G g09 gpp—„ monat 2. Selbs 1135 P.2, wonotig g3 B. Halbnpg. be E im Anzeigentell und in 78 mm, Breite, J5. Pl. im Tertesl, Sgglten. monatlich. Selbstapholex.85 RM, monatlich oder 93, Bf. balymonatlich. 7 anzeigen, 7 Pf., Stellengesuche 6. Pf,„Vexeinsanzeigen(die nicht der Bezugspreis für die„Bochumer Illustrierte“ 30 Pf. monatlicoh, Funr.(Hannahend 35= 47. Jahrgang Mirtschaftswerbung dienen) 5 Bf., kleine Anzeigen(nicht geschäftlicher 8,·Jr he Jün Sonntagen P# monatlich bei vier Sonntagen und Sonnacen.— 967, 8 Plz, Anzeigen im Vereißten P„Fpoßziglegeff„m. Tertell 55, P/., bei sunl, Fonntagen, im Monat.— Wenn, dgs, Erscheinen der Dlsmmmer 1. 10 Pf., Auskunft, und Zitfergehübren 25. B Zur Zeit ist Breististe Zeitung durch böhere Gewalt, Verbot oder Betriebsstörung und del.(Honntag#/8=#=PI] Rummer 17 Nr. 10 gültia. Nachlaßstaffel B.— Schluß der Anzeigenannahme verbindert wird, können keine Ersatzansprüche, Hebig, sthrn,gnntogs Soteseerp für die sechsmal„wöchentlich frühmorgens erscheinende, Zeitung schdhissielle geöstnet von 8 bis 13 und von 14,Z,ung, außer mittwochs ag 149.40##)S EEine(preich 40 mf, um 16 Udr des Vortages. Für den richtigen Abdruck fernmünd. und sonnabends, von 16 bis 17 Uhr.— Posischecklonio Dortmund 1760. 20./21. Janudr 1940 11 66-6445) Genze spreis 10 Hs: lich ausgegebener Anzeigen kann keine Gewähr übernommet; wurdar Verlag und Druck: Laupenmühlen& Dierichs in Bochum Sonnabens Sonntug 20./21. Jalluar 1940 Anzeigenpreise: Grundpreise für 1 mm Höhe in 22 mm Breite 10 Pf. im Anzeigenzeil und in 78 mm Breite 55 Pf, im Texttell, Familienanzeigen 7 Pf., Stellengesuche 6, Pi., Vereinsanzeigen(die nicht der Wirtschaftswerdung vienen) 5 Pf., kleine Anzeigen(nicht geschäftlicher Ari), 8 Buz, Anzeigeg im Berzhre,„porzkalegder greszise 10 Bz Auskunft, und Zisfergebühren 25 Pl. Zur Zeit##t. Preislite Nr. 10, gltig, Nachlatzstaftel, B.— Schlutz der„Anzeigenaguzume für die„sechsmal wöchentlich frühmorgens erscheinende Zeitung um 16 Upjg,pes„Vortages,„Für, den richtigen„Aabdruck fernmitzeh. lich aufgegebener Anzeigen kann keine Gewähr übernommen werden. Hauptgeschäftsstelle: Rathausplatz 8. Anruf 67551 bis 54 1 Ndn SchsuhtunkTuef anchtv Portpetrteun! Herstuwkeiuug=Srurschiuneehr Engiunee=Gähree NelHegtel Berlin, 19. Januar. (Von unserer Berliner Schriftleitung) England ist der Reaktionär unter den Weltmächten geblieben. Es wollte aus der Geschichte der letzten 25 Jahre nichts hinzulernen, wollte die Dynamik des neuen Europas und seiner jungen Völker nicht verstehen und hat darum seit dem Ende des Weltkrieges alles versucht, um mit den bekannten Schlagworten„Kollektive Sicherheit“,„Völkerbund“ und„Abrüstung“ die Unterlieger des Weltkrieges ebenso wie die Völker seines eigenen Empire in Hörigkeit zu halten und so die britische Vorherrschaft samt ihrer reattionaren Vormachtstellung in der Weltwirtschaft zu sichern. Hier liegen auch die letzten Ursachen des neuen europäischen Krieges. In dem Augenblick, wo auf dem europäischen Konlinent die jungen Nationen sich zu Wort meldeten und eine dem britischen Konservativismus gefährliche Entwicklung nahmen, verwandelte sich die bis dahin ängstlich unter irreführenden Schlagworten versteckte Abneigung in eine offene Feindschaft. Die Haltung Großbritanniens im Abessinienkrieg war der Anstoß zu den gegen Italien geführten Sanktionen. Im spanischen Befreiungskampf stand England gegen die nationalen Kräfte der Pyrenäen=Halbinsel. Englische Reaktion und britischer Konservativismus lassen nun einmas ein Selbstbestimmungsrecht, der Völker nicht oder fichstens somert gelten als es den Emvire=Prinzipien einem bösartigen Geschwür leidet und gesunden will, so schneidet er es aus. Nazismus, Preußentum, deutscher Militarismus, dies alles bildet das bösartige Geschwür, an dem die Welt leidet!..“ Nun. man soll uns nicht sagen, solche Aeußerungen seien Einzelerscheinungen. Bereits am 2. Dezember umriß der„Daily Herald“, das englische Arbeiterblatt, die britischen Friedensbedingungen wie folgt: „Sprechen wir nicht mehr von verwässerten Friedensbedingungen! Vernichten wir die Tyrannen! Zerstückeln wir Deutschland! Rhein als Westgrenze, Oder als Ostgrenze! Geben wir Sachsen der Tschecho=Slowakei und Holstein an Dänemark! Lassen wir den Hunnen keine Freiheit, nach 20 Jahren wieder einen Krieg anzufangen!“ s Wir können nur fragen: So viel Ueberchauvinisus in einem Axbeiterblatt, das da vorgibt, für Freimus in einem Arbeiterhlatt, das. da, vgroibt, für Frei: heit und Selbstbestimmung zu kämpfen? So viel reaktionärer Ungeist in einer Partei, die sich zum Liberalismus bekennt und zur Opposition zählt?.... Die deutschen Arbeiter werden diese Sprache des„Daily Herald“ verstehen, denn sie wissen, daß eine Zerschlagung des Deutschen Reiches gleichbedeutend mit dem Zusammenbruch der deutschen Wirtschaft und mit einer ungeahnten Arbeitslosigkeit wäre. Deutlicher als es der„Scotsman“ soeben ausgesprochen hat, kann es nicht gesagt werden, nämlich: „Es ist wirklich an der Zeit, daß wir uns bei Friedensschluß endlich von der Versailler Schuldlüge und von der Vorstellung von den armen Deutschen abwenden.“ Glaubt man jenseits des Kanals tatsächlich, daß sich deshalb das arbeitende deutsche Volk willenlos in die politische, wirtschaftliche und plutokratische Knechtschaft Großbritanniens begeben würde? Oder glaubt man ernstlich an neuekonfessionelle Spaltungen in Leutschland? In ihrem Neujahrsartikel hat die Londoner„Times“ mit solchen Wunschträumen gespielt und sie in folgenden Betrachtungen niedergelegt: „1870, 1914 und 1939! Dreimal Krieg in 69 Jahren! Einmal alle 23 Jahre, seit es den deutschen Kleinstaaten gestattet war, sich in einem einzigen Verband zusammenzuschließen! Solange die 60 oder 80 Millionen Volksdeutsche mit den bekannten guten und schlechten Eigenschaften als eine einzige Einheit Einzelheiten zu den Explosionen im Norden Londons London, 19. Januar. Amtlich wird bekanntgegeben, daß sich das Explosionsunglück im Norden Londons in der Pulverfabrik in Waltham Abben ereignete und daß dabei fünf Personen getötet wurden. Außerdem sind schätzungsweise 50 Angestellte verletzt worden. Wie jetzt bekannt wird, erfolgte kurz nach den zwei ersten Explosionen noch eine dritte, die so heftig war, daß die ganze Gegend in einem Umkreis von 20 Meilen mit Sprengstücken besät war. Diese drei Explosionen erfolgten in der Fabrik, die in einem im Norden Londons gelegenen Gehölz stand. Ueber der Stelle, an der die Fabrik lag, war unmittelbar nach den Explosionen eine große Feuersäule zu sehen. Die Erschütterungen durch die Explosionen waren derart, daß zahlreiche Gebäude und Geschäfte der Gegend beträchtlich beschädigt wurden. Sogar eine Bahnstation der London Northern Eastern Railway in einer Entfernung von sechs Kilometer vom Unglücksort wurde beschädigt. Auch eine Kirche hat Beschädigungen erlitten. Das Gebiet um die Unglücksstelle wurde sogleich von Polizei abgesperrt, die das Publikum zurückhielt. Die Explosionen waren nach Reuter so heftig, daß Eisenträger 500 Meter weit geschleudert wurden. Hunderttausende von Fensterscheiben seien zertrümmert worden. Der Bevölkerung in dem betroffenen Stadtteil bemächtigte sich eine Panik. Die Menschen rannten auf die Straßen, als die Häuser bebten, die Scheiben in Trümmer gingen und die Bilder von den Wänden fielen, oder sie dachten an einen„plötzlichen Luftangriff“ und eilten in die Schutzräume. Leute, die sich auf den Straßen befanden, wurden vom Luftdruck umgeworfen. Noch in 10 Kilometer Entfernung sind Schaufensterscheiben in Trümmer gegangen. Trotz dieser Einzelheiten, die auf ein geradezu katastrophales Ausmaß der Sprengstoffexplosionen schließen lassen, bleibt Reuter bei der Behauptung, nur fünf Arbeiter seien getötet und 30 verletzt worden. Die plosion wird auf einen Sabotageakt zurückgeführt. Gleichzeitig trifft die Meldung ein, daß in der Nacht zum Freitag in einer Fabrik im Londoner Vorort Enfield ein Brand ausgebrochen ist. Auch in diesem Falle wird die Möglichkeit einer Sabotage nicht als ausgeschlossen angesehen. mas ein Selbstbestimmungsrecht der„Völker nicht ode bschtens Kreoit, Izien, 06z.66 den Enbfecszin ßen„„„ m„„„„„„ Hiderfuorn sog in die Luft Petische Blschesen die Leil füir est alise, Kearast. netes Eingreifen noch nicht reif erschien, so ließ England in den Tagen der Hochkrise des vergangenen Spätsommers alle Maskierungskünste fallen und griff auf seine uxsprünglichen Grundsätze zurück: es erklärte dem Deutschen Reich den Krieg. Veraltete Experimente! Die Notwendigkeit dieses neuen Verbrechens an Eurova zu begründen, fiel der britischen Regierung schwer, denn eigene britische Interessen waren durch die östliche Auseinandersetzung, zwischen Deutschland und Polen nicht betroffen. England griff also in Ermangelung einer zündenden Kriegsparole auf das wahrend des Weltkrieges abgeleierte, Stichzwart zurück, daß England nicht gegen das deutsche Volk, sondern lediglich gegen das„Naziregime“ seinen Krieg führe. In den Jahren 1914—1918 hieß es Kaiserismus. Wie der englische Kampf gegen den Kaiserismus aussah, hat gerade die Weimarer Republik am eigenen Leide und hat das gesamte deutsche Volk in allen seinen Schichten noch schwerer zu spüren bekommen. Noch bis in die letzten Tage haben englische Politiker und Blätter bestritten, das deutsche Volk und seine wirtschaftliche Grundlage vernichten zu wollen. Solche Versicherungen sind von uns niemals ernst genommen worden. Die entschiedene Abwehrstellung gegenüber allen englischen Anbiederungsversuchen scheint in den Kreisen der britischen Politik Wirkung gezeigt zu haben, denn nur so läßt sich vielleicht der plötzliche Umschwung in der bisherigen Vorsicht der britischen Propaganda erklären. Eine ganze Reihe britischer Politiker hat in den letzten Tagen die sonst so ängstlich beobachtete Vorsicht fallen gelassen und verkündete offen die brutalen Kriegsziele Großbritanniens In dem Organ„Scotsman" liest man folgende. Betrachtungen des englischen Völkerrechtlers Sarolea, der übrigens schon die englischen Kriegsziele während des Weltkriegs in seinem Werk schonungslos dargelegt hatte: „Man muß unwiderleglich zu den Schlußfolgerungen kommen, daß es nur einen einzigen Weg für unsere Sicherheit und für die Beseitigung der deutschen Gefahr gibt, nämlich, das politische Werk Bismarcks ungeschehen zu machen, das politische Band mit Preußen zu zerschneiden, diese kolossale und wuchtige deutsche Masse aufzulösen, mit anderen Worten, an die Stelle des geeinten und zentralisierten verpreußten Reiches ein dezentralisiertes Deutschland kleiner Staaten zu setzen!“. Gut gebrüllt, britischer Löwe! Leider aber ist es für uns keine, Neuigkeit. Derartige britische Erkenntnisse mögen für vernagelte britische Reaktionäre eine Weisung bedeuten, weil diesen Herren die eigene Geschichte nach außen hin nicht bekannt sein darf und weil Reaktionäre nur ein gutes Gedächtnis für jene Dinge haben, die geschichtlich nicht anrüchig erscheinen dürsen. In Deutschland jedoch wird jeder Versuch, das große Erbe Bismarcks zu zerschlagen oder die durch Adolf Hitler auf bismarckischem Fundament errichtete große deutsche Einheit aufzulösen, ein Volk von Stahlwaffen und von Stahlherzen vorfinden. Fast sind wir der Auffassung, daß man jenseits des Kanals diese deutsche Entschlossenheit erkannt hat, daß man sich aber wohlweislich hütet, diese Exkenntnis zuzugestehen, denn anders wäre die brutale Offenheit nicht zu verstehen, mit der heute führende Publizisten Englands ihre früheren Beteuerungen widerrufen und die restlose Zerschlagung des Reiches fordern. „Auf der Landkarte Europas darf von Deulichand uldis mebr übtigbleibenlMit diesen Worten schließt ein Artikel der englischen„Pieture Post“, der die Regierungen von England und Frankreich warnt, noch einmal einen Verzichtfrieden wie in Versailles zu schließen.„Die Heuchelei“, so heißt es do„daß wir uns nicht im Krieg mit dem deutschen Volk befinden, muß ebenso aufhören. Wenn die Sache aus ist(der Artikelschreiber nennt den Existenzkampf eines 80=Millionen=Volkes eine Sache, wahrlich für englische Denkungsart bezeichnend!), muß Deutschland in kleine Staaten zerschlagen werden....„Lenn jemand an unter einer Zentralgewalt stehen, können wir Engländer uns alle Vierteljahrhunderte einmal demselben Problemn gegenüber sehen. Es gibt nur einen Weg, Europa zu sichern, nämlich die alten Königreiche und Fürstentümer wiederaufzurichten, möglicherweise die Schaffung eines katholischen süddeutschen und österreichischen Staates, der dann sicherlich nicht mit dem protestantischen Norden sich verbünden würde, die Wiedereinrichtung der europäischen Staaten, die für Europa durch die Jahrhunderte keine Gefahr darstellten, ehe sie nicht unter Preußen zu einer einzigen Einheit zusammengeschlossen wurden.“ Reaktionäre Geschichtsauffassung So spiegelt sich der politische Geist des 20. Jahrhunderts in den Köpfen maßgebender englischer Politiker und Publizisten! Ueber so viel reaktionäre Bekenntnisse könnte man den Kopf schütteln. Ueber die brutale Offenheit müssen wir erfreut sein, denn deutlicher können die Kriegsziele Englands nicht umrissen werden. Daß auch in Frankreich gleiche oder ähnliche Ideen vertreten werden, nimmt uns nicht wunder, denn seit der großen Revolution gilt dort nur die Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, die die jeweilige französische Regierung meint und zu meinen befiehlt.„Journal des Déhats“ hatte am Jahresende noch, die Forderung erhoben, England und Frankreich müßten mit den stöndigen Drohungen Deutschlands aufräumen und ihren Willen Deutschland aufzwingen, um es so zu zerkleinern, daß es jede Weltherrschaftsträume aufgebe! Törichte Aeußerung! Ausgerechnet die Nationen reden von Weltherrschaftsplänen anderer, die selbst halbe Erdteile besitzen aussaugen und nun auch Eurovg zu beherrschen, sich anschicken! Sollen sie ruhig ihre Hoffnungen auf deutsche Kleinstaaterei, auf konfessionelle t Kämpfe und was es sonst an reaktionären Reminiszenzen in der deutschen Geschichte früherer Jahrhunderte ; g e b e n m a g, s e t z e n! W i r w i s s e n, w a s w i r v o n E n g l a n d Frankreich zu erwarten haben, und allein diese Kenntnis genügt, um uns noch stärker zu wappnen. Michael Haupt Englischer Tanker gesunken Berlin, 19. Januar. Der britische Tankdampfer„Invirdargle“(9500 Brutto=Registertonnen) ist an der Südwestküste Englands nach einer Explosion gesunken. Ueber das Schicksal der Besatzung ist nichts bekannt. Zur Versenkung des englischen 9500=Tonnen=Dampfers„Invirdargle“ meldet das englische Informations1 ministerium ergänzend, daß von der Küste beobachtet worden sei, wie das Schiff plötzlich in Flammen aufging. Es sei in seiner Nähe ein Fahrzeug beobachtet worden, das seiner Form nach hätte ein=Boot sein können. „Der GirIer uns Heeetol Reichsminister Dr. Goebbels sprach vor weit über 15000 Volksdeutschen in der Messehalle in Posen— Eine überwältigende Kundgebung dnb Posen, 19. Januar. Das deutsche Posen stand am Freitag im Zeichen einer nationalsozialistischen Kundgebung, wie sie der vom polnischen Joch befreite Gau bisher noch nicht kannte. Reichsminister Dr. Goebbels sprach an diesem Tage in der Messehalle, in der sich weit über 15 000 volksdeutsche Rückgeführte aus dem Baltikum und aus Wolhynien zusammengefunden hatten, während 50000 Volksdeutsche, die der Kundgebung beiwohnen wollten, an der Versammlung nicht teilnehmen konnten. Die versammelten Männer, Frauen und Soldaten bereiteten dem Minister beim Betreten der Halle stürmische Begrüßungskundgebungen. Reichsstatthalter Gauleiter Greiser begrüßte eingangs den Reichsminister Dr. Goebbels als den Propagandisten des Führers und der nationalsozialistischen Bewegung. Das WHW. und die RSV. hätten im Warthegau nicht allein in den vergangenen Monaten jeden Tag 80.000 Portionen warmes Essen ausgegeben, sondern auch 2 Millionen RM. an Geld und Sachspenden. Insbesondere dankte der Reichsstatthalter für die Unterstützung, die Dr. Goebbels der Kulturarbeit des Gaues angedeihen lasse. Er erwähnte dabei ebenso die 28 Gastspiele führender deutscher Bühnen und die mehr als 5000 Rundfunkappargte wie auch die kulturelle Betreuung der rückgeführten Deutschen und die großzügigen Bücherspenden für sie.(Lebhafte Beifallskundgebungen.) Dr. Scebbeis spricht Dann nahm Dr. Goebbels das Wort. In einer großangelegten und von hinreißendem Schwung getragenen Rede zeigte er den Zehntausenden den Weg des nationalsozialistischen Deutschlands von der Ohnmacht des Jahres 1933 bis zu der imponierenden Macht der Gegenwart. Er streifte die größenwahnsinnige Politik der Polen, die die deutschen Armeen„bei Berlin zerhacken“ wollten und erklärte, daß die englische Plutokratie nie im Ernst daran gedacht bätte, dem polnischen Saisonstaat in der Gefahr zu Hilfe zu eilen. Sie habe nur durch die polnischen Herausforderungen gegenüber dem Reich den von den britischen Panikmachern e gewünschten und vorbereiteten Krieg entzünden wollen. Es handle sich bei diesem Krieg um eine Auseinandersetzung der überalterten Plutokratie mit dem neuen,] modernen, sozialistischen Deutschland. Jene sterile Plutokratie hatte eingesehen, daß sie auf die Dauer nicht zu halten sei, wenn sich im Herzen Eurovas ein Achtzigmillionenstaat aufrichtete, der nach den Gesetzen innerer Ordnung und sozialer Gerechtigkeit aufgebaut sei. Die Engländer und Franzosen hatten von Ansang an die Absicht, der sie heute auch ganz offen Ausdruck verleihen, Deutschland zu zerstückeln, das deutsche Volk aus den politischen Entscheidungen Europas auszuschalten, die deutsche Ration zu vernichten, genau so wie die Polen im August des vergangenen Jahres die deutschen Armeen zerhacken wollten. Sie planen ein schlimmeres zweites Versailles. Zu Anfang des Krieges versuchten sie noch, ihre infamen, hinterhältigen Pläne zu tarnen, indem sie erklärten, sie wollten dem deutschen Volke nichts Böses antun, ihr Kampf gelte nur dem Hitlerismus. Aber mittlerweile machten sie aus ihren wahren Absichten keinerlei Hehl mehr: Der Versuch der englisch=französischen Plutokratie, Deutschland die Schuld am Kriege zuzuschieben, müsse als gänzlich verfehlt auf das schärfste vor der Weltöffentlichkeit zurückgewiesen werden. Alle Dokumente über den Kriegsausbruch bewiesen das Gegenteil: und wem die Dokumente nicht genügten, der brauche nur die Frage aufzuwerfen: Wer hat wem den Krieg in der entscheidenden Stunde des vergangenen Jahres erklärt, Deutschland an England und Frankreich oder England und Frankreich an Deutschland? Die Beantwortung dieser Frage lege die Kriegsschuld eindeutig klar. Aber auch die politischen Handlungen des Führers aus den vergangenen sieben Jahren bewiesen zur Genüge, wer seit 1933 in Eurova zum Kriege gehetzt und wer immer und immer wieder den Versuch gemacht habe, Eurova den Frieden zu erhalten. Es wäre ein verhängnisvoller Fehler, wenn man etwa glauben wollte, daß die Kriegshetzer in Paris weniger brutale Pläne zur Vernichtung Deutschlands begten und verfolgten als die in London. In diesem Kampf um seine nackte nationale Eristenz setze Deutschland sich mit den entsprechenden Mitteln zur Wehr. Es werde als Land der Arbeit, der Ordnung und des sozialen Friedens von den chaotischen Mächten der internationalen Plutokratie angegriffen. Diese Plutokratien seien das Verderben der abendländischen Menschheit. Nicht das englische Volk etwa oder das französische Volk seien die reichsten Völker der Erde, nein, über ihnen herrschten ein paar hundert Plutokraten, die allerdings die reichsten Menschen der Welt seien. Sie hielten den größten Teil der Erde unter ihrer Kontrolle. Sie plünderten alle Völker, die sie in ihre Botmäßigkeit brächten, ohne Rücksicht auf ihr nationales Gedeihen aus, Selbstverständlich führten sie dabei zur Tarnung und um ihr schamloses Regiment mit frommen Phrasen einzuspeicheln, moralische Sprüche im Munde; denn sie hätten ja vor allem den Wunsch, im Genuß ihres Raubes von niemandem gestört zu werden. Jahrhundertelang schon hätten sie von der deutschen inneren Uneinigkeit ihren Profit gezogen, und heute seien sie zynisch genug, die augenblickliche, gänzlich ungerechtfertigte Verteilung der Reichtümer der Welt dadurch zu sanktionieren, daß sie die Völker kurzerhand in Besitzende und Habenichtse einteilten, so als wenn das eine höhere göttliche Fügung sei. Niemals in den vergangenen sieben Jahren sei Deutschland, obschon es diese Ungerechtigkeit immer auf das tiefste und schmerzlichste empfunden habe, in die Interessensphären der englisch=französischen Bölker vorgedrungen. Ueberall aber hätten die Plutokratien sich in die vitalsten Interessen des deutschen Volkes einzumischen versucht. Wenn das vergangene demokratisch=republikanische Regime in Deutschland sich das habe gefallen lassen, so sei das seine Sache gewesen. Eben deshalb aber in der Hauptsache sei es auch zum Sturz gebracht worden. Das nationalsozialistische Deutschland sei an die Macht gekommen mit dem ausdrücklichen Auftrag des deutschen Volkes, dieser Vergewaltigung durch den europäischen Westen ein Ende zu setzen. Es sei also eines der Hauptziele dieses Krieges, damit endgültig Schluß zu machen; denn das deutsche Volk sei nicht mehr das aus durchsichtigen Gründen im Ausland so außerordentlich beliebte Seite 2 Nr. 17] Bochumer Anzeiger Sonnabend Sonntag, 20./21. Januar 1940 und geschätzte Volk der romantischen Dichter und Träumer, das deutsche Volk sei aus seiner politischen Narkose! erwacht. es sei heute ein politisches Volk im besten Sinne dieses Wortes. 