4 bei dier Sonntagen und Vie dac un Leaidoen uv. Zeigset au. Veliehilestls tis 83. Verhiudert Beöinet von 8 bis Verlag und Druck: Laupenmühlen ap; Dierichs in Bochum Freitag 12. Januar 1940 47. Jahrgang Rummer 10 Einzelpreis 10 Pf. Anzeigenpreise: Grundpreßse I9: Preit. B5%gv ,u7 Textleskt.=Famitten: buve g Gf Lielengesuche 6 Vi., Vereinsanzeigen, die nicht der Al. ve Abdeun gahiaghaset.“— Laloih bri, Patzesenanedne umn i6 uot bei Vorioge= ass aelis Gepäßr aberdoninen werden. lich ausgegebener Anzeigen kann keine Gewähr Abernommen werden. Hauptgeschäftsstelle: Rathausplatz 8. Anruf 675 51 bis 54 Seschurte,#pe Der Enpenk. odeve Atet über de brtische kostwofe eb Gache,„94 Derder Neichebuhneingeschrmt! Bevorzugte Abwicklung des Güterverkehrs Berlin, 11. Januar. auf Fahrten zwischen Unterrichtsort und Wohnort des Pmnit Wirkung vom 10. Jo= Einzelheiten sind aus den Anschlägen an den RahrAmsterdam, 11. Januar. Verchten geben sie uoch Lisrt.a. Je. den belanslich nicht die dentsche Insel, sondern eine dänische(Röm) von Vomben getroffen wurde. D8 eicht penige, Gi. 60 e zische Flugzenge tei ohäten(), Der Dienst, Hekinduche Taito Telegrapb“, schrtscut1 de, Bigriu, de Herrn Sburchil erbe j3zH eine Reihe von Personen, und Schnellzügen sei der Wochendurchschnitt der Rettungsleistung nur ebsde,„iehr ai. eschelsch buns e cht ber aid eläch ian bigäsese= Sesshein, Die Ssceht. Stahanaen sehe bernaechäsae in ud besie iumer uch miteia, Perzanesegzeiechee de Susche wingt, mit Halschisen einzaresen, ahwobt die in Zur wiramezk, Zaterbetege berden. ichen Motorboote eine viel höhere Lei„Dailh„Telegraph“ schreibt dazu, der Angriff gätte Zu diesem wahrhaft epochalen Erfolg ist die„Times“ och insofern zu korrigieren, als, nicht die deutsche Insel, sondern Die bänische Insekl“. honhardiert gurze an)=Die Unsinnigkeit bieser versuchten britischen Einmeldungen. „Die Bomben galten Sylt“ Kümmerlicher Rechtfertigungsversuch des Londoner Berlin, 11. Januar. In einem recht kümmerlichen Versuch, sich für lichkeit der Insel Sylt gegolten. Ferner wird wörtLamit wird zugegeben, PPäris, Gzeisger„Rsle in hieser Weldung ausnahmsweise nicht die Rede. in bieser Melbung ausliähmsweise nicht die Rede. Erregung in Dänemark über die englischen Bomben auf die Insel Röm Kopenhagen, 11. Januar. Der Sachschaden, den die englischen Bomben auf Röm angerichtet haben, ist doch größer als man zuerst stungsfähigkeit, besitzen. verrn ehurchiu ja immer schon (Menschenleben schon billig.) waren für Neue Schiffsverluste an Englands Küsten Amsterdam, 11. Einer Reutermeldung aus London zufolge englische Dampfer„übmenste“.###tune Eng. landede, orh, Der Bagiäg.Z,Pi. 8, nen ums Leber der„Upmenster" sind von einem aldrein Sotjschägöser Mösiaubag=(uo gestrander“ Man nimmt an, daß das Schiff in der gg der Sübkässe von Wales hat das norwegische ertha“(1365 BRT.) einen„Zusammen= oher transer stoß“ erliten, wobei es schwer heschädiot wurhenglische storzener atienzteitneinge .— itzas schwer beschäbdigt wurde, das engunne]., den gufrechterhalten besentlch eingeschränize eigellger ezkalen. dieter igrß sescheneite Geich Gtel. che So kommen in Fortfall svortiche Ppoez gnerkannten Lehrgängen für Sa. und andere Formationen, Zahrpreizernätzigungen en und Ercaften bste iden bex Verigedberissekrce ermäßigungen evozerfeziltöbehürftigen, der KrankenFseoo Her-Kleinrentner und zum Besuch berwundeter oder kranker Kriegsteilnehmer und zur storbener Kriegstennehmer. Einzerh####n sinn aus den Anschlägen an den Fahrkartenausgaben zu ersehen. =Zug=Zuschlag für kurze Strecken erhöht. Um Kurzstreckenreisende von solchen Zügen 8 RM“ in 1. und 2. Klasse und auf.50 RM. in 3. Klasse festgesetzt, so daß die bisherigen zwei für Eilzüge bleiben zunächst unverändert“106 Vereits gelöste Fahrausweisg, mit Fahrpreisermäßinutzt werden. Der Mindest==Zug=Zuschlag ist auch bei p Von dem Verständnis der Oeffentlichkeit für diese nicht bringichen Rei Sesenscheic id esigeung siz se higeige rier. Interesse jedes Volksgenossen, sich die unbedingt erforderliche Zurückhaltung in Reisevorhaben aufzuerlegen. oß; erlitten, wobei es schwer beschädi Gleichtanz, Thrpfolite“(251 B9T.). dot er ga gel(.5s Bhx.) gerettet habe das in Floß in nördlicher Richtung. Zu den aufrechterhaiten gi, Pgrpeiter=gochenengng Der Generalfeldmarschall Zum 47. Geburtstage Hermann Görings am 12. Januar Berlin, 11. Januar. Von unserer Berliner Schriftleitung Unter den getreuen Gefolgsleuten Adolf Hitlers wird Hermann Göring stets an erster Stelle genannt werden. Eine„tolle Laufbahn", um es volkstümlich auszudrücken, liegt hinter diesem Mann, der 1923 neben Adolf Hitler in München stand, der die SA. zum ersten Male anführte, der trotz schwerster Schicksalsschläge beim Führer ausharrte. Das deutsche Volk, die Menschen aller Schichten wissen, was der Name Hermann Göring in der Geschichte des Nationalsozialismus bedeutet hat und was er wiederum im heutigen großen Ringen bedeutet. Der erste SA.=Führer, der Proven ting= der bei den jährlichen Aufmärschen zu schwerere Beschaädigungen zumindest er Angteier nur ein britisches Flugzeug gein Volk und Presse fordern Genugtuung. englische Flieger, der von Südosten kam, hat, wie verlautet, über der Stee, gn, der eri die Gränkt worden ist. Eimn Jre Shoiler alfb. Toick Föshl. Genst fi Disentelt und die Achtung vor seiner Neutralität, die man Ofenbar nicht habe, erzwinge, Bicd Brch Seosäche= sesecele e i. eschen die. den Weftmächten und Deutschland eine dänische Frau aus Esbjerg gewesen sei. Dreimal so viel als im Weltkriege wird die britische Rettungsboot=Gesellschaft beansprucht Beweis für die Wirkung unseres Seekrieges Amsterdam, 11. Januar. Die Königlich Nationale Rettungsboot=Gesellschaft wirt hat. Es is begreifich, daß die nüchtergeg itgern. über das Auslaufen, der Boote aus den Küsten=hiet: Die alste estse elich de crne e hceh tigem Gegenstoß abgewiesen. Der Gegner verlor Tote alle vorhe Bei Grenzüberwachungs= und Auftlärungsflügen an der Westfront kam es zu mehreren Luftkämpfen. Hierbei wurden zwei feindliche Flugzeuge abgeschossen. Ein deutsches Flugzeug wurde bei der Verfolgung eines Feindes in der Gegend von Colmar durch Bodenberührung vernichtet. Bei einem erneuten Versuch, Flugplätze an der deutschen Küste mit Bomben anzugreifen, wurden neun britische Vombenflugzenge vom Muster(Henft- Zihlgzengen in der Deutschen Bucht von vier deutschen Flugzeugen gestellt. Im Verlaufe des Kampfes wurden drei britische Flugzeuge abgeschossen, ein weiteres so stark beschädigt, daß es vermutlich seinen Heimathafen nicht mehr erreichte. Die deutschen Flugzeuge kehrten aus diesem Kampf gegen eine mehr als doppelte Ueberlegenheit ohne Verluste zurück. sien„Eriolgp ledialich die Bonbarderung der dänischen Insel Röm vermerken. Neuordnung des Schutzes der nationalen Symbole und Lieder dnb Berlin, 11. Januar. Unter Ausbe5 dere Zeichsminister für Volksauftlärung I Lelschasde,.=is Kesie Cesecie Sesehsche egriff kämpferischer Treue eingegangen. 47 Jahre in einem Menschenieben zählen nicht viel, in den 47 Lebensjahren Hermann Görings sind sie Geschichte. Der Mann, der im großen Kriege das Erbe eines Richthofen übernahm, der sich dann als einfacher Blitkrieg gegen Polen leistete und was sie in dem Krieg gegen die Geldsackdemokraten tagtäglich leistet, ist heute Geschichte, unseren Feinden aber eine deutliche Warnung. Als Vorsitzender des Ministerrats für die Feichsvertsträßfere Zusemmenfassung all gräfte des Hr, vie dem uns aufgezmrngenen eger vrafte des =Picht von ungefähr nennen de Versigf,„ir ellen ud Brseganes iu Sonderhohnen uiad ereinzeadbe Liesägse Kelsche ichf sgeit ide rrüishert der nnenwinirgung zuim Schase der ue. sen Shm. Das salichte deutschg,Foft, vennt shra., Igiereri, Ser: Polizeivergroxung. zum. Schuse der nationaten Som= mann“. Und dieser Titel bieib " nd Ljeder erlassen. sgruß, der herzlichste Glückmunig bole und Lieder erlassen. In dieser Verordnung wird bestimmt, daß das Singen und Spielen des Deutschlandliedes, des„gi Wessel=Liedes und anderer durch Tradition und Inhalt Rtischer Kampflieder in Ferseg ader not(Gasigsalizum Tanz verboten ist. Ausgengrzgerz ind Gelegel: deren Bestimmungen bleiben unberührt. Erfolglose britische Angriffe auf deutsche Küstenflugplätze dnd Berlin, 11. Januar. Bomben zu belegen. So gab das britische Luscha####. Seretnhcferr.„ ginschen Boets nicht bestätigte Meldung eines argeniinischen Vialtes „Peuct, Beäche Der Gricge eie hste st nicht vor. Trotzdem kann, Pgrzgr Hurchaus mit seinem Havarien, die der Kreuzer erlitt, durchaus mit seinem Verlust rechnen. Geringe Kampftätigkeit in Finnland Moskau, 11. Januar. Der Bericht des Generalstabs des Militärbezirks ad vom 10. Januar berichtet von der Hinnzischen Front Aufklärungstätigkeit und teilweise Artillerieenglische Kreuzer„Exeter 80 Meilen von Babia Blanea und die Anwesenheit der„Exeter“: se Aande u geisch mais hen eude age Kaer Blächer iar Kscte, Aisen eseese. ed dier id Uin Braien, u. eunun ue. Aasteaase ha hahen aud Aesgeis geäiche hen. Ke ie Kisek an diue Sieten dir die Grie. eoe, do, eosdereue ein, Pelslestge, der'schoen für Ereier“ aufer Gesch geizt Veräecke icher het. bettungen, Phaltene Anforderungen gestellt habe, Auslandsmelbungen mus oir„vzeter“ wieder flotunüberbietbar gehaltene Anforderungen gestellt habe, Gnit in Rlchtung auf Ratgjehzeie Segprit fers 8er lungen, die Russen an vier Stellen über die Grenze zurückzuschlagen. mann“. Und dieser Zitel bleibt der veste Gevurtetagsgruß, der herzlichste Gluckwunsch und zugleich die hochrre Anerkennung, weil Hermann Göring ein Mann des Volkes ist und bleibt. Lilienthal-Denkmünze für drei deutsche Forscher dnb Berlin. 11. Januar. schall Goring hat Lilenihal=cheselschaft, iüir., Loste fabrtfgschuge, beschlosfsgeit, llentherfeshenfmuage für den Bol=uige Kuct Fant(Pregen, haisek Ine: besondere für die Schaffung den Dr.=Ing, Heimnrsch Klein(Lüseldorp) für bemiter Proses, digezeschnel worden. Leien Verdenste Fachkreise hinaus in der ganzen Welt Anerkennung gefunden haben. din unsralueret Siaf ie Sezaige ischeien eite die unverlest blieben, wurden von den Belgtern Warschau beim eingerichtet. 1 Seite 2 Nr. 10/ Bochumer Anzeiger Freitag, 12. Januar 1940 Die Umsiedlung der Baltendeutschen nahezu beendet Die Aussiedlung der Baltendeutschen aus Estland und Lettland ist am Dienstag im großen und ganzen zum Abschluß gelangt. Nach der letzten stattstischen Erhebung, die vor Weihnachten erfolgte, sind bereits über 17000 Baltendeutsche im Wartbegau angesetzt worden. Die Ziffer des Berufseinsatzes wird sich nach dem Eintreffen der restlichen Transporte in der nächsten Zeit bedeutend erhöhen. Abschluß von Doppelbesteuerungs= und Steuerrechtshilfeverträgen mit Ingoslawien Am 5. Januar 1910 wurden im Reichsfinanzministerium in Berlin von dem jugoslawischen Gesandten Dr. Andrie und von Ministerialdirektor Prof. Dr. Hedding vom Reichssinanzministerium sowie Legationsrat Güntber vom Auswärtigen Amt Verträge zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der direkten Steuern und über Rechtsschutz und Rechtshilfe in Sieuersachen unterzeichnet. Die Steuerverträge bedürfen der Ratisikation. Bekennins za Deutattana Berlin, 11. Januar. (Von unserer Berliner Schriftleitung) Die Rückwanderung der Baltendeutschen ist im großen und ganzen beendet, die Deutschen aus Ostvolen kehren in die Ursprungsheimat zurück, und nun hat auch das Südtiroler Deutschtum sich entschieden und ein gewaltiges Betenntnis zu seiner Stammheimat abgelegt. Dieser Vorgang ist eine neue Bestätigung der großzügigen Denkungsart, mit der die führenden Staatsmänner Italiens und Deutschlands die Regelung dieses„Problems in Angriff nahmen und so durchführten, daß von nun an jede Möglichkeit eines Gegensatzes ausgeschaltet und die deutsch=italienische Staatsgrenze auch zur Völkergrenze erklärt wird. Die durch Jahre in Paris und in London gehegte Hoffnung, die Frage Südtirol zu einer Sprengung der deutschitalienischen Freundschaft ausnutzen zu können, müssen die Westdemokratien endgültig abschreiben. Jeder Quertreiberei ist Einhalt geboten. In klarer Folgerichtigkeit sind die befreundeten Nationen den in der Geschichte zwar einzigartigen, nach politischer Planung aber einzig gangbaren Weg gegangen, der die letzte völkische Reibungsfläche ausschaltet. Bereits in seiner Rede anläßlich seines Staatsbesuches in Italien hatte der Führer diese ethnographische Grenzziehung und ihre bestimmende Bedeutung für das deutsch=italienische Freundschaftsverhältnis klar umrissen. Im Palazzo Venezia hatte Adolf Hitler das Problem, rück= und vorwärtsschauend, mit folgenden Worten gekennzeichnet: „Seit sich Römer und Germanen in der Geschichte für uns bewußt zum ersten Male begegneten, sind nunmehr 2000 Jahre vergangen. Indem ich hier auf diesem ehrwürdigen Boden unserer Menschheitsgeschichte stehe, empfinde ich die Tragik eines Schicksals, das es einst unterließ, zwischen diesen so hochbegabten und wertvollen Rassen eine klare Grenzscheide zu ziehen. Unsagbares Leid von vielen Generationen war die Folge... Belehrt durch die Erfahrung zweier Jahrtausende, wollen wir beiden, die wir nun unmittelbare Nachbarn geworden sind, jene natürliche Grenze anerkennen, die die Vorsehung und die Geschichte unseren beiden Völkern ersichtlich gezogen hat. Sie wird darum Italien und Deutschland durch die klare Trennung der Lebensräume nicht nur das Glück einer friedlichen, dauernden Zusammenarheit exmöglichen, sondern auch als Brücke gegenseitiger Hilfe und Unterstützung dienen. Es ist mein unerschütterlicher Wille, mein Vermächtnis an das deutsche Volk, daß es deshalb die von der Natur zwischen uns beiden aufgerichtete Alpengrenze für immer als unantastbar ansieht." Heute sind diese Worte des Führers in die Praxis umgesetzt. Politische Zweckmäßigkeit ist zu Worte gekommen und trotz mancher menschlich anerkennenswerter Regungen einer Neuregelung der Weg bereitet, die nicht nur den beiden beteiligten Nationen Italien und Deutschland zugute kommt, sondern auch den europäischen Störenfrieden den Punkt entzieht, wo sie wie bisher den Hebel anzusetzen versuchten. Das Reich empfängt die Südtiroler mit offenen Armen und mit der Versicherung, ihnen die Treue zu entgelten, die sie mit ihrem Bekenntnis zum angestammten Deutschtum bewiesen haben. Viele dieser Menschen verlassen seit Jahrzehnten und Jahrhunderten angestammten Besitz und bekennen sich zu einem Deutschland, das im Kriege steht und deshalb von jedem seiner Staatsbürger Opfer verlangt. Ein Teil der rückkehrenden Südtiroler wird in unmittelbarer Nähe von Innsbruck auf den sonnigen Südhängen Wohnung finden, andere werden in den Tälern Tirols angesiedelt. 15000 Südtiroler waren lange vorher schon ins Reich heimgekehrt, alle aber kamen in ein Kriegsdeutschland. Wer heute noch fragt, nach dem Weshalb und Warum dieser zwischenstaatlichen Abmachung, der hat den Sinn dieser Zeit und vor allem nicht die große politische Linie verstanden, die eine einmalige, aber entscheidende Regelung im zwischenstaatlichen Beieinanderleben schafft, die zwar aber dem Nutzen Rudolf Heß dankt dem weiblichen Arbeitsdienst .— Snnerst dub Berlin, 11. Januar. Am Donnerstagvormittag nahm der Stellvertreter des Führers, Reichsminister Rudolf Heß, Gelegenheit, den in Berlin in der Reichsleitung zu einer Arbeitstagung vereinigten Führerinnen des Reichsarbeitsdienstes für die weibliche Jugend seinen Dank und seine Anerkennung auszusprechen für die Arbeit, die die Führerinnen besonders seit Beginn des Krieges geleistet haben. Indem der Stellvertreter des Führers die geleistete Arbeit im gesamten noch kurz umriß und würdigte, schloß er mit den Worten: „Ich danke Ihnen für Ihre vorbildliche Arbeit im Namen der nationalsozialistischen Bewegung. Ich wünsche Ihnen guten Erfolg in Ihrem Wirken für uns alle, für Deutschland.“ #n Anschluß stellte der Reichsarbeitsführer Hier! die Führerinnen vor, die Rudolf Heß einzeln mit Handschlag begrüßte. Der Reichsarbeitsführer zeigte dann seinem Gast die künstlerisch ausgestatteten Räume des Führerheims. Rudolf Heß begrüßte anschließend den Präsidenten des Rechtshofes sowie die Inspekteure und Amtschefs der Reichsleitung des Reichsarbeitsdienstes. Im großen Kartensaal wurde dem Stellvertreter des Führers ein eingehendes Bild über das große Tätigkeitsfeld des Reichsarbeitsdienstes vermittelt. Nach dem Rundgang fand eine Besprechung zwischen dem Stellvertreter des Führers und dem Reichsarbeitsführer statt. Zum Abschluß brachte der Stellvertreter des Führers zum Ausdruck, daß es gar nicht zu ermessen sei, wie stark der Einfluß des Reichsarbeitsdienstes auf die Verbreitung und Festigung des Nationalsozialismus im deutschen Volk und damit zugleich auf die Wehrtüchtigkeit gewesen ist. Dies sei in erster Linie dem persönlichen Wirken des Reichsarbeitsführers zuzuschreiben. Dr. Goebbels sprach zu den Führerinnen Am Donnerstagmittag empfing Reichsminister Dr. Goebbels die Bezirksführerinnen des RAD. für die weibliche Jugend und die Abteilungsleiterinnen der Reichsleitung unter Führung des Generalarbeitsführers Dr. Decker, des Inspekteurs des weiblichen Arbeitsdienstes. In einer kurzen Ansprache entwickelte der Minister das Problem der Jugenderziehung im Kriege. Die Tatsache, daß der Arbeitsdienst in diesen ernsten Zeiten nicht nur in seinem Bestande gehalten, sondern sogar vor neue Aufgaben gestellt werde, erweise, welche Bedeutung die nationalsozialistische Staatsführung dem Reichsarbeitsdienst für die Erziehung der Jugend zuerkenne. Der Minister wies im besonderen auf die politische und soziale Verantwortung hin, vor die sich der weibliche Arbeitsdienst gestellt sieht. Generalarbeitsführer Dr. Decker dankte im Namen der Arbeitsführerinnen dem Minister für seine Ausführungen. Drr se Vouirpesergen drs Writen Aufsehenerregender Bericht über die Geheimsitzung des englischen Unterhauses am 15. 12. 1939 Scharfe Kritik an der Regierung— Befürchtungen der Abgeordneten Hamburg, 11. Januar. Am 15. Dezember 1939 fand bekanntlich eine Geheimsitzung des englischen Unterhauses auf Drängen der Opposition statt. Sie dauerte 7½ Stunden. Das „Hamburger Fremdenblatt“ ist in den Besitz eines Berichts über den Inhalt der Aussprache gelangt, der von einer vertrauenswürdigen neutralen Seite aus London stammt und außerördentlich aufschlußreiche Einzelheiten bringt. Danach ist die Sitzung sehr erregt verlaufen. In dem Bericht heißt es: Nach den Aeußerungen der Unterhaus=Abgeordneten haben fünf Themen im Vordergrunde der Reden und Debatten gestanden: 1. Die Frage der Kriegsziele, [2. die Lage des Empire, 3. die allgemeine Kriegslage, [4. die Versorgungslage und 5. die allgemeine Organisation. Kein klares Kriegsziel " Besonders temveramentvoll sei die Aussprache zur Frage der Kriegsziele gewesen. Man habe darauf hingewiesen, daß es unmöglich sei, mit Erfolg einen Krieg zu führen, wenn man nicht ein klar umrissenes und festes Ziel besitze. Das Volk glaube nicht an die Wiederherstellung Polens und auch nicht daran, daß die Russen ihren Anteil an Polen jemals räumen würden, und wer wollte schließlich Litauen aus Wilna vertreiben? Auch der„Sturz der Hitler=Regierung“ sei kein! Kriegsziel, denn es sei sehr fraglich, ob dieses Ziel jemals zu erreichen sei. Die Bevölkerung begreife eicht, warum für ein solches Ziel Zehntausende vo Engländern sterben müßten, wofür sie sich opfern und warum die anderen sich einschränken sollten. Eine weitere Frage habe der künftigen Politik der britischen Regierung der Sowjetunion gegenüber gegolten. Wie wolle sie eine unterschiedliche Politik gegenüber Deutschland und der Sowjetunion begründen? Gedenke die Regierung, Finnland aktive Hilfe zu bringen? Und wie solle diese Hilfe durchgeführt werden, da ein See=Angriff auf die russische Weißmeerküste aussichtslos erscheine und die Östsee abgeriegelt sei? Rußland weise kaum eine durch England verwundbare Stelle auf. Habe die Regierung auch die Fragen erkannt, die sich aus der Haltung der Sowjetunion für Indien und die britischen Interessen im Nahen Osten ergeben könnten? Welche Politik gedenke die Regierung Japan und China gegenüber und im japanisch=chinesischen Konflikt künftighin zu führen? Habe die Regierung ganz übersehen, daß Großbritannien im Fernen Osten eine Position nach der anderen verloren oder kampflos preisgegeben habe, um sich dafür in Europa in einen Krieg für Polen zu stürzen, für Fragen, die ganz außerhalb des britischen Interessengebietes lägen, während an anderer Stelle gleichzeitig der Lebensnerv des Weltreiches bedroht werde? Sicherlich sei auch eine Einigung zwischen der Sowjetunion und Japan auf die Dauer nicht ausgeschlossen. Dann müßte die Vorherrschaft im Fernen Osten auf Japan und die Sowjetunion übergehen. Von da ab sei der Schritt auch nicht mehr weit zu einer Einflußnahme beider Staaten auf Indien. Jetzt ende der britische Herrschaftsbereich in Singapur statt in Schanghai oder Hongkong. Wo werde er erst enden, wenn der Krieg lange dauere und England schwerste Verluste zufüge? Wisse die Regierung genau, daß die Türkei nicht nur um einer Anleihe willen den Pakt mit Frankreich geschlossen habe, sondern daß sie auch wirklich zu kämpfen bereit sei?