—— Bezugspreis mit Botenlohn: 215 RM. monatlich oder.08 RM. haldmonatlich. Selbstabholer.85 RM. monatlich oder 93 Pf. balbmonatlich. Bezugspreis für die„Bochumer Illustrierte“ 30 Pf. monatlich. Funkzeitschrift„bör mit mir“ 45 Pf. monatlich bei vier Sonntagen und 55 Pf. bei fünf Sonntagen im Monat.— Wenn das Erscheinen der Zeitung durch höbere Gewalt, Verbot oder Betriebsstörung und dgl. verhindert wird, können keine Ersatzansprüche gestellt, werden.— Geschästsstelle geöffnet von.30—13 und von 14.30—18 Uhr, sonntags von 11 bis 12 Uhr. Sprechstunden der Schriftleitung, außer mittwochs und sonnabends, von 16 bis 17 Uhr.— Vostscheakonio Dortmund 1760. Verlag und Druck: Laupenmühlen& Dierichs in Bochum Freitag 29. November 1940 47. Jahrgang Nummer 283 Einzelpreis 10 Pf. Anzeigenpreise: Grundpreise für 1 mm Höhe in 22 mm Breite 10 Pf. im Anzeigenteil und in 78 mm Breite 55 Pf. im Textteil. Familienanzeigen 8 Pf., Stellengesuche 8 Pf., kleine Anzeigen(nicht geschäftlicher Art) 8 Pf., Auskunft= und Zissergebühren 25 Pf. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 11 gültig. Nachlaßstassel.— Schluß der Anzeigenannahme für die sechsmal wöchentlich frübmorgens erscheinende Zeitung um 16 Uhr des Vortages. Für den richtigen Abdruck fernmündlich aufgegebener Anzeigen kann keine Gewähr übernommen werden. Hauptgeschäftsstelle: Rathausplatz 8 Anruf 67551—54 1 Gonchheelergeef, Pory Worhherene...) Hatstreiche große=Weande in denteiegswichtigen Antägen dnd Berlin, 28. November. Nach beim Oberkommando der Wehrmacht vorliegenden Meldungen griffen deutsche Kampfgeschwader in der Nacht zum 28. November die kriegswichtigen Anlagen von Plymouth an. Zahlreiche große Brände ließen die Wirkung des Angriffs erkennen. mouth liegt in der großen Versgrgungsgufgabe, die diesem Hafen zukommt. Ueber Plymouth wird ein noch enger gestalten wolle. Es sei Grund vorhanden, anzunehmen, daß man in Belgrad ähnlich denke. Der Umstand, daß die ungarische Regierung freiwillig ,und im eigenen Interesse ihrer außenpolitischen Tätigkeit eine gewisse Grenze setze, bedeute nicht, daß sie auf das Recht des freien Entschlusses verzichte. Freiwillige Beschränkungen öffneten manchmal der Regierung mehr Möglichkeiten als eine sogenannte Politik der freien Hand, die nur in der Theorie existiere. Ungarn werde bestrebt sein, seine friedlichen Zielsetzungen zu verwirklichen. Ungarn, das im Weltkriege an der Seite Deutschlands unterlegen sei. könne heute mit größeren Hoffnungen in die Zukunft blicken als jene Staaten, die auf der Seite der Westdemokratien einen Aufstieg erlebten und sich scheinbar auf ewige Zeit auf den Genuß der Beute eingerichtet hatten. Die ungarische Regierung müsse derart wirken, daß Ungarn, das schon einmal an der Seite Deutschlands unterlegen sei. nun auch die Freuden des Aufstieges mit dem Deutschen Reiche teile. Die von einem halben Dutzend von Emigrantenregierungen in London entfaltete Tätigkeit im Interesse eines neuen Europaplanes sei für Ungarn eine sehr eindringliche und ernste Warnung. Was man im Falle der Verwirklichung davon hätte erwarten dürfen, sei überflüssig, zu betonen.„„„ gangigt Eamtent#. Zum griechisch=italienischen Konflikt bemerkte der Außenminister abschließend, in der Waagschale, der Achsenmächte spiele die Zeit keine Rolle. Das faschistische Italien sei stark genug dazu, daß es gewissen Staaten eine Zeit der Ueberlegung gewähre. Ungarn wisse die Opferbereitschaft Italiens zu schätzen, mit der es für die Isolierung des Balkankonfliktes Sorge getragen habe. „Wir haben“„so sagte der Außenminister zum Schluß, „ein gewisses Risiko übernommen, doch ohne Risiko gibt es keinen Aufstieg. Unsere ganze Politi) ist aber darauf abgestellt, dieses Risiko nach dem Maße des Fortschrittes, der Erstarkung und des Aufstieges der Nation zu vermindern.“ und Luftgesecht in Mittennter Ein feindliches Schlachtschiff, ein Flugzeugträger, drei Kreuzer getroffen 19 Feindflugzeuge vernichtet— Drei Dampfer im Roten Meer versenkt dnd Rom, 28. November. großer Teil Südenglands mit Nahrungsmitteln versorgt. Bekannt ist Plymouth vor allem durch seinen Hafen Devonport. Früher war Plymouth auch ein Anlaufhafen für die großen atlantischen Passagierdampfer. Wie groß die Hafenanlagen von Plymouth sind, gebt schon aus der Tatsache hervor, daß sie von 12 000 Brutto=Register=Tonnen großen Schiffen angelaufen werden können. Ueber den Hafen von Plymouth wurden im Jahre 1937 Güter der verschiedensten Art in einer Gesamtmenge von rund einer Million Tonnen eingeführt. Die Ausfuhr über Plymouth stellte sich dagegen auf nur knapp 200 000 Tonnen. Eingeführt wurden besonders Getreide, Früchte und Gemüse, Futtermittel sowie Eisenerz, Holz und Phosphate. Plymouth ist auch ein wichtiger Einfuhrhafen Englands für Erdöl. Im Jahre 1937 stellte sich die Erdöleinfuhr über Plymouth auf 217000 Tonnen. Unter den Lageranlagen des Hafens nehmen die Tanklager für Erdöl, die nach den neuesten Erfahrungen ausgebaut und modern ausgestattet sind, einen besonderen Platz ein. So verfügen die Tanklager über Oelleitungen, die direkt zu den Schiffen führen. Plymouth war früher wegen seiner umfangreichen Tankanlagen ein bedeutender Oelhafen für die englische Kriegsmarine. An rüstungswichtigen Anlagen befinden sich in Plymouth vor allen Dingen Werften und Dockanlagen sowie Fabriken der Luftrüstungsindustrie. Volltreffer auf Rüstungswerk in Schottland— London, Avonmouth, Grimsby und mehrere Flugplätze bombardiert dnb Berlin, 28. November. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Fernkampfbatterien der Kriegsmarine nahmen erneut Schiffsansammlungen im Hafen von Dover unter Feuer. Die anhaltend ungünstige Wetterlage schränkte die Tätigkeit der Luftwaffe ein. Trotzdem warfen in der Nacht zum 27. November und gestern bei Tage Kampfflugzeuge Bomben auf London und Avonmouth. Ein Kampfflugzeug griff bei eintretender Dunkelheit ein Rüstungswerk bei Burntisland im Tiefflug an und erzielte zwei Volltreffer in einer großen Werkshalle. Weiter wurden Grimsby, der Flugplatz Great=Trieffield und ein Flugplatz bei Lincoln bombardiert. Es gelang, mehrere schwere Treffer zu erzielen. In der letzten Nacht beschädigten einige britische Klugzeuge in Westdeutschland durch Bombenwurf eine Anzahl Wohnhäuser. Vier Zivilpersonen wurden getötet, mehrere verletzt. Vier feindliche Flugzeuge wurden abgeschossen, fünf eigene Flugzeuge werden vermißt. Angarn an der Seite der Achse Graf Csaky über den Beitritt zum Drei=Mächte=Pakt Budapest, 28. November. Außenminister Graf Csaky gab vor den Außenausschüssen beider Häuser des Reichstages eine übereinstimmende Erklärung ab, in der er die Beweggründe schilderte, die Ungarn zum Beitritt zum Drei=MächtePakt bewogen haben. Die ungarische Regierung, so sagte er, sei nach gründlicher Erwägung zu der Auffassung gelangt, daß das aus dem Pakt sich ergebende Risiko in der Hoffnung auf die zu erwartenden Vorteile übernommen werden mußte. Der Berliner DreiMächte=Pakt habe für Ungarn handgreifliche Vorteile. „Wir alle“, so sagte der Minister wörtlich,„wünschen einen baldigen und gerechten Frieden sowie ständige Freunde und Waffengefährten, um den Frieden aufrechtzuerhalten.“ Csaky wies dann auf das Ziel des Drei=MächtePaktes hin, eine Neuordnug zu schaffen und aufrechtzuerhalten, die zur Förderung, Entwicklung und Wohlfahrt der Völker geeignet ist. Darüber hinaus, so fuhr er fort, habe Ungarn mit dem Beitritt bezweckt, seine in 22jährigem harten und zähen Kampf erreichten Erfolge im Rahmen der Mächtegruppierung des Dreierabkommens zu festigen. Hier sei auch die Zeit gewonnen, um den inneren Aufbau des Landes mit voller Energie fortzusetzen und um schließlich den Ausbau des außenpolitischen Systems fortsetzen zu können, wobei die ungarische Regierung ihre Beziehungen zu Jugoslawien Der italienische Wehrmachtbericht vom Donnerstag hat folgenden Wortlaut: „Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: An der griechischen Front haben die Truppen der 11. Armee im Laufe des gestrigen Tages an verschiedenen Stellen von Erfolg gekrönte Gegenangriffe unternommen. Zwei Luftgeschwader von insgesamt einigen hundert Maschinen haben auf taktischem Gebiet mit den Landstreitkräfken zusammengearbeitet und außerdem die folgenden feindlichen Objekte bombardiert: den Flugplatz von Cozani, wo neun Flugzeuge zerstört wurden, von denen fünf verbrannten, den Flugplatz von Florina, wo fünf Jagdflugzeuge vom PöL.=Typ in Brand gesetzt wurden, sowie den Bahnhof Florina. Alle unsere Flugzeuge sind zu ihren Stützpunkten zurückgekehrt. Eine unserer Marineformationen ist gestern nachmittag auf ihrer Fahrt südlich von Sardinien mit einem von Westen kommenden englischen Geschwader in Kontakt gekommen, das sich aus einigen Schlachtschiffen, einem Flugzeugträger und zahlreichen Kreuzern zusammensepte. Aau###m Wiv. Txif. Auu a Bei dem Kampf haben unsere Schiffe einen Kreuzer vom„Kent“=Typ und einen Kreuzer vom„Birmingham“Typ sicher getroffen und beschädigt. Ein feindliches Geschoß hat einen unserer Kreuzer, die„Fiume“, getroffen, ist aber nicht explodiert. Einer unserer Zerstörer,„Laneiere“, ist schwer getroffen und zu seinem Stützpunkt geschleppt worden. Die Flak unserer Einheiten hat zwei feindliche Flugzeuge abgeschossen.. gterg#s bus. Während sich nach Einstellung des Feuers das feindliche Geschwader rasch nach Südosten entfernte, wurde es etwa 200 Kilometer von Sardinien entfernt von einigen unserer von Jägern begleiteten Bomberformationen S 79 erreicht. Ein Flugzeugträger, ein Schlachtschiff und ein Kreuzer wurden von Bomben schweren Kalibers getroffen. Durch eine darauf folgende Luftaufklärung wurde kontrolliert, daß das Schlachtschiff mit einem Brand an Bord stillag,„ 467—64 wtischen unfIn den heftigen Luftkämpfen zwischen unsern Jägern und den von dem Flugzeugträger aufgestiegenen wurden fünf feindliche Flugzeuge abgeschossen. Eines unserer Flugzeuge CP. 42 und ein Erkundungsflugzeug nicht zu den Stützpunkten zurückgekehrt. Im Roten Meer hat eines unserer=Boote, „Galileo Ferraris“, am 26. d. M. drei Torpedos gegen drei in einem stark gesicherten Geleitzug fahrende Tampfer geschleudert. Alle drei Dampfer sind voll getroffen und versenkt worden.“ „Italiens Waffen erfochten einen Sieg“ * Rom, 28. November. bei Saxdinien beherrscht die in ihren Schlagzcilen Die See= und Luftschlacht das Bild der römischen Presse,1 unterstreicht, daß die Engländer wieder einmal schwere Verluste erlitten haben. Der Direktor des„Giornale 'Italia“ erklärt, der neuerliche Zusammenstoß habe die Schlagkraft der italienischen Kriegsn die überragende Macht der italienischen wiesen. Umsonst habe Churchill versucht. legende Verschiebung des Kräfteverhältnisse Mittelmeer glaubhaft zu m Krieg smarine und Luftwaffe beeine grundses der Kriegführenden im Mittelmeer glaubhaft zu machen. Umsonst habe er versucht, die italienische Kriegsmaxine als geschwächt hinzustellen. Die italienische Kriegsmarine sei stets anwesend, aktiv und von einem kühnen Angriffsgeist beseelt. Die italienische Luftwaffe stehe ihr mit ihrer Macht und ihrer bewundernswerten Einsatzbereitschaft zur„Seite. Das Mittelmeer werde in steigendem Maße eines der lebenswichtigsten und am härtesten umkämpften Kriegszentren. Italien habe durch seine um den Preis einer Kriegsausweitung und der Erschwerung seiner Aufgaben gegen Griechenland unternommene Aktion England zu einer Konzentrierung seiner Kräfte im Mittelmeer und zu ihrer Verzettelung auf einer größeren Anzahl von Kriegsschauplätzen gezwungen. Um die Geleitzüge im Mittelmeer zu schützen, habe die britische Admiralität große Streitkräfte nach dort entsenden „Tribuna" erklärt, die italienischen Waffen hätten im Mittelmeer einen Sieg erfochten. Die englische Flotte habe wieder einmal feststellen können, daß sie nicht mehr die See beherrsche, und habe einen harten chlag erlitten. „Eines Tages wird der Endsieg errungen sein“ Dr. Goebbels sprach vor Soldaten in Oslo dnb Oslo, 28. November. Reichsminister Dr. Goebbels traf am Donnerstag zu einem mehrtägigen Besuch in Oslo ein. Er wurde bei seiner Ankunft auf dem Ostbahnhof von Reichskommissar Terboven und dem Wehrmachtbefehlshaber, Generaloberst von Falkenhorst, beNach dem Abschreiten der Kompanie der Waffenbegab sich Dr. Goebbels in Begleitung des Reichskommissars und des Generalobersten von Falkenhorst zum Heldenfriedhof auf dem Ekeberge, wo die bei den Kämpfen um Oslo gefallenen deutschen Soldaten ihre letzte Ruhe gefunden haben. Der Minister verweilte einige Zeit an den Gräbern und legte zum Gedächtnis der Toten einen Kranz nieder. Im Kinotheater für die deutsche Wehrmacht fand am Donnerstag vormittag eine festliche Stunde für deutsche Soldaten statt. Mehr als 1000 Soldaten aller Wehrmachtteile nahmen daran teil. Auch Reichsminister Dr. Goebbels war gemeinsam mit Reichskommissar Terboven, dem Wehrmachtbefehlshaber Norwegen Generaloberst von Falkenhorst, Generaloberst Stumpff und Admiral Böhm erschienen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung, in der das gerade in Oslo gastierende Ensemble des Theaters am Nollendorfplatz den deutschen Soldaten musikalische Unterhaltung bot, stand eine Ansprache von Reichsminister Dr. Goebhels, In einem Ueberblick über die politischen und militärischen Erfolge des ersten Kriegsjahres schilderte der Minister den Siegeszug der deutschen Waffen. England sei vom Kontinent vertrieben. Von Kirkenes bis zur Biscaya ständen deutsche Gewehre. Niemand wisse besser als der deutsche Soldat, daß ein Weltreich wie das britische nicht an einem Tage zusammenbreche. sind Aber Deutschland stehe heute in einer so günstigen Position im Kampf gegen Großbritannien, wie sie niemals zuvor eine gegen England angetretene Macht eingenammen habe., Das deutsche Volk habe es gelernt, dem im richtigen Augenblick gegebenen Befehl des Führers zu vertrauen. Tag um Tag sausten die Schläge der deutschen Luftwaffe auf die Insel nieder. Wenn Cburchill in seiner verzweifelten Lage heute zur Illusignslüge, greife und das Märchen von einer kommenden Offensive verkünden lasse, so sei hier in Norwegen gerade der richtige Platz. um zu fragen, weshalb er dann erst seine Trupyen aus Narvik oder Dünkirchen zurückgezogen habe. Deutschland habe heute nur ein Ziel, seinen letzten Feind zu Boden zu ringen. Es habe die beste Führung und die besten Soldaten der Welt. Das Glück, das sich dem Tüchtigen nicht verwehre, werde ihm den Sieg schenken. Eines Tages werde der Endsieg errungen sein. Die Strapazen und Opfer. die Front und Heimat im Kriege gemeinsam getragen hätten, würden in der Erinnerung verblassen oder durch die Erinnerung mit geschichtlichem Glanz umgeben werden. Aber in allen Zeiten werde das Ergebnis des Kampfes gegen England bestehen: Ein neues freies Deutschland, der erste große Sozialstaat der Welt. Mittags war Reichsminister Dr. Goebbels mit Reichskommissar Texhoven im Kreise der führenden Offiziere der drei Wehrmachtteile in Norwegen Gast des Generalobersten von Falkenhorst. Bei dieser Gerichtete Generaloberst von Falkenhorst Goebbels: Nun wurde Köln„pulverisiert“ Britische Lügen am laufenden Band Berlin, 28. November. Von unserer Berliner Schriftleitung. Die britische Lügenpropaganda ähnelt einem Kolportageroman in Fortsetzungen. Autor ist Großbritanniens Premierminister Churchill persönlich. Im ersten Kapitel dieses Schauerromans wurde die Zerstörung der Berliner Bahnhöfe geschildert, im zweiten mußte die deutsche Flugzeugindustrie herhalten, die zu 70 v. H. vernichtet sein sollte, im dritten wurde die restlose Zertrümmerung der großen Hafenanlagen von Hamburg und Stettin, des Ruhrgebiets und sonstiger wichtiger Industriezentren geschildert, und das neueste Kapitel des Schauerromans behandelt die völlige Pulverisierung der Hansestadt Köln, wo auf beiden Seiten des Rheins Hafenanlagen, Speicher. Kraftwerke, Rüstungsbetriebe, Docks usw. Opfer der„Helden“=Phantasie der Royal Air Force geworden sein sollen. Was geschah nun wirklich? Im Rahmen ihrer militärisch völlig sinnlosen nächtlichen Ueberfälle auf deutsches Land hat die RAF. in der Nacht zum Mittwoch in einem Außenbezirk von Köln planlos eine Anzahl von Brandbomben abgeworfen, durch die einige unbedeutende Brände entstanden sind. Man muß gespannt sein, wie Churchill und sein Kolporteur Duff Cooper ihren Roman fortsetzen werden. Auch in Köln kann sich jeder Deutsche und jeder Ausländer von der Unversehrtheit der angeblich zerstörten Stätten ebenso wie von der geradezu kindischen Lügenmanie des britischen Nachrichtenapparats überzeugen. Und dennoch hat die englische Lügentaktik einen sehr ernsten Beweggrund. Er betrifft zwar nicht Deutschland, sondern die Stimmung des englischen Volkes. Die ununterbrochenen Luftangriffe auf britische Industrienichtung deuten können, das alles läßt es den britischen Machthabern geraten erscheinen, englische Lufterfolge in die Welt zu posaunen, auch wenn sie glatt erlogen sind. Wir kennen die Sturheit des englischen Volkes, sein Beharrungsvermögen und seine Verblendung. Wir können aus diesem Grunde nicht ohne weiteres jener Schweizer Zeitung beipflichten, die Zweifel erhoben hat, ob die englischen Stellen nicht darin einen-Fehler machen, daß sie die„Intelligeng des englischen Volkes unterund seine Langmut überschätzen“. Informationsminister Duff Cooper und sein Vorgesetzter Churchill scheinen von dem geistigen Verdauungsvermögen ihres englischen Publikums immer noch überzeugt zu sein. Duff Coover hat erst gestern in einer Frühstücksrede die Wichtigkeit der Presse Englands gepriesen und sich bemüßigt gefühlt, an der Pressepolitik Frankreichs vor dem Zusammenbruch Kritik zu üben, weil diese dem französischen Volk den wahren Stand der Dinge verheimlicht habe, Und England! Wo die Zensur mit kräftigem Blaustift selbst den Namen jeder bombardierten Stadt herausstreicht, dort darf sich niemand mehr auf„Pressefreiheit" berufen. Duff Cooper selbst hat in seiner Frühstücksrede zu verstehen gegeben, worum es sich für ihn und seine Regierung hierbei handelt, nämlich der Welt auch jetzt noch einreden zu wollen, daß England für die Freiheit der Nationen kämpft. Vor wenigen Wochen erst hat Mister Churchill ein ganz anderes Kriegsziel aufgestellt. Er betonte, daß England um sein Leben kämpfe, und hier scheint W. C. zum ersten Male nicht gelogen zu haben. Japaner burchbrachen cinesische Linien „„ Tokio, 27. November. Nach den letzten Berichten über die Kampfhandlungen im Westen der Provinz Hupei haben die japanischen Truppen östlich von Hsiangyan die feindlichen Linien durchbrochen. Sie sind bereits bis zu den wichtigen Verteidigungslinien der Chinesen vor dem Wuschan=Gebirge vorgedrungen, das der Provinz Szetschuan vorgelagert ist. Die Chinesen haben sich hier neu konzentriert und versuchen verzweifelt, diese Linie zu halten. Heftige Kämpfe sind bier im Gange. Etwa zehntausend Chinesen von der 31. und 32. Division sei der Rückzug abgeschnitten worden. Japanische Flieger führten zahlreiche Bombenangriffe auf Truppenansammlungen und militärische Positionen durch. Worte freundlicher Begrüßung an Dr. Goebbels: er dankte ihm dabei besonders herzlich für die große Hilfe, die Dr. Goebbels und die ihm unterstellten Dienststellen der gesamten Wehrmacht in Norwegen durch die großzügige Truppenbetreuung habe zuteil werden lassen. Generaloberst von Falkenhorst stellte dabei die Verhältnisse während des Weltkrieges der heute von großzügigsten Gesichtspunkten getragenen Truppenbetreuung gegenüber. „Reichsminister Dr. Goehbels erklärte in seiner Schlußansprache, daß diese Maßnahmen nur die kleine Abtragung einer großen Dankesschuld der Heimat an die Front darstellten. Er halte es für seine Aufgabe, auch weiterhin mit dafür zu sorgen, daß jeder deutsche Soldat, und wenn er am Nordvol stände, immer die Ueberzeugung haben könne, daß die Heimat an ihn denke und mit ihm verbunden sei. 21,6 Millionen Reichsmark ae Ccecähnsliuer eihenr Shenat, dnb Berlin, 28. November. Die Opfersonntage sind uns längst zum Symbol des Bekenntnisses zu unserem Volk geworden. Sie sind Meilensteine auf dem Siegesweg der Heimat. Dieser Weg darf uns mit Stolz erfüllen, denn er hat uns zusammengeschweißt zu einer verschworenen Gemeinschaft. Das Winterhilfswerk hat heute seine Arbeit zum größten Teil auf die Mütter und Kinder, die Träger unserer Zukunft, ausgerichtet. Ihnen gilt unser ganzer Schutz und unsere Fürsorge. Wie sich unsere Gegner in militärischen Dingen vom ersten Tage der Kriegserklärung an getäuscht haben, so mukten sie auch auf dem Sektor der inneren Front eine Niederlage nach der anderen einstecken. Jeder Opfersonntag ist ein Schlag gegen die Plutokratie. Der am 10. November 1940 durchgeführte dritte Opfersonntag im zweiten Kriegs=Winterhilfswerk 1940/41 erbrachte nach bisher vorliegenden Meldungen dos Ergebnis von 21 654 669,93 RM. Im Vergleich zum Opfersonntag im November des Kriegs=WHW. 1939/40 hat sich das Ergebnis um 9 449695.96 RM, das sind rund 77 v.., erhöht. Der durchschnittliche Betrag je Haushalt stieg von rund 53,3 auf 94 Pfennig. Diese Leistung der Heimat ist würdig der unvergänglichen Waffentaten ihrer Söhne an der Front. Elsässische Freiheitskämpfer in Berlin Berlin, 28. November. Auf Einladung des Reichsministers des Innern Dr. Frick hat der Chef der Zivilverwaltung im Elsaß, Reichsstatthalter Gauleiter Wagner, eine Gruppe von Mitgefangenen von Dr. Karl Roos, dem bekannten, in Nanzig erschossenen elsässischen Freiheitskämpfer, nach Berlin entsandt. Sie wurden nach ihrem Eintreffen in der Reichshauptstadt von Reichsminister Dr. Krick empfangen, der sie mit herzlichen Worten im Großdeutschen Reich willkommen hieß, ihnen für ihre Treue im Kampf um ihr Volkstum dankte und seine Begrüßungsansprache mit der Führerebrung endete. Dem Empfang wohnten der Staatsminister und Chef der Präsidialkanzlei Dr. Meißner, der leitende Staats sekretär im Reichsministerium des Innern Pfundtner, Staatssekretär Dr. Stuckart sowie weitere Mitarbeiter des Reichsministers Dr. Frick bei. Die Gäste aus dem Elsaß und aus Lothringen werden während ihres mehrtägigen Aufenthaltes in Berlin Gelegenheit haben, mit führenden Persönlichkeiten zusammenzutreffen und wichtige Einrichtungen zu besichtigen. Aufgaben der Deutschen Akademie Ministerpräsident Siebert sprach in Rom Rom, 28. November. Der Präsident der Deutschen Akademie, Ministerpräsident Siebert, sprach am Donnerstag im Freskensaal der Villa Massima über die Aufgaben der Deutschen Akademie. Den Ausführungen wohnten bei neben dem deutschen Botschafter von Mackensen und dem Gesandten Vitteti vom italienischen Außenministerium maßgebende Persönlichkeiten des deutschen und italienischen Kulturlebens. Präsident Siebert betonte, daß bei dem Kampf zwischen den plutokratischen Demokratien und den jungen Staaten zwei Weltanschauungen, um den Endsieg ringen. Wenn das Schwert nach völliger Ueberwindung Englands wieder in die Scheide gesteckt sein werde, dann sollten Kultur und Zivilisation die neuen Machtverhältnisse in Europa untermauern. „In der Zeit, die wir wohl die größte Epoche der abendländischen Geschichte nennen dürfen, haben die deutsch=italienischen Kulturbeziehungen als Ausdruck der vom Duce und vom Führer besiegelten Freundschaft eine weit über die Vergangenheit hinausreichende Bedeutung erhalten. Das italienisch=deutsche Kulturabkommen hat großzügig den Rahmen abgesteckt, der für einen geregelten Ausbau der gegenseitigen Beziehungen erforderlich ist.