* Ie* 4 mstauigen: 9 15 mon monatlich oder.08 R9n hald.+ wotenlohn: 2,15 RM. monatlich ober 1,06, Nwt. halbiu sch Selbsiadboler.85.M. monatlich, oder B3, Pli, atggongug. gspreis für die„Bochumez, Imaurtgicg 630 Vf. Tegnenzev, Bunz Bezterigte hör#te mies 45 B,. monatliuy gei vier Sonntagen und settschr“:(unf Sonntagen im Monat.— Wenn das Erscheinen der Vi. zurch höbere Gewalt. Verbot oder Betriebsstörung und dgl. Betzznhert wird### Ersatzansprüche gestellt werden.— Geverbindert wird, konnen zebiz 13 und von 14½ bis 18 Uhr, sonntags von 11 bis 12 Uhr.— Sprechstunden der Schriftleitung, außer mittwochs und sonnabends, von 16 bis 17 Uhr.— Postscheckkonto Dortmund 1760. Montag 8. April 1940 47. Jahrgang Rummer 82 Klinge greis 10••7. im Anzeigenzest und., in. 78. mm, Preite, J5. Ppz. Wirtschaftswerbung dienen) H. Psx, kleine Anzel in 22 mm Breite 10 Pf. te 55 Pf. im Textteil. FamilienVereinsanzeigen(die nicht der 0 vie Austanst und Zisergezüben Baiiz Her Veuzelsenelsaime lich aufgegebener Anzeigen kann keine Gewähr Abernommen werden. Hauptaeschäftsstelle: Rathausplatz 8. Anruf 67551—54 England und Frankreich wollen die Kriegsausweitung um jeden Preis Bröhungen auch gegen Kußland und Hiatien * Berlin, 7. April. (Von unserer Berliner Schriftleitung.) Der Wochenbeginn wird durch die verschärfte Agitation für die Kriegsausweitung schon die Ueberreichung zweier englischer Noten an die norwegische und schwedische Regierung erkennen, daß sich hinter den diplomatischen Verklausulierungen nichts weiter als der Entschluß versteckt, mit allen Mitteln Länder in die Hungerblockade einese Absicht heute durch eine Rede weiter als der zubeziehen, so wird diese Absicht heute durch eine des berüchtigten Kriegshetzers Wickham Steed in ihrer ganzen Brutalität deutlich. Während der englische und französische Blockademinister in Paris über die gegen die Neutraten di, egropgischen Biblomaten beraten und gl der Westdemokr hat Wickham Steed auf höhere Weisung hin die Ziele dieser neuen Kampagne in ihrer ganzen Brutalität aufgezeigt. An der Spitze seiner Ausführungen steht der aufschlußreiche Satz:„Die, Pleuzrgfizgt ein Verbrechen gegen die Menschyeit!“ Damit ist das neue englisch=französische Progxagerr irg Grunde umrissen. Aber Steed erläutert sich jetosr und erklärt: „Am Ende dieses Krieges muß der Begriff Neutralität aus dem internationalen Wörterbuch gestrichen werden.“ Wenn man weiter erfährt, daß derselbe Exponent der westlichen Demokratien laut der Pariser. Zeitung „Ordre“ bereits zusammen mit deutschen Emigranten in Paris ein Programm ausgearbeitet hat, so wundert das uns keineswegs. Es wirft sowohl auf die innere wie auf die militärische Stärke der Westmächte ein bezeichnendes Licht. Auch dieses Programm gipfelt in der Forderung, daß nach dem Kriege jeder„feige Akt der Neutralität“ aufgegeben und eine europäische Union unter dem hoben, daß diese Noten bezweckten,„die Position der Alliierten im Zusammenhang mit der Neutralität der skandinavischen Länder zu klären". SOS-Rufe eines englischen Dampfers Newyork, 7. Apri Ein amerikanisches Küstenwachschiff hat SOS.=Rufe des britischen Dampfers„King Edward“(5244 BRT.) „King Edward“(5244 B93 aufgefangen. Das englische Schiff befindet sich etwa 550 Seemeilen nordwestlich der Azoren. Amsterdam, 7. April. in zwei Teile zerbrochen. Das Schiff, das einer Reederei in Fort William(Ontario) gehöre, sei verloren. Das holländische Blatt meldet weiter, daß der irische Dampfer„City of Antwerp“(947 BRT.) von im Hafen von Antwerpen eingetroffen sei, wobei bekannt wurde, daß sich an Bord des Schiffes während der Reise eine Explosion ereignet hat, die die Schiffsluken zerstörte. Ueber die Ursache der Explosion werden keine Einzelheiten mitgeteilt. Es wird lediglich bemerkt, daß die„City of Antwerp“ sonst angeblich keine Beschädi* Wie Reuter meldet, ging der norwegische Dampfer „Navarra“(2118 BRT.) am Sonnabend in den nordschottischen Gewässern infolge einer Explosion unter. Die Offiziere und neun Mann der Besatzung ertranken. 14 Personen wurden gerettet. Havas berichtet aus London, das norwegische Motorschiff„Bjorkhaug“(2058 BRT.) habe sich auf seiner Fahrt nach London am Freitag verirrt und sei an de felsigen Küste östlich des Firth of Forth gescheitert. Wahrscheinlich sei die„Bjorkhaug" als völlig verloren Der belgische Fischdampfeo„Z 4“ auf der Höhe von Boulogne auf ein Felsenriff, gelaufen, Man glaubt nicht, daß man das Schiff wierer,####. machen kann, da es erhebliche Beschädigungen davongetragen hat.„„„ 9a Amsterdam, 7. April. Wie hier bekannt wird, ist der holländische Dampfer „Criinssen" durch ein französisches Minensuchboot aufgebracht und nach Gibraltar geschleppt worden. Die Eignerin des Dampfers, die Königliche Dampfschifffahrtsgesellschaft, teilt mit, daß ihr die Gründe für diese Aufbringung unverständlich seien. Die„Criinssen" habe von Westindien kommend, Lissabon anlaufen wollen. Feuer auf zwei Dampfern in Alexandrien Rom, 7. April. Wie die Zeitung„Bourse Egyptienne“ meldet, brach im Hafen von Alexandrien auf zwei Schiffen, einem griechischen und einem englischen, Feuer aus, das erst nach mehreren Stunden gelöscht werden konnte. Der Schaden soll beträchtlich sein. 15000 Menschen obdachlos Die Hochwasserkatastrophe in Jugoslawien Belgrad, 7. April. Das Hochwasser der Donau ist oberhalb Belgrads um Der Ministerpräsident Zwetkowitsch sowie andere Minister weilten Sonnabend und Sonntag im Ueberschwemalles getan, um der schwegebiet ereignet. Ueberschwemmungsnot wird gelindert Hilfswerk zugunsten der Volksdeutschen an der unteren Donau„(urch„„ Belgran, 7. April. Die Hochwassernot im jugoslawischen Ueberschwemmungsgebiet wird seit Tagen mit allen zur Verfügung stehenden Kräften bekämpft. Besonders setzen sich dabei die Bewohner der volksdeutschen Dörfer der B. und des Banats ein, die in weitem Umkreis überschwemmt sind. Noch aber wächst die Gefahr, die Donau steigt weiter. So besteht insbesondere größte Gefahr für die deutschen Siedlungen in der Nähe der Donaustadt Neusatz, die der Sitz des Schwäbisch=Deutche Der"Volksbund für das Deutschtum im Ausland schritt daher zur sofortigen Einleitung eines Hilfswerkes, das die bereits durch den Schwäbisch=Deutschen Kulturbund eingerichtete Selbsthilfe unterstützen soll. Der BDA. hat als erste Hilfe den Betrag von 875000 Dinar zur Verfügung gestellt und wird auch weitere Hilfe leisten, soweit das in seinen Kräften steht. tät" aufgegeben und eine euroväische Unior Schutz der englisch=französisiggen Prüderlichkeit hergestellt werden müsse. Diese Gedanken sind itralen ins Stammbuch Die Täten des Towen=Geschwureer 46 Schiffe versenkt, 76 schwer beschädigt— Der Führer ehrt den Kommodore den Neutralen ins Stammbuch geschrieben. Hoffentlich werden sie sie auch zu lesen verstehen. Die Pläne sind durchaus nicht neu. Tagtäglich sind sie aus westdemokratischen Reden und Zeitungen im Ueberfluß zu entnehmen. Daß sie aber in dieser ernsten Stunde in dieser skrupellosen Form noch einmal geäußert werden, zeigt, zu welcher gefahrlichen Zuspitzung Paris und London die Dinge treiben. Bereits vor Tagen vernahmen wir aus dem Munde Churchills, daß die diplomatische Aktion nur die Vorbereitung für militärische Opergtionen sei. Neutrale Blätter haben weiter über die Anwesenheit englischer und französischer Generalstäbler in Norwegen berichtet, die Landungsmöglichkeiten für ein Expeditionskorps ausfindig machen sollen. Diese Nachrichten haben das politische Barometer auf Sturm rücken lassen. In der Erkenntnis, daß man mit „seinem Krieg" nicht weiter kommt, greifen London und Paris zur Vergewaltigung der Neutralen, nicht allein, um sie in die Blockadefront einzubeziehen, sondern um mit ihrer wirtschaftlichen auch den Start für die militärische Bedrohung des Reiches auf der nördlichen Flanke zu erreichen. Diese fast verzweifelten Pläne werden dadurch unterstrichen, daß auch Rußland und Italien einbezogen werden sollen. Nun, die Aeußerungen der italienischen Blätter in den letzten Tagen haben ebenso wie die Haltung der sowjetrussischen Presse eindeutig Klarheit über die Grundeinstellung besagter Staaten gegeben. Wenn dennoch ein Blatt, wie die Zeitschrift„Das 19. Jahrhundert" Drohungen nach Rom und Moskau allein daran der Grad des Hasses und der Ratlosigkeit zu ermessen. Das genannte englische Blatt bezweifelt, daß die Westmächte den Krieg exfolgreich durchführen können, meint vielmehr, sie würden ihn verlieren, wenn sie nicht grundsätzlich ihre Strategie und Politik änderten. Zuerst müßten die Neutralen unter stärksten Druck gesetzt und schließlich auch Rußland und Italien in den Krieg einbezogen werden. Damit ist jede Unklarheit über die wahren Absichten beseitigt. Die Welt ist unterrichtet. Sie steht vor dem größten Rechtsbruch und der schwerwiegendsten Vergewaltigung. Die Demokratien, die seit mehr als 20 Jahren auf dem Steckenpferd„Neutralität, Selbstbestimmung und Souveränität" herumreiten, entpuppen sich als die eingeschworenen Feinde des internationalen Rechts und des Hoheitsbegriffes. Deutschland ist gewappnet. In kühler Ruhe hat soeben der„Völkische Beobachter“ Haltung und Stimmung der deutschen Politik und des deutschen Volkes mit den Worten zusammengefaßt:„Wir denken nicht daran, uns durch solche Provokationen ablenken zu lassen und damit das Spiel des Gegners zu spielen. Darauf kann sich aber jeder daheim und im Ausland verlassen: Nichts ist vergessen und für alles wird die Rechnung präsentiert werden zur rechten Stunde und am rechten Ort. Deutschland ist bereit. Unsere Köpfe sind kalt und klar, unsere Muskeln gespannt, unsere Entschlossenheit ist eisern. 80 Millionen Augenpaare richten den Blick auf den Führer!" Moskau beobachtet aufmerksam die englisch=französischen Machenschaften in Skandinavien Moskau, 7. April. Die Moskauer. Presse verfolgt weiter aufmerksam die von den englisch=französischen Kriegstreibern gegen die skandinavische Neutralität gerichteten Machenschaften. Unter der Ueberschrift„Der englisch=französische Druck auf die skandinavischen Länder" bringt die „Prawda“, zwei Berichte aus Stockholm und Paris, worin unter Hinweis auf die von Halifax den skandinavischen Gesandten am 5. April überreichte Note Vermutungen der schwedischen Presse wiedergegeben werden, wonach diese Note, die bis jetzt geheimgehalten werde, den Zweck habe, auf die Regierungen Schwedens und Norwegens einen neuen Druck auszuüben. Entsprechende Noten habe Reynaud in Paris den skandinavischen Gesandten überreicht. Dabei wird hier die Wendung der betreffenden Havas=Meldung hervorgeerlin, 7. April. Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh Sonnabend dem Oberst Fuchs, dem Kommodore des bekannten Löwen=Geschwaders, das Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz. Oberst Fuchs wurde diese hohe Auszeichnung zuteil in Anerkennung der Kampfleistungen seines Geschwaders, das durch seine prachtvollen Angriffe gegen die britische Seemacht sich besonders hervorgetan hat. Oberst Fuchs hat sich durch vorbildliche Führung seiner Verbände sowie durch persönlichen Einsatz bei den Kriegshandlungen über See besonders ausgezeichnet. Sein Geschwader hat sich seit Kriegsbeginn in zahlreichen Einsätzen gegen die britische Seemacht hervorragend bewährt. Der hohe Ausbildungsstand des Geschwaders sowie die sorgfältigsten Vorbereitungen und die kraftvolle Führung seiner Angriffe auf britische Seestreitkräfte, Geleitzüge und Seestützpunkte haben bereits in den ersten Monaten des Krieges Erfolge eingebracht, die Englands Seemacht schwer erschüttert haben. In den wenigen Monaten ihrer KampfesfühF. land griffen die Verbände des Oberst an. mit einer Gesamttonnage von ungefähr 70000 Tonnen wurden von ihnen versenkt, 76 Schiffe mit einer Gesamttonnage von über 300000 Tonnen schwer beschädigt. Ki,.— Geschmaher G. Die hohe Auszeichnung, die dem Geschwader=Kommodore zuteil wurde, bedeutet zugleich eine Anerkennung für die Leistungen des Geschwaders. Diese Anerkennung wird den Männern des„Löwen=Geschwaders“ ein besonderer Ansporn für weitere Taten sein. Oberst Fuchs ist am 6. August 1914 in das FüsilierRegiment 34 eingetreten und hat im Weltkriege an der Ost= und Westfront gestanden. Ihm wurde das Eiserne Kreuz 1. und 2. Klasse sowie das Verwundeten=Abzeichen verliehen. Nach dem Weltkriege wurde er in das Infanterie=Regiment 5 übernommen. Später erhielt er ein Kommando, zur Technischen Hochschule, das er mit dem Diplom=Examen beschloß. 1933 wurde Oberst Fuchs in das Technische Amt des Reichsluftfahrtministeriums übernommen, 1935 wurde er zum Staffelkapitän einer Kampfstaffel ernannt und ein Jahr später Kommandeur einer Kampfgruppe. 1937 nahm er an den Kämpfen in Spanien teil und erhielt die höchste spanische Auszeichnung, die„Medailla militar“ sowie das Spanien=Kreuz in Gold mit Schwertern. Im Sommer 1936 wurde Oberst Fuchs erneut, und zwar als Inspekteur, in das Reichsluftfahrtministerium berufen. In Anerkennung seiner besonderen Leistungen wurde er am 1. November 1938 vorzeitig zum Oberst befördert und vor einigen Monaten zum Kommodore des„Löwen=Geschwaders" ernannt. Der Führer hat ihm bereits die Spange zum Eisernen Kreuz 1. und 2. Klasse verliehen. Dornier=Maschine wehrt vier Curtis' ab dnb Berlin, 7. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Westen keine besonderen Ereignisse. Die Luftwaffe führte am 6. April Luftaufklärung über Nord= und Mittelfrankreich durch. Ein deutsches Dornier=Aufklärungsflugzeug wurde hierbei von vier Curtis=Flugzeugen angegriffen. Das Aufklärungsflugzeug setzte sich so lange zur Wehr, bis der Gegner aus Brennstoffmangel von ihm ablassen mußte. Es landete wohlbehalten in seinem Heimathafen. Am Spätnachmittag des 6. April flogen mehrere feindliche Flugzeuge nordwestlich Trier über luxemburgisches Gebiet nach Deutschland ein und über luxemburgisches Hoheitsgebiet auch wieder zurück. Der OKW.=Bericht vom Sonnabend dnb Berlin, 6. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Keine besonderen Ereignisse. Empfang der Deutsch=Ungarischen Gesellschaft im Kaiserhos in Berlin Weltbild Unser Bild zeigt von links nach rechts Generalfeldmarschall von Mackensen, Generalmajor Glaise von Horstenau, Exzellenz Tasnadi=Nagy, tt=Obergruppenführer Lorenz Fremdländische Militärattachés an die Westfron! anb Berlin, 7. April. Der Führer hat genehmigt, daß den in Berlin beglaubigten fremdländischen Militärattachés sowie einer Reihe von Marine= und Luftattachés Gelegenheit geboten wird, Teile des Westwalles zu besichtigen und Truppenteilen an der Front einen Besuch abzustatten. Die Vertreter der fremden Wehrmächte reisen demnächst unter Führung des Leiters der Attaché=Gruppe mit Sonderzug zur Front ab. Der Führer empfing Tasnadi=Nagy Berlin, 7. April. Der Führer empfing den anläßlich der Gründung der Deutsch=Ungarischen Gesellschaft in Berlin weilenden Präsidenten des ungarischen Abgeordnetenhauses, Herrn von Tasnadi=Nagy. Schutzwall=Ehrenzeichen für Lastkraftfahrer dnb 7. April. In einer Feierstunde, an der Vertreter der Wehrmacht und des Generalinspektors Dr. Todt teilnahmen, wurden die ersten Schutzwall=Ehrenzeichen an die im Saarabschnitt tätigen Lasttkraftfahrer verliehen. Wie rbeiter hat auch der Lastkraftfahrer of Bed nes Lebens Deutschlands Schutzwall bauen helfen. Die Verleihung des Schutzwall=Ehrenzeichens ist ein Ausdruck des auch dem Lastkraftfahrer gebührenden Dankes und der Anerkennung dieser Arbeit. Gefreiter Dillon möchte nach Berlin Dem Mann kann geholfen werden Amsterdam, 7. April. Der Gefreite Dillon, der, wie fast alle englischen Soldaten, die Maginotlinie nie gesehen hat, sondern sich in einer britischen Garnison befindet und die vordersten Stellungen neidlos den Franzosen überläßt, trägt schwere Sorgen mit sich herum. Er richtete an die offizielle Zeitschrift der englischen Rundfunkgesellschaft die„Radio Times“, einen offenen. Brief, in dem er fordert, man solle nicht nur französischen, sondern auch deutschen Sprachunterricht über den Rundsunk geben. Warum? Damit wir deutsch können, wenn wir in Deutschland einmarschieren. Die Zeitschrift veröffentlicht diese Bitte unter der Ueberschrift:„Nach Berlin". Wir wollen den Gefreiten Dillon daran erinnern, daß die wenigen Engländer, die sich bisher an der Westfront haben blicken lassen, bereits Gelegenheit zu intensiven deutschen Sprachstudien diesseits des Westwalls gefunden haben. Sollte der Gefreite Dillon Lust haben, ebenfalls auf diese Weise nach Berlin zu marschieren, mag er nur kommen, unbedingt notwendig ist aber deutsche Sprachkenntnis für einen solchen Besuch nicht. Die polnische Armee ist auf ihrem Marsch nach Oder und Rhein ganz gut ohne sie ausgekommen. Die Sprache der deutschen Waffen ist so unmißverstandlich, daß auch der Gefreite Dillon ohne einen besonderen Sprachkursus des englischen Rundfunks sie durchaus begreifen und verstehen lernen wird. „Französische Flugzeuge unterlegen“ Ein amerikanisches Urteil Newyork, 7. April. „Der völlige Fehlschlag des französischen Luftrüstungsprogramms ist eine der auffallendsten Lehren dieses Krieges“, so schreibt am Freitag der militärische Mitarbeiter der„Newyork Post". Jeder Frontberichtbestätige nicht nur die zahlenmäßige, sondern auch die qualitative Unterlegenheit der französischen Flugzeuge. Das gelte insbesondere für die in verstaatlichten Fabriken hergestellten Maschinen. Aber auch bei der einzigen privat hergestellten Type, nämlich der Morane, höre man mehr von Niederlagen als von Siegen. Bereits dieses Frühjahr habe bewiesen, daß die französischen Flugzeuge den deutschen Messerschmitts einfach nicht gewachsen seien. Japans Vorstellungen sind für die Geeräuder Luft Wie der diplomatische Korrespondent der„News Chroniele“ feststellt, wird die britische Flotte sich durch keinerlet Drobungen Japans davon abhalten lassen, von ioren „Kriegsrechten“ Gebrauch zu machen. Hale eiihufter=Eintsah Tiurschero Serterschuus zur Rettung der Besatzung des griechischen Dampfers„Diamantis", der sich Vorschristswidrig verhielt and 7. April.(P..) Immer noch gibt es Fälle, in denen neutrale Dampfer durch vorschriftswidriges Verhalten die Gefahren des Krieges für sich vermehren. Häufig machen sie sich dabei nicht klar, daß sie hierdurch zugleich ihre eigene Rettung erschweren. Trotzdem bemühen sich die deutschen =Boote, die Rettung der Schiffsbesatzungen auch dann durchzuführen, wenn durch das vorschriftswidrige Verhalten des angehaltenen Schiffes eine Gefahr für das Unterseeboot selbst entsteht. Das Unterseeboot, das den griechischen Dampfer„Diamantis" versenkt hatte, ist von seiner Fernunternehmung zurückgekehrt. Es war hierbei durch das Verhalten des griechischen Dampfers in eine schwierige Lage geraten und hat trotzdem die gesamte Besatzung unter großem eigenen Risiko gerettet und an Land gebracht. Hierüber hat der Kommandant einen Bericht erstattet, dem die folgenden Ausführungen entnommen sind: Backbord voraus kommt ein Dampfer in Sicht, unter Wasser gegangen, auf ihn zugelaufen. Es ist der griechische Dampfer„Diamantis“ aus Chios. Neben ihm aufgetaucht, den üblichen einleitenden Morsespruch„Stop at once, no use of wireless“(„Halten Sie sofort und funken Sie nicht!" abgegeben. Der Dampfer stoppt und setzt Bezeichnungssignal. Da Wind und See jede direkte Verbindung verbieten, beabsichtige ich, den Dampfer mit unter die irische Südwestküste, wo Schutz gegen Seegang ist, zu nehmen und dort zu untersuchen. Morsespruch an Dampfer:„Follow me“(„Folgen Sie mir!") — kein Erfolg. Nun internationales Signal gesetzt: J..,„Folgen Sie mir!