die englischen Schiffseinheiten an..West.— tZmsten.#i. 1 Kreuzer ephielt einen Volltreffer schwersten Kalibers und sank, ferner wurden insgesamt vier Volltreffer schweren und schwersten Kalibers auf Leichte und Schwere Kreuzer erzielt, auch. 1 Zerstörer erhielt einen Volltreffer schweren Kalibers. Bei den Kreuzern handelt es sich u. a. um Schiffe der„Suffolk"= und„London“=Klasse. Stoppen eines Schiffes, Schlagseite bei einem anderen, Zerstörungen an Bord und Oelflecke im Wasser wurden beobachtet. Am frühen Morgen des 10. April stießen erstmalig englische Kreuzer und Zerstörer gegen Narbik vor. Der englische Angriff wurde abgeschlagen, 3 englische Zerstörer waren vernichtet und 1 Zerstörer schwer beschädigt. 19. April: Nördlich Narvik wurden feindliche Seestreitkräfte und Transportdampfer, die eine Landungsaktion vorbereiteten, durch Kampfflieger angegriffen und schwer getroffen... 2.27 EHEa, fgigrt Bs. 1=Boot wurde durch Bombentreffer sofort versenkt. Im Skagerrak und Kattegatt wurden wahrscheinlich 3 feindliche=Boote vernichtet. 20. April: 2 Truppentransporter erhielten Volltreffer schweren Kalibers. Starke Rauchentwicklung auf den Schiffen und große Oelflecke im Wasser ließen die zerstörende Wirkung der Bombentreffer deutlich erkennen. 21. April: Bei dem Angriff deutscher Kampfflugzeuge auf englische Seestreitkräfte am 19. April wurden 1 weiterer Kreuzer sowie 2 weitere Transportschiffe getroffen. Bei Andalsnes wurde 1 Kreuzer mit einer Bombe schwersten Kalibers ver1 anderer Kreuzer erhielt von Flugzeugen Bombentreffer mittleren Kalibers, zeigte Stichflammen und setzte sich anschließend auf Strand. An einer anderen Stelle wurde 1 Truppentransportschiff von 15 000 Tonnen durch mehrere Bomben in Brand gesetzt. 1 weiterer Truppentransporter erhielt durch Bombeneinschlag starke Schlagseite. 22. April: Vor Namsos und Andalsnes wurde 1 britischer Zerstörer durch Fliegerbomben getroffen u. 2 feindliche Handelsschiffe wurden versenkt. Bei der=Bootsjagd im Skagerrak und Kattegatt wurden ar.g#.### anichtet 2 feindliche=Boote vernichtet. Ueber 1300 Gefangene bei Stavanger dnb Berlin, 24. April. Wie das Oberkommando der Wehrmacht bekanntgab, haben die aus dem Raum von Stavanger vorgehenden deutschen Truppen starke Teile einer norwegischen Division zum Kampf gestellt und nach hartnäckigem Widerstand in Zusammenwirken mit der Luftwaffe entwaffnet Nach den bisherigen Feststellungen beläuft sich die Gefangenenzahl auf vorläufig 50 Offiziere und 1300 Mann. 28 10. April: Jesammen: I7 95 Schtenes Bördrungen in=Dols=Raum Kämpfe bei Stavanger abgeschlossen— Zwei norwegische Regimenter entwaffnet— Zwei englische Zerstörer, zwei Truppentransporter und ein Transportzug durch Bomben schwer getroffen— 3 Flugzeuge abgeschossen Im einzelnen wurden getroffen: 4 Schlachtschiffe mit je zwei oder drei Bomben, 2 Schlachtkreuzer mit je einer Bombe, 2 Schwere Kreuzer mit zwei bzw. einer Bombe, 1 Schwerer Kreuzer wurde mit Bombentreffern in Brand gesetzt, 2 Transportschiffe wurden mit je einer Bombe belegt. 11. April: In Narvik haben englische Seestreitkräfte versucht, in den Hafen einzudringen. Bei der erfolgreichen Abwehr wurden 8 feindliche Zerstörer vernichtet, 1 Zerstörer schwer beschädigt. Deutsche Aufklärungsflugzeuge haben in der Nordsee 1 britischen Zerstörer durch Bomben schweren Kalibers getroffen. 12. April: Ein Kampffliegerverband griff in den Abendstunden feindliche Kriegsschiffe 200 Kilometer nordwestlich Drontheim an. 1 Flugzeugträger wurde durch Volltreffer einer schweren Bombe schwer beschädigt; 1 Schwerer Kreuzer durch zwei Bomben getroffen und bewegungsunfähig gemacht. 13. April: Bei der Ueberwachung der Nordsee überraschten deutsche Kampfflugzeuge zwei aufgetaucht fahrende britische=Boote. Beide=Boote wurden mit mehreren Bomben angegriffen und durch Volltreffer versenkt. 14. April: Bei dem Großangriff englischer Streitkräfte auf Narvik wurde 1 Zerstörer(„Cossack") in Brand geschossen und strandete. Der Zerstörer„Eskimo“ sowie weitere Zerstörer wurden desgleichen schwer beschädigt und vernichtet. Bei einem Zusammenstoß deutscher und britischer Seestreitkräfte am 9. April wurde der britische Schlachtkreuzer„Renown“ beschädigt. Ein deutsches=Boot hat nördlich der Shetlands 1 Kreuzer der„Glasgow“=Klasse torpediert. =Jagdverbände vernichteten im Skagerrak 8 feindliche Unterseeboote. 15. April: Im Skagerrak vernichteten unsere dort operierenden Streitkräfte: 2 weitere feindliche=Boote. 16. April: Am 15. April wurde 1 britischer Kreuzer vor der norwegischen Küste von deutschen Kampfflugzeugen angegriffen und von schweren Bomben getroffen. Der Kreuzer blieb zunächst mit starker Schlagseite liegen und„sank darauf. 17. April: Ein deutsches=Boot versenkte nordöstlich der Shetlands 1 Zerstörer der„Tribal“=Klasse. 1 großes Transportschiff wurde durch Volltreffer schwersten Kalibers getroffen, 1.Boot wurde versenkt. dnb Berlin, 24. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt Die feindlichen See= und Landstreitkräfte im Gebiet von Narvik haben sich weiter verstärkt, ehne bisher zum Angriff zu schreiten. 49 Nordostwärts Drontbeim nahmen deutsche=Truppen nach kurzem Kampf die wichtige Enge von Steinkier an der äußersten Nordostspitze des Drontheim=Fjords. 80 Gefangene wurden eingebracht. Ostwärts von Bergen schreitet der Angriff gegen die bei Bos befindlichen norwegischen Kräfte fort. Die Kämpfe im Raume von Stavanger sind abgeschlossen. Zwei norwegische Regimenter wurden dort im Zusammenwirken mit der Luftwaffe angegriffen und nach kurzem, hartnäckigem Kampf entwaffnet. Die von Oslo aus nach Norden und Nordwesten vorgehenden deutschen Hauptkräfte haben, von Panzertruppen und der Luftwaffe unterstützt, den feindlichen Widerstand überall gebrochen und sind im flotten Vorgehen. Weitere Verstärkungen schließen auf und treffen täglich in Oslo ein. Ein Angriffsversuch englischer Flugzeuge auf die Umgebung der Flugplätze von Oslo hatte keinen Erfolg. Einige Privathäuser wurden beschädigt. Die Luftaufklärung am 23. 4. erstreckte sich wiederum auf die gesamte Nordsee, insbesondere gegen die Orknens und das Seegebiet vor der norwegischen Westküste. Die Angriffe der deutschen Kampffliegerverbände richteten sich mit Schwerpunkt gegen die Ausladungen der Briten an der norwegischen Küste sowie gegen die von ihr ins Landesinnere führenden Straßen und Eisenbahnlinien. Im Namsos=Fiord wurde ein Zerstöver schwer beschädigt, vor Andalsnes ein weiterer Zerstörer und ein Tranporter so getroffen, daß auf beiden Schiffen Feuer ausbrach. Am Eingang zum Molde=Fiord erhielt ein anderes Transportschiff zwei Volltreffer, die das Schiff manövrierunfähig machten. An einer anderen Stelle wurde ein feindlicher Frachtdampfer mit mehreren Vomben belegt. Er zeigte kurz darauf schwere Schlagseite. Bei den ins Landesinnere führenden Eisenbahnen wurden an mehreren Stellen die Schienenstränge durch Bombentreffer aufgerissen, Bahnhöfe zerstört und Lagerschuppen in Brand gesetzt. Ein feindlicher Transportzug erhielt einen Volltreffer und brannte aus. Von feindlichen Truppen belegte Orte und Truppenlager wurden zerstört. Im Westen keine besonderen Ereignisse. Bei einem nächtlichen Einflug in die Deutsche Bucht wurde ein britisches Flugzeug über Sylt durch Flakartilerie abgeschossen., gaalig gidenteku Caan. Bei einem Luftkampf südlich Diedenhofen schossen deutsche Jäger zwei Hurricane=Flugzeuge ab. Deutsch=rumänische Wirtschaftsvereinbarungen Erleichterungen im Waren= und dnb Berlin, 24. April. Der deutsche und der rumänische Regierungsausschuß für die Regelung der deutsch=rumänischen Wirtschaftsbeziehungen haben in Bukarest eine gemeinsame Tagung abgehalten, die heute mit der Unterzeichnung einer Reihe von Vereinbarungen, in denen das Ergebnis der Arbeiten der Regierungsausschüsse niedergelegt ist, ihr Ende gefunden hat. Beide Regierungsausschüsse haben eine Ueberprüfung der Entwicklung des Waren= und Zahlungsverkehrs zwischen den beiden Ländern vorgenommen und eine Reihe von Maßnahmen vereinbart, durch welche die Durchführung der früheren Vereinbarungen erleichtert wird. Insbesondere ist dafür Sorge getragen worden, daß sich der Zahlungsverkehr reibungslos abwickelt. Oberpräsident Terboven Reichskommissar für die besetzten norwegischen Gebiete Jub Berlin, 24. April. Der Führer ernannte Oberpräsident Terboven zum Reichskommissar für die besetzten norwegischen Gebiete.„„ 8ue de in i. tin E Reichskommissar Terboven ist in dieser seiner Eigenschaft dem Führer unmittelbar unterstellt. Die Bedeutung Steinksers dnb Berlin, 24. April. Das planmäßige erfolgreiche Fortschreiten der deutschen Truppenbewegungen in Norwegen wird durch einen neuen bedeutenden Erfolg bestätigt. Im Zusammenwirken von Seestreitkräften und Heeresteilen gelang es, den Ort Steinkier nach Kampf zu besetzen. Steinkser hat durch seine Lage am Nordende des tiefeingeschnittenen Drontheim=Fjords besondere Bedeutung. Die hier eingenommene deutsche Stellung sperrt die von Namsos über Grong nach Drontheim führende Eisenbahn und Straße. Die deutschen Truppen in Drontheim haben damit den von ihnen besetzten Raum außerordentlich erweitert und sich eine erhebliche Operationsfreiheit gesichert. Jeder Versuch, von Namsos aus entlang der Bahnlinie nach Süden vorzustoßen, trifft nunmehr bereits 100 Kilometer nördlich Drontheim auf deutschen Widerstand, der durch die Geländeverhältnisse besonders begünstigt wird. Noch drei Briten=Flugzeuge abgeschossen g..„, dnb Berlin, 24. April. Bei dem Versuch, den Flugplatz Stavanger anzugreifen, wurden heute früh drei britische Flugzeuge von der deutschen Jagdabwehr 150 Kilometer südwestlich Stavanger erfaßt und nach kurzem Luftkampf alle drei über der Nordsee abgeschossen. Reiche Beute nördlich Lillehammer dnb Berlin, 24. April. Deutsche Truppen haben bei ihrem schnellen Vordringen nördlich Lillehammer auch gestern wieder in scharsem Zugriff feindlichen Widerstand gebrochen. Unter den zahlreichen Waffen= und Materialmengen. die dabei in deutsche Hand fielen, befanden sich auch 20 Maschinengewehre, 6 Tankabwehrbüchsen und eine Million Schuß Infanteriemunition englischer Herkunft. Keine Beflaggung am 1. Mai anb Berlin, 24. April. Der Reichsminister des Innern und der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda geben Die am Nationalfeiertag des deutschen Volkes (1. Mai) übliche Beflaggung und Ausschmückung der Gebäude unterbleibt in diesem Jahr. Greuennucchen über dir Sage in Hoten Ohnmächtiger Versuch polnischer Emigranten, mit Unterstützung der Westmächte das deutsche Aufbauwerk im Osten zu stören— Tatsachen gegen Lügen dnb Berlin, 24. April. Die Deutsche Diplomatisch=Politische Information schreibt: W..91 8# Die nach Frankreich geflüchteten polnischen granten und Deserteure empfinden wieder einmal das Bedürfnis, die Welt, die sie mit Recht ignoriert, auf ihre verborgene Existenz aufmerksam zu machen. Diesem Zweck soll die Veröffentlichung eines Pamphlets über die gegenwärtigen Verhältnisse auf dem Gebiete des ehemaligen polnischen Staates dienen. Nachdem der Emigrantenklub von Angers mit seinen verlogenen Behauptungen über die Vorgeschichte des Krieges nirgends in der Welt Eindruck gemacht hat, sind diesmal die verbündeten Westmächte gebeten worden, die Reklame=Aktion publizistisch zu unterstützen. Die englische und die französische Regierung baben sich diesem Ersuchen nicht entzogen. Nachdem England und Frankreich den polnischen Freund im militärisch entscheidenden Augenblick schmählich im Stich gelassen hatten, glaubte man in Paris und London nun die Bündnispflichten wenigstens durch die weniger gefährliche Verbreitung der polnischen Lügenmärchen erfüllen zu müssen. Ueberdies mochte es den Regierungen der beiden Westmächte angezeigt erscheinen, sich die gehässigen Verleumdungen gegen Deutschland unbesehen zu eigen zu machen, um dadurch der Kriegsstimmung in ihren eigenen Ländern neuen Auftrieb zu geben und die Oeffentlichkeit von ihren eklatanten militärischen Mißerfolgen abzulenken. Dabei dürfte man freilich das Erinnerungsvermögen der Wekt erheblich unterschätzt haben. Mit Erschitterung und Abschen bat vor wenigen Wochen die Presse aller Länder die dokumentarischen, Berichte über den Ibrutalen Ausrottungskampf wiedergegeben, der in Poilen 20 Jahre lang systematisch und erbarmungslos gegen das Deutschtum geführt worden ist. Wenn daher heute polnische Emigranten und Deserteure, die zum Teil persönlich als Mitglieder früherer polnischer Regierungen die Untaten des polnischen Chauvinismus mit auf dem Gewissen haben, die Stirn besitzen, gegen Deutschland an die Oeffentlichkeit zu appellieren, und hierbei von der englischen und französischen Regierung unterstützt werden, die die politische und moralische Mitverantwortung für die polnischen Verbrechen tragen, so kann dies wirklich nur als ein Hohn auf das von diesen Männern heuchlerisch angerufene Weltgewissen angesehen werden. Die Regierungen der Westmächte haben sich in ihrem propagandistischen Uebereifer trotzdem nicht gescheut, ihre Namen unter ein demagogisches Machwerk zu setzen, das sich ohne Angaben irgendwelcher konkreter Tatsachen in allgemein gehaltenen Behauptungen über angebliche Massenerschießungen, barbarische Deportationen und ähnlichen Anschuldigungen ergeht. Es ist den Verfassern des Pamphlets natürlich nicht möglich gewesen, für ihre ungeheuerlichen Verleumdungen auch nur den Schatten eines Beweises beizubringen. So mußten sie es mit der plumpen Wiederholung all der abenteuerlichen Lügen versuchen, die von deutscher Seite längst in allen Einzelheiten widerlegt worden sind. Mit welch sinnlosen, um nicht zu sagen albernen Argumenten die Verfasser der Schmähschrift arbeiten. zeigt der Versuch, gegen die von Deutschland und Sowjetrußland im Osten geschaffene Neuregelung miti Artikeln der Haager Konvention zu Felde zu ziehen. Nachdem die frühere polnische Regierung unter dem Einfluß der Westmächte in unbegreiflicher Verblendung die militärische Auseinandersetzung mit Deutschland provoziert und so den schnellen Zerfall des ganzen früheren polnischen Staates herbeigeführt hatte, war es die große politische Aufgabe der beiden allein interessierten Großmächte Deutschland und Sowjetrußland im Interesse dex Befriedung Bing, Iaitfschanfene, eige sowietischen Vertrag vom 28. September. 1938, festgeieg. wird, in den früher polnischen Gebieten„die Ruhe und Ordnung wiederherzustellen und den dort lebenden Völkerschaften ein ihrer völkischen Eigenart entsprechendes friedliches Dasein zu sichern“. Die Geschichte der letzten 20 Jahre hat mit wahrhaft tragischer Eindringlichkeit hewiesen, daß eine endgültige Beruhigung im Raume des früheren polnischen Staates nur möglich ist, wenn dem Volkstumskampf in diesem Gebiet für alle Zukunft ein Ende bereitet wird. Diesem Ziele diente die planmäßige und in voller Ordnung durchgeführte Umsiedlung deutscher und polnischer Bevölkerungsteile in ethnographisch, geschlossene Siedlungsgebiete. Das polnische Pamphlet, das in diesem Zusammenhang von„barbarischen Deportationen“ spricht, zeigt, daß den polnischen Emigranten diese früher gerade in westeuropäischen Kreisen geforderte und heute von Deutschland und Sowjetrußland im Interesse aller beteiligten Volkstumsangehörigen in die Tat umgesetzte Aktion höchst unbequem ist, da sie den hetzerischen Versuchen polnischer Chau Die Lustwusse hante Wesenlichen=Anten binisten, in diesem Raum neuen Unfrieden zu stiften, endaültig einen Riegel vorschiebt. Als Deutschland auf Grund der mit der Sowjetnien bereinbarzen, Legelig an den Wiederautbhatzder# m 4/T. Mmitteilumgen in der Seihmmas in seine Interessensphäre fallenden früheren volnischen an den Operationen in Norwegen— Deursche Willlellungen in der„Tribuna“ Rom, 24. April.#fach die Lage der Truppenabteilungen und besonders In größter Aufmachung veröffentlicht„Tribuna“ der in der Zone von Narvik operierenden erleichtert. he interessanter Angaben, die das deutsche Bekanntlich ist Gebiete heranging. fand es ein fürchterliches Erbe vor. Die traditionelle polnische Mißwirtschaft hatte zur Folge gehabt, daß schon vor dem Kriege die große Masse der polnischen Bevölkerung ihr Dasein auf einem fast unvorstellbar niedrigen Lebensniveau fristen mußte. eine Reihe interenanter Angaben, die, das deutsche Bekanntlich ist sowohl die Stadt als zuch,#ie. Bahn von iftfahrtministerium dem angesehenen römischen Blatt Narvik nach wie vor vollkommen in deutschen,####en. Besonders groß war das Elend der polnischen Landbevölkerung. Unter diesen Umständen ist es verständlich, daß die polnischen Landarbeiter seit Jahrzehnten von der Möglichkeit Gebrauch machten, in Deutschland als Wanderarbeiter Beschäftigung zu finden, wo sie von jeher wesentlich höhere Löhne als in Polen erhielten. Der Wunsch, in Deutschland Arbeit zu nehmen, war so groß, daß bezeichnenderweise in den Monaten vor Kriegsbeginn, in denen die damalige polnische Regierung die Ausreise der Wanderarbeiter ins Reich verboten hatte, Tausende von Polen versucht haben, illegal über die Grenze zu gelangen. Unter den heutigen Verhältnissen ist den Polen in wesentlich erhöhtem Maße Gelegenheit gegeben, ihre materiellen Lebensbedingungen durch Arbeitseinsatz im Reich erheblich zu verbessern. Dieser Arbeitseinsatz vollzieht sich ausschließlich auf Grund freiwilliger Meldungen bei den polnischen Behörden. Die Lasten des Krieges hatten die Lage der breiten Masse des polnischen Volkes zunächst weiter verschlechtert. So hatte allein der Viehbestand eine Reduzierung um 50 Prozent erfahren. Völlig sinnlose Maßnahmen der zurückgehenden polnischen Soldateska, wie die Demolierung wichtiger Eisenbahnen, Straßen= und Verkehrswege und die Zerstörtt,z, Ir 1/g 2etef. sg#22. Fierten auf Anfrage über die verschiedenen Phasen der Aktion in Norwegen gemacht hat. Die Aufklärungsausgaben Auf die Frage, welche Aufklärungsaufgaben der deutschen Luftwaffe in der ersten Phase der Operationen in Norwegen zugefallen seien, wurde folgende Antwort erteilt: Da die Besetzung des dänischen Gebietes vollkommen friedlich vor sich ging, so daß die deutschen Besatzungstruppen nirgends Widerstand antrafen, hat die deutsche Luftwaffe von Anfang an begonnen, sich in den dänischen Flugzeugstützpunkten festzusetzen, die natürlich im Hinblick auf ihre augenblickliche Aufgabe ausgebaut wurden. Gleichzeitig sorgte das Kommando der Luftwaffe an der Westküste für die Errichtung einer intensiven Luftüberwachung und =kontrolle und die Aufstellung einer Kette von Batterien, um das Leben der dänischen Bevölkerung, das normal und friedlich ist, sicherzustellen. Auf Diese Aufgabe, so betont„Tribung“, sei sicher eine der wichtigsten gewesen, die die deutsche Luftwaffe so glänzend gelöst habe. Angesichts der Schwierigkeiten der Verbindung zu Lande und zur See und der Notwendigkeit, die fernsten Teile blitzartig zu erreichen, habe die Beförderung in der Luft sich als außerordentlich wirksam erwiesen, und zwar nicht nur als ein außergewöhnlicher, auf mutige Episoden beschränkter Notbehelf, sondern als ein Mittel, das sich entschieden auf den gesamten strategischen Plan auswirkt. Denn eine gut bewaffnete und genügend zahlreiche Abteilung, die noch der Vorhut vorausgehe, könne besonders in