De de aier-ie Se Alshals al de Seischier. 15 Kalie Gach boöbere Gepall, derdot oder Veriebsgrnsg. 1nd 86. Hältsgele 38Psnet. Sprecgstunden der Schrikäiung, außer mitwochs uns sonnabends, von 16 bis 17 Uhr.— Posischeckkonto Dortmund 1760. Verlag und Druck: Laupenmühlen& Dierichs in Bochum Donnerstag 11. April 1940 47. Jahrgang Nummer 85 Einzelpreis 10 Pf. iun egen eie: Stuminr eze 9: Zreite. 35“ Sa. imt Tertell. FamitenDr ie asfsehegel wickentisga, Zen ieih eschric terösil 8 Asersbdener Auteseesgagesg e. Segi Peich Hauptgeschäftsstelle: Rathausplatz 8. Anruf 67551 bis 54 Der Führer kam dem britilchen Ueberfall um 10 Stunden zuvor Engeeschfn.T221 Der Mbrütgene Gufte zersthene *„*** Noch eine britische Schlappe Angriff auf Rarvik abgewiesen— Vier englische Zerstörer vernichtet, ein weiterer Verstörer schwer beschädigt dub Berlin, 10. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Morgengrauen des 10. April versuchten englische Seestreitkräfte in Narvik einzudringen. Der Angriff wurde von den dort liegenden Einheiten der Kriegsmarine mit schweren Beschädigungen und Verlusten für die Engländer abgewiesen. Drei britische Zerstörer wurden vernichtet. Bei einem weiteren Zerstörer gibt die britische Admiralität schwere Beschädigungen und Kampfunfähigkeit zu. Am 8. April ist bei anderer Gelegenheit schon ein britischer Zerstörer versenkt worden. Eine Mitteilung der britischen Admiralität London, 10. April. Die britische Admiralität teilt mit: Britische Zerstörer griffen feindliche Streitkräfte bei Tagesanbruch in Narvik an und trafen auf starke Gegenwehr. Seiner Majestät Schiff„Hunter“ wurde versenkt und S. M. Schiff„Hardy“ strandete. Die übrigen zogen sich zurück. Einzelheiten über die Verluste auf den Schiffen sind noch nicht bekannt. es wird jedoch eine vollständige Liste so bald wie möglich ausgegeben werden, und die Angehörigen können versichert, sein, daß sie sofort telegraphisch unterrichtet werden." Englands„fliegende Schlachtschiffe“. Zwei von ihnen abgeschossen dnb Berlin, 10. April. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen konnte das Oberkommando der Wehrmacht den Abschuß eines der von den Engländern so viel gepriesenen Fernaufklärungs=Flugboote vom Muster Sunderland, der sogenannten fliegenden Schlachtschiffe, melden. Am 8. April wurde eines dieser Flugboote bei den Shetlandinseln und am 9. April ein anderes über Oslo abgeschossen. Wenn es noch einer Widerlegung der von der britischen Propaganda behaupteten„Unüberwindlichkeit“ der Sunderland=Flugzeuge bedurft hätte, so wäre sie durch die beiden deutschen Erfolge erbracht. Aber die von den Engländern selbst gegebene Beschreibung des Sunderland=Typs zeigt, daß er in keiner Weise den viel schnelleren modernen deutschen Kampfflugzeugen gewachsen ist. Das britische Flugboot ist viermotoriger Fernaufklärer, der mit mehreren beweglichen Maschinengewehren ausgerüstet und mit sechs bis acht Besatzungsmitgliedern bemannt ist. Er erreicht eine mittlere Stundengeschwindigkeit von 320 Kilometer bei einer Gesamtflugstrecke von ungefähr 3000 Kilometer. Große Aktenvernichtung in den Gesandtschaften der Westmächte in Oslo anb Berlin, 10. April. Nachdem Oslo durch die deutschen Truppen besetzt worden ist, werden nunmehr auch interessante Einzelheiten über das Verhalten der Angehörigen der englischen und französischen Gesandtschaften in der Nacht vor dem Einmarsch bekannt. Wie uns aus, Oslo berichtet wird, herrschte vom frühen Abend an bis tief in den Morgen hinein in beiden Gesandtschaften ein äußerst lebhaftes Treiben. Alle Zimmer waren hell erleuchtet, und ein ständiges Kommen und Gehen war zu beobachten. Gegen 5 Uhr morgens wurden, wie deutlich zu bemerken war, in den Kaminen der beiden Häuser Feuer angezündet und Hunderte von Dokumenten und Schriftstücken bis in die frühen Vormittagsstunden hinein Stück für Stück verbrannt. Nach diesen bezeichnenden letzten haben die diplomatischen Vertreter der Westmächte dann fluchtartig Oslo verlassen. die die Vertreter der Westmächte in den früben Morgenstunden des gestrigen Tages in Oslo beseitigt haben, welchen Zwecken die Kamine in den englischen und fnanzösischen Gesandtschaften in dieser Nacht gedient haben! Zusummenfusseneer Bericht der EnN. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Westen keine besonderen Ereignisse. Die mittärschen Blohrohmen Zum EZau zerei, Her gtsazsmarine und der Lustwaseunter wurden am 9. 4. von forten Sinheiten veo von Fallenhorst, von Sestreiträsten unter den Overbeseh de Oeneruig de, Salmächter und des Admitals Carls und von zahlreichen Verbänden der Lustwasse unter Führung des Generalleutnants Geißler in engster Zusammenarbeit durchgeführt. ester an Poe u,— Lusch häinsche Geige und esepzer Iu, KHhnelen Vernesch über Apenrade und Eöberg planmäßig Jüland. Vereinzelt kam zmangelhaster: des ganzen Tages über Dänemark auf und sicherte den Vormarsch. Stavanger, Egersund, Kristiansand, Arendal und Oslo fest in deutscher Hand. Die Kriegsmarine hat die ihr gestellte Aufgabe gelöst Relice eciche Die Landung der deutschen Truppen ist an allen Stellen von Oslo bis Narvik gelungen, eine in der Seekriegsgeschichte bisher einzig dastehende Leistung. Sverre urd oing durch mehrere Minentresser verloren. Sperre und ging durch mehrere Minentresser verloren. Kreuzer„Karlsruhe“ wurde nach Ueberwindung ähnlich starken Widerstandes in Kristiansand, nachdem er die Landung der Truppen sichergestellt hatte, schwer beschädigt ..e#e sipd um gröbten Teil gerettet und an Land Die Besatzungen beider Schisse sino zum großren Teil gerettet und worden. eingesetzt englischen und französischen S luste und Beschädigungen in vollem Umfang übersehen werden können. e Keice lden e sce bece ban e eie elcie cecene Die zu diesem Zweck bestimmten und von Aufklärern festgestellten britischen Seestreitkräfte Asdensensehise eund encichend escäiche Hes le schichen eienschseisce ten Volltreffer schweren Kalibers. Im einzelnen wurden getroffen: Vier Schlachtschisse mit je zwei oder drei Bomben, zwei Schlachtkreuzer mit je einer Bombe, zwei Schwere Kreuzer mit zwei bzw. einer Bombe, ein Schwerer Kreuzer wurde mit Bombentreffern in Brand gesetzt, zwei Transportschiffe wurden mit je einer Bombe belegt. Jagdfliegerverbände sicherten die Unternehmungen durch Ueberwachung der Westküste Dänemarks und Norwegens sowie die innere Deutsche Bucht. Ein britisches Flugboot vom Typ Sunderland wurde abgeschossen. Die weitere Besetzung Norwegens schreitet schnell und planmäßig fort. Geletz des Randelns! Berlin, 10. April. (Von unserer Berliner Schriftleitung) Die Operationen Jag Forden nehmen Wort, rl gie Lolt Die Nachrichten aus Standinavien auf. Gu. den eindh gacht sch die reitlose Uieveraschung wis. lo, haben sich posk kestum zum Mort gemeldet, zu allem bebteriuh Hert Ehamberlain Seine Ausüzug. peiteren Ad, Fansfreichs Miastegräiden Revvo d) 2her seantighsischen Gesenlichlel die, ergache demokratien und besonders dieses britschen 5 wrdent ben de esin Paedel sitetsais in die Gr. Seterch be, ie anr die Aeshalsbeilung Gi. 61e: beutlichsten kommentiert durch nd eschie ie ie eicslelalsce. Seschfgsfe eich asd beichen Bagetisktugen. 5. Kolege von Stadel liefengsfenkart /Baugede ä ede. webren, die sie sich wiederum durch die Blisaktion der -Piste einemn Schneid und einer Zielsicherbeit sind die durchgeführt worden, die erst von einer späteren GeGeserashteige ehaäche Sicht alde Seilgen ese Kisengäishe iüit e. Perishbeng. as brige der Velicht SAle had beide Stzese, esie geige gegase se Veser Piatmen daß die Rettung der Webrzahl der Be. es berwvongelungen iste Den Toier Beistk Peatsähan) eie Verhesg S sie VerausheShosfer helteien Sanos. wurden. Auch über diesen nuszlosen Widerstand wird ein gente bedauern 91n lungen nicht verstanden baben. Den Helden des 2Bldcher" und der„Karlsruhe“ gehört unser Dank. Die Einheit des Unternehmens, der schneidige Einsatz der deutschen Marine und die blitzschnellen Zugriffe aller deutschen Wehrmachtteile haben den Erfolg gesichert. Nicht von ungefähr kam der deutsche Schlag dem der Feindmächte um knappe zehn Stunden voraus. Darin gerade offenbart sich deutsche Ueberlegenheit und deutscher Soldatengeist. Das Gesetz des Handelns liegt nach wied or bei uns. „Den drurschen=Elreireastengrruherein Die Welt auch heute noch im Banne des blitzschneuen beutschen Handerns kräfte fort und gibt beispielsweise ihrer Enttäuschung über das abermalige Versagen Englands als selbsterklärter„Verteidiger der Demokratien" Ausdruck. Die amerikanischen Blätter sehen sich veranlaßt, den kühlen Abstand von den neuesten europäischen Ereignissen zu wahren. Das Hearstblatt„Newyork Daily Mirror“ nennt die Besetzung unvermeidlich und meint, Deutschland habe nur verhindert, was England im Weltkriege durch Ueberwältigung Griechenlands bereits an anderer Stelle versucht habe, nämlich eine lebenswichtige Verbindung Deutschlands mit der Außenwelt abzuschneiden. Deutschland sei im Recht, wenn es darauf hinweise, daß England selbst verkündete, es könne in diesem Krieg keine Neutralität geben und die Neutralen müßten an dem Krieg gegen Deutschland teilnehmen. Der Bericht der„Newyork Times“ hebt das Erstaunen der Bevölkerung darüber hervor, daß deutsche Kriegsschiffe die englische Blockade durchbrechen konnten.„Wo ist die Britenflotte, die jedermann für so stark hielt", sei allgemein die Frage gewesen. Der Korrespondent drückt seine Bewunderung über die Schnelligkeit und Reibungslosigkeit der deutschen Besetzung aus. Japan von deutscher Schnelligkeit überrascht Die gesamte japanische Presse berichtet in größter Aufmachung und ausführlich über die deutsche Aktion in Dänemark und Norwegen. Schon in den Ueberschriften wird auf die außerordentliche Schnelligkeit hingewiesen, die in der ganzen Welt überrascht habe. Die britische Vergewaltigung Norwegens wird ziemlich einheitlich verurteilt. Besonders interessant ist der Leitartikel der amerikanischen Zeitung„Advertiser“ in Tokio, die schwere Angriffe gegen England richtet. Das deutsche Uebergewicht im Norden Europas müsse als ein ernster Rückschlag für die Westmächte angesehen werden. Es handele sich hier um einen der„bedeutendsten Schachzüge des Krieges, der von entscheidender Berlin, 10. April. Die Welt steht auch heute noch im Banne der blitzschnellen deutschen Antwort auf den ungeheuerlichen Anschlag der westlichen Plutokratien gegen die skandinavischen Staaten. Die Presse der ganzen Welt— mit Ausnahme der Feindstaaten England und Frankreich— ist voll von den Berichten über den zum Schutze Dänemarks und Norwegens unternommenen deutschen Vorstoß und bringt zum Teil ihre große Bewunderung über die Schnelligkeit zum Ausdruck, mit der die deutschen Operationen durchgeführt wurden. Auch die hohen Leistungen der deutschen Truppen werden dabei rückhaltlos anerkannt. Italien: Ein nicht abzuschätzender Erfolg Die italienische Presse berichtet weiter in großer Aufmachung über die grundsätzliche Veränderung der Lage.„Die deutschen Truppen sind den Angriffsplänen der Westmächte in Skandinavien zuvorgekommen. Sie haben damit den Westmächten Schach geboten und die weitere Initiative fest in der Hand", das ist der Tenor aller Zeitungen.„Popolo di Roma“ hebt hervor, die erfolgreiche Landung an der norwegischen Küste sei ein neuer schlagender Beweis dafür, daß die deutsche Flotte die Kontrolle der Nordsee fest in der Hand habe. Die militärische und politische Initiative bleibe weiterhin das Monopol des Reiches, und der Krieg werde jetzt auf einer ganz neuen Grundlage geführt. Mit der englisch=französischen Vergewaltigung sei Deutschland die große Aufgabe des Beschützers der Neutralen zugefallen.— Nunmehr habe ein neues Kapitel des europäischen Konfliktes begonnen. schreibt der Mailänder„Corriere della Sera“, dessen Dauer im Augenblick äußerst schwer vorauszusehen sei. Deutschland habe die unglaublichen Gewaltakte der britischen Regierung nicht hinnehmen können. Mit Norwegen und Dänemark verlören die Westmächte und besonders England außerordentlich wichtige Lieferplätze.„Regime Fascista“ schreibt, den Streitkräften des Reiches gebühre wegen der Schnelligkeit und der Entschlußkraft ein Ehrentitel. Die von Deutschland durchgeführten Operationen fänden in Italien unbegrenzte und vollständige Zustimmung. Angesichts der schon während des finnischen Krieges von den Engländern und Franzosen aufgedeckten Absichten, unter einem Vorwand Skandinavien zu besetzen, habe es sich einfach darum gehandelt, dem Gegner zuvorzukommen, also um eine berechtigte Verteidigung.„Povolo'Italia“ stellt fest, daß die Westmächte mit der Auslegung von Minenfeldern die Neutralität verletzt hätten. Diese englischen Minen seien die Knoten eines Fadens gewesen, mit dem England unter Verletzung der Hoheitsrechte eines neutralen Staates gehofft hatte, Deutschland zu erdrosseln. In London und Paris habe man schon den Vorgeschmack dieses Abwürgens genossen.„Stampa“ spricht von einem nicht abzuschätzenden Erfolg.— In römischen militärischen Kreisen ist man voller Bewunderung für die blitzartige deutsche Aktion, die die strategische und technische Ueberlegenheit Deutschlands in der Nordsee einwandfrei bestätige, was für die weitere Entwicklung der Kriegslage von der größten Bedeutung sein könne. maßgebenden Kreisen der Slowakei unterstreicht man angesichts des Gegenschlages Deutschlands diese Gedankengänge und betont, daß nicht nur der Erfolg, sondern auch das moralische und formale Recht eindeutig auf der Seite des Reiches ständen. In Moskau volles Verständnis für Deutschland In Moskauer politischen Kreisen wird die Aktion der deutschen Wehrmacht zum Schutze der skandinavischen Neutralität weiter mit absoluter Ruhe und vollem Verständnis für die Motive des deutschen Vorgehens eingeschätzt. Während man in der Oeffentlichkeit der ungeheuren Präzision und dem ungeheuren Tempo, womit die militärischen Operationen Deutschlands durchgeführt wurden, die Bewunderung nicht versagt, wird von unterrichteter Seite mit Nachdruck betont, daß Skandinavien nunmehr, nachdem die deutschen Maßnahmen mit Erfolg durchgeführt sind, als Kriegstheater für die Westmächte jedenfalls nicht mehr in Frage komme. Man verweist in diesen„Kreisen auf Richtung Nordwest am Horizont die ebenso unrühmliche wie gefährliche„noue, die Eng= Die Zurückbleivenden wissen, vaß, ver Anftug über eine land und Frankreich während des finnischen Konfliktes weite Strecke führt und einige Stunden dauern wird. gespielt hatten und die die skandinavischen Staaten bis Man weiß im Horst aber auch genau, daß die Männer an den Rand eines Konfliktes trieb. Man sieht ferner — infolge der klaren Begründung des deutschen Vorgehens,— hier keinerlei Ursache zu irgendwelchen BeTragweite für den endgültigen Ausgang des Konfliktes sein kann".— Der Sprecher des japanischen AußenAufklärungsflüge unserer Lustwasse über der gesamten Nordsee dnb Berlin, 10. April. Die deutsche Luftwaffe nutzte den Mittwoch aus, um sich in ihren Stondorten in Norwegen und Dänemark einzurichten. Vor der dänischen und norwegischen Küste wurden Ueberwachungsflüge durchgeführt. In breiter Front klärten Fernaufklärflugzeuge über der gesamten Nordsee sowie über Norwegen auf. Ueber der inneren Deutschen Bucht übernahmen in verstärktem Maße die Jagdverbände die Sicherung gegen An der Westfront keine Einflüge des Gegners. Eigene Aufklärer führten Erkundungsflüge über Nordund Mittelfrankreich durch. Bestarzung in Tondon und Paris Amsterdam, 10. April. der großspregerischen enzgltiggst eherstausichen! Der Londoner Korrespondent des„Amsterdamer Beherrschung der Meere, einer Ia/1, unpgzgnc. Handelsblad“ berichtet u.., daß über das schneue VorNiederlage Englands. Auch die deutschfeinouche Presse rigen der hautschen Truppen in Dänemark und die Bedurch die Vorgange amtes erklärte, daß Japans Politik in Europa nicht beeinflußt werde. Brasilien: Unverständliche Niederlage Englands Deutschlands Eingreifen in Nordeuropa beherrscht weiterhin die brasilianische Presse. Der überwiegende Eindruck in der brasilianischen Oeffentlichkeit ist der eines überwältigenden deutschen Erfolges und, angesichts der großsprecherischen englischen Behauptung der muß diese Tatsache anerkennen. So erklärt ein führendes Blatt, das im Dienste der Westmächte=Provaganda steht, die Truppen des Führers haben die durchschlagendste Aktion eines Blitzkrieges durchgeführt, die man sich denken konnte. Starken Eindruck hinterließ auch das sofortige Zusammenarbeiten der dänischen Regierung mit Deutschland sowie die rasche Anbahnung der Einigung mit Norwegen. Groß„beachtet wird auch im Gegensatz hierzu das erneute Versagen Englands nach der groß angekündigten sogenannten Hilfsaktion sowie die Skepsis im eigenen englischen Parlament. Argentinien: Genialer deutscher Schachzug Der blitzschnelle Gegenschlag Deutschlands gegen die englische Neutralitätsverletzung im Norden hält die gesamte Oeffentlichkeit in Atem. Ueberall in der Bevölkerung, welche die sich überstürzenden Ereignisse diskutiert, kann man einstimmig hören, daß Englands Pläne durch den genialen deutschen Schachzug vereitelt worden seien. Gleichzeitig wird dem erneuten Beweis der vorbildlichen Organisation und des Zusammenspiels des deutschen Militärapparates kennung und Achtung gezollt. AnerFiegerbomden auf Englanre=Fiette Treffer auf Schlachtschiffen und Kreuzern dnb.. 10. April.