Sonderkongert Lander.“ E# 91 el des Frankerklingt das Kurxgrchesters. n Sommerball anische Nacht“ rühmten Gast: ßen Sinfonie. sche Violintonrger Wald g in die Hänge manch segensMenschheit Geie heilkräftigen uf und Namen ant und dienen seanlage. Von inen als Heil1t. Schöne gebetrieb, gemütor allem Ausdes Waldes dyllischen Winlem Tageslärmn Erholung. Reisen? er kuppe in der nnenschein Verland Süs Nebelhorn echter Stimensee keinen Heringsdorf eisch ißt. keine Zeit zur iber das„Welterg Spardiemüh oppe ins Gras Hulte — Nachenend Rof 268 in schönst. 1ge Nald u. Strandbac. gew., Beste Verofl. 66. ia Referenzen esingeshen Eslohe Mald und StastNeuzeitlich eingegung. Mäd. Proise POST lochsauerlanc) Itotel las Haus mitten im henend. Teieph. 320 — der Ruhr enkranz V Ruf 3555 reis mit Botenlohn:2 15 RM. monatlich oder.08 RM. halbHonatlich, Selbsiabholer.85 R M. monatlich oder 93 Pf. halbmonatlich. Brugspreis für die„Bochumer, Ilustrierte: 30 Pf., monatlich, FunkBestgrst“ hör si mir“ 45 Pf, monatlich bei vier Sonntagen und elig# fünf Sonntagen im Monat.— Wenn das Erscheinen der 55 Gl. vei zrch höhere Gewalt, Verbot oder Beiriebsstörung u. dol. Zeiung wfrd können keine Ersatzansprüche gestellt werden.— Gebertzitzstelle geöffnet von 8 bis 13 und von 14½ bis 19 Uhr, sonntags von 11 bis 12 Uhr.— Sprechstunden der Schriftleitung, gußer mittwochs res samstags, von 16 bis 17 Uhr.— Postscheckonio Dortmund 1760. und lomstogr„„ ggnmühlen 22 Diorichs in Verlag und Truc: Laupellnühten& Dierichs in Bochum Montag, 31. Mai 1932 44. Jahrgang Nummer 124 Einzelpreis 10 Pf. im Anzelgenteil und in 78 Breite 50 Bf. im Dert esce scsc tung um 16 U lich ausgegebener Anzeigen kann keine Gewähr übernommen werden. lich aufgegebener Anzeigen kann keine Gewähr über Hauptgeschäftsstelle: Rathausplatz 8. Anruf 67551, 52, 53 Verbrecherilcher Anlchlag der Ipanilchen Bollchewilten LUTTTTOATTTBPO Ver, Arehear..., Tois und 88 Verichie auf dein deutschen Hanzerschtf dnb Berlin, 30. Mai Ein unerhörter und kaum vorsiellbarer Fall: Spanisch=bolschewistische Zlugzeuge vombarvieren öisne jeden Grund ein beulisches Kriegsschhiff, das an der spanischen Kuste in Kühe negi. 23 kapfele deaische Mailosen sanden dabei den Heldentod. Die deutsche Regierung wird auf die unerhörte Provokation der spanischen Verbrecher eine entsprechende Antwort zu geben wissen. Die deutsche Reichsregierung gibt zu diesem Vorfall folgende Erklärung ab: Gertarung der Neicherepierun Nachdem vorwenigen Cogen vot= Zeutschen und italienischen Schiffe mit Vomben angegriffen hatten und dabei auf einem italienischen Schiff sechs Offiziere töteten, wurde den deutschen fen der weitere Aufentvotr Iv. Jas Panizetschiff„Zeutschland“ auf der Reede von Ibiza(einer bört zu den shr. die gengg dog Ponzerschiff plätzlich von zwei im Gleitflug niederen Sun#e Valeneig=Regierung mit. Belzegngcenn en. Ba das Schiffin Auhbe lag, Hefege, ich, zuladen. Dos Schiff,=Paleneig Zegierung vom Nichteinmischungsausschuß und von der deutschen deutsches Schif die deutsche Reichsregierung zu Maßnahmen, die sie unverzüglich dem nichteinmischungsausschuß mitteilen wird. M 1 VernlungenTenn Führer ***** MS#cher Der Führer erhält die dnb Berlin, 30. Mai. Der Führer, der sich zur Eröffnung der schaftlichen Ausstellung in München befand, erhielt die Reldung von dem verbrecherischen Anschlag der roten Flugzeuge auf das Panzerschiff„Deutschland“. während der Einweihungsfeierlichkeiten in der Ausstellungshalle. Besprechungen mit Neurath dub München, 30. Mai. " Im Anschluß an die Eröffnungsfeierlichkeiten der Landwirtschaftlichen Ausstellung in München hatte der Fuhrer eine Besprechung mit dem in München einFetroffenen Reichsaußenminister Freiherrn von Neurath. Raeder fliegt nach München um 14.35 Uhr traf der Oberbefehlshaber der Eriegsmarine Generasadmiral Raeder mit bngzeng in München ein und begab sich unmittelbar Das Auspisttolt! SP S N 205 9 M ∆ 4 Nachricht in München nach der Landung auf dem Flugplatz Oberwiesenfeld zum Führer, mit dem er eine eingehende Besprechung hatte. 4n sprüch Der Führer fliegt sofort nach Berlin zuruck Der Führer hat um 16 Uhr München im Flugzeug verlassen und ist in Begleitung des Reichsaußenministers Freiherrn von Neurath und des Obe befehlshabers der Kriegsmarine Generaladmiral Ra der nach Berlin zurückgekehrt. Besprechung in der Reichskanzlei dnd Berlin, 30. Mai. Der Führer hatte um 18.30 Uhr in der Reichskanzlei eine Besprechung, an der ster Generalfeldmarschall von Blomberg, ReichsRaeder teilnahmen. 23 brave deutsche Matrosen sind im Dienst Frieden durch den verbrecherischen Angriff rotspanise Flieger getötet worden, 83 Matrosen wurden verletzt. In die Trauer um diese blauen Jungen des Panzerschiffes „Deutschland“ mischt sich tiefste Empörung über den feigen Ueberfall. In diesem Augenblick ist das gesamte deutsche Volk in der energischen Feststellung einig: Das Maß ist voll! Mitten in der Ausübung eines internationalen Auftrages sind deutsche Seeleute heimtückisch getötet worden. Der Anschlag, der eine klare Fortsetzung der in der vergangenen Woche im Hafen von Palma(unsere Leser finden die Meldung über diesen Bombenangriff auf Seite 2) auf italienische, englische und deutsche Schiffe verübten Angriffe darstellt, trifft zwar das deutsche Volk aufs tiefste, aber er richtet sich ebenso gegen die internationale Institution des Nichteinmischungsausschusses. Die Bomben von Ibiza sind ein Fanal, das die bolschewistischen Machthaber von Valencia in den Frieden Europas hineinwarfen, ein Fanal, das endlich den bisher recht langsam und allzu diplomatisch arbeitenden Nichteinmischungsausschuß aus eece SS ch ∆ P 6 75 Dienst für den seiner bürokratischen Ruhe aufzuschrecken bestimmt ist. rotsyanischer Mit bedauernden Erklärungen und papiernen Verhand:“ X. lungen ist es hier nicht mehr getan. Das hat bereits am vergangenen Samstag die italienische Regierung zum Ausdruck bringen lassen, als sie für den feigen Ueberfall auf eins ihrer Schiffe im Hafen von Palma schärfste Vergeltungsmaßnahmen ankündigte. Deutschland hat den gleichen energischen Weg beschritten. Die sofortige Rückkehr des Führers und Reichskanzlers von München in die Reichshauptstadt, die umgehenden Beratungen, die in der Reichskanzlei zwischen dem Führer, dem Reichsaußenminister, dem Reichskriegsminister, dem Oberbefehlshaber der Kriegsmarine und dem ebenfalls sofort nach Berlin zurückgekehrten Generalobersten Göring stattfanden, und die von der Reichsregierung ausgegebene Erklärung besagen mit aller Deutlichkeit, daß das Deutsche Reich nicht gewillt in, oiesen unerhörten Anschlag gegen die deutsche Souveränität und gegen den europäischen Frieden duldend, geschweige denn stillschweigend hinzunehmen, sondern daß den roten Machthabern von Valencia in dem Tone e cere C N, e Nr. 124 Seite 2 Nr. 124, Bochumer Anzeiger# Montag, 31. Mai 1937 ven Wächle. be gudscharte des politischen Grgndi. ei die Geschäfte#iaderhafte### und mit den Taten geantwortet werden wird die ein derartiges Attentat auf das Leben deutscher Menschen und auf deutsches Staatseigentum verdient. Mit Empörung und Bedauern stellen wir weiter fest, daß die verbrecherische Tat— von einem militärischen Akt kann nach unserer Auffassung hier nicht die Rede sein— ihre„moralische“ Vorbereitung in der Haltung jener Auslandspresse und jener Diplomatie ge##nden hat, die seit Monaten aus taktischen Gründen oder aus gemeinschaftlichen Interessen die spanischen Bolschewisten moralisch oder durch Lieferung von Kriegsmaterialien praktisch, unterstützten, dieselben Mächte, die sich im Kontrollausschuß das Aussehen Biedermannes zulegten, im übrigen aber des Weltfeindes Nr. 1 besorgten. Es ist anzunehmen, daß diese Auslandspresse sich auch hier für eine Vertuschung einsetzt und den Ueberfall von Ibiza im Sinn: bolschewistisch=volksfrontlicher Schwarmgeister zu tarnen versucht. Demgegenüber erklären wir, daß an der klaren Feststellung des verbrecherischen Ueberfalles, wie ihn die Reichsregierung nach genauester Prüfung feststellte, sich kein Wort deuteln oder verdrehen läßt. Der einwandfreie Beweis eines feigen Mordanschlages ist erbracht. Jeder andere Nation würde mit! den schärfsten Machtmitteln auf einen derartigen Anschlag antworten. Die Zeiten, da ein in sich geschwächtes Deutschland einstmals der Willkür ausgesetzt war, sind endgültig vorbei. Wer einen deutschen Menschen oder ein deutsches Schiff antastet, hat mit dem Einsatz aller jener Machtmittel zu rechnen, die die Reichsführung zur Wahrung der nationalen Unversehrtheit und des sonveränen Rechts auf die Freiheit der Meere für notwendig erachtet. Tiefste Mittrauer mit den Familien der Gefallenen eint die Nation, die mit Zuversicht und Vertrauen auf die Entscheidungen der Reichsführung blickt. Wir sind uns in dieser Stunde ebenso der Anteilnahme derjenigen ationen gewiß, die wie Deutschland den weltanschauchen Kampf gegen die Pest des Bolschewismus als eine Kulturnotwendigkeit und die Einkreisung der spanischen Auseinandersetzung als eine Friedenspflicht betrachten. Diese innere Verbundenheit darf auch den Hinterbliebenen der blauen Jungen von der„Deutschland“ in ihrem Schmerz die Gewißheit geben, daß auch die Opfer des Anschlags von Ibiza um einer großen und heiligen Sache willen sielen: um die Befreiung der europäischen Welt vom Geiste der bolschewistischen Verneinung und Kulturverwüstung. Wird die übrige Welt nunmehr die Augen öffnen? Wird man der Gefahr endlich entschlossen ins Auge sehen, die man bis zur Stunde nicht wahrhaben wollte? .. Wird sich das im Nichteinmischungsausschuß versammelte Europa zu einer gemeinsamen Aktion aufraffen oder wird man abermals sich gemäß bisheriger Uebung hinter einem Berg von Wenn und Aber verkriechen und die sogenannte Neutralität und Nichteinmischung zum Weltgespött degradieren? Deutschland wird auch dann zu handeln wissen. Das Maß ist voll! Die tiefe Empörung, die ganz Deutschland bei dem Bekanntwerden der Mordnachricht ergriff, ist nicht der plötzliche Ausbruch eines ungehemmten Temperaments, sie ist der entschlossene Wille, mit deutschem Leben und deutschem Eigentum das zwischen Kulturnationen bestehende internationale Recht und damit die wahrhafte Grundlage des Friedens zu sichern. Bis zur Stunde hat der Nichteinmischungsausschuß geschwiegen. Die angegriffenen Staaten Deutschland und Italien werden nicht nur reden. Das steht fest. Sie werden zu handeln wissen, dafür bürgt die Erklärung der Reichsregierung. M. H. Nach irantonrscher=Echl,; Somndurdieet Sechs Offiziere getötet, weitere verletzt— Energischer italienischer Protest im Nichteinmischungsausschuß— Der Ausschuß bedauert London, 30. Mai. In der Freitag=Sitzung des Nichteinmischungserhob der Vertreter Italiens, Graf einen äußerst energischen Protest gegen die wiederholte Bombardierung italienischer Schiffe durch Flugzeuge der Valencia=Bolschewisten. Er teilte dabei mit, daß während der bolschewistischen Luftangriffe auf Palma(Insel Mallorca) am 24. und 26. Mai sechs italienische Offiziere an Bord des italienischen Flottenhilfsschiffes„Barletta“, getötet und weitere Offiziere einschließlich des Kapitäns verwundet wurden. In seiner eingehenden Darstellung führte der Vertreter Italiens aus, daß am 24. Mai, nachmittags 6 Uhr, fünf Flugzeuge der Valencia=Streitkräfte Palma Tanker„Nevona" abgeworfen und viele Splitter auf das Deck. Fünf große Bomben fielen in der der italienischen Schiffe„Quarto",„Mirao“ und Barletta“ nieder und viele Splitter uf': Wacke dieser drei Schiffe Alle diese di Mallorca in der unzweifelhaften Absicht bombardier= ten, die außerhalb des Hafens verankerten italienischen Schiffe anzugreifen.„Fünf Bomben wurden rund um den Tanker„Nevona" abgeworfen und viele Splitter fielen Nähe bello- und„Harrerl, flogen auf die Decks dieser drei Schifse. Alle diese Schiffe sind mit der Flottenüberwachung unter dem Seekontrollplan beschäftigt und befanden sich in Palma, da dies ihr regelmäßiger Bunkerplatz ist. Am 26. Mai früh 7 Uhr unternahmen fünf Bomber einen neuen Luftangriff gegen dieselben Schiffe. Eine große Bombe traf die Offiziersräume der„Barletta“ und mehrere Offiziere der königlichen Flotte einAhuusiHer OrHeistt.D Ernst Jachtmann überbot Weltrekord um über 4 Stunden Segelflieger Steinig steilte neuen Hohenweitretord auf NSFK. über den AeroBerlin, 30. Mai. Der NSFK.=Segelflieger und Segelflughauptlehrer an der Reichssegelflugklubschule Sylt, Ernst Jachtmann, hat eine neue deutsche Weltsegelflug=Dauerbestleistung von 40 Stunden und 55 Minuten erflogen. Er startete mit Grunau=Baby II D. 3 11 am Donnerstag, dem 27. Mai, um 10.45 Uhr vormittags und landete nach fast Insel am flug fand 5 bis 16 Sekundenmeter Stärke statt. Der 30jährige Segelflieger ist seit 1928 mit besten Erfolgen fliegerisch tätig. Er hat u. a. im Vorjahre an einer Segelflugexpedition nach Schweden teilgenommen. Jachtmann hat mit seiner hervorragenden Leistung die lange Jahre bestehende Bestleistung des Segelfliegers Kurt Schmidt mit 36½ Stunden Dauer um 27. Mai, um 10.45 Uhr vormittags und landete] Der Breslauer Segeifliege fast 41stündigem Fluge längs der Steilküste der NSFK. Grupe 6 Breslau am 29. Mai um.40 Uhr früh. Dieser Dauer= der NSFK.=Gruppen für die and bei Südwest= bis nordwestlichen Winden mit Grunau in Schlesien eine über vier Stunden überboten. Diese neue Weltbestleistung hat der Korpsführer des RSFK klub von Deutschland bei der FAJ. zur Anerkennung anmelden lassen. Der Korpsführer übermittelte Jachtmann in einem sehr herzlichen Telegrammm seine besondere Anerkennung und die Freude des ganzen NS.