“, mit diesem Signal den Griechen langsam umfahrend. Er hatte vorher=Kurs, was mir verdächtig erschien, da er den Eindruck eines fetten Happens machte, wollte ich mir trotz des Seeganges seine Unfolgsamkeit nicht gefallen lassen und befahl „Geschütz klar!" Das Signal„Folgen Sie mir!“ wehte nun etwa zehn Minuten, ohne von dem Dampfer beantwortet zu werden. Er drehte auch nicht an, als ich nach Westen vorlief. „Geschütz klar!“ klappt gut, obwohl die Bedienung angeschnallt fast dauernd im Wasser steht. Der Erfolg ist verheerend. Die Besatzung der Griechen stürzt in die Boote, ich befehle sofort„Halt, Batterie halt!“, gebe mit Scheinwerfer ab:„Don't go to the boats“(„Nicht in die Boote gehen!") und gehe mit dem Boot schnell an, um durch Heranlaufen an den Dampfer das Zuwasserlassen der Boote zu verhindern. Doch vergebens, das Luv= und das Lee=Boot rauschen aus, das Luvboot kentert sofort, die Leute liegen im Wasser, ein drittes kleineres Boot wird noch in Lee zu Wasser gelassen. Vom Funkraum wird außerdem gemeldet, daß der Grieche von seiner.=T. Gebrauch macht. Die beiden Lee=Boote kommen schließlich von dem Dampfer los und rollen nun in der hochgehenden See umher. Eine tolle Viertelstunde folgt, in der es unter vollem Einsatz des an Deck des relinglosen=Bootes arbeitenden Ersten Offiziers einem Feldbewebel, zwei Unteroffizieren und einem Mann allmählich gelingt, zunächst die im Wasser Treibenden, dann die in den beiden Booten herumschwabbernden Griechen zu bergen. Zwar hatten meine Männer Schwimmwesten und Gurt um, mußten aber oft aushaken und vorn und achtern, von Brechern dauernd überspült, heftig zufassen, um die völlig durcheinandergeratenen Griechen vollzählig an Bord zu bekommen, wenn auch meist in völlig erschöpftem Zustande. Sie weinen und bekreuzigen sich. Als die letzten drei Griechen gerade an Bord gezogen werden, kommt voraus ein Flugzeug in Sicht. Ein großer langsamer Wal. Auch der Alarm gelingt, wenn auch den letzten drei Griechen, die von uns hart und schnell verstaut werden, ihre letzte Stunde gekommen scheint. Der leitende Ingenieur, Oberleutnant(Ingenieur) bringt trotz plötzlicher Zuladung von 28 Menschen ein glänzendes Auf=Sehrohrtiefe=Gehen fertig, so daß das Anfliegen des Flugbootes ins Wasser stößt. Unter Wasser werfe ich dem griechischen Kapitän sein fehlerhaftes Verhalten, das seine Besatzung und auch mein Boot in erhebliche Gefahr gebracht hat, energisch vor. Dabei stellt es sich heraus, daß die Besatzung durchgedreht ist und der Kapitän vergebens versucht hat, sie an Bord zu behalten. Der Erste Offizier scheint der Urheber dieser Durchdreherei zu sein. Der Dampfer ist ein fetter Happen (neues 8000 BRT. großes Schiff). Er hat 7700 Tonnen Manganerze von Freetown(Westafrika) nach Barrow (Irische See). Dann erfolgt Versenkung. * Unter Wasser abgelaufen, da der.=.=Verkehr des Griechen von dem Engländer aufgenommen und gepeilt worden ist. Aufgetaucht, Marsch nach Westen. Da ich die Griechen wieder loswerden muß, ist wegen Wetterlage Marsch nach Südwest=Irland erforderlich. Die Beobachtung der Dampfer=Radiowelle ergibt, daß ein ungarischer Dampfer die gekenterten leeren Boote gefunden hat. Ich mache Meldung an die Heimat, um Greuelmärchen der Engländer und Franzosen den neutralen Ländern gegenüber zu verhindern. Daß für die Griechen alles nur mögliche geschieht, ist selbstverständlich. So beginnen sie auch wieder langsam Mut zu fassen und sind vom Kapitän bis zum Schiffsjungen des Lobes voll. Sie sehen mit Staunen, was sie von den Greuelmärchen der Engländer über die=Boot=Fahrer zu halten haben. Die Art, wie wir alles, was wir haben, mit ihnen teilen, rührt sie sichtlich. Fünf Kranke werden auch ärztlich betreut. Das Boot rollt schwer, kommt aber bei der schräg vornachtern kommenden See gut vorwärts. Die vielen zusätzlichen Menschen an Bord sind doch recht gut verstaut worden. Den Griechen gehen bei den Seegangsbewegungen des Bootes die Augen über. Es riecht wie im Zoologischen Garten(Raubtierhaus). Kein Dampfer oder Fischer kommt in Sicht, dem ich die 28 Griechen übergeben kann. So beschließe ich, sie selbst in einer abgelegenen Bucht an Land zu setzen. Seenotfall ist gegeben, zumal fünf Griechen starkes Fieber haben(Malaria). Wir steuern vorsichtig bis auf zehn Meter an die Felsen heran und die Griechen werden in sieben Fahrten unseres kleinen Beibootes an Land gesetzt. Etwa 40 Iren kommen dazu und nehmen die Schiffbrüchigen anscheinend aut auf. Ueberschwengliche Dankesbeteuerungen der Griechen, die wir so gut wie möglich ausgesteuert haben. Auch die Iren sind sehr freundlich und winken begeistert zum Abschied. Kommandant v. U. Erklärungen des norwegischen Außenministers Oslo, 7. April. Der norwegische Außenminister Professor Koht betonte am Sonnabend in einer Rede vor dem Storting zur Frage des Erztransportes durch norwegisches Gewässer, die friedliche Handelsfahrt mit schwedischem Erz sei voll gesetzlich. Diese Fragen habe Norwegen mit beiden Kriegführenden besprochen und deren Einverständnis erhalten. Wenn Norwegen davon abginge, würde es damit seine Neutralitätspflichten verletzen und wäre sofort mitten im Kriege.(Diese Feststellungen traf der norwegische Außenminister, ohne die letzte Note Englands an Norwegen zu erwähnen.) England habe gedroht, die Wache in den norwegischen Gewässern selbst übernehmen zu wollen. Demgegenüber betonte der Minister den norwegischen Willen zur Selbständigkeit. Norwegen werde alles tun, um seine Souveränität zu bewahren. Am 21. und 22. März hätten englische Zerstörer nicht weniger als fünfmal versucht, deutsche Handelsschiffe in norwegischen Hoheitsgewässern aufzubringen, wogegen Norwegen auch gebührend protestiert habe. Biisher seien 62 Minen in norwegischen Gewässern angetrieben und vernichtet worden. Wenn England verlange, Norwegen solle gegen„technische Neutralitätsverletzungen“ nicht so streng protestieren, so müsse man feststellen, solche Verletzungen könnten schwere Folgen haben. Durch sie könne Norwegen schnell in den Krieg gezogen werden, wenn es sich nicht dagegen wehre. Der norwegische Außenminister schloß seine Rede mit folgendem Satz:„Wir fragen uns, ob wir nicht das Recht haben, unser Leben im Frieden zu führen. Wir kleinen Nationen würden uns freuen, wenn die Kriegführenden ihre Worte von der Achtung der Rechte der kleinen Nationen in die Tat umsetzen würden.“(Hier hätte der Minister nicht„Kriegführende“, sondern„England und Frankreich“ sagen müssen, denn Deutschland hat sich bekanntlich immer bemüht, die Rechte der kleinen Nationen zu achten.) Schiffsbrand im Rotterdamer Hasen Amsterdam, 7. April. Auf dem niederländischen Dampfer„Hoogkerk" (5182 BRT.), der im Rotterdamer Hafen liegt, ist in den Nachmittagsstunden des Freitags Feuer ausgebrochen, das auch am Sonnabend noch nicht gelöscht war. Das Feuer entstand in einem Raum, in dem sich eine Ladung von Erdnüssen und Kapok befand. Es ist wahrscheinlich durch den Funken eines Schneidebrenners verursacht worden. Lag der Wehrmacht! N 533 110 NM. 11707862 RM. mehr als im Vorjahr Berlin, 7. April. Der am 17. März 1940 durchgeführte Tag der Wehrmacht erbrachte das Ergebnis von 17 659 146 RM. Darunter sind an Spenden des Feldheeres, einschließlich des Generalgouvernements 1 530 728 RM. zu verzeichnen und 4183377 RM., die durch Veranstaltungen der Wehrmacht, wie Eintopfessen, Kleinkaliberschießen usw. aufgekommen sind. Gegenüber dem Vorjahre hat sich das Ergebnis um 11 707·862 RM. gleich 197 v. H. erhöht. Damit steigerte sich der Durchschnitt je Kopf der Bevölkerung von 7,4 Pfennig auf 21,9 Pfennig. Bei der Bewertung dieses Ergebnisses, das als das beste Ergebnis aller Sonderveranstaltungen während des Kriegs-WHW. der engen Verbundenheit zwischen Wehrmacht und Bevölkerung sichtbaren Ausdruck gibt, ist zu berücksichtigen, daß der gesamte Betrag durch Feldwehrmacht, d. h. der eingesetzten Verbände des Heeres, der Luftwaffe und der Flotte, haben nicht nur die als Eintopf an die Bevölkerung ausgegebe. portionen sich vom Munde abgespart, sondern daneben zum Teil ganze Dekaden ihres Wehrsoldes. Bei den Ersatztruppenteilen, den Schulen, Kursen und Dienststellen in der Heimat haben sie darüber hinaus noch mit einer Fülle verschiedenartigster Darbietungen in den Kasernen gewetteifert, um so die Spendefreudigkeit der Bevölkerung anzuregen. Erstmalig wurde der Tag der Wehrmacht auch in den neu ins Reich eingegliederten„Ostgebieten mit besonders gutem Erfolg durchgeführt. Die Deutschen dieser Gebiete nahmen den Tag der Wehrmacht zum willkommenen Anlaß, ihren Befreiern aus schwerster Drangsal nochmals auf diese Weise ihren Dank abzustatten. Auch in den Städten des Protektorats Böhmen und Mähren sowie des Generalfreiwillige Spenden der Bevölkerung und der Wehr= gouvernements, in denen der Tag durchgeführt wurde, macht selbst zusammengekommen ist. Die Soldaten der waren sehr gute Ergebnisse zu verzeichnen. Custaewehradungen der Massenin. Scharfe Warnungen der italienischen Presse an die Adresse Englands Rom, 7. April. Mussolini hat Sonnabend in Begleitung des Staatswaffe durch Deutschlands mächtige Luftstreitkraft zu Hause festgehalten werde. Dazu komme, daß die jüngsekretärs im Kriegsministerium und des Staatssekre= sten Versuche mit Sprengstoff= und Brandbomben hertärs der Luftwaffe, des Generalstabschefs der Miliz und vorragende Ergebnisse erbracht hätten, und daß Italien des stellvertretenden Generalstabschefs für die natio= über die größte=Boot=Flotte der Welt verfüge, nicht nale Verteidigung sowie zahlreicher Generale des Hee= zuletzt aber auch die Tatsache, daß Englands und res, der Luftwaffe und der Miliz in der Nähe von Frankreichs Maßnahmen im Mittelmeer hinsichtlich der Anzio Luftabwehrübungen beigewohnt, deren perfekte Durchführung ihn sichtlich befriedigte. Abschließend hielt der Duce an die Offiziere und Mannschaften folgende Ansprache:„Im modernen Krieg, dem totalen Krieg, der das gesamte Gebiet des Staates und das ganze Volk umfaßt, ist die Aufgabe der aktiven Luftabwehr, d. h. der Luftabwehrartillerie, von wesentlicher Bedeutung. In Zusammenarbeit mit der Luftabwehr müßt ihr die Zivilbevölkerung, ihr Leben und ihre Arbeit schützen. Ihr müßt die Nervenzentren der Nation gegen gefährliche Angriffe der feindlichen Luftwaffe verteidigen, Nervenzentren, nach deren Zerstörung die Möglichkeit eines Widerstandes zu Ende ist. Ich sehe in euch Truppen der vordersten Linie, und ihr müßt euch als Truppen der vordersten Linie ansehen und als solche müßt ihr in höchstem Grade die charakteristischen Eigenschaften besitzen, die Eröffnung der Kölner Frühjahrsmesse " Köln, 7. April. In schlichtem Rahmen wurde am Sonntag morgen im Hause der Rheinischen Heimat die Kölner Frühjahrsmesse eröffnet, die in ihren Hauptabteilungen, Haus=, Küchen= und Wohnbedarf, Textilschau und Kunstgewerbe, wieder überaus reich beschickt ist. „In seiner Eröffnungsansprache wies Oberbürgermeister Dr. Schmidt darauf hin, daß nach den im Innern des Reiches stattgefundenen Messen nun auch der Pesten mit einer wirtschaftlichen Veranstaltung hervortrete. Wenn sie gegenüber den Vorjahren kleiner sei durch die Verlegung in ein anderes Haus, so sei ihr eigentlicher Kern doch so stark und geschlossen, daß ihre wirtschaftliche Funktion und Bedeutung in vollem Umfange gewährleistet bleibe. Daß die Kölner Frührigkeiten ke und jahrsmesse, trotz Krieg und mancherlei Schwierigkeiten sogenannten Blockade einmal die Geduld erschöpften. Es sei eine törichte und gefährliche Illusion, Italien zustandegekommen sei, kennzeichne auch die starke lebendige Verbundenheit mit ihrem Bezirk und ihre wirtschäftliche Berechtigung. Diese Messe sei über die geschäftlichen Dinge hinaus eine Kundgebung der wirtschaftlichen Bereitschaft und des Leistungswillens im westdeutschen Grenzland. Der Eröffnungskundgebung schloß sich ein Rundgang durch die Messehallen an, der Zeugnis dafür ablegte, daß der Gang der deutschen Wirtschaft ungestört weitergeht und daß die Wirtschaft im Grenzland nicht gewillt ist, sich durch Drohungen von jenseits der Grenze stören zu lassen. Schon um die zehnte Morgenstunde trafen mehrere tausend Besucher auf dem Messegelände ein, und schon bald entwickelte sich auf allen Ständen ein lebhaftes Geschäft, in den Mittagsstunden wurde der Andrang der Käufer noch stärker. „Ein kleines Aufblitzen von Licht“ So sah ein englischer Geschwaderführer die Wirkung des Angriffes auf Sylt—. Times"=Interview zerstört Churchills Lügen Amsterdam, 7. April. Nachdem in der ganzen Welt trotz aller Bemühungen Churchills bekannt geworden ist, daß der zur innenpolitischen Stützung des Kabinetts Chamberlain inszenierte„Luftangriff auf Sylt“ vom 19. März eine peinliche Blamage darstellt, unternimmt jetzt der Luftfahrtsachverständige der„Times“ noch einen letzten Versuch, um in einem„Rückzugsgefecht" zu retten, was noch zu retten ist. Der Korrespondent hat sich die Genehmigung eingeholt, einen der am Angriff beteiligten Geschwaderführer zu interviewen. Durch diese Unterredung sollten, wie ausdrücklich in der Einleitung erklärt wird,„alle zweifelhaften Punkte aufgeklärt werden, die in den letzten Wochen so viel diskutiert worden %„". W5 Manhings Wo9v.: 47. Diese Aufklärung wird allerdings restlos geliefert. Hören wir, was der Geschwaderführer zu berichten weiß: „Unser Flugzeug durchbrach das deutsche Abwehrfeuer. Unser Bombenschütze war jedoch unzufrieden mit dem ersten Angriff, und es wurde ein zweiter unternommen, in dessen Verlauf schwere Bomben abgeworfen wurden. Ihre Erschütterungen konnten im Flugzeug verspürt werden. Der Pilot sagte aber, daß sie als Schauspiel enttäuschend waren(!). Alles, was man beobachten konnte, war ein kleines Aufblitzen von Lichzt!!).. 9. Mm Tzinne 8. Dies ist wörtlich die gesamte Schilderung des Angriffes in dem Interview. Hindenburgdamm beschädigt? Mehrere Flugzeughallen vernichtet? Schwere Zerstörungen auf dem ganzen Gelände des Flugstützpunktes? Nein, einer, der dabei war, erklärt:„Ein kleines Das war die ganze beobachtete unter Druck setzen zu wollen. Italiens Mobilmachungsbefehl bis ins kleinste durchgearbeitet Rom, 7. April. Amtlich werden die Ausführungsbestimmungen der kürzlich vom Ministerrat beschlossenen Gesetze über Aufgaben, Zusammensetzung und Tätigkeit des Obersten Verteidigungsrates sowie über die Organisation öffentlicht. Aus den Bestimmungen gewinnt man den sei, daß dise, ganze, Besatzuzug. böheniggrr. Prerns.,„ Diese überzeugenden Eindruck, daß der gesamte MobilAufblitzen von Licht.“ Wirkung! Das schönste an dem Interview ist jedoch der Abgesang. Da er über den Angriff auf Sylt beim besten Willen nichts Erschütterndes außer der Flugzeugerschütterung zu berichten wußte, schilderte der Offizier außerdem noch seine Abenteuer bei seinem Flug nach Berlin. Der Luftfahrtsachverständige der„Times" sah igenden Eindruck, daß der ge machungsplan bis ins kleinste genauestens durchgearbeitet und vorbereitet ist und bei der Diszivlin im ich in einem einzigen Wort zusammenfasse: verbissen.“ faschistischen Italien gegebenenfalls die rascheste und reibungslose Durchführung der militärischen und zivi„Italiens Lustwafse beherrscht das Mittelmeer!“ Im Rahmen ihrer Orientkriegsrüstung entsandten die Westmächte zahlreiche Kriegsschiffe in das östliche Mittelmeer und nach Aden. Dieser westmächtlichen Flotte schickt der„Tevere“ ein scharfes„Memento" zu. Die Zeitung schreibt, diese auf die verschiedenen len Mobilmachung gewährleistet. Italienisches=Boot taucht mehr als 100 Meter tief Rom, 7. April. Orianthäfar vartailts aut: Harft,.a####genlgehene Bei Tauchversuchen in der Nähe von Tarenz erOrienthäfen verteilte gute Halfte der gesamten priti= reichte das neue=Boot„Guglielmo Macon“ eine Tiefe schen Kriegsflotte sei den italienischen Luftstreitkräften von mehr als 100 Gpvollkommen ausgeliefert. England solle bedenken, daß von mehr als 100 Meter. Aden nur 150 Meilen von der erythräischen, Alexandrien 350 Meilen von der libyschen Küste und Haifa 450 Meilen von Rhodos entfernt liege. Die italienischen Luftstreitkräfte beherrschten im Mittelmeer alles, was schwimme und fliege, und könnten, setzt die Zeitung ihre Warnung fort, ihre vernichtende Wirkung bis 200 Meilen westlich von Gibraltar ausüben. „Schon einmal waren die Kanonen geladen!“ Die angekündigte Verschärfung der englischen Blockade veranlaßt„Tevere“ zu einer energischen Warnung an England. Schon einmal seien, zur Zeit der die Kanonen geladen gewesen. Damals habe Lord Rothermere am 17. Februar 1936 den englischen Premierpinziter auf die, grobgsgßtzefabrez, auf, Petoneven.##g...die Straße gezogenen Spruchbändern merksam gemacht, die der englischen lotte im Mittel=schievenen übet die Sttagt gegogenen Spruchbändern meer im Falle eines Krieges mit Italien durch die konnte man lesen:„Wir erzeugen immer mehr Getreide italienische Luftwaffe drohten. Inzwischen habe die und immer mehr Waffen.“ Einige Worte, die der Duce italienische Luftwaffe noch an Schlagkraft und Stärke an die begeisterte„Menge richtete, wurden mit nicht gewonnen, während die englische und französische Luft= enden wollendem Beifall ausgenommen. ongtische Große Bestürzung bei dem Minister„ohne Informationen“ erzeugen immer mehr Getreide und Waffen! Freudige Begrüßung des Duce in Orvieto Rom, 7. April. Der Duce hat am Sonntag in Begleitung von Parteisekretär Minister Muti und dem Minister für Volksaufklärung Pavolini dem im Festschmuck prangenden Städtchen Orvicto einen Besuch abgestattet, wo er u. a. einige neue Baulichkeiten der weiblichen Akademie für Leibesübungen ihrer Bestimmung übergab. Die Bevölkerung der Stadt und die Führerinnen der Akademie, die mit gesanglichen und sportlichen Vorführungen aufwarteten, bereiteten dem Duce begeisterte Kundgebungen. Auf verschiedenen über Berlin, 7. April. „Ich zittere“, hat— wie Reuter meldet— der englische Generalstabschef General Ironside bei einem Empfang der Pressevertreter aus aller Welt gesagt, „ich zittere, wenn ich daran denke, was hätte passieren können, wenn die Deutschen sofort bei Kriegsbeginn angegriffen hätten, als wir tatsächlich überhaupt noch keine Armee besaßen.