„Alle Berichte von Kennern der Lage besagten, daß sich die Türkei niemals in einen Konflikt mit Sowjetrußland stürzen würde. Die Regierung müsse sich weiter über eines klar sein, daß alle arabischen Staaten ebenso wie manche Neutrale nicht etwa deswegen neutral###en, weil sie England liebten. Wenn es einmal England schlecht gehen würde, dann erst würde sich das wahre Gesicht dieser Staaten zeigen. Und was würden dann wohl Italien oder Spanien tun? Würde dann nicht auch die Richtung Hertzogs in Südafrika die Oberhand gewinnen? Würde nicht Aegypten versuchen, sich der Verträge mit England zu entledigen? Wisse England genau, was Japan im Malaiischen Gebiet vorhabe? England habe alle seine Kriege um die Weltherrschaft als Koalitionskriege gewonnen. Das Frankreich Ludwigs XIV. habe es im Bunde mit Holland, Oesterreich und Katalonien niedergerungen. In den napoleonischen Kriegen habe es in Rußland, Oesterreich und Preußen Verbündete seiner Interessen gehabt. Im Weltkrieg habe es nur gewonnen, weil es unendlich viele Bundesgenossen gehabt habe. Wo gebe es heute einen einzigen Staat, der außer Frankreich bereit sei, sich aktiv auf die Seite Englands zu stellen? Warteten nicht vielmehr eine Anzahl von Staaten darauf, sich des englischen Einflusses zu entledigen? Im Zusammenhang mit diesen Ausführungen wurden der Regierung schwere Vorwürfe über ihre kurzsichtige Kontinentalpolitik gemacht. Der Krieg sei nach dem Fehlschlag der Verhandlungen in Moskau mit einer diplomatischen Niederlage allerersten Ranges begonnen worden. Sehr ausführlich sei auch die Debatte über die Kriegslage gewesen. Es sei zunächst hervorgehoben worden, daß die Bidckddr tangst nicht die Wirrung verspreche, die sie im Weltkriege gehabt habe. Die Regierung hätte sich das vorher überlegen sollen. Wie denke sich die Regierung die militärische Fortsetzung des Krieges? Deutschland habe der Maginotlinie gegenüber eine Befestigung gebaut, die anzugreifen Wahnsinn sei und mehr als eine Million Tote kosten würde, ohne daß dadurch der Erfolg verbrieft sei. Sei die Regierung sich darüber klar, daß hinter der Siegfriedlinie etwa doppelt so viele deutsche Truppen ständen wie englischfranzösische hinter der Maginotlinie? Außerordentlich bewegt und mit versönlichen Vorwürfen an die Adresse des Ersten Lords der Admiralität gespickt, verlief die Debatte über die Versenkung des Schlachtschiffes„Royal Oak“ in Scapa Flow und die Torpedierung der„Belfast“ im Firth of Forth. Wenn heute von Blockade gesprochen werde, so müsse leider auch die Frage aufgeworfen werden, inwieweit die englische Küste selbst blockiert werde, zum Teil durch eigene Schuld. Die englischen Minenfelder seien so wenig sachgemäß und so ohne Sorgfalt ausgelegt worden, daß die Minen sich zu Hunderten aus der Verankerung lösten und die eigene Schiffahrt gefährdeten. Nicht wenige„Verluste seien darauf zurückzuführen. Auch die Frage der Handelsschiffahrt konnage war Gegenstand einer langen, lebhaften Dehatte. Die Bedürfnisse Englands könnten nicht allein mit Hilfe seines eigenen Schiffsraumes bestritten werden. Seit jeher sei die Benutzung neutralen Schiffsraumes sehr erheblich gewesen. Die Regierung möge doch einmal bei den großen Reedereien nachfragen, wie schwer es geworden sei. Frachtraum für England zu bekommen. Nicht nur, daß die neutralen Reedereien ihre Schiffe nicht mehr gefährden wollen, weigerten sich auch die Besatzungen, nach England zu fahren, und forderten eine Heuer und Primien, die jedes normale Geschäft ausschlössen. Die Versicherungsprämien hätten sich praktisch verdreifacht und würden weiter steigen. Welche Maßnahmen seien gegen die von Deutschland gelegten Minen getroffen worden? Man könne sich ausrechnen, wie lange bei gleichen Auswirkungen des Handelskrieges mit=Booten England mit diesem Schiffsraum reiche. Was solle dann werden? Schon jetzt herrsche eine ausgesprochene Knappheit, z. B. an Tankschiffen. Außerordentlich prekär sei auch die Rohstofflage der Industrie, nachdem die normalen Zufuhren bis auf 80 Prozent, in vielen Fällen sogar noch weiter heruntergegangen seien. Die Rohstoffreserven seien in vielen Werken fast aufgebraucht. Schon im Oktober hätten nur noch 41 Prozent der nötigen Rohstoffe zur Aufrechterhaltung der Industrie eingeführt werden können. Die Folge seien Feierschichten in riesigem Ausmaße und Betriebsstilllegungen. Der Kohlenexport sei außerordentlich zurückgegangen. Der Luftfahrtminister Sir Kingsley=Wood hatte einen besonders schweren Stand gegenüber den Vorwürfen, die gegen sein Ressort erhoben wurden. Es wurde gegen ihn geltend gemacht, daß es deutschen Flugzeugen immer wieder gelungen sei, lebenswichtige Hafenplätze der englischen Kriegsmarine zu erreichen und Kriegsschiffe mit Bomben anzugreifen, während englische Flugzeuge nicht nach Deutschland könnten. Die von der englischen Luftwaffe verwendeten Typen seien zum Teil zu schwerfällig und den deutschen Jagdflugzeugen nicht gewachsen. In diesem Zusammenhang wurde die Einsetzung einer Untersuchungskommission gefordert. Es sei geradezu haarsträubend, daß die für die Erteilung der Bauaufträge maßgebenden Beamten gleichzeitig Aktionäre großer Rüstungswerke seien und die Aufträge daher nicht nach sachlichen Gesichtspunkten vergäben. Ueber die englische Ernährungslage ergaben sich ebenfalls gewisse Aufschlüsse aus der Debatte. Zwar seien für einige Zeit noch Vorräte an Gefrierfleisch und Konserven vorhanden, dagegen werde die Versorgung der Bevölkerung mit Frischfleisch auf das äußerste in Frage gestellt, wenn nicht die Zufuhr aus Skandinavien und Holland gesichert werden könnte. Die Butterverteilung werde leider im Frühjahr noch weiter gedrosselt werden müssen. Versteckte Angriffe wurden gegen den Transportminister gerichtet, der für das völlige Chaos im Transportwesen verantwortlich sei, durch das große Lebensmitteltransporte in den Häfen verdorben seien, ohne daß sie an die Bevölkerung hätten verteilt werden können. Allein in Glasgow seien drei Schiffsladungen Speck ungenießbar geworden. Ein Eiertransport von fünf Millionen Eiern habe in Southampton so lange gelegen, bis alle Eier verdorben gewesen seien. Scharfe Angriffe auf das Lügenministerium. Im Mittelpunkt ganz außerordentlich scharfer und teilweise sarkastischer Angriffe habe die Arbeit des engAichen Westgrenze, Dder= Esigkenze Das Blatt der britischen Arbeiterpartei fordert die Auseinanderreißung Deutschlands Mailand, 11. Januar. „Regime Fascista“ greift aus den jüngsten britischen Stellungnahmen zum Krieg gegen Deutschland eine Auslassung des Blattes der englischen Laboux=Party heraus. Diese haßerfüllte„Meldung des„Daily Herald“ ist, wie das Mailänder Blatt hervorhebt, besonders geeignet, die englischen Kriegsziele zu beleuchten. Ungeschminkt und wie selbstverständlich stellt das Organ der Labour=Party nämlich fest, daß man endlich einmal aufhören solle, von Frieden mit Deutschland zu reden. Deutschland müsse auseinandergerissen werden, indem man den Rhein zur Westgrenze und die Oder zur Ostgrenze mache. Sachsen werde an die„TschechoSlowakei“ und Holstein an Dänemark gegeben(!). Hierzu stellt„Regime Fascista" fest: Und dann spricht man davon, daß der Krieg einzig und allein für die Zivilisation und die Unabhängigkeit der Völker geführt werde...! Dr. Goebbels und Dr. Ley bei den Männern einer Propagandakompanie dnb Potsdam, 11. Januar. Zu einem Kameradschaftsabend von bester soldatischer Prägung hatte zu Mittwoch abend der Kompaniechef einer Propaganda=Ersatzkompanie geladen, deren Angehörige nach Abschluß ihrer militärischen Ausbildung als Männer vom Fach aufs neue an die Front aehen, um in den verschiedensten Formationen der Wehrmacht der Heimgt unter dem längst bekannten Signum„P..“ ein lebendiges und anschauliches Bild vom Ringen um die Freiheit des Vaterlandes zu geben. Die Männer von der kriegerischen Feder, die diese wichtige Mission, einem inneren Drange folgend, ausfüllen, haben bei der Ausbildung im Gelände des Bornstedter Feldes eine harte soldatische Schule durchgemacht, die, wie der Kompaniechef Hauptmann Schneider in seiner Begrüßungsansprache sagte, den ganzen Mann erforderte. Sie haben nicht zuletzt Treue und Gehorsam gelernt, jene Tugenden bester preußischer Trädition, aus denen wie von selbst das feste Band einer unzerstorbaren Kameradschaft erwächst. Von diesem Geist der Kameradschaft zeugte der ganze Verlauf dieser fröhlichen Abschiedsveranstaltung. Die schönste Anerkennung für ihr vergangenes und auch künftiges Wirken im Dienste des Vaterlandes war es, daß es sich der auch für sie zuständige Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda Dr. Goebbels nicht hatte nehmen lassen, im Kreise seiner„P..“-Männer einige Stunden froher Kameradschaft zu verleben. Die gleiche Ehrung wurde ihnen von Reichsorganisationsleiter Dr. Ley zuteil. Als weitere Ehrengäste sah man u. a. Generalmajor Schröder und den Kommandanten von Potsdam, Oberst von Wulfen, viele weitere Vertreter von Staat und Partei, unter ihnen der Leiter der Abteilung Deutsche Presse im Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda, Ministerialrat Fritzsche. Die Gesamtgestaltung des Abends lag in den Händen von Artur Zell, die Regie führte Kutter, die Texte schrieben von Esebeck, Kutter und Maas und als Karikaturenzeichner betätigten sich Horst von Möllendorf, Manfred Schmidt und Erich Will=Halle. Den musikalischen Teil der Veranstaltung hatte das Musikkorps eines Luftnachrichtenregimentes übernommen. lischen Informationsministeriums gestanden. Es sei viel Wahres an den deutschen Behauptungen, daß jeder Versuch, zwischen Hitler und das deutsche Volk einen Keil zu treiben, ergebnislos bleiben werde. Man müsse leider zugeben, daß die Propagandaschlacht bisher eindeutig von Deutschland gewonnen sei. Die Aussprache habe— im ganzen gesehen— einen fühlbaren Mangel an Vertrauen zwischen der Regierung und einem großen Teile des Unterhauses ergeben. Sie habe insbesondere einen solchen Grad von Skepsis bei den urteilsfähigeren und verantwortungsbewußteren Abgeordneten aus den Kreisen der Wirtschaft verraten. , d a ß e i n e v e r t r a u e n s v o l l e Z u s a m m e n a r b e i t z w i s c h e n vielen Ministern und der Parlamentsmehrheit auf lange Sicht ausgeschlossen erscheine. Dies ist der wesentliche Inhalt des uns vorliegenden vertrauenswürdigen Berichtes. Der Wechsel auf dem Posten des Kriegsministers und des Informatione ministers hat inzwischen manches schon bestätigt. Feldposianschriften richtig und deutlich schreiben! dnb Berlin, 11. November. Im Feldpostverkehr hat sich ergeben, daß der Grund für fehlgeleitete oder nicht an den Mann zu bringende Sendungen sehr häufig in falschen oder schlecht geschriebenen Feldpostnummern zu suchen ist. Oft werden einzelne Ziffern innerhalb der fünfstelligen Feldpostnummer vertauscht, zum Beispiel 26 895 statt 26 859. Vielfach wird die Feldpostanschrift von den Angehörigen der Soldaten auf Grund falscher oder undeutlicher Angaben aus dem Felde unrichtig geschrieben. Ebenso sind unzulässige Zusätze, zum Beispiel Truppenbezeichnungen oder Ortsangaben, festzustellen. Der Absender nimmt in solchen Fällen zu Unrecht an, der Feldpost die Zustellung der Sendung an den Empfänger dadurch zu erleichtern. Das Gegenteil ist der Fall. Im Interesse der Soldaten und ihrer Angehörigen wird daher erneut darauf hingewiesen, daß beim Schreiben der Feldpostnummer äußerste Sorgfalt unbedingt geboten ist und daß nur solche Zusätze gestattet sind, die besonders mitgeteilt werden oder in der Absenderangabe enthalten sind. Dabei kann es sich nur um folgende Zusätze handeln: a) ein großer lateinischer Buchstabe hinter der Feldpostnummer; b) ein großes lateinisches„L“ vor der Feldpostnummer und die Ortsangabe eines Luftgaupostamtes; e) ein großes lateinisches„M“ vor der Feldpostnummer; d) Angabe eines Bestimmungsortes. Diese Zusätze müssen sich deutlich von der eigentlichen Feldpostnummer abheben, so daß sie nicht als Ziffern und zur Feldpostnummer gehörig gelesen werden können! Infame britische Greuellüge Schwedisches Blatt läßt sich zum Werkzeug der englischen Lügenzentrale machen dnb Berlin, 11. Januar. Eine schwedische Zeitung hat sich zum Werkzeug einer niederträchtigen britischen Propaganda machen lassen. In einem Bericht von„Svenska Dagbladet“ heißt es, Schiffe, die Notsignale von Schifbrüchigen torpedierter Schiffe auffangen, wagten jetzt nicht mehr, Hilfe zu leisten, weil sie befürchteten, daß diese Notsignale von=Booten stammten, die das zu Hilfe eilende Schiff in einer Falle locken wollten. Das schwedische Blatt entnimmt diese gemeine Behauptung kritiklos einer Aussage, die der Kapitän des englischen Handelsdampfers„Gardion“ gemacht hat, nachdem er die Besatzung des versenkten schwedischen Dampfers „Rudolf“ gerettet hatte. Der englische FischdampferKapitän sagte bei dieser Gelegenheit, er hätte große Bedenken gehabt, zu Hilfe zu kommen. Denn er hätte vorher die Besatzung eines anderen englischen Fischdampfers geborgen, der durch SOS=Sianale hinter das Licht geführt worden war. Dieser Fischdampfer sei nämlich an dem im Signal angegebenen Platz von einem=Boot erwartet und versenkt worden. Man kann sich kaum etwas Verwerflicheres vorstellen, als diese britische Greuellüge, denn es werden hier gegen den Gegner im Kriege infame und völlig unbegründete Vorwürfe erhoben, ohne Rücksicht darauf, daß durch solche Greuelmärchen das Leben von Schiffbrüchigen direkt gefährdet wird. Da diese Greuelmärchen auch auf Kosten etwaiger neutraler Schiffbrüchiger verbreitet werden, ist es unverantwortlich, daß solche Berichte von der neutralen Presse auch noch weiterverbreitet werden, ganz abgesehen davon, daß eine solche Handlungsweise mit geistiger Neutralität unvereinbar ist. Nachrichten Lederpreise in England stark gestiegen Dem„Daily Herald“ zufolge sind die Lederpreise in England seit Kriegsausbruch scharf gestiegen. Sohlenleder weise eine Preissteigerung bis zu 90 Prozent auf, Gummisohlen bis zu 25 Prozent. Französische Pressehetze gegen Rußland Die französische Presse ergeht sich jetzt gegen das einstmals vielumworbene Rußland in den niedrigsten Schmähungen, wirft Rußland vor, es habe 1918 und 1939 die Westmächte verraten und fordert den Abbruch der diplomatischen Beziehungen. Japaner zerstörten 23 chinesische Flugzeuge Japanische Marineflugzeuge überflogen am Mittwoch Kweilin, die Hauptstadt der chinesischen Provinz Kwangst, und vernichteten 23 chinesische Flugzeuge, von denen 14 im Luftkampf abgeschossen und neun auf dem Boden zerstört wurden. Japan über Nordamerikas Flottenaufrüstung beunruhigt Wie der Sprecher des japanischen Marineministeriums erklärte, ist Japan wegen des neuen amerikanischen Flottenbauplanes sehr beunruhigt, der die Erhöhung der amerikanischen Flottenstärke um 25 v. H. vorsieht. Japan wird. falls der USA.=Kongreß der Flotienvorlage zustimmt, ein neues Bauprogramm als Gegenmaßnahme erwogen. Hauptschriftleiter: Dr. Paul Dierichs(im Felde), Stellvertretender Hauptschriftleiter: Dr. Josef Schwermann. Verantwortliche Schriftleiter: Politik: Rudolf Foest Bochumer Teil: Hans Schulte, Kulturpolitik u. Unterhaltung: Dr. Josef Schwermann, Kunst u. Wissen: Kurt Dörnemann(im Felde), 1. V. Dr. Josef Schwermann, Unpolitische Nachrichten: Eko van ark, Sport u. Provinz: Hans Hornberg, Wirtschaft: Georg Schemmerling. Gerichtsdienst u. Briefkasten: Max Flegel, Nachbargebiet u. Stadtteile: Erika „Scheldt. Berliner Schriftleitung: Michael Haupt, Berlin=Karlshorst. Heiligenberger Straße 25, Ruf 500 340 und 211 670. Sprechstunden der Schriftleitung wochentags. außer mittwochs und sonnabends, von 16-17 Uhr. Für unverlangte Einsendungen keine Haftpflicht. Rücksendung nur bei Rückporto Verlag und Druck: Laupenmühlen& Dierichs. Bochum, Rathausplatz 8, Ruf 675 51—54. Verantwortlich für den Anzeigenteil: Kurt Schol Zur Zeit ist Anzeigen=Preisliste Nr. 10 gültig. Nachlasstaffel B. Berliner Anzeigenvertretung: F. W. Pempe, BerlinI Charlottenburg, Uhlandstraße 194, Ruf 316 813. Seite 3 Nr. 10] Bochumer Anzeiger Freitag, 12. Januar 1940 Nur eine einzige Straße... Wir sind mit den Männern und Frauen, die von der Partei des Führers mit der Betreuung des Volkes in allen Teilen beauftragt sind, mit den Zellen= und Blockleitern der NSDAP., mit den Block= und Zellenleitern von RSV. und DAF., durch eine lange Straße gegangen, von Haus zu Haus, von Tür zu Tür. Manche Dinge waren da in Aussprache und Befragung zu erledigen. Die Kriegsaufgaben der Partei, die allen helfend und ratend zur Seite steht, sind gewaltig und anspruchsvoll, so daß man sie nur einigermaßen erkennt, wenn man sich genau damit beschäftigen kann, und von allen Dingen war auf unserm Weg zu den Häusern Die Straße, uns seit langem bekannt und doch nur irgendeine Straße mit vielen Türen und vielen Hausnummern— diese Straße bekommt nun plötzlich ein Heute wissen wir, daß dort im schlichten, vornehmen eine alte Frau wohnt, die ganz auf sich allein gestellt ist und mit herzlicher Freude jedesmal die soziale Hilfskraft der NSV. empfangt, die regelmäßig zu Hausbesuchen kommt. Heute wissen wir, daß dort oben in der dritten Etage ein Schwerarbeiter mit seiner fünfköpfigen Familie wohnt, dem alle Erleichterungen zuteil werden, die Partei und Staat nur irgend dem schwerschaffenden Menschen geben können. Heute wissen wir, daß dort vier berufstätige, Töchter, die es früher Mil 10 Hahren=Eiderin=der Ehrurgie... *8 und 10 Jahrhundert auf der Universität Duisburg— Eine alte AniversitatsBochumer im 17., 10. und 19. Juhihaneer. auf der Aniversität Duisburg— Eine alte Universitäts= ... 21 Deuge früheren geistigen Lebens unserer eintesue: Se a Lgn Haich ues der Berisen.A Johann III., Herzog Hogzärege,„ s# c sif 1521 im war, „nicht nörig gehabt hätten:.Jleitig bei der Arbeit in Büro und Betrieben sind, während sich die Mutter bei der NS.=Frauenschaft emsig betätigt.,##### Heute, wie gesagt, hat diese Straße ein Gesicht bekommen. Ein sehr lebendiges Gesicht, Pir, schquen in Menschenaugen, die von bangen Fragen erfunt sind, wenn Mann oder Sohn an die Front gingen. Wir schauen Menschengesichter, die deutliche Spuren der jetzt unerhört harten Arbeit tragen. Wir sprechen mit Männern und Frauen, die alt wurden und dennoch sich wieder freiwillig in ihren ehemaligen Berufen oder beim Deutschen Roten Kreuz und bei der Technischen Nothilfe einsetzen. Und wir können am Beispiel der Menschen dieser einen einzigen Straße einer einzigen deutschen Stadt, am Beispiel der Arbeit und des Einsatzwillens und der starken Zuversicht zu der Partei des Führers und zum Sieg der deutschen Sache immer nur wieder allen im Volk sagen: Oeffnet weit die Herzen und laßt euch mitreißen von diesem Beispiel! Laßt euch sagen, daß die schlichtesten und einfachsten Menschen unseres Volkes am getreuesten ihre Pflicht zur Kriegszeit tun. Nehmt euch ein Beispiel an diesem e uind daß es den schaffenden Menschen überall in deutschen Landen gut gehe, daß niemand allein sei mit seinen seelischen und anderen Sorgen, daß unsere Soldaten ruhig und sicher und ohne Reschgerrzüg Feießzen Wache halten können,— dafür seor sich das KriegsWHW. des deutschen Volkes ein, das nun aufs neue alle Deutschen zum Kriegsappell ruft, wenn der Opfersonntag des ersten Monats im Jahre 1940 herannaht. Am Sonntag, 14. Januar, wird man von uns ein Opfer verlangen! Nicht irgendeine Spende, ein paar Pfennige, ein Almosen— sondern ein wahrhaft deutsches Opfer, würdig der Größe unserer Zeit, würdig der Größe unserer Aufgaben, würdig der Größe unserer Zukunft! Würdig vor allem wollen wir uns am Opfersonntag zeigen der Haltung unserer Soldaten an der Front! Mit ihnen im gleichen Schritt zu marschieren durch unsere Opferbereitschaft— darauf kommt es für jeden deutschen Menschen an! Die neue Form der Bezugscheinausgabe Errichtung besonderer Außenstellen des Ernährungsund Wirtschaftsamtes am 15. Januar beziehungsweise 1. Februar Ueber die Umänderung des Systems der Bezugscheinausgabe in Bochum, die der„BA“ als bevor stehend schon in der Ausgabe vom Dienstag dieser ankündigte, werden jetzt folgende Einzelheiten bekannt: In den in den Jahren 1926 und 1926 eingemeindeten Stadtteilen Altenbochum, Gerthe. Harpen, Hordel, Langendreer, Laer Linden=Dahlhausen, Querenburg, Riemke, Stiepel, Weitmar und Werne werden am 15. Januar 1940 besondere Außenstellen des Ernährungs= und Wirtschaftsamtes eingerichtet, die an Stelle der bisherigen Bezugscheinausgabestellen für die Bewohner dieser Stadtteile die Auestellung, der Bezugscheine für Schuhe und Spinnstoff uverncomen. Mit dem 18. Januar 1940 stellen die Bezugscheinausgabestellen in diesen Stadtteilen ihre Tätigkeit ein. Wegen der Einrichtung der Stellen, Uebernahme der Karteien usw., können die neuen Außenstellen ihre Tätigkeit erst am Donnerstag, 18. Januar. aufnehmen. Die Stellen sind täglich durchgehend von 9 bis 15 Uhr geöffnet. Am Sonnabend sind die Stellen geschlossen zur Erledigung der laufenden Bürogeschäfte. 