einem Bewegungskrieg durch den überraschenden Einsatz eine entscheidende Wendung herbeiführen. Auf die Frage, inwieweit die Organisation der neuen Luftstützpunkte im Hinblick auf die Offensive der Luftwaffe gediehen sei. lautete die Antwort: An der Westküste haben die Flak und Flugplätze von den ersten ihrem Vormarsch in Pegrpgagfan, geßegpidarstantztschen Seteinperfer die Arillerie und die MaschinengewehrTruppen an verschiedenen Stellen auf Widerstand, und auch heute noch verteidigt sich der Feind hartnäckig. Es handelt sich aber um Episoden, die lediglich in den Gebirgsgegenden, in den Tälern der norwegischen Gebirasmassive vorkommen, wo vereinzelte Gruppen von Soldaten. die von größeren Zentren isoliert sind und deshalb keine Nachrichten über die Lage erhalten, verScheinwerfer, die Artillerie und die Maschinengewehr; abteilungen. Die Erfolge haben die volle Wirksamkeit dieser raschen und schlagkräftigen Organisation bewiesen. Zahlreiche norwegische Flakbatterien haben deutsche Bedienungsmannschaften erhalten und sind zur ununterbrochenen Kontrolle und zur Sicherung des Luftraumes eingesetzt worden. Dieser Organisation verOberster Kriegsrat hat seine Jorgen Teltlame Carantien— Drohungen gegen Ialten Berlin, 24. April. Von unserer Berliner Schriftleitung Während die deutschen Operationen in Norwegen ihren planmäßigen Verlauf nehmen, die englische Flotte und ihre Transporter schwerste den, der deutsche Nachschub unaufhaltsam weitergeht, deutsche Verbände über Drontheim gegen die bei Namsos gelandeten Engländer hereits vorgestoßen 100 Kilometer nordöstlich Drontheim den die Landverbindungen abgeschnitten haben, während die deutsche Luftwaffe die Transportwege der Engländer ständig überwacht und stört, ist der„Oberste Kriegsrat der Alliierten" zu seiner achten, diesmal auf zwei Tage bemessenen Sitzung zusammengetreten. Man traf sich am Montag in Paris. Es waren zugegenz, Shag; berlain, Churchill, Halifax, Samuel Hoare, stabschef Ironside, auf französischer Seite Reynaud, Daladier, Campinchi, Eynac und Generalstabschef Gamelin. Am Dienstag wurde der Oberste Kriegsrat dann zu einem„Interalliierten Kriegsrat" erweitert. Diese Zusammenkunft überrascht nicht. Sie war sogar fällig, weil nach nunmehr siebenmonatiger Uebung dieses Gremium steks dann zusammentritt, wenn man schwere Schlappen einstecken mußte. bleiben nur die Umstände, unter denen man jetzt einen „Interalliierten Kriegsrat. zusammenbrachte. Zum ersten Male durften der polnische Emigrantengeneral rski d der norwegische Gesandte Bard zitätswerke, drohten zu einer Lahmlegung des gesamten Wirtschaftslebens zu führen. Die Flucht der polnischen Regierung hatte überdies eine Auflösung des gesamten polnischen Verwaltungsapparates nach sich gezogen. Dem drohenden Chaos ist die deutsche Verwaltung sofort mit aller Energie der englischen Versuche, die Aushungerungsblockade gegen Deutschland zu führen, sind große Lebensmittelsendungen aus Deutschland in das frühere polnische Gebiet geschafft worden. So wurden fortlaufend große Mengen von Getreide aus dem Reich planmäßig an die volnische Bevölkerung verteilt. Allein im Gebiet des Generalgouvernements erhielten Anfang Februar 160,000 Polen Arbeitslosen= unterstützung. Der Aufrechterhaltung des polnischen Wirtschaftslebens ist auch die Wiederherstellung aller wichtigen Bahnhofs= und Brückenanlagen men. Schon in den ersten Monaten der deutschen Verwaltung wurden 600 Kilometer Eisenbahngleise wiederhergestellt. „Das kirchliche Leben hat keine Unterbrechung erfahren. Die Geistlichen können ungestört ihrer seelsorgerischen Tätigkeit nachgehen. Auch hohe Würdenträger volnischen Volkstums sind nach ,wig, vor im Amt.„In den Fällen allerdings, in denen Geistliche ihre kirchlichen Funktionen zu chaubinistischer und friedensgefährdender Tätigkeit mißbraucht hatten, waren Amtsenthebungen eine Notwendigkeit. Die in Polen regelmäßig auftretenden Epidemien sind sofort mit aller Energie bekämpft worden. Alle volnischen Medizinstudenten wurden in, Schygl=szhr; gängen ausgebildet und sofort als Aerzte, eiggesetzt. Im Bezirk von Warschau wurden allein gegen Typhus 680000 Impfungen durchgeführt. Der deutschen Verwaltung ist es trotz der außergewöhnlichen Verhältnisse nach Ende des polnischen Feldzuges gelungen, die Zahl von evidemischen Krankheiten unter das in Polen in Friedenszeiten übliche Maß herunterzudrücken. So ist die deutsche Verwaltung überall am Werk, um die Schäden einer jahrzehntelangen Nißzwirtschaft und die Folgen des von den Londoner Kriegshetzern entfachten Kampfes wiedergutzumachen. Unter diesen Umständen ist es nicht erstaunlich, daß sich auch die Polen willig in die neuen Verhältnisse eingeordnet haben. Sekbstverständlich war es allserähggs, gsegfegten meine Verbrecher, denen vor den deutschen Gerichten ihre aktive Beteiligung an den bestialischen Hinschlachtungen der Volksdeutschen nachgewiesen worden war, die verdiente Strafe erhielten. Die breite Masse der polnischen Bevölkerung ist jedoch willig dem Ruf zur tätigen Anteilnahme am Aufbauwerk Beamte, Richter, Aerzte versehen wieder ihren Dienst, bei Polizei, Eisenbahn und Post sind polnische Angestellte tätig. Die Städte sind fast ganz der olnischen Verwaltung überlassen; je nach der Größe des finden hier höchstens noch einige deutsche Ueberwachungsbeamte Verwendung. Alle diese Maßnahmen beweisen, daß Deutschland sich seiner Verantwortung für die ihm von der geflüchteten polnischen Regierung überlassene Bevölkerung voll bewußt ist und alle Kräfte anspannt, um einen friedlichen Wiederaufbau und eine gerechtere soziale Ordnung in diesem rückständigsten aller europäischen Länder durchzuführen. Die Bemühungen der Emigrantenzentrale in Angers, diese Aufbauarbeiten durch hetzerische Lügen von außen zu stören, werden bei der polnischen Bevölkerung ebensowenig, verfangen, wie der Versuch Erfolg haben kann, durch Greuelmärchen abgegriffenster Art in der Welt die furchtbaren Opfer vergessen zu frühere polnische Staat auf seinem Gewissen hat. Denn 8 giht ja wirklich einen dringenden Anlaß, in polnisuchen, sich dem Vormarsch der deutschen Truppen zu dankt man auch das tadellose Funktionieren der Verwidersetzen. Wenn es ihnen anfänglich gelungen ist, bindangen zwischen Deutschland und den besetzten Geden deutschen Vormarsch zu stören, so verdanken sie bieten. dies lediglich ihrer ausgezeichneten Kenntnis des Terrains, die sich natürlich zu ihren Gunsten auswirkt. Schon in den ersten Tagen besetzten Truppen an der Küste die verschiedenen Flug= und Flottenstützpunkte. Inzwischen hat die deutsche Aufklärung während der Besetzung der Gebiete eine intensive Beobachtungsund Kontrolltätigkeit ausgeübt, die nicht nur auf die Nordsee beschränkt blieb, sondern sich viel weiter nach Norden ausgedehnt hat und damit den Bewegungen der englischen Flotte folgen und sie sofort den Bombenund Jagdstaffeln melden konnte, die so die Möglichkeit hatten, ihre erfolgreichsten Aktionen durchzuführen. Wichtige Operationsbasis gegen England Kleine Aufklärungsfahrzeuge und See= und Luftkontrollstellen sind längs der ganzen Küste eingesetzt worden und arbeiten Hand in Hand. In den deutschen Flugzeugstützpunkten herrscht die lebhafteste Tätigkeit und vollstes Vertrauen. Die Aufklärungsflugzeuge überwachen fortwährend die See auf der Suche nach feindlichen Einheiten und kontrollieren besonders die gewöhnlichen Schiffahrtswege und die möglichen Wege, die die Schiffe angesichts der neuen strategischen deutschen Positionen einschlagen könnten. Einer besonderen Kontrolle unterliegen die Manöver der feindlichen=Boote und Minenleger. So ist eine wichtige Operationsbasis im Kampfe gegen England geschaffen worden. der die vollkommene Organisation der deutschen Seestteitkräfte zum Ruhm gereicht. Rasch und sicher sind Kontrolle, Aufklärungs=, Ueberwachungs= und Sicherungsdienst eingerichtet worden. Die neuen gewaltigen Mittel der deutschen Luftwaffe und die Schulung der deutschen Piloten sichern den Ausbau der Positionen und die Durchführung der Aktionen, die für die deutschen Flieger bisher immer siegreich verlaufen sind. Aus diesen klaren Angaben erkenne man, wie die „Tribuna“ anschließend betont, ohne weiteres, welch ausschlaggebende Bedeutung der Luftwaffe im norwegischen Krieg zukomme. Ohne den Ereignissen vorgreifen zu wollen, sei doch sicher, daß auf dem Terrain, das England in einen Kriegsschauplatz habe verwandeln wollen. obwohl es sich doch als der Beschützer Norwegens aufspiele, die Beherrschung des Luftraumes und die Ueberlegenheit der Luftwaffe von unschätzbarem Wert sein werden. Es sei auch nicht schwer zu verstehen, daß die Bedeutung der Luftwaffe noch zunehmen werde, wenn einmal erst die Seesperren vollendet sein würden und die deutschen Transporte sämtlich auf dem Seewege nach Norwegen gelangen könnten. Dann werde sich die Aufaabe der Luftwaffe in bezug auf den Transport von Material und Mannschaften vermindern, und sie werde in erDie Ergebnisse der Aufklärung Auf die Frage, welche Ergebnisse auf Grund der Beobachtungen der Aufklärungsflugzeuge erreicht werden konnten, lautete die Antwort: Von den deutschen und norwegischen Stützpunkten sind ganze Geschwader ausgesandt worden, um die englische Flotte in der Gegend der Orkney=Inseln, in der Nordsee und insbesondere vor der norwegischen Küste anzugreifen, wo große Erfolge erzielt wurden. Die deutschen Flieger haben bekanntlich während ihrer ersten Operationen in Norwegen zwei Kreuzer, einen Zerstörer und drei =Boote versenkt. Sie haben weiterhin durch Volltreffer zwei Schlachtkreuzer, vier Kreuzer, einen Zerstörer, ein Flugzeugmutterschiff, drei Transportschiffe und ein norwegisches Torpedoboot schwer beschädigt und zudem eine imposante Zahl feindlicher Flugzeuge abgeschossen. „Diese Angaben“— so betont„Tribuna“—„beziehen sich natürlich nur auf die erste Operationsphase, und ihnen müssen die in den letzten Tagen erzielten Erfolge hinzugerechnet werden, die die Verluste der Westmächte auf 90 Einheiten anwachsen ließen.“ Auf die Anfrage, wie die Truppentransporte auf dem Luftwege und die Verbindung mit isolierten Truppenteilen durchgeführt wurden, lautete die Antwort: Kampf= und AufTruppen in Norwegen eine außerordentlich wichtige höhtem Naße für die Offensibe eingesetzt werden Aufgabe gehabt, nicht nur in bezug auf die Ueber= können und so das Schicksal jener Verbände der Westwachung und die Sicherung: sondern auch hinsichtlich mächte, die in Norwegen an Land gehen konnten, außerder Material= und Truppentransporte. Sie haben mehr= ordentlich düster gestalten. Erhehung der Marnlelndr= und Kuseratten Die Lebensmittelzuteilung vom 6. Mai bis 2. Juni— Kuchengebäck jeder Art wird brotmarkenpflichtig— Umgestaltung der Brotkarte Die Bestellscheine sind in der Woche vom 29. April bis 4. Mai möglichst frühzeitig bei den Verteilern abzugeben. es gibt ja wirklich einen dringenden schen Dingen immer wieder an das Weltgewissen zu appellieren. Aber diesen Anlaß bietet nicht die deutsche Wiederaufbauarbeit, sondern das Schicksal jener Millionen von nichtpolnischen Volkszugehörigen, die durch das Versailler Diktat in den polnischen Zwangs: staat gepreßt worden sind und die ihr Volkstum mit der Vernichtung ihrer Existenz, ja mit dem Tode bezahlen mußten. Es wird nicht gelingen, das 20jährige System furchtbarster Schandtaten an der deutschen und ukrainischen Volksgruppe durch lügnerische Pamphlete und durch die Haßpropaganda der Westmächte auszulöschen. Französische„Ritterlichkeit“ Deutscher Flugzeugführer über neutralem Hoheitsgebiet von französischen Jägern heimtückisch erschossen dnb Berlin, 24. April. Am 22. April mußte ein deutsches Aufklärungsflugzeug in Belgien bei Neufchateau notlanden. Die Umstände, unter denen die Notlandung erfolgte, werfen ein trauriges Licht auf die Haltung der französischen Fliegertruppe. Der deutsche Aufklärer fertigte zunächst über der Gegend von Charleville Luftaufnahmen an und wurde dabei von französischen Jagdfliegern überrascht. Im Verlaufe des Gefechts wurde der deutsche Flieger über belgisches Hoheitsgebiet abgedrängt und zur Notlandung gezwungen. Bei der Notlandung saßen die französischen Flieger ihrem Opfer im Nacken, obwohl sie sich über neutralem Hoheitsgebiet befanden. Der deutsche Flugzeugführer erhielt, als er 100 Meter über dem Erdboden zur Landung ansetzen wollte, von hinten einen Kopfschuß. Nur mit äußerster Nervenanstrengung gelang es ihm. sich noch einige Minuten aufrecht zu halten und das Flugzeug zu Boden zu bringen, um seinem Kameraden das Leben zu erhalten. Er selbst starb nach der Landung auf Grund der ihm heimtückisch über neutralem Boden beigebrachten Wunde. Seine Beisetzung fand am 24. April unter großer Anteilnahme der belgischen Bevölkerung statt. and Berlin, 24. April. Die dem Verbraucher für die Zeit vom 6. Mai bis 2. Juni 1940 auf Karten zustehenden Lebensmittelmengen bleiben, wie ein im„Deutschen Reichsanzeiger“ Nr. 92 vom 19. April 1940 veröffentlichter Erlaß des Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft bestimmt, gegenüber den bisherigen Rationen im allgemeinen unverändert. Die Marmelade= und Käseration wird erhöht. Die wöchentliche Marmeladeration wird von 100 Gramm auf 150 Gramm erhöht. Außerdem wird das Umtauschgerhältnis von Marmelade in Zucker verbese sert. An Stelle von 150 Gramm Marmelade ronnen ab 6. Mai 150 Gramm Zucker(bisher für 100 Gramm Marmelade 40 Gramm Zucker) bezogen werden. Als Ausgleich für die erhöhte Marmeladezuteilung und für die Verbesserung des Umtauschverhältnisses, die das Einmachen im Sommer und Herbst fördern soll, wird die wöchentliche Zuckerration von 250 Gramm auf 225 Gramm herabgesetzt. Verbraucher, die einmachen und daher Marmelade in Zucker umtauschen wollen, erhielten bisher innerhalb einer Zuteilungsperiode aus der laufenden Zuckerzuteilung und statt der Naxmelgge zusammen 1160 Gramm, Zucker, während iynen nach der neuen Regelung 1360 Gramm Zucker zustehen. In den Wintermonaten konnten wegen des jahreszeitlichen Zustandes der Milcherzeugung nur drei Wochenrationen an Käse während einer vierwöchigen Zuteilungsperiode ausgegeben werden. Ab 6. Mai ist es demgegenüber möglich, die Käseration zu erhöhen, und zwar so, daß nunmehr auch in der vierten Woche der Zuteilungsperiode die übliche Wochenration an Käse oder Quark zur Ausgabe gelangt. Dem Verbraucher stand es bisher frei, an Stelle von Maxgarine die gleiche Menge von Speiseöl und an Stelle von Schweinespeck oder Schweinerohfett die gleiche Menge Schweineschmalz zu beziehen. Die Anforderungen von Syeiseöl und Schweineschmalz sind daraufhin wegen Dr. Ley spricht zur Jugend am 29. April um 8 Uhr morgens dub Berlin, 24. April. Im Rahmen der vom Ministerrat für die Reichsverteidigung angeordneten Aktion für die geistige Betreuung der Hitler=Jugend spricht der Reichsorganisationsleiter der NSDAP., Reichsleiter Dr. Ley, am Montag, dem 29. April, um 8 Uhr morgens, zur deutschen Sugend..##... zn fämtiken Reichsfend. Anläßlich dieser von sämtlichen Reichssendern übertragenen Rede finden für die werktätigen Jugendlichen Betriebsappelle und für die Schulen Morgenfeiern statt. Neue Beweise für Londons Schuld Holländisches Frachtschiff gesunken Wie holländische Blätter aus England bolländische Motorfrachtschiff„Wokana“ berichten, ist das (250 BRT.) in der stischen Gewässern Zesunlen. Zulammenstos in den Dri, kann jedoch in jedem Falle bezogen Speisemt und Schweineschmalz sind, daxgufyin, wegen des hoyeren Fettgehalts, in unerwünschtem Umfange gestiegen. Um dem Einhalt zu gebieten, ist jetzt entsprechend dem Gehalt an Reinfett in den einzelnen Fettarten ein gerechtes Verhältnis zwischen Margarine und Speiseöl und zwischen Speck bzw. Schweinerohfett nud Schweineschmalz festgelegt worden. 100 Teile Margarine werden kartenmäßig 80 Teilen Speiseöl, Gramm Speck oder Schweinerohfett 50 Gramm Schweineschmalz gleichgestellt. Um den bekannten Unzuträglichkeiten beim Kuchenverkauf entgegenzutreten, ist mit Wirkung vom 6. Mai 1940 ab Kuchengebäck jeder Art brotkartenpflichtig gemacht worden. Da die Brotration im allgemeinen reichlich ist, wird der Verbraucher in der Lage sein für Kuchengebäck oder Dauerbackware Brotkartenabschnitte abzugeben. Zur Durchführung der Kartenpflicht für Kuchen ist eine Umgestaltung der Brotkarte erfolgt. Unter anderem kommen 10Gramm=Abschnitte zur Einführung. Die Einzelheiten dieser Neuregelung werden noch bekanntgegeben werIn dem eingangs genannten Erlaß des Reichsernährungsministers ist weiterhin bestimmt, daß an Stelle von 125 Gramm Nährmittel 125 Gramm Reis bezogen werden können. Für Kinder aller schließlich, soweit sie im Besitz von Reichsfettkarten sind, die Möglichkeit geschaffen, an Stelle von 62.5 Gramm Kakaopulver 50 Gramm ungefüllte Tafeloder Blockschokolade zu kaufen. Die Ausgabe dieser Ware erfolgt im Rahmen der bei den Groß= und Kleinverteilern lagernden Vorräte. Ein Anspruch auf Lieferung von Schokolade besteht somit nicht. Kakaopulver Englands Minister Burgin:„Die Engländer planten den Krieg im Norden schon vor einem Monat“ Newyork, 24. April. Unter der Ueberschrift„Die Engländer erklären, daß sie den Krieg im Norden schon vor einem Monat planten!“, veröffentlicht die„Newyork Herald Tribune" folgende United=Preß=Meldung vom 22. April aus London:„Leslie Burain, der Beschaffungsminister, erklärte heute, daß Pläne für einen Feldzug der Alliierten in den nördlichen Breitengraden bereits vor fast einem Monat entworfen wurden. Burgin sagte, daß der Plan unter Hinzuziehung von besonderen Kältespezialisten ausgearbeitet wurde, darunter den MountEverest=Forschern Smythe und Ernst Shackleton, Sohn des bekannten Polarforschers.“ anb Berlin, 24. April. In den Kämpfen bei Lillehammer haben die deutschen Truppen militärische Karten von norwegischem Gebiet im Maßstab:100000 erbeutet, die im britischen Kriegsministerium nach norwegischem Material nachgedruckt worden sind. Diese Karten sind ein weiteres Beweisstück für die von langer Hand vorbereitete britische Landungsaktion in Norwegen. Explosion in einem englischen chemischen Werk Wie Reuter meldet, wurden bei einer Explosion in den chemischen Werken von Billingham in der Grafschaft Durham drei Arbeiter getötet und 19 verletzt. Britisches Flugzeug in Schottland abgestürzt Bei Breinn==Bhuird in Schottland stürzte ein britisches Flugzeug ab. Die drei Mann starke Besatzung wurde 1ot aufgesunden. Kapitän King, der sich unter den Toten defindet, ist einer der Flugzeugführer, die Chamberlain auf zwei Besuchen nach Deutschland flogen. Börsen fest Am Mittwoch wiesen die Aktienmärkte der Berliner Börse bei der Eröffnung feste Verfassung auf. Obwobl das Geschäft nur in einzelnen Werten größeren Umsang annahm, setzten sich auf der ganzen Linie Kurssteigerungen durch, da Verkaufsneigung so gut wie nicht bestand. Für Aktien zeigten sich im gestrigen Börsenverkehr Rbeinisch=Westsälischen Börse dorf mehr Aufträge, doch sehlt es an Notierungen lagen gegenüber Dienstag Sikorig und der noxwegisg, Gejundte Barchke teilnehmen. Die Westdemokratien können also nunmehr ihren Völkern mit„Alliierten“ aufwarten, die entweder überhaupt nicht mehr vorhanden oder, wie Norwegen, im Begriff sind, in wenigen Tagen militärisch überhaupt nicht mehr zu existieren.