“ Er hat damit nicht nur sich, sondern auch seiner Regierung gerade kein hervorragendes Zeugnis ausgestellt. Denn was für ein Leichtsinn muß dazu gehören, wenn ein verantwortliches Kabinett das Volk in einen Krieg treibt, ohne eine ausreichende Armee zu haben, so daß der Chef des Großen General= stabes schon beim Gedanken daran in den Knien weich wird! Sich langsam erholend, ging der General dann dazu über, die Armeen der Westmächte mit dem deutschen Heer zu vergleichen, wobei natürlich die Engländer und Franzosen besser abschnitten. Er gab zwar großzügig zu, die deutsche Armee sei„eine winderbare Kriegsmaschine", sie besitze jedoch„nicht einen einzigen Mann, der den letzten Krieg in einem höheren als im Hauptmannsrang mitgemacht habe, während die Engländer und die Franzosen„eine große Zahl erfahrener Führer aus dem letzten Krieg" besäßen. Abgesehen davon, daß diese Feststellung nicht ganz stimmen dürfte, kann uns dieser Vorwurf nur erheitern. Die deutsche Führung ist jung, Gott sei Dank, in der Wehrmacht wie im Staat. Das ist es ja gerade, was sie so vorteilhaft von den verkalkten Anführern der Plutokratien unterscheidet.„Ich kenne“, so fuhr der britische Generalstabschef fort,„die meisten deutschen Armeeführer, ich bin aber sicher, daß sie sehr veinlich getroffen sein würden, wenn man ihnen den Befehl erteilte, vorzurücken.“ Wer dann peinlich getroffen wird, mögen andere feststellen, eines wissen wir jedenfalls, daß deutsche Generale noch nie gezittert haben. Was den Befehl zum Angriff angeht, darf man wohl darauf hinweisen, daß ja nicht„Deutschland, sondern die Pluto= pudlikaner kraten den Krieg erklärten. Auch die Sorge um die worden. Moral der deutschen Truppen hinter dem Westwall wollen wir dem zitternden Generalstabschef gern abnehmen. Er dürfte wohl genug damit zu tun haben, auf die Moral des englischen Expeditionskorps zu achten, das es bisher für richtig hielt, sich hinter der Maginotlinie herumzudrücken. Im übrigen hat das deutsche Heer in Polen zur Genüge bewiesen. in wescher moralischen Verfassung es ist, ein Beweis, den gerade die Engländer noch schuldig sind. Und endlich: In punkto deutsche Angriffe können sich die Engländer wohl am wenigsten beschweren. Und nun kommt das Schönste an der Geschichte: wie sich nämlich herausstellte, hatte Ironside sein spaßiges Interview in der Annahme gegeben, daß es nur als Material für Artikel in amerikanischen Zeitungen Verwendung finden würde. Als seine Erklärungen danz. vlötzlich auch im„Daily Expreß" erschienen, war man im„Informationsministerium“ entgeistert. Der„Daily Telegraph“ nimmt zu diesem Vorfall in einem Kommentar unter der Ueberschrift„Die Sünde der Unwissenheit“ Stellung. Das englische Informationsministerium, meint dieses Blatt, sei recht unglücklich getauft. Viel besser könnte man es das Ministerium ohne Information nennen. Obwohl es sich nämlich mit der Nachrichtenverbreitung durch die Presse zu befassen habe, gebe es im ganzen Ministerium anscheinend niemanden, der die Bedingungen kenne, unter denen ein Nachrichtendienst arbeite. Das sei auch bei dem gestrigen Ironside=Interview wieder zutage getreten, über das niemand mehr erstannt und bestürzt gewesen sei, als der Informationsminister. Roosevelts Handelsvertragsprogramm genehmigt Die Gesetzesvorlage der Regierung, welche die Verlängerung des reziproken Handelsvertragsprogramms auf drei Jahre dis Mitte Juni 1943 vorsteht, wurde vom Bundessenat mit 42 gegen 37 Stimmen unverändert angenommen. Das Handelsprogramm war von einer Koalitiion von Rehublikanern und Demokraten aus den Weststaaten bekämpft Höhenkrankheit scheint bei dem Offizier noch anzuhalten, denn er erzählte dem Luftfahrtsachverständigen zum Abschluß eine Geschichte, die wir uns nicht versagen können, ohne die geringste Aenderung wörtlich zu übersetzen:„Bei einer Gelegenheit haben sich die englischen Flugblätter scheinbar wirksamer erwiesen, als manche Leute glauben. Als die britische Maschine von einer Messerschmitt verfolgt wurde, warf man Flugzettel heraus, und die Messerschmitt, wahrscheinlich mit ihnen „benflastert“, drehte daraufhin sofort ab!“ Daß ein Blatt wie die„Times“, die ernst genommen werden will, ihrem Leserkreis eine solche Geschichte vorzusetzen wagen kann, läßt wahrlich tief blicken! 90 USA.=Schisse verkauft oder unter fremder Flagge eingetragen dnb Newyork, 7 April. „Foreign Policy Association“ zufolge sind seit Beginn des Europakonflikts 90 USA.=Schiffe mit einer Gesamttonnage von 364 000 BRT. an fremde Interessen verkauft oder unter fremder Flagge eingetragen worden. Hiervon übernahmen Engländer und Franzosen 119300 Tonnen, während sich Griechenland, Panama, Belgien, Brasilien und einige andere Neutrale in den Rest teilten. Für die USA.=Reeder, so läutert„Foreian Policy Association“ diese Meldung, habe sich der Krieg bisher als ein gutes Geschäft erwiesen. Italienisches Sonderheft druckt deutsches Weißbuch ab In dem neuesten Heft der„Relazioni Internazionali“ vom 6. April, das als umsangreiche Sonderausgabe erschienen ist, wird das deutsche Weißbuch Nr. 3 vollständig mit Faksimiledrucken der einzelnen Originaldokumente und den dazugehörigen italienischen Uebersetzungen veröffentlicht. Deutsch=spanisches Luftverkehrsabkommen Im Außenministerium fand die Unterzeichnung eines Sonderabkommens zwischen der spanischen und der Reichsregierung über die Schaffung und den Betrieb von Luftverkehrslinien zwischen beiden Ländern statt. Die Verlautbarung des Außenministeriums hebt hervor, daß das Abkommen für beide Nationen außerordentlich günstig sei und wirkungsvoll beitrage zur Wiederberstellung des normalen Luftverkehrs und zum Ausbau der guten Beziehungen zum Deutschen Reich.= Englischer Katzenjammer über fehlgeschlagenen Kinderabtransport Wie die„Times“ feststellt, ist der Fehlschlag des zweiten Evakuierungsplanes für Kinder noch sehr viel größer, als man erwartet habe. In London und in umliegenden Bezirken seien weniger als 10 v. H. der evakuierungsberechtigten Kinder für die Evakuierung gemeldet worden. Auf 75 v. H. der Fragebogen sei überhaupt keine Antwort eingegangen. Ebenso enttäuschend seien die Ergebnisse in Glasgow. Manchester und anderen Großstädten. Bullitt wieder auf dem Wege nach Paris Der durch die Polen=Dokumente als Kriegsbetzer entlarvte amerikanische Botschafter in Paris, Bullitt, flog am Sonnabend mit dem Atlantik=Clipper von Newyork nach Lissabon ab. Von dort reist er nach Paris weiter. Bullitts Abflug hatte sich infolge der Wetterlage seit Mittwoch verzögert. Die„Mauretania“ slieht weiter Wie der Londoner Nachrichtendienst meldet, hat der Dampfer„Mauretania“, Honolulu wieder verlassen, um seine Flucht sortzusetzen. Der Kapftän lehnte es ab, Angaben über das Ziel der Reise zu machen. Hauptschriftleiter: Dr. Paul Dierichs(im Felde), Stellvertretender Hauptschriftleiter: Dr. Josef Schwermann. Verantwortliche Schriftleiter: Politik: Rudolf Foest, t. V. Eko van Mark, Bochumer Teil: Hans Schulte, i. V. Erika Scheidt. Kusturpolitik und Unterbaltung: Dr. Josef Schwermann Kunst und Wissen: Kurt Dörnemann(im Felde),1. V. Dr. Josef Schwermann, Unpolitische Nachrichten: Eko van Mark Sport: Hans Hornberg(im Felde), i. V. Georg Schemmerling, Wirtschaft und Provinz: Georg Schemmerling, Gerichtsdienst und Briefkasten: Max Flegel, Nachbargebiet und Stadtteile: Erika Scheidt. Berliner Schriftleitung: Michael Haupt. Verlag und Druck: Laupenmühlen& Dierichs. Verantwortlich für den Anzeigenteil: Kurt Scholz. Zur Zeit ist Anzeigen=Preisliste Nr. 10 gültig. Nachlatzstaffel B. Seite 3 Nr. 81] Bochumer Anzeiger] Sonnabend Sonntag,./7. April 1940 #Sectt. Großer Tag der puppenmütter! Ein Brama um die Gestan der rianenfungerk Hans=Joachim Haeckers Schauspiel„Die Stadt“ erfolgreich uraufgeführt Es ist nicht richtig, immer nur in Verbindung mit dem ersten Frühlingsahnen von zartgrauen Jackenkleidern, kokett geschwungenen lilafarbenen Hüten zu sorechen, denn nicht das allein sind die sicheren Anichen dafür, daß der Frühling mit Bestimmtheit seinen Einzug hielt. Denn die Frau und was viel wichtiger ist, mit ihr die immer etwas voreilige Frau Mode, machen den Frühling, ebensowenig, wie eine noch lange keinen Sommer macht. Aber wenn, wie auf unserem Bilde die Puppenmütterchen sich an ihre Mutterpflichten erinnern und mit ihrem kleinen Puppenvol die breiten Wege des Stadtparks bevölkern, wer mochr da noch zweifeln, daß der Fruhling nur auf dem Kalender bei uns zu Hause ist: Denr, gez, hecht,##.#ag der Kinder ein noch viel sichereres geachen dafür, daß dem Winter und mit ihm dem Wind und Wetter nun ganz und gar der Garaus gemacht wurde? Denn das Kind läßt sich nicht treiben von eitlen Regungen, das Spiel des Kindes, ganz gleich ob es die große Zeit des „Hümpelns“ ist, ob der Peitschendopp zu seinem Rechte kommt, oder ob, wie am gestrigen Sonntag, die Puppenmütterchen das Wort haben, wenn die Kinder zum ersten Male die langen Strümpfe zu Söckchen rollen, wenn unter allen Umständen der Mantel nicht mehr angezogen werden darf, dann gibt es keinen Zweifel mehr, dann ist der Frühling ins Land gezogen, ganz unabhängig davon, ob sich der April von seiner guten oder schlechten Seite zeigt, dann ist es eben Frühjahr und da kann keine Macht der Welt daran rütteln. es. Triumph des Opfersinns Die letzte Reichsstraßensammlung des Winterhilfswerkes 1939/40 hat ein hervorragendes Ergebnis gezeitigt. Der Betrag erhöhte sich gegenüber der vorjährigen Sammlung um 109 Prozent. Dieser großartige Erfolg ist ein glänzendes Zeugnis der Opferbereitschaft der Schaffenden des Gaues Westfalen=Süd. Sie haben bewiesen, daß ihr Dankgefühl für den Führer mehr ist als eine schöne Phrase. Den Waltern und Warten der Deutschen Arbeitsfront, den Betriebsführexn und Betriebsobmännern, die als Träger der von der DAF. durchgeführten Straßensammlung in selbstlosem Einsatz den Erfolg erst ermoglichten, spreche ich meinen besonderen Dank und meine Anerkennung aus. Westfalen=Süd immer und überall voran! Das ist und bleibt unsere Parole, wann auch der Ruf an uns eraehe!„„„ nsg. „ Stein,..., Gau=Obmann der DAF. Westfalen=Süd Die linke Hand abgerissen Wer weiß irgend etwas zu dem Unglücksfall? Am 7. April wurde auf der Güterstrecke, die von Bochum=Langendreer nach Bochum=Laer führt, etwa 200 Meter westlich der Vollmondstraße in BochumWerne eine linke männliche Hand, die mit einem braunen Glacéhandschuh versehen ist, gefunden." Die Hand ist unterhalb des Handgelenkes, vermutlich durch Gewalteinwirkung, abgerissen worden. Am Zeigefinger fehlt das erste Glied, am Ringfinger befindet sich ein Siegelring mit einem großen, blauen Stein ohne jede Bezeichnung.„.:.., Kand uarfeun Hat Diejenige Person, die die Hand verloren hat, wird gebeten, sich umgehend bei der Kriminalpolizei in Bochum=Langendreer, Amtshaus, Zimmer 22, oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. Außerdem wird die Bevölkerung gebeten, an der Aufklärung des Fundes beizutragen. Man sollte es ihnen nicht zu leicht machen Die Kasse des unbeaufsichtigten Ladens bestohlen In den Morgenstunden des 8. April. während der Geschäftszeit, wurden aus der Schublade der Ladentheke eines Geschäfts an der Alleestraße 30.— RM. und einige Schlüssel gestohlen. Der unbekannte Täter ist vom Hof aus in den unverschlossenen Laden eingedrungen; die Ausführung der Tat wurde ihm dadurch leicht gemacht, daß der Laden vorübergehend unbeaufsichtigt war. Rost Schmid statt Alfred Hoehn Für den auf der Fahrt erkrankten Solisten des gestrigen Hauptkonzertes sprang die mit dem vorjährigen Staatspreis ausgezeichnete junge Münchener Pianistin Rosl Schmid ein und erspielte sich mit Tschaikowsky einen verdienten glänzenden Erfolg. Auf die Einzelheiten des von Nettstraeter umsichtig und eindrucksvoll geleiteten Programms, das auch eine Uraufführung von Roselius enthielt, kommen wir morgen ausführlich zurück. Nicht Postamt, sondern Stahlhausen In der Sonnabend Sonntag=Ausgabe des„BA“ brachten wir einen Artikel„Bochum vor einem Menschenalter". Das hierbei gezeigte Bild stellt natürlich nicht das alte Postgebäude, wie hier irrtümlich das Gebäude genannt wird, sondern das Kosthaus Stahlhausen am Baareplatz dar. Die Hühnerdiebstähle mehren sich! In der Nacht zum 3. April wurde auf einem Gutshofe an der Wiemelhauser Straße, vermutlich von zwei Tätern, ein Hühnerstall erbrochen und daraus sechs bis neun weiße Leghornhühner entwendet. In eine Schaufensterscheibe gefahren Sonntag ereignete sich auf der Alleestraße, in Höhe der Eisenbahnüberführung, gegen 11.40 Uhr ein Unfall, bei dem ein junger Radfahrer im Alter von 16 bis 18 Jahren durch übermäßig schnelles Fahren die Gewalt über sein Rad verlor und in ein großes Schaufenster fuhr. Die Verletzungen des Radfahrers waren nicht von ernster Natur, dagegen ging die Scheibe ganz in Trümmer. Vermißter Bochumer tot aus der Lippe gelandet. In Lippstadt wurde eine männliche Leiche angeschwemmt und konnte geborgen werden. Die polizetlichen Feststellungen ergaben, daß es sich um einen 24jäbrigen Mann aus Bochum handelt, der seit längerer Zeit vermißt wurde. Die Leiche hatte bereits längere Zeit im Wasser gelegen. Wenn man ehrlich sein will, muß man gestehen, daß man einen derartig starken Theatererfolg nicht erwartet hatte. Die dramatisierte Sage vom Rattenfänger konnte nicht ohne weiteres auf eine sonderliche Wirkung im Publikum hindeuten— und weil der junge Königsberger Dichter, dessen künstlerische Absichten hier wiederholt erläutert wurden, in seinem Schauspiel „Die Stadt“ mit grausigen Bildern und mitleidlos trüben und krassen Farben arbeitet, konnte man über den Eindruck auf ein unvoreingenommenes Püblikum mit Recht im Zweifel sein. Was sich aber am Schluß der Aufführung in herzlichem Beifall an ehrlicher Anerkennung kundtat, war doch mehr als eine Höflichkeitsgeste vor dem anwesenden Autor und das offene Bekenntnis, daß diesem Theaterabend eine bestimmte Erlebniskraft nicht mangelte. Dem aufmerksamen Beobachter konnte auch die gespannte Konzentration und die lautlose Stille im Haus nicht entgehen— und man wird diesen ungewöhnlichen Eindruck auf die Hörerschaft dem unmittelbar ansprechenden dichterischen„Gehalt des Stückes zurechnen müssen. Mit einer noch so ausge man Sämtliche Aufnahmen: E. Söhngen. als Rattenfänger und Ernst Holznagel als Ausbrüche immer der Einstellung des Publikums entrung Walter Thomas sich als ein Regissenzzgggwige, der Gestalt des Rattenfängers und des tes stehen sich die gegnerischen Kräfte gegenüber: Heinz Hinze wirkt als geheimnisvoller Flötenbläser stark überzeugend, er hat bei lobenswert beherrschtem Gebrauch seiner wandlungsfähigen Mittel sowohl die glaubhafte Menschlichkeit unkomplizierter Zeichnung wie die verhaltener Dämonie umlohte Untergründigkeit— eine Leistung, die stärkste Beachtung erforderte. Für den Repräsentanten der Ordnung hat Ernst Holz nagel die ernste Würde imponierender Haltung, die gebietende Resonanz seiner stimmlichen Mittel und die packende Echtheit schauspielerischen Ausdrucks, so## sich aus der Gegensätzlichkeit im Spiel solcher üvertegeKräfte Momente von gewaltiger Eindringlichkeit ergaben. In vielen zurücktretenden Rollen ist ein großer Teil des Ensembles beschäftigt, der je nach Aufgabe und Eignung von der Regie klug eingesetzt Die an sich knapp gehaltene Form des Schauspiels ließ die Aufnahmewilligkeit des bis auf wenige Plätze ausverkauften Hauses nicht nachlassen, und wurde die atemlose Spannung von starkem Beifall al gelöst. Die Westfront hatte den Autor für die Taufe seines Erstlings beurlaubt, und er konnte im Kreis der Hauptdarsteller eine mehr als wohlwollende Anerkennung und den aufrichtigen Dank einer interessierten Theatergemeinde entgegennehmen. Dr. Josef Schwermann hterischen Gehalt„des Heinz Hinze. bee ut zichneten Aufführung— wie sicht mit den Gesetzmäßigkeiten der Buhne in Einzlang Ziesem Abend erlehte— läßt zu bringen, So läßt sich, immer im Rahmen des Mogin sie überdies auch an Liesem Aveno erteute.— uud; lichen die theatralische, wirkung eines man sie überdies auch an piesem..—. M16. sich eine solch auffallige Spannung und Aufmerksamkeit allein kaum erzielen, wenn nicht Fprächlighe,##en. den Besucher stärker berühren. Bei der, Prrgag beginnen tur und Schönheit eines bilderreichen Biaroy.#e. bug die dichterischen Vorzüge des Schauspiels, das aper### in großer gedanklicher Vertiefung und eigenwilliger Begründung der Sage und ihrer Idee einen neuen ethischen Sinn unterlegt— bei schopferischer Ausweitung des Stoffes in der Gestalt des fahrenden Zauberers das Antlitz des Bösen erblickt und ihr in der Figur des zwar schuldigen, aber entsühnten Burgermeisters den Repräsentanten der guten Kräfte gegenüberstellt.