en: 62009 67551 4412 68339 auritiusstr. 17 64591 65621 401/02 ustraße 15 62092 Soei 62822 6714 67895 62930 024 90 6684 642 4 65351 64979 ur 66161 68177 67860 ViktoriaStraße 73 65134 mit Botenlohn:.15 RM. monatlich oder 1,08 RM. halbSelbstabholer.85 RM. monatlich oder 93 Pf. halbmonatlich. seitschrift.Hör mit mir“ 45 Bf. monatlich bei vier Sonntagen und 9 beschrnen seine Ersavonsbriche gestell werden. Se. und sonnabends, von 16 bis 17 Uhr.— Bostischeckkonio Dortmund 1760. Verlag und Druck: Taupenmühlen& Dierichs in Bochum Freitag 19. April 1940 47. Nummer 92 Einzelpreis 10 Pf. Anzeigenpreise: Grundbrege f9: Prest, B 5% gv u Terlteskt.=Familien10 pf Auskunste und Zissergebühren 25 Pf. Zur Zeit ist Preisliste Hauptgeschäftsstelle: Rathausplatz 8. Anruf 67551 bis 54 SIF TechtngetileEit Towages Zusammensasseneei Bericht des Ekcs. über die Heibemarunserei Fersidie. oden Zugeist des keindes entzogen norpegiteg, Teuppen#######g# dnd Berlin, 18. April. Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Unter den Kampfhandlungen, die im Zusammen: hang mit der Besetzung bzw. Eroberung der norwe'schen Plätze und Stützpunkte stehen, nimmt für alle Zeiten einen besonders ehrenvollen Platz der Kampf des Zerstörerverbandes in Narvik ein. Nachdem nunmehr der mündliche Bericht wundeten Seeoffiziers, der an den Kämpfen vor Narvik teilgenommen hat, vorliegt, ist das Oberkommando der Wehrmacht in der Lage, auch der deutschen Oeffentlichkeit von dem heldenmütigen Einsatz dieses Teiles unserer leichten Seestreitkräfte Kenntnis zu, geben. Als die Zerstörer unter Führung von Kapigg. zur See und Kommodore Vonte unter schwersten„Wetterbedingungen den Eingang des Westfjords erreicht hatten, liefen sie trotz dichten Nebels und obwohl alle Feuer durch Nurwegen gelöscht waren, in den Fjord ein B1572 0 Flaggen heraus am 20. April! dnb Berlin, 18. April. Der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda fordert die Bevölkerung auf, aus Anlat des Geburtstages des Führers und Obersten Befehlshabe. der Wehrmacht am 20. April ihre Häuser und Wohnungen zu beflaggen. Dr. Goebbels spricht am 19. April im Rundsunk Zum Geburtstag des Führers spricht Reichsminister Dr. Goebbels am Freitag, dem 19. April 1940, von .30 Uhr über alle de Dem Zuger HeinvenPnro.-. Es war daher der feindlichen Uebermacht nicht gelungen, auch nur ein deutsches Schiff zu versenken, solange es noch über Munition verfügte.„ Die Besatzungen, Offiziere und Männer des Zerstörerverbandes von Narvik, haben im Angriff und in der Verteidigung bis zum letzten Schuß gekämpft und dem überlegenen Gegner schwerste Verluste beigebracht. Sie haben als deutsche Soldaten die Ehre der deutschen Kriegsmarine und die ruhmvolle Ueberlieferung der Torpedowaffe in höchstem Maße gewahrt. Die deutsche Wehrmacht blickt mit Befriedigung auf sie, das deutsche Volk aber kann stolz auf diese seine Narvik und seine Umgebung sind in deutscher Hand. Ueber 1000 Norweger gefangen Der gesamte Raum südostwärts von Oslo in deutscher Hand dnb Berlin, 18. April.: Der gesamte Raum südostwärts Oslo bis zur schwedischen Grenze ist nunmehr von deutschen. Truppen besetzt. Von den in diesem Gebiet kämpfenden norwegischen Truppen wurden 50 Offiziere und 1000 Mann gefangengen! Starke Abteilungen sowie zahlreiche Trupps und einzelne Soldaten wurden beim Uebertritt über die schwedische Grenze interniert. Alle in diesem Gebiet liegenden Festungswehre sind nunmehr in deutscher Hand. Drei davon wurden im Kampf, drei andere durch e 4000 Mann norwegischer Truppen haben, nach einer Meldung von„Nya Dagligt Allehanda“ die schwedischnorwegische Grenze in Värmland überschritten und sind auf schwedischem Gebiet interniert worden. Erneut wird in dieser Meldung betont, daß die Flucht der norwegischen Soldaten in voller Panik erfolgte. An eini: gen Stellen brachten die norwegischen Truppen nicht nur Gewehre und Munition, sondern auch Geschütze mit. Dritter Briten=Bomber bei Stavanger abgeschossen dnb Berlin, 18. April. Wie nachträglich festgestellt worden ist, sind am 17. April 1940 nicht zwei, sondern drei britische Flugzeuge bei einem erfolglosen britischen Luftangriff auf StaHon den über der Nordse eingesetzten deutschen Fernaufklärungsflugzeugen vom Muster Do 18 ist eines bisher nicht zurückgekehrt. 19 bis 19.30 Uhr, über deutschen Sender. und standen am 9. April genau zu der befohlenen Zeit vor Narvik. Im Hafen lagen zwei norwezische Panzerschil]e. Sie befolgten die Auffordetung der deutschen Zerstörerflotte, keinen Widerstand zu leisten, nicht, sondern eröffneten das Feuer auf die deutschen Streitkräfte. Sie wurden verAnschließend fand unter dem Schutze der Zerstörer die Landung der Truppen planmäßig statt. Am frühen Morgen des 10. April stirßen erstmalig englische Kreuzer und Zerstörer gegen Narvik vor. Nach einem erbitterten Gefecht gelang es, den englischen Angriff abzuschlagen. Drei englische Zerstörer waren vernichtet und einer schwer beschädigt. Auf deutscher Seite wurden zwei Zerstörer so schwer getroffen, daß sie am nächsten Morgen aufgegeden werden mußten..2. Iuaxigs.— Auch die weiteren englischen Angriffe von See her und zur Luft wiesen unsere Zerstörer, die ihren Aufenthalt im Hafen zur Uebernahme von Oel und zur Ausbesserung erlittener Schäden über die geplante Frist hinaus ausdehnen mußten, ohne Schwierigkeiten ab. Am Sonnabend, dem 13. April, setzten die Engländer, nachdem sie inzwischen schwerste Verstärkungen herangezogen hatten, zu dem schon gemeldten Großangriff an. In heroischem Einsatz nahmen unsere Zerstörer den ungleichen Kampf auf und verwehrten den britischen Streitkräften das Eindringen in den Hafen. Erst als die letzte Granate und der letzte Torpedo verschossen waren, zogen sie sich in das Innere des Fiords zurück in dem Bestreben, nunmehr möglichst viel Material zu retten und Soldaten abzugeben für die weitere Verteidigung Narviks. Um das Anlandbringen der Besatzungen dieser Schiffe zu decken, legte sich einer der Zerstörer quer in den engen Fjord und hielt unter dem zusammengefaßten Feuer einer ungeheuren Uebermacht mit den letzten Resten seiner Munition die Engländer ab. Dadurch sind alle deutschen Schiffe besetzt. Von ven in oiesem Gebiet kämpfenden bisher nicht zu Landungeversan del Kardir abgewiesen Angriffe gegen Drontheim und Stavanger gescheitert dnb Berlin, 18. April. Die=Boots=Jagd im Skagerrak und Kattegatt Im Raum am 17. April Die planmäßige der norwegischen Häzum ein Pers gegend von Eibegardönoen, zu landen. Waße fortgesenz, vierioter Weterlage in ve der Versuch wurcde burch die derit hetendten benticher„. ziaz Valtseligen eien ier esielse. Leneainte " Ein im Laufe des 17. April angesetzter britischer angesetzten seindlichen Vorstoß unter Verlusten für den Luftangriff gegen Drontheim blieb infolge der Gegner ab. rechtzeitig einsetzenden deutschen Abwehr ohne jeden Im Raume von Bergen verlief der Tag ruhig. Stavanger wurde in den Morgenstunden des 17. April durch britische Kreuzer aus weiter Entfernung beschossen. Vier eigene Flugzeuge wurden durch Splitterwirkung beschädigt. Deutsche Kampfflugzeuge griffen darauf die beim Angriff beteiligten sowie weiter nördlich stehende Schiffseinheiten an. Ein Kreuzer erhielt, wie bereits bekanntgegeben, einen Volltreffer schwersten Kalibers und sank sofort. Ferner wurden insgesamt vier Volltreffer schweren und schwersten Kalibers auf Leichte und Schwere Kreuzer erzielt, auch ein Zerstörer erhielt einen Volltreffer schweren Kalibers. Bei den Kreuzern handelt es sich u. a. um Schiffe der Suffolk= und London=Klasse. Stoppen eines Schiffes, Schlagseite bei einem anderen, Zerstörungen an Bord und Oelflecke im Wasser wurden beobachtet. Zwei britische Flugzeuge wurden über Stavanger abgeschossen. Im Raum von Oslo machten die deutschen Truppen an allen Stellen erhebliche Fortschritte und erreichten überall ihre Tagesziele. Der Vormarsch der Kampfgruppe bei Kongsvinger in nördlicher Richtung Deutsche Flugzeuge griffen zwei norwegische Torpedoboote in der Gegend nordostwärts Arendal an. Eines derselben wurde schwer getroffen, auf Strand gesetzt und von der Besatzung fluchtartig verlassen, die Verfolgung des zweiten ausgenommen. Auf der gesamten mittleren und nördlichen Nordsee brachte die fortgesetzte Erkundung durch die deutsche Luftwaffe neue wichtige Aufklärungsergebnisse über Stand und Bewegungen feindlicher Seestreitkräfte. Britisches=Boot vernichtet durch deutsches Wasserflugzeug dnb Berlin, 18. April. Im Laufe des 15. April wurde ein britisches=Boot vor der norwegischen Südwestküste durch ein deutsches Wasserflugzeug unter Wasser fahrend gesichtet. deutsche Flugzeug stieß bis auf wenige Meter über die Wasseroberfläche herab und warf seine Bomben auf kurze Entfernung gegen das feindliche Boot. Zwei Meter hinter dem Periskop getroffen, kippte das Boot nach hinten über. Der Bug erschien kurze Zeit über dem Wasser und ging dann über Heck auf den Meeresgrund. Oelflecke und Wrackteile bedeckten die Stelle, an der das Boot gesunken war. Das deutsche Seeflugzeug wartete eine Zeitlang vergeblich darauf, um auftauchende feindliche Matrosen an Bord zu nehmen, und kehrte dann in seinen Flughafen zurück. Norwegische Festungen besetzt dnb Berlin, 18. April. Deutsche Truppen haben die Festungen Oscarsberg und Dröbag im Oslo=Fjord besetzt und die Verteidigungsanlagen bedeutend ausgebaut. Am Donnerstag sind die Befestigungsarbeiten in den erwähnten zwei Orten zu Ende geführt worden, und um 10 Uhr vormittags begann ein Uebungsschießen, von dem die Bevölkerung Oslos vorher unterrichtet worden war. Die Relden von Narvik Berlin, 18. April. (Von unserer Berliner Schriftleitung.) In knapper, soldatischer Sprache gibt der abschließende Wehrmachtbericht Mitteilung vom Heldenkampf der deutschen Zerstörer unter Kommodore Bonte vor Narvik. Es ist nicht deutsche Art, die Welt mit sofortigen Nachrichten zu verblüffen. Das überlassen wir getrost der britischen Admiralität, die sich auch in den vergangenen zehn Tagen fast Stunde um Stunde dementieren mußte. Rein militägische, Ueberlegungeg bestimmen die Bekanntgabe der Gefechrsberichte### der eingetretenen Verluste. Wie im Polenfeldzug, so hat das Oberkommando der Wehrmacht auch über die Kämpfe und Verluste der norwegischen Aktion, soweit die militärische Lage es zuließ, Rechenschaft abgelegt. Schon der gestrige Wehrmachtbericht machte aus der Schwere der Kämpfe von Narvik kein Hehl. Heute liest das deutsche Volk voll Stolz und tiefer Bewegung den kurzen und bündigen Bericht über jene Gefechtshandlungen. Die Leistung der deutschen Zerstörer ist heute bereits in die Geschichte des gegenwärtigen Krieges und des Seekrieges überhaupt eingegangen. Auch in diesem Falle zeigte sich wiederum, daß bisherigen Seekriegführung überlebt sind und daß selbst leichte Seestreitkräfte bei entsprechendem Einsatz von Mann und Maschine weit schwereren Flotteneinheiten Gegenpart zu bieten vermögen und die ihnen gestellte Aufgabe zu lösen imstande sind. Es galt für die deutschen Seestreitkräfte, dem englischen Besetzungsplan, zuvorzukommen. Der Brite mußte um zehn Stunden geschlagen werden. Bei der außerordentlichen Entfernung von Narvik betrug die festgesetzte Zeit also nur einen Teil dieser Zehnstundenfrist. Heute ist bekannt, daß britische Hochseestreitkräfte zusammen mit Truppentransportern im Anmarsch auf Narvik waren und die deutschen Zerstörer, man kann fast sagen nur mit Kopflänge am Ziel eintrafen, um die Landung der deutschen Abteilungen zu sichern. äußerst erschwerten navigatorischen Verhältnissen war dieser Anmarsch unserer Zerstörer bewältigt worden. Und dennoch! Ohne Leuchtfeuer, ohne Nebelsignale, bei diesigem Wetter, nur angewiesen auf die Nau###### kunst der eigenen Schiffe und ihres Kommodore gelang es, Narvik zu erreichen und den unmittelbar nach der Landung einsetzenden Angriff englischex Zerstörer vernichtend abzuschlagen, Sechs britische Zersiorer bliehen auf dem Platz, von sieben, die zum Kampf angetreten waren. Am 18. April kehrte der Engländer mit stärksten Flotteneinheiten, zurück, darunter schwersten Kalibers. Schon gestern konnten wir diesen Heldenkampf des Kommodore Bonte gegenüber einem vielfach überlegenen Gegner in seiner ganzen soldatischen Bedeutung würdigen. Heute gebührt den Helden von Narvik, nachdem wir den umfassenden Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht vernommen haben, unsterblicher Ruhm. Einsatzbereit bis zum Tode, verschossen bis zur letzten Granate und zum letzten Torpedo, hat die deutsche Zerstörerflotte unter Kommodore Bonte den Feind daran gehindert, zurch eine sofortige Landung die deutsche Aktion von Norden und Süden in die Zange zu nehmen, hat über diese starken englischen Seestreitkräfte im Norden gewannen und damit gerade den Ausbau der deutschen Ponitionen in„Mittelund Süd=Norwegen gesichert. Allein damit erfährt der Heldenkampf der deutschen Zerstörer auch seine große strategische Rechtfertigung. Das Heldenopfer der Männer unter Bonte hat heute schon seine soldatische und nationale Rechtfertigung erfahren. Ihre Namen sind in die ruhmreiche Geschichte der deutschen Flotte eingegangen. Ein leuchtendes Vorbild zugleich. Die Schläge von Narvik haben den Briten nachdenklich gemacht. Erst gestern versuchte er eine Landung vor Narvik in der Gegend von Elvegardsmoen, wurde aber blutig abgewiesen. Tags zuvor hatte er, wie gestern berichtet, 70 Kilometer nördlich Narvik auf einer vorgelagerten Insel unter dem Schutz starker Seestreitkräfte Truppen gelandet. Diese mittleren und schweren Einheiten der britischen Flotte sind willkommene Angriffsziele unserer Flugwaffe. Am 11. April wurde bereits der Schwere Kreuzer„York" durch Volltreffer bewegungsunfähig gemacht und sank. Am 13. April wurde ein weiterer Kreuzer durch Bombenvolltreffer sofort versenkt, zwei andere Kreuzer wurden schwer getroffen. Der Vrite fühlt von Tag zu Tag die Nähe der deutschen 2246-41 u 61138 Uebersichtsbild vom Berliner Sportpalast während der Rede Dr. Goebbels' Am Mittwoch abend erstattete der Berliner Gauleiter Reichsminister Dr. Goebbels in einer Massenkundim Berliner Sportpalast, wie wir gestern ausführlich berichteten, den Rechenschaftsbericht über das erste Kriegs=WöW. und eröffnete das Kriegshilfswerk für das Deutsche Rote Kreuz. Presse-Hoffmann(2) So sieht das Gelände im Raum von Narvik aus Im Vordergrund der Wasserfall im Trold=Fjord, im Hintergrund der 1045 Meter hohe Trold=Tinder. Flugstützpunkte. Der Augenblick ist gekommen, wo die Luftwaffe zum ebenbürtigen Gegner moderner Großkampfschiffe geworden ist. Wie im Polenfeldzug der Einsatz der deutschen Stukas jede bisherige kriegswissenschaftliche Erfahrung über den Haufen warf, da mit den Stukas sozusagen die schwere Artillerie vor der Infanterie und vor den motorisierten Verbanden marschierte, so hat mit der unmittelbaren Nachbarschaft der deutschen Luftwaffe an der norwegischen Küste und der britischen Hochseeflotte ein ebenso neuer Abschnitt der Kriegstechnik und der Waffentechnik begonnen. Nicht ohne Grund beobachtet darum der Londoner„Daily Expreß“ die Ueberlegenheit der deutschen Luftwaffe im Nordseeraum mit unverhohlener Skepsis. Er bezeichnet sie als den„Stachel im Fleisch der britischen Flotte". Diese Entscheidung, die heute in der Nordsee und im Nordatlantik ausgekampft wird, kann auch— und daran soll der Brite denken— auf anderen Meeren ausgetragen werden. Kanabenerkungen Wenn es überhaupt noch eines Untrennbare Einheit. Beweises bedurft hätte, daß in