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Zeilug bsrsrd können keine Ersatzansprüche gestellt werden.— Ge.„„ Peithiüder! zsip#s von 8 bis 13 und von 14½ bis 19 Uhr, sonntags 14, Fepruor 1938 schhllslgg“““— Sprechstunden der Schriftleizung, gußer mittwochs 522 lamstags, von 16 bis 17 Uhr.— Postscheckonio Dortmund 1760. anlag und Druck: Laupenmühlen amp; Dierichs in Bochum Anzeigenpreise: Grundpreise für 1 mm Hohe in 22 mmn im Anzeigenteil und in 78 um Breite 50 Pf. im Texttell. Familienanzeigen und Stellengesuche 6 Pf., Vereinsanzeigen(die nicht der Wirtschaftswerbung dienen) 5 Pf., kleine Anzeigen(nicht geschäftlicher Art) 8 Pf., Anzeigen im Vereins= oder Sportkalender im Tertteil 10 Pf., Auskunft= und Ziffergebühren 25 Pf. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 9 gültig. Nachlaßstaffel.— Schluß der Anzeigenannahme für die sechsmal wöchentlich frühmorgens erscheinende Zei10 Hf, tung um 16 Uhr des Vortages. Für ven richtigen Abdruck fernmündEinzelprels 10 Ps, lich aufgegebener Anzeigen kann keine Gewähr übernommen werden. Hauptgeschäftsstelle: Rathausplatz 8. Anruf 67551 bis 54 45. Jahrgang Nummer 37 SchuschutyFernn Haherr Längere eingehende Aussprache mit Adolf Hitler auf dem Obersalzberg inb Berchtesgaden, 12. Februar. österreichische Bundeskanzler Dr. Schusch= ##### stattete heute(Samstag) in Begleitung des österrichischen Staatssekretärs für die auswärtigen Angelezenheiten Dr. Guido Schmidt und des deutschen Botschafters von Papen in Gegenwart des Reichswinisters des Auswärtigen von Ribbentrop dem zihrer und Reichskanzler auf dessen Einlajung einen Besuch auf dem Obersalzberg ab. diese inoffizielle Begegnung entsprang dem beiderseiven Wunsch, sich über alle Fragen, die das Verhältuis zwischen dem Deutschen Reich und Oesterreich bewiign, audzusprichen. Dr. Schuschnigg wieder in Wien dub Wien, 13. Februar. Bundeskanzler Dr. Schuschnigg ist nach seiner Unterredung mit dem Führer und Reichskanzler auf dem Obersalzberg im Sonderzug in den frühen Morgenfunden des Sonntags wieder in Wien eingetroffen. Gebirgspaß Zalamea erobert Neue Erfolge der nationalspanischen Truppen Die Anwesenheit des chilenischen Kriegsministers., Argonedo gab dem Empfang eine besondere Note.— Ein Ball im deutschen Sportverein beschloß den Besuch. Neue Erfolge der Japaner Uebergang über den Hwai=Fluß erzwungen Hankau, 13. Februar. Die Japaner haben nach umfassenden Kämpfen, die mehr als eine Woche Tag und Nacht angedauert hatten, am Samstag mit Hilfe ihrer schweren Artillerie den Uebergang über den Hwai=Fluß erzwungen. Damit hat eine der größten Schlachten während der chinesischjapanischen Feindseligkeiten ihren Abschluß gefunden. Die Japaner drangen 30 Kilometer über den Fluß hinaus und vernichteten noch während des Rückzuges der Chinesen ein chinesisches Regiment, das die Neugrupvierung der Chinatruppen decken sollte. An der Nordfront drangen die Japaner an der Peking—Hankau=Bahn nach Süden bis in die Nähe des Gelben Flusses vor. Zühr bodi geientelt London, 13. Februar. Wie aus Sydney berichtet wird, kam es im dortigen Hafen zu einem schweren Schiffsunglück, bei dem 15 Personen ertranken. Ein Fährboot, das 150 Passagiere zu dem hier vor Anker liegenden amerikanischen Kreuzer„Louisville“ bringen sollte, kenterte aus bisher noch unbekannten Gründen und versank. Obwohl das Kriegsschiff sofort sämtliche Boote zu Wasser ließ und auch eine Reihe von anderen Schiffen zu Hilfe eilten, konnten nur 135 Personen gerettet werden. Bisher wurden sechs Leichen geborgen. Berufswettkampf hat begonnen Start der Gruppe Banken und Versicherungen dnb Berlin, 13. Februar. Der„Berufswettkampf aller schaffenden Deutschen 1938“ hat am Sonntag im ganzen Reichsgebiet seinen Auftakt genommen. Ein Leistungswettstreit von beispiellosem Ausmaße wird in freiwilliger Mitarbeit mehr als 2 700000 erwerbstätige Deutsche jeglichen Alters, Männer, Frauen und Jugendliche, ohne Rücksicht aus Herkunft und Vermögen zunächst in den Ortswettkämpfen zusammenführen. Als erste traten am Sonntag die 76000 Teilnehmer der Gruppe Banken und Versicherungen zum Wettkampf an, davon 16 200 in Berlin. Für die Mehrzahl der weiblichen Teilnehmer ist der kommende Sonntag— an dem im übrigen alle Beteiligten noch die sportliche Leistungsprüfung abzulegen haben— der Tag der Entscheidung. Die Wettkämpfe wurden in Berlin in der Technischen Hochschule, in der Universität, in der Wirtschaftshochschule und in mehreren Berufserziehungsstätten durchgeführt. Bei einem Appell im Lichthof der Technischen Hochschule sprach der Leiter des Berufswettkampfes, Obergebietsführer Axmann, über Sinn und Bedeutung der großen Aktion. Neuer Orrsie Fers Wlmtero Starke Schneefälle in Deutschland— Sturm= und Hochwasserkatastrophe in England gh wird gemeldet, Salamanca, 13. Februar. Wie der nationale Heeresbericht meldet, wurden die Operationen der Südarmee im Abschnitt de la Gereng erfolgreich fortgesetzt und der Gebirgsdaß Zalamea sowie einige andere feindliche Postionm nach heftigem Widerstand besetzt. Der Gegner erlitt starke Verluste. Im Abschnitt Alfambra führten die nationalen Truppen einen Erkundungsvorstoß an linken Ufer des Alfambra=Flusses durch und erbeuteten daben in der Ortschaft Orios 61 Kisten Gewehrmunition und 16 Kisten Handgranaten. Hunderte von Rotspaniern liefen weiterhin zu den Nationalen über. Bei den erfolgreichen Operationen im Abschnitt von Zalamea südöstlich von Merida fielen den nationalspanischen Truppen 50 Maschinengewehre sovie eine große Anzahl von Gewehren in die Hände. As eroberte Gebiet gehört zu dem besten Weideland Spaniens mit einer bedeutenden Viehwirthaft. Außerdem befindet sich hier eine reiche Korkbroduktion, die der katalanischen ebenbürtig ist. Die Truppen des Generals Franco beherrschen nunmehr das ausgedehnte Tal de la Serena. Die rote Stellung bei Virtich e Salamea, die durch doppelte Drahtshsteme geschützt war, wurde von den nationalspanischen Truppen im Verlaufe schwerer Bajonettkämpfe Kenommen. An den Kampfhandlungen war auch die nationalspanische Kavallerie in hervorragender Weise beteiligt. Die neuen Stellungen, die von den nationalspanischen Truppen südöstlich des bolschewistischen Frontabschnittes von Estremadura mit dem Hauptguratier Don Benito erobert wurden, sind für die späteren Kampfhandlungen an dieser Front von großer Bedeutung. Sowjetflieger mit nationalspanischem Kennzeichen Salamanca, 13. Februar. Die Militärbehörden des nationalen Spase# ½ haben zuverlässiges Material erhalten, aus eim hervorgeht, daß die bolschewistische Soldateska wer mehrere mit nationalen Kennzeichen Erischene Bombenflugzeuge verfügt. Mit diesen FlugEengen sollen die katalanischen Grenzorte angegriffen ind dabei„versehentlich“ französisches Gebiet bomffagt; werden. Durch diese Manöver, die eine verPussende Aehnlichkeit mit der Torpedierung W Bombardierung englischer Handelsschiffe eeweisen, wollen die Bolschewisten in der Welt Stimbung gegen das nationale Spanien machen. Die zg alspanischen Militärbehörden machen die Weltventlichkeit auf die Pläne der bolschewistischen Luftnanpten umerksam, die für die Arbeitsweise der sogeeeunten roten Regierung kennzeichnend sind. mit Berlin, 13. Februar. Der Winter, der offenbar schon im Rückzugsgefecht dem Vorfrühling stand, machte zum Wochenende einen kräftigen Vorstoß, und das Schneepanorama, das er in fast ganz Nord= und Mitteldeutschland in die Landschaft zauberte, schien ein Sieg auf der ganzen Linie zu sein. In der Ebene war das Wintermärchen nur von kurzer Dauer, denn die dünne weiße Decke schmolz zumeist rasch wieder dahin. Ein wahres [Schneeparadies entstand dagegen in den Bergen, die sich den Sonntagssportlern in strahlender Laune präsentierten.,„# B iasen gebie In den Vorbergen des Riesengebirges, in der Grafschaft Glatz und im Waldenburger Bergland führte ein heftiger Sturm, der in den Kammlagen bis zu Windstärke 11 anwuchs, zu starken Schneeverwehungen, wodurch zahlreiche Straßen unpassierbar wurden. Wieder blieben Dutzende von Kraftwagen im Schnee stecken und mußten freigeschaufelt werden. Auf zahlreichen Chausseen wurden Schneepflüge eingesetzt. Zwischen dem Schmiedeberggg, Faß Sone, Echnernasen Her——suche von der ungsenglischer Zerstörer, der im Schlez, eie. beuen, Ponemaser, Hzterhalten. Neben dem Fahrzeuges ins Dock gebracht werden solle, durch die rten Versche aut,Hizuehehiegz. eanteden bhoioen Hohgehenden Fluten auf die Feisen gelchten: Wällen, so daß sogar der Pflug nicht mehr weiterkam. Wintersport ganz groß Auch überall sonst kam es zu ergiebigen Schneefällen. Den Höhenrekord hält natürlich das Schneefernerhaus unterhalb der Zugspitze, wo der Schnee jetzt sechs Meter hoch liegt. Die höheren Lagen der sächsischen und schlesischen Gebirge melden bis zu 20 Zentimeter Neuschnee, während Schwarzwald und Bayerische Alpen mit bis zu 10 Zentimeter aufwarten. An allen deutschen Wintersportplätzen herrschte über Sonntag mäßiger bis strenger Frost. Auch am Sonntag schneite es, besonders in Mittel= und Süddeutschland. Ueberall gab es gute Sportmöglichkeiten. Schneereiches Wochenende in München München erlebte zum Wochenende die schneereichsten Tage seit vielen Jahren. Unaufhörlich fielen die Flocken, und Schneegestöber wechselte mit heftigen störten Verkehr aufrechtzueryarten. ceben, dem ständige städtischen Personal und Fuyrparrmateriat mußten 2500 Kräfte zur Räumung und Abfuhr des Schnees aufgeboten und 100 Lastkraftwagen eingesetzt werden. Empfindliche Störungen traten zumal im Fernlastverkehr auf. Bei Kempten blieben die Wagen am Berg hängen und Hilfsmaschinen mußten sie weiterschleppen. Um so besser sind die Sportverhältnisse in allen Lagen der Alpen geworden. Auf der Zugspitze wurden 22 Grad unter Null beobachtet. Am Sonntag lag die Schneelandschaft in strahlendem Sonnenschein. Großer Schaden in den Wäldern Zwischen Aschaffenburg und Hanau entlud sich ein Unwetter, das von einem Wirbelsturm begleitet war, der vor allem in den Wäldern bei den Ortschaften Tahl und Wasserlos ein wildes Spiel trieb und ein Vernichtungswerk verrichtete, dem fast jeder im Wege stehende Baum zum Opfer fiel. Insgesamt sind in den Waldungen etwa 2000 Festmeter Holz, meistens lz bester Qualität, dem wütenden Element zum Opfer gefallen.— Auch im höheren Eiselgebiet richtete ein Sturm großen Schaden an. Nordweststurm suchte England heim Nach hier aus England einlaufenden Nachrichten ist in der Nacht zum Sonntag wiederum ein überaus schwerer Nordweststurm über die Nordsee und über England hinweggegangen. Der Sturm erreichte zeitweise eine Stundengeschwindigkeit von 120 Stundenkilometer und richtete in England schwere Schäden an. Die Flut, die von dem Sturm in die Flußmündungen getrieben wurde, erreichte in der Themse eine derartige Höhe, daß eine ganze Anzahl von [Städten und Dörfern unter Wasser gesetzt wurde. Die Häuser mußten vielfach in aller Eile geräumt werden. Auch London=selbst ist von der Flut bedroht. Die Häuser am Themseufer mußten in der Nacht zum Sonntag größtenteils geräumt werden. Besorerrungen in 4 Mit Wirkung vom 1. Februar— Eine Verfügung des Führers dert wurde. Die Verbindungsleine zwischen beiden Schiffen war gerissen. Der Zerstörer trieb hilflos in den Wogen. Zwei Zerstörer mußten zur Hilfeleistung eingesetzt werden. Fünf Mann der Zerstörerbesatzung wurden aus einem Faltboot gerettet und an Land gebracht. In den Orten Southend und Leigh an der Themsemündung sind Häuser durch die zum Einsturz gebracht worden. Im Medway=Tal bei Maidstone ging ein Wirbelsturm über die und Ortschaften hinweg, der so gewaltig war, daß er Häuser abdeckte und sogar zum Einstürzen brachte. Ganze Waldungen sind entwurzelt. In Suffolk wurde ein Mann durch einen umstürzenden Baum getötet. Das gleiche Schicksal erlitt in Birmingham eine Frau. Auch von der Mittelmeerküste kommen Sturmmeldungen. Der englische Dampfer„Kemmendine" aus Glasgow befindet sich im Golf von Lion in hi ster Seenot. Von Marseille ist ein Bergungsdampfer ausgelaufen, um dem havarierten Schiff Hilfe zu bringen. und„Ihr“ statt„Sie“ in der italienischen Jugend Rom, 13. Februar. Nachdem sich in der letzten Zeit verschiedene italienische Zeitungen zur Abschaffung des Einführung des„Du“ eingesetzt haben, veröffentlicht der Parteisekretär, Minister Starace, eine Verfügung. Damit wird für die Angehörigen der LiktorenJugendorganisationen im persönlichen Verkehr das „Sie“ abgeschafft und das„Du“ als„Zeichen der engsten Sgme Vertecßt und Ola, Porgesetzenl Peift, an geführt. Im Verkeyr mit den Vorgesetzten tritt an Stelle des„Sie“ die Anrede„Ihr", während rangiche Vorgesetzte sich duzen und ihre Untergebenen mit Du“ ansprechen. In der Unterhaltung zwischen den Mitgliedern der weiblichen und der männlichen Jugendorganisationen wird die Anrede„Ihr“ eingeführt. Deutsche Blausacken in Santiago Seesanz in der deutschen Botschaft in Anwesenheit des chilenischen Kriegsministers Santiago de Chile, 13. Februar. ien:„Aordnung des Schulschiffs„Schled“ in Stärke von 135 Mann traf unter Führung ** Kommandanten, Kapitäns zur See Fleischer, Rundf“8 in Santiago de Ehile ein. Nach einem stüiftet hatte Stadt, den das Condorsyndikat genittag:““ gab die Kapelle der„Schlesien" am Nachstürmischen“ auf der Plaza de Armas. Auf zum Abschl.? der zahlreichen Zuhörer mußte die tionalbg# Nlußz gespielte chilenische und deutsche Nanalhymne wiederholt werden. Leutschen Bafs Nachmittag fand ein Empfang in der danten und demu statt, bei dem neben dem KommanOffizieren der„Schlesien" das gesamte chaft=3% Korps, die Spitzen der chilenischen Gesell“ es Heeres und der Marine zugegen waren. anb Berlin, 13. Februar. Der Führer und Reichskanzler hat mit Wirkung vom 1. Februar 1938 im Heer befördert: Zum General der Kavallerie Generalleutnant von Goßler, Inspekteur d. Kav.; zu Generalen der Infanterie die Generalleutnante von Wietersheim, Kommandierender General des Korpskommandos XIV; Schroth., Kommandierender General des XII. AK.; von Schwedler, Kommandierender General des IV. AK.: Ritter von Schobert, Kommandierender General des VII. AK.; Busch, Kommandierender General des VIII. AK.: zum General der Artillerie Generalleutnant Hal der, Oberquartiermeister I im Generalstab des Heeres; zum General der Pioniere Generalleutnant Kuntze, Kommandeur des Kommandostabes Kaiserslautern; zum Generallentnant Generalmajor Guderian, Kommandierender General des Kommandos der Panzum Generalmajor Oberst Graf von Sponeck des Generalstabes, zur Verfügung des Oberbefehlshabers des Heeres. Die jetzt zu Generalen beförderten bisherigen Generalleutnante von Wietersheim, Schroth, von Schwedler, Ritter von Schobert und Busch sind am 4. Februar 1938 zu Kommandierenden Generalen ernannt worden, General von Goßler wurde am gleichen Tage zum Inspekteur der Kavallerie ernannt. Von Goßsler ist 1934 zum Generalmajor und 1936 zum Generallentnant ernannt worden, pegastpgefsiche, Sezegenz, der als Generalstabsoffizier in den Krieg mitgemacht hatte und 1919 im Osten Wacht an der Grenze Dienst dat. Schroth wax längere Zeit Lommandeur der Insatterieschene, alentnan, neral Schwedler ist 1936 zum Eenerulleutnant ernannt worden; er war damals Chef des Heerespersozglamtes. General Ritter von Schobert steht im denen Buch Bayerns verzeichnet; er erwarb den bayrischen Militär=Max=Josephs=Orden als Bataillonsführer im Juf=Rgt. 24 in der großen Schlacht in Frankeich im März vor 20 Jahren. Ritter von Schobert ist 1933 zum Generalmajor und im Januar 1937 zum Generalleutnant ernannt worden. General Busch, 1931 Kommandeur des Inf=Rgts. 9, war später Kommandeur der 23. Division und ist 1937 zum GeneralleutBei der Artillerie und bei den Pionieren sind weiter die Generalleutnante Halder und Kuntze zu Generalen ernannt worden. General Halder ist als Kommandeur der 7. Division 1936 Generalleutnant geworden, am gleichen Tage auch General Kuntze, damals Kommandeur der 6. Division. Bei der Ponzerwaffe ist der Kommandierende General des Kommandos General= major Guderian zum Generalleutnant ernannt worden. Er führte bei seiner Beförderung zum Generalmajor 1936 die 2. Panzer=Division. Graf Sponeck ist aus dem Kaiser=Alexander=Garde=Grenadierregiment hervorgegangen und war 1914 Kompanieführer. 10:6 geschlagen! Deutschlands Ländermannschaft im Boxen mußte sich in Posen gegen Polen eine 10:=Niederlage gefallen lassen. Doppelsieg der Wehrmacht! Der Abschluß der Deutschen und Wehrmachts=Skimeisterschaften brachte der Wehrmacht einen Doppelsieg ein. Oberjäger Günther Meergans holte sich den Titel in der Nordischen Kombination, während Oberjäger Hasselberger Meister im Spezial=Sprunglauf wurde. Friesen Bochum in Front Der Vereins=Dreikampf im Gerätturnen zwischen dem Turnverein Klafeld, dem Turnverein Friesen Boichum und der Turngemeinde Bochum=Ehrenfeld endet mit einem Siege des Bochumer Turnvereins Friesen. Einzelsieger wurde Grüdelbach(Klafeld). Westsälische Fußball=Gauliga: Germania Bochum— Borussia Dortmund:3 Schalke 04— Hüsten 09:1 SV. Rotthausen— SpVg. Herten:5 Arminia Marten— SV. Höntrop:0 England nicht bei den Olympischen Spielen 1940? (Siehe den Sportteil!) Seite 2 Nr. 37] Bochumer Anzeiger] Montag, 14. Februar 1938 Bürgermeister und Zeitungen Enge Zusammenarbeit empfohlen Berlin, 13. Februar. Da in diesen Wochen überall die Haushaltspläne der Gemeinden aufgestellt werden, die dem kundigen Betrachter einen Ueberblick nicht nur über den Stand der Gemeindeverwaltung, sondern auch über ihre Absichten in nächster Zeit geben, wendet sich das amtliche Organ des Gemeindetages,„Landgemeinde“, mit einem Appell an die Bürgermeister, enge Zusammenarbeit mit den Zeitungen zu pflegen. Der Haushaltsplun der Gemeinde müsse klar und verständlich für jedermann dargestellt werden, damit auch der einfachste Volksgenosse sich ein Bild darüber machen könne, was der Haushaltsplan bedeute und wie die Steuergelder verwandt werden. Darüber hinaus müsse den Volksgenossen gezeigt werden, was die Gemeinde auf den einzelnen Gebieten der Verwaltung für die Allgemeinheit leistet. Der Appell betont diese Notwendigkeit insbesondere auch für die mittleren und kleineren Gemeinden. Zweckmäßig sei es auch, wenn der Bürgermeister, auch der ehrenamtlich tätige, einmal selbst zur Feder greife und den Zeitungen Dinge, die ihm wichtig erscheinen, mitteile. Aufruf der Reichsreferentin für den B9M. Die Landwirtschaft braucht Facharbeiterinnen Berlin, 13. Februar. Die Reichsreferentin für den BDM. beim Reichsjugendführer, Jutta Rüdiger, wendet sich mit folgendem Aufruf an alle vor der Berufswahl stehenden Mädel: Deutsches Mädel! Willst du einen ländlichen Beruf ergreifen, oder willst du Bäuerin werden, dann gehörst du in die ländliche Hausarbeitslehre. Für alle deutschen Mädelberufe in der Landwirtschaft ist heute die Hausarbeitslehre in einem ländlichen Haushalt der notwendige Anfang der fachlichen Ausbildung. Deutsches Mädel, das Land, das unser Volk ernährt und erhält, deine Heimat ruft dich! Daß du diesem herrlichen, deutschen Land angehören darfst, danke ihm durch Einsatz und Arbeit. Arbeitsdienst repräsentativ Ein Festabend beim Reichsarbeitsführer Berlin, 13. Februar. Zu einem besonderen Ereignis gestaltete sich ein Empfangsabend, den zum ersten Male in diesem Rahmen der Reichsarbeitsführer Staatssekretär Konstantin Hierl und Frau Hierl im Hause der Flieger gaben. Diese besonders für den Arbeitsdienst bedeutende Veranstaltung, die sich in Form und äußerer Gestaltung den großen repräsentativen gesellschaftlichen Veranstaltungen der Reichshauptstadt würdig anreihte, zeigte eine dem Sinn und Schaffen des Arbeitsdienstes entsprechende Note dadurch, daß die Ausgestaltung des unterhaltenden Teils nicht namhaften Künstlern, sondern den Arbeitsmännern und Arbeitsmaiden vorbehalten war. In großer Zahl waren die Botschafter der Staaten erschienen. Ebenso waren viele leitende Männer aus Partei, Staat und Wehrmacht zu diesem besonderen Ereignis zusammengekommen. Einen Einblick in das Leben und Treiben des Arheitsdienstes dort draußen in den Lagern bei den Männern und Maiden erhielten die Gäste durch eine Feierabendgestaltung unter dem Titel„Fröhlicher Arbeitsdienstabend". Ungeschminkt, so derb und so kameradschaftlich, wie es dort draußen zugeht, rollte sich ein kleiner Lebensabschnitt aus dem Lager ab. In launiger Weise zeigten die Männer„Arbeitsmann Meyers Himmelfahrt“ ein Spiel für den Feierabend, das im Reichsarbeitsdienst entstand. Zum ersten Male an diesem Empfangsabend wurde von den Führerinnen des Arbeitsdienstes für die weibliche Jugend das Führerinnenfestkleid getragen. Dieses Festkleid, das während der letzten Monate von den Arbeitsdienstführerinnen selbst geschaffen wurde, wird in Zukunft von ihnen zu großen festlichen Gelegenheiten getragen werden. In seiner schlichten geschmackvollen Form fügte es sich harmonisch in das Gesamtbild dieses Abends ein. „Selbstbewußte Arteilskraft“ Alfred Rosenberg über Ziele der Erziehung Berlin, 13. Februar. Der Beauftragte für die weltanschauliche Erziehung der NSDAP., Reichsleiter Alfred Rosenberg, sprach bei einer Kundgebung des NS.=Lehrerbundes, Gauwaltung Berlin, über Grundlagen der nationalsozialistischen Erziehung. Es werde einmal die Zeit kommen— so betonte Rosenberg—, in der der vierzehnjährige Kampf des Nationalsozialismus als das Nibelungenlied unseres Jahrhunderts bezeichnet werde. Dieser politische Kampf sei jedoch nur als der Beginn der nationalsozialistischen Revolution anzusprechen. Der Nationalsozialismus erhebe den ausschließlichen Anspruch auf die Gesamterziehung der deutschen Jugend. Man könne es der deutschen Jugend nicht zumuten, etwa zu Füßen der Repräsentanten jener Mächte zu sitzen, die Deutschland schon einmal preisgegeben hätten. Jahrzehnte hindurch sei die Erziehung in Deutschland als eine bloße Wissensförderung aufgefaßt worden; an ihre Stelle habe der Nationalsozialismus die Erziehung zur Geschlossenheit des Charakters gesetzt, ohne jedoch das Wissen dabei zu unterschätzen. Vernunfterziehung, Willensstählung und als Ergebnis eine starke, selbstbewußte Urteilskraft— das seien die Elemente, von denen die Erziehung getragen werden müsse. Zum Schluß erklärte Rosenberg:„So wie Sie die heranwachsende Jugend führen und erziehen, so wird das Gesicht des kommenden Deutschlands aussehen. Auch an Ihnen, als den Erziehern der Jugend, liegt es, die geeignete Stunde des neuen Deutschlands nicht unbenutzt vorübergehen zu lassen, sondern auszuwerten, was an Kräften vorhanden ist.“ Die Haushaltungsschulen des BDM. besetzt. Wie das Soziale Amt der Reichsjugendführung mitteilt, sind sämtliche Haushaltungsschulen des BDM. für das Schuljahr 1938/39 belegt. Nur die Landfrauen“ schule Behle(Grenzmark) hat noch einzelne Plätze frei. Es besteht also keine Möglichkeit mehr, Mädel in diesem Jahr aufzunehmen, so daß gebeten wird, von weiteren Anfragen abzusehen. Verschiebung einer Rechtswahrer=Arbeitstagung infolge der Reichstagssitzung. Die Arbeitstagung der Reichsgruppe Rechtswahrer der Verwaltung des NS.= Rechtswahrerbundes, die am 19. und 20. Februar unter Vorsitz von Staatssekretär(=Oberführer Stuckart in Berlin stattfinden sollte, ist wegen der Reichstagssitzung auf einen späteren Zeitpunkt verlegt worden. Rescho fach in Naumattleit=ein ront-Presse verrät sich— Der Erpressungsdruck gegen Goga Paris, 13. Februar. Mit der hämischen Freude über den Sturz des in Frankreich von Anfang an unbeliebten rumänischen Ministerpräsidenten Goga wird jetzt in der französischen Presse ausgeplaudert, wie die Volksfront sich in der unverfrorensten Weise in die inneren Angelegenheiten Rumäniens eingemischt hat, um Goga zu stürzen. Am eindeutigsten zeigt die„Humanité“ das Pariser Blatt Moskaus, was die französische Linkspresse mit dieser dreisten Einmischung erreichen will. Sie erklärt, das Verschwinden Gogas von der politischen Bühne bringe keine Lösung. Frankreich müsse auch weiter wachsam bleiben und dürfe die gegenüber Rumänien angewandten Druckmittel nicht etwa verschwinden lassen. Auch die neue Regierung sei ebenso wie die Gogas verdächtig, auch ihr müsse man die Lebensmöglichkeiten abschneiden. So wie hier in dem Blatt der Bolschewisten der Druck auf Rumänien ganz offen zugegeben wird, geschieht das in fast allen französischen Morgenblättern. Der„Jour“, ein Rechtsblatt, teilt seinen Lesern mit, daß tatsächlich im rumänischen Königspalast energische französische und britische Schritte mit dem Ziel des Sturzes Gogas unternommen worden seien. Das findet eine weitere Illustration im Petit Journal“, das schreibt, London habe Mittel, um sich Gehorsam zu verschaffen, die zwar weniger laut als die anderer Hauptstädte seien, aber darum auch viel wirksamer. In anderen Blättern— es ist kaum eins dabei, das die Tatsache des starken Drucks der„demokratischen" Großmächte, zu denen sie auch Moskau rechnen, nicht erwähnt— findet man weitere Einzelheiten über die Ereignisse, die zur Entlassung Gogas führten. Ein Abendblatt weiß sogar zu melden, daß König Carol, als man ihm die Forderungen des Auslandes mitteilte, ausgerufen habe: Das ist ja ein wahres Ultimatum, das mir gestellt wird!“ Das„Oeuvre“ erklärt stolz, Frankreich und England hätten durch ihr Eingreifen in Rumänien„ihr Prestige auf dem Bälkan gewahrt". Das Blatt gibt ebenfalls den gemeinsamen Druck aus Paris, London und Moskau zu und meldet, daß die englische Regierung Parrien des Kadinens Eheisten Verfassungsreform— Volkserneuerung— Abschiebung von Schädlingen Bukarest, 13. Februar. Die neue rumänische Regierung erließ einen Aufruf an das Volk, in dem sie ihr Programm bekanntgibt. Es wird zunächst eine Verfassungsreform angekündigt, durch die die Durchdringung aller Gebiete des staatlichen Lebens mit der nationalen Idee garantiert werden soll. Die Regierung, heißt es weiter, strebe die Wiedergutmachung historischen Unrechts gegenüber dem herrschenden rumänischen Bevölkerungsteil an, wobei jedoch ungerechte Handlungen gegenüber den alten Minderheiten im heutigen Rumänien auszuschließen seien. Alle nach dem Kriege gewährten Bürgerrechte sollen einer aufmerksamen Ueberprüfung unterzogen und rückgängig gemacht werden, wenn sie erwiesenermaßen auf betrügerischem Wege erworben worden sind. lieferte Politik fortsetzen, die auf die Sicherung des Friedens und die Verteidigung der Grenzen abziele. Die Haltung der rumänischen Parteien zum autoritären Kabinett ist durch eine Reihe von Erklärungen gekennzeichnet. Die liberale Partei will das Vorgehen des Königs nicht stören und ist zur Einordnung bereit. Es wird jedoch darauf hingewiesen daß die liberalen Minister auf Grund ihrer früheren Tätigkeit nicht als Parteimänner dem Kabinett angehören. Der Präsident der Nationalzaranisten Maniu hat Erklärungen abgegeben, in denen er überaus scharfe Kritik übt. Der König hätte seinen Vorschlag, eine Regierung der Nationalzaranisten zu bilden, annehmen sollen. Von seiten Gogas liegt eine umfangreiche Denkschrift vor, in der er erklärt, daß die Nationalchristliche Partei sich an der neuen Regierung nicht hätte beteiligen können. Dadurch werde die weitestmögliche Beteiligung der] Codreanu, der Führer der Legionärsbewegung, rumänischen Bevölkerung am Wirtschaftsleben des Lan=shat eine Erklärung abgegeben. Das Legionärsblatt des erreicht. Diejenigen Elemente, die sich erst in jüng=„Buna Vestire“, äußert sich zurückhaltend, wünscht ster Zeit in Rumänien niedergelassen haben und für den ethnischen Charakter Rumäniens schädlich sind, sollen abgeschoben werden. Rumänien beabsichtige, auf der Grundlage internationaler Abkommen mit anderen Staaten, die einen Ueberschuß an jüdischer Bevölkerung haben, zusammenzuarbeiten, um für die Juden andere Unterkunftsmöglichkeiten zu finden. jedoch der neuen Regierung um des Vaterlandes willen vollen Erfolg. Die Regierung erstrebt, fährt der Aufruf fort, die völlige Entpolitisierung aller öffentlichen Einrichtungen. Zu den wirtschaftspolitischen Programmpunkten gehören die Aufrechterhaltung des Haushaltsgleichgewichts und die Verteidigung der Währung. Auf außenpolitischem Gebiet werde die Regierung die überEin Ministerrat unter dem Vorsitz des Königs beschloß die Einsetzung eines Ausschusses zur Vorbereitung eines neuen Verfassungsentwurfes. Auch die Neuregelung des Pressewesens wurde beschlossen. Die von der nationalchristlichen Regierung eingesetzten Gemeindeausschüsse sind abberufen worden, die Gemeindewahlen wurden abgesagt. In den Städten sollen vorzugsweise Reserveoffiziere oder höhere Beamte als Leiter der Gemeindeverwaltung eingesetzt werden. Außerdem ist eine größere Zahl von Neuernennungen und Versetzungen vorgenommen worden. Teipzig srierie Richure Wägner Die Geburtsstadt des großen deutschen Tondichters gedachte seines 55. Todestages— Feierstunde im Neuen Theater Leipzig, 13. Februar Die Reihe der festlichen Veranstaltungen, mit denen die Geburtsstadt Richard Wagners ihres größten Sohnes aus Anlaß seines 125. Geburtstages am 22. Mai gedenkt, wurde am Sonntag, dem 55. Todestag des Meisters, mit einer Eröffnungsfeier im Neuen Theater eingeleitet. Vertreter des Staates, der Partei und ihrer Gliederungen nahmen mit zahlreichen Persönlichkeiten des deutschen Musik= und Geisteslebens undeinem großen Zuhörerkreis an der Feier teil. In seiner Festrede umriß der Generalintendant des Deutschen Nationaltheaters Weimar. Reichskultursenator Staatsrat Dr. Hans Severus Ziegler, Richard Wagners Wirken, das der denkbar wertvollste Beitrag zur Bewußtwerdung des deutschen Menschen schlechthin und zur Kristallisation seines völkischen Lebens gewesen sei. Im 19. Jahrhundert habe kaum eine Geniepersönlichkeit die Idee„Volk“ in ihrem Umfang und Inhalt so klar erkannt und kaum einer an ihrer Verwirklichung so hart kämpfend gearbeitet wie Richard Wagner. Und dieser Kampf wiege in seinen Ergebnissen fast ebenso schwer wie sein künstlerisches Gesamtwerk. Den besonderen Widerhall Wagners in der Gegenwart erklärte Staatsrat Dr. Ziegler vor allem damit, daß die unheilvollen Schranken zwischen Kunstgenie und Volk niedergerissen sind. In seinen weiteren Ausführungen kennzeichnete der Redner Wagner als den größten Romantiker unter den deutschen Genies. Der Gewalt seiner Tonsprache könne sich der urtümliche romantische Mensch im Volke, also eigentlich der breiteste deutsche Hörerkreis, nicht entziehen. Das staatsmännische Genie Adolf Hitlers ebenso wie sein künstlerischer Bildnergeist hätten bei Wagner die denkbar aktivsten Kräfte erlebt. Zahlreiche Bekenntnisse des Führers seien eindrucksvolle Belege für diese grandiosen Zusammenhänge. Neben Wagner habe es überhaupt niemanden gegeben, der sich auch nur das Thema„Kunst und Politik“ gestellt hätte, und erst der Nationalsozialismus habe die Zusammenhänge zwischen diesen beiden Lebensmächten aufgezeigt. stadt im neueren deutschen Schrifttum“ der Oeffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Abend des Festtages brachte als Erstaufführungen für Leipzig zwei Jugendwerke Richard Wagners, das Fragment„Die Hochzeit“ und die Romantische Oper in drei Akten„Die Feen". Mit diesem Abend wurde zum ersten Male in der deutschen