zeiischrift„bör,P,uni:.45 Bi. monatlich„Her, iga. Sonntagen und Verlag und Druck: Laupenmühlen& Dierichs in Bochum Mittwoch 6. März 1940 47. Jahrgang Nummer 56 Einzelpreis 10 Pf. Anzeigenpreise: Orunzpr e ze Vo: Preite. 35 Pg. imnf Terttell. FamiltenNr. 15 Lülig, Rachlahsasel B. I. Sezen, beigenesise“-=Beihns : die secddmo Vortägez. Zur den“richigen Abdruck fernmandlich aufgegebener Anzeigen kann keine Gewähr übernommen werden. Hauptgeschäftsstelle: Rathausplatz 8. Anruf 67551 bis 54 Der F. RUutsche Entttrunnp,erPrinmherr. fln uu. A- Adhnr Br-en r cr Amsterdam, 5. März.„ 5is Büs.)“ Tankdampfer„0). gbend Iu' Vermelkanal torpediert. Das Schiff ist nach einer beftigen Explosion gesunken. Englische Zerstörer und Eharles F. Meyer“ war eines der größten und neuesten Tankschiffe. Sie wurde im Jahre 1938 bei Blohm. 4mp; Boß in Hamburg für die Oil Tankers Limited in Hongwie aus London gemelbet wird, in der zighiche nach einer Explosigye, ait her Zahrt von Er London, Außerden grzg a a zgf,e cig Besatzung wurde in Cornwall an Land gebracht. Weitere Opfer der Todesküste Amsterdam, 5. März. Reuter zufolge ist der in Dundee beheimatete Fischdampfer„Ven Attow“ gesunken. Man glaubt, daß die neun Mann starke Besatzung ertrunken ist. Das holländische Motorschiff zElö##e BRT.), das auf dem Wege nach Leith in Schottland war ging unter. Drei von fünf Besatzungsmitgliedern wurden gerettet. Lebhafteres Artilleriefeuer zwischen Mosel und Pfälzer Wald dnb Berlin, 5. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt hekannt: Zwischen Mosel und Pfälzer Wald teilweise lebhafteres Artilleriefeuer und beiderseitige SpähtrupptätigWie bereits durch Sondermeldung bekanntgegeben, hat ein von Fernfahrt zurückgekehrtes.Boot die Ver„Die Lustwaffe sette am 4. März. tros ungünsiger Wetterlage ihre Aufklärungsflüge über Ostfrankreich Blockade„mit einigen Lücken“ Selbst maßgebende englische Politiker merken das Amsterdam, 5. März. Nach einer Londoner Reuter=Meldung hat Lloyd George in einer Rede auf die Schwächen im Wirtschaftskrieg hingewiesen und dabei wörtlich geSectr a alch= ese, Seischaid biek aid heseclh. Italien und Rumänien spezielle Verttäge für den Aus, tausch von Lebensmitteln.“ Abschließeno richtete Lloyo George in ähnlicher Weise wie Chamberlain einen Aufruf an die englische Landbevölkerung, die Erzeugung von Lebensmitteln zu erhöhen..####. Nach einer Meldung des„Daily Herald“ hat der Minister für wirtschaftliche Kriegführung, Croß, in einer Unterhauserklärung ebenfalls zugegeben, daß die Blockade„einige Lücken“ aufweise.„ggebende Vertreter Anscheinend merken nun auch maßgeornde Vertreter der englischen Politik, wie sehr sie sich verrechnet hatten, als sie glaubten, das nationalsozialistische Deutschland mit den Waffen des Wirtschaftskrieges aushungern und bezwingen zu können. der ersten Seite und in großrec Aufmachung. Neutralen stimmen Italien zu Rom, 5. März. Die energische Protestnote Italiens an die Londoner Regierung steht auch am Dienstag im Mittelpunkt der italienischen Presse, die sich insbesondere mit ihren internationalen Rückwirkungen befaßt. Hierbei stellen die römischen, Morgenblätter in Besprechung des AusZustimmung der deutschen Presse zu hos das volle Verstandnrr,## estl Italien= ouzeren gegenüber. Generell betont man, daß wie Italien zum Sprecher der Nic Neutralen gemacht habe. sich beine Großmacht Nichtkriegführenden und Laßl abgesturzie deutsche Flieger ertrinten! Das schlägt der englische Abgeordnete der Arbeiterporei „Bisher gewann Deutschland jede Runde“ Holländischer Bankier zur Kriegslage Newyork, 5. März. Der holländische Bankier Graf Limburg=Stirum, der aus Europa kommend in Newyork eintraf, drückte amerikanischen Pressevertretern gegenüber die Ueberzeugung aus, daß die alliierte Blockade unwirksam sei, denn Deutschland sei von Neutralen umgeben, die ihm alles Notwendige lieferten. Der Holländer vergleicht den Krieg in Europa mit einem Faustkampf, bei dem Deutschland bisher jede Runde gewann. Weltkriege müßten die Franzosen auch diesmal wieder für die Engländer die Kastanien aus dem Feuer holen und wirtschaftlich wie verlustmäßig die Hauptopfer bringen. Der Lebensstandard des französischen Volkes sei stark gesunken, und nur die reichen Leute könnten sich in Luxushotels noch genügend Lebensmittel leisten. London mißachtet Roms protest Zwei italienische Schiffe mit deutscher Kohle beschlagnahmt Amsterdam, 5. März. Der britische Blockademinister Croß gab im Unterhaus bekannt, daß bereits zwei italienische Dampfer, die seit Montag den Hafen von Rotterdam mit deutscher Kohle für Italien verlassen haben, von England als„Prisen“ ausgebrocht Abgegehneten, oß es Tatsache Auf die Frage eines Abgeordneren, vo rs Talsaafr sei oder nicht, daß deutsche Kohle auf italienischen Schiffen über Rotterdam exportiert werde, antwortete der Minister:„Das hat nun aufgehört.“ Alle deutsche Kohle, die über Rotterdam nach italienischen Häfen ausaeführt werde, würde jetzt als Prise angehalten. Reuter meldet aus London, daß die beiden italienischen Frachtschiffe in die Downs zur Konterhande: kontrollstation geleitet seien, Die, Namen der beiden Schiffe sind„Orata“ und„Loassa“. Berechtigtes Aussehen in Rom Rom, 5. März. Die Nachricht, daß die beiden italienischen Kohlenenglischen Blockadeministers Croß in seiner Spätabend Berlin, 5. März. Von unserer Berliner Schriftleitung. inter der Ausflucht, es), eggdelg eich fiect, ung ein in B4seischcsescheasteien Bebsn seihihte ie Cih führung miterz ate jich-Großbritannien auch beute nicht von seinen brutalen und infamen Kriegsweßebeß deg gemacht hat. Bedawagd, der übrigens waoceng, des verlangt in seinem Vorschlag nichts anderes, als daß man deutsche Flieger, die in der Nordsee abauf diese Weise die nicht humane“ Kriegführung der deutschen Luftwaffe zu vergelten. Weiter schlägt dieser saubere Oberst a. D. vor, auf englischen Schiffen deutsche Gefangene als Geiseln mitzuführen und deutsche Kriegsgefangene beim Straßenbau in Frankreich oder in den Kolonien von Sierra Leone(Westafrika) und St. Helena zu beschäftigen, denn die Deutschen wünschten ja Kolonien zu haben! Wir werden diesen infamen Vorschlag eines ehemaligen britischen Obersten genau in der Erinnerung behalten. Wahrlich, ein sauberer englischer sich in seinem Deutschenhaß bis zu einem solchen Grad von Brutalität treiben läßt! Denn was hier gefordert wird, ist einfacher Mord an Verwundeten oder Aache bei Ai Siosten be esene e deutschen 2Beibdentar- rühmne. Wir wundern uns nicht. Lenn von einem Lande, in dem der des Mordes schuldige Kapitän der„Baralong“ von Winston Churchill mit einem hohen Posten im britischen Marineministerium betraut wurde, in dem der Erste Lord der Admiralität erst kürzlich den Befehl zum Mordüberfall auf die„Altmark" erteilt hat, muß man auf noch größere Verbrechen gefaßt sein. Nicht die Person des Abgeordneten Wedgwood interessiert uns— er hat sich und die auch unter ehrlichen Feinden bestehende soldatische Ehrauffassung geschändet!—, sondern die Tatsache, daß, diese Aufforderung zum Meuchelmord in einem britischen Blatt überhaupt erscheinen konnte. In England herrscht Damit übernimmt die englische Regierung auch die Verantwortung für jede Veröffentlichung ihrer Presse. Daraus ist wiederum zu schließen, daß der infame Vorschlag unter Billigung des amtlichen Englands„veröffeprlicht worden ist. Spätere Ausreden, daß es sich nur um die privaten Ausführungen des Labour=Abgeordneten gehandelt habe, ziehen nicht. Den Kampfmut deutscher Flieger und deutscher .Voot=Besatzustern perden Piesen Faulegnur' hie gerühren. Erschüttern rann in diesem Falle nur die gewissenlose Brutalität, mit der ein Krieg gegen interim Kamof angekündget wich. Wir werden gergzeni, diesem Punkt, ein gutes, Gedächtnis haben, goenso wie wir nicht den kürzlichen Vorschlag der„Times" vergessen, Ens aber saoden boitels bes Riedopadscher Crgaiszsichen heute erfahren, daß die Schläge der deutschen Luftwaffe und der Seekriegführung gegen die englische Schiffahrt gesessen haben müssen. Denn anders wäre jener Tobsuchtsanfall des„Daily Expreß" überhaupt nicht erklärbar. kann nur ein Engländer vorschlagen! Eine italienische Stimme Mailand, 5. März. An den menschenfreundlichen Labour=Abgeordneten Wedgwood, der im Unterhaus und in einem Artikel des „Daily Expreß" die bestialische Anregung gab, die ins Meer stürzenden deutschen Flieger einfach ertrinken zu lassen, richtet der„Resto del Carlino“ einen offenen Brief der an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig läßt. „Es ist ein englischer Vorschlag, Ihnen und Ihres Landes würdig, das es immer verstanden hat, jeden Grausamkeitsrekord zu schlagen, ohne die Miene engelhaftester Unschuld zu verlieren. Was Ihrem Lande nutzt, das ist gut; unsagbar schlecht und verabscheuungswürdig aber ist alles, was sich Ihrem Lande entgegenstellt. Jene Söhne eines Volkes, 20jährige Soldaten, die sich ihrem Vaterland geweiht haben, die den Tod nicht achten, um über die Meere, Küsten und Landstriche Großbritgnniens zu fliegen, verdienen gewiß nicht britisches Mitleid. Weder zu den Zeiten der Königin Viktoria, noch im fernen Mittelalter, auch nicht in den dunkelsten, Zeiteg der hätten Sie, Herr Wedgwooo, Vorschlag vorbringen können, ohne sich die allgemeine Verachtung zuzuziehen. Aver heure, wo man die Farce von der bedrohten Menschheit, von der angegriffenen Zivilisation und von der unterdrückten ausschreit, können Sie als guter, lieber Abgeordneter jedes Verbrechen befürworten, ohne daß man Sie in Sie noch mehr! Verlangen Sie die Ermordung der derbrogentige Spitzenwer, der demokratischen und antifaschistischen Zivilisation!" Der offene Brief schließt:„Sehr unehrenwerter Herr Wedgwood! Es ist nicht gesagt, daß der Tag des Gerichts allzuferne liegt" Am 10. März vollstock flaggen! anb Berlin, 5. März. Der Reichsminister des Innern und der Reichsminister für Volksaufklärung und Provaganda, geber, obgkannt, daß am Heldengedenktag, dem 10. Marz 1940, die Beflaggung vollstock zu erfolgen hat. Jugendaustausch wird verstärkt zwischen Deutschland und Italien dnb Berlin, 5. März. Die italienischen und rumänischen Jugendführer und=führerinnen, die 14 Tage Gäste der Hitler=Jugend waren, haben am Montag Deutschland verlassen. Sie haben in verschiedenen Gebieten des Reiches Einblick en Jugend, Oberst Bodini, in Begleitung von Stabsführer Lauterbacher in Osnabrück drei neue Heime der HI. Die öinische Jugendabordnung unter Führung von Oberst Pohontu, die am Sonntag an einer Jugendfilmstunde der HJ. teilgenommen hat, ist von Stabsführer Lauterbacher in Berlin verabschiedet worden. Durch diese wesuche ist die Zusamzienarvett., der Hitler=Jugend mit der italienischen und der rumänischen Staatsjugend erneut vectieft und gefestigt worden. Zwischen den Vertretern der befreundeten Jugendorganisationen und dem Bevollmächtigten des Jugendführers des Deutschen Reiches sind weitere gegenseitige Besuche vereinbart worden. Darüber hinaus wird die enge kameradschaftliche Zusammenarbeit, die die Führer der deutschen und der italienischen Jugend im vergangenen Jahre gepflegt haben, nunmehr auf immer breiterer Grundlage fortgesetzt. Es wird nicht nur ein reger Jugendaustausch zwischen Berlin und Rom stattfinden, sondern es werden auch andere Standorte der HJ. und der GIL. miteinander in Verbindung treten, zum Beispiel die Jugend der Kulturzentren Weimar und Florenz oder der Städte Braunschweig und Orvieto, in denen die Akademien für Jugendführung ihren Sitz In welchem Geiste sich dieser Austausch auch im Kriege vollzieht, hat das deutsch=italienische Sporttreffen in Garmisch=Partenkirchen und die Jugendkundgebung in Hamburg gezeigt, in der Oberst Bodini die deutsche Jugend begeisterte. Oberst Bodini berichtete dem Duce Rom, 5. März. Mussolini hat Oberst Bodini den Generalrichtete. Presse-Hoffmann Das„Familien=Fahrrad“ auf der Leipziger Messe Auf der Leipziger Messe wird das viersitzige„Familien=Tretomobil“ gezeigt, das für gemeinsame vs e: e en Auzflüge das bisher gewohnte Auto ersetzen soll. Österpost frühzeitig einliefern! anb Berlin, 5. März. Neben den großen Aufgaben, die der Deutschen Reichspost im Kriege gestellt sind, kann sie den Österdienst nur dann bewältigen, wenn er sich nicht auf die letzten Tage vor dem Fest zusammendrängt. Pakete