Großdeutschland Volk und Führer eins sind, so hat das glänzende Ergebnis des ersten Kriegs=Winterhilfswerks, das der Berliner Gauleiter Reichsminister Dr. Goebbels am Mittwoch abend den Zwanzigtausend im Berliner Sportpalast und dem ganzen deutschen Volke bekanntgab, diesen Beweis geliefert. Ein Beweis, wie er eindringlicher und überzeugender gar nicht gedacht werden kann. Dr. Goebbels hat dieses Ergebnis eine„grandiose Volksabstimmung" für die Verbundenheit des deutschen Volkes mit dem Führer und dem nationalsozialistischen Regime genannt. Das ist es in der Tat. Wer, wie der Schreiber dieser Zeilen, selbst mit der Sammelbüchse in der Hand auf der Straße gewesen ist und gesehen und erlebt hat, wie gern und wie freudig auch der ärmste Volksgenosse sein Scherflein beigetragen hat zu dem großen Sozialwerk des Nationalsozialismus, dem ist beglückende Gewißheit geworden, daß die Wandlung, die die NSDAP. in den deutschen Menschen vollbracht hat, tief und echt ist. Gereide dem ärmsten Volksgenossen ist es wohl am stärksten eingegangen, was der Führer und seine Bewegung allein in sozialer und sozialpolitischer Hinsicht für das deutsche Volk bedeutet, und deswegen steht gerade er mit überzeugungstreuem Herzen am unerschütterlichsten hinter Adolf Hitler. Zu einer untrennbaren Einheit, zu einem mächtigen, stahlharten Block ist das deutsche Volk mit seinem Führer Adolf Hitler an der Spitze zusammengeschweißt, einem Block, den nichts zerreißen kann, am allerwenigsten der alte Mann mit dem Regenschirm an der Themse und sein feister Lügenlord W. C. Das Ergebnis des ersten Kriegs=Winterhilfswerks mit der gewaltigen Summe von 602,5 Millionen RM. ist eine so schlagende Antwort an die plutokratischen Kriegshetzer, daß sie daraus wohl endgültig den Schluß ziehen müssen, daß ihre Rechnung falsch ist, das deutsche Volk noch einmal mit Lügenfluten und Flugblättern auseinanderbringen zu können. Dieser Krieg wird von dem geeinten Volke bis zum siegreichen Ende durchgefochten. Und deswegen wird auch der neue Appell des Führers, dem Deutschen Roten Kreuz zu helfen, daß es die verwundeten oder erkrankten deutschen Soldaten aufs beste pflegen und betreuen kann, einen freudigen Widerhall finden in allen deutschen Herzen. Das deutsche Volk wird sich auch bei dem Kriegshilfswerk für das Deutsche Rote Kreuz seiner Soldaten ebenso würdig erweisen wie beim ersten Kriegs=Winterhilfswerk. Das ist uns stolze Gewißheit! Brandbomben auf norwegische Fischerhäuser Die Wahrheit über einen mißglückten englischen Luftangriff auf den Flughafen von Stavanger dnb Kopenhagen, 18. April. Der englische Rundfunksender Daventry gab am 16. April u. a. bekannt, daß der in deutschen Händen befindliche Flugplatz von Stavanger sechsmal von britischen Luftstreitkräften angegriffen und mit Bomben belegt worden sei. Hierzu berichtet ein litauischer Reeder, der sich zur Zeit der Angriffe in Stavanger befand, daß die Engländer mit einigen Bomben das Rollfeld des Flughafens getroffen hätten, in einem Falle auch eine Benzintonne, die explodiert sei. Flugzeuge seien dagegen nicht beschädigt worden. Das wäre den Engländern auch schwerlich gelungen, da die Deutschen, frühzeitig durch ihre Vorpostenboote alarmiert, aufgestiegen und dem Feind entgegengeflogen seien. Der größte Teil der Bomben sei in den Ort gefallen und besonders die Brandbomben hätten Feuersbrünste in den Wohnungen der Fischer angerichtet. Norwegischer Fliegerkommandeur gesangen anb Berlin, 18. April. Eine Abteilung der im Raume von Narvik eingesetzten deutschen Truppen, die— wie bereits gemeldet— durch ein erfolgreiches Gefecht die Erzbahn nach Schweden genommen hat und bis zur schwedischen Grenze vorgestoßen ist, hat bei dieser Gelegenheit bekanntlich eine Anzahl Gefangene gemacht. Ein soeben eingetroffener Funkspruch aus Narvik meldet hierzu, daß sich unter den Gefangenen der Kommandeur der norwegischen Fliegerabteilung aus Bardufos befindet. Bardufos ist ein norwegischer Flugplatz nordostwärts Narviks. Für das Deutsche Rote Kreuz Wie wird das Hilfswerk durchgeführt? Berlin, 18. April. Das gestern verkündete Hilfswerk für das Deutsche Rote Kreuz, das von April bis September läuft, wird von der bewährten Organisation des Winterhilfswerks getragen. Ueber die praktische Durchführung des Hilfswerks erfahren wir von zuständiger Stelle, daß das Programm Hauslistensammlungen und Straßensammlungen umfaßt, daneben Veranstaltungen von Sportvereinen, Theatern usw., die zugunsten des Hilfswerks durchgeführt werden. Die für das Winterhilfswerk typischen Opfersonntage werden dagegen nicht durchgeführt, ebenso sind die zugunsten des Winterhilfswerks üblichen Spenden durch Abzug von Lohn und Gehalt nicht vorgesehen. Die Sammlungen für das Hilfswerk umfassen fünf Hauslistensammlungen, von denen die erste am 27. und 28. April stattfindet, sowie zwei Straßensammlungen, und zwar am 22. und 23. Juni und am 17. und 18. August. Bei der ersten Straßensammlung, die vom Roten Kreuz gemeinOresteF auf Kutrir Schnelle und reibungslose Besetzung des Narvik=Fjords— Nur Widerstand der norwegischen Marine pen landen wird. Ein in norwegischer Sprache geschriebener Text unterrichtet ihn davon, daß die deutschen Truppen nicht als Feinde der Norweger kommen, dnb Narvik, 14. April(P..) Einen Tag sind wir schon mit nördlichem Kurs in See. Kraftvoll stößt unser Boot in einem größeren Verband deutscher Zerstörer vorwärts. Schwere Einheiten der Flotte sichern ihn gegen stärkere Feindkräfte. An Bord der Zerstörer kennt man sich nicht mehr aus. In den Decks, den Kammern der Offiziere und Oberfeldwebel, in den Gängen und am Oberdeck stehen und liegen Gebirgsjäger einer in den deutschen Bergen beheimateten Division. Am Oberdeck sind Motorräder, Feldhaubitzen, Geschütze und Kisten mit Munition, Gerat und Proviant seefest gezurrt. Marine=Artilleristen sind ebenfalls eingeschifft. Die Stimmung an Bord ist hervorragend. Daß die Männer zum nördlichsten Vorstoß fahren, über 1200 Seemeilen von der Heimat entfernt, macht sie stolz. Auf ihrem Marsch fliegen starke englische Luftstreitkräfte einen Bombenangriff, der aber durch das konzentrierte Abwehrfeuer sofort abgegeschlagen wird. der Geschosse drehen die sehr hoch flieHagel der Geschosse drehen die sehr hoch, flie erezezeuge ab. Ihre Bomben haben aue die echlt. Der Verband ist aber erkannt, es beIn dem H genden Fl Ziele verfehl. Der Verband ist aber steht die Gefahr einer Begegnung mit englischen Seestreitkräften. Das Wetter ist günstig. Es sind die Tage des Neumonds mit geringer Sicht. In der Nacht gelingt der Durchbruch zwischen der engsten Stelle, den Shetlands und Norwegen. Die See ist unruhig. Ein starker Sturm von achtern treibt die Dunung fast in Marschgeschwindigkeit der Boote. Schwere Brecher zischen über Oberdeck, das bei Wachablosung nur mit größter Vorsicht betreten werden kann. In den Morgenstunden flaut der Sturm in dem geschützten Westfjord ab. Der Wache auf der Brucke bietet sich ein wundervolles Bild. Die Sonne steht hinter den Bergen und hüllt alles in ein leuchtendes Rot. Scharf heben sich die Silhouetten der hohen Gipfel ab. Dauernd wechselt das landschaftlich wundervolle Bild. Gletscher dringen von hohen Bergrücken bis zum tiefblauen Wasser des Fjords hinab, über den sich eine unendliche Stille ausbreitet. Unser Zerstörer liegt auf Position vor dem Fort. Noch haben sich die Schleier der Dämmerung nicht gelöst, da taucht ein norwegisches Küstenwachfahrzeug auf. Das Geschütz auf seiner Back richtet sich auf unser Boot. Der Norweger kommt näher! Er ruft in deutscher Sprache herüber:„Was wollen Sie hier...?“ Der deutsche Kommandant antwortet, daß ein Boot mit Offizieren längsseit kommen würde. Das Boot wird klargemacht, zwei Offiziere begeben sich an Bord der„Senja" und unterrichten den norwegischen Kommandanten, daß das Deutsche Reich zur Sicherung Norwegens gegen englische Uebergriffe Trupsondern im Engländer den gemeinsamen Feind haben, der wiederholt Norwegens Neutralität brach. Der Kommandant der„Senja" wird aufgefordert, keinen Widerstand zu leisten, die Geschützbedienung zurückzuziehen, den Verschluß des Geschützes und die Sendeund Empfangsröhren seiner Funkanlage an die Offiziere auszuhandigen. Er sieht nicht nur die Sinnlosigkeit eines Widerstandes ein, er scheint auch den deutschen Entschluß zu verstehen. Sein Fahrzeug erhält Kursanweisung nach Narvik. In dieser Zeit sind schon die ersten Einheiten der Gebirgsjäger an Land gesetzt. Ein Spähtrupp geht vor. Von drei Seiten wird das Fort unter Ausnutzung aller Deckung angegangen. Nach einer Stunde steht fest, daß hier keine Batterie mehr steht. Nur einige Blockhäuser ragen aus dem hohen Schnee heraus. Mit dem Verkehrsboot fährt ein Kommando in einen Nebenarm des Fjords zu einem Ort und hebt einen unbewaffneten Landstützpunkt der norwegischen Marine aus. Die an Land gesetzten Gebirgsjäger werden wieder an Bord genommen. Der Zerstorer steuert Narvik an, in dem andere Zerstörer bereits seit den frühen Morgenstunden Truppen gelandet haben. Die Stadt ist schon vollig in deutschem Besitz. Von einer Kaserne weht die Kriegsflagge des Deutschen Reiches. Divisionsstab und Hafenkommandant haben ihre Unterkunfte bezogen. Kampflos konnten die Truppen entwaffnet werden. Das Boot legt an dem Pier an und lädt die Truppen mit ihren Geräten aus, die zum Teil gleich in den Bergen Stellungen beziehen. Als in den frühen Morgenstunden die anderen Zerstörer in den Hafen einliefen, wurde ihnen von zwei norwegischen Küstenpanzern Widerstand entgegengesetzt. Eines der beiden 1897 erbauten, 3000 Tonnen großen und mit schwerer Artillerie bestückten Fahrzeuge schoß sofort aus kurzer Entfernung auf einen der Zerstörer. Die Schüsse gingen fehl. Sekunden später ging der Norweger durch einen Torpedoschuß auf Tiefe. Der andere Panzer wurde von einem zweiten Zerstörer aufgefordert, keinen Widerstand zu leisten. Als der norwegische Kommandant das ablehnte, wurde das Fahrzeug ebenfalls vernichtet. Reibungslos vollzieht sich die Besetzung der Hafenstadt. Rings auf den Bergen haben die Jäger schon Stellungen bezogen, um die Fjords nach allen Seiten zu sichern. Marine=Artilleristen bringen Geschütze und Flugabwehr=Maschinenwaffen in Stellung. Narvik ist bereit, feindliche See=Luftstreitkräfte zu empfangen und abzuwehren. Kurt Parbel. National ar lden" Mark&am Sattdalen gmpe Tage für die renische Marine Die italienische Presse zu den Ereignissen im Norden Rom, 18. April. Die„ neuen schweren Schläge der deutschen Luftwaffe gegen die englische Flotte stehen im Mittelpunkt der römischen Presse, die hervorhebt, daß die deutschen Truppen nach dem soliden Ausbau ihrer Stellungen in Norwegen nunmehr ihre Offensive überall im Nordseeraum gegen England verstarken, während London und Paris sich amtlich in Schweigen hüllen und ihre Oeffentlichkeit zur Geduld ermahnen. Die englischen Propagandawolken seien verdunstet und zurück bleibe die Wirklichkeit der deutschen Erfolge, schreibt heute „Popolo di Roma“. Die militärische Lage in Skandinavien erscheine damit völlig geklärt. Der„Corriere della Sera" bestätigt die weitere Verstärkung der deutschen Stellung in Norwegen als Folge der jungsten Operationen und der Ankunft neuer Truppen in Norwegen. Die Landung der Westmächte im Norden stelle keinen bestimmenden strategischen Erfolg dar. Das Blatt hebt weiter hervor, daß große Abteilungen des norwegischen Heeres infolge des fehlenden Vertrauens auf die Weiterführung des Kampfes verzichteten. „Gazzetta del Popolo“, spricht von„schwarzen Tagen“ für die britische Marine, die vom 9. bis 15. April 29 Kriegsschiffe, 7 Transportfahrzeuge und 24 Flugzeuge verloren habe. Auch dieses Blatt betont, daß den englischen Truppenlandungen in Harstad keinerlei militärische Bedeutung zukomme. Der Widerstand norwegischer Trupvenabteilungen werde sich in kurzer Zeit erschöpfen. Das müßten anerkennen,, daß die v naud feierlich angekündigte Seeschlacht mit einem britischen Mißerfolg endete. Es bleibe eine Tatsache, daß diejenigen, welche die Gegenoffensive ergriffen, ihre Ziele nicht erreichten, während Deutschland seine Positionen ungestört befestigen konnte. Will England den Nordpol erobern? Landungstruppen in Polarausrüstung mit Renntiergespannen Amsterdam, 18. April. Die Flotte Seiner britischen Majestät hat, wie aus einer ausführlichen Schilderung des Londoner Nachrichtendienstes hervorgeht, einen siegreichen und unaufhaltsamen Vormarsch zum Nordvol angetreten. Da ein ernsthafter Angriff auf die strategisch ausschlaggebenden Punkte Norwegens, die die Ostflanke, das Herz „Regime Fascista“ schreibt, selbst die Engländer anerkennen, daß die von Churchill und ReyEnglands, bedrohen, der alle Weltmeere beherrschenden Flotte Albions wohl zu riskant erscheint, trachtet sie nach Erfolgen nordlich des Polarkreises. Schon Narvik liegt ja nordlicher als Island, aber die Flotte Seiner Majestät will noch viel höher hinaus. Der Londoner Nachrichtendienst berichtet, daß die britischen Landungstruppen zur Rettung der britischen Insel vor der drohenden Gefahr in voller Polarausrustung in Marsch gesetzt wurden. Sie tragen Kappen aus Seehundsleder, führen Schlafsäcke mit und bewegen sich nicht mit Kraftwagen— sondern mit Renntiergespannen, und Schlitten. Da die Gegenden, in denen man vorsichtshalber zu operieren gedenkt, nach der Mitteilung des Londoner Nachrichtendienstes„außerordentlich dünn besiedelt" sind(der Nordpol dürfte ja völlig unbewohnt sein), muß man sich einen reichlichen Proviant einstecken, denn es ist in diesen Gegenden, wie erklärt wird, keine Verpflegungsmöglichkeit für größere Truppenverbände. Die Flotte selbst muß außerdem noch„komplizierte Standortsveränderungen“ vornehmen. Es gibt aus alledem nur eine Schlußfolgerung: die Flotte Seiner britischen Majestät gedenkt den Nordvol zu erobern! Weiter südlich ist es ohnehin viel zu gefährlich geworden. Die Orkneys und Shetlands sind in lächerlich kurzer Zeit von Norwegen aus erreichbar. Am Nordpol aber winkt Sicherheit. Jenseits des Polarkreises sind auch die zur Rettung Chamberlains und Churchills erforderlichen„Erfolge von ungeheuer strategischer Bedeutung" billigst zu haben. Man denke nur, welche weiten Räume hier in raschem Vormarsch zu erreichen sind. Churchill ist eben bescheiden geworden, sehr bescheiden. Und die Zukunft Englands liegt im Polargebiet! Donau=Ueberwachung Gemeinsames Vorgehen der südosteuropäischen Donaustaaten Belgrad, 18. April. Die Vertreter Jugoslawiens, Bulgariens, Ungarns und Rumäniens in der Internationalen Donaukommission haben beschlossen, besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Schiffahrt im Eisernen Tor zu treffen. So wird die Größe und Zahl der Schiffe, die von einem Schlepper durch die Enge gebracht werden begrenzt. Die Durchfuhr von Waffen, Munition, Explosivstoffen, Zement. Holz und Eisen ist an eine vorherige besondere Erlaubnis dieser vier Donaustaaten geknupft. Die Schiffe sowie die Besatzung werden vor der Durchfahrt einer peinlich genauen Kontrolle unterworfen. Zeichnung Weltbild— Gliese Englands Landungsbluff Bei der von England propagandistisch so groß herausgestellten Landung auf norwegischem Gebiet bei Harstad handelt es sich um einen verzweifelten Versuch, die Stimmung im eigenen Lande zu beschwichtigen und die Weltöffentlichkeit zu bluffen. Harstad liegt nämlich auf einer Insel, die von Narvik rund 70 Kilometer entfernt ist! Narvik und Harstad werden— wie auf unserer Karte ersichtlich— zunächst durch einen breiten Fjord getrennt. Die Möglichkeiten für die Bewegung größerer Truppenmengen sind hier außerordentlich gering. Stadt und Hafen Narvik sind nach wie vor in deutscher Hand. Eine Abteilung der in und um Narvik eingesetzten deutschen Truppen hat entlang der Erzbahn von Narvik nach Schweden die schwedische Grenze erreicht. Kurze Nachrichten Ueber sechs Millionen„Mein Kampf“ verkauft Nach einer Mitteilung der RSK. meldet der Zentralverlag der NSDAP zum 20. April den bisherigen Verkauf von über sechs Millionen Exemplaren der deutschen Ausgaben des Buches„Mein Kampf“. Italienische Handwerksführung in Deutschland In München traf die italienische Handwerksführung zu einem mehrtägigen Besuch in Deutschland ein. Schulbefreiung zum Gemeinschaftsempfang der Zehnjährigen der 6J. Das Reichserziehungsministerium gibt bekannt, daß anläßlich der 5.