(P..) Mit dem 9. April hat das Deutsche Reich den militärischen Schutz Dänemarks und Norwegens übernomman und damit die angekündigten verbrecherischen Maßnahmen seitens Englands und Frankreichs rechtzeitig unterbunden. Am Nachmittag des gleichen Tages gelang es Verbänden der deutschen Luftwaffe, westlich von Bergen starke feindliche Seestreitkräfte zu stellen und mit größtem Erfolge anzugreifen. Von diesem Einsatz der deutschen Kampfverbände erzählt nachstehender Bericht..„64.— Li, Mittagsstunk Im Fliegerhorst herrscht um die Mittagsstunde vor den Hallen Hochbetrieb. Erst in der Nacht zuvor sind die Flugzeuge von einem Einsatz in Scapa Flow zurückgckommen, und dennoch stehen sie schon wieder einsatzbereit, sorgsam betreut von den Männern des Bodenpersonals, die mit ihrem Pflichtbewußtsein und ihrer Gründlichkeit die Voraussetzungen schaffen für alle Erfolge der fliegenden Verbände. In den Bereitschaftsräumen sind die Besatzungen versammelt, die heute, an dem Tage, da Deutschland Schritte unternommen hat, um entgegen den Absichten der Feinde Nordeuropa nicht zum Schauplatz des Krieges werden zu lassen, eine besonders große Aufgabe bekommen, haben. Bereits am Vormittag sind an der Westküste Norwegens in der Höhe von Bergen starke feindliche Streitkräfte gemeldet worden. Das ist für die Männer des Geschwaders ein gefundenes Fressen, gerade an dieser Stelle hat man sich Albions Flotte längst einmal gewünscht. Es dauert nur wenig mehr als zehn Minuten, bis die verschiedenen für diese Aufgabe eingesetzten Flugzeuge mit ihrer schweren Bombenlast gestartet und in Kichtung. gorgweg am Sopggrger giutngrggg sind. sorgnissen bezüglich der sowjetrussischen Interessen im Ostseraum., Diesgregestznenzzvole„Hhtung der Moskauer politischen KKreise für pas deutsche Vurgehen in gebt sorg Ostsee kauer politischen Kreise für vas deutsche Vi Dänemark und Norwegen kommt auch in der Moskauer Presse zum Ausdruck, die der deutschen Sache durch die Veröffentlichung von sämtlichen wichtigen Meldungen über die Ereignisse des Dienstags aus deutschen Quellen und durch die Wiedergabe des deutschen Memorandums im Wortlaut in vollem Maße gerecht wird. Belgien: Ein Aktivposten für Deutschland Die belgische Presse widmet dem deutschen Vorgehen in Norwegen und Dänemark eingehende Betrachtungen. In den Kommentaren wird besonders auf die ungeheure Schnelligkeit der deutschen Aktion und auf die Unfähigkeit der Westmächte hingewiesen, sie zu verhindern. Nach der Anlegung von Minenfeldern durch die Alliierten sei mit der Möglichkeit einer deutschen Antwort in Gestalt der Besetzung Norwegens zu rechnen gewesen. Das führende Blatt„Vingtième Siécle“ schreibt u..: Die blitzartige Schnelligkeit der deutschen Aktion in Skandinavien wirft die Frage auf, zu welchem Endergebnis die von den Westmächten aufgespielte Karte führen wird. Der Dienstag war ohne Zweifel ein Aktivposten für Deutschland.„Pays Réel“, schreibt, Präzision und Geschwindigkeit der deutschen Aktion waren unglaublich. Man müsse sich fragen, wo denn die englische Flotte gewesen sei, als Deutschland seine Aktion durchgeführt habe. Tatsache sei jedenfalls, daß eine enorme deutsche Flotte trotz der Minen, trotz der englischen Flotte bei Nacht vor der Nase der britischen Admirale habe vorbeifahren und beim Morgengrauen die norwegischen Häfen habe besetzen können. Hitler habe wieder einmal den Beweis seiner Ueberlegenheit erbracht, sobald es sich darum handele, zu entscheiden. „Volk en Staat“ weist darauf hin, daß der deutschen Besetzung die Schändung der norwegischen Neutralität durch die Westmächte vorausgegangen sei. Madrid: Noch niemand erkennt die Tragweite Die Madrider Blätter heben die strategische Bedeutung der deutschen Maßnahmen hervor.„Informaciones“ schreibt, durch die Besetzung der dänischen und norwegischen Häfen kontrolliere Deutschland nicht nur die Ostsee, sondern auch alle Schiffahrtsstraßen in der Nordsee bis zum Eismeer. Die britischen Blockademöglichkeiten verringerten sich täglich. Das Blatt betont, daß die deutsche Gegenaktion durch die Minenlegung der Engländer in den skandinavischen Gewässern ausgelöst worden sei.„Alcazar“ erklärt, zur jetzigen Entwicklung habe der Wankelmut der nordischen Länder viel beigetragen. Dänemark habe im Gegensatz zu Norwegen das bessere Los gewählt. Die Zeitung„Madrid“ schreibt, die britische Begeisterung über die völkerrechtswidrige Minenlegung habe ein jähes Ende gefunden. Die Aufgabe des letzten Restes des internationalen Rechts durch die Plutokratien habe Deutschland herausgefordert. Seine Antwort sei wie ein Blitz aus heiterem Himmel erfolgt. Noch niemand erkenne die Tragweite. Enttäuschung in Newyork über die Westmächte Die Newyorker Presse setzt, ihre Berichterstattung droben in den zweimotorigen Kampfmaschinen die ihnen gestellte Aufgabe mit aller Gründlichkeit anfassen und erfüllen werden. Stunden später herrscht in der Befehlsstelle einige Aufregung. Die Uhr zeigt die fünfte Nachmittagsstunde an. Jetzt müßten weit oben im Norden die eingesetzten Flugzeuge die feindlichen Schiffe erreicht haben. Jetzt in diesen Minuten müßten die Bomben auf die feindlichen Flotteneinheiten niedersausen und Tod und Verderben bringen. Kurz nach 17 Uhr trifft die erste Funkmeldung von einem der deutschen Flugzeuge ein; in kurzen Abständen laufen weitere Meldungen ein. Die Maschinen sind sämtlich wieder auf Heimatkurs, und es ist kaum eine Besatzung, die nicht Angriffserfolge melden kann. Bereits die kurzen Funkmeldungen besagen, daß der Einsatz wiederum zu einem großen Erfolge geworden ist, den die Herren in London als weitere bittere Pille an diesem Tage zu schlucken haben. Schon früher als erwartet, jagt das erste der zurückkehrenden Flugzeuge in steiler Kurve um den Platz und landet. Nach und nach folgen die anderen. Die Berichte der Besatzung bestätigen die gehegten Erwartungen voll und ganz..66n Li, I. JTaben 5; Westlich von Bergen stießen die in großer Höhe anfliegenden Kampfflugzeuge auf den Feind. Der Feind fuhr beim Auftauchen der Flugzeuge sofort Zickzackkurs und schoß wie wild mit der Flak. Zwei Feldwebel erzählen begeistert, daß sie sich einen Kreuzer vorgeknöpft hatten und ihm zunächst einen schweren Brocken vor den Bug warfen, während der zweite ziemlich mittschiffs aufschlug. Eine riesige Rauchwolke brach aus dem Mittelschiff und blieb noch lange als brennendes Fanal über dem getroffenen Schiff stehen. Feindliches Transportschiff mittschiffs getrossen Ein Leutnant erzählt, daß ein ganz großer Brocken nur dadurch entkam, daß sich im Augenblick des Anfluges eine dichte Wolkenschicht zwischen Flugzeug und Ziel schob. Dafür konnte man einem anderen Fahrzeug eine Bombe aufs Deck werfen. Wie der Bordwart beobachtete, hatte die Bombe gut gesessen. Von fast allen Flugzeugen wurde ein größeres Kriegsschiff gesehen, daß mittschiffs brannte und bewegungslos in einem riesigen Oelfleck lag. Große Freude ruft die Erfolgsmeldung eines Feldwebels hervor, der berichtete, daß er ein inmitten der feindlichen Flotteneinheit fahrendes großes Transportschiff, wahrscheinlich einen Truppentransport, mit zwei Bomben angegriffen habe. Der erste Wurf ging daneben, aber der zweite saß. Der Funker des Flugzeuges sah unmittelbar nach dem Einschlag einen Brand ausbrechen. Trotz heftiger Flakabwehr durch die Kriegsschiffe hatte sich der Feldwebel mit aller Sorgfalt des großen„Eimers“ angengmmen. Als kurz vor dem Dunkelwerden auch die beiden letzten noch ausstehenden Flugzeuge zurückkehrten und die Besatzungen ihre Berichte gemacht hatten, weiß man, daß das Kampfgeschwader wieder an einem großen Erfolg beteiligt ist und die britische Flotte durch viele schwere Treffer auf größere und kleinere Einheiten eine neuen vernichtenden Schlag erhalten hat. Eines der großen Schlachtschiffe' bekam, wie eine Flugzeugbesatzung berichtete, einen schweren Treffer auf die Bordwand oder hart daneben. Die Flieger beobachteten starke Rauchentwicklung und Absacken des Schiffes nach achtern als Wirkung des Treffers. Die Britenschiffe haben erneut erfahren müssen, daß Deutschlands Kampfflugzeuge überraschend und mit allergrößter Wucht zuschlagen, wenn die Stunde des Einsatzes für sie gekommen ist. Albert Klapprott. Wir breusenden=Wiverstane der Den Unsere Fliegerbomben haben gesessen über den überwältigenden Erfoig der deutschen Streitdie Sonne durch die Wolken und läßt das Wasser in Millionen Reflexen glitzern und gleißen. In seiner ganzen Schönheit liegt das norwegische Land mit seinen dunklen Fjorden, gletscherbedeckten Felsen und Bergen, sprudelnden und springenden Wasserfällen und den winzig kleinen Landhäusern unter uns. Mit Höchstgeschwindigkeit geht es nun unserem Ziele entgegen. Es ist ein befestigter Stützpunkt südlich Oslos, auf einem felsenartigen Eiland in einer Enge des Oslo=Fjordes, der unseren Seestreitkräften den Weg zur Stadt zu versperren versucht. Den Widerstand. der hier geleistet wird, müssen wir mit Waffengewalt brechen. Die kleine Insel in den vielen Wasserstraßen zu finden, ist aber nicht leicht. Doch bald liegt der Oslo=Fjord vor uns. Jetzt sehen wir auch die Festungsanlagen, die zwischen zwei Höhen eingebettet liegen. Und nun greifen wir an. Anser Flugzeug jagt dicht über die Höhe, wird über der Festung bis auf vierzig Meter heruntergedrückt, so daß die Kasematten und Geschütze greifbar nahe scheinen, und dann fallen die Bomben. Wir sehen es unten aufblitzen, und die Sprengstücke fliegen bis zu uns herauf. Wir sind von heftigem Flakfeuer empfanaen worden, und rings um uns krevieren die Geschosse. Unsere Kabine ist von Pulvergeruch erfüllt. Nün aber raus aus diesem Herenkessel. Steil wird das Flugzeug hochgezogen, und dann aeht es über die andere Höhe hinweg. Die Bomben haben gesessen. So greift ein Flugzeug nach dem anderen an. Heller Feuerschein und starke Rauchentwicklung zeugen von der vernichtenden Wirkung der Bomben. Wieder über dem Oslo=Fjord, bietet sich uns dann ein schönes Bild. Deutsche Seestreitkräfte ziehen dort unten in Kiellinie ihre Bahn. Wir haben diesen Kriegsschiffen den Weg nach Osla freigemacht. Ihre drohenden Geschütze, die wir dentlich erkennen können, werden leicht den restlichen Widerstand der Festung brechen.— Sie haben ihn gebrochen. Seidat. Bald sind wir über dem weißen Wasser des Skager= Starker Kursfall der englischen Staatspapiere raks. Regenschauer und Böen treiben ihr Sviel mit Auf die Nachricht von den deutschen Maßnahmen in Skanunserem Flugzeug. Nebelfetzen jagen an den Scheiben dingvien datten die englischen Staatspapiere an der Effekvorbei. Es ist kein schönes Wetter. Dann liegt die tenbörse in Amsterdam am Dienstag einen starken Kursnorwegische Küste vor uns. Im selben Augenblick bricht sas zu verzeichnen. dnb 10. Abril.(P..) Seit den frühen Morgenstunden herrscht auf unserem Flugplatz ein Betrieb, wie wir ihn bisher noch nicht kannten. In Minuten Abständen startet seit dem ersten Morgengrauen Flugzeug auf Flugzeug. Diesmal geht es nicht nach England. Heute gilt es, blitzartig alle militärisch wichtigen Punkte Dänemarks und Norwegens bis zum hohen Norden hinauf durch deutsche Truppen zu besetzen. Der Führer hat beschlossen, den Kriegsausweitungsplänen der Westmächte im Norden ein für allemal ein Ende zu bereiten. Gegen Mittag kehren die ersten Flugzeuge nach Erfüllung ihres Auftrages zurück. Sofort werden die Flugzeuge wieder klargemacht. In der Pause bis zum nächsten Start erzählen die Flieger von ihren Landungen auf dänischen und norwegischen Flugplätzen, wie sie hier noch leichten Widerstand brechen mußten und dort von der Bevölkerung freudig begrüßt wurden. Auch die Jagdflieger haben ihren großen Tag. Sie sind heute unermüdlich in der Luft und wachen an der Küste und in der Deutschen Bucht, daß der planmäßige Ablauf der deutschen Maßnahme nicht durch feindliche Kampfflugzeuge gestört wird. Während Oslo sich bereits ergeben hat, leisten noch Befestigungen südlich der Stadt Widerstand. Diesen zu brechen, war der Auftrag, den unsere Staffel am frühen Nachmittag erhielt. Ueber Dänemark geht es dem Ziel entgegen. Wir fliegen sehr niedrig und haben bei unserem langen Weg Ruhe und Zeit genug, das Leben und Treiben unter uns zu beobachten. Doch bald hinter der deutschen Grenze rollen endlose Wagenkolonnen auf der Landstraße. Das müssen bereits unsere Truppen sein, die den ihnen angewiesenen Zielen zustreben. Wieder einmal ist der gigantische Apparat der deutschen Wehrmacht in Bewegung gesetzt. Was das bedeutet, haben wir in Polen gezeigt; auch Frankreich und England werden ihn noch weiterhin zu spüren bekommen rucken der deutschen Truppen in Dänemark setzung der wichtigsten strategischen Punkte Norwegens unter der Londoner Bevölkerung große Bestürzung und Niedergeschlagenheit herrsche. Die englische Oeffentlichkeit, habe mit derartigen Folgen des„Coups der Alliierten“ nicht gerechnet. Man empfindet dort allgemein einiges Unbehagen darüber, daß das Anlegen von Minenfeldern an der norwegischen Küste durch die Westmächte eine derartige Lawine losgelöst habe.„Der „Nieuwe Rotterdamsche Courant“ betont, daß die Stimmung des englischen Publikums, das durch die neue Lage völlig überrascht worden sei, sehr niedergeschlagen und unbehaglich sei. Man könne sich auch dem Eindruck nicht entziehen, daß man sich diese Entwicklung selbst zuzuschreiben habe und daß man durch die Auslegung von Minenfeldern vor den norwegischen Küsten eine Lawine entfesselt habe. Einen schwachen Trost stelle es angesichts der Sachlage dar, daß man die Hoffnung habe, in den Norwegern Bundesgenossen zu finden, wie man sie lange gesucht habe. Jedenfalls werde überall in England Entschlossenheit darüber zum Ausdruck gebracht, daß man den Norwegern so weitgehend wie möglich militärische Hilfe zuteil werden lassen müsse. Rom, 10. April. Der ungeheure Eindruck, den die blitzartige Vernichtung der englisch=französischen Pläne gegen Skandinavien in London und Paris hervorgerufen hat, wird am Mittwoch in italienischen politischen Kreisen wie in der Presse lebhaft unterstrichen.„Messaggero" stellt fest, daß diese Dinge wie ein Alpdruck auf der französischen Stimmung lasten. Diese Wirkung sei um so lebhafter, als noch am Dienstag die Pariser Morgenzeitungen die englisch=französische Minensperre in norwegischen Hoheitsgewässern in den höchsten Tönen als einen schweren Schlag gegen Deutschland verherrlicht hätten. Wichtig für alle Verkehrsteilnehmer! Beseitigung der strafrechtlichen Sonderstellung des„Berufsfahrers“— Erweiteter Kampf gegen die Flucht nach einem Verkehrsunfall dnb Berlin, 10. April. Der Ministerrat für die Reichsverteidigung hat auf Vorschlag des Reichsministers der Justiz eine Verordnung zur Aenderung des Strafrechtes vom 2. April 1940(Rgbl. I S. 62) erlassen. Sie beseitigt zunächst die strafrechtliche Sonderbehandlung der von einem„Berufsfahrer“ fahrlässig verschuldeten Körperverletzungen, die bisher mit erhöhter Strafe bedroht und— im Gegensatz zu sonstigen leichten vorsätzlichen und fahrlässigen Körperbeschädigungen— stets von Amts wegen verfolgt wurden. Die Unterscheidung zwischen Berufsfahrern und Nitchberufsfahrern ist heute nicht mehr zeitgemäß. Sie hat vielfach eine unberechtigte Schlechterstellung des Berufsfahrers gegenüber dem sogenannten Herrenfahrer zur Folge. Jeder Kraftwagenführer erhält heute die gleiche Ausbildung, er übernimmt mit dem Führen eines Kraftwagens die gleiche Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft, einerlei, ob er Berufs= oder Herrenfahrer ist. Daher müssen, sich bei Pflichtverletzungen im Straßenverkehr grundsätzlich für beide auch die gleichen Folgen ergeben. Körperverletzungen sollen deshalb künftig bei Berufs= und Herrenfahrern nach den gleichen Maßstäben verfolgt werden. Im allgemeinen wird die Strafverfolgung von Amts wegen bestehen, so insbesondere bei Trunkenheit am Steuer, bei einschlägigen ernsteren Vorstrafen, bei besonders niedriger Gesinnung oder bei Erregung der Oeffentlichkeit. Die Verordnung erweitert ferner die Strafvorschriften gegen die Flucht bei Verkehrsunfällen. Während bisher nur der Kraftfahrer bestraft wurde, der es unternahm, sich nach einem von ihm verschuldeten Unfall der Verantwortung durch die Flucht zu entziehen, wird jetzt jeder Verkehrsteilnehmer mit Strafe bedroht, der möglicherweise zu einem Unfall beigetragen hat und näheren Feststellungen vorsätzlich durch Flucht zu entgehen trachtet. Die Strafdrohung richtet sich daher künftig z. B. auch gegen Lenker von Pferdegespannen, Radfahrer und Fußgänger. Wegen Flucht bei Verkehrsunfällen wird entgegen der bisherigen Regelung auch derjenige bestraft werden, der zwar seinen Namen und seine Fahrzeugnummer feststellen läßt, sich aber der Blutprobe auf Alkohol oder der Nachprüfung des Zustandes seines Fahrzeuges durch die Flucht entzieht. Die bis jetzt bestandene Möglichkeit, durch Meldung bei der Polizei an dem dem Unfall folgenden Tage der Strafe wegen Führerflucht zu entgehen, ist beseitigt worden. Die ungleichen Strafen selbst sind, da sich die früheren Strafdrohungen als unzureichend erwiesen haben, verschärft worden. Als Strafen stehen künftig Gefängnis bis zu zwei Jahren, Haft und Geldstrafen bis zu 10000 RM. allein oder miteinander zur Verfügung, in besonders schweren Fällen soll Gefängnis nicht unter sechs Monaten oder Zuchthaus verhängt werden. e frischer desto besser!