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Venigspreis jür die„Bochumer Illusirierte: 30 Vi. monatlich, Funksrist„hör mit mir“, 45 Pf, monatlich bei vier Sonntagen und bel fünf Sonntagen im Monat.— Wenn das Erscheinen der durch höhere Gewalt, Verbot oder Betriebsstörung u. dal. Zeitiuhert wird, können keine Ersatzansprüche, gestellt werden.— GeVervinzege geöffnet von 8 bis 13 und von ½½ bis 19 Uhr, sonntags on /11 bis 12 Uhr.— Sprechstunden der Schriftleitung, außer mittwochs ruch samstags, von 16 bis 17 Uhr.— Postscheckkonto Dortmund 1760. Verlag und Druck: Laupenmühlen& Dierichs in Bochum Montag, 17. Januar 1938 Anzeigenpreise: Grundpreise für 1 mm Höhe in 22 mm Breite.5, Pf. im Anzeigenteil und in 78 mm Breite 50 Bf. im Teritell. Famillen: 4 Jahrzan; anzeigen und Stellengesuche 6 Pf., Vereinsanzeigen(die nicht der 45. Jahrgang Wirtschaftswerbung dienen) 5 Pf., kleine Anzeigen(nicht geschäftlicher Art), 8 Pl., Anzeigen im Vereins= oder Sporikalender im Terteil Paammmar 42. 10 Pf. Auskunft= und Zitsergebühren 25 Pl. Zur Zeit ist PreisNummer 19 liste Nr. 9 gültig.„Nachlaßstaffel,.,— Schluß der Anzeigenannahme für die sechsmal wöchentlich frühmorgens erscheinende ZeiPf tung um 16 Uhr des Vortages. Für ven richtigen Abdruck fernmündEinzelpreis 10 P, lich aufgegebener Anzeigen kann keine Gewähr Abernommen werden. Hauptgeschäftsstelle: Rathausplatz 8. Anruf 675 51 bis 54 Dr. Stojadinowitichs Beluch in Deutlchland Apkunhstultin Bedenlhatt Trinksprüche zwischen dem Hausherrn und dem jugoslawischen Gast Die Freundschaft zwischen zwei Kationen fand ihre Beiräftigung Berlin, 16. Januar. Sonntag vormittag folgte der am Samstag in Berlin eingetroffene(siehe den Bericht darüber auf der nächsten Seite) jugoslawische Ministerpräsident Dr. Stojadinowitsch mit seiner Gattin, den Herren seiner Begleitung und dem Königlich jugoslawischen Gesandten in Berlin, Cincar=Markovitsch, einer Einladung des Ministerpräsidenten Geuraloberst Göring nach Karinhall. hermann Göring übernahm die Führung Waldhörner grüßten die hohen Gäste, die gegen 11.30 Uhr am Eingang zum Waldhof Karinhall eintafen, mit dem Jägergruß. Ministerpräsident Generaloberst Göring hieß seine Gäste in Karinhall willkomun und übernahm selbst die Führung durch das berliche Naturschutzgebiet der Schorfheide. Die Giste wurden von dem Zauber der winterlichen märtschen Landschaft mit ihren vielhundertjährigen Wäldin inmitten herrlichster Seen tief beeindruckt. Vor dlem aber fesselte den jugoslawischen Ministerpräsidenten und Außenminister Dr. Stojadinowitsch, der selbst ein begeisterter Jäger ist, Hermann Görings ureigenste Schöpfung, das Paradies des deutschen Wildes und vornehnlich die vom Artentod bedrohten deutschen Wildarten. Hier hatten sich zwei Männer gefunden, die mit ganzen Herzen dem edlen Weidwerk ergeben sind. Nach der Besichtigung des Elch=Gebietes fuhren die beiden Staatsmänner mit ihrer Begleitung im Jagdwagen noch zur Rotwildfütterung. „Eie kommen als Freund zu einem Freunde“ An dem anschließenden Jagdfrühstück nahmen auch die Staatssekretäre des Ministerpräsidenten und die nächsten Mitarbeiter seines Stabes teil. Der Hausherr brachte dabei auf seinen hohen Gast einen Trinkspruch us, in dem er sagte:„Sie kommen zu mir, wie ich mit Stolz sagen darf, als Freund zu einem Freunde. Uns beide verbindet echte Kameradschaft, die wir heute in unseren Gesprächen wieder erneuern konnten. Lassen Sie mich Sie und Ihre Frau Genahlin aus diesem tiefen und echten Gefühl heraus herzlich hier willkommen heißen! Ich schätze mich glücklich, behaupten zu dürfen, Kenner Ihrer schönen Heimat zu sein. Ich kenne den geraden Sinn und die soldatische Haltung des Jugoslawen, die Denkungsart des letzten Bauern und seine Verbundenheit mit dem Königshause. Run, Erzellenz, erleben Sie Deutschland! Sie finden ein freies und wehrhaftes Volk, geint in seiner heißen Liebe und seinem unerschütterlichen Vertrauen zu seinem Führer, der dieses Volk aus tiefer Nacht zu neuen Höhen emporgeführt hat, ein starles Reich, das wieder imstande ist, seine Interessen zu Fehren und den Frieden zu garantieren. Dieses Dritte Reich hat Ihnen weit und herzlich die Tore geöffnet. Ueberall werden Sie den deutschen Freundschaftswillen finden. Uns trennen keine politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und territorialen Gegensätze. Die Interessen unserer Völker ergänzen sich vielmehr in durchaus glücklicher Art. Daß diese Freundschaft zwischen unseren Völkern sich weiterhin vertiefen möge, ist mein heißer Bunsch und Wille. Wenn auch nicht ressortmäßig verenlaßt, so habe ich doch im Auftrage des Fühers aus der Kenntnis Ihres Landes und aus besonerer Hochachtung für Ihr tapferes Volk es mir zur kufgabe gemacht, mit an diesen freundschaftlichen Beziehungen zu arbeiten. Diese Abeit, Exzellenz, ist mir zur Herzenssache gevorden, Deshalb gelten alle unsere Wünsche dem Gedeihen Jugoslawiens, seiner Stärke und seinem großen Ansehen. Ich erhebe mein Glas und trinke auf das Seiner Majestät König Peter II., Seiner Königlichen Hoheit des Prinzregenten Paul und auf bas perönliche Wohlergehen Eurer Exzellenz und Ihrer hochherehrten Frau Gemahlin.“ ist in Jugoslawien ein Begriff“ „ceinisterpräsident Dr. Stojadinowitsch antGert“ie u..:„Tiefgerührt über das von Ihnen eben danke ich Ihnen für diese Begrüßung und für überaus herzlichen Empfang, den Eure Erzellenz Zir gestern in Berlin und heute in Ihrem wundervollen Ihrer dem Ihrigen schicksalsverbunden war. Es waren Raizen, die als lange Kerle vor dem Schlosse Friedrichs des Großen Wache standen, es waren serbische und kroatische Regimenter, die die Fahne Karls von Lothringen trugen, und es war die deutsche Garde des mächtigen Zaren Dusan, die in einem der glänzendsten Siege des mit#lalterlichen Serbien voranstürmte. Glorreicher noch ist unsere Verbundenheit in der Vergangenheit in geistigem Sinne. Als wir nach jahrhundertelanger Finsternis erwachten, waren es Deutsche, die unsere Lieder und unser Leid vor der Welt als erste anerkannten. Mein Besuch im neuen Deutschland knürft nicht nur an das Gefühl der Bewunderung für das deutsche Volk in der Vergangenheit. Dieses Gefühl der Bewunderung hat sich noch verstärkt beim näheren Kennenlernen des grandiosen Aufbaues, den das neue Deutschland Adolf Hitlers erfahren hat. Exzellenz, es ist mein heißer Wunsch und Wille, daß die Freundschaft zwischen Deutschland und Jugoslawien sich weiterhin vertiefen möge. Wir rechnen es uns als Ehre an, daß gerade Sie, Herr Ministerpräsident, im Auftrage des Führers an diesen freundschaftlichen Beziehungen mitarbeiten. Ich erhebe mein Glas auf das Wohl des Führers Adolf Hitler, auf das Gedeihen des deutschen Volkes und trinke auf das persönliche Wohlergehen Euer Exzellenz und Ihrer hochverehrten Frau Gemahlin.“ Nach dem Frühstück führte der Hausherr in seiner charmanten und humorvollen Art die Gäste durch den Waldhof Karinhall, um sie mit diesem Kerted=Weschiap. Abbruch der Beziehungen zur chinesischen Zentralregierung— Rückberufung des Botschafters dnb Tokio, 16. Januar. Die kaiserlich japanische Regierung hat heute das erwartete Manifest über die zukünftige Haltung Japans gegenüber China erlassen. Die Regierung Japans lehnt darin weitere Befassung mit der chinesischen Regierung kategorisch ab und betont die Absicht, die Errichtung einer neuen chinesischen Regierung zu fördern. Diese Ablehnung der bisherigen chinesischen Zentralregierung werde aber, so heißt es weiter, keineswegs eine Nichtachtung von Souveränität und territorialer Unverletzbarkeit Chinas bedeuten. Aufbau eines verjüngten Chinaso In dem Manifest heißt es: Selbst nach der Einnahme Nankings hat die japanische Regierung immer noch Geduld gezeigt, um der chinesischen Nationalregierung eine letzte Gelegenheit zu geben für eine Ueberprüfung ihrer Haltung. Trotzdem hat die chinesische Regierung ohne Würdigung der wahren Absichten Japans blindlings ihre Opposition gegen Japan fortgesetzt, ohne weder innenpolitisch die elende Lage ihres Volkes noch außenpolitisch den Frieden und die Ruhe ganz Ostasiens in Erwägung zu ziehen. Deshalb wird die japanische Regierung von nun an aufhören, sich überhaupt noch mit jener Regierung zu befassen. Statt dessen wird Japan die Einrichtung einer neuenchinesischen Regierung mit der eine wirkliche stabile Zusammenarbeit ermöglicht werden kann, unterstützen. Mit dieser Regierung wird Japan Hand in Hand an der Wiederherstellung der chinesisch=japanischen Beziehungen und an dem Aufbau eines verjüngten Chinas zusammenarbeiten. Es ist unnötig zu betonen, daß hierdurch keinerlei Aenderung in der bisherigen japanischen Politik hinsichtlich der Wahrung der Souveränität und der territorialen Unverletzbarkeit Chinas sowie der Rechte und Interessen anderer Mächte in China eintritt.“ Das Manifest schließt:„Japans Verantwortung für den Frieden Ostasiens ist jetzt schwerer denn je. Es ist der heiße Wunsch der Regierung, daß das japanische Volk sich mit noch größeren Anstrengungen der Erfüllung dieser bedeutenden Aufgaben widme, die der Nation auferlegt ist.“ deim bereitet haben. Eurer Exzellenz haben anläßlich und a. Besuche in Jugoslawien nicht nur die Achtung sar' Anerkennung der Königlichen Regierung gefunden, edern Sie haben das Herzeines ganzen Voloffenb.:2bert. Denn in Ihrem Wesen, Exzellenz. xsenbart sich immer wieder der unerschäpfliche Quell Kraft, die auch den einfachsten Mann in in deutscher gang Lande begeistert hat. Hermann Göring ist in serniesen Fesennege Vegrilf, und bis uu Kämpfers Fe'estern ist der„Name des treuesten Deutsch: Adolf Hitlers, des Schöpfers des neuen wger.) lands, bekannt. Wenn sch an eine immer Staatsmang glenstze)'i, mit dem Deutschen Reiche als rechtigur glaube, so fühle ich als Mensch die Betung dazu, weil ich weiß, wie oft mein Volk mit Ausdehnung der Feindseligkeiten Die japanische Presse bezeichnet das Manifest als „Eröffnung des militärischen und diplomatischen Feldzuges gegen das bisherige Regime in China".„Tokyp Asahi Schimbun“ folgert daraus, daß de facto wie de jure die diplomatischen Beziehungen zur Regierung Chinas abgebrochen seien. Deshalb werde Botschafter Kawagoe abberufen und der hiesige chinesische Botschafter Tokio verlassen.„Hochi Schimbun“ will wissen, daß innerhalb des Kabinetts angesichts der zu erwartenden langen Dauer des Konfliktes eine Aenderung des Kabinettssystems als dringlich angesehen werde. Die Nachrichtenagentur Domei veröffentlicht einen Kommentar, in dem es heißt:„Die Weiterentwicklung hat gezeigt, daß die TschiangkaischekRegierung in Zusammenarbeit mit den Kommunisten sieberhafte Vorbereitungen für eine längere Kriegführung gegen Japan trifft. Dadurch sieht sich die japanische Regierung gezwungen, die chinesische Herausforderung anzunehmen und die Feindseligkeiten auszudehnen, um Japans Ziel zu erreichen: nämlich durch Zerschlagung des antijapanischen Regimes in China zu einem dauerhaften Frieden im Fernen Osten zu langen.“ der Landschaft entwachsenen und bis in die letzten Einzelheiten nach seinen Angaben geschaffenen Hause bekannt zu machen. So dehnte sich der Besuch der hohen Gäste länger aus, als ursprünglich geplant war. Mit herzlichen Worten des Dankes nahmen sie schon bei sinkendem Tageslicht Abschied von diesem einzigartigen Hause in einzigartiger Umgebung und seinem genialen Schöpfer, um auf der Rückfahrt noch einmal von der tiefen Schönheit dieses herrlichen Fleckchens Erde umfangen zu werden. Jetzt versucht es Blum Bonnet gescheitert— Absage der Sozialdemokraten Paris, 16. Jannar. Der bisherige französische Finanzminister Bonnet, dem der Präsident der Republik am Freitag abend die Neubildung des Kabinetts antrug, hat im Laufe des Sonntags, nachdem er den ganzen Samstag mit den Parteien über die Neubildung einer Regierung verhandelt hatte, den Auftrag an Präsident Lebrun zurückgegeben und damit auf eine Kabinettsbildung verzichtet. Sonntag abend um 19.35 Uhr MEZ. hat dann der Präsident der Republik den früheren Ministerpräsidenten Léon Blum mit der Kabinettsbildung betraut. Blum erklärte, er werde versuchen, diesen Auftrag auszuführen. Der Betrauung Blums gingen drei längere Besprechungen im Laufe des Sonntags mit Präsident Lebrun sowie mit dem Kammerpräsidenten Herriot und dem letzten Innenminister Dormoy vorauf. Leon Blum erklärte vor der sozialdemokratischen Kammergruppe, er wolle ein„erweitertes Volksfrontkabinett" bilden. Er bitte seine Parteifreunde, ihm volles Vertrauen zu schenken bis Montag abend. Dann werde er vor dem Landesrat der Sozialdemokratischen Partei über seine Verhandlungen mit den Parteiführern berichten. Der Versuch des bisherigen Finanzministers Bonnet, eine neue Regierung zu bilden, ist daran gescheitert, daß sich die sozialdemokratische Kammergruppe im Laufe des Samstags weigerte, sich an einer radikalsozialistischen Regierung unter der Ministerpräsidentschaft Bonnets zu beteiligen. Dieser Entschluß, so erklärte die Kammergruppe, leite sich von dem Willen der Sozialdemokraten ab,„die Kraft und die Einheit der Volksfront aufrechtzuerhalten“. Bonnets Absicht war dahin gegangen, ein radikalsozialistisches Kabinett zustande zu bringen, das sich unter Ausschaltung der Kommunisten auf eine linksrepublikanische Mehrheit mit Duldung der Sozialdemokraten stützen würde. Unterdessen entwickeln die Kommunisten bereits in der roten Bannmeile von Paris und in den Industriegegenden der Provinz eine sehr lebhafte Agitationstätigkeit. In dem roten Vorort Iory fand eine kommunistische Massenversammlung statt, bei der der kommunistische Vizepräsident der Kammer, Duclos, der Abgeordnete Ramette, dessen Erklärung, wie erinnerlich, den äußeren Anlaß zur Regierungskrise gegeben hatte, und der Generalsekretär der kommunistischen Partei Thorez das Wort ergriffen. Der letztere erklärte, daß Chautemps das Vertrauen der Kommunisten verraten habe und daß die kommunistische Partei ein neues Kabinett nur dulden werde, wenn es dem Programm der Volksfront entspricht. Die„Liberté“ weiß von einer Moskauer Einmischung in Paris zu melden. Danach habe Lütwinow=Finkelstein dem französischen Botschafter in Moskau ein regelrechtes sowjetrussisches Ultimatum überreichen lassen, in dem er den Rücktritt von Delbos oder die absolute Unterwürfigkeit der französischen Regierung auf außenpolitischem Gebiet gefordert hätte. Chautemps sei entrüstet gewesen und habe sich selbstverständlich mit Delbos solidarisch erklärt. Beide seien darin übereingekommen, diese sowjetrussische Einmischung in die französische Diplomatie als unannehmbar und untragbar zu verurteilen. Auf Befehl Stalins. In der Sowjetrepublik Kasakstan wurden acht Landwirtschaftsfunktionäre wegen angeblicher Sabotage hingerichtet. In Baku, in Karelien und in Nowosibirsk ist je ein Todesurteil mit ähnlicher Begründung zu verzeichnen. Die deutsch=jugoslawische Freundschaft wird bekräftigt Ministerpräsident Hermann Göring empfängt Ministerpräsident Dr. Stojadinowitsch. :4 im Box=Länderkampf Im Box=Länderkampf Schweden— Deutsch.= land mußte sich die deutsche Staffel mit einem Unentschieden zufrieden geben. Schalke gewann nur:0 Westfälische Gauliga:„ SV. Höntrop— Schalke 04:1 Westfalia Herne— Borussia Dortmund:2 Arminia Marten— Germania Bochum:0 ST. Rotthausen— Hüsten 09:1 Spog. Herten— Spog. Röhlinghausen:2 Schwarz=Weiß Essen geschlagen Zwei Ueberraschungen im Niederrheingan: Union Hambern schlug Schwarz=Weiß Essen:1, Fortung Düsseldorf kam gegen Hamborno7 über ein:1 nicht hinaus. Zims[Küster siegreich Das Mannschaftsrennen in der Münsterlandhalle endete mit einem Siege des Kölner Paares Zims Küfter. Hüttemann in Front Den Gerätwettkampf im Industriebezirk gewann der Hagener Hüttemann. (Siehe den Sportteil!) .ite 2 Nr. 13 7 Bochumer Anzeiger„ Montag, 17. Januar 1938 Seite 3 Nr. 13 „Ozean verbindet die Völker“ Generaladmiral Raeder eröffnete das Seegeltungs=Institut Magdeburg, 16. Januar. Samstag vormittag wurde in der festlich geschmückten Stadt Magdeburg in Gegenwart des Oberbefehlshabers der deutschen Kriegsmarine, Generaladmirals Raeder, das Seegeltungs=Institut feierlich eingeweiht. Dieses Institut soll die deutsche Seegeltung in aller Welt dem ganzen deutschen Volk nahebringen. Der Leiter des Reichsbundes deutscher Seegeltung, Vizeadmiral Staatsrat von Trotha, entwickelte im vorigen Jahr den Ratsherren von Magdeburg die Pläne dazu. Als Folge der gemeinsamen Bemühungen des Reichsbundes und der Stadt Magdeburg wurde das SeegeltungsInstitut eröffnet. Zum Empfang des Generaladmirals war eine Ehrenformation der Marine aus Wesermünde aufmarschiert. Im Bürgersaal des Altstädtischen Rathauses erfolgte der Festakt. Nach einer Begrüßung durch Oberbürgermeister Dr. Markmann nahm Generaladmiral Raeder das Wort zu einer Ansprache. Weckung und Vertiefung des Seegedankens im deutschen Volk, so erklärte er, ist die dem Reichsbund deutscher Seegeltung vom Führer und Reichskanzler gestellte Aufgabe, der auch dieses Institut dienen soll. Wir alle, die wir an Deutschlands Seegeltung besonders interessiert sind, mögen wir nun Reeder oder Schiffer, Schiffsbauer oder Fischer, Kaufleute oder Industrielle sein, zu den Marineverbänden oder Sportorganisationen oder zu den dem Bund angeschlossenen Gemeinden gehören— wir alle fühlen die große Verpflichtung zu lebendiger Mitarbeit an der vom Führer gestellten Aufgabe. Vizeadmiral a. D. von Trotha führte u. a. folgendes aus: Durch die Arbeit des Seegeltungs=Instituts soll der völkerbefreiende Ozean in Verbindung mit dem großangelegten Kanalsystem, das das Reich immer enger durchzieht, von Magdeburg aus im deutschen Volke zur stärksten Wirkung gebracht werden. Ihnen, Herr Generaladmiral, gebe ich die Versicherung ab, daß wir uns Ihrer Schirmherrschaft und des in so weitem Maße entgegengebrachten Vertrauens wert zeigen wollen. Knupehien der Frirer Ber ersie Tag des Besaches des jagbstawischen Siaaismännes in Bellin Berlin, 16. Januar. Der jugoslawische Ministerpräsident Dr. Stojadinowitsch, der Samstag vormittag zu seinem Staatsbesuch in Berlin eingetroffen ist, begab sich nach der Begrüßung auf dem Anhalter Bahnhof durch Reichsaußenminister Freiherrn von Neurath und Ministerpräsident Hermann Göring zum Ehrenmal, wo er einen Kranz für die Kriegsgefallenen niedersodann stattete er dem Ministerpräsidenten Geseiner Gattin gaben, begrüßte der Reichsaußenminister Dr. Stojadinowitsch mit einer Ansprache, in der er sagte: Ihr jetziger Besuch. Herr Ministerpräsident, ist uns ein lebendiger Beweis dafür, daß Sie und die von Ihnen geleitete Regierung unsere Auffassung von der festen Grundlage unserer Beziehungen teilen und daß Sie in der Vertiefung unseres Freundschaftsverhältnisses ein natürliches Ziel Ihrer Politik erblicken. Mit Recht können unsere beiden Völker erwarten, daß die legte, Sovann stattere er dem Minnetbtusgenen# Recht, können unsere beiden Völker erwarten, daß die neraloberst Göring einen Besuch ab und hatte anschlie= politische wirtschaftliche und kulturelle Freundschaft, die ßend mit Reichsaußenminister Freiherrn von Neurath zwischen uns besteht, vom Auslande immer mehr als eine längere politische Aussprache. Später besichtigte der jugoslawische Gast unter Hermann Görings Führung die Neubauten des Berliner Flughafens sowie des Reichsluftfahrtministeriums. Einige Zeit später machten Freiherr von Neurath und Ministerpräsident Göring Außenminister Dr. Stojadinowitsch einen Gegenbesuch. Abends folgte er einer Einladung des Reichsaußenministers zu einem Essen. Die Berliner Bevölkerung brachte Dr Stojadinowitsch immer wieder herzliche Sympathiekundgebungen dar. Der Empfang bei Neurath Bei der Abendtafel, die Freiherr von Neurath und Freifrau von Neurath dem jugoslawischen Gast und öiilische, wirrschäftliche und Iultürelle zwischen uns besteht, vom Auslande immer mehr als das gewürdigt wird, was sie ist, nämlich als ein wesentlicher Beitrag zur internationalen Entspannung und Befriedung, eine Freundschaft niemand zu Lieb und niemand zu Leid, mit keiner Spitze gegen Dritte, eine Freundschaft, welche alle diejenigen begrüßen müssen, denen die Ruhe in Europa am Herzen liegt. Frei und ungehindert fühlen sich daher auch unsere beiden Länder in der Wahl und Pflege anderweitiger freundschaftlicher Verbindungen. Solche Beziehungen, wie sie jeder der beiden Partner gegenüber dritten Ländern pflegt, können dem andern vielleicht eines Tages nützlich sein, werden aber, davon bin ich über72 Stunden eingeschlossen und unverletzt geborgen Erfurt, 16. Januar. Am Donnerstag gegen 21 Uhr war der Stollen der Manganerzgrube bei Geraberg— Thüringer Rohstoff AG.— infolge der durch das plötzlich eingetretene Tau= und Regenwetter starken Wasserzuflüsse zu Bruch gegangen. Dadurch wurde der Bergmann Bernhard Send aus Geraberg in dem hinteren Teil des Stollens eingeschlossen. Sofort wurden die Rettungsarbeiten in Anwesenheit der Berg= behörde, des Gefolgschaftsführers und des Kreiswalters der DAF.— Reichsbetriebsgemeinschaft Bergbau— aufgenommen. Nach 72stündigen Rettungsarbeiten ist es am Sonntag gelungen, den Eingeschlossenen lebend zu retten. Er blieb unverletzt und wurde sofort in das Ilmenauer Krankenhaus gebracht, um sich dort zu erholen. Richtlinien für das Reich Vorbeugende Verbrechenbekämpfung einheitlich dnb Berlin, 16. Januar. Amtlich wird mitgeteilt: Der Reichs= und Preußische Minister des Innern Dr. Frick hat in einem vom Reichsführer 1 und Chef der deutschen Polizei vorgelegten umfassenden Erlaß die vorbeugende Verbrechenbekämpfung durch die Polizei für das gesamte Reichsgebiet einheitlich geregelt. Die nationalsozialistische Staatsführung hat immer einen ganz besonderen Wert auf eine die Begehung von Straftaten verhütende Tätigkeit der Polizei gelegt. Bisher wurde in den einzelnen deutschen Ländern nach verschiedenen Gesichtspunkten verfahren. Nunmehr gelten für dieses überaus wichtige Gebiet einheitliche Richtlinien. Der Reichsführer 4 hat den Chef der Sicherheitspolizei und das diesem unterstehende Reichskriminalpolizeiamt in Berlin mit der Durchführung im einzelnen beauftragt. Es ist zu erwarten, daß die neue Regelung eine weitere Verminderung der Kriminalität zur Folge hat. Neues Waffenlager in paris Paris, 16. Januar. In einer Vierzimmerwohnung in Paris ist ein Waffenlager entdeckt worden, das angeblich der „Geheimausschuß der revolutionären Tat“ auf den Namen eines in Indochina befindlichen Mitgliedes angelegt haben soll. Gefunden wurden Maschinengewehre, Jagdgewehre, mehrere Kisten mit Munition und 200 Uniformbosen sowie blauweißrote Kokarden in großer Menge. Die Waffen sind in die Verwahrung des Heeres gegeben worden. Sipre feirris seinten Hre pen=Eug 5. Treffen zur Erinnerung an schicksalhafte Kampfzeiten Detmold, 16. Januar. Am Samstag jährte sich zum fünften Male der Tag, an dem im Lipperland in der schwersten Zeit des Kampfes der nationalsozialistischen Bewegung die letzte Wahlschlacht vor der Machtübernahme geschlagen wurde. Als der gewaltige Landtagswahlkampf in Lippe am 15. Januar 1933 mit einem glänzenden Siege der Bewegung Adolf Hitlers gekrönt wurde, waren die letzten Hindernisse aus dem Wege geräumt. Zwei Wochen später war Adolf Hitler nach dem Wahlsieg in Lippe Kanzler des Dritten Reiches. Der denkwürdige Wahlsieg gab Veranlassung zu Erinnerungsfeiern, die seit dem Jahre 1934 alljährlich in Lippe stattfinden. Das fünfte lippische Erinnerungstreffen wurde am Samstag mit zwei machtvollen Kundgebungen in der alten Hansestadt Lemgo und in Bad Salzuflen begonnen, in denen Reichsmining# Dr. Frick und begonnen, in denen Reichsminister Dr, Frick, Staatsrat Professor Börger unter der ehrlichen Begeisterung ihrer Zuhörerschaft sprachen. Im„Schützenhof", zu Lemgo hieß Gauleiter Dr. Meyer Minister Dr. Frick willkommen und ging sodann auf die Bedeutung des historischen Wahlkampfes am 15. Januar 1933 ein. Hierauf ergriff Reichsinnenminister Dr. Frick das Wort. Eingangs stellte er fest, daß das Dritte Reich Wert auf Pflege einer Tradition lege. und entwickelte anschließend in einem interessanten Rückblick die Geschichte der Bewegung in den einzelnen Zeitabschnitten bis zu den entscheidenden Schicksalstagen, da durch die Wahlschlacht in Lippe der Beweis erbracht wurde, daß das deutsche Volk— frei vor die Frage nach seinem politischen Willen gestellt— in seiner überwiegenden Mehrheit auf die Fahne Adolf Hitlers schwört. Das sei die historische Bedeutung des lippischen Wahlkampfes. Dr. Frick stellte dann in fesselnden Ausführungen im einzelnen die gewaltigen Erfolge heraus, die die Politik Adolf Hitlers in den vergangenen fünf Jahren geIn Bad Salzuflen fand mit Staatsrat Professor Pg. Börger in den überfüllten Kurhaussälen eine Kundgebung statt. Staatsrat Börger sprach zunächst von den geistigen Vorkämpfern des deutschen Einigungsgedankens und zeigte, wie Adolf Hitler dieses große Ziel verwirklichte. Das lippische Erinnerungstreffen aber erinnere daran, daß Glaube, Wille und Treue die Fundamente zur Erringung des Sieges waren und stets Allgemeingut des deutschen Volkes bleiben müßten,.. M. 6. Shasckumden fand Im Anschluß an die beiden Großkundgebungen fand in Lemgo ein eindrucksvoller Fackelzug statt, an dem sich sämtliche Formationen der Bewegung beteiligten. Am Rathausplatz nahmen Reichsminister Dr. Frick und Gauleiter Dr. Meyer den Vorbeimarsch ab. In einigen Lokalen der alten Stadt Lemgo vereinigten sich am Abend die Ehrengäste des Gaues Westfalen=Nord und die alten Lipperkämpfer zu frohen Kameradschaftsabenden, bei denen alte Erinnerungen ausgetauscht wurden. Der zweite Tag des Lippe=Treffens brachte am Sonntag eine Reihe von größeren Veranstaltungen, in deren Mittelpunkt die imposante Kundgebung in den Flugzeughallen stand, in denen die Reichsleiter Rosenberg und. Dr. Ley. sprachen. Reichsleiter Rosenberg, von brausendem Beifall begrüßt, wandte sich mit Schärfe gegen jene Kreise von gestern, die heimlich die geistige Führung wieder in die Hände zu bekommen trachteten. Das deutsche Volk stehe höher als die Konfessionen. Nach dieser Richtung hin werde der Nationalsozialismus mit grundsätzticher, Pürte sätze, auf denen die Zusammenarbeit zwischen Deutschseinen Kampf führen, dagegen mit menschlichem Ver= land und Jugoslawien beruhen soll, dargelegt. Heute ständnis gegenüber dem einzelnen, der heute noch im ist s jedem klax daß die Politik des Königreichs zeugt, niemals dahin führen, die deutsch=jugoslawische Freundschaft zu belasten, Wenn Ihre mannigfachen Pflichten als Minister, präsident Ihres Landes es Ihnen zu unserm Bedauern nicht erlauben, längere Zeit in unserm Lande zu verweilen, so hoffe ich doch, daß Sie bei Ihrem Aufenthalt ein lebendiges Bild des deutschen Aufbauwillenz erhalten und den Eindruck mit nach Hause nehmen, daß das deutsche Volk in der Hand seines Führers und Reichskanzelrs nur das eine Ziel vor Augen hat, unter Wahrung seiner natürlichen Rechte durch unermüdliche Arbeit einer gesicherten Zukunft in einem friedlichen Europa entgegenzugehen. Das jugoslawische Volk hat, getreu dem Vermächtnis seines großen Königs, den gleichen Weg des Aufstiegs zu einer glücklichen, friedlichen Zukunft eingeschlagen, einen Weg, auf dem es unsere wärmsten Wünsche begleiten. Ministerpräsident Dr. Stojadinowitsch erwiderte mit folgenden Worten: Der persönliche Kontakt, in den ich anläßlich des Besuches, mit dem Sie im Juni vergangenen Jahres Belgrad beehrt hatten, mit Euer Exzellenz treten konnte, ist mir tief in Erinnerung geblieben und ich bin glücklich, in Erwiderung dieses Besuches das Vergnügen gehabt zu haben, mit Euer Exzellenz erneut einen Meinungsaustausch über die unsere beiden Länder interessierenden Fragen führen zu können. Gleichzeitig freut es mich, daß mir die Gelegenheit geboten wird, auf dieser Reise auch persönlich die Aktivität, die das deutsche Volk auf allen Gebieten entfaltet und in der seine außerordentlichen Fähigkeiten zum Ausdruck kommen, kennenzulernen. Es bereitet mir eine besondere Freude, aus nächster Nähe ein Volk kennenzulernen, welches unter der Leitung seines großen Führers den Weg der Ordnung und der Arbeit, des Fortschritts und des Friedens geht. Als ich im Juni vergangenen Jahres die Ehre hatte. Eure Exzellenz in der Hauptstadt Jugoslawiens begrüßen zu dürfen, habe ich in meiner Rede klar und in vollem Einverständnis mit Ihnen, unserm damaligen teuren und geehrten Gaste, die maßgebenden Grundfanonis gegenader dem einzernen, der heute noch in gegnerischen Lager stehe. Wer an die Geschlossenheit und Kameradschaft der deutschen Volksgenossen rühre, versündige sich an der deutschen Zukunft. Für sie aber gebe es kein Zurück. Die zweite Kundgebung sah in der Halle II des Fliegerhorstes Dr. Ley am Redin der Halle II des Fliegerhorstes. Dr., Ley, am. Red nerpult, der, von den Tausenden stürmisch gefeiert, ein der Kampfzeit zeichnete und einen Ueherblick gab Bild der nrampfzeit geragete und einen Ueberblick gab über das Werden des Dritten Reiches. Er kündete dabei weitere soziale Maßnahmen für dieses Jahr an. Entscheidend sei, daß die Gemeinschaft von Staat und Partei dem einzelnen die Kraft gebe, seine Sorgen zu meistern. Die Schicksalsgemeinschaft des Volkes mit dem Führer bedeute alles. In Begeisterung und Hochstimmung endete so das lippische Thing. Am Vormittag hatte Dr. Meyer Dr. Ley den [Ehrenbürgerbrief des Marktfleckchens Bösingfeld überreicht, wo Dr. Ley sich während des Wahlkampfes besonders für die Bewegung eingesetzt hatte Der denkwürdige Sonntag wurde mit Kameradschaftsfeiern in den Sälen der Stadt Detmold beschlossen. Ein Telegramm des Auf ein Begrüßungstelegramm des Gauleiters und Reichsstatthalters Alfred Meyer(Detmold) aus Anlaß des 5. Erinnerungstreffens im Lande Lippe am Samstag hat der Führer wie folgt geantwortet: „Für Ihre Grüße von dem Erinnerungstreffen im Lande Lippe sage 1ch Ihnen meinen wärmsten Dank. Auch ich erinnere mich bewegten Herzens immer wieder jener Tage, da es mit einer seltenen Kraftanstrengung gelang, die scheinbare Krise in der Entwicklung gung gelang, die scheinbare Krise in der Entwicklung der Bewegung zu bannen und einen neuen damals entscheidenden Sieg zu erringen. Die Zusammenarbeit und Opferbereitschaft aller Führer und Mitglieder der Partei halfen dadurch mit, die Uebernahme der Macht am 30. Januar vorzubereiten.“ Kurze Nachrichten un Thrästen Gonstlel 40 000 Mann in die Innere Mongolei einmarschiert— In der Aeußeren Mongolei von Sowjetrussen ausgebildet und ausgerüstet Schanghai, 16. Januar. Aus der von Sowjetrußland beherrschten Aeußeren Mongolei sind 40000 Mann von Sowjetrussen ausgebildete und mit sowjetrussischen Waffen ausgerüstete Truppen in das Gebiet der Inneren Mongolei eingefallen. Die kommunistischen Truppen sollen bereits die Städte Ringsia und Pailing= miao besetzt haben und an der Nordgrenze der SuiyuanProvinz aufgetaucht sein. Dieser Einfall von Truppen der Aeußeren Mongolei in die Innere Mongolei ist der erste Großangriff, den Sowjetrußland gegen den autonomen Staat der Inneren Mongolei vorträgt, dessen neue Regierung unter dem Fürsten Teh im Herbst mit einem scharfen Antikomintern=Programm gebildet wurde. Die Innere Mongolei ist auch strategisch von größter Wichtigkeit, weil sie für Sowjetrußland die direkte Landbrücke zu China darstellt und weil von hier aus eine Umfassung Mandschukuos möglich ist. Im Raum von Hsutschau im Südwesten der Schantung=Provinz tobt die bisher größte Schlacht des China=Feldzuges. Am erbittertsten ist der Kampf um Tsining, 160 Kilometer nordwestlich von Hsutschau. Tsining, von wo aus die chinesische Hsutschau=Stellung rer Kälte durchgeführt. Die japanischen Truppen drängen die Chinesen in südlicher Richtung ab. Auf chinesischer Seite werden die Operationen an der Hsutschau=Front von Marschall Tschiangkaischek geführt, der mehrere seiner besten Divisionen, die nach den blutigen Schanghai=Kämpfen wieder aufgefüllt wurden, in die Schlacht warf, an der auf beiden Seiten rund eine halbe Million Soldaten beteiligt sind. Ueber den Gouverneur der Schantung=Provinz, General Han=Fu=Chu, sind in Schanghai die widersprechendsten Meldungen aus chinesischer und japanischer Quelle verbreitet. Einer unkontrollierbaren Meldung zufolge wurde der General auf Anordnung Tschingkaischeks bereits abgeurteilt und erschossen. Nach anderen Meldungen befindet er sich unter strenger Bewachung auf dem Wege nach Hankau, um dort vor ein Kriegsgericht gestellt zu werden. Tatsache ist jedenfalls, daß General Han=Fu=Chu auf Anordnung Tschiangkaischeks seines Postens enthoben wurde, weil er den Japanern einen zu schwächlichen Widerstand entgegensetzte. Zu seinem Nachfolger wurde General Yusiao= tschung ernannt. 