=Kundgebung auf der Marienburg zur Einreihung der Zehnjährigen in die Reihen der Hitler=Jugend am Freitag von 17 bis 17.30 Uhr diejenigen Zehnjährigen, die zu der Zeit etwa Schulunterricht haben sollten, zur Teilnahme an dem HJ.=Gemeinschaftsempfang der Kundgebung vom Unterricht befreit werden sollen. Baldur von Schirach übermittelt dem Führer die Glückwünsche der Jugend Der Jugendführer des Deutschen Reiches, Baldur von Schirach, wird auch in diesem Jahre am Vorabend des Geburtstages des Führers die Glückwünsche der deutschen Jugend dem Führer übermitteln. Reichsleiter von Schirach wird dabei von der Westfront sprechen, wo er als Gefreiter in einem Infanterie=Regiment steht. Die Ansprache wird im Rahmen einer Reichssendung am 19. April von 21.45 bis 22 Uhr übertragen. Am Sonntag Reichssendung der SA. Die SA. begeht den Geburtstag des Führers durch einen Gesamteinsatz für die vormilitärische Wehrerziehung und damit für die Wehrhaftmachung des Reiches am 21. April 1940. An diesem Tage werden die gesamten nicht an der Front befindlichen Einheiten der SA. und die Wehrmannschaften in den einzelnen Standorten aufmarschieren. Um 12 Uhr spricht der Stabschef von einer Kundgebung im Berliner Lustgarten in einer Reichssendung zu den angetretenen Einheiten im ganzen Reich. In einem Gemeinschaftsempfang werden SA. und Wehrmannschaften die Worte des Stabschefs bören. 40 Todesopfer der Hochwasserkatastrophe in Argentinien Obgleich das Hochwasser in der Provinz Buenos Aires infolge des schönen Wetters abebbt, ist das Ausmaß der Katastrophe noch nicht ganz übersehbar. Bisher wurden 40 Todesopfer gezählt. sam mit der Hitler=Jugend und der NS.=Kriegsopfere gune Croß versorgung durchgeführt wird, werden Kunstblumen ver B kauft, bei der zweiten Straßensammlung, deren Träger neben dem Roten Kreuz die Deutsche Arbeitsfront ist, Kunstharz= und Spritzgußabzeichen„Deutsche Wehrmacht". Spenden sind nur an die Dienststellen des Winterhilfswerks bei den Ortsgruppen, Kreisen und Gauen sowie an den Reichsbeauftragten zu richten. Postscheckkonto des Reichsbeauftragten für das Winterhilfswerk Hauptamtsleiter Hilgenfeldt: Berlin 77100. Bank der Deutschen Arbeit: Konto=Nr. 6700 Reichsbankgirokonto. Zwei Soldaten brachten die erste Spende für das Kriegshilfswerk für das Deutsche Rote Kreuz Berlin, 18. April. Reichsminister Dr. Goebbels empfing am Donnerstag zwei Soldaten, die ihm als erste Spende für das Kriegshilfswerk für das Deutsche Rote Kreuz den Betrag von 70 Mark überreichten. Die beiden hatten von ihrem Truppenteil den Auftrag, in Berlin ein Bild des Führers zu kaufen. Am Mittwoch abend hatten sie im Sportpalast die Eröffnung des Kriegshilfswerks für das Deutsche Rote Kreuz miterlebt, und unter dem Eindruck der Kundgebung beschlossen sie, den für den Ankauf des Bildes bestimmten Betrag für das Deutsche Rote Kreuz zur Verfügung zu stellen. Reichsminister Dr. Goebbels nahm die Spende entgegen und übermittelte den beiden Soldaten ein Führerbild als sein Geschenk für ihren Truppenteil. Druraf un Schwreen, Kanonenfutter für die Engländer zu werden— Die Lügen sind aber zu dumm Berlin, 18. April. Der britische Minister für wirtschaftliche Kriegführung Croß, hat sich in Sheffield bemüßigt gefuhlt, die Behauptung aufzustellen, daß Deutschland möglicherweise innerhalb der nächsten Zeit Schweden angreifen werden. Als Begründung für seine durchsichtige Unterstellung führte Herr Croß an, daß Deutschland auf die schwedischen Eisenerze angewiesen sei und deshalb das Eisenerzgebiet für sich gewinnen müsse, zumal der Erzverschiffungshafen Narvik sich in den Händen britischer Truppen befinde. Abgesehen von den bei englischen Politikern üblichen lügenhaften Behauptungen über die militärische Lage — Narvik ist bekanntlich nach wie vor in deutscher Hand—, sollte man auch bei einem Mann in der Stellung des Herrn Croß etwas mehr Kenntnis der wirtschaftlichen Zusammenhänge erwarten. Deutschland wird seine Eisenerzlieferungen aus Schweden genau so wie in Friedenszeiten auf dem üblichen Wege über den Erzverschiffungshafen Lulea im Bottnischen Meerbusen erhalten. An diesen Lieferungen ist nicht nur Deutschland, sondern auch Schweden im Hinblick auf den Güteraustausch zwischen den beiden Ländern interessiert. Wozu also, fragen wir Herrn Croß. sollte Deutschland wohl einen militärischen Angriff auf Schweden und seine Erzgruben unternehmen, wenn diese Erzgruben ihre Lieferungen an Deutschland vollkommen normal ausführen? Herr Croß wäre aber nicht englischer Minister, wenn seine Erklärung nicht dem bei allen Politikern der Westmächte im Vordergrund stehenden Wunsch dienen würde, nämlich der Kriegsausweitung auf Kosten kleinerer Neutraler:„Wir haben für Schwedens Lage Verständnis. Wir sind bereit, Schweden im Falle eines AnBörsen weiter uneinheitlich Bei ruhigem Geschäft war die Kursbewegung an den Aktienmärkten der Berliner Börse nicht einheitlich. Die Veränderungen, die sich zahlenmäßig nach beiden Seiten etwa die Waage hielten, gingen zumeist nicht über 1 Prozent hinaus.— An den Aktienmärkten der Rheinisch=Westfälischen Börse zu Düsseldors überwogen kleinere Käufe. Vereinzelt waren aber auch Abgaben zu beobachten. Nennenswerte Umsätze entwickelten sich. Die Kursänderungen nach beiden Seiten betrugen nur Prozentbruchteile.— Amtliche Kursnotierungen an der Berliner Börse vom 18. April 1940: Farbenindustrie 183.20; Orenstein& Koppel 123,00.— An der Düsseldorfer Börse wurden notiert: Constantin der Große 7300., 7800.; Balcke Maschinen 124,50; Vereinigte Stahlwerke 111,80; Westfalia Dinnendahl 155.50. Hauptschriftleiter: Dr. Paul Dierichs(im Felde), Stellvertretender Hauptschriftleiter: Dr. Josef Schwermann. Verantwortliche Schriftleiter: Politik: Rudolf Foest, Bochumer Teil: Hans Schulte; Kulturpolitik u. Unterhaltung: Dr. Josef Schwermann, Kunst und Wissen: Kurt Dörnemann(im Felde), t. V. Dr. Josef griffes jede Hilfe zu gewähren.“ Das sind genau dieselben Locktöne, wie sie aus London und Paris an Polen, Finnland. Dänemark und Norwegen gerichtet wurden Nachdem der englische Einbruch nach Skandinavien in Dänemark und Norwegen durch die deutsche Wehrmacht sehr zum Aerger der Londoner„Beschützer der kleinen Nationen“ vereitelt worden ist, kommt Schweden an die Reihe, das, man mit der Fabel deutscher Angriffsabsichten auf seiten der Westmächte in den englischen Krieg hineinziehen will. Italiens Recht auf Malta unterstreicht„Giornale'Italia“ Rom, 18. April. Der Direktor des„Giornale'Italia“, Gayda, unterstreicht in einem Artikel das Recht Italiens auf den Besitz von Malta und hebt die Brüchigkeit der früheren Freundschaft zwischen Italien und England hervor. Gavda beruft sich auf zahlreiche historische Beweise des italienischen Charakters von Malta und zitiert eine Schrift des ersten englischen Gouverneurs von Malta, Sir Alexander Murno Ball, der im Jahre 1800 schrieb: „Ich erachte La Valetta(die Hauptstadt Maltas) als die ruhigste Stadt Italiens.“ Außerdem beanstandet Gayda die Fortnahme der Bucht von Sollum durch England, die jetzt die westliche Grenze Aegyptens gegen Cyrenaika abschließt und von den Engländern in eine Militärbasis verwandelt worden ist. Eko van berg(im Felde), 1. V. Provinz: Georg SchemSchwermann, Unpolitische Nachrichten: Mark, Sport: Hans. Hrng Hans Schulte, Wirtschaft, u. Provinz: Georg Sch merling, Gerichtsdienst u. Briefkasten: Max Flegel. Nachbargebiet u. Stadtteile: Erika Scheidt. Berliner Schriftleitung: Michael Haupt. Verlag und Druck: Laupenmühlen& Dierichs. Verantwortlich für den Anzeigenteil: Kurt Scholz. Zur Zeit ist Anzeigen=Preisliste Nr. 10 gültig. Nac stafsel B. Nachlaße Unerreicht an Aromafülle*) ATIKAN 5n Nahezu 100 der kostbarsten Tabak=Proventenzen und =Klassen verleihen der Atikah eine einzigartige Aromafülle, der man mit jedem Zug neue Feinheiten abgewinnen kann. Seite 3 Nr. 92] Bochumer Anzeiger] Freitag, 19. April 1940 Eine unheimliche Wissenschaft -a Lit baeailt Selachene ad d de. Cleslen Morgenstern las, daß vor langer Zeit einmal eine überlebensgroße Zahl vollkommen verschwunden sei. „Hör mal", fragte ich einen mit der höheren Rechenkunst vertrauten Bekannten,„glaubst Du, daß eine Zahl aussterben kann?" Bochumer Nachrichten ** Umfassende orchestrale Vorbereitung für die AufAchft Wornel und san,Tempeienschraag von 6600 Was „Was der Gescheite weiß, ist schwer zu wissen". widerte er tiessinnig.„Die Mathematik ist das wahre Land der Wunder und der unbegrenzten ten. Glaubst Du vielleicht, daß eine beliebige Zahl, mit Null potenziert, Eins ergibt? „Eine Zahl, mit Null malgenommen, ergibt Null“, erwiderte ich mit fröhlicher Zuversicht. „Das denkt jeder vernünftige Mensch, aber bei der Potenzierung stimmt das nicht. Du siehst, der Mathematik kann man nicht trauen, sie ist„unberechenbar“. Kennst Du die Geschichte von den Weizenkörnern auf dem Schachbrett?" „Der indische König Shehram wollte den Erfinder Schachspiels, Sessa Ebn Daher, belohnen. Wünsche Dir etwas, befahl er.„Großer König“, begann der Weise,„schenke mir soviel Weizenkörner, als sich auf dem letzten Felde ergeben, wenn man auf das erste Feld Teines Schachbretts ein Korn und auf jedes folgende Feld die doppelte Zahl des Vorhergehenden legt.“ Ein bescheidener Wunsch, dachte der König und gewährte ihn huldreichst. Aber als er das Ergebnis erfuhr, fiel er aus allen Wolken, denn die letzte Zahl 9,5223.872 086. 854 775.808. Psch d. wie wpir dat in unserte Fahsdrache nenten! Von vielen phantastisch anmutendenz uimrechrurgen Erfinder erweg.n„ 2609 a oteitahleseg sbnder ze Weltweizenernten des 20. Jahrhunderts zur Verfümüssen, um sein Versprechen einzulösen! Was sagst Du jetzt!“„ „Daß„Deine Mathematik eine unheimliche Wissenschaft ist.„..2 Ganr 782 „Das kann man wohl sagen.“ Ich bin nachdenklich nach Hause gegangen. Ich dachte an die winzige Schneeflocke, von der ich in unserer letzten„BA“=Feldpost schrieb, daß sie, zu Myriaden vereinigt, den ganzen Verkehr lahmlegen kann. Ich dachte an den gewaltigen Metallberg, der in diesen Tagen aus unzähligen kleinen Stegfseg gatftgghennist, an das viele Altpapier, das wir täglich noch so unnütz vergeuden, und an„Groschengrab“, der so unendlich viele Werte, aus kleinsten Resten bestehend, schluckt. Achtet auf die kleinen Verluste in Haus und Hof, in Küche und Keller, in Speisekammer und Vorratsraum, denkt an das Schachbrett mit dem Weizenkorn! v. Ueberraschung für unsere Soldaten Von Gauleiter Josef Wagner mit Paketen bedacht NSG. In Briefen, die bei der Wehrmacht stehende Parteigenossen aus dem Gau Westfalen=Süd in diesen Tagen an ihre Angehörigen sandten, berichteten sie voll Freude über eine große Ueberraschung, die ihnen vor einiger Zeit zuteil wurde. Wie sie schreiben, fanden sich eines Tages Paketchen ein, auf denen der Gauleiter Josef Wagner als Absender verzeichnet war. Der Inhalt ergab eine kenntnisreiche Auswahl verschiedenster pratischer Dinge und Genußmittek, die ein Soldatenberz zu, erfreuen vermögen. Ganz besonders aber„öste ein bagleitendes Schreiben des Gauleiters an die Parteigenossen im feldgrauen Ehrenkleid viel Freude aus, aus dem in herzlichen Worten die Verbundenheit aus gemeinsamer Weltanschauung leuchtete. Verpflichtung von 110 Frauen In der Ortsgruppe Griesenbruch der NS.=Frauenschaft— Deutsches Frauenwerk wurden vor einigen Tagen 110 Frauen verpflichtet. Der mit Frühlingsblumen geschmückte Saal gab der Veranstaltung ein festliches Gepräge. Ein Musikstück und Begrüßungsworte der Ortsfrauenschaftsleiterin Pan. Adams leiteten sie ein. Dann sprach die Kreisfrauenschaftsleiterin Pan. Else Goebbels in packenden Worten von der Größe unseres Führers und seinen beispiellosen Taten. Sie wies auf die verhängnisvollen Jahre des Weltkrieges hin, die uns in diesem Krieg eine Mahnung sein sollen. „Heute darf keine deutsche Frau mehr abseits stehen. Täglich ergeht an sie der Ruf: Komm zu uns hilf in unserer Gemeinschaft mit am Werke des Führers: denn im Glauben an Deutschland werden wir das Schicksal meistern.“ Mit diesem Bekenntnis beschloß Pan. Goebbels die Feierstunde. Auf den Tag genau sind 41 Jahre vergangen, seit die Kölner das im Jahre 1899 der Oeffentlichkeit übergebene große sinfonische Werk von Richard Strauß bei der Erstaufführung ausgezischt haben. Franz Wüllner hatte es im 12. Abonnementskonzert der Konzertgesellschaft im Gürzenichsaal aufgeführt, nachdem es zwei Wochen zuvor in einem Sinfonieabend der Königlichen Hofkapelle im Berliner Opernhaus zum ersten Male erklungen war. Am Pfingstmontag dirigierte Strauß sein Opus in der Düssel: dorfer Tonhalle im Konzert des 76. Niederrheinischen Musikfestes. Man sieht, dieses StraußWerk ist, wie so manche seiner Schöpfungen, gerade im Westen Deutschlands zeitig der Oeffentlichkeit bekanntgegeben worden. Man trat— und das darf man heute mit Stolz feststellen— in diesen Städten gerade in der umstrittenen Zeit für Richard Strauß und sein revolutionierendes Werk mit erheblicher Energie, wenn auch mit oft recht zweifelhaftem, Erfolg, ein. Die Nachbarstadt Essen beispielsweise hat in der Strauß=Provaganda Hervorragendes geleistet. Um so verwunderlicher ist es, daß gerade, das„Heldenleben“ ) X K E 9— ) 2 1½ Stadt wie Bo.: Mit der Verstärkung allein ist es freilich nicht gedaß gerade das„Heldenleben“ in einer Stadt wie B o; tan. Die viersätzige, in den einzelnen Teilen unterchum, die troß ihrer erst juggeg,musikalischen Ge= einander verbundene Sinfonie, die sich als ein großschichte, wohl alle bedeutenden Musikschöpfungen gehert artig ausgeführtes„musikalisches Selbstbildnis dem hat, bis heute noch nicht aufgeführt wurde. Die Er= Hörer präfentiert, will in der unerhörten Vielfalt der klärung ist verhältnismäßig einfach. Die Aufführung Stimmen, in der ungeheuren kontrapunktischen Verdieses grandiosen und, rein außerlich gesehen, riesen= schlingung der Themen, in seinen klanglichen DimenKften„Verkes erfordert, einen gewaltiggn sionen wie in dem ganzen musikalischen, Bild. bis in die Orchesterapparat. Ein Tontorver, wie iyn der letzte Einzelheit erarbeitet sein. Was die Hörer jener Komponist selbst fordert, in Stärke von 102 Mann, Zeit abstieß, waren nicht nur die kühnen thematischen steht nach Berlin kaum einer deutschen Stadt zur steberschneibungen, es waren mehr noch die verblüffenVerfügung. Strauß beansprucht beispielsweise einen den Farbenzusammensetzungen, die überrealistischen Streichkörper, der etwa so groß ist wie unser ganzes FormgFap##g gis ssherß Orchester, dazu 16 Holzbläser, 18 Blechstimmen.? auch nur dann den Hörer anspricht und ihn wirklich beschenkt, wenn seine Wiedergahe, jene Hochkultur klanglicher Darstellung und musikalischer Deutung