*) ATIKAN 5 Weitere politische Nachrichten auf Seite 5 Hauptschriftleiter: Dr. Paul Dierichs(im Felde), Stellvertretender Hauptschriftleiter: Dr. Josef Schwermann. Verantwortliche Schriftleiter: Politik: Rudolf Foest, Bochumer Teil: Hans Schulte, Kulturpolitik u. Unterhaltung: Dr. Josef Schwermann, Kunst und Wissen: Kurt Dörnemann(im Felde), i. V. Dr. Josef Schwermann, Unpolitische Nachrichten: Eko van Mark. Sport: Hans Hornberg(im Felde), 1. V. Hans Schulte Wirtschaft u. Provinz: Georg Schemmerling, Gerichtsdienst u. Briefkasten: Max Flegel, Nachbargebiet u. Stadtteile: Erika Scheidt. Berliner Schriftleitung: Michael Haupt. Verlag und Druck: Laupenmühlen& Dierichs. Verantwortlich für den Anzeigenteil: Kurt Scholz. Zur Zeit ist Anzeigen=Preisliste Nr. 10 gültig. Nachlaßstaffel B. Richtiger Feuchtigkeitsgehalt einer Cigarette ist nicht nur ausschlaggebend für den guten Geschmack, sondern auch für die Bekömmlichkeit. Bewahren Sie also Ihre Cigaretten kühl auf! Nr. 85 Bochumer Anzeiger Donnerstag, 11. April 1940 Sonst, wenn wir morgens mit unserem Ruhrerpreß I. Gauhauptstadt fahren, herrscht Schweigen im AbIV.* Die meisten denken an die unmittelbar vor ihnen te#t. de Arbeit. Manche haben sich, soweit sie verte#* Natur ist und besonderer Ueberlegung bedarf, Wic“““„hrend eines kurzen Aufwachens in der Nacht von beschäftigt. Man fährt langsam auf der Woge Traumes an die Oberfläche des Bewußtseins, in die finstere Fensterhöhle und auf einmal zeigt zur Töjung einer Aufgabe, vor der man Abend vorber noch ratlos gestanden hat. Aber in diesen Tagen war das Schweigen gebrochen, illen Mitfahrenden war es, als hätten sie sich plötzlich neue als Kinder eines Volkes entdeckt. Einer reicht dem anderen das Zeitungsblatt, mehrere beugen Teich darüber, staunen und wundern sich und alle empfinden verstärkt das Gefühl unbedingten Vertrauens in die zielsichere deutsche Führung und sind Stolz auf die unerhörten Leistungen unserer Einer erzählt, wie er einmal mit seinem Gesangin Kopenhagen war und wie sie im„Tivoli“ ein Konzert gegeben haben, das von den Einheimischen mit Beifall aufgenommen wurde. Ein älterer Herr Probert sich an ein dänisches Evevaar, das er am Bodensee kennenlernte. Er hat sich damals sehr geüber die Art, wie die Fremden die Schönheit bieser deutschen Landschaft rühmten. Nur die junge Frau in der Ecke beteiligt sich nicht an der Unterhaltung. Sie lächelt nur dann und wann ein wenig versonnen Jäckchen. Sie weiß: Bochumer Grünanlagen im bunten Schmuck strickt dabei eifrig an einem Arbeit an diesem kleinen Gewand, das vielleicht dem kommenden Erstling wohlige Wärme spenden soll, ist nicht minder wichtig als das, die Männer tun. Ja, vielleicht empfindet sie sogar in dieser geschichtlichen Stunde, daß diese arbeit nur von ihrem Tun her ihren letzten Sinn exhält. Denn alles, was wir tun, das tun wir ja für die Zukunft unseres Volkes. v. M. Den Arbeitskameraden gerettet Die Hütten= und Walzwerksberufsgenossenschaft in Essen sprach dem Bohrer Wilhelm Maczai in Bochum ihre Anerkennung aus und ließ ihm eine Geldber#ynung aushändigen. Maczai hatte durch geistesgegenwärtiges Verhalten einen Arbeitskameraden bei einem Unfall in der Achsendreherei des Bochumer Vereins vor schweren gesundheitlichen Schäden bewahrt. nsg. Einbrecher erbeutete über 1000 RM. Einbruch in ein Lebensmittelgeschäft der Nacht zum 7. April wurde in ein Lebensmittelgeschäft an der Spichernstraße eingebrochen. Der Täter schnitt die Klingelleitung durch, öffnete die Ladentür mit einem Nachschlüssel und stahl eine schwarze 20X25 Zentimeter groß, mit etwa 1100 RM. und die ersten violetten Blüten des Zwergrhododendrons(rechts) entzücken Stadtparkes die Spaziergänger. beiten Rlächen, Ve, ichagergan ziehen, betzeg, un ein— seine frohes Gewand angegogen„„Tausende gologlänzende Osterblumen, Osterluzei und Marzbecher genannt, leuchten aus dem frischen Grün der Grasnarbe hervor und künden vom Auferstehen der Natur. Vereinzelt und in Bündeln zieren sie den Anger. Einst da und dort gepflanzt auf Gräbern, die seit Jahrzehnten eingeebnet sind, haben sie sich von selbst vermehrt und erfreuen das Auge des stillen Spaziergängers, der im Ostpark an der Wittener Straße Erholung sucht.„So vietet der alte Friedhof auch jetzt wieder einen Anblick wie keine zweite Stätte in Bochum. Die goldgelben Schleier der Fr Freude und köstliche Bilder bieten Frühlingszeit Bochums Stadtpark, Erstaunen gesetzt. Freiherr von ht, aber es war seinen Ausfühdaß es für die=Boot=Besatzuniten gab. Sie taten ihre Pflicht von Freiherr von Forstner ge28“ war es— brachte es der englischen Truppen zur Westitlastung der belgischen Festung waren um drei Wochen verschoIhre Hilfe kam zu spät. Die sich ergeben. Turch ein deutsches UDardanellen auftauchte und den EngSchiffsverluste zufügte, wurde KonstanGeneralfeldmarschall von Hindenburg bezeichnete diese Tat, die von dem=Boot=Kommandanten Hersing vollbracht wurde, als die kriegsentscheidendste Tat des Weltkrieges. Denn sie nahm den Engländern die Möglichkeit, 318 000 gister=Tonnen Schiffsraum, die in den Häfen des Schwarzen Meeres auf Abruf warteten, für ihre Zwecke zu verwenden. 5000 Meilen, also fast 10000 Kilometer, hatte das=Boot zurückgelegt. Das war eine Leistung. Den Rekord hielt ein deutsches=Boot mit 7800 Meilen, das bis nach Kapstadt in Transvaal gekommen war. Nach Beendigung des Krieges wurde Freiherr von Forstner von den Engländern zum Tode verurteilt. Sie verlangten seine Auslieferung. Aber er tat ihnen diesen Gefallen nicht, sondern ging nach Holland, wo er sich, wie er selbst erzählte, mit dem Verkauf von Haarnadeln und Schnürsenkeln recht und schlecht durchs Leben schlug. Er war einfach nicht unterzukriegen. Was den an sich hörenswerten Vortrag so interessant machte, das war die Art, wie Freiherr von Forstner über seine Fahrten gegen England zu berichten wußte. Es war kein Vortrag, sondern mehr, eine Plauderei, die Humor und dazu auch das berühmte Körnchen Salz hatte, das dem Ganzen die richtige Würze gab. Lichtbilder erläuterten in anschaulicher Weise das Wort des Redners, dem mit herzlichen Beifall gedankt wurde. anlagen und auch die gärtnerisch zum größten Teile so ausgestalteten Lochumer PPriedhöse, * Blumen ourch den Rasenteppich ans Licht brechen die Knospen der Büsche und Sträucher auf und enthullen die ersten zarten, farbigen Blüten, deren Anblick uns jedesmal wieder wie ein holdes Wunder der Natur vorkommt. Jum;.untt zurz Zu den schönsten Anlagen Bochums rechnet durch seinen alten Baumbestand und überhaupt seine Pflander alte Friedhof am Lohberg. Mehr mehr nimmt er die Gestalt eines Parkes an. Zwar haben die Reihen der Ulmen eine starke Lichtung erfahren, da die Ulmenkrankheit gerade die mächtigsten Bäume befiel, doch hat man die ausgefeilten Alleen schön drängen sich der Sonne, ner vor der Gefolgschaft der SchlegelScharpenseel=Brauetei=au! achmittag zu, den Freiherr von Forstner zu die Tatsache, daß die Marine in treuer Waffenbriherschaft mit den anderen Wehrmachtteilen an der Verteidigung der deutschen Heimat wirken darf. Im Weltkriege war es anders. Da operierten Armee und Marine ohne gegenseitige Fühlungnahme. Das =voor war emn veriährgfeger Isgung. Es muchregglig Freiherr von Forstner vor einer der erfolgreichsten tragsneg# Weltkrieges, sprach im in#### des Deutschen VolksbilFreiherr von Forstner =Boot=Kommandanten des Rahmen einer Vortragsfolge dungswerkes am Mittwoch nachmittag schaft der Schlegel=Scharpenseel=Brauerei AG. über seine Erlebnisse im Weltkrieg. Zu den Gästen gehörte Oberstleutnant Blümel mit seinem Mitarbeiterstab. 1, Bgg, war ein Schiff achter Lo Gefolgschaftsführer Generaldirektor Dr. Höbelbaus die Achtung erst erkämpfen.„Als, die ersten Stzotge eab einen Einblick in die Organisation des Feierabend= zemeldet wurden, da wirkten sie wie eine Offenbarung. werkes seines Betriebes, das, wie er ausführte, den Die.Boote wurden aus ihrer Vorpostenstellung, die ausschließlichen Zweck hat, die Gefolgschaftsmitglieder sie bis dahin der Deutschen Bucht innegehabt hatten, aus dem Altag emvorzureißen, sie an den Gitern des entlasen. Sißewpger, Vesl, enz Herte Welkeieg wissen, kulturellen Lebens teilhaben au kassen und ihnen die Haße,über. zscher.Boote den Feindbundmächten, Größe der Heimotumfange traf das für diesen Vor= insbesondere aber England, viel zu schaffen gemacht, „Halt, wer da—!“ Wie zu Granit erstarrt stehe ich. Sämtliche. Mög: lichkeiten überschlagen sich in dem fieberhaft arbeitenden Ich fühle instinktiv, wie jetzt die Entscheidung fallen muß. Wie zum Sprung beuge ich mich vor. Ich bin zu allem entschlossen!.,„..u, Da prescht ein schwarzer Schatten von der Seite heran. fühle ich einen mächtigen Stoß an den Beinen. Im nächsten Augenblick lache ich hellauf; denn ich hatte dem nächtlichen Angriff des Schafbockes vom Kantinenwirt standgehalten... * Ihr habt wohl neulich von dem englischen Gefreiten Dillon gelesen, der als großmäuliger Heimkrieger angeregt hat, der englische Rundfunk möge deutschen Sprachunterricht geben, damit die Tommys sich beim Einmarsch in Deutschland leichter verständigen könnten. Die deutschen Blätter, die spaßeshalber von dem Wunsche Dieser Geist ist unsere stärkste Waffe, mit ihm sind wir unüberwindlich,„und wenn die Welt voll Teufel wär..“ „Ein Bock greift an“ Ein Kamerad brachte mir eine Frontzeitung mit der Bitte, in unserer„BA.“=Feldpost einen kleinen Erlebnisbericht daraus abzudrucken, was hier mit Vergnügen geschieht. Wer dieses Pflänzchen der, Gattzung„Bunkerflax schon kennt, wird um freundliche Nüchsicht gebeten, es gibt aber sicher noch eine raden, die das nette Geschichtchen noch nicht gehört „Posten D III fertig zur Ablösung“—„In Ordnung.“ Ich schiebe los. Junge, war das finster! Petrus hatte bestimmt totale Verdunkelung angeordnet. Man kann aber auch die sprichwörtliche Hand vor Augen nicht sehen. Vorsichtig stolpere ich zum Ablösungsort. Endlich bin ich „Posten D III zur Ablösung zur Stelle!“ „Keine Vorkommnisse!" Wenige Augenblicke später bin ich allein. Ich hatte meinen zweistündigen„Verdunkelungsmarsch" angetreten. Gespannt lausche ich nach allen Seiten. Da— was war das? Schritte— ganz schnelle Ich versuche die Dunkelheit mit den Augen zu durchbohren. Da wieder—— alse e Sersecden, B8. Feäise di. Secheshrch noch einmal durch den Mund der Front an ihre selbstverständliche— und wie gesagt, gern geübte— Pflicht erinnert wird. Kamerad Simba schickt uns dazu aus dem Westen ein Gedicht, in dem er eingangs an den üblichen Frühjahrsputz erinnert, bei dem ja gewohnterweise auch immer„viel Altes ausrangiert" wird. Er „Dazu nun wird in diesem Fall ganz eifrig umgegraben,] denn heuer will der Feldmarschall was ganz Besond'res haben. Metallisch führt so mancher Rest ein gänzlich unnütz Leben.] Das wollen wir zum Wiegenfest dem Führer übergeben. Im Haushalt raubt's oft nur den Platz, schluckt Staub in mancher Ecke] Und ist vereint ein großer Schatz für kriegeswicht'ge Zwecke. Mit Kupfer. Messing, Bronze, Blei, Neusilber, Zinn und Nickel. Da fassen wir die Kriegspartei All=Judas fest beim Wickel! „Die Heimat reicht der Front die Hand!" Das woll'n beweisen alle Drum sammeln wir in Stadt und Land nun fleißig die Metalle! Der Führer soll daraus ersehn, daß wir in aller Stärke] Und voll Vertrauen alle stehn zu ihm und seinem Werke!" stehen werde. Wir daheim wollen einmal kleinmütig aufrichten. i, dafür ist .=Artl.=Gefreiten Otto eund richtete Verzendes§ an kriegswichtigen Das soll ein Wort sein, Simba. uns immer wieder, wenn wir je ei werden sollten, an Eurer tapferen Haltung Wie deutsche Soldaten denken und handeln, zuch, das Schreiben, des Mar.=Artl.=Gefreiten Zeschner, eines Bergmannes von Jinz#ud, einen Bochumer Freund rachtere, ein glangenber, Zeugvis. Seine Firma, oatte aus guten rcu Grunden für ihn ein Reklamationsgesuch eingereicht, dem wohl auch stattgegeben worden wäre, wenn Teschner sich nicht heftig dagegen gewehrt hätte. Er will auf =Wacht gegen England“ vleiben und hat das auch durchesetzt. Dafür bedankt er sich:„.. Es wird für Euch „Denn wir fahren gegen Engelland.“ Matr.=Gefreiter Sontowski und seine Kameraden Bochumer Jungen im Westen gesetzt.„Darux bedankt er sich:...g 12 bigr bleibe. in der Heimat kein Schaden sein jwaß icn vier bleibe, Peoierung und Preise hekanntlich in allem, was Handelserlaubnis auf drei Jahre entzogen Deutschland betrifft, schamlos belogen werden, würden Personal=Nachrichten schon die Augen aufgehen, wenn sie nur einmal einen Blick in deutsche Soldatenbriefe werfen könnten. Da ist nichts gekünstelt und nichts bestellt, da spricht das Herz des einfachen Mannes, der weiß, worum es in diesem Krieg geht, der genau weiß, daß die Niederlage des Reiches auch seinen eigenen persönlichen Untergang bedeuten würde und der darum für die stumpfe ausländische Propaganda nur ein mitleidiges Lächeln hat. Ein Blick in unsere Feldpostmappe lehrt das in der überzeugendsten Weise. Ist manchmal die Feder auch ungewandt, so schadet das nichts, der harte Kampfwille und der trotzige Humor treten immer in voller Klarheit hervor und darauf allein kommt es an. Wir können heute nur wenig von dem veröffentlichen, was sich inzwischen in der Mappe wieder angesammelt hat. So danken wir hier Gefr. Huckauf, der bei der schweren Flak dient, für sein Lied, in dem er u. a. sagt: „Und kommt uns der Feind vor die Dann aibt es ein höllisches Spiel Wir öffnen zur Höll' ihm die Tore, Der Sieg, der ist unser Ziel.“ Er schildert ferner in einer kleinen Skizze ein lustiges Erlebnis, von dem wir hoffen, daß wir es in der „Sroptausinunn auf Kosten des Tieseramen Der Knappschaftsbeamte a D. Wilhelm Kraus, Kortumstraße 46, feiert heute bei bester Gesundheit seinen 70. Geburtstag. Der Pensionär Wilhelm Kraus, Bochum, Kortumstraße 46, feiert heute seihen 70. Geburtstag in körperlicher und gesstiger Frische. Er ist seit langem Bezieber des„BA“. Bilder aus den Bochumer Gerichtssäten ** 2 MARYLAN ein feststehender Begriff erfolgreicher Kosmetik * * K K K Die Bochumer Strafkammer leuchtete am Mittwoch während einer bis in den Spätnachmittag dauernden Verhandlung gegen den Angeklagten Hans A. aus Wattenscheid in ein übles geschäftliches Treiben, welches zeigte, daß dieser Mann es verstanden hatte, in betrügerischer Weise einen Großhandel mit Lebensmitteln(Geflügel, Käse, Speck usw.) auf Kosten der Lieferfirmen aufzuziehen. Auch eine schwere Privaturkundenfälschung wurde ihm zur Last gelegt. Er hatte eine Postquittung gefälscht, um darzutun, daß er die fragliche Rechnung, deretwegen er gepfändet werden sollte, bereits bezahlt hatte. Obgleich ihm geschäftliche Gerissenheit nicht abgesprochen werden kann, obwohl er auch ein gewisses Geschick und Fleiß entwickelt hat, so fehlten ihm für den Beruf des Großkaufmanns oder Großhändlers alle anderen Vorbedingungen, wie Geldmittel, kaufmännische Vorbildung und vor allem die Ehrlichkeit im Handel und Wandel, die das Wappenschild jedes ehrbaren Kaufmanns sein müssen. So trieb er sein Geschäft auf Kosten der Lieferanten Als diese nicht zu ihrem Gelde kommen konnten, als sie sich von ihm, der schon zweimal den Offenbarungseid geleistet hatte, bitter getäuscht sahen, überantworteten sie diesen„Großkaufmann" schließlich der Staatsanwaltschaft. Besonders im Lebensmittelgeschäft bleiben Rückschläge nicht aus, das konnte ihm zugute gerechnet werden. Eine Schwester steckte auch eine Summe Geldes in des Bruders Unternehmungen. In der Vergangenheit hatte er als Geschäftsteilhaber auch einen Invaliden, der ihm seine Ersparnisse anvertraute. Dieser arme Mann nahm sich das Leben, als er erfahren mußte, daß auch sein Geld verloren war und daß A. rumme Wege ging, indem A. z. B. Lieferwagen weiterlieferten. Nachher aber mußten sie erfahren, daß es dem Besteller nicht möglich war, zu bezahlen, als der Kredit auf vierstellige Ziffern angewachsen Das Gericht hielt für erwiesen, daß der Angeklagte nach einem einheitlichen Vorsatz handelte, da er bereits wegen Betrugs und Unterschlagung vorbestraft war und daher genügend gewarnt sein mußte. Für die Verwerflichkeit seines Gebarens scheine der Angeklagte heute noch nicht die notwendige Erkenntnis zu besitzen. Solcherlei Geschäftemacher seien ein Krebsschaden für den ganzen angesehenen Kaufmannsstand. Wenn das Gericht ihm trotzdem noch einmal mildernde Umstände nicht versagte, so nur desund geistiger Frische. Er ist seit langem Bezieber Bochumer Veranstaltungen Dr. Colin Roß spricht in Bochum Die Verwaltungsakademie Industriebezirk eröffnet die Sondervortragsreihe des Sommersemesters 1940 mit einem össentlichen Vortrage des Schriftstellers Dr. Colin Ro## (München) über das Thema„Die westliche Hemisphäre und die Welt“. Der Vortrag findet bei freiem Eintritt in Bochum im großen Saal des Parkhauses(Stadtpark) am Sonntag, 14. April, 11 Uhr, statt. Der Vortrag ist öffent10 und frei. 6; gacsten Golin Bo; Wandertrieb und Entdeckerfreuoe Vrearerg gglg# von seinen Vorfahren her im Blut, die sich scher einen Namen gemacht haben. Dem Fünfjährigen siel ein geographischer Atlas in die Hände, und sein zutünf. erlaubnis für drei Jahre. Der Haftbefehl wurde aufrechterhalten. nächsten Zeit an anderer Stelle unseres Blattes veröffentlichen können.