= Fliegertorvs." Aieger Steinig der für Der Breslauer Segeiflieger Steinig, der für die beim Zwischenwettbewerb 18. Rhön startete, hat über Höhenweltbestleistung von 4680 Meter über Ausklinkhöhe erreicht. Steinig ist mit seinem Sperber in ungefähr 700 Meter Höhe über dem Grunauer Segelfluggelände, das ungefähr 550 Meter über dem Meeresspiegel liegt, im Schlepp ausgeklinkt worden, so daß er eine Gesamthöhe von etwa 6000 Meter über dem Meeresspiegel erreicht hat. Auch für diese Leistung hat der Korpsführer des NSFK. die Anerkennung bei der FAJ. beantragt. schließlich des Kommandanten des Schiffes wurden verwundet und sechs von ihnen getötet.“ Botschafter Grandi erklärte weiter, falls weitere Beweise gewünscht würden, so werde die britische Regierung sicher bereit sein, mit einem Augenzeugenbericht des Kommandanten des britischen Zerstörers zu dienen, der sich zur Zeit des Augriffs nicht weit von den italienischen Schiffen befand die die Zielscheibe der bolschewistischen spanischen Bomber waren. Der britische Kommandant habe sogar die Angelegenheit sofort und energisch in Valeneig zur Sprache gebracht. Grandi stellte aufs ausdrücklichste fest, daß die faschistische Regierung sich selbst und allein das Recht vorbehält, die italienische Flagge und das Leben und die Interessen ihrer Staatsangehörigen wo immer zu beschützen. Grandi erklärte zum Schluß:„Die außerhalb des Hafens von Palma ankernden italienischen Schiffe erledigen eine ihnen durch den Ausschuß übertragene Pflicht, für die der Ausschuß verantwortlich ist. Die Angriffe gegen sie waren daher gegen den Ausschuß selbst, gegen seine Autorität und sein Ansehen gerichtet. Die faschistische Regierung erwartet, daß der Ausschuß seine schwer erschütterte Autorität und sein Ansehen wieder geltend mache, zumal die Bolschewisten von Valencia durch ihre Handlungen ein internationales Organ, das Ergebnis des einstimmigen Willens von 27 europäischen Nationne, herausgefordert haben.“ Nach eingehender Aussprache nahm der Ausschuß einstimmig eine Entschließung an, in der er sein tiefes Bedauern über den Verlust der italienischen Offiziere an Bord der„Barletta“ sowie über die Tatsache aussprach, daß Bomben in größerer Nähe britischer, deutscher und anderer italienischer Kriegsschiffe abgeworfen wurden. Der Ausschuß nahm zur Kenntnis, daß der britische Vertreter in Valencia eine Mitteilung gefordert und erhalten hat, derzufolge ein bestimmtes Gebiet bei Palma als Sicherheits=Ankerplatz festgelegt werden wird. Der Ausschuß ist der Meinung, daß das auf diese Weise festgelegte Gebiet den Kriegsschiffen anderer Nationen zur Verfügung gestellt werden soll, die sich ihrer schweren Verantwortlichkeiten voll bewußt sind. „Vietführerxian— Beurschlänes Erbensplun Appell Hermann Görings an die deutsche Wirtschaft und das deutsche Volk, alle Kräfte einzusetzen anb Weimar, 30. Mai. Führers für den VierjahresDie fallenen Sie fielen für ihr Vaterland dnb Berlin, 30. Mai. Namen der im Dienst für ihr Vaterland Gesind: Lobitz, Martens, Martzin, Schmitz, Zimmermann, Busche, Stabsmatrose Stabsmatrose 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 23. Der Beauftragte des Fül plan, Ministerpräsident Generaloberst Göring, sprach am Sonntagvormittag auf einer Großkundgebung der Gauleitung in der Weimar=Halle vor führenden Persönlichkeiten von Partei und Staat, Wehrmacht und Wirtschaft im Bereich des Gaues Thüringen der NSDAP. über die großen Aufgaben, die der Vierjahresplan dem deutschen Volke stellt. In zahllosen Rücksprachen mit dem Führer, die immer wieder die neue Kraftquelle für mein ganzes Tu mit jener falschen Wirtschaftsauffassung auseinander, die alle Dinge nur von der Rentabilität und dem Verdienst des einzelnen her betrachtet, um dann fortzufahren:„Die Verwertung der deutschen Roh= und Werkstoffe ist eine entscheidende Notwendigkeit, denn das Rentabelste in der gesamten Wirtschaft ist immer, was man im elgenen Lande besitzt. Was auf diesem Gebiete in den vergangenen Jahren versäumt worden ist, ist unverantwortlich.“ Ministerpräsident Göring richtete an die Vertreter der thüringischen und darüber hinaus der ganzen deutrtschaft den dringenden Appell, alle Kraftquelle„für mein ganzes schen Wirtschaft den Lun und Arbeiten sind, wurde mir klar, daß wir für[Kräfte einzusetzen, um in kürzester Zeit die die nächsten vier Jahre das Wort„un=ihnen gestellten Aufgaben zu erfüllen. Wenn hier und möglich“ aus unserem Wortschatz strei; da über einzelne auftretende Verknappungen geklagt Stabsmatrose Stabsmatrose Stabsmatrose Stabsmatrose Stabsmatrose Sehm, Obermatrose Bismark, Obermatrose Dallus, Obermatrose Denno, Obermatrose Gerhardt, Obermatrose Maenning, Obermatrose Oellrich, Obermatrose Faltin, Obermatrose Bochem, Obermatrose Schubert, Obermatrose Mies, Matrose Fischer, Oberheizer Manja, Oberheizer Roebers, Heizer Schoellkopf, Oberhoboistengast Wollenweber, Obermatrose Inglen. Panzerschiff„Deutschland“ in Gibraltar Aingetrosen anb London, 30. Mai.— Reuter meldet aus Gibraltar, daß das Panzerschiff „Deutschland“ am Sonntag nachmittag, von der spanischen Küste kommend, in Gibraltar eingetroffen ist. Das Schiff führt Halbmast. Unter der Besatzung befänden sich Tote und Verwundete, und zwar, wie verlautet, als Folgen der Explosionen, die sich nach dem Bombenabwurf der bolschewistisch=spanischen Flieger ereigneten. Göring im Sonderflugzeug nach Berlin and Berlin, 30 Mai. Generaloberst Hermann Göring traf in einem Sonderflugzeug, von Weimar kommend, um 20 Uhr in Berlin ein und begab sich sofort zum Führer in die Reichskanzlei. wir vorankommen wollen.“ chen müssen, wenn (Begeisterte Zustimmung)... 8 umme In packenden Worten schilderte Generaloberst Göring das ungeheure Zeitgeschehen und das gewaltige Erleben unserer Tage.„Entscheidend ist, daß Deutschland sich in der Welt aus eigener Kraft behauptet", so erklärte Göring unter stürmischem Beifall.„Es ist weniger wichtig, ob man uns liebt oder haßt, sondern daß da über einzelne guftretende Verknappungen gellagt werde, dann müsse festgestellt werden, daß wir bereits viel mehr besitzen und verwenden könnten, wenn schon früher an diese Aufgabe herangegangen worden wäre. Jeder einzelne, gleichgültig an welcher Stelle er stehe, müsse begreifen, daß jeder Rohstoff nur dort eingesetzt werden dürfe, wo das Interesse der Gesamtheit es verlange „Es mag ruhig der eine oder andere darüber schimpdaß das Dritte Waich für ihn kein(Fisan oder man uns achtet und respektiert. Wir würden glücklicher fen, daß das Dritte Reich für ihn kein Eisen oder andere sein, wenn die Welt genügend Verständnis für das deut= Dinge habe. Das ist bedeutungslos! Entscheidend ist, sche Volk aufbringt. Wir würden jetzt glücklicher sein, daß das ganze Volk in seiner Gesamtheit versteht, daß wenn die Völker über die Achtung hinaus Deutschland die Interessen der Gemeinschaft den Interessen des einlieben. Aber niemals werden wir diese Liebe der anderen zelnen vorangehen. Entwender die deutsche Nation ist durch feiges Gewinsel oder Preisgabe deutscher Inter=lentschlossen, ihre Unabhängigkeit und Freiheit zu eressen zu erringen versuchen." halten und auszubanen, dann muß sie auch gewisse Der Ministerpräsident setzte sich dann im einzelnen! Opfer bringen, denn es kommt nichts von selbst, oder Großie Lunswirtschafteschau=Saropur Die Vierte Reichsnährstandsausstellung in Anwesenheit des Führers eröffnet Ministerialdirektor Dr. Kriege 1 and Berlin, 29. Mai. Am 28. Mai ist in Berlin=Dahlem der frühere Ministerialdirektor im Auswärtigen Amt Dr. Johannes Kriege gestorben. Als Vertreter des Reichs hat Dr. Kriege an vielen internationalen Konferenzen, besonders an der Zweiten Haager Friedenskonferenz 1907 und an der Londoner Seekriegsrechtskonferenz 1909. teilgenommen. 1911 wurde er zum Ministerialdirektor und Leiter der Rechtsabteilung ernannt. 1916 erhielt er den Titel Wirklicher Geheimer Rat mit dem Prädikat Exzellenz. Nach der Revolution im Jahre 1918 schied er aus dem aktiven Dienst aus und trat 1924 in den Ruhestand. Durch seine unermüdliche Pflichterfüllung und seine rastlose Energie ist Exzellenz Kriege allen denen ein Vorbild gewesen, die mit oder unter ihm gearbeitet haben. Reichsaußenminister Freiherr von Neurath hat an die Witwe des Verstorbenen ein Beileidstelegramm gerichtet. München, 30. Mai. Die feierliche Eröffung der Vierten Reichsnährstandsausstellung am Sonntag vormittag auf der Theresienwiese in München gestaltete sich bei strahlendem Sommerwetter zu einem einzigartig festlichen Ereignis. Die ganze Stadt hatte Festschmuck angelegt. Zahllose Sonderzüge und Hunderte von Autobussen und Privatwagen brachten immer neue Massen von Ausstellungsbesuchern aus allen Gauen des Reiches in die Hauptstadt der Bewegung. Die Zugangsstraßen zur Theresienwiese waren schon am Sonntag früh überfüllt von einheimischen und auswärtigen Gästen. Vom Haupteingang bis zur Ehrenhalle im Neubau des großen Reichsnährstandshauses Theresienwiese hat in farbenfroher Gewandung die deutsche Landjugend Spalier gebildet. Ein Ehrensturm der SS. ist vor der Ehrenhalle angetreten. In der Halle sind Männer des Reichsarbeitsdienstes mit blitzendem Spaten aufmarschiert. Kurz vor 11 Uhr haben die Ehrengäste ihre eingenommen. Man sieht u. a. die Reichsminister von Neurath und Rust, die Reichsleiter Schwarz, Fiehler, Hierl, Bouhler und Amann, die Gauleiter Dr. Hellmuth, Forster und Josef Wagner, den bayerischen Ministerpräsidenten Siebert, hohe Vertreter des Heeres und der Luftwaffe sowie der Gliederungen der Partei. Punkt 11 Uhr erscheint, jubelumbrandet, der Führer. Reichsbauernführer Darrs heißt namens des Reichsnährstandes, seiner Mitarbeiter und des ganzen deutschen Volkes den Führer herzlich willkommen und nimmt kurz darauf das Wort zu seiner Eröffnungsrede. Er führte u. a. aus: „Was wir heute eröffnen, ist die größte landwirtschaftliche Schau Europas. Wer sich die katastrophale Lage und Aussichtslosigkeit der deutschen Landwirtschaft bei der Machtergreifung im Jahre 1933 vergegenwärtigt, weiß, welche Arbeit in den vergangenen vier Jahren auf allen Gebieten und bei allen zuständigen Stellen notwendig gewesen ist, um heute eine so lapidare Feststellung aussprechen zu können. Denn diese Ausstellung zeigt nicht nur die wirtschaftliche Gesundung des Bauerntums, sondern insbesondere den neuen Glauben, den neuen Geist und neuen Willen des Landvolkes, aus dem heraus solche Leistungen möglich waren. Die von uns durchgeführte Agrarpolitik wäre ohne den Nationalsozialismus einfach unmöglich gewesen. Und ich möchte es klar aussprechen, daß unsere wirtschaftlichen Maßnahmen sich erst dadurch wirtschaftlich richtig auswirkten, daß wir sie auf einer weltanschaulichen und geistigen Grundlage aufbauten, die nationalsozialistisch war und sie mithin mit den Lebensinteressen des deutschen Volkes in Einklang brachten!“ Darré betonte dann, daß die liberalistische Ichsucht eine Gemeinschaftsleistung verhindert habe, daß die Marktordnung auch heute noch ein Schutz des Verbrauchers sei, daß es das Ziel des Reichsnährstandes sei, auch dem Kleinbauern und Landwirt eine wirtschaftliche Anwendung von Maschinen zu ermöglichen, und das Ziel der Erzeugungsschlacht, eine möglichst hohe Durchschnittsleistung zu erzielen. Die Erzeugungsschlacht sei eine Gemeinschaftsleistung von ungeheurem Ausmaß, und noch kein Staat der Welt habe auch nur etwas Aehnliches wie die Erzeugungsschlacht nachzumachen vermocht, geschweige denn ihre Ergebnisse erreicht. Der Reichsbauernführer dankte dem Landvolk für die Leistungen in den vergangenen vier Jahren und versicherte dem Führer, daß das Landvolk dem Gesetz treu bleibe, nach dem es der Führer habe antreten lassen. Nach dem begeistert aufgenommenen Sieg=Heil auf den Führer erklärte Darrs die Ausstellung für eröffnet. In Begleitung des Reichsbauernführers und der zahlreichen Ehrengäste aus dem ganzen Reich trat der Führer nun einen Rundgang durch die Ausstellung an. Ehrenpreis des Führers Der Führer und Reichskanzler hat für die am 30. Mai in München eröffnete Reichsnährstandsausstellung einen Ehrenpreis in Form einer von dem Goldschmied Prof. Lettre gefertigten vergoldeten Silberschale gestiftet. aber sie will im einstweiligen Ueberfluß und Luxus dahinleben, dann werden wir auch in der entscheidenden Stunde schwach und wehrlos und damit Knechte sein. Das nationalsozialistische Deutschland ist aber entschlossen, jedes Opfer zu tragen, um die deutsche Freiheit und Unavhängigkeit zu garantieren. Ich weiß, daß gewisse Dinge nicht reichlich vorhanden sind, aber es hat auch noch keiner bei uns gehungert.“ Ministerpräsident Göring ging dann im einzelnen auf die Versorgungsgrundlage ein und richtete einen dringenden Appell an alle, immer wieder dafür zu sorgen, daß an jeder Stelle richtig hausgehalten und sparsam mit dem Vorhandenen umgegangen werde. „Wir können diesen gigantischen Plan nur durchführen, wenn überall das notwendige Verständnis vorhanden ist. Was nützt uns die Erfindergabe unserer Volksgenossen, was der eiserne Fleiß von Betriebsführern und Gefolgschaft, wenn diejenigen, die die neuen Werkstoffe verwerten sollen, sich kleinlich gegen sie einstellen. Sie sollen stolz darauf sein, daß es deutsches Geistesgut und deutsche Handarbeit ist, die hier geleistet wird. Und mag auch dieser oder jener dagegen miesmachen: Das deutsche Volk ist stolz auf seine Leistungen und die deutschen Rrh= und Werkstoffe werden sich durchsetzen so oder so!