erfährt, die auch das Kühnste und Frappanteste interessant und überzeugend gestaltet. Daß diese Vollendung erreicht wird, braucht es gealtig. vunh eingahander Vorarbeit im Orchester. UnBlechstimmen, 2 Harfen und alle Arten des Schlagzeugs. Da muß also jedes Orchester selbstverständlich zu einer erheblichen Verstärkung greifen, und schon aus diesem Grunde wird die erste Aufführung des großen Werkes in Bochum ein besonderes musikalisches Ereignis sein. Zeichnung: Berenbrock Tonmalereien, wie überhaupt der zum mindesten befremdende gesamte klangliche Eindruck. Wir gehören nicht mehr zu jener Generation, der die Musik Richard Strauß' ein stark umstrittenes Problem bedeutet. Für uns hat seine Sprache und sein Schaffen einen festumrissenen Platz und seine unsterbliche Bedeutung. Dennoch müssen wir schon eine nicht alltägliche Einstellung zu diesem kühnen Tongemälde finden, das Neues aus Bocham bef einer intensen Vrobe unter Mlaus R ter, der nicht minder eifrig als sein strebsames Orchester mit der Wiedergabe der anspruchsvollen Sinfonie dem großen Bochumer Konzertpublikum beweisen will, wie auch die schwerste Aufgabe von ihnen in hingebender Leistungskraft und nach gründlichstem Studium gemeistert wird. Die Bochumer Musikgemeinde wird dem Dirigenten und Orchester die Bekanntschaft mit dem interessanten Werk von Herzen danken, und keiner wird am Sonntag morgen, wenn in Bochum zum ersten Male das„Heldenleben“ erklingt, bei dieser wichtigen Premiere fehlen wollen. Dr. Josef Schwermann scharführers Paul Folae. Neben den die Feierstunde umraymenden Darbietungen der Sina= und Spielscharen des B2M., der HIF. und der Lehrerarbeitsgemeinschaft, erhält sie ihre besondere Bedeutung durch die Mitwirkung von An das Polizeipräsidium Bochum versetzt Der Regierungspräsident in Arnsberg teilt mit: Regierungsrat Hennig vom Polizeipräsidium Berlin ist an das Polizeipräsidium in Bochum versetzt worden. Aufnahme der Zehnjährigen in die Die Aufnahme der Zehnjährigen in die Hitler=Jugend findet am heutigen Freitag, nachmittags um 17 Uhr, im Rahmen einer gemelnsamen Feierstunde der Jungniädel und des Deutschen Jungvolks am Ehrenmal in Gerthe statt. Am 25. April Elternabende für die Landjahrjungen 1940 und deren Eltern Für die Landjahrjungen finden Elternabende in den nachfolgenden Schulen wie folgt statt:„Ig der Aula der Schiller=Schule, Oberschule für Mädchen, Waldring, am Dienstag, 28. April, um 18.30 Uhr, für die Landjahrlager Rheinbreitbach und Marienberg; in der Aula der Freiherr=vom=SteinSchule, Oberschule für Mädchen, Jahnstraße, am Dienstag, 23. April, um 18.30 Uhr, für die Landjahrlager Dattenberg und Kripp. Für die Landjahrpflichtigen ist Erscheinen Pflicht. Den Eltern ist Gelegenheit gegeben, durch persönliche Aussprache alle noch offenstehende Fragen zu klären. Auch im Kriege Jugendherbergsarbeit. Die Arbeit des Jugendherbergsverbandes läuft weiter: denn wie auf allen Gebieten, soll auch hier der Krieg das Werk langer Friedensarbeit nicht beeinträchtigen. Es, wird, wo Gelegenbeit zum Aufbau auch während des Krieges ist. weitergeschafft. So entsteben zur Zeit neue Jugendherbergen in Danzig und im befreiten Osten. Auch in Westfalen=Süd steben noch zahlreiche Jugendherbergen den Wanderern zur Verfügung. An die Eltern und Erzieher! Die Feierstunde zur Eröffnung der Jugendmusikschule Bochum am Sonntag nachmittag im Ernst=Moritz=Arndt=Haus bietet eine grundlegende Erklärung des Gebietsbeauftragten der Hitler=Jugend. Obersungstammführers Müthing ster). sowie des Leiters der Jugendmusikschule Bochum, OberNiemals werden wir Englands Vasall! Schenkt dem Führer Kriegsmetall! 24 Studierenden des Fachseminars für rbythmische Erziebung und einer Kindergruppe der Folkwangschule Essen. Die Veranstaltung ist öffentlich und für jedermann zugänglich. Radfahrer und Auto stießen zusammen „Am Donnerstag abend gegen 18.30 Uhr ereignete sich an der Ecke Gußstahl= und Alleestraße ein Verkehrsunfall., bei dem ein Radler erhebliche Kopfverletzungen erlitt. Der Radler, der die Gußstahlstraße hinunterfuhr, stieß an der Ecke mit einem Personenwagen zusammen, der in diese einbiegen wollte. Er wurde vom Rade geschleudert und zog sich stark blutende Verletzungen zu. Nachdem ein in der Nähe wohnender Arzt die erste Hilfe geleistet hatte, wurde der Verunglückte dem Krankenhause zugeführt. Die Polizei leitete sogleich die Ermittlungen zur Feststellung der Schuldfrage ein. schenste.ennalgruß? Wie Bochums Feivponpaachen hergesienlt werden 15 4 K Links: An Man könnte eine lange Geschichte über das Feldpostzäckchen schreiben. Aber es geht mit ihm wie mit allen Dingen des Alltags. Man spricht nicht viel darüber, sondern nimmt es als etwas Gegebenes hin. Als es in den ersten Tagen des Krieges in den Auslagen der Schaufenster auftauchte, stand es im Kreuzfeuer aller Blicke. Etwas Faszinierendes ging von dem einfachen Karton aus, der in vielen Fällen noch die Patina des Alters an sich hatte, eine ins Gräuliche schimmernde Staubschicht, die sich im Laufe der Jahre angesammelt haben mußte.„Denn nach dem Ende des Weltkrieges führte er ein Dasein unter Ausschluß der Oeffentlichder Heftmaschine.— Mitte: Jedes Päckchen erhält seine„Wertmarke".— Rechts: Fertig zum Versand. =harat das dam Jaldyestpäckchen un##h zu su keit. Er war von einer Ecke in die andere gestoßen worden, bis man sich auf einmal seines Wertes wieder bewußt wurde. Es kam die erste Nachfrage, und aus dieser ersten wurden hundert. Der Tag brach an, wo das schmucklose Feldvostpäclchen ein begehrter Gegenstand wurde, so begehrt, daß alles andere, was sich so verführerisch au den Schautischen breitgemacht hatte, gar 9 zum Wenn auch postalische Zweckmäßigkeitsgründe es in den Mittelpunkt des Interesses gestellt haben, so ist es führerisch auf den Schautischen breitgemacht hatte, nicht beachtet wurde. Das Feldpostpäckchen war m König aller Dinge geworden. Und ist es auch heute doch noch etwas anderes, das dem Feldpostpäckchen unsere Gunst voll gesichert hat. Ist es doch der Sendbote der Liebe, der in einer untrüglichen und unmißverständlichen Sprache in Geschenken und Aufmerksamkeiten aller Art unsere Soldaten von der Freue der Heimat überzeugen möchte.„i6,#.. Seshustins. Wie sieht nun das Persönliche des Feldpostpäckchens aus? Die Frage, die an sich leicht zu beantworten wäre, möchten wir auf die Herkunft ausdehnen. Den wenigsten Bochumern wird es bekannt sein, daß die Geburtsstätte des Feldvostpäckchens, wie es wenigstens in unserer engeren Heimat zum Verkauf kommt, hier in Bochum zu sucher, ist. Som zeu: T. Retrieh Ein kleiner Betrieb ist es nur, aber er ist groß genug, um den laufenden Bedarf an Feldvostpäckchen in allen Größen zu decken. 2000 kommen jeden Tag zum Versand. An manchen Tagen sind Liet, eige Uer unler Sadaten vn der Poe de sich biese, Hasfage uist, Ieleigen. Greautes ishesk an den fünf Fingern abzuzahlen. über es Wiro geschglft. Und das ist für den Betriebsleiter und seine folgschaft, die sich aus prächtigen Bochumer Mädchen zusammensetzt, die Hauptsache. Sie wollen am wenigsten schuld daran sein, daß unsere Soldaten um ihre größte Freude kommen.„Unsere Maschinen“, so er klärt uns der Betriebsleiter,„kennen keinen Stillstand. Als wenn sie es wüßten, was uns an Leistung abverlangt wird.“ Ein Posten Pappe wird gerade in den Arbeitssaal hereingetragen. Wieviel Lagen es sind, kann nur ungefähr geschätzt werden. Denn die Hände nehmen, soviel sie eben tragen können. Schon läuft die Schneidemaschinen auf vollen Touren. Die Schlitze werden eingestanzt. Der nächste Arbeitsvorgang ist das Heften. Und zu guter Letzt kommt die„Wertmarke", das Etikett, das den Karton unter die Feldpostpäckchen einreiht. Die Augen des Zuschauers müssen schon höllisch aufpassen, wenn sie die einzelnen Phasen der Verwandlung erkennen wollen. Eine Metamorphose in Sekundenschnelle ist es, die sich da abspielt. Draußen wartet schon ein Kraftwagen, um die Patetchen dem Ort ihrer Bestimmung zuzuführen. Zehntausende und noch mehr von Feldpostpaketchen haben von Bochum aus den Weg in die Quartiere der Soldaten genommen. Und wo immer sie sich sehen lassen, ist eitel Freude um sie. So mögen die Bochumer Soldaten auch wissen, daß es Bochumer Urstoff ist, der als Gruß der Heimat zu ihnen kommt. Eine wichtige Frage blieb offen: Do f dus Geio geontrin!... Bilder vom Bochumer Arbeitsgericht Eine Wirtschaftsangestellte leitete in einer Nachbarstadt eine Stehbierhalle gegen festen Lohn und Prozente. Drei viertel Jahre war alles gut gegangen. Die Abrechnungen stimmten. Am 1. Juli 1939 aber ergab sich ein Fehlbetrag von mehr als 1100 Mark. Es gelang nicht, die Ursachen aufzuklären. Die Deutsche Arbeitsfront wurde zur Vermittlung herangczogen, wonichts anderes übrig als die Möglichkeit, daß die WaPersonal=Nachrichten 75 Jahre alt Frau Witwe Maria Zielasto geborene Kretsch= mann, Bochum, Johanniterstraße 9, wird heute 75 Jahre alt. Sie hat acht Kindern das Leben geren verkauft wurden, der Erlös aber nicht abgeführt scenkt, von denen noch vier ii grahes Verschulden zur Last ge######g“ n Fahre sei. Es munse iyr ein grobes Verschulden zur Last gelegt werden, das sie haftpflichtig macht. bei sich ergab, daß die gegen die Angestellte aufgemachte Rechnung richtig war. Wohin aber die Fehlsumme gekommen sein konnte, daruber wollte die Angetlagte durchaus nichts wissen. Irgendwelche Diebstähle, seien Am Lohnausfall und Arbeitspapiere Auf die Klage eines Bauarbeiters, der auswärts arbeitete, verurteilte das Arbeitsgericht einen Unternehmer zur Lohnzahlung für den 24. Dezember, Kameradschaftsappelle der ASROV. Sie könne keinerlei sei ihr selbst ein In Altenbochum. Gerthe=Hiltrop, Grumme, Hamme versammelten sich die Frontkämpfer und Kriegsopfer der REKOV. zu Kameradschaftsappellen. Ueberall standen natürlich die gewaltigen Ereignisse der letzten Woche im Mittelpunkt. Ihre Bedeutung in politischer, militärischer und wirtschaftlicher Beziehung ist gerade den alten Soldaten so besonders leicht zum Bewußtsein zu bringen. Sie alle haben doch eindringlich erlebt und erfahren, wie alles Aushalten, aller Einsatz des Soldaten ohne die Uebereinstimmung und feste Geschlossenheit der politischen und militärischen Führung nicht zum Erfolge führt. Ihnen ist es besonders klar, von welch grundlegender Bedeutung bei den bisherigen Kriegsereignissen und für den siegreichen Verlauf dieses Ringens die straffe Zusammenfassung der politischen und militärischen Führung in der Hand des Führers ist. Bei ihnen war deshalb auch der Widerhall besonders stark, wenn sie wieder aufgerufen wurden, wie einst an der Front so jetzt in der Heimat ihre Pflicht zu tun und aus dem nationalsozialistischen Erlebnis der Frontkameradschaft heraus diesmal an der inneren Front sich einzusetzen und als Vorbild zu wirken. Sie erkennen die Bedeutung der Metallsammlung zum Geburtstag des Führers und werden gebend und werbend mithelfen; denn sie haben es am eigenen Leibe erlebt, was von der Bereitstellung oder Nichtbereitstellung der Waffen und des Materials für den kämpfenden Soldaten abhängt. So zeigte sich auch jetzt wie immer, daß in den Herzen der alten Soldaten die Gewißheit über den siegreichen Ausgang unseres Lebenstampfs ganz besonders fest ist. den ihr auch nicht bekannt geworden. Angaben machen. Der ganze Fall Der Inhaber der Stehbierhalle machte nun vor dem Bochumer Arbeitsgericht Ersatzforderung in Höhe von zunächst 500 Mark geltend. Da die Angeklagte. vor dem Gericht ebenfalls keinerlei Angaben über das Entstehen des hohen Fehlbetrages machen konnte, der innerhalb von vier Monaten sich entwickelte, da sie auch nicht etwa behaupten konnte oder wollte, daß er durch mangelnde Sachlieferungen entstanden sei, mußte das Gericht nach dem Klageantrage das Büfettfräulein trotz ihres Sträubens für ersatzpflichtig ansehen. An der Warenbestandsaufnahme habe sie nichts bemängeln können. Sie meinte, auch keinen Anlaß zu der Annahme zu haben, daß etwa unter den Gehilfen jemand unehrlich gewesen sei. Die Angestellte mag, im Recht sein, so sagte der Richter, daß sie nicht für jeden Fehlbetrag haften könne. Wenn sich aber in verhältnismäßig kurzer Zeit ein derartig hoher Verlust ergibt, dann müsse sie dafür haften. Diebstähle an Waren in Höhe der Fehlsumme hätten ihr auffallen müssen, wenn sie nicht ihre Aufsichtspflicht gänzlich vernachlässigte. Auch wenn bares Geld gestohlen worden wäre, so hätte sie es merken müssen, da doch täglich Abrechnung erfolgte. Da die Angestellte aber keinerlei Angaben machen könne, bleide weil die betreffende Tarifordnung bestimmt, daß ein Arbeiter Anspruch habe auf 60 Prozent des ausgefallenen Lohnes, wenn wegen schlechten Wetters nicht habe gearbeitet werden können. Weiter wurde ihm die vereinbarte Auslösung zugesprochen. Am 18. Dezember hatte der Kläger das Lager verlassen und war nach Hause gefahren, weil auch in den nächsten Tagen nicht gearbeitet werden konnte. Für den Fall solcher Arbeitsbehinderung ist aber die Auslösung noch für den ersten Tag fällig. Die Arbeitspapiere hatten bei der Abkehr sofort ausgehändigt werden müssen. Wenn die Firma sie zurückhielt, weil der Kläger die Schwerstarbeiterzulagekarte nicht gleich zurückreichen konnte, so handelte Kinder leben. Lange Jahre ist sie Leserin des Enkelkinder wünschen mit ihren Kindern Glück. Vier ihr Unter den Organisationsfragen, die weiterhin bei den Appellen behandelt wurden, standen die neuen Betreuungsaufgaben im Vordergrund, die der RSKOV. vom Stellvertreter des Führers im jetzigen Krieg übertragen worden sind. 313 Lehrgänge in zwei Monaten Fördernde Berufserziehung der DAF. Westfalen=Süd die Firma zwar im amtlichen Interesse, weil niemand diese Karte besitzen darf, dem sie nicht zusteht. Ob der Kläger bei seinem neuen Arbeitgeber gleich ebensolchen Anspruch bekam, stand noch dahin. Am folgenden Sonntag war jedoch das Büro der Firma geschlossen. Wenn dort aber jemand anwesend war, der in der Lage gewesen wäre, die Karte des abkehrenden Arbeiters in Empfang zu nehmen, so entsprach es einem Gebote der Billigkeit, daß diese Person die Karte annahm und den Mann nicht zurückwies mit dem Bemerken,„daß keine Geschäftszeit sei“. Es lag kein Grund vor, hier eine durchaus mögliche Handlung zu verweigern. Somit war der Lohnausfall des 24. Dezember verschuldet und die Firma muß ihn ersetzen. M. F. Die Eheleute Josef Bollermann und Frau, Helene gevorene Schulz, begehen heute, 19. April, das Fest der silbernen Hochzeit. Seit 25 Jahren wohnen sie auf der Dorstener Straße 190. Seit eben dieser Zeit sind sie auch Bezieher des„BA“. plan ist bis August fertiggestellt, denn die Arbeit ruht jetzt im Kriege erst recht nicht. Die Sternwanderung am 5. Mai führt zur„Neuen Welt“ in Vormbolz. Das Gebirgsfest fällt heuer aus. die Hauptversammlung des SGV. findet in Hagen statt. Eine Mehrtagswanderung ist für Pfingsten vorgesehen. In der nächsten Zeit sind auch heimatkundliche Vortragsabende und Wanderungen vorgesehen. Zum Schluß des wohlgelungenen Abends wartete Fränzken Fromme mit humoristischen Vorträgen auf; wie stets, hatte er die Lacher auf seiner Seite. Aus den=Cladilenen Hofstede=Marmelshagen Fest ihres 25jährigen Ehejubiläums iums konnten am Mittwoch die Eheleute Wilbelm Jager und Frau, Auguste geborene Lasseck, im Familienkreise seiern. Dem Jubelpaar, das lange Jahre auf der Poststraße wohnt, gingen von Kindern und einem Enkelkind sowie aus dem Familienkreise herzliche Glück= und Segenswünsche zu. Stadtteil Altenbochum Der Kameradschaftsappell der Kriegerkameradschaft Altenbochum am vergangenen Sonntag stand ganz im Zeichen der verziebung der DAF. Westsalen=Sud, Nag den Vegrüßungsworten des Kameradschaftsührers cchtstschland verschink:dit bronzenen Fahnenspitzer Metall der Metallspende zur Verfügung zu stellen. Kamerad Rohling hielt einen sehr interessanten Vortrag über die Ereignisse der letzten Tage in Dänemark und Norwegen. An Hand der Karte erlebten die Kameraden die gewaltigen Leistungen unserer tapferen Truppen. Die Sammlung für das WHW. hatte die schöne Summe von 267 RM. ergeben, wofür den Sammlern besonderer Dank ausgesprochen wurde. Das Hilfsschießen für die„Admiral=Graf=Spee=Spende“ erzielte ebenfalls eine stattliche Summe. Zu diesem Erfolg haben die Kameraden Hickert, Helbig Kaiser und A besonders beigetragen. Im Schlußworr ermahnte Kameradschaftsführer zur vollen Pflichterfüllung in Heimat. Stadtteil Laer „Wir müssen dahin kommen, daß der Begriff ungelernten Arbeiters in Deutschland verschwinder und jeder schaffende Deutsche zu einem qualifizierten Facharbeiter herangebildet wird", sagte einst Dr. Ley. Dieser Aufgabe unterzieht sich die Deutsche Arbeitsfront in den Lehrgängen, Kursen, Abendschulungen usw. für sämtliche Berufe. Es ist selbstverständlich, daß auch im Krieg diese Arbeit fortgesetzt wird. Das läßt auch der Bericht der Abteilung Berufserziehung und Betriebsführung der DAF.