„„ 5 Auch Soldat Wilhelm Hillemann hat uns mit einem Gedicht erfreut, das er als Prolog für einen Kameradschaftsabend verfaßte und in dem er die großartigen Leistungen unserer Wehrmacht besingt. Wir danken ferner für die gute Post den Kameraden Helmut Kammhorst, Hans Dirse. Heinrich Nalenz, Karl Kirchhoff von Stube 85... desgleichen den Feldwebeln Herzog und Itzeck und den Unteroffizieren P. Witza, J. Rahmann, E. Halbeisen, A. Meder, K. Westermann, I. Mülhause, P. Zwetz, K. Jekubik und J. Rösner. Obergefreiter Ferdinand Schmidt. Vielen Dank, wir geben noch Bescheid...„ 82## Euer GeGefreite Nieland und von Korff. Ener Ge; dicht wird in der nächsten„BA.“=Feldpost berücksichtigt Nun warten wir alle auf weitere gute Nachrichten von West und Nord. Die Heimat grüßt Euch durch Euren„BA.“=Feldpostboten Eko verpfändete, die ihm gar nicht mehr oder noch nicht gehörten, weil sie unbezahlt waren, und weil daher dritte Personen das Eigentumsrecht an den Wagen geltend machten. Die Lieferfirmen veranlaßte er zur Kreditgewährung, indem er kleine Lieferungen zunächst beglich, so daß ihm die Firmen Vertrauen schenkten und dem Sängerkreis Bochum Auf die Anregung des Sängerkreisführers Winand Kolfenbach in der letzten Jahreshauptversammlung, dem Aufruf des Bundesführers die Tat folgen zu lassen, haben schon eine Reihe von Vereinen Razzia in ihren Vereinsschränken gehalten, um Wettstreitpreise und Erinnerungsgaben der Metallspende des deutschen Volkes für den Führer zuzuführen. Dabei ist den Vereinen zu empfehlen, die bemerkenswertesten Teile ihrer Trophäen photographieren zu lassen und das Bild dem Ehrenbuch des Vereins einzufügen mit dem Vermerk„Abgegeben für die Metallspende zum Geburtstag des Führers im Kriegsjahr 1940“. Da die Sammlung schon am 20. April abgeschlossen sein muß, ist eine beschleunigte Sichtung und Abgabe erforderlich. Kein Verein darf und will zurückstehen in dieser für den siegreichen Ausgang des Krieges so bedeutungsvollen Sache! se I ssel eaute le, eichesch elgricd anihe.. Kriegsberichterstatter. Vom türkischen Heer ging es in die merikanische Revolutionsarmee. Zum Weltkrieg kehrte Colin Roß nach Deutschland zurück, wo er an allen Fronten socht. Nach Beendigung des Krieges trieb es ihn erneut nach Uebersee: Südamerika, USA., Afrika, Australien, Ostasien, Rußland, Indien, Südsee und erneut nach Amerika, vom„Pol bis Panama“, und wieder nach Ostasien und Indien. Ein aufgeschlossener, vorurteilsloser, groß Ven=Eidolionen Stadtteil Riemke Lustiger Abend des Fähnleins 13/67 Das Fähnlein 1367 und die Mädelexuprg., 56/67, ihren 15 Kindern leben noch fünf, die mit Enkeln und Urenkeln auss herzlichste gratulieren. fühStadtteil Weitmar Auf eine ununterbrochene 25jährige Tätigkeit beim ren iuiamimen am Sonhoxen Zjraße, einen lusigen Eltern= Bochuner. Peßein sgruchbicken. Dex Weitmar wieder zwei Pg. Stublmann, Stltrone Arbeitskameraden zurugongen#s sind dies Verkmeitter abend durch. Der Abend beginnt um 18 Uhr. In letter Zeit werden oft Abende solcher Art von den Bochumer DI.= Einbeiten durchgeführt. Sie dienen in erster Linie dazu, Elternhaus und Hitler=Jugend zu verbinden. Durch die Ausführung dieser Abende auch während der Kriegszeit soll die Kulturarbeit der HJ. gefördert und gestärkt werden. Ausgabe der Reichsverbilligungsscheine für Speisefette für den Zeitraum April Juni 1940 Die Ausgabe der Reichsverbilligungsscheine, erfolgt in den bisherigen Lehensmittelkarten=Ausgabestellen. des Eenährsgechsfteute(Fmöfag, nechme vereihrsein venipfangs..3, schif“'itel ergrisen werden magen, um der Sages satz. u. Schein selbst in Empfang nehmen oder ein empfangsberechtigtes Familienmitglied mit der Abholung beauftragen. Familienbuch und Lohnnachweise für die letzten drei Monate sind zur Einsichtnahme vorzulegen. Neuzugezogene haben sich durch den polizeilichen Anmeldeschein auszuweisen. Bezugsberechtigte Schwer= und Schwerstarbeiter erhalten für ihre Person auch den schein III. Der Stammabschnitt der Reichsbrot=, Fleischoder Fettkarte gilt als Nachweis. Damit die Abfertigung der Bezugshgggehtigtezg genge bindert und ohne, Andrang vonstattgn, Betz, uhr.—8. bis Stadtteil Hordel Schont die Grünanlagen! Immer wieder werden Klagen laut, daß in der letzten Zeit die Grünanlagen und der Fischteich von Kindern besucht werden, die sich nicht in Begleitung von Erwachsenen befinden und die Anlagen beschädigen. Da aber das Betreten des Heimes bzw. der Anlagen von Kindern, die nicht in Begleitung von Eltern sind, verboren ist, wird es Arbeitstangeraben„e Friedrich Hinz und Anreißer August König. Beide Inhilar zurden hau dar Merksverwaltung und ihren Mitempfindender Mensch, der„mit den Augen des Deutschen und dem Wissen des Kosmopoliten" unterwegs ist. So sieht Colin Roß die Welt. Der Ruf der Heimat folgt ihm selbst in die fernsten Winkel der Erde. Frau und Kinder nimmt er auf seinen Fahrten mit und ermöglicht das unmöglich Scheinende, auch in der Fremde wie in der Heimat zu leben. Diese Familie reist nicht wie andere, sie verlegt nur ihren Wohnsitz in ferne Länder, wo sie ihre Häuslichkeit sortsetzt. Nur die Lebensbedingungen ändern sich. So sieht Colin Roß die Welt nicht als Tourist, er betrachtet das Land nicht durch die Globetrotterbrille, sondern erlebt es als Mitbürger. Das ist eine der Erklärungen für seine großen Erfolge, für die Wahrheit und unbedingte Echtheit seiner Schilderungen. Es gibt keinen Erdteil, den er nicht durchwandert, kein Meer, das er nicht durchschifft hat. Mit einem klaren und scharfen Blick hat er ein umfassendes Weltbild in sich aufgenommen. Das ist es, was er in seinen Vorträgen übermittelt und durch die lebendige Art seiner Schilderung und die wundervollen, von ihm aufgenommenen Bilder persönlich und unmittelbar miterleben läßt. Der Liebe Freud und Leid ist der Programmtitel zum Konzert der Gesang=Vereinigung der Eisen= und Hüttenwerke am Sonntag im Schützenhof. Eine Chorkantate mit Sopransolo von Paul Gies kommt zur Uraufführung. Solistin ist die Kölner Sopranistin Elly Volkenrath. Aus der RS.=Frauenschaft— Deutsches Frauenwerk Donnerstag, 11. April bilare wurden von ver Wertov Lepuzzezz, und ihren Mit, Grtsgruppe Griesenbruch. 20 Uhr: Gemeinschaftsaben, arbeitern in der bsichen Aprissppurdee der Blankenstei= bei Lotz, Königstraße. Ueberreichung, der Frauenwertsnage. ein Stal erbrochen und daraus vier Rassekanin= Du rag, Lgrußtreistemint ge#chosfent in lenstolusen an dieser ner Straße ein chen gestohlen. Stal erbragen und draud vier Kaselaniu, Zugand“„Dde zimul. Zesclossen in Dlenstslsen an dieser Feierstunde teil.— Ortsgruppe Hunscheidtsfeld. 15 Uhr: Spielnachmittag der Kindergruppe in der Schillerschule, Königsallee.— Ortsgruppe Wiemelhausen. 15 Uhr: Kindergruppe in der Schule Wiemelhauser Straße. 20 Uhr: Zusammenkunft aller Frauen bei Höltermann, Markstraße.— Ortsgruppe Steinkuhl. 15 Uhr: Kindergruppe in der Schule Markstraße.— Weitmar=Nord. 15.30 Uhr: Gemeinschaftsnachmittag für alle Frauen im Gemeindehaus an der Hammer Straße. Es spricht Fräulein Gutjahr. Auch Nichtmitdem Nachbargeviel bindert und ohne Andrang Popenurg. Pgiz sihr.—5 Buchstaben=Eintenung ggxgesegg r 3½„ Uhr—8; 9½—10½ Uhr—K; 100—11½3 Uhr.—P; 11½ bis 12½ Uhr Qu, R. S. Sch. St; 12½—13 Uhr—3. Singewettstreit im Jungstamm IV/67 Am 6. April führte der Jungstamm IV167 auf dem Volkssportplatz einen Singewettstreit innerhalb der Fähnlein durch. Hierbei errang das Fähnlein 17/67 den ersten Preis. Bereits Im letzten Singewettsreit innerbalb des Jungbannes errang das Fähnlein 17/67 den dritten Preis. Stadt Wattenscheid Sommerarbeit des Jungbannes 300„ mer Straße. Es spricht Fräulein, Gutsahr. M Die Sommerarbeit des Jungvolks bringt wieder eine glieder, vor allem die Soldatenfrauen und=mütter sind us agh—: Besimmnungen u— ricten da= statiche Reide von Veranstaltungen, die zweitzsgs den Ex; berzich eingeladen.— Ortsgruppe Wetingr.Teite. 10 bis ch en, Seu müsen Am Ve.. unserer Binpse belecheg, werden.„Wie guzs N. 12 Uhr: aupergrupge, ur aparzg, gie,ense..35 F. uuit vict Mitei ergristen werden munen, um der Soce zausrer Da. Zusgmierz auf Aufegge,„ mitzelte, Jud u. 6. Gemeindedaus, I— Ortsgruvve, Hafiede Rienie. 1430.51s Abhilfe zu tun. falgende Reraustaltungen geplant: 14. April: Frübjahrs=Lei= 17 Uhr: Handarbeit: Neues aus Altem. 15 bis 16 Uhr: Grumme=Vöde stungsmarsch in Wattenscheid: 20. April: Aufnahmefeiern für Sprechstunde der Ortsfrauenschaftsleiterin und der AbSactten vrummesser Pu u, u epmenden Pimpie 21. Aprili Prugzugzse, Iu. Lesungsleterin Volizpitzsgalt. Sanzswirngert. N. u5: Salber 30 Uhr: Auf den heute um 20 Uhr in der Kaiseraue, Josephinen= shl e chti ie sck C ciesiäie Sunrsie Veranstaltung ein. In der jetzigen spannungsreichen Zeit sollte es kein Volksgenosse versäumen, die im Bilde festgehaltenen Tatberichte aus dem 18tägigen Feldzug an seinen Augen vorüberzieben zu lassen, sie im Geiste mitzuerleben. Karten sind im Vorverkauf bei den Block= und Zellenleitern und auf der Ortsgruppen=Geschäftsstelle, Josephinenstraße 71, zu haben. folgende Vergungg.#### Hngmfetr nm20.* Hin gupm die neu auszun gchpen#gez 2. April: Frühlingskess m teilungsleiterin Volkswirtschaft—Hauswirtschaft. 20 Wanne=Eickel(Singewettzxeit bei Marzina und Gelauoelau!, Jugendgruppe.— Ortsgruppe Marmelshagen. im Hertener Wald): 1. Mai: Jugendkundgebuge; 2. Mai: Heimstunde.— Ortsgruppe Hiltrov=Bergen. 15 Uhr: Fähnleinweise Ausmärsche: zuimenal z. grmittungunggfast gruppe bei Punge.— Ortsgruppe Grumme. 14.: Fähnleins in den Jungstamme fur, den Leinungügrer: Kinderaruppe in der Liboriusschule.— Ortsgruppe Grum12. und 13. Mai: Zeltläger der Füb#e# me und Böde. 16 Uhr: Gemeinschaftsstunde in der Kaiser.Jeuik ier bse uner Bieger und undseh-Lanerzaischaht Sonnabend, 13. April, findet um 20 Uhr im Vereinslokal„Zum Markaner", Düppel= und Ferdinandstraße=Ecke, der Kameradschafts=Appell mit Lichtbildervortrag statt. Um vollzähliges Erscheinen wird gebeten. Stadtteil Harpen Der Reichsinvalide Nikolaus Hockertz,! feiert heute in bester Gesundheit im Kreise seiner Angehörigen seinen 70. Geburtstag. Der Hochbetagte nimmt an allen Tagesereignissen noch regen Anteil. Auch dem hat er eine lange Reihe von Jahren die Treue gehalten. war er auf beimischen Zechen beschäftigt. Viele Ehrungen werden ihm dargebracht. Kinder, Enkel sowie viele Bekannte wünschen dem Hochbetagten Legereigr gg sonnigen Lebensabend.— 78 Jahre wurde genern,###.####l, Witwe Amalie Schneider, Maischützenstraße 67. Von ihren zehn Kindern leben noch fünf. Zwei Söhne sielen im großen Weltkriege. Kinder, Enkel uund,„Urenkel wünschen der Hochbetagten, die bei ihrer Tochter, Frau Elfriede Arenth, wohnt, Glück und Segen. Stadtteil Altenbochum Die auf der Wittener Straße 257 wohnende Oma S1shsos sese. ech e jebr belicht.„erigeeziorg. mannschaften(Anfahrt erfolgt mit Fahrrädern), Fähnleinführer=Nachwuchslehrgang in der Jugendherberge Hohenlimburg; 18. und 19. Mai: Ermittlung des besten Fähnleins beim Leistungswettkampf des Gebietes; 25. und 26. Mai: Reichssportweitkampf: 2. Juni;, Spgemdfiligstrzog;. 9. Juni: „Fähnlein auf Fahrt“.— Radfahrten: 16. Juni: Führerdienst der Jungstämme; 23. Juni: Jugendsilmuunde: 30. Juni:„Jedes Fähnlein auf Fahrt“: 7. Juli: Tagesfahrt der Führermannschaft: 14. Juli:„Fähnlein auf Fahrt“. Ernteeinsatz ist jedes Fähnlein angesetzt. Die Hinfahrt erfolgt mit Fahrrädern. Mit dem Ernteeinsatz werden Wanderungen in die Umgebung des Einsatzortes verbunden. Nähen und Stricken ist ihr eine liebe Beschäftigung. Noch Stadt Wanne=Eickel 80 Jahre alt wird am heutigen Donnerstag der Lokomotivführer a. D. Heinrich Strunk aus der Göbenstraße 101. — 81 Jahre alt wird ebenfalls heute der Reichslnpalide Bernhard Mußmann, Heinrichstraße 35.— Im Kameradschaftsheim Rendel fand die Jahrestagung der Gardekameradschaft Eickel statt. an der auch Kreiskriegerführer Sylbe teilnahm. St.=Kameradschaftsführer Wiegand sowie Kreiskriegerführer Sylbe würdigten die Verdienste des Kameradschaftsführers Merten. Für 40jährige Zugehörigkeit zum Reichskriegerbund wurden die Kameraden Reding und Ortwein ausgezeichnet. Ferner wurden aue. Für alle Abteilungs=, Zellen= und Blockfrauenschaftsleiterinnen ist Erscheinen Pflicht. Soldatenfrauen und =mütter sind herzlich willkommen. Frau Natorp spricht. 20 Uhr: Jugendgruppe bei Weber(Ritterburg). Liederbücher mitbringen.— Ortsgruppe Altenbochum: 20 Uhr: Gemeinschaftsabend bei Vogt. Witteuer Straße. Gäste willkommen.— Ortsgruppe Querenburg: 15 Uhr: Besprechung aller Abteilungsleiterinnen, Zellen= und Blockfrauenschaftsleiterinnen im Lokal Eggermann.— 16 Uhr; Gemeinschaftsnachmittag für alle Mitglieder. Erscheinen ist Pflicht. Auch Nichtmitglieder, besonders die Soldatenfrauen und=mütter, sind herzlich eingeladen. Die Zusammenkunft findet ebenfalls im Lokal Eggermann statt.— Ortsgruppe Ehrenfeld: Die Singeprobe ist auf Freitag verlegt. durch Freude“ Sportamt Donnerstag, 11. April Kindergymnastik von 15 bis 17 Uhr, früher BismarckSchule, jetzt Schiller=Schule an der Königsallee.— Kindergymnastik von 15.30 bis 16.30 Uhr(Kinder bis zum 10. Lebensjahr). Rottstraße 29.— Schwimmen für Frauen von 20 bis 21 Uhr, Städtische Badeanstalt. Gymnastik für Frauen. Der Gymnastikunterricht für Frauen, der bisher am Donnerstag von 19 bis 20 Uhr in dem Unterrichtsraum Harmoniestraße 2 unter der Leitung von Frl. Gertrud Paß stattfand, ist auf Freitag von 19.30 Svort-Nachrichten Beginn der Endspiele in Gruppe III Fortung Am 21. April: Schalke gegen Mülheim gegen Kassel Mit den Gruppenspielen zur Deutschen Fußballmeister= schaft wird bekanntlich in der Gruppe IlI schon am 21. April begonnen, da hier die Bereichsmeister mit Schalte 01. Fortuna Düsseldorf, Köln=Mülheimer SV. und bereits festsieben. Gruppensportwart isi Willy Knebe, der dem Reichsfachamt folgende Termine vorgeschlagen hat: 21. April: Fortuna Düsseldorf—. SC. Kassel 03. Schalke 04— Mülbeimer Sp. 28. April: Müthelmer, S9.— tung Düsseldorf, SC. Kassel.03— Schalke 04. 26. Me Schalke 04— Fortuna Düsseldorf. SC. beimer SV. 2. Juni: Mülheimer SV.— Schalte 04. Kassel 03— Fortuna Düsseldorf, 9. Juni: Fortuna Düsseldorf— Mülheimer SV., Schalke 04— SC. Kassel 03. 16. Juni: Fortuna Düsseldorf— Schalke 04, Mülheimer Rach dem 28. Aprik tritt eine Pause ein, da am 5. Mal der Länderkampf Italien— Deutschland in Matland fällig ist, am 12. Mai(Pfingstsonntag) diese Gruppe spielfrei bleibt und am 19. Mal in Dutsburg der Reichsbundpokal: Ss slsese. ie sig ss Richard, Vogt(Hamb nburg)— Karl Maier(Singen); Karl, die Kameraden Peper, Weithe. Springob, Hornschub, Grampp, Tbeis, Neunzeichtezgo dan und Rosenblatt,jigens cgziuagt. Im an Erst Gertrud R mu is ibr einge lebe, Poseszegtung. Von Kameraden. 