4 Am 1. Februar 1940 werden auch für die Altstadt solche Außenstellen eingerichtet. Bis dahin haben die Bezugscheinstellen in diesem Stadtgebiet ihre bisherige Tätigkeit noch auszuüben. Gestürzt und schwer verletzt. In der Humboldtstraße stürzte am Mittwoch morgen eine ältere Frau beim Waschen so unglücklich, daß sie mit schweren Verletzungen liegen blieb. Sie wurde von bewohnern aufgefunden und in ein Krankenbaus eingeliefert. Kleintierdiede am Werk. In der Nacht zum 9. Januar wurde in eine Gartenlaube an der Gablenschen Straße eingebrochen. Es wurden daraus fünf weiße Leghornhühner und ein Kaniuchen gestoblen. Besitz der vereinigten Herzogtümer Julich, Cleve, B und der Grafschaften Mark und Mavensberg plante die Gründung einer Universität in seinen Landen. Allein er starb im Jahre 1539, ohne seinen Plan verwirklicht zu haben. Auch seine Nachfolger kamen nicht dazu. Erst der Große Kurfürst war es, der die Universität Duisburg gründete. Am 15. Oktober 1655 fand unter Anwesenheit des Statthalters, des Fürsten Johann Moritz von Nassau, die feierliche Einweihung dieser kurbrandenburgischen Hochschule statt. In erster Linie war diese Universität für die westdeutschen kurbrandenburgischen Lande bestimmt. Für die Grafschaft Mark hatte die Universität nicht ganz die Bedeutung, die man hätte erwarten können. Die Universität war reformiert, während die Grafschaft Mark von Haus aus lutherisch war. Immerhin war auch aus diesem Gebiet der Zuzug von Studenten siemlich erheblich.„ännen wix.2 Matris. Lir uni. Genaue Angaben konnen wir der Matrikel der Universität entnehmen, die kürzlich durch Wilhelm Rotscheid veröffentlicht wurde. Die Gesamtzahl der Immatrikulationen für die ganze Zeitdauer(1652 bis 1818) beläuft sich auf 5938. Aus diesem wertvollen Buch können wir genau feststellen, wieviel Studenten die einzelnen Orte der Grafschaft Mark auf die Universität Duisburg geschickt haben. Aus der Stadt Hamm kamen 79 Studenten, aus Bochum 57, aus Hattingen 87, aus Unna 35, aus Soest 84, aus Altena 21, aus Schwelm 21, aus Hagen 20, aus Iserlohn 18, aus Lüdenscheid 16, aus Lünen 11, aus Breckerfeld 10, aus Schwerte 7, aus Neuenrade 7, aus Herdecke 5. Die freie Reichsstadt Dortmund schickte insgesamt 51 Musensöhne nach Duisburg.„„I7ug.shichtlichen Gr Aus heimat= und samiliengeschichrlichen Gründen interessiert uns die Frage, welches die Namen der Studenten aus den einzelnen Orten waren. Es überrascht uns, daß das damalige kleine Ackerstädtchen Bochum 57 Studenten entsandte, also mehr als Soest und Dortmund. Ohne weiteres können wir aus dieser großen Zahl schließen, daß gerade in Bochum im 17. und 18. Jahrhundert ein ungewöhnlich reges geistiges Leben geherrscht haben muß. Gerade hier gab es eine jäßig große Lah' von Familien, in denen Die Matrikel ist, wie es damals allgemein üblich war, in lateinischer Sprache geschrieben. Ueberall ist außer dem Namen auch das Datum der Immatrikula= tion hinzugefügt. Seit dem Jahre 1770 ist auch der Name des Vaters angegeben. Man tat dieses aus erziehlichen Gründen. In vielen Fällen erfahren wir außerdem noch den Namen der Lateinschule oder der Universität, woher der betreffende Student kam. Wir bringen nun die Liste der Bochumer, die auf die Universität Duisburg zogen. An der Seitze steht jedesmal das Datum der Immatrikulation. Wir setzen möglichst für die latinisierten Namen die deutschen, also für Ludovicus Ludwig, für Kochius Koch usw. Es gibt aber auch Fälle, wo sich der latinisierte Name bis auf den heutigen Tag erhalten hat. Wir wählen die gronologische Reihenfolge, nicht die nach dem Alphabet. Der Familienforscher muß also die ganze Liste durchce9. W W Die Duisburger Matrikeln der Bochumer die Söhne akademische Bildung genießen sollten. Wir möchten aber auch die Namen dieser Familien und die Namen dieser Studenten kennen lernen. Genaue Antwort erhalten wir aus der genannten Veröffentlichung. 1. 24. November 1655, Johann Henrich von Worin19 Jahre alt; er war vorher auf der Akademie in Herbörn. Am 1. Juli 1655, war die Eintragung, während nach einer Reise nach Köln erst die Verpflichtung am 24. November 1655 erfolgte. 2. 1. Novemver 1655, Caspar obemv“: Jahre alt, vorber auf, dem Dutsburgr, SymJuli 1662, Henrich Georg von Duden, 20 Jahre alt. 4. 1. April 1666, August Arnold Woringen 18 Jahre alt.„Privat vorgebildet, 5. 15. September 1666, Hermann Uebelgun, 21 Jahre alt, vorher Dortmunder Gymnasium. 6. 8. October 1666, Henrich Ostermann, 21 Jahre alt, vorher aus dem berühmten Hammer Gymnasium, Student der Rechte(III., situd...7. 2. Januar 1667, Johannes„Wixich Ferper, 20 Jahre alt. 8. 4. Mai 1668. Johann Theodor Elber, Student der Rechte. 9. 28. Mai 1669, Gerhard Wenemar Elber, Student der Rechte. 10. 17. April 1676, Wilhelm Stodt, Student der Rechtswissenschaft. 11. 17. Juli 1678, Henrich Ostermann. 12. 15. Dezember 1681. Johann Georg Severin, 21 Jahre alt. 13. 18. September 1683, Hermann Theodor Woringen, vorher auf dem Gymnasium in Hamm. 14. 10. October 1685, Johann Conrad Worringen. 15. 6. October 1692, Theodor Behme. 16. 19. October 1692, Friedrich Wilbelm Brockhaus. 17. 13. October 1694, Johannes Henrich Dveckman. 18. 23. April 1698, Johann Henrich Cremer. 19. 25. April 1698. Johann Theodor Deutecom. 20. 4. Mai 1699. Adolph Henrich von Witgenstein, vorher Gymnasium zu Cleve. 21. 10. Mai 1700. Johann Christophorus Ostermann, 21 a. 17. Mai 1700. Jobann Adolph Ostermann. 22. 5. October 1700. Mauritius Theodor Esselen. Student der Rechte. 23. 30. September 1700, Johannes Caspar HenSchonel und vor adlei abersichtiicher Die Veränderungen an der Ecke Jahn= und Bleichstraße 12 A Aufnahme: E. Söhngen Wie wünschenswert die inzwischen erledigten Umänderungen an der Ecke Jahn; und Bleichwaren, die in der Niederlegung des größten Teiles der hohen Mauer gegenüber de Elisabeth=Krankenhaus bestanden, kann man jetzt erst richtig ermessen. Die viel befahrene Kreuzung war bislang völlig unübersichtlich. Nachdem nun die Mauer gefallen ist, hat man die Fliegen mit einer Klayye,Zshchägger zug Fezr die Verschznerung getant sporzender Vercehrssicherheit, Fliegen mit einer Alozuglesch aber auch für die Verschönerung getan worden! von Deutecom. 24. 5. October, Theodor Henrich Severin. 25. 22. October 1703, Georg Heurich 22. October 1703, Johann Bernyard Ferver, er Si.r di. Soik al. sium Hamm. 28. 13. Octover 1705, Johannes Alexander soon dret Jahre Necht. 29. 3. Heioper 1706, Corisiopoorüs Vernpard Morsaeus. 30. P,. Zeargigs.“,#. Kumpstpofs. 32. 9. Mai 1708. B. B. Kump voit. 33. 8.=Zuni„73; gerbard Henrich Lennich, 2. Mai 1724, 2 Vm. azer 18. Fepraar 1745.- Conrad Tpeodor Pet: hacke. 37. 19. October 1730, Johannes Antonius Veihacke kam von der Essener Schule, wo er schon Philosophie studiert hatte. In Duisburg will er Jura siudieren. 38. 22. Dezember 1730, Mauritius Henrich Mettegang. Er kam aus Corbach in Waldeck. Er will Jura studieren. 13. October 1738, Henrich Jacob Mylaus. Er hat in Harderwiik im Gelderland schon Theologie studiert, und zwar drei Jahre. 40. 29. April 1755, Friedrich Henrich Esselen will sich der Rechtswissenschaft widmen. 41. 14. Mai 1757, Gerhard Willebrand Lennich, will sich der Rechtswissenschaft widmen, besuchte die Schulen in Bochum und in Essen. 42. 14. October 1757, Johannes Henrich Surmann, will sich der Rechtswissenschaft widmen. In Essen hat er die Jesuitenschule besucht, in Di studierte er die Rechte. 43. 24. Apxil 1458, Konrad Ludwig Theodor Bordelius, erst in Bochum, dann in Essen auf der Schule(Rektor Zopf). Er wick die Rechtswissen; schaft studieren. 44. 24. April 1758, Johannes. Antonius Vethacke, Student der Rechtswissenschaft. Er besuchte die Bochumer Schule. 45. 15. Juni 1760, Georg Heurich Theodor Dahm, Student der Rechte. 46. 22. October 1763, Diedrich Arnold Wilhelm Vethacke, Student der Rechte. 47. 29. October 1770, Joann. Petr. Jacob Ludwig Elscheid Student der Rechte. Vater Wilhelm Herm. Elscheid, Schulmeister in Bochum., 48. 19. 1771, Henrich Gerbard Vordelius,„Snzpenz, Der Rechtswissenschaft. Der Vater, der Istorgen dern##obh chum war, Ist vor zwei, Jahren, gestorven. Die Muzzer Luise von König woont noch in Bochum. 49. 2. Mai 1772 Johannes Gerbard„Ludwig Zoy, Student der Rechtswissenschaft. Vater: Ernst., Kaufmann in Bochum. 50. 2. Mai 1772. Henrich Theodor Johannes Boy, Bruder des Vorangehenden, Student der Rechte. 51. 13. Mai 1776, Johann Wilhelm Henrich Schönbera, will Jura studieren. Vater: Joh. Ludwig Schönberg, Prokurator in Bochum. 52. 24, April 1790. Gerbard Lambert Moritz Jobann Lennich, Student der Rechte. Vater: Gerbard Willebrand Lennich, Kammerrat in Bochum. 53..20. April 1792 Johannes Carl Arnold Kortum Medizinstudent. Vater: Carl Arnold Kortum. Medizindoctor in Bochum, 54. 1. Mai 1800, Carl Friedrich Johann Lennich, Student der Rechte. Alt 17½ Jahr. Vater: Gerbard Willebrand Lennich, Kammerrat von Bochum. 55. 19. Dezember 1804, Johann Conr. Flügel,„Student der Cbirurgie. Alter 16 Jahre. Vater: Paul. Henrich„Flügel, Chirurg in Bochum. 56. 28. April 1807. Georg Christian Willebrand Lennich Student der Rechte. Gerb. Willebrand Lennich, Kammerrat, wohnhaft bei Bochum. 57. 15. März 1808, Gottfried Brinkmann, Theologiestudent. Alter: 18 Jahre. Vater: Wilhelm Brinkmann, Prediger in Bochum. Soweit die Liste der Bochumer, die sich in die Matrikel der Duisburger Universität eingeschrieben haben bzw. eingeschrieben wurden. Für die Orts= und Heimatgeschichte Bochums, besonders für die Zamilienforschung, haben alle diese Namen die größte Bedeutung. Dr. Adolf Sellmann. Der Vorfall am 6. Januar in der Horst=Wessel=Straße in Bochum Zu dem bereits in der. Dienstag=Ausgabe des „BA“ gemeldeten Vorfall in der Horst=Wessel=Straße, berichtet das Polizeipräsidium Bochum entsprechend den kriminalpolizeilichen Feststellungen folgendes: In der Nacht zum 6. Januar wurde dem Inhaber eines Weinlokals an der Horst=Wessel=Straße nach Schluß des Wirtschaftsbetriebes in der Weindiele von seinem Büfettfräulein mitgeteilt, daß vom Hof aus eine fremde Person, vermutlich ein Einbrecher, in das Haus einsteigen wolle. Der Wirt begab sich sofort mit einem in seinem Lokal befindlichen Schutzpolizeibeamten, der die Polizeistunde kontrollierte, in den Hof, um den Einbrecher zu stellen. Dieser war inzwischen von einem Anbau, den er erklettert hatte, in den Hof hinabgesprungen. Auf wiederholte Anrufe des Wirtes und des Polizeibeamten blieb er nicht stehen, sondern machte anscheinend Angrifsbewegugggn.„Als er nun die Mauer zum Nachbargrundstück überkletterte, nahm der Wirt an, daß der Einbrecher mit der Pistobegegg#a# griff vorgehen wollte. Als der Wirt sich gab er zunächst einen Schreckschuß ab und verletzte danach den Eindringling durch einen zweiten Schuß. den Folgen des Schusses ist der Mann am gleichen Tage gestorben. Auch der miteinschreitende Polizeibeamte gab einen Schuß auf den vermeintlichen EinLrecher ab. Bei dem Getöteten handelt es sich um einen 25jährigen Mann aus Wanne=Eickel, der wegen Diebstahls vorbestraft ist. Der Wirt will in Notwehr gehandelt haben. Mit der weiteren Untersuchung der Angelegenheit befaßt sich die Staatsanwaltschaft. —• Ne, Gchzede Kacu u„Doctt 42/5 R Deutsche Gastfreundschaft in Südwestafrika— Die ersten Jagderlebnisse 16 A IV. Am nächsten Tage besuche ich die Windhuker Segelflieger, die in herzlicher Kameradschaft fleißig Gleitflugzeuge bauen. Ihre Tätigkeit ist um so anerkennenswerter, als sie unter starkem Material= und Geldmangel leiden; Instrumente fehlen ihnen ganz. Ich muß ihnen sehr viel aus der deutschen Sportfliegerei erzählen und entledige mich dieser Aufgabe mit größtem Vergnügen. Dabei werde ich von ihnen zum „Fest der Flieger“ am 81. März eingeladen, wo ein Segelflugzeug auf den Namen einer abgestürzten Kameradin aus der Taufe gehoben werden soll. Es ist bemerkenswert, daß alle öffentlichen.„Gebäude und Anlagen, auch der Flugplatz, von Deutschen erbaut sind. Inzwischen hat sich ein mir befreundeter Farmer einen neuen Wagen gekauft. Er sagt, wegen schlechten Wege müssen die Farmer im Süden sich etwa jedes Jahr einen neuen Wagen kaufen. Sie geben dann den alten in Zahlung. Jetzt ist es so weit, daß wir losfahren; etwa 500 Kilometer liegen vor uns; da ich den internationalen Führerschein für alle Klassen habe, fahre ich den Wagen. Der Farmer selbst hat seltsamerweise keinen Führerschein.— Aber die Pad, gibt es nicht. Im Anfang geht es ja noch, aber dann wird es streckenweise so schlimm, daß wir im ersten Gang fahren müssen. Hervorstehende Klippen, Schlagist beinahe ein Kapitel für sich. Straßen wie bei uns löcher von 30 bis 40 Zentimeter Tiefe, nicht etwa vereinzelt, sonderm streckenweise in ununterbrochener Reihenfolge. Dabei ist ein Ausweichen unmöglich, denn die Pad(Straße) ist gerade so breit wie die Spur des Wagens. Auf beiden Seiten liegen Felsbrocken oder, wie man es hier nennt. Klippen. Dann wieder ist der Weg durchquert von Flußbetten, in denen zeitweise Wasser steht vom letzten Regenfall. Wie schon vorher erwähnt, ist in der ausgesprochenen Regenzeit durch solche Riviere(Flüsse) die Pad derart unterbrochen, daß ein Weiterkommen unmöglich ist. Nur ganz vereinzelt ist ein Umweg frei. Das Bild ändert sich kaum. Afrikanischer Busch, Gebirgszüge usw. wechseln sich in steter Reihenfolge ab. Zwischendurch eine Nach etwa 350 Kilometer bei 35 Grad im Schatten haben wir unser Tagesziel erreicht.„..., g, Malta=Höhe. Hier ist am nächsten Tage eine Versammlung der Farmer einberufen. Nun ist es aber so, daß alle die Farmer einen weiten Weg haben, bis Malta=Höhe. Deshalb bringen sie ihre Faminien gleich Aufnahme: Leinweber. Unterwegs, vorbei an den Dünenlandschaften der Namib=Wüste. vt nd wochg bush Zolistge br au, bgsez. 3 au. Zlumenogrten, Haer, bas Pargheuszumngbtpeadt see menkuntt ein nemnez voisgst, mit Preischieben, Tau. Zahr hindurch ozugen dier die Lumen, wenn sie gesieben und abends Tanz., Heiostverständlich beteilig. pflegt werden. Jah wird mein Staunen unterbrochen sich an allen Spielen auch die Frauen und Mädchen. burch. Hottenkotten, die unser Gepäck, abzuladen Um 8 Uhr soll die Reise weitergeberzich ub geraßschieden, haben. Auch ladet mich der Farmer zu einem kühlen Lali Hie elch ug, eit elurig.S geschenie e cd. lies Koselecet dios etsch Slben. 6cd 2. i die Site: mitagb, Dios dor eezahe Geisgensel ein berlichl" Dek Horner siherk einten fuenisen Haustolz. und aut der Soxy, ypd Lennen, e venue, gen jiegt in so geben pir gemeinsam an die Arbeit für unsere ragen auf beiden Seiten die Magenstärkung. Weil alles noch etwas durcheinander Seite 4 Nr. 10/ Bochumer Anzeiger Freitag, 12. Januar 1940 ist, genügt uns erst mal ein Teller kräftiger Fleisch= ein unermüdlicher Läufer über Klippen und afrikanischen Busch. Die brühe. Dann zeigt der Farmer mir seinen Garten. Da sind Aprikosen=, Zitronen=, Apfelsinen=, Feigen=, Pfirsichbäume, dann kommen einzelne Kulturen, wie Luzerne, Salate, Karotten, Tomaten, Wein und Feigenkaktus. Auch Kartoffeln werden angepflanzt. Während der Wein so gepflanzt ist, daß er einen schattigen, kaffern, Ovambos und Bastarde. Im allgemei kühlen Laubengang bildet, rahmt der Feigenkaktus das dienen die Eingeborenen 10 bis 25 Shilling. durch kein genügender Beweis geführt werden konnte, so meinte das Gericht doch auf Grund der Tatausführung erste Nacht bringt einen tiefen, traumlosen wie der persönlichen Umstände auf abschreckende Schlaf. Durch das Gong für die Eingeborenen werde Strafen erkennen zu müssen, zumal durch die Abschlachich wieder geweckt. Schnell bin ich fertig und kann tung der jungen Hühner auch die Volkswirtschaft Schamir den Betrieb mal ansehen. Wir haben hier vier den erlitten habe. Dem Nachbarn hatte der Dieb die verschiedene Eingeborenentypen: Hottentotten, Klipp=Hühner gebracht, weil er gar nicht wußte, wohin er emeinen ver= mit dem Raube gehen sollte, ohne daß seine Frau und die etwas davon merkte. Der Beschenkte will aber beileibe Ganze ein. Er ist gleichzeitig ein undurchdringlicher Kost monatlich. Ihre Wohnhäuser bauen sie sich selbst. nicht gewußt oder geahnt halsen, daß die Hühner geWall, besser noch als eine Hecke.— Da kommen zwei Man nennt sie Pontoks. Als Bett dienen Felle, stohlen seien, denn der Dieb hatte selbst Hühner im prachtige Gestalten an, dunkelbraun, aber hell leuchten ebenso als Zudeck. Fenster kennen die Eingeborenen Stall. Der Hühnerdieb erhielt ein Jahr Gefängnis, ihre weißen Zahne, sobald sie den Mund aufmachen, nicht, weil die lockere Bauweise Luft genug in ihre der auch schon bejahrte Hehler neun Monate Auf eine diesbezügliche Frage antwortet mir mein Behausungen läßt. Im allgemeinen sind die Ein=]. Das waren doch recht teure Hühner! Wie bodenlos Gastgeber, es seien Ovambo=Jünglinge, etwa 19 Jahre geborenen willig und anstellig. Man muß nur eine leichtfertig doch manche Menschen mit ihrer Ehre, ihrer alt. Einen davon nehme ich in meine Dienste und unheimliche Ruhe haben und versuchen, sie gerecht zu Freiheit, ihrem Lebensglück und ihrer Zukunft spielen ich konnte mich in der Folgezeit nie über ihn beklagen. behandeln. Fast alle Eingeborenen haben ein ausge= und das Wohl ihrer Familien gedankenlos vernichten.. Er war flink und fleißig. Wo Worte nicht ausreich= sprochenes Feingefühl für Gerechtigkeit. Sie erkennen ten, mußte die Zeichensprache herhalten. Auch bei immer die Strafe an, wenn sie unmittelbar dem Verkleineren Pirschgängen war er trotz seiner Barfüßigkeit gehen folgt.(Fortsetzung folgt.) Del Banteihen Sesendereeisicht. Verdunkelungsmaßnahmen an Fahrzeugen immer noch häufig ungenügend Die Verdunkelung der Kraftfahrzeuge ist, wie der Polizei= handensein von Abblendkappen— ist eine Rücksichtslosigkeit#n n prandent in Bochum mittellt, in vielen, fast möchte man gegen andere und wird entsprechend bestraft. Wer nicht ge= racken nicht zu beschaffen sind, soll die Erstellung vollsagen, in den meinen FFallen nicht io zuie dar GGesetzgater pugend jehen kann muß zangsam fahren. Es ist selvitver= wartiger Vylkswohnungen angestrebt werdon die his Der Volkswohnungsbau im Kriege Die während des Krieges notwendige Leistungssteigerung kriegswichtiger Betriebe erfordert vielfach einen stärkeren Einsatz von Arbeitskräften. Soweit die Arbeiter an ihrer neuen Arbeitsstätte nicht in vorhandenen Wohnungen oder Massenunterkünften untergebracht werden können, wird, wie es in einem Erlaß des Reichsarbeitsministers heißt, überall dort, wo besondere Eile geboten ist, die Aufstellung von Baracken in Holz= oder Ersatzbauweise in Betracht kommen. Soweit solche BaPersonal=Nachrichten Goldene Hochzeit ingen, in ven meisten Fünlen nicht so, wdie der Gesehgeder es vorschreibt. Nach den Bestimmungen über die Verdunkelung von Kraftjahrzeugen darf die Oeffnung in den Verduntelungskappen hochntens fünf bis achi Zentimeter breit und ein Zentimeter hoch sein und soll in der Mitte der Scheinwerserscheibe sitzen. Bei Fahrradlampen darf die Oeffnung höchstens fünf Zentimeter preit und ein Zentimeter hoch sein und ist in der unteren Hälfte der Lampenscheibe anzubringen. Häufig ist auch festgestellt worden, daß die Oeffnungen mutwillig vergrößert wurden um die Fahrbahnnugend sehen kann, muß lungsam fahren. Es ist selbstverständlich, daß man in der Zeit der Verdunkelung nicht die volle Geschwindigkeit des Fabrzeugs ausnutzen kann. Die hintere Kennzeichnung der Kraftfahrzeuge läßt ebenfalls noch viel zu wünschen übrig. Schluß= und Bremslichter müssen breunen und auch zu seben sein. Die Kennzeichen müssen beleuchtet sein. Gerade hiergegen wird noch häufig verstoßen. Die Kennzeichenbeleuchtung ist nach oven so abzuschirmen, daß kein direktes Licht nach oben fällt aber die Nummer des Fahrzeuges klar und deutbeleuchtung dadurch zu verbessern. Wer so handelt, verfündigt lich zu lesen ist. Bei vielen Lastwagen sitzt das Kennzeichen sich an der Sicherheit seiner Mitmenschen und kann nicht er= so weit unter dem Kasten, daß das Licht durch diesen nach warten, daß von den kontrollierenden Beamten Nachsicht oben abgeschirmt ist. Hier ist eine besondere Abschirmung und Milde gegen ihn geübt wird. Er muß im Gegenteil mit nicht notwendig. strengster Bestrafung rechnen. Die Verdunkelungsbestimmun= Die Verwendung von blauem Licht bei der Abblendung aen sind zum Schutze des gesamten Volkes erlassen worden der Lampen ist verboten. Blaues Licht führen nur im Dienst und müssen deshalb genauestens veachtet werden. Als sehr befindliche Fahrzeuge der Polizei und Feuerwehr. Wo etwa licher Hinsicht zweckmäßig haben sich Verdunkelungskappen mit Blechschir= noch derartige Einrichtungen vorhanden sein sollien, sind sie wie vollwertige Wohnungen. Sie können erforderlichenmen von etwa sechs bis zehn Zentimeter Länge erwiesen. umgebend zu entfernen... ganza##.