Bezugspreis mit Botenlohn:.15 RM. monatlich oder 1,08 RM. halbmonatlich. Selbstabholer.85 RM., monatlich oder 93 Pf. balhmongtlch. Bezugspreis für die„Bochumer Illustrierte“ 30 Pf. monatlich, zeitschrift„hör mit mir“ 45 Pf. monatlich bei vier Sonntagen und Pf. bei fünf Sonntagen im Monat.— Wenn das Erscheinen der von 11 bis 12 Uhr.— Sprechstunden der Schriftleitung, außer mittwochs und sonnabends, von 16 bis 17 Uhr.— Postscheckkonto Dortmund 1760. Verlag und Druck: Laupenmühlen& Dierichs in Bochum Freitag 23. Februar 1940 47. Jahrgang Rummer 46 Einzelpreis 10 Pf. Anzeigenpreise: Grundpreise für#m, Höde in,22 a: die sechsmal wöchentigh, frühmorgens. erscheinende, Jettuge für die zmalg, wöchentlich, ftrabmorgens. erscheinende,„Jeituge 16 Uhr des Vortages. Für den richtigen Abdruck fernmündlich aufgegebener Anzeigen kann keine Gewähr übernommen werden. Hauptgeschäftsstelle: Rathausplatz 8. Anruf 67551 bis 54 COEtteDas polnische Regiment des Schreckens und des Massenmordes in Oberschlesien in den Jahren 1920 bis 1922— Auch damals duldeten und unterstutzten die Westmächte die Greuei Ssd S I Reen Aenaneuntusch ud uid un Büihenrencden der 9. 14. dnb Berlin, 22. Februar. Amtlich wird verlautbart(Vierte amtliche deutsche Veröffentlichung über die polnischen Greueltaten an den Volksdeutschen in Polen): Die in den Septembertagen in Polen ermordeten 58000 Volksdeutschen sind nur die letzten Opfer systematischer Unterdrückung und Ausrotzeg, Hosigzu##pegt im Verlauf der Jahre, in denen deutsches Volkstum dem polnischen Staatswesen anvertraut war, hat dieser Staat sein wahres Gesicht des Terrors und Mordes gegenüber allem Deutschen in furchtbarex Weise enthüllt: In den Jahren 1920 bis 1922 während der Abstimmung in Oberschlesien. Allzu rasch und allzu leicht geraten die Ereignisse jener Zeit, die doch noch unter den Augen der heute Lebenden sich abspielten, unter dem Eindruck der großen Ereignisse der letzten Jahre in Vergessenheit. Aber sie verdienen um so mehr in die Erinnerung ZZextuug parng zu, werden, als das volnische Untermensch pzutzn, parzats beinr, egae ezun tehenzange# NNE Zeuge zugegen, die von den Leichen ausgenommenen Bilder zeigen aber, in welch bestialischer Weise man Die französischen und englischen Kontingente blieben diesem Treiben des verbrecherischen polnischen Gesindels gegenüber tatenlos. Die einzigen, die dem Terror Einhalt geboten, waren die Italiener, die aber nur ein kleines Kontingent gestellt hatten und infolgedessen nur geringen Einfluß auf den Gang der Ereignisse ausüben konnten. Soweit aber der italienische Einfluß ging, wurde Ruhe und Ordnung bewahrt und damit dem Buchstaben der Versailler Regelung Rechnung getragen, der von den Franzosen, Engländern und Polen, also ihren eigentlichen Urhebern, in der zynischsten Weise mit Füßen getreten wurde. Ja, die Interalliierte Kommission ging in ihrer Paxteilichkeit gunsten der Polen so weit, daß sie als Belohnung für diesen Aufstand der Forderung der Insurgenten auf Entwaffnung der deutschen Sicherheitswehr und auf Frtygofinung einer golnischen„Bürgerwehr“ in vollem richt aus. Bis zum Abstimmungstage, dem 20. März 1921, dauerte der planmäßige Terror in allen Gebieten, auf die sich der Aufstand erstreckt hatte, nicht nur fort, sondern verschärfte sich noch täglich. Ein offenes treten für die deutsche Sache wurde völlig unmöglich gemacht, da die Bevölkerung durch immer neue Drohungen und Gewalttaten der das Land durchziehenden polnischen Banden in Unruhe und Schrecken gehalten wurde. Duxch diese Vesßsreodwordens nach vorsichtiger Als Kanonenfutter gerade gut genug Parich Juda Jare Aesisha hat in dem e eli e e schon vergeblich, zu verschweigen und zu vertuschen sucht: wie nämlich England sich die Kriegsrollenverteilung zwischen Briten und Franzosen denkt. England, mauschelt Belisha, wolle und solle Kanonen herstellen und alles liefern, was gegen bar lieferbar, sei., und muit gehandelt m terror am Wahltage selgst wurden nach vorsichtiger Schätzung weit über 100000 Oberschlesier gezwungen, entgegen ihrem wahren Willen ihre Stimme für Polen abzugeben. Gleichwohl konnte der volnische, wästigenger nicht verhindern, daß Oberschlesien mit entschied. Es ist, bekgnnt, daß der Völkerbund in Mehrheit sich für das Verbleiben beim Deutschen Reich Verfälschung des klaren Abstimmungsergebnisses eine willkürliche Zerreißung vornahm und große, rein deutsche Gebiete an Polen gab, weil Polen sie angeblich zum Aufbau seiner nationalen Wirtschaft benötigte. auch nach dieser Abstimmung konnte das gequälte Land nicht zr Ruhe kommen. Sogleich nach dem 20. März rung zurückgerzter. ,u, wergev...“ ebenfgasgz vische Entraffnung der, deutschen S#rsermehre:—.— Pvtermevzt. Zage vargite sein, Ordten eterzals vigt Anerkennung einer PZzamift worde gsg er 1 volen.—, Jieser Wbsimmung konnte das geaugste Land uur unter„uuungg en eie begatg, mer, birderuns Unfange entprahtzu. Pggut wurde.s, Der denischen ticht zur Rube kommen. Sogleich, nach dem 2u. Meärz sbe de bsche bte g be a o, em Per ooderzeg wordhen gfisielk iu sKtem„Schgs“ beisreistlisetezu der gunen Fraung em Fuchtungstren aus Vortbelomäusnacht ium eevtember 1999 bie bepte Her, VorZerrHisrzrug, Zag vige za ab alles Deutsche.Hebisten in vie groperen Städte emn und venursiung trgen. as, Sogelftet gal Die balschiste Kalge bls nache al dies dar nur ein Veridse. Dus Schimmmiste stand=erftnech erder mungsergebnis eine widerechtliche volenbethisng, Jos den Rugen der Henle der Wei.3 Sie Pranzosen nach. nach bewährtem porher den Litauern burch einen vol.= ten sogar gemeinsame Sache mit den Insurgenten, leinischen Handstreich geraußt, worden, war, zu, schaffen, steten ihney bei, ihren Artgten, Beihi, nac erechieäich nischeg,„Handstreich ggrazpbt, Pgchen Her, eicheschorfen. Es war den Polen und ihren Helfershelfern in Versailles nicht geglückt, das reiche deutsche Oberschlesien in offenem Widerspruch zum Selbstbestimmungsreu, der Völker ohne Volksabstimmung den Polen in die Hand zu spielen. Angesichts des Ueberwiegens deutschen Charakters dieses Gebietes, das seine wirtschaftliche Blüte ausschließlich Deutschland zu verdanken hatte, sahen sich selbst die Machthaber von Versailles genötigt, über das endgültige Schicksal dieses Landes eine Volksabstimmung entscheiden zu lassen. Man war sich in Polen sofort klar. daß, wenn diese Volksabstimmung rechtmäßig durchgeführt würde, Polen sich niemals Hoffnung machen könne Oberschlesien je in seine Hand zu bekommen. Infolgedessen entschloß man sich. zu einer bloßen Formalität zu machen, vorher schon vollendete Tatsachen zu schaffen und das deutschgesinnte Oberschlesien durch blutigen Terror niederzuhalten. Schon Ende 1918 war man auf polnischer Seite dazu übergegangen, die aufgehetzte volnische Minderheit Oberschlesiens mit Waffen zu versehen und zu Banden zusammenzufassen, die durch Angehörige der regulären polnischen Armee und durch dunkle Elemente aus Innerpolen aufgefüllt wurden. Die polnische Leitung dieser Organisation lag in den Händen des berüchtigten Aaitators und Bandenführers Korfantn. Als im. Januar 1920. nach Inkrafttreten des Versailler Diktates, die deutschen Truvven. die im August 1919 einen ersten polnischen Aufstandsversuch in wenigen Tagen niedergeworfen hatten, das Land verlassen mußten und an ihrer Stelle eine interalliierte Abstimmungskommission mit einer internationalen Polizeiarmee, die in der Mehrzahl aus Franzosen, daneben aus Engländern und Italienern bestand. ihren Einzug hielt, da hielten die Polen endlich ihre Zeit für gekommen. Korfantv wurde von der polnischen Regierung zum polnischen Abstimmungskommissar bestellt und damit eine überaus große Machtbefugnis einem Manne erteilt. der sich eher zum Häuptling einer Räuberbande geeignet hätte als für diesen verantwortungsvollen Posten. Unter Mißbrauch seiner Stellung gelang es ihm in Kürze, die volnische militärische Organisation durch einen Agitationsapparat zu ergänzen. der die skruvelloseste Deutschenhetze bis ins kleinste Dorf trug, gleichzeitig der Bespitzelung und Ueberwachung der gesamten deutschgesinnten Bevölkerung diente und dem die deutsche Bevölkerung angesichts der Haltung des überwiegenden Teiles der interalliierten„Polizeiarmee" wehrlos auseie er 19. August.1920 begann nach genau vorbereitetem Plan der Aufstand, der sich sehr bald über ganz Ostoberschlesien aushreitete und vor allem in den Landbezirken brutalsten Terror entfaltete. Es war noch als milde zu bezeichnen, wenn deutsche Dörfer, wie z. B. die Ortschaft Anhalt von den Insurgenten in Brand gesteckt, wenn Deutschaesinnte aller Bevölkerungsschichten mißhandelt, verschleypt und aus ihren Wohnungen vertrieben wurden. Denn gleichzeitig mit diesen Maßnahmen setzte ein zielbewußtes und systematisches Morden ein, das mit einer kaum vorstellbaren Bestialität vor sich ging. Um nur einen Begriff von den damals verübten polnischen Untaten zu geben, sei aus den Tausenden und aber Tausenden Mordberichten nur ein einziger Fall herausgegriffen, der typisch für das polnische Verhalten war und der schon damals die wahre Natur des volnischen Untermenschentums gugs, deutlichür, zeigtg Nach einem damialigen amtlichen Bericht ereignete sich am zweiten Aufstandstag folgendes: „Am 21. August abends wurden aus dem Schlafhaus in Michalkowitz sieben deutsch=österreichische Bergleute von Insurgenten herausgeholt und zusammen mit den Bittkow ansässigen Arbeitern Schellong und Krause nach der auf polnischem Gebiet in der Nähe des volnischen Ortes Czeladz gelegenen„Saturn=Grube“ gebracht, wo sich die am gleichen Abend verschleppten Lehrer Skrobok und ein gewisser Slowik aus Michalkowitz bereits befanden. Auf der„Saturn=Grube“ sowohl wie später im Wachtlokal des polnischen Polizeikommissariates in Czeladz wurden die Deutschen in eine im Keller gelegene Zelle gesperrt, in Reih und Glied aufgestellt, von 20 bis 30 Insurgenten„mit Gummiknür; peln, Eisenstangen, Eichenstöcken, Schlagringe Gewehrkolben so lange bearbeitet, bis sie zum Teil ohnmächtig wurden, zum Teil vor Schmerzen sich am Boden wälzten. Ihre Schmerzensschreie regten die Peiniger nur zu neuen Untaten an... Ein anderer Insurgent zwang seine Opfer, indem er mit einem dicken Knünvel auf sie einschlug, ihre wunden Gesichter in eine Schüssel mit einer scharfen Flüssigkeit Bevor man dazu überging, die Deutschen auf Befehl des„Kommandanten“ in der Nähe von Przelaika zu