80 Millionen Deutsche forderten die Erfüllung ihrer vitalsten Lebensrechte. Die sterilen Plutokratien des europäischen Westens könnten die Durchsetzung dieser Lebensrechte auch durch den Krieg nicht verhindern. Wenn ein englischer Minister in diesen Tagen behauptet habe, das englische und französische Volk seien junge Völker dem deutschen Volke gegenüber, so brauchte man nur auf die Geburtenstatistik zu verweisen, um darzutun, wo die Vergangenheit und wo die Zukunft liege. Das deutsche Volk allein habe im vergangenen Jahr 300 000 Kinder mehr zur Welt gebracht als England und Frankreich zusammengenommen. Dabei stände Deutschland erst am Anfang seines Aufstieges, wührend die Plutokratien offenbar ihrem Ende entgegeneilten. Das sei auch der Grund, warum die englischen Kriegshetzer das deutsche Volk und insbesondere das nationalsozialistische Regime, das Deutschland erst zum Bewußtsein seiner Stärke gebracht habe, mit einem infernalischen Haß verfolgten. Sie beschimpfen uns, weil sie uns hassen, und sie hassen uns, weil sie uns fürchten. Darum ist auch die Auseinandersetzung zwischen Deutschland und den westeuropäischen Plutokratien ein Volkskrieg in des Wortes wahrster Bedeutung. Es ist kein Krieg, der im Interesse deutscher Fürsten oder deutsche Kapitalisten geführt würde.“ Es sei gänzlich abwegig, in diesem Zusammenhang Vergleiche zu ziehen zwischen dem Deutschland von 1914 und dem von 1940. Das Deutschland von heute sei auf die Auseinandersetzung mit den westeuropäischen Plutokratien bis zum letzten Potential vorbereitet, seine militärische Ausrüstung die vorbildlichste und geschlossenste, die die Gegenwart überhaupt kenne. Seine wirtschaftlichen und ernährungspolitischen Hilfsmittel seien mehr als ausreichend, um den Krieg siegreich zu überstehen. Die großzügige Vorbereitung und Durchführung des Vierjahresplanes habe die von England geplante Neuauflage der Blockade von 1914/1918 von vornherein schon unwirksam gemacht, ganz zu schweigen von der geistigseelischen Bereitschaft des deutschen Volkes die sich in jeder Beziehung von der aus den Jahren 1914 bis 1918 unterscheide. Das deutsche Volk sei augenblicklich von einer maßlosen Verbitterung gegen die plutokratischen Mächte des Westens erfüllt. Diese Verbitterung äußere sich nicht so sehr in rauschenden Feiern und Siegesfesten als vielmehr in einer harten, zähen und unermüdlichen Arbeit, in dem todesmutigen Einsatz der Soldaten des Reiches für den Sieg der deutschen Waffen. Der Sieg sei uns gewiß, wenn wir bereit seien, ihn durch Kampf und Arbeit zu verdienen. Das deutsche Volk sei sich vollkommen im klaren darüber, daß es seiner ganzen Kraft bedürfe, um die Plutokratien in ihrem Angriff zurückzuschlagen und sie endgültig zu Boden zu werfen., Wir bestritten auch keineswegs, daß wir selbstverständlich in diesem schweren Existenzkampf unseres Volkes viele Schwierigkeiten und Sorgen zu überwinden hätten. Jeder Krieg bringe dies mit sich; aber da wir diesen Schwierigkeiten mit der gesamten Volkskraft entgegenträten, sei es immer noch möglich gewesen und werde auch in Zukunft immer möglich sein, sie zu beseitigen. Wir fassen die Schwierigkeiten gemeinsam an, und deshalb können sie keinen ernsthaften Schaden anrichten. Jedenfalls gäbe es das Wort„unmöglich“ im deutschen Wörterbuch nicht mehr. Rätselraten in Paris und London: Was wird Hitler tun? Augenblicklich beschäftige man sich in London und Paris damit, politische Rätsel zu raten. Die Preisfrage, die in den Zeitungen der westlichen Plutokratien immer und immer wieder mit viel Fleiß und noch größerer Phantasie erörtert werde, sei die, was Hitler tun werde. Einmal behaupte man in London und Paris, er habe, weil er keinen Ausweg mehr wisse, über die neutralen Staaten oder über den Vatikan oder über Rom oder über Washington Friedensfühler ausgestreckt. Ein paar Tage später wieder behaupte man, er sei nun endgültig zur Offensive entschlossen, und jeden Tag oder jede Stunde könne sein vernichtender Schlag erwartet werden. Es sei nicht die Aufgabe der deutschen Staatsführung, auf diese Alarmnachricht, mit der London oder Paris die Welt in Nervosität zu versetzen versuche, zu reagièren. Man werde dort schon rechtzeitig erfahren, was der Führer tun wolle. Zum Schluß wandte sich Reichsminister Dr. Goebbels an die deutschen Volksgenossen in Posen und darüber hinaus an alle nach der siegreichen Beendigung des Polenfeldzuges zum Reich wieder zurückgekehrten Volksgenossen dieses Gebietes. Eindringlich stellte er ihnen vor Augen, daß sie selbst in jüngster Vergangenheit Zeugen des überlegenen staatsmännischen Genies des Führers geworden seien. Das deutsche Volk stehe fest und unerschütterlich hinter diesem Mann, seinen Zielen und seinen Ideen. Dr. Goebbels beendete seine mitreißenden Ausführungen mit den Worten:„So laßt uns denn als deutsche Männer und Frauen glauben, gehorchen, arbeiten und kämpfen. Dieses Volk der 80 Millionen muß und wird in diesem Schicksalskampf siegen. Dann werden sich die Opfer, die das deutsche Volk gebracht hat, lohnen, und über uns wird neu der Lorbeer des Sieges erglänzen. So wollen wir also treu und gehorsam in guten wie in bösen Stunden hinter dem Führer stehen und ihm wie so oft zurufen: Befiehl, wir folgen.“ Immer und immer wieder wurden die Ausführungen des Reichsministers durch lebhafte Zustimmungskundgebungen unterbrochen. Die Darstellung der nationalsozialistischen Politik durch Dr. Goebbels, seine Schilderung des Aufstiegs, den das Deutsche Reich unter seinem Führer Adolf Hitler gegen den Willen einer neidvollen Umwelt erzwungen hat, wurde mit atemloser Spannung und Beifall entgegengenommen. Mit den durch schwere Prüfungen und große Erlebnisse bereitgestimmten Herzen folgten die Volksdeutschen insbesondere den Teilen der Rede des Ministers, in denen er ihr eigenes Erleben als beispielhaft darstellte für das Schicksal des ganzen deutschen Volkes. Dr. Frank empfing Direktoren der vor dem Posener Sondergericht— Furchtbare Erlebnisse notgelandeter deutscher Flieger— Acht Todesurteile dnd Posen, 19. Januar. Unter dem Vorsitz von Landgerichtsdirektor Münstermann wurde vor dem Sondergericht in Posen der Prozeß gegen mehrere Polen durchgeführt, die sich zu Beginn des Krieges in verabscheuungswürdigster Weise gegen einen tödlich abgestürzten und zwei weitere schwer verwundete deutsche Flieger vergangen hatten. Am 2. September hatten Leutnant Dr. P. und Feldwebel H. gemeinsam mit zwei Kameraden, Oberleutnant W. und Unteroffizier., einen Aufklärungsflug in Richtung Posen unternommen. Zwischen den Orten Morosko und Glinienko(jetzt Nordheim bzw. Erdmannsdorf) wurde ihre Maschine von einem polnischen Gegner angegriffen. Das Unglück wollte es, daß sie in Brand geriet, nachdem Unteroffizier., Feldwebel H. und Leutnant Dr. P. durch feindliche Maschinengewehrtreffer schwere Verwundungen davongetragen hatten. Der unverletzt gebliebene Oberleutnant., der Führer des Flugzeuges, gab den Befehl zum Absprung, und die vier Kameraden verließen darauf, sich gegenseitig noch rasch Hilfe leistend, so gut es ihre Verwundungen erlaubten, die brennende Maschine und schwebten, an ihren Fallschirmen hängend, einem ungewissen Schicksal auf feindlichem Boden entgegen. Eine Horde von Teufeln Nach den übereinstimmenden Bekundungen, aller Anpinski rühmte sich nachher damit, daß er den Gefangenen so lange geschlagen habe, bis seine Heugabel dabei zerbrochen sei. Mit blutüberströmtem Gesicht, ebenfalls völlig ausgeplündert, wurde Leutnant P. vor den leider ebenso wie noch weitere Mittäter inzwischen geflüchteten Schullehrer Pelugga geschleppt, der vor Beginn des Krieges die Parole ausgegeben hatte, jeden deutschen Soldaten mit der Runge niederzuschlagen und ihn dann beiseitezuschaffen. Auf Veranlassung der Militärpolizei wurde der Flieger dann wie ein gemeiner Verbrecher gefesselt und abtransportiert. Allerdings nur zu dem Zweck wurde ihm das Leben gelassen, weil man aus ihm Mitteilungen über die deutschen Truppenbewegungen herauspressen wollte. Es braucht nicht besonders betont zu werden, daß dieser Versuch scheiterte. Nach weiterem qualvollen Leiden, und nachdem er von Ort zu Ort geschleppt worden war, wurde Leutnant P. dann einige Wochen später von seinen siegreichen deutschen Kameraden befreit. Wiedersehen im Gerichtssaal Felbwebel H.— auch er trug das Eiserne Kreuz— war bei dem Dorfe Nordheim niedergekommen und ebenfalls von einer mordgierigen Menge umringt, die mit Rädern und zu Fuß seinen Absprung aus Luftnot verfolgt übereinstimmenden Bekundungen, aller zzu hatte. Feldwebel H. hatte einen Lungensteckschuß davongeklagten und Zeugen ergab sich die fur die gesamte enc getragen und war wehrlos und zu Tode ermattet den malige polnische Fliegerei beschämende, aber bezeich= feigen polnischen Banditen ausgeliefert.„Sie haben auf daß der volnische Flieger wendete und mich eingeschlagen, daß es nur so hagelte“, nende Tatsache, daß der polnische Flieger wendete und eine Salve von Schüssen auf die verwundeten, wehrlosen Gegner abfeuerte(!). Aber auch die Zivilbevölkerung und weitere polnische Militärs und Polizeibeamte standen diesem„ritterlichen Helden“ in keiner Weise nach. Sie übertrafen ihn im Gegenteil noch an feiger GrauGwten., GAchauss hatten bin unlaischen GartMit erregtem Geheul hatten die polnischen Dorfseschlagen, daß es nur so hagelte“, erzählte er vor Gericht,„und gelassen haben sie mir gar nichts!"“ Bis auf die Hose und die Socken ausgeplündert, mit nacktem Oberkörper wurde der Flieger, ebenso wie sein Kamerad Leutnant Dr.., vorwärts zur Schule getrieben..2 Keszmster Ebenso wie Leutnant P. wurde auch Feldwebel H. von polnischer Militärpolizei gefesselt, und auszuspioniebewohner das Luftgefecht beobachtet, und nun stürmten ren versucht. Mit seiner schweren Verwundung mußte einzelne Trupps, darunter die Angeklagten, auf die Stel= er entblößten Oberkörpers eine ganze Nacht im Freien len zu, wo die Flieger zur Erde niederkamen. Unter= zubringen und wurde dann weiter ins Innere des Lanoffizier M. lebte nicht mehr, als er unten ankam. Wahr= des verschleppt. Später nahmen ihn dann die vordrinscheinlich hatte ihn ein tödlicher Schuß des polnischen genden russischen Truppen in ihre Obhut und sorgten Fliegers beim Niederschweben getroffen. Eine Horde für seine Ueberführung zur deutschen Armee. von Teufeln umringte seinen Leichnam, wilde Verwün] Die Angeklagten, die bei den Mißhandlungen dieschungen gegen den für sein Vaterland gefallenen ses Zeugen beteiligt waren, hätten es sich sicher nicht g, hen ausstaßend. Der Hauntangeflagte der träumen, lassen, daß sie hier ihr einstiges Opfer im Gerichtssaal von der Anklagebank aus wiedersehen Kriegskameraven ausstoßend. Der Hauptangeklagte, der 29jährige Bronislaw Luczak, tanzte wie ein Irrer um den Toten herum, hob ihn hoch und schleuderte ihn umher. Luczak begann dann mit beiden Füßen auf dem Gehirn des Gefallenen herumzutrampeln, das Gesicht zu einem teuflischen Grinsen verzogen. Das übrige Gesindel stürzte sich auf den Leichnam und begann, diesen bis auf das letzte auszufleddern. Sogar die Knöpfe und die Tressen wurden dem Toten abgerissen. „Wir hätten es vielleicht nicht so toll getrieben", bekannte einer der an diesem entsetzlichen Treiben beteiligten Angeklagten,„wenn nicht polnische Offiziere und Polizeibeamte uns direkt aufgefordert hätten, dem Toten seine Sachen zu stürmte sie weiter dem nächsten Opfer„zu.. Es, gar.Das wax. das Zild, wie es sich in groben Zügen im Leutnant Dr.., der mit einem Schenkelsgus gus dem Laufe der Verhanotung vor dem Posener Songergerigt Boden angekommen und infolge.Bluterlust sehe ge üher die schicksalhaften Abenteuer der vier deutschen schwächt war. Er wurde hochgerissen, und nun begann Flieger widerspiegelte. erschütternder Leidensweg dieses tapferen Soldaten. Die Sühne Hauptschuldige Luczak sowie die drei Frauen Holländisches Gebiet überflogen von seindlichen Flugzeugen dnd Berlin, 19. Januar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Am Abend des 18. Januar fanden Einflüge einzelner feindlicher Flugzeuge nach Nordwestdeutschland statt: Hierbei wurde beim Ein= und Ausflug mehrfach holländisches Hoheitsgebiet überflogen. Holland ersucht England um Aufklärung Amsterdam, 19. Januar. Wie im Haag amtlich bekanntgegeben wurde, haben Donnerstag abend in großer Höhe fremde Flugzeuge den nordöstlichen Teil Hollands überflogen. Sie sind dabei beschossen worden. Da Hinweise dafür vorliegen, daß es sich um britische Flugzeuge gehandelt hat, hat die holländische Regierung in London um Aufklärung ersucht. Todesfahrten nach England Amsterdam, 19. Januar. In großer Aufmachung melden die Blätter den Untergang des norwegischen Dampfers„Fagerheim“ (1590 Brutto=Registertonnen), in der Bucht von Biskayg. Die Blätter berichten, daß der Dampfer durch eine furchtbare Explosion in zwei Stücke zerrissen worden sei. Aus Trondheim wird gemeldet, daß der norwegische Dampfer„Enid“(1800 Brutto=Registertonnen) nach einem vom Kapitän erhaltenen Telegramm in der Nähe der Shetland=Inseln torpediert und versenkt wurde. Die aus 17 Mann bestehende Besatzung ist gerettet. Die„Ducheß of York“(20021 Brutto=Registertonnen) lief beschädigt in einen englischen Hafen ein.. Das Schiff war angeblich auf eine Sandbank gelaufen. Der griechische Dampfer„Asteria“(3313 BruttoRegistertonnen) ist am Mittwoch abend auf eine Mine in der Nordsee gelaufen und gesunken. Der HI.=Dienst im Kriegsjahr 1940 Stabsführer Lauterbacher vor der HJ.=Führerschaft Berlin, 19. Januar. In diesen Wochen finden überall im Reich Arbeitstagungen der HJ.=Gebiete statt, zu denen die gesamte Führerschaft der Hitler=Jugend einberufen wurde. Zum erstenmal nehmen an diesem Jahresappell auch die Führer teil, die das zu 95 v. H. unter den Waffen stehende aktive Führerkorps der Hitler=Jugend in der Kriegszeit erseterz. 44..— Tenmu 6 In der ersten Tagung, die am Freitag für die Gebiete Berlin, Brandenburg und Pommern im Sitzungssaal des Berliner Rathauses stattfand, gab der bevollmächtigte Vertreter des Jugendführers des Deutschen Reiches und des Reichsjugendführers der NSDAP., Stabsführer Hartmann Lauterbacher, genaue Dienstanweisungen für den Einsatz der HJ. im Kriegsjahr 1940. Danach wird sich, die gesamte. HJ.= Arheit würden. Schicksal hatte der vierte? Oberleutnant., der unverletzt gebliebene Flugzeugführer, war ebenfalls bei Erdmannsdorf niedergekommen. Er konnte zunächst die Flucht vor den volnischen Horden ergreifen. Nachforschungen nach seinem jahr 1940. Danach wird sich die gesamte HI. ferneren Schicksal haben ergeben, daß er in der Posener auch in Zukunft nach den in der Kampfzeit bewährten Zitadelle gefangen war. Seitdem fehlt jede Spur von Erziehungsgrundsätzen der Hitler=Jugend vollziehen, ihm, aber die polnischen Offiziere, die ihn zuletzt ver= das heißt, im Mittelvunkt des HI.=Dienstes wird die nommen hatten, sind in deutscher Hand, und es ist zu weltonschauliche, politische und charakterliche Schulung hoffen, daß bald Näheres über das Los von Oberleut= auf dem Heimabend stehen. Daß dabei die körperliche Ertüchtigung der deutschen Jugend, die schon stets einen wesentlichen Teil der HJ.=Arbeit ausmachte, in Kriegszeiten verstärkt durchgeführt wird, bezeichnete Stabsführer Lauterbacher als eine Selbstverständlichkeit. Mit Nachdruck wies er auf die unbedingte Notwendigkeit hin, die Führerauslese und ausbildung auch im Kriege unter allen Umständen fortzusetzen, da sie ja nicht nur den unmittelbaren Aufgaben der HitlerJugend. sondern darüber hinaus der Bewegung dient. Diese Gedanken liegen auch dem„Dienstvlan der HitF.#d 1010;(runde dan SStahsführer La Seine Peiniger schleppteg den halb Bewußtlosen bis zur] Der Hauptschzldige Luszag, sowig, gie#rrz. Przurn Diese Gedanken liegen auch dem„Dienstpsan. Schule. und auf dieser kurzen Strecke hagelten furcht= Buszka, Dobrzyskowska und Ratayczak wurden zum ler=Jugend 19.10“ zu Grunde, den Stabsführer. LauSchuigv. hen Bahgagrugmerten hernieder. Bez Toda uaraertailt. Die Todesstrafe werde ferner erkannt ters Jugend„ bare Schläge auf den Bedauernswerten hernieder. Be= Tode verurteilt. Die Todesstrafe wurde ferner erkannt sonders die angeklagten Frauen gebärdeten sich wie gegen die Angeklagten Lipinski, Maciejewski, Cichoczewski die Furien. Die 23jährige Martha Buszka sprang und Josef Wroblewski. Je 15 Jahre Zuchthaus und auf den Wehrlosen zu und schlug ihm so heftig mit zehn Jahre Ehrverlust erhielten der 19jährige Edmund ihrem Holzpantoffel ins Gesicht, daß ihm die Lippen Dubert und der 18 Jahre alte Mieczyslaw Klupsch. aufplatzten. Dabei stieß sie die unflätigsten Schimpf=] Zwei weitere Angeklagte, der 32 Jahre alte Staworte aus.„e.#. ig a. Nicht anders die 29jährige Pelagia Dobrzysko: ska und die 48 Jahre alte Josefa Ratayczak.„Die erste bearbeitete den deutschen Flieger mit einem Spaten, während die Ratanczak ihm Stöße mit einer eisernen Harke versetzte. Der 25 Jahre alte Johann Linislaus Rok und der 30jährige Johann Engler. wurden zu zehn Jahren Zuchthaus und zehn Jahren Ehrverlust verurteilt. Der 19 Jahre alte Kasimir Misterski erhielt terbacher ausführlich besprach und der demnächst veröffentlicht wird.„ Nen Vusacher Bi. 8. Ueber die verantwortungsvollen Aufaaben, die der Krieg den Mädeln stellt, sprach die BDM.=Reichsreferentin Dr. Jutta Rüdiger. Der Reichskassenverwalter des Hitler=Jugend.„Reichshauptstellenleiter Grimm, behandelte Verwaltungsfragen, und der Chef des Amtes für Gesundheitsführung in der Reichsjugendführung, Hauptbannführer Dr. Hördedrei Jahre Zuchthaus und fünf Jahre Ehrverlust. Wei= mann, wies nach, daß alles getan wird, um die Getere Angeklagte wurden zu Gefängnisstrafen bis zu fünf Jahren verurteilt. Hauptiast=Enlhlunre=Arbeiern! Das ist das Rezept der britischen Herrenschicht— Die Gewerkschaften fordern eine scharfe Preis= und Prositkontrolle sundheit der Jugend auch im Kriege zu sichern. Die Führerappelle der übrigen HJ.=Gebiete finden in Reichenberg, Halle, Augsburg, Stuttgart, Köln, Hamburg, Elbing. Gleiwitz. Salzburg und Wien statt. Auch in diesen Tagen wird Stabsführer Lauterbacher selbst zu den Bannführern und Untergauführerinnen und zu den Mitarbeitern der Gebietsstäbe sorechen und sie auf das„Jahr der Bewährung" verpflichten. Handelsteil lähmt im Zusammenhang mit einem eisigen Ostwind stark die militärische Aktivität, so daß die Gefechtstätigkeit an der nahezu 1000 Kilometer langen Front sehr gering ist. Während aus Lappland 58 Grad Kälte gemeldet werden, sollen die Temperaturen an der karelischen Front bis auf 50 Grad gesunken sein. Berlin, 19. Januar. Die andauernd weiter steigenden Preise und die dadurch ausgelösten Lohnbewegungen machen den zuständigen britischen Stellen nach wie vor große Sorge. Dabei ist es bezeichnend, daß offenbar von einigen höheren staatlichen Stellen bei dem Suchen nach einem Schuldigen die Arbeiterschaft wegen ihrer Lohnforderungen als für die künftige Entwicklung entscheidend betrachtet wurde.