6 8 Tokio, 16. Januar. Wie das japanische Kriegsministerium mitteilte, wurde die Einführung des freiwilligen Militärdienstes für, Koregner beschlossen., Man beSchulreform auch in Bayern. Der bayrische Staatsminister für Unterricht und Kultus, Gauleiter Adolf Wagner, hat für den Beginn des Schuljahres 1938/39 eine grundlegende Neugestaltung des höheren Schulwesens in Bayern verfügt. Grundsätzlich werden an die Stelle der bisher in Bayern bestehenden Formen der höheren Schulen wie im übrigen Reich die Oberschule und das Gymnasium, zu denen als dritter Typ die Aufbauschule kommt, treten. Massenflucht aus Sowjetspanien. Da die Flucht der Bevölkerung aus den Gebieten, die von den Bolschewisten terrorisiert werden, immer größere Ausmaße annimmt, wurde eine„Gemischte Brigade“ zur Grenzabriegelung abkommandiert. Sie besteht aus Sowjetrussen, Tschechen und anderen ausländischen Kommunisten und hat den Befehl, jeden Flüchtling niederBarelona gibt Explosion zu. Die schwere Explosion in Madrid, die nach genauen Meldungen 700 Todesopfer forderte, wird jetzt von den Barcelona=Behörden zugegeben. Die Explosion ereignete sich in einer unterirdischen Munitionsfabrik. Rote Zentrale in Portugal ausgehoben. Die vortugiesische Polizei hat die Zentrale der verbotenen kommunistischen Partei ausgehoben und zahlreiche Funktionäre verhaftet. Beschlagnahmt wurden eine Drukkerei für illegale Flugschriften, die Liste der kommunistischen Mitglieder und ein größeres Bombenlager. Es steht fest, daß die rote Zentrale über die französischen Kommunisten Verbindung mit dem Ausland und mit Sowjetspanien unterhielt. De Valera in London. Irlands Ministerpräsident de Valera ist Samstag abend mit seiner Begleitung in London eingetroffen. Dominienminister Malcolm Macdonald hatte sich zur Begrüßung de Valeras auf zt es jevem klar, daß die Politik des Königreichs Jugoslawien als Hauptziel den Frieden hat. Der Friede ist für uns das höchste und kostbarste Gut, da er uns alle andern Güter gewährleistet. Jedoch darf der Friede nach unserer Auffassung kein abstrakter Begriff bleiben, sondern er soll der Gegenstand einer ständigen und wachen Tätigkeit, die nicht nur die Wahrung der eigenen, sondern auch das Verständnis und die Beachtung fremder Interessen fordert, sein. Durch solche Grundsätze läßt sich die Königliche Regierung, an deren Svitze zu stehen ich die Ehre habe, in allen ihren außenpolitischen Handlungen leiten. Von solchen Auffassungen sind auch unsere Beziehungen zu der Regierung des Deutschen Reiches, welche bei jeder Gelegenheit ein breites und richtiges Verständnis für unsere Interessen gezeigt hat, beseelt. Mit Recht können wir also der weiteren Entwicklung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen der Regierung des Deutschen Reiches und der Regierung des Königreichs Jugoslawien mit vollem Vertrauen entgegensehen. Indem wir mit Hingabe daran arbeiten, sind wir überzeugt, an einem Werke zu schaffen. das zweifellos nicht nur zum Wohle unserer beiden Länder, sondern auch von Nutzen für den allgemeinen Frieden und die Ordnung in diesem Teile Europas sein wird. Heute Empfang beim Führer Für heute, Montag., 20.80 Uhr, ist eine Abendtafel des Führers und Reichskanzlers im„Haus des Reichskanzlers" für Dr. Stojadinowitsch vorgesehen. Die jugoslawische Presse feiert die Größe des Dritten Reiches und seines Führers anb Belgrad, 16. Januar. Wie die Samstag=Presse Jugoslawiens konzentrieren auch die Sonntagsausgaben ihre gesamte Aufmerksamkeit auf die Berichte aus Berlin und besonders auf die herzlichen Begrüßungsartikel der deutschen Presse. Die jugoslawischen Zeitungen heben in ihren Ueberschriften weiter die besondere Herzlichkeit der deutschen Begrüßung und die natürliche Sympathie des Deutschen für das jugoslawische Volk hervor. Die Sonntagspresse wird von den seitenlangen Sonderberichten über den ersten Tag des jugoslawischen Staatsbesuches in Berlin beherrscht. Mit den Stimmungsbildern wird das überwältigende Gefühl von der Macht und Größe des Dritten Reiches besonders betont. Die Herzlichkeit des Empfanges und die Organisation seien mustergültig gewesen. Beck von Berlin abgereist. Der polnische Außenminister Beck und Gattin haben Samstag nachmittag mit dem fahrplanmäßigen Schnellzug nach Zürich Be lin verlassen. Wie man hört, hat Oberst Beck bis zum Zusammentritt des Völkerbundsrates am 26. Januar einen kurzen Erholungsurlaub genommen, den er an der Riviera zu verbringen beabsichtigt. Tsining, von wo aus die chinesische Hsutschau=Stellung stärdienstes für, Koreaner beschlossen, Man bein der Flanke bedroht wäre, hat in den letzten Tagen absichtige, wie es heißt, im Rahmen des Ausbaues der nicht weniger als sechsmal den Besitzer gewechselt. nationalen Verteidigung Japans die bisher vom MiliSchweres Eisenbahnunglück in Indien. Einer Meldung aus Allahabad(Indien) zufolggg ust i dei Nähe von Allahabad auf dem Bahnhof Bamrauu,, Kalkutta=Delhi=Expreß mit einem Güterzug zusammer; gestoßen. Ein Wagen dritter Klasse des Erxrgöz#ge, wurde zusammengedrückt. Sieben Personen tötet, 15 so schwer verletzt, daß sie in ein Hosptl übergeführt werden mußten. Stellvertretender Hauptschriftleiter: Dr. Paul Dierichs. Hauptschriftettezg Schm%.iz, udolf###. Verantwarzsche Schriftletter: Pollyr: Pzgchumer Tell: (abwesend), i..: Fritz Schmidi, Hans Schulte(in Urlaub), I..; Paul## Wirtschaft und Bilder: Friz SHy,z, ann. politik und Unterhaltung; Dr. Josef.ch'gerichtsdiens Kunst und Wissen: Kurt Dörnemann,####xopinz; und Briefkasten: Max, Flegel,, Sport Ayle, Paul Hans Hornverg, ar Flegel, Sport und Pro Nachbargeviet und Stadtteile: Maedgzagnp, hatte sich zur Begrüßgng de Valeras auf„ekiner Schriflleitung Michael Haupt, Verlin=Karlsvol. dem Bahnhof eingefunden. De Valera will mit der Zeiligenberger Straße 25. Auf 500 340. englischen Regierung über das Verhältnis Irland—rechstunden der Schriftleltung wochentags, England verhandeln. Kommunisten überfielen mexikanischen Gottesdienst. In Veracruz stürmten 50 Jungkommunisten die Christuskirche und überfielen dort betende Katholiken. Die kommunisten verletzten zwei Männer und eine Die tiger als sechsmal den Besitzer gewechselt. nationalen Verteidigung Igpans die bisher vom Mili= stuskirche, und übersielen dort betend. ndet sich jetzt, wie auch von chinesischer tärdienst ausgeschlossenen Koreaner an der Landesver= Kommunisten verlepten zwri Männer und eine Frau teidigung teilnehmen zu lassen, die besonders, seit Aus ergevttcy, weun Versuchtrg#g dee g zu erPPrg samstags P|6. und samstags, von 16 dungen keine Hastpflicht. chesgelzupgigeceezeslshäte Gursche —17 Uhr. Für unverlengg, 7 Uhr. Für unverlangte###e. Rücksendung nur bei Rückvo * Steck Seite zugegeben wird in japanischer Hand. Sie ist vollkammen zesammengeschossen und die gesamte Zivilrommen zusammengeschoffen, und dir gesamte Hgrebevölkerung ist geflüchtet. Die Kämpfe werden bei bitteVerlag und Druck: Laupenmühlen Bochum, Rathausplatz 8. Ruf 675 51—54. Verantwortlich für den Anzeigentell: Kurz.%zz, zen teioigung teilnehmen zug lassen, die besonders seit Ausbruch des chinesischen Konfliktes ihre Loyalität und Opferbereitschaft bekundet hätten. Srommunisen vettegten ppei Männer und eine Frau Fexchzschnizisauflage Dezember 1937 über 30.000.„Lusac's erheblich. Mon versuchte, sich der Eindringlinge zu er Bsss#Anzeigen=Preseuiste Nr. 9 gültig. Nachlaßstez#ugweyren, indem man das Messer zog. Dubei erhielt einer Berliner„Anzeigenverigetzinst, B..,B#sggi# der Eindringlinge tiese Messerstiche. I Charlottenburg, Uhlandstraße 19 Hoch stieg de Bochenendez, oer zage am Wogenenbezgggt über evten un den Bergen eu Zie Gerüchte und B der Ruhr vorbeigekon Isvolle Hochwasserschil beuc Viel war darin die zur Krone im Wasser stan Fluten überrascht wurden Insel isoliert wie in einen uins sich in Vermutungen Pas meinen Sie: wird es am besten sehen sischen„Augenzeugenbe unterm tropfnassen Schwätzchen lieferte(1 wie bei schönem Wett zhnlichen Hochwasser, wußten genug Staunensw die Notbrücke am Haus 5 gesperrt sei, lenstein nicht mehr durch Ds bedeutete„schon ei Passerstand, und wirklich Uebernormalstand 4,01 M Es ist ja merkwürdig: ganz besonders die Neug nüchternem Verstand solche Ueberflutungen an breit ausladenden, I das Ruhrtal bildete, sah turschauspiel, die unvern uns Landratten mit der sucht nach der See, sehr denn in Scharen, Stunde hatten, hinaus, i sehen, wie das Wasser wetten, bis wunderten nur— etwa v Tal, in dem ein riesiger mnorgen wußten die Eif Passer fiel— gegen Mit am Sonntagmorgen läch über der Wasserfläche, d der Zäune und Grasstüc gut— auch die Gar Kapsköpfen und Kohlpflat man nasse Füße und le als Gartenbesitze tete, als Gartenbesitzer de den Sonntagskohl zu Kohl mit Mettwurst ges so halb aufgegeben hatte Die matte Sonntags Passertümpeln und der ruhig dahinströmt, so als veln zu tun hätte. Schöl und mancher ließ sich zu sonders die„Unentwegtel die Frauen, die ihre neu ausführen wollten. Abdaß es gar nicht so sehr sieh da— was schlug m Vieder Regen! Wird es wasser?... Infolge des Notbrücke am H Der Polizeipräsident Infolge des Hochwas Haus Kemnade(Stadtg holz wegen drohender E gerverkehr gesperrt.— Kemnader Brücke ist. erfolgt über Brockhause Brockhauser Straße— Wesffalen Gauleite N8G. Gauleiter nuar seinen 39. Ge Anlaß von allen S telt. Dringlicher D leiter auch an dies stelle. Hier empfing den Gauleiter Ve der(Bochum) u Abert Meister und die Glückwüns sprachen und ihm Arbeit südwestfälisc eine im Kreis Witt jel mit einem westf brot überreichten. Minister, die Gaul hörden, der Wirtsch haben Gauleiter A gewünscht. Am Di in Breslau weilte. Ständchen gebracht leiter von versch Geschenke. ... Stoßtruppr Bochum=Ehrenfel in Bochum=Grut 21. Januar in In Boch Meldungen für Für den 21. Februar 19 schen Handels" Meldungen entg zeigt, daß der d den deutsche Lei verstanden hat. 80000 Holz Ein schöner Au " NSG den des Auftrag schen Arb eigen Ja NSV. mitteln. Abzeichen Es brau sonders grüßt w holen. der St daß er davon in jugoslawische s Ministererm Bedaun Lande zu Ihrem Aufufbauwillens daß das rers und ugen hat, hte durch nkunft in gehen. n Vermächteg des Aufkunft eingee wärmsten oitsch erönliche Kontit dem Sie ehrt hatten, tief in ErErwiderung haben, mit stausch über Fragen fühdaß mir die auch persönif allen Gerordentlichen nzulernen. aus nächhes unter Weg der ritts und s die Ehre Jugoslawiens ede klar und m damaligen iden Grundhen Deutschlegt. Heute Königreichs Der Friede ;, da er uns rf der Friede Begriff bleier ständigen Lahrung der d die BeachDurch solche gierung, an allen ihren solchen Aufzu der Reei jeder Getändnis für Entwickzwischen und der mit volen, sind wir as zweifellos der, sondern eden und die wird. e Abendtafel des Reichshen. s und Site 3 Nr. 13 Bochumer Anzeiger Montag, 17. Jonuar 1938 Bochumer Hoch stieg das Wasser... ..] Das war natürlich unser Tagesgespräch Hochwall““ Geregnet hatte es ja genug in den am Wochellen“ gar überreichlich, dazu die Schneei den Bergen.. Und dann kamen auch Mit der Büchse in der Hand ten, soge schmeis: Gerüchte und Berichte. Jeder, der irgendwo schon*Juhr vorbeigekommen war, hatte neue, einan der Hochwasserschilderungen zum besten zu drucksbeg, war darin die Rede von Bäumen, die bis geben. im Wasser standen, von Tieren, die von den Pr Vherrascht wurden, von Häusern, die zu einer ut(“zzoliert wie in einem See standen... Man erInset, u in Vermutungen:„Wie hoch ist das Wasser! Bas meinen Sie: wird es noch steigen? Wo kann es am besten sehen?" Aber nicht nur die dravazichen„Augenzeugenberichte", die man sich gegenmo unterm tropfnassen Regenschirm bei einem kleien Schwätzchen lieferte(das lange nicht so ausgedehnt #i, bei schönem Wetter!), sprachen von einem unerzhnlichen Hochwasser, auch die exakten Berichte Vitten genug Staunenswertes mitzuteilen. Etwa, daß (Hotbrücke am Haus Kemnade für den Fußgänger„zhr gesyerrt sei, daß die Autobuslinie nach Blanerteh nicht mehr durchgeführt werden könne... n bedeutete schon einen außergewöhnlich hohen Rasserstand, und wirklich wurde ja auch als höchster Uebernormalstand 4,01 Meter angegeben. ist ja merkwürdig: Hochwasser reizt unn einmal besonders die Neugierde. Und obwohl man sich mit nüchternem Verstand klar macht, welchen Schaden solche Ueberflutungen anrichten, wenn man dann vor breit ausladenden, leicht bewegten See stand, den das Ruhrtal bildete, sah man nur noch das schöne Nasurschauspiel, die unvermutete Wasserfläche, die von uns Landratten mit der meist uneingestandenen Sehnsucht nach der See, sehr begrüßt wird. Und so wallten in Scharen, sobald wir eine freie halbe Stunde hatten, hinaus, irgendwo an die Ruhr, um zu wie das Wasser, stieg, vielleicht sogar, um zu wetten, bis wohin es kommen wurde. Oder wir bewunderten nur— etwa vom Ruhrlandheim aus— das kal in dem ein riesiger. See sich ausbreitete. Samstag sol, i erigzten die Eifrigsten zu berichten, Lug, oas Passer fiel— gegen Mittag stieg es schon wieder Aber am Sonntagmorgen lächelte ein klarer kühler Himmel über der Wasserfläche, die immer kleiner wurde, aus der Zäune und Grasstücke wieder auftauchten und— vie gut— auch die Gartenstücke mit den vielgeliebten Kapskopfen und Kohlpflanzen. Man brauchte also, wenn man nasse Füße und lehmbedeckte Schuhe nicht fürchteie, als Gartenbesitzer des überfluteten Tales nicht auf Dei Sammenag der Kolsh. Am Samstag und Sonntag stellte sich die Nationalsozialistische Kriegsopferversorgung in den Dienst des Winterhilfswerks. Die Männer und Frauen taten das mit einer Freude und einem Eifer, dem sicherlich 17 Bed — 1 R den Sonntagskohl zu verzichten. Wie wird der kohl mit Mettwurst geschmeckt haben, den man schon Die matte Sonntagsmorgensonne blinkte über den Passertümpeln und der Ruhr, die wieder brav und ruhig dahinströmt, so als ob sie nichts mit diesen Tümpeln zu tun hätte. Schön und friedlich schien das Bild, und mancher ließ sich zum Spaziergang verleiten, besonders die„Unentwegten“ unter den Männern und die Frauen, die ihre neuen Weihnachtsrussenstiefel gern ausführen wollten. Aber der heftige Sturm zeigte, daß es gar nicht so sehr friedlich war und gegen Abend, sieh da— was schlug mir da so feucht ins Gesicht? Vieder Regen! Wird es nun wieder steigen, das Hochnaser?... Infolge des Hochwassers... Notbrücke am Haus Kemnade gesperrt Der Polizeipräsident teilt mit: Infolge des Hochwassers wird die Notbrücke am Haus Kemnade(Stadtgut) im Ortsteil Stiepel=Buchholz wegen drohender Einsturzgefahr für den Fußgängerverkehr gesperrt.— Der Fahrzeugverkehr über die Kemnader Brücke ist gleichfalls gesperrt. Umleitung erfolgt über Brockhauser Straße— Kosterbrücke oder Brockhauser Straße— Kosterstraße. Westfalen=Süd gratuliert Gauleiter Josef Wagner A8G. Gauleiter Josef Wagner, der am 12. Januar seinen 39. Geburtstag beging, wurden aus diesem Anlaß von allen Seiten herzliche Glückwünsche übermittelt. Dringlicher Dienstgeschäfte wegen weilte der Gauleiter auch an diesem Tag in seiner Berliner Dienststelle. Hier empfing er am Mittwoch den stellvertretenden Gauleiter Vetter, Kreisleiter Riemenschneider(Bochum) und Oberbürgermeister Parteigenossen Albert Meister(Herne), die ihm ihre persönlichen und die Glückwünsche des Führerkorps des Gaues aussprachen und ihm ein Angebinde in Form einer schönen Arbeit südwestfälischer handwerklicher Kunst, und zwar eine im Kreis Wittgenstein angefertigte große Holzschüssel mit einem westfälischen Schinken und mit Schwarz= brot überreichten. Der Führer, die Reichsleiter und Minister, die Gauleiter und führenden Männer der Behorden, der Wirtschaft, des Handwerks und des Handels haben Gauleiter Wagner an seinem Geburtstag Glück sewünscht. Am Dienstag, als Gauleiter Josef Wagner in Breslau weilte, wurde ihm vor seiner Wohnung ein Ständchen gebracht. Auch in Breslau erhielt der Gauleiter von verschiedenen Stellen Glückwünsche und Geschenke. In Bochum sprechen... ::. Stoßtruppredner Hamacher am 21. Januar in Bochum=Ehrenfeld, Gauredner Land am 19. Januar n Bochum=Grumme=Vöde, Gauredner Kleiner 21. Januar in Bochum=Laer. Meldungen bis Ende Januar für den Schaufensterwettbewerb Für den Schaufensterwettbewerb vom 13. bis Februar 1938 nehmen alle Dienststellen des„DeutHandels“ in der DAF. noch bis Ende Januar Neldungen entgegen. Die bisher bekundete Anteilnahme eeigt, daß der deutsche Handel das Merkwort„Wir küneen deutsche Leistung“, das über dem Wettbewerb steht, verstanden hat. 80000 Holzlöffel für das WöW. Ein schöner Auftrag für die südwestfälische Heimindustrie ASG. Der Heimindustrie in den südlichen Gemeinden des Gaues, im Wittgensteiner Land, ist ein schöner Kustrag zuteil geworden. Den Bemühungen der Deutchen Arbeitsfront ist es gelungen, wieder wie im vo#85 Jahr einen Auftrag der Gauamtsleitung der mitei Westfalen=Süd auf 80.000 Holzlöffel zu verAbszich Holzlöffel werden ähnlich wie die WHW.= nozeichen in den übrigen Kreisen des Gaues verkauft. son aucht bei der Lage der Heimindustrie nicht bePenders betont zu werden, wie sehr dieser Auftrag begrutzt wird. Sturz von der Treppe. Am Sonntag morgen wollte holen. K von der Wiemelhauser Straße Kohlen der: veim Verlassen seiner Wohnung stürzte er von daß eintreppe ab und kam derart heftig zu Fall, dar neben einem Fußbruch arge Quetschverletzungen onirug, die ärztliche Behandlung erforderlich machten. Ein Kriegsblinder schmückt eine Spenderin mit der Nelke, dem Wahrzeichen des Sonntags. ein guter Erfolg beschieden gewesen sein wird. Haben die Kriegsverletzten einst gekämpft mit Wehr und Waffen für Deutschlands Ruhm und Freiheit und für das Glück des Volkes, so kämpfen sie jetzt den schönen Kampf um den echten Frieden und die wahre Volksgemeinschaft, wie sieeder Führer erstrebt. An die Stelle des Gewehrs ist die Sammelbüchse getreten. Und ihr Klappern ist friedliches Maschinengewehrknattern. Mit diesen Büchsen erkämpfen wir den inneren Frieden und damit auch zuletzt den Frieden der Welt. Die Groschen und Pfennige, die wir in die roten Büchsen werfen, bilden zusammen die gewaltigste Tat eines Volkes und jeder Sammeltag muß sein eine gewonnene Schlacht. So waren denn die Männer und Frauen der NSKOV. vom Morgen bis zum späten Abend auf den Beinen, holten immer aufs neue zum friedlichen Angriff aus und ließen sich trotz der Regenschauer am Samstag keine Mühe verdrießen. Wer hätte auch an so manchem tapferen Kriegsmann kalt vorbeigehen können, der für das Vaterland das Augenlicht oder seine gesunden Gliedmaßen dahingab und als stumme Mahnung für uns alle wirkte. Die blutige Schlacht haben jene damals geschlagen, den letzten Endsieg jedoch müssen wir noch alle zusammen auf die veränderte Weise mit Arbeitsschweiß und heißem Herzen solcherart erringen helfen. Aber dieser Sieg wird dafür auch köstlich sein und beglückend. So trug denn Männlein und Weiblein ohne Ausnahme in solcher innerer Erkenntnis bald die Blume des Tages im Knopfloch, die herrlichen Nelken. Sie waren an sich schon so schön, daß mancher einen kleinen Strauß erstanden haben wird. Es war ein schöner Wetteifer im Sammeln wie im Geben; immer und immer wieder erklang die Einladung: Wer hat noch nicht geopfert? Wer spendet noch eine Kleinigkeit? Wer will noch einmal opfern? Und willig griff man immer und immer wieder in die Tasche mit dem Kleingeld. So füllten sich bei manchen Sammlern und mancher Sammlerin die Büchsen buchstäblich bis oben hin, und das will schon etwas heißen! Da das Wetter am Sonntag dem Sammelwerke günstiger war, so wird der zweite Tag jene Lücken noch geschlossen haben, die der erste Tag hie und da etwa offen gelassen haben mochte....; gm.hilmach, Solche Tage sind und sollen sein die Mobilmachung des guten Willens und des frohen Dankes. So soll es bleiben! marschierte, um die vielen Tausende noch außenstehender Volksgenossen für die nationalsozialistische Weltanschauung zu gewinnen. Es war aber ein anderes Bild, als in den Jahren des Kampfes. Während manche früher vielfach die Bedeutung der SA. für die Zukunft unseres Vaterlandes nicht erkennen wollten, wurden die Männer auf der gestrigen Fahrt durch die Straßen der Innenstadt begeistert und mit Freuden als die politischen Soldaten des Führers begrüßt. Etwa zwei Stunden dauerte die Fahrt, und als kurz nach 13 Uhr die Wagenkolonne das Rathaus passierte, nahm Standartenführer Georg den wohlgeordneten Vorbeimarsch seiner Getreuen ab. Vom Rathaus aus ging's zum„Platz der SA.“, wo Obersturmbannführer Leye eine kurze Ansprache hielt. Er sprach von den in der Kampfzeit fast täglich stattfindenden Propagandamärschen der SA. und betonte, daß die SA. durch diese Fahrt ihren im harten Kampf erprobten M. F. Ewig iot die Cal. Eindrucksvolle Propagandafahrten der SA.=Sturmbanne 1/17, 2/17 und 3/17 durch Innenstadt und Stadtteile Mit dem Beginn des neuen Jahres stellte wiederum, auf die letzten Anordnungen. Es handelte sich nicht, wie die SA. ihre Einsatzbereitschaft und ihren Kampfwillen schon erwähnt, um einen Propagandamarsch, sondern Miedarum wallten, die Männer im um eine Provagandafahrt. Insgesamt waren unter Beweis. Wiederum wollten die Männer Braunhemd zeigen, daß sie auch weiterhin als die politischen Soldaten des Führers kämpfen für die Idee des Führers, für den Nationalsozialismus. Schon in den frühen Morgenstunden des Sonntags machten sich überall auf den Straßen der Innenstadt und in den Außenbezirken die gegen 11 Uhr stattfindenden Propagandafahrten der SA. bemerkbar. Aus allen Richtungen kamen die SA.=Männer angerückt und begaben sich zu ihren Aufmarschplätzen. Der SA.=Sturmbann I/17, der eine Fahrt durch die Innenstadt durchzuführen hatte, war auf dem„Platz der SA.“ angetreum eine Propagandafahrt. Insgesamt waren 18 Lastkraftwagen zur Stelle, die mit eindrucksvollen Aufrufen versehen waren. Auch wirkungsvolle Hinweise für das Winterhilfswerk des deutschen Volkes waren in riesigen Lettern auf weißen Tüchern aufgezeichnet worden. Schaulustige Volksgenossen umstanden den Platz und sahen sich die lange Wagenreihe interessiert an. Nachdem die letzten Anordnungen getroffen, und der Fahrweg in alle Einzelheiten festgelegt worden waren, setzte sich die Wagenkolonne in Bewegung. Als die alten Kampfrufe aus der Zeit vor der Machtübernahme in lauten Sprechchören ertönten und ', kurmbannführer Leye, in dessen Händen an den Häusern widerhallten, wurde man an jene Zeit die Führung dieses Sturmbannes lag, traf bald dar=serinnert, da die SA. fast täglich durch die Straßen Wapperialer Analel Neuen auf in der Städtischen Gemäldegalerie am Sonntag morgen wurde in der Städtischen Gemäldegalerie eine Ausstellung von Malern des Bergischen Landes eröffnet, über die wir auf Seite 11 der heutigen Ausgabe ausführlich berichten.— Unsere Bilder zeigen zwei Arbeiten aus der 95 Werke umfassenden Schau. Links:„Dönberger Bauern“ von Hugo Weischet.— Unten:„Am Stadtgraben in Lübeck“. ein Aquarell von Alfred Hoffmann. Alle Aufnahmen: Brüning C Standartenführer Georg nimmt die Vorbeifahrt der Kraftwagen vor dem Rathaus ab. Willen unter Beweis stellen wollte. Gleichzeitig aber wolle man zum Ausdruck bringen, daß niemals wieder schmutzige Hände den Staat berühren dürften, denn die SA. lebe ewig und wache darüber, daß Deutschland stark und frei bleibe. Mit diesem Marsch habe man gleichzeitig das Ziel verfolgt, auch den letzten noch schlafenden Volksgenossen für den Nationalsozialismus zu werben. Wie Obersturmbannführer zur Freude der SA.=Männer erklärte, hatte kurz zuvor Standartenführer Georg seine Anerkennung über die disziplinierte Propagandafahrt ausgesprochen. Mit einem Treuegelöbnis auf den Führer, Volk und Vaterland, dem sich die deutschen Hymnen anschlossen, war der Dienst der SA. bendet.„ Zu gleicher Zeit wurden auch in den Außenbezirken Propagandafahrten durchgeführt. Der Sturmbann II/17 unter der Führung von Obersturmführer Kettwichter marschierte durch Grumme und Gerthe, und der Sturmbann III/17, der am Freigrafendamm unter der Führung von Sturmführer Beil angetreten war, marschierte durch Altenbochum, Laer, Langendreer und Werne. Betriebsappelle im Bergbau Vom 17. bis 22. Januar finden in sämtlichen Bergbaubetrieben Betriebsappelle statt, auf denen die durch das Gesetz vom 21. Dezember 1937 erfolgte Neuregelung in der Sozialversicherung behandelt wird. Durch dieses Gesetz sind besonders für den deutschen Bergmann fühlbare Beitragserleichterungen und Leistungsverbesserungen in Kraft getreten. Vorbild treuer pflichterfüllung Tod des ältesten Ehrenbeamten der Stadt Bochum Am 13. Januar verschied, wie bereits mitgeteilt, der Kaufmann Theodor Imberg, der seit Juni 1885, also über 53 Jahre, in der öffentlichen Wohlfahrtspflege der Stadt Bochum als Ehrenbeamter segensreich tätig gewesen ist. Seit 1905 war der Verstorbene Bezirksvorsteher des 2. Fürsorgebezirks und hat in dieser Eigenschaft bis Juli 1936 gewirkt. Seine Verdienste in der öffentlichen Fürsorge fanden dadurch besondere Anerkennung, daß die Theodor=Imberg=Straße nach seinem Namen benannt wurde. Im Jahre 1935 konnte Imberg als ältester Ehrenbeamter der Stadt Bochum für 50jährige ehrenamtliche Tätigkeit besonders geehrt werden. Als er im Jahre 1936 das Amt des Bezirksvorstehers an eine jüngere Kraft abtrat, war es sein Wunsch, noch weiterhin als Berater an den Bezirksversammlungen teilzunehmen. So hat er bis zuletzt seine Kraft in den Dienst des Wohles der Bedürftigen und der Stadt gestellt. Ein Vorbild treuer Pflichterfüllung! Erfolgreicher Ausklang der fünften großen Geflügelzuchtausstellung der Kreisfachgruppe Bochum=Herne Die fünfte große Geflügelzuchtausstellung der Kreisfachgruppe Bochum=Herne gehört der Vergangenheit an. Sie war ein großer Erfolg, der sich rein außerlich zeigte in dem starken Besuch, in dem der Ausrichter der Ausstellung, der sein silbernes Jubiläum feiernde Geflügelzuchtverein„Kleintierfarm" e.., den schönsten Lohn für seine Bemühungen sehen darf. In der Eröffnungsfeier am Samstag morgen im Schützenhof hatte Kreisfachgruppenvorsitzender Rohe in Gegenwart von zahlreichen Gästen, zu denen auch Gartenbaudirektor Pick gehörte, in seinen Begrüßungsworten seiner großen Bewunderung über die einzigartige Schau Ausdruck gegeben. Er versprach sich von ihr die fruchtbarsten Auswirkungen auf die Arbeit der Kreisfachgruppe Bochum=Herne. Der Ausstellungsleiter Brinkmann erklärte die Schau für eröffnet.,„ 6ug 5. Da über Sinn und Bedeutung der Aussteuung bereits in der Samstagsausgabe das Notwendige gesagt worden ist, sei noch kurz berichtet über die Kundgebung, die am Sonntag abend der großen Geflügelschau den sinngemäßen Ausklang gab. Bemerkenswert war vor allem die Rede, die stellvertretender Ausbildungsleiter Stucht(Selm) hielt. Er sprach über das Thema „Geflügelzucht und Vierjahresplan". Im einzelnen wurden von ihm die Aufgaben herausgestellt, die für die Arbeit der kommenden Jahre im Landesverband der westfälischen Kleintierzüchter tonangebend und richtungweisend sein werden. Ueber Maisanbau und Selbstversorgung sprach Landwirtschaftslehrer Schreyer von der Landwirtschaftsschule in Bochum. Auch dieser Vorit uc Seite 4 Nr. 13/ Bochumer Anzeiger 7 Montag, 17. Januar 1938 trag gab eine Fülle von wertvollen Anregungen, die trag gab eine Fülle von wertvollen Anregunge in der praktischen Arbeit der Kreisfachgruppe BochumHerne nicht unberücksichtigt bleiben werden, wie Kreisfachgruppenvorsitzender Rohe in seinem Schlußwort ankündigte. Zum Schluß wurden die für die Ausstellung gestifteten Wandervreise in feierlicher Form den einzelnen Preisträgern überreicht. Den Wanderpreis für die beste Gesamtleistung des Vereins holte sich der jubilierende Geflügelzuchtverein „Kleintierfarm“, e. V. Bochum, den Wanderpreis für die beste Gesamtleistung in Zwergen Züchter Brinkmann (Bochum), den Wanderpreis für die beste Gesamtleistung in Tauben Züchter Albert(Bochum). Die beste Gesamtleistung, die auch mit einem besonderen Zuchtpreis bedacht wurde, zeigte Züchter Triquart(Bochum)e auf Westfälische Totleger. Die Jubiläumspreise der Reichsfachschaft erhielten 1. Brinkmann(Bochum) auf Weiße Zwergwyandottes, 2. Triquart(Bochum) auf Westfälische Totleger, 8. Herrscher(Bocham) auf Gelbe Orpington. „„Aunnelrung= Zerseneech Scheinmeldung nicht statthaft— Vier Meldeformulare Der Reichsminister des Innern hat auf Grund des Gesetzes über das Paß=, das Ausländerpolizei= und das Meldewesen sowie über das Ausweiswesen vom 11. Mai 1937 auf Vorschlag des Reichsführers 4 und Chefs der deutschen Polizei im Einvernehmen mit den beteiligten Reichsministerien am 6. Januar 1938 eine neue Verordnung über das Meldewesen erlassen. Die polizeiliche Anmeldung ist eine ndtwendige Unterlage für zahlreiche beyördliche Entscheidungen, sie ist von äußerster Wichtigkeit für die Reichspost und andere Behörden und dient dem Schutz der Volksgemeinschaft vor asozialen Elementen. Das Meldewesen wurde bisher in den einzelnen Ländern, teilweise sogar in einzelnen Gemeinden abweichend gehandhabt. Diese Uneinheitlichkeit hat sich auf die statistische Auswertung der Bevölkerungsbewegung hemmend ausgewirkt. Die neue Reichsmeldeordnung erleichtert die Erfüllung der Meldevorschriften wesentlich. An= und Abmeldescheine, von denen die ersten in zweifacher, die letztgenannten in dreifacher Ausfertigung der Meldebehörde einzureichen sind, sind für das ganze Reich äußerlich und innerlich gleich. Die Anmeldescheine sind weiß, die Abmeldungen grün. Für vorübergehenden Aufenthalt in Hotels, Fremdenheimen, Gasthäusern usw. ist ein hellroter Meldeschein vorgesehen, der in drei Sprachen, deutsch, englisch, französisch, abgefaßt ist. Außerdem gibt es einen hellgelben Meldeschein für Krankenhäuser und ähnliche Anstalten. Die neue Reichsmeldeordnung macht in Zukunft nicht nur den Wohnungsnehmer und den Wohnungsgeber, sondern außerdem noch den Hauseigentümer oder Hausverwalter für die Erfüllung der Meldepflicht verantwortlich. Der Meldepflichtige muß in Zukunft die Anoder Abmeldung persönlich bei der Meldebehörde abgeben und bei der Abgabe sich über seine Person ausweisen. Eine Reihe von Neubestimmungen dient der Erleichterung der polizeilichen Arbeit. Bemerkenswert ist, daß Krankenhäuser usw. in Zukunft Personen, die mit Verletzungen oder in einem sonstigen auf eine strafbare Handlung hindeutenden Zustand eingeliefert werden, sofort fernmündlich zu melden haben. Wer seine Anmeldung hintertreibt oder vernachlässigt, wird mit Geldstrafe bis zu 150 RM. oder mit Haft bis zu sechs Wochen bestraft. Scheinmeldungen an Orten, an denen der Betreffende nicht wirklich wohnt, werden ebenfalls mit Haft bis zu sechs Wochen oder mit Geldstrafe geahndet. Anschlußprogramm wird von der NSG. Freude" bestritten. „Kraft durch wichtiger Vorträg im Reichsbund der Deutschen Beamten, Kreis Bochum— Am Donnerstag, 27. Januar, 20 Uhr, spricht im Evangelischen Vereinshaus in einer Großveranstaltung des Reichsbundes der Deutschen Beamten der Dozent an der Hochschule für Lehrerbildung in Dortmund, Parteigenosse Dr. H. H. Schacht, über das Thema: „Das Judentum im bolschewistischen Vorfeld!" Der weit über die Grenzen des Gaues hinaus bekannte Redner wird seinen Vortrag auf seine neuesten Arbeiten und Auslandsreisen stützen, die das Bestreben der Juden; in Polen, der Tschechoslowakei, Ungarn und Rumänien erkennen lassen. Auf diesen wichtigen und außenpolitisch hochinteressanten Vortrag machen wir alle Volksgenossen schon jetzt aufmerksam. Der Vortrag wird erstmalig gehalten! Armin, ein deutscher Nationalheld In der Geologischen Gesellschaft für den rheinischwestfälischen Industriebezirk. Ortsgruppe Bochum, hielt Privatdozent Dr. Spethmann(Essen) einen Vortrag über das Lebensbild des Freiheitshelden Armin. Der Redner behandelte damit einen der denkwürdigsten und bedeutungsvollsten Abschnitte der germanischen uno deutschen Geschichte. Er schilderte, wie Armin das schwierige Werk vollbrachte, die deutschen Stämme zu einigen, und mit 25 Jahren in der Schlacht, die wir die Schlacht im Teutoburger Wald zu nennen pflegen, drei römische Legionen vernichtete. Die Römer zogen sich als militärische Macht nunmehr zum linken Niederrhein zurück, so daß Armin die Grundlage schuf, daß sich zwischen Rhein und Weser das Germanentum und später das Deutschtum frei entfalten konnte. Damals wohnten hier zwischen Ruhr und Lippe die Brukterer, groß, breit und schwerfällig, aber mit warmem Herzen. südlich davon bis Siegen die Singambern, schlank und wendig. Nach Osten zu folgten im Lippischen bis über die Weser die Cherusker und südlich von ihnen die Hessen. Im einzelnen führte der Redner an Hand ausgewählter Stellen der alten Schriftsteller nicht nur den Verlauf der großen Entscheidungsschlacht vor Augen, sondern auch Einzelheiten aus dem Einigungswerk, das sich unter einer Parole vollzog, die in jeder Germanenbrust zünden mußte:„Das heilige Reich des Vaterlandes, die Freiheit des Volkes, die Götter Germaniens" Dr. Spethmann ging dann auf die Oertlichkeiten der Schlacht ein, an die teilweise Sagen, wie die vom Birkenbaum, anknüpfen. Es scheint, daß der große Vorgang sich in den Gebieten der oberen Alme und Möhne abgespielt hat und daß Teile der römischen Reiterei noch bis in die Gegend von Werl flüchten konnten. Leider war es wieder einmal die deutsche Zwietracht, die das weitere Schicksal des Befreiers umdunkelte. Sein Schwiegervater Segest stand zu ihm in scharfem Gegensatz, da er römische Auffassungen vertrat. Es kommt schließlich zu dem furchtbaren„Ausgang, daß Armins junge Gattin Thusnelda vor dem Triumphwagen des römischen Feldherrn einherschreiten muß und Armin im Alter von 37 Jahren den Tod durch eigene Verwandte findet. Des Befreiers Tat aber lebt im deutschen Volke fort in alten Heldenliedern der Edda über Siaurd— Siegfried, der wahrscheinlich mit Armin identisch ist, während der heute gebräuchliche Name Hermann erst in viel jüngerer Zeit dem Befreier zugeschrieben wurde. Vor allem lebt seine Tat fort; ihr verdankt das Deutschtum seine Kernzelle zwischen Rhein und Weser, von der es sich dann im Laufe von Jahrhunderten weiter nach Osten durchgesetzt hat. Gi) leballe die Infanterie=Kameradschaft Bochum=Ehr, feld. Kameradschaftsführer Dr. Blümer begrüßte v. soll die Feste feiern... Der Kaufmännische Verein Bochum feierte sein Winterfest Die neue Reichsmeldeordnung enthält über die bisherigen Mitteilungen hinaus noch beachtliche Neuerungen. Die Mitverantwortung des Wohnungsgebers und Hauseigentümers für die Eefüllung der Meldepflicht ist dahin geregelt, daß er nicht nur den Anmeldeschein unterschreiben, sondern sich durch Einsicht in die Meldebestätigung auch davon überzeugen muß, daß die Meldung tatsächlich erstattet ist. Die An= bzw. Abmeldung beim Wohnungswechsel muß binnen einer Woche erfolgen. Die neuen einheitlichen Formulare für die An- und Abmeldung enthalten einige Fragen, die es bisher auf diesen Vordrucken nicht gab. So ist Auskunft zu geben über das Wehrdienstverhältnis, ferner über die Art der Verwendung im zivilen Luftschutz sowie über den Besitz eines Kraftfahrzeuges. Die Anmeldung der Wohnungsveränderung bei der Zulassungsstelle für Kraftfahrzeuge bleibt dadurch unberührt. Der Wochenendverkehr wird künftig dadurch erleichtert, daß für Gemeinden oder Kreise mit starkem sonntäglichen Ausflugs= und Wochenendverkehr Ausnahmen von der Meldepflicht zugelassen werden können. Sie sind von der Einreichung der Meldescheine für diejenigen Personen entbunden, die in der Zeit von der Nacht vor bis zum Morgen nach dem Sann= oder Ohr, tanzten sie ihre lustigen Tanzfiguren. Eine kleine Feiortag bei ihnen hohorhargt worden Statt der Aus Pause, und schon waren sie unermüdlich wieder auf dem Plan als langbehoste Matrosen, die mit Komik und Temperament und lautem Hau=ruck ein Tauziehen verder Nacht, vor bis zum Morgen nach dem Sonn= oder Feiertag bei innen venervergt werden. Statt der Ausfüllung des Meldescheins genügt dann die Eintragung in das Fremdenbuch. Die Verordnung tritt am 1. Mai 1938 in Kraft. Bundestagung der Saarpfalzvereine Gauleiter Staatsrat Bürkel spricht in Bochum Es wird noch jeder des Tages