ermorden und sie darauf in den„Fluß Irinpita zu werfen, wurde ihnen in zunischer Weise die Todesart bekanntgegeben. Bei der Ermordung selbst war kein gab Korfanty am 3. Mai 1921 das Zeichen zum dritten polnischen Aufstand, der, wie zahlreiche Dokumente beweisen, auf das Betreiben der Warschauer Regierung zurückging und durch Entsendung von Angehörigen der regulären volnischen Armee wie durch polnische Munitionssendungen nachhaltigste Unterstützung erfuhr. Wenn das Ziel des Aufruhrs, ganz Oberschlesien entgegen dem mungsergebnis in polnische Hände zu bringen, nicht erreicht wurde, so war das den deutschen Freiwilligen zu danken, die sich aus allen Gauen des Reiches in Oberschlesien zusammenschlossen und zwei Drittel des Landes vom polnischen Joch frei hielten. Ueber das letzte Drittel dagegen hielt die Interalliierte Kommission ihre„schützende“, Hand. Ihr ist es zu verdanken, daß die polnischen Mordbanden in Ostoberschlesien mehr als zwei Monate lang ein Schreckensregiment errichten konnten, das in der modernen Geschichte seinesgleichen sucht. Wieder waren es, wie beim zweiten Aufstand, allein die Italiener, die ihren Schild rein hielten und ihre ihnen durch Versailles auferlegte Pflicht restlos zum Schutze der ihnen anvertrauten Bevölkerung erfüllten, restlos bis zum Tode: 31 Angehörige der italienischen Besatzungstruppen opferten ihr Leben als Blutzeugen im Kampf gegen die polnische Barbarei. Die Engländer dagegen sahen dem Treiben der volnischen Horden untätig zu: Was war schon ein deutsches steten ihnen bei ihren Untaten Beihilfe und machten sich also in noch aktiverer Weise als die Engländer mitschuldig an den fürchterlichen Verbrechen, die an wehrlosen deutschen Volksgenossen begangen wurden. Das genaue Ausmaß der von den Polen begangenen Greueltaten ist niemals ermittelt worden und wird sich niemals restlos feststellen lassen. Den wehrlosen Opfern polnischer Willkür wurde von der damaligen deutschen Regierung kein Lorbeerkranz geflochten, keine internationale humanitäre Organisation hat sich um sie gekümmerte, ganz auf sich gestellt, hielten sie ihrem Volkstum die Treue bis in den Tod. Allein während des Mai= und Juni=Aufstandes mußten unzählige Oberschlesier unter den grausamsten Umständen ihr Leben lassen. Weitere Tausende, darunter Frauen, Greise und Kinder, wurden verhaftet, mißhandelt und verschleppt. In wie viele Zehntausende geht die Zahl derer, die Haus und Arbeitsstätten verlassen mußten, deren mühsam erworbenes Eigentum geraubt oder zerstört wurde, so daß sie nur das nackte Leben retten konnten. Die Schuld für diese Vorgänge tragen keineswegs nur einzelne Verbrechernaturen. Die Schuld für diese Vorgänge trifft die damalige polnische Regierung, die hinter den Insurgenten stand, sowie die polnische mee, deren Angehörige nicht nar mit Duldung, sondern im Auftrag ihrer Vorgesetzten an den schlesischen Aufständen teilnahmen. Die Schuld trifft die führenden Schichten des Polentums, die in verblendetem, großmannssüchtigem Chauvinismus die Horden Korfantys zu ihrem Tun anspornten, ja sich ihnen anschlossen. allem handeln, womit geyanver, werden könne. Das sei Englands Stärke. Dagegen sei es„ein viel Engländer nach Frankreich zu schicken; in Frankreich gibt es genug Franzosen, die für uns die Schlachten schlagen können'...5 wi, Danach könnten es die Franzosen ja eigentlich sen, wie sie mit England dran sind und was sie für Albion bedeuten: Kanonenfutter und Blutspender. Der Mann aus dem Ghetto von Megador muß es wissen, denn er war bis vor kurzem als Kriegsminister Mitglied des englischen Kabinetts. Eben deshalb ist seine Offenherzigkeit den Herren Chamberlain, Halifax und Genossen etwas peinlich; wie Herr Chamberlain auf in Anfrage sagte, nicht, weil Herrn Belishas Auffassung etwa unzutreffend wäre, sondern eben weil er bis vor kurzem Kabinettsmitglied war, das Kabinett aber Wahrheiten nicht gern ausgesprochen wissen möchte von Leuten, die es immerhin belasten könnten. Dabei verrät Herr Chamberlain, daß sein Kollege Halifar dem Juden Belisha noch etwa 40 Zeilen von seinem Artikel abgehandelt habe. Was muß in denen gestanden haben, daß Herr Halifax sie schlechthin untragbar fand, nachdem er doch die englisch=jüdische Blutforderung an Frankreich immerhin tragbar fand! Darüber mögen die Franzosen an der Front nachdenken, wo die Engländer sie in solchem Nachdenken ja nicht stören, da sie derweil sich die Zeit mit französischen„Bräuten" fern hinter der Front vertreiben. Gegen solchen Zeitvertreib hat die englische Führung nichts einzuwenden. Nur soll die Sache nicht bis dahin ausarten, daß aus solcher Brautschaft Verlobung und Heirat wird. Das geht dem britischen„Hochmut zu weit. Dagegen hat deshalb der englische Generalissimus in Frankreich, Lord Gort, einen Befehl erlassen, in dem er die Verlobung von Engländern mit Französinnen er die Verloguge g Encmee. Wcerlichuung verbietet, weil sie„für einen Englander lächerlich und unehrenhaft“, sei, und weil eine solche„Vermischung von Engländern mit Französinnen für den Nachwuchs der englischen Rasse äußerst nachteilig“ sei. So der englische Generalissimus in Frankreich als Rassenpolitiker. Reiche Jüdinnen sind für den Nachwuchs der englischen Rasse als Stammütter vortrefflich und wünschenswert: das jüdische Blut ist den„Nachkommen der verlorenen Stämme Israels" koscher. Die Vermischung mit den charmanten Französinnen aber hält er für Rassenschande. Die Franzosen stehen ihm als Eingeborene des englischen Dominions Frankreich„rassisch auf einer Stufe mit Hottentotten und Zulukaffern. Sie dürfen horst Wesse!! Zu seinem zehnten Todestage am 23. Februar Gelost Englander=Trheagten die Greueitaten aß sie in der Erfindung nOralen Ein Teil der Weltpresse hat über diesen Sachverhalt, nie einen Zweifel gelasseg, So schrieb Zohen 168g. in den englischen„Foreign Affairs" im „Die Abstimmung vom 20. März 1921 öffnete die Schleusen für ein Regiment des Schreckens und des Massenmordes, für eine Welle von Verbrechen, Brandstiftungen, Plünderungen und Gewalttätigkeiten aller Art gegen die Deutschen. Hunderte von führenden Deutschen haben das Leben eingebüßt; Tausende sind mit Gewalt von Haus und Hof vertrieben; Zehntausende flohen verzweifelt ins Exil, so daß gegenwärtig 50000 Oberschlesier auf die Wohltätigkeit in Deutschland angewiesen sind." Der Berichterstatter des„Manchester Guardian“ schreibt am 3. Juni 1921 aus Beuthen: „Man kann hier überall hören, daß die Polen feige sind, daß sie wie Hasen davonlaufen, daß sie Gefangene umbringen, Verwundete ermorden, Leichen verstümmeln, rauben und plündern, den Waffenstillstand fortwährend verletzen und ihr Wort nicht einhalten.“ Lloyd George sagte am 16. August 1921 im „Der polnische Aufstand in diesen Gebieten hatte eine bemerkenswerte Aehnlichkeit mit entsprechenden Vorgängen in Wilna und an der russischen Grenze: und als es geschah, fühlten wir, daß wenn solche Dinge ohne Protest geduldet würden, die Herrschaft des internationalen Rechtes zu Ende sein würde und die Gewalt in der Entscheidung dieser großen Grenzfragen herr„Daily News“ schreibt am 18. Mai 1921:„Die verschiedenen roten Armeen, die an der Ruhr und in Sachsen den häuslichen Frieden Deutschlands gestört haben, waren ordentliche militärische Truppen, verglichen mit den undisziplinierten und ungeordneten polnischen Räuberbanden, die so erfolgreich eines der reichsten Industriegebiete Europas terrorisiert haben.“. „New Statesman“ schreibt am 17. Mai 1921: „Der polnische Aufstand in Oberschlesien muß unter die allertollsten Episoden in der neueren Geschichte dieses tollen Volkes gerechnet werden.“, Selbst die französische Nachrichtenagentur Havas gibt im März 1922 zu:„Die Hölle ist hier jetzt los!“ Der Italiener Malorida schreibt im„Sera“: „.... Verfolgungen, Massenjustiz, Einkerkerungen, Füsilierungen und all das ganze Arsenal der„Greuel von Belaien“ ist hier vertreten.. Der italienische Journolist Filivpo Sacchi schreibt im Juli 1921 im Corriere della Sera“:„.... ich kann den Polen in Oberschlesien die Anerkennung nicht versagen, daß sie in der Erf#ndung von Qualen und Martern alle Vorbilder an Genialität weit übertreffen.“ Der apostolische Kommissar für Oberschlesien, Dr. Serra, klagte in einem kirchlichen Erlaß vom 29. Juni 1921:„.... Priester wurden ihren Gemeinden entrissen, ins Gefängnis geworfen, mit ruchloser Hand mißhandelt, heilige Stätten zerstört, Plünderungen, Gewalttätigkeiten, Mißhandlungen und Morde Selbst die„Times“ schreibt am 10. Mai 1921: „Indem sie zum bewaffneten Aufstand griffen, haben Korfanty und seine Anhänger die ganze Grundlage des Versailler Vertrages in Frage gestellt.“ Aber die Regierungen der sogenannten„großen westlichen Demokratien“, die damals über das Schicksal Europas zu entscheiden hatten, schwiegen. Nachdem sie die polnischen Verbrechen über zwei Jahre geduldet, ja begünstigt hatten, trugen sie keine Bedenken, in offenem Widerspruch zu dem für Deutschland überwältigend günstigen Abstimmungsergebnis Hunderttausende deutscher Menschen ihren Peinigern zu überantworten und sie damit einer neuen jahrzehntelangen Leidenszeit entgegenzuführen, aus der sie erst nach einem letzten und furchtbaren Blutopfer erlöst werden sollten. Verstärkte Aufklärung über Ostfrankreich dnb Berlin, 22. Februar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Westen klärte die Luftwaffe in verstärktem Maße über Ostfrankreich auf. Trotz feindlicher Jagdabwehr erlitten die deutschen Aufklärer keine Verluste. Der Versuch feindlicher Flugzeuge, über die Westfront nach Deutschland einzufliegen, scheiterte. Zwei englische Vorpostenboote versenkt Amsterdam, 22. Februar. Die englischen Vorpostenboote„Tartan" und „Starnbank“ sind durch deutsche Flugzeuge verDer norwegische Postdampfer„Ala“(933 BRT.) ist an der britischen Küste gesunken. Norwegens Schiffahrt verlor bisher 168 000 BRT. Oslo, 22. Februar. Am Mittwoch wurde hier bekanntgegeben, daß die norwegischen Verluste in diesem Kriege sich nunmehr auf 49 Schiffe mit einem Gesamttonnengehalt von 168 000 BRT. belaufen. 1 10 Senkt die fahnen! Senkt sie auf die heil'ge Erde tief Vor des jungen Feuergeistes Manen, Den ein frühes Schicksal rief!