3e chneie die Tagung den enngen Einsat aller big 21 uhr verlegt. soen tod fot de mit goben Zotrche un 8416. nien im Juni führte zu Schwierigketten. Es stebt vest., Zagf erstest“ Greist: Dagegen mußte sich im Frauendoppel unser in alen drei Länd horhanben zstch ymi derartia große Ver= Paar Inge Schumann julstein geschlagen bekennen. Sovon Spi vent pgrfglareich zu gestalten. Aus diesem Grunde moabi(Boresen erkämpften„sich den dritten, entscheidenden bat der Verufsverband des deutschen Radsports die ver, Satz und gewannen schließlich mit 62..6. liegenden Einladungen. zug, Italigrghupefghrt vom 19, Mai 5. Juni und zur Spanien=Rundfahrt vom 3. bis 10. Juni angenommen. Die vom 2. bis 15. Juni angesetzte Großdeutschlandfahrt, die diesmal als großdeutsche Ostlandfahrt durchgeführt wird, ist auf einen späteren, noch zu bestimmenden Termin verlegt worden. Beck(Düsseldorf)—. Richard Stegemann(Berlin): Jasowiki(Bochum)— Bernhardt(Leipzig). Der Gegner für Gotthard Stein(Bonn) steht noch nicht fest. Box=Länderkampf in Kopenhagen verlegt Ssese ie.. hrich ie. Sanie K. S scs s Termin aufgeben. Großdeutsche Ostlandfahrt verlegt zeitliche Zusammentreffen der drei großen fahrer=Straßenrennen von Deutschland. Italien und Spo Deutscher Tennissieg in Palermo Das Tennisturnier in Palermo wurde mit einem deutschen Endsieg abgeschlossen. Anneliese Ullstein(Leipzia) holte Aorialienkampng Oriler Ein Sieg und ein zweiter Platz für Weitfalen im Gewichtheben Die Metster im Gewichtheben is Sigat und Teprnat beiwobnten,„odneg B6, 1i im Fedeigersigen mibenerberit sar hoerligen. u Das tei, Staat und Wehrmacht beiwohnten. nahmen die 1500 Wett Zapter der Heigerehren Einsaszvereitschaft LeiLiesler Terminvorchlag, stungssädigkeit und Dul,=Pletzpnere(he, bäkgermeiters Fr. der 1c6 aner not meor indem Borte. B7187362 80 Ja5 des gabrers Gebietsführers Mockel, nahm der Ebef des Amtes, lür Die deutschen Turner für Budapest Nach Abschluß des in Leipzig veranstalteten Lehrganges unserer Spitzenturner ist die Rationalmannschaft Zusgm: mengestellt worden, die unsere Farben im vierten kampf mit Ungarn am 5. Mai in Budapest vertreten wird. Es sind dies folgende neun Turner: Alfred Müller(beide Leuna), 19t eseradrichbolen Ansprage 45 die Aügens. Pt zu einer einoruce gopere#g#n dre Pschgmmder Stadel, Willi Stadel(beide Konstanz), Eugen Göagel srrnsgl#gg gesandt, in dem er der Veranstaltung einen Stangard, Kuri Hauseln(Lewpsio) And Branz Beaderi guzwag morgen gid es die ersten Vortampt. An den richtigen Schiedsrichter gekommen Wie im Stuttgarter„Sportbericht" zu lesen war. hat sich bei einem Punktspiel der Bezirksklasse ein Vorfall zugetragen, der durch das entschlossene Eingreisen des Schiedsrichters die verdiente Bestrafung im Gefolge gehabt hat. Bei einem Torerfolg hatte ein Spieler mit einem Handspiel nachgeholfen. Der Schiedsrichter, der diesen nicht gesehen hatte, befragte auf Einspruch des Gegners den in Betracht kommenden Spieler. Diesex„verneinte,„ein Handspiel, so daß der Trefser vom Schiedsrichter anerkannt wurde. Nachdem diese Entscheidung getroffen war, erwähnte der Spieler nun, doch Hand gemacht zu haben. Der Schiedsrichter griff sofort ein und stellte den unaufrichtigen Sportkameraden vom Platz. Die Folge war eine Sperre von zwei Monaten. Da wird man nur sagen können: Recht so! Es ist ein Glück, daß dieser Spieler an den richtigen Schiedsrichter gekommen ist. Favoritensiege in Horst=Emscher gewicht allen seinen Mitbewerhern klar überlegen.— Das Ergebnis des Dreikampfes(beidarmig Reißen und Stoßen und besarmnig Beiseig(Bestmart) 195 Klogramm: 2. Speidel(Württembera) 175 Kilogramm; 3. Seiser(Ruhr.) 160 Kllogramm. 8e d:(Aatnten) 215“gilogramm.“ (Neustadt Schwarzwald). Bei einem öffentlichen Prüfungsturnen am Himmelsabrtstag(2. Mai) in einer ostoberschlesischen Stadt wird unter den genannten neun Turnern der Ersatzmann bestimmt. Aus technischen Gründen muß beim Länderkampf im Stadttbeater zu Budapest der Pferdsprung wegfallen. als Zwei Schauturnen der geteilten deutschen Mannschaft am 6. Mai in Debreczen und Szekessehervar bilden den Abschluß der Reise. mitt Jakubowfki(Bochum)— Vernhardt(Leipzig) Die Hamburger Berufsborkämpfe für den 19. April stehen dis auf einen Kampf fest. Das Programm lautet: nur die Schwimmer und Schwimmerinnen greifen Die Veeghalseht unsiel Bechplslie 192 seden Iim Großen Saal des Ausstelungspalastes. 1ob man die Turner an den verschiedenen Geräten zum Achtkampf in Tätigkeit, während im Kleinen Saal die Kämpfe der Florettfechter einsetzten. Ueberaus emsig waren in der NTV.=Halle die Schwerathleten. Besonders beeilten sich die Gewichtheber, um die Kampfstätte für die Ringer un Judokämpfer bald freimachen zu können. [cwer: 1. Ruter(Peszpar),.,.sgi, 2gofehlsach. (Bavertsche Ostmark) 265 Klg.;,., Taterggrg(Pezialen) sen) 250 Klg. Schwergewicht; 1.„Gusn(Westfalen) 312,5 Klg.; 2. Pöhler(Baden) 300 Klg.; 3. Thomas (Ruhr=.) 295 Klg. Gebiet Baden flegt im Turnen Die zweite Entscheidung siel am Mittwoch im Gerätam Vormittag mit 8355 Bunkten die besse Leistung erzielt Abteizung nicht medr ,Hhertfosien und ezrs„daduxch von per: Sorgenind, meister dervor, Der Vorsadrsseger„Dx V. Kreuznach delegig mit 815 Bunkten, den zweiten#igs..unseimt gen# Die Ergebnisse: 1. Gebiet Baden(TV. Mannheim) 835.5 Punkte: 3. Westmark(MTV. Kreuznach) 815 Punkte: 3. M Bei gutem Besuch wurde auch der Wochenrenntag in Horst=Emscher ein zufriedenstellender Erfolg. Der gebotene (sport ließ nichts zu wünschen übrig.„Die,„Rennen setzten mehrfach schöne Endkämpfe ab und meist konnten sich die Favoriten in Front behaupten. Zwei es zum Abschluß. Das Palander=Rennen über 1400 Meter gewann Sennemaid, und im letzten Numea=Rennen belegte Graf Han den ersten Platz. Die Ergebnisse: Rennen: 1. Kuder(H. Janzen), 2. Clarice, 3. Helmwiege.— Sieg 13, Platz 11, 15. Einlaufswette: 28. FerNennen:) Sonny Boy(S. Robl), 2 Geländertt, Halb= 3. Kohinor.— Sieg 33, Platz 11, 11, 11. Einlaufswette: Saalfrank J5. Ferner: Johannes..,„Ma Clochette, Walpuxgls. ., Saalfrank 3. Rennen: 1. Despot(L. Barga), 2. Stonyr. 3. Paradest.— Sieg 14, Platz 11, 13, 16. Einlaufswette: 68. erner: Celsius. Heinz Ludwig, Ansturm, Bekkos, Platin, post.— eieg 14 Ferner: Celsius, Heinz 4. Rennen: 1. Staatspreis(K. Werner). 2. Janiculus, 3. Ruth.— Sieg 34, Platz 15, 16, 20. Einlaufswette: 154. Ferner: Heidgeist, Rosenwalzex, Däumling. 5. Rennen: 1. Waldteusel(Glitsch), 2. Silverline. 3. Galate.— Sieg 38, Platz 18, 16. Einlaufswette: 60. Fer6. Rennen: 1. Sennemgld(B. Loer),., Vomponius, 3. uwa.— Sieg 135, Plas 25, 18. 15. Rinlaufswette: 672. Ferner: Augraf, Denar, Landois. 7. Rennen: 1. Graf Han(L. Sauer), 2. Garant, 3. Hochland(Rich. München=Laim) 813 Punkte: 4 Mürtiem= 534. Ferner: Rostrus, Debatte, Kurigalsu, Augur, KolStuttgart=Münster) 805.5 Punkte. Der 5 Das war iger wohin uus der dort, Woyg.., det mit Soldaten, u Neutralitätsverletzung Das war ein land üiber das Rollizisege men in erpariggg leberall gegrlungs der Streie befanden Bald aggen sich a Flug ins Bgg sche ren, was die nächt Wir tliegen nan deutsche, Maschinen. sehen. Unten ein G Bauernhof, den wir Landebahn rollen norwegischen, origg nen En Die dänische Re weiterung zu einer menschlusses umges bisher nur aus Vi der Radikalen best je drei Vertretern parteien, der Konse worden. Der König he gehaltenen Staats: nistern ohne Port nister Brorisen un des Landwirtschaft richtsanwalt Hasl Folketing=Abgeordn Erstgenannten sir Venstre, die drei im dänischen Reick „Vor schwere Erklärung Stau Der dänische Dienstags zu ein men, auf der St klärung abgab, in „Der König ur im Vertrauen zu land nicht die Abs Maßnahmen Däi politische, Unabhän Verhältnisse mit! Weg sei gewählt Folgen des Krieg wärtigs, Regierun Entscheidung, sie einer ehrlichen U. sie Land und Vo bewahre. Es sei Besetzung mit Ve genüber einer alt müsse. 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Aller gier begünstigt, aufklärenden erwischt haben, Laufe des Tag worden waren, deutschen Solde satzungstruppen pen auftauchter vielfach auch m tete interessier straffe Haltung all die jungen friedigt übere notierte mit 9 leben und Ver men hat und dem entgegenst zur Arbeit ode Kino oder ins Der dei“ Koreinen rtumrlicher 887“. t die einem Roß e und n Boam össentRoß arforin tiel ukünfgal n InMiller is berde er in die kehrte Fronhn erralien, Amestasien groß utschen : So gt ihm Kinder as unHeimat verlegt iuslich5. So trachtet erlebt r seine schtheit r nicht Mit ssendes in seige Art aufgeerleben el zum Hüttenite mit ihrung. rath. Sabend ksnadel — Die dieser Uhr: rschule, Kinderr: Zuaße.— Schule schaftsHamichtmiter sind 10 bis im Ev. 30 bis 6 Uhr: er AbUhr: 6 Uhr: Kinder0 Uhr: Grum Kaisertschaftsen und spricht. Lieder= 20 Uhr: ste willrrechung tschaftstschaftst. Auch =mütter. t ebenrenfeld: bismarckKinder10. Levon 20 sicht für Uhr in Leitung on 19.30 •2 den el unser en. Soseidenden ir. hat ill zuchiedsst hat. HandVerstoß rs den te ein erkannt k. er. Der ichtigen Sperre önnen: en richenntag in gebotene ten setzten n sich die ingen gab 400 Meter en belegte 3. Helm28. Fereländeritt, aufswette: purgis. 3. Parade= wette: 68. s. Platin, Janiculus, wette: 154. ne, 3. Ga: 60. Feromponius, laufswette: Garant, 3. laufswette: ugur, KolDer„Flug ins Blaue“ dnb.(P..), 10. April. ### war wirklich ein Flug ins Blaue! Das heißt, insoweit es sich um den Bestimmungsort handelt: Nur hrigen flogen wir Stunde um Stunde durch milRepelschlamm. Inzwischen sind wir gelandet: chigen zhin uns der Befehl des Führers rief! Gelandort,(Soldaten, um für alle Zeiten den britischen Neutralitatsverletzungen im Norden ein Ende zu beSs tundrien=Wir in Das war ein Hochbetrieb in den letzten Stunden, die der Heimat verbrachten. Maschinen starteMaschinen landeten, und heute, beim Morgengrauen tönte der Marschtritt unserer Fliegersoldaten über das Rollfeld. Eine Stunde später waren die Bestzun eingestiegen, Hunderte solcher Flugzeuge nahden frühen Morgenstunden Kurs nach Norden. „u erwartungsvolle Gesichter, alle waren„wohlllebera.„örvgrtrgopvol,(gcherze machten ihre, gunde, gemut. Pschiche Hauptgespräch selbstverstandlicherweise enn) Wohin“ ging. Dazu war, solange wir uns auf „Wir kommen als Träger des Friedens“ dampft unser Schleppexz,Lurech,.den„ Srtaßen Hexnizen iter eimmer neue Trupben an Land bringt, Belt. Am Horizont zeichnen sich die ersten farbigen ..#.###fkommenden Morgens ab. B dar Strecke befanden, naturlich nichts zu sagen. * Bald gaben sich auch die neugierigsten, mit unserem Pold vBlaue zufrieden, bis dann die Küste norkam. Da wußte jeder Bescheid, ein*“ weil plötzlich hervorbrechende Sonnenstrahlen ein Terisches Bild der Steilküste vor unsere Augen zau“ dann aber auch, weil alle darauf gespannt wawpas die nächsten Minuten nun bringen würden. Wir fliegen landeinwärts, überall begegnen uns utsche Maschinen. Da, der Flugplatz ist bereits zu sehan)“ en ein Gewimmel von Menschen. In even, den wir überfliegen, schauen die Menschen zu uns herauf., Jetzt die Landung. Auf herrlicher landebahn rouen wir aus.„Türen, öffnen, sich, die egersoldaten des Großdeutschen Reiches stehen auf norwegischem Boden, bereit und entschlossen, den FrieLandes gegen die rechtsbrecherischen Aktionen Enolands zu hchep)., Weinachenk. Ambildung der dänischen Regierung dnb Kopenhagen, 10. April. Die dänische Regierung ist am Mittwoch durch Erzu einem Kabinett des nationalen Zusammenschlusses umgestaltet worden. Däs Kabinett, das bieher nur aus Vertretern der Sozialdemokraten und der Rodikalen bestand, ist durch die Aufnahme von je drei Vertretern auch der beiden großen Oppositionsparteien, der Konservativen und der Venstre, erweitert Der König hat auf die ihm in einem mittags abgehaltenen Staatsrat gemachten Vorschläge hin zu Ministern ohne Portefeuille ernannt: die früheren Minister Brorisen und Dr. Krag sowie den Präsidenten des Landwirtschaftsrates Hauch, richtsanwalt Hasle, den Landwirt Fibiger und den Falketing Aboeorznden Reichstagsabgeordnete in der Venstre, die drei anderen Vertreter der Konservativen im dänischen Reichstag. „Vor schwerem Schicksalsschlag bewahrt“ Erklärung Staunings vor dem dänischen Reichstag dnb Kopenhagen, 10. April. Der dänische Reichstag trat am späten Abend des Dienstags zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen, auf der Staatsminister Stauning eine Erklärung abgab, in der es u. a. heißt: „Der König und das Ministerium haben beschlossen, im Vertrauen zu Deutschlands Zusicherung, daß Deutschland nicht die Absicht habe, durch die ins Werk gesetzten Maßnahmen Dänemarks territoriale Integritat und politische Unabhängigkeit anzutasten, eine Ordnung der Verhältnisse mit dieser Besetzung zu versichern. Dieser Weg sei gewählt worden, um Land und Leute vor den Folgen des Kriegszustandes zu bewahren. Die gegenwärtige Regierung trage die Verantwortung für die Entscheidung, sie habe aber auch die Empfindung, aus einer ehrlichen Ueberzeugung gehandelt zu haben, daß sie Land und Volk vor einem schweren Schicksalsschlag bewahre. Es sei der Wunsch der Regierung, daß die Besetzung mit Verständnis und humanen Gefühlen gegenüber einer alten nordischen Nation geleitet werden müsse. Das Land müsse vor dem Kriege geschützt werden, wobei auf die Mitarbeit des Volkes vertraut wird.“ Staatsminister Stauning schloß mit dem Wunsch, daß Frieden zwischen den Völkern sei.—61.11 Der Vorsitzende des dänischen Reichstages unterstrich die Zustimmung des Volkes und der Mehrheit des Reichstages zu der Regierungserklärung. Dänen bewundern unsere Soldaten dnb Kopenhagen, 10. April. Der erste Tag für Dänemark unter dem sicheren Schutz seiner Neutralität durch deutsche Truppen ist in der Hauptstadt und im Lande in Ruhe verlaufen. Dem Aufruf der dänischen Staatsregierung zu einer besonnenen und ruhigen Haltung, der vaterländischen Mahnung des Königs zu einem korrekten und würdigen Auftreten ist überall Folge geleistet worden. Es dürfte wenige geben, die sich nicht gleich darüber klar gewesen sind oder bald darüber klar werden, daß der englische Anschlag auf die Selbständigkeit der kleinen Staaten die alleinige Ursache, der englische Gewaltakt gegen die Souveränität und Neutralität Norwegens der letzte Anlaß zu den unvermeidlichen Geschehnissen gewesen ist, und schneller oder langsamer, je nach der besseren Einsicht in die Dinge, verbreitete sich doch das Gefühl, daß Land und Volk Dänemarks von der immer ernster drohenden Gefahr eines unübersehbaren schlimmen Schicksals, nämlich der Schauplatz vielleicht fürchterlicher Kampfhandlungen, zu werden, befreit wurde. Mit diesem Bewußtsein hat sich Kopenhagen am Dienstag sehr früh zur Ruhe begeben, zum ersten Male im Zeichen einer allgemeinen Verdunkelung, die übrigens als eine Luftschutzübung schon seit langem, nur etwas später, in diesem Monat geplant war, während sie nun tatsächlich und nicht nur auf zwei Tage, wie ursprünglich gedacht, Dienstag nachmittag von der Regierung mit sofortiger Wirkung angeordnet wurde. Die zeitige Stille ist für die meisten Kopenhagener übrigens ein ihnen ganz natürlicher Abschluß eines bewegten Tages, denn man ist tagsüber viel unterwegs gewesen. Allerschönstes Fruhjahrswetter hat die Neugier begünstigt. Alle wollten doch wenigstens eines der aufklärenden Flugblätter des deutschen Kommandos erwischt haben, wie sie von deutschen Flugzeugen im Laufe des Tages mehrfach über der Stadt abgeworfen worden waren, oder wollten doch wenigstens einen der deutschen Soldaten gesehen haben, die zu den Besatzungstruppen gehören. Jedenfalls, wo deutsche Trupven auftauchten, wurde ihnen überall mit Achtung und vielfach auch mit Freundlichkeit begegnet. Man betrachtete interessiert die Ausrüstung. man bewunderte die straffe Haltung, man stellte fest, wie frisch und froh all die jungen Soldaten aussehen, und man ging befriedigt über einen so guten Schutz nach Hause. Man notierte mit Befriedigung, wie alles sonst, Geschäftsleben und Verkehr, seinen normalen Verlauf genommen hat und weiter nehmen wird und daß gar nichts dem entgegensteht, das tägliche Leben weiterzuführen, zur Arbeit oder zum Vergnügen. d. y. ins Theater, ins Kino oder ins Restaurant zu gehen. Urlaubssperre in England Der Londoner Nachrichtendienst meldet, daß am Mittwoch das innere britische Kriegskabinett getagt hat. Im Zusammenhang mit der gegenwärtigen Lage wurde beschlossen, eine allgemeine Urlaubssperre in Großbritannien zu verhängen.