“ Die Deutsche Akademie sehe ihre Hauptaufgabe darin, das deutsche Wesen in seiner ganzen Vielfalt und Tiefe zu erforschen, für sein Verständnis zu wirken und durch den Ausbau echter Kulturbeziehungen zu anderen Völkern das gegenseitige Verstehen der Völker zu vertiefen und damit am Aufbau einer wahrhaft abendländischen Kulturgesellschaft zu arbeiten. Eine der vornehmsten Aufgaben müsse immer die wissenschaftliche Erforschung und die Pflege des Sprachautes sein. Im Mittelpunkt der Arbeit der Deutschen Akademie stehe deshalb auch die Erforschung der deutschen Sprache. Im Rahmen dieser Forschung werde besonderes Augenmerk auf die Beziehungen der deutschen Svrache zu den großen Kultursprachen gelegt werden. Neben der rein sprachgeschichtlichen Forschung widme sich die Deutsche Akademie der kritischen Herausgabe der Werke unserer großen Dichter. Gerade in ihrer Arbeit auf den Gebieten der Erforschung der deutschen Sprache und Literatur sehe die Deutsche Akademie verbündete Helfer im befreundeten Italien, insbesondere in dem großen italienischen Institut für germanistische Studien in Rom. Die wissenschaftliche Arbeit der Länderausschüsse befasse sich vor allem mit der Sichtbarmachung der geistigen Beziehungen des deutschen Volkes zu anderen Kulturvölkern. Es sei selbstverständlich, daß hierbei die enge Verbindung der deutschen und italienischen geistigen Welt besondere Beachtung erführe. Weil ein Volk gerade auch durch seine dichterische Leistung sein Wesen offenbare, bemühe sich die Akademie auch, das deutsche Volk den anderen Völkern nahezubringen. Es sei eine unabdingbare Forderung, nicht nur die Sprache in ihrer äußeren Form zu lehren, sondern auch in ihren geistigen Kräften zu vermitteln. Nach diesen Gesichtspunkten arbeite die Deutsche Akademie. „Zusammengeschmiedet zu einer durch die Größe unserer geschichtlichen Vergangenheit und durch die Größe unseres Kampfes gekennzeichneten Gemeinschaft, werden wir, Italiener und Deutsche, in tiefster Treue und überzeugkem Glauben an die Führer unserer beiden Völker alle Entschlossenheit und alles Können, das wir besitzen, einsetzen und jetzt schon vorbereiten nach grandiosem Siege eine neue europäische Gemeinschaft auf einer die Jahrhunderte überdauernden politischen und geistigen Grundlage zu bauen.“ Anruhe in Aegypten wächst König Faruk beim Begräbnis des plötzlich gestorbene Verteidigungsministers Kakko, 28. November. Die Begräbnisfeierlichkeiten für den Verteidigungsminister Yunis Pascha Saleh, der angeblich durch einen Herzschlag plötzlich gestorben ist, fanden am Donnerstag mit großem Pomp statt. König Faruk war anwesend. Yunis Pascha Saleh, der 47 Jahre alt war, erfreute sich, wie gemeldet wird, bester Gesundheit. Nachdem er vor knapp zwei Wochen zum Verteidigungsminister ernannt worden war, zeigte er in seiner Tätigkeit große Energie. Am Mittwoch starb er dann unerwartet im Salonwagen des Königs Faruk mitten während einer Unterhaltung. Wie weiter aus Kairo gemeldet wird, wächst die Unruhe der Bevölkerung über den plötzlichen Tod des Verteidigungsministers stündlich, zumal der geheimnisvolle „Schlaganfall" des Ministerpräsidenten Sabry Pascha noch in frischer Erinnerung ist Die Gerüchte verdichten sich, daß auch Yunis Pascha Saleh ein weiteres Opfer des Intelligence Service geworden sei, zumal sich der Verteidigungsminister ebenso wie Sabry Pascha entschlossen dafür einsetzte, daß Aegypten nicht an der Seite Englands in den Krieg eintritt. Die Nachricht von dem plötzlichen Tode des Verteidigungsministers Yunis Pascha Saleh hat unter den Arabern lebhafte Entrüstung hervorgerufen. Das Wort „vergiftet" kehrt in den Reden aller Araber wieder. Antwort an Metaxas Albaniens Ministerpräsident:„Griechenland der hinterhältigste Feind der albanischen Freiheit“. Rom, 28. November. Der albanische Ministerpräsident Verlaci begegnete im Rundfunk den lächerlichen Behauptungen von Metaxas, daß Griechenland gegen Itglien kämpfe, um Albanien seine Unabhängigkeit wiederzugeben.„Ich halte es für meine Pflicht, als Haupt der Regierung des Königreiches Albanien“, so erklärte Verlaci,„energisch gegen die Worte Metaxas', die jeden Albaner nur wüst beleidigen, zu protestieren. Die Albaner haben die Griechen immer nur als Feinde gekannt, nur als Menschen, denen jedwede Lüge leichtfällt. Die Geschichte beweist, daß der hinterhältigste und zäheste Feind der albanischen Freiheit Griechenland ist und daß die Griechen, getrieben von einem widersinnigen religiösen Wahnwitz, immer wieder versucht haben, bis zum äußerst möglichen das Leben der Albaner auszulöschen, nur weil sie in der Mehrzahl Muselmanen waren. Die schrecklichen Leiden von 1912, 1913 und 1914 sind noch wach in jedem Herzen und können nicht vergessen werden. Der schlechte Wille und die Lügen des Herrn Metaxas liegen klar zutage. Wir Albaner kennen genau den Feind, den wir vor uns haben und der um des Friedens auf dem Balkan und um der Ruhe des Eurova von morgen willen endgültig vernichtet werden muß. Er muß vernichtet werden mit der militärischen Kraft des faschistischen Italiens, dem alle Albaner ohne Unterschied von Klasse und Religion ihren letzten und größten Beitrag des Blutes geben werden." Kurze Nachrichten Der neue Sowjetdotschafter in Berlin Der neuernannte Botschafter der Unton der Sozialistischen Sowjet=Republiken in Berlin, Wladimir C. Dekanosow, ist Donnerstag mittag in der Reichshauptstadt eingetroffen. Im Namen des Reichsminisiers des Auswärtigen von Ridbentrov wurde der Botschafter auf dem Bahnhof Friedrichstraße von Unterstaatssekretär Woermann und dem stellvertretenden Edef des Protokolls, Geheimrat von Halem, degrüßt. Zenfur der Japanpost in USA. Nach einem Newyorker Bericht von„Tokio Asahi Schimdun“ haben die USA.=Behörden begonnen. sämtliche aus Japan kommende Post einschließlich Päckchen und Pakete zu zensieren. nP Sene Ragt Aotrwus Src Reichsleiter Alfred Rosenberg sprach in der Pariser Abgeordnetenkammer Paris, 28. November. Reichsleiter Alfred Rosenberg sprach heute in der französischen Kammer zu Paris über die Ideen von 1789. Mit weitestgehendem Verständnis für geschichtliche Vorgänge und voller Achtung vor dem kämpferischen Leben, so führte er aus, gehe er daran, aus dem Gedanken der Französischen Revolution die Entwicklung darzustellen, welche die Voraussetzungen des großen Zusammenstoßes der europäischen Völker bildete. Der große Wettkampf zwischen Gold und Blut, der am 2. August 1914 seinen dramatischen Anfang genommen habe, finde im Zusammenstoß von 1939/40 seine gewaltige Fortsetzung, nur auf der Stufe eines erhöhten Bewußtseins. „Die Verschwörung der Hochfinanz und der Börsen der Weltdemokratien gegen das deutsche Volk war schon 1914 ein durchaus bewußter Vorgang, dagegen hatte das damalige deutsche Kaiserreich keine bestimmte Vorstellung von der historischen Situation, in der es zum Kampfe gestellt wurde. Trotz allem konnten die Demokratien militärisch auch über das damalige deutsche Kaiserreich und seine Wehrmacht keinen Sieg erringen. Es ist auch in der deutschen Nation niemals das Bewußtsein erstorben, nicht wirklich besiegt worden zu sein, sondern nur durch Verrat und Aushungerung zermürbt dazusteben. else scecb lschceciäae chelr bechce sein der Pflicht, den Kampf wiederaufnehmen zu müssen, um Deutschland wieder zu einer neuen Höhe zu führen, ist der Antrieb zu einer der tiefsten politischen und weltanschaulichen Revolutionen geworden. Das Gold und seine Diener hatten im Weltkrieg nur einen Scheinsieg errungen. Heute endlich siegt das Blut, d. h. die schöpferische Rassenkraft Zentraleuropas über alle Ausbeuterkräfte, die sich über diesen Kontinent ungehemmt auszubreiten gedachten. Wir haben einen Frontalkampf gegen Liberalismus, 1Marxismus, Judentum und Freimaurerei geführt. Inmitten dieses entscheidenden Ringens gegen eine scheinbar gesicherte und als allein fortschrittlich gefeierte demokratische Ordnung haben wir aber niemals vergessen, daß die europäschen Völker ihre Geschichte nicht mit dem Jahre. 1789 und seinen Auswirkungen beginnen konnten, sondern daß die Wurzel ihrer Kräfte sich weit in fernere Jahrhunderte, ja letzten Endes in fernere Jahrtausende hinabsenkt. Wir wissen sehr wohl, daß dem französischen Volk am Ende des 18. Jahrhunderts nichts anderes übrigblieb, als entweder zu verrotten oder noch einmal in einer Empörung die Rettung zu suchen. Daß Frankreich diese Erhebung durchführte, war zweifellos noch ein Zeichen nicht gebrochener Lebenskraft. Die Losungen jedoch, die diese große Welle mit sich führte, haben nicht den starken und guten Lebenskräften gedient, sondern haben die Menschen hingeführt zu lebensfernen phantastischen Vorstellungen: zur Ueberbewertung intellektueller Konstruktionen, zur Loslösung der Individuen aus dem gegebenen alten Mutterboden und schließlich auf Grund dieser Lebensentfremdung zur Preisgabe des Blutes, zunächst gegenüber einem palästinensischen Parasiten= volk und schließlich zur Einführung des allen Euroväern fremden und feindlichen Negerblutes. In den wenigen Jahren, die zwischen der Flucht des französischen Königshauses nach Versailles und dem Terror der Jakobiner liegen, schwang das Pendel der Auffassungen von einer einmal jahrhundertelang herrschenden grenzenlosen fürstlichen und konfessionellen Intoleranz (Unduldsamkeit) zur grundsätzlichen Toleranz(Duldsamkeit) aller hinüber. Einst waren die Toleranzideen Aeußerungen schwärmerischer Denker, sie wurden dann Werk“ zeug politischer Verschwörer und gingen dann um die Wende des 20. Jahrhunderts über in die Hände krimineller Verbrecher. Das ist der Werdegang der Ideen,von 1789. Man rief die grenzenlose Freiheit aus und hatte vergessen, Ensiuner=Echisstberitaste steigen Wetter Ein zweiter britischer Frachter im Indischen Ozean versenkt Stockholm, 28. November. Wie Reuter zur Versenkung des britischen Dampfers „Port Brisbane“(10612 BRT.) im Indischen Ozean noch zu berichten weiß, fand der Angriff in der Nacht statt. Das deutsche Schiff zerstörte zunächst durch sein Feuer die Funkstation und die Kommandobrücke und machte das Ruder gebrauchsunfähig. Daraufhin wurde die„Port Brisbane“ verlassen. Alle an Bord Befindlichen nahmen in drei Rettungsbooten Platz. Die Insassen von zwei Rettungsbooten nahm das deutsche Schiff an Bord, die Insassen des dritten Bootes wurden später von einem australischen Kriegsschiff ausgenommen. Das deutsche Schiff entfernte sich, nachdem es die„Port Brisbane" versenkt hatte. Als das australische Kriegsschiff nach weiteren Ueberlebenden der„Port Brisbane" suchte, fand es ein leeres Rettungsboot des britischen Handelsdampfers„Maimoa“(8011 BRT.). Reuter glaubt, daß die„Maimoa“ ebenfalls von dem deutschen Schiff versenkt und die Besatzung gefangengenommen wurde. Ferner sieht sich Reuter wieder einmal zur Bekanntgabe einiger neuer Schiffsverluste genötigt. Der 6095 BRT. große englische Dampfer„Ovington Court“ sei, wie aus Durban(Südafrika) gemeldet wird, gestrandet und auseinänder gebrochen. Ob die„Strandung" auf feindliche Einwirkung zurückzuführen ist, verschweigt Reuter. Ferner ist der 1316 BRT. große, in englischem Dienst fahrende schwedische Dampfer„Veronica" im Atlantik torpediert worden. 17 Mann der Besatzung dürften ums Leben gekommen sein. Der ebenfalls für England fahrende griechische Dampfer„Eugena Cambanis“(3470 BRT.), dessen SOS=Rufe die amerikanische Funkstation Mackay aufgefangen hatte, treibt brennend im Atlantischen Ozean. Canadian Preß meldet aus Ottawa, daß der kanadische Dampfer„Beaverford“ mit Vaket= und Briefpost nach England unterwegs überfällig ist. Das Schiff sandte am 5. November SOS=Rufe, wonach es von einem feindlichen Schiff beschossen werde. Seitdem sei von dem Dampfer nichts mehr vernommen worden. Die„Beaverford“ war 10042 BRT. groß. Das Newyorker Schiffahrtsregister berichtet, daß der 1950 BRT. große norwegische Dampfer„Prinseß Ragnhild“, mit 300 Personen an Bord, vor Englands Küste auf eine Mine gelaufen und gesunken sei. Die Zahl der Opfer sei unbekannt. Admiral Bastian Präsident des Reichskriegsgerichts dnb Berlin, 28. November. Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat den Admiral Bastian zum Präsidenten des Reichskriegsgerichtes ernannt. Admiral Bastian, der am 1 Dezemher 1935 als damaliger Chef des Allgemeinen Marineamtes im Oberkommando der Kriegsmarine zum Vizeadmiral und am 20. April 1938 zum Admiral befördert wurde, war vor dem Kriege Präsident des Reichsfürsorge= und Versorgungsgerichtes. In dieser Stellung war er bereits ständiger Vertreter des Präsidenten des Reichskriegsgerichts. Kurz nach Kriegsbeginn war Admiral Bastian! mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Präsidenten des Reichskriegsgerichts beauftragt worden. Admiral Bastian ist als Nachfolger des Generals der Artillerie Heitz, der eine Frontverwendung erhielt, der zweite Präsident des Reichskriegsgerichtes. Wieder ein führender Inder verhaftet Nach einer Stefani=Meldung aus Kabul ist der Ministerpräsident von Bohar von den Engländern auf Grund des „Gesetzes zur Verteidigung Indiens“ verhaftet worden. A in Englans Ibeinnl? Die Verwüstung Coventrys und Birminghams, die Schwierigkeiten in der Lebensmittelbeschaffung, die skandalösen Zustände in den=Bahnen Genf, 28. November. Ueber die Konzentrierung der ldeutschen Nachtbombenangriffe auf wichtige Industriestädte und Rüstungswerke Englands läßt sich United Preß aus London melden, in informierten Kreisen herrsche der Eindruck vor, daß„die Lage zwar schlecht, aber nicht kritisch“ sei. Der Angriff auf Coventry sei katastrophal gewesen. Es seien Fälle bekannt, in denen Munitionsfabriken schwer beschädigt wurden. Die Schäden an anderen Fabriken seien so groß, daß zunächst ihr völliger Neubau für notwendig gehalten wurde. Man habe sich aber zum Teil später— sicherlich mit Rücksicht auf den empfindlichen Mangel an Baumaterialien— für eine Reparatur entschlossen. Das Problem der Produktion werde, je länger der Krieg andauere, immer schlimmer. Immerhin könnte England als letzte Zufluchtsstätte viele Fabriken nach Uebersee verlegen. „Bombenregen über Birmingham" überschreibt der Londoner Vertreter der finnischen Zeitung„Ilta Sanomat“ seinen Bericht über eine Rundfahrt durch die Stadt. Birmingham sei schwer verwüstet. Zahlreiche Gebäude seien völlig vernichtet worden. Wenn man allerdings den Berichten der Londoner Zeitungen glauben wollte, geht das Leben in den schwer bombardierten Städten„trotz der Zerstörung, die die deutschen Bomben verursachten, fast normal weiter". Selbstverständlich sind nach diesen Berichten nur „Kirchen. Galerien, Museen und Kinos getroffen". Die krassen Unterschiede zwischen den Augenzeugenberichten der ausländischen Pressevertreter, deren Berichte durch die rücksichtslosen britischen Zensurmaßnahmen noch arg verstümmelt und gefärbt sind, und den Berichten der Londoner Zeitungen sind so augenfällig, daß man sich unwillkürlich nach der Ursache fragt. Die Antwort darauf gibt der britische Informationsminister Duff Cooper in höchst eigener Person. Während eines Frühstücks— wie kann es auch anders sein(1)— verbreitete er sich über die Wichtigkeit der Presse im gegenwärtigen Kriege. In England sei, so betonte dieser Wahrheitsapostel, die Presse nach wie vor frei(!), und ihr seien alle möglichen Meinungsäußerungen, auch wenn sie auf eine Kritik an der britischen Regierung und deren Verhalten hinausliefen(), gestattet. Wenn man aus diesen Worten die Quintessenz ziehen wollte, wäre alles, was die englische Presse berichtet, die lautere Wahrheit, das aber, was die Vertreter der ausländischen Nachrichtenagenturen und Zeitungen melden, nichts als gemeine Lüge. Churchill und sein gelehriger Schüler Duff Coover wurden aber schon so oft vor aller Welt unwiderleglich der Lüge überführt, daß man ihren Worten einfach keinen Glauben mehr schenken kang. In wie„normalen Bahnen“, um mit Bluff Coopers Worten zu sprechen, sich übrigens das Leben in OldEngland abspielt, ging auch aus dem Zugeständnis des britischen Postministeriums hervor, das zugeben mußte, daß die Briefpost von Amerika zwischen dem 17. und 22. Oktober infolge feindlicher Einwirkung nicht eingetroffen sei. Als„normal“ kann man es auch ansprechen, wenn der britische Verkehrsminister, wie der englische Rundfunk am Mittwoch abend ganz kurz mitteilte, vor dem britischen Unterhaus zur augenblicklichen Lebensmittellage Englands Stellung nahm und dabei erklärte: „Man kann von der englischen Bevölkerung nicht erwarten, daß sie die gegenwärtigen Anstrengungen auf die Dauer mit einem leeren Magen aushält.“ Ebenso„normal“ ist es laut„Nya Dagliaht Allehanda", daß es seit geraumer Zeit schwer falle, selbst ganz gewöhnliche Zigarettensorten in England zu bekommen. Damenseidenstrümpfe kämen nicht weiter auf den Markt. Der Verkauf dieser Luxusware werde jetzt geschlossen. „Die Engländer müssen noch größere Sparansttengungen machen“, forderte dem englischen Rundfunk zufolge der Vorsitzende des nationalen englischen Sparausschusses, Sir Robert Kindersley.„England braucht unbediggt, so sagte er,„im kommenden Jahr noch viel mehr Geld als im letzten!" Diese„rosige Zukunftsaschs se es d. ece Sesch eslce schichte eines Volkes die entscheidendsten Konsequenzen für Jahrzehnte, ja für Jahrhunderte mit sich führen kann. Der kindliche Glaube vieler Millionen Deutscher an die Ehrenhaftigkeit der Reden eines Präsidenten Wilson kostete zunächst politisch, dann militärisch der deutschen Nation den Sieg. Für Frankreich hat der Augenblick der Annahme schwärmerischer Losungen als politische Grundsätze eine steigende Zersetzung des kulturellen und wirtschaftlichen Lebens gezeitigt.