=Gauwaltung Westfalen=Süd erkennen. Danach fanden in den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres 313 Lehrgänge und Lehrkurse statt, die insgesamt von 7523 Teilnehmern besucht wurden. Das sind 90 Lehrgänge und rund 1200 Teilnehmer mehr als in den ersten beiden Monaten des Jahres 1939. Man erkennt daraus, daß die Berufserziehungsarbeit der Deutschen Arbeitsfront trotz der Schwierigkeiten— Einberufungen von Mitarbeitern usw.— im Krieg nicht nur nicht nachläßt, sondern sogar stark zugenommen hat. Und so wie auf dem Teilgebiet des Berufserziehungswerkes ist es auch mit allen anderen Arbeiten der Deutschen Arbeitsfront, die alle Kräfte einsetzt, um auf ihrem Sektor den Anforderungen zu genügen, die leute an sie als die soziale Betreuerin aller schaffenden deutschen Menschen gestellt werden. nsg. seiner Familie seinen 70. Geburtstag seiern. Der Altersjubilar trat vor über drei Jahrzehnten auf der Zeche„Karl Friedrich“ in Arbeit, wo er in den letzten Jahren seiner Berufstätigkeit den verantwortungsvollen Posten eines Fördermaschinisten versah. Seit wenigen Jahren lebt er im wohlverdienten Rubestande. Der Jubilar, der sich noch immer guter Gesundheit und Rüstigkeit erfreut, konnte zu seinem Geburtstage zahlreiche Glück= und Segenswünsche entgegennehmen. Aus dein Nachbalgeriet Stadt Wattenscheid Arbeitstagung des Kreises Wanne=Eickel Wattenscheid In Wanne=Eickel findet am 28 April in der Stadthalle eine große Arbeitstagung der RSTAP. statt. An dieser Tagung nehmen die Amtsleiter. Hauptstellen= und Stellenleiter der Kreisleitung, die Ortsgruppenleiter mit ihren Zu diesem Ersgeg Frauenschafisleiterinnen teil. Es sprechen Stellvertretender imart ermahnte der Hein Diedl und Gauamisleiter Hatwobi. Bochumer Veranstaltungen Aenderung der Gastspiele der Kölner Oper! Aus technischen Gründen muß die Kölner Oper einige Aenderungen in ihrem Bochumer Gastspielplan vornehmen. Am Montag, 22. April. gelangt statt des angekündigten„Freischütz"(der später wiederholt werden wird) Grillparzers „Des Meeres und der Liebe Wellen“ zur Aufführung. Anfangszeit und Vormiete bleiben die gleichen. Die späteren Gastspiele der Kölner Oper werden mit dem kommenden Wochenspielplan bekanntgegeben. Das zeitgenössische Schauspiel. In der zeitgenössischen Schriftstellerei nimmt neben dem historischen Drama das aktuelle Gegenwartsschauspiel einen besonderen Raum ein. Von Edgar Kahn, einem der Autoren von heute, liegt ein neues Stück vor,„Oberst Vittorio Rossi“. Es behandelt das Schicksal einiger faschistischer Offiziere. Das mündet bei allen Einzelkonflikten doch in das Bekenntnis zu dem Staat, als dem, der den Einzelwesen und=schicksalen übergeordnet ist. Verlegt wurde die Handlung von dem Autor in das heutige faschistische Italien. Aktuelle Zeitereignisse, wie die Eroberung Abessiniens, spielen hinein, und das Ganze gipfelt in einem Bekenntnis zu den neuen politischen Ideenmächten, die das Gesicht Europas verwandelt haben. Am Sonnabend, zum Geburtstag des Führers, findet die westdeutsche Erstaufführung unter der Spielleitung von Viktor Ahlers statt. der NSDAp. NS.=Frauenschaft— Deutsches Frauenwerk Freitag, 19. April Ortsgruppe Altstadt. 20 Uhr: Jugendgruppe im Heim, Malteserstraße.— Ortsgruppe Hamme: gruppe in der Von=der=Recke=Schule. 15 Uhr: KinderDeutsche Arbeitsfront Bochumer Verbände und Vereine Der Reichsbahn=Landwirteverein hielt am 14. April] Sauerländischer Gebirgsverein. Einen recht anregenden seine Monatsversammlung im Lokale Kuhweide ab. Nach Verlauf nahm der Heimabend der Abteilung Bochum am Erledigung der Tagesordnung wurde bekanntgegeben, daß Dienstag in der„Uhle“. Er stand im Zeichen des erwachenam kommenden Sonntag nachmittag im Vereinsleggl; Kub den Frühlings. Nach einem Grußwort des Vereinsführers weide ein Vortrag mit Lichtbildvorführung über Kleintier= Gauinspekteur Loewer gab das gemeinsam gesungene, vom zucht und Gartenbau stattfindet. Hierzu werden sämt= Wanderfreund Paul Sparbier versaßte Lied„Auf. es]## liche Mitglieder, Freunde und Gönner gebeten, sich zahl= lacht der Frühlingsmorgen“ den rechten Einklang zu der reich zu beteiligen. Anschließend wird eine Reibe Versammlung der Handelsbetriebe in der Ortswaltung Bochum=Ehrenfeld. Die Deutsche Arbeitsfront führt in der Ortswaltung Bochum=Ehrenfeld am 22. d. M. um 19.30 Uhr im Lokal Gilleballe, Hattinger Straße 74, eine Fachversammlung für die Betriebsführer und Gefolgschaftsmitglieder der Handelsbetriebe durch. In dieser Zusammenkunft wird Parteigenosse Dr. Barth(Hagen) zu den Fragen Stellung nehmen, die heute in erhöhtem Maße an diese Betriebe herantreten. „Kraft durch Freude“. Volksbildungswerk sprachkursus für Fortgeschrittene. Das Deutsche Volksvon NSV.=Kindern mit Gaben aus Garten und Stall der Mitglieder beschenkt werden. Stadtteil Langendreer Von überkochendem Teer verletzt Mit empfindlichen Verbrennungen wurde am Mittwoch morgen ein Arbeiter einem Krankenhause zugeführt, der durch überkochenden getragen hatte. Teer erhebliche Brandwunden davonhalt voll auszuschöpfen verstand. Wanderfreund Köhler „FrühVor der Handwerkskammer zu, Dortmund bestand, Friß steuerte, dazu noch eine farbenresche„Prgsaschildgrung„##bvelbachtal 3 die Meisterprüfung im Kraft= lingsbeide= von Hermann Lons. musirstuge der WanverKreuzer, Lelouchiut o, oie Meisterbrüfung fahrzeughandwerk. Stadtteil Weitmar lingsheider von Hermneg....„ Fustriarten## freunde Mainka und Haarmann illustrierten das gesprochene Wort. Der Vereinsführer zollte den Mitwirkenden verdiente Anerkennung. Die Wanderberichte der Kameraden Marquart und Köhler zeugten davon, daß für die rich Reininghaus konnte am Mittwoch im Kreise ScVer immer Wanderwetter ist. Der Wander= und Dietmelden. Sportamt„Kraft durch Freude“ Freitag, 19. April Gymnastik für Frauen von 19.30 bis 21 Uhr: Harmoniestraße 2. EINE: ORIAN VON SVAN NURS KRININALROMAN VON.VAN NUGS 15) Nachdem sich Plamböck vorgestellt hatte, nahm sie Platz und taxierte den Inspektor mit einem kühlen Blick ab. Der Gedanke, einem der gefürchteten Detektive des Politigaard gegenüberzusitzen,„störte sie nicht im geringsten in ihrer gemächlichen Ruhe. „Wann lernten Sie den ermordeten Nörregaard kennen?" begann Plamböck mit der Vernehmung. „Bei seinem zweiten Besuch vor zehn Tagen. Ich befand mich gerade bei Herrn Halgreen im Zimmer und blieb auch während der ganzen Unterredung zugegen. Halgreen hatte nämlich die Gewohnheit, mich nicht aus seinem Zimmer zu schicken, wenn gerade während des Diktats ein Besucher kam."„ M. v Gef, „Sie genossen demnach das volle Vertrauen HalIsch glaube wohl“, lautete die zuversichtliche Antwort. „Welchen Eindruck machte Nörregaard auf Sie?“ sie antworten konnte, folgte bereits die nächste „Glauben Sie, daß Nörregaard fähig war, Halgreen wegen des vielen Geldes umzubringen, das er bei sich hatte?“ Einige Augenblicke betrachtete Fräulein Madsen den Inspektor mit einer Miene, als habe er sich erst durch diese Frage bemerkbar gemacht. „Nörregaard war in seinem Auftreten ein feiner Mann“, sagte sie, wobei der Schatten eines Lächelns um ihre Mundwinkel spielte.„Aber man kann nie wissen, wie es hinter der Stirn eines Menschen aussieht und sechzigtausend Kronen sind schließlich kein Pappenstiel. Da kann schon ein Mann schwankend werden, wenn er sich in einer finanziell so bedrängten Lage befindet, wie es bei Nörregaard der Fall war.“ Das war für Plamböck allerdings eine Ueberraschung. Weniger die Tatsache, daß Nörregaards Vermögenslage nicht mehr so günstig sein mochte wie in früheren Jahren, als vielmehr der Umstand, daß Fräulein Madsen von der Firma Halgreen in Helsingör so genau darüber unterrichtet war. „Woher wissen Sie denn das?“ hakte er sofort ein. „Halgreen hat nach dem ersten Besuch Nörregaards über ihn bei der Kopenhagener Detektei Bing& Gröndahl eine Auskunft eingeholt.“ „Ist das nicht sonderbar?“ fragte Plamböck in der Hoffnung auf weitere Enthüllungen.„Nörregaard hatte doch bei seinem ersten Besuch ein Empfehlungsschreiben eines Kunden Ihrer Firma mitgebracht.“ „Für den Außenstehenden mag das merkwürdig aussehen, nicht aber für einen Kenner der Eigenheiten Halgreens“, belehrte sie ihn.„Es war ein Spleen Halgreens, über alle möglichen Leute, die seinen Weg kreuzten, Auskünfte einzuholen. Er wäre sogar imstande gewesen, über den König von Dänemark eine Auskunft einzuholen. Dabei war Halgreen von Charakter alles andere als mißtrauisch. Es war eben sein Steckenpferd. Er sammelte Auskunfte, so wie andere Sterbliche Briefmarken oder Autogramme sammeln. Trotz der in finanzieller Hinsicht ungünstigen Auskunft begab er sich gestern abend mit sechzigtausend Kronen in der Tasche zu Nörregaard und ließ auch eine versteckte Warnung Rasmussens unbeachtet." Nun, das war immerhin etwas. „Welche versteckte Warnung!“..,.ng#i. „Rasmussen bat Halgreen, wenigstens durch die Bank ein Nummernverzeichnis der Banknoten anfertigen zu lassen. Bei größeren Banknoten tun das Banken auf Wunsch ihrer Kunden. Aber Halgreen lachte ihn aus mit dem Bemerken, es sei ihm gleichgültig, was nachher mit dem Geld geschehe, wenn man ihn umbringe und ausraube. Davon daß ein Nummernverzeichnis angefertigt würde, werde er nicht mehr lebendig. Das war echt Halgreen.“ „Wie außerte sich Rasmussen dazu?“ „Er meinte, man müsse ja nicht gleich an einen Raubmord denken. Es sei ja auch möglich, daß er einem Autofallensteller in die Hände falle, der ihn lediglich ausraube.“ „Und was erwiderte Halareen darauf?"“ „Er sei gegen Raub und Diebstahl versichert. Damit war für ihn der Fall erledigt. Vorhin telephonierte Rasmussen mit der Bank und erfuhr, daß Halgreen gestern hundert Banknoten zu fünfhundert Kronen und hundert zu hundert Kronen abhob. Ein Nummernverzeichnis ließ er jedoch nicht anfertigen.“ Plamböck. sah das Mädchen nachdenklich an. „Finden Sie es nicht merkwürdig, daß sich Rasmussen bei der Bank danach erkundigte, ob Halgreen ein Nummernverzeichnis anfertigen ließ. nachdem ihn Halgreen wegen dieses Vorschlages ausgelacht hatte?“ Fräulein Madsen rieb mit dem Zeigefinger ihre Stupsnase, bevor sie antwortete. „Sie finden das vielleicht sonderbar, Inspektor. Aber Sie kannten eben Halgreen nicht. Er tat zuweilen gerade das, worüber er sich vorher lustig gemacht hatte. Ich war daher vorhin selbst etwas überrascht, als ich erfuhr, daß Halgreen kein Rummernverzeichnis der Banknoten anfertigen ließ. Im übrigen erkundigte sich Rasmussen bei der Bank nach dem Nummernverzeichnis erst auf meine Anregung hin.“ „War Rasmussen über diese Auskunft auch überrascht?" wollte Plamböck weiter wissen. „Er tat jedenfalls nicht überrascht", war die etwas ausweichende Antwort. 66 Snem M „Aber er hat sich doch sicher mit Ihnen über den Fall unterhalten?“ „O ja“, versicherte Fräulein Madsen eifrig.„Er brachte auch verschiedene Zeitungen von Kovenhagen mit. Dort wird ja die Sache mit dem verbrannten Auto als Unglücksfall hingestellt.“ „Und was halten Sie von dieser Theorie?" „Wenn der Tote Halgreen ist, glaube ich nicht an einen Unfal. gGrs, Weiunne uan „Und wer könnte Iyrer Meinung nach der Täter sein?“ „Nörregaard. Das ist doch ganz klar“, erklärte sie im Brustton der Ueberzeugung.„Als ich in der Zeitung las, daß sich sein Personal auf Urlaub befindet, stand dies für mich unumstößlich fest. Daß das Kopenhagener Polizeipräsidium nicht sofort auf diesen Gedanken kam, ist mir unverständlich. Nur eines ist mir unklar. Wenn Nörregaard einen Raubmord an Halgreen plante, woher wußte er, daß Halgreen kein Nummernverzeichnis der Banknoten anfertigen ließ. Und er mußte es wissen, sonst waren die ganzen Banknoten in seiner Hand wertlos.“ „Nicht übel, Fräulein Madsen", bemerkte Plamböck, wobei er anerkennend lächelte.„Sie meinen, daß es für Nörregaard sinnlos war, einen Raubmord zu begehen, wenn er sich nicht vorher darüber vergewisserte, ob ein Nummernverzeichnis der Banknoten vorhanden war. Aber es gibt auch Leute, die in einem solchen Falle zynisch genug sind, die Tat auf alle Fälle zu begehen und die schon zufrieden sind, wenn sie nachher feststellen, ob ein Nummernverzeichnis besteht.“ Fräulein Madsen war sprachlos. Sie schüttelte staunend ihren Struwwelpeterkopf. „Daran habe ich allerdings nicht gedacht. Das eröffnet ja ganz neue Möglichkeiten.“ „Wann fuhr Halgreen gestern von hier mit seinem Auto nach Lyngby'“.... 162 bahähig, EräuDiese harmlose Frage versetzte das behavige Fräulein Madsen geradezu in Ekstase. „O Inspektor! Da erinnern Sie mich an etwas, das ich sonst vergessen hätte. Gestern nachmittag kurz nach drei Uhr rief Nörregaard nochmals an. Ich befand mich gerade bei Halgreen in seinem Zimmer. Nörregaard teilte Halgreen mit, daß er gegen vier Uhr in Hilleröd zu tun habe, und er machte den Vorschlag, id zu tun hahe, und er machte den Vorschlag, Halgreen möge den Umweg über Hillerod nehmen und sich mit ihm in der bekannten Konditorei Hansen tref.“ d damn kam Pörreggard nöch mit einem sonfen. und dann ram Norregaato noingenngn derbaren Anerbieten heraus. Er woute sein Alvum nach Hilleröd mitbringen, damit sich Halgreen dort bereits die Sammlung in der Konditorei ansehen konnte. Er sagte auch noch, er werde Halgreen mit der Bahn nach Hilleröd entgegenfahren und sei bereit, von da aus den Wagen Halgreens nach Lyngby zu steuern. Halgreen könne dann auch während der Fahrt die Sammlung prüfen und brauche dann in Lyngby selbst nicht mehr viel Zeit damit zu verlieren.“ „Fand Halgreen dieses Anerbieten auch— sonderbar?“ „Sonderbar?— Halgreen war begeistert. Er hatte von jeher eine gewisse Abneigung dagegen, eine Sammlung in der Wohnung des Verkäufers stundenlang zu prüfen. Er nahm eine derartige Prüfung, wie er mir selbst einmal gesagt hat, mit Vorliebe in einem Café bei den Klängen einer guten Kapelle vor— am allerliebsten aber tat er dies im fahrenden=Zug oder im „Was mag Nörregaard mit diesem Angebot beabsichtigt haben?