e. Gsie esmet ur d eur eht e er zer tl e. Bezugspreis mit Botenlohn:.15 RM. monatlich oder 1,08 RM. halbmonatlich. Selbstavholer.85 RM. monatlich oder 93 Pf. halbmonatlich. Bezugspreis für die„Bochumer Illustrierte“ 30 Pf. monatlich, Funkzeitschrift„bör mit mir“ 45 Pf. monatlich bei vier Sonntagen und 55 Pf. bei fünf Sonntagen im Monat.— Wenn das Erscheinen der Zeitung durch höhere Gewalt, Verbot oder Betriebsstörung und dgl. verhindert wird, können keine Ersatzansprüche gestellt werden.— Geschästsstelle geöffnet von.30—13 und von 14.30—18 Uhr, sonntags von 11 bis 12 Uhr. Sprechstunden der Schriftleitung, außer mittwochs und sonnabends, von 16 bis 17 Uhr.— Postscheckkonto Dortmund 1760. Verlag und Druck: Laupenmühlen& Dierichs in Bochum Mittwoch 18. Dezember 1940 47. Jahrgang Nummer 299 Einzelpreis 10 Pf. Anzeigenpreise: Grundpreise für 1 mm Höhe in 22 mm Breite 10 Pf. im Anzeigenteil und in 78 mm Breite 55 Pf. im Textteil. Familien= anzeigen 8 Pf., Stellengesuche 8 Pf., kleine Anzeigen(nicht geschäftlicher Art) 8 Pf., Auskunft= und Zissergebühren 25 Pf. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 12 gültig. Nachlaßstafsel B.— Schluß der Anzeigenannahme für die sechsmal wöchentlich frühmorgens erscheinende Zeitung um 16 Uhr des Vortages. Für den richtigen Abdruck sernmündlich aufgegebener Anzeigen kann keine Gewähr übernommen werden. Hauptgeschäftsstelle: Rathausplatz 8 Anruf 67551—54 — GcheFeetr TerisubTrtnsurstert Bomben auf London, Verkehrsanlagen, Truppenlager und zwei Dampfer Geständnis des Londoner Zängepegenfunks„praltisch wite Fiefrarmittelbae der durch Rote=Kreuz=Zeichen dnb Berlin, 17. Dezember. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Deutsche Schnellboote stießen in der Nacht zum 16. 12. bei einem Vorstoß in den Kanal auf einen Verband überlegener feindlicher Zerstörer. Nach kurzer Gefechtsberührung kamen die feindlichen Streitkräfte aus Sicht. Unsere Schnellboote kehrten unversehrt in ihre Stützpunkte zurück. Mtuast zurn te#t. Der soeben mit einem Unterseeboot zurückgekehrte Kapitänleutnant Kretschmer versenkte auf dieser Fahrt gegen den Feind, wie bereits bekanntgegeben, 34 935 BRT. feindlichen Handelsschiffsraums. Damit hat dieser Offizier eine Gesamtversenkungsziffer von 252160 BRT. erreicht und als erster UnterseebootKommandant die 250 000=BRT.=Grenze überschritten. In dieser Versenkungsziffer sind drei feindliche Hilfskreuzer und der britische Zerstörer„Daring“ enthalten. In der Nacht zum 16. 12. wurde Sheffield von Kampfverbänden der Luftwaffe erneut und mit erkennbarer Wirkung angegriffen. Explosionen und eine größere Anzahl Brände waren zu beobachten. jedes Gebäude auf einer metern vollständig zerstört lische König trotz des„königlichen Empfa angeblich in Bristol bereitet wurde, doch einen Begriff von dem Schicksal bekommen, das seinem Land durch die Schuld einer verbrecherischen Kriegshetzerkaste bevorsteht. Neue Schandtaten der Briten Das Mannheimer Schloß bombardiert Mannheim, 17. Dezember. Churchills Flieger können wieder einmal einen Erfolg verbuchen. Bei ihren letzten nächtlichen Luftattacken haben sie das Mannheimer Schloß, ein wertvolles Denkmal der Baukultur des 18. Jahrhunderts, empfindlich heschädigt. Die großen repräsentativen Säle der kurfürstlichen Zeit, in denen wertvolles Sammelgut zur Schau gestellt war, wurden durch Sprengdes Tages kamen infolge stark dunstiger und Brandbomben übel mitgenommen. In der mondIm Laufe des Tages kamen infolge, nart ounstigr: hellen Nacht konnte der sehr ausgedehnte Schloßbau, und nebliger Wetterlage nur wenige,„Stesfensgesang einer der größten Europas, der sich deutlich von allen Ein sauf kriegswichtige Ziele, Verkehrsanlagen sowie ein anderen Objekten abhebt, gar nicht verkannt werden. Truppenlager mehrere Treffer zu zielen Die„Kultursendlinge" Winston Churchills, hinderte das Tosition„Mittelmeer“ Berlin, 17. Dezember. Von unserer Berliner Schriftleitung. Wer wie England in 15 Kriegsmonaten den Zusammenbruch seiner gesamten europaischen Politik und Niederlage um Niederlage einstecken mußte, sturzt sich auf Teilerfolge. Mit bombastischen Meldungen und nicht weniger illusionistischen Leitartikeln rückt London seine Erfolge an der ägyptisch=libyschen Front in das r. Scheinwerferlicht der Weltoffentlichteit. Noch niemals Uebertreibungen Zeichen einer besonderen zu soundso vielen Malen Nachrich= Luftangriffe auf deutsche Stadte beZerstörungen an Krantenhausern, Schulen, wurden. In einer benachbarten Stadt Kinderheimen und Wohnstatten wurde die Vernichtung ein Krankenhaus von einer Bombe ganzer Bahnhöfe und Industrie=Anlagen gemacht. Wir schtoll, gre,#zentenvaus...—.— erinnexn weiter gan die engluigen Siegesiaelungen eh. wurde gleichfalls ein Krankenha getraffen, die mehrere Todesopfer forderte. Daß auch diese feige Tat der sogenannten Königlichen Luftwaffe ihre gerechte Sühne finden wird, dafür bürgt das scharfe Schwert der deutschen Luftwaffe. Mit Maschinengewehren gegen Rettungsboote Berlin, 17. Dezember. An der norwegischen Küste ist ein Ruderrettungsboot des deutschen Handelsdampfers„Netze" geborgen worden. Das Rettungsboot weist nicht weniger als 26 repräsentativen Einschüsse auf, die von Gewehr= oder Maschinengewehrkugeln herrühren. Die„Netze" war am 14. Oktober 1940 westlich von Norwegen einem Ueberfall durch britische Zerstörer zum Opfer gefallen. Die Beschädigung des aufgefundenen Rettungsbootes ist ein neuer Beweis für die Entartung der britischen Kriegführung. Es ist die Methode„Cossack“, jenes britischen Zerstörers, der den Dampfer„Altmark“ in normehrere Treffer zu erzielen. Die„Kultursendlinge" Winston Churchills hinderte das tischen Zerstorers, der den Dampfer„Altzark“ in lich Irland zwei jedoch nicht, ihre Bombenlast gerade auf dieses Ziel wegischen Gewassern überfiel und die Matrosen und indliche Handelsschiffe nit Bomben angegriffen. Auf gbzuladen, Sie handelten, wie„üblich, in völlig sign Heizer dieses, Fchifgs,g##r zagie notag ggneieschge mit Vomben angggäßigg. Ai loser Weise, nur zu dem Zweck, Schaden um jeden gewehren beschoß, als sie sich über das Eis keinoliche„Hanvelsschiffe, mit Bomben angegriffen. Auf loser Weise, nur zu dem Zweck. einem Schiff wurde die Ruderanlage beschadtgt, ein Preig zu stiften, dem It anderes wurde so schwer getroffen, daß mit seinem Pachdam:m F Nachdem im Jahre 1720 der Grundstein gelegt worDie Einflüge britischer Flugzeuge in deutsches den war, wurde vier Jahre lang nach des. Westet besch= Tühwestdeuischland. In Mannbeim gewaltigen Schlosses gearbeitet. Prandschaben, reng= und Brandbouben Leinamtegran, fürstlichen Saalfluchten ist das Schloß eine bedeutende Schloß uh#ren Tt##t trafen Sehenswürdigkeit. Von der abwechslungsreichen Pracht kenhaus, verursacht. In einer anderen Staor krafen der Innenausstattung läßt sich mit Worten allein kaum Bomben ein weiteres Krankenhaus. Der in zwei Fa###— gslung erwecken brikanlagen eingetretene Produktionsausfall ist unerheblich. Die Verluste der Zivilbevölkerung betragen zehn Tote und 50 Verletzte. eine rechte Vorsteuung erwecken. Den britischen Prämienfliegern genügte diese„Heldentat“ jedoch nicht, sie warfen auch die in der Nähe Flakartillerie schoß eine Bristol=Blenheim und eine des Schlosses befindliche Haushaltschule der RSB. soSpitfire ab, Jäger vernichteten einen feindlichen Sperrballon. Eigene Verluste sind nicht eingetreten. noch mit Pistolen und Maschinengewehren beschoß, als sie sich uber das Eis an Land zu retten suchten. Es ist die Methode der britischen Zerstörer, der vor Narvik deutsche Soldaten, die ihr sinkendes Fahrzeug verlassen hatten, noch beschossen, als die Schiffbrüchigen schwimmend Land zu erreichen versuchten. Es ist die Methode des Kampfes gegen Seenotboote und Seenotflugzeuge und des hinterhältigen Mißbrauchs von Seenotzeichen. Die Beschießung von Schiffbrüchigen in ihren Rettungsbooten gehört zu den gemeinsten Aeußerungen der britischen Kriegsmentalität, die sich genau wie im Weltkrieg so auch jetzt im englischen Krieg durch derartige Akte enthüllt. Hinter humanen Formen verbirgt sich die gemeine Gesinnung der Kriegsverbrecher. Neue große Brände in Sheffield Der Plutokraten=König besucht die Trümmer von Bristol Berlin, 17. Dezember. Der OKW.=Bericht vom Dienstag meldet, daß der Schmelztiegel Englands, die wichtige Industriestadt Sheffield, in der Nacht zum 16. Dezember exneut wirkungsvoll von deutschen Flugzeugen angegriffen worDies wird auch von amtlicher englischer Seite zugegeben. Sowohl Reuter wie der britische Nachrichtendienst estätigen, daß sich der Hauptangriff in der Nacht zum Montag gegen, oas Rüstungszentrum Sheffield gerichtet hat und daß„Schaden an Gebäuden und anderen Liegenschaften“ entstanden sei. Die Lage in Sheffield hat sich nach den letzten in Stockholm vorliegenden Londoner Berichten außerordentlich verschlechtert. Die Zahl der Obdachlosen in Sheffield wird als größer bezeichnet als in jeder anderen bis jetzt angegriffenen englischen Stadt. Als der zweite deutsche Angriff in der Nacht zum Montag erfolgte, waren, so heißt es in dem Bericht weiter, die Bergungsmannschaften noch dabei. in den riesigen Trümmermassen des ersten Angriffes vom Donnerstag letzter Woche zu arbeiten. Der zweite Angriff vergrößerte die Trizmmergebirge in der Jrduhzierzigrtgin# Fabriken, die noch betriebsfähig sind liegt still. Die In diesen Dank, so sagte Dr. Goebbels, wolle er die Unterbringung der Obdachlosen ist bisher angesichts der gande, Stadt Hamburg, ginschließen,„Die Stadt sei oft völligen Desorganisation der Stadtbehörden zum kleinsten Teil gelungen. Pict., icmchilcken Beit. Ein Londoner Eigenbericht der schwedischen Zeitung „Stockholms Tidningen“ spricht von schweren Schäden, die durch die deutschen Angriffe auf Sheffield hervorgerufen worden seien. Mehrere Stunden lang seien zahlreiche Bomben niedergefallen, die riesige Brände verursacht hätten. Ganze Straßenzüge seien durch Feuersbrünste verwüstet worden. Der Berichterstatter sagt dazu, daß er wegen der britischen Zensur genaue Angaben über die Schäden in den Fabriken nicht geben könne, daß aber schon die Geographiebücher darüber Aufschluß gäben, daß dieses englische Gebiet außerordentlich industriereich sei. Die Zahl der Schäden und die Art und Weise, wie sie entstanden seien, zeigten, daß von deutscher Seite hier das gleiche System wie bei den übrigen Angriffen gegen englische Industrie= und Rüstungszentren angewendet Auch der Londoner Korrespondent der kinnischen Zeitung„Hufvudstadsbladet“ berichtet, daß Sheffield wieder schwer heimgesucht wurde und daß sehr bedeutender Schaden in dem Industriezentrum angerichtet worden sei. Einen deutlichen Hinweis auf die Wirkungen dieses jüngsten Angriffs auf Sheffield enthält auch eine Meldung der amerikanischen Associated Preß aus London, wonach sämtliche Lebensmittelvorräte und elektrischen Kochapparate für die Kantinen beschlagnahmt worden seien, um die von dem Angriff betroffene Bevölkerung von Sheffield zu versorgen., „Daß auf diesem Gebiet im übrigen erhebliche Mängel und Schwierigkeiten herrschen müssen, geht aus einer Rede des britischen Ernährungsministers Lord Woolton hervor, der die Gemeindebehörden der englischen Provinzstädte aufforderte, Volksküchen einzurichten Man müsse damit rechnen, daß weitere englische Provinzstädte eines Tages mit Bomben belegt würden, und Volksküchen seien bei Luftangriffen so wichtig wie Feuerwehren. 145 Inzwischen ist der ebenfalls von deutschen Bomben mehrfach schwer verwüsteten Hafenstadt Bristol großes Heil widerfahren. Der Plutokraten=König hat sich höchstpersönlich in diese Stadt bemübt und hat die durch die Londoner Kriegsverbrecher verschuldeten Schäden besichtigt. Er hat dabei auch die zwei Hauptgeschäftsstraßen von Bristol besichtigt, in denen nach dem „Deutschland will sein Recht“. Es will den ihm zustehenden Teil von den Gütern der Erde— Betriebsappell bei Blohm& Voß in Hamburg— Reichsminister Dr. Goebbels sprach Hamburg, 17. Dezember. von den Reichtümern der Welt ausschließen wolle, um Reichsminister Dr. Goebbels traf am Dienstag ihm seine Entfaltungsmöglichkeit zu nehmen. Das navormittag zu einem kurzen Besuch in Hamburg ein. Er tionalsozialistische Deutschland habe es satt, sich von wurde auf dem Dammtor=Bahnhof von Gauleiter und Reichsstatthalter Kaufmann, Staatssekretär Ahrens, Bürgermeister Krogmann,=Gruppenführer Brützs Rüstungszentrum Sheffield mann, dem Kommandanten von Hamburg, Generalbe Seh.a din an Gahändan—§ en, leutnant von Heineccius, und Vizeadmiral Wolf herzlich willkommen geheißen. Dr. Goebbels begab sich anschließend zu den St.=Pauli=Landungsbrücken, um dort mit der Staatsbarkasse zu den Blohm=amp;Voß=Werken zu fahren. Staatsrat Rudolf Blohm und Betriebsobmann Pauli führten Dr. Goebbels durch die Anlagen der Werft und berichteten ihm über Produktion und Pläne des Unternehmens., Der Minister sprach gegen Mittag in einer Werfthalle vor der zu einem Betriebsappell versammelten Belegschaft der Blohm=Kp;Voß=Werften. Er dankte zunächst allen Arbeitern und Arbeiterinnen dafür, daß ten sie trotz vieler nächtlicher Luftalarme unerschütterlich Dan ihre Haltung und ihre Arbeitsdisziplin gewahrt hätten. ganze Stadt Hamburg einschließe das Ziel versuchter englischer Nachtangriffe gewesen. Mister Churchill habe sogar durch seine lügnerischen Nachrichtendienste in der Welt verbreiten lassen, Hamburg sei buchstäblich pulverisiert. Jeder Hamburger wisse selbst am besten, daß das purer Schwindel sei. Der Arbeiter, der Tag für Tag den Panzer der deutschen Rüstung zur See härter schmiede, könne am besten bezeugen, daß es den britischen Nachtbombern nicht gelungen sei, die Kriegsproduktion der großen Hafenstadt auch nur an einer Stelle empfindlich zu stören. Churchill werde erfahren, daß der Terror seiner Bombenwürfe auf Arbeiterhäuser, Krankenhäuser und Kirchen auch in den häufiger luftbedrohten deutschen Städten nicht die von ihm gewünschte Wirkung habe. Deutschland führe heute einen totalen Krieg, einen Volkskrieg in des Wortes bester Bedeutung. Denn der Kampf gegen England werde über das Leben und die Zukunft des deutschen 80=Millionen=Volkes entscheiden. Für das Reich gebe es heute kein Zurück mehr. Jeder könne sich am Beispiel zweier bitterer Nachkriegsjahrzehnte das Werk der Zerstörung und Volksvernichtung ausmalen, das die Feinde Deutschlands anrichten würden, wenn es ihnen nochmals gelänge, das Reich zu verbrechen.... H#. Arias nicht Soment u..chDer Führer habe diesen Krieg nicht gewollt. Er habe lange Jahre Europa zur Vernunft gerufen, Friedensvorschläge gemacht und der Welt Abrüstungspläne unterbreitet. Nichts habe gefruchtet. Jetzt aber, wo England der Nation den Krieg aufgezwungen habe, rief Dr. Goebbels unter dem stürmischen Jubel der Arbeiter aus, werde Deutschland auch alles daransetzen, um ihn siegreich zu beenden. Das deutsche Volk habe in diesem Krieg, der wie jede Auseinandersetzung mit der Waffe dem Sieger auch Rechtstitel verschaffe, die Gelegenheit, die Fehler aus 400 Jahren deutscher Geschichte wiedergutzumachen. Wäbrend andere Völker die Welt unter sich verteilten, sei Deutschland das Schlachtfeld Europas gewesen. Während England, zum Teil sogar mit dem Blute fremder Völker, sein Weltreich eroberte, habe sich Deutschland in Brüderkriegen zerfleischt. Heute stehe das Reich zum ersten Male in der Geschichte staatlich und volklich geeint vor der Welt und melde seine Rechte an.„.#1, ehen haute Lum Aries ull. Englands Plutokratie führe heute den Krieg mit so verzweifelter Erbitterung, weil sie das deutsche Volk einer kleinen Gewinnlerelique, die in ihrem Ueberfluß ersticke, vorschreiben zu lassen, was ihm an Lebensmöglichkeit zustehe und was nicht. Deutschlard wolle endlich den ihm gebührenden Anteil an den Reichtümern der Welt haben, auch und vor allem, um seine sozialen Fragen großzügig und vorbildlich lösen zu können. In seiner verzweifelten Lage werfe nun das aus tiefen Wunden blutende Großbritannien mit sozialen Versprechungen für die Zeit nach dem Kriege um sich. Seine von der Plutokratie bezahlten Arbeiterführer predigten am Rundfunk ein neu organisiertes Curopa des sozialen Ausgleiches. Deutschland habe als Erwiderung darauf nur eine Frage: Weshalb habe England das neue Europa, dessen Bild es heute in Worten ausmale, nicht, schon im Jahre 1919 aufgebaut? Damals wäre es ihm doch ein leichtes gewesen, die menschenfreundlichen Versprechungen von gestern und heute in die Tat umzusetzen. Statt dessen sei Europa unter Mißachtung aller politischen Vernunft von den Siegermächten in die Zwangsjacke von Versailles gesteckt worden. Churchill. der schon zum Entstehen des Weltkrieges sein gerütteltes Maß beigetragen habe, verkünde in diesen Tagen, er wolle, wie 1918 Wilson, über den Kopf seiner Führung zum deutschen Volk sprechen. Das solle er nur getrost tun. Deutschland werde ihm die Antwort nicht schuldig bleiben.