“ Rosenberg erinnerte daran, daß manche Denker in Deutschland(Nietzsche und Lagarde, Wagner und Houston Stewart Chamberlain), in Frankreich(Gobineau und de Lapouge) und in England(Carlyle und Charles Dickens) vergeblich ihre Stimmen gegen die soziale Not und die brutale kapitalistische Ausbeutung erhoben. Auf die Frage der Judenemanzipation eingehend, kennzeichnete Reichsleiter Rosenberg die schwärmerischen und phrasenhaften Parolen, mit denen die Befreiung des armen, unterdrückten Judenvolkes gefordert wurde. „Die Juden erhielten nach einem Wort Fichtes doppelte Rechte: sie waren nicht nur Angehörige des jüdischen raumlosen Staates, der sich über alle Länder erstreckte, sondern sie hatten zugleich noch die Rechte der Staatsbürger des jeweilig von ihnen bewohnten Landes erhalten. Der skrupellos durchgeführte Nachrichtendienst der nunmehr sich ausbreitenden jüdischen Bankierfamilien sicherte ihnen einen Vorsprung gegenüber den nationalen Wirtschaftskreisen der anderen Völker. Der Emanzipation des Judentums folgte rund hundert Jahre später die Emanzipation der Neger. Die Erklärung eines französischen Innenministers, es gäbe keine Unterschiede zmischen Weiß und Schwarz, es seien alles Franzosen, Frankreich sei nicht eine Nation von 40, sondern von 100 Millionen, war eine konsequente Durchführung der Gedankenwelt von 1789. In konsequenter Duuchführung dieser sogenannten demokratischen Idee war es möglich geworden, daß ein Schwarzer Staatssekretär in einer französischen Regierung werden konnte, das erste Mal, daß ein Vertreter Afrikas im weißen Europa Regierungsgewalt erhielt. Die Freimaurerei ist aus der Geschichte der Französischen Revolution nicht wegzudenken, sind doch die Losungen dieser Revolution von der Logen zuallererst verbreitet worden. Kurze Zeit, nachdem zu Beginn des 18. Jahrhunderts die Freimaurerlogen als politische Klubs(von England aus) in Frankreich gegegründet worden waren, stieg nachweislich gerade vor 200 Jahren, d. h. 1740, die ebenso berühmte wie berüchtigte Losung:„Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" aus Logenkreisen empor. Die Logen haben mit ihren Ideologien und auch mit ihrer praktischen Wirksamkeit die königlichen Regimes ebenso überstanden wie sie es fertiabrachten, Führer der heraufkommenden marxistischen Bewegung in ihre Kreise einzufügen. Es ist kein Wunder, wenn auf der großen Jahrhundertfeier der Französischen Revolution 1889 in Paris diese Feier ausschließlich von Angehörigen der Freimaurerei geleitet wurde und der Sprecher des Großorients von Frankreich programmatisch erklärte, daß für alle Staaten, die noch kein 1789 gehabt hätten dieser Tag noch kommen müsse. Und er schloß diese Rede mit den schon historischen Worten:„Dieser Tag ist nicht mehr fern.“ Das ist der Tag, den wir ersehnen. Dann werden alle Großlogen und Großoriente sich zu einer Weltverbrüderung zusammenfinden: Das ist das glanzvolle Zukunftsideal, das uns vorschwebt.“ So ist es dann notwendig gekommen, daß der Krieg von 1914 in erster Linie von den Logenzentren der Welt mitverschuldet worden ist und daß von der jüdischen Hochfinanz. verbrüdert mit dem sinternationalen Logentum und den von diesen Kräften abhängigen parlamentarischen Parteien, der Weltkampf des Goldes gegen die Kräfte des Lebens begann.“ Nachdem Reichsleiter Rosenberg einige Beispiele aus der Kampfzeit angeführt hatte, fuhr er fort:„Aus der Betrachtung der heutigen Lage ergibt sich eine entscheidende Einsicht: Der Kampf um das Gold und die Goldwährung ist in allererster Linie ein weltanschaulicher Kampf, zum zweiten ist die Ueberwindung des Goldwahnes eine Frage der politischen Macht, und erst in dritter Linie ist die Ablösung der Goldwährung durch eine auf der gesamten Volkskraft beruhende nationale Währung eine Angelegenheit der wirtschaftlichen und finanziellen Technik. Es zeigt sich heute bei aller Strenge des nationalen Charakters der europäischen Revclutionen die Ueberwindung der Gedankenwelt des 18. Jahrhunderts und die Zerkrümmerung der politischen verspektive“ dürfte selbst den böswilligsten Engländer von dem normalen Stand des Lebens in England überzeugen. Als schlagenden„Beweis“ hierfür kann auch ein Artikel der amerikanischen Zeitung„PM“ angesehen werden, in dem es heißt:„Die Zustände in den Londoner Untergrundbahnen sind skandalös. 12000 Menschen müssen Nacht für Nacht in derartigen Unterstänen schlafen. Der Dinersaal im Dorchester=Hotel wirkt dagegen wie ein Geistertraum. Hier sieht man Offiziere in farbenfreudigen Gala=Uniformen. Die Weiblichkeit sieht schön aus und ist tadellos angezogen. Der Unterschied gegenüber dem Nachtleben von 1917/18 ist der, daß diese Menschen nicht im Begriff sind, ihr Leben zu opfern, sondern ihr Einkommen. Während sie tanzen, erzittert das Hotel unter dem Kanonendonner, und über dem Hotel dröhnen die Dorniers. Das Ganze wirkt wie ein übertriebener Film mit herrlichen Kostümen, aber schlechter Regie.“ Als Schlußstein der„Beweise“ für die Wirkungslosigkeit der deutschen Vergeltungsangriffe und den Weitergang des„normalen" Lebens in England mag noch ein Satz aus einer Londoner Eigenmeldung eines schwedischen Blattes zitiert sein:„Eine Lösung des Wäreproblems in den Londoner Luftschutzräumen mit elektrischen Oefen ist darum nicht durchführbar, weil der elektrische Strom in England knapp ist und bei Bombenangriffen auch die Stromzufuhr häufig unterbrochen wird.“(1) schchscechece Abschließend, betonte der Reichsleiter, daß die deutsche nationalsozialistische Revolution im Jahre 1940 eine historische Entscheidung erkämpft habe.„Zum ersten Male ist hier eine Bewegung dem Schoß des Lebens entstiegen, die zugleich von einer tiefgründigen Weltanschauung getragen und durch eines der stärksten militärischen Instrumente, die die Weltgeschichte jemals gesehen hat, verteidigt wird, geführt vom härtesten Willen, der jemals in Deutschland herrschte, und innerlich gesichert durch das biologisch=charakterliche. Erwachen von 80 Millionen und einer nunmehr diese Lebenskräfte gegen alle zersetzenden Mächte einsetzenden Rasse. Darum wird dieser dreißigjährige Krieg zwischen Gold und Blut in Europa, dieser Kampf zwischen dem 18. und dem 20. Jahrhundert mit dem Sieg des Blutes enden. Aus dem Chaos, aus Not und Schande ist der internationalen Idee das völkische Ideal entgegengetreten. Der Sieg dieses Ideals auf allen Gebieten bedeutet die eigentliche Weltrevolution des 20. Jahrhunderts.“ Vertag und Druck: Laupenmuhlen& Dterichs. Hauptschriftleiter: Dr. Paul Dierichs(im Feldey. Stellvertretender Hauptschriftleiter: Dr. Josef Schwermann Gute Cigaretten vor fremden Einflüssen Sehüten ATIKAH 5n 7 Pandemuseogeschntersach endtene Gerüche anzunehmen. Die Aufbewahrung in muffigen Schubladen bekommt Cigaretten daher ebenso schlecht, wie die Nähe stark duftender Parfums. Seite 3 283 1 Bochumer Anzeiger Freitag, 29. Rovember 1940 Opfer?! le cscecsel eslcsseche chece in erbarmuxschlestung. Dazu mußie tros der ausehialsich die Schuld. Rie, hurste der Zeind) Gelegenheit Hetter Lchmisezehreißer balcd die Schülbdte Pe grie der Ve ,echalseten, sgereg, eugelegester, baben, 19h, au, beizherührungk Einsatl Beginn der Kunstschauedegxrenen Endlich:, Feind'grutmit geradezu elektrischer Ener= geyammert und gexeit geladene Spannung mußte nun zur Frtledzgg den und schdberen Iusanterle=lasfen warf, Hen. Aoschahn Pehack de Biche de Bisteshte Das Zel in Prankfreich war erreicht. Paffentilltandl Lustwasfe, Stulo,pächfter Räßef haßen grbeiten seben. woaren selbitberständlich urdgbiese Veg äkrtg gandz selieche riche Fesimmt Park und duch Hier de Die in der Selsie eiuer berny Endsieg! eüder 850 Hunsgesch.... schmiedearbeiten heute noch stark begeyrt— Das Schmiede, über die mit Liebe und größter Sorgfalt——= Ein Handwerk im wahrsten Sinne bes„Portes##t Legionen in Germanien eindrangen, Schwerter und r. die für ihre prächtigen Dome Kunstschmiedearveiten tieferten, gzg gergperie geongre eang und Tadel war. Unter würdigen Schmiedearbeiten befinden sich Stücke, hasten, sandete es sich burszgenzals jebes eiszeine richtung jedach ver,riä, ele. erbent“ eie ir Beshaß ven Jaßtzen, haß die neue Zeit und die Umstände die Frage Dich selbst, ob Du opfern willst oder Almösen gibst— Du allein sprichst Dir Dein Urteil! Fettverbilligung für die minderbemittelte Bevölkerung Die von der Veigpinderbemstelte, Bevolterung getroffenen Maßnahmen,perden. kür, ie Monate Januar, Februar und Märs 1941 weitergeführt. Zahlung des Familienunterhaltes für den Monat Dezember 1940 in der Stadt Bochum Altstadt Bochum; Psthigstage„ bi. 6 am Rontag, dem 2. Dezember, Gugstabe K bis 2 am Verwaltungsgebäude an der Trankum- Zesensere 2·Ba ur von 6de bs 13.35 ie bis 2 ven u vos 3 zis je ge üser FP be 2 von.15 macht sich strafbar und wird zur Anzeige ger tiot. Jedes einsehenn Segt, ollusa, Sevsetzenden Rose in nichts nachteben. Wiepie, Siche geöö: Totenglocke bocd vun Mithirger, der Bauunternehmer Agalf der en ülter von 61 Jabegn esrehtasen ar.e Je, Pann ae schese Arsge, id ehtie e ac hen iwvem, picht bersagt blieb, starb am Donnerstag der Herzens an der heimatlichen Rubrlandschaft bing. Ein Rarhild an Fleiß und Gewissenhaftigkeit, hatte er Vorvilo an Flein und Gewissenogfrigtelt. halle„er immer ein warmes Herz für die Anliegen seiner folgschaft. Bieder und Eiptgß ungr das Wesggndieses dächtns wird kortleben bei allen, die ihm im Leben nähertreten ourften. Leben und Tgeiben herte alten Besitzes waren. Wir Leben und Treihen der Bauern, die die treuen Verobter ein Zamtaligen Lehrerschaft leine Veirte wochen uber es wpar eben damals so daß die HeinatAufnahmen: Brüning Der Teil eines neuzeitlichen Gitters; ebenfalls ov ganze Auffassung und doch wirkungsvoll weinbett operschpanden, die einer längst bergangenen, worden; sie sollen uns und der Wenn auch die oben erwähnten, aus dem Blickfeld mehe bergestell wverden, so bat bergegegiegen festriedte um näbere Arpeiten zu erfahren, haben wir einen bandwerklichen Arbeiten bekannt und beliebt ist. In der Se sche an. Ssgehiece back oscse de bes ganzer Liebe an seinem Beruf hängt. An der Wank glimmt auf der Feuerstelle ein Häufchen Kohle auf. Der alte Schmied hat gerade ein Werkstück ins Feuer gelegt. Auf seinen Wink hin setzt ein Lehrling ein am elektrischen Motor angeschlossenes Zylindergebläse Tätigkeit. Dieses elektrisch betriebene Gebläse ist die nächst die Kohlen und später das zu bearbeitende Werkdann fält der Sammer in gleichmäßigem Takt auf das Eisen, bis es almählich Heregze Pie Hesent Handwert lich fauber ausgearbeitet. Jedes kleinste und feinste Etröme der Welt waren uns dem Namen nachege, und Brabmaputr. Wenn es darauf ankam kam es entspringt.. Der Fluß münder: Mit dieser entdeckt zu haben. Aber von unserer engeren Heimat Fiele von uns lernten nur die Heimat kennen, indem sie an Sonntagen mit ihren Eltern ins Grüne hinausgingen und zur Ruhr wanderten. Der der Burg Blankenstein war das größte Ereignis. Wir schauten hinunter in das Tal der Ruhr, ergotzten und an dem Spiel der Wellen und der Boote: Und wenn Vater gerade bei guter Laune war, gestattete er uns Fahrt mit der Fähre. Wir jubilierten mit den in das Blau des Sommerhimmels steigenden Vögeln und sangen das Lied„Wem Gott will rechte Gunst erweisen". Nachts im Schlafe träumten wir den herrDas Bielduer=Mäutien Es wird wieder einmal Gelegenheit gegeben, das weltberühmte Streichquartett„Das Breronel=Quartett" in Bochum zu hören, und zwar in dem 4. städtischen Kammerkonzert am Sonntag vormittag im Ernst=Moritz=Arndt=Haus. Das Quartett hat ein auserlesenes Programm gewählt. Am Anfang steht ein Streichquartett des großen italienischen Komvonisten Ildebrando Pizzetti. Den Schluß bildet das Streichquartett=mol! von Brahms. Zwischen beiden kommt die Italienische Serenade in=dur von Hugo Wolf zum Vortrag. Wertschätzung, die ihr von Rechts wegen gebührte. Stundenplan ließ es einfach nicht zu, daß wir ins fere engere Heimat zu erwandern. Aber es gab— das rungen die Sebenswür gerader die Gelegenheif Hok lert sähte er bdrzinen Prauchtum und Site wie se dor. bundert Jahren und mehr in dem Ackerstädtchen Boalten Schulfreund, der sich heute noch mit großer Dankbarkeit seines Lehrers erinnert. Das ist nun heute ganz anders geworden. Die erdkundliche Unterrichtsweise wickelt sich in ganz anderen Formen ab. Sie hat Farbe und Leben bekommen. Der heimatkundliche Unterricht erfährt eine ganz besonders pflegliche Behandlung. Die Bochumer Schuljugend nimmt herzlichen Anteil an dem schicksalhaften Erleben unserer Stadt. Fast in jeder Schulstube ist heute eine Karte von Bochum zu finden. In regelmäßigen Abständen werden Spaziergänge in die nähere und zweitere Umgebung gemacht. Jedes Schulkind weiß, wer Graf Engelbert von der Mark gewesen ist und was es für eine Bewandtnis mit dem alljährlich Maiabendfest hat. Der Film kommt in die Schulstube. Ihm ist es in erster Linie, zu danken, wenn bei den Bochumer Schulkindern das Interesse für heimatkundliche Belange geweckt worden ist. Auf der Bochumer Leinwand erscheint das Denkmal des Kuhhirten.## Kind weiß, wo es steht. Zwischen Lehrer und Schülern entspinnt sich ein lebhaftes Frage= und Antwort= spiel, das sich auf alles bezieht, was in Alt=Bochum bedeutungsvoll gewesen ist. Man lasse es sich von den Kindern selbst erzählen, mit welcher Begeisterung sie dabei sind, wenn ein Bildstreifen über die Bochumer Vergangenheit berichtet. Sie können nicht genug erfahren über die alten Sitten und Bräuche, über das einstige Gesicht unserer Stadt. Sie sind im Bilde darüber, was sich an großen Ereignissen in Bochum begeben hat. Denn der Film verlebendigt die Geschichte ihrer Heimatstädt und bringt ihnen ihr innerstes Wesen nahe, das ja nicht von heute auf morgen geworden ist, sondern an dem Jahrzehnte ehrlichen Fleißes uno ivealen Bürgerstrebens geformt haben, ehe es so wurde, wie es heute ist. Handarbeit. Ein ander=gtüitz angeferfigl. Gier bat der Meister die einzelnen Bläter, die die Blume belten, abgespalten, damit er die Blume aus tucg, Windungen, Rosen und Knospen. Jede kleinste Auffassung und ohne jede künstliche und überflüssige Verzierung. In dieser Arbeit kommt aber zugleich zum ase bei!“, gohlen Spn demne, SOLTIT „Soltit“ gibt den Schuhsohlen Sfache Haltbarkeit und macht sie wasserdicht! Nur—.35 RM. koftet die Eintrittskarte borgetragen. Das sind nur einige Funkte aus den mnhaltsreichen Programm. Sehen Sie zu, daß Sie noch rechtzeitig eine Eintrittskarte bekommen. Sie in bei jedem Einheitsführer zu bekommen. Straßenbahnlinie 8 bis Blankenstein die bisher zwischen Hattingen und Es bleibt ja nicht aus, daß unter solchen Umständen auch das Heimatgefühl stärker entwickelt ist als früher, wo so viel„Fremdes" die Gedankenfracht des Kindes belastete. Den größten Nutzen haben die Kinder selbst, Bachumer Junge und estes Bachumer Hiadelstenstein, Dile,=hestezzrg.P auf Hetrgierz Pastin. echter Bohzgrntez uurse Aud ein Wbtes Vochgungen.Zies nachsenden, verenzotzege, auf der Srege zu sein. Wo immer sie das Bochumer=Zrpstzzc1ed won,„Blankenstein in vesserem umfange alg bieher singen werden, ob im Landsahr oder im Arvensoenft Fechnung tragen zu können, denn mit der Durchfühoder in einer fröhlichen Runde, von Hichategn, und Bo.) weny der Linie 8 nach Blankenstein werden künftig in werndergztok, biesem unvergeb Sehnsucht mitschwingen., Hauptverkehrszeiten auch zwischen Hattingen und Früher und jetzt! Man könnte neidisch werden. J. R. Hüttenau Beiwagen verkehren. Bochumer Künstler spielten vor Soldaten Gastspiel des Häusler=Quartetts und der Städtischen Bläservereinigung Bochum Das Amt für Truppenbetreuung vermittelte kranken und verwundeten Soldaten am Dienstag nachmittag eine musikalische Feierstunde, die von dem Häusler- Quartett und der Stadtischen Bläservereinigung Bochum bestritten wurde. Erwin Häusler gab zu Beginn einige erläuternde Erklärungen, die auf Wesen und musikalische Bedeutung der zu spielenden Werke eingingen. Durch diese Worte, aus denen auch die Freude über das Zusammensein mit den Soldaten herauszuspüren war und die auch dem Danke der Heimat an die Front herzlichen Ausdruck gaben, war schon die Verbindung zwischen den Kunstlern und den Soldaten geschaffen, die sich im Laufe der Feierstunde noch vertiefen sollte. Das HäuslerQuartett hatte bei dem Streichquartett von Josef Haydn, das den Reigen der Darbietungen eröffnete, begeisterte Zuhörer. Es war ein beschwingtes Musiziedas aufrichtige Freude schenken mußte. Die Städtische Bläservereinigung Bochum reichte ihrerseits als köstliche Gabe Mozarts reizendes Divertimento für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott und ließ Spohrs stimmungsvolles Nonett für Violine, Viola, Cello, Kontrabaß, Flote, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott in dem ganzen Glanz seiner Töne entstehen. Die Künstler mußten wahre Kundgebungen des Beifalls über sich ergehen lassen. Es war der beste Beweis dafür, daß sie sich in die Herzen aller Soldaten hineingespielt hatten. Bestandenes Staatsexamen Am staatlich anerkannten Massage=Lehrinstitut des Krankenhauses„Bergmannsheil" Bochum(Leitung in Pertr., Dr. Broicher) fand durch die staatliche Prüfungskommission unter dem Vorsitz von Herrn Regierungsrat Dr. Rappold(Arnsberg) die Abschlußprüfung statt. Olga Badziong, Goystraße 57, Ilse Classing, Duisburg, Elisabeth Kellermann, Rombergstraße 9, Ellen Freimann, Viktoriastraße 35, und Margret Voß, Duisburg, bestanden ihr Examen als staatlich geprüfte Masseurinnen. Jakob Müller, Am Leisediek 4, Eduard Scherbeck, Josephstraße 11, und Willi Thiemann, Yorkstraße 43, bestanden ihr Examen als staatlich geprüfte Masseure. Zwei Fahrzeuge stießen zusammen Donnerstag ereignete sich auf der Kreuzung Wiemelhauser und Wasserstraße kurz nach 18 Uhr ein Zusammenstoß zwischen zwei Lastkraftwagen. Hierbei trug ein Fahrer leichte Brustquetschungen davon und wurde in ein hiesiges Krankenhaus eingeliefert. Schließung der Außenstellen des Ernährungs= und Wirtschaftsamtes vom 2. bis 7. Dezember Wegen der Vorbereitungen für die nächste Ausgabe der Lebensmittelkarten werden die Außenstellen des Ernährungs= und Wirtschaftsamtes für die Zeit.vom 2. bis 7. Dezember für die Ausgabe von Bezugscheinen für Spinnstoffwaren und Schuhe geschlossen. Nur in wirklichen Eilfällen(Trauerfällen usw.) kann eine Abfertigung erfolgen. Das Infanterie=Sturmabzeichen erhalten Dem Gefreiten Heinz Eggers, Sohn der Eheleute Heinrich Eggers, Castroper Straße 21, wurde das Infanterie=Sturmabzeichen verliehen. Freundschaftsschießen in der NSKOV. Am 24. November fand in der Gaststätte des Kameraden Koch, Brückstraße, ein Freundschaftsschießen der Kameradschaften Altstadt=Nord und Riemke statt. Mit 36 Ringen waren die besten Schützen die Kameraden Büchner, Michaelis und Bergermann der Kameradschaft Altstadt=Nord, mit 35 Ringen Diekmann und Stüwe von Riemke. Das Schießen verlief zur allseitigen Zufriedenheit und trug dazu bei, die Beziehungen unter den Kameradschaften zu vertiefen. Der Gauleiter gratulierte Gauleiter Wagner übermittelte dem Ehepaar Heinrich Stork, Wrangelstraße 25, den Eheleuten Hermann Schwandt, Isabellastraße 7, und den Eheleuten Konrad Heitmann, Bochum=Werne. Am Gausefei 5, zur goldenen Hochzeit seine persönlichen Glückwünsche. Keine Vorgriffsmöglichkeit für Strickgarn Die Fachgruppe Bekleidung gibt einen Bescheid der Reichsstelle für Kleidung bekannt, wonach die Vorschriften über die Vorgriffsmöglichkeiten auf der Reichskleiderkarte dann nicht gelten, wenn Strickgarn zur Herstellung eines Kleidungsstückes gekauft werden soll. Beim Kauf von Strickgarn kann also nicht vorgegriffen werden mit der Begründung, daß aus dem Strickgarn ein Kleidungsstück hergestellt werden soll, das auf Vorgriff gekauft werden kann. Ein braves Huhn Es ist ja keine Neuigkeit, daß die Hühner, selbst die Küken, vor dem Weihnachtsfest wieder beginnen, fleißig ihre Eier zu legen. Einem Geflügelhalter auf der Scharnhorststraße machte ein noch junges Huhn aber eine besondere Freude, indem es ihm ein Ei von dem stattlichen Gewicht von über 100 Gramm legte. Wenn doch alle Hühner so brav legen würden! Zur Stabshauptführerin ernannt Der Führer hat mit dem 9. November 1940 die Bezirksführerin des Reichsarbeitsdienstes, Arbeitsdienst für die weibliche Jugend, Bezirk 9 Westfalen, Jutta Buhtz, zur Stabshauptführerin ernannt. Vom Gerüst in die Tiese gestürzt Am Montag vormittag ereilte einen Handwerker von der Hattinger Straße auf der Viktoriastraße ein Unglücks fall. Bei der Reparatur glitt er vom Laufbrett aus und stürzte in die Tiefe, wo er mit Bein= und Armverletzungen liegenblieb. Mit einem Notverband versehen, wurde er dem Krankenhaus zugeführt. Von einem Auto angefahren Am 22. November, gegen 19 Uhr, wurde auf der Dorstener Straße, etwa 200 Meter nördlich der Riemker Straße, eine Frau von einem Lastkraftwagen mit Anhänger angefahren Hierbei erlitt sie eine Gehirnerschütterung und Prellungen an beiden Armen. Sie wurde in das evgl. Krankenhaus nach Wanne=Eickel gebracht. Aus den=Eiadnenen Stadtteil Hamme Ihren 73. Geburtstag konnte am Mittwoch die auf der Frankenstraße wohnende Ehefrau Anna Hartmann, geb. Goer, bei guter Gesundheit und Frische begehen. Ihre Wiege stand im schönen Paberborner Lande, seit weit über fünfzig Jahren hat sie in Bochum ihre zweite Heimat gefunden. Seit über 30 Jahren wohnt sie mit ihrer Familie im gleichen Hause. Mit ihrem Ehemann kann sie in Jahresfrist das Fest der goldenen Hochzeit feiern. Von ihren zehn Kindern ist eins in früher Jugend gestorben. Stadtteil Werne Kriegs=WHW.