— * Lenkt die Herzen! Lenkt sie hin auf jene kühne kat, Die, verhöhnt in tausendfachen Schmerzen, Släubig in die Schranken trat! Bannt die Seister! Bannt sie in des hehren Glaubens Hort! Haltet— eures Lebens Herrn und Mleister— Mannestat und Manneswort! Ballt die Hände! Ballt sie fest um dieses heil'ge luch, Wie der lebende wohl vor euch stände, Der es mit zum Siege trug! sioch die Fahnen! Bis das Ferz in Sturmgewalt erbebt! Bringt zur letzten Reife jenes Ahnen, Daß horst Wessel ewig lebt! Holdat Siegfried Mennenön und sollen ihr Blut für England vergießen, nicht aber mit dem der Engländer mischen... Kann man ein Volk übler bespeien, als der Jude Belisha, der sture Brite Lord Gort es dartun? Schlechthin unmöglich. Die französischen„Eingeborenen“ sind eben gerade gut genug, um für Englands Kriegsziel, die Zerstörung Deutschlands, zu sterben. Darüber hinaus aber Trennung von Tisch und Bett. Franzosen und Neger sind gleichberechtigt, sollen sogar den ausschließlichen Vortritt haben, solange es gilt, den„einzig ernsten Rivalen“, den Deutschen, knockout zu schlagen. Die „Eingeborenen“ der Kolonie Frankreich mögen mit sich abmachen, wieviel Lust sie haben, nach dem Befehl des Juden Belisha für dieses England seine Schlachten zu schlagen und zu bluten, indessen der Generalissimus Englands im Hinterlande darüber wacht, daß die englischen Nachtlokalhelden nicht etwa ihre französischen „Bräute“ gar heiraten. Hühnlein Beauftragter für den motorisierten Transport der Kriegswirtschaft Generalfeldmarschall Göring hat als Beauftragter für den Vierjahresplan und Vorsitzender des Ministerrates für die Reichsverteidigung den Korpsführer des RSKK., Reichsleiter Adolf Hühnlein, zu seinem Beauftragten für den motorisierten Transport der Kriegswirtschaft ernannt. Diese Beauftragung bezweckt, alle im motorisierten Transportwesen der Kriegswirtschaft verfügbaren Kräfte straff zusammenzufassen und ihre Einsatzfähigkeit zu erböhen. Neue Srehungen un Eraneinadten. Pariser„Oeuvre“:„Die skandinavischen Mächte müssen auch gegen ihren Willen in die Front der Alliierten eingereiht werden“ Berlin, 22. Februar. Von unserer Berliner Schriftleitung Der britische Ueberfall auf den deutschen Dampfer „Altmark“ und die hierzu abgegebenen Erklärungen englischer Minister haben eine Konferenz der skandinavischen Außenminister in Kopenhagen ausgelöst. Man trifft sich am 24. und 25. Februar. Finnland nimmt nicht teil. Zur Erörterung stehen, wie die dänische Presse feststellt,„alle ernsten Probleme, die der Krieg für die neutralen Länder geschaffen hat". Es ist kein Wunder, daß sich die skandinavische Oeffentlichkeit weiterhin mit dem Piratenüberfall auf die„Altmark" beschäftigt und die Konsequenzen abwägt, die aus ihm entstehen können. Kopenhagen wird also zum mindesten ein Prüfstein sein, an dem man die künftige Haltung der Neutralen abwägen kann. Ob man zu gemeinsamen Sicherungsmaßnahmen gegenüber der englischen Gewaltmethode, ganz gleich, ob wirtschaftlicher oder rechtlicher Art, kommen wird, bleibt abzuwarten. Mit ideellen Neutralitätserklärungen würde nichts geschafft sein. Den Wert, den sie in englischen Augen besitzen, hat der Ueberfall im Jössing=Fjord gezeigt, und wie England zusammen mit Frankreich in Zukunft verfahren wird, haben die Gewaltandrohungen des britischen Ministerpräsidenten bereits bewiesen und beweist ein Artikel des französischen Journalisten Pertinax im„Daily Telegraph“ von neuem. Er war es, der bereits vor Wochen Sonderrechte für England und Frankreich in den nordischen Staaten verlangte. Er sagt heute abermals, daß sich die Westdemokratien„Gerechtigkeit" verschaffen würden. schon aus dem Grunde, weil die Neutralen ihre Haltung nach dem„Cossack"=Zwischenfall von Grund auf revidieren müßten. England müsse verhindern, daß die schwedischen Erzvorkommen den Deutschen oder den Russen zugute kämen. Diese Sprache ist eindeutig, fast noch deutlicher die des Pariser„Oeuvre“, der dem brutalen Zwang das Wort redet und rundheraus erklärt, daß die skandinavischen Mächte auch gegen ihren Willen in die Front der Alliierten eingereiht werden müßten. Der Norden weiß also, was ihm von den Westdemokratien her blüht. Um so befremdender ist deshalb eine Rede des schwedischen Außenministers Günther. Daß zusammen mit den übrigen Neutralen gerade Schweden in eine peinliche Lage geraten ist, glauben wir gern, wissen wir sogar. Mit seinen Klagen muß sich jedoch Schweden an die englische Adresse wenden, das mit der Erklärung der Blockade gegen Deutschland und mit der Aufstellung der Banngutlisten die schwedische Schiffahrt erst in die gegenwärtige Situation gebracht hat. Jedenfalls hat der schwedische Außenminister auch nicht den geringsten Beweis dafür in der Hand, daß Schiffe seines Landes gegen die Prisenordnung warnungslos versenkt worden sind. Wenn Schweden Verluste zu beklagen hat, handelt es sich entweder um Schiffe, die den Minenfeldern zum Opfer fielen, weil sie sich trotz der verschiedensten Warnungen in das Gebiet der Todesstraßen begaben, oder um Teilnehmer an britischen Geleitzügen. Auch hier gilt der alte Satz „Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um“. Geleitzüge sind militärische Verbände, und jedes Schiff, das sich ihnen anvertraut, liefert sich dem Recht aus, nach dem Kriegsschiffe behandelt werden. Neutrale Kapitäne und Schiffsreeder haben der deutschen Seekriegführung wiederholt bescheinigt, daß sie streng rechtlich verfährt. Die Ausführungen des schwedischen Außenministers bleiben zum mindesten unüberlegt und gerade angesichts der bevorstehenden Kopenhagener Konferenz unvorsichtig. Wir hoffen nicht, daß er die Stellungnahme der skandinavischen Staaten vorher festlegen wollte. Es ist verständlich, daß der Norden um die Aufrechterhaltung seiner wirtschaftlichen Verbindungen und seiner Ausfuhr kämpft. Dann aber muß dies neutral und objektiv geschehen. Beides aber muß man in Herrn Günthers Darlegung vermissen. Nicht Deutschland hat trotz der ihm aufgezwungenen Abwehr die Rechte der Neutralen gebeugt oder verletzt. Jössing=Fjord ist ein eindeutiger Beweis. Nach der Neutralität, wie sie uns entgegengebracht und wie sie von der Feindseite gewürdigt wird, richtet sich unsere Einstellung. Diese Pflicht legen uns allein die täglich von der Gegenseite proklamierten Kriegsziele auf, die gerade jetzt wieder in zwei Zuschriften an den„Spectator“ in London zum Ausdruck kommen, in denen wiederum die völlige Zerstörung Deutschlands gefordert wird. In einer Zuschrift heißt es u.., daß England endgültig darauf aus sei, Deutschlands Macht zu zerstören. Darauf müsse der triumphale Einmarsch der siegreichen Armee der Alliierten in Berlin erfolgen. Das sei wesentlich, um dem deutschen Volk klarzumachen, daß es endgültig mit den Waffen der Gewalt geschlagen sei. Dann müsse Deutschland völlig entwaffnet und ein militärisches Protektorot der Allierten Hauerz, eerage uiehhr, eStec.. von Chauviniemus braucht im Reichsminister Dr. uns aus diesen Ergusen entgsgentungt,)y,z, bieg Fraini ben Gbersefeblshaber des Heres berzlich be. grüßte. Generaloberst von Brauchitsch unterstrich in seiner Antwort die Bedeutung der Zusammenarheit selben Worte und Ideen, die die fuhrenden briruchen Politiker wie Chamberlain und Churchill tagtaglich aufstellen. Das deutsche Volk aber erkennt von neuem, was ihm zugedacht ist. Dasselbe England, das die Waffen gegen Deutschland erhov, weil es die Errichtung des tschechischen Protektorats beanstandete, will nunmehr ein 80=Millionen=Volk zu einem militärischen Protektorat degradieren. Wir wissen Bescheid. Von diesen Kriegszielen zu der brutalen Politik, die England gegenuber den Neutralen einnimmt, führt eine klare Linie. Denn jedes Land, das sich dem englischen Vorherrschaftsgedanken entgegenstellt oder sich von der europäischen Auseinandersetzung zurückhält, paßt nicht in das Konzept der britischen Plutokraten. Die Neutralen sind durch den Fall„Cossack“ und durch die in den letzten Tagen vom Stapel gegangenen britischen Erklärungen genügend gewarnt. Deutschland selbst wird mit seinen Waffen Vorsorge treffen. Auch dieser Mord wird gefühnt! Das siebente Todesopfer des englischen Piratenüberfalls auf die„Altmark" beigesetzt Oslo, 22. Februar. Auf dem Bergfriedhof von Sogndal wurde am Donnerstag Ernst Meier, das siebente Todesopfer des englischen Ueberfalls auf die„Altmark", an der Seite seiner Kameraden beigesetzt. Die norwegische Marine stellte eine Ehrenkompanie eines im Jössing=Fjord liegenden Minenkreuzers. Der norwegische Geistliche widmete dem toten Seemann in deutscher Sprache einen herzlichen Nachruf. Der deutsche Konsul in Stavanger, Achilles, dankte dem Toten im Namen des Großdeutschen Reiches und des Führers für seine Opferbereitschaft. Die„Altmark" hatte eine Abordnung entsandt. Der Zweite Offizier widmete dem toten Kameraden herzliche Abschiedsworte. Er sagte, dieser Tod werde nicht ungesühnt bleiben. Fur die norwegische Kriegsmarine sprach der Kommandant des Minenkreuzers. Mit dem Liede vom guten Kameraden nahm die Besatzung von Ernst Meier Abschied. Die Bevölkerung beteiligte sich wiederum sehr stark an der Feier. Rultzug der Iinnen auf der Karelischen Landenge— Wiborg im Bereich der russischen Artillerie Helsinki, Durch den Rückzug der Finnen Vertei gesamte nge ussi22. Februar. auf eine weiter nördlich gelegene Verteidigungslinie ist die ge Front auf der Karelischen Lagpen in lebhafte Bewegung gerommen. Die russi schen Truppen stehen nunmehr vor den neuen finnischen Stellungen, über deren Lage finnischerseits noch nichts mitgeteilt wurde. Die letzten russischen Luftangriffe waren äußerst lebhaft und wurden von starken Geschwadern durchgeführt. In unmittelbarer Nähe von Helsinki kam es zu Luftkämpfen zwischen finnischen Jägern und russiToH E 565 dern „ Russischt Heeres gruppen Flscher Heilbio:. svund. % V* schen Bombern. Russische Jäger griffen finnische Flakstellungen im Tiefflug an. In Grankulla, 20 Kilometer von Helsinki, wurden in einer Einflugzone entlang der Bahnlinie nicht weniger als 140 russische Maschinen gesichtet. Im Laufe des Tages sollen 30 Plätze angegriffen worden sein. Am Mittwoch wurde die am frühen Morgen einsetzende russische Flugtätigkeit später durch Schneestürme unterbunden. Der Londoner Nachrichtendienst erklärt, die Finnen gäben jetzt zu, daß Wiborg im Schußbereich der russischen Artillerie liege. Wieder Erdbeben in Anatolien Ankara, 22. Februar. Am Mittwoch morgen wurden in der Umgebung von Kaiseri mehrere heftige Erdstöße verspürt. Das Dorf Soysalli sowie drei andere Dörfer sind völlig zerstört worden. In Soysalli wurden 40 Menschen getötet und 20 verlett.. Abung umtten(ichl..