gedenken, da die Saarländer am 12. Januar 1935 mit von innerer Ueberzeugung geschwellter Brust in die Heimat fuhren, um dort ihre Stimme für Deutschland abzugeben. Inzwischen sind drei Jahre verflossen. Das Saarland ist ein harmonisch verbundenes Glied des nationalsozialistischen Staates geworden. Am Anfang der eigentlichen Rückgliederungsarbeit stand ein Berg schwieriger Aufgaben. Das Völkerbundssystem hatte eine üble Erbschaft hinterlassen, die besonders auf wirtschaftlichem und sozialpolitischem Gebiet viel Geschick und Fähigkeit erforderte. Gauleiter Bürkel ging mit dem Mut des Kämpfers an die schwierigen Probleme und löste Zug um Zug die drängenden Aufgaben. Er, der die politische Vorbereitung der Abstimmung geleitet hatte, bewies auch als Beauftragter für die Angleichung und den geistigen Anschluß der Saar an die Reichsverhältnisse eine sichere Hand und ein feines Gefühl. Oft mußten mit kräftigem Schlag harte Nüsse geknackt werden. Oft mußte die Stimme erzieherischer Einwirkung in der Entwicklung Begriffenes zu nationalsozialistischer Reife bringen. Eine Unmenge kleiner Eingriffe und aufbauender Handreichungen häuften sich in diesen drei Jahren zur großen Gesamtleistung, die Gauleiter Bürkel als Rückgliederungskommissar und Beauftragter für das Saargebiet meisterhaft gelöst hat. Auch wir in Bochum wollen zeigen, daß wir diese hohen Leistungen zu schätzen wissen und nicht vergessen. Am 22. Januar veranstaltet deshalb die NSDAP. Kreisleitung Bochum, in Verbindung mit dem Bund der Saarpfalzvereine eine große Saarabstimmungs; gedenkfeier im Schützenhof, in der Gauleiter Bürkel über obige Themen spricht. Volksgenossen, erscheint deshalb in Massen! Besonders wird erwartet, daß alle Landsleute aus dem Gau Saar=Pfalz zur Stelle sind, um so die Verbundenheit mit der Heimat zu bekunden und den Befreier ihres Heimatgaues zu begrüßen. Das Wohin gehen wir heute? Der Kaufmännische Verein ist bekannt dafür, daß er gern und gemütlich Feste feiert— im großen oder kleinen Kreise—, wie's gerade trifft. Erst neulich vor Weihnachten wurde vergnüglich Nikolaus gefeiert und nun, am Samstag, fand man sich in den oberen Sälen des Parkhauses im neuen Jahr mit neuer guter Laune zum Winterfest zusammen. Allzu groß war der Kreis der Feiernden nicht, doch„Klein, aber fein“ ist auch eine Parole, unter der sich höchst gemütliche, nette Feste begehen lassen. Das meinte auch der Vorsitzende des Vergnügungsausschusses Rüger in seinen humorvollen Begrüßungsworten, die direkt ansteckend auf die vergnügte Stimmung wirkten. Und dann übertrug er der Vergnügungsamateur, das Wort an den, dessen Beruf es ist, das Vergnügen anderer hervorzuzaubern: an den Ansager des Abends, Otto Kant. Von Beifall begrüßt erschien der humorgeschwellte Mann, der sich gleich als Kölner vorstellte und mit leichtem„kölschen“ Dialektklang eine Reihe kräftiger, vielbelachter Witze losließ. Weiter ging es im Programm, Otto Kant kam gern seiner Aufgabe nach, nun die Tänzerinnen des Abends, das Jo=Tello=Ballett, anzukündigen. Die Kapelle Rossignol, die von Anfang an den Saal mit dem fröhlichen Klang ihrer Unterhaltungsmusik erfüllt hatte, befleißigte sich jetzt eines ganz besonderen Schwunges zur Begleitung der vier Tänzerinnen. Zuerst kamen sie uns exzentrisch: im kurzen schottenröckchen, die kleine Mütze verwegen auf dem Csardas an und brachte dann— als Gegensatz— einen leicht beschwingten Ballettwalzer. Auch Otto Kant fühlte sich von diesem Schwung ergriffen in seiner Szene „Heimkehr eines lustigen Kölners"— allerdings von einem etwas schwankenden Schwung. Denn der Kölner, der da so lustige Betrachtungen anstellte und mit einem eingedüllten Zylinder, Luftschlangen und einem prächtigen Lampion geziert war, stand auf recht unsicheren Beinen— was seine Wirkung natürlich erhöhte. zahlreich erschienenen Gäste sowie den Vertreter Wehrbezirkskommandeurs Hauptmann(.) Modersoh. Er gedachte zu Eingang der Sitzung der Toten z. großen Krieges, der Bewegung und besonders#; kürzlich verstorbenen Feldherrn Ludendorff. Dangs sprach ein Kamerad das Gedicht:„Wir haben nur! Glauben“ von Dahnke. en Besonders eindrucksvoll war die Rede des Kameraz, schaftsführers Dr. Schönert, der über die g, ziehungsgrundsätze des deutschen Heeres sprach, g, umriß kurz die geschichtliche Entwicklung der macht, vom Heere des Großen Kurfürsten an und stellt, dahei fest, daß, von einigen Aeußerlichkeiten abgesetzen das Soldatentum sich nicht gewandelt hätte und astets unwandelbar wäre, da die Erziehungsgrundsat, des Heeres schon im Wesen des Deutschen veran wären, der ja immer soldatisch sei. Er kennzeichnet weiter die Bestandteile, die den Inhalt des Wehrwesen ausfüllen, und griff dabei die Disziplin heraus, die aus der Erkenntnis des einzelnen erstehe, daß nur## Wille des Führers herrschen könne. Er sagte „Militärdienst ist Ehrendienst des Freien. Man ist me aus dem Heere entlassen. Man ist Soldat bis zun Tode. Soldatentum ist nicht an eine Uniform gebun, den. Der Soldatenbund ist die Organisation, in der wir auch weiter unser wehrwissenschaftliches Verhältni zu der Truppe selbst schulen, und wo wir Kamerad, schaft pflegen wollen.“ Am Schluß seiner Rede betonte Dr. Schönert, daß in allen Stadtteilen heute wieder Kameradschaften beständen, um den Wehrgedanken zu verbreiten.u 80 Kameradschaftsführer Dr. Blümer dankte dem Red ner und konnte nur hinzufügen, daß sich alle der Verpflichtungen bewußt sein sollten, die sie an den Fabneneid binden. Danach rief Dr. Blümer die Kameraden auf, die neu eingetreten waren, und verpflichtete sials Mitglieder des Soldatenbundes Hauptmann(.) Modersohn gab in kurzen Worten seiner Freude Ausdruck, daß so viele, junge wie alte, ihrem Rufe gefolgt seien, sprach die Grüße des Wehrbezirkskommandeurs aus, der leider nicht hätte erscheinen können. Kameradschaftsführer Dr. Blümer beendete danach mit einem Sieg=Heil auf Führer, Volk und Vaterland die offizielle Sitzung. der sich noch eine recht gemütliche Zeit in kameradschaftlichem Beisammensein anschloß. Bochumer Veranstaltungen lous seine Wirtung katurtich erhöhte. Inzwischen war der Bann so weit gebrochen, daß in den Pausen der Vorführungen einige Mutige den Tanz begannen auf der schönen großen Fläche. Und wie es so geht: auf einmal fanden alle, daß nun die Zeit zum Tanzen gekommen sei, und es wogte nur so von begeistert tanzbesessenen Paaren. Noch einmal leerte sich die Fläche, um dem Jo=Tello=Ballett zu einem wirkungsvollen Florettanz und einem Exzentrik Raum zu geben. Und dann traten die vergnügten Festteilnehmer des Kaufmännischen Vereins endgültig in Aktion und tanzten, tanzten... anstalteten. Zwischendurch gab es mal kleine Musikund Unterhaltungspausen, in denen man am Anschwellen von Lachen und Sprechen das Steigen der Stimmung erkennen konnte. Eine neue Künstlerin trat dann auf: Ibolyka Zilzer die ungarische Geigenvirtuosin mit ihrem Begleiter Mario Costa. Sie meisterte ihr Instrument wirklich mit einer erstaunlichen technischen Gewandtheit, das jagte nur so: die Doppelgriffe, die Flageolette. Und der volle warme Klang ihres Spiels rief die Hörer zu immer neuem Beifall auf. Zu dem spanischen Tanz von Sarasate, dem Hindulied von Rimskij=Korssakoff und anderen Darbietungen mußten sich noch lebhaft erbetene Zugaben gesellen. „Berge und Renschen im Schnee“ Vorlesestunde in der Stadtbücherei Die erste Vorlesestunde der Stadtbücherei im neuen Jahre versammelte einen großen Kreis von geistig und literarisch aufgeschlossenen Menschen um die Werke von Dichtern und Erzählern, die zu dem Thema„Berge und Menschen“ etwas zu sagen hatten. Wilhelm Bauer eröffnete den Reigen mit seinem dramatischen Erlebnisbericht über die Besteigung des Nanga Parbat. Von Sepp Keller hörte man ein Kapitel aus dem schicksalsreichen Buche„Das ewige Leben". Aus der „Vorgebirgslandschaft" von Friedrich Bischof sprach die heroische Seele der Berge. Die klangvollen und von tiefstem persönlichen Erleben erfüllten Gedichte von Britting besangen das Lob der Kälte. Fönhues Meisterskippe„Die Sprungschanze“ führte in die fröhliche und gleitende Welt der Skiläufer ein, uno zum Schluß kam Roland Betsch mit seinen Erzählungen zu Wort.— Eine köstliche Stunde war es, die allen Zuhörern etwas zu geben hatte. pflege des Soldatentums Erste größere Zusammenkunft der Infanterie=Kamerad= schaft Bochum=Ehrenfeld der in Ersck.:] Um dem Soldatentum eine Pflege zukommen zu Das Jo=Tello=Ballett, das nun wieder in Erschel= lassen, die seiner Größe alle Ehre macht, tagte am nung trat, paßte sich den feurigen Weisen mit einem Sonntag morgen in dem Vereinssaal der Wirtschaft Kagnere HAhelngeir W s TT EE M A Stadttheater: 20 Uhr: Verwandte sind auch Menschen. Tonhauen=Gaststätte und=Diele: Konzert und Tanz. Apollotheater: ab 15.50 Uhr: Schwarze Perle. Capitol: ab 15.30 Uhr: Das große Abenteuer. Gloria=Palast: ab 15.30 Uhr: Der Katzensteg; ab 22.15 Uhr: Keine Angst vor Liebe. Hammer Lichtspiele: ab 15.45 Uhr: Unter Ausschluß der Oeffentlichkeit. Lichtburg: ab 15.20 Uhr: Die Fledermaus. Lichtspielhaus: ab 15.30 Uhr: Der Mustergatte. Odeon: ab 15.30 Uhr: Zu neuen Ufern. Skala=Lichtspiele: ab 17 Uhr: Zu neuen Ufern. Usa=Tonhalle: ab 15.30 Uhr: Der Berg ruft. Weltlichtspiele: ab 15.20 Uhr: Streit um den Knaben Jo. Apollo Weitmar: Versprich mir nichts. Capttol Langendreer: Rekrut Willi Wienki. Capitol Werne: Frauenliebe— Frauenleid. Kammerlichtspiele Gerthe: Der Jäger von Fall. Lichtburg Langendreer: Ritter ohne Furcht und Tadel. Schauburg Wanne=Eickel: Premiere. Union=Theater Gerthe: Die unentschuldigte Stunde. Bochumer Filmschau Tonhalle:„Reineke Fuchs“ Starewitsch, der in Paris lebende Meister des Puppenspiels, hat mit diesem Filmband den großen und kleinen Freunden des deutschen Märchens eine große Freude bereitet, die auch dann noch lange nachklingen wird, wenn die Komödie der Tiere schon längst abgerollt ist. Neben den herrlichen, von echter Romantik und echtem Erleben erfüllten Aufnahmen, ist der bleibende Werd des Kunstwerks darin zu suchen, daß die Schnurren und Moritaten von Reineke Fuchs immer eine Beziehung zum Menschlichen haben. Wenn, um nur ein Beispiel anzuführen, der Dachs sich als ein wortgewaltiger Advokat gibt, der mit seinen Svitzfindigkeiten den allmächtigen Beherrscher des großen Tierreiches, den Löwenkönig, zum Besten hält dann wird hiermit ja nur auf jenes heuchler'sche Gebaren von Menschen hingewiesen, die groß in Worten, aber unsagbar klein und kleinlich, wenn nicht sogar gehässig. in ihren Taten sind. Die Henne gefällt sich in einer weibischen Koketterie, bis ihr von Reineke Fuchs die Federn gerupft werden. Das ergötzliche und tragikomische Spiel der Tiere, für die der feierlich verkündete Friede eine Utopie bleibt, weitet sich aus zu einer Komödie der Menschen, deren tiefer Sinn nur denen verborgen bleiben kann, die das Kind im Menschen nicht kennen wollen. Den großen und kleinen Kindern kann der Besuch dieses Filmwerks, das überdies das Prädikat„Künstlerisch wertvoll“ erhalten hat, nur warm empfohlen werden. Josef Schwermann Jus der ASDAp. (Nach Bekanntmachungen der Partei) Montag, 17. Januar RSV. Griesenbruch. Am Dienstag, 18. Januar, 20 Uhr, Schulungsabend sämtlicher Amtswalter in der evangel. Volksschule, Alleestraße. Erscheinen ist Pflicht. Eventuelle Entschuldigungsschreiben sind vorher den Zellenwaltern einzureichen. NSDAP. Hamme. 19.30 Uhr: Schulung für die Walter der DAF. bei Finke. Es wird von berufener Seite zur sozialen Frage Stellung genommen. Alle arbeitsfreten Walter und Warte haben zu erscheinen. Nichterscheinen ist schriftlich zu begründen. NS.=Frauenschaft und Frauenwerk Weitmar=Mark. 10 Uhr: Nähkursus: 20 Uhr: Bastelstunde bei Kreter. NSDAP. Altenbochum. 20 Uhr: Schulungsabend der Gruppe 2(Zellen 6 bis 10) im Schulungsraum des Ortsgruppenheimes. NSDAP. Wiemelhausen. 20 Uhr: Schulungsabend für die Zellen 5 bis 11 in der Schule Wiemelhauser Straße. NS.=Frauenschaft und Frauenwerk Linden. 20 Uhr: Zusammenkunft der Jugendgruppe im Parteiheim. RS.=Frauenschaft und Frauenwerk Gerthe. 15 Uhr: Nähstunde im Frauenschaftsheim. 20 Uhr: Zusammenkung der Jugendgruppe im Frauenschaftsheim.### NS.=Frauenschaft Hofstede=Riemke. 20 Uhr: Heimabender Jugendgruppe, Poststraße. Bühnenbild aus der Neuinszenierung schen Leitung von Generalintendant Alexander Spring und der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Fritz Zaun in Szene. In den Hauptpartien sind die führenden Kräfte des Kölner Ensembles beschäftigt, so: Marietheres Henderichs, Lotte LoosWerther, Traute Rohne, Olga Tschörner, Adelheid Wollgarten, mann, ten, Werner Alsen, Rudolf Frese, Anton GerAugust Griebel, Richard Riedel, Johannes Schocke, Siegfried Tappolet und Emil Treskow. Montag, 17. Januar Fröhliche Gymnastik und Spiele nur für Frauen von 20 bis 22 Uhr: Turnhalle des Freiherr=vom=Stein=Ober lyzeums. 20 Reichssportabzeichen für Frauen und Männer von bis 22 Uhr: Bochum=Werne, Turnhalle an der Badeanstat: Schwimmen für Frauen und Männer von 21.15 b 22.30 Uhr: Badeanstalt. Martenstraße. 0 Rollschuhlaufen für Frauen und Männer von 20“ 22 Uhr: Turnhalle des Reform=Realgymnasiums, Konsallee. Fröhliche Gymnastik und Spiele nur für Frauen 3333 bis 37.330uth“: Vomnastikschule, Rotstraße 29:“. 2,30 Uhr: Uebungsraum, Harmontestraße 2 18 bis 19.30 Uyr: Studienanstalt, Waldring. „Kraft durch Freude“ wird auf die Möglgg Theatervorstellung. Am Dienstag, 18. Januak, im hiesigen Stadttheater die Oper„Rheingold“ Für die Mitglieder der Kulturringe bestebt die gung keit, diese Wahlvorstellung als Opern=Pflichtvorsteuuns. zunehmen. Die Karten sind in der Verkaufsstelle Korinu straße 62 zu erhalten. (Weitere Lokalnachrichten auf den Seiten 12 und Professor Wilhelm Kempff spielt im 3. Meisterkonzer des Städtischen Orchesters Bochum am Donnerstag, 20. Jonuar, 20 Uhr, im Stadttheater. Unter den deutschen Kla vierspielern, die heute in vorderster Reihe stehen, ist Wilhelm Kempff unstreitig eine der interessantesten, lebendigsten Erscheinungen. Im In= und Auslande errang der Künstler außerordentliche Erfolge. Professor Kempff spielt in Bochum das Klavierkonzert Nr. 3 in.moll von Ludwig van Beethoven und folgende Klavierstücke: Zwei ImOpus 90.=dur, Es-dur von Franz Schubert, Schwedische Hochzeitsmusik von Wilhelm Kempff und die Rhapsodie in Es-dur Opus 119 von Johannes Brahms. Weiter enthält das Programm eine Erstaufführung, und zwar die Partita für Orchester von Heinrich Spitta. Zum Schluß gelangt das„Meistersinger"=Vorspiel von Rschard Wagner zur Aufführung. Leitung: Leopold Reichwein. 5 Nr. 13 2 Festakt im Vor einem Jahr, am der Führer, Laß, die 7 sozialistischen Schuten, für die Ordensburgen g gen. Genau ein Jahr onnte nach eingehenden gonnen und durch den Jugendführer des D legung für zehn Adolf=K Dem kleinen, nur 30 chen des Oberbergischen die Ehre zuteil, der ge das nationalsozialistisch den Tages den würdige ehemalige, Kreisstadt sationstellegs, Ir. Ley, Hochburg des Oberberg Vorzug, eine der er gleichzeitig auch die erst sitzen, zu der ebenfalls d gewisser Dank für ihre abgestattet ist. In neun weiteren G So wie in Waldbr Formationen der Bewe sen sich um den Festp sammelten, so stand a in Koblenz(Gau Kob Kurmark), Landstuhl ßen), Heiligendamm(2 gen), Schneckengrün be Franken) und in Mi jung und alt, durch d verbunden, um die ge mitzuerleben und die A rers zu hören. Bei ihn leiter, die die Hammer zogen, die in Waldbri Ley und der Jugen Baldur von Schira Kurz vor 15 Uhr Ehrengäste, unter dener Rheinprovinz Gauleite Grohé und Flo Haake befanden, Re und Baldur von St man sie stürmisch bewi Bauplatz, der von M H3. umrahmt wurde, an die Jugend, das v gesprochen wurde. „Wissen ist Macht“. Der Jugen Reiches, Baldu dann die erzieherische den neuen Schulen be daß die nationalsozial nicht nur den Grund dern sie verkünde nationalsozial Adolf=Hitler=E Neues darstellen. Ge Kameraden derselben algehören, wüchsen Welt auf, in der e keinen anderen Unters Autorität. Die Fähig angeschult werden. Di Wendepunkt der Erz tonte der Reichsjuger schen der Seele und „Wissen ist Ma das Wort entgegen tes“. Die nationalse volution der Seele, angehören, wüchsen wächst, wird den Gl ben Die Stunde de Hitler=Schulen sei be hier geschehe, nicht nichts mit der Schul habe. Bestehendes sei ein Neues wurde be Pelt sei niemals vi schaffen worden. D ihre Gedanken aus aus Büchern. Diese cher gerichtet. Büche Völker Es sei jedo nur liest, sondern al Der Weg für de Hierauf ergriff ter Dr. Ley das einzige Sorge des gemacht habe, die wuchs. Kürzlich sen:„Nun haben Führer=Nachw sind gewiß, daß über die Ordensbu hineinwachsen werd lei den Weg in die Lie Hoffnung uns der Partei eines Nachwuchs mehr bei. Durch die Hi ziehung zum neue zm Schluf noolf-Hitler=Schu halb, um auch da cen.„Preis soll sozialistischen We Nachdem beide verlassen hatten, Staatsrat Gro gung, die darai Reichsorganisation Wünsche für die drei Hammerschlö von Schirach hie Führer und Vol Staatsrat Gro den Dank an den leiter ausklingen. die Lieder der bröl. Der Jugendfüh #n. Schirach, bat tegung der ersten Ceite 5 Nr. 13/ Bochumer Anzeiger# Montag, 17. Januar 1938; Grants stein za 10 Ubbi Hitler=Schuten Festakt im Gau Köln=Aachen— Baldur von Schirach und Dr. Ley sprachen in Waldbröl Waldbröl, 16. Januar. or einem Jahr, am 15. Januar 1937, genehmigte Führer, daß die neu zu errichtenden nationalsaziglistischen Schulen, die gleichzeitig als Vorschulen Ordensburgen gelten sollen, seinen Namen tragen. Genau ein Jahr später, am 15. Januar 1938, sannte nach eingehenden Vorbereitungen das Werk bemen und durch den Reichsorganisationsleiter und in Jugendführer des Deutschen Reiches die Grundsteinsegung für zehn Adolf=Hitler=Schulen vollzogen werden. kleinen, nur 3000 Einwohner zählenden Städtden des Oberbergischen Landes Waldbröl wurde Ehre zuteil, der geschichtlichen Stunde dieses für das nationalsozialistische Erziehungssystem entscheidenTages den würdigen Rahmen zu geben. Es ist die ehemalige Kreisstadt der Heimat des Reichsorganisationsleiters Dr. Ley, die alte nationalsozialistische hochburg des Oberbergischen Landes, der durch den Vorzug, eine der ersten Adolf=Hitler=Schulen und gleichzeitig auch die erste Kreisburg der Partei zu besitzen, zu der ebenfalls der Grundstein gelegt wurde, ein gewisser Dank für ihre Treue in schwerster Kampfzeit abgestattet ist. neun weiteren Gauen So wie in Waldbröl um die Mittagsstunde die Formationen der Bewegung und tausende Volksgenossich um den Festplatz der Grundsteinlegung versammelten, so stand auch in neun weiteren Gauen, in Koblenz(Gau Koblenz=Trier), in Potsdam(Gau Kurmark), Landstuhl(Saar=Pfalz), Tilsit Heiligendamm(Mecklenburg), Weimar(Thüringen), Schneckengrün bei Plauen(Sachsen), Hesselberg Franken) und in Mittenwald(München=Oberbayern) jung und alt, durch die Aetherwellen des Rundfunks verbunden, um die geschichtliche Stunde in Waldbröl mitzuerleben und die Worte der Beauftragten des Führers zu hören. Bei ihnen weilten die zuständigen Gauleiter, die die Hammerschläge auf die Grundsteine vollzogen, die in Waldbröl Reichsorganisationsleiter Dr. Ley und der Jugendführer des Deutschen Reiches Baldur von Schirach feierlich fallen ließen. Kurz vor 15 Uhr trafen in Begleitung zahlreicher Ehrengäste, unter denen sich u. a. der Oberpräsident der Rheinprovinz Gauleiter Terboven, die Gauleiter Grohé und Florian und Landeshauptmann Haake befanden, Reichsorganisationsleiter Dr. Ley und Baldur von Schirach in Waldbröl ein, wo man sie stürmisch bewillkommnete. Der Festakt auf dem Bauplatz, der von Musik= und Gesangsvorträgen der 53. umrahmt wurde, stand unter einem Führerwort an die Jugend, das von einem Hitlerjungen erinnernd gesprochen wurde. „Wissen ist Macht“. Der Jugendführer des Deutschen Reiches, Baldur von Schirach, entwickelte dann die erzieherischen Grundsätze, die das Leben an den neuen Schulen bestimmen werden. Er erklärte u.., daß die nationalsozialistische Bewegung an diesem Tage nicht nur den Grundstein zu neuen Bauten lege, sondern sie verkünde gleichzeitig das System der nationalsozialistischen Erziehung. Die Adolf=Hitler=Schulen würden etwas völlig Neues darstellen. Geführt von jungen Erziehern, die Kameraden derselben Gemeinschaft seien, der sie selbst angehören, wüchsen die Adolf=Hitler=Schulen in einer Welt auf, in der es zwischen Lehrern und Schülern keinen anderen Unterschied gäbe als den der natürlichen Autorität. Die Fähigkeit, andere zu führen, könne nicht angeschult werden. Die Entscheidung, die wir in diesem Vendepunkt der Erziehung zu erfüllen haben, so betonte der Reichsjugendführer, ist die Entscheidung zwischen der Seele und dem kalten Intellekt. Dem Wort „Wissen ist Macht“ setzte Baldur von Schirach das Wort entgegen von der„Macht des Gemütes“. Die nationalsozialistische Bewegung sei eine Revolution der Seele, sie lebe vom Schlag lebendiger angehören, wüchsen die Adolf=Hitler=Schüler in einer wächst, wird den Glauben an das Unmögliche erwerben Die Stunde der Grundsteinlegung zu den AdolfHitler=Schulen sei bedeutungsvoll, wenn auch das, was hier geschehe, nichts mit Schulreform, ja eigentlich nichts mit der Schule in herkömmlichem Sinne zu tun habe. Bestehendes sei nicht reformiert worden, sondern ein Neues wurde begonnen. Das Neue aber in der Welt sei niemals von intellektuellen Bücherweisen geschaffen worden. Die Pioniere des Glaubens hätten ihre Gedanken aus der Zukunft genommen und nicht aus Büchern. Diese Feststellung sei nicht gegen die Bücher gerichtet. Bücher gehörten zum edelsten Besitz der Löller. Es sei jedoch wichtig, daß die Jugend nicht nur liest, sondern auch erlebt. Der Weg für den Führernachwuchs Hierauf ergriff Reichsorganisationsleier Dr. Ley das Wort und schilderte einleitend die einzige Sorge des Führers, die ihm wirklich Sorge semacht habe, die Sorge um den Führer=Nachnuchs. Kürzlich habe aber der Führer erklären kön„Nun haben wir das System gefunden, wie wir en Führer=Nachwuchs der Partei heranbilden. Wir und gewiß, daß über die Adolf=Hitler=Schulen und wbei die Ordensburgen die jungen Führer in das Volk Ateinwachsen werden.“ In fünf Jahren habe die Parlei den Weg in die Ewigkeit gefunden und geschmiedet. Die Hoffnung unserer Gegner, daß das Kampfgeschlecht der Partei eines Tages aussterbe, und daß dann kein Nachwuchs mehr vorhanden sei, sei nun endgültig voreei. Durch die Hitler=Jugend werde der Weg der Erziehung zum neuen Menschen gewiesen. Dr. Ley bePhast, 81., Schluß: Wenn wir zusammen mit dieser soolf-Hiller=Schule eine Kreisburg errichten, dann deshalb, um auch damit einen neuen Weg zu weisen. In jiedem Kreis soll eine derartige Burg der nationalsozialistischen Weltanschauung gebaut werden. Nachdem beide Reichsleiter die Tribüne gemeinsam verlassen hatten, verlas der Gauleiter für Köln=Aachen, Staatsrat„Grohé, die Urkunde zur Grundsteinlebung, die darauf in den Grundstein versenkt wurde. Zeichsorganisationsleiter Dr. Ley legte all seine guten in die Worte, die die ur ter Dr. Ley das Goldene Ehrenzeichen der HitlerJugend verliehen. Farbige Fräcke in Berlin Berlin, 13. Januar. Zu einem interessanten modischen Ereignis gestaltete sich der Ball der Herrenschneider=Innung Berlin. Obermeister Hartig betonte in seiner Begrüßungsansprache, daß es das Bestreben des Berliner modeschaffenden Herrenschneiderhandwerks sei, ihren Modeball zu einer ständigen Einrichtung zu machen, denn es sei wichtig für ein schönes Fest, daß man sich festlich und gut kleide. Im Gegensatz zu sonstigen Bällen konnte man nicht nur die Toiletten der Damen bewundern, sondern ebenso die auffallend stark vertretenen farbigen Fräcke der Männer. Man sah nicht nur dunkelblaue Fräcke, sondern auch dunkelgrüne und weinrote. Großer Schmucksachendiebstahl Berlin, 15. Januar. Ein großer Schmuckdiebstahl wurde dieser Tage im Hamburger Hafen verübt. Beim Einschiffen der Passagiere auf einem Ueberseedampfer wurde einem Reisenden von Bord des Schiffes ein Koffer gestohlen, Schwere Stürme rasen über England der Schmucksachen im Werte von 50000 Mark enthielt. Trotz umfangreicher Fahndungen der Kriminalpolizei ist es bisher nicht möglich gewesen, den Täter zu ermitteln. Das Diebsgut besteht aus Ketten, darunter eine Halskette von 36 Brillanten, jeder in Erbsengröße, Anhängern, Ohrringen, Armbändern und Ringen, alles aus Gold, mit Brillanten und Edelsteinen erlesener Art, sowie einer Schale aus Gold. Erdrutsch in pisa Fünf Wohnhäuser eingestürzt— 4000 Kubikmeter Gestein in Bewegung Mailand, 16. Januar. Bei Pontedera in der Nähe von Pisa ging ein großer Erdrutsch nieder durch den schätzungsweise mehr als 4000 Kubikmeter Erdreich in Bewegung gerieten. Die Gesteinsmassen verschütteten drei Häuser, die infolge der Wucht der andrängenden Steinlawine einstürzten. Personen kamen dabei jedoch nicht zu Schaden. Die übrigen Wohnhäuser des bedrohten Gebietes wurden daraufhin sofort geräumt, so daß auch, als bei einem späteren weiteren Vordringen der Gesteinsmassen noch zwei Häuser vernichtet wurden, keine Menschenleben zu beklagen waren. Die Sachschäden sind sehr erheblich, die Telephon= und Telegraphenleitungen in dem betroffenen Gebiet wurden zerstört. Schissd=, Bahn= und Fügvertehl gestelt Dampfer auf die Klippen geworfen— Straßensperren durch umgestürzte Bäume Menschen vom Sturm umgeweht London, 16. An den englischen Küsten und über dem ganzen Lande tobt einer der schwersten Südweststürme der letzten Jahre. Der Sturm erreichte stellenweise eine Geschwindigkeit von beinahe 130 Kilometer in der Stunde und hat im ganzen Lande und auf dem Meere schwere Schäden angerichtet. An alle Küsten sind Sturmwarnungen ergangen, kleine Schiffe haben die Häfen angelaufen, und die Atlantikdampfer melden die schlimmsten Fahrten seit langer Zeit. In den Küstenorten wurden die Uferpromenaden von haushohen Wellen überspült. In Fleetwoo eine durch den Sturm aufgepeitschte hohe Flut beinahe die ganze Stadt unter Wasser gesetzt. Viele Bewohner sind in ihren Häusern durch das Wasser abgeschnitten und die Straßen stehen mehrere Meter unter Wasser. In Aberystwyth wurde ein Haus hinweggefegt. Die Eigentümerin, eine 80jährige Frau, wurde mit ihren beiden Töchtern von den Sturzfluten mitgerissen. Eine Rettungsmannschaft konnte die Greisin schließlich noch lebend bergen, während die Töchter nicht mehr gesehen wurden. Die Promenaden von Aberystwyth wurde zum Teil völlig zerstört. Der Schaden wird auf über 300 000 RM. geschätzt. Boote und Strandhütten wurden hier wie auch in anderen Küstenstädten von den Fluten fortgespült. Der Cunarddampfer„Carinthia“ konnte wegen hohen Seeganges nicht aus Liverpool ausfahren. In Plymouth, wo der Seegang besonders hoch ist, haben zwei englische Kriegsschiffe, der Schlachtkreuzer„Revenge“ und das Flugzeugmutterschiff„Glorious“, die Ausfahrt aufgeschoben. An der Küste von Pembrokeshire wurde ein Küstendampfer aus Belfast vom Sturm auf die Felsen getrieben. Als das kleine Schiff schon völlig unter Wasser stand, versuchte die Mannschaft, ein Rettungsboot auszusetzen. Es wurde vom Sturm losgerissen. Als der Kapitän hineinsprang, um es wieder festzumachen, wurde er in dem Boot auf See hinausgetrieben und ist anscheinend ertrunken. Die übrige Besatzung von acht Mann wurde von einem Rettungsboot übernommen, nachdem man das an Bord befindliche Bettzeug verbrannt hatte, um die Aufmerksamkeit der Küstenbewohner auf sich zu lenken. In London hat der Sturm ebenfalls großen Schaden angerichtet und erhebliche Verkehrsstörungen verursacht. Auch hier ist ein Menschenleben zu beklagen. Ein Fensterputzer wurde vom Sturm vom siebten werk in die Tiefe gerissen und war auf der Stelle tot. Alle nach dem Süden gehenden Züge haben große Verspätungen. Tausende von Reisenden warten vergeblich auf Verbindung. Eine große Anzahl von entwurzelten Bäumen und umgebrochenen Telegraphenmasten legte den Straßenverkehr zum Teil still. Die Kanaldampfer, die vom Sturm wie Nußschalen hin und her geschleudert werden, haben stundenlange Verspätungen. Der Kanaldampfer„Isle of Thanet“, der nach einer stürmischen Fahrt von Boulogne heute am Spätnachmittag in Folkestone eintraf, wurde vom Sturm bei der Landung gegen den Kai geschleudert und erheblich beschädigt. Von den Passagieren, unter denen sich der englische Außenminister Eden befand, wurde niemand verletzt. Sie konnten jedoch erst nach zwei Stunden das Schiff verlassen. Außenminister Eden wollte urspürnglich von Paris aus nach London fliegen. Die Flugverbindung zwischen London und Paris ist jedoch wegen des Sturmes eingestellt worden. Das Zentrum des Sturmes liegt über Nordirland; Schottland und Irland sind daher am stärksten betroffen. Aber auch aus dem übrigen Land kommen von überall Berichte über Sturmschäden. Die Straßen sind durch Bäume und Telegraphenstangen blockiert. Eine Anzahl Eisenbahnlinien konnten nicht verkehren. In den Städten wurden Schornsteine von den Dächern gesegt und Fensterscheiben zertrümmert. Hochwasser in Nordfrankreich Mehrere Dörfer bedroht Paris, 16. Januar. In Nordfrankreich, besonders in der Gegend von Lille, haben starke Regenfälle Ueberschwemmungen hervorgerufen. In der Nähe von Roubaix an der belgischen Grenze ist die Epierre über die Ufer getreten, und hat das umliegende Land bis zu 80 Zentimeter Höhe überschwemmt. Zwei Dörfer sind ernstlich bedroht. Bei Valenciennes ist der Deich der Hayne geborsten, wodurch große Landstrecken überflutet wurden. Eine Reihe weiterer Flüsse führt ebenfalls Hochwasser. Auf Hochzeitsreise Reichskriegsminister Generalfeldmarschall von Blomberg mit seiner Gattin bei einem Besuch im Leipziger Zoologischen Garten. Wünsche für die deutsche Jugend in die Worte, die die Ptel Hammerschläge dann begleiteten, während Baldur Dn Schirach hierbei die Treue der Hitler=Jugend zu Stagss## Volk zum Ausdruck brachte. Gauleiter Staatsrat Grohé ließ die erhebende Kundgebung in an den Führer und den Reichsorganisationsdie 5icheklingen. Das Sieg=Heil auf den Führer und hr5 der Nation schlossen den Festakt in Waldvon#ndführer des Teutschen Reiches, Baldur legung.“ hat anläßlich der feierlichen GrundsteinFung der ersten zehn Adolf=Hitler=Schulen ReichsleiWeltbild Aus aller Welt Die Folgen des Tauwetters Ueberschwemmte Städte und Dörser Glatz, 16. Januar. Die Folgen der starken Schneefälle in den letzten Wochen machen sich in Schlesien weiter unangenehm bemerkbar. Infolge des eingetretenen Tauwetters und der Regenfälle besteht überall Hochwassergefahr. So hat die Glatzer Neiße einen seit vielen Jahren nicht mehr beobachteten hohen Wasserstand zu verzeichnen. Die zu Tal mitgerissenen Eisschollen erhöhen dabei die Gefahren, so daß zur Rettung einer im Umbau befindlichen Brücke in Rengersdorf oberhalb von Glatz neben den Feuerwehren von Rengersdorf und Glatz auch der Arbeitsdienst eingesetzt wurde. Kurz oberhalb von Glatz selbst verursachten neue Eisversetzungen ein erhebliches Ueberfluten der Neiße, so daß schließlich die Glatzer Garnison zur Vornahme von Eissprengungen alarmiert wurde. Drei Arbeiter, die beim Schneeräumen durch die plötzlich hereinflutenden Wassermassen abgeschnitten wurden, mußten von der Feuerwehr mit Kähnen an Land gebracht werden. Würzburg, 16. Januar. In der Gegend von Brückenau und Bad Kissingen hatte das Hochwasser der Sinn und der Fränkischen Saale seit 18 Jahren keinen so hohen Stand mehr erreicht. Die Stadt Brückenau wurde zum Teil überschwemmt. Am Rathaus stand das Wasser 1,20 Meter hoch. Der Höchststand des Hochwassers lag um 1,80 Meter höher als der des Vorjahres. Bayreuth, 16. Januar. Die Flüsse des Frankenwaldes Haßlach, Kronach und Rodach, in die Kronach zusammenfließen, haben der Stadt Kronach Hochwasser gebracht, wie es seit Jahren nicht mehr beobachtet wurde. Trotz der Dammbauten drang das Wasser in verschiedene Straßen und überschwemmte sie. Die Talgründe im Frankenwald gleichen großen Seen. Am Freitag abend konnte ein Absinken des Hochwassers festgestellt werden. München, 16. Januar. Das Wochenende konnte diesmal nicht mit idealem Wintersportwetter rechnen. Föhnwinde brachten weiterhin gesteigerte Temperaturen. In den Bergen bewegte sich die Null=Grad=Grenze in einer Höhe von 2850 Meter. Auf der Zugspitze zählte man minus 2 Grad. Der Schnee verwandelte sich in Pappschnee und Harsch. Die Niederschläge in Form von Schnee und Regenschauern ließen nach. Die Folgen der umfangreichen Schneeschmelze machten sich zumal in Niederbayern an den Ufern der Vils und der Isar bemerkbar. Einige Straßenzüge mußten gesperrt werden. Angrenzende Felder und Wiesen wurden größtenteils überflutet. Beträchtlicher Schaden ist bisher nicht angerichtet worden. Villle in die Wen „Gorch Fock“ in Kopenhagen eingelaufen Das deutsche Segelschulschiff„Gorch Fock“ lief unter dem Kommando des Fregattenkapitäns Rogge zu dem angekündigten Besuch in Kopenhagen ein und machte an der Langen Linie fest. Zu Ehren der deutschen Gäste fand am Freitagabend ein Empfang auf der deutschen Gesandtschaft statt. Junkersmaschinen für Chile Die nationale chilenische Luftlinie erwarb zwei Junkersflugzeuge der Type„Ju 86". Die Maschinen sollen im Personen=Luftverkehr innerhalb von Chile eingesetzt werden. Neues Hapag=Schiff„Patria“. Auf dem Werk Finkenwärder der Deutschen Werst ist in Anwesenheit von Reichsstatthalter Gauleiter Kaufmann und einer großen Zahl von Gästen ein für die Hamburg=Amezika=Linje erbautes Fahrgast= und Frachtschiff von 15000 BRT. glücklich vom Stapel gelaufen. Bei der Taufe erhielt das Schiff den Namen„Patria“. Das neue Schiff ist für die Fahrt nach der Westküste Südamerikas bestimmt. Turbinenschiff für die Türkei in Kiel vom Stapel gelaufen Auf der Friedrich=Krupp=Germania=Werft in Kiel lief das erste von drei für eine türkische Reederei im Bau befindlichen Doppelschrauben=Fracht= und Fahrgastschiffen glücklich vom Stapel. Die Gattin des türkischen Botschafters in Berlin, die mit zahlreichen türkischen Gästen, unter ihnen der Staatssekretär im türkischen Wirtschaftsministerium, Sadullah Güney, erschienen war, taufte das Schiff auf den Namen„Trak“. Mit den Kindern in den Tod An einem Stauwehr bei Kulmbach fand man die zusammengebundenen Leichen einer Frau und zweier Kinder. Die Frau wurde als die seit Anfang DezemSeit 40 Jahren für Mund und Rachen, besonders bei Erkältungswetter und Ansteckungsgefahr(Grippe, Katarrhe usw.) die desinfizierenden Chinosol-Gurgeltabletten 894—.49, RM.10 ber vermißte Martha Wolf erkannt. Sie hatte damals mit ihren Kindern im Alter von zwei und sechs Jahren das Haus plötzlich verlassen. Die entsetzliche Tat dürfte in zerrütteten Familienverhältnissen begründet sein. Wolfsrudel beunruhigen die polnischen Bauern Aus verschiedenen Teilen Polens wird das Auftauchen starker Wolfsrudel gemeldet, die immer dreister werden und besonders in Ostpolen bis in die Dörfer vordringen. Aus einem ostgalizischen Dorf liegt ein Bericht vor. wonach die Wölfe eine fünfköpfige Familie zerfleischt haben. In den früheren preußischen Provinzen richteten die Bestien unter dem Wild und auch unter den Haustieren erheblichen Schaden an. Neuer Direktor des Zentralamtes für internationale Eisenbahnbeförderung Der schweizerische Bundesrat wählte den Präsidenten der Generaldirektion der schweizerischen Bundesbahnen, Dr. Anton Schrafl, zum Direktor des Zentralamtes für internationale Eisenbahnbeförderung in Bern. Dr. Schrafl tritt sein Amt am 1. März an. Britische Jagdausstellung eröffnet Der Earl of Athlone, ein Onkel des englischen Königs, eröffnete in Kensington(London) eine Jagdausstellung, auf der die Sammlung britischer Jagdtrophäen und Photos noch einmal der Oeffentlichkeit gezeigt wird, die für die Internationale Jagdausstellung in Berlin von Franc H. Wallace zusammengestellt worden war. Reichsjägermeister Generaloberst Göring hatte in einem der Ausstellung guten Erfolg gewünscht. 