und Päckchen, namentlich Feldpostpäckchen, müssen daher in diesem Jahre möglichst bald, spätestens bis zum 14. März, eingeliefert werden. Higschgrzi,„ sonders gute Verpackung und genaue Anschrift zu achten. Es darf nicht vergessen werden, eine Anschrift in die Pakete zu legen. Auch die brieflichen Ostergrüße dürfen nicht erst in den letzten Tagen vor dem Fest abgesandt werden, wenn sie den Empfänger rechtzeitig erreichen sollen. Schont die Reifen! Bestrafung für schlechte Behandlung anb Berlin, 5. März. estese e cce Pratiad ealiek us unterlasen, woas We Jebesbaer beeinträchtigen könnte. Wer diesem Gebot zuwiderhandelt, hat auf Grund, der„KriegsgirtschgftsvergrP g vom. 4. September 1939(Reichsgesesolatt 1, S. 1609) mit Gefängnis oder Zuchthaus bedroht, wer Rohstofflager oder Erzeugnisse, die zum lebenswichtigen Bedarf der Bevölkerung gehören vernichtet und dadurch böswillig die Deckung dieses Bedarfs gefährdet. Aus der Beschaffenheit der Kraftfahrzeugreifen läßt sich feststellen, ob ihre Lebensdauer durch unsachgemäße Behandlung— insbesondere durch Ueberlasten des Fahrzeuges— beeinträchtigt worden ist. Werden beim Reifenumtausch solche Fälle festgestellt, so ist Strafverfolgung zu erwarten. Spart Verpackungsmaterial! dnb Berlin, 5. März. Die Wirtschaftsgruppe Einzelhandel teilt mit: Der Bedarf an Rohstoffen für die kriegswichtige Erzeugung verpflichett Kaufleute und Verbraucher zur umsichtigen Verwendung von Verpackungsmaterial, Wenn beide Teile dazu beitragen, Verpackungsmaterialien ebenso sparsam wie sachgerecht zu verwenden, werden wir auch weiterhin so verpacken können, daß die Ware keinen Schaden erleidet. Wir bitten daher, in den Betrieben= auf möglichst zweckmäßige Verpackung zu achten, mehr denn je liegt dies im Interesse der Allgemeinheit. Die Verpackung dient dem Schutz der Ware, nicht dem Das Deutsche Frauenwerk bittet seinerseits die Verbraucherschaft um Verständnis und Mithilfe. 15 Meter hohe Eisflauungen Nordweststurm unterbindet innerdänische Schiffahrt Kopenhagen, 5. März. Ein Nordweststurm, der ungewöhnlich starke Eisstauungen in allen dänischen Gewässern zur Folge hatte. hat den innerdästischen Schiffahrtsverkehr nach einem vielversprechenden Beginn in den letzten Tagen wieder völlig lahmgelegt. Das gilt sowohl für die Fahrten übet den Großen Belt wie von Kopenhagen nach Aahus und Alborg und auch für die Verbindung zwischen Dänemark und Schweden von Helsingör nach Helsing borg. Die letzte Fähre über den Belt mußte nach neunstündigem vergeblichem Kampf gegen das Eis zu ihrem Ausgangspunkt zurückkehren. Der Eisgang im Kattegatt erzwang die Wiedereinstellung der Schiffahrtsverbindungen zwischen der Hauptstadt und Nordjutland. Im Hafen von Vedbaek im Oeresund wurde durch Eisstauungen, die sich plötzlich in zweieinhalb Stunden bis zur Hohe der Mastspitzen der im Hafen liegenden Fischerboote hinaufschraubten, die Nordmole zerstört. Das gleiche wird aus Rödby und Lolland berichtet, wo sich das Eis in 15 Meter Höhe über die Deiche hinausschob. Weitere russische Angriffe auf der Karelischen Landenge Helsinki, 5. März. Ein Versuch der Russen, auf der westlichen Seite der Karelischen Landenge die Wiborger Bucht zu überschreiten, ist, wie der finnische Heeresbericht vom 4. März mitteilt, abgewiesen worden. Weitere russische Angriffe richteten sich gegen Aeyräpää, Pitkäranta und in Richtung zwischen Wiborger Bucht und Vuolsen, die von den Finnen aufgehalten werden konnten. Auf der östlichen Seite der Landenge herrschte besonders bei Taipale lebhaftes Artilleriefeuer auf beiden Seiten. Auch bei Kollaanjoki fanden den ganzen Tag über Kämpfe statt. In Richtung Kuhmo melden die Finnen die Eroberung eines russischen Stützpunktes. Die Kämpfe dauern an. An der Petsamo=Front hätten sich die Russen in der Nähe von Nautsi etwa drei Kilometer nördlich zurückgezogen. Der finnische Heeresbericht schließt mit der Abschutzmeldung einiger russischer Flugzeuge. Der Führer empfing Präsident Alkawa Der Führer empfing gestern mittag den Präsidenten der mandschurischen Schwerindustrie=Gesellschaft, Herrn D. Aikawa. Generalleutnant Melchiori bei Dr. Goebbels Reichsminister Dr. Goebbels empfing am Dienstag mittag den augenblicklich in Deutschland weilenden italienischen Nationalrat und Generalleutnant der faschistischen Miliz, Alessandro Melchiort, zu einer längeren herzlichen Unterhaltung. Aus Westfalen und Rheinland Diebstahl im Suff An der Sicherungsverwahrung vorbei Essen, 5. März. Der gerichtsnotorisch als Dieb und Schläger bekannte 33 Jahre alte Anton Schwarz aus Marl— mit einer entsprechend langen Vorstrafenliste— hatte sich vor der Großen Essener Strafkammer wegen Rückfalldiebstahls zu verantworten. Er war am 2. Weihnachtstag, erheblich unter Alkohol stehend, in die unverschlossene Wohnung eines Hausnachbarn eingedrungen und hatte einen Arm voll Wäsche gestohlen. Als er am nächsten Morgen sah, was er im Suff wieder angestellt hatte, ließ er durch seine Schwester den Bestohlenen die Wäsche wieder zustellen. Die Straftat konnte dadurch natürlich nicht aus der Welt geschafft werden, sie fiel ursprünglich sogar unter das Volksschädlingsgesetz.. Die Ortsbesichtigung ergab jedoch, daß von einem Diebstahl bei Verdunkelungsmaßnahmen nicht gesprochen werden konnte. Die Große Strafkammer erkannte nicht, wie der Staatsanwalt beantragt hatte, auf Sicherungsverwahrung, sondern wegen Rückmudiebstahls auf zwei Jahre sechs Monate Zuchthaus, funf Jahre Ehrverlust und Stellung unter Polizeiaufsicht. Der Angeklagte sei wohl ein Gewohnheitsverbrecher, aber nicht als gemeingefährlich anzusehen. Sicherungsverwahrung für gemeine Diebin Essen, 5. März. Die Essener Strafkammer schickte die nicht weniger als achtmal vorbestrafte 33jährige Laden= und Handtaschendiebin Elisabeth Kuberski aus Essen in Sicherungsverwahrung. Außerdem wurde sie zu 25 Monaten Zuchthaus und drei Jahren Ehrverlust verurteilt und Polizeiaufsicht angeordnet, womit im wesentlichen dem Antrag des Staatsanwalts entsprochen wurde. Die K. hatte trotz des ihr polizeilich untersagten Betretens von Marktplätzen im Januar auf dem Rüttenscheider Marktplatz einer Hausfrau die Lebensmittelkarten aus der Handtasche gestohlen und die entsprechenden Fleisch= und Wurstzuteilungen abgeholt. Ein weiterer Handtaschendiebstahl lag weiter zurück. Das Schicksal der gemeinen Verbrecherin hat sich erfüllt; den Hausfrauen sei aber dieser Diebstahl Anlaß, sorgfältig auf die Lebensmittelkarten gerade beim Einkauf zu achten. Gefängnis für würdeloses Verhalten gegenüber Kriegsgefangenen Aachen, 5. März. Ein älterer Mann aus Düren hatte sich eines Abends, als er bereits reichlich getrunken hatte. in einer äußerst würdelosen Weise bei volnischen Kriegsgefangenen anzubiedern versucht. Unter Berücksichtigung seines Rauschzustandes wurde er zu einer Gefängnisstrafe von drei Monaten verurteilt. „Auf demn Lichligen=Arpe Jugoslawiens Handelsminister über die deutsch=jugoslawischen Wirtschaftsbeziehungen Berlin, 5. März. Der zum Besuch der Leipziger Messe nach Deutschland gekommene und gegenwärtig in der Reichshauptstadt weilende jugoslawische Handelsminister Andres übergab einem Vertreter des Deutschen Nachrichtenbüros folgende Erklärung: „Es ist keine bloße Phrase, wenn behauptet wird, daß die deutschen und die jugoslawischen Wirtschaften sich ergänzen. Die deutsche Wirtschaftsstruktur mit ihrem mannigfaltigen Industriecharakter hat alle Eigenschaften für einen regen Warenaustausch mit einer Wirtschaft, die auf der Agrar= und Rohstoffgrundlage beruht. Jugoslawien hat eine Wirtschaft, in der gerade diese Eigenschaften besonders stark ausgeprägt sind. Die deutsch=jugoslawische Zusammenarbeit auf dem wirtschaftlichen Gebiet hat für Jugoslawien zweifache Bedeutung. Durch seine Ausfuhr nach Deutschland hebt Jugoslawien zunächst seine Landwirtschafts= und Rohstoffproduktion, durch die Einfuhr aus Deutschland wieder versorgt sich Jugoslawien mit denjenigen Erzeugnissen, die für seine bergbauliche und industrielle Entwicklung von großer Bedeutung sind. Dies sind die Grundsteine, auf denen die deutsch=jugoslawischen Wirtschaftsbeziehungen beruhen. Wir sind dabei überzeugt, daß der Nutzen dieser Beziehungen auf Gegenseitigkeit beruht. Wir leben heute in sehr schweren Zeiten. Aber wir sind entschlossen, unsere wirtschaftliche Zusammenarbeit vollinhaltlich fortzusetzen. Angewiesen aufeinander, erscheint die Erhaltung der gegenseitigen Wirtschaftsbeziehungen für beide Seiten auch weiterhin als eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Dies beweist am besten, daß wir in unseren bisherigen gegenseitigen Beziehungen auf dem richtigen Wege waren. Jugoslawien ist in den heutigen Kriegsverwicklungen neutral geblieben. Aus dem Begriffe der Neutralität ergibt sich die Notwendigkeit, die vor dem Ausbruch des Krieges bereits übernommenen Verpflichtungen einzuhalten. Mit voller Genugtuung kann ich hier feststellen, daß die Erhaltung dieser unsererseits feierlich erklärten Neutralität von deutscher Seite aus durch nichts gestört worden ist. Obwohl uns dadurch unsere Aufgabe in der heutigen Zeit erleichtert ist, ist die Erhaltung der Neutralktät für Jugoslawien keine einfache Sache. Die Zeiten, die die Neutralität für die Wirtschaft eines Staates mit großen Kriegsgewinnen auf Kosten der kriegführenden Mächte verbunden war, sind heute vorüber. Jugoslawien faßt seine Neutralität nicht nur als ein Recht auf, sondern ebenso sehr als eine Pflicht allen in Frage kommenden Handelspartnern gegenüber. Im aufrichtigen Wunsche, seine jetzige Lage aufrechtzuerhalten, hat Jugoslawien gerade auf dem wirtschaftlichen Gebiet manche Versäumnisse gemacht, die in schroffem Gegensatz zu seinen wirtschaftlichen Interessen stehen. Das sind die Hauptgrundsätze der jugoslawischen wirtschaftlichen Neutralität, die unsererseits immer eingehalten werden, weil wir darin die beste Bürgschaft für die Erhaltung der politischen Neutralität erblicken.“ Auszeichnung des jugoslawischen Handelsministers anb Berlin, 5. März. Der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop empfing am Dienstag mittag den zur Zeit in Berlin weilenden Königlich Jugoslawischen Handelsminister Andres und überreichte ihm das vom Führer verliehene Großkreuz des Ordens vom Deutschen Adler. An der Unterredung nahm der jugoslawische Gesandte in Berlin, Andric, teil. lauf von drei Tagen in einem Warschauer Krankenhaus seinen Verletzungen erlag. Den Ermordeten wurde in Warschau ein ehrenvolles Begräbnis zuteil, an dem die Vertreter der Bewegung, der Behörden des Generalgouvernements, der Wehrmacht und der Polizei sowie der Volksdeutschen teilnahmen. In Zeran und Umgebung sind umfangreiche Verhaftungen von verdächtigen polnischen und jüdischen Elementen vorgenommen worden. Sven Hedin bei Reichsminister Rust Der schwedische Forscher Sven Hedin, der jüngst seinen 75. Geburtstag seierte und aus diesem Anlaß von der Deutschen Forschungsgemeinschaft das erste Blatt des neuen Zentralasien=Atlasses überreicht erhielt, wurde vom Reichsminister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, Bernhard Rust, empfangen und stattete ihm seinen persönlichen Dank für die Unterstützung des großen wissenschaftlichen Atlaswerkes ab. Sano Mach in München Aus Anlaß der Anwesenheit des Oberkommandierenden der Hlinka=Garde und Propagandachefs der slowakischen Regierung, Sano Mach, in München gab Ministerpräsident Siebert einen Tee=Empfang. Der Ministerpräsident begrüßte seine Gäste mit herzlichen Worten und sprach von der Freundschaft, die heute das Großdeutsche Reich und die Slowakei verbindet. Sano Mach dankte mit herzlichen Worten für den Empfang. 