(Stürmische Beifallskundgebungen.) Die„Arbeiterführer", die heute in England auf Bestellung von Sozialismus schwärmten, setzte Dr. Goebbels seinen Zuhörern auseinander, seien in Wirklichkeit nichts anderes als servile Kreaturen der Plutokratie. Im britischen Parlament sei z. B. der sogenannte Oppositionsführer einer ihrer bestbezahlten Lohndiener. Während die breite Masse der britischen Arbeiter die ganzen Lasten des Krieges zu tragen habe, zahlten die Rüstungsfirmen der Insel ihren Aktionären Dividenden bis zu 180 v. H. Und dieses England einer in allen Fugen krachenden morschen sozialen Welt wolle dem deutschen Arbeiter von Reformen reden! Dafür sei es zu spät. Deutschland habe sich im Falle Wilson einmal auf Versprechungen eingelassen, einmal, aber nie wieder! Es wolle sein Recht. Es wolle den ihm zustehenden Teil von den Gütern der Erde. Nach dem Kriege werde der Nationalsozialismus dann der Welt zeigen, was er unter Sozialismus verstehe. In seiner großen Rede vor den Rüstungsarbeitern habe sich der Führer selbst zum Garanten dieses kommenden Deutschlands gemacht, das nach dem Siege mit den ihm zu Gebote stehenden Mitteln die soziale Frage lösen werde. Der Führer habe noch immer das verwirklicht, was er mit seinem Wort verbürgt habe. Unter dem stürmischen Jubel der Arbeiter rief Dr. Goebbels aus:„Churchill soll lieber daran denken, wie es einst mit ihm zu Ende gehen wird. In Deutschland hört niemand auf ihn.“ Bei der Nation habe nur das Wort des Führers Gewicht. Unser Volk vertraue und baue auf ihn, den ersten Soldaten und Arbeiter des Reiches. Die Belegschaft der Blohm=Kp=Voß=Werften stimmte begeistert in das Sieg=Heil auf den Führer ein, das die Rede des Ministers beschloß. erinnern weiter an die englischen Siegesmelbunge über Norwegen, Holland und Frankreich. Wer wie der englische Nachrichtenapparat im kleinsten bereits üvertreibt, läßt sich natürlich nicht die Gelegenheit entgehen, einen militärischen Teilerfolg provagandistisch in größter Form, auszunutzen und von ihm, in großsprecherischer Form„Sieg und Niederlage" abhangig zu machen. London muß es nach allen vorliegenden Auslassungen schon heute bitter notwendig haben, den ersten Teilerfolg seiner Streitkräfte im Mittelmeer als entscheidenden Sieg in alle Welt hinauszuposaunen. Die italienischen Operationen in Griechenland haben zu Rückschlägen geführt. Das ist bekannt. Die italienischen Wehrmachtberichte aber haben sie freimütig zugegeben, soweit dies nach militärischen Gesichtspunkten, wie sie für jede Armee bestimmt sind, möglich war. Auch im ägyptisch=libyschen Grenzgebiet haben die italienischen Truppen verlustreich gekämpft. Auch darüber hat Rom Aufschluß gegeben. Die Lautstärke jedoch, mit der jetzt London den taktischen Teilerfolg bei Sidi Barani als die„Kriegsentscheidung überhaupt" herausstellt, stellt den englischen Politikern und Militärs kein sonderliches Befähigungszeugnis aus. Selbst führenden amerikanischen Journalisten ist, die Lautstärke der Siegesmeldungen auf ihr politisches Gehör gegangen. So erklärt der Sonderkorrespondent von INS, daß die englische Feststellung, der Krieg werde in Afrika gewonnen, ebenso lächerlich sei wie die englischen Siegesmeldungen über die Offensive,„in deren Stoßrichtung auf mehreren hundert Kilometern nichts als Sandwüste vorhanden" sei. Die Weltgeschichte weist keinen Krieg ohne kleine, größere und selbst nicht ohne veriodische Rückschläge auf, zeigt aber gleichzeitig, daß solche militärischen Episoden niemals für das Endziel des jeweiligen Krieges ausschlaggebend gewesen sind. Der gesamte englische Enthusiasmus läßt also ebenso Geschichtspsychologie wie reale Erkenntnis vermissen. Ein für die Geistesverfassung der führenden Männer Englands kein neues Charakteristikum, dafür aber ein Merkmal, wie man jenseits des Kanals nach jeder Gelegenheit greift, um dem englischen Volk endlich mit einem Teilerfolg aufwarten zu können. Vor wenigen Wochen, als die italienische Libyen=Armee im schneidigen Vormarsch über die ägyptische Grenze griff und Sollum sowie Sidi Barani besetzte, bagatellisierte London den eigenen Verlust, heute, da unter Einsatz aller im Mittelmeer verfügbaren See= und Landstreitkräfte England ein Teilerfolg beschieden war, wird der neue Kriegsschauplatz Mittelmeer selbstverständlich zum„entscheidenden Schlachtfeld"“ gestempelt. Die überlegene Ruhe, mit der die italienische Staats= und Heerführung die Rückschläge aufnimmt, hat den ersten Dämpfer auf die britischen Uebertreibungen gesetzt. In Rom und in Berlin ist erkannt worden, daß die englischen Uebertreibungen genau wie andere propagandistische Zweckmeldungen wieder einmal das ausgefahrene Gleis früherer Jahre benutzen, um in Italien Stimmung gegen das nationalsozialistische Deutschland zu erzeugen. Oder gibt man sich in London der törichten Hoffnung hin, damit Italien von seinem Achsenpartner trennen zu können? Wir Deutschen sind von der außerordentlichen Leistung Italiens gerade in jenem Stadium des Krieges überzeugt, als Italien als„nichtkriegführende" Macht feindliche Land= und Seestreitkräfte im Mittelmeer geounden hatte, deren Neutralisierung zu unseren Siegeszügen in Polen, Norwegen und im Westen beitrug. Diese Bindung englischer Luft=, See= und Landstreitkräfte an Agypten und an den Mittelmeerraum durch die italienische Wehrmacht hat unsere eigenen deutschen Dispositionen im Endkampf gegen England erleichtert. Durch Italiens Kriegseintritt wurde England genötigt, den Verteidigungsring seiner Inseln von bestimmten Kampfeinheiten zu entblößen und den Vorgängen im mittelländischen Raum größeres Augenmerk zu schenken. Gerade diese politisch=militärische Leistung des italienischen Achsenfreundes, diese Bindung wichtiger englischer Wehrmachtteile an den südlichen Kriegsschauplatz ist heute schon in die Geschichte der Gegenwart eingegangen. Im übrigen weiß, wie Deutschland und Italien auch die Feindwelt, daß in diesem Kampf gegen Großbritannien jeder fehlgeht, wenn er die volitische und militärische Stärke der Achsenmächte gesonEhrung eines gefallenen Helden Ritterkreuz für Oberst Günther Schwartzkopff dnb Berlin, 17. Dezember. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschalls Göring, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes dem am 14. Mai 1940 als Kommodore seines Sturzkampf=Geschwaders gefallenen Obersten Günther Schwartzkopff. Reichsmarschall Göring übersandte die hohe Auszeichnung der Witwe des in Krieg und Frieden besonders verdienten Offiziers mit einem persönlichen Handschreiben, in dem er u. a. ausführte: „Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat den Willen kundgetan, das Heldentum von Männern, die außergewöhnliche Waffentaten vollbrachten und auf dem Felde der Ehre geblieben sind, für alle Zeiten in Volk und Sippe als Vorbild lebendig zu erhalten. Ihrem Gatten, dem Obersten Schwartzkopff, war es vergönnt, sein Leben für sein Vaterland dahinzugeben, als er, in kriegsentscheidender Stunde siegreich an der Spitze seines Geschwaders dahinstürmend, dem Vordringen der erdgebundenen Schwesterwaffen durch die feindlichen Reihen Bahn brach. Der Führer hat daher meinem Vorschlag stattgegeben, diesem tapferen Geschwaderkommodore, der seinen Fliegern in Krieg und Frieden Ansporn und Beispiel war, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes zu verleihen.“ sicht eineizie Kriegsrechnung einzustellen versucht. Hier ### Tlock von mehr als 120 Millionen. Sein Kampf hat gleiche Stoßrichtung. Vor allem sollte man sich in England und in den transozeanischen Republiken nacht der trügerischen Hoffnung hingeben, daß ein ein enpäxtner tatenlos zusehen würde, falls an irgendSieue der Auseinandersetzung einer von beiden Gefahr Kreinundgietzung Geführ geraten könnte. Das ig einer von beiden den wostischen, ebeuio wie für den wirschaflichen und #sse banzunechnen und zu überwinden. Kom grumislos marschieren Deutschland und ditiche i5 Hand, in Hand. Vor ihnen steht das Ziel: befreiung des Kontinents und der mit Europa zusammenhängenden Räume vom jahrhunderteDiktat. In diesem Kampf können Dizisionen verlorengehen, aber nicht Divisionen entscheisonvern Völker und ihre Kontinente. Auch Eng.. vies erkannt, muß es aber vor dem eigenen sonst müßte pitisd Welt verschweigen, denn aleg in ie es auch zugeven, oaß es aus dem Empire schen orztte gppten zusammenraffte, was an militärischen Krutten den Tominien und Kolonien noch zu entdarum bauscht es die Erfolge von Sidi Dentscher Vrrußer=Zeiressen von italienischen Torpedoflugzeugen— Weiter erbitterte Kämpfe in Nordafrika und an der griechischen Front— Schwere englische Verluste ziehen war. 95 Cyr Kämt ungünstiger tigkeit nicht verringert und im Verein mit dem Wider,and der Truppe mit ihren Jagd= und Bomberformanonen dem Feind schwere Verluste beigebracht. Unsere Torpedoflugzeuge haben einen 6000=Tonnen=Kreuzer, se Wenterlage dat unsere Lustwase ihre Tä. enlschen Volies,. Eo wie vor fünf Jahren die stali. enischen Frauen ihre goldenen Eheringe als Symbol der Treue und des Glaubens dem Vaterlande darbrachten so würden sie heute ihre Männer, Brüder und Söhne mit dem gleichen unerschütterlichen Glauben in den Endsieg dem Vaterlande hingeben. Aah ber Lancieri= Zarani auf. Darum zieht es die Augen der Welt von!“ lich vexschärfenden Lage der englischen Heimatinsel , auer Stimmstarke auf das Mittelmeer. Weder wir## noch unser Achsenfreund haben jemals damit gerechnet, daß London seine Mittelmeerposition aufs Sviel setzen wurde. Beide wußten, daß Großbritannien alles daransetzen würde, um den Seeweg durch das Mittelmeer, den die Engländer als die„Klammer des Weltreichs" bezeichneten, zu halten, zu sichern und mit allen militärischen Mitteln, hier einen Prestige=Erfolg zu eruehr, als die maritime, finanzielle und der englischen Inseln schon mit Rücksicht auf die Bittgänge nach Washington und nach militärzischee(arfäsgen Hauptstädten auch des kleinsten bedurtigen Erfoiges als provagandistisches Lockmittel 20 Jahre Zentralparteiverlag Glückwunschtelegramme Dr. Goebbels“ und Dr. Dietrichs Unfäßlich das Ooig Berlin, 17. Dezember. unläßlich des 20jahrigen Bestehens des Zentralparteiverlages sandten Reichsminister Dr. Goebbels und Reichsvressechef Dr. Dietrich an Reichsleiter Amann in herzlichen Worten gehaltene Glückwunschtelegramme. Das Telegramm von Dr. Goebbels### Wortlaut: hat folgenden „Zum 20jährigen Bestehen des Parteiverlages Franz Eher Nachf. übermittle ich Ihnen, lieber Parteigenosse Amann, meine herzlichsten Grüße und Glückwünsche. Der Parteiverlag hat sich in diesen zwei Jahrzehnten um die Macht und um die Festigung und Sicherung des Reiches geschichtliche Verdienste erworben. Vor allem Sie können an diesem Tage mit Stolz und Befriedigung auf die geleistete Arbeit und auf den einzigartigen Siegeszug eines Verlagsunternehmens zurückblicken. Ich selbst bin glücklich darüber, zu einem bescheidenen Teil daran mitgeholfen zu haben. In kameradschaftlicher Verbundenheit Heil Hitler! (gez.) Dr. Goebbels.“ Reichspressechef Dr. Dietrich sandte nachstehendes Telegramm: „Zum zwanzigjährigen Bestehen des Zentralparteiverlages möchte ich Ihnen, lieber Parteigenosse Amann, als dem Schöpfer und Leiter dieses großen Werkes namens der Reichspressestelle der NSDAP. und der Presse=Abteilung der Reichsregierung die herzlichsten Glückwünsche übermitteln. In steter kameradschaftlicher Verbundenheit Ihr " Dr. Dietrich.“ .„ So gewaltig der Aufstieg der Partei ist, so gewaltig ist auch das Wachsen des Parteiverlages. Seine ersten Jahre fielen in die Zeit der Inflation. Schon daraus erhellen die Schwierigkeiten, denen das junge Unternehmen gegenüberstand. Erschien der„Völkische Beobachter" nach der Uebernahme in den Parteiverlag im Jahre 1920 zweimal wöchentlich, so wurde er im auftrage des Führers von dem damaligen Geschäftsführer der Partei und Leiter des Parteiverlages, dem heutigen Reichsleiter Max Amann, bis zum Februar 1923 zu einer täglich erscheinenden Zeitung ausgebaut. Als der 9. N. zurückblicken. ver nordafrikanischen Wüste haben, wie„Tevere" darlegt, die englische Propaganda bereits zu den lächerlichsten Prophezeiungen veranlaßt. Der englische RundErmeg, huze, an der der 11. Armee harte In den Kumpfen der vergangenen Tage haben allem das Grenadier= und das Mailänder L (utanen=Regiment ausgezeichnet. „„In. Tstatrika, Patrouillen= und Artillerietätigken an der Sudan=Front. Am gestrigen Vormittag dieren mualie lugzeug, das Diredaua bombargieren woult, von unseren beim Alarm aufgestiegenen Sägarn, abgsschosfsn. Während des vorgestern gemeloeren feinolichen Lufrangriffes hat eines unserer Jagdcszeuge einen„Wellesley“=Apparat brennend abge„Das italien'sche Volk hält stand“ Römische Pressestimmen „Ag,Porabend der fünften Wiederlehr des„Tages ##s Glaubens", unterstreicht die gesamte romische Abendpresse die symbolische Bedeutung, die dem 18. als dem Tage des Treuebekenntnisses zum snd der gsnsteich als Tag des Glaubens an den Sieg kungsmethoden Zutomngeg de en sden Unterdrükkungsneg###n###me. Damals(im Kriege gegen Abessinjen, habe Italien schon England bewiesen, daß seine Berechnung, das italienische Volk auszuhungern z damit in die Knie zu zwingen, am geschlossenen lander Jo betoge Nation scheitern mußte. Die Engie erste Pschstacht sczignale'stalia“, hätten damals den Achsenmichten un heute Großbeitar siegreichen Ende geführt werde. Italien in die gnis slaube, Kräfte seines Imperiums zu können, indem es alle Afrika ins Feld Füßrer in: zm Mittelmeer und in der Achse lahmat z# Hoffnung, den einen Tell eine Enttäuschung heute au jesamtH orleben. Das italienische Volt stehe zwean mit soem Apfer hereit hinter dem Duce, und zwar mir dem gleichen Glauben, den es am 18. stand und werse bisn dabe Das italienische Volk halte zum Endsieg standhalten. . Die taktischen Erfolge der englischen Tru Es dämmert den britischen Agitatoren n eri, Frischer,„Rundfunk wid es angeschts der außerordentlichen Uevertreibungen der eigenen Propaganda wegen der jetzigen Lage im Mittelmeer verständlicherweise etwas bedenklich. Er erklärt daher:„Wir wie sie wirklich sind te die Dinge so seben, Auch der bekannte Rundfunksprecher Priestley bremst die Begeisterung der britischen Propaganda, denn sfähe sior Spiiel wöchte die Wichtigkeit der Kriegsschauin. Mittelmeer nicht unterschätzen, aber die Hauptentscheidung muß woanders fallen.“ Selbst Kriegshetzer Nr. 1, Winston Churchill dessen geradezu sträflicher Optimismus sprichwörtlich ist, erkläxte im englischen Unterhaus auf einen Vorschlag, jede Meldung von einem Sieg zu Lande, zu Wasser und in der Luft durch Flaggen auf den Regierungsgebäuden zu kennzeichnen und das Publikum aufzufordern, das gleiche zu tun:„Wir täten besser daran, zu sehen, wie wir weiterkommen!“ „Dieser Krieg wird nicht in Afrika gewonnen“ USA.=Journalist bezeichnet übertriebene englische Siegesmeldungen als lächerlich. Schanghai, 17. Dezember. In einer Unterredung mit dem Vertreter der „Schanghai Evening Post“ hob der INs=Korrespondent von Wiegand, der augenblicklich in Schanghai weilt, Deutschlands Machtstellung hervor, die unvergleichlich besser als im letzten Kriege sei, wo die deutschen Soldaten an sieben Fronten gekämpft hätten. Bezüglich der=Boot=Gefahr für England betonte er die stark steigende Produktion an deutschen=Booten. Freund der Niederlande sei. In der Zwischenzeit aber seien dieselben Leute mit dem Gold des niederlandischen Volkes geflüchtet, und England habe weiter keine Verals daß es durch seine Flieger die friedliche holländische Zivilbevölkerung bombardierte. Die Niederlande hätten fünf Kriege mit England geführt. Unvergessen aber seien in den Niederlanden die 26 000 Burenfrauen und Kinder, die von Engländern in den Konzentrationslagern Südafrikas hingemordet worden seien. Englands Ziel sei das Chaos in Europa. Diesen Krieg aber werde England verlieren. Schon seit Jahren hätten sich die holländischen Nationalsozialisten mit dem Nationalsozialismus in Deutschland und dem Faschismus in Italien in der Erkenntnis eins gefühlt, daß nur die Zusammenarbeit aller jungen Völker Europa neu errichten könne. Die germanischen Völker seien auf eine solche Zusammenarbeit schicksalhaft angewiesen. Ihnen sei durch Adolf Hitler, einer einmaligen Erscheinung der Geschichte, ein Gestalter einer besseren Zukunft erstanden. Dr. Ley an der Kanalküste Weihnachtsseier bei den Frontarbeitern An der Kanalküste, 17. Dezember. Ein von der Deutschen Arbeitsfront betreutes Frontarbeitslager der Organisation Todt an der Kanalküste bildete das Ziel einer Inspektionsreise, die Reichsleiter Dr. Ley am Montag und Dienstag zu den im besetzten Gebiet in Frankreich tätigen Frontarbeitern durchführte. Gemeinsam mit mehreren Mitarbeitern des durch Krankheit verhinderten Reichsministers Dr. Todt und in Begleitung der für die Lagerbetreuung und den Einsatz von„Kraft durch Freude" zuständigen Sachbearbeiter der DAF. besuchte Dr. Ley zunächst zahlreiche Arbeitsplätze der Männer, die ihre Einsatzbereitschäft schon am Westwall bewiesen und nun bereits seit Monaten im besetzten Gebiet ihre Pflicht erfüllt haben. Wie im Vorjahre am Westwall nahm Dr. Ley auch diesmal an der Kanalküste die Weihnachtsfeier aß,####,„ Frontarbeitern und mit ihnen allen den„Dank des Führers und des gesamten deutschen Volkes fur ihre Treue zum Werk, in ihrem zähen unermüdlichen Schaffen ausdrückt, zu übermitteln. Nach der Verlesung des Telegramms,von Reichsmigister Dr. Todt durch dessen Verleter, Ministerialrat Tirscha— auch Dr. Todt dankte seinen Frontarbeitern für ihren vorbildlichen Einsatz sagte Dr. Ley in seiner Rede u. a. folgendes: „Aus euren Gesichtern leuchtet der Stolz, daß Ihr hier mit eingesetzt worden seid! Viele von euch trabereits die vom Führer verliehenen Auszeichnungen. Die deutschen Frontarbeiter sind die besten Kameraden der deutschen Soldaten. Die Opfer an. Toten und Verwundeten, die ihr schon gebracht habk, beAusmaß eurer soldatischen Pflichterfülweisen das land nicht gewolt habe und nur durch Enalands Ver= res zeigte Dr. Ley seinen Hörern noch einmal die battergdgau, gezgungen sei. Er tat schließlich, die genge Ertzyäglung, des Kampfes, die Größe der lische Provaganda von der angeblich entschewenden Entpicklung auf dem afrikanischen Kriegsschauplatz mit der Feststellung ab:„Dieser Krieg wird nicht in Afrita gewonnen.