Theatergeschichte eine zyklische Aufführung des dramatischen Gesamtwerkes des Meisters eingeleitet. Kurze Nachrichten Haus der Freundschaft von Jugend zu Jugend. Samstag mittag versammelten sich zwischen Gatow und Kladow, an dem reizvollen Ufer der Havel, Führer des jungen Deutschlands und Männer aus Partei und Staat zu einem symbolischen Akt: zu dem in schönster Gemeinschaft mit der Bauarbeiterschaft begangenen Richtfest des Auslandshauses der HI. Dieses Haus gehört zu den repräsentativsten, den neuen Bauwillen der nationalsozialistischen Jugend am besten verkörpernden Bauten und wird im Hochsommer Mittelpunkt aller Auslandsarbeit der HI. sein. Bisher 40 Länder zum Internationalen Gartenbaukongreß gemeldet. In der Zeit vom 12. bis 17. August findet in Berlin der 12. Internationale Gartenbaukongreß statt, der erste dieser Art, der in Deutschland abgehalten wird. Bisher haben 40 Länder ihre Nach diesem gläubigen Bekenntnis zu Richard Wagner und seinem Werk kam der Meister selbst mit seinem Oratorium Das Liebesmal der Apostel" zu Gehör. Zum ersten Male wurde dieses dramatisch bewegte Werk bühnenmäßig und szenisch gestaltet aufgeführt. Die musikalische Leitung hatte der Chormeister des Leipziger Männerchors und Dramaturg der Leipziger Oper, Hans Stieber, die szenische Leitung Intendant Dr. Hans Schüler. Teilnahme gemeldet. Vom 17. bis 20. August wird allen Teilnehmern die Möglichkeit gegeben, in fünf verschiedenen Abteilungen führende deutsche Gartenbaubetriebe jeder Art zu besichtigen. Kommunistische Organisation in Kärnten ausgehoben. Die Kärntner Staatspolizei hat die gesamte kommunistische Parteiorganisation in Kärnten ausgehoben. Den Behörden sind ganze Berge von Agitationsmaterial in die Hände gefallen. Zwölf Personen wurden bisher verhaftet. Gegenbesuch des polnischen Staatspräsidenten in Budapest. Nach Warschauer Pressemeldungen wird der polnische Staatspräsident den Besuch des ungarischen Reichsverwesers bereits im Mai dieses Jahres erwidern. Im Anschluß an die Feier wurde durch Oberbürgermeister Dönicke im Museum der bildenden Künste die Ausstellung„Leipzig— die Musikstadt“ eröffnet, in derer Rahmen vom 22. bis 26. April das 25. Deutsche Bach=Fest stattfinden wird. Gleichzeitig wurde eine von der Deutschen Bücherei und der Leipziger Stadthibliothek durchgeführte Ausstellung„Leipzig— die MusikSchuldig=Spruch im Londoner Spionage=Prozeß. In dem Londoner Landesverratsprozeß gegen den Sowjetspion Glading und drei Angestellte des englischen Woolwich=Arsenals wurde am Freitag die Beweisaufnahme geschlossen. Alle vier Angeklagten wurden für schuldig befunden und werden nun in einem neuen Verjahren von einer höheren Instanz abgeurteilt werden. König Carol habe mitteilen lassen, daß sein für Go, März in London erwarteter Besuch inopportun i. wenn Goga im Amt bleiben sollte. Und Frankreich diesen Druck dadurch verstärkt, daß es Auftrag aac die Waffenlieferungen an Rumänien vorläufig einn. stellen. Dazu kam der dreiste Schritt Moskaus wenn der dunklen Affäre des Geschäftsträgers Budenka““ der zweifellos die GPU. eine maßgebende Rolle spiest, Nicht weniger erfreut wie in den Linkskreisen Frans. reichs ist man begreiflicherweise auch in den intern tionalen und jüdischen Hochfinanz über den Sie. Gogas gewesen. Nachdem dieselben Kreise erst wenig, Wochen vorher einen künstlichen Sturz rumänischer piere an den Weltbörsen„gemacht“ hatten, haben snun— zweifellos auch in die eigenen Taschen eine Kurssteigerung der gleichen Werte herbeigeführ Aber alle diese Einzelheiten ändern nichts daron daß dieselben Kreise, die Goga stürzten, über die weiter Entwicklung nicht erbaut sind. So erklärt das Léon Blums, der„Populaire“, daß auch die neu Regierung Rumäniens einen weiteren Schritt für die „faschistische Diktatur“ dieses Landes bedeute. Mit hämischen Bemerkungen versucht das Blatt dann, seinen Lesern gegenüber den hohen rumänischen Kirchenfürsten der als Vertrauensmann des Königs das heutige gbinett führen soll, lächerlich zu machen. Begnadigung von Memelländern Auch der ehemalige Ministerpräsident Woldemaras ans dem Zuchthaus entlassen „ dub Kowno, 13. Februar. Der litauische Staatspräsident hat aus Anlaß des 20jährigen Jubiläums der litauischen Unabhängigkeit am 16. Februar zahlreiche Begnadigungen von Strafgefangenen und andere Straferlasse und Strafmilderungen angeordnet. Darunter befinden sich auch die in dem großen Memelländerprozeß 1935 Verurteilten Dr. Neumann, Bertuleit, Rade macher, Brockopf und Baron von der Ropp. Nicht berücksichtigt wurden die in diesen Prozeß zu lebenslänglichem Zuchthaus verurteilten secht Memelländer Prieß, Boll, Lepa, Wannagat, Johann und Ernst Wallat. Unter den Begnadigten befindet sich auch ferner der frühere litauische Ministerpräsident Professor Woldemaras, der im Zusammenhang mit dem Militärputsch vom Jahre 1934 zu 12 Jahren Zuchthaus verurteilt wurde. Neuer Diplomaten=Nord Jetzt der Kownoer Sowjetgesandte Podolsti erschossen „ Warschau, 13. Februar. Die lange Kette des sowjetrussischen Diplomatenmordens ist um ein weiteres Glied vermehrt worden. Wie das Militärblatt„Polska Zbrojna“ aus Kowne meldet, ist der frühere Kownoer Sowjetgesandte Podolski in Moskau erschossen worden. Das Blatt weist besonders darauf hin, daß die Erschießung erfolgte, ehe noch Podolskis Abberufung von dem Posten in Litauen offiziell bekanntgegeben wurde. Merkwürdige Verwechslung Sowjetbehörde veröffentlicht salsches Bild von Budenko Bukarest, 13. Februar. Amtlich wird in Bukarest mitgeteilt, daß das in den letzten Tagen durch die Bukarester Blätter veröffentlichte Bild des verschwundenen sowjetrussischen Geschäftsträgers Budenko nicht diesen darstelle, sondern einen andern Beamten der Bukarester Sowjetgesandtschaft. Es ist sehr merkwürdig, daß dieselbe sowjetrussische Behörde, die schärfste Proteste gegen das Verschwinden ihres Geschäftsträgers überreichte, ein falsches Bild des Geschäftsträgers an die rumänische Polizei und Presse ausgegeben hat. Die Gerüchte wollen nicht verstummen, die besagen, daß die sowjetrussische Regierung bewußt einen Fall konstruiert hat, der es ihr ermöglichte, die Lage der Regierung Goga weiter zu erschweren. Japan gibt keine Auskunft Keine Bindung in der Flottenfrage London, 13. Februar. In Tokio ist dem englischen amerikanischen und dem französischen Botschaftet die Antwort der japanischen Regierung auf die Noten dieser Mächte zugegangen, in denen Auskunft über das zukünftige japanische Flottenbaupro: gramm verlangt wurde. Die Antwort ist in eine außerordentlichen Sitzung des japanischen Kabinetgebilligt worden. Nach englischen Agenturmeldungen lehnt es Japan ab, Informationen über seine Flottenbauprogramin: zu geben und weist darauf hin, daß es nicht daran interessiert sei, ob die anderen Mächte die im Londonet Flottenvertrag vorgesehene Klausel in Kraft setzen, Ig, nach die Flottenvertragsmächte berechtigt sind, Höchstarenze von 35 000 Tonnen zu über#, ten, wenn irgendeine andere Macht größere bauen sollte. Es wird erklärt, daß das japanische Flottenbauprogramm niemanden bedrohe..... In japanischen Flottenkreisen wird die Meinung ausgedrückt, daß eine etwas taktvollere Behandlung dieser Frage durch die drei Mächte eine unangeneyn Lage hätte vermeiden können die jetzt vielleicht dur die japanische Antwort entstehen kann. Hauptschriftleiter: Dr. Paul Dierichs. Stellvertreiene“ Hauptschriftleiter: Fritz Schmidt. Verantwortliche richtsdienst und Briestasten: Mar Flegel, E# Provinz: Hans Hornberg. Nachbargediet und teile: Paul Borke. Berliner Schriftleitung Michael Haupt Berlin=Kaft Heiligenberger Straße 25. Ruf 500 340„er mitwochs Sprechstunden der Schriftleitung wochehtags. GUP 11e Einsenund samstags, von 16—17 Udr. Für unverlafttgggporte. dungen keine Hastpflicht Rücksendung nur dei 193. Verlag und Druck: Laupenmühlen& St Bochum. Rathausplatz 8. Ruf 675 51—54,#f. Verantwortlich für den Anze'gentell:'g1gg. zur 340 Durchschnittsauflage Januar 1938 über Sg#chigtstaffel# II Anzeigen=Preisliste Nr. 9 81mpe; Vern#Berliner Anzelgenvertreiung: H. Cparlottenburg. Uplandstraße 194. Ruf 316 813. AR Nr. 37 von Eintopf, Sa Buntes Alle Ich möchte den ma wenn das Wock Poc etwas besond # don Man braucht Pirih zu fahrgege un einen Lummel in licd nun stell man Kläne bei dem Sams näßt, beschmutzt und samtliche Aktien für beleicht sogar im Fr. dert rieb man sich am Anblick der weißbezuck nlagung laut oder I grische Weiß zur Arb saß dieser schauderhaf berich von Schne lstandiote,, Wütent näglich vor dem Ofe Schnupfen auszukurie nahte und noch kein wann schon„wieder seidenhaft kampf g. an wluf und sonstige B Ueberhaupt, wer könnten keinen Karne zu tun. Der Samst Sonntagmorgen so ur digste Gegenbeweis in der winterlich langen Eonntag morgen hell können— wenn ihn sich das Wetter entsch Am Sonntag war sich mehr noch als in Lnn ganz abgesehen gübten Gemeinschaft arnevalsbesucher der nen. Man stelle sich am Sonntag, wird Kopf und rebellischen und vielleicht gar Pi Eintopf. Das einfa rade richtig und lenk Pfade normalen L. beim nächsten Eintop würde man schon im Aber nein, das ist r Neuer Gau kreisleiter Feige Nachdem vor ein nisationsleiters Hein in die Reichsleitung nun, wie jetzt gen Feige(Berleburg Vetter zum kommissa Westfalen=Si Das itt Moskaus weng h in den internanz über den Sturz Kreise erst wenig r3, rumänischer Pa. hatten, haben sie genen Taschen— Verte herbeigeführt, dern nichts daran, en, über die weitere erklärt das Blatt daß auch die neue en Schritt für die Stalbeeite. M Loen Sponn, ein chen Kirchenfürsten, das heutige gen. ielländern t Woldemaras aus ssen 13. Februar. räsident hat ms der litauischen ahlreiche Begnadiandere Straferlasse Darunter befinden lländerprozeß 1935 tuleit, Rade aron von der den die in diesen is verurteilten sechLannagat, Johann digten befindet sich tisterpräsident Prousammenhang mit 4 zu 12 Jahren =Mord indte Podolsti " 13. Februar. ischen Diplomatenvermehrt worden. na“ aus Kowne wjetgesandte Pou. Das Blatt weist eßung erfolgte, ehe Posten in Litauen echflung lsches Bild von 13. Februar. geteilt, daß das in Blätter veröffentussischen Geschäftslle, sondern einen ter Sowjetgeselbe sowjetrussische das Verschwinden 1 falsches Bild des Polizei und Presse nicht verstummen, Regierung bewußt hr ermöglichte, die erschweren. luskunft ottenfrage 13. Februar. en, amerikan Botschafter ing auf die Noten Auskunft über das ottenbauprotwort ist in einer anischen Kabinett= zn lehnt es Japan ottenbauprogramme es nicht daran indie im Londoner 1 Kraft setzen, worechtigt sind, die überschztet ht größere Sahisse as japanische Flotwird die Meinung sollere Behandlung eine unangenehme etzt vielleicht durch Seite Nr. 37] Bochumer Anzeiger] Montag, 14. Februar 1938 * zon Eintopf, Schnee und Karneval... Funtes Allerlei ums Wochenende ichte den mal sehen, der keine großen Pläne Ich wo gas Wochenende naht, der nicht gedenkt, macht, zugs besonders Gutes und Angenehmes ansich dan'gan braucht ja nicht gerade toll nach„auszutun,##ren,— es gehört zur Wochenend Vorzur der Gedanke an einen oder zwei freie Tage, wirtze steube V“ Zummel im Freien, ein gutes Leib= und an einmittagessen, an einige kleine Helle, am Nagen- hex## da man im Karneval auch in Bochum Abend Stränge zu schlagen pflegt— an eine Kapüber““ oder einen Tanz irgendwo... Penstsu.„ie man sich vor: solche„hochfliegenden“ Und bun Samstagswetter, das uns alle durchBläne beschmutzt und verärgert hat! Da mußten Aktien für ein vergnügtes Wochenende— äicht sogar im Freien— rapide sinken. Verwunhurt rieb man sich am Samstag morgen die Augen im weißbezuckerten Natur, ging je nach VerAubisc'lgut oder leise schimpfend durch dieses trüGblog Weiß zur Arbeit machte dabei die Feststellung, schauderhafte Matsch die dicksten Sohlen während von oben, sturmgetrieben, ein durchbtaute Schnee und Regen die frostige Nässe verEr start fal uns! Elf Jahre ist es her, seit Otto Senft als erster des Ruhrsturmes sein Leben für die Idec des Führers hingeben mußte. Auch sein Tod wurde zur Saat, aus der das neue Deutschland hervorblühte. Er ist unvergeßlich in die Geschichte der nationalsozialistischen Revolution eingegangen und wurde für jeden das Vorbild treuer und selbstloser Pflichterfüllung. Um seiner zu gedenken und an seinem Grabe Kraft zu schöpfen für neue Aufgaben und unermüdlichen Einsatz innerhalb der Armee des Führers, trat am elften Todestage von Otto Senft der Traditionssturm 2/17 im SA.=Heim, Alleestraße, um 9 Uhr an und marschierte zum Friedhof an der Wiemelhauser Straße. Die Sonne brach durch den klaren Morgenhimmel, als der Sturm am Grabe Aufstellung nahm, und war wie ein Gleichnis für den Tod Otto Senfts, dessen Bild in den Jahren des Kampfes so oft verschändet wurde und nun die reine Kraft hat, leuchtend über Lemisch von Schnee und Reger Plrtstagte uind Sonntag in H. Gedenkfeier des SA.=Sturmes 2/17 für Otto Senft unserem Volke zu stehen. Das Gedenken an ihn konnte so nicht von Trauer überschattet sein, sondern nur den Stolz bekunden, dem die Verpflichtung entwächst. wurde auch die Gedenkstunde von dem hehren Bewußtsein getragen, daß sein Tod nicht umsonst war, sondern tausendfältige Frucht getragen hat. Nach der Kranzniederlegung gedachte der Führer des Sturmes, Obersturmführer Schulz, in stolzen Worten des Toten und veranschaulichte, wie Otto Seuft das Opfer des Rotmordes wurde. Er beendete seine Gedächtnisrede mit den Worten, daß die SA. ihn niemals vergessen werde und daß er stets in ihnen weiterleben solle als ein Vorbild, das mit seinem Leben für Deutschland Breschen brach. Danach fand die Aufstellung der Ehrenwache statt. Gegen 11 Uhr traf Obersturmbannführer Leye ein, der im Auftrage der Standarte 17 einen Kranz am Grabe des Bochumer Freiheitshelden niederlegte. Pütend schwor man sich, den ganzen Samstag und Sonntag in Hausschuhen so nah wie gäglich vor dem Ofen zu sitzen, um den fälligen Echnupfen auszukurieren. Aber, als dann der Abend „che und noch kein Schnupfen eingetreten war, geschon wieder der Optimismus die Oberhand. hildenhaft kämpfte man sich mit Schirm, Ueberschuhen Mänteln zu den Stätten seines Verveitte Der Karneval war doch stärker als Wettermlust und sonstige Bedenken. Ueberhaupt, wer noch einmal sagt, die Bochumer sonnten keinen Karneval feiern, der kriegt es mit mir “ Der Samstagabend und noch viel mehr der Sonntagmorgen so um 5 und 6 Uhr waren der lebensiaste Gegenbeweis in Sälen und auf Straßen. Trotz der winterlich langen Dunkelheit hat es mancher am Sonntag morgen hell werden sehen und dabei feststellen konnen— wenn ihm das noch möglich war— daß sich das Wetter entschieden gebessert hatte. Am Sonntag war Eintopssonntag. Und man konnte sich mehr noch als in anderen Monaten darauf freuen. Ann ganz abgesehen von der schönen und stets gern gübten Gemeinschaftssitte war für den samstäglichen zarnevalsbesucher der Eintopf ein wahrer Gesundbrunven. Man stelle sich nur vor— wer einen Kaler hatte an Sonntag, wird beifällig nickend zu dem schweren kopf und rebellischen Magen noch Braten und Suppe und vielleicht gar Pudding... brrr! Ein Loblied dem Eintopf. Das einfachste und deftigste Essen war gerade richtig und lenkte Geist und Magen wieder in die Pfade normalen Lebenswandels zurück. Gut, daß beim nächsten Eintopfsonntag Fastnacht vorbei st, sonst würde man schon im Hinblick auf dies Lebenselirier... Aber nein, das ist nicht auszudenken! uha. Neuer Gau=Organisationsleiter kreisleiter Feige für dieses Amt in WestsalenSüd berufen Nachdem vor einiger Zeit der bisherige Gau=Organisationsleiters Hein Diehl eine ehrenvolle Berufung in die Reichsleitung nach München erhalten hat, wurde nun, wie jetzt gemeldet wird, der Kreisleiter Hugo Feige(Berleburg) vom stellvertretenden Gauleiter Vetter zum kommissarischen Gau=Organisationsleiter des Bestfalen=Süd berufen. Wutninat unstel dlchni Wer..... A. Die Eröffnung der Ausstellung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge Am Sonntag morgen wurde in der Städtischen Ge: gam Balfzhund Deutsche mäldegaterie die vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge durchgeführte Ausstellung„Das Ehrenmal der deutschen Front“ eröffnet, über deren Aufbau und Inhalt der„..“ bereits eingehend berichtet hat. Zu dieser morgendlichen Feierstunde waren mit zahlreichen Volksgenossen Vertreter der Partei, Wehrmacht und alten Armee erschienen.„„ Ein Musikstück leitete über zur Ansprache von Stadtrechtsrat Bahlmann der den Gauführer des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Baurat Arendt, begrüßte und nach einer kurzen Würdigung der Ausstellung diese im Namen des Oberbürgermeisters unserer Heimatstadt für eröffnet erklärte.— Was die einzigartigen Bilder der Ausstellung künden, faßte anschließend Baurat Arendt in einem Vortrag über die künstlerische und kulturelle Bedeutung der Kriegsgräberfürsorge im Ausland zusammen. Ueberall auf der Erde, wo deutsche Soldaten den Boden mit ihrem Blute tränkten, sind diese Stätten stumme Zeugen jenes gewaltigen Ringens, in dem das deutsche Volk die härteste Beweisprobe für sein Lebensrecht ablegen mußte. In Aegypten, auf dem Balkan, in Flandern, in Italien, in über 40 Staaten ruhen deutsche Soldaten in fremder Erde und bemüht sich der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, die Ruhestätten dieser„Draußengebliebenen“, so würdig zu gestalten, wie es diesen Toten zukommt und wie es die Pflicht der Heimat und des Volkes ist. Baurat Arendt streifte die Schwierigkeiten, denen sich der Volksbund gegenübergestellt sah, als er nach Kriegsende seine Arbeit aufnahm. Die Feindbundmächte hatten aus ihren reichen Mitteln ihren Gefallenen zum Teil Ruhestätten und Ehrenmale gebaut, die der deutschen Wesensart widerstrebten. Noch sahen die Gräber unserer Gefallenen aber dürftig und schmucklos aus. Hier setzte die Arbeit des Volksbundes ein, und was er geleistet hat, vermögen die Bilder der Ausstellung zu bekräftigen. „Welchen Grund“, fragte Baurat Arendt,„hat nun der Volksbund, wenn er seine Ausstellung in diesen Räumen die der Kunst dienen, durchführt?“ Ueber die Ehrenpflicht hinaus, Deutschlands Gefallenen eine würdige Ruhestätte zu bereiten, sind die deutschen Soldatenfriedhöfe steinerne Zeugen deutscher Kunst und Kultur, deutschen Baustils und deutscher Wesensart. Wie ein gewaltiger Ring ziehen sich die Soldatengräber um das deutsche Sprachgebiet. Von Flandern bis zur Schweiz und zu den Alpen, von den Sudeten bis zur Nordsee, wo die Gefallenen, die in der Tiefe des Meeres ruhen, den Ring um die Heimat schließen. All diese Ruhestätten sind ein stummes und doch beredtes Bollwerk, sie werden die Zeiten überdauern, Künder unsterblichen Heldentums und Mahner letzter Pflichterfüllung, sein. Im Auftrage der Kreisleitung Bochum der RSDAP. hielt anschließend Stadtrechtsrat Pg. Böminghaus eine kurze Ansprache. Erst im neuen Deutschland kann der Volksbund für die Kriegsgräberfürsorge seine segensreiche Arbeit voll durchfuhren, da ihn ein starkes, ehrbewußtes Volk und Reich unterstützt. Das deutsche Volk hat seinen Söhnen in Dankbarkeit und Ehrfurcht dieses„Ehrenmal“ errichtet, die Toten sind uns ein Mahnmal, in ihrem Geist und ihrem Vermächtnis zu kämpfen. Wofür sie starben, das hat der Führer des neuen Deutschlands geschaffen.— Mit den deutschen Hymnen fand die Eröffnung und Feierstunde ihren Ausklang.„ num Mit Der Reichssender Köln war zur Eroffnung mit seinem Aufnahmewagen erschienen und nahm den Verlauf der Feierstunde auf Platten auf. Sehr interessant für Bochum Vor einem Generalbebauungsplan für die Nachbarstadt Dortmund Wie von zuständiger Seite mitgeteilt wird, ist Professor Dr. Hermann Jansen(Berlin) mit der Aufstellung eines Generalbebauungsplanes für die Stadt Dortmund beauftragt worden. Die Initiative zur grundlegenden Umgestaltung des Gesichtes der größten Stadt Westfalens geht dabei in erster Linie zurück auf die Partei und hier wiederum auf den Hoheitsträger von Dortmund, Kreisleiter Pg. Hesseldieck, der in seinen Bestrebungen die volle Unterstützung nicht nur des Oberbürgermeisters selbst, sondern auch die anerkennende Zustimmung des Gauleiters und anderer maßgebender hoher Reichs= und Parteidienststellen gefunden hat. Die Aufstellung des Generalbebauungs= planes wird die Lösung vieler dringender Probleme beschleunigen, obgleich es schon im Hinblick auf die Größe der hier geplanten Aufgaben nicht möglich sein wird, sie von einem Tag zum anderen zu bewältigen. Es wäre noch verfrüht, aus der Fülle der geplanten Um= und Neugestaltungen, sei es in baulicher oder in verkehrspolitischer Beziehung, einzelne Vorhaben schon jetzt herausgreifen zu wollen. Daß besonders bedeutungsvolle öffentliche Brennpunkte im Innern der Stadt, wie Hansaplatz, Hauptbahnhofsvorplatz usw., in großzügiger Weise in der Zukunft grundlegenden städteban; lichen Aenderungen unterworfen werden sollen, in nicht zuletzt dem Kreisleiter selbst zu verdanken, der in beratender Weise und in der Beschaffung von Entwürfen zur Um= und Neugestaltung des Generalbebauungs= planes der Stadt einen wesentlichen Anteil hat. Vor der Italienfahrt Gauwart Breidenbach verabschiedet KdF.=Urlauber! Die Verabschiedung der KdF.=Urlauber zur letzten Fahrt„Rund um Italien“ findet am 17. Februar um 19.30 Uhr auf dem Vorplatz des Bahnhofes BochumNord statt. Gauwart Parteigenosse Breidenbach wird bei dieser Gelegenheit zu den Urlaubern, deren Angehörigen und sonstigen an Kd.=Urlaubsfahrten interessierten Volksgenossen sprechen. Diese für die Zukunft Dortmunds sehr wichtige Nachricht ist für Bochum sehr interessant, da sich ja auch in unserer Stadt die Bauprobleme immer mehr gehäuft haben und nach grundlegenden Lösungen drängen. Ein Generalbebauungsplan im Sinne des Dortmunder Vorhabens ist zweifelsohne eine hervorragende Maßnahme, die auch für die Zukunft der Gaustadt von WestfalenSüd von außerordentlichem Wert wäre. 580=Dötze weniger Die Lernanfänger 1938 in Bochums Volksschulen Zur Aufnahme in die Volksschule zu Ostern 1938 sind gemeldet worden bei den evangelischen Schulen 2154 Kinder(1937: 2556, also 1938 402 Kinder weniger, davon sind geboren bis 30. Juni 1932 2004 Kinder, vom 1. Juli bis 30. September 1932 150 Kinder; bei den katholischen Schulen 1695 Kinder(1937: 1880, also 1938 185 Kinder weniger, davon sind geboren bis 30. Juni 1932 1600 Kinder, vom 1. Juli bis 30. September 1932 95 Kinder. Die Zahl für das kommende Schuljahr gemeldeten Lernanfänger hat sich insgesamt gegenüber dem Vorjahre(4443) um rund 580 Kinder vermindert. Etwas früher aufstehen! Schulbeginn ab Dienstag wieder um 8 Uhr. Nachdem die Tage nunmehr wieder länger geworden sind, beginnt von Dienstag an der Unterricht an den Schulen wieder um 8 Uhr. Nun heißt es also für unsere Schulkinder morgens wieder eine halbe Stunde früher aufstehen! 2000 i. Zuschingrs.. Das KdF.=Volkskarnevalsfest der Betriebsgemeinschaft Bochumer Verein Auf Wogen der Freude„Mit KdF. um Italien“ 14 □ Sradie I. von Kattagenen Bochums Prinzessin Karneval 1938 erkoren— Das prunkvolle Fest der Groboka ein durchschlagender Erfolg So fröhlich tanzte und drängte sich die unübersehbare Schar 2as Voltskarnevalsfest, zu dem„Kraft durch Freude“ Samstag die Betriebsgemeinschaft Bochumer Verein Feer dem Matto„Mit KdFf. um Italien“ geladen hatte, ein Abend und eine Nacht freudiger UeberraschunDie erste davon war der wundervolle Eindruck, den Geld chsam in eine Symphonie von Gold, Orange und glanzens“ Schützenhof machte. Aber genau so wie der Eindruck des Saales war auch der suchern hinta. Pregramm bei den sicherlich 2000 Bevinterließ, die Hauptsaal und sämtliche Nebenbei den Klängen der großen Kapelle unter Fred in buntem, festlichem Gewoge füllten.„ freundschaft!. Abends hatte am Samstag der durch ##„Beziehungen mit Bechum verknupfte ten Ter karnevals=Verein e. V. unter seinem PräsidenReister, die der Bühne durch ihren prunkdas Gepräge gab. Und eine besondere war auch das Essener Tanzkorps Er: Baldeney=See=Flotte“, lauter prächtig anfrählich lache: Jungen in schmuckem Paddler=Dreß mit marsch zur enden Gesichtern. Da gab schon der Aufein Buhne Stimmung in dem großen Raum, und Essg. die sich bei den Liedern der Bochumer lich guich: Karnevalisten immer mehr hob und schließUebertragungs keinen Abbruch fand, daß leider die bis nach hin“ den weiten Weg von der Bühne binteren rllen nicht so überbrücken konnten, daß im dare. Aber“e des Saales alles zu verstehen, gewesen langen g“ trosdem lachten, sangen und schuntetten die eihen der Frohgestimmten hinten im Saal genau so wie in der vorderen Hälfte, denn die Wogen der Freude rollten mächtig und wurden immer neu zum Schäumen gebracht durch die ausgelassenen Büttenreden. inkelmann, der Bochumer Liederdichter, paradierte mit seinen Schlagern, Heinz Bruns. beherrschte die launige Kunst der Büttenrede äls moderne Frau. Der Bochumer Karnevalist Schorsch Wüst hatte unverwüstlichen Erfolg mit seinem Schlager. Prächtig fand Leo Sander, der humorvolle Bochumer Junge, sofort den Kontakt zu seinen Arbeitskameraden bis in den letzten Winkel des Saales. Als zr ganz tolle Blüten entpuppten sich Henny Melles, die lustige Range, und Peter Antweiler, genann die Essener Knolle.„Ligg auf Schlag die Folge der Und währerz vorn Schrav aprollte durchtanzte und ausgelassenen, axbietungen abrouer, buchtanzte un durchtollte in den Nebenräumen die unübersehbare Schar Orden der Essener ausgezeichnet wurden. Nachdem so am Samstag schon gut 2000 Männer, Frauen und Mädchen aus der großen schaft des Bochumer Vereins prächtige Stunden verlebt hatten, stieg am Sonntag abend der zweite R,g.=Polks. karneval, wieder für die Betriebegemeinschaft Onqumer Verein, für welchen Abend die Groborg die Leituxg übernommen hatte. Ueber dieses ebenso schöne gest sei später berichtet. 4P4 A 11077 #### 4 Eine tolle Szene aus dem närrischeg, Lepshunngzeszis„Im Wägelchen ein Riesenbaby, daß Für alle, die bis jetzt noch bezweifelt haben oder bezweifeln, daß Bochum endgültig wieder seinen Karneval hat und im besten Sinne Karneval die Prunksitzung der Groboka am Samstag im Parkhaus die beste Gelegenheit gewesen, sich davon zu üperzeugen, daß Bochums Karneval zu einem wertvouen Bestandteil des festlichen Jahresprogramms ist. Ohne diese feste Ueberzeugung wird jedenfalls am Samstag niemand die vollbesetzten unteren Säle des Parkhauses verlassen haben nach langen Stunden herrlichsten Frohsinns und schönster Darbietungen. Ja, man kann nach diesem glanzvollen Abend, in dessen Mittelpunkt die Wahl der Bochumer Prinzessin Karneval 1938 sagen, daß sich Präsident Karl der Kühne Prinz Willi l. und die Minister des Elferrates mit allen ihren Helfern nicht nur närrische, sondern sehr isthafte, wertvolle Verdienste um die Heimatstadt Bochum erworben haben, deren Ruf und Anziehungskraft als Sitz eines solchen Karnevals sich sicher verbreiten edve, von Anfang an Hochstimmung, dafür sorgte schon das Eröffnungsspiel des Vizepräsidenten Karl das in Einzelheiten zu schildern nicht möglich ist, so gern man auch alle an seinen Späßen teilhaben lassen möchte. Aber vielleicht genügt es schon, davon zu erzählen, daß in seinem Verlauf der glänzende neue Karnevalsschlager von Musikdirektor Rudolf Hoffmann„Komm mit mein Schatz nach Blankenstein“ aus der Taufe gehoben wurde, daß sich das im Wägelchen auf die Bühne gefahrene Riesenbaby schließlich als Bochums Prinz Karneval entpuppte und daß Darsteller und Hofbalett Szenen auf die Bretter legten, die Beifallssturme hervorriefen. Präsident, Karl Linden konnte danach mit begrüßenden Worten verschiedene Ehrungen vornehmen und dann als ersten Redner des Abends einen guten alten Bochumer Bekannten, den Gottlieb von Tippelsberg, in die Bütt steigen lassen. Gottlieb hatte sich die Liebe erwählt und beleuchtete sie mit reichlichen seiner stets wohlgefüllten Bochumer Anckdotenkiste so hell nach allen Seiten, daß ihm zum Schluß der Beifall der holden Närrinnen und Narren und als höchste Ehrung ein Orden zuteil wurden. Weiter ging der frohe Auftrieb. Bochums Karnevalslieder erklangen. Helga Ritter entzückte die Säle als alte Jungser in der Bütt. Und als dann nach der Pause die der Prinzessin Karneval verkündet Traute I. von Narragonien(Fräulein Döttger), Seite 4 Nr. 37] Bochumer Anzeiger] Montag, 14. Februar 1938 mit dem Liebreiz der Bochumer Mädchen ausgestattet, die Krone empfing und neben Prinz Willi I. Platz nahm, herrschte Jubel ohnegleichen, besonders nach der Ansprache des Prinzen und den Freudentänzen des Krönungsballetts. Herrlich gefielen weiter die singenden „Tümpelkrähen“, ganz groß war in der Bütt unser plattdeutscher Heimatdichter Fromme ränzken, dem Frohsinn und Heiterkeit aus den Sälen zubrandeten. Und dann jagten sich die Bomben dieses Abends. Wunderbar die„sechs rohen Sänger". Was Elferratsminister Menke in der Bütt leistete, war ganz große Klasse und ein toller Schlager. Genau so war es mit Leo Sanders kommunalpolitischer Büttenrede, die Jubelstürme erregte dank ihrer prächtig gesetzten Pointen. Große Ehrungen fanden sodann bei offener Szene im Elferrat statt und schließlich sprachen, ehe weit nach Mitternacht die Tanzlustigen zu den prächtig melodiösen Weisen der von Kapellmeister Bischoff geleiteten Bochumer Kapalle, noch Präsident Karl Linden und Vizepräsident Ott abschließend zu dem begeisterten Narrenvolk. Daß bei solcher Hochstimmung der Aufbruch des Hauses nicht auf die Sitzung folgte, sondern bei Tanz, Frohsinn noch lange auf sich warten ließ, versteht sich von selbst.„Man tau!“ auf solchen Wegen und Bochums Karneval wird berühmt werden! In frohem, festlichen Kreise Wintersest des Bezirksvereins Deutscher Ingenieure „Den Zeichentisch, die Werkstatt, den Pütt und die Fabrik, des ganzen Tages Mühsal, wir stellen's heut zurück.