130 000 Textilarbeiter streiken in Bombay In Bombay haben am Dienstag 130 000 Textilarbeiter die Arbeit niedergelegt. Die Arbeiter und Arbeiterinnen versuchen, eine Erhöhung ihrer Hungerlöhne um 15 v. H. durchzudrücken. Die Leiter des Streiks geißelten in ihren Reden die bekannte Tatsache, daß die Löhne noch nicht einmal ausreichen, die Familien der Arbeiter zu. ernähren, während die englischen Textilkönige Dividenden bis zu 300, ja sogar 400 v. H. einsteckten. Wit Ansserepentsche und Lsesfer treibt England in Westafrika bei den Eingeborenen Steuern ein Handelsteil Berlin, 5. März. Bekanntlich rühmt sich England der besten Kolonialmethoden und der liebevollsten Behandlung seiner ihm vom Herrgott selbst anvertrauten farbigen Rassen. Die „Last des weißen Mannes“, diese Völker aus ihrem „Heidentum", und ihrer seit Jahrhunderten stehengebliebenen Entwicklung zu erlösen und sie zur Selbstregierung reif zu machen, drückt bekanntlich schwer auf den Schultern des„auserwählten" Volkes der Engländer. Da ist es nun wirklich herzerquickend, wenn wir aus Sierra Leone(Westafrika) hören, wie gegen säumige schwarze Steuerzahler in diesem gesegneten Lande von den dortigen Gerichten und der Verwaltung vorgegangen wird. Ein Mitglied des Unterhauses hatte, wie die Zeitschrift„West Africa“ vom 10. Februar 1940 schreibt, die Nachricht erhalten, daß zur Belebung der Steuerfreudigkeit die Eingeborenen mit Pfeffer behandelt wurden, wobei allerdings schamhaft verschwiegen wird, ob man ihnen den Pfeffer in die Augen gestreut oder in den Schlund geschüttet hat. Des weiteren wurde gemeldet, daß man andere Schwarze mit Nilpferdpeitschen zur Zahlung ihrer Abgaben angefeuert und ihnen dann Salz in die offenen Striemen eingerieben habe. Auf amtliche Anfrage des Staatssekretärs für die Kolonien hat der Gouverneur von Sierra Leone die Behandlung mit Pfeffer zugegeben, die Verabreichung der Nilpferdpeitschenmedizin in Verbindung mit Salz bestritten. Die Schuldigen seien bestraft worden. Die Zeitschrift fügt dem beruhigend. hinzu, daß „niemals Anlaß bestanden hat, anzunehmen, daß solche Mißhandlungen in ausgedehntem Maße" angewandt wurden. Der Herausgeber der„West Africa“ äußert ferner seine hohe Befriedigung darüber, daß derselbe Gouverneur versichere, daß man sich„an Frauen nicht vergriffen“ habe. Der Herausgeber fügt dieser Versicherung erklärend hinzu, daß„Frauen nicht steuerpflichtig sind.“ Man kann die Frauen nur dazu beglückwünschen, daß sie den Vorzug genießen, nicht steuerpflichtig zu sein. Wir haben diesen Offenherzigkeiten wirklich nichts hinzuzufügen, abgesehen davon, daß es erwähnenswert erscheint zu vermerken, daß die englische Regierung sich weigert, einen amtlichen Bericht über die Verhältnisse in einer anderen Kolonie, nämlich Westindien, zu veröffentlichen. Wie entsetzlich mag es dort zugegangen sein und noch zugehen, wenn die Regierung es nicht wagen kann, ihrem Volke jenen ungeschminkten Bericht vorzulegen. Es geht doch wirklich nichts über reiche und langjährige Erfahrungen auf dem Gebiete der Emporziehung kolonialer Völker auf die Höhe des„auserwählten" Volkes. Trennungsentschädigungen in der Binnenschiffahrt dnb Berlin, 5. März. Die besonderen Anforderungen, die auch an die Binnenschiffahrt gestellt werden müssen, und die damit verbundene lange Trennung des Schiffers von seiner Familie haben den Reichsarbeitsminister veranlaßt, durch neue soziale Maßnahmen die erschwerten Arbeitsbedingungen in der Binnenschiffahrt auszugleichen. Auf Anweisung des Reichsarbeitsministers haben die zuständigen Reichstreuhänder der Arbeit durch Erganzungstarifordnungen für die Güterschiffahrt auf dem Rhein, den westdeutschen Kanälen, der Weser, dem Stromgebiet der Elbe, Oder und den märkischen Wasserstraßen sowie der unteren Oder. des Stettiner Hafens usw. eine Trennungsentschädigung von wöchentlich 6 RM. eingeführt. Anspruch auf Trennungsentschädigung haben außer den verheirateten Gefolgschaftsmitgliedern mit ständigem Wohnsitz an Land auch diejenigen, die geschieden oder verwitwet sind und einen Haushalt an Land führen oder ein Kind gegen Entgelt in Pflege gegeben haben. Unter besonderen Umständen können auch ledige Gefolgschaftsmitglieder Trennungsentschädigungen erhalten. Im einzelnen sind weitgehend die einschlägigen Bestimmungen, die für die Bauvorhaben der öffentlichen Hand gelten, übernommen worden. Entsprechend einer vorsichtig abwägenden Sozialpolitik während des Krieges sind die Betriebe der Binnenschiffahrt ermächtigt worden, die bisherigen Sozialzulagen gegebenenfalls auf die Trennungsentschädigung anzurechnen. Es wird Aufgabe der betrieblichen Sozialgestaltung sein, hierbei nicht nur auf die wirtschaftlichen Belange des Betriebes, sondern auch auf ein wohlgeordnetes Verhältnis der Löhne in den einzelnen Berufsgruppen und entsprechend dem Familienstande Bedacht zu nehmen. Die Neuordnung ist ein erfreuliches Zeichen dafür, daß Deutschland auch im Kriege nicht auf eine Fortentwicklung seiner Sozialpolitik verzichtet. ASV.=Beauftragter von Volen ermordet Auch seine Ehefrau ein Opfer der Mordbanditen Berlin, 5. März. Wie die NSK. meldet, wurde am 23. Februar 1940 der RSV.=Beauftragte von Zeran(Generalgouvernement Polen) Reinhold Marielke in seiner Wohnung von polnischen Banditen überfallen. Die bisher unbekannten Täter bearbeiteten ihr wehrloses Opfer und seine Ehefrau derart mit Messern, daß die Ehefrau Marielke sofort starb, während Marielke selbst nach Verentwickelt neue Bauweisen Die Deutsche Arbeitsfront hat unter der Firma„Sonderbau“ G. m. b. H. der Deutschen Arbeitsfront ein Unternehmen zur Entwicklung besonderer Bauweisen begründet. Die DAF. verfügt über zahlreiche Wohnungsbaugesellschaften, bei denen gegenwärtig 20 000 Geschoßwohnungen. Eigenheime sowie Kleinsiedlungen im Bau sind. Ein Bauplan für weitere 60000 Wohnungen befindet sich in Vorbereitung. Das neue Unternehmen soll nun in enger Zusammenarbeit mit den Wohnungsbaugesellschaften die Beschaffung, die Herrichtung und den Vertrieb der erforderlichen Baustoffe übernehmen und dabei die Errichtung der Bauten nach tieu entwickelten Bauweisen betreuen. Die neuen Bauweisen werden vor allem bei Wohnungsgroßbauvorhaben eingesetzt werden. Börsen weiter freundlich In einzelnen Werten waren die Umsätze an der Berliner Börse etwas lebhafter.— Das Anlagebedürfnis an der Rheinisch=Westfälischen Börse zu Düsseldorf bält an, während Material nach wie vor nur knapp herauskommt. Kursbesserungen bis zu 1 Prozent.— Amtliche Kursnotierungen an der Berliner Börse vom 5 März 1940: Farbenindustrie 181,30: Orenstein& Koppel 115,10.— An der Düsseldorfer Börse wurden notiert: Constantin der Große 6750., 7250.: Harpener Bergbau—; Vereinigte Stahlwerke 113.75. Geschichtstatel 6. März 1475 Der italienische Maler und Bildhauer Michelangelo Buonarroti in Caprese geboren(gestorben.1564). 1831 Der evangelische Pfarrer und Philantrop Friedrich von Bodelschwingh in Haus Mark bei Tecklenburg geboren(gestorben 1910). 1912 Arbeiterdichter Heinrich Kämpchen in Bochum=Linden gestorben. 1930 Der Großadmiral Alfred von Tirpitz in Ebenhausen gestorben(geboren 1849). 1934 Grundsteinlegung des Richard=Wagner=Nationaldenkmals in Leipzig durch Adolf Hitler. Hauptschriftleiter: Dr. Paul Dierichs(im Felde), Stellvertretender Hauptschriftleiter Dr. Josef Schwermann. Verlag und Druck: Laupenmühlen& Dierichs, Bochum, Rathausplatz 8. Ruf 675 51—54. In der Beherrschung zeigt sich der Meister— auch beim Rauchen*) ATIKAH 5 „ Nicht zuviel— dafür aber wirklich gute Cigaretten langsam Zug für Zug genießen: nur so kann man am Rauchen einen dauernden Genuß finden. 8) Doch Lisa wartete auf sie. Schnell kaufte sie noch ein paar Blumen und eine Flasche Wein, um dem ersten Abend von Selbständigkeit einen Anstrich von Festlichkeit zu geben. Lisa Wendel bewohnte zwei hübsche kleine Zimmer bei einer alten Dame, die ohne weiteres die Erlaubnis gegeben hatte, daß Hella einige Zeit Lisas Wohnung teilen sollte. Sie war von Mitleid übergeflossen, als sie von Hellas Geschick gehört hatte, und daher recht erstaunt, nicht die geringsten Spuren von durchweinten Nächten bei ihr zu entdecken. Hella schüttelte der alten Dame, genau wie bei ihren früheren Besuchen bei Lisa, kräftig die Hand und fragte nach ihrem Befinden. Dann teilte sie den Strauß in zwei Hälften, legte ihr die eine Hälfte in den Arm, verschwand in Lisas Wohnzimmer und verhinderte damit, daß Fräulein Breitholz ihrem Mitgefühl Ausdruck geben konnte. Kopfschüttelnd blickte ihr die alte Dame nach, ein wenig enttäuscht, daß Hella anscheinend gar keinen mütterlichen Zuspruch benötigte. „So“, sagte Hella aufatmend, und warf sich in einen Sessel,„das wäre überstanden.“ „Alle fort?“ fragte Lisa. „Alle. Ich bin wie erlöst. Endlich kann ich mir in Ruhe überlegen, was geschehen muß. Vater weiß ich in guter Obhut bei Tante Gertrud, und Rudolf ist vortäufig auch untergebracht.“ „Ja. „Hast du schon Nachricht von ihm?“ „Hier", Lisa zeigte eine Ansichtskarte aus Wiesbaden,„du kannst sie lesen, er schreibt nichts besonderes.“ „Allerdings“, sagte Hella, nachdem sie die flüchtig geschriebenen Zeilen überflogen hatte. Dann stand sie erregt auf.„Ich begreife Rudolf nicht! Warum fährt er fort! Warum bleibt er nicht in Berlin und macht dasselbe wie ich!“ „Was willst du denn machen, Hella?“ fragte Lisa vorsichtig. Aber Lisa!“ Hella war grenzenlos erstaunt.„Das weißt du doch! Arbeiten will ich. Verdienen! Möglichst viel verdienen! Damit ich balde auf die Summe verzichten kann, die Vater mir monatlich gibt. Sieh mal hier", sie wies auf einen Stoß Zeitungen, die sie mitgebracht hatte,„ich werde gleich nachher anfangen, die Stellungsangebote zu studieren. Nach möblierten Zimmern habe ich mich schon umgesehen.“ Sie öffnete die Flasche und goß zwei Gläser voll. „Stoß mit mir an, Lisa! Auf das Neue!“ Sie sang den Schlager aus einem bekannten Tonfilm, den sie einmal gesehen hatte.„Nachdem der erste Schreck überstanden ist, finde ich es jedenfalls romantisch, für einige Zeit sich gänzlich umstellen zu müssen! Unter ganz andere Menschen zu kommen, als man bisher gekannt hat! Als etwas ganz anderes angesehen zu werden. Ist es nicht romantisch?" „Für einige Zeit", wiederholte Lisa.„Bis du heiratest, Hella. Und da du das weißt, begreife ich auch, daß du es romantisch findest." Hella schwieg, plötzlich nachdenklich geworden. Jürgen! Ob er mit ihren Plänen einverstanden sein würde? Sechs Wochen hatte sie ihn nicht gesehen. Aus seiner Berliner Reise schien vorläufig nichts zu werden. Sechsmal hatte er ihr geschrieben. Jede Woche einmal. Er machte sich Sorgen um sie. Aber er schrieb auch, daß er jetzt ungeheuer in Anspruch genommen wäre. „Wir werden eine Weile mit dem Heiraten warten müssen", sagte sie dann, einfach voraussetzend, daß Lisa von ihr und Jürgen wußte.„Im Moment kann ich Jürgen nicht mit mir belasten.“ Lisa lächelte.„Was sind das für Worte, Hella! Belasten! Du würdest ihn doch nicht belasten, wenn du ein Jahr auf dem Gut deiner Tante leben würdest, bis ihr heiratet!“ „Lisa!“ sagte Hella beinahe traurig,„versteh mich doch nur. Ich muß doch denen allen mal... ja, ja, auch Jurgen muß ich beweisen, daß ich nicht nur Tennis spielen und chauffieren kann! Wenn du mich nicht mal verstehst...“ „Doch, doch“, versicherte Lisa.„Ich bin nur von deinem Entschluß überrascht. Aber ich freue mich darüber. Ich wunschte, Rudolf besäße die Hälfte deiner Tatkraft", schloß sie leise. „Siehst du!“ triumphierte Hella,„das habe ich ihm auch beibringen wollen. Leider vergeblich. Könnte er jetzt nicht bei uns sitzen? Könnten wir nicht zu dritt auf das neue Leben anstoßen? Prost, Lisal Auf daß er auch noch zur Vernunft kommt!" Lisa ließ sich von Hellas Zuversicht nur zu gern anstecken.„Ich habe darüber nachgedacht, ob es nicht ratsamer ist, wenn ich mein Studium aufgebe und mich nur noch mit Kleiderentwerfen beschäftige. Als Modezeichnerin kann ich eine ganze Menge Geld verdienen. Mein kleines Kapital reicht nicht mehr lange.“ „Großartig!" rief Hella enthusiastisch.„Du kannst bei Jürgens Tante gleich anfangen. Sie war doch so begeistert von dem Kleid, das du für sie entworfen hast.“ „Also mein Studium gebe ich auf“, sagte Lisa, jetzt schon fest entschlossen,„ich weiß jetzt so viel von Kunstgeschichte, daß Rudolf mit mir zufrieden sein wird.“ „Du hast eigentlich nur Rudolfs wegen Kunstgeschichte studiert?" „Im Grunde— ja.“ „Donnerwetter!“ sagte Hella, sie fand kein anderes Wort. „Und ich könnte“, fuhr Lisa fort,„wenn ich als Modezeichnerin genügend Geld verdiene, Rudolf sehr bald „Nun?“ fragte Hella auffordernd,„sprich doch weiter. Lisa. Jetzt wolltest du bestimmt einen ähnlichen Ausdruck gebrauchen wie ich vorhin, als wir von Jürgen sprachen.„Entlasten" wolltest du sagen, nicht wahr?" Ueber Lisas blasses Gesicht glitt eine schnelle Röte. Sie wandte sich ab und beschäftigte sich damit, Hellas Blumen in eine Vase zu ordnen.