“ Die übertriebenen Siegesmeldungen über den englischen Vorstoß, in dessen Stoßrichtung auf mehhundert Kilometern nichts als Sandwüste sei h reren hundert Kilometern nichts als zeichnete er als lächerlich. Sandwüste sei, beIn Erel Minuten=gefunken Wie Kapitänleutnant Kretschmerden britischen Hilfskreuzer„Forfar“ erledigte Von Kriegsberichter Hans Kreis. Auslage das Isovember 1923 hereinbrach, betrug die auflage des„VB.“, je nachdem, in welchem Lande er gerade erlaubt war, bis zu 50000 Exemplaren. Die Gefolgschaft war inzwischen, nachdem man bereits über die ersten Anfänge eines Buchverlages hinaus war, auf über 100 Leute angewachsen. Die anschließende Verbotszeit brachte den Verlag fast zum Erliegen. Max Amann aber unternahm personlich alles— anfänglich von der Festung Landsberg aus—, um der Bewegung wenigstens die letzte Dienststelle zu erhalten. Nach der Freilassung des Führers aus Landsberg. wurde die Verlagsgeschäftsstelle in München die erste Zelle des Wiederaufbaues. Der„Völkische Beobachter“ erschien im Februar 1925 wieder erstmals und zwei Monate woarer bereits als Tageszeitung. Die Mittel hierzu wurden aus den Vorauszahlungen der Parteigenossenschaft gauf den ersten„Band des Führerwerkes gewonJuli 1925„Mein Kampf" erschien, es die erste und bedeutendste Grundlage des Buchverlages. Mit diesem Werk an der Spitze wurde im Laufe der kommenden Jahre ein Buchverlagsprogramm entwickelt, das einer Revolution im deutschen Verlagswesen gleichkam. Allein die Auflage Fuhrerwerkes, die heute über sieben Millionen umfaßt, steht einzigartig in der Welt da. Nach dem Weimarer Parteitag 1926 wurde der „Illustrierte Beobachter“ ins Leben gerufen, bald darauf die wissenschaftliche Zeitschrift„NS.=Monatshefte“ unter der Herausgeberschaft Alfred Rosenbergs. Es Fin. Jahr, in dem nicht neue Kampfzeitschriften und#.##er, fur die immer gewaltiger ausgreifende must die Liese wirrende Bewegung geschaffen werden „ Die Entwicklung ist seit der Machtergreifung außerorventlich gewesen, und heute stehen in München, Berlin und Wien überall eigene große Verlagshäuser, in „ von Gefolgschaftsmitgliedern sundert Schriftleiter das geistige Gesicht der Bewegung prägen. Bis zur Machtergreifung hatte der Führer selbst die Herausgeberschaft des„VB.“ inne. Händen nahm sie Alfred Rosenberg entgegen. Sein Name ist, wie auch die ihm vom Führer dnb(PK.) Kretschmer ist eingelaufen! Vier Wimpel stehen am Sehrohr. 35000 Brutto=Registertonnen hat er mitgebracht! Und darunter schon wieder einen großen englischen Hilfskreuzer über 16000 Brutto=Registertonnen, die„Forfar". Außerdem einen dicken Tanker und zwei Frachter! Groß, ganz groß ist die Freude hier draußen bei uns im Unterseeboot=Stützpunkt an der atlantikruste. Die sechste Feindfahrt als Unterseeboot=Kommandant ist's gewesen, die Kapitänleutnant Kretschmer, der erst kürzlich vom Führer mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet worden ist, mit so prächtigem Erfolg durchgeführt hat. Als erster deutscher=Bootkommandant hat er damit über eine Viertelmillion Tonnen Schiffsraum versenkt! zerserengten und fast 130.000 Brutto=Registertonnen „ Das Schicksal der„Forfar" erfüllte sich sehr schnell! Von welcher Seite— aus welcher Entfernung der Angriff lam—, ob das Boot über Wasser oder unter Wasser operierte: der Brite hatte das alles gar nicht feststellen können! Wie wild funkte er mit seiner Artillerie mit leichter Munition und Granaten in der Gegend umher und knallte rote Sterne als Notruf in den nachtschwarzen Himmel! Unberührt von diesem Feuerzauber führte Kapitänleutnant Kretschmer sein Boot Angriff. zum Kunde vom Sieg! tonnen auf den Grund des Meeres geschickt! Darunter befinden sich neben einer stattlichen Anzahl von Tankern allein drei englische Hilfskreuzer von insgesamt 57.000 Brutto=Registertonnen. gewaltige Detonation rüttelte und schüttelte plötzlich alles an Bord des Hilfskreuzers durcheinander. dröhnte durch die Nacht, drang rollend und langanhaltend über die See hin zum Boot und brachte zugleich Mitten in die Maschinenräume war dort unten s, den Kiel! verschwand, brach durch, das Heck stellte kurz auf— Oussheie tlich wälzend, rutschte der gesamte in der 16 000 Besonders mächtig wirkende Schiffsrumpf des 16 000=Tonners nach achtern ab in die unendliche Auf der vorletzten Jagdfahrt im Atlantik versenkte zahlreicher Wasserbomben heraufpolterten. Diese Bomer trotz heftiger Gegenwehr und trotz starker Behinde= ben waren für deutsche=Boote bestimmt. Sie befanrung durch schweren Seegang die beiden Hilfskreuzer den sich an Deck des zuvor versunkenen Schiffsteils, wo „Patroklos-..300, Bxutto=Registertonnen) und„Lau= sie jetzt unter dem Druck der zunehmenden Tiefe zur 152. Prurto=Registertongen).„zetzt, auf dieser Explosion gekommen waren. as war in der gleichen Racn itta Forfar'!] Kaum drei Minuten nach dem entscheidenden Schuß Tus war in der gleichen Nacht, in der andere unserer waren nur noch Trümmer des britischen Hilfskreuzers im Atlantik overierenden.=Boote den großen Geleitzug zu sehen. ses orrtischen Hufstreuders uter=Veerst=Tlawer=eemordet! Enthüllungen eines polnischen Blattes über den Tod des nächsten Freundes Pilsudskis— Slawek war den polnischen Kriegshetzern im Wege zuhrers, den Eußdsiegt(losenheit und Gewißheit des sicherzustellen. Iihr zu erringen und für alle Zeiten viellosen Siegeszunr grontarheiter habt an dem beien Segezug euren Anteil. Ich habe euch überau gesehen und beobachtet, wo ihr unter direkter Feindwirkung gearbeitet habt. Die deutschen Arbeiter ihren Glauben an den Führer und an die Richdie Welt mit Reid is Fiten umgesebt, deren Größe brauche nur bier. z betrachtet. Ich um die emisheif mitrus eures Schafens zu seben, auch in dieser Stunde mit glücklichem Herzen und in brunst grüßen!“ oesonderer onBritische Bomben auf Basel Neue brutale Verletzung der Schweizer Neutralität Sschshe ie cäcecheceäl eice. Syragssos haben, in dex. Nacht zum Diens153 Müchen gemars. 4 Uhr die Schweizer Stadt Basel mit Bomven beworfen. Die Bomben fielen in das ais reine Wohrbierteld Vorort Binningen, die beide einige Bamhen in gae ghekannt sind. Außerdem wurden einige Bomven in der Nähe des Güterbahnhofs abgeworgestellt wurge. 7 Pah Anariff hat, wie bis jetzt festAnzahl Persa tree gefordert. Eine weitere #ionen Jeug Verletzungen davon. Der angerichtete Sachschagen wird als ziemlich bedeutend anWarschau, 17. Dezember. Am 4. April 1939 ging durch die Weltpresse die Meldung, daß sich in Warschau der mehrmalige polnische Premierminister und als nächster Freund Pilsudskis bekannte Oberst Walery Slawek durch einen Pistolenschuß das Leben genommen hat. Der„Nowy Kurjer Warszawski" beschäftigt sich 24, Wärz., begab sich Slawek zum Premierminister Skladtowsti mit der Forderung, ihm eine Unterredung mit dem Staatspräsidenten zu ermöglichen. Skladkowski, der Erzfeind Slaweks, teilte diesem mit, daß Moszicki keine Notwendigkeit für eine Besprechung über attuelle politische Fragen sehe, und kündigte ihm weiter gestellte Aufgabe der Ueberwachung der geistigen und weltanschaulichen Erziehung der Bewegung, das ideelle Programm des Zentralparteiverlages. Seine Leitung hat der Gestalter und Organisator dieses großdeutschen Zeituggsunternehmens heute noch wie in der Kampfven, Reichsleiter Max Amann, inne. Gewaltverbrecher hingerichtet Berlin, 17. Dezember. Am 17. Dezember 1940 ist der 48jährige Albin Stefanowsky hingerichtet worden, den das Sondergericht Dortmund wegen versuchten Mordes als Gewaltverbrecher zum Tode und zum Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebzeiten verurteilt hat. ###tekangpiky mgar ein vielfach vorbestrafter Gewohnheusverbrecher. Als er im November 1940 bei einem Einbruchsdiebstahl gestellt wurde, versuchte er, durch mehrere Pistolenschüsse einen seiner Verfolger zu töten. Formationsurlaub der Hitler=Jugend dauert vom 23. Dezember 1940 dis 2. Januar 1941 einschließlich. Während dieser Zeit fällt jeglicher Dienst aus. Durch eine Besetzung der Dienststellen der 5J. sondere Ausgaben gewährleise. Jugend für ber gen habe. Einleitend stellt das Blatt fest, daß sich der beste Freund und Gefährte Pilsudskis just in dem Augenblick das Leben nahm, als sich das Schicksal Polens endgültig entscheiden sollte.„Slawek“, so heißt es dann weiter,„den Pilsudski selbst einmal sein eigenes Gewissen nannte, unterzog die polnische Außenpolitik oft einer strengen Kritik. Er erklärte offen, daß Beck gegen den Willen des Marschalls handele und Polen dem ieser zehnt ab. Er wisse bindung setzen. Jedoch auch dieser lehnt ab. nicht; worüber er sich mit Slawek, der vom politischen Geschehen ausgeschlossen sei, unterhalten solle. Außerdem sei stündlich der Hausarrestbefehl über ihn zu, exwaxten, In den Abendstunden des gleichen Tages, des. o. Avril 1939, wurde Slawek mit einem todlichen Pistolenschuß aufgesunden." Der Artikel schließt mit der Bemerkung, daß einst auch die näheren Umstände um Slaweks Tod aufgedeckt Abgrund immer näher bringe. Allmählich ging auch werden könnten und dann vielleicht auch ans Tageslicht die polnische Presse gegen ihn los zog seine früheren komme, ob dieser Selbstmord nicht doch ein ganz geVerfigungen ins Lächerliche, im Sezm wurde ihm ge meiner Nord gewesen set. 8008 9 meinerweise eine Niederlage nach der anderen bereitet und u. a. ein ganzes Jahr lang seine Pension aus lächerlichen Vorwänden zurückbehalten. Jegliche Möglichkeit, diesen Mann, dem Pilsudski als einzigem sein volles Vertrauen geschenkt hatte, zu zermürben, wurde mit Freuden ergriffen. Trotz der gegen ihn gerichteten unaufhörlichen gemeinen Aktionen raffte sich Slawek im Frühjahr 1939 zu einer letzten Tat auf. Am 22. März 1939 schrieb er Rydz=Smigly einen Brief, in dem er wegen der völligen Unfahigkeit Polens, sich einer bewaffneten Auseinandersetzung mit Deutschland auszusetzen, eine Kursänderung in der Außenpolitik verlangte und auf die Möglichkeit hinwies, die deutsch=polnischen Differenzen im Verhandlungswege beizulegen. Slaweks Brief rief bei Rydz=Smigty einen Tobsuchtsanfall hervor. Von den Anhängern der Kriegspartei wurde das über Slaheraufziehende Gewitter nach Kräften ausgenutzt, und man war entschlossen, ihn zu beseitigen, wenn er weiterhin auf dem Standpunkt einer friedlichen Beilsater der Rndrab volnischen Frage beharren würde. von Stam Porghung einer Kompromittierung wurde von Stäwer die unterschreibung eines Briefes an RydzEmigly verlangt. Slawek lehnte kategorisch ab. Am „Diesen Krieg wird England verlieren“ Die niederländischen Nationalsozialisten begingen den neunten Jahrestag ihrer Gründung Anlätlich der maunt Amsterdam, 17. Dezember. tages der Reß.=Herg Biedertehr des Gründungsdeutsche Gäste teilnahmnen gablreiche hervorragender Mitglieder der dis Pasergsscusicherbrachte Oberdienstleiter Oechsle die rameraoschaftlichen Grüße des Stellvertreters des Führers. Namens der NSDAP. begrüßte Oberdienstleiter Generalkommissax Schmidt die Versammlung. Der Leiter der NSv., mussert, ergriff dann zu einer großangelegten Rede das Wort. Nach einem Rückderländische Jah des Kampfes der REB. um das nieverwahrte er sich scharf gegen die VerGesbzungen, die von demokratischer Seite gegen den houanvischen Nationalsozialismus vorgebracht werden. #relgng habe das frühere System dem niederländischen Volk vorzumachen versucht, daß England ein gegeven. * zersdsiz unglaubliche Vorfall beweist, daß die Sillt Heroblenen uäche Du Fführung ihrer von Churdeutsche Zivilbepölterung gegen die tralen Schweiz keinerlei Kücksicht die Prenze der neunehmen. Sie haben ihre Bomben, wie üblich, planlos über das nächtliche Land ausgestreut, obwohl ihnen dabei klar sein mußte, daß sie in dem dichtbesiedelten Grenzgebiet am Oberrhein mit Notwendigkeit in erster Linie die Zivilbevöljährden und überdies die Gefahr einer Neutralitätsverletzung heraufbeschwören mußten. Die fliegenden Sendboten Churchills haben sich somit wieder einmal mit aller Deutlichkeit als Vertreter und Handlanger einer wahrhaft anti=euroväischen Macht gezeigt, Neues Syndikatsgesetz in Spanien „Nationale Jugendfront“ geschaffen Im Beisein des in.: Madrid, 17. mmistars gein des spanischen Staatschefs, des Außenmmisters Serrano Suner, und der gesamten Regierung, der Generalität, des Diplomatischen Korps und der Spitzen der Partei fand dieser Tage die mehrfach te Sitzung des Nationalrates der Falange die den Charakter eines großen Staatsaktes trug. schafter S2uitschangg. sab man u. a. die Botschiter Deutschlangs, Italiens und Japans. Generalissimus Franco, der dem Staatsalt=präsidierte, nahm zunächst den Diensteid der neuen Nationalräte General Jordana, Aunos, Tena und Muro ab. Dann verlas der Vizesekretär der Partei, Minister Gamero, das neue Syndikatsgesetz und das Gesetz über die neugeschaffene„Nationale Jugendfront“, in der die Jugendgrupgen der Falange aufgehen werden und die für Tchusen oßf der Elementarschulen und der Höheren biese Geser gatorisch wird. General Franco setzte sprache zus in Kraft und wies in einer kurzen Anauf die Aufgaben hin, die Spanien noch zu bewältigen hat. Der Caudillo betonte, daß alle seine Anstrengungen und die Bemühungen seiner Regierung darauf hinzielten, das Lebensniveau des spanischen Volbeven. Die soeben angenommenen Gesetze seien keine Lösung der spanischen Probleme, sondern nur ein heoisischen Stagt, Zese zu Lhabrhaten natsenglsoze; Leben sichere. Ein 50000=RM.=Gewinn gezogen Bei der gestrigen Ziehung der wurde ein Gewinn in der auf die 9 wird in allen Weos zum wahrhaften nationalsyndi#at, der aulen Spaniern ein ausreichenves Deutschen Reichslotterie bewinn in gsbe von 50 000 Reichsmark gezogen, Nummer 88 954 ftel. wie genannte Nummer n d r e i A b t e i l u n g e n i n A c h t e l n g e s p i e l t. Verlag und Druck: Laupenmüdlen& Dierichs. Hauptschriftleitet: Dr. Paul Dierichs(im Felde). Stellvertretender Hauptschriftleiter: Dr. Josef Schwermann AAmmger=Ratzeichten Seite 3 Nr. 299/ Bochumer Anzeiger] Mittwoch, 18. Dezember 1940 Lieber, alter Kamerad aus dem Weltkrieg! Leider kenne ich Dich und Deinen Namen nicht und will darum auf diese Weise versuchen, Dir noch einmal für Dein liebenswürdiges Geschenk zu danken. Damit die Bochumer sehen, was für ein feiner Kerl Du bist will ich die Sache kurz erzählen. Ich ging langsam am Stock die Bergstraße herauf nach Hause. Da bliebst Du stehen, sahst mich an, und sagtest:„Na, Kamerad, ich habe Dich schon ein paar Tage beobachtet, wie Du durch die Stadt humpelst. Ich bin ein alter Kriegsteilnehmer und möchte Dir mal eine kleine Freude machen.