=Wunschkonzert der Schutzpolizei Am Mittwoch, 4. Dezember, in der Zeit von 16 bis 19.30 hr. findet im Saale war Eichhorn(früher Jungermann 28 Wunschkonzert der Schutzyalleeikayelle statt Für di Mittwoch, 4. Dezember, in der Zeit von 16 bis 19.30 Uhr, findet im Saale Mar Eichhorn(früher Jungermann) das Wunschlonzert der Schuppolzeitapene stan. Fur die Spender ist der Eintritt frei. Stadtteil Langendreer Lokomotivführer Gustav Becker konnte auf eine 40jährige ununterbrochene Dienstzeit bei der Reichsbahn zurückblicken. Aus diesem Anlaß fand eine schlichte Feierstunde bei der Dienststelle statt. Vom Reichsbahnamtmann Jander wurde dem Jubilar das goldene TreudienstEhrenzeichen überreicht. Arbeitskameraden waren auch erschienen, um dem Jubilar ihre Glückwünsche darzubringen. Von Herzen kommend und zu Herzen gehend waren die Ansprachen. In tiefgerührten Worten dankte Becker für all die Ehrungen. Stadtteil Laer Der Reichsinvalide August=Pelmer Dannenbaumstraße 13, feiert heute seinen 70. Geburtstag. Er wurde am 29. November 1810 in Laer geboren. Er ist immer hier ansässig gewesen und hat 40 Jahre auf den heimischen Zechen gearbeitet. Der Jubilar ist geistig noch frisch und auf der Höhe. Ueber 50 Jahre gehört er dem Knappenverein LaerUemmingen an. Auch ist er ein langjähriges Ehrenmitglied des Männergesangvereins„Wachtel" Laer, der ihm an seinem Ehrentage ein Ständchen darbringen wird. Seine Frau, Kinder, Enkel, Verwandte und viele Bekannte wünschen dem Hochbetagten noch einen recht sonnigen Lebensabend. Stadtteil Wiemelhausen Verpflichtungsfeier der NS.=Frauenschaft Wiemelhausen Anläßlich der Aufnahme von 150 Frauen in das Deutsche Frauenwerk hatte die Ortsgruppe.=Wiemelhausen zu einer Verpflichtungsfeier in der Verbrauchergenossenschaft eingeladen, die sich in ihrem Verlauf für alle Teilnehmerinnen zu einem eindrucksvollen Erlebnis gestaltete. Die erst kürzlich neu eingesetzte Ortsfrauenschaftsleiterin Pan. eröffnete die Feier mit herzlichen Worten. Die Verpflichtung der neuen Mitglieder und die Ueberreichung der Nadeln an diese erfolgte durch die Kreisfrauenschaftsleiterin Pan. Goebbels, die in ihrer Ansprache eindeutig auf die Pflichten hinwies, die mit dem Eintritt in das Deutsche Frauenwerk verbunden sind. Pan. Goebbels stellte u. a. heraus, daß jederzeitiger Einsatz im Interesse der Bewegung, uneigennützige Hilfsbereitschaft der Frauen untereinander, vorbildliches Verhalten in allen Lebenslägen und ähnliche Eigenschaften die Mitglieder des Deutschen Frauenwerkes besonders auszeichnen müßten. Die Feierstunde wurde umrahmt von Klaviervorträgen und gemeinsam gesungenen Liedern. Die Wiedergabe aus dem unerschöpflichen Schatz deutscher Dichter sand in der wirkungsvoll vorgetragenen Form besonderen Anklang. Stadtteil Stiepel Kriegs=WHW.=Konzert in Stiepel Nochmals sei auf die große Veranstaltung am Sonntag, 1. Dezember, im Saale Rumberg hingewiesen. Die Vortragsfolge verzeichnet Männerchöre Lieder und Balladen für Bariton und Geigensoli. Das Konzert muß aus bekannten Gründen ganz pünktlich um 17 Uhr beginnen, worauf die Besucher achten wollen. Vortragsfolgen sind auch an der Kasse noch zu haben. Stadtteil Linden=Dahlhausen Bei guter körperlicher und geistiger Frische beging gestern, den 28. November, Frau Witwe W. Herbrüggen, geb. Zimmermann, ihren 80. Geburtstag. Die Altersjubilarin, die im Ortsteil Linden. Dr.=.=Otto=Straße, seit Jahren wohnt und somit eine bekannte Persönlichkeit ist, begeht diesen Tag bei voller Gesundheit. Ein Zeichen dafür ist, daß sie ihren Haushalt noch allein versteht. Aus dem Nachbargeviet Stadt Wattenscheid 14000 RM. kamen zusammen Im Polizeiabschnitt 4(Wanne=Eickel[Wattenscheid) fanden bisher drei WHW.=Wunschkonzerte der Polizei statt. bexen, Oberbürgermeisters Ueberhorst, mit dem Prädikat . Seltern„#eierte der Invalide Karl Johannknecht Westenfeider Straße 109, seinen 70. Geburtstag. Der JubiSa######piele Jahre auf der Zeche Centrum gearbeitet. Zahlkeiche Gratulanten ehrten den beliebten Jubelgreis.— un Lameradschaftsheim tagten die Artilleristen unter LeiMasor Schalke. Die Mutter des Kameradmes, Frau Hagedorn, wurde anläßlich ihres rtslages besonders geehrt. Sie wurde zum Ehrenmitglied der Kameradschaft ernannt. Ueber die SchulteHordelhof=Stiftung sprach der Kameradschaftsführer. Die Kameraden deschäftigten sich alsdann noch mit wichtigen Aufgaben der Kameradschaft. „Kampf bis zum Endsieg.“ Am Sonntag nachmittag um 17 Uhr findet im Saale Darenrecht eine Kundgebung der Ortsgruppe Günnigseld statt. Es spricht: Gauredner Pa Wilhelm Wemhöner aus Münster. Stadt Wanne=Eickel 10 Kundgebungen am Sonntag In Wanne=Eickel finden am Sonntag folgende Kundgebungen der NSDAP. statt: Wanne=Eickel im Oberlyzeum— Gauredner Wenzel(Bremen); Ortsgruppe Wanne=Süd in der Stadthalle— Reichsredner Spantol; Ortsgruppe Eickeler Bruch bei Kokorniak— Gauredner Uhlenhaut(Bocholt); Ortsgruppen„Auf der Horst“ und Holsterhausen bei Kraft— Gautebner Uhlenhaut: Ortsgruppe Bickern im Stadtgarten— Gauredner Dr. Bell(Fulda); Ortsgruppen Eickel und Gartenstadt in der Schauburg— Redner Dr. Bell: Ortsgruppe Röhlinghausen bei Böhm:— Redner Bruno Wenzel; Ortsgruppe Unser Fritz bei Garthmann— Gauredner Kolassa(Reckling= hausen); Ortsgruppe Crange bei Marzina— Gauredner Bongardt: Ortsgruppe Cranger Heide in der Klosterstube— Gauredner Voigt(Oldenburg). Kohlenversorgung. Zur Zeit ist im hiesigen Bezirk die Kohlenversorgungslage günstig, so daß der Bevölkerung die Möglichkeit zum weiteren Kohlenbezug gegeben ist. Die Volksgenossen tun daher gut daran, ihre Bestellungen beim Kohlenhandel baldmöglichst aufzugeben. Ueber die dem Verbraucher zustehende Menge ist der Kohlenhandel unterrichtet. — Am heutigen Freitag begeht die bei ihrem Schwiegersohn Friedrich Rathoff, Deutsche Straße 6, ihren Lebensabend verbringende Frau Witwe Auguste Skupsch ihren 94. Geburtstag. Die Altersjubilarin ist geistig und körperlich noch sehr frisch und erfreut sich größter Beliebtheit.— Betriebsingenteur Henrich Schulte, Sohn des Betriebsführers i. R. Heinrich Schulte, Gelsenkirchener Straße, 133. erbielt für besondere Verdienste das Kriegsverdienstkreuz überreicht. Wohin gehen Sie am 1. Dezember? Natürlich zu dem Großkonzert der Bochumer HI.! Sie wissen doch noch vom Vorjahre, wie kurzweilig und In diesem inhaltsreich das große„Programm ar. In Jahre wird es noch besser und vielseitiger sein. Doch sichern Sie sich rechtzeitig eine Eintrittskarte. Veranstaltungen der HJ. sind erfahrungsgemäß immer sehr statt besucht! Aus der NSDAp. RS.=Frauenschaft— Deutsches Frauenwerk Freitag, 29. November Ortsgruppe Griesenbruch. 17 Uhr: Sprechstunde der Zrsfrauenschaftsleiterin im Heim, Metzstraße.— Erbhof. Harven“ 15 Uhr: Rüt 76.— tem:(Kinderkleidung)*“ culungskursus„Neues aus Albei Fleitmann.— Gerthe. 16 Uhr: Bstter Ahr:“ Pisklarsa.„Sauglingspflege“.— Werne. 15 allerschulungskursus„Wie erziehe und bein der Werksfürsorge der Zeche „Robert Müser“.— Hunscheidtsfeld. 15 Uhr: SpielnachmitKindergruppe in der Schillerschule, Königsallee.— Dahlhausen. 18 bis 20 Uhr: Nähkursus„Neues aus Altem“. Sonnabend, 30. November TH7eFsaus Zeste 3*„Zur Beerdigung der Kameradin kreffen sich die Mitglieder am Sonngrasendamm.1 am Friedhof FreiSonntag, 1. Dezember Prsersen ee Piacseu Pievertraßze(Khappschafth): Banelli. „Kraft durch Freude“. Kultursilmveranstaltung„Das große Eis“ Zusätzlich zu den bereits bekanntgegebenen Terminen der Rutturstmveranstaltung„Das große Eis“ wird der Film noch am Sonnabend, 30. November, um 17 Uhr, im Saal Sigger, Weitmar=Mitte,. An der Landwehr, zur Vorführung gelangen. Eintrittskarten sind in der KdF.=Verkaufsbeöäin sgrtumstraße 62, und an der Kasse im Saal Sigger Wer wandert mit? Sonntag, 1. Dezember 1940: 1. Wanderung: Treffpunkt 13 Uhr Handelshof. Halbtagswanderung Lottental— Ruhr= landbsim.— Henkenberg— Weitmarer Holz. Fahrtkosten: 0,00 umi. Wanderführer: Baurhenn.— 2. Wanderung: Ortswaltung Linden. Treffpunkt 13 Uhr Post Linden. Halbtagswanderung. Linden— Donnerbecke— HenkenWeitmarer Holz— Linden. Wanderführer: Blumenthal. K 4) Alexander Koperski sah um sich nur ein wüstes Durcheinander, aus dem kein Weg zur Klarheit führte. Seine unruhigen Hände glitten über das Fernsprechbuch, das vor ihm auf dem Tische lag. Sein Blick glitt zum Fenster hinaus auf die andere Straßenseite. Ein Mann fiel ihm auf, der dastand, jetzt langsam auf und ab zu gehen begann. Breit und behäbig war dieser Mann, mit einem Gesicht, das manche Romanschriftsteller martialisch nennen. Es könnte ein Kriminalbeamter sein. Alexander Koperski fiel ein, daß sein Wagen vor der Tür stand und daß dieser Wagen eine Anhalter Nummer hatte, eine Nummer, die man sicher in dem Steckbrief gegen ihn angeben würde. Wie nun, wenn... Wie lange diese Unterredung mit dem Szemitat dauerte! Nervös spielten Alexander Koperskis Hände mit dem Fernsprechbuch, klappten es auf, klappten es zu. Er bemühte sich, seine Gedanken abzulenken. Sein Blick fiel auf eine Seite des eben aufgeschlagenen Fernsprechbuches. „Kopanski", las er. Wie ähnlich der Name dem meinen ist! dachte er. Weiter flog sein Blick die Reihe hinunter— und blieb jäh an einer Stelle haften. Er beugte sich vor, als müsse er genauer hinschauen. „Koperski, Alexander“, stand da. Alexander Koperski! In Berlin lebte ein Mensch, der genau so hieß wie er. War das ein Zufall? Oder verbarg sich hinter dieser scheinbaren Zufälligkeit irgend etwas anderes, irgend etwas... Er fand keinen Ausdruck dafür. „Koperski!" Der Name kam vielleicht öfter vor. Aber der Vorname Alexander dazu... „Westend, Akazienallee 79“, las er weiter.„9374 99.“ Alexander Koperski hätte nicht zu erklären vermocht, was in ihm vorging, als er jetzt ganz mechanisch den Hörer von dem Fernsprecher auf dem Tisch nahm. Als könnte es gar nicht anders sein, wählte er die Nummer, die im Buche stand. Das helle Summen im Apparat ließ ihn zusammenzucken. Er stand in fieberhafter Spannung. Irgend etwas würde sich jetzt ereignen, irgend etwas, das mit ihm in Zusammenhang stand, das... „Hallo? Hier ist Alexander Koperski!“ hörte er eine Stimme an sein Ohr dringen.„Wer ist dort?" „Alexander Koperski!" antwortete der Fechtlehrer. „Ist hier! Ja! Was wünschen Sie?" „Hier ist ebenfalls Alexander Koperski!" „Wer ist dort?“ „Alexander Koperski!" Eine Pause.“ Nur ein leises Summen war in der Leitung. Und das Atmen eines Menschen, das Alexander Koperski zu hören vermeinte. Aber das konnte Täuschung sein, seiner eigenen Erregung entsprungen. „Sie... hm!... Sie behaupten, ebenfalls Alexander Koverski zu sein?" „Ich behaupte es nicht, sondern ich bin es!" erwiderte Alexander Koperski— und mußte lächeln. Wieder eine Pause. Der Mann am anderen Ende der Leitung schien irgendwie gehemmt zu sein. Es dauerte mindestens fünf Sekunden, Stimme wieder meldete: ehe sich seine „Copuright bu Autwärts-Verlag. Berlin „Und was wünschen Sie, Herr— Koperski?“ Da kam es wie ein Erwachen über Alexander Koperski. Ja, was wünschte er von diesem Manne, der zufallig mit ihm den gleichen Namen hatte? Warum hatte er ihn angerufen?" “, stammelte er,„ich fand zufällig Ihren Namen im... „Ach, so, ich verstehe, und da wollen Sie... „Ganz recht!“ atmete Koperski auf, froh, von dem andern begriffen zu werden.„Ich wollte nur...“ „An sich ist das seltsam, ein solches Zusammentreffen, nicht wahr, Herr Koperski?“ meinte der andere Alexander Koperski.„Man hat denselben Namen, man lebt in derselben Stadt.. „Ich lebe nicht in Berlin...“ „Nicht?" Das klang ebenfalls wie ein Aufatmen. „Interessant ist's aber doch, nicht wahr? Vielleicht sind wir miteinander irgendwie verwandt, ohne es zu wissen! Ich möchte Sie gern kennenlernen, Herr Koware es Ihnen möglich, mich zu besuchen?" „Ich... ich bin nur vorübergehend...““ „Oh, das macht nichts! Wenn Sie nichts sonst vorhaben, erwarte ich Sie sofort... Zögern von zwei, drei Sekunden Dauer. gaßzäf komme!“ entschloß sich dann Alexander Das Knacken der Gabel, auf die er den Hörer elegte, war wie die Auslösung eines Kontaktes, der ein Traumspiel beendet. Aufgeschlagen vor ihm lag das Fernsprechbuch. Da stand deutlich in dem üblichen Fettdruck der Name„Koperski“ und dahinter„Alexander". Mit einem Ruck klappte er das Buch zu. ganze Sache etwas lächerlich vor. Zwei Männer haben denselben Namen, schon— was ist daran Besonderes? Hatte er nicht etwas viel als Leute zu besuchen, die zufällig Die Tür wurde aufgerissen. „Entschuldige, Alexander! Aber Szemitat gehört zu den Menschen, die einen weich machen! Und man muß sean's zuböxen, weil er sonst todlich beleidigt ist!“ . S a a l z h a t t e i h m v i e H a n d a u f d i e S c h u l t e r g e legl.„Und nun paß auf, jetzt habe ich keine Zeit mehr. te nachmittag um fünf Uhr in meinem Büro. Ich bestelle Laxmann her, das ist der Privatdetektiv, von dem ich sprach— und dann werden gir dis Sache in Ruhe, besprechen! Irgend etwas werM schon machen! Und nun entschuldige mich, alegunder... ich darf meinen Termin nicht versaumen!" Alexander Koperski kam nicht dazu, etwas zu erwidern. Schulz war schon wieder hinaus, rief draußen nach.seiner, Aktentasche, die sein Lehrling ihm im Laufbrachte— eine Tür schlug zu. Alexander Koperski sand im Vorzimmer und griff nach seinen Hut, wollte der Sekretärin, deren Haar unwahrscheinlich Fernsprechere..d etwas sagen— da lautete der „Hier Büro Doktor Schulz!“ meldete sie sich.„Ja?— Ja, Herr Koperski ist hier! Wollen Sie ihn sprechen?" Alexander Koperski umkrallte die Kante des Tisches, vor dem er stand. Sie waren ihm auf der Spur. Sie wußten schon, wo er war! Wenn er jetzt das Haus verließ, verhafteten sie ihn. „Nein?“ hörte er die Sekretärin weitersprechen. „Wie?— Das weiß ich nicht! Augenblick!“ Sie hielt die Sprechmuschel mit der Hand zu und wandte sich an Alexander Koperski.„Da ist ein Herr, der wissen will, ob Sie eben mit ihm gesprochen haben. Eine Last fiel von Koperskis Schultern. „Ja, ja, natürlich!“ „Ja, Herr Koperski hat von hier aus mit Ihnen gesprochen! Wie, bitte?— Ja, Herr Alexander Koperski! Ganz recht!— Danke, ich bestelle es!" „Der Herr läßt Ihnen sagen, er erwartet Sie!" „Danke!" Alexander Koperski stieg die Stufen hinunter. In den letzten Minuten war er in seinem Entschluß, den Namensvetter aufzusuchen, wankend geworden. Er hatte den Zweck nicht eingesehen. Jetzt aber... der andere Alexander Koperski hielt ihn für einen Schwindler! Hatte durch das Amt die Nummer feststellen lassen, von der aus er anrief, und sich erkundigt, ob es wirklich... Das war ein Grund, sich diesem Herrn persönlich vorzustellen! Merkwürdig: Alexander Koperski fühlte so etwas wie Erleichterung, diesen Grund gefunden zu haben. Dahinter lag etwas ganz anderes... dahinter lag die vom Augenblick des Anrufs an erwachte Gewißheit, daß jener Alexander Koperski mit ihm in irgendeiner Form verbunden war... daß ihre Schicksale irgendwie zueinander führten... Er stieg in seinen Wagen und fuhr der Charlottenburger Chaussee zu, Westend entgegen. Lux Meyerhof hob den Kopf und blickte ihren Chef ein wenig erstaunt an. Der Afrikareisende Alexander Koperski schritt in dem Zimmer auf und ab, die Hände auf dem Rucken, den Kopf gesenkt, anscheinend in Nachdenken versunken. Lux Meyerhof kannte das an ihm. Oft, wenn er die richtige Formulierung für einen Satz suchte, schritt er so auf und ab, hielt er so den Kopf gesenkt, bis er dann plötzlich stehen zu bleiben pflegte, dicht vor ihr, auf der anderen Seite der Schreiomaschine, weiter diktierend. Jetzt war es nicht so. Irgend etwas war anders an ihm. Lux Meyerhof, die in den zwei Jahren ihrer Täjede seiner Gewohnheiten kannte, stellte fest, daß in seinem Gang etwas Unruhiges, etwas Nervöses war, etwas, das sie sonst nie bei ihm wahrgenommen hatte. Auch in seinem schmalen Gesicht gewahrte sie einen Zug, der ihr nicht gefiel. Die Lippen hielt er zusammengepreßt zu schmalen Streifen. Nun blieb er stehen, aber nicht wie sonst, mit einem befreiten Aufatmen, sondern wie einer, der vergeblich eine Lösung sucht und es nun aufgegeben hat, sie zu finden. Es, geht heute nicht, Fräulein Lux“, sagte er,„für ven ausihnitt brauche ich eine besondere Stimmung, die... übrigens erwarte ich jeden Augenblick Besuch „Diesen Herrn Koperski!" Er nickte, ohne sie anzusehen. „Tia... da auf meinem Schreibtisch liegen die ganzen Tagebücher der zweiten Afrikareise. Ich habe vie Blarter gestern abend ein bißchen durcheinandergebracht, als ich eine bestimmte Episode suchte. Vielleicht sind Sie so lieb und ordnen das wieder... „Gern, Herr Koperski!“ sagte sie lächelnd. „Wann kommt Jung zurück?“ ..„Vor einer Stunde kaum!“ gab Lux Meyerhof Auskunft.„er wird unter Umständen lange unter den alten Kolonialzeitschriften in der Staatsbibliothek suchen müssen, um den Artikel von Frobenius den Sie für Ihre Widerlegung bestimmter Stanleyscher Forschungsergebnisse brauchen, zu finden!" Sie standen einen Augenblick lang einander gegenüber. Ein Lächeln lief über sein Gesicht, als er sie ansah. „Sie reden wie ein oller Afrikaprofessor, Luxelchen!" scherze er.„Wenn man das so hört; für die Widerlegung bestimmter Stanleyscher Forschungsergebnisse! Na, nu man bloß nicht gleich rot werden— ich freue mich ja, daß ich so eine fabethafte Mitarbeiterin habe! Also.. bis nachher!" Sie blickte ihm nach, als er zur Tür schritt, die ins Bibliothekszimmer führte. Als er die Tür hinter sich geschkossen hatte, wandte sie sich mit einem Ruck um, dem Schreibtisch zu. Irgend etwas war da nicht in Ordnung. Irgend etwas an diesem kuriosen Anruf vorhin hatte ihn aus dem Konzept gebracht. Lux Meyerhof setzte sich in den großen Lehnsessel vor Koperskis Schreibtisch. Dabei... an sich, wenn man es ganz ruhig und unvoreingenommen betrachtete... es war doch weiter nicht seltsam, auf keinen Fall aber heunruhigend, daß es zwei Männer gab, die Alexander Koperski hießen! Ihr Chef aber benahm sich, als hätte sich etwas... etwas ganz Ungeheuerliches ereignet. Sie kannte ihn. Er verfugte über ein außerordentliches Maß von Selbstbeherrschung, aber sein zerstreutes oder— noch besser— abwesendes Verhalten nach jenem Anruf bewies ihr deutlich, daß der Afrikareisende Alexander Koperski durch das Auftauchen eines Mannes, der sich ebenfalls Alexander Koperski nannte, innerlich— sie fand keinen anderen Ausdruck— aufgewühlt war. Ihre Hand strich mit einer hastigen Bewegung das Haar aus der Stirn. Als wollte sie sich ablenken von unnützen Gedanken, griff sie nach den auf dem Schreibtisch verstreut liegenden Tagebuchblättern und begann sie zu ordnen. hatte sie wirklich durcheinandergebracht. Sie mußte sie in der Reihenfolge der Daten wieder zusammenfügen. Ab und zu blieb ihr Blick an einer Zeile haften, ein wenn auch nur in Stichworten, aber doch packend skizziertes Erlebnis fesselte sie. Sie begann aufmerksamer zu lesen, lehnte sich zurück und fuhr unmittelbar darauf mit einem leisen Aufschrei auf. „ Ein schmerzlicher Stich im Rücken, wie von einer Nadel, hatte sie getroffen. Hand tastete nach dem linken Schulterblatt, Epier eine,###. Schmerz gespürt hatte. Nichts. Keine sich getäuscht haben? Aber nein, da war leichtes Brennen, der sie den Stich gefühlt hatte, Rückenlehne des Sessels. Vielleicht hatte Frau Sander, die Haushälterin, beim Reinigen des Sessels zufällig eine Nadel verloren oder.. Auch nichts. schrinu. ever bof gab es auf. Es war ja auch nicht so geselpolsterung. var“ nur ein Robhaar aus der Sie nahm ihre Arbeit wieder auf und hatte nach wenigen Minuten den kleinen Schmerz völlig vergessen. Lux Meyerhof hatte recht mit ihrer Beobachtung: Es war wirklich etwas in dem Verhalten des AfrikaFeise n lerander Kopersti, das stutzig machen konnte. Virlirthekszimmer, in dem er sich unbeobachtet wußte, schien sich seine vorher beherrschte Unruhe eher noch zu steigern. erweckte den Eindruck, als fürchte er sich vor dem, was die nächsten Stunden bringen konnten, bringen würden. a1, F. rauchte bereits die dritte Zigarette, seitdem er sem urbeilszimmer verlassen hatte. Und lenkte den rastAnkunft des Manneg zu Venster, als könnte er persti bieß, nicht erwarten.er 8oJetzt fuhr ein Auto vor, hielt. Der Forscher sah es aus. Ein Mann stieg aus, stand einen auf das Namensschilgnd dor der Porgartentsr, blickte dus Ramensschild und druckte dann auf den Klingelknopf. schlug eine Tür zu. Frau Sander öffnete. Pinuten würden sich die beiden Manner Namen gegenuberstehen. des worschers veränderte sich. Es wurde gleichsam härter, gestraffter. fast den Anschein, als bereite sich der Forscher Alexander Koperski auf einen Kampf vor. Er öffnete die Tür, die vom Bibliothekszimmer zur Diele fuhrte. (Nortsetzung folgt.) Sieben Jahre„Kraft durch Freude“. Festakt während der Ansprache des Reichsorganisationsleiters Dr. Ley Presse-Hoffmann nimt die Zormer n2o für Wasser! Wesen und Bedeutung des Wassers im Naturhaushalt eschrieben:dabei auf und treten mit Strömen kosmo visen 912.4 Zse gschische Aufnahne er gae rzöichen 95 Ptgber Ahnlichem Aus dem Leserkreise wirh uns co alcs Kesche hesechecheichchch ese bos Ahrte Boasgeige lald hhr. Ge licg she.