„Bezaubernd sind diese roten Tulven“, meinte sie ablenkend. „Nun weichst du wieder aus“, sagte Hella vorwurfsvoll.„Warum willst du nie ein Gespräch über Rudolf zu Ende führen? Du weißt ja, wie ich über dich und ihn denke. Er treibt sich vorläufig in Wiesbaden herum, wer weiß, wo er dann hinfährt, Freunde hat er ja genug. er geht den unangenehmen Dingen aus dem Wege, statt sich hier ein Atelier zu mieten und zu arbeiten. Und du gehst mit dem Gedanken um, dein Studium aufzugeben, und überlegst dir, wie du ihm am schnellsten helfen kannst. Ich an deiner Stelle...“ „Du bist aber nicht an meiner Stelle!" unterbrach Lisa beinahe schroff.„Rudolf wird wiederkommen. Wenn ich nicht fest daran glaubte.. „.. was wäre dann? „Dann? Wahrscheinlich das gleiche...“ sie lächelte hilflos. Hella zuckte die Schultern. Hier war sie machtlos. Gegen diese Liebe kam sie nicht mit Vernunftgründen an. Seit fünf Jahren kannte sie Lisa. Und seit dieser Zeit liebte Lisa ihren Bruder mit einer Ausschließlichkeit, die Hella einfach nicht begriff. Allerdings— Rudolf war trotz seiner zahlreichen Flirts immer wieder zu Lisa zurückgekommen. „Hätte es ihn nicht reizen müssen“, sagte Hella nur noch,„hier in Berlin den Kampf aufzunehmen, so wie ich es tue?" Es lag so viel naive Unbekümmertheit in ihren Worten, daß Lisa nicht wagte, ihr den Mut zu nehmen.“ „Also beginnen, wir, Hella. Gehen wir mal alle deine Verbindungen durch. „Wo denkst du hin?, rief Hella empört.„Verbindungen! Zeitungen habe ich mir mitgebracht!“ Sie griff nach dem ansehnlichen Stoß und vertiefte sich in die Rubrik„Offene Stellen". „Was willst du eigentlich beginnen?“ fragte Lisa, nachdem sie eine halbe Stunde zugesehen hatte, wie Hella die Zeitungen studierte und sich hin und wieder Notizen machte.„Ich meine, an welchen Beruf hast du gedacht?“ „Sekretarin“, entgegnete Hella lakonisch,„das ist der einzige Beruf, der für mich in Frage kommt. Vorläufig wenigstens. Ich würde zwar gern etwas anderes unternehmen, weil der Begriff„Sekretärin“ schon etwas abgenutzt ist, ich hätte gern etwas Aparteres für mich ausgesucht, wenn ich nur wüßte— was. Und außerdem: „Kleine Sekretärin— großes Glück!“. Hast du den Film mal gesehen. Immer machen die Sekretärinnen das Rennen! Hier steht wieder eine fabelhafte Annonce: „Großbetrieb sucht erfahrene Sekretärin. Repräsentative Erscheinung bevorzugt.“ Habe ich die etwa nicht“ „Die Erfahrung?" „Die Erscheinung!“ Hella stürzte sich mit Schwung in den Kampf. Sie rannte täglich treppauf und treppab, sie stellte sich unzähligen Menschen vor, sie wartete ungeduldig in Vorzimmern bis man sie vor das Antlitz der Gewaltigen ließ, die die offenen Stellen zu vergeben hatten, doch niemand schien besonderen Wert darauf zu legen, Fräulein Hella Borchert zu engagieren. Sie antwortete ehrlich auf alle Fragen, ob und wie lange sie schon den Posten einer Sekretärin ausgefüllt habe, daß sie noch keinerlei Erfahrung, aber den besten Willen besäße. Nach dieser Auskunft tat es allen sehr leid. Man musterte verwundert ihre elegante Erscheinung, einige wagten indiskrete Fragen, erkundigten sich, durch welche besonderen Umstände sie in die Lage gekommen sei, sich um den Posten zu bewerben, und einmal wurde ihr gesagt, nachdem man ihr brüsk erklärt hatte, sie eigne sich nicht als Sekretärin, das Angebot gemacht, man hätte vielleicht anderweitig für sie Verwendung.. Hella ließ sich nicht so schnell entmutigen. Jeden Morgen machte sie sich von neuem auf den Weg. Sie versuchte in der zweiten Woche durch Bescheidenheit zu erreichen, was ihr in der ersten mit ihrem sicheren, selbstbewußten Auftreten nicht geglückt war, sie wechselte ihre Kleidung, verwandelte die elegante, junge Dame in ein schlichtes, arbeitsuchendes Mädchen, ohne jedoch damit nur einen Schritt weiterzukommen. Auf jedem ihrer Gänge trug sie Jürgens letzten Brief in ihrer Handtasche mit sich herum. Sie las ihn wieder und wieder, während sie in den Vorzimmern wartete. Brennend ersehnte sie den Augenblick, wo sie ihm berichten konnte, daß sie im Stillen nach Arbeit gesucht und sie überraschend schnell gefunden hätte. Tausendmal entwarf sie einen Brief an Jürgen, der von ihrem Triumph berichten sollte. Als aber vier Wochen vergangen waren, ohne daß sie ihm hätte schreiben können, als sie immer noch nicht dazu gekommen war, sich ein möbliertes Zimmer zu mieten, da überschlug sie eines Abends, gemeinsam mit Lisa, die Anzahl ihrer Absagen. „Vierundvierzig“, meinte sie kleinlaut, kommen auf den Tag ungefahr zwei. Ich sehe ein, ohne Verbindung geht es nicht. Ich werde es anders anfangen. Wundere dich nicht, wenn ich in den nächsten Tagen verreise VII. „Brack“ meldete Georg sich am Telephon und sah auf die Uhr. Es war gleich halb sechs. „Hallo!“ rief er in die Muschel,„ich habe nicht verstanden! Wen wollen Sie sprechen?... Ja, selbst am Apparat... Entschuldigen Sie bitte, aber zum Rätselraten habe ich wirklich keine Zeit.. Aergerlich über die Störung wollte er gerade wieder anhängen, da plötzlich strahlte er über das ganze Gesicht.(Fortsetzung folgt.) Seite 3 Nr. 56 Bochumer Anzeiger Mittwoch, 6. März 1940 Nteuck ten und. Giltmischen! Eine bezeichnende Notiz über die Briten. erschienen in Bochum vor 100 Jahren. Daß es schon Zeiten gab, in denen man sich über das wahre Unwesen der britischen Heuchler und Krämer auch bei uns bereits im klaren war, ist nicht unbekannt. Ebenso, wie wir is heute längst eingesehen haben, daß wir dieses so notwendige Wissen um den perfiden britischen Charakter sehr zu Unrecht und sehr zu unserem Nachteil nur vergessen hatten. Um so interessanter ist die nachstehende Notiz, die vor fast auf den Tag genau 100 Jahren, am 7. März 1840. im„Wochenblatt für den Kreis Bochum“ veröffentlicht wurde: „Die Briten opfern sich auf für Menschenwohl und Humanität. Wem sind die englischen Bibelgesellschaften, die englischen Missionssendungen, die englischen Mäßigkeitsvereine und wer weiß wie viele andere philontropische Vereine nicht bekannt!— Und den noch, wollen böse Jungen behaupten, hätte England gegenwärtig nicht übel Lust. den Chinesen den Frieg zu erklären, weil sie ihnen nicht länger ihr Opium abhaufen wollen!— Wie reimt sich das zusammen?“ Trots der tronischen Zwischenbemerkung von den„bösen Zungen“, geht aus der ganzen Abfassung der Notiz klar hervor, daß unsere Vorfahren vor 100 Jahren ganz genau im Bilde waren, was sie von den Briten zu halten hatten. Sie wußten es schon, wie sich das zusammenreimt, und wir wissen es genau so gut. Wenn es die ganze Welt wissen und der deutsche Endsieg dem britischen Unwesen das verdiente Ende bereitet haben wird, werden für uns, für Europa und alle anderen Erdteile glücklichere Zeiten anbrechen! Dafür wollen wir kämpfen! — 0 99. BA“- Feldpost Bochumer Soldaten schreiben uns— Die Brücke zwischen Front und Heimat itnant fragt:„Na, wo ist denn de Liebe Bochumer Soldaten! * Der gegenwärtzge Krieg, 16, 4/1618, peschl“ guichz ich halt beinage ersosten, von dem Ringen per Jahre 1914/1918, weich.##m hg hab' ich ihn auslassen, darin von ihm ab, daß er vieren jungen Scmiten Gesangen= Heulsgnster, Sieoi:.8u Phe eiunicat wire o, Oerr Lahztgarigzfen, so tief war das Wasser. Und voen dem Vingen der Lodte, ssen zungen Soldaten va uuo uu un auslassen, sonst wäre ich, erheg., wäanigner Porin von iom ov, dod, ve stellt di: den Zünge, herausgekommen. So ein stintendez Vggingt,# ältere Frontkameraden Zur Seite, sve.., ve ermitteilen Da wurgte es ihn, ebe er weiterreven zonntei. Der ue ee e en harzusellen wisen, wie 24 im Belt seisn, wenn er nicht borher schon tot war. Gerührt hat Somme und in zzugiverg, zu erzählen, und Lahei, werden dann auch, Unterneymungen einzerner###mmen, hervortreten. Ich möchte Euch in diesem Zusammenhang auf ein Büchlein hinweisen, das der Frontsoldat Hans Zöberlein im Eher=Verlag„Müpchen hat erscheinen lassen. Es bildet,den ersten Band der Reihe„Soldaten— Kameraden“ dieses Verlags und nennt sich:„Der Druckposten". Ich sehe Euer verständnisvolles Schmunzeln, aber wenn Ihr diese Frontgeschichte aus dem Jahre 1917 gelesen habt, werdet Ihr mit mir der Meinung sein, daß man sich unter einem „Druckposten“ doch gewöhnlich etwas anderes vorstellt als das, was bei diesem bayrischen Stoßtrupp darunter verstanden wurde. Dieser Stoßtrupp landete im 1917 am äußersten rechten Flugel der deutschen Westarmee, also an der Nordseeküste in Belgien. Und was er da erlebte, das erzählt Zöberlein so anschaulich, so packend, so voll grimmig=fröhlichen Humors und so tiefernst zugleich, daß man das Büchlein in einem Zuge za Ende liest. Einen Höhepunkt bildet die Schilderung des nächtlichen Ueberfalls auf einen englischen Posten, um die Lage beim Gegner aufzuklären. Sie schnappen sich mit großem Schneid und vieler Gefahr auch einen Tommy; Kamerad Girgl soll ihn durc, isser zurückbringen. Aber als sie wieder„daheim ren gerne aus dem Schatz ihrer Erfahrungen mtgg. und ihnen iebendig darzusteuen wissen, wie es im Weltkrieg war. Wenn heute gaon den Taten zithrent Hazme; er sich nimmer.“ Hewohtse im auheneinen nicht sechr gesprächig„Der Stostrupo war außer sich. Es wgx. 333. sind, doch diese Gelegenbeit gerne einmal benuten, ber Zerplatzen, zum Haarausreißen., Ver, hätteg oe I Isansern, u grtähten, und daotel werzsder Giral Karan getacht, bosßz er.ig eine Nchiellgge ich auch“, meldete ich uangtzgut vor eren# erfreut schrie der Leurnanr uber uns weg:„Das genügt ja, mehr brauchen wir nicht!“(Weitere Erzählungen aus den Erlebnissen der Weltkriegssoldaten finden sich in Band 17 der eben genannten Reihe:„Die Instruktionsstunde“ von Otto Paust.) * Folgende stimmungsvolle Schilderung sendet uns der Flieger Karl Kranko: Nachtwache! Zwei Stunden Wache! Wenn man aufschaut, wenn die Augen endlich eindringen in das unbewegte Luftmeer, das über der dunklen Stadt hängt, ist alles wie ein Traum, den man als Kind geträumt hat. Langsam öffnet sich der der Finsternis entspringen— schon wie sanfte Lichter empfunden— die hellen Wolken, und hier und da klafft zwischen grauschwarzen Wanden ein Stück des Himmels. Vielleicht war es der Strahl eines Sternes. Von 18.45 bis.30 Uhr verdunkeln! Immer wieder Nachlässigkeit festzustellen Wie der Polizeipräsident in Bochum mitteilt, wird trotz der wiederholten Hinweise in der Presse immer wieder festgestellt, daß die Verdunkelungsdisziplin, besonders in den frühen Morgen= und Abendstunden, erheblich nachläßt. Die hellerleuchteten Fenster bedeuten eine erhebliche Gefahr für die gesamte Bevölkerung. Wer trotzdem fahrlässig oder böswillig, eegeg dunkelungsverordnung verstößt, stellt außerhalb Volksgemeinschaft und hat strenge bestrafung zu erist von die Lehrzeit noch nicht beendet war Gesenenstad und Gehnsemiehn 8 Presse-Hoffmann Noch einmal prüft der Unteroffizier vom Dienst den Urlaubsschein, dann ist es für kurze Zeit vorbei mit dem täglichen Soldatendienst. warten. Fl, der Etiten Galste .45 bia 6 20 lih18. n der ersten Hälfte des Monats März bis.30 uhr zu verdunkeln. Bochumer Künstler im Rundfunk. Eine so gepflegte, ungewöhnlich mikrophongeeignete Stimme wie die des Bochumer Baritonisten Ewald Kaldeweier läßt sich der Rundfunk nicht entgehen. Seinen zahlreichen Konzerten am Kölner Sender fügte Kaldeweier jüngst ein nederum höchst erfolgreiches Auftreten an. In den setr schwierigen„Liedern und Tänzen des Todes“ von Mussorgsky zeigte der Sänger erneut seine packende Gestaltungsgabg und die Schönheit seiner kultivierten stimmlichen Mittel. Die Frage, von welcher Zeit an der Meister den Gehilfenlohn zahlen muß, beschäftigte in einem Streitfalle das Arbeitsgericht Bochum. Ein bei einem Schreinermeister sein Gesellenstück— einen Schrank mit Genehmigung des Meisters im Februar v. J. machen wollen, kam aber aus hier nicht zu erörternden Gründen nicht dazu; er konnte seine Absicht erst im Sommer ausführen. Nun handelt es sich darum, ob der Gesellenlohn fällig wird, sobald der Lehrling sein Gesellenstück gemacht hat, oder ob er den Gesellen: lohn erst fordern kann, wenn die vereinbarte Leyczeit beendet ist. Nach anerkanntem Recht muß erst die Lehrzeit bendet sein, bevor ein sglgger schfseztengerzge nicht aus, daß der Geseslerstisgrz, Jegehng nach dem schce ad ls chce a.... Anerkennung der terer Anstrengung an. Im Berichtsfalle soll der Meister den Eltern des Lehrlings— der Fall spielt in