“ Du zogst Deine Geldbörse heraus, zogst einen regelrechten 20=Mark=Schein heraus und gabst ihn mir. Ich war so erstaunt und zugleich froh über die schöne Art, wie Du das machtest, daß ich nur ganz verlegen sagen konnte:„Es gibt aber andere, die es besser gebrauchen können als ich!" Doch Du unterbrachst mich schnell:„Ich bin alter Soldat, mir geht es gut und Du hast für Deutschland gelitten. Ich will Dir nur eine Weihnachtsfreude machen!", und verschwandest. Ich konnte Dir noch nicht einmal richtig danken. Will es hier und Dir von Herzen ein frohes Weihnachtsfest wünDein Feldwebel. Aepfelverteilung Auf den Bestellschein III und den dazugehörigen Bezugsabschnitt III der Aepggslarte wird Her, Hilg: gramm Aepfel ausgegebeng Die Versorgungs####rzug ken, die im Besitze einer Bezugskarte für Aepfel sind. haben die Bestellscheine III bei den vom Ernährungsamt zugelassenen Verteilern umgehend abzugeben. Näheres hierzu sagt die Anzeige. Für Speisequark, Kochkäse und Schichttäse nun wieder Kartenpflicht Vom Béginn der 18. Zuteilungsperiode(16. Dezember) ab darf Quark(Speisequark, Kochkäse und Schichtkäse) nur auf Bestllschein und den dazugehörigen Abschnitt der Reichsfettkarte bezogen werden. Die Bestellscheine sind deshalb bei den Verteilern, soweit noch nicht geschehen, unverzüglich abzugeben. Das Ernährungsamt stellt gegen Vorlage der Bestellscheine Bezugscheine für Quark aus, die umgehend beantragt werden müssen. Das Eiserne Kreuz II. Klasse erhalten Mit dem Eisernen Kreuz lI. Klasse wurden ausgezeichnet: Unteroffizier Wilhelm Krabbe und Gefreiter Ernst Krabbe, Söhne des Eisenbahnbeamten a. D. Ernst Krabbe, Bochum, Blumenstraße 27. Das Kriegsverdienstkreuz verliehen Dem Führer des Instandsetzungsdienstes im Luftschutzort Bochum, Herrn Karl Wicking, wurde für seine Tätigkeit im Sicherheits= und Hilfsdienst(SHD.) das Kriegsverdienstkreuz II. Klasse mit Schwertern verliehen. Die Auszeichnung wurde ihm am Sonntag durch den Polizeipräsidenten feierlich überreicht. S Hemtnerrnufprigen=Tperatuttae un einem Cag So sieht es in der Backstube der Weihnachtsbäcker aus die werden türmen sich die braunen, duftenden Spekulatiusteilchen, Und nicht einmal wurde bei diesem Backvorgang das Gebäck mit der Hand angefaßt. Eine Tatsache, uns das knusprige Gebäck noch appetitlicher Aber dort hinter der Tür, da duftet es so verdächtig nach Zucker und Mandelkern. Und die Nase hat nicht verkehrt geschnuppert, denn hochauf türmen sich die Platten mit Marzipan, zum Teil schon fix und fertig geformt. Daneben steht, fast wie in einer richtigen Malerwerkstätte, ein Kasten mit den buntesten Farben, mit langstieligen und gewichtigen Pinseln, Goldgelb leuchten Bananen auf einem Blech, dort sehen uns rote Möhren verführerisch an und auf dem Tisch schlängeln sich lange, dunkle Marzivanstangen, die mit Schokolade überzogen gurden. Und der Meister setzt hier ein Tupfelchen Braun auf die Banane, dort ein Tüpfelchen Rot auf die Möhre.... Ja, hier Aufnahmen: Brüning Drei Zentner Spekulatius werden in zwanzig Minuten an dieser Maschine geformt. Wohl in keiner Jahreszeit ist den Kindern der Himmel richtic wie um die Weihr Reinigungs- und Streupflicht der Grundeigentümer, auch vor unbebauten Grundstücken Zuc Beseitigung von Unklarheiten wird darauf hinBu.###### Pig Ttraun gewiesen, daß die Reinigungs= und Streupflicht dem anliegenden Grundeigentümer, auch vor unbebauten Grundstücken obliegt. Der Grundeigentümer bleibt auch dann der Polizei gegenüber pflichtig, wenn er durch Vertrag— zum Beispiel Mietvertrag— die Pflicht auf seinen Mieter abgewälzt hat. Eine solche Vereinbarung hat lediglich privatrechtliche Bedeutung. Nur wenn die Uebertragung auf einen Dritten in der Weise erfolgt ist, daß dieser der Polizeibehörde gegenüber mit deren Zustimmung die Uebernahme der Pflicht erklärt hat, geht der Grundeigentümer in jedem Falle straffrei aus. Die Polizeibehörde wird jedoch der Uebertragung nur dann zustimmen, wenn der Grundeigentümer selbst nicht im Hause wohnt oder ihm die Erfüllung obiger Pflichten wegen Krankheit, hohen Alters oder aus sonstigen stichhaltigen Gründen nicht zugemutet werden kann. Der Umfang der Reinigung= und Streupflicht ergibt sich aus den Polizeiverordnungen vom 16. Dezember 1932 und 14. März 1940. Hiernach haben die Eigentümer der anliegenden Grundstücke bei Schneefall mit der Beseitigung des Schnees von dem Bürgersteig spätestens eine halbe Stunde nach Beginn des Schneefalls zu beginnen. Bei fortdauerndem Schneefall muß die Beseitigung alle zwei Stunden und zwar um., 11, 13, 15, 17 und letztmalig um 19 Uhr vorgenommen werden. Die Ablagerung des Schnees hat bei weniger als 3 Reter breiten Bürgersteigen auf dem Eigsonggg##le zu erfolgen, daß die Rinnen und die frei bleiben. Bei Bürgersteigen von einer Breite von 3 Meter und mehr ist der Schnee am„Bordstein, entso wichrig„wie um die Weihnachtszeit. Frühmorgens, wenn die kleinen Mädel und Jungen aus dem Bettchen gestiegen, wird zuallererst auf nackten Füßen ans Feuster gelaufen und die Näschen werden plattgedrückt. Ob das Christkind wohl wieder bäckt? Oh, ganz rot leuchtet der Himmel, also ist das Christkind wieder bei der Arbeit. Hm, ob man's nicht sogar riecht? Wie die Lebküchlein duften, der Spekulatius, das Zuckerwerk! Wie werden sich die flinken, kleinen Engel wieder plagen müssen. Und der Weihnachtsmann stampft wohl mit seinen großen, riesigen Flauschpantoffeln durch die süße, duftende Welt und schaut nach dem Rechten. Rügt hier ein Engelchen, das in den Lebkuchen nicht die fünf Mandelkerne ordentlich hineinsteckte, lobt dort eines, das ein wunderbares Marzipanschweinchen formte, zupfte das Engelchen hinten am Wolkenofen am Ohr, weil es die Zückerkringel verbrennen ließ.... Und allmählich verglimmt das leuchtende Rot am Morgenhimmel und nichts bleibt als das Grau des schnee; verhangenen Himmels. Wieviel kindliche Glückseligkeit vermag doch ein solch winziges Streifchen Rot am Himmel in einem Kinderherz hervorzuzaubern! Muß man sie nicht neiden um diese frohen und glückhaften Vorstellungen um all das, was Weibnacht heißt?. Aber auch hier unten auf der Erde geht es kurz vor dem Fest durchaus geheimnisvoll in den Backstuben zu. Da stapeln sich die Backbleche voll Spekulatius, da duftet es nach feinstem Lebkuchen, da leuchtet es grün, rot und gelb aus der Marzipanbackstube, da wird der knusprige Stollen mit schneeweißem Puderzucker bestäubt, kurz überall, wo man in dieser großen und sauberen Backstube hinblickt, schaut es nach Weihnacht aus duftet es nach süßem Backwerk. Da steht ein großer, riesiger Backofen, der wohl in nichts an Größe jenem Himmelsofen der kindlichen Phantasie nachsteht. Auf breiten, mächtigen Wagen fahren große Backbleche mit rund 800 Spekulatiusteilchen in den heißen Schlund, um schon nach sieben bis acht Minuten knusprig und braun wieder zum Vorschein zu kommen. 800 Spekulatiusteilchen, nein, sogar 3200, denn in jedem Ofen brutzeln vier dieser Platten, wer vermag die denn nur zu formen? Nun, auch dafür ist hier in der Bäckerei eine wundervolle Lösung gefunden worden. Da steht neben dem Backtrog, in dem mächtige Schaufeln den Teig mengen, eine Teigformmaschine. Auf einer Walze sind Formen über Formen eingeschnitten, in eine Kelle wird der So dicht liegen auf den schmalen Backblechen die Spekulatiusteilchen, um in den Ofen geschoben zu werden Teig gefüllt, die schmalen Backbleche, die von kleinen Lehrjungen vorbereitet wurden, laufen unter der Walze der und Stück für Stück dieser Hellgelhen, rohen Sr# kulatiusfiguren werden auf die Bleche gezaubert. Und so unheimlich flink geht es an dieser Maschine zu, daß sechs Bäcker zugreifen müssen, soll die Arbeit hier nicht ins Stocken geraten. Und inzwischen ist wieder eine Platte des riesigen Ofens geleert, und hochauf schon 3 Meter und mehr ist lang zu lagern. Auf den Straßen mit Bäumen ist der Schnee in der Baumreihe zu lagern. Wo ein gangbarer Bürgersteig nicht vorhanden ist, muß auf, Fahrdamm eine Bahn von mindestens 1 Meter Breite für den Fußgängerverkehr frei gemacht werden. Von dieser Bahn ist zu jedem Hauseingang ein schneefreier Zugang bergustellen... H..it der Tians. Bei Eintvitt von Glätte ist für die Zeit der kriegsmäßigen Verdunkelung unverzüglich der Bürgersteig in seiner gesamten Breite und, wo ein solcher nicht vorhanden ist, auf dem Fahrdamm eine mindestens 2 Meter breite Bahn für den Fußgängerverkehr, mit. Sand oder feiner Asche oder anderem geeigneren Material zu bestreuen und stumpf zu halten. Selbstverständlich ist darau zu achten, daß die genannten Maßnahmen vox Beginn des üblichen Straßenverkehrs in den frühen Morgenstunden bereits durchgeführt sind. Hausgehilsin zu Boden geworfen Ueberfall in Linden=Dahlhausen Am 16. Dezember gegen 7 Uhr wurde eine Hausgehilfin, die auf dem Wege zu ihrer Dienststelle war, auf der Dr.=.=Otto=Straße in der Nähe der Fabrik Dr. Otto von einem unbekannten Mann überfallen und zu Boden geworfen. Auf das Hilfegeschrei des Mädchens kam ein Eisenbahner hinzu, worauf, der Tater die Flucht ergriff. Der Eisenbahner, dessen Personalien nicht feststehen, wird ersucht, sich umgehend bei der Kriminalpolizei des 11. Reviers zu melden. Nur bessere Cigaretten erwecken ehrliche Freude Nichts als knusprige braune Lebkuchen! Und immer noch kommen neue hinzu. Eiseig eines Bochämer Kanstere ATIKAN3, 9 Der Bochumer Maler und langjährige Mitarbeiter des„Bochumer Anzeiger“. Hannes Loos hatte kürzlich auf mehreren Kunstausstellungen schöne Erfolge zu verzeichnen. Sein Schaffen efand nicht nur starke Beachtung auf der„Großen Westfälischen Kunstausstellung" in Dortmund, über die wir jüngst berichteten, sondern auch auf der„Großen Thüringer Ausstellung" in Weimar. Das nebenstehende Bild, ein farbiges Gemälde„Frühlingslandschaft", wurde auf der großen Berliner Kunstausstellung, auf der Loos mit zwei Bildern vertreten ist, vom Staat angekauft. ... und zum Schluß werden dann die Marzipanbananen noch„lackiert“. würde jedes Kind, aber auch jeder Erwachsene stöhnen aus Angst davor, er müsse mindestens eine Platte des süßen und leckeren Marzipans vertilgen, dieser rund 1082 Stück, einer Tagesration an Arbeit für einen Nebenan duftet es aber nicht minder schlecht. Da türmen sich Printen und Lebkuchen zu hohen Bergen. Große, kleine, rund, eckige, solche, die Sternchenformen zeigen und Herzen, mit Zuckerguß bestrichen, rosa oder weiß, mit Hagelzucker überstreut.... Vor drei Monaten bereits wurde für diese Lebkuchen der Teig vorbereitet, und heute, wenige Tage vor dem Fest, schmecken und duften die braunen Lebkuchen so lieblich, liegen sie in einer bunten Fülle so appetitlich hier ausgebreitet, daß einem das Herz im Leibe lacht. Nanu, was gibt es denn dort zu bestreuen? Aus einem großen Stäuber gieselt es weich auf die knusprigen Kuchen herunter. Christstollen sind es, die bereits seit Tagen fertig sind, denn richtige Weihnachtsstollen wollen eine ganze Weile liegen, wenn sie wirklich so gut schmecken sollen, wie man's von einem Stollen erwazer..... g7i2.m hupfte in bia maihr Ja, wer einen Blick tun durfte in die weihnachtliche Backstube, wie es hier so wundervoll duftet, wie hier ein so süßer Schwaden durch die Räume zieht, wie hier Backblech um Backblech knusprigen Backwerkes aus dem Ofen wandert, der ist nicht mehr weitab von der kindlichen Phantasie, von der Vorstellung der himmlischen Weihnachtsbäckerei, denn hier schaffen nur verhältnismäßig wenige Hände in einer recht kurzen Zeit eine solche Menge an süßem Knusperzeug, daß es einem fast unglaublich erscheinen müßte, hätte man dies alles nicht mit eigenen Augen gesehen.„„ E. S. Der Schalter= und Zustelldienst der Reichspost zu Weihnachten und Neujahr Am Sonntag, 22. Dezember, findet der Schalterdienst wie an den übrigen Sonntagen statt. Dagegen erfolgt eine Annahme von Paketen und Päckchen wie an Werktagen. Ortsbriefzustellung geschieht einmalig, Ortsgeldzustellung dagegen findet nicht statt. Die Ortspaket= und Landzustellung findet ebenfalls statt, und die Briefkastenleerung ist wie sonntags. Der Schalter= und Zustelldienst am 24. Dezember geschieht wie an Werktagen: jedoch ist Schalterschluß bereits um 16 Uhr. Ortsbriefund Ortsgeldzustellung geschieht wie werktags, Ortspaketzustellung findet ebenfalls statt. Die Landzustellung erfolgt wie werktags, ebenfalls die Briefkastenleerung. Darüber hinaus jedoch gibt es bis 20 Uhr Sonderleerungen. Am ersten Weihnachtstag erfolgt Schalterdienst wie werktags. Paketausgabe ist dagegen nur von 8 bis 10 Uhr. Die Ortsbriefzustellung erfolgt nur einmalig. Ortspaket= und Landzustellung findet statt. Die Briefkastenleerung ist ebenfalls am zweiten Weihnachtstag wie sonntags. Für den zweiten Feiertag entfällt die Zustellung von Briefen, Geld und Paketen. Ortspaketzustellung erfolgt. Weder an den beiden Weihnachtstagen noch am Neujahrstage wird eine Ortsgeldzustellung vorgenommen. Am Neujahrstage kommt dazu auch die Ortspaketzustellung in Fortfall. Die Landzustellung findet statt und die Briefkastenleerung ist wie sonntags. Es wird den Postbenutzern empfohlen, wegen des am Jahresende gesteigerten Schalterverkehrs den Bedarf an Briefmarken für Weihnachts= und Neujahrssendungen so früh wie möglich und nicht erst am Tage vor den Festen zu decken. Wieder ein schöner Erfolg 2600 Reichsmark aus einem Wunschkonzert Auch in Herne=Sodingen veranstaltete die Polizei ein Konzert zugunsten des Kriegs=Winterhilfswerkes. Wiederum war es das Musikkorps der Bochumer Schutzpolizei, das konzertierte. Der Erfolg war gut. 2624 Reichsmark konnten an die NSV. abgeführt werden. Wcmen Frau Unbedacht war daran schuldig Ahchens Weignagungsgroschen... aus den Bochumer Gerichtssälen Wiederdolungen bekannt. Das“ sind Jugendsünden, wird der unget. Die Maschine findet er nicht. Run Neben dem Portokassensünder ist es Fritz, der Stift, der Unterschlagun.— au de stelt wegen aus dem Lager des Neisters dies und das Kaut: 9 Abends in einer Wirtschaft an einen ibrn dut sie eines Gest inin. eider. Mar#emttun einen iym unbekannten für Zigarettens und, bus Naut und ar#rön: Bier und andere Genüsse die Sachen an deg. Mann bringt, bis diese stille Teilhaberschaft eines Tages ans Licht kommt und dann ist der Osen aus. Die Sache kann recht peinlich werden. „ Im.porliggenden Falle hatte Fritz aus den Bestänven seines Reisters Butter, Schmalz, Fett, Zucker, Oel usw. beiseite gebracht. Das war sehr bedenklich. Das hätte er nicht tun dürfen, denn der Meister „Wohin brachte Fritz die geklauten Mengen? Da sorgen hatten die wieder für ihre Gäste zu begehrten Mar ien nahm Fritz erhebliche Mengen der begehrten Ware ab und meinte, Fritz habe nahrhafte ia trgs##en. Daß er seinem Meister beklaute, das habe nie fteilich nicht gewußt und nicht geahnt. Sie habe dem Varmurt guc stets reelle Preise gezahlt. Gegen den Vorwurf der Hehlerei wehrte sie sich mit allen Kraften. eines Tages war Fritz erwischt worden, als er gerade wieder einige Pfund Butter usw. beiseite gebracht hatte, um sie der Frau Unbedacht zuzuführen. Der Gast für hundert Mar Gast für hunoert Mart weiter verkloppt, ohne daß seine SeSen iche. davon wußte. Sie würde ihm das versucht har egeschäft wahrscheinlich auszureden versucht haben. Denn was wird jetzt? Der Mann peur se gen Unterschlagung zu 250 RM. Geldstrafe die geschädigtu tommen die Gerichtskosten und was ## beschäbigte Firma, an Forderungen gegen ihn erhoben und gegebenenfalls auch durchsetzen wird, denn ung auf Ersatz kommt hinterher. Was ist Wozu brauchte der Mann denn Maschine zu kaufen. Eine billigere ihren Dienst doch auch getan. Es muß aber im7F# Schönste und Teuerste sein. Jetzt hat der wieder nichts zurh er seiner Frau“f“ wvirz sehr lange Zeit dauern, bis neue Maschine un gringenden Hausbedarf eine Neue Balschine— aver ehrlich— wird kaufen können. Bochumer Filmschau Apollo:„Blinde Passagiere“ tachon sind als Schwanktypen so 5 5 Pärheshese es nicht medr näzig bazen, dem Buübtliam zeubrecher, dieu werden. Sie und und bleiben die CorPusmcenugie vevorzugten Kinder des Glücks, die lustigen Stromer und Vagabunden des Lebens. In dieser Filmfabel rampfen sie einen erbitterten Kampf gegen Hochstapler, Diebe, Dunkekmänner und andere wenig vertrauenerweckende Existenzen. Ein Schmuckdiebstahl und ein irriümlicher Los= geminn, in welche höchst seltsamen Ereignisse ein Liebespaar oineinverwickelt wgd. spielen hierbei die Hauptrolle. Die Geschächte, die mit herrlichen Landschafts= und Meeresstimmungen ausgefüllt ist, löst schallende Heiterkeit noch Judali g“ Darstellung teilen sich alPlarte, Margarete Kupfer und Genia nirvlusewa. Der Film ist für Jugendliche zugelassen. Odeon:„Ein ganzer Kerl“. Die gleichnamige Komödie von Fritz Peter Buch die gen ist var bei diesein Film( Bübne geganWi## viescm Fum Pate gestanden. Der„ganze Kerl“ ist ein forsches, couragiertes mit beiden Beinen im Zetzaus gegendes Mäddel, das trotz Männerbosen niemals die nevende Frau verleugnet. Bei Heidemarie Hatbeier liegt in den besten Händen. Weiter sind noch Albert i weunen?" an Henckels und Albert Floratb Skala:„Ihr Leibhusar“ ragsge lide Csardaskizaugrig##schmelzende Zigennerweisen, ##sige, Volkstänze und##nert Ungarwein, rauschende Reltersansaren nun angenylengende Reitersyiele geben dem kästWiin W Loltstänze. und feurigrt ungarwein, rauschende RelWas ist lichen Kustspiel... geven dem tostinn denn#####ustwpiel einen prächtigen Rahmen. Paul Javor, hilliger; ein echter Sohn der Pußta, rostet den Burschen ins Verhör und erfuhr nun zu seinem geiauI. Bsale es nicht medr ndia haben, den Suhsitung Finier, zu rauchen und dem Vergnügen nachzugeben. Diebereien angestisten der Junge regelrecht zu diesen bedacht durchaus nicht. u. s Frau UnArt sedacht k ben ian nahrhafte Beziehungen reeller Wie köste derP“ tonnte, auch nicht, beim Bezahlen. TelchtPor Junge zudem an solche Beziehungen und an sorche Ware kommen. Nein, die Sache war klar, er wax verführt worden. Dem Jungen wollte der Meister #iverzeihen; er hatte gebeichtet und wird es nie wieder tun. Er wird seine Strafe auf andere Art erhalten. Die peinliche Sache wird ihm zur strengen Lehre fürs ganze Lehen werden! en Lustspiel einen prächtigen Rahmen. Paul Javo reitet eine so schneidige Herzensattacke, daß nicht nur Magda Schneider, sondern auch die Zuschauer kapitulieren müssen. Humoristische Töne schlägt gesallen mus.n Bochumer Veranstaltungen Mann in den besten Jahren". Der reichtertsfante Verescherioyandee Pishzent, hat eine inund Karl Seragze(Fahren durch Jovannes Wiegands echtes Lustspiel der Ir deann in den besten Jahren“, ein egenwart. Es ist wirklich eine Handlung mitten aus dem Leben, eine herzhafte Lehre für alle. 4 Pui hade,#terolle identisizieren. Die Spiellettung #ernst. piznagel, der auch den„Mann in den besten Pasn ielt. Fragpezzeren Rollen: Liesel Aler, Leonore . Personal=Nachrichten uch aizesberwslsret Josel Fitttau von der staatnchsrne Krirt. Bochum wurde vom Führer das verliebenenst=Ehrenzeichen für 25jährige treue Dienste der ASDAp. NS.