“ Am Schluß seiner Rede faßte Ministerpräsident Generaloberst Göring seine Ausführungen über den Vierjahresplan noch einmal in zwei Punkten zusammen. Als erstes forderte er die klare Erkenntnis jedes deutschen Volksgenossen daß dieser Plan nicht etwa eine einseitige Wirtschaftshandlung ist, sondern daß es sich dabei um den Lebensplan Deutschlands handelt und jeder einzelne verpflichtet ist, alles an seiner Stelle einzusetzen, um diesen Plan zum Ziele zu führen.„Wenn dieser Plau durchgeführt wird, wird er die Unüberwindlichkeit Deutschlands für alle Zukunst bedeuten... Pusu ur5. Und zweitens muß jeder einzelne verstehen, daß es hier nicht auf lange Ueberlegungen ankommen darf. sondern daß gesagt werden muß, daß Schnelligkeit und Einsatzfreudigkeit entscheidend sind... Daher appelliere ich noch einmal an alle die Männer, die zu führen haben, gleichgültig, wo sie stehen: Rechnen Sie nicht nach dem Kontobuch Ihrer kleinen Wirtschaft, sondern rechnen Sie nach dem großen Kontobuch Deutschlands! Dieser Plan wird uns damn um so eher gelingen, je mehr jeder einzelne Deutsche, beig ganzes Denken und Wollen auf diesen großen Auftrag des Führers konzentriert.“ Mit lang anhaltendem Beifall nahmen die führenden Männer des Gaues Thüringen die richtungweisenden Worte des Beauftragten des Führers für Vierjahresplan auf. den Flandern=Gedenkfeier des Reichskriegerbundes. Zum Gedenken an die große Flandernschlacht von 1917 veranstaltete der Reichskriegerbund(Kyffhäuserbund) der Deutschlandhalle in Berlin eine Großkundgebung, auf der Bundesführer Oberst a. D. Reinhardt sprach. Hauptschriftleiter: Fris Schmidi. Foest. Kommunalpolitik Dr. Paul Dierichs, Stellvertreiz Verantwortlich für die Politik: Rudolf volitik und Stadtieile: Adolf Begd.## baus, Lokales: Hans Schulte(beurlaubt), Peddinghaus, Kulturpolitik u. Unterhaltung: Dr. I Schwermann Wirtschaft u. Bilder: Fris, Hep.! Hans Gerichtsdienst u. Briefkasten: Max Flegel, Suzug Hornberg, Anzeigen: Kurt Schöld gugerZochum, Berliner. Schriftlettung:„Michae,####, 14.03#0. lin=Karlshorst, Heiligenberger Str. 25 Anruf Karlsb“ geriin, Berliner Anzeigenvertretung: F. W. Pen,ggapsag gsis. Cparlottenburg, Uhlandstr. 194, Anruf C 1 Staczum Kuf Verlgg und Druck:„Laupenmüblen& Dierichs in Bochum,„# ur Zeit Ist Preisliste Nr. 8 67551. 52, 53.— Zur Zeit ist Preisliste Nr. 8, Hstinßen der laßstafsel B.— DA. IV. 37 über 27.900.„Sprech-Japistags Schriftlettung„wochentags, außer mittwochs undgen teine von 16 bis 17 Uhr. Für unverlangte Eipgenpuggen Hasipflicht. Rücksendung nur bei Rückvo: Sonniger „Ein Tag, von Gott sagen von dem letzten heurige Mai, über den guten Abgang gesichert h ist wunderbar— selten lich wie am verflossenen Sonne auf und leuchten lagen viele Stunden w Schon in aller Frühe zo Grün. Der Stadtpark lagen einschließlich der Zum Bereitschaftsappell achten Morgenstunde in die Mannen an, ihrer denen sie sich aber bei d lich warmen Wetter gern vollzog sich auch die gro schen Altstadtpfarreien,z Straßen und Plätze se gewaltigen Andrang ver bäder; die bekannten Au gebung konnten die Sch wetzen. Nicht zuletzt fr. auch die Hitler=Jugend, und der Sonntag durch wettkämpfe etwas Besor und jung an diesem Maie sinn und Freude leucht Innenstadt wurde es no dig, als die vielen Aus bahn und Autobus wie wird man in angenehm Die große In altgewohnter W vom schönsten Wetter namsprozession durch di festlichen„Aufmachung, sion ihr Gepräge gegebschönstes Festkleid ang Levitenamtes, das von großer Assistenz zelebri Marktplatz und der Ble nehmer, die sich kurz Glockengeläute in Bewe währte der Umzug, der und der von den einz nungsleute in musterhe zession berührte die B lung am Schwanenme von St. Antonius die Augusta=, Mühlen= u altar des Wilhelmsplatz von St. Joseph. Durch eing es zum Neumarkt St. Marien den Sege schnitt. Brüderstraße, und Rosenstraße, wurd dechant Peters getrager kirche, auf dem der le schluß an die von Ge umrahmte Sakrament von St. Marien vom die durch Lautsprecher der Glaubenskundgebu Tedeum. Den gleichen erheb zessionen in Dreifa Grumme, Herz=Jesu Franziskus Riemke, S ziskus Weitmar, Fron bachum. St. Bonifatin ven. St. Elisabeth C Ueberall war eine gro Die Schmuckpl# Die schmucke Grür hausen, in deren Mit des Bochumer Verei Flamme eingebettet l men Jahreszeit ein de frisch gestrichener Bä Einige kahle Stellen i sind mit Gras neu ei Wegfall des früheren Vereins neu hinzuge! die gegenwärtig im B den. Das neben dem Straße liegende Gelä fläche umgestaltet wi der Front nach der gelegt worden. Mit der nächsten Zeit beaGriesenbruchviertel w chert werden. Fiilg. Prächtiges ter begünstigte kundgebung Wattenscheid. tausend Perst sich im große Wattenscheider vlatzes einge zunächst durc sche Darbiet HI.=Kavelle wurden. Kur Eintreffen de der begleitet Kreisleiter Kl Wattenscheider germeister, scheider Ehr gern und and lichkeiten, mar ter den Klän denweilermarf nenabordnung Platz. „Dann nahr das Wort Ausführunger aus von dem Partei um deutschen Ve auch heute deutschen tiefe Wurzel habe, so dür mand glaubauf den alte ausruhen zu ##55, müsse schlicht und Pflicht tun. alle die Widwunden wer überwunden ten. Lebhe purde dem dessen Wort Tausenden schem Beif wen wurde Die heutige Nummer umfaßt 14 Seite 3 Nr. 124; Bochumer Anzeiger Montag, 31. Mai 1937 rrebtze Sonniger Maiabschied Tag, von Gott gemacht.“ Das kann man wohl sagen von dem letzten Maisonntag, mit dem sich der heurige Mai, über den so viel geklagt wurde, einen guten Abgang gesichert hat. Die Lenzgestalt der Natur sit wunderbar— selten offenbarte sie sich uns so herrsich wie am verflossenen Sonntag. Leuchtend ging die Sonne auf und leuchtend ging sie unter. Dazwischen lagen viele Stunden wonnesamen Frühlingszaubers. Schon in aller Frühe zogen ganze Scharen hinaus ins Grün. Der Stadtpark und die anderen städtischen Ansagen einschließlich der Friedhöfe sahen viele Besucher. zum Bereitschaftsappell der NSDAP. traten in der 1 Morgenstunde in den verschiedenen Stadtteilen Mannen an, ihrer harrten nicht leichte Aufgaben, sie sich aber bei dem herrlichen, wenn auch reichsich warmen Wetter gern unterzogen. Im Sonnenglanz sich auch die große Stadtprozession der katholischen Altstadtpfarreien, zu der sich die von ihr berührten Straßen und Plätze schön geschmückt hatten. Einen gewaltigen Andrang verzeichneten die Frei= und Flußhäder; die bekannten Ausflugsziele in der näheren Umgebung konnten die Scharte von Pfingsten wieder auswetzen. Nicht zuletzt freute sich des prächtigen Wetters auch die Hitler=Jugend, für die ja dieses Wochenende und der Sonntag durch die Austragung der Reichssportwettkämpfe etwas Besonderes bedeuteten. So hatte alt und jung an diesem Maiensonntag sein Genüge und Frohsinn und Freude leuchtete aus aller Augen. In der Innenstadt wurde es noch am späten Abend recht lebendig, als die vielen Ausflügler mit Eisenbahn, Straßenhahn und Autobus wieder zurückkehrten. Diesen Tag wird man in angenehmster Erinnerung behalten. Die große Stadtprozession In altgewohnter Weise zog am gestrigen Sonntag vom schönsten Wetter begünstigt, die große Fronleichnamsprozession durch die Straßen unserer Stadt in der festlichen Aufmachung, die von jeher der Stadtprozession ihr Gepräge gegeben hat. Die Straßen hatten ihr schönstes Festkleid angelegt. Während des feierlichen Lepitenamtes, das von Propstdechant Peters unter großer Assistenz zelebriert wurde, erfolgte auf dem Marktplatz und der Bleichstraße der Aufmarsch der Teilnehmer, die sich kurz nach 10 Uhr unter feierlichem Glockengeläute in Bewegung setzten. Fast zwei Stunden währte der Umzug, der dank des Einsatzes der Polizei und der von den einzelnen Pfarreien gestellten Ordnungsleute in musterhafter Ordnung verlief. Die Prozession berührte die Bleichstraße, nach der Segenserteilung am Schwanenmarkt durch Pfarrer Rotthoff von St. Antonius die Große Beckstraße, die Brück=, Augusta=, Muhlen= und Viktoriastraße. Am Segensaltar des Wilhelmsplatzes amtierte Pfarrer Schubert von St. Joseph. Durch die Wilhelm= und Luisenstraße ging es zum Neumarkt, wo Pfarrer Heimhardt von St. Marien den Segen erteilte. Auf dem letzten Abschnitt, Brüderstraße, Südhellweg, Hellweg, Bongardund Rosenstraße, wurde das Sanktissimum von Propstdechant Peters getragen bis zum Kirchplatz der Propsteikirche, auf dem der letzte Segensaltar stand. Im Anschluß an die von Gesängen des Provsteikirchenchores umrahmte Sakramentsweihe hielt Vikar Sanders von St. Marien vom Marktplatz aus die Festpredigt, die durch Lautsprecher übertragen wurde. Den Abschluß der Glaubenskundgebung bildete eine Dankandacht mit Den gleichen erhebenden Verlauf nahmen die Prozessionen in Dreifaltigkeit Wegescheid, St. Liborius Grumme, Herz=Jesu Hordel, Herz=Jesu Hamme, St. Franziskus Riemke, St. Anna Bochum=West, St. Franziskus Weitmar, Fronleichnam Laer, Liebfrauen Altenbochum. St. Bonifatius Langendreer, Heilig=Geist Harven. St. Elisabeth Gerthe und St. Joseph Hiltrop. Ueberall war eine große Beteiligung festzustellen. Die Schmuckplatzanlage in Stahlhausen Die schmucke Grünanlage vor dem Kosthaus Stahlhausen, in deren Mittelpunkt das prächtige Ehrenmal des Bochumer Vereins mit der davor brennenden Flamme eingebettet liegt, ist in der gegenwärtig warmen Jahreszeit ein gern besuchtes Plätzchen. Eine Reihe frisch gestrichener Bänke laden zum Verweilen ein. Einige kahle Stellen in der schön gepflegten Rasenfläche sind mit Gras neu eingesät worden. Auch der durch den Wegfall des früheren Werksbahngeländes des Bochumer Vereins neu hinzugekommene Teil ist mit Sträuchern, die gegenwärtig im Blütenschmuck stehen, bepflanzt worden. Das neben dem Kosthaus an der Ecke der Bessemer Straße liegende Gelände soll ebenfalls zu einer Grünfläche umgestaltet werden. Der Teil der Mauer mit der Front nach der Baarestraße zu ist bereits niedergelegt worden. Mit den Umgestaltungsarbeiten soll in der nächsten Zeit begonnen werden. Hierdurch wird das Griesenbruchviertel wieder um eine schöne Anlage bereichert werden. 39000„uugei. und Murel kämpften auf 20 Bochumer Plätzen im Reichssportwettkampf der HJ. Von einem strahlend blauen Himmel hoben sich am Samstag und Sonntag die Fahnen der Jugend ab, die über 20 Bochumer Sportplätzen wehten, und die Plätze selbst waren von den Strahlen der warmen Maiensonne überflutet. Es war ein ideales Wetter für den Reichsberufswettkampf der HJ., der sportlichen Leistungsprobe von 25000 Bochumer Jungen und Mädeln. Am Samstag vormittag begannen die Jungmädel, ihnen folgten am Nachmittag die Jungvolkjungen. Der Sonntagmorgen sah die Stadien gefüllt von Hitlerjungen, und der Nachmittag war den BDm.=Mavein vorbehalten. Nach dem Abkommen der HJ. mit dem Reichsbund für Leibesübungen waren beide Tage ein verheißungsvoller Auftakt des ersten Reichssportwettstimmt keinen Abbruch tat. Im Gegentell: Ausgetragen wurden die drei Grundübungen der Leichtathletik: Lauf, Sprung und Wurf. Für die Wertung mußten 180 Punkte erreicht werden. Die Mannschaft mit dem besten Durchschnitt„machte dann das Rennen". fähr 250. Es wurden aber von Jungvolkjungen 280 und mehr Punkte erreicht. Das ist eine ausgezeichnete Leistung. Bei den Hitlerjungen war die Leistung nicht geringer. Ebenfalls beim B2M. Natürlich war die Wertung nach Alter und Geschlecht unterschiedlich. fertig... los! Die Jungvolkjungen schießen aus den Startlöchern, um über 60 Meter Achtung, fe. zu starten Standartenführer Georg fragt einige Jungen auf der Krümmede, was sie„gekonnt“ haben kampfes der HI., der nun jedes Jahr durchgeführt wird zur Förderung der Leibesübungen und der Erziehung von gesunden, kämpferischen jungen Menschen. Die Vorläufer des Reichssportwettkampfes sind die Reichsjugendwettkämpfe, wie sie vor der Machtübernahme stattfanden und von den Schulen durchgeführt wurden. Nach der Machtübernahme fand in Verbindung mit den Sonnenwendfeiern der HJ. das„Deutsche Jugendfest" statt. Der heutige Reichsjugendwettkampf ist nun der endgültige Rahmen für den Ausdruck der sportlichen Leistung und für die Ermittlung der sportlich besten Einheiten innerhalb der HI. Gewiß gibt es sportliebende Jungen und Mädel, die auch ohne den äußeren Anlaß an sich bis zur Höchstleistung arbeiten. Es kann aber nicht die Aufgabe der HI. sein, einen Teil der Jugend auf eine besondere Höchstleistung zu bringen, sondern sie muß die gesamte, ihr anvertraute Jugend systematisch erfassen und bestrebt sein, die Leistungskurve stetig höherzuschrauben. Ihre jahrelange Kleinarbeit hat nun ihre ersten Erfolge gezeigt. An dem Jugendfest 1933 nahmen 1,6 Millionen Jungen und Mädel teil. Steil ging dann die Teilnehmerzahl bergauf, und auf dem diesjährigen Reichssportwettkampf werden rund 7 Millionen Teilnehmer ihre sportliche Leistungsprobe ablegen. Das Ziel ist gemäß dem mit dem Reichsbund für Leibesübungen getroffenen Abkommen, die Jugend sportlich, kämpferisch zu stählen und sie dadurch körperlich und seelisch einsatzbereit zu machen für die ihr gestellten Aufgaben. Im Gegensatz zu den früheren Kämpfen, die nur die Einzelleistung werteten, kämpften am Samstag und Sonntag die Jungen und Mädel innerhalb einer Einheit, der Kameradschaft, Jungenschaft oder Mädelschaft. Damit war jeder Junge oder jedes Mädel über die gewünschte beste Einzelleistung hinaus für den Sieg seiner Einheit mit verantwortlich, was den Leistungen beVor dem eigentlichen Kampf wurde über den Plätzen feierlich die Flagge gehißt, und der betreffende Führer wies in einer kurzen Ansprache auf die Idee der Leibesübungen und auf den heutigen Reichssportwettkampf der HI. als den Ausdruck dieser Idee hin. Dann schallten die Startkommandos über die Plätze in der Innenstadt sowohl wie in Stiepel, in Langendreer wie in Riemke. Die Maßbänder an den Springgruben traten in Tätigkeit und die Wurfmarken waren der Schlagbälle bzw. Keulen. Ueber 25000 Jungen und Mädel gaben ihr Bestes her. Und dann ging es bald los:„Wat haste gelaufen?"