„iti,Xam Namersächaften#at Der Generalrat der britischen Gewerkschaften hat deshalb in einem Rundschreiben an die ihm angeschlossenen Einzelgewerkschaften ausführlich, seinen Standv unsz Gefecht mit dem Panzerschiff zur Frage der Löhne und Preispolitik dargelegt#g beschädigt wurde, ist immer noch Gegenstand verschiedeweist dabei vor allem lebhaft den Vorwurf zurüg,#### ner neutraler Auslandsmeldungen. Als eine argentieldet hatte. Das Schicksal der„Exeter“ Berlin, 19. Janugr., nem Begleitschreihen zur Der Verbleib des britischen, Kreuzers„Exeter, der im ber 1939 bervorgehoben, Gefecht mit dem Panzerschiff„uomiral Graf Spee schwer tags in jeder, zwpeiten W Verkürzte Arbeitszeit für verheiratete Frauen die Lohnerhöhungen für die Arbeiterschaft die Preisbewegungen ausgelöst hätten. Mit Recht betont die oberste Führung der Gewerkschaften, daß umgekehrt die nische Zeitung kürzlich, gemeldet hatte, der Kreuzer „Exeter“ sei auf der Fahrt nach den Falklandinseln gesunken, beschränkte sich die britische Admiralität auf ein die Polnischen Emissionsbank dnb Krakau, 19. Januar. Der Generalgouverneur für die besetzten polnischen Gebiete, Reichsminister Dr. Frank, empfing am Donnerstag den Vorstand der Polnischen Emissionsbank, Professor Dr. Mlynarski und Direktor Jedrze= jowski. Die Direktoren wurden dem Generalgouverneur vom Vorstandsmitglied der Reichskreditkasse Dr. haben jedoch dem Se Paersch,vorgestellt. Fur ertun V38m2### schaft. für die Preis= und Dr. Frank gab hierbei der Erwartung Ausdruck, daß wortlich sei und daß deshalb Vorstand der Bank alle seine Kräfte einsetzen rechtigten Lohnforderungen, so der Vorstand der werde, um das in ihn gesetzte Vertrauen zu rechtferti= und Profitkontrolle sowie eine gen. Insbesondere bestätigte er die Feststellung des Rationierung erforderlich sei. Präsidenten der Bank, Professors Dr Mlynarski, daß alle Gerüchte von einer Devalorisierung, Relation und weiteren Blockierung von Konten falsch seien und der Umtausch der alten polnischen Banknoten in solche der Emissionsbank im Frühjahr durchgeführt werde. Preisentwicklung zu den Lohnforderungen geführt habe. kurzes Dementi, ohne über den Verbleib des Schiffes Nicht uninteressant ist die in dem Rundschreiben er- etwas auszusagen. wähnte Tatsache, daß der englische Schatzkanzler den Jetzt meldet die„Newyork Times“, daß die„Exeter“ Gewerkschaften erklärt hat, daß es wünschenswert sei, in Port Stanley an der Ostküste der Falklandinseln ohne Lohnerhöhungen auszukommen. Trotz der seit auf Strand gesetzt worden ist. Das Blatt berichtet Kriegsausbruch gewaltig angestiegenen Preise, die teil= weiter, von englischer Seite würde jetzt zugegeben, daß weise für wichtigste und für die Lebenshaltung unent= die„Exeter" durch die Artillerie des Panzerschiffes„Adbehrliche Waren um mehr als 50 Prozent höher liegen, miral Graf Spee“ so schwer beschädigt worden sei, daß möchte also die britische Regierung Lohnerhöhungen für sie nicht mehr seetüchtig sei. Eine Verwendung die arbeitenden Schichten Englands verhindern und da= als Kriegsschiff käme daher nicht mehr in mit deren Kaufkraft und Verbrauch drosseln. Durch eine Frage, obwohl ein Teil der Geschütze noch brauchbar sei. gewaltige,„Sentung ihres Lebensstandards soll damit die Zu dieser Meldung der„Newyork Times“ liegt eine englische Arbeiterschaft die finanzielle Hauptlast des von Neußerung der britischen Admiralität noch nicht vor, der plutokratischen Oberschicht Englands entfesselten es scheint aber, daß von den verschiedenen ausländischen Krieges übernehmen. Die britischen Gewerkschaften Meldungen die Darstellung haben jedoch dem Schatzkanzler erklärt, daß die Arbeiter= Wirklichkeit am nächsten komr ir die Preis= und Loynbewegung nicht veranteine Drosselung der beder„Newyork Times“ der kommt. Demnach hat man dem als Kriegsschiff nicht mehr brauchbaren Kreuzer eine Verwendung als Küstenbatterie auf den Falklandinseln sondern eine scharfe Preis= zugedacht, womit der Kreuzer für die britische Marine Erweiterung der als Totalverlust ausscheiden würde. Auch den weiteren Ausführungen des Präsidenten der Bank, daß die Sorge um die Stabilisierung der Kaufkraft des Zloty für alle eine Pflicht der Selbsterhaltung sei, pflichtete der Generalgouverneur bei. Dr. Frank sicherte zu, daß er seinerseits alles tun werde, um den Präsidenten der Bank in seinen Bestrebungen, dem Zloty seine Kaufkraft zu erhalten, zu unterstützen. Abschließend hob der Präsident der Emissionsbank in seinen Dankesworten für das ihm und seinem Stellvertreter entgegengebrachte Vertrauen hervor, daß damit zum erstenmal Angehörige des polnischen Volkes in eine hohe öffentliche Stellung berufen worden seien, woraus das Vertrauen zu ersehen sei, welches der Generalgouverneur im besonderen auch der arbeitenden polnischen Bevölkerung entgegenbringe. Aus diesen Forderungen wird deutlich erkennbar, daß„#tuuen zu, Sttann i.—. sich in England offenbar schon ein Kriegsgewinnlertum Freihafenzonen für Litauen in Memel eröffnet entwickelt hat und daß anderseits die noch nicht In Memel sand die Eröffnung der Freihafenzonen für Lirationierten Waren den breiten Schichten nicht mehr zu- tauen statt. gänglich sind. Die Gewerkschaften müssen deshalb. da= Moskau bedauert Grenzverletzungen mit die Arbeiter von den nichtrationierten Waren über= Die Sowjetregierung hat der schwedischen und der norwehaupt noch etwas zu sehen bekommen. die Erweiterung gischen Regierung ihr Bedauern ausgesprochen, daß russiAuf Veranlassung der Deutschen Arbeitsfront haben sich in letzter Zeit die in den Arbeitsausschüssen vertretenen Betriebsführer und Gefolgsmänner mit der Frage befaßt, wie in den Betrieben die Forderung nach verkürzter Arbeitszeit für verheiratete Frauen, insbesondere solche mit Kindern, verwirklicht werden kann, die ihnen die Haushaltsführung erleichtern soll. Die Notwendigkeit der verkürzten Arbeitszeit für verheiratete Frauen und Mütter bat der Reichsarbeitsminister in seinem Begleitschreihen zur Arbeitszgitregelung vom 12. Dezenz1939 hervorgehoben und den Vorschlag eines freien WerkWoche gemacht. In einigen Betrieben wurde bereits als Ergebnis der Beratungen der Arbeitsausschüsse die Fünftagewoche eingeführt, in anderen die Arbeitszeit verkürzt. Die Gewerbeaufsichtsämter sind besugt, verkürzte Arbeitszeit an keinzelnen Werktagen anzuordnen. Festlegung von Devisenkontingenten Die deutsch=belgischen Wirtschaftsverhandlungen Die Agentur Belga teilt mit, daß die belgisch=deutschen Wirtschaftsverhandlungen, die in Berlin stattfinden, zur Festlegung der Devisenkontingente geführt hätten, die dazu bestimmt seien, die Einfuhr gewisser belgischer Erzeugnisse nach Deutschland zu bezahlen. Außerdem habe die Ausfuhr deutscher Kohle nach Belgien zum Teil wieder begonnen. Börsen weiter freundlich Eine Geschäftsausweitung an den Aktienmärkten der Berliner Börse war auch am Freitag nicht zu verzeichnen, jedoch blieb der freundliche Grundton im allgemeinen erhalten. Größere Abschlüsse waren im Börsenverkehr der Rheinisch= Westfälischen Börse zu Düsseldorf nicht zu beobachten. Das Publikum war allgemein mit kleinen Anlagekäufen vertreten, vereinzelt„bestand aber noch Abgabeneigung, so daß bei freundlicher Grundstimmung die Notierungen geringen Schwankungen unterworfen waren. der Rationierung fordern. Es zeigt sich, wie auch auf diesem Gebiet die deutsche kriegswirtschaftliche Organisation der englischen gewaltig überlegen ist. In dem Gewerkschaftsrundschreiben wird auch der Standpunkt vertreten, daß noch längst nicht alle Steuerquellen erschöpft seien, und daß eine„Gleichheit des Opfers" noch sche Flugzeuge bei überaus schlechter Sicht schwedisches und norwegisches Gebiet überflogen haben. Handelsabkommen zwischen Spanten und Frankreich Nach mehrmonatigen Verhandlungen gelangte ein französisch=spanisches Handelsabkommen zum Abschluß. Das Abkommen soll die seit Beginn des Spanien=Krieges vollkom: nicht in Sicht sei. 58 Grad Kälte in Lappland Helsinki, 19. Januar. Während in der finnischen Hauptstadt eine Kälte von 80 Grad herrscht, fiel das Quecksilber in den Vororten bis auf minus 40 Grad. Diese ungeheure Kälte verhaftet. men abgeschnittenen Handelsbeziebungen beider Länder wieder auf der Basis der Gleichheit der Einfuhr und Aussudt in Gang bringen. Anschlag auf den trakischen Einanzminister Der trakische Finanzminister Rustam Haidar wurde am Tonnerstag in seinem Amtsgeväude in Bagdad von einem rüberen Polizeiinspektor, der um eine Besprechung nachgesucht hatte, niedergeschossen. Der Polizelinspektor wurde, Hauptschriftleiter: Dr. Paul Dierichs(im Felde), Stellvertretender Hauptschriftleiter: Dr. Josef Schwermann. Verantwortliche Schriftleiter: Politik: Rudolf Foest, Bochumer Teil: Hans Schulte, Kulturpolitik u. Unterhaltung: Dr. Josef Schwermann, Kunst u. Wissen: Kurt Dörnemann(im Felde), t. V. Dr. Josef Schwermann, Unpolitische Nachrichten: Eko van Mark, Sport u. Provinz: Hans Hornberg, Wirtschaft: Georg Schemmerling. Gerichtsdienst u. Briefkasten: Mar Flegel, Nachbargebiet u. Stadttelle: Erika Scheidt. Berliner Schriftleitung: Michael Haupt Berlin=Karlshorst, Heiligenberger Straße 25, Ruf 500 340 und 211 670. Sprechstunden der Schriftleitung wochentags, außer mittwochs und sonnabends, von 16-17 Uhr. Für unverlangte Einsendungen keine Haftpflicht. Rücksendung nur bei Rückporto. Verlag und Druck: Laupenmüdlen& Dierichs. Bochum, Rathausplatz 8, Ruf 675 51—54. Verantwortlich für den Anzeigenteil: Kurt Scholz. Zur Zeit ist Anzeigen=Preisliste Nr. 10 gültig. Nachlaßstaffel B. Bertiner Anzeigenvertretung: F. W. Pemve, BerlinCharlottenburg, Uhlandstraße 194, Ruf 316 813. Seite 3. Nr. 17] Bochumer Anzeiger 7 Sonnabend Sonntag, 20./21. Januar Bochumer Nachrichten 50 HnllolenFune=Schelnchen soutterl..?. Wenn Bochums Hausfrauen einkaufen gehen— Riesenarbeit hinter der Theke in aller Stille— Eine interessante Großstadtrechnung Liebe Freunde, wir kennen alle das Sprichwort: Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert, das bleibt richtig, auch wenn es sich um einen Heller und einen Gulden handelt. Aber man kann alles übertreiben. Mancher sucht nach einem Pfennig und verbrennt dabei eine 10=Pfennig=Kerze oder die halbe Batterie einer Taschenlampe, das ist natürlich verkehrte Welt. Man soll sich auch nicht wegen eines Schräubchens umbringen. Himmel noch'n mal, wenn es sich einmal verlaufen hat, so soll man es lieber laufen lassen. Sonst kann man sich den Fuß verstauchen, wie das mir jetzt passiert ist. Wenn ich dieses Pech doch auf die Winterglätte schieben könnte, dann wäre mir, wenigstens seelisch, schon etwas geholfen. Dann würden die Leute sagen: Ach, sieh mal an, hat sich den Fuß verstaucht, der Arme, das macht der gefrorene Schnee. Wahrscheinlich wollte er rücksichtsvoll einem Zusammenstoß ausweichen und das hat er nun Aber nein, ich lächerlich unbeholfener Knubben bin über einem Schräubchen ausgerutscht und das verdanke ich meinem Freunde Petermann.(Nicht dem Petermann auf dem KdF.=Schiff, der immer dagegen war, nein. Petermann aus der Oskar=Hoffmann=Straße.) Ein feiner Mensch, bestimmt. Man wundert sich nur, daß er in Berliner Mundart spricht. Zieht diesen Erdenrest von seinem Dasein ab und Ihr habt einen Mann, in dem die abendländische Kultur zu feinster Blüte gediehen ist. Sein Wissen um die seltensten Schätze der Literatur und Kunst ist so' groß, wie seine Liebe zu naturwissenschaftlichen Forschungen. Alle toten Dinge haben für ihn geheimnisvolles Leben. Sie müßten einmal sehen, mit welch andächtiger Scheu seine Hand über ein schweinsledernes Prachtwerk aus dem 17. Jahrhundert streichelt!„#„ 61.7 Also ein Bibliothekar, denkt Ihr, ein Antiquar vielleicht oder allenfalls ein städtischer Archivrat. Nein, das nicht. Petermann ist Versicherungsagent. Ich gebe zu, das paßt nicht recht zu ihm. Er läßt es deshalb gelegentlich auch an der gebotenen Rücksicht auf die Interessen seiner Gesellschaft fehlen. Ist es doch nicht zum ersten Male vorgekommen, daß er einem„zu bearbeitenden jungen Ehemann“ zustimmte, als dieser ihm vorrechnete, daß die Bedingungen einer andern Gesellschaft günstiger seien..„„76 an einam Liefer Aber das Schräubchen. Ja, also, an einem dieser schönen, körnig=weißen, knusprig=kalten Winterabende, die Matthias Claudius besingen würde, wenn er das noch könnte, suchte ich Petermann auf, um mir einen seltenen Gutenberg=Druck anzusehen. Als ich oben war, „Petermann, an Deiner Haustür fehlt ja das Namensschildchen.„t. maux kam Ein in bok.: „Weiß ich“, sagte Petermann,„eben bin ich dabei...“ Und schon lief er mit dem Plättchen, zwei Schräuhchen, der Taschenlampe, und einem Schraubenzieyer die Treppe hinab. Nach 10 Minuten hastete er kurzatmig wieder herein und holte aus dem Werkzeugkasten ein Magnethufeisen, mich kurz verständigend, daß ihm im Dunkeln ein Schräubchen entglitten und trotz allen Suchens nicht wieder zu erlangen sei. Nun wolle er es mit dem Magnet versuchen. Als ich mich ein weiteres Viertelstündchen mit dem Gutenberg=Druck beschäftigt hatte. ging ich, ein wenig besorgt, hinab, um nach meinem Freunde zu sehen. Er kniete noch immer, einen dicken Wollschal um den Hals, auf der sauber gereinigten, aber sonst recht frostigen Treppe und fuhr ganz versunken mit seinem Hufeisen einen Fingerbreit hoch über die Stufen hin. „Sieh mal, wunderbar“, sagte er und zeigte mir im Schein der Lampe, wie sich von allen Seiten her ganz winzige Eisenteilchen an den Magnet geklammert hatten. Petermann war entzückt über diese Entdeckung und stellte Betrachtungen an über den Metallverlust in Bochum, als ich ihm den Magnet aus der Hand nahm, um endlich das Schräubchen zu finden. Im selben Augenblick stolperte ich, schlug hin und verstauchte, mir den Fuß. Ich war über das Schräubchen gefallen.#### Ai hamnt Petermann fand es gleich darauf. „Zeig' mal“, stöhnte ich..548 8 Aber Petermann betrachtete es mit sichtlicher Erschütterung und sagte endlich: „Messing!" Na, wenn ick det jewußt hätte!“ G # Was hinter der Theke von unseren köstlichen pelt wird.... Lebensmittelkarten abgeschnipdas wird dann im Büro oder in der Wohnung des Kaufmanns in langer, geduldiger Arbeit wieder zusammengestellt. ob du dir, vielfach ist es so, Ich weiß nicht, liebe Bochumer Hausfrau, ob du dir deines Kaufmanns oder Lebensmittelhändlers sehen, wie er mit. So eingespielt. Allgemeine Einsicht,und voe beriau=süutrent inr lesten Aigendich ebei duch Ergebnis gezeigtegusnd auf derz Gesiezdene der eie Deun ber der, edenemnhteghn, unterzer hesen und schzishen Beisesesiahsen eunr neinganges in Abwiegen, Berechnen und Beraten der Kunden pochleige sehen, wie er mit. Sammeln, große Arbeitsleitung seiner harrt, wenn er die Tausende von Abschnitten der verschiedenartigen Lebensmittelkarten Jeiger Kunden auf, großen Pogen zusagrmenstellt, seigt schn um selbst wieder dafür Großbezugscheine für Lebensmir= keisten au tel einzutauschen? Sicher, wir machen uns alle wenig täglich Hu einem Tage ein Viertel seines gesam= unserer in der Schublade und kann witzigen der Schublabe und kann Sortieren und Aufkleben zurechtkommt. Wir wollen es darum dem Mann und der Frau hinter der Theke nicht zu schwer machen, nicht schwerer jedenfalls, als unbedingt notwendig. Sie eisheu, Gut ge,rund nh9 Fregen standhalten neben ihrer Hunverten bseichten Arbeit Sie sich uch dann Vollsgenosen die notwendige Rücksichtnahme, entgggennicht, immer teichren urven., Die sicy,.—.—. hringt. Mir werden dann mit noch viel mehr fertig besten und schärfsten Waffen gegen die wahr witzigen und verbrecherischen,#ogabemaßnagmen unserer plutokratischen und jüdischen Feinde im Lager der sogehannten westlichen Demokratien ist. Mit, der Leistung unserer Ernährungswirtschaft und der Disziblin der ganzen Volksgemeinschaft werden wir den Kampf auch auf diesem Gebiete gewinnen. Wir wollen längst bringt. Wir werden dann mit noch viel mehr fertig noch wie gesagt, fortsest, venn das Ladengeschchft u.„.— werden, als mit den 30 Milionen bunten Schesuchen, Die deuicge Kationierun=,äßnahne der Reichs, immer erneut dafür sorgen, daß jeder von uus.seinen regierung geichichz,Ziatzznd bewährt und mit,geirggu;(gerechten und ausreichenden Anteil an allen Gütgeg ergeahnten Geschwindigkeit im Verkehr zwischen Käufer hatt: lI. Sch leistung vollbracht die man als einen wichtigen Dienst seschlossgg, isct., Pationierune als zine varsorglich des Kaufmanns für die Allgemeinheit ansehen und würDas mittlere Lebensmittelgeschäft, liebe Bochumer Hausfrau, in dem du vielleicht alles holst, was du auf die Lebensmittelkarte bekommst, in dem du außerdem vielleicht für Zucker und Marmelade, vielleicht auch für Butter, Margarine, Oel und Käse angemeldet bist, hat in jeder Laufzeit unserer Bezugskarten tatsachlich einen Eingang von Tausenden von bunten, kleine:##en chen und dazu von Hunderten der sogenannten Pestellscheine. Und alles das muß von dem tigst verwaltet und geordnet werden, damit er die Ware im großen geliefert bekommt, die du von ihm im kleinen haben willst. Nach achtstündigem Stehen im Laden setzt er sich in vielen Fällen abends mit Hilfe von milienangehörigen, hin und beklebt,Bogen um Bogen mit den kleinen Scheinen, die er allwochentlich gesammelt und sauber aufgeklebt, beim Ernährungsamt abliefern muß, um die Großbezugscheine zu erhalten, auf die allein der Großhandel an ihn Waren abgibt. Und diese Arbeit ist wahrhaftig keine Kleinigkeit. Rechnen wir mit 300000 Bezugskarteninhabern in Bochum, so kommen schon gans Fgchezobigerguß: Is beiden wurden miteinander verlobt, aber zur Laufzeit der„Rtarten, von„bser Hgfgen, bgrou#e kannte es nicht komgen, obgleich dem, jungen mann Scheinchen allein hat die Nährmirteltatte, von venen zurch die Hilfe der Braut und deren Angehoriger die allerdings in der jeweisiggp einchegit,„xur“ etwa 80 Grundlagen geschaffen worden wären, ein passende gufgerufen„werden, 44 Scheinchen pangen an der Gesthäft'g Fhernshmen, dagr Verschmähte Jugendliebe Anol in=Schinerz und Trüten?.. Aus den Bochumer Gerichtssälen Die Jugend und die schöne Liebe, Alles hat sein Ende! Aus Egmont(Goethe). Ein Jüngling und ein Mädchen, die hatten einander so lieh. Sie waren im gleichen kleinen Ort miteinander ausgewachsen. Es war eine rechte, echte Jugendliebe, wie sie die Dichter besingen und die das Lebensglück in sich bergen soll: denn man sagt, daß solche Liebe das ganze Leben hindurch anhalte. Die 8 beiden wurden miteinander verlobt, aber zur Heirat konnte es nicht kommen obaleich dem jungen Me geschaffen worden wäregamfig gallende übernehmen, das eine Fattug, hatte erzufgerufen werden. 44 Scheinche Flzischfarte zu, Geswhaft zu übernehmen, das eine Famtter, gatte erProtkarte, 16 zum Abschneidey an der Wtersugtn..=,Wg, nähren können. Aber der junge Mann strebte nach ansammen also für den„Normatverhraugher, in vier Wo, deren Zielen. Er ging. zur Universität. Mit Hilfe der chen rund 90 Stück. Das würde bei 300000 Bochumer anderen Seite. Das Mädchen ergriff einen Beruf, um Karteninhabern monatlich allein dafür etwa 27 Millioscheine ausmachen. Aber mit diesen ist es natürNun wißt Ihr Bescheid, kümmert Euch nicht weiter um so ein tückisches Objekt, sonst erlebt Ihr wie ich die Bestätigung der Buschschen Weisheit:„Die Freude flieht auf allen Wegen, der Aerger kommt uns gern entgegen.“ Er kommt uns nicht nur entgegen, er läuft uns förmlich nach, bis in den Wartesaal des Bochumer Hauptbahnhofs sogar. Da saß ich in wohliger Wärme bei einem Schnäpschen und dachte an nichts Böses, denn der freundliche Schaffner an der Sperre hatte mir Gehen Sie ruhig hinein, wir rufen die Züge mit Verivätung ab.:...u; mich uhar Aus aeitgsmäße Fein, denke ich uno freue mich über oas zeitgemaße Entgegenkommen der Bahn, denn es ist ja, wie ich hier schon neulich einmal sagte, kein Vergnügen, bei dieser Witterung auf dem zugigen Bahnsteig zu patrouillieren. Natürlich kann man in den geheizten Warteraum gehen, aber da gibt es durchweg nur noch Stehplätze und wer den Tag über gewerkt hat, ruht sich gern in einem richtigen Warkesaal ein wenig aus. Da ist er auch schon: Höntrop, Steele — Ober, Ober, zahlen, Mantel an, hinauf! Aber wie ich oben bin, fährt der Zug schon an und ein energisches„Zurückbleiben" gebietet mir Halt. Ihr meint, ich hätte schon vorher bezahlen sollen, dann hätte es noch geklappt. Nein, selbst dann nicht, denn die Abrechnung mit dem Kellner nahm keine halbe Minute in Anspruch und zwischen Abruf und Abfahrt müßten mindestens 3 Minuten liegen. Sonst hat die Sache keinen Zweck. Das sagte ich in berechtigtem Unmut einem Beamten und der gab mir auch recht. Also verehrte Reichsbahn, bitte... „Hänschen“ hat hier gestern in einer launigen Betrachtung über die Kapuzenmädchen von dem Gesetz der Serie gesprochen. Das trifft aber auch auf uns Männer zu. ich habe jedenfalls am selben Abend noch meinen Schlüsselbund verloren. Erst die Sache mit Petermann, dann den Aerger mit der Bahn und nun. Aber das wird Euch sicher zu viel. Das kann ich Euch ja nächstens erzählen. Für heute wünsche ich Euch allen dahier und draußen einen guten Sonntag. Eko. nen Scheine ausmachen. Aber mit diesen ist es natürlich nicht getan. Butter=, Fett= und Zuckerkarte. ein weiterer Teil der Fleischkarte müssen durch Abstempeln entwertet, am Anfang der Laufzeit jeweils die ungezählten Bestellscheine geordnet und registriert werden, deren Zahl in Bochum auch nicht viel unter 300000 liegen wird! Und darüber hinaus flattern auch die„Punkte“ der Kleiderkarten in rauhen Mengen in die Geschäftsbetriebe. Wenn diese ganze Arbeit sich fortlaufend und regelmäßig über die jeweiligen vier Wochen verteilen würde, wäre sie natürlich leichter zu bewältigen. Aber nicht müßig zu liegen und um mit beitragen zu können zu dem erhofften beiderseitigen Glück in der ZuAlles schien in bester Butter. Die Examen waren bestanden. Jetzt hätte die Heirat folgen können, ja müssen, wenn der Bräutigam nicht eine schwere moralische Schuld auf sich laden wollte. Nach dreizehn Jahren ihrer Jugend und Blüte, die das Mädchen dem Manne geschenkt hatte, war sie ihm gut genug als Geliebte, aber nicht mehr zur Ehe, obgleich sie jetzt Mutterfreuden erwartete. Man muß sich die Seelennot eines solchen betrogenen Menschenkindes vorstellen, als sie die Wahrheit über die Absichten und das Leben ihres Verlobten erfuhr, der draußen in der Welt die Treue völlig verlernt haite nach dem so oft leichtsinnig ausgedeuteten Spruch: „Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nicht noch was Besseres findet.