„So steigt aus der figürlichen Enge des Märchens die Welt des ewig Gültigen empor und gibt in kraftvollen dichterischen Umrissen und milder Verklärung dem Stoff eine von künstlerischer Sicht getragene persönliche Ein positiver dramatischer Gehalt ist damit der Haeckerschen Arbeit nicht bescheinigt. Man wird auch bei den wertvollen dichterischen Ansätzen nicht, unvevingt zugleich eine vollendete dramatische Form verlangen dürfen— zumal nicht von einem Autor, dem sich zum ersten Male die Tore einer Bühne öffnen. Es ist ja auch in gewissem Sinne die Aufgabe des Theaters, bei technischen Unzulänglichkeiten eines dramatischen Versuchs mit seinen Mitteln einzugreifen und die dichterische Ablichen die theatralische Virkung eines Stuckes um mehrere Grade heben und stützen. Ohne von den Einzeldingen der Bochumer Inszenierung Kenntnis zu haben, stand man unter dem Eindruck, daß die Regie von Walter Thomas die Wiedergabe unter Einsatz aller anwendbaren Mittel so weit wie denkbar dramatisch intenspierte und überall da helfend untezäteigt, epo Zicztung matische Forderung von der Freizugig####der überlagert war. Es wird fast immer so sein, daß den Bühnengesetzen dichterische Breiten zum Opfer fallen müssen, und selbst nach den vom Regisseur vorgenommenen Kürzungen möchte man in der zu ausführlichen Ervosition gern noch einkge Längen migenzggung Erst mit dem Beginn der eigentlichen Handtung setzt auch in der Aufführung die wirkungsvolle regieliche Durchdringung ein— hier aber gleich mit so kraftvollen Akzenten, daß man befürchten muß, die unerhört gespannte Linie würde nicht den leidenschaftlichen Ausdruck bis zum Schluß halten können. Aus der mehr balladenhaft behandelten Form des die Regie, der man in jedem Punkte die hingebende und überlegende Vorarbeit anmerkt, glutvolles Theater, das ebenso sehr die Plastik der sprachlichen Bilder, die bildliche Größe figürlichen Gegenspiels wie die Ekstase der Statisterie in den Willen einer heiß pulsierenden Darstellung einspannte. Ob die grellen Lichter in den S Im Frühjalhr schlagen und ihm gleichzeitig neue Frast geseigert. Erhäftsich auch in Tableten Heidekral in Avotheken. Orogerien und Reformhäusern Zu haben bei: Altmikus, Stadt-Drogerie. Bongardstraße 12 Drogerie Hucklenbroich, Brückstraße 55 Drogerie Reinhardt. Moltkemarkt 39 Drog. Stelzer. Brüderstr. u. Weitmar. Hattinger Str. 373, „Klellschin, Wierk, Brusan...... Gastspiel der magischen Expreß=Revue Bliron Drei stattliche Elefanten der Schau: Menschen, Tiere, Sensationen. Im Evangelischen Vereinshaus an der Mühlenstraße gastiert zur Zeit Blixons magische Expreß=Revue. Sie nennt sich, wie im Programm zu lesenggsteht, Deutschlands größtes, vornehmstes und leistungsfahigner Zauber= und Illusionstheater. Das ist sehr kuhn gesagt. Aber der Zuschauer, der bei solchen Unternehmungen immer die letzte Instanz des Urteils schon nach den ersten Darbietungen zu der Auffassung, daß diese Bezeichnung ganz zu Recht bestey.. Blixon selbst soricht in seiner Bescheidenheit, nur von VerBlixon lethn Wpechl in seiner Bescheidenheit, nur von Versuchen. Aber man kann schon des Glaubens sein, in einem Palast der Illusionen zu stehen, so unwirklich, zauberhaft und märchenhaft scheint alles zu sein, was unter den magischen Händen Blixons, sprühendes Leben gewinnt. Geheimnisse umwittern die schwebende Gestalt des Arabers Banu Ußra. Spielkarten legen das Gewand der Materie ab und sind wie lebende Wesen, die den Befehlen ihre Meisters aufs Wort gehorchen. Ein einfacher Herrenhut entpuppt sich als ein großes Warenhaus. Zwei Ringe verschwinden und melden ihre entzauberte Wiederkehr durch einen Eilboten„###., Im nächsten Augenblick prasselt ein Regen von Gelostucen nieder. Blixon macht sich unsichtbar. Eine Wandlung und Verwandlung beginnt, eine geheimnisvolle Flucht über die Köpfe der Zuschauer, die allerdings das Geheimnis Blixons bleibt. Eine metallene Kreissäge bohrt sich in einen lebenden Menschenleib hinein. So jagt ein Höhepunkt den anderen, eine Sensation die andere. Die Zuschauer können nicht anders, ihre Verblüffung und ihr Staunen müssen sich irgendwie Luft machen, und so spenden sie nicht enden wollenden Beifall. Ein großes Varieté=Programm schließt sich der magischen Expreß=Revue an. Ein entzückendes Mädchen, Anita heißt es, tänzelt über ein Drahtseil hinweg. Eine rauschende Musik, die übrigens von einem Bochumer Orchester gestellt wird, steigert ihr Können bis zur Waghalsigkeit. Bis an die Grenze des Möglichen geht Alfredo mit seinen Lawinenstürzen von der Tischpyramide. Fräulein Marianne bläst virtuos die Trompete. Hill und Hill produzieren sich als Meister der Balance. Tom Mix macht mit Cowboyspielen seinem Namen alle Ehre. Wenn seine Partnerin an der rotierenden Todesscheibe hängt und blitzende Messer und Tomahawks einen eisernen Ring um sie legen, könnte man eine Stecknadel fallen hören, eine solche Stille erfüllt den Zuschauerraum. Menschenkörper wirbeln über die Buhne. Es ist die weltberühmte Akrobatenfamilie der 6 Tarantellis, die ihre unerreichten Künste zeigt. Und zum Schluß des Abends erscheinen Althoffs tanzende Elefanten auf der Bühne, ein Dressurakt, der eine Sensation der Sensationen bedeutet. Unwahrscheinlich behend sind die Dickhäuter, unwahrscheinlich klug. Und wenn sie einen Foxtrott oder Rumba stampfen, geht die Musik in einen Orkan des Beifalls unter. Menschen und Tiere warten mit Sensationen auf, die wirklich einmalig bleiben. Josef Ruhmann Vollmilch für über 70 Jahre alte Hersonen Personen Milchkarten über ein viertel Liter Vollmilch täglich ausgegeferfolgt in der Altstadt Die Ausgabe dieser Karten erfolg##in ver,unnabt in den eingemeindeten Stadtteilen in zergssg. am Dienstag, dem 9. April, für die Buchstaben—O, am Mittwoch, dem 10. April, für die Die Ausgabe erfolgt in der Zeit von 8 bis 12 Uhr. Als Ausweis ist das Familienbuch oder der Geourtsschein vorzulegen. Ausgabe der Reichsverbilligungsscheine Die Ausgabe der Reichsverbilligungsscheine für den Zeitraum April Juni 1940 erfolgt am Sonntag, dem 14. April, in den Lebensmittelkartenausgabestellen des Ernährungsamtes, und zwar in der Zeit von.30 bis 13 Uhr. Einzelheiten werden noch bekanntgegeben. Wann sind die Geschäfte geöffnet? Die neue Regelung der Verkaufszeiten für Bochum Infolge des Krieges und seiner mannigfachen BeHeffnen und Schließen der Verkaufsseznerz, zigeg#er# chaftspeit, nd vor allem der heute besonders stark beanderseits und dor auem der heute besynders sartlee. lasteten Hausfrau die Einkaufsgelegenheiten moglichst zu erhalten und zu gewährleisten, hat die Reichsregierung die Verordnung über den Ladenschluß vom 21. Dezember 1939 erlassen. Auf dieser Grundlage hat der Herr Regierungspräsident zu Arnsberg durch Anordnung vom 26. März d. J. den Ladenschluß auf 19 Uhr festgesetzt und den Oberbürgermeister zur Regelung der Mittagspause und des Verkaufsbeginns sowie zur Bewilligung vorübergehender notwendiger Ausnahmen ermächtigt. Für Bochum gilt nunmehr bis auf weiteres folgende Wege) migien um.20 Uhr geöffnet Die Verkaufsstellen mussen um.50 Uht gepiner sein. Außer an Sonnabenden und an, Tagen vor Feiertagen muß eine Mittagspause von 13.30 bis 15 Uhr eingesetzt werden. Ladenschluß: 19 Uhr. Unter vorübergehender Befreiung von vorstehender Verpflichtung müssen Fisch=Spezialgeschäfte und Konfitürengeschäfte von 10 bis 13.30 Uhr und von 17 bis 19 Uhr, dagegen an den Sonnabenden und an den Tagen vor Feiertage wie die übrigen Verkaufsstellen geöffnet sein. Für die Apotheken verbleibt es bei der bisherigen. Regelung. Aus dem Kreiskriegerverband In der unter Vorsitz des stellvertretenden Kreiskriegerführers Hauptmann Dr. Schönert stattgefundenen Beiratssitzung der Führung des Kreiskriegerverbandes Bochum wurde Direktor Major Brickenstein (Langendreer) als Beiratsmitglied eingeführt. Die Mitgliederzahl der dem Kreiskriegerverband Bochum angehörenden 115 Kameradschaften ist auf 13.000 angewachsen. Der Bericht über das Ergebnis der Sammlung am Tage der Wehrmacht konnte für die Kameradschaften des Kreiskriegerverbandes einen äußerst gagngrgg chäzseß verzeichnen. Eine ganze Reihe Kameratschaften haben zur Betreuung heimat= und elternloser Kameraden sich opferwillig eingesetzt. Der erstattete Bericht über den Schießdienst in den Kameradschaften stellte einen verstärkten Einsatz fest, obwohl Tausende der Kameraden im Felde stehen. Aus den Berichten von Kameraden im Felde ist zu entnehmen, daß der Schießdienst in den Kameradschaften ihnen im kommt. Der Propagandadienst zur Ausgestaltung der Kameradschaftsappelle kann das Ergebnis für sich buchen, daß der Besuch während der Kriegszeit eine wesentliche Stärkung erfahren hat. Es wurde anspornend auf die Beteiligung an der Wunschkonzertspende der Wehrmacht hingewiesen. Aus freiwilligen Spenden konnte der RS.=Reichskriegerbund letzthin seine zweire Spende von 100000 Mark melden. Zur Unterhaltung der Kriegerwaisenheime des NS.=Reichskriegerbundes steuern die Kameradschaften des Kreiskriegerverbandes Bochum fortgesetzt mit großem Eifer bei. Im Vorjahre konnte das Fechtwesen des Kreiskriegerverbandes wieder im Ertrage die Spitze im ganzen Bezirk Westfalen einnehmen. Deter paul Rubens und sein Werk Ein Vortragsabend des Kunstvereins Bochum Zur Erinnerung an Peter Paul Rubens, dessen 300. Todestag der 30. Mai dieses Jahres ist, veranstaltete der Kunstverein Bochum am Mittwoch in der Städtischen Gemäldegalerie einen Vortragsabend mit Professor Dr. Förster vom Wallraf=Richartz=Museum in Köln, der über Leben, Werk und Schaffen dieses größten flämischen Malers sprach. Es muß als eine Fugung des Schicksals angesehen werden, daß ein Volt ohne Geschichte, aber mit geschichtlich würdigen Taten, Peter Paul Rubens in seiner Mitte haben durfte. Er ist des flandrischen Volkes größter Sohn, in dem sich die beste Kraft seines Volkes verkörperte, und darum ein zeitloses, immer gültiges Denkmal des Volkstums schlechthin. Die Blüte der Malerei war langsam abgewelkt. Die italienische Kunst war das Vorbild. Ein Raffael zu werden, war der Ehrgeiz der der Malerei beflissenen Jünger der Kunst. Da war es Peter Paul Rubens, der die seichte Konvention und das Provinzielle dieser Kunst überwand und aus der Größe seines Geistes seiner Zeit ein neues Weltbild schenkte. Aus einer dürftigen Provinz machte er Flandern zu einem Brennpunkt der europäischen Kunst. Peter Paul Rubens war Künstler und Diplomat. Die Linie seines Lebens ging ins Große. Er war ein vollendeter Hofmann und ein großer Mensch. In seinem Reiche, das er souverän beherrschte, ging die Sonne des Ruhms niemals unter. Der Vortragende nannte Rubens mit Recht einen großen Dramatiker. Denn was er anfaßt, birst von Leben. In seinem Schaffen verbindet sich das Apollinische und Dionysische zu einer harmonischen Einheit. Das Wüten der Schlacht, die Glut der Leidenschaft sind ihm ebenso geläufig wie die stille Häuslichkeit und die disziplinierte EEEE und hoher Blutdruck mit Herzunruhe, Schwindelgefühl, Iervosität, Ohrensausen, Zirkulationsstörungen werden durch Antisklerosin wirksam bekampft. Enthalt u. a. Blutsalze und Kreislaufhormone. Greift die Beschwerden gleichzeitig von verschiedenen Richtungen her an. Packung 60 Tabl.#.85 in Apotheken. Hochinteressante Aufklärungsschrift liegt jeder Packung bei Zucht des Geistes. In fesselnden Ausführungen, in denen etwas von der Rubensschen Dynamik mitschwang, verstand es Professor Dr. Förster, den Zuhörern durch das Anschauungsmittel des Lichtbildes die Persönlichkeit des großen Künstlers nahezubringen, der den Gipfel des nordischen Barocks bedeutete und ein kongenialer Schüler der Hochrenaissance war. In dieser Stunde der Erinnerung und des Gedächtnisses klang auf, was in den Werken von Peter Paul Rubens in einer unnachahmlichen und berückenden Form Wirklichkeit geworden ist: der Hymnus auf die Schönheit des Lebens. Im froben Sängerkreise Gemeinschaftsabend des Männergesangvereins„Schlägel und Eisen“ e. V. Bochum Der Männergesangverein„Schlägel und Eisen" e. V. Bochum hatte am Sonnabend abend seine große Sängerfamilie zu einem Gemeinschaftsabend in die unteren Räume des Parkhauses geladen, der insofern etwas Neues war, als er zum ersten Male ein gemischtes Programm brachte. Den ersten Teil gestalteten Vorträge des Männer= und Frauenchores. Im zweiten Teil wurde unter dem Sammelbegriff„Bunte Bühne“ ein künstlerisch hochstehendes Varieté=Programm mit Richard Kautz als Ansager geboten. Die Verbindung von Gesang und Unterhaltung kam, wie das auch die bis zum Schluß anhaltende fröhliche Stimmung bezeugte, allen Wünschen entgegen. Und der als Gast erschienene Quartettverein Oeynhausen, dem Vereinsführer Stadtbauamtmann Knop die herzlichsten Willkommensgrüße mit der Versicherung auch weiterhin sich bewährender Sängertreue entbot, empfing die besten Eindrücke von der Geselligkeit und Kameradschaft, die von jeher in der„Schlägel=undEisen"=Familie zu Hause gewesen sind. Den fördernden Mitgliedern und dem großen Gästekreis bereitete Ehrenchormeister Rudolf Hoffmann eine freudige Ueberraschung mit der in Bochum noch nicht gehörten Aufführung des Chorwerkes„Hymne an den Gesang“ von Friedrich Hegar. Die großangelegte, stimmungsträchtige Komposition ist ein echter Friedrich Hegar, dessen virtuoses Können ein Klangbild gezeichnet hat, das ebenso imponierend wie auch großzügig ist. Als Prüfstein gesanglicher Bewährung war sie eine lohnende und dankbare Aufgabe, die Rudolf Hoffmann mit seinen Sängern prachtvoll meisterte. Lieder von Friedrich Silcher, Ernst Heuser und das„Bergmannslied" des Dirigenten warben in überzeugender Weise für das deutsche stungen. Es waren die zwei Griegat, Henny LiebLied. Auch der Frauenchor vermittelte einen guten Ein=ller, Hilde und Georg Hansen und die Geschwister druck und erntete für seine gefälligen Darbietungen star=[Riedler, die mit ihrem„Kommandeur" Richard Frugk und erntele für seine gefänigen, Talbielungen starken Beifall. Auf der„Bunten Bühne“ varadierten Künstler und Künstlerinnen von Rang mit glanzvollen LeiKautz den Gemeinschaftsabend Fröhlichkeit ausklingen ließen. in einer sprühenden Kuneigungseeiret Einder seden Anternehmer Ein wichtiges Urteil des Bochumer Arbeitsgerichts Ein Büroangestellter, der zum Hilfsdienst eingezogen lich, daß der Runderlaß vom 26. August die Befugnis war, wurde gekundigt und erhob vor dem Arbeitsgericht zur Kündigung von„Arbeitsverhältnissen auf unbe9* Aärung der Kün= stimmte Zeit“ nicht berühren solle. Zu der Verordnung vom 1. September nimmt dieser Runderlaß keine ausdrückliche Stellung ein. Er hat dies auch offenbar nicht tun wollen; denn er stellt seinen einleitenden Worten nach lediglich eine Ausführungsverordnung zu dem Erlaß vom 26. August dar. Er könne aber auch seinem Charakter als Verwaltungsanordnung nach die einer gesetzlichen Bestimmung gleichzuwertenden Vorschriften der Verordnung vom 1. September nicht durchkreuzen. Diese Verordnung umfaßt aber jedes Beschäftigungsverhältnis, gleich welcher Art, und bindet an das Kündigungsverbot jedweden Unternehmer, also auch denjenigen der öffentlichen Hand. Sie schließt auch endlich die Kündigung grundsätzlich aus, ohne auf die möglichen Beweggründe einzugehen. Etwa sich ergebende Ausgleichsmöglichkeiten überläßt sie dem Treuhän= der der Arbeit. Unbestritten habe aber diese Stelle der Beklagten keine Ermächtigung zur Kündigung des Klägers erteilt, so daß die Unwirksamkeit der erst nach Eintritt des Klägers in den Hilfsdienst ausgesprochenen Kündigung das Klagebegehren rechtfertige. in Bochum Klage auf ungultigleitserrarung der Kündigung. Die Prozeßgegnerin, eine benachbarte Stadtverwaltung, erklärte die Anwendung der Kriegsverordnung vom 1. September v. J. in diesem Falle für nicht anwendbar. Der Kläger sei nicht infolge der Einziehung zum Hilfsdienst, sondern wegen seiner Ungeeignetheit zum Bürodienst gekündigt worden. Sie beruft sich dabei auf den Runderlaß des Reichsministers des Innern, worin es heißt, daß eine Kündigung dann erfolgen dürfe, wenn sie auch ohne die Einberufung veranlaßt worden wäre. Die Klage stützt sich nicht auf materielle Vorteile, die hier nicht in Frage stehen, der Kläger habe aber ein Recht auf Feststellung mit Rücksicht auf spätere Möglichkeiten. Das Urteil erging dahin, daß das Arbeitsverhältnis zwischen den beiden Parteien fortbestehe und der Beklagten die Kosten des Rechtsstreites aufzuerlegen seien. Das rechtliche Interesse des Klägers an solcher Feststellung verlange nicht, daß dem Kläger unmittelbar materielle Vorteile zuwachsen. Es können sich aber aus dem ruhenden Arbeitsverhältnis Einwirkungen auf die Rechtslage des Klägers ergeben, sei es in sozialpolitischer Richtung oder bei einem späteren Wiederaufl=eben der Beziehungen. Im§ 1 der Verordnung vom 1. September sei gesagt, daß durch die Einberufung ein bestehendes Beschäftigungsverhältnis nicht gelöst wird und daß die beiderseitigen Rechte und Pflichten ruhen. Im§ 2 wird das Kündigungsrecht des Unternehmers ausdrücklich ausgeschlossen. Der Erlaß des Innenministers vom 9. September besagt ledigLastkraftwagenanhänger beschädigte ein Haus Der Anhänger eines Lastkraftwagens wurde, nachdem er ausgeladen war, abgehängt, geriet auf der abschüssigen Straße in Fahrt und fuhr mit ziemlicher Wucht gegen das Haus Weilenbrink 15. Die Hauswand unterhalb eines Fensters wurde eingedrückt, die Feusterscheiben gingen entzwei. Weitere Schäden entstanden nicht. Maurer stellten die Hauswand sofort wieder her. Ven=Eiadienen EINE: KRIMHNALROMAN VON.VAN NUSS 5) Das war eine neue verlockende Fährte. Tordenstjolds Augen leuchteten auf vor Jagdfieber. Er hatte für diesen an der Mordstelle überraschten jungen Mann noch einige peinliche Fragen und eine eindrucksvolle Ueberraschung auf Lager. Allerdings eilte das nicht zu sehr. Wichtiger war es im Augenblick, den Diener herbeizuholen. „Alstrup“, befahl er,„holen Sie sofort diesen Nielsen herbei. Durchsuchen Sie das ganze Haus, bis Sie ihn gefunden haben." Es kam jedoch nicht zu dieser Durchsuchung des Hauses.„.,„„.„ „Ihre Mühe int zwecklos, Sergeant“, ließ sich Olsen vernehmen.„Der Diener und die Wirtschafterin Nörregaards sind verreist. Außerdem habe ich vorhin bereits vorsichtshalber geklingelt; aber niemand ließ sich blicken. Das leuchtete Tordenskjold sofort ein und er winkte Alstrup zurück. Wenn aber Olsen glaubte, der Sergeant würde ihn jetzt fragen, woher er denn wisse, daß das Hauspersonal verreist sei, irrte er sich. Es gehörte zu den Grundsätzen Tordenskiolds; bei einer Vernehmung niemals Fragen zu stellen, auf die der Verhörte wartet. „Wie lange befanden Sie sich hier, als ich Sie überraschte?" nahm er die Befragung wieder auf. Olsen dachte nach, bevor er antwortete. „Auf die Minute genau kann ich es nicht sagen. Ich habe nämlich nicht auf die Uhr gesehen, als ich hier eintrat. Ich schätze aber, es mögen fünf Minuten vor Ihrer Ankunft gewesen sein.“ Diese Zeitangabe schien Tordenskjold zu interessicten „Denken Sie noch einmal genau nach. Stimmt diese Schatzung wirklich?" „Ich denke, ja“, versicherte Olsen verwundert über den höflicheren Ton des Sergeanten.„Einen Zeitraum von nur fünf. Minuten kann man doch einigermaßen sicher schätzen. Tordenskiold hatte sich diese Zeitangabe nicht ohne Grund bestätigen lassen. „Was sagen Sie dann dazu, daß die Polizeistation genau fünf Minuten, bevor wir hier eintrafen", bei diesen Worten blickte er auf seine Armbanduhr", von hier aus telephonisch alarmiert wurde? Ich selbst habe das Gespräch angenommen.“ Als der Anruf gekommen war, hatte Tordenskiold geflucht, wie eben nur ein Polizeisergeant fluchen kann. Es war nämlich kurz vor der Ablösung gewesen, und er hatte sich schon auf seine warmen Pantoffeln gefreut, die er zu Hause anziehen würde. Mord, hatte die Stimme am Telephon gesagt. Zwar eine interesStadtteil Gerthe Im Vereinslokal Borgmann hielt der Männergesangverein„Harmonie“, Bochum=Gerthe seine Jahreshauptversammlung ab, die vom Vereinsführer Kaiser geleitet wurde. Jahres= und Kassenberichte wurden zur Kenntnis gegeben und ließen erkennen, daß das abgelaufene Jahr für die„Harmonie“ in jeder Hinsicht ein erfolgreiches war. Der Vorstand blieb in seiner bisherigen: Form bestehen. Es wurde von der Hauptversammlung als eine Ehrenpflicht angesehen, mit den an der Front stehenden Kameraden in engster Fühlungnahme zu bleiben. Einstimmig wurde der Beschluß gefaßt, dem Aufruf des Generalfeldmarschalls Göring Folge zu leisten und sämtliche vereinseigenen Metallgegenstände wie Pokale usw. für die Metallspende zur Verfügung zu stellen. Stadtteil Weitmar Auch die Wettmarer und Sunderner Jugend möchte als Freudenspender nicht zurückstehen. Das Fähnlein 44/67 veranstaltet am Sonnabend, 13. April, im Saale des Wirts Borgböhmer im Breukerholz einen Elternabend. Ein lustiges Programm wird allen Teilnehmern recht frohe Stunden bescheren. Alle Eltern sind hierzu herzlich eingeladen. Stadtteil Linden=Dahlhausen Meister Wilhelm Stolte, Silberbank 1, konnte bei der Firma Dr. C. Otto& Co. sein 25jähriges Dienstjubiläum begehen. Von seiten der Firma sowie von den Arbeitskameraden wurde er besonders geehrt.— Am Freitag wurde der Lindener August Kleineick. Im Wolfsfeld 25 wohnhaft, 70 Jahre alt. Der Altersjubilar konnte seinen Geburtstag in geistiger und körperlicher Frische feiern.— Am gestrigen Sonntag konnte der Dahlhauser Mitbürger Christian Schreiber, Kassenbergerstraße wohnhaft, seinen 75. Geburtstag feiern.— Das Fest der silbernen Hochzeit begingen am Sonnabend die Eheleute August Weimann und Frau, Helene geborene Bernetta. Das Silberjubelpaar wohnt in Dahlhausen, Im Stapel 58. Aus dem Nachbalgeviel Stadt Wattenscheid Sänger singen für das WHW. Im Saale Sonnenschein findet ein WHW.