6 Nr. 13 7 Bochumer Anzeiger 7 Montag, 17. Januar 1938 CRR am Dunortat Castte Von kt. Sckilling Diese Ueberschrift fanden wir eines schönen Tages in der„Times". Fred schwenkte das Blatt wie eine Fahne durch die Luft und grinste dabei über das ganze Gesicht. Spuk, in unserem aufgeklärten Zeitalter!! Jedenfalls interessierte uns das Thema, denn wenn wir ehrlich sein wollen, wer interessierte sich nicht dafür, und wenn man eine noch so natürlich klingende Erklärung für alle Spukgeschichten hat, wenn es irgendwo spukt? Anderseits wollten wir diesem Spuk natürlich auch auf die Spur kommen, das stand fest. Als wir im North=Expreß saßen und London im Nebel versunken war zog ich noch einmal den Artikel aus der Tasche und las ihn. „Seit einiger Zeit zeigt sich in Dunottar Castle in Schottland eine merkwurdige Erscheinung. In unbestimmten Abständen taucht plötzlich in der Dämmerung auf einem Weg, der an der Außenmauer des alten Schlosses entlang führt, die Erscheinung einer weißen Frauengestalt auf, die eine Weile sichtbar ist, und dann wieder verschwindet. Bisher hat man vergeblich nach einer Erklärung für diese übernatürliche Erscheinung gesucht, die merkwürdigerweise immer dann auftritt, wenn eine Wetterverschlechterung erwartet wird. Die Fischer betrachten sie als eine übernatürliche Erscheinung, die sie vor einem Sturm warnt. Am folgenden Tage waren wir in Stonehaven, einem kleinen Ort an der Ostküste, dessen Bewohner sich zum größten Teil vom Fischfang ernährten und von dem Erlös dieser gefährlichen Arbeit ein karges Leben führten. Den ungebildeten, einfachen Leuten erschien die Gestalt der weißen Frau als ein Zeichen der Vorsehung, das in diesem Falle Gutes bedeutete, denn die Erscheinung war bisher immer vor Wetterverschlechterungen sichtbar gewesen, und die Fischer begannen schon, sich darauf zu verlassen. Im Gasthaus„Of the three moons“(„Zu den drei Monden") stiegen wir ab, und der Wirt gab uns ein Zimmer, von dem wir in der Ferne das Schloß, ein altes, wehrhaftes Werk, sehen konnten. Das Stadtgespräch war, wie nicht anders zu erwarten, die rätselhafte Erscheinung auf dem Schloßweg. Wo man zwei Leute zusammenstehen sah, unterhielten sie sich über die weiße Frau. Als wir an der Uebernatürlichkeit zu zweifeln wagten, hätten wir um ein Haar eine Revolution unter den biederen Fischern entfacht, als wir am Abend in einem größeren Kreise im Gastraum der Kneipe saßen, und uns unterhielten, und versuchten alles Geisterhafte auf natürliche Ursachen zurückzuführen. Die Unterhaltung war laut und lebhaft, blauer Qualm, der von unmöglichen Tabakzusammenstellungen stämmte und in die Augen stach wie spitze Nadeln, wogte durch den niedrigen Raum. Mit plötzlichem Schwung wurde die Tür aufgerissen und im Rahmen stand Mr. Garlieston, der hier im Ort die Funktion eines Lehrers versah. „Sie ist wieder zu sehen— schnell!“ Er war schon wieder draußen. Wir sprangen auf, Stühle stürzten, Gläser klirrten und der Wirt fluchte ellenlang hinter uns her, rannte aber selbst so schnell er konnte ins Freie, um das Wunder zu sehen. „Wo—?“ Wir standen und starrten zu dem alten Schloß empor, und ich vergaß fast, den Mund zu schließen, aber es war kühl, und deshalb schloß er sich von selbst. Dort oben, gerade unterhalb des Turmes, wo sich die alte Mauer hinzog, stand sie— die weiße Frau. Ich riß meinen Feldstecher an die Augen, denn ich hatte ihn vorsichtshalber mit nach unten genommen, um für alle Fälle gerüstet zu sein. Tatsächlich, es war kein Zweifel möglich, sie stand da, in einem langen, weißen Gewand, das im Winde zu schwingen schien. Fred zappelte vor Ungeduld, er wollte auch einen Blick durch das Rohr tun, denn seine Verblüffung war genau wie die meine, nicht gerade klein. Indessen konnte man auch mit bloßem Auge die Erscheinung genau erkennen, obgleich die Entfernung nicht eben gering war, als Bodo seinerseits das Glas Fred einfach vor den Augen fortnahm, hatten wir uns alle drei überzeugt, daß das, was wir gesehen hatten, tatsächlich wahr gewesen sein mußte. Langsam verblich die Erscheinung und war bald vollkommen verschwunden. Der Kreis der Leute, die wieder in dem Gastraum zusammensaßen, war bedeutend schweigsamer, als vorher, und man wagte fast nur noch zu flüstern. „Hat denn noch niemand versucht, die Gestalt aus der Nähe zu beobachten?" fragte ich Mr. Garlieston, der auch felsenfest überzeugt war, ein wirkliches Gespenst gesehen zu haben. „Doch“, antwortete er,„aber der Mutige ist auf dem Weg in ein Loch gestürzt und hat sich nicht übel zerschunden, seitdem wagt keiner mehr, zum Schloß emporzusteigen, mit Ausnahme der Fremden, die in den letzten Tagen wie ein Heuschreckenschwarm unseren kleinen Ort überschwemmt haben.“ „Und die haben nichts entdeckt?“ „Nein, denn die Erscheinung ist heute erst zum drittenmal zu sehen gewesen, und sie erscheint ja auch in unregelmäßigen Abständen, nur wenn es Sturm gibt. Wir saßen noch einige Zeit zusammen und gingen dann nach oben, um uns zur Ruhe zu begeben. Am folgenden Tag war der Himmel bedeckt und ein wütender Sturm hatte sich erhoben. Die weiße Frau hatte wieder einmal Recht behalten. Trotzdem stiegen wir zu dem alten Schloß empor, das uns wild und fremd anstarrte. Der Sturm rüttelte an den Sparten der bemosten Dächer, drehte die knarrende Wetterfahne und fuhr mit wütendem Gebrüll an dem starken Turm empor, an dem an der obersten Brüstung einige Quadern fehlten. „Wir müssen uns am Abend ins Innere schleichen und so versuchen, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen; von außen wird uns das kaum gelingen", meinte Bodo, als wir unverrichteter Dinge wieder den Abstieg begannen. Unten im Eingangsraum der Burg war ein Erfrischungsraum eingerichtet, der seit einigen Tagen überfüllt war mit Fremden, die alle möglichst auf der Burg schlafen wollten, aber diesbezügliche Wünsche lehnte der Schloßherr auf das entschiedenste ab, und so kam es, daß das Schloß am Abend wieder öde und verlassen blieb. Auch wir schienen am Abend wieder in unser verräuchertes Gasthaus zurückzukehren. Es schien aber nur so, denn heimlich kletterten wir über eine Stelle der Mauer, an der diese schadhaft geworden war, und befanden uns einen Augenblick später im Innern des Schlosses, das unheimlich ruhig und still war. Vorsichtig ließ ich den Schein einer kleinen Taschenlampe einen langen Gang entlanggleiten. Die Ahnen, die an den Wänden hingen, schauten starr und stumm auf uns hernieder. Irgendwo knarrte eine ich knipste die Lampe aus, wir standen still, denn wenn man uns hier erwischte, konnte es leicht ein Klage wegen Hausfriedensbruchs geben, und dafür gibt es in England überaus empfindliche Strafen Plötzlich wurde eine Tür geschlagen, eine wütendStimme, und zwar die des Baronet Eldon, klang un, heimlich durch das alte Gemäuer:„Zum Donner und Doria, du Riesendromedar—(hier schlossen sich eine Reihe weiterer Tiernamen an)—, wo bekommen wir denn jetzt eine neue Platte für den Apparat her, wie soll denn die weiße Frau erscheinen, wenn du Schaf die Platte zerhaust— oder glaubst du wirklich an Gespenster— und gerade jetzt, wo der Wetterdienst wieder Sturm angesagt hat—! Das ganze Geschäft geht zum Teufel....!“ Einen Augenblick später waren wir draußen und lachten, und lachten. Es gilt Speise Von L. C. Christopko Das ist es ja, was uns Ehemännern die Ehe so verklärt, was uns wie mit eisernen Ketten an die zarten Glieder unserr Gattinnen bindet. Die Speise! Nicht die tägliche Speise, die Atzung für das liebe Leben sozusagen, der Wirsingkohl, das Hammelfleisch, oder der ungarische Goulasch, sondern das sonntägliche Gericht in rosarot oder resedagrün oder himmelblau. Der Wonnekleister aus Mondamin, aus Gries, der Flammerie oder der Sahnencreme, wie man ihn je nach Laune und Temperament besonders liebt. Da stehen denn die zärtlichen Frauen in der Küche und wirken in einen gläsernen Trog die Essenzen mit den Ingredienzen, die Farben und die Säfte, die Düfte und die Kräfte, daß uns schier der Atem vergeht vor soviel Wohlgeruch, vom Wohlgeschmack noch nicht zu reden. Denn vorläufig ist es ja noch nicht so weit. Noch lange nicht ist es so weit. Erst wird die Suppe aufgetragen. Und nach der Suppe folgt das Fleisch oder der Fisch samt Kartoffeln und Sauce und Beilage, oder was es sonst noch alles gibt. Und wenn man behauptet, gesättigt zu sein, legt die fürsorgliche Hausfrau einem auch noch die letzten zehn Kartoffeln auf den leergegessenen Teller, erstens damit nichts umkommt, und zweitens damit das Wetter besser werde. Aber dann, dann ist es bald so weit. Feierlich wie eine Prozession naht die Schale, in der es bunt aufglänzt wie ein Regenbogen nach überstandener Gefahr. Und nun taucht man den Löffel hinein. Mitten ins volle farbige, köstliche Leben sozusagen. So war es auch jeden Sonntag bei uns. Ganz wie woanders. Aber seit einiger Zeit hatte ich mit der Speise sozusagen Pech. Graues, klebriges Pech gewissermaßen. Regelmäßig, wenn ich gerade beim prächtigsten Kauen war, mußte ich das Gesicht verziehen, jedesmal, wenn ich soeben die Kochkunst meiner Gattin loben wollte, begann ich zu fluchen. Denn— ich schwöre es, es ist wahr— jedesmal biß ich beim ersten Bissen auf das Kanel oder die Zitronenschale, je nachdem, was gerade für den Wohlgeschmack genommen wurde. Aber nicht etwa nur einmal im Monat oder in bunter Reihe abwechselnd mit meiner Frau oder mit meiner Tochter Gisela, oh nein, an jedem Sonntag, den der liebe Gott werden ließ. bekam ich das Zeug persönlich in den weit geöffneten Mund. Erst dachte ich, es sei Absicht und nahm die Speise immer von der anderen Seite, die mir meine Frau präsentierte, denn man kann ja nie wissen, aber es ging mir wie mit der Lotterie, ich gewann immer stets, dort die Nieten, hier die Zitronen. Bis ich endlich aufmuckte. Bis mir der Zorn gleich hinter dem Gaumen schwoll. „Frau“, rief ich und hob beschwörend den Löffel. „nimm beim nächsten Mal gefälligst den, die oder das Kardamom aus der Speise.“ Dann kam der nächste Sonntag. Dann kam der Creme. Fragend blickte ich ihm entgegen. „Keine Angst", beruhigte mich meine Frau,„diesmal kannst du ruhig zubeißen, ich habe die Zitronenschale bereits in der Küche entfernt. Ein tiefer Atemzug hob meine Brust. Ich holte aus und langte zu. Nahm einen Bissen. Und was für einen Bissen! Setzte meine Zähne in Bewegung. Schloß die Augen und biß. Es gab einen Knack, als öffne ein routinierter Einbrecher eine widerspenstige Tür. Dann trudelten drei Zähne in meinem Munde herum. „Ach“, sagte meine Frau und sah mich Hilflosen freundlich an,„du hast wohl versehentlich auf meinen Trauring gebissen. Er ist mir vorhin irgendwohin gefallen. Wahrscheinlich rutschte er in die Speise.“ K. o. vor Schrecken, nahm ich das Ding aus dem Mund. Aber es war nicht der Trauring, sondern nur eine Murmel von meiner Tochter Gisela! Das Ende vom Lied Sohn zum Vater:„Es nützt alles nichts, du muß das Alkoholtrinken aufgeben!" Vater:„Unerhört, habe ich dich dazu Arzt werder lassen, damit du mir das Trinken verbietest?" 2) „Wieso?" „Wie er so am Tisch sitzt und ich ihm den Kaffee in die Tasse gießen will, da guckt er mich groß an und meint, ob er denn allein fruhstücken solle, wo denn die anderen wären.—„Das Gesinde frühstückt draußen“, hat ihm die Wirtschafterin zur Antwort gegeben.— Aber da hättet ihr mal sehen sollen, wie der auf'n Tisch gehau'n hat.„Wer bestimmt das", hat er gebrüllt.„Wenn die Leute nicht gerade auf dem Felde wären, dann könnten sie auch im Hause essen, das wär' doch eine Selbstverständlichkeit— und was weiß ich, was er noch alles zusammengewettert hat. Sofort mußte ich euch alle rufen.— Und dann das Gesicht von der Gruber— das hättet ihr nur mal sehen müssen— wie Kalk an der Wand—“ Wilhelm sah Franz eigentümlich an. „Ich glaube, Franz, der Neue ist gar kein schlechter Kerl.“ „Und das hast du nicht gleich gemerkt?“ Der alte Heidmann war während der Morgenstunden in dem Hause geblieben. Als er nun beim Frühstück seine Leute betrachtete, sah er nur in glänzende, dankbare Augen. Weit tat sich ihm das Herz auf— wie lange, lange war es her, wo es immer so gewesen war wie heute. Damals hatte seine liebe, gute Frau noch gelebt. Feucht schimmerte es in seinen Augen. Trug er nicht selber große Schuld, daß ihm sein eigener Hof so fremd geworden war? Warum mußte erst ein anderer kommen und ihm sagen, was alter Brauch und Sitte war? Er bezwang sich, jetzt durfte er es keinem merken lassen, wie es in seinem Innern aussah. Die sonst so kecke Linda war ganz aus dem Häuschen. Mit feuerroten Backen lief sie, die Kaffeekanne ständig in der Hand, um den Tisch herum. Wirklich, sie war um jeden sehr besorgt, entfaltete ihre ganze haushälterische Fertigkeit. Nur einmal, als Leopold ihr seine Tasse zum Nachfüllen hinhielt, wußte sie vor lauter seliger Verwirrung nicht, wo sie hingucken sollte, und da passierte es ihr, daß der Kaffeestrahl nicht das richtige Ziel erreichte, sondern sich in wonniglicher Wärme über Wilhelms Schoß ergoß. Wilhelm, der Linda schon seit langem heimlich in sein Herz geschlossen hatte, deutete das Mißgeschick des Mädchens als einen Wink des Himmels, und er half ihr mit warmen, tröstenden Worten über die erste Verlegenheit hinweg, und als Leopold und die anderen herzhaft lachen mußten, hatte Linda sich schon wieder in der Gewalt. „Ich möchte nur wissen, was es da zu kichern gibt, das kann doch jedem mal passieren.“ Jeder von den Leuten hatte das Empfinden, daß ihnen das Frühstück lange nicht so gut geschmeckt hatte, wie heute. Mit einer wahren Arbeitswut gingen sie wieder an ihre Beschäftigung. Anna konnte sich in dem Wirrwarr der morgentlichen Ereignisse nicht so richtig zurechtfinden. „Dieser neue Inspektor ist doch ein sonderbarer Mensch. Ist dir das nicht aufgefallen, Alex? Erst kommt er wie ein heiliges Donnerwetter hier hereingefegt, dann will er sich wieder anschmusen— komisch.“ „Geh' an die Arbeit, Anna, das verstehst du nicht.“ „Wie?“ „Du sollst an deine Arbeit gehen, das andere verstehst du nicht.“ Anna hätte beinahe einen Herzkrampf bekommen. Solch eine Zurechtweisung hatte sie von ihrem Alex noch nie erfahren. Tränen standen ihr in den Augen. „Da kann man wieder sehen, wie die Männer sind. Man ist lieb und nett zu ihnen, und wenn man mal was sagt, dann wird man gleich abgekanzelt.“ Alex ließ sie gewähren. Er kannte seine Anna. Er selbst war aber seit einigen Stunden ein anderer Mensch geworden, und heimlich dankte er dem neuen Inspektor, der ihm noch rechtzeitig den richtigen Weg gezeigt hatte. Heidmann, der Leopold nach dem Frühstück noch zurückgehalten hatte, sah diesen mit einer bittersüßen Miene an. Er hatte etwas Entscheidendes auf der Zunge, konnte sich aber nicht so recht entschließen, aus sich herauszugehen. Darum fragte er ablenkend:„Wie gefallen euch meine Leute, Franke?" „Eure Leute sind gut, Bauer, haben nur eine schlechte Anleitung gehabt; sonst kann man ganz gut mit ihnen auskommen.“ „Es freut mich, daß ihr mit den Leuten fertig werdet; aber ich glaube“, ein schwerer Seufzer kam aus seiner Brust,„daß— daß der Hof nicht mehr zu halten ist.“ Er vergrub das Gesicht in beide Hände.„Wenn ich daran denke, wie es früher war.— Mit fünfzig Morgen Acker sind wir angefangen— meine Frau und ich. Not und Kummer haben wir beide miteinander geteilt und es hat uns nicht verdrießlich gemacht. Noch ehe die Sonne aufging, standen uns schon die ersten Schweißtropfen auf der Stirn und wenn sie hinter den Bergen schon längst wieder verschwunden war, dann saßen wir beide vor dem Hause auf der Bank, sahen die Früchte wachsen und gedeihen— machten uns Pläne, an die wir selber nicht glaubten— Abend für Abend. Wir sahen beide unsere Pläne verwirklichen— unsere Arbeit brachte Segen und als ich das erste Land dazukaufte— das war vor dreiundzwanzig Jahren, da gebar sie mir ein Mädchen. Auf einen Stammhalter hatte ich gewartet— aber ich haderte nicht mit dem Schicksal.— Drei Jahre später ging dann auch dieser Traum in Erfüllung. Man legte mir einen kräftigen, gesunden Burschen in den Arm und als ich meiner lieben, guten Frau voller Dankbarkeit die Hände drücken wollte, waren diese Hände, die mir geholfen hatten, das Fundament zu meinem Reichtum zu legen— kalt. Der Tod hatte mir alles genommen, was er mir nehmen konnte. Drei Tage habe ich an der Bahre gesessen und mit ihr gesprochen; keine Träne ist mir gekommen, die mir den Schmerz hätte lindern können, bis die kühle Erde ihren Sarg bedeckte. Von dem Tage an war alles gegen mich. Ein Schlaganfall lähmte meine rechte Seite; fremde Leute verwalteten meinen Hof und erzogen auch meine Kinder. Die Glieder hat mir die Zeit wieder gesund gemacht, aber die Kinder sind mir fremd geblieben bis auf den heutigen Tag.“ Leopold hatte andächtig zugehört, hatte den alten Heidmann mit keinem Wort unterbrochen. Dann legte er seine Hand auf dessen Schulter.„So hat jeder sein Päckchen zu tragen. Das Leben hat nichts zu verschenken und wenn Euch jemand versteht, dann bin ich es, Bauer; und trotzdem, daß ihr so schnell die Flinte ins Korn werfen wurdet, damit habe ich allerdings nicht gerechnet.— Kopf hoch, Bauer, wir kapitulieren nicht.“ Heidmann sah den Jüngeren dankbar an; überreichte ihm zwei Briefe, die der Postbote kurz vor dem Frühstück gebracht hatte.„Lest die erst mal durch, dann werdet auch ihr zugeben, daß wir kapitulieren müssen.“ Das erste Schreiben war die deutliche Mahnung eines Gläubigers, der höflich, aber bestimmt einen in den nächsten Tagen fällig werdenden Wechsel in Erinnerung brachte. „Wenn der Gerichtsvollzieher geschrieben hätte: Ich werde morgen bei Ihnen eintreffen, packen Sie schon Ihre Sachen, damit wir schnell zu Ende kommen— das wäre nichts anderes gewesen als dieser Brief.“ Leopold sagte nichts darauf und nahm den zweiten Brief zur Hand. Ein eigenartiger Geruch zog ihm in die Nase. Mit gespreizten Fingern entfaltete er das Papier, Parfüm war seiner Natur stets zuwider gewesen. Heidmann hatte Leopold aufmerksam beobachtet. „Von Paula, meiner Tochter.“ „Darüber war ich keinen Moment, im Zweifel" lächelte dieser,„ich kann mir auch denken, was drin steht:„Habe nette Menschen kennengelernt— haben mich eingeladen— kann selbstverständlich nicht abschlagen— und so weiter, und so weiter— und am Schluß— bitte, schicke mir soundsoviel'. Ein Bettelbrief mit dem üblichen Zauber; aber“,— er hielt den Brief behutsam zwischen zwei Fingern, ungefähr so, wie man einen Wattebausch mit der Pinzette behandelt und riß ihn vor Heidmanns Nase kurz und klein— „warum in die Ferne schweifen,— das„gändige Fräulein' kann wohl die würzige Landluft nicht vertragen, sie wird sich aber daran gewöhnen müssen.“ Leopold hatte das Letzte mit beißender Ironie gesprochen, dann wurde sein Gesicht ganz ernst.„Feierabend— das gnädige Fräulein soll sich nach Hause scheren, soll arbeiten lernen, soll merken, wie schwer sich Geld verdienen läßt.“ Die Faust sauste krachend auf den Tisch, so daß die Wirtschafterin, die eben hereinkommen wollte, die Tür schnell wieder zumachte. Leopold deutete mit den Augen hinterher.„Die hat auch bald eine Luftveränderung nötig.“ Vater Heidmann hatte seinen Humor wiedergefunden.„Ihr habt ja allerhand vor, Franke, wenn das man gut geht.“ „Das laßt nur meine Sorge sein, Bauer. Ich habe schon mal gesagt: Kopf hoch, wir kapitulieren nicht!— Ich glaube an den Hof und an seine Kraft; der Wechsel ist in zwei Wochen fällig, bis dahin kann sich noch sehr viel geändert haben.“ Ein unbeschreiblicher Jubel zog in Heidmanns Herz hinein. Weiß Gott, ein Tempo hatte dieser Kerl, da konnte er nicht mit. III. Als Leopold am anderen Morgen durch die Ställe ging fand er alles in der schönsten Oordnung. Blitzblank standen die Pferde in den Ständern. Spinnengewebe waren keine mehr zu sehen. Ja, Wilhelm und Franz hatten sich sogar die Mühe gemacht, das gestreute Stroh am Ende der Boxen aufzurollen und zu flechten, so daß der eigentliche Gang, auf dem selbst kein Hälmchen zu sehen war, scharf von den Boxen getrennt wurde, und als Leopold anerkennend den beiden die Hände drückte, warf sich Franz etwas vorlaut in die Brust.„So konnte das ja auch nicht weitergehen, Herr Inspektor.“ Wilhelm wurde rot vor Verlegenheit, und kaum war Leopold außer Sicht, da knallte er dem Franz eine, die nicht von Pappe war.„Nächstens hälst' das Maul, vorwitziger Lümmel.“ Herbert Heidmann, ein Sprößling von zwanzig Jahren und spätere Erbe des Hofes, hatte gerade den alten Kutschwagen, der täglich zum Milchtransport verwendet wurde, aus dem Schuppen gezogen und trieb nun den Schweizer zur Eile an. Leopold, ganz abgesehen davon, daß er eine Hetzerei nicht vertragen konnte, fühlte sich durchaus nicht veranlaßt, ein noch hungriges Pferd anspannen zu lassen. Es kam ihm überhaupt etwas sonderbar vor, daß der„junge Herr', der doch, wie er wußte, im allgemeinen vor acht Uhr nicht aufzustehen pflegte, jetzt auf einmal so ein großes Interesse an den Tag legte, daß die Milch früh genug zur Molkerei kam. Da stimmte etwas nicht. Franz war gerade im Begriff, das Pferd aufzuschirren. „Was soll das heißen, Franz?“ „Das soll der Deuwel wissen, Herr Inspektor; der junge Bauer ist wahrscheinlich aus der Falle gerollt— kommt wie so'n wildgewordener Handfeger hier hereingeschneit und will den Peter angespannt haben., „Es wird nicht eher angespannt, bis ich es sage.“ Franz wäre am liebsten in die Luft gesprungen. Wenn bloß der Jungbauer jetzt kommen würde, das konnte ja wieder lustig werden. Diensteifrig sprang er in den nächsten Ständer und wühlte ganz zum Ueberfluß mit der Hand in dem Futter herum. Hier hinter den Pferden war der beste Platz, von hier aus konnte er gut beobachten, ohne selbst gesehen zu werden. Da!— Jetzt konnte es losgehen. Der Jungbauer stand in der Tür. Franz!“ Franz antwortete nicht, sondern sprang von einem Bein auf das andere, bis die Canaille von Gaul, die ihm ohne Murren solange Deckung gegen Sicht gewesen war, ihr respektables Körpergewicht auf seine Zehen verlegte. Da gab er Antwort, wenn auch nicht ganz in der landesüblichen Sprache, dafür aber um so lauter. „Warum hast du noch nicht angespannt?!“ „Weil ich es ihm verboten habe“, antwortete Leopold an dessen Stelle. Der junge Heidmann hatte Leopold zuerst nicht bemerkt und war zunächst verdutzt; doch bald änderte sich seine Miene. Ganz der Herr Gebieter, kalkulierte Leopold. „Wenn Sie nicht ein Neuling wären hier auf dem Hofe, dann würde ich Ihnen etwas anderes sagen. Sie kennen den Dreh bei uns noch nicht; aber eins können Sie sich getrost für die Zukunft merken, wenn Sie Wert darauf legen, noch länger hier geduldet zu werden.— Sobald ich etwas anordne, dann wird das gemachl, und zwar sofort. Ich glaube, wir haben uns verstanden.“ Damit ging er an Leopold vorbei und nahm die Siele vom Haken. Leopold war perplex. Ihm waren im Leben scho“ allerhand Blüten begegnet; aber soviel Frechheit## einmal, das war denn doch entschieden zu vier. faßte Herbert nicht gerade sanft am Aermel. (Fortsetzung folgt.) TURN-UND SPC DES„BOCHUME Knapper Die Bekanntgabe der hat nach längerer### Dehatten unter den Fuß Ergebnisse passen nicht selten getrübten Ordnung daß man schon gut und rischungssonntag Reihe tanzte Borussi kanntlich mit Westfal Platz hinter Schalke 04 b jede mit nicht weniger al. Das Zuviel an Toren in Höntrop— Schal hänger Schalkes— Zuw Szepan und Kuzo meister Mühe, gegen die einen knappen:=Sieg die Höntroper nach ihre in Gelsenkirchen auf eig wahrt, Schalke Widerstat ten. Nicht unerwartet Kampf Herten gegen übrigen machen, wie in Halbzeit, die Abstiegsra Spielverein Rott selbst durch den überra sen 09 nicht aus der aber der Arminia geliefert, die durch ihr nenia Bochum gest Der Reiz, den die s ausüben, liegt nun ein Antwort=Spiel:„Wer! ehrgeizigen Bemühen k nigsblauen“ den an un wie möglich zu machen auszuholen. So haben leuchtend rote Trikots der Knappen abstechen, schauer an jene Zei bellenplatz ihnen„vork Neister abgesehen— d Westfalens mitspielten. fall von Szepan und am vorletzten Sonntag haben sie sich doch t ohne jeden Minderwer Fortschritt den Kampf Neister nur lieb sein Ohne die beiden Spiel als Zuschauer gender Aufstellung an Klodt; Sontow, Borne Kallwitzki, Berg, 9 SV. Höntrop: Stein; Ochs, Sabrowski; witz, Windt und H Wie erwartet, mach ausbleibliche Reaktion tung" bemerkbar. So Ueberlegenheit der Un Grenzen, zumal Hönt Spielweise den richtig den größten Teil de nur im Höntroper S Ausnahme der Flüge troper Mannschaft jel hat auch Stein eir Aufgabe in„Kühle" Bei dem schnellen, re deren kluge Technik in paren die Anstrengt vigung und Läuferrei noch Aufgaben übern frei bleibt. So sch immer daran, daß Die notwendige Mass derte anderseits aber Torerfolgen. Tibu Verteidiger", Pren sich in den Stur Das ständige D einer knappen halber Schiedsrichter wegen Gleich nach der Par erste Tor, das abe Mehrere Schüsse pra die Beute Steins. Male der Höntroper der unausgenutzt! zwei glatte verdier erste§ als di Tabe hauser gentei antw Vorl beim den TURN- UND SPORTBEILAGE DES„BOCHUMER ANZEIGER“ MONTAG, 17. Januar 1938 Ceberralchungsionntag im Gau Dortmund 812— Germania Bochum und der Pause harten Widerstand entgegensetzen kon eisse des Sann- diente. Mit elf Spielen und einem Punktverhältnis Die Bekanntgabe der Gauliggergebnisse des Sonn= von.16 haben die Dortmunder jetzt wieder Aussichten, hat nach längerer Zeit wieder einmal langatmige die Klassenzugehörigleit zu behaupten, während Hüsten Lehatten unter den Fußballtigern hervorgerufen. Die und Höntrop erneut in Gefahr geraten sind. Ergebnisse passen nicht in den Rahmen der an sich getrübten Ordnung in der Westfalengauliga, so man schon gut und gern von einem Uebereschungssonntag reden darf. Ganz aus der Keihe tanzte Borussia Dortmund, die sich bekanntlich mit Westfalia Herne um den zweiten Platz hinter Schalle 04 bewarb und am Schloß Strünjede mit nicht weniger als:2 Toren geschlagen wurde. Das Zuviel an Toren in Herne wurde dann im Kampf Höntrop— Schalle durch ein— für die Anhänger Schalles— Zuwenig wieder wettgemacht. Ohne Szevan und Kuzorra spielend, hatte der Doppelmeister Mühe, gegen die tapfer kämpfenden Höntroper einen knappen:=Sieg herauszuholen. Damit haben die Höntroper nach ihrer:=Niederlage im Hinspiel ir Gelsenkirchen auf eigenem Platz die Schalke Widerstand bis zum Schlußpfiff zu bieunerwartet kommt das Unentschieden im Lampf Herten gegen Röhlinghausen. Im übrigen machen, wie in jedem Jahre in der halbzeit, die Abstiegskandidaten von sich reden. Der Spielverein Rotthausen wird sich allerdings selhbst durch den überraschenden:=Sieg gegen Hüsen 09 nicht aus der Klemme retten können: er hat der der Arminia Marten Schrittmacherdienste gliefert, die durch ihr Unentschieden gegen Gernania Bochum gestern insgesamt drei Punkte verdoch verholf der=porgrungg. Insien, ein Selbstgr Zux. Vsxriuggetung, ite gpählinghauteng Iu##engaßergändertreffen wurde vor 5000 Zuschauern Die Spiele: SV. Höntrop— Schalke 04:1(:0) Westfalia Herne— Borussia Dortmund:2(:0) SV. Rotthausen— Hüsten 09•1(:0) Arminia Marten— Germania Bochum:0 SpVg. Herten— SpVg. Röhlinghausen:2(:0) Die Tabelle: Westfalia Herne Schalle 04 Borussia Dortm. Germania Bochum SpVg. Röhlingh. SpVg. Herten SV. Höntrop Hüsten 09 Arminia Marten SV. Rotthausen der Folge hielt die Ueberlegenheit Röhlinghausens an. Besonders der sonst so lendenlahme Angriff zeigte auf einmal, daß er auch stürmen und schießen kann. Kurz vor Schluß fiel der Ausgleich. Der Rechtsaußen Zdunek nahm eine Flanke gut an und schoß ein. Fußball-Länderkampf Ungarn schlägt Luxemburg:0(:0) Die Ungarn kamen in Luxemburg erwartungsgemäß zu einem hohen Siege, da ihnen die Luxemburger nur Das Ländertreffen, wurde vor 5000 Zuschauern ausgetragen und verlief vor allem in der ersten Halbzeit sehr spannend, denn die Einheimischen zeigten sich sehr angriffsfreudig und einsatzbereit, teilweise sogar überlegen, da die Ungarn stark verhalten spzelten. Ungarns Tor vor der Pause fiel nach einem Alleingang des Mittelstürmers Szendoni, der später noch drei Treffer auf sein Konto brachte. Nach dem Wechsel änderte sich das Bild. Die Luxemburger fielen immer mehr ab. Um so besser wurden die Ungarn, die bald drückend überlegen spielten und das Ergebnis auf:0 schrauben konnten. Ein ritterlicher Kampf Arminia Marten— Germania Bochum:0 Die Spiele am 23. Januar: Schalle 04—. Arminia Marten Germania Bochum— SV. Rotthausen Vorussia Dortmund— SpBg. Herten. SpVg. Röhlinghausen— SV. Höntrop Hüsten 09— Westfalia Herne aubüben, liegt nun einmal nicht in der FrageAntwort=Spiel:„Wer wird Meister?“, sondern in dem ehrgeizigen Bemühen der übrigen Ligisten, den„Königsblauen“ den an und für sich sicheren Sieg so schwer wie möglich zu machen und das knappste Ergebnis herauszuholen. So haben Sonntag die Höntroper, deren leuctend rote Trikots so wundervoll von dem Blau der Knappen abstechen, fast, fünftausend.uschauer an jene Zeiten erinnert, da der zweite Tabellenplatz ihnen„vorbehalten“ war und sie— vom Meister abgesehen— die erste Geige im Fußballkonzert Westfalens mitspielten. Es sei zugegeben, daß der Ausfall von Szevan und Kuzorra und das schwere Spiel am vorletzten Sonntag in Köln ihnen zugute kamen so haben sie sich doch kapfer geschlagen und vor allem ohne jeden Minderwertigkeitskomplex und mit jener Fortschritt den Kampf durchgestanden, die auch dem Neister nur lieb sein kann. Ohne die beiden„Schwäger“, die diesmal dem Spiel als Zuschauer beiwohnten, trat Schalke in folgender Aufstellung an: g..28 Sihurge BrKlodt: Sontow, Bornemann: Gellesch, Tibulski, Prenz; Kalwitzki, Berg, Pörtgen, Urban und Mecke, 88. Höntrop: Stein; Jupv Timpert, Happel; weinke, Ochs, Sabrowski; Klaus Timpert, Knost, Walichnewitz, Windt und Höppner. Wie erwartet, machte sich beim Doppelmeister die unausbleibliche Reaktion nach dem Kampf gegen„Fortung“ bemerkbar. So blieb über die klare technische Ueberlegenheit der Unterschied im Feldspiel in gewissen Grenzen, zumal Höntrop in seiner unstarren, elgstischen Spielweise den richtigen Tip gewählt hatte. Obgleich den größten Teil der ersten Hälfte hindurch Schalke nur im Höntroper Strafraum stand, vermochte die mit Ausnahme der Flügelstürmer ganz zurückgezogene Höntroper Mannschaft jeden Torerfolg zu vereiteln. Hier bat auch Stein ein Lob verdient, der seine schwere Aufgabe in„Kühle“ bestand und einige Paraden zeigte. Bei dem schnellen, raumgreifenden Spiel der Schalker, deren kluge Technik immer ein Loch in die Abwehr reißt. waren die Anstrengungen für die Höntroper Verteidigung und Läuferreihe enorm, so daß auch der Sturm noch Aufgaben übernehmen mußte, von denen er sonst frei bleibt. So scheiterten die einzelnen Durchstöße inmer daran, daß vorn zu wenig Leute frei waren. Die notwendige Massierung der Kräfte nach hinten hinderte anderseits aber auch die Knappen an weiteren Fererfolgen, Tibulski spielte meistens den dritten Lerieigiger“, Prenz ist nicht so bekannt wie Mecke, der sich in den Sturm gut einfügte. Das ständige Drängen der Knappen führte nach einer knappen halben Skunde zu einem Tor, das vom Schiedsrichter wegen„abseits“ nicht anerkannt wurde. Gleich nach der Pause schoß dann Kallwitzki das erste Tor, das aber auch das einzige bleiben sollte. Nehrere Schüsse prallten an der Latte ab oder wurden die Beute Steins. Auf der anderen Seite hatte einige Male der Höntroper Sturm gute Gelegenheiten, die leider unausgenutzt blieben. Das kam unerwartet SV. Rotthausen— Hüsten 09:1 Homrap-Hieil heirlapiel SV. Höntrop— Schalke:1(:0) Der Reiz, den die Kämpfe in der westfälischen Ligaf schlageg. hatte.„Menza schoß, gut placiegrt,zurg,.26#in. ibhen, leat nun einmal„richt zn der Sroge=tu: Seite, aber alle Angrisse scheiterten an der Abwehr Rotthausens., Erst sieben Minuten vor holte der Halbrechte Steinberg den Ehrentreffer fü die Gäste heraus. Geteilter Schmerz, geteilte Punkte SpVg. Herten— SpVg. Röhlinghausen:2 Jede Partei hatte eine Halbzeit für sich. Zuerst kamen die Hertener ins Spiel. Besonders Schaar auf dem Linksaußenposten war anfangs sehr aktiv, obwohl er später nachließ. Aber Röhlinghausens Hintexmannschaft war auf dem„Bestenz,g, hif, nach, 1d„unuten Zymner doch der Führungstreffer glückte. Aus fünf Meter Entfernung hob er über Berlau den Ball ins Netz. Eine Viertelstunde später hieß es:0 durch Rutecki der nach guter Vorarbeit von Godisch den Ball bedächtig, aber genau placiert in die Maschen setzte. Die letzten zehn Minuten vor der Pause gehörten den Gästen, die aber erst nach Halbzeit richtig auftauten. Die Hertener Hintermannschaft wurde jetzt auf eine schwere Belastungsprobe gestellt, die sie aber vorerst er.V. Marten, 16. Jan.(Eigenher.)