“ Spanischer Flottenbesuch in Lissadon Der spanische Kreuzer„Canarias“ unter dem Kommando von Vizeadmiral Moreu und vier Torpedobootzerstörer liesen am Dienstag nachmittag Lissabon zu einem mehrtägigen Staatsbesuch an. Der Leiter der Madrider Untted=Press=Vertretung aus Spanien ausgewiesen Wie das Madrider Presseamt mitteilt, wurde der Direktor der Madrider Vertretung von Untted Preß wegen wiedervolter Verstöße gegen die Richtlinien der Berichterstattung aufgefordert, Spanten zu verlassen. Streifen des auftommenden Mbigens ab. Vor uns liegen die Lichter von Korsor, unserem Ziel, Die Spannung wächst mit jeder Minute, schon kann man die Schornsteine und Turme der Stadt als deutliche Silhouetten erkennen, schon kann man die Umrisse der Fähre sehen, die die Inseln Fünen und Seeland miteinander verbindet. Sicher und ruhig wie imme kommen die Befehle von der Kommandobrücke. Alle Vorsichtsmaßnahmen, sind getro Hggz, GerziB,„alen und men als Freunde des danischen Voltes, wir wollen und werden sie davor bewahren, daß England aus ihrem Land einen Kriegsschauplatz macht, aber muß man nicht auf alles gefaßt sein, muß man nicht damit rechnen, daß der Englander noch in letzter Minute einen Gewaltstreich plant? Alle Stationen sind besetzt. Am Glas steht der General. Seine Augen suchen jede Stelle der auftauchenden Stadt ab, er ist mit seinen Truppen der Garant für das Gelingen des großen Planes. Die Mure ist passiert. Die Nerven bis zum letzten angespannt, steht jeder bereit, im nächsten Moment an Land zu springen. Der General ist der erste. Er hat kaum den Boden betreten, da springt ihm ein Seeoffizier entgegen und meldet, daß die wichtigsten Punkte des Hafens planmäßig und friedlich besetzt werden konnten. Die Soldaten der Kriegsmarine waren die ersten, die hier an diesem Hafenort Dänemarks landeten. Ihr Vorgehen war ein Werk von Minuten. Schon haben sie ihren Auftrag ausgeführt. Die Freude über das Gelingen leuchtet aus ihren Augen. Die Truppen des Generals sind indes nicht müßig. nigen Augenblicken sind alle wi besetzt. Vor dem Bahnyof, vor der Post grüßen deutsche Posten. Wir kommen als Träger des Frievens. Und die dänische Bevölkerung vermag uns zu verstehen. Dem Schlepper des Generals folgt ein Frachter. Er hat kaum an der Mole festgemacht, als auch schon die ersten Kraftfahrtruppen an Land stehen. Sie kennen kein Verweilen. So schnell, wie sie gekommen sind, sind sie auch bereits wieder abgefahren, die Städte und der Frachter immer neue Truppen, an 2 gehen bereits die ersten Funkmeidungen durch den Aether. Aus einem deutschen Kofferradio klingt deutsche Der General ruft seine Offiziere zusammen. Eine kurze Besprechung, und dann geht die stolze Meldung hinaus:„In Korsör ohne Widerstand gelandet!“ Dänische Fischer, Fahrgäste der Fähre und andere Reisende sammeln sich vor dem Bahnhof. Ein Dolmetscher ist sofort bei ihnen. Sie erfahren, weswegen nun deutsche Truppen bei ihnen sind. Plakate, vie bald an allen Häusermauern kleben, sagen ihnen alles. Sie geben ihnen Aufklärung über die Sabotagepläne Westmächte, über ihre verbrecherischen Ziele, vas zum Kriegsschauplatz zu machen. Die deutschen Trupven sind diesen Plänen zuvorgekommen. Sie kommen .: H; emar# Mit Aufmerksamkeit lesen die zum Schutze Danemarks. Dänen: „Die Freiheit des dänischen Volkes wird von den deutschen Soldaten geachtet. Die künftige Unabhängigkeit des Landes ist gesichert. Für die Sicherheit des Landes gegen englische Uebergriffe sorgt von heute an das deutsche Heer!“ Einige Fischer nicken verständnisvoll. Englische Uebergriffe werden von nun an unmöglich sein. Es niemals wieder vorkommen können, daß englische, Bomber ihre Bomben auf unschuldige Frauen un##oder werfen können. Die Bewohner lesen die deutsche aufforderung, ruhig wie immer ihrer Arbeit nachzugehen— und sie folgen ihr. Während noch die Autos mit den Truppen in Richtung Kalundborg und Kopenhagen durch die Straßen fahren, nimmt das Leben in der Stadt bereits wieder den geregelten Gang, schon kann der erste Personenzug wie immer nach KopenDer General begrüßt selbst einige dänische Offiziere. Jähre von Nyhorg kamen und nun nach Orte im Innern der Insel sind iyr Hier. Nichts an diesem Morgen ist überhastet. Alles vollzieht sich planmäßig und ruhig, als sei alles nur ein großes Manöver. Auf dem Platz vor dem Bahnhof hat der Gedie mit der Fähle von Ryborg lamen und nun nach Kopenhagen weiterfahren wollen. Von See her brausen die ersten deutschen Bomber und Aufklärer heran und verschwinden in nördlicher Richtung. Jov, eber Die deutschen Truppen kennen keinen Hau. Ueber den Funk kommen die Meldungen, daß die wichtigsten Städte Seelands genau so friedlich besetzt werden konnten, wie das in Korsör geschah und wie es an jedem Platz, an jedem Brückenkopf, jedem öffentlichen Gebäude ist, wo an diesem Morgen deutsche Soldaten erscheinen.— Der General steigt in das Auto. Seite an Seite mit seinen Truppen fährt er in dog Janh, Deulialiand auftetten Während das offizielle England erklärt, daß man keinen Krieg gegen das deutsche Volk führe, sondern nur gegen das Nazisystem, eind die Abgeordneten sogar der Regierungsparteien sehr viel ehrlicher. So erklärte der konservative Abgeordnete Alan Graham in seinem Wahlkreis vor einigen Tagen: „Im nächsten Friedensvertrag müssen wir es Deutschland unmöglich machen. Europa in ein neues Blutbad zu stürzen. Das kann aber nur erreicht werden, wenn man das Deutsche Reich auftellt und die freien Staaten wiederhersteilt. die eine moralische und politische Entwicklung des deutschen Volkes in diesen einzelnen Staaten zulassen würden.,„nete W Der konservative Abgeorunete nunter wurde In seinem Wahlkreis noch Er erklärte am Sonnabend in Perth:„Das ist ein Krieg gegen das deutsche Volk.“ Wenn jetzt schon Abgeordnete der englischen Regierungspartei in ihren Wahlkreisen bei den Massen Stimmung machen für die Vernichtung Deutschlands, dann kann des. deutt: sche Volk daraus entnehmen, daß es den Plutokraten bitterer Ernst ist, uns dieses Schicksal zu bereiten. Aber das kann nur unsere feste Entschlossenheit noch mehr kräftigen, alles aufzubieten, daß nicht erreicht wird das Kriegsziel unlerer Feinde „Anwendung aller Miltel gegen eirKeutraten Die Pläne der Kriegsverbrecher— Auch eine Bestätigung für die Notwendigkeit des deutschen Gegenschlages es, die Truppenmacht hinter der Donau, Belgrad und in den Dinarischen Alpen zu konzentrieren. Somit würden die Häfen des Schwarzen Meeres, des Aegäischen Meeres und der Adria gedeckt, wo dann die englischfranzösisch=türkischen Streitkräfte eintreffen wurden. Dieses sei auch das Heil für die Westmächte. Die Sudostfront würde dann auch mehr in der Reichweite der englisch=französisch=türkischen Kriegsmittel liegen. Es sei höchste Zeit, hier im Sudosten eine Sperre zu errichten, eine regelrechte Maginotlinie des Ostens, pämich die Linie, an der die Völker Europas um das ihrer Freiheit oder Versklavung kämpfen würden, die Linie, an der sie sich eher töten lassen würden, als zunuch in rückzuweichen.„Wenn diese Linie standhalte, dann zdung werde der Brand überall anderswo aufdie Einiavunp flammen, im Kaukasus, in Belgien, in bkommen, und Holland, in Jutland, in Finnland und wendung aller schließlich auch am Brenner. Auf dieser Linie müßten die Westmächte die Balkanländer in kürzester Frist mit englischen, französischen und türkischen Divisionen verstärken und vor allem mit den dringend notwendigen Luftdivisionen. Genf, 10. April. Die Kriegsausweitungspläne der Westmächte auf andere Länder, ja möglichst sogar auf alle europäischen Staaten, predigt die„Depeche de Toulouse“ schon sei Tagen mit einer brutalen Offenheit, die alles in den Schatten stellt. Der Besitzer des Blattes, der den täglichen Leitartikel schreibt, Maurice Sarraut— der Bruder des derzeitigen Unterrichtsministers Albert Sarraut—. faßt die Verschärfung der Blockade in einem Leitartikel folgendermaßen zusammen: 1. Die Verschärfung der Blockade werde für die Westmächte nunmehr zu einer Lebensnotwendigkeit. Daher dürfe es kein Zögern geben, was auch immer eintreten möge..8 zwei Mittel:„Die 2. Hierfür„gehe er zwei mittel:„Die der Neutralen“(:), gestützt auf Handelsabkommen, für die böswilligen Neutralen die Anwendung Mittel einschließlich des Zwanges. Am 6. April veröffentlichte die„Depeche de Toulouse“ einen Artikel„Europas Kriegsstrategie“ aus der Feder eines gewissen Jean de'Air, dessen Ausführungen gerade unter den Ereignissen in Skandinavien eine besondere strategische Beleuchtung gexgfehrennziigd die Kriegsausweitungspläng, der Pluto#############en deutig enthullen. Die ausdehnung, ver Kalgofsone Jei unvermeidlich, schreibt der Verfasser, ja sie sei fur die Entscheidung des Krieges sogar unerläßlich, eine Entscheidung, die von allen lebendigen Kräften Frankreichs und Englands gewollt werde. Vor einer Kriegserklärung an Sowjetrußland warnt er zwar, doch bezeichnet er als Pflicht der Westmächte, selbst auf die Gefahr örtlicher Zusammenstöße in Rußland, überall, wo es einigermaßen erfolgreich sei, die Deutschlands mit Petroleum und anderen Rohstoffen „IBie Westmächte müßten, daher möglichst rasch die Türkei dazu bringen, das englisch=franzosische Eingreifen im Schwarzen Meer zu gestatten, um so die straße von Balu abzuschneiden.#u,“, auch dazu ent. Die Westmächte würden sich in Kurze auch vazu entAus Westsalen und Tihemlant Neuer Urnensund in Dortmund=Oespel Dortmund, 10. April. Bei Erdarbeiten im Ortsteil Oespel konnten durch die Achtsamkeit der Arbeiter eine vollständig erhaltene Urne mit Leichenbrand und ein kleines Beigefäß geborgen werden. Die Urne stammt von einem Gräberfeld aus dem 5. Jahrhundert vor der Zeitrechnung. In der Nähe des Grabes waren vor einigen Jahren schon mehrere Urnen gefunden worden. Demnach handelt es sich bei dem Fundort um einen größeren germanischen Friedhof, der hoffentlich recht bald ganz untersucht werden kann. Tödlicher Unfall beim Waffenreinigen Minden•10. April. Als der in Veltheim wohnende 30jährige Buchhalter Fritz, Kahr seinen Schreibtisch aufräumte, fiel ihm eine Pistole in die Hand, die er früher dienstlich benötigte. Beim Untersuchen der Waffe auf ihre Sauberkeit loste sich plötzlich ein Schuß, der den sofortigen Tod des Unglücklichen zur Folge hatte. Selbstmord eines Wilderers Viersen, 10. April. In den Waldungen um Viersen traf ein Jäger einen 25jährigen Mann beim Wildern an. Dieser zog, als er angehalten wurde, blitzschnell eine Pistole und schoß auf den Jäger; die Kugel ging zum Glück aber fehl. Nach einem Handgemenge gelang es dem Wilddieb, zu flüchten. Am andern Morgen fand man seine Leiche auf dem Gleis der Krefelder Eisenbahn, wo er, um den Folgen seiner Tat zu entgehen, den Freitod gesucht hatte. Vorbildlicher Opsergeist In Duisburg gaben die Sportler ein leuchtendes Beispiel ihres Opfergeistes. Rund 100 Kilogramm Metall aus Siegestrophaen und Plaketten kamen aus nur zehn Vereinen zusammen. Die Spende wurde durch den RSRL.=Kreisführer dem Vaterland zur Verfügung gete G In Münster übergab der Inyaver des Lokals „Pinkus Müller“ seine gesamten, zum Teil wertvollen Zinnteller im Gewicht von 155 Kilogramm der Metallsammelstelle. Strikte Neutralität Die schwedische Regierung beantwortet ein Memorandum der Reichsregierung dnb Berlin, 10. April. Die Reichsregierung hat der schwedischen Regierung am Dienstag morgen ein Memorandum überreicht, in dem gewisse Ersuchen und Anfragen hinsichtlich der Haltung Schwedens zu den deutschen Maßnahmen in Dänemark und Norwegen gestellt sind. Der schwedische Außenminister hat am Dienstag abeno dem deutschen Gesandten in Stockholm die Antwort auf dieses Memorandum übergeben. Die schwedische Reeigrung, erklärt in dieser Antwort, daß sie an ihrer struten neutralitätspolitik festzuhalten gewillt sei und keinerlei Schritte zu unternehmen gedenke, die gegen die deutschen Maßnahmen, in Dänemark und Norwegen geschließen, die deutsch=russischen Seeverbindungen im richtet seien. Die schwedische Regierung betont in ihrer 'i hen Eismeer und in den territorialen Hoheits= Antwort weiterhin, daß sie nicht beabsichtige, irgendHandelsteil Norolichen eten. heits gewässern Norwegens zu unterbrechen, ja nog, mehr, sie hätten auch die Möglichkeit. ihre Luftwaffe anzusetzen, um die auswärtigen Verbindungen Deutschlands in der Ostsee und quer durch Skandinavien zu unterbrechen. Die wachsende Energie der Kriegführung biete hier den Anfang des Weges zum Siege. Dieser Weg führe in der Folge durch die neutralen Länder, und damit würden die Neutralen„zu ungestraften und siegreichen Helfern bei der Niederlage Hitlers". Zunächst müsse einmal eine Südostfront geschaffen werden, die durch keine deutsche Offensive gebroche werden könne. Dies sei möglich, wenn man die Interessierten veranlasse, eine natürliche und befestigte teidigungslinie zu bauen, die in der Reichweite des Eingreifens der Westmächte liege. Es handelte sich sodann darum, Rumänien und Jugoslawien zu überzeugen. Das Heil Rumäniens würde in der Konzenwelche Vorkehrungen zu treffen, die Anlaß zu einem Konflikt zwischen der deutschen und der schwedischen schwedischen Reichstages, die gestern um 20 Uhr begonnen hatte, war bereits kurz nach 22 Uhr zu Ende. Ueber die Sitzung wurde keinerlei amtliche Mitteilung ausgegeben. Man erfährt, daß Ministerpräsident Hansson vor dem Reichstag eine sehr ernste Rede hielt, in der er das deutsche Memorandum an die schwedische Regierung und die schwedische Antwort hierauf bekanntgab. Der Ministerprasident wies nach den vorliegenden Informationen drücklich darauf hin, daß diese Politik die einzig mögliche sei, um Schweden aus dem Konflikt herauszuhalten. Unter dem Eindruck der Rede des Ministerpräsidenten hat sich, wie man weiter erfährt, innerhalb des Reichstages kaum eine Opposition erhoben. Eine AbTranssylvanischen Alpen liegen. Für Jugoslawien gelte stimmung hat offenbar nicht stattgefunden. Hild dulnp, Feyen die Wiälderg Deutsche Forschung enthüllt die Rätsel der Tropenkrankheiten Es ist grotesk und zeigt so recht die ganze Böswil; ligkeit der englischen Propaganda, daß das veuische Volk, dem man alle tolonisatorischen Fayigkeiten abzusprechen sich bemühte, doch über die wirkungsvollsten Kampfmittel gegen Tropenseuchen verfügt, ohne sie allerdings in eigenen Kolonien anwenden zu können. Gegen die schlimmste Geißel Afrikas, die Schlafkrankheit, haben deutsche Forscher das Germanin geschaffen; ein Gramm davon schützt für fünf Monate, selbst b Aufenthalt in völlig verseuchten Gebieten. Dieses deutsche Heilmittel hat inzwischen ganze Volksstämme vor dem Aussterben gerettet und den Weißen das Leben in gewissen Gebieten Zentralafrikas überhaupt erst erRicht weniger wichtig ist die Entdeckung der beiden Malariamittel Plasmochin und Atebrin, über deren Wirkungsweise der eine der Entdecer, Professor)r. Kikuth(Wuppertal) kürzlich berichtete. Der Malaria= erreger ist nämlich ein rechter Verwandlungskünstler; er lebt in der Mücke zunächst als Keimn., Deggg cheldrüsen. Beim Stich gelangt er in, dar„Verschen: blut und wächst dort im Inneren der roren Biuttorperchen heran, sich zur Teilung vermehrend. Später geht in die Malariamücke zurück, wo er aufs neue ein Sporendasein beginnt. Das alte Chinin, das älteste Malariamittel, greift nun— und das isr seine Schwäche— nur die Sporen an! Es wirkt aber nicht auf die geschlechtliche Form des Erregers. Der große Fortschritt der deutschen chemischen Mittel besteht darin, daß das Atebrin mit weit stärkerer Wirkung als das Chinin die Sporen vernichtet, während das Plasmochin die geschlechtliche Form der Erreger unschädlich macht. Dennoch ist es auch mit diesen Mitteln nicht möglich, die Erreger gleich beim Eintritt in das Blut zu fassen. Des Rätsels Lösung liegt darin, wie Professor Kikuth feststellen konnte, daß in den ersten Tagen nach der Ansteckung die Malariakeime von den Schutzpolizisten des Organismus, den„Freßzellen" angegriffen und auch gefressen werden, daß sie sich dann aber innerhalb dieser Freßzellen vermehren, um dann nach einigen Tagen doch noch ins Blut auszutreten und sich auf die roten Blutkörverchzjchen Parapfmisel pichel Schluß der Kölner Frühjahrsmesse Die diesjährige Kölner Frübjahrsmesse ist am Dienstag nachmittag geschlossen worden. Entsprechend dem steigenden Bedarf der Verbraucherschaft in den dichtbestedelten weistund südwestdeutschen Bezirken hatte sie einen weitaus lebhafteren Besuch des Handels als sonst zu verzeichnen. Nach den außerordentlich guten beiden ersten Tagen entwickelte sich auch am Dienstaa. an dem der Besuch der Kundschaft einen ruhigeren Verlauf nahm, ein recht befriedigendes Geschäft. Insgesamt gesehen, hat die Messe für die und die gesamte westdeutsche Wirtschaft ein sehr günstiges Ergebnis gezeitigt. Von allen Ausstellern wurde verichtet, daß die erzielten Umsätze weit über denjenigen lagen. die auf früheren Messeveranstaltungen in Köln erzielt werden konnten. Andere Aussteller wiederum bezeichnen die Frühjahrsmesse als die beste, die sie seit Jahren beschickt haben. Dieses außerordentlich befriedigende Ergebnis bestätigt nochmals die Stellung und die besonderen Aufgaben der Kölner Messe als der Fachmesse Deutschlands für die Gruppe Haus=, Küchen= und Wohnbedarf. Mehr Barleistungen für erkrankte Kurzarbeiter tern, waren oft unzutängl Leistungen bisher lediglich das gekürzte grunde gelegt wurde. Der Reichsarbeitsminister hat diese Zuwendungen jetzt durch eine Verotdnung über die Barleistungen der Krankenversicherung bei Kurzarbeit erhöht. Nach dieser Verordnung bemessen sich künftig bei„Personen, die vor Eintritt des Versicherungsfalles Kurzarberzg. stützung bezogen haben, die Barleistungen der Kassen„Nach einem Grundlohn, der außer dem Kurzlohn auch die Kurzarbeiter=Unterstützung umsaßzt,„„ Merz, 1900 in Srast umnt Die neue Regelung, die am 15. April 1940 in Kraft tritt, gilt für alle Barleistungen der gesetzlichen Kragkengrsing; rung, also für Krankengeld, Hausgeld, Wochengelv, und Sterbegeld, und erstreckt sich von dem genarpeg#### an auf die laufenden Fälle. Die Mehrkosten, die ven durch erhöhte Leistungen entstehen, werden ihnen Arbeitsämtern aus Mitteln des Reichsstocks für ArbeitseinDie Erhöhung der Kassenleistungen wird von den krankenversicherten Kurzarbeitern und Kurzarbeiterinnen umso mehr begrüßt werden, als sie nicht mit einer Erhöhung der Beiträge verbunden ist. Wiederverwendung gebrauchter Flaschenverschlüsse Die kleinen Kronenkorken, die Metallverschlüsse mit Korkeinlage der Selters=, Limonaden=, Essig=, Bier= und sonstigen Flaschen, wurden bisher jährlich in vielen Millionen Stück achtlos fortgeworsen. Damit wurde auch das wertvolle Material des Weißblechs und des Korks verschleudert. In den letzten Monaten sind besonders die Mineral= wasserfabriken mit den Gaststätten als Hauptverbrauchern zur systematischen Sammlung übergegangen. Es fehlte aber bisher an einer zweckentsprechenden Verwertung dieses Altmaterials. Nun hat eine Firma erfolgreich die Wiederaufarbeitung gebrauchter Kronenkorken ausgenommen. Schon bei einfacher Arbeitsschicht können monatlich zwei Millionen Korken wieder dem Gebrauch zugeführt, werdgg##te ggen Kronenkorkenfabriken dürften bald diesem Beispiet soigen. Börsen fester Am Mittwoch zeigte die Berliner Börse bei Eröffnung des Verkehrs eine festere Haltung. Es lagen Kaufer aus diesem brimitiven, Hermehrt sich durch Befruch= mittel=Chemie möglich sein, die Malar tung. So gerät er wieder mit einem weiteren Stich auszurotten, wie in Europa die Die neue Aufgabe, mit der sich die Tropenmedizin jetzt beschäftigt, besteht darin, die Maiariaerreger schon in den Freßzellen zu stellen und zu vernichten. Gelingt auch das, dann wird es mit Hilfe der deutschen Heilmittel=Chemie möglich sein, die Malaria einst ebenso aufträge der Bankenkundschaft vor, die zum Teil zu recht ansehnlichen Kurssteigerungen führten,= Das Gieie ge sich daher in rubigen Bahnen ab.