=Frauenschaft— Deutsches Frauenwerk Mittwoch, 18. Dezember Ortsgruppe Langendreer=Alter Bahnhof. 16 Uhr: Noweipnachtliche Feier bei Wollenweber. 16 nd: VorDonnerstag, 19. Dezember Spreagstunde Der VSristasesuts aus Alenr.— 15 Ubr: straße.— Ortsgrupbe Hamme. 10 bis 12.30 Uhr sperbensstelle der Frauenschaft nert, Adolf Schneider, Will Schröder. Aus den=Sladilenen Stadtteil Gerthe Lichterfeier irk der NS.=Frauenschaft hatte“.. Insru...“ Ortsgruppe Bochum=Gerthe Kreundlicheg s##ormebnachtlichen Feierstunde eingeladen. Freunoliches nerzenticht im Dunkel der Tannen, festlich gedeckte Tische und darüber erwartungsvolle Gesichter das befassen. Daß diese Frau sich mit Frau Unbedacht gaß die, rechte Rarsispmung zu ulgen eschter,.°8 Lanken Serüten virie gtuu suy gar keine ernsteren In threr. eigen froben Stunden. richtetel aeruver. gemacht har, was sie eigentlich an= Parteigenossin Rosseme die Pristrauenschaftsleiterin, rauiete:. Weich ein Gluck, daß„Fritz, beizeiten ertappt der Arbeit einige Stu: der gr“ Oosen vg gzu Prense ch größeres unhen entstanden war. Spruch klan der Sonnen: Jahres= und Gedanren varuver gemacht oat. Welch ein Glück, daß Fritz beizeiten ertappt Immerhin sollen für etwa 100 RW W, durch ihn salswen', der Mahnung dieser huinkalst. des ahet semnttg 400 gwe. Ware durch iun ggtewende, von ver Mahnung bieser bunkeinen Stunden, ###s verschle#gt# Der geldliche Schaden ist ge= Zahres zum Besinnen und engeren Zusammenrücken. Aus „Der. hiez, großere moralische Schaden zes Gemeinschaft, besonders aber der Schiasalsgemeinschaft ist nugt so leught wiedergutzumachen! Da Frau Un=###rteges erwachsen begggsegunen neue seelische Kräfte. dacht aber bisber gucch nach kr. Ac Frau, Un Nach einer gemütlichen Kaffeestunde erfreuten Volkstänze weißen:vier zuch noch keinen Fleaen auf ihrem mieder hatte,„wurde von einer Freiheitsentziehung avgesehen. Die Ware wird ihr aber nachrecht teuer, denn das Urteil lautete an Stelle einer an sich verwirkten Gefängnisstrafe auf zweihundert Mark Geldstrafe wozu noch Dieser enkzettel woirg un der Taerteriat kommen. andere abschrecken. woht auch genugen und kann Die Nähmaschine auf Stottern Kauft da ein Mann im vorigen Jahre bei einer Steszglfirng, eine„ Rähmaschine für mehr als 300 RM. auf Abzahlung, leistere aber außer der geringen Anzahlung keine weiteren Raten mehr. Die Firma mahnt. Sie, wiederholt die Mähnung. Alles vergeblich. Der Käufer ruhrt sich nicht. Schließlich, da auf keine Art zin WPeise eine weitere Zahlung zu erreichen war, klagt 1 Fixma auf Herausgabe der Maschine, denn sie hatte wie üblich, das Eigentumsrecht an dem Wertoojekt vorbehalten. Unterdessen ist schon ein ganzes sen und die Verzugszinsen sind nicht gering anschlagen. Der Gerichtsvollzieher erscheint, um die Maschine zu holen. Aber seine Amtshandlung verS Schrituge d Gaste. Dann kam mit schweren ######en per Wetonachtsmann, der unter lautem Jubel buvsch verpackte Päckchen austeilte. Das gemeinsam gePeisrstunde... zur guten Nacht“ beschloß die schöne In hohem Alter. Der Reichsinvalide Johann Puzicha, iin Pllegeheim„Gerthe, feiert heute seinen 77. Geburtstag. Wisdemp, Kreis Ortelsburg, geboren. Seiner Militärpflicht genügte er beim 5. Trainbataillon in Königsverg. Seit 1890 ist er in Harpen. 36 Jahre hat er beim Harpener Vergoau gearbeitet. Der Jubilar ist körperlich und geistig noch recht frisch und nimmt an allen Tagesereignissen regen unteil. Seit er in Bochum wohnt, liest er stets mit hoch drei. Ein Soon siel in Von seinen vier Kindern leben entel reitz viele Pokaunte Weltkriege. Kinder, Enkel, Ur. entel und viele Berannte wünschen dem Hochbetagten noch einen recht sonnigen Lebensabend. sochbetagten noch Stadtteil Werne Durchweg gute Zuchtergebnisse ." Der im vergangenen Jahr erfolgreich durchgeführten Ausnellung des Geflügelzuchtvereins Bochum=Werne schloß in#.###en. Jahr. am verslossenen Sonnabend und Sonntag im Saale der Gaststatte Mußweiler wiederum Tiermaterial gestaunt haben, das. nach Rassen gsaranet, Kur#die Besucer einen lehrreichen Ueberblick gePreisrichter Schriewer(Castrop=Rauxel) war schtent und zucd herten. anwieriger Arbeit die Tiere zu Der Züchter Winter erzielte auf Rhodeländer den Reichsfachschafts=Ehrenpreis. Die von ihm zur Schau gestellten wurden mit dem Prädikat„Selr guf“ auseesczäugi, Peitere Erfolge auf Rhodeländer in der Abteilung erbielt imas reistung gerzielte der Züchter Brockmann. Er erhtelt Imal Sehr gut, den Zuschlagspreis und 1mal Gut. Es gut ggldfärhlsge Italien Alecmann einmal Gut, einen Puischt.“ Jiatiener Hagemeier einmal Sehr gut und lagspreis, auf gestreifte Italiener Schreiber einNat Farnepelden de Hoper einmal Sehr aut. mal Sehr ar: zucrbähne ervielt Züchter Klockmann einaus sochigt und einen Zuschlagspreis. Züchter Hagemeier und einen Kuiß 3 Sehr gut, einmal Gut un einen Zuschlagspreis. Die Namen der erfolgreichen Züch#####in der Abteilung Einzeltiere lauten: auf Lachshühner Apele zweimal Gut, auf Wyandotten Rolski einmal Sehr gut, einmal Gut, auf Barnebess.: au Rbodeländer Winter und den Zuschtagshreis. Zagf Ltocmann einmal Sehr aut ## Auschlagsbreis,„Kipka zweimal Gut, auf Welsumer zrantt, dreimal Sehr gut und den Zuschlagspreis, auf gea cie Sehr gut und einmal Güt, waxze Italiener Volz einmal Sehr gut, einmal Gut und den Zuschlagspreis, auf schwarzscheckige Italiener Hoyer dreimal Seyr gut zweimal Gut und den Zuschlagspreis, auf iliener Tegeler zweimal Sehr gut und den ZuBlssrasceinländer Lange zweimal Sehr gut und Mwarr imeir: Legborn Ostermann zweimal Gut, au scammal.Gut, auf Silberbrakel Spittler einmal Sehr karbige Zmer Zuschlagspreis, auf vorzellanpreis'breingd: Losbach dreimal Sehr gut, den Zuschlags„#0Gut, auf Hamburger Silberlack=Zwerge Rummel zweimat Sehr gut, den Zuschlagspreis, einmal Sehr gut wurden dem Züchter Klockmann einmal Sehr gut und der Zudie Züchter Marr und Ostermann Bedacghr. sich in. diesem Jahr am verflossenen Sonnabend und Sonntag d und sebenswerte Schau an, in der ausgezeichnetes Zucht, Lisdliche Lehrschau durchgefbort die den sedensweris Schell würde auch der Miatkanx ser Diet nie es noch werden Holen Sudtep, Leichen, Bei einem Rundgang durch auch der Nichtzuchter üder das es noch zeig gab. werven wollen, manchen werwouen FingerUor: Kindergruppe für Knaben und „Kraft durch Freude“ gelangt das allgemein beliebte Märchen:„Rümpelstil; stelle, Kortumstraße Sportamt„Kraft durch Freude“. Mittwoch, den 18. Dezember 21 Uhr, Hildegardislyzeum1 20.35 Udr, Rotistraße 23. 130 948 18.45 Uhr in der Städtischen Badeanstalt. 20 Uhr in der Städtischen Badeanstalt. Gie but, Aa# Für Kinder im Alter bis zu 1½ Jahren auf die 4 Abschnitte-8 der Kinderbrotkarte je eine große Dose in allen Fachgeschätten Broschüre„Ratschläge eines Arztes“ kostenlos und unverbindlich durch die Deutsche Aktiengesellschaft für Nestle Erzeugnisse Berlin-Tempelhof 28) „-Patürlich müssen Sie! Also schön, ich erwarte Sie um acht Uhr im Institut, dann ist alles bereit! Am mitgebracht, dann wäre toste gleich Ra also„— bis danni“ dare Zeit gerettet gevesen! Der Hörer klapperte auf die Gabel. Der Frae“ eleich mitgebracht... zig Stunden sor schien also die Zeit von achtundvierNein, jetzt nicht denken! Sofort in den Wagen und losfahren! danke Ihnen, Herr Doktor! Ich rufe von Berlin aus an— vielleicht sind Sie so lieb und halten— naich, ücher den Zustand Herrn Jungs auf dem lau„Gewiß!" „Und Sie hoffen bestimmt, ihn durchzubringen?" „Ich hoffe es— ob es.gelingt...“ ####ge Minuten danach saß Alexader Kopersti am tung Hamburg agen sette sich in Bewegung in beimen Ferage Vlerander Koverski empfand zum geüberhaupt nicht Zieaallommissar Fockes anscheinend Anschuldigung. e Schwere der gegen ihn erhobenen gab Antworten, die in ihrer absichtlichen Leichsichtigte, verletzend wirkten. Veschebene berückDabei leugnete er natürlich hartnäckig. hat Sie doch Koperski lächelte. „Dann, muß ich sagen, hat sich Kriminalassistent rlassungssünde zusch „Copuright bu Autwärts-Verlag. Berlin las, sagten ihm, daß sich in der Zwischenzeit etwas für ion sehr Ungünstiges ereignet haben mußte. Kriminalkommissar Focke hatte Oberwasser! #.„Wie lange kennen Sie eigentlich den Fechtlehrer ulexander Koperski schon?" fragte Focke nach einer Gelegenkeits“ in der er anscheinend seinem Gegenüber Telegenheit geben wollte, sich das Unsinnige seiner bisherigen Verteidigungsmethode klarzumachen. Sommistar n... genau sagen soll, Herr lächelte Koperfi. un6 sahr dreiundswanzig Jahre!“ „ISeso, da sind Sie also sehr befreundet mitein„Befreundet ist nicht der richtige Ausdruck, Herr Sem Paaf verbsrichte Pitmeister Koverski zu gro## Phal Und wo er sich jetzt aufhält, wissen Sie „Leider nicht!“ „Bestimmt nicht?“ „Bestimmt nicht!“ „Merkwürdig! Demnach wäre anzunehmen, daß er sich ohne, Ihr Wissen in Ihre Wohnung eingeschlichen ###und vort in aller Ruhe wartet, was sich weiter tun wiro, nicht wahr? Und unterdessen sitzen Sie hier ehmsobaß Dessau, treffen ebenso abnungslos Fräusonst gescheben ies=Schimmer zu haben von dem, was hrilerander Koperski ließ, sich nicht aus der Ruhe Kamsrasschafrzmisar: Sie kennen den Begriff der einen Menschen zu belasten, ist im „wichtiger und glaubwürdiger als die Behauptung eines weannes, der unter Mordverdacht steht, ##en Verdacht durch die Flucht bestärkt und natürlich jedes Mittel gebrauchen wird, das ihm hilft!" #r Es ist nicht ganz so, wie Sie vermuten, Herr Komum gneinte der Forscher Alexander Koversti. „um den Film zu finden, bin ich nach Dessau gefahren! natane mit habe ich mich mit Fräulein Westphahl und setzt. Und ich darf Ihnen verraten, daß die. Eera biertepsend Mark auszuhäinbigen und in zinden sollte der Austausch von Film und Geld stattschu Mix, äbern uns also schon dem Kern der Sache!" mnungette Focke gutgelaunt.„Sie hatte den Film nicht wohr zondern kam mit irgendwelchen Ausreden, nicht Sie packen sgud gereizt, ein Wort gab das andere, maßen im Affell..n“ und dann geschah es gewisserAlexander Koperski lächelte. „Ich nehme an, daß es sich ungefähr so abspielte nur mit dem Unterschied, daß der Mann, mit dem sie eben ein anderer wari bekam, nicht ich, sondern „Aha, der große Unbekannte!" #.„Nein, nein, ein sehr bekannter Mann sogar, Ibr ranzeuge, der Operateur Max Klugel"“ Focke sprang auf. Koperstil“ riäf an n jeßt nicht solchen Unsinn, Herr Schund##### er argerlich.„Jetzt möchten Sie die Schuld auf einen andern abwälzen!" Kese escgeie Keschlsies cen cir- Khane e beobachte, wie ein Mensch einen andern langsam er### warte ich doch nicht, bis das Zerstörungswerk vollendet ist! Und wenn ich nun gar Polizeiheamt“ 112 beamter bin... ain Köhez= Sie zu, die Tänzerin Marchetti ermordet nalastsitert, Ptengsler dabei beobachter darfe 6 „Leankleutten, Sie meine Frage!" mal getan! Keinisereits— glaube ich— etwa fünfWartezelle bringen. kommissars sofort, donte frgeng der Wiene des Kriminal. scheben sein mutzie. Enscheidendes de„ Focke deutete auf den Stuhl neben dem Schreibtisch. er kar das mit einer verdächtig freundlichen Geste. „Rauchen Sie, Herr Koperski?" „Wenn Sie gestatten, ja!" Ferdächsasissar gab ihm sogar Feuer. a##mgtig! Sehr verdächtig! Alexander Koperstis Renninisse aus Kriminalromanen, die er mit Vorliebe aschaft: hat das damit zu tun?“ hätte=Ihney. ein Mensch „ Ihnen vor zwanzig Jahren einen großen Dienst erwiesen. Einen so großen Dienst, daß Sie an sich keine„Möglichkeit sehen, die Schuld, in der Sie stehen, zemat zu löschen. Plötzlich kommt dieser Mensch, von Granhaffen genau wissen, daß er keiner unHächster F. Ocndlung, fähig ist, zu Ihnen in ##er Not! Sie haben hier endlich die Möglichkeit, eine Rechnung zu, begleichen— würden Sie da auch Ssese Boerige enu shgernre i de K 2s „Narurlich nicht!“ ertlarte Focke überzeugt. „In dieser Lage befinde ich mich! Heute... oder vielmehr gestern früh kam der Rittmeister Koperski zu mir, belastet mit dem Verdacht eines Mordes, den er nicht begangen hat! In derselben Sekunde stand für mich der Entschluß fest, den Nachweis seiner Unschuld eroringen, ganz gleich, welche Schwierigkeiten mir varaus erwechter, wigden! Rittmeister Koversti ergeferigt worden. set ders neburosene ein Büm anFocke unterbrach ihn mit einem Abwinken. „Lassen Sie doch das Märchen von dem Film, Kozu einer falschen Russ'a; Kluge, den der Beschuldigte und er ist bereit, diese Erissgen wollte, erklärte.:. härten! daß von dem r.. Ei0 zu erFilm gedrebt worden isti.eunsgang überhaupt kein davon sind Sie überzeugt, Herr Kommissar?" schofer lgans dieser mysteriöse Film nicht zur Stelle geschäfft worven ist, ja! Die Aussage eines Zeugen, der schmate Gieficer gmgrfte si0h das Gesicht Koverskis. Das schmäte Gesicht straffte sich, wurde förmlich hart. die frgendweschen Kouf gehöre nicht zu den Menschen, Beruf als Forscher karseanengen ausweichen! Mein gaben gestellt, in nic nehr als einmal vor Aufoder wenn Sie wasn a“ ankam, die Brust. halten! Sie möchten...u i“ reden Es aibt in mn uit Fine Affekthandlung einim Affekt getan worden..e e Scrit, der wäie. I uit ghert gehoenmnensichelt erwrirat, dann Wimperzucken verhaften lassen! Bis heute aber unbekagen Jocke spürte ein leichtes GHen, Sreigmnis“. Leirn Pait dieser goncten estat. 4 die Srnen., Visr zmuanke, gefiählte hätte es geRe e ece eeeite hiur dorton, füder uniasgente Leasache W ederfal. i in meiner Gesgpgprschezgiggt saniernen Film „Kriminglkommissar Focke schritt einige Male im Zuumer ein und her. Plieb dann vor dem Lorscher Ropersti stehen. der: Oteo dann vor vem vorscher ae beno der Koversti, ich werde der Sache nachdes Falles in Haft behalten!“ Alexander Koperski nickte. :, J kann ich verstehen! Darf ich Sie noch um Die Bi1 ortung einer Frage bitten, Herr Kommssar!“ „Sie sprachen vorhin von dem Rittmeister. Ist er in Berlin verhaftet worden?