# In Ankara, Konay und abann wurden teichte Erdstöße wahrgenommen. Brauchitsch in Krakau „Unter Adolf Hitlers Führung ist Deutschland der Sieg sicher!“ dnb Krakau, 22. Februar. Nach mehrtägigen Truppenbesichtigungen im Osten des Generalgouvernements traf der Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst von Brauchitsch, am Donnerstag früh in Krakau ein. Nach Entgegennahme der Meldung und Vorträgen der Kommandeure verschiedener militärischer Dienststellen und nach Abschreiten der Front einer Ehrenkompanie begab sich der Generaloberst zu den auf dem großen Exerzierplatz Blonia aufgestellten Truppen. Er begrüßte hierbei besonders die alten Soldaten, sprach über die zu erfüllenden Aufgaben und gab dem Willen der Soldaten Ausdruck, unter Einsatz aller Kräfte den uns von England aufgezwungenen Kampf bis zum siegreichen Ende durchzuführen. Im Anschluß an die bei schönstem Winterwetter erfolgte Besichtigung wohnte Generaloberst von Brauchitsch dem Dienst mehrerer in Krakau stehender Truppenteile bei und überzeugte sich von ihrer Unterbringung und den Fürsorgemaßnahmen. An den Gräbern der in Krakau ruhenden deutschen Soldaten legte er unter den Klängen des Liedes vom guten Kameraden seiner Antwort die Bedeutung der Zus zwischen Heer und Verwaltung. Jeder Deutsche müsse in den besetzten Gebieten Kunder deutschen Wesens werden.„„„„ Der Nachmittag brachte weitere Aussprachen. Am Abend fand ein Beisammensein der Offiziere der Krakauer Dienststellen und Truppenteile statt. In einer Ansprache betonte der Generaloberst nochmals den Geist der Zusammenarbeit zwischen Soldat und Beamten und ging auf die Stellung des Offiziers im Kriege ein. Hier wie in allen seinen Ansprachen bei den Besichtigungen der letzten Zeit im Osten forderte Generaloberst von Brauchitsch auf, immer den Führer als den ersten Soldaten des deutschen Volkes vor Augen zu haben. Unter seiner Führung sei Deutschland der Sieg sicher. Der Oberbefehlshaber des Heeres begab sich noch im Laufe der Nacht wieder in das Hauptquartier. Wieder eine Explosion in einer englischen Pulverfabrik Nach einer Meldung aus London hat sich Donnerstag abend in der staatlichen Pulyerfabrik von Waltham Abbey(nordöstlich von London) eine Explosion ereignet, die in weitem Umkreis gehört wurde. Funksignale trotz Verbot Der Untergang des holländischen Motorschiffes„Arendskerk", das am 15. Januar auf dem Wege von Antwerpen nach Südafrika von einem deutschen=Boot versenkt wurde, stand jetzt vor dem holländischen Seeamt zur Verhandlung. Es wurde festgestellt, daß entgegen früher aufgestellten Behauptungen von Bord der„Arendskerk"“ doch Funssignale trotz Verbot gegeben worden waren. Mottas Nachfolger im Schweizer Bundesrat Die Schweizer Bundesversammlung hat den Tessiner Staatsrat Dr Enrico Celio an Stelle des verstorbenen Bundesrats Motta mit knapper Mehrheit zum Mitglied des Bundesrats gewählt. Aus Westfalen und Rheinland Wildschwein mit der Axt„erlegt“. Altenbeken, 22. Februar. Im nahen Kempen hatte ein Waldarbeiter, der mit seinem Sohn an einer Runkelmiete beschäftigt war, ein seltenes Erlebnis. Als zünftiger Waldarbeiter hatte er auch eine Axt bei sich, deren Handfestigkeit ihm nützlich werden sollte. Als er in der Miete ein großes Loch bemerkte, bemühte er sich um die Aufklärung dieser Ursache und wurde bald nicht wenig erschreckt, als ihm ein starkes Wildschwein entgegensprang. Kurz entschlossen hob er seine Axt, und der wohlgezielte Schlag— Tag für Tag an den Bäumen erprobt— führte auch hier zum Volltreffer. Der Keiler sank um und war tot. Schwerverbrecher gesaßt Köln, 22. Februar. Von der Kriminalpolizei wurde am Mittwoch der wegen eines Raubüberfalles in Köln gesuchte Ernst Fünke aus Winz bei Hattingen in Gotha verhaftet. Der Festgenommene, der sich in Gotha herumtrieb, wurde wegen eines Raubmordversuchs in Köln gesucht. Außerdem werden ihm Einbruchsdiebstähle in Köln und Frankfurt a. M. zur Last gelegt. Von seiner Schußwaffe, die der Verbrecher bei sich führte, konnte er dank des geschickten Eingreifens der Polizei keinen Gebrauch machen. Er wurde in das Gerichtsgefängnis von Gotha übergeführt. Börsen eher etwas schwächer Am Donnerstag war der Grundton an der Berliner Börse bei Eröffnung der Aktienmärkte eher etwas schwächer. Das Geschäft war allgemein wenig umfangreich, so daß das herauskommende Material zumeist nur zu niedrigeren Kursen Unterkunft fand.— An den Aktienmärkten der Rheinisch=Westfälischen Börse zu Düsseldorf waren die Anlagekäufe des Publikums sehr gering. Ueberwiegend konnte man Kursschwächungen buchen.— Amtliche Kursnotierungen an der Berliner Börse vom 22. Februar 1940: Farbenindustrie: 174,50; Orenstein& Koppel 112,00.— An der Düsseldorfer Börse wurden notiert: Constantin der Große 6900 G. 7400.; Harpener Bergbau 168,75; Vereinigte Stahlwerke 110,50. Geschichtstafel 23. Februar 1685 Der Tondichter Georg Friedrich Händel in Halle an der Scale geboren(gestorben 1759). 1834 Der Afrikareisende Gustav Nachtigal in Eichstedt in der Altmark gevoren(gestorben 1885). Psean 1855 Der Mathematiker und Astronom Karl Friedrich Gauß in Göttingen gestorben(geboren 1777). 1930 Horst Wessel als Opfer des kommunistischen Ueberfalls vom 14. Januar 1930 gestorben(geboren 1907). VON S. BUDEICH-—MIERSWA 35) Und Seppl ward sich mit Schrecken bewußt, daß sie durch ihr Benehmen jetzt wieder etwas sehr Dummes angerichtet hatte. Sie gab sich alle Mühe, das wiedergutzumachen. Es gelang aber nicht so recht. In all das beim Anschauen der Sehenswürdigkeiten bezeigte Interesse, zu denen Hochdörfer sie führte, schwang und klang ein fremder Ton. Früher, als man gedacht hatte, verließ man Innsbruck und fuhr nach Hochdorf zurück. Beinahe schweigend verlief die Heimfahrt. Nur ab und zu wechselte man einige belanglose Worte. Seppl saß beinahe apathisch da. Dann und wann vergrub sie ihr Gesicht in die Rosen, um den Anschein zu erwecken, als rieche sie daran. Es geschah aber nur, um zu verbergen, wie nahe sie dem Weinen war. Sie biß die Zähne fest zusammen, damit die Tränen, die schon so locker saßen, nicht kamen. Immer schlimmer wurde es, nun hatte sie durch ihr albernes Benehmen den Baron verletzt! Er zürnte offensichtlich. Hochdörfer schenkte seiner Begleiterin weder ein Wort noch einen Blick. Er beantwortete kurz, mit kühler Höflichkeit die Fragen die an ihn gestellt wurden, und beschäftigte sich ausschließlich mit der Führung des Wagens. Dabei zergrübelte er sich dauernd den Kopf, was eigentlich mit Seppl los war. Er war traurig, fühlte sich gekränkt und hätte doch am liebsten den Arm um das geliebte Wesen gelegt und hätte ihm liebevoll Trost zugesprochen. Die Rosen dufteten so stark. Stärker als jemals fühlte er sich durch die Nähe Seppls beunruhigt und in Bann geschlagen. So dicht saß sie neben ihm, und er durfte ihr nicht zeigen und sagen, wie teuer sie ihm war! Es ist so warm im Wagen. Gestatten Sie, daß ich das Fenster etwas herunterlasse? Die frische Luft wird Ihnen gut tun. Sie sehen so angegriffen aus, Fräulein Seppl.“ „Ich bin müde. Es ist wirklich sehr heiß.“ „Sie werden aber trotzdem jetzt wieder den Lodenmantel anziehen müssen, Fräulein Seppl. Wir sind in einer halben Stunde in Hochdorf.“ Er bremste den. Wagen, hielt. „Also möchte ich mich wieder in Herrn Amreiter verwandeln.“ Seufzend stieg Seppl aus dem Wagen. Aber es geschah nicht wie heute morgen unter Lachen und Scherzen, sondern still und wortlos. Dann fuhr man weiter. In Hochdorf angekommen, verabschiedete, sich Hochdörfer kurz von Seppl. „Wenn Sie sich jetzt zurückziehen wollen, so will ich Sie nicht daran hindern, Seppl. Kommen Sie morgen eine Stunde früher zum Diktat. Ich werde nicht ausreiten. Wir wollen uns mit der Fertigstellung meines Buches beeilen! Gute Nacht!“ In den nächsten Tagen wurde eifrig gearbeitet. Die Stunden, die zwischen dieser Arbeitszeit lagen, waren für beide Teile sehr unerquicklich. Wie eine gläserne Wand stand seit dem Besuch in Innsbruck etwas zwischen Hochdörfer und Seppl. Das fühlten sie beide und waren doch nicht imstande etwas daran zu ändern. Fremd und scheu gingen sie aneinander vorbei. Die Sehnsucht trieb sie zueinander, und doch mieden sie einander. Und dabei rückte die von beiden so gefürchtete Stunde der Trennung immer näher. Im Schloß wußte das Personal bereits, daß Herr Amreiter in den nächsten Tagen in seine Heimat zurückreisen mußte. Man war darüber aufrichtig betrübt; denn der junge Herr war bei allen sehr beliebt. Rosel Und Seppl las. Sie las schlecht. Sie stockte, versprach sich, entschuldigte sich, las weiter, mechanisch, ihre Betonung, ohne innere Anteilnahme. Hochdörfer horchte auf, merkte es. Er richtete sich erstaunt in seinem Schreibtischsessel empor und fragte: „Finden Sie den Abschluß nicht gut? Interessiert er Sie nicht? Mir kommt er auch matt vor.“ „Nein, das ist er durchaus nicht. Herr Baron! Im Gegenteil, er ist vorzüglich, ganz dem Vorhergehenden entsprechend. Er kommt mir vor wie eine Melodie, die voll und rein ausklingt." „Dann ist es güt. Sie wissen, ich gebe etwas auf Ihr Urteil. Bitte, spannen Sie noch mal einen Bogen in die Maschine ein für den Titel.“ Seppl tat, was ihr geheißen wurde. Mit stummem, unbeweglichem Gesicht tippte sie nach, was diktiert wurde. „So, nun bitte, noch einen Bogen!“ Verwundert hob Seppl den Kopf und sah den Baron an. Doch der nickte nur kurz:„Bitte, setzen Sie in die Mitte dieser neuen Seite folgende Worte: „Fräulein Josepha Amreiter gewidmet.“ Mit einem Ruck sprang Seppl auf. Der Stuhl flog durch die heftige Bewegung um. Leichenblässe überzog ihr Gesicht. Wie abwehrend streckte sie die ide Feigerl und Philipp, die ganz besonders, an ihm hin=] PV), Heer Baron, warum machen Sie solch schlechte Scherze mit mir?" stieß sie in tiefster Erregung hervor. „Es ist kein Scherz! Setzen Sie sich nur ruhig gen, klagten und jammerten laut darüber, daß mit dem Herrn Sekretär aller Frohsinn und Sonnenschein aus dem Schloß gehen würde. Sie machten aus diesen Gefühlen auch dem gnädigen Herrn gegenüber durchaus* Hehl und stellten erfreut fest burchaus kein Hehr und steuten ersteut sen, daß es dem Herrn Baron selbst nicht angenehm zu sein schien; denn er redete kaum und war schrecklich schlechter Laune. Sie getrauten sich gar nicht recht, in seine Nähe zu kommen. Auch Herr Amreiter selbst ging wohl nicht gern fort. Er war still und blaß, lachte und pfiff nicht mehr und neckte sich nicht mehr mit Philipp und Rosel herum. Ebenso gab's abends keine Musik mehr mit dem Herrn Baron. Gleich nach dem Abendbrot ging jeder der Herren in sein Zimmer.