“ Als Samstag abend durch die lichtdurchfluteten Räume der Harmonie“ diese fröhlichen Melodien klangen und im Rhythmus des Kehrreims geschunkelt wurde, hatte das Winterfest des Bezirksvereins Deutscher Ingenieure seinen Höhepunkt gefunden. Im Rahmen der gesellschaftlichen Ereignisse der Wintermonate hat das Fest der„Ingenieure“ seinen festen, traditionellen Platz. Zweimal im Jahre finden sich die Männer vom Zeichenbrett und Konstruktionstisch, aus dem Pütt und der Fabrik mit ihren Angehörigen zusammen, um fern der Alltagsarbeit einige mit Freude durchtränkte: Stunden zu verbringen. Der Vorsitzende des Bezirksvereins Bochum, Dr. Lent konnte einen stattlichen Kreis freudiger und festkicher Menschen in der„Harmonie" begrüßen. Eine erlesene Festfolge gab dem Abend einen gehaltvollen Rahmen, den fröhliche Ungezwungenheit der Jugend und launige Heiterkeit des Alters füllten. Daß während des größten Teils des Abends das spiegelglatte Parkett seinem schönsten Zweck dienen mußte, ist selbstverständlich. Dr. Lent nahm auch den Abend zur Gelegenheit, einer Anzahl von Berufskameraden, die nun 10, beziehungsweise 25 Jahre dem VDJ. angehören, die Ehrennadel zu überreichen. Er wies auf die hohen Aufgaben hin, die dem Ingenieur und Techniker heute gestellt seien und stellte die Jubilare als Vorbild der Pflichterfüllung und Berufstreue hin. Auf eine 40Hährige Zugehörigkeit können die Mitglieder Altenheim, Dietzel und Hahn zurückblicken, 25 Jahre gehören dem BDJ. an die Mitglieder Dorndorf, Habrich, Hofmann, Nolte und Wengeler. Im Anschluß an diese Jubilarehrung nahm der heitere Teil des Abends die Anwesenden ganz gefangen. Maschineningenieur Halenz erzählte in launigen Worten von der letztjährigen Hauptversammlung des in Kiel, während der„bahnbrechende“ Erfindungen bekannt gemacht worden sein sollen. In seinem Vortrag über„Zukunftsaufgaben der Technik“ gab er einige Kostproben dieser Erfindungen und hatte den Erfolg, daß schallendes Gelächter seine sprühenden Pointen belohnte. Der Vorschlag, zur besseren Regelung des Arbeitslebens die Woche mit vier Feiertagen und den Monat mit vierfacher Gehaltszahlung einzuführen. erhielt den verdienten Beifall. Dr. Dohmen trug mit seiner„Damenrede“ und ihren guten Ratschlägen in bezug auf das Leben zwischen„ihm" und„ihr" wesentlich zur Erhöhung der Stimmung bei und erntete reichen Beifall. Die Tanzgruppe von Frau Gisela Schweitzer=Schräder führte einige Tänze auf, die ausgezeichnet gefielen. Der Rest des Abends gehörte dann voll und ganz dem Parkett. Stunden Kameradschaftsabend der Gaukassenwaltung der Deutschen Arbeitsfront Fröhliches Leben und Treiben herrschte am Samstag abend in den Räumen der Gaststätte Ludger König. Hier hatte sich die Gaukassenwaltung der Deutschen Arbeitsfront ein Stelldichein gegeben, um einmal unbeschwert von den Sorgen des Alltags sich den Freuden der Kameradschaft hinzugeben. Gausachwalter Parteigenosse Kiefer gab in seinen Begrüßungsworten einen Rückblick auf das abgelaufene Arbeitsjahr. Der Gaukassenwaltung hat es dank des verantwortungsbewußten Einsatzes aller verantwortlichen Stellen große Erfolge gebracht. Die Organisation der Gaukassenwaltung zum Wohle der schaffenden Volksgenossen noch weiter auszubauen, wird, wie Gausachwalter Parteigenosse Kiefer betonte, das allgemeine Bestreben bleiben. Nach diesen Worten, die eine Anerkennung für alle bedeuteten, hatte man allen Grund, fröhlich zu sein. Durch Vermittlung der NS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude", war es gelungen, den Vortragskünstler Parteigenossen Koppers(WanneEickel) als Ansager zu verpflichten. Er brauchte sich nicht weiter einzuführen. Als er den ersten Dialektvortrag von Stavel ließ, hatte er die Lacher auf seiner Seite. Der Beifall blieb ihm den ganzen Abend treu. Die beste Hilfe hatte er an der Hauskapelle, die sich sehr musizierfreudig zeigte und nach der Abwicklung des offiziellen Teiles nicht müde wurde, immer wieder zum Tanz aufzuspielen. Jeder hatte überdies sein Päckchen Humor mitgebracht. Unter diesen Umständen konnte es gar nicht ausbleiben, daß die Wogen der Freude recht hoch gingen. Alles in allem, der fröhliche Kameradschaftsabend wird allen Teilnehmern in bester Erinnerung bleiben. Meisterschütze im jagdlichen Schießen. Beim großen Plakettenschießen im Jagdkreis Bochum, der den Polizeipräsidialbezirk Bochum umschließt, errang in stärk, stem Wettbewerb Karl Schaaf(Bochum) die große Goldene Plakette und damit den Titel Meisterschütze im jagdlichen Schießen des Jagdkreises. Wohin gehen wir? tadttheater: 20 Uhr: Das Rheingold. onhallen Gaststätte und=Diele: Konzert und Tanz. sollotheater: ab 15.50 Uhr: Zwei gute Kameraden. pitol: ab 15 Uhr: Das indische Grabmal. loria=Palast: ab 15.50 Uhr: Versprich mir nichts. immer Lichtspiele: ab 15.45 Uhr: Die Landstreicher. chtburg: ab. 15.20 Uhr: Ein Volksseind. chtspielhaus: ab 15.30 Uhr: Die Fledermaus. beon: ab 15.30 Uhr: Gasparone. kala=Lichtspiele: ab 17 Uhr: Gasparone. aTonhalle: ab 15.30 Uhr: Urlaub auf Ehrenwort. eltlichtspiele: ab 15.20 Uhr: Mutterlied. pollotheater Wettmar: Zu neuen Ufern. pitol Langendreer: Zauber der Boheme. witol Werne: Der schwarze Korsar. immerlichtspiele Gerthe: Liebe gebt seltsame Wege. chtburg Langendreer: Der Tiger von Eschnapur. chauburg Wanne=Eickel: Musik für Dich. tion-Theater Gerthe: Das große Abenteuer. Gesungkrunai der Vomkosaten Der große Konzertabend im In den Jahren seiner Reisen durch Deutschland ist der Don=Kosaken=Chor zu einem Begriff geworden— ebenso in seiner besonderen Art des Männergesangs. die soviel Schule gemacht hat—, wie in seinem äußeren Erscheinungsbild, in seinem Auftreten: dem genau gegliederten Aufmarsch der Sänger in ihrer schwarzen Russenbluse, den hohen Stiefeln. Der Name des Chors, die Erinnerung an seine gesanglichen Leistungen bei früherem Auftreten hat die Anziehungskraft nicht verloren: der Saal des Schützenhofes war am Freitag abend, wenn auch nicht voll besetzt, so doch gut besucht, von einem hör= und beifallsfreudigen Publikum. Die Sänger des Chors haben im Laufe der Zeit zum Teil gewechselt, aber der Chor als Ganzes in Klangwirkung und chorischer Disziplin ist sich gleich geblieben. Immer noch erstaunen die gewaltigen, orgelartig tiefen Bässe, die ganz hohen, hellen, wie Frauenstimmen klingenden Tenöre, erstaunt vor allem der ganz ausgeglichene Zusammenklang. Viele Chöre, Männerquartette und=sextette haben inzwischen von den Don=Kosaken ihre raffinierte Technik der Summtöne, des Hervortretens kurzer Solopartien über dem harmonischen Summen des ganzen Chores gelernt, doch ist die Wirkung dieser Singgemeinschaft, wenn auch nicht mehr so ungewöhnlich, so doch weiterhin eindringlich und tief. Der erste Teil der Vortragsfolge war ernsten, meist geistlichen russischen Gesängen gewidmet. An den weiten Melodiebögen, dem ruhigen Zeitmaß dieser Lieder zeigte sich besonders die große Gesangskultur der Don=Kosaken. Das verhaltene An- und Abschwellen des Klanges, aus dem keine einzelne Stimme sich im geringsten herauslöste, ging in seiner Ausgeglichenheit fast schon an der Grenze der Routine vorbei. Ein „Kleines Vorosterresponsorium“ mit sehr schönem Baßsolo blieb von diesen ernsten Gesängen am lebendigsten in der Hörererinnerung. Größere Publikumswirksamkeit besitzen ja immer die Volkslieder— die schwermütigen, wie die heiteren mit ihren melodischen und rhythmischen Eigenarten. die als„typisch russisch“ empfunden werden. Prächtig weich und voll erklang das Lied„Im dunklen Walde" oder eins der köstlichsten Scherzlieder. Freuen konnte man sich daran, wie hier der zierliche, behende Dirigent Serge Jaroff, dem diese hervorragende Chorschulung gegluckt ist, sich vom temperamentvollen Geist der Lieder mitreißen ließ und nun wiederum seinen Chor mitriß. Er, der sonst mit sparsamsten Gesten dirigiert, nahm hier den Schwung der heiteren Lieder mit der Bewegung des ganzen Körpers auf. Auch der Chorklang war mit einem Schlage verändert: das feine, zurückhaltende Singen wurde zu ekstatischem Jubel, Gelächter, ja Schreien, das urwuchsig bis zur Grenze des Künstlerischen ging. Der Beifall war begeistert und steigerte sich bei dem berühmten StienjkaRasin=Lied und dem auf besonderen Publikumswunsch gespendeten Lied von den Abendglocken. Don=Kosaken= Lieder bildeten den Schluß. Sie stellten stärkste Ballung des Temperaments dar im Gesang und— im Tanz, der sich ganz natürlich aus dem Rhythmus herauszulösen schien, obwohl bestimmt auch Gründe der Publikumswirksamkeit bei dieser Einlage, die schon Tradition geworden ist, mitgesprochen haben. Herzlicher Beifall, der mehrere Zugaben erbat und erhielt, dankte für eine Chorleistung, die nicht nur schön, sondern auch imponierend in ihrer Geschlossenheit war. Dr. Ursula Haver Fröhliche Sänger Bunter Abend des Kammerchores Bochum Der Kammercher Bochum besteht schon einige Jahre. Er hat durch seine bedeutsamen sängerischen Leistungen unter der Leitung von Paul Folge viel von sich reden gemacht. Es ist ihm auch gelungen, einen großen Kreis von Freunden und Gönnern um seine Fahne zu scharen, die sich nun aufrichtig freuten, am Samstag abend im Jugendsaale der Bürgergesellschaft Gast der Sängergemeinschaft zu sein. Im Rahmen eines Bunten Abends, der ausschließlich aus der Gemeinschaft heraus gestaltet wurde, sollte das Band der Freundschaft noch fester geknüpft werden. Diesem verständlichen Wunsche gab Chorobmann Ströker in seiner Begrüßungsansprache Ausdruck. Die Freude an dem gemütlichen Zusammensein, das in dieser Form zum ersten Male abgehalten wurde, tat sich kund in fröhlichen Liedern, die den Gästen zu Ehren gesungen wurden. Der Chor gab mit alten Volksweisen seine schönsten Festgaben, die gleichzeitig sein großes Können auf dem Gebiete des -cappella-Gesanges bezeugten. Die gediegene Gesangskultur der Chorgemeinschaft zeigte sich in einigen solistischen Darbietungen, denen großer Beifall zuteil wurde. Als nach der humorvollen Damenrede des Chorobmanns Ströker die„Wiener Lieder" aufklangen, war die Begeisterung so groß, daß im Chore mitgesungen wurde. Der den Bunten Abend beschließende Appell des Chorobmanns, die Gemeinschaft nicht zu vergessen und den Kammerchor in seinen ideellen Aufgaben im Dienste des deutschen Liedes zu unterstützen, fand, wie nicht anders nach dem schönen Verlauf der Gemeinschaftsfeier zu erwarten war, ein lautes Echo und beifallsfreudige Zustimmung. Bochumer HJ.=Orchester gestaltet Feierstunde Meschede. Ein Teil des Orchesters des Standortes GroßBochum der HJ. ist einer Einladung des Bannführers Brücher nach Meschede gefolgt, um dort die musikalische Gestaltung einer großen kulturellen Feier durchzuführen, die aus Anlaß einer kulturpolitischen Schulung der Führer und Führerinnen des Bannes 137 in Meschede veranstaltet wird. Diese Einladung ist als ein schönes Zeichen für die guten Leistungen des Bochumer Standort=Orchesters zu werten. Frau schwer verletzt. Am 11. Februar, gegen 10.10 Uhr, wurde auf dem Castroper Hellweg in Höhe des Hauses Nr. 421 eine Frau beim Ueberqueren des Fahrdammes von einem Kraftrad angefahren und schwer verletzt. Die Verletzte wurde dem Gerther Krankenhaus zugeführt. Lieferwagen unerkannt entkommen. Am 4. Februar, gegen 22.05 Uhr, wurde auf dem Schlageterring in Bochum(Ruhrschnellweg) ein Personenkraftwagen, der in Richtung Essen fuhr, von einem ihm entgegenkommenden Lieferkraftwagen stark gestreift. Der Fahrer des Lieferkraftwagens, der den Unfall offensichtlich verschuldet hat, ist, ohne anzuhalten, davongefahren und unerkannt entkommen. An der Unfallstelle wurde ein Der Gefälligkeitsbau und seine Folgen 25 Zentimeter langer Verschlußhaken, grau lackiert, der zweifellos bei dem Unfall an der vorderen linken Ecke des Lieferkraftwagens abgerissen wurde, vorgesunden. Personen, die über den flüchtigen Fahrer bzw. über das von diesem geführte Fahrzeug Angaben machen können, werden gebeten, der Kriminalpolizei in Bochum, Polizeipräsidium, Uhlandstraße 35, Zimmer 96, oder der nächsten Polizeidienststelle. Nachricht zukommen zu lassen. In welcher Reparaturwerkstatt ist der abgerissene Verschlußhaken erneuert worden? Auf Wunsch werden alle Angaben vertraulich behandelt. Baustellen sind keine Spielplätze. In der Gußstahlstraße werden zur Zeit Kanalisierungsarbeiten vorgenommen. Die Baustellen in dieser Straße sind dabei der Tummelplatz zahlreicher Kinder, die nicht wissen, welche Gefahren ihnen bei dem Betreten drohen. Die Eltern sollten deshalb die Kinder von den Baustellen fernhalten. Ganz abgesehen davon, daß das Betreten der Baustellen strafbar ist, können die Eltern für den von den Kindern verursachten Schaden ersatzpflichtig gemacht werden. Das gilt natürlich in gleichem Maße auch für Erwachsene. Neues aus Bochan. in Aus Kainerdeschaft und Veriraden Bilder aus den Bochumer Gerichtssälen: Am Samstag beschäftigte sich die Strafkammer Bochum im Prozeß Waltenbauer=Obermüller mit dem Bau Borchmeyer, der für den Treuhänder und Hausbesitzer zu einem wahren Kreuz geworden ist anstatt zu einer Freude. Dr. Borchmeyer hatte eigentlich gar nicht die Absicht, jenes Haus an der Springstraße zu erreichten(Doppelhaus, zusammen mit dem Schneidermeister Bergmann). Wie man aus seiner Vernehmung hört, war sein Gedanke der Bau einer kleinen, freiliegenden Wohnvilla mit Garten, wofür ihm schon Plane vorlagen, die sich im Preise bis zu 25000 Mk. Baukosten bewegten. Als dann Waltenbauer die Aufschließung des Ten=Hompelschen Parkgeländes begann und an ihn herantrat, doch an der Springstraße zu bauen, habe er sich für diesen Plan, sehr gegen den Willen der Seinen, breitschlagen lassen. Es sollte beiderseits ein Gefälligkeitsbau sein, für die Baugesellschaft, die mit einem augenfälligen Projekt ihre Arbeit einleiten konnte, und für ihn, weil man ihm gesagt hatte, angesichts der früheren persönlichen und sachlichen Beziehungen solle von größerem Gewinn bei seinem Objekt abgesehen werden, um erst überhaupt einmal ins Geschäft zu kommen. Mehr als 25= bis 28000 Mark habe er nie anlegen wollen, er habe aus dieser Grenze nie ein Hehl gemacht und habe daher, da die Baugesellschaft seine Absichten und Wünsche kannte, auch keinen schriftlichen Vertrag gemacht. habe solchen gar nicht für nötig gehalten. Um Einzelheiten hätte er sich nicht gekümmert. Sein Vertrauen sei sehr groß gewesen, zumal der sehr bewegliche Wattenbauer nach seiner Ansicht durch den ruhigen und gemessenen Fachmann Obermüller aufs beste ergänzt zu werden schien. Nach Fertigstellung des Baues, in dem manche Einrichtung vorhanden sei, die er gar nicht gewünscht habe und die er für überflüssig halte, müsse er heute freilich sagen, daß sich die Baugesellschaft verkalkuliert haben müsse, denn für den genannten Preis lasse sich das Haus nicht herrichten. Er würde glatt 10 000 Mark Mehrkosten in Kauf nehmen und es solle auch alles bezahlt werden, was angelegt wurde, aber ein Preis von 46000 Mark sei ganz unmöglich. Er könne die gegen ihn erhobenen Forderungen aber schon aus dem Grunde gar nicht verstehen weil er ja schon mehr als diese Summe gezahlt habe. Sollte ein Bauprozeß um das Haus entstehen, so könnte er jedem fachmännischen Urteil mit aller Ruhe entgegensehen. Demgegenüber will der Angeklagte Obermüller von einer Preisabmachung gar nichts wissen und behauptet, die Berechnungen seien nach bestem Wissen und Gewissen angegeben worden. Wattenbauer dagegen will die Preisvereinbarung nicht bestreiten. Er gibt auch zu, daß er Dr. Borchmeyer falsch unterrichtet habe, als er bei Eintragung der Baugesellschaft auf dessen Frage, ob die Stammeinlagen auch wirklich eingezahlt seien, mit„Ja“ antwortete. Jedenfalls bestreiten Obermüller und Wattenbauer ganz entschieden, die Ueberpreise für das Borchmeyersche Haus in die Tasche gesteckt zu haben. Bei Besprechung der inneren Zusammenhänge interessierte sich das Gericht begreiflicherweise für die Frage, wie die Verbindung Wattenbauer—Borchmeyer eigentlich zustande gekommen ist. Dr. Borchmeyer klarte diese Verbindung auf als Kriegskameradschaft, die sich auch bei den Freikorps fortsetzte und später in Recklinghausen im Kampfe gegen Kommunismus und Spartakus ihre Krönung fand. Die Gebrüder Waltenbauer seien mit ihm aktiv an diesem Kampfe beteiligt gewesen und haben sich ebenso wie er selbst seinerzeit kraftvoll für die Befreiung der Stadt Recklinghausen vom roten Terror eingesetzt. Der Angeklagte Fritz Waltenbauer sei es gewesen, dem es damals gelungen ist, den mit einem Sonderauftrage Lenins nach dem Kohlengebiet entsandten Bolschewisten Marcuse zu stellen und unschädlich zu machen. Alle diese persönlichen Beziehungen, gemeinsamen Gefahren, bei denen sie oft mit Prügeln bedacht worden wären, hätten sie in Kameradschaft und Freundschaft verbunden, so daß er einem Bruder des Angeklagten Waltenbauer sogar ein Darlehen von 10000 Mark gewährt hätte, das bis heute nicht zurückgezahlt sei. Der Darlehnsnehmer habe sich an den Hausbau durch Hergabe von Bauholz in Höhe von 3000 Mark beteiligen wollen. Das sei ja eine angenehme Art gewesen, seine Schuld teilweise abzutragen. Es sei aus dieser Lieferung jedoch nichts geworden. Er habe keine Bedenken in die persönliche Rechtschaffenheit und baulichen Fähigkeiten Waltenbauers setzen können, denn jener habe sich bei früheren Bauten durchaus bewährt. Waltenbauer wirft bei einer Frage des Vorsitzenden sein Bedauern darüber in die Waagschale, daß Dr. Borchmeyer in seine Angelegenheit auf solche leicht mißverständliche Art und Weise mit einbezogen worden sei. Dr. Borchmeyer betont wiederholt, daß er sich in allen seinen Handlungen für sein Haus und als Treuhänder für die Baugesellschaft rein gar nichts vorzuwerfen habe und sich völlig frei von jeder Schuld oder Mitschuld fühle. Er habe nicht nur keinen roten Heller Vorteil für sich erwartet oder erhalten, im Gegenteil, große Opfer gebracht. Infolgedessen müßten ihn die heutigen Vorwürf: im höchsten Maße kränken. Montag beginnt die Zeugenvernehmung. Belegschaftsversammlung der Zeche„Engelsburg“ Auf Einladung der Deutschen Arbeitsfront kam die Belegschaft der Zeche„Engelsburg“ am Sonntag worgen im Lokale Göbel an der Essener Straße zusan, men, um sich die Marschrichtung für den Weg in die nationalsozialistische Betriebsgemeinschaft geben zu lassen. Wegen der Größe der Belegschaft mußte die Versammlung auf die Reviere 1 und 2 beschränkt werden, die dem an sie ergangenen Rufe geschlossen Folge geleistet hatten. Betriebsobmann Pg. Soyka eröffnete den Appell mit kurzen Worten. Er wies auf die wichtige Stellung des Vertrauensrates hin, dem er die Aufgabe zuwies, mit Rat und Tat an dem Aufbau und Ausbau der Betriebsgemeinschaft der Zeche„Engelzburg“ mitzuarbeiten. Was Sinn und Wesen einer wahren nationalsozialistischen Betriebsgemeinschaft ist und wie sie sich im Betriebe auszuwirken hat, war das vom Gauredner Pg. Tünnemann behandelte Generalthema. Im einzelnen kennzeichnete er die Au gaben des Betriebsführers und des Gefolgschaftsm gliedes. Ein Betriebsführer, der verantwortungsbewu## und nationalsozialistisch handele, werde sich in seinen Tun und Lassen nur von dem Gedanken leiten lassen, seine Gefolgschaft leistungsfreudig zu machen und sie leistungsfähig zu erhalten. Der Betriebsführer müsse der erste Sozialist seines Betriebes sein. Wirtschaftsund Sozialpolitik seien im neuen Deutschland keine getrennten Begriffe mehr. Wer wirtschaften wolle, musse auch Sozialpolitik betreiben können und sie so ausrichten, daß sie der Gesamtheit zugute komme. Die Kohle stehe im Mittelpunkt des deutschen Wirtschaftslebens. Wer, wie der deutsche Bergmann, zum Dienst an der Kohle berufen sei. tue einen Ehrendienst, der würdig sei, vom ganzen Volk geachtet und seiner Bedeutung entsprechend gewertet zu werden. Der Redner, selbst ein alter Beramann, wußte die Würde der Bergmannsarbeit so treffend zu schildern, daß er mit seinen Ausführungen allgemeine Anerkennung fand. Zur letzten Ruhe. Im besten Mannesalter verstarb der Garagenmeister und Kraftwagenführer Karl Wilde, Hugo=Schultz=Straße 56, der am Dienstag, 8. Februar, zur letzten Ruhe gebettet wurde. Das überaus große Trauergefolge bewies, welcher Beliebtheit sich der Verstorbene erfreute, und zeigte die Anteilnahme für die hart getroffenen Angehörigen. Seine Kameraden vom 17er Verein und der Kraftwagen führerverein begleiteten ihn auf seiner letzten Fahn Die letzte Fahrt. Am Samstag nachmittag fand auf dem Friedhof an der Blumenstraße in der Familiengruft der im hohen Alter von 80 Jahren verstorbene Kaufmann August Sandkühler von der Friedhofstraße seine letzte Ruhestätte. Der Verstorbene war seit Jahrzehnten eine im Bochumer Kaufmanns= und Geschäftsleben bekannte Persönlichkeit, die sich allgemeiner Achtung erfreute. Stark war deshalb auch die Beteiligung bei dem letzten Gange des Aus der ASDAp. (Nach Bekanntmachungen der Partei) Montag, 14. Februar RS. Frauenschaft Hamme. 20.30 Uhr: Singgfzitz bei Heiermann. Teilnahme der JugendgcupnggPag RSDAP. Hamme. 19.30 Uhr: Schulung### alle arbeitsfreien Walter und Warte bei Finie. nichterschei ist schriftlich zu begründen... 9es Zellen RSDAP. Weitmar. 20 Uhr: Schulung bis 13 bei Jäger. Liederbücher mitbringen. RS.=Frauenschaft und Frauenwerk Gerthe. 15 uht: Nähstunde im Frauenschaftsheim. 146491 RSDAP., Kreis. Zusammenkunft der Bereitschaftsleiter um 19 Uhr im Geschäftszimmer des Kreisbildungs. RSDAP., Kreisführerschule. 20 Uhr: Zusammenkunn der Lehrgänge 1 bis 3 bei Bischoff, Alleestraße. Alle sind pünktlich zur Stelle. Anzug: Zivil. NS.=Frauenschaft Kreis. 15.30 Uhr: Arbeitstagung di Sachbearbetterinnen für Presse Provgegcene Plsch. Haus, Humboldtstraße. Vollzähliges Erscheinen ,v RS.=Frauenschaft und Frauenwerk Altstadt, 17.30 Bastelnachmittag im Evangelischen Vereinshau- axmo, Uhr: Gymnastikstunde von Fräulein Paß in der### niestraße. gen. 60 92hr: TurnRS.=Frauenschaft, Jugendgruppen. 20 Uhr: stunde in der Schule an der Alleestraße.#nd der NSDAP. Altenbochum. 20 Uhr: Schulungg ggl, Gruppe 2(Zellen 6 bis 10). Erscheinen ist für Jax, der tischen Leiter, Amtsleiter sowie Walter und Wi Gliederunegn und angeschlossenen Verbände Pflicht. NS.=Frauenschaft Hofstede=Riemke. 20 Uhr: Heime der Jugendgruppe. Dienstag, 15. Februar RS.=Frauenschaft und Frauenwerk Ehren'gl Amzzwalscheidtsfeld. 15.30 Uhr: Arbeitsgemeinschaft, terinnen, Zellen= und Blockfrauen der im Heim der Firma Jahnel, Hunschel#uüngzabend fur NSDAP. Griesenbruch. 20 Uhr: Politische Leiter, evangelische Schule, Alleestraße. Montag, 14. Februar Fröhliche Gymnastik und Spiel(pans=SteinOberivzeunz 2 Uhr: Turnhalle des Freiherr=##ng#ranen von Reichssportabzeichen für Männer und Vrr# gex BadeIs 22 Uhr: Bochum=Werne, Turnhalle an stalt., von 21.15 90 Schwimmen für Frauen und Männer .30 Uhr: Badeanstalt. Marienstraßgzgu### von 20 bis Rollschuhlaufen für Frauen und Manne; uig gönigtUhr: Turnhalle des Reform=RealgymnastumFröhliche Gymnastik und Spiele un gzezststraße D: be: .30 bis 21.30 Uhr: Gymnastikschule, armontestraße* .15 bis 21.30 Uhr: Uebungsraum, Emonzestraße 2 zn 18 bis 19 Uhr: Uebungsraum, Harmon# 37 7 Bochumer Anzeiger] Montag, 14. Februar 1938 npfreilnehmer! d#.# Wuisch, eigeben. sich pünkt.h nd sportlichen Pesern werden geberz, nge rechtzeitig swettkampfes in *. Die Zukunft des r Leistung eines se. her sein, alle Schaf. ie Schaffenden Bo. ur leistungsmäßigen Meinert, sobmann der egen! che„Engelsburg“ rbeitsfront kam die am Sonntag worner Straße zusanfür den Weg in die nschaft geben zu legschaft, mußte de id 2 beschränkt werife geschlossen Folge Soyka eröffnete wies auf die wichsin, dem er die Aufi dem Aufbau und der Zeche„Engelsund Wesen einer jebsgemeinschaft ist virken hat, war das nn behandelte de. ichnete er die Au es Gefolgschaftsm antwortungsbewut erde sich in seinen sanken leiten lassen, zu machen und sie etriebsführer müsse sein. Wirtschaftsheutschland keine gechaften wolle, müsse n und sie so ausugute komme. Die utschen Wirtschaftsgmann, zum Dienst n Ehrendienst, der stet und seiner, Bewerden. Der Redußte die Würde der hildern, daß er mit nerkennung fand. annesalter verstarb agenführer Karl der am Dienstag, ettet wurde. Das s, welcher Beliebtund zeigte die AnIngehörigen. 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Heute lautet der Wahlspruch:„Freie Bahn dem Begabten.“ Der Berufswettkampf ist eines der Mittel zur Auslese der Begabten, und daß dieses in immer weiteren Kreisen erkannt wird, beweist die von Jahr zu Jahr sich steizernde Beteiligung, so daß man in diesem Jahre den kreis der zum Wettkampf Berufenen auf alle Schaffenkreis der zum Wettkampf Berufenen auf alle Schaffe den ausdehnte, wobei natürlich die Jugend den Löwenanteil hat. Im Gau Westfalen beteiligen sich über 80000 an dem Reichsberufswettkampf, davon allein über 12000 auf die Gaustadt Bochum entfallen. Am heutigen Montag setzt der Wettkampf mit aller Kraft ein, die Reihenfolge der einzelnen Gewerbezweige wurde in unserer Samstagsnummer mitgeteilt. Den Auftakt bildete die am gestrigen Sonntag in Dortmund abgehaltene Eröffnungsfeier. Eine Stätte der Arbeit war zum festlichen Raum für diese Feier gestaltet worden. Die große Weichenhalle des Tortmund=Hörder Hüttenvereins war Zeuge einer gewaltigen Kundgebung, wie sie in dieser Art in unserem Gau noch nicht erlebt wurde. Wohl an die 10 000 Schafsenden männlichen und weiblichen Geschlechts, meist jugendlichen Alters, füllten den von elektrischen Leuchtkörpern erhellten, sinnig mit Hakenkreuzfahnen und den Zeichen der DAF. geschmückten Riesenraum. Werkscharen bildeten Spalier von den Toren bis zur Halle und beser: HJ. in ihrer Tracht, Werkscharmänner älteren ind jüngeren Jahrgangs, sowie weibliche Schaffende fillten sie. Mit Fanfarenmusik des Deutschen Jungvolks und Marschmusik des Werkscharmusikzuges des Hörder Vereins wurden die führenden Personen empfangen. In berzlichen Worten begrüßte Gaujugendwalter Treet die Ehrengäste der Partei, der Wehrmacht und des Staates und alle Erschienenen. In knappen Strichen kennzeichnete er den Siegeslauf des Reichsberufswettkampfes in den fünf Jahren seit seiner Einführung, allen Viderständen zum Trotz. Zweck des Berufswettkampfes sei, die qualitative Arbeitsleistung zu steigern. heute bestehe bereits ein Facharbeitermangel, der nur überwunden werden könne durch verbesserte Ausbildung der Jugendlichen und weitere Ertüchtigung der Erwachenen. Die Tatsache, daß es neben Berufen, zu denen in starker Andrang zu verzeichnen sei, Berufe mit geknger Anziehungskraft gebe, müsse Anlaß geben, letztere eurch geeignete Maßnahmen anziehender zu gestalten. Nach dem Vortrag der Jubelouvertüre von Bach burch das Orchester überreichte Stellvertretender Gauüier Vetter den Firmenübungsleitern Karl Müler, Führ und Fischer eine Ehrenurkunde für, beondere Verdienste um den Berufswettkampf., Stabsleiter *'s..=Gebietes Westfalen(). Hauptbannführer Willy Naus schilderte in einem Rückblick, wie beh, hrmper nemand im rechten Sinne um die Jugend be, und stellte dem gegenüber, was der Nationalsoziaemus in den letzten fünf Jahren für die Jugend gein hat. Aus einer in sich vielfach zerrissenen, konfessionel zerklüfteten Jugend habe der Nationalsozialismus ene einheitliche, auf gleicher Weltanschauung aufgebaute ugendorganisation geschaffen, die Millionen umfasse soch sei nicht alles vollkommen, man arbeite aber unegesetzt daran, es noch besser zu machen. Der Berufseeitkampf, dessen Erfolge von Jahr zu Jahr gewachsen eren, erfasse jetzt zum erstenmal alle Schaffend Die Besten sollen herausgeholt werden, Jungen und Mädel. wers dnen sollen die Adolf=Hitler=Schüler ausgesucht sven, bereits 60 Jungen seien im Gau Westfal esemustert worden. Er verspreche dem Stellvertreten*e Gauleiter, daß alle am Berufswettkampf Teilnehenden ihre volle Pflicht tun würden. 4u5, Oatobmann M. d. R. Stein(Bochum) führte S“ bos 63. und DarF, gemeinsam diesen Verutzmetz, Volt durchführen in der Erkenntnis, daß Reich un für dann Bestand haben, wenn wir Tag für Tag fdis dane, auf das Höchte gesteigerte Zebeitzkgsft Fost“. Es gelte, die nationalsozialistische Plbherzen hineinzutragen. Die fachliche Ausbildun ozig:s en Menschen müsse getragen sein von nationalsistischen Grundsätzen, im Gegensatz zu früher, wo für das wirtschaftliche Interesse maßgebend war. zn nationalsozialistischen Staate habe nur der enrecht auf Leben und Arbeit, der NationalN4 v lesialis sel. 840. — alein die Zugend, auch die erwachsenen Schaffen— dutzten zu Qualitätsleistungen befähigt werden, damit nach Ablauf unserer Tage ein Geschlecht heranwachse, das Deutschlands Zukunft für alle Zeit sichere. So werde der Berufswettkampf dazu beitragen, den Staat Adolf Hitlers unzerstörbar zu untermauern. Wie diese beiden Reden, so fand auch Stellvertretender Gauleiter Vetter die begeisterte Zustimmung der Tausende, als er nach einem Rückblick auf frühere Zeiten betonte, daß im nationalsozialistischen Staate es möglich sei, dem Tüchtigen den Aufstieg zu bahnen. Der Berufswettkampf werde geführt aus der nationalsozialistischen Weltanschauung heraus. Der Klassenkampf sei beseitigt. Die Grundsätze der Rassereinheit gelten auch auf wirtschaftlichem Gebiete. Werksführer und Gefolgschaft gehörten zusammen. Die Früchte des Berufswettkampfes erkenne man daran: Lehrlinge im ersten Jahre machen Gesellenstücke, Gesellen Stücke, an die sich früher kaum ein Meister wagte. Es bleibe aber noch viel zu tun, denn die Ausbildung der Jugend allein nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten habe einen Großteil nicht be[fähigt, die erste Lehrlingsprüfung zu bestehen. Das müsse anders werden. Die Besten seien gerade gut genug für uns. Der Redner rechtfertigte dann das Weiterbestehen von Partei, 11, SA., HJ. und unterstrich den Schutz durch die wiedererstarkte Wehrmacht. Er würde sich freuen, wenn aus dem Gau Westfalen=Süd viele hervorgingen als Sieger, denen der Führer selbst seine Glückwünsche ausspreche. Mit einem kernigen Schlußwort des Gaujugendwalters Treeck das in einem brausend aufgenommenen Sieg=Heil auf den Führer gipfelte, und dem Gesang der deutschen Hymnen fand diese gewaltige, tiefen Eindruck hinterlassende Kundgebung ihren wirkungsvouen Aus klang. General von plettenberg 1 Einst Kommandierender der Garde Bückeburg, 11. Februar. General der Insanterie a. D. Karl Freiherr von Plettenberg, unter dem als Kommandierendem General das preußische Gardekorps in den Krieg zog, ist in Bückeburg, wo er seinen Lebensabend verbrachte, im Alter von 85 Jahren gestorben. Besondere Verdienste erwarb sich der Heimgegangene auf dem östlichen Kriegsschauplatz, als die preußische Garde im Frühjahr 1915 unter Mackensen in der Durchbruchsschlacht von Gorlice=Tarnow eingesetzt wurde. An mehr als hundert Schlacht= und Gefechtstagen führte General von Plettenberg die Regimenter der Garde zum Siege. Wegen seiner stark angegriffenen Gesundheit wurde er Anfang 1917 unter Verleihung des Schwarzen Adler= ordens zur Disposition gestellt, nachdem er vorher schon mit dem Pour le mérite ausgezeichnet worden war. Hilfe aus der Gemeinschaft Ein Geleitwort des Reichspressechefs zum Winterhilfswerk anb Berlin, 12. Februar. Reichspressechef Dr. Dietrich veröffentlicht„in der NSs. folgendes Geleitwort für das Winternufswerk des Deutschen Volkes: Alles, was der Nationalsozialismus bisher an Großem hervorgebracht hat, hat er aus Gemeinschaft des Volkes heraus geschaffen. Daran ist die Pflege dieser Gemeinschaft so entscheidend für den,„Frigle. unserer Arbeit und all unseres Willens. Ar„ober dient der Pflege dieser Gemeinschaft mehr und besser, als das Winterhilfswerk des Deutschen Volkes! Es ist nicht nur die praktische und erzieherische, sondern auch die menschlich schönste und edelste Seite unseres Sozialismus. „Albert Leo Schlageter“ Das dritte Segelschulschiff der deutschen Kriegsmarine Hamburg, 13. Februar. Am Samstag vormittag wurde in Hamburg auf der Werft von Blohm& Voß das dritte Segelschulschiff der deutschen Kriegsmarine„Albert Leo Schlageter“ in Dienst gestellt. Der Kommandant des Fregattenkapitän Bernhard Rogge, der Werk! Der Reichsberufswettkampf ist eröffnet. Nun ans ap. Bestinmungen zur Tehnsteder Kinderermäßigung auch für die mitarbeitende Ehefrau Sekrnar desführer des Reichskriegerbundes Kyffhäuser, dnb Berlin, 13. Februar. Der Reichsfinanzminister hat neug„Zurchführungsbestimmungen zur Lohnsteuer er lassen, die das geltende Recht an die inzwischen ergangenen Aenderungen des Einkommensteuergesetzes anpassen, darüber hinaus aber eine Reihe weiterer Aenderungen bringen. Die Ausschaltung der Juden von den Steuervergünstigungen wird im einzelnen geregelt. Für jüdische Kinder wird Steuerermäßigung nicht mehr gewährt, die Steuerfreiheit für Heiratsund Geburtsbeihilfen gilt nicht für Arbeitnehmerinnen, die Juden sind, sowie aus Anlaß der Geburt von Kindern, die Juden sind. Auch bei der Berücksichtigung von außer gewöhnlichen Belastungen wird bestimmt, daß solche Belastungen nicht berücksichtigt werden, wenn sie entstanden sind durch Kinder oder sonstige Angehörige, die Juden sind. W 5 „Die steuerfreien Heiratsbeihilfen Wrrren auf 600 Reichsmark höchstens begrenzt. Neben einmaligen Geburtsbeihilfen werden künftig auch laufende Geburtsbeihilfen als steuerfrei anerkannt. Voraussetzung ist einheitlich, daß der monatliche Arbeitslohn des Arbeitnehmers 520 Reichsmark nicht übersteigt. Die einmalige Geburtsbeihilfe ist steuerfrei, wenn sie den Betrag von 520 Reichsmark nicht übersteigt. Von Bedeutung ist ferner die Bestimmung, daß künftig bei mitarbeitenden Ehefrauen auch der Ehefrau die Kinderermäßigung zusteht. Kinderermäßigung wird also im Ergebnis für das Gesamteinkommen gewährt, das von beiden Ehegatten gemeinsam erworben wird. Die Berücksichtigung außergewöhnlicher Belastungen erfolgte bisher nur dann, wenn der Steuerpflichtige ein Einkommen von höchstens 20 000 Reichsmark und mit mehr als zwei Kindern von 30000 Reichsmark hatte. Diese Grenzen sind beseitigt worden, so daß künftig außergewöhnliche Belastungen unabhängig von der Höhe des Einkommens berücksichtigt werden.. grE itacher g. Die bisherige Vorschrift daß der Arveitgever Aenderungen auf der Steuerkarte erst bei den Lohnzahlungen nach der Vorlegung der geänderten Steuerkarte berücksichtigen kann, ist dahin ergänzt worden, daß der Arbeitgeber berechtigt ist, in den Fällen, in denen die neuen Eintragungen zurückwirken, dies bei den nächsten Lohnzahlungen durch entsprechende Kürzung der Lohnsteuereinbehaltung auszugleichen. Bei der Berechnung der Werbungskosten und Sonderausgaben wird in Zukunft vom Finanzgnt.