G* im Anzeigenteil und in 78 mm„Vagt,„ereisizanzeigen ddie nicht der — ge mionallo ober 198 um. bal. 4 51*T im Anzeigenzest und,In 79 gerg Pposte. 55 izanzeigen(die Higl. der und sonnabends, von 16 bis 17 Uhr.— Vostscheakonio Dorimund 1760. Verlaa und Druck: Laupenmühlen≈ Dierichs in Bochum Montag 4. März 1940 47. Jahrgang Nummer 54 Einzelpreis 10 Pf. eusdernaste Srubgete dr Lust. We bt ir Beksel. Goklöche. im Anzeigenzeil und in 78 mm, Peste, 55 Bl.—.—— ie nicht der anzeigen 7 Vl., Stelenseluch=,Z,. Vleine Anzeigen(nicht geschäftlicher Virtschaspzverpung. etenin Hereins= und Sportkalender Im. Terttel Ard 8 Vi., Anzelgen Zusergepühren P5 of“ Zur Zeik itl wireisiste 29 vizg upetust, und Zäsero=hübter Schlutz der Anzeigenagnahme Nr. 10 Sutug, Pacwschentlich“ frübmorgens erscheinende Zeitung . die beo hegg. Bortages. Für den richtigen Abdruck fernmündlich aufgegebener Anzeigen kann keine Gewähr Hauptgeschäftsstelle: Rathausplatz 8. Anruf 62551—34 GTIyse AvaenIVVO.• eben aschen un ennnee gessen ar De oshiche Aisten Fiehihen Tee i: 8 Wöra sandgehant der Flugmelbedienst eingespielt. dnd ztungen Schlag, geseserfe ige. Die achterschiedensten Kriegsschon dnb Berlin, 2. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Nach einer Kriegführung von sechs Monaten zu Lande, zur See und in der Lust ist als militärisches Ergebnis In einem Feldzug von 18 Tagen wurde die polnische grenze besetzt. Damit wurde. die Absicht der„Legner. Deutschland in einen Zweifrontenkrieg zu zwingen, in In Westen wurde der Westwal vlanmötzg, hesez: und bis zur Küste verlängert. An keiner Stelle hat wochsenden Erfolgen geführt. Be Shech bet eide. eccche e-ce Unterwasserstreitkräften. Gleichzeitig wurden auf die ausgebaut, der Flugmeldedienst, eingespielt und erpropi sowie LustschutzmapperposlkgmmnerGubeinriggr per im ganzen Reich vervollkommnet worden. Wo der Gegner versuchte, mit stärkeren Verbänden in das deutsche Gebiet einzufliegen, wurde er durch Jagd= und 9l=Zusgesamt wurden bewieizz britische und französische Flugzeuge abgeschossen. Hinzu kommen 50 Flugzeuge eines britischen Flugzeugträgers, so daß die Gesamtverluste der Westmächte seit Kriegsbeginn mindestens 335 Fluazeuge betragen. Ferner wurden neun ösische Flu jeuge eine destens 335 Flugzeuge betragen, Ferner wurden neun Demgegenüber verlor die deutsche Luftwaffe in diesen sechs Monaten an der Westfront und über dem briSches Gheie es e shih die Wehrkraft des 82=Millionen=Volkes voll entwickelt, die Wehrmacht weiter verstärkt und ausgebaut werden. Die bisherigen Kriegserfahrungen sind bei den drei Wehrmachtteilen für die weitere Führung des Krieges, für die Ausbildung und für die technische Vervollkommnung des Materials ausgewertet worden. Die, Leistuggen der deutschen Rüstungsindustrie sind durch die feindliche Blockade nicht gemindert, sondern zu einem Höchstmaß gesteigert, worden. Stärkste Reserven an ausgebildeten Kämpfern aller Art sowie an technischem Personal, an Waffen und Gerät stehen an der Front und in der Heimat zu weiterem Einsatz bereit. Die stolze Bilanz, die der zusammenfassende Bericht des OKW. über die ersten sechs Kriegsmonate aufstellt, hat in den Ländern, die es angeht, ihre Wirkung nicht verfehlt, sonderlich in England. Dort versucht man, mit kleinlicher Polemik den Eindruck der Verlautbarung abzuschwächen, verrät aber damit nur, wie schwer der 9s Oom, Friegsgebieten aufzählt, und die ungeeschersch eicehe. eschceh ice e Angriffsgeist und von der unergrenhchgze, zrggrrih er Rescheicee e--ecce die Reihen enger und blickt voll Zuversich. u. vir Ju.umrzugefügt werden. Als Ergebnis der deutschen Seekriegführung wurden vernichtet: en, Reschseice Zerstörern, Vorpostenbooten und aligsK bdie. Kehlihe and der. Kasd bisgaet neutraler Handelsschiffstonnage vernichtetz, ned Verkaste gering. Sie beireagez,F I, Hen. suchboote und elf=Boote, im Monatsdurchschnitt also Die deutsche Luftwaffe war an der siegreichen EntMesche schese sce s s ce beit Lan(Git.= h Materials trat immer wieder in Erund der Güte des Materials trat imme„itennog#er esa, Cehlelde Kecengien de Keasieie aseise inz seindlicher Gegenwehr immer wieder bis zu den Orkneyund Shetland=Inseln. Die Erfolge unserer Lustwasse Wiederholt wurden Arzchifg, un d- Gelestzuge Burch. alsche Asceheschschche Durch Vondentesser rüher 3 Sähise uit eund Gäbiat und dum Dapost 40 Pritsche Schiffe leichter nent zwei brische Schlachtschife W3gHö50., Ton ein Pritischer Flugzengträger mit 22600 Tonn Seit Kriegsbeginn sind die deutsche Luftabwehr die Bodenorganisation in dem geplanten Umfange hwächen, verrät aber damit nur, wie schwer der „Dens bersenkis kens schwer Herre,, Deutsche Flieger griffen zwei britische Vorpostenboote und elf Handelsschiffe an ####elin 2 März.: Es war eine schwierige und doch schöne Aufgabe, die and Beelie, 3. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: An der Westfront keine besonderen Ereignisse. Die Luftwaffe klärte in der Zeit vor Morgengrauen bis zum Spätnachmittag des 2. 3. über der gesamten Nordsee auf. Vor der britischen Ostküfte wurden zwei Vorpostenboote und elf bewaffnete oder im Geleit fah: rende Handelsschiffe angegriffen und teils versenkt, teils Taasüber wurde über Nordostfrankreich bis in Gegend Paris aufgeklärt. Bei der Grenzüberwachung fanden verschiedene Luftkämpfe an der deutsch=franzs: sischen Grenze statt. Hierbei wurden drei franzogisage Flugzeuge durch deutsche Jäger abgeschossen, zwei deutsche Aufklärer werden vermißt. Deutsche Flieger versenkten im Kanal einen fetten englischen Brocken (PK.) Die schwere Niederlage, die unsere Luftwaffe in den letzten Tagen englischen Seestreitkräften, bewaffneten Handelsdampfern und versprengten Geleitzügen, erneut, beibrachte, hat dem englischen Lügenministerium Veranlassung gegeben, füllen. Vorsichtig— noch etwas gelähmt— werden die Verluste wie üblich umschrieben: Von den Frachtern fehlt jede Nachricht. Dampfer Z. ist nach einem Zusammenstoß in der Themsemündung gesunken... Der Schrecken mag dem Tommt aber auch in die Glieder gefahren sein, als sogar Kampfflugseuge bis weit in den Kanal hinein vordrangen und schwerste Schläge gegen bewaffnete englische Handelsdampfer auz; teilten, Verge,weße Herz Hhgmwigr. von 5000 BorE, ggch heftiger Gegenwehr versenkt. Kein„Zusammenstoß", —„„ Es war eine schwierige und, doch schöne Aufgabe, die von der einen Besatzung zu lösen war:„Aufklärung in Wbönner als sie ihr Ziel anflogen. Einer schaut links, eses Secectäche e er eitestsche se ab. Da unten ist es inzwischen ebendig geworden. Also heißt es auf der Hut sein. Zunächst schwimmen da allerdings nur„billige Kähne“, wie der Flugzeugführer die kleinen Schiffe bezeichnet. Die Besatzung ist schon auf größere„Brocken“ aus. Nanu. da unten, da ist das„richtige"... Schätze bis 5000 BRT. Den nehmen wir an...“ Der dunkle Punkt wird immer größer. Unser Flugzeugführer schlägt eine leichte Kurve. Der„Kahn“ muß beschnuppert“ werden. eschnuppert“ werden. Schon ist der Deutsche gesehen worden. Gepfefferte esche bice abe Cliche lscelseclche Kurs auf beper weßrte rsich trot aufsteigender weißer Der,„ Englanger. wegPohren. Ein Qualmwolke seiner Haut, schießt aus allen! zweiter Anflugl Treffer! Noch, einmal: auch die dritte Bombe sitzt! Das ganze Schiff scheint sich unter den Explosionen aufzubäumen. Unser Sgmtzhrlugsegg gggte hochgehoben, von dem gewaltiger.„Luttorua, ein gaar Sprünge. Unten ein lodernder Trümmerhaufen!, zwei Stichflammen schießen hoch, vermischen sich mit dem weißen und schwarzen Qualm zu einer schaurig=prächrigen Farbensinfonie! Das Schiff ist verloren. Presse-Hoffmann Der Führer mit Kapitänleutnant Schultze Riterteng des Eilernen Kreuzes Unser Bild zeigt: Der Führer läßt sich von Kapitänleutnant Schultze über seine kühnen Fahrten berichten. Wieder Neutralitätsverletzung Saes enuschutsheaperte dnb Berlin, 2. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Westen keine besonderen Ereignisse. Die Luftwaffe führte Aufklärungsflüge über der gesamten Nordsee bis zu den Orkney=Inseln durch Hierbei griffen deutsche Flugzeuge an verschiedenen Stellen englische Kriegsschiffe und in englischem Geleit fahrende Handelsschiffe erfolgreich an. Ein Schiff sank sofort, bei einem anderen wurden erhebliche Brandwirkungen festgestellt. Weitere vier Schiffe sind durch Bomben so schwer getroffen worden, daß ihr Verlust wahrscheineinem Nachtflug über Nordwestdeutschland flog wegen über niederländisches Hoheitsgebiet zuruck. Sumner Welles beim Führer... dub Berlin, 2. März. Der Führer empfing Sonnabend vormittag in Gegenwart des Reichsministers des Auswärtigeg,#n Ribbentrop den amerikanischen Unterstaatssekretär Sumner Welles, der von dem amerikanischen Geschäftsträger Mr. Kirk begleitet war, zu einer längeren Unterredung. Bei der Anwies eine Formation der Leibstandarte militärische Ehrenbezeigungen. ... sowie bei Heß und Göring Der Unterstaatssekretär des Ministeriums des Auswärtigen der Vereinigten Staaten von Amerika, Sumner Welles, wurde am Sonntag, vormittag vom Stellvertreter des Führers der NOAP., Reichsminister Rudolf Heß, zu einer einstündigen Untexredung und am Sonntag mittag von Generalfeldmarschall Göring in Karinhall zu einer längeren Aussprache empfangen. Mister Sumner Welles verließ am Sonntag abend nach dreitägigem Aufenthalt die Reichshauptstadt in Richtung Basel. Weitere Einberufungen in Italien Das italienische Kriegsministerium hat die bisher zurückgestellten und noch nicht ausgebildeten börigen der Jabresklassen 1911, 1912 1913 und 1914 zusammen mit den Angehörigen der Klasse 1919 und 1920 angeordnet. hektiogx, Legenweyr versenkt. Kein„Zusammenstob, tigen Farbenfinfoniel Das Schiff ist verloren. Herr Churchill! Teipziger Frahhsahteintf,. wie nin Feitern =Loot=Kommandant Gelmang. der auf zwei Begztgttter 80000 Brutto=Register: Tonnen Schiffsraum versenkte Weltbild Leipzig, 3. März. Am Sonntag vormittag wurde die Frühjahrsmesse 1940 im festlich geschmückten„Saal des Gewandhauses feierlich durch Reichsminister Dr. Goebbels eröffnet. Einleitend spielte das Stadt= und Gewandhausorchester hnter Leitung von Professor Hermann Abendroth das festliche Präludium von Richard Strauß. Sodann sprach der Präsident des Leipziger Messeamtes, ihren Vorgängeriangn ing, Ptrosefich erm,Fertzer gueg eine Harin kinne man den Beweis seben, daß die neutralen Darin konne man den Beweis sehen, daß die neuzxalen Staaten in Deutschland nicht nur einen großeg,gieher ranten sehen, sondern daß sie sich auf der Leipziger Frühjahrsmesse außer als Nehmende auch als Gebende zu sehen wünschten. Als Stärkung und Förderung des sens aus eillsce e cheschelich e. ecen e Anschließend nahm, stürmisch begrüßt, Reichsminister Dr. Goebbeis das Wort. Er schilderte zunächst, wie die Eröffnung der Leipziger Frühjahrsmesse seit jeher ein nationalpolttisches Ereignis erster Ordnung im deutschen Wirtschaftsleben gewesen ist und gab dann eine grundsätzliche Darlegung der Einstellung, die Deutschland der Wirtschaft gegenüber eingenommen habe. Niemals habe das Reich in ihr ein politisches Kampfinstrument gesehen. Nur als Quelle der Arbeit, der Ernährung und des nationalen Wohlstandes habe sie dem deutschen Volke gedient. Der Mangel an vielen wichtigen natür: lichen Reichtümern und Rohstoffen habe Deutschland seit ieher zu besonderer solider, fleißiger und intensiver Arbeit sowie zu einer bis ins letzte durchgrganisierten Maten Gste mP eir ehntgphängiges Reich gruns= ondon niche Paris hätten ein unabhangiges Reich grundsätzlich nicht dulden wollen. Zunächst mit wirtschaftlichen Druckmitteln, dann mit einer großangelegten infamen Kriegshetze sei man deshalb gegen das Reich vorgegangen, und die Welt sei sich heute bereits durchaus im klaren über die wahren Ursachen für den brutalen und provozierten kriegerischen Ueberfall auf das Reich, Allerdings könne man jetzt schon eindeutig feststellen, daß der Plau der britischen Plutokratie vollkommen gescheitert sei. Infolge rechtzeitiger und vorsorglicher Gegenmaßnahmen sei es diesmal völlig unmöglich, Deutschland ernährungspolitisch auszuhungern. Das deutsche Volk in seiner Gesamtheit kämpfe heute ausschließlich für den Sieg, und kein Deutscher zweifle an der siegreichen Beendigung des Krieges. Die besondere Bedeutung der diesjährigen Leipziger Frühjahrsmesse sei darin zu sehen, daß das Reich mit ihr den Beweis erbringe, daß es entschlossen und fähig sei, auch mitten im Kriege weiterhin eine unverminderte Qualitätsarbeit zu leisten. Geordnet und stark erfüllten Deutschlands Handelsplätze auch jetzt ihre lebenswichtigen Funktionen. Ein beredtes Zeugnis dafür, daß stärkster englischer Druck das Ausland nicht von der Erkenntnis habe abbringen können, daß es das Reich wirtschaftlich genau so nötig habe wie Deutschland das Ausland brauche, sei die ausländische Beteiligung an dieser Messe. 6411 Ausstellern auf der Leipziger Frühjahrsmesse 1939 stünden diesmal wieder nahezu 6400 gegenüber, 271 Ausstellern ausländischer Rohstoffe und Nahrungsmittel aus dem Jahre 1939 in diesem Boßzegnassgezld. So berggg, die Jeser 1gzg stellerzahl diesma, 6600 gegenüber 6682 im Jahre 1989. Auch in diesem Jahre sei eine Ausstellungsfläche von insgesamt rund 110.000 Rechnungsmetern belegt worden. Zahlreiche Länder seien auf der Messe vertreten. 