“ Es waren ihm Gelegenheiten zu wohlhabenderen Partien geboten und er suchte von der Jugendliebe um jeden Preis freizukommen. Nach deutschem Recht kann niemand zur Ehe gezwungen werden. Solche Ebe würde auch niemals etwas taugen. Es würde doch bald Scheidung und noch größeres Unheil daraus hervorgehen. Aber nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch kann ein derart verratenes und verlassenes Mädchen aus§ 1300 von dem ungetreuen Bräutigam eine billige Entschädigung in Geld auch für denjenigen Schaden verlangen, der kein Vermögensschaden ist, da ihre Heiratsaussichten durch das jahrelange nun zerbrochene Liebesverhältnis sehr stark “e Auf einmal wollte der Bräutigam Bildungsmängel bei dem Mädchen seiner Liebe und andere abträgliche Eigenschaften entdeckt haben, die ihm in der ganzen langen Zeit nicht zum Bewußtsein gekommen waren Dann aber hätte er das Mädchen nicht noch ins Unglück stürzen dürfen, als er schon längst insgeheim einer anderen ebenfalls sein Wort gegeben hatte. Die Schadensersatzklagen aus§ 1300 BGV. sind für die Gerichte stets eine wenig erfreuliche Angelegenheit. Sie sind aber auch vom Volksganzen aus gesehen die unerfreulichste Erscheinung.„Enttäuschte Hoffnungen, bitteres Leid, Not und Tränen, sa Verzweiflung liegen auf dem Wege bis zum Urteil. -Angung Und wie kann ein Gerichtsurteil auch nur annähernd Pe, An ein wichng. Sech uuten ns Gananaaun ancdhe Gander und e seiner ganzen Hohlheit entblößt. In dem Falle, der dem Berichte zugrunde liegt, Halz= und Rei hruck sprach das Landgericht dem Mädchen ein„Kranzgeld" nigswagen und das Gefolge ohne Hais= und veinorun, von 1500 Mark zu. Die Entschädigung für die vielerlei die Reise vollführen konnten. J.:..tbung ihrer Aufwendungen, die das Mädchen und deren Eltern in Die Grafschaft Mark verdankt die Enrneyung 1918: Erwartung der Ebe und dann des Kindes haben Kunststraßen dem Kammerdirektor, späteren Minister machen müssen, sind darin selbstverständuich nicht entFreiherrn vom Stein und dem Minister von Heinis; halten. Ebenso nicht die Prozeßkosten.„ letzterer selbst legte auf einer Inspektionsreise die Das Gericht bezeichnete die Gründe des Bräutigams Strecke Essen— Steele— Bochum—.gxeggeldans.— für den Rücktritt als fadenscheinig. Hörde— Unna— Soest sowie über Elberfeld— Ha für,der Pigtzitt gf,########## Die Altvorderen liebten keinen Verkehr— Ein Konigsweg muß instandgesetzt werden— Die ersten Kunststraßen Was heutzutage Eisenbahnen und Autobahnen für den Verkehr bedeuten, das waren für die Jahrzehnte um die Wende des 19. Jahrhunderts die Chausseen. Denn in welch jämmerlichem Zustande befanden sich die von Ort zu Ort sich hinziehenden krummen, vielfach hohlwegartigen, bei nassem Wetter grundlosen Landstraßen! Oft waren diese„Landstraßen“ eher verkehrshindernd denn verlehrsförzernd, Die, alten Bohlbüreeindlichem gen— Witten— Bachum, fest, Teiltücke der großen sich hinter den„Landwehren“ geborgen vor hRäubern. Haerstraßen von der Nordse zum Rain und vom Polz, bexumstreifenden Landen, Bettlern ,und wazvern.#—0: Weser. Die Teilstrecke, Bochum— ErengelEs hat Nühe gekonet, den Bürgern der kleinen Städte Rbein dur—110z fertiggestellt. Wie wenig Interesse begreiflich zu machen, daß gerade gute Kunsktstraßen Hievsalten“Fochumer diesen großen Verkehrsproiekten den Verkehr und Vorzmund sezn belebten, Selbst, die zegenüher bezeigten, gebt daraus bervor, daß sie zu Preie Beichekast vorm Bahum verbunden zu werden. einer von der Regierung ausgeschriebenen Anleiße. Ende des 18. Jahrhunderts vielfach dabei war dieses Pflaster hundemi über die alten ausgefahrenen Wege miserabel. Man legte 25,-plerg. Zeichgggchiener 818 Zuteilung von 3 Eiern pro Kopf für die Zeit vom 20. bis 30. Januar Für die Zeit vom 20. bis 80. Januar werden auf Abschnitt h der Eierkorte zunächst zwei Eier und sodann auf Abschnitt a 1 Ei ausgegeben.„Die erforderliche Menge wird bis zum Ablauf der Frist verfügbar sein. Die Abschnitte b und a werden hiermit aufgerufen. Geflügelhalter dürfen Eier nicht beziehen. Einbrecher im Lebensmittelladen Seife und Zigaretten gestohlen In der Nacht zum 17. Januar wurde in eine Verkaufsstelle einer Lebensmittelfirma an der Wittener Straße 726 eingebrochen. Gestohlen wurden eine Anzahl Stücke Feinseife, Einheitsseife und Zigaretten. darauf Steinplatten, im Griesenbruch, in den Steinbrüchen am Drusenbera und in Altenbochum gewonnen, über dieses holprige Pflaster mußte man, so gut es ging, hinwegstolpern. Holzbohlen und#ten sich auch die Bochumer, als 1791 der Bau der Stein, Kunststraße von Pochum nach Fleeie in Angriff egz nommen werden sollte. Denn als die Stadt dazu 40 Steinhaufen anfahren lassen sollte, lehnte sie es ab. Im Jahre 1795 war dann aber auch die Strecke Schon König Friedrich Piszelm 1, batte betgaß sie berfeldz.—Pochum 1828 begonnen, 1840 fertig bis Weitentbehren. Erst als der König im folgenden Jahre mit militärischer Exekution drohte, verschwanden die Düngerhaufen in den Straßen,„Kauh=Baukums“. Auch befahl der König die Pflasterung der Gassen der Stadt. Wir haben ja oben gesehen, wie es mit dieser Pflasterung bestellt war. Als König Friedrich Wilhelm II. am 9. Juni 7/48p werden, um die Wege so instand zu setzen, daß der Kö= dung erfahren hat. 4 A icktritt als fadenscheinig. Das Mädchen hatte das Verhalten mit einem im Volksmunde üblichen Kraftausdruck belegt, worüber der Bräutigam den„Beleidigten“ markieren wollte. Für einen Mann von Bildung, Anstand und Ehre wird es aber wohl etwas Abkühlung bedeutet haben, als das Gericht darin zwar eine Verletzung der Form erblicken mochte, aber meinte, daß der Ausdruck schon das Richtige traf. Amor, verhülle dein Haupt. g. Pgux Aurrat. Hoffentlich werden solche Prozesse wegen verratener Liebe immer mehr zu Seltenheiten. Wie heißt es doch in einem neuen Soldatenliede, das der Krieg schuf und das eine bessere Volksanschauung über die Liebe widerspiegelt: Soldaten sind Soldaten, In Worten und in Taten, Sie kennen keine Lumperei Und sind nur einem Mädel treu.... M. F. Beifall um Domaraf=Faßbaender Ein gehaltvoller KdF.=Konzertabend im Parkhaussaal se chaster Sachste-Keriek. Die lidien uig die useabfraß agen Bicklungen austrassensen Ltroßen, Ven ver den Lochamtern borgeszeil hale, trat er am verkehrsnebes ist, beder Fatzalstraßen nach Watten= einem öffentlichen Lieder= und Arienabend in Bochum auf. Wie bei den vorhergehenden Veranstaltungen war auch diesmal die Deutsche Arbeitsfront. Seite 4 Nr. 17( Bochumer Anzeiger] Sonnabend Sonntag, 20./21. Januar 1940 „Kraft durch Freude". Träger der Veranstaltung. Die Darbietungsfolge wurde mit zwei Liedern von Brahms („Botschaft" und„Von ewiger Liebe“) eingeleitet, leitete dann über Hugo Wolf(„Fußreise", Verborgenheit“ und„Der Freund“) zu dem kinnischen Tonsetzer Driö Kilpinen über, der mit zwei Liedern vertreten war, um im ersten Teil mit drei Liedern von Richard Strauß einen glanzvollen Abschluß zu finden. Der zweite Teil war vier Arien aus bekannten Opern vorbehalten. Neben Richard Wagners„Blick ich umher“ aus der Oper „Tannhäuser“ und der Arie des René aus„Maskenhall“ von Verdi hörte man hier als Glanzstück die Arie des Figaro aus der Oper„Die Hochzeit des Figaro" von Mozart. Zum Abschluß sang Willi Domgraf=FaßAus den=Sladienen Stadtteil Riemke sowie Zellen= und Blockfrauen der NS.=Frauenschaft und die benannten Vertreter und Vertreterinnen haben daran teilzuJahresrückschau der alten Haeseler=Soldaten. Die Krieger= nehmen. Die Politischen Leiter haben eine halbe Stunde Personal=Nachrichten Frau Witwe Emil Weis, Amalie, geborene Franck. begebi morgen, den 21. Januak, bei ihrer Tochter Mally Wick, Hattinger Straße 83. im Kreise ihrer Angehörigen ihren 80. Geburtstag: und Landweyrkameradschaft„Westwachl" Riemke hatte ihre Mitglieder am Sonnlag im Kameradschaftsyeim Vorhoff versammelt, um Rückschau auf die im vergangenen Jahre geleistete Kameradschaftsarbeit zu halten. Kameradschaftsführer Wilhelm Pöller, der die nun schon im 31. Jahre besiehende„Westwacht"=Kameradschaft seit ihrer Gründung leitet, streifte in seiner Jahresrückschau die bemerkenswertesten Ereignisse des Vorjahres. Die innige Vervundenheit den Monolgg des zpic Die innige Verbundenbeit ven, Monyzog des zmgicgen den Fronten draußen und in der Heimat alna auch haender in italienischer Sprache, den Monolog des zwischen den Fronten draußen und in der Heimat Gerard aus der Oper„Andrea 9venter“ von Giordono aus dem einstimmigen Beschluß bervor, daß die„Westwacht“und als Zugabe„Der Musikant“ von Hugo Wolf. Die Kameradschaft zuaunsten ihrer im Webrdienst vefindlichen Begleitung am Flügel lag bei Heinrich Göldner in besten Händen. Das gut besetzte Haus feierte den Künstler, dessen Leistungen wir an dieser Stelle bereits in eingehender Weise anläßlich seines ersten Auftreteus in unserer Stadt im Dezember des Vorjahres gewürdigt haben, mit stürmischem Beifall. Warum kusten wir? Husten entsteht durch Reizung und Entzündung der Luttwege. Kratzreiz im Halse und Husten lassen sich rasch mit dem bewährten Husta-Glucin beheben. Flasche 60 ccm 1 Mk. Bochum: Dron. Pischer, Kortum- Ecke Rottstr.: Drog. Reinhardt, Moltkemarkt 39; Drog. Störng, Hellweg I: Drog. Steizer, Brüder- Ecke Märkischestr.: Drog. Höl ermann, Marienstr. 21..-Werne: Drog. Biume. Linden: Drog. Feuerstein, Hattinger Straße 827 Kameraden auf die Durchführung der Veranstaltung. die aus Anlaß des 30jährigen Bestehens der Kameradschaft vorseben war, verzichten will. Die Ausführungen des Kameradschaftsführers wurden durch die Jahresberichte des Schriftführers Sperzel, des Kassenwarts Heinrich Sievler und des Schleßwarts Oskar Siepler ergänzt und zahlenmäßig ausgewiesen. Stadtteil Hordel Die alten Soldaten stehen geschlossen hinter dem Führer. Zu, einer eindrucksvollen Treuekundgebung zu Fübrer. Volk und Vaterland gestaltete sich der Jahreshauptappell der Krieger= und Landwehrkameradschaft Hordel, der Sonntag im Kameradschaftsheim Faßhauer si# Eröffnung des Generalappells hielt der #grer, Dr. Straßen einen großangelegten Vortrag, in er den Weg des deutschen Volkes von Versailles bis zum Beginn des Jahres 1940 aufzeigte. Nach der anTchrssterer Sesenden von den Kameraden A lein und deck. wart Sell, Schießwart und Fechtmeister Hollstein die verschiedenen Jahresberichte gegeben, die ein überzeugendes Bild von der rübrigen Kameradschaftsarbeit gaben. Dem Führerrat wurde einstimmig das Vertrauen zur wetteren Geschäftsahschosne fecen. Anschließend übertrug der Kameradschaftsführer dem Kameraden„Sell die„Wah vorher in Uniform zu erscheinen. Da Wichtiges zur Sprache kommt, ist das Erscheinen aller Amtsträger dringend ersorderlich. Ein Feblen wird nur mit begründeter Entschuldigung geduldet. Neue Sprechstunden der NSV. Bochum=Laer. Um Unklarheiten zu beseitigen, wird noch einmal darauf hingewiesen, daß die Sprechstunden des Amtes für Volkswohlfayrt geändert worden sind. Sie finden nunmehr täglich, außer sonnabends und sonntags. von 10 bis 12½ und von 16 bis 19 Uhr auf der Geschäftsstelle, Wittener Straße 443a, statt. Wir bitten sämtliche Volksgenossen und Volksgenossinnen, die Rat und Auskunft brauchen, hiervon Kenntnis zu nehmen. Stadtteil Wiemelhausen Kriegerkameradschaft Bochum Wiemelhausen. Die Kameradschaft bielt am vergangenen Sonnabend bei Ihrem Kameraden Dickamp ihren Jahresappell ab. In seiner Begrüßungsansprache gab der Kameradschaftsführer Rektor 1. R. Philipp einen Rückblick auf das vergangene Jahr. Hierauf erstattete der zweite Schriftwart Hoffmann den Geschäftsbericht, verbunden mit einem elngehenden Bericht über die Geschehnisse im NS.=Reichskriegerbund während des Jahres 1939. Der Kassenwart Kamerad Ew. Nieland konnte über der Kassengeschälte, wäbrend der Kamerod m aprnebmung, vorigen Jabres Geielgt. zamerad Prause zum 944.77 Weitmar 199 Aursigesiel Aasälte ein Biste Geischoldl dier Kameraden an dem schönen Schießsport, der heute für jeden Verpflichtung bedeutet. Aenderungen im Betrat der Kameradschaft fanden nicht statt. Als Fahnenträger wurde Kamerad Heinrich Müller bestimmt. Nach einer Maynung des Propagandawartes an die Kameraden, die alten soldatischen Tugenden und Disziplin gerade setzt im Kriege zu zeigen und da einzusetzen, wo es notwendig ist, wurde der Tonfilm vom 1. Großdeutschen Reichskriegertag in Kassel im Juni zerporalschaftsführer ernannt wurde. schlossen, die Jubilarehrung mit dem appell zu verbinden. Hofstede=Marmelshagen Für das WHW.=Konzert bestens gerüstet verin ssagg 4ßis junge Gesangverein der Hauptstautin der Grarss der Gewerkschaft„Condie zicheriadre dat die Wintermonate fleißig genubi. um en####erzuge, die er auf dem diesjährigen Konsert zugunEs wurde be Staotteil Weitmar nächsten Monats=) Aus dem Sängerleben. Am Sonntag „Einheit“ Weitmar, im Vereinsheim Fr. ralversammlung ab.„Vereinsführer Willi Schneebericht Sauerland. Winterberg: Schneehöhe 30 Zentimeter Sportmöglichkeiten sehr gut; Kabler Asien: Schneehöbe 32 Zentimeter, Sportmöglichkeiten sehr gut: Meinerzhagen: Schneehöhe 15 Zentimeter, Sportmöglichkeiten gut.— Eisel. Nurbura: Schneeböhe 18 Zentimeter, Sportmöglichkeiten sehr gut. Sudeten. Schreiberhau: Schncehöhe 75 Zentlmeter, Sportmöglichkeiten sehr gut.— Sächs. Gebirge. Johanngcorgenstadt=Auersberg: Schneehöhe 50 Zentimeter, Sportmöglichkeiten sehr gut: Overwiesenthal: Schncehöhe 50 Zenumeter. Sportmöglichkeiten sehr gut.— Thüringer Wald. OberhofSchmücke: Schneeböhe 33 Zentimeter, Sportmöglichkeiten sehr sten des Winterhilfswerkes zum Vortrag bringen will, in Nölle: 5 Fritz Ziemann. 1. Schriftführer Va. Willi auf. 12 Harz, Hahnenklee: Schnechöbe 52 Zentimeter, Sport, alen Einzelheiten auszusellen. In einer im Vereinsbeim Piufarg ug Beig aauc., 1. SSchrituhre, P6. Win möglichtenten jepr aut: BraunlageKönigstrug: Schnechöve Hackert statiagefundenen Besprechund wurge; u. Vereinshein 36 Zentimeter. Sportmöglichkeiten haug: Schneehöhe 40 Zentimeter. Sportmöglichreiten; verwehi. gut.— Taunus. Kl. Feldberg: Schneeböbe 10 Jenilmeter, Sportmöglichkeiten: verweht, gut.— Rhön. Wasserkuppe: Schneehöhe 21 Zentimeter. Sportmöglichkeiten gut.— Schwarzwald. Feldberg: Schneehöhe 40 Zentimeter, Sportmöglichkeiten sehr gut. t: Braunlage, ongtrugi, cgegage Papert nangefundenen Bespregung wurde nun die endalliige nöglichketten sohr gut: Schierre=Slalom= Darvietungsfolge, festgelegt. Neben dem genannten Gesangves: der““ gasseraget dem Konzert, gug, am 28. dieses Mongis in Vertein miltmsrsch nden wird, der Bochumtk Sepästerzzuc eien in jagan gn n s9 daß der musikliebenden vorsieterus ein in jeder Beziehung inhaltsreicher Abend beDie Bühne der Stadt Bochum: Sonnabend 20 Uhr: Tanzabend der Korner Oper: Sonntag 20 Uhr: Die gute Sieben. Ernst=Moritz=Arndt=Haus: Sonntag vormittag 11 Uhr: 7. Kammerkonzert. Schutzenyof: Sonntag 15.30 Uhr: Volks= und Soldatenlie= der(Sangervereinigung). Parthaus: 16 Uhr: Freikonzert. Tonhallen=Varieté: Sonntag ab 19 Uhr: Tanz. Stadtische Gemaldegalerie: Sonn= und feiertags bei freiem Eintritt von 10 bis 13 Uhr, werktags von 40 bis 16 Uhr, Stadtteil Hamme hielt der MGV. Brandt seine Generalpersammlung ab.„Vereinsführer Willi Nölle hieß die Ste ntemeraden wiukommen und dankte den Sängern sowie dem Chorleiter E. Meyer für die geleistete Arbeit am deutschen Lied. Der Schriftführer gab an Hand seiner Berichte einen Rückblick über die geleistete Arbeit des vergangenen Jahres. Der Kassierer konnte in seinem Kassenbericht über eine tadellose Kassenführung Aufschluß geben. Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Vereinsführer Pg. Willi Rölle: 2. Fritz Zsemann. 1.„Schriftführer Pa. Willi Finke: 2. Pg. Fritz König. 1. Kassierer Anton Hüwel, 2. Adolf Stickdorn. 1. Notenwart August Wiltkow: ski. 2. Erich Dzewas. Zum musikalischen Leiter wurde Chorleiter Pg. Ernst Meyer beibehalten. Das Probelokal wurde wiedergewählt. Stadtteil Linden=Dahlhausen In hohem Alter. Ferdinand Kutzner, Linden, Kesterkamp 7. wurde 82 Jahre alt. Der hochbetagte Herr reut Die Arbeitsgemeinschaft der heimischen Taubenzüchter si0 noch einer gelligen und körperlichen Frische. Zahreiche ranet zur Pokaischau.! Schon seit Jahren bildengu Fratulanten sprachen ihre Glückwünsche aus.— Der wein schau der aus den Briestaubenzüchtervereinen“ und breit in Linden und darüber hinaus bekannte Imiter Zum Freudenberg“,„Auf zur Heim“.„Unser Siolz= und Heinrich Lindemann wurde 70 Jahre alt. Das war Briestaube; bestebenden Arbeitsgemeinschaft den Höhepunt.“ shönen Ehrungen und Glückwünschen. Der Hochdes Winterhalbsahres im heimischen Briestaubensport. Dieigst ersteut sich noch einer duten Frische. Züchter sind auch in diesem Jahre übereingekommen, die Schützen hielten Rückschau. Das Lokal Mönninabost an traditionelle Jahresschau durchzuführen, obgleich ein Teit der Lindener Straße war der Trefspunkt der Mitglieder des der Züchterkameraden zum Webrdienst einberusen ist. Die Schütenbundes 1862 Bochum=LAinden. Nach dem Durchführung der Ausstellung ist dem Verein„Roter Vogel“ gruß durch Vereinsführer Nevring gab Schriftwart übertragen worden, der in einer abschließenden Besprechung Spengler den Jahresbericht, der eine rege Tätigkeit die letzten Einzelhelten für die zum Monatsende stattfindende widerspiegelte. Aus dem Kassenbericht des Kameraden Pori Pokalschau festlegte. Stadtteil Laer NSDAP., Ortsgruppe Laer. vormitags 11 Uhk, hndei, im Wittener Strabe 4% Am Sonntag, 21 Januar, Lokal des Pg.,#hmeide, der Besichngungsreise Di. Schn Der Reichsorganisationsleiter in Wittener Betrieben NSG. Den dritten und letzten Tag seiner Fahrt durch Betriebe des Gaues Westfalen=Süd widmete Reichsmontags geschlossen.##########.. vermittaas 11 Uhr, findet im Lokal des Ba. Heimatmuseum Haus Rechen, Königsallee 17: Sonn= und Wittener Straße 470, eine Zellenversammlung der Zellen 4, seiertags von 10 bis 13 Uhr, werklags von 10 bis 16 Uhr, 5 und 6 statt. Zellen= und Blockleiter. Zellenwalter, Blockmontags geschlossen.. walter und ewalierinnen der RSV., Amiswalter der DAF., Bergvaumuseum, Vodestraße, ist vormittags von 8 bis 13. nachmittags von 15 bis 18.30 Uhr geoffnet. Mitnwochs##### und sonnavends nachmittags ist der Einirin frei. Sonn=Aug hom tags von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Gruppenjührungen bei Aus vem Nachbargeviel „oraunelPung.— De. S om a r tr Geologisches Muscum der Westsälischen Berggewerkschafts. kasse, Herner Straße 45: Mittwochs von 15 bis 18 Uhr und sonntags von 10.30 Uhr bis 13 Uhr, mit Ausnahme der Feiertage. Nach Voranmeldung jederzeit innerhalb der Dienststunden. Eintritt frei. Städtische Schwimm= u. Badeanstalt, Martenstr.: Schwimmbad Sonnavend durchgehend bis 19 Uhr Familtenbad. Apollotheater: ab 15 Uhr: Rose=Marie; ab 22.30 Uhr: Elisabeth und der Narr. Capitol: ab 15.30 Uhr(Sonntag ab 14 Uhr): Brand im Ozean. Gloria=Palast: ab 15.30 Uhr: Paradies der Junggesellen. ab 22.15 Uhr: Winternachtstraum. Hammer Lichtspiele: ab 15.45 Uhr: D III— 88. zichtturg: ab 15.15(Sonntag ab 14) Uhr: Befreite Hände. Lichtspielhaus: ab 15.15 Uhr: Dein Leben gehört mir. Odeon: ab 15.30 Uhr: Hallo Janine. Skala Lichtspiele: ab 17 Uhr: Hallo, Janine. Ufa=Tonhalle: ab 15.15(Sonntag ab 13.50) Uhr: Mutterliebe; ab 22 Uhr: Schön ist die Liebe im Hasen; Sonntag vormittag 11.30 Uhr: Pat und Patachon. Weltlichtspiele: ab 15.15(Sonntag ab 14) Uhr: KongoExpreß. Apollotheater Weitmar: Die barmherzige Lüge. Capitol Langendreer: Das Gewehr über. Capitol Werne: Zentrale Rio. Kammerlichtspiele Gerthe: Hochzeit mit Hindernissen. Lichtburg Langendreer: Alarm auf Station III., Schauburg Wanne=Eickel: Verwehte Spuren: Sonnabend ab 22.30 Uhr: Gabriele— eins— zwei— drei. Union=Theater Gerthe: Die Reise nach Tilsit. ging ein autes Geschäftsgebaren hervor. Den Schießbericht erstattete Kamerad Klein. Neben einer regen Schießtätigkeit innerhalb des Vereins wurde auch das Freundschaftsund Preisschießen auf anderen Ständen gepflegt. Die Vergebung des Vereinsmeistertitels an Kamerad Ernst Schäser und eine Preisverteilung aus Anlaß des letzten Preisschleßens belebten weiter die Stunden. Die sechs besten Schüven waren Misiak, Klein, Rund. Huppert. Flanat und Schröter. Gaues Westfalen=Sub wiomere Rreichsleiter Dr. Ley ausschließlich einer Reihe von Schaffensstätten in Witten. Ueberall ging Dr. Ley kreuz und quer durch die Betriebe, besuchte die Schaffenden an ihrem Arbeitsplatz, ließ sich erklären und berichten und sprach selbst, von Arbeitstisch zu Arbeitstisch und von Werkbank zu Werkbank gehend, mit den schaffenvereinte sich die Freude über das Gesehene und Gehörte an den verschiedenen Arbeitsplätzen und ein ungeheurer Glaube an die Kraft, auf den Sieg des deutschen Sozialismus. Er sprach davon, wie alles das was in sozialer Hinsicht in den deutschen Betrieben geleistet worden sei, nur einen Anfang bedeutet, dessen Weiterbau die englischen Plutokraten und das Weltjudentum uns zerschlagen und vernichten wollten. Jubelnder Bei1. und verschaffte sich einen Einblick in fall umtoste Dr. Ley, als er in packenden Worten den ihren, Arheitskreis und in iyre„Lebensgestaltung.