“ ester. Dst er Focke sah den Forscher an, bevor er erwiderte: „Nein... er ist abermals geflohen!" Arthur Goebel hielt. Au iäsbsenin Vorergesicht glitt ein Schimmer des hierher wäre ja alles gut gegangen! Eigentlich Ortschaften durchfahren, big pee gemacht, hatte größere " Ja, der Mensch mußte eben Glück haben. Jetzt ergg gg ig, nichts„mehr geschehen! Die Nummer 1A 400,00, war ausgelöscht, existierte nicht mehr! #rf, einem kleinen Ort vor Lüneburg, hatte In Vastorf, einem Fleinan Zuterte nicht mehr!. merkt der dort einsam und verlasen stand. blickte sich um und ging dann zu seiner ande sollig. Streifenpolizei ihn aufhalten wenn aus dem Haus trat, den Kopf zerbrechen, seine Nummernschilder geblieben sein könnten Gerge, dahin war Arthur Goebel ja längst über alle Es war ein Viertel vor acht Uhr. den Rücksitzen lag— und beEin Pförtner hielt ihn auf. Histcger cih.Loebel ihn. eine Frage, die bei den solge hatte. inken Augenbraue im GeLese enenihenrs Dald ie Rein Krndel““. finde, der mit afrikanischen Giften Bescheid weiß): (Fortsetzung folgt.) Tuenen und Sport Unterhaltung Opinidehllamne-Arberein Gelegentlich eines Besuches von Spindelmühle, dem Ort der nächsten Deutschen Stimeisterschaften in den nordischen Wettbewerben, konnte man feststellen, daß an Ort und Stelle alles bereit ist, die Tage vom 23. bis zum 26. Januar zu wirklichen Festtagen des deutschen Skisportes zu gestalten. Die Organisation, die bis ins einzelne meisterhaft vorbereitet, verspricht einen reibungslosen Ablauf der sportlichen Geschehnisse, und auch für den An= und Abtransport der gerade im Riesengebirge besonders skifreudigen Zuschauermassen werden zweifellos noch Mittel und Wege gesunden werden, damit auch diese Frage klaglos geregelt werden kann. Regierungsstellen und örtliche Behörden, die sportliche Organisation und die Verkehrspolizei— alles arbeitet Hand in Hand mit dem festen Vorsatz, die Deutschen KriegsSkimeisterschaften zu einer Musterveranstaltung zu machen. Von den beiden neu= bzw. umgestalteten Schanzen ist die Klausengrundschanze in St. Peter, nicht weit vom Berggasthof Vincenz Buchbergers, des Altmeisters von 1922, entfernt, bereits fertiggestellt. Es handelt sich hierbei um die Kombinationsschanze, auf der jetzt schon bei frischem, stumpfem Schnee ohne jegliche Vorbereitung 45 bis 50 Meter gesprungen wurden. Willi Möhwald, Olympiateilnehmer von St. Moritz, bezeichnet sie als leicht zu springen. Es sei Überhaupt die leichteste Schanze, auf der der kleine, drahtige Sudetendeutsche je gesprungen ist. Die Anlage bietet inmitten des prächtigen Hochwaldes, der sich zum Tal von St. Peter breit öffnet, einen wündervollen Anblick, den besonders die gegenüber auf Terrassen untergebrachten Zuschauer so recht genießen werden. Die Schanze wird noch mit einer elektrischen Lichtanlage versehen, um den tagsüber werktätigen Springern des Abends Gelegenheit zu bieten, ihr Training abzuhalten. Im übrigen wird das ganze Gelände zu einer kleinen Skiarena ausgebaut werden. Eine kleine Schanze für 30=Meter=Sprünge und eine Jugendschanze werden ebenfalls gebaut, so daß auch an den Nachwuchs gedacht ist.... Tcinhfirhag Mast# Elbauswärts in Richtung Spinvierpag liegt die Elbarundschanze für das Spezialspringen, auch sie in landschaftlich prachtvoller Umrahmung. Sie ähnelt in ihren Ausmaßen der großen Olympiaschanze am Gudiberg. ist aber in bezug auf Schwierigkeit der Schanze in Cortina'Ampezzo angepaßt. Sie bildet also den besten Prüfstein für unsere Weltmeisterschaftsanwärter. Beträgt der Höhenunterschied zwischen Turm und Auslauf an der Kombinations= schanze 70 Meter, so hat die Elbgrundschanze 114 Meter aufzuweisen. 80-Meter=Sprünge sollen etwa das Normal= maß werden, doch sind Weiten von 90 Meter und wenig darüber keineswegs ausgeschlossen. Der Auslauf dieser Riesenschanze führt übrigens über die eigens hierfür mit Holzbohlen überdeckte Eilbe. Fix und fertig sind die Strecken für den 17=Kilometer= Langlauf und die=mal=10=Kilometer=Staffel. Start und Ziel befinden sich, ziemlich zentral im Ort gelegen, am Friedrichshain, wo mit Schneehügeln und Fahnenmasten ein kleines Skistadion geschaffen wird. Die Strecken haben es, dem Charakter des Riesengebirges angepaßt, in sich, ohne jedoch den Klasseläufern am 24. und 26. Januar Schwierigkeiten bereiten zu können. Start zur Mannschaftsmeilterschaft im Schachbezirk Bochum Die Kriegsmeisterschaftsspiele im Schachbezirk Bochum haben wieder großes Interesse ausgelöst. Genau wie in der vergangenen Meisterschaft scheint sich in diesem Jahre der Wettlauf zwischen Bochumer Schachverein und Turm Hamme zu wiederholen. Die beiden Anwärter auf den Titel zeigten bereits im ersten Kampf großartige Leistungen. Der Bochumer Schachverein schlug den gewiß nicht schlechten Altenbochumer Schachklub glatt mit:2 Punkten, obwohl er einen Punkt kampflos vergab. Die erste Mannschaft von Turm Hamme hatte es leichter, die zweite Mannschaft glatt mit •0 Punkten zu bezwingen. Mit einem 4½:1½=Sieg über Schachfreunde Weitmar führte sich der Lindener Schachverein ebenfalls gut ein. Bei ausgeglichenen Leistungen verloren die Weitmarer im entscheidenden Augenblick die Nerven und damit gab es eine Punkteteilung. Spielfret waren die Bochumer Schachfreunde. Die Ergebnisse: Schachklub Altenbochum— Bochumer Schachverein:4 Turm Hamme 1— Turm Hamme II:0 Schachverein Linden—. Schachfreunde Weitmar 41/:1½ Von unleren Amateurboxern Vier Länderkämpfe bis zum Frühjahr Mit dem Mailänder Länderkampf gegen Italien schloß das internationale Jahresprogramm unserer Amateurboxer. Gleichzeitig brachte dieser Kampf die erste Niederlage in den zwölf Länderkämpfen, die unsere Boxer seit Kriegsausbruch bestritten. Eine beträchtliche Steigerung bringt nun das vor uns liegende Boxjahr 1941. Nicht weniger als zwölf Länderkämpfe sieht es vor. Davon werden bereits vier bis zu den Europameisterschaften ausgetragen, die in der Zeit vom 16. bis zum 20. April in Budapest stattfinden. Den Auftakt bildet am 19. Januar in Kopenhagen die Begegnung mit Dänemark. Finnland ist am 9. Februar in München der nächste Gegner. Einen zweiten Start auf deutschem Boden erfüllen die Finnen voraussichtlich in Stettin. Einen ganz besonderen Prüfstein für die Europameisterschaften wird Italiens kampfstarke Staffel bilden, die im Februar in Berlin vor einer schweren Ausgabe stehen sollte. Am 23. März wird voraussichtlich Schweden zum Rückkampf nach Deutschland kommen. Austragungsort für diese Begegnung soll Königsberg sein, während die Nordländer in Elbing ein zweites Mal gegen eine verstärkte ostpreußische Mannschaft antreten werden. Termine der Bereichsmeisterschaften Die kommenden Wochen stehen bei unseren Amateurboxern im Zeichen der Entscheidungskämpfe um die Bereichsmeisterschaften. Mit Ausnahme von Pommern, Sachsen, Südwest, Württemberg und der Ostmark, die ihre Meister bereits ermittelt haben, sind die Termine der Endrunden in den einzelnen Bereichen folgende: Ostpreußen am 17. Januar in Königsberg, Brandenburg am 12. Januar in Berlin, Schlesien am 1. Januar in Breslau, Mitte am 19. Januar in Halverstadt, Nordmark am 17. Januar in Hamburg, Niedersachsen am 26. Dezember in Braunschweig, Westsalen am 12. Januar in Bochum, Niederrhein am 26. Dezember in Duisburg, Mittelrhein am 5. Januar in Köln, Hessen am 5. Januar in Kassel, Baden am 6. Januar in Karlsruhe. Die Meister der Bereiche Baden und Elsaß treffen hier zusammen, Bayern am 3. Januar in München, Danzig=Westpreußen am 12. Januar in Danzig. Deutsche Tischtennismeister siegen In den Endspielen des Victoria=Tischtennisturniers in Berlin setzten sich in den Einzelsvielen die Deutschen Meister Trude Fritzi und Eckl erfolgreich durch. Die frühere Weltmeisterin schlug Frau Richter(Berlin) glatt:0, während Eckl gegen Kaspar einen Satz abgab und das Endspiel mit:1 gewann. Im Gemischten Doppel gab es gleichfalls einen Wiener Sieg von Fritzi/Eckl über Frau Richter Wunsch mit:0. 167 Stundenkilometer im 1000=Meilen=Rennen Das südamerikanische 1000=Meilen=Rennen Bernal—Bahia Blanca und zurück wurde auf den zum Teil in sehr schlechtem Zustand befindlichen Landstraßen zu einer schweren Zerreißprobe für Wagen und Fahrer. Mehr als die Hälfte aller Gestarteten erreichten nicht das Ziel und schieden vorzeitig aus. Sieger wurde Esteban Fernandino, der mit seinem Ford das unter diesen Umständen sehr beachtliche Stundenmittel von 167 Stundenkilometer herausfuhr. Spieler und Zuldläder-Zwei Fole Der Sportplatz sei nur faubere Kampfftätte Störentriede gehoren in die„Verbannung Es vergeht kaum ein Sonntag, der uns nicht von sportlichen Geschehnissen berichtet, die— neben wertvollen, sanberen Kampfmethoden— von Entgleisungen leichter und leider auch groberer Art sprechen. Davon werden nun nicht etwa allein die aktiven sporttreibenden Männer betroffen, o nein, dieser Kreis der„Entgleisten“ erweitert sich zu Zeiten auch auf die Sportfreunde, die Zuschauer, die neben ihrem lobenswerten Interesse am Sport Sonntag für Sonntag durch Entrichtung eines Eintrittsgeldes glauben, mit der Eintrittskarte auch ein Recht erworben zu haben, die Entscheidungen des Schiedsrichters, die Kampfweise eines Spielers oder gar den Sieg einer Mannschaft verurteilen zu müssen. Unsere Gedankengänge fußen auf tatsächlichen Begebenheiten und gestatten daher eine fachliche Kritik an den Geschehnissen, über die wir täglich eingehend zu berichten haben.„# M* SH M Es begegnen sich auf den Spielfeldern wirklich zwei grundverschiedene Welten, die äußerlich den Anschein haben, sich nahezu zu decken oder wenigstens einigermaßen zu gleichen, sei es in der allgemeinen Auffassung vom Sport überhaupt, sei es in dem Angelpunkt, der beide Teile zu dieser Zeit und Stunde zusammenführte, sei es in dem gleichen Wunsch, sich an kraftvollen, edlen Leibesübungen zu freuen(so sollte es wenigstens sein), aber, wie gesagt, alles das ist nur äußerlich, in Wirklichkeit stehen sich beide kontra gegenüber, bereit, handgreiflich zu kämpfen, um Ansicht und Meinung durch die Tat zur Geltung zu verhelfen. Zwei Welten also, zwei Pole, die sich wohl anziehen, die aber, je nach Stimmung und Stand des„Sportbarometers“, sich sehr wirkungsvoll abstoßen können. Ziehen sie sich an, diese beiden Welten, die aus naturgegebenen Gründen für eine Gemeinschaft, die sich ergänzt, bestimmt sind, nun gut, dann istf alles in bester Ordnung. Stoßen sich die Pole, hier Spieler, dort Publilum, aber ab, dann haben wir Recht und Pflicht, helfend einzugreifen. Einige bestimmte Fälle" veranlassen uns zum Schretben dieser Zeilen. Wir denken an die wenig rühmliche Rolle, die das Wiener sonst so sportliche und einwandfrete Publikum beim Spiel gegen den Großdeutschen Meister Schalke 04 gespielt hat. Den lieben Wienern kam es nur darauf an, zu siegen, ihnen waren die Methoden ihrer Spieler unten auf dem Rasen vollkommen gleichgültig. Sie übersahen in ihrer Verblendung auch jede schöne Phase des heroischen Kampfes, ja erkannten nicht einmal so große Verdienste an, wie sie Szepan und Kuzorra für den deutschen Fußball schlechthin haben. Sie begrüßten beide mit Pseifkonzert usw., usw. Doch wir brauchen gar nicht so weit zu gehen. Unsere heimatlichen Gefilde geben uns gleichwohl Stoff genug, um unsere Behauptungen und Forderungen zu begründen. Wir denken da an das Fußballspiel Preuzen gegen Altenbochum, über das wir damals genauestens berichtet haben. Doch diese beiden Beispiele mögen genügen, um folgendes zu erhärten: Der Sportplatz, auf dem unsere deutsche Jugend, sicher der beste Teil des Nachwuchses, sich in kämpferischem Einsatz und mit hartem Willen und aufopferungsvoller Hingabe Sonntag für Sonntag zur Ertüchtigung des Volkes einfindet, muß unter allen Umständen eine saubere, anständige Kampfstätte sein, würdig unserm heutigen großen Volke. Es paßt schlecht zueinander, wenn Spieler und Zuschauer sich gegenseitig besehden, beschimpfen, verulken oder gar tätlich im„Eifer des Gefechts“ eingreifen. Der Zuschauer erkauft sich die Berechtigung zum Anschauen, zu weiter nichts! Was er an Meinungen. Ansichten, Kritiken und Vorschlägen zum besten zu geben hat, mag er entweder für sich behalten und sich zu späterer geeigneter Gelegenheit beim Kameradschaftsabend oder am Stammtisch usw. Luft machen. In den meisten Fällen ändert er mit der Preisgabe seiner„fachmännischen“ Gedanken Überhaupt nichts, reizt im günstigsten Falle seine lieben Mitmenschen, die neben ihm oder in seiner Umgebung Platz gefunden haben, und die mit reinem Interesse das Spielgeschehen verfolgen wollen und durch sein„lautes Denken“ nur gestört werden. Wir haben unter den Zuschauern Typen, die mit reiner Freude und Lust des Sonntags zum Sportplatz lausen, um sensattonsdurstig etwas derartiges erleben wollen, da sonst das Spiel angeblich zu„lau“ gewesen sei. Diese Störenfriede aus Herzenslust müßten auf einige Monate Platzverbot erhalten, so wie man einen unanständigen Spieler mit Spielverbot bestraft. Dann würde es bald besser werden. Gottlob sind diese Querköpfe nur in geringer Zahl vorhanden und werden hin und wieder aus dem gesunden Volksempfinden der versammelten anständigen Gemeinschaft in gebührender Weise mundtot gemacht. Der Zuschauer übernimmt also mit seiner gelösten Karte auch eine Verpflichtung gegenüber seinen Mit=Zuschauern und— und das ist eigentlich das Wichtigere von beiden— den Spielern oder Sporttreibenden aller Disziplinen. Wenn sich diese Auffassung noch weiter Bahn bricht, wird es um das Publikum, von dem wir Gerechtigkeit dem Sportler und Höflichkeit dem Mitmenschen gegenüber fordern müssen, bald besser bestellt sein. Daß sich die oben zitierten Fälle nur selten ereignen, beweist, daß wir auf dem rechten Wege marschieren und dem Ziele näherkommen. Zur Verwirklichung dieses Idealzustandes kann, nein, muß auch der aktive Spieler seinen Teil beitragen. Es gibt Millionen deutscher Spieler, Sportler, Schwimmer, Turner usw., die in vorbildlicher Gesinnung unter Achtung des Gegners und der sportlichen Gesetze ihre Kämpfe und Spiele beenden und mit Achtung vom Sieger, dem an diesem Tage eben Besseren, sprechen. Aber es gibt auch einige, die sich von dem Gedanken eines Unbedingt=Siegen=Müssens nicht frei machen können und dann fähig sind, zu jedem Mittel zu greifen, um zum Erfolg zu gelangen. Wie wenig das mit dem gesunden deutschen Sportgedanken zu tun hat, kann man ihnen nur in ruhigen Auseinandersetzungen nach dem Kampfe beweisen. Doch die Stärke des Sportsmannes soll sich gerade im Kampf, im gärenden Auf und Nieder, im Gegenspiel der Kräfte bewähren und deutlich zeigen. Da muß die Erziehung der Sportler aller Sportarten ansetzen, und den Betreuern, den Trainern, den Jugendwarten vor allem, und nicht zuletzt auch den Vereinsführern breitet sich ein großes Arbeitsfeld aus, das schwer zu beackern ist, das aber für den gesamten Sport ungemein segensreich sein kann. Die Spieler unterstehen in dem Augenblick des Betretens der Kampfarena nicht mehr eigenen, persönlichen Grundsätzen und Entscheidungen, sondern stellen sich freiwillig unter das Gesetz des deutschen Sportes, dem sich jeder in allen Entscheidungen zu fügen bat. Daher ist es eine Selbstverständlichkeit, daß die Entscheidungen des Kampfgerichtes oder Schiedsrichters in allen Punkten befolgt werden müssen. Es darf auf dem Gebiet zu keinen unliebsamen Szenen mehr kommen, und damit entfällt auch ein großer Zankapfel, der oft Anlaß zu spielverschärfenden Methoden der Spieler und Mannschaften unter sich wurde. Ein Zweites wird gleichzeitig erreicht. Mit der sofortigen Annahme einer chiedsrichterlichen Entscheidung nimmt man den„lauernden Brüdern“, den Krakeelern unter den Zuschauern, den Stoff und Anlaß zu Auseinandersetzungen von ihrem Blickwinkel, r bei weitem nicht immer der richtige ist. Wenn also die beiden geschilderten Welten, die zwei Pole einer großen sportlichen Gemeinschaft, mit Vernunft und guten Vorsätzen in Zukunft Spielfelder, Kampfarenen, Turnund Schwimmhallen usw. betreten, müßte es möglich sein, daß Zuschauer und aktive Sportler in bestem Einbernehmen und in tadelloser Haltung (auf den Rängen und auf dem Rasen!) Stunden des kraftvollen, erhebenden deutschen Sportes erleben, die zu den schönsten für unsere Freunde der Leibesübungen gehören. M. N. Die SteinpilzeVon Wolegang Sonker Als Apotheker Siebendür noch jung verheiratet war, sah es Frau Siebendür nicht allzugern, wenn er gegen Abend dem Provisor die Schlüssel übergab, um aus dem kleinen Städtchen noch einen Spaziergang nach dem Walde hin zu unternehmen. Denn am Waldrand hauste in der alten Försterei der Forstrat Kolzig. Und es war schon mehrmals vorgekommen, daß der Apotheker von seinem Waldspaziergang dann erst gegen Morgen und sehr heiter heimkam. Denn der gute Forstrat war ein Seelenfänger, und wer in seinen Bereich geriet, entkam ihm nicht so leicht. Selbst die junge Frau konnte ihm nicht ernstlich böse sein, wenn er die Sache von seinem Standpunkt aus erklärte:„Stellen Sie sich vor, Frau Apotheker, da sitze ich mit dem Doktor am Steintisch vor dem Forsthaus, wir mopsen uns, denn wir kennen uns zu gut, er glaubt mir meine Jagdgeschichten nicht mehr— obwohl sie alle wahr sind, Frau Apothekern— und ich glaube nicht an seine großen Heilerfolge— na, eben weil ich ihn kenne. Wir rauchten still vor uns hin — da schickt der Himmel uns Ihren lieben Gatten. Als dritten Mann zum Skat... Den konnten wir doch nicht vorüberlassen...“„Ach, Herr Forstrat“, hatte die junge Frau geseufzt,„wenn er dann nur nicht immer so schrecklich aufschneiden und lügen wollte...“„Frau Apothekern", war Kolzigs Antwort gewesen, und dabei hatte er sie aus seinen blauen Augen so recht treuherzig angesehen,„von mir kann er das nicht haben— ich lüge nie und schneide auch nicht auf.“ Und dann erzählte er von dem sechsbeinigen Hasen. Ach ja, gut zuzuhören war ihm schon. Aber trotzdem rief sie heute ihrem Manne zu, als er sich mit Spazierstock und Rucksack auf den Weg machte:„Du gehst doch nicht zum Forstrat, um Skat zu spielen!"