* Mit der Punkteteilung in Marten haben die Bochumer Germanen nicht ganz die Erwartungen erfüllt, die man auf Grund ihres guten Abschneidens am letzten Sonntag gegen Westfalia Herne in sie gesetzt hatte. Zwar konnten sich die Bochumer bei dem torlosen Ausgang des Kampfes einen weiteren Punkt sichern, jedoch hatte man im allgemeinen doch wohl einen Sieg erwartet. Die Martener Arminen schlugen den Bochumern doch ein Schnippchen. Sie lieferten erneut einen Beweis dafür, daß sie weitaus besser sind, als es der schlechte Tabellenstand vermuten läßt. Den weitaus größten Teil der Spiele haben die Martener nur mit einem Tore Unterschied verloren. Die Martener kämpfen mit dem Mute der Verzweiflung um jeden Punkt. Es war aber in diesem Spiel trotzdem die erfreuliche Feststellung zu machen, daß sich die Gegner einen überaus ritterlichen Kampf lieferten. Dabei waren die Platzverhältnisse nicht vom besten, und diesen Umstand atte. Menza schoß gut placiert zum:0 ein. muß„man auch bei der Feststellung berücksichtigen, daß Wechsel hatte Hüsten den starken Wind zur der Germanensturm im ganzen genommen nicht die er alle Angriffe scheiterten an der eisenharten Leistung des„Vorsonntages auf gen etwas ungewohnautharsend(Erst sieben Mimuten var Schluß ten kleinen Martener Platz erreigezung gegri, In der letzthin gewohnen Ausygtgat### ense Germanen den Kampf. Bei der###tah enuschieg sich Marten für die durch den starken Wind begünstigte Seite, wobei die Germanen also gegen Wind und noch „bergauf“ zu spielen hatten Es zeigte sich aber schon bald, daß die beiden Hintermannschaften Herren der Lage wurden. In Schneider I und Piontek standen sich zwei gute Mittelläufer gegenüber, die sich vor ihrem Schlußdreieck postierten. Zweimal hatte Philipp im ersten Abschnitt mit gutgemeinten Torschüssen Pech, die nur knapp ihr Ziel verfehlten. Aber auch Arminig hatte einige gute Gelegenheiten, die nur durch einige Glanzparaden der Bochumer Verteidigung und des Hüters unschädlich gemacht wurden. Zeitweilig konnte Marten das Spiel leicht überlegen gestalten. Dasselbe konnte man aber nach dem Setenwechsel von den Bochumern sagen, obschon die beiden Außenstürmer nicht in bester Verfassung waren. So war das Bochumer Innentrio im wesentlichen auf sich selbst angewiesen. Vorübergehend kamen die Martener gut in Schwung, besonders aber als das an sich recht ruhige Martener Publikum durch Zurufe die Arminen zum letzten Einsatz anspornte. Aber hüben wie drüben gab es wohl manche Ecken und brenzliche Situationen, aber immer wieder konnten die Verteidiger und Torhüter die Gefahr bannen. Das erste Tor, das in diesem Kampfe zweifellos den Sieg entschieden hätte, siel nicht. Nach der Gesamtleistung wird das Unentschieden beiden Parteien gerecht. WehllandHerne In Gianzierk Welttalie Herne— Borullia Dortmund:2(:0) Eine so sensationelle Niederlage hätten sich die Dortmunder nicht träumen lassen, zumal ihr Gegner seinen ausgezeichneten Verteidiger van Haaren durch Kroll ersetzen mußte, für den Wischnewsti Außenläufer spielte. Aber als schon Lenz gegen den überaus starken Wind wählte, nahm das Schicksal seinen Lauf. Borussias Abwehr rückte sofort weit auf und bot so schon in der ersten Minute Hernes Halblinkem die erste Möglichkeit, die auch ausgenutzt wurde. In Hamborn sorgt für Senlationen En. Hambermichagt sulwürz Wein.t Fortuna Düffeldorf verliert an Hamborn 07 einen Punkt Alemannie Aachen im Mittelrheingau weiter in Front Im Gau 10(Niederrhein) liegt nun Hamborn 07 in Front, aber mit elf Verlustpunkten wird es gegenüber sechs von EXB. Schwasz=Weiß und sieben der Fortuna kaum noch zur Meisterschaft langen. Schwarz=Weiß Essen ließ beim Abstiegskandidaten Union Hamborn vor 6000 Zuschauern mit:2 (:0) zwei wichtige Punkte. Den Hamborner Siegestreffer brachte Essens Verteidiger Löhr durch Selbstor zuwege. Fortuna Düsseldorf spielte vor 8000 Zuschauern gegen Hamborn 07:1(:0) und konnte damit keine Revanche für die Niederlage aus dem Hinspiel nehmen. Durch einen Treffer von Albrecht lag Fortuna bis drei Minuten vor Schluß noch:0 in Front, als die Hamborner durch den Rechtsaußen Schröter I noch den Gleichstand erzwangen. Der BfL. Benrath, wieder mit Karl Hohmann, schlug Rot=Weiß Oberhausen:1(:0) und dürfte damit vorerst in Sicherheit sein. Nach dem neuerlichen Siege von Union Hamborn und dem:1=(:)=Erfolg des Tabellenletzten BV. Altenessen über den technisch besseren, aber zu weichen SSV. Wuppertal ist die Gefahr für Rot=Weiß Oberhausen recht groß geworden. Jedenfalls ist am Niederrhein weder„oben“ noch„unten“ eine Vorentscheidung gefallen. Durch einen klaren:0(:)=Sieg über den in Sülz 07 über BfR. Köln, Kölner BC. und Bonner FV. bis zum Tabellenletzten Tura Bonn sind alle Mannschaften noch in Abstiegsgefahr. Gau Niederrhein: Meisterschaftsspiel: VfL. Benrath— Rot=Weiß Oberhausen:1(:0) Fortung Düsseldorf— Hamborn 07:1(:0) Union Hamborn— ExB. Schw.=Weiß:1(:0) BV. Altenessen— SSV. Wuppertal:1(:1) Gesellschaftsspiele: Turn Düsseldorf— SC. Osterfeld:0(:0) SC..=Gladbach— Duisburg 99:3(:0) Die Tabelle: der Folge lief das Spiel der Herner, bei denen alles klappte, wie am Schnürchen, während die Dortmunder Deckung vollends durcheinander geriet, als Bonner, der etwa zehn Minuten wegen einer Verletzung gepaust hatte, wieder eintrat und sich durch ein zweites Tor bestens empfahl. Dann kam der Rechtsaußen Klein zweimal zum Zuge, der Halbrechte Joswiak ließ zwei weitere Treffer folgen, und als schließlich Göbel kurz vor dem Wechsel in der Bedrängnis den Ball ins eigene Tor köpfte, war das Unheil voll.:0 führten die Herner gegen eine Borussia, die vollends aus dem Leim gekommen war. Wenn auch Lukasiewicz fehlte, so konnte das doch keine Entschuldigung für das systemlose Spiel der Deckung bilden, die immer zu weit aufrückte. Lenz wurde stets durch Hernes Mittelläufer Niklas förmlich„beschattet“. Nach der Halbzeit vermutete man zunächst eine Wendung, aber nach einigen gefährlichen Vorstößen der Borussen kam der Platzverein noch zu einem achten Tor wiederum durch Klein I. der sich zu einem famosen Rechtsaußen entwickelt hat und vor allen Dingen das Schießen nicht vergißt. Mitte der zweiten Halbzeit kam es dann durch den Linksaußen Dunney zu den zwei Dortmunder Treffern, die kurz hintereinander erzielt wurden. Im allgemeinen war die Lenz=Elf in der zweiten Halbzeit ein gleichwertiger Gegner, aber hier bewährte sich vor allen Dingen auch wieder Hernes gute Hintermannschaft mit Krüger an der Spitze. Zahlenmäßig ist natürlich die Niederlage der Dortmunder in diesem Ausmaß keineswegs gerechtfertigt, aber sie kennzeichnet doch das zur Zeit hervorragende Können der Herner Westfalia, die keinen einzigen schwachen Punkt aufwies und auch im Rückspiel Schalke 04 eine Nuß zu knacken geben sollte. SV. Rotthausen— Hüsten 09:1 Durch einen klaren:9(:)=Sieg über den i Wenn auch die Sauerländer in Gelsenkirchen mit einer spielerischen Krise stecenden Bonner F V. hat Frsasleuten erschienen, so überraschte doch die Alemannia Aachen im, sleuten erschienen, so überraschte doch die Alemannia Aachen im Gau 11(Mittelrhein) Wd v. Jo nicht Pnauslam, it bei soei Puniter Abstand den Alemannen noch ziemlich dicht auf den Fersen. Der VfL. Köln 99 rettete beim Tabellenletzten Tura Bonn mit:1 ein glückliches Unentschieden, nachdem Tura bei der Pause noch:0 geführt hatte. Auch Sülz 07 ist nach der:2=(:)=Nieder= seiride ven redte mit einem unhalbaren Soh½,nusg mekzenspen ss i' Formantlieg bes e..8 den Boy' gen Tor hatte ihm der„Halhregte„Progeg pertenswert Hezp' g, Ferpeiseg#n# 5 8 5 slatte Niederlage, die dem Spielverlauf nach verdient war., Der Platzverein hatte nämlich die ganze erste Hälfte klar für sich, und auch nach dem Wechsel. 9 die Gäste stärker aufkamen, stellte die Deckung des hatsent niekten in tadelloser Weise ihren Mann. Rottzeigte ein gutes Zuspiel, während ganz das Gegenteil bei den Sauerländern der Fall war „ Für die beiden ersten Treffer zeichnete Socha verBar) Nach zwanzig Minuten verwandelte er eine 32:27 28:13 30:9 26:15 20:21 17•20 17•21 22:30 15:23 23:51 eim zweiten Tor hatte ihm. der„Halbrechte Wronrg gertenswert ist der Formanstieg des Kölner g“ Dau ausgezeichnet vorgelegr.„Das dritte Tor des ver sich auch heim Mülheimer SV. mit:.(:1) Platzvereins ergab sich aus einem Handelfmeter, da der zwei Punkte holte und nun zum sechsten Male hinterPustener Ersatzläufer den Ball mit der Hand wegge= einander einen Sieg errang. Vom Tabellensechsten Hamborn 07 16 S 5 Schwarz=Weiß., 13 9 2 Fortung Düsseldorf 13 S 3 SSV. Wuppertal 15 5 6 Duisburg 99 13 6 2 BfL. Benrath, 14 4 4 Turu Düsseldorf 13 4 3 Union Hamborn, 16 4 3 Rot=Weiß Oberhaus. 14 4 2 BV. Altenessen 15 2 4 Gau Mittelrhein: Meisterschaftsspiele: Mülheimer SV.— Kölner BC:4(:2) Sülz 07— BfR. Köln:2(:1) Tura Bonn— VfL. Köln 99 1·1(:),. Alemannia Aachen— Bonner FV.:0(:0) Rhenania Würselen— SV. Beuel:1(:0) Alem. Aachen SV. Beuel VfL. Köln 99 Rhenania Würselen Mülheimer SP. Spog. Sülz 07 BfR. Köln Kölner BC. Bonner FV. Tura Bonn 21:11 20:6 19:7 16:14 14:12 12:16 11:15 11:21 10:18 •22 Schneeichmelze im Hochlauerlend Wettkämpfe der SA.=Gruppe Westfalen konnten am Sonntag nicht stattfinden NSG. Auch im Sauerland ist jetzt überall Tauwetter eingetreten. Bisher boten die Wintersportplätze im Hochsauerland bei 60 bis 100 Zentimeter Schnee immer noch gute bis sehr gute Sportmöglichkeiten, während die mittleren Lagen, die in diesem Jahre ebenfalls mit sportgerechtem Schnee bedacht worden waren, schon seit längerer Zeit durch die warme Luftströmung wieder schneefrei sind. Infolge der Schneeschmelze mußten auch die Skiwettkämpfe der SA.=Gruppe Westfalen, die am Sonntag in Winterberg zur Ermittlung der Besten für die Teilnahme an den NS=Winterspielen stattfinden sollten, abgesagt werden. Falls am nächsten Wochenende die günstige Schneelage in Willingen die Durchführung der westdeutschen Skimeisterschaften 1938 zuläßt, wird sich die westfälische SA. beteiligen und ebenfalls noch am 30. Januar Patrouillenläufe zur Durchführung bringen. Sollte die Schneelage aber keine dieser skisportlichen Veranstaltungen auf den hochsauerländischen Wintersportplätzen zulassen, werden die vorjährigen Skiläufer der SA.=Gruppe Westfalen zu Seite 8 Nr. 13 7 Bochumer Anzeiger 7 Montag, 17. Januar 1938 9 Nr. 13 Bochumer Bezirksliga Zengruf 9 Pit Tus. Bochum und SC. Dahlhausen geschlagen- Neue Siege der rienterichaftsanwarter Wattenicheia, Preußen, rib V. und Witten 92 „Es kann ja nicht immer so bleiben", daß von den:1 gegen Witten 92 nun die zehnte Niederlage einzehn Mannschaften der Bochumer Bezirksliga die meisten stecken mußte. noch Meisterschaftshoffnungen mit sich herumtragen, einmal muß der Tag kommen, da für diesen oder jenen der Traum aus ist. Dieser Tag ist nicht angenehm, muß aber heruntergeschluckt werden. Aus dem Reigen der Meisterschaftsanwärter sind gestern SC. Dahlhausen und TuS. Bochum durch Niederlagen gegen Wattenscheid und Westfalia Bochum ausgeschieden. Dahlhausen ging gegen Wattenscheid mit :0 sang= und klanglos unter, während der TuS. von Westfalia Bochum mit der knappsten Tordifferenz gestecken mußte. Die Spiele: Preußen Bochum— TG. Ehrenfeld:1(:0) TuS. Bochum— Westfalia Bochum:1(:0) Wattenscheid— SC. Dahlhausen:0(:0) MBV. Linden— Witten 07:2(:1) Witten 92— Polizei Bochum:1(:1) Die Tabelle schlagen wurde. Also nur noch vier Vereine mit gleiche Verlustpunktzahl von 9. und zwar Sportgemeinschaft Wattenscheid, der Tabellenführer, Witten 92, M BV. Linden und Preußen Bochum. Die Preußen haben mit nur 12 Spielen die günstigste Position, wenn, das ist das große Fragezeichen, wenn sie aus den zwei Spielen, die sie gegenüber den Wattenscheidern im Rückstand sind, vier Gewinnpunkte herausholen. Wir sind in der Bezirksliga noch lange nicht am Krusenbäumchen... Die Preußen haben, wenn nicht ganz günstige Umstände für die Turngemeinde Ehrenfeld eintreten, dem Nachbarn gestern mit einem:=Sieg den Todesstoß versetzt. Der einzige Hoffnungsschimmer für Ehrenfeld ist Witten 07, das gegen den M BV. Linden:2 verlor, während Polizei Bochum mit Westfalia Bochum— MBV. Linden TG. Ehrenfeld— Witten 92 4 Polizei=SV. Bochum— Spcem. Wattenscheid Witten 07— Preußen 07 Bochum SC. Dahlhausen— Tus. Bochum Gelunge. Traliche Preußen Bochum— TG. Ehrenfeld:1(:0) serlag; im ersten Spiel.setrud Vevauche für Posten Brüggenthies. Diese Unstellung erwies sich als Es war vergeblich, denn Wattenscheid kam im Anschluß an die achte Ecke durch den linken Läufer zum siebten Treffer. Nichts zu machen Witten 92— Polizei SV. Bochum:1(:1) Dem Tabellenletzten gelang es auch in Witten nicht die Verlustserie zu stoppen. In einem harten Spiel mußten sich die Bochumer trotz guter Leistung ihrer Hintermannschaft geschlagen bekennen. Witten zeigte während des Kampfes das reifere Spiel, vermochte dies aber zahlenmäßig nicht so zum Ausdruck zu bringen, da der Sturm immer wieder an der entschlossenen Bochumer Hintermannschaft scheiterte. Witten kam Mitte der ersten Halbzeit durch seinen Mittelstürmer zum Führungstreffer. Die Gegenangriffe der Gäste scheiterten an dem eigennützigen Spiel des Innensturms. Witten erhöhte seinen Vorsprung auf:0. Erst kurz vor der Pause glückte den Bochumern der einzige Gegentreffer. Nach der Pause versuchten die Gäste vergeblich, den Vorsprung aufzuholen, denn die Wittener Hintermannschaft deckte gut ab. Als dann der Linksaußen der Platzmannschaft einen dritten Treffer erzielte, war das Spiel entschieden. mit; die wenigen durchbruchartigen Versuche brachte, ihnen keine Erfolge ein. Linden wählte vor der Pause den scharfen B# Eilgen wähllexvorgr Tglse den schatten Win zum Bundesgenossen. Der Drang zum Tor wur### denn auch, und zwar nach einer Viertelstunde, durz einen schönen Erfolg gekrönt. Dann kam Witten 07 auf dessen Mittelstürmer den Ausgleich herbeiführte. Minuten vor Halbzeit ging Linden dann noch mal durg Mertens in Führung. Nach dem Wechsel drehten v# Ruhrhusaren mächtig auf. Trotz des unverminden weiter blasenden Windes— der Regen hörte zeitwei auf— gewannen sie viel Boden und schnürten di Wittener in ihrer Hälfte ein. Tore konnten da nich ausbleiben. Mann, der den Angriff jetzt geschie ausbleiben. Mann, der den Angriff jetzt geschie führte, wurde zwar scharf bewacht, aber durch En schlossenheit erhöhte er auf:1. Ein Elfmeter ließ d für Mitten kleiner werden. DiTorabstand für Witten kleiner werden. Die Schu, kanone Bölting sorgt dann mit zwei präzise, Schüssen für den Endstand. Witten hatte dabei nee Glück, Latte und Pfosten dienten oft als Retter. Sein letzten Versuche scheiterten an Lindens guter Verte digung. Der Schiedsrichter hatte das Spiel jederzeit# der Hand. 28. August: Erste Schluf T Sschender olfere e. Caber: Drite Schlu 6. November: Vierte Se 4ägzenber: Bünste 6 E. Sonuer 1br Todiote Frl. Garfki(Boc Schner Eriele gez, MBV. verdienter Sieger MBV. Linden— Witten 07:2 Etwa 1000 Zuschauer hatten sich auf dem Platz des MBV. Linden eingefunden, um Zeuge des spannenden Kampfes gegen Witten 07 zu sein, bei dem für beide Partner viel auf dem Spiel stand. Linden bleibt in der Spitzengruppe, während Witten 07 weiter von ernsten Abstiegssorgen bedrängt wird. Die Ruhrhusaren gewannen verdient. Während die erste Halbzeit, nach der Linden mit:1 in Front lag, ein ziemlich verteiltes Spiel zeigte, liefen die Märker in der zweiten Halbzeit zu guter Form auf. Die Wittener kamen nicht mehr Die Nachbargruppen: Gelsenkirchen Westfalia Buer— Gelsenguß Gelsenkirchen 1# Sportfreunde Gladbeck— VfB. Börnig:1: BV. u Gelsenkirchen— Delog Rotthausen;2; SV. Erle — Schwarz=Gelb Gladbeck:2; VfB. Bottrov— Unign Gelsenkirchen:2. Dortmund VfL. Altenbögge—. BV. Brambauer:1; Sportft Dortmund— Union Recklinghausen:0; Alemanniz Dortmund— SuS. Ahlen:0; Sportgem. Mengede—. TB. Eickel:1; Hörder SC.— SC. Unna 08:0. Minden VfL. Geseke— SuS. Herford:0; Union Herfor) — VfI. Paderborn:3; Spog. Beckum— Borussig Lippstadt:1; SV. Neuhaus— Spog. Gütersloh 232; Spyg. Schildesche— VfB. Bielefeld:2; Arminia Bielefeld— Teutonia Lippstadt:2. Münster Preußen Münster— Titania Essel 12:0; Borussia Rheine— Rheine 09:1; SuS. Hüls— Münster 68 :0; Vorwärts Gronau— BV. Rheine:1. Sauerland VfL. Schwerte— SV. Herdingen:0: TuS. Milsve — Hemer 08:2; Hagen 72— DSC. Hagen:0; Union Haspe— Sportring Gevelsberg:1; Menden## — FC. Schwelm 06:2. Siegerland BC. Sportfreunde Siegen— SV. Altenseelbach:1 VfB. Weidenau— SV. Jahn Werdohl:0: TuS. Eiringhausen— SV. Klafeld=Geisweid:2; SV. Lüdenscheid=Höh— Spog. Olpe:2. reichsoffenen Frauensch Das 5. reichsoffene Fre furt(Main) war ausgeze #ifmerksamen Augen des ies und der Frauegee ) uch die Wiere at agete sich die=mal=100=Mrete 2 in:39.6, währe ###cannstatt in:58,6 den Magdeburg„schwamm in #lupprecht=Heins:18,2. Einen„schönen Sieg gend=Rückenschwimmen L8. Bochum 48 in:: (1 zu unplaciert. Was aufs Tor kam, wurde von dem Preußentorwart Schnitter glänzend gehalten. Nach ungefähr zehn Minuten Spieldauer kamen dann die Preußen gur auf. Bedingt wurde dieser Umschwung dadurch, daß Wondzinski, der sonst so schlagsichere Verteidiger der Ehrenfelder, nur die Rolle eines Statisten spielen konnte, da er seit Wochen an einer Meniskusverletzung leidet.„„6 4 Nach etwa 30 Minuten siel das erste Tor für die Preußen. Der halblinke Preußenstürmer, Rescher, täuschte Wondzinski, gab den Ball an Reinmöller ab, der ihn mit schönem Schlag an Jungmann weiterleitete. Jungmann verwandelte den Ball aus ganz kurzer Entfernung unhaltbar für den Ehrenfelder Torhüter. Kurze Zeit später fiel bereits für Preußen das zweite Tor. Michnewski, der Mittelstürmer der Preußen, schoß schwach auf das Tor der Ehrenfelder. Hoffmann wollte den Ball dem Torwart zuschieben. Da geschah das schier Unverständliche: Groth lief aus dem Tor und mußte zusehen, wie der Ball ungehindert sein Heiligtum passierte... Sgrens. Durch dieses Mißgeschick waren die Ehrenfelder sichtlich deprimiert. Bis zur Halbzeit gab es dann Phoster gezacd machien de Veaisen be alt soet Umklammerung frei, und verschafften den Ehrenfeldern einige bange Minuten. Es zeigte sich aber wieder, daß Hoffmann, der„Turm“ in so vielen Schlachten, nicht kleinzukriegen war. Mit unbeschreiblicher Ruhe und Sicherheit meisterte er die schwierigsten Situationen. Bei einem Angriff der Ehrenfelder wurde Rother im 16=Meter=Raum der Preußen unfair zu Fall gebracht. Der vom Schiedsrichter verhängte 11=Meter wurde unhaltbar von Hoffmann verwandelt. Die Ehrenfelder wurden durch diesen Erfolg angespornt und versuchten eifrig, wenigstens ein Unentschieden herauszuholen; leider blieb ihnen der Erfolg versagt. Die Preußenmannschaft hat das Spiel verdient gewonnen, sie hatte mehr vom Kampf. Bei den Preußen war die Hintermannschaft gut, in der Läuferreihe überragte Wittig. Reinmöller ist zweifellos ein talentierter Linksaußen. Bei den Ehrenfeldern war Hoffmann wieder ganz groß, Brüggenthies und Rother gut. Groth im Tor war dadurch, daß Wondzinski ausfiel, unsicher geworden.— Der Schiedsrichter hatte das Spiel stets sicher in der Hand. Rekordbeietzung beim Internationalen Schwimmfelt in Bochum Piecher, Beutschlunds-Somnenster Schwimmer, Komimt Der Bremische Schwimmverband hat seine Spitzenschwimmer gemeldet Se imme serstklass'e Gogner— sehen Helmuth Fischer hält mit * In den Nachmittagskä; in der Jugend=Bruststaffe; ### klar, ügerlegen.„Die Ess #rend Hessen Worms als 8 Weitere Ergebnisse: 100 1. Inge Schmitz(Spandau ∆ 1116 8. Franke(Nachen Aire Charlottenburg, 8an Der Fas. ernedrgeieindger Tus. Bochum— Weitfalie Bochum:1(:0) Als im TuS.=Stadion der Schlußpfiff des Unparteiischen in den dramatischen letzten Minuten des Kampfes unterging, dürften die beiden Punkte, die die Das Internationale Schwimmfest, das der Schwimmverein„Blau=Weiß" Bochum am Samstag, 5. Februar, im Stadtbad an der Marienstraße durchführt, wird mit seiner Rekordbesetzung einen glanzvollen Höhenpunkt im westdeutschen Schwimmsport bilden. Außer dem ballrepräsentativspiel der westdeutschen Auswahlmannschaft(mit dem deutschen Nationaltorwart Klingenburg und dem Nationalmittelstürmer Schneider) gegen die unter der Bezeichnung Dauphins de Belgique spielenden belgischen Nationalmannschaft geben sich im Bochumer Bad holländische und deutsche Meisterschwimmerinnen und Meister ein Stelldichein. Mit größter Wahrscheinlichkeit werden die Holländer außer ihrer Meister= und Rekordstaffel über 4 mal 200 Meter Freistil, Het 9 Amsterdam, die Olympiasiegerin im RückenschwimNida Senff, und die Weltrekordlerin im 200men, fes unterging, dürften die beiden Punkte, die Westfalen nach großem Kampf zur Feldsieperschul: entführten, den Kreis der Meisterschaftsanwärter wesentlich verringert haben. Es sei vorweg gesagt, daß der knappe Erfolg der Westfalen auf Grund der weitaus besseren Zusammenarbeit und des entschlosseneren grünveißen Stürmerspiels vollauf verdient ist. Säulen gaben diesem erbittert durchgeführten Kampfe ein besonderes Gepräge. Auf der einen Seite der grün=weiße Mittelläufer Mischock, der, zwischen Distelrath I und Buchla stehend, mit wuchtigen Schlägen seinen Strafraum beherrschte, dort der unverSchlägen seinen Strafraum beherrschte,„Degrang grigge wustliche Göckel, der in der großen Drangpecider vergeblich das Unheil ahe#wenden wüstliche Gockel, ver in der großen Drang der Westfalen vergeolich das Unheil abzuwenden versuchte. Es war ein Kampf zweier gut besetzter Hintermannschaften, dem aber die bessere Läuferreih der Westfalen deutlich den Stempel aufdrückte. Schon in der ersten Hälfte sah es vor dem TuS.=Tor bedrohlicher aus als auf der Gegenseite, wo der blauweiße Sturm durch den Ausfall seines jugendlichen Linksaußen in der Entfaltung seines Könnens sichtlich behindert schien. Auf der Gegenseite waren es immer wieder Marten und Nowack, die in schnellen Vorstößen die TuS.=Abwehr in Flanke erreichte, jedoch knapp ins Aus schoß. Die letzten Minuten der ausgeglichenen ersten Hälfte beschloß der Tus. zwar mit einer kurzen Drangperiode, die aber nichts einbrachte. Im zweiten Akt nahm das Spiel die vorher unerwartete Wendung an. Der Kampf spielte sich, abgesehen von einigen gefährlichen Durchbrüchen der Platzleute, meistens in der blau=weißen Hälfte ab. Verzweifelt stemmt sich die TuS.=Abwehr den grünweißen Angriffswellen entgegen, Gockel und Potthast verrichten vorzügliche Arbeit, während Friedrichs einige Male in letzter Sekunde nur durch Fußabwehr retten konnt:. In der 20. Minute jedoch schien das Schicksal des TuS. besiegelt zu sein. Soeben hatte Friedrichs einen scharfen Flachschuß von Nowack mit größter Mühe unschädlich machen können, als der schwarzhaarige Halblinke, diesmal nach ausgezeichneter Vorarbeit Distelraths, erneut in den Strafraum dringt, zu Olschewski flankt, der mit wuchtigem Schuß unhaltbar die längst verdiente Führung herausschießt. Zwar gewinnen die Platzleute in den letzten Minuten des Kampfes mehr an Boden, zwar versucht der jetzt vorstürmende Gockel noch das Unentschieden zu retten, doch scheitern alle Angriffe an Verwirrung brachten. der sicheren Abwehr der Westfalen, die den Sieg erstrlafsige Gegner zu sehen. Heimuth Fischer hält mit 56,8 Sekunden den deutschen Rekord im 100=Meter=Freistilschwimmen, der gleichzeitig Europarekord ist. Der Weltrekord ist im Besitz des Amerikaners Fick, der mit 56,4 Sekunden nur unwesentlich schneller war als Helmuth Fischer, der bei den Olympischen Spielen eine ehrenvollen fünften Platz belegte, errang viermal Deutsche Meisterschaft in der 100=Meterstrecke. In Freese, Heibel, Askamp 1 und 2 und dem ehemaligen Erkenschwicker Rundmund sind weitere schnelle Krauler gemeldet, zu denen noch die Brusschwimmer Wittund Balke kommen, von denen der letztere, damals noch für Dortmund startend, beim Bochumer Amerikanerschwimmfest bekanntlich einen neuen Rekord im 100=Yards=Brustschwimmen schwamm. Da, wie bereits gemeldet, der Doppelmeister von 1937 im 200= und 400=Meter=Freistilschwimmen, Werner Plath(Berlin), seine feste Zusage gegeben hat, wird es auf der auf 100 Yards abgesteckten Bochumet Bahn zwischen Plath und dem Meister von 1936, Nixe Grauthoff(Bochum 48) D Martha Engfeld=Genen 200 Meter Brust in:05, ## lin):06.9 und Traude lottenburger Nixen, die 8 deutsche Erfolge stellten ven ein: 200 Meter Brust,ag V Krsfeld), 218 2. ## Reter Brust, Jugend, Kl kerg.257; 2. Krouper Grauthoff(Bochun Zücken, Meissterklasse: 1. Bahnrekor); :226; 8. Ursula Pollack ∆ Rücken, Klasse 1b: 1. 8. :27; 2. Wilbert(Saarb (Aachen 06):33,8. Handball-Le Durch Erkrankung d ist der für Montag an Bochum abgesagt und schoben. Vorenik Meter=Brustschwimmen, Joopie Waalberg, nach Bochum entsenden. Sobald die endgültige Meldung der holländischen„Meisjes“ vorliegt, werden wir die Namen veröffentlichen.„„.... 8 entschInzwischen ist die Meldung des führenden beutschen Schwimmvereins, des Bremischen Schwimmverbandes, eingegangen, der damit sein anläßlich mal in Bochun zu starten, eingelöst hat. Die Bochumer Meter=Brusschwimmen, Heina(Gladbec), nach be Schwimmsportfreunde haben am 5. Februar Gelegen= chum kommen so daß mit dezg Zwpeikarapf, gegen## heit, den schnellsten, deutschen Freistilschwimmer in der Rekordmann über 400 und 500 Tertgige. ia.““. kurzen Strecke, Heimuth Fischer, im Kampf gegen weitere hochinteressante Begegnung gesichert ist. Preußen Wal Ipien zwischen Plath und dem Meister von 1936, Freese, in den Mittelstrecken zu einer Arauflage der erbitterten Kämpfe in den strecken bei den Deutschen Meisterschaften 1937 in Düsseldorf kommen. Sehr wahrscheinlich wird auch der deutsche Rekordmann im 200 Seuis verninmnanige Landeripfere Im Mittelpunkt: Fußballweltmeilterschaft „Noch niemals“, so führte Reichsfachamtsleiter LinWaltenlicheids Vormarteil Sp.-Gem. Wattenscheid—SC. Dahlhausen:0(:0) Wattenscheid nahm den Wind zum Bundesgenossen und gestaltete das Spiel im ersten Abschnitt stark Das für die weiter: Tabellengestaltung so wichtige Spiel der beiden Spitzenmannschaften endete mit einem überraschend hohen und verdienten Sieg der Gastgeber. In einem harten, aber sportlichen Kampf wehrte sich Dahlhausen verzweifelt gegen die Niederlage, es hatte. aber das Pech, auf einen in Hochform befindlichen Gegner zu stoßen. Die Siegermannschaft zeigte ein flüssiges und gutes Zusammenspiel. Der Hauptanteil an dem Erfolg ist dem planvollen Aufbauspiel der Läuferreihe zuzuschreiben. Das Schlußdreieck entledigte sich der wenigen gefährlichen Gegenangriffe sicher, wobei der Torwart einige scharfe Schüsse zu meistern hatte. Im Sturm waren die beiden ausgezeichnet aufgelegten Außenstürmer die treibenden Kräfte. Bei Dahlhausen muß man anerkennen, daß die Mannschaft tapfer kämpfte und in einem ehrenvollen Kampf dem besseren Gegner unterlag. Der Dahlhauser Sturm fand in keiner Phase des Kampfes den rechten Zusammenhang. Da der Dahlhauser Mittelläufer sich zu sehr mit dem Abdecken des gegnerischen Mittelfrurmers Gräwe sich beschäftigte, konnte der Angriff bei ihm keinen Rückhalt finden das Spiel im erst überlegen. Nachdem von beiden Hintermannschaften die ersten Vorstöße gestoppt worden waren, kam Wattenscheid in der 13. Minute zum Führungstor. Jäger köpfte eine Flanke des Rechtsaußen ein. Wattenscheid hatte weiter mehr vom Kampf In der 21. Minute konnte Gräwe, der im Kampf um den Ball mit der Verteidigung die Oberhand behalten hatte, an dem zu früh herauslaufenden Torwart vorbei einschießen. In der 35. Minute fiel dann durch Jäger der dritte Treffer. Mit:0 wurden die Seiten gewechselt. Dahlhausen konnte dann, mit Wind spielend, für kurze Zeit drängen. Sobald sich die Wattenscheider Läuferreihe aber gefunden hatte, rollten erneut die Angriffswellen gegen das Dahlhauser Tor. Der Linksaußen Stelzki schoß den vierten Treffer nach viertelstündigem Spiel ein. Wenige Minuten später war es der gleiche Spieler, der innerhalb einer Minute das Ergebnis auf 610 schraubte. Dahlhausen kämpfte um den Ehrentreffer. nemann bei der Eröffnung der Reichstagung des Fachamts Fußball im Ratssaal der Stadt Breslau vor 200 Kameraden aus allen Gauen des Reiches aus,„habe ich die Freude gehabt, einen so großen Kreis von Mitarbeitern im Fußball versammelt zu sehen. Das Deutsche Turn= und Sportfest Breslau 1938 steht im Mittelpunkt der zweitägigen Arbeitstagung, das auch ihm, dem volkstümlichen Sport Fußball, die Geltung verschaffen will und wird, wie sie seiner Größe und Geschlossenheit im DRL. entspricht." Weiterhin gab Reichsfachamtsleiter Linnemann für den Fußballsport Richtlinien für Breslau. Dort werde dem Fußballsport Gelegenheit gegeben, seine Geschlossenheit unter Beweis zu stellen und sich festlich in dem Rahmen zu zeigen, der seiner Bedeutung entspricht. Nachdem der Stellvertreter des Reichssportführers, Arno Breitmeyer, über Reichsbund und Breslau 1938 gesprochen hatte, machte der Geschäftsführer des Fachamtes Fußball, Dr. Kandry Ausführungen über die Beteiligung der Fußballsportler am Turn= und Sportfest. So findet man sie bei den Festspielrunden der Gaumannschaften, bei den Uebungen und Vorführungen der Gaue und Vereine. Jeder Gau nimmt dabei mit hundert Mann teil, so daß etwa 1600 Fußballspieler eeinen eindrucksvollen Querschnitt aus dem Lehr= und Uebungsbetrieb des deutschen Fußballsports geben werden. Dazu kommen die Vorführungen der Vereinsgrupven..„T, und graanisatorischer Ari Ueber Fragen technischer und organisarorischer urt gab Frieder Körner Auskunft. Reichsbundsportlehrer Otto sprach über die Vorführungen der Fußballspieler, Reichspressewart Koppehel über die beabsichtigte Werbung für Breslau. Zum Schluß wurden noch die geplanten Vorführungen von einer Musterriege praktisch gezeigt..„ P5tung ans uas Kenttz. Nach der großen ausrichtung auf oas Deutsche Turn= und Sportfest 1938 wurde am Samstag die Reichstagung des Fachamtes Fußball mit einer umfangreichen Arbeitssitzung im Ratssaal der Stadt Breslau fortgesetzt. Auf der Tagesordnung stand als Hauptthema„Der DRL. und die Arbeit des Fachamtes Fußball“..... g 5— A Wiihaftstev Zunächst äußerte sich der Leiter der Wirtschaftsstelle des DRL., Stenzel, über das Finanz= und Kassenwesen des DRL. unter besonderer Berücksichtigung der Fußballvereine und eabteilungen. Der Referent für Schulung im DRL., Meusel, sprach über die sportWolz sich eingehend mit der„Spielplanung für## Fußballjahr 1938“ befaßte. Weiter behandelte er ven Einsatz und die Verwendung der Amateur=Fußballehrer und=fachwarte. Ueber die„Fußballjugend. DRL.“ hielt der Reichsjugendwart Dr. Erbach einen Vortrag, in dem er die außerordentliche Bedeutung det Förderung des Nachwuchses im deutschen Fußball als Kernpunkt herausstellte. Nachdem Herberger noch über die Lehrkursusplanung für die Nationalmannschaft und ihren Nachwuchs gesprochen hatte, behandelt Reichspressewart Koppehel wichtige Fragen richterproblems. Die Terminliste 1938 23. Januar: Zwischenrunde um den Reichsbundpokat 30. Januar: Zweite Vorrunde um den Tschammer Pokal. 6. Februar: Länderspiel Deutschland Schweiz in Köln: 20. Februar: Vorschlußrunde### den Reichsbundpokal und dritte Vorrunde um Tschammer=Pokal...,..ichakunhustal: 14. 6. März: Schlußspiel um den Reichsbundvorg####: März: Erste Zwischenrunde um den Tschammer=Potai; 20. März: Deutschland— Ungarn in Nürrb##t Deutschland— Luxemburg in Elberfeld erster Kampftag der Gruppenspiele um die Deutsa Meisterschaft: 27. März: Zweite Zwischenrunde um Tschammer=Pokal und zweiter Meisterschaftsigrzhrit 8. April: Dritter Meisterschaftskampftag;(.n, Vierter Meisterschaftskampftag und dritte Zwischgontues um den Tschammer=Pokal; 17. April(Ostern): tspiele vom ersten Meisterschaftskampftag: Meisterschaftskampftag und Deutschinn: Der Sonntag brachte entschedungen. In der 1. Kreisklasse(Gruppe A nußte Phönix gegen Punkt abgeben und ist aus eigener Kraft Pre Preußen holte sich gegen erlitt eine weitere Nie Gefahrenzone. Herneüber Holsterhausen. Die Ergebnisse: Constantin Herne— Fortuna Herne—e Preußen Wanne— Viktoria Herne— 2 Holsterhausen— B2 Die Tabelle: Preußen Wanne Phönix Bochum Germania Bochum Constantin Herne Fortuna Herne VV. Herne=Süd Viktoria Herne Reichsbahn Wanne Teutonia Riemke V. Sodingen Rasensport Herne Holsterhausen Gruppe B: Hier mußte der S Niederlage„in Lang der LifE. Laer, der L in Führung kam. ST durch einen Erfolg übe sert. Einen hohen Sie sensport. Gerth Bochum=West lasse Die Ergebnisse: Concordia Bochum LFC. Laer— Lan Langendreer 07— Rasensport Bochun Bochum=West— V Die Tabelle: LXC. Laer Restspie Schulung im 2RL., Meusel, sprach üiber die sport:„24, 5134 liche Kührerschulung im DRL., wahrend Hauptsvortwarr wreslau 1938. Restspiele vom ersten Meisterschaftsrametieg##a Fünfter Reisterschaftsaapflag und Beurich Portugal in Frankfurt a..: 30. April(Samstag Eventuell Wiederholungsspiele der Meisterschaftz, rste 8. Mai: Sechster Meisterschaftskampftag„g Mai: Hauptrunde um den Tschammer=Pokal; 9. bis? Vorbereitungskursus für die Weltmeisterschaft, burg: 14. Mai: Deutschland— Eng!“], mi Berlin: 11., 15., 17. und 21. Mai: Uebungsspier gar, englischen Berufsspielermannschaften; 22. Mai:##e schlußrunde um die Deutsche Meisterschaft und## Hauptrunde um den Tschammer=Pokal.. 96 Juni: 4. bis 19. Juni: Fußball=Weltmeisterschaft:*gupt Endspiel um die Deutsche Meisterschaft und dritte 50 runde um den Tschammer=Vokal.„ und gportsieh# 24. bis 81. Juli: Deutsches Turn= und Spoctsek Altenbochum Langendreer 07 SXV. Werne Langendreex 04 Concordia Bochum Rasensport Bochum PfB. Gerthe Stiepel 04 Bechum=West Tu S. 26 Altenbochum Langendreerholz 2. Kreisklasse, Gru Werne 19 und ten weiterhin die Fi tuna Wanne bzw luste mußten dagegen Wanne 11 beim hinnehmen. Bruchst Niederlage einstecken. Reverlage einsteden. Die Ergebnisse: Rasensport Wan: Werne 19— F. Montag, 17. Januai 1938 28. August: Erste süche bracht,### Pokal.„ amber: Opfertag dos Deu“'chen " Sevten„Zweite Schlußrunde 1 den Jolalz ie, Sevewber; Hezimat. e„gsort wird noch bestimm.). um d scharfen Wig wurd Mitten ap Witten U7 auf. Eif ührte öch. mal dur# el drehten die unverminden hörre zeitweis schnürten#### inten da nich jetzt geschich er durch En, meter ließ den Die Schuß, zwei präzisen tte dabei net Retter. Sein guter Verte iel jederzeiti enkirchen 1. 131: B8. SV. Erle 6 ttrop— Unien :1; Sportft. 0: Alemanniz n. Mengede— ia 08:0. Union Herfor) n— Bocussig Hütersloh 222; Arminia Bie:0; Borussia — Münster 08 TuS. Milsve . Hagen.0: 1; Menden 0 enseelbach:1; :0: TuS. EiSV. LüdenSchlußrunde um den TschammerSports: Tscham= Deutschl— Polen e De guge ruin#eh. helagern. 9. Oktober: Dritte.. Jrunde un Pbcb, Rabenber: wver Dezember: mer=Pokal. 