„ englischen Plutokratismus an den Pranger stellte und Die Worte, die er mit den Männern tauschte, gaben darauf hinwies, daß der deutsche Arbeiter rassisch wertihm immer wieder die Bestätigung; der deutsche Arbei= voller sei als der englische Lord. Schwerer Verkehrsunfall in Witten fordert einen Toten und eine Schwerverletzte Freitag gegen 14 Uhr ereignete sich auf der Kreuzung Ruhrstraße— Ruhrdeich ein Verkehrsunglück, bei dem ein ter steht an seinem Platz und ist mit Herz, Händen und Sinnen beseelt von dem Wissen um seine Pflicht, er weiß, daß sein Tun und Lassen, sein Einsatz ragende Pfeiler des deutschen Sieges in der deutschen Zukunft sind: Anschluß jeweils für die Gefolgschaften der Betriebe und in dem, Auf der Kreuzung was er sagte, und den schaffenden Menschen zurückließ, erwagen mit soll schlutz, a h Resichtiguggen sprach, Dr. Ley mann sofort getötefzuung eine Frau schwer verletzt wurde. die Gefolgschaften der Betriebe und in dem, Auf der Kreuzung nießen ein Lastkraftwagen und ein Liete, und den schaffenden Menschen zurückließ serwagen mit solcher Mlecht zeesammen das lcher Wucht zusammen, daß beide Fahrzeuge herumgeschleudert wurden. Hierbei wurde ein Fußgänger ersaßt und auf der Stelle getötet, während eine Frau schwere Verletzungen davontrug. Stadt Wattenscheid Kreissachgruppen=Geflügelausstellung. Die große Geflügelausstellung verbunden mit der ersten Pokalausstellung des Vereins„Ernis“ im Saale Sonnenschein zog am Wochenende viele Geflügelzüchter an. 342 Tiere waren ausgestellt. Die beste Leistung der Ausstellung verzeichnete der Züchter Bungert mit weiße Leaborn. Der zum Verein„Ornis“ gebörende Züchter erreichte beide von der Stadt Wattenscheid gestifteten Wandervreise. Der dritte Wanderpreis— eine Stiftung des Evpendorfer Vereins für einen Eppendorfer Züchter— erreichte wie im Vorjahre der Züchter Bruse. Die Lehr= und Werbeschau der Ausstellung sand größten Zuspruch. Nicht minder die Lichtbildervorträge, die das Thema„Geflügelkrankheiten und ihre Verhütung" behaudelten. Stadt Wanne=Eickel 25jähriges Dienstjubiläum. Am 17. und 18. Januar konnten der Kesselheizer Franz Kinne und der kaufmännische Angestellte Anton Roßmöller ihr 25jähriges Dienstjubiläum bei der Zeche Hannover=Hannibal begehen. Am 23. Januar können das gleiche Jubiläum der Schlepper Emil Kirsch und am 29. d. M. der Steiger Fritz Grünewald feiern. Gaufilmstelle wieder in Holsterhausen. Die Vorführung der Gaufilmstelle haben sich in Holsterhausen größte Beliebtheit erworben. Am heutigen Sonnabend findet im Kraftschen Saale eine weitere Filmvorführung statt. Gezeigt wird der Trenker=Film„Der Berg ruft“. Achtung, Betriebe der Ernährungswirtschaft! Mit Ausnahme der Mitglieder der Bäcker= und Metzgerinnungen, der Wirtschaftsgruppen Einzelhandel und Wirtschaftsgruppen Ambulantes Gewerbe und der Milchverteiler sowie jener Ernährungsbetriebe, die inzwischen bereits einen Fragebogen betressend Brennstoffverbrauch erhalten haben, werden hiermit alle übrigen der Ernährungswirt= schaft angehörigen Kraftfahrzeughalter angewiesen, unverzüglich bei dem für sie zuständigen Ernährungsamt beziehungsweise direkt bei dem Kreisbauernführer einen Fragebogen abzuholen und sofort ausgefüllt wieder einzureichen. Betriebe, die die hiermit verlangten Angaben nicht sofort machen, müssen damit rechnen, daß ihnen ab 1. Februar bei der Brennstoffzutellung Schwierigkeiten erwachsen. Bochumer Veranstaltungen Die Bühne der Stadt Bochum. Am heutigen Abend geht als Austakt der Tanzgastspiele der Kölner Oper ein Avend der Tanzbühne in Szene, der in der Gesamtleitung und Choreographie unter Leitung des Kölner Ballettmeisters Arthur Sprankel steht.— Morgen abend findet die erste Wiederholung der Komödie von A. Zinn„Die gute Sieben" statt. Das Konzert der Sängervereinigung morgen im Schützenhof beginnt der Verdunkelung wegen bereits um 15.30 Uhr. Abendlehrgänge der Städtischen Gewerblichen Berufs=, Berufsfach= und Fachschulen Bochum. Die Anmeldungen zu den Städtischen Gewervlichen Fachschulen(Abendlehrgänge) müssen für das Sommerbalbjahr 1940 bis zum 1. März erfolgen. Bochumer Verbände und Vereine Der Männergesangverein„Einigkeit“ e. V. Bochum, gegründet 1873, hielt im„Märtischen Hof“ seine 67. Jahreshauptversammilung ab. Der vom Vereinsführer Bauer erstattete Jahresbericht ließ eine zufriedenstellende Entwicklung erkennen. Auch der Kassenbericht f and freudige Zustimmung.— Der bisherige Vereinsführer Bauer wurde einstimmig wiedergewählt. In den Vorstand wurden berusen die Sängerkameraden Deneke und Langenbach als Schriftführer bzw. Schnitzler und Michels als Kassierer. Der vom 2. Vereinsführer Sängerkameraden van Hall erstattete Bericht der Vereinsberatungsstelle sand allseitig großes Interesse. Mit großem Beisall wurde sodann der Bericht des Ehrenchormeisters Clauberg über die Gesangund Programmgestaltung im lausenden Jahre ausgenomDank für seine ehrenamtliche und ersprießliche Tätigkeit wurden ihm schöne Geschenke überreicht. Aus der ASDAp. NS.=Frauenschaft— Deutsches Frauenwerk Erbhof Hofstede=Riemke. Montag 22. Januar, um 16 Uhr: Singschar im Heim Herner Straße 83.“ NS.=Frauenschaft— Deutsches Frauenwerk Wiemelhausen. Montag, 22. Januar, 16 Uhr: Zusammenkunft im Paul=Gerhardt=Haus. Poche eröffnet das. Sportamt der ReG.„Kraft durch Freude: einen neuen Trockenschikursus. Anmeldungen dafür werden nur noch bis zum 22. Januar in der Vorverkaufsstelle Kortumstraße entgegengenommen. 6) VON S. BUDEICH-MIERSWA „Seppl, Seppl, köstlich! Hier hast du das Glas! Guck rasch mal rüber nach der Proszeniumsloge! Und du auch, Mutterl! Wißt ihr, wer dort thront? Onkel Wenzel in höchsteigener Person. Und neben ihm wahrscheinlich der„Geschäftsfreund“, der ihn heute mittag abhielt, mit uns zu essen.“ „Onkel Wenzel! Du leidest wohl an Sinnestäuschung? Der ist doch bereits auf dem Wege nach Hamburg. „Hat was mit Hamburg! Guckt nur mal hin und weidet euch an seinem Anblick, ihr Kleingläubigen.“ Da freilich setzten Fräulein von Stelling und Seppl die Operngläser an die Augen. „Weiß Gott, er ist es!“ stellte Seppl lachend fest. „Ja, Herr Amreiter sitzt wirklich da“, bestätigte Mutterl.„Nein, so etwas!“ Da wurde es plötzlich dunkel im Haus und lautlos still. Die Ouvertüre begann. Wie Töne aus einer andern Welt erklangen die wunderbaren Melodien der Oper. Völlig hingenommen lauschten trotz Onkel Wenzels Gegenwart Fräulein von Stelling und Seppl, und als der Vorhang aufrauschte, hatten sie für nichts mehr Sinn als für die Vorgänge auf der Bühne. Anders Peppi. Ihn fesselte es noch mehr, den Onkel und dessen schöne Begleiterln zu beobachten. Und was er da sah und bemerkte, machte ihm ungeheuren Spaß. Brausender, nicht endenwollender Beifall setzte nach dem Aktschluß ein. Stürmisch beteiligten sich auch Mutterl und Seppl daran. Es dauerte eine ganz geraume Zeit, ehe sie aufnahmefähig waren für die Beobachtungen, die Peppi gemacht hatte. „Ich sage euch, wie ein verliebter alter Kater hat er sich henommen. Dauernd hät er nach der Hand der Dame geangelt. Immer näher ist er an sie rangerückt. Sie aber hat nicht mitgemacht; sie war genau so musikalisch verhext wie ihr. Seht doch nur, jetzt erhebt er sich mit seiner Dulzinea. Wahrscheinlich gehen sie ins Foyer.“ „Peppi, da müssen auch wir sofort hin. Wir wollen Wenzelläuschen mit unserer Gegenwart scheuchen und erschrecken. Das hat er wirklich verdient, der alte Schwindler", schlug Seppl vor und erhob sich. „Nicht doch, das tut nicht, Kinder! Es gäbe nur ein peinliches Wiedersehen! Ich gehe keinesfalls mit.“ „Also schön, Mutterl, da bleibe nur artig hier sitzen. Peppi und ich gehen. Und peinlich soll das Wiedersehen sein? Na, für uns doch nicht bloß für ihn. Das ist ja gerade das Feine an der Sache. Hoffentlich ärgert er sich recht, wenn wir auftauchen. Direkt glücklich macht mich dieser Gedanke!“ Seppls Augen blitzten vor Vergnügen. Lachend stimmte Peppi ihr bei.„Mir aus der Seele hast du gesprochen! Also los, auf die Suche nach dem Edelwild, wir wollen es zu Fall bringen.“ Ohne sich um Mutterls abweisendes Kopfschütteln zu kümmern, stoben die Zwillinge davon und ließen die alte Dame allein. Auf dem spiegelglatten Parkett des in strahlendes Licht getauchten, hohen, säulengetragenen Foyers schob sich, langsam schreitend, eine plaudernde, lachende, angeregte Menschenmenge hin und her. Eine schöne, auffallende, imposante Frau in tiefausgeschnittenem, goldglänzendem Lamskleid erregte besonderes Aufsehen. Aller Blicke wandten sich ihr zu. Kokett lächelnd, schritt sie im eifrigen Gespräch neben einem großen, eleganten Herrn hin. Er hatte nur Augen für sie und merkte nicht, daß ein junges Paar, ein schlanker, blonder Mann und ein reizendes Mädel, hinter ihm herging und jedes Wort der Unterhaltung nicht nur anhörte, sondern auch mit verständnisinnigen Blicken begleitete. „Also es gefällt dir, Katzel?“ „Frage nicht so dumm, Wenzel. Großartig ist die Aufführung. Die Tosca ist direkt fabelhaft. Glänzendes Stimmaterial, tadellos geschult. Einfach eine Spitzenleistung. Ich fasse die Rolle noch leidenschaftlicher auf, aber das liegt mir wohl im Blut und ist Temperamentssache. Weißt du, wir wollen doch morgen abend diesen albernen Zirkusbesuch lieber lassen. In der Oper wird die„Butterfly“ gegeben; die möchte ich hören. Aber dich reizen wohl die Zirkusdamen noch mehr?“ „Ich bahe für keine andern Frauen Sinn, wenn du an meiner Seite bist, Lilo!“ „Ach geh', red' keinen Unsinn. Das glaubst du selbst nicht.“ „Aber, Lilo!“ „Sag mal', müssen wir denn unbedingt schon übermorgen abreisen? Ich finde Dresden entzückend. Ich wäre gern noch einen Tag geblieben.“ „Also, wenn du willst, bleiben wir eben. Wir fahren dann nicht mit der Eisenbahn, sondern nehmen das Flugzeug nach Hamburg. Die„Bremen“ läuft ja erst in ein paar Tagen aus.“ „Hast du gehört, Peppi?“ zischelt Seppl dem Bruder zu.„Die„Bremen" und„Flugzeug“! Dazu hat er Geld, und uns zwickt er es ab! So ein gemeiner Kerl. Aber warte nur!“ Mit einer raschen Bewegung löste sich Seppl von dem Bruder, trat dicht an die Seite des Herrn Amreiter, und ehe der nur wußte, wie ihm geschah, fühlte er plötzlich einen Kuß auf seiner Wange und eine zärtliche Stimme sagte: „Nein, ich bin glücklich, daß wir uns noch einmal sehen! Ist das eine liebe Ueberraschung!“ Aufs höchste verblüfft, fuhr Herr Amreiter zurück, als habe er nicht die lachenden Blauaugen eines reizenden Mädchengesichts geschaut, sondern in ein schreckenerregendes Medusenantlitz. „Seppl. du?“ entrang es sich seinen Lippen. Nanu? Was war denn los? Frau Lilo blickte mißtrauisch und völlig verständnislos von dem mit sichtlicher Verlegenheit ringenden Wenzel zu der, wie sie mit Unbehagen feststellen mußte, sehr hübschen, jungen Dame. Ihre Stimme klang sehr scharf, als sie fragte: „Willst du uns nicht bekannt machen, Wenzel? Die Dame scheint ja eine sehr gute Bekannte von dir zu sein!" „Ja, gewiß, freilich, darf ich dir meine Nichte, Fräulein Amreiter, vorstellen? Frau Lilo...“ Der Name war nur ein unverständliches Murmeln. „Guten Abend, lieber Onkel, bitte, willst du nicht auch mich noch gleich der Dame vorstellen, lieber Onkel?" Tadellos verbeugte sich Peppi und reichte Herrn Amreiter die Hand. „Mein Neffe!" Mit versagender Stimme hauchte es Herr Amreiter. Ein beschwörender Blick suchte Frau Lilo. Die ahnte, was er bedeutete. „Sehr angenehm, sehr angenehm!“ sagte sie und klappte sehr schnell ihren weißen Straußenfächer auf. Ihr Gesicht damit beinah verhüllend, bewegte sie ihn, als bedürfe sie besonderer Kühlung, ununterbrochen hin und her. Nur ganz wenige und völlig belanglose Worte wurden gewechselt. Die schöne Frau hinter dem Fächer sagte nicht viel. Ab und zu musterte sie verstohlen mal Peppi und kam zu dem Resultat, daß der junge Mann zwar sehr hübsch und lieb ausschaue, aber— reichlich jung erschien er ihr doch für den Posten bei Hannes... Wahrscheinlich hatte Wenzel sie inbetreff seines Alters beschwindelt. Herr Wenzel Amreiter fühlte sich gedrungen, in aller Eile einige recht gewundene und wenig glaubhafte Erklärungen für seinen verlängerten Aufenthalt in Dresden abzugeben. Er kleidete sie in eine scherzhafte Form und lachte, da es sonst niemand tat, selbst über seine witzige Rede am meisten. —. Nur Seppl war völlig unbeschwert und fröhlich. Sie war sehr erbaut über die ganze Situation. Wie ein lachender Frühlingstag war sie anzusehen. Das schienen viele an der Gruppe vorbeigehende Herren auch zu finden. So oft erschienen sie in der Nähe und holten sich dieses Augenlabsal. Das Klingelzeichen rief zum Wiederbeginn der Vorstellung. Sehr rasch verabschiedete sich Herr Amreiter von Nichte und Neffen. Hoheitsvoll, aber unendlich anmutig, neigte die Fächerdame mit dem unverständlichen Namen den Kopf zum Abschiedsgruß. Mit wehender Schleppe rauschte sie davon. Herr Amreiter konnte kaum folgen. Seppl und Peppi beobachteten lachend den fluchtähnlichen Abgang der beiden. Dann liefen sie in die Loge zurück und verkündeten dem Mutterl hocherfreut: Es sei ein Sieg auf der ganzen Linie gewesen. Mit großem Behagen schilderten sie den Hergang des fröhlichen Ereignisses. Peppi konnte sich dabei nicht versagen, neckende Ausfälle gegen die Schwester zu machen. (Fortsetzung folgt.) A Seite 5 Nr. 17] Bochumer Anzeiger Sonnabend Sonntag, 20./21. Januar 1940 Sschämer-Pschau Apollo:„Rose=Marie“ aber in seiner Gesamtheit wirkungsvoll René Deltaens starke Mändischtes als gSaouters Landelides eptel und berigsie, Jeanette Mac Donald traktion genug auch für einen Film, dessen Inhalt nicht gerade bedeutend ist und sich auf der romantisch=füßlichen Linie bewegt, die auch ernsthafte Dinge nicht ohne den unvermeidlichen Zuckerüberguß läßt. Die Jagd nach einem VerbreH. Hornberg cher im menschenteeren Alaska und ein kultischer Indianer= tanz müssen mit romantischem Licht übergossen sein. Man achtei freilich auch darauf, daß die Spannung nicht zu kurz kommt, und in der Beimischung einer aufhellenden Portion Humor sind die Amerikaner recht unbefangen. Was wollen aber alle diese uns fremden Farben bedeuten bei dem unendlichen Zauber, der von der Stimme der auch in der ErAcdesr Kadlar“ die Leil. Schoselsteilen Aud Kas eue erreichbären Höhen kennt. Man lauscht wieder mit hohem Genuß diesem herrlichen Singen und freut sich dessen um so mehr, als man zu ihrem Partner erneut den gleichfalls trefflichen Sänger Nelson Eddy bestimmte, der auch diesmal mit seinem prachtvollen Organ„in Ehren neben der großen## Künstlerin besteht und mit ihr'sich in einem Zwiegesang ver:## bindet, der schlechthin vollendet erscheint. Aus ihrem Munde#### klingen die bekannten Melodien doppelt wirkungsvoll, und das musikalische Element— seien es nun die wundervollen Stimmen oder die schmeichelnden Melodien—. wird den Erfolg dieses Films bestimmen, der gleich in der ersten Vorstellung verständlicherweise stärksten Zuspruch fand. Als qualitätvoller Faktor des Films seien die teilweise ausgezeichneten Naturaufnahmen aus hoher Gebirgslandschaft nicht vergessen. Dr. Josef Schwermann Ufa=Tonhalle:„Mutterliebe“ Es erübrigt sich, diesen Film noch mit Worten des Lobes und der Anerkennung zu bedenken, nachdem das Bochumer Filmpublikum ein Urteil gesprochen hat, das alle Zweifel an den hervorragenden Qualitäten des Films ausschließt. Käthe Dorsch in der ergreifenden Gestalt der Marthe Pirlinger zu sehen, ist ein Erlebnis, das noch lange im Alltag nachklingen wird. Lichtburg:„Befreite Hände“. Die Lichtburg hat sich entschlossen, den Film noch bis Montag zu verlängern. Besser kann der durchschlagende Erfolg dieser einzigartigen Filmdichtung nicht verdeutlicht werden als durch die Tatsache, daß der Andrang unvermindert stark anhält. Wer sie nicht gesehen hat, bringt sich um ein großes Erlebnis. Weltlicht:„Kongo=Expreß“. Schon der Titel deutet darauf hin, wo der Schauplat des filmischen Geschehens zu suchen ist. Afrika ist das Land. in dem sich die dramatische und mit abenteuerlichen Ereignissen bis zum Rande gefüllte Handlung abspielt. In packenden Bildern wird geschildert, wie zwei Kolonisten um die Liebe einer Frau ringen— zweifellos ein interessantes Thema, das durch die naturgetreue Zeichnung des Milieus noch an Erlebniskraft gewinnt und dessen seine Gestaltung restlose Begeisterung auslösen wird. Abenteuer, Romantik und Tollkühnheit, das sind die tragenden Elemente des Films, der jedem Besucher etwas zu geben hat. Es liegt in der ganzen Anlage des Films, daß sich die Dinge hart im Raume stoßen müssen. Die Gegensätze prallen hart aufeinander, und das löst eine Spannung aus, die bis zum Schluß anhält. Die stärksten Wirkungen gehen von der Darstellung aus die mit Marianne Hoppe, Willy Birgel und René Deltgen, um nur einige Namen zu nennen, eine hervorragende Besetzung erfahren hat. Lichtspielhaus:„Dein Leben gehört mir“ Ein mitreißender, packender und innerlich gehaltvoller Film, der bei allen Freunden einer gepflegten Unterhaltung eine dankbare Aufnahme finden wird. Das kriminalistische Moment gibt der Handlung, die szenisch wie auch dramaturgisch sehr wirkungsvoll aufgemacht ist, ihre besondere Note. Das Spiel, das in seinen Motiven an den Roman„Akte Fabriani“ anknüpft, bleibt nicht an der Oberflache, sondern geht in die Tiefe. Das Menschliche, Allzumenschliche ist das bewegende Element der Handlung, die in ergreifenden Bildern den Kampf eines jungen Mädchens um die Ehre und das Glück seiner Mutter schildert. Was sich auf der Leinwand darbietet, ist lebendigste, blutvollste Wirklichkeit. Karin Hardt und Torothea Wieck geben das Beste ihrer Kunst. Die besten Eindrücke erhält man auch von Karl Martell, Ivan Petrovich, Rolf Wanka und Harald Paulsen, die sich zu einer sein auseinander abgestimmten Spielgemeinschaft verbunden haben. Rogge, sie ist das Herz= und Glanzstück des Films, der ruhende Pol in der Erscheinungen Flucht, um den sich alle Begebenheiten zwangsläufig gruppieren müssen. Staatsschauspieler Josef Siever gibt der Gestalt des seligen Rogge ein unvergeßliches Prosil. Lichtburg, Langendreer:„Alarm auf Station III“ Ein spannender Kriminalfilm, der den harten und gefahrvollen Kampf gegen Alkoholschmuggler zum Mittelpunkt hat. Gustav Fröhllch ist der Mann von Herz, der den Verbrechern nach einer aufregenden Jagd das gemeingefährliche Handwerk legt. Unter den Darstellern sind weiter Jutia Frevbe, Kirsten Heiberg, Hermann Speelmans und Aribert Wäscher zu nennen, die allesamt ihr Bestes geben und so den Film zu einem großen Erfolg führen. Capitol=Theater, Langendreer:„Das Gewehr über!“ Dieser Film kommt zur rechten Zeit. Zwei Auslandsdeutsche erleben das neue Deutschland, durchlaufen die große Erziehungsschule der deutschen Wehrmacht und werden zu Männern und Soldaten. Das ist, auf den kürzesten Nenner gebracht, das Gerüst der Hg#gnggz, pie gin zper Fülle von ad beiteren Episor gebracht, das Gerüst der Handlung, die in.