„Was denkst du denn!" rief der Apotheker zurück,„Pilze will ich suchen für dich, mein Liebling! Es soll so viele geben heuer!" Die junge Frau gab sich damit zufrieden, zumal sie Pilze für ihr Leben gern aß— und die selbstgesuchten schmecken bekanntlich immer am schönsten.— „Sieh da, der dritte Mann!" rief Forstrat Kolzig fröhlich, als er den Apotheker sah.„Der Doktor ist auch schon da!"„Nichts zu machen heute!" sagte der Apotheker,„ich will Pilze suchen, meine Frau freut sich schon darauf." Der Forstrat griff sich in den Bart:„Ja, was machen wir denn da... Warte, ich will dir suchen belfen, Apotheker.“ Er nahm den Stock zur Hand, drehte sich noch einmal in der Haustür und rief:„Du kannst inzwischen mischen, Doktor!" Tann ging er mit Siebendür fürbaß.„Was soll ich denn mischen, Kolzig?" fragte der Apoteheker ganz verwundert.„Beides, sagte der Forstrat,„die Karten und die Bowle...“„Ich denke, du willst mir Pilze suchen helfen...“„ Will ich auch. Sie waren an die Stelle gekommen, wo eine breite Schneise in die Straße mündete.„Nun paß auf!“ sagte der Forstrat. Er spitzte die Lippen und pfiff einen hellen Pfiff. Gleich darauf kam ein Bürschlein von vielleicht zehn Jahren aus dem Dickicht zur linken Hand.„Ach, der Herr Forstrat... ich dachte, es wäre der Schorschl. „Ich kann auch pfeifen“, sagte Kolzig.„Sag mal, Heinerle, habt ihr viel gefunden?"„Einen großen Tragkorb voll hat die Mutter", verkündete der Heinerle mit Stolz.„Geh“, sagte der Forstrat,„bitte die Mutter, sie mochte mal herkommen, aber mit dem Korb!" Als der Junge wieder im Wald verschwunden war, erklärte Kolzia dem Apotheker, daß Heinerles Mutter heute von ihm den Leseschein geholt und ihm gesagt habe, daß sie in dieser Dickung suchen wolle.„Die kennt die Pize und findet mehr, als du je finden würdest.“ Da kam auch schon die Frau, von ihrem Sohn geleitet. Als sie das Tuch von ihrem Tragkorb nahm, war er fast voll mit schonen, festen Steinpilzen.„Schwere Last", sagte Kolzig.„Was meinen Sie, Mutter Ruschke, wenn der Herr Apotheker einen Sack voll davon trägt. Er bezahlt es natürlich.“ Gern füllte die Frau behutsam des Avothekers Rucksack mit guten, festen Pilzen. Als er bezahlte, sah sie, wie der Forstrat den Finger an die Lippen hielt. Sie verstand und nickte.—— Als nach der dierten Runde Skat und dem vierten Glas Bowle der Apotheker aufbrechen wollte, erhoben Forstrat und Doktor lauten Einspruch.„Was— du willst schon gehen? Jetzt hättest du noch nicht den halben Rucksack voll.— Los— wer ist vorn?“— Und der Apotheker lleb. In sonter Nacht empfing die sch ner bestrete junge Frau Siebendür den Gatten.„Lieschen“, sagte er,„es ist zwar spät, aber sieh mal, wie viel Pilze ich gefunden habe!" Mit Staunen blickte die Gattin in den wohlgefüllten Rucksack.„Ja. das ist ja rührend von dir", sagte sie—„aber nun geh ins Bett.“ Das tat er gern und dachte, daß alles gut gegangen sei. Aber da fragte seine Frau noch:„Ich wundere mich bloß, wie du im Stockdunkeln die Pilze hast sehen können. Dann erlosch das Licht. 075442 0.-.“ eine weinnachtsgeschichte aus dem MAäreiken? Weltkrieg von Willi zehse Jedesmal vor Weihnachten muß ich an einen alten Lumpensammler denken. Er lebt noch und heißt Mattikau. In meiner Kindheit kam er oft in unser Dorf. Damals sind wir nicht immer sehr freundlich zu ihm gewesen. Zuweilen schmälten wir die verhutzelte Gestalt und das graue Faltengesicht des Alten sogar in allerlei Spottversen. Der mildeste davon behauptete, Mattikau säh'„aus wie’ne Kauh". Vor dem Christfest besserte sich aber unser Benehmen zu ihm. In der Adventszeit, wenn alle Tage schon eine heimliche Krone tragen und der Himmel sich tiefer und gnädiger auf die verschneite Erde herabsenkt, schien uns Mattikau in dem Auftrag holdseliger Mächte zu stehen, mit denen wir es nicht verderben wollten. Die Landleute tauschten nämlich in diesen Wochen ihre Lumpen bei ihm gegen Baumbehang ein. Vor unsern Augen zählte er dan die bunten Zuckerfiguren und das braunknusprige Backwerk auf den Tisch. In der heiligen Nacht, so versicherte er uns dabei unter allerlei Schnurrpfeifereien, würde der Weihnachtsmann selber den Christbaum schmücken. Das glaubten wir ihm. Als er aber 1917 in den Adventswochen bei uns vorsprach, fand er in unserm Haus nichts als Trübsal vor. Die Mutter war krank geworden. Weil der Vater im Felde stand, wurde sie von unserer halbtauben Muhme gepflegt. Manchmal kam der Arzt und sah bedenklich drein. Unter solchen Umständen war freilich nicht daran zu denken, daß die Mutter zur Stadt fahren konnte, um dort den Weihnachtsmann zu„bestellen", wie man bei uns sagte. Betrübten Herzens hatten wir uns auch schon darein gefunden. Dies erklärten wir dem alten Mattikau und fragten bekümmert, was uns denn sein Backwerk solle, wenn wir nun doch keinen Christbaum bekämen und auf die Bescherung verzichten müßten. Er hörte uns an, während er mit verschränkten Armen am Fenster stand und hinausblickte. Draußen wirbelten die Flocken. In gedämpftem Ton wandte er sich dann an meine Mutter, die mit blassem Gesicht am Ofen saß. Ich sah ihn mehrmals mit den Augen zwinkern. Als er sich nachher zu gehen anschickte. klopfte er mich auf den Rücken.„Ich will beim Weihnachtsmann ein Wort für euch einlegen“, sagte er fröhlich.„Wie ich ihn kenne, wird er schon noch Rat schaffen. Ihr könnt auch mich rechnen...“ Wirklich erschien Mattikau nach einigen Tagen abermals in unserm Hause. Wir trauten unsern Augen kam: Unter dem Arm trug er geheimnisvoll verschnurte Pakete und einen Weihnachtsbaum, wie er wohl stattlicher nicht gedacht werden konnte. Mattikau weidete sich an dem ungläubigen Jubel, in den uns dieser Anblick versetzte. Er drehte den Baum von rechts nach links und lobte den Weihnachtsmann, der nicht nur die Tanne geschickt, sondern für das Fest auch mancherlei verheißen habe. Dabei lachte er, und sein faltiges Gesicht, das sonst unsern Spott erregte, wollte mir mit einem Male fast schön vorkommen. Wie sich später erwies, hatte uns Mattikau nicht zu viel versprochen. Nicht anders als sonst prangte in der Nacht der Herrlichkeit ein bunt behangener, mit Glitzertand und Backwerk geschmückter Lichterbaum in unserer Stube. Daneben standen die Hirten auf dem Felde und alle Geschenke, die wir uns gewünscht hatten, und eines war noch schöner als das andere. Unter den Zweigen des Christbaums begann ich reumütig zu ahnen, daß sich die holden Mächte immer der Aermsten und ihrer Gestalt bedienen, wenn sie am reichsten schenken wollen. Ein spottendes Wort hat der gute Mattikau jedenfalls nie wieder aus unserm Munde vemommen. Kürzlich sah ich ihn wieder. Mit emsiger Geschäftigkeit zog er, einen Sack auf dem Rücken, von Haus zu Haus. Ich bin ihm in scheuer Dankbarkeit aus dem Wege gegangen; denn ich wollte ihn als den verwunschenen Boten aus weihnachtlicher Hohe im Gedächtnis behalten, wie er uns in der Kindheit erschien. Etaterter 1o Junre alt Am 16. Dezember beging der bekannte Münchener Maler und Graphiker Erich Erler, der um zwei Jahre jungere Bruder des verewigten Fritz Erler, in Icking bei München seinen 70. Geburtstag. Erich Erler ist von Geburt Schlesier, er stammt aus Frankenstein und hatte einen nahezu abenteuerlichen Entwicklungsgang hinter sich, als er sich 1903 als Maler in der bayrischen Hauptstadt niederließ. Der frühe Tod des Vaters nämlich hatte den Sechzehnjährigen zunächst in die Lehre eines Schriftsetzers geführt, aus dem Setzer war ein Lokalrevorter, ein Redakteur geworden und schließlich der Korrespondent großer deutscher Zeitungen in Paris. Eine schwere Erkrankung hatte dem Arbeitsamen eine Höhenluftkur im Oberengadin aufgezwungen, und hier, in der klaren, lichtreichen Bergwelt war aus dem Journalisten der Zeichner und Maler geworden, der sich mit seinen Arbeiten aus den Bergen einen Namen zu machen verstand: mit großgesehenen Landschaften aus dem Engadin, aber auch mit Blumenstücken von ruhiger dekorativer Wirkung. Mehr Freunde noch gewann sich der Künstler mit seiner Graphik, vor allem mit den Zyklen, die durch die Erschütterung des Weltkrieges angeregt wurden: „Krieg“(1914),„Von der Front“(1916/17) und die. Folge„Simplicius Simplizissimus“, in der die eigenen Kriegserinnerungen auf eindrucksvolle Weise nachklingen.(Des Kriegsgraphikers Erich Erler wird übrigens auch in Wilhelm Westeckers neuem, aufschlußreichem Buch„Krieg und Kunst" lobend Erwähnung getan.) Die Stärke des Radierers liegt in der geradezu suggestiven Wirkung, die er aus einer ausdrucksstarken Steigerung der Schwarz=Weiß=Kontraste zu erzielen weiß. Sein oft gerühmtes Blatt von der in eine Men=, schengruppe einschlagenden Granate,„Entsetzen" betitelt, mag hier als Beispiel genannt werden. Auch einen Passionszyklus,„Der Prophet“, hat der Künstler geschaffen, dessen wuchtigen Blattern man mit Recht eine herbe, stellenweise an frühe deutsche Kunst erinnernde Kraft nachgerühmt hat. Jedoch auch auf dem Gebict der angewandten Kunst hat sich Erler betätigt: als Plakatzeichner, als Kunstgewerbler und als Illustrator. Hier ist besonders auf seine langjährige Mitarbeit an der„Jugend" und an der Auspragung des ihr eigenen Stiles hinzuweisen. Heute zählt Erich Erler, der während des Weltkrieges(1917) zum Professor ernannt wurde und während der letzten Jahre stets mit charakteristischen repräsentativen Arbeiten im Haus der deutschen Kunst vertreten war, zu den bekanntesten noch lebenden Altmeistern jener gediegenen Münchener Malerei, deren Wurzeln in die Zeit der Jahrhundertwende zurückreichen. Karl Ude Zeidegheit lpielte in Ellen Im morgendlichen Sonntagskonzert, das durch Albert Bittner mit dem Essener Städtischen Orchester zur Eröffnung der Essener Kulturgemeinde der NS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude“ veranstaltet wurde, betrat das Essener Podium zum ersten Male der junge Pianist Hellmut Hidegheti, den das Bochumer Publikum schon aus mehreren Veranstaltungen kennt. Als temperamentvoller und auch feinfühliger Interpret des Es-dur=Konzertes von Liszt unterstrich der begabte Künstler auch an dieser Stelle die Anerkennung und starke Beachtung, die er sich in seinen bisherigen Darbietungen zu Recht erworben hat. Sowohl nach der musikalischen wie auch nach der bravurösen Seite bin fand das schwierige Werk von Liszt eine Wiedergabe, die starken Eindruck hinterließ. Der Solist, dem wir wahrscheinlich auch in der nächsten Konzertsaison in den Bochumer Sinfoniekonzerten begegnen werden, wurde lebhaft geseiert. Zu Beginn der Veranstaltung machte Bittner mit dem Werk eines saarpfälzischen Komponisten Ph. Mohlers bekannt, einem sinfonischen Vorspiel„Wach äuf, du deutsches Land“. Das reich und glanzend instrumentierte Werk schöpft die Möglichkeiten des bekannten Kampfliedes geschickt und motivisch wie klanglich wirksam aus Mit einer eindrucksvollen Wiedergabe der„Fünften“ von Beethoven sand das Morgenkonzert seinen Ausklang. Dr. Josef Schwermann Hatsel init Einein=Gelenzag Aufschlußreiche Schilderung eines britischen Fachmannes Stockholm, 17. Dezember. Der Londoner Rundfunk brachte einen Vortrag über das Geleitzugsystem, der ausnahmsweise sachlich gehalten war und deshalb auch das Interesse einer breiten Oeffentlichkeit verdient. Der vortragende Fachmann erklärte darin u. a. folgendes: Besonders groß ist der Einfuhrbedarf der britischen Insel selbst, sowohl an Nahrungsmitteln als auch an Rohmaterial. Die hierfür verwendeten Handelsschiffe fahren in Geleitzügen und werden zu diesem Zweck vorher in bestimmten Häfen gesammelt. Die Geschwindigkeit eines Geleitzuges ist die Geschwindigkeit des langsamsten Schiffes, das in dem Geleitzug mitfährt. Diese Geleitzüge müssen fernerhin große Umwege machen, um gemeldeten feindlichen Angreifern auszuweichen, wodurch wiederum eine Verzögerung verursacht wird. Früher bezogen wir unsere Butter aus Dänemark. wozu ein Dampfer 24 Stunden braucht. Heute beziehen wir unsere Butter aus Australien und Neuseeland, wozu eine Schiffsreise von mehreren Wochen notwendig ist. Unser Bauholz, das wir früher aus dem nahen Skandinavien bezogen, kommt jetzt aus Kanada. Auch Eisenerze, die früher aus Schweden und Belgien kamen, müssen jetzt quer über den Atlantik herbeigeschafft werden. Der Vortragende beschreibt sodann eine Geleitzugfahrt, die er mitgemacht hat: Die meisten Schiffe lagen schon tagelang im Hafen und warteten auf den Tag der Abfahrt. Der Führer der Geleitschiffe versammelte eines Tages die Kapitäne der Handelsschiffe, die genau so wie ihre Fahrzeuge bunt zusammengewürfelt waren. Den Kapitänen wurden Anweisungen über das Verhalten bei feindlichen Angriffen, die Frage der Lichterführung während der Nacht und über den genauen zu steuernden Kurs gegeben. Infolge von Nebel mußte die Abfahrt des Geleitzuges wiederum um einen Tag aufgeschoben werden. Endlich konnten die Schiffe in See gehen, aber erst bei Anbruch der Nacht hatte der Geleitzug die befohlenen Formation richtig eingenommen. Die Geschwindigkeit betrug nur 6 Knoten, obwohl sie 8 Knoten sein sollte. Der Seegang wurde im Laufe der Nacht sehr schwer und die Geschwindigkeit des Geleitzuges fiel auf 5 Knoten zurück. Trotz= dem wurde bei Anbruch der Morgendämmerung bemerkt, daß einige der Schiffe nicht mitkommen konnten. Die Geschwindigkeit mußte erneut herabgesetzt werdn, damit die zurückgefallenen Schiffe nachkommen konnten. Am nächsten Morgen wurde der Geleitzug von feindlichen Bombern angegriffen. Später brach ein schwerer Sturm los, so daß die Geschwindigkeit des Geleitzuges noch geringer wurde. Darauf wurde=Boot=Gefahr gemeldet, und es mußte ein großer Umweg gemacht werden, wodurch jedoch ein feindlicher Angriff vermieden werden konnte. Nach sieben Tagen endlich kam der Bestimmungsort des Geleitzuges in Sicht, und die Schiffe zerstreuten sich. Die meisten hatten noch 7½ Tage zu fahren, ehe sie ihren Löschhafen erreichten. Diese Fahrt, die im Frieden 72 Stunden dauert, nahm also im Kriege eine Zeit von acht bis neun Tagen in Anspruch. Hierbei ist nicht mitgerechnet, daß einige der Schiffe schon tagelang in einem Hafen gewartet hatten. Die Dampferwege, die jetzt von den Geleitzügen gewählt werden, sind oft nicht die kürzesten, aber die sichersten. Bei der überseeischen langen Fahrt vergrößern sich natürlich auch die Verzögerungn eentsprechend und auch durch die weitere Ausdehnung des Krieges auf andere Länder wird die Arbeit der Handelsmarine immer schwieriger. Sie ist heute denselben Gefahren ausgesetzt wie die Kriegsmarine, ohne die Genugtuung zu haben, den Gegner angreifen zu können. Mit Anbruch des Winters wird die Schiffahrt auf England schwieriger und gewagter, die Schiffe können jedoch nicht aufhoren, ihre Ladungen nach Großbritannien zu bringen. Aus den gewiß unverdächtigen vorstehenden Ausführungen eines britischen Fachmannes geht hervor, daß allein für Einfuhrzwecke Großbritannien heutzutage etwa den dreifachen Bedarf an Tonnage hat wie in Friedenszeiten. Der Bedarf für militärische Zwecke ist gleichfalls außerordentlich groß. Gewaltverbrecher hingerichtet Berlin, 17. Dezember. Am 17 12. 1940 ist der am 17. 10. 1911 geborene Emil Keßler aus Duisburg hingerichtet worden, den das Sondergericht Düsseldorf am 1. 11. 1940 wegen Mordes als Gewaltverbrecher zum Tode und zum dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilt bat.. 0 4619.. Fhof.#.#m. Keßler hat am 14. 10. 1940 seine Ehefrau, die Mutter seiner drei Kinder, vor ihrer abermals zu erwarWeltbild Kapitänleutnant Kretschmer, der mit seinem=Boot bisher 252 100 BRT. feindlichen Handelsschiffsraums versenkte. tenden Niederkunft ermordet, weil sie ihm wegen seines Lebenswandels berechtigte Vorwürfe gemacht hatte. 100 000 RM. auf Nr. 89 814 In der Dienstag=Nachmittagsziehung der dritten Klasse der vierten Deutschen Reichslotterie fielen drei Gewinne von je 100000 RM. auf die Nr. 89 814. Die Lose werden in der ersten und dritten Abteilung in Achtelteilung, in der zweiten Abteilung in Viertelteilung gespielt. Der gemeinsame Weg Deutsch=niederländische Erzieherkundgebung Den Haag, 16. Dezember. Am Sonntag nachmittag veranstaltete der NS.