Wattenscheid— solcherlei Andeutungen gemacht haben, er werde den Lehrling nach der Leistung entlohnen, er solle durch die Verschiebung des Gesellenstücks vom Februar zum Sommer keinen Schaden haben. Nun gab er ihm auch etwas, aber das erschien den Eltern nicht ausreichend. Es kam zur Klage, die jedoch abgewiesen werden mußte. Gehilfenlohn kam überhaupt noch nicht in Betracht und für die noch übrig bleibenden strittigen hundert Mark fehlte es an greifbaren Vereinbarungen, die eine Unterlage zu anspruch hätten bilden können. Ein Rechtsanspruch wäre nur dann gegeben gewesen, wenn ganz bestimmte Zusagen gemacht worden wären sowohl was den Zeitpunkt als auch was die Höhe der Vergütung anlangt. Daraus mag man für andere Fälle den wichtigen Schluß ziehen, daß stets Nägel mit Köpfen gemacht werden mussen. Am besten erinnert man sich dabei an das Wort: Nur was du schwarz auf weiß besitzest, kannst du getrost nach Hause tragen. der den dichten Vorhang aufriß, vielleicht ein Dämon, der sich einen Durchschlupf sucht. Ein halblauter Ruf kommt herüber; Schmidt war es, er langweilt sich, aber er darf nicht zu Wagen sind gerichtet. Sie stehen laufend auf dem Platz und warten auf jenen Handgriff, der sie beweglich machen, auf jenes helle, trompetende Wort„Fliegeralarm“, das ihnen Leben geben und die tiefe Stille der Nacht aufrühren wird. über es hüft nichts!,, den Stahlhelm tief ins Schmidt geht auf, und ab, den. Stähltelg nie ins Gesicht gedruat, die Knarre umgehängt— ich gehe auf und ab, den Stahlhelm tief ins Gesicht gedruckt, die sleber uns ziehen die Wollen, und von fern her. aus irgendeiner der großen Fabriken, die Tag um Tag und Nacht um Nacht im Wirbei der Arbeit stecen, dröhnt dumpf das Brummen der Dynamos. Zwei Stunden Wache! Hat das große Schicksal unseres Volkes uns vergessen? Sind wir verurteilt, zu rasten, wo unsere Kameraden im Feuer liegen? Nein! Wir stehen in der Heimat, und die Ohren unserer Horchgeräte belauschen den Himmel der Heimat. Wir wachen um der Arbeitenden, der Frauen und Kinder, die sich auf uns verlassen. Wir sind Soldaten— wie die an der Ein volles, orgelndes Brummen schwebt heran. Dicht unter den niedrig hängenden Wolken zieht breitflügelig, kraftvoll gedrungen, ein deutsches Kampfflugzeug, setzt zur Landung an und rollt dann über das Wie lang sind zwei Stunden, in denen sich, ereignet! Schmidt und ich— wir denken dasselbe; gehen ans Fahrzeug, schauen den Motor an, oo er uns auch nie verläßt. In Ordnung, denken wir, in Ord4 VIIRaNgF. COS wird durch diesen Versuch deutlich gemacht. Er zeigt, dass sich das UNlundstück anders verhält als das sonst so saugfähige Zigarettenpapier: Ein Wassertropfen bleibt darauf stehen, es ist also wasserfester geworden! Durch diese Behandlung wurde erreicht, dass der Raucher bei einer GULDENRING sowohl die einer mundstücklosen Zigarette findet, als auch die eines Goldmundstücks Hmmmmmmrmpe vumnteltn 1 4 Es nimmt kein Wasser an Vorzüge 603 burg mit-Mundstück C nung. Und dicht bei uns ragen die dunklen Dächer unserer Baracken wie Höcker aus der Erde, und ein heftiges Schnarchen verkündet die Nähe unserer Kameraden. Zwei Stunden Wache! Jetzt ist sie zu Ende; irgendwo in einer Stube rührt sich ein dunkles Etwas, jetzt sehe ich es, ein Soldat— ., der immer dabei ist, wenn es Kartoffelschälen, Verpflegung holen oder Wagen säubern heißt: ein wahres Opfer der soldatischen Hilfsarbeiten— es ist also., der mich ablöst. Auf Posten nichts Neues! Ein kurzes Wort wird gewechselt, wir nennen die Parole, und langsam, als hätte ich noch irgendwas vergessen, trotte ich zu den Baracken, suche mir in der Dunkelheit mein Lager und haue mich hin. Draußen wacht G. Zwei Stunden lang! Und ich weiß, er ist ein feiner Kerl und wird uns nicht schlafen lassen, wenn Gefahr droht. Meldestelle einzufinden. Die Meldung hat in der Zeit von 15 bis 18 Uhr zu erfolgen. Meldestellen der Jungmädel: IM.=Ring I Felsenburg: Schule an der Trankgasse, .=Rina II Ehrenteld: Frauanschaftshein Frauenschaftsheim bei Jahnel. Bochumer Filmschau Capitol:„Hurra! Ich bin Papa!“ Mit Freuden begrüßt und belacht Der Lenzmonat ist da und damit dringen alle Kräfte unserer Mutter Erde, die bisher tief im Innern das neue Werden vorbereiteten, wieder nach draußen, in die Menschenwelt. Frühlingshoffen, Frühlingssehnsucht erfüllt die Herzen; wer sich von der FrühjahrsAuch die Zähne leben durch Arbeit. Gründliches Kauen ist deshalb ebenso wichtig wie die tägliche Zahnpflege. Ws IM.=Ring, II Ehrenfeld Hunscheidtstraße: IM.=Ring III Altenbochum: Frauenschaftsheim Altenbochum: Laer: IM.=Heim, Diesterwegstraße; IM.=Ring IV Wiemelhausen: Frauenschaftsheim, Wiemelhauser Straße: Querenburg: IM.=Heim, Querenburg: IM.=Ring V Langendreer: IM.=Heim, Schule an der Kaiserstraße: IM.=Ring VI Werne: Heim in Werne, Badeanstalt: IM.=Ring VII Gerthe: BDM.=Heim an der Turnhalle, Heinrichstraße: Harpen: Wirtschaft Strathmann; Kornbarpen: Wirtschaft Ruwe; IM.=Ring VIII Hilirop: Schule an der Otto=Gehres=Straße: Bergen: Schule an der Bergener Straße: Böde: Geschästsstelle der RSP., Lange Straße; IM.=Ring IX Präsident: Dienststelle der HJ., Gummertsbof: IM.=Ring X Altstadt: Mittelschule, Abe=Straße: Grumme: IM.=Heim. Liboriusstraße: IM.=Ring XI Hamme: Wirtschaft Heiermann. Dorstener Straße 158:.=Hordel: BOM.=Heim in der Schule an der Bertastraße:.=Hordel: Heim der RSTAP., Fichtestraße: IM.=Ring XII Hofstede: 5J.=Heim. Falkstraße: Marmelsbagen: BDM.=Heim in der Schule an der Riemter Straße: Riemke: IM.=Heim. Fröbelstraße: IM.=Ring XIII Stablhausen: Schule an der Friedenstraße: Griesenbruch: Schule an der Spichernstraße: IM.=Ring XIV Weitmar=Nord: HJ.=Heim in der Schule an der Natorpstraße: Weitmar: Frauenschaftsbeint, Hatinger, Straße 366: Stiepel: BDM.=Heim gegenüber dem Gemeindehaus: IM.=Ring XV.=Dahlhausen: Parteidienststelle Dr.=.=OttoStraße. „Is ja doll!“ sagt Rühmann Vater und sagt zum Schluß auch Rühmann Sohn. Sie vaben beide recht, der große und der kleine Held dieser Rühmanntade, die zur Voraussetzung wieder eine jener grotesken Unwahrscheinlichketten hat. ohne die eben solch eine„dolle“ Sache gar nicht ins Rollen kommen kann. Nach durchzechter Nacht im Bett des fröhlichen Junggesellen ein munterer Dreijähriger mit vergnügtem„Vati“=Ruf und geheimnisvollem Brief der unbePaul Kemps Bochumer Gastspiel im Rahmen der Kd.=Veranstaltung Das in diesen Tagen von der DAF., RS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude", für einige Bochumer Betriebsgemeinschaften durchgeführte Varietéprogramm, in dessen Mittelpunkt das Gastspiel mit Paul Kemp steht:„Er wird energisch“, von dem wir schon am letzKaninchen= und Hühnerdiebstähle In der Nacht zum 2. März wurden aus zwei verschlossenen Ställen an der Rüsingstraße Tiere gestohlen. Während in einem Falle sechs Kaninchen entwendet wurden, stahl müdigkeit bedrängt fühlt, soll ein Birkenelixier trinken; unsere Altvordern wußten, welche verjüngenden Säfte gerade für angehende mittlere Jahrgänge in den frühen Schößlingen dieser hellen, frohen Bäumchen stecken. Unsere Soldaten erleben den Einbruch des Vorfrühlings offensichtlich mit besonderer Genugtuung, wie nachstehendes Gedicht unseres im Westen stehenden Freundes, des Soldaten Siegfried Mennenöh beweist: Militärische Frühlingsgedanken Nun scheint es doch allmählich so, Als wenn der Winter langsam schwindet, Was— ohne jeden Zweifel— froh Ein jedes Herz beglückt empfindet. Schon barst mit lautem Krach das Eis, Und in dem ew'gen„Stirb und Werde“ Ward, was vor Tagen schneeig— weiß, Nun wieder braune Ackererde. Die Landser atmen sichtlich auf, Weil bald sie weichen Boden haben, Zu ihrem schönen Lebenslauf Gehört nun mal seit je— das Graben! Dem Bumskopf rutscht die Protze nicht, kan Der Pionier kann wieder wassern, Den Flieger lockt die gute Sicht, Und leichter wird's den Essenfassern. Es freut sich auch der Panzermann, Es läuft das Pferd in Es taust das Pferd im leicht'ren Trotte. Und besser kann das.Boot ran. An Churchills dezimierte Flotte! Die Krads, sie kommen schneller vor, Der Funker kann vernünftig erden, Und dankbar merkt das ganze Korps: Nun muß es wieder Frühling werden! Und auch das Bodenpersonal Schickt diesem Frühling liebe Grüße, Vergnügt meint selbst der General: „Vorbei die Zeit der nassen Füße!" Wohin der Einzelne gestellt, Und was dem Einzelnen beschieden, Ob in der Heimat, ob im Feld: Den Völkerfrühling dieser Welt Bringt unser sieggekrönter Frieden! „Die große Stunde“. Was hier nun Kamerad Simba— der Glückliche!— schreibt, das werden wir ihm alle— oder das konnten wir ihm jedenfalls einmal alle— aus tiefsten Herzen nachfühlen: „Nun ist's so weit, die große Stunde, Verhieß mir lockend— nah das Ziel, Da aus des Spieß' gestrengem Munde en„Uuurlau Das liebe Wörtchen rlaub!“ fiel. Ich fahre, wie so mancher, gerne, Von Reisefieber heiß entbrannt, Jedoch am liebsten aus der Ferne, Zum Mädel ins Westfalenland!" Für ihre Zusendungen danken wir den Kameraden ar.=Artl. Horst Roth, Gefr Gy'tay Grehowfki Alfred Mar.=Artl. Horn nory, Gefr. Gustav Gravowfri, Alfred Linse, Karl Engel, Gefr. Adam, Kostrewa. Fred Rolff sowie den=Männern Erwin Pillatzke, Willi Beneke, Helmut Klatt. Für das Bild der Fünf sagen wir herzlichen Dank Feldwebel A. Rox, Gefr. O. Bembenek und den Soldaten F. Freiberg, H. Niegemeier und E. Ließ.(Wo Veranlassung vorlag, haben wir noch brieflich geantwortet.) Mit einem Wort des Kameradem Horst Roth: ... Wir sind guter Dinge und lassen den Mut nicht sinken...“ möchte sich für heute verabschieden Euer Feldpostbote Eko. Die Arbeitskameradschaft trauert Schon wieder hat der Tod, eine Lücke in die Reihen der Betriebsgemeinschaft des„Bochumer Anzeiger“ gerissen. Im Alter von erst 34 Jahren starb die Verlagssekretärin Fräulein Aenne Keßler am 4. März nach langem Krankenlager und nach einer schweren Operation in Wuppertal im„Rote=Kreuz=Krankenhaus“, in dem sie Genesung gesucht hatte. Vorbildliche Pflichttreue, stete Hilfsbereitschaft, ein offenes und liebenswürdiges Wesen sicherten ihr den Platz als gute Kameradin in der Betriebsgemeinschaft, der ihrem Andenken immer bewahrt bleiben wird. „Wer sein Volk liebt, beweist es einzig durch sein Opfer, das er für dieses zu bringen bereit ist!“ Beherzigt dieses Führerwort am kommenden 6. Opfersonntag des Kriegs=Winterhilfswerks und tragt Euch mit einer doppelten Spende in die Spendenliste ein. man an der anderen Stelle drei Hühner und ein Kaninchen. Offenbar handelt es sich in beiden Fällen um die gleichen Täter. Trinkhalle erbrochen und beraubt In eine Trinkhalle an der Ecke Kaiser= und Unterstraße in Bochum=Langendreer wurde nachts eingebrochen. Mittels Brecheisens wurde die Tür der Trinkhalle, die mit einem Vorhängeschloß und zwei Sicherbeitsschlössern gesichert war, erbrochen: entwendet wurden 16 Rollen Kautabak, 17 Blechdosen mit Kautabak und zwei Handtücher. kannten Mutti. Das ist der Anfang der teils echt rühmännisch burlesken, teils aber auch überraschend verseinerten Geschichte, die sich natürlich im Wesentlichen um das Kind— und das mit allen lustigen und besinnlichen Zusällen—, aber auch um ein sehr hübsch ersonnenes Liebesspiel dreht. Das Publikum lacht Tränen und ist zugleich gerührt.