„ein steuerfreier Betrag eingetragen, wenn die Wervungskosten und Sonderausgaben 39 Reichsmark monatlich übersteigen, nicht mehr wie bisher 40 Reichsmark. Auch die Steuerfreiheit von Reisekosten im privaren Dienst ist neu geregelt worden. Schließlich sei noch erwähnt, daß die unterste Grenze der Lohnsteuertabelle, bei der die Lohnsteuerpflicht beginnt, hinaufgesetzt worden ist. Bisher begann die Lohnsteuer bei einem Monatslohn von 80,08 Reichsmark, während sie jetzt erst bei einem Monatslohn von mehr als 84,50 Reichsmark beginnt. Hindenburg=Denkmal auf dem Kyffhäuser Halle, 13. Februar. Auf dem Kyffhäuser dem sagenumwohenen versühre, pes Feichsttiegegungee stpffhäuser, 11-Abgrgruppenfuhrer Oberst a. D. Reinhard, örtliche ter, ein Bildwerk Hindenburgs errichtet. Auf dem Platze, an dem die Wege zum Denkmal und zum Burghof sich gabeln, wird noch in diesem Sommer auf einer terrassenförmig erhöhten Anlage ein steinernes Bildwerk Hindenburgs errichtet werden, an dem der Berliner Bildhauer Professor Hoseus arbeitet. Berlins Ostdurchbruch beginnt Neue Anordnungen Professor Speers kündigen weitere große Bauvorhaben an Berlin, 12. Februar. Der Generalbauinspektor für die Reichshauptstadt, Professor Albert Speer, hat zur Neugestaltung Berlins neun neue Anordnungen erlassen, die im dieser Neugestaltung den Beginn weiterer umfangreicher Bauvorhaben ankündigen. Die Anordnungen des Generalbauinspektors legen im Rahmen seiner Neuplanungen in acht verschiedenen Berliner Verwaltungsbezirken weitere„Bereiche“ fest, das heißt Gebiete, die baulich in engstem Zusammenhang mit der Neugestaltung der Reichshauptstadt stehen und deren Grenzen nunmehr durch diese Anordnungen genau bestimmt worden sind. Zu diesen Anordnungen teilt der Generalbauinspektor noch ergänzend mit, daß nunmehr im Gebie Burgstraße und Spandauer Straße mit dem bereits von uns angekündigten großen Ostdurchbruch, der die Verlängerung der Straße Unter den Linden nach den, Osten bilber, Fggppefg amp, port, eho Schiffes, Fregattenkapitän„Bernhard Rogge, der früher Kapitän des Segelschulschiffes„Gorch Fock“ war führte in einer Ansprache aus, daß nach dem Willen des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine an der Segelschulschiff=Ausbildung festgehalten werde. Denn trotz aller technischen Fortschritte bleibe die Seemannschaft die unentbehrlichste Grundlage einer jeden Flotte. Auf den Segelschiffen erlebe man die Achtung vor dei Allgewalt des Höheren und der Natur. Wenn Tradition ihren Wert habe— so schloß Fregattenkapitän Rogge—, so zeige das sich hier bei dem Namen Albert Leo Schlageters, den unser Schiff trägt. Sein Vorbild sei uns Verpflichtung. Der Segler„Albert Leo Schlageter“ kann 200 Anwärter für die verschiedenen Laufbahnen der Marine aufnehmen. Die ständige Besatzung umfaßt neun Offiziere, 39 Unteroffiziere und 30 Mann. Zigeunerschlacht bei Mondschein Budapest, 12. Februar. Im Zigeunerviertel der ungarischen Ortschaft KisKun=Halas, nordwestlich von Szegedin, kam es zu blutigen Schlägereien zwischen 60 Zigeunern Schlacht, bei der es sich um einen Akt von Blutrache handelt, wurde mit wildem Kriegsgeheul mitten in der Nacht bei hellem Mondschein ausgetragen. Beim Eintreffen der Polizei lagen bereits 14 Schwerverletzte auf dem Kampfplatz Vier von ihnen wurden in hoffnungslosem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert. Unter den Verletzten befinden sich auch Frauen und Kinder. Villle in die Well Dampfer„Friesenland“ geht auf Station in den Südatlantik Der Dampfer„Friesenland“, eins der Fahrzeuge der Deutschen Lufthansa, das als Flugzeugstützpunkt im Südatlantik dient, verließ nach Uebernahme einer Brennstoffladung, die zur Versorgung der anfliegenden Flugzeuge bestimmt ist, den Bremer Hafen. Das nächste Reiseziel ist Las Palmas. Durchführung des Nachtbackverbots kontrolliert Auf Veranlassung des Reichsarbeitsministers wurden von den Gewerbeaussichtsämtern als den zuständigen Arbeitsschutzbehörden in den Monaten November und Dezember v. I. schlagartig im ganzen Reichsgebiet Bäckereikontrollen ausgeführt. 634 Gewerbeaussichtsbeamte und 15 222 Polizeibeamte besichtigten in dieser Berg, der das Denkmal des Kaisers Barbarossa trägt, wird, so melden aus einer Unterredung mit dem BunLinden nach dem Osten bildet, begonnen, und dort ein Neubau für die Industrie= und tet werden soll. Eine weitere„Bereichserklärung“ dient der Ausgestaltung der Spreeufer sowie der Freilegung des Baugeländes für die große Halle in der Nähe der Alsenstraße, die man in einer Ent wird. Weitere vier Anordnungen des Sescs chiche i e s den Bozge seszege emn sch die Not s/ 45; 8e; Platz soll bekanntlich einen Durchmesser von 210 Meter Leuschen Freadervoertche, in Veralizgehänge haus und andere Gebünde in zleichnäßiger Bebauung und in einer Höhe von 25 Meter errichtet werden. Schließlich hat der Generalbauinspektor durch zwei weitere Anordnungen auch die ersten„Bereiche" zur Durchführung des großen Wohnungsbau=Promms der Reichshauptstadt im Charlottenburger Nordgelände und im Schöneberger Südgelände erklärt. des wirksame Munddesinhiziens. Im Kino, Theater, bei Versammlungen, Im Beruf und für Kleinkinder die wohlschmeckenden ChinomintMundtabletten 894—.354, R44—.90 Zeit rund 80 000 Gewerbebetriebe. In 9028, Fällen wurden Zuwiderhandlungen gegen die Vorschriften über das Nachtbackverbot festgestellt. Die verantwortlichen Betriebsführer erhielten in der Regel empfindliche Geldstrafen. Hasen— schädliche Tiere In Riga hat das Präsidium der lettländischen Landwirtschaftskammer beschlossen, dem Landwirtschaftsministerium den Antrag zu unterbreiten, den Hasen in das Verzeichnis der schädlichen Tiere aufzunehmen. Polnische Polizeibeamte von Banditen erschossen Bei einem Zusammenstoß mit einer Verbrecherbande in der Nähe von Zaleszczyki im äußersten Südosten Polens wurden zwei Polizeibeamte getötet. Trotz energischer Maßnahmen gelang es den Verbrechern, auf gestohlenen Pferden zu entkommen. Millionenschmuck wiedergefunden Der mit Brillanten und Rubinen besetzte Smaragd= schmuck im Werte von mehreren Millionen Frank, der der 97jährigen russischen Emigrantin Gräfin Merschow kurz vor ihrem Tode in Paris gestohlen worden war, konnte zum größten Teil wieder herbeigeschafft werden. Die Diebe, eine Frau und ein Kunstmaler, wurden verhaftet. Seite 6 Nr. 37] Bochumer Anzeiger] Montag, 14. Februar 1938 Die Drausgängerin 7 Von Fritz Mende „Verzeihung, Herr Rückert, eine Dame wünscht Sie dringend zu sprechen.“ Herr Rückert, Inhaber des Rückert=Konzerns und Beherrscher eines Industriebetriebes mit rauchenden Schloten und stampfenden Maschinen, nimmt verständnislos die Hornbrille von der Nase und starrt seine Sekretärin stumpf aus überarbeiteten Augen an. Dann gibt er sich unwillkürlich einen Ruck und brummt, wieder über seine Arbeit gebeugt:„Was für ein Unsinn, Fräulein Heffke— ich verstehe Sie gar nicht. So etwas ist doch noch nie vorgekommen.“ „Allerdings nicht", sagte Fräulein Heffke sicher. Sie weiß genau, was sie sich ihrem Chef gegenüber herausnehmen kann.„Aber es ist auch bisher noch nicht vorgekommen, daß eine junge Dame behauptet, sie habe Ihnen ein Stück aus Ihrer Sammlung weggenommen und möchte es doch lieber wieder abliefern.“ „Was ist das?“ Herr Rückert fährt mit den schlanken, nervösen Fingern durch die graublonden Schläfen. „Ja“, funkelt die Sekretärin durch ihre Brillengläser zurück,„ich wollte da auch nicht weiter nachfragen. Das wird doch wohl besser von Ihnen selbst erledigt werden.“—„Das ist ein plumper Trick. Wie heißt sie denn?“—„Hier ich ihre Karte. Elisa Benedix.“ „Hm!“ Rückert sinnt. Den Namen hat er irgendwo oder— wann einmal gehört. Und jetzt kommt ihm doch eine Erinnerung:„Hat sie so braunes, wie man sagt, tizianrotes Haar?“—„Jawohl. Fräulein Heffke räuspert sich. „Sie ist sehr hübsch, macht auch gar nicht den Eindruck, als ob sie nur bluffen wollte.“ Einen Augenblick sieht Rückert durch das riesige Fenster. Aber er bemerkt kaum den weißen Dampf, der aus dem Maschinenraum in den blauen Himmel gestoßen wird und sich dort, von der Sonne übergoldet, wie eine richtige Wolke verliert. Vor seinen geistigen Augen steigt die Erinnerung an eine angenehm durchlebte Nacht auf. Er hatte sich nach dem Theater mit Freunden verabredet, die wieder einen ganzen Schwarm von Bekannten bei sich hatten. Darunter waren Kaufleute, Künstler und Künstlerinnen gewesen. Als die Lokale geschlossen wurden, wurde ihm der Vorschlag unterbreitet:„Wir haben beschlossen, Ihre Burg zu stürmen.“ Nun eine Burg war es nicht aber ein ansehnliches Haus. Vom Vater und vom Großvater her stammen die wertvollen Stücke und kostbaren Gemälde. Darunter befanden sich Stiche von Dürer und Gemälde von Cranach. Beim Schimmer flammender Kerzen hatte er seine Kostbarkeiten den staunenden Gästen gezeigt und dann, ja, er erinnerte sich an seine anregende Unterhaltung mit einer wunderschönen jungen Dame oben auf der Galerie. Und diese Erinnerung verband er jetzt mit dem Namen Elisa Benedix. „Ich lasse bitten!“ murmelte Rückert befangen und glaubte, daß ihm etwas recht Peinliches bevorstünde. Es gibt Augenblicke, in denen auch recht selbstsichere und über den üblichen Rahmen herausgehobene Menschen klein und vom Gefühl der Unsicherheit wie mit Zangen gepackt werden. So ging es jetzt Rückert. Denn etwas, was er jetzt selbst sich gegenüber gern verschwiegen hätte, das war mit der Erinnerung an das tizianbraune Haar nicht wegzuleugnen: er hatte sie geküßt, sie überraschend und fast mit seiner ganzen Armkraft gezwungen, sich ihm nicht zu entziehen. Nie würde er den scheuen Blick vergessen. Er war dann seinen Gästen gegenüber besonders lustig und ausgelassen gewesen, als sei nichts Besonderes geschehen. Das lag nun drei Wochen zurück. Jetzt kam wohl die Quittung. Elisa Benedix trat in das Zimmer ein. Er war von ihrem Anblick überrascht. Das Blut schoß ihm ins Herz zurück. Ja, sie war es. Sie holte ein kleines Bildchen im Bronzerahmen aus der Tasche. Es war eine Elfenbeinmalerei. Er erkannte sie sofort. Es war eine Miniatur nach dem Gemälde„Der blaue Knabe“ von Gainsbotough. „Sie hatte mir so gut gefallen, hörte Rückert,„ich konnte der Versuchnug nicht widerstehen. Aber ich möchte sie Ihnen jetzt zurückgeben.“ „Aber das macht doch gar nichts. Behalten Sie das Bildchen doch, bitte. Es ist nicht einmal besonders wertChemie hatten wir mit den Mädchen zusammen. Viele von uns fanden den Chemieunterricht langweilig und benutzten die Gemeinschaftsstunde dazu, an die Mädchen Briefe zu schreiben. Natürlich keine gewöhnlichen, das wäre zu gefährlich gewesen, sondern Briefe mit Geheimtinte; da es ja nun einmal in der Chemiestunde geschah. Alle Jungen wußten das: man löst etwas Salz in Wasser auf und schreibt mit einer gewöhnlichen, noch unbenutzten Stahlfeder. Erst sieht man gar nichts auf dem Papier. Wenn es aber die Mädchen daheim über dem Lampenzylinder— die gab es damals noch— bräunten, so leuchtete die Geheimschrift mit einem Male deutlich auf. Eine herrliche Sache. Alle Jungen wußten das. Herr Professor Holtermann wußte es offenbar nicht. Mit Spielereien befaßte er sich natürlich nicht. Kurz vor Ostern nun hing es bei Peter Buxner an einem Fädchen, daß er nach Unterprima versetzt würde. Eigentlich konnte ihn nur noch eine anständige Note in Chemie retten, alle anderen Zensuren waren schon verdorben. „Was wissen Sie von Chlornatriums fragte Herr Professor Holtermann. Peter Buxner wußte nichts. „Kochsalz!" flüsterte es hinter ihm. Da leuchtete Peters Gesicht auf. Er konnte sogar eigene Erfahrungssachen mitteilen! Einen Augenblick zögerte er noch, das Geheimnis, auf dem die verbotene Korrespondenz der ganzen Klasse begründet war, preiszugeben. Ach was, die Versetzung nach Unterprima war wichtiger. Er begann die Herstellung der Geheimtinte zu erläutern.„Verräter!" zischelte es hinter ihm. Peter Buxner ließ sich nicht beirren. „Unsinn“, sagte Professor Holtermann. Aber Peter erbot sich, den Experimentalbeweis anzutreten. Er mußte vorkommen, eine Prise Salz, eine unbenutzte Feder und ein Bunsenbrenner wurden ihm zur Verfügung gestellt. Das Experiment glückte. Die ganze Klasse heuchelte lebhaftes Erstaunen. Herr Professor Holtermann aber empfand etwas wie Rührung über so viel Forscherdrang und häuslichen Fleiß, der außerhalb der Schulstunden voll. Leider— ich würde Ihnen ja sehr gern etwas viel Schöneres schenken...“ Elisa stand auf. Tränen traten in ihre Augen: „Ach, wie scheußlich sind Sie! Nichts kann man Ihnen anhaben. Das viele Geld macht Sie immun gegen alles. Ich hoffte, Sie würden toben oder mich anzeigen, dann hätte ich es doch sagen können...“ Sie stampfte mit den Füßen auf und lief zur Tür. Noch schneller war Rückert dort und versperrte ihr den Weg:„Was hätten Sie sagen können, Fräulein Elisa?“ Wieder nahm er sie mit der Kraft seines Armes gefangen, atmete den Duft ihrer Haare ein und drückte sie zurück auf den Sessel. Elisa weinte. Nur stammelnd kam es heraus:„Es ist ja gar nicht Ihr Bild. Dies ist eine billige Nachahmung, so ähnlich wie das Ihrige. Ich sah es... und wollte doch nur Sie wiedersehen." „Du siehst mich ja wieder, Elisa“, tröstete sie Rükkert,„und wenn du nur willst, dann immer und alle acht Tage." Er stand auf und teilte Fräulein Heffke mit, daß für heute Schluß sei. Das war nach ihren Erfahrungen bisher überhaupt noch nie vorgekommen. zu eigenen kleinen Entdeckungen geführt hatte. Peter Buxner bekam eine glatte Eins in Chemie. Das war damals, als mein linker Backenzahn unten nicht in Ordnung war, ich mußte zum Zahnarzt, versäumte die Schule und erfuhr nichts von der Eins des Peter Buxner. Man vergaß es mir mitzuteilen. In der nächsten Chemiestunde fing Herr Professor Holtermann einen unschuldig aussehenden weißen Zettel zwischen den Bänken auf. Er trug ihn elgenhändig zum Bunsenbrenner. Und er las, erbleichend:„Herzallerliebste Elise...“ Die Eins von Peter Buxner wurde in eine Fünf umgewandelt. Es tat mir leid um Peter; und auch um Elise. Denn dieser Mädchenname kam bloß einmal in der Klasse vor und gehörte zur reizenden Tochter des Herrn Professors Holtermann. wiee sich nicht verließen Kurzgeschichte von Walter Persich Das Leben hat es Brigitte nicht leicht gemacht. Wenn man eine kranke Mutter ernähren muß, wird man hart angefaßt. Man beißt die Zähne zusammen und sagt wohl mit einer leisen Wehmut, wenn das Gespräch darauf kommt:„Ich— mich verlieben? Ausgeschlossen!“ Sie muß unwillkürlich ihre Hand betrachten— und den Kalenderzettel des gestrigen Tages. Beides gehörte geheimnisvoll zusammen. Gestern war sie nach langer Zeit einmal wieder ausgegangen. Frisch und fröhlich saß neben der Mutter Vetter Joachim. Sie hatten früher in seiner Studienzeit einander wohl mal geküßt— und es vergessen, weil das Leben ganz anders ist als alle Träume. Wie ein großes Fest hatte die Oper die beiden jungen Menschen überschuttet. Nachher wollte Joachim nicht Schluß machen. Licht schimmerte, festliche Menschen lachten. Unversehens hatte der Vetter ihre Hand geDas Jac, der Tiere von Ceeied Ralese nommen und sie an den Mund gedrückt. Mehr geschehen. Prachtvoll sah er aus in der Uniform gitte spannte mechanisch einen Bogen ein und tig immer wieder den gleichen eigensinnigen Satz: 9. will mich nicht verlieben!“ Die Fernsprechglocke schrillte.„Musch“, sagt, achims Stimme,„du sollst als erste mein Glück wissen Ich bin zur Stabsordenanz ernannt— ich bleibe hig Ja, Musch, nun aber mal ernsthaft: ich brauche ve. dammt schnell eine Frau und weiß keine bessere#.:“ hübschere, keine liebere als dich!"= eein Brigitte Halor mußte alle Kraft zusammennehmen um den Hörer zu halten. Das Glück— toste in inKann ein einzelner Mensch es ertragen? „Du— machst— einen unschönen Scherz. Ja, achim!" Scherz, Jo. „Es ist mein heiligster Ernst, Mädel, versicherte mit jungenhafter Heftigkeit.„Ich kann doch nicht Junggeselle bleiben! Aber ehe meine Beförderung sicher war, durfte ich mir keine Hoffnungen machen muß dich sofort sehen!“ sagte er keck, als hätte er schon ihr„Ja“,„sonst glaube ich meinem Glück nicht— denn dies ist eigentlich eine etwas unförmliche Verlobung: Der Chef und der Prokurist blickten erstaunt auf als Brigitte Halor mit heißem Gesicht hervorstotterte ob sie ausnahmsweise fortgehen dürfe. „Was ist geschehen? Hoffentlich nichts Schlimmesz„Ich— ich— habe mich verlobt?“ gestand sie. Ueber ihren nüchternen Briefen mußten die beiden Herren lachen. „Gehen Sie nur Fräulein Halor— und von ganzem Herzen Glück!“ Brigitte stürzte, rief ein paar Worte durch den Fernsprecher und nahm Hut und Mantel. Selbst der Fahrstuhl fuhr ihr nicht schnell genug. Sie sprang die Treppen hinunter und dem vor der Portierloge wartenden jungen Offizier glatt an den Hals. Im gleichen Augenblick trat der Prokurist Pellert aus dem Privatkontor in das Vorderzimmer. Er say die verlassene Schreibmaschine und darin einen eingespannten Bogen:„Ich will mich nicht verlieben! Witz-Ecke Vergebliche Mühe Zimmermann wollte seiner Frau Vorschriften machen. „Oho“, rief sie das Auto will dir nicht gehorchen, der Dackel auch nicht und nun versuchst du es mit mir!“ Deutlich In dem Büro einer großen Fabrik wurden neulich neue Kleiderständer aufgestellt und ein Schild dabei angebracht:„Nur für die Direktion!" Am nächsten Tage hatte ein Spaßvogel ein Schild daruntergehängt:„Kann auch für Kleidungsstücke benutzt werden!" HAFERFLOCKEN sahnig nuß-süß Keepeeck mein Schwiegersohn Heiterer Volksroman von Erich Greese 60 „Dann wäre es ja möglich, daß dieser Mörder von damals und der jetzige Wilderer ein und dieselbe Person sind?“ „Daran dachte ich eben.“ Paula fragte nichts mehr. Sie wurde auf einmal auffallend still. Die drei Jäger waren zu dem Entschluß gekommen, anders zu Werke zu gehen als das letzte Mal. Sie wollten nicht mehr zusammen zur Schonung gehen, um sich da erst zu verteilen, sondern jeder sollte von Anfang an einen vorher ausgemachten Weg gehen. Sie hatten ein Zeichen verabredet und zwar sollte Jäger den Schrei eines Rehkitz nachahmen und Herbert den Regenvogel imitieren, sobald sie den Hochsitz erreicht hatten. Leopold hatte seinen Anstand bald erreicht. Er war der erste auf seinem Posten, da er von allen dreien den kürzesten Weg zu machen gehabt hatte. Er kletterte umständlich auf den Hochsitz und gab sich fast gar keine Mühe, die dabei entstehenden Geräusche zu vermeiden. Ein richtiger Jäger hätte nur mit dem Kopfe geschüttelt; denn einer, der schon mehr auf dem Anstand gesessen hatte, würde sich so nicht benehmen. Doch Leopold wußte, was er wollte. Er legte weniger Wert darauf, als Fachmann zu gelten, als es ihm darauf ankam, den Verbrecher irrezuführen. Es sollte nach Möglichkeit den Anschein haben, falls der Geselle schon hier sein sollte, daß von ihm nicht viel zu befürchten sei. Auf dem Hochsitz selbst verhielt sich Leopold äußerst ruhig; denn er durfte die Täuschung auch keineswegs übertreiben. Der Wind kam günstig. Das Wild würde äsen kommen, davon war er fest überzeugt. Der tagsüber klare Himmel hatte sich jetzt mit düsteren Regenwolken überzogen, und so kam die Dämmerung ziemlich rasch. Dunstige Nebelschwaden lagen auf den Wiesengründen. Da!— Leopold horchte auf. Aha— Herbert hatte seinen Platz eingenommen. Das war das verabredete Zeichen gewesen. Na, lange konnte es jetzt nicht mehr dauern, dann mußte das zweite Zeichen kommen. Jäger mußte ja auch bald am Ziele sein. Leopold halte noch nicht ganz ausgedacht, da hörte er schon das erwartete Schreien eines Rehkitz. So— nun war ja alles in Ordnung; jetzt konnte seinetwegen der Tanz beginnen. Leopold wartete. Kein verdächtiges Geräusch war zu hören. Inzwischen waren mehrere Rehe aus dem Wald herausgetreten und ästen friedlich auf der Wiese. Nicht lange dauerte es, da kam auch ein kapitaler Sechsender von den schaurigen Klagerufen einer Ricke angelockt, aus dem Dickicht. Ein leichtes wäre es für Leopold gewesen, diesen Bock abzuschießen, aber er hatte kein Interesse daran. Ebensowenig kümmerte er sich um den Haufen Kaninchen, die sich zu seinen Füßen herumbaigten. Da!— Was war denn das?— flog da nicht erschreckt ein großer Nachtvogel auf?— Leopold horchte angestrengt— unheimlich diese Stille.— Da war doch etwas— der Bock wandte den Kopf mit gespitzten Ohren. Leopold hatte sein Gehör so angespannt, daß er hätte auch das leiseste Geräusch vernehmen müssen.— Jetzt wurde der Bock unruhig, sprang auf, hielt den Kopf einige Sekunden still, um plötzlich mit seiner ganzen Familie in langen Sätzen zu flüchten. Leopold griff das Gewehr fester. Jeder Muskel war zum Zerreißen gespannt, doch nichts war zu hören. Narrte ihn ein Spuk, oder was war das für eine Gestalt, die da, gar nicht weit von seinem Ansitz entfernt, an einem Baum lehnte? Er wischte sich über die Augen, merkte dabei, daß kalter Schweiß ihm auf der Stirn klebte.— Blödsinn, seine Nerven hatten ihm wahrscheinlich einen Streich gespielt, denn nun sah er deutlich, daß es nur ein Strauch gewesen war.— Hui— Donnerwetter, haarscharf war eine Kugel an seinem Kopf vorbeigeflogen. Leopold war immer ein Mann von raschen Entschlussen gewesen. Das Gewehr an die Backe gerissen, auf die Stelle gezielt, wo der Schuß aufgeblitzt war, und abgedrückt, war das Werk vom Bruchteil einer Sekunde nur. Ein Aufschrei von drüben, dann ein Knacken. Im Nu war Leopold vom Hochsitz herunter. Deutlich konnte er hören, nach welcher Richtung der Angeschossene flüchtete. Hinter jedem Baum flüchtig Deckung suchend, rannte er dem Fliehenden nach. Wenn nun Herbert auf der Hut war, dann mußte es gelingen, den Frevler zu stellen. Auf einmal vernahm er einen dumpfen Anprall. Sollte einer von den beiden schon auf der Lauer gestanden haben? Deutlich vernahm er das Keuchen zweier Menschen. Die eine Stimme hörte sich ja fast wie eine heisere Frauenstimme an.— Seltsam— doch Leopold hastete weiter, er hatte zum Ueberlegen keine Zeit. Jede Sekunde war kostbar. Verflucht, schießen konnte er in diesem Dunkel nicht; aber bald mußte die Chaussee erreicht sein. Nanu— was war denn los?— Er hatte auf einmal so ein schlappes Gefühl in den Knien. Daß ihm die Beine auch jetzt noch einen Streich spielen wollten, er hatte sich doch sonst auf seine Ausdauer und Kraft verlassen können.— So, noch hundert Meter, dann war die Landstraße erreicht— Was hatte denn das zu bedeuten, klar hörte er das Brummen eines Kraftwagenmotors. Sollte der oder besser die Schurken einen Wagen versteckt gehalten haben?— Ein Schuß fiel in unmittelbarer Nähe und gleich darauf ein Scheibenklirren. Im gleichen Moment hörte Leopold ein Fluchen. Das war der Jäger Hans. Leopold lehnte erschönft an einem Baum; was war nur mit ihm los?? „Hans!“ Er hatte kaum noch die Macht, den Namen zu rufen, dann brach er bewußtlos zusammen. Der Jungbauer, der die beiden Schüsse vernommen hatte, war sich keinen Moment darüber im Zweifel gewesen, daß nur bei Leopold die Schüsse gefallen sein konnten. Wie ein Rasender war er, da sein Posten gerade an der Chaussee lag, die Straße hinuntergelaufen. Schon von weitem hatte er den dunklen Kraftwagen erkannt, und seine Vermutung, daß dieser Wagen mit dem Wilderer irgendwie in Einklang zu bringen sei, hatte sich als richtig erwiesen. Als er den Wagen in rasender Fahrt flüchten sah, hatte er sofort in der Erkenntnis, daß diesem doch nicht zu folgen war, im Laufen innegehalten, sich fest aufgebaut und ihm einen wohlgezielten Schuß nachgesandt. Das Klirren von Scheiben sagte ihm, daß er nur die Windschutzscheibe getroffen hatte.— Dann hatte jemand seinen Namen gerufen. In dem Moment, da er dem Ruf nachgehen wollte, hörte er im hastigem Lauf einen Mann die Chaussee herunterkommen. Es war Herbert. „Was ist los?“ fragte dieser atemlos. „Die Brüder sind uns entwischt“, fluchte der Jungbauer. „Wo ist Leopold?“ „Wir müssen ihn suchen“, sagte Jäger aufgeregt. „Ich hörte meinen Namen rufen.“ „Hoffentlich ist ihm nichts zugestoßen.“ Herbert war besorgt. Jäger zog eine Blendlaterne aus der Tasche und leuchtete das Unterholz ab. Plötzlich sahen sich beide mit weit aufgerissenen Augen an. Sie hatten irgendwo ein Stöhnen vernommen. Hastig suchten sie weiter, ungeachtet der blutigen Schrammen die das astige Unterholz ihnen beigebracht hatte. „Hier!“ rief Jäger. Im selben Moment stand Herbert an seiner Seite starrte mit aufgerissenen Augen auf Leopold der bleich wie Kalk an der Wand in einer Blutlache lag. „Lebt er noch?“ Jäger hatte sich niedergebeugt und Leopold eingehend untersucht. Dann atmete er erleichtert auf. Der kalte Schweiß stand ihm auf der Stirn. „Gott sein Dank, nur ein Schulterschuß. Nicht lebensgefährlich; aber viel Blut muß er verloren haben.“ Dann wurde er plötzlich lebhaft.„Lauf', Herbert, lauf' was du kannst, damit es nicht zu spät ist. Schicke jemand zum Arzt und komme sofort mil einem Wagen wieder zurück.“ Der Jungbauer hatte noch nicht ganz ausgesprochen, da hatte Herbert das Gewehr schon hingeworfen und war losgerannt. Jäger riß sich das Hemd von der Brust und verband Leopold die Wunde, um das ständig nachsickernde Blut zu stillen. Leopold schlug die Augen auf, sah das Gesicht eines aufrichtigen Freundes über sich, und ein dankbares Lächeln war dem Jungbauer höchster Lohn. „Habt ihr die Schurken gefaßt?“ kam es müde von seinen Lippen. Sie sind uns leider entwischt, Leopold; aber das nächstemal wird's besser klappen, denn die kommen wieder. Die Katze läßt das Mausen nicht.“ „Bin ich stark verletzt?“ „Nur eine Fleischwunde in der Schulter, Leopold. Die heilt schnell wieder zu. Nur ruhig mußt du bleiben, denn du hast viel Blut verloren.“ Herbert war inzwischen auf dem Hofe angekommen. Wie ein Besessener kam er in die Leutestube hineingerannt, wo alles gemütlich beieinander saß. „Sofort satteln, Wilhelm, los!— Franz kann helfen, dalli!— Wir haben keine Zeit zu verlieren!" Wilhelm ahnte, worum es sich handelte, er hatte sofort begriffen. Mit einem Satz war er draußen. Der alte Heidmann war der erste, der die Sprache wiedergefunden hatte.„Was ist passiert, Junge, sprich!“ „Hat noch gut gegangen, braucht keine Angst zu haben; aber Eile tut not.“ Er holte dann erschöpft Atem, um gleich darauf weitere Befehle zu erteilen. „Charlotte, hole deinen Wagen. Alex kann mitfahren, er weiß Bescheid. Besorge du ein paar Decken, Paula, fix. Und Alex, ihr fahrt zur Chaussee— Pastoracker im Jagen acht.“ Schon war Herbert wieder draußen, wo Wilhelm und Franz mit dem unruhigen Pferd bereits warteten. Mit einem Satz war er aufgesessen und galoppierte in der nächsten Sekunde zur Toreinfahrt hinaus. Während Charlotte, die sonst in allen Dingen die natürliche Rube immer behielt, sich beeilte und den Wagen aus dem Schuppen holte, brachte Alex schnell ein paar Decken zusammen. Die Wirtschafterin schlug die Hände über dem Kopf zusammen. „Das hatte ich geahnt.“ Paula war vor lauter Schrecken kraftlos auf das Sofa gefallen und stierte mit leeren Augen Linda an. Eine ungeheure Ahnung hatte sich ihrer bemächtigt.— Nur Leopold konnte getroffen sein.— Warum nun gerade er? „Wir können durch den Koppelweg fahren, Fräulein“ meinte Alex,„dadurch schneiden wir ein ganzes Stück Weg ab.“ Es wurde eine tolle Fahrt, aber sie hatte sich gelohnt, denn in wenigen Minuten waren sie an Ort und Stelle. Charlotte stürzte förmlich aus dem Wagen, als sie Leopold ohnmächtig so daliegen sah. Eine stumme Frage traf den Jungbauern. Doch dieser nickte ihr glücklich zu.„Die erste Gefahr ist vorüber. Ein Gluck, daß wir ihn noch früh genug gefunden haben, sonst hätte er verbluten können. Charlotte atmete auf und wiederum traf ein Blick den Jungbauern, ein Blick voller Dankbarkeit. „Nun müssen wir ihn langsam und behutsam nach Hause fahren, inzwischen wird der Arzt ja wohl schon eingetroffen sein. Alex breitete im Wagen die Decken aus und dann half er Jäger, Leopold sorgfältig umzubetten. In diesem Moment schlug Leopold wieder die Augen auf. Er zwang sich, in seiner Hilflosigkeit ein auf. „Ich bin so furchtbar müde.“ „Verhalte dich ganz ruhig, Leopold“, redete Chatlotte beruhigend auf ihn ein,„es wird schon wieder werden." Als sie zu Hause ankamen, war der Arzt gerade eingetroffen. Er untersuchte Leopold sofort und nictt dann befriedigt....(gren; ahber 24 „Er hat zwar sehr viel Blut verloren; aber benzgefahr besteht nicht.“ sungen und Der Arzt gab noch verschiedene Anweisungen und blieb dann noch eine Zeitlang bei dem Verwundtten. „Vor allen Dingen muß der Kranke viel Rube haben, darf sich nicht bewegen. Bei solch einer kraf tigen Körperbeschaffenheit wird er in einigen Tagwiederhergestellt sein, denke ich.“.. geibe D. Nun kamen Hans und Herbert an die Arzt, der die blutigen Schrammen in ihren Gesgasfen etwas gereinigt hatte, verklebte fast drei große Heftpflaster und sie mußten beide selber lachen, als sich nachher im Spiegel besahen..„ den Arzt Charlotte bot sich an, mit ihrem Wagen den ald nach Hause zu bringen..4 „Ich komme morgen gegen Abeno noch mal wi vorbei.“ Damit verabschiedete sich dieser. Paula begleitete ihn bis auf den Hof. „Besteht auch wirklich keine Lebensgefahr mon“ Herr Doktor?