„Dementsprechend sieht auch der amtliche Bericht über die Tagung aus. Da werden„Entscheidungen" vorausgesagt, die„unter allen Umständen die Wirksamkeit der alliierten Zusammenarbeit garantieren. Ansichten über alle politischen Probleme seien ausgetauscht, die in diesem Augenblick die Wachsamkeit der alliierten Regierungen hinsichtlich einer wirksamen Unterstützung ihrer gemeinsamen Verteidigungsmaßnahmen für ihre Interessen, gegen jede gegnerische Initiative erforderlich machen.“ Dieser eine Satz der langatmigen Verlautbarung klingt, obwohl der polnische Emigrant Sikorski den „Einsatz der polnischen Armee“,(die bekanntlich überhaupt nicht mehr besteht) zugesagt und der norwegische Gesandte ähnliche Versicherungen für seinen König abgegeben hatte, nicht sonderlich überzeugend und siegeszuversichtlich. Peinlich hat man jede Anspielung auf das Mittelmeer und auf die westdemokratischen Umtriebe auf dem Balkan jetzt vermieden, was unseres Erachtens erst recht das Bestehen dieser Einmischungspläne bestätigt. Um so deutlicher rückt darum das Reuter=Büro in einem Kommentar zur Tagung des Obersten Kriegsrats mit der Sprache heraus und läßt es an bestimmten Drohungen gegen Italien nicht fehlen. Das englische Büro will in der amtlichen Mitteilung„den Beweis dafür sehen, daß die Alliierten die äußerste Wachsamkeit auf ihre Mittelmeerinteressen ausüben und daß sie bereit seien, dort jeder feindseligen Handlung die Spitze zu bieten und sich unter keinen Umständen überraschen zu lassen“. Damit hat Reuter die Katze aus dem Sack gelassen und über die internen Beratungsgegenstände den Schleier gelüftet. Zudem wollen neutrale und italienische Nachrichtenstellen auch heute noch von einem bevorstehenden Schritt Frankreichs und Englands bei der italienischen Regierung wissen, um die Haltung des faschistischen Italiens zu erkunden. Auch solch ein Schritt würde kaum der Ausdruck sonderlicher Stärke sein. Wie in den letzten Wochen die faschistische Presse ihre Einstellung gegenüber den Westdemokratien klar abgegrenzt und ihre unabdingbaren Ansprüche auf das Mittelmeer als das Mare nostrum(unser Meer) gestellt hat, so wird Italien auch hier die gebührende Antwort geben. Auch in Rom sind die Ausführungen des englischen jüdischen Journalisten Augur=Poljakoff in der Zeitung„Metropole“ nicht unbekannt geblieben, die am Tage des Zusammentretens des Obersten Kriegsrats in Druck gingen. Da Augur, Poligkaft seit Jahren als woblinformierter Schreiher des britischen Außenamts bekannt ist, sind seine Ausführungen von besonderem Interesse. „Wenn Italien unser Freund bleiben will“, so heißt es in dem besagten Artikel,„dann würden wir begeistert sein. Wenn sein Wunsch das Gegenteil ist, so sind wir bereit, ihm zu Lande, zu Wasser und in der Luft Genugtuung zu geben. Das gilt für England und für Frankreich. Die Alliierten sind entschlossen, mit der Ungewißheit der italienischen Politik ein Ende zu machen.... Infolge der an Deutschland gegebenen Unterstützung verliert Italien das Recht auf die Privilegien, die den Mächten zugestanden werden, die Neutralität bewahren, selbst wenn sie es ablehnen, sich neutral zu nennen. Die Hilfe an Deutschland, besonders auf wirtschaftlichem Gebiet. muß aufhören.“ Solche Androhungen sind aufschlußreich, auch wenn sie von einem inoffiziösen Journalisten des Londoner Außenamts ausgesprochen werden. Sie beleuchten das volitisch=diplomatische Unbehagen, das London und Paris gegenüber der zielklaren Haltung des nichtkriegführenden Italiens empfinden. Erfährt man zudem, daß England sich mit dem Gedanken trägt, Einheiten seiner Flotte in Fernost für den Einsatz im Mittelmeer und im Norden frei zu machen und den fernöstlichen Schutz französischen Seestreitkräften einstweilen zu überlassen, so offenbart sich auch darin nicht gerade eine innere Sicherheit. Welche Beschlüsse auch der Interalliierte Kriegsrat gefaßt haben mag und wo auch immer die Kriegsausweitungsstrategen ihre Pläne zu verwirklichen trachten: Zu jeder Zeit und überall wird man in diesem Falle deutscher Entschlossenheit und blitzschnellem Handeln gegenüberstehen,„Dgrüber sollten die ersten acht Kriegsmonate Aufschluß gegeben haben. Das Gesetz des Handelns wird jedenfalls von uns nicht aus der Hand gegeben. Hauptschriftleiter: Dr. Paul Dierichs(im Felde), Stellveriretender, Hauptschritletter: Dr.„Jgsei Sch##ermann Verantwortliche Schriftleiter: Poliz##„Mu# Foest, Bochumer Teil: Hans Schulte, Kulturpolitik u. Unterhaltung: Dr. Josef Schwermann, Kunst und Wissen: Kurt Dörnemann(im Felde), i. V. Dr. Josef Schwermann, Unpolitische Nachrichten: Eko van Mark. Sport: Hans Hornberg(im Felde), i. V. Hans Schulte, Wirtschaft u. Provinz: Georg Schemmerling, Gerichtsdienst u. Briefkasten: Mar Flegel Nachbargebist u. Stadtteile: Erika Scheidt. Berliner Schriftleitung: Michael Haupt. Verlag und Druck: Laupenmühlen& Dierichs. Verantwortlich für den Anzeigenteil: Kurt Scholz Zur Zeit ist Anzeigen=Preisliste Nr. 10 gültig. Nachlaßstaffel B. Rauchen und Rauchen ist zweierlei*) ATIKAN 5n der iu DüffelMaterial. Die bis 1 Prozent gzrig. Der eine pafft wahllos und maßlos, bis er jeden höher.— Amtliche Kursnotterrzngnge ds5 FFer“'gre### Geschmack verliert. Der andere wählt mit Bedacht und * Koppel 126.00.— An der Düsseldorser Börse wurden raucht in langsam=berständigen Zügen; nur er wird am notiert: Constantin der Große 7100 G. 7800.; Balcke Rauchen einen dauernden Genuß finden! Maschinen 126.00; Vereinigte Stahlwerke 112.30. Seite 3 Nr. 97 7 Bochumer Anzeiger 7 Donnerstag, 25. April 1940 „Blick nach Osten“ e 127 vom Bochumer Heimatmuseum erworben Neue Enlohauerarbetten=Darstellungen alten Handwerts * UA uua * M K #4 #. # 2. Das dumme Einwickelpapier war schuld. Hätte meine bessere Hälfte mich nicht darauf aufmerksam gemacht, als sie mir Netz und Geld hinlegte, dann hatte sie mich auch nicht eine Stunde später am Schreibtisch wiedergefunden, ohne Kabeljau, dafür aber umgeben von einigen Schubläden alter Papiere. Ich bin mir des stechenden Blickes kaum bewußt geworden, mit dem sie daraufhin selber das Netz nahm, um persönlich den Fisch an Land zu zieben. zunehmfich zu Tigentrühen Es liegt zu Zeiten, vorneymlich an regentrüben Sonntagen, ein eigener Reiz darin, den privaten papierenen Müll einmal zu durchstöbern, der sich im Laufe der Jahre in Schrankecken und Schreibtischen angesammelt hat. Vergangenes, längst Vergessenes wird wieder lebendig und manches von dem, was nur noch in einem abgelegenen Gedächtniswinkel lebte, zu lebendiger Erinnerung heraufgeholt. Da sind Broschüren und Bücher populärwissenschaftlichen Inhalts, die vor langer Zeit in dem Rufe standen, der Weisheit letzten Schluß zu verkünden. Lächelnd legst du sie beiseite, wie klein der Geist, der sie gebar, wie platt, wie flach! Lieber Himmel, so einfach sind die Rätsel der Welt nicht zu lösen. Erste Schulhefte der Kinder, Zeichnungen und„Malereien“ aus der Zeit, da wir alle noch im Genielande lebten. Zeitungen mit besonderen Ereignissen— sie haben sich in der letzten Zeit sehr vermehrt—, Briefe von flüchtigen Bekannten, Ansichtskarten ohne tiefere Bedeutung, Zeitschriften, Eisenbahnlektüre zu einer Mark, eine Speisekarte aus Paris, die Reklam=Heftchen, die von dem ersten selbst verdienten Geld gekauft wurden, arg zerlesen sind sie, man erinnert sich des klopfenden Herzens, lang, lang ist's her. Gemeindliches, Kommunales, Städtisches. Ach sieh da:„Bochum, Stadt(Stadtkreis) im preußischen Regierungsbezirk„Arnsberg, Knotenpunkt der Staatsbahnlinie Ruhrort—Holzwickede und anderer Linien, 108 Meter über dem Meere, 65551 Einwohner. Im Mittelalter ein Dorf Bokhem, das 1180 an das Erzstift Köln fiel und von diesem später an die Grafen von Kleve und Mark überlassen wurde. 1614 fiel es an Brandenburg. Das ist eine Schilderung aus der Zeit gleich nach 1900, seitdem hat sich, was speziell unsere gute Stadt Bochum betrifft, einiges geändert.,.„zäpsihen## Ich„fische" weiter. Alles. was persönlichen Wert hat, wie die Kinderhefte und=handschriften, wird säuberlich geordnet und zurückgelegt, alles andere ist für die sammelnde HI. Und schon wieder haftet der Blick. Im Anzeigenteil einer alten Zeitung, die ich, weiß der Kutuck aus welchen Gründen, einmal zurückgelegt hamaß, lese ich: gur.2 nack Ostin 12.3 „Ist's recht, den Bliak nach Osten schicken, Wenn doch der Mund nicht reden darf?" Ja, nun sagt mir doch bloß, was mag dahinter stecken. „Antwort unter Chiffre G. O. 714“ erbeten steht darunter.„.“ könnte Gertrud und„.“ Otto heißen, und 717 oder besser 7 und 17 der jeweilige Buchstabenrlatz im Alphabet. Was für ein zartes Idyll ward hier getarnt? Es ist doch schön, solcher Art einmal eine Stunde zu schmöckern. v. M. Auf der Stelle getötet Kleines Kind vom Lastkraftwagen überfahren Trotz der durch die Kriminalpolizei an Eltern und Erziehungsberechtigte immer wieder gerichteten Pressemahnungen, Kinder auf die Gefahren der Straße hinzuweisen, wollen die Klagen über das verkehrswidrige Verhalten von Kindern nicht verstummen. Immer wieder führt das falsche Verhalten zu Verkehrsunfällen, wie nachstehender Vorfall zeigt: Am 23. April, gegen 12,20 Uhr, befuhr ein mit Kies schwer beladener Lastkraftwagen die Herner Straße in Bochum=Riemke in südlicher Richtung. In Höhe des Hauses Nr. 426 versuchte ein sechsjähriges Mädchen den Fahrdamm von Osten nach Westen zu überqueren, ohne sich vorher davon überzeugt zu haben, ob dies ohne Gefahr möglich war. Es soll in das Auto hineingelaufen sein und wurde eine Strecke in der Fahrtrichtung mitgeschleift, bis das Fahrzeug zum Halten gebracht wurde. Als man das Kind unter dem Auto hervorzog, war infolge der erlittenen schweren Verletzungen der Tod bereits eingetreten. Das Auto wurde an Ort und Stelle sofort von Beamten der Verkehrsunfallbereitschaft untersucht und in Ordnung befunden. Den schweren Verletzungen erlegen Unglücklicher Sturz auf der Treppe Am 12. April, zwischen 18 und 19 Uhr, ist eine Ljährige Frau im Treppenhause eines Hauses an der Johanniterstraße ausgerutscht und zu Fall gekommen. Mit einem linksseitigen Schenkelbruch wurde sie einem Krankenhause zugeführt. Dort ist sie am 22. April an den Folgen der Verletzung gestorben. Neue Amtsbezeichnungen bei der Stadtverwaltung Bochum Bei der Stadtverwaltung Bochum wurde der Leiter der Schulzahnklinik, Dr. Leonhard, zum Städtischen Medizinalrat, der Leiter der Bochumer Schulzahnpflege, Dr. Brämer, zum Städtischen Medizinalrat, der Leiter des Bochumer Schlachthofes, Dr Rogge, zum Oberveterinärrat, und der Leiter des Stadtarchivs und des Heimatmuseums, Rektor a. D. Kleff, zum Stadtarchivar ernannt. Der Studienbetrieb des Sommersemesters der Verwaltungsakademie Industriebezirk Die Verwaltungsakademie Industriebezirk setzt sowohl in ihrer Hauptanstalt in Bochum als auch in ihrer Dortmunder Zweiganstalt ihren Studienbetrieb während des Sommersemesters 1940 fort. Es sind, wie immer, Vorlesungen über Grundfragen der Geschichte und Politik sowie über die Rechts=, Staats=, Wirtschafts=. Kommunal= und Sozialwissenschaften vorgesehen. In der allgemeinen Volkswirtschaftslehre, im Bürgerlichen Recht I, und im Verfassungsrecht finden Uebungen(mit schrift*, lichen Arbeiten) statt. Allgemeines Interesse kann die Vorlesung des Gauschulungsleiters der NSDAP. des Gaues Westfalen=Süd, Dr. Schwarzschulz,„Der neue deutsche Osten", seine Gestalt, Geschichte und Kultur, beanspruchen. Auf sie wird besonders hingewiesen. Die Vorlesungen und Uebungen beginnen am 29. April. Bei der Haussammlung für das Deutsche Rote Kreuz am kommenden Sonnabend/S untag erweisen wir uns des Opfers unserer tapferen Soldaten würdig. Wir geben so viel wir nur irgend können. Der Kaffeemühlenschmied, Das Bochumer Heimatmuseum im Hause Rechen erwarb drei neue, schöne Arbeiten des Bochumer Bildhauers Erich Schmidt: die Holzbildhauerarbeiten Kaffeemühlenschmied, Blaufärber und Hamenmacher. Es handelt sich um Handwerkergestalten der Zeit, in der Bochum noch eine geruhsame Ackerstadt war. Moritz der Blaufärber und... Kampmann hatte 1760 eine Kaffeemühlenfabrik gegründet. 1790, zur Zeit der höchsten Blüte dieses Handwerkszweiges, fektigten 58 Bochumer Kaffeemühlenschmieden, zumeist in Heimarbeit, fast 20000 Kaffeemühlen. Kampmann besuchte regelmäßig die Messen in Frankfurt, Leipzig und Braunschweig und lieferte der Gaufachabteilung„Nahrung und Genuß" in Bochum— Alle Arbeit dient nur dem Wohle der deutschen Volksgemeinschaft it“ der wen des Kameradschaftsheimes der Schle Die Gaufachabteilung„Nahrung und Genuß ver mer grgt. geotzgg willtammen der Schlegel=ScharpenDeutschen Arbeitsfront, Gauwaltung Westfalen=Süd, hatte für Mittwoch nach Bochum zu einer Arbeitstagung der gesumten Gaues ausgerusen, un der die Betriebsdes gesamten Gaues aufgerufen, an der führer und Betriebsobmänner der zu der Gaufachabteilung gehörenden, wichtigen Betriebe teilnahmen. Diese ganze Tagung, die von morgens bis abends eine Reihe von wertvollen Vorträgen brachte und vormittags umrahmt wurde von ausgezeichneten Darbietungen eines Streichquartetts des Städtischen Orchesters. stand im Zeichen des unverrückbaren Willens zur Pflichterfüllung, wie Gaufachabteilungswalter Sgraja auch in seinen Eröffnungs= und Begrüßungsworten betonte. Sinn der Tagung sei weiter die rechte Orientierung der Betriebsführer und=obmänner. Im Namen des Gefolgschaftsführers, Generaldirektors Hövelhaus, hieß Direktor Schitza die Tagungsteilnehmer in den zur Verfügung gestellten gastlichen Räuseel=Brauerei AG. willkommen. Ueber„Gesundheitsführung im Betriebe“. syrach im ersten Vortrog des Tages Betriebsarzt Dr. S hem(Bochum): anschaulicher, durch Beispielsprach im ersten Votttng######erg#ch Heifhig Sommer(Bochum) in anschaulicher, durch Beispiele aus der Praxis überzeugend belegter Form. Er wies an einzelnen Beispielen der letzten Zeit lichen Charakter vieler Maßnahmen der Reichsgesundheitsführung nach, um dann, von dem Leitsatz ausgehend, daß in einem gesunden Volke die größte Kraft steckt, die Aufgaben eines Betriebsarztes in der Gesundheitsführung in großen Zügen zu umreißen. Er kennzeichnete dabei den Betriebsarzt als einen neuen Typ des Arztes überhaupt und wies nach, daß planmäßige Gesundheitsführung im Betriebe nicht allein von menschlichen, sondern auch von wirtschaftlichen Erwägungen aus außerordentlich segensreiche Folgen hat. Iin Beichen deutsch känenischei Dasummenatern. Itälienische Studienkommission im Ruhrbergbau— Zu Gast in Bochum Aufnahmen: E. Söhngen der Hamenmacher viel nach Holland und Amerika. Der Blaufärber war jahrhundertelang im Bochumer Handwerk bis an unsere Zeit heran vertreten. Er färbte nicht nur Leinen, sondern lieferte auch gemustert und mehrfarbig bedruckte Stoffe. Der Hamenmacher fertigte die Holzrahmen zum Hamen(Kummet) der Pferde. Daß über dieser Arbeit der Grundsatz„Vorbeugen ist besser als Heilen" stehen muß bei der Beobachtung der Schaffenden, ihrer Arbeitsplatzverhältnisse und sonstigen Lebensumstände, versteht sich von selbst. An Hand von Beispielen aus dem Aufbau einer Gesundheitsführung in einem Großbetriebe konnte Dr. Sommer den überzeugenden Beweis dafür antreten, daß dieser Zweig ärztlicher Arbeit zu großen Aufgaben in der Gegenwart und Zukunft berufen ist. Landeshauptabteilungsleiter Kienter(Unna) behandelte in einem umfassenden Vortrage das Thema „Kriegsernährungswirtschaft". Er ging von der Tatsache aus, daß unsere Gegner alle ihre Versuche darauf abstellen, den Krieg nicht mit den Waffen, sondern durch die Blockade zu gewinnen. Unsere Aufgave kann es nur sein, ihr mit allen Mitteln zu begegnen. Jeder Quadratmeter Land muß so ausgenutzt werden, daß er die höchste Leistung hervorbringt. Als wichtigstes Mit tel für die Sicherung der Kriegswirtschaft bezeichnete der Redner die sinnvolle Verbrauchstenkung, die immer das Wohl der Gesamtheit im Auge behalten muß. Während des Krieges gebrauchen wir nur das, was im Inland produziert werden kann. Wir sind auch zufrieden mit dem, was auf den Markt kommt. Denn es ist dafür Sorge getragen, daß wir in keinem Falle zu kurz kommen. Trotz Krieg und eines ungewöhnlich starken Winters hat sich die Versorgung der Bevolierung mit den lebenswichtigen Gebrauchs= und Bedarfsgütern gut vollzogen. Und es ist besser, daß wir uns schränken und mit den gegebenen Verhältnissen abfinden, um dadurch die Blockade unserer Gegner nichtig zu machen. Nicht Anordnungen und Gesetze, sondern die Haltung des deutschen Menschen schafft die Voraussetzungen dafür, daß wir die Kriegszeit überstehen und den Endsieg der deutschen Waffen sicherstellen. Das waren die Kerngedanken der Rede, die mit großem Beifall ausgenommen wurde. Nach einer Mittagspause. die auch zur Besichtigung der Betriebsanlagen des NS.=Musterbetriebes SchlegelScharpenseel=Brauerei AG. benutzt wurde, referierte Dipl.=Ing. Bonkowski(Köln) über „Aufgaben der Unfallberufsgenossenschaft". Er kennzeichnete die Berufsgenossenschaften als Träger der Zwangsunfallversicherungen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, nicht allein die Schäden aus beruflichen Unfällen zu heilen, sondern sich besonders auch stark in den Dienst der Unfallverhütungsprovaganda zu stellen. Wort, Bild und Film sind in diesen wichtigen Kampf eingesetzt, in dem— das zeigten viele von dem Redner angeführte Beispiele— noch Ungeheures geleistet werden muß. Die klaren Ausführungen des Vortragenden fanden eine wertvolle Ergänzung in einem Tonfilm„Erste Hilfe bei Unfällen". Dieser geschickt und wirksam ausgenommene und zusammengestellte Bildstreifen führte in überzeugender Weise die Wichtigkeit rechtzeitigen Einsetzens der Ersten Hilfe bei Betriebsunfällen mit den richtigen Maßnahmen vor Augen und ist zweifelsohne bestens geeignet, zur Werbung für diese wichtige Hilfe zu dienen. „Mit unseren Fahnen ist der Sieg“. Was an praktischen Erkenntnissen auf der Tagung erarbeitet worden war, fand durch den Vortrag des Leiters der Gauabteilung„Werkschar und Schulung", Dr. Lebrecht, seine weltanschauliche Untermauerung. Aufnahme: DAF. Müller Die Mitglieder der italienischen. Studienkommission. Bildmitte in Zivil: Bergwerksdirektor Dr. zu Wemmer. Ganz rechts: Gauvom ann Pg. Ernst Stein und Pg. Siebert NSG. Eine italienische Abordnung, die den Westwall besichtigt hatte, traf jetzt in Bochum ein. Sie wurde von Exzellenz Montuori geführt, dem Vizegouverneur von Rom, und setzte sich aus führenden politischen Persönlichkeiten zusammen. So gehörten ihr auch als Vertreter der Faschistischen Partei Nationalre: Fanelli und der Generalinspektor der faschirür Faferti und per. Generaiinspeltor der fase stischen Auslandsorganisation, Baron Basile, an. Im Auftrage des Gauobmanns und Fachamtsleiters Bergbau, Pg. Stein, wurden die Gäste von Pg. Siehert hegrüßt und mit dem aufgestellten ProSiebert begrußt und mit dem aufgestelten Programm der Studienfahrt— soweit sie sich auf den Bergbau erstreckte— vertraut gemacht. Am ersten. Tag ging die Fahrt zunachst nach Essen, um die Schachtanlage„Amalie“ zu besichtigen. Bergwerksdirektor Dr. Benthaus, der die italienischen Besucher begrüßte, bei denen sich auch Fachamtsleiter Bergbau, Pg. Stein und sein Vertreter, Pg. Siebert befanden, betonte hierbei, es sei seine feste Ueberzeugung, daß die enge Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern fruchtbare Ergebnisse für die Schaffenden beider Völker zeitigen werde. Bei der anschließend vorgenommenen Grubenfahrt auf Schacht„Amalie" befuhren die Mitglieder der Studienkommission unter anderem einen großen Querschlagbetrieb, der zur Aufschließung einer neuen Flözpartie dienen sollte. Auch ein Abbaubetrieb wurde besichtigt. Die meisten von ihnen sahen hier zum erstenmal die Gewinnung der schwarzen Diamanten, die gerade auch für Italien eine große Bedeutung haben. Nach der mehrstündigen Grubenfahrt wurden ihnen dann die Uebertageanlagen, die allen hygienischen Erfordernissen entsprechende Waschkaue und die Anlage für Höhensonnenbestrahlung der Untertagebergmänner gezeigt. Besonders diesen vorbildlichen Einrichtungen wurde seitens der italienischen Gäste lebhaftes Interesse entgegengebracht, ebenso auch der zweckmäßigen und großzügigen Lehrlingsausbildung, über die man sich an Ort und Stelle ebenfalls unterrichtete. * Der Nachmittag diente dann dem Besuch verschiedener Kruppscher Bergmannssiedlungen und der Werksveteranensiedtung Altenhof. 