15 von ihnen auch diesmal wieder mit Kollektiv=Ausstellungen oder offiziellen Vertretungen. Diese Zahlen seien der beste Beweis dafür, daß Deutschland seine Wirtschaft auch im Kriege intakt gehalten habe, daß sie auf böchsten Touren laufe und daß Deutschland in seiner Wirtschaft ein geschätzter Handelspartner sei. Auf wirksamste Weise werde durch diese Leipziger Frühjahrsmesse der katastrophale Blockade=Irrtum der britischen Plutokratie ad absurdum geführt. Dr. Goebbels schilderte dann, wie vom Beginn des nationalsozialistischen Regimes an ein zielbewußter Ausbau der handelspolitischen Beziehungen Deutschlands mit den Ländern betrieben worden sei, bei denen sich die beiderseitigen Volkswirtschaften wechselseitig ergänzten. Dieser Weg sei gerade im Kriege weiter beschritten worden, und das deutsch=russische Wirtschaftsabkommen habe der ganzen Welt erst kürzlich einen Beweis für diese weitsichtige und konstruktive deutsche Wirtschafts= und Handelspolitik erbracht. Die Versuche der britischen Plutokratie, Deutschland von seinen natürlichen Handelspartnern zu trennen, seien aussichtslos, da diese wüßten, daß sie in Deutschland einen Dauerkunden hätten, daß aber Saison= und Gelegenheitsgeschäfte aus politischen Spekulationen und Zweckbeziehungen heraus eine keineswegs sichere wirtschaftliche Verbindung herzustellen pflegten. Dr. Goebbels schilderte weiter, wie die deutsche Werkstoff=, Zellwoll=, Buna= und TreibstoffErzeugung gerade in den Kriegsmonaten einen bisher kaum für möglich gehaltenen Umfang erreicht habe und wie damit die innerdeutsche Rohstoffbasis immer mehr verbreitert worden ist. Für einen inneren Markt sei aber auch die zielbewußte Aufrechterhaltung der Leistungsfähigkeit der deutschen Ausfuhrindustrie von ausschlaggebender Bedeutung. Die Pflege unseres Außenhandels, die vermehrte Rohstofferzeugung, die Steigerung unserer Produktion von Kriegsmaterialien und die Erweiterung unserer landwirtschaftlichen Erzeugungsschlacht werde schließlich noch durch den intensiven wirtschaftlichen Aufbau in den neuen Ostgebieten ergänzt. Des Reiches Wirtschaft sei gesund, seine Währung konsolidiert, seine Volksgemeinschaft gehegt und sein Wille unerschütterlich. Der Sieg sei ihm sicher. Der Leipziger Oberbürgermeister, Ministerpräsident a. D. Freyberg, schloß die Feierstunde mit dem Gruß an den Führer. Lebhafter Messebesuch Die erste deutsche Kriegsmesse hat einen guten Auftakt genommen. Sonnabend nacht und Sonntag früh traf eine ungeheure Zahl von Fremden ein, so daß der lebhafte Verkehr in einzelnen Messehäusern an gute Tage einer Friedensmesse erinnert. Es gab recht viele Stände, an denen die Interessenten dichtgedrängt standen. Die geschäftlichen Verhandlungen setzten gleich in der ersten Stunde ein und hielten auch im Laufe des Tages an. Unter den inländischen Messegästen waren kaum Sehleute zu bemerken. Die Besucher bestanden fast ausschließlich aus ernsthaften Reflektanten. Auch das neutrale Ausland trat in verschiedenen Branchen recht befriedigend in das Messegeschäft ein. Ehrenpavillon der Wehrmacht auf der Messe Auf der Messe ist auch die großdeutsche Wehrmacht erstmalig mit einem Ehrenpavillon auf dem AugustusPlatz vertreten. In einer eindrucksvollen Schau werden der Oeffentlichkeit historische Dokumente vom Polenfeldzug gezeigt. Die Ausstellung wird vervollständigt durch Bilder, Karten und wertvolle Beutestücke. Einen besonderen Anziehungspunkt auf dem Augustus=Platz werden u. a. erbeutete Kanonen und ein erbeuteter zweimotoriger Bomber bilden. Grußtelegramm des Führers dnb Berlin, 3. März. Der Führer hat zur Eröffnung der diesjährigen Leipziger Frühjahrsmesse dem Leipziger Meßamt nachstehendes Grußtelegramm übersandt: „Der Leipziger Frühjahrsmesse 1940 die heute als Kriegsmesse ihre Pforten öffnet, wünsche ich besten Erfolg. Sie wird Zeugnis ablegen von der ungebrochenen deutschen Wirtschaftskraft und— indem sie die Ausfuhr der deutschen Qualitätswaren ins neutrale Ausland fördert— auch während des Krieges dem friedlichen Wirtschaftsverkehr der Völker dienen. (gez.) Adolf Hitler.“ Generalfeldmarschall Göring richtete an die Leipziger Frühjahrsmesse ein Geleitwort, in dem es u. a. heißt: „Sie(die Leipziger Frühjahrsmesse) ist der lebendige Beweis, daß sich die deutsche Wirtschaft trotz aller Blockadeversuche der Feinde auch im Kriege in alter Leistungsfähigkeit zielstrebig weiterentwickelt.“ Unterdrückung der Freimaurerei in Spanien Der spanische Staatsanzeiger veröffentlichte ein Gesetz zur Unterdrückung des Freimaurertums. Die Freimaurer trügen die Schuld am Verlust des spanischen Kolonialreiches, an der Grausamkeit des Unabbängigkeitskrieges und an den Bürgerkriegen des vergangenen Jahrhunderts. 4 Ca Ihr Schlaf in dieser Nacht war unruhig. Sie wachte von dem leisesten Geräusch auf. Einmal hörte sie Schritte die Treppe heraufkommen, an ihrer Tür vorbei. Das war Rudolf. Sie schaltete die kleine Nachttischlampe ein und sah nach der Uhr. Erst eins. Rudolf hatte es heute auch nicht lange in der Stadt ausgehalten. Ob der Vater schon im Haus war? Morgen, dachte Hella, morgen sehe ich Jürgen. Morgen sieht alles schon wieder anders aus. Sie war pünktlich am Frühstückstisch und saß Vater und Bruder gegenüber. Wie auf schweigende Verabredung hatten sie sich hier getroffen. Es wurde wenig gesprochen. „Wir wollen es auf heute abend verschieben“, sagte Borchert,„ich habe Tante Gertrud telegraphiert. Ich venke, sie wird kommen.“ Er stand auf und verabschiedete sich von seinen Kindern. „Tante Gertrud? Dann sieht die Sache sehr ernst aus, Hella“, meinte Rudolf, als Borchert gegangen war. „Aber ich bin des Vaters Meinung, reden wir jetzt nicht über die Sache, warten wir bis heute abend.“ Auch das Mittagessen verlief recht schweigsam. Rudolf erwartete, daß Hella nun endlich von ihrer Verlobung sprechen würde. Aber sie sagte nichts davon. Sie machte nur ein paarmal Andeutungen, es würde alles nicht so schlimm werden, sie würde das„Taschengeld", von dem der Vater gesprochen hatte, bald nicht mehr brauchen. Das Taschengeld, das in Zukunft den Lebensunterhalt bedeuten sollte. Endlich war es vier Uhr. Hella hatte sehr sorgfältig Toilette gemacht. Das neue rehbraune Frühjahrskostüm saß ausgezeichnet, der kleine Sporthut war sehr schick. Eine Viertelstunde vor der verabredeten Zeit saß sie schon bei Kranzler. Jüngen lam immer auf die Minute. Hella hatte einen Ecktisch gewählt. Es kam ihr sonst nicht darauf an, inmitten vieler Menschen zu sitzen, aber heute mußten sie ungestört sein. Niemand durfte etwas von diesem Gespräch auffangen. Jürgen küßte ihr die Hand und sah sie bewundernd an. Eine Blumenverkäuferin trat an den Tisch.„Die ersten Frühlingsboten.“ „Soll ich dir den ganzen Korb kaufen?“ sagte Jürgen leise. Hella lachte. Heute sah sie alles schon viel leichter an. Sie ließ ihre Hand auf den Maiglöckchen liegen, während sie erzählte. Sie berichtete, erst zögernd und stockend, dann in fließender Eile. Nichts verschwieg sie. Sie konnte nicht über die geschäftlichen Einzelheiten Terms Tesichtigie die Wesistem Er sprach den Luftwaffenverbänden Dank und Anerkennung aus dnb Berlin, 2. März. Generalfeldmarschall Göring ist nach einer einwöchigen Besichtigung der Westfront mit seinem militärischen Stabe am Sonnabend wieder nach Berlin zurückgekehrt. Der Feldmarschall besichtigte zunächst die Luftwaffenverbände im Operationsgebiet der Nordseeküste und darauf die im Westen eingesetzten schweren Fliegerkorps und Jagddivisionen auf ihren Frontflugplätzen sowie eine Reihe von Flakbatterien in ihren Feuerstellungen. Er sprach Führung und Truppe für den bisher bewiesenen Schneid und den vortrefflichen Geist Dank und Anerkennung aus und verlieh einer Reihe von besonders bewährten Offizieren, Unteroffizieren und Mannschaften im Namen des Führers Eiserne Kreuze. Neben eingehenden Besprechungen mit seinen Generalen nahm der Feldmarschall auch Vorträge der örtlichen Befehlshaber des Heeres entgegen und besuchte u. a. Kampfanlagen des Westwalls. In den einzelnen durchfahrenen Bezirken ließ sich der Feldmarschall von den Präsidenten der Reichsbahndirektionen Bericht über die Verkehrs= und Transportlage erstatten. Das unerwartete Erscheinen des Generalfeldmarschalls an der Front löste bei den Truppen der Luftwaffe und des Heeres helle Begeisterung aus. Auch bei der Bevölkerung hatte sich seine Anwesenheit schnell herumgesprochen. Ueberall auf den Anfahrtswegen zu Flugplätzen und Stellungen erwartete den Feldmarschall eine dankbar freudig bewegte Menge, die bis in die späten Abendstunden geduldig auf seine Rückkehr wartete. „Heil, Sieg und fette Beute!“ Kapitänleutnant Herbert Schultze als Gast des Wunschkonzerts— 33 Konzerte brachten 4 Millionen RM. Berlin, 3. März. Es war eine stolze Bilanz, mit der das 34. Wunschkonzert des Deutschlandsenders für die Wehrmacht im großen Saal der Berliner Philharmonie eröffnet wurde. In den bisherigen 33 Sendungen sind mehr als 4 Millionen RM. in einer Unsumme von Geld= und Sachspenden eingegangen, davon allein 624000 RM. von Freunden aus dem Auslande; es sind die Wünsche von 33000 Soldaten bzw. Soldatengemeinschaften erfüllt worden, und 6657 neugeborene Soldatenkinder wurden bei diesen festlichen Sonntagsveranstaltungen gleichsam aus der Taufe gehoben. Durch den Sprung vom Sendesaal zur Philharmonie mit ihrem bedeutend größeren Raum kann nun noch vielen hundert Urlaubern mehr das Erlebnis des Wunschkonzerts an Ort und Stelle geboten werden. Inmitten der Besucher weilte an diesem Sonntag Kapitänleutnant Herbert Schultze. Als der vom Führer mit dem Ritterkreuz ausgezeichnete.Boot=Kommandant am Mikrophon erschien, umbrandete ihn stärkster Jubel. Kapitänleutnant Schultze grüßte namens seiner Besatzung die dem Wunschkonzert zu Wasser, zu Lande und in der Luft lauschenden Hörer und insonderheit seine Kameraden von der=Boot=Waffe, denen er unter donnerndem Beifall den alten Kampfruf auf den Weg gab:„Heil, Sieg und fette Beute!" In der Todeszone um England gesunken Amsterdam, 3. März. Der britische Dampfer„Albano“(1176 BRT.) ist nach einer Londoner Meldung in der Nordsee auf eine Mine gelaufen und gesunken. Die Besatzung des norwegischen Dampfers„Vestfoß“(1388 BRT.), ist in Kirkwall(England) gelandet. Das Schiff ist gesunken. Der Londoner Nachrichtendienst gibt bekannt, daß drei dänische Trawler, die in der Doggerbank fischten, nicht zurückgekehrt seien. Man nimmt an, daß sie auf Minen gelaufen sind. Der norwegische Dampfer„Silja“(1259 BRT.) wird seit dem 5. Februar vermißt. Die Besatzung des Schiffes bestand aus 16 Mann. Der italienische Dampfer„Maria Rosa“ ist in der Nordsee infolge einer Explosion gesunken. Einige Mitglieder der Besatzung konnten gerettet werden. Zwei griechische Dampfer„Panachrandos“ (466 BRT.) und„Flora Nomikon“(2012 BRT.) sind seit langem überfällig und gelten als an Englands Küste verloren gegangen. Der hinnen auf dir s. Verleleigungente Stockholm, 3. März. Nach Meldungen von der finnisch=schwedischen Grenze haben sich die finnischen Truppen aus ihrer zweiten Verteidigungslinie auf der Karelischen Landenge auf die dritte Verteidigungslinie zurückgezogen. Die Sowjettruppen haben— wie der Heeresbericht des Militärbezirks Leningrad von 1. März mitteilt— ihre Offensive auf der Karelischen Landenge erfolgreich fortgesetzt. Die Finnen hätten die Stadt Viipuri(Wiborg) in Brand gesteckt. Weiter teilt der russische Heeresbericht mit, daß die Sdwiettruppen in der Zeit vom 11. Februar bis 1. März 922 befestigte Stützpunkte der Finnen erobert hätten, unter denen sich 235 betonierte Artillerieforts befänden. Die Verluste der Finnen werden mit 506 Artilleriegeschützen, 2732 Maschinen= gewehren, 19 Tanks, 20000 Granaten, etwa 10000 Gewehren und 14 Millionen Patronen angegeben. Vom 11. Februar bis 1. März sollen insgesamt 191 finnische Maschinen abgeschossen worden sein. Der finnische Heeresbericht vom 2. März meldet von der Karelischen Landenge russische Angriffe, die von den Finnen abgewiesen worden seien. In Richtung Sainia=Perijoki zogen sich die finnischen Truppen zurück. Weiter melden die Finnen verlustreiche Kämpfe der Russen bei Taipale und nordostwärts des Ladogasees, wo die 43. Panzerbrigade aus Moskau eingekreist worden sein soll. Die finnischen Luftstreitkräfte melden die Bombardierung der Eisenbahnlinie von Leningrad zur Front. Eine Anzahl russischer Flugzeuge, soll abgeschossen worden sein. Nach dem dänischen Blatt„Politiken“ ist der Chef des schwedischen Freiwilligenkorps in Finnland, Magnus Duerssen, am 1. März gefallen. Italien protestiert bei England Rom, 3. März. Ueber einen bevorstehenden italienischen Protestschritt in London veröffentlicht die italienische Nachrichtenagentur Agenzia Stefani folgende Verlautbarung, die von der Abendpresse kommentarlos, aber in großer Aufmachung wiedergegeben wird: „Infolge der von Großbritannien gegen den italienischen Außenhandel und insbesondere die Kohlenzufuhren ergriffenen Maßnahmen wird zur Zeit eine Protestnote ausgearbeitet. Die Note wird Sonntag von der italienischen Regierung an die englische Regierung übermittelt werden. Nach einer späteren Meldung aus Rom ist die Protestnote inzwischen dem englischen Botschafter in Rom überreicht und von diesem sofort nach London weitergeleitet worden. Zur Erläuterung sei bemerkt, daß die Engländer dazu übergegangen sind, die Ausfuhr der von Italien in Deutschland gekauften und von italienischen Schiffen in Rotterdam übernommenen Kohlen zu unterbinden. Herr Simon sehr bescheiden Eine englische Bilanz des ersten Kriegshalbjahres Berlin, 3. März. Der britische Schatzkanzler Sir John Simon hielt im Rundfunk eine Rede, in der er eine Bilanz der ersten sechs Kriegsmonate zog. Dabei zeigten sich die Herren Plutokraten von der Themse, die sonst den Mund so voll zu nehmen pflegen, von einer überraschenden Bescheidenheit. Wenn Herr Simon erklärte, daß die ersten sechs Monate„von großem Vorteil für England“ seien, so sehen wir dabei die klaren Zahlen des Berichts des deutschen Oberkommandos der Wehrmacht vor uns: fast zwei Millionen Brutto=Register=Tonnen Schiffsraum versenkt, mehrere Schlachtschiffe torpediert, acht Zerstörer auf den Grund des Meeres geschickt, ein Vielfaches an Flugzeugen im Vergleich zu den deutschen Verlusten zerstört. Und da fassen wir uns an den Kopf und suchen nach dem Grunde der englischen Zufriedenheit. Sir John Simon gab als einen der Gründe für die Zufriedenheit an:„Heute haben wir eine Einheit des Kommandos, der Politik und der Finanzen.“ Wir in Deutschland hatten das schon vor dem Kriege, nicht erst sechs Monate nach Kriegsbeginn. Damals hat man uns diese „Diktatur“ vorgeworfen, heute macht man es uns hüben und drüben des Kanals viel zu spät und zu dilettantisch nach und bildet sich noch etwas darauf ein. Wenn Herr Simon fortfuhr:„Kein neutraler Staat wünsche einen deutschen Sieg, so vergißt er dabei vollkommen, daß den unterdrückten Völkern des eigenen britischen Imperiums noch viel weniger an einem britischen Siege gelegen ist, der die Herrschaft der Londoner Plutokraten fortsetzen würde. In einem hat Sir John Simon allerdings schon recht, wenn er nämlich sagt, daß zwischen dem deutschen Volk und seiner Führung keinerlei Differenzen bestehen und daß sich England in dieser Hinsicht aber auch nicht den geringsten Hoffnungen hingeben lle. Am Schluß seiner bescheidenen Ausfuhrungen rief Herr Simon dann den Engländern zu, daß der einzig mögliche Abschluß des Krieges das„Verschwinden des Hitlerismus“ sein müsse. Herr Simon kann sicher sein, daß mit dem Kriegsende manches verschwinden wird, in erster Linie verschiedene englische Lords. John Bull:„So— und dies hier teilt Euch, meine Lieben!