## falls etwas größer als bisher geplant werden. nsg. Der Schirm kann zusätzlich an der Kappe unmittelbar über„Es kommt fast immer vor, daß nach Unfallen, die siah nnus sttcte s“ der Lichtaustrittsöffnung angebracht werden. Er muß nach während der Tunkelbeit ereignet haben, die Beteiligten Bolghnung und vorn schwalbenschwanzartig verbreitert sein und eine gerluge die Schuld an den Unfällen auf die berrschende Verdunkelung Belbynung und Anertennung Neigung nach vorn haben. Aus praktischen Gründen ist die schieben. Derartige Einwendungen sind zwecklos. Bei dem Innenseite weiß zu streichen. Durch den Schirm wird der überwiegenden Teil der Unfälle bat sich noch immer berausAustritt direkten Lichtes nach oben verhindert und das gestellt, daß zumindest einer der Beteiligten den Unfall durch Der Schmelzer Heinrich Bickmeier und der Fabrzeug gegen Fliegersicht getarnt. Außerdem verhindert schuldhaftes Verhalten herbeigeführt hat. Jeder, der sich bei Schlosser Gustav Mensch vom Bochumer Verein für er durch seine Neigung die Blendwirkung auf entgegenkom Lunkelheit auf die Straße begibt., weiß, daß die Verdun= Gußstahlfabrikation in Bochum und der Kraftfahrer mende Fabrieuge, und drittens— und das ist ebenfalls kelungsmaßnahmen durchgeführt sind. Er muß mit diesem Fritz Fischer von den Eisen= und Hüttenwerken Ach. wichtig für den Fahrer— wird das austretende Licht ge Umstand rechnen und hat deshalb ganz besonders Vorsicht“ Zochum wurden von der Hütten= und Walzwerkssammelt und auf die Fahrbahn zurückgeworfen, so daß die im Verkehr auf der Straße walten zu lassen. Das gilt für Mar#fsgungsenschaft in Essen kür Rettung aus UnfallSicht erheblich verbessert wird. alle, ob Fußgänger oder Radfahrer, Kraftfahrer oder Kut: Berufsgenossenschaft in Essen, für Rettung aus UnfallBeim Vorhandensein derartiger Abblendungen wird es scher Nur durch Rücksichtnahme auf andere kann die Unfallnicht mehr notwendig sein, innerhalb geschlossener Ortschaften gefahr gebannt werden. Lieber fünf Minuten später nach das Fernlicht einzuschalten, wie es leider noch oft geschicbt. Hause als 50 Jahre zu früh ins Krankenhaus oder auf Es set hier nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, daß den Friedhof Während der Dunkelbeit gilt besonders der das in jedem Falle verboten ist. Das Durchfahren von Ort Grundsatz: Nimm Rücksicht auf andere. Benimm dich im schaften mit eingeschaltetem Fernlicht— auch beim Vor= Verkehr so, wie du es von anderen erwartest. Die wertiger Volkswohnungen angestrebt werden, die bis auf weiteres als Massenunterkünfte für Arbeiter verwendet werden können. Selbstverständlich soll die Erstellung von Massenunterkünften in Form von Volkswohnungen den Arbeiterwohnstättenbau selbst nicht ersetzen oder gar un Heimat möglich machen. Es ist daher dafüx zu sorgen, daß neben der Poten verlassen haben. Sie sind seit der Errichtung der erforderlichen Massenunterkünfte mit chum. Hedwigstraße 8, ansässtg Das Jubelpaar wird im dem Bau der dringend notwendigen Arbeiterwohnstätten begonnen wird, und zwar möglichst gleichzeitig, damit die Massenunterkünfte allmählich wieder geräumt und die Arbeiter zusammen mit ihren Familien möglichst bald in Volkswohnungen untergebracht werden können. Die Volkswohnungen müssen in städtebaulicher und baulicher Hinsicht den gleichen Anforderungen entsprechen Eheleute Wilhelm Noske und Frau Karoline feiern am 14. Januar das Fest der goldenen Hochzeit. Der Jubelbräutigam ist am 12. Januar 1865 in Kessin(Kreis Kulm), die Jubelbraut am 5. Juni 1865 in Scharnehn (Kreis Kulm) gevoren. Der glücklichen Ebe entsprossen 16 Kinder, von denen noch sieben am Leben sind. Ihre erste Heimat war Pordon(Kreis Bromberg), die sie aber wegen verlassen haben. Sie sind sett 1919 hier in Boansässig. Das Jubelpaar wird im Kreise seiner Angehörigen den festlichen Tag begehen. Es nimmt noch gern an allem regen Anteil und liest gern den „BA“. Besonders der alte Herr erfreut sich noch einer guter körverlichen und geistigen Gesundbeit und macht noch f täglich kleinere Ausgänge. für Rettung aus Unfallgefahr Nur wieder der Suff Geidsiserschuleries=Teio Bilder aus den Bochumer Gerichtssälen Am Donnerstag konnte man vor der Strafkammer war auch schon in den besten Jahren und machte den wieder einmal erleben, welch unheilvoller Einfluß der Eindruck eines starken Mannes. Auch er schützte den Alkohol auf schwache Menschen ausübt. Ein junger Alkohol als den Verführer zum Bösen vor. Im Suff Mann, der sonst im nüchternen Zustande der beste Kerl sei ihm der Gedanke gekommen, nüchtern hätte er die schwerer Diebstahl geworden: denn um zu den tigt angesehen. Die zuständigen Bebörden werden Hühnern zu gelangen, mußte der Täter ein Vorhänge=sersucht, die Polizeistunde, sofern dies nicht bereits geschloß öffnen. Wenn nun auch für die Annahme, daß schehen ist, im Rahmen der eben bezeichneten Linie, eine absichtliche Ausnutzung der Verdunkelung vorlag, keinesfalls aber auf später als 1 Uhr, festzusetzen. Ven=Sldbilenen Verussgengsenschaft in Essen. gefahr unter gleichzeitiger Ueberreichung eines Anertennungsschreibens mit einer Belohnung bedacht. Die Vorgenannten hatten Arbeitskameraden aus drohender Unfällgefahr gerettet und sie durch ihr entschlossenes Handeln vor größerem Schaden bewahrt.: Polizeistunde dem Ernst der Zeit entsprechend! Ein Runderlaß des Reichsführers 4 und Chefs der deutschen Polizei regelt einheitlich für das ganze Reich die Frage der Polizeistunde für die Dauer des Krieges und stellt fest, daß die Festsetzung und Handhabung der Polizeistunde dem Ernst der Zeit entsprechend von den zuständigen Behörden zum großen Teil neu geregelt worden ist, und zwar derart, daß die Polizeistunde in Landgemeinden und Städten bis zu 10.000 Einwohnern nicht später als 23 Uhr, in größeren Städten nicht später als 24 Uhr und in Großstädten um 1 Uhr beginnt. Fälle, in denen der Beginn der Polizeistunde verZustande der beste Kexl sei ihm der Gedanke gekommen, nüchtern hätte er die einzelt auch auf spätex als 1 Uhr festgesetzt worvon der Welt sein soll, kennt sich nicht wieder, sobald Tat niemals begehen können. Nun war es gar ein den ist, werden in dem Runderlaß als nicht berechder Alteholteufel, in iom jebendig wied. Dieser junge(.—.92.39“ Pisiast gengrben.uheung. Zu Fin fsatstgmaetsehen. Ii. urstäinsten Pekicht. K. 5tch Mann, D. mit Namen, hat seinen Angehörigen schon viel Sorgen und Leid zugefügt und sich selbst ebenfalls. Mehrfach ist er bereits mit dem Strafgesetzbuch in Konflikt geraten und hat im Kasten sitzen müssen. Immer hat es an guten Vorsätzen zur Besserung nicht gefehlt. Dann ging es eine Weile gut, aber nirgends wußte er sich recht zu halten und die innere Kraft zum Widerstande gegen die Verführungen des Alkohols brachte er nicht auf. obgleich er körperlich als ein wohlgestalteter starker Bursche erscheint, den man lieber an einer anderen Stelle sähe, als im Gefängnis. Dabei wohnen ihm nicht geringe Veranlagungen inne mit künstlerischen Einschlag. Aber die Charakterbildung ist zu kurz gekommen. Sö geschah es, daß er seufzend von sich selbst sagen kann:„Zwei„Seelen wohnen ach in meiner Brust!“ Immer wieder fällt er seiner eigenen Schwachheit zum Opfer und steht vor dem allerletzten Scheidewege. Wieder einmal hatte er getrunken und wieder einmal erregte er öffentliches Aergernis auf der Treppe der Oberreal= schule an der Goethestraße und mußte festgenommen werden. Diesmal wurde er aber härter angefaßt als sonst und als gemeingefährlicher Gewohnheitsverbrecher mit zwei Jahren Zuchthaus und drei Jahren Ehrverlust bestraft. Es wurde ihm klargemacht, daß er das nächstemal Sicherungsverwahrung und Entmannung zu erwarten habe, wie es diesmal schon beantragt worden war. Wenn das Gericht von dem letzten Mittel abgesehen habe, so nur aus Rücksicht auf seine Jugend in der Hoffnung, daß er es nach Verhüßung dieser empfindlichen Strafe endlich doch noch lernen werde. dem Alkohol zu entsagen und sich auch sittlich zu beherrschen. Wenn nicht, dann ist's endgültig um ihn geschehen... Stadtteil Hamme Mit der Hand in das Kegelzahnrad gekommen. gekommen. Dem!., Krankenhaus zugeführt wurde Mittwoch abend der 27jäh Stadtteil Werne rige Montagearbeiter Wilbelm W. von der Hildegardstraße. Beim Hochwinden eines Maschinenteiles gertet er durch 79 Jahre alt. Am heutigen Tgggznhänt„die Ehefrau Ausgleiten mit der linken Hand in das Kegelzahnrad des Prsywara, geb. Nev, Heinrich=Gustav=Straße 9, 79 Haspels. Die Hühner der Nachbarin ist gewiß eine ganz gemeine Handlung, in den Hühnerstall einer Nachbarsfrau, einer armen Witwe, nächtlicherweile einzubrechen, dort acht jungen Hühnern den Kopf abzudrehen und dann die toten Hühner zu verkaufen oder wie hier an einen andern Nachbarn zu verschenken. Jetzt sitzen die beiden auf der Anklagebank, der eine wegen des Einbruchs der andere wegen Hehlerei; denn die Polizei hatte schon am nächsten Tage sowohl den Dieb als auch den Hehler bei den Hammelbeinen. So saßen beide schon seit mehreren Monaten im Kasten und sahen ihrer strengen Bestrafung entgegen. Die Sache wurde um so brenzlicher, als solche Taten während der Kriegszeit als besonders verwerflich angesehen werden und möglicherweise unter Ausnutzung der Verdunkelungsmaßnahmen aus dem Gesetz gegen Volksschädlinge sogar mit Zuchthaus geahndet werden. Der Hühnerdieb Stadtteil Harpen 70 Jahre alt. Der Metzgermeister Reinhold Hirsch, wohnhaft Kornharpen, Wieschermühlenstraße 5, feiert heute, den 12. Januar, im Kreise seiner Kinder und Enkelkinder seinen 70. Geburtstag. Sein ganzes Leben hat der Jubilar treu und redlich gearbeitet; auch heute noch geht er trotz seines Alters seinem Beruf nach. Täglich liest er noch den„BA“. Ausgezeichnete Zuchterfolge der heimischen Geflügelzüchter. Nach den gelungenen Ausstellungserfolgen, die von den im Geflügelzüchterverein„Volkswohl“, zusammengeschlossenen! Züchterkameraden im vergangenen Monat errungen worden sind, versammelten sich die Vereinsmitglieder am Sonntag im Vereinsheim Stratmann=Kost, um ihre Arbeit im neuen Jahre mit einem Rückblick über die letzten Ausstellungserfolge zu eröffnen. Vereinsleiter Erich Kannenberg, der auch die Lokalausstellung des Vereins geleitet batte, gab zu Beginn der Tagung einen ausführlichen Bericht über die Ergbnisse der Schau, aus dem hervorging, daß die Veranstaltung einen guten Besuch zu verzeichnen hatte und somit auch wohl den beabsichtigten Werbezweck erfüllt haben dürfte. Seine Ausführungen wurden durch die Berichte seiner Mitarbeiter unterstrichen. Auf welchem hohem Stand sich die heimische Geflügelzucht befindet, ging auch aus dem Bericht über den Verlauf und die Ergebnisse der großen Kreisfachgruppenschau hervor. in der die Harpener Züchterkameraden ihren Fleiß durch viele Preise und Pischen zwer Snrapendahnen=Heraten 86 Jahre alt Frau Witwe Karl Kasprich, verwitwete Karl John, zuletzt wohnhaft in Altenbochum, Wittener Str. Nr. 313, und heute bei ihrer Tochter Frau Alwine Ufer in Mülheim(Ruhr), Neuebartstraße 113, anfässig, begeht heute, den 12. Januar, ihren 86. Geburtstac 80 Jahre alt Ein alteingesessener und angesehener Geriver Bürger, der Zimmermeister 1. R. Karl Beisemann, Schürbankstraße 15, vollendet am heutigen Freitag in überaus seltener körperlicher und geiitiger Frische sein 80. Lebensjahr. Der Hochbetagte wurde am 12. Januar 1860 in Gerthe geboren und hat damit ein schönes Stück der Gertber Entwicklungsgeschichte miterlebt. Nach seiner Schulentlassung erlernte er den Zimmermannsberuf. Seine Gesellenwanderung führie ihn durch die deutschen Gaue, ja sie reichte sogar bis nach Oesterreich=Ungarn und bis in die Schweiz. Nach seiner Verheiratung im Jahre 1888 in Magdeburg zog es ihn wieder zurück nach seiner Heimat. Im Jahre 1891 kam er nach Gerthe wieder zurück und wurde selbständiger Zimmermeister. Im Gertber Vereinsleben war Karl Beisemann überaus rege. Er ist Mitbegründer des Haus= und Grundbesitzervereins und der Gerther Feuerwehr gebört er als Ehrenmitglied an. Ueber 40 Jahre gehört er auch dem Männergesangverein„Einigkeit" an. Mit seiner gleichfalls noch sehr rüftigen Gattin konnte er vor zwei Jahren das schöne Fest der goldenen Hochzeit feiern. Von den acht aus der allzeit glücklichen Ebe hervorgegangenen Kindern leben noch ein Sohn und vier Töchter, die mit vier Enkelkindern dem Hochbetagten die Glückwünsche zu seinem Ehrentage überbringen. Der Werkspensionär Heinrich Orth, Gremmestraße 112, kann am heutigen Freitag seinen 79. Geburtstag feiern. Geboren in Altenstedt(Kreis Wolfbagen) bei Kassel, kam er mit 19 Jahren im Jahre 1880 nach Bochum, wo er also seit nunmehr 60 Jahren seine zweite Heimat gefunden hat. Er trat beim Bochumer Verein in Arbeit, dem er fast 50 Jahre in treuer Gefolaschaft diente. Im Jahre 1905 konnte er sein 25jähriges Arbeitsjubiläum begeben. Im Alter von 68 Jahren trat er am 15. Februar 1929 in den wohlverdienten Ruhestand. Er wohnt heute mit seiner Familie noch in derselben Wohnung in die er an seinem Hochzeitstage einzog. Von seinen sechs Kindern leben noch zwei Sohne und zwei Töchter. Der Altersiubilar ist körverlich und geistig noch verhältnismäßig gesund und rüftig. Er legt die Hände noch nicht müßig in den Schoß, sondern verrichtet noch kleinere Handreichungen. Mit seiner jüngsten Tochter lebt er im gemeinsamen Haushalt. Seine Gattin, Kinder und zwei Enkelkinder können dem bochRSKK. ebenso wie der SA. die Durchführung der vormili= betagten Geburtstagskinde zu seinem heutigen Ehrentage die besten Glück= und Segenswünsche entbieten. Vor dem zuständigen Prüfungsausschuß der Handwerkskammer Dortmund konnten der Maschinenschlosser Michael Schenermann, der Tavezierer Fritz Kappius und der Tischler Josef Koch durch, die erfolgreiche Ableistung der Meisterprüfung den Befähigungsnachweis zur Leitung eines selbständigen Handwerksbetriebes erbringen. Heute am 12. Januar. degeht Frau Emma Nork geborene Sandführ, Bochum, Malteserstraße 35. ihren 71. Geburtstag. Sie ist geistig und körverlich noch sehr rüstig und dat noch ihren eigenen Haushalt. An dem Zeitgeschehen nimmt sie regen Anteil. Belobigungen anerkannt saben. Im weiteren Verlauf der Tagung wurden vornehmlich Futterfragen besprochen. Jahre alt. Die Jubilarin ist seit vielen Jahren Bezieherin des„BA“, den sie noch immer mit großem Interesse liest. Stadtteil Langendreer 75 Jahre alt. Donnerstag beging der Rangiermeister g. D. Bernhard Göcke, Wittenbergstraße 21, seinen 75. Geburtstag. Stadtteil Linden=Dahlhausen Vormilitärische Wehrerziehung im RSKK. Der Motorsturm 14/M 69 in Bochum=Linden hielt am Sonntag, wie alljährlich im Januar, einen Scharführer= und Referenten=Appell ab, um nach einem Rückblick auf die Arbeit des vergangenen Jahres die Richtlinien für die Arbeit des neuen Jahres zu geben. Als neue Aufgabe obliegt dem tärischen Wehrerziehung. Sie besteht neben der kraftfahrtechnischen Ausbildung im Schießen und im Geländedienst. Die Dienststelle des Motorsturms 14/M 69 in BochumLinden, Hattinger Straße 765, nimmt weiter die Meldungen bisher nicht ausgebildeter Männer im Alter von 18 bis 45 Jahren entgegen, die sich der vormilitärischen Wehrerziehung im RSKK. unterziehen wollen. Zum Bereich des Sturms gehören die Stadtteile Linden, Dahlhausen und Weitmar. Folgenschwerer Verkehrsunfall im benachbarten Herne— Ein Toter, fünf sehr schwer und vier Schwerverletzte Wohin gehen wir heute? Paradies der auf Liebe. Gloria=Palast: ab 15.30 Uhr: Der Rebell. Hammer Lichtspiele: ab 15.45 Uhr: Das Junggesellen. Lichtburg: ab 15.15 Uhr(Sonntag ab 14 Uhr): Befreite Hände. Lichtspielhaus: ab 15.30 Uhr(Sonntag ab 14 Uhr): Wir tanzen um die Welt. Odeon: ab 15.30 Uhr: Bel ami. Stala=Lichtspiele: ab 17 Uhr: Bel amt. Usa=Tonhalle: ab 15 Uhr(Sonntag ab 14 Uhr): Mutterliebe. Weltlichtspiele: ab 15.15 Uhr(Sonntag ab 14 Uhr): Der singende Tor. Apollotheater Weitmar: Der Vorhang fällt. Capitol Langendreer: Der Polizeisunk meldet. Capitol Werne: Dein Leben gehört mir. Kammerlichtspiele Gerthe: Frau im Strom. Lichtburg Langendreer: Heimatland. Schauburg Wanne=Eickel: D III— 88; a0 22.30 Uhr: Winternachtstraum. Union=Theater Gerthe: Der Frechdachs von Arizona. der Reisezeugnisse der Oberschule für Mädchen, hauswirtschaftliche Form Durch Ministertalerlaß vom 23. August 1939 wurde die Frage der Gleichberechtigung der Retfezeugnisse der Oberschulen für Mädchen, hauswirtschaftliche Form, endgültig geregelt. In dem betreffenden Ministerialerlaß beißt es u..: „Die Berechtigungen der Reifezeugnisse der Oberschule für Mädchen, hauswirtschaftliche Form. sind von Ostern 1941 an, also erstmalig für die Abiturtentinnen des Schuljahres 1940/41, dieselben wie die der Oberschule für Mädchen, sprachliche Form. Die Reifezeugnisse der hauswirtschaftlichen Form berechtigen also vom genannten Zeitpunkt an zum Studium an der Untversttät und den Hochschulen.“ Von den hiesigen Oberschulen für Mädchen führen die Oberstufe in der sprachlichen Form die Hildegardisschule, Freiberr=vomrinie B Herne—Castrop=mauxet dir Strecke in Richtung tagten die PP#gr, rzgg. tugg rn Sameradschaftsihhrer Stein=Schule und Schillerschule, in der hauswirtschaftlichen Am 11. Januar, gegen.30 Uhr, befuhr der Straßenbahnwagen der Linie 18 der Bestischen StraßenbahnGesellschaft in Recklinghausen die Bahnhofstraße in Herne in Richtung Bochum. Etwa 20 Meter nördlich der Eisenbahnunterführung am Bahnhofsvorplatz Herne setzte der Wagenführer den Wagen um, weil er nach Recklinghausen zurückfahren mußte, um in Hüls beverletzt, davon besteht bei zweien Lebensgefahr. Vier Personen sind schwer verletzt. Die Ermittlungen sind noch im Gange. Nach dem bisherigen Ermittlungsergebnis trifft die Verletzten selbst überwiegend die Schuld. Stadt Wanne=Eickel Zu Schulbeiräten ernannt. schäftigte Arhaiter zu ihner Arhaitsstesl. z. Nua## Schulheiräten erngnnt.„Zu„Schulheträten für die — schäftigte Arbeiter zu ihrer Arbeitstelle zu bringen. An Bolkschuen der Sladt Wanne=Elckel dat der Oberbürger: Die Bühne der Stadt Bochum: 19.30 Uhr: Schneider mipber, dem Umsetzungspunkt, der keine Haltestelle ist, versuchten meister den Wirt Arthur Rüggeberg, Sedanstraße 12, Apollotheater: ab 16 Uhr: Das Gewehr über! die Arbeiter auf der Seite den Wagen zu besteigen, wo und den Schlosser Wilhelm Schneider, Dorstener Str. 61, Capitol: ab 15.30 Uhr(Sonntag ab 14 Uhr): Das Recht die Türen noch verschlossen waren. Zur gleichen Zeit ernannt. 192. b uor(Sonnig ur 12 uor): Vox wecw:) befuhr der Straßenbahnwagen Nr. 1, mit Anhänger der Aus den Kriegerkameradschaften. Janz, s6fale, Ksanke Linie B Herne—Castrov=Rauxel die Strecke in Richtung tagten die 98er unter Leitung von Kameradschaftssu Rothe. Aus den erstatteten Jahresberichten war das eisrige Schaffen der Kameradschaft zu hören.— Bei Potthoff Form die Hildegardisschule mit Klasse 6, die Freiherr=vomStein=Schule mit den Klassen 6, 7 und 8. Bochumer Veranstaltungen Bahnhof Herne. Eine Anzahl der Fahrgäste geriet zwi, s c h e n d i e b e i d e n W a g e n. D a b e i w u r d e n z e h n P e r s o n e n verletzt. Von den Verletzten wurden in das Evangelische Krankenhaus Herne eingeliefert: Bernhard Lulaszik, Herne. Grenzweg 35; Artur Hoffmann, Dortmund, Saarbrücker Straße 2; Josef Donaikowski, Castrop= Rauxel. Bahnhofstraße 31; Karl Gostek, Herne, Stammstraße 21: Wilhelm Konrad, Dortmund=Bövinghausen, Kamerad Wöll erhielt für besondere Schießleistungen die konnte. Die Spiellettung liegt in Händen von Viktor Dorfstraße 63; Heinrich Behr, Herne, Brunnenstraße 52; goldene Ehrennadel. Der Kamerad Schmidtmann be Ahlers. In den Hauptrollen: Der berühmte Filmstar Bernd Steemann(Vorname und Wohnung konnten noch nicht richtete Erlebnisse vom Polenseldzug. Im Februar findet Flor— Heinz Moog, sein Sohn— Willi Bittern, die verfestgestellt werden). In das Katholische Krankenhaus der Jahresappell statt. flossenen Filmstargattinnen— Liesel Alex, Gina Baluschek, Herne werdan eingeliefert: Sriedrich Steine Herne Auskunftsstelle des Verkehrsvereins. Seit einiger Zeit Ingeborg Egholm, Leonore Fein, Annellese Haase, Gisela befindet sich die Auskunftsstelle des Verkehrsvereins im Hoeter, Heidi Kuhlmann, Hanna Posteher.