„engr. Fute## ernsten und heiteren Spisoben einen ausschnilt aus dem Aus aller Welt frisch=fröhlichen Soldatenleben bringt. Die Soldaten Rudi Godden und Rolf Moebius spielen sich in aller Herzen hinein. Capitol=Theater, Werne:„Zentrale Rio“ Ein spannender Kriminalfilm mit Sensationen und originellen Einfällen am lausenden Band. Bunt und abwechstungsreich ist die Handlung, die keine toten Minu# kennt. Unter den Darstellern finden wir so bekannte Namen wie Leo Peukert, Hans Zesch=Ballot, Camilia Horn und Leni Marenbach, die nur den Ehrgeiz ten neu, das Publikum zu unterhalten. Schauburg, Wanne=Eickel:„Verwehte Spuren“ Der Film schildert eine wahre Begebenheit aus den Taa der ersten großen Pariser Weltausstellung vor dem buni bewegten Hintergrund der von Menschen überfüllten Riesenstadt. Eine Ausländerin, die mit ihrer Tochter die Ausstellung besucht, verschwindet. Ist es ein Verbrechen oder Zufall, ein Unglück oder ein Raub? Diese Frage löst der Film in einer dramaturgisch gekonnten Weise, dem so augezeichnete Darsteller wie Kristina Söderbaum und Fri van Dongen eine künstlerisch betonte Note geben. Josef Ruhmann Slundgal in dei Hammeiracht Oel, Gefrierfleisch, Wolldecken, Früchte, Stiefel usw. als Beute dänischer Fischer Kopenhagen, 19 Januar. In der Nähe des dänischen Ortes Lökken liegt die „Jammerbucht". Die letzten Ereignisse haben diesem Stückchen Strand den seltsamen Namen eingetragen. Die Bucht des Jammers ist fraglos vom Meere besonders ausgesucht und hat ihre eigene Bestimmung: Hier spült täglich, ja beinahe stündlich, all das an, was das Meer von den Schätzen, die es erhält, nicht behalUnunterbrochen sind die Fischer von Lökken auf der Wacht. Es gibt viel Treibminen hier, viel zu viel. Plötzlich geht hier und dort eine in die Luft, reißt, große Löcher in den Strand, und die Dänemark mit denjenigen, die von Norden kommen. So hat die starke Kälte die ganze nordische Vogelwelt in Bewegung gebracht, die mit allen Kräften versucht, sich ihr zu entziehen. Zwei Landesverräter hingerichtet Berlin, 19. Januar. Die Justizpressestelle beim Volksgerichtshof teilt mit: Der vom Volksgerichtshof wegen Landesverrats zum Tode verurteilte Werner Kukuk sowie der ebensalls vom Volksgerichtshof wegen Landesverrats zum Tode und zu dauerndem Ehrverlust verurteilte 34= die Luft, reißt, große Löcher in den Strand, und die Tode und zu daue. Fenster der Fischerhauser in der Umgebung springen. jährige Cyprian Gabrysch aus Dramatal=West(Kreis Kleine Häuser werden eingedrückt und eingerissen. Die Beuthen) sind, heute hingerichtet worden. MWänner vom Minenkommando ftehen auf gefährlichen g.,„in jühischer aischling mit est Rarstrafen. Capitol:„Brand im Ozean!“ — Gloria=Palast:„Paradies der Junggesellen“ Ein Film, wie man ihn sich als kurzweilige Unterhaltung nicht besser wünschen kann. Das ist echter, übermütiger Humor, der mit kindlich=spielerischer Lust die Dinge des Lebens ihres Ernstes entkleidet. Es würde zu weit führen, wollte man alle Köstlichkeiten dieser reizenden Junggesellengeschichte aufführen. Der Kampf der drei Junggesellen gegen die Liebe und die Frau ist, wie nicht anders zu erwarten steht ein Kampf gegen Windmühlenflügel. Ihre Trottel= Rittar kem als Kameramann in die Spiellei= haftigkeit und naive Männlichkeit reißen das Publikum zu Sun Her betge Hzean ist deutlich nicht enden wollenden Beifallsstürmen hin, die selbst den ng, einem##m sich“ besonderer Liebe Klamauk auf der Leinwand übertönen. Die Gestali des zweienzumerten, daßz er so des Budes w.„(nahmen van mal geschiedgnen. Standesbeamteg, der Heinz Rübmang annahm, und es ist ihm auch gelungen. Aufrggme..—. sprühendes Leben grot, int eine Tope für sich, der man sich Bas schon ost persiimte Fr“ hrur häli auch dann noch erinnern wird, wenn das zwerchsellerschütternde Das schon vit versumte Motiv einer Erdölboyrung ervat„Spiel der menschlichen Irrungen und Wirrungen schon längst vorüber ist. Josef Sieber und Hans Brausewetter sind seine Kumpane. Odeon=Skala:„Hallo, Janine!“ Ein witzig=spritziges Lustspiel operettenhaften Einschlags, ganz nach dem Geschmack des Publikums, das in puncto Unterhaltung ganz auf seine Kosten kommt. Marika Rökk ist bezaubernder denn je. und Beifallsstürme durchtosen das Haus, sooft sie sich auf der Leinwand sehen läßt. Johannes Heesters und Rudi Godden beschwören alle guten Geister des Humors— wie überhaupt der Humor das belebende Element dieser Filmdichtung ist. Hammer Lichtspiele:„D III 88“ Was der Australienflieger Hans Bertram ersann und was bewährte Männer der Kamera ins Bild umgedichtet haben, ist in unseren Tagen blutvollste Wirklichkeit geworden. Darum ist der Film so aktuell, weil jeder Tag eine neue Heldentat unserer Luftwaffe zu melden weiß. Auch die kleinste Episode ist eine wichtige Aussage über Wesen und Geist unserer Flieger. Von den Darstellern spielen sich Christian Kayßler und Otto Wernicke in den Vordergrund. Apollo=Theater, Weitmar:„Die barmherzige Lüge“ Der Film schildert den Schicksalsweg eines jungen Mädchens, das einen Forscher liebt, von ihm aber verlassen und vergessen wird. Es lebt nur für das Kind. und um des Kindes willen nimmt es alle Sorgen und Entbehrungen auf sich, um ihm nicht den Weg in die Zukunft zu verbauen. Eine ergreifende, dem Leben abgelauschte Geschichte, die durch die seine Darstellungskunst von Hilde Krahl und Ernst von Klipstein zu einem nachhaltigen Erlebnis wird. Union=Theater, Gerthe:„Die Reise nach Tilsit“ Die gleichnamige Novelle von Hermann Sudermann hat esem Film Rate gaffanden der trotz und alledem eine Kutur, ein judischer Mischling mit elf Vorstrafen, hat es in hinterhältiger Weise unternommen, geheimhaltungsbedürftige Angelegenheiten einer deutschen Dienststelle auszuspähen und dem Nachrichtendienst einer fremden Macht zu verraten. Er hat ferner versucht, Deutsche für den fremden Nachrichtendienst zu werben. Nur der Aufmerksamkeit der deutschen BehörSchaden für das Wohl des Reiches vermieden wurde. Gabrysch hat aus Geldgier Spionage zu Gunsten Polens getrieben, zahlreiche Angelegenheiten der deutschen Wehrmacht, die er für Staatsgeheimnisse hielt, verraten und seinen Schwager zum Verrat verleitet im„Brand im Ozean“ eine neue Nuance; das Oelfeld liegt unter dem Meeresspiegel und macht bei seiner Erschließung die Mitarbeit von Tauchern notwendig. Oel ist feuergefährlich, also verwandt mit der Liebe, die auch hier für den notwendigen Konzliktsstoff sorgen mutz. Sie macht aus den bei Hief,“ Film Pate gestanden, der troßz und beiden Freunden Dick Dorland(Hans Söhnker) und Tom eigenschöpferische Leistung des Spielleiters Veit Harlan Finberg(Rene Deltgen) Todseinde, als in Jnana(dem bleibt. Er hat dem Ideellen den Vorzug gegeben und es reizvollen neuen Filmgesicht der Winnie Markus) die sogar zum bestimmenden Element der Handlung gemacht. Frau erscheint, die beide lieben. Tom leiht seine Hand dem Was uns besonders innerlich mitgehen läßt, das ist die schurkischen Pedro de Alvarado(Rudolf Fernau) dring: Sphäre des Menschlichen, in die das ergreisende Geschehen mit einem Bergungsschiff in das Oelfeld ein, um das Wrack eingebettet ist. Was die Hauptdarsteller Kristina Södereines Goldschiffes zu beben. Dabei wird die Oelleitung zer- baum und Frits van Dongen bieten, ist höchste Kunst stört, und der Ozean brennt. Inmitten dieses Tumultes der Elemente und des Aufruhrs der Herzen findet Tom seinen wahren Charakter wieder. Er rettet den hilflos im Panzertaucher auf dem Meeresgrund liegenden Freund Nick. und das dreiblätterige Kleeblatt wird in Zukunft nicht mehr durch die Eifersucht versengt. Der Film besitzt Szenen von dramatischer Spannung, neigt zwar stellenweise zu ekstattschen Uebersteigerungen, ist der Menschengestaltung. Kammerlichtspiele, Gerthe:„Hochzeit mit Hindernissen“ Das ist ein Lustspiel, wie man es sich zur Unterhaltung wünscht, ein Lustspiel, das den Ton des Volkes trifft. Den filmischen Vorwurf lieferte der Roman Der selige Rogge“. Und diese Romangestalt des ehrbaren Schuhmachermeisters Manner gom Kinentommands stehen auf„eightzichen Posten. Die Minen müssen rechtzeitig unschadlich gemacht werden, um größeren Schaden zu vermeiden. Vorsichtig fischt man sie aus dem Meer. Schlagen Wind und Wellen eine Mine gegen die Bordwand, dann fliegt das kleine Schiff zusammen mit dem unheimlichen schwarzen Ball, zu Stücken zerrissen, in die Luft. Und weitere Wrackteile treiben an die Küste. Wrackteile..., ja, das ist die bescheidene Anerkenhaben keine unmittelbare Not. Freundlich, treibt, das den ist es zu danken, daß ein größerer Meer Fässer guten englischen Oels heran, var irgenyeinem Kriegsschiff hatte dienen sollen. Für die zu Minensuchbooten apancierten dänischen Fischerfahrzeuge kommt solche Sendung gerade recht. Es kommen auch andere Sachen: Gefrierfleisch aus Kanada, Wolldecken, kalifornische Früchte, französische Literatur und nägelbeschlagene Soldatenschuhe. Die Liste ist noch lange nicht zu Ende. Ein Strom von Wrackgütern von versenkten Schiffen strömt hier in der Bucht des Jammers zusammen, alle englischen oder französischen Ursprungs oder entsprechender Bestimmung. Sie haben das englische Festland nicht erreicht und haben wochenlang auf dem Meere herumgetanzt. Welcher geheimnisvolle Strom sie nun hier zusammenführt, offenbar von verschiedenen Stellen der Nordsee und ganz offensichtlich von vielen verschiedenen in die Luft geflogenen Schiffen, das weiß man nicht. Walter Fler' Erbe Berlin, 19. Dezember. Der Bruder des im Weltkrieg gefallenen Dichters Walter Flex, der in Schweden lebende Dr. Konrad Flex, hat für die Dauer des Krieges die Hälfte sämtlicher Einnahmen aus den Werken des Dichters dem Deutschen Reiche zur Verfügung gestellt.##### Walter Flex' Werke, die während des Weltkrieges vielen hunderttausend deutschen Soldaten Kraft und Glauben gegeben haben, verbinden sich so erneut der deutschen Wehrmacht in einer Stunde der Bewährung. Gunnar Gunnarsson liest in vierzig deutschen Städten Lübeck, 19. Januar. Auf Einladung der Nordischen Gesellschaft traf der Dichter Islands, Gunnar Gunnarsson, aus seiner Heiwat kommend, in Lübeck ein, um von hier aus eine Vortragsreise durch Deutschland zu beginnen. Gunnar Gunnarsson wird in etwa vierzig Städten aus seinen Werken lesen. Vögel fliehen vor der Kälte Millionen von Wasservögeln an den deutschen Küsten Infolge der großen Kälte in den nordischen Ländern haben sich, wie wir dem„Frankf. Gen.=Anz.“ entnehmen, die dort lebenden Wasservögel nach Süden verzogen und bevölkern jetzt in riesigen Scharen die Inseln und Festlandsküsten der Nord= und Ostsee. Unabsehbar sind die Züge von Wildenten. Wildschwänen, Tauchern usw., die aus dem Norden kommen. Leider sind infolge der Kälte viele Vögel umgekommen. An der mecklenburgischen und an der pommerschen Küste sieht man gleichfalls täglich große Züge von Vögeln, unter denen sich sogar Eisvögel befinden, von Norden nach Süden ziehen. Besonders die Insel Rügen ist von den verschiedensten Vogelarten stark belebt. Die Züge, die von Osten, von Rußland, Finnland und Schweden nach Westen und Südwesten ziehen, vereinigen sich in Weltbild Englands Hungerkrieg gegen die Neutralen Neutrale Handelsdampfer in einer britischen Kontrollbasis. Hier werden sie oft wochenlang festgehalten bzw. ihrer Güter beraubt. So versucht England durch brutalen Druck auf die Neutralen, den Hungerkrieg gegen ganz Europa zu führen. F 0 S Fer.?,„ GPNeTUt!. RAOC ##### Wenn Sie eines Cages in Ihrer Wäsche lolch ein kreierundes Loch entdechen, dann werden Sie kaum vermuten, daß es durch eine harmlose Arzneiflasche entstand. Manche Medizin enthält nämlich gewebezerstörende Gestandtelle. Laufen an der Flasche einige Tropfen herunter- dann ist ein Loch in der decke die notwendige folge und den Schaden trägt Die Hausfrau! Wissen Sie aber auch, daß es noch andere, gefährlichere feinde der Wäsche gibt? Der Kalkschalt dee harten Wassers z. G. vernichtet nicht nur Seite, sondern lagert sich auch im Gewebe ab und macht co hart, spröde und brüchig. Man kann diesen keind der Wäsche jedoch unschädlich machen, wenn man stets 30 Minuten vor Gereitung der Waschlauge einige Handvoll henko Bleich-Soda im Waichwaller verrührt. Dadurch wird das Wasler weich, das Waichmittel wird voll ausgenutt und... die Wäsche C Mäscheschäden verhüten ik volkswirtschaftliche Pflichel ue — Jede Hevelrau, Die en Der Erhaltung Uhrto Miichtbehendee invereillert iR, erhalt des eufhlärende Böchlein- WalchtloIden - eit Ilecatitehen- unO witman Ileberhütste gegen Einlendung Otelco Osticheine hoktenlos und portolrei zugeelle! Brece Rblendrn en: Henkei& Cie. R.., Oetteldert Seite 6 Nr. 17] Bochumer Anzeiger] Sonnabend Sonntag, 20./21. Jannar 1940 Bei wooonnngende Teppilh, Ein Kunstwerk, an dem 150 Jahre lang gearbeitet wurde Das Vermächtnis einer Gattenmörderin Teheran, 19. Januar. In diesen Tagen ist in der Stadt Buschiran an der Nordostküste des Persischen Golfs ein Teppich fertig geworden, zu dessen Herstellung man 150 Jahre gebraucht hat. Ursprünglich sollte dieses handgewebte Prachtstück den Fußbodenbelag für eine iranische Moschee bilden. Das Gotteshaus, für das der Teppich bestimmt war, ist aber längst abgerissen worden. Und so ist das Kunstwerk, mit dem eine seltsame Legende verknüpft ist, nun zum Kauf ausgeboten worden. Der Teppich wurde vor eineinhalb Jahrhunderten von einer Frau angefangen, die sich des Gattenmordes schuldig gemacht hatte und als Buße und als Zeichen der Reue die Aufgabe des Teppichwebens auf sich nahm. Sie hatte ihren Ehemann getötet, indem sie unter seinem Kopfkissen eine giftige Schlange verbarg, die den Ahnungslosen in die Schläfe biß. Die Tat, die erst nach dem Tode der Frau ans Tageslicht kam, hat beim Entwurf des Teppichs eine besondere Rolle gespielt, denn immer wieder begegnet man zwischen Blumen und Rankwerk dem Motiv von sich ringelnden Schlangen Die Mörderin starb, ehe der Teppich vollendet ward. Seitdem hat man mit kurzen Unterbrechungen immer wieder daran gearbeitet. Die Legende erzählt ferner, daß jeweils die Stickerin, die den Kopf einer der acht auf dem Teppich sichtbaren Schlangen in Bunt sticken mußte, ein Kind des Todes war. Tatsächlich hat man dies auch in sieben Fällen feststellen können: Sieben Stickerinnen, durchweg derselben Familie in verschiedenen Generationen angehörend, sind beim Arbeiten an diesem Teppich immer dann eines ganz plötzlichen Todes gestorben, wenn sie an einem der Schlangenköpfe tätig waren. Der Teppich, den die Büßerin begann, hat also bis heute sozusagen sieben Menschenleben auf dem Gewissen. Belastet mit dem Wissen um diese seltsamen Geschehnisse begab sich die letzte an dem Teppich tätige Stickerin daran den achten Schlangenkopf zu bearbeiten. Um dem Fluch des Teppichs zu entgehen, beschloß sie, das vorgeschriebene 150 Jahre alte Muster zu verändern, indem sie den Schlangenkopf so darstellte, daß er den Schwanz der Schlange verschlang. Die ächte Schlange beißt sich also selbst in den Schwanz, und dieser Einfall scheint die Stickerin vor dem schlimmen Schicksal ihrer Vorgängerinnen bewahrt zu haben, denn es ist ihr bis zum heutigen Tage nichts geschehen. Im Gegenteil, die kluge Stickerin hat mit dem von ihr beendeten Kunstwerk sogar ein Glück gemacht, wie man es im Märchenbuch nicht schöner lesen könnte. Ein reicher Kaufmann aus Ispahan kaufte den sagenumwobenen Teppich und fand dabei, wie die iranische Presse berichtet, an dem jungen Mädchen, das das Werk so einfallsreich beendete, soviel Gefallen, daß er es heimführte. Damit wird, wie wir hoffen, der Fluch, der auf der Gattenmörderin und ihren Nachfolgerinnen 150 Jahre lang lastete, ein für alle Male gebrochen sein. 81 500 Bücher mehr Deutsches Schrifttum im Jahre 1939 Die Deutsche Bücherei in Leipzig, die alle in deutscher Sprache erscheinenden Bücher und Zeitschriften des In= und Auslandes sammelt und deren Jahresberichte somit aufschlußreiche Einblicke in das deutsche Schrifttum geben, veröffentlicht soeben die Abschlußzahlen für das Jahr 1939. Daraus ist ersichtlich, daß das literarische Schaffen des deutschen Volkes auch in der Kriegszeit unvermindert lebendig geblieben ist. Der Zuwachs belief sich im Berichtsjahr auf 81 500 Bände, von denen 42000 Erscheinungen des Buchhandels und 39 500 Erscheinungen außerhalb des Buchhandels waren. Die deutsche Jahresproduktion 1939 stellt in den einzelnen Werken einen Gesamtwert von 350000 RM. dar. Die Gesamtzahl der laufend erscheinenden veriodischen Veröffentlichungen beträgt zur Zeit 88 200— ohne die Tageszeitungen; hiervon sind 15 100 Zeitschriften im engeren Sinne, 18 1000 jährlich erscheinende Veröffentlichungen und 5000 Buchreihen. Das sind alles in allem Zahlen, die, auf die Einwohnerstärken der übrigen Kulturstaaten umgerechnet, von diesen auch in Friedenszeiten nicht entfernt erreicht werden. Papagei entlarbt Fahrraddieb Rom, 19. Januar. Ein Mann, der sich auf den Diebstahl von Fahrrädern spezialisiert hatte, ging mißmutig, da ihm an diesem Tage nichts glücken wollte, durch die Straßen Roms. Da erblickte er am offenen Fenster einer Parterrewohnung auf einem Ständer, an den er nur vermittels eines dünnen Kettchens gefesselt war, einen schönen Papagei.„Auch etwas“, dachte Meister Langfinger, hakte den Vogel, da kein Mensch in der Nähe war, von seinem Ständer ab und nahm ihn mit, obwohl Papageien, wie gesagt, sonst nicht sein Fach waren. Der Vogel ließ sich zunächst ganz zutraulich auf dem Arm des Diebes nieder. Als dieser aber dann in eine belebtere Straße einbog, begann der Papagei plötzlich zu protestieren. Er schlug mit den Flügeln und stieß Schreie aus, und als ihn der Dieb beruhigend zu streicheln suchte, begann der Vogel unaufhörlich „Cattivone!— Cattivone!"—„Spitzbuh!— Spitzbub!“ zu rufen. Neugierig sammelten sich die Spaziergänger um das aufgeregte Tier, das nicht aufhörte, seinen tödlich verlegenen, Herrn mit lauter krächzender Stimme„Spitzbub“ zu'nennen. Schließlich kam noch ein Schutzmann hinzu, der den Papageibesitzer wegen des durch ihn verursachten Menschenauflaufs zur Rede stellte. Der Mann machte allerlei Ausflüchte und versuchte, im Menschengewühl unterzutauchen. Das erregte den Verdacht des Polizisten, der den Mann mitsamt seinem schimpfenden Papagei nun zur Feststellung seiner Personalien auf die Wache brachte. Dort erkannte ein Kollege des Beamten in dem Vorgeführten auf den ersten Blick den schon vielfach vorbestraften und wegen Fahrraddiebstahls gesuchten Francesco Lombati, der nun durch den klugen Vogel zur Strecke gebracht worden war.„Spitzbub— Spitzbub!“ höhnte der Papagei, als man Lombati in eine vergitterte Zelle führte... Ein„ausgekochter Tee“ Buenos Aires, 17. Januar. Die Oeffentlichkeit der argentinischen Provinzhauptstadt Cordoba wird zur Zeit in Atem gehalten durch die Jagd, die die Polizei auf einen berüchtigten Verbrecher veranstaltet, der seit Jahren den argentinischen Chaco unsicher gemacht hat. Die Gendarmerie hat nunmehr zu einer umfassenden Aktion gegen den Verbrecher angesetzt, wobei mit Maschinengewehren ausgerüstete Polizeiabteilungen systematisch das in Frage kommende Gebiet durchkämmen. Dabei ist es schon verschiedentlich zu Feuergefechten mit dem Verbrecher gekommen, der den Spitznamen„Mate Cocido"! (ausgekochter Tee) führt. Mate Cocido befindet sich in Begleitung zahlreicher Spießgesellen, die der Polizei jeden nur möglichen Widerstand entgegensetzen. Der Verbrecher stammt aus einer ehrenwerten Familie. Sein Bruder ist wohlbestallter Vorsteher der Wertsachenabteilung der Cordobaer Postbehörde. entstand der„Gepäckt=äfer“? Ein Bromberger begründete das erste Institut Es gibt„Dinge, über die nachzudenken man für überflüssig hält, weil sie uns selbstverständlich und alltäglich scheinen. Wer hat sich zum Beispiel schon einmal Gedanken darüber gemacht, wo und wann wohl die ersten Gepäckträger aufkamen oder wem diese nützliche Einrichtung zu verdanken ist. Da dürfte gewiß mancher überrascht sein zu hören, daß das erste Gepäckträger= oder, wie man es damals nannte,„Dienstmann=Institut" der Welt in Bromberg gegründet wurde. Der Gründer war gleichfalls Bromberger, und es sei vorweg genommen, daß er nicht nur diese, sondern auch eine Reihe anderer wichtiger Neuerungen in die Welt gesetzt hat, so u. a. die öffentlichen Automaten, die Stellenvermittlungsbüros, die Trinkhallen, die Kioske, Zeitungsstände usw. Ist es da nicht verwunderlich, daß der Mann— Eduard Berger ist sein Name— so unbekannt und unberühmt geblieben ist? Die Unberühmtheit Bergers beruht in der großen Schlichtheit, mit der er sich und sein Schaffen umgab. Nichts war ihm an Ruhm und materieller Ausbeutung gelegen. Kaum hatte er ein Werk ins Leben gerufen, so wandte er sich schon mit aller Kraft anderen Einrichtungen zu. Die meisten seiner Projekte fanden nicht einmal sofortige Anerkennung oder den gewünschten Erfolg. Sie kamen teils zu früh oder waren zu kostspielig. Vor allem aber— als sich seine Ideen einbürgerten, fand man sie schließlich so selbstverständlich, daß man nach ihrem Schöpfer gar nicht mehr fragte. Er starb— wie viele seinesgleichen— in größtem Elend und in völliger Armut. Am 5 November 1858 war es; als Eduard Berger bei der Bromberger Stadtverwaltung um die Erlaubnis einkam, ein Gepäckträger=Institut ins Leben zu rufen. In seinem Schreiben setzte er sich mit diesem Wesen dieser Einrichtung auseinander, gab an, wieviel Leute beschäftigt werden sollten und verpflichtete sich, den durch jeden Gepäckträger in jedem einzelnen Falle durch Veruntreuung oder Beschädigung angerichteten Schaden zu ersetzen. Zu diesem Zweck sollten 50 Taler zinsfrei hinterlegt werden. Das Institut sollte außerdem Leute hergeben zum Holzzerkleinern, zum Wassertragen, Straßenreinigen, auch sollten sie zum Feuerlöschdienst herangezogen werden und den Kern zu einem sogenannten Rettungskorps bilden— gewissermaßen also als Mädchen für alles auftreten. Am 22. Dezember 1858 erteilte der Magistrat dem Antragsteller die Konzession„unter der Bedingung, daß er die Bestimmungen des für das Institut der öffentlichen Packtrager erlassenen Reglements vom 1. Dezember 1858 genau befolgen werde". Berger zahlte die Kaution von 50 Taler und reichte ein Verzeichnis der eingestellten Gepäckträger ein. Die Zahl der Gepäckträger betrug zwölf. Es waren die ersten der Gepäckträgergilde, die es in der Welt gab Eine seltene Erscheinung Kopenhagen, 18. Januar. Der Obertierarzt von Fünen(Südschweden) ist im Nebenamt Milchkontrolleur. Dafür erhält er eine Jahresentschädigung von 1800 Kronen. Da nun aber wenig zu tun ist, bat der Arzt um Herabsetzung des Honorars. Die Behörde erklärte sich damit einverstanden und zahlt nunmehr nur noch 900 Kronen. Wilhelm Westecker:„Westfalen stand wie ein Fels“ (Westfalen=Verlag, Dortmund) Das Buch will eine Uebersicht über das Schicksal und die Leistungen der westfälischen Regimenter im Weltkriege geben. Der Verfasser hat allerdings nur die aktiven Regimenter berücksichtigt und dabei seiner Arbeit die einzelnen Regimentsgeschichten zugrunde gelegt. So finden die Bochumer Frontkämpfer also beispielsweise nicht die Geschichte der 67er, deren Reserveformationen sie in großer Zahl angehörten, wohl aber die 16er, die Hacketäuer. Westfalens volkstümlichstes Regiment, von dem ihr Chef, Generaloberst von Einem, gesagt hat:„Treu! und tapfer, hingebungsvoll bis zum äußersten, hat Hacketau' immer im Westen seine Pflicht getan.