— Nach den lepzttägigen Abschwächungen eghe# esge, M er sarei cge.#. S zu Düsseldors für Montanpapiere, bei denen sich Kursbesserungen dis zu Prozent ergaben.— Amtliche Kursnotierungen an der Orenstein& Koppel 121. Vereinigte Stahlwerke 112.20; Westfalla Dinnendahl 158,00. CRUT Con=Ter * F• unserer Truppen, die in Dänemark und Norwegenlandeten, um Skandinavien vor dem britischen Angriff zu schützen Ausgezeichnete Stimmung unserer Soldaten Presse-Hoffmann(2) Der hafen von Bergen Ein Mann im RKüchenschrant Amsterdam, 10. April. In einen schmählichen Verdacht geriet vor einiger Zeit die tugendsame Kochin einer Amsterdamer Volksküche. Die Königin von Holland, deren warmes Herz für die sozialen Einrichtungen ihres Landes sich auch in gelegentlichen Besuchen der städtischen Volksküchen außert, hatte sich mit ihren Ehrendamen wieder einmal in einer dieser Küchen eingefunden, hatte hier und da eine Kostprobe genommen und den Beherrscherinnen der Kochherde ihre höchsteigene Anerkennung ausgesprochen. n,# beri In dieser Kuche nun, veren blitzolaule Sauverleit der Königin außerordentlich gefiel, ließ sich die hohe Dame von der gelobten Köchin in die Geheimnisse ihrer Kunst einweihen, Rezepte erklären und die Vorräte zeigen. Dabei öffnete sie einen großen Küchenschrank und fiel der hinzueilenden Hofdame fast in die Arme. Denn in dem Schrank steckte— ein Mann. Presse-Hoffmann Weltbild 1 * 100 200 Dänische Inseln: 1 Seeland 2. Fünen 3 Laaland U falster 5 Möen 6 Bornholm Unterh 35e 0 Zeichnung: Weltbild-Gliese Farte zu den Ereignissen in Skandinavien Fräulein Dr. nisches Staaexa heimatliches K lichen Absicht, ihr ingreichen Praxi Aber der alte, no nächst nichts wisst nachen, du ruhst Büffelei mal erst in Gottes freier etwas lustiger zu jugendlicher, Pert bestellen, an leben wirt. * L a t e r a n d e n a# ### wie tol. n un beng tacn die Fahrstun die abzulegerz 1 zahl von Fahrsch n u n t e r d e n e n a b e r Höchst lebhaft gir sund jeder machte gerenz, der sich ### hatte zuschulden sich bei diesen assessor Heinz 4 genug in helle hellfrohes, mitrei schuell Friede u nahte allmählich großen Zahl der termine anberau 0 daß Heinz Wald fruher ablegen Tagen war es 1 n spielte sich als * überschüttete Er * Mahnungen, so * g a s t a u s i h r e r ## ware. Nun, ab # nun hatte auch den. Inzwischer fen, und Erna der Gegend um nun so leicht ni war eigentlich 1 netter, lustiger waltete das ze Forstamt Buche selten mal in Ein Mann im Küchenschrank! Die Köchin erblaßte bis an die Lippen, offenen Mundes starrte sie die rätselhafte Erscheinung an. Man beschuldigte sie sofort einer heimlichen Liebschaft mit diesem Manne, den sie im Schrank versteckt habe, drohte mit ihrer Entlassung, aber die Köchin beteuerte mit heißen Schwüren ihre Tugend. Sie habe den Mann nie zuvor gesehen. Da man ihr nicht glauben wollte, richtete sich ihre Wut plötzlich auf den Fremden, und mit einem Kochlöffel drang sie erbittert auf ihn ein. Der Mann hatte nur einen spitzen Bleistift zur Hand, so mußte er sich vor der Wütenden zurückziehen. Aber während er sich der Kochlöffelschläge erwehrte, beteuerte auch er die vollige Unschuld der Köchin. Schließlich stellte es sich heraus, daß er Revorter einer großen Zeitung war und sich nur deshalb im Schrank versteckt hatte, um einen genauen authentischen Bericht über den Besuch der Königin in der Volksküche schreiben zu können. Man beruhigte also die Kochin, gab dem Reporter noch Gelegenheit zu einer Verbeugung und ließ ihn dann so heimlich verschwinden, wie er gekommen war. Die Konigin lobte weiter die gute Kost der zu Unrecht verdächtigten Köchin, der Reporter fühlte ein paar Beulen am Kopf und tröstete sich mit einem ausführlichen Bericht— und die Köchin selber strahlte endlich wieder unter den Worten der hohen Dame wie die Messingstangen an ihrem Kochherd. Vollstreckung eines Todesurteils and Berlin, 10. April. Am 9. April 1940 wurde der am 18. April 1914 geborene Günter Klonsdorf aus Köln hingerichtet, den das Sondergericht in Köln als Volksschädling zum Tode und zum dauernden Verlust der bürgerlichen Ehren#rgangen. Auch heute Begeisterung i auf der Chauss Horizont blaue das Forstamt das? Plötzlich an zu stuckern schwindigkeitsm noch ein leises aus!„Herrjel Na, Erna, nur die Haube auf trachtet. Hm, Kerzen herauverölt, nicht v Verfassung. T * h e r a u s m i t i h r v fach ist. Nun alles frei und noch kräftig h beruchtigten V * Sollte etwae Aber auch sie sehrt.„Na, ni sitze hier auf Stadt! Scheu EINE KRINH 8) „Wäre er Nörregaard Bibliothek al „Es wäre „Und wa Sie es selbs Mitkelbrygge „Weil ich jeden Monat vie Statuett „In eine meinte der zweifelnd lä „Diese mischte sich kommt, wer tuette befan „Falls d Sache beteil klärung der boshaft. Plamböc kannte den trat auf die nächsten Au einen Blick „Doktor, gnügt. teum. Das abgedrückt. erde in der Portiere. die Statuet rechte, ferner zu einer Zuchthausstrafe von 15 Jahren verurteilt hat. Klonsdorf, der wegen hochstaplerischer Betrügereien und sittlicher Verfehlungen bereits erheblich vorbestraft ist, hat sich in Koln neuerdings an einer Reihe von Jungen unsittlich vergangen und außerdem die Kriegsverhaltnisse zu zahlreichen Betrügereien ausgenutzt. In zwei Fällen hat er das an einem 14jährigen Jungen verübte Sittlichkeitsverbrechen unter Ausnutzung der zur Abwehr von Fliegergefahr getroffenen Maßnahmen be Olsen ver sich in böck trat d über. Mit "„Auch heute nicht tuette stan Befried das Inner mode zu keine neue nichts Der Zum6 Boden und Wie die Alten sungen... Mutti schenkte Ursel 20 Pfennige. Ursel sagte aber nicht Dankeschön.„Aber Ursel, wie sagt man, wenn man etwas bekommt?“ Ursel denkt nach.„Na, Ursel, wie sage ich denn, wenn Vati mir Geld gibt?“ Ursel strahlt.„Jetzt weiß ich, Mutti—— so wenig? „ Als er seinen leu deckung ge das gleich rig war, sticheln, u „Inspe behaupten legen hat. Sie gnügt.„ Zimmer Unterhaltung DDie g eit!“ Augenblick, Fräulein Tokzor„Ihr Patient ist: Lustspiel eines Bochumer Dichters rusen." Zamit sporingt zu seinem Magen und Verno Ventes„Vigzue Meziner,., Lebdelterg 0 O Dr. Erna Schuhmann hatte ihr medizien nen abgelegt und war nunmehr in nisches Stau““ Kreisstädtchen zurückgekehrt in der löbAbscht ühren Vater Sanitcäterant, Izu. Senshasten. an Satces schen Veschgrasen beantertüten ung. eu entlasten. — fangreicheglte noch sehr rüstige Herr hatte davon zuAve. glt wössen wollen.„Piel wichliger ist es, Ernächt zu ruhst dich von all der vielen Streberei und vsche: g# erit gans gehörig aus und tummelst dich i agstes freier Natur. Und um dies zu sördern und Lings lustiger zu gestalten, habe ich mir erlauht, meinem * S Aichen Perufskameraden einen kleinen Wagen zu! leg gr. du hoffentlich recht viel Freude, erseben wirst.“ Mit einem Jubelschrei flog Erna ihrem Vater an den Hals und wirbelte ihn im Zimmer herum und nun begann eine wirklich seht lustige Zeit, nämv# die Fahrstunden und sonstigen Vorbereitungen auf sio de unde Fahrprüfung. Eine ziemlich, ggche, dan: de A bag Fahrschilern halte sich zusammengebunden. nuter denen aber zufällig Erna die einzige Dame war. Höchst lebhaft ging es immer zu in diesen Fahrstunden, Dog jeder machte sich mit Wonne lustig über einen anich einen Fehler oder eine Anachskansten! 8 Verer„ emen kalsen. Gans besonders be ## hatte, elle Wut versetzt. Aber wenn er dann sein Orger wüßte der Ehauffe mannsheil und Autobeil, Fräulein Schuhmann! So eifrig an der Arbeitkl., Bjl=gh=ger Watßendurz tatsächlich nicht mehr weiter!“„Na, zutrauen, was zu finden als heinastarr ks ererigter uise Ach, Herr se1gt, einige Wochen(bis zur Mutterschafz, für Ihxe.durch. ..** In Paldenburg, so 9 8s1½12 uceit. e tr, gegn eagtligeildetg ür ler.Busc. scheußlich Sie auch erst waren, Hag gegangene Nacfolgerin„eippuglggeg,## ben Vve, eb gie ia shnren, Kalen salton, Ader Aasene Plcl ik lich dz, Sautergehriser, Säicht, faiet Genr uie ue Fadsch dunr Was sich nun auf dieser Fahrt alles ereignet hat; as Setite dais hesce in lchelbiel d b he beikamen, sie ihm nur ein Zerontsgesegenhef, Naichens Sscheni zuschulden kommen lassen. Ganz besonders hatte en harmlosen Neckereien der junge Forstssor Heinz Waldenburg hervorgetan und Erna oft assehor, gas. Mut versetzt. Aber wenn er dann sein eu mitreißendes Gelächter anstimmte, war auch Soial Friede und Freundschaft wiederbersehelg. 8e) gte allmählich die Zeit, der Prüfung beran. Veggenuggr Vopt=, Zahl der Fahrschüller mußien zwei Perugungs=) □ eroben Oogeraumt werden, und der Zufall wollte es, term Heznz Waldenburg seine Prüfung volle fünf Tage Frücher ablegen konnte als Erna. Und in diesen fünf * Fa war es nun wirklich ganz schlimm mit ihm. Er Lasfe sich als„steinalter, versigrrer zutosportler. aut. ###tischüttete Erna mit auten Ratschlägen und ernsten schungen, sio dost das arme Mädchen, ein vagrma! fast aus ihrer Haut und ihm in die Wolle gefahren Run, aber auch diese Zeit ging vorüber, zund # nun hatte auch Erna Schuhmann die Prufung. bestanden. Inzwischen war auch der kleine Wagen eingetrof# westete das Berliner Urautführung „Götter auf Urlaub“ im Berliner„Kleinen Haus“ abermals vergesen Götters Neln; Zwvei Heichens a, Recpisanwalt und Seild des Male, besdlacten aus eLenzin aiser Bersenen Linnel ein Liebespaar auf der Erde, das aus Mangel an Geld im uid iu. ur,Hel bicsen Milsch. Sesten 9. tiefer aber ist der Einblick in Ihre autoäratliche Kunst, gnltig Schifbruch erlitt, weil sie einen Scheintoten siche Mesen fsl. Der Recdisanwalt sohneit dem Paar eine sehen zuwinkten und bei dieser Gelegenheit, lachend hatten. Millionendollarerbschaft ins Haus. der vor allem als szenische sommene Autor Paul Helwie auch Ju, Fer'k. 3r Pi5 Komödien eine starke Begabung zeigte. Apenus vie geigen geofert füir lein Bol— wie e, im Ooden, Ardoe, Huagen Teugal“, Arbet BzjgE, 13, Bllans 13. Ver(Pieis aes Riegeis-seorg uin# 5s uct ui dur uachen Baedke. Gedier Banet Ball Eltern zu wandern, weil Rof in den Krieg zog. d Brandes und Fratz.irthrege, P Ce, S gigg oundcht Felde der Ehrei fiel, erinnerte man sich ihrer stillen Tage auf origebro mein Kird“, erwiderte Prandes mit einem Lachen im. ps ub, SSetC Aun ce Psd ien ath Sihen Der alte Lebrer Pgapmeig Hind, zu hast recht ter Das Lusiwziel woar /2 ist deiß Puligrist“ Herf-säurich dler Srs Aug un. Bols, euede usz Hanz salchont Banchs,hestasge 15die Kiskais u. e veon zus doen und uise, escgelisige aitc Kasisisen Sinel Vater Herz—. mein De Erno man zeig was du gelernt heit. Als raus, merte—. Zes Zäingzings hin.— rühten auf den Stele Aueueu, ge ae eae ea e e e en ase al Gerich adse iaih asbe doe ie aisei Aalr esien dus ad besehen bicge sce e Eber etwo Litgpbeisen fiöght smtlich als völlig underlber gggg sie erwei.. eigheit#ser sehrt.„Na, nun bin ich mit meiner Weisheit fertig und sitze hier auf der Landstraße, sechs Kilometer von de Stadt! Scheußlich! Ach, wenn solch ein dummes Auto ve, os im pei=Augen von den hellen Tagen seiges wachti“ Frötend ant Sahnes und von seinem letzten, so zuversichtlichen Ab= Frau, er hieß Krauß. Beim Schulunterricht erklärt die Lehrerin:„Also die Höflichkeit will, daß man von seinem Stuhl aufsteht, wenn ein Mann ins Zimmer kommt.“—„Ach, das weiß ich schon", ruft Hildchen begeistert,„meine Mutti sagt auch immer zu meiner großen, Schwester, wenn kein Mann kommt, bleibst du sitzen.“ Klassische Bekanntschaft „So, so, Erna, also Sie waren gestern im Theater? „Aha, da haben Sie also mit Kleist Beseintschnzzige Erröteno antwortet Erna:„Rein, gnädige Otto Gebühr spielt im Theater in der Behrenstraße in einer Neuinszenierung den Theaterdirektor Striese im, Schönthanschen Schwan?„Der Raub der Sabinerinnen“. * Sohnes und von seinem schied erzählte. Der andere über sen eizigen, Tagen wor die Stotu=, u gräßz.„Iise wil dih glo nicht beiratenf“—„Nein., Ge Der Sockel stand leer, nur der Kranz aus ersten Hauht steckt ein anderer Mann dahinter.:—„Was, du sagst. tweshtunen, Bib dep, Abgacd Rechnbel bbaden Bobhgesteint du wer al t:— Jial ier Nater: des Jünglings und Soynes geschmant worden war, tag Weißr du, F 7 14 3 Vorteile beim Rasieren: Wer sich vor dem Einseifen mit NivegCreme einreibt, hot drei Vorteile: ersten: ist des Rosieren angenehmer, zweiten: wird die Klinge nicht so schnell stumpt und drittens tur mon erwos für seine Haut. Oesen und Toben 22P1. bi, 90 Pf „Oeetihelin-Hastiggee 1• EINE: wenn auch nur einen Tag lang kein Staub gewischt „Dachte ich mir's doch“ bemerkte der Doktor grinbsicht—59t, würden und daß Sie entweder unter z“ der Tat“, pflichtete Dr. Mikkelbrygger, bei, während seine Augen lebhaft durch die Brillengläser funkelten.„Das sieht fast danach aus, als sei Nörregaard kein Unschuldslamm geweser.,„Wozu trägt ein friedlicher Staatsbürger einen Torschläger in seiner Brustsend,„dob Lpurdenvei. Patz Sie entweder unter dem licher St Gett Venugen„gaeherschrank noch einen dritten ent=s tasger, ver ooer im, Reiverschrank nuch einen briten gr sah sich lächelnd im Freise uu und.park. Ollen decken wurden. leise. einen herausfordernden Blick zu. Olsen erblickte dari Dostor, Sie hunterschäten mich. Wer Vbricht versein, ZH herse. Eie Zezeai mit eser untertellung dach nur von drei Mitspielern: Denken Sie an den Mann, etwas zu weit, Doktor“, erwiderte er etwas gereizt.„Ich der die Polizeistation von bier aus telephonisch alor, kenne diesen Tatschläger. Er hing im Waffenzimmer miert hat! Das wäre schon Nummer vier.“ KRIMINALRON AN vON.VANNUSS möglich— eh— Herr Olsen, daß 8) Wäre es nicht, ragortt, inzwischen hier in der Nörregaard die Statuette inzwischen hier in der Bibliothek aufgestellt hat?“ H—.Enfxinlich“ „Es wäre möglich; aber unwahrscheinlich.“ „Und warum sollte es unwahrscheinlich sein, wenn Sie es selbst als möglich bezeichnen z. nepteggreie Nittelbrygger, indem er etwas von obeg, urter nggfähr „Weil ich Nörregaard im letzten Jahre ungefähr jeden Monat einmal besucht hahe. Aber niemals stand die Statuette bier im Zimmer, manches verändern„In einem Monat kann sich manches verandern, meinte der Doktor, wobei er den Kopf schief hielt und eisein) Hstassion ist im Augenblick zweclos“ mischte sich Plamböck ein.„Sobald der Diener zurückkommt, werden wir von ihm erfahren, wo sich die Statuette befand.“ wierr gg,### ht öhnte sracht haben, jedem Ziefenote 08 gebrag,, gaven, jegem pieser— eh— vier Mitspieler „Welcher Regiseur?— Seine Majestät, der Zufalli“ Die Anwesenden blickten Plamböck fragend an. „ Dst des bgiu.,orenft, guger,####ch heute abend zufällig vier Personen gußer Norxegaard in diesen beiden Zimysgatte inzwischen voben„ibligthek bePlamböa harte inzwischen wieder die Biotiothek beVorläufig ist es nur eine Wahrscheinlichkeit“, erwiderte er bedächtig.„Es steht nämlich noch die Frage offen, ob nicht der eine oder andere dieser Mitspieler eine Doppelrolle spielte. Der Mann in der Truhe und der unter dem Bett könnte ein und derselbe gewesen sein. Dieser Punkt wird sich klären, sobald die Schmutzteilchen unter dem Bett vom Laboratorium mit den Resten der Gartenerde in der Truhe worden sind. AuherdeMann zin der Pruße als auch mit eltbild-Gliese von 15 Jahren er Betrügereien blich vorbestraft einer Reibe vo## dem die Kriegsausgenutzt. In ährigen Jungen Ausnutzung der ten Maßnahmen ürsel sagte aber agt man, wenn sch.