“ forschte Plamböck weiter. Aber Fräulein Madsen hatte sich hierüber noch kein Urteil gebildet, wenn sie auch davon durchdrungen war, daß Nörregaard mit dieser Begegnung in Hilleröd etwas bezweckt hatte..... Kragen—.7176i, Plamböck richtete noch einige Fragen an Fraulein Madsen und ließ sich dann eine Abschrift der Auskunft anfertigen, die über Nörregaard eingelaufen war. Den Rückweg nach Kopenhagen nahm er über Hilleröd, um in der Konditorei Hansen vorzusprechen. Es wurde ihm bestätigt, daß sich am Nachmittag des vorhergehenden Tages dort zwei Herren getroffen hatten, von denen der eine ein Briefmarkenalbum und eine Anzahl loser Blätter, die mit Marken beklebt waren, mitgebracht hatte. Anscheinend wollte der andere Herr die Sammlung kaufen; denn er verbrachte mehrere Stunden mit der Durchsicht der Sammlung, wobei er eine Lupe und einen dicken Briefmarkenkatalog eifrig benutzte. Etwa eine Viertelstunde vor acht Uhr verließen die beiden Herren, die getrennt gekommen waren, die Konditorei. Der Inhaber des Cafés, mit dem sich Plamböck darüber unterhielt, hatte noch in Erinnerung, daß der eine der beiden Herren beim Verlassen des Lokals zu seinem Begleiter sagte:„Sie können schon den Kauf als abgeschlossen betrachten, Herr Nörregaard. Nur wegen des Kaufpreises muß ich noch Ihre Sammlung ganz durchsehen. Aber ich denke, länger als eine Viertelstunde brauche ich nicht mehr dazu., Als Plamböck am Abend in seinem Buro eintraf, fand er Sönderborg vor, der mit der Lösung eines Kreuzworträtsels beschäftigt war. „Hallo, Sönderborg", rief Plamböck munter,„steht es so gut, daß Sie keine anderen Sorgen haben?“ „Wie man's nimmt“, grunzte der Sergeant zufrieden.„Heute mittag war ich bei Aslund& Co. Der Hut wurde vor sechs Tagen gekauft. Die Angestellte, die ihn verkauft hatte, erinnerte sich zufällig an das Datum, weil es gerade an ihrem Ramenstag gewesen war. Der Käufer war ein junger Mann von etwa fünfundzwanzig Jahren. Er war glatt rasiert und hatte rötliches Haar. Sonst hatte er keine besonderen Kennzeichen. Er setzte den Hut sofort auf und nahm den alten in einer Paviertute mit. Das Mädchen meinte, es würde den jun: gen Mann bei einer Gegenüberstellung wiedererkennen.“ „Die Aussichten, daß uns dieser Mann eines Tages über den Weg läuft, sind allerdings nicht gerade glänzend“, brummte Plamböck.„Aber es ist besser als „Die Staatsanwaltschaft hat auf die Ermittlung des Mannes mit dem grünen Hut eine Belohnung von tausend Kronen ausgesetzt", fuhr Sönderborg fort.„Morgen wird die Presse darauf hinweisen. Ich möchte wetten, daß wir morgen abend schon etwas wissen.“ Plamböck nahm Platz und zündete sich eine Zi„Vielleicht haben Sie recht. Im allgemeinen ist ja die Mithilfe des Publikums in derartigen Fällen nicht zu verachten. Hat sich übrigens das Motorrad Olsens schon gefunden?" „Ja, in der Nähe des Fälles Parks.“ „Welche Anhaltspunkte gibt uns das?“ „Daß der Dieb in Kopenhagen untergetaucht ist. Aber Kopenhagen ist groß.".. Sönderborg kramte in seinen Papieren. „Inspektor, das wird Sie sicher mehr interessieren. Es ist der Obduktionsbefund. Die Halsschlagader des Toten im Auto ist durch einen Glassplitter verletzt worden. Auch die Untersuchung des Wagens hat ergeben, daß die Möglichkeit eines Unfalls gegeben ist. Aber die Sache hat doch einen kleinen Haken. Die Blutspritzer auf dem Anzug Nörregaards rührten teilweise von ihm her und teilweise gehörten sie zur selben Blutgruppe wie der Tote im Auto.“ (Fortsetzung folgt) Ein Das Land T Freiheitskan nes von Rinn“, und Peter May Tiroler Aufstand junger Ho##fnech als vortrefflicher schießen in der: lich wird von ih Wilderer geweser land vom Feinde riet, wußte er se was die Franzo und 1805 zu spi In aller Mu — so nannte mi seiner Frau—, Tiroler Freiheit in Hall die von rei gefangenzun den blutigen Speckbacher mit über den Feind lern gejagt, nack stung Geroldsec zwischen Kaiser poleon überrase wurde, demzufo Land verlassen Getreuen in ihr der allein, und falls Tirol zu Lienzer Klause der ihm zurief: Speckbacher war daß er auf der ler Fahne treu Wieder schlu Haspinger und schlucht bei Mi Schlacht und i salzburgischen wurde sein Ha ßen Uebermacht den Kämpfen wurde und nu entrinnen konr Preis gesetzt w Wild von Schl ner Verstecke wo er eines wurde. 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Trote, Zutffarthe tal fz, Bohre op vin seiner Heimat.4—irsot isut henen die jungen, kaufmägnischen e schsce, esie eice häiseäsiese Keiche die chäichehte aich esch e chce riet, wußte er seinen Stutzen noch besser zu hagdbaßgenz was die Franzosen hereits in den Jahren.97, 1800 In aler Runde war aber nech zMereschesfihe s0 nampte wogls egeihrt nach Ausbruch des großen seiner F Tiroler ei Selangenzunehnen. Am 25 undzsez, Poazeif Uder wor, eichaten haben: den blutigen Treffen ,am Berg, Vfel, Prboezmitter allenthastegt 8a. Poher Speckbacher mit seinen Mannen wie ein Ungewitter über den Feind hereinbrach, der, ständig von den Tirolern gejagt, nach Kufstein flüchtete und sich in der Festung Geroldseck verschanzte. Als am 12. Juli 1809 zwischen Kaiser Franz Josef von Oesterreich und Napoleon überraschend ein Waffenstillstand, abgeschlossen wurde, demzufolge das Kaiserliche Land verlassen mußte, sahen sich Speckbacher und seine in in ihrem Kampfe Richter, der bereits viermal wegen ähnlicher Betrügereien vorbestraft war, hat sich der Mutter eines in Polen gefallenen Soldaten gegenüber als Kamerad und Mitkämpfer ihres Sohnes ausgegeben. Er trug Haus durfte auch dern, Zut piunhef sei, We in einer Schlinge. Nachdem er sich so en Mle, e, PGgels e. escer e. grie bee# uir Stiten uind Vekesherten lasen bestchl ur de dem Tisch, steht, noch, als sei es eben erst benützt den, ein Brettspiel. Das Waschgeschirr trägt die Jahreszahl 1568. Wie viele durstige Kehlen mögen die Flaschen mit der Aufschrift„Kümmel" und„Aqua Vitae“ erquickt haben? Wie viele Zentner mögen auf der nitiven Dezimalwagge des Lagerraumes gewogen in das Vertrauen der Frau eingeschlichen und sich von ihe hatte bewirken und beherbergen lassen, bestahl er sie um das ganze Geld, das die Frau als letzte Hinterlassenschaft ihres Sohnes aufbewahrte. Neues von Admiral Byro Zur Berichterstattung vom Südvol zurückgekehrt Washington, im April. Der Antarktisforscher Admiral R. Byrd hat mit überraschender Schnelligkeit seine große Expedition in der allenthalben das alte Pppez.##„#per sgtger Antarktis nach den ersten Erfolgen verlassen und ist der halbe lübeckische Adier uno der Stoafisch mit###### Harz Perikg zurückgekehrt. Aber es handelt sie #c* V# ahrhunderte hindurch das Leichen des köniaZuchthaus für einen Brillantschmugaler Berlin, 18. April. Eine Berliner Strafkammer verurteilte den Juwelenhändler Max Neresheimer wegen fortgesetzten Devisenverbrechens und Steuerhehlerei zu fünf Jahren sechs Monaten Zuchthaus, fünf Jahren Ehrverlust, 200000 RM. Geld= und Steuerstrafezgun n ee Wertersatz in Höhe von 743040,65 Nwe. Der### Juwelenhändler Arwin Abend erhielt wegen fortgesetzter schwerer Urkundenfälschung und Beihilfe zum Devisenverbrechen ein Jahr drei Monate Zychthgue, 45000 RM. Geld= und Steuerstrafe Prd, 25en artgee. Wertersatz und der Juwelier, Fritz S. wegen#####ge ter Begünstigung zur Steuerschiebung acht Monate Gefängnis, 15000 RM. Geld= und Steuerstrafe und ist Inhaber einer der größten Juwelenfirmen Deutschlands. Er hat aus schnöder Gewinnsucht, von ebenso skrupellosen Helfershelfern unterstützt, nach Einführung des Brillantenkontingents im Jahre 1938 in großem Umfange von jüdischen Schiebern aus dem Auslande eingeschmuggelte Juwelen aufgekauft und abgesetzt. Der Gesamtwert der illegal bezogenen Brillanten beläuft sich auf rd. 743.000 Reichsmark. Krone, Jayrgunoerte hindurch das Zeichen des königlichen Hansakaufmanns. Erst im 18. Jahrhundert erlosch die. Macht der deutschen Hanseaten in Norwegen. Was blieb, war die„Tyskebrygge", die„Deutsche Brücke" mit ihren ehrwürdigen Holzhäusern, als kulturell wie geschichtlich gleich interessantes Denkmal eine Brücke zwischen zwei Ländern. Ein Bär warf mit Steinen Belgrad, 18. April. Nach einem kalten, harten Winter sind die Bären jetzt beim ersten warmen Sonnenstrahl aus ihren Höhlen gekrochen und schnuppern frische Frühlingsluft und entwickeln den damit in der Regel verbundenen Appetit. In Jugoslawien tauchen noch recht oft Bären auf, die sich meist durch große Angriffslust und gewaltigen Hunger auszeichnen.„.,„#ug ei, So hatte man kürzlich pei wriejego einer Jiesene sich se. bären gesichtet, der sich auf einem Berg befand und nun aus beim Anblick der Menschen in der Tiefe sofort dazu naten wie überging, diese„mit großen und rleigger##nemn bombardieren. Das machte er so geschial, vaß die MenLand verlassen mußte, sahen sich Steskotgrgrige Getreuen in ihrem Kampfe gegen dre ge FAgh A. der allein, und nach langem mingen beschloß er, ebenfalls Tirol zu verlassen. Auf dem Wege durch die Lienzer Klause begegnete ihm jedoch Andreas Hofer, der ihm zurief:„Sepp, sie führn die in d' Schand!“ Speckbacher war von diesen Worten so tief betraffen, daß er auf der Stelle dem Sandwirt schwor, der TiroWieder schlug er sich wie ein Löwe, vernichtete, mit Haspinger und Peter Mayr den Feind in der Engaschlucht bei Mittewald, lieferte die Frrtte,gsogrgz#l Schlacht und übernahm dann die Verteid######00 salzburgischen Gebirgslandes. Am 16. Oktober wurde sein Häuflein jedoch bei Melleck von ßen Uebermacht geschlagen, wobei Stegbgcher, selhst, bei den Kämpfen durch einen Kolbenhiev schwer verletzt wurde und nur mit größter Not der entrinnen konnte. Da auf seinen Kopf ein hoher Preis gesetzt wurde, jagte Speckbacher wie ein gehetztes Vild von Schlupfwinkel zu Schlugzg Eines seiner Verstecke war eine vereiste Hople, im Voldeztal, Tunmen und wo er eines Tages„von einer Lawine, verschutter—ssssssss Ssssu 4— h: 24 wurde. Nur mit Mühe gelang es ihm, sich aus den Schneemassen zu befreien. Freunde gruben ihm darauf im Stallboden seines Hofes eine Grube, die, mit Brettern belegt, sein lebendiges Grab während des Winters bildete. Im Frühjahr 1810 floh er dann auf Schleichwegen nach Wien, von wo er erst 1814 wieder in seine Heimat zurückkehren konnte. Elf Verletzungen hatte er in den Kriegen erlitten, die ihm die schwere Bauernarbeit unmöglich machten. Er verkaufte schließlich seinen schönen Hof in Rinn und zog sich nach Hall in Tirol zurück, wo er, erst 53jährig, am 28. März 1820 verschied. Seine Leiche wurde 1858 in der Innsbrucker Hofkirche neben der Hofers und Haspingers beigesetzt. Auf den Spuren der Hansa im norwegischen Bergen Wenn man durch die Gassen Bergens wandert und auf der„Deutschen Brücke“, die ihren Namen bis in unsere Zeit bewahrt hat, die uralten, eng aneinander gedrängten Holzhäuser betrachtet, so ahnt man nicht, daß dieses ehemalige Zentrum einer deutschen Kaufmannskolonie zur Blutezeit der Hansa mächtiger war als ein ganzes Königreich. Im Jahre 1350 eröffnete die Deutsche Hansa in ihrem Bestreben, im Norden Fuß zu fassen, hier mit Unterstützung des norwegischen Königs ihre ersten Kontore, die sie bald nicht nur zur Herrscherin über Bergen machten, sondern im 15. Jahrhundert dank der Tüchtigkeit ihrer Vertreter den gesamten norwegischen Handel in ihrer Hand vereinigten. Vor kurzem ist in dieser Stätte mit der großen Vergangenheit neues Leben eingekehrt. Nicht zuletzt der Initiative Christian Koren Wibergs, des Direktors des Hanseatischen Museums in Bergen, ist es zu verdanken, daß die Schötstuben, von denen die meisten Feuersbrünsten zum Opfer fielen, wiederhergestellt wurden, um die Erinnerung an die hansische Zeit Norwegens, die auch dem Gastland eine segensreiche Entwicklung brachte, wachsuhalten.„anfek, Ktaug: liagen V. E 8i. Im Kontor dieser Hansefaktorei liegen noch die riesigen Hauptbücher aus früheren Jahrhunderten, in denen auch eine Aufzählung der Schulden„fauler Kunden“ aus dem 16. Jahrhundert enthalten ist, von denen, wie es hier heißt,„leider wenig zu hoffen ist". Die Betten der jungen Männer, die hier in Gemeinschaft nden lediglich as Mandkästen. in die sie nach Nordamerika zurückgekehrt. Aber es handelt sich ganz offensichtlich nur um eine Reise, die zur Informierung des Weißen Hauses über die erzielten ReSchließlich war diese Expedition die erste, die von der Regierung der USA. finanziert wurde. Aber nur für ein Jahr, weil man kein zu großes Risiko eingehen wollte. Jetzt kommt Byrd eigentlich nur zurück, um die nötigen Gelder für die nächsten beiden Jahre zu sichern, denn bis 1941/42 wird die Expedition unter allen UmOfenbar speifelt er nicht an der Vereitstellung der erforderlichen Gelder, nachdem es ihm gelungen ist, gleich in den ersten Wochen mehrere Gebixgszuge zu sichten und für die USA. zu sichern. Als Byrd seine Rückreise aus der Antarktis anmeldete, nahm man an, er habe das Kommando über die in zwei Gruppen aufgeteilte Erpedition einem Stellvertreter üherlgsen zum zm Porden des Stutart=Ses. Küzite, bei. bozen sich selbt gaderen Arbeiten, zu widmen. Aber man hört dang“; mit sechs Grnter ertrer, wonien, erreauten, widaus Washington, daß Byrd in spatestens seichs Mo die Auf den Efsekt kommt es an... Lima, im April. Ueberall in diesem Leben kommt es doch immer auf den Effekt an, auf das Endergebnis, deshalb kann man ser eine Priesmarkenprosaganda bisgenfeg gfeberage Geld. Man muß dieses Morkensamanler sheiallertes Man bait o. Lelan und Projektes brauchte. Die Stadtväter hatten ihm, die doeträge verweigert. Er holte sie sich so allein zusammen. Schweres Bootsunglück auf dem Skutari=See Leng ein mit.“ Bauarn besenzter Kahn um. Drei Bauern. nun aus washingen, nutß Bord in,jGlehrent p eche begs Legzd die Presf-anderen sich swei Stunden lang an dem Voot festklammerten, bis sie von jugostawischen Eriäche udh licherichungen u ertersen s7iuT Bunter. Jaldine OFund-Nahteinter-3v. am Sonntag mit ihren Itärkiten Mannschaften in Bochum Die Ansetzung des Vorrundenspiels der Gruppe 3 zur Großdeutschen Meisterschaft zwischen Schalke 04 und dem Köln=Mülheimex. SV., für den 21, Apxil nach Sonntags erweisen, dem in Gärtner(Osnabrück) ein bewährter Schiedsrichter vorstehen wird. Vorzugskarten für Kriegsbeschädigte Für das Fußballspiel Schalke 04— Mülheimer SV am Sonntag 31. April, um 16 Uhr im Bochumer Stadion, siehen Vorzugskarten für schwer= und beinbehinderte Kriegsbeschädigte zur Verfügung. Die Vorzugskarten zum Preise, von 50 Pf. können in der Kreisdienststelle, Kortumstraße 7. in Empfang genommen werden. Verkürztes Programm der Bezirksklasse, Staffel Bochum und dem Köln=Mülheimer.##B. für Bochum hat das größte Interesse aller Fußballfreunde des Ruhrgebietes erweckt, die sich bei der zentralen Lage Bochums in die Lage gesetzt sehen, ein besuchen zu können. Hinzu kommt, daß der VfL. chum 48, in dessen Stadion an der Castroper Straße dieser Kampf stattfindet, bekannt ist, für die sorgfältige Ausrichtung aller ihm übertragenen Großveranstaltungen. Da sich der Platz tatsächlich in bester Verfassung befindet und für das große Spiel auch Karten in ausrichender Nenoe— auch am Sonntg guch gr der der Bezelislase, Staffel Boham dis Bsezsluhgsirschus, Sitern dounten ug vie derfüir beises Nal wieder PHaf haide, Vereine mit sren do Spiel zwoischen Schalle und Müseim eine Anahl slanen in Bagum segreich besauien. stärkiten Mannschaften aut gngesichte dr, Kertigs por, angesetzt sind, ausfalen, da ab 12 Uher Spielgerbat Legge in eu ve Urlaubsschwierigkeiten für einzelne Spieler herrscht. Danach würden am Sonntag nur folgende eschchelos eiclice häesie chict eäe ce :4,:9,:2 aus. Weittalens Schwimmerjugend trägt am Sonntag in Gladbeck ihre Kriegsmeisterschaft aus Gladbecker Hallenbad richtet am kommenden Sonntag der SV. 13 die Kriegsmeisterschaften im Schwimmen und Springen für das HJ.