1 uag ge. Gegen Avend fuhr die Abordnung nach Bochum zurück, wo sie Gast der DAF.=Gauwaltung Westfalen=Sud war. Gauobmann und Fachamtsleiter Pg. Stein zog hierbei kurz das Fazit der Fahrt und wies dabei auf die gleichmäßige Entwicklung und das Gemeinsame in Deutschland und Italien hin. Wegen der in beiden Ländern geschaffenen sozialen Einrichtungen und deren Entwicklung— so sagte er— hassen uns die Englander und Franzosen, weil sie befürchten, daß es ihre Arbeiter veranlaßt, Vergleiche zu ziehen, die sehr zu ungunsten der Plutokratien ausfallen würden. In dem uns aufgezwungenen Kampf, der ein Kampf der Arbeit und sozialen Gerechtigkeit gegen die kapitalistischen Machtgelüste der anderen sei, empfinde das Reich dankbar die herzlichen Sympathien Italiens, die das tiefe Verständnis für unser Volk bekundeten und durch die Schicksalsgemeinschaft beider bedingt seien. Exzellenz Montuori sprach im Namen seiner Kameraden seine Bewunderung für das aus, was sie während ihrer kurzen, aber an Ergebnissen so reichen Fahr: zu sehen Gelegenheit hatten. Man spreche immer von einer Freundschaft zwischen Deutschland und Italien, aber seiner Ansicht nach reiche dieser ausdruck nicht hin, um das enge und äußerst fruchtbare Zusammenarbeiten beider Länder auf allen Gebieten gebührend zu kennzeichnen. Deutschland habe Italien in jener Zeit tatkräftig geholfen, als über 50 Länder glaubten, Italien durch Sanktionen erledigen zu können. Deutschland habe auch neuerdings durch die Garantierung der von Italien benotigten Kohlenlieferungen Sorge getragen, daß der kürzliche wirtschaftliche Angriff Englands ein Schlag ins Wasser geworden sei. Das alles danke dem deutschen Volke jeder Italiener. Italiens Dank bestände nicht nur in Worten, sondern in Taten. Nach der Uebernachtung in Bochum besichtigte die Abordnung ein weibliches Arbeitsdienstlager, um dann nach Fallersleben weiterzufahren und die dort eingesetzten Tausende italienischer Bauarbeiter zu besuchen. Gut rasiertgut gelaunt! Wenn wir in diesen Tagen und Stunden den Hauch der Geschichte verspüren und erahnen, daß der Zeitpunkt gekommen ist, wo die Göttin der Geschichte zur Erde gekommen ist, um die Lose des Schicksals zu würfeln, in diesen geschichtlichen Tagen und Stunden müssen wir uns bewußt werden, daß wir in einer Auseinandersetzung stehen, die das Schicksal des gesamten deutschen Volkes entscheidend beeinflussen wird. Rückschauend auf die vergangenen Jahre sei es falsch, zu glauben, daß Krieg und Frieden Gegensätze seien, daß der Frieden ein müßiges Ausruhen, der Krieg den Kampf das Schicksal des einzelnen und zugleich das Kampf das Schicksal deseinzelnen und zugleich das Schicksal des Volkes, nur mit dem Unterschied, daß der Krieg eine härtere Form des Kampfes ist. Und es ist, wie der Redner betonte, das geschichtliche Verdienst des Führers, dem deutschen Volke die Erkenntnis gegeben zu haben, daß Leben nur Kampf bedeute. Wir stehen in einem Kampf gewaltigen Ausmaßes. Der bedingungslose Glaube an das Genie des Führers ist der entscheidende Faktor des Sieges. An Hand von tischen Beispielen aus der Politik, aus der Wirtschaft und aus dem Leben des Alltags klärte Dr. Lebrecht den Begriff des Führerprinzips. Er ließ nur nüchterne Tatsachen sprechen, die auch zugleich die Frage nach dem Ziel der deutschen Kriegführung beantworteten. Es kann nur heißen: Sicherung des deutschen Lebensraumes nach innen und außen. Es geht in diesem Kriege nicht nur um die Freiheit Deutschlands, sondern um die Freiheit Europas. Und einmal soll die Geschichte von uns melden, daß ein Geschlecht eisenharter Sturmgesellen diesen Kampf führte, das nicht an sich dachte. sondern nur für die Zukunft lebte, weil es an Adolf Hitler und das ewige Deutschland glaubte. Mit dem Schlußwort verband Gaufachabteilungswalter Sgraja das Gedenken an den Führer. Am Abend war den Tagungsteilnehmern Gelegenheit gegeben, gemeinsam mit den Gefolgschaftsmitgliedern der Schlegel=Scharpenseel=Brauexei AG. eine Feierabendveranstaltung, zu verleben. Das von der NS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude“ gestaltete Programm, das von bei uns so gut bekannten und beliebten Künstlern und Artisten wie der Sängerin Beatrice Fischer, dem Geiger Rudi Thull, dem Zauberer Fred X, dem Antipoden Fritz Traber und dem Ansager und Vortragskünstler Walter Moster: bestritten wurde, fand den ungeteilten Beifall aller. Für die Sänger im Felde Großes Konzert des Bochumer Sängerkreises Am 19. Mai singen im Schützenhof 25 Vereine zum Besten der Sangesbrüder im Felde. Von diesen Chören haben sich mehrere zu einer Gemeinschaft zusammengeschlossen, so daß 20 Vereine auftreten werden. Erfreulich ist, daß sich die großen Vereine des Stadtbezirkes restlos zur Mitwirkung gemeldet haben. In der letzten Sitzung des Kreisvorstandes wurde die Reihenfolge der auftretenden Vereine festgelegt. Dem Charakter der Veranstaltung entsprechend hat jeder Chor, der mit zwei Vorträgen aufwartet, einen Soldatenchor oder ein Lied vaterländischen Inhaltes zu singen. Die Veranstaltung wird mit einer Ansprache des Sängerkreisführers und einem Prolog cröffnet: zum Schluß vereinigen sich sämtliche Mitwirkende mit über 1000 Sängern zu einem Wassen: chor unter Leitung des Kreischormeisters. Der Erlös der Veranstaltung wird für Liebesgaben an die Sänger des Sängerkreises Bochum verwendet, die als Soldaten im Felde unsere Heimat schützen. Wer folgt dem Beispiel? Ein Musterbetrieb opfert dem Kriegshilfswerk für das Deutsche Rote Kreuz Wir stehen kurz vor dem 1. Mai, dem Nationalen Feiertag des deutschen Volkes, der erst recht in diesem Jahre festlicher Ausdruck einer schaffenden Gemeinschaft sein soll. Der Krieg jedoch bedingt andere Aeußerlichkeiten, und jeder einzelne wird daher mit der ihm eigenen Besinnlichkeit den Tag, begehen und ihn der großen Zeit würdig gestalten. Damit geben wir am besten zu erkennen, wie heilig uns der Kampf um die Freiheit unseres Volkes ist, den uns unsere plutokratischen Gegner in ihrem Vernichtungswillen gegen Deutschland aufgezwungen haben. Wir sind in jeder Lage und auf jedem Posten bereit, diesen Kampf nach dem Willen des Führers bis zur letzten Konsequenz siegreich zu beenden und werden gerade an diesem Tage durch die stille Feierlichkeit, in der die besondere Ehre der deutschen Arbeit begründet liegt, diesen steten Einsatzwillen deutlich sichtbar werden lassen. Daß dabei der Opferbereitschaft wieder weite Möglichkeiten ihrer Entfaltung geboten sind, beweist der nationalsozialistische Musterbetrieb der Bochum=Gelsenkirchener Straßenbahnen AG. In jedem Jahre war in diesem Betrieb der 1 Mai Anlaß zu großen Feierlichkeiten und kraftvollen Betriebskundgebungen. Der Krieg und erst recht der letzte Aufruf des Führers zum Kriegshilfswerk für das Deutsche Rote Kreuz ließ in Gefolgschaftsführung und Gefolgschaft den Entschluß reifen und zur Tat werden, die gesamte Feier mit all ihren festlichen und erfreuenden Beigaben ausfallen zu lassen und den dadurch eingesparten„ Geldbetrag dem Kriegshilfswerk zur Verfügung zu stellen. Damit hat dieser Betrieb ein Beispiel gegeben, das wieder einmal den Ehrentitel „Nationalsozialistischer Musterbetrieb“ unterstreicht Unternehmer und Gefolgsmann wichtig Treue= und Farforgepfischt in Arbensvertrag Das Reichsarbeitsgericht hat entschieden In einem bemerkenswerten Urteil hat sich das Reichsarbeitsgericht mit dem Verhältnis von Arbeitsvertrag und BGB, befaßt. Es wird dabei festgestellt, daß die Bestimmungen des BGB. nicht schlechthin Anwendung auf den Arbeitsvertrag finden; ihre Anwendbarkeit sei von Fall zu Fall zu prüfen unter Berücksichtigung des Gedankens der Treue= und Fürsorgepflicht. Wie es in der Begründung heißt, stehen sich der Unternehmer und der Gefolgsmann nicht, wie bei den wesentlich auf Austausch von Wirtschaftsgütern gerichieten gegenseitigen Verträgen des Bürgerlichen Gesetzbuches, als Gläubiger und Schuldner von Leistungen gegenüber, sondern sie sind in gemeinsamer Arbeit zur Förderung des Betriebes und zu gemeinsamem Nutzen von Volk und Staat tätig. Deshalb sind schuldrechtliche Begriffe und Grundsätze nicht anwendbar ohne Prüfung, ob sie mit diesem Wesen des Arbeitsverhältnisses noch vereinbar sind. Dies gilt besonders für die Bestimmungen der§§ 323—326 BGB., die bei Austauschverhältnissen die Rechtsfolgen von Leistungsstörungen für Gläubiger und Schuldner regeln sollen. Sie passen vor allem deswegen nicht auf das Arbeitsverhältnis, weil sie nur den Fortfall oder das Bestehenbleiben der Gegenleistungen kennen, beim Arbeitsverhältnis Billigkeit und soziales Empfinden aber häufig ein zeitweiliges oder teilweises Fortbestehen oder einen Ausgleich zwischen den Beteiligten erfordern können. Deshalb sind schon vom Gesetzgeber vielfach Sondervorschriften getroffen,(z. B. Mutterschutzgesetz, Vorschriften über Lohnzahlung an Feiertagen, Anordnung zur Durchführung des Vierjahresplanes, Verordnung über Einberufung zu Uebungen der Wehrmacht usw.). Ebenso werden durch Tarifordnungen und Betriebsordnungen in weitem Umfang Sonderregelungen getroffen. Aber auch soweit solche Sonderregelungen nicht bestehen, können bei der veränderten Rechtsauffassung von dem Arbeitsverhältnis die Grundsätze der S8 323—325, die häufig einen sozial gerechtfertigten Ausgleich zwischen den Belangen des Unternehmers und des Gefolgsmannes ausschließen, nicht mehr angewendet werden. Soweit noch in neueren Entscheidungen des Reichsarbeitsgerichtes auf diese Gesetzesbestimmungen hingewiesen worden ist. kann darannicht mehr festgehalten werden. Die Lösung muß vielmehr aus dem das Arbeitsverhältnis beherrschenden Gedanken der Treue= und Fürsorgepflicht gefunden werden. Sie erfordert es unter Umständen, daß Turnen der Unternehmer eine gewisse Zeit den Lohn ohne Arbeitsleistungen des Gefolgsmannes fortzahlt, so etwa, wenn die Unterbrechung nur vorübergehend ist und, wie bei Krankheit, Todesfällen in der Familie, Erfüllung volksgenössischer Pflichten, von ihm nicht verschuldet ist, oder wenn die Unterbrechung aus den Verhältnissen des Betriebes erfolgt, mag sie auch der Unternehmer nicht verschuldet haben. Dieses Urteil des Reichsarbeitsgerichtes zeigt, in welch fortschreitendem Maße die Rechtsprechung von dem Gedanken der Treue= und Fürsorgepflicht beherrscht wird und sie von veralteten schuldrechtlichen Begriffen des BGB. sich loslöst. Zeugnis ohne unsachliche Zusätze Zu der Frage, ob der Betriebsführer berechtigt ist, eine durch längere Krankheit bedingte Arbeitsbehinderung im Zeugnis des Gefolgschaftsmitgliedes zu erwähnen, hat das Landesarbeitsgericht in einer von der Rechtsberatungsstelle der DAF, erstrittenen Entscheidung Stellung genommen. In dem zur Entscheidung stehenden Streitfall enthielt das einer kaufmännischen Angestellten ausggstelltg Zeugniz„ie Bemerkung, sie sei während ihrer Anstellung drei Monate durch Krankheit behindert gewesen,„für den Betrieb irgendwelche Dienste zu leisten“.. Das Gefolgschaftsmitglied besürchtete, durch diesen Vermerk in seinem Fortkommen beeinträchtigt zu werden, und verlangte die Entfernung des Zusatzes aus dem Zeugnis. Das Landesarbeitsgericht gab der Klägerin recht. In den Urteilsgründen wird u. a. ausgeführt:„Der von der Klägerin beanstandete Vermerk ist ungewöhnlich und nicht üblich, wie überhaupt das ganze Zeugnis der Ueblichkeit insofern widerspricht, als es die Dienstzeit in eine durch Krankheit behinderte Zeit und die übrige Zeit einteilt. Es ist verständlich, daß die Klägerin die Art ihrer Krankheit dem Beklagten nicht mitteilte; denn es handelte sich nach dem ärztlichen Attest um Erkrankungen, die sie nicht gern offenbaren wollte. Jedenfalls sind es akute Erkrankungen gewesen, die sich nicht zu wiederholen brauchen und die Klägerin nicht als eine kranke Person erscheinen lassen. Wahrheit und Richtigkeit des Leugnisses erforderten die Aufnahme dieses Satzes nicht. Er ist unstatthaft und muß daher aus dem Zeugnis entfernt werden.“ Eiafpart in der Bodlathter-Kreisnähe In zwei Staftein der 1. Kreisklaffe die Meisterschaft so gut wie entschieden Die Kämpfe in den Staffeln der Bochumer Kreisklasse, geben mit schnellen Schritten dem Ende zu. In der ersten Kreisklasse haben sich in der Staffel 1 Engelsburg und in der Staffel 3 Reichsbahn Wanne einen Vorsprung gesichert, der hinreichen sollte um der Staffelmeisterschaft sicher zu sein. In der Staffel 2 liegt die Entscheidung voraussichtlich zwischen SV. Sodingen und Germania Herne. Ungewiß ist die Lage in der zweiten Kreisklasse. 1. Kreisklasse Staffel 1: Langendreer 04— Langendreer 07 TSG. Laer— Concordia Bochum TG. Ehrenfeld— Weitmar 09 In Langendreer gibt es einen interessanten Lokalkampf der beiden Rivalen 04 und 07. Langendreer 94 bat den eigenen Platz zum Vorteil, aber der Gast wird dieses Plus des Gastgebers mit größerem Einsatz wieder weitmachen. so daß die Frage nach dem voraussichtlichen Sieger offen ist. Laer hat Concordia zu Gast, die am letzten Sonntag gegen den Tabellenführer Engelsburg nicht sonderlich überBochum West und der Bochumer Verein werden sich Sieg und Punkte sichern. Reichsbahn Bochum und Edelstabl haben in Postsport beziehungsweise Borussig gleichwertige Gegner. In Langendreer ist Bruchstraße als klarer Sieger zu erwarten. Staffel 2: TuS. 26 Altenbochum— BC. Hordel Jahn Holsterhausen— Wanne 11 Rasensport Wanne- Hannibal Fortuna Herne— WKG. Klöckner TuS. 26 hat in den letzten Spielen beachtliches Können gezeigt und müßte einen klaren Erfola buchen. In den anderen drei Kämpfen haben die Platzmannschaften die Vorteile für sich. * Alle Bochumer Mannschaften auswärts Die Termine der 4. Zwischenrunde um den TschammerPokal am 28. April Die soeben bekanntgegebenen Termine der 4 Zwischendem Nachbargebiet Stadt Wattenscheid Am heutigen Donnerstag beginnt in der Luisenschule .=Höntrop ein Kursus für„Häusliche Krankenpflege“. Zwölf Abende, einmal wöchentlich, umfaßt der Kursus. und kostet.65 Mt. Anmeldungen werden am heutigen Abend noch entgegengenommen.— Zu Oberhelferinnen des..K. wurden die.=.=.=Zugführerinnen Beckmann, Brandhofer und Hutrine befördert. Die Beförderungsurkunde überreichte die.=.=.=Bereitschaftsdienstleiterin Keinhorst.— HJ., Jungvolk und BDM. beginnen setzt mit der Altpapiersammlung.„Sie werden alle Hausbaltungen in Wanne=Eickel(Watienscheid aufsuchen und für den Abtransport von Papiermengen sorgen. Die HJ. wird auch diese Sonderaufgabe in gewohnter erfolgreicher Manier, meistern.— Dis heute in Essen=Rüttenscheid wohnenden Ebeleute Adolf Gremer und Frau Ida geb. Kabl, früher in Wattenscheid wohnhaft, feierten am gestrigen Mittwoch das schöne Fest der Silberhochzeit, Unter den Gratulanten befanden sich zahlreiche Wattenscheider Familien. Stadt Wanne=Eickel Aus einem verschlossenen Hühnerstall an der Magdeburger Straße in Wanne=Eickel wurde durch Einbruch ein weißes Leghorn=Huhn gestohlen. Wer kann Angaben hierüber machen* Mitteilungen, die auf Wunsch vertraulich bebandelt werden, erbittet die Kriminalvolizei in Wannc=Eickel oder jede andere Polizeidiensistelle.— Auf der Zeche Königsgrube konnte gestern der Zimmerbauer Heinrich Brinkmann. Hannoverstraße 13, auf eine 40jährige ununterbrochene und treue Dienstzeit zurückblicken. Er wurde in der üblichen sinnvollen Weise geehrt. Der Tabellenführer wird sich im Kampf gegen Constantin die Punkte zu sichern wissen. Carolinenglück und der Nachbar Westfalia sieben sich nicht viel nach, so daß ein offener Kampf zu erwarten ist. Der Polizei=SB. Bochum ist bei den benachbarten Preußen 11 zu Gast und sollte auf Grund der letzthin gezeigten Leistungen einen Sieg berausholen. Gertbe hat auf eigenem Platze gute Aussichten auf Gewinn, während Riemke in Wattenscheid sicher in Front zu erwarten ist. 2. Kreisklasse Staffel 1: Bochum West DEC. 31 Bochum Querenburg-. Bochumer Verein Reichsbahn Bochum— Postsvort Bochum Edelstahl Bochum— Borussia Bochum Bruchstraße— Reichsbahn Langendreer Zur Feier der goldenen, diamantenen und eisernen Hochzelt zeugen konnte und in Laer nicht so leicht die Punkte entübersendet der Führer den Jubilaren ein Glückwunsch= führen wird. Ehrenfeld hat in den letzten Spielen gute runde um den Tschammer=Pokal sehen am 28. April sämtschreiben. Die,, Beantragung„dieser Ebrung erfolgt zurch Leistungen gezeigt,„Sowahl, die Platzmannschaft als der liche noch im„Wettbewerb befindlichen, Mannschaften„der den Bürgermeister. Voraussetzung dafür ist, daß der Bür= Gast Weitmar 09 sind in Abstiegsnöten. So wird es einen Pezirkstlasse. Staffel Bochum, auswärts im Kampfe. und germeister rechtzeitig(eiwa sechs Wochen vorher) von den heißen Kampf um die Punkte geben. Jubilaren Kenninis erhält. Die Mitteilung der Ehesubi„g g. geice###n mrung Kanstantt. läen kann nicht immer von dem Standesamt und den Staffel 3: Reichsbahn Wanne— Constantin Bochum Kirchengemeinden erfolgen. Es darf deshalb die Erwar= Carolinenglück— Westsalia Bochum tung ausgesprochen werden, daß auch die Bürger(Nach= Preußen 11 Bochum— Polizei=SV. Bochum barn. Freunde) ihr Augenmerk darauf richten, daß der BfB. Gerthe— Rasensport Bochum Bürgermeister rechtzeitig in Kenntnis gesetzt wird. WKG. Holland— Teutonia Riemke liche, noch im„Wettbewerb befindlichen Mangschalten Bezirksklasse, Staffel Bochum, auswärts im Kampfe. zwar handelt es sich um folgende Spiele: FC. Schwelm 06— Ver. Preußen 07 Bochum BfL. Lütgendortmund— EC. Altenbochum &C Phönix Lindenhorst—. Preußen Wanne Tus. Milspe— Witten 07. Die weiteren Paarungen der 4. Zwischenrunde lauten: SC. Greven— SC. Münster 08: Vorwärts Gronau— Borussia Rheine: Rot=Weiß Dorsten— Gelsenkirchen 07/12; BSG. Dürkopp Bielefeld— RSV. Waddenhausen: Teutonia Lippstadt.— Sportfreunde Paderborn: Menden 09— BfL. Altenbögge: SV. Herdringen— SV. Elleringhausen. Drei Meisterschaftsspiele der Bezirksklasse, Staffel Bochum, am 28. April Für den 28. April sind in der Staffel Bochum der Bezirksklasse folgende drei Meisterschaftsspiele angesetzt: Welper— MBV. Linden Phönix Bochum— SV. Höntrop Witten 92— TB. Eickel Die Halnfarnriege der Mriegsikarte Am Sonnabend im Kampf gegen die Riege des Bochumer Vereins Traditionsecke Kameradschaft ehemaliger 157er. In dem im Kameradschaftsheim abgebaltenen Kameradschaftsappell unter Kameradschaftsführer Jörling wurde beschlossen, das Uebungsschießen erneut aufzunehmen. In den Erträgnissen des Fechtwesens für die Kriegerwaisenbeime des RS.