“ Glückslos 183241 300 000 RM. fielen darauf Berlin, 3. März. In der Nachmittagsziehung am Sonnabend der fünften Klasse der 2. Deutschen Reichslotterie fielen drei Gewinne von je 800 000 RM. auf die Nummer 183 241. Die Losnummer wird in der ersten und zweiten Abteilung in Achtelteilung, in der dritten Abteilung als ganzes Los gespielt. Kurze Nächrichten Abreise Sano Machs von Berlin Am Sonntag abend verließ der Oberkommandierende der Hlinka=Garde und Propagandachef der slowakischen Regierung, Sano Mach, mit seiner Begleitung die Reichshauptstadt. Während seines Aufenthaltes in Berlin wurde Herr Mach vom Reichsminister des Auswärtigen im Auswärtigen Amt empfangen. Ferner stattete er dem Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda, Dr. Goebbels, Stabschef Lutze und=Gruppenführer Heydrich Besuche ab und hatte Gelegenheit, Einrichtungen des Winterhilfswerkes und der Hitler=Jugend kennenzulernen. Irenaufstand in einem englischen Gefängnis In dem Gefängnis in Mountjoy(Nordirland) kam es zu einem Aufstand von 28 verhafteten Angehörigen der Irischen Republikanischen Armee. Die Gefängniswärter mußten einen beinahe siebenstündigen Kampf mit den Rebellierenden führen. Die Gefangenen errichteten regelrechte Barrikaden. Das Gefängnispersonal mußte mit Tränengasbomben gegen sie vorgehen. Potemkin— Volkskommissar für den öffentlichen Unterricht Potemkin ist wegen anderweitiger Verwendung vom Rat der Volkskommissare der Sowjetunion seines Amtes als stellvertretender Volkskommissar des Aeußeren enthoben und vom Präsidium des Obersten Sowjets zum Volkskommissar für den öffentlichen Unterricht ernannt worden. Westsalen und riheinland Generalfeldmarschall Göring Ehrenpate Essen, 3. März. Der preußische Ministerpräsident Generalfeldmarschall Hermann Goring hat bei dem elften Kind Paul Hermann der Eheleute Paul Beckmann in Essen=Borbeck die Ehrenpatenschaft übernommen. Ferner hat der Generalfeldmarschall bei dem zehnten Kinde Agnes der Eheleute Paul Derendorf in Essen=Borbeck die Ehrenpatenschaft ubernommen. Zuchthaus für Volksschädlinge Düsseldorf, 3. März. Das Sondergericht in Düsseldorf verurteilte den 28jährigen Werner Max Friesen aus Wuppertal=Barmen wegen Diebstahls und Vergehens im Amt in Verbindung mit Verbrechen gegen die Verordnung gegen Volksschädlinge vom 5. September 1939 zu einem Jahr sechs Monaten Zuchthaus und zwei Jahren Ehrverlust. Er hatte im Oktober und November 1939 als Posthelfer in Wuppertal fünf Feldpostpakete gestohlen.— In der Nacht zum 17. Januar 1940 hatte der 18 Jahre alte W. Kroheck aus Essen unter Ausnutzung der Dunkelheit aus einem Zigarrenstand in der Schadow=Passage die Rolladen gewaltsam aufgebrochen und 10 RM. Bargeld und eine Anzahl Schachteln Zigaretten gestohlen. Das Sondergericht verurteilte ihn zu einem Jahr und drei Monaten Zuchthaus. sprechen, weil sie nichts davon verstand, aber sie erzählte rückhaltlos von den Besorgnissen ihres Vaters. Der Name Clemens fiel. Auch diese Seite der Angelegenheit verschwieg sie nicht. Jürgen unterbrach sie nicht, während sie sprach. Er äußerte sich auch nicht gleich, als sie mit ihrem Bericht fertig war und ihn erwartungsvoll ansah. Nachdenklich blickte er geradeaus. Also. es stimmte, was in den letzten Tagen gemunkelt wurde. Nein, es war viel schlimmer, als man geahnt hatte. Zwar waren Ausdrücke wie„Krise",„momentane Schwierigkeiten" gefallen, aber es wurde immer hinzugefügt, ein Industrieller wie Borchert würde, wie so viele andere auch darüber hinwegkommen. Aber was war mit Clemens? Jürgens Tante, Frau Professor Althoff, hatte ihn gestern abend mit Clemens zusammengebracht. Dieser Mann hatte sich mit Gedanken getragen, die Hella betrafen? „Ich mußte dir alles sagen, Jürgen.“ Hella tastete verstohlen nach seiner Hand. Er nahm ihre Hand und drückte sie.„Natürlich, Hella. Das ist eine scheußliche Sache. Dein Vater tut mir leid. Zum mindesten wird er seine Unabhängigkeit aufgeben müssen. Noch ist ja nichts entschieden. Wir können nichts tun als abwarten.“ „Ja, für Vater ist es sehr schwer, für Rudolf auch.“ „Für dich nicht?“ „Ich habe ja dich.“ „Ja, natürlich, Hella.“ „Ich möchte heute abend zu Hause bleiben. Wirst du kommen, Jürgen? Du hast dich doch für mich freigehalten.“ „Ich hatte die beste Absicht, Hella. Und in diesem Fall ist es mir noch unangenehmer, daß ich dich enttauschen muß. Eine ganz plötzliche, sehr wichtige Verabredung. Sei nicht traurig, Hella, es ist möglich... es besteht die Aussicht, daß ich in absehbarer Zeit wieder nach Berlin zurückkommen muß. Vielleicht entscheidet sich heute abend schon einiges. Falls die Sache feste Formen annimmt, werde ich meine neue Stellung in Munchen sehr bald wieder aufgeben müssen. Vielleicht trete ich sie gar nicht erst an Aber das wird noch eine Verhandlung kosten. Vorläufig ist das alles noch nicht spruchreif. Ich bitte dich auch, zu niemand davon zu sprechen. Ich mußte es dir nur sagen, nicht wahr, damit du einsiehst, daß ich heute abend unmöglich absagen kann. Du siehst es ein, nicht wahr?" „Ja, ja“, sagte sie leise,„ich sehe alles ein... Nur ich hatte gedacht... Vater wurde eine Soxge weniger haben, wenn du.. „Ich glaube, da irrst du dich, Hella. Dein Vater hat jetzt den Kopf voll. Er wird keinen Sinn für unsere Privatangelegenheiten haben. Ich bin dafür, wir verschieben das auf einen günstigeren Zeitpunkt. Ich werde ja bald wiederkommen— ich hoffe wenigstens. Da können wir schon klarer sehen. Da können wir alles besprechen.“ Hella sah nach der Uhr.„Entschuldige mich einen Augenblick, Jürgen, ich will nur schnell zu Hause anrufen. Rudolf war am Apparat und berichtete, Tante Gertrud käme mit dem Abendzug, sie hätte eben telegraphiert. Hella möchte sich doch beeilen und baldmöglichst nach Hause kommen. Vielleicht müßte der Vater noch einmal fort, dann sei er allein mit Tante Gertrud. Und das sei nun nicht gerade das Erstrebenswerteste. Hella könnte ja Schorsch mitbringen... Rudolf dachte also immer noch an Georg. Und der Vater schließlich auch? Nicht an Jürgen? Diese Ueberraschung, wenn sie die Wahrheit erfuhren! Sie hatte plötzlich Lust, mit Jürgen noch ein Stück in ihrem Wagen zu fahren. Er willigte ein. Ein Stündchen hatte er noch Zeit. Sie fuhren die Linden entlang, durch den Tiergarten, in gerader Strecke über die Charlottenburger Chaussee bis zur Heerstraße. Hella nahm immer schnelleres Tempo. Ihre Wangen röteten sich in dem frischen Luftzug, die braunen Haare drangten sich unter dem Hütchen hervor und umspielten ihr Gesicht. Sie sah sehr energisch, sehr lebensbejahend aus, wie sie so am Steuerrad saß. Sie ist reizend, dachte Jürgen. Und es ist vielleicht das letztemal, daß ich neben ihr in ihrem Wagen sitze. Wenn ich wiederkomme, besitzt sie ihn vielleicht nicht mehr. Hella ohne ihren Wagen war kaum denkbar. Als sie langsam wendete, legte er seine Hand auf die ihre. „Ja?“ fragte sie und stoppte. Er beugte sich zu ihr und küßte sie. Sie schloß einen Augenblick die Augen.„Es wird ja alles wieder gut", flüsterte sie beinahe kindlich,„alles wieder gut, Jürgen.“ In diesem Augenblick, als er sie küßte, besaß sie einen unbandigen Optimismus. Sie unterhielten sich kaum noch, bis Jürgen in der Kaiserallee ausstieg. „Wir sehen uns bestimmt noch, Hella. Falls ich morgen früh schon fahren muß, rufe ich dich vorher an.“ Sie nickte. Sie war nicht sentimental. Trotzdem wurde ihr der Abschied heute schwerer als sonst.„Alles Gute für heute abend, Jürgen.“ „Danke, Hella.“ Sie fuyr davon, ohne sich noch einmal umzusehen. mußte sie sich umstellen auf Tante Gertrud. Ob sie schon da war? Der Vaker holte sie gerade von der Bahn, als sie vorhin anrief. In der Haustür prallte sie mit Georg zusammen. Er hatte einen Besuch machen wollen, traf aber nur Rudolf und Tante Gertrud an und war im Begriff, wieder zu gehen. „Ich glaube, heute bin ich bei euch überflüssig“, sagte er, ohne eine Spur gekränkt zu sein.„Ich komme morgen wieder. Nach vorheriger Anmeldung.“ „Komm ein Weilchen mit auf mein Zimmer“, bat Hella,„ich habe ein bißchen Angst vor Tante. Gertrud. Die kannst du mir schnell noch abgewöhnen.“ „Tante Gertrud?" „Die Angst, Schorsch.“ Hella war heute anders. Georg sah es auf den ersten Blick. Er beobachtete sie schweigend, während sie ihr Haar ordnete und dann nach der Zigarette griff. die er ihr hinhielt. „Rauch nur, Hella, das beruhigt.“ „Wegen Tante Gertrud?" „Ueberhaupt...“ Ihre Blicke trafen sich. Fragend sah ihn Hella an. Er nickte langsam.„Ich bleibe noch ein paar Tage". sagte er,„eigentlich wollte ich schon morgen fort, aber..." Aber!“ „Wenn du mich brauchen solltest.. „Das ist sehr nett von dir“, Hella stand auf.„Aber warum sollte ich dich brauchen?" Sie versuchte zu lachen, doch plötzlich stiegen ihr die Tränen hoch. Ihre Lippen zitterten ein wenig, sie schob schnell die Zigarette dazwischen. Georg trat auf sie zu und faßte ihre Schultern.„Hellachen, noch ist ja nicht...“ alles aus, hatte er sagen wollen, verschluckte es aber rechtzeitig. Sie lehnte in einem kleinen Augenblick der Schwäche den Kopf an seine Schulter.„Du kennst uns so gut, Georg. Da kannst du es ruhig wissen...“ „Ich weiß, Hella. Ich bin ja deshalb in Berlin. Dein Vater hat uns schon vor einiger Zeit informiert. Mein Vater ist verzweifelt, daß er im Augenblick machtlos ist. Es kam alles so schnell. Wenn man es noch einige Monate hätte hinausschieben können.... Ich habe gestern abend deinen Vater gesprochen.“ „Rudolf und ich wissen es erst seit gestern. Und du wußtest es schon, als wir uns vorgestern abend trafen. „Jg.“ Hella hatte sich wieder in der Gewalt. Energisch wischte sie die Tränen fort. „Bist du jetzt genügend auf Tante Gertrud vorbereitet?“ fragte Georg.„Dann kann ich beruhigt gehen, nicht wahr?" V. Tante Gertrud war das absolute Gegenteil ihres Bruders Richard. Niemand würde die beiden für Geschwister gehalten haben. Tante Gertrud war eben nur mittelgroß, fraulich rund, doch durchaus nicht dick— nur faule Menschen werden dick, war einer ihrer zahlreichen Lebenssatze— sie hatte ein frisches Gesicht, lebhafte Augen und nicht ein einziges graues Haar. Aber auch innerlich war sie ihrem Bruder sehr unähnlich. Bei Tante Gertrud gab es kein Zögern und Zaudern. Da wurde zugepackt. Mit einem untrüglichen Instinkt gesegnet, traf sie stets den Nagel auf den Kopf. Mit einem einzigen Schlag. Ihren Gutshof bei Reichenhall verwaltete sie allein. Er konnte sich sehen lassen. Das Haus, die Stallun gen, die Felder, Wiesen und Weideplätze, ebenso des Vieh und Geflügel waren genau so gepflegt, wie ihre Bücher in Ordnung waren.(Fortsetzung folgt) Sete 3 Nr. 54 Bochumer Anzeiger Montag, 4. März 1940 #Se Wir opferten! Es war wie ein Märchen. Da machten sich am Sonnabend und Sonntag die Lebewesen des Dorfteiches auf, um uns mit ihrem Besuch zu beehren: die schitlernde Libelle, der fiedelnde Heuschreck, der königliche Karpfen, die fleißige Biene, die rastlose Ameise und wie sie alle heißen mögen, die in den geheimnisvollen Welten des Wassers wohnen mögen. Und wie sie begehrt waren, die vielgepriesenen Boten des Frühlings. Weil * R i n t e r h i l f s w e r k e s Kan nnl ein nedei Zährgung un Eröffnung der Woche des Deutschen Jungvolks auf dem Rathausplatz sie die sinnfälligen Opferzeichen der 5. Reichsstraßensammlung zum Besten des Kriegs=Walletung#tes waren, fanden sie alle bei uns eine herzliche Aufnahme. Wir trugen sie stolz am Mantelaufschlag, weil sie eine Botschaft unserer sudetendeutschen Brüder und Schwestern waren. Wir haben den Sammlern mit unserer Spende von Herzen gedankt, daß sie sich in den Dienst der Gemeinschaft gestellt hatten. Und ohne dem Ergebnis der Sammlung vorgreifen zu wollen, darf heute schon gesagt werden, daß die Gauhauptstadt Bochum restlos ihre Pflicht getan hat. Denn bereits am Sonntag nachmittag waren die gläsernen Abzeichen nicht mehr zu haben. Dem Luftschutz, den Kriegsopfern, den Beamten und Kinderreichen muß bezeugt werden, daß sie durch ihren unermüdlichen Einsatz der Reichsstraßensammlung einen glänzenden Abschluß gesichert haben. Die Treue dankte der Treue. Der Arlauberball ein schöner Erfolg Die DAF., RSG.