=Singen der Wattenscheider Sänger statt. Der Gesamichor wird aus sante Abwechslung; aber für ihn nud seine Leute würde das eine verlorene Nachtruhe bedeuten, während die Detektive vom Politigaard den Ruhm einstreichen würden, falls man später wirklich den Täter faßte. Die schlechte Laune Tordenskjolds hatte aber inzwischen einer glänzenden Stimmung Platz gemacht. Er hatte an der Mordstelle einen Mann unter höchst verdächtigen Begleitumständen überrascht. Dieser Fremde stritt nicht ab, ungefähr zu einer Zeit im Zimmer gewesen zu sein, als von hier aus angerufen worden war, wollte aber selbst nicht telephoniert haben. Das war merkwürdig und ließ phantastische Verwicklungen ahnen. Vielleicht konnte er den Fall schon klären, bevor der Politigaard eingriff. Das Schicksal hatte ihm eine Chance in die Hand gelegt, und Tordenskjold, der sich nicht über Mangel an Ehrgeiz beklagten konnte, war entschlossen, diese Chance wahrzunehmen. Mit dem Eindruck, den seine Mitteilung auf diesen Fremdling gemacht hatte, war er zufrieden. Olsen war sprachlos, und er machte auch keinen Versuch, seine Ueberraschung zu verbergen. Tordenskjold weidete sich daran wie eine Kreuzotter an den Anblick eines vor Schrecken erstarrten Nicht wahr, da wundern Sie sich?“ fragte er mit boshafter Freundlichkeit. „Allerdings,„. Wehlig nicht Mehr wußte Olsen im augenblick nicht zu sagen. Er war auch nicht dazu aufgelegt, viel zu reden. Seine Gedanken beschäfigten sich mit dem Telephongespräch, das der Sergeant erwähnt hatte. Auch Tordenskjold dachte angestrengt nach, und je mehr er dies tat, desto weniger gefiel ihm die Sache. Der junge Mann, den er da vor sich hatte, war nicht der Mörder. So dumm sah er nicht aus, Nörregaard umzubringen, dann die Polizei anzurufen und bis zu deren Eintreffen im Mordzimmer zu bleiben. Er war anscheinend nachträglich ins Haus eingedrungen. Nun, es würde sich ja herausstellen, was ihn dazu veranlaßt hatte. Wichtiger aber war die Frage, wer das Telephongespräch geführt hatte. Tordenskiold seufzte und warf einen Blick auf den Toten, als könne dieser ihm Auskunft erteilen.,.. Geränsch ein; 8 In diesem Augenblick war das Gerausch eines Wagens zu vernehmen, und gleich darauf schlug die Hausglocke an."„„„29 96 p. 86. Ein Polizist eilte zur Haustur und ließ Dr. Husen herein. Der Arzt betrat mit kurzem Gruß die Bibliothek. Er wartete die Aufforderung des Sergeanten gar nicht ab, sondern kniete neben Nörregaard nieder, wobei er einen geschäftsmäßigen Blick auf die Verletzung am Kopf warf. „Aus. Schwerer Schädelbruch. Der Tod muß sofort eingetreten sein. Tordenskjold führte den Doktor zu der geöffneten Truhe und richtete den Strahl von Olsens Taschenlampe auf die Hermesfigur. Dr. Husen erfaßte sofort den Sinn dieser stummen Frage. „Natürlich ist die Tat damit verübt worden.“ „Wie lange kann das ungefähr her sein?" wollte Tordenskiold wissen. Der Arzt öfnete den Mund zu einer Antwort; aber Olsen kam ihm zuvor. „Um halb neun Uhr lebte Nörregaard noch. Ich rie fihn nämlich einige Minuten später von der Redaktion des Kopenhagener Kuriers aus an, weil ich ihn heute abend noch aufsuchen wollte. Nörregaard antetwa 250 Sängern bestehen. Außerdem werden die Sänger in drei Gruppenchören ihre Lieder zu Gehör bringen. 1. Gruppe: Männergesangverein Liederfreund Eppendorf, Männergesangverein„Glück auf“, Männergesangverein „Silcherbund", Männergesangverein Schlägel und Eisen Höntrop. Die zweite Gruppe:.=Günnigfelder Männer= chor, Männergesangverein„Westfalia".=Westenfeld. Sängervereinigung Wattenscheid. Die dritte Gruppe: Männergesangverein„Sängerbund", Lohrbeide, Männergesangverein „Phönix“, Wattenscheid, Männergesangverein„Sangeslust" Wattenscheid. Volkslieder sowie Chöre alter und neuer Meister werden das Programm ausfüllen. Weiter wird die Kapelle der Werkschar der Zeche„Centrum=Morgensonne" mitwirken.— RS.=Frauenschaft— Deutsches Frauenwerk, Ortsgruppe.=Höntrop. Mittwoch, 10. April, 20 Uhr, findet der Gemeinschaftsabend in der Luisenschule statt. Hierzu sind alle Soldatenfrauen und=mütter berzlich eingeladen.— Die Prüfung als Pflasterer bestand Heinz Watermeier, Kraver Straße 15 in Leithe, mit dem Prädikat„Gut".— Den 75. Geburtstag feierte am Sonntag die abwechselnd bei ihren Töchtern in Harpen und Wattenscheid wohnende Frau Witwe Emilie Brandauer geborene Hülfer. Die Altersjubilarin ist geistig und körverlich noch sehr frisch. Sie konnte manchen Glückwunsch entgegennehmen. Stadt Wanne=Eickel Das schöne Fest der silbernen Hochzeit feiern heute die Eheleute Richard Henning und Frau, Laura geborene Wiechers, Bickernstraße 1— Der Schalker Gruben= und Hüttenverein richtete 1900 in der Nähe der Zeche„Pluto“ einen Kindergarten ein, der in erster Linie für Kinder der Gefolgschaftsmitglieder gedacht war. Später führte die GBAG. den Kindergarten weiter. Als das neuerbaute Gemeindehaus an der Dietrichstraße bezogen wurde, fand der Kindergarten hier seine Unterbringung. Vier Jahrzehnte hat der Kindergarten der Jugenderziehung gedient und der Elternschaft wertvolle Dienste geleistet. Stadt Witten 10jähriges Parteidienstjubiläum Glückwünsche des Gauleiters Der Gauleiter übermittelte dem Altparteigenossen Kreisleiter Schlieper aus Witten zu seinem 10jährigen Parteidienstjubiläum in Anerkennung seiner in dieser Zeit geleisteten Arbeit seine persönlichen Glückwünsche. nsg. wortete mir, mein Besuch würde ihn sehr erfreuen. Bemerken will ich noch, daß ich mit Nörregaard seit einigen Jahren persönlich bekannt bin und daß ich am Apparat unzweifelhaft seine Stimme erkannt habe. Ich bin Harald Olsen, der Kriminalchefreporter des Kopenhagener Kuriers. Verzeihen Sie, wenn ich infolge der etwas dramatischen Umstände vergessen habe, mich Bei diesen Worten griff Ossen in seine Brusttasche und zeigte seinen Reporterausweis. „Können Sie beweisen, daß Sie nach halb nenn Uhr vom Kopenhagener Kurier aus hier angerufen haben?" fragte Tordenskiolg. „Das Gespräch ging über die Telephonzentrale. Außerdem befand sich gerade Rechtsanwalt Erik Thorvald bei mir.“ Olsen erwähnte noch, was ihn zu diesem Anruf veranlaßt hatte. „So, Sie sind Kriminalreporter“, bemerkte Tordenskiold grellend.„Deshalb also steckten Sie Ihre Nase in die Truhe. Wenn Sie die Polizeiwache nicht angerufen haben, muß es ein anderer getan haben: Sie haben auch niemand gesehen oder gehört, als Sie hier eindrangen?" „Nein“, erwiderte Olsen.„Wenn Ihre Zeitangabe stimmt, Sergeant, muß der Anruf allerdings ganz kurze Zeit erfolgt sein, bevor ich das Haus betrat.“ Tordenskjold nickte ärgerlich. „Wie sind Sie übrigens hereingekommen?" fragte er plötzlich lebhaft. Die Haustür war angelehnt.“ Tordenskiold wollte noch etwas fragen; aber er entschloß sich anders und alarmierte die Mordkommission im Politigaard. = Nachdem er den Hörer aufgelegt hatte, wandte er sich wieder Olsen zu. „Als Sie die Haustür angelehnt fanden, traten Sie ein und ließen die Tür natürlich angelehnt?" fragte er obenhin. „Nein", antwortete Olsen.„Ich machte die Haustür hinter mir zu. Das ist doch ganz natürlich. Ich kann mich genau daran erinnern. Es war mir nämlich nicht allein wegen der angelehnten Tür, sondern auch aus einem anderen Grunde nicht ganz geheuer zu Mute, als ich das Haus betrat.“ Tordenstjold pfiff leise durch die Zähne. „Interessant. Wollen Sie mir dann bitte erklären, wie wir ohne Schlüssel durch die geschlossene Haustür geräuschlos hereinkamen und Sie hier überraschten.“ Olsen zuckte mit den Achseln. Eine beklemmende Pause trat ein. „Der Mann, der die Polizei von hier aus anrief, befand sich demnach im Hause, als Sie die Diele betraten", folgerte der Sergeant.„Vielleicht befand er sich gerade in der schwach beleuchteten Diele, als er Sie zur Hauskür hereinkommen hörte. Er verbarg lich rasch hinter der Kleiderablage und warte##e, bis Sie die Bibliothek betreten hatten. Dann schlich er sich hinaus, schloß aber die Haustür hinter sich nicht zu, um kein unnötiges Geräusch zu machen. Möglich, daß er Sie für den Mörder hielt, der noch einmal zurückgekommen war, weil er etwas vergessen hatte.“ Tordenskjold strich sich nachdenklich das Kinn. „Nein“, fuhr er verdrießlich fort.„Diese Rechnung geht auch nicht auf. Dann hätte sich dieser Mann nicht aus dem Staube gemacht. Er hätte uns am Parktor erwartet und uns freudestrahlend mitgeteilt, daß der Mörder in der Mausefalle sitzt.“ Personal=Nachrichten 80 Jahre alt Am beutigen Montag kann Frau Berta Henn, geb. Krause, verw. Noetzel, Vonder=Recke=Straße 64, trotz ihres schweren Unfalls, den sie im Januar v. J. erlitt, noch bei recht guter Gesundheit und Frische ihren 80. Geburtstag begehen. In Friedeberg(Neumark) geboren, kam sie bereits im Jahre 1896 mit ihrem ersten Mann nach Bochum. Sie schenkte fünf Kindern das Leben, davon können ihr zwei Töchter sowie ihr Ehemann und Enkelkinder Glück und Segen wünschen. Mit großem Eiser liest sie noch täglich den„BA“, den sie schon seit Jahrzehnten hält. 50jähriges Arbeitsjubiläum Am 8. April begeht der Hilfsprüfer Heinr. Knauf sein 50jähriges Arbeitsjubiläum beim Bochumer Verein. Die Arbeitskameraden und Arbeitskameradinnen hatten seinen Arbeitsplatz festlich geschmückt. Herr Ingenieur Hohberg überbrachte die Glückwünsche der Betriebsleitung sowie der Direktion. Im Namen der Gefolgschaft gratulierte der Betriebswalter Gerth dem Jubilar und konnte ihm gleichzeitig ein schönes Geschenk der Arbeitskameraden überreichen. Die Feier wurde wirkungsvoll durch einige schöne Lieder von der Gesangabteilung des Betriebes umrahmt. Auch wirkte die Werkskapelle mit. Heinrich Knauf ist am 9. Januar 1876 zu Bochum geboren. Im Jahre 1890 fing er auf dem Bochumer Verein als Hilfsarbeiter an. Ueber 30 Jahre war er in der Lokomotivwerkstatt als Heizer und Lokomotivführer beschäftigt. Seit 1927 ist er in der Geschoßfabrik beschäftigt. Ueber 30 Jahre ist er Bezieher des„BA“. Der Soldat Otto Bödeker zur Zeit im Felde, bestand sein Staatsexamen als Masseur vor dem Prüfungsausschuß der Regierung Arnsberg. Der auf der Grottenstraße wohnende Schuhmachermeister Franz Fromme kann am heutigen Montag im Kreise seiner Familie seinen 75. Geburtstag feiern. Seine Wiege stand im Paderborner Lande, aber schon in jungen Jahren kam er ins Industriegebiet und machte sich in Bochum setzhaft. Der Altersjubilar erfreut sich noch einer zufriedenstellenden Gesundheit, die es ihm ermöglicht, auch heute noch in seinem Handwerk tätig zu sein. Seit langen Jahren wohnt er mit seiner Familie in seiner jetzigen Wohnung. Seine Gattin und mehrere Kinder können dem hochbetagten Geburtstagskind zu seinem 75. Wiegenfeste ihre Glück= und Segenswünsche entbieten. der RS.=Frauenschaft— Deutsches Frauenwerk Montag, 8. April Kreis: Turnen der Jugendgruppe von 19.30 bis 21 Uhr in der Alleeschule, Alleestraße.— Ortsgruppe Erbhof(Hofstede=Riemke): 16 Uhr Singekreis im Heim, Herner Str. 83. — Ortsgruppe Weitmar Mitte: 10 bis 12 Uhr Kindergruppe für Knaben und Mädchen. „Kraft durch Freude“ Abt. für Berufserziehung und Betriebsführung DAF.=Lehrgang„Buchführung, Stufe I“ Erweiterung und Vertiefung der Kenntnisse. Die verschiedenen Buchführungssysteme. Schwierige Geschäftsgänge. Uebungen in der AbschlußSicherheit. Dieser Lehrgang beginnt in Kürze. Anmeldungen werden bis zum 13. April in der Kreiswaltung der DAF., Bochum. Handelshof, Abt. für Berufserziehung und Betriebsführung. Zimmer 20. entgegengenommen. Sportamt„Kraft durch Freude“ Montag, 8. April Fröhliche Gymnastik und Spiele von 19.30 bis 20.30 Uhr, Rottstraße 29.— Kindergymnastik für 10= bis 15jährige von 15 bis 16 Uhr. Rottstraße 29.— Fröhliche Gymnastik und Spiele von 19.30—21.30 Uhr. Turnhalle an der Bleichstraße. Dienstag, 9. April Fröhliche Gymnastik und Spiele für Frauen von 15.45 bis 17 Uhr. Harmoniestraße 2.— Spezialgymnastik für Frauen von 19.30 bis 20.30 Uhr, Harmoniestraße 2. „Vielleicht hat der Mörder selbst aus irgendeinem Grunde die Polizeistation angerufen", warf Olsen schüchtern ein. Tordenskjold warf ihm einen strafenden Blick zu und wechselte das Thema. „Aus welchem anderen Grunde kam Ihnen die Sache nicht geheuer vor, als Sie die Haustür angelehnt fanden?" Olsen erzählte die Sache mit dem verbrannten Auto und der verkohlten Leiche. Als er geendet hatte, stellte Tordenskjold eine Frage, deren Bedeutung Olsen nicht sofort klar war. „Sind Sie mit der Bahn gekommen oder——?“ „Mit dem Motorrad", antwortete Olsen.„Ich habe es vor der Haustür abgestellt.“ Er bemerkte sofort, daß seine Antwort großen Eindruck auf den Sergeanten machte. Auch die Polizisten wechselten beredte Blicke miteinander. Tordenskiold hüstelte. „Ihr Motorrad ist nämlich weg“, bemerkte er kurz. Olsen hatte sich schon so an Ueberraschungen gewöhnt,, daß er eigentlich nichts anderes erwartet hatte. „Der Mann ist also mit Ihrem Motorrad ausgerissen", folgerte Tordenskjold.„Er hat es wahrscheinlich bis zum Parktor geschoben und dann erst den Motor angeworfen. Sie waren hier so vertieft", bei diesen Worten lächelte er zum erstenmal wohlwollend, während Olsen einen roten Kopf bekam,„daß Sie das Geräusch nicht hörten oder nicht beachteten. Der Mann kann übrigens nur nach dem Norden gefahren sein, sonst hätte er uns auf der Chaussee begegnen müssen. Er kann jetzt schon ziemlich weit sein. Immerhin, wir müssen alles versuchen.“ Tordenskjold ließ sich von Olsen die Numer seines Motorrads nennen und gab an die Polizeiwache telephonisch den Befehl durch alle in Betracht kommenden Polizeistationen auf das Motorrad aufmerksam zu machen und auch den Rundfunk zu benachrichtigen. Dann setzte er seine kleine Armee in Marsch. „Jensen, Sie gehen jetzt mit dem Doktor zu der Biegung am Privatweg und bleiben bei dem verbrannten Auto als Posten stehen, bis Sie abgelöst werden. Doktor, Sie besehen sich die verkohlte Leiche und erstatten mir dann Bericht. Steen, Sie postieren sich draußen vor der Haustür. Vergewissern Sie sich vorerst, ob unsere Fahrräder noch vollzählig vorhanden sind. Die Haustür lassen Sie angelehnt, damit Sie ohne Verzögerung hereinkommen können, wenn Sie etwas zu melden haben. Alstrup, Sie sehen sich inzwischen im Hause um Möller, Bie bleiben hier und leisten mir Gesellschaft“ während ich mich mit Herrn Olsen bis zum Eintreffen der Mordkommission noch etwas unterhalten möchte. Verstanden?" Die Polizisten salutierten. „Noch eins, Jensen. Die akustischen Verhältnisse sind hier nicht besonders günstig. Ich will die Läden und Fenster geschlossen lassen, damit die Herren vom Politiggard nicht behaupten können, ich hätte alle Spuren zertrampelt. Wenn Sie draußen etwas Verdächtiges bemerken und allein nicht zurecht kommen, geben Sie einen Schuß ab.“ „Was wissen Sie über Nörregaard und die Verhältnisse im Hause?" fragte Tordensskjold, als die Polizisten und der Doktor gegangen waren. (Fortsetzung folgt) Pichen Herrieirenn au...guuu 2TE Deutlchland—Ungarn, das erlte Länderlpiel des Jahres 1940, im Olympilchen Stadion Vor 90000 begeilterten Zulchauern knapp am verdienten deutlchen Sieg vorbei (Von unserem zum Fußb. von II.=Sch.=Schriftle Berlin, 7. April. shall.=Länderiniel entsandten iftleitungsmitglied.) Die zweimal 45 Minuten Schön, wie an seinem ersten Tage, und unter demselben unvergleichlich blauen Himmel mit strahlender Sonne, die damals 1936 die unvergeßliche Zeit der Olymvischen Spiele auszeichnete, lag am ersten Aprilsonntag das Reichssportfeld im Schmuck der Fahnen da, um mir reibungslosen Aufmarsch der sicher über 90 000 Zuschauer, die gekommen waren, und unter der Hakenkreuzfahne, dem rot=weiß=grünen Banner Ungarns und der zu Ehren des Schiedsrichters Louis Barts daneben gehitßten belgischen Flagge, das erste Länderspiel Deutschlands im Jahre 1940 mitzuerleben. Dieses Spiel war zugleich das zweite während der Kriegszeit gegen Ungarn, und es bewies in seiner ganzen Durchführung und mit seinem, imposanten Rahmen, daß unser angeblich„blockiertes„Vaterland in seiner Kraft auch während des ihm aufgezwungenen Krieges seinen Platz als eines der bedeutendsten Sportzentren Europas behaupwährend im„weltbeherrschenden“ England noch nicht einmal der regelrechte Meisterschaftsbetrieb durchführbar ist. Die wenig erfreuliche Länderspielbilanz gegen die ungarischen Sportfreunde mit ihren 24:36 Toren, 7 Niederlagen, 4 Unentschieden und nur 3 deutschen Siegen, noch mehr aber vielleicht die schwere:=Schlappe im September 1939 in Budapest— wenn diese infolge des Kriegsbeginns auch vielleicht nicht so streng zu werten ist— verlieh diesem Kampf seine außerordentliche Anziehungskraft. Um so erfreulicher, daß das Spiel in keiner Weise enttäuschte, wenn wir bei dem dennoch ausgezeichneten :=Unentschieden auch lieber den gewiß nicht unverdient gewesenen knappen deutschen Sieg gesehen hätten. Es war ein Kampf, wie man ihn nur selten miterleben kann, spannend bis zum Schluß, obwohl sämtliche, Treffer vor der Pause kielen, gleichmäßig in der hochstehenden Art und im Tempo seiner Durchführung und in ständiger Steigerung hinsichtlich des deutschen Sturms, in dem sich anfänglich Pesser und Binder, dann immer mehr mit ihnen Conen und zum Schluß alle fünf einschließlich Gauchel und Lehner so hervorragend verstanden, daß es eine Lust war, diesem einfallsreichen Spiel zuzuschauen. Es ist kein Zweifel, daß die fast zu jeder Zeit mehr angreifende deutsche Elf einen knappen Sieg verdient gehabt hätte, und ebenso sicher ist es, daß es in dieser Mannschaft, die ja fast der im November 1939 gegen Italien siegreich gebliebenen entsprach, keinen einzigen Versager gab. Ueber jedes Lob erhaben waren Pesser und Binder auf dem linken Flügel, die Läuferreihe, in der Kupfer eines der besten Spiele lieferte, die man von ihm sah, ohne daß der unauffällig wirkende Eimsbütteler Mittelläufer Rohde oder Kupfers Vereinskamerad Kitzinger, irgendwie abgekallen wären, und das fast unüberwindliche Schlußdreieck mit dem hervorragenden Strategen Janes, dem nicht zu verblüffenden Nürnberger Billmann und dem Schalker Klodt, der wirklich außerordentlich schwierige Bälle in einer so sicheren Art hielt, daß man seinetwegen trotz zweimaligen sehr brenzlichen Herauslaufens — sonst gar nicht die Manier des Schalkers— während der ganzen 90 Minuten nicht in Sorge zu sein brauchte. Die Ungarn können nach ihrem letzten:=Erfolg über die Schweiz mit dem hohen Sieg des Vorjahres über unsere Länderelf mit diesem:=Unentschieden höchst zufrieden sein. Sie werden als die Auslese der Berufsspieler ihres Landes zweifelsohne einigermaßen überrascht gewesen sein über das, was sie von den deutschen Amateuren noch lernen konnten, und über diesen Widerstand und diesen Einsatz der unsrigen, die sich geradezu mit bewunderungswürdiger Energie zu jeder Zeit in den Kampf stürzten.