— zu herzig ist auch der kleine Strolch von Jungen, zu drollig auch der Vater als Kinderpfleger und zu nett auch die kleine Intrige, die der Opa inizeniert. um alles zu einem glücklichen Ende zu bringen. Diesmal also nicht nur eine knallige Posse mit unmöglichen Situationen, sondern trotz aller schwankhaften Elemente ein humorvoll=ernstes Spiel, deren gemütvoller Rote Heinz Rühmann— so wenig anders als sonst er sich gibt— sehr sympathisch gerecht wird, zumal die wundervoll dezente Haltung und der frauliche Liebreiz von Carola Höhn den reizvollsten Kontrast bilden. Albert Floratbs prächtiger Großvater fügt sich wie immer bei diesem verwendbaren Künstler trefflich ein. Daß ungezählte Dialog=Pointen in brausendem Gelächter untergehen, beweist den gewaltigen Heiterkeitserfolg;— die Menschenmenge an der Kasse bekräftigt die Anziebungskraft dieses neuen Rühmann=Films, dem man nicht erst die Prognose eines„dollen“ Zulaufs zu stellen braucht. Dr. Josef Schwermann Usa=Tonhalle:„Zwielicht". Es sollte niemand sich erkühnen, im Leben eines Menschen Schicksal spielen zu wollen. Das ist die Mahnung. die wie ein roter Faden sich durch die packende und in das Menschliche tief hineinlotende Handlung zieht. Spielletter Rudolf van der Noßz beschwor als eindrucksvollen Rahmen die bezaubernde Idylle des deutschen Waldes. Im Zwielicht der Waldnacht, des Waldmorgens spielen sich die erregenden Ereignisse ab, über denen das unwandelbare Gesetz von Schuld und Sühne steht. Der Kampf gegen die Frevler des deutschen Waldes und der unermüdliche Einsatz seiner Heger und Pfleger, von denen der Besten einer, der Förster Kuhnert, meuchlings durch die Kugel eines Wilderers— es ist sein eigener Schwiegersohn— gemordet wird, sind die tragenden Elemente des Films. der in seiner ganzen Anlage und in seiner thematischen Gestaltung als geglückt angesehen werden muß. Zwielichtig sind die Gestalten, die durch die Szenen gehen. Eine prachtvoll gezeichnete Figur der Altförster von Paul Wegener, dessen großes Könnertum das ganze Spiel beherrscht, von bezaubernder Fraulichkeit Ruth Hellberg als seine Tochter Grete. Stärkste Eindrücke hinterläßt Viktor Staal, der sich durch Schuld und Sühne zur Reise des Mannestums durchringt. Aus der großen Spielergemeinschaft, die viele neue Gesichter zeigt, seien noch genannt Wilhelm [Althaus, Willy Rose, Ernst Rotmund und Lotte Rausch. Josef Ruhmann Ven=Siadneien Hofstede=Marmelshagen Die Krieger= und Landwehrkameradschaft Hofstede führte! am Sonntag einen Schießwettkampf durch, dessen Ertrag für die Zwecke der Admiral=Graf=Spee=Spende bestimmt war. Den für die Bestleistung in diesem Wettbewerb ausgesetzten Ehrenpreis errang Kamerad Bargon von der heimischen RSROB.=Kameradschaft, der mit 36 Ringen das überhaupt erreichbare Höchstergebnis erzielte. Anschließend fand im Kameradschaftsheim van Hören auf der Herner Straße der Monatsappell statt. Kameradschaftsführer Ertmer, der den Appell mit einem Gedenken der Gefallenen eröffnete, for: derte die Kameraden besonders auf, bei der am 16. und 17. März stattfindenden Reichsstraßensammlung, die von der Wehrmacht in Gemeinschaft mit dem NS.=Reichskriegerbund durchgeführt wird, ihren ganzen Ehrgeiz darin zu setzen, daß die bisherigen guten Sammelergebnisse noch überboten werden. Stadtteil Grumme=Vöde Der Geflügelzüchterverein Grumme=Böde hatte seine Mitglieder im Vereinsheim Stucke versammelt, um im Rahmen der Jahresbauptversammlung die Ergebnisse der Vereinsarbeit des Vorjahres zu überprüfen. Aus den von Vereinsleiter Zimmermann und seinen Mitarbeitern gegebenen Jahresberichten war zu entnehmen, daß der Verein gegenwärtig einen Bestand von etwa 1000 Tieren hat, daß er auf der Kreissachgruppenschau in Wiemelhausen den Wanderpreis der Kreisgruppe erringen konnte und daß sich die Ausstellung des Vereins zu einem vollen Erfolg gestaltete. Dem Gesamtvorstand wurde einstimmig das Vertrauen zur weiteren Geschäftsführung ausgesprochen. Im weiteren Verlauf der Jahrestagung beschlossen die Züchterkameraden einstimmig den Erwerb der Mitgliedschaft im Reichskolonialbund. Den Mitgliedern Zimmermann und Trigard, die sich schon seit zwei Jahrzehnten mit der Rassegeflügelzucht befassen, wurde seitens des Kreisfachgruppenvorsitzenden die silberne Ehrennadel des Reichsverbandes überreicht. In zwei interessanten Filmvorträgen sprach der Kreisfachgruppenvorsitzende über Fragen des Maisanbaus und der Geflügelkrankheiten. Stadtteil Harpen Sonntag fand im Vereinslokal Stratmann=Kost, die Jahreshauptversammlung des Milchschafzuchtvereins Harpen=Gerthe statt. Nach Eröffung und Begrüßung durch den Vereinsleiter Thiel erstattete Kassierer und Schriftführer Schlee den Jahresbericht. Der durch Abtrennung von dem Milchschafzuchtverein Langendreer erst vor einem Jahr selbständig gewordene Verein hat sich recht gut entwickelt und sehr rege Arbeit geleistet und ist so gestellt, daß er die Belange der Milchschafzucht auch in den Kriegszeiten voll vertreten kann. Zuchtwart Dick behandelte alle ins Gebiet der Zucht fallende Fragen. Kein brauchbares Mutterlamm darf abgeschlachtet werden. Soweit die Mitglieder sie nicht selbst behalten können, haben sie sich zu melden. Für gute Aufzucht stehen Prämien zur Verfügung. Landwirtschaftsrat Schmidt erklärte an Hand einer Karte den Stand der heutigen Ernährungslage unseres Volkes und wies dabei auf die Bedeutung des Milchschafes als Erzeuger von Fleisch, Milch und Wolle hin. 2000 Milchschafe sind in der Kreisbauernschaft Bochum gemeldet. Ihre volkswirtschaftliche Bedeutung werde klar, wenn man sich vor Augen stellt, daß als durchschnittliche ) Zeichnung: Hannes Loos ten Sonnabend berichteten, hat bisher alle Besucher restlos begeistert. Mit dieser erfolgreichen Veranstaltung los begeistert. Mit dieser erfolgreichen Veranstaltung hat KdF. erneut gezeigt, daß für die schaffenden Volksgenossen gerade das Beste gut genug ist. wenn,„man sich„vor Augen„stellt, daß als durchschnittliche Jahresleistung eines Schaffes zu erwarten ist: zwei Lämmer drei Gilaramm Mass. und 240 sti: Lich Sssagramm eines Schaffes zu erwarten ist; zwei Lämmer, drei Kilogramm Wolle und 400 bis 500 Kilogramm Milch mit einem sechsprozentigen Fettgehalt. Zum Schluß gab es noch eine Aussprache über die Beschaffung von Futtermittel für die Lammzeit. Stadtteil Laer Der Ortsverband Laer des Reichskokonialbundes hielt im Saale Küpper, Wittener Straße, eine öffentliche Kundgebung ab, die zu gleicher Zeit eine Werbeaktion war. Nach kurzen Begrüßungsworten des Geschäftsführers Lasar sprach der Gauverbandsleiter Schmitz(Dortmund) über das Thema: „Deutscher Kolonialbesitz als Rohstoffquelle für die deutsche Wirtschaft.“ In den Mittelpunkt seiner Ausführungen stellte Wirtschaft,„In den Mittelpunkt seiner Ausführungen stelle er, daß Deutschland eine seiner Bevölkerungszahl, seinen Lebensbedürfnissen und seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit ontsprechende koloniale Metätigung nicht aushohran kann keit entsprechende koloniale Betätigung nicht entbehren kann und Kolonien haben muß. Gauverbandsleiter Schmitz erntete für seinen ausgezeichneten Vortrag, dem sich nachher ein schöner und aufschlußreicher Film über Deutsch=Ostafrika anschloß, dankbaren Beifall. Stadtteil Werne Geburtstagskalender. Reichsinvalide Johann Trumbach, Limbeckstraße 15, feierte am Montag seinen 70. Geburtstag. Kinder und Enkelkinder fanden sich als Gratulanten ein. Stadtteil Langendreer Vom Bahnhof. Von der Reichsbahndirektion Essen wurde der Bedienste Heiser zum Weichenwärter befördert. Rangiermeister Salmen wurde in den Rubestand versetzt. Reserve=Lokomotivführer Busse wurde zum Lokomotivführer beördert. Tuenen und Sport Honepahkt in Weshanschen-Rinuteurbekspert Am Sonntag Endkampf um die Titel in Bochum Heute melden sich die Jungmädel mädel gangs 1929/30, die Ostern die Grundschule verlassen und die, die aus gesundheitlichen Rücksichten in den vergangenen Jahren zurückgestellt wurden, haben sich dort zu melden. Sie erhalten den Zuweisungsschein, aus dem hervorgeht, welcher IM.=Gruppe sie zugeteilt werden und wann sie zum ersten Dienst antreten müssen. Jedes sich Mädel hat sich auf der für seinen Bezirk zuständigen Nur wenige Tage trennen uns noch von den Endkämpfen der ersten Kriegsmeisterschaften im Amateurboxen des Westfalengaues. Nach vielen Ausscheidungen, die von den zahlreichen Bewerbern mit der größten Zähigkeit durchgesochten wurden, haben sich nun die Besten herausgeschält, so daß am kommenden Sonntag die Meisterschaften unter Dach und Fach gebracht und die ersten Kriegsmeister im Boxen ermittelt werden können. Von den vorjährigen Gaumeistern mußten Manczyk(Bochum) im Fliegen= und Norek im Federgewicht auf die Teilnahme verzichten, da sie ihre Pflicht dem Vaterlande gegenüber erfüllen. Pielenz im Welter=, Geppert im Halbschwergewicht und Knorr im Schwergewicht wurden von dem nachdrängenden Nachwuchs glatt ausgeschaltet. Strangfeld im Bantam=, Cramer im Leicht= und Pepper im Mittelgewicht haben ihre Titel zu verteidigen. Die Deutschen Meister Murach(Welter) und Schnarre(Halbschwer), die im vergangenen Jahre auf den Gaumeistertitel verzichten mußten, sind diesmal wieder dabei, wobei allerdings Schnarre im Schwergewicht mitmachen muß, da er das Halbschwergewicht nicht halten kann. Der vierfache Deutsche Exmeister Schmedes, der in den Vorendausscheidungen das Pech hatte, sofort gegen den harten Schläger Cramer antreten zu müssen und nur durch sträflichen Leichtsinn in der Deckung verlor, bewies in den weiteren Ausscheidungen, daß er noch über ausgezeichnete Technik und eine harte Rechte verfügt. Bei den Vorendausscheidungen in Recklinghausen setzte er den vorjährigen 2. Gaumeister Kraft für die Zeit auf die Bretter; er hat in Bochum Gelegenbeit, das Urteil aus der Vorentscheidung gegen Cramer zu korrigieren. Am kommenden Sonntag werden die Würfel fallen, Bochums traditionelle Borhochburg, der Schützenhof, wird wieder zum Schauplatz erbitterter Auseinandersetzungen werden. Nachdem alle diesjährigen Ausscheidungen ausverkaufte Häuser brachten und für die Endkämpfe in Bochum jetzt schon aus ganz Westfalen und darüber hinaus außergewöhnlich viele Kartenbestellungen eingegangen sind, wird der Schützenhof trotz des geräumigen Saales ohne jeden Zweisel am Sonntag das Schild„Ausverkauft“ ausweisen. Die Paarungen der Titelkämpfe: Fliegen: Lehrke(Bochum— Kämmerer(Lüdenscheid). Bantam: Strangfeld(Dortmund)— Kleinschmidt(Dortmund). Feder: Schlüter(Dortmund)— Wischnewski(Dortmund). Leicht: Kramer(Gütersloh)— Schmedes(Dortmund). Welter: Murach(Schalke)— Lewandowski(Dortmund). Mittel: Pepper(Dortmund)— Kubtak(Herge), Halhschwer: Umar !(Dortmund)— Schlüter(Bielefeld). Schwer: Schnarre(Recklinghausen)— Melzer(Altena). Erfolge der Bochumer bei den westfälischen Gedietsmeisterschaften im Turnen und Fechten Ebenso wie die Gebietsmeisterschaften im Boxen, über deren Ablauf wir bereits berichtet haben wurden in Hamm auch die Gebietsmeisterschaften der HJ., beziehungsweise des BDM. im Turnen und Fechten ausgetragen. Im Turnen blieb die Mannschaft des TBB. Lünen auf Grund ihrer ausgeglichenen Leistungen siegreich. Der Bochumer Bann 67. vertreten durch die Mannschaft des Bochumer Vereins, sicherte sich gegen stärkste Konkurrenz den zweiten Platz, ein Ergebnis, das dem Können der Bochumer Jungen das beste Zeugnis ausstellt. Auch im Fechten schlugen die Bochumer eine gute Klinge. Wenn es auch diesmal noch nicht für den Sieg langte, so waren ihnen doch der zweite und dritte Platz nicht zu nehmen. Neumann vom Jungbann 300(BfL. 48) erhielt nur eine Niederlage durch seinen Vereinskameraden Alba und mußte sich im Stichkampf dem Hammer Glis stellen. Glit, der durch seine größere Wettkampferfahrung im Vorteil war. führte:2, dann:2. Neumann holte:4 auf. Gruß vor dem letzten entscheidenden Treifer, leichtes Klingenspiel. Glitz nützte blitzschnell eine kleine Unaufmerksamkeit des Bochumers aus und gewann so Stichkampf und Titel. Der Bochumer Alba kam in der Rangbewertung auf den dritten Platz. Gebietsmeisterin im Florettfechten des BOM., für das nur wenige Meldungen vorlagen, wurde Grete Karlowsk! (Hamm). bans von Bachmayr, der in dem Sketsch als Gegenspieler von Paul Kemp auftritt, sagte das Varietsprogramm an, plauderte ganz zwanglos mit den Besuchern und fragte hin und wieder nach ihren Wünschen, als wäre er das Oberhaupt irgendeiner großen Familie. Seine originelle Art der Ansage gefiel sehr gut. So nebenbei brachte Hans von Bachmayr mit seinem herrlichem Baß„seltsame" Balladen und Trinklieder zu Gehör, die, wie auch seine lustigen Erzählungen, mit starkem Beifall bedacht wurden. Den Reigen der künstlerischen Darbietungen eröffneten die beiden Thelonis, ein ausgezeichnetes Tanzpaar, mit einem Steppwalzer, dem Tanz Zinnsoldaten und einem Matrosentanz. Eine musikalische Glanzleistung bot der einarmige Klaviervirtnose Rudolf Horn. Er spielte mit einer Hand eine russische Melodienfolge in meisterhafter Weise. Ausgezeichnet war auch seine technische Spielerei am Flügel und das ebenfalls mit einer Hand ausgeführte Trommelspiel. Artistische Leistungen von höchster Vollendung, die eine unerhört zähe Energie voraussetzen, zeigten Geschwister Riedner als Kopf= und Handequilibristen. Staunenswert auch der Radfahrakt der beiden Bountis, die u. a. auf einem zwei Meter hohen Einrad Gleichgewichtskünste vorführten, daß man den Atem anhalten mußte. Paul Kemp heute abend im Parkhaus Die DAF., NRSG„Kraft durch Freude", veranstaltet heute abend ein Gastspiel mit dem Filmschauspieler Paul Kemp um 20 Uhr im Parkhaus. Allen Filmfreunden ist so Gelegenheit gegeben, Paul Kemp ein: mal persönlich in dem Sketsch„So wird's gemacht" kennenzulernen. Außer diesem Sketsch bringt der Abend noch namhafte Künstler wie 2 Tbelonis, ein entzückendes Tanzpaar, 2 Bountis, die Meisterakrobaten, Geschwister Riedner, die Meuterer auf dem Einrad, und Hans von Bachmayr, Deutschlands tiefsten Baß. Bochumer Veranstaltungen Ein festlich=froher Abend. Zum ersten Male ist am Donnerstag der berühmte Geiger Georges Boulanger mit seinem Orchester in Bochum. Er bringt den allmählich in ganz Deutschland bekannten Kylophonisten Kurt Engel und die beliebte Liedersängerin Hilde Schellenberg mit. Diesen bunten und interessanten Abend im Parkhaus wird sich kein Bochumer entgehen lassen. der ASDAp. RS.