„Ich hab 50 Meter geworfen.“„Wat, 4,50 bloß, ich hab 5,70 Meter gesprungen.“ Gegenüber dem Vorjahre zeigten die Leistungen in der Tat wieder eine Besserung. 180 Punkte wurden vom einzelnen Teilnehmer verlangt; von den meisten aber nicht nur erreicht, sondern noch erheblich überboten. Hier seien für den Jahrgang 24 des Jungvolks einige Angaben gemacht. Falls im Laufe 8,4 Sekunden, im Weitwurf 50 Meter, und im Sprung 5,30 Meter erreicht wurden, betrug die Punktzahl ungeZur Durchführung des Wettkampfes hatten sich freundlicherweise SA.=Männer, Polizeibeamte und Beauftragte der Bochumer Ortsgruppe des Reichsbundes für Leibesübungen zur Verfügung gestellt, die in Kameradschaft mit den Jungen und Mädeln für die reibungslose Organisation und den Ablauf des Wettkampfes sorgten. Wie unser Bild zeigt, stattete auch Standartenführer Georg den Sportplätzen einen Besuch ab und zeigte damit seine Verbundenheit mit seinen jungen Kameraden und dem Sport. Die Mannschaft mit der höchsten Punktzahl und damit dem besten Durchschnitt wurde Sieger innerhalb der Gefolgschaft, des Fähnleins oder Ringes. Jeder Einzelteilnehmer mit über 180 Punkten bekam die Siegernadel. Die beste Mannschaft nimmt an den Bannund Jungbannsportfesten teil. Dem Sieger winkt die Teilnahme an den Gebietskämpfen, und der höchste Wunsch ist, unter den Augen des Führers in Nürnberg auf der„Deutschen Olympiade“, den NS.=Kampfspielen, sein Können zu zeigen. Pinz augast Lnz, eintin Wantenscheid es ce Prächtiges Sommerwetter begünstigte diese Großkundgebung des Kreises Wattenscheid. Mehrere tausend Personen hatten sich im großen Rund des Wattenscheider Festspielblatzes eingefunden, die zunächst durch musikalische Darbietungen der 9I.=Kavelle unterhalten wurden. Kurz nach dem Eintreffen des Redners, der begleitet war vom Kreisleiter Kleschies, dem Vattenscheider Oberbürgermeister, den Wattenscheider Ehrenzeichenträgern und anderen Persönlichkeiten, marschierten unter den Klängen des Badenweilermarsches die Fahgenabordnungen auf den Dann nahm der Prinz das Wort zu längeren Ausführungen. Er ging aus von dem Kampf der Partei um die Seele des deutschen Volkes Wenn auch heute die Bewegung in, deutschen Volke schon tiefe Wurzeln geschlagen habe, so dürfe doch niemand glauben. nunmehr auf den alten Lorbeeren ausruhen zu können. Ein jeder müsse nach wie vor schlicht und einfach seine Pflicht tun, dann könnten alle die Widerstände überwunden werden, die noch überwunden werden müßten. Lebhafter Beifall wurde dem Redner zuteil. dessen Worte oft von den Lusenden mit stürmischem Beifall unterbrowen wurden. Tausende wohnten der Kundgebung bei Eine Mädelschaft des BDM. beim Ablegen der Wurfübung. Hoch fliegt der Schlagball übers Feld Ein Zalt der Freur! Im städtischen Gefolgschaftsheim Aufnahmen:..Muthherr von links nach rechts: Prige,zzseger Festzig, Oberbürgermeistes Dr. Betei, Das städtische Gefolgschaftsheim an der Ruhr, dieses Idyll am Stiepeler Ufer unweit der Kemnader Brücke, ist nun gerade ein Jahr alt. Mit Freuden erinnern sich alls, die da in freien Stunden, oft unter der Unbill des Wetters, mit Hand angelegt haben, um einen sozialen Gedanken zur frohen Tat werden zu lassen, der Wochen der Arbeit, nun das Werk so viel Segen ausströmt auf die ganze Gefolgschaft, die hier ein ideales Ruheplätzchen für das Wochenende findet. Wie sitzt es sich im Garten so schön im warmen Maiensonnenschein. Schon fiel das erste Gras unter den Händen der Schnitter auf den vorgelagerten Ruhrwiesen. Das Heu den Ställen des Kinderheimes in Westherbede zugute. Der Ruhrstrom belebt sich mit Ruderbooten, Paddlern und Schwimmern. Am Ufer tauchen die Familienzelte auf. Drüben fährt das Züglein gen Blankenstein und verschwindet fauchend im Tunnel. Vom Haus Kemnade her hört man das Blöken der grasenden Kühe. Das Geläute der Glocken von Stiepel und Blankenstein klingt ineinander. Dort steht die Burg auf der nahen Höhe, ihr zu Füßen die Stadt. Das breite Band der Ruhr schlängelt sich silbern leuchtend durch die prangende Landschaft. Wo ist ein ähnlich entzuckendes Bild zu schauen, fortwährend wechselnd mit der Sonne in Farbe und Stimmung! Man meint am Rhein zu sitzen, nahe Godesberg. Wie läßt es sich glücklich traumen in den Liegestühlen! Und die frohe Jugend gibt sich dem Sport hin. Strahlende Augen und strotzende Gesundheit kann Von der langen Kegelbahn her klingt soeben ein lebhaftes Gackern und hier krähen hundert Hähne um die Wette. Was ist denn da los? Ja, dieses Gefolgschaftsheim will ja zugleich auch praktische Mitarbeit leisten am Aufbau unserer heimatlichen Volkswirtschaft. So ist eine Kleintierschau entstanden, die gerade auch am Sonntag viele Gäste nach Stiepel lockte. Hier tut sich eine Zelle der Belehrung und des guten Rates auf. Welches sind die für unsere Gegend besten Tiere? Wer keine Mißerfolge und Enttäuschungen erleben will, also kein unnützes Lehrgeld zahlen möchte, der lasse sich raten und kümmere sich um die Dinge. die hier gezeigt und erklärt werden von denen, die das Beste bereits ausgeprobt haben. Das gleiche gilt von Kaninchen und Ziegen. Weiter wird man auch dort wieder zur Pflege der Bienenzucht kommen, die fast ganz eingeschlafen ist. Es wird für Belehrung, für Anschaffung, für Futter usw. gesorgt werden. Es ist erfreulich zu hören, wie hier wieder treffliche Saat gestreut wird. Auch die Wiederbelebung der Schafzucht ist eines der höheren Ziele, die von dieser schönen Lehrstätte aus im Geiste des Vierjahresplans zu erreichen versucht werden. Abends sind hin und wieder die an der Kleintierzucht Beteiligten um wertvolle Lehrfilme versammelt und lassen sich tiefer einführen in die Fragen, die sie nun praktisch zu lösen gewillt sind. Eine Unterredung mit dem geistigen Vater der Anlage läßt allerlei Hoffnungen auf eine gute Entwicklung der mit dem Heim verbundenen tieferen Gedanken aufkommen. Das erste Jahr ist vorbei, man kann wahrlich mit dem Erreichten zufrieden sein und freudig weiterstreben. Man kann nur wünschen, daß alle Aufgaben, die sich die Gründer der schön gelegenen Anlage zum Besten der tausendköpfigen Gefolgschaft stellten, sich erreichen lassen in langsamer, aber stetig fortschreitender fruchtbarer Werbe= und Aufklärungsarbeit. Die ganze Art, wie dieses Heim entstand in gemeinschaftlichem persönlichen Einsatz williger Kräfte trägt die Gewähr weiteren Gelingens in sich. Krankenhausangestellte erlebten eine herrliche Blaufahrt. Am Freitag unternahmen 60 Personen(die erste Partie) des Personals des hiesigen St.=ElisabethHospitals eine herrliche Blaufahrt ins Volmetal. In Hohensyburg und an der Glörtalsperre wurde Station gemacht. Unglückliches Spiel. Beim frohen Kinderspiel an einem Sandkasten stürzte Samstag das vierjährige Söhnchen Arno der Eheleute., Bergstraße, derart böse, daß der Kleine mit einem linken Oberschenkelbruch liegenbli b. Man schaffte den Kleinen ins AugustaKrankenhaus. Seite 4 Nr. 124 7 Bochumer Anzeiger# Montag, 31. Mai 1937 Das Theater des Kindes Künstler=Puppenspiele der NS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude“ im Ernst=Moritz=Arndt=Haus“ Wenn die NS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude" in ihrem Bestreben, das Volksnahe und Volksgemäße, wie es sich in der Kunst offenbart, wieder zu wecken und zu fördern, es als eine dringende Aufgabe betrachtet, auch den Kindern ein ihrem Seelenleben angepaßtes Theatererlebnis zu vermitteln, so tut sie das aus der Erkenntnis heraus, daß das Kind schon bei beginnender Verstandesreife, von sicherer Hand geführt, in die geheiligten Bezirke der Volkskunst hineingeführt werden muß, um sich im späteren Alter darin heimisch zu fühlen. Das wollen die Handpuppenspiele oder, volkstümlich gesagt, das bei den Kindern so sehr beliebte KasperleTheater. Ein Puppenspiel, das Anspruch auf Kunst erheben will, wird immer aus dem reinen und klaren Quell des deutschen Volkstums und des deutschen Gemüts schöpfen, der unversieglich quillt und sprudelt im deutschen Märchenwald. Nur von diesen Erwägungen hat sich die NS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude" des Gaues Westfalensüd leiten lassen, wenn sie sich entschlossen hat, eine Werbeaktion fur das künstlerisch wertvolle Schattenund Handpuppenspiel im großen durchzuführen. Die Leitung der Tournée hat Rudolf Twardowsky, der sich auf dem Gebiete der Künstler=Puppenspiele bereits einen großen Namen gemacht hat. Am Samstag nachmittag gastierte er im Ernst=Moritz=Arndt=Haus an der Königsallee. Es war die erste große Gemeinschaftsvorstellung dieser Art im Gau Westfalen=Süd, vorbereitet und aufgezogen von der NS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude" des Kreises Bochum als geschlossene Schülerveranstaltung für die Schulsysteme des Stadtteiles Ehrenfeld. Trotz der fast sommerlichen Hitze war der große Saal besetzt. Die Ankündigung, daß das bekannte Grimmsche Märchen„Die gestohlene Prinzessin" in Szene gehen sollte, hatte selbst Erwachsene herbeigelockt, deren Freude nicht kleiner war als die des großen Kindervölkchens, das sich vor Begeisterung gar nicht zu lassen wußte. Der Grund für die herzliche Aufnahme war eben darin zu suchen, daß das Spiel in Inhalt und Darstellung bewußt kindlich=schlicht und volkstümlich gehalten war und dabei doch der schöpferischen Phantasie des Kindes keine Grenzen setzte. Es war schlechthin Kunst, was geboten wurde, eine Kunst, die begeisterte und erschütterte, die zur Mahnung und zum Appell wurde, wahr und ehrlich und treu zu bleiben. Die Kleinen mochten das schöne Erlebnis, das ihnen das „Kasperle“ mit dem Märchennachmittag geschenkt hatte, gar nicht missen. Denn es war ja ihr Erlebnis, das Erlebnis des Theaters ihrer Kindheit. Selbstzahlerkuren der NS.=Volkswohlfahrt Auch in diesem Jahre führt die NS.=Volkswohlfahrt in den Ferienmonaten Juli=August Kinderselbstzahlerkuren durch. Die Kinder werden in Sammeltransvorten an ihren Bestimmungsrt(Heim) gebracht. Die Kurkosten, einschließlich Versicherung, Fahrtkosten, ärztlicher Betreuung und Kurtaxe sind vor Kurantritt zu zahlen. Da uns in diesem Jahre nur wenig Plätze zur Verfügung stehen, sind die Anmeldungen umgehend(bis zum 3. Juni) an die Ortsgruppen der NS.=Volkswohlfahrt zu richten. Nachstehend die Heime, die uns zur Verfügung steben: 1. Bad Nauheim, Nauheim, vom 3. bis 31. August. Gesamtkosten etwa 80 RM.:.„ 2. Bad Gandersheim(Sole), vom 8. Juli bis 20. August. Gesamtkosten etwa 110 RM.: 3. Thuringia, Finsterbergen(Gebirge). vom 4. August bis 1. September, Gesamtkosten etwa 90 RM.: 4. Senne I, Ummeln(Landheim), vom 7. August bis 18. September, Gesamtkosten etwa 50 RM.: 5. Nettelstedt, Solbad, vom 20. Juli bis 30. August, Gesamtkosten etwa 82 RM.: 6 Solbad Raffelberg, Mülheim, vom 28. Juli bis 8. September, Gesamtkosten etwa 98 RM. Feriensonderzüge im Bezirk Essen Die endgültigen Verkehrstage Die Reichsbahndirektion Essen wird in diesem Jahre die nachstehenden Feriensonderzüge verkehren lassen: Richtung Oberbayern:„. 90 9,„ 9 Sut Nach München am 21./22., 22., 22./25., 24. U. 24./25. Juli. Nach Oberstdorf am 23./24. Juli. Nach Berchtesgaden am 23./24. Juli. Richtung Schwarzwald und Bodensee: Nach Basel am 22., 23./24. und 24./25. Juli. Nach Konstanz am 21./22. und 24. Juli. Nach Friedrichshafen am 21./22. und 24./25. Juli. Richtung Ostpreußen:.„, 9. 5„ 9„ K. Nach Königsberg(Pr.) am 21./22., 24. /25. U. 25.(26. Juli. Richtung Harz: Nach Halberstadt am 24. Juli. Richtung Thüringen, Brandenburg und Sachsen: Nach Erfurt am 22. und 25. Juli. Nach Berlin am 21./22. und 24./25. Juli. Nach Leipzig am 22. und 25. Juli. Richtung Oberschlesteg;.