„Kraft durch Freude" veranstaltete am Sonnabend im Parkhaus einen Urlauberball, dem in jeder Hinsicht ein schöner Erfolg beschieden war. Mit dieser Veranstaltung zeigte KdF., daß sie es ausgezeichnet versteht, auch die in Bochum auf Urlaub weilenden Soldaten in bester Weise zu betreuen. Man sah es den Urlaubern an, daß sie sich schon lange auf diesen Tag gefreut hatten. Leider erwies sich das Parkhaus als viel zu klein, denn viele mußten unverrichteterdinge wieder den Heimweg antreten, weil Stühle und Tische lange vor Beginn besetzt waren und es unmöglich war, noch mehr Gäste unterzubringen. Nach den ersten von der Tanzkapelle Fred Roy dargebotenen Weisen drehten sich die Paare bald zum Tanze. Kreisreferent W. Kraft entbot den vielen Gästen, darunter besonders den vielen Urlaubern einen herzlichen ed wünschte ihnen Entspannung und Ansager. ine Sache glänzend und verstand es meister## schon voryerrschenge Stimmung noch Zwischendurch erfreute Marthel Wesseli einige lustige Tanze. Als Vertreter des starken Fachs bewunderte man die Leistungen der beiden Burketts in ihrem Elastik=Plastik=Att sowie Kongo den Exzentriker. Dieser Urlauberball, der bei allen viel Freude auslöste, stand ganz im Zeichen des Tanzes und der Fröhlichkeit. Rathaus Wehen. haus wehen, Wechto; Hrgan heims Eingewettstreit der Jungmädel „Deutsches Land in Afrika“ Lehrreicher Film, der Kunde gibt von deutscher Vignigg: arbeit in den Kolonien— vilmfeierstunde zu zanzzgz, film stelle der NSDAP., Kreisleitung Bochum, im„Sapitol Der Führer hat in seinen letzten Reden immer wieder auf die Notwendigkeit hingewiesen, daß wir unsere Kolonien zurückgewinnen müssen, denn es geht nicht an, daß eine Großmacht wie Deutschland nicht an den Gütern der Erde teilhaben soll. Hinzu kommt noch, daß es sich bei den Kolonien um Gebiete handelt, Jahrzehnten von deutschen Männern bearbeitet wurden und bis heute ihren deutschen Charakter nicht verloren haben. Um nun weiteste Kreise des deutschen Volkes mit dem Kolonialgedanken vertraut zu machen, hatte Kreisfilmstelle der NSDAP., Kreisleitung Bochum, zu einer Filmfeierstunde in die Lichtburg und ins Capitol geladen, in denen der Film„Deutsches Land in Afrika“ zur Aufführung gelangte. Zu Beginn der Feierstunde wies Kreisführer im Reichskolonialbund Hüning auf die Bedeutung der Kolonien für Deutschland hin. Er sprach von der gewaltigen Arbeit deutscher Pioniere, die unter den schwierigsten Verhältnissen im heißen Afrika Unmögliches möglich machten. Sie haben im Schweiße ihres Angesichts gearbeitet und Werte geschaffen, die dem gesamten deutschen Volk zugute kommen sollen. Mit dem Wunsche, daß wir in absehbarer Zeit wieder in den Genuß der von deutschen Männern erarbeiteten Erträgnisse kommen, schloß er seine Darlegungen. Was deutsche Schaffenskraft zu leisten vermag, zeigte der anschließend aufgeführte Film„Deutsches Land in Afrika". Jeder, der sich in Afrika als Farmer niederlassen will, muß damit rechnen, daß er dort schwer um den Boden ringen muß. Aus diesem Vielerlei, an eindrucksvollen Bildern ging hervor, daß die Menschen iyr Deutschtum bis auf den heutigen Tag erhalten haben und sich danach sehnen, endlich wieder unter deutschen Schutz zu kommen. Er machte seine Sache glänzend und verstand es n haft, die an sich schon voryerrschende Stimmun zu erhöhen. Zlpische#n# ersteute MärchelW durch einige lustige Tänze. Als Vertreter des bewunderte wan die Leistungen der beiden Theater und Musik am Wochenend In einem Zeitraum von noch nicht 24 Stunden das gedrängte Wochenende drei künstlerische Veranstaltungen der städtischen Institute. Mag auch der zur Zeit sich behauptende starke Besuch aller Veranstaltungen gut besetzte oder ausverkaufte Häuser und Säle sichern, zur Gewohnheit sollte dieser Brauch schon im Interesse des Publikums nicht werden, das notgedrungen sich den einen oder anderen Genuß versagen muß. Eine zentrale Verwaltung könnte dieses Zusammentreffen vermeiden, wenn andere Organisationen sich redlich bemühen, Doppelveranstaltungen zu inhibieren. Nach der Grillparzer=Premiere im Stadttheater am Sonnabend bgann am Sonntag vormittag zu gleicher Zeit die vorletzte Kammermusik und die Matinee der Schauspielschule. In der Kammermusik war der junge Schweizer Pianist Adrian Aeschbacher als hervorragender Schubert=Spieler ungemein erfolgreich, und im Theater zeigte eine lange Reihe schauspielerischer Einzelszenen das Ergebnis der einjährigen Schulung unseres jüngsten Nachwuchses. Wir kommen auf beide Veranstaltungen morgen näher zurück. Aus Anlaß des Beginns der Woche des Deutschen Jungvolks veranstaltete die Standortspielschar GroßBochum der Hitler=Jugend am Sonnabend auf dem Rathausvorplatz in Anwesenheit des Gebietsjungvolkführers Müthing eine eindrucksvolle Feierstunde, um für die Hitler=Jugend zu werben. Viele hundert Jungen und Mädel warten schon mit Sehnsucht darauf, in die HJ. eingegliedert zu werden. Sie können die Zeit kaum erwarten, in der auch sie als junge Streiter für die Idee des Führers in die Reihen ihrer älteren Kameraden eintreten dürfen. Mit diesen jungen Menschen hatten sich auch viele ältere Volksgenossen eingefunden, um sich diese schöne Feierstunde, die besonders für die Jungen gedacht war, nicht entgehen zu lassen. In dichten Scharen umsäumten sie die vollzählig angetretene Spielschar, die wiederum mit Lust und Liebe bei der Sache war und den Umstebenden einen Einblick in das kulturelle Schaffen der HJ. gewährte. Der schon weit über Bochums Grenzen hinaus bekannte Fanfarenzug eröffnete die Programmfolge mit einem ausgezeichnet dargebotenen Marsch. Das gemeinsame Lied:„Lasset im Winde die täglich dung, reg die Blutb Fahnen wehn" leitete über zu der Ansprache des Obergefolgschaftsführers Kulturstellenleiter, Franz Heimann der mit trefflichen Worten auf die Bedeutung der Woche des Deutschen Jungvolks hinwies. Wenn in den nächsten Tagen die jüngeren Kameraden und Kameradinnen aufgenommen werden, so sollen die älteren Zu haben bei: den Jungen und Mädeln mit gutem Beispiel vorangehen##tmikus, Stadt=Oroßerie. Bongardstraße 12 und ihnen als echte Kameraden mit Rat und Tat dur Drogerie Hlucklenbroich, Brückstraße 55 chon viele Menschen hoggehmen##e Frühjahrskuur Benbeziuz gerisielechlaesenlalel cheit .=Fahne auf dem Vorbau des Rathauses die unter den Klängen des Liedes der Hitler=Jugene erfolgte. Eine Woche lang wird die HF=Fahne inmitten der Stadt wehen und Jungen und Mädel varan erinnern, sich zum Eintritt in die HJ. zu melden. Nachdem der Musikzug der HJ. und der Fanfarenzug durch einige tadellose Darbietungen erfreut hatten, traten Jungmädel zu einem Singewettstreit an. Ihre gefielen ausgezeichnet und wurden mit reichem Beifall bedacht. Starken Anklang fanden auch die in schöner bunter Reihenfolge von der Sinaschar zu Gehör gebrachten neuen Soldatenlieder. Mit einem Gruß an den Führer, dem sich ein Werbeumzug durch die Straßen anschloß, wurde die Feierstunde beendet. Drogerie Reinhardt. Moltkemarkt 39 Drog. Stelzer. Brüderstr. u. Weitmar. Hattinger Str. 373 Droserte Störing, Hiellwes!.- Kortumstr. 31 Wörishofener Kräuter-Haus. R. Marnach. Rortunise# 31 Bei Nachwache i in Wionung Ueberreichung von Landbriefen an 26 Landarbeitergehilfen der Kreisbauernschaft Mittelpunkt die Ueberreichung von 26 Landarbeiterbriefen an Landarbeitergehilfen stand. Die jungen Menschen haben zum größten Teil ihre Prüfung mit Ausseichnung bestanden. nderge apjarhenergepzggheg, den jungen Me Gesellenprüfung der Schlosserinnung In der Verwaltungsakademie des Kreises Bochum am hielt die SchlosserSonnabend die diesjungen Menschen, besonders, über dem Langvoll bevorstehen, zeigte der Vortrag des Kreisgefolgschaftswarts Pg. Schneider. Die praktische Lehrzeit, so begann er seine Ausführungen, ist die Grundlage der Erziehung zum Bauern. Diese Lehrzeit muß in Zukunft jeder landwirtschaftliche Betriebsführer oder Lehrherr Kaullodatskralte in Kökel Kalgube Zur Neuinlzenierung von Srillparzers„Des Meeres und der Liebe Wellen“ Der zeitliche Abstand zwischen den beiden Einrichtungen starken Eindruc ist groß. Es ist sehr wohl möglich, daß in einer inzwischen gewandelten Anschauung die Grunde für eine unterschiedliche Auffassung und Gestaltung zu suchen sind, vielleicht auch findet man sie in der Tatsache, daß im Gegensatz zur damaligen Auffuhrung heute fast ausnahmslos junge und jüngste Kräfte beschäftigt sind, wie man überhaupt in dieser Spielzeit einen betonten Einsatz des Nachwuchses in weitgreifende und verantworund heute ist nicht ganz aus dem Geiste ah des Nachwügler,n..e. tungsvolle Aufgaben beobachen kann. Ein Unterschied zwischen damals zu verkennen; vor Jahren die ganz aus dem Ge klassischer Tragodie und der Erhabenheit des Stoffes wie der Sprache geborene pathetische Haltung in Rede und schauspielerischer Gebärde— heute eine gesunde Ergänzung der deklamatorischen Hoheit durch eine sprachliche Nüancierung und darstellerische Natürlichkeit, die in der Aeußerung mancherlei Gemütserregung das Menschliche betont und hinter dem Adel der Dichtung den seelischen Vorgang unkompliziert erkennen läßt. So Junge Kräfte in hohen Aufgaben! Ingeborg Eg holm als jugendliche Priesterin: sehr fein und. * tiviert in der Zartheit mädchenhafter Scheu uno in der Verhaltenheit ersten weiblichen Erlebens. Gelassen und sicher in der schauspielerischen Haltung, locker und einprägsam. Trotz etwas gepreßter Tonbildung ausdrucksvoll in dezent geführter Deklamation. Indes fehlt der Steigerung zum leiderfüllten Ausbruch und zum verzweifelten Schrei die tragende Kraft der Stimme, wie die packende Größe seelischer Erschütterung— dieses Letzte schauspielerischen Vermögens, das auch einer talentierten Kraft wie dieser erst durch die vollendete künstlerische Reife geschenkt wird. Auch Günther Schoof steht erneut in einer Rolle von erheblichen Ansprüchen und in einem Fach, das an unserer Bühne hervorragend besetzt war. Ihm mangelt die physische Kraft weder zur sprachlich mitreißenden Gestaltung, noch die Leidenschaft dramatischer Gebärde. Aber Kraft und Intensität des Wollens und Könnens vermögen sich noch nicht den Gesetzen bühnentechnischer Selbstverständlichkeit einzuordnen und die Mittel so einzusetzen, daß sie absolut beherrscht und glaubhaft wirken. Es bleibt der Eindruck einer Verkrampfung, die— ohne die notwendige Lockerung und gestische Losung— die Bewegung unnatürlich und das Wort theatratisch leer erscheinen lassen. Hier ist sichtbar die Aufgabe mit der erreichten Entwicklung des Künstlers noch nicht in Einklang zu bringen. Friedrich Mahnert durfte sich einer der bce Keasce De ieie Ri de äde sich unbeschwerten Plauderns, die den Charakter des Freundes Naukleros kennzeichnen. In Mahnerts Verkörperung war diese Gestalt eine erfreuliche Erscheinung in der Reihe der jungen Kräfte, die auch von Hanna Postehers Janthe— weniger klassisch beront als darstellerisch lebensecht und gewinnend gezeichnet— löblich ergänzt wurde. lgt die technische Ausbildung sowie die char und weltanschauliche Schulung. Kaum eine andere Tätigkeit ist so stark in der Lage, die jungen Menschen so zu erziehen, zu formen und zu stählen als gerade die landwirtschaftliche Arbeit. Der Beruf ist vielseitig und erfordert Menschen, die nicht nur in fachlicher, sondern auch in weltanschaulicher Hinsicht auf der Höhe sind, denn die Landwirtschaft stellt die Grundlage allen völkischen und wirtschaftlichen Lebens dar. Nach diesen grundsätzlichen Ausführungen hob der Redner hervor, daß jeder junge Mensch, der in die Landwirtschaft will, in sich die blutsmäßige Bindung zur Scholle spüren muß; er muß also in sich die Berufung fühlen, Bauer oder Landwirt zu werden. Er sprach dann von dem Vertrauensverhältnis der Landarbeitsgehilfen zum Lehrherrn, von der unerläßlichen Ordnungsliebe auf dem Lande und schließlich von dem Verantwortungsbewußtsein gegenüber der in der Landwirtschaft für das Gesamtwohl unseres Volkes zu erfüllenden Aufgaven. Bevor Kreishauernführer Parteigenosse Hautkapp den Landarbeitergehilfen die Landarbeiterbriefe überreichte, rief er ihnen zu, die Worte seines Vorredners zu beherzigen. Gerade in dieser ernsten Zeit müßten wir beweisen, daß sich der Führer und mit ihm das ganze Volk auf das Landvolk verlassen kann. Die jungen Landarbeitergehilfen müssen noch bisher, um einst tüchtige und freie deutsche Bauern und Landwirte zu werden. Mit Freuden stellte er fest, daß die Jungen, wie die Prüfungsergebnisse zeigen, sich bemüht haben, gute Leistungen hervorzubringen. Mit herzlichen Glückwünschen für die weitere Zukunft überreichte der Kreisbauernführer den Jungen die Landarbeiterbriefe. innung per, Kreiser. Bochum um Sonnabend die## jährige Gesellenprufung av, der sich 17 werker unterzogen. Unter Vorsitz des Obermeisters Wicking wurden die Lehrlinge eingehend in praktischem und theoretischem Können geprüft. Die Prüfungskommission bestand aus dem Schlossermeister lingswart Flasche, Schlossermeister Kettge, Drehermeister Lauing und dem Altgesellen Winkler sowie dem Gewerbeoberlehrer Stork. Die Prüfung, die entsprechend den hohen Leistungsanforderungen an das Handwerk eine eingehende war, bestanden mit Erfolg 15 Prüflinge. Anschließend nahm Obermeister Wicking die Lossprechung des jungen Handwerkernachwuchses vor. Mit Rücksicht auf den Ernst der Zeit müsse auf eine besondere feierliche Lossprechung verzichtet werden. Während die praktische Prufung befriedigend in den Leistungen gewesen sei, bedauerte er im theoretischen noch gewisse Schwächen habe feststellen zu müssen. Er gemahnte die jungen Menschen sich immer dankbar daran zu erinnern, daß Eltern, Meister und Schule in gemeinsamen Anstrengungen die Grundlage fur das eigene Leben geschaffen hatten. Sie sollten sich bemühen, weiter an der Vollendung ihres handwerklichen Könnens zu arbeiten, um sich als tuchtige Handwerker zu erweisen, die dem deutschen Handwerk Ehre machten. Dann nahm er durch Handschlag die feierliche Lossprechung der Lehrlinge vor und erklärte sie zu Gesellen. Lehrlingswart Schlossermeister Flasche unterstrich die Ausführungen des Obermeisters und ermahnte die jungen Gesellen weiter an der Vollendung ihres fachlichen Konnens zu arbeiten. Erfrorene Kartosseln noch ein gutes Schweinefutter Leider hat es sich nicht überall vermeiden lassen, daß die in den Kellern eingelagerten Winterkartoffeln zu einem Teil dem Frost zum Opfer gefallen sind. Diese Kartoffeln stellen aber, auch wenn sie zur menschlichen Ernährung ungeeignet sind, immer noch ein gutes Schweinefutter dar, Erfrorene Kartoffeln gehören in den Abfalleimer. Wo es sich um größere Mengen handelt, wird gebeten, der NSV.= Ortsgruppe Nachricht zu geben, die dann veranlaßt. An alle Hausfrauen ergeht die Bitte, diesen Hinweis zu beachten und dadurch mitzuhelfen, daß wertvolle Futterstoffe nicht verlorengehen. Siegerschau dei Leisevereinngung Elds=Bochum Eine sehenswerte Ausstellung der heimischen Taubenzüchter in der„Danzergrotte“ el): 8 Ptak(B3V. Am Waldesrand“ Weitmar); 4. RaDie planmäßigen Bestrebungen der maßgebenden Stellen auch während der Kriegszeit das deutsche Sportlsleben auf allen Gebieten im vollen Umfange aufrecht zu erhalten, erstrecken sich letzten Endes auch auf den Brieftaubensport, dem gerade in der gegenwärtigen Zeit eine besondere Bedeutung zukommt. Um diesen in unserer Gegend zu einer hohen Blüte entwickelten Sportszweig auf seinem bisherigen Leistungsstand zu erhalten, sind Bestrebungen im Gange, den Wettflugbetrieb noch in diesem Frühjahr wieder aufzunehmen. Da die Verhandlungen, die nach dieser Richtung hin unternommen worden sind, bisher einen günstigen Verlauf genommen haben, darf man annehmen, daß dieser Wunsch unserer Taubenfreunde bald in Erfüllung gehen wird. Die Reisevereinigung von Groß=Bochum, die mit ihren 86 Vereinen und einem Bestand von etwa 16 500 Tauben die größte Brieftaubenzüchter=Reisevereinigung Deutschlands ist, hatte diese Tatsache zum Anlaß genommen, um den Taubenfreunden aus ihrer Vielzahl an Schlägen das beste Tiermaterial geschlossen in einer Siegerschau zu zeigen. Die Teilnahmebedingungen an der Ausstellung waren in den einzelnen Klassen so schwierig, daß selbst eine große Anzahl von bekannten Züchtern die Schau nicht beschicken konnte, da sie die Zoraussetzungen nicht zu erfülleg.vermochte. Die Ausstellung, die unter Leitung der Zuchter Germeroth und im pel):.WPigl(890.