=Frauenschaft— Deutsches Frauenwerk Mittwoch, 6. März Ortsgruppe Altstadt. 14.30 Uhr: Kindergruppe im Heim. — Ortsgruppe Hofstede=Riemke. 15.45 Uhr: Zusammenkunft im Josef=Wagner=Heim.— Ortsgruppe Hamme. 16 Uhr: Gemeinschaftsnachmittag im Saale an der Gahlensche Straße. Gäste herzlich willkommen, besonders die Soldatenfrauen.— Ortsgruppe Gerthe. 15 Uhr: Pantoffelnähen im Frauenschaftsheim.— Ortsgruppe Wiemelhausen. 16 Uhr: Pantoffelnähkursus im Paul=Gerhardt=Haus.— Ortsgruppe Stiepel. Die Verpflichtungsfeier ist auf Montag, 11. März, nachmittags 15.30 Uhr, verlegt worden.— Ortsgruppe Ehrenfeld. 20 Uhr: Heimabend der Jugendgruppe im Heim der Knappschaft, Pieverstraße.— Ortsgruppe Griesenbruch. 16 Uhr: Gemeinschaftsnachmittag bei Lotz, Königstraße. Fräulein Schrader(Reichsmütterschule) spricht. Filmfeierstunde der NS.=Frauenschaft des Kreises Bochum Am Sonntag. 10. März, veranstaltet die NS.=Frauenschaft des Kreises Bochum in der„Lichtburg“ eine Filmfeierstunde zur Werbung für die Kindergruppen des Kreises Bochum. Beginn 10.30 Uhr. Zur Vorführung kommt der MärchenTonfilm„Die verzauberte Prinzessin“. Karten zum Preise von.20 RM. sind bei den Block= und Zellenfrauenschaftsleiterinnen zu haben.— Ortsgruppe Wiemelhausen. 15 Uhr: Kindergruppe in der Borgholzschule.— Ortsgruppe Felsenburg. 16 Uhr: Kindergruppe in der Verwaltungsakademie. — 20 Uhr: Gemeinschaftsabend. Frau Velten spricht. „Kraft durch Freude". „Sieg des Ledens.“ Das Deutsche Volksbildungswerk veranstaltet heute um 20 Uhr in der Verwaltungsakgdemie einen öffentlichen Vortragsabend. Es spricht der Naturwissenschaftler und Mitarbeiter des Rassepolitischen Amtes der RSDAP., Pg. Ernst Mühlbach, Hamburg, über das Thema„Sieg des Lebens“. Der Redner wird in diesem Lichtbildervortrag die sich in der freien Natur offenbarenden großen Lebensgesetze schildern und den überzeugenden Nachweis führen, daß die Erfüllung der gleichen Gesetze auch die grundlegende Voraussetzung unseres völkischen Lebenswillens und unserer kulturellen Leistungen ist. Eintrittskarten sind in der Verkaufsstelle Bochum, Kortumstraße 62, und an der Abendkasse erhältlich. Sportamt„Kraft durch Freude". Mittwoch, 6. März Fröhliche Gymnastik und Spiele für Frauen, von 20 bis Nox,„Lildegardisinzeum. Fröhliche Gymnastik und Spiele für Frauen von 19.15 bis 20.15 Uhr, Lehrstätte Rottstraße 29. Schwimmen für Männer und Frauen 20.30 Uhr, Städtische Badeanstalt. von 19.15 bis Bedenken Sie beim Waschen folgendes: das Waschpulver kann nicht die ganze Arbeit leisten; es muß durch gründliches Einweichen der Wäsche unterstützt werden. Gründlich einweichen mit Genko-Bleichsoda ist halbes Waschen! Jum 40. Fbyb Es ist bei Da allen großen Kor Zeitalters: der kle alter entwachsen, Begabung in eine ruf keine andere sicher, Arbeiter i motortechnischen im Jahre 1853 Grafenstaden. 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Einchum, Kortumabe“ sen, von 20 bis auen von 19.15 von 19.15 bis Es ist bei Daimler nicht anders gewesen als bei allen großen Konstrukteuren und Technikern unseres Zeitalters: der kleine Gottlieb war kaum dem Kindesalter entwachsen, da zeigte sich schon seine technische Begabung in einer Form, die für seinen künftigen Beruf keine andere Lösung gab: Daimler ging als einsacher Arbeiter in die damals noch nicht zahlreichen motortechnischen Werke. Als 19jähriger sehen wir ihn Jahre 1853 in dem bekannten elsässischen Werk Grafenstaden. Drei Jahre arbeitet er hier in allen Abteilungen, um schließlich mit dem Zeugnis eines Vorarbeiters auszuscheiden. Erst jetzt ging. Daimler auf die Hochschule. Er hatte sich also zunächst umfangreiches praktisches Wissen angeeignet, ehe er sich den theoretischen Fragen widmete. Seine Begabung und seine Leistungen waren so überragend, daß er auf dem Stuttgarter Polytechnikum eine Freistelle bekam. Nach vier Jahren verließ er das Polytechnikum; alles, was das damalige technische Wissen vermitteln konnte, hatte Daimler in sich ausgenommen. Daimler hatte nicht vor, mit der Absolvierung des Studiums seine Kenntnisse zu beschließen. Er betrachtete sich als 26jähriger als„Revolutionär der Motortechnik“, es schwebte ihm etwas Besonderes vor und o war es kein Wunder, daß er sofort nach Paris reiste, als er hörte, dort habe der Mechaniker Lenoir eine Maschine gebaut, die nicht durch Dampf, sondern mittels Leuchtgas betrieben würde. Das ist doch der Motor, so sagte sich Daimler, über den ich mir seit den Vorlesungen des Hochschulprofessors Holtzmann dauernd den Kopf zerbrochen habe! Er sieht sich also die Konstruktion Lenoirs in Paris an. Aber enttäuscht stellt der junge Daimler fest, daß die Maschine technisch nichts Neues bietet. Also wendet er Paris wieder den Rücken und besucht zahlreiche englische Maschinenfabriken, wobei er sich nicht nur die nötigen Sprachkenntnisse erwirbt, um den Patentneuerungen Englands und Amerikas zu folgen, sondern auch zu dem Entschluß kommt, eine besondere Maschine zu bauen. 16. August 1883: erster Benzinmotor betriebsfertig! Daimler schwebte schon aus seiner ersten Studienzeit der Bau eines leichten, schnellaufenden Motors vor, der nicht ortsgebunden war. Mit erspartem Vermögen gründete er kurzentschlossen im Jahre 1882 in Bad Cannstadt eine eigene Versuchswerkstätte und nahm sich dabei seinen Freund Maybach— der bekanntlich auch ein berühmter Motorenbauer geworden ist— zur Hilfe. Mit ihm ging er nun daran, für den Gasmotor eine Zündungsart zu finden, die die Drehzahl steigerte, außerdem versuchte er, diesen Motor auf die Verwendung von Benzin als Treibstoff einzurichten. Ueber ein Jahr arbeitete er Tag und Nacht. Dann war er endlich am Ziel: am. 16. August 1883 stand der erste Benzinmotor der Welt betriebsfertig da. Statt 180 machte der Motor 900 Umdrehungen und hatte auch ein Verdunstungs= und Ladeverfahren fur Benzinantrieb, so daß er nicht mehr ortsgebunden war. Unentwegt arbeitete Daimler an seinen Erfindungen weiter: Bald hatte er das Schmier= und Kuhlproblem gelöst und wollte nunmehr seine neue Kraftquelle für den Betrieb von Fahrzeugen aller Art nutzbar machen. 1885 kam Daimler mit dem ersten MotorZweirad heraus, das aus Holz gefertigt war. Im november sah man den 50jährigen mit seinem Motorrad von Bad Cannstadt nach Untertürkheim fahren. Im Herbst 1886 konstruierte Daimler das erste vierrädrige Automobil, das 18 Kilometer in der Stunde fuhr. 1886 überraschte er die Oeffentlichkeit mit dem ersten Motorboot. Auf dem Neckar sollte es ausprobiert werden, aber die Polizeivorschriften waren zu strenge, denn Benzin galt als ein gefährlicher Explosivstoff. Um die neugierig Herumstehenden nicht zu beunruhigen, wurde das Motorboot auf seinen Probefahrten mit Kleinkunstbühnen im Westen Tanz, Artistik und Tierdressuren Die neue Darbietungsfolge der„Bunten Bühne“. Gelsenkirchen Die stets abwechslungsreiche Darbietungsfolge der„Bunten Bühne“ bekommt durch die Vorführung von Tony Smabas acht Sbetland=Ponys in dem neuen Märzprogramm; eine noch beschwingtere Note. Die Ansage hat diesmal Hans Schultze=Mertens, der nicht nur ein die Sitnation geschickt nutender Plauderer Ist, sondern vor allem als Bari ton mit der Wiedergabe einiger Lieder stürmischen Bei fall findet. Das Trio Heydenreich begeistert durch kunstgesangliche Vorträge und durch moderne Tanzschöpfungen. Der Humor ist durch Stone und Stone, ein komisches Akrobatenpaar, die zwei Allotrias, die mit ihrem Stetsch „Nachhilfe=Unterricht“, die Tachmuskeln in ständiger Bewegung halten, und Franz Hugo vertreten, der sich in den beitelsten Sitnationen zurechtfinvet. Jossel. Srgt ist als Kunstpseiser ebenso talentiert wie als Avlopponist.„Ferner sieht man noch die Drei Vorlavs mit einer ausgezeichneten equilibristischen Nummer. Donna Estrella, die eine hübsche Stierkampsparodie zum besten gibt, und das MarellBallett gefallen nicht besser. Die große 100 000=Dollar=Sensation im Dortmunder Olympia=Theater Selbst die Steptiker müssen vor der graziösen Zauberkunst von Cortini die Wassen strecken. Mit einer Eleganz greift er in die Luft und fängt fast unaufhörlich die klingenden Dollar=Münzen auf, oder er gießt Wasser in eine Tüte und öffnet sie kurz darauf in völlig trockenem Zustand. Cortini führt seine Experimente den Zuschauern in verblüssender Form vor. Bewundernswerte Gelenkigkeit verrät Kremo in ihrer getanzten Tempoakrobatik. Der witzige Bastettbal=Kampf, vu, Bo teine, Vegggstgtete diceesiag au Balnobas, steigert boe 9/,2tzzüiter steten in dem gleschen die Zuschauer überzrägt. Lie Aummer Btinache; auf und Programm unter dem Namen„Rünf Stamatgamie auf den seigen mit Schwung und Schmiß Kunst un hoirg wiel gesacht. Radern. Elsys bunioristische Jongtgung#gerp## vervorragende Turner Uind Bu.7g, Phweisen. Ausgezeichnet tungen in einem komischen Reckart Verort grzzuig der Rasah ist die alle Schwierigkeiten überwindende Arnnit würdigkeit sagt die gutgelaunte Hanna Reichard und wirbelnde Programm an. Georg Schemmerling Varieté Groß=Essen Das lausende Programm wird zur Abwechslung von zweien angesagt, von Hans Kandler Hzingg Stign. berg, die in bewährter Art mit Witz und Burgz,ngtng dern und dazu noch zu musizieren Jgesen“zum Schluß mit seigen schwierige Balancen und erd.“, wirisamen Abgang. iprem lebenden Karussell einen sebr zuchtige musialische iu Franto und Card), Epepester zu ein ausgezeichneter nen: Varmning Albst Vroben altrusiteginare Leilel Veitreiset Die gewohnte Burleske trägt den beziehungsre Se chnli, „Hurra, ein Junge!“ Eko van Mark Ultcaué in die freimat Von Jokannes#talbek bie Gustav Daimler, geb. 17. März 1834 in Schorndorf(Württemberg), gest. 6. März 1900. elektrischen Lichtkörpern„getarnt". Die Daimler= Motoren wurden inzwischen bekannt, es gab die ersten Straßenbahn=Draisinen, die ersten Feuerspritzen mit Motorantrieb, und es wurde sogar der Versuch, gemacht, ein Luftschiff damit anzutreiben, das damals der Leipziger Buchhändler Wölfert konstruiert hatte. Trotzdem die Erfindungen Daimlers und namentlich seine„Wagen ohne Pferde" in Deutschland einen guten Namen besaßen, kamen Käufer und Interessenten nur spärlich. So geschah es, daß französische Firmen Daimlers Patente aufkauften und in Frankreich die ersten Wettbewerbe mit„Wagen ohne Pferde“ gestartet wurden. Bei diesen Automobilrennen— wenn man die erreichten Geschwindigkeiten so bezeichnen will—, gingen Daimlers Wagen ständig als Sieger hervor und nach jedem Wettbewerb wurde„Papa Daimler“ von der Pariser Bevölkerung mit großem Jubel gefeiert Nach diesen Siegen entwickelte sich bald Daimlers Werk zu großer Blüte, die weiteren Erfindungen Daimlers waren erfolgreich und unter Zuhilfenahme fremden Kapitals wurde aus der kleinen Versuchswerkstätte von Cannstatt eine führende Fabrikationsstätte des Automobilbaues. Im Jahre 1900 starb Daimler. Im Jahre 1926 wurde sein Werk mit der Rheinischen Motorenfabrik Bens& Co, ve heruhrten, Baimler=Benz=Werte standen die heutigen berühmten Dalmier=Benz=Werke mit ihren Mercedes=Motoren. Weltbild Daimler=Vierrad von 1885, das erste Motorrad der Welt. Eisenbahnzug in einen Fluß gestürzt 130 Tote in Japan? Tokio, 5. März. In der nordjapanischen Provinz Yamagata ereignete sich am Dienstag morgen ein schweres Eisenbahnunglück. Ein vollbesetzter Personenzug stürzte von einer durch Schneelawinen beschädigten Eisenbahnbrücke in einen 25 Meter tiefer gelegenen Fluß. Den vorliegenden