=Gebiet und den BDM.=Obergau Westfalen aus, 16 Wettbewerbe steben auf der Tageskarte. Sie sind alle hervorragend besetzt. Die Teilnehmer kommen aus Münster, Bochum, Dortmund. Hamm. Hagen. Ise lohn Altena, Gelsenkirchen=Buer, Bottrop=Gladbeck. Arnsberg und Wanne=Eickel. Es kommen so tüchtige Kräfte wie Helga Grauthoff(Bochum), die Gellenkirchener Waßmann. Drewer und Schroer an den Start. Bochumer Ringer starten am Sonntag in Essen gegen Germania Altenessen Der frischgebackene Bereichsmeister Germania Altenessen hat für Sonntag, 21. April, gewissermaßen eine kleine Generalprobe für den kommenden Gruppenkampf anberaumt und sich dazu einen Partner aus Westfalen, die Mannschaft des Bochumer,„Vexeins, verschrieben., Es bandelt, sich zun abends eingesperrt wurden.„Kein weibliches. Wel durfte die Zimmer betreten. Vielmehr mußte die Kammerfrau die Betten durch eine Schiebetür an der Außenwand bereiten. Die Lenker der deutschen Hanse wußten wohl, warum sie von ihren jungen Leuten Frauenlosigkeit verlangten und ihnen die Ehe untersagten. Sie wollten vermeiden, daß durch Heiraten norwegische Geschlechter Einfluß auf die Handelsgeschäfte bekämen. Die primitive und geradezu klösterliche Lebensart der jungen Hanseaten von Bergen stand in krassem Gegensatz zu ihrer Machtentfaltung. Sie hatten sich gehorsam all den strengen Bestimmungen zu unterwerfen, und wehe dem Lehrling im ersten Jahr, der sich gegen die Bestimmungen aufzulehnen suchte! Er machte unweigerlich mit der Rute Bekanntschaft, beim Teutoburger=Wald=Lauf Dieses Tressen kommenden Sonntaak in Blelefeld, Zeer Ziez eige Slcsse hoff. Kuzorra, Kalwiskk. Heibe„Mastuschasten viordern, Vir“, Der Vortel des eigenen an einem Lebrgang für Spibzeniönner, Lelnuimmi, ein Prafufer Blatzes kann ein kleines Plus für die Höntroper bedeuten, stein für die diesjährige Leichtatblettrsatson sein. Für der, dur Zeit, verie zter., Hann cuter doch wird ,sich der Fabelenführer sen gacht, einen Phrst Aus don Turn= und Sportvereinen Tibuljki Gellesch nicht zur Verfugung stehen, dann wäre nehmen lassen. Ein Sieg der Preußen würde eine ervev= Aus den Turn= und Spo natürlich eine weitere Umstellung der Elf des Großdeut= liche Festigung der Tabellenführung bedeuten.— TB. Fickel Spg.„Jahn“ Weitmar 1882 sden Reiter vetwendg. Der Aüteime, So, vog fhr) ,— Povize ia ven Gataeber uach Glalcl. De Blalsenenn.] Ba der Srofung der Veriguntzug gegte der verden as Guril wis vur.s Untraz in Bün erkahren, melstagengr zu ven Halzeher nach Eickck. Die Blaßzäns., ainsährer wiepenorog der grosen, ertong, unerer, Veorschaft bat noch gute Aussichten, entscheidend in den Sclup; Euächt im gegenwärtigen Kriege und zugleich der gesallenen kampf um die Stasselmeiterschaft ,einzugreisen, V.—. den des lesten und des jevigen Kampfes. Dieiwärt Porz40 am Sonntag keien wegfren Sczuten„Pie Iim„anne mann überbrachte die Grüße des Ortsarubvenletters. Bald, Spiel, erlauben,— Witten Or.— Preupenzstungen Wanne Wony,Perschie deg Vereinsführers und der Nachwarte erhat in den lebten Spielen beachtliche Leisthofert„eezelgt, gaben, daß der Verein tros des Krieges seine Leisiungswenn auch iv, Pitten die Buyf Her“Hand zu gen uind, ein sahzialelt wahren Jonnte und bestreht, ist, auch in Zutuutt unentichieden in voc nicht von der pano zu weisen. 42Psz1 Hleiben. Der Bericht der Kassenpruser vestätigte eine Einzel alle Deutschen ausgeschieden Ueberraschungen bei den Tennismeisterschaften von Rom aber doch bemerkenswert. Schalke, 94, wird, wie wir an Donnerstag abend, an dem eine Sitzung des Spielausschusses stattfand, erfahren, voraussichtlich folgende Mannschaft zur Stelle haben: Klodt Vornemann, Gabriel Füller Gellesch Burdenski Hinz, Szepan, Eppenhof#, Sollte für den zur schen Meisters notwendig. Der den 21. April, wie wir auf Anfrage in Koln erfahren, voraussichtlich folgende Spieler zur Verfügung: Mombre Ahrweiler Fiskus Hoofs Ruff Kieppler Betten der jungen Männer, die hier in Gemeinschaft esten, betanden lebiglich aus Won)spiglichez Wesen für Tor. Verteidigung und Läufereihe, pährend zur ende etgeber pen,##ben. ur gußzte die Kam: Auswahl für den Sturm vorbanden sind;, Mehigannz fäbigkeit„fgahren„konnte und bestaßtenbrzggeng, aktiv zu bleiben.„Der Bericht der Kassenprüser bestättaie eine einwandtreie Kassenführung. Auf ihren Antrag hin wur dem Kassenwart Fiage Entlastung erteilt. Die Einführung der neuen RSRL=Satzung bildete den wichttastgz, Tgili Die intezisgerigen gersauf eine Reibe großer zieber= muna über die Madl des Vereinsfübrers, nach der dem in torem bisberigen„Ver änner=Einzel sind bereits sämt RSss Zukunft nur noch Vorschläge gemacht werden 935 Der Großtilm vom Einsatz unserer Luttwatte In Polen Das deutsche Schwert am Himmel Regie: Hans Bertram Ein Fllm der Wirklichkeit Die deutschen Maschinen, Aufklärer, Jäger und massige Kampfflugzeuge rollen an zu ihren ersten Feindflügen. Militärische Ziele und Schienenkreuzungen werden unter Feuer genommen, Truppenansammlungen und marschlerende Kolonnen werden gesichtet, angegriffen und vernichtet. Immer war vom ersten Tage an die Kamera dabei, um ein Dokument der ernsten Arbeit zu erhalten, die so oft geübt und so vollendet geprüft war Hergestellt im Auftrage des Reichsluftfahrt-Ministeriums von der Tobls-Filmkunst Der Film wurde mit den höchsten Prädikaten ausgezeichnet JUGENDLICHE HABEN ZUTRITTI DIE AKTUELLE TOBIS-WOCHENSCHAU AB HEUTE Täglich.15,.30, 8 Uhr. Sonntag ab 2 Uhr Sherlock Holmes der unerschrockene Meister aller Detaktive grelftein! 46 Der grobe KriminalfIIm mit: Peter Voß Priedr. Kayßler Allce Brandt. Bruno Güttner Prltz Odemar Das einsame, alte Schloß Baskerville, umgeben von Einöde und tausende Gefahren bergendem Moorland, ist so recht der Boden sich erfüllenden tragischen Schicksales. Wie ein Fluch lastet es auf dem Schloß und seinen Bewohnern. Fastersttichtsdindenffert. Es geht um Menschenieben! Wer eind die Schuldigen? Sherlock Holmes enthöllt die Geheimnisse um das Schloß, um seine Bewohner und sein schweigendes, todbringendes Moor Mitrelßend: Handlung, Darstellung und Tempo! Sonnabend 22. 1SSpätvorstellung Sonntag Uhr APOLLS A KX u a# bis 2 Uhr In 7 Tagen beginnt die neue 3. Deutsche Reichslotterie Zur Verlosung kommen über 100 Miilönen nin. Hauptgewinne RM: 0X500000 JX300 00 3X200 000 10x 100000 und viele andere Gewinne. 8 LOs Nasse 3 IIll. Staatl. Lotterie-Einnahme FRA33 BOCHUM, Wilholmeplatz „und heiste alend zur TONHALLEN: GASTSTXTTE Woche eteek We 19 80 „glel gne chwinete“ gage am Strane Bunte Bühne Gelsenkirchen 9 trokt n a uptbahnhet Frühlingschorder Freude vom 16. bis 30. April 1940 Versäumen Sie nicht, sich das neue Programm mit den9 Attraktionen anzusehen Dienstag. Mittwoch, Donnerstag: HaustrauenNachmittage bei freiem Eintritt u. vollem Programm. Jeden Montag Wehrmachtvorstellung. Empfehlenswert ist en, die Bunte Bühne wochentags zu besuchen, da sonntags zu starker Andrang herrscht A-— Ein Spitzenfilm deutsch. Filmkunst PAULA WESSELT Wttneet Martastona Mit PAULHORBIGER Beiprogramm Angendliche zogolessen! Sonntag 2 Uhr Kindervorstellung JENNV JUCO Mit HANSSUHNKER. ALBR. SCHUNHALS HANS SCHWARZ IR. OLCALIMBURO FLOCKINA VON PLATEN: ANTON POINTNER EIn Lustsplelflim der Märklschen voll sprühender Laune, Spannung, Tempo und köstlichen Humors uuer 11 V„uE HELLE FREUDE PrlöF Spielleitung: Erich Engel. Drehbuch: Jochem Huth Musik: Peter Kreuder. Produkt. Klagemann-Film Kulturf.: Mecklenburg d. Land der Seen Neueste Ufa-Ton-Woche Wo. 15.30 17.30 20.00 Sonntag auch 14.00 * ZWEITE WOCHE PONNNEEZ Die der Stadt Bochum Freitag, 19. April. 20—22.30 Uhr. Geschl. Vorstellg. f. KdF. Bochumer Verein: „Die Stadt“ Sonnad., 20. April 20—22.30 Uhr. Weißer Ring 10: Westdeutsche Erstaufführung! „Oberst Vittorio Rossi“ Tragisches Schauspiel von E. Kahn LOLA MUTHEL HANS ZESCH-BALLOT In dem spannenden Kriminalfilm Der vonzellunnmeider (VOM VATER FENLT JEDE SPUR) Lustspiel Tonwoche„Kulturtilm Jugendliche haben keinen Zutritt M LiehrspistE Richt ein paar Groschen scheuen Weißwein von 90 Pfennig an Zur Postkutsche Josef Blum Bochum Viktoriastraße 7 Ruf 68576 wenn was S Ihnen etWertvolles abhanden gekommen ist. Eine Kleinanzeige im hilft. Ihnen in diesem Fall am sichersten. Schon manchem ist auf diesem einfachen und billigen Wege die verlorene Uhr, Geldbörse od. auch der entflogene Wellensittich zurückgebracht worden Slädtisches orchester Bochum Vormiete: 10. Haupt-Konzert 80 KUNSTLER n Banntan: April, 11 Uhr. Im Tondichtung von spielen Sonling, Z1. Stadttheater die Richard Strauß „Ein Heldenleben“ Solovioline: Erwin Häusler. Der bekannte Tenor H E I NZ MARTEN singt Arien und Lieder von Mozart und Wolt. Weiter enthält das Programm: Die-der-Spppbone tingter-pnptonigt: Haset Leitung: KLAUS WETTSTRAETER Karten zum Preise von RM..— bis 4,— an der Hasse im Stadttheater von 10 bis 14 Uhr und Sonatag ab 10 Uhr. Vorbestellungen unter Nr. 61061 dei Fert Gustav Dießl. Fritz Kampers Harald Pauisen" Paul Otto In dem großen Abenteurer-Film der Tobis: S Kpons-eneuitt Soulam-Wetiat „Brand im Ozean“ Ab Dienstag bis Donnerstag: „FRAUSIKTA“ Mit eust. Fröhlich, Franzieka Kinz, Jise Werner, Cust. Waldau Sonntag 2 Uhr Kindervorstellung mit„Tanz mit dem Drachen“ Lonfilm-Theater Boch.-Wiemelhausen „Das Lied der Wüste Vorher: Ur-Tonwoche und Vorprogramm. Sonntag 13.30 Uhr: Jugendvorstellung—„5 Millionen suchen einen Erben“ o Dienstag 20 Uhr. Mittwoch 17 und 20 Uhr. Donnerstag 20 Uhr: Erste deutsche Darsteller in dem Film:„Stärker als die Li La Jana war seit „Truxa“ und den Filmen vom„Indischen Grabmal“ die populärste Tänzerin des deutschen Films. In ihrem letzten Filmwerk spielt sie die Rolle der Tänzerin Concha. In welcher sie noch einmal Ihr ganzes tänzerisches Können zur Schau trägt. g „La Janas letzter und bester Film!“ Der Film, Berlin W Freibank. Fleischverk.: Freitag, 19.., ab 13 Uhr: Nr. 126—175 (rot); danach: Nr. 776—825(blau); Sonnab., 20.., ab .30 Uhr: Nr. 826 bis 900(blau). Schlachthosterm. —(Motorenmarit) Lieferant aller Krankenkassen Jetzt Kortumstr. 25 Ruf 64692 Sachs=Motorrad 100 Kubikzent., zu verk. Besicht. ab Montag. Bergstr. 15, 1. Et. in best, Verfass., 25 000 Kilom. gel., zu verkaufen. Hubert Frenzer, Kortumstraße 9 Dreirad VET Einentzückendes neues Lustsplel mit: Rudi Godden- Camilla Horn, Grethe Weiser Maria Andergast. R. A. Roberts. Volker von Collande Fr. Zimmermann K. Vespermann Spielleltung: Garl Bocse Musik: WIll Melsel Im Beiprogramm: Bommerll fährt ins Mittelmeer7 Wochenschau Senntag, Anfang 2 Uhr. gr. Familien-Vorstell. mit Karin Hardt u. Roif Wanke in: Die törichte Jungtrau Sonnabend und Sonntag. Einlaß 10.15 Uhr abends 2 Spatvorstellungen mit Qustav Fröhlich in: Die Stunde der Versuchung Union-Theater Bochum-Gerthe Ein Lustspielfilm nach dem gleichen erfolgr. Bühnenstück: „#ke in Grethe Meiser, R. A. Roberte f, Mlde Weißner, Hilde Hildebrandt. Für Jugendl. nicht zugelassen Achtung: Slustige Märchennachmittage Dienstag, 23., Mittwoch. 24., Donner stag, 25. April. Anfang 3 Uhr, Kassenöffn..30 Uhr der gecheiclte Rater Im Tonfilm. Vorher: Zwei reizende Farbtonfilme. Außerdem: Kaspar u. der Waldgeist Kammerlichtspiele Bochum-Gerthe UPA'riin: ich bin gleich wieder dal “ Mit Paul Klinger, Mady Rahl, Ureuia Grabley, Jessie Vihrog, Rudelf Platte, Ernst Waldow, W. Jansen.— Vier entzückende, scharmante Frauen, ein sumpathischer Junge und drei herrliche Komiker geben diesem Film so viel Frische. Schwung und Humor, daß man noch auf dem Nachhausewege befreit und vergnügt vor sich hinlächeln kann. ∆ Ula-Wochenschau, Uta-Kulturtilm. Jugendliche haben keinen Zutrittl Annahmestellen 10 Klein-Anzeigen Bochum Rathausplatz 8 Hauptgeschäftsstelle Hattinger Strabe 20 G. Lanzenstüch Schreibwarenhandig. Hattinger Strabe 14 Karl Regelmann Buchhandlung Essener Strabe 12 Fräulein jechel Schreibwarenhandl. .-Altenbochum Wittener Strabe 170 Druck-Menne Wittener Straße 241 Geors Lillpopp: Wittener-Strabe 226 Bernbard Sure: Wittener Strabe 253 H. Stüchemann .-Dahlhausen Elberger Strabe 4 E. Klpper Dr.-.-Otto-Str. 117 E. Bings .-Grumme Josephinenstraße 39 Frau Fleinrich Pohl Zigarrengeschäft Lupnol=Tneuter Vocham=Lungenotrr. Freitag bis Donnerstag— Ein neuer Flim der Ufa: ZWIELICHT Mit Paul Wegener— Viktor Staal— Ursula Grabley Wochentags 4, 6, 8 Uhr—. Sonntag 2, 4, 6, 8 Uhr Jugendliche haben keinen Zutritt! KalserStraße 214 Pritschenwagen, 400 Kubikzent., gut erh., sofort zu kaufen gesucht. M. Funken, Hattinger Str. 82 riandurg vocum=Lungenötret 2. nleger, Aaselezs bsig„Kriminalkommissar Eyck“ Ein neuer Ufa-Kriminal-Film Aal„Heises Blut“2 Spätvorstellungen 10.15 Uhr: Sonnabend. 20., Sonntag, 21. 4.— 2 Jugendvorstell. Montag. 22., Dienstag, 23. 4. Marika Rökk, Paul Kemp, Hane Stüwe. Ein Flim des Lachens, ein Film der Lieder rupklol=Tneaier bomhum=Werne Dienstag bis Donnerstag: „Der Schatdenhenig Ein reizendes Lustsplel mit Weiß Ferdl. Greti Theimer, Joe Stöckel Jugendliche haben keinen Zutritt Gerbara Stanpyek, Jeel Recroa, Atia Tamiroft in dem spannenden Paramount-Großfilm „Die Frau gehört mir“ (Pazifik-Expreß entgleist) Für Jugendl, über 14 Jahre zugelassen .-Laer Wittener Strabe 428 Auguste Echert .-Stlepel Am Hang 52a Altred Berlet .-Weitmar Hattinger Strabe 200 (Eche Kohlenstrabe) Masg. Hübel .-Werne Zur Werner Heide 4 Frlts Gärtner Zur Werner Heide 1 .Grlwe. Schreibuh Wattenscheld Hochstraße 34 Wilh. Schoppmeler .-Höntrop Am Bahnhof Rober: Baudits .-Hamme Dorstener Straße 171 Franz Grummet .-Hordel Am Lakenbruch 30 Reim .-Eickel Hindenburgstrabe 7 Arntz. Zigarreng. Hiodenburdstrabe 18 Frau Emma Ernsting HERTHA FEILER 7 ROLF WEIH ILSE STOBRAWA · HANSI ARNSTADT HANS LEIBELT· GRETL THEIMER WILLI DOMGRAF-FASSBAENDER SPIELLEIT.: HEINZ RUHMANN Musih: Werner Bochmann Wir erleben einen reizenden Film, ein Spiel von der Liebe, wie es nicht schöner, beglückender sein kann.—„Sie“ liebt einen Kammersänger,„er“ eine Tänzerin. Was daraus wird, erzählt uns dieser heitere Film. Wochenschau: Dänemark und Norwegen unter dem Schutz der deutschen Wehrmacht Kulturfilm: Helfende Hände Täglich.16.25 8 Uhr; Sonntag ab 2 Uhr OATTTT WWTE Cnn Schauburg Wanne-Eickel Mit: Hell Finl #of-bilfer-Blate C pernhalls Mit: Hell Finkenzeller, Hans Moser, Fita Sernbai! Benkhoff. Paul Hörbiger, Theo Lingen Jugendliche unter 18 Jahren haben keinen Zutritt! Freitag u. Sonnabend, abende 10.30 Uhr Nug G. Sonhabend, Spätvorstellung „EINMAL WERD ICH DIR GEFALLEN“ Mit: Marieluise Claudius, Paul Hörbiger Sonntag. 21., Montag. 22., Dienstag. 23. April, Jeweils nur nachmittage 2 Uhr Kindervorstellung „Die verzauberte Prinzessin“ Ein Märchen aus 1001 Nacht VeITTNTE Rch Mn Abtei=Blutreinigungste Nr.3 trinken! „Df.— Bentkseinliclblallt Terrazzo- und Kunststeinwerk M. BAWPRT vorm. J. Baseill Spichernstr. 35, Ruf 68437 Gegründet 1900 Hans Köller& Co. Helzungshnlagen u. sanit. Installation Abe-Straße 9 Ruf 65698 Bestbewährter Spezialtee gegen Hautunreinigkeiten, dickes Blut, Verstopsung usw., fördert den Stoffwechsel, Paket 0,60 und 1,20 RM. Erich Plattsaut, Reform= und Kräuterhaus, Bochum, Viktoriastr. 5. Ruf 663 82. Ein Wegweiser für gediegene u. preiswerte Facharbeit Zacio-Reparaturen 9 Kortumetr. 47(neben Reichsbank) Rug. Bracht sr. Friedr. Hiemeyer s Tust ste, r g Dach- u. Schieferdeckermeister Brenscheder Str. 55, Ruf 31339 Schlosserei Luisenstr. 12 erreichbar deer Kuf 69.. 