“ gglick. Der Azrt sah ihn an mit einem vielsagenden Wenn die Hochzeit von der Genesung gi Kranken abhängig ist, dann können Sie in#men drei Wochen dem Standesbeamten Nachricht zut lassen.“ 105 auf Paula verfärbte sich bis hinter den einmal war ihr so, als wenn eine hemmende### die das Herz bisher umgeben hatte, gesprung Sie hätte Freudensprünge machen können n Moment.96 (Fortsetzung folgt) UNDSPORTBEILAGE BOCHUMER ANZEIGER“ MONTAG, 14. Februar 1938 Des Doppelsies der Wehrmacht Neergans und ntasselberger neug * Deu Schutog de peschieden. Nachdem schon am Samstag befiges Schnelreiben einge. en e das eine Verschiebung des Kombinationsprunglaufs notwendig machte, brachte auch der Sonntag weteve. Schnr, Pargen zasfriche Lolonen, gearseitet, um die Zuscheistaeßen u e sich di; beiden Sprunglaufwettbewerbe nicht im Schwarzwald=Stistadion am Feldberg, Huot vn, die beiden Sprunghzisr Peutadt, zurchzusähen. Auch hier schneite es den ganzen Sonntag, aber die Schanze war dem Wind nicht so ausgesetzt, so daß die Springer sicherer durch Zu Low, gaungansiager Wil Beznet und den Zeiter Andras Hegenberger., Hectenevder b) sand sainen zpeiten Sorunz vicht duch, se daß er ale Hesftnungen„bezaben Villi Bogner sand seinen zwenen Sprang nicht burch, Ips# der 44 und 475 Meter nuste. Meister wurde wiederum der Oberjäger Günther d.“... Tori Eisgruber und dem Ge. geidrungen vor und bomit den Purch seinen sechten Langlausplatz lam er auf die Note 4318, die ihn klar vor Toni Eisgruber und dem Feldwebel Johann Hieble den Meisterschaftssieg ein brachte. Auf der in 1500 Meter Höhe in den Alpen liegenden Sprungschanze von Les Launes, die Weiten, von über zuläßt, kam der Partenkirchener Toni Bader zu einem großen Erfolg. Hinter dem Studendem Norweger Sigurd Sollig, belegte er im Spezialsggunelguf, den zweiten Platz mit Exgebnillezule 48 355;: 4. Toni“ sader (Deutschlagd) 201.6(47, 50,5); 8. Couttet(Frankreich) 199,3(48,5, 47). ter=Dauerlauf bestreiten Leupold und Schortel. Den 18=Kilometer=Langlauf werden mitmachen: Leupold, Steinhauser, Haberle und Lochbibler, den Spezialsprunglauf Haselberger, Krauß, Marr, Schneidenbach und Weiler. Bader Zweiter im Sprunglauf Deutscher Erfolg bei den französischen Titelkämpfen Eigrubers Erfolg Der Japaner Iguro eröffnete in Anwesenheit des Richssportführers als Gast das Springen, zu dem und 60 Wettbewerber antraten. Toni Eisgruber sand in prächtiger Haltung 48 Mtr. und setzte sich damit an die Spitze. Diese Weite wurde später nur noch Oskar Weisheit erreicht, der im zweiten Durch48 Meter kam. Günther Meergans hatte mi 475 Meter seinen besten Sprung.„Eisgruher Deutscher Erfolg bei den franzs in Flug unsicher wurde und beim Landen nicht durchstehen konnte. Zweiter Sieg der Wehrmacht hatte sich in Günther Meergans in der nordischen Konbination ein Vertreter der Wehrmacht durchgesetzt, so war ein weiterer Träger des deutschen Ehrenkleides im Spezialprunglauf siegreich. Wieder traten 60 Springer an und abermals eröffnete der Japaner Jguro den Reigen der schönen Sprünge. Sieger wurde Oeriger Franz Haselberger vom Jägerregiment 98, der mit 57 Meter auch den weitesten Sprung des Tages stand und dabei nur um zwei Meter vom Schanzenrekord Oskar Weisheits entfernt blieb. Diese Leitung von Haselberger ist um so höher anzuerkennen, als er auf einem weichen und stumpfen Schnee pringen mußte. Ueberhaupt konnte man mit den enrungleistungen zufrieden sein. Es zeigte sich, daß " uiere erste Springerklasse in bester Form ist. Etwa 10000 Zuschauer hatten sich an der Hochsrischanze eingefunden, als Iguro mit 47 Meter den kanpf einleitete. Franz Haselberger schaffte einen alben Meter weiter und die gleiche Weite wurde auch für Oskar Weisheit bekanntgegeben. Den besten Sprung im ersten Durchgang machte aber dann der Johann=Georgenstädter Paul Krauß, der bei 49,5 Meker aufsetzte, nachdem Toni Eisgruber 48,5 Meter erreicht hatte. Ffür den zweiten Durchgang wurde der Anlauf verlängert. So kam eine Reihe unserer Besten über 50 Meter. Ein wahrer Jubelsturm brach los, als Haselberger mit 57 Meter den weitesten Sprung vollbrachte. Paul Krauß und Eisgruber kamen 1 bzw. 2 Reter kürzer an. Mit wieder verkürztem Anlauf burde der dritte Durchgang erledigt. Abermals sich Haselberger an die Spitze mit 52,5 Meter. Veiten von 47 u. E Sg lg(Rorwegen) (Heptschland) reich) 109,8(48,5, BU. setzt Titelkämpfe an Vor=Union hat in drei Gewichtzrlosgeg, zeige Eite): pameisterschaft im Mittelgewicht bis zum 11. Juli gegen den griechischen Meister aller Klassen, Antonio Christoforidis verteidigen. Maurice Holtzer, Frankreichs Welt= und Europameister im Federgewicht, muß sich bis zum 11. August seinem Landsmann Frank sen stellen. Um den freien Titel im Leichtgewicht sollen sich der italienische Euxopameister Vittorio Tamagnini und Maurice Holtzer bis zum 13. August gegenübergestanden haben. Kein Kampf Schmeling-Neufel Gütliche Einigung zwischen Schmeling und Rothenburg Die Erörterungen, die zwischen Max Schmeling und Walter Rothenburg wegen eines Kampfes Schmeling— Neusel geführt wurden, sind im Einvernehmen aller Beteiligten gütlich abgeschlossen worden. Ben Foord— Jack Doyle abgesagt Der tapfere Verlierer im Kampf gegen Max Schmeling, der Südafrikaner Ben Foord, sollte in der Londoner Wembley=Halle einen Kampf gegen den Engländer Jack Doyle bestreiten. Doyle wurde durch einen Autounfall so erheblich verletzt, daß er vorläufig nicht einmal an ein Training denken kann. Arlenal geschlagen Ueberraschungen im englischen Die fünfte Hauptrunde im diesjährigen englischen Fußball=Pokalkampf brachte einige große Ueberraschungen. Eine besonders herbe Enttäuschung erlitten die bisher so hoffnungsvollen Anhänger Arsenals. Die Leute aus Highbury, blieben Northend:1 geschlagen. Das Spiel des Tages die Londoner Begegnung zwischen Charlton Athletic und Aston Villa, endete:1 und muß wiederholt werden. Unentschieden trennten sich auch die beiden zweitklassigen Vereine Chesterfield und Tottenham Hotspurs. Unter den letzten acht befindet sich noch ein Vertreter der dritten Klasse, denn Vork City blieb über die erstklassige Middlesbrough mit:9 erfolgreich. Luton Town, ein Vertreter der zweiten Klasse, unterlag:3 der ManDie Ergebnisse: Pokalspiele, 5 Runde: Nork Citz — Middlesbrough:0, Luton Town— Manchester City:3. Charlton Athletic— Aston Villa:1, Arsenal— Preston Northend:1, Sunderland—. Bradford:0, Brentford— Manchester United:0, Livervool— Huddersfield Town:1, Chesterfield— Tottenham— Hotspurs:2. Abstiegsfrage in der Gauliga vor der Klärung der zurückliegende Paul Heckel halbes Meter. übertraf ihn um ein Die Ergebnisse: Nordische Kombination(Langsprunglauf): 1. und Leutscher Skimeister Günther Meergans 69. Note 431,8; 2. Toni Eisgruber(Partenkirchen) 416.8; 3. Johann Hieble(.=R. 98) 416,6; 4. Fidel Bogner(Oberstaufen) 409,9; 5. Heinrich Mittermaier SA.=Gruppe Hochland) 409,7; 6. Heinz Krebs(stPetigemeinschaft) 409,6; 7. Helmuth Lantschner (SA.=Hilfswerk Nordwest) 407,7. Wehrmacht: 1. und A Vberjäger Günther Meergans; biedle; 3. Unteroffizier Oskar „Lonhinationssprunglauf: Lartenkirchen) 219,7(48—4 Nar Weisheit(.=.=R. 10 Wehrmachts=Skimeister 2. Feldwebel Johann Seifferth. 1. Toni Eisgruher 46,5 Meter); 2. Gefreiter Die Meisterschaftssaison in der westfälischen Gauliga liegt in den letzten Zügen.„Oben“ ist seit langem.— nämlich seit Beginn der Spielzeit— alles klar. Schalke 04 heißt der alte und neue Meister, der nur enthront werden kann, wenn er seine sämtlichen noch ausstehenden Spiele verliert.(Wer lacht aes Sbchsie Keicit, al seizste natürlich grauer als Asche, aber bevor wir als neuen Meister porstellen, Möglichkeit ausgeschaltet sein, daß noch eine Aendeung eintrit. Juehnern F. u. 81. Unseren Wettbewerbsteilnehmern im„.=.“. Fußballwettbewerb daher zur genntnis, daß wir die nächsten beiden Spiele von Schalle 04 noch abwarten, ehe wir den Wettbewerb abschließen. Spog. Herten 18 setzt. Mit SV. Rotthausen 15 linghausen Hüsten 09 den Gnadenstoß versetzr. Mit Hüsten 09 würde— damit ist nach Lage der Dinge mit größter Wahrscheinlichkeit zu rechnen— auch der letzte Vertreiter Südvesfaleps dons Fägerege gugge. schwinden, die dann nur noch den früheren Industriebesick unfaßt.,.5J, bes Sonntags Um in der Besprechung der Spiele fortzufahren: Rotthausen wurde von Herten:0 geschlagen. Bedauerlicherweise erlitt in diesem Rotthausens Torwart einen Schädelbruch. Germania Bochum mußte zum zweiten Male die Ueberlegenheit der Dortmunder Borussen anerkennen und unterlag diesmal auf eigenem Platz:0. Der vierte Tabellenplatz wird schwerlich gegen Röhlinghausen zu behaupten sein, da es am nächsten Sonntag im letzten Spiel gegen Schalke 04 geht. Die Spiele: Germania Bochum—Borussia Dortmund:3(:1) Schalle 04— Hüsten 09:1(:0) SV. Rotthausen— Sppg. Herten:5(:1) Arminia Marten— SV. Höntrop:0(:0) Die Tabelle: 14 15 15 17 Schalke 04 Westfalia Herne Borussia Dortmund 66:10 26•2 34:13 22:8 41:23 22:8 27:34 17:17 17:20 16:10 28:25 13:19 16:26 10:18 13:30 10:20 19:43:22 14:55:26 Die Spiele am 20. Februar: Schalle 04— Germania Bochum. Borussia Dortmund— Arminia Marte SV. Höntrop— SV. Rotthausen Sppg. Herten— Westfalia Herne Röhlinghausen— Hüsten 09 Lantschner erch 213.9(46.—45 Meter); 5. Heinz Krebs(vSertgemeinschaft) 210,6(44,5—45,5 Meter). Spezialsprunglauf:.„ Franz Haf“ber#.3 rNs. 98) 336,2(47,.—57 Meter— weitester des genstadt“5 Meter); 2. Paul Krauß(Johann=Georguu e) 332,1(49,5—56—52 Meter); 3. Toni EisWder(Partenkirchen) 328.2(48,5—55—51,5 Mtr.); (.=Jäger=Regt. 100) 327,6(49— Meter); 5. Günther Meergans(.=R. 83) 327,2(48—52—50 Meter). Die deutsche Nationalmannschaft nach den Skiweltmeisterschaften in Lahtt wurde ausgestesz. Febnissen der Deutschen Skimeisterschaft lauß?““.: In der nordischen Kombination(LangNeergan.") vertreten die deutschen Farben Bogner, Merz, Burk und Lechtnberger##k. Falls die Knieverletzung von Fidel gn der bis dahin noch nicht behoben ist, wird “ Wagner für ihn einspringen. Den 50=Kilomefortzufahren: Rotthausen wurde von Herten:0 ge Agr Mißlungener Revancheverluch Germanie Bochum-Boruffia Dortmund:3(:1) Im vorletzten Spiel der Saison hoffte Germania Bochum an einer Mannschaf, können, die ihr im Hinspiel mit:1 Lstggenrczolicöße Schlappe ers. ganzen Saison beigebr nungen, diesen scwarzen Fleck auf dem Ehrenschild ausradieren zu können. fußten zwar zu gut Drittel des Spieles auf einem standfesten Fundament, aber die schlechte Verfassung des Sturmes, der in den letzten Spielen wieder das Schmerzenskind der Mannschaft geworden ist verzschfe dent zumindest für Hochum mäßig wäre ein Unentschteven. exteczäpfet##r Bochum verdient gewesen, aber die im Feldspiel streckenweise klar im Rückstand liegenden Dortmyrihschnerlktephrz g ausgezeichnet, ihren Angriff durch blithschnelle Vorstöße entscheidend ins Gefecht Zu Ihegr. zeländischen Tiefetwa 2000, Zuschauern, tros des„ivianoisgen Tiefeinbruches“ gut besucht, litt unter der über Nacht gei kommenen Kälte. Hinzu trat in der zweiten Halbzeit Germania noch ein leichter Schnefesz, ür Zugeausgzege dazre auz Veneherve Veigaden(Zessen neue Grasnarbe leider schon tart in MiteidenscheI, azsgepeisez Fans; Feslsän= dung bei den Germanen aufzuweisen hatte. lich), aber der Austausch von Müller gegen Schneider 2 In der zehnten Minute brachte Dortmund ein von Se sck sch schesce bäie cn Kalh aun beshte außen Bärheide gespielt, dessen Torflanke Masitzke aus nächster Nähe mit dem Kopf einlenkte. Als Dortmunds rechter Läufer Geron nach einem Zusammenprall mit Lasar bis zur Halbzeit verletzt den Platz verließ, mehrten sich zwar die Torgelegenheiten der Bochumer, aber man zählte leider außer einigen Ecken nichts „Zählbares". Die beste Ausgleichsmöglichkeit ließ Micka aus, als er völlig frei vor dem Tor— anscheinend aus Zaghaftigkeit— den Ball weiterlaufen ließ und mit diesem unangebrachten Täuschungsmanöver ein Tor vergab. Die zweite Halbzeit zeigte in etwa das gleiche Bild. Germanias Torwart Lasarski ist an den Heiden Toren der Dortmunder mitbsteiligt, da er fünf, Miru. ten nach Seitenwechsel den Dortmunder Rechrsaußen Bärheide durch zu spätes Eingreifen in Schußstellung brachte, die dieser prompt auswertete. Zehn Minuten vor Schluß eine ähnliche Situation: Bochums Torwart greift bei einer Flanke von Bärheide nicht ein Der Ball geht gegen die Latte und wird— zurückspringend— von Lenz und Dunney gemeinsam über die Latte gebracht. hbg. Ergebnis trügt SV. Rotthausen— SpVg. Herten:5 Obwohl das Endergebnis auf eine klare Ueberlegenheit der Gäste aus dem Vest hindeutet, so war der tatsächliche Spielverlauf doch wesentlich anders. Der Tabellenletzte war in den ersten 45 Minuten glatt die bessere Partie, so daß die Angriffe Hertens nur durchbruchsartigen Charakter trugen. Bei einem dieser Vorstöße wurde aber doch der einzige Treffer vor der Pause erreicht, als sich Rutecki energisch durchgesetzt hatte. Dagegen hatten die Rotthauser Stürmer reichliches Schußpech. Auch nach dem Wechsel blieben die Angriffe des Platzvereins gefährlich, obwohl jetzt die Hertener den starken Wind im Rücken hatten. Erst als nach einem weiteren Treffer Ruteckis der Rotthausener Torwart Haag schwerverletzt ausscheiden mußte, hatten die Gäste vollends das Heft in der Hand. Gasber, Rutecki und Dreinert schossen noch drei Tore. In der ersten Halbzeit mit Wind spielend, sah man die Blausacken zumeist im Angriff. Zu. der losigkeit des eigenen Sitzerggez# nkler mangelnde Einsatzbereitschaft zeigte und Philipp immer wieder das Ziel verfehlte, kam noch Deckungsbollwerk der Dortmunder, Borussen, das in dem bärenstarken und baumlangen Mittelläufer Stachora das wertvollste Rückgrat besitzt. Germanias Hintermannschaft arbeitete zwar mit bekannter Zuverlsissgsrteg, Frgzie 1 deckte Lenz ausgezeichget und Andreas machte sich für den Aufbau sehr nutzHaushoch überlegen Schalke 04— Hüsten 09:1 Mit. Ausnahme von Berg, für den Prinz, Nußenläufer spielte, trat Schalke 04 in bester Besetzung an, während die Sauerländer wieder mit einem umgestellten Angriff erschienen. Von Beginn an„lief“ das Schalker Spiel, obwohl Lingenhöfer und Pg. gemet Verteidiger waren, die dank ihrer großen Erfahrung noch manchen Angriff der Meisterelf zunichte machten. ausgezeichnet Nach zwölf Minuten eröffnete aber Kuzorra nach einer bau sehr nütz= haargenauen Vorlage von Pörtgen ven Torreigen, I 8 Nr. 37/ Bochumer Anzeiger] Montag, 14. Fehruar 1938 eite 9 sr. 37 Kallwitzkt vergrößerte Minuten später den Vorsprung auf:0, und bis zur Pause schraubte Pörtgen die Führung auf:0. Nach der Pause sahen die etwas mehr als 1000 Zuschauer nur noch Schalke spielen. Ein schneller Durchbruch ließ Kallwitzki das vierte Tor erzielen, Kuzorra verwandelte eine Flanke von rechts zum•0, und anschließend schossen Pörigen und Szepan zwei weitere Tore, bevor Hüstens Halblinker Neuhaus den Ehrentreffer herausholen konnte. Urban zeichnete dann kurz vor dem Abpfiff nach einem musterhaften Flankenlauf für den achten und letzten Treffer verantwortlich. Eine kurze Kritik kann natürlich nicht mehr als die haushohe technische Ueberlegenheit Schalkes feststellen, ohne daß von den Königsblauen je mit letztem Einsatz gekämpft wurde. Höntrops schwacher Sturm Arminia Marten— SV. Höntrop:0(:0) Die ernsten Bestrebungen der Martener Arminen, sich aus der Abstiegszone zu retten, scheinen nach dem neuen Sieg über Höntrop von Erfolg gekrönt zu werden. Obschon die Höntroper in der ersten Halbzeit gegen den scharfen Wind spielten, hatten sie dennoch weitaus mehr vom Spiel Aber Höntrops Sturm zeigte sich zu schwach und manchmal direkt unfähig, die schönsten Torgelegenheiten auszuwerten. Zwei Minuten vor der Pause kamen die Martener durch den Halblinken zum ersten Tor, das allerdings sehr stark nach„Abseits" roch. Im zweiten Spielabschnitt wendete sich das Blatt zu Gunsten des Gastgebers. Es war das Eigentümliche bei diesem Spiel, daß beide Mannschaften gegen Wind spielend die besseren Leistungen zeigten. So kamen die Martener jetzt immer besser ins Spiel, während die Höntroper im Abspiel und Zuspiel zu ungenau waren. Da nützte es auch nichts, daß Höntrops Tank„Jupp“ Timpert mit nach vorn ging. Nach 15 Minuten brannten die Martener einmal blitzschnell durch, und zum zweiten Male mußte Stein im Höntroper Tor, der sich übrigens kurz nach Spielbeginn schon eine ernsthafte Verletzung zugezogen hatte, hinter sich greifen. Noch gaben sich die Höntroper nicht geschlagen, aber wie schon im ersten Abschnitt, so waren auch in dieser Halbzeit die Höntroper Stürmer nicht in der Lage, die Martener Deckung zu schlagen, so daß der Martener Sieg nicht einmal als unverdient bezeichnet werden kann. Ueberlegener Friefen-Sieg Grüdelbach vor H. Platzek Einzellieger Ausverkauftes Haus beim Dreivereinskampf im Gerätturnen Noch unter dem Eindruck des unter dem Beifall eines ausverkauften Hauses verklungenen DreiVereinskampfes im Gerätturnen stehend, kann man es umso weniger verstehen, daß Bochums Turner eine Reihe von Jahren auf ihrer ruhmreichen Tradition ausgeruht haben und nicht über den Rahmen der terminmäßigen Pflichtkämpfe hinaus versuchten, das gerade in den letzten Jahren lawinenhaft angestiegene Interesse für das Gerätturnen ihrer Sache nutzbar zu machen. Der Leistungsstand des Bochumer Turnens, den einst die berühmte Riege der Turngemeinde über die deutschen Grenzen trug, ist zwar nicht wieder erreicht worden, aber aus dem Fundament der gesunden Breitenarbeit wachsen bereits wieder Spitzenleistungen hervor. Pflege man also das junge Grün, das es keineswegs nötig hat, ein bescheidenes Mauerblümchen zu spielen, pflege man es durch neue Kämpfe. Es mag bedauerlich sein, daß sich die Spitzenkräfte der alten TG.=Riege jetzt auf mehrere Vereine verteilt haben, man soll aber anderseits das Gute nicht verkennen, daß sie heute auf verschiedenen Turnböden Lehrarbeit leisten. Der Drei=Vereinskampf in der Tonhalle, den der Turnverein Friesen überlegen vor KlafeldGeisweid und der Turngemeinde Bochum=Erenfeld gewann, hat gezeigt, daß es eine aus den besten Turnern dieser Mannschaften gebildete Stadtriege mit den besten Stadtmannschaften Deutschlands aufnehmen kann. Ein Städtewettkampf beispielsweise gegen Essen und Düsseldorf würde sicherlich wie in alten Zeiten den Schützenhof so restlos füllen, wie der Vereins=Dreikampf Samstag abend die Tonhalle. Voe Jag den Posen Rt. die Verteidig“. ein. ia boting gabh schiebt uu päter rast Ma Eelusisch aber von binte leibt. kum Abschluß 16 Ghgniceh.—4 Alle Aufnahmen: Brüning Gute Haltung zeigt hier Schulte(Friesen Bochum) beim Abgang am Pferd. Friesen an drei Geräten in Front! Der von Kreissportwart Schmidt im Namen der beiden Bochumer Vereine eröffnete Kampfabend führte drei Mannschaften der westfälischen Gauklasse zusammen. Während Friesen Klafeld den Namensvetter aus Bochum im Mannschaftskampf mit knappem Punktvorsprung geschlagen hatte, konnte sich Ehrenfeld neuerdings den Aufstieg sichern. Nachdem bei Ehrenfeld Ernst Kargol und Löffert ausfielen, war es vorauszusehen, daß sich die Auseinandersetzung zu einem Zweikampf zwischen den beiden Friesen=Mannschaften entwickeln würde, in dem diesmal die Bochumer Friesen eine klare Ueberlegenheit zeigten. Sie beendeten die Freiübungen, das Pferd=, Ring= und Reckturnen mit einer höheren Punktzahl als die Mitbewerber, während sich Geisweid lediglich am Barren um 1,2 Punkte den Bochumern überlegen zeigte. Ehrenfelds Mannschaft, in der„unteren Hälfte“ zu uneinheitlich besetzt, rettete durch das vorzügliche Abschneiden am Reck die Ehre des Tages. Eingesetzt wurden von jeder Mannschaft acht Turner, die alle gewertet wurden. Die Freiübung turnten je 4, an den Ringen turnten— auf Wunsch der Klafelder— je sechs Turner. Bei der sehr großzügigen Wertung — über sechs Punkte nach Zehntelpunkten— ließen sich Differenzen natürlich nicht vermeiden, weil selbst bei den geschultesten Punktrichtern hin und wieder eine unterschiedliche Beurteilung möglich ist. Erfreulicherweise bewahrten die Vereinsanhänger auch in solchen Fällen sportliche Disziplin— und so wollen wir es auch in Zukunft halten. In Friesen hat die Mannschaft der besten Londition und größten Sicherheit verdient gewonnen. Bestes Eisen im Feuer hier wieder Heinrich Platzek, der auch bei Uebungen mit größten Schwierigkeitsgraden die größte Sicherheit verriet, die bei Fritz Platzek noch zu wünschen übrig läßt. Schulte turnte seine Uebungen stets in ausgezeichneter Haltung, Wroblewski und Koch sind ausgezeichnete Nachwuchsturner, denen allerdings noch die Erfahrung fehlt. Klafeld=Geisweid stellte in Grüdelbach erwartungsgemäß den besten Einzelturner, der nur bei den Freiübungen unter 19 blieb. Ein besonderes Lob hat aber der Senior der Turngemeinde verdient, der heute Wertungstabellen Tv. Friefen 1887 Bochum 42jährige Willi Platzek, der mit 90,7 Punkten einen mehr als ehrenvollen dritten Platz unter den weitaus jüngeren Konkurrenten belegte. Aus solchem Holz muß ein echter Turner geschnitzt sein. Anerkennung auch dem in einigen Jahren an der Halbjahrhundertgrenze stehenden Schmidtmann von Friesen Bochum für seine Leistung. Eine wertvolle Kraft ist der Turngemeinde Ehrenfeld in dem ehemaligen Marburger Ahrens erstanden, der ebenso wie Kaufmann — der allerdings die Barrenübung total verpatzte— entwicklungsfähig ist. Bester Freiübungsturner wurde Heinrich Vlatzek von Friesen Bochum, der mit einer glatten 19 Grüdel bach um 1,1 Punkt übertraf. Friesen lag nach Abschluß dieser Uebung bereits mit 4,5 Punkten in Führung, die nach dem Pferddurchgang auf 13,5 Punkte ausgedehnt wurde. Nachdem auch die schwierige Klippe des Ringturnens bei dem die Uebungen noch zu sehr„uniformiert“ sind, ebenfalls mit einer kleinen Führung vor Klafeld überwunden wurde, war ihr Sieg kaum noch zu gefährden. Fritz Platzek holte sich hier die erste 20. Das Barrenturnen beendete Klafeld mit einem knappen Vorsprung von 1,2 Punkten vor Friesen, die also mit einem Guthaben von 12,4 Punkten ans letzte Gerät, das Reck, ging. An diesem Spezialgerät der Bochumer Turner zeigten alle drei Mannschaften“ in glei cher Weise Hervorragendes, so daß zum Abschluß nochmal die Wogen der turnerischen Begeisterung hochfluteten. Fritz Platzek holte sich, allerdings sehr großzügig bewertet, die ersten vollen Punkte, die nach ihm noch Heinrich und Willi Platzek mit einem ausgezeichnet gelungenen Abgang, Schraubensalto, herausholte, so daß alle drei Gebrüder Platzek am Reck 20 Punkte erhielten. Grüdelbach kam auf 19,9, weil er bei seiner fließend geturnten Uebung nach dem Salto mit ganzer Drehung zu Fall kam und nicht voll bewertet werden konnte. Kreissportwart Schmidt nahm die Siegerehrung mit dem Versprechen vor, daß der Vereins=Dreikampf den Auftakt zu noch größeren Veranstaltungen der Bochumer Turner bilden werde. Wir nehmen ihn beim Wort... Hhg. Das Gelamtergebnis Tv. Friesen Bochum 567 Punkte Friesen Klafeld=Geisweid 543.6 Punkte 3. TG. Bochum=Ehrenfeld 521 Punkte Einzelwertung: Grüdelbach(Klafeld) 97,2 Punkte Heinr. Platzek(Friesen Bochum) 91,9 Punkte W. Platzek(Bochum=Ehrenfeld) 90,7 Punkte Fr. Platzek(Friesen Bochum) 90,2 Punkte Alles klar in der Bezirksliga scheid kat Aufnahmen: Brüning Grüdelbach(Klafeld=Geisweid), der beste Einzelturner des Vereinsdreikampfes, beim Kreuzhang in den Ringen, einer sehr schwierigen Uebung. :-Sieg über Witten 07 bedeutet die Meisterschaft Das Rennen in der Bezirksliga ist nun also endgültig gelaufen; Wattenscheid ist durch den in dieser Höhe nicht erwarteten Bombensieg über die auf eigenem Platz gerade gegen die Favoriten so erfolgreichen 07er aus Witten nicht mehr„antastbar“ und wird nun die Bochumer Gruppe in den kommenden Aufstiegspielen zur Gauliga vertreten. Viel Glück auf den bevorstehenden schweren Weg, auf dem bisher nur TuS. Bochum als Bochumer Gruppensieger das Endziel erreichte. Wattenscheid verdankt allerdings den Sieg nicht nur dem gerade in der zweiten Serie beständiger gewordenen Können der Mannschaft, sondern wesentlich auch den guten Schrittmacherdiensten der Bochumer Vereine, die sich— das haben gerade die beiden letzten Sonntage gezeigt— gegenseitig das Leben sauer machten. Dem MBV. Linden konnte so der glatte:=Sieg über Dahlhausen nichts mehr nützen. Durch die:0Schlappe gegen Westfalia Bochum verlor auch Witten 92 die letzte Chance, noch Punktegleichheit mit Wattenscheid zu erringen. Genau so erging es den Preußen, die vergeblich auf eine Niederlage der Wattenscheider hofften und nach dem Unentschieden gegen Westfalia diesmal mit dem Tu S. remisierten. Im letzten Kampf, Ehrenfeld gegen Polizei Bochum, waren die Abstiegskandidaten unter sich. Die Polizisten errangen ihren zweiten Sieg. Die Ergebnisse: TuS. Bochum— Preußen Bochum:4(:0) SC. Dahlhausen— MBV. Linden:5(:2) Witten 07— Sportgem. Wattenscheid:6(:5) Westfalia Bochum— Witten 92:0(:0) TG. Ehrenfeld— Polizei Bochum:2(:2) Die Tabelle: terstützt durch den Wind, stürmisch an. Nach einen Lattenball fiel aus einem Gedränge heraus der zweite Erfolg der Preußen. Ein schönes Zusammenspiel des Tus.=Sturmes führt durch Koppenrath zum•2 für TuS. Schon im Gegenangriff verhängte der Schiedsrichter einen Elfmeter für Preußen, den aber Glaß dem Torwart in die Arme schoß. Als dann der Rechtsaußen Reimöller ein weiteres Tor für Preußen aufholte, versuchte der TuS., den knappen Vorsprung mit verstärkter Hintermannschaft zu halten. Dennoch kam der Linksaußen der Preußen zum vierten Treffer. Mit Glück überstand der TuS. die letzten Minuten. Seine Durchbrüche hatten aber ebenfalls sehr, gefahtlichen Charakter, und so trennte man sich zum Schluß:4. Die Spiele am 20. Februar: TG. Ehrenfeld— MBV. Linden Witten 92— Preußen 07 Turngemeinde„Friefen“ Klafeld Turngemeinde Bochum-Ehrenfeld Harter-Kampf Tus Bochum- Ver. Preußen 07 Bochum:4(:0) Einen dramatischen Kampf lieferten sich am Sonntag vormittag Tus. und Preußen im Stadion. Etwa tausend Zuschauer erlebten ein Spiel, das oft die Grenzen des sportlichen Anstandes zu überschreiten drohte, und zwar besonders in der zweiten Spielhälfte, als der TuS. seinen Vorsprung zu verteidigen hatte. Dem zu nachsichtigen Schiedsrichter glückte'es aber dennoch, das Spiel ohne ernste Zwischenfälle zu Ende zu bringen. Das Spiel litt unter dem starken Wind und begünstigte die jeweilig mit ihm spielende Partei stark. Dies war im ersten Spielabschnitt der TuS. Ueberraschend schwach war Ananias, der sich auf dem gefrorenen Boden schlecht zurechtfand und in der Drangperiode einige gute Gelegenheiten ausließ. Gockel hatte in Wittich einen nicht leicht zu überwindenden Gegner. Menski war der immer gefahrbringende Mann. Gut arbeiteten die Läuferreihe und das Schlußdreieck. Bei den Gästen lag das Schwergewicht in der Hintermannschaft; hier war Stezicki durch Wittich ersetzt, dessen Läuferposten Rescher ausgezeichnet ausfüllte. Im Sturm fehlte die ruhige Ueberlegung in der Auswertung der zahlreichen Chancen. Der TuS. nahm den Wind zum Bundesgenossen und drängte energisch. Die Drangperiode wurde dann von den Preußen unterbrochen, die gut ins Spiel kamen, aber deren Sturm vermochte ebenfalls keinen Erfolg zu buchen. Nach halbstündigem Spiel brach Menski den Bann, als er einen vom Torwart abgewehrten Ball einschoß. Nun kam der TieS. in Fahrt, und im Anschluß an eine Ecke erzwang der Halbrechte Chlupka den zweiten Treffer. Wenige Minuten später war es Ananias, der den Ball ins Tor lenken konnte. Kurz nach der Pause kam Preußen durch Jungmann zum ersten Gegentreffer. Die Gäste griffen, un26. Ehrenfeld.* asertraße den äliggen Ersep ersten Serie einer vten, im zweiten ## hatte. Wider au ste zwei Bunk vue, H 6a wurden und die zu roh uverlegenen aufzuholen v dle, immer noch ver m spiel in der zweite Ver * Wenn die Gäste aus Wie eder erizeghpaß die And-euub eguun dle: ##mit dem matersten auer Stieberlaut nach ###rei bis vier Toren U ###umer durchaus verdien ###hatte man von den Witt ##ung konnten in beide ##enz im Gegensatz, #nnschaft, die nach #richte. Deit dem scha Ptalteten die Bochumer Vorstößen, hatten die C ##den Angriffe der Boch ##nach Spielbeginn stand S e i t e, a l s e i n v o n M e # Littener Tor landete, schöpsste. Der Schied. scheinend nicht genau nah langem Reklamie das eine Lehre sein, für des Platzes— und de — Sorge zu tragen. verschulden, daß dies wurde. Die Westfalio Das war der Gruppenlieg Witten 07— Wattenscheid 09/30:6(:5) Der letzte entscheidende Gang für die Sportgemeinschaft Wattenscheid wurde nicht zu der erwarteten ner venaufpeitschenden Angelegenheit. Durch Erkrankungen und durch den Ausfall des etatsmäßigen Torhüter Die Fa Iin den drei Spieles keine Ueberraschut zeigte sich der Düsseld ern mit:1(:), U Weiß holte sich beir Zuschauern mit:3 führt immer noch der Punkt, allerdings hat tragen als Fortuna. loren. Voraussichtlich mit dem Tabellenletzt u. Luisburg über hausen nicht wahr, so Aus drei Spielen mi vier Punkte holen. spielen hat, ist nichts DI I. Kreisklasse, . Die Jaad de Preußen Wanne über Constantin endlich wieder ei #lang. Holsterhaus Lunkte. den Ausfall des etatsmäßigen Torhütet (Militärdienst) war die Mannschaft des Platzverem nicht unerheblich geschwächt. Die Wattenscheider nar men bei leichtem Schneetreiben von vornherein m aller Energie den Kampf auf. Die Gäste holten scho bis zur Halbzeit einen sicheren Torvorsprung heraus. Erst beim Stande von:0 gelang den Wittenern d Gegentreffer. Preußen### ec. Sodin Teutonia 9 Viktoria He Holsterhaus MBV. Linden in Form SC. Dahlhausen auf eigenem Platz hoch:1(.0) geschlagen.„„ Auf dem hochgelegenen Platz des SC. Dahlha##en fegte ein scharfer, eisigkalter Wind, der den beinee Mannschaften schwer zu schaffen machte. Ein sch#er Spiel konnte man unter diesen Umständen nicht warten. Daran trug auch der Schiedsrichter Schuld."; er manchmal kleinlich das Spiel abpfiff, andere 9# Sachen überhaupt nicht sah. Trotzdem erlebten 2000 Zuschauer einen spannenden, bis in letzten Phasen erbitterten Kampf der„Ortsrivaten: MBV. Linden hat verdient gewonnen, wenn ien nicht in dieser Höhe. Die Gäste probierten einen de# Mittelstürmer aus, den jugendlichen Man„echten sich gut einführte, während Mann auf beimzt zwei Flügel spielte. Der SC. Dahlhausen, der Kan sich Ersatzleuten antrat, schien im Anfang das Hest großer zu reißen. Der böige Wind erwies sich Lutens in „Spielverderber“, die Kombination blieb mei den Ansätzen stehen.„„.„ von Dahlhausen Verletzt trägt man Kollmann von 4 vom Platz, der nach der Pause wieder dabe:, Zampfen, Dahlhausen hat schwer gegen den Wind 9½ist. zwei drängt einige Zeit, dann wird das Spiel Frfosg.“ Nach Ecken auf beiden Seiten bringen keinen* piel wird 25 Minuten geht Linden in Führung.%, Parteien. schneller, aber zu zerfahren spielen beiee heit herDann arbeitet Linden eine kleine Ueberlegenhe aus. Manns erhöht auf:0. Dampf hewegt. Nach dem Wechsel wird der Raluv Lindene Tor wohl Dahlhausen immer erneut gegen Ifmeterentstürmt, erreichte es außer einer harten ifnahmen: Brüning Pferd. uppenlieg in Form Platz hoch:1(:0) Bochumer Anzeiger] Montag, 14. Februar 1938 And WS ##her hatte Lindens Halblinker allernicht"„schossen), da das Schlußdreieck der ebe 3. ToFosten ist. In der 83. Minute begeht einen Fehler, entschlossen schießt Fehler entschlossen schießt zwei Reinuten vor Schluß ie Hertediou7g. ein. Zwei Minuten vor Schluß Ranns d“ Pölting noch mal scharf, und es heißt:1. 