=Reichskriegerbundes konnie die Kameradschaft einen guten Platz, belegen. Die Kameradschaft hat den korporativen Beitritt zum Reichskolonialbund getätigt. Zur Metallspende hat die Kameradschaft idre wertvolle Fabnenspitze der Traditionsfahne abgegeben. Zum Schluß des Appells sprach Kreispropagandaobmann Kaup vom Kreiskriegerverband über das Wesen der äußeren und inneren Front und über die Ausgaben, welche die Kriegerkameradschaften in der Heimatront zu leisten haben. Unter Führung des Marinesportlehrers Hönck tritt, wie schon kurz gemeldet, am Sonnabend, 27. April. im Vereinsbaus an der Mühlenstraße eine ausgesuchte Vertretung der Kriegsmarine Kiel gegen die bekannt leistungsstarke Kunstturnriege des Bochumer Vereins alt. Die Bochumer Sportfreunde werden sich diesen seltenen Genuß nicht entgeben lassen, zumal dem Leistungsvermögen unserer tüchtigen blauen Zungen ein guter Ruf vorausgebt. Es turnen von jeder Riege sieben Mann je eine Kürübung am Pferd, Reck, Barren und eine Freiübung. Umrahmt wird die Veranstaltung von den Darbietungen der HJ.=Sing= und Spielschar. Die Aufstellung der Mannschaft ist folgende: Kriegsmarine: Unteutsch, Finke, Plästerer, Schmidt, Höper, Schröter, Gauch. Bochum: Biallas, Kargol, Schulte, Kaufmann, Friedrichs, Wroblewski., Platzek. Da der Bochumer Adolf Ahrens für den Gaukampf in Magdeburg aufgestellt ist, hat man zur Verstärkung den Herger Friedrichs in die Bochumer Mannschaft bineingenommen. In den Reihen den Kriegsmarine=Mannschaft kämpft auch der Marinemeister Gauch. Geschmackvolle Namen für Vollblutpferde Ueber die Namensgebung bei Vollblütern hat die Oberste Behörde für Traberzucht und erennen eine Anordnung erlassen. Es wird den Züchtern, denen die Wahl des Namens für ihre selbstgezogenen Fohlen freigestellt ist, ausgetragen, nur.geschmagbolle deutische Namen zu. verwenden, da, sonst hatte..— Sieg. 11. Plas. 11. die Oberste Behörde die Eintragung verweigern kann. Zweck= Ferner: Höllenfahrt, Heidekönig, Seine Hohelt. mäßig erscheint die Wabl eines Namens. der klanglich oder sinngemäß zu einem der beiden Elternteile Beziehung dat. Dagegen soll auf alle Fälle von Wiederbolungen von Namen früherer berühmter Pferde auch unter Zusetzung von römischen Zahlen und der Bezeichnung„junior“ abgesehen werden. Rennen zu Neuß 1. Rennen: 1. Totes Rennen zwischen Pomponius(M. Schmidt) und Friederike(H. Janzen), 3. Parforcejagd.— Sieg 10. 13; Blatz 10, 11, 14. Einlaufswette: 20. Ferner: Commodore, Augraf, Preisträger. 2. Rennen: 1. Lavant(Sauer). 2. Amern, 3. Enthustaft. — Steg 22, Platz 10, 11. Einlaufswette: 38. Ferner: Kampfsbiel. 3. Rennen: 1. Agnellus(Loer), 2. Heinz Ludwig, 3. Marimus.— Sieg 146, Platz 32, 19, 17. Einlaufswette: 1010. Ferner: Auluberg, Hadrianus, Isselburg, Wildungen, Vicky. Eilbote Elster 4. Rennen: 1. Finor(R. Vaas), 2. Laputz. 3. Quicker. — Sieg 82. Platz 35, 20. Einlaufswette: 266. Ferner: Kritikalter, Silverline. 5. Rennen: 1. Leibhusar(A. Zachmann), 2. Staatspreis, 3. Papinian.— Sieg 118, Platz 19, 18, 17.„Einlausswette: 484. Ferner: Master, Cromwell, Norne, Däumling. 6. Rennen: 1. Flott(A. Lommatzsch), 2. Fatimia, 3. Debatte.— Sieg 17. Blatz 11. 11, 10. Einlaufswette: 122. Kriegsblind und doch einsatzbereit! In einer kameradschaftlichen Zusammenkunft der Kriegsblinden des Kreises Bochum sprach Kreisamts. leiter Deuschle über die gegenwärtigen Aufgaben und die Arbeit der Nationalsozialistischen Kriegsopferversorgung. Für die Frontsoldaten des Weltkrieges sei es eine Selbstverständlichkeit, auch in diesem Kriege die ihnen zugewiesenen Aufgaben mit soldatischem Pflichtbewußtsein und erhöhter Einsatzbereitschaft zu erfüllen. Besondere Anerkennung zollte Pg. Deuschle den dreizehn Kriegsblinden, die sich unter Führung des kriegsblinden Pg. Schütz auch in diesem Jahre freiwillig für die Straßensammlungen zur Verfügung stellten und als Sammelergebnis einen Betrag von 1200 RDe. an das Kriegswinterhilfswerk abgeführt haben. In Anerkennung dieser vorbildlichen Einsatzbereitschaft überreichte Kreisamtsleiter Deuschle den dreizehn kriegsblinden Sammlern ein Bild des Führers. Der Wille zur Leistung Der westfälische B2M. im Leistungswettkampf 1940 In dieser Zeit, in der sich die Jugend freudig und einsatzbereit in die Front der Heimat eingereiht hat und ihre Bewährung täglich an den verschiedensten Arbeitsplätzen unter Beweis stellt, ist auch der Leistungswettkampf, der Mädel= und Jungmädelgruppen im Obergau Westfalen von größerer Bedeutung. Durch ihre Beteiligung an diesem Wettkampf stellen die Mädel und Jungmädel ihren unerschütterlichen Willen zur Leistung erneut unter Beweis mit dem endgültigen Ziel, Deutschland und dem Führer zu dienen Der Wettkampf wurde am 15. Februar 1940 eröffpet. Es beteiligen sich alle Mädel= und Jungmädelgrupven und Gruppen des BDM.=Werkes„Glaube und Schönheit“. Der erste Abschnitt des Wettkampfes„Vorbereitung der Sommerarbeit“ ist am 80. April 1940 beendet. Es gilt, die beste Mädel= und Jungmädelgruppe zu ermitteln, und jede Mädeleinheit wird ihren Stolz darin sehen, diesem Ziel möglichst nahe zu kommen. Bewertet werden alle Dinge, die das äußere Gesicht einer Einheit bestimmen. Maßgebend ist zum Beispiel die Dienstbeteiligung oder die saubere und vorschriftsmäßige Dienstkleidung der Mädel. Gewertet wird vor allem die Beteiligung an der Sparaktion, der Stand der Aufnahme und Ueberweisung der Jungmädel, die Durchführung des Frühlingssingens und dann die eigentliche Vorbereitung zur Sommerarbeit. Dazu gehören auch die Vorbereitungen zum Mädelund Jungmädel=Leistungsabzeichen und zu der gesamten Sportarbeit des Sommers. Die Beteiligung am Einsatzdienst ist ebenfalls ausschlaggebend für die Gesamthewertung, die nach Punkten erfolgt. Die Mädelund IM.=Untergaue melden dann die besten Gruppen, von denen jeweils fünf besondere Anerkennungen für ihre Leistungen in Form von Büchern und Sportgeräten zum weiteren Ausbau ihres Dienstbetriebes erhalten. Bochumer Veranstaltungen Neue Werke in Vorbereitung! Während im Rahmen der großen zyklischen Vorbereitung der Grabbe=Dramen der„Don Juan und Faust“ in der Inszenierung von Prosessor Dr. Schmitt vorgesehen ist, folgen im Unterhaltungsspielplan drei liebenswürdige Werke, von denen zwei geradezu zu den klassischen Lustspielen zählen. Es ist dieses die„Heimliche Brautfahrt“, ein Lustspiel von Leo Lenz, das Sonnabend, 4. Mai, in der neuen Inszenierung von Walter Thomas erstmalig in Szene geht. weiterhin Gustav Freytags unsterbliches Lustspiel„Die Journalisten“, das ebenfalls noch im Lause des Mai in der Inszenierung von Viktor Ahlers im Spielplan erscheinen wird. Im gleichen Monat erscheint in der Inszenierung von Ernst Holznagel ein Werk des bekannten Bühnenautors Paul Helwig„Am hellichten Tage“. Der Autor ist in Bochum durch die zahlreichen Aufführungen von„Flitterwochen“ in der Spielzeit 1938/39 binlänglich bekannt geworden. Auch„Am hellichten Tage“ zeigt wiederum den Autor als einen erfolgreichen Bühnenschriftsteller von besonderem Rang. Heute Klavierabend mit Arno Schütze im Ernst=Moritz= Arndt=Haus. Der Künstler spielt folgendes Programm: Robert Schumann: Kreisleriang, Opus 16; Friedrich Chopin: Fünf, Etüden— Erstaufführung—: Arno Schütze: Walzer und Intermezzt— Erstaufführung—. Aus der RS.=Frauenschaft— Deutsches Frauenwerk Donnerstag, 25. April Kreis. 16 Uhr: Arbeitsgemeinschaft der Abteilungsleiterinnen Grenz= und Ausland in der Kreisgeschäftsstelle, Trankgasse 5, Eingang F.— Ortsgruppe Griesenbruch. 20.15 Uhr: Der Gemelnschaftsabend sällt aus. Dafür nehmen alle Frauen geschlossen an der Kundgebung der RSDAP. im Kosthaus Stahlhausen teil. 20 Uhr: Heimabend bei Schiffmann.— Ortsgruppe Voede. 16 Uhr: Gemeinschaftsabend bei Weber, Ritterburg, Castroper Straße. Fräulein Gutjahr hält einen Vortrag. 20 Uhr: Jugendgruppe bei Weber, Ritterburg.— Ortsgruppe Grumme. 14.30 Uhr: Kindergruppe in der Liboriusschule. 16 Uhr: Zusammenkunft in der Kaiseraue. Gäste willkommen.— Brisgruppe Hiltrov=Bergen. 15 Uhr: Kindergruppe bei Punge. 20 Uhr: Gemeinschaftsabend bei Punge. Es spricht die Kreisfrauenschaftsleiterin Pon. Frau Goebbels.(Verleihung von Mitgliedsnadeln.)— Ortsgruppe Gerthe. 15 bis 16 Uhr: Sprechstunde der Ortsfrauenschaftsleiterin im Frauenschaftsheim. 16 Uhr: Kindergruppe in der Schule in der Hegelstraße.— Ortsgruppe Hofstede=Riemke. 14.30 bis 17 Uhr: Handarbeit: Neues aus Altem. 15 bis 16 Uhr: Sprechstunde der Ortsfrauenschaftsleiterin und der Abteilungsleiterin Volkswirtschaft Hauswirtschaft. 15 Uhr: Kindergruppe. 20 Uhr: Jugendgruppe im Josef=Wagner= Heim, Poststraße.— Ortsgruppe Marmelshagen. 14 Uhr: Kochkursus in der Lebrküche, Wittener Straße 21. Die Heimstunde fällt aus. Am kommenden Dienstag findet von 16 bis 17 Uhr eine Arbeitsbesprechung für alle Abteilungsleiterinnen, Zellen= und Blockfrauenschaftsleiterinnen statt. Anschließend Gemeinschaftsnachmittag, zu dem alle Frauen berzlich eingeladen sind.— Ortsgruppe Weitmar=Mitte. 10 bis 12 Uhr: Kindergruppe für Knaben und Mädchen im Ev. Gemeindehaus.— Ortsgruppe Wiemelhausen. 15 Uhr: Kindergruppe in der Wiemelhauser Schule.— Ortsgruppe Querenburg. Gemeinschaftsnachmittag im Lokal Eggermann. Erscheinen ist Pflicht. Soldatenmütter und=frauen sind berzlich eingeladen.— Ortsgruppe Altenbochum. 20 Uhr: Gemeinschaftsabend mit Filmvorführung bei Vogt. Wittener Straße. Gäste, besonders Soldatenfrauen und zmütter sind berzlich eingeladen.— Ortsgruppe Ehrenfeld. 20 Uhr: Singeprobe im Heim.— Orisgruppe Linden. Die für Donnerstag, 25. April, angesetzte Arbeits: besprechung wird auf Dienstag. 30. April, verlegt.— Ortsgrupbe Weitmar=Nord. 15.30 Uhr: Heimnachmittag im Gemeindehaus an der Hammer Straße. Auch Nichtmitglieder, vor allem die Soldatenfrauen und zmütter, sind herzlich eingeladen.— Ortsgruppe Langendreer, 20.15 Uhr: Alle Frauen nehmen geschlossen an der Kriegs=Großkundgebung der RSDAP. im Saale Köppe, Kaiserstraße, teil. Die Teilnahme ist Pflicht.— Ortsgruppe Hünscheidtsteld. 15 Uhr: Spielnachmittag der Kindergruppe in der Schillerschule, Königsallee. 15 Uhr: Nähstunde im Heim bei Jahnel. Es wird„Neues aus Altem“ genäht Sportamt„Kraft durch Freude“ Donnerstag, 25. April Fröhliche Kindergymnastik von 15 bis 17 Uhr, früher Bismarckschule, jetzt Schillerschule an der Königsallee. Kindergymnastik von 15.30 bis 16.30 Uhr für Kknder bis zum 10. Lebensjahr. Rottstraße 29. Schwimmen für Frauen von 20 bis 21 Uhr, Städtische Badeanstalt. SSSootoremrwur Scshtastam mamuarzu! ##0 W DochOferupfreccesre. 1 El, 1756 Zucher, -1 Fläschch. Dr. Oetker Bach-Rroma Zitrone, etwas Salz, 1 Pächch. Dr. Oetker Sostenpulder Danille-Geschmach, etwa 1/2 entrahmte Frischmilch, 250 gekochte Kartoffeln(vom Tage porher), Sehishgenret 1 Dächchen Dr. Oether„Bachkin“, 100 4 Roßioen oder getrochnetes Mischopfl. Das El, der Zucker, die Gewücze und das mit etwas Milch angerührte Soflenpulder werden nach und nach gut miteinander verrührt. Die durchgepresiten") Kartoffein und das mit„Bachin“ gemischte und gesiebte Illehl werden abwechseind mit der übrigen Milch untergerührt. Man verwendet nur so oiel Milch, dast der Leig schwer (reissend) vom Löffel fällt. Die gereinigten Rosinen oder das gereinigte, entsteinte, in Würfel geschnittene Mischobst werden zuletzt unter den Leig gehoben. Man füllt inn in eine gut gefettete, mit geriebener Semmel ausgestreute Klapfkuchenform. *) Der Leig wird glatter und feiner, wenn man die Kartoffein zweimal durch ein Sieb streicht oder durchpresit. Bachzeit; Stwa 60 Minuten bei schwacher Mittelhihe. Sitte ausschneiden Brschee Tetelgereng * Tchetscha!. Und der Bootsunternehmer Haferstroh rieb sich dig die Hände; versprach er sich doch ein gutes Ab geschäft—...“ Komm in die Gondel, mein Liebkomm, steige ein...“ lockte der Rundfunktenor. # 655 Mächke SOEE SONMEREANNERUNG Das war einmal— in jener„Friedenszeit", die wie lange schon— zurückliegt wie eine Insel weit hinten im Meer... Zwei Freunde, Richard und Roderich, hatten im hiesigen Stadtanzeiger ein kleines Inserat aufgegeben. Wer möchte sich zwei jungen Künstlern zu fröhlicher Geselligkeit anschließen? Zuschriften erbeten unter 8 B 223. Sie bekamen eine ganz ungeahnte Fülle von Briefen! Es meldeten sich insgesamt dreizehn Vertreter des rauhen und 65 Vertreterinnen des zarten Geschlechts. Die Männer schieden naturgemäß aus. Sie hatten sich also mit 65 Evas auseinanderzusetzen. Gar nicht so leicht. 65 Briefe wollen gelesen und besprochen sein. Was da nicht alles zu lesen stand! Die holden Mädchen rühmten ihre hausfraulichen Tugenden, priesen ihre inneren Werte und äußeren Vorzüge; die Erwähnung„kunstund musikliebend" und„aus gutem Hause“ kehrte mehrmals wieder. Vier der Schreiberinnen unterbreiteten ihren vollständigen Lebenslauf, neun fügten Photos bei. Diese betonte ihre Eleganz, jene gab ihre Augenfarbe an; eine andere teilte sogar ihre Schuhgröße mit(35). Sie muß reizende Füßchen haben! eschse ehie. Sehisch eschecheleste Es mußte eine Lösung gefunden werden. Roderich, der Schriftsteller, fand sie. „Wir beordern sie alle um dieselbe Stunde an dieselbe Stelle— und suchen uns die zwei schönsten und „Ich sehe Schwierigkeiten“, meinte der Maler und sehe fünfundsechzig Mädchen!“ sagte der Dichter. Eben deshalb—“..„ Jikaen Pertaz Sie schrieben 65 Einladungen gleichen Textes. Mein sehr geehrtes Fräulein! Finden Sie sich bitte am kommenden Mittwoch, abends 7 Uhr, im Stadtpark am Gondelteich ein— Hauptweg.— „Am nämlichen Tag saßen die beiden Freunde bereits ½7 Uhr in dem lauschigen Kaffeegarten am Gondelteich und harrten beobachtend der lieblichen Mädchen, die da kommen sollten. Und sie kamen... sringg, Schon vor der Zeit promenierten einige erwartungsfiebrig auf und ab. Roderich mußte seinen Freund bändigen—: gefiel ihm doch die eine Himmelblaue so ausnehmend gut, daß er hineilen wollte und sie in die Arme schließen! Künstler sind impulsive Naturen,— Roderich bestellte zur Abkühlung noch zwei Schnitt Bier. Sie tranken und schagten.„##m Sraunde „Wir müssen sachlich bleiven“, legte er dem Freunde nahe.„Keine. Ueberstürzungen.“ Es bot sich ihnen ein farbenfrohes Bild: fünfundsechzig Mädchen zwischen 16 und 36 Jahren belebten den Hauptweg. Große und kleine, mittlere, einfache, feine, blonde und braune, rötliche und schwarze, alle Figuren und Temperamente, schlanke Gazellen und füllige Helenen. Sie standen und spazierten, sie warteten und hielten Ausschau. Diese Hütchen!... diese Beine!.... Swm zngeduldig harrten sie ihres unbekannten Ritters. Ein großer freulbendLiebchen, en%8r ein... Jogie der wandfuntlentot. Künf Minuten nach 7 Uhr. Aut zud Stag und Die beiden Freunde ergriffen wur und Stock und verließen den Wirtsgarten. Jetzt galt es! Zielbewußt bogen sie den Hauptweg ein und beschauten sich eingehend alle fünfundsechzig Mädchenblüten. Wiepiel Ananenfreund ist er ja, nie gewesen.(„..25 Len Kopf mut und Köstlichkeit,„Richard, entschied sich für Die entWas an Mannern, im Viergarteig#o. ugven. zückende Hellbiaue, moderich fur die graziöse Dunkelid spitzte den Blick; was an einzelnen Kavaliexen Hlaue. Zugleich rief er sie alle zusammen. „Wir danken Ihnen für Ihr vollzähliges ungeahnter meine Damen, und für Ihr Vertrauen...! Beides ehrt uns und beides wissen wir zu schätzen!..„Daß uns die Auswahl nicht leicht fiel, spricht für Sie alle!“ Hatte er eine] Darauf zogen die beiden Künstler galant den Hut hoheres Töchter= und schritten mit ihren zwei Auserkorenen wohlgemut von hinnen... simist auf die jungen Weiberleut hinab. Frauenfreund ist er ja nie gewesen— Was an Männern im Biergarten saß, hob den K und spitzte den Blick; was an einzelnen Kavalieren einherflanierte, rückte die Krawatte und iggerteg### magisch angezogen, dem buntbewegten Maochen=Eldorado... In allen Augen zeigte sich Der grüne Polizist auf seiner Streife blieb stehen und beobachtete. Was ging hier vor?„Hulte Tpt“ Reisegesellschaft vor sich— oder ein pensionat? ausgeruht sein, denn Hindenburg habe sich zum ProbeDie Weigerung dieses Mannes, noch ein Glas Pilsner zu trinken, hörte ein am Nebentisch lauschender Agent des französischen Nachrichtendienstes. Mehr brauchte er gar nicht zu hören. Morgen früh Probeschießen mit Hindenhuro: das genügte. Denn daß die beiden Pozzn zwei Rüstungsingenjeure waren, wußte er längst. und wo der Schießplatz lag, wußte er auch. Er war nicht zum Spaß einer der geschicktesten französischen Agenten. Einige Zeit später wunderte sich die Oberste Heeresleitung, daß der Beschuß feindlicher Stellungen mit Gasgranaten ohne jede Wirkung geblieben war. Seinerzeit hatten die Franzosen den Gaskrieg im Argonner Wald begonnen, deutschreseits hatte man im Frühjahr 1915 bei Yvern mit durchschlagendem Erfolg geantwortet. Jetzt wollte man das Experiment holen: aber der Feind hatte ausgezeichnete Gasmasken! Bis nach langwierigen Ermittlungen festgestellt wurde, daß sich jener kranzösische Aegziner ehenge worden war, wie ein Herr ein Glas, Punner nicht mehr trinken wollte, den Boden der neuesten deutschen Gasgranate verschafft hatte. Der Boden wurde über Holland nach Frankreich gebracht, dort sofort analysiert, und das Gas als ein Chlorethyl=Präparat festgestellt. Danach wurden dann die Schutzmasken in Auftrag gegeben. Aus Akten, betreffend: fahrlässigen Landesverratfwas ang hpa,haftigleike entstehen kanßt. Gas Reich Der Feind hört nicht nur, er liest auch mit! /Von Fritz Köhlertkann Ziesen Schzendrign auf Autoverkehr angewiesen, und davon kommt nun Sie fielen selbst dem alten Arthur Schovenhauer auf. dessen Statue respektgebietend aus immergrünen Bischen ragte. Etwas gallig blickte der berühmte PesIII Eine Tüte Mücken... Auch bei folgendem Brief mußte der Ort der Absenderin weggelassen werden, um nicht ein wehrwirtschaftliches Geheimnis preiszugeben. 20 11 80, Ich habe es Dir immer gesagt, die Welt ist ein Dorf. Das muß ja ein schönes Wiedersehen gewesen sein mit Heinz. Was die Lucie macht, will er wissen? Ich kann es Dir nicht sagen. Ich Morgens um halb sechs rennt sie, mit ihrer Gasmaske auf dem Buckel, zum Sammelplatz, wo der Autobus steht, der alle in die neue Fabrik fährt. Sie kommt auch erst spät zurück. Dann ist sie müde und hat keine Lust mehr, zu uns rumzukommen. Aber wenn Heinz daran liegt, werde ich mal zu ihr gehen. Schon damit Heinz jemand hat, der ihn ein bißchen bemuttert. Und Lucie kommt auch auf andere Gedanken.„ Der Autobus zu der neuen Fabrik, in die auch viele fremde Mädels gehen, war Adolfs Rettung. Wir hatten schon Angst, er wird arbeitslos. Dann wäre das Elend nochmal von vorne losgegangen. Sie haben nämlich Baumeister Kuhnerts Trecker, eingezogen kam er au Arbeit. Als ob man eine immer von den Mädels...“.. gdans. Ebenso wie hier Lucie auf andere Gedanken kommt, könnte auch ein Agent des feindlichen Nachrichtendienstes einmal auf andere Gedanken“ kommen;, nämlich, dem neuen Autobus nachzufahren. Dann. übg. ge, sen, und in die Flugkarten für die britischen Bristol=Blenheim=Bomber würde ein neues rotes Kreuz eingezeichnet Die Verbindung mit Lucie kann man auch auf eine andere Art herstellen, ohne daß man dabei gleich ihre morgendliche Arbeitstracht schildert. Denn der Feind schöpft sein Material aus allem. Die Eisbeine heben wir auf Ein weiteres Schulbeispiel für Fahrlässigkeit ist der folgende Brief.. 