“ Ungarns Elf hatte ihre besten Leute in dem unglaublich gewandten Torwart Csikos, dem Verteidiger und dem Mittelläufer. Der Sturm spielte nicht genügend einheitlich, um die stabile deutsche Hintermannschaft noch öfter in Gefahr bringen zu können. Lustig klangen die flotten Weisen einer Militärkapelle durch das weite Opal des Olympischen Stadions. als die Mannschaften einliefen und sich in folgender Besetzung zum Kampf aufstellten: Ungarn:„ Csikos Pakozdi Kiraly Sarosi III Kineses Süts Toldi Biro Balogh Toth Kalocsay Gauchel" Lehner Kupfer Janes Pesser Binder Conen Kitzinggr Rohde Billmann Deutschland: Klodt Begeisterungsfreudig begrüßten die Berliner beide Einheiten und sangen die deutschen Nationalhprgnen, nachdem vorher die Militärkapelle vor dem au###eruß stehenden Publikum das ungarische Nationallied gespielt hatte..„e. 6. 22. 7 28.a6 Deutschland gewann beim Losen die Wahl und ließ Ungarn gegen die Sonne spielen, wobei Deutschland einen leichten Gegenwind in Kauf nahm. der Ungarn endete sofort mit einem allerdings schwachen Schuß auf das deutsche Tor, aber anschließend gab es sofort Mittelfeldspiel, das sehr offen und ruhig abgewickelt wurde, ohne daß es schien, als ob eine Mannschaft sofort besonders stark ins Treffen gehen wollte. Um so überraschender war es, als in der vierten Minute der Ball von Kupfer zu Pesser und von diesem in blitzschnellem Flankenwechsel zu Gauchel landete, der bereits in der 4. Minute Deutschland mit:0 in Führung brachte. Allerdings, diese Freude sollte nicht lange dauern; denn vom Anstoß weg zogen die Ungarn sofort energisch vor das deutsche Tor, und tatsächlich glückte es ihnen, mit einem zurückgeprallten Ball sofort den Ausgleich zu erzielen. So stand es nach fünf Minuten:1, und niemand hätte gedacht, daß nur insgesamt zwei weitere Tore fallen würden. Inzwischen kam die deutsche Mannschaft aber immer besser in Fahrt, obne allerdings zu Erfolgen zu kommen. In der neunten Minute schien es schon, als wollte Gauchel erneut ein Tor schießen, aber er kam in aussichtsreicher Position zu Fall. so daß aus dieser Chance nichts wurde. Drei Minuten später ein wunderbares Flankenspiel zwischen Pesser und Binder. Binder kämpfte sich durch, schoß aber rechts am Tor vorbei. In der fünfzehnten Minute leistete Ungarns Torwart sein erstes Glanzstück, als er dem anstürmenden Mittelstürmer Conen gerade soeben noch vor dem Fuß den Ball wegwischte. Die neunzehnte Minute brachte einen Strafstoß gegen Härer Jieg der Bodlahter-in-Hähher Borulfia Dortmund in Abltiegsgefahr In der westfälischen Gauklasse gab es am Sonntag; einige Nachhutkämpfe. die lediglich für die Ermittlung des zweiten Abstiegskandidaten von Bedeutung waren. Der VfL. Bochum war bei den Preußen in Münster zu Gast und konnte dort einen verdienten Sieg erkämpfen. Borussia Doxtmund hatte in seinem vorletzten Spiel Arminia Bielefeld zum Gegner. Die Dortmunder, die in größter Gefahr schweben, Begleiter der Sppg. Röhlinghausen zu werden, mußten eine knappe Niederlage einstecken. Arminia Marten, die ebenfalls sehr stark bedroht ist, mußte eine hohe Niederlage gegen Westfalia Herne einstecken. Marten hat noch zweimal gegen Bochum zu spielen und muß aus diesen beiden Begegnungen mindestens zwei Punkte gut machen, um in der Gauklasse zu verbleiben.— Schalke war Gast bei Schwarz=Weiß Essen und gewann ohne Klodt das Freundschaftsspiel klar. Preußen Münster— BfL. Bochum 48:4 Borussia Dortmund— Arminia Bielefeld:2 Westfalia Herne— Arminia Marten:0. Gesellschaftsspiel: Schwarz=Weiß Essen— Schalke 04:4. 15 9 8 9 8 6 7 5 5 4 Schalke 04 Arminia Bielefeld BfB. Bielefeld BfL. Bochum 48 Westfalia Herne Preußen Münster Gelienauf Arminia Marten Borussia Dortmund Spog. Röhlinghausen 18 98:18 44:48 45:47 48:47 44:49 44•52 43•39 28:37 33:50 33:66 32:4 19:15 19:17 18•14 18•14 16:20 16:20 12:20 11:23 Ein verdienter Sieg der Bochumer Preußen Münster gegen VfL. Bochum:4(:2) In ihrem letzten Spiel, das die münsterländischen Preußen gegen den VfL. Bochum auf eigenem Platz austrugen. lieferten die Münsteraner eines ihrer schlechtesten, wenn nicht das schlechteste Spiel der ganzen Spielzeit, Eit, fe, beizi VfL. Bochum auf einen in glanzender Verfassung sich befind; lichen Gegner, der einen wohlauf verdienten, in der Torzahl bielleicht sogar noch zu knappen Sieg davontrug Schorsch Hochgesang, der Trainer und Betreuer der Mannschaft, konnte seine Freude haben an seinen Jungen. Schließlich kam es sogar noch so weit, daß die Sympathien der Zuschauer zum großen Teil den Gästen zuteil wurden. Die Bochumer waren in der mannschaftlichen Leistung den Preußen klar überlegen, eine Tatsache, die sich auf all die Fußballkünste gründet, die eben eine Mannschaft bzw. deren Mitglieder haben müssen. Unheimliche Schnelle. Kraft und Gewandtheit paarten sich hier mit exakter, technischer Durchbildung, seinem Ballgefühl und Einn für die mannschaftliche Arbeit. Der Bochumer Sieg wirkte dadurch noch überzeugender, daß Annanias, der vor der Pause wegen Verletzung ausscheiden mußte, in der zweiten Hälfte nur noch als Statist mitwirken konnte. Recht überraschend war der Auftakt, da die noch mit Elan spielenden Preußen in Führung gingen. Einen von der Latte zurückspringenden Ball schoß Rukownik aus spitzem Winkel entschlossen ein. Aber schon vier Minuten später hatte Rudzinski nach einem Mißverständnis in der münsterischen Abwehr den Ausgleich geschaffen. Von nun an setzten sich die Bochumer Gäste immer mehr durch, bis sie das Geschehen so ziemlich eindeutig diktierten. Jedoch erst fünf Minuten vor der Pause glückte Paßgang der Führungstreffer für Bochum. Wohl erholten sich die Preußen nach der Pause wieder etwas, aber es war nur ein vorübergebender Zustand, und der Ausgleich auf Grund eines Elfmeters war nur einer etwas harten Entscheidung zu verdanken. Schließlich aber zogen die Bochumer kurz darauf nach einem Alleingang Martzelewstis wieder in Front. und etwa eine Viertelstunde später schaffte Rudzinski im Anschluß an einen Eckball noch das:2. Beide Mannschaften hatten während des Spiels Torchancen, die nicht verwertet wurden, die meisten jedoch hatten die Gäste. Ungarn, aber der von Pesser ausgezeichnet zur Mitte gegebene Ball wurde vom Innensturm verpaßt. Gleich anschließend gab es eine sehr gefährliche Sache vor dem deutschen Tor. Billmann leistete sich einen Fehler. Ungarns Halbrechter sprang energisch dazwischen, aber Klodt meisterte die Situation und schlug den Ball ins Feld zurück. So ging das Spiel bei ständiger leichter Ueberlegenheit der Deutschen bis zur 26. Minute weiter, in der ein Abstoß Klodts zu Binder gelangte. Ungarns Torwart erkannte sofort die Gefahr und lief dem schußgewaltigen langen Wiener entgegen. Aber Binder ließ sich nicht verblüffen und schob an dem ungarischen Torwart vorbei ruhig und verhältnismäßig langsam das Leder ins leere Tor. Die 27. Minute brachte den ersten Eckball für Deutschlund, der aber nichts Zählbares ergab, ebensowenig wie ein wenig später folgender Strafstoß aus etwa vierzig Meter Entfernung. In der 33. Minute schied Ungarns linker Läufer nach einem Zusammenstoß mit Lehner vorübergehend aus. Trotzdem begannen die Ungarn gerade jetzt mit zehn Mann zu drängen und energisch den Ausgleich anzustreben. Eine gute Gelegenheit dazu bot ihnen ein Strafstoß gegen Deutschland in der vierzigsten Minute, den der ausgezeichnete ungarische Mittellaufer Sarosi III trat. Indessen die von den Deutschen gebildete Mauer ließ den Ball zurückprallen, und es schien so, als sollte Deutschland seinen:=Vorsprung bis zur Pause bewahren, als in der 44. Minute ein Gegenangriff der Ungarn durch einen Schuß des Halblinken doch zum:=Gleichstand führte. Hatten die Zuschauer schon das Spiel mit Anfeuerungsrufen, Sprechchören, Glocken, Hupen und Trompeten stimmungsfroh begleitet, so stieg das Barometer der Freude noch mehr, als in der Pause sich die große Militärkapelle, die vor der Ehrenloge aufgestellt war, sich in Bewegung setzte, um marschierend, wit Märschen und Liedern die Pause auszufüllen. Begeisterungsstürme weckte das Engelland=Lied. Freudig begrüßt wurden die bekannten Sgldatenlieder wie„Erifa, und auch so typische Berliner Darbietungen wie Paul Linckes „Berliner Luft“. So ging die verhältnismäßig lange Pause sehr kurzweilig herum, bis die Spieler wieder auf dem Kampffeld erschienen. Die zweite Halbzeit fing gleich mit einer Ecke für Ungarn in der 3. Minute gefährlich an, aber die Ungarn erzielten damit ebensowenig wie Deutschland mit einer in der achten Minute von Lehner geschossenen Ecke. Deutschlands Sturm, der sich nun immer besser zusammensand, kam häufiger vor als der der Ungarn. In der 12. Minute ließ Binder nach Zusammenspiel mit Pesser eine seiner berühmten Bomben los. Man glaubte schon, es würde ein Tor fallen, aber Ungarns Hüter hielt ganz hervorragend. Sein Gegenüber, Klodt, stand ihm indessen nicht nach und meisterte anschließend einen sehr gefährlichen Schuß des ungarischen Rechtsaußen. Die 15. Minute ergab erneut einen Eckball für Deutschland, der aber vom Schiedsrichter nicht gegeben wurde. Uebrigens der einzige wesentliche Fehler, der dem Belgier während des gesamten Kampfes unterlief. In der 22. Minute war erneut ein Eckball für Deutschland fällig, der aber ebenfalls nichts Zählbares einbrachte. Deutschlands Sturm, der immer besser in Fahrt kam, nachdem Lehner, der anfangs des Spieles etwas hinkte, seine dadurch bedingte Schwäche restlos überwunden hatte, konnte ebensowenig in Vorsprung kommen wie die Ungarn, denen auch zwei Strafstöße gegen Deutschland durchaus nichts nützten,., Hiantesstinke auserSo war bereits die letzte Viertelstunde angebrochen, und es lag schon fühlbar in der Luft, daß es wohl bei 652, Pnantschieden bleiben würde. Tatsäck Wch Thnn FFür 3½ Pfg. läßt sich eine hervorragend gute Zigerette liefern, wenn ihre Verpakkung sich auf das sechlich Notwendige beschränkt. Das beweist die ECKSTEIN! 3½0.5. es so. Obwohl beide Mannschaften durchaus nicht nachließen, ja sogar das Tempo zum Schluß noch einmal verstärkten, obwohl daß die Ungarn wirklich einige prachtige Gelegenheiten herausarbeiteten, wie sie in dieser Art in der ersten Halbzeit nicht geglückt waren, änderte sich nichts mehr. Der Schlußpfiff des Unparteiischen fiel in den Riesenbeifall der fast unübersehbaren Zuschauermenge, die die Leistungen der beiden Mannschaften mit großer Begeisterung anerkannte. Deutschland hat mit diesem:2 seine Bilanz mit Ungarn wenigstens ztwas aufbessern„können; denn nun stehen den sieben Niederlagen fünf Unentschieden gegenüber. Besser als gedacht Schalke 04— EXB. Schwarz=Weiß Essen:2(:0) Der Meister nahm sein Spiel mit den Essenern nicht auf die leichte Schulter. Er bot alles aus, was aufzubieten war; selbst der Urlauber Gellesch machte mit. Der ETB. hat in Westfalen noch immer seinen guten alten Ruf. Das unterstrichen deutlich die 15000 Fußballfreunde in der „Glückaus=Kampfbahn". Der EXB. kam mit den besten Vorsätzen. Es blieb aber beim guten Willen. Gegen die Klasse der Königsblauen half eben alles nichts. Es sah von vornherein recht trübe für die Mannen vom Uhlenkrug aus. Man erinnerte sich eines Tages oben am Uhlenkrug, wo der Meister ein:1 herausschoß. Schalle spielte auf wie in den besten Tagen. Und die Schwarz= Weißen wurden in den raffinierten Kombinationszügen hin und her gehetzt, daß man bald um sie nicht mehr den berühmten„Pfifferling“ gab. Wenn das Tempo sich im zweiten Akt auswirken würde... Man versagte in der kleinen Essener Kolonie schnell den Gedanken. Aber es kam anders. Dieser müde gewähnte ExB. riß sich nach der Halbzeit zu einer Energieleistung zusammen, die selbst den Schalkern nicht ganz geheuer vorkam. Otto Tibulski bekam etwas ab, mußte von draußen zuschauen und der EXB. kam mehr und mehr auf. Ein Gegentor, an das vor der Pause keiner zu denken wagte, noch ein zweites — sollte es gar noch zum Ausgleich reichen? Da aber machte der Meister Schluß mit dem Essener Sturm und Drang, knallte noch einmal ins Schwarze und meisterte seine alten Bekannten wieder einmal sonverän. Schalke: Bensch: Hinz, Gabriel; Füller, Tibulski (Gellesch), Gellesch(Burdenski; Burdenski(Schrader), Szepan Eppenhoff, Kalwitzkt, Dagaschewskt. E T.: Jakobs; Winnesberg, Krack; Roberts, Stephan, Dettmer: Winkler, Plückthun, Trimhold, Stermseck, Kruse. Gege derFavorhen der Bochumer Bezirksklalle Die Bochumer Kreisklaffe Am Sonntag gab es in der Staffel Bochum der westfälischen Bezirksklasse vier Meisterschaftsspiele. Die vier Anwärter auf die Staffelmeisterschaft setzten sich selle alle erfolgreich durch, so daß es in der Tabelle keine Stellungsveränderung gab. Preußen 07, der Tabellenführer, setzte sich auch im Rückspiel gegen den MVV. Linden klar durch, obwohl sich Linden verstärkt hatte. Der SC. Altenbochum hatte den Namensvetter aus Dahlhausen zu Gast und mußte sich gehörig strecken, um nicht einen Punktverlust erleiden zu müssen. Der TB. Eickel blieb auf eigenem Platz über die Spaem. Wattenscheid siegreich. Einen klaren Erfolg meldete der SV. Höntrop über Preußen Wanne. das Kampfbild im zweiten Spielabschnitt. Die Preußen waren in der Auswertung der Torchancen erfolgreicher. Der Linksaußen erhöhte nach Seitenwechsel auf:0. Dann wurde der linke Verteidiger der Lindener, Stezikt(früher Preußen 07), wegen eines Verstoßes des Platzes verwiesen. Linden mußte im Schlußkampf noch einen vierten Treffer einstecken. Die Ergebnisse: MBV. Linden— Preußen 07 Bochum•4 SC. Altenbochum— SC. Dahlhausen:1 TB. Eickel— Spaem. Wattenscheid:1 SV. Höntrov— Preußen Wanne:1 Pokal=Wiederholungsspiel: Witten 07— Witten 92:1 Preußen 07 Bochum SC. Altenbochum TB. Eickel SV. Höntrop Spgem.„Wattenscheio Witten 92 Witten 07 MBV. Linden. Spog. Welper Preußen Wanne Phönix Bochum SC. Dahlhausen SC. Altenbochum— SC. Dahlhausen:1(:1) Mit Abstiegssorgen belastet, kämpften die Rot=Weißen von der Kassenbergerstraße um die Behauptung ihres Platzes in der Bezirksliga. Zunächst sah der Kampf für die Leute von der Ruhr sehr günstig aus. Auf Grund der besseren Arbeit der Dahlhausener Läuferreihe hatten die Gäste in den ersten Minuten leichte Vorteile zu verzeichnen, die der schußschwache Dahlhausener Angriff. jedoch nicht zahlenmäßig zum Ausdruck zu bringen verstand. Erst in der 35. Minute kamen die Dahlhausener nach einer Rechtsflanke zum Führungstreffer, der auch der einzige bleiben sollte. Im zweiten Gang wechselten Watermann und Jakobs die Plätze. Die schwarzweißen Angriffe mehrten sich. Mennecken schoß wenige Minuten nach der Pause eine Flanke Watermanns sehr schön zum Gleichstand ein. In dem nun einsetzenden Kampf um den Sieg waren die Platzleute die Glücklicheren. Wien blieb es:2 240 Minuten Kampf— und noch keine Entscheidung! Im Wiederholungsspiel gegen den SV. Waldhof konnte Wacker Wien am Sonntag vor 20000 Zuschauern im PraterStadion seine Favoritenstellung nicht rechtfertigen. Nachdem die Wiener zur Pause mit:0 geführt hatten, glichen die Gäste in der zweiten Hälfte durch zwei Treffer von Erb den Vorsprung aus und erzwangen wie vor einer Woche in Mannheim eine Verlängerung, die aber nichts mehr änderte. 240 Minuten Kampf— und noch keine Entscheidung! So muß eben das Los den Gegner des FC. Nürnberg im Tschammer=Pokal=Endspiel am 28. April bestimmen. Der Reichssportführer selbst wird in Berlin das Los ziehen... Waldhof hat das:2 redlich verdient. Die Mannschaft überraschte die Wiener mit einer noch besseren Angriffsleistung als im vorigen August gegen Admira. Besonders der junge Erb gefiel durch seine Wendigkeit und den geschickten Spielaufbau. In der Deckung war Hermann unermüdlich, aber Range wirkungsvoller. Der Verteidiger Schneider trug eine unnötig harte Note ins Spiel. Im Tor wies Deyhle wieder sein Talent nach. Wacker begann in großem Stil. wurde aber nach dem:0 etwas sorglos und hatte im Endspurt nichts mehr zuzusetzen. Die Stützen der Mannschaft waren wieder Martinek, Schlauf, Höpfl und Walzhofer. Für den Ausgang vielleicht entscheidend war der völlige Ausfall von Kucharski und Höing im Sturm. Fußball im Reich Ostpreußen: Preußen Danzig— BuEV. Danzig:2: Prussia Samland Königsberg—. VfB. Königsberg:6. Pommern: Germania Stolp— VfL. Stettin:2. Berlin] Brandenburg: Tennis Borussia— Elektra(.=.):1; Hertha BSC.— Spandauer SV. (.=.):2; Berliner SV. 92— Viktoria 89(.=.):3: Blau=Weiß— Union Oberschöneweide(.=.):0; Berolina[LSC.— Minerva 93(.=.):4: Tasmania— SC. 05 Brandenburg(.=.):3. Schlesien: Hertha Breslau— VfB. Breslau:1: Breslau 02— SV. Fliegerhorst Krakau(.=.):0. Sachsen: SC. Planitz— Dresdner SC.(1. Ber.= Endsp.):3: Fortuna Leipzig— Konkordia Plauen(.=.) :1: Guts Muths Dresden— Polizei Chemnitz(.=.):7: Chemnitzer BC.— VfB. Glauchau(.=.):0. Mitte: SV. 05 Dessau— SV. 99 Merseburg 12:0. Nordmark: Hamburger SV.— FC. St. Pauli:0: Polizei Lübeck— Victoria Hamburg•6: Eimsbüttel— Holstein Kiel:2; Altona 93/Borussia— Barmbecker SG. :0: St. Georg Sperber— Komet:2. Niedersachsen: Bremer SV.— VfL. Osnabrück :3: Schinkel 04— Werder Bremen:0: Arminia Hannover — Hildesheim 07:2: Linden 07— Eintracht Braunschweig:4; VfB. Peine— Hannover 96:3. Mittelrhein: SpVgg. Andernach— SV. 05 Beuel :2: Alemannia Aachen— Turn Düsseldorf(.=.):5. Hessen: Hessen Bad Hersfeld— BC. Sport Kassel:3. Südwest: Union Niederrad— SV. Wiesbaden:1: Opel Rüsselsheim— Rot=Weiß Frankfurt:1: 1. FC. Kaiserslautern— Borussia Neunkirchen:1. Baden: VfR. Mannheim— VfB. Mühlburg:1: BfR. Achern— 1. FC. Birkenfeld:2. Württemkerg: Stuttgarter Sportfreunde— Stuttgart:1. Bavern: SpVag. Fürth— Bavern München Neumever Nürnberg— BfR. Schweinfurt:2. Spiele am 14. April 1940: Preußen 07— TB. Eickel Phönix Bochum— MBV. Linden Spgem. Wattenscheid— SV. Höntrop SC. Dahlhausen— Witten 07 Spog. Welper— Witten 92 Preußen Wanne— SC. Altenbochum MBV. Linden— Preußen 07 Bochum:4(:2) Ohne sonderlich überzeugen zu können, erkämpfte sich der Tabellenführer Preußen 07 in Linden einen klaren Sieg. Die Platzmannschaft hatte ihren früheren Mittelstürmer Mann aus der Verteidigung wieder nach vorne gezogen. Dieser Mittelstürmer erfreute sich einer sehr aufmerksamen Betreuung durch die Preußen=Hintermannschaft, daß er gar nicht entscheidend für seine Mannschaft in Aktion treten konnte. Obwohl es durchweg verteiltes Spiel gab, setzte sich der Preußen=Angriff energischer durch. Schon nach wenigen Minuten kamen die Preußen durch einen Pfostenschuß, der an der Innenecke abprallte, zum Führungstreffer. Linden kam mit schönen Vorstößen oft vor das Preußentor, ohne sich aber durchzusetzen. Eine schöne Leistung des Rechtsaußen ergab nach viertelstündigem Spiel den zweiten Treffer für die Preußen. Unverändert war TB. Eickel— Spam. Wattenscheid;1(:1) Eickel hatte schwerer zu kämpfen, als man ursprünglich annahm. Die Wattenscheider Mannschaft zeigte sogar recht gute Leistungen. Beim Turnerbund merkte man deutlich das Fehlen von Jungnitsch als Mittelstürmer. Als Ueberraschung für den Eickeler Anhang sorgte Wattenscheid sogar für das Führungstor. Erst ein von Bonner verwandelter Elfmeterball sorgte für den Ausgleich der Eickeler. Ein schönes Tor erzielte der alte unentwegte Rattey, der eine Flanke von links unhaltbar verwandelte. Auch nach der Pause machten die Gäste ununterbrochen Anstrengungen, um das Ergebnis zu ändern. Der Traum war aus, als eine Viertelstunde vor Schluß Rattey einen weiteren Trefser anbringen und damit den endgültigen Eickeler Sieg sicherstellen konnte. SV. Höntrop— Preußen Wanne:1(:1) In dem sonntäglichen Spiel hatten die Preußen aus Wanne lediglich in der ersten Halbzeit eine Rolle zu spielen, als Höntrop gegen die Sonne spielte. Wanne konnte zwar in der 25. Minute durch den Mittelstürmer in Führung gehen, aber das weitere Spielgeschehen ließ wenia Hoffnung zu, daß Wanne seinen Vorsprung gegen die immer stärker werdenden Höntroper behaupten würde. Alle Höntroper Torversuche scheiterten vorerst, bis in der 44. Minute Höntrops rechter Läufer durch scharfen Weitschuß doch endlich den schon lange fälligen Ausgleich herbeiführen konnte. Hatte Wanne in der ersten Hälfte das Spiel noch ziemlich ausgeglichen gestalten können. so stand die ganze zweite Halbzeit durchweg im Zeichen der Höntrover. Mit verstärkter Deckung versuchte Wanne vergeblich, die immer wuchtiger werdenden Höntroper Angriffe erfolgreich abzuwehren. Nach zehn Minuten Spieldauer übernahm Höntrop schon endaültig die Führung. als der Rechtsaußen einen Eckball direkt verwandelte. Den Torreigen setzte der Höntroper Mittelstürmer fort, der mit drei schönen Toren erfolgreich war. Der Höntroper Torhunger war aber noch nicht gestillt. Immer wieder zog die Fünferreihe der„Rothosen“ mit schnellen Angriffen vor das Wanner Tor, so daß in der Schlutzminute der Höntroper Halblinke noch den sechsten Treffer anbringen konnte. Engelsburg und Reichsbahn Wanne in Führung Am Sonntag wurden die Spiele in der Kreisklasse mit zahlreichen Begegnungen fortgesetzt, die durchweg die erwarteten Siege der savorisierten Mannschaften erbrachten. 