„um Walbeptags, Weitmgx beneck(B3V.„Tempo“ Linden); 5. Pelmer(B3V.„Steges palme“ Querenburg); 6. Schulz(B3V.„Fauna Dochum). Klasse 2(Tauben, die in den letzten beiden Reisejahren mindestens 10 Preise errungen haben): 1. Kaib(B3V. einte Freunde" Altenbochum); 2. Kroniger(B3V.„Siegespalme“ Stiepel); 3. Kaimann(B3V.„Unverhoffi“ Weitmar): 4. Pelmer(B3V.„Siegespalme“ Querenburg); 5. Föbus (BV.„Westfalengruß" Weitmar); 6. Kroniger(B3V.„Siegespalme“ Stiepel). Klasse 2a(wie vor, jedoch Täubinnen): 1. Horstkotte(B3V.„Ungewiß" Linden). Klasse 3 (Tauben, Jahrgang 1938, die mindestens 10 Preise errungen haben): 1. Gebruder Germeroth(B3V.„Blaue Taube“ Altenbochum). Klasse Za(wie vor, jedoch Täubinnen): 1. Rickert=Rinkowfki(B3V.„Fürs Vaterland" Bochum). Klasse 4(Tauben, die in den letzten 5 Jahren auf den Nationalflügen goldene Medaillen errangen): 1. und 2. Kottmann(B,V.„Einigkeit Altenbochum); 3. Pepmöller (B3V.„Siegespalme“ Stiepel). Klasse 5(Tauben, die sich in den letzten 5 Jahren unter den ersten zehn Siegern bei den Nationalflügen befanden): 1. Kositza(B3V.„Heimkehr Steinkuhl); 2. Pepmöller(B3V.„Siegespalme“ Stievel): 3. Becker=Jakob(B3V.„Auf zur Heimat“ Bochum). Das wahre Gesicht Englands Monatsausstellung der Stadtbücherei lich ergänzt wurde. Voraussetzungen nicht zu Spricht freilich eine seit langem gereifte Kraft wie Steinert stand und am Sonnabend und Sonntag, erhard Meinecke mit der, bewährten Kunst seines Kafal“ Zur Panzergrotte stattfand, gatte einen Vermögens die Worte des Oberpriesters, formt er in klassischer Würde mit sparsamster Geste ungemein eindrucksvoll die hoheitsvolle Figur, spürt man den unvermeidlichen Abstand von jugendlichem Wachsen und abgeschlossenem Können. Auch Wilhelm Grimms temperamentvoller Tempelhüter, Magda Reichardts und Adolf Schneiders Elternpaar gaben Kunde von den Ergebnissen klassischer Schauspielpflege unserer Bühne. Im Rahmen der von Ernst Lemperle entworfenen herrlichen und schönheitsvollen Bühnenbilder konnte Dr. Schmitts Inszenierung den Einzelszenen wie den größeren Auftritten malerischen Hintergrund und wirksames Relief geben, so daß von den einzel Bildern auch in dieser Hinsicht eine theatralisch ein: Aufnahmen: E. Söhngen (Ingeborg Egholm) und Leander(Günther Schoof) Gulbern, auch m biese, Eigchr eine theattälisg dringliche Form ausging. Lang anhaltender Beifall dankte dem Regisseur wie den jungen Darstellern für den Abend in Grillparzers sprachlich klassischer Welt. Dr. Josef Schwermann Lolt„Zür, Pungrcgrotte“ stattfand, hatte einen sehr guten Besuch zu verzeichnen. Die Eröffnung der Ausstellung erfolgte durch den Vorsitzer der Reisevereinigung, Kaprolat. Als Preisrichter waren die bekannten Züchter Reiffert(Hofstede) und Marks (Wattenscheid) gewonnen worden, die„die beiden ausgesetzten Ehrenpreise den Züchtern Hornrotte vom B8V. „Ungewiß" Linden für die schönste Taube und Kaib vom B8V.„Vereinigte Freunde" Altenbochum für den schönsten Vogel zuerkannten. Den Pokal der Reisevereinigung für die größte Zahl der ausgestellten Tauben errang der B3V.„Siegespalme“ Stiepel mit 122½ Punkten, während der nächste Neitbewerber, der B8V. „Eilbote" Bochum ein Wertungsergebnis von 119 Punkten errang. In den einzelnen Klassen wurden die besten Wertungen folgenden Züchtern zuerkannt: Klasse 1(Tauben, die sich im letzten Reisejahr unter den 15 ersten Siegern befanden): 1. Beulmann(B3V.„Ruhrsender“ Stiepel): 2. Kroniger(B3V.„Siegespalme“ StieEs ist immer nützlich, ja oft sogar sehr notwendig, seinen Feind sehr genau zu kennen, besonders dann, wenn er, wie England, mit scheinheiliger Miene sich als Biedermann und Beschützer der Schwachen und Kleinen aufspielt, in Wirklichkeit aber rein imperialistischen Machtgelüsten frönt. Das Buch der englischen Geschichte weiß auf jeder Seite davon zu erzählen, und wer darin blättert, geht einen Weg schmählicher Völkerunterdrückung und Rechtsbrüche.— Die Monatsausstellung der Stadtbücherei blättert es diesmal in dokumentarischer Schau vor uns auf— sie wendet sich an jeden und alle: nimm und lies! Zwei Einbrecher festgenommen Vor einigen Tagen sind zwei Männer aus Bochum festgenommen worden, die in Bochum=Ehrenfeld in letzter Zeit verschiedene Einbrüche ausgeführt hatten. Weitere Beteiligte an diesen Einbrüchen, die Ehefrau und ein auswärts wohnender Bruder eines der Täter wurden jetzt ebenfalls festgenommen. Die Ermittlungen gehen weiter. Suchengeiter vom 4. bis 10. Marz 1940(Berechnet für 4 Personen) Montag, 4. März: Morgens: Malz= oder Kornkaffee mit Milch, Vollkornbrot mit Marmelade: mittags: Milchkartoffelsuppe, Dampfnudeln, Apfeltunke; abends: Bratkartoffeln, Weißkrautsalat. Rezept: Dampfnudeln: 500 Gramm Mehl, 1 Teelössel Salz, 60 Gramm Zucker. 30 Gramm Fett, ein viertel Liter entrahmte Frischmilch, 1 Ei. 20 Gramm Hese. Aus den Zutaten einen Hefeteig herstellen, gehen lassen. Klöße formen, auf bemehltem Brett nochmals geben lassen. In einem geschlossenen Topf mit einem achtel Liter entrahmter Frischmilch, 1 Eßlössel Fett. 1 Teelössel Salz langsam dämpfen lassen, bis sich auf der Unterseite langsam kleine Krüsichen bilden. mit Rote Beete. Alle Zutaten in seine Streifen schneiden, einer Salattunke vermengen. Mitgeteilt durch NSG. von der Abteilung Volkswirtschaft=Hauswirtschaft im Deutschen Frauenwerk. März: Morgens: Haferflockensuppe, terkeit. Das Anzt des Ansagers hatte der rheinische t; mittags: Kohlhackbraten, Pellkar= Humorist Jupp Flohr übernommen. Er blieb im sunke; ghends: Kartoffeln vom Mittag Rahmen und alles war im Bilde. Im Nu hatte er Dienstag, 5. Marmeladenbrot; toffeln, helle Tunke: abends: Kartt mit Mehlpfannkuchen(Leineweber). Rezept: Kohlhackbraten; 1 Kilogramm Weißzkohl, 1 eingeweichtes Brötchen, 125 Gramm Hackfleisch, 1 Ei oder Milel, 2 Eßlössel Semmelbrösel, Salz, 1 Zwiebel, 1 Eßlössel Tomatenmark. Den gewaschenen Kohlkopf in —10 Teile teilen, mit einem achtel Liter Wasser weichdünsten. Sehr fest ausdrücken, ebenso das eingeweichte Brötchen und mit der Zwiebel durch den Fleischwolf geben. Die übrigen Zutaten und Gewürze dazumischen und zu einem länglichen Braten formen. Mit Semmelbrösel bestreuen, einige kleine Fettstückchen darauf geben und etwa 45 Minuten braten. Dazu reicht man Tomatentunke und Kartosseln. Triumph der Heiterkeit Meisterabend der Artistik im Tonhallen=Varieté Die NSG.„Kraft durch Freude" startete ihr Märzprogramm am Freitag mit einem Meisterabend der deutschen Artistik im Tonhallen=Varieté. Das Haus war ausverkauft. Es erlebte einen Triumph der Heides Ausagers hatte der rheinische im er Im. Nu hatte er den Kontakt mit den Zuschauern. Artisten von Rang traten auf, Künstler, die nur eine Devise hatten, den 1 Bochumern humordurchsonnte Stunden zu bereiten. Der erste Sonnenstrahl war die Tänzerin Hilde Brun. Ob sie eine Mazurka tanzte oder einen langsamen Walzer, immer hatte sie den Beifall auf ihrer Seite. Die zwei Ewellos entpuppten sich als der lebende Kreisel. Hermann Mestrun, der Altmeister des deutschen Humors, machte seine Aufwartung, ein Künstler der Wandlungen und Verwandlungen. Er war der sagenhafte Dr. Lustig, der in dem rheinischen Mädchen vom Lande, in dem Postboten und in der köstlichen Type des Siebenschläfers eine#fröhliche Auferstehung feierte. Eine Meisterin ihres Fachs, die Fangkünstlerin Marion, und dann Nina Mercadante, die italienische Mandolinenvirtuosin. Sie konnte sich nur mit Zugaben loskaufen. Rauschenden Beifall holten sich die zwei Barrows. Unerreichte Akrobaten des Humors waren die zwei Pauleys. Bei ihren Darbietungen blieb kein Auge trocken. Das Haus wälzte sich vor Lachen. Die Kapelle Rossignol gab die dezente musikalische Umrahmung. Alles in allem. es war ein repräsentativer Abend des Triumphes der Heiterkeit, der allen noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Mittwoch, 6. März: Morgens: Malz= oder Kornkaffee mit Milch, Vollkornbrot. Brötchen, Butter und MarmeAus den=Glabneien „Liederfreund“, Brenschede, die sich uneigennützig in den Dienst der guten Sache gestellt hatten, mit begeistertem Dank entgegen. Das Programm genügte den höchsten Anforderungen. Einen stimmungsvollen Einklang schuf der Marsch Stadtteil Hamme Im Dienste des Kriegs=Böw. Winterhilfskonzert des MGV. Concordia e. B. Bochum Nach dem ersten schönen Erfolg vor einigen Wochen stellte sich der Männergesangverein„Concordia“ e. V. Bochum am lade; mittags: Westfälischar Möhraneintanf R.. Sonntag nachmitzag, im Saale des Ev. Vereinshauses mit mann.. Dem ewigen Deutschland buldigte das on Westfalischer Mohreneintopf, Aepfel mit einem Kriegs=Winterhilfswerk=Konzert wiederum in den starke Hammerlied von Hans Lang. und Dahlkes Saatgebet Grießbrei überbacken; abends Restesuppe aus dem Dienst dieser guten Sache. Ortsgruppenleiter Behrend gestaltete die Chorgemeinschaft zu einem bleibenden ErMöhreneintopf, Butterbrot und Tee. begrüßte die in stattlicher Anzahl erschienenen Gäste und lebnis. Deutsche Innerlichkeit strablte die von Isenmann 7. März: Morgens: Buttermics: v. hob hervor, daß sich die Opfer in der Heimat denen der vertonte Volksweise„Heute scheid' ich“ aus. Eine Feier des Jonnerstag, 7. marz: Morgens: wuttermilchsuppe, Feldgrauen an der Front anpassen müssen. Das reichhaltige Liedes war die Holde Erinnerung“ von Kämpf, und das Personal=Nachrichten Geldene Hochzeit K 1 Vollkornbrot mit Marmelade; mittags: Sauerkraut, Kartoffelbrei, gebackene Blutwurstscheiben; abends: Süßer Graupenauflauf, Butterbrot mit Streichkäse. Freitag, 8. März: Morgens: Malz= oder Kornkaffee mit Milch, Grahambrot mit Butter und Marmelade; mittags: Zwiebelsuppe, gebackene Kartoffelbällchen mit Apfelmus; abends: Bunte Kartoffeln, Haferflockenbratlinge. und vielseitige Programm wurde mit einem Ländler, dargeboten von dem Quartett„Zitherkranz“ eröffnet. Das anschließend von der„Concordia“ gesungene„Lied der Deutschen in der Ferne“ von Bastyr unter der Stabführung des die Liederfolge beschließende Tongemälde„In den Alpen“ von Hegar wurde von Chorleiter Heinrich Clevinghaus so sein gedeutet, daß der Beifall kein Ende nehmen wollte. Die„Liederfreunde“ ersangen sich einen großen Erfolg. Die Chorleiters Lohmann zeigte, daß der Chor in allen musikalische Umrahmung durch das Trompeterkorps der SA.= Stimmlagen seinen Aufgaben durchaus gewachsen ist. Auch Reiterstandarte 67 war ahne Tadel. Sie aab der Feierstunde Eimulagen ler, aen, schön chaus gewachsen ist. Auch bei den anderen alten, schönen Volksliedern bemerkte man die große Umsicht und sichere Hand des Chorleiters. Eine besondere Bereicherung sand das Konzert durch die Mitwirtung einer Reihe von Solisten, die sich ebenfalls in den Rezept: Bunte Kartofseln: 1 Kilogramm Dienst dieser guten Sache gestellt hatten. In erster Linie Pellkartoffeln,—2 saure Gurken, 250 Gramm Rote Beete, etwas Meerrettich, Essig, Zucker, 30 Gramm Fett, 60 Gramm Mehl. 1 Liter Wasser oder Gemüsebrühe. Das Mehl wird mit dem Fett braun geröstet. Dann füllt man mit der heißen Flüssigkeit auf, läßt die sämige Tunke noch gut durchkochen und gibt die in Scheiben geschnittenen garen Rote Beete und Gurken hinzu, läßt alles gut heiß werden und schmeckt füßsauer ab. Der Meerrettich dient ebenfalls zum Abschmecken. war es der Tenor Ludwig Heppner., der durch einige ig. Heppnes, der zurch, einige Lieder von Schubert und den Arten„Wie eiskalt ist dein Sonnabend, 9. März: Morgens: Roggenmehlsuppe, Marmeladenbrote; mittags: Erbsensuppe mit rohem Sauerkraut; abends: Apfelpeter, Brote und Tee. Rezept: Apfelpeter:—5 altbackene Semmeln, gut ein halb Liter entrahmte Frischmilch, 1 Päckchen Vanillin. Zucker nach Geschmack, 500 Gramm Aepfel. Die Aepfel werden geschält, in dünne Scheiben geschnitten, mit wenig Wasser und Zucker gedünstet. Die Semmeln werden in Stückchen geschnitten, mit der heißen Wilch übergossen tagter, Urer gi, un, pieig erannte„wunschten de und mit Zucker und Banilin vermischt. Beides wird in zagteg zum Wiegenfeste Glück und Segen. Dem eine gefettete, mit Semmelbröseln ausgestreute Pudding= der Jubilar seit Jahrzehnten die Treue. form oder Auflaufform eingeschichtet und 45 Minuten im Stadtteil Wiemelhausen Wasserbad gekocht oder 30 Minuten im Ofen überbacken. tteil Wiemelhausen Händchen“ aus der Oper„Boheme“ von Puccini und„Ach so fromm“ aus der Oper„Martha“ von Flotow erfreute. In Fräulein Josephine Hehlen hatte er eine Begleiterin. die sich mit innerer Anteilnahme seiner Stimme anzupassen verstand. Gut war auch das Akkordeon=Solo des Heinz Waschkau und das Zither=Solo, das Edmund Woseieszynski zum Vortrag brachte. Reiterstandarte 67 war ohne Tadel. Sie gab der Feierstunde des deutschen Liedes eine stimmungsvolle Untermalung und Auflockerung. Stadtteil Stiepel Stadtteil Gerthe Der Reichsinvalide Karl Lasberg. Kraystraße 9a, seierte Sonnabend in bester geistiger Frische seinen 78. Geburtstag. In Wilken, Kr. Osterode, geboren, kam er 1885 nach Gerthe. Nach seinem 40jährigen Dienstsubiläum beim Bergbau Lothringen setzte er sich 1926 zur Ruhe. Von seinen sieben Kindern verlor er zwei Söhne im Weltkriege Drei hochbetagte Stiepelaner konnten in diesen Tagen ihren Geburtstag feiern. Wilhelm Becker, wohnhaft Vahrenholtstraße, und Frau Witwe Emilie Vette, geborene Wagner, Hülsbergstraße, wurden 75 Jahre alt.— Ihren 81. Geburtstag konnte Frau Mathilde Hause geb. Pracht, wohnhaft Am Gebrannten 80, im Kreise ihrer Kinder, Enkelkinder und Urenkel begehen. Stadtteil Linden=Dahlhausen Ihren konnte feiern. Frau August Bültferner war es Berga und piele Bes un wünschter deEnkel, Urenkel und viele Bekannte wunschten dem Hochbe; 78. Geburtstag mann, Winzerstraße 18, invalide August Busse, Am Röderschacht 8, der in verhältnismäßig guter Frische seinen 84. Geburtstag feiern konnte. 86 Jahre wurde Frau Witwe Maria Selles, Silberbank 3. Die Volksgenossin Frau Witwe Christine Beckereit. Hasenwinklerstraße 123a, wurde 84 Jahre und Frau Witwe Gleis konnte im Kreise ihrer Kinder. Enkel Aus der ASDAp. RS.