“ Westfälens Söhne standen an allen Brennpunkten der Westfront, so bei Verdun. in der Champagne, am Chemin des Dames, an der Somme, bei La Bassée. Von ihren heldenhaften Kämpfen, von ihrem unerschütterlichen Ausharren, von der Größe ihrer Opfer kündet dieses Buch. Es wird den alten Kriegern manches schwere Erlebnis in die Erinnerung rufen, es möchte den jungen Soldaten die ungeheuren Leistungen ihrer Väter im Weltkriege als immer gegenwärtige Mahnung zur Nachseiferung vor die Seele stellen. Gute Bilder ergänzen den Text. Eko van Mark Silbenrätsel a— 21— ar— be— bro— bür— ehr!— dan— de 41— 41— der—•—•— eg— ch— ei— 61— e 6l— en— fant— ge— ge— ge— gen— ger— ger green— heim— 1—1— jen— ka— kum— ia land— le— ma= me= mus= nau t ne ne neh- ni- ni- n)— nis— on— os— pe— raa ras— re— ren— rhe— rit— rung— 5a— sen sle— sta— step— stoph— ter— tho— thyst— tu 1— um— wald— wan— wed— wend— wich vo— 20 Aus vorstehenden 78 Silben sind 81 Wörter zu bilden, deren erste und dritte Buchstaben, letztere von unten nach oben gelesen, ein Sprichwort ergeben(ch=1 Buchstabe, ae= ä, ue=). Die Wörter bedeuten: 1. Teil des Gesichts 2. Halbedelstein, 3. Ackergerät, 4. deutscher Dichter, 5. Gestalt aus„Lohengrin“, 6. Lichtspender, 7. Einzigartiges, 8. Rüsseltier, 9. Etwas, was man für sich behält, 10. Fluß in Spanien. 11. schmale Landzunge, 12. sportl. Kampfstätte, 13. Männername, 14. westdeutsche Landschaft, 15. Männername, 16. Gott der Germanen, 17. Ehrentitel, 18. chem. Element, 19.=Boot=Held, 20. Vorbild, 21. ungar. Huldigungsruf, 22. öder Landschaft, 23. engl. Dynastie, 24. Fisch, 25. Mädchenname, 26. Groß=Funkstation, 27. Gebirge in Persien, 28. deutscher Maler, 29. dänischer Forscher, 30. Arzneipflanze, 81. östl. Vorort von London. 2. 5. . . . . . . 12. 3. 14. . 16. Auflösung des Kreuzworträtsels aus der vorigen Nummer: Waagerecht: 1. Ibykus, 2. Draa, 3. Alp, 4. Urt, 5. Schau, 6. Lie, 7. Not, 8. Magdalene, 9. Grand, 10. Sau, 11. Oel, 12. Raps, 13. Ararat.— Senkrecht: 1. Jdria, 4. Ulm, 9. Go, 10. Spa, 14. Brieg. 16. Kassandra, 17. Sahne, 18. Laon, 19. Pute, 20. Re, 21. Ala, 22. Ast, 23. Ar. 17.— 18.— 19.— 20.— 21.— 22.— 23.— 24.— 25.— 26.— 27.— 28.— 29.— 30.— 81.— Ja, eben „Der Mond ist ein abgestorbener Weltkörper. Keine Luft, kein Wasser, kein lebendes Wesen, kein Baum, gar nichts." „Na, dann ist er doch vollkommen überflüssig.“ „Das sag ich auch. Aber wo soll er hin?“ Sonst noch Wünsche? „Kellner“, sagte der Gast,„ich möchte einen Salzhering. Recht mild gesalzen, weich wie Butter, aber doch vikant! Die Haut muß ganz locker sitzen, entgrätet 1 filetiert und gut gewässert! Also bitte— sonst gebe ich den Hering zurücki: Meinte der Kellner vorsichtig:„Haben der Herr einen speziellen Wunsch, aus welcher Gegend der Fise sein soll?“ Wochenroman! PoterundVerchma Roman aus den Bergen— Hans Ernst 25) „Hast du Kummer?“ fragt sie. Er gibt eine mürrische, unverständliche Antwort. Die Fremde, die dunkelhagzig und schmalhüftig, pfeift leise durch oie Zähne.„Aoa, Liebesrummer. doch nicht so dumm! Gibt andere Mädchen genug. H und schmalhüftig ist, r. Sei Hast. du eine 2igargt r. 6. Jum ersdenmal näher. Si. Jetzt sieht Peler sie zum erstenmal näher an. Sie ist eigentlich ganz hübsch, denkt er.„Laß dir Zigaretten geben“, sagt er.„Ich rauche nicht.“ Eine Weile später begleicht er seine Zeche und geht. Zu regnen hat es aufgehört und hoch über den Dächern blinken die Sterne. Er merkt kaum, daß die Dunkelhaarige neben ihm geht. „Dort vorne bin ich schon daheim“, sagt sie. Peter gibt keine Antwort. Vor dem besagten Haus faßt sie ihn am Arm. „Jetzt sind wir da. Wie heißt du denn eigentlich?“ Peter machte sich unwillig los und schleuderte ihre Hand zurück. „Laß mich doch in Ruhe! Ich will dich doch nicht!" Damit geht er weiter. Das Mädchen schimpft hinter ihm her und lacht dann, kurz, abgerissen. Dumpf schallt es in der totenstillen Straße. Peter schlägt die Richtung zum Bahnhof ein. Es ist drei Uhr morgens. Um sechs Uhr geht der erste Schnellzug nach Stuttgart. Das viele Bier hat ihn im Kopf ein wenig verwirrt. Deshalb verläßt er den Bahnhof wieder und wandert nochmal durch die Straßen. Dabei wird er plötzlich sehr wach. Die Kühle des Morgens tut ihm wohl und allmählich lassen sich seine Gedanken zu einer geordneten Reihe zusammenfügen. „Was war eigentlich gestern alles?“ fragt er sich. Ach so, ja. Am Morgen ist er vor dem Gefängnis gestanden. Er hat Veronika gesehn und sie ihn auch. Aber sie hatte kein Wort für ihn. Nein, es ist ihr gar nicht eingefallen, daß sie vom Wagen springen müßte, direkt in seine geöffneten Arme hinein, an sein Herz hin. Wie könnte sie auch? Peter lacht ganz laut vor sich hin. Mit dem andern will sie Hochzeit machen. Ganz richtig. Das hat der Angermeier gesagt. Und der Mann ist kein Schätzer. Dann ist er durch die Dunkelheit gerannt, ist in die Kneipe gekommen, hat vergessen wollen, ins Ungewisse versinken, in eine grenzenlose Gleichgültigkeit hinein. Da ist dann die Dunkelhaarige gekommen. Jetzt weiß er, daß sie hat kommen müssen, als hätte er diese Station des Elends in dem Augenblick kennenlernen müssen, um sich selbst vor dem Hinabgleiten zu bewahren. Jetzt, da seine Sinne wieder klar sind, flößt ihm das Erlebte ein unbeschreibliches Entsetzen ein. Dieses Stück Verkommenheit, war vielleicht einmal ein gutes Mädchen gewesen, voll von Hoffnungen und Wünschen an das Leben, geliebt, behütet und eine Mutter hat sich vielleicht vor vielen Jahren voll zärtlichen Glückes über das Kind gebeugt, um es zu beschirmen. Die Stadt ist inzwischen zu vollem Leben erwacht. Zufällig schaut Peter einmal in ein Auslagefenster und erschrickt vor seinem bleichen, verzerrten Gesicht, „Ich muß schlafen“, denkt er.„Viel schlafen und nicht mehr an Veronika denken... Im Zug erwischt er einen günstigen Platz und kann etwas schlafen. In Stuttgart angekommen, geht er zuerst nach seiner Wohnung. Er will erst einmal richtig ausschlafen, bevor er zu Greta geht. Aber Frau Mendl ist nicht daheim und da Peter vergessen hat, die Schlüssel mitzunehmen, kann er nicht in die Wohnung. Er wartet eine Weile vor dem Haus und schlendert dann schließlich doch dem Stadtinnern zu. Vor einem Gasthaus bleibt er zögernd stehen. Vielleicht wäre es gut, sich wieder zu betrinken, damit dieser nagende Schmerz im Herzen verschwindet. Aber hernach ist es ja doch wieder das gleiche. Es ist viel besser, man geht zu Greta. Das ist doch wenigstens jemand, der ihn versteht, ein Mensch, zu dem er hingehen kann mit der zerstörten Ruhe seines Herzens. Als er vor dem Haus ankommt, steht das Auto vor der Tür und der Gärtner ist gerade damit beschäftigt, ein vaar Koffer aufzuschnallen. Ohne zu fragen, geht Peter ins Haus und da begegnet ihm Greta auf der Stiege, im schwarzen Ledermantel, die Automütze unterm Kinn zusammengeschnallt. Bei diesem unverhofften Begegnen geht ein jähes Erschrecken durch sie hin. Man sieht es deutlich am Zucken ihrer Schulter. „Peter? Du?“. Er steht zwei Treppen unter ihr. „Warum erschrickst du denn so vor mir?" Er lacht gepreßt.„Seh ich denn zum Fürchten aus? Aber du willst fortfahren. Bitte. laß dich nicht aufhalten? Ich warte inzwischen, bis du wiederkommst.“ „Nein— das ist— komm mit herauf, Peter!“ Sie dreht sich um und geht die Treppe hinan, nicht achtend, ob er ihr folgt. Auf der obersten Stufe drehte sie den Kopf zurück. „Bist, du allein, Peter?“ Ja.“ Sie wartet, bis er langsam heraufkommt. „Bist du krank, Peter?“. „Krank? Ja, vielleicht. Aber das geht vorüber. Es muß vorübergehen, denn schließlich muß man ja doch aus sich selber leben.“ Er folgt ihr ins Wohnzimmer und da erschrickt sie sichtlich, als sie im hellen Licht sein Gesicht betrachtet. Peter sieht aus wie ein Vierzigjähriger und ist doch erst dreiundzwanzig.„Da muß etwas Schreckliches geschehen sein“, fährt es ihr durch den Sinn Und sie streift hastig die Handschuhe ab und umschließt mit beiden Händen sein Gesicht. „Ist dir etwas geschehen, Peter? Bitte, sprich dich aus! Mir kannst du ja alles sagen.“ „Da ist nicht viel zu sagen.“ Er geht im Zimmer auf und ab.„Es ist Schluß... Veronika hat aufgehört, für mich zu existieren. Es wäre dies weiter ja nicht so schlimm, aber siehst du, Greta— ich habe nämlich Veronika mein Herz gegeben, vor vielen Jahren schon. Und das kann ich doch nicht zurückverlangen. Ich weiß nicht, wie das ist. Sie heiratet einen anderen. Aber sie kann ihn nicht lieben. Das ist unmöglich, denn einmal hat sie mich geliebt, das weiß ich. Aber nachdem nun das alles zu Ende ist, und ich es dir gesagt habe — ich mußte dir das doch sagen, nicht wahr, Greta—, wollen wir nie wieder davon reden. Was ich vorerst brauche ist Ruhe und Schlaf. Die letzte Nacht habe ich durchgesoffen. Aber das hilft ja nichts. Ich muß von selbst wieder zu mir finden.“ Er bleibt vor ihr stehen und fährt ihr über das Haar.„Ich habe ja auch dich, nicht wahr. Greta. Du wirst mich nie verlassen, das weiß ich. Und nun— wenn ich vielleicht hier ein wenig schlafen könnte auf dem Sofa. Du kannst dann ruhig in die Stadt fahren, oder wo du hinwolltest. Morgen fahren wir dann zusammen fort, irgendwohin, wo es still und einsam ist. In den Schwarzwald vielleicht? Willst du, Greta?“ Sie nickt nur. Sprechen kann sie nicht. Zu unerwartet kam dies alles. Dann geht sie hinaus und sagt dem Gärtner, daß er die Koffer wieder in die Zimmer bringen solle, sie hätte die Reise verschoben. Als sie nach einer Weile in das Zimmer zurückkommt, liegt Peter schon in tiefem Schlaf. Ganz behutsam deckt sie ihn zu, setzt sich zu ihm und betrachtet sein Gesicht. Einmal streift sie mit geöffneten Lippen über seine geschlossenen Augen hin. „Mein lieber Junge...“ Gerade rechtzeitig hat er noch zu ihr gefunden. Eine halbe Stunde später und sie wäre fortgewesen, denn sie hat sich in zwei schlaflosen Nächten zu dem Entschluß durchgerungen, Peter nie wieder zu sehen. Ohne ihren nächsten Aufenthalt anzugeben, wäre sie fortgefahren. * Am anderen Morgen fahren sie frühzeitig los. Peter sietzt am Steuer. Sein Gesicht ist hart, verschlossen. Es sieht aus, als würde dieser Mund nie wieder lächeln können. Greta erschrickt bei dem Gedanken. Nie wieder lachen? Wer in der Welt kann so silberhell und und jungenhaft lachen wie Peter? Sie spürt einen Haß aufsteigen gegen Veronika, daß sie das aus Peter gemacht hat, obwohl sie doch eigentlich Grund gehabt hätte, sich zu freuen, denn nun gehört er ja sonst niemand mehr als ihr. Um die Mittagszeit sind sie schon„mitten im Schwarzwald. Kurz vor Wolfach ist es, als Peter fragt: „Wo wolltest du denn gestern eigentlich hinfahren? Du hattest doch die großen Reisekoffer dabei?“ „Mußt nicht fragen darum, Peter.“ „Ich muß es nicht wissen, wenn du es nicht gerne sagst, Nun ist wieder das Schweigen zwischen ihnen. Greta macht sich verlegen an ihrer Handtasche zu schaffen. Außerhalb des Städtchens bringt Peter den Wagen wieder auf hohe Tour. Greta legt ihre Hand auf seinen Arm. „Peter, fahr doch nicht so schnell! Man hat ja gar nichts von der wundervollen Gegend. Schau, wie schön das ist, die schmucken Bauernhöfe dort droben auf den Höhen! Wie Schwalbennester hängen sie dort.“ Er verlangsamt das Tempo. „Du hast recht, Greta.“ Sein Blick geht ebenfalls hinauf zu den Höhen.„Es muß eigentlich schön sein, so einsam zu leben. Siehst du dort drüben am Waldrand die Mühle stehn, Greta? Wie herrlich muß es dort zu wohnen sein für zwei Menschen, die einander—“ „Warum sprichst du denn nicht weiter, Peter?“ „Ja, meinst du denn, daß es das gibt? Zwei Menschen, die einander alles sind, die nur sich selber leben.“ Jsa, Beter.“.. 4 agfanht Wher k. „Einmal habe ich es auch geglaubt. Aber das ist Irrsinn so etwas zu glauben, Schwindel! Alles Schwindel!“ Darauf weiß Greta nun wieder nichts zu sagen und sie fahren wieder eine ganze Weile, ohne daß ein Wort zwischen ihnen fällt. Plötzlich sagt Greta: „Vielleicht ist es doch gut, Peter, wenn du es weißt. Ich wollte gestern fortfahren, um— dich nie wieder zu sehen.“ Zittern wirklich seine Hände so sehr? Der Wagen fährt plötzlich ganz rechts. Gleich darauf hat er aber das Steuer wieder in der Gewalt. Ohne den Kopf nach ihr zu wenden, sagt er: „Warum wolltest du das tun? Hättest du das denn können?“ „Das kann ich nicht sagen, wie schwer mir das geworden wäre. Aber schwerer wäre das andere gewesen. Viel, viel schwerer. Du weißt nämlich nicht, wie sehr ich dich liebe. Und wenn ich neben dir hätte herleben müssen, so wie es von dir geplant war, daran wäre ich zerbrochen. Ich bin nämlich nicht so stark. Ich glaube, daß überhaupt keine Frau so stark sein kann.“ Jetzt schaut er sie an. „Ja, dann mußt du mich aber schon sehr lieb haben, Greta?“ „Mehr als mich selbst.“ Beinahe wäre er in eine Schar Gänse hineingefahren, die kurz vor Wolfach die ganze Straßenbreite einnahmen. Weil er nun seine ganze Aufmerksamkeit darauf richten muß, kann er Greta nicht mehr antworten. Aber es klingt noch in seinen Ohren, dieses:„Mehr als mein Leben“, als sie in Wolfach in einer Glasveranda sitzen beim Mittagessen. Sie sitzen sich gegenüber und die Worte fliegen über den breiten Tisch hin und her. „Wo wollen wir eigentlich hinfahren?" fragt Greta. „Mir egal. Mach du einen Vorschlag!“ „An den Bodensee vielleicht?“ „Gut. Bodensee." Gerade als Peter bezahlen will bimmelt draußen auf der Straße eine Glocke, und der Polizeidiener liest mit lauter Stimme: „Heute abend gastiert in Wolfach die beliebte Theatertruppe, Direktion Ignaz Lamperl. Zur Aufführung gelangt das Volksstück„Die steinerne Sennerin“ in drei Akten von Josef Weindl, Numerierte Plätze 90 Pfennig. Zweiter Platz 60, Stehplatz 40 Pfennig. Es ladet höflichst ein, die Direktion.“ (Fortsetzung folgt.) SUmmerzrundPrNaNbalk. Filiale Bochum Wilhelmaplatz—4, Fernsprecher 60031 Seite 7 Nr. 17 s Bochumer Anzeiger Sonnabend Sonntag, 20./21. Januar 1940 Großkampf in der Gauklalfe Schalke04 ocoen denVfl. Bochum48 Der VfL. Bochum 48 fritt in ltärklter Beictzung an Turnen und Sport spiel steigt zwischen dem Deutschen Meister FC. Sche 04 und dem BfL. Bochum 48, das noch aus der ersten Serie rückständig ist. Die übrigen Paarungen lauten: BfB. Bielefeld gegen Westfalia Herne, Arminia Marten— Arminia Bielefeld, Sppg. Röhlinghausen— Gelsenguß Gelsenkirchen und Borussia Dortmund— Preußen Münster. Die Spiele: FC. Schalke 04— VfL. Bochum 48 wird hier ausgefochten werden. Arminia Marten— Arminia Bielefeld Die Arminen aus Marten und Bielefeld messen Sonntag ihre Kräfte auf Martener Boden. Die selder entschieden den ersten Kampf klar mit:0 für sich, aber diesmal werden die Trauben etwas höher hängen, denn in Marten hat schon mancher Verein seine Punkte lassen müssen. en, teilweise aber noch Hinspiele erledigt Jedenfalls sollte die Kriegsmeisterschaft ck gefördert werden, wenn nicht durch andere Umstände wieder Ausfälle zu verzeichnen sind. Im Bereich X(Niederrhein) finden an fünf Plätzen die ersten Rückspiele statt. Gaumeister Fortuna Düsseldorf muß zum Tabellenletzten PfB. Hilden, der im ersten Gang:1 bezwungen, wurde. Punkten Rückstand gegenüber Fortung an dritter Stelle liegenden Essener Schwars,Bheißgg, hahen Pe#mmergt ende Hamborn kaum etwas zu befurchten. Immerhin gewann Westende das Hinspiel überlegen mit:1. Vollig offen ist der Ausgang im Oberhausener Treffen zwischen Rot=Weiß und Rot=Weiß Essen. Auch Turn Düsseldorf hat gegen den SSV. Wuppertal noch nicht gewonnen, nachdem sich die Bergischen am vergangenen 1 Sonntag gegen Fortuna so aut geschlagen haben und nur mit:3 unterlagen. Nur drei Spiele gibt es im Gau XI(Mittelrhein), da die Gruppe 2 ihre Hinspiele sämtlich erledigt hat und erst am 4. Februar auf der ganzen. Linie die zweite Serie beginnt. Als„Herbstmeister“ stellt sich hier der SSV. Troisdorf vor. Wie es in der Gruppe 1 werden wird, ist noch sehr fraglich. Mülheimer SL. und Sülz 07 stehen mit je zwei Verlustpunkten am günstigsten, während Düren 99 und VfL. 99 Köln schon vier Punkte abgaben. Ein großes Spiel ist zwischen, Sülg und dem Gelsenguß in der ersten n, wurde die Spog. RöhDer Großkampf im Gau Westfalen findet Sonntag Sppg. Röhlinghausen— Gelsenguß in der Gelsenkirchener Glückauf=Kampfhahn zwischen der 4 uem gees Meisterelf von Schalke 04 und VfL. Bochum 48 statt.] Als die Werksportler von G. tereie für beien Kanpf bobten verdten. V: g0ß Li, Röhlinghauser auf ihren Aschenplas Sonntag Revanche nehmen. Borussia Dortmund— Preußen Münster Die Borussen=Elf brennt auf Revanche, denn sie wird mit aller Macht versuchen, die letzthin von Preußen Münster erlittene:=Niederlage zu korrigieren. Die Nachbargaue: In den drei westdeutschen Gauklassen wird an diesem Sonntag wieder ein umfangreiches FußballMeisterschaftsprogramm abgewickelt, wenn auch der Mittelrhein nur die Gruppe 1 voll beschäftigt sieht, da die zweite Abteilung die erste Serie bereits abgeschlossen hat. Am Niederrhein geht es mit vollen Segeln in die zweite Serie, während in Westfalen zum Teil schon SCHALKE O 4. TL Pfs. Hilden, der im ersten Lang:t: beowugsgtlagenen Bfs, zu erwarten, das die„Oder gewinnen müssen, Trosdem ist ein neuer Erfolg der nog, haxf den Var, wollen sie noch Gruppensieger werden. Mülheim dürfte Fortuneg nicht zweifelhast. Hamborn Ii dary ven vo nach Kampf die Rhenanen aus Würselen niederhalten. sprung der Fortunen von Zwei Pun“, Puizhürg gz8scg uns auch Alemannig Aachen ist mit den verschiedenen starte Abwehr der Gäste zu bezwingen. Die mit vier erwarten, umal in Nachen. Pront su Unrden Eilrenprens des„„Drf Sechs Spiele in der Bochumer Bezirksklaffe Der SV. Höntrop Der spannende Ablauf der Meisterschaftsspiele in der Bochumer Bezirksklasse wird am Sonntag durch weitere sechs Spiele gefördert. Die Favoritenmannschaften haben allerdings diesmal Ausfichten, ihr Punktekonto weiter zu verbessern, so daß einschneidende Veränderungen eine Ueberraschung bedeuten würden. SV. Höntrop— Sppa. Welper SC. Altenbochum— TB. Eickel SC. Dahlhausen— Witten 92 Witten 07— MBV. Linden Spog. Wattenscheid— Preußen Bochum Preußen Wanne— Phönix Bochum Die letzte Instruktion! Letzte Instruktionen durch„Schorsch“ Hochgesang: Alles heraus, was drin ist. Und vor allen Dingen Tore treten Diesen Hinweis gibt der BfL.=Mannschaft unser Zeichner Hans Kottowfki haben gegen alle übrigen Vereine Westfalens die wenigsten Minuspunkte(4) aufzuweisen und gelten auch binter Schalke als die zur Zeit spielstärkste Mannschaft. Beide Mannschaften waren am letzten Sonntag spielfrei, so daß der Kampf mit ausgeruhten Kräften aufgenommen werden kann. Bochums Mannschaft spielt in der an den letzten Spieltagen außerordentlich erfolgreichen Aufstellung, die durch eine Anzahl junger Spieler belebt wird. Schalke wird den Kampf nicht leicht nehmen dürfen und sich dabei des großen Spiels erinnern, das ihnen im Vorjahre der VfL. in Gelsenkirchen lieferte;:0 ging damals der Kampf aus. Die Bochumer spielen voraussichtlich wie folgt: Lasarski: Trawny, Gockel; Fischer, Andreas, Schneider I: Jeschke. Rudzinski, Martzelewski, Paßgang und Micka.