14. 1. 40. Unser alljährliches Eisbeinessen werden wir nicht abhalten. Das haben wir für Friedenszeiten aufgehoben. Denn sieh mal, von unserer kleinen 3000=Einwohner=Stadt sind nicht weniger als 250.Tcpige#pg. Das macht was aus. Der Cafétier., der zehn Jahren ansiedelte, will wieder weg. Er war ganz keiner mehr. Auch der Hotelier am Ort Der hatte die Jäger als Stammgäste, die teils wie Du eingezogen sind, teils nicht mehr so kommen können Der Cafétier will 5000 Mark aufnebmen und dann nach...(Ort von uns gestrichen. D..) machen, wo der neue Fliegerhorst ist. Da will er ein Tanzcafé aufmachen. Denn wo Flieger sind, da sind auch, Mädels, sagte er mir neulich, und wo Mädels sind, muß getanzt werden. Der Junge versteht sein Geschäft...“ Der Agent des feindlichen Nachrichtendienstes, der vom Inhalt dieses Briefes Kenntnis erhält— und wie schnell wird er sie erhalten!— braucht nicht einmal sein Geschäft sonderlich zu verstehen, um sich im Zusammenhang mit der Ortsangabe den ersehnten deutsche Rekrutiexungsstärke zu verschaffen. Als Belohnung für seine Intelligenzprobe erhält er dann gleich noch den Tip mit dem neuen Fliegerhorst hinzu, wo demnächst der Cafétier der still gewordenen Kleinstadt sein um so lauteres Tanzcafé eröffnen wird. Auch wenn der Ort des Fliegerhorstes nicht genannt wäre, brauchte der Agent nur nachzufragen, wohin der Kaffeehausbesitzer gezogen ist. Ohne Argwohn wird man ihm dies sagen, und schon wieder hat die feindliche Spionage ein Bollwerk unserer Landesverteidigung ausJetzt geht es los! Ein Brief, der nun nichts mehr mit Geschwätzigkeit zu tun hat, sondern bereits fahrlässigen Landesverrat darstellt, ist der folgende: hr dulden. Wer seine lose Zunge in Zurunfg nicht hüten kann, muß fühlen. Auch auf fahrlässigen Landesverrat stehen schwerste Gefängnisstrafen. Deshalb denkt jeden Tag daran: Vorsicht, der Feind hört mit! (Ende.) Auflösung des Kreuzworträtsels aus der vorigen mer: Waagerecht: 6. Bleichsucht, 7. Meter. 9. Pe Tapir 11. See, 12. Ast. 13. Senor, 15. Speer, 16. Tadel, 18. Bleikammern.— Senkrecht: 1. Fliegenpilz, 2. Bizet, 3. Uhr, 4. Husar, 5. Shakespeare, 8. Rater, 9. Pilot, 13. Serie, 14. Ramme, 17. Mal. Tableau! Liebling war ein steinreicher Mann. Jeden Wunsch konnte er sich erfüllen. Als wieder mal seine Freunde bei ihm waren, erklärte er:„Ich habe es gar nicht, nötig, im Badezimmer zu baden. Ein Druck auf diesen Knopf, und die Badewanne erscheint mit Warmwasser gefüllt hier im Zimmer. Paßt mal auf...“ Liebling drückte auf den bewußten Knopf Die Badewanne erschien. Es wurde ein großer Erfolg. Lieblings Frau saß noch darin... Nur keine Hemmung Patientin zum Arzt:„Ich bitte Sie jetzt um volle Wahrheit. Ist Zuckerkrankheit gefährlich?"—„Ich weiß nicht recht...“, zögerte der Arzt mit der Antwort.— „Sie können ganz ehrlich sein, es handelt sich nicht um mich, sondern um meinen Mann.“ Geschichtstafel 25. April 1874 Der ttalienische Physiker Guglielmo Marconi in Griffone bei Bologna geboren(gestorben 1937). „... Es ist gut, daß ich den Brief noch nicht zugeklebt habe. Eben rief Onkel Otto an. Paul ist nicht mehr goIs Erstürmung des Kemmelberges durch die Deutschen. in seiner Garnison; sie sind pon....(alle, Ortsangaben 1928 Rettor August Große=Weischede in Bachum gestorbe orn hen. H. Ry) Soy, die Front gerückt. 1928 Rettor Aneger, Pper Aggogage um rchiche gestrichen. D. Jr.) zgon an die Oron. vz. Komponist ver Oper„Die Jochziade“ und kirchlicher Musikwerke. Geboren 5. Juli 1849. in seiner Auch Erich und die anderen stehen in... mit gepacktem Tornister. Wohin es geht, wissen sie noch nicht. Man hört so viel. Nun geht es sicher los. Liegst Du eigentlich Has ist der topische, verantwortungslos hingeschriebene Brief. Aber wieviele solcher Briefe werden nicht tagtäglich geschrieben? Noch viel mehr solcher Gespräche werden zu jeder Zeit und Stunde geführt. Wie raffiniert die feindliche Skionage arbeitet, dafür noch ein Beispiel aus dem Weltkriege. In der Halle eines Essener Hotels saßen 1915 zwei Herren., Der eine wollte noch zwei Pilsner bestellen, der andere leynte ab. Es sei schon zu spät, erklärte er, er müsse morgen früh Storkwirksam, gegen Zahnsteinansatz, zahnfleischkräftigend, mikrotein, mild oromatisch. 4O.t 4Oef. die große lube die kleine Jube 25•7 VoN VAN NUSS 20) „Zweifellos besitzt die Klausel auch in diesem Falle Gültigkeit. Das wäre natürlich ein bedauerliches Unglück für Fräulein Bergström; aber nach dem Wortlaut des Testaments ist daran nichts zu machen. Wäre Fräulein Bergström eine gesetzliche Erbin Sankelmarks, so könnte sie das Testament wegen dieser Klausel anfechten und auf jeden Fall die sofortige Auszahlung der Erbsumme beanspruchen. Da sie aber mit dem Erblasser nicht verwandt ist, stand es ihm frei, den Zeitpunkt der Auszahlung nach seinem Gutdünken zu bestimmen oder von einer Bedingung abhängig zu „Das dachte ich mir auch“, sagte Plamböck.„Nach den bisherigen Feststellungen besteht Grund zu der Annahme, daß Nörregaard mit Hilfe der verschwundenen Astrid Bergström in den Besitz der Millionenerbschaft kommen wollte. Dieses Manöver ist zwar mißlungen; aber es besteht noch eine andere Möglichkeit, Fräulein Bergström zu schädigen..5 „Und die wäre?“ fragte Brönnum. „Nun, die Bande, die zweifellos hinter diesem Verbrechen steht, könnte die in Ihrem Besitz befindliche Urkunde entwenden und dann Fräulein Bergström erpressen. Man würde sie vor die Wahl stellen, entweder auf die Auszahlung der Erbschaft bis zu ihrem dreißigsten Geburtstag zu warten oder die entwendete Urkunde „käuflich" zu erwerben. Das ist doch einleuchtend.“ Brönnum gab das ohne weiteres zu. „Inspektor, Sie meinen aber doch nicht etwa, daß man es wagen wird, in meinem Büro einzubrechen?" „Und warum nicht?“ entgegnete Plamböck munter. „Wenn jemand zum Greifen nahe eine Million Kronen hatte, wird er den Kampf nicht ohne weiteres aufgeben. Er wird schon etwas riskieren, um wenigstens einen Teil zu retten.„.., ugrhin riche „Das ist richtig. Aber wenn ich Sie vorhin richtig verstanden habe, war es Nörregaard, der mit Hilfe der falschen Astrid Bergström die Erbschaft in seinen Besitz bringen wollte. Nörregaard ist aber tot, dann ist doch—“ „Aber der Mörder Nörregaards ist noch da. Vielleicht war Nörregaard Mitglied des Komplotts und wurde beseitigt, weil er plötzlich Schwierigkeiten machte, sei es daß er mit seinem Anteil an der Beute unzufrieden war oder daß er überhaupt die ganze Sache abblasen wollte. Jedenfalls ist der Plan, Fräulein Bergström zu beseitigen und dafür eine falsche Astrid Bergström auszuspielen, nicht ausgeführt worden. Außerdem befand sich während der Ermordung Nörregaards noch ein Mann in seinem Hause, dessen Rolle ganz unklar ist. Er paßt in das ganze Schema überhaupt nicht hinein. Wohin man blickt, Rätsel, nichts wie Rätsel. Wo verwahren Sie übrigens die Urkunde?“ „Hier in diesem Geldschrank", antwortete der Anwalt und zeigte auf einen Panzerschrank, der das Alter Methusalems zu baben schien.„Diesen Schrank habe ich von meinem Vater übernommen. Er wurde ihm seinerzeit als vollkommen diebes= und einbruchssicher verkauft“, fügte er mit sichtlichem Stolz zu und streifte das ausgediente Möbelstück mit einem liebevollen Blick. „Einem modernen Svezialisten dürfte dieser alte Kasten aber kaum eine Viertelstunde lang widerstehen", versetzte Plamböck brutal. Er erhob sich, um den Schrank aus der Nähe zu betrachten. „Noch nicht einmal zehn Minuten!“ fügte er bedeutsam hinzu. Brönnum war sichtlich bestärgt.„.„annt, ia „Wenn Sie das meinen, Inspetror, könnte ich ja bis übermorgen die Urkunde in einem Banksafe devonieren. Dann besteht wohl kaum eine Gefahr." „Kein übler Gedanke“, pflichtete Plamböck anerkennend bei.„Aber aus bestimmten Gründen möchte ich Ihnen davon abraten. Lassen Sie die Urkunde ruhig hier. Uebrigens ist die Gefahr für Fräulein Bergström auch dann noch nicht behoben, wenn sie die Urkunde im Besitz hat. Ich werde daher übermorgen Fräulein Bergström hierher zum Dokumentenempfang begleiten. Sie haben doch nichts dagegen, Fräulein Bergström?" Astrid warf Plamböck einen dankbaren Blick zu. „Sie sind sehr aufmerksam, Inspektor. Selbstverständlich nehme ich Ihr Angebot mit Freuden an.“ „Abgemacht", sagte Plamböck sichtlich erfreur. Wenn wir übermorgen hierberkommen, lassen wir uns eine Abschrift anfertigen. Das Original bleibt dann weiterhin in Verwahrung. Selbst wenn dann eines der beiden Dokumente abhanden kommt, können Sie nicht mehr daran verhindert werden, das Rätsel zu lösen.“ Astrid blickte Plamböck bewundernd an. Wenige Minuten später verabschiedete sie sich mit Plamböck von dem Anwalt. Als sich Plamböck mit Astrid bereits im Vorzimmer befand, hielt er plötzlich inne.###### „Entschuldigen Sie mich für einen Augenblick, Fräulein Bergström. Ich habe noch eine Kleinigkeit vergessen. Ich bin sofort wieder zurück.“ Er trat nochmals bei Brünnum ein und hatte mir ihm eine sehr kurze Unterredung. Als er wieder zu Astrid zurückkehrte, war er in ausgezeichneter Laune. Er warf einen Blick auf seine Armbanduhr. „Ich weiß in der Nähe eine nette Konditorei. Man Für heute haben wir können jetzt mit ruhigem inen Der soll sich nicht zu Tode arbeiten, Für heute haben, wir das Erforderliche gereistet,„Wir können jetzt mit rul Gewissen eine Tasse Kaffee zusammen trinken. Kuchen schmeckt dort übrigens ausgezeichnet.“ Astrid nahm die Einladung lachend an.„ „Was haben Sie denn eben noch mit Brönnum besprochen?“ fragte sie, als der duftende Mokka serviert Amtsgeheimnis“, sagte Plamböck lächelnd, edgs heißt, Ihnen will ich es trotzdem verraten. Ich habe Brönnum mitgeteilt, daß wahrscheinlich in der Nacht von morgen auf übermorgen bei ihm eingebrochen wird, um die Urkunde mit dem Rätseltert zu entwenden. Morgen früh wird die Presse eine Mitteilung bringen, um der Erpresserbande die Sache ganz mundgerecht zu machen. Ich weiß zwar nicht, ob die Gegenseite auf meinen Trick hereinfällt, aber ich hoffe es.“ „Wenn es aber dem Einbrecher gelingt, den Panzer: schrank zu öffnen, und die Urkunde mit dem Rätseltert zu entwenden——?“ fragte Astrid besorgt. „Ich hoffe, es wird ihm gelingen“, antwortete Plamböck mit unergründlichem Lächeln. Das Plauderstündchen in der Konditorei dehnte sich ziemlich lange aus. Schuld daran war der eigentümliche Reiz, den das Mädchen auf Plamböck ausübte. Am liebsten wäre er an diesem Tage überhaupt nicht mehr zum Dienst gegangen.(.inem Gürs einfand Als er sich endlich wieder in seinem Büro einfand, war er in glänzender Laune.. Sönderborg studierte gerade mit verdrießlicher Miene ein Aktenstück und sah überrascht auf. Schließlich nahm er seine Shaapfeife aus dem Mund und legte sie auf e Wischersgoste meinen, Sie hätten den Mörder Körregaards schon und das Sektgelage im Tivoli wäre bereits heute abend fällig“, sagte er, um auf den Busch zu klopfen. „Wieso?" „O. ich meine nur. Ihre gute Laune ist etwas verdächtig— oder haben Sie sich für heute abend mit Fräulein Bergström verabredet?" bemerkte er anzüglich.“ Plamböck drohte mit dem Finger. „Wie kommen Sie auf diesen Gedanken?“ Aber Sönderborg äußerte sich nicht näher, sondern verzog sein Gesicht nur zu einem wissenden Augurenlächeln. „Apropos: Fräulein Bergström“, sagte Plamböck in etwas dienstlichem Tone,„wir müssen sofort an die Presse einen Bericht herausgeben, in dem wir auf den Inhalt des Testaments eingehen und darauf hinweisen, daß die eine Urkunde, die für die Lösung des Rätsels erforderlich ist, im Büro der Rechtsanwälte Brönnum und Jepsen in einem Panzerschrank aus dem Jahre 1886 diebessicher aufbewahrt wird. Weiter muß in dem Bericht stehen, daß die Urkunde übermorgen vormittag um halb zwölf Uhr an Fräulein Bergström ausgehändigt wird. Das letztere ist sehr wichtig.“ „Ich werde den Bericht sofort ausarbeiten“, knurrte Sönderborg.„Ich weiß nur nicht, weshalb Sie die Sache mit dem Zettel so an die große Glocke hängen. Sie bringen es noch so weit, daß morgen nacht bei Brönnum und Jepsen eingebrochen wird. Und über einen Panzerschrank aus dem Jahre 1886 lacht doch heute jeder Einbrecherlehrling. Dann bleibt das schöne Mädchen Astrid, das sogar einem strengen Kriminalinspektor den Kopf verdreht, bis zu seinem dreißigsten Geburtstag arm wie eine Kirchenmaus." „Und wenn schon jemand an dem klapperigen Panzerschrank sein Lehrlingsstück versuchen will“, lautete die vergnügte Antwort Plamböcks,„Sie wissen doch: Mit Speck fängt man Mäuse. v. Wänderkang verstekens „Ach so ist das", bemerkte Sönderborg verstehend. Er steckte wieder seine Pfeife in den Mund und schmauchte eifrig, bevor er ein Thema anschnitt, das ihn bereits seit der Vernehmung Svensson beschäftigt hatte. „Uebrigens habe ich wegen des Mannes mit dem braunen Paletot eine Theorie. Sie baut sich allerdings bis zu einem gewissen Grad auf Psychologie auf.“ „Lassen Sie hören“, sagte Plamböck interessiert und zündete sich eine Zigarette an. „Der Mann war offenbar ehrlich erbost darüber, als er von Svensson erfuhr, daß Nörregaard nicht so wohlhabend war, wie er bis dahin angenommen hatte", ließ sich der hinter einer dichten Rauchwolke unsichtbar gewordene Sönderborg vernehmen.„Daraus ergibt sich als erste Schlußfolgerung: Er wollte Nörregaard rupfen.„Rupfen“ ist der richtige Ausdruck; denn der Mann ist zweifellos ein Gauner. Es gibt verschiedene Arten des Rupfens. Hätte er sich dafür interessiert, ob Nörregaard Geld oder Wertsachen zu Hause aufbewahrte, so hätte er sich nicht an Svensson gewandt, sondern sein Glück beim Personal Nörregaards versucht. Wenn er einen Diebstahl begehen wollte, brauchten ihn die Vermögensverhältnisse Nörregaards nicht zu interessieren. Es gibt Millionäre, in deren Wohnung man nicht einmal einen Hundertkronenschein oder eine goldene Uhr erbeuten kann. Aber Sie hören ja gar nicht zu, Inspektor!“ In der Tat schien Plamböck zu schlafen. Er hatte Lehnstuhl zusammengekquert und die sich in seinem Lehnstuhl zusammengekauert und die Beine weit von sich gestreckt. Sein Kopf lag nach hinten auf der Rückenlehne und die Augen waren geschlossen. Sönderborg war sichtlich gekränkt über diese offenkundige Interesselosigkeit gegenüber seiner sorgsam ausgearbeiteten Theorie. „Ich bin ganz Ohr!" widersprach Plamböck sanft, ohne die Augen zu öffnen und die über dem Leib gefalteten Hände zu bewegen.„In dieser schlafähnlichen Stellung kann man wunderbar zuhören und dabei gleichzeitig frei von aller Erdenschwere nachdenken. Sie sollTheorie vortrage.“ Bei diesen Worten lächelte er träu= die Frau des Mannes, der sich ins Haus einschlich.“ merisch.„Ihre Ansicht haben Sie bis jetzt ganz folgerichtig entwickelt. Der Mann war also kein Dieb, sondern ein Erpresser. Das wollten Sie doch sagen, nicht wahr?" „Allerdings“, knurrte Sönderborg besänftigt über „Das erscheint mir durchaus nicht unklar“, widersprach Sönderborg.„Von Svensson wußte er, daß Nörregaard seinen Diener bereits am Dienstag beurlaubt hatte. Wenn er etwas über Nörregaard wußte, hätte er ihn bereits am Dienstag abend aufsuchen können. Er wollte sich aber erst noch über irgend etwas Gewißheit verschaffen, und zwar am Mittwoch abend.“ „Anscheinend wollte er sich zu diesem Zweck unbemerkt ins Haus einschleichen. Wie erklären Sie sich dann. daß er dreimal an der Haustür schellte, bevor er am Mittwoch abend ins Haus eindrang?" Bei diesen Worten richtete sich Plamböck auf und blickte Sönderborg gespannt an. „Das läßt sich sehr einfach erklären. Der Mann kam nach Lyngby in der Meinung, Nörregaard sei allein zu Hause. Wenn die Bibliothek erleuchtet gewesen wäre, hätte der Mann gewußt, in welchem Teile des Hauses sich der Professor befand und er wäre dann auf der Rückseite durch ein Fenster, das er im Notfall eingedrückt hätte, eingestiegen. Er hätte sich dann vorerst in der Diele hinter der Kleiderablage verborgen. Als er in die Nähe des Hauses kam, bemerkte er, daß es im Dunkeln lag. Das war für sein Vorhaben noch günstiger; denn der Professor war demnach im Augenblick nicht zu Hause. An der, Haustür entdeckte er jedoch, daß Licht in der Diele brannte. Also befand sich der Professor zu Hause, aber er wußte nicht, in welchem Teil des Hauses. Es erschien ihm zu unsicher, aufs Geratewohl ins Haus einzudringen. Vielleicht befand sich der Professor auch gerade im Garten oder in der Küche. Vielleicht hatte der Professor auch kurz vor Einbruch der Dunkelheit ein kleines Nickerchen gemacht. Da schellte der Mann. Hätte ihm nun Nörregaard geöffnet, so hätte er sich vielleicht als Freund Nielsenausgegeben und diesen zu sprechen verlangt. Er wäre dann wieder weggegangen, wenn ihm Nörregaard erzählt hätte, daß Nielsen nicht zu Hause sei. Er hätte dann draußen gewartet, bis Nörregaard in der Bibliothek oder in einem anderen Zimmer Licht gemacht hätte. Hierauf wäre er bei günstiger Gelegenheit ins Haus eingestiegen oder er hätte vielleicht auch draußen gewartet, um zu sehen, wer Nörregaard an diesem Abend noch besuchte.:„„,„.—„8 „Nun, ich will diese Erklärung gelten lassen“, räumte Plamböck ein.„Als ihm auf sein dreimaliges Schellen nicht geöffnet wurde, stieg er ins Haus ein und verbarg sich im Schlafzimmer neben der Bibliothek. Anscheinend kannte er einigermaßen die Lebensgewohnheiten Nörreheiten Nörregaards und wußte, daß er sich dort meistens aufhielt und auch dort seine Besucher empfing. An diesem Abend brachte Nörregaard den Briefmarkenhändler Halareen aus Helsingör mit. Glauben Sie, daß sich der Mann unter dem Bett für diesen Besucher interessierte?" „Nein“, gah Sönderhorg mit Entschiedenheit zurück. „Von diesem Besuch hatte der Mann wahrscheinlich gar keine Ahnung. Er interessierte sich auch nicht dafür; denn er kam in erpresserischer Absicht. Er erwartete eine Frau.“ „Ah! Und wissen Sie auch bereits den Namen dieser Frau?“ fragte Plamböck mit gelindem Spott. „Den richtigen Namen dieser Frau weiß ich nicht", antwortete Sönderborg unbeirrt.„Ich nehme an, daß es die falsche Astrid war, von der Sie ja gestern feststellten, daß sie die Komplicin Nörregaards war. Wenn meine Theorie aber stimmt, dann ist die falsche Astrid diese Anerkennung.. Aeumen I. Eellens. 8. Plamböck brachte seine Daumen in rotierende Be„Unklar, ist nur, ob der Mann bereits etwas von Nörregaard wußte oder ob er sich ins Haus einschlich, um sich dort erst gewisse Kenntnisse über den Professor zu verschaffen. „Eine kühne Theorie", gab Plamböck anerkennend zu.„Es handelt sich also, wenn ich Sie recht verstehe. um ein sauberes Pärchen, das gewerbsmäßig darauf ausgeht, ältere wohlhabende Herren zu erpressen. Nun hatte der Mann aber bereits von Svensson erfahren, daß bei Nörregaard nichts zu holen war. Er wußte also bereits, daß die Hoffnung auf eine lohnende Erpressung eine Fehlspekulation war. Was wollte er denn dann noch erfahren und warum wollte er die Unterredung seiner Frau mit Nörregaard belauschen?