4Ucäter rast Mann durch, steht frei vor dem Peitwiet aber von binter, az. Fall gebracht, was der aber von jeht, so daß es bei dem Resu ihmen: Brüning der beste Einzelbeim Kreuzhang sierigen Uebung. an. Nach einen heraus der zweite Zusammenspiel des nrath zum:2 für hängte der Schiedsen, den aber Glatz lIs dann der RechtsTor für Preußen knappen Vorsprung u halten. Dennoch zum vierten Treffer. die letzten Minuten. enfalls sehr gefährte man sich zum eng aber vor, Larichter nicht sieht, #t. wtigter nicht sieht, s Jaß es bei dem Resultat Scheedseterr Abschluß zweiter Polizei-Sieg o ghrenfeld— Polizei Bochum:2(:2) wenigen Besuchern lieferten sich die beiden Pozandidaten auf dem Reichsbahnplatz an der fälligen Punktekampf, der mit einer Waserstrabe zudet, da man den Ehrenfeldern, die erraschuns Serie einen Punkt vom Lohberg entfühder ers im zweiten Waffengang einen Sieg zuen konnts“. Wider alle Erwartungen eroberten die die schon in der ersten Hälfte sicherPüte Awe: und die der schußschwache Ehrenfelder #estelht v überlegenen Spiels in den zweiten 45 Mi## gcht aufzuholen vermochte. Zwar bemühte sich ##th zmmer noch verletzte. Kämpe Wondzinski, kr. Spiel in der zweiten Halfte nach besten Kräften de Ziukaltzen Bodane gslorzehegnie, erten Ninuten des Kamoses obne befonderz errenze der Polizei eine leichtgriagezzigegepeit, die der blauen Abwehr sichtlich Schwierigtenen vereitere. Ehrenfelds bester Mann war wieder einmal der kleine Hoffmann, der im Verein mit seinem Schlutzmann Groth einige sehr gefährliche Situationen klären konnte. In der 20. Minute waren die Platzleute zum ersten Male geschlagen, als Schm Führung verßast Eigentor der Polizei zur billigen„Führung##ch#f, die unmittelbar nach dem Anstoß oofniack vergrößerte, da er eine Flanke unhaltbar zum:0 verwandelte. Zwar lieferten die Ehrenfelder in den zweiten 45 Minuten die weitaus bessere Partie, zwar sah es im Strafraum der Polizei einige Male recht bedrohlich beiden Gegnern scheißen zwei Vereine aus erheblich an Durchschlagskraft verloren, in sportlich faisisce echcer u. de die Ceriche iut he vergangenen Saison eine ausgezeichnete Klinge zu schlagen verstanden. 07. PfR= Köln und Kölner BC., die sämtlich 14 Punkte aufweisen, stellen die beiden absteigenden Mannschaften. Gau Niederrhein Düsseldorf— Turn Düsseldorf:1(:0) HP. Atenessen— ExB. Schwarz=Weiß:7(:5) Duisburg 99— Rot=Weiß Oberhausen:0(:). Mseuen Die Tabelle: EXB. Schwarz=Weiß Fortuna Düsseldorf Hamborn 07 Luisburg 99 SSV. Wuppertal Turn Düsseldörf VfL. Benrath Union Hamborn Rot=Weiß Oberhaus. BV. Altenessen Gau Mittelrhein: Kölner BC.— SV. VfL. Köln 99— Bonner Tura Bonn— Rhenania ch 36:19 87:10 32:28 21:22 26:17 19.25 17:20 24:30 15:24 26:58 ch 24:8 23:7 21:13 16:14 16:16 14:18 13:17 13•21 10:20 :24 Beuel 01(:1) :1(:0) Fürselen:2 in der Welliand-Karabenicgenn Weltfalie Bochum— Witten 921:0(:0) 1 genn die Gäste aus der Ruhrstadt Witten mit den nach Bochum gekommen waren, durch einen Hofnung““ Pestfalia Verfolger von Wattenscheid zu eiecg woe. ahe; der Wunsch nicht minder groß genesen sein mag, daß die Wattenscheider in Witten bei hrem Lokalrivalen 07 straucheln möchten— so wurden er, ttäuscht. Die Westfalia=Mannschaft zeigte in e st: gaß die schon letzthin merkbare zormvereien Zeine vorübergehende war. Zwar fiel ihr Sieg esetun magersten aller Torergebnisse recht knapp aus, nach aber wäre ein Resultat mit en Spteipe, Foren Unterschied zu Gunsten der BoVbrei bis vie, hient gewesen. Als Spitzenkandidat an von den Wittenern mehr erwartet. Ihre LeiPure bud zu beiden Abschnitten nicht überzeugen. d Gegensatz hierzu die Form der Westfatiakannschaft, die nach der angenehmsten Seite über##richte. Mit dem scharfen Nordostwind spielend, getalteten die Bochumer schon den ersten Abschnitt zu ihren Gunsten. Abgesehen von einzelnen harmlosen Varnößen hatten die Gäste alle Mühe, sich der drückeni v.“ der Bochumer zu erwehren. Schon bald den Apoersse e. Wittenern das Glück zur Sitz als ein von Marten scharf geschossener Ball im Pittener Tor landete, aber dann durch das Seitennetz schlüpfte. Der Schiedsrichter hatte den Vorgang anscheinend nicht genau beobachten können; er entschied Hekamieren Ecke Dem, Pigpgerss, hante Weine Lehr sein, für ordnungsmöhige Hefeziatge, Bete, Sorge zu tragen. Es war so gewissermaßen wurde. Die Westfalia=Mannschaft kämpfte jedoch unMülheimer SV. Die Tabelle: SV. Beuel Alemannia Aachen Mülheimer SV. VfL. Köln 99 Rhenania Würselen Tura Bonn Bonner FV. SvVg. Sulz 07 VfR. Köln Kölner BC. Sülz 07:0(:). (:1) verdrossen weiter. Bald gelang es dem Halblinken, Olschewski, eine Vorlage des Mittelsturmers zu verwandeln. Querlatte und Pfosten standen in diesem Abschnitt noch mehrfach dem Wittener Hüter rettend zur Seite. Im zweiten Abschnitt hatten die Wittener die vom Wind begünstigte Seite. Sie konnteg, das Spiel jetzt etwas freier gestalten, ohne aber# Bochumer Deckung hinwegzukommen, Auch die Dochumer verstanden es nicht, weitere Torerfolge zu erSeten, elbf,ggr= Etellung hoch über das Gehäuse geoft in schönster Sndung hoch über das Gehäufe geschossen. Die Nachbargruppen Gelsenkirchen: Westfalia Buer— SV. Erle 08:1; VfB. Bottrop— BV. 12 Gelsenkirchen 11:4: Union Gelsenkirchen— Sportfreunde Gladbeck:0; Schwarz= gelb Gladbeck— Gelsenguß Gelsenkirchen:2. Dortmund: BV. Brambauer— Viktoria Reckling= hausen:5; SC. Hörde— Sportgem. Mengede:1; Unna 08— Alemannia Dortmund:0; Dortmund— VfL. Altenbögge:5; SuS. Ahlen gegen Union Recklinghausen:1. Minden: VfB. Bielefeld— Arminia Bielefeld:1; Sus. Herford— SpVg. Gütersloh:2. g. Mruge Münster: BV. Rheine—Münster 08:2, Freußen Münster— SpVg. Erkenschwick:2; Vorwärts GroSaurland; S B. Herdringen— Union Haspe,.2; Menden 09— Hagen 72:2; Schwelm 06 Milspe:3; Sportring Gevelsberg— VfL. Schwe :1; DSC. Hagen— Hemer 08:1. Borchmeyer Letzter Neckermann siegt im Stuttgarter Sprinterkampf Stuttgarter Hallensportfest„Wir helfen wieder“ für das WHW. hatte mit 4000 Zuschauern einen guten Besuch aufzuweisen. Im Sprinterkampf erwies sich der Mannheimer Neckermann als bester Läufer, der jedesmal vor Steinmetz von den Kickers gewann. Die Enttäuschung war Erich Borchmeyer, der im. Der Stabhochsprung war Meister Juller(Ruchen) mit.80 Meter nicht zu nehmen. Hens wurde Gaumeilter Um die Billardmeisterschaft der 1. Klasse Am Samstag und Sonntag wurde im Gemeindehaus am Moltkemerkt die Billardmeisterschaft der ersten Klasse im Cadrespiel 35/2 um die Westfalenmeisterschaft entschieden, die mit einem überlegenen Erfolg des Bochumer Hens endete, der alle Spiele gewann und nun an den Deutschen Meisterschaften teilnimmt. Hens erzielte in seinen Partien einen derart guten Durchschnitt, daß man ihm einen guten Platz im Mittelfeld zutraut. Fußball im Reich Pommern. Graf Schwerin Greifswald— Mackensen Neustettin:0; Pfeil Lauenburg— Viktoria Stolp :4; Preußen=Borussia Stettin—. Germania Stolp :2; Polizei Stettin— Greifswalder SC.:3. Brandenburg. Hertha=BSC. Berlin—. Bewag:1; Wacker 04 Berlin— Tennis=Borussia Berlin:7; Berliner SV. 92— Brandenburger SC.:1; Nowawes 03— Union Oberschöneweide:1. Schlesien. Breslau 02— Beuthen 09 10:1; Hertha Breslau— SV. Klettendorf:2; Sportfreunde Klausberg— Breslau 06:1; Reichsbahn Gleiwitz — Vorwärts Breslau:2 Sachsen. Fortuna Leipzig— GutsMuths Dresden :1; Spog. Leipzig— VfB. Leipzig:4; BC. Hartha — Polizei Chemnitz:1: SC Planitz—. AV. Grüna :0; Dresdner SC.— Tura Leipzig:1. Mitte: Sportfreunde Halle— Cricket=Viktoria Magdeburg:2; 1. SV. Jena— VfL. 96 Halle:0; Thuringen Weida— 1 FC, Lauscha:2; SC. Erfurt— SV. 99 Merseburg:0. Pauli— Victoria Hamburg:3; Polizei Hamburg— TSV Eimsbüttel:1. Niedersachsen: Hannover 96— Germania Wolfenbüttel:1; Linden 07— Werder Bremen:6; VfL. Osnabrück— Algermissen 1911:0; Eintracht Braunschweig— VfB. Peine:2. Nordhessen. SC. 03 Kassel— Spielverein Kassel :3; FC. 93 Hanau— Borussia Fulda:3; Hessen Hersfeld— Germania Fulda f.;— VfB. E auheim— Sport Kassel:0; VfB. Friedberg— Kewa Wachenbuchen•2. Südwest. Eintracht Frankfurt—. SV. Wiesbaden :2; Offenbacher Kickers— 1. FC. FV. Saarbrücken— Borussia Neunkirchen:3; FK. 63 Pirmasens— FSV. Frankfurt:1; Opel Rüsse heim— Wormatia Worms:1. Baden. SV. Waldhof—. BfR. Mannhezm:3: Spog. Sandhofen—. Germania Brötzingen:0; VfB. Mühlburg— Freiburger FC.:3; 1 FC. Pforzheim — Phönix Karlsruhe:1. Württemberg. Sportfreunde Stuttgort, A Böckingen:1; BfB, Stuttgart—. Stutth... I5: :1; FV. Zuffenhausen— Stuttgarter Kicers:2; Ulmer FV. 94— BfR. Schwenningen:2. Bayern. 1. FC. Nürnberg— Spielvgg. Fürth Wacker München— FC Munchen— Jahn Regensburg:0; Schwaben burg— VfB. Ingolstadt:1. wurde. Die Westfalia=Mannschaft kämpfte je 919g(22 15 Keine Ueberralchungen DieFavoritei negei inden Nachbargauen es teat Szielen: Gur 10(Niederrbein) gab] Im Gau 11(Mittelrbein) liegt das Egde eitechir daß man ihm einen guten Platz im Mittelfe Hernwardiger-Verdnan ungrn Leichtathleten sollen nicht in Tokio starten In den orei Spieren im Gau 10(Niederrhein) gab es keine Ueberraschung. Fortuna Dusseldo zeigte sich der Düsseldorfer Turu vor 6000 ZuschauZuchanern mit“.38(=2) Sieg und Punkte. Vorerst führt inmer noch der ExB. Schwarz=Weiß mit einem ven g Vortchtlich wird=Rot=Weiß Oberhausen toren. Lgraussichtlich wild,Hol=Weiß Oberhausen mit dem Tabellenletzten absteigen. Die große Chance, n Duisburg über.90“ zu gewinnen, ,Igpgg fagen Im Gaz 11(Mittelrhein) liegt das Ende weiterbin ben. Der B/o., 9 91 v, grerczg, der sich als schlechter Verlierer zeigte, in Sicherheit. Auch der Der Vollzugsausschuß des Englischen Leichtathletikverbandes(AAA.) hat auf einer Sitzung in Man hetter beschlossen, on gi, Spiel, in Tolio verglaubt, daß verschiedene andere Länder, besonders die Vereinigten Staaten, ihrem Beispiel folgen werden. In diesem Zusammenhang ist auch das in englischen Sportskreisen umgehende Gerücht zu erwähnen, daß Japan in Anbetracht der politischen Lage auf die führung der Spiele verzichten wolle und England mi der Organisation der XII. Olympiade 1940 in London betraut werde Ganz im Gegensatz dazu steht die Haltung des Präsidenten des amerikanischen Olympischen Komitees, Avery Brundage der den Beschluß des englischen Verbandes mißbilligt und darauf hinweist, daß es allein Sache des JOK. ist, auf dem bevorstehenden Kongreß in Kairo darüber zu entscheiden, ob Japan in der Lage ist, die Vorbereitungen für die Spiele in Tokio rechtzeitig durchzuführen und zu vollenden. Sollte der Kongreß nicht die feste Ueberzeugung haben, müssen die Spiele 1940 ausfallen.(Das Gerücht, daß Japan auf die Durchführung der Olympischen Spiele verzichten werde, ist von Japan ganz entschieden dementiert worden.) Die Cpiere der kreiskiane Spitzenmannschaften behaupten sich 1. Kreisklasse, Gruppe A: gemeinen nernahu mit schon eraus. rn der I. Kreisklasse, Gruppe A: . Die Jagd der beiden Favoriten geht weiter, denn Freußen Wanne und Phönix kamen üder Constantin Herne bzw. Sodingen. Riemke meldete endich wieder einen Sieg, der über Fortung„Herne g lang. Holsterhausen teilte sich mit Reichsbahn Wanne Punkte. Die Ergebnisse: Treußen Wanne— Constantin Herne:1; Tl. Sodingen— Phönix Bochum:4: Leutonia Riemke— Fortuna Herne:1: Iitoria Herne— Rasensport Herne:1; volsterhausen— Reichsbahn Wanne:1. Die Tabelle: Feußen Wanne 18 14 shonix Bochum 18 13 Fuggia Herne 18 11 ###. verne=Sud 19 9 Constantin Herne 18 8 nortung Herne 17 8. Reichebahn Wanne 20 6 Viktoria Herne 18 0 Teutonia Riemke 18 5 sensport Herne 18 4 Hesiterhausen 17 2 Grunge en 18 S 2 13 20.— 5 der überrascht die hohe Niederlage der Concordia a ltenbochum. Laer kam zu einem knappen Sieg. des“n blieh über Rasensport erfolgreich, während die dden Spiele in Langendreer unentschieden endeten. Sg.. Die Ergebnisse: — SV. Concordia Bochum:0: 26 Altenbochum— LFC. Laer:2; Rasensport Bachum— ExV. Werne 0i“: Jangendreerholz— BfB. Gerthe:2: Langendreer 04— Langendreer 07:1. ##c. ga Die Tabelle: 63:28 56:16 58:31 54:37 42:40 41:36 41: 31:5 30•6 26:10 21:17 20:16 20: Die Spiele: SuT. Harpen— VfL. Herne:2. o 1; Engelsburg mußte F bei Carolinenglück mit einer 46 16:22 Engeletugg mußte. L. bei u. Thrtung 34:45 14:22(Punkteteitung zufrieven geben. 79.24 mals. 26:55 27:58 27:33 20:44 12•24 11:25 .25 :28 Taer 2 95 Lang Boienipe. a Gerie un uum 50:26 52:28 46:33 38:32 35:39 27:37 29:37 81:87 32:33 32:35 29:84 20:49 28•8 23:11 19:15 18:16 17:17 16:16 15:19 15:17 13:17 14:20 12:18 :26 17 14 1 2 61:24 29:5 Verne e Bochum 18 14 1 S 47.20 29:7 Constantin vochn. 18 11 4 S 68.30 26:10 Banne!... 10 8 4 41.25 28:11 SpSp. Egxibe.. 2„ 42.88 18.16 Fortuna Wanne 18„ 3 8 40.48 17:19 PfL. Herne 10 g 5 8 32:45 17•21 Sux Harven„ g 1 11 87.77 18•23 Druchstraße 16 4 8 0 80:38 11:21 BC. Hordel„„„6 4 9 10 20:27 10:22 Rasensport Wanne 1.„ 10 27.87 10:22 Schwarz=Weiß Herne 18. 14 18.68.29 Hansa Herne 10* 4 hohe Riederlage der Post unerwartet. sich vei Carolinenglück, mit einer Fortuna unterlag aberDie Spiele: Preußen. 11— Reichsbahn Bochum ausgef.: Postsport Bochum— Querenburg:7; TuS. Carolinenglück— TuS. Engelsburg:1; Fortuna Bochum— Wattenscheid=Ost:5. Die Tabelle folgt. 3. Kreisklasse: Hier behauptet die SpGem./ Bochum weiterhin weiter befestigte. Laer schlug Friesen klar und Hillrop unterlag in Herne.#, Spiele: SpGem. 5 Bochum— Teutonia Stiepel:0; Laer 87— Friesen Bochum:0; Herne 16— BV. Hiltrop:0. Die Tabelle: Verrauf werde. BechüffferVeremmrrenr Gerät-Mannschaftskämpfe der HI. Die Hitler=Jugend des Standortes Groß=Bochum mannschaften nach eine zu süarie Bleichstraße statt; Kreisjugendfachwart V dre: Mannschaften stellte. Geturnt Kreise Bochum. Eine gerbg. glasse turnende erste sonders die einzige in der Arslssfe„türnenge“ enn Mannschaft des Bochumer Vereins, die an die höchst Punktzahl von 840 nahe herankam. der=Klasse war es die zweite Mannschaft des Bochumer Vereins, die die beste Gesamtleistung und damit Bannsieger wurde. Die Siegerehrung nahm Oberbannführer Strube vor, der die#### kämpfer zu ihren schönen Leistungen begluckwünschte und die Bedeutung einer körperlich=tüchtigen und leistungsfähigen Jugend für unser Vaterland noch besonders hervorhob. =Klasse: Bochumer Verein(1. Mannschaft), 791 =Klasse: 1. Bochumer Verein(2. Mannschaft), ten, von denen die Jugendabteilung ereins auem prei Mannschaften stellte. Hezzegt einen Steben= und„schriäeßenen und zum großen Teil seigten gutes Können des Gerüturner=Nachwuchses im 565 Die Handball-Gauliga Bedeuler aus die Einndleidung! ** D o r t m u n d i n S p e n g e 4: 2 g e s c h l a g e n Sa i. Beit Zus. 26 Altenbochu: Langendreerholz 17 2. Kreisklasse, Gruppe A: an die este sich Werne 19 mit einem Sieg über Gerthe Punkte a ke der Tabelle. Hordel sicherte sich beide — Larben erzielte gegen Herne ein Remis, SpGem. Bochum BV. Hiltrop Tus. Hannibal VfL. Marathon Laer 87 SV. Kortum Teutonia Stiepel Herne 16 Postsport Wanne DSC. 81 TV. Friesen 16 15 17 14 15 14 14 14 16 16 11 18 40:11 85:24 26:12 24:22 26:27 35:27 16:28 16:8 :6 :8 :49 80:2 21:13 20:8 18:12 18:10 17:11 15:13 12:20 :25 :20 :22 in der westfälischen Handball=Gauklattg.,„eim# bellenführer Eintracht Dortmung, ertatt betnegurg Spenge eine:=Niederlage, obwohl er im wea tonangebend war. Poxsprunge von zwei Punkten nur noch einen relativen vo##euc gag Rückspiel in vor Hindenburg Minden Lusz, vgieseg Spieles kann Ninden vor bich. Der Hochform der Mindener leicht dings hat die Pionierelf noch fünf Punktetreffen rückständig. wurde wohl die Gelsenkirchener in ar. e vore, Jfrage fiel eine wichtige Vorentscheidung, do es dem DEC. Hagen gelang, dem Mét. Münster eine:=Niederlage beizubringen. Die Ergebnisse: Spenge— Eintracht Dortmund:2(:1) DSC. Hagen— MSt. Münster:4(:3) Sportring Gevelsberg— Schalfe 04 12:1(:1) Arminia Bielefeld— Hindenburg Minden:12(:7) Kreisklasse meldete folgende Spiele: Westfalia Bochum— Tll. Hexge. S 21g., Germania Bochum— Tura Werne:4 Gesellschaftsspiel: MBV. Linden— SpGem. R Bochum:5. Seite 10 Nr. 37/ Bochumer Anzeiger] Montag, 14. Februar 1938 Unerwartete Ueberraschung aus Posen: Geutichahasbokerveroreniie Nach Deutschland-Polen Die Meinung von Dr. „Der 9. Länderkampf mit Polen hat schön harte Kämpfe gebracht, bei denen auf beien„ mit äußerstem Einsatz um den Sieg Die Urteile waren leider nicht immer eind. Nachdem schon Graaf und Murach nicht gun fertigt zu Verlierern erklärt worden waren uns die Niederlage Campes, der klar branz hatte, um das zumindest verdiente Unentschieden. * Erste Niederlage gegen die Polen nach sieben Jahren— Urteile nicht immer einwandfrei polnische Mannschaft zeigte erneut ihre verbesserung und glänzende Kondition, und vaverriet jeder Pole die richtige Einstellung deutschen Gegner.“ telung Unsere sieggewohnte Box=Länderstaffel ist in letzter Zeit vom Pech verfolgt. Nach den unentschiedenen Kämpfen gegen Finuland und Schweden hatte man bestimmt damit gerechnet, daß sie aus Posen einen klaren Sieg über die starke polnische Ländermannschaft mitbringen würde. Nachdem die deutsche Mannschaft 1931 an gleicher Stelle zum ersten Male durch eine 10:=Niederlage die Stärke der aufstrebenden polnischen Sportnation anerkennen mußte, blieb sie Sonntag wiederum mit dem gleichen Ergebnis geschlagen. Wenn auch die letzten Länderkämpfe deutlich erkennen lassen, daß unsere Staffel nicht mehr so stark besetzt ist wie im Olympiajahr, so muß doch festgestellt werden, daß die unterschiedliche Bewertung durch die Punktrichter, über die bei allen verflossenen Länderkämpfen— namentlich im Kampf gegen England— geklagt wurde, auch diesmal wieder Deutschland um das zumindest verdiente Unentschieden brachte. Das soll die Leistung der glänzend trainierten Polen keineswegs schmälern. Nachdem schon Graaf und Murach unter ihrer Leistung bewertet wurden, gab es im Mittelgewichtskampf zwischen Campe und dem Polen Chmielewski ein krasses Fehlurteil, das uns die Punktegleichheit kostete. Neun Sonderzüge nach Polen Man macht sich keinen Begriff, wie sehr Polens Sport dem großen Wettstreit gegen den westlichen Nachbarn entgegenfieberte. Im Handumdrehen war auch die letzte Karte vergriffen. Neun Sonderzüge mit Schaulustigen rollten in Posen an. Tausende standen draußen vor den polizeilich geschlossenen Toren und mußten sich damit bescheiden, daß ihnen irgendein glücklicher Gaue Westfalen, Niederrhein und Mittelrhein durchge„führt werden. Der interessante Kampf endete mit einer großen Ueberraschung, da die Flachlandmannschaft von Dortmund die Gebirgsmannschaft aus Winterberg und Willingen schlug. Durch Schürmann kamen die Dortmunder in die Spitzengruppe und in einem prachtvollen Rennen konnte Dortmunds Schlußmann Heiner Rinke, der ebenfalls mit 39:42 für seine Schleife Bestzeit lief, Dortmunds Ueberraschungssieg in der hervorragenden Zeit von:04,23 sichern. Winterberg I belegte mit Zufall Begeisterung und Beifall aus der Halle zutrug.:05,27 den zweiten Platz vor Winterberg II:06,16 Im Fliegengewicht besitzt Deutschland eine Schwäche. Der junge Bernauer Tietzsch, der erstmalig in Posen versucht wurde, hatte gegen den starken Polen Sobkowiak nichts zu bestellen und verlor klar nach Punkten. Im Bantamgewicht hatte die starke deutsche Kolonie mit dem Ausgleich gerechnet, da der Berliner Graaf gegen Koziolek der überlegene Mann im Ring war. Der Pole überragte den Deutschen um Haupteslänge, kam aber nur mit geraden Linken ins Ziel. Sein Punktsieg war sehr umstritten. Völker(Berlin) konnte sich im Federgewicht geund dem Reichsarbeitsdienst. Favoritenliege Gauprüfungsschwimmen Dortmund Westfälisches Gauprüfungsschwimmen in Das westfälische Prüfungsschwimmen im Dortmunder Sudvad hatte eine ausgezeichnete Besetzung gefunden, da fast sämtliche Meldungen erfüllt wurden. Es gab hervorragende Leistungen, bei denen gute Zeiten erzielt wurden. Die Ergebnisse: Männer: 100 Meter Kraul: 1. gen den Polen Czortek nicht durchsetzen, da er immer:02,5: 2. Bachmann(Westfalen Höhle(Witten 84) Dortmund):04,2. wieder zum Nahkampf gezwungen wurde, in dem er klar unterlegen war und nach Punkten verlor., Erster deutscher Sieg durch Heese Nach diesem unerwarteten:=Rückstand ging der deutsche Leichtgewichtler Heese(Düsseldorf) mit außerordentlichem Schneid gegen Wozniakiewiecz ins Gefecht. In vorbildlichem Stil punktete er seinen Gegner aus. Ein wildes Gefecht gab es im Weltergewicht zwischen dem deutschen Europameister Murach und dem Polen Kolczynski. Murach griff gleich mit dem Gongschlag so stürmisch an, daß er sich eine Blöße gab und durch einen Rechtshaken bis 5 auf die Bretter mußte. Der Pole zwang ihn noch einmal in die Knie, hatte dann aber sein Pulver verschossen. Die zweite und dritte Runde sah Murach klar in Front, der seinen Gegner dauernd trieb und nun ihn auf die Bretter zwang. Stark gezeichnet überstand Kolczynski die Runde, wurde äber zum Punktsieger erklärt. Der anschließende Mittelgewichtskampf mußte die Entscheidung über Sieg und Niederlage bringen. Der Berliner Campe stand hier dem Polen Chmielewski gegenüber. Man sah einen technisch ausgezeichneten Kampf, der wohl das krasseste Fehlurteil brachte. Campe war einwandfrei der bessere Mann im Ring, so daß den Punktsieg des Polen starke Mißfallenskundgebungen auslöste. Die Siege von Vogt im Halbschwergewicht über Szymura und von Runge im Schwergewicht über Pilat konnten das Endergebnis also lediglich auf 10:6 für Polen verbessern. 100 Meter Brust: 1. Höhle(Witten):14,4; 2. Romanski(Neptun Erkenschwick):17,9.— Kunstspringen: 1. Ernst(Iserlohn 95) 135,83 Pkte.; 2. Lorenz (Neptun Erkenschwick) 128,15.— 200 Meter Kraul: 1. Fischer(Poseidon Gelsenkirchen):31,3; 2. Lütgert (Westfalen Dortmund):32,4.— 200 Meter Brust: 1. Heina(Gladbeck) 2·43,6; 2. Koch(Westfalen Dortmund):55..—, 100 Meter Rücken: 1. Simon(Gladbeck 13):14,2; 2. Hartwich(Gelsenkirchen):17.— 100 Meter Kraul: 1. Bachmann(Westfalen Dortmund) :23,3; 2. Matschke(Neptun Lüdenscheid):46.5; 8. Scharfenberg(Blau=Weiß Bochum):59,4. Frauen: 100 Meter Rücken: 1. Pletsch(TuS. Hamm):28,4.— 200 Meter Brust: 1. Müller(Germania Dortmund):20,5.— 100 Meter Kraul: 1. Lindner(Neptun Erkenschwick):17,8.— Kunstspringen: 1. Paule Tatarek 98,59 Punkte; 2. Olga Eckstein 88,26 Punkte(beide Neptun Erkenschwick).— 400 Meter Kraul: 1. Maus(Germania Dortmund):39.2. Wasserball: Gaumannschaft A— Gaumannschaft B:6(:).=Mannschaft: Koch(Westfalen Dortmund), Deritz(Hamm), Kostal(Lüdenscheid), Luer (Bocholt), Hartwich(Gelsenkirchen).=Mannschaft: Wiener(Blau=Weiß Bochum), Lütgert(Dortmund), Ratte(Bochum), Wiener, I(Bochum), Bachmann (Dortmund). „Blau Weiß“ vor der Meilterschaft Heute abend zweitletztes Spiel gegen Witten 09 Heute abend findet im Bochumer Hallenschwimmbad das zweitletzte Spiel des Tabellenführers BlauWeiß Bochum statt. Nachdem die Blau=Weißen vor vierzehn Tagen die Dortmunder Westfalen mit:1 klar distanzieren konnten, wird auch der Sieg gegen Witten 09— jedenfalls nach der Papierform— klar für die Bochumer ausfallen. Es sei nicht unerwähnt, daß das gleiche Spiel in Witten mit dem sensationellen 21:=Ergebnis endete. Ueber dem Weltrekord 655 Stundenkilometer im Landflugzeng. Eine großartige fliegerische Leistung wird aus# lang gemeldet. Auf einem Hawker„Hurricane“### überaus schnellen einsitzigen, Maschine, benötigt. Fliegerleutnant Gillian für die rund 500 Kilon. lange Strecke von Edingburgh nach London nur H# nuten und erzielte dabei ein Stundenmittel von#### m 44 Stundautilang Kilometer. Die Leistung, die um 44 Stundentignüber dem Weltrekord für Landflugzeuge liegt. allerdings keine Anerkennung finden, weil die vor## allerdings keine Anerkennung finden, weil die schriebenen Bedingungen nicht erfüllt wurden. Schwacher Beluch Radrennen in der Kölner Rheinlandhalle Nur 3000 Zuschauer hatten sich zu den Radrennn in der Kölner Rheinlandhalle eingefunden. Sehr uu## Der nede aruppellneger Weltdeutsche Skimeisterschaften Dortmund Ueberraschungssieger in der Skistaffel Als erster Sportkampf im Hochsauerland konnte am Sonntag die 4 X10=Kilometer=Skistaffelmeisterschaft der Die Mannschaft der Sportgemeinschaft Wattenscheid, die den Gruppensieg in der Bochumer Gruppe der Bezirksliga im Fußball errang. Folgende Spieler haben ihrem Verein den Gruppensieg erringen helfen: Voitel, Frochte, Koppel, Hautkapp, Eckert. Wesollek, Dohm, Jebram, Gräwe, Jäger und Stetzka. 15 fiziert haben. Es war ein Rennen, das viele Stüne zeitigte. Im ersten Endlauf stürzte van Bliet durg Vereisen seiner Maschine, über ihn hinweg Richter, woh, rend Merkens gerade noch an der Brüstung vorhei, steuern konnte. Richtex und van Vliet kamen aber ohne Verletzungen davon. Im Wiederholungslauf kam dam Merkens zu Fall, als er, an dritter Stelle liegend, Rich, ter überspurten wollte. Merkens zog sich eine letzung am Schlüsselbein zu und konnte nicht mehr antreten. Den zweiten Wiederholungslauf gewann von Vliet mit halber Länge.— Gesamtergebnis: Cn. nium, aus Fliegerrennen, Mannschaftsverfolgungsren nen und Punktefahren: 1. Vliet, Wals, Deneef Punkte, 2. Richter, Küster, Dekuyscher 16 Punkte. 1 Merkens, Engel, Zims 13 Punkte. 6 10 Knapper deutscher Sieg Um die Weltmeisterschaft im Eishockey Von herrlichem Wetter begünstigt, wurden in Pre### vor 10000 Zuschauern Sonntag die Vorrundenspiele um die Eishockey=Weltmeisterschaft fortgeset. Deutschland konnte nach der knappen:=Rieder lage gegen England diesmal mit dem gleichen knapren Ergebnis über Lettland siegen.— Englandbestätigte seine Favoritenstellung in der Gruppe B mi einem:=Sieg über Norwegen. Im Spiel Kanada gegen Oesterreich konnte der Titelverteidiger Kanada nicht recht überzeugen. Mit allzu starten körperlichen Einsatz, der zu häufigen Mißfallenskundgebungen des Vublikums führte, unterband er die österreichischen Gegenangriffe und siegte:0. Die Ergebnisse: Tschechoslowakei— Oesterreich:0 England-- Norwegen:0 Polen— Rumänien:0 Ungarn— Litauen 10:1 Kanada— Oesterreich:0 Deutschland— Lettland:0 Die Tabellen: Gruppe A: Polen Schweiz Ungarn Litauen Rumänien England USA. Deutschland Lettland Norwegen Kanada Tschechoslowakei Schweden Oesterreich K Links: Das Führerinnen=Festkleid des Reichsarbeitsdienstes, das auf dem Empfang des Reichsarbeitsführers im Haus der Flieger zum ersten Male getragen wurde. bei Berlin wurde das erste Muster eines neuen Flugzeugtnps der Werke unter der Bezeichnung Bü 180„Student“ der Oeffentlichkeit erstmalig vorgestellt. Der„Stude Kraftstoff für 100 Kilometer, macht mit zwei Personen, 160 Stundenkilometer Reisegeschwindigkeit bei 650 Kilometer Reichweite und einer Gipfelhöhe von 4500 Meter. dent“ ist so leicht, daß ein kleiner Junge es allein anheben kann.— Rechts: Barbara von Haugwitz=Reventlow, die Erbin der Woolworth=Millionen,““ Weltbild(). Hoffmann 00 Mitte: In Rangsdorf „Student“ verbraucht nur 7 Liter Das Heck des Bücker„Stugilt als die reichste Frau der Welt. u1 Nr. 31 BERND R JürJ Addruck „sch burch Blid Warten Sie einen ans lieb zu ihmi“ Gelyc ufamnen. De Gireste zix hat er nicht lieb zu dir, har er dus für ihn. SS üis Spien duftet bunten Kleid. ie an die „Die siehst du den Las ganze Näschen ha zu kleiner Schmierfink! aufpassen, haben Sie Der Junge hört. „Ganz gut müssen Bisher haben Sie Ihr din zufrieden. Was sag solen dafür belohnt we Larh ausgrheg.„VeGertavens gen gi, Lrch. Freuen Sie und ob,„ Grügschnal Aropolis: peit Terry süßer Terry, die Ant Zwirn und Wolkenbru Brtauengt, Gesiang eg gebenes, ganz gefaßtes „Natürlich freue ie Elre nicht ein bißchen iüt wirdig, mit Ter Zuviel Ehre. zuvie a ißes Hundchen! Da hockt Terry w wischt seine Nase ab, Mit Terry nach S Mit Terry auf euren Sage mir, Muse, die „Nicht wahr. Sie menk Ach. Sie sind men? Ach., Sie sind Alright, übermorgen Ergib dich in dei Versuch, den Terry f lo1. Rimm hin den B Um zehn Uhr ste von Miß Spleen. Fr frisches Hemd— na lassen? „Oh, sieht Terry AM G Ein Roman aus dem 10 Das best mit der schö imn Tho Stadt. Rah Wagen, ein Fennplatz Masonic H reichen koni lassen, hatt dem? Nicht Keiner sie, neu in ziehen. Fi es zuweiler ten, hörte Fickschten dige Mens sie sich hin mand sons auf sich hi pichtig w daran ver ändern. haben reicht nd-Poleg r. Metzner: Lurach nicht orden waren,. der klar genange ent ibre grase ond und bor alg iu eiher Itrekord Landflugzeug. eistung wird aus e. ker„Hurricane“. er aschine, benötigte die rund 500 ich London nur Stundenmittel Sete Ged e. 2 beluch Rheinlandhalle sich zu den Radrennen ngefunden. Sehr unRannschaften, und hier zerkampf, für den sich s und van Vliet qualinen, das viele Stürze van Vliet durch n hinweg Richter, wäh. der Brüstung vorbe. Vliet kamen aber ohne holungslauf kam dann er Stelle liegend, Richis zog sich eine konnte nicht mehr anungslauf gewann van# mtergebnis: nschaftsverfolgungsre et, Wals, Deneef 1 uyscher 16 Punkte, 4 te. scher Sieg im Eishocken stigt, wurden in Pro# a die Vorrundenspiele sterschaft fortgesetzt. r knappen:=Niederdem gleichen knappen n.— Englandbein der Gruvpe B mit en. Im Spiel Kanute der Titelverteidin. Mit allzu stoarkem Seite 41 Nr. 37] Bochumer Anzeiger Montag, 14. Februar 1938 Kunst und Wissen BERND RULAND „Aleg Taltlraufyr“, Clert ALS TELLERWASCHER UM DIE WELT cht durch Wilhelm Goldmann, Verlag, Leipzig Garten Sie einen Augenblick, ich bin gleich fertig. Ferrh auch schön! Streicheln Sie ihn! Seien ss Teal. 146 Sie Aeizschnabel packt Terrys Nase und knetet damit 9in, zusammen. Nun, Terry, ist Grünschnabel die Eire)“ dir, hat er dich nicht schön gestreichelt? cht gefällt diese etwas rauhere Art. Mal was dtes für ihn. Er pendelt lebhaft mit der Rückenversiagerung und scheint neues Zupggen zu erwarten. guiß Spleen duftet durch die Tur, in einem langen, „lich bunten Kleid. Schnappt sich Terry. Druckt ia an die Brust, küßt ihn auf das Eierschnäuzchen. Wie siehst du denn aus, mein kleiner Liebling? gas ganze Näschen hast du dir ja beschmiert! Pfui, zu fleiner Schmierfink! Sie müssen noch besser auf ihn aufpassen, haben Sie gehört, mein Junge?“ anz gut müssen Sie immer auf ihn aufpassen. gisher haben Sie Ihre Sache sehr gut gemacht. Ich frieden. Was sage ich, ich bin sehr zufrieden Sie iollen dafür belohnt werden! In Athen dürfen Sie mit Ferch ausgehen! Verstehen Sie, als Beweis meines Ortausge. gsen eie Schnen zwei Tage lang meinen und ob Grünschnabel sich freut! Mit Terry auf die Aropolis! Mit Terry auf klassischen Stätten! Mit dir, süßer Terry, die Antike erleben! Ach—! Himmel, zupsiel Ehre, zuviel Ehrel Der letzie Mann und so de hock Terrh wieder auf seinem Seidenkissen und wischt seine Nase ab. Arme, teure Seide! Mit Terry nach Salamis! Mit Terry nach Eleusis! Mit Terry auf euren Spuren, ihr Götter und Helden! gicht wahr, Sie würden ihn sehr gerne mitnehn! Ach. Sie sind so ein lieber, bescheidener Junge. Alright, übermorgen früh kommen Sie ihn hier holen.