1. Kreisklasse: Staffel 1: Engelsburg blieb über seinen Verfolger STV. Werne knapp erfolgreich und hat nun die besten Aussichten auf die Stafselmeisterschaft. Concordia- Bochum blieb in Weitmar knapp siegreich. In Langendreer blieb 07 im Lokaltreisen über Langendreerholz im Vorteil. Ueberraschend hoch unterlag Laer auf eigenem Platz gegen Langendreer 04. Ehrenseld ist stark im Kommen. Es meldet wieder einen Sieg über Werne 19. Die Ergebnisse: WKG. Engelsburg— STV Werne:1, Weitmar 09— Concordia:3. Langendreer 07— Langendreerholz:1. TSG. Laer— Langendreer 04:6. TG. Ehrenfeld— SC. Werne 19:2. Stafsel 3: Westfalia Bochum mußte dem Pollzei=SV. Bochum Sieg und Punkte überlassen. Zwei Dutzend Tore buchte der Tabellenführer Reichsbahn Wanne gegen den Tabellenletzten WKG. Holland. Einen knappen Erfolg errang Preußen 11 Bochum gegen Rasensport Bochum. Carolinenglück blieb überraschend klar gegen Constantin Bochum siegreich. Riemte büßte bei BfB. Gerthe einen wertvollen Punkt ein. Die Ergebnisse: Westsalia Bochum—. Polizei=SV. Bochum:4, Reichsbahn Wanne— WKG. Holland 24:0, Preußen 11 Bochum— Rasensport Bochum:1. Carolinenglück— Constantin Bochum:0, VfB. Gerthe— Teutonia Riemke:2. 2. Kreisklasse: Staffel 1: Hier geht der Kampf zwischen Bochum=West und Bochumer Verein um die Stafselmeisterschaft weiter, die beide ihre Spiele gewinnen konnten. Einen hohen Sieg erzielte Borussia Bochum gegen den Gast aus Kaltehardt. Der DSC. 31 unterlag nach torreichem Spiel auf eigenem Platz. Die Ergebnisse: Bochum=West— Edelstahl Bochum:1, Bochumer Verein— Stiepel 04:1, Berussia Bochum— Kaltehardt:0. DSC. 31 Bochum— Reichsbahn Langendreer:10. Staffel 2: TuS. 26 hat sich in den letzten Spielen wieder stark nach vorn geschoben und meldete einen weiteren Sieg über Klöckner. SpSp. Gerthe mußte erneut eine Niederlage einstecken. Die Ergebnisse: BC. Hordel— SpSp. Gerthe:1. TuS. 26 Altenbochum— WKG. Klöckner:2. Fortuna Herne— BV. Hiltrop:0, ViL. Herne— Jahn Holsterhausen:4. # Wetter. Besonder gendgruppe auf Weiter dur Aantn Vderen Mittelpun bererzp, Hervereit er.hg 45000 Kilomerer Vereins führten # in Siden wuro befabreg, im W ## im Norden kame burg, und in von Eisenach bis Die neu Murach, Bochunfs Poniperfierveran Poltlportler-Geländelauf„Quer durch Altenbochum“ SC. :1: Bei idealstem Frühlingswetter führte der Postsportverein Bochum am Sonntag zum zweiten Male seinen Geländelauf„Quer durch Altenbochum“ durch, an dem sich außer dem Veranstalter auch die Postsportvereine aus Dortmund, Essen, Wuppertal=Barmen, Hagen, Gelsenkirchen und Herne beteiligten. Im Vorjahre hatten die Dortmunder den Wanderpreis knapp vor Bochum an sich bringen können. Die Bochumer Postsportler sind aber in der Zwischenzeit nicht müßig gewesen, denn die sonntägliche Veranstaltung brachte ihnen mit Ausnahme von einer Klasse einen Mannschaftserfolg auf der ganzen Linie. Mit 29 Punkten Vorsprung konnte Bochum diesmal seinen harten Widersacher Dortmund abhängen. Die guten Erfolge des Bochumer Postsportvereins, die dieser hier wie auch schon vorher beim Gaugeländelauf in Dortmund und auch auf der Margarethenhöhe in Essen errungen hatte, kamen nicht von ungefähr. Sie sind vielmehr die Früchte einer intensiven Arbeit, die bei den Postsport=Leichtathleten auch den Winter über angedauert hat. Die Seriengeländeläufe des VfL. Bochum 48 haben nicht zuletzt damit beigetragen, die Postsportler recht frühzeitig in Form zu bringen. Scholand auf den zweiten Platz verweisen. In der Altersklasse gab es einen heißumstrittenen Kampf zwischen Rominski(Dortmund) und Spellerberg(Bochum), den letzterer durch einen samosen Endspurt für sich entscheiden konnte. In der Klasse D konnte Bochum sogar durch Karasch, Jor und Baer die drei ersten Plätze belegen, wie auch in der Klasse E mit Mever und Gunkel zwei Bochumer als erste die Ziellinie passierten. In dem außerhalb der Mannschaftswertung über 1200 Meter durchgeführten Lauf konnte die Bochumerin Balbach mit:31 Minuten den ersten Platz vor ihren Klubkameradinnen Pelka und Linz belegen. Während der Läufe trugen die Bochumer Postsportler gegen die Dortmunder zwei Fußballspiele aus, die in der 2. Mannschaft mit:1 und in der 1. Mannschaft mit:2 unentschieden endeten. Mit der Siegerehrung durch Vereinsführer Arens nahm die in allen Teilen überaus gut gelungene Veranstaltung ihren Ausklang. Mannschaftssieger: 1. Dortmund 19 Punkte; 2. Essen 15 Punkte; 3. Bochum 13 Punkte. Klasse D(Hitler=Jugend., 3000 Meter): 1. Karasch (Bochum) 10,08 Minuten; 2. K. Jox(Bochum) 10,14.8 Minuten; 3. Baer(Bochum) 10,24,8 Minuten. Mannschaftssieger: 1. Bochum 24 Punkte; 2. Essen 16 Punkte: 3. Hagen 16 Punkte. Klasse&E(Hitler=Jugend II., 3000 Meter): 1. Meyer (Bochum) 10,33,8 Minuten; 2. Gunkel(Bochum) 10,33,8 Minuten; 3. Finger(Hagen) 10,47 Minuten. Mannschaftssieger: 1. Bochum 28 Punkte; 2. Essen 21 Punkte; 3. Hagen 19 Punkte. Gesamtwertung: 1. Bochum 106 Punkte; 2. Dortmund 77 Punkte; 3. Essen 74 Punkte; 4. Wuppertal=Barmen 61 Punkte; 5. Hagen 31 Punkte; 6. Gelsenkirchen 28 Punkté; 7. Herne 22 Punkte. Nach fünf Kar der gut besuchter sen gab es nur: sieben anget grage so daß chen. Die Meister Obermauer„(Köl Nürnberg(Berlis nur Oberngugr. tionalboxer Ober auseinander. E großen Widersta mit einer ziemli wieder Meister i Federgewichts von Beainn an und vor auem d holte sich geiiltei im Leie Jarchow, der ei schauer begeister ten geschlagen. Nicht minder gewicht zwisch (Hamburg). Der einmal herunter und holte den A ## er nur knapp ve oitmaligen Mei! schließlich nach beugen mußte. Mit einer (Hamburg) der Halbschwer dinas nur knap Im Schwe Nachfolger in s doch noch über besserer Technike nach Punkten. * Lein Mit der Flaggenbissung auf dem Postsportplatz wurde die Veranstaltung am Sonntag nachmittag eingeleitet. Die Organisation klappte vorzüglich, so daß sämtliche Läufe flott und reibungslos durchgeführt werden konnten. Start und Ziel lag jeweils im Postsportplatz am Freigrafendamm, während die Laufstrecke je nach ihrer Länge verschieden durch die Straßen des Ortsteiles Altenbochum führte. In der Klasse A kam Tepel(Bochum) zu einem überlegenen Sieg vor Hahrbardt(Dortmund). Auch Pollmüller(Bochum) konnte in der=Klasse den Dortmunder Die Siegerliste: Klasse A(Senioren, 6500 Meter): 1. Tepel(Bochum) 19,20,6 Minuten; 2. Hahrhardt(Dortmund) 19,29 Minuten; 3. Schneidereit(Essen) 19,45,3 Minuten. Mannschaftssieger: 1. Bochum 14 Punkte; 2. Dortmund 11 Punkte; 3. Essen 8 Punkte. Klasse B: Anfänger(1500 Meter): 1. Pollmüller(Bochum) 4,51,8 Minuten; 2. Scholand(Dortmund) 4,53,2 Minuten: 3. Dettmar(Bochum) 4,58,8 Minuten. Mannschaftssieger: 1. Bochum 27 Punkte; 2. Dortmund 22 Pkte.. 3. Wuppertal 21 Punkte. Klasse C(Altersklasse, 3000 Meter): 1. Spellerberg(Bochum) 10,42,8 Minuten: 2. Rominski(Dortmund) 10,43 Minuten; 3. Geismann(Gelsenkirchen) 10,59,6 Minuten. Das erste Kriegsanrudern begann Die Ruhr im Zeichen des„Tages des Deutschen Rudersports 1940“ Alljährlich, wenn die ersten frischen Keimlinge aus der Erde sprießen und Bäume und Sträucher mit einem hauchzarten Grün bedeckt sind, rüsten in allen deutschen Gauen Ruderer und Kanuten zur ersten Fahrt. Sie alle warteten schon seit langem sehnsüchtig auf den Tag, da sie sich endlich in ihren schlanken Booten auf Seen und Flüssen betätigen können. Am Sonntag, dem„Tag des Deutschen Rudersportes 1940“, waren alle Boote startbereit. Besonders lebhaft ging es auf der Ruhr zu. Aus allen Richtungen kamen Ruderer und Ruderinnen angerückt. Auch die Mitglieder des Rudervereins Bochum e. V. waren vollzahlig an ihrem Bootshaus in Witten angetreten, um die Feierstunde anläßlich des„Tages des Deutschen Rudersports 1940“ mit der Ansprache des Reichssportführers von Tschammer und Osten zu erleben. Als der Reichssportführer das Zeichen zur Flaghohen er Mit klarem Sonntag im K wettkampf im Mit 877,8= Pun während Hamb mit 849,6 Pun Einzelturner w 116.8 Punktee 113.3, Kribic 111,7, Smudra mit 110.6 klar! salto als Abga Bartenarbeit h 20 erzielt. Di bei allen Uebn sprung hatten Front endete. Sa Mit dem St Schweicker burg war eige besiegte alle sei gen die punkte Hocken=Länderk Amster Belgien vor 1 Länderkampf :0(:0) gew rudern gegeben habe. Diesmal gebe er das Zeichen von Bromberg aus, das an tiefe Leiden vieler tausend Volksdeutscher erinnere, heute aber ein Tag der Freude sei, der alle deutschen Ruderer zu einer festen Gemeinschaft vereinen soll. Als dann aus dem Lautsprecher der Befehl des Reichssportführers zum Anrudern ertönte, starteten 57 Frauen und Männer in elf Booten in Richtung Sanz Wie del Aitt! 0 m .*. Jeder Junge möchte so werden, wie der Papa ist: groß und mächtig, klug und richtig. Und wenn ihm Papas Hosen auch noch nicht passen- so kann er sich doch auch schon ebenso breitbeinig hinstellen und den Inhalt von Papas Kaffeepulle in sich hineingluckern lassen. Da ist Innkic'6 Lo#din#ng drin, also richtiger kräftiger Kornkaffee, ein echtes, zünftiges Männergetränk, und das mag Papas Sohn natürlich am liebsten. Für die schreibesy Großban per sof bilanzsich gesucht. Bewerbi Zeugnis benslau da ist was drin, und was drin ist, das gibt er her! Jun perfekt Schreibt Zuschrif Anzeige sklaffe in Führung Kreisklasse mit urchweg die eren erbrachten. S2V. Werne issichten auf die eb in Weitmar im Lokaltressen bend boch unterreer 04. Ehrender einen Sieg oß und en auch obreitin sich in, also änner#### 4— Besonders schnittig lag der Renn=Achter der JuWetter. Tel gzuf dem Wasser, dem man es ansah, daß er gendgrübee e. Jahr in einem scharfen Training geim vergangen Die Fahrt wurde ordnungsgemäß bis standen durchgeführt, wo zugunsten des Kriegs=WHW. Wetter am zu Mittag gegessen wurde. Im Anschlußz gemeinung'es mit der Strömung wieder sehr schneu Vum Pritrgt## V. Bochum Stea buchte der TaTabellenlevten ung Preußen 11 dlinenglück, blieb siegreich. Riemte nkt ein. schum:4, 24:0. ochum:1. :0. =West und Boveiter, die beide en Sieg erzielte ardt, Der DSC. em Platz. :1. endreer:10. vieder stark nach Sieg über Klöckerlage einstecken. : 2 esen 15 er): 1. Karasch um), 10.14,8 MiMannschaftsunkte: 3. Hagen ter): 1. Meyer Bochum) 10.33.8 I. MannschaftsPunkte: 3. Ha: 2. Dortmund ertal=Barmen 61 chen 28 Punkte: begann eutschen RuderKeimlinge aus icher mit einem allen deutschen Fahrt. Sie alle uf den Tag, da auf Seen und dem„Tag des le Boote startKuhr zu. Aus derinnen angeereins Bochum saus in Witten ch des„Tages Ansprache des Osten zu erichen zur Flagmpel am hohen te n.., daß er ichen, zum Anas Zeichen von tausend Volksder Freude sei, n Gemeinschaft precher der Ben ertönte, starten in Richtung Lohmann nur Zweiter achmittestehein einer“ Feierstunde m der Spiße Feg. Ziemlich Kameradsctgftunst die tzeherreichun, der Freise für; in den Endlzusen umso. Kamergßstetunkt die Ueherreichung, der Preise für, die deren#tevergangenen Jahr von den einzelnen Ruhöchlte, errungene Zilometerzahl auf dem Wasser stand. ##55 Herverein Bochum e. V. hat 1939 insgesamt 42.500 Kilometer zurückgelegt. Die Wasserfahrten des 45 ius führten im Osten nach den Masurischen Seen, Verzüden wurde die Dongu, von Passau bis Budgpest im Süder zim Westen die Mosel, von Trier bis Kohlenz, Kia Pdarar bis Schwerin und—. Rallige Steherkämpfe in der Deutschlandhalle Neuer Sieg von Straßenmeister Hörmann. Der Deutsche Amateur=Straßenmeister Ludwia Hörmann(München) befindet sich in glänzender Form. Seinem Sieg vom letzten Sonntag fügte er eine Woche später einen weiteren an Fr gewann in München abermals einen LokalDie Deutschlandhalle in Berlin datte am Wochenende mit idren Steberrennen wieder einen großen Erfolg. Nach zwei wenig aufregenden Vorläusen, die Lohmann und Stach von Kan ebesnal gab is oier in den Endläusen umso lebhafter Zu.„Ledereu“ gahrern Der weiteren an. spannende Kämpfe zwischen den erbrobigggpschz“ Gei wettbewerb n. Er gewann in München abermals einen Lokalüber 70 Kilometer in:05:37 im Endspurt ntinger Drei Minuten später führte Singer vor —*—..„ Merkens heran, der befForden kamen die Ruderer, VI8., Frzu zze und Hamim Agund in Mitteldeutschland befuhren sie die Werra von Eisenach bis Bremen. Die neuen Amateurboxmeilter Murach, Pepper und Runge wieder dabei— Nur Murao, drei neue Titelträger fünf Kampftagen wurden am Sonntag in der wie####got besuchten Ostpreußenhalle die Deutschen Amateureisterschaften abgeschlossen. In den acht Gewichtsklas: kenf gab es nur drei neue Meister. Fünf von den insgesamt sseben angerreienen Titelverteidigern setzien sich erneut durch, I agg die Ergebnisse allgemein den Erwartungen entspra19 docie Meister 1940 vom Fliegengewicht aufwärts sind: Gestxpmader(Köln).“ Wille(Hannover). Graaf(Berlin), Jürnberg(Berlin)., Murach(Schalfe), Pepper(Dortmund), (Hamburg) und Runge(Wuppertal), von denen Hür Sbermauer, Rürnberg und Schmidt in der Meisterstaltel Filegengewicht sette sich unser oftmaliger Nationalborer Obermauer mit dem sehr guten Schöpp(Speyer) tionalbezcer. b Erojand bei dem Süddeutschen aber sehr großen Widerstand und gewann nur tnavv. Wilte wurde mit einer ziemlich zubelrtiedigenden Leistung über Schiller Federgewichtsmeister Graaf beberrschte Klahre(Leipzia) an und glänzte dabei durch seine Sicherheit vor allem durch seine großartige Beinarbeit. Rürnberg nach der Eurovameisterschaft nun auch den Landestitel im Leichtgewicht. Dreimal mußte der Hamburger Jarchow, der einen blendenden Kampf lieferte und die Zuschauer begeisterte, zu Boden. Er gab sich nur nach PunkKilometer: 3. Krewer, ehmal Verantetaelclagez. Gr gilst. dann aber behert on Rosh Meierki, Ktais alsgegseben. sun gaste den Bunktvorsprung. Murachs,nabezu auf. se. daß er nur fnapp verlor. Der Dortmunder Pepper traf auf den oftmaligen Meister Baumgarten(Hamburg), der sich aber schließlich nach schwerem Schlagwechsel doch dem Jüngeren einer feinen technischen Leistung wurde Schmidt (Hamburg) der Nachfolger von Schnarre(Recklingbausen) im Halbschnergewicht. Kötgen(Bremen) verlor allerboign Schwer dewicht seiate Runge, besa sasitel. besserer Techniker nach überlegener Kampfesführung verdient nach Punkten. Ertraklasse, und dem voxwärts brängenden, Nag,ucezgprert gegen Plentinger, Drei Minuten später jührte den Unterlegenen blieb der Senior der aktiven Dauerfahrer, Bsihf die größere Versolgergruppe ins Ziel. der Kölner Paul Krewer, sicherer Sieger vor dem recht gut lanter Bos ud Hesacduu, Pause Lansuaschier eigzun gesen, Stastentauner der iener Bodosur, der in selnenz, Arex;V, ep auf dent Lenker und mit susommengebisenen Zahien, nach mitzte mit den beiden Zisergeri, lusegief, ud Rester lopzse Die Rennstrecke befand sich in bester„Versassung. In der Hauptklasse, die sechzebn Bahrepegn Start zanjengr,„eterst“ seinen wurde 130 Meter zurück Rennstrece heland sich in waster Neszs gein Sieldicheln, ner vorbeigegangen war. Lohmann wurde 130 Meter zurück nur Zweiter vor Ehmer und Stach. Adolf Schön vor Toni Merkens 8000 beim Kölner Eröffnungs=Renntag Die Radrennbahn in Köln=Riebl leitete am Sonntag das Rennjahr 1940 mit dem Eröffnungspreis über 100 Kilometer (20. 30 und 50 Kilometer) erfolgreich ein. Mit 8000 Besuchern 9lbe Kaiaet asie. de a. sie Aienihtr el nen vielen Spurtrunden eine schöne Leistung vollbrachte.. Er kam bis auf 15 Meter an den gleichmaßig fayrenden Toni im Gesamtergebuits den ersten Platz an wurde in Tussb mußte, der im 30=Kilometer=Lauf seine keineswegs auf Sir s. oshei slegte Wytek(Austria Wien), Westsalenmeister Legge erfolgreich Waldlaufmeisterschaft vom Niederrhein Die Waldlaufmeisterschaft des Sportzetei Pezeziene foig urde in Duisburg entschieden. Die gute Besetzung, wies eine Kriegsmeisterschaft bin. Für die Hauptbesten Augenblicke hatte. Haus Zins ais Sieher=Zeuliug ftase süörte der Lauf, über 105 Zusonezf, Ausheaeiekeite 0 auie bnhadhe Zr dacs Khlesiesieh ecies gaüie, en Rchaesleun in Fese.esheschscehelische Oberbausener Adams,„Sherse luger Päat. BeAleak. K hkresit iae Aeitr'iC-Reitik sit kens. 60 Meter: 3. Krewer, 380 Meier; 4. Zims, 1090 Meier; kens, 60 Meter; 3. Krewer, 380 Meter; 4. Zims, 1090 Meter; 3. Laut 30 Allgnesegin.z,8 ese: 43Zns.—ie Krewer, 15 Meter; 3. Schön. 425 Meter: 4. Zims, 1120 MeGesamt“ 1. Schönt, 93.500, Klometer: 2. Merkens, 29=399 Kilgmetex: 3. Krewer, 98.815 Kllometer; 4. Zims, siteate bei den Mittelstrecklern Schumacher(Düsseldorf), während bei den Frauen Bruckmann(Holten) vor der bekannten Düsseldorfer Sprinterin Engelhardt einkam. chum 48),23.=25,zpmgreieiß Esen). 35.26: 4. Genatowst doinv Hoerhausen). 35.34: 5. Teriel„Reischsbahn Essen), Oberhausen, Punkte; 2. ExB. Schwarz=Weiß, Essen, 17 Punkte. 12 Deiohlne Freue Jubilarehrung im Vrl. 48 Bochun Leipziger Turner wieder sonntag im Kristall=Palast der Weu. Pesbössr. 38. StadteMit klarem Vorsprung.#ogefe ogen Bitl 9T,8, Bunkten henbeienl“l Hamburg un.=Kstel. Sescse heslic ie aie s e s 5 Grsbse(Handourcd) mit 1125, Sgr- Cgösbseli Die große Vereinsfamilie des VfL. Bochum 48 stsh 95 um in Vereinsführers. gleichzeitig bührenden Dank abzustatten. Kropp gewinnt Großen Frühjahrspreis Radrennen in Aachen Zugvogel Nachen veranstaltete auf einer 1 Kilometer Rundstrecke, die 75mal zu durchfahren war, den Großen Frübjahrspreis“.„Mit ungesähr. 