## 91 99 F Nach Beuthen(Overschlesien) am 21./22. Juli. Richtung Ostsee: 99 9 W Nach Putbus am 22./23. Juli. Nach Warnemünde am 22. und 24./25. Juli. Nach Kiel am 23./24. und 25. Juli. Richtung Nordsee: Nach Wilhelmshaven am 25. Juli. Nach Norddeich am 22., 23. und 25. Juli. Nach Hamburg am 21./22., 24. und 24./25. Juli. Die Angabe der Verkehrstage in Bruchform, z. B. 21./22. Juli, bedeutet, daß der Zug am 21. Juli auf dem Anfangsbahnhof abfährt und am 22. Juli auf dem Bestimmungsbahnhof ankommt. Vom 2. Juni d. J. an sind an den Fahrkartenschaltern die Uebersichtsheftchen zu den Feriensonderzügen zu haben. Sonderzugkarten mit Ermäßigung von 40 bzw. 60 v. H. nach Ostpreußen, die auch für Anschlußstrecken bis 100 Kilometer gewährt werden, können vom gleichen Tage an bereits mit Vordruckkarte, die jedem Heftchen beiliegt, bestellt werden. Die Beförderung in den Feriensonderzügn ist zuschlagfrei. Bei der Rückfahrt, die mit beliebigem Zuge erfolgen kann, ist bei Eil- oder=Zug=Benutzung Zuschlag zu zahlen. Motorrad rast gegen eine Hauswand. Beim Ueberholen einer Straßenbahn wurde der Motorradfahrer Kaufmann Johann Sch. aus Essen=Altenessen durch ein nachfolgendes Personenauto beim Befahren der Alleestraße Samstag nachmittag unweit der Wirtschaft Morjan aus der Fahrbahn gedrängt, wobei der Fahrer die Gewalt über seine Maschine verlor und gegen eine Hauswand rannte, wo er dann umstürzte und verletzt liegenblieb. Mit Hilfe eines Autofahrers wurde er in ärztliche Behandlung geschafft. Er konnte später nach Hause entlassen werden. Lunge Mulel und Eidhaut! Ausstellung in der Städtischen Gemäldegalerie Die am Sonntag vormittag durch einen Führungsvortrag von Dr. Reiche in der Städtischen Gemäldegalerie eröffnete Ausstellung, in der fünf Maler und vier Bildhauer mit ihren Arbeiten vertreten sind, bestätigt erneut Temperament, Können und stilistische Reife unseres jungen künstlerischen Nachwuchses in der Meisterklasse. Angeregt wurde die Ausstellung der etwa gleichaltrigen und nach der Jahrhundertwende geborenen Künstler durch den in Rom lebenden Maler Rudolf Riester, dessen vielseitiges, jedoch nicht immer originales, künstlerisches Ausdrucksvermögen überrascht. Deutlich zeigt das Bild„Szene im Freien“ die dämmerhaft verschwommene Farbigkeit des Deutschrömers Hans von Marées, während er im„Familienbild“ den romantischen Spuren Philipp Otto Runges nachzugehen scheint. Am stärksten offenbart sich die stilistische Gegensätzlichkeit des Malers, der übrigens sehr viel kann, in Bildern wie„Bauernmädchen von der Fiensburger Förde" und„Badende". Stecken im letzteren wie auch in„Urteil des Paris" noch kunstmäßige Reminiszenzen, so dürfte das Bauernmädchen=Bildnis der gesunden und unproblematischen Linie des Malers noch am ehesten entsprechen. Daß er so ungemein zarte, der formalen Konvention entrückte, Motive seelischer Art wie„Erwartung“ oder„Erinnerung an sein Elternhaus" empfindungsecht zu gestalten weiß, läßt erhoffen, daß seine Wege über fremde Stile nur Umwege zu sich selber sind, Des jungen Meisters Josef Pieper, dessen Bilder „Bildnis",„Toreinfahrt" und„Häusergruppe“ in Bochum schon gezeigt wurden, soll nur mit wenigen Worten gedacht werden. Neu ist der in Pastell ausgeführte erste Entwurf zu einem Wandbild, ein Triptychon, das auf reizvolle und kompositorisch beachtliche Weise Landleben und Jahreszeiten zur Darstellung bringt. Carl Schneiders, Träger des Großen Staatspreises 1935, ist von einer bezaubernd stillen, tonlich gedeckten Farbigkeit in den beiden grau=grünlichen Landschaften und in dem prächtigen Tempera=Gemälde „Der Angler“. Ein erfreulich eigener und seiner künstlerischen Mittel sicherer Maler ist Hans Stübner, der etwas von der zupackenden und temperamentvollen Art eines Van Gogh hat, dazu eine Prise gesunden und behäbigen deutschen Humors. Ein Kabinettstückchen beispielsweise ist seine„Dorfstraße“, eine gedrängte, in den Formen vereinfachte und farbkräftig hingesetzte Komposition. Eigenartig und sehr unmittelbar im Aufbau und Ausdruck seiner Landschaften(„Märkische Landschaft") und seiner Porträts(„Mädchen mit Hund"), weiß er ohne karikaturistische Betonung so stimmungsvolle, dabei vergnüglich ironische Bildchen zu malen wie das„Bahnwärterhaus". Von unendlicher farblicher Delikatesse, hinter der sich ein höchst sensibler und romantisch empfindlicher Künstler verbirgt, sind die schönen Arbeiten Robert Pudlichs, sein„Junger Maler“, seine„Dorfstraße“ und die an niederländische Meister erinnernde„Frau mit Federhut". Von den Bildhauern nennen wir in erster Linie Lothar Strauch, dessen Skulpturen„Mutter und Kind",„Gruppe“,„Sinnende" und„Nachdenkliche" eine ausgeglichene Haltung von andachtsvoll stimmender Innerlichkeit erkennen lassen. Ganz dem Leben und dem schönen kräftigen Diesseits verpflichtet, ist die Kunst von Gustav Seitz der außer dem ebenfalls mit formklaren Kleinskulpturen vertretenen Michael Schoberth und Blumenthal(Porträt) den in geringerem umsang beschickten bildhauerischen Teil der Ausstellung repräsentiert. Dr. Emil Strodthoff Eisone ahnnrie rer richt Zerniseerre Bähren Ein Vorläufer des Eisenbahn=Wagenamtes Am 1. Juni 1862, vor 75 Jahren, trat im Auftrage des Verbandes norddeutscher Eisenbahngesellschaften der seitherige Bahnhofsinspektor Hesse, anweisungsgemäß seinen Sitz in Gelsenkirchen nehmend, den Dienst als Expeditor der beiden Kohlenexpreßzüge an, die täglich, in Richtung nach Braunschweia=Magdeburg—Berlin und Hannover—Bremen, das Ruhrgebiet verließen. Die Einrichtung von Kohlenexpreßzügen war damals erst etwa ein Jahr alt. Mit einem alle drei Tage nach Osten fahrenden Kohlenexpreßzug hatte die Sache im Jahre 1861 angefangen. Im Mai 1862 konnten bereits täglich zwei Züge mit je 300 bis 400 Tonnen Kohlen gefahren werden. Die von der Köln— Mindener Bahn aus den Revieren von Borbeck. Altenessen, Gelsenkirchen und Herne abgelassenen Kohlenexpreßzüge nahmen in Dortmund je 10 Wagen von den an der Bergisch=Märkischen Bahn gelegenen Zechen auf. Für die Bergwerke zwischen Bochum und Dortmund, soweit sie nur Bahnanschluß bei der Bergisch=Märkischen Bahn hatten, entstanden dabei schwere Nachteile. Sie konnten sich an dem Absatz im Norden und Osten nur mit kleinen Mengen beteiligen, mußten bis Dortmund an die Bergisch=Märkische Bahn den hohen Lokaltarif bezahlen und an die Köln—Mindener Bahn dazu noch den sogenannten„Expeditionstaler“ je Waggon, obwohl der letzteren Gesellschaft aus der Aufnahme der 10 Waggons Kosten von nennenswerter Höhe überhaupt nicht entstanden. Man kann den Sonderauftrag, den der Bahninspektor Hesse vor 75 Jahren übernahm, als die erste Vorbereitung auf die am 1. November 1880 erfolgte Errichtung einer„Kgl, Wagenamtes im Ruhrbezirk“ mit dem Sitz in Essen bezeichnen, das die Aufgabe erhielt, durch einheitliche Verfügungen eine bessere Verteilung und einen schnelleren Umlauf der Kohlenwagen zu erreichen. Welch ein Weg der Ruhrkohle von 1862 bis in die Gegenwart! Durch jene beiden täglich fahrenden Kohdenexpreßzüge wurden den nord= und ostdeutschen Verkaufsgebieten etwa 220= bis 240000 Tonnen Ruhrkohle jährlich zugeführt. Demaegenüber empfingen im Jahre 1934 die Provinz Hannover mit den Ländern Braunschweig und Oldenburg rund.6 Millionen Tonnen, die Provinz Sachsen rund 1,4 Millionen Tonnen, die Provinz Brandenburg mit Berlin rund 1 Million Tonnen, das Gebiet der Unterelbe rund 2,2 Millionen Tonnen und das der Unterweser rund 2,4 Millionen Tonnen. be. Rune sunte dach der Schune=Penun 1000 Jahre altes westfälisches Bauerngeschlecht Der Reichssender Köln stattete dem an der Richard= berg Lehnsinhaber, dann die Herren zu Wittringen, die Wagner=Straße in Wanne=Eickel wohnhaften Gastwirt Freiherren von Vittinghoff=Schell. Im Jahre 1561 Schulte=Pelkum einen Besuch ab. Kirchenbücher, werden Hinrik to Pelkum und Hermann Tho Pelkhum das Staatsarchiv Düsseldorf und das Pfarrarchiv in als Pachkinhaber der beiden Pelkumer Höfe genannt. Gladbeck ermöglichten es, die Geschichte dieser Familie Im Familienbesitz bis auf das Jahr 880 zurückzuverfolgen. Der Ahnen= die Geschichte dies forscher Dr. Schünnemann aus Bonn unterhielt sich mit r Dr., Schünnemann aus Bonn unterhielt sich dem Sohn über die Geschichte des Hofes und des Geschlechtes Schulte=Pelkum. Der Hof Schulte=Pelkum liegt in der ehemaligen Bauernschaft Ellinghorst. An ihn grenzte der Hof to Pelkum, seit etwa 1830 Hinnecksbauer oder Heinrichsbauer genannt. Diese Höfe wurden nach der Flurbezeichnung der Pelkumer Höfe genannt. Als Lehnsgüter fielen diese Höfe schon früh an die Reichsabtei Werden. Der Schulte=Pelkumsche Hof wurde bereits Ende des 9. oder Anfang des 10. Jahrhunderts dem Kloster geschenkt. Um 1400 war Bernd von Repeler mit den Höfen belehnt und nach seinem Tode ging die Belehnung auf Johann von Westerholt über. Im Jahre 1445 verkaufte seine Witwe ihre Rechte an den Gutern dem Johann von der Dorneburg, in dessen Familien= besitz sie jahrhundertelang blieben. Nacheinander waren dann die Herren Horst, von der Recke und von FürstenFamilienbesitz befinden sich wertvolle Urkunden uoer gie Geschichle wbieses Hofes. Nach dem Lagerbuch des Jahres 1660 hatte der Hof Schulte to Pelkum an den Kurfürsten und Erzbischof von Köln als Landesherrn des Vestes Recklinghausen verschiedene Abgaben zu entrichten. Verschiedene Freibriefe aus den Jahren 1714 und 1796 berechtigen zu der Annahme, daß die SchultePelkums schon früh aus der Gewalt des Adels entlassen worden sind. Die Verpflichtungen an den Adel aber liefen weiter und wurden erst am 12. Juli 1842 von Johann Bernhard Schulte=Pelkum gelöst. Die in Wanne=Eickel gemachten Schallplattenaufnahmen über dieses alte westfälische Bauerngeschlecht sollen am Mittwoch, 2. Juni, um 16 Uhr, und am Montag, 7. Juni, vom Reichssender Köln übertragen werden. Sie werden zweifellos einen großen Hörerkreis interessieren, hat doch die Ahnenforschung heute erhöhte Bedeutung gewonnen. Da,agl dei Termine zur Auszahlung der Krankengelder, Alters=, Invaliden=, Berginvaliden=, Witwen= und Kinderrenten für den Monat Juni 1937 der nachstehenden Zahlbezirke Beginn der Auszahlung * 22 85 5 2 5 1b7 S S 5 255 S 5 S S S. 6 S6 S 8 5 1e tadttheater: 20 Uhr: Madame Butterfly. onhallen=Diele und=Gaststätte: Konzert und Tanz. Pestfalenhaus: Tanz. lpollotheater: ab 15.50 Uhr: Wenn wir alle Engel wären. apitol: ab 15.30 Uhr: Lumpacivagabundus. Noria=Palast: ab 15.30 Uhr: Dabinten in der Heide sammer Lichtspiele: ab 15.45 Uhr: Frauenliebe— Frauenleid. ichtburg: ab 15.15 Uhr: Hannerl und ihre Liebhaber. ichtspielhaus; ab 15.30 Uhr: Im Sonnenschein. deon: ab 15.30 Uhr: Schatten der Vergangenbeit. kala=Lichtspiele: ab 17 Uhr: Schatten der Vergangenheit. sa Tonhalle: ab 15.30 Uhr: Mansa Valewska. Leltlichtspiele: ab 15.15 Uhr: Donau=Melodien. vollo Weitmar: Glückskinder. sapttol Langendreer: Standschütze Bruggler. sapitol Werne: Wolga in Flammen. sichtburg Langendreer: Die göttliche Jette. kammerlichtspiele Gerthe: Ritt in die Freiheit. schauburg Wanne=Eickel: Handy— Bandv. Bochum=Dablhausen .=Oberdahlhausen .=Linden!(Witwen) .=Linden 1(Inval.) Bochum=Linden II Bochum=Linden in Bochum=Gertbe! Bochum=Gerthe 1 Bochum=Gerthe in Bochum=Hiltrop Herne=Holthausen! Herne=Holthausen I Gickel Gickel II Eickel I Eickel IV Eickel V Hordel II Hordel iII Röblingbausen 1 Röolinghausen II Röblinghausen in .=Höntrop(Inval.) .=Höntrop(Witw.) .=Günnigfeld .=Günnigfeld n .=Günnigfeld iI Wattenscheid 1 Wattenscheid II Wattenscheid in Wattenscheid IV Wattenscheid V Wattenscheid VI Wattenscheid VIl .=Westenseld 1 .=Westenfeld I1 Wattenscheid=Leithe Werner Kumpmann Kumpmann Kumpmann Dieckerhoff Severing Blome Lücke Cöppencastrop Punge „Teutoburgia“ Nöthe Rendel Grünhoff Ferd. Steins Schulte=Pelkum Ferd. Steins Heinrich Faßhauer Krüdewagen Odw. Böhm Goebbelshaus Fritz Kreter W. Becüwe W. Becüwe Hellermann J. Knopf Kruppsche Bierhalle Voortmann Floren Drenhaus Verrech Rodermund J. Böhmer J. Blusch Heinrich Gottschalk Adolf Gottschalk Heinrich Hoppe 3. 3. 7. 1. 7. 1. 2. 1. 2. 1. 4. 4. 2. 3. 3. 3. 2. 1. 2. 7. 1. 1. 3. 2. 4. 4. 4. 5. 5. 5. 1. 7. 1. 2. 3. 3. 1 14¾ 14½ 14¾ 14½ 14¾ 15 15 15 15 15 15 13½ 15½ 15½ 15½ 15½ 15½ 15½ 15½ 15½ 15½ 15 15 15 15 15 15 15 15 15 15 15 15 15 15 15 14¾ 14½ 14¾ 15 15½ 15½ 15½ 15½ 15½ 15½ 16 16 16 16 16 16 16 16 16 16 15 13½ 15½ 15½ 15½ 15½ 13½ 15½ 15½ 13½ 15½ 15½ 15½ 13½ Neues aus Bochum Mehr Triebwagen nach Wanne=Eickel. Mit der Ein, führung des Sommerfahrplans sind auf der Strege Bochum—Wanne=Eickel einige Veränderungen eingetre, ten. Bisher verkehrten auf dieser Strecke nur zwei Triebwagen, und zwar je einer in jeder Richtung. Nunmehr sind auf dieser Strecke insgesamt 18 Triebwagen eingelegt worden, von denen neun in Richtung Langendreer und neu in Richtung Wanne=Eickel verkehren, und zwar zu den verschiedensten Zeiten des Tages. Auch in dem Fahrplan sind etliche Aenderungen eingetreten, die sich allerdings nur um Minuten drehen. Ein Grüngürtel schließt sich. Wieder konnte eine Kleingartenanlage mit einem weiteren Grüngürtel geschlossen werden. Zwischen Feldsiever Straße und Mühlental und der Hofsteder Straße befanden sich größere Wiesenflächen mit häßlichen Baugruben, die jedoch in letzter Zeit zu einer Müllabladestelle verwandt wurden. Nun wurden von mehreren Anwohnern diese Wiesenstreifen in Kleingarten umgewandelt. Auch wurden hier aus einer der alten Schuttabladestellen für die vielen Kinder eine Sandarube und ein Kinderspielplatz hergerichtet. Motorradunfall. Am Samstag kam der Automechaniker Adolf., Ferdinandstraße, mit seinem Motorrad zu Fall durch fremdes Verschulden. Er erlitt solche Verletzungen, daß man ihn ins Augusta=Krankenhaus schaffen mußte. Zu ernsten Besorgnissen gibt sein Befinden keinen Anlaß, wie uns auf Anfrage beim Krankenhaus mitgeteilt wurde. Vom Fahrrad gestürzt und schwer verletzt. Auf der Fahrt nach Riemke stürzte am Samstag morgen gegen 9 Uhr der Gehilfe V. von der Dorstener Straße bei der Eisenbahnbrucke so unglücklich von seinem Rade, daß er einen schweren Schädelbruch und andere Verletzungen erlitt: er wurde dem Krankenhause zugeführt. Beim Rollern schwer verunglückt. Dem Krankenhause zugeführt wurde am Samstag morgen der fünfjährige Heinz F. von der Weiherstraße, der beim Rollschuhlaufen auf dem Bürgersteig so heftig gegen die Hauswand prallte, daß er eine Gehirnerschütterung und durch den Fall einen Armbruch davontrug. Er wurde ins Krankenhaus geschafft. Diebstahl von Türdrückern. Am 24. Mai, gegen 24 Uhr, wurden im Hause Moltkemarkt 1(Gastwirtschaft) von der Tür zum Büro und von der Tür zum Notausgang zwei Messingturklinken entwendet. Angaben, die auf Wunsch vertraulich behandelt werden, erbittet die Kriminalpolizei in Bochum, Uhlandstraße 35, Zimmer 245. Eisen= und Metallindustrie beim Reichslehrgang in Erwitte Der erste Reichslehrgang für die Ausbildungsleiter der Eisen= und Metallindustrie auf der Reichsschulungsburg Erwitte in Westfalen ist nach zehntägiger Dauer (19. bis 29. Mai) beendet. 