— sprungs in Ausgleich. Die dabei entstehentog, Begent lung der Stoffe bezeichnet man als den Stoffwechsel. Besen ächen in der Nakter dn Pecdlutonieren. Wie en boson der Porshzang, uiche mehse alis undesagt Srlältert, dast es im Hausholt der Natur em Pr.egent Srläilerte amnt, Doz, Vegaest de Rassern wigegesnt 9. Bodens, also die magnetische Strahlung, mit den nicht um die Fräger des Wachstuns, sondern um elket. borufen. Die Karisnstan), daßz die Mändungen man. börsischen Energiestoffe ist: nd ungeahuthe ien Peinsene des Wassers dem aörber Mitgeteilt, stärken und erfrischen ihn. Sie werten sich Nan, kann die rpeigen gigrhietugtersichenls die dv Burch Tenberaturmterschiede Viezelapiele Raturgeiete oiten Viernach nur Ersheinuns er en. der Keigen Verinzsgsigfüie ale geisge, Paise gag. Wenn man dat Besen und die Fehr=Hase i. eie sc Serige ehae dieneistenig ercbel li. 6e lösen und diese in psychische Sondsase, Sesise blsceleisb in eiten Kise Sochel “ en harmonisches Gleichgewicht: e Ooper is bostic der erfächezug basert. seunt ur die mechanischen Ronente, die sekundäre Folgeriger sind die wichtigeren primären Poxgange sind völlg ver: nachäsigt worden und baber hpt. Taher st. es d eieu eisten, Seses Ssegashet, und erfrischt ihn. Taß dis Analse, des Wassrs die Sase, Die escheise aieghonte der somig Lscht sch ensebt„Wochserpinmt uns ier fgerber. 2 Ucb Vie Mausgerice V F gesiand nach in üsrberich uns 2bs Marigejed der Shwpert Vberwondern Bich. 8, ndem ei de Sri,hricziket, de biches mur vermnike verden konnten. Wenn auch, zgperimentelle Fergeis Hie 110 erschutert. urd, Pgpisenschefs nicht mehte Sleage. erbertgundenheit ein Oofer zu bringen. Unsere Wisseneleren, antern auch der Eigriastenls hasche Böaske. schaft steht so hoch, daß sie das Vertrauen verdient, auch Wisenschaftlicher Formellram allem teit es nicht. Biele Wyssene,#ez,##tahzru Missenschaft; gemacht. Ertdeckungen wurden„ohne Wiensgräher, Man zosle später gingen sie in die WisensansPaturvorgänge und darum scharfe Veghachtungen der.. z als Parre. baraus gesgggne Gewpigle daschgohne weite..— einer fol. aen erihrchung, ben Bease sache Gesigie i se Gesonrdereltizs. um ein Vielleches und belreichliche Biberpärchen macht Scherze Dessau, 28. November. Eine nette Beghachtung machte der Betreuer des wasser noch auf den Wiesen des Beckerbruches stehende werk, das sich hier angesammelt batte, mußte aber auch opft war. Er befreite ihn von dem Strauchein weiteres Absinken des Wasserspiegels in„seinen“ Gewässern verhindern. Bes Ven vover chiesgelschen Keäte“. Pssaches und berächtlche s b ee e seage de geschchgtig e. dan eiche eiz, Ause isen, bodern Hübst die Khor. 246„bochr=Gaspegiel us pirse, Bediaich zun deiser Foeicherschet.1h rrat den Organismus an, fördegFogg, Steifmachget##— er u d: Passer sen, die unser Zeitalter weit über all, frühergn.steuen ne be a, den berdere den, Hisfmaster also..—., sr der Zwec bieser Ausfihrungen, aurgung führt die Abfalstofe ab. Gutes Wasser, Hex uingewerteks1 geben, st vr. 9rr—.—.— u.., Bochum lität, die Spannungskräfte we Sinndeile Freizen *#ntsichung aus den. Die Weiter 4 Aus dem„KdF.“. Leistungsbericht iun erster Linie die Gedenktage der Luftwasse. Gnsigr Keaschen Mlcaelsgesk lid der Sesioslns de: den Terten erliutert werden Der Kezefgrih lasziese sepalisen Schlatreast iunterer elwelg eilee. u. Borsig(Weltbild-Hubmann) In einem deutschen Rüstungsbetrieb stesen auch die Läuse der leichten Blaige gr 6. 676 und Nacht sind die zahllosen Wreyvanre in Betrieb Puszug, Das Veusche Volsbilbungsnert Flung seller Preisei, ghensesganteik denticz, Frick, Dieses Freise ief geradet il der Keielistelt sKratt durch Ftreu=gusse vers genommen, und guf einen unerworteten seinerppielgestaltigen Wirksamkeit fenden F edau erfahren. Im Vordergrunde der Acbeit stand die Erweiterung des Netzes der VolksbildungsDie 3ah,rver, Telwehger an Sgrgagf 1 Erg og Sgllr. s70 6do Teilnehmezn im Jahr- Zn ahnlicher Weise zeigt susteilnehmer im Jahre 195,eigende Teilnehmerzahl das Partragswesen, eine angen, Zahl der betreuten von 200000 auf 800000. Die Bg/600g, Auch das Verlsbüchereien stieg von 7000(Pentschen PoltsbilGesamtergePrzi3, der Pgaßr 1658 zum Jahr 1666 eine dungswerkes bei6z,8050 auf 8180000 Teilnehmer. bschung vgesen, Badern ud urlanus Die Pebe ue be, unde eseh, Aegierz end er geie fbraDSoin und au, mislie-geicr geröiser Tisleich kast eingesteht werden durch verstörkte Förderung des Wanderns geschaffen das dadurch gerade während des Krieges eine erfreuliche Aufwärtsentwicklung wen Schiffe der KöF=Flotte wurden in ununterBilhen ecsnhelt der Rcbel. Netriebe“ die benu V,„Glung Pean Kausende.g eon evde gichen und Kaninen in denzie wpestäshe Ve. dem Großenses, Zes=frauen in den Vetrseben beson, Die Arbeten artzanglsicher Peschisftigung mit den hoben, und besten Wetboden der Perdunielung waöhleuchtung zugewandt. Die Heimführung der Volksdeutschen aus der Rorbulbowinch Rehgeie de Pelie eitri. ocie Hessrich, durchgekührter. Arheit,nach Anlaß fanden sich alle Männer des gruppenführer Vorenz richtete berzliche 2artenfüh Pon orenz richtete berzliche Worte des Danr# bes Führers, wie es seutschen darstelle, mit gearbeitet Hotzesz, Beper, eig. bentichen, PerleParleidragnsaion haobe füir Die Henalp aA Arsie geien-sle oiede in eies boser o geneschren Eriäig der Hartet grgen grzsegerführer. Das Komando, das in enger Kamegabe denFeuch eoebeste. Aie leier Sonnlungsergebnic donste Weltbild-Heinkel Herzliche Grüße an„W..“ seng„He 111“ mit auf den Weg nach England zahllosen Dreypanke in Poupbeo)# ,z u entbehren ind, wenn men AA Zu Hüife nimmt- auch beim Reinigen stark beschmutzter Hände. Hausfrau, begreife: AlA spart Seife! Cete gute Kameraden, Von Dete Hauet Wenn die Pferde Michels Schritt an hörken, bogen sie ihre Köpfe nach ihm und wiegerten vor greude. Und Michel rief sie beim Namen und sprach gitihnen, indem erihnen die Mähnen kraulte oder den Rucken streichelte nochdem g erautte, oder den Kücken streichette, nachvem er die Raufen gefüllt hatte. Meist hatte er auch noch ein Stückchen Zucker für sie, das er dem Rappen auf der flachen Hand reichte, dem Braunen Troll aber aus seiner Joppentasche herauszuholen gestattere. Troll war an dem einen Auge erblinund gerade dieses Gebrechens ain Puse ar das Fier#—, vin rotegeus wegen, oatte Michel ##er besonders in sein Herz geschlossen. Der noch lunge Bauer lächelte oft über seinen alten Knecht, den er samt Troll von seinem Vater übernommen hatte, und spöttelte zuweilen bei seiner Frau über Michels mirrisches Getue mit Trou. Dann meinte die Frau, die beiden Alten paßten in ihrer Treuherzigkeit wohl zusammen und er möge sie nur gewähren lassen. Michel ließ sich auch in seinen lieben Gewohnheiten nicht beirren, zumal seine Neigung zu Troll einen sehr triftigen Grund hatte, von dem freilich niemand etwas dem Altbauer hatte er es damals nicht erzahlt, als er pudelnaß heimgekommen, daß er in der Trosl, an desen Peahear“ datte ihn nicht bessen Fahne er sich verzweifelt geklammert, ans Ufer geschleift. und Steutin hmt ezFefen, siet er ihm alle vertrauten Worte zu, die sprach Ein greller Blitzstrahl, bei dem Troll sich aufbäumte, ließ ihn jäh verstummen, zumal ihm ein schmetterndes Krachen folgte, daß Michel die Knie zitterten.„Den Baum hat's getroffen!“ schrie der Bauer bleichen Gesichts und deutete mit dem Arm dorthin, wo sie eben noch auf den Leitern gestanden. Noch ziemlich verstört erreichten sie den Hof. Der Bguer eins ins Haus, zog seinen nassen Rock aus und Zuug sich auf Zehenspitzen zur Schlafkammertür.„Ein Bub ist'!“ horte er die Amme sagen.„Ein Bub!"; er küßte seine Frau. Dann holte er sich in der Küche ein paar Zuckerstücke.„Gib's ihm!“ sagte er zu Michel an der Stalltür,„die Bäuerin schickt's ihm und der Hoferbe.“ schce besie beile Keäasie secse c h ganz gut mit Troll allein fertig, als die Militärbehörde eines Tages bei einer Musterung auf dem Marktplatz den Rappen für sich beanspruchte, während der Bauer schimpfte und wetterte, weil weit und breit kein Ersatz aufzutreiben war. So kämen sie auf keinen Fall mit aller Feldarbeit zu Ende, rumorte er bei seiner Frau. Michel mache wohl seine Sache gut, aber ein Junger sei ihm zweifellos über an Tempo und Ausdauer. Der alte Gaul passe zu ihm. aber beide nicht auf einen jungen Hof. Doch die Frau war gegen jede gewaltsame Aenderung der bestehenden Verhältnisse. Es füge sich schon alles. Und es fügte sich. Anders allerdings, als sie und auch ihr Mann es erhofft. Der Krieg brach aus, und der junge Bauer wurde schon in den ersten Tagen eingezogen. Nun war die Bäuerin doppelt froh, Michel und Troll zu haben. Viele Nachbarn hatten den Bauer und den Knecht und manche beide Pferde hergegeben. Es kam sogar so weit, daß Michel mit Troll noch da und dort aushalf, als die Ernte einzuholen war. auch der Bauer war zufrieden, daß er noch so gut abgekommen war, zumal als er sich auf wiederholtem Urlauß, überzeugen konnte daß alles in bestex Ordnung lief. Wo even Männer fehlten, leisteten die Frauen, so gut es ging, einander hilfreichen und gefälligen Beistand. Der Bäuerin war es nur noch in den ersten Monaten möglich bei der Feldarbeit dabei zu sein. Sie erwartete das erste Kind Um dieses und ihren fernen Mann kreisten all ihre Gedanken und guten Wünsche. Davor mußte alles übrige in den Hintergrund treten. Zuerst kam der Bauer und vielleicht der ersehnte Erbe, dann der Hof und die Felder. " Nach dem Waffenstillstand in Frankreich erwartete ne ihren Mann von Woche zu Woche, zumal sie in der Zeitung überall von heimkehrenden Truppen las. Endlich schrieb der Bauer, daß er in Deutschland sei und in Kürze beurlaubt werde. Er kam zur rechten Zeit. da die Aepfel im Wiesengrund gebrochen und auf den Obstmarkt gefahren werden mußten. Er traf eine junge Magd am Lager seiner Frau an, bereit, Hilfe zu holen, wenn es vorzeitig notig werden sollte. Die Amme war kurz vorher dagewesen. Den Bauer hielt es nicht in der stillen Stube mit seinen wirren Gedanken, er war zu erregt und fühlte sich überdies so üverflussig, daß er zu Michel in den Wiesengrund lief. Der hatte bereits einige Körbe voll gepflückt, als sich düsteres Gewölk am Himmel zusammenzog und man ab und zu dicke Regentropfen auf Gesicht und Händen spürte. Der Bauer war dafür, die Körbe auf den Wagen zu schaffen und zuzudecken, damit man jederzeit aufbrechen könne. Michels zweifelnde Frage, ob sie den Baum, in dem sie beide standen, noch leer bringen würden, beantwortete er mit einem unverständlichen Knurren. Seine Gedanken waren schon wieder woanders. Er schreckte alle paar Minuten auf und verwünschte den Sturm, der ihn narrte. Wo blieb nur die Maad die ihn benachrichtigen sollte? Plötzlich jagte Troll, dem die Bremsen schwer zutzten wie van Neitschen gehetzt unter den Ba# Roter Zeideaus Von Kurt Ziegler „Und vergiß nicht, etwas zum Trinken mitzubringen, „Ro geht!“ noten Bordeaux, Jungs! Wird besorgt, wenn's ersten Platz erobert und Franz wußte manch Plätzchen, von wo er ihn mitbringen konnte. diesem Abend war Marschbefehl! Franz war werden“" sien diegen in die Nacht angetreten uns““:: wei as der Larm der Motoren rief er sektl Guft: scben vordeaux, zwei Klaschen Apfel##Pravo, Franz!“ Und in die Dämmerschatten rollte die endlose Wagenkolonne auf den Straseindlicher Versiörungswur. reicht. Zwif an den Faßrnut, war das neue Ziel erZwischen ven, Juyrzeugen richteten wir— übermüdet von den Anstrengungen dieser Fahrt ohne Licht reichen„Straßen— unsere Lagerstatt auf Heendigung bes Da kam die Sondermeldung von der ersten Kriegsabschnittes, daß in der Heimat die Glocken läuren und die Fahnen wehen, daß unsgre Aufgabe aber erst am Beginn. as1 Jo# feierlicher Kunde gehört ein frober gr Ia.Du besonders wenr gehört ein froher GläserBestimmung warten. und Peschen ihrer entsprang füllt.„Echt asche ist gas seiner Sti Flasche ist ganz alt. Euer Wohl, Jungs!“ Wir konnten Stimme den Eindruck der Geschmacksnerven sreigne.u Prusten und zur KaffeeUeberraschung, ga genug Beweis für eine negative schimpfte ZZeus ist schlecht geworden, pfut Teufel!“ stemte#####ranz, während Hans mit Kennermiene feststeute, vuß der Wein noch nicht ausgegoren; Karlchen jedoch fand, daß es wenigstens süß, schmecke. Trinken wollte aber keiner mehr! steckt er seinem Kanonier fünf Zigarren von den allerbesten. Drückt ihm die Hand. Brav, Karxer!. Solcher Kameradschaftsgeist ehrt nicht nur Sie, sonvern die ganze Vatterie. Mit solchen Soldaten müssen wir den Sieg erringen.“ „ Dann dreht er sich rasch um und tritt an das Fenster. Hart muß der Vorgesetzte immer seinen Soldaten scheinen und wenn er ein noch so weiches Herz hat. ar. g rigien wollte aber keiner mehr! um morgen gab es eine blaue Ueberraschung. Die Plause 89 alisterglangtt“ blaue Lippen, blaue Aintfgrg.„Franz waze Vir, rorgamnisert hatte Tinke „Klar, roten Vordeaux!" In den sommerlichen Nachmittag brauste der Stoewer. Franz brachte den Kameraden in der vorderen e Abendverpflegung der Küche. Wir lagen in Abfahrtbereitschaft in einem Lindenpark, blickten den Siegeszeichen unserer Wehrmacht, den Stukas am Himmel, nach und lauschten dem dumpfen Donnersang der uie uns Vernleguieg P Vein, Pranz herste Wie seinz den Sleihen Sezgerg.—d tuche eict die gveite uit! Jungs, vor allem, weil er selbst ein gutes zweite die Steine rot. Ein feiner, süßherber Duft stieg den schonen, alten Flaschen. Und, krach, zerbarst die Föltgschen Steinhaufen am Wege, von wenig guten dem gleichen Segen. Doch was war das? Während und #. krach, getbarst die Das gesse keimnsen? don To Stiete Kanonier Hansjörg Karrer war ein elternloser Lauerninecht und hatte sich unbändig auf seinen ersten Bauernknecht Fronturlaub setzten, wie von Peitschen geheßt unter den Baumen fort dem Feldweg zu. Alles Rufen der beiden half nichts. Michel Der Bauer eilte ihm als erster nach, während ihm in einem Bogen den Weg abzuschneiden „ronzurmab gefreut. Wurde eben von der Freude seiner Kameraden angesteckt. Nun war es so weit. Der Bauer, bei dem er vier Jahre Dienst gestanden, hatte ihn eingeladen. Groß war die Wiedersehensfreude Die besten Bissen holte die Bäuerin aus Küche und Keller. Wie im Flne.„ verging der erste Tag mit Schwatzen und Er. An, zweiten Tag trieb sich der Hansjörg in den ##en hexum. Zwei Rösser waren ebenfalls im Krieg. nur der Blaßfuchs scharrte noch im letzten Stand. Den hatte er als kleines Fohlen groß gezogen.„Kennst mich noch, Füchsel...?“ Er strich dem Gaul über die feuchten Nüstern. Holte eine Hand voll Haber aus der Truhe. Dann mußte er in den Kuhstall hinüberschauen. Es war alles in bester Ordnung. Ebenso bei den Schweinen und auf dem Hühnerhof. Am Nachmittag streunte er kreuz und quer durch die herbstlichen Felder, auf denen wie grüner, dunkler Sammet die junge Saat aus den Aeckern brach. Was ein rechter Bauernknecht, ist mit Haus und Hof verwachsen, als wenn es sein alg pir. emn 4 dritte Tag! Da will er seine alten Freunde und Kameraden besuchen. Gegen Abend kommt er zu ein vaar Krügeln Bier zum Wirt und dann: Dann kommt der vierte Tag! Hansjörg sitzt cuf der Fensterbank. Seine Gedanken fliegen mit den Federwolken gegen Westen, weit fort über die Buckeln und Höhen, über Wiesen und Felder... zu seinen Kameraden an der Front. werden sie an dem neuen Stollen weitergraben. Der Veitl Kaspar wird seine Witze und Späße dazu machen, und der Herr Unteroffizier wird zum zwanzigstenmal ihn mahnen, mit dem Schwatzen das setzt, und wer Schaffen nicht ganz und gar zu vergessen, und dann in die ganze wird der Herr Hauptmann zur Nachschau kommen und Hauptmann sagen:„Habt wieder mächtig geschuftet! Meine An=fliegt in die erkennung!" Ob wohl der Kratzer Veri die Bohlen richtig in dem Stollen setzt? Bisher war dies seine eigene Arbeit gewesen. Aber der Veri ist so ein Hudler, so ein Schneller, und ein schiefer Stollenrahmen kann gar leicht den ganzen Unterstand versauen.. Runst und Wissen Eine tagliäle Vektatt aeuttätel Berattätte Bäuerin von der Tür'her, machen“, rust blöslich die nem Grübeln boch..:. sa““ derg dantjörg von sei„Wird dir wohl die Zeit ein bißchen lang bei uns?“ Der Hansjörg rappelt sich aus der Bank. Was soll n e. 8555 Fs Jake hrheit tät den guten Leuten weh und er.... daß er großes Heimweh hat. Heimweh nach der Front. Heimweh nach seinen Kameraden. Und wenn der Kratzer Veri dazu wirklich den Stollenrahmen schief gesetzt...0 „Der Hansjörg blättert im Kalender. Noch zehn Am achten Urlaubstag tritt er vor den Bauern, herzlichsten Dank, denn er hätte da im kurttembergischen drüben noch einen entfernten Vergandten:. Zen, will er bei dieser Gelegenheit besuchen. ## der nuckuck, wann so eine Möglichkeit sich wieder nächsten Morgen fährt der Hansjörg ab. In steigt er in den Frontzug ein. In Württemherg hat er noch nie Verwandte gehabt. Vier Tage vor tgabsende meldet er sich bei seinem Hauptmann Karrer...! Vier Tage vor der Zeit...!“ Da. weiß der Hansjörg nicht, was er sagen soll. „Nicht gefallen zu Haus?" „Jawoll, Herr Hauptmann!" „Aver..?“ mand:= und das ist so eine Sach', Herr HauptmerZaus mit der Sprache, Karrer. Eind doch Kada immer die Rahmen im Unterstand ge.st, und wenz einer schief gestellt, Herr. Hauptmann, #e ganze axbeir verpatzt und uoerhaupt's, Herr Hauptmann.. Ein ganz selten, eigen Leuchten „nem in die Augen des Soidaten,„.. ehrlich gestanLauptmar"" Heimezes werzie Heimweh, gehabt, Herr Haupimann, Heimweh nach meinen Kameraden. Heimweh nach der ganzen Batterie...“ greift in seine Zigarrenkiste. Zwischen dem Kragenhaften und dem obersten Knopf Vorher sastor Hübotter in Weserdorf trat vor Beginn des Gottesdienstes an den Kirchenvorsteher heran und sagte: heute ausnahmssammeinsl vor der Predigt mit dem Kollektenteller „Tjäwoll, Herr Paster, wat makt.“ gaa Wissen„Ste,„ Lindenbauer, Ihnen kann ich es ja ###en..: ich wiu nämlich über die Sparsamkeit predigen. Der Fortschritt ger###ch habe mehr als 6 Jahre unter Menschenfressern „Dann werden Sie wohl in dieser langen Zeit erwohnbeit aufgeben und Gabel aben, Wder ich erreichte, daßz sie mit Pesser Erfahrung „Ist es nicht merkwürdig, daß die Leute so sellen den gleichen Einfall haben!" „Hm. Wart erst einmal, bis wir verheiratet sind und die Hochzeitsgeschenke kommen.“ Im Amtsgebäude haben Sie, daß Sie so ärgerlich umherlaufen?" Ausgang nicht finden!" schmn senige. Sie d9ch Lärm, da werden Sie rausgeEin Kavalier ..„Wenn du nur einen Tag so liebenswürdig sein würdest wie die Kavaliere im Fum!“ „Hast du eine Ahnung, was die auch dafür bekomSilbenrütsel ad— be— ber— de— der— d1—•—•—•—• en— hopf— 11—.11— in— ker— la— 1e— ler ler— mark— nar— ne— ne— nie— non— 0 quft— ris— r0— sin— tan— te— t0— tis ak— Va— ve— wald— wie Aus vorstehenden vierzig Silben sind siebzehn Wörter zu bilden, deren erste, und vorletzte Buchstaben, beide von oben nach unten gelesen, eine Lebensweisheit erFergsiegzces zinzelnen Wörter bedeuten: 1. Zögling: Feil' der Propinz Fr“ römischer Kaiser; 4. Frucht: 5. Bxandenburg: 6. Raubvogel; 7. griechische Göttin der Zwierracht; 8. verheilte Wunde; 9. 11. Karbstoft: 18 cmolzenes, Gestein der Feuerberge: denkmal: 14 ge; Nebenfluß der Donanu: 18. National„gel;.15. männliches Schwein; 16. Raubtier; 17. Schmetterling(ä gleich ae). . 5. . . 7 . . 10.— 11. 12.— 13.— 14.— 16.— 17.— Auflösung des Silbenrätsels aus der vorigen Nummer 1. Gegenwart, 2. Ulrich, 3. Teneriffa, 4. General, 5. Eigelb, Schmetterling, 7. Eidechse, 8. Sperling, 9. Stachelbeere, 10. Ehrenpreis, 11. Nachlaß, 12. Indogermane, 13. Solingen.— Gut gesessen ist halb gegessen. spätere Zeit wird die Ergebnisse dieser stillen Tätigkeit in ihrer vollen Größe erkennen und würdigen. Nicht weniger Forschungsinstitute ba# der Nerfaff se De NOi1P MPSIC sseiner Betkachung bebandelt, und daber.... Dniutsach Eoiernrdie entschedungsoe Kekent inen=anteslahten Zur bevorstehenden bedeutsamen Aufführung des zweiten Teils der Hohenstausen"=Dramen Grabbes,„Kaiser Helnrich VI.“,(im Rahmen der Vorberettungen zur Christian=Dietrich=Grabbe=Woche 1941), die am morgigen Sonnabend zum ersten Male geboten wird, schreibt die Theaterleitung: „Dls, Bochumer Aufführung von„Kaiser Friedrich Bardarossa“ schließt mit einem Monolog des späteren Kaisers Heinrich VI.:„Ich lerne, lern' an deiner Leiche, Vater!". An dieser Stelle wird ganz deutlich, wie Grabbe das polare Fägisch= PSähpfsa— Heinrich der Löwe ablöst durch eine die— wie der Dichter in einem unverättenneichten, Brief an seinen Verleger Kettembeil(der erstin der Theaterzeitschrift„Das Prisma“, veröffentlicht wird) schreibt— den Dualismus verbindert". Heinrich VI. aus der Tragödie der deutschen Zerrissenheit gelernt. Sein Lebenswerr ist der titanische Versuch, mit Hilfe aller Mittel einer skrupellosen Machtpolitik im modernen Sinne ein europätsches Reich unter Führung der deutschen Nation zu schafdiesen bistorischen Grundlagen ausgehend, hat Grabbe den zweiten Teil der„Hohenstausen"=Tragödie als ein eromziheisches Empoxrecken menschlicher Kraft gestaltet. Er. gur Aberzeugt, daß„Heinrich VI. den Gipfelpunkt seines bisherigen Schaffens darstelle, wie eine andere Stelle des durch ein Meisterstück: beict:=Heinrich Vr. in FIAPEE R2S BO TTETTS K 5 S PATE: jeben'die chacichees, Drarseszessaapen und„Hannibal“ ## Die Moglichkeit der polinschen Kraft eines Einzelnen schon geringer.„Heinrich VI.“ steht im Lebenswerk Grabbes dar als der tdeale Machtpolitiker, der alle seine Handlungen von einem ungebeuren Ziel, bes Fechtzertietz,„#reendwo ist vie vulkanische Schöpfertraft des politischen Genies bei Grabbe so ungehemmt spürbar wie det„Heinrich VI.