4000 Juschauern war der Besuch recht gut: die Leinungen uiehen, guch wegs zu wünschen übrig. Wenn auch die Strecke sehr sowieria war und idr manche bekannte und aussichtsreiche Fayrer zum Opfer fielen, so verlief das Rennen doch außerordentlich schnell. Der Einbeimische Jakob Kropp gewann au :09.30 Etd, vor Heidruck,(Bieleseld). Zimmermann(Köln), Pardon(Bieleseld) ugg,Vlbelm(85ln)nisg, Psef, Beibenfolge(alle dichtauf), Auf, dem sechsten. Bias 1o#ggglenze. (Köln) mit 300 Meter Rückstand. In der Jugendklasse, die die gleiche Rundstrecke 25mal durchfabren mußte, siegte Jugendmeister Kurt Kleinhaus(Dülken) in 46 Minuten. Rennen zu Horst=Emscher 1 Rennen: 1. Maienpracht(K. Werner), 2. Farinello, 3. Helmwiege.— Steg.25. Platz 13, 14, 13. Einlausswette: 180. Ferner: Obersteiger, Melizza, Abnenprobe, 2 Zennen: 1. Heidekönig(LommapsePzig., Frste 61 Bonenberg, 3. Hilarius.— Sieg 16, Einlaufswette: 130. Ferner: Augur, Barnabas, Hilde, Neunen: 1. Sonny Bov(Robl), 2. Leibjäger. 3. Maiglöckchen. Sieg 44, Platz 14, 12. Einlaufswette: 96. 4. Kennen: 1. Alarm(M. Schmidt), 2. Tbardwin. 3. Conira.— Sieg 23, Platz 12, 13, 14. Einlaufswette:. 116. Ferner: Maximus, Isselburg, Hadrianus, Wildungen, 5 Rennen:, 1. Per asperum(H. Janzen), 2. Nanette, 3. Treuer Geselle. 4. Mariensels.— Sieg 77, Platz 19, 18. 19. 14, Einlaufswettez, 82.„Ferner: Pauhyeros, Dutaten, Pfeiserkönig, Dolmetscher, Hadrian, Aborn. 6. Rennen: 1. Falkner(Zachmann), 2. Master. lastherold, 4. Cote Basque.— Sieg 34, Platz 16, Einlaufswette: 138. Ferner: Thronfolger, Papinian, Ma7. Fennen: 1. Shannon Silver, 2 Abnberr. 3. Laila.— Sieg 27. Platz 11. 11, 11. Einlaufswette: 64. Ferner: Sandmann, Gaudenzia, Fernruf. Rennen zu Karlshorst 1. Rennen: 1. Manzangres(W.„Wols!), 2. Kantate. 3. Vierthaler.— Sieg 15, Platz 11. Einlaufswette: 20. Fer2. Rennen: 1. Paprika(unterbolzner), 2. Genut, 3. Sto.— Sieg 92, Platz 21, 17. Einlaufswette: 252. Ferve z. Nennen: 1. Conde(Lewickt), 2. Waltüre, 3. Feuereiser. 4. Ragusa.— Sieg 34, Platz 16, 24, 26, 30. Einlaufswette: 300. Ferner: Marienpage. Dare, Gregor, Pontiac. Wirrnis, Feenpracht. Athanasia, Tubania. ov„gennen: 1. Quicker(2. Wolls),., Famor, 3. Magul— Sieg 72, Plas 21. 26, 17. Einlauswete: 600. Ferner: Kriegsflamme, Brunhilde, Epklon, Guardi, 5. RRennen: 1. Papt(Narr), 2. Schill, 3. Scolago.— Sieg 29. Platz 16, 16. Einlaufswette: 56. Ferner: Eiella, 6. Rennen: Lieg“,, Ba, 15, Ker) Ginlaulsweles 6b. Pa14. 18. v. Waldersee se Kaust un Geschichtstafel frache treffend sagte. 8. April Die inechlsge Tioe lel uh Bosah, die Grlug ener Lorerzägägedez eihekltl Lohn slchi s; Der Leueralsedmantgal unste Get Aeld Bben bnde der Heatahe benzehl ei ies dise Kenask iteiut Nachal ier un Ver, sausalt Lisäatr. aune Gosg 2s Gelsbonie der Tro, gf Hase la der uen zie, lagen Pebglutgergsenlaghen Versatinblusge“ sie. 25e=Fe iuex Der Grösiadstiels Inut alver in escht Die busizuh Voschaed Bodlisch bestaehigshe seägeisgn, Sanlselelishise uis um lisnen de Genalr Unter der Buphurnd Anerisennung die neue Chrenn shcese ebscheen e geschlossen habe. brung batten site einen Versager, so daß hier Hamburg in schaft zu dienen. Front endete. Schweickert Turniersieger in Hamburg Mit dem Start des Deutschen Meisters Feldwebel Ludwig Schwelckeri beim Mitrzgergegeplngerturnie, Hip, SAere, Pürch, Alber“ Wiesman lcts le ahe Gasie aldb erorzjäche Hsensaul Gb. 84s ubel hoshegens, Bi. 5öhesene bis sise en die bunitgleichen Hecer und Gothardt(Eisenbovn B0), Faisif heier, Baul Erternest, Heitrsch, Sering, Fris Wienshchce adis Kele e lier Kaicenr Kalch ais unr Gia. 5/8, Autgghums## z, des„Treusgprennadef und die Chren=" storben VfL. Bochum 48 die goldene Ehrennadel und die Ehren# storben 193 der Stadtverwaltung Bochum und vom 1897 Der Staats Albert., König der Belgier, in Brüssel geb.(geBis. Bochum 48 die golherse. Epxchurg=Zochum und vom 1897 Der Staatssekretär des Reichspostamtes Heinrich von mitgliedschaft, von der Stadtversgtun#oeren Auftrag Stephan in Berlin gest.(8e%z, gßat, au, Schlos LindStadigberinspeltor SHhtebe spragh., 2/8,'mit. Berischg, 132 jeß, bef Pslobarf gesl(geh 188).— i deon Vorodh, Pior Giahetr. Nan) Lodnzgulge. 54ch sile ist elch=Lseagts ssell. Zeild alszsherteinag und Silnungd ied Lesinek Kasiäklet. Arso, bigzrich Pali-WBemnielo Huao Haberlost, Jeurtsch len iguesz Peisinsteizührer, Grolg ihangergll ch s:, Geschiftliches Conlanz Versegashenvorn Wlsi Zusdenborn. Vil Fras, den Kreis Bochum, Gaustauenturnwarin“ Frau, Dble: gand als Vertreterin des Gaues und ein Sprecher der des Bochumer Vereins. (Außer Verantwortung der Schriftleitung) Einem Teil unserer heutigen Ausgabe liegt ein nbe bundAu, n ne u on noe ,lagas Alache Baick. Aal Laicht Zeir daegesgenestane Vegzsehislteelt gaun du aus., Enen, Teal,g uiegz. keshzege leiegsheis keil. :0(:0) gewonnen wurde. Stellenangebote Für unsere haufmännischen Abteilungen suchen wir einige tüchtige weibliche Aingestellte Bewerberinnen mit guter Allgemeinbildung, rascher Auffassungsgabe und erfahren im Rechnen werden gedeten, einen handgeschriebenen Lebenslauf mit zeugnisabschriften, Angabe der Sehaltsansprüche und des Eintrittstermins zu richten an Maschinenfabrik und Gießerei Gebrüder Eickhoff, Bochum Für die Buchhaltung(Durchschreibesystem eines ElektroGroßhandelsbetriebes, wird per sofort eine tüchtige, bilanzsichere Sachhattern. gesucht. Bewerbungen mit Lichtbild, Zeugnisabschriften und Lebenslauf erb. unter K L 7915 Jung. Mädchen perfekt in Stenographie und Schreibmaschine, gesucht. Zuschriften unter R O 7804 Anzeiger Tüchtige Friseuse sowie Friseurgehilfe sofort gesucht. Salon Rauch, Wittener Str. 59 suche ich zum 13. 4. Alleinmädchen mit Kenntnissen in Kochen und Hausarbeit(Wasch- und Duthütfe vorhanden). 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April 1940 Von=der Reche-Strabe 62 Die Beerdigung findet Dienstag, den 9 Aprll. vormittags.15 Uhr. von der Leschenhalle des Friedhofes Bochum-Hamme statt. Das Seelenamt ist am gleichen Tage um 8 Uhr zu der Hers-jeau-Kirche. Du hast nun überwunden Manch schwere, harte Stunden. Manchen Tag und manche Nacht Hast Du in Schmersen zugebracht. Mannhaft hast Uu sie getragen. Deine Schmerzen. Deine Plagen. Bie der Tod Dein Auge bricht. Doch vergessen wir Dich nicht. Nech Gottes hl. Willen verschied Freitag abend mein innigstgeliebter Mann, mein treusorgender Vater, Bruder. Schwager und Onkel Karf Rede nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertraßenem Leiden, im Alter von fast 48 Jahren In tiefer Trauer: Frau Aenne Rode geb. Wilmes Berthold Rode und Anverwandte Bochum-Altenbochum(Am Pappelbusch 51), Neheim..-Laer. Chinago, Solingen, 6. Aoril 1940 Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 9. April. 15 Uhr. von der kleinen Trauerhalle des Zentreltriedhofes am Preigrafendamm aus statt. Trauerfeier eine halbe Stunde vorher. Allen, denen aus Versehen keine besondere Nachricht zuging, diene diese als solche. Nachruf Am 3. d. M. starb nach kurser, schwerer Krankheit under Oberkontrolleur i. R. KartPinfer in Bochum-Gerthe. Der Verstorbene hat bis zu seiner im Jahre 1938 erfolgten Pensloalerung 29 Jahre bei uns Im Dienst gestanden und sich steis als eifriger und suverAesiger Arbeitskamerad erwiesen. Wir werden wahren. ihm ein ehrendes Andenben bebefolgschaftsführer uns befolgschaft der Bochum-Gelsenklrchener Straßenbahnen.-G. Bochum O Grab so eng. o Grab so klein. schließt du die Liebe unserer Mutter ein? Statt besonderer Anzeigen Nach Gottes heiligem Willen entschlief am Freitag nachmittag um.30 Uhr, santt und gottergeben. unsere geliebte Mutter. Schwiegermutter, Großmutter und Urgrobmutter, die PyS. Bend-Pieper verwitwete Quantius, geb. Lohre nach kurser. schwerer Krankheit, gestärkt durch die Tröstungen unserer hl. Kirche, im 90. Lebensjahre. In tiefern Schmers: Die trauernden Hinterbliebenen Bochum, Essen. Im Westen, den 7. April 1940 Friederikastrabe 26 Das Seelenamt ist Dienstag, den 9. Apfll. mortene# um 8 30 Uhr in der St.-Meinolphus-Kirche Die Beerdigung fiodet am gleichen Tage, nachm um.30 Uhr vom Zentraltriedhof am Freigrafendamm aus statt. Radio Reparaturen Nach kurzer, schwerer Krankheit entschlief heute morgen mein innigstgeliebter Mann, unser lieber Vater. Schwiegervater. Großvater. Bruder. Schwager und Onkel PelmarVertihhanf Im Alter von 69 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Anna Vorthmann geb. lacobi Bochum(Rudolfstraße), den 6. April 1940 Die Beerdigung findet statt am Dienstag. dem 9. April 1940. um 15.30 Uhr von der Friedhofskapelle in Bochum-Hamme. Vermischtes Die ganze Welt Zeu#ml an. Oin mwerr ger et in der Lesemappe. Bestell bei SIEPMANN am Wilhelmsplatz. S eete Einder preiswert. sauber, schneil Bockau ap; Froese 25 Viktoriastr. 25 zwischen Amtegericht u. Rottstraße Heute, Montag. 2 Uhr, letzter Tag Moniag, 8. 4. gus 9 Dienstag. 9. d. bo.## Uhr varhan Eine Ueberraschung für alle Kinder ist der neue Märchen-Tonfilm Statt besonderer Anzeige Heute nachmittag verschied infolge Herzschlages mein lieber Mann. unser treubesorgter Vater. Großvater. Bruder und Onkel Herr Hermann Warm im Alter von fast 68 jahren. In tiefer Trauer: Die Hinterbliebenen Bochum(Weilenbrink 191, den 5. April 1940 Die Beerdigung findet am Dienstag. dem 9. April nachmittags.30 Uhr. von der kleinen Trauerhalle am Freigrafendamm aus statt. Trauerfeier findet eine halbe Stunde vorher dortselbst statt. Ein HerrenHalbschuh auf der Herner Straße verloren. Nachricht erbet. an Bastian, Riemke, Moritzstraße 5 zngelassen für Sehörde, Wehrpas asv. eetert mitzanchm 60 Pf. Foto-Drogerie Pischel Bechum, Hertumstr., Ecke Rottetr Zeitungsbotin verlor beim Kassieren auf Grotten=, Hattinger oder Yorkstraße Schlaselbund Abzug. od. Nachricht erbeten an Frau Maria Gorfkt Weitmar, Schützenstr. 139 Ichtung! 20 Mark Belohnung! Am 2. 4. 1940 Herrenrad. Nr. 144984 Marke Standart, a. Molkemarkt abhand. gekomm. Wiederbr. erh. ob. Belohn. Vor Ankauf w. gewarnt. Marstraße 3, pt. Dauerheim findet ält. Rentn. in ruh. Familie auf dem Lande.. Vergüt.: 45 Mark monatlich. Witwe Prott, Lünten b. Breden, (i. Westf.) Lustiges Allerlei In bunter Folge. Denn wenn Micky-Maus mit Ihren grofesken Sprüngen lanzend und singend über die Leinwand hüpft, denn schrelen und jubeln alle vor Lachen, alt und jung, groß und klein. WrOIIO Eltern, bereitet Euren Kindern eine Freude und schickt sie zu diesem unvergleichlich schönen Märchen-Tonfilm Im Vorprogramm: Hampelmanns Traumfahrt und vieles andere Ein treues Mutterher: hat aufgehört zu schlagen Freitag abend um.45 Uhr entschlief sanft nach langem. schwerem Leiden meine liebe Gattin. meine innisstgeliebte Mutter. Schwiegertochter. Schwester. Schwägerin und Tante Prau Wilhlermine geb. Chudaska Im Alter von 52 Jahren. In tiefer Trauer: Adolf Reschke Ise Reschke und Anverwandte Bochum(Diberestr. 62), Dortmund. Essen, Erkenschwick, jena 1. Thr., den 5. Aprtl 1940 Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 9. April. nachmittags 14 Uhr. von der Leichenhalle des Hauptfriedhofes am Freidrafendamm aus statt. Trauerfeier eine halbe Stunde vorher finden im BA“ große Verbreitung Bühne znseigen# E Tonhalle nur im„BA“ Am 4. April wurde uns durch eine füchtsche Krankheit von nur 2 Tagen unser liebes, kleines Töchterchen und Schwesterchen Karin Isbruch im Alter von 13 Tagen wieder entrlssen Sie war uns eine Erfüllung langer Wünsche und Hoffnungen und unsere Freude Wir haben unser Kleinchen in aller Stille beisesetst und bitten höflichst von allen Belleidsbezeugungen gütigst Abstand nehmen zu wollen. In tiefer Trauer: Familie Dr. Isbruch Bochum WC Gesunden Mittwoch beldborse gefunden. Hirsch=Apotheke, Hellweg 10 der Stadt Bochum Montag, 8. April, 19.30—22 Uhr, Geschl. Vorstellung KdF., B..: „Daskonzert Dienstag, 9. April. 19.30—22.30 Uhr, Vormiete B 22: Gastspiel der Kölner Oper! Oper v. Mascagn „Der Basazzo Oper von Leoncavallo Frabrehnen Gelsenkirchen Montag, C. Norn, 16.80 Un 7 Rennen Straßenbahnverbindung: Linie 17 ab Gelsenkirchen Hbf.(ea. 8 Min.) ab Essen Hbf.(ca. 30 Min.) Biavia-Faidel Heiraten Rut 66776 Bochum Rottstraße 29 Berliner, Mont., 1,73 gr., 29 Jahre, sucht Damenbek. im Alt. bis 27 J. zwecks spät. heirat Zuschr. m. Bild u. K W 83784 Anz. Am Dienstag, dem 9. Aprll. morgen## 8 Uhr. findet in der St.-AntoniusKirche zu Bochum das 30 tägige Seelenamt für die verstorbene Frau Maria Kappert statt, woru freundlichst eingeladen wird. Für die vielen Beweise herzlicher Tellnahme bei dem Hinscheiden meiner lieben Frau, unserer guten Mutter. Schwiegermutter und Grobmutter. sagen wir allen Beteiligten, besonders Herrn Pastor Husemeyer und der Frauenhilte unsern innigsten Dank Friedr. Menk und Kinder Bochum-Stiepel, Im April 1940 Sen. Nr. 26474 Nite Gold- u. Silbersachen die bei ihnen nutzios liegen, nehme ich gern In Zahlung oder kaufe an. JOSEF KNUPPER Juweller und Uhrmacher an der Drehscheibe Kortumetr. 47(neben Reichsbank) durch Rottstr. 44, Ruf 63086, Fußpraktiker Eatternung von Hernhaut u. eingewacheenen Hägeln. Einlagen nach Maß WEHH Leclinn Vollmilch für über 70 Jahre alte Personen Nach einem Erlaß des Oberpräsidenten der Provinz Westfalen vom 3. 4. 1940 wird vom 8. April 1940 ab an alle über 70 Jahre alten Personen täglich ¼ Liter Vollmilch abgegeben, ohne daß eine Abtrennung und Entwertung von Einzelabschnitten der Fett= oder Fleischkarten stattfindet. Es werden daher für diese Personen Milchkarten über 1/4 Liter Vollmilch täglich ausgegeben. Die Ausgabe dieser Karten erfolgt in der Altstadt in dem Verwaltungsgebäude an der Trankgasse, Eingang C. in den eingemeindeten Stadtteilen in den Verwaltungsstellen am Montag, dem 8. 4. 40, für die Buchstaben—5 " Dienstag, dem 9. 4. 40, für die Buchstaben—O " Mittwoch, dem 10. 4. 40, für die Buchstaben—8 Die Ausgabe erfolgt in der Zeit von 8 bis 12 Uhr. Als Ausweis ist das Familienbuch oder der Geburtsschein vorzulegen. Bochum, den 5. April 1940. Der Oberbürgermeister Die neue Regelung der Verkaufszeiten für Bochum Auf Grund der Verordnung über den Ladenschluß vom 21. Dezember 1939 und der Anordnung des Reg.= Präs. zu Arnsberg vom 26. März 1940 wird für die offenen Verkaufsstellen aller Art einschl. der Handwerksbetriebe mit offenen Verkaufsstellen(Bäcker, Fleischer, Friseure, Schuhmacher usw.) für den Bereich der Stadt Bochum folgendes angeordnet: Die Verkaufsstellen müssen spätestens um 8½ Uhr geöffnet sein. Der Ladenschluß ist auf 19 Uhr, die Mittagspause auf die Zeit von 13.30 bis 15.00 Uhr festgesetzt. An Sonnabenden und an Tagen vor Feiertagen fällt die Mittagspause aus. Während der hiernach angeordneten Verkaufszeit sind die Verkaufsstellen offen zu halten. Unter vorübergehender Befreiung von vorstehender Verpflichtung müssen Fischspezialgeschäfte und Konfitürengeschäfte von 10 bis 13.30 und von 17 bis 19 Uhr geöffnet sein. An Sonnabenden und an Tagen vor Feiertagen sind auch diese Spezialgeschäfte wie die übrigen Verkaufsstellen offen zu halten. Für die Apotheken verbleidt es bei der bisherigen Regelung. Diese Anordnung tritt sofort in Kraft und gilt vorläufig dis zum 1. Oktober 1940. Bochum, den 6. April 1940. Des Oberbürgermeister AES K llseleesn Schreibmaschinen Trautmann, Viktorlaett. 73 Stempel Schilder liefert schnellsten: Opstelten Hertamstr. 19, a. Graf-Engelbert-Br., Rutens91 Wegen Einbau neuer Projektionsmaschinen bleibt unser Theater bis einschl. Donnerstag, den 11. April 1940 geschlossen lung gegen Anrechnung auf die Brot= oder Milchkarte, Kinder über 1½ Jahre können nur auf Grund einer ärztlichen Verordnung mit Kindernährmitteln versorgt werden. Auf die mit einem Kreuz bezeichneten Abschnitte der Reichsbrotkarte für Kinder bis zu 6 Jahren können auch weiterhin je 125 Gramm Kindernährmittel bezogen werden. Wattenscheid, den 5. April 1940. Der Oberbürgermeister. GRRMEE Betanntmachung Nährmittel vom können In der Zuteilungsperiode 8. April bis 5. Mai 1940 Hafernährmittel, Graupen und Grieß wahlweise auf die Abschnitte N—20 bezogen werden. Teigwaren dürfen nur auf die Abschnitte N 11 bis 15. die mit einem„T“ versehen sind, ausgegeben werden. Alle Abschnitte der Nährmittelkarte sind für die gesamte Dauer der Zuteilungsperiode gültig. Herne, den 4. April 1940. Der Oberbürgermeister Bekanntmachung der Stadt Herne. Ueber 70 Jahre alte Leute erhalten ab 8. April täglich 1/4 Liter Vollmilch. Milchkarten können unter Vorlage eines Personalausweises (Famtlienbuch oder dergleichen) in der Geschäftsstelle der zuständigen NSV.=Ortsgruppe empfangen werden. Selbstversorger für Fleisch und Fett erhalten ihre Milchkarte, soweit sie über 70 Jahre alt sind, im Ernährungsamt, Zimmer 6. Herne, den 6. April 1940. Der Oberbürgermeister. Bekanntmachung der Stadt Wattenscheid. Abgabe von Kindernährmitteln. Die Abgabe von Kindernährmitteln darf nur noch auf Grund besonderer Berechtigungsscheine erfolAnt Ausstelli gen.##trage auf „#euung der Berechtigungsscheine sind unter Vorlage der Geburtsurkunde oder des Venstienbuches auf Zimmer 6 des MNaglungsamtes in der Swidbert= straße zu stellen. Für Kinder bis zu 1½ Jahren erfolgt die AusstelBetrifft: Ausgabe der Milchkarten und Nährmittelscheine für werdende und stillende Mütter Die Ausgabe der Milchkarten und Bezugscheine für Nährmittel für werdende Mütter erfolgt im Sitzungssaal der Verwaltungsnebenstelle, Richard=Wagner=Straße 10, nach den Anfangsbuchstaben der Familiennamen in nachstehender Reihenfolge: Buchstaben—G am Montag, dem 8. 4. 1940, von-12 Uhr, Buchstaben—L am Montag, dem 8. 4. 1940, von 15—18 Uhr, Buchstaben—S am Dienstag, dem 9. 4. 1940, von—12 Uhr, Buchstaben Sch—8 am Dienstag, dem 9. 4. 1940, von 15—18 Uhr. Die Ausgabezeiten sind genau einzuhalten, da nachträglich keine Karten mehr ausgegeben werden können. Beim Abholen ist eine Bescheinigung eines Arztes bzw. einer Hebamme vorzuzeigen. Die Ausgabe der Milchkarten und Nährmittelscheine für stillende Mütter erfolgt in den Mutterberatungsstellen in der Zeit von 14.30 bis 15.30 Uhr: Montags in der Kirchschule für den Ortsteil Wanne Mitte, montags im Goebbels=Haus für den Ortsteil Röhlinghausen, dienstags in der Wilhelmschule, Hindenburgstraße, für die Ortsteile Wanne Süd und Eickel donnerstags im Holsterhaus für den Ortsteil Holsterhausen freitags in der Laurentiusschule, Rosenstraße, für den Ortsteil Wanne Nord Wanne=Eickel, den 4. April 1940. Der Oberbürgermeister Annahmestellen für Klein-Anzeigen Bochum Rathausplatz 8 Hauptgeschäftestelle Hattinger Strabe 20 G. Langenstüch Schreibwarenhandig. Hattinger Strabe 14 Karl Regelmann Buchhandlung .-Altenbochum Wittener Straße 170 Druck-Menne Wittener Straße 241 Geors Lillpopp: Wittener-Strabe 226 Bernhard Sure: Wittener Strabe 255 H Stüchemann .-Dahlhausen Elberger Strabe 4 E. Kipper Dr.-.-Otto-Str. 117 E. Bing.-Grumme losephinenstraße 59 Frau Hleinrich Pohl Zigarrengeschäft .-Laer Wittener Strabe 428 Auguste Echert .-Btlepel Am Hang 528 Alfred Berlet .-Weitmar Hattinger Strabe 200 (Eche Kohlenstraße) Marg. Hübel .-Werne Zur Werner Heide 4 Frits Gärtner Zur Werner Heide 1 Griwe. Schreibwh' Wattenscheld Hochetrabe 12 Buchhandl. Lohn Hochstraße 34 Wilh. Schoppmeier .-Möndreg Am Bahnhof Pobert Baudter