— Einen Tag Hause Amtmann=Winter=Sraße 3. Im Jahre 1939 ver= später kommt dann eine Operettenpremiere, und zwar ese wichtige Stelle einen regen„Auskunstsbetried.„Saison in Salzhurg“ von Wallner=Feltz,„Musik von Fred M.-=8,. Lpie., Zapmond,.gespiezz vom Apokotheater=Ensembie im Nahtagte die Gardekameradschaft unter Leitung von Kameradschaftsführer Wendt. Aus den Jahresberichten klang vor allem die rege Anteilnahme am Schießdienst hervor. Die Gardekameradschaft steht an der Spitze des Kreisverbandes. Der Kamerad Hendricks wurde anläßlich der Die Bühne der Stadt Bochum. Wie bereits angekündi, 40jährigen Zugehörigkeit zur Kameradschaft besonders ge= geht morgen ein neues Lustspiel„Die gute Sieben“ vo ehrt.— Den Appell der Kriegerkameradschaft Wanne=Mitte Adelbert Alexander Zinn in Szene, das bisher überall, wo im Westsälischen Hof leittete der Kamerad Laumann. es gegeben wurde, als größter Erfolg verzeichnet werden Herne wurden eingeliefert: Friedrich Stolpe, Herne, Schulstraße 37; Willi Hof. Herne Friedrichstraße 18; Franz Werner,.=Eickel, Rottbruchstraße 124. zeichnete diese wichtige Stelle einen regen Einer der Verlevten starb kurz nach der Einlieferung Auch im neuen Heim wird der Verkedrsverein gern aufin das Krankenhaus: fünf Personen sind sehr schwer gesucht. men der Kölner Gastspiele. W Seite 5 Nr. 10] Bochumer Anzeiger] Freitag, 12. Jannar 1940 Hondlei.r.„HN dus Tecen Die Junggesellen sind unsolide— Bemerkenswerte amerikanische Feststellungen sie sehen mehr auf Rechtschaffenheit als auf Vermögen. 12, 25eg righ, auf Zennetsehnichet über chierzig Fohre akte Aus aller Welt Newyork, 11. Januar. Die großen amerikanischen Versicherungsgesellschaften haben in dreijähriger Arbeit ausgerechnet, wer durchschnittlich ein höheres Lebensalter erreicht, verheiratete oder unverheiratete Leute. Das nun vorliegende Resultat zeigt, daß die Todesrate der Verheirateten um mehr als 20 Prozent niedriger ist als die der Unverheirateten, und zwar sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Wenn man verschiedene Alters= und Krankheitsgruppen näher untersucht, so finden wir Gruppen. in denen 400 Prozent mehr Ledige als Verheiratete sterben. Man hat sich jedoch nicht mit dieser Feststellung begnügt, sondern auch die Ursachen dieser erstaunlichen Statistik studiert.... Barbe: Eine Untersuchung der Todesursachen bei Verheirateten und Ledigen ergab, daß eine ganze Reihe von gefährlichen Krankheiten in weit höherem Maße Junggesellen und Junggesellinnen heimsuchen, als Eheleute. Dazu gehören in erster Linie Influenza, Lungenentzundung, Tuberkulose, Blutarmut, Schlaganfaue, Herzschwächen, Magenkrankheiten, Kropferkrankung, Blinddarmentzündung und Diabetes. Die Zahl der Ledigen. die an den Folgen des Alkobolismus sterben, ist um 400 Prozent höher als die der Verheirateten. Daß im Verhaltnis viel mehr unverheiratete Menschen einer Lungenentzündung oder Erkältungskrankheit zum Opfer fallen, liegt daran, daß diese Menschen in der Regel kein gemütliches Heim ihr eigen nennen können. und jede rechtzeitige Pflege vermissen. Ihre Kleidung, so versichern die Psychologen, die das Zahlenmaterial einer wissenschaftlichen Untersuchung unterzogen, in nicht so sorgfältig und dem Wetter angepaßt, wie die Daß Junggesellen häufig an Magenkrankheiten leiden, läßt sich ebenfalls entsprechend begründen. Ihre Ernährung ist unregelmäßig, unzureichend, unzweckmäßig und unpünktlich. Sie essen zu schnell, sie haben keine Muße und keine Erholung, weil ihnen der eigene Herd fehlt. Die einzige Krankheit, die Verheiratete und Ledige in gleichem Maße erfaßt, ist der Krebs. Aber auch hier ist immer bemerkenswert, daß dem Brustkrebs im Verhältnis 25 Prozent mehr unverheiratete Frauen zum Opfer fallen, als Ehefrauen. Schließlich erscheint es noch besonders interessant, daß auch Unfälle viel häufiger Unverheirateten zustoßen als Eheleuten. Mehr als zweimal so viel Junggesellen sterben durch Unfälle als Ehemänner. Hierfür gibt es keine medizinische Erklärung, man vermutet, daß es sich hier um seelische Ursachen handelt. Heirat verlängert also das Leben. Unserer Zeit blieb es vorbehalten, den wissenschaftlichen Beweis für diese Behauptung zu liefern und mit unbestechlichem Zahlenmaterial jenen Aerzten recht zu geben, die die Ehe als ein gesundheitliches Erfordernis betrachten. Vier honette Mädchen... zwanzigjährig, durch Heirat bald eine Versorgung zu finden. Sie schmeicheln sich, gute Hauswirtinnen zu werden und nur wegen Abgelegenheit ihres Vaterortes von anständigen Heiratslustigen ungesucht zu sein, denn sie sehen mehr auf Reg...12, aur bisrsi. Jahre altUeber das Nähere konnen nich. über vierzig Jahre alte Subjekte sich schriftlich erkundigen unter der Aufschrift: „Suchet, so werdet Ihr finden!" im Verlagskontor, Petersstraße 33.“ Ein merkwürdiger Bräutigam Bukarest, 11. Januar. Der Kaufmann Belar Molescu aus Ploesti war so verliebt, daß er zu seiner eigenen Hochzeit zu spät kam. Am Tage der Trauung konnte der Verliebte nicht schlafen und strich ruhelos in der Gegend umher, bis er sich vollkommen verlaufen hatte. Stunden vergingen, und in höchster Empörung standen Braut, Anverwandte und Hochzeitsgäste umher. Als der Verliebte dann am späten Nachmittag beinahe noch wie im Traum daherwandelte und endlich im Hause der Braut ankam, traf er nur noch die alte Köchin, die ihm ebenfalls schwer verärgert im Auftrag der Braut den Ring zurückgab. Das war zuviel für Molescu. Er lief zum Eisenbahndamm und ließ sich vom=Zug überfahren. Ein Sparkassenbuch kommt von der Westfront Berlin, 11. Januar. Auf eigenartige Weise erhielt ein altmärkischer Kraftwagenbesitzer Nachricht über seinen von der Wehrmacht übernommenen Kraftwagen. Seine in Bismark (Altmark) wohnende Nichte erhielt dieser Tage eine Feldpostsendung. Darin befand sich ihr Sparkassenbuch und ein Begleitschreiben von drei Feldwebeln, die am Westwall Dienst tun. Das junge Mädchen hatte das Sparkassenbuch bei einer Ausfahrt im Herbst verloren, und die drei Soldaten haben es nun gefunden. Sie versprachen, den Wagen nicht nur gewissenhaft zu pflegen, sondern außerten auch den Wunsch, die Besitzerin des Sparkassenbuches, die sie für die Besitzerin des Wagens hielten, kennenzulernen... Waschbär von der Polizei verfolgt Den Haag, 11. Januar. In diesen Tagen mußte die Polizei der niederländischen Hauptstadt Jagd auf einen Waschbären machen. Das Tier hatte sich in seinem Käfig offenbar gelangweilt und war in einem günstigen Augenblick entflohen. Der Besitzer, ein Privatmann, war über den Verlust so traurig, daß er alle Hebel in Bewegung setzte, um den Flüchtling wieder einzufangen. Eine Stunde lang hatte die Polizei gesucht— aber ohne Erfolg. Da tauchte das Tier, völlig durchfroren, wieder im Hof seines Herrn auf und kroch in seinen Käfig zurück. Wahrscheinlich hatte die Kälte den Ausreißer doch bewogen, nach einem kurzen Ausflug wieder in den warmen Käfig zurückzukehren. Moskauer Große Oper bereitet Aufführung der „olkührei vor Moskau, 10. Januar. Wie die Zeitung„Wetschernaja Moskwa" mitteilt, hat die Moskauer Große Oper umfangreiche Vorbereitungsarbeiten für die Aufführung der Oper Richard Wagners„Die Walküre“ ausgenommen. Die Oper soll schon im Fruhjahr des Jahres aufgeführt werden. Der geplanten Walküreaufführung im Großen Moskauer Opernhaus wird in Kreisen der hiesigen. Oeffentlichkeit um so größere Bedeutung beigelegt, als damit seit vielen Jahren Richard Wagner wieder zum ersten Male auf einer russischen Bühne zur Aufführung gelangt. Eismeer ist es warm Das Schwarze Meer aber friert zu Moskau, 11. Januar. Aus den verschiedenen Teilen der Sowjetunion werden merkwürdige Temperaturunterschiede gemeldet. Während im nordwestlichen Teil des Nördlichen Eismeeres eine Wärmewelle durchgedrungen ist mit zum Teil über dem Nullgrad liegenden Temperaturen, herrscht in der Ukraine und am Schwarzen Meer eine ungewöhnliche Kälte.. 9 Aurt Krgst kerrschen i. Bei Odessa, wo über 20 Grad Frost yerrschen, ist gestern das Schwarze Meer zugefroren, was seit Jahrzehnten nicht mehr geschehen ist. In Sowjetisch=Mittelasien, wo gewöhnlich um die Mitte des Winters grimmige Kälte herrscht, wurden gestern Temperaturen bis zu 20 Grad Wärme festgestellt, während in Moskau und Zentralrußland weiter 30 bis 32 Grad unter Null verzeichnet werden. Der König rust Aber ob sie alle kommen, die jungen Engländer von 19 bis 28 Jahren, das erscheint sehr fraglich, In einer Proklamation, die von einem Sprecher in historischem Kostüm verlesen wird, werden sie aufgefordert, sich für den Waffendienst bereit zu halten.“ Adler überfällt einen Autobus Zwei Frauen schwer verletzt Saloniki, Anfang Januar. Aus Kozani wird ein ungewöhnlicher Vorfall gemeldet, der sich auf der Straße zugetragen hat, die von Saloniki nach Kozani führt. Etwa halbwegs liegt die Ortschaft Kostania. Ehe die Straße das Gebirgsdorf erreicht, macht sie eine scharfe Kurve. In dieser Kurve hat sich das phantastische Ereignis, der Ueberfall eines großen Adlers auf den Autobus, zugetragen. Der Autobus war am frühen Morgen voll besetzt von Saloniki abgefahren. Viele Landleute aus Kozani waren in die Stadt gekommen, um Einkäufe zu machen. Sie fuhren mit diesem Wagen heim. Als sie zur Krümmung vor Kostania kamen, hörten die Insassen des Wagens plötzlich ein starkes Rauschen in der Luft und, ehe sie sich noch klar geworden waren, was es zu bedeuten habe, brach bereits das Unheil über sie herein. Ein mächtiger Adler stürzte sich auf den Autobus. Mit seinen scharfen Krallen und seinem starken Schnabel zertrümmerte er eines der großen Seitenfenster und drang in den Wagen ein. Der Fahrgäste bemächtigte sich panischer Schrecken; alles suchte aus dem Wagen zu flüchten. Zwei Frauen, die in der Nähe der zertrümmerten Scheibe gesessen hatten, wurden das Opfer des Angriffs des riesigen Vogels, der sie mit seinen Krallen und seinem Schnabel übel zurichtete. Die Frauen waren gegen ihn mächtig, aber zwei unerschrockene Männer, die im Wagen geblieben waren, fielen über den Vogel her und überwältigten ihn nach hartem Kampf. Mit ihren großen Taschenmessern durchschnitten sie ihm die Kehle. Die beiden Frauen mußten in Kozani sofort ins Spital geschafft werden. Das HRonis dei Büminhen Hellseher wider Willen— Tullios magische Kräfte Weltbild Winter an der deutschen Oftseeküste Mailand, 11. Januar. Die Welt will belogen sein, und mag ein Hellseher noch so„schwarz" sehen, man wird ihm, wenn er sich mit dem entsprechenden Nimbus umgibt, Glauben schenken. Was den Ingenieur Tullio, Angestellter einer Großfirma für Installationsanlagen, anbetrifft, so hatte er zunächst durchaus nicht die Absicht, sich hellseherisch zu betätigen. Er bezog eine vornehme Pension im Zentrum Mailands, deren Besitzerin, Signora Elpide, sich fest und steif einredete, Tullio, der schöne, schwarzhaarige Mann mit dem magnetischen Blick, müsse ein Hellseher sein. Als sie in Abwesenheit des Ingenieurs ihren Gästen diese ihre Meinung kundtat, legte man ihr nahe, sich doch von Herrn Tullio einmal die Zukunft voraussagen zu lassen.„Gut“, sagte Signora Elpide,„und wenn er herausfindet, daß ich zweimal Witwe bin, 48 Jahre zähle, und daß es mein größter Wunsch ist, mich in einigen Jahren aufs Land zurückziehen zu können, dann ist an seinen prophetischen Gaben, die ich aus seinen Augen spüre, nicht mehr zu zweifeln."### Kurze Zeit später vetrat Tullio den Speisesaal. Er erklärte Signora Elpide lächelnd, daß sie zweimal verwitwet und 48 Jahre alt sei, und daß sich ihr Traum, ein Häuschen auf dem Lande zu besitzen, in kurzer Zeit verwirklichen werde. Alle Anwesenden waren starr vor Stannen. Kein Zweifel— man hatte einen großen Hellseher entdeckt. Von diesem Abend an wurde die Pension förmlich gestürmt von Leuten, die einen Blick in ihre Zukunft tun wollten. Sie waren bereit, dem Magier jeden Betrag zu bezahlen, wenn er den Schleier zukünftigen Geschehens lüfte. Tullio schüttelte anfänglich den Kopf. Dann aber prophezeite er lustig drauf los. Er prophezeite das Blaue vom Himmel herunter, er verkündete die haarsträubendsten und unglaubwürdigsten Dinge mit dem Erfolg, daß man ihn nur noch mehr bewunderte und zu Rate zog. Bis eine andere Pensionsinhaberin, die erbost über diese„unlautere Konkurrenz“ war, die Polizei auf die Vorgänge in dem Gästeheim der Signora Elpide aufmerksam machte. Zwei Beamte stellten sich ein, um den hellseherischen Ingenieur zu vernehmen. Tullio zögerte nicht, den Polizisten zu erklären, daß er nicht die geringste Spur von hellseherischen Gaben besitze. Er habe damals zufällig jene Unterhaltung, die Signora Elpide mit ihren Gästen über seine, des Ingenieurs, prophetische Fähigkeiten führte, an der Tur mit angehört, und es hätte eine große Humorlosigkeit dazu gehört, nicht der Versuchung zu unterliegen, nun den Hellseher zu spielen. Er habe zwar in der Folgezeit diesen Streich sehr bereut, sei dann aber darauf gekommen, daß soviel menschliche Dummheit bestraft werden müsse. Und so habe er denn ein„Konto der Dummheit“ auf der Bank angelegt, das er, um nicht in den Verdacht zu kommen, sich selbst bereichern zu wollen, von einem Notar habe verwalten lassen. Dort sei von Anfang an jeder Geldbetrag, den er für seine„Prophezejungen" erhalten habe, einbezahlt worden. In den Handen des Notars befinde sich die ausdrückliche Erklärung, daß das gesamte„Konto der Dummheit", soweit seine Kunden und Kundinnen nicht ihr Honorar wieder zurückerstattet haben wollten, den Armen der Stadt Mailand zufallen solle. Die Polizisten schmunzelten nicht wenig über diesen Streich, die Pension der Signora Elpide leerte sich zusehends, und Tullio selbst hielt es für besser, sich ein anderes Zimmer zu suchen. Da man aber in einem solchen Fall lieber einen kleinen Schaden als den Spott der Oeffentlichkeit ertragen will, konnte das gesamte„Konto der Dummheit“ an die Armenkasse der Stadt Mailand abgeführt werden. Wbitch „Dame aus dem vorigen Jahrhundert“ Die Pariser haben aus Furcht vor feindlichen Fliegerangriffen die Fenster ihrer Wohnungen und Läden kreuz und quer mit Papierstreifen überklebt, um so ein Zerspringen der Glasscheiben zu verhindern. Ein findiger Kopf ist nun auf die Idee gekommen, die Schaufenster mit allen möglichen Figuren zu überkleben, die gleichzeitig auf die Art des Geschäftes Bezug nehmen. So zeigt hier das Schaufenster eines Friseurgeschäfts das Bildnis einer Dame, die mit einem Kopfputz aus dem vorigen Jahrhundert geschmückt ist. Der Tebekwert der ECKSTEIN kenn s0 hoch sein, well die Packung auf ihren sachlichen Zweck beschränkt ist. Was hler gespart wird, kommt dem Tebak und damit direkt dem Raucher zugute. GULOTEUET 3½ Ofg. * Seite 6 Nr. 10] Bochumer Anzeiger] Freitag, 12. Januar 1940 Tuenen und Sport Am 10. März in Berlin Kriegs=Meisterschaft im Gerätturnen Es steht endgültig fest, daß die Kriegs=Meisterschaft der Männer im Gerätturnen am 10. Marz in der Berliner Deutschlandhalle veranstaltet wird; dagegen werden die Titelkämpfe der Turnerinnen voraussichtlich erst am 31. März in Leipzig zur Abwicklung kommen. Westfalen=Meisterschaften in Hagen Die Kriegsmeisterschaften im Gerätturnen des Gaues 9(Westfalen) sind für den 18. Februar nach Hagen(Ausrichter TußC. Germania Hagen=Eilpe) angesetzt worden. Die Meisterschaft wird im Sechskampf ausgetragen, wo nur Kürübungen am Reck, Barren, Seitpferd, Langpferd, an den Ringen und im Bedenturnen gefordert werden. Die neun besten Turner bilden die Westfalen=Gauriege, die in den Gaumannschaftskämpfen eingesetzt wird. Aus diesen neun Turnern werden außerdem die vier Teilnehmer ermittelt, die den Gau bei der Deutschen Kriegsmeisterschaft vertreten. Die erlten Regatta-Termine Reichsfachamtsleiter Heinrich Pauli hat die ersten vorläufigen Regatta=Termine für das Jahr 1940 bekanntgegeben. Der Terminkalender lautet: 19. Mai: Mülheim=Ruhr 2. Juni: Magdeburg: 9. Juni: Breslau, Frankfurt=Oder, Hannover, Mannheim 16. Juni: Bernburg, Bromberg, Lübeck, Wien 23. Juni: Berlin=Grünau 80. Juni: Bremen, Frankfurt=Main, Halle, Königsberg 7. Juli: Dresden, Hamburg, Potsdam 14. Juli: Danzig, Leipzig, Mainz 21. Juli: Duisburg. Kriegs-Meilterschaften im Radlport Vier Titel auf der Winterbahn werden vergeben Mit der Einführung der Kriegs=Meisterschaften im deutschen Sportbetrieb haben die Radfahrer ihr Meisterschaftsprogramm vergrößert und zum ersten Male werden auch Meisterschaften auf der Winterbahn ausgetragen, die es bisher nicht gab. Die Ausschreibung für die eitelkämpfe am 18. Februar in der Deutschlandhalle zu Berlin sieht vier Meisterschaftswettbewerbe vor; es werden Kriegsmeister im 1000=Meter=Malfahren, 1000=Meter=Zeitfahren, 4000=Meter=Mannschafts=Verfolgungsrennen sowie in einem 30=Kilometer=Mannschaftsrennen mit Ablösung ermittelt. Als besondere Bedingung wurde für die Mannschaftswettbewerbe vorgeschrieben, daß sich jede Mannschaft nur aus Fahrern eines Gaubereichs zusammensetzen darf. Am 31. März wieder„Bochum—Münster—Bochum“ „In einer gemeinsamen Besprechung der Radsportfachwarte aus den Gauen Westfalen, Niederrhein und Mittelrhein wurde das Sommerprogramm der Radsportler festgelegt. Es gibt insgesamt 31 Straßenrennen in Westdeutschland, das Traditionsrennen„Bochum—Münster—Bochum“ wird am 31. März ausgefahren. Mit zwei Bochumern Westfalens Wasserballer gegen Niederrhein Nach dem Sportbereich Niederrhein hat nun auch Westfalen seine Wasserballmannschaft für den Kampf im Rahmen der Westdeutschen Kriegs=Meisterschaft in Dortmund namhaft gemacht. Es spielen: Ernst(Iserlohn); Meschke(Iserlohn), Selve(Lüdenscheid): Wiener (Bochum); Muller(Bochum), Küper(Dortmund) und Rose(Hamm). Auch Heinz Arendt in Dortmund An den westdeutschen Kriegsmeisterschaften" im Schwimmen, die am Sonnlag im Dortmunder HansaBad ausgetragen werden, nimmt auch Unteroffizier Heinz Arendt teil, der im 200- und 400=Meter=Kraul= schwimmen startet. Der Berliner zählt zur Spitzenklasse im Kraulschwimmen. Der Postsportverein lädt seine Mitglieder und Freunde für Sonnabend zum Parkhaus ein, wo in Form eines Kameradschaftsabends ein bunter Veranstaltungsreigen steigt, bei dem alle Abteilungen des Großvereins ihr Können zeigen. Wir erwähnen u. a. die Turnerinnen, die Gruppentänze, Barrenturnen und sonstige Vorführungen bringen, die Leichtathleten mit ihrer Gymnastik Grundschule, die Turner, Rollschuhkunstläufer und die Gesangabteilung. Für musikalische Umrahmung ist ebenfalls gesorgt. RdF.=Schach Die NS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude" macht alle Schachfreunde darauf aufmerksam, daß am Sonntag, 14. Januar 1940 15 Uhr, im Lokale lies, Alleestraße 87. Mannschaftskämpfe stattfinden. Die KdF.= Schachgruppe I spielt gegen Gruppe I Herne und die Kdr.=Schachgruppe Bochumer Verein spielt gegen Herne II. 40 Mann treten zum Mannschaftskampf an. Alle Schachfreunde sind herzlich eingeladen. * Anmeldungen zu den KdF.=Schachgruppen werden im Spiellokal und in der Verkaufsstelle, Kortumstraße Nr. 62, entgegengenommen. 8 Dedlaher fülren-Mau-kauf Wenl Pokallpiel Oltmark- Weitfalen wurde verlegt Tja, mit des Geschickes Mächten ist eben kein ew'ger Bund zu flechten... Sicherlich, wenn im Prater wieder die Bäume blühen, dann ist es noch schöner, nach Wien zu fahren. Aber auch mitten im kalten Winter berührt uns der Zauber der Donaustadt, so daß die Bochumer Fußballer schon freudig gestimmt ihre Koffer gepackt hatten, um Freitag mittag loszubrausen. Da ging auf dem Gauamt in Dortmund das Telephon, und Gauamtmann Becker wußte es schon, das kann nur die Berliner Reichsbundleitung sein, um das Spiel abzusagen. Und es war so. Das Wetter hat den Fußballern einen Strich durch die— wenigstens dem Reiseerlebnis nach— schöne Rechnung gemacht, die fußballerisch allerdings schon im voraus nach einer schnöden Unterbilanz roch. Das Fachamt Fußball hat sich aus Witterungsgründen entschlossen, den Gauen Westfalen und Niederrhein, der in Beuthen gegen den Gau Schlesien anzutreten hatte, die weiten Reisen zu ersparen und die Spiele auf einen noch nicht genannten Termin zu verschieben. Aufgeschoben ist allerdings nicht aufgehoben, aber ob in der demnächstigen Westfalenmannschaft wieder vier Bochumer stehen werden (Trawny sollte übrigens gegen van Haaren ausgetauscht werden) ist noch zweifelhaft. Bisher nicht abgesagt wurden die beiden anderen Spiele, und zwar Bayern gegen Südwest in Frankfurt und Pommern gegen Sachsen in Leipzig. hbg. Deulate-Amndleurböker aberiegen Die Boxer aus Böhmen-Mähren 12:4 beliegt Kampf lieferten sich im Federg##### der Bertiner Graaf und Pilar(Prag). Die vessere Technik des Berliners gab den Ausschlag für den Sieg. Nurnberg Die deutsche Nationalstaffel kam auch im Rückkampf gegen die Boxstaffel des Protekorats Böhmen=Mähren zu einem klaren Sieg. Nach dem 14:=Sieg auf deutschem Boden holten die Böhmen in Brünn diesmal sogar zwei Siege heraus, so daß die Niederlage mit 12:4 weit besser als in Dresden ausfiel. Schon seit Tagen war der Stadionssaal in Brünn restlos ausverkauft. Nach einem überaus herzlichen Empfang der Deutschen nahmen die Kämpfe ihren Anfang. Technisch waren die deutschen Boxer überlegen, doch machten dies die Böhmen durch großen Kampfgeist wieder wett, waren auch körperlich meist im Vorteil.