“ Ergib dich in dein Schicksal, Grünschnabel! Jeder Versuch, den Terry für Athen abzuwimmeln, ist zweck5 Rimm hin den Beweis des Vertrauens! * Um zehn Uhr steht Grünschnabel vor der Kammer vn Niß Splen. Frisch rasiert, glatt das Scheitelchen, friches hend— na, kann sich Terry mit ihm sehen e „Oh, sieht Terry aus! Scharmani, scharmant. Grünschnabel schlüge sich am liebsten selbst um die Noten, und dann redet er so ein Zeug daher! Das wird schon seinen Grund haben. Siehst du „Hier, mein Junge haben Sie zehn Dollar. Wech. seln Sie das ganze Geld beim Zahlmeister in griechische Noten um, machen Sie sich zwei schöne Okeh, das wird„ihr" Junge schon machen. Komm mal her, du verpfuschtes Marzipanhündchen, laß mal sehen, wie dich deine Donna aufgemacht hat. Ein ganz frisches Schleifchen trägt er. Daran bimmelt ein Glöckchen. Na, da wird der gute Sokrates ja Augen machen. So, du göttergleicher Zwerg, nun komm Süßen auf. Wenn ihm etwas„passiert, geschieht Ihnen noch mehr. Haben Sie Dummes Weibzsbid Fas d Liebling, ihr Einziger! ist frische Luft. Bei Miß Spleen riecht es nach—— Sommersprosse würde wieTerh trippelt wie verückt drauflos. Schmppert an jeder Tür. Hebt sein rechtes Hinterbeinchen. Pfui, schämst du dich denn nicht, das ist doch die Kammertür von Mr. Schnapsman und Gandhi II.! Meinetwegen— In zehn Minuten steht Grünschnabel auf griechischem Boden. Terry wittert Abenteuer und kläfft recht vorlos. Sein Schnäuzchen kommt nicht mehr zur Ruhe. Blamier einen doch nicht so, Süßer! Grünschnabel macht sie lächerlich. Wie?—— Ach was, die Leute gehen z, nichts an! Grünschnabel fügt sich in sein Schicksal. Aber das seidene Halsbändchen nimmt er und schenkt es einem kleinen Jungen Ein paar klassische Straßenköter sind schüchtern hinter Terry her. Sie wittern amerikanische Erziehung und Bildung. Wagen es deshalb nicht, dicht an Terry heranWauwau, da werden wir nicht landen können! Terry jedoch macht ein Schnütchen, als wenn er zu einem„fair play“ gar nicht so abgeneigt wäre. Er blickt 9 Rein in ein Auto, Terrhl Sparen wir uns die Verhren Sie gefälligst nicht so schnell, Herr Chauffeur! Terry könnte sich doch im Luftzug erkälten! Sie noch datz schonz pertragensuseut! Frauescbehläice Blisele Bäihe Salisie ois hisäh se. Frühstück gut. Terru! Terry! Süßer, wo steckst du? est bin und wieder in seine linke hintere Siedlungen. Fahrenet sich kein, angeRechts und links wenig schöne des Volk. Unsaubere Gassen. Es bietei sich kein ang nehmes Bild auf dem Wege von Piräus nach Athen. Gräischausbe vreZehzsgsiach aus der Verne O5 der b ov en Zoch ewas Pader. Noch elngeune die Stirmne. Jetzt ist es, osgen,„zunt,.bei sein schnell weg hier! Miß Spieen tonnre dabei sein. Steward 26 und macht viefe Opoester nog hie gehen Messer an verwaschenem Stein herum. Auch geblieben, er tapst zwischen den Säulen des Parthenons und greise viu. uuo wtever im)en, Echluck aus muß schon Whisky vetrunken haben, wenn). Dr. Erig.geg, 1s4 Grünschnabel ist die ganze Akropolis vertervet. USA. Und dieser Terry! Dieser Terry! Da hebt er schon wieihn mal sehen, ob der süße Liebling nicht auch so gehorchen kann. Grünschnabel zückt seine Kamera und widmet sich voller Andacht der Akropolis. Terry bleibt ihm schön bei Fuß. Grünschnabel setzt sich auf einen mächtigen Steinblock und träumt in den wundervollen Himmel, der da drüben über dem Gefilde von Salamis liegt. Alte Geschichte wird in ihm wach. Ruft Namen auf. Salamis, Themistokles, Perser... Eigentlich hätte ich fleißiger Plato präparieren und mich mehr in Homer vertiefen müssen—— Diese wunderbaren Wolken da drüben! Der Geist der Antike scheint in ihnen auferDa ist sa—— Sapperlot, wo ist demn Terryi VV, Leregt enter, Pahfcht. fach fort. Grünschnabel flucht. Bomben und.. Springt über Steine, die Stufen hoch zum Bozthengegrotz. bung die Säulen, schimpft zu den Propyiaen, auf die steinern erstarrten Jungfrauen des Erechtheions. Nichts zu machen, das Luder ist ausgerückt. Einen Dollar Belohnung dem, der mir den Terry wieder herbeischafftl Auch zwei! Archicht guhzugenken den Terry zurück! Das ist ja sons. ze, gyraholis. E; Es ist schon stiller geworden auf der Altopolis. Es wurde Zeit, daß sich die Broortyner“ im feinsten Hotel von Athen zum Mittagessen einfanden. Grünschnabel sucht weiter. Flucht, kaß. Rneie gäue len schaudernd schütteln, und— es fäut erine Säule um, aber Grunschnabel ein Stein vom Herzen. Da ist ja Terry! Aber, du lieber Himmel, was sind das für Sachen, hier enge Beziehungen anzuknüpfen? Und das mit einem Athener Straßemöter, der sich zufällig## auf die Akropolis verlaufen hat! Ach so—— Wie Zpei Auseher der Akropols sebeg,e ght.e halte muß doch Terry schnabel gerät in Perzweiflung, Er gogs#. gige, wiederhoven, Gäße, pizst fort und schwelgt im Glüick. Grünschnabel ringt verzweifelt vor den Aufsehern die Der Ascher dart seht auberigig Sseni u— iune der Arovois.(Forsetzung folgt.) Geschichtstafel 14. Februar 1468 1779 Der englische Seefahrer James Cook auf 1925 Verbot der NSDAP. wird aufgehoben. e AM GROSSEN STROM Ein Roman aus dem Fernen Osten von Hans Rabl Terry. Terry! Süßer, wo steckst du? “ i ist ausnahmsweise mal nicht an Bords Grünschnabel springt auf, sieht nach rechts, sieht nach den Säulen des Parthenons links, ruft nach vorne, ruft nach hinten. Terry ist kam es in diesen ersten Stunden, in denen ganz Schanghai, Fremden= und Chinesenstadt, atemlos wartete und Als Spark auf dem Weg zum Büro zum erstenmal in der anderen Seite des Sutschon=Baches her. Schüsse G n Sih A 16) 16 Das beste, was noch geschehen konnte: es ging wie mit der schönen Rahel Thorbecke. Rahel hatte mehr beld zu ihrer Verfügung, als sie je ausgeben konnte, denn Thorbecke gehörte zu den größten Kaufleuten der Stadt. Rahel hatte unerhörten Schmuck, ihren eigener Vagen, eine kleine Jacht, sie hatte ihre Loge auf dem Rennplatz und im Lyceum Theatre, ihre Plätze in Nasonic Hall. Sie hatte erreicht, was sie irgend erkeichen konnte. Thorbecke hatte sich ihretwegen scheiden lassen, hatte sie geheiratet. Und was hatte sie von allem dem Nichts! wieder verst keiner wollte sie kennen. Immer wieder„## sie, neu in Schanghai Angekommene in ihren sreis zu zsiehen. Für die ersten paar Tage oder Wochen gelang es zuweilen. Dann sobald die Neuen Bescheid wußien, hörte es auf. Nur jene Junggesellen, die keinerlei Rücksichten zu nehmen brauchten, Abenteurer, fragwüroige Menschen, die ihres Mannes Hilfe erhofften, indem sle sich hinter die schöne Frau steckten, blieben ihr. Nienand sonst. Nicht einmal die Chinesen der Stadt die i fense, Nicht einmür die Ehinesen der Siadt, wie an sich hielten. Schanghai, jenes Schanghai, das allein bichtig war, hatte sie stillschweigend vergessen. Und nran vermochten alle Dollars von Thorbecke nichts zu möchte nach Hause“, sagte Maud plotzlich. spark blickte sie an.„Schon? Schade“, meinte er ii legte einen Geldschein auf den Tisch. Ex half, ihr nit detonter Aufmerksamkeit in ihre Jacke.„Ich oringe Sie nach Hause, wenn es Ihnen recht ist“, meinte er end versuchte, nicht daran zu denken, daß dort drüben die anderen saßen. Was ### Die saßen stumm nebeneinander in der Taxe. Widen Siek“ fragte er endlich, als sie ihr Haus fast ericht haten.„Nehmen Sie das tragischk“...g. Die senkte ein wenig den Kopf.„Ich weitz alicht“, sewortete sie gehemmt und leise,„wenn es Sie nicht ummert... ich bin mir nicht so wichtig...“ meinte Spark flott,„sollte mich ärgern? Ich e e komisch, weiter nichts. Sehr komischl“.. g Sie hörte ganz gut den falschen Ton und gab reine scwort. Als der Wagen hielt, reichte sie ihm flüchtig * Hand und ging sehr rasch ins Haus. rück er blieb verblüfft, betroffen und verärgert zuin er verstand nicht. Mit nichts auf der Welt hatte alein serechnet als daß sie ihn bitten würde sie kaum" lassen. Bei sich hatte er schon eingewilligt, davon. Richs. 4 nötig gewesen. Und nun lief sie blieb als ein übler schaler Geschmack. Er ßen Schrie tief in die Taschen und ging mit groSchritten davon. Hierhin sollte er nicht— dahin er nurs““ wohin, in aller Teufel Namen, sollte XXI. Hoffmann(0 angsdorf 7 Liter * Welt. Am Mor. XXI. zudringen.“ begannen die Japaner in Tschapeh einWiderstand“ schien zunächst, als fänden sie keinen denen chinesif sentliche Truppenmengen der verschienend nach„den Generale und Parteien waren anscheiec nicht in den Umkreis von Schanghai vorge„#“ der Pöbel von Tschapeh selbst wagte wohl “ mit den Japanern anzubinden, reoulären Iufanterte eH=gerzschlag, in die Poster seiSekunde ohne Atem und.19=21—9,—.; genster zum nes Wagens zurück. Dann riß er das Fenster zum Fahrer auf und schrie ihm zu, so schnell wie irgend Die Schüsse, knattern und schnell in dem plötzlich ganz verstummten Leben der Sturi, begleiteten ihn unablässig. Es war unmöglich zu ahnen, ob es sich nur um eine Art Polizeiaktion der Japaner handelte, oder ob daraus ein allgemeiner Kompf,pläne. Wzjieder ziinete Spark bekam Angst um seine Planz,„Wieber ofsnere, er das Fenster zum Fuhrersitz und befahl dem Mann, nicht zum Büro zu fahren, sondern direkt zur Brücke über den Bach, nach Tschapeh hinein. Der Mann wandte für einen Augenblick sein Gesicht, das nicht so ruhig war wie gewöhnlich, snodern ein wenig verzerrt. Als er Spark sah, in allen Nerven bebend, bereit zu einem wilden Ausbruch, verschluckte er den Widerspruch ein dag De Sehachen-.P fenerelchnen Truppen waren in Bewegung. Die Fremdenstadt war bereit, sich gegen einen Uebergriff zu verteidigen. Wo tags zuvor freie Straße gewesen war, standen schon Soldaten: Franzosen, Engländer, Italiener, AmerikaDer Wagen kam nicht wehr guß weiter, Er traf aus, schickte ihn weg und ging zu Gup—tgagt, ien einen britischen Offizier, den er kannte, und fragte ihn. Captain Roberts wußte nicht, wie 2S., Berautmartung sah.„Aber ich lasse Sie auf meine Verantwollung nicht hinüber“, erklärte er deutlich,„das halte ich für glatten Selbstmord, Mister Spark, den ich verhindern werde, soweit es an mir liegt.“ oder wirklich eine Wichligleitz; an.-Eihe Launz, „Alle meine Aufzeichnungen, meine Pläne... alles“, antwortete Spark kurz.„ Ei, zc. „Dann gehen Sie doch und lassen Sie sich von einer höheren Stelle einen Passierschein, gehenschlug der Engländer vor.„Darauf muß ich Sie burchlassen. Aber ich rate Ihnen, wenn ich darf, tun Sie es nicht., Ich mache lange genug Dienst hier, um zu wissen, vaß es Die Kerle drüben: die Mönche auf dem Gewissen hoben, respelteren wohl, eigicheanriser Hanseriz,. Aber einen einzelnen ,Weißen guge.—, glaube ich, mit Wonne erledigen. und was nuht vorer Witwe nachher eine Entschuldigung der Regierung?“ „Danke“, sagte Spark nur, wandte sich auf dem Absatz um und ging davon. Döbrggef Her Eoxpision nicht, wer das war. Aber der„Shefa der mußte jeden beliebigen Schein für iyn erwirken kör nen, das war klar. Wun Tiän En war im Büro. Er sah grünlichgrau aus und horchte fortwährend nach drüben.„Was halten Sie davon?“ fragte Spark. Wun schob die Achseln hoch. Seine Hände, sonst so beherrscht, flogen plötzlich wie aufgestörte Motten.„Niemand kann es sagen, Sir“, sagte er,„niemand kann es sagen.. im „Glauben Sie, daß gekämpft werden wird?" Wun starrte ihn an.„Hören Sie nicht, Sie, daß „Ach das“ meinte Spark wegwersend. „Es sind schon Chinesen getötet worden. „Entschuldigung", antwortete Spark. Was liegt an einem oder an zehn, dachte er, deswegen ist das noch kein Kampf. Der Fremde, dachte Wun wütend und verächtlich zugleich, was liegt ihm an uns? Er denkt nur „Ich meine“, sagte Spark,„ob Sie große Aktionen erwarten? Oder ob Ihre Regierung“— das Fürwort betonte er ein wenig—„nachgeben wird?“ „Das nationale China...“, begann Wun. Spark schnitt ihm das Wort ab.„Sie erwarten also Kämpfe“, sagte er kurz,„falls Ihre Regierung die Kräfte dazu aufbringt. Ich denke, das genugt mir.“ „In diesem Fall muß ich sofort hinüber. Die Pläne aus dem Labor retten... wenigstens die wichtigsten.“ Das können Sie heute nicht mehr.“ „Und gestern?“ fragte Spark„grimmig,„wer rie mir gestern, nicht hinüberzugehen, weil jeder Transport gefährdet wäre?“ Wun hob die Schultern und schwieg. „Die wichtigsten muß ich haben. Es ist nur eine Mappe voll, aber die muß ich haben.u„ Büro.,„# Leum.9 „Wer ist denn da?“ Senaer sich enen Hach aus uchen setomn Hut und Captain Roberts stand immer noch an Posten.„Haben Sie nun einen Passierschein?“ „Nein, und keine Zeit, lange umherzulaufen. Je länger ich warte, um so schwerer wird's. Poverte seunspe eigt pagr Saldaten begleiten. über D bomwen, Otega set ein seche sonderbares Gefühl, die der ihm mit unverständlichen Worten, doch unmißverht im geringsten. Die beharrte, doch Zweck häfte es nicht im gerigosten, DiBefehle bestünden für jedermann, ohne alle Ausnahmen. Es wäre undenkbar, daß Mister Spark die Erlaubnis beisepgarf betrachtete den fungen Mann nachdenklich. Das bartlose Gesicht unter dem Srahlhelm, ausdruckslos und hart zugleich, wirkte wie der leibhaft gewordene Befehl. Er begriff, daß er hier nichts zu hoffen hatte. Sie ließen ihn nicht durch. Er grüßte kurz und ging „Habe ich mir gedacht“, meinte Captain Roberts. und ich bin froh. Ihre Pläne können Sie schließlich noch einmal zeichnen, wenn sie verlorengehen. Doch Ihren Kopf... den kann niemand reparieren. Ich gratuliere Ihnen zu Ihrem Mißerfolg.“ Spark grinste bösartig, antwortete nicht und ging davon. Noch einmal zeichnen, dachte er, während er durch die jetzt ameisenhaft aufgestörte Stadt schritt, einen einmal geschaffenen Jangtse noch einmal schafDie Halle des Bürohauses war kühl und leer. Der Paternoster ratschte. Spark wurde allmählich ruhiger. Als er dlich hinauffahren wollte, sah er aus einem der sinkenden Kästen Maud Ferrar steigen. Er ging rasch auf sie zu.„Ist Tschang nun endlich ooen?“ fragte Aber nein. Er kommt auch nicht.“ „Wo steckt er denn?“ „Soviel ich weiß, in Hongkong.“ „Wok“ fragte Spark verplüfft. „Er soll nach Hongkong geflogen sein. Eine britische Kronkolonie schien ihm wohl sicherer als ein Spark schütelte den Kopf.„Und wer ist nun eigentlich der Vorsitzende der Commission?“ „Ich nehme an“, antwortete sie höflich,„daß die Funktionen zur Zeit bei Ihnen liegen. Außer Ihnen, Wun Tiän En und mir ist sa kein Mensch da.“ Spark lehnte sich an einen Pfeiler. Tausend verschiedene Gedanken und Gefühle lösten sich in einem lauten, langen Gelächter, das sehr brutal klang. Nichts von Lustigkeit war darin. Sie trat einen Schritt näher und blickte Spark besorgt an. „Ich finde es ausgezeichnet“, keuchte er,„daß ich jetzt Vorsitzender bin. So kann ich einen neuen Chief Engineer anstellen und brauche mich um meine Pläne da drüben im Labor keine Kopfschmerzen mehr zu machen.„Vorhin“, fügte er immer noch lachend, hinzu,„war ich in Tschapeh. Aber ich kam nicht durch.“ Sie hörte nur das eine Wort.„Sie waren in Tschepeh?" wiederholte sie entsetzt und außer sich. „Ja... wissen Sie denn nicht...?“ Er war plötzlich ernst.„Lassen Sie es gut sein, Captain Roberts hat mir alles erzählt, was darüber zu sagen ist. Und im übrigen sehen Sie ja, daß nichts passiert ist. Es wird auch nichts passieren.“ „Es wird...? Wieso... wird?“ „Haben Sie geglaubt,“, fragte Spark,„daß ich mich dabei beruhige? Sobald ich irgendeine Möglichkeit sehe, versuche ich es selbstverständlich noch einmal. Sie wissen doch, was dort liegt.#,„ 156 „Pläne. Papier. Wahrend Ihre Gesunvheit, Ihr Pläne... Papier“ machte Spack nach. „Und ich habe gedacht, Sie verstünden etwas von meiner Arbeit. Sind Sie auch so ahnungslos wie Roberts und meinen, daß man dergleichen aus dem Aerm schütteln kann?. g g....4a 85. Da drüben liegt der Strom, fix und fertig, wie er werden muß. Wie er in hundert Jabgr wenn mir niemand ins Handwerk pfusal. Das sieht nur einmal.. so ganz, so klar, so vollkommen. Natürlich kann ich's noch einmal meine Routine. Aber das wird Flickwerk, Kinderkram. Das Richtige... das liegt dort drüben. Und das muß ich unter allen Umständen wiederhaben.“ (VFortsetzung folgt.) 4 Seite 12 Nr. 37] Bochumer Anzeiger] Montag, 14. Februar 1938 Nacheichten aus Immer war die Arbeit schön Zehn Jahre NS.=Frauenschaft in Bochum ASG. Mit dem Geist der uneigennützigen Verpflichtung scharten sich vor zehn Jahren einige Frauen im Kreise Bochum zusammen, um mit der Gründung des nie von Haydn und die Ouvertüre Leonore Nr. 3 von Beethoven. Leitung: Professor Leopold Reichwein. Traditionsecke „Frauenorden Rotes Hakenkreuz“ eine Gemeinschaft zu bilden, die den nationalsozialistischen Sturmkolonnen im Kampf zur Seite stehen sollte. Von diesem Tage an wirkten, und warben sie getreu ihrem Versprechen, das sie dem Führer gaben, zu helfen und zu dienen. Und immer war die Arbeit schön! Zehn dieser Frauen, sämtlich Ehrenzeichenträgerinnen, hatten sich am Gründungstage im Kreise anderer Frauenschaftsmitglieder und im Beisein der Gaufrauenschaftsleiterin, Frau; Bruckner und der Kreisfrauenschaftsleiterin, Frau Goebbels, zu einer kurzen Feierstunde zusammengefunden. In anerkennenden Worten würdigten Frau Bruckner und Frau Goebbels die stete Tatbereitschaft der Frauen, denen das innige Gefühl der Zusammengehörigkeit ständig die Kraft gab, weiter zu kämpfen und nur beseelt zu sein von dem einen Gedanken, in allen Taten Nationalsozialist zu sein: Als besondere Anerkennung wurde verschiedenen Frauen ein wertvolles Buch überreicht. Ehemaliges Preußisches Insanterieregiment von Borcke (4. Pommersches) Nr. 21, Thorn, und Feldsormationen Reserve Insanterieregiment 21, Landwehr 21 und Landwehr 5. Erste große Wiedersehensseier nach dem Kriege anläßlich des 125jährigen Regimentsjubiläums des Insanterieregiments Nr. 21: 18. bis 20. Juni 1938 in Berlin. Nähere Auskunft: Haupimann d. R. a. D. Hall, Berlin=Lankwitz, Kaiser=Wilhelm=Straße 49 und Kamerad Wolatz, Berlin=Steglitz, Kreuznacher Straße 19. 158000 Reichsmark für das WHW. Das vorläufige Ergebnis der 4. Reichsstraßensammlung NSG. Die Erwartungen haben sich erfüllt: Das Ergebnis der letzten Reichsstraßensammlung ist im Gau Westfalen=Süd glänzend. Der unermüdliche Einsatz der braunen Soldaten des Führers und der Männer des Reichskriegerbundes hat den Erfolg gehabt, daß das Ergebnis bereits heute um 25000 Reichsmark höher liegt, als das Aufkommen bei der November=Straßensammlung, die ebenfalls SA., 1# und RSKK. durchführten. 158000 Reichsmark wurden als Inhalt der vielen tausenden Sammelbüchsen gezählt. Es handelt sich hierbei um das vorläufige Ergebnis, das sich noch um einige tausend Mark erhöhen wird. Dieser schöne Erfolg der Straßensammlung veranlaßt die Gauamtsleitung der NSV., denen herzlich zu danken, die das hohe Aufkommen der Sammlung ermöglicht haben, den eifrigen Sammlern und den freudigen Spendern. Die Opferfreudigkeit der Volksgenossen im Gau Westfalen=Süd ist nun schon bald sprichwörtlich, denn immer aufs neue bewährt sie sich. Unsere südwestfälischen Volksgenossen sind stets dabei, wenn die Aufforderung an sie ergeht, ihrem Glück und ihrer Freude, im Deutschland Adolf Hitlers und in der durch den Führer gestalteten großen Zeit zu leben, durch ein kleines Opfer Ausdruck zu verleihen. Marine=Kameradschaft Bochum von 1893 im National sozialistischen Deutschen Marine=Bund. Zu dem monatlichen Kameradschaftsappell am 5. Februar im Silcher=Haus waren etwa 120 Kameraden erschienen. Nach Begrüßung mit dem Deutschen Gruß gedachte Kameradschaftsführer Gößling der seit dem letzten Monatsappell zum großen Geschwader abberufenen Kameraden Heinrich Kremer und Fritz Waschul. Bundesbesehl Nr. 1 sowie die in der Marine=Zeitung veröffentlichte Ausführung des Bundesführers„Seegeliung und Kriegsmarine“ wurden bekanntgegeben. Ueberwiesen sind die Kameraden Röder von Witten, Blumberg von Oberhausen, Heimann von Berlin und Erich Müller von Herne. Nach dem vom Kameraden Pannenbäcker mit der Bootsmannspfeise gegebenen Signal„Backen und Banken“ traten die Backschafter an zum Labskausempfang. Am Labskausessen beteiligten sich außer den Kameraden auch deren Frauen und einige Gäste. Beim Gesang von Seemannsliedern, die durch die Hauskapelle(Kameraden Schaltenberg und Dilewski) begleitet wurden, bei Musikvorträgen der beiden Kinder des Kameraden Ruland mit Schifferklavier und Guitarre sowie einigen Klaviervorträgen der Tochter des Kameraden Fritz Mever blieben die Teilnehmer, nachdem Kamerad Heinrich Henne in altgewohnter Weise für die nötige Stimmung gesorgt hatte, in gemütlichem Kreise bis zur leider allzu frühen Polizeistunde zusammen. Auch das WHW. erntete durch eine von der Marine=SA. abgehaltene Büchsensammlung einen ansehnlichen Betrag. Personalnachrichten 85 Jahre alt Aus den=Eladteien Stadtteil Hordel Großer Erfolg der Papiersammelaktion des RSKK.=Sturmes 12/ M 69 Die am 6. Februar mit der Verteilung von Flugzetteln im Ehrenfeld begonnene große Papiersammelaktion des Sturmes 12/M 69 des RSKK. für das Winterhilfswerk wurde am Sonntag beschlossen. Morgens um 9 Uhr trat der Sturm in Gemeinschaft mit Motor=HJ. und HJ., die ihre Hilfe zur Verfügung stellten, an. Dann ging es mit 20 Lastkraftfahrzeugen in das Sammelrevier im Ehrenfeld. Nachdem schon die ganze Woche hindurch größere Mengen Papier bei Firmen in der Stadt eingesammelt worden waren, folgte am Sonntag die Sammlung in den Haushaltungen. Unablässig fuhren die Männer mit ihren Wagen zwischen der Papiersammelstelle in der Wiemelhauser Straße und dem Ehrenfeld hin und her, bis gegen 14 Uhr die große Arbeit getan war. Der Erfolg der Aktion ist außerordentlich. Es ist eine Riesenmenge von Papier, alten Zeitungen, Büchern und Zeitschriften für die deutsche Rohstoffwirtschaft gerettet worden wertvolles Gut, das sonst in des Wortes wahrster Bedeutung zum Schornstein hinausgeflogen wäre. Und da der Erlös dem Winterhilfswerk des deutschen Volkes zugute kommt, ist es ein doppelter Erfolg des Sturmes, der sich mit Geschick einer ungewohnten Aufgabe dienstbar machte und sie restlos löste. Vorsicht vor einem Betrüger! Er versucht, Friseure zu schädigen Ein gewisser B. kommt zu Friseurmeistern und gibt au, vom Obermeister der Innung geschickt worden zu sein, um Aushilfsarbeit zu leisten. Wenn er abgewiesen oder für eine spätere Zeit bestellt wird, bittet er um ein Darlehn. Er bietet dafür ein Pfand an, das wertlos ist. die Angaben des., daß er vom Obermeister geschickt worden sei, sind falsch. B. trat zuletzt in Herne auf. Wer ist noch von B. geschädigt worden? Geschädigte werden gebeten, sich bei der nächsten Polizeidienststelle oder im Polizeiamt Herne, Adolf=Hitler=Platz Nr. 5, Zimmer 204, zu melden. Beschreibung des Täters:.80 Meter groß, schlank, dunkelblondes Haar, blaue Augen, lückenhafte Zähne, trägt Brille. Bochumer Filmschau Tonhalle:„Auf großer Fahrt“. Eine herrliche Fahrt war es, die die Besucher der Frühvorstellung am Sonntag morgen in einem ebenso prächtigen wie auch ausführlichen Bildbericht mit dem Kreuzer„Karlsruhe" erleben durften. Es ist das Hohelied auf die Pflichttreue, Disziplin und Zuverlässigkeit unserer„Blaujacken“ von der„Karlsruhe", das in diesem Film, der auf Veranlassung des Oberbefehlshabers der Kriegsmarine gedreht worden ist in mächtigen Akkerden aufklingt und alle in seinen Bann zieht. Stärker als das gesprochene Wort wirbt dieser Film für die deutsche Seeaeltung. Szenen, wie die stürmische Begrüßung der„Karlsruhe"=Besatzung durch die Auslandsdeutschen in den südamerikanischen Siedlungen Blumenau und anderen oder der Besuch des Staatspräsidenten von Veru auf der„Karlsruhe“ mit der anschließenden Parade vor dem Palais des Staatspräsidenten oder die Begegnung mit dem Kreuzer„Emden“ auf hoher See, gehören zu den bleibenden Eindrücken. Bochantel=Veranstättungen Der deutsche Bergmann Garant des Aufstiegs DAF.=Kundgebung in Hordel. Die Ortsaruppenwaltung der Deutschen Arbeitsfront hatte zu einer Kundgebung am Sonntag vormittag in den Kruppschen Saalbau eingeladen. Der stellvertretende Ortsgruppenwalter Pg. Hensing konnte eine große Teilnehmerzahl begrußen. Nach der eindrucksvollen Heldenehrung und flotten Märschen der Bergkapelle unter Leitung von Kapellmeister Adolf Geisler, ergriff der Gaubetriebsgemeinschaftswalter Pg. Sieberts(Bochum) das Wort. Wenn wir in unserem Vaterlande uns umschauen, so müsse man feststellen, daß Deutschland wieder arbeitet! Der vom Führer gewollte Aufstieg sei hundertprozentig durchgeführt. Im Vergleich zu andern Ländern müsse man wohl sagen, daß es ein großer Unterschied sei gegen frühere Zeiten. Deutschland stehe als ruhender Pol, als eine Insel des Friedens und der Arbeit! Und doch gäbe es noch Menschen, die dem Führer noch den Gruß verweigern. Es seien Schädlinge des Volkes. Niemand dürfe vergessen, was der Führer tat! Das Erbe, was der Führer am 30. Januar 1933 antrat, war mehr als traurig! Heute lohnt es sich wieder als Deutscher zu leben. Nur dem Eingreifen der DAF. sei es zu verdanken, daß Hermann Göring die Regelung der bezahlten Urlaubstage durchführen konnte. Wohl verdiene der Bergmann nicht viel, aber es werde daran gearbeitet, daß ihm eine anständige Altersversorgung gesichert ist. Deutschland sei schöner geworden in jeder Beziehung. Der Vierjahresvlan müsse und werde erfüllt werden, und darum müsse der deutsche Beramann in erster Linie Kamerad sein. Jeder müsse sich frei machen von den Irrlehren des Liberalismus. Nur eine Betriebsgemeinschaft könne arbeiten, die eine einzige Kameradschaft ist, denn erst dann kann sie zur Leistungsgemeinschaft werden. rene Saborosch, Harpener Hellweg 217, das Fest der silbernen Hochzeit. Stadtteil Laer Zur letzten Ruhe gebettet. Ein über die Grenzen des Ortsteils bekannter und geachteter Volksgenosse, der Erbhofbauer Wilhelm Wulff, Höfestraße, der infolge eines schweren Leidens verstarb, wurde am Freitag in der Familiengruft auf dem Friedhof an der Schettbachstraße zur letzten Ruhe gebettet. Groß war die Trauergemeinde. Die Krieger= und Landwehrkameradschaft, deren langjähriger Führer der Verstorbene war, erschien vollzählig. Ebenso die Bauernschaft und der Löschzug der Burgerfeuerwehr. Hohes Alter. Bei körperlicher und geistiger Gesundheit und Frische feiert heute die Witwe Heinrich Erle, Wittener Straße 425, ihren 71. Geburtstag im Kreise der Familie. geht Frau Witwe Po## ihren 83. Geburtstag. 8 ist eine der altesten Bolz. Stadtteil Bochum=Grtz, und feiert ihren Ehren, tag in, verhältnismößt guter Gesundheit und gn. stiger„ Frische. Biet, Gluckwunsche und Ehrm, gen werden der Hochh## tagten am heutigen Ta# dargebracht. Es ist eine besondere Freud, raglich den„B.## noch täglich den lesen zu konnen. Der auf der Metzstraße 24 wohnende Invalide Weitzenbürger konnte in verhältnismäßig antdheit und Frische körperlicher und geistiger Gesundher. und Frische seine# 72. Geburtstag begehen. Stadteilt Werne 70 Jahre alt. Der Rentner Heinrich Dilchert, Mausegattstraße 9, feierte Samstag seinen 70. Geburtstag. Unter den zahlreichen Gratulanten befand sich auch die Krieger= und Landwehrkameradschaft Hordel, der das Geburtstagskind bereits seit dem Jahre 1892 angehört. Stadtteil Hamme Jubilare der Arbeit. Sein silbernes Dienstjubiläum konnte am Samstag auf der Zeche„Carolinen= glück" der Vorarbeiter Walter Bösebeck begehen.— Desgleichen konnte der Bergmann Andreas Kukrowski auf der gleichen Schachtanlage sein 25jähriges Arbeitsjubiläum begehen. Beide Jubilare wurden an ihrem Ehrentage von Betriebsführung und Arbeitskameraden in einer Feier gebührend geehrt. Stadtteil Gertbe Ehrungen des goldenen Arbeitsjubilars. Dem Maschinenmeister Johann Häde, der am Wochenende auf eine 50jährige Tatigkeit bei der Bergbau=AG. Lothringen zurückblicken konnte, wurden an seinem Jubiläumstage viele Ehrungen zuteil. Am Samstag abend überraschte die Kapelle der Werkschar 64(Lothringen 4) den Jubilar mit einem Ständchen. Am Sonntag morgen hatte man den Arbeitstisch des Jubilars im Lothringer Verwaltungsgebäude besonders festlich geschmückt. Gefolgschaftsführer Direktor Knepper überbrachte dem Jubilar seine persönlichen Glückwünsche und die des ganzen Werkes und überreichte ihm ein Geschenk. Daneben wird noch die besondere Ehrung bei der allgemeinen Lothringer Jubilarfeier stattfinden. Die Arbeitskameraden des Jubilars, seine Vorgesetzten und Untergebenen hatten ihrer Liebe und Wertschatzung gleichfalls in Form von Blumen und wertvollen Angebinden sichtbaren Ausdruck verliehen. Auch Ortsgruppenleiter Pg. Dr. Hüper, überbrachte dem Jubilar als Parteigenossen die besten Glückwünsche, wie auch der Vertrauensrat des Ehrentages besonders gedachte. Unter den zahlreich eingegangenen Glückwunschschreiben befand sich auch das des Bochumer Oberbürgermeisters Dr. Piclum. Bataillonsappell der Kriegerkameradschaften Im Saale Mußweiler hielt am Samstag abend das Bataillon der Kriegerkameradschaften seinen diesjährigen Bataillonsappell ab. Eingeleitet wurde der Appell mit einem flotten Marsch der HI.=Kapelle (Langendreer). Bataillonsführer Westrup fand herzliche Worte der Begrüßung und gedachte dann der toten Kameraden. Darauf gab Kassenwart Wilhelm den Kassenbericht. Kassenprüfer Refflinghaus bestätigte eine einwandfreie Kassenführung; so konnte dem Kassenwart Entlastung erteilt werden. Als Kassenprüfer für das kommende Geschäftsjahr bestimmte man die Kameraden Kalthoff. Refflinghaus und Brünger. Ueber den Schießstand berichteten die Kameraden Westrup und Wilhelm. Unter der Aufsicht des Kameraden Heßmann(Langendreer) wird ein Kleinkaliberstand hinzugebaut. Als Obmann für den Schießstand wurde Kamerad Pleuger ernannt. Das diesjährige Bataillons=Wanderpreisschießen wurde besprochen. Auf das Opferschießen und die Anschaffung der Kyffhäuser=Mützen wurde hingewiesen. Bataillonsführer Westrup überreichte dann der dritten Kompanie, die aus dem Bataillons=Wanderpreisschießen siegreich hervorgegangen war, ein Tischbanner. Im Namen des Bataillons sprach er der Kompanie Dank und Anerkennung aus. Mit Worten des Dankes verabschiedete sich dann Bataillonsführer Westrup von seinem Posten als Bataillonsführer und teilte mit, daß nunmehr Kamerad Dr. Schieferecke diesen Posten ausfüllen werde. Der neue Bataillonsführer gab einen Rück= und Ausblick zur Kyffhäusersache. Er teilte unter starkem Beifall mit, daß jetzt ein Zusammenschluß mit den übrigen Kameradschaften zur Mitarbeit vollzogen sei. Der Bataillonsvorstand setzt sich wie folgt zusammen: Bataillonsführer Dr. Schieferecke, Stellvertreter Krapf, Kassenwart Wilhelm, Stellvertreter Brüggestraß, Schriftwart Westrup, Stellvertreter Kersten. Die Beiratsmitglieder und die Schießstandskommission wurden bekanntgegeben. Damit war der offizielle Teil erschöpft und man blieb bei musikalischen Darbietungen der Kapelle noch lange zusammen. um die Millionen Erwerbslosen in Arbeit und Bra zu bringen, mache sich im fünften Jahre nach de Machtergreifung des Nationalsozialismus schon ein Mangel an guten Facharbeitern bemerkbar. Der Reigz. berufswettkampf sei dazu angetan, daß sich im Lause der Jahre nicht nur ein Bruchteil, sondern das ge, samte schaffende Deutschland daran beteilige. Der Bau eines starken Deutschlands bedinge, daß man den den schen Menschen auf allen Gebieten zur Höchstleistung bringe. Besondere Aufgaben seien im Rahmen des Vierjahresplanes zu erfüllen, und alle schaffenden deuschen Menschen müßten eine verschworene Gemeinschaft bilden, um den Kampf siegreich zu bestehen. Auch nach den offiziellen Tagen des Wettkampfes dürfe kein Stillstand eintreten in der Betreuung der Jugend, die wissen müsse, welche Mission sie zu erfüllen hat. Der Redner eröffnete dann den Reichsberufswektkampf in Langendreer und wünschte ihm einen guten Erfolg. Die Sinaschar umrahmte die Feierstunde mit ihren Liedern, während aus dem Munde der Sprecher der Hitler=Jugen) zwischendurch in Werksprüchen das Hohe Lied der deu schen Arbeit erklang. Stadtteil Weitmar NSKOV., Ortsgruppe Weitmar=Nord. Zu ihre ersten diesjährigen Versammlung hatte die Ortsgruppe Weitmar=Nord am Freitag abend ihre Mitgliederu das Lokal Hubert Göbel, Essener Straße geladen Kameradschaftsführer Baller begrüßte eingangs die erschienenen Kameraden und Kameradenfrauen und gab nach einem kurzen Rückblick auf das verflossene Jahr die geschäftlichen Mitteilungen bekannt. Für den wegen Krankheit aus seinem Amte als Kameradschaftsführer ausgeschiedenen„Kameraden Krause hat Baller das Amt als Kameradschaftsfuhrer übernommen. Ebenfalls wegen Krankheit trat der bisherige Kassenwart Michalzik von seinem Amte zurück. Fur ihn wurde Kamerad Steinecke zum Kassenwart ernannt. Der Kameradschaftsführer dankte beiden Ausgeschiedenen für ihre treuen Dienste. Für Samstag, 26. Februar, ist bei Göbel ein Kameradschaftsabend vorgesehen, zu dem ein reichhaltiges Programm aufgestellt ist. Die Ortsgruppe beteiligt sich auch wieder, wie im Vorjahre, an der Kriegsopferfahrt nach Northeim im Mai. wo eine große Ehrung der gefallenen Helden des Weltkrieges stattfindet. Für die Teilnahme an Beerdigungen verstorbener Kameraden und Kameradenfrauen wurde eine Ehrenabteilung gebildet die unter der Leitung des Kameraden Leifels steit Nach Erledigung der Tagesordnung hielt an Stele des am Erscheinen verbinderten Ortsgruppenleit Pg. Fern Kreisamtsleiter Pg. Deutschle einen Vortrag Er führte den Anwesenden das ganze Aufgabengebiet der NSKOV. klar vor Augen, dabei als oberstes Grundgesetz die Pflege der Kameradschaft betonend. Mit einem Appell zur weiteren Mitarbeit beschloß er seine Ausführungen. 