8. Januar 1939: Frl. Garfki(Bochum 48) fiegreich Schöner Erfolg der Bochumer Schwimmerin beim reichsoffenen Frauenschwimmfest in Frankfurt war ausgezeichgef, hesucht. Unter den vfmerksamen Augen des virunggsportgartes BreAeutwer. der Frauenreferentin Lisa wutter hiel### 8.+ 5, Westdeutschen sehr gut. Aachen 06 holte ien Hie,.mal=100=Meter=Jugend=Lagenstaffel der in:89.6, während Gelh=Blau Essen yinter in:58.6 den dritten Platz besetzte. Nire in der schammerVierte Schlußrunde, den TschamFünfte Schlußrunde u. den TschamEndspiel um den Tschammer=Pokal. Eilhis Wüher-Hogien-m Hahher Halselberg/ Schorn bei den Amateuren auf dem 3. Platz Nixe Brewitzaed Ebo unr ee agdeburg, izwgng, in der Ktasse“ l. 5 ##upprecht=Heils.18,2. Einen schönen Sieg feierte im 100=Meter=JuEV. Bochum 48 in.318 vor May(München), der Jungend=Bruststafel 8 mal 100 Meter der Klase uberlegen.„Die, Essener siegten, in H3% dessen Wi in 9 klar üt rend Hessen gemeldet scher hält mit 10=Meter=Freiord ist. Der Fick, der mit war als HelSpielen eine g viermal terstrecke. In d 2 und dem d sind weitere och die Brustvon denen der end, beim Boh einen neuen wamm. pelmeister von wimmen, Wergegeben hat, kten Bochumet ter von 1936, einer Nuden Mittelschaften 1937 wahrscheinlich in im 200seck), nach Bompf gegen den Balke, eine ert ist. gen. Die Essener siegten in:05,7, wähForms als Zweiter erst in:08,6 einkam. Weitere Ergebnisse: 100 Meter Kraul, Meisterklasse: Ir Schmitz(Spandau):10; 2. Pollack(Spandau) Gen Seseheschaige id Mider Br-gäulger. M 3. Nixe Magdeburg:35,6; 4. Aachen 06:38,4. Grauthoff(Bochum 48) Dritte im Brustschwimmen I Martha Engfeld=Genenger aus Krefeld holte sich die #1 900 Meter Brust in.05. vor Busse(Reichsbahn VBer##lin):06,9 und Traude Engelmann von den Charlotienburger Nixen, die:10 benötigte. Weitere westdeutsche Erfolge stellten sich in folgenden WettbewerI ben ein: " Aieker Brust, Zugend, Klasse 2; 3, Leinhardt(Hede; ## berg).25,7: 2. Krovvenbexg,,.610 00) Riücen, Weiterzaiszuiß Halbsgutb(Eharlatenburg, 11226; 8. Ursula Pollack(Spandau):25.— 100 Meter :27; 2. Wilbert(Saarbrücken):31,8; 8. L. Francke (Aachen 06):33,8. Handball-Lehrgang fällt aus Durch Erkrankung des Reichssportlehrers Feicht ist der für Montag angesetzte Handball=Lehrgang in Bochum abgesagt und wird um einige Tage ver#schoben. Bei den Radrennen am Samstag abend in der Halle Münsterland in Münster war die Halle bis auf den letzten Platz ausverkauft. Auf dem Programm standen der Große und der Kleine Abschiedspr###. Den Großen Abschiedspreis über drei Stunden bestritten die Berufsfahrer, das Zwei=Stunden=Mannschaftsrennen, der Kleine Abschiedspreis, sah die Amateure im Bei den Berufsfahrern waren die Kölner Zims— Küster ganz groß in Fahrt. Sie setzten sich gleich zu Beginn an die Spitze und gaben diese auch bis zum Schluß nicht mehr ab. Auf Grund der erzielten. Punste siegten Zims—Küster vor Wengler—Tertilte####offmann—Pützfeld. Schmidt—Schenk, eine Mannschaft, die durch das Ausbleiben des Holländers Clignet zustande gekommen war, fielen erst im Schlußkampf um eine Runde zurück. Bester Einzelfahrer war der Holländer Wals, der in dem Holländer Boyen einen zu jungen Partner erhalten hatte, der sich zwar achtbar schlug, aber nach 112 Minuten doch ausschied. Wals nig später dessen Beispiel und stellte die Weiterfahrt auch nach kurzer Zeit angeblich wegen Erschöpfung ein. Ueber zwei und drei Stunden wurden neue Bahnrekorde aufgestellt, über zwei Stunden mit 97,920 Kilometer und über drei Stunden mit 147,200 Kilometer. Bei den Amateuren gab es ein Zwei=StundenMannschaftsrennen, in dem Haffel###ang Schorn hinter den Dortmundern Meriens—Kurzuwu und den Münsterern Wenning—Muller mit dem dritten Platz vorliebnehmen mußten.— Ergebnisse: Großer Abschiedspreis über drei Stunden: 1. Zims—Küster, 147.200 Kilometer, 55 Punkte, 2. Wengler—Tertilte 42 Punkte, 3. Hoffmann—Pützfeld 29 Punkte. eine Runde zurück: 4. SchmidtSchenk 12 Punkte, zwei Runden zurück: 5. EhmerFunda 17 Punkte, drei Runden zurück: 6. Kijewski Diederichs 19 Punkte, elf Runden zurück: 7. ArentsLeuer 22 Punkte; Wals—Boyen aufgegeben. Kleiner Abschiedspreis über zwei Stunden: 1. Mertens—Kurzawa, 88 Kilometer, 2 Punkte, Runde zurück 2. Wenning—Müller 19 Punkte, 3. Has selberg— Schorn 5 Punkte, zwei Runden zurück: 4. Gibken—Oberquelle 8 Punkte, vier Runden zurück 5. Smits—Kroopman 18 Punkte, 6. AlbertyGlanemann 7 Punkte. Zwei Mannschaften aufgegeben. Mit Halfelberg Deutsche Rennfahrer in Kopenhagen den Start. Zu den Kämpfen in der dänischen Haupt: Walter(Ludwigshafen) und die Berliner Purann und Pedersen Nielsen, Brask=Andersen Jakohsen reisen dann gemeinsam, mit der deutschen Verr##tung nach Berlin und bestreiten am 25. Januar in per Deutschlandhalle gegen Hasselberg Schorn und Purann Bartel ein Omnium. Als zweites Hauptereignis gibt es an diesem reinen Amateurrenntag ein 75=KilometerMannschaftsrennen, für das bisher Hasselberg Schorn Müller Wenning, Gronwald Irrgang, Meurer Matysiak, Dubaschny(W. Schmidt und Bartoskiewicz Meier als Teilnehmer feststehen. Scherens vor van Vliet Im Antwerpener Sportpalast traf Weltmeister Josef [Scherens am Samstag abend abermals auf den Holländer Arie van Vliet. In einem Kampf über fünf Läufe blieb Scherens knapper Sieger, da er dreimal den ersten Platz belegt hatte, während van Vliet nur zweimal zu Erfolgen gekommen ist. Dritter wurde der Franzose Chaillot. Noch Streit um van der Vijver Filmstreifen als Meisterschaftsdokument Die Aberkennung des Weltmeistertitels der Amateurflieger durch die UCJ. hat besonders in den betroffenen hollandischen Radsportkreisen großen Protest hervorgerufen. Der Spruch erfolgte auf Grund der Aussagen der Kampfrichter und Delegierten, die zum Teil. behaupteten, van der Vijver habe die Ziellinie nicht üverfahren. Die Angelegenheit wird beim UC.=Kongreß am 5. Februar in Paris nochmals zur Sprache kommen, und zwar stützt sich Holland bei dem Protest gegen den Schiedsspruch auf einen Filmstreifen, der von dem fraglichen Lauf gemacht wurde. Dieser Filmstreifen beweist, daß van der Vijver erst nach dem Ziel vom Rade stieg. Paillard„Stunden"=Sieger Auf der Pariser Winterbahn gelangte am Sonntag abermals ein Stundenfahren für Dauerfahrer zum Austrag, das überaus kampfreich verlief und schließlich von den fünf Bewerbern in der gleichen Runde beendet wurde. Paillard kam mit einer Gesamtleistung von 68,700 Kilometer zu einem knappen Siege. vor G. Wambst(20 Meier), Terreau(40 Meter), Minardi(70 Meter) und Blanc=Garin(179 Meter) zurück. Earl Howe gewann in Südafrika Mit dem über 335 Kilometer führenden Grosvenor=Rennen auf der Rundstrecke von Cape Town wurde die Autorennzeit in Südafrika vorläufig abgeschlossen. Der Engländer Earl Howe, der im Vorjahre hinter Ernst von Delius und Bernd Rosemeyer den dritten Platz belegte, kam bei einer Vorgabe von zweieinhalb Minuten in 2,33,09 auf ERA. zu einem beifällig aufgenommenen Sieg. Hinter ihm belegten die drei Maserati=Fahrer Taruffi, Villoresi und Everitt, die mit Ausnahme von Villoresi die gleichen Vorgaben hatten, die nächsten Plätze. Von den drei großen südafrikanischen Rennen endeten somit zwei mit Erfolgen einheimischer Fahrer, lediglich Earl Howe konnte dem europäischen Autorennsport zu einem Siege verhelfen. Wieder zwei Weltrekorde Ragnhild Hveger immer schneller Die jugendliche Schwimmerin Ragnhild Hveger (Kopenhagen) ist in ihrer derzeitigen Form in wahrer Weltrekordlaune. Bei einem in Kopenhagen abgehaltenen Schwimmfest gelang der jungen Dänin wieder die Verbesserung von zwei ihrer eigenen Weltbestleistungen. Ueber 300 Meter Kraul schlug Ragnhild Hveger in.48,8 an, womit sie ihren eigenen Reord von 3,50,1 unterbot. Auch über 400 Meter Kraul erreichte sie mit 5,08,2 neuen Weltrekord, nachdem sie erst vor wenigen Wochen mit 5,11 über diese Strecke in Weltbestzeit angekommen war. Kreis Bschumfertioits-Sesion-Gulchschm Hüttemann vor Meiler und Troftheim in der Gerätmeilterschaft Westfalens Turner kommen am letzten JanuarSonntag in Recklinghausen zur Gaumeisterschaft zusammen. So stellten sich am Sonntag in Aplerbeck die Bewerber für die Industriebezirksmeisterschaft ein und warteten vor gutem Besuch mit einer Fülle erstklassiger Leistungen auf. Den Sieg holte sich Hüttemann vom TV. Germania Hagen=Eilpe. Er turnte außerordentlich sicher und gleichmäßig und erhielt für seine prächtige Barrenkür die volle Punktzahl. Mit 222,5 Punkten siegte Hüttemann, während sein Kamerad Meiser mit 219 Punkten den Dortmunder Trostheim auf den dritten Platz verwies. Den Vorciateldung A Gen-Areismähen den Bewerbern der andern Kreise zur Gaumeisterschaft aufmarschieren, ist allerdings der Kreis Bochum mit sechs Turnern am stärksten vertreten, während Dortmund und Hagen je drei Mann durchbrachten. Der Endstand: 1. Hüttemann(Germania HagenEilpe) 224,5; 2 Meiser(Germania Hagen=Eilpe) 219; 3. Trostheim(Eintracht Dortmund) 218,5; 4. Schütz (Grune Linde Lütgendortmund) 216,5; 5. Caspelherr (Turnklub Herne) 215,5; 6. Friedrich(Turnvereinigung Herne) 212; 7. Vövel(TV. Herne) und Platzek Friesen Bochum) je 206: 8. Wenzelzg, Girtzg Prostheim auf den beiten Zutgendartmund der Prambauer) 205: 9. Möler(Germanig Hagengruge) verten Rang bezebte Schüt aus Lugenagtnaund der Brambou,„iesen(Germania Gagen=Eitpel 4630: Ll. vor allem am Vormtag seine Pflichtubungen hauber 194; 10,(üttenverein Vortmund) und Cawpelbherr II turnte. Dann kam mit Caspelherr[Herne) zef Turntklaß Herne) je 1915; 12. Langbach(Germania erste Vertreter des Kreises Bochum. Unter den zwöl,##urnklub Herne) je 19 Turnern, die am 80. Januar in Recklinghausen mit Hagen=Eilpe) 191 Punkte. Der„Ean Wpreie uneikäncden. Fußball im Reich Ostpreußen: Hindenburg Allenstein— Yorck I burg:2; BuEL. Danzig— VfB. Königsberg d Golt Tilsit— Masovia Lya:4. nung für das ndelte er den tteur=Fußbalballjugend im rbach einen Bedeutung der Fußball erger noch tte, behandelte des Schiedsichsbundpokat; Tschamme.= schland jlußrunde um ide um den undvokal; 13 ammer=Potal; in Nürnberg. Elberfeld die Deutsche runde um den haftskampfte, 19: 10. Ap. Zwischenrun.; rn): Eventv; tag: 24. April: tschla zi(Samstad“ trichelt. 9 id Mai. bis 21. schaft in Duisingland ungsspiele mi Mai: ift und zweite haft: 26. Juni: d dritte Haupt d Sportfest“ Der Sonntag brachte in den Kreisklassen einige Vorentscheidungen. In der 1. Kreisklasse(Gruppe A)„„ nußte Phönix gegen Constantin Bochum einen Punkt abgeben und ist nun nicht mehr in der Lage, aus eigener Kraft Preußen Wanne zu entthronen. Preußen holte sich gegen Sodingen zwei Punkte. Riemke erlitt eine weitere Niederlage und steht nun in der Gefahrenzone. Herne=Süd meldete einen klaren Sieg über Holsterhausen. de ersechuis: Wixi. Schum 28. Constantin Herne— Phonix Bochum PfL. Herne— Bruchstraße:1, :0, Constantin Bochum— BC. Hordel Hansa Herne— Wanne 11,:2, Schwarz=Weiß Herne— Sut. Harpen:2. Holsterhausen— Die Tabelle: Preußen Wanne Phönix Bochum Germania Bochum Constantin Herne Fortuna Herne VV. Herne=Süd Liktoria Herne Reichsbahn Wanne Teutonia Riemke SV. Sodingen Rasensport Herne Holsterhausen Gruppe B: Hier magle per BV. Herne=Süd:7. 0 1 3 5 5 7 8 9 10 11 10 9 59:24 52:15 54•29 41:36 36:32 46:37 31:40 36:39 23.50 18:36 22:56 24:48 29:3 28:6 24:10 20:14 18:14 17:17 12:20 13:21 10:22 :24 :23 •22 1 1 4 2 1 2 4 1 2 2 8 1 2 2 3 8 7 8 8 10 8 10 9 18 46:16 58:23 58:28 39:20 41:37 34:45 25:40 32:72 24:28 20:27 26:37 15:58 29:5 27:5 24:10 22:8 17:15 14:18 14:20 11:21 10:18 10:22 :21 :27 die Tabelle: Constantin Bochum Werne 19 Wanne 11 Spep. Gerthe Fortuna Wanne PfL. Herne SuT. Harpen Pruchstraße Schwarz=Weiß Herne Rasensport Wanne BC. Hordel Hansa Herne Preußen 11 überwand durch einen knappen Sieg über Weitmar 09 eine schwere Klippe auf dem Weg zur Meisterschaft., Carolinenglück. bikte eegeg Carolinenglun, hüßte Borussia einen Punkt ein. Engelsburg oileo gegen seinen Nachbar aus Weitmar erfolgreich. Reichsbahn meldete einen knappen Sieg Kaltehardt. — Dorck Insteg: 10 MeV. v. d. Er#genntpia Lya:4. Brandenburg: Viktoria 89 Berlin— Her thaf BSC. Berlin:2; Tennis Borussia Berlin gegen Brandenburger SC.:2; Wacker 04 Verln gegen Nowawes 03:0; Berliner SV. 92— Friese.. Cottbus:2; Bewag— Union Oberschöneweide:2. Schlesien: Breslau 02— Vorwärts RSV. GleiSachsen: Dresdner SC.— Polizei Chemnitz:3; VfB. Leipzig— Tura Leipzig:0; SpVg. Leipzig— Fortuna Leipzig:4; SC. Planitz— Guts Muts Dresden:0; SV. Grüna—. BC. Hartha:3. Mitte: 1. SV. Jeng— Thüringen Weida:0; SV. 05 Dessau— 1. FC. Lauscha:0; Cricket Viktoria Magdeburg— SV. 99 Merseburg:0; SpVg. Erfurt— Sportfreunde Halle:0. Nordmark: Polizei Lübeck— Hamburger S V.:5; Viktoria Hamburg— TSP. Eimsbüttel:2; Komet Hamburg— Phönix Lubeck:1; Borussia Harburg— Holstein Kiel:8; lizei Hamburg— FC. St. Pauli:1. Niedersachsen: Werder Bremen— Armi nia Hannover:2; Algermissen 1911 gegen Eintracht Braunschweig:0; Linden 07 geüber gen Hannover 96:8; VfL. Osnabrück— VfB. Peine :0; ASV. Blumenthal— Germania Wolfenbüttel :1; Nordhessen: VfB. Großauheim— SC. 03 Kassel :3; Sport Kassel— VfB. Friedberg:3; Kewa Wachenbuchen— Germania Fulda:0. Südwest: FSV. Frankfurt— Eintracht Frankfurt:6; Offenbacher Kickers— Opel Rüsselsheim:1; 1. FC. Kaiserslautern— Borussia Neunkirchen:0; Wormatia Worms— FK. Pirmasens:9; SV. Wiesbaden— FV. Saarbrücken:0. Baden: SpVg. Sandhofen— SV. 1. FC. Pforzheim— Freiburger FC.:1; Phönix Kartsruhe— BfR. Mannheim:4; FV. Kehl— VfL. Neckarau:1. Württemberg: Stuttgarter SC.— Sportfreunde Stuttgart:0; Sportfreunde Eßlingen— Stuttgarter Kickers:5; Ulmer FV. 94— VfB. Stuttgart:2; Union Böckingen— FV. Zuffenhausen :0; BfR. Schwenningen— 1. SSV. Ulm:0 abg. Bayern: Wacker München— Spielvg. Fürth:2; Schwaben Augsburg— 2C. Augsburg :2; Jahn Regensburg— Bayern München:1; 1. F C. Nürnberg— FC. 05 Schweinfurt:1. mußte der SC. Altenbochum erneut eine Niederlage in Langendreer hinnehmen, wodurch der LFC. Laer, der Langendreerholz sicher schlg##, tier in Führung kam. STV. Werne hat seine Posinion durch einen Erfolg über Concordia erheblich verbessert. Einen hohen Sieg meldete Stiep sensport. Gerthe mußte Sieg und Punkte in Bochum=West lassen. Die Ergebnisse: Concordia Bochum— STV. Werne:4, LFC. Laer— Langendreerholz:1, Langendreer 07— SC. Altenbochum:3, Rasensport Bochum— Stiepel 04:7, Bochum=West— VfB. Gerthe:0. Die Tabelle: 16 16 15 16 15 14 15 18 15 16 13 16 11 9 8 8 5 5 4 5 6 4 4 0 8 8 1 1 6 4 6 8 1 4 8 7 2 4 6 7 4 5 5 5 8 8 6 9 47:24 45:28 87:32 40:32 82:34 23:27 29:32 27:33 82:33 81:32 27:32 19:47 25:7 21:11 17:13 17:15 16:14 14:14 14:16 13:13 13:17 12:20 11:15 :25 Laer SeC. Altenbochum Langendreer 07 SXV. Werne Langendreer 04 Concordia Bochum Rasensport Bochum PfB. Gerthe Stiepel 04 Bechum=West 2u S. 26 Altenbochum Langendreerholz 2. Kreisklasse, Gruppe A: Werne 19 und Constantin Bochum behaupten weiterhin die Führung. Sie holten gegen Forkuna Wanne bzw. Hordel die Punkte. Punktverluste mußten dagegen SpSp. Gerthe in Wanne und Wanne 11 beim Tabellenletzten Hansa Herne hinnehmen. Bruchstraße mußte in Herne eine hohe Niederlage einstecken. Die Ergebnisse: Rasensport Wanne— SvSp. Gerthe:1, Werne 19— Fortuna Wanne:1, Die Ergebnisse: Westfalia Weitmar— Reichsbahn Bochum TuS. Carolinengluck Wattenscheid=Ost— Fortuna Bochum— Die Tabelle: Preußen 11 TuS. Engelsburg Weitmar 09 Tus. Carolinenglück Postsport Bochum Borussia Bochum Wattenscheid 19 Fortuna Bochum Reichsbahn Bochum Querenburg Kaltehardt Wattenscheid=Ost 3. Kreisklasse: Hier steuert, Schrittes auf — Preußen 11:1, — Kaltehardt:1, — Borussia Bochum:1, Postsport Bochum:0. TuS. Engelsburg:8. 50 Ranonenden Leichtathletik-Tagung in Faris Au 4 ir Dorie 15 15 16 16 13 16 13 14 14 14 14 15 13 11 11 10 6 8 4 4 4 4 8 1 1 8 8 1 2 5 2 2 2 1 2 2 1 1 2 5 5 8 7 8 8 9 9 12 42:13 40:14 52:11 48:27 32:22 22:41 14:27 19:30 24:28 25:42 20:46 20:37 27:3 25:5 25:7 21:11 14:12 11:21 10:16 10:18 10:18 :19 :20 :26 die die Sp.=Gem. Meisterschaft Bochum sicheren Diesmal wurde Bochum— Laer 87 — Teutonia Stiepel ** Hannibal 16:1. 411. •7, :2, Laer 87 bezwungen. Friesen unterlag klar gegen Siesgl, Ueberraschene, kegert###e Ziedeggge von VfE, Marathon gegen Herne, 10. Viltrop gab beide Punkte an Hannival ab. Die Ergebnisse: Sp.=Gem. WV. Friesen BV. Hiltrop— Tus. VfL. Marathon Herne Die Tabelle: Sp.=Gem. 4# Bochum Tus. Hannibal BV. Hiltrop PiL. Marathon 2V. Kortum Laer 87 Teutonia Stiepel Herne 16 Postsport Wanne D SC. 31. TV. Friesen Bochum 14 14 15 14 14 13 12 14 16 11 12 18 9 10 9 8 7 7 4 8 1 1 0 2 0 0 1 2 0 0 1 0 0 1 8 5 5 5 4 5 10 12 10 11 85:10 26:12 34:20 23:19 85:27 21:27 15:25 12:8 :6 •8 :43 26:2 20:8 20:10 18:10 17:11 16:10 14:10 :20 .25 :20 :22 mission des (JAAF.) auf ihrer am Wochenende in der französischer Hauptstadt veranstalteten Tagung. Im einzelnen haben bereits nachltegenfn, 32, Deutsctan) Oesterreich, Belgien, Bgegechenland, land, Polen, Rumänien, Schweden, Schweiz, Jugoslawien, Tschechoslowakei und Frankreich. Nach der sportpolitischen Verhältnisse auf der Grünen Insel wird Irland als 23. Teilnehmer dazu kommen. Die Verteilung der 100 Freiptätze für die Männer erfolgt erst am 1. April. Die namentlichen Nennungen müssen bis zum 24. August erfolgt sein.— Die Europameisterschaft der Frauen wird, wie ursprünglich vorgesehen, am 17. und 18 September im Wiener Prater=Stadion veranstaltet,„ für die namentlichen Meldungen ist der 7. Sepiemoek. Noch vor dem ersten Meldeschluß, der am 15. Mai abläuft, haben 15 Nationen, darunter Deutschland, gemerdet. Die namentlichen Nennungen sind bis zum September befristet. Ueber die 50 Freiplätze der Frauen wird gleichfalls an einem späteren Zeitpunkt entschieden. Fünf deutsche Europarekorde Die Rekordkommission genehmigte anf nach dem Olympischen Kongreß aufgesee. Europarekorde, bei denen Deutschland durch Wöllke, Hein, Käthe Krauß und Ratien allein fünfmal vertreten ist. Die genehmigten Europarekorde sind: Männer: 100 Meter 10,3 Sek. Lennard Strandberg (Schweden) 26. 9. 1936.— Weitsprung: 7,90 Meter Lutz Long(Deutschland) 1. 8. 1937.— Hochsprung: 2,04 Meter Kalevi Kotkas(Finnland) 1. 9. 1936.— Kugelstoßen: 16,60 Meter Hans Wöllke(Deutschland) 20. 8. 1936.— Speerwurf: 77,23 Meter Matti Jär= vinen(Finnland) 18. 6. 1936.— Hammerwurf: 57,22 Meter Karl Hein(Deutschland) 18. 9. 1937. Frauen: 680 Meter Hürden 11,6 Sek. Barbara Burke(England) 1.§. 1937.— Weitsprung: 5,96 Meter Käthe Krauß(Deutschland) 25. 9. 1937.— Hochsprung: 1,65 Meter Dora Ratjen(Deutschland) 4. 7. 1937. September 1938 im Olympialtadion Europa— USA. der Leichtathleten in Berlin Im Rahmen der Tagung der Europakommission des Internationalen Leichtathletikverbandes in Paris wurden die Einzelheiten über den schon im vergangenen Sommer von Dr. Ritter von Halt angeregten Leichtathletikkampf Europa— USA besprochen. Der bereits von der Amerikanischen Amateur=Athletik=Union gutnschließend stehten ne die neuen Long, Dora ber im Olympischen Stadion zu Berlin das gesamte olympische Programm mit Ausnahme Marathonlaufes, des 50=Kilometer=Gehens und Zehnkampfes stellt jeder Kontinent für jeden Wettbewerb zwei Mann. Beifallsitürme Die„Pausins“ in der ausverkauften Westfalenhalle Am Sonntag abend stellten sich in der Dortmunder Weitfalenhalle die Olympiazweiten Ilse und Eric 10 Nr. 13 Bochumer Anzeiger" Montag, 17. Januar 1938 Pausin aus Wien vor. Der Andrang der Eissportfreunde war so groß, daß man schließlich die Tore polizeilich schließen mußte. Die Pausins entfesselten wahre Beifallsstürme und kamen nicht ohne fünf Zusagen vom Eis. Auch die Dortmunder Nachwuchsläufer wußten zu gefallen. Im Eishockey besiegte Nordstern Brüssel den EV. Westfalen Dortmund mit:2(:0,:1, :). Die Kanadier Ring und Schwinghammer schossen für Dortmund die Tore. Fehlurteil brachte uns um den Sieg FoPIM Bou Zundorkam eI. Cahteden Chriftl Erfte— Rudi Zweiter Schwedens Boxer sehr ftark— Vogt fiegt durch K. o. Abfahrtsrennen in Grindelwald und Wengen Auch an diesem Wchenende fanden internationale Skirennen statt. Diesmal war die Schweiz Schauplatz zweier Abfahrtswettbewerbe, die in Grindelwald und am Wengener Lauberhorn ausgetragen wurden. Bei den Frauen siegte in Grindelwald die Freiburger Olympiasiegerin Christl Cranz vor der Schweizerin Erna Steuri... Ger In Wengen mußren an der Lauberhorn=Abfahrtsstrecke 40 Arbeiter eingesetzt werden, um die.starken Schneeverwehungen zu beseitigen. In schöner leichter Fahrt siegte hier erwartungsgemäß der Schweizer Heinz von Allmen, der die Strecke bestens kannte, in:03 Minuten vor Rudi Cranz, der nach:06,8 Minuten das Ziel passierte. Ergebnisse:„„ g1 an:. Grindelwald: 1. Christl eranz(Deutschland):55,4 Minuten; 2. Erna Steuri(Schweiz):58 Minuten; 3. D. Künzli(Schweiz):05,4 Minuten; 4. Käthe Grasegger(Deutschland):10,2 Minuten; 5. Lisa Resch(Deutschland):15 Minuten;.... 17. Liesl Hoferer(Deutschland):15,2 Minuten. Wengen: 1. Heinz von Allmen(Schweiz):03 Minuten: 2. Rudi Cranz(Deutschland):06,8 Minuten; 3. Willi Walch(Oesterreich):10,8 Minuten: 4. Eberhard Kneißl(Oesterreich):12,4 Minuten; 5. Willi Steuri(Schweiz):14 Minuten; 6. F. Maurer(Schweiz):18,8 Minuten; 7. V. Chierroni(Italien):19,6 Minuten.— Junioren: 1. James Couttet Frankreich):13,4 Minuten. Schlefische Wintersportkämpfe schoß besser als die Soldaten Am Haupttag der schlesischen Wintersportkämpfe in Oberschreiberhau herrschte mildes, trübes Winterwetter. Bei schwerem Schnee gingen 23 Mannschaften in den Patrouillenlauf. Die vom Deutschen Meister Günther Meergans angeführten Hirschberger Jäger erzielten die beste Laufzeit, bekamen aber drei Strafminuten, da sie beim Ballonschießen und Handgranatenzielwerfen die Bedingungen nicht voll erfüllten. Bei diesen Sonderaufgaben schnitten die Männer der 8. Standarte des=Oberabschnittes Südwest mit Gunther Adolph als Führer so gut ab, daß sie trotz einer schlechteren Laufzeit Sieger wurden. Dafür entschädigten sich die Hirschberger Jäger im Mannschaftslauf für Mannschaften mit einem Führer und zehn Mann, die geschlossen durchs Ziel kommen mußten. Angeführt von Feldwebel Müller erreichten die Jäger mit 1,22,30,7 Stunden die beste Zeit für die 12 Kilometer lange Strecke. 13jähriger Pimpf sprang 50 Meter. Unter den 60 Teilnehmern des Spezialsprunglaufs vermißte man Hein und Gustl Adolph, die verletzt waren. Ueberlegen und in bestechendem Stil siegte Günther Meergans mit 48 und 44 Meter vor Günther Adolph und Körner. Den weitesten Sprung aber erzielte der erst 13jährige Schreiberhauer Pimpf Acker, der in prächtiger Haltung die 50=Meter=Marke genau erreichte. Er war sehr unglücklich, daß er kurz vor dem#uslauf noch stürzte, wodurch nur die halbe Weite gewertet werden konnte, was den Sieg kostete. Deutschlands erfolgreiche Box=Länderstaffel trat zum 51. Länderkampf Sonntag abend vor ausverkauftem Haus in Kopenhagen zum dritten Male der Ländermannschaft von Schweden gegenüber und mußte sich mit:4 erneut mit einem Unentschieden begnügen. Es ist allerdings dabei zu berücksichtigen, daß uns ein glattes Fehlurteil um den Sieg brachte, denn Olympiasieger Herbert Runge war im Kampf gegen den schwedischen Schwergewichtler Tandberg der überlegene Mann, so daß der auf Sieg für Tandberg lautende Richterspruch völlig unverständlich ist. Den einzigen..=Sieg des Abends holte erneut der Olympiazweite Vogt heraus, der seinen Gegner in der Pause zur dritten Runde zur Aufgabe zwang. Die Kämpfe: Fliegengewicht: Allan Hansson(Schweden) besiegt Prieß(Hamburg) nach Punkten.— Der kleine Hamburger Prieß kam zwar in der Schlußrunde auf, war aber körperlich dem starken Schweden nicht ganz gewachsen.— Im Bantamgewicht machte Wilke (Hannover) diesen Punktverlust durch einen klaren Sieg über Almström wieder wett.— Im Federgewicht zeigte sich der Berliner Völker klar als der technisch bessere Mann. Er sammelte gegen den Schweden Kreuger fleißig Punkte, wurde aber in der dritten Runde durch einen harten Schlag des Schweden kurz zu Boden geschickt. Obwohl er dennoch nach Punkten in Front lag, entschied sich das Punktgericht für einen Sieg des Schweden.— Ausgezeichnete Form zeigte der Düsseldorfer Heese im Leichtgewicht gegen den Schweden Erik Aagren. Seine große Wendigkeit kam ihm sehr zustatten, so daß der Schwede häufig getroffen wurde. In der Schlußrunde kam Aagren allerdings so stark auf, daß er noch einen knappen Punktsieg landen konnte. — Im Weltergewicht boxte der Kölner Fluß taktisch sehr klug auf Halbdistanz gegen den Schweden Oskar Aagren, dessen Punktniederlage so klar war, daß das nach Kampfschluß einsetzende Pfeifkonzert unverständlich ist.— Erich Campe ließ sich im Mittelgewicht durch den Schweden G. Borg nicht den Sieg streitig machen. In der zweiten Runde schickte er seinen Gegner, der sich nur durch Halten und Klammern über die Schlußrunde bringen konnte, kurz zu Boden. Sein Punktsieg stand nie in Frage. Herbert Vogt bestätigte im Halbschwergewicht seine zur Zeit ausgezeichnete Form. Er hatte schon in der ersten Runde seinen Gegner Per Andersson so stark zermürbt, daß er in der zweiten Runde bis 8 zu Boden mußte und in der Pause den Kampf aufgab. Andersson hatte zudem Uebergewicht mitgebracht, jedoch verzichtete Vogt auf einen kampflosen Sieg. Schwedens Hoffnungen, ein Unentschieden herauszuholen, lagen also in den Fäusten des Schwergewichtlers Olle Tandberg, der Olympiasieger Herbert Runge bekanntlich bei den Europameisterschaften im Vorjahr schlagen konnte, diesmal aber stark im Nachteil war. Runge spielte schon in der ersten Runde seine größere Reichweite aus, legte in der zweiten eine Pause ein, um dann in der dritten mit verdoppeltem Eifer ins Gefecht zu gehen. Der Urteilsspruch:„Punktsieger Tandberg!“ ist völlig unverständlich. Eder—Wouters erlt am 16. Februar Die nächste Prüfung unseres Weltergewichtsmeisters Gustav Eder wird der Kampf um die Europameisterschaft mit Felix Wouters sein. Er sollte am 2. Februar in Brüssel steigen, doch nun ist der belgische Europameister erkrankt. Gustav Eder wird nun nach seinem Berliner Kampf mit dem Griechen Christoforidis mehr Zeit haben, sich auf Brüssel vorzubereiten. Die Meisterschaft Eder— Wouters steigt jetzt erst am 16. Februar. Fer denr Warikreis Handball im Kreis Bochum nür ein Tressen. Die Bezirksklasse meldete nur ein Treffen Hier kam der MBV. Linden zu einem knappen Sieg über Friesen Bochum. In der Kreisklasse gab es hohe Siege von Westfalia Bochum, Westfalia Herne und Tkl. Herne. In der zweiten Kreisklasse wurde ebenfalls ein Spiel gemeldet. Die# siegte hoch über Langendreer. Bezirksklasse: Tv. Friesen Bochum Kreisklasse: MBV. Linden Westfalia Bochum— Tura Werne:1 Westfalia Herne— TG. Ehrenfeld 16:6 Tkl. Herne— Germania Bochum 11:0 PfL. Herne— Spgem. Wattenscheid:0 Spgem. s Bochum— Jahn Langendreer 10:4 Winterfen des Postsportvereins Bochum Die Turnerinnenriege beim Barrenturnen Schalke 04— MSV. Münster:2(:2) TuS. Holsterhausen— DSC. Hagen:1(:1) Arminia Bielefeld— Eintracht Dortmund:8(:4) Kilian/Vopels 18. Sechstagelieg Die Dortmunder Rennfahrer Gustav Kilian und Heinz Vopel setzten ihren Siegeszug in den amerikanischen Sechstagerennen fort. Sie gewannen in Cleveland bereits zum 18. Male auf amerikanischem Boden. Dortmund und Minden fiegen Westfälische Handballgauliga Die Spiele in der westfälischen Handballgauliga brachten folgende Ergebnisse: Hindenburg Minden—. TV. Spenge 13:6(:2) Eders Niederlage gegen Chriftoforidis Toni Bader Kombinationslieger Großer Torlauf in Garmisch=Partenkirchen Die Alpine Skimeisterschaft des Zugspirtpreises wurde am Sonntag mit dem Torlauf der Frauen und Männer beendet. Der Wettbewerb wurde gleich als Riesentorlauf durchgeführt und brachte die Elite unserer alpinen Skiläufer und=läuferinnen an den Start. Sieger blieb bei den Männern Toni Bader der am Vortage schon den Abfahrtslauf gewonnen hatte. Die Ergebnisse: Großer Torlauf der Frauen: 1. Rosl Röttich(MSV. Munchen) 2,51, 2. Mutz Wardorf(1860 München) 2,53.— Männer: Klasse 1: Toni Bader(Partenkirchen) 1,45(Bestzeit), 2. Wörndle (Partenkirchen) 1,49,5, 3. Dr. Vetter(Freiburg) 1,53.— Kombination: Frauen: 1. Liesl Roth(Partenkirchen) Gesamt 11,22, 2. Frl. Schwalb.(Oberammergau) 12,21.— Allgem. Klasse: Männer: 1. Toni Bader, Gesamtzeit 6,36, 2. Wörndle 6,49,5, 3. Kemser 7,03.— Jungmannen: 1. Wipfelder 8,10. Internationaler Sternflug von Hoggar Die drei deutschen Teilnehmer in Biskra eingetroffen Unter der Gruppe von Teilnehmern am internationalen Sternflug von Hoggar, die am Freitag in Biskra eingetroffen sind, befinden sich auch die drei deutschen Messerschmitt=Taifun=Flugzeuge mit Ministerialdirigent Mühlig=Hofmann, Oberstleutnant Goetze und Flugkapitän Klitsch am Steuer. Von Biskra aus wird am Sonntag die letzte Etappe des Wüstenrundfluges nach Algier zurückgelegt, auf der mit dem Auffinden eines Sichtzeichens noch ein besonderer sportlicher Wettbewerb zu bestreiten ist. Neuer Länderkampf Auftralien-USA. Bromwich machte den ersten Punkt Australien und U SA. begannen mit einem weiteren Länderkampf im Tennis. Budge konnte zu seinem Kampf mit Quist nicht antreten, da er hoher Fieber hat. So machte Australiens junger Davispokalspieler John Bromwich durch einen:5,:5,:5 Sieg über Gene Mako den ersten Punkt für Australien gut. Budge=Mako erneut geschlagen Nachdem die amerikanischen Wimbledon=Sieger Budge/Mako erst vor kurzem die Ueberlegenheit der Deutschen von Cramm /Henkel anerkennen mußten, unterlagen sie jetzt in Adelaide auch dem neuen australischen Davispokal=Paar Bromwich Quist. Die Australier nutzten geschickt die Schwächen des kranken Budge aus, siegten:0,:6,:5,:2 und brachten ihr Land damit mit:0 in Führung. Nizza, 16. Januar 1..: 1. Bérards Plat de Nerf(Gigant), 2. Hector Dear, 3. La Vapeur.— Ferner: Sachet, Marand. Sieg 19, Platz 12, 19. 2..: 1. Fockenberghes Castor(Bates), 2. Egz, ka, nt6 du Jour.— Forner: Vieux WeltbilVeltbild Im Berliner Sportpalast mußte sich der Deutsche Weltergewichtsmeister Eder gegen den griechischen Mittelgewichtsmeister Christoforidis eine Punktniederlage gefallen lassen.— Links Eder, rechts der angreifende Grieche. . Winterfest des Rudervereins. phot.: Brüning Die Ruderinnen bei einem entzückenden Phantasietanz Weltbild Ernst Baier und Maxi Herber bei einem etwas eigenartigen Training vor den Europa=Meisterschafe ten im Eiskunstlauf. : 11 Nr. 13 Kont! Erliaufführung von Ci. mand,.„Beaute vn Jyul.— Ferner: Sieutg, Behzgt Quassia, Aqueduc, Granduca, Säntois. Sieg 31, Plat 14, 15, 28. 3..: 1. Hennessys Organeau(Rochet), 2. Vers!'Anrore, 3. Tulipier.— Ferner: Alejo, Le Sirocco, Farfadette, Verjus, Treize Mai, Mon Cher Maitre, La Prétantaine. Steg 17, Platz 16, 18, 20.„„ Trumm 4..: 1. de Molas Verbena(Donton), 2. Frigant. 3. Fierabras.— Ferner: Scienter, Longweed, Périclés. Siee 80, Platz 32.,41..nlure) 9 Sim 5..: 1. Fourniers Hehespont(Bonaventure), 2. Artan, 3. Pistolet.— Ferner: Veram, Thesec, Craig le Patre, Pl tonic. Pils de Prince, La Louve II. Sieg 49, Platz 15, 15, 15. Pau, 16. Januar 1..: 1. Etchepares Embrayeur(Duveau), 2. Ami Li: geois, 3. Kerboga.— Ferner: Souna, Saint Hilaire, Breuilh. Sieg 12, Platz 25, 19.„„„ 9 2..: 1. Barveaus Maori(Pelat), 2. Farce 11, 3. Cog.— Ferner: Esquivan, Racleur. Croix Rouge, Suher cun, Tipoula. Sieg 15, Platz 12, 22, 15. 3..: 1. Rouleaus Dieriko(Juste), 2. Jarvas, 3. Urlt, — Ferner: Lionceau, Capulet, Espisiplacu, Fourina, ker messe, Diane VIII. Sieg 17, Platz 12, 14, 14.„guge 3 4..: 1. Marchands Serpolet(Le Fur), 2. Cornac,# Frelon.— Ferner: Bean Luron, Dalagos, Saint abtl Mylo. Sieg 36, Platz 21, 39.„„„ 660 5..: 1. Mouillesarines Grand Duc IV, 2. Goog 3. Klad.— Ferner: Le Florentin, Couscous, Heliotrop= Nouvelliste, Camera. Sieg 71, Platz 21, 32, 30. Irgendwo dort,gigg der Peu, Bev euzud giest aus Tag. Der### rseht aus scheint den Bewohnern die vest und die beiden Leut Mdier Mer-Galie ande 1e Herzensjubel und Alltagstri sanatischer, flammender Die bei ihnen ein Stelldichein. * Man kann wirklich nich icht arbeitet, der Malers beitet wie besessen, die Wän verbissen und unermüdlich gen sich selbst und alles ligen Kunst dienend. Aber daher, weil Pratts so nah lebt auch nur in seiner an Wolken umher, kümmert sie auf der kleinen. kümmerlich Woher das Essen auf den zahlt wird, die Kleidung ge die Pinsel, die Farben un werden... das kümmert kümmerten, selbstbewußten haupt nicht. Das muß eber lich. So ein Kerl ist Mar lich. So ein Kerl ist Unangenehme, Lästige, bei Irdische, Allzu=Irdische— fere kleine Frau Monika Gläubigern, der Milchfrau und Gott weiß wem herur und Pinsel besorgen, neber das Malzeug in Ordnung mit der ganzen Kraft und Frau, denn sie liebt ja ih wiß genau so lieb hat,! und jedes Verständnis für hat dann seine kleine Fr Käuferpaar die zweiundack heraufgeschleppt, da macht eigenen Werke hrunter, Leinwand nicht wert ist“ für blödsinnig, wenn sie denn er sei noch kein M einer werden. Und als Nerven doch einmal reiße er sie auch noch an, daß dem dornigen Pfad der## sie schon ganz verzweifel kleine Frau Monika, da Wenn Martin seine Bilde ihm zu schlecht sind— d nun, dann wird sie sie als tin ist einverstanden— Erfolgsserie über die„K ein. Die Bilder erregen? gang: bald sitzen Pratts ten Wohnung, der berüh bei Monika ein und aus, verkauft. Bis der große Staatspreis— kommt. DAS UR VON T 18 Sie klammerten sick ihres Herzens nicht m „Sie küßten sich ni spürten einander von als ein Einziges— Keil ins lebendige Le der geblutet hatte un Ganzen schloß. Eine unendliche R Gefühl, in dem viel H der Frau zu sich empt Augen und ihren hit kenden Küssen endliche Zucken ihrer Lippen, mit seinen Lippen zu. „Sage nichts.. zu ihrem Munde, statt bist da... Ich in meinen Arme ... Alles ander * Irene... Du Die Frau erwider um sie zu betrachten, Lächeln war das eine „Wie bist du hier „Das ist eine la sie dir erzählen?