— Keine Begegnung verlief so ohne besonderen Reiz. Erst im Endspurt konnte im Fliegengewicht Obermauer(Köln) seinen Gegner Basta auspunkten. Der Böhme Maly war gegen den Hannoveraner Wilke dauernd im Angriff, dank seiner Körvergröße auch überlegen und schaffte den Ausgleich. Den eindrucksvollsten gewicht der Berliner BerNürnberg (Berlin) traf im Leichtgewicht auf Sochor(Brünn), der jeden Stil vermissen ließ und schwer zu boxen war. Trotzdem siegte Nürnberg sicher. Der Düsseldorfer Heese war in der zweiten und dritten Runde klar über den Rechtsausleaer Petak überlegen, und auch unser Mittelgewichtler Baumgarten(Hamburg) boxte den Prager Prosek so aus, daß dieser Mühe hatte, über die Distanz zu kommen. Der große und schnellere Halbschwergewichtler Mitrengo(Prag) verschaffte sich in den beiden ersten Runden Vorteile. Der großartige Endspurt von Schmidt(Hamburg) konnte an dem Sieg des Pragers aber nichts mehr ändern, so daß zwei weitere Punkte verlorengingen. Zum Schluß gewann ten Hoff über den Prager Nekolny ganz klar nach Punkten, damit wurde der Sieg mit 12:4 für Deutschland entschieden. Es wird wieder getippt! Trotz der Kriegszeit geht der Sport weiter, und trotz der Kriegszeit soll wieder gekippt werden. In unserer morgigen Ausgabe werden wir die genauen Wettbewerbsbedingungen zu unserem neuen Fußball=Preisausschreiben veröffentlichen und am Dienstag, 16. Januar, geht es dann los. Hinein.. Nürs Gaunidhelnpfele Fortietzung der Kriegsmeilterschaft Im deutschen Fußballager kann man sich in der Tat nicht über den Mangel an Großereignissen beklagen.„Nach den großen Kämpfen um den Tschammer= Pokal am letzten Sonntag folgenden am 14. Januar die Spiele der Zwischenrunde um den Reichsbundpokal. — Die Westfalenauswahl hat in Wien gegen die Ostmark anzutreten und damit wohl das schlechteste Los gezogen.— Das Meisterschaftsprogramm ist im Laufe der Woche umgestellt worden; der Spielplan für den 14. Januar lautet jetzt: Gelsenguß Gelsenkirchen—. Borussia Dortmund Preußen Münster— Sppg. Röhlinghausen PfB. Bielefeld— Arminia Marten Gelsenguß Gelsenkirchen—. Borussia Dortmund Die Werksportler von Gelsenguß und auch Borussia Dortmund haben keine Spieler fur den Reichsbundpokalkampf gegen die Ostmark abzustellen brauchen und konnten daher ihr Punktetreffen schon am Sonntag erledigen. Gelsenguß scheint die Krise noch nicht ganz überwunden zu haben. Preußen Münster— SpVg. Röhlinghausen Die Elf von Preußen hat nach dem anfänglichen schlechten Start in den letzten Spielen alles wieder wettgnmacht. Sonntag erwarten die Preußen die Spielvereinigung Röhlinghausen. Bielefeld— Arminia Marten Das seinerzeit wegen Dunkelheit abgebrochene Treffen zwischen diesen beiden Mannschaften wird Sonntag nachgeholt. Nach den Kräften der Mannschaften zu urteilen, dürften die Zuschauer einen völlig offenen Kampf zu sehen bekommen. daransetzen, um zum Siege zu kommen damit der Abstand von zwei Punkten gegenuber Troisdorf nicht größer wird. Gleichwertige Gegner sind Beuel 06 und Andernach. Vormilitärische Ausbildung im Modellflugsachbearbeiter der Gruppe 10 kamen zusammen NSG. In der Segelflugschule Schüren bei Meschede wurde eine Arbeitstagung der Flugmodellbausachbearbeiter und Flugmodellbaulehrer aller Standarten und Stürme der RSZK.=Gruppe 10(Westfalen) durchgefuhrt. Zweck der Tagung war, die Erfahrungen über die Flugmodellbau= und Modellflugausbildung unseres fliegerischen Nachwuchses im Jahre 1939 auszutauschen. Ferner wurde das Ausbildungs= und Arbeitsprogramm für das Jahr 1940 festgelegt. Die rege Beteiligung an dieser Tagung zeigte, daß trotz aller Schwierigkeiten die vormilitärische Ausbildung und Auslese unseres Fliegernachwuchses durchgeführt wird, um den hohen Anforderungen unserer erfolgreichen Luftwaffe gerecht zu werden, der immer nur die beste Menschenkraft zugeführt werden darf. Aus dem Stabe des Korpsführers nahm Sturmführer Haas an der Tagung teil, der sich ein umfassendes Bild von der regen und erfolgreichen Tatigkeit der RSFK.= Gruppe 10(Westfalen) auch auf dem Gebiete des Modellfluges machen konnte Vereinsnachrichten. Die durch Zusammenschluß der früheren Vereine Wettmarer Turnverein 1882. Turnverein„Jahn“ Weltmar 1893 und Turnklub Weitmar 1907 erstandene neue Sportgemeinschaft„Jahn 1882“ Wettmar hat ihr Vereinslokal zum Wirt Walter Glahn. Weitmar. Karl=Friedrich=Straße. verlegt Die Uebungsstunden Finden jeden Sonntagvormittag in der Zeit von 10 bis 128 Uhr und die Monatsversommlungen jeden zweiten Sonntaa im Monat, nachmittags 5 Uhr, statt. Vom Büchertisch Gustav Jaenecke:„Jagd hinter dem Puck!“(Union, Deutsche Verlagsgesellschaft, Stuttgart.) Das wirbelnde Spiel auf der spiegelnden Eisfläche, der Eishockeykampf, hat sich mit dem Serienbau von Kunsteisbahnen schnell aus seiner Isolierung gelöst und ist heute einer der volkstümlichsten Mannschaftskampfe. Was beispielsweise Fritz Szepan für den deutschen Fußballsport bedeutet, ist Gustav Jaenecke, der„Eiserne Justav“ genannt, im Eishockeysport. Der Berliner steht schon über ein Dutzend Jahre in vorderster Front der deutschen Spitzenspieler, und wenn er nun ein Buch über den Eishockeysport herausgibt, dann spricht aus ihm nicht nur die Erfahrung dieses Jahrzehnts, sondern auch der urwuchsige Berliner Humor. So sind gerade die kleinen Episoden am Rande des Geschehens, mit denen Jaenecke die Seiten füllt, die Plaudereien über die großen Kämpfe und Sterne des Eises von besonderem Interesse. Hans Hornberg Eindenerwartel den 3e. Neue Großkämpfe in der Bezirkslige Die Bochumer Bezirksklasse setzt ihr Meisterschaftsprogramm mit sechs interessanten Spielen fort, die vielleicht eine Neugruppierung der Rangordnung zur Folge haben, stehen doch gerade den führenden Mannschaften schwere Kampfe vevor. Die Paarugen: MBV. Linden— SC. Altenbochum Preußen Bochum— Preußen Wanne Phönix Bochum— SC. Dahlhausen TB. Eickel— SV. Höntrop Witten 92— Witten 07 Sppg. Welper— Spyg. Wattenscheid Der MBV. Linden wird im Spiel gegen den führenden Sportklub Altenbochum alle Anstrengungen machen, um sich nach der hohen Schlappe gegen den SV. Höntrop wieder mehr Ansehen und eine bessere Position zu verschaffen. Die Lindener Mannschaft ist aber augenblicklich ziemlich durcheinander, so daß der MBV. selbst auf eigenem Platz nicht als Favorit gelten kann. Preußen Bochum folgt den beiden Spitzenreitern mit zwei Punkten Abstand dicht auf den Fersen und wartet auf eine Schlappe des Zweigestirns. Die gute Form der alten Preußen läßt einen neuen deutlichen Sieg über die den gleichen Namen tragenden Gäste erwarten. Phönix Bochum nicht gerade auf Rosen gebettet, wird den Vorteil des eigenen Platzes nach Kraften ausnutzen, um über den SC. Dahlhausen zu einem Siege zu kommen. Das Vorhaben könnte gelingen. Der TB. Eickel wird dem führenden Spielverein Höntrop auf eigenem Platz hartesten Widerstand entgegensetzen, so daß hier eine Ueberraschung möglich ist. Den Wittener Lokalkampf lassen wir in seinem Ausgang offen, wenn auch die Papierform für die 92er spricht; die Spog. Wattenscheid sollte ihre Formsteigerung durch einen neuen Sieg über Welper beweisen können. Die Nachbargaue Nur zwei Spiele gibt es im Sportbereich 10(Niederrhein), womit zugleich die erste Serie endgultig abgeschlossen wird. Fortuna Düsseldorf hat relativ zwei Punkte Vorsprung vor Hamborn 07, die es in Wuppertal beim SSV. zu verteidigen gilt. Westende Hamborn erwartet den VfB. Hilden, der mit nur einem Pluspunkt immer noch am Tabellenende steht. Der Gau 11(Mittelrhein) hat sein Ereignis in dem Zusammentreffen des BfL. 99 Köln mit dem Mülheimer SV., das zur Gruppe 1 zählt. Die Kölner verloren am Sonntag gegen den PfR. und weisen nun schon drei Verlustvunkte auf. Sie müssen den MSV. schlagen sonst ist kaum noch die Meisterschaft zu holen, denn die Mülheimer haben ebenso wie Gaumeister Sülz 07 erst einen Punkt abgegeben. Sülz ist Gast der Aachener Alemannia, die in ihrer derzeit schwachen Form kaum an einer neuen Niederlage vorbeikommen durfte. Rhenania Würselen und Düren 99 sind sich ebenbürtig. In Würselen wird es der Neuling besonders schwer haben.— In der Gruppe 2 hat der klar führende SSV. Troisdorf die erste Serie bereits beendet. Tura Bonn wird gegen TuS. Neuendorf alles Sesta mußte in ein Lazarett Es sind schon manche Hausherren im Bett gestorben, so lautet eine alte Wiener Redensart, an die ein Unfall erinnert, den der bekannte Ostmark=National= spieler Karl Sesta erlitten hat. Sesta ist als„Held der tausend Schlachten“ auf dem Fußballfeld bekannt und hat mit seinem körperlichen Einsatz nie gespart. Jetzt hat der schlaggewaltige Verteidiger, der seit einiger Zeit den grauen Waffenrock trägt, ein Lazarett aufsuchen müssen. In seinem Wohnhaus ist Sesta bei einem Sturz auf der Treppe so unglücklich zu Fall gekommen, daß er zwei Finger gebrochen hat. Schicksal einer Rekordleistung Das Fachamt Schwimmen hat zur Jahreswende die neueste Rekordliste des großdeutschen Schwimmsports veröffentlicht. Dem aufmerksamen Beobachter fällt es auf, daß im Brustschwimmen der Frauen der 100Meter=Rekord von Hanni Hölzner(Plauen) mit 1,23,4 Minuten gehalten wird, aufgestellt am 16. Februar 1936 in Halle(Saale). Wenige Wochen später konnte aber die gleiche Schwimmerin in Plauen bei einem ffiziellen Weltrekordversuch die 100 Meter in der neuen Weltrekordzeit von 1,20,2 Minuten bewältigen. Diese Leistung wurde auch als Welt= und Europarekord anerkannt und wird heute noch in den offiziellen Listen des Internationalen Schwimmverbandes geführt. Dagegen wurde der neue Weltrekord als deutscher Rekord nicht anerkannt, weil im deutschen Schwimmsport Rekordleistungen nur bestätigt werden, wenn sie in regulären Wettbewerben erzielt sind. So kommt es, daß Hanni Hölzner Inhaberin des Welt= und Europarekordes mit.20,2 Minuten ist, aber den deutschen Rekord nur mit einer Leistung von 1,23,4 Minuten hält! Taßi die Zigel baren! Fünf Monate Gefängnis für die Fälschung einer Seifenkarte Wuppertal, 11. Januar. Eine 81 Jahre alte Frau aus Wuppertal hatte sich vor Gericht wegen Unterschlagung und Fälschung einer Seifenkarte zu verantworten. Die Angeklagte hatte eine ältere Frau als Untermieterin bei sich wohnen, die im November ins Krankenhaus mußte und ihre Lebensmittelkarten ihrer Wirtin zur Benutzung überließ mit Ausnahme der Seifenkarte, die für ein Jahr gilt. Obwohl diese Karte wiederholt vom Krankenhaus angefordert wurde, rückte die Angeklagte diese nicht heraus. Erst als ihr eine Haussuchung angedroht wurde, gab sie die Seifenkarte ab. Dabei stellte sich heraus daß sie versucht hatte, den von ihr auf die Karte geschriebenen eigenen Namen auszuradieren. Das Urteil lautete wegen gewinnsüchtiger Fälschung einer öffentlichen Urkunde auf fünf Monate Gefängnis, wobei ihre Gesinnungslosigkeit und Dreistigkeit bei der Strafzumessung besonders berücksichtigt wurden. GauWestfalen=Süd führend Erste Reichsschwesternschule in Hamm eröffnet Hamm, 11. Januar. Für die im Reichsbund der Freien Schwestern und Pflegerinnen e. V. unter der NSV. zusammengeschlossenen freien Schwestern wurde in Hamm die erste Reichsschwesternschule im Reich im Gau Westfalen=Süd geschaffen. Die Schule, die in der früheren Jugendherberge der Stadt Hamm nach entsprechenden Umbauarbeiten eingerichtet wurde und in jeder Beziehung praktisch und vorbildlich ausgestattet ist, wurde Montag eröffnet. Nach der Flaggenhissung und der offiziellen Uebernahme der Schule in die Obhut des Gaues Westfalen=Sud durch den Stellvertretenden Gauleiter Vetter fand eine Feierstunde im Festsaal des Stadthauses statt. Gauamtsleiter Hütwohl wies dabei auf den doppelten Anlaß zu dieser Feierstunde hin. Zugleich mit der Eröffnung sollte eine große Zahl von Vollschwestern mit der Brosche ausgezeichnet und weiter ein Fortbildungslehrgang für Schwestern aus allen Gauen des Reiches eröffnet werden. Man könne stolz darauf sein, daß dieses Werk trotz des Krieges zur Vollendung gebracht worden sei. Anglück durch Gasrohrbruch Wuppertal, 11. Januar. Ein tragisches Unglück ereignete sich in der Charlottenstraße in Wuppertal. Es war dort ein Gasrohr geplatzt. Das Gas konnte aber durch die gefrorene Straßendecke nicht entweichen und nahm seinen Weg durch einen Kabelkanal, von wo aus es dann in das Kellergeschoß eines Hauses und in das Schlafzimmer eines Ehepaares eindrang. Die Frau wurde tot aufgefunden; ihr Mann wurde mit einer schweren Gasvergiftung einem Krankenhaus zugeführt. Es wird erwartet, daß er mit dem Leben davonkommt. Er stahl serienweise Das Ende eines Fahrradmarders— Sicherungsverwahrung Düsseldorf, 11. Januar Der 52jährige, neunmal, davon dreimal wegen Fahrraddiebstahls, vorbestrafte Joseph Becker, erschien ein weiteres Mal wegen einer aleichen Straftat vor der Düsseldorfer Strafkammer. Diesmal hatte er wieder in der Zeit von 1937 bis 1939 am laufenden Band, wie er selbst zugibt, in Hausfluren, auf der Straße und anderswo im ganzen 38 Fahrräder gestohlen und weiterverkauft. Die Strafkammer verurteilte ihn wegen Diebstahls in 83 Fällen zu drei Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust. Außerdem ordnete das Gericht, da es sich bei Becker um einen gemeingefährlichen Gewohnheitsverbrecher handelt, die Sicherungsverwahrung an. Volksschädlinge Zuchthausstrafen wegen Diebstähle während der Verdunkelung Münster, 11. Januar. Die Strafkammer in Münster hatte sich mit fünf Angeklagten aus Dülmen zu befassen, die zum Teil die Verdunkelung zu Diebstählen ausnutzten und sich so als Volksschädlinge brandmarkten. Die Angeklagten W. Sievert, Johann Wemhoff und Josef Schöne hatten während der Verdunkelung einige Zentner Aepfel gestohlen, die sie von den Bäumen heruntergeholt hatten. Bei weiteren Diebstählen. von Schöne konnte nicht erwiesen werden, daß er bewußt die Verdunkelung ausgenutzt hatte. Alle drei Angeklagten erhielten empfindliche Zuchthausstrafen, und zwar Sievert zwei Jahre sechs Monate, Wemhoff ein Jahr vier Monate und Schöne ein Jahr einen Monat. Sievert hatte sich dann noch zusammen mit der Angeklagten Maria Beims und dem Angeklagten Wilhelm Heilmann wegen eines Einbruchs bei einer Jüdin zu verantworten die bei Frau Beims im Hause wohnte. Der Einbruch wurde vorgenommen, als die Wohnungsinhaberin abwesend war. Man stahl dort Wäsche, einen Radioapparat und andere Sachen. Die Angeklagte Beims erhielt hierfür ein Jahr und Heilmann neun Monate Gefängnis. Wildenten legten ein Dors in Dunkel. Ein Schwarm verirrter Wildenten, die offenbar von der Weser her durch das Gelände flogen, versetzte das jenseits der Weser gelegene Dörschen Boffzen in völliges Dunsel. Die Enten flogen gegen die elektrische Starkstromleitung und zerstörten sie. Mehrere Stunden war das ganze Dorf ohne elektrisches Licht. An der Störungsstelle fand man unter den Drähten sechs völlig verkohlte Wildenten vor. Im Bach erfroren Der Invalide Josef Jaschka aus Walsum hatte seine Rente abgehoben und unternahm danach eine Bierreise. Auf dem Heimwege fiel er die Böschung des Brusbaches hinunter und blieb hier, halb im Bach schlafend, liegen. Am Morgen fand man ihn erfroren auf. Der reichliche Alkoholgenuß hatte den Tod beschleunigt. Aus dem Fenster gestürzt Beim Fensterputzen bekam eine Frau aus Lüttringhausen des Uebergewicht und stürzte aus beträchtlicher Hohe ab. Die schweren Verletzungen hatten den Tod der Frau zur Folge. Tod durch Erfrieren Ein 68 Jahre alter Einwohner aus Grumbach wurde am Morgen auf der Wendeltreppe zu seiner Wohnung tot aufgefunden. Wie die Ermittlungen ergaben, ist der ums Leben Gekommene wahrscheinlich am Vorabend infolge eines Fehltrittes die Treppe hinuntergefallen und bewußtlos liegengeblieben. Infolge der Kälte ist dann der Tod durch Erfrieren eingetreten. Harte Strafe für einen Liebesgabenmarder Von seinem Betriebsführer hatte ein Mann den Auftrag bekommen, Liebesgabenpakete für im Felde stehende Gefolgschaftsmitglieder zu packen und abzuschicken. Der Mann behielt aber einen Teil der ihm für diesen Zweck zur Verfügung gestellten Waren für sich, schädigte also seine Kameraden. Der Mann wurde sofort fristlos entlassen und festgenommen, damit ihe auch vom Gericht aus die seinem unwürdigen Verhalten entsprechende Strafe zuteil wird. Seite 7 Nr. 10/ Bochumer Anzeiger] Freitag, 12. Januar 1940 Unterhaltung Uus der ftand gelesen SKizze von De ttanns Rösler Die Gelegenheit verschmähe, wer will! Eduard verschmähte sie nicht. „Schönes Wetter heute!" „Sehr schönes Wetter!“ „Hoffentlich, hält es an!“ „Hoffentlich Die Dame auf der Bank im Kurpark lächelte. Sie sah freundlich auf den jüngeren Mann. Der jüngere Mann war Feuer und Flamme. „Könnten wir—“ e „Könnten wir uns nicht am Abend sehen?" „Gern.“ „Zur Reunion!" „Ich. komme, Bunderbar!“ 2#.u Scmallan, Erfal. Eduard wurde durch den schnellen Erfolg unsicher. „Eines verstehe ich nicht ganz— mißverstehen Sie mich bitte nicht— aber das geht alles so glatt und leicht, es gibt gar keine Schwierigkeiten—“ Die Dame lachte hell. „Ach? Sie wollen mich lieber erobern?“ Ja. Eigentlich Jo, Ig. en fchmex Gail ich 2n Ihn „Und ich mache es Ihnen schwer, weil ich es Ihnen „Wenn Sie nicht böse sind— ich muß gestehen Die Dame sah Eduard plötzlich ernst an. „Sie waren mir vom Schicksal bestimmt! Ich wußte, daß ich Sie kennenlernen würde!" Eduard wurde es unheimlich. „Gnädige Frau sind Hellseherin?" „Ja. Das auch.“ „Und sonst?“ „Ich lese aus der Hand.“ „O bitte—“„.. Eduard hielt seine Hand hin. „Wissen Sie auch etwas von mir?“ „Selbstverständlich“, sagte die Dame und las in Sdugrds HoröPngerm.u, Lierunhemanzig Jahr:„. „Sie sind Ingenieur, vierundzwanzig Jahre alt, noch nicht verheiratet. Sie wohnen in Köln.“ „Es stimmt, gnädige Frau, es stinzzut!“ e.###, „Sie haben drei Geschwister. Ihr Vater ist Fabrikbesitzer. Sie verstehen sich sehr gut mit ihm und werden in Kürze die Fabrik übernehmen.“ „Das ist ja unheimlich!“ Die Dame fuhr geheimnisvoll fort: „Ich sehe noch mehr: Sie sind verlobt. Ihre Braut ist blond, sehr hübsch und noch nicht zwanzig Jahre alt. Sie lernten sie vor zwei Jahren mit ihrem Vater in Salzburg kennen. Die Mutter haben Sie noch nicht beseben.,— Ihraflich gufe Eduard war schrecklich aufgeregt. „Das grenzt ig an Zauberei!“ „Der Vater Ihrer Braut ist Arzt. Er lebt München.“ in Eduard atmete auf.(7s6s1 vi „Falsch, gnädige Frau, farzag; rief gr, göndlich ein Fehler! Alles wissen Sie doch nicht! Die Mutter meiner Braut ist auch in München!" „Die Mutter ist nicht in. München!" „Wo denn?“ Die Dame lächelte:. „Hier. Ich bin die Mutter.“ Uimet Mann! Humoreske von Matthias Werner Wir wohnen in einem Villenort. Das Landhaus neben uns hatte eine Dame gekauft, die ich mit Aurora, meiner Frau, bei ihrem Einzug vom Fenster aus beobachtete. Ich fand sie ganz reizend. Sie hatte strohblondes Haar und eine tadellose Figur und überwachte mit großem Geschick die fünf„Ziehleute", die ihre Möbel ins Haus schafften.„.., g1, Beine mit. Sehr hübsch— sagte Aurora— nur die Beine müßten nicht so geschweift sein. Sie hat doch schöne, grade Beine, erwiderte ich unIch meine ja das Büffet, nicht die Blonde— versetzte Aurora eisig.,##### ein a Meinst du nicht, daß es einen guten Eindruck, machen würde, wenn ich hinüber ginge und ihr meine Hilfe anböte? Es würde nur eine Höflichkeit sein. Nur ein Vorwand— erwiderte meine Frau. Ich ging verärgert in den Garten, nachdem ich mir meine verschmutzten Arbeitshosen und meine lehmige Jacke angezogen und meine alte grüne Mütze aufgesetzt hatte, um die Erde umzugraben. Frauen sind, doch zu unverständig. Ich bin doch ganz und gar nicht eingebildet. Ich dachte nur so, daß es unserer neuen Nachbarin in dieser langweiligen Straße, die von vielen kleinen Leuten bewohnt wird, sehr angenehm sein würde, die Bekanntschaft eines gebildeten, hübschen und gut gewachsenen jungen Mannes zu machen. Das wird nun gleich so mißdeutet. Ich tröstete mich aber mit dem Gedanken, daß ich meine Nachbarin ja doch bald kennenlernen würde. Ich will nicht prahlen, aber bei meiner Unterhaltungsgabe war es außer Zweifel, daß ich bald bei ihr einen Stein im Brett haben würde. 84um mit Jch. wm nachk Da rief mich Aurora an: Komm mit. Ich will noch die Wäsche abholen, ehe sie die Plätterei schließen. Da kannst du Pakete tragen! In den verschmutzten Hosen?