=Frauenschaft— Deutsches Frauenwerk Montag, 4. März Ortsgruppe Erbhof(Hofstede=Riemke). 16 Uhr: Sina und einen durch Unglücksfall auf Zeche Lothringen. Kinder, und Urenkel die Feier ihres 87. Geburtstages begehen. „BA“ hielt Wasserbad gekocht oder 30 Minuten im Ofen überbacken. Der Pudding wird gestürzt und kann mit Vanilletunke gereicht werden. Sonntag, 10. März: Morgens: Kaffee, Kartoffelkuchen; mittags: Zitronensuppe mit Zwieback, Gulasch, Blumenkohl, Kartoffeln; abends: Feinschmeckersalat, belegte Brote. Rezept: Feinschmeckersalat: eine halbe Knolle Sellerte, 2 Gewürzgurken, 250 Gramm Aepfel, 250 Gramm Ein großer Erfolg Kriegs=WHW.=Konzert in Wiemelhausen „zweiten Male veranstaltete die RSDAP., Orts„Zum zweiten Male veranstaltete die„NSDAP., Ortsgruppe Wiemelhausen, am Sonntag nachmittag ein Konzert zum Besten des Kriegs=Winterhilfswerks im Paul=GerhardtHaus. Der Erfolg übertraf alle Erwartungen. Ein vollbesetztes Haus nahm die Darbietungen des Trompeterkorps der SA.=Reiterstandarte 67 und des Männergesangvereins vem Nachbargeviel schar. 20 Uhr: Jugendgruppe im Heim. Herner Straße 83. — Hrtsgruppe Weitmar=Mitte. 15.30 Uhr: Heimnachmittag im Ev. Gemeindesaal. 10—12 Uhr: Spielkreis für Knaben und Mädchen.— Ortsgruppe Ehrenseld. 20 Uhr: Probe der Singegruppe im Heim.— Ortsgruppe Marmelshagen: 9 und 14 Uhr:„Zeitgemäßes Kochen“ in der Lehrküche, Wittener Straße 21. Stadt Wanne=Eickel Die Eheleute Heinrich Romeike seiern heute das Fest der Silberbochzeit.— Den 70. Geburtstag feierte gestern Invalide Max Müller, Moltkestraße 19.— Unter dem Vorsitz von Oberstudiendirektor Pottboff fanden am Sonnabend die Abschlußprüfungen der Klasse 8a der Oberschule für Jungen statt. Die Prüfungen bestanden: Budde (gut). Eickmann, Gerke(befriedigend), Grönegraes, Hirt, Sportamt„Kraft durch Freude“. Montag, 4. März Fröhliche Gymnastik und Spiele von 19.30 bis 20.30 Uhr, Rottstraße 29. Kindergymnastik für 10—15jährige, von 15 bis 16 Uhr, Rottstraße, 29. Fröhliche Gymnastik und Spiele von 19.30 bis 21.30 Uhr, Keienburg, Kothe, Loges, Peters.„Riepe und Weyerstraß. Turnhalle an der Bleichstraße. Turnen und Sport ... und sooalt!“ Seigze von Hans Gutesck Zum vierten Male:„Rund um den Stadtpark“ Im ganzen Büro munkeln sie schon davon. Der Herr Oberbuchhalter macht der Neuen schöne Augen. „Der hat es notwendig!", sticheln die Kollegen und„die bat es notwendig!“, tuscheln die Kolleginnen. Und der Stift zieht mit verschmitztem Lächeln die Schulter hoch: „Man wird ja sehen!" Aber dann sahen sie doch nichts. Und das kam so: Kommt die Neue, die Resi. an einem Montag mit einer roten Rose ins Büro. Mit einer wirklichen roten Rose, die sie herausfordernd an ihrer Bluse stecken hat. Genau über ihrem Herzen. Diese rote Rose kann nichts bedeuten. Oder auch alles. Den Oberbuchhalter versetzt ihr Anblick in gelinde Raserei. Wer wagt, es, seiner Resi eine Rose zu geben. Eine rote Rose! Fi lich, die Resi weiß es ja noch gar nicht, däß er sie seiner Resi machen will. Das weiß vorläufig nur er und... die anderen im Büro! Ja, natürlich die anderen auch! Weiß der Kuckuck, woher sie das wissen. Er hat es ihnen jedenfalls nicht gesagt! Und jetzt kommt ,die Resi ,und„hat, eine rote Rose über ihrem Herzen!„Fräu halter zu ihr diese schöne Rose?".(Er Herz und sagt: schöne Rose!) Und die Resi, die ihrem Leberzuind Harum lacht sie filberhell auf:„Haha mt die Resi und hat eine rote Rose über ihrem zen!„Fräulein Resi!". sagt der Herr Oberbucher zu ihr,„Fräulein Resi, von wem haben Sie denn schäne Rose?“(Er bringt es wirklich über sein Schlange, lächelt ihn lieblich an:„Gefällt sie Ihnen? Kräften Fassung zu bewahren:„So... so... vom Franzl... und... und darf man wissen, wer dieser Franzl ist?“ Und wieder lächelt die Resi ihr kindliches, unbefangenes Lächeln:„Der Franzl, das ist der Sohn von unserer Nachbarin!“ Das auch noch! Nun geht der Herr Oberbuchhalter entschlossen auf's Ganze. „Hm... das ist wohl der glückliche Bräutigam, der Franzl?“ Er ahnt es gar nicht, daß er im Tonfall bereits der Stimme des Großinquisito bereits der Stimme des Großinquisitors nahekommt. Auch die Resi ahnt es nicht. Woher auch. Sie hat in inquisitor. Und darum lacht sie sitverhell auf:„Haha.; der Franzl... kommt gar nicht in Frage... was glauben Sie denn... der ist ja sooo alt!" Nun lächelt auch der Herr Oberbuchhalter und seine Stimme schwingt um in weichestes Moll, als er nun befreit weiterfragt:„Na und wie alt ist er denn, dieser Franzl?" Ja, also diese Frage hätte er besser unterlassen, den die Resi sagt darauf, ohne mit der Wimper zu zucken:„Der Franzl, na, ich denk.., er wird in Ihrem Alter sein. Herr Oberbuchhalter!" Der Oberbuchhalter macht sich selbst den Vers darauf. Da hat er sich wieder einmal eine Blamage erspart. Weh tut's ja. Aber es geht vorüber. Und es ist noch immer besser so, als wie umgekehrt. Der Franzl aber kann es sich bis heute nicht erklären, wieso der Herr Oberbuchhalter, den er nicht kennt und der ihn nicht kennt, also wieso der Herr Oberbuchhalter dazu kommt, ihm durch die Resi eine ganze Schachtel Zigaretten zu schicken. Und noch dazu mit„kollegialen“ Grüßen.„Ja!“, sagt die Resi, wie sie der Franzl darüber befragt,„ich weiß auch nicht warum... mein Gott... bei so alten Herren...“ Und der Franzl schnappt darauf ein und fragt gleich: Wie alt ist er denn, der Herr Oberbuchhalter?" Die Resi aber lacht ihn an und sagt:„Genau weiß ich es nicht, er dürft so in„Ihrem Alter sein, Herr Franz!“ Jetzt, da sieht man aber den Unterschied! Denn der Franzl hat es ihr bewiesen, daß er noch lange nicht soo alt ist. Und sechs Wochen später haben sie geheiratet. Die Resi und der Franzl! Und der Herr Oberbuchhalter hätte können als Trauzeuge gehen, wenn er gewollt hätte. Er hat aber nicht gewollt. Er hat auch gar keine Zeit gehabt, denn er hat darüber nachdenken müssen, wieso es kommt, daß zwei soo alt sein können und der eine doch nicht soo alt ist und der andere noch älter. Und wieso gerade er, der andere hat sein müssen.... Gelnsener-Roschfan der Walslauische Favoritenliege in lämtlichen Klalfen Geographisches Jllbenrättel a— at— bau— bi— da— de— de— de— del— der— der— di— e— ei— en— en— en— fest— ge— ham— he— in— 1s— jum lan— lan— lan— land— lend— 11— mer mün— na— nach— ne— ne— nie— ost phi— ra— 9e—„wi— tik— va— vor Aus obigen 45 Silben sind 15 geographische Wörter zu bilden, deren Anfangs= und Endbuchstaben, beide von oben nach unten gelesen, ein Sprichwort nennen. (ch= 1 Buchstabe, ü= ue.) 1. Kurort im Harz, 2. Stadt in der Ukraine, 8. Staat der USA., 4. Stadt in Thüringen, 5. nördlichste Stadt Eurovas, 6. Weltmeer, 7. Nebenfluß des Rheins, 8. altgriechische Stadt, 9. zweitgrößte Halbinsel der Erde, 10. belgischer Kurort, 11. dänische Insel, 12. Hafenstadt in Lettland, 18. Seebad auf Usedom, 14. asiatische Halbinsel, 15. europäischer Staat. An meine Untertanen! „Sie haben also die Königin Ihres Herzens geheiratet?“ „Ja, und heute hat sie ihre erste Thronrede gehalten!" Rache „Warum lachen Sie denn nicht? Der Witz, den der Herr Doktor erzählt hat, war doch sehr komisch!“ „Ich kann den Kerl nicht leiden; ich lache zu Hause!" Defekt Ich begleite meine Freundin in ein Schreibwarengeschäft, wo sie ihren Füllfederhalter zur Ausbesserung zur abgibt, und sehe, wie der Verkäufer ihn in einen Umabgi schlag steckt und die Reparaturanweisung ausfüllt: Hanna Baumann, hinten undicht. Simplicissimus., Das Vorbild Nach der Uraufführungder neuen Operette sagte ein Freund zu dem Komponisten:„Na, weißt du, der große Walzer im dritten Akt erinnert aber stark an Lehar.“—„Und? Ist Lehar etwa schlecht?“ Malheur du schon einmal ein Eisenbahnunglück erlebt?" ja, einmal in einem Tunnel— da habe ich anstatt der Tochter die Mutter geküßt.“ „Hast „O ja, Auflösung des Kreuzworträtsels aus der vorigen Nummer. Waagerecht: 1. Lampe, 2. Bol, 3. Jseo, 4. Mode, 5. Don, 6. Tunis, 7. Namur. 8. Marat. 9. Ur, 10. Amtei, 11. Laer, 12. Nad, 13. Line, 14. Togo, 15. Enz. 16. Baron.— Senkrecht: 1. Lid, 2. Bon, 4. Murat. 6. Turm, 17. Ason, 18. Menam, 19. Po, 20. Orin, 21. Lesen, 22. Maare. 23. Bulle, 24. Tenor, 25. Rain, 26. Jago, 27. Enz, 28. Bon. Der VfL. Bochum brachte am Sonntag vormittag seine Waldlausserie mit dem vierten Lauf zum Abschluß. Obgleich die genannten Sieger in den einzelnen Klassen bereits nach dem dritien Lauf zum größten Teil schon feststanden, ließ die Teilnehmerzahl auch diesmal nichts zu, wünschen übrig. Das muß als ein schöner Beweis dafür gedeutet werden,, daß die Leichtathleten mit Freuden an derartigen Wettbewerben, wie sie von dem veranstaltenden Verein zum erstenmal im Gau Westsalen ausgeschrieben und durchgeführt worden sind, teilnehmen. Dem verantwortlichen Leiter des Wettbewerbs. Meier, wird das, wie er bei der Schlußansprache hervorhob, ein Ansporn sein, weiter auf dem einmal beschrittenen Wege fortzufahren. So soll schon in der nächsten Zeit., ein für den Kreis Bochum offener Frühjahrsgeländelauf der wahrscheinlich im Wiesental stattsinden wird, ausgeschrieben werden, daneben ist aber auch noch eine Großveranstaltung„Quer durch Bochum“ geplant, die für alle drei westdeutsche Gaue ofsen sein wird. Nachdem die heimischen Leichtathleten in der Waldlaufserie„Rund um den Stadtpark" recht gut abgeschnitten haben, werden sie bereits am 17. dieses Monats nach Dortmund fahren, um sich dort an den Waldlaufmeisterschaften des Gaues zu beteiligen. Der zum Abschluß durchgeführte vierte Lauf der Waldlausoeranstaltung sah also wieder eine stattliche Teilnehmerzahl am Start. In den Hauptklassen kam es zu scharfen Wettbewerben, die teilweise, wie zum Beispiel in der Klasse der Mittelstreckler, buchstäblich erst auf den letzten Metern entschieden wurden. Der bekannte Altenhoven von der BSG. Krupp=Essen, der gegenwärtig von dem Sprintermeister Jonath trainiert wird und sich noch am Vorsonntag die Meisterschaft des Kreises Essen sichern konnte, vermochte seine Leistungen abermals bedeutend zu verbessern. Während er seinem schärfsten Mitbewerber, dem Hörder Beerhorst, in den bisberigen Läufen stets einen beachtlichen Vorsprung geben mußte, hielt er sich diesmal bis zum Ziel so gut, daß er nur zwei zehntel Sekunden später die Linie erreichte. In den beiden anderen Klassen der Senioren siegten erwartungsgemäß Legge vom BfL. und Burchard von der BSG. Benzol=Verband Bochum während in den beiden Jugendklassen Bartsch vom OsV. Hörde und Segieth von der Aufnahme: E. Söhngen Die Sieger der einzelnen Klassen in der Gesamtwertung der Waldlaufserie des VfL. Bochum 48(von links nach rechts): Legge(BfL.), Burchard(Benzol=Verband), Beerhorst(OSV. Hörde), Bartsch(ÖSB. Hörde), Segieth(Bochumer Verein), Fräulein Ballbach(Postsp. Bochum). BSG. Bochumer Verein die beste Gesamtwertung erringen ein Bochum); 3. Dökel(OSV. Hörde): 4. 2r. konnten. Nach Abschluß fand im Lokal Mense die Ehrung (Kostsportder Sieger und die Uebergabe der Preise statt. Der Leiter des veranstaltenden Vereins, Eisermann, wies dabet in seiner Ansprache darauf din, daß mit der nunmehr abgeschlossenen Waldlaufserie ein weiterer Beitrag zur Verwirklichung der großen Aufgaben, die den Sportvereinen in der heutigen Zeit gestellt sind und die das ganze Volk zu einem„Volk in Leibesübungen“ erziehen sollen, geleistet werden sollte. In den einzelnen Klassen wurden die besten Gesamtwertungen von folgenden Läufern erzielt: Klasse A für Männer(etwa 6500 Meter): 1. Legge(BfL. Bochum 48), 19,.14,5 Minuten; 2. Baucks(BfL.), dichtauf: verein Bochum); 5. Schilf(BfL.): 6. Baer(Postsportverochum);„7. Urban(B/2.). Mannschaftssie Gaterkariormamieger! Wenn Sie Werpapiere kaufen oder verkaufen wollen, sprechen Sie mit uns. Wir erteilen Ihnen gern kostenlos unseren fachmännischen Rat unter Wahrung Ihres persönlichen Interesses. Commerz. und Privat-Bank Fillale Bochum Wilhelmsplatz-4, Fernspr.eOost Sportbeilage des Dal Erneuter seicht Ihre goldene Hochzeit feiern heute die Eheleute Martin sek und Frau, Poststraße 143. Von sieben Kindern leben noch vier Söhne und eine Tochter. ein Sohn fiel im Weltkriege bei Verdun für das Vaterland. Das Jubelpaar, beide im Jahre 1868 geboren, haben die Freude, inzwischen zehn Enkelkinder heranwachsen zu sehen. Der Jubilar war lange als Tagesarbeiter auf Hannibal I beschäftigt. Der Zahnarzt Bernhard Lammers, Bochum, Marthastraße 14, promovierte an der Universität Münster zum Dr. med, dent. „Soldatenleben“ von Schmeling. In ernsten Klängen er= Freitag, den 1. März, fand unter dem Vorsitz des stellkönte das„Deutsche Lied“ von Kalliwoda. Ein wuchtiges vertretenden Direktors Oberstudienrat Lorenz als staatBekenntnis der Treue war das„Deutsche Kredo“ von Liß= licher Prüfungskommissar die mündliche Reiseprüfung statt. mann. Dem ewigen Deutschland huldigte das ausdrucks= Befriedigend bestanden die Schüler: Gerhardt(Auslandskaufmann). Lamour(Arzt), Schneider(Verwaltungsbeamter). Ferner bestanden: Henke(Jurist) und Eward(Beruf ist nicht bestimmt). Am Sonnabend fand unter dem Vorsitz des Oberstudiendirektors Schilling die Reiseprütung der 8. Klasse der realgymnasialen Abteilung statt. Es bestanden folgende Schüler: Heinrich Krebs(Medizin), Dieter Hahn(Jura), Rudolf Oberst(Ingenieur) und Alfred Rasen(Ingenieur).„Befriedigend bestanden“ hat Hahn, das Gesamtprädikat„Gut bestanden" erhielt Rasen. Infolge Eintritts in die Wehrmacht hat inzwischen auch der Schüler Schmidt das Reisezeugnis zuerkannt bekommen; aus gleichem Grunde haben von der Klasse 85 die Schüler Buttstädt. Großmann, Panknin und Vogelsang das Reifezeugnis ebenfalls erhalten.— Im Lokale Garthmann veranstaltete die Ortsgruppe Unser=Fritz Sonntag vormittag eine Kundgebung, die gut besucht war. Nach Grußworten des stellv. Ortsgruppenleiters Pg. Krusnik sprach Kreisleiter Pg. Bönnebruch=Althofs in über einstündigen Ausführungen über den deutschen Freiheitskampf und forderte den Einsatz aller anwesenden Volksgenossen und Volksgenossinnen. 