——— Ganz langsam diktierte Hochdörfer die Schlußworte seines Buches.„So, nun sind wir zu Ende“, sagte er mit einem kleinen Seufzer nach einer langen Pause. Nur widerwillig löste Seppl die Hände von den Tasten, hob das beschriebene Blatt aus der Maschine und legte es auf den Stoß des fertigen Manuskriptes. Wollen Sie die letzten Seiten noch einmal selbst durchlesen, Herr Baron?“ „Später! Jetzt lesen Sie mir, bitte, noch mal das eben Geschriebene vor.“ Hauptschriftleiter: Dr. Paul Dierichs(im Felde), Stellvertretender Hauptschziftleiter Dr. Josef. Schiermann. Verlag und Druck: Laupenmühten& Dierichs, Bochum, Rathausplatz"8, Ruf 675 51—54. Daß er aber so brutal sein würde, Ihnen das auch noch einzugestehen, habe ich allerdings nicht vermutet. Wenn ich auch nur im entferntesten hätte ahnen können, daß er es tun würde, hätte ich unter allen Umständen verhindert, daß Sie ihn aufsuchten, Seppl. Was ich Ihnen fernhalten wollte, was Sie nie erfahren sollten, das hat man Ihnen also gesagt? Jetzt vertehe ich Ihre Wandlung, verstehe Ihre Verstörtheit. Diese schamlosen Lügen mußten Sie ja auf das tiefste kränken und beleidigen, Seppl, das tut mir unsagbar leid. Was hätte ich darum gegeben, wenn ich Sie davor hätte behüten können!" Weich, innig klang Hochdörfers Stimme; verhaltene, tiefe Zärtlichkeit zitterte in ihr. Leise streichelte er Seppls Hände. Hastig entriß sie sie ihm. „Nicht! Sie dürfen nicht so lieb und gut mit mir sein, Herr Baron. An allem Unheil bin ich doch schuld. Was mir jetzt widerfährt, ist nur die große Strafe wieder hin, Seppl, und tun Sie, was ich Ihnen gesagt habe! Ich kann doch mein Buch widmen, wem ich will! Mit dieser Widmung trage ich nur eine große, berechtigte Dankesschuld gegen Sie ab.“ Mit ein paar Schritten stand sie neben dem Schreibtisch, „Nein, das dürfen Sie nicht run! Sie dürfen mir nicht danken. Sie wissen ja noch gar nicht, was ich angerichtet und was=ich Ihnen angetan habe.“ „Sie mir? Was sagen Sie da?“ chaufgerichtet stand der Baron neben Seppl und ergriff ihre Hände. „Doch, ich weiß ganz genau, was ich jetzt sage. Es drückt mir fast das Herz ab. Keine ruhige Stunde habe ich mehr gehabt. Keine Nacht konnte ich schlafen, seit mir mein Onkel in Innsbruck gesagt hat, in welchen häßlichen Verdacht Sie meine Anwesenheit im Schloß gebracht hat.“. „Seppl— Sie wissen, was ich Ihnen verheimlichen wollte, um Sie zu schonen?“ Aufgeregt stieß Hochdörser mit sich überstürzenden Worten hervor: Ich hätte mir ja denken können, daß Ihr Herr Onkel von dieser unsauberen Geschichte unterrichtet war. Wer den engen Zusammenhang zwischen Zähnen und Körper kennt. der weiß, wie wichtig die Zahnpflege für die Gesundheit ist. F für meinen Leichtsinn und meine Torheit! Aber, daß ich Sie mit hineingerissen habe, daß Ihnen nun durch mich in Ihrem Prozeß Nachteile und Demütigungen erwachsen werden, das ist es, was mich so außer mir sein läßt. Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie schlecht, wie verabscheuungswurdig ich mir vorkomme, daß Ihnen ausgerechnet von mir so Schlimmes widerfährt.“ Schwer atmend senkte Hochdörfer den Kopf tief zu Seppl. Eine unsagbare Beglückung kam über ihn. „Nicht an sich selbst dachten Sie, Seppl. sondern an mich? Um mich sorgen Sie sich? Sagen Sie mir das noch einmal!“ „Nur um Sie! Und nun werden Sie mich hassen und verachten! Wenn ich nur wüßte, was ich tun könnte, um Sie zu versöhnen! Sie sollen und dürfen durch mich nicht unglücklich werden.“ „Liegt Ihnen wirklich so viel daran, ob ich glücklich oder unglücklich bin, Seppl?“ (Fortsetzung folgt.) Seite 3 Nr. 46 Bochumer Anzeiger Freitag, 23. Februar 1940 110 Betriebe vorgeschlagen für eine Auszeichnung im Leistungskampf im Gau Westsalen=Sto „Es ist das soziale Deutschland, das sie hassen", das hat der Führer in seiner Rede am Vorabend des 9. November klar und deutlich ausgesprochen. Es sind die sozialpolitischen Erfolge des Nationalsozialismus, die aus den deutschen Betrieben die zuverlässigsten Stützen unseres Kampfes gegen die Westmächte werden lassen. Daß auch im Gau Westfalen=Süd zahlreiche Betriebe bereit sind, die sozialpolitischen Forderungen und Bestrebungen des Nationalsozialismus zu erfüllen, beweisen die Ergebnisse der bisher durchgeführten Leistungskämpfe. 1936 bereits konnten drei Betriebe ein Leistungsabzeichen für vorbildliche Berufserziehung erhalten. 1937 wurden vier südwestfälische Betriebe zu Musterbetrieben ausgezeichnet. 1938 kommt ein weiterer Musterbetrieb hinzu, 25 Betriebe erhielten Gaudiplome. 14 ein Leistungsabzeichen. Dex Leistungskampf 1939 schloß ab mit vier weiteren Musterbetrieben, mit der Ueberreichung von 71 Gaudiplomen, 45 Leistungsabzeichen und 14 Auszeichnungen vorbildlicher Kleinbetriebe. Für den jetzt zu Ende geführten Leistungskampf sind 110 südwestfälische Betriebe für eine Auszeichnung vorgeschlagen. Zwei Gaudiplome mußten eingezogen werden. nsg. Kleiner Junge lebensgefährlich verletzt Mit dem Roller unter einen Lastkraftwagen geraten Am 21. Februar, gegen 16.45 Uhr, wurde ein fünfjähriger Junge an der Einfahrt einer Fahrzeugfabrik an der Wittener Straße von einem Lastkraftwagen angefahren. Mit schweren inneren Verletzungen wurde das Kind in ein Krankenhaus eingeliefert; es schwebt Lebensgefahr. Nach Zeugenaussagen soll der Junge sen Unfall dadurch selbst verschuldet haben, daß er mit und sein letzter Besuch an jenem Morgen sollte den Zweck haben, Klarheit zwischen ihnen zu schaffen. Das hatte der junge Mann nun aber so ungeschickt wie möglich angefangen! Er habe keine Gewalttat beabsichtigt, versicherte der Angeklagte unter tiefer Erschütterung. Er danke Gott. daß niemand ernsthaft verletzt worden sei. Er bereue es tief, daß er sich so wenig in der Gewalt gehabt habe. Wie er zu der ihm heute selbst unverständlichen Tat gekommen sei, wisse er auch nicht mehr. Nur das wisse er, daß es der letzte Versuch sein sollte, das Mädchen seiner Liebe für sich zurückzugewinnen. Es ist nun selbstverständlich ernste und heilige Pflicht der Eltern, über das Glück ihrer Kinder zu wachen. Aber vielleicht waren die Eltern hier doch in Vorein: genommenheit befangen; denn dieser junge Mann hatte von der Lehrstelle bis zum Arbeitsdienst und über den Heeresdienst hinweg zu allen seinen Arbeitsstellen so vorzügliche Zeugnisse aufzuweisen, wie sie kaum ein Musterknabe besser haben könnte. Um so mehr mag ihn die kalte Abweisung der Eltern des Mädchens geschmerzt und in seinen tiefsten Gefühlen verletzt haben. Auch mit Männerherzen=spielt man nicht!, sagte der Richter. Das Spiel mit der Liebe konnte sich hier ungeheuer schlimm auswirken! So fand die ganze Angelegenheit ein weltkundiges Gericht. Es faßte die Sache als Körperverletzung, schweren Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung auf, erkannte auf eine Gesamtstrafe von zwei Monaten und drei Wochen Gefängnis und erklärte diese Strafe als durch die Untersuchungshaft verbüßt. Der junge Mann aber wird sofort sich ins Feld melden, dort tapfer seinen Mann stehen und der Liebe böses Zwischenspiel so schnell wie möglich zu vergessen suchen. Welchen guten Rat er vom tisch mit fortnahm, als er nun der Freiheit wiedergegeben wurde. M. F. Aus den Stadtteilen Stadtteil Linden=Dahlhausen .5 Millionen Westsalen im Luftschutzbund Die Landesgruppe Westfalen im Reichsluftschutzbund umschließt heute 6,5 Millionen Männer und Frauen. Die großen Ausgaben des Lustschutzes, die Ausbildung der Selbsischutzkräfte geschiebt ausschließlich fast durch die ehrenamtchen Amistzäger, Der Reichslustschuthru“ ägnisason der Fcuischen Arbeitsfront woot vie gropie Srgezgggtee#sar###elt. Sie hat in ihren Reihen nur.5 v. H. bezahlte Mitarbeiter. Zwei Fahrzeuge bei einem Zusammenstoß schwer beschädigt Am Mittwoch, 21. Februar. gegen.25 Uhr, erfolgte auf der Oskar=Hoffmann=Straße. Ecke Westsälische Straße, ein Zusammenstoß zwischen zwei Lastkraftwagen. Personen wurden nicht verletzt. Beide Fabrzeuge wurden stark beschädigt und mußten abgeschleppt werden. Schwerer Sturz mit dem Rade Ein junger Mann stürzte am Mittwoch abend auf der Wasserstraße so unglücklich mit seinem Fahrrad, daß er einen doppelten Armbruch erlitt und in ein Krankenbaus geschafft werden mußte. Diamantene Hochzeit. Das seltene Fest der diamantenen Hochzeit konnte das Ehepaar Friedrich Gogoll und Frau, Mathilde geborene Erich, begehen. Der Jubelbräutigan stammt aus Ostpreutzen, während die Jubelbraut aus Westpreußen stammt. Das Ruhrgebiet wurde ihre zweite Heimat. Hier hat Vater Gogoll teils im Bergbau, teils in der Landwirtschaft. gearbeitez. Jehn. Ttungf epen aus der Ehe bervor, und zwar sechs Söhne und#r#„Töchter. Mit den noch lebenden Kindern konnten zwolf Enkel und vier Urenkel dem Jubelpaar ihre Glückwünsche darbringen. Hochbetagt. 75 Jahre wurde der Dahlhauser Volksgenosse Rangiermeister in Ruhe Peter Mänz. Der hochbetagte Altersjubilar. dem herzliche Glückwünsche zugingen, wohnt Eiberger Straße 4. Stadtteil Weitmar WGB.=Wunschkonzert Am kommenden Sonnabend um 19.30 Uhr veranstaltet das Musikkorps der Schutzpolizei Bochum unter Leitung von Obermusikleiter Franz im Saale der Witwe Wagner, Karl=Friedrich=Straße 8, ein großes Wunschkonzert zum Besten des Kriegs=Winterhilfswerts. 