„ 8 Nein, nicht in den Hosen, sondern in deinen HänNimm auch Moritz mit, er muß mal auf die Straße— rief Aurora. Moritz ist unser Hund— Geh einstweilen voran! Ich zog also mit Moritz durch den hinteren Gartenausgang ab nach der Plätterei, denn vorn konnte ich mich auf unserer Straße in meinem Aufzug nicht sehen lassen. Am Laden angekommen, machte ich Halt und wartete auf meine liebe Frau, die „in einer Minute" nachkommen wollte. Moritz setzte sich dicht neben mich nieder: Ich nahm die Mütze ab, denn die Gartenarbeit hatte mich heiß und müde, gemacht, und lehnte mich etwas an die Hauswand. Fast ware ich eingeschlafen, da fing Moritz aus Langeweile an zu heulen——— und da kam„sie". Nicht Aurora, die in einer Minute da sein wollte, sondern meine blonde Nachbarin. Ich riß mich an der Leine und machte eine höfliche Verbeugung. Ich lächelte sie an— sie lächelte wieder. Ihre schönen Augen ruhten auf mir und Moxis,er., u, dann sag sie ihr Geldtäschchen hervor und legte ein Funfzigpfennigstück in meine Mütze. Armer Mann!— sagte sie mitleidig— und ging weiter. ein Flascherl Wein" sowie„Träumende Liebe", und aus dem Tonfilm„Fasching“ hören wir den Schlager„Laßt uns tanden“ Dr. Jouef Schvermann S c hören ur Se. Manstähen Wenn Willem Mengelberg auf Telefunken mit seinem hervorragenden Cocertgebouw=Orchester Schuberts„Rosamunden“=Ouvertüre ebenso kultiviert wie differenziert zum Erklingen bringt, wird man sich aufs neue der melodischen Schönheiten dieser romantischen Musik bewußt.— Der Bayreuther Dirigent Karl Böhm bringt mit der vorzüglichen. Sächsischen Staatskapelle das„Meistersinger=Vorspiel“ auf Electrola in einer temperamentvoll bewegten, aber doch glanzvoll plastischen Darstellung zu farbiger Wirkung.— Mit den stimmlichen. Wundern seines herrlichen Tenors singt Lauxitz Melchior auf Electrola den Monolog des Parsifal ebenso ergreifend wie tonadelig.— Kein Geringerer als Victor de Sabata setzt sich mit den unerreichten Berliner Philharmonikern auf Grammophon für das„Tristan"= Vorspiel und Isoldes Liebestod in wundervoll gesteigertem, klanglich beglückendem Spiel ein.— Aus Verdis„Macht des Schicksals“, singt auf Odeon Kammersängerin Anny von Stosch mit dramatisch bewegter, großer Stimme die Arie der Leonore„Jungfrau, Mutter der reinsten Gnade.“— Zwei Schubert=Lieder,„Liebeslauschen" und„Horch, horch", werden auf Electrola von Gerhard Hüsch stimmlich gepflegt und vortragsmäßig vollendet geboten.— Einem geschmackvollen Querschnitt durch Suppés gediegene Operette„Boccaccio“ geben auf Telefunken die schmiegsamen Stimmen von Elisabeth Schwarzkopf und Rupert Glawitsch Format und Wirkung.— Zwei schöne, stimmungsvolle Schlagerlieder„Schließ deine Augen“ und„Ganz leise“ schrieb Franz Grothe für seine Frau Kirsten Heiberg, die von dieser auf Electrola dezent und fein zum Vortrag gebracht werden.— In einer vom Deutschen Opernhaus=Orchester, gespielten Folge„Klang und Rhythmus“ werden verschieden temperierte Musiken wirkungsvoll aneinandergereiht. Telefunken bringt diese Neuheit und dazu ein Voty Unterbrechung Der unlängst nach Heidewinkel versetzte junge Pastor geht im Dorf von Haus zu Haus und macht seinen Antrittsbesuch. So kommt er auch zur LindenBäuerin. Nachdem er sich ein Weilchen mit der Bäuerin unterhalten hat, holt diese ihre Kinder ins Zimmer, um sie dem neuen Pfarrherrn vorzustellen. Drei Zwillingspaare marschieren auf: zwei Buben, zwei Mädel und wieder zwei Buben.„Das ist ja wirklich ein seltener Fall, Linden=Bäuerin", staunt der Pastor. „Da kommen bei Ihnen wohl immer nur Zwillinge?!“ —„Nee, nee, Herr Paster, so is dat nu ook nich“, erwidert die Linden=Bäuerin„Faken(oft) kummt ook vit Der Beaten Reimann macht seinen ersten Besuch bei seinen zukünftigen Schwiegereltern und wird zum Essen eingeladen.„Mein Kompliment!“ sagt er zu der Hausfrau. „So gut habe ich als Junggeselle schon lange nicht geDa sagte der kleine Peter:„Wir auch nicht, Onkel!“ Zwei Briefe „Lieber Werner! Lebst Du noch, oder bist Du tot? Wenn Du lebst, schicke mir doch umgehend die 30 Mark, die ich Dir im Sommer geborgt habe! Herzlichen Gruß! Paul.“ „Lieber Paul! Ich bin tot! Herzlichen Gruß! Werner.“ Ein sicheres Zeichen Der Postbote klingelt. Frau Jensen öffnet die Tür und ruft entsetzt:„O Gott! Ein Brief mit einem Trauerrand! Dann ist mein Bruder gestorben!“ „Woher wollen Sie denn das wissen? Sie haben den Brief doch gar nicht gelesen!" „Nein, aber ich kenne doch seine Handschrift!" diese Neuheit und dazu ein Potpourri aus der neuen Schlager=Operette„Die oder keine" bei dem Adalbert Lutter und Erik Helgar, mitwirken.— Aus dem eben verfilmten„Opernball“ spielt auf Gloria die Kapelle Joe Bund elastisch das Kapriziöse Rauer siungen in der gleichen Produktion„Liebe und Auflösung des Magischen Kreuz=und=Quer=Worträtsels aus der vorigen Nummer: Waagerecht und senkrecht: 1. Harmonium, 2. Ade, 3. Reim, 4. Ob, b. Nab, 6. Jsar, 7. Urne, 8. Mann, 9. Basra, 10. Bann, 11., Moa, 12. Ren, 13. Aar, 14. Rhein, 15. Erle, 16. Ilse, 17. Neer. Geschichtstafel 12. Januar 1519 Kaiser Maximilian., römischer Kaiser deutscher Nation, in Wels gestorben(geboren 1459). 1746 Der Pädagoge Heinrich Pestalozzi in Zürich geboren (Geliorben 1320), griebrich par Schleasf fr Mrzaähen 1829 Der Schriftsteller Friedrich von Schlegel in Dresden gestorben(geboren 1772). 1893 Der Generalfeldmarschall Hermann Göring in Rosenbeim, Oberbavern, geporen. 1924 Der Mediziner Ernst Schweninger(Leibarzt Bismarcks) in Schloß Schwaneck bei München gestorben (geboren 1850). 1934 Walter Darré wird Reichsbauernführer. Er beugte sich über ein Kassabuch, und Hans Peter fühlte den rasenden Schlag seiees Herzens. Dann fuhr der Beamte fort:„Sie entnahm ihrem eigenen Vermögen eine Summe, die sie auf ein neues Konto überschreiben ließ. Interessiert Sie die Höhe der Summe?“ „Nein, nein. Sagen Sie mir bitte nur, auf wessen Namen das neue Konto lautet!“ drängte Grütte. Der Direktor warf wieder einen Blick in das Buch, dann erklärte er: „Der Kontoinhaber ist ein Gütler aus Friedwang namens Franz Wagner.“ „Ich danke Ihnen!“ stieß Hans Peter hervor und entfernte sich sehr formlos mit einem gestammelten Gruß. Die Sache lag klar. Maria hatte diesen Gütler aus Friedwang veranlaßt, Raimund aufzuziehen, und hatte ihm dafür ein Konto auf der Brühler Bank eröffnet. Sein Wagen setzte ihn eine Viertelstunde später in Friedwang ab. Es war ein idyllisches Dörschen inmitten mäßig hoher Berge. Ein Junge führte ihn ans Haus, wo der Gütler Wagner wohnte. Hans Peter trat in das kleine Häuschen. Aus einer Tür zu ebener Erde hörte er murmelnde Stimmen. Er klopfte kurz an und rat ein.„.....4 T. ain Gers erbDer Anblick, der sich ihm bot, ließ sein Herz erstarren. Auf schwarzgedecktem Lager ruhte Raimund, die wächsernen Hände auf der Brust gefaltet. Sein pergamentenes Gesicht zeigte einen Ausdruck stillen Friedens, und zu seinen Häupten tropfte eine dicke, unförmige Wachskerze. Vor dem Bett kniete eine Bauersfrau, und daneben stand mit gesenktem Kopf ein alter Mann, offenbar der Besitzer des Häuschens und sein Weib. Grütte sank auf einen Stuhl und achtete nicht auf die erstaunten Blicke der beiden Leute. „Wo ist die Frau, die diesen Knaben brachte?“ fragte e würgend.,.49 I. Ihart. Lur Waun Schalaub„Ich weiß nicht“, erwiderte der Mann.„Ich glaube, sie ging vorhin aus dem Haus.“ Diese Antwort ließ Hans Peter von dem groben Sessel aufschnellen. „Wohnte sie, bier kr,, g, um marst i..2 Mirt. „Ja, seit gestern früh. Sie war zuerst in der Wirtschaft, dann siedelte sie zu uns über. Wir nahmen den Buben an Kindesstatt an. Er hatte die Lungenentzündung und starb vor zwei Stunden. Ich will einmal hinaufsehen. Vielleicht ist die Dame doch noch oben.“ Hans Peter folgte ihm mit pochendem Herzen die Treppe hinauf in ein kärglich möbliertes Zimmer. Auf dem Tisch lag ein verschlossener Brief. Grütte streckte die Hand danach aus, riß den Umschlag auf und holte einen Bogen hervor, auf dem er sofort Marias Schrift „Lieber Herr Wagner! Haben Sie bitte die Güte, den noch im Umschlag steckenden Brief dem Postboten zur Beförderung auszuhändigen. Für Ihre Bexeitpilig keit, dem Knaben ein Heim zu gewähren, sptrige### Ihnen meinen herzlichen Dank aus. Das Konto in de Brühler Bank verbleibt trotz Raimunds Tod in ihrem Besitz. Mit Grüßen M..“ Mit zitternden Händen griff Hans Peter zu dem erwähnten Brief und las mit stockendem Herzen die Anschrift: Herrn Hans Peter Grütte, Arzt, Mariental bei Brühl. An ihn also hatte sie auch noch gedacht! Was mochte der Brief enthalten? Eine dumpfe Ahnung überkam ihn und er setzte sich aufs Bett. Mit blassem Gesicht öffnete er den Umschlag und holte den dichtbeschriebenen Bogen hervor.„. hter Hons Metef#m..t. „Mein innigstgeliebter Hans Peter! Der Toten wirst Du verzeihen“— die Buchstaben begannen vor den Augen des Lesenden zu tanzen—„daß sie Dich noch einmal so nennt, wie sie Dich im Leben nicht mehr nennen durfte. Glaube mir, mein lieber, lieber Mann, daß ich Dich all die Jahre hindurch mit der ganzen Kraft meiner Frauenseele liebte. Du warst mein alles, mein Liebstes, und bist es jetzt noch während ich dies niederschreibe, und mit Deinem Namen auf den Lippen will ich sterben und damit die Schuld meines Lebens sühnen. Es war meine Schuld, daß ich Dir nie das Geheimnis meines Lebens lüftete. Die Angst, ich Deine Liebe verlieren, verschloß mir den Mund. Und aus dieser Angst heraus gehe ich nun auch in den Tod. Ich habe gerungen und gelitten und die furchtbarsten Qualen ausgestanden, habe auf den Knien vor jenem anderen gelegen und ihn mit Bitten bestürmt, wie nur immer ein liebendes Weib es vermag. Aber es war alles vergeblich. Der Tod an sich hat nicht die geringsten Schrecken für mich; denn Tod ist Frieden. Hab Dank für all Deine überreiche Liebe, und wenn Du manchmal an mich denkst, Hans Peter, dann tue es ohne Groll. Und lasse die Kinder meine Schuld nicht entgelten. So scheide ich denn von Dir, Du Heißgeliebter, und meine besten Wünsche geleiten Dich ins Leben, das für mich keicken Raum mehr hatte. In Ewigkeit Deine Maria. Nebelschleier vor den Augen, taumelte Hans Peter vom Bett hoch. Neun Jahre hatte er mit Maria gelebt, und jetzt, in dieser Sekunde erst, verstand er sie und die übermächtige Liebe, die sie mit ihm verband. In den Tod wäre sie gegangen, um ihm damit zu sagen: So sehr hab ich dich geliebt! Seine Hände legten sich schwer auf die Schultern des Bauern., I gangenf. Kuct„Wann ist sie fortgegangen: keuchte er. „Kurz bevor Sie kamen. Sie war zuerst bei dem toten Knaben, dann ging sie hier herauf, offenbar um diese Briefe zu schreiben. Später hörte ich sie das Haus verlassen. Sie ist noch keine Viertelstunde fort.“ „Haben Sie eine Ahnung, wohin sie gegangen sein könn „Das weiß ich nicht. Aber heute vormittag war sie auch schon spazieren und sagte mir später, daß sie auf die Brühler Wand gestiegen sei. Das ist der Berg, der gleich hinterm Haus beginnt. Man kann vom Gipfel aus nach Brühl sehen.“ Hans Peter eilte aus der Kammer und hatte mit zwei Sprüngen die Treppe hinter sich. Draußen warf er sich in seinen Wagen, den er sofort auf Touren brachte. Der Bergweg war anfangs breit und fahrbar, in halber Höhe mußte Grütte den Wagen zurücklassen und zu Fuß weiter steigen. Er lief mit keuchendem Atem den Pfad hinan. Hundert Meter noch, dann war er auf der Höhe. Wenn sich von oben aus Brühl den Blicken bot, so sah man sicher auch Mariental, oder wenigstens den Garten. Und dieses Bild vor Augen, das fühlte er, wollte Maria sterben. Mit zusammengebissenen. Zähnen und erstickenden Lungen stürmte er weiter. Er wollte schreien, aber er brachte keinen Laut über die Lippen. In Strömen floß ihm der Schweiß über das gerötete Gesicht. Nur vorwärts, vorwärts! Einmal zuckte der Gedanke in ihm auf. Maria könnte nicht oben, sondern wo anders hingegangen sein. Das wäre sein Ende= gewesen. Die furchtbare Enttäuschung in allerletzter Sekunde hätte ihn getötet oder um den Verstand gebracht. Einige Meter noch, die er kaumelnd zurücklegte, und er war oben angelangt. Brühl lag unter ihm im Sonnenschein, seitlich davon ein niederer Höhenzug und dahinter Bäume: der Garten von Mariental. Da der Berg zu beiden Seiten abfiel, konnte der Garten nur von dieser Stelle aus gesehen werden: Maria mußte sich also in nächster Nähe befinden. Hans Peter umschritt die kümmerlichen Latschen, die zu seiner Rechten wucherten. Er war noch nicht am Ende des Gestrüpps angelangt, als er stehen blieb und die Hände ans pochende Herz preßte. Maria saß seitlich des Krummholzes auf einem kleinen blumenübersäten Rasenstück. Es war eine halb liegende Stellung, und den Oberkörper hatte sie auf den rechten Arm gestützt. Ihr Blick war starr in die Tiefe gerichtet, und Hans Peter wußte, wem dieser Blick galt. Das namenlose Glück sie noch lebend anzutreffen, lähmte Das namenlose Glück, sie noch lebend anzutreffen, lähmte ihn. Ihr Gesicht war bleich, und aus ihren großen Augen sprach ein Weh, das kein Mensch hätte in Worte kleiden können. Und dann nahm er auch die Perlen wahr, die aus ihren Wimpern traten und langsam über die blassen Wangen rollten. Sie senkte den Kopf und hob die linke, entfaltete Hand. Er sah regungslos zu, aber als er in letzter Sekunde, die vier Tabletten gewahrte, die auf dem Inneren ihrer Hand lagen, verließ ihn alle Lähmung. Sie fuhr heftig zusammen, daß die Tabletten ihrer Hand entfielen. Bevor sie danach langen konnte, war Hans Peter zur Stelle und hatte ihre beiden Hände erSie starrte ihn an und wußte nicht, war es Traum oder Wirklichkeit. Ein würgendes Schluchzen schüttelte sie, dann sank sie nach rückwärts. Er setzte sich an ihre Seite streichelte ihre Hände und küßte sie mit einer Wildheit, die eine fliegende Röte in ihre Wangen trieb. Ihre Augen ruhten groß und in ungläubigem Staunen an ihm, dann lächelte sie, und es war das liebliche Kinderlächeln, das er so sehr an ihr liebte. „Ich bin tot“, sagte sie flüsternd,„und du bist bei mir, wirst immer bei mir sein. Wie ich dich liebe, Hans Peter!“ „Du bist nicht tot“, widersprach er, groß und in ungläubigem Staunen an ihm,„Vampa ist tot. Du aber lebst. Der Schurke wurde in der vorgestrigen Nacht erschossen. Mit hastiger, vor Erregung zitternder Stimme erstattete er Bericht. Maria fuhr mit flatternden Haaren empor. „Vampa ist tot?!“— Hans Peter nickte. Diese Mitteilung löste in Maria einen Weinkrampf aus. An der Brust des Mannes ließ sie ihren Tränen freien Lauf, und mit diesen Tränen weinte sie alles Leid aus ihrer genesenden Seele. Er hielt sie mit beiden Armen umschlungen und küßte ihr das Naß von den Wangen. „Es ist nicht zu fassen“, sagte sie hierauf.„Vampa tot!—— Muß ich dir noch begründen, Hans Peter, warum ich so handelte, obwohl meine Schuld lediglich in meinem Schweigen bestand? Muß ich dir sagen, wie unendlich ich dich liebe, und wie sehr ich um deine Liebe bangte? Du?—— Und um dieser deiner Liebe willen, die ich zu verlieren fürchtete, brachte ich das furchtbarste Opfer, das ein Weib zu bringen vermag. ich unterdrückte meine Mutterliebe zu Raimund Glaube aber nicht, daß ich den Knaben je vergaß. So lange ich in London weilte, sorgte ich in jeder erdenklichen Weise für ihn, bis dann Vampa die verbrecherischen Hände nach dem Kinde ausstreckte. Und jetzt ist der Junge tot, ein Opfer desselben Unmenschen, der auch mich an den Rand des Abgrundes brachte.“ Sie weinte wieder, bis es Hans Peter endlich gelang, ihren Schmerz zu lindern. Sie sah ihn aus umflorten Augen an, und ein Beben lief um ihren Mund. „Hans Peter!— Ach, es ist wie ein Traum. Du bist gekommen“——. 76525114 „... um dich zu holen“, vervollständigte ex.„Heim; zuholen nach Mariental. Mein Herz ist tot. Du mußt es wieder zum Leben bringen. Die Kinder weinen Tag und Nacht. Du mußt sie wieder glücklich machen. KleinMaria ist krank, und ärztliche Kunst versagt bei ihr. Du mußt an ihr Bettchen treten, und dein bloßer Anblick wird das Kind gesunden lassen. Das ganze Haus ist erstorben und finster, deshalb bin ich ausgezogen, den Sonnenschein wieder einzufangen. Maria!— Weißt du, was du für uns alle bist?“ Sie legte das Gesicht an seine Brust. „Weißt denn du, was ihr alle für mich seid? Weißt du, was das für Tage und Stunden waren?!“ Er drückte sie an sich. „Schweig still, mein Herz. Es ist vorüber und vergessen. Und nun komm, die Kinder warten!" Hand in Hand schritten sie durch den leuchtenden Sommertag den Hügel hinunter. Grillenzirpen schwebte durch die düftegesättigte Luft, und rein und wolkenlos strahlte der blaue Himmel über den friedlichen Bergen Tirols. Und das wußte sie: genau so wolkenlos und ungetrübt wie dieser lachende Himmel würde nun auch ihr zukünftiges Leben sein. Vor dem Auto angelangt, verhielten sie die Hans Peter schlang die Arme um die schlanke Gestalt Namenlose Seligkeit sprach aus ihren strahlenden Augen. Sie ergriff seine Hände und lehnte ihre warme Wange an seine. Minuten standen sie so, schweigend, andächtig und entrückt. Hierauf umschloß sie sein Gesicht mit ihren Händen und küßte ihn auf den Mund. Dann, flüsternd und als betete sie: „Die Kinder warten!" — Ende— Warum für stark verschmutzte Hände kostbare Seite verschwenden? ATA holt Schmutz und Schmier aus der Haut und beseitigt schnell und gründlich alle Spuren schmutziger Arbeit. Hausfrau, begreife: AlAspart S ei 2. Woche Wegen des croßen Ertolges zum 7. und 8. Male: Aufklärungs Rim öber die Gefahren de: Liebeslebens durch tolsche Scham: Der große Ertolg! Die Westmächte nationalsozialistische großen sozialen Eir ihnen nicht gelingen dafür, daß dem sch Krieg die sozialen ihm und seiner Fazugleich Kraft zu g der Sozialversicher: trägt überdies den die der Krieg im A auch für die reichs Heute sind zahl kriegs= oder lebens hier vorübergehend platz aus. Andere im Westen, beim 2 bauarbeiten im bes kräfte eingesetzt. S einmal fragen, ob der Unfallversicherr gültig, ob sie beru Notdienstpflichtige t eines Beschäftigung — wie beispielswe Fabriken, Werften Unfallversicherung tritt als Arbeiter ob die Arbeite Zwecke des Be Nutzen v Wo das der Fall sicherten Arbeiteri gleich, was der B hängig davon, ob länger dauert ode So gibt es zal Krieges als ArbFamilienwohnung beitsplatz beschäfti stätte oder in ih Leno nn Ein Beisplel: Eln Mechaniker zerstört durch grenzenlosen Leichtsinn das Glück seiner jungen Ehe Ein wirklichkeitsgetreuer Fülm aus ürztlicher Prazts — Nicht tur Jegendliche— 030 Sonnabend Der Pilnt der Wilmönen SS„Stten! Sonntag Brigitte Norney Olga Tschechowa Ewald Balser Karl Raddatz. Eduard von Winterstein Paul Dahike Spielleitung: Hans Schweikart— Musik: Lothar Böhme Lichtsplele Apens Dae Philharmonische Staatsorchester unter der Leitung ven Dr. Hans Sehmidt-leserstedt bringt eine prachtvolle Aufführung der Füntten Sumphonie(-moll) von Ludwig van Beethoven zu Ochör — Schlafstelle, Be zu Weihnachten Wochenende oder der auswärtigen 1 fahren, sind sie hi sichert. Und zwa Heimfahrten zur fahrten zur aus neben den Verhei Wohnung bei den während ihrer a haben. Fur den welchem Zweck di zum Beispiel zun oder zum Wechse Familienwohnung Der Versicher gehoben, daß der länger als einen der Stadt Bochum tag, 12. Jan., Sonnabd., 13. Jan., —22.15 Uhr, 19.30—22.15 Uhr miete B 11: Außer Vormiete astspiel der u. KdF., Rina 1: lner Oper! Zum ersten Male! Fishel“.„Die gute Täglich 3,.50 und 8 Uhr Sonntags ab 2 Uhr Jugendliche haben Zutritt Dieser Pllm gehört zu den wenigen Flimwerken, die man gesehen haben muß.. Die Presse DRTTEWOUNL Oper von M. Lothar. Zum letzten Male! Lustspiel von A. Zinn Täglich 5 un Cr4 KONZERIUZUANZ Marienstraße 14 Ruf 64338 Lueie Höflich Charlotte Thiele lrene v. Meyendorft Caro'a Höhn Ruth Eweler Charlott Daudert Harald Paulsen Karl Raddatz Herbert Hübner Hilde Körber Rudolf Platte Kirsten Helberg Franz Schatheitlin Benjamine Gigll Friedrich Kayßler Magda Schneider. Anneliese Uhlig Viktor Staal Rolf Wanka Paul Wegener. Trude Haetelln- Claus Detlef Sierck. Josefine Dora Städtisc Ein großangelegtes Filmwerk mit einer ungeheuer packenden Handlung und einem fesseinden dramatischen Kontlikt. Ein berühmter Tenor steht unter Mordverdacht und schildert vor Gericht das tragische Schicksal seiner Ehe 2. Woche verlä-gert Vor den Kulissen danken lächeind die Artisten für den ihren Hochstleistungen gezollten Beitall— und hinter den Kullssen beninnt ihr privates Leben. Dortentscheiden sich ihre Schicksale, von denen der Film spannend und dramatisch berichtet. Gigli singt) Wieder ein großes Erlebnis Ebenso wuchtig wie die Riesen der Alpenweit, in denen der Film splelt. Ist das Schicksal der handeinden Personen. In unerschütterlichem Vertrauen schenken zwei Frauen ihre Liebe einem Manne, der nicht stark genug ist, sich für eine von ihnen zu entscheiden. Im Augenblick des Verrates seiner Liebe fällt das Schicksal selbst seine Entscheidung spielt in Sonnteg. den das Klavier Weiter enth Carl Hans Neueste Wochenschauf Württemberg, Kulturf., Tobis-Trichter, d. gr. Lustsple Täglich.15,.30, 8 Uhr. Sonntag ab 2 Uhr Jugendliche haben Zutritt! Täglich.30,.30 und 8 Uhr— Sonntag ab 2 Uhr Prans Sei Leitung Neueste Wochenschau Kulturfiim: Kleiner Fluß am großen Strom Täglich.30.40 8 Uhr Sonntag ab 2 Uhr Sonntag vormiltag für groß und klein das herrliche Volksstück mit gesundem Humer FERIEN VOM ICH nach dem Roman von Paul Keller S MA KLEINANZEIGEN gibt man da auf, wo man sie zu suchen gewonnt is im„Bochumer Anzeiger“ Seite 9 Nr. 10] Bochumer Anzeiger Freitag, 12. Jamur 1940 Antfundersicherungsgflict nn Krirge Die Besonderheiten der Arbeit im Kriege voll berücksichtigt “chte führen neern uns Drieg um das infolge der Entfernung des Die Westmachte fuhren gegen uns Krieg, um das nationalsozialistische Reich und mit ihm nicht zuletzt seine großen sozialen Einrichttuggen#n Fr#n## wird “ e n n i c h t g e l i n g e n. I m G e g e n t e i l. d i e F u h r u n g s o r g t ungen zu vernichten. Es wird ihnen nuht geungen.