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Er schildert in packenden, bewegten Bildern das unheilvolle Schicksal eines jungen Mannes, der durch alle Niederungen des menschlichen Lebens wandert und schließlich durch die, reine, selbstlose Liebe eines einfachen Mädchens erlöst wird. Spreissnns BCRWatz an der Drehschelbe Malerarbeiten Gloria-Palasti# Aur. Hllbert Rottstraße 29 Sochaß Vidumestr. 12 Ruf 81426 wenn inre ROLLADEN nicht in Ordnung sind, dann bitte 63230 anruten! RolledenfabrikRoy Horst-Wessel-Straße 43 Bau- u. Möbelschreinerei Innenausbau Hedwigstr. 24, Ruf 61034 Im Vorprogr.:„Urwald wird Kulturland“ „Ring trei“, Bilder vom Boxkampf Heuser—Kreitz und Wochenschau Täglich.18,.30 und 9 Uhr Sonntag nachmittag 2 Uhr nochmallge Wiederholung der Märehenvorstellung: Känsel und Gretel Ickauspielerinnen] Von C. 90. c. junge Schauspielerin Poldi Grating sitzt am klingt, schon die königliche Beherrschung der Te gewinnen, sich ständig steigernd, die Worte Kraft und Schönheit. Heiß und packend wirbt das Drama um die Seelen der Zuschauer. Nach dem zleine, Fräzleig en die Wen'sHier Nampe. Die jungg, Schazspielerin Poldi Grating sitzt am)ktitreigengen Heidenschaße Psherrschung der Taus=zos: Boldi Grating verläßt ihr Theater, durch den Fenster der Buynentastine.„.„..,. f. st das dinz Hie zu einer Logentür eeher sausgang. Sie ist so müde. Dreißig Jahre TheaterEin Lehen ist dast dent sie votz, Da tiegr vaz aine bis Iu eingezegegentür— dann gegt ste wieder. spiel unter Einsat„hes ganzen, Herzens, geben„nicht esteste e e as e e e ee u. eshe ei ie eeuu e doch allmählich wirklich zu alt! Leopoldine sich zurückführen. Der Regisseur spricht Das kleine Fräulein Grating ist in der glanzvollen auf sie ein. Das kleine Fräulein Grating ist in der glanzv Aufführung ein fast zum Schweigen verdammtes Hoffräulein— sie sieht die Darstellung der großen Schauspielerin aus nächster Nähe. Auch sie wird gepackt von der Größe und der Wucht des Ausdrucks, bis—. Ja, die Mogens ist eine kranke Frau. Ihr vor der Aufjührung genommenes Mittel versagt an diesem Abend. Nach einem der ersten Abgänge sinkt sie hinter der „Nein!“ Sie schüttelt traurig den Kopf„Sie sehen doch, Willm, ich— kann heute nicht spielen!“ Bleich und angstvoll stehen ihre Schauspieler umher. Ein kleines junges Gesicht glüht auf— Leopoldines Hand wird gepact, r5zigg Frau,“ ich haße „Lassen Sie mich spielen, gnadige Frau— ich habe ausgang. Sie ist so muoe. Dreißig Jahre The spiel unter Einsatz des ganzen Herzens, gehen„nicht spurlos an einem Menschen vorüber. Und sie ist so glücklich wie an jenem Avend, da sie seibst zum erstenmal die Maria Stuart spielen durfte. Heute hat sie den zweiten großen Sieg ihres Lebens errungen: den Sieg über sich selbst! nat an diesem Abend,„assen, t haße.“. Bngen auf den ErgKusigeinem er erurz uthgänge,„inkt se binter dersDie nur heif Ihnen gesaßt,meine nugen auf den Pro. Kugge zusammen— Verztrampfeig i K. g. Ein. ben gur „Quatsch!“ schreit Willm die Schauspielschülerin an. „Die Arnold ist heute frei— ich werde sie anrufen! Sie muß einspringen!" Leopoldine Grating winkt ab. „Lassen Sie Fräulein Lehnert den Versuch machen. Sie trägt nur ihre eigene Haut zu Markte! Schnell, „Poldi Grating läuft durch das Gewirr nach hinten, reißt die Tür zur Garderobe der Mogens auf. „Ich kann die Rolle—“, sagt sie atemlos.„Wir vielen weiter!“.., S 246s un 2. Ein kurzes Verhandeln des Regisseurs mit dem ur ein plötzliches Unwohlsein unseres berühmten Kind, nehmen Sie mein Kostüg. — Fräulein Poldi Grating muß einspringen. Leopoldine, Grating lauft dann den Sie dürfen nicht die reife Leistung ve# geruhmten Weg bis zu der Tür, durch die man de Frau erwarten. Hier spielt ein junges Mädchen mit kunstbegeistertem Herzen. Helfen Sie ihm durch verständnisvolles Mitgehen. Ein alter Bühnenhase wie ich, weiß, was es heißt, aus heiterm Himmel eine große Rolle zu übernehmen—“ Kurzes Händeklatschen— die Zuschauer sind einverstanden. 4„ Wankend betritt Poldi die Bühner, iug Die Szene: Man hat Maria Stuarts Schränke purchsucht, ghr, Eigentum geragot, Die Unzehenggg F Das Unglück Ein Eisenbahner erlitt einen Unfall und mußte ins Krankenhaus gebracht werden. Ein höherer Beamter besucht ihn, um Einzelheiten über das Unglück zu erfahren.—„Wie lange sind Sie schon bei der ReichsLeopoldine, Grating lauft dann den verwinkelten bahn?“—„Ungefähr 14 Jahre.“—„Wie alt„sind Weg bis zu der Tur, durch die man den Zuschauer= Sie?“—„44 Jahre.—„Sind Sie verheiratet?“— raum betreten kann. Sie huscht im Halbdämmer hin=„Ja.“—„Und nun erzählen Sie mir mal, wie das Unauf zur Galerie. glück passiert ist!"—„Wie das halt so kommt. Wenn Aus Westfalen und Rheinland Das rechte Bein abgequetscht Recklinghausen, 18. April. Beim Festlegen eine Kahns auf dem Rhein=Herne=Kanal geriet der 22jäh. rige Engelbert Hambug mit dem rechten Bein in eine Schlinge des Haltetaues. In dem gleichen Augenblick zog der Kahn an, und dem jungen Mann wurde das Bein oberhalb des Knies buchstäblich abgequetscht. Das Grün der Eibenbäume tötet Pferde Münster, 18. April. Nicht allgemein dürfte es bekannt sein, daß das Grün von Eiben= oder Taxuz. hecken oder=bäumen einen so starken Giftstoff enthält. daß sogar eine geringe Menge genügt, um Pferde töten. Zur allgemeinen Warnung diene der folgende Fall: In Lauenburg hatten die beiden Pferde einez Gespanns an einer alten Taxushecke geknabbert, ohne daß der Gespannführer es bemerkt hatte. Obgleich die Tiere nur eine geringe Menge des Grüns verzehrt hatten, gingen doch beide kurz darauf ein. Die Lehnert steht im Licht der Scheinwerfer. Etwas ungelenk ist ihre Haltung in dem großen Kleid der Maria Stuart. Schade— fühlt Leopoldine. Das Lampenfieber macht ihre Leistung kaputt. Als kein Mensch im Theater war, klang die Stimme doch an4 Leopoldine gewinnt auch in den nächsten Aufzügen keinen anderen Eindruck. Dann kommt die Szene d Marig Stuzrt, Eine lichtman jung ist, heiratet man eben.“ Kein Bedarf „Im Warteraum sitzt ein Mann mit sooo einem langen Bart Herr Geschäftsführer!" „Sagen Sie ihm, ich habe schon einen.“ Frage „Denken Sie nur, mein Mädchen heiratet nächste Woche einen Gerichtsvollzieher.“ „Wie aufregend, meine Liebe. Hat sie ihn bei Ihnen im Hause kennengelernt?" durchsucht, ihr Eigentum geraubt. Die Ungeheuerlich=keinen anderen Eindruck Haun keit dieser„Tat soll sie zum ausgrug bringen.#e zwischen Lord Leicester und waria Stuart. Eine sichtGratings Stimme ist unsicher. Den Text spricht sie bare Wandlung geht über die Züge der jungen Schauhilflos, wie erschreckt. Sie merkt an der ihr entgegen= spielerin. Der Kampf zwischen Leidenschaft, Pflicht, strömenden Kühle, wie alles ins Leere geht... Glaube und Hingabe spiegelt sich in ihrer Miene. Nun Blödes! möchte sie sich zuschreien. Wo ist nun dein ganzes eingebildetes Können? Wut, gemischt mit Angst, zittert durch ihre Worte, macht ihre Bewegungen heftig, aufbrausend— leidenschaftlich. Sie übersteht die Szene und dringt Schritt um Schritt weiter vor. Und dann lauscht mit einem Male das ganze Haus wie gebannt.,.„ Königin Elisabeth ist bei der Gefangenen eingekehrt. Die in ihrem Stolz verletzte Maria Stuart wehrt sich mit allen Kräften der Seele gegen den Haß„Michelangelo fühlte sich immer tief gekränkt, wenn er gar nicht fähig sei, da erwiderte Michelangelo den übereiner stärkeren Frau. Ein ganz neuer Ton bricht auf hören mußte, wie die meisten Kunstkritiker alles Lob nur klugen Tadlern mit überlegenem spöttischen Lächeln, die in der Stimme der Schausgielerzn— der hemygugg für die Antike und für die moderne Skulptur nur vor= Statue stamme gar nicht von einem griechischen oder lose Schrei der Abwehr! Der Glaube an oie Wayr= eingenommenen Tadel übrig hatten. Er sann daher unheit und das Wissen um die Vernichtunhemmungsloser ablässig darüber nach, wie er die in blinden Vorurteilen Fiebernd am ganzen„Körver, trägt hemmungstoser befangenen Kunstkenner einmal richtig und gehörig herWille zum Sieg Poldi Gratings bis zum Schluß der einlegen könne, Rolle. Beifall am Ende des Stückes prasset,— man!“ Endlich kam er auf die Idee, eine Marmorstatue anruft ihren Namen!— dann liegt sie Stungen wie ge„ Etigen die er mit dar ganzen vollendeten Meisterstorben in einem Sessel des Lesezin Die Kuche Mienerängteer Von Feidinand Siebereisen ruft ihren Namen!, dann liegt,“, mrnerggen Wie 8ge zufertigen, die er mir der ganzen vollendeten Meisterstorben, in einem. Sessel des Lesezimmerg, Es gist schaft seines genialen Kunstinnes oildete und in die er keine Poldi Grating mehr,zihzepvolding, Gratheg, ist den Geist und die Größe legte, die alle seine unüberder neue große Name der Buyne, ummeroen, bewun= trefflichen, einzigartigen Werte auszeichnen und kenndert und beneidet wie gestern noch die Mogens. zeichnen, Weschehen der Zei Als die Statue fertig war, brach er ihr einen Arm Dreißig Jahre, umbrandet vom Gescheheg der Bei= ab, gab der Bruchstelle ein altes Aussehen, wie überten, überrauscht von Erfolg, Bewunderung, Verehrung, haupt der ganzen Statue, und vergrub diese nachts an Legpoldine Grating, besizt ihre eigene Bühne, die sie einem Ort an welchem, wie er wußte, in der nächsten Leopoldine Grating gehört zu jenen wenigen be= Zeit ein Gebäude aufgeführt werden, sollte; den abwundernswerten Schauspielerinnen, deren Kunst selbst her dia schwindende Jugend hinwegzutäuschen vermag. wundernswerten Schauspielerinnen, deren Kunst se über die schwindende Jugend hinwegzutäuschen vermag. Nur manches Mal, vor Beginn einer Aufführung, sehen ihr aus dem Spiegel zwei müde Augen entgegen. Und doch kann, doch darf sie nicht abtreten für „Es gibt keinen Ersatz für Leopoldine Grating!“ Mit diesen Gedanken kommt Poldi vor der Probe in ihr Theater. Nur'eine Stimme klingt in den Zuschauerraum hinüber.„Die„Schauspielerin horcht auf — Maria Stuart— ihres letzten Besitzes beraubt— spricht ins Nichts hinein. In der herben Unfertigkeit Statue stamme gar nicht von einem römischen Bildhauer, sondern er selber, der verrufene, moderne, hartnäckig und heftig von einer bissigen Kritik abgelehnte„Pfuscher“, habe sie gemacht. Man wollte ihm um keinen Preis glauben und lachte ihn höhnisch aus; er aber zog den abgebrochenen Arm hervor und fügte ihn an die Bruchstelle der Statue und siehe da, er paßte ganz genau, ließ nicht die geringfügigste Lücke und nun lachte der triumphierende Michelangelo seine Neider und Spötter mit genugtuungsvoller Befriedigung aus, die nun lange, süßsaure Gesichter machten. Geschichtstafel gebrochenen Arm aber behielt er zurück. Die Zeit des Baues kam und als die Arbeiter beim Ausschachten der Erde die Statue fanden, blieb dies nicht lange verborgen; alle Kunstkenner eilten herbei und erkannten sie sofort als eines der vorzüglichsten, edelsten und reifsten Werke des Altertums, für das sie wieder nicht genug Lobsprüche finden konnten. Michelangelo war aber auch herbeigeeilt, und als sich die Kritiker auch ihm gegenüber von neuem über die großartige, herrliche Vollendung der Antike und die Mangelhaftigkeit und Stümperhaftigkeit der modernen Plastiker ausließen und die Ueberzeugung aussprachen, daß ein Moderner eines solchen Kunstwerks überhaupt 1560 1713 1885 1916 1923 1937 1938 1939 19. April Der Reformator Philipp Melanchthon in Wittenberg gestorben(geboten 1497). Pragmatische Sanktion Kaiser Karls VI. Der Afrikareisende Gustav Nachtigal bei Kap Palmas in Westafrika gestorben(gebören 1834). Der preußische Generalfeldmarschall und türkische Pascha Colmar Freiherr von der Golt in Bagdad gestorben(geboren 1843). Bürgermeister Dr. Geyer zum 2. Bürgermeister der Stadt Bochum gewählt.m ami. Bildung des Nationalsozialistischen Fliegerkorps (RSFK.). Weibe des HJ.=Heimes in Riemke. Eröffnung der Ost=West=Achse in Berlin. Der verhängnisvolle sehlende Schuhnagel Bockum=Hövel, 18. April. Einem in der Zechenkolonie Radbod wohnenden Garteninhaber wurden kürzlich nachts aus seinem Garten mehr als 150 Kohlpflanzen gestohlen. Die zur Untersuchung des Diebstahls benachrichtigte Polizei stellte bei der Untersuchung der Fußspuren fest, daß die Schuhsohlen des Diebes mit Nägeln beschlagen waren, in der einen Sohle jedoch ein Nagel fehlte. Der Verdacht richtete sich gegen einen in der gleichen Kolonie wohnenden Mann, der bereits wegen Eigentumsvergehens vorbe: straft war. Bei der Prüfung seines Schuhwerks wurde dann auch festgestellt, daß ihm tatsächlich gerade dieser Nagel in der einen Schuhsohle fehlte. Drei Verletzte durch Benzinexplosion Duisburg, 18. April. Auf bisher noch nicht geklärte Weise geriet ein mit Benzinfässern beladener Lastkraftwagen auf der Düsseldorfer Straße in Brand. Im Nu ergoß sich ein riesiges Flammenmeer über die Straße und sperrte jeden Fahr= und Fußgängerverkehr ab. Feuerwehrmänner und Polizeibeamte nahmen die Absperrungen vor. Drei von ihnen trugen bei der Explo. sion eines Fasses Benzin Brandwunden davon. Bei zweien waren die Verletzungen derart schwer, daß sie dem Krankenhaus zugeführt werden mußten. Tiere, Menschen, Attraktionen im Dortmunder Olympia=Theater „In die Sphäre feinster Bewegungskultur sind die Tänze auf Gleitschuhen von Mary und Erik gerückt. Schwebende, gleitende, wirbelnde romantische Bilder der Grazie und Anmut in glanzvollen Pony= und Flamingo=Szenen entzücken das Auge. Tolle Kapriolen treiben die komischen Erzentriter Fredy und Atta mit einer Leichtigkeit und Sicherheit, die bewundernswert sind. Aus dem Zauberreich der Marionetten erscheinen Wanda und Amand, die durch ein ausgezeichnete# Bewegungsspiel der Finger mit ihren Figuren sehr neu unterhalten. Karin Karinowa entfesselt die schwebende Leichtigkeit des Kreiseltanzes. Wundervoll konzentriert in ihret beachtlichen Arbeit sind die tanzenden Ikarier Bob und Ralph Darras. So vollendet wie sie in der Präzision, der Leichtigkeit und der Vielseitigkeit des Könnens zeigt sich noch eine Schar anderer Artisten: Die Fritz=Köhler=Truppe in ihrem Dreifach=Reckakt. Als Alfredos bilden diese Künstler eine höchst reizvolle Sieben und zeigen sich in technischer Brillanz als unerreichte Schleuderbrett=Akrobaten. Durch das Streben, dem Nachwuchs zur öffentlichen Feuerprobe Gelegenheit zu geben, verdient sich die Theaterleitung den Dank der jungen Künstler. Diesmal betritt die reizende, kaum 18 Jahre alte Lisa Beatrix Baum die„Bretter, die die Welt bedeuten“. Ganz unverkennbar verfügt die junge Künstlerin über eine gepflegte, angenehme und volltönende Stimme, deren schillernder Glanz sich erst dann zu voller Leuchtkraft entfalten wird, wenn sie von dem Einfluß des Bühnenfiebers frei ist. Die Sechs Sawadas, japanische Universalkünstler, messen sich erfolgreich mit den übrigen Artisten in der Meisterschaft artistischen Könnens. Rudi Grasl, ein sehr eleganter Imitator, verfügt über ein im wahrsten Sinne des Wortes gesegnetes Mundwerk, das in bestem Einvernebmr mit witzigen und winzigen Gesten die verblüffendsten von Instrumenten und Hupen, Flugzeugmotoren und Fabiistrenen lebensecht nachahmt. Georg Schemmerling Nach Gottes hl. Willen verschied am 17. April 1940 infolge eines tragischen Unfalls unser lieber Sohn und Bruder Helmut Wosiek im Alter von 16½ Jahren. In tiefer Trauer: Familie Franz Wosiek und Anverwandte Bochum, den 19. April 1940 Preigrafendamm 13 Die Beerdigung findet am Montag, 21. Aptil 1940. vormittage 10 Uhr, von der kleinen Trauerhalle des Hauptfriedhofs am Freigrafendamm aus statt, Das Seelenamt ist vorher um 8 Uhr in der Liebkrauenkirche su.-Altenbochum Wer nimmt Sofa mit nach Vormholz?, Näb. Am Gerstkamp 9 Je. Mädch., 21., sucht Freundin. Zuschriften unter S F 85216 Anz. Aktentasche mit Inbalt, und Schirm gefungen. 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