3. Ossenkop(VfL.); 4. Tepel(Postsportverein), 5. Schmitz (BSG. Krupp Essen); 6. Leinkensost(BSG. Eisen= und Hüttenwerke Bochum). Mannschaftssieger: 1. BfL. Bochum 48, 2. Eisen= und Hüttenwerke Bochum. Klasse B für Männer(etwa 6500 Meter): 1. Burchard (BSG. Benzol=Verband Bochum), 22,54 Minuten; 2. Federhenn(BfL.): 3. Preuß(BfL.); 4. Naumann(BSG. BenzolVerband). Mannschaftssieger: Benzol=Verband. Klasse C für Männer(etwa 2000 Meter): 1. Beerhorst (OSV. Hörde),.13,1 Minuten: 2. Altenboven(BSG. Krupp Essen), 4,13.3 Minuten: 3. Dettmar(Postsportverein Bochum); 4. Schiffte(Eisen= und Hüttenwerke Bochum); 5. Cziommer(BfL.); 6. Becker(BfL.); 7. Schößler(BfL.). Klasse D für Frauen(etwa 1200 Meter): 1. Ballbach (Postsportverein Bochum),.48 Minuten: 2. Schneider (BSG. Benzol=Verband Bochum),.49,6 Minuten; 3. Linz (BSG. Benzol=Verband): 4. Sträter(Postsportverein Bochum5. Klasse für Jugendliche(etwa 4200 Meter); 1. Bartsch (OSV. Hörde), 11.18.9 Minuten: 2. Karrsch(Postsportverein Bochum); 7. Urban(B/L.). Mangschgfisneger: 1. OSV. Hörde, 2. Bj2.: 3. Postsportverein Bochum. KlasseF für Jugendliche(etwa 4200 Meter): 1. Segieth (BSG. Bochumer Verein). 11,48 Minuten: 2 Mazajka (Hüttenverein Dortmund); 3. Buhmann(BSG. Eisen= und Hüttenwerke Bochum); 4. Niemeyer(BSG. Benzol=Verband Bochum): 5. Gunkel(Postsportverein Bochum): 6. Bluhm (BSG. Hüttenverein Dortmund), 7. Jor 2(Postsportverein Bochum). Die genannten Zeiten beziehen sich auf die am Sonntag gezeigten Leistungen. Ueber den seltsa Fußballbetrieb der nicht allein die Lo neun Vereine, die Stelle der Tabelle aber hinsichtlich der vier Wochen— um genden Ergebnisse am 11. Februar am 18. Februar am 25. Februar am 1. März: E Da Schalke zur sast friedensmäßige einem Rätsel, und Fußball um unbee um Vierfüßler hat sialtungen schon so Leistunggggigfett. fälligen Formschwe suchungen gegriffe jeder Richtung— möglich, so daß sie weiter über dieses Vielleicht macht es war, und vielleich ohne diesen einen winnen.„Schade ebenso, wie es au wenn Schalke vo zwei Punkte verl große Ungewißhe Sports überhaupt so einem Schal massen(stehe d Vielleicht„bring spiele Schalkes n den Tabellenvorl Klärung dieser In einer Pedk chum 48 zu sein, mit:6 Toren neben Westfalia schlug, und dem um den zweiter zwar am Sonnt nach wie vor in belle. Wer der noch eine völlig Schalke 04 VfB. Biel Spog. Rö Westsalia Schalke 04 BfB. Bielefeld Westsalia Herne Preußen Münste VfL. Bochum 48 Gelsengaeh Arminia Marte Arminia Biele Borussia Dortm Spog. Röhlingh Preußen. Spog. R Westfalia Arminia Arminia BfB. 1 9„Zu einem! Bielefeld und Führung bei zum Schluß zu in Frage stank ten Minute, a Bielefelder Ve von Jeschke er in die Hand n Ausgleich, als netem Alleing brauchte. Sech felder, aberme Minute schoß nute vor der regelwidrig a den Mita zun Nach dem W heraus das: Spielzeit gab kam es zum Sieger zu sei Minuten spät Halblinken Pe sichergestellt n davon ging u Die Bochume und sorgten nung bis zun Spog. Die Röhl Röhlinghause Einehausern brachte in de führen mußt Mittelläufer linghausens daß der Ma Den Ausglei Martener Te 23. Minute, höfer einen Nach der P Kampfgeist n herbeizuführe mehr Die# für das S war vollauf wieder mit Die Marten 300 Besuche hauser Sieg. Als am gewaltigen. spurt unter vollkommen senden. Bie Bewußtsein. tag in Sch beantwortet reichen ErsErfolg kän stärkste Elf bis auf Ge bekannten Schalker de zwar spielt der Hälfte genügte an ner ohne Zwei Spiel feld. dier durch Draschwächen Draufgäng wehrmauer schaftsteil Vordermär mit Krane letzten Min mochten. Gäste aus Minuten gelegentlick spielten Kuzorra u selbst, wer Linie zu en Eheleute Martin n sieben Kindern ein Sohn fiel im Das Jubelpaar, Freude, Inzwischen Der Jubilar war beschäftigt. Bochum, MarthaMünster zum Dr. Vorsitz des stellrenz als staatReiseprüfung statt. erbardt(Aushneider(Vernke(Jurist) und des Oberstudiender 8. Klasse der estanden folgende er Hahn(Jura), d Rasen(Inahn, das Gesamtizwischen auch der it bekommen; aus die Schüler Buttdas Reifezeugnis gann veranstaltete gittag eine Kundworten des stellbv. prach Kreisleiter einstündigen Ausmpf und forderte sen und Volksge, auenwerk 16 Uhr: Singderner Straße 83. : H e i m n a c h m i t t a g kreis für Knaben Uhr: Probe der Narmelshagen: 9 der Lehrküche, reiche? .30 bis 20.30 Uhr, 15 bis 16 Uhr, 30 bis 21.30 Uhr, sportbeilage des„Bochumer Anzeiger“ BAO Montag, den 4. März 1940 Das grohe Rällerschufke CT Erneuter Punktverluft gegen Arminia Biclefeld— VtL. Bochum 48 geschlagen— Die ungeklärte Lage im Gauklaffenfuhball 20 Lohmann ohne Gegner Auch das Goldene Rad von Berlin von dem 10h das Vo. gewonnen Ueber den seltsamen Ablauf der Dinge im Meisterschaftsgußballbetrieb der westfälischen Gauklasse staunen allmählich nicht allein die Laien. Sie tun das nicht hinsichtlich der neun Vereine, die um die Plätze zwischen der 2. und 10. Stelle der Tabelle mit wechselndem Erfolg kämpfen, wohl aber binsichtlich der Meisterelf, die im Zeitraum der letzten vier Wochen— um es einmal genau sesizuhalten— die folgenden Ergebnisse erzielte: Uno warteten Ergeonisse ersieit. Turn Düsseldorf Fortuna Düsseldorf:4(:3) Schwarz=Weiß Essen— BB Hilden 03:1 Se v. Rot.Weiß Oberhausen:1(:9) ol— Rot=Weiß Essen:3(:0) E. Söhngen r Waldlaufegge(BfL.), risch.(OSs. stsp. Bochum). rein), 5. Schmitz SG., Eisen= und 1. BfL. Bochum ter): 1. Burchard inuten;., Federn(BSG. Benzolband. er): 1. Beerdorst den(BSG. Krupp stsportverein Bonwerke Bochum); Schößler(BfL.). er): 1. Ballbach Pi., 2. Schneider Rinuten: 3. Linz stsportverein BoReter): 1. Bartsch sch.(PostsportverJox,(Kostsportier(Postsportverssieger: 1. OSB. im. Reter): 1.„Jegietb ten: 2. Mazajka BSG. Eisen= und Benzol=Verband bum); 6. Bluhm (Postsportverein die am Sonntag -Bank „Fernapr. 80031 Sate ur dat, und aulch an Saulags vicher 1. fast friedensmäßiger Besetzung spielte steht man geradezu vor Rätsel, und es ist nur ein Glück, daß es sich beim Fußball um unbeeinflußbare menschliche Sportler und nicht um Vierfüßler handelt, die mitunter bei sportlichen Veranstaltungen schon so stark durch irgendwelche Mittel in ihrer weiter ver zcht lgg netr gielleisch, der sa in Bochum mit dab: Vielleicht macht es nur Gellesch, der ja in Bochum mit dabei war, und vielleicht sind eben alle übrigen Schalker zusammen ohne diesen einen Gellesch gar nicht mehr in der Lage, zu gewinnen. Schade wäre das natürlich und sehr, hedgsierig. SsAshsch e eie ectsce u. hschelse bil euse hesee is eans de eices ie Scwarz und Hogenkamp, grsgg beg, echalter lesieten die verllef die erste Hällte, tortos,#rchprischen; auzweiten 45 Minuten mit energischen Durchbrüchen ein. Kuzorra jetzte dann auch in der zebnten Minute nach Wiederbeginn eine Flanke des schwach spielenden Rechtsaußen Hiuz, unbaltbar für Berlau, in die rechte untere Ecke. Ein weiterer Schalker Treffer schien fällig. aber der Linksaußen Borufka knallte an dem herauslaufenden Berlau vorbei gegen den Pfosten. In der 65. Minute war der Kampf wieder Tabellenspitze sieht ausgeglichen, als Schwarz eine Flanke des schneuen Marr Fortung Düsseldors.### 15 zum verdienten Ausgleich einschoß. Die Bieleselder wurden ExH. Schwarz=Weiß Essen 15 danach von den Besuchern lebhaft unterstützt, aber wenige Roz=Reiß Essen Minuten vor dem Ende kam der lang erwartete Umschwung: Hamborn 07 die Schalker belagerten das Bieleselder Tor, selbst Tibulsti beteiligte sich an dem Bombardement, was indessen nicht neben oder über das Tor ging, retteten Berlau und seine Vordermänner, so den verdienten Punktgewinn erfolgreich verteidigend. Schweiser haten sogar die Halbsülftmer i1 Die Robezf ur. 1gecHdung des Volderset Rleds den Sösbossichen Sösepunit Unveränderte Lage am Niederrhein Schtoues Hamborn 07 SS3, Wuypgrzol Duisburg 48/99— Für den Abstieg kommen Tuisburg 48/99 und SSB. Tabellenspitze sieht es na sche eae Aalc c e. Ceishe s celcie e. ais Hasishelesie ecz.eshelsehiegz,. eo sgeih sick dal Sechlsganigen eie Leo 3,se.Phaes, eur: „ Preußen 07 und Eickel imVormarich Höntrop von Preußen Wanne geschlagen— Die Meisterschaftsspiele der Bezirkskialle, Staffel Bochum Staffel der westfälischen Bezirksklasse helen zgnnte, und auch der T2, Pusih,sich den Zesi die füre bosen vongzieg bolte. Witen Or mußie in Welver, grnent Ttaigep, ie für Hor den grtesh,bot, achtte, gaß dorf schwer zu gewinnen Olivieri rettete ein Unentschieden Fußball=Länderkampf Italien— Schweiz endete:1 d erchsag iai dend ui Den Faltansar ucd gutd i en Serzshegzsähgalg leidl sie Veishen. Diel ds alie Erschnlals moieil, daes, Lesk ealdeiu. ceigt Must Baite Perie z,Hade sganieshus beicher Aaudte, Zei Aosailan=Slandon asen Hanteldes usd altcganden dandi., Ponisez.e, ch. Vetkent=Razeis. Lelesiel dehast Gaseneu Visin Ales ur großr.g Päherbshhrtze lbstverständlich beim nächsten Spiel nach 2ck. Lafre Mannschaftsleistung verschaffte der Schweiz, wäh verlus.,## gic ichter aufgeschlossen, zum esgreud Schale Unailcsontag, Arder, Auscheu, De boder, ien Pelie her Pieltel hoider ele leschle usdetr. und bes T8, oscel“ser gurete uue urech un bn an en u un, ane, ee ee eluten ai deir der Aasdenr uas dun gunr dunr Aasd asen aunr erdiäist eins Gune so einem,„Schalter„KUngcsgn##hhnm##e# sen(nehe, die 1321, 512, cheg in Vogwelugreazgsig. verlut Kivz. ie gäsge dichter aufgeschlossen. zumal Preußen vier„Meisterschafts: massen„Jsepe,„die 12. 6is“ spiele Schalles nach dem neuerlichen:=Unentschieden gegen den Tabellenvorletzten Arminia Bielefeld irgendwie eine Klärung dieser gewiß interessanten Frage.,.— uig# In einer Pechsträhne scheint augenblicklich der VIL. chum 48 zu sein, der gegen den BfB. Bielefeld am Sonntag mit:6 Toren verlor. Der Bielefelder Neuling ist damit neben Westsalia Herne, die am Sonntag Gelsenguß knapp. schlug, und dem, Bfs. Bochum 48 zum ernstpaften Bewerber um den zweiten Platz geworden. Röhlinghausen konnte zwar am Sonntag Arminia Marten bezwingen, steht aber nach wie vor in aussichtsloser Stellung am Ende der Tabelle. Wer der zweite Abstiegskandidat wird, ist zur Zeit noch eine völlig offene Frage. Die Ergebnisse: Schalke 04— Arminia Bieleseld:1 BfB. Bielefeld— BsL. Bochum 48:4 Spog. Röhlinghausen— Arminia Marten:1 Westsalia Herne— Gelsenguß:2 Schalke. 04 BfB. Bielefeld Westsalia Herne Preußen Münster BfL. Bochum 48 Gelsenguß. Arminia Marten Arminia Bielefeld Borussia Dortmund Spog. Röhlinghausen Die Spiele am 10. März Preußen Münster— VfB. Bieleseld Sppg. Röhlinghausen— Gelsenguß Westsalia Herne— Borussia Dortmund Arminia Bieleseld— Bs9, Bochum 48 Arminia Marten— Schalle 94 Zehn Tore in Bielefeld VfV. Bieleseld— VfL. Bochum 48:4(:2) Seberiegerr iene CIege bei den jugollawischen Skimeisterschaften— Weltmeilter Jolet Bradl errang den Titel Auf der kleinen Schanze in Planica, die Sprünge bis zu Meter zuläßt, wurden am Sonntag die Internationalen dem Salzburger Land erwies sich wieder zum ersten Male sawische Meiler= Zas Sigsepils wor. 1. Roief Bred. Marr(DeutschDie Ergebnisse: Preußen 07— MBV. Linden:1 Phönix Bochum— Witten 92:3 Breußen Wanne— SB. Höntrgr,;1 SpGem. Wattenscheid— TB. Eickel:3 Spog. Welper— Witten 07:1 Die Tabelle: SV. Höntrop“) SC. Altenbochum Preußen 07 Bochum SpGem, Wattenscheid TB. Eickel*) Witten 07 Preußen Wanne der Spog. Welper Mitten 92 (gen, Ver., Realiuebausen und.3, Jellzteg,wird nun der Htien### Westsalenmeister der Kriegsmeisterschaft 1939/40 ermittelt. Wieder Handballspiele in Bochum üiber Wach Dr. Otto klar ersolgreich. Der Bz,3g, Nach blieb über WaG. Dr. Otto von deutschen Teilnehmern belegt. 300 Männer vom NSFK. bei den Skiwettkämpfen in Zell am See Sechchls den ans Kescechel lsil i. äise bse Westfsalia„Bochgm, andhe plisg. ssc Hoche. 24:10 26:11 30:15 37•29 24:14 16114 24:29 17•27 14117 17•22 15:32 :0) B/L. Bochum 48— WK G. Müller AG. Bochum:7 Der Fußball am 3. März Länder= und Repräsentativspiele In Mannheim: Bereich Baden— Mitte:2(:0) Spiele zur Kriegsmeisterschaft MBB. Linden 2 3 1 Phönzz Bochum 2 1; 3.33 2312 SC. Dahlhausen 7 1 0 6 Das am 18. Februar ausgetragene Spiel TB. Eickel gegen SV. Höntrop, das Eickel mit:4 Toren gewann, ist in der Tabelle einstweilen nicht berücksichtigt. Die Spiele am 10. März: Spog Welper— Preußen 07 Bochum MBV. Linden— EC, Dahlhausen Witten 92— Preußen Wanne 2B. Eickel— Witten 07 Preußen 07 Bochum— MBV. Linden:1(:0) klare Sieg der Preußen wurde unter sehr ungünkonnte, Hinzu kam noch, Pop.5; und eronicht Sosleinfaßhaeb bie. ase d. Ssäichen jeden nicht erzielten Treffer eine binzugggechget wurde. „ Zu ein Bieleseld Führung Frage kad, Der Lorlesen Eegan gelch iun der deit Herbalseh. iZaiß, Bungen am Senntag ui den Woearte, ten, Ninute,„als die Sose,urch, einen ziresservezgrnger der Die Sperttägppre, Purven arPgröstregs:““ der SchnlitenBielefelder Verteidigung zum Führungstreffer kamen, der lauf auf der sehr schwierigen Nordstrecke von der Schnitten von Felaie erselt Kurse. Gopodl der Bis nun dad Lest soh, aögschlosst. gatasgosebrietaut glesse a.(ochGruppe 17 Gruppe 9 16:16. von der Sprüngen Mlcdie ad Ner Schailt in ien Geaezichel alde At.soaste, i1. ghschzeseb zil Mile iunls) nute vor der Pause Rudzinski im Bielefelder Strafraum von 57½ und 66 Meter. regelwidrig gelegt wurde, gab es einen Straf=Elsmeter, den Mika zum zweiten Tor für die Bochumer perwandelte. Nach dem Wechsel erzielte Schmit aus einem, Gedräuge beraus das vierte Tor für Beleseld, gegen giegeselhug Spielzeit gab es erneut einen Elfmeter, gegen Bielefeld., So kam es zum:2. Die Einheimischen schienen bereits sichere Sieger zu sein, als die Gäste in der 64. Minute und zwei Selsicel eaicse er ie ie bics alseie i lisl davon ging und an Schielmann abspielte, der sicher einschoß, dieser Die Bochumer gaben es selbst dann jedoch keineswegs auf und sorgten durch ihren Kampfgeist dafür, daß die Spannung bis zum Schluß anhielt. 52121, Mg.,(5, Frasser): 2. b d Aud„ig Ghaen) Auhp cheäe, ensihe hihe 6 2ge eiteh, Keaibts süitheshe chischeise. (5 Treiser); 2. Gruppe 12(Nieeußen im ersten. Spielayzscgh, dem aufovierngggg Spiez#e a Schußpech des PreußenRecklinghausen Staffelmeister Schlcheich Kescäieie das Kchnsteien Kais Khalise Honnorg.