220 Ausbildungsleiter aus dem ganzen Reich nahmen am ersten Lehrgang teil. Namhafte Vertreter der Partei. der Wehrmacht, der Reichsjugendführung, der Deutschen Arbeitsfront sowie Männer der Technik und der Wirtschaft kamen zu Wort. Ein Besuch der mit dem Leistungsabzeichen ausgezeichneten Lehrwerkstatt des Bochumer Vereins, eines nationalsozialistischen Musterbetriebes, rundete das Bild der Zielsetzung des Reichslehrganges ab. Bochumer Verbände und Vereine Städtischer Musikverein Bochum. Heute findet im Haus „Kraft darch Freude Und im Juni wiederum mit KdF. Die bisher durchgeführten Wochen= bzw. Wochenend fahrten der Deutschen Arbeitsfront, NS.=Gemeinschaft„Krast durch Freude“, erfreuen sich solch einerHeltebt##;,### auch für den Monat Juni wieder eine Reihe Fahrren in herrliche deutsche Gegenden angesetzt wurden. Nicht allein, daß z. B. vom 11. bis 19. Juni eine Urlaubsfahrt nach Saßnitz Rügen(337.5p,gm%z Jugi vi unser Grenzland, die Hinsbecker Schweig, vom 20. Juni bis 2. Juli(15,60 RM.) angetreten wird, so soll auch eine bunte Reihe kurzer Fahrten, d. h. Sonntagsfahrten, an denen jeder teilnehmen kann, vorgenommen werden. Nach Düsseldorf, zur Ausstellung„Schaffendes Volk“, werden drei Sonderzüge fahren, und zwar am Sonntag, dem 13. Juni. Sonntag, dem 27. Juni, und Sonntag, dem 4. Juli. Die Kosten betragen einschließlich Eintritt 2,60 RM. Nach Hösel fahren wir am 20. Juni mit einem Sonderzug. Wanderungen in die reich bewaldete Umgebung sind vorgesehen. Die Kosten betragen für die Hin= und Rückfahrt 0,95 RM. Zum Ahrtal mit den Unterkünften Heimersheim, Bad Neuenahr, Ahrweiler, wird vom 12. bis 13. Juni ein Sonderzug geleitet. Die Abfahrt erfolgt am Samstag, dem 12. Juni, um 14.30 Uhr ab Hauptbahnhof, die Rückfahrt am 13. Juni abends. Für Abendesen am 12., Uebernachtung, Frühstück und Mittagessen am folgenden Tage einschließlich Hin= und Rückfahrt ist ein Preis von insgesamt 7,60 RM. festgesetzt worden. Große Rheinfahrt nach Köln, Linz, Remagen am 11. Juli einschließlich Mittagessen 4,60 RM. 42 Zum Nürburgring— Autorennen— nach Adenau fährt am 25. Juli ein Sonderzug. Die Fahrtkosten einschließlich Eintritt betragen 4,70 RM. Eine weitere Rheinfahrt nach Bonn—Koblenz mit Mittag= und Abendessen auf dem Dampfer wird am 8. August durchgefürht. Kosten insgesamt 6,30 RM. Zum SGV.=Tressen nach Neheim am 13. Juni wird Bochum=Nord ein Sonderzug zusammen mit dem Sauerländischen Gebirgsverein durchgeführt. Der Fahrpreis trägt 1,70 RM. Anmeldungen bis zum 5. Juni in der Verkaufsstelle. Aus der ASDAp. (Nach Bekanntmachungen der Partei) Montag, 31. Mai NS.=Frauenschaft Ehrenfeld. 20 Uhr: Heimabend der Jugendgruppe im Schulungsheim(Knappschaftsgebäude). RSDAP. Weitmar=Nord. 20 Uhr: Schulung der Amtswalter der DAlß. auf Zeche Engelspurg,ulungsabend für RSDAP. Grumme=Böde. 20 Uhr: Schulungsgeene, fur die Gruppe Böde bei Burrack, Castroper Straße. Tellzunehmen haben alle Politischen Leiter, Zellen= und Bl walter der NSV., DAF. und NS.=Frauenschaft der RS. Frauenschaft Hofstede=Riemke. Zusammenkunft der Jugendgruppe im Heim Herner Straße 83. G# Rraft durch Feude. 8 Montag, 31. Mai Körperschule für die Politischen Leiter der RSD###. von 20 bis 22 Uhr: Turnhalle der Drusenbergschule. Volkstanz für Frauen und Männer von 20 bis 22 Uhr: in der Schule an der Friedenstzgxguen und Männer von Allgemeine Köxperschule für Frauen und rzeinfaße 20 bis 22 Uhr: Turnhalle des Freiherr=vom=Steinlvseums, Bleichstraße.„„. Frauen gus Wänner von 20 Reichssportabzeichen für Frauen und Munnet von 20 bis 22 Uhr: in Bochum=Werne, Turnhalle an der Bar Schwimmen für Frauen und Männer: von 21.15 bis 22.30 Uhr: Badeanstalt Marienstraßgz####### bis 22 Rollschuhlausen für Frauen und Manner borg zuigug Uhr: Turnhalle des Resorm=Realgymnasiums, Köneg# Die Kurse„Fröhliche Gymnastik und Spiele“, die in der Kommunalbank, Schützenbahn, stattgesunzoge##att, finden jetzt im Licht= und Lustbad an der Kön#####zughans. bei schlechtem Wetter allerdings in der Kommuna## Schützenbahn. (Weitere Lokalnachrichten auf Seite 12) 0 SPATLESEON Seite 6 Nr. 124, Bochumer Anzeiger 7 Montag, 31. Mai 1937 Freude am schönen Land der Roten Erde! STstsasuutn,HHu Sommer=SrnnstKrunts Fröhliche Heimat— Die Einheit von Mensch und Landschaft— Maria Kahle Literatur=Preisträgerin Paderborn, 30. Mai. (Von unserem zum Westsalentg###### sandten Schriftleitungsmitglied.) Gelb und staubig laufen die Landstraßen schon durch das Paderborner Land. Die frische Brise, die von de schwungvollen, blauen Linien des Teutoburger Waldes herüberweht und die tausend Fahnen in der uralten Paderstadt auffliegen läßt, zeichnet Wellen in die Flächen der ruhlos fließenden„Aehrenfelder,„deren helles Grün bald in die Farbe der Reife überspielt. Der Flieder ist verwelkt, und die ersten Rosen sind aufgegangen. Die Fahrt aus der Hitze der Großstadt und dem Land der im Sonnenlicht aufgleißenden Zechenburgen zum Ort des Westfalentages 1937 war eine Wilhelm Krömer, Hans Menkk Fahrt in den herrlichsten Vorsommer Da flog ein klitzerkleiner Bahnhof vorbei, an dem die Heckenrosen schon wie toll rot und glühend herumkletFalbe und schwarzweiße Kühe neke und Kurt Röll, für, die Lichtbildfreunde Vochum“: Otto Alex. Gustav Frosch, Alois Hohaus und Hans Wiegers.— Führungen durch die Ausstellungen und die Stadt Paderborn und eine glänzend besuchte und gehaltvolle Mitgliederversammlung des Bundes„Natur und Heimat“ und der Fachstelle„Naturkunde und Naturschutz" des Westfälischen Heimatbundes mit der Einführung des neuen Bundesleiters und Fachstellenleiters Museumsdirektor Dr. Rensch durch den Landeshauptmann füllten den Nachmittag aus. Ausrundungen. Ferner wird für die Erhaltung und Neupflanzung von Baum und Busch gesorgt. Das Spezialistentum im Brückenbau wird überwunden durch Wiederaufnahme der handwerklichen und künstlerischen Ueberlieferung aus der Zeit vor der Erfindung der Bauschulen. Beispiele des landschaftsgebundenen Mauerns und der landschaftsgebundenen Brzickenhauten finden wir auf der deutschen Autostraße. Abschließend wies der Redner darauf hin, daß das Naturnähere nicht nur das technisch Vollkommenere und das auf die Dauer allein Wirtschaftliche sei, das Naturnähere gebe auch dem Menschen seine Fröhlichkeit, seine Sicherheit, seinen Adel zurück.— Beiden Vortragenden wurde mit herzlichstem Beifall für ihre aus reicher Erfahrung schöpfenden, fesselnden Ausführungen gedankt. Lernt Eure Heimat sehen! terten. Falve und schwarzweiße Kühe und Pferde mit weizenfarbenen Mähnen standen in den überreif aufgeschossenen Wiesen. Weiße gelbe und blaue Blumensterne waren an den Rand der kleinen Teiche und Bäche unter die dicken Weidenstümpfe mit den widerborstigen grünen Haaren gestreut, und überall riß der Klatschmohn sein Maul ganz breit und leuchtend auf. So weit ist schon Und ein Himmel stand wieder über diesen Tagen! So hoch und blau, als werde von der Porta Westfalika her bis zu den Fördergerüsten an der Ruhr eine leuchtende Fahne über Westfalen geschwenkt, durch die allerdings eine glühende Sonnenscheibe ein sprühendes Loch gebrannt hatte. Ströme weißen Lichts schossen so auf die bröckelnden Kalksteine der alten Stadtmauer und die kurzen, rundlichen Türme von Paderborn, die mit zierlichen Fahnenstangen in all den Glanz über sich empor piksten. Der Himmel gab seine blaugoldene Zustimmung zum Thema des Westfalentages 1937„Freut euch der Heimat!“ und zeigte den Besuchern, die aus allen Ecken der beiden Westfalengaue und der benachbarten Landschaftsräume erschienen waren, die westfälische Landschaft in ihrer schönsten Sommerherrlichkeit. Die kleinen bunten Häuser. die dicken Türme, die alten Mauern, die prachtvollen Häuser und Bauten einer Ehrfurcht gebietenden Vergangenheit, überglitzert von den vielen funkelnden Spitzen der Kirchen und dem aus einer wundersamen Höhe herabfließenden hellgrün und licht schimmernden Domturm— all dies war mit tausend rot strahlenden Punkten, Flecken und Flächen besetzt: Fahnen, Flaggen und Wimpel der Reichsfarben an allen Ecken und Kanten! So erfüllte sich der 18. Westfalentag in festlichstem Raume. Er ist allein von den äußeren Eindrücken her, die Stadt, Landschaft und ihre Menschen in den fröhlichen Gemeinschaftsfeiern des Volksfestes und des Festzuges sowie der heimatlichen Feierstunden zur Einheit werden ließen, allen Besuchern das Erlebnis geworden, dos er bereiten sollte: Freude an der westfälischen Heimat! So könnte man den Gehalt der wertvollen, reich beschenkenden Vortragssitzung auf einen ganz knappen Satz bringen, die Samstag morgen um 10 Uhr von Reichsstatthalter Gauleiter Dr. Alfred Meyer(Westfalen=Nord) im Residenz=Theater eröffnet wurde. In seinem Vortrag „Die Steine reden“. Eine Heimatstunde— so wie sie sein soll, betonte Architekt Professor Gustav Wolf(Berlin). man müsse zunächst einmal sehen, lernen, um sich an der Heimat freuen zu können. Einem geduldigen und nachdenklichen Betrachter fangen Dinge, die sonst stumm und starr wie tote Steine erscheinen, plötzlich an vieles zu erzählen. Die Dinge reden— die Steine reden, wie ein altes lateinisches Sprichwort sagt. Man muß nur auf sie bören. Die Steine selbst sprechen von der Kroft, die sie trug, und von dem Willepagder, be baute. Das kann man an den Steinen im kann man an alten deutschen Hünengräbern beobachten. Erst recht aber an den Werken der Bildhauer und Baumeister. In unseren Städten Titchndgrfegt gos ge. nen will, von sehr verschjedeneg grandorten aus betrachten und studieren. Der Geist, der aus einem schlanken süddeutschen Kirchturm spricht, ist ein anderer als der stämmige im großartigen von Soest. Im Sehen die Maße zu erfassen, ist eine feine Kunst. Aber auch in einfachen Häusern, ja in Stube und Hausrat muß man beobachten:„Welcher Geist hat die Dinge geschaffen? Und welcher Geist soll unsere eigenen Häuser, unsere eigenen Stuben bauen. So denke auch ein, jeder, daran, daß er an seinem eigenen, kleinen Teile selbst mitwirkt, die Heimat schöner zu formen statt sie zu verderben und zu vernachläsigen.„Natur, Heimat und Technik“ wurde am Spätnachmittag des Samstags für alle Teilnehmer ein frohes Erlebnis. Der Reichssender Köln übertrug diese schöne Feier und hat damit seinen Hörern einen der stimmungsvollsten Eindrücke des Westfalentages vermittelt. Im Saal des Bürgervereins, dessen große Fenster weit offen standen, so daß die Veranstaltung fast unter fresem, Himmel, stegzfggd, wurden Lieder, Dichtung und Musik echt westfälischer Art zu stärkstem Ausdruck von Brauchtum und Sitte, Landschaft und Menschen der Roten Erde. Draußen vor dem Fenster standen eine Tanne, ein Kastanienbaum mit hundert roten Kerzen, eine Birke, ein Eichenstumpf daneben und Fliederbüsche davor. Hundegebell, Hahnenschrei, Peitschenknall und Vogelruf— all dies tropfte durch die Fenster in die Feierstunde hinein, gehörte fast so stark wie Worte und Lieder zu dem Gesamteindruck der Veranstaltung. Eine Bauernkapelle aus dem Paderborner Land, Gedichte des Schmisetz, zlotziesetese Schelmenstückchen, die Sage vom der den Teufel mit dem Hammer windelweich klopfte, Erzählungen über neuen und alten Schützenfestbrauch, ein Tanz auf der Tenne, alte westfälische Volksweisen, von einem Knabenchor gesungen, und schöne Westfalenlieder— das alles entwickelte sich, geführt von der behutsamen Hand des Sendeleiters Dr. Friedrich Castelle, aus der Stimmung der Landschaft, die so ungeheuer reich und stark mit aller Sommerherrlichkeit in den Saal eindrang und die Feier begrüdend erhöhle. Maria Kahle, die den 2. Westfälischen Literaturpreis erhielt, im Gespräch mit dem Dichter Friedrich Castelle Der erste Tag der Veranstaltungen war als Einführung der Arbeit einzelner Untergruppen der heimatpflegerischen Kräfte gewidmet. Eine Arbeitstagung des„Heimatgebietes Paderborner Land“ leitete diese Aussprachen ein, in denen die Leiter der einzelnen Fachstellen für Baupflege und Heimatschutz, Volkskunde,„eeggraphische Landeskunde, Geschichte, Naturschutz, Schrifttum und der Fachstelle„Westfalen in der Welt“ über ihre Arbeit Bericht erstatteten. Aus all diesen lebendigen Vorträgen konnte mit großer Freude festgestellt werden, daß die breitesten Massen des Volkes den Heimatgedanken in seiner ganzen Schönheit und Tiefe erfaßt haben und sich auch für ihn einsetzen, so daß die Fachstellenleiter nicht mehr Vertreter einer Idee waren, sondern als Vollstrecker eines Willens sprachen, der ihnen aus ihrer Landschaft und ihren Menschen zum Westfalentage mitgegeben worden ist. Die gleiche schöne Erkenntnis kennzeichnete die am Freitag nachmittag stattfindende „Mitgliedertagung des Westfalischen Heimatbundes“ im Alten Rathaussaale, bei der der Lebensraum der Roten Erde“ mit all seinen Kulturgebieten in allen Teilen vertreten war. Vor Beginn der eigentlichen Tagung, von der wir noch berichten werden. übergab der Bürgermeister der Stadt Soest an Landeshauptmann Kolbow als Stiftung seiner Stadt ein„Banner des Westfalentages“, das jeweils in der Stadt des Westfalentages aufgepflanzt werden soll. Die Rückseite dieses Banners ist in 16 gleiche Felder eingeteilt, in die jeweils das Wappen der gastgebenden Stadt eingefügt wird. Mit einem Kameradschaftsabend des Westfälischen Heimatbundes und der KdF.