70 Jahre alt. Am heutigen Tage begeht Frau Wilhelmine Jordan, Vollmondstraße 12 b, ihren 70. Geburtstag. Sie ist noch sehr rüstig und liest noch täglich den„..“.— Frau Wilhelmine Oesterling, Heroldstraße 3, feierte Sonntag, 13.. Februar, ihren 70. Geburtstag. Kinder und Enkelkinder brachten ihre Glückwünsche dar. Stadtteil Harven Im Silberkranz. Heute, 14. Februar, begehen die Eheleute Otto Klimek und Frau, Friederike geboFrohe Stunden unter Kameraden. Zu einem Kameradschaftsabend hatten sich am Samstag abend die Gefolgschaftsmitglieder der Kokerei„Robert Müser" mit ihren Angehörigen im Saalbau„Zur Deutschen Flotte" eingefunden. Voll besetzt war der Saal, als die Werkskapelle den Abend mit einem Marsch einleitete. Betriebszellenobmann Deimel begrüßte die zahlreich Erschienenen, insbesondere den Betriebsführer Dipl.=Ing. Dr. Kather. Er gedachte der verstorbenen Gefolgschaftsmitglieder des vergangenen Jahres und gab auch einen Jahresrückblick. Betriebsführer Dipl.=Ing. Dr. Kather hob in seiner Ansprache hervor, die Kameradschaft habe an erster Stelle zu stehen und ein jeder müsse seine Pflicht tun und Treite üben, damit der Vierjahresplan ein voller Erfolg würde. Humoristische Darbietungen der Kameraden fanden großen Beifall. Belebt wurde die Vortragsfolge durch Einlagen der Werkskapelle, des Streichorchesters und eines Xylophonspielers. Stadtteil Stievel Silberne Hochzeit. Am Dienstag, 15. Februar, feiern die hier allseits geschätzten Eheleute Friedrich Hoose und Frau, Lydia geborene Becker, die im Lutherhaus an der Kemnader Straße wohnen, das Fest der silbernen Hochzeit. Gleichzeitig sind sie auc 25 Jahre Bezieher des„B..“. 1938. Diejenigen der Gliederungen, Reichsparteitagteilnehmer für Parteigenossen und Angehörigen der,#gern# die den diesjährigen Reichsparteitag als Ziviltenney mer mitmachen wollen, müssen ihre Anmeldung sier his spätestons zum 1° Jehruar auf dem Ortshierzu bis spallestens zum 15. Fevrnar auf dem Singruppengeschäftszimmer vorgenommen haben. S„.* zu Eerffnung des Reichsberufswettkampfes in Bochum=Langendreer Stadttheater Bochum. Die Kölner Oper weilt am heutigen und morgigen Tage in Bochum mit wetteren Aufführungen von Wagners„Rbeingold“(Montag) und der klassischen Strauß=Operette„Die Fledermaus"(Dienstag). Professor Stroß spielt im 4. Meisterkonzert in Bochum. Professor Wilhelm Stroß, unter den Akademteprofessoren der jüngste Deutschlands, als Nachfolger Felix Berbers mit 26 Jahren an die Staatliche Akademie der Tonkunst in Munchen berufen, der eine der seltenen„Antonius=Stradivartus“=Geigen aus dem Jahre, 1717 besitzt, spielt in dem Bochumer Meisterkonzert am 18. Februar im städtischen Parthaus im ersten Teil des Programms die.dur=Romanze von Beetboven und im zweitgn Zeil als Haupiwerl das Violinkonzert in.dur von Beerdoven. Das gramm des Abends enthält außerdem die Milttär=SumphoDer im Ortsteil Langendreer erstmalig in diesem Jahre selbständig zur Durchführung kommende Reichsberufswettkampf wurde am Sonntag morgen im Reichshof im Rahmen einer Feierstunde eröffnet. Mit 1100 Anmeldungen hat der Reichsberufswettkampf in Langendreer gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von über 40 vom Hundert zu verzeichnen, und die Tatsache ist besonders erfreulich, daß sich in diesem Jahre schon rund 220 Erwachsene an dem freiwilligen Leistungswettkampf beteiligen. Nicht nur die gesamte Jugend der verschiedensten Betriebe, die sich am Reichsberufswettkampf beteiligen, sondern auch zahlreiche Erwachsene, die Werkscharen, Gefolgschaftsführer und Vertreter der Betriebe hatten sich zu dieser Feierstunde eingefunden, so daß der festlich geschmückte Saal dicht besetzt war. Die Sing= und Spielschar S. III/67 der Hitler=Jugend leitete die Stunde mit dem Liede„Brüder in Zechen und Gruben“ ein. Ortsjugendwalter Schulte begrüßte dann die zahlreichen Gäste. Man habe die Gelegenheit ergriffen, den erstmalig in Langendreer selbständig in der Zeit vom 14. bis 27. Februar zur Durchführung kommenden Reichsberufswettkampf mit einer besonderen Feierstunde zu eröffnen. Die gewaltige Steigerung der Teilnehmerzahl lasse erkennen, daß man auch in Langendreer die große Bedeutung dieses freiwilligen Leistungswettkampfes erkannt habe. Er sprach allen seinen Dank aus, die an der Ausgestaltung der Feierstunde teilhatten, und schloß mit der dringenden Mahnung, alle Kraft bei diesem großen Werk einzusetzen zum Segen des deutschen Vaterlandes. Unterbannführer Hartmann führte in seiner folgenden Ansprache aus, daß man in dieser Feierstunde abermals vor einer von dem Führer gestellten Aufgabe stehe, die die deutsche Jugend meistern werde. Der Reichsjugendführer habe das Jahr 1938 das Jahr der Verständigung genannt. Der Jugendaustausch mit benachbarten Ländern diene diesem Zwecke und solle weiterhin dazu angetan sein, daß auch die ausländische Jugend das schöne neue Deutschland kennenlerne. Wie schon so oft im Leben der Völker, habe auch im Reichsberufswettkampf die deutsche Jugend die Bresche geschlagen, und es sei für sie die schönste Freude, daß aus dem Leistungswettkampf der deutschen Jugend ein Leistungswettkampf aller schaffenden Deutschen im Entstehen sei. Der Ortsobmann der DAF., Pg. Tripschu(Langendreer) führte in seiner Ansprache aus, daß man besonders stolz darauf sein könne, daß sich am 5. Reichsberufswettkampf das gesamte schaffende Deutschland beteilige. Mancher Schaden aus der Vergangenheit war noch gutzumachen. Während man in den ersten Jahren nach der Machtergreifung alle Mühe aufwandte, Stadtteil Linden=Dahlbausen Goldene Hochzeit. Die auf der Deimkestraße wohnenden Eheleute August Burggräf und Frau Wilhelmine geborene Hölken, konnten am Freitag dn Fest der goldenen Hochzeit feiern. Von den acht dern der Eheleute leben heute noch fünf, und zwal drei Mädel und zwei Jungen, wovon das der Lindener Ortsgruppenleiter der NSDAP. Jubelbrautigam ist geborener Lindener und war lan Jahre auf den heimischen Schachtanlagen„Hasenwin kel" und„Friedlicher Nachbar" beschäftigt. Hohes Alter. In bester geistiger und körperlichet Frische konnte am Sonntag der Invalide Arnscheidt, Winzer Straße 18, seinen 78. burtstag feiern. Aus dem Nachbargebiet dreiek hielten Ansprachen, in—. gartigft wurde. deutung des Reichsberufswettkampfes bernese die Die Gefolgschaftskapelle von Pluto umrayn ustimmungsvolle Feier. Am Sonntag stand fensterwettbewerb im Vordergrund des 5# 75 Lehrlinge und Lehrmädchen hatten sich Zmmission ltung der Schaufenster bemüht. Eine zadel und staltung der Echumgirer, bemüht. E nahm gestern die Schaufenster ab. 2500 Jungen treten ab heute an. Tagung Gn), ais Vorsitzenden d schaft Westsalen senden Beiratsmitglieder; Hauleiter für Westfalenoyse und Schaumhzg; Stadt Wanne=Eicke! Im Zeichen des Reicheberufswettkampfes. Wsiger Eickels Start in den Reichsberufswettkampf gen eine zeugend. In der Stadthalle fand Samstatggrufs. große Kundgebung zur Eröffnung des Rei wettkampfes statt. Kreisobmann Müller, Fenamtsleiter Groll und Kreisjugendsozig und Bedreiek hielten Ansprachen, in denen Sinn, rüßen. Von de zierende Generc Vuy,„an Klug. beb vaeg, VI. General #ate, der Prästd Leislen=Lippe Genera den) und Landestgaggn GeStadt Wattenscheid Polizeifest. Das Polizeifest am Samstag un Saalbau Sonnenschein war ein großer Erfolt zeugte für die Beliebtheit, der sich die Polizei in Wattenscheider Bevölkerung erfreut. Ein vorzug Programm fand großen Beifall. Eine reichhaltige losung brachte viel Freude, und die fleißige ließ das Tanzbein nicht zur Ruhe kommen. gader ibröhstiunge Nechsminister Kerr Beirat der Landesple #ls persönliche Mitglied Dr. Meyer, Gaul Reichsst burg=Lippe(Münster), #elvertretender Gauleite A3rAP.(Dochum) Kluge, Komm. Gene treis VI(Münster), G mandeur im Luftgauko leutnant Erdmann, iupektion VI(Münster ##Landesarbeitsamtes Reichstreuhänder der 2 Lifalen(Essen), Rü silen(Dunster), Berg hauptmann im Oberbe Landeshauptmann der * glemm, Regierung von Oeynhausen Dr. Runte, Regieru arbeitsführer Krichb gaues XXb(Dortmun Leutschen Arbeitsfron hum), Generaldirekto Littschaftskammer We Schmidt, Landeshe mund), Universitätspre der Arbeitsgemeinschaf verstät Munster, S hauptstellenleiter des G hagen), Dr.=Ing. F treter des Leiters der schaftsgruppe Eisen Dr.=Ing. e. h. Euge schaftsgruppe Bauind: UNDA wadg? ... in öffent! Bochuf Ueber räder. stoff. auf di M1 für d Vorsc Papie sendu 4110 der milie zeige wiedt Gescl — ichten t Frau Witve Polf coper Hellweg 37 83. Geburtstag. ne der altesten Voltz. sinnen aus den eian PshramcGeuh, feiert ihren in verhältnismößg Erische. wunsche und Ehrm, werden der Hochh n am heutigen Ta# bracht. Es ist ir besondere Freue## täglich den„B. 6 zu können. sende Invaldde Zoter erhaltgismäßig aus eit und Frische seinen in Arbeit und Beo# ten Jahre nach der ialismus schon ein merkbar. Der Reichz. , daß sich im Lause eil, sondern das gebeteilige. Der Bau daß man den deuten zur Höchstleistung en im Rahmen des alle schaffenden deuzworene Gemeinschaft bestehen. Auch nach pfes dürfe kein Stiller Jugend, die wissen len hat. Der Redner zettkampf in Langenmn Erfolg. Die Sing. t ihren Liedern, wäher der Hitler=Jugen) Hohe Lied der deu ar=Nord. Zu ihrer hatte die Ortsgruppe d ihre Mitglieder in ter Straße geladen rüßte eingangs die imeradenfrauen und auf das verflossene ugen bekannt. Für Amte als Kameradmeraden Krause hat aftsführer übernomit trat der bisherige Amte zurück. Für zum Kassenwart err dankte beiden Ausnste. Für Samstag, Kameradschaftsabend iges Programm aufiligt sich auch wieder, opferfahrt nach Northrung der gefallenen det. Für die Teilener Kameraden und renabteilung gebildet eraden Leifels steit ung hielt an Siln O r t s g r u p p e n l e i t e r itschle einen Vortrag ganze. Aufgabengebiet dabei als oberstes neradschaft betonend. Mitarbeit beschloß er nstag, 15. Februar, en Eheleute Friedrich rene Becker, die im traße wohnen, das ichzeitig sind sie auch 1938. Diejenigen der Gliederungen, itag als Zivilteilnehn ihre Anmeldung bruar auf dem OrtsNr. 37] Bochumer Anzeiger] aus wesfalen und Rheinland . a zung des Beirats der Landesplanungsgemeinschaft Westfalen Münster i.., 13. Februar. 10. Februar trat im Schlosse zu Münster auf Am“ Oberpräsidenten Freiherrn von LüEinli; tss Vorsitzenden der Beirat der Landesplanungs#ginschaft Westfalen zusammen. Unter den anwenden Beiz; Lippe und sauleiter Oberbürgermeister Vetter nebst den Gauvurz„ und den Gauobmännern der Arbeitsbitsche) rüßen. Von der Wehrmacht waren u. a. der General des VI..K. General der goubond erein gluge und der Kommandeur des A Lobce II. Generalmasor Schmidt erschienen. # waren ferner u. a. Regierungspräsident Dr. Auristy, der Präsident des Landesarbeitsamtes der Präsident der Wirtschaftskammer Heisalen=Lippe Generaldirektor Dr. Borbet(Bo###mm) und Landeshandwerksmeister Schmidt. der Eröffnungsansprache teilte der Oberpräsiden! „ geiter der Reichsstelle für Raumordnung, in den Anschließend nahm der Oberpräsident die Aushändigung der ministeriellen Berufungsurkunden an die anwesenden Beiratsmitglieder vor. Den Beratungen lag ein Vortrag des Landesarbeitsamtspräsidenten Gaertner zugrunde über „Gegenwartsfragen des Arbeitseinsatzes in Westfalen“. Das Nachhinken des Ruhrgebiets in der Anteilnahme an der Konjunktur habe bewirkt, daß zahlreiche Arbeitslose des Bergbaues und der Eisenindustrie abgewandert seien, deren Fehlen sich heute sehr lich bemerkbar mache, seitdem der Ruhrindustrie durch den zweiten Vierjahresplan eine besonders wichtige rohstoffwirtschaftliche Aufgabe zugefallen sei. An Stelle der Bekämpfung der Arbeitslosigren sei heute lung der vorhandenen Arbeitskräfte und durch rechtzeitige Nachwuchsausbildung. Ebenso wichtig sei eine planmäßige Wohnugsbaupolitik, die den Wohnungswechsel der umgeschulten Arbeitskräfte und ihrer Familien erleichtern musse. Alle dem Arbeitseinsatz noch nicht zugeführten Bevölkerungsschichten, insbesondere die weiblichen, müßten herangezogen werden. Präsident Gaertner forderte abschließend die Einführung einer Rangordnung der öffentlichen Aufträge an die Bauwirtschaft im Interesse der Aufrechterhaltung eines geordneten Arbeitseinsatzes. Ferner sei die gegenseitige Ergänzung der Saisonbeschäftigungen sicherzustellen, da hierdurch noch erhebliche Kräfte dem werden könnten, die bivyer zeitweise brachlägen. Er richte daher an die Beiratsmitglieder der Landesplanungsgemeinschaft die Bitte, ihre Maßnahmen auf die dringend notwendige Planmäßigkeit des westfälischen Arbeitseinsatzes einzustellen. Die an den Vortrag anschließende Aussprache bestätigte die Dringlichkeit planb ge Reichsminister Ker.:, Beirat der Landesplanungsgemeinschaft Westfalen is persönliche Mitglieder u. a. berufen habe: D. Meyer, Gauleiter des Gaues Westfalen=Nord .“ HAP. Reichsstatthalter in Lippe und Schaum(Münster), Oberburgermeister Vetter, selbertretender Gauleiter des Gaues Westfalen=Süd der #32AP.(Bochum), General der Artillerie von Kluge, Komm. General und Befehlshaber im WehrVI(Münster), Generalmajor Schmidt, Kommandeur im Luftgaukommando VI(Münster), Oberstlutnant Erdmann Inspekteur der Wehrwirtschaftsjuizektion VI(Münster), Dr. Gaertner, Präsident d Landesarbeitsamtes Westfalen(Dortmund), Hahn, Richstreuhänder der Arbeit für das Wirtschaftsgebiet Lisalen(Essen), Rühe, Oberfinanzpräsident Westsilen(Münster), Berghauptmann Polster, Bergsauptmann im Oberbergamt(Dortmund), Kolbow, Indeshauptmann der Provinz Westsalen(Münster), Klegm, Regierungspräsident.(Münste“),„Freimer. vonE D. Kun us Xxb(Dortmund),.;f“-,e,henuegangg der Leutschen Arbeitsfront, Gau Westfaterggun##### cum), Generaldirektor Dr. Borbet, Prasivent der Virtschaftskammer Westfalen und Lippe(Bochum), Shmidt, Landeshandwerksmeister Westfalen(Dortuund), Universitätsprofessor Dr. Dörries, Obmann der Arbeitsgemeinschaft für Raumforschung an der Universtät Munster, Syndikus Bornemann, Gauhauptstellenleiter des Gaues Westfalen=Süd der NSDAP. en), Dr.=Ing. Fritz Springorum, Stellvertieter des Leiters der Bezirksgruppe Nordwest der Wirtschaftsgruppe Eisen schaffende Industrie(Dortmund), Dr=Ing. e. h. Eugen Vögler, Leiter der Wirtschaftsgruppe Bauindustrie( DSM. Mngner osperte=Wird Heledert Die ersten Maßnahmen für die Verwirklichung von„Glaube und Schönheit um, Regierungspxälihent,(Münster),„reuher. Heynhausen, Regierungsprasivent(Winden), Runte, Regierungspräsident(Arnsberg), Oberstitsführer Krichbaum, Gauführer des ArbeitsIn einer Tagung der Amtschefs, Gebietsführer und Obergauführerinnen hatte der Reichsjugendführer Mitte Januar die grundsätzlichen Anordnungen für das neue BDM.=Werk„Glaube und Schönheit“ erlassen. Während einer Arbeitstagung im Anschluß, gae, die Reichswintersportkämpfe der 53. in Garnze, Bg. kirchen wurde durch Lothar Rüdiger,####ichsreferenten für den BDM. beim Reichsjugen####hrer, der Plan für„Glaube und Schönheit“ verkünnet. Die Basis für diese neue Organisation in der HitlerJugend sollen die zur Zeit 18= bis 20jährigen BDM.= Mädel sein. Damit sämtiiche deutschen Mädel der Jahrgänge 1917—1920 an dieser neuen Einrichtung der nationalsozialistischen Jugend teilhaben können, wird die für den BDM. verhängte Milgrieder sperre in der nächsten Zeit gelockert werden. Durch die Berufung einer. Begzktzgeteng füx, Glaube und Schönheit in der Reichsjugen###nrung, der Obergauführerin Clementine zu Castell, sowie durch die Einsetzung von Beauftragten in den Obergauen ist die einheitliche Durchführung des neuen BDM.=Werks gewährleistet. In der nächsten Zeit werden überall dort, wo Fachkräfte zur Verfügung stehen, die sogenannten [Arbeitsgemeinschaften mit mindestens zehn Mädeln aufgezogen werden. Insgesamt gibt es zehn Arbeitsgemeinschaften, und zwar für Leistungssport, Gymnastik, Kunsttanz, Werkarbeit, Brauchtumsarbeit, Auslandskunde, Spiel und Musik, Gesundheitsdienst, Luftschutz und Nachrichtendienst. Besonders großer Wert wird auf die Gemeinschaftsarbeit für Leistungssport und Gymnastik gelegt, über die das große Programm der Erziehung der weiblichen deutschen Jugend in einer weiteren Etappe verwirklicht werden kann. Die Arbeitsgemeinschaften für Werkarbeit, Brauchtumsarbeit, Tanz, Spiel und Musikarbeit bewegen sich vor allen Dingen auf kurturellem Gebiet, Ueber die Werkarbeit ist das Motto Heim und Haus“ gestellt worden. Sie soll sich vor allen Dingen auf die Gestaltung von Kleidung, Wohnraum und Heim konzentrieren. Spiel und Brauchtumsarheit ist es, daß die Mädel in ihren arbett ist en, buß bie Mavel in ihren Obergauen landschaftlich gebundenes Brauchtum auswerten. Die Arbeitsgemeinschaft Tanz wird sich selbstverständlich nur nebensächlich mit der Pflege des geselligen Tanzes beschäftigen und sich vor allen Dingen mit dem Kunsttanz Sehr viel Interesse wird sich auch der Arbeitsgemeinschaft für Auslandskunde zuwenden, in der die Mädel über die Verhältnisse und die Politik fremder Staaten und Völker unterrichtet werden. Durch Erlernen von fremden Sprachen, vor allen Dingen Englisch, Russisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Schwedisch, durch Briefwechsel mit ausländischen Mädeln und durch größere Auslandsfahrten sollen die Mädel praktisch für die Auslandsarbeit vorbereitet werden. Wichtig ist auch die Arbeitsgemeinschaft für Gesundsheitsdienst, in der die Mädel mit allen die Gesundheit betreffenden Fragen vertraut gemacht werden. Behandelt werden sollen vor allem Körperpflege, Schönheitspflege, gesunde Kleidung, gesundes Wohnen, die Stellung von Leibesübungen und Gymnastik in der Gesundheitspflege, verbunden mit praktischen Uebungen. anv In den Arbeitsgemeinschaften werden die Mader jeweils am Mittwoch jeder Woche zusammenkommen, und zwar werden die letzten drei Zusammenkünfte im Monat für die spezielle Arbeit in den einzelnen Arbeitsgemeinschaften verwendet werden. Der erste Mittwoch im Monat bleibt dem Heimabend vorbehalten. In diesen Heimabenden, in denen wohl der Sinn dieses neuen BDM.=Werks„Glaube und Schönheit“ am besten zum Ausdruck kommt, werden Themen behandelt, die dem Wesen unserer Mädel am nächsten kommen. mäßiger Behandlung der Landarbeiter= und des Der Bericht des k. Landesplaners Dr. Rosenberger zeigte an Hand von Beispielen „aus der Tagesarbeit der Planungsstellen“ auf, welche Erkenntnisse sich bereits für das Verkehrsund Bauwesen, den Landbedarf der Wehrmacht, die Ernährungswirtschaft und den Wasserhaushalt des westfälischen Raumes ergeben haben. Aus dem Lichtbildervortrage ging hervor, daß die Bezirksplanungsstellen bei den Regierungen nunmehr voll in Tätigkeit stehen und mehr und mehr die laufende gegenseitige Unterrichtung und Verständigung aller planenden öffentlichen Stellen sicherstellen. kaß Dich nicht erst auffordern! Teitt freiwillig an den WHW.-Semmier beran und gib freubigen Herzens! Starker Schneefall auf dem Hochwald und in der Eifel. Köln, 18. Februar. Ueber dem Hochwald und der Eifel gingen in der Nacht zum Freitag und im Laufe des Freitags starke Schneemassen nieder, wodurch es auf dem Hochwald infolge eines starken Sturmes vielfach zu Schneeverwehungen kam, so daß viele Straßen vielfach unbefahrbar waren.— In der Eifel betrug die Schneehöhe am Samstag 30 Zentimeter. Der Schneefall hielt hier auch am Samstag noch an. Mutter und Kind gingen in den Tod .=Gladbach, 13. Februar. In Abwesenheit ihres Mannes schied eine 35jährige Frau aus der Bromberger Straße mit ihrem elfjährigen Töchterchen freiwillig aus dem Leben. Sie hatte mehrere Gashähne geöffnet, so daß die ganze Wohnung sich mit Gas füllte. Außerdem kam es noch zu einer Explosion. Als die Feuerwehr die Türen gewaltsam öffnete, fand sie in der in Flammen gehüllten Küche in einem Bett Mutter und Kind tot auf. Wiederbelebungsversuche blieben ergebnislos. Das Motiv der Tat steht noch nicht einwandfrei fest. Zwei Jahre Zuchthaus für einen Juden wegen Rassenschande Essen, 13. Februar. Die Essener Große Strafkammer verurteilte den 47 Jahre alten Juden Max Rosenberg aus Gelsenkirchen=Buer wegen Rassenschande zu zwei Jahren Zuchthgus..1 Schrmm n.... Rosenberg war erst vor 1½ Jahren wegen des gleichen Verbrechens von der Essener Großen Strafkammer zu sieben Monaten Gefängnis verurteilt worden. Er gab damals an, daß er bis zum Inkrafttreten der Nürnberger Gesetze nicht gewußt habe, daß er jüdischer Abstammung sei. Erst als er wegen der Heiratserlaubnis die notwendigen Unterlagen habe besorgen müssen, will er erfahren haben, daß er als Jude niemals mit seiner arischen Haushälterin, mit der er in enger Hausgemeinschaft lebte, die Ehe eingehen könne. Das hinderte den Juden aber nicht, die Beziehungen zu seiner Haushälterin, die Ende des vergangenen Jahres das dritte uneheliche Kind von ihm zur Welt brachte, fortzusetzen. 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Bruder. Schwiegersohn. Schwager und Onkel, der Drogist und Wirt Um stille Teilnahme bitten: nebst Anverwandten Bochum-Hamme(Heidestr. 110). Bochum-Weitmar. Essen. Bad Oeynhausen. Wanne-Eickel, den 11. Februar 1938 Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 15. Februar 1938, 15 Uhr. von der Kapelie des Bochum Hammer Friedhofes. Strabenbahnlinie 6. 16 oder 26, Haltestelle Feldsieperstraße, aus statt. Trauerfeier daselbst ¼ Stunde vorher Lina Sarhage geb. Niehage Ruth u. Friedrich Sarhage Stellenangebote (männlich Jüngerer Gecteye für die Buchhaltung einer größeren Fabrik zum baldigen Eintrin gesucht. N. N. 4416 Anzeiger Für mein RadioSpezialgeschäft suche ich einen der sämtl. Reparaturen selbständ. ausführen kann. Angeb mit Zeugnisabschr., Lichtbild u. Gehaltsansprüchen an(a4406 Radio=Richter. Gelsenkirchen, Alter Markt 1. Kaffeever käufer an Private gesucht. Hoher dienst. R. DauerverAngebote 73220 Anz. 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Land= oder Innungskrankenkassen entrichtet werden müssen, sind künftig zusammen mit den An- und Abmeldungen für die Krankenversicherung oder Arbeitslosenversicherung an die Krankenkassen zu richten(val.§ 6 Abs. 1 der Ersten Verordnung zur Durchführung des Gesetzes über die Einführung eines Arbeitsbuches,§ 317 Abs. 1 Satz 1 RVL.,§ 85 AVABG). Für die Arbeitsbuchanzeigen und Krankenkassenmeldungen sind in diesen Fällen Vordrucke nach den anliegenden Mustern 1(für Anmeldungen) und 2(für Abmeldungen) zu verwenden(Muster 1 für Ortskrankenkassen weiß, für Landkrankenkassen hellarün, für Innungskrankenkassen hellblau, und Muster 2 für Ortskrankenkassen rosa, für Landkrankenkassen dunkelgrün, für Innungskrankenkassen dunkelblaus. Die Meldungen müssen in zwei gut lesbaren Stücken eingereicht werden. Das zweite Stück gilt als Anzeige über die Eintragung im Arbeitsbuch. Unternehmer, die von der Krankenkasse eine Meldebestätigung zu erhalten wünschen, haben ein drittes Stück beizufügen(mit freigemachtem Umschlag, falls Rücksendung durch die Post gewünscht wird). Die Krankenkasse hat die Arbeitsbuchanzeigen auf ihre Vollständigkeit und Lesbarkeit hin zu prüsen. Nicht oder unvollständig ausgefüllte und unleserliche Anzeigen hat sie zunächst den Unternehmern zur Berichtigung zurückzugeben. Die ordnungsmäßig ausgefüllten Anzeigen sind unverzüglich an des für den Sitz der Krankenkasse zuständige Arbeitsamt oder, wo eine Nebenstelle des Arbeitsamtes besteht, an diese weiterzuleiten. Die Orts= pp=Kassen haben bis 15. Februar 1933 das neue Meldeverfahren mit den neuen Vordrucken einzuführen. Ich mache alle Meldepflichtigen auf diesen Erlaß aufmerksam und bitte. ab 15. Februar 1938 nur noch die neuen Vordrucke zu benutzen. Die neuen Vordrucke sind ab 15. Februar 1938 bei den Meldestellen Rechener Str. 6 und Uhlandstraße 30 und bei den übrigen Meldestellen der Kasse zu haben. Die bei den einzelnen Betriebsführern usw lagernden alten Vordrucke für Anund Abmeldungen bitte ich, an die Kasse zurückzugeben. Um Zeit und Arbeit zu sparen, bitte ich, bei Erstattung der Meldungen um sorgfältige Ausfüllung der Vordrucke(Meldung für die Krankenkasse, für das Arbeitsamt und die Meldebestätigung mit Blaubogen durchschretben). Für Lohnveränderungen und Befreiungsanzeigen bleiben die alten Vordrucke bestehen. Bochum, den 12. Februar 1938. Der Leiter der Allgemeinen Ortskrankenkasse Bochum: Kleine, Direktor SE Weiuge Deine nimmermüden Hände Ruhen nun im Grabe aus. Treu im Glauben bis ans Ende. Gehst du jetzt ins Vaterhaus. Dem Herrn über Leben und Tod hat es getallen, heute mittag 12.30 Uhr meinen lieben. treusorgenden Mann. meinen guten Vater. Bruder. Schwaßer und Onkel Ste Ladwig im 53. Lebensjahre nach langer, schwerer Krankheit zu sich in die Ewigkeit zu nehmen. la tiefem Schmerz: Maria Ludwig geb. Rothkamp Alfred Gustav Ludwig Bochum(Jakobstr.), Gelsenkirchen. SteeleEssen. Hattingen. Oberhausen, Köln-Gleul, den 12. Februar 1938 Die Beerdigung findet am Dienstag. 15. Febr., 3 Uhr vom! hof F iedhofe nachmittags# Um. vomn innennor des Priednotes am Freigrafendamm aus statt. Das feierliche Seelenamt ist um 8 Uhr in der Meinolphuskirche. 3311 treuem Gedenken einen herzlichen Gruß zum 14. Die am 22. Jan. von mir geg. Frau Agnes Koch in Lin ven. Am Sonnen berg 93 ausgespr. Beleidigung nehme ich hiermit als un wahr zurück. Wilhelm Koch, Bochum=Linden. Zum sofort. Eintritt werden 2 ordentl., junge für alle Arbeit bei gut Lohn gesucht. Hotel zur Post, Lüdenscheid. Suche sofort oder später für meinen Geschaftshaushalt saub., gewissenh. Kdochen das perfekt kochen kann. Angeb. mit Lohnforderungen u. Zeugnissen an Konditorei und Café Frölich, Lüdenscheid i. W. In sch. Landh. a. 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Ziehungstag Vormittagsziehung 65988 171395 116605 219928 2459 4 Gewinne zu 5000 RM. 8 Gewinne zu 3000 RM. 288782 16 Gewinne zu 2000 RM. 20060 104115 240035 262083 311800 313872 355205 362989 54 Gewinne zu 1000 RM. 9631 11389 14290 24836 27694 33543 57913 60252 66171 66 87824 122603 144951 159605 167754 1709/8 188120 199407 203668 219277 227957 267253 333678 356064 361355 393026 399353“ 84 Gewinne zu 500 RM. 9869 15072 22427 23258 30962 35382 48829 51839 52738 60237 74668 83050 97266 111337 125243 132040 1328/6 140304 156907 160359 178185 181955 18998 207409 211454 214446 218103 222342 225 231167 235999 258452 280858 296834 300(35 307650 323114 336589 338434 361406 375588 398019 74281 94818 148486 17555 188237 212689 227453 248521 272905 295266 308716 332339 343957 35889 372215 39288 206 Gewinne zu 300 RM. 9444 14710 22011 44970 46710 47117 54708 56523 58938 60669 76280 77387 78592 79409 8397 102063 102939 109640 114762 153026 178106 197741 220252 235734 253347 279594 300007 316390 337725 362634 366297 375663 152839 176460 194092 218811 233726 250801 274517 296094 312832 332799 344469 364626 375662 162174 184655 204722 220421 241499 256018 291949 302916 319730 340276 353488 367346 380285 162374 186115 204933 224298 246235 27014 292067 304546 327473 340753 353817 370819 385876 94550 125214 69436 187188 208896 2274 247 2122 29233 307259 32896 343736 355/ 37179 391042 Nachmittagsziehung 2 Gewinne zu 10000 RM. 318210 14 Gewinne zu 2000 RM. 73293 100692 246770 317826 333766 392795 52 Gewinne zu 1000 RM. 18935 41678 96685 104867 144416 145288 J32229 188528 220552 224268 290137 290/689 309113 313739 317230 324574 333793 338688 345904 361672 372518 383568 66 Gewinne zu 500 RM. 8491 13410 14808,04g9. 71986 84096 58862 102904 103013 A 176533 108903 115828 150398 15519;„28081 28 178209 222803 234599 257606 27508 285419 289007 306565 348147 384821 392742 9160 De 5 164 Gewinne uu. 300 RM. 1263, 2562,“; 30770 32058 38376 39451 41835 4100 77855 81526 82302 82485 82573 64768 116936 87206 93160 96829 96322 97032 122331 125175 135054 136334 139776 183248 224880 261689 282143 304727 334856 362884 890140 162092 199365 228909 261843 291715 307262 340154 368180 390763 167800 206302 231669 263373 296966 312037 343195 373998 39668 179305 207858 241706 274135 297839 331091 358004 87620 11438 137614 79570 208486 247438 27979 298962 33328 3592 3831123 8 8233 22075 25603 33353 36336; Preuß.-Südd. Klassenlotte EÖSE nan bei Bochum, Wilhelmsplat. 886 PVer zeitschrist„er, mit m gf, bei sum. Sonn. bug durch höhere erhindert wird, könne schältsstelle geöffnet vor von 11 bis 12 Ur.— e und samstags von 16 und Perlag und Druck Er bekräftigt Die parteiamtlick ge Unfmachung a Form nach die Bea bekannten Provinzsu gendverbandes darst Art offener Brief de Cowjetöffentlichkeit der weltrevoluniokar heint. Mit nachdrücklich darin die Ansicht als Bolschewismus bzw stischen Elemente an lichung des kommur Aufrechterhaltung d Sowjetunion sei vie als ein Teilstück ei auf die Aufrichtung „Sozialismus" beze Velt hinauslaufe. „Sozialismus gem Ausführungen St Stalin beruft sich; gesetz des bolschewi dessen Existenz neb wesen“ in der sogen auf die Dauer unm Daraus ergebe arbeit“ und gegebolschewistischen wegunge sei llar, daß 1 nicht erfüllt sei, so stischen Staaten“ 1 fall von diesen aus Es könne fernen ses„Problem“(nä bzw. der„endgült gelöst werden könn haften Bemühung mit den noch err Sowjetvolkes“(!). Deshalb gelte es Verbindungen“ revolutionären der" zu verstärk sen die Rote Ar Luftwaffe aufj müsse„die ganze Mobil Das Hervortr Grundthesen des! tigt, verdient diea Es kan damit die Trabanten Unser Bild