“. In großartigen Sombolen wird das verdeutlicht. Heinrich VI. bs ät, schem Trfolge aberschauend Uetna die Landschaft seiner vollnischen Erigige agerschauend, guf dem Höhepunkt seines Glücks. Plötzsich rafft ion ein Blutsturz dabin. In der Literatur gibt es keine Szene, in der mit ähnlicher Kühnheit und tragischer Wucht das plötzliche Zusammenbrechen eines Helden gestaltet wird Keineswegs kann man sagen, daß ein bloßer Zufall der glänzenden poliHeinrichs ein Ende macht. Von Anfang an steht die jähe und von düsterem Ehrgeiz entflammte Gestalt des Kaisers unter dem Schatten der Hybris, der tragischen Uebersteigerung. Gradbe hat die Erfolgskurve dieses Polttikers so steil und überstürzt emporgeführt, daß man den Blitz, der seinen Stücken, die lächerlichste Renommage herrsche und jeder theatermäßige Zusammenhang fehle." Dagegen behandelt Scherer die„Hobenstaufen“=Tragödien des Juden Ernst Rauf: pach, der zu Grabbes Zeiten die deutsche Bühne beherrschte, mit einer ganzen Seite, während Grabbe mit der angedeuteten kurzen Notiz abgetan wird. „Das Buch des "„Die Volksbildungsstätte hatte in Gemeinschaft mit dem örtlichen Buchhandel am Mittwoch zu einem Vortragsabend in das Ernst=Moritz=Arndt=Haus geladen, um den Buchfreunden einen Ueberblick über die Neuerscheinungen dieses Jahres zu geben. In Anbetracht dessen, daß gerade das deutsche Buch in dem geistigen Haushalt unserer Nation eine bedeutsame Stellung einnimmt, hätte man sich dern ein stärkeres Interesse gewünscht. So war es leider nur ein kleiner Kreis, vor dem der Leiter der Stadtbücherei, Dr. Rumpf, über das Buch des Jahres sprach. Wenn wan bedenkt, daß Verlagsgesellschaft Stuttgart. Der Verfasser, General der Infanterie, ist ein bekannter ilitär=schriftstellerischem Gebiet und hat hier über in Polen ein Bild entworfen, das wieder nahebringt, was wir in jenen Tagen eines blitzschnellen Vernichtungsfeldzuges erlebten, Ursache und Verlauf des Krieges, die Heldentaten deutscher Kämpfer, vie Greueltaren eines zur Raserei aufgehetzten polnischen Untermenschentums und den glorreichen Sieg. Ein mit vielen Spannung h 8oßter iu deden. 2: cretoreüt utbeit denischer Forscher Buchhandlung Schweighöter& Husen Bongardstraße 3 Ruf 63879 Wenn man bevenkt, in jedem 30 000 Druckden deutschen Büchermarkt kommen, von denen 25 000 Bücher und davon wieder 5000 Romane sind, so war es von vornherein eine notwendige Bedingnis, daß sich Dr. Rumpf auf eine Auslese beschränken mußte. Aber die Buchhandlung wilh. Gustorlt Kortumstraße 61 Ruf 67895 age Pinuege Afrika“, Alemannen=VerSoldaten widmet der Verfasser das Gais de enschaftlichBuchhandlung Am Rathaus.: Verser Grschens Mühlenstraße 81 Ruf 64182 Wverstürzt, emporggführt, daß man den Blitz, der den Empörer trifft. zu jeder Zeit erwarten kann. Gleichzeitig der plötzliche Tod Heinrichs als notwendige Folge der überspannten Südpolitik gesehen und damit das letzte Wort über die Hohenstaufen“=Tragödie, die die Fragüdie ei über die„Hobenstausg„Tlaggbie,„vie die Tragobie einer kalschen romantischen Politik ist, gesprochen. Das Ziel war die Kraft, die für das Ziel eingesetzt worden ist, ist echt und Jahrtausende überdauernd. Es ist die politische Gestaltungskraft eines nordischen Geschlechts. bei der kürzlichen Dardietung des„Kaiser Friedrich Barbarossa“ ist betont worden, wie sehr erst die Gegenwart das Phänomen des politischen Propheten Gradbe würdigen konnte. Es ist vielleicht dabei interessant, die ungebeure Verkennung Grabbes an einem besonders deutlichen Beispiel aufzuweisen. um die Wiedereroberung Grabdes, an der die Bochumer Bühne einen entscheidenden Anteil hat, in ihrer ganzen sekularen Bedeutung zu begreifen. Um die Jahrbundertwende schrieb noch Wilhelm Scherer. einer der wesentlichsten Begründer der modernen Literaturwissenschaft, über Grabbes „Hohenstausen“=Tragödien, das in ihnen— wie in allen Auslese war so, daß man sofort im Bilde war über das, was als geistig anspruchsvolle Kost angesprochen werden darf. Es ist eine schöne Sitte, daß auch das Buch in unsere Geschenke eingeschlossen ist. Es ist ein Mittler und Vermittler unserer Gedänken und unserer Wünsche. Durch das Buch wollen wir zu dem Beschenkten sprechen. Hieraus allein ist schon ersichtlich, daß die Auswahl des Buches eine Frage der Persönlichkeit ist. Der Vortragende versuchte, jedem die Wahl leicht zu machen. Er sprach über das volitische Buch, er berücksichtigte das schöngeistige Buch, die Dichtung und die Prosadarstellung, und vergaß auch nicht die Bücher aus den Sachgebleten der Literaturkunde und der Kunst. Die Buchernte heint reicher ausgefallen zu sein denn je. Zu dem deutden Schwert hat sich das deutsche Buch als Garant des Sieges hinzugesellt. Die größten und berufensten Geister haben es sich zur Aufgabe gestellt, das Phänomen des Krieges zu durchleuchten, es in den biologischen Ablauf des Völkergeschehens einzuordnen. Wie wußte Dr. Rumpf ggrade die Bücher„Der Krieg“ von Hermann Stegemann, „Kratt, der Seele“ von Wilhelm Ehmer,„Das Vermächtuts, der Front von Herbert Freudental,„Zeugnisse der Zeir- von Herbert Kranz und viele, viele andere Dokumenté unserer Zeit lebendig zu machen, aus denen das nach dem ewigen Deutschland spürbar ist. hamen lein.. Frääbes gelt, und Der fücselige Gäriner: Paul Fechiers „Der Herr Ober“ blitzartigem Kampfe zuschlugen, konnte in diese vaterländischen Gescheben die Jugend des Grenzle untätig sein. Die vorliegende, lebendig geschilde lung weiß von dem abenteuerlichen Schicksal zu im Blitzkrieg", Union Deutsche Deutschlands unüberwindliche Truppen in Polen in blitzartigem Kampfe zuschlugen, konnte in diesem großen zlandes nicht lderte ErzähArgnguerlichen Schicksal zu berichten, das ein Junge in senen bewegten Tagen auf der Flucht vor Situilersr Mörderkagbin au Bgdefahrer und Fahrer eines aber nicht weniger für die Eitern. Ingend, Beutsche Verlägsgesenschaft, Stutigar. Iskerße Plzsch=us dem Krieg der Lustwasse. Es nd nite an#echeng## worden, die das, was in FllegerBerster, an velgenmungen Taten der Jäger, Aufklärer und leger erleot wird, zu einem Buch gestalten, das nicht wachiene: steigender Leihr=Zmug" sondern auch der Erdert ist der schmucke Band 0 Deuische Verlagsgeselschaft, Gtutigar. eihe abenteuerlicher Erlebnisberichte aus fremhier um ein hoch interessantes Buch vermehrt inge, eutscher, von Abenteuerdrang erfüllt, .e m. 313. Perig, Pradische Welt“, Volk und Reich luncinteresfanter Tagen nennt sich diese Sammtung bo###rgiesenzegn#utadmen aus der arabischen Welt. einen Blick tun läßt, in die Alltagswelt des arabischen Ostens in und seine Forderungen einer Ludw. Lichler, Darmstadt. sem Buche Tieft, wie ein enteuerlich an wenn man in die. win###### enn funger Niederrheiner Peter Minnewin aus Weser in der jungen niederländischen Handelsniederlassung am Hudson Neu=Amsterdam, die Keimzelle Newyorks, Die große Re“ den Ländern ist bler um ein ersecht au?!“ unger, neutscher,„von Abenteuerdrang bewegtes Schsckial“n und bei fremden Votkern ein wildbewegtes Schiasm. Unter Kämpfen mit der Landschaft und Buchhandlung oskar Hengstenberg Kortumstraße 97 Ruf 67346 Buchhandlung 6. Brockmeper Bongardstr. 4, Hellweg 6, Pieperstr. 8 Ruf 68229 gründete. Zwar wird Minnewitt erster Gouverneur der Kokonte, aber Intrigen aus dem Heimatlande lenken seinen Lebensweg in andere Schicksalsbahnen. Reizt uns an dieser romanhaften Erzählung schon das Lebensbild des tüchtigen Deutschen, so mehr noch die organisatorische Arbeit des Erim jungen Amerika und an einer Stelle des großen Reiches, die heute Mittelpunkt transatlantischer Politik wurde. Sach startes Fuser=de. das aufschlußreich Mlustrierte Dr. Josef Schwermann. ser 3a4 o Se as Buch einer begnadeten Dichierin selten geschentl wird. Petenninis, wis es Krekodilen und Giftschlangen, mit seindlichen Seglose Mander cnellen volzieht sich die auschingennd un“; an deren Ende nach furchtbaren Ent„„schungen ein endioser Rückmarsch aus der tropischen Wildnis steht. Originalzeichnungen des Verfassers gaben die Szundlage Für den Bilderschmuck des ungekünstelt und ureuntse Erzuuten Fahrenberichteh.—sethniaekt und ur Hans Hartmann;„Forschung sprengt Deutschlands Ketten“, Union Deutsche Verlagsgesellschaft, Stuttgart. Wrasch uniere Pa#s Idel und Unabhängigkent ist auch unsere Forscherwelt nicht untätig geblieben. Erst eine 1780 1802 Der 1803 1839 1844 Sechichthante 29. November Pören 5ä: Maric Theresia in Wien gestorden(ge(gestorben 1823. Stuttgart Der Baumeister Gottfried Semper in Hamburg heren(gestorben 1879).—burg ge (gettorben 1883 in Wien gedoren voren(gestorben 1913).““ Laale in Holstein ge Turnen und Sport Bamrartienriafek Fent.. Dresdner SC. ftärker als im deutschen Endlpiel Har9l/g, 9. das mt kslendsbiel: 1935 sile von Spiel zu Spiel besser,wurden. So werden sie auch und bisber auch von Schalte 04, nicht erreichten„Rezart hält. Zweimal gewann der„Slub das Poralendspiel: 1935 in Düsseldorf mit:0 gegen Schalle 04, 1939(ausgetragen 1940) gegen den SV. Waldbof in Berlin mit:.. Zweifellos ist eine sehr interessante Endspielpaarung derausgekommen und Berlin mit seinem klassischen Olympiastadion ist Schauplatz eines Spieles. um das viele Städte die Reichshauptstadt beneiden. Der Dresdner SC. hat im Juli gegen Schalke 04 im deutschen Endspiel gestanden und:1 verloren, ohne besondere Leistungen zu zeigen. Alle Stimmen aus Sachsen sind sich in einem einig: der Dresdner SC. ist im Augenblick stärker als vor Monaten. er hat eine Form erreicht, die er mit dem:1 gegen Rapid Wien eindrucksvoll unter Beweis stellte und die nicht besser sein könnte. Es ist der Mannschaft zugute gekommen, daß einige schwache Posten durch Gastspieler ausgeglichen werden konnten. Hinzu kommt, daß der Mittelstürmer Machate sich als ein energischer und iorhungriger Spieler erweist, der. von Schön richtig eingesetzt. jede Abwehr in böse Verlegenheit bringen kann. sie von Spiel zu Spiel besser wurden am Sonntag alle in Form sein, um die Vormachtsteuung zu halten. Aber sie mögen sich gesagt sein lassen daß aus Wanne Gefahr droht, die nicht zu unterschätzen ist. Bochumer Verein— Müller AG. Bochum Diesen Lokalkampf sollten die Werkssportler des Bochumer Vereins sicher für sich entscheiden können. Es bedeutet für sie keine Probe auf die augenblickliche Leistungsstufe, wenn sie diesen Kampf bestretten, da sie zweisellos besser sind, als die Männer der Müller AG., die— wie die letzten Niederlagen bewiesen— noch nicht in der Lage sind, in der gegenwärtigen Verfassung und Zusammensetzung der Elf erfolgreichen Widerstand zu leisten. Aber sie werden versuchen, möglichst glimpflich abzuschneiden, was für sie,schon als Erfolg gewertet werden müßte. Gebr. Eickhoff Bochum— Dr. Otto Bochum Die noch nicht lange beste Zeamer Barzehaft der Gahog halten, was ihnen aber bei dem Eiser und Einsatz, der sie auszeichnet, gelingen sollte. Tklb. Gelsenkirchen— Rb. Gelsenkirchen In diesem Lokaltressen zweier Mannschaften aus Gelsenkirchen wird es darum gehen, wer als die bessere Mannschaft dieses Kreises anzusehen ist. Wir neigen zu der Ansicht, daß die Handballspieler des Klubs ein wentg besser sind und sich auch in diesem Kampf werden durchsetzen können. TV. 01 Wattenscheid— Schalker Verein Die Wattenscheider haben es fertiggebracht, dem savorisierten BV. ein Unentschieden abzuzwingen. Wenn dies auch unter eigenartigen Umständen erfolgt ist, so zeigt es doch, daß die Wattenscheider Turner nicht zu unterschätzen sind und schon etwas Kunen. Da werden sich die sehr zusammenreißen müssen, um wenigstens einen Punkt mit nach Hause zu nehmen. Es wird im Beckmannshof ein hartes Ringen geben, aus dem die einheimischen Turner als knapper Sieger hervorgehen werden. Tin Aufoillen Auseunft Ell. Verschiedenes Aus Ihrer Anfrage ist nicht klar ersichtlich, was Sie beabsichtigen. Die Hauptmerkmale, welche zur Beurteilung des Falles erforderlich sind— Aufnahme der Bergarbeit, Aufgabe der Bergarbeit, Dauer der Krankfeierzeit, Nachweis von Ersatztatsachen— fehlen Wir Fortung Düsseldoxf bat mit einem schwachez, Angzist tros. Dr, Hrird auf-deren Gejände, kaum zu einem Stege komzeitweiße großez, Feldüberlegerzett den 1. We. Nürnberg 0n Die Eickhoff=panoballer sind, doch erfagrungsetsweie grezich ernsthaftegercghes den 1. V6. Aehrnberg men konnen. Die Elabof=Henztglsz, urg, P92, ersadrungskeinen Augezüg ernabaft in Gesaor bringgz, können. Wir reicher und technisch besser ausgerttveg, aus daß idnen von halten den#SCc. Sturm auf Grund seiner bisher gezeigten#ieper und Gefahe zelser eu#. Die Gaste werden be Leistungen für stärker und— ei kann vielleicht die NurnTischtennis TTG. Bochumer Verein— TTG. Reichsbahn Wuppertal=Ost:1 TTG. Bochumer Verein— TTG. Küppersbusch Gelsenkirchen:3 Am Sonnabend waren Reichsbahn Wuppertal=Ost und Küppersbusch Gelsenkirchen erstmalig Gast bei der TTG. Bochumer Verein. Obschon beide mit einer verhältnismäßig starken Mannschaft antraten, konnten sie doch an dem Sieg der Bochumer nichts ändern. Diesmal mußten gegen TTG. Küppersbusch die besonders starke Einzelspieler hatte. wieder die Bochumer Doppel, die sich schon in vielen Kämpfen hervorhoben, die Entscheidung bringen. Sie wurden sämtlich glatt gewonnen und halsen der TTG. Bochumer und wied anf, Peren Gelapde, kaum zu einem Siege kom,„Prs=shuine, Psserin-Aähüibse ausgeragen, um die berger Abwehr bezwingen. Der„Club“ hat eine typische Pokalmannschaft, die gerade in diesen.=.=Spielen keinen besonderen Wert auf Schönheit legt, sondern ihre ganzen Energien restlos ausspielt. Die Devise ist: den Gegner kommen lassen alles auf Sicherheit einstellen und doch dem eigenen Angriff soviel Unterstützung sichern, daß Treffer fallen. Auch ein Tor kann für Nürnberg genügen. Das Spiel gegen Fortuna hat es gezeigt. In Abwehr und Läuferreihe ist der Bävern=Meister sehr stark und er wird seinen besonderen Ehrgeiz darin setzen, den Dresdner Angriff leerlaufen zu lassen. Ist das gegen den DSC.=Angriff von heute möglich? Wir möchten es bezweiseln und trauen den Sachsen Tore zu, die Nürnberg zwingen werden, auf Biegen oder Brechen selbst auf Erfolg zu spielen. Es wird im Olympia=Stadion einen harten Kampf geben. denn beim 1. FC Nürnberg scheut man einen restlosen=Einsatz keinesweas. Da auch Dresden in Abwehr und Läuferreihe harte Spieler stehen hat, dürfte der junge Mannheimer Schiedsrichter Pennig vom SV. Waldhof keine leichte Aufgabe vorfinden, die er nur dann lösen kann, wenn er von Beginn an die Zügel fest in die Hände nimmt. Es ist ein zweifellos sehr interessantes Spiel, dessen Ausgang offen ist. obwohl man der Kaltblütigkeit des 1. FC. Nürnberg auch den dritten Sieg zutrauen möchte. Voraussichtlich spielen: Nürnberg: Köbl: Billmann, Uebelein: Luber, Kennemann, Carolin: Gußner(). Eiberger. Friedel(?), Pfänder. Kund.— Dresden: Kreß: Miller, Hempel: Pohl, Dzur, Schubert; Boszek. Schaffer, Machate. Schön, Carstens. Nur wenige Meilterschaftsspiele In der Terminliste des Kreises Bochum sind nur einige wenige Spiele angesetzt, die sich nur auf die dritte Klasse beschränken. Staffel 1:* Reichsbahn Bochum— Langendreerholz Reichsbahn Langendreer— Edelstahl Bochum Tiefbau Dahlhausen— Querenburg Das wichtigste Spiel ist die Begegnung zwischen Reichsbahn Bochum und Langendreerholz. Hier treffen zwei der aussichtsreichsten Bewerber um die Meisterschaft auseinander. Die Platzmannschaft hat sich in den letzten Spielen als sehr zuverlässig erwiesen, während sich Langendreerbolz noch kürzlich eine Ueberraschung erlaubte. Immerhin wird es der Reichsbahn nicht leicht fallen, zum Siege zu kommen. Edelstahl Bochum hat dagegen gute Aussichten, sich in Langendreer Sieg und Punkte zu holen. Querenburg wird in Dahlbausen auf einen Gegner stoßen, der bemüht sein wird, die Punkte in Dahlhausen zu behalten. Bochucler Handball vieser Seite Gesuhr orohen konnte. Die wuur gerden bemüht sein müssen, das Resultat in erträglichen Grenzen zu TTG. ber in Hagen gegen den Wensatenmeister zum eesten ihre Stärke messen wird. Bochumer Verein Kampfe ausgerragen, ter Stadtmannschaft zu ermitteln, die am 8. Dezemesttalenmeister zum ersten Male Doginu der HögierTrommerralun! in Bochum am 15. Dezember Auch in diesem Jahre wird im dse Zegler,„essterschaft. Die Verbesserungen beirugen jeweils nur Sekunden. Von han Bochum Ermtitlung der Vereinsmannschaft und der den Langstreckenxekorden. halten danach jetzt Zucotti die drei Nach der Ruhepause am letzten Sonntag, sind an dem nur ein Handballspiel durchgeführt wurde, sind, nun wieder 10 Mannschaften bereit, um die Punkte und die Trie#s: meisterschaft zu kämpfen. Von den fünf angesetzten„Spielen werden drei in Bochum, die restlichen zwei in Wattenscheid und Gelsenkirchen ausgetragen. Den interessantesten Verlauf scheint der Kampf im Bochumer Stadion zwischen VfL. Bochum 48 und dem Turnklub Wanne zu nehmen. BfL. Bochum 48— Tklb. Wanne Manche Klinge wurde schon von beiden Mannschaften gekreuzt, beide konnten abwechselnd die Siege an ihre Fahnen heften, und so wird es diesmal im VfL.=Stadion hoch hervon Hochum zur Eimiellung ver Vereinsmannschaft Einzelmeister ausgetragen. Der erste Start findet vereits am 15. Dezember statt. Die Wertung geht folgendermaßen vor sich: Jeder Kegler schietzt zuerst 25 Kugeln in die linke Gasse in die vollen, dann 25 Kugeln in die rechte Gasse, nun 25 Kugeln Abräumen linke Gasse und anschließend 25 Kugeln Abräumen Gasse, wobei die Bahnen gewechselt werden. Der zweite Gang findet gleichfalls über 100 Kugeln am 29. Dezember statt. Der Entscheidungslauf steigt am 5. Januar über gesamt 200 Kugeln, wobei nach dem obigen System jedesmal 25 Kugeln in die vollen, 25 Kugeln Abräumen mit Bahnenund Gassenwechsel geworfen werden. Die sechs ersten Plätze bilden die Vereins=Ger=Mannschaft, der Beste erhält den Titel des Einzelmeisters. Gleichzeitig mit dem Wettbewerb der Einzelkegler findet eine Klubwertung zur Ermittlung des Bochumer Kluvmeisters statt. Bedingung ist, daß jeder Klub mindestens vier Starter zum obigen Einzelkampf stellt, wovon dann zwangsläufig die besten drei Gesamtergebnisse für die Placierung maßgebend Auch für die Senioren, das sind Herren über 60 Jahre, wird die Meisterschaft ausgetragen. Erleichtert wird der Start dadurch daß in vier Gängen je 100 Kugeln in die vollen zu wersen sind. Starttage hierfür sind der 8. Dezember, 15. Dezember, 29. Dezember und 5. Januar. Als wettere vorläufige Termine für die nachfolgenden Kämpfe liegen fest: Kreismeisterschaften: bis 30. März 1941 Bereichsmeisterschaften: bis 20. April 1941 Vorentscheidungskämpfe zur DM.: bis 5. Mai 1941 Schlußkämpfe um die DM.: am 8. Juni 1941 Die Austragungsorte werden noch bekanntgegeben. Die Meldungen müssen bis spätestens zum vormittags, mündlich oder schriftlich im Keglerheim„ grotte“, Hattinger Straße, Telephon Nr. 65794, abgegeben werden. Am, 1. und 8. Dezember, in der Zeit von 11 bis 13 Uhr werden persönliche Startwünsche gern angenommen. Die Kämpfe sollen jeweils möglichst Sonntag vormittags ausgetragen werden. Hallenbad für 3000 Besucher Das Wiener Dianabad wurde vor kurzem von der Deutschen Arbeitsfront übernommen und soll in weitestgehendem Maße ausgebaut werden. Das Hallenbad soll in Zukunft 3000 Personen aufnehmen können. während das anschließende KdF.