— Leisutsag, F. 151., Uindeier Echlütßdresegs useh Pgag, die Torspätne vis zur 22 Kurbesen Kasel— Sesagshers ephoei äases 8. seie-sheeehl e is aecse saztern:1: Gis. Darmstadt— Wormatia Worms:3. Baden: B/8, Mühlburg— SPgPgeat,gaß.;#. Würtemberg: Gsiz,. Pgifm.0; Stuttgarter Kickers 2= BfR. Schweinfurt—. SpBg. Fürtb:3: München 1860— BC. Augsburg:2. Spog. Röhlinghausen— Arminia Marten :1(:1) Die Röhlinghauser haben in Marten, die Martener in Röhlinghausen bisher wenig erben können. Bei den Röhlinehausern spielie man wieder mit Lust und Laune und brachte in der ersten Hälfte ein Tempo auf, das zu Erfolgen führen mußte. Allerdings eröffnete Marten den Torreigen, daß Mitelläufer Kortmann hatte den Ball verpaßt, Jad, Röhz inghausens Torbüter„Heyne war aus dem Tor gelaufen. so daß der Martener Bäumer unbehindert einschießen konnte. Den Ausgleich schaffte Droese, der im Nachschuß Domber im Martener Tor schlagen konnte. Die Entscheidung fiel in der 33 Minute als Röblinahausens Mittelstürmer SchwarzSieg von 336 an. 14c. brtgen und damit die Meiserschat V. Staffel erringen. In einem Ausscheidungskampf zwiLazek-Walheraflehliehieden Intereifanter Verlauf der Berliner Berutsboxkämpfe Rstase: Nache Lelsrelsck, Sianesle eriwang einen Gegentreifser. Preußen, ePte,zsekcpgnne wieSchluß mit einem fünften Tor die alte Trefferspanne wieder ber. Phönix Bochum— Witten 92:3(:1) Obgleich die Platzmannschaft in dem Treffen gegen Witten act escheselhelhnle is. s sie ihe. Wlabelf vernocse dann auch noch zwei Tressek auliubolen 23. Minute, als Nohun gchg höfer einen Schuß aus dem Strafraum erfolgreich aubrachte. 800 beig pach, Päten berfachte alerdlgk eine Wendule Mit am Sonnabend Eintein zeige woirtungsvolle Rechie zu schlagen vermag, kam(Bochum): Schwer: Brsch: Ehrenabend des VII. Bochum 48 machte Von der vierten Runde ab gewann Seidler füe die Deutser, Melzschl, Heisgngnen weine zu stellten Wittener Sann Aut, Vein“Zenischeg Bestergepichsmelter, Huzap Kampsgein nach, leß insolge des solupfigen, Bohens, bg Oder Nach Aberger, Kaisten Puszesvie Zigaß. den berbeizuführen, deoch bgrn, be sorgze Hutze bglasserten Schus ang 323 Wac“swösl Bunden ein ünentschieden. mehr die Oberband. Droese, forgte durch blaziertgn. Schszp gab es nach APgevschrgegen Malier Neusel, erwie be ean a eu n, n a unr ue bauen Aaen une Aandung, une es aies ie Li ces g Lazek 300 Besucher hatten ihre Freude an dem klaren Röhlinghauser Sieg. Der neueste Punktverlust Schalkes Gegen Arminia Bielefeld:1(:0) is an Sonugg der Schup ziuseheangen Schaller.en Hatchien zu verschersen. zmmer wiedgs. ie, Saseie Lasen eitgen, uerwig ue bes ugte iue biesen Punten Geraden Balner ins Sesgaiaer hals haeft getechter var. Sasten. Deit Alisek hasis i9 dbet Slicd visisk. sol Preußen Wanne— SV. Höntrop:1(:1) Geselent sasten Aige; Kan us.C aatgrese.s , and geun, ee ee alel feeie, Balit i iie Sesie ue uer eite 31 Salsce Seclicher Aisie, Aschäiet esiehn u. hn Bewußtsein, die Frage:„Wie wird sich Arminia am SonnSshe i. lche stärrste Elf,.f 5“ Beine gebracht, während die Schalter den Enden:—d schlug seinen Gegner einmal kurz zu tärtve Gts.g vi, gru, zschewsli mäßig vertrat, in der Boden. Ein Titel fiel nech Bochum 6J. ermittelte in Gruppe 1 ihre Gebietsmeister im Boxen a9=Gebietssachwart für Baren,„Mathes“ escden Frliatlegnden Pielenzcher upagdaber wit, wechseinziore ner sondern Lazer eröfnete in der Schlußrunde sogar noch Blelcfelder banen am Sonnsg uer den Gudhbülrtk uicd Tchilus bis auf Gellesch, der, Draguige höftzstchße gwogtr at in des Boden. bekannten Besetzung den Kampf bestritten. Zwar waren Schalker den Bielefeldern in technischer Hinsicht überlegen, zwar spielte sich der größte Teil der neunzig Minuten in der Hälsie der Arminen ab, aber die Techzumpsesgen0 gieg, genüate am Sonntag nicht. sch Gesce en es oesce ie eiscehilh hs ce Strategen Neuenhaus erheblich verstärkt worden. Was die Preußen aber zu außerordentlichen Leistungen befähigte, das war ihr Kampfgeist, der schließlich den Ausschlag, gab. 9# trop spielie technisch reiser, das Glück geper,ietz## Preußen, denn zweimal wär es neben, der ausgezesch, zu den Saezeschnezgn lrch(Bochum), brachte am Sonnabend abend in Hamm beDach und Fach. ger und neuen Deutschen Juder Tasche. Kurnerbeveguggngg,#t. Die“, erschat, Zerteigs boz Heishulg des Toroalers Figura ausgesprochenes Guug zin Ziel, dem Vaterlande zu dienen und die Jugend ziumegblen., Wanne, daß die böntrover nicht zu Toren kamen. Bel den In diesem Sinne babe der Bis. Bochum 46 hmspilichez Preutzen lag die Stärie auf der kecten Selle, wädrend,.au dandelt. Gerade im Schwilpphoz, bove e, Peohanusen der andern Seite Mitellipser Ochz ausessetheust, des Kl: eeeitet, Der dteitreoigen Ardeh, se.„Zeuischen-Mesz. gespiel ankurbelte. Walloeplp,Beruser has ieraits href. wenn Helga Grauthoff den Titel einer Dey'sgbgreichie schäfste seinen Farben zwar die Fübrung, doch sorgie breusterin errungen habe. Vereinslührer Eisermany, vxrgrscite fHens Mitelfürmer Im seinen Aleingang für den Ausgleie Helga Grauibeit die Chrennade, des Vereins und emn Breußens vorzäglicher Rechtsaußen Weder dolte nach der Angebinde. Ortsgruppenführer Rechtsanwalt Koch vom Pauise den Siegestreffer. Bei dem von ihm getretenen Straf; Ne Reichsbund, für Leibesübungen danite der Deutschen stoßz jäuschte Kaspaxet gelchickt, 1g. daß der von der Saune Seihgrit für briä Gich. Sesandute Ve.Hcdas Last useilige““, Pssaskess Trabrennen zu Gelsenkirchen Schlugdresec mächtig zu kämpfen batte. Ein venven; 1, Mogeset. Loig,)100), 2 Bla, Vwvoe, Hostkopg Sclltangrise erreichter, Zwarg eie, Lierschsse 12. Einlaufswette: 896. Ferner: Rothäubchen, Urgold, burch Pragaschewstis Versagen scwächen wettmachende Schalker, dort der Traufgänger aus Bielefeld, der Turm in der wehrmauer. Ueberbaupt war die Abwehr der bi schaftsteil der Arminen. Berlau und seine beiden w Fordermänner Schlips und Upmann worgig Hieser zu ven Beichs:) Mainse, ziu aranseld, die dem Schalter Angrisy, ur, is fI. V. dei, Belsier:— Zleinhod ,eckinadauter) aber Vernisch,(Deit letten Minuten Ernst machte, erfolgreich die Strn zu..:..—. mund): Mittel 4: Schöteldreier(Hamm) nocien. Zundast jedoch sad der Kampf Hicht,gohen ersten trop): Miltel B: Busch(Tüdenschesd) über Riendaus(GladSese aus, denn bie V giraftraum sen Den Geaner nur bech): Halbschwer A: Lewanhopiltl.(Tortmund) über Sezot Mimuten im. Sxeleselbezchent ezmmen sassend. Tose Sachen(Arnsbera): Halbschwer B: Mackenberg(Gladbech escgeny gg zm#selder Strafraum ab, aber weder ider(Reckinabausen): Schwer: Säcker(Bochum) aber Heidessoria scg Sienan oder Sppeanios bvermachien dern Boig, v= Zi, Sel Lef sleugen Verentatung ausgeunrgaenen aumpe Jot. Linie zu befördern. Allmäblich machten sich dann die Biele der Gruppe 2 drachten folgende Ergebnisse(durch Punktsiege): 3. Ca236. zwischen Organist und Liebling. Toto: Sieg 19, Platz 13. Einlaufswette: 44. Ferner: Otto., Marsilius. b. Rennen: 1. Ingo(H. Rehringer),. 2. Akrak. 3. Nerdus rerum. Toto: Sieg 76. Platz 17, 15. 14. Einlaufswette: 696. begz= Zennen: 1. hulmar(Kk. Wuld)“2. Davids Bertda, 3. Tosca. Toio: Sieg 91. Plasz 21, 13, 18. Einlaufswette: 308. Ferner: Editd Lob, Ladak, Onkel Becker, Brauner hätte den Leistungen besser entsprochen. Sp. Gem. Wattenscheid 09— TB. Eickel:3(:2) viel auf dem Plas am Ruorschnellweg ein Ende jesie. en, daß zwei hartnäckige Rivalen einen an Spannungsmomenzen Kampf vorgeführt hatten. Im Abstiegs wurde natürlich erbittert um die Punkte gestritten., Nachdem die Eickeler berelis in den ersten Minuten durch idren Halbrechten P4.:9= 3ah: rung herausgeholt hatten, scien es so. als ob dieser Vorsprung bald größer werden sollte, doch hielt die Ueberlegendeit der Gickeler nur über die erste Hälfte der ersten Halbzeit an. Wattenscheid fand sich dann und drebte den Spieß um. Zwanzig Minuten wurde das Heiligtum der Gäste belagert, aber deren sich förmlich ausopfernde Verteidigung verhinderte jeden Erfolg des Gegners. die großer Angriffsleistung Watt leigtung Wallenscheids bann Halbzeit durch ihren Halolinten ein Pause hielt der Kampf in unverminWe“—.=.53 schossen dan für rn gloßel Angriffsl die Gäste kurz vor der weiteres Tor. Nach der Pause dielt der# dertem Tempo an. In der dreizehnten Minute unterlief dem rechten Verteidiger Wattenscheids ein Selbsttor. Auch bei:0 gab sich Wattenscheid noch nicht geschlagen. Wieder setzte eine langanhaltende Drangvertode des Platzinhabers ein, in deren Verlauf bereits in der zehnten Minute der längst verdiente erste Gegentreffer erzielt wurde. Sprichwörtliches Schußpech vereitelte aber jeden weiteren Erfolg. Die Schlutzminuten sahen nochmals die Gäste in Front. Wattenscheids Torwart hatte bange Augenblicke zu überstehen und schied schließlich verletzt aus. An dem Ergebnis änderte sich aber nichts mehr. :=Sieg der WKG. Bochumer Verein im Pokal=Wiederholungsspiel gegen Germania 09 Herne Das seinerzeit in Herne ausgetragene Pokalspiel zwischen WKG. Bochumer Verein und Germania 09 Herne, das trotz Verlängerung mit einem Unentschieden geendet hatte, wurde am Sonntag in Bochum wiederholt und endete mit einem erfreulichen:=Sieg des Bochumer Vereins. In der ersten Halbzeit hatte Herne mehr vom Spiel und konnte durch seinen Halbrechten den Führungstreffer erzielen. Nach der Pause drängten die Einheimischen aber sehr stark. Der Erfolg blieb auch nicht aus. Der rechte Läufer Nawrocki erzielte den Ausgleich. Zwei Minuten vor Schluß verwandelte der gleiche Spieler einen Strafstoß zum zweiten Treffer. Der Sieg der Mannschaft des Bochumer Vereins, die in der zweiten Halbzeit zu einer großen Form anlief. war verdient. Harte Kämpfe in der Kreisklalfe Am Sonntag kamen in der Kreisklasse zahlreiche rückständige Spiele der ersten Serie zum Austrag, wobei es auf der ganzen Linie spannende und gute Kämpfe gab. 1. Kreisklasse Staffel 1: WKG. Engelsburg kam als Gast bei Langendreer 04 zu einem klaren Sieg und hat damit durch das bessere Torverhältnis gegenüber dem punktegleichen SV. Werne die Tabellenführung übernommen. Einen hohen Sieg sicherte sich Langendreerholz gegen TG. Ehrenfeld, die nunmehr an letzter Stelle steht. Einen klaren Sieg holte sich Weitmar 09 gegen den SC. Werne 19. Die Ergebnisse Langendreer 04— WKG. Engelsburg:4 Langendreerholz— TG. Ehrenfeld:1 Weitmar 09— SC. Werne 19:0 Staffel 2: Teutonia Riemke setzte sich mit einem schönen Sieg über Carolinenglück dem Tabellenführer dicht auf die Fersen und ist zur Zeit die einzige Mannschaft, die Wanne noch gefährlich werden kann. VfB. Gerthe sicherte sich die Punkte gegen Preußen 11. Constantin Bochum blieb über den Nachbarn aus Hamme erfolgreich. * Die Ergebnisse Carolinenglück— Teutonia Riemke:4 Constantin Bochum— Rasensport Bochum:1 VfB. Gerthe— Preußen 11 Bochum:1 2. Kreisklasse Staffel 1: In dieser Staffel gab es nur knappe Siege. Im zarten Alter von 4 Monaten zu sich in den Himmel. Karl Schlegel und Frau Betti geb. Bentlage Karl-Heinz Schlegel Familie Heinrich Bentlage Familie Julius Schlensak Bochum, den 2. März 1940 Vereinsstraße 34 Die Beerdigung ist Montag, den 4. Märs, nachmittags 4 Uhr. vom Hause Vereinsstraße 34 aus tür zugelassen Behürde, Wehrpas uaw. sefert mitzunchm. 60 Pf. Foto-Drogerie Pischel Bochum, Kortumstr., Eeke Rottetr Geschältsbücher in allen Lineaturen Bochau& Treese die alte leistungsfähige Firma Viktoriastr. 25 Verloren 2 Matratzen verloren. Zu meld. Kl. Roonstr, 1,I, 1ks. Brader köher enthaltend Militärsachen, verloren. Abzugeb. Querenburger Straße 70 haben Sie zu nichts Lust- sind Sie nur selten fröhlich- ermüdet Sie, was anderen Spatz macht?... Oft ist Lecithinmangel die Ursache dieser Beschwerden. Lecithin, der Nährstoff für Hirn, Rükkenmark und Nerven, ist in der Normalnahrung wenig enthalten. Darum nehmen Sie Dr. Buer's Reinlecithin zusätzlich. Es ist konzentrierter NervenNährstoss, es wirkt nachhaltig- nervenpflegend, Nervenkraft aufbauend. Ihr Apotheker und Drogist führt es ersan 1 Schhet t. 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Die Ergebnisse Stiepel 04— Postsport Bochum:5 DSC. 31 Bochum— Bruchstraße:4 Staffel 2: TuS. 26 Altenbochum ist stark im Aufkommen das bewies der neueste Sieg über Fortuna Herne. Auch Harpen konnte einen Sieg melden, während der BC. Horde hoch unterlag. Die Ergebnisse Sp. Sp. Gerthe— Hannibal(Hannibal nicht angetreten) TuS. 26 Altenbochum— Fortuna Herne:2 SuT. Harpen— Jahn Holsterhausen:2 BC. Hordel— Wanne 11:7 Viktoria Herne— BV. Hiltrop:0 Gesellschaftsspiel: SV. Sodingen— STV. Werne:1 Donnerstag, den 7. März. 20 Uhr m Parkhaus RacioReparatuten Kortumstr. 47(neben Reichebank) durch Rottstr. 44, Ruf 63086, Fußpraktiker Entfernung von Hernhaut u. eingewachsenen Hägeln. Elalagen nach Maß Stellenangebote Perfekter älterer Buchhalter für die Nachmittag= od. Abendstunden für sofort gesucht. Zuschriften unt. A B 79510 Anzeiger M Achtung! Maler! 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Harmonte) Cerimmenten Ablieferung der Bezugscheine für spinnstofswaren Nachdem die Reichsstelle für Kleidung und verwandte Gebiete am 16. 2. 40 die Punktliste der Warenbeschaffung bekanntgegeben hat, haben die Verkaufsstellen und Handwerker die von ihnen gegen Lieferung von bezugsbeschränkten Spinnstofswaren angenommenen Bezugscheine mit einem Verzeichnis der bei der Ablieferung anzurechnenden Punkte der Abrechnungsstelle des Wirtschaftsamtes in der Schule Hermannshöhe 26, in den eingemeindeten StadtErrichtung einer Austauschstelle für Kinderschuhe Das Wirtschaftsamt der Stadt Bochum errichtet am Mittwoch, dem 6. 3. 1940, in dem Gebäude Hellwegstraße 19(frühere Fischbratküche) eine Austauschstelle für Kinderschuhe. Die Stelle ist geöffnet am Montag, Mittwoch und Freitag jeder Woche von 15—18 Uhr. Die Stelle tauscht und nimmt Kinderschuhe an in den Größen von 18 bis 39. Es werden Schuhe aus Leder, Gummi, Segeltuch und anderen Stoffen angenommen. Eine Geldentschädigung wird für die getauschten und abgegebenen Schuhe nicht gewahrt. Bei Abgabe von Schuhen erhält der abgebende Volksgenosse eine Empfangsbescheinigung, die ihm ein Anrecht auf 1 Paar Tauschschuhe gibt, sofern solche in der gewünschten Größe vorhanden sind. Falls ein Tausch nicht möglich ist, wird eine Bescheinigung erteilt die bei der Beantragung eines Bezugscheins als Nachweis des besonderen Tatwillens gewertet wird. Die Volksgenossen, die Kinderschuhe tauschen wollen, haben die in Tausch zu gebenden Schuhe in sauberem Zustande, mit Schnürbändern versehen und durchrepariert, d. h. gebrauchsfertig abzugeben. Den Anordnungen des in der Tauschstelle ehrenamtlich tätigen Personals ist Folge zu leisten. Bochum, den 2. März 1940, Der Oberbürgermeister Der Herr mit kleinem Hund, der Sonnabend morgen 11½ Uhr meinen Salsaferhjunts mit Maulkord mitgenommen hat, wird dringend ersucht, den Hund bei mir abzugeben. 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