„Im Gegenteil, die Führung sorgt dafür, daß dem schaffenden Menschen gerade auch im Krieg die sozialen Leistungen gewährleistet bleiben, die ihm und seiner Familie die Existenz sichern und damit zugleich Kraft zu gesteigerter Arbeit geben. Der Schutz der Sozialversicherung besteht unvermindert weiter, er trägt überdies den besonderen Verhältnissen Rechnung, die der Krieg im Arbeitsleben mit sich bringt. Das gilt auch für die reichsgesetzliche Unfallversicherung. Heute sind zahlreiche Volksgenossen als Arbeiter in kriegs= oder lebenswichtigen Betrieben tätig. Sie füllen hier vorübergehend oder für längere Zeit einen Arbeitsplatz aus. Andere wieder sind bei Befestigungsarbeiten im Westen, beim Bau von Reichsautobahnen, bei Aufbauarbeiten im besetzten polnischen Gebiet als Arbeitskräfte eingesetzt. Sie alle werden sich gelegentlich auch einmal fragen, ob und inwieweit sie unter dem Schutz der Unfallversicherung stehen. Sie sind versichert, gleichgültig, ob sie beruflich oder als Dienstverpflichtete oder Notdienstpflichtige tätig werden, sofern sie nur auf Grund eines Beschäftigungsverhältnisses Arbeiten verrichten, die — wie beispielsweise Bauarbeitem oder die Tätigkeit in Fabriken, Werften, Hüttenwerken, Bergwerken— der A sinfallversicherung unterliegen. Maßgebend für den Eintritt als Arbeiter in einen Betrieb ist, ob die Arbeit eine ernstliche Betriebstätigkeit für Zwecke des Betriebes und damit zum gemeinen Nutzen von Volk und Staat darstellt. Wo das der Fall ist, handelt es sich um einen versicherten Arbeiter im Sinne der Unfallversicherung, ganz gleich, was der Betreffende von Beruf ist, und hängig davon, ob die Beschäftigung in dem Betrieb länger dauert oder nur vorübergehend ist. So gibt es zahlreiche Volksgenossen, die infolge des Krieges als Arbeiter auf., einem von der ständigen Familienwohnung verhaltnismäßig weit entfernten Arbeitsplatz beschäftigt sind, und deshalb auf der Arbe####ätte oder in ihrer Nahe eine besondere Unterkunft — Schlafstelle, Baracke— haben. Wenn diese Personen zu Weihnachten oder Neujahr oder auch sonst am Wochenende oder an Tagen innerhalb der Woche von der auswärtigen Unterkunft nach ihrer Familienwohnung fahren, sind sie hierbei, reichsgesetzlich, gegen Unfall versichert. Und zwar erfaßt der Versicherungsschutz die Heimfahrten zur Familienwohnung wie auch die Rückfahrten zur auswärtigen Unterkunft. Versichert sind neben den Verheirateten auch die Ledigen, sofern sie ihre Wohnung bei den Eltern oder bei sonstigen Verwandten während ihrer auswärtigen Beschäftigung beibehalten haben. Für den Versichertenschutz ist es unerheblich, welchem Zweck die Heimfahrt dient, ob der Versicherte zum Beispiel zum Besuch, zu einer Familienfeierlichkeit oder zum Wechseln von Kleidern oder Wäsche in seine Familienwohnung fährt. Der Versicherungsschutz wird auch nicht dadurch aufgehoben, daß der Aufenthalt in der Familienwohnung langer als einen oder wenige Tage dauert. Machen sich Lieige der Entselnung des Beschäftigungsortes von der Fammenwohnung umfangreiche Vorbereitungen für den Heimweg erforderlich, so geht dadurch der Unfallversicherungsschutz nicht ohne weiteres verloren. Er wird auch nicht dadurch ausgeschlossen, daß der Versicherte die Heimfahrt erst an dem auf die Beurlaubung folgenden Tag antritt, sofern es sich um eine längere Reise handelt. Wenn der Versicherte im Anschhiß aan die Uebernachtung in der auswärtigen Unterkans vor ichtung in der auswärtigen Unterrunft vor dem Antritt der Heimfahrt zur Fammenwoynung noch seine Sachen packt und sich bei der Lagerverwaltung abmeldet, so wird dadurch der Versicherungsschutz ebenfalls nicht aufgehoben; denn auch diese Verrichtungen sind wesentlich durch die Unterkunft an dem auswärtigen Betriebsort bedingt. Wird die Fahrt zur Familien= wohnung durch eine netwendige liebernachtung unterbrochen, so besteht der Versicherungsschutz für den Rest Aber auch die Volksgenossen, die ihre Freizeit fern von der Familie in der auswärtigen Unterkunft verbringen müssen, stehen bei dem Aufenthalt in der Unterkunft unter dem Schutz der Unfallversicherung, sgfern dieser Aufenthalt durch die auswärtige urben beungt ist und wesentlich im Interesse des Betriebes liegt. wird regelmäßig der Fall sein. Hat dann ein Unfe seine Ursache uberdies noch in der Beschaffenheit der Unterkunft selbst, so ist der Versicherungsschutz erst recht hacke iese,olsgenosten ihren Reg nach und von der für Aepfel und Birnen. Die gesamte (einschließlich der Walnußernte) wurde, wie das Statistische Reichsamt in„Wirtschaft und Statistik" bekanntgibt, im alten Reichsgebiet und in der Ostmark auf 37,3 Millionen Doppelzentner geschätzt. Die geringen Vorjahrsergebnisse, aber auch die Ergebnisse nitt der Jahre 1933/38 wurden in diesem Jahr zum Teil ganz erheblich übertroffen. Allein die Erträge der Apfelbäume, die 42 v. H. des Bestandes an Obstbaumen ausmachen, waren mit durchschnittlich 30,1 Kilogramm je Baum um 10.8 Kilogramzggig, Baum (56 v..) größer als im Mittel der Jahre 1933/38. Insim Jahre 1939 20,7 Millionen Doppeizentner Aepfel, 7 Millionen Doppelzentner Birnen, 2,9 Millionen Doppelzentner Kirschen,.2 Millionen Doppel zentner Aprikosen, 5,6 Millionen Doppelzentner Pflaumen, Zwetschen, Mirabellen und Reineklauden,.7 Millionen Doppelzentner Pfirsiche und 0,2 Millionen Doppelzentner Walnüsse geerntet worden. Welche ersparten Lohnteile müssen noch abgeführt werden? Vom 27. November an bekommt der Arbeiter, der sonntags, feiertags oder in Nachtschicht arbeitet, die für schläge wieder bezahlt. Der Unternehmer erspart diele an die Finanzkasse. Ueberstunden leisten, die gesetzlichen oder tariflichen Zuschläge, für diese Mehrarheit dann gezahlt, wenn die Krieg seine internationale Stellung behaupten und nach wie vor die Pelze der Welt veredeln. Welche Einzelhändler können ausscheiden? In einer neuen Anordnung(Reichsgesetzblatt Nr. 259 n Auswirkungesund gelten solche Betriebe, die eine der Fnrtader Häihtend eine besimmuten Zeitauns Ar. allgemeinen Verdunkelung zurücklegen müssen. Der Krieg hat jedoch nichts an den Vorschriften über die Gewährung von Unfallentschädigung bei Unfällen auf dem Wege nach und von der Arbeitsstätte geändert. Sie gelten also auch bei Unfällen, die sich infolge der dunkelung auf diesem Wege ereignen. Es kann demnach der Schadenersatz nur dann ganz oder teilweise versagt werden, wenn eine grobe Fahrlässigkeit des Verletzten bei der Entstehung des Unfalls auf dem Wege nach und von der Arbeitsstätte mitgewirkt hat. Um allerdings den Einwand grober Fahrlässigkeit von vornherein auszuschließen, bedarf es bei der mit der Verdunkelung verbundenen höheren Unfallgefahr Vorsicht und Aufmerksamkeit im Berkehr. Wird aber die nötige Sorgfalt beobachtet, so zft. beim Vorliegen der sonstigen versicherungsrechtlichen Loraussetzungen der Unfallversicherungsschus gegeven. Abschließend sei noch darauf bingePuezzschuhrkumen die bei dem Bau von bebelsmötesyig, dag Verstärten zu verrichtenden Arbeiten, zum„Lego#. r. Tuug und der Decken, das Abdichten von Fenstern mit Sano und Holz, das Durchbrechen der Wanoe uno ähnliche Ar materialien, als nichtgewerbsmäßige Bauarbeiten versichert sind. Deutsche Obsternte 1939 wesentlich größer als 1938 Die im November durchgeführte endgültige Ermittlung der Obsternte ergab gute Erträge, besonders auch Zuschläge für diese Mehrarbeit dann gezahlt, Arbeitszeit über zehn Stunden täglich hinausgeht. Wie Regierungsrat Dr. Oeftering hierzu in der Deutschen Steuerzeitung“ ausfüihetz, Gzrrzi, riter# eine derartige Tarifordnung gilt, neun oder zehn Stunschläge für diese Mehrgrheft Rese e he ece ecece e cce Sie Abführungsbflicht Finanskasse, wobei es unerheblich ist, wie hoch der Mehrarbeitszuschlag ist. nur der Leiter der Wirtschaftsgrupt rechtigt, Anträge auf Schließung von Betrieben zu stellen. Börsen freundlich Rußland als Pelzlieferant In den letzten Monaten sind für 5 Millionen Reichszum Leil auch schon in Deuschazz, sugerosien, Wweißfüchse, Feb, Hermelimn, Nurmel usw. Zur Zeit geführt werden. Der Leipziger Brühl wird also tron Guldo Fischer:„Kaufmannspraxis.“ Dieses ausgezeichnete Handbuch vezzcheze iste n,#en und Annvot geordneten Apeg wirtsghaftlichen Rechnens, der Selbstkostenrechnung und3 Geld= und Kapttalverkebrs. Reichbaltige Bildausstattung. rech ubd uir Vergalsglsgreg als- selaldls is Alica dse tiefaründige Sachkenninis des Versassers aus. Georg Schemmerling Gepllegte Weiß- und Rotweine Zür Postkutsche Josef Blum Bochum Viktoriastraße 7 Ruf 68576 KalserStr. 214 HEINZ RUHMANN Hans Bradsewetter-Josef Sieber Dasweltbekannte Kleeblatt singt Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern In dem großen Lachschlager Das Paradies der Junggesellen mit Trude Marien Der Oefldgelzüchterverein Arbhof, Bochum, veranstaltet am Sonnabend, dem 13 und Sonntag, dem 14. Jan. im Lokale Dahlhoff, Schmechtingstr. 20, eine Getlügelausstellung verbunden mit einer Lehrschau und Verlosung. Es ladet treundlich ein Die Ausstollungsleitung W t Weun Städtisches Orcheiter Bochum Der weltberühmte Planist Professor WilkenmHenkfr spielt im 5. Haupt-Konzert Sonnteg. den 14. Januar, 11 Uhr im Stadttheater das Klavier-Konzert in-dur von W. A. Mozart. Weiter enthält das Programm: Carl Hans Orovermann: Deutsche Rhapsodie — Uraufführung— Franz Schubert: Sumphonie Nr. 7,-dur Leitung: Klaus Nettstraeter Preise:.— bis 4,— RM. Karten sind an der Konzertkasse Im Stadttheater von 10 bis 14 Uhr und Sonntag ab 10 Uhr zu haben. Der große Erfolgsfilm mit WILLI FORST Oiga Techechowa- lise Werner Hilde Hildebrandt- Joh. Riemann Seram (Der Liebling der Frauen) Ein Sittenbild aus dem Parie der Jahrhundertwende Sonntag 2 Uhr Kinderverstellung Luis Trenker u. Luise ullrich zwei Namen von Weltruf, sind die Träger der Hauptrollen. Der Film zeigt in schonungsloser Realistik die Vernichtung des französischen Expeditionskorps in den Tiroler Engpässen. Im Bolprogramm: Hier spricht das Kind, Kulturtilm. Kurztontilm„Ida“, Wochenschau Sonntag. Anfang 2 Uhr: Große Familien-Vorstellung mit„Tom Mix“ Sonnebend u. Soontag." Einlaß 10.15 Uhr abends 2 Spätvorstellungen mit Roue rioleen u. Alber Llesen 1g: „Eine Siebzehnjährige“ Giend-Fulgt Rettstraße 29 Bochum Telephon 637 76 Kpono-Enleuter vocam=Wenmar Von Freitag, den 12. Januar, bis 15. Januar 1940 „Der Vorhang fällt Von Dienstag, den 16. Januar, bis Donnerstag, den 18. Januar 1940 N. 1— Wiray.““ Mit H. Feller, „Srau Im-Sirois A. Hörniger Kammerlichtspiele Bochum-Gerthe Frau im Strom Ein Terra-Film mit: Hertha Feiler, Attillia Hörbiger, Srode Dersieler und ein sehönes Tharla,1g3, m Hnteg grund Wien, das Wien der geldenen Berzen; /gv. erreruech.— Lichtburg bochlam-Lungenötert Heimatland“ Ein Ufa-Film mit Hansl Knoteck und Wolt Albach-Retty. Ein lm reich an wunderschogen, Asgen-Aufna Er spielt im dentschen Schwarzwaid. Volkstömliche Tänze und Gesänge Capitol-Theater Bochum-Langendreer Ein neuer spannender Krim naltilm: „Der Jolizeifunk meldet“. ceppien morgens 11 Uhr Montag. Dienstag. Mittwoch. Somlltag nachmittags 2 Uhr. nachmittags 2 Uhr: vorstellung„„Die Heinzelmännchen“ uag die 7 Sefclen Union-Theater Bochum-Gerthe Jane Withers, Leo Carrillo in Der Frechdachs von Arizona Zum ersten Male in Oeuischlandl gige Senaation nicht mehr und nicht weniger ist dieser„Frechdachs von Arlzona“. Sonntag.30 Uhr: Jugendverstellung Capitol-Theater Bochum-Werne Dienstag bis Mittwoch: „Die letzte Fahrt der Santa Margareta Preitag bie Montag: „Dein Leben gehört mir!“ Mit Karin Hardt, Dorothen Wieck, Karl Martell, lvan Potrovich Mit Hilde Mildebrandt, Elee Eister, Maria Sazarina, Walter Steinbeck, Wilb. Benden Schaubulg Wanne-Eickel = acoif-Hitler-Platz „D III 80•.11. Hermann Braun, Heinz Weizei, Otte Wernicke. Chrietlan Kayßler. Sonntag 2 Uhr Jugendvorstell. Freitag u. Sonnabend, 10.30 Uhr, Winsornachtstraume beotenehi Ein Iustiger Film mit: Magda Schneider und welt Albach-Retty Bostens im Bilde über das, was In den Kinos gespielt wird, sind Sie nach Studlum des„BA“ Mintwoch früh 6 Uhr entschlief nach längerer Krankheit unser hochverehrter Chei, der Bauunternehmer Stts Biankenager Wir bedauern es auberordentlich, daß es ihm nicht mehr vergönnt ist, mitzuarbeiten und mitsuwirken. Durch sein schlichtes Wesen wird er bei allen, die ihn kannten und besonders in dem Kreis seiner Gefolgschaft, unvergessen blelben. Wir nehmen von ihm Abschied mit dem Gelöbnis, In seinem Sinne welterzuarbeiten. Bochum, 11. Januar 1940 Die Gefolgschaft der Firma Ollo Blankenagel Nämorrholden sind ISstIg Verlangen Sie portofrei Grallsbrebe Anuvalln Anuvalintabrik. Berlin SW e114.71 Hauptannahmostelle der Färberei Lindackers Inb. Frau H. Hinnah Stensstrabe 50 Hellwes 27 Ruten Sie 81490 an. Wäsche wird kostenlos abgeholt u. wieder zugestellt W Familien-Nachrichten nach anderen Veröffentlichungen und Zeitungen Gevoren(Mädchen): Dortmund=Derne: Werner Schulte=Uebbing(Ilse Große=Herrenthey). Dortmund=Hörde: Emil Vorschulte(Aenne MülHagen: Hermann Müller(Lotte Thomas). Vermählte: Wanne=Eickel: Julius Goos mit Hilde Riedel. Gestorben: Dortmund: Ida Oevel geb. Rosendahl, 73 Witwe Maria Teigeler geb. Kleegräfe, 76 Jahre: August Vollbrecht, 66 Jahre; Margarete Klafki geb Hartel, 25 Jahre; Oskar Rohr, 77 Jahre: Gustav Nuyken, 70.: Heinrich Plümer, 72 Jahre. Dortmund=Aplerbeck: Mimmi Arens geb. Flach. 38 Jahre. THristian 9m Sach Herne: Hermann Corisian, 36 Jahre. verdunkelungs-Rollo Mipolam der Fa. Vowerk amp; Co. Brardsicher, unzerreißbar, säurefest, für Behörden, Fabriken und Private, jede Größe sofort lieferbar, auf Wunsch Ratenzahlung. Vertrieb gemäß§ 8. Luttschutzgeselz, genenmigt. Bezirksleiter H. W. Piel, postlagernd KABIÖ! Der Kleine Volksemplänger 35.— Mik. Zwelkreiser mit Kurzwelle 145.— Mk. zu haben bei: Radio-Dörre unlandstr. ee Lindackers reinigt, färbt, stopft, plisslert, wäscht und entmottet Annahmestellen: Hellwee 27. Ruf 81490: Hartinge: Strabe 20. Brückstraße 23 sowie in allen Stadttellen Verdunklungsstoft beste Qualität, in jeder Menge lieferbar Galdinenkaus Ciestal Kortumstraße 94(gegenüb. Café Döhmann) Viehseuchenpolizeiliche Anordnung Nachdem unter dem Rindviehbestande des Bauern Friedrich Hautkapp in Bochum=Querenburg, Buscheystraße 100a, die Maul= und Klauensenche amtstierärztlich festgestellt worden ist, wird zum Schutze gegen diese Seuche auf Grund der 18 ff. des Viehseuchengesetzes vom 26. 6. 1909(RGBl. S. 519) mit Ermächtigung des Herrn Regierungspräsidenten in Arnsberg folgendes bestimmt: Das Sperrgebiet umfaßt das Seuchengehöft. Es wird begrenzt von der Lennershofstraße in Richtung Im Lottental, Stiepeler Straße, Markstraße, Laerheidestraße bis Heintzmannstraße, Auf der Papenburg, durch den Frielinghaus=Busch in Richtung Lennershofstraße. Auf das Sperrgebiet finden die Bestimmungen der Viehseuchenpolizetlichen Anordnung des Herrn Regierungspräsidenten in Arnsberg vom 1. 12. 1938— 1 Vet. 421(Amtsbl. Sonderbeil. z. Stück 50)— Anwendung. Bochum, den 11. Januar 1940. Der Oberbürgermeister als Ortspolizeibehörde. Errichtung besonderer Außenstellen des Ernährungs= und Wirtschaftsamtes der Stadt Bochum In den in den Jahren 1926 und 1929 eingemeindeten Stadtteilen Altenbochum, Gerthe, Harpen, Hordel, Langendreer, Laer, Linden=Dahlhausen, Querenburg, Riemke, Stiepel, Weitmar und Werne werden am 15. Januar 1940 besondere Außenstellen des Ernährungs= und Wirtschaftsamtes eingerichtet, die an Stelle der bisherigen Bezugscheinausgabestellen für die Bewohner dieser Stadtteile die Ausstellung der Bezugscheine für Schuhe und Spinnstoffe übernehmen. Die Unterbringung und Abgrenzung dieser Außenstellen wird in den Stadtteilen durch Anschlag an den Plakattafeln bekanntgemacht. Mit dem 13. Januar 1940 stellen die Bezugscheinausgabestellen in diesen Stadtteilen ihre Tätigkeit ein. Wegen der Einrichtung der Stellen, Uebernahme der Karteien usw., können die neuen Außenstellen ihre Tätigkeit erst am Donnerstag, dem 18. Januar 1940, aufnehmen. Die Stellen sind täglich durchgehend von 9 bis 15 Uhr geöffnet. Zur Vermeidung des Andrangs ist folgende Regelung vorgesehen: werden abgefertigt am Montag jeder Woche Antragsteller mit dem Familiennamen A bis E, am Dienstag jeder Woche Antragsteller mit dem Familiennamen F bis I. am Mittwoch jeder Woche Antragsteller mit dem Familiennamen K bis O, am Donnerstag jeder Woche Antragsteller mit dem Familien= namen P bis am Freitag jeder Woche Antragsteller mit dem Familiennamen T bis Z. Am Sonnabend sind die Stellen geschlossen zur Erledigung der laufenden Bürogeschäfte. Am 1. Februar 1940 werden auch für die Altstadt solche Außenstellen eingerichtet. Bis dahin haben die Bezugscheinstellen in diesem Stadtgebiet ihre bisherige Tätigkeit noch aus zullben. Bochum, den 11. Januar 1940. Der Oberbürgermeister ERNMTEN Bekanntmachung der Stadt Herne. Ausgabe von Bezugscheinen über Textil= und Schuhwaren in den Ausgabestellen. Für die Ausgabe von Bezugscheinen für bezugscheinpflichtige Waren, die nicht auf Kleiderkarte beziehbar sind, gilt ab sofort folgende Regelung: Anträge auf Ausstellung von Bezugscheinen sind, nur in den dringendsten Fällen in den vier Ausgabestellen: Schule Forellstraße, Schule Schützenplatz, Schule Bergstraße und Peter=und=Paul=Schule, zu stellen. Die Abfertigung der Antragsteller geht nach folgendem Plan ab Montag, 15. Januar 1940, vor sich: Montags: 9 bis 12 Uhr: Buchstaben A und B: 15 bis 17 Uhr: Buchstaben C, D und E. Dienstags: 9 bis 12 Uhr: Buchstaben F und G; 15 bis 17 Uhr: Buchstaben H und J. Mittwochs: 9 bis 12 Uhr: Buchstabe K: 15 bis 17 Uhr: Buchstaben L und M. Donnerstags: 9 bis 12 Uhr: Buchstaben N. O, P und O: 15 bis 17 Uhr: Buchstaben R und S. Freitags: 9 bis 12 Uhr: Buchstaben Sch St. T und U: 15 bis 17 Uhr: Buchstaben V. W. X. 9 und 8.„. 9 Hmn A. Snsl. Sonnabends bleiben die Dienststellen für den Publikumsverkehr geschlossen. Alle Volksgenossen werden ersucht, sich strikte an diese Regelung zu halten. Herne, den 9. Januar 1940. Der Oberbürgermeister. Zusatzkarten für Schwer= und Schwerstarbeiter und Zulagekarten für Lang= und Nachtarbeiter können durch die Betriebe für die anerkannten Arbeiter ab Mittwoch, den 10. Januar 1940, im Ernährungsamt Herne, Behrensstraße 1, abgeholt werden. Herne, den 9. Januar 1940. Der Oberbürgermeister. Sängervereinloung Bochum 6. V. SNNOT am Sonntag, dem 21. Januar 1940, nachm..30 Uhr im Schützenhofsaal Volks- und Soldatenlieder von Buck, Carl Maria von Weber. Lissmann, Naplersku, Bathe, Laugs, Othegraven u. a. als Urautführung:„Deutsches Matrosenlied“ von Buck Sämtliche Lieder singt der Verein zum erstenmal. MITWIRKUNG: PAULERLINGHAUSER 1. Tenor am Opernhaus Essen EIntrittspreise: Numerierter Sperraltz.— RM., Saalplatz.— RM.— Unsere passiven Mitglieder erhalten freien Eintritt für 2 Personen gegen Vorzeigung des Jahresbuches 1940. Vorverkauf beim Verkehrsverein Bochum Herr Otto Weber, Dreher, Ber. lin=Schöneberg, Franz=Kopp. AE Straße 73, schreibt am 12.11.30: „13 Wochen lag ich fest an Ischias und sollte ins Krankenhaus. Da nahm ich Trineral=Oval= tabletten. Ich bin von dem Tage an arbeiten gegangen. Nahm immer bei heftigen Schmerzen Trineral=Ovaltabletten. Nun ist das Leiden verschwunden, und ich kann jedem in solchen Fällen nur Trineral=Ovaltabletten empfehlen.“ Bei allen Erkältungskrankheiten, Grippe, Rheume, Ischias, Nerven= u. Kopfschmerzen haben sich die bochwirk. samen Trineral=Ovaltabletten bestens bewährt. Keine unangenehmen Nebenwirkungen auch bei Magen=, Herzoder Darmempfindlichkeit. Machen auch Sie einen Versuch! Packung 20 Tabletten nur 79 Pfg. In einschl. Avoth. erhältlich oder durch Trineral GmbH., München 27. 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