= Lehrerbund in den Niederlanden eine gemeinsame Kundgebung der deutschen Erzieher im NS9B. und der niederländischen nationalsozialistischen Lehrervereinischule in den Haag, auf der u. a. zung in der deutschen Sa Reichskommissar Dr. Seyß=Inquart eine Rede hielt. Der Reichskommissar wies darauf hin, daß diese gemeinsame Tagung die Richtigkeit und Sicherheit des gemeinsamen Weges der beiden Völker in die Zukunft bekräftige, die die Wohlfahrt, das Glück und die Freiheit Großdeutschlands und der Niederlande verwirklichen werde. Die deutsche und die niederländische Erzieherschaft haben die große Aufgabe zu erfüllen, durch ihre Arbeit an der Jugend dafur zu sorgen, daß die zukünftigen Generationen im gleichen Geist aus der Wurzel des gleichen germanischen Erbes weiter an dem begonnenen Werk arbeiten, um so das gewaltige Geschehen der Gegenwart in seinem Erfolg für alle Zeit zu sichern. Voraussetzung für diese Leistung sei neben einem tatkräftigen Aufbau des nationalsozialistischen Schulwesens vor allem die Persönlichkeit, die Haltung des Erziehers selbst. Reichskommissar Dr. Seyß=Inquart schloß mit der Versicherung, er werde weiterhin alles dazu beitragen, daß die deutschen Erzieher in den Niederlanden alle Kräfte des Geistes der Seele und des gesunden Körpers für ihre große Aufgabe frei entfalten könnten. Anschließend sprach Gauleiter Wächtler. Den gegenwärtigen Schicksalskampf, so betonte der Redner, führe Deutschland nicht nur für sein eigenes Volk. sondern auch für alle Völker, die zur blutsmäßigen Schicksalsgemeinschaft gehörten. Für die nationalsozialistische Erzieherschaft aber ergebe sich aus dem gigantischen Weltanschauungskampf der Gegenwart die Aufgabe, die Werte des Blutes, die in der Arbeit und in der Leistung der Völker sichtbar seien, in den jungen Menschen zu fördern und daran mitzuarbeiten, die Schule des Weltbild Die Gebeine des Herzogs von Reichstadt, Sohnes Napoleons., wurden auf Anordnung des Führers nach Paris übergeführt. Unser Bild: Der Sarkophag wird zum Wiener Westbahnhof getragen. in den Dienst des Volkes und seiner Organisation, des er in eine Sanitätskolonne und kommt an Kokain. Er Staates zu stellen. Er schloß mit dem Appell zum Bekenntnis an die Hakenkreuzfahne als dem Symbol aller Arbeit im Geiste Adolf Hitlers, dessen Aufgabe zu erfüllen heiße: immer mehr seine Gefolgsmannen zu werden, um so immer mehr die Mission des Nationalsozialismus an der Jugend für die Zukunft des Volkes erfüllen zu können. Generalkommissar Schmidt sprach als der Leiter des Arbeitsbereiches der NSDA P. in den Niederlanden im Schlußwort über die große und stolze Aufgabe der Partei die ihr der Führer in den Niederlanden gestellt habe und schloß die eindrucksvolle Kundgebung mit dem Gruß an den Führer. Abschließend besichtigten Reichskommissar Dr. SeyßInghart und Gauleiter Wächtler mit den Gästen eine Schulbuch= und Jugendzeitschriften=Ausstellung in der deutschen Schule. Weiße Teufel Ein Fall vor dem Sondergericht Das Frankfurter Sondergericht hatte, wie wir dem„Frankf..=Anz.“ entnehmen, einen Angeklagten abzuurteilen, der unter dem Einfluß von Kokain von Stufe zu Stufe gesunken ist, bis er nun als Volksschädling, wohl für Lein eine Anstalt eingewiesen werden benszeit, mußte. Der Fall ist— es wurde das in dem Gutachten des Gerichtsarztes hervorgehoben— klassisch, für die furchtbare Wirkung des Kokains, des zerstotenonen aller Rauschgifte. Heute kann gesagt werden, daß zu den großen internationalen Rauschgiftzentralen der düsteren Jahre nach dem Weltkrieg auch Frankfurt gehört hat. Und zwar war es gerade das„weiße Gift", das Kokain, das hier von Schiebern aller Herren Lander gehandelt worden ist. Die Wirkung des Kokains ist noch verderblicher als die des Morphiums. Wie in dem Prozeß ausgeführt wurde, stellen sich gemeinhin bei den Kokainisten schon nach wenigen Wochen die Abstinenzerscheinungen ein, das heißt, der Körper muß schon nach kurzer Zeit Rausch einer Glückseligkeit, die von ihren korperlich, seelisch und meist dann auch sozial ruinierten einstigen Trägern(auch nach allen furchtbaren Erfahrungen einer unerträglich gewordenen Wirklichkeit) noch in den glühendsten Farben geschildert wird, mit der Zerstörung von Zellen bezahlen, die das bewußte Leben ausmachen. Dem Ausfall der Potenz folgt die Erkrankung gewisser Hirnpartien, die die ethischen und moralischen Vorstellungen regeln. Hand in Hand hiermit geht der allgemeine körperliche Zerfall, für den völlige Appetitlosigkeit und eine für den Krankheitszustand typische Trockenheit der Haut und auffällige Abmagerung die äußeren Merkmale sind. Der Suchtige gerät nun vielfach in andere Narkotika, mit denen er seinen Zustand zu beheben sucht. Was denn auch bei Morzerstörendsten phium mit vorübergehender Wirkung gelingt, um den § allgemeinen Zerfall in Wirklichkeit aber nur stürmischer noch voranzutreiben. Dem Morphium folgen Alkohol und Nikotin, um als flüchtigste Simulanzmittel über die Kette der toten Stunden hinwegzuhelfen. Der Angeklagte hatte schon in frühester Jugendzeit mit an sich guten Fähigkeiten und Eigenschaften die psychopathische Konstitution verbunden, die für den späteren Süchtigen, charakteristisch ist. Er wird in der Tertia aus der Schule entfernt, weil er das vom Vater mitbekommene Schulgeld unterschlägt und in einer auf eigene Faust unternommenen Vergnügungsreise verjubelt. Aehnliche Vorfälle wiederholen sich, bis der Angeklagte im Weltkrieg Soldat wird. Unter der strengen militärischen Zucht an der Front wird er zu einem hervorragend tapferen Soldaten und erringt sich höchste Auszeichnungen. Während des Zusammenbruchs gerät wird suchtig, unterschlägt die Kasse der Kompanie, um sich neues Rauschgift zu verschaffen und wird schließlich fahnenflüchtig. Nach seiner Aburetilung kommt er in ein Erziehungsheim, wo er mit Gartenarbeiten beschäftigt wird. Hier erweist er sich— fern von aller Versuchung— so ordentlich, daß er nach Jahren zum Erzieher in der Anstalt gemacht wird. Durch ein Rheumaleiden kommt er erneut an Morphium. Und nun kommt ein neuer Zusammenbruch. Wieder wird er süchtig, verliert alles, verarmt vollkommen und arbeitet schließlich auf einem Obstgut, das abgeschlossen von der Außenwelt auf einer Rheininsel liegt, als Knecht. Das, was er gehofft hat, gelingt ihm nicht mehr: die körperliche und seelische Gesundung bleibt aus. Auf Gangen nach dem Land macht er phantastische Versprechungen, alle möglichen Lebensmittel zu liefern. Läßt sich Vorschüsse dazu geben und wagt schließlich nicht mehr, an seinen Arbeitsplatz zurückzukehren. Endlich stellt er sich der Polizei. Das Sondergericht hatte ihn nun wegen zahlreicher Betrugsfälle abzuurteilen. Es erkannte— mit betonter Milde— nur auf eine Gefängnisstrafe von fünfzehn Monaten, kennzeichnete den Angeklagten aber als einen gemeingefährlichen Volksschädling und ließ ihn in eine Heilanstalt einweisen. 50 Jahre deutsches Heim in Bilbao Die deutsche Kolonie in Bilbao feierte am Sonntag das 50jährige Bestehen des Deutschen Heimes von Bilbao. Bei dieser Gelegenheit überreichte der Ortsgruppenleiter den um das Deutschtum verdienten Volksgenossen künstlerisch ausgeführte Gedenkblätter. „Belgische Liga gegen die Freimaurerei“ gegründet Der belgische Staatsanzeiger veröffentlicht unter dem Datum vom 14. Dezember die Statuten der neu gegründeten„Belgischen Liga gegen die Freimaurerei“, die sich unter dem Namen„Die Säuberung" die Förderung der nationalen Belange und den Kampf gegen alle dunklen Kräfte der Zerstörung zum Ziel gesetzt hat. Die Liga ist bereit zur Mitarbeit an allen Aufgaben, die den gleichen Zielen dienen. Aus Westsaten und Rheinant wird wohl ziehen! Hartes Lager, Wasser und Brot Hamm, 17. Dezember. In der letzten Sitzung des Hammer Jugendgerichts wurde zum erstenmal die Verordnung zur Ergänzung des Jugendstrafrechts vom 4. Oktober 1940 zur Anwendung gebracht und gegen zwei Jugendliche, die sich an fremdem Eigentum vergriffen hatten, auf Jugendarrest in Form von Wochenendkarzer erkannt. Der Jugendarrest wird in den Räumen der Reichsjustizverwaltung vollzogen, die nicht zugleich dem Vollzug von Freiheitsstrafen dienen. Die Jugendlichen werden nach Geschlechtern getrennt untergebracht. Im Jugendarrest bleibt der Jugendliche auch für sich allein. Er wird jedoch angemessen beschäftigt. Die Kost ist im Wochenendkarzer auf Wasser und Brot beschränkt; sie wird am Morgen der Entlassung und in besonderen Fällen auch am Mittag vorher durch eine warme Suppe ergänzt. Der Jugendliche erhält für das Wochenendkarzer hartes Lager. Der Arrestraum wird nur solange beleuchtet, als es länger als zwölf Stunden dunkel ist. Rohstoffe, die im Mülleimer stecken Soest, 17. Dezember. Ein anschauliches Beispiel für die Möglichkeit, den Anfall von Altmaterial erheblich zu steigern, bietet der Kreis Soest. Zunächst war es zwar keine leichte Arbeit, die Lumpensammlerei nach dem Umbruch derart durchzuorganisieren, daß sie auch im Dienste der nationalen Volkswirtschaft wirksam werden konnte. Nunmehr aber ist das Aufkommen im Kreise Soest unter der Betreuung eines verantwortlichen Pflichthändlers nach rund zweijähriger Aufbauarbeit in einer Weise durchgegliedert, daß eine stete Steigerung gewährleistet ist. So konnte zum Beispiel im Verlauf der letzten zwei Jahre das Aufkommen von Altpapier erheblich gemehrt werden. Im Jahre 1938 belief sich die Menge des im Kreis Soest gesammelten und an die Fabriken weitergeleiteten Altvapiers auf 50 918 Kilogramm und im Jahre 1940 in elf Monaten auf 234 442 Kilogramm. Die gesammelte Menge konnte mithin in zwei Jahren vervierfacht werden. Während der Anfall von Altpapier im Nutzwert für die Neufabrikation vordem 80 Prozent ausmachte, ist er bereits auf 50 Prozent angestiegen. Es wird möglich sein, ihn in absehbarer Zeit auf 80 Prozent zu steigern und damit einen Satz zu erreichen, wie er schon vor dem Kriege im rohstoffreichen Amerika üblich war. Das Glück des Schornsteinfegers Gelsenkirchen, 17. Dezember. Wenige Stunden nach Beginn der neuen Kriegs=WHW.=Lotterie wurde in Gelsenkirchen der erste Haupttreffer von 500 Reichsmark gezogen. Der Gewinner war ein— Schornsteinfeger! der Wut seine Braut erdrosselt Düsseldorf, 17. Dezember. Das Sondergericht verurteilte den mehrfach vorbestraften 29 Jahre alten Gustav Bender aus Remscheid wegen vorsätzlichen Totschlags zu zehn Jahren Zuchthaus und zehn Jahren Ehrverlust. B. hatte sich im August d. J. mit der geschiedenen Ehefrau Pieper verlobt. Es kam zwischen beiden zuweilen zu Auseinandersetzungen, weil er als eifersüchtiger Mann glaubte, er würde von seiner Braut hintergangen. Am 5. November ersuchte er die Pieper, ihn am Abend zu treffen, worauf sie erwiderte, daß sie nicht abkommen könne. B. stellte aber fest, daß sie am gleichen Abend mit einem anderen Mann in einem Kaffee gesessen und etwas später mit diesem einen Park aufgesucht hatte. Er traf die beiden dann, und als sie sich getrennt hatten, folgte er seiner Braut. B. wurde von einer solchen Wut erfaßt, daß er die Frau am Halse würgte, sie mit einem Schal drosselte und mit einem Taschentuch knebelte. Als die Frau zusammenbrach, erlitt sie bei dem Sturz noch einen Schädelbruch. B. ließ sie dann auf der Straße liegen, wo sie am anderen Morgen als Leiche gefunden wurde. Handelsteil Arbeitsverlegung am Heiligen Abend im Bergbau Um den Bergarbeitern an Weihnachten die Möglichkeit einer dreitägigen Arbeitsruhe zu geben, lassen viele Bergbaubetriebe am 24. Dezember feiern. Da jedoch jeder Produktionsausfall vermieden werden muß, ist die am 24. Dezember ausgefallene Arbeitszeit durch Vor= oder Nacharbeit am Sonntag, 22. oder 29. Dezember 1940, auszugleichen. In Ergänzung der Bestimmungen über den Fortfall der Feiertagsbezahlung bei unentschuldigtem Fernbleiben von der Arbeit vor oder nach Feiertagen hat der Reichsarbeitsminister daher unter dem 12. Dezember 1940 angeordne#, daß Gefolgschaftsmitglieder, die ohne genügende Entschuldigung von der von dem Betriebsführer am 22. oder 29. Dezember 1940 unter den obigen Voraussetzungen angesetzten Vor= oder Nacharbeit fernbleiben, keinen Anspruch auf Bezahlung eines der beiden Weihnachtsfeiertage haben. Auslandsmessen im Jahre 1941 Deutschland wird, wie schon jetzt durch den Werberat der deutschen Wirtschaft amtlich bekanntgegeben wird, im Jahre 1941 auf 15 ausländischen Messen vertreten sein. Es sind seben, Frablahrsmessen, und zwar im März, in Brüssel und esge m Vorik's) Kaslah Popöib und.4. in treten sein im August in Varna, Izmir und Zagreb, im September in Preßburg, Utrecht, Belgrad. Bari und Thessaloniki. Die deutschen Abteilungen auf den ausländischen Messen haben sich schon im laufenden Jahr eines wachsenden Besuchs erfreut; durchschnittlich wurde jede deutsche Ausstellung von 150000 Menschen besucht. eben Frühjahrsmessen, und zwar im März in Brüssel und trecht, im ahrihin Heising, Plodosd und Zagreb, im Mal Belgrad und Mailand. Im Herbst wird Deutschland verjeten sein im August in Barng, Izmir und Zagrey, im Erleichterte Abgabe von Spinnstofswaren Die Reichsstelle für Kleidung und verwandte Betriebe hat bestimmt, daß bedruckte und buntgewebte Tischtücher und Gedecke aus Kunstseide sowie Handtücher und Frottiertücher, die bisher nur gegen Bezugscheine abgegeben werden durften, künftig auch gegen Punkte der Kleiderkarte verkauft werden dürfen. In der Aufsichtsratssitzung der Schlegel ScharpenseelBrauerei Aktiengesellschaft Bochum, wurde beschlossen, der auf den 22. Januar 1941 einzuberufenden Generalversammlung einie Dividende von wieder 6 Prozent vorzuschlagen. Börsen uneinheitlich Am Dienstag setzten die Aktienmärkte der Berliner Börse erneut nicht einheitlich überwiegend aber mit niedrigeren Kursen ein. Das Geschäft hat keine Belebung erfahren, so daß bei der Enge des Marktes die Kursgestaltung erneut vielfach von Zufälligkeiten abbängt.— An der Rheintsch= Westfälischen Börse zu Düsseldorf ließ das Geschäft an den Aktienmärkten wetter nach. Dem kleinen Angebot stand kaum Nachfrage gegenüber. Meist bröckelten die Kurse ab. Nur ganz vereinzelt ergaben sich geringe Besserungen.— Amtliche Kursnotierungen an der Berliner Börse vom 17. Dezember 1940: Farbenindustrie 195,50; Harpener Bergbau 163,00.— An der Düsseldorfer Börse wurden notiert: Constantin der Große 7750 G. 8250.; Balcke Maschinen 168.00; Schlegel=Scharpenseel 172,00; Vereinigte Stahlwerke 139.80; Westfalia=Dinnendabl 204,00. Balttans=Eream das bewährte Hausmittel bei: Hautausschlägen, Verbrennungen, Atzwunden, Wundgehen, bei rauher, rissiger Haut und ähnl. Hautschäden Auch in der, Säuglingspflege leistet Palliativ-Cream sehr gute Dienste. PALLIATIV-CREAM hiITt! 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M. erlittenen Unfalles ist unser Gefolgschaftsangehöriger Hert Gbelg Rochter Walzenschleifer in der Walzendreherei am gestrigen Tage verstorben. Wir verlieren in dem Heimgegangenen, der seit 35 jahren in unseren Diensten stand, einen tüchtigen Mitarbeiter, der sich durch vorbildliche Pflichttreue ausgezeichnet hat. Dem Verstorbenen werden wir ein ehrendes Gedenken bewahren. Bochum, den 17. Dezember 1940 * Führung und Gefolgschaft des Bochumer Vereins für Gußstahlfabrikation.G. Am 14. Desember 1940 verschied an den Folgen eines Unglückstalles unser Gefolgschaftsmitglied. der Schmied PaufTIyna Der Verstorbene hat in siebenjähriger Tätigkeit unserem Werk in Treue und Fleib gedient. Be war uns allen ein lieber Mitarbeiter und Kamerad. dem wir etets ein ehrendes Gedenken bewahren werden. Gebrüder Eickhoff Maschinenfabrik u. Eisengießerei Bochum Für die vielen Beweise herzlicher Tellnahme und Kranzspenden beim Heimgang meiner lieben Frau und Mutter sagen wir allen herzlichen Dank Wilhelm Brausendorf und Kinder Bochum. Bülowstraße 5. im Dezember 1940 Familien-Nachrichten aus anderen Zeitungen übernommen Geboren: Knaben: Dortmund: Jos. Bültmann(Else Schauerte). Otto Höke(Lieselotte Klein). Rudolf Kempfle(Marianne Scheidler). Witten=Annen: Wilhelm Düchting (Erna Bretthorst). Essen: Karl Östermann(Gerda Petersen) Hermann Köhler(Josesa Förster). Mädchen: Herne: Dr. Theo Helmke (Cilly van Oyen). Verlobte: Dortmund: Lieselotte Müller mit Alvert Rittmeier. Vermählte: Dortmund: Josef Niggenaber mit Trude Kampf. EssenKaternberg: Dr. Heinr. Strickling mit Grete Bullmann. Gestorben: Dortmund: Josef Pähler, 37 J. Matthias Theberaty, 61 J. Dr. Karl Maser, 52 J. Frau Maria Heil, verw. Högel geb. Johnen, 73 J. Dortmund=Derne: Wilhelm Schmiemann, 86 J. Dortmund=Hörde:„Albert Grewe 61 Jahre. 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Der Oberbürgermeister als Ortspolizeibehörde ESTMRME Oeffentliche Mahnung Die im Monat Dezember 1940 fällig gewesenen und bisher noch nicht entrichteten Abgaben werden hierdurch angemahnt, nämlich: Fällig am 10. 12. 1940: Getränkesteuer für das Vierteljahr Oktober Dezember 1940. Fällig am 16. 12. 1940: Abgaben vom Grundeigentum für den Monat Dezember 1940. Kurkosten für den Monat Dezember 1940. Unterstützungsbeiträge für den Monat Dezember 1940. Schulgelder für den Monat Dezember 1940. Lohnsummensteuer für den Monat November 1940. Mit dem Ablauf der Fälligkeitstermine wird auf Grund des Gesetzes vom 24. 12. 1934 ein Säumniszuschlag von 2 Prozent erhoben. Die nach dem 23. d. M. noch vorhandenen Rückstände werden im Verwaltungszwangsverfahren beigetrieben. Wattenscheid, 17. Dezember 1940. Der Oberbürgermeister(Stadtkasse) als Vollstreckungsbehörde Nervenerschöpfung der Frau beruht zumeist auf schwachen Organen. F R AUENOOL D Schafft neue Kraft, starke Nerven. gesunden Schlaf. 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