=Strandbad 4000 Besuchern Platz bieten wird. Das Dianabad blickt auf eine alte Tradition zurück, hat es doch schon 1843 seine erste gedeckte Halle erhalten. An der gleichen Stelle erklommen in den sechziger Jahren die StraußSöhne als Kapellmeister und Tanzkomponisten den Gipfel ihres Ruhmes. Noch drei Weltrekorde in Mailand Der italienische Radrennfahrer Palla hat sich seiner fünf Weltrekorde nicht lange erfreuen können. Schon vier Tage nach der Rekordfahrt sagte ihm sein Landsmann Zuccotti Langstreckenxekorden halten danach jetzt Zuccotti die drei vorgenannten. Sapionett die Bestleistungen uber 50 und 100 Kilometer sowie Palla über 90 Kilometer und zwei Stunden. Die neuen Rekordmarken von Zuccotti sind: 60 Kilometer:23:50,8(bisher Palla:24:11), 70 Kilometer:38:00.8 (bisher Palla:38:25), 80 Kilometer:52:26,2(bisher Palla :52:35,6). Ungarns Turnerinnen besiegen Italien In der Musikakademie zu Budapest kam am Sonntag vor 2000 Zuschauern der Frauen=Länderkampf im Gerätturnen zwischen Ungarn und Italien zum Austrag. Die Ungarinnen siegten mit 170,35:167.45 Punkten. Ungarn stellte auch mit Frau Gamauf(28.80 Punkte) und Frl. Csillik (28.60) die besten Einzelturnerinnen, während als beste Italienerin Elda Cevigino mit 28.40 Punkten auf den dritten Rang kam. Deutsche Ringerltaffel in Zagreb Die deutschen Ringer erhalten für 1940 voraussichtlich noch eine weitere Aufgabe, nachdem ibr Länderkampfprogramm mit dem Start gegen Ungarn schon als abgeschlossen galt. Aus Zagreb liegt eine Einladung für eine Begegnung mit einer kroatischen Auswahl im Laufe des Dezember vor. Die deutsche Nationalstaffel wird dem Ersuchen Folge leisten, nachdem das Reichsfachamt im Prinzip bereits zugestimmt hat. Als Mattenrichter wurde der Italiener Censky bestellt, der schon bei Deutschland—Ungarn in Budapest als Unpartetischer tätig war Schict-Länderkampf gegen Dänemark Dänemarks Schützen, die infolge mangelnden Tratnings kürzlich auf die Teilnahme am Ländertreffen gegen Deutschland. Finnland und Schweden verzichten mußten, wollen deshalb keineswegs auf die Kraftprobe mit Deutschland verzichten. Die Dänische Schützen=Union hat bereits, Vorschläge gemacht und die Verbandlungen aufgenommen. Voraussichtlich wird die Begegnung auf Wunsch der Dänen im kommenden Sommer stattfinden, um eine genügende Vorbereitungszeit zu haben. Der Kaninchenstall. eia beschenk süue die hleinen Geschwsser Zu dem lustigen Kaninchenstall braucht man 4 Millimeter und 8 Millimeter starkes Holz. Man sägt zunächst aus dem dünnen Holz die 15 Zentimeter breite und 14 Zentimeter hohe Rückwand, zwei 5 Zentimeter breite Seitenwände, die oben so abgeschrägt sind, daß ter breite und 4 Zentimeter hohe Rechtecke aussägt, so daß 1 Zentimeter breite Rahmen stehen bleiven. Dann so gas- Hentimeng.,„ braucht man noch vier 6 weillimeter breite Rahmen, die in die Oeffnungen der Vorderwand passen. Hinter diese Türrahmen nagelt man Fliegengaze, bringt als Griffe je einen kleinen Nagel an und befestigt die Türen an den nach außen liegenden Seiten scharnierartig mit schmalem Band an der Vorderwand. Man knifft die 8 Millimeter breiten und 4 Zentimeter langen Bandstückchen in ihrer Breite zur Hälfte leimt die eine Hälfte am Türrahmen an, so daß die Bruchkante des Bandes nach außen liegt, und die andere Hälfte an der Vorderwand. Zwei Holzpflöcke, die sich um je einen Nagel drehen, bilden den Verschluß der Türen. Hierauf leimt man die Seitenwände auf die Rückwand, teilt den Innenraum durch eine waggerechte und eine senkrechte Wand in vier Abteile und keimt die Vorderwand auf. Das Ganze setzt man auf ein 9 Zentimeter breites und 18 Zentimeter langes Bodenbrett aus dem starken Holz und schließt den Stall mit dem 9 Zentimeter breiten und 17 Zentimeter langen Dach aus dem gleichen Holz. Die Kaninchen überträgt man mit einem Hilfsnetz, dessen einzelne Karos, 1 Zentimeter breit und hoch sind, auf die natürliche Größe, Zägt beSblecbenen Lasen entoreckend Autet, wispd bezeöhen Herosik aus. Saintliche stelapauenden Schlsghl und das Ganze lackiert. Bodenbreit grün ge Acht Deckhengite im Gelfüf Harland Die Gestütshöfe Isarland, Bayerns bedeutendstes Vollblutgestüt in der Näbe des Starberger Sees, verfügen jetzt über acht erstklassige Deckhengste. Zu den bisher stationierten Crapom, On Top, Flambovant und Biarritz sind jetzt vier Franzosen Bokbul, Biribi, Tele ferique und der umgetaufte Polarste Pong) gekommen, von denen der Steher 17jährige Schimmel Biribi großartige Rennpferde waren. Biribi hat sich besonders als Erzeuger von Hindernispferden bereits auszeichnen können. War'n wir besser! „Für and're fängst du Ratten, für mich nicht eine Maus“, so sagte Mutter Stine zu ihrem Jungen Klaus. „Bei uns ist so viel Arbeit, doch all das siehst du nicht, es wäre hier zu helfen zunächst mal deine Pflicht!“ Der Klaus, er steht beim Nachbar und hackt ihm fleißig Holz; er ist, das sieht ein jeder, auf diese Arbeit stolz. Klein=Gretchen steht daneben und feuert ihn noch an; sie sagt, er hacke besser als mancher große Mann.—— Der Bauer aber schmunzelnd zum Zaune rüberlacht: „Sag, Stine, war'n wir besser? Ich hab's auch so gemacht!"—-Geoen Brenker. Der weiße Hengst Es war in Nebraska, vor nicht allzu langer Zeit, da ereignete sich in der Nähe einer Ranch im südlichen Teil dieses Staates ein Vorfall, der alle Cowboys in Aufregung versetzte.„Seht! Ein weißer Hengst!" brüllte Tommy Hill vor Ueberraschung, als er des Weißlings ansichtig wurde. Vor Erstaunen fiel ihm die Pfeife aus dem Munde. Woher Weißling kam, wußte nand und hat auch keiner jemals erfahren. Wahreinem angrenzenden lebt haben und, weil er Verfolgungen ausgesetzt war, nach Nebraska getommen sein. Vielleicht glaubte der Hengst, hier edle Menschen zu finden. Weißling kam vom Regen in die Traufe, wie er bald feststellte. Oh. Weißling war schlau! Und weil er dies war, liebte er die Freiheit. “ l i n g s t e h e n, g a n z p l ö t z Geschäftsabteilung, in Verbindung zu setzen. Diese Stelle gibt Ihnen eingehend und unverbindlich Auskunft über Ihr erworbenes pensionsfähiges Dienstalter, Zahlung von freiwilligen Beiträgen, Höhe derselben, Stundung der evtl. nachzuzahlenden Beiträge, Nachweis von Ersatztatsachen. R. K. Nach den gesetzlichen Bestimmungen müssen Sie den Kunden auffordern, die Schuhe gegen Barzahlung der Reparaturkosten abzuholen, widrigenfalls Sie dieselben verkaufen würden. Nach Ablauf eines Monats seit der Verkaufsandrohung sind Sie berechtigt, die Schuhe im Wege der öffentlichen Versteigerung zu verkaufen. E. S. Ein junger Mann, der ein Auge verloren hat, wird zum Wehrdienst nicht herangezogen. Bezüglich der Heranziehung zum Arbeitsdienst kommt es auf dieärztliche Untersuchung an. Haus und Wohnung Chr. I. Ueber die Verpflichtung des Hausbesitzers, die Verdunkelung des Treppenhauses vorzunehmen, besteht kein Zweifel. Umlage der Kosten ist nicht angeordnet. Dafür haben alle Mieter aber im Sinne einer vernünftigen Hausgemeinschaft die Verpflichtung, die Verdunkelung zu bedienen, das heißt, jeder sorgt für sein Stockwerk und einer vertritt den anderen. Fr.., Hiltrop. Wenn die Mieter sich verpflichtet haben, die Türen mitzureinigen, und dieser Pflicht bisher nachgekommen sind, so muß diese Pflicht auch weiterhin erfüllt werden, da sie zur Hausordnung geworden ist, die von den Mietern auch unterschrieben worden ist. A. B. in S. Wer ein Haus erwirbt, muß wissen, daß er alle laufenden Verträge zu übernehmen hat, daß er zur Zeit keine Aussicht hat, in das Haus einziehen zu können oder sonstwie das freie Verfügungsrecht über seinen Besitz zu erhalten. Er wird auch an sich verpflichtet sein, sich über diese Verträge und ihre Dauer selbst zzu unterrichten. 2. Eine Kündigung der Verträge kann nur nach Maßgabe des Mieterschutzgesetzes erfolgen, das heißt, wenn gesetzliche Gründe vorliegen. Ein Wechsel kann nur im Wege gütlicher Vereinbarung versucht werden. 8. Ob Sie im Falle des Nachweises einer gleichwertigen Wohnung zum Umzug verpflichtet werden können, ist eine andere Frage. Wir würden in diesem Falle zu einer Verständigung raten. 4. Wenn der Wohnungswechsel zum alleinigen Nutzen des Hausbesitzers erfolgt. können Sie Ersatz der Umzugskosten beantragen. 5. Bei freiwilligen Umzug nach Bochum fällt natürlich ein solcher Anspruch fort. Knappschaftsversicherung I.., Bochum. Betreffs des Kindergeldes gilt folgendes: Gemäß§ 48 des Reichsknappschaftsgesetzes in Verbindung mit§ 1271 der Reichsversicherungsordnung erhöht sich die Rentenleistung(Invaliden=, Alterspension, Ruhegeld, Altersruhegeld, Invalidenrente) für jedes der Kinder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr um den Kinderzuschuß. Nach§ 1271 Absatz 2 der Reichsversicherungsordnung beträgt der Kinderzuschuß für die ersten 90.00 Reichsmark, für jedes weitere Kind 120,00 Reichsmark jährlich, monatlich je Kind 7,50 Reichsmark bzw. 10,00 Reichsmark. K.., Gerthe. Die Fragen: Kommt eine Umrechnung meiner Invalidenrente der Pensionsversicherung nach einer neueren Entscheidung des Reichsversicherungsamtes in Frage? Eine Umrechnung der Rentenleistung der Pensionsversicherung unter Beachtung der Entseidung des Reichsversicherungsamtes in der Sache Jangowsky kommt nicht in Frage. Eine Umrechnung kommt nur dann in Frage, wenn Sie beiden Renten(Rente der Pensionsversicherung und die Rente der Invaliden= versicherung) nach dem bis zum 1. Juli 1982 geltenden Recht beziehen und an beiden Renten auf Grund des§ 8 Artikel 6, Kapitel ll im Ersten Teil der Notverordnung vom 14. Juni 1932 je 6,00 Reichsmark gekürzt worden sind. Was Frauen fragen Frau Kr. Auf den Treppenstufen soll keine Matte liegen. Wenden Sie sich an den Hauswirt, der die Hausordnung zu bestimmen hat. Tommy Hill, der Weißling erblickte, ging es nicht anders.„Ich tue dir nichts!" begann Tommy zu sprechen. Der Hengst wunderte sich, daß ein Mensch so zu ihm sprach. Noch nie war das vorgekommen. Auch griff der Reiter nicht nach seinem Lasso, das lose am Rücken des Pferdes baumelte. Weißling wieherte, blieb aber stehen und harrte der Dinge, die da kommen würden. Es wurde von Tag zu Tag gefährlicher im Canon für Weißling. Den Lassos war er immer nur mit knapper Not entronnen. Als der Hengst wieder einmal von Cowboys umstellt war, er aber doch durchbrechen konnte, erinnerte er sich des Mannes, des einzigen Menschen, zu dem er Vertrauen gefaßt hatte. Ueberall hielt er nach ihm Ausschau. Endlich fand er ihn. Tommy Hill freute sich, ihn wiederzusehen. Schritt für Schrittging er auf ihn zu. Weißling blieb stehen. Schließlich war Tommy bei ihm. Der Hengst beschnupperte seine Hände, seine Kleidung, auch sein Gesicht. Ruhig ließ Tommy alles mit sich geschehen.„Komm mit, Weißling!“ sagte Tommy. Und Weißling folgte Tommy zur Ranch. Nie versuchte Tommy, den Sattel bei Weißling anzulegen, weil er dann Weißlings Vertrauen mißbraucht hätte. Nie versuchte auch Tommy, beim Hengst aufzusitzen. Tommy verbot den Cowboys, Weißling zu satteln oder mit Gewalt zu besteigen. Den ganzen Tag über trieb sich Weißling im Canon herum. Des Abends aber kam er wieder zu Tommy zurück. Wenn jemand nach Nebraska kommt, so kann er diese Geschichte vom Rancher Tommy Hill erfahren. Weißling lebt noch, nur ist er alt und grau geworden... Was fehlt denn da! niemano Uhghlt zug keiner jemals scheinlich aper wird Weißling in eine Staat gelebt haben und, weil er Verf sie vorn 11 Zentimeter und rückwärts 14 Zentimeter zoch sind, und die 15 Zentimeter breite und 11 Zentimeter hohe Vorderwänd, der man vier je 6 ZentimeJetzt zum Beispiel blieb Weidling.#### ganz plötzlich, überraschend. Der Wind hatte ihm die Witterung eines Menschen zugetragen. Nun, das war nicht so schlimm! Sollte er, der Feind, nur kommen. Im Canon in dem sich Weißling befand, kannte sich der neilabfallenden Schluchten hatte nach Nebrasta tam, angesehen und sich gemerkt. Für alle Fälle... Denn er kannte die Menschen, auch jetzt die von Nebraska. Der Hengst spitzte die Ohren. Er hörte Pferdegetrappel und den Gesang eines Menschen. Weißling lauschte. Näher und näher kamen Getrappel und Gesang. Weißling fand es merkwürdig, daß er nicht schon längst die Flucht ergriffen hatte. Aus hm unerklärlichen Gründen ruhrte er sich nicht vom Fleck. Aus dem Walde trat bald darauf ein Pferd, das einen baumlangen Kerl auf dem Rücken trug. Der breitgebaute Gaul hatte seine liebste Gangart angeschlagen, und der Riese auf dem Pferd sang ein Lied von der Freiheit in der Natur. Weißling war erschrocken, keine hundert Meter vor sich den Reiter zu sehen. Auch Jedem der dargestellten Dinge fehlt etwas. Sucht zu finden, was es ist, und tragt die Bezeichnungen in die leeren Felder der waagerechten Reihen nach der Zahl der Buchstaben ein. Habt ihr alles richtig gefunden, so nennt die starkumrandete, mittlere Senkrechte einen schönen Spoct.(ä ist ein Buchstabe.) latz ner der er onwer ken LICHTSPIELE TREFF O„ZUMRITTER“ Kortumstraße 101„ Ruf 61637" Münzt. 65901 Sie hören im Dezember das führende Unterhaltungs-Orchoster WILLI SCHOLVEN mit dem berühmten Tenor EUGEN BACH und dem lustigen Ansager und Plauderer HEINZ THERHAAG Täglich 16.30 Uhr. Sonntags 16 Uhr Sonntag 11.30— 13 Uhr F RUNKONZERT Echtes Bohnerwachs aus reinem Wachs hergestellt, in den Farben welb. orange, rotbraun, solange Vorrat reicht, lieferbar. Pro kg.25 RM. franko Nachnahme od. Vorkasse, in 5und 10-Kilo-Gebinden. Genaue Post oder Bahnstation angeben. W. Hot. ehem.-techn. Febr. Koblenz-Metternien KALTLEIM Probe 10 kg., 14.50 Mfk. per Nachn. ab Berlin. Alleinhersteller: Chem. Fabrik Zwirner. 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SUSSENGUTH Drehbuch: Harald Braun, Mitarbeit Jacob Gele, Rolf Reibmann/ Musik: Theo Mackeben/ Bild: Frans Weihmeyr SPIRLLEITUNO: PROFESSOR CARL FRORLICH EIN DOKUMENT DEUTSCHEN FILMSCHAFFENS NEUESTE DEUTSCHE WOCHENSCHAU VORSTELLUNOEN TAGLICH: 11 Uhr vormittag. Nachmittage.15 und.00. Ende detzen.30 Uhr Jugendliche unter 18 jabrea nicht sugelassen STA PONHALEE HORST CASPAR IN SEINER ERSTEN FILMROLLE ALS FRIEDRICH SCHILLER M ZUSAMMENSPIEL MIT: HEINRICH GEORGE LIL DAGOVER MaumEE SRTSSLER. HANS NIELSEN TLRANNELURE SCHROTH· P. DAHLKE SPIELLEITUNG: H. MAISCH DER GROSSHRTIDE ERFOLG E. WOUIE ACHTEN SIE BITTE AUF DIEANFANGSZEITEN iller eines Geni#s Wochenschau .30 Uhr.00 Uhr Friedrich Schiller .00 Uhr.30 Uhr Anfang täglich 2 Uhr. Anfang der Abendvorstellung.30 Uhr. Ende.30 Uhr. der Stadt Bochum Intendant Precs. Dr. S. Schmitt Freitag. 29. Nov.: beschlossen Sonnadd., 30. Nov., 15.30—19.30 Uhr, Vormiete B:, Zum ersten Male! Kalser Heinrich VI.“ Tragödie von Chr. D. Grabbe Rheuma=, Sichlund Ischtas=Leidende trinken setzt den echten AlpenkräuterHarnsäure=Tec, der Harnsäure löst u. ausscheidet und das Blut gleichzeitia entatftet und entsäuert. Origtnaldackung.75 u. .—, Mk. nur echt Drogerie Flscher, Boch., Kortumstr., Ecke Rottstraße. „Auf dem Lausenden sein“ das ist gerade für den Geschäftsmann sehr wichtig und darum liest er ständia den„Bochumer Anzeiger“ R Sats Ichtspielhaus Ruf 64338 BOCHUM Marienstr. 14 Heute und morgen Freitag und nachm. Sonnabend.30 Uhr Wiederholung des Märchenprogramms: Die Hoinzermamlichen und Der Wolf und die sieben Gelßlein Lustiges Beiprogramm Musik und muslkalische Leitung: Alols Mellchar Ein lustiges Spiel um Eifersucht und Liebe im alten Wien mit: Gusti Wolf. Lizzi Holzschuh. Paul Hörbiger Wolf Albach-Retty Hans Nielsen Aribert Wäscher" Gustav Waldau Gretl Theimer Ein neuer musikallscher Flim der Tobis, in dessen Mittelpunkt der Komponist der Oper„Die lustigen Welber“ von Otto Nicolal steht. Dieser Film ist keine Verfilmung der Oper. sondern er schildert hreamdsante Enstehungsgeschichte. Für dugendliche zugelassen Werktage ab.15—.15—.20 Uhr. Sonntag ab 11 Uhr durchgehend Freitag und Sonnabend ab.15 Uhr, weil vorher um.30 Uhr Wiederholung d. Märchenprogramms„Die Heinz almännchen“ Premfaus Ruf 64338 Bochum Marienstraße 14 Bahnholshofel Konzert-Gafé Ab heute neue silmmungskapelle Man kann glauben und wissen— Zeitungsleser wissen! Gufe Zur Postkutsche Inh. Josef Blum Bochum Viktoriastraße7 Rut 68576 Aus Westsalen und Rheinand Karpfenfang im Berger See Gelsenkirchen, 28. November. Seit einer Reihe von Jahren betreibt die Stadt Gelsenkirchen im Berger See und in den benachbarten Gewässern im Stadtteil Buer eine intensive Fischzucht, die vor allem auf Karpfenzucht abgestellt ist. Es ist bekannt, daß die„Buerschen Karpfen" seit Jahren in den Großstadten des Ruhrgebietes als Delikatessen beliebt sind. In diesen Tagen ist nun, wie alljährlich im November, wiederum eine reiche Karpfenernte aus dem Berger See gevorgen worden. Dem Hauptfischfang wohnten auch der Gelsenkirchener Oberburgermeister und seine Beigeordneten bei. Ein unnatürlicher Vater Duisburg, 28. November. Mit 19 Jahren war Albert Schmitz durch die Geburt eines Kindes in eine Ehe gezwungen worden, fur die er durchaus noch nicht reif war. Seinen Mißmut hierüber ließ er fortgesetzt an dem Säugling aus. Wenn er schrie, wurde er geschlagen, und je mehr er schrie, je schlimmer sausten die Schläge auf den kleinen Korper herab. Schließlich erstatteten die Nachbarn wegen der fortgesetzten Mißhandlungen des Kindes Anzeige gegen den unnatürlichen Vater. Vor Gericht gestellt, bestritt er die Mißhandlungen und führte die blauen Stellen am Körper des Kindes auf schlechte Pflege zurück, die ihm seine um mehrere Jahre ältere Frau angedeihen ließ. Schmitz wurde aber durch die Zeugen einwandfrei überführt und zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Zuchthaus für einen Volksschädling Essen, 28. November. Das Sondergericht in Essen verurteilte nach dreitägiger Verhandlung den 45 Jahre alten Christoph Vigano aus Essen wegen Verbrechens Jahren und zu funf Jahren Ehrverlust. Der Mitengeklagte B. erhielt ein Jahr sechs Monate Gefängnis. Die beiden Männer hatten am 1. August unter dem Schutz der Verdunkelung einen alten Invaliden angefallen und schwer mißhandelt. Außerdem ging dem Mann sein Geld bei der Tat verloren. Die beiden Angeklagten hatten an dem fraglichen Tage schwer gezecht. Vigano hielt diese Situation für angebracht, dem alten Mann, der ihn vor Monaten wegen Diebstahls anzeigte, eins auszuwischen. Vigano ist in seinem Leben mehrmals mit dem Gesetz in Konflikt gekommen. Diebstähle sind seine Spezialität. All diese Momente waren für das Gericht bei der Beurteilung des Angeklagten und der Tat von Bedeutung, da sie Vigano zum Typ des Volksschädlings stempetten. B. dagegen ist ein ordentlicher Mensch, der durch den überreichlichen Alkoholgenuß beeinflußt wurde und nicht mehr entscheiden konnte, was da geschah. Ihm erkannte das Gericht deshalb auch Milderungsgründe des§ 51.2 zu. Vigano aber traf die ganze Harte des Gesetzes. Dabei hat das Sondergericht noch von einer Verurteilung wegen Straßenraubes abgesehen, weil nicht einwandfrei erwiesen war, daß Vigano dem Verletzten das Geld weggenommen hatte. Entsetzliches Familiendrama Trier, 28. November. In der Christophstraße in Trier kam es zu einem schweren Streit zwischen einem Ehepaar, das schon längere Zeit in Unfrieden lebte. Die Hausbewohner vernahmen wohl die Auseinandersetzung und auch ein ansehnliches Gepolter, maßen jedoch diesen Wahrnehmungen keine weitere Bedeutung bei, da derartige Szenen schon zur Tagesordnung gehörten. Am Montag vormittag erschien jedoch der Ehemann nicht auf seiner Dienststelle, vielmehr war von ihm ein Schreiben eingegangen, daß er lebensüberdrüssig sei. Die Kriminalpolizei, die benachrichtigt wurde, öffnete sofort die Wohnung und fand die Ehefrau auf dem Korridor, in einer großen Blutlache liegend, tot auf. Der Ehemann lag, vollständig angekleidet, aber ebenfaus, tog, auf seinem Vell. Handels-Nachrichten VeicgrertgfalcfenerPpker,t Erlaß des Reichskommissars für Preisbildung zu Abschnitt IV der Kriegswirtschaftsverornnung falls tot auf seinem Bett Er hatte seinem Leben durch einen Schuß in den Mund ein Ende gemacht. Aus der Pistole, die er noch in der Hand hielt, waren drei Schüsse . Pistole, die er noch husse abgegeben worden. Aus der Kiste in die„Kiste“. Ratingen, 28. November. Ein Ehepaar in Ratingen beschäftigte vor zwei Jahren eine etwa 80 Jahre alte Hausangestellte, die nicht ehrlich war. Sie stahl neben kleinen Wertgegenständen u. a. auch 780 Mark, wofür sie zu einem Jahr und acht Monaten Gefängnis verurteilt wurde. Als sie Mitte dieses Jahres ihre Strafe abgesessen hatte, schlich sie sich sofort wieder in das Haus ihrer ehemaligen Arbeitgeber ein. Sie nahm Kleider, Wäsche und Lebensmittel an sich und versteckte sich mit dieser Beute im Keller des Hauses. Als die Hausbewohner am nächsten Tage ausgegangen waren, drang sie in die Küche ein und veranstaltete hier ein reiches Mahl, wozu ein großer Teil der Vorrate des Hauses herhalten mußten. Dann ging sie wieder in den Keller zurück. Als das Ehepaar den Diebstahl der Lebensmittel bemerkte, benachrichtigte es die Polizei, die auch eine Haussuchung vornahm, die diebische Elster jedoch nicht fand, da diese sich in einer Kiste verkrochen und diese mit dem Deckel zugemacht hatte. In der darauf folgenden Nacht wurde ihr das Versteck doch zu unheimlich, so daß sie floh. Dabei mußte sie ihren Koffer zurücklassen, der ihr zum Verhängnis wurde. Die Polizei kam so schnell auf die Fährte der Diebin, die jetzt vor der Düsseldorfer Strafkammer stand und zu acht Monaten Gefängnis verurteilt wurde.. Ein neuer Runderlaß des Reichskommissars für die Preisbildung vom 6. November 1940 gibt wichtige Erläuterungen zu Teil!V der Kriegswirtschaftsverordnung vom 4. September 1939, die erkennen lassen, daß im Krieg unbedingt auf äußerste Preisdisziplin gesehen werden muß. In dem Runderlaß heißt es u..:„§ 22 KWVO. bestimmt, daß Preise und Entgelte für Güter und Leistungen jeder Art nach den Grundsätzen der HisgerePorgheten Wirtschaft gebildet werden müssen. dem Preisgrundgesetz des Krieges, hat ieder Wirtschafter im Deutschen Reich die gesetzliche Pflicht, sein Preisgebaren von sich aus mit der durch den Krieg für die Gesamtheit des deutschen Volkes geschaffenen Lage in Einklang zu bringen und zu halten; er hat fortlausend und in jedem Einzelfall zu prüfen, nicht nur, ob seine Preisstellung den erlassenen Preisregelungen entspricht, sondern darüber hinaus ferner, ob der nach diesen Vorschriften gebildete Preis angesichts der Pflichten, die der Krieg jedem einzelnen auferlegt, gerechtfertigt ist. Auf Einzelinteressen kann keine Rücksicht genommen werden. Miamung wehr Karang Es kann sich seit Kriegsbeginn auch niemano meyr darauf berusen, daß sein Preis gerechtfertigt sei, weil er sich in den Grenzen der Preisstoppverordnung halte; ist er z. B. ungerechtfertigt hoch gestoppt oder bringt er infolge von Kostendegressionen einen übermäßig hohen Gewinn, so muß er auf Grund des§ 22 KWVL. auf die den Kriegsverhältnissen angemessene Höhe gesenkt werden. Wenn jemand z. B. die Vermittlung von Lieferungen für die Wehrmacht, das Anschwellen von Aufträgen oder die Verwendung billiger Ersatzstoffe dazu benutzt, sich einen Gewinn zu verschaffen, der den übersteigt, der bei normaler Wirtschaftslage erzielt worden wäre, so ist das weder mit den Grundsätzen einer kriegsverpflichteten Wirtschaft noch mit dem Geschäftsgebaren eines ehrlichen Kaufmanns zu vereinbaren und deshalb verboten und strafbar. Ein Gewinn, der temandem in der Höhe nur als Folge des Krieges zufällt, ist in jedem Fall ungerecht und unzulässig. In der gleichen Weise verstößt gegen das Gebot des § 22 KWVO. derjenige, der die durch den Krieg bedingten Aenderungen in der Herstellung oder Zusammensetzung von Erzeugnissen dazu benutzt, um seinen Verdienst an dem einzelnen Erzeugnis zu erhöhen, oder wer die Verknappung gewisser Waren dazu ausnutzt, volkswirtschaftlich wertlose oder unnötige Güter herzustellen und zu vertreiben. In einzelnen Fällen müssen die beim Inkrafttreten der KWVO. geltenden Preise ohne Rücksicht auf die sonstige Kostenlage, also über die Vorschrift des§ 22 KWVO. hinaus gesenkt werden. Die Vorschrift des§ 26 ist nicht zu eng auszulegen. Es sind alle Ersparnisse in allen Wirtschaftsstufen weiterzugeben die dadurch erlangt werden, daß der Vorlieferant seinen Preis auf Grund der Vorschriften der KWVO.