“ „Ja, aber du mu Setze dich; ich will will neben dir sitzen dich anschauen, wenr du manches deiner R Frau, wenn, ich über den Sinn der Worte mehr weinen— dazi mich an mit den Aug im blanken Spiegel mehr an Glück ist, hoffte. Mir ist das H In einer Stunde hal um dich... Nun bi „ Er schüttelte leist sicht und lachte vor „Hast du meine „Ja, Liebster. K geschrieben hattest. „Wie ist das m „Ich war niemal mich nicht hättest er zählen. Ich habe schot „Es ist bald erz setten„Abend, da tags, wurde ich an Nr. 43, Bochumer Anzeiger 7 Montag, 17. Januar 1938 Stet tü Kunst und Kontoute unt eine Kunnitereite Weltbil terschafe erliaufführung von Charlotte Kißmanns„Verlprich mir nichts“ .. Zahente, Himmel anfängt shinzu, es gibt einen 8 im Bochumer Stadttheater schattierend, die silen, leisen und garten Stimmungen den Eindricken der Heimat schufen; da Zeigt er einen durch das ganze Spiel, ohne deswegen den lauten dube= farbig sehr eigenartigen, reizvollen„Bergischen Hof“ ren Schwung und das Temperament der Darsteller ab= und ein weiteres eigenwilliges Bild„An der Wupper Irgendwo dort, wo der siebente Himmel anfängt, achten Stock, klebt unter dem Dach wie ein huglbennest ein hochtrabend„Atelier" benannter Schwy gigen und Sonnenschein sagen sich hier guten i Leovv, Bhnd zheilt aus allen Lusten und im Zorn! i Toc,“ Lemöhnern die Bezeichnung„Rattenloch“ Seb. gat genug Aber sie snd auch den phantaftich ##ceen6 weiß im Blau dahinziehenden Wolkensegeln nah, die beiden Leutchen, die hier hausen: der maler Martin Pratt und seine Frau Monika. Hunger 0( G l ü c k, K ä l t e u n d L i e b e. S c h u l d e n u n d S e l i g k e i t, Herzensjubel und Alltagstrübseligkeit, Sorgen, Not und fanatischer, flammender Dienst an der Kunst geben sich An geitet der Malersmann Bdg Kein kt. und die Wände hängen voller Bilder, ohne Rücksicht :2)* :1(:1) und:8(:4) gelieg Kilian und in den amegewannen in if amerikaniien-USA. unkt in mit einem ge konnte zu , da er hohel r Davispokal:5,:5, 755 kt für Austragen bledon=Sieger rlegenheit der inen mußten, neuen austraDie Austraranken Budge brachten ihr 1t). 2. Hector Marand. Sieg 2. Epi NorZieur Basgu. leg 31, Platz 2. Vers 1Ancco, Farfadette, a Prstantaine. 2. Frigant. 3 Périclés. Sieture), 2. Artan, le Patre, 49, Platz 15, b“ Han kann wirklich nicht sagen. Nein, er arheitet wie besessen, die Wanoe nangen vouer Bilder, zäh, verhissen und unermüdlich schafft er, ahne Rücksicht gegen sich selbst und alles andere, nur der hohen, heisigen Kunst dienend. Aber— und das kommt vielleicht daber, weil Pratts so nahe am Himmel wohnen— er seht auch nur in seiner anderen Welt, spaziert auf den Polken umher, kümmert sich um nichts und gar nichts der kleinen. kümmerlichen, irdischen Welt da unten. Poher das Essen auf den Tisch kommt, die Miete bezahlt wird, die Kleidung gekauft, die Leinwand beschafft, die Pinsel, die Farben und sein Werkzeug aufgetrieben werden das kümmert diesen unselbständigen, unbefümmerten, selbstbewußten und weltfremden Mann überhaupt nicht. Das muß eben alles da sein, selbstverständsich. So ein Kerl ist Martin Pratt. Denn für all das Unangenehme, Lästige, bei der Arbeit Störende, das Zrdische, Allzu=Irdische— dafür ist einfach seine tapfere kleine Frau„Monika da. Sie muß sich mit den Gläubigern, der Milchfrau, der Hauswirtin, dem Bäcker und Gott weiß wem herumschlagen, Leinwand, Farben und Pinsel besorgen, nebenbei noch Farben rühren und das Malzeug in Ordnung halten... und sie tut das der ganzen Kraft und Tavferkeit einer„hilflosen“ Frau denn sie liebt ja ihren Martin(der sie ganz gepiß genau so lieb hat, dem aber leider Gottes alles und jedes Verständnis für die Wirklichkeit abgeht). Und ann seine kleine Frau unter großen weühen ein Käuferpaar die zweiundachtzig Stufen in das„Atelier" heraufgeschleppt, da macht dieser unmögliche Mann seine sonen Merte hrunter, neunt ste Kret, der die Linwand nicht wert ist;, und erklärt seine Belucher für blödsinnig, wenn sie sorchen Schund kaufen wollen, denn er sei noch kein Maler, sondern wolle erst noch — zner werden Aünd als seiner kleinen Frau dann die smann Nerven doch einmal reißen und sie losschreit, da brüllt ersie auch noch an, daß sie versprochen habe,„ihm auf dem dornigen Pfad der Kunst“ zu folgen etc. Und wie sie schon ganz verzweifelt da in einer Ecke hockt. die kleine Frau Monika, da hat sie eine großartige Idee: Venn Martin seine Bilder nicht verkaufen will, weil sie ihm zu schlecht sind— dabei sind sie bestimmt gut—, nun, dann wird sie sie als ihre Werke verkaufen. Marin ist einverstanden— und nun bricht eine rafende Erfolgsserie über die„Künstlerin“ Monika Pratt herein. Die Bilder erregen Aufsehen, finden reißenden Abganz; bald sitzen Pratts in einer brachtvoll,eixgerichitge ten Wohrung, der berühmte Kunsthäntdler, ir, Wt bei Monika ein und aus, Martin malt und seine Frau verkauft. Bis der große Knall— in diesem Falle ein hinzu, es gibt einen Krach, ein Krächelchen, und schließlich sitzt der Malersmann, um eine große Erfahrung reicher, aber ganz allein, in seinem alten„Rattenloch", in dem es zwar viel Hunger, aber auch viel Liebe gab. So lange sitzt er da verlassen bis... ja, bis sich noch jemand hereinstiehlt. Zum Schluß hocken zwei Menschen glücklich, still und stumm auf dem Boden vor ihren Lichtern. Aber als der ungezogene Malersmann, der nun alles anders machen will, jedwede Besserung beteuert, da verschließt ihm eine tapfere kleine Frau den Mund: Versprich mir nichts!“(Denn sie weiß: Er ist unverbesserlich. Und trotzdem—— so ist nun mal die Liebe.) F 975; Gemähl. Diese reizende, nachdenkliche Komödie Charlotte Rißmanns, die schon im Film eine glänzende, künstlerisch wertvolle Form fand, kam nun in Bochum auch auf die Bühne. Bei einem Vergleich zwischen Film und Bühnenwerk, der— wie man in der Pause hören konnte.— viel gemacht wurde, ist jedoch der Eindruck des Reichtums und der Fülle der filmischen Mittel und Einsatzmöglichkeiten zu beachten. Der Film führte mit einem bezaubernden Klang zu einem fernen, nahe zum Märchen liegenden Lied von der tapferen, kleinen Frau ren Schwung und das Temperament sinken zu lassen. Er spannte die ganze Aufführung sicher und elastisch in einen Wirklichkeitsbogen, der in den stimmungsechten Bühnenbildern Reinhold Schaefers seinen Ausgangspunkt besaß. Freca=Renate Bortfeldt war eine temperamentvolle, in Armut und Reichtum lebendig und stark vibrierende Frau Monika, deren Innigkeit und frauliche Scheu unter der äußeren Tapferkeit zu ahnen war und die in den wenigsten Worten ihre schönsten Augenblicke besaß. Willy Mayenknech spielte sehr flott und überzeugend den Martin Pratt mi all der Unbekümmertheit, knabenhaften Großspurigkeit und liebenswürdigen Frechheit, die seine Frau Monika an diesem großen Kind nun einmal lieben muß. Alfred Schieske gab den Kunsthändler Felder mit einer warmen, echten Menschlichkeit, voller Ruhe und Sicherheit. Wilhelm Grimm stellte mit dem reichen Brenkow wieder eine köstliche Type vor, mit einem erschütternden Köpfchen oberhalb des durchgebogenen Rückens und gleich starren hohen Stehkragens. Seine ehelich angetraute, ebenso geschwätzig schnatternde wie alberne Frau Vera führte Liesel Alex in gewohnter Meisterschaft ein. Robert Harprecht stellte sich als netter und liebenswürdiger Kunstschriftsteller und Freund Monikas, Dr. Elk, vor, und Adolf Schneider erschien als das sHlafmupigz, einer Hauswirtin um sich zu verschiedeNonia— das Bühnenverk beit ung de Mgrgmsver Das aut besichte Haus dankte den Spielliter und platisch, rund, in Wirklschbeizgegengiegnr(und dertgu], Bog., Felu, uiz herzlichem Beifall für die fröhplastisch, rund, in Wirklichkeit vorhanden(und darum as, der die#lichen Stunden. vor uns auf die Bretter,— Watter Thoms.“ Spielleitung hatte, führte, sorgsam gegeneinander abspröder und nicht so weich gusgeleugtet) wenige Meter seinen Parsteuern mit herzlichem „Maler des Wuppertales Eine neue Austtellung in der Städtilchen Gemäldegalerie Bochum Nach Abschluß der allgemein mit großer Anerkening aufgenommenen„Jahresschau Bochumer Künstler“ die bekanntlich nach Würzburg, verpflichtet wurde, zeigt die Städtische Gemaidegalexie, jetzt Staatspreis — kommt. Liebe und Eifersucht finden Aquarelle bezwingen. nuge, aufeenommenen * als erste Ausstellung in Jahre 1938 eine Sn### auf den Künstlerkreis des Bergischen###el aufmerksam, macht.„Insgesamt sind hier 32 Maler mit 95 Werken vertreten, von denen wiederum, 38 Ge(Oel, Lack, Tempera), 26 Aquarelle, 16 Zeichnungen und 15 graphische Arbeiten Fülle und Vielseitigkeit ist es nur natürlich, daß die Leistungshöhe nicht ganz einheitlich ist, sondern sich, abschattiert. Man findet neben den aus dem Kunstlerkreis der Wuppertaler Maler schon bekannter gewordenen Künstlern, wie Richard Paling, Alfred H or; mann, Josef Horn, Ferdigand Rönigen, Karl Heinz Hellwig und Evald Platte, auch Arbeiten wesentlicher Aussage von bisher weniger genannten Künstlern, so daß auch= in der Anerkennung dieser eifrigen jungen Kräfte einer der erfreulichsten Eindrücke der Gesamtausstellung verbleibt. Bei einem ersten Rundgang durch die Ausstellung — die am Sonntag morgen mit einer kleinen Feierstunde von Dr. Reiche in Vertretung von Stadtrat rin Stumpf eröffnet wurde— wird man zunächst von den Aquarellen von Richard Paling und Alfred Hoffmann eingefangen, die in einem kleinen Raum für sich untergebracht sind. Der stimmungsvolle zarte Schmelz, die Helligkeit und verlgraue Luft in Palings Arbeiten(insbesondere:„Kirche von Richrath“, ein Bach mündet ins Meer“ und„Blick auf Blankenstein“ bezaubern ebenso sehr, wie auf der anderen Seite die Kraft und farbliche Intensität der Hoffmannschen und ein weiteres eigenwilliges Bild„An der Wi neben einem nicht ganz so eigenen Porträt„Junge Mann“. Unter einer ganzen Reihe von Arbeiten zeigt Hans Dost einen schwermütigen„Kauffunger Wald“. eine großzügige Kohlezeichnung„Arbeiter am Straßenbau“ und ein reizvolles„Sonnenblumenbild". Mit einer persönlichkeitsbestimmten Malkultur stellt sich Max Loviscach vor, der ein ausdrucksstarkes Frauenbildnis und ein in Auffassung und Durchführung weniger voll zu bejahendes Kinderbildnis„Klaus" zeigt. Paul Maurmann mit einem lebendig durchdachten„Feldrand“ und der in ihrer Verbindung einer alten Kunstform mit neuzeitlicher Themenwahl bemerkenswerten graphischen Arbeit„Segen der Arbeit", Carl Tesche mit„seinen erzählenden Holzstichen „Häuser in Kohlfurt"" und„Hans im Glück“, sowie Julius Mermagen mit einem zurückhaltenden, gedämpften Stilleben„Edelobst“ sind weiter aus der ersten Abteilung der oberen Räume zu nennen. Walter Berg schließt sich mit einigen glücklichen, wohlgelungenen Arbeiten(„Eifeldorf") an. Ferdinand Röntgen ist in einer kleinen Kollektivschau zu sehen. Seine ernste, schwermütige, fast von heroischen Klängen erfüllte Kunst der späten, weiten, dunkel und einsam durchsuchten Landschaft kommt hier zu ihrer eindringlichsten Wirkung wohl in den Bildern„Spätsommer gegen Abend",„Dunkler Tag an der Ruhr“ Sonne“; auch über den erhellten Flußlandschaften schwebt der Glanz der Stille. Karl Heinz Hei##wig ist gleichfalls mit einer ganzen Reihe von Arbeiten, zum übergroßen Teile Zeichnungen, zu sehen, die in ihrem schwungvollen Aufbau und realistischen Ausdruck mit zu den nachhaltigen Eindrücken der Ausstellung gehören. Sein„Bergisches Gehöft", die„Drei Fichten" und das lebensvoll atmende Bild„Mutter und Kind“ sprechen am deutlichsten von der Sicherheit und Eigenart des Künstlers. Adolf Röder mit seinem flachigen, breit und farbig abgedeckten Bild„Kyllschleife" und Georg Röder mit dem thematisch und atmosphärisch sehr fein ausgedeuteten kleinen„Bahnhof Heuburuch", Alfred Leithäuser mit seinen stimmungskräftigen, weit gespannten Landschaften „Blauer Morgen" und„Herbst bei Icking“, sowie Eduard Dolleeschell mit seinen einfachAusdruck packt zum Beispiel in den Lü= klaren, friesischen Bildern und einen gut komponiergasse in Lübeas.Hharfen Albseck, Auch das Setg. Per bersen unter Vecsthertikt Versberten Lite“ minderer Teil einer Hauswirtin, um Malen zu entschuldigen. Kurt Dörnemann 6 „Hafen Lubea).„auch das fein ge stufte„An der Werra“ und die mit schweren, starken Farbtönen fast gewaltsam zum Erklingen gebrachte „Bergische Landschaft“, die hier eine ihrem Wesen gemäße Ausdeutung erhielt, sind besonders zu nennen, oder auch die hübschen Blumenstücke„Feldstrauß" und Zinnerarie und Begonie". Die Landschaftsmalerei, die wieder den übergroßen Anteil auch dieser Ausstellung bestreitet, wächst bei Leopold Stüven aus dem Raum einer luftigen, gründämmernden Atmosphäre zu einer fesselnden Eindruckskunst, die in der„Maxschlandschcheztlichsten desichie agelöhgerbchee G. und.) am deutlichsten, sichtbar wird. Richol ist mit einem bewegten„Sgrgfezfenzgeng feinen, überzarten Bildnis„Sasafenoes nind“ Welch ein starker, schwerer und und dem feinen,##ro#tten PBildnis„Sozgfenges K und Albrecht Kettler mit seinem erzahleng.g gem bäuerlichen Lebensklang entnommenen Werk„Drorzeir vertreten. Farblich und kompositionell gleich ausdrucksvoll, straff und bewegt sind die ausgezeichneten, klaxen und echten Bilder Hugo Weischets, von denen neben dem leuchtenden, schwungvollen Bild eingg., Hapdroche: rin(„Hausindustrie“) besonders, die beigen churutteristischen Köpfe der„Dönberger Bauern“ hinreißen lbeide Bilder entstanden auf einer Bulgarienfahrt). Karl von Kothen zeigt ein farbkräftiges Bild„Aus Schwabing bei München". Leopold Wenzel ein hübsches Stimmungsbild„Lüntenbeck", und Margarete Reichardt ein paar innige, beseelte und leichte, farbige Zeichnungen(„Mecklenburger Landschaft") und ein sehr schönes, malerisch und komvositionell beglükkend gelöstes Bildnis„Mutter und Kind". Paul Flores gehört mit den hier vertretenen Arbeiten zu sch. Sestaichae aie haniekeshehen ais eäichte tigen Wirkung verbinden.(„Weg unter Tannen“, „Flieder und Tulpen" und„Quelle nach dem Regen“ seien von seinen Arbeiten besonders genannt.) Nach Josef Horn der ein rein von malerischen Farbklängen her aufgebautes, schwer und sicher in sich ruhendes Bild„Volmarstein“ zeigt, seien mit einzelnen Werken noch aufgeführt: Heinrich Schlamp mit der säuser“ Rahmen=Landschaft„Rohleder“, Erich Fischer(„Sähtbar wird. Heing gewerk"), Paul Wellershaus mit einem in stump„Sonnenblumenbild, fem Pastellglanz geführten„Mädchenbildnis“, G. Mühlenmeister mit einem flüssig gemalten Tierbild„Kälber aus dem Allgäu" und Eugen Spiecker mit seiner stimmungsvollen Lack=Arbeit„Nümbrecht". Zum Schluß möchten wir noch auf die sehr schönen bei allem Realismus voller Seltsamkeiten märchenhaften und phantastischen Charakters steckenden Radierungen von Otto Coester und ein gelungenes, klei nes Werk von Ernst Oberhoff„Travemünde" hinweisen. Kurt Dörnemann Geschichtstafe! 17. Januar 1833 Friedrich König, Erfinder der Buchdruckschnellpresse in Oberzell gestorben(geboren 1774). mi DAS INDISCHE GRADMITE VON THEA VON HARBOU bat mich, sofort zu ihr zu kommen. Sie hätte eine Nachricht erhalten, vor der sie völlig kopflos stünde, und nüßte sich unbedingt mit mir aussprechen. Sie bäte mich inständig, um unserer herzlichen Liebe willen, sie jetzt nicht im Stich zu lassen.“ „Sehr merkwürdig“, meinte Fürbringer. „Hanna ist nicht der Mensch, der den Kopf verliert, wenn er ihn am nötigsten braucht.“ „Freilich nicht. Aber das kam mir erst später in den Hause auf und ab gegangen, als Franz ihn holte. Als ich ihn aufforderte, mir den Fremden zu beschreiben, wußte er nur zu sagen, daß er eine Haut wie nassen Lehm habe und ein merkwürdiges Deutsch spreche. Ich verbot ihm, dir oder dem Fremden etwas von meinem Anruf verlauten zu lassen, nahm mir am Bahnhof ein Auto und fuhr nach Hause. Als ich ankam, warst du seit zehn Minuten fort...“46 „Mein armer Liebling... Hast du dich geängstigt?“ Ich weiß nicht, ob dies das rechte Wort ist. it nur daß sch eine sinnlos lange, verschwen 18 Sinn. Sie weinte so verzweifelt, während sie mit mir Ich weiß nur, vaß ich eine sinnlos lange, verschwendete i, Haß ernstlich erschreckte und ihr zusagte, geit, inem leren Bette stand und das Kinen anSie klammerten sich aneinander, bis sie die Schläge ihres Herzens nicht mehr unterscheiden konnten. Sie küßten sich nicht. Sie standen nur still und bürten einander von den Stirnen bis zu den Füßen als ein Einziges— waren wie ein Baum, dem ein stell ins lebendige Leben getrieben worden war, und der geblutet hatte und sich, befreit, von neuem zum Ganzen schloß.„„ g G Eine unendliche Ruhe überströmte den Mann. Ein Gefühl, in dem viel Heiterkeit war. Er hob das Gesicht der Frau zu sich empor und küßte ihre überströmenden Augen und ihren hingebenden Mund mit den trinkenden Küssen endlichen Wiedersehens. Er spürte das Zucken ihrer Lippen, die reden wollten, und deckte sie mit seinen Lippen zu.„.i, er als spräche e“ „Sage nichts...“, murmelte er, ais sprache er Lihrem Munde, statt zu ihren Ohren.„Sage nichts... Zu bist da... Ich habe dich bei mir... Ich habe 99 in meinen Armen... Alles andere ist unwich... Alles andere hat keinen Sinn... Du bist Irene... Du bist da..... Dapf hab Die Frau erwiderte nichts. Als er den Kopf hob, se zu betrachten, sah er, daß sie lächelte. Und ihr Lächeln war das einer Verklärten. Vie bist du hierhergekommen?“„.#.. Das ist eine lange Geschichte, Lieber... Soll ich sie dir erzählen?“ "„Ja, aber du mußt in meinen Armen bleiben... Seße dich; ich will dir ins Gesicht sehen können. Ich will neben dir sitzen und deine Hände halten. Ich dich anschauen, wenn du sprichst... Vielleicht wirst 8“ manches deiner Rede zweimal sagen müssen, geliebte Frau, wenngich über dem Lauschen auf deine Stimme den Sinn der Worte nicht erfasse... Du mußt nicht nehr weinen— dazu hast du keinen Grund... Sieh mich an mit den Augen, die mir gehören! Ich will mich im blanken Spiegel deiner Augen wiederfinden, was haf“ an Glück ist, als ich jemals wiederzugewinnen osste. Mir ist das Herz schwer um dich gewesen, Irene. In einer Stunde habe ich mir sast das Gehirn zerrüttet um dich... Nun bist du, da...“..###### ins Ge „ Er schüttelte leise den Kopf, sah der Frau sicht und lachte vor sich hin. „Hast du meine Briefe bekommen?“ gesc Ja, Liebster. Keine zwölf Stunden, nachdem du sie veschrieben hattest...“ „Wie ist das möglich?“ mich"“ war niemals so weit von dir entfernt, daß du nicht hättest errufen können...“ nichts mehr... Nun mußt du ergrg## habe schon fast verlernt, mich zu wundern.“ 97#24ld erzählt, mein geliebter Mann... Am letzten Abend, da du noch halb im Fieber zu sprach, ouß ich mich ernntie, eescreckte und ihr zusagte, sofort zu kommen. Ich zog mich an, überzeugte mich, daß du fest schliefst, gab Franz die nötigen Anweisungen und ging aus dem Hause,“ „Um welche Zeit war das?“ „Gegen halb neun.“ „Hm... Und weiter?“ „Das nächste war, daß ich weit und breit kein Auto bekommen konnte. Es regnete. Die Straßen troffen. Die Elektrischen waren überfüllt. Es dauerte endlos, bis ich mitfahren konnte. In einer halben Stunde ging der Zug, den ich benutzen wollte. Als ich den Bahnhof erreichte, hatte er ihn soeben verlassen. Der nächste fuhr in fünfzig Minuten. Wenn ich mir ein Auto nahm und dem Fahrer zehn Mark versprach, hätte er mich vielleicht bei rasendem Tempo in einer guten Stunde zu Hanna gebracht. Aber ich war nun auch ruhiger geworden, überlegte mir die Sache mit mehr Besonnenheit und beschloß. Hanna unbedingt erst noch einmal anzurufen, ebe ich dich stundenlang allein ließ, und sie schlimmstenfalls zu bitten, lieber ein zu mir zu kommen, wenn sie mich durchaus noch in dieser Nacht sprechen müßte. Es dauerte Ewigkeiten, ehe ich die Verhindung bekam. Als ich sie endlich hatte, war Hanna selbst am Fernsprecher und fragte mich im muntersten Ton, wie es dir ginge, und wann sie dir die ersten Märzglocken aus dem„Garten bringen dürfte; sie wären eben aufgeblüht.. Jnger zumgs 22 „Sehr gut!“ sagte Fürbringer etwas grimmig. „Es gab ein langes und lebhaftes Hin und Her. Hanna schien mich für verrückt zu halten. Wenigstens riet sie mir dringend, deine Pflege wenigstens für kurze Zeit einer anderen Kraft zu überlassen. Ich gab ihr die Versicherung, daß ich durchaus nicht geistig gestört und im übrigen völlig Herrin meiner Nerven sei; aber ich könnte einen Eid darauf ablegen, daß sie mich um halb neun Uhr angerufen und mich um Gottes und des Himmiels willen gebeten habe, zu ihr zu kommen und ihr in einem schweren Kummer beizustehen. Darauf erwiderte sie, daß sie mir mit demselben Nachdruck schwören könne. weder mich angerufen noch einen Kummer zu haben, und die ganze Angelegenheit sei so rätselhaft wie möglich...“ „Arme Hanna!“, sagte Fürbringer lächelnd. Ich kann mir vorstellen, wie ihre liebenswerte, fröhliche Nüchternheit sich sehnte, dem Spuk zu Leibe zu gehen...“ „Liebster, danach sehnte ich mich auch. Und ich tat es. Ich schloß das Gespräch mit Hanna und rief unsere Nummer an. Franz antwortete. Ich wußte, daß die Glocke der Nebenstelle an deinem Schreibtisch nicht anschlagen konnte; wir hatten sie ausgeschaltet, damit du nicht gestört würdest. Ich fragte Franz, ob irgend etwas sich ereignet habe während meiner Abwesenheit. Ja... Ein fremder Herr sei dagewesen; du habest ihn wegZeit vor deinem leeren Bette stand und das Kissen starrte, das noch die Stelle zeigte, wo dein Kopf gelegen hatte. Franz stand neben mir und redete auf mich ein. Aber ich verstand kein Wort von dem, was er sagte. Ich war am ganzen Körper eiskalt und fühlte irgendeinen unbestimmten Schmerz, der vom Gehirn ausging und mir gleichzeitig die Füße lähmte. Ich setzte mich auf den Rand deines Bettes und ließ die Arme hängen. Ich glaube, wenn einer gekommen wäre, um mich totzuschlagen— ich hätte mich nicht gewehrt...“ Fürbringer streichelte die Hände seiner Frau. Er hob sie an die Lippen und hielt sie dort fest. „Jetzt, da du's überstanden hast, freut's mich beinahe“, sagte er halblaut.„Sei mir nicht böse, Irene.. Du weißt, wie eigensüchtig mein Herz ist, wenn es sich um dich handelt. Und du hast es um dieser liebenden Selbstsucht willen manchmal am innigsten geliebt... So nehme ich auch deine arme, schmerzliche Angst als ein Geschenk deines Herzens, du Frau aus Gold... Hat dir der Diener denn nicht gesagt, was ich ihm aufgetragen hatte?" „Doch, mein Liebster... Aber ich habe ihn nicht verstanden. Vielleicht hat er Angst vor mir bekommen; vielleicht fürchtete er, wenn auch mit mehr Grund als Hanna, wie sie, daß ich den Verstand verloren hätte. Er sprach unaufhörlich auf mich ein, wiederholte unentwegt den gleichen Satz, die Kraft seiner Stimme beständig steigernd, bis er zuletzt mit der vollen Wucht seiner Lungen schrie, um mich aus meiner Starrheit aufzuwecken. Es gelang ihm auch, wenigstens teilweise. Allmählich hatte er mir die Worte:„Außerordentlich wichtige Berufsangelegenheit... Besuch eines fremden Herrn... sofort abreisen... in keiner Weise sorgen... vollkommen gesund... morgen früh telegraphische Nachricht“..“. so ins Gehirn gehämmert, daß ich sie begriff. Aber das half mir nicht aus der Angst heraus... Du mußt bedenken, mein Geliebter, daß ich dich nach endlosen Wochen der Krankheit, auf den Tod erschöpft und nicht frei von Fieber, im ersten, tiefen Schlummer der Genesung verlassen hatte. Und nun warst du aufgestanden, warst fortgegangen— mit einem wildfremden Menschen, ohne mir eine erklärende Zeile zu hinterlassen...“ „Ich hatte es versucht, Irene— aber es war mir nicht gelungen...“ „Das weiß ich jetzt, mein Lieber— damals wußte genommen— nicht einmal eine Handtasche. Du warst anscheinend völlig wohlgewesen, kaum etwas aufgeregt, und hättest mich bitten lassen, ganz ohne Sorge zu sein. Jeden einzelnen dieser kargen Umstände mußte mir Franz unzählige Male wiederholen, ohne daß ich dadurch zur Klarheit und Ruhe gekommen wäre. Als ich eben mit mir zu Rate ging, ob ich die Polizei von der Angelegenheit in Kenntnis setzen sollte, klingelte es. Franz stürzte zur Tür. Ich war nicht imstande, ihm zu folgen. Die Zeit bis zu seiner Rückkehr wurde mir zum Jahr. Er öffnete die Tür deines Arbeitszimmers, machte Licht und kam zu mir herein...„Seine Hoheit der Fürst von Eschnapur“, meldete er.“ „Was?!“— fragte Fürbringer. Irene lächelte. „Da du dich wunderst, weiß ich, daß du mich ganz richtig verstanden hast“, sagte sie. „Der Fürst war bei dir?“ a. „Am Tage, als ich abreiste?“ Es war beinahe Mitternacht, Liebster...“ Fürbringer schüttelte den Kopf. „Ich wollte mich nicht mehr wundern“, murmelte er. „Liebster, er hat mir auch keine Zeit dazu gelassen. Er stand mitten im Zimmer der offenen Schlafzimmertür gegenüber, den Hut in der Hand, im Anzug und mit den Manieren des besterzogenen Mitteleuroväers und mit dem asiatischen Gesicht, in dem die starken Zähne glänzten, denn er lächelte, während er sich verbeugte. „Ich bitte Sie tausendmal um Verzeihung, meine gnädigste Frau, daß ich es wage, Sie jetzt zu stören“ begann er, als ich eintrat,„aber ich nehme an, daß Ihnen keine Stunde zu spät wäre, in der Sie Nachricht von Ihrem Gatten erhalten würden. Also das Wichtigste zuerst: Ihr Gatte befindet sich vollkommen wohl, in ausgezeichneter Pflege und durchaus mit freiem Willen auf dem Wege nach Indien, wo er, wie ich hoffe, ein Werk schaffen wird, das die Weltwunder des Altertums in den Schatten stellen soll.. au. 12 Die Angst um dich hatte mich aus dem Gleichgewicht gebracht, ich war weder höflich noch gerecht. „Woher wissen Sie das?“ fragte ich. „Er tut es in meinem Auftrag“, antwortete der Fürst verbindlich. Aber ich war nicht gesonnen, mich fangen zu lassen. „Geschah es auch in Ihrem Auftrag, Hoheit“, fragte ich, ohne ihn zum Sitzen aufzufordern,„daß mein Mann nach kaum überstandener Krankheit in einem Zustand, der vielleicht gefährlicher als die schlimmsten Tage des Fiebers ist, aus dem Bett geholt und mitten in der Nacht der Regenluft ausgesetzt wurde? Und weiter: Geschah es auch in ihrem Auftrag, daß man mich durch einen gefälschten Auftrag aus dem Hause lockte und für etliche Stunden von ihm fernzuhalten suchte?“ „Beides, gnädige Frau“, antwortete der Fürst. Und in gewisser Beziehung war es außerordentlich schade, daß Sie den Zug nicht mehr erreichten. Wir hatten einen Rechenfehler gemacht und Ihr Pflichtbewußtsein als Seien De ud ertcht vein gelebter Bony., Is, glschiäfr und hor räcgernsen, und er häte das anr gesahern, Auch der Fabrer, war ein Nanz, uit, elnzn. ote wurde ich angerufen. Von meiner Schwester. Sie scheinend nicht anders erwartet, denn er wäre vor dem Lehmgesicht gewesen. Du hattest keinerlei hielt dein Tun und Unterlassen für die Krankenpflegerin unterschätzt. So etwas rächt sich Wenn Sie, wie es ursprünglich in,geinerz. Plone, lag, eschchse e esc cheteche cäiche e zenlos mißtraute, sich zum Helfershelfer geworben hatte. Ich fragte Franz aus— er wußte nichts. Der Fremde war im Auto gekommen, war mit dir im Auto wegzu Ihrer Frau Schwester gefahren waren, vann wurden Sie vor Ihrem Hause einen Mann gefunden haben, der Ihnen einen Brief überreicht hätte, mit der dringlichen Weisung, ihn sofort zu lesen. Und Sie hätten ihn gelesen und die Erklärung darin gefunden, die ich Ihnen nun mündlich geben muß.(Fortsetzung folgt.) Seite 12 Nr. 13 7 Bochumer Anzeiger 7 Montag, 17. Januar 1938 aus Groß=Bochum zel. 9 N. 16/ 3 Arbeit adelt— Arbeit segnet Gelsenkirchener Bergwerks=AG. Gruppe Bochum ehrte 161 Jubilare wig, Heinrich Becker, Friedrich Beulmann, Wilhelm Bobe, Hugo Bock, Julius Bömelburg, Wilhelm Brintmann, Paul Brommelsick, Dietrich Büscher, Friedrich Ciesla, Wilhelm Wiederum konnte die Gelsenkirchener Bergwerks=AG., Gruppe Bechum, nach guter Gepflogenheit einer großen Anzahl Gefelgschaftsmitglieder eine Ehrung bereiten im Rahmen einer Jubilarfeier. Sie fand am Samstag abend im festlich hergerichteten Knepperschen Saale an der Wiemelhauser Straße statt. Die Stirnwand der Bühne zeigte in der Mitte die Inschrift„Glück auf den Jubilaren“, darüber leuchtete, von einem Strahlenkranz umgeben, das Bergmannswappen, rechts und links flantiert von rotem Fahnentuch mit den Sinnbildern der DAF. An der gegenüberliegenden Wand blickte aus Tannengrün das Bild des Führers in den dichtbesetzten Saal, dessen Wände mit Girlanden bekleidet waren, aus denen in farbigem Licht die Bergmannslampen leuchteten. Hakenkreuzfahnen vervollständigten den Wandschmuck. Es galt diesmal, 161 Jubilare zu ehren, davon einen mit 50jähriger, acht mit 40jähriger und 152 mit 25jähriger Dienstzeit. Sie saßen an Ehrentischen, die ersten August Möller, Elektriker, beide„Dannenbaum“: Friedrich Gernhardt, Zimmerhauer,„Prinz=Regent": Wilhelm Deppe, Zimmerhauer: Friedrich Klöpper Zimmerhauer: Ludwig Loges, Vorarbeiter; Friedrich Stauffenberg, Lokomotivführer, alle„Engelsburg".— 25jährige Dienstzeit: Gruppenverwaltung: Walther Breitenbach, Rechtsanwalt; Wilhelm Finke, Josef Günther, Gustav Möller, Karl Mönkemeyer. Heinrich Rabe, Oskar Steffens.—„Bruchstraße": Franz Vieska, Gustav Brüggestraße, August Busch, Hermann Dietzel, August Drewes, Karl Fischer, Artur Frahne, Albert Hautkappe, Heinrich Hegel, Hugo Hohmann, Adolf Jelen, Emil Joppien, Hermann Kaesler, Albert Kalthoff, Vinzent Kaniewski, Christian Kasprowitz, Friedrich Kohlhaas. Otto Krause. Emil Laege, Hermann Melchers, August Paul, Friedrich Plehwe, August Richter, Franz„Schay, Karl Schmidt, Richard Winkler, Gustav Wollmer.—„Dannenbaum": Ewald Berke, Robert Büchler, Heinrich Dietrich, August Freisewinkel, Fritz Friedhoff. August Hartmann, Friedrich Hegenberg, Robert Heine. Wilhelm Hirschmann, Paul Müller, Karl Niestalk, Robert Nölle, Gustav Rattay, Karl Rüppel, Otto Ruppel, Karl Tegeler, Paul Thomas, Paul Vietz, Bruno Zethoff. —„Prinz=Regent": Albrecht Ansorge, Rudolf BarConrady, Wladislaus Czapia, Gustav Feist, Karl Fettweis, Franz Franke, Ludwig Glinz, Otto von Hagen, Josef Hellinghausen, Emil Hellmich, Wilhelm Henschen, Rudolf Hillemann, Willibald Kutscher, Anton Lewra, August Lohmann, Friedrich Menke, Stanislaus Musielak, Albert Nölle, Wilhelm Peters, Johann Pichowiak, Rudolf Reetz, Wilhelm Risse, Albert Ruhnau, August Saterdag. Karl Schermuly, Paul Schmidt. Wilhelm Schmidt, Ernst Schmieding, Bruno Schubert, Heinrich Schürmann, Emil Schulz, Gustav Schwarz. Karl Steinbeck, Karl Vaupel, Friedrich Voß, Anton Trompeter, Heinrich Weber, Julius Wiethoff.— „Friedlicher Nachvar": Wilhelm Büsse, Heinrich Dahm, Johann Deutscher, Theodor Hänelt, Karl Jäger, Michael Kaluzny, Wilhelm Klein, Paul Küper, Ignatz Lenski, Wilhelm Tomascheck, Heinrich Zellmann.—„Engelsburg": Fritz Asbach, Wilhelm Babst, Karl Berg, Emil Braun, Gerhard Gerritz, Otto Hellwig, Kaspar Koch, Peter Kowalski, August Krieg. Heinrich Küpper, Kaspar Mai, Hermann Nippa. Otto Pruß, Friedrich Schroer, Michael Zwickla.—„Carolinenglück": Gustav Bawulfki, Anton Behnke, Bernhard Brakes, Franz Deimann, Walter Freihöfer, Florenz Fritsch, Eduard Hartwig, Wilh. Hauschild, Johann Hoffmann, Hermann Krupinski, Wilh. Linning, Karl Nerke, Wilhelm Ostkämper, Friedrich Ragert, Hermann Rettberg, Paul Rottländer. Franz Rumpenhorst, Johann Schäfers, Karl Sieber, Heinrich Stoffer, Heinrich Wedeking, Friedrich Weißenborn, Hermann Wiechert. Wilhelm Wilk, Karl Zimmeck. Gefolgschaftsführer Direktor Bergassessor Eichler während seiner Ansprache. In der Mitte am Tisch sitzend Generaldirektor Dr. Borbet. neun am Tische der geladenen Ehrengäste, unter denen sich Bergwerksdirektor Knupe, Grubeninspektor Mehring, selbst alte Werksjubilare; Generaldirektor Dr. Borbet, Direktor Letixerant, Erster Bergrat Ringhardz vom Bergrevier Witten, die Bergassessoren Heller und Petri vom Vergrevier Bochum II, Dr. Franke von der Industrieund Handelskammer Bochum, Regierungsrat Kampmann vom Arbeitsamt Bochum, Pink von der Reichsbetriebsjemeinschaft Bergbau, Schmidt und Olschewski von der 8 DA AF. befanden. Nach zackigen Musikvorträgen der Bergjannskapelle der Zeche„Ver. Carplinenglück„erfreute ie Gesangabteilung der Zeche„Friedlicher Nachbar man die Gesangabteilung der Zeche„Friedlicher Nachbar“ durch den„Bergmannsgruß, ausdrucksvoll zu Gehör gebracht, und den markigen Chor„Deutscher Schwur". Bergiungleute der Zechen„Ver. Engelsburg" und„Ver. Carolinenglück“ zeigten im Bodenturnen hervorragendes Können. Nach abermaliger Musikspende stieg die Festrede des Gefolgschaftsführers Direktor Bergassessor Eichler. Er übermittelte zunächst die Glückwünsche des Vorsitzenden des Aufsichtsrats Dr. Vögler sowie des Vorsitzenden des Vorstandes Dr. Gustav Knepper, die beide am Erscheinen verhindert waren, begrüßte die Ehrengäste und die ebenfalls erschienenen Betriebsobmänner, Vertreter des Vertrauensrates und Vorgesetzten der Jubilare, insbesondere dann den Goldjubilar Möllenkamp, der in 50 Jahren keinen Tag auf der Zeche„Prinz=Regent" gefehlt habe, und die anderen Werksjubilare. In Worten, die von Herzen kamen und zu Herzen gingen, pries der Gefolgschaftsführer dann die Treue der Jubilare auch in den schwersten Jahren des Weltkrieges, der Nachkriegswirren mit ihrer Umkehr aller guten Eigenschaften unseres Volkes. Aus der Zeit, in der alles wankte, vom drohenden bodenlosen Abgrund habe dann der Retter in letzter Stunde, der das Wort als Bekenntnis prägte:„Meine Ehre heißt Treue", unser Vaterland wieder emporgehoben zu nie geahnter Einheit und Größe. Das deutsche Volk, geheilt von den Irrlehren des Marxismus, habe erkannt, daß Arbeit nicht Fluch, sondern Segen bedeutet. In Worten höchster Anerkennung zollte der Gefolgschaftsführer den Jubilaren Dank für ihre Treue. Unser Vaterland gebrauche gerade jetzt ein leistungswilliges Geschlecht von Bergleuten zur Erfüllung des vom Führer auf Keue um Tieue Jubilarfeier der Gewerkschaft ver. Constantin der Große Alle Aufnahmen BA.-Brüning Festlich geschmückt mit den bergmännischen Symbolen zeigte sich der Saal der Kaiseraue zu der Jubilarfeier der Gewerkschaft„ver. Constantin". Die Jubilarfeier ist für die Gewerkschaft„Vereinigte Constantin der Große“ schon von jeher das Fest des Jahres gewesen. Die Tradition wird gepflegt in dieser Werksfamilie, die mit unwandelbarer und gleichbleibender Treue am Althergebrachten hält. Und diese Treue war es auch, die am Samstag abend dem Fest der Jubilare in der„Kaiseraue" ihr Gepräge gab Den Jubilaren zu Ehren hatte sich die gesamte Werksverwaltung eingefunden. Es waren die VertreErsünlung des vom Führer aufgestellten Vierjahresplanes; die Kohle als wichtigster Ur= und Ausgangsstoff spiele eine ausschlaggebende Rolle. Es genuge nicht, wenn, wie auf der Schachtanlage„Friederika“, die Erzvorräte planmäßig abgebaut würden, wichtiger sei noch der Leistungswille jedes einzelnen. Keiner solle nachlassen im Kampfe und seine volle Pflicht tun. Der Dank an den Führer fand seinen Nachhall in einem begeistert aufgenommenen Sieg=Heil auf den Führer und Reichskanzler Adolf Hitler und dem Gesang der deutschen Hymnen. Den Jubilaren aber wurde ein kräftiges dreifaches„Glück=Auf" dargebracht. Nach der mit warmem Empfinden gesprochenen inhaltreichen Festrede widmete Erster Bergrat Ring= hardz den Jubilaren die Glückwünsche der Bergbehörde und pries die Werktreue des westfälischen Bergmannes. Geschäftsführer der Industrie= und Handelskammer Bochum Dr. Franke überbrachte deren Grüße und erwähnte, daß den Jubilaren an ihrem Ehrentage der Ehrenbrief der Arbeit von der Industrie= und Handelskammer übergeben worden sei. Diese Jubilarfeier gehe über den Rahmen einer Werksfeier hinaus— sie stehe im Zeichen„Arbeit adelt— Arbeit segnet". Nach der Essenspause(es gab vortrefflichen Pfefferpotthast) wechselten Musikstücke, gemeinschaftliche Lieder, Kunstfreiübungen der Turnerschar„Ver. Carolinenglück“ mit munteren Gesprächen von Mund zu Mund. Den Dank der Jubilare brachte der Goldjubilar Möllenkamp zum Ausdruck. Er gedachte des Tages, an dem sie zum ersten Male antraten, der wechselvollen Zeiten, die sie erlebten, der Tage der Drangsal unter fremdem Joch, und gab dann die Freude kund ob des Wandels, der unter Adolf Hitlers Führung vor sich ging und einen neuen Aufstieg des deutschen Volkes anbahnte. Mit dem Gelöbnis, auch ferner treu zum Werke zu stehen und die Pflicht zu erfüllen bis zum letzten, verband er den Dank an Gefolgschaftsführer Bergwerksdirektor Bergassessor Eichler und schloß mit einem freudig ausgenommenen„Glückauf“ auf die Zukunft des Werkes. In frohbewegter Runde weilte man noch beim Glase Bier ein Stündchen in echter Kameradschaft und Werksverbundenheit.