Berichten zufolge hat der Zug bei dem Aufprall auf den zugefrorenen Fluß Feuer gefangen und ist vollständig verbrannt. Man befürchtet, daß sämtliche 130 Passagiere getötet oder schwer verletzt wurden. Während Kanonier Paul Köhler noch darüber nachsann, wie es gekommen war, daß er bei der Entgegennahme des Urlaubsscheines plötzlich, ohne es eigentlich selbst zu wollen, als Aufenthaltsort den Namen jenes kleinen Dörfchens angegeben hatte, das seine Heimat war und das er vor nun schon mehr als fünf Jahren so überstürzt verlassen hatte, trug ihn der Urlauberzug schon diesem Dörfchen entgegen; und all die Bilder, die er in den fünf Jahren immer wieder verschlossenen Herzens zurückgewiesen hatte, standen jetzt lebhaft vor seiner Seele, als seien die Jahre nur Tage gewesen: die holzgetäfelte Stube mit dem großen Eichentisch, an dem er abends mit der Mutter und Konrad, dem älteren Bruder, zu sitzen pflegte.... An einem solchen Abend— Paul Köhler erinnerte sich noch sehr genau— hatte die Mutter einmal gemeint, es sei nun allmählich an der Zeit, daß eine junge Bäuerin auf den Hof komme. Lachend hatten die Brüder abgewehrt: die Mutter sei ihnen gerade noch recht, hatten sie gesagt. Aber im Grunde hatten sie der Mutter doch recht gegeben; es war wirklich bald an der Zeit, ans Heiraten zu denken, und vor allem war es an der Zeit, daß die Gertrud vom Buchenhof sich nun endlich für einen von ihnen entschied. Ja, das mußte sich nun bald entscheiden, und schon am folgenden Tag hatte Paul mit Gertrud gesprochen: sie möge sich das nun einmal ernsthaft durch den Kopf gehen lassen, hatte er ihr ans Herz gelegt, und vielleicht habe sie heute abend eine Stunde Zeit für ihn? Heute Abend? hatte Gertrud ausweichend geantwortet; nein, heute abend habe sie wegen einer wichtigen Besorgung beim besten Willen keine Zeit. Aber Paul hatte Gertrud an diesem Abend doch getroffen, als sie mit Konrad zusammen den Waldweg herabkam. Sie war so überrascht gewesen, daß es ihr die Sprache verschlagen hatte. Auch Paul hatte kein Wort gesprochen. Was hätte er auch sagen sollen, da er mit eigenen Augen sah, welcher Art ihre„wichtigen Besorgungen" waren und für wen sie sich schon entDiesem Abend war dann der nebelgraue Morgen gefolgt, an dem Paul in bitterem Groll die alte Heimat verließ. Und jetzt fuhr er dieser Heimat wieder Die Dämmerung war schon ins Tal herabgesunken, als Paul Köhler in der Heimat ankam, so daß ihn kaum jemand von den wenigen Menschen erkannte, die ihm auf dem Weg vom Bahnhof begegneten. Nur der alte Bahnschaffner Petersen hatte ihn sogleich erkannt und begrüßt. Ja, Konrad sei auch eingezogen, so erzählte Petersen; und Hektor, der Apfelschimmel, zöge nun wohl ein Geschütz an Stelle des Pfluges, aber die Ella stehe noch daheim im Stall. Paul hatte ein wenig gelächelt ob der übereifrigen Art des alten Petersen, aber das Lächeln auf seinen Lippen war längst erstorben, als er nun an der Schwelle des Vaterhauses stand. Klopfenden Herzens drückte er die schwere Eichentür auf und hörte, wie drüben auf der Tenne der Hund anschlug. Sonst aber herrschte Stille in dem dunklen Hausflur. Wie im Traum mgchte Paul Köhler die gewohnten vier Schritte zur Etnentür hin, unter der ein matter Lichtschein hervorleuchtete. Einen Augenblick lang war seine Augen von der ungewohnten Lichtfülle geblendet, als er die Tür ein hmn, so wie er ihr Bid de ganzg, Jahrg, itzurch in Herzen getragen hatte. Ihre Hande,„en, eben ein Tuch über den Tisch breiten wollten, santen traftlos auf die Tischplatte herab, als sie ihn erblickte. „Pauil... du...“, das war alles, war sie hervorbrachte, während sie wie gebannt hinter dem Tisch sben sich bin's“ entgegnete er und fühlte plöszlich den allten Groll wieder in sich aufsteigen;„mich hattel ihr wohl nicht mehr erwartet seit jenem Abend, da du eine wichtige Besorgung zu machen hattest?!" I ner Stimme klang eine höhnische Bitterkeit mit, wolle er sich an ihrer Ratlosigkeit weiden.„„ Aber Gertrud richtete ihre Augen jetzt voll auf ihn und fast schien ihr Mund zu lächeln. irrst, wenn du das angenommen hast, Du irrst so, wie du damals im Irrtum warst, als du wie ein kleiner Junge davonliefst; denn an jenem Abend war ich mit deinem Bruder zusammen, um ihm zu sagen, daß ich ihm nicht gehören wollte, sondern daß sich mein Herz für dich entschieden habe.“ Sie senkte ihren Blick, um ihm nach ein pagt Sekunden wieder offen in die Augen zu sehen.„Aber di fuhrst ja bei Nacht und Nebel davon, und an jenem Morgen wußte ich, daß sich mein Herz geirrt hatte, daß es unmöglich einem gehören konnte, der di mat so schnell und leicht vergessen wollte. Ein halbes Jahr später habe ich dann Konrad geheiratet, und wir Paul stand immgr murmestebewegizie, Heimat läßt „Ja, die Heimat.... Rarmelte er,„Die Heimat läßt Nein, die läßt uns nicht los“, entgegenete Gertrud. Mit unsicheren Schritten gina Kanonier Paul Köhler, von dem in diesem Augenblick alle Bitterkeit und aller Groll abgefallen war, auf die junge Frau zu und streckte ihr die Hand entgegen. Wortlos erwiderte Gertrud seinen festen Händedruck. Eine Stunde später, saßen sie zusammen an dem weißgescheuerten Eichentisch und schrieben einen Feldpostbrief an Konrad.2 Die Impfung Ein belgischer Kaufmann kam im Kaffeehaus mit seinen Bekannten ins Gespräch wegen der Impfungen: — ich, ich halte gar nichts von den Impfungen. Ich hatte einen Neffen, der ist zwei Tage nach der Impfung gestorben!.###.— Lume. „Wirklich— an was starv er denn:. „Er wurde von einem Zug überfahren Sachverständig In einer bekannten Düsseldorfer Kunsthandlung erschien eine Dame, um sich die Bilder und Skulpturen anzusehen. Nach einer Weile wies sie auf den ausgestellten jungen Löwen von August Gaul und fragte: „Und was ist das?"— Das ist ein besonders schöner Gaul", antwortete der Verkäufer.—„Merkwurdig", entgegnete die Dame verwundert,„ich hab' es bestimmt für en Löwe jehalte!" Alles für Schule, Haushalf und Büro in der Schreibwarenhandlung BOCHUM DORTMUND Korturnstraße 30#0 Ostenhellue#7 Sammel-Nr. 63446 Sammel-Nr. 24945 Hausfrauen! Noch einige Staubsauger Für die Landesfrauenklinik sollen die Brot= und Backwaren für die Zeit vom 1. 4. 40 bis 30. 9. 40 vergeben werden. Bedarf für den genannten Zeitraum etwa: 2100 1608 Graubrot(Caßler u. enig) 4000 kg Weißbrot...... 1500 ks Schwarzbrot 600 kg Brötchen 21600 Sick. Zwieback 100 kg Die Preise sind je 1 kg anzugeben.„ 6 Angebote sinv an den Herrn Ober= präsidenten(Verw. d. Prov.=Verb.), Münster(Westf.), Landeshaus, bis zum 15. 3. einzureichen, und müssen äußerlich den Vermerk„Angebot auf Lieferung von Brot—Backwaren“ ogen.„Rchinsungen und Lieferungsvevingungen sind zum Preise von 50 Pf. bei der Landesfrauenklinik zu haben. Der Direktot. S Zwangsversteigerung 14 K. 37/32. Gemarkung Wiemelhausen. Grundbuch von Wiemelhausen, Band 32, Blatt Nr. 1746. Flur 3, Parz. Nr. 2191/13 usw., Wohn= und Geschäftshaus mit Hofraum, Yorkstraße 2, groß 2 Ar. Grundsteuermutterrolle Nr. 887. Gebäudesteuerrolle Nr. 911. Einheitswert vom 1. 1. 1935: 30 500.— RM. Der Versteigerungsvermerk ist am 30. Juni 1932 in das Grundbuch eingetragen. Als Eigentümer war damals der Schmied Bernhard Lauhoff in Bochum eingetragen. Zwangsversteigerungstermin am 20. März 1940, vormittags 10 Uhr, an der Gerichtsstelle, Viktoriastraße 14, Zimmer 52. Das Amtsgericht in Bochum. W etich Reichssteuer mahnung vom 5. März 1940. An die Zahlung folgender, im Laufe dieses Monats fällig ner oder noch fällig werdender Abgaben wird erinnert: 1. Lohnsteuer, Wehrsteuer, Kriegszuschlag zur Lohnsteuer Hund ersparte Lohnteile zum 5. und 20. 2. Umsatzsteuervorauszahlungen zum 11. V..,„uer. und Bärher3. Einkommensgenr., und Kotpe; schaftssteuer=Vorauszahlungen, Rate der Mebreinkommenneuer und Kriegszuschlag zur Einkom4. Tilgungsraten auf Ebestandsdar5. alle sonstigen. Fälig gewesenen oder in diesem Monat fällig werdenden Abschluß= und Teilzahlungen bei den genannten und ren Steuern sowie alle fällig gewesenen und in diesem Monat fällig werdenden Steuerzablungen, deren Fälligkeit von einzelnen Rechtsvorgängen oder Geschäftsvorfällen oder von sonstigen Merkmalen abhängt(z. Beförderungs serter.„luxkundensteuer, Kapitalertragsteuer). Für die vor dem 5. d. M. f411g gewesenen Reichssteuern, ist mit vem 7. d.., für die nach dem 5. d. M. fällig werdenden Reichssteuern mit 2 Werktage, der auf den Fälliakeitstag folgt. ger mseum schlag von 2 v. H. verwinnl. Gegen Schuldner, die binnen einer Woche nach Fälligkeit oder nach Erscheinen dieser Bekanntmachung nicht gezahlt haben, wird die Zwangsvollstreckung eingeleitet. Wer glaubt. wegen Einberufung sen zu können, muß rechtzeitig entsprechende Anträge stellen und sie wahrheiesgemäß begründen. Einanzamt Hattingen. auch auf Teilzahlung, sofort lieferbar. Zuschriften an Otto Mohrhoff, Bochum, Zillertalstraße 111 Annahmestellen tür llein-Anzeigen Bochum Rathausplatz 8 Hauptgeschäftsstelle Hattinder Strabe 20 G. Langenstüch Schrelbwarenhandig. Hattinger Strabe 14 Karl Regelmann Buchhandlung .-Altenbochum Wittener Strabe 170 Druck Menne Wittener Strabe 241 Geors Lillpopp: Wittener-Strabe 226 Bernhard Sure Wittener Strabe 253 H Stüchemann .-Dahlhausen Elberger Strabe 4 Kipper Dr..-Otto-Str. 117 E. Binge .-Gickel Hindenburgstrabe 7 I. Arnts. 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Der Finder kann den Betrag von 6 Mk. behalten. Abzugeben Verbindungsweg 2 Am 2. März 1940 verschied nach kurzer Krankheit unser Gefolgschaftsmitglied Colnda-Luderan! Im Alter von 54 Jahren. Der Verstorbene hat mehr als 20 jahre als Dreher unserem Werk angehört. Wir werden sein Andenken in Ehren halten. Betriebsführer und Gefolgschaft der Maschinenbau u. Bahnbedarf A. G. vormals Orenstein& Koppel Bochum Nach Gottes unerforschlichem Ratschluß entschlief Montag nachmittag plötzlich und unerwartet meine inniggeliebte Tochter, unsere herzensgute Schwester, Schwägerin, Nichte und Tante, die Jungfrau Kenne Keiler Im Alter von 34 Jahren. Sie starb wohlvorbereitet durch einen gottgefälligen Lebenswandel, versehen mit den Tröstungen unserer hl. katholischen Kirche. Ihr Leben war Liebe und Sorge für die Ihren. In tiefer Trauer: Familie Keßler Bochum(Roonstr. 12), den 5. März 1940 Die Beerdigung findet am Freitag, dem 8. März 1940. vormittags 10 Uhr. von der kleinen Trauerhalle des Friedhofes am Freigrafendamm aus statt. Das Seelenhochamt ist am Freitag vormittag .30 Uhr in der Marienkirche Am Montag nachmittag verschied ganz plötzlich und unerwartet nach schwerer Krankheit die Sekretärin unseres Verlages Fräulein Aenne Keßler Im Alter von 34 Jahren. Ueber 10 Jahre hat sie in vorbildlicher Treue und mit nie ermüdendem Fleiß für den„Bochumer Anzeiger“ gewirkt. Die Arbeitskameradschaft des „Bochumer Anzeiger“ wird ihr Gedächtnis als das einer aufrichtigen und hilfsbereiten Arbeitskameradin, die stets an sich selbst zuletzt dachte, in Ehren halten. Bochum, den 5. März 1940 Führung und Gefolgschaft des Verlages „Bochumer Anzeiger“ Laupenmühlen& Dierichs Heute morgen.45 Uhr verschied nach langem. schwerem Leiden unsere liebe. gute Mutter. Schwiegermutter. Groß mutter. Urgrobmutter und Tante Wye. Kenrad Sendiel Maria geb. Schmidt im Alter von 77 Jahren. In tiefer Trauer: Kinder und Anverwandte Bochum-Laer. Langendreer, Altenbochum, Soest. Buer-Erle. Gerstungen und Wölfterode, den 5. März 1940 Die Beerdigung findet statt am Sonnabend, dem 9. März, nechmittags 4 Uhr, ab Hötestrabe zum Friedhof Bochum-Laer— Querenburg Heiraten Kath. Fräul., 29 ., berufl. geb., möchte auf diesem Wege gut., kathol. Herrn kennenlern. zwecks spät. Heirat Aufr. Zuschr. unt. O N 79788 Anz. Da es an pass. Geleg. fehlt, wünsche ich auf dies. Wege einen edl. katb. Lebenskameraden kennenzulern. Bin 30., kath., mit gut. AllgemeinbilJung. Nur ernste Zuschr. unt. O T 79789 Anzeig. Zwei Herzen finden sich, zwei Menschen werden glücklich, wenn sie überaltete Vorurteile fallen lassen und als diskrete Mittlerin die tausendfach bewährte Klein=Anzeige im BA“ wählen! KI Peivatdetektiv Galttlg Gras=Eugelbert=Str. 37— Ruf 66224 Ermittlungen und Beobachtungen Haus= und Grundstücksverwaltungen KinderZahnpflege sehr wichtig! ZahnbürstenreinBorsten 10 15 20 23.3 und höher Zahnpasta alle Marken 10 20 25 und höher Brückstr.51. 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