— Zur weiteren Verfügung stehen Kücke und Wiemann. Mutmaßungen über den Ausgang des Spiels sind natürlich nicht angebracht, da Tagesform und die Platz= beschaffenheit eine ausschlaggebende Rolle spielen. Gewiß ist, ein spannender Kampf, dem auch viele Bochumer beiwohnen werden. VfB. Bielefeld— Westfalia Herne Westfalen stellen zum Rückspiel vor. Aus Westfalen und Rheinland Esrientekanglaute=Pechzerlellf. Mit 1000 Mark aus der Geschäftskasse finanziert Bielefeld, 19. Januar. Die, Gxoße Straflammer guch, dern erst 12jährigen, Sohn, ungefähg 20, Kühr. tros Bielefeld verhandelte gegen die 32 Jahre alte Liselotte St. aus Mülheim=Ruhr. Sie stammt aus einer braven Familie, hatte aber schon vor einer Reihe von Jahren gezeigt, daß sie nicht gut Geld liegen sehen konnte und war nun der Untreue, der Unterschlagung und Urkundenvernichtung angeklagt. Liselotte war als Hilfskassiererin in einem Bielelder Kaufhaus„beschäftigt. Im Sommer vorigen Die Herner BfB. Bielefeld zum Rüs endete unentschieden3i3. daß der famose 9 sich Sonntag be#n Das erste Treffen hieden:3. Die Gäste haben das Pech, Mittelläufer Niklas und auch sehr wahrfelder Kaufhaus beschäftigt., Im Semmer,„verigen Jahres verliebte sie sich in einen verheirateten Mann aus Schildesche, dem sie mit der ganzen Inbrunst eines schon etwas älteren Mädchens anhing. Der Mann ging auch auf den Vorschlag der Angeklagten ein, eine„Hochzeitsreise“ au machen und dann gemeinsam zu sterben. Der erste Teil dieses Planes wurde programmäßig durchgeführt. Liselotte unterschlug ihrer Firma 1000 Reichsmark, die man auf einer Vergnügungsreise verjubelte. Auf das Sterben verzichteten beide. Der Mann will nichts von der Herkunft des Geldes gewußt haben, und die Angeklagte nahm auch alle Schuld auf sich. Sie wurde zu einem Jahr und drei Monaten Gefängnis und 1000 RM. Geldstrafe verurteilt. Großfeuer vernichtete Bauernhof Straelen, 19. Januar. Durch ein Großfeuer wurde das in der Bauernschaft Rieth gelegene Gehöft des Landwirts Johann Weyers in Asche gelegt. Durch das Fehlen eines Brandbrunnens war kein Löschwasser vorhanden, so daß sich die Hilfe von. Nachbarn und der Wehr auf die Rettung des Hausrats, des Viehs und der landwirtschaftlichen Maschinen beschränken mußte. Vier Schweine fielen dem Feuer dennoch zum Opfer. Die Brandursache ist nicht bekannt. polnischer Wanderarbeiter als Brandstifter Beckum, 19. Januar. In der Bauernschaft Göttingen brach in den Abendstunden auf dem Hofe des Bauern Franz Luster=Haggeney ein Feuer aus, das in kurzer Zeit eine große Scheune und die Viehställe erfaßte. Obwohl die Wasserverhältnisse ausreichend waren, gelang es den Wehren nicht, gegen das riesige Flammermeer anzukämpfen. Die beiden Söhne des gerade, abwesenden Besitzers versuchten mit allen Kräften, das in den brennenden Ställen stehende Vieh zu retten, und es gelang auch dem erst 12jährigen Sohn, ungefähr 20 Kühe trotz des beißenden Qualms herauszuholen. In der gleichen Zeit rette der 17jährige Bruder aus einem anderen Stall 6 Pferde, während eine wertvolle Stute in den Flammen umkam. Weiter wurden ein Opfer des Feuers 85 Fuder Heu und die gesamte Ernte von 22 Morgen Gerste und Weizen, ebenso ein Teil der Ackergeräte. Das Wohnhaus konnte durch das Eingreifen der Wehren gerettet werden. Als Brandursache wird Brandstiftung vermutet. Ein auf dem Hof beschäftigter polnischer Wanderarbeiter wurde unter dem dringenden Verdacht, den Brand angelegt zu haben, verhaftet. Die Parade der Attraktionen im Dortmunder Olympia=Theater Das entzückende Tatjana=Gsovsky=Ballett nimmt auch im neuen Programm den repräsentativen Raum ein. Mit ausgesuchten Varictsnummern, bei denen es schwer ist, zu sagen, welche mehr Eindruck erweckt, wechselt die Vortragsfolge. Die rassige Genia Ugrinsky, die anmutige Anna Körsowa und der federnd=leichte Egon Wüst ragen mit ihrer reisen Tanzkunst aus dem Ballett hervor. Das„Alt=Berliner Pferdereunen“ ist von feurigen Rhvihmen getragen, das„Klassische Ballett“, wie vom Glück des Lebens berauscht. und von dichterischer und dramatischer Kraft„Hektors Abschied von Andromache". Carl Bernhard, ein Mimiker und Plauderer von Witz, ist den Künstlern ein guter Wegbereiter zu einem stimmungsfreudigen Püblikum, Frank, von Eugenie liebenswürdig assistiert, zeigt mit wundervoller Leichtigkeit und Nonchalance Tollkühnheiten am schwebenden Trapez. Katja und Williams bereiten ihren Zuschauern in ihren akrobatischen Spielereien mit einem gelehrigen Affen und Hunden helle Freude. Ernst Suppek ist wirklich eige komische Type. Er weiß in witzig=besinnlicher Art seinen Zuhörern die Erlebnisse am„Fernsehsender“ mitzuteilen. Künstler aus Gullivers Land sind die Ritter Comp., die für ihre hervorragenden Leistungen auf akrobatischem und musikalischem Gepiet mit ehrlichem und herzlichem Betall stürmisch beiohnt werden. Zwei Braunings treiben in sehr humorvoller Art „Flirt im Fahrradladen“. Rudolf Horn, dem Klaviervirtuosen und Trommler mit einer Hand(ihm wurde im Weltkrieg der rechte Arm zerschmettert), wendet sich bei seinem ausgeglichenen und feinkultivierten Klavierspiel größte Aufmerksamkeit und Bewunderung zu. Im Reigen der Artisten seien noch mit Lob und Dank genannt: Vier Castons in ihrem beberrschten Trampolin=Flugakt und Läpp und Habel, urkomische Parodisten, die erfolgreiche Angriffe auf unser Zwerchfell unternehmen. Werner Kleins temperamentvolle Stabführung verleiht der musikalischen Umrahmung einen effektsicheren Schwung.6 Georg Schemmerling sollte die ihm auf eigenem Platz gestellte Aufgabe sicher lösen können. Welper besitzt nicht die technische Durchbildung des Platzbesitzers, der mit einem neuen Sieg seine Führung befestigen sollte. Der SC. Altenbochum hat es trotz des Platzvorteils gegen den Turnerbund Eickel wesentlich schwerer. Die Eickeler stellen eine kampffreudige Mannschaft ins Feld, die zu einer Ueberraschung fähig ist. Der SC. Dahlhausen erwartet in Witten 92 ebenfalls eine Mannschaft, die nicht so leicht aus dem Sattel zu heben ist. Der MBV. Linden wird nicht leichten Herzens nach Witten zu den 07ern fahren, die am Vorsonntag die 92er schlugen. Immerhin ist der MBV. nicht ohne Chancen. Die Sportgem. Wattenscheid erwartet auf eigenem Platz die Bochumer Preußen, für die das Spiel von außerordentlicher Bedeutung ist. Gewinnen die Gäste, haben sie endgültig zur Führungsgruppe aufgeschlossen. Aber es ist schwer. Preußen Wanne und Phönix Bochum sollten sich einen ausgeglichenen Kampf liefern, der in seinem Ausgang offen ist. Siegt die Bochumer Hl. weiter? Recklinghausen schärfster Gegner— Um die Gruppenmeisterschaft Am Sonntag wird Bochum der Schauplatz eines interessanten Handballspiels sein. Vormittags treffen sich auf dem Sportplatz des Bochumer Vereins an der Essener Straße die Bann=Auswahlmannschaften der Banne Bochum 67 und 252 Recklinghausen. Es wird sich in diesem Kampfe zeigen, ob die Bochumer Jungen die Spitze auch weiterhin behalten und ihren Vorsprung von:0 Punkten um zwei weitere Punkte erhöhen können. Wir werden am Sonntag das Spiel der Ausscheidungsrunde erleben. Es wird hier klar zutage treten, ob die Auswablelf des Bannes Bochum 67 ein zweites Mal in die Entscheidung um die Deutsche Jugendmeisterschaft einzugreifen vermag. Es werden Bann 67 vertreten: Jacob, Potthast, Feldermann. Lay, Görke, Jatzkowski, Zimmermann, Brüggemann, Macke, Passelewitz, Stadtler, Bücker. Trabrennen zu Gellenkirchen Die Wintertrabrennen in Gelsenkirchen finden bei den westdeutschen Pferdesportanhängern immer größeren Anklang. Trotz der nicht gerade einladenden Witterung waren die beiden bisherigen Renntage gut besucht. Das für den kommenden Sonntag aufgestellte Programm wird seine Anziehungskraft nicht verfehlen, denn die sechs ausgeschriebenen Rennen weisen durchweg eine gute Besetzung auf. Es ist also wieder mit gutem und interessantem Sport zu rechnen. Unsere Voraussagen: 1..: Kurtisane— Lindenwirt— Grubenlicht; 2..: Quintilian— Trifolium— Pechknabe: 8..: National— Christoph— Rheinmädel; 4..: Jean W.— Däumling— Hexenmeister: 5..: Leonidas— Gottfried— Pitthein: 6..: silius.)— Feinsliebchen— Westerholt. (Marwird immer größer, wenn Sie ein schlechtsitzendes Bruchband tragen. Es kann auch Brucheinklemmung entstehen. Fra en Sie Ihren Arzt. 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Januar 1940 Die Beerdigung findet statt am Montag, dem 22. Januar, vorm. 11 Uhr. von der Leichenhalle des Friedhotes am Preigratendamm. Das Seelenamt ist vorher um.30 Uhr in der St-Meinolphus-Kirche. Allen, deneu aus Versehen keine besondere Nachricht zuging. diene diese alse solche FamilienGreighisss tellt man Freunden und Bekannten durch eine Anselge im 1# A“ mnlt Bochumer Damprwäsmerei### wäscht echenend u. preiswert- Fabrik: Weiberstr. 20- Nur 61093 Speztalnzu Oardinenspannen Sonann Feider Kohlen 7 Koks Briketts Malteserstraße 62/ Rut 64974 Fritz Remmert Malermeister Anne-Liese Remmert geb. Hoihke Vermählte z. J. im Felde 19. 1. 1940 Bochum Parallelstr. 35 Bochumer Krieger- u. LandwehrKameradSchaft 3. Bezirk Montag. 22. Jan 1940 Beerdigung des Kameraden Heinrich Thiel Antreten: 14.45 Uhr an der kleinen Trauerhalle des Friednotes Freigrafendamm Hochbetast und lebensmüde. Har der Tod Dich nun gekübt Und Dich hinsebracht wo Friede Ohne Unterlaß Dich grüßt. Gott dem Allmächtigen hat es getallen Donnerstag mittag 12.45 Uhr meinen inniestgeliebten, treuen Mann, unsern lieben, guten Vater. Schwiegervater. Grobvater. Schwager und Onkel Weimatiier nach einem langen, echweren, mit grober Geduld ertraßenen Leiden. im Alter von 76 jahren. in die Ewigkelt abzurufen. In tiefer Trauer: Frau Anna Thiel geb. Henkelmann August May und Frau Frieda geb. Thlel Heinrich May Emilie Wallrabenstein geb. Thiel Anna Eisenblätter geb. Thlei und 7 Enkelkinder Bochum-Stahlhausen(Loewestr.), Essen Lisettenteld(Ostpr.). Elben. Naumburg. Wülfrath und Dortmund, den 19. Januar 1940 Die Beerdigung findet statt Montag nachm. 3 Uhr. von der kleinen Trauerhalle des Friedhofes am Freigratendamm Trauerteier eine halbe Stunde vorher daselbst. Allen, denen aus Versehen keine Nachricht zuging. diene diese als solche Verloren Donnerstag. 11.1. schwarzer Persiaher-Telt verloren. Geg. Belohnung abzugeb. Strotkötter. Moltkemarkt 6— Soldat verlor Armbanduhr Donnerstag auf d. Wege v. Könlastr. bis Berastr. Belohnung. Abzugeb. Wirtsch. Terboven, Moltkemarkt 34 Helle Aktentasche mit 2 Bildern Dienstag auf dem Wege Velsstr.— Wittener Str.— Wilhelmsplatz verloren. Geg. Belohn. abz..=Altenboch., Glockengarten 66 Am 17. Januar 1940 entschlief sanft unsere liebe Mutter und Grosmutter, unsere liebe Schwester Luise Peif geb. Klostermann Witwe des Proi. Dr. August Pein, Bochum Im 84. Lebensjehre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Margarete Kersten geb. Pein. Melbourn Albert Kersten Aenne Thilo Schneider geb Pein Wiesbaden. Mosbacher Sträße 5 II. Heinz Pein Bremen, Orleansstraße 7 Mollie Pein geb. Gem und 6 Enkelkinder Die Einäscheruns findet Sonnabend, den 20. Januar 1940. vormittage 9 15 Uhr, auf dem Südtriedhof in Wiesbaden statt Witwe, 32 Jahre, kath., ang. Ersch., wünscht passenden Herrn zwecks Heirat kennenzulern. Witwer m. 1 Kind angen.-.-Einr. u. Verm.vorb. 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Das felerliche Seelenamt ist am gleichen Tage morgens 9 Uhr in der St.-Josephs-Kirche Entlaufen Brühhsol (Rüde), schwarz= weiß=braun gezeichnet. Sonntag vormittag entlausen, bört auf den Namen Denn od. Männlein. Steuernummer 1169.Wiederbringer erhält gute Belohnung. Meyer. Haderslebener Straße 5, Telephon 64477 Statt Karten Für die vielen Beweise aufrichtiger Tellnahme bei dem schmerzlichen Verlust meiner innigstgellebten Gartin. lieben Tochter, unserer lieben Schwester sprechen wir hiermit allen unseren tiefgefühlten Dank aus Willy Schrader Frau Cl. Fries und Kinder Frau Romba Duisburg, Mercatorstr. 114 /I, Ruf 25616, die langj., erfolgr. Eneverm..u 0 aller Kreise.— Einnelrat in Eigentum mit Metzgerei bietet Witwe, 47 Jahre, .rektor 38 Jahre, mit Vermögen. Unverbindl. Berat. tägl., auch sonntags, von 10—6 Uhr. Montags geschlossen W Blechtrommelöen liefert: Wilh. Huber Soling.=Höhscheid. Tel. 20690 Solingen Mehr. gebrauchte Pianos erste Marken. preisw. ab zugeben. Reuter, Pianohdlg. 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Januar 1940 in Bochum, Moltkemarkt, aufgehoben. Bochum, den 19. Januar 1940. Der Oberbürgermeister als Ortspolizeibehörde. Herrenund DamenFühkräder in allen Ausführungen u. Preislagen. E. Claas Essener Str. 45a. Kinderwagen Schlipper tragen. Kortumstr. 109 Vermischtes Mötul nur 1 Donnerstag 19.30 Uhr verschied an — den Folgen eines Untalles mein lieber Mann, unser guter Vater. Schwiegervater Grobvater. Bruder. Schwager und Onkel Steiger i. R. Albrecht Wolf im Alter von beinahe 67 jahren wohlvorbereitet durch den Emplang der beiligen Sterbesakramente. Um stille Tellnahme bitten: Die trauernden Hinterbliebenen Bochum(Robertstraße 23), den 19 Januar 1940 Die Beerdigung findet am Montag, dem 2 Januar. vormittags.45 Uhr. vom Beremnei aus nach Weitmar staft H FanlttelrF* finden im„BA“ weite Verbreitung Querenburger St. Hakten zu verpacht. Holzlaube zu verkauf. Anfrag. Wittener Str. 101, 3. 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Aufnahme erfolgt nach der Facharbeiterprüfung und nach vollendetem 18. Lebensjahr. Zur Aufnahme ist eine Prüfung in Deutsch, Rechnen, Muthematik, Zeichnen erforderlich. II. Lehrgang für Chemotechniker. Abendiehrgang für 6 Semester mit 8 Wochenstunden. Staatlich anerkannte Abschlußprüfung Aufnahme erfolgt nach der Facharbeiterprüfung und vierjähriger Laboratoriumspraxis. III. Vorklassen für die Staatlichen Ingenieurschulen, Staatsbauschulen für Hochbau, TiefAbendlehrgang für 3 Semester mit 12 Wochenstunden. Ziel: Aufnahmeprüfung zu den Staatlichen Fachschulen.„ g7551 G, Aufnahme erfolgt nach 2= bis 3jahriger Praxis. IV. Handwerkerfachschulen für Gas= und Wasserinstalation.,..5. mit 8 Woch Abendlehrgang für 4 Semester mit 8###., stunden. Abschlußprüfung für Gas= und Wasser„Aufnahme erfolgt nach 3½jähriger Praxis und bestandener Gesellenprüfung.„ stu2 86.25. en. V. Allgemein=theoretische Vorvereitungsrurse für die Meisterprüfung. Dauer: 1 Semester mit 8 Wochenstunden. Unterrichtsgegenstände: Rechnen, Deutsch, Buchführung, Kalkulation, Handwerkergesetzgebung. Die Anmeldungen erfolgen in der Geschäftsstelle der Städtischen Gewerblichen Berufs=, Berufsfach= und Fachschulen, Bochum, Trankgasse 5, Eingang A, Zimmer 21. Hierselbst auch nähere Auskunft. Das Schulgeld beträgt pro Wochenstunde.— RM. im Halbjahr und.— RM. Aufnahmegebühr.. ge. i S.u: 8 Aheind Der Unterricht finoel an 2 oder 3 Avenden in der Woche statt. Bochum, den 13. Januar 1940. Der Oberbürgermeister. Anmeldungen für die 1. Klasse der Städt. Oberschulen u. Mittelschulen: Goethe=Schule, Städtische Oberschule für Jungen, Goethestraßs, Gaghra, Mllsiaut W. 9 Bismarck=Schule, Stadtische Oberschule für Jungen, Hindenburg=Schule, Städtische Oberschule für Jungen, Bochum=Langendreer, Heinrich=von=Kleist=Schule, Städt= Oberschule f. Jungen, Bochum=Gerthe, Theodor=Körner=Schule, Städt. Oberschule für Jungen, Bochum=Linden=Dahlhausen, Freiherr=vom=Stein=Schule, Städtische Oberschule für Mädchen, Arndtstraße, Schiller=Schule, Städtische Oberschule für Mädchen, Annette=von=Droste=Hülshoff=Schule, Mittelschule für Mädchen, Abe=Straße,„#. gchuf. in. Sumsen umd Franz=Dinnendahl=Schule, Mittelschule für Jungen und Mädchen, Bochum=Langendreer, Eislebener Straße, Höhensonnen „Original Hanau“ aucheine Spezialltat von Kortumstr. 47(neben der Reichsbank) Beseitige ohne Operation, ohne Schneiden, ohne Stechen, mit Garantie alle Tätowierungen Muttermale, Warzen, Leberflecken, Blutschwamm. Hauttehler, KohlenDechen. Sommersprossen, Hornhaut und Hühneraugen. Spezialistin: M. Frauenhofer Sprechstunden: am Dounerstag. dem 25. Januar 1940. von 10 20 Uhr. im Hotel Lindenhof. Kortumstr. Motormarkt Wer albt Nachie in Englisch? Zuschr. V M 73366 Anz. Wer erteilt mein. 3 Kind.(10—13.) Klavierunterricht, da der bish. Musiklehrer zum Militärdienst einberuf. ist: Zuschr. unter S m 73442 unz. können bei den Schulleitungen in der Zeit vom 22. bis 27. 1. 1940, vormittags von 11 bis 13 Uhr, erfolgen. Die Anmeldungen für die 1. Klasse der JacobMaver=Schule, Mittelschule für Jungen, Bochum, Blücherstraße, werden von der Schulleitung in der Woche vom 29. 1. bis 3. 2. 1940 entgegengenommen. Bei der Anmeldung sind Geburtsschein(Familien= duch), Impfschein und das letzte Zeugnis vorzulegen. Die Eltern werden darauf hingewiesen, daß ihre Kinder den Schulen ihres Wohnbezirkes zuzuführen sind. Hierbei werden die Wohnbezirke Weitmar=Mitte, Weitmar=Neuling. Weitmar=Holz und Sundern als zur Theodor=Körner=Schule in Linden=Dahlhausen gehörig bestimmt. In gleicher Weise wird festgelegt, daß die Wohnbezirke Josefinen= und Dortmunder Straße und die östlich und nördlich davon gelegenen Ortsteile zur Heinrich=von=Kleist=Schule in Bochum=Gerthe gehören. Bochum, den 28. Dezember 1930 Der Oderbürgermeister Wollen Sie ein Hotter Stenograph werden? Daaa beteilligen Sie eich an meinen Lehrgängen in der Deutschen Kursschrik. Kurse für Anfänder u. Fortgeschritt. Beste Unterrichtserfeige. alee Zander, Bdlevst. 5 gepräfte Stonegraph.-Lehrerin Hanomag-Record— Kalkuhlsche Oberschule, oberkassel-Bonn fcnenllug“---.„. I. Aufnahme von Jungen im eiß Internat. Sorgiältige Erzichuns, und Förderung. .5 Ltr., Baufahr 1938, 22000 Kilo- Beautsichtidung der Arbeiten Prütung an der Austalt. Rellezeugnis. meter gelausen, neuwertig, zu verk. I Parkaslagen, Sportplatt, Badehaus.— Prospebt. Direktor Dr Ruf 640 37„ Die Baiftie der Stadt Bochum Sonnabd., 20. Jun., Mittwoch, 24. Jan., 20—22.15 Uhr: 19.30—21.30 Uhr: Brauner Ring 5„ A 13 Tonzabend der„Ingeborg“ Kölner Oper Sonntag, 21. Jan., 15.30—18.15 Uhr: KdF., Fa. Müller AG. na von 90—22.30 Uhr: Blauer Ring 6 „Die gute Sieben“ Komödie von A. Zinn Montag, 22. Jan., 19 30—22.30 Uhr: Grüner Ring 5 „Saison in Salzburg“ Operette von Raymond Dienstag. 23.Jan., 19.30—22.15 Uhr: KdF.,.=G. Straßenbahnen „Minna von Barnhelm“ Donnerst., 25.Jan. 19.30—22 Uhr: AdF., B. „Die gute Sieben“ Freitag. 26. Jan., 19.30—21.45- Uhr: Tanzabend der Kölner Oper Sonnabd., 27.Jau., 19.30—22.15 Uhr: „Minna von — Sonntag. 28. Jan., 11 Uhr: Vormiete 6. Hauptkonzert 18—20.45 Uhr: Außer Vormiete „Ipbigenie auf Tauris“ von Goetbe Bochum— Alleestraße 138 Neute: Wunschabend Heute u. morgen 0030 Sonnabend 84.— Sonntag Ellsubetn und der Narr Städtisches Orchelter Bochum Das bekannte Wuppertaler Streichquartett dus vörder=Haurteit spielt in dem 7. Kammer-Konser: morgen, Sonntag, 21. Januar. 11 Uhr. Im Erhst-Morits-Arnd#-Haus folgende Werke: a. von Dohnanyl: Streichquartett Des-dus. op. 15— Erstautführung— J. Haydn: Streichquartett-dur, op. 76 Nr. 1 Joh. Brahms: Streichquartett-moll. op. 31 Nr. 2 Karten zum Preise von.75 bis.50 RM eind an der Konzertkasse im Stadttheater von 10 bis 14 Uhr und morgen, Sonntag, im Konzertlokal ab 10 30 Uhr erhältlich Gch Drei Männer um eine Heilige „kindlich und unheimlich heilig und verbrecherisch ernsthaft und grofesk“ sagt die Presse „ Ein aufregendes und ergreifendes mystisches Spiel 3 Nach dem Roman 8 von Thea von Harbou Lichtspiele Sonntag 11.30 Uhr vorm. Apons Alleestraße cheere Die elegante Abendgaststätte Im Monat Januar singt und spielt HANS WEHLINO der fidele Rheinländer Nunmehr auch sonntags geöffnet Sonnabend, den 20. Januar und Sonntag, den 21. Januar 1940 Einlaß 10.15 Uhr abends 2Spätvorstellungen Magda Schneider, Wolf Albach-Rett Hans Moser, Richard Romanowsky Theo Lingen in Winternachtstraum Siond-Palast Tol. 66776 Bochum Rottstr. 29 Sungervereinigung bechum C. V. Könstlerische Leitung Musikdirektor Albert Lamberte, Dortmund singt morgen, Sonntag, 21. Januar 1940. nachmittags.30 Uhr, im Schützenhofsaal von Buck, Carl Maria von Weber, Lißmann, Napiersku, Bathe, Laugs, Othegraven u. a. als Urautföhrung: „Deutsches Matrosenlied“ von Buck. Sämtliche Lieder singt der Verein zum erstenmal Mitwirkung: Paul Erlinghäuser 1. Tenor am Opernhaus Essen Am Flügel: Kapellmeister Fritz Fritsche, Essen Eiser Der Konzertflügel wird von dem Planchaus Marka, Bochum gestellt. Eintrittspreise: Numerierter Sperrsitz.- RM., Saalplatz.— RM. Unsere passiven Mitglieder erhalten freien Eintritt für 2 Personen gegen Vorzeigung des Jahresbuches 1940.— Vorverkauf beim Verkehrsverein Bochum.— Konzertkasse ab.30 Uhr erneuertes Blut, Schaffenekrak u. Lebensfreude durch die nachhaltg aufbauende Doppelberz- Kur! Eine Köstlichkeit, eine Wohltat! In Apotheken und Drogerien, bestimmt bei: 8. Altmikue, Bongardstr. 12; W. Becker, Kortumstr. 82. H. Boes, Drusenbergeur 72: E. Chapeller, Poststr. 3: E. Farr, Emscherstr. 27, fl. V. Fiecher, Kortumstr., Eche Rottstr.: A. 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