“ (Fortsetzung folgt) In drr deronunge start=Trruthenn Ihre Straßen sind 30 bis 36 Meter breit Drontheim, die alte Krönungsstadt des Landes, ist zugleich auch die letzte nördliche Stadt Mittelnorwegens, der Endpunkt der kontinentalen Eisenbahn von bahn, ebenso ist die„Reichsstraße" nach Bodö mehrfach von Wasserläufen, die auf Fähren zu überqueren sind, unterbrochene Kustenstraße, die ähnlichen Zwecken dient und in erster Linie eine wirtschaftliche Bedeutung für die dadurch erschlossenen Gegenden besitzt. Das norwegische Festlandsgebiet, das sich von Drontheim nach Norden erstreckt, ist nur ein verhältnismäßig schmaler Küstenstreifen, der manchmal bis zur schwedischen Grenze nur eine Breite von wenigen Kilometern hat und zum großen Teil aus einer gewaltigen Felsen= und Gebirgslandschaft besteht, mit Gebirgen, die bis zu 2000 Meter ansteigen und bis weit in den Sommer hinein schneebedeckt und fast unzugänglich sind. In den Straßen Drontheims spürt man gleich, daß man es mit einer lebhaften und rührigen Handelsstadt zu tun hat. Ueberall in der Hafengegend sehen wir Speicherhäuser, vor denen von Lastwagen Güter aufgeladen und abgeladen werden und an deren Wasserseite Lastkähne liegen, die auf dem Seewege die aufgestapelten Güter weiterbefördern. Ein Geruch von Teer, Fischen und Fisch=Erzeugnissen, Holz, Kolonialwaren und anderen Dingen schlägt einem hier entgegen. Und der Lärm des Geschäftsverkehrs erfüllt die Luft, vermischt mit dem Gehämmer, das von den Schiffswerften und Maschinenfabriken herübertönt. Auch im Hafen herrscht immer ein reges Leben und Treiben; Drontheim ist ein bedeutender Ausfuhrhafen Norwegens, in dem vor allem die Holzerzeugnisse des mittleren Norwegens wie Zellstoff und Papier umgeschlagen werden. Aber auch Fische und Fisch=Erzeugnisse wie Lebertran werden von hier ausgefuhrt, ferner Erze aus den Gruben Mittelnorwegens. Der Drontheimfjord ist für die Schiffahrt im Sommer und Winter benutzbar, da er den ganzen Winter hindurch eisfrei bleibt. Im übrigen Drontheim der Sitz der einzigen Technischen Hochschule des Landes. Auf unserem Gang durch die Stadt fallen uns die besonders breiten Straßen auf, die allgemein eine Breite von 30 bis 86 Meter aufweisen. Sie sind bereits in früheren Jahrhunderten so angelegt worden, und zwar wegen der Brandgefahr, die in allen norwegischen Städten, in denen der Holzbau überwog, außerordentlich groß war. Auch Drontheim ist nicht weniger als 15mal ganz oder teilweise abgebrannt. Unter diesen Umständen ist von der alten Stadt recht wenig mehr erhalten, obwohl Drontheim ein ehrwürdiges Alter besitzt. Auf dem Marktplatz treffen wir auf eine hohe achteckige Säule, die ein Standbild Olaf Trygvassons trägt. Olaf Trygvasson ist der norwegische König, der hier schon im Jahre 997 den Königshof Nidarnes erhauen ließ. Die Landschaft um Drontheim herum gilt überhaupt als die heute noch nicht abgeschlossen ist. In der Verfassung von Eidsvoll(1814) wurde die Krönung der norwegischen Könige im Dom zu Drontheim vorgeschrieben und damit die Ueberlieferung aus dem 15. Jahrhundert wiederaufgenommen. Trotz aller Um= und Erneuerungsbauten bleibt der Dom zu Drontheim in seinem ganzen Aufbau und seinem Skulpturenschmuck ein eindrucksvolles Dokument mittelalterlicher Baukunst. Gleichzeitig aber sehen wir in ihm und seiner Entwicklung gewissermaßen symbolisch das Schicksal des Landes sich widerspiegeln: von der großen Zeit eines selbständigen noxwegischen Reiches, dessen Macht besonders während der Witingerzuge weit in ferne Lander hinüberstrahlte, über die Zeit jahrhundertelangen Niederganges unter dänischer und schwedischer Herrschaft wieder zum eigenen Staat, eine Entwicklung, die auch im geistigen Leben der norwegischen Nation erkennvar ist. Die Freundin des Kaisers Franz Joseph Wien, 24. April. Die einst weit über die Grenzen der alten monarchie bekannte Wiener Burgschauspielerin Katharina Schratt ist in ihrer Wiener Wohnung am Kärntnerring im 87. Lebensjahr an Altersschwäche gestorben. Schon seit Jahren lebte sie still zurückgezogen inmitten ihrer zahlreichen Erinnerungen aus der großen Vergangenheit. Es war ein offenes Geheimnis, daß Katharina Schratt während ihrer Tätigkeit am Wiener Burgtheater das Vertrauen des Kaisers Franz Josepy errungen hatte, dem sie eine treue Freundin in allen seinen schweren Schicksalsschlägen war. Oftmals waren ihr von amerikanischer Seite hohe Summen für Vorträge oder Veröffentlichungen über Hofgeheimnisse angeboten worden, doch lehnte dies Frau Schratt strikte ab. Viel hätte diese Frau erzählen können, doch ihr Mund blieb verschwiegen. 50 PK.-Prokop(Weltbild) Deutsche Truppen nach der Ausschiffung in einem norwegischen Hafen Uns=Etert um Es geht um 14 Millionen Quadratkilometer „Wiege des norwegischen Reiches“. Hier wurden lange Zeit hindurch die norwegischen Als eigentlicher Gründer der Stadt gilt allerdings nicht Olaf Trygvasson, sondern Olaf„der„Heilige. Seinen Beinamen verdankt dieser norwegische Konig der Tatsache, daß unter ihm das Christentum mit besonderer Rücksichtslosigkeit und Grausamkeit eingeführt wurde. Zu seinen Lebzeiten scheinen die Norweger diesen strengen Herrn allerdings wohl nicht so übermäßig geschatzt zu haben, denn schließlich vertrieb man ihn aus dem Lande, und als er eines Tages mit Heer wiederkam, um sich seine Krone wiederzuholen, wurde er im Jahre 1030 bei Stikklestad am Drontheimfjord— auf dem Wege nach Namsos— geschlagen und fiel. In die Zeit nach seinem Tode fällt der bedeutendste Aufschwung der Stadt während des M Olafs Leichnam wurde in einem Schrein aufgestellt und zog jahrhundertelang viele Pilgerzüge an, bis formation diesem Treiben ein Ende machte. Damals und nicht zum mindesten auf Grund des Drontheim die größte und reichste Stadt Norwegens. Bei unserem Rundgang stoßen wir immer wieder auf den Nidarelp(Nidfluß), der Drontheim in großen Windungen durchfließt, bis er in den Fjord einmündet. Der Fluß hat der Stadt jahrhundertelang den Namen gegeben. Bis ins 16. Jahrhundert hinein hieß sie Nidaros (das bedeutet Mündung des Ridflusses) und murde dann in Trondhiem umgetauft. Vom 1. Januar 1950 an erhielt sie auf Grund eines Beschlusses des norwegischen Stortings den alten Namen Nidaros zurück. Diese Maßnahme stieß aber auf so starken Widerstand unter der Einwohnerschaft, daß sie nach einem Jahre schon wieder aufgehoben wurde. Die alte Schreibweise Trondhiem wurde bei dieser Gelegenheit dann in Trondheim umgeändert. In der bis 1930 gültigen Schreibweise Trondhiem war die dänische Bezeichnung für„Heim" enthalten, die hiem lautet. Das schwedische Wort dafür ist„hem"(englisch, home), während, in dem alten norwegischen Wort für diesen Begriff„heim“, die Verwandtschaft mit dem deutschen Zweig der germanischen Sprachen am augenfälligsten ist. Wir kommen schließlich zur Domkirche, dem großartigsten Kirchenbau, den wir im Norden finden. Sie ist nach dem Tode Olafs des Heiligen über seinem Grab errichtet, aber bis zum heutigen Tage niemals fertig geworden. Immer wieder wurde sie in den Jahrhunderten ihres Bestehens von Feuersbrünsten heimgesucht, bis sie nach den letzten Branden 1708 und 1719 zu einem großen Teil in Trümmern liegen gelassen wurde. Erst als nach der im Jahre 1814 erfolgten Trennung Norwegens von Dänemark das nationale Bewußtsein in Norwegen wieder erwachte, besann man sich auch auf dieses alte Nationalheiliatum und begann mit der gänzlichen Erneuerung des Doms, die allerdings bis Vor kurzem meldete die Byrd=Expedition neue Forschungsergebnisse ihrer mehrmonatlichen Arbeit in der Antarktis. Aus diesem Anlaß schilderte der bekannte Polarforscher Prof. Dr. Breitfuß unserem Mitarbeiter den Stand der Antarktisforschung. Wir geben seine Ausführungen im Auszug wieder Der erste flüchtige Blick auf die Karte läßt schon erkennen, weshalb die Amerikaner keine Gefahren und keine Kosten scheuen, um das Südvolargebiet zu schließen. Während der Nordvol im Eismeer Zauzen Eer bicbet eine Zegzälsetoizge haelläuse ur oric nac, esen Feagfeie der Pabiek al. Keie erklärt der bekannte Professor Breitfuß,„hat als erster Byrd der Antarktis zugedacht."— Das aber ist nicht der einzige Grund, ihren Geheimnissen nachzuspüren. Es handelt sich doch um einen Kontinent, der mit 14 Millionen Quadratkilometer siebenmal so groß ist wie Grönland, zweimal so groß wie Australien, und in dem nach Schätzen zu suchen sich schon lohnt. Die zunehmende Erwärmung, die sich seit Jahren auf dem Erdball bemerkbar macht— ohne daß ihre Ursachen bekannt wären—, bewirkt nun, daß immer mehr gewachsener Boden unter dem Eismantel der rieHagner alias Samuel Goldfarb und elf weitere Personen sind der Beihilfe angeklagt. Erneutes Erdbeben in der Türkei Istanbul, 24. April. Ersindschan, das Zentrum der seinerzeitigen großen Erdbebenkatastrophe, wurde Montag nachmittag erneut von einem sehr schweren Beben heimgesucht. Auch bei diesem Beben, das eine halbe Minute dauerte, sind viele Häuser eingestürzt. Der Umfang des Schadens wird noch festgestellt. terie der Welt verfügt, dürfte sich trotz der bewegten Zeiten die Zahl der beharrlichen Spieler noch vermehren. Das Waldhorn in der Metallspende 1914 geriet ein Franzose in Kriegsgefangenschaft und wurde in einem Gefangenenlager im Kreise Hann.= Münden untergebracht und später bei einer Familie in Hünfeld mit landwirtschaftlichen Arbeiten beschäftigt. Dort ließ er nach Kriegsende sein französisches Waldhorn zurück. Sicher hat er sich nicht traumen lassen, daß dieses jetzt in den deutschen Schmelztiegel der Metallspende wandern würde. Die Hünfelder Familie lieferte es ab. Der Franzose hat damals in das Waldhorn eingeritzt:„Les Anglais ont fait cette guerre maudite“, d. h.„Die Engländer haben diesen verfluchten Krieg angestiftet.“ 1914 hat es also wenigstens bei diesem Franzosen schon gedämmert! sigen Gebiete und um den Südpol ist, besonders„bedeutungsvoll“, betont, Prefessor. BxeitDonau=Delta überschwemmt 1200 Familien obdachlos Bukarest, 24. April. Infolge des ungewöhnlich großen Hochwassers der Donau wurde u. a. das gesamte Donau=Delta überschwemmt, das einem einzigen See gleicht. Bis jetzt wurden elf Dörfer völlig überschwemmt und mußten von den Einwohnern fast gänzlich geraumt werden. Ueber 100 Bauernund Fischerhäufer in diesen Dörfern sind eingestürzt. Etwa 1200 Familien sind obdachlos geworden. Das Wasser erreichte stellenweise Höhen, die seit 40 Jahren nicht mehr gemessen wurden. Auch die tiefer gelegenen Teile der Stadt Tulcea wurden überschwemmt. sonders bedeutuzn##n, betont, Professor. Bxeit: fuß,„wenn sich die Beobachtungen des fühigen MitSüdvolarerpedition Bhrds durchführte, überzeugt, daß Padden Ländgry am Südvol reiche Vorkommen von Lusbeute der Kohlenlaggp, Zühfte Giste, pef Beeu greße Schwierigkeiten stoßen, weil die Kalte bei der unter Tage wahrscheinlich gar nicht spurvar sein würde." Aber noch eine andere Quelle wichtiger Rohstoffe birgt die Antarktis. Das ist ihr ungeheurer Walreichtum. Zu Tausenden werden die riesigen Blauwale alljährlich dort gefangen. Natürlich ist die Antarktis nicht etwa alleiniges Gebiet der amerikanischen Forschung,„ Jeg Fichpol selbst wurde von Amundsen zum erstenme###cht. Lann aber hat vor allem die deutsche Wissenschaft sich erfolgreich an der Erschließung der Südpolargebiete beteiligt. „Gauß=Land“„Kaiser=Wilhelm.=Land“ und.„Prigsregent=Luitpold=Land" und andere geographische vcamen erinnern an große Leistungen deutscher Expeditionen, von denen die letzte erst im vorigen Jahr mit reichen Ergebnissen zurückgekehrt ist. Ueber drei Millionen Steuern hinterzogen Juden die Angeklagten im größten amerikanischen Einkommensteuerprozeß Chikago, 24. April. Im größten Einkommensteuerprozeß der amerikanischen Kriminalgeschichte, der zur Zeit in Chikgeggstate findet, bekannte sich der jüdische Zeitungsverlege# Moses Annenberg aus Philadelphia der Neichtzaytruzg on .2 Millionen Dollar Bundessteuern für 1936. uuen, Dagegen behauptet die Staatsanwaltschaft, daß berg von 1932 bis 1936 insgesamt 3,2 Millionen Dollar eng F„Zinsen den Gesamtbetrag van über.5 MilBeharrlichkeit führt zum Ziel Das gilt auch für das Spielen in der Lottetie ein Kürzlich konnte man in den Zeitungen lesen, daß ein Hundertjähriger in Madrid das Große Los gewonnen hat. Unter den Gewinnern bei der letzten Ziehung der Reichslotterie war ein Neunzigjähriger, der 50000 Mark gewann und für seine Kinder, Schwiegersöhne und Enkel neue Existenzgrundlagen aufbaute. Das Bemerkenswerteste an diesen Ereignissen ist, daß beide Gewinner jahrzehntelang in der Lotterie ohne Unterbrechung gespielt hatten und nun für ihre Beharr'cht#t helahnt wurden. Es handalt sich hier aber keilichteir beloynt wurden. Es handelt sich hier aber keineswegs um Einzelfälle. Es kommt viel häufiger vor, als mun annimmt, daß die Laso jahre- und als mun annimmt, baß die Lose jühle= ung jahrzehntelang in einer Hand bleiben, und es zeigt sich auch, daß die treuen Spieler im Verhältnis viel mehr und öfter gewinnen als die Leute, die immer nur ab und zu ein Los nehmen. Es dürfte kaum allgemein bekannt sein, daß manche Lose der früheren„Preußisch=Süddeutschen“ seit hundert Jahren im Besitz bestimmter Familien waren und daß ein Drittel aller Lotteriesvieler ihr Los seit Generationen spielte! Nachdem Deutschland in der Reichslotterie über die größte und günstigste LotDer Todesengel dreier Präsidenten Newyork, 24. April. Ein merkwürdiges Beispiel für das Wirken des Gesetzes der Serie ist das Schicksal Robert Lincolns, des Sohnes des im Jahr 1865, kurz nach Beendigung des amerikanischen Bürgerkrieges, ermordeten Prasidenten Abraham Lincoln. Robert Lincoln, der damals 22 Jahre zählte, stand in der Armee der Nordstaaten und wurde bei Kriegsende nach Washington berufen. Dort angekommen, erfuhr er, seine Eltern seien im Theater. Er begab sich sofort dahin, um sich bei seinem Vater zu melden. Als er das Gebäude betrat, trug man gerade den sterbenden Präsidenten, der während der Vorstellung angeschossen worden war, die Treppe hinunter. Sechzehn Jahre später ist Lincoln Kriegsminister und sollte eines Tages den Präsidenten Garfield auf eine Reise begleiten. In letzter Stunde mußte er seine Dispositionen ändern und eilte zum Bahnhof, um sich zu entschuldigen. Als er den Bahnsteig betrat, hörte er Schüsse und sah den Präsidenten schwer verletzt zu Boden stürzen. Garfield starb kurze Zeit darauf an den Folgen des Attentats. Im September 1901 reiste der Präsident MacKinley zur Eröffnung einer Ausstellung nach Buffalo. Lincoln war gleichfalls geladen. Er traf in dem Augenblick in der Stadt ein, als der Präsident von der Kugel des Anarchisten Czolgofy getroffen, seinen Geist aufgab. Als der Hochbetagte vom Präsidenten Harding aufgefordert wurde, bei der Einweihung eines Denkmals für seinen Vater beizuwohnen, sagte er zu einem Freund:„Wenn man wüßte, würde man mich nicht einladen! Es scheint fast so, daß ein Geschick es so fügt, daß die Präsidenten an meiner Gegenwart sterben!" 100 Neger verbrannt Bei einem Tanzvergnügen in einer ebemaligen Holzkirche in Natchez(Mississippi) brach ein Brand aus, wobei 100 Neger ums Leben kamen. Das Tanzlokal hatte lediglich einen Ausgang, in dessen Nähe das Feuer ausbrach. Die Fenster waren mit Brettern verschlagen, so daß die Mehrzahl der Anwesenden, für die ein Entweichen nicht möglich war, umkam. Aus Wesfalen und Rheinland Teschtsinnig, Sralal und gesatrnich, Münster, 24. April. Ein netter Flegel wurde dem Steu g Prgznterögo, was., Iu custutrag von über.5 Mil= Strafrichter vor dem Schöffengericht, in Münster vorSteg gibt. Ein Partner Annenbergs ne 3 geführt. Der erst 18 Jahre alte Johann V gebürtig Flegel schoß auf ein Mädchen und verletzte es schwer schande in zwei Fällen und wegen lionen Douar ergiel. ein Partner Annenbergs namens 915 hälterei eine Gegeführl., Der erst 18 Fahre alle Fohlnn., gehuttig aus Paderborn, war zuletzt in Appelhulsen beschäftigt. Der Bursche scheint zu brutalen Handlungen zu neigen. Er hat wegen Tierquälerei und einer anderen Geschichte Gefängnisstrafen bekommen. Auch das Delikt Eines Tages eines Bauern und einer Flobertbüchse los, um Fische zu schießen. Des Weges daher kam ein junges Mädchen auf dem Fahrrad. Als das Mädchen sich etwa 200 Meter entfernt hatte, legte V. an, zielte und drückte ab. Die Kugel traf das Mädchen in den Unterleib und verletzte es sehr erheblich. Eine Operation konnte noch nicht vorgenommen werden, da dadurch möglicherweise schwere Komplikationen eintreten Der Angeklagte gab zu, daß er auf das Mädchen gezielt habe. Nach der Zeugenaussage hat er gesagt, er wolle mal schießen, um zu sehen, ob die Kugel bis zum Mädchen flöge. Wenn er auch geglaubt haben mag, daß die Kugel nicht so weit reichen wurde, so war sein Verhalten leichtsinnig, brutal und gefährlich. Er wurde zu drei Monaten Gefängnis verurteilt und erhielt unter Zuziehung der anderen Straftagen eine Gefängnisstrafe von insgesamt einem Jahr. schande in zwei Fällen und wegen Zuhälterei eine Ge samtzuchthausstrafe von fünf Jahren. Das Gericht verurteilte den Angeklagten antragsgemäß und sprach ihm außerdem noch für die gleiche Zeitdauer die burgerlichen Ehrenrechte ab. Kein Hindernis hält sie auf PK.-Lanzinger(Weltbild) In Richtung Hönefos haben die Norweger durch Felssprengungen die Straße gesperrt. . u n a u f h a l t s a m g e h t d e r V o r m a r s c h ü b e r d i e F e l s t r ü m m e r w e i t e r Aber Sicherungsverwahrung für jüdischen Verbrecher Dortmund, 24. April. Vor der I. Dortmunder Straf'. kammer hatte sich der 40jährige, in Witten geborene Kurt Israel Brauer wegen Rassenschande und Zuhälterei zu verantworten. Der Fall lag so klar, daß., der Volljude ist, nicht anders konnte, als seine Straftaten zuzugeben. Nachdem er seit Weltkriegsende ausschließlich in Verbrecherkreisen und Bordellen verkehrt hatte, ließ er sich später, als er wieder ohne Einkommen war, von Prostituierten regelrecht aushalten. Jud Brauer ist bereits 24mal wegen Straßenraubes, Kuppelei, Widerstandes, Beleidigung und Diebstahls vorbestraft. Der Staatsanwalt kennzeichnete den Angeklagten als arbeitsscheuen und asozial veranlagten Menschen, der nur darauf ausgehe, durch strafbare Handlungen seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Als gefährlicher Gewohnheitsverbrecher müsse er unbedingt in Sicherungsverwahrung gebracht werden. Darüber hinaus beantragte der Anklagevertreter wegen RassenUnfall bei Feldarbeiten Hamm, 24. April. Als in der Nachbargemeinde Mark der mit Eggen beschäftigte Landwirt M. sich einem Maste der Hochspannungsleitung näherte, fiel das Pferd plötzlich zu Boden und blieb liegen. Der Landwirt faßte nach dem Kopf des Tieres, wurde aber in dem gleichen Augenblick ebenfalls zu Boden geschleudert und blieb bewußtlos liegen. Glücklicherweise war der Vorfall von Anwohnern des Feldes bemerkt worden. Als sie hinzukamen, erkannten sie die Ursache des Unfalls darin, daß sich an dem Hochspannungsmast die Erdleitung gelöst hatte und mit der Erde in Berührung stand. Infolgedessen wurde die feuchte Erde um den Mast herum mit Hochspannung geladen, und als dann das Pferd den betreffenden Bereich betrat, wurde es— und gleich darauf der Laydwirt, der ihm helfen wollte,— vom Schlag getroffen und fiel betäubt zu Boden. Nachbarn entfernten mit einer Holzharke den Draht von der Hochspannungsleitung und beseitigten dadurch den Kurzschluß. Der Landwirt kam ohne Schaden davon. Kind in der Kalkgrube ertrunken Lübbecke, 24. April. Einen elenden Tod fand das eineinhalbjährige Töchterchen der Pächterfamilie Witte in Förlingen(Kreis Lübbecke), Das Kind kam beim Spielen in der Nähe des Hauses der mit Wasser gefüllten Kalkgrube zu nahe und fiel hinein. Erst nach einer Stunde fand man das Mädchen in der Grube, doch kam jede Hilfe zu spät. Beim Spiel in die Senkgrube gefallen Rees, 24. April. Während des unbeaufsichtigten Spiels stürzte das zweijährige Kind einer Reeser Familie in eine Senkgrube, in der es, da der Vorfall erst zu spät bemerkt wurde, ertrank. Stadtteil Hordel Grasende Schon seit Jahr in der„Kappskolon jahr in Hordel zun zu so manchen ank sich ein bevauter S hier noch ländlich wächst. Diese gute anlassung, in jeden den, in Hordel### konnte man auch sehen, die mit den Bild von eigenart nerte, als Hordel lebte. Wie der S# größer als im ver Mitteln eine Leist Staat der Schafzu Stadtteil Hiltro Aus der§ Dem am letzten abgehaltenen Appe radschaft Hilrrop v ditionsfahne und Kreiskriegerverban Furra, ein 34 unsei sich ein In dankbarer Freu Paul s Bochum(Am Leise? Er Bochum Richardstr. 