=Warte im Saal des Bürgervereins, bei dem u. a. Gauobmann der DAF. Westfalen=Nord Schürmann(Münster) und Landeshauptmann Kolbow sprachen, und der Aufführung des Hinrichschen Lustspiels„Wann de Hahn kreiht" durch die Nieder deutsche Bühne für die Einwohner von Paderborn fand der erste Tag seinen Abschluß. Die Reihe der zeigte in ihren vielsachen Wechselbeziehungen der Vorschaftsberater des Gegeralinspektors für das deutsche Straßenwesen, auf.„Das Naturnähere ist immer das dem Rasenstück von Alpzecht zurge, Epot#in Pieles.: „Kein Lebendiges ist Fines, immer ist es ein Vieles.“ Ein Rasenstück ist ein lehendiger Organismus; die Wiese, die Landschaft ebenso. Nicht nur der Mensch verkümder Ausdruck sind unerläßlich zur Erhaltung der dauernden Fruchte, dem Reisbrett erfundenen Geraden werden durch land. schaftsgebundene Schwingungen ersetzt, die mathematischei BurrschunPferher Tatw glückend erhöhte. Die Niederdeutsche Bühne führte am zweiten Abend des Westfalentages das plattdeutsche „Bahnmeester Dod“ von Hermann Boßdorf für die Mitglieder des Westfälischen Heimatbundes und die KdF.=Warte des Gaues Westfalen=Nord auf. Die ersten Autobusse, die Sonntag morgen aus allen Ecken Westfalens eintrafen, fuhren gerade vor dem in leuchtendstem Fahnenschmuck prangenden alten Rathaus vor, als die habe. Sie schloß mit einem Hinweis auf die unverbrauchte Jugendfrische dieses Landes, und die Sendung des westfälischen Menschen. Westfälisch sein heiße letzten Endes ganz verinnerlicht, hart und treu, deutsch Mit dieser eindrucksvollen Feierstunde fand die Reihe der für einen begrenzten Besucher= und Gästekreis bestimmten Veranstaltungen ihren Abschluß. In dem Augenblick, in dem diese Zeilen oben in einem Seitenflügel des geschichtlichen Rathauses auf einem einige hundert Jahre alten Tisch geschrieben werden, klingt durch die Fahnen vom Rathausplatz herauf schon das„Rumtata— rumtatgsauerngggöblichen, aurx gen Fanfaren der Hitlerjugend zum erstenmal aufblitzend über den Platz schmetterten: das Zeichen zur Eröffnung der Morgenfeier de: Hitler=Jugend, mit der die Veranstaltungen des letzten Abschnitts des Westfalentages 1937 eingeleitet wurden. In dieser Feier, die gleicfalls, vom Reichssen; der Köln übernommen wurde, stieg aus Poxt.### Musik und den Sätzen der Einzelsprecher Bekenntnis und Glauben einer neuen deutschen Jugend zu Heimat und Volk, zu Führer und Reich und ihrer heiligen Fahne der Zukunft empor. Landeshauptmann Kolbow wies in einer kurzen Ansprache darauf hin, daß alle heimatpflegerische Arbeit nicht nur ein Rückbesinnen darstelle, sondern die Verpflichtung zum neuen Einsatz für die artgerechten, heimatgebundenen Volkstumskräfte bedeute. sshels esie ad Khaie Kaise bie Cbeie ad Jett kann der große, bunte Ausaggn gen sesfalentages, das Volksfest, seinen Ansgeg###men Aber bevor es hinaus geht zum Schützenplatz, wo der fröhliche Tanz beginnen soll, steigt in der Stadt der große Festzug ür Gusd-crherun Auch Ardichrschrnuhe. D. Westsalischer Literalutpreis su Auria Kahle In einer festlichen Morgenfeier, die von stimmungs=[Reich war das Bekenntnis des ersten Westfalentages in S, Wost, vengefaße wur, zeichnete an= im, nationalieziellzschen, Pezisch gatog“s bleibz gaier bolten veinen Beruy.=Raihausäale Landeshaupimann Peienntnis, das Pertenzrnge, zum nengngten, und. 16861 Kolbgp, die, weizalischz, Zrsturpreizer gus a Dervit und zum deutschen Voltkstum in, aller Welts.— Unter seis wurde bekonntlich ter von Partei, Staat und Wehrmacht und namentlich auch die weiigiegerg##eigr,##r g, Wdelf bon Säshcäle Aber Lie ä4 ili. ecie elece dung des Preises wies der Landeshauptmann darauf hin, daß die Provinz Westfalen gls landschaftliche Hü: terin deutscher Kultur in ihrem Lebensbereich vor drei Jahren zum erstenmal die öffentliche Wertung dichterischer Leistung in einem„Westfälischen Literaturpreis" angekündigt habe. Sie tat dies aus dem Gefühl der inneren Verpflichtung gegenüber schöpferischen Kräften unseres Landes, zugleich aber auch in dem Gedanken, mit einer Krönung des edelsten Schaffens, dessen ein Mensch fähig ist, zu fördern und zu mahnen im Geiste unserer deutschen Weltanschauung. Heimat und und zum deutschen Volkstum in aller Welt!— Unter diesem Gedanken verlieh der Landeshauptmann den 2. Westfälischen Literaturpreis an Maria Kahle für ihr unermüdliches Schaffen als dichterische Künderin des Deutschtums, durch das sie die deutsche Volksseele in der Welt und die Liebe zu ihrer engeren westfälischen Heimat festgehalten, hat, In ihren Dankesworten sprach die Dichterin Die Reihe der Ausstellungen und Vortragssitzungen samstag morgen mit der Eröffnung der trawurde„Samstag morgen mit der Eröffnung der traditionellen Ausstellung„Heim und Handwerk“ eingeleitet. Der Landelshandwerksmeister von Westfalen, Schmidt(Dortmund), sprach die einführenden Worte zu dieser Schau heimatgebundenen handwerklichen Schaffens im Raume Westfalen.„ Die Eröffnung der Gaugusstellung des Gaues Westfalen im Bunde Deutscher Amateurphotographen durch den Gauvorsitzenden Sporckhorst(Wanne=Eickel) schloß sich an. Bei dieser Ausstellung, die einen Beweis für die bochstehende künstlerische Empfindungs= und Gestaltungskraft unserer westfälischen Lichtbildliebhaber abgab, konnte man mit großer Freude feststellen, daß die Bochumer Lichtbildfreunde mit sehr viel schönen und wertvollen Bildern vertreten waren. In allen vier Gruppen der Abteilung„Bildmäßige Photograpbie“. in der 158 Bilder das Bemühen der Amateure um eine bildhafte. in ihren Spitzenleistungen künstlerische Gestaltung gufarig: ten, in der Gruppe„Heimatphotographie(170 Heimat= bilder), im Abschnitt„Freut euch der Heimat!"(121 Bilder) und in der Abteilung„Zeitphotographie und Revortage"(68 Bilder) waren die Bochumer Lichtbildliebhaber mit ihren zum Teil ganz ausgezeicht beiten ein wesentlicher Bestandteil der Ausstellung. Von Bochumer Lichtbildfreunden waren vertreten für die„Lichthildner=Gemeinschaft des Bochumer Vereins": August Engel, Erwin Erlenkämper, Hans Faust, Hermann Heikhaus, Mar Krabbat, von der tiefen, letzten Bestimmung, die ihr das eine, Herkunft und Heimkehr umfassende Wort, Muttererde auferlegt habe. In kleinen, feinen Bildern wies sie auf das in so vielfacher Farbe strahlende, Antlitz, der westfälischen Landschaft hin, sprach vom„stillen, hintergründigen, schweren, harten, unaufhaltsam nach seinen eigenen Gesetzen voranschreitenden Wesen des westfälischen Menschen und der ungeheuren Kraft unserer Heimat, die sich noch im Schatten der Zechenburgen die „ arfälschte Art des Bauernlandes bewahrt unverfälschte # Katät ein Bekenntnis opferbereiten Zusammenwirkens der gesamten Volksgemeinschaft in Stadt und Sonne und blauem Himmel überstrahlt, so lustig und lebendig, rot, gelb, grün, blau und weiß durcheinander kribbelnd und mit prachtvoller, deftiger Bauernmusik pausbäckig untermalt, nähert sich der Zug vom Marienplatz her jetzt dem Rathaus, daß man den Jubel der den ganzen Platz und alle Straßen, so weit man sehen kann, einsäumenden, lachenden, winkenden, strahlenden, schwitzenden, vielen, vielen Tausende wohl begreifen kann. Da reiten zunächst die Bannerträger von 30 westfälischen Städten an, hinter ihnen lassen Fahnenschwinger ihre Arme mit den Fahnentuchen von Westfalen und Paderborn kreisen. Es folgt das ner des Westfälischen Heimatbundes für die Weitfalentage und die schmucke, blitzende, begeistert begrüßte Kavelle des Kavallerieregiments 15. Der erste Wagen schaukelt heran: neben einem riesigen Eichbaum stehen Bauer und Arbeitsmann. Arbeiter aus Zechen und Eisenhütten und Bauern in Tracht aus allen westfälischen Gebieten folgen diesem Sinnbild der Einheit von Industrie und Landwirtschaft in Westfalen. Der Wagen der Stadt Paderborn ehrt das Andenken zweier großer Söhne, des Malers und Kupferstechers Heinrich Aldegrever und Friedrich Wilhelm Sertürners. Entdeckers des Morphiums. Es folgt lachend, quirlend und kunterbunt, die Schar der jüngsten Paderborner Burger und Bürgerinnen, dann die Büraerschützen mit Königspaar und Herolden. Der Deutsche Reichsbund für Leibesübungen marschiert. Wieder eine Bauern: kavelle und dann die farbfrohe Dellbrücker Tracht um einen köstlichen Hochzeitswagen: die Schwiegereltern im Sofa, die Näherin in den und eine gewichtige vierbeinige Mitgift. Pferde und Rinder westfälischer Tierzucht werden herangeführt, eine Wewelsburger Tanzgruppe mit der Bändertrone, Schäfer und Landjahr=Maiden folgen. Eine re#####e Hubertusjagd mit ihrer Meute und schließlich führt eine SA.=Kavelle die große, bunte Reihe der InnunSo gab dieser Festzug nicht mit Perücken, Kostümen und Theaterausstattunggsseizeg, fügchterlich, zergrege, len und gekünstelten„Histoxzichen Zug“ früherer Zeiten, sondern ein lebendiges Bild von altem und neue Brauchtum im Paderborner Land....6 Lem Eine halbe Stunde vom Domturm fort, auf der Schützenplatz draußen vor den Toren der St nahm der 18. Westfalentag im Jahre 1987 dann einem großen Golizseg seinen Abschlutz. Sechs große Tanzflächen im fünf Kapellen, in der Mitte der Musikzug des vallerieregiments 15, bunte Kirmesbuden, Karusselse und Ausschänke der bei brüllender Sonne in gar gen tigen Mengen erforderlichen kühlenden Geträn waren die äußeren Voraussetzungen für ein be buntes, großes, fröhliches Fest der Tausende. Jetzt fährt mein Zug zurück nach Bochum. Langsam sinkt die Stadt in die ersten Abendschimmer Das zuchk es gung fern ngzir Kerter, Panulie. ie. sprüht, im Fallen dunkler strablend. goldener Regen über der Stafgientag 1087 mit einem Paderhorn schießt den Westfatenrag 1987 mit Kiesenfeuerwert endaültis xur, poruemann Aufnahmen: Blon(), Hasse(1) Schwalenberger, eine der vielen prachtvollen Trachtengruppen des Festzuges enischen Ehemiter. Zu Rahmen des dieschDeutschen Chemiter. Zu, der im Vcheniter in Fragz. rigen Reichstreffens der Deutschgg, Finfungen 60.Jahrfurt am Main(6. bis 10. Juli), Henztzepvergehemiter hat Jubiläumztagung des Vereins, Deutscher Fung größere die Industrie Frankfurts und seiner Umgebung gpenßer Mittel bereitgestellt, die nach dem Wisess,p##por aslem und der Vereinsleitung dazu dienen soulerzugreichende jüngeren Berufskameraden, die nicht über aus Mittel verfügen, die Beteiligung an der Jubiläu tagung möglich zu machen. TURN. UND S DES-BOCHUN Das Avus=Renner Die sportliche Ausb für Deutschlands Mo Triumph. Sämtliche deutschen Fahrern auf Mit großer Ueberlegen im Kampf der Halblit lilometer vor seinem nur um Zehntelsekunde Der Clou der Ver großen Rennwagen. racciola und von Brau nen, gelangten siebend in dem der Maserati der ersten Runde an Caracciola und der Rosemeyer, lieferten Kampf, bis Rosemeyer und Caracciola wegen mit war der Weg für Benz), den Sieger: steuerte er dem Siegez 261,7 Stundenkilome misch umjubelt von 33 bahn umsäumten. Die Union durch Ernst von Rosemeyer. Seaman vor dem zwei Runden In den Ehrenlog Korpsführers Hühnlei tennens. Reichsministe Kerrl, Frank. Schwer Reichsleiter Bormann Reichssportführer von neralinspektor für das vip Reichsminister Dr. lischen Fahrer Marti gestiftet hatte. Korps schluß des Rennens d dem Schnellsten im vile Bronze und der Ltto Ley, eine kostbai 350000 Zuschauer Die ganze Reichsl Sommertag lag, stank Aus allen Richtunge strömten die Fahrzeu und aber Tausende erwarteten Kampfes schuß ertönte, das Ze Notorräder, da möge 19,286 Kilometer lan die mit fieberhafter Wagen entgegensahen das Hakenkreuzbanne Hühnlein hielt eine und Beinbruch“ für Fleischmanns knappe Dann dröhnte de der 350=Kubikzentin Minuten später jagter in ihren knallroten führte das Rennen einen erbitterten Ka Hentze(beide NSU. cette), Hamelehle(Ni fahrende Kluge lag Fleischman, der mit einen knappen Vorst mit 0,7 Sekunden B Kluge durchs Ziel, nächsten Plätze. Winkler stark über Das Rennen artiger Sieg legenheit Unser mehrfacher holte sofort einen in kühner Fahrt steile Nordkurve ge venfahrt ansetzten. inen Gegnern so Runde drehte der auf und holte in schwindigkeit von Winklers war nie mußte es, daß er meter eine Durchse denkilometer herau schneller ist als Zweiter wurde Pe alle dicht hinterei Im großen Absta angeführten Verft Serie der DK Lovotny auf Puc Rennen beenden. TURN- UND SPORTBEILAGE DES„BOCHUMER ANZEIGER“ MONTAG. 