1930/1940 Ferner wirken noch mit die Gesangvereine„Frohsinn“ und„Sängervereinigung" unter Leitung des Dirigenten Ernst Reitz. Stadtteil Wiemelhausen Einehernes Kapilel der Das historische Filmdokument„Feldzug in Polen“ ab heute in der Afa=Tonhalle in Bochum hohem Alter. Die in Oberwiemelhausen auf der Wiemelhauser Straße wohnende Ehefrau Anna vom Dicken geborene Menne begeht am heutigen Freitag im Kreise ihrer Familie ihren 73. Geburtstag. Sie wurde zu Bühne im Kreise Warburg geboren. Zwölf schenkte sie das Leben, von denen noch sieben leben. Zwei Söhne starben den Heldentod fürs Vaterland und ein Sohn wurde durch einen Berufsunfall dahingerafft. Mit ihrem Gatten und ihren Kindern können der Hochbetagten noch eine Reihe Enkelkinder ihre Wünsche entbieten. einem Roller gegen den Kraftwagen trubli den Kraftwagen gefahren ist. Dieser betrubliche, Vorfall leyrr, waß soilenge Kinder, trotz wiederholter Hinweise in der Presse. es immer wieder an der nötigen Vorsicht beim Ueberschreiten oder, wie in diesem Falle, Ueberfahren von Toreinfahrten, aber auch an len lassen. An alle Eltern ergeht daher die Nahnung, ihre Kinder erneut auf die großen Gefahren des Straßenverkehrs hinzuweisen und sie zu besonderer Aufmerksamkeit anzuhalten, damit ähnliche Unfälle vermieden werden. Die verhinderte Liebe... Bilder aus den Bochumer Gerichtssälen Am Morgen des 1. Dezember spielte sich in Bochum=Weitmar ein bedenklicher Vorfall ab. Ein junger Mann war in die Wohnung eines Ehepaares gewaltsam eingedrungen, mit dessen jetzt achtzehnjähriger Tochter er seit Frühjahr v. J. ein Liebesverhältnis hatte. Die Eltern widersetzten sich nach anfänglicher Billigung jedoch diesem Verhältnis, so daß das Mädchen dem jungen Manne den Abschied gab. Darüber war der enttäuschte Liebhaber in eine wahre Raserei geraten, die sich an jenem Morgen in der Wohnung entlud. Er hatte mit einem mitgebrachten Hammer eine Türklinke zerschlagen, war in die Zimmer eingedrungen und wurde gegen die Mutter und Tochter tätlich. Die Frau erlitt mehrere Hammerschläge, die sich aber zum Glück nicht als gefährlich herausstellten. Der außer Rand und Band geratene junge Mann sprang aus dem ersten Stockwerk durchs Fenster, als ditte Personen auf das Hilfegeschrei der Mutter und Tchter herbeieilten, wurde aber am gleichen Tage festeennen, sah sche übel für ihn aus, ba 5 75. j3gese Mann zu erkennen gegeben hatte, daß er und sich selbst töten wollte, wenn sich das Mädchen von ihm wenden würde. Lag nun eine beabsichtigte Gewalttat vor, so hätte sich das Sondergericht mit dem Vorfall als mit einer besonders schweren Tat befassen müssen, und man kann sich denken, welche Sühne eine solche Gewalttat in heutigen Zeiten hätte finden müssen. Es stand dann unter Umständen der Kopf auf dem Spiele. Nun aber ergab die nähere Untersuchung ein ganz anderes Bild, so daß nicht das Sondergericht, sondern die Bochumer Strafkammer das letzte Wort zu Das Gericht hatte sich sehr eingehend mit der Person des Täters, mit seiner Liebe Lust und bitterem Leid, mit der Tat und ihren Ursachen und Umständen zu befassen. Dieser junge Mann hatte sich in das Mädgen rgsend verliebt und wollte nicht von ihm Stadtteil Stiepel Noch nicht ein halbes Jahr ist verstrichen seit den chicksalsschweren Septemberwochen, in denen die deutsche Wehrkraft den polnischen Raubstaat von der Landkarte Europas strich, den der Wahnsinn Versailler Pragung als schwärenden Gefahrenherd in den Osten unseres Kontinents hineinzwang und zum verbrecherisch=frivolen Mord und Kampf gegen das wiedererstarkende Deutschland trieb, als es kaum zwanzig Jahre nach der Gründung so und nicht anders in die habgierige, imperialistische Rechnung der westlichen Plutokratien paßte. Indem wir fiebernd den September 1939 hindurch alle Nachrichten vom Feldzug im Osten erwarteten und verschlangen, indem wir schon damals— nach kürzester Frist mitgerissen in den Lichtspieltheatern aus den Wochenschauen einzelne Phasen dieses Krieges miterlel wurde, nahmen wir jene Geschehnisse mit früher unvorstellbarer Unmittelbarkeit in uns auf. Und nun ist das Filmwerk da, dieses wahrhaft historische Filmdokument „Feldzug in Polen“, in dem aus der unendlichen Fülle der im Kampf von den besten Kameramännern, die selbst im Soldatenrock mit den siegreichen Truppen vorwärts stürmten, geschaffenen Filmstreifen das Packendste herausgenommen und von Dr. Fritz Hippler zu diesem„Feldzug in Polen“ gestaltet wurde. der über unsere Tage hinaus und für kommende Geschlechter von Gültigkeit und Bestand sein wird. Denn dieser Film, an dem die Besten arbeiteten, ist nicht eine Handlung, geschaffen nach dem Drehbuch, das der Phantasie des Dichters entsprang, sein Drehbuch schrieb die Geschichte saihst, schriehen die Maffen seinen Ton bildeten das den kasend verliebt uud wolte vich, von ben Ho,., emin, Bhagen deses Krieges miterleitgigten se, VoxerTace Z, Kriten ter. Kritzicz und 45 assen. Den Widerkgattäuseh eiter thach noch“ tros aller zu einem zartigen Siege der deutschen Warfen Knattern der MGs, das Brüllen der Geschütze und das vorangegangenen enttäuschungen doch noch zu brechen, zu einem einzigartigen Siege der deutschen Wa, pfgifende Sgusen der auf den Feind berniederrasenden „Sommet strschr“ fnn Wintel selbst, schrieben die Waffen, Knattern der MG.s, das Brüllen der Geschütze und das pfeifende Sausen der auf den Feind herniederrajenden Sturzkampfbomber. Und doch ist dieser Film mehr als das grausig=erhabene Abbild des Krieges, weil die Kraft seiner Gestalter die eigentlichen Kriegshandlungen hineinstellte in den geschichtlich gegebenen Rahmen. Weil sie den Wahnsinn der östlichen Grenzziehungen an unwiderlegbaren Karten beweist, das schlichte Bild für den rein deutschen Charakter des umkämpften Danzigs sprechen läßt, genau so aber in wirksam und beziehungsreich eingeschalteten Aufnahmen aus England und Frankreich das heuchlerische Unwesen der zum Kriege hetzenden, verbrecherischen„Staatsmänner“ der westlichen Demokratien festnagelt. So erlebt man erneut, in gestraffter Form, wie es zu diesem Kriege kam, um dann selbst mitten hineingerissen zu werden in den Vormarsch der unaufhaltsam den Feind schlagenden, vernichtenden und verfolgenden deutschen Armeen, der Infanterie, der Artillerie und der Pioniere, der Kavallerie und der alles zerschmetternden Luftwaffe, in die Beschießung der Westernplatte durch das Schulschiff„Schleswig=Holstein", in das Grauen der brennenden Dörfer und Städte, den 5 1 Hohes Alter. Am heutigen Tage vollendet in seltener körperlicher und geistiger Frische Frau Witwe Mathilde Hause, geb. Pracht, ihren 81. Geburtstag. Sieben Kinder und 20 Enkelkinder beglückwünschen sie zu ihrem Wiegenfeste. Ihren Lebensabend verbringt sie bei ihrem ältesten Sohne Wilhelm, der die Besitzung Am Gebrannten 30 übernommen hat. Stadtteil Werne Ehrentafel des Alters. In verhältnismäßig geistiger und körperlicher Frische begeht am heutigen Freitag Frau Marie Gundlach, Werner Hellweg 513, ihren 74. Geburtstag. Stadtteil Langendreer 50 Hühner wurden gestohlen Aus einem Stall an der Oberstraße wurden vermutlich in der Nacht zum 17. Februar, etwa 50 einjährige weiße Leabornbühner gestoblen und lebend mitzgerggigter,„Wer zur Ermittlung der Täter und über den Verbleib der Tiere irgendwelche Angaben machen kann, wird gebeten, sich an die Kriminalpolizei, Amtshaus, Zimmer 22, zu wenden. Stadtteil Hiltrop Freude zum Feierabend. Die Ortswaltung„HiltropBergen der RS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude“ veranstaltet am kommenden Sonntag im Saale Punge in trop für die Betriebsgemeinschaft„Lothringen 4“ einen großen Kameradschaftsabend. Alle Kameraden mit ihren gehörigen sind herzlich eingeladen, um fröhliche Stunden bei Humor, Gesang, Musik und Tanz zu erleben. Ausweiskarten für den Besuch der Veranstaltung sind unentgeltlich bei allen Vertrauensmännern und Amtswarten zu haben. Stadtteil Hamme Radfahrer angefahren und erhebliche verletzt. Am Mittwoch, gegen 20 Uhr, wurde auf der Wattenscheider Straße vor dem Hause 79 ein Radfahrer von einem Personenkraftwagen angefahren. Der Radfahrer erlitt eine leichte Gehirnerschütterung und einen rechten Oberarmbruch. Aus dem Nachbargebiet Stadt Wattenscheid Gratulanten maschierten auf. Gestern konnte der Rektor i. R. Karl Dolle den 75. Geburtstag jeiern. 1887 trat er in den Schuldienst der Stadt Wattenscheid ein und bat jahrzehutelang segensreich gewirkt., Groß war die Gratulantenschar, die gestern dem geistig und körperlich noch frischen Altersjubilar Glück= und Segenswünsche darbrachte. Das Eiserne Buch liegt auf. Im geze gere gch Wattenscheid sind 1154 Blockbücher für das Eiserne Buch des KWHW. 1939/40 in Umlauf gebracht worden. Die Bevölkerung beider Städte wird beim Eisernen Buch ihre außerordentliche Opferbereitschaft unter Beweis stellen. Auszahlung der Heeresrenten bei dem Postamt in Wattenscheid und den Zweigpostämtern.=Günnigfeld, und.=Eppendorf findet am 28. Februar, die der Unfallund Invalidenrenten am 1. März statt. Stadt Wanne=Eickel Persönliches. 80 Jahre alt wird heute der Invalide Wilhelm Böhm, Friedastraße 2.— Das gleiche Wiegenfest feierte gestern eine alte Eickelerin, und zwar Frau Witwe Maria Rühmann, geb Thönissen, Kurfürstenstraße 6. Die Trägerin des goldenen Ehrenzeichens der deutschen Mutter, Frau Gertrud Pohl, Bochumer Sträße 180, wird heute 71 Jahre alt. Bochumer Veranstaltungen Abend Gedt vien e pf. ,per.:: C. pper Jaugnann. Knguen, g den Hauptpartien wirken mit: Henno Neumann=Knapp, Eisa Oehme=Förster, Gisela Thury, dazu die Herren Alsen, Engels, Knäpper, Schocke, Schüttler. Aus der Uraufführung des Lustspiels von O. E. Hesse im Bochumer Stadttheater teren Komplikationen, und machte es dem Unter viel lachendem Beifall wurde in Gegenwart des Autors Otto Ernst Hesses dreiaktiges Lustspiel „Sommerfrische" auf der Bochumer Bühne aus der Taufe gehoben. Ernst Holznagels Jusognigrung sorgte für einen launigen und gut pointierten Ablauf der heiteren Komvlikationen und machte leicht, das anspruchslose Stück in der richtigen Beifallsfreude aufzunehmen. Auf das Lustspiel und seine Wiedergabe kommen wir morgen näher zurück. Kecsing Beichaioe uid in de saichteashe blicke, in denen man sehen darf, wie der erste Soldat des Großdeutschen Reiches, wie Adolf Hitler mit unseren Armeen an der Front lebt, ja mit den letzten Soldaten das gleiche Essen und das gleiche Brot von der Feldküche nimmt. So wie der Film bildlich seine Höhepunkte in den aus dem niederrasenden Sturzkampfbomber selbst aufgenommenen Augenblicken des vernichtenden Angriffes unserer Luftwaffe und in der Parade der siegreichen deutschen Truppen vor dem Führer in Warschau hat, so wird das Interesse an ihm noch mehr gesteigert durch die vielfach eingefügten Trickaufnahmen, die Angriffsplanung, Aufmarsch und Kampf der deutschen Armeen kartographisch festhalten. Die vor dem Film„Feldzug in Polen“ laufenden, in den Friedensmanövern 1939 gedrehten Aufnahmen vom kriegsmäßigen Manövereinsatz einer Division. die Dr. Walter Scheunemann schuf, sind ein Beweis für die glänzende Ausbildung in der deutschen Wehrmacht, der Film„Feldzug in Polen“ selbst ist für uns mehr: ein Dokument der Zuversicht, ja ein Unterpfand des Endsieges, auf den unsere ganze Kraft und unser ganzes Wollen ausgerichtet sind! Hans Schulte Aus der ASDAp. Freitag, 23. Februar RS.=Frauenschaft— Deutsches Frauenwerk Ortsgruppe Altstadt: 20 Uhr: Jugendaruppe im Heim.