„Na, Ursel, Ald gibt?“ Arsel o wenig?" Kelag der Baserseit bak hernteche Dre Bilebrganetr Flamböck gab aber darauf keine Antwort: denn er kannte den Doktor und seine zynischen Redensarten. trat auf die Portiere zu und zog sie zur Seite. In nächsten Augenblick fand er den Lichtschalter und wa einen Blick in das hell erleuchtete, Sschlafzimmer, „Doktor, das müssen Sie sich anseyenzu.g rte ing; pnügt.„Ein„wunderbarer Fußabdruck auf dem Tte#., leum. Das Muster der Gummiabsatze hat sich genau abgedrückt. Die Spur ist deutlich heller als die Gartenerde in der Truhe. Der Mörder stand bier hinter der Portiere. Harald, komme einmal her. Wo befand sich die Statuette?“ Olsen deutete auf einen kleinen runden Ziertisch, der sich in der Nähe der Waschkommode befand. Plamböck trat darauf zu und beugte sich aufmerksam darüber. Mit einem Lächeln richtete er sich wieder auf. „Auch ohne Lupe kann man sehen, daß der Tisch heute nicht abgestaubt wurde und daß hier die Statuette stand.“ ## Bsfriedigt über diese Entdeckung ging er nun daran, 08 Innere des Kleiderschran',.urchiu churng" Fröerte node zu untersuchen. Diesggamgg#ett##0 keine neuen Spuren zutage. Plamböck hatte jedoch auch nichts Derartiges erwartet. Zum Schluß legte er sich vlötzlich flach auf den Boden und leuchtete unter das Bett. " Als er sich wieder erhob, bemerkte Olsen sofort an seinen leuchtenden Augen, daß er eine wichtige Ent deckung gemacht hatte. Auch Dr. Mikkelbrygger hatt das gleiche Empfinden. Da er von Natur aus neugierig war, konnte er es nicht unterlassen, Plamböck zu sticheln, um ihn zum Reden zu bringen. „Inspektor, so wie ich Sie kenne, werden Sie jetzt behaupten, daß unter dem Bett auch noch jemand ge„Sie haben es erraten“, antwortete Plamböck versnügt.„Man sollte es gar nicht meinen, was ein Zimmer einem aufmerksamen Beobachter alles verrät, des wirklich mehr gereizt haben als die zweitausend Kronen in der Brieftasche Nörregaards?“ Kopfschüttelnd warf er einen nachdenklichen Blick auf den Toten, als könne der ihm diese Fragen beantworten. Einer plötzlichen Eingebung folgend bückte sich Plamböck und drehte die Leiche um, so daß sie mit dem Rücken nach oben lag. Dann beroch er die Kleidung des Toten. Mit einem triumphierenden Blick richtete er sich wieder auf. Er sprach nur ein Wort. Aber jedermann erfaßte sofort die Tragweite dieser Entdeckung. Einige Augenblicke kostete Plamböck die Wirkung aber aus, die seine Feststellung auf die Anwesenden ausübte. Tordenskiold beugte sich ebenfalls über den Toten und beroch seine Kleider. Beschämt blickte er zu Plamböck auf. „Das hatte ich ganz übersehen, Herr Inspektor", murmelte er zerknirscht. Plamböck winkte begütigend ab. „Sie brauchen sich nicht anzuklagen, Sergeant. Sie hatten ja noch keine Zeit, den Toten vor unsergr Ankunft genau zu untersuchen, weil Sie mit dem Verhör sesioer 1é6 dor zwonsg Bodren den Potschg, ve Perzugerf häten, Jest scheint die Nar 58 1077, 01g Nörregaards. Der Profesior, wie gex. engrr eir, genannt wird, besitzt nämlich auch eine zwar„Marken.“- Wenn sehr interessante Sammlung erotischer Warfen.„Penn Sie andeuten wollen, daß Nörregaard den Totschläger gekauft hat, um heute abend den Briefmarkenhändler niederzuschlagen, muß ich Ihnen sagen, daß der Professor den Totschläger vor zwanzig Jahren aus Chikago mitgebracht hat. Ich glaube kaum, daß er damals schon die Absicht gehabt hat, heute abend jemand umzuDaß diese Schlußfolgerung unlogisch war, fühlte lsen bereits, bevor er sie ganz ausgesprochen hatte. „Herr Olsen, ich habe keineswegs Proiffez, 16. Pef, aperesig, Jchrei, Gesfalb solle gusgerechnet der Risesker odge. Polizer st s schelsesea. Sascsie lc be sesce esce e che e ce e e Laufe der weiteren Untersuchung wahrscheimäch zegenz von selbst aufklären. Wir wollen nun einmat sehen, warum Nörregaard ermordet wurde. Vielleicht bringt Bei diesen Worten beugte sich Plamböck über den Toten und zog die Brieftasche aus seinem Rock. er ihren Inhalt nachgezählt hatte, richtete er an Olsen Vorregaard hat, wie er dir telephonisch mitteilte, heute abend dem Briefmarkenhändler aus Helsingör seine Sammlung verkauft. Hat er sich dir gegenüber darüber, geäußert, welchen Wert seine Sammlung un'o Parreggard hat verschiedentlich darüber gesprochen. eine Sammlung war nicht sehr groß. Er schätzte ihren Verkaufswert auf etwa zweitausend Kronen.“ klärte Plamböck nachdenklich. In der Brieftasche befinden Garigote zut geihn 81 sac ie Seier Bisie sege eehshe. Kronen erhielt er für seine Sammlung. Der Mörder ließ die Brieftasche unberührt und auch die übrigen Mitspieler hatten an den zweitausend Kronen kein InterDas ist eigentlich kaum zu glauben.“ Er beugte sich erneut über den Toten, um ihn weiter zu durchsuchen. In der rechten Rocktgsche, fand er annähernd sechs Kronen in Münzen. Plötzlich stieß er einen Ruf des Erstaunens aus und brachte einen zusammenleabaren Tosahrigg, Zum hemerftenger lachend. Amerikanisches„Fabrikot., Hemerkte er iggend. „Doktor, das ist wieder eine Sensation nach Ihrem Geschmack.“ der Absicht beschafft hat, damit heute abend einen Menschen niederzuschlagen. Aber heute oder vor einigen Tagen kann er den Plan gefaßt haben, diesen in seinem Besitz befindlichen Totschlager zur Ausführung eines Verbrechens zu benutzen.“ „Das sage ich mir auch“, spann Plamböck den Faden man nämlich einen Menschen mit Chloroform oder einem anderen Rauschgift betäubt, und ihn dann im Auto verbrennt, um einen Unglücksfall vorzutäuschen, hat das den Nachteil, daß das Gift bei der Obduktion in der Leiche nachgewiesen wird. Der Totschläger läßt dagegen bei einer verkohlten Leiche keine verräterischen Spuren zurück.“ „Bis zu einem gewissen Punkt leuchtet,das ein“, gab Olsen zu.„Aber wer sagt denn, daß Nörregaard den Totschläger heute abend eingesteckt hat, um damit jemand umzubringen? Er hätte ihn— wenn, diesg. An; nahme wirklich zutrifft,— nach vosthrgetgn, Fat deport wieder in seinem Waffenzimmer aufgepangt. Wenn wirklich Nörregard den Briefmarkenhändler mit dem Totschläger niedergeschlagen und dann im brannt hat, dann darf sich jetzt der Totschläger nicht mehr in der Brusttasche Nörregagrds befinden.“ „Und wer sollte dann den Totschläger in den Rock Nörregaards hineinpraktiziert haben, wenn nicht der Professor selbst?" fragte Dr. Mikkelbrygger etwas von oben berab.. auf hiss, Meise h. „Der Mörder Nörregaaros, um auf diese Weise die Polizei irrezuführen, das ist doch einleuchtend.“ „Einleuchtend wohl, aber nicht ganz zwingend. Es besteht auch die Möglichkeit, daß Nörregaard nicht dazu kam, den Totschläger wieder ins Waffenzimmer zu bringen, nachdem er den Briefmarkenhändler im Auto verbrannt hatte“, gab der Doktor schlagfertig zurück und er bemerkte mit Genugtuung, daß Olsen diesen Einwand nicht zu widerlegen vermochte. Plamböck hatte unterdessen alle Taschen Nörregaards geschäftig geleert. Stirnrunzelnd richtete er sich auf. Irgend etwas, das er offenbar gesucht, aber nicht gefunden hatte, beunruhigte ihn. „Nörregaard muß doch ein Schlüsselbund bei sich getragen haben“, wandte er sich an Olsen. „Selbstverständlich“, lautete die Antwort.„Ich kenne den Schlüsselbund genau. Unter anderem enthält er den Haustürschlüssel, den Garagenschlüssel, die beiden Parktorschlüssel, den Schlüssel zum Weinkeller und zum „ Wo fnag der Schlüsselbund sein!“ überlegte Plamböck.„Sollte den Mörder der Besitz des Schlüsselbunklar zu sein. So ziemlich alles spricht dafür, daß Nörregaard den Briefmarkenhändler mit dem Totschläger niedergeschlagen hat. Er schleppte ihn zur Garage und setzte ihn in das Auto, dessen Polster er mit Benzin durchtränkte. Hierauf nahm er selbst im Auto Platz, um es bis zur Unfallstelle zu steuern. Dabei nahmen seine Kleider den Benzingeruch an. Er fuhr mit dem Wagen gegen den Baum, zertrümmerte die Scheiben, kletterte heraus und steckte das Auto in Brand. Nach seiner Rückehr ins Haus wollte er seipen nach Benzin riechenden Anzug wechseln und den Totschläger wieder ins Waffenzimmer bringen. Er kam jedoch nicht dazu. Gerade als er die Bibliothek wieder betreten hatte, wurde er von Olsen angerufen. Das kam ihm übrigens nicht ungelegen. Er hatte jetzt einen Zeugen, dem er erzählen konnte, daß ihn der Briefmarkenhändler einige Minuten zuvor verlassen habe, um nach Kopenhagen weiterzufahren. Das war für ihn zwar noch lange kein Beweis seiner Unschuld; aber immerhin ein Argument, falls die Polizei später auftauchte, um ihn wegen des verbrannten Autos zu befragen. Es war ihm daher nur angenehm, daß ihn Olsen heute abend noch aufsuchen wollte und er hat ihn aus diesem Grunde auch, seinen Freund Erik Thorvald mitzubringen, um ein Spielchen zu machen. Er hätte sich seinen beiden Gästen gegenüber sicher sehr aufgeräumt gezeigt und wenn dann später die Polizei bei ihm auftauchte, konnte er viel leichter den Ahnungslosen spielen, als wenn er bei der Ankunft der Polizei allein zu Hause gewesen wäre. Seine beiden Gäste konnten dann der Polizei gegenüber und im Falle einer Mordanklage auch vor Gericht bezeugen, daß sich Nörregaard bei ihrer Ankunft und auch während des Spiels so gut gelaunt gezeigt habe, wie es ein Mensch nicht zu sein pflegt, der eine halbe Stunde vorher einen Mord begangen, hat. Thorvald sagte zwar ab; aber auch der Besuch Olsens allein wäre für Nörregaard psychologisch außerordentlich wertvoll gewesen. Wenn diese Rekonstruktion richtig ist, muß das Telephongespräch Nörregaards mit Olsen wenigstens von zwei Personen belauscht worden sein, von dem Mörder, der hinter der Portiere stand, von dem Mann unter dem Bett— und von dem Mann in der falls dieser nicht mit dem Mann unter dem Bett identisch war. Wann fand übrigens dieses Telephongespräch statt?“ Diese Frage war an Olsen gerichtet. (Fortsetzung folgt) Ludia Rudnik Willi Kamp Verlobte Bochum, den 10. April 1940 Arnoldstr. 29 Klarostr. 6 Familienereignisse teilt man Freunden und Bekannten durch eine Anzeige im BR, dem Bochumer Familien= blatt mit Im Kampf gegen England fand den Soldatentod unser Werkskamerad Matrosen-Obergefreiter Walter Mendritzki Er starb. damit Deutschland lebt! Wir werden das Andenken unseres bis in den Tod getreuen Arbeitskameraden stets in hohen Ehren halten. Bochum. den 10. April 1940 Führung und Gefolgschaft des Bochumer Vereins für Gußstahlfabrikation A. G. — Blauer LederHandschuh in d. Oskar=Hoffmann=Straße verloren. Gegen Belohnung abzugeb. Tondernerstr. 32, p. Verloren Damen=Armband= uhr Dienstag geg. 13 Uhr, Rathausvorplatz, in Straßenb.=Lin. 7 oder Bahnbofsvorplatz. Geg. Belohn. abz. Frau Muhlack, Eppendorf. In der Mark 27 Goldene Anstecknadel mit grünem Stein Dienst. zw. 17 U. 19 Uhr. Königsallee, Kortumstr., Hellweg verloren. Geg. hohe Belohn. abz. Königsallee 20,1. E. Wasserdichte Pferdedecke verlor. Nähe Höntroper Bahnhof. Geg. Belohn. abz. Leibnizstraße 79 (Siedlung) HerrenArmbanduhr Montag verloren. Geg. Belohn. abz. Baarestr. 10, 1.., r. Goldene Damenarmbanduhr gezeichnet E.., verloren. Da Andenken, gegen Belohnung abzugeb. Ausk. Anz.(84337 Der Herr ist mein Hirte. mir wird nichts mangeln. Psalm 23. V. 1 Heute abend um 10.20 Uhr ging meine liebe, unvergeßliche Frau, unsere gute Mutter. Schwiegermutter. Großmutter. Schwester, Schwägerin und Tante Frau Emilie Berg geb. Buch im fast vollendeten 73. Lebensjahre in Frieden heim. In tiefem Schmerz: Die trauernden Hinterbliebenen .-Riemke(Meesmannstraße). Den Haag (Holland) und Lübeck, den 9. April 1940 Die Beerdigung findet am Sonnabend, dem 3. April. 15.30 Uhr. von der Leichenhalle des Friedhofes Bochum-Riemke aus statt. Trauerfeier eine Viertelstunde vorher. Allen, denen aus Versehen keine besondere Nachricht zuging, diene diese als solche Preitag, den 12. April 1940, morgens.10 Uhr. findet in der Meinolphuskirche zu Bochum das 30tägige Seelenamt für die verstorbene Frau Klara Detmer statt, zu welchem freundlichst eingeladen wird Für die uns aus Anlaß unserer goldenen sochzeit so überaus zahlreich zugegangenen Glückwünsche und Blumenspenden sprechen wir hiermit allen unseren Jurtick! Seit 10. April 1940 übe ich meine Praxis wieder persönlich aus. Dr. BELLWINKEL Kortumstraße 93 Reparal. an Lederwaren Zimmermann, Kortumstr. 20 Terrazzo- und Kunststeinwerk II. BASEEE! vorm. J. Baselli Spichernstr. 35. Ruf 68437 Gegründet 190. Stellenangebote fnderungsschneidersin) für Herren- Bekleidung sofort gesucht AE„Ihtt Großhandlung sucht für den Bezirk BochumDortmund u. Umgebung tücht. Verikent für den Verkauf von hautereme Rasieressenz haarpflegemittel Zuschriften u. P. S. 7935 Anz. Junger Mann Fräulein oder Invalide, s. Schreibmaschine u. 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April 1940 von 9 bis 15 Uhr in den 48 Außenstellen des Ernährungsund Wirtschaftsamts in folgender Reibenfolge: Montag, den 15. 4. 1940: Buchstaben A bis E: Dienstag, den 16. 4. 1940: Buchstaben F bis I: Mittwoch, den 17. 4. 1940: Buchstaben K bis O: Donnerstag, den 18. 4. 1940: Buchstaben P bis S: Freitag, den 19. 4. 1940: Buchstaben T bis Z. Bezugsberechtigt, sind: a) werdende Mütter, die am 1. 2. 1940 oder später den 5. Monat der Schwangerschaft vollendet haben, gegen Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung der Hebamme, des Arztes oder der Schwangerenfürsorge bei den öffentlichen Gesundheitsämtern: d) Mütter für Kinder, die nach dem 1. 4. 1939 geboren sind, gegen Vorlage des Familien= buches. Die vorstehende Reihenfolge muß unbedingt eingehalten werden. Bochum, den 12. April 1940. Der Oberbürgermeister Viehseuchenpolizeiliche Anordnung Die Maul= und Klauenseuche unter dem Rindviebbestande des Landwirts August Schramm, Bochum, Altenbochumer Straße 247, ist erloschen. Ich bebe daher die Viehseuchenvoltzeiliche Anordnung vom 7. März 1940 auf. Bochum, den 9. April 1940. Der Oberbürgermeister als Ortspolizeibehörde Mehrere Berkauserinnkten gesucht. Hollandia Lebensmittel, Bochum, Hellweg 40. Vorzustellen zw. 15 u. 16 Uhr Julig. Kastiseit für leichte Hausarbeit und zum Bedienen der Gäste zum 15. 4. gesucht. Kurhotel Wanne=Eickel, Hindenburgstraße 148 Komme wieder o herrliche Zeit der jugendlichen Schlankheit! Gelbe Drops machen schlank und rank, ohne zu schaden. Kurpack. RM. 2,75, Großpack. RM. 10. In Drogerien bestimmt bei: Drog. Fischer, Kortum=, Ecke Rottstr., Drog. Worms, Kortumstr. 116, unterh. Konzertlok. Ritter, Drog. Störing, Hellweg 1, Drog. Prott, Wiemelhauserstr. Familien-Nachrichten aus anderen Zeitungen übernommen Geboren: Knaben: Essen: Fritz Schierholt(Luise Eversz). Hagen: Walter Ibert, Studienassessor(Else Becker). Wanne=Eickel: A. Menapace, Dentist(Hildegard Sander).— Mädchen: Dortmund: Otto Bode (Elisabeth Wagner).— Verlobte: Essen: Rita von Koch mit Wolfgang Mav. Gelsenkirchen: Gerda Hegemann mit Hermann Rüdel.— Vermählte: Dortmund: Fritz Flesch mit Margarete Feldmann. Essen: Willi Sauerland mit Tony Sagel. Robert Werner, Rechtsanwalt mit Lisel Schmitt.— Gestorden: Dortmund: Paul Gever, 36 J. Dortmund=Hörde: Eberhard Jürgens, 73 J. DortmundWambel: Leni Rieckenberg geb. Heißler, 28 J. Essen: Hedwig Robmann ged. Pohl, 41 J. Wildelm Hellriegel. 64 J. Josef Termehr sen., 69 J. Hagen: Josef Brüggemann, 69 J. Elise Ries ged. Schäfer, 56 J. Hagen=Haspe: Klärchen Hohnsel geb. Pievenstock, 39 J. Wer kann Wohnzimmer von Köln nach Bochum mitbringen? Zuschr. unt. P O 84205 Anzeig. Hara unterfachungen auf Zucker und Eiweiß etc. .50 RM. im Ladoratorium der Drogerte Fischer, Kortumstraße Ecke Rottstraße. Unterricht Gründliche Nachhilse (auch in Latein) erteilt Abiturient. Zuschriften unter N. M 84089 Anz. 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O und R: Sonnabend, 13. 4. 1940 von 8 bis 13 Uhr: S. Sch. St. U. V. W. X. 9 und Z. Das Familienbuch ist mitzubringen. Die Ausgabezeiten sind von den Müttern unbedingt einzuhalten, da eine nachträgliche Ausgabe nicht möglich ist. Zu den bestimmten Zeiten wollen sich auch nur solche Mütter melden, welche bereits Bezugscheine erhalten haben. Alle übrigen Antragstellerinnen werden im Wirtschaftsamt. Zimmer 12. abgefertigt. Herne, den 8. Avril 1940. Der Oberbürgermeister auch für HerrenOberwäsche, gesucht Farnstraße 44 Gesucht wird Kost und Logis im Hause. Oberste=Ufer. Friseurgeschäft, Herbede Hauptstraße 24, Tel. Witten 1092 Hermann Hutmacher Ruf 67101 Bochum, Große Beckstraße 19 Fachgeschäft für Beerdigungswesen — Ueberführungen— Lehrmädch. für Putzmacherei gesucht.(a7981 Ollbrink Jägerstraße 8 Lehrmädch. gesucht. Damenputz Luise Ollbrink. Jägerstraße 8 (84249 Tüchtige Haulsgehilfin gesucht.(2891 Frau Albert Wahl, Wittener Str. 247 Zum baldig. 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