— Nachstehend die Namen der Jubilare: 50jährige Dienstzeit: Wilhelm Möllenkamp Sattler. „Prinz=Regent“.— 40jährige Dienstzeit: Adolf Klar, Rechnungsführer,„Bruchstraße"; Karl Herold Schietzmeister; liches und etwas Epochemachendes ereignet. In einer starken Eindringlichkeit erstand das große Erlebnis des Krieges und des nationalsozialistischen Aufbruchs vor den geistigen Augen der Hörer. Dem deutschen Bergmann sei die Ehre der Arbeit und die Ehre des Berufsstandes wiedergegeben worden. Den Jubilaren gebühre Dank und Anerkennung dafür, daß sie sich groß im Kampfe, aber auch groß in der Treue und in der Kameradschaft gezeigt hatten. Wer 25 Jahre und dareksverwaltung eingefunden. Es waren die Vertre=, Kameradschaft gezeigt hätten. Wer 25 Jahre und darter der Partei und ihrer Gliederungen und der Be= über hinaus an einem und demselben Arbeitsplatze geneinhörden gekommen, Vertreter der Reichsbetriebsgeme schaft„Bergbau“ und der DAF. Festliche Klänge der Musik, dargeboten von der Werkskapelle der Schachtanlage 6/7 unter der Leitung von Fiedler, feierlicher Einmarsch der Fahnen, und dann erklang das Lied des Bergmanns„Glück auf", gesungen von der Gesangabteilung der Hauptverwaltung unter Kleemanns beschwingter Führung. Arbeitskamerad Hans Rump von der Schachtanlage 4/5 brachte Beethovens Feierlied„Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre“ mit beseelter Stimme zum Vortrag. Es folgte die Arie „Blick ich umher“ aus Wagners Oper„Tannhäuser" Mit innerer Begeisterung und aufgeschlossenem Herzen hörte die Gemeinschaft der Feiernden die Festansprache des Gefolgschaftsführers, Bergassessor Windmöller. Gruß und Dank entbot er den Ehrengästen, in erster Linie aber den 96 Jubilaren, denen er auch die Glückwünsche des kaufmännischen Direktors Dr. Verres übermittelte. Er würdigte in beredten Worten ihre Treue zur Arbeit, ihre Treue zur Kameradschaft, ihre Treue zur Betriebsgemeinschaft, die sie 25 Jahre und 40 Jahre im Dienste der Gewerkschaft Vereinigte Constantin ausharren ließ, weil es das Gesetz der standen habe, sei wert, der Jugend als leuchtendes Vorbild vorangestellt zu werden. Zusammenfasseno stellte Bergassessor Windmöller seine Ausführungen unter die Parole des Führers:„Vorwärts! Es geht um Deutschland.“ In Bekräftigung dieses Gelöbnisses erklangen die deutschen Hymnen. Nacheinander erschienen dann die Jubilare der Arbeit vor ihrem Gefolgschaftsführer, um dessen, Glückwünsche entgegenzunehmen. Sie empfingen als äußeres Zeichen des Dankes und der Anerkennung die Ehrennadel von„Constantin", nachdem sie schon am Tage vorher mit einem ansehnlichen Geldgeschenk und einer künstlerisch ausgeführten Urkunde ehrend bedacht worden waren. Die Gesangabteilung der Hauptverwaltung grüßte die Ehrengarde der Arbeit mit Liedern der Gratulation. Für die Jubilare sprach der Abteilungsvorsteher Ertmer Worte des tiefgefühlten Dankes, mit denen er es aber nicht bewenden ließ. Ihm war es in dieser feierlichen und denkwürdigen Stünde Ehrensache, dem Gelöbnis der Treue seiner Kameraden Ausdruck zu geben in dem jetzt für alle Zeiten geltenden Wahlspruch der„Constantiner": Treue um Treue. Anschließend wandte sich Parteigenosse Treue, das Gesetz der Kameradschaft, das Gesetz der Gruber im Auftrage der Reichsbetriebsgemeinschaft Betriebsgemeinschaft so befahl. In diesen 25 und„Bergbau“ an die jubilierenden Kameraden der Arbeit. 40 Jahren, die so unheimlich schnell in dem Strom der Er bezeichnete die Jubelfeier der Gewerkschaft VerZeit eingemündet seien, habe sich etwas Weltgeschicht= einigte Constantin der Große als ein leuchtendes Bei„Teisprich inn nichtr! Eine Komödie aus dem Künstlerleben im Bochumer Stadttheater Martin Pratt(Willy Mayenknecht) macht eine Skizze von seiner kleinen Frau Monika (Freca=Renate Bortfeldt). Willy Mayenknecht(links) als Maler Martin Pratt und Wilhelm Grimm, der reiche Brenkow, mit dem„interessanten“ Kopf. Personalnachrichten Die Eheleute Pensionär Johann Schmid: Emma goh, Bracht Hollwag 26 m:“ und Frau, Emma gen. Bracht, Heuweg 60, wurden Freitag aus Anlaß ihres goldenen Ebeinbildum: „„ aman ihres hoibenen=Sherubilalums von vielen Seiten geehrt. Neben dem engeren Familien, kreis, bestehend aus sieben Kindern und einer Reig, Enkelkinder, traten auch viele Freunde und Bekann, an, um dem beliebten Jubelpaar ihre Wünsche zu über. mitteln. Weiter trafen auch von Behörden und Pfarrgemeinde Grüße und Wünsche ein Auch anz Sängerkreisen gingen dem Jubelpaare viele Ehrungen zu; war doch der Jubelbräutigam ein Menschenalte hindurch aktiv im Sängerleben tätig, und auch nog heute erfreut er sich von Herzen am deutschen Männer. gesang. Beide Eheleute erfreuen sich trotz ihres hohen Alters noch eines erfrischenden Frohsinns. Die vieler Ehrungen zu ihrem Jubeltage zeugen von der großen Beliebtheit, deren sich das goldene Brautpaar in ten Kreisen erfreut. weiVor dem Prüfungsausschuß der Handwerkskamme zu Dortmund bestanden folgende Bochumer Handwerke die Meisterprüfung: Damenschneiderinnen Frl. Erita Höhfeld, Bülowstraße 17, Frl. Meta Hackmann, Weiher, straße 54, Frau Erna Dören, Pieperstraße 3, Iu Elisabeth Bertrams, Oskar=Hoffmann=Straße 7; troinstallateure Wilhelm Schloifer, Trankgasse 12 Erich Zisk, Wiemelhauser Straße 290, Oskar Büttner aus Werne, Deutsches Reich 46; Konditor Herben Osenberg, Viktoriastraße 1; Kraftfahrzeughandwerker Heinrich Pomaska, Wittener Straße 111; Modellbauer Alfred Sundermann, Malteserstraße 35. spiel für die Treue des Gefolgsmannes zum Betriebe. aber auch für die Treue des Betriebes zum Gefolgsmann. Nach altem Brauch gab die Werksverwaltung den Jubilaren ein Festessen. Es war eben beendet, als zur freudigen Ueberraschung aller Reichsbetriebsgemeinschaftsleiter Padberg mit seinem Stabe erschien, Gern war er gekommen, um, wie er selbst sagte, als alter„Constantiner“ mit seinen Kameraden zu feiern. Keine größere Freude konnte er den Kumpeln bereiten, als daß er in ihrer Mitte weilte, daß er nach der Begrüßung durch Bergassessor Windmöller selbst das Wort ergriff, um ihnen persönlich seine Glückwünsche und die der Reichsbetriebsgemeinschaft„Bergbau" auszusprechen. Er schätzte sich glücklich, bei dieser Gelegenheit auch zu seinen Kameraden über die Arbeit der Reichs. betriebsgemeinschaft„Bergbau“ sprechen zu können. Die vor Weihnachten erfolgte Verabschiedung des Gesetzes zum Ausbau der Rentenversicherung war für Reichsbetriebsgemeinschaftsleiter Padberg der Anknüpfungspunkt zu einer Betrachtung über Wesen und Sinn der nationalsozialistischen Sozialpolitik, die er als ein Aufbauwerk ersten Ranges bezeichnete. Er betonte, daß die Reichsbetriebsgemeinschaft„Bergbau" als Vertreterin der Gefolgschaftsmitglieder des gesamten deutschen Bergbaues bestrebt sein werde, noch weitere Verbesserungen auf den verschiedenen sozialen Gebieten zu Nutz und Frommen des deutschen Bergmanns in die Wege zu leiten. Jubelnder Beifall setzte ein, als Reichsbetriebsgemeinschaftsleiter Padberg geendet hatte. Verständlich, daß die Wogen der Freude im gemütlichen Teil sehr hoch gingen, zumal Arry Leese, der beliebte Bochumer Vortragskünstler, die Ansage übernommen hatte. Die Musik schmetterte feurige Marschweisen. Lieder der Freude machten die Runde. Es war ein Fest, wie es die Kumpels der Gewerkschaft Vereinigte Constantin der Große selten gefeiert haben. Die Jubilare der Arbeit: Zum eisten Male im neu Zzum ersten Male im nen Bachumer Gebiet eingese Wie Bon: Aunghl am Som Wss- bbe Guld zulommen., im Obgetchene hieß„die #eugene hieß die b zund gab neue„Aureg Wee. Ehug, 1i besiondere Gusschut Als besondere e uan Lebensmittern im betonte Kamera sc seöt, aber in den grof # grge getrosfen werden, damit sod. Aus diesem Grunde m e Veur-ie ent p! hg### in den Behalter # den Vortal in den Hehalter ##pen oder Glas schützen fa nach einer lebhaften Debatt #i igkeit und die gesam Hauptverwaltung: 25 Jahre: Vermessungssteiger Fritz Keßler, Abteilungsvorsteher Friedrich Wahl, Bürobeamter Udo Lottritz, Abteilungsvorsteher Hugo Ertmer, Bürobeamter Wilhelm Peikenkamp. 40 Jahre: Bürobeamter Karl Legewie— Schacht 1/2: 25 Jahre: Fördermaschinist Hermann Cottmann, Markenkontrolleur Max Wegner, Pumpenwärter Otto Hosberg, Hauer Paul Bialas, Reparaturhauer Gustav Niklaß, Hauer Karl Filipp, Reparaturhauer Paul Mainka, Reparaturhauer Adolf Trojan, Hauer Josef Langebans Lokomotivführer Julius Satowitz, Maschinist Andreas Fuchs, Schlosser Wilhelm Schröder. Schreiner August Kohlen, Tagesarbeiter Adolf Dobrzinski, Nachtwächter Wilhelm Bergs Hauer Ernst Meise, Reparaturhauer Ludwig Konz.— Schacht 4/5: Grubensteiger Friedrich Neuhaus, Grubensteiger Georg Sauerbrei, Reparaturhauer Friedrich Maguhn, Hauer Wilhelm Koenen, Hauer Karl Eichhorn, Hauer Friedrich Fenselau, Hauer Friedrich Bick, Reparaturarbeiter Wilw. Bick, Hauer Gustav Ciller, Kesselwärter Alvert Maltz, Hauer Geon Simaon, Hauer Fritz Knopp, Wächter Johann Orlowst, Reparaturhauer Paul Rückner, Zimmerbauer Rovert Höfken, Hauer Alexander Lubanski, Reparaturarbeiter Kall Kuhnke, Hauer Valentin Krych, Hauer Wilhelm Kraft, Tagesarbeiter Alex Sommer, Tagesarbeiter Viktor Lenga. — Schacht 6/7: 25 Jahre: Reviersteiger Wilhelm Becker, Reviersteiger Heinrich Hirschmann Reviersteiger Bernhard Lenze, Grubensteiger Friedrich Thiele, Hauer Gottbard Knäbel, Hauer Stanislaus Konopka, Hauer Anton Lenze, Zimmerhauer Albert Schmitz, Hauer Josef Iwitzki, Hauer Josef Rosenbaum, Hauer Paul Gonnermann, Hauer Friedrich Zander, Hauer Karl nendzierski, Hauer Franz Luda, Kesselwärter Hermann gatolla, Kesselwärter Huberk Schlösser, Maurer Josef Ruhl, Maschinist Aloys Petrasch, Fördermaschinist" Lorenz Gatzmann, Pumpenwärter Otto Kurze, Schmied Martin Katafiaz Wäschearbeiter Theodot Feisel, Verwieger Hermann Mutzmann, Lokomotivführer Johann Hannemann, Lokomotivführer Josef Hagedorn, Tagesarbeiter Max Jeschke.— Schacht 8/9: 25 Jahre: Schmied Heinrich Reykopp, Reparaturhauer Heinrich Schade, Reparaturhauer August Ulinski, Schachthauer Jod. Kanthak, Schießmeister Friedrich Hermann, Hauer Jose Volpert, Kokereiarbeiter Johann Klesch.— Schacht 10: Hauer Emil Dieberg, Hauer Wilhelm Gummersbach.— Bauabteilung Schacht 11: Anstreicher Georg Doppel.— Sammelbahnhof: 25 Jahre: Weichensteller Oskar Neumann, Oberrangierer Josef Driller, Lokomotivführer Wilhelm Fesenberg, Stellwerkswärter Josef Görtz, Lokomotbführer Kasimir Dziamski, Hilfsanstreicher Franz Schulte.— Kokerei 2: 25 Jahre; Vorarbeiter Paul Moschner, Salzkocher Andreas Batkowski, Expedient Ernst Kollmeyet, Koksmeister Wilhelm Kornrumpf.— Kokerei 10: 20 Jahre: Schlosser Josef Karpinski. Ofenmaurer August Wüllner, Düsenwärter Michael Mrosowski, Maschinist Friedrich Bonn, Kokereiassistent Wilhelm Niehaus, Magazinverwalter Karl Friese. Kameraden in froher Runde Kameradschaftsabend der Krieger= und Landwehrkameradschaft Die Bochumer Krieger= und Landwehr=Kameradschaft hatte ihre Mitglieder mit ihren Angehörigen zu einem Kameradschaftsabend in das Evangelische einshaus geladen, um diesmal nicht einen Appell abzuhalten, sondern um ihnen einmal einige frohe Stunden der Gemütlichkeit bei Musik und Tanz zu bieten. Als das Blasorchester des Bochumer Vereins unter der Leitung des Kapellmeisters Groll den Abend mu einem flottgespielten Marsch eröffnete, war der### schon sehr gut besetzt. Kameradschaftsführer Major d. a. D. Bering entbot seinen Kameraden, ganz beson ders aber den Kameradenfrauen, einen herzlichen Wilkommensgruß. In schöner bunter Reihenfolge bracht das Blasorchester alte und neue Märsche zu Fritz Winkelmann erfreute durch seine bekannten Lieder „Mein liebes Bochum, Kohle, Stahl und Eisen gäri soll das schöne Leben nicht verträumen" und denn traurig sein, der Himmel fällt nicht ein### denen der Kehrreim von der fröhlichen Kameradsuaft von Herzen begeistert mitgesungen wurde. Die im westeren Verlauf von dem Orchester dargebatenen weisen fanden starken Anklang, und mehr als einm mußten sich die fleißigen Musiker zu einer Zugabe bequemen.— Lchrtatigleit und die gesam Pstrach Kamerad Duchene n zungste. An den Vortra aussgrache. Im gemütlich ü und musik, und wie im Von der Leiter gestürzt. Ein Unglücksfall ereignelt sich am Samstag abend in der Wohnung des Beamte R. von der Hofsteder Straße beim Gardinenaufbärg Die Tochter glitt aus und stürzte ab. Sie erlitt eine doppelten Armbruch und Beinverletzungen. Weihnachtssyn 50 Reichsmark Belohnung zu der Silvesternachtn Geschäfts im Hause Kortur raß, hängende Adventskran ## her noch unbekannten Täter Stadtteil Horde! Bestandene Meisterprühe # s u c ß d e r H a n d w e r k s k a m m e # jred Niedick, Hannibalst mn Bäckerhandwerk. Stadtteil Hamme Lastwagen blieb auf der Samstag morgen, gegen ladener Kohlenlastwagen o Präsident sein., linkes„Hs. Tempos ist niemano verle aber nun unglücklicherwei der in Richtung Stadtmitt versperrte ihr damit den und so wurde dann mit Kraft der Straßenbahn de Schienen auf die rechte E uch lurzer Zeit die Dahn uhmen konnte. Stadtteil Altenbochu Steigerung Zusammenschluß der Gef Um alle Geflügelzücht zusammenzufassen und j der Kleinvieh hält, mit zu machen, hatten der 5 Geflügelzüchtervereine Bi mit den Ortsgruppen de Laer, zu einem Vortrag geladen. Wie der Kreis der die Versammlunge kommt es heute, wo De liche Freiheit kämpft, da Geflügelzuchter auf sein im Rahmen des Vierjah sonders aber müsse die werden. Die Legeleistu durchschnitt jährlich 90 schnitt auf 130 zu steig Eier aus dem Ausland Mit den näheren Au faßte sich dann der Au gruppe Hauptlehrer S betonte mit Nachdruck, trockenen, gesunden und müsse. Wenn auch das zu nehmen, ein paar tragen könne als Wind Großes westde mit guter Allg franz. Sprach Angebote von nicht verfüger Bewerbungen Zeugnisabsch ten und An Kennwort„ w Dortmund einen Reisenden welcher bei F eingeführt seinn Bewerbunge ansprüche unter W. A. Fleischerm die glauben. kausen zu könne genheit, als Vertreter für eine größer sich ein gutes erwerben.=Ber A. S. 3905 An ie 13„ Nr. 13/ Bochumer Anzeiger 7 Montag, 17. Jannor 1937. Neues aus Bocham 1des Gesch öfts hat für Angabe midt und wurden an biläums von Familen, einer Reine 2. Bekgnne sche zu über. en, und der Auch au te Ehrungen Lenschenalter d auch noc en Männer ihres hohen vielen der großen aar in weiverkskamme Handwerker Frl. Erika inn, Weiheriße 7: Eletinkgasse 12 kar Büttner tor Herben shandwerker Modellbauer im Betriebe. im Gefolgswaltung den ndet, als zur riebsgemeinabe erschien. st sagte, als n zu feiern. eln bereiten, nach der Bebst das Wort ische und die auszuspreGelegenheit der Reichs. können. Die des Gesetzes für ReichsInknüpfungsnd Sinn der als ein Aufbetonte, daß als Vertreten deutschen ere VerbesseGebieten zu anns in die te ein, als seendet hatte. e im gemüt1 Leese, der Insage überrige Marschnde. Es war rischaft Verrt haben. Cg Eriwer. : Bürore: Förleur Mar Saul Biarl Filipp, dolf Troius Sakoim Soröolf Dobrnst Meise, PruvensteiSauerbrei, selm KoeFenselan, sick, Hauer ter Geon Orlowst, vert Höft ster Kan Im Kraft, or Lenga. Am Becker, Bernhard Gottbard on Lenze, ki, Hauer ner Friedanz Luda, Hubers Petrasch, irter Ltto Theodor jotivführer Hagedorn, Jahre: Heinrich auer Joh. nuer Josef schacht 10: rsbach.— Loppel.— Skar Neuührer WilLokomotiv= Schulte.— hner, SalzKollmeyer, 10: 25 er August Maschinist u8. Magande Landwehr= Abchohanbbiger Geogsez uies u. du Zun ersey Gehset eingesetzten Lustschutlehgifgästen in Bebtu=Zangacht am Samstag im„Haus ene geüte: Bb“= zisammen. Orisgruppen=Schulungs=] Pu begt 899, gieiß die Erschlenenen herzlich wille! leiter 2 u0 neue Anregungen zu der Lehrtätigteil kommen und#=Als besonderes Gebiet erläuterte er den im Falle einer Gefahr. Im Schshalt, so betonte Kamerad Duchene, sorgt jeder für in den großen Geschäften muß, Vor##ch#ctroffen werden, damit die Lebensmittel geschützt orge bettoy“, sem Grunde mag an alle, die es anzeht, werden erbittet die Kriminalvolizei in Bochum, Polizeiwerven, ervitler die Krimmatpolizel in Bochum, präsidium, Uhlandstraße 35, Zimmer 245. Mütterschule Bochum galcte die der latlstesen Thesie.- De die Klilse her. waren, wurden einige Kurse neu eingerichtet, ir Wier # ner den die Pfundspenden bereitzuhalten, wenn die Helfer und Helferinnen zum Abholen erscheinen. Stadtteil Langendreer eige ftöbsche Nachschicgt Glänzend verlaufener Kameradschaftsabend des Grubenbetriebes„Mansfeld“ Unter dem Motto„Eine fröhliche Nachtschicht" stand Leitung beige Her=Zeche„Mansfeld“ drei Liedvorträge Aus diesem, Ertezge, pon de. gitteln im#zenruf ergehen: Pack von den Lebensmutteln im# der Woy, 18, als unbedingt nötig ist, und laßt nur Behältern. Pergament und ZelloVort) Glas schützen fast gegen jeden Kampfstoff! einer lebhaften Debatte und Berichten über die Athrätskeit und die gesammelten Erfahrungen HZabei, Sehth gamerad Duchene noch über die neue VoltsAn den Vortrag schloß sich eine lebhafte Kussprache. Im gemütlichen Teile erklangen Lieder und Musik, und wie im Fluge vergingen die Stunden. Weihnachtssymbb. gesohlen v# Reichsmark Belohnung für Ermittlung des Täters Ziesternacht wurde der über der Tür esche sen eoscn, lie elice ie schäice eisceceie eien ach ie aie chise ich mein Kind!“. Achtung, Verdunkelungsübung! Verdunkelung der Städte Hagen, Herdecke und Wetter am 18. Januar on 338 mit Einbruch der Dunkelheit bis zum Form beigetragen hatte, brachte mun## winn ein. Stadtteil Wiemesbausen Schlagausstellung des B3V.„Hochsegler“ Im Vereinslokal Heinrich Hanefeld veranstaltete der B3V Hochsegler„Wiemelhausen“ eine Schlagausstellung. Mit dieser Ausstellung will der Verein sich gut vorbereiten auf die kommende große Pokalausstellung der Wiemelhauser Brieftaubenzüchter=Berzing. Z# Das Ergebnis: 1. Lomp 99½.; Jz. Hölen 99°.: 8. Sechgamel 90.: 4. Verendsen PB,,ß,;: 5. Dedexeirag Marin 6 Gottschalt 98.;,. g54g warsig Gigtschalf 65 B. 96.: 9. Staniszewiti 95%.: 10. Gottschalf 95 P. Koch 94½.; 12. Berendes 94½.;, 13. Lomp Städte Hagen, Herdecke und Wetter werden am den Werstagz Eih, hoster Pzeigte Frl. Marianne DehSounug. 8. u Hie zu besachen oder zu Burge senz, Beltz, Wezntelsgente obmann Sondern die zahlreich erschienenen Arbeitskameraden mit ihren Angehörigen herzlich willkommen. ae die heile Geschlste Ker Keides Sie amis der Rech.“ de Gry Freuihe. Das Austreten e Verschyreg, 1esteszhalt eishe deun der Vorspruch g. B5 14 Narin 94 Biz.38. Jge Bbz..62es usgezeichnetes Können als 19. Jonuur 1938, vorgens 1 up, berduyeh), zurch, ser; Pola, Bhantasseltrobatzk und eineg, Vgeiner bdd Cereueg.ne e, und Ahguacheize Fasre ian beaid die u. ealanaer gerzder. BesheMtst an Sesteiägel, Gerssenente Siaste ue aschanten Tätern enenen. Der Iohahberskchoscheihel gewaht bebt. Isug Westfgalen und Rheinland Stadteil Harven. Ihren 84. Geburtstag beging gestern Witwe her ine Koroin geistiür. nog uabernt, Lätern entmend. Der Inhaber kehrssicherheit gewahrt bleibt. Aus Ven=Sidolenen es doch nicht vorkommen, daß ben. Auch die sachgemäße Fütterzrg,Reig, 5ggoges kübrung der Aufgaben sei auch darauf Futtertröge und Waserbehälter herisnreissektelsperhen be ebechcheuen auiue eehaht ut Aushgheise Keris giche der Geishsähsegeiei scte Tanuos ist niemand verlehzt worden,u5. x“ Sgienos bochum und Laer ins Lehen gerufen. Der Verein. vorerst unter der Leitung des Betriebsführers Rohden. Stadtteil Hordel D de.#estererikung Bax dem Prichungggng. esioy zwerkskammer zu Dortmund bestand Alfred Niedick, Hannibalstraße 2, die Meisterprüfung im Bäckerhandwert. Stadtteil Hamme an bieb auf den Straßenbahnschtenen liegen. Pestwogeg, bieb) auf bez üihr, perlor ein schwer beaus Westsalen und Aheiams Johehunkters Hechcraft schrelker= .- Kürde zum Teil schon wieder normal Wasselflunde zum Teil schon wieder normal Köln, 16. Januar. Dos burch die Plshtergheigefüähete, 7 Zentimeter zurück. Die Sieg, die auch sehr sta nach den vorliegenden Meldungen allgemein seinen in Betzdorf mit.16 Meter den Höchststand erreit its um starKrüident, sein linies, Hintgerragrden. Der Wagen lag berin Rchung Stademnite fabenden Straißersahz.1g2 ud se wurche dann mit Hüfse einzighe Wsseg von der Wedder Seon bset eichie Stcastenstelte geschsben, so deh) Weow ud est de Loahn ihre Fahrlätigselt oneoraur. nehmen konnte. Stadtteil Altenbochum Steigerung der Tegeleistung Geflügelzüchter von Alte trat des ungewöhnlich hohen Wasserstandes zu größeBeim Rhein hatte das Ansteigen des Wassers 14g boes Psig Pei, Vreiog megeter. P pont Gbes lauf des Rheins wird jedoch schon wieder Falen und Zusanmenschluß der Geszrz###r. von Altenbochum Swei Tote und wpei Schververehe u un eun ede ue ue eue iun igsch sch, emn Baschane uid Audens g eaiale en enseaer Seieeste beeue. en bue Aen euneute, aehe ee e e ege sse bes ie Luat Lade Geläadse der Zgassenigung vur ain Trhauneg Wagen standen mit den Rädern in die Höhr., Die Phaf räumungsarbeiten ,wurden so intensitz, fortgrg am Samstag vormittag alles fortgeschafft war. Vertreter der Reichsbahndirektion erschienen kurz nach dem Unfall am Unglücksort. Die Untersuchung ist noch im Gange, so daß sich jetzt noch nicht sagen läßt, wie der tragische Unfall entstanden ist. Lger zu einem Vortragsahend, in die Gaststätte Zogt geladen. Wie der Kreisfachgruppenvorsitzende der die Versammlung eröffnete und leitete, kommt es heute, wo Deutschland um seine wirtschaft, lche Freiheit tämpft, darauf an, auch bezen die# Leiszelzüchter auf seine Pflicht hinzutzgig, gat. Gein Nahmen des Vierjahresplanes zu erfullen#stz##et sonders aber müsse die Leistung der Hühner gesteigert werden. Die Legeleistung betrage heute im Reichsdurchschnitt jährlich 90 Eier. Gelinge es, den Durchschnitt auf 130 zu steigern, dann brauchten wir keine Eier aus dem Auslande einzuführen.n, Mit den näheren Aufgaben der Geflügelzüchter befaßte sich dann der Ausbildungsleiter der Landesfachgruppe Hauptlehrer Stucht(Selm). Der Redner betonte mit Nachdruck, daß man besonders auf ein trockenen, gesunden und warmen Stall Wert legen müsse. Wenn auch das Huhn viel eher, ohne Schaden zu nehmen, ein paar Grad Kälte vorübergehend ttagen könne als Wind, Nässe oder Zugruft, so dürfe wegung. In der unmittelvbaren, gaye des ein Stockwerk boyen Bugabferig eig falsches Gleis geraten und wade bos Seistälge Zagoserige sioete Pil de asent Oonald Blemann und Zagaberiger Wil. H reig wurden aus dem Gebäude herausgeschleudert erlitten schwere Verletzungen und mußten ins St.=Annand erreicht und ist im Faugr„begriffen. Irzerrsitzerziutet und Wiesenflächen und Gärten vom Wasser überflutet und tiefer gelegene Häuser umspült worden. Die Ahr ist im Unterlauf ebenfalls auf weite Strecken über die Ufer getreten. Der Wasserspiegel der Wupper war bis Samstag morgen 8 Uhr so weit gefallen, daß man wieder von einem normalen Wasserstand sprechen kann. Die Lahn, die im Gießener Becken den normalen Stand 1,12 Meter übersteigt, hat die Aecker und Wiesen weithin überschwemmt. In Vogelsberg sind die Wassermassen der Ohm so erheblich gestiegen, daß teilweise das Vieh an höher gelegene Orte gebracht werden mußte. Die Nidoa hat in der Nähe von Schotten mit Pretzazone ermgzin. eine Brücke und eine Transformatorenstation zum Einsturz gebracht. Der Reichsjugendführer in Essen Gauleiter Terboven und Landeshauptmann Haake mit dem Goldenen Ehrenzeichen der HJ. ausgezeichnet Essen, 16. Januar. Im Rahmen einer Feierstunde empfing Gauleiter Oberpräsident Terboven am Sonntag vormittag in Anwesenheit zahlreicher führender Männer der Partei und des Staates den Reichsjugendführer Baldur von Schirach im Sitzungssaal des Thomae=Hauses, dem Sitz der Gauleitung Essen, und überreichte dem Reichsjugendführer als Ehrengabe eine kunstvoll gefertigte Kassette mit den Bildern der im Gau Essen und in der ganzen Rheinprovinz geschaffenen HJ.=Heime. Schon am Vortage hatte der Reichsjugendführer dem Gauleiter Terboven und dem Landeshauptmann Haake in Anerkennung ihrer besonderen Verdienste um die Förderung der HJ.=Arbeit, insbesondere durch die großMaßnahmen zur Heimbeschaffung für die Hitler=Jugend in der Rheinprovinz das Goldene Ehrenzeichen der HJ. verliehen. In der Feierstunde am Sonntag vormittag machten Gauleiter Terboven und der Reichsjugendführer bemerkenswerte Ausführungen über Stand und Ziel der großen Heimbeschaffungsaktion die HJ. Stellenangebote (männlich) Stellenangebote (weidlich Großes westdeutsches Hüttenwerk sucht Aldrchcher Ablandstraße 60 Tüchtiges Wüäichen gesucht für Hausarbeit und z. Bedienen der Gäste. Angeb. mit Lohnanspr. erbeten an Gasthof Kemper, Lippipringe Ablänbitabe M,..gezar uüchulges pessoentiue u zu sosott ooee 1. Februar tüchliges kaufm. Angestellte„ Mädchen öglichst eval und P mit auzein den erMP (Möbl. Zimmer) mit guter Allgemeinbildung und möglichst engl. und franz. Sprachkenntnissen. Bedingung: 150 Silben=Min. Kurzschrift, Int Anschläge=Sek. auf der Schreibmaschine. Angebote von Herren, die über diese Fertigkeiten nicht verfügen, sind zwecklos Bewerbungen mit ausführlichem Bildungsgang, Zeugnisabschriften, Lichtbild, Empfehlungsanschriften und Angabe der Gehaltsansprüche unter dem Kennwort„Verkauf“ an Ala, Essen, erbeten. pit guten Lenehmter Gehgstzansprüch an .— Tüchtige etpürzrtähle. Doutmund einen Reisenden welcher bei Fleischermeistern eingeführt sein muß. Auslühri. 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Engelbert und Eitel Kuhn, Kreisamtsleiter Walter Engelbert, Plarrer und Frau Edith geb. Meis und 7 Enkelkinder Die Beerdigung findet Mittwoch, den 19. Jan., nachm. 4¼ Uhr. von der Kapelle des Ev. Krankenhauses in Wattenscheid. Vödestr. 77, aus statt. Trauerfeier daselbst ¼ Stunde vorher. Heute vormittag 10 Uhr hat der allmächtige Gott meine liebe Tochter. unsere gute Schwester und Kusine Wultraud Süfens im Alter von 13 Jahren nach schwerer Krankheit zu sich in die Ewigkeit genommen. Um stille Teilnahme bitten: Die trauernden Hinterbliebenen Bochum.(Fahrendeller Straße 44). .-Eppendorf, den 15. Januar 1938 Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 18. Januar, um 14.30 Uhr. von der Leichenhalle des Friedhofes .-Hamme aus statt; Trauerfeier eine Viertelstunde vorher dortselbst Viehseuchenpolizeiliche Anordnung. Nachdem die Maul= und Klauenseuche unter den Schafbeständen des Invaliden Marzell Buchwald, Bochum=Wiemelhausen, Markstraße 234, * und der Gebrüder Alois und Franz Winkelmann, Stiepeler Straße 194, erloschen ist, hebe ich die viehsenchenpolizeilichen Anordnungen vom 7. und 8. Dezember vorigen Jahres auf. Bochum, den 15. Januar 1938. Der Oberbürgermeister als Ortspolizeibehörde. Vergebung von Pflasterarbeiten. Die Pflasterarbeiten eines Teiles der Straße„Im Uhlenwinkel“ in Bochum=Langendreer(1500 am) sollen im Wege der öffentlichen Submission vergeben werden. Verdingungsunterlagen sind bei der Straßenbauabteilung im Rathaus, Zimgmer 370, erhältlich. Verdingungs#termin: Samstag, den 22. Januar 1938, 11 Uhr, bei der vorgenannten Abteilung, Zimmer 369. im Rathaus. Bochum, den 17. Januar 1938. Der Oberbürgermeister. Zuntinen=Nacheichten nach anderen Veröffentlichungen und Zeitungen Verlobte: Dortmund: Mia Pöppe mit Max Göddemeyer. Gelsenkirchen: Else Küppers mit Josef Niehaus. Gestorben: Dortmund=Brechten: Frau Henriette Thiele, 64 J. Dortmund: Heinrich Motschmann sen., 66 Jahre. Dortmund=Barop: Heinrich Mönning, 53 Jahre. Herne: Frau Liesel Korbel, 34 Jahre. Hamm: Emmi Matthiessen, 13 Jahre. Essen: Engelbrecht Teschemacher, 76 Jahre; Dip.= Ing. Architekt Heinrich Wellbrock, 65 Jahre; Marion de Dryver, 36 Jahre. Ich wohne jetzt Griesenbruchstr. 12 Kotta#e: Waschmaschinen-Verleih W. Flötemann, Rut 852 08, Lieferung frei Haus Der bittere Tod nahm uns heute morgen.30 Uhr nach* schwerer Krankheit infolge eines Untalles meinen lieben Mann. unseren guten Vater, Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Baffler Retllage im Alter von 51 Jahren Sein Leben war Liebe und treue Pflichterfüllung. Wer ihn gekannt hat, wird ihn nie vergessen. Sein Bruder August ging ihm im Tode 3½ Monate voraus. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Martha Rethage geb. Nagel Fritz Rethage Martha Rethage Bochum, den 15. Januar 1938 Hattinger Strabe 64 Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 18. Jan. 1938, nachmittags.30 Uhr, von der Trauerhalle des Friedhotes Freigrafendamm aus statt. Trauerteier daselbst ½ Stunde vorher. Allen, denen aus Versehen keine besondere Nachricht zuging. diene diese als solche Scch 36 W Eßt Siegerländer Vollkornbrot Es hat hohen Nährwert, ist gesund, blutbildend, verdauungsfördernd. Feinbäckerei Bäumer, Wittener Straße 41. Ruf 668 26. Meine Filiale befind, sich jetzt Große Beckstr. 6, gegenüb. Sporth. Schubeis Oeffentliche Mahnung. Die nachstehend ausgeführten, im Januar 1938 fällig gewordenen und nicht gezahlten Steuern und Abgaben werden hierdurch angemahnt: Am 4. Januar 1938 fällig: Schulgeld für die staatlichen höheren Lehranstalten, Unterhaltsbeiträge für Januar 1938. Am 10. Januar 1938 fällig: Getränkesteuer für Dezember und Bürgersteuer. Am 15. Januar 1938 fällig: Biersteuer und Gewerbesteuer von der Lohnsumme für Dezember 1937, Abgaben vom Grundbesitz, Vergnügungssteuer für ständige Veranstaltungen, Schulgelder für die städtischen höheren Lehranstalten, für die Haushaltungs= und Gewerbeschule, für die Gewerbe= und Betriebsfachschule für Januar 1938, die Berufsschulbeiträge von den nicht gewerbetreibenden Personen und die Gebühren für die im Monat Dezember 1937 ausgeführten Krankenwagenfahrtgt. Für Steuervetrage, die nach den Fälligkeitsterminen gezahlt werden, ist ein Säumniszuschlag in Höhe von 2 v. H. des Steuerbetrages verwirkt. Rückstände und Säumniszuschläge werden nach dem 22. Januar 1938 zwangsweise eingezogen. Zahlungen können während der Kassenstunden bei der Stadtkasse, Rathaus. Eingang B, und bei den Zahlstellen erfolgen. Die Steuerpflichtigen vermeiden unnötiges Warten bei der Abfertigung an der Kasse, wenn sie die Steuern möglichst unbar, und zwar durch Ueberweisung, oder auf das Postscheckkonto Dortmund 19 637 entrichten. Hebebuchnummer, Steuerart und Absender sind zwecks ordnungsmäßiger Verbuchung genau anzugeben. Bochum, den 17. Januar 1938. Die Stadtkasse als Vollstreckungsbehörde. Kohlen 8. TSLUME MARSCE e8 K SEÖE e Städtisches Orchester Bochum Vormiete Drittes Meister-Konzert Donnerstag, 20. Januar, 20 Uhr, im Stadttheater Solist: Professor Wilhelm Kempft Programm: Heinrich Spitta: Partita für Orchester In. wig van Beethoven: Klavier-Konzert Nr. 3, cmoll# Franz Schubert: Zwei Impromp## op. 90.-dur. Es-dur für Klavier# Wilheln Kempff: Schwedische Hochzeitsmusik i# Klavier! Johannes Brahms: Rhapsodle op. 119. Es-dur für Klavier# Rich. Wagner: Meistersinger-Vorspiel. Leitung: Professer Leopold Reichwein Preise:.— RM. bis.— RM. Karten sind an der Konzertkasse im Stadttheater sowie in den bekannten Vorverkaufsstellen zu haben. Schülerkarten zum Preise von 50 Rpf. bis.— RM. werden nur an der Konzertkasse ausgegeben. Vorbestellungen unter Nr. 61051 Sohltheater BOCHUM Montag, 17. Jan., 20—22 Uhr. Geschl. Vorstell. für die 5J.: S Z WE Das Fachgeschäft für Bandagen-Orthopädie Otto Möller Orthopädie-Mechanikermeister, Bandagist. Rottstraße 34 Hans u. Justus Börner fr. Am 13. Januar 1938 entschlief nach kurzer. schwerer Krankheit der Elektromeister unserer Schachtanlage Amalia Hert Priearien Böchel im Alter von 59 Jahren. Fast vier jahrzehnte hat der Entschlafene in unseren Diensten gestanden. Wir verlieren in ihm einen tüchtigen und pflichttreuen Beamten. Sein aufrichtiger Charakter und seine lautere Gesinnung sichern ihm ein treues Gedenken auch über das Grab hinaus. 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Sn Die neue Reichsrefere * endführer Jut neue Reichsrefe deutschen Rundfzge sozialistischen Mavelerzieh# gaben im Jahre 1938. „Als mich am 24. ugendführer zur Reichsre nannte“, so führte Juli# Zeit danach eine Pressen meldet wurde, daß ich vor eine erhöhte militärische lassen. mit militärischer Wer die Mädelorganis und weiß, daß ein Teil di riemen und Fahrtenmesser verschiedensten Mädelorg Schießen bekommen, der schen Mädel vielleicht zi überhaupt nichts mit mil haben. Wer das Gegente wenig er das Wesen de hat. Daß wir als deuts wenn es erforderlich ist, a “ in Roten Kreuz oder al Lustschutz auf unsere Ar ist für uns eine Selbstve nichts mit militärischer A Starte und tapfere Fr Die Jungen werde Nädel zu starken und diesen politischen Sold und unsere nationalsozi in ihrer Familie als gestalten und so wieder der Härte und des Sto Wir wissen, daß zu Gegner— gleich, wie das deutsche Volk aufzu Frauen und Frauen g( Frau, die politisch ung wissend als politisches D Wir wissen, daß es kein und keine internationale wir alle gemeinsam i unsere Pflicht zu erfüll Jungen keine Landskn# anderen Seite keine Mi und abseits stehen vom gend, die hart ist, wenn das Leben schön ist. Wir wollen keine? tischen Träumereien hi singen und tanzen könn zerrt sehen, sondern M stehen und bereit sind, zum letzten einzusetzen Bereits 22 Haushalti no sach dem Willen de Bdm.=Mädel an einer leilnehmen. Damit er Erziehungsideal! Das daß jede Arbeit, sei es #. 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