— Ortsgruppe Gerthe: 15.30 Uhr:„Neues aus Altem“ im Frauenschaftsheim.— Ortsgruppe Hamme: 15 Uhr: Kindergruppe in der Schule Von=der=Recke=Straße. Orts: gruppe Marmelshagen: 16 Uhr: Kindergruppe. Es kommt der Märchenfilm„Rotkäppchen“ zur Vorführung. Kreis: 19.30 Uhr: Singen für die Jugendgruppenmitglieder in der Beratungsstelle des Deutschen Frauenwerks, Wittener Straße 21. Für Führerinnen Pflicht! „Kraft durch Freude“ „Triumph der Heiterkeit.“ Die DAF., RS.=Gemeinschaft „Kraft durch Freude“, veranstaltet am Lzzars Er, hallen=Variets einen Abend unter dem der Heiterkeit.“ Es wird ein Meisterabend deutscher Artisiik sein. Jupp Flohr, der rheintsche Meisterhumortst, ist an diesem Abend der Kommandeux einer Künstlerschar von Weltruf. Von den übrigen Küüstlern seien nur erwähnt 2 Paulevs, die humoristischen Equilibristen, strun, der Verwandlungsbumorist, und 2 Christians, die Meisier bumoristischer Akrobatik. Achtung! Theaterring I. Die DAF., RSG.„Kraft durch Freude“ gibt bekannt, daß am Sonnabend, 24. Februar, das Stück„Spielereien einer Kaiserin“ zur Aufführung gelangt. Die Karten sind bis Freitag mittag an der Vorverkaufsstelle, Kortumstraße 62, abzuholen. Für alle grobe Putzarbeit sollten Sie jetzt AlA-grob nehmen; es ist nicht nur billig und ergiebig im Gebrauch; AlA-grob ist der zeitgemäße Reinigungshelfer für alle schmutzigen Arbeiten. 9 6 95 3 große Sonnabend. 20. Fehr.) abde. Sonntag. 25. Fobr.) 22 unr Sonntag morgen 11.30 Uhr Des deutschen Regisseurs MURNAU berühmter Südseefilm uns GROSSE HISTORISCHE ZEITDOKUMENT Bochum Rathausplatz 8 Hauptgeschäftsstelle Hattinger Strabe 20 G. Langenstüch Schreibwarenhandig Hattinger Strabe 14 Karl Rezelmann Buchhandlung .-Riemke Aut dem Dahlacker 46 oh. Sayska. Buchh Herner Strabe 259 Priedrich Kilbsch Herner Strabe 384 Wilhelm Cornellus .-Laer Wittener Strabe 428 Auguste Echert .-Weitmar Hartinger Strabe 200 (Eche Kohlenstraße) Mare. Hübel .-Stiepel Am Hang 52a Altred Berlet .-Langendree: Kalserstraße 201 M. Nußbaum Der erste geschlossene Filmbericht eines Krieges mit bisher noch nicht gezeigten Autnahmen, ein beispielloses Filmwerk, künstlerisch gestaltet und von gewaitigem Eindruck. Eine Bildsinionie von klarer, spannkräftiger Gliederung und mitreißendem Schwung, die das Erlebnis des atemberaubenden Vormarsches und des ungestümen Angritts der deutschen Truppen zwingend auf jeden Besucher überträgt Der bezaubernde exotische Tonfilm aus der paradlesischen Welt der Südsee mit ihren schönen u. natürlichen Menschen. Phantastische Bilder entschleiern die Geheimnisse eines Märchenlandes. .-Linden Hattinger Straße 807 Sduard Bech .-Werne Zur Werner Heide 4 Prits Gärtner Zur Werner Heide 1 Gräwe. Schreibwh“ .-Eickel Hindenburgstrabe 7 . Arntz. Zigarreng. ilodenburdstrabe 18 Prau Emma Ernsting Essener Strabe 12 Präulein jechel Schrelbwarenhand! mit Hilde Weißner, Charlotte Thiele, Werner Fütterer, Herbert Hübner und Hans Albers in fünf verschiedenen Rollen Ein Volksslamm, zum ersten Maie vor der Kamera, spielt sich selbst und begeistert die Welt! 2. WOCHEI— DER GROSSE ERFOLG! Die neueste Wochenschau— Danzig, Kulturfilm Täglich.15,.30 und 8 Uhr— Sonntag ab 2 Uhr Die Presse schreibt:— Murnau ging aus, die Schönheit zu suchen,— er fand sie auf den Inseln der Südsee. Paradiesische Landschaft, schöne Menschen, naturhaftes Leben. Berl. Morgenpost Es ist der schönste Film aus der Südsee, den man jemals sah. Einen Edelstein hat Murnau hier hinterlassen. Berl. Lokal=Anzeiger Diese herrlichen Menschen sind gesund und schön— sie sind gut, well der Begriff Hunger ihnen unbekannt ist. Münchener Zig. Eine Insel der Sellgen in der Südsee. Völk. Beob. (Jugendliche zugelassen.) Wattenschold Hochetrabe 12 Buchhandl. Lohn Hochstraße 34 Wilh. Schoppmeier .-Höntrop Am Bahnhof Robert Baudit: .-Dahlhausen Elberger Strabe 4 E. Kipper: Dr.=.-Otto-Str. 117 E. 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Nig Paliahig“ Gewaltig das Thema, grandios die Dareteller!— Jede Szene ein Treiter. Sonnabend und Sonntag. 10.15 Uhr: 2 Spä.vorstellungen mit Hanei Knoteek „Schloß Hubertus“ Roman von Ludwig Ganghofer Capitol-Theater Bochum-Langendreer da Wüst, Theo Lingen, Grethe Weiser, Rudolf Platte in dem neuen Lustsplel: „Die rote Mühle „Ferien vom ich“ und Dienstag. nachmittags 2 Uhr: emple in:„Shirley Ahol“ In den Hauptrollen e Krahl Fritz Kampers Flta Benkhoff. Rudl Godden. Karl Schönböck. EdithOss Musik: Lec Leux Dramatisch undergreifend schildert der Film— von vielen heiteren Episoden aus dem Münchener Künstlerieben unterbrochen- die Geschichte einer großen Liebe Im Vorprogramm:„Eine wunderbare Welt“(Kulturfilm) „Der Haustyrann“(Lustspiel) und„ Wochensehau“ Täglich.15,.30 8 Uhr Sonntag ab 2 Uhr 2. Woche Kulturtilm: Alpentöhn Sonntag ab 2 Uh Kindervorstellung. Shirley Julauburg Wänne-rickel Von Freitag bis eiffschl. Montag: Von Dienetag bis einsehl „Kornblumenblau“.„Frau im Sti Mit Leny Marenbach, Paul Kemp u. I. Schmitz I Mit Hertha Feiler. Attia H# Freitag und Sonnabend abend 10.30 Uhr: Spätvorst.:„Tanz auf Mit Gustaf Gründgens. Sybille Schmitz und Gisela Uhlen Sonntag. 25., Mentag, 26. u. Dienstag. 17 Febr., Kindervore nachm. 2 Uhr:„Hänsel und Oretel“. Dazu„Die Bremer Stad Lustige Wäscherei u. Hansemanns Traumfahrt. Kinder 30, 40. 50 Pf., Erwack Sonntag vorm. 11 Uhr Frühvorstellung mit dem Paula-Wesselu- FIIm: B Turnen und Sport Vier Punktspiele der Bezirksklaffe Alle Bochumer Mannschaften am Sonntag auswärts auf 20 Meter entfernte Kopffallscheiden war weiterhin keine leichte Ausgabe. Die beste Leistung vollbrachte die Hochgebirgsgruppe Hochland mit einer Zeit von 35:11.— Die Ergebnisse nach dem Einlauf: 1. Hochland(Hogeshiuge! 35:11. achland 35:11 Mittelgebirge: bei den italienischen Jüngfaschisten, die mit ihrem Mannschaftsführer den Entscheidungen betwohnten. In einem wetteren Eishocken=Vorrundentampf siegte Ber lin über Schwaben mit:1(:1,:0,:0) und gelangte damit in die Zwischeurunde. Die Bochumer Staffel der westfältschen Bezirksklasse wartet am Sonntag mit vier Begegnungen auf. nachdem das ursprünglich ebenfalls für den 25. Februar angesetzte Treisen Altenvochum— Eickel amtlicherseits abgesetzt wurde. Die Kämpfe haben auf die weitere Tabellengestaltung großen Susius. WB. Löntrop— Spog. Weiper Die Höntroper empfangen den Neuling aus Hattingen, der eine schnelle und kampffreudige Mannschaft stellt. Die Platzmannschaft wird sich aber gegen den Gast durchzusetzen verstehen, denn schon ein Unentschieden könnte die gute Stellung der Höntroper gefährden. SC. Dahlhausen— Witten 92 Die Dahlhauser sind selbst auf eigenem Platz nicht mehr so gefährlich wie früher. So kann der Gast aus Witten gegebenenfalls Sieg und Punkte entführen. Sp. Gem. Wattenscheid— Preußen 07 Bochum Wattenscheid wird es zu einem interessanten Kampf 35211, 3 echlesten(Minelgebirge) 35344.— Die Grnpben.) v. exgehnisse;, Reichssiegerwettbewerb im e Flachland: Jungvolk: 1. Bert Aschenprenner,(Berlig) Platzilser 9, 1. Schlesten 23:07, Bergland: 1. Westialen 42703, Vonu.—.— 657. Puniie, 2. Unger(Franten). 41/6528, 3. Schiling " Seiin 63ih. Absahrislause waren(Berlin) 13/618.4 4. Emanuel(Westialen) 21/6168, 5. Kre Die am Nachmittag durchgeführten Absgartslagute, wuren(Wesisalen) 28/570.7.— Jungmädel: 1. Irene Braun Vo#schetdungen Für die am Zannahend beainnende kommen. Beide Mannschaften boten in den letzten Spielen recht gute Leistungen. Es ist nicht ausgeschlossen, daß die Bochumer stark genug sind, wenigstens einen Punkt zu enten Preußzen Wanne— Phönix Bochum Beide Mannschaften stehen am unteren Ende der Tabelle. Es wird sicher nur ein knappes Ergebnis herauskommen, zu wessen Gunsten, bleibt abzuwarten. V. Hl.-Winterkampflpiele Westsalens HJ.=Skiläufer Gruppensieger im Geländelauf Fast alle gemeldeten Mannschaften erschienen am Mittwoch nachmittag im Olympischen Skistadion von Garmisch, Partenkirchen am Start des Geländelaufes. Jedes Geviet hatte eine aus fünf Läufern bestehende Mannschaft zu melden, von denen vier im geschlossenen Einlauf gewertet wurden. Der Lauf stellte Anforderungen über die 6 Kilometer lange Strecke. Das eingelegte Schießen mit der KK.=Büchse nur Ausscheidungen für die am Vonnabend beainnende Meisterschaft in der alpinen Kombination. Im Kunst=Eisstadion wurde das Eishockeyturnier mit wetteren Vorrundenspielen fortgesetzt. In der Gruppe A siegten die Ostpreußen über die Schwaben mit:1 71:1, 1: :). Wien bezwang Hochland mit:0 und mit dem gleichen Ergebnis war Kärnten über Westsalen erfolgreich. Düsseldorf und Schlesien trennten sich torlos, nachdem am Vortage Hamburg und Schlesien gleichfalls nur:1 gespielt hatten. Als erste Entscheidung war die in den Reichssiegerwettbewerben im Kunstlausen des Jungvolks und der Jungmädel gefallen. Bei den Mädeln gab es in Abwesenheit von Eva Pawlick(Wien) einen scharsen Kampf zwischen den Hochländerinnen und den Wienerinnen, aus dem Irene Braun(Hochland) als Siegerin bervorging. Der Berliner Bert Aschenbrenner konnte seinen Vorjabrssieg„bei den Pimpfen wiederholen, allerdings war iem Unger(Franken), der in der Pflicht etwas zurückgeblieben war, in der Kür durchaus ebenbürtig. Großen Beifall fanden die Leistungen Wien) 16/651.55, 4. Mittelberger(Hochland) 20/638,11. 