35, z. im Die Her Ruf 67101 Fachge Aus den= Eidonenen Stadtteil Hordel Grasende Schafe unter Fördertürmen Schon seit Jahrzehnten gehört der Besuch des Schäfers in der„Kappskolonie“ und ihrer Umgebung in jedem Frühjahr in Hordel zum festen Jahresprogramm. Im Gegensatz zu so manchen anderen Gebieten unserer Stadt, in denen sich ein bebauter Straßenzug an den anderen reiht, gibt es hier noch ländlich anmutende Wege, an deren Rainen Gras wächst. Diese gute Futtermöglichkeit gibt dem Schäser Veranlassung, in jedem Jahre, sobald die Tage schöner werden, in Hordel seinen Frühlingsbesuch„zu machen. So konnte man auch gestern wieder eine stattliche Schafyerbe sehen, die mit den rauchenden Schloten im Hintergrund ein Bild von eigenartigem Reiz bot und an die Zeiten erinnerte, als Hordel noch vorwiegend von der Landwirtschaft lebte. Wie der Schäfer erzählte, ist seine Herde jetzt noch größer als im vergangenen Jahre; da auch hier mit allen Mitteln eine Leistungssteigerung angestrebt wird und der Staat der Schafzucht besondere Förderung zukommen läßt. Erringern auf der Sammelstelle als Geburtstagsgeschen! für den Führer abgegeben. Bei dem nachfolgenden Appell gedachte Kameradschaftsführer Hieronimus zunächst der vier verstorbenen Kameraden. Bei der letzten Reichsstraßen sammlung hat die Hiltroper Kameradschaft einen ansehnlichen Betrag sammeln können, auch für die Wunschkonzerte des RS.=Reichskriegerbundes war die Beteiligung innerhalb der Kameradschaft sehr rege,„In, richtiger Erkenntnis der großen Bedeutung des Reichsroionialbundes tritt die Kriegerkameradschaft Hiltrop diesem geschlossen bei. Zu dem von der Kameradschaft beantragten Veteranensold, der jetzt gestiftet wurde, müssen die erforderlichen Unterlagen beigebracht werden. Es wurde jedem dringend ans Herz gelegt, alte und junge neue Mitglieder zu werben. Kameraden, die bei der Wehrmacht sind und der Kriegerkameradschaft beitreten, brauchen keinen Bundesbeitrag zu zahlen. Es wurde angeregt, den Kameraden die Reichskriegerzeitung ins Feld zu schicken. schluß des überaus anregend verlaufenen Appells erzählte Kamerad Bracht noch einige Erlebnisse aus dem Weltkriege. Stadtteil Werne es üär eren ur ven uen Pächacht. tag seiern. 1934 beging das Ehepaar, das sich it erfreut, das schöne Fest der goldenen Hochzeit. Kinder, Enkel und Urentel werden heute ihre herzlichsten Glückwünsche darbringen. Stadtteil Laer Am heutigen Tage seiert die Volksgenossin Frau Lina Kern, Laerseldstraße, ibren 75. GeoujHoge,n Jungen April 1865 in Wetter geboren, kam sie sehon in jungen Jahren nach Laer. Die Alterssubilarin erfreut sich noch dem Westwall=Ehrenzeichen ausgezeichnet. Stadtteil Weitmar tigen Tage seinen 90. Geburtstag. In Allenstein in Ostsreußen geboren erlernte er vocadteuf jsehelle te nag ww die sich später zu einem Lauf vereinten, durch safnge siesen. Die Hänge längs des schmalen Fahrweges waren it dichtem Strauchwerk und hohen Bäumen Lebendig lein Wiesen. alerlei Wild einen sconen Un;zziapprin'e Pauisepens ging es zu, wenn zur, Zeit der Heumau# in„Suumeennn Wiesche“ am„Wickernschen Rocken, an„Grumms Sth oder im Schatten von„Schwagers Busch“ die Sensen rauschten. Dann klang das Dengeln durch die Derbe Mädchen hantierten mit dem Rechen, und hochbeladene Wagen schwankten zu den Scheunen. Alt ist der Sprachgebrauch„Wickernschen Nocken". Nocken bedeutet soviel wie Auslauf, Spitze oder Gipfel eines Berges oder Hügels.„Wicken“ ist ein altdeutsches Wort, und ein ist eine Wahrsagerin. Ob nun in diesem Falle Wicken von Wahrsagen oder dem altdeutschen Wort „Wieh“(Weihnachten), was soviel wie heilig heißt, abzuleiten ist, steht nicht fest. Fachversammlung des Deutschen Handels : zv.,..“„Mit 18 Jahren sadalte er nach Für alle Betriebe des Handels veranstaltet die Deutsche des Schmiededapzhu;:.estete der Frhilar Arbeitsfrontz, Ortswattung Linden=-ghlhaugen, am 25. April Bochum über. Einig= Zodre Präsident“ anschließend 38 um 19.30 Uor im Lokal Monningooff, Linden, Lindener als Schlosser auf, der Zeche,.=Prähtdgnz, Lnsg## trät 4 180—. 2 hpersammlung. Parteigenosse Dr. Barih Jahre auf dem Bochumer Verein. Mit 66 Jahren er in den Ruhestand. Es gratulieren sieben Kinder, fünf Enkelkinder und ein Urentel. Stadtteil Hiltrop Aus der Hiltroper Kriegerkameradschaft Dem am letzten Sonntag im Kameradschaftsheim Hubert abgehaltenen Appell ging die Metallspende der Kriegerkameradschaft Hiltrop voraus. Die Fahnenspitze der alten Traditionsfahne und zwei bei den Schießwettkämpfen des Kreiskriegerverbandes errungene Pokale wurden von ihren 32, bef pester Gesundbeit ihren 74 Geburtstag. Kinen Tage feiert Frau Emilie Buch Ruf straße 32, bei bester Gesandben, chren 78. Gevalistag. Kinder und Enkelkinder bringen der Hochbetagten iore herzlichen Glückwünsche dar. Stadtteil Gerthe Die Ehefrau Josef Siebers, Kraystraße 11b, konnte am 24. April in verhältnismäßig guter körperlicher und Stadtteil Linden=Dahlhausen Romantische Donnerbecke Immer wieder zieht das lauschige Tal mit seinen daum; bestandenen Hängen, das sich von der Lindener Strade hin zum Rauhendahl erstreckt, die Lindener an. Man sieht es ihm nicht mehr an, daß hier einst Lindens schönstes Jagdrevier war. Ehe der Bach reguliert und teilweise in ein Betonbett gezwängt wurde, eilten zwei kleine BächStraße 139, eine Fachbersummtung. Gulizigenosse Dr. Barth (Hagen) wird über kriegswirtschaftliche Maßnahmen sprechen. Die Versammlung dürfte für jeden Handelsbetrieb von Bedeutung sein. Hauer wurden geprüft Als Abschluß des im Winterhalbjahr auf der Zeche „Friedlicher Nachbar" durchgeführten Hauerkursus fand im Aufenthaltsraum der Zeche die Hauerprüfung statt. Diese wurde von dem Lehrgangsleiter, Fahrsteiger Herpel, in Anwesenheit der Betriebsleitung, des Betriebsobmannes Pg. Gebold und des Vertreters der Bergbehörde, Oberbergrats Kunkel, vorgenommen. Furra, ein Junge! Ju unseren 3 Mädeln stellte sich ein kleiner Dau! ein In dankbarer Freude Paul Schroll und Frau ged. Helling Bochum(Am Lelsedieh), 24. April 1940 Entflogen — Blauer Wellensitich sentflogen. Geg. Beklohnung abzugeb. Schmidt. Bochum. Königsallee 59 Rüdiger Schaar Feldwedel bei der Lustwaffe Erna-Wilma Schaar ged. Eichert Vermählte Bochum. 23. Rpril 1940 Richardstr. 35, z. J. im Felde Insterdurg Familien-Nachrichten aus anderen Zeitungen übernommen Geboren(Knaben): Witten: Heinrich Kamperhoff(Elfriede Ongsick). Witten=Annen: Heinrich Mohr(Irmgard Brinkmann).(Mädchen): Hagen: Dr. med. Walter Paeßler(Elfriede Roebling). Herne: Heinrich Winkelmann, Amtsgerichtsrat(Cilly Cordes).— Vermählte: Dr. Peter Jacobs, Zahnarzt mit Hilde Torley, Zahnärztin.— Gestorben:„Dortmund: Kaufmann Hermann solodzinski 54.: Direktor Wilhelm Theobald, 70.: Josef Balluff, 56 Jahre; Kaufmann Heinrich Jürgens, 61.: Ignatius Krause, 57 Jahre: Mathilde Hahne, 70 Jahre. Dortmund=Barop; Kaufmann Hermann Schulze, 65 J. Dortmund=Brackel: Wilhelm Ernst, 65 Jahre. Hagen: Schlosser Heinrich Knoche, 58.: Paul Krajewski, 40.; Heinz Heiden, 50 Jahre. Herne: Karl Ungebauer, 35 Jahre. Statt besonderer Anzeige Plötzlich und unerwartet verschied heute vormittag unser guter Bruder, Schwager, Onkel und Freund Br PiaxVeig! im Alter von 62 Jahren. Dieses zeigen an: Die trauernden Hinterbliebenen Bochum(Herner Str. 258), Seifhennersdorf, Berchtesgaden, Görlitz und Ebersbach, den 24. April 1940 Die Trauerfeier zur Einäscherung findet am Sonnabend, dem 27. April 1940, um 10.30 Uhr. in der Haupttrauerhalle des Zentralfriedhofs Dortmund statt. Von Kranzspenden wolle man im Sinne des Verstorbenen absehen Nach Gottes beiligem Willen entschlief am Dienstag. 23. April 1940. 24 Uhr. unser hersensguter, treusorgender Vater. Schwiegervater. Orobvater. Bruder, Schwager und Onkel, der Herr PielmarBümffel Er stard nach bursem schweren Leiden, vorbereitet durch einen christlichen Lebenswandel und versehen mit den Tröstungen un serer heiligen Kirche im Alter von 73 Jahren. Dies zeigen mit der Bitte um stille Tellnahme an Die trauernden Hinterbliebenen Bochum(Alsenstr.), Dortmund-Aplerbeck, Dortmund, Lüttringen und Neham, den 21. Apri 190 Die Beerdigung findet am Sonnabend, dem 27 Aptll. vormittage 10 Uhr, von der kleinen Trauerhalle des Friedhofs am Freigrafendamm aus statt.- Das Seelenamt ist vorher um.45 Uhr in der Christ-Könlg-Kische Dienstag nachmittag gegen 5 Uhr verschied nach schwerer Krankheit mein lieber, guter Mann. Schwiegersohn. Bruder. Schwager und Onkel Bäckermeister PeiikarBur) Im Alter von 51 Jahren. Wir haben keine Eltern mehr. Der Platz in unserm Kreis ist leer. Sie drücken uns nicht mehr die Hand. Zerrissen ist nun unser treues Band. Montag abend starb nach langem. schwerem Leiden unsere liebe. gute Mutter. Großmutter. Urgroßmutter. Schwester, Schwägerin und Tante Im Alter von 78 Jahren. In tiefer Trauer: Bechume: Krieger, 9. LandwehrKameradschaft 3. Besirk Sonnabend, 27. Aprll Beerdigung des Kameraden Heinrich Dury Antreten: 15.20 Ubr nachm. an der groben Trauerhalle Friedhof Freitrafendamm Der Verstorbene hat den Feldzug von 1914/18 mitgemacht Die Hlinterbliebenen Bochum-Harpen, den 22. April 1940 Grüner Wes 19 Die Beerdigung üindet statt am Freitag. 26. Aprtl. 16.30 Uhr. von der Leichenhalle des Friedhofes in .-Harpen.- Trauerteier eine Viertelstunde vorher Allen, denen aus Verschen keine besondere Nachricht zuging, diene diese als solche In tiefer Trauer: Wilhelmine Dury geb. Hengst und Anverwandte Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und für die vielen Kranzspenden beim Tode meinen lieben Mannes, unseres guten Vaters sagen wir hiermit allen, besonders dem Schützenverein Weitmarmark u. Neuling, dem Sportverein Westtalia 09 und dem R. Luftschutzbund sowie der Schiedstichter-Vereinigung Bochum unsern herzlichen Dank Wwe. Hugo Pamp und Kinder Bochum-Weitmar, Im April 1940 Das SOtägige Seelenamt findet statt am Dienstag, dem 30. Aprll, um.05 Uhr, in der St-Fransiskus-Pfarrkirche, wosu freundlichst eingeladen wird finden im BA“ große Verbreitung Verloren Verloren Ehrenfeld, Westfalenplatz, od. Kortumstraße goldener Siegelring mit Ametbyststein u. Sippenwappen. Abzugeben gegen Belohnung Dorkstr. 6, 3. Etg. WSUHEN Wer treu gewirkt bis ihm die Kraft gebricht und liebend stirbt, den vergibt man nicht. Nach Gottes hl. Willen entschlief heute morgen 11 Uhr nach langer, mit großer Geduld ertragener Krankheit mein lieber. herzensguter Mann. mein lieber Vater. Schwiegervater, unser Bruder. Schwager und Onkel Kaufmann Winlem-Kotter Er starb im Alter von 70 jahren, nach einem arbeitsreichen Leben, nach 41jähriger überaus glücklicher Ehe. In tieter Trauer, im Namen aller Angehörigen: Frau Lisette Kötter geb. Möller Emmy Kötter Hans Esch Bochum. Bochum-Laer. Bottrop. Bielefeld, den 24. Aprll 1940 Humboldtstrabe 17 Die Beerdigung findet Sonnabend, den 27. Aptll. um 4 Uhr Bochum-Laer aus statt. Trauerteler.30 Uhr. Bochum, Humboldtstraße 17. Allen, denen aus Versehen keine Nachricht zuting, diene diese als solche Bochum(Moltkemarkt 15), den 23. April 1940 Die Beerdigung findet am Sonnabend, dem 27. Aprll. nachmittag. .30 Uhr von der großen Trauerhalle des Friedhofes am Freigrafendamm aus statt. Trauerteier daselbst eine halbe Stunde vorher. Allen, denen aus Verschen keine besondere Nachricht diene diese als solche. Hermann Hutmacher Ruf 671 01 Bochum, Große Beckstraße 19 Fachgeschäft für Beerdigungswesen — Ueberführungen— Terrazzo- und Kunststeinwerk N. S ATET vorm. J. Bage½ Spichernetr. 35. Rut 89437 Gegründet 1900 Ihr Leben war Mühe und Arbeit. Heute morgen.15 Uhr entschlief nach schwerem Leiden meine liebe. treusorgende Tochter, unsere gute Schwester, Schwägerin und Tante Pratienl Pleicherin Sie starb im Alter von 38 Jahren. Um stille Teilnahme bitten im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Wwe. Berta Huth geb. Osterloh Bochum. Münster-Mecklenbeck, den 24. April 1940 Elsabstrabe 6 Die Beerdigung üindet am Sonnabend, dem 27. Aprll 1940, um 15 Uhr. von der Trauerhalle des Friedhofes Blumenstrabe aus statt. Trauerteler eine halbe Stunde vorher Glückskinder sind Grauen, Die mi j dta,P ohng noch biegsam und Gelbe Drops verleihen Schlankheit und Biegsamkeit! Kurpack. RM. 2,75, Großpack. R M. 10. In Drogerten bestimmt dei: Stadtdrog. Altmikus, Bongardstraße 12, Drog. Worms, Kortumstr. 116, unterh. Konzertlokal Ritter, Drog. Fischer, Kortum=, Ecke Rottstr., Drog. Störing, Hellweg 1, Drog. Prott, Wiemelhauser Str. 37. Linden: Drog. Feuerstein. Reparat. an Lederwaren Zimmermann, Hortumstr. 20 Waltenscheid Lebensmittelkartenausgabe Die Ausgabe der Lebensmittelkarten für die Zuteilungsvertode vom 6. 5. bis 2. 6. 1940 erfolgt am Sonnabend, 27. April, nachmitaags, in sämtlichen Volksschulen der Stadt Wattenscheid nach den Anfangsbuchstaben der Familiennamen wie folgt: 14 Uhr:—G. 15 Uhr:—L, 16 Uhr:—R, 17 Uhr:—8. Am Sonntag werden Karten nicht Die Haushaltungsvorstände daben die ihnen zustehenden Karten persönlich abzuholen oder sie durch eine erwachsene Person ihres Haushaltes abholen zu lassen. An andere Personen oder an Kinder werden grundsätzlich Karten nicht mehr ausgegeben. Bei der Ausgabe hat jeder Empfangsberechtigte selbst darauf zu achten, daß er die ihm zustehenden Karten richtig erhält. Beanstandungen sind nach Nachprüfung der empfangenen Karten sofort anzubringen. Bei nachträglicher Beanstandung kann Ersatz nicht mehr geleistet werden. Da auch bei Verlust der Karten neue Karten nicht ausgegeben werden können, sind die Karten sorgfältig aufzubewahren. Zur Ausgabe sind mitzubringen: 1. der im September 1939 ausgegebene Ausweis mit der Kartei2. der volständig ausgefüllte rote In der lausenden Zuteilungsveriode eingetretene Aenderungen sind durch Berichtigung der eeingesetzten Zahlen auf den Stand vom 6. Mai zu bringen. 3. ein Blei= oder Tintenstift. Besonders zu beachten:##.,Bg= stellscheine sind bis zum 3. Deu.7. J. in den Geschäften abzugeben, Die Verteiler haben die Bestellscheine schnellstens aufgeklebt an das Ernäbrungsamt abzuliefern. Die alten Ledensmittelkarten gelten noch bis zum 5. Mai, die Eierkarten dis zum 25. August d. J. Sie müssen deshalb dis zum Absauf ihrer Gültigkeit aufbewahrt werden. Die Ausgabe der Lebensmittelkarten, die aus besonderen Gründen in der Ausgabestelle nicht werden konnten, erfosgt en tag. 30. April, durch das Ernährungsamt, Braune SeldscheinTasche m. Inhalt v. Boch. Verein bis Laer verloren. Geg. hohe Belohn. abzug. bei Abker, Brückstr. 9 Schulgebäude, in denen die Bezugskarten auch zuletzt ausgegeben wurden. Neu zugezogene Versorgungsberechtigte erfahren die für sie bestimmte Ausgabestelle bei ihrem Nachbar. Anspruch auf Zuteilung Seiraten Schlankes, blond. evgl. Mädchen. 20 Jahre alt. sucht d. Bekanntsch. eines Herrn bis zu 273. Heitul Zuschriften unter S B 85827 Unzeig. Alleinst. Wirt, m. gut. Geschäft. Anf. 50er., sucht die Bektsch ein. solld., geschäftstüchtigen Dame zw. späterer Heirat Evtl. käme auch Uebernahme eines anderen Geschäfts in Frage. Zuschr. 8 M 85761 Anz. amit erten hahen von Lebensmittelkarten haben nur solche Personen, die in Wanne=Eickel polizetlich gemeldet sind. II. Die Ausgabe erfolgt in allen Ausgabestellen nach Maßgabe„der Anfangsbuchstaben der Familien= namen in nachbezeichneter Buchstabenfolge:„„„„** Buchstaben A. B, C. B. E. B. S. um 9 Uhr:"„ Buchstaben H. I. K. T, M um 10 Uhr; Buchstaben N. O. P, O. R. S um Buchstaben T, U, V. W. 2. B. 3 III. Als Ausweis sind alle Stammabschnitte der bis jetzt gültigen Bezugskarten oder sonstige amtliche Ausweise(Familienbuch) mitIV Renderungen in der Jahl der Haushaltungsangehörigen sind an Ort und Stelle sofort zu meiden. Es wird darauf aufmerksam gemacht. daß alle Volksgenossen nur einmal Bezugskarten in Empfang nehmen dürfen. An Kinder werden keine Bezugskarten ausgehändigt. Unberechtigter Bezug von Lebensmittelkarten wird streng bestraft.“ V. Haushaltungsvorstände, die am Ausgabetage abwesend sind und an diesem Tage auch keinen Vertreter zum Empfang der Karten schicken können, haben erst ab Dienstag, dem 30. April 1940, die Möglichkeit, die Bezugskarten im Stadternährungsamt Richard=Wagner=Straße Nr. 10, in Empfang zu nehmen. VI. Die Bestellscheine der neuen Bezugskarten sind in der Woche vom 29. April bis 4. Mai 1940 bei den Verteilern(Einzelhandelsgeschäften). abzugeben. Wanne=Eickel, den 24. Aprik 1940. Der Oberbürgermeister: Günnewig. Betr.: Ausgabe eines Einkaufsausweises. Mit den Lebensmittelkarten, die am Sonntag, dem 28. April 1940, in den bekannten Ausgabestellen für einen weiteren Versorgungszeitraum ab 6. Mai 1940 zur Verausgabung gelangen, wird gleichzeitig jeder Hausbaltung ein Einkaufsausweis unasamt. 94 Sprir 19404ausgeghavigt werden. Dieser AusWattenscheid, den=, unrt inm#weis hat den Zweck, eine gerechte watenschep, den. Vertellung„Kartenfreier waren sicher: zustellen. Der Einkaufsausweis ist von dem Hausbaltungsvorstand auszufüllen und unterschriftlich zu vollziehen. Ohne Namenseintragung ist dieser Ausweis ungültig.„Falsche Angaben werden strafrechtlich verfolgt. Der Einkaufsausweis muß sorgfältig aufbewahrt werden und ist nicht übertragbar. Wanne=Eickel, den 24. Aprik 1940. Der Oberbürgermeister: Sünuewig. Der Oberbürgermeister Bekanntmachungen der Stadt Wanne=Eickel. Betr.: Ausgabe neuer Lebensmittelbezugskarten. I. Für einen weiteren Zeitraum, vom 6. Mai 1940 ab, sind die neuen Bezugskarten für Lebensmittel zu verausaaden. Die Ausgabe dieser Bezugskarten erfolgt am Sonntag, dem 28. April 1940, von 9 bis 13 Uhr, in den Klafsenzimmern der Stellenangebote Mittel deutsches Elugzeugwerk sucht Met, Veege.““ die möglichst praktische Erfahrungen in der Eisen= und Metallindustrie ausweisen. Bewerder wollen sich unter Beifügung von Lebenslauf, Zeugnisabschriften, Lichtbild und Angabe der Gehaltsansprüche sowie des frühesten Eintrittstermins melden unter B. 233 an Ale=AnzeigenSeanober Mietsgesuche Polizeibeamter sucht abgeschl. -ZimmerWotsnung Bochum oder Umgebung. Zuschr. u. Do. 3166 an die Ala Anzeigen.=., Dortmund Je eine Wir erweitern unsere Organi=, sation u. suchen einen tüchtigen Aupeltbeunttelt = f ü r G r o ß= u. K l e i n l e b e n( a u c h Sachv.) gegen feste Bezüge. = N a c h e n e r u. 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