— also auch auf Grund des§ 22— gesenkt hat. Die Vorschriften des§ 22 KWVO. gelten auch für gebundene Preise und die Preise von Betrieben mit monovolartiger Stellung. Soweit Betriebe durch Preisbindungen nach§ 1 der Preisbindungs=VO. oder infolge einer monopolartigen Stellung Gewinne erzielen, die nach§ 22 KWVO. nicht gerechtfertigt sind. haben auch sie alles zu tun, was erforderlich und geeignet ist. um solche Gewinne zu verDie Vorschrift des§ 22 KWVO, gilt als Grundregel der Preisbildung neben allen sonstigen Preisvorschriften. Das kommt schon dadurch zum Ausdruck, daß sie neben einer sast lückenlosen Preisregelung erlassen worden ist. Festpreise bleiben von§ 22 KWVO. unberührt, während Mindestpreise nicht unterschritten werden dürfen. Die nach den einzelnen Preisvorschriften höchstzulässigen Preise müssen dagegen unterschritten werden. falls die Grundsätze der KWVO. es erfordern." Sondertarif für Kohlen im Ueberlandverkehr In der neuesten Nummer des Reichsverkehrsblattes ist ein vom Reichsverkehrsminister für Kohlen, Briketts und Koks festgesetzter Sondertarif für den Güterkraftverkehr veröffentlicht. Aehnlich wie beim Kartsoffelsondertarif handelt es sich um Vergütungssätze für Fuhrleistungen des Güter=Nah= und Fernverkehrs bei Kohlenbeförderungen im Ueberlandverkehr. Die Leistungssätze des Sondertarifs, die Höchstsätze darstellen, sind unter Berücksichtigung der bei Kohlenfuhren herrschenden Verhältnisse aufgestellt. Für dei Kohlenfuhren sollen soweit wie möglich die eigenen Fahrzeuge des Kohlenhandels und die Unternehmer, die bisher regelmäßig in der Kohlenabfuhr tätig waren, eingesetzt werden. Das Anwendungsgebiet des neuen Tarifs wird sich daher voraussichtlich auf diejenigen Fälle beschränken, in denen Fuhrunternehmer. die bisher keine Kohlen gefahren haben, zur Bewältigung von Verkehrsspitzen oder bei Verkehrsschwierigkeiten zur Vermeidung von Stockungen herangezogen werden müssen. Verkauf von Motorrädern in Fahrradgeschäften genehmigungspflichtig. Der Reichswirtschaftsminister hat in einem Bescheid vom 31. Oktober 1940 entschieden, daß Motorräder nicht in wirtschaftlichem Zusammenhang mit den dem Geschäftstyp„Fahrradgeschäfte“ eigentümlichen Waren stehen. Der Verkaus von Motorrädern erfordere auch eine besondere Sachkunde, die der Fahrradhändler als solcher nicht besitze, Die Hinzunahme von Motorrädern in Fahrradgeschäften ist daher als genehmigungspflichtige Neuerrichtung einer Verkaufsstelle nach den Bestimmungen des Einzelhandelsschutzgesetzes anzusehen. Börsen nachgebend Auch am Donnerstag kam es an der Berkiner Börse zu weiteren Kurskorrekturen gegenüber den in letzter Zeit eingetretenen beachtlichen Steigerungen.— Sowohl die Bankenkundschaft als auch der Börsenhandel nahmen an der Rheinisch=Westfälischen Börse zu Düsseldors Abgaben vor so daß sich die Kursrückgänge sortsetzten. Zum Teil gingen die Verluste bis zu 2 Prozent.— Amtliche Kursnotierungen an der Berliner Börse vom 28. November 1940: Farbenindustrie 202,70; Harpener Bergbau 167,50.— An der Düsseldorfer Börse wurden notiert: Constantin der Große 8400., 8900.; Vereinigte Stahlwerke 144,80; Westfalia=Dinnendahl 196,50. Dassliep Pregraimm Apollo-Theater Bochum-Weitmar Hlaus Albers in Ein MANN AUF ABWEGEN Für Iugendliche nicht sugelassen! Ab Dienstag: EIN ROBINSON Das Tagebuch eines Matrosen. Für Jusendliche suselassen! Sonntag, 13 Uhr. Märchenvorstellung FRAU HOLLS„„ Neue Anfandsseiten: TAglich.15 Uhr und.80 Uhr Lonsm=ene uler Vval=Wiememäusen Freitag bis Montag: Sommer, Sonne, Erika Ein herrlicher, heiterer Ufa-Film mit Karin Hardt, Paul Klinger u. a. Prädikat:„volkstümlich wertvoll“. Jugendliche haben Zutritt Dienstag bis Donnerstag: Leichte Kavalierte Ein Ufa-Film mit Marika Rökk Dienstag und Mittwoch, 3 Uhr: Märchenvorstellung Dornröschen Täglich.15 Uhr. Sonntag.15,.00,.13 Uhr Capitol-Theater Bochum-Werne Freitag bis Montag: Olga Tschechowa, Hans Stüwe in LLIDENSCHAFT Jugendliche haben keinen Zutritt Dienstag bis Donnerstag: KONZERT IN TIROL mit Hell Finkenzeller, Frits Kampers, Hans Holt. Elfriede Gerhar und den Wiener Sängerknaben.— lugendliche haben Zutritt Beginn: Wochentags und sonntags.30 und 5 Uhr. Lapnol==enleuirt Vocam=Lungenötrer Freitag— Donnerstag: Paul Hörbiger. Hans Moser Wiener Geschichten Im Beiprogramm: Die neue Wochenschau. Wochentags: 3..30 Uhr, Soantag:.30, 3,.30 Uhr. Sonntat morten 11 Uhr. Sonntag nachmittag..30 Uhr: Kinderverstellung KalserStraße 179 lichtburg Bochum-Langendreer Besian täglich 15, 17.30 Uhr. Schluß gegen 19.30 Uhr Freitag bis Donnerstag: Paul Hartmann, Ilse Werner, Hannes Steiser, in B ALPARE Ein beschwingt heiterer, übermütig fröhlicher Ufa-Oroß-Film. Jugendliche nicht zugelassen. Sonntat morten 11 Uhr. Sonntag nachmittag.15 Uhr große lugendvorstellung OOLD IN NEW FRI300 Ein spannender Wild-West-Film. Union-Theater Bochum-Gerthe Preitag bis Montag: Krambambult Der uralte Hab zwischen jäger und Wilderer lodert aus diesem Filmgeschehen heraus, dessen Thema der Kampf zweier Männer um eine Frau und das Schicksal eines Hundes ist.- V. v. Ballasko, P. Pfluger. S. Rist, K. Skraup. Nicht für Jugendliche Dienstag bis Donnerstag: Leinen aus irland I. v. Meyendorf,.Wanka.— Der bittere Kampf eines tüchtigen Kaufminnes degen die Macht eines jüdisch beeintlußten Orobkonzerns. Für Jugendliche zugelassen. Neue Anfangszeiten: Wo. ab 3, letzte Vorst. 5 Uhr. Se. ab 3. Jetzte Veret. 5 Uhr, Ende.30 Rummmernaltspiele Voulam=Berine Ab Freitag: ein Ufa-Film Drei Väter um Anna mit llse Werner. Hans Stüwe, Theodor Danester. Beppo Brehm nach dem Roman!„Fost bringt ein Mädchen mit.“— Wochenschau, Kulturfilm. Anfangsseiten: Wochentags 15.30, 17.13 Uhr, sonntage ab 13.30 Uhr: Sonntat morgen, 11 Uhr. Sondervorstellung m. vollständigem Prosramm: Junsendliche haben heisen Zotritr! Schauburg Wanne-Eickel adolf-Hitler-Platz Ves Prse u.—. gL. JOER MACHEN LRUTE mit H. Rühmaan, H. Feller, H. Seseack, H. Sternberg.- Jugendl. haben Zutrist. Von Dienstag bis einschließlich Donnerstag ALLES SCHWINDEL mit O. Fröhlich, O. Weiser, E. Waldow.— Jugendliche haben keinen Zutritt. An Sonnabend neue Wochenschau!— Anlangszeiten: Werktage 3 und 5 Uhr. sonnt. 1. 3, 5Uhr. Ende.30 Uhr, Kinder hab. Soantat nur zur ersten Vorstellg. Zutritt TOO Mit: Maria Andergast. Hans Holt Leo Siezak. Ida Wüst, Ralph Arthur Roberts. Jupp Hussels Rudolf Platte und Willl Schur „Darf ich mal heut' nacht mit Dir im Dunkeln von der Liebe munkein“. singen Hans Holt u. Maria Andergast. Liebe, Musik und Humor lassen alle Alltagssorgen vergessen Im Beiprogramm: Silbertuchs und Marderhund Wochenschau Anfang des Hauptfllme tägl..30, 3. 39, 6. 81 Uhr Wochenschau.87..10 Uhr Kuoblauch-Beeren „Immer jünger“ machen froh und frisch“, Sie anthalt, alle wirksamen Bestandteile des reinen unverfälschten Knoblauchs in leicht löslicher, gut verdaulicher Form. Vorbeugend gegen: hohen Blutdruck. Magen-, Dermstörungen, Alterserscheinungen, Stottwechselbeschwerden Geschmack und geruchfrei. Monatspackung.— Achten Sie auf die grün-weiße Packung! Zu haben in den Apotheken und Fachdroserten Audr Hape. Tumist Sattlat das Nihngr! Wenn Ihre Füße vor Abermädung und Anstrengung schmerzen, dann ist und bleibt Saltrat das tausendfach bewährte Mittel zur schnellen Linderung der Beschwerden. Es lohnt sich deshalb, wiederholt danach zu fragen, wenn Sie es beim ersten Versuch nicht gleich erhalten. Saltrat gibt es nach wie vor! We W Sonntag vormittag 11 Uhr große Jugendu. Familien-Vorstellung mit Hans Söhnker, Rudolf Call, Lucke Engllech in: Wo die Lerche singt Postkarten photos sämtlicher Flimschauspleler neu eingetrotten Eiowwradel M SIE Telt-ce Kchn Ruf 8377 Bochum Rottstraße 29 Klein-Inges lehnlichtter Wunsch Ist so ein netter, kleiner Puppenwagen, in dem sie Ihr Puppenkindchen spazieren fahren kann. Erfüllen Sie Ihr diesen Wunsch! Die„BA“-Kleinanzeige hilft ihnen gern " d a b e l.- A m z w e c k m ä ß i g sten geben Sie noch heute eine Anzeige für den„Weihnachtsmarkt“ auf; an Angeboten wird es dann gewis nieht fehlen Ela velt-Harlan-Pllm der TOBIS mit Kristine Söderbaum Jugend Dermens Brann, Eugen Hlöpfer Täglich ab.30 Uhr Sonntag, 1 Uhr, Kindervorstellg. Die Schlacht 4 am blauen Berte### Magen, Bür ar .Lozermnums nchmen„AEBOHATUS“ HKein Teel Prospekt gratie. Stadt-Drogerie Bengardstr. 15. Telephon ebe## Rühmann— AhsMoser Framn. .*"* argie. pexsonlich seine Meistgropere. rrasquite 0 Merrliche Pelodien! 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Noverber 1940 der Ehrenobermeister der Bauewerks-Innung Bauunternehmer AUUh Schnale im Alter von 67 Jahren Der Verstorbene hat viele jahre in der Führung des Bochumer Baugewerbes gestanden und eich um den Berutsstand reiche Verdienste erworben Seine vornehme Gesinnung und seine groben Verdienste um die Organisation des Berufsstandes sichern' ihm über das Grab hinaus etets ein ehrendes Andenken. Baugewerks-Innung Bochum J. Gründer. Obermeister Der Gründer unserer Firma Parteigenosse Gerhard Kestermann lst am heutigen Tage nach einem schaffens- und erfolgreichen Leben im hohen Alter von 85 Jahren gestorben. Mit ihm scheidet ein Mann von uns. der, beseelt von einem unbeugsamen Willen und nie ermüdender Arbeitskraft, alles getan hat, was sur Förderung des Werkes nützlich war. Eswird unser Bestreben sein, das von ihm gegründete Werk in seinem Geiste weiterzuführen. Bochum, den 28. November 1940 Gerhard Kestermann Zahnräder- u. Maschinenfabrik Bochum Nachruf Am 26. November 1940 sing nach kurzer Krankheit der Bauunternehmer Adeil Scmiale beim. Er war von 1915—1933 Mitglied des Presbyteriums und von 1921 1933 Kirchmeister der evangelischen Kirchengemeinde Wiemelhausen. In seine Amtszeit fiel die Erbauung des Ernst-Moritz-ArndtHauses. Der Heimgegangene hat in der Zeit des äußeren Aufbaus unserer Gemeinde seine Tatkraft und Erfahrung freudig eingesetzt und uns unvergeßliche Dienste geleistet Wir halten sein Andenken dankbar in Ehren. Nun sucht man nicht mehr an den Haushaltern. denn deb sie treu erfunden werden. 1. Kor. 4, 2. Das Presbyterium der ev. Kirchengemeinde Wiemelhausen I. A. Niedermeler. Pfarrer Praes. Presb. Familien-Nachrichten aus anderen Zeitungen übernommen Geboren: Knaben: Dortmund: Franz H. Fiedler(Aenne Schütz), Zwillinge. Dortmund: Karl Heinz Hüser(Else Löw).— Mädchen: Dortmund: Friedrich Wilhelm Markmann(Leni Duda). Dr. Theodor Umberg(Elisabeth Thywissen). Witten: Emil Bitsch(Grete Hünninghaus). Oskar Freudenberg (Hedwig Weindorf). Verlobte: Dortmund: Röschen Hartmann mit Toni Geier. Vermählte: Dortmund: Willem Weidemann mit Gretel Kehr. Dortm.= Asseln: Heinz Theilke mit Marga Affhüpper. Gestorben: Dortmund: Josef Berger, 56 J. Willibald Wrede, 52 J. Frau Witwe Wilhelmine Stuczynsti. geb. Brand, 82 J. DortmundOespel: Heinz Schmidt, 16 J. Hagen: Hans Neumann, 61 J. Essen: Gefr. Josef Schandelle, 37 J. Frau Elisabeth Wörtler, geb. 53 J. Stol#t. StOe els, Freibank. Fleischverk.: ab 13 Uhr: Nr. 51—75, rot; danach: 331—380, blau; Sonnab., ab 8 Uhr: Nr. 381— 450. blau. Schlachthof. verwaltung. — Schwarze Leder= mit Inh. Mittwoch vorm. verlor. Wiederbr. erh. Bel. Ausk. Anz.(19269 Blauer Lederhandschuh Von=der=Recke=Str. verloren. Geg. Belohn. abzug. Rathaus, Auskunft Sre•G, für 4 Personen auf dem Friedhof an der Wiemelhauser Straße zu kaufen gesucht. Zuschriften unter 1 D 5655 Anzeiger Gesunden Velourhut Nähe Frische(Stiepel) gefunden. Abzuholen b. Witthüser. Auf dem Schrick 17a Eine träge Verdauung eine ungenügende Darmtätigkeit hat zur Folge, daß sich im Darm schädliche Zersetzungsprodukte bilden, die das Allgemeinbefinden ungünstig beeinflussen, so daß allmäblich das Krankheitsbild eines sich elend abgespannt und niedergeschlagen füblenMan nehme Hunyadi=Jänos=Brunnensalz dessen mild ablettende Wirkung sich nicht nur auf den Darmtrakt beschränkt, sondern auch die Blut= und Stofswechsel=Zirkulation fördert, somit blutreinigend wirkt und eine wohltuende Rückwirkung ausübt. Erhältlich in Avotheken und Drogerien in Hauspackungen à 100 Gramm .50 RM. und Reisepackungen mit 10 Beuteln à 7 Gramm.— RM. General=Vertrieb:„Alfred Rienäcker. Berlin W. 50. Svichernstraße 4. W Schließung der Außenstellen des Ernährungs- und Wirtschaftsamtes vom 2. bis 7. Dezember 1940. Wegen der Vorbereitungen für die nächste Ausgabe der Lebensmittelkarten werden die Außenstellen des Ernährungs= und Wirtschaftsamtes für die Zeit vom 2. bis 7. Dezember 1940 für die Ausgabe von Bezugscheinen für Spinnstosswaren und Schuhe geschlossen. Nur in wirklichen Eilfällen(Trauerfällen usw.) kann eine Abfertigung erfolgen. Bochum, den 28. November 1940. Der Oberbürgermeister. Geldbörse Königsallee gefunden. Abzuholen st6r 29. Es wird darauf hingewiesen, daß ein Anspruch auf Reisekosten oder Entschädigung für Lohnausfälle für die Jugenddienstpflichtigen nicht beJuden und solche jüdischen Mischlinge, die nach§ 5 der ersten Verordnung zum Reichsbürgergesetz vom 14. November 1935(RGBl. I S. 1333) als Juden anzusehen sind, haben zu diesem Appell nicht zu erscheinen, g. Zuwiderhandlungen gegen die Jugenddienstpflicht werden nach den bestehenden Gesetzen bestraft. Wanne=Eickel, den 27. Nov. 1940. Der Oberbürgermeister: (gez.): Günnewig. Chrisistr. 1. Et. .=Armbanduhr in Weitmar gefunden. Abzuholen Wasserstraße 162. 13 bis 15 Uhr. Der Gründer und ehemalige Senior-Chef unserer Firma Parteigenosse Gerhard Kestermann ist beute vormittag nach einem Leben voll Arbeit gestorben.„ Wir betrauern in dem Verstorbenen einen Mann von echtem Schrot und Korn. Sein ganzes Streben galt bis zum letzten dem Werk und der Gefolgschaft. Uns allen bleibt er ein leuchtendes Vorbild echter Arbeitskameradschaft. Sein Andenken werden wir boch in Ehren halten und in seinem Geiste weiterarbeiten. Bochum, den 28. November 1940 Die Gefolgschaft der Firma Gerhard Kestermann Zahnräder- u. Maschinenfabrik Bochum Weinet nicht an meinem Grabe. Stört mich nicht in meiner Ruh“. Denkt, was ich gelitten habe. Eh' ich schloß die Augen zu Heute nachmittag 2 Uhr entschlief nach kurzer. schwerer Krankheit unser guter, treusorgender Vater. Schwiegervater. Grobvater, Bruder, Schwader und Onkel, der Werkmeister a. D. Lugenl Dietz im Alter von 63½ Jahren. Ia tiefem Schmerz: Geschwister Dietz und Anverwandte Bochum-Weitmar, den 26. November 1940 Schützenstraße 67 Die Beerdigung findet am Sonnabend, dem 30. November 1940. nachmittags 3 Uhr, von der Totenhalle des ergl. Friedhofes Bochum-Weitmar, Blumenfeldstraße, aus statt. Allen, denen aus Versehen keine besondere Nachricht zusing, diene diese als solche Kenlbader Wilhelmsbad Wilhelmstraße 22 Kuf 61601 Geöffnet von.30 biS 19 Uhr WERENCNME Gestellungsaufruf zur Erfassung des Jahrganges 1923 zum Dienst in der Hitler=Jugend. Auf Grund des Gesetzes über die Hitler=Jugend vom 1. Dezember 1936(RGBl. I S. 933) in Verbindung mit dem§ 13 der zweiten chführungsverordnung vom 25. Alphabetische Reihenfolge„# Entgegennahme von Anträge den Kartenstellen(Nebenstellen führer des Deutschen Reiches mit Erlaß vom 20. April 1940— 1J 2173— die Ersassung der Jugendlichen des Jahrganges 1923, männlichen und weiblichen Geschlechtes, gleichgültig, ob sie bereits der HI. angehören oder nicht, angeordnet. Der Erfassungsappell für die Ortsgruppenbereiche Auf der Horst, Holsterhausen. Gartenstadt, Eickel findet statt am Sonntag, dem 1. Dezember 1940, 9 Uhr, in der Oberschule für Jungen, Wanne=Eickel, Göbenstr. 83. Die Jugendlichen werden hiermit aufgefordert, zu diesem Erfassungsappell pünktlich zu erscheinen. Eine besondere Benachrichtigung erfolgt nicht. Die gesetzlichen Vertreter der Jugendlichen sind für das Erscheinen der Jugendlichen verantwortlich. Zum Erfassungsappell sind die notwendigen Personalpapiere, wie Geburtsurkunde, Lichtbildausweis, die etwa bereits vorhandenen Mitgliedsausweise der Hitler=Jugend bzw. Unterlagen für eine frühere Zugehörigkeit zur Hitler=Jugend, mitzubringen. Stellenangebote) Tüchtiger Battstfattersiit bilanzsicher, mit Fertigketten in Stenogr. u. Maschinenschr., sofort nach Wattenscheid gesucht. Auskunft Anz.(a5656 Schühmachergeseue für sof. od. später in Dauerstellung gesucht. H. Schmidt, Brückstraße 8 193 auch nebenberufl. stellt ein. Beck, Wanne=Eickel Dorstener Str. 445 Schuhmachergesellen gesucht. Th. Hackenberg, Große Beckstr. 24 Mühe und Arbeit war dein Leben. Ruhe hat dir Gott geteben Am Mittwoch um 3 Uhr entschlief nach langem. schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden unsere liebe Mutter. Schwiegermutter, Oroßmutter, Schwester und Tante Pre. Honriotto-Cpaiku geb. Sontowekl im 75. Lebensjahr. In stiller Trauer: Die Hinterbliebenen Bochum(Cramerstr. 34), den 26. November 1940 Die. Beerdigung fiodet am Sonnabend. dem 30. November 1940. um 15.45 Uhr, vom Trauerhause aus statt. Trauerfeier eine Vierteistunde vorher. Allen, denen aus Versehen keine besondere Nachricht zusing, diene diese als solche Lebensmittel- Großhandlung sucht zum baldigen Eintritt eine jüngere Kontoristin Maschinenschreiden erforderlich. Bewerdungen unter R J 19281 Anzeiger Saubere Dutzhilfe für freitags ges. Frau Albers, Westfälische St. 25 Putzfrau tägl.—3 Stund., gesucht. Hasselkuß, Rathausplatz 10 Gurage frei. Boch. Großgaragen I. Drobig, Alleestraße 24 Putzhülfe für 2 Nachmittage in der Woche ges. 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Sp); Freitag. 6. 12. 1940: Buchstaben Schl bis Sch Schluß; Sonnabend, 7. 12. 1940: geschlossen: Montag, 9. 12. 1940: Buchstabe Ri Dienstag, 10. 12. 1940: Buchstaben P bis O: Mittwoch, 11. 12. 1940: Buchstaden N bis O: Donnerstag, 12. 12. 1940: Buchstabe M: Freitag, 13. 12. 1940: Buchstabe 2; Sonnabend, 14. 12. 1940: geschlossen; Montag, 16. 12. 1940: Buchstaben K bis Km; Dienstag, 17. 12. 1940: Buchstaben Kn bis K Schluß; Mittwoch, 18. 12. 1940: Buchstabe I: Donnerstag, 19. 12. 1940: Buchstabe Freitag, 20. 12. 1940: Buchstabe Sonnabend, 21. 12. 1940: geschlossen: Montag, 23. 12. 1940: Buchstabe F: Dienstag, 24. 12. 1940: Buchstaben D bis E; Mittwoch, 25. 12. 1940: geschlossen; Donnerstag, 26. 12. 1940: geschlossen: Freitag, 2. 12. 1940: Buchstaben Bf bis B Schluß und C; Sonnabend. 28. 12. 1940: geschlossen; Montag, 30. 12. 1940: Buchstaben A bis Be: Dienstag, 31. 12. 1940: geschlossen. Zur Sicherung einer reibungslosen Abfertigung der Antragsteller sind die Kartenstellen angewiesen, die vorerwähnte Buchstabenfolge genauestens einzuhalten. Wanne=Eickel, den 27. Nov. 1940. Der Oberbürgermeister: Günnewig. Täglich verweist der Ansager im Rundfunk auf die ausführlicheren Berichte in der Tagespresse. Ein Beweis für die große Wichtigkeit des Zeitunglesene! kauft W. Schneider, Goldschmiedemeist. Kortumstraße 63. Ruf 65129(gegenüber d. Harmonie) a dannigen helfen verkaufen — OpelOlympia in erstkl. Verfass., äuß. preisw. abz. Rudolf Menge, Alleestraße 24 (Garagen) Ruusch Nachhilfestund. erteilt Schülerin d. 7. Klasse. Zuschriften unter A H 19226 Anz. Wer erteilt Schüler Stunden in Orlechtsch? Zuschriften, unter K 19245 Anz. Ig. Mann sucht Anterricht in Kurzschrift. Zuschriften, unter A S 19.91 Anz. K Ufa=Tonhalle Täglich 11.00.15.00 Uhr Das Herz der Königin Tägl..00.30 Uhr Friedrich Schiller Tägl..00.00 Uhr Hab ein blaues Himmelbett Apollo Tägl. 11.00 12.65.00 6. 15.08 Uhr Das sündige Dort Lichtspielhaus Marienstr. 14 Tägl..15.20 Uhr Falstaft in Wien Gloria=Palast Täglich.30.38.81 Uhr Husaren heraus Hammer Lichtspiele Tägl. 2 Uhr. letzte Vorst..00 Uhr Die 3 Codonas SISS Ritter=Eik nur Herner Str. 93 täglich 18.30 Uhr Original-Bauernkapelle J. Grafe mit seinen Solisten u. Jodlerin Wc e Kaffee Berning Wittener Str.—8, gegenüber dem Parkplatz. Ruf 67860