5. Pauser(Wien) 26 /623,59. Tennis Länderkampf Italten— Deutschland Für den ersten Länderkampf unserer Tennisspieler in der neuen Sommerspielzeit 11910 gegen Italien steht nunmehr auch der Termin endgültig fest. Die Begegnung findet in Rom vom 26. bis 28. April in Auschluß an die von Deutschland mit einer mebrköpfigen offiziellen Mannschaft beschickte ttalienische Meisterschaft statt. Kilian und Vopel, die beiden hervorragenden Dortmunder Sechstagefahrer, haben in Amerika bereits ior erstes Engagement Die Deutschen werden an dem Sechstagerennen in Bussalo, das Anfang März abrollen wird, teilnehmen und dabei u. a. auf die Gebrüder, Peden, Jimmy Waltvour Croßley und Gerard Debaets treffen. Westdeutiche Uraufführung wane- Pi P X A MAuidgnbu uggngggggngnghndngnn hunn. Ein Filmwerk von überragender Wucht und Gestaltung! Ein Mann Wl In den Hauptrollen: Oiga Tschechowa— Albrecht Schoenhals Friedtich Kaußler, Otto Graf, Marina v. Ditmar, Jaspar v. Oertzen, Albert Florath, Otto Stoeckel, Franz Schatheitlin, Maly Delschaft, Ernst Dumcke, Hubert v. Megerinck, Walter Bechmann und anders menr. Spielleitung: Jürgen v. Alten. Im Beiprogramm: Kulturtlim, Wochensghagi ferger Fritz Servos in„Bommerli fährt ins mittonmeer Antang 2 Uhr: Dröße Famitien-Vorstellung mit Viktor Staal u. Hansi Knoteck in:„Hewitter im Mai“ Sonnabend u. Sonntar, Einlaß 101Sabde. Mit Anng Ondra u. Hans Söhnker „Dersunde pätt 0 F Giond-Fur. Rottstraße 29 BOCHUM Telephon 66776 Der große Ertolg! Carl Ludwig Diehl Brigitte Horney„Herm. Speelmans Die Geschichte eines der Tausenden, die Fojjagrger ge M Drang ihres Herzens folgten und aus allen vellen der Weit den Weg in die bedrohte Heimat fanden Abreise von Venezuela— Von den Engländern interniert auf Jamaika— Abenteuer“ gohauf(n. Seigmouth, England— Endodltige Rettung: Deutsche Torpedoboote Die neueste Wochenschau— Minen in Sperrlucke„X“ Täglich.15,.30, 8. Sonntag ab 2 Uhr. Jugendliche haben Zutritt Sonnabend Sonntag 2213 Uhr Spätvorstellung VS AM S Städtisches Orchester Bochum Der bekannte Gelger Professor MAK STROB spielt im 7. HAUPT-KONZERT Sonntag, 25. Februar 1940, 11 Uhr. Im Stadttheater das Violin-Konzert von Anton Uvorak. Weiterenthält das. Programm: Hermann Henrich: Suite concertante- Erstaufföhrung— Anton Bruckner: Sumphonie Nr. 4, Ea-dur(Romantische) — in der Urtassung— Leitung: Klaus Nettstraeter Preise: RM..— bis 4,— Karten sind an der Konzertkasse im Stadttheater von 10 bis 14 Uhr und Sonntag ab 10 Uhr zu haben. Vorbestellungen unter Nr. 61051 In dem gr. Militärlustspiel Das dewem aber Ein Film vom Soldatenieben, lustig u. ernst- wie er sein soll Sonntag 2 Uhr Kindervorstell. Nach dem Schausplel„Vroni mitMAG DA SCHNEIDEF, VIK TOR STAAL, PAUL WEOENER Der Leidensweg einer Frau, die um Heimat und Kind kämpft M LICnfspIkLE EDeichwein von 90 Plennig an Zur Postkutsche Josef Blum Bochum Viktoriastraße 7 Ruf 68576 Teolten ab 7 Uh KORZERIGDOANZ Die 2 Uhr Anzeigen helten verkaufen Zielbewußt und konsequent Mußt du deine Werbung führen, Denn nur so wird's dir vergönnt, Wirklich den Erfolg zu spüren Die Balssie der Stadt Bochum Freitag, 23. Fedr., 20—22 Uhr. Weißer Rina 7: Gastspiel der Kölner Oper! „Die toten Augen“ Oper von Eugen'Albert Sonnabd., 24. Febr. 19.30—22.15 Uhr Außer Vormiete und KdF. Ring 1: „Die Spielereien einerKaiserin Schauspiel von M. Dautbendey Verkaufsangebote und Kaufgesuche gibt man als Klein=Anzeigen im „Bochumer Anzeiger“ auf. Hortnäckige Husten, Heiserk., Kafarrh. auch.chron. Fällen(Bronchitis) beseitigt der echte AlpenkräuterBronchtal= und Lungen=Tee. Pakei 1 Mk. Allein echt zu hab. in der Drogerie Fischer, Boch., Kortumstr. Ecke Rottstraße. Metallwaxenfabrik sucht Uuteraufträge in gezogenen, gedruckten, gepreßten und gestanzten Massenartikeln; auch können Kleinmontagearbeiten übernömmen werden. Eventuelle Beteiligung an anpassungsfähig. Betrieb gesucht. Zuschriften unter V. K. 6415 Anzeiger Runu Ondra„ hilde bildebrandt„ Mathias Wieman Gustav Waldau Ein reizender Fim, als die Menschen über das erste Holzfahrrad, den Photoapparat und das Gaslicht staunten. Anny Ondra ist die kleine, fleißige und hilfsbereite„Klein Dorrit“, die für ihren seit Jahren unschuldig im Schuldgefängnie festgehaltenen Dater sorgt. Runu Ondra als„Rlein VorritR nicht berdieten! I„Klein Vorritein hohes bied der Menschlichkeit I und Audeslebe APOLLO Die keiegsnart. der koroser mit eingezeichneten Minen=Sperr-Gedieten und mit namentlicher Anführung der englischen Kriegsschiffs-Einheiten interessiert heute jeden Sie ist vom Oberkommando der Kriegsmarine genehmigt, mehrfardig gedrucht und in unserer Geschäftsstelle sowie bei unseren Austrägerinnen zum Preise von 30 hpf. erhöltlich. Bochumer Rnzeiger K Freitag bis Montag Der Mann der Sherischhonnnes wur Hans Albers, Heinz Rühmann, Hansl Knoteck usw. ain Kriminaltlim mit Humor 15.30, 18 u. 20 Uhr Dienstag bisDonnerstag GOFEH mit Lilian Harvey Der Albers-Großillm, der Tausende begeisterte. Ein Film von Liebe, Musik, Humer und Sensation Giee 2. Sleine un. A A 0 Die glückliche Geburt unserer ersten Tochter eiga geben wir hierdurch bekannt Rechtsonwalt Dr. jur. Helmut#niebe und Frau Sertrud geb. Vieregge Bochum, den 21. Februar 1940 z. J. Landesfrouenhlini Wir haben geheiratet: Dr. med. Otto Scholl Obertruppführer im NS.-Fliegerhorps Siseid Stison geb. Trost Bochum, den 22. Fedruar 1940 Dortmund Bülowstr. 6 hans-Bernsau-Str. 51 Statt Karten Ihre Vermählung geben dekannt: Hermann Diclum hildegard Diclum-Hünnebech Bochum, im Februar 1940 Bergstraße 23 Lieferant aller Krankenkassen Jetzt Kortumstr. 25 Rut 64692 Wer etwas gefunden hat sucht den rechtmäßigen Besitzer durch ein Kleinanzeige im BA“. Freibank. Fleischverk.: Freit., 23.., ab 13 Uhr, Nr. 201—250. rot: Sonnab.d 24.., ab 7½ Uhr, Nr. 251—350, blau. Schlachthofverw. Familien-Anzeigen finden im„BA“ große Verbreitung Statt besonderer Anzeige Mein innigstgeliebter Mann, unser unvergeblicher Vater. Groß— vater. Bruder. Schwager und Onkel Bankdirektor i. R. "=. Venmorn Inhaber des Kriegsverdienstkreuses und des Ehrenzeichens vom Roten Kreus ist heute, zur gleichen Stunde wie seine geliebte, einzige Schwester. im Alter von 76 Jahren sanft entschlafen. Ein deutscher Mann, ein echter Sohn Westtalens, ein treuer Walter für die Seinen— so bleibt er in unserem Gedächtnis. Elisabeth Heitmann geb. Kneuertz Rudoll Heitmann, Rechtsanwalt und Notar Geort Heitmann, z. Z. Hauptmann und Abtelluneskommandeur im Feldheer Elisabeth Mittelvlefhaus geb. Heitmann Margarete Mittelviefhaus geb Heitmann Lisy Heitmann geb Borchmeyer Lotte Heltmann geb Schloemer Clemene Mittelvleihaus Bergassessor a... Bergwerksdirektor Paul Mittelvlefhaus, Fabrikdirektor und 10 Enkelkinder. Recklinghausen. Bochum, Düsseldorf, Klausberg OjS. Schermbeck(Rhld.). den 21. Februar 1940 Die Beisetzung findet am Sonnabend, dem 24. Februar 1940. 10 Uhr. vom Trauerhause. Arenbergstraße 2, aus statt Heute verschied in Recklinghausen das Mitglied unseres Aufsichtsrates Herr Bankdirektor i. R. ScerPieittahff Der teure Verstorbene gehörte seit dem Jahre 1903 dem Aufsichtsrate der von uns übernommenen Recklinghäuser Brauerei.-G. vorm. Pott& Goebel und seit der Verschmelzung mit dieser Brauerei im jahre 1921 unserem Aufsichtsrate an. in dieser langen Zeit widmete er seine reichen Erfahrungen aus Industrie und Wirtschaft unserem Unternehmen. Durch Rat und Tat hat er sich als Mitarbeiter große Verdienste erworben. Wir verlieren einen wertvollen, treuen Freund und Berater mit hervorragenden menschlichen Eigenschaften. Sein Andenken werden wir stets in hohen Ehren halten. Bochum, am 21. Februar 1940 Aufsichtsrat und Vorstand der Schlegel-Scharpenseel-Brauerei Aktiengesellschaft Statt besonderer Anzeige Nach einem arbeitsreichen Leben starb gestern abend 9 Uhr im achtzigsten Lebensjahre mein lieber Schwiegervater, uhser treusorgender Großvater. Urgrobvater. Onkel und Vetter, der Gastwirt WillfelnfEindenlahff In tiefer Trauer: Witwe Hulda Lindemann geb. Düppe und Kinder Bochum(Viktoriastraße 10), den 22. Februar 1940 Die Beerdigung findet statt am Sonnabend, dem 24. Februar. um 14 Uhr von der Trauerhalle des Friedhofes an der Blumenstraße. Trauerfeier eine halbe Stunde vorher. Heute mittag 11 30 Uhr ging plötzlich und unerwartet infolge Herzschlags unsere liebe Mutter. Schwiegermutter. Großmutter. Schwester. Schwägerin und Tante " Veracker geb. Alexander im Alter von 71 jahren von uns. Um stille Teilnahme bitten: Die Hinterbliebenen Bochum, den 22. Februar 1940 Schulstraße 7 Die Beerdigung findet statt am Montag, dem 26. Februar 1940, nachmittags 3 Uhr. von der Trauerhalle Blumenstraße. Trauerteier eine halbe Stunde vorher K Bekanntmachung über eine Bestandsaufnahme aller Pferde (auch Maultiere, Maulesel), Bespannfahrzeuge und Sättel in den Städten Bochum, Witten und Wattenscheid Auf Grund des Wehrleistungsgesetzes. vom 13. 7. 1938 und der nach§ 33 dieses Gesetzes erlassenen Pferdeergänzungsvorschrift vom 13. 8. 1938 findet in den oben aufgeführten Städten die Bestandsaufnahme aller Pferde(auch Maultiere, Maulesel), Bespannfahrzeuge und Sattel statt. Zu diesem Zwecke haben sich alle Eigentümer, Besitzer und Gewahrsamsinhaber von Pferden, Bespannfahrzeugen und Sätteln zwecks Erfassung ihres Bestandes bei dem für ihre Wohnung zuständigen Polizeirevier bzw. Landposten sofort, jedoch spatestens bis zum 29. 2. 1940, zu melden. Von der Anmeldepflicht sind befreit: 1. gekörte Hengste, 2. auf beiden Augen blinde Pferde, 3. Pferde, die unter Tage arbeiten, 4. Pferde des Geburtsjahrganges 1938 und jünger, 5. Pferde der Wehrmacht, 6. Pferde der Polizei, 7. Pferde der##Verfügungstruppe, 8. Pferde der Staatsgestüte, 9. alle Pferde, die 1939 als dauernd truppenuntauglich gemustert worden sind. Kosten, die durch die Anmeldung entstehen, hat der Anmeldepflichtige zu tragen. Verletzungen der Anmeldepflicht werden nach § 34 des Wehrleistungsgesetzes mit Geldstrafe bi zu 150.— RM. oder mit Haft, in schweren Fällen mit Gefängnis und Geldstrafe oder mit einer dieser Strafen bestraft. Bochum, den 22. Februar 1940. Der Polizeipräsident * WATRETMNIO Flasche ausreichend für 6 Paar Strümpfe JOS für 12 Paar Strümpfe 80• Flasche ausreichend Werbe- Vorführung und Alleinverkauf für Bochum Viehseuchenpolizeiliche Anordnung Die Maul= und Klauenseuche unter dem Rindviebbestande des Bauern Friedrich Hautkapp in BochumQuerenburg, Buscheystraße 100a. ist erloschen. Ich hebe daher die Viehseuchenpolizeiliche Anordnung vom 11. 1. 1940 auf. Bochum, den 22. Februar 1940. Der Oberbürgermeister als Ortspolizeibehörde Verlegung einer Bezugscheinstelle Die Außenstelle Altstadt 1 des Ernährungs= und Wirtschaftsamtes, Volksschule Alleestraße 1175, befindet sich ab Montag, den 26. 2. 1940, in der Volksschule Friedenstraße 7a. Bochum, den 22. Februar 1940. Der Oberbürgermeister W S T Herr Otto Weber, Dreher, Berlin=Schöneberg, Franz=KoppStraße 73, schreibt am 12.11.39: „13 Wochen lag ich fest an Ischias und sollte ins Krankenhaus. Da nahm ich Trineral=Oval= tabletten. Ich bin von dem Tage an arbeiten gegangen. Nahm immer bei heftigen Schmerzen Trineral=Ovaltabletten. Nun ist das Leiden verschwunden, und ich kann jedem in solchen Fällen nur Trineral=Ovaltabletten empfehlen.“ Bei allen Erkältungskrankheiten, Grippe, Rheuma, Ischias, Nerven= u. Kopfschmerzen haben sich die hochwirksamen Trineral=Ovaltabletten bestens bewährt. Keine unangenehmen Nebenwirkungen auch bei Magen=, Herzoder Darmempfindlichkeit. Machen auch Sie einen Versuch! 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