31. Mai 1937 EEBRIGTDETT MAE SUFaN Der Tripolis-Sieger gewinnf auch das Internationale Avusrennen— Die Auto-Union-Fahrer von Denus, Halle und Rolemeyer auf den nächlten Plätzen— Alle Läufe der Krafträder von deutichen Fahrern auf deutichen Fiaichinen gewonnen Das Avus=Rennen — ein deutscher Triumph dnb Berlin, 30. Mai. Die sportliche Ausbeute des Avus=Rennens bedeutete für Deutschlands Motorsport einen neuen großen Triumph. Sämtliche Läufe der Krafträder wurden von deutschen Fahrern auf deutschen Maschinen gewonnen. Mit großer Ueberlegenheit siegte Otto Ley auf BMW. im Kampf der Halbliter=Maschinen mit 188 Stundenlilometer vor seinem Markengefährten Karl Gall, der nur um Zehntelsekunden hinter ihm blieb. Der Clou der Veranstaltung waren die Kämpfe der großen Rennwagen. Aus zwei Vorläufen, die Caracciola und von Brauchitsch auf Mercedes=Benz gewannen, gelangten sieben deutsche Wagen in den Hauptlauf, in dem der Maserati des Ungarn Hartmann schon von der ersten Runde an auf aussichtslosem Posten stand. Caracciola und der Spitzenfahrer der Auto=Union, Rosemeyer, lieferten sich zunächst einen verbissenen Kampf, bis Rosemeyer durch Reifenwechsel Zeit verlor und Caracciola wegen Kupplungsdefektes ausschied. Damit war der Weg für Hermann Lang(MercedesBenz), den Sieger von Tripolis, frei. Unangefochten steuerte er dem Siege zu und kam nach 35,30,4 Minuten 261,7 Stundenkilometer) als Erster durchs Ziel, stürmisch umjubelt von 350 000 Zuschauern, die die Rennbahn umsäumten. Die drei nächsten Plätze belegte AutoUnion durch Ernst von Delius, Rudolf Hasse und Bernd Rosemeyer. Seaman(Mercedes=Benz) wurde Fünfter vor dem zwei Runden zurückliegenden Hartmann. In den Ehrenlogen sah man u. a. als Gäste des Korpsführers Hühnlein, des Schirmherrn des 11. Avusrennens. Reichsminister Dr. Goebbels, die Reichsminister Kerrl, Frank. Schwerin=Krosigk. Seldte und Ohnesorge, Reichsleiter Bormann und Dr. Dietrich, Stabschef Lutze, Reichssportführer von Tschammer und Osten, den Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen Dr. Todt usw. Reichsminister Dr. Goebbels überreichte dem englischen Fahrer Martin einen kostbaren Preis, den er gestiftet hatte. Korpsführer Hühnlein nahm als Abschluß des Rennens die Siegerehrung vor. Er übergab dem Schnellsten im Wagen, Hermann Lang, eine wertvlle Bronze und dem Schnellsten auf dem Motorrad, Lto Ley, eine kostbare Schale. 350000 Zuschauer Die ganze Reichshauptstadt über der ein strahlender Sommertag lag, stand im Zeichen des großen Rennens. Aus allen Richtungen, aus allen Teilen des Reiches strömten die Fahrzeuge heran und brachten Tausende und aber Tausende an die Stätte des mit Spannung erwarteten Kampfes. Als um 13 Uhr der erste Böllerschuß ertönte, das Zeichen zum Start zum Rennen der Notorräder, da mögen rund 350.000 Zuschauer an der 19,286 Kilometer langen Avus versammelt gewesen sein, die mit fieberhafter Erwartung dem Rennen der großen Wagen entgegensahen. Vor Beginn der Rennen wurde das Hakenkreuzbanner feierlich gehißt, und Korpsführer Hühnlein hielt eine Ansprache, die er mit einem„Halsund Beinbruch“ für die Fahrer schloß. Fleischmanns knapper Sieg Dann dröhnte der Böllerschuß, und die Maschinen der 350=Kubikzentimeter=Klasse starteten. Schon drei Minuten später jagten auch die Fahrer der kleinen Klasse in ihren knallroten Trikots davon. Ueber drei Runden führte das Rennen. Vor allem bei den 350ern gab es einen erbitterten Kampf um den Sieg. Fleischmann, hentze(beide NSU.), Richnow(Rudge), May(Velocette), Hamelehle(Norton) und der eine 250er=Maschine fahrende Kluge lagen immer dicht hintereinander. Fleischman, der mit großer Sicherheit fuhr, verstand es, einen knappen Vorsprung bis ins Ziel zu halten. Nur mit 0,7 Sekunden Vorsprung raste er vor Richnow und Kluge durchs Ziel, Hentze und May sicherten sich die nächsten Plätze. Winkler stark überlegen Das Rennen der kleinen Klasse war ein einzigartiger Sieg der DKW., die mit klarer Ueberlegenheit die ersten acht Plätze belegte. Unser mehrfacher Weltrekordmann Walfried Winkler holte sofort einen Vorsprung heraus und jagt dem Feld in kühner Fahrt davon. Er war schon längst durch die steile Nordkurve gebraust, als die Verfolger erst zur Kurbenfahrt ansetzten. Auf der Gegengeraden konnte Winkler einen Gegnern schon entgegenfahren. In der zweiten Runde drehte der vorzügliche DKW.=Fahrer noch mehr uuf und holte in 7,16,1 Minuten eine Durchschnittsgezwindigkeit von 159,1 Kilometer heraus. Der Sieg Vinklers war nie im geringsten gefährdet. Ueberraschen mußte es, daß er in 22,16.1 Minuten für die 58.4 Kilometer eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 157.3 Stundenkilometer herausholte, die noch um sechs Kilometer Hpeler ist als die der 350=Kubiltzentigeter Llasse. rati). Bis zur letzten Runde hatte der Italiener den immer in knapper Führung liegenden Engländer energisch verfolgt. Es schien schon so, als ob er noch aufschließen könne, da mußte er zehn Kilometer vor dem Ziel aufgeben. Martin konnte nun ungefährdet in 42,13,0 Minuten gleich 192,6 Stundenkilometer das Rennen beenden. Martin fuhr auch in 5,51,2 Minuten und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 197,6 Stun denkilometer die schnellste Runde. H. Plate, England(Maserati) vor dem Maserati=Fahrer Teagno(Italien), der in der letzten Runde an seinem Landsmann Uboldi vorbeigegangen war. Unter den elf Fahrern, die ausschließlich ausländische Marken fuhren, hatten einige ausgesprochenes Pech. Der Norweger Björnstad(Era) mußte zweimal mit zersetzten Hinterradreifen an den Boxen vorfahren, und schließlich ereilte ihn kurz vor dem Ziel nochmals ein Reifendefekt, so daß er fast im Schrittempo das Rennen beendete und nur Sechster und Letzter wurde. Der deutsche Fahrer Gollin(Erfurt) auf Maserati mußte ebenfalls aufgeben. Auch Troeltsch(Berlin) fuhr bald seinen Wagen von der Strecke. Der Italiener Graf Castelbarco kehrte schon aus der ersten Runde nicht mehr zurück. Diesmal Ley vor Gall Wie schon beim Eilenriede=Rennen gab es in der Halbliter=Klasse der Motorräder wieder einen scharfen Zweikampf zwischen den beiden BMW.=Fahrern Karl Gall und Otto Ley. Schon im Training hatten die BMW.=Maschinen ihre größere Schnelligkeit bewiesen. Auch im Rennen setzten sich Gall und Ley gleich vor den DKW.=Fahrern an die Spitze. Ley und Gall lagen immer dicht zusammen und wechselten mehrmals die Führung. Gegen Schluß hatte Ley einen kleinen Vorsprung herausgeholt, den er mit großer Vorsicht gegen Gall verteidigte, der wie in Hannover im Endspurt wieder stark angriff, aber diesmal kein Glück hatte. Fast drei Minuten später jagten die DKW.=Fahrer Sungvist (Schweden) und Bodmer durchs Ziel. Auf den nächsten Plätzen endeten Reiak(Oesterreich) und der Königsberger Knees auf NSU. Mansfeld, der große DKW.= Favorit, kam diesmal nicht mit, fiel mehr und mehr zurück und wurde schließlich nur Achter. Wie Lunig negie Die Erregung der Massen war bis zum höchsten gestiegen, als das Rennen der schweren Wagen über 1500 cem gestartet wurde. In den beiden Vorläufen spielte Caracciola auf Mercedes=Benz die große Rolle. Im ersten Lauf siegte er mit 250,4 Stundenkilometer vor Rosemeyer(Auto=Union). Den zweiten Vorlauf ließ sich von Brauchitsch(Mercedes=Benz) bei einem Durchschnitt von 258,1 Stundenkilometer nicht nehmen und schlug Hasse auf Auto=Union sicher. Zum Hauptrennen stellten sich sieben deutsche Wagen, und zwar vier Mercedes=Benz und drei Auto=Union, während als einziger Ausländer Hartmann(Ungarn) auf Maserati das Rennen über acht Runden= 154,8 Kilometer aufnahm. Der Verlauf war mehr als spannend und bot Abwechslung am laufenden Band. Caracciola setzte sich in Front vor Rosemeyer, Seaman und Lang, der aber gleich an Seaman vorbeiging. Caracciola sicherte sich einen kleinen Vorsprung vor Europameister Rosemeyer, für den alle Aussichten schwanden, als er schon in der dritten Runde von einem Reifendefekt betroffen wurde, der ihn an das Ende der Stadion gekommen. Sie erlebten einen jederzeit sicheren und auch in dieser Höhe verdienten:(:)=Sieg des italienischen Meisters FC. Bologna. Lediglich in der letzten halben Stunde, als er ohne seinen verletzten linken Läufer Monte Sando spielen mußte, ließen die Italiener etwas nach. Slavia Prag gegen Phöbus Budapest:1 n. V. Großes Pech war dem Prager Vertreter Slavia im Kampf zum Weltausstellungsturnier in Straßburg gegen Phöbus Budapest beschieden. Schon nach viertelstündigem Spiel mußte Slavia auf den besten Spieler Puc verzichten, der später nur noch als Statist mitwirken konnte. Der Kampf kam vor 8000 Zuschauern zum Austrag und endete trotz Verlängerung unentschieden:1 dieses Ergebnis stand schon bei der Pause fest. Chelsea London— Olympique Marseille:1 u. V. Der vierte Kumpf des Ausstellungs-Fußballturniers kam in Antibes zwischen Chelsea London und Olympique Marseille zum Austrag. Nach hartem Spiel trennten sich auch hier die Mannschaften unentschieden :1 trotz Verlängerung. Effen Schlug Herne 618:603,5 Städtewettkampf im Kunstturnen in Essen Im Städtischen Saalbau zu Essen wurde am Sonntag vormittag vor nur schwachem Besuch der Städtekampf im Kunstturnen zwischen Herne und Essen ausgetragen. Die Essener Turner präsentierten sich in bester Form und siegten schließlich im Gesamtergebnis sicher mit 618·603,5 Punkten. Bester Einzelturner war der Essener Heinz Fleckhaus mit 97.5 Punkten vor Depve(Essen). 93, Friedrich(Herne), 92/5 und. Caspelherr. 91 Punkte.„Heinz Fleckhaus erziegie zweimat die deutschen Wagenkolonne setzte. Nur Hartmann war noch hinter ihm. Caracciola erfreute sich seiner Ueberlegenheit nur kurze Zeit, denn in der dritten Runde ereilte ihn ein Kupplungsdefekt. Auf die gleiche Weise war von Brauchitsch schon kurz nach dem Start ausgeschieden. Nun führze Lang vor Delius und Hasse, hinter denen im wei, ∆„pe(Essen) 93. Friedrich(Herne) 92.5 und Caf ten Abstand, Rosgneyer, lag, Lggos„Platz war nie 8e= herr 91 Punkte. Heinz Flechaus erziette. sweimat dit fährdet. Erst in der Schlußrunoe, als Lang etwas vor Hochstwertung„20“, und zwar am Barren und in sichtiger wurde, um sich vor unangenehmen Ueberrgschun Pferdsprung. Die beste Leistung in der Freiübung gen zu bewahren, gewann von Delius an Boden. In der vollbrachte der Herner Caspelherr mit„20“. Auch beim Tagesbestzeit von 35,30,4 mit 261,7 Stundenkilometer Pferdsprung schaffte er„20“, während er am Reck siegte Lang. vor Delius, Hasse und Rosemeyer. Seaman großes Pech hatte„und nur mit„16“ bewertet wurde. der durch Refendefek, zurückgefalen war und mit Rose.„ mever einen harten Kampf bestritt, unterlag schließlich Auftakt der Sommeripiele doch den Auto=Union=Fahrern und wurde Fünfter. Hart= Aunon: der mann folgte mit zwei Runden Abstand. Sturmführer Hermann Lang Korpsführer Hühnlein hat den Sieger im Internationalen Avus=Rennen 1937, RSKK.=Scharführer Hermann Lang, zum Sturmführer befördert. ne Lrgebilme! Krafträder 500=ccm=Klasse(96,975 Kilometer): 1. Otto Ley(München) BMW. 30,50,2 Min., 188 Std.= Kilometer: 2. Karl Gall(München) BMW. 30.57,1 Min., 187,95 Stundenkilometer: 3. R. Sungvist, D SW. 33.34,6 Min, 174,1 Stundenkilometer; 4. K. Bodmer (Edingen) D6W. 33.37/8 Min.., guigmeter: Krafträder bis 350 ccm(58.403 Mitomerer: 1. H. Fleischmann(NSU.) 23,08.4 Min., 151,3 Stundenkilometer: 2. H. Richnow(Rudge, 2 3,09,L, Pirz 151.3 Stundenkilometer; 3. E. Kluge(Dk..,) 23.07/2 20 151,2 Stundenkilometer; 4. W. Henze(RSü.) 23,0 Min. 151,2 Stundenkilometer, .09.4 Be Bis 250 ccm(58,403 Kilometer); 1. W. Winkler (Auto=Union) 22,16.1 Min., 148,5 Stundenkilometer: 2. B. Petruschke(Auto=Union) 24240, Pinz 144.05 Stundenkilometer: 3. H. Häußler,(2% g. 19,0 Min., 144,05 Stundenkilometer; 4. S. Wünsche(DKW.) 24,19,2 Min., 144,0 Stundenkilometer. Rennwagen bis 1500 ccm(135,547 Kilometer): 1. C. H. Martin(England) ERA. 42,13,0 Min., 192.6 Stundenkilometer, 2. H. Plate(England) Maserati, 45,05,2 Min., 180,2 Stundenkilometer: 3. E. Teagno (Italien) Maserati, 45.30,1 Min. 178,6 Stundenkilometer; 4. L. Uboldi(Italien) Maserati, 45.47,4 Min., 177,6 Stundenkilometer: 5. A. F. Hug(Schweiz) Bugatti. 47,15,1 Min., 172.0 Stundenkilometer. Rennwagen über 1500 ccm: 1. Vorlauf über Ru 135 547 Kilometer: 1. Caracciola(Mercedes=Benz) 32:29,6 Min.= 250,5 Stundenkilometer, 2. Rosemeyer (Auto Union) 32:30,0 Min.= 250,4 Stundenkilometer, 3. v. Delius(Auto Union) 32:37.4 Min. gleich 249.5 Stundenkilometer, 4. Seaman(Mercedes=Benz) 32:48,8 Min.= 247,9 Stundenkilometer. 2. Vorlauf über 135.547 Kilometer: 1. von Brauchitsch(Mercedes=Benz) 31:29.3 Min. gleich 258,1 Stundenkilometer, 2. Hasse(Auto Union) 31:50.4 Min.= 255,3 Stundenkilometer, 3. Lang(MercedesBenz) 31:51.0 Min.= 255,3 Stundenkilometer, 4. Hartmann(Ungarn, Maserati) 36353,2 Min. eine Kunde zurück, 5. Sofietti(Italien, Maserati) 34:40,1 Min., zwei Runden zurück.(Fagioli auf Auto Union ausgeschieden.) Endlauf(154,832 Kilometer): 1. Hermann Lang(Stuttgart, Mercedes=Benz) 35:30,4 Min., 261,7 Stundenkilometer. 2. Ernst von Delius(Berlin, Auto Union) 35:32,4 Min., 261,5 Stundenkilometer. 3. E. Hasse(Berlin, Auto Union) 36:06,4 Min., 257/4 Stundenkilometer. 4. Bernd Rosemeyer(Berlin, Auto Union) 36:37 Min., 253,9 Stundenkilometer. 5. R. Seaman(England, Mercedes=Benz) 36:50.4 Min., 252,2 Stundenkilometer,, B 6. Hartmann(Ungarn, Maserati) zwei Runden zur. schneller ist als die der 350=Kubikzentimeter=Klasse. zwreiter wurde Petruschke vor Häusler und Wünsche, die dicht hintereinander über den Zielstreifen fuhren. Im großen Abstand folgten die von Sonntag(Stettin) zuesührten Verfolger.(Erst an neunter Stell.wurde de Serie der DKW.=Fahrer unterbrochen Der Wiener Kaltakt zam Weltausstehunse-Tahsulltartter Auftria-Wien befiegte VIB. Leipzig:0(:0) Im Wettbewerb der spielstärksten Vereinsmannschaften Europas für das Fußball=Weltausstellungs=Turnier auf französischem Boden trafen sich in Le Havre der deutsche Vereinspokalsieger VfB. Leipzig und Austria Wien. Die Leipziger lieferten trotz der S . Areau RPOA R. Se A Austria Wien. Die Sespzsgge, gerzeg. 1h ber knappen Niederlage den österreichischen Berufsspielern, in deren Reihen so bekannte Spieler wie Sindelar. Sesta, Nausch, Stroh und Viertel mitwirkten, eine ebenbürtige Partie. Die Sachsen kämpften mit größtem Einsatz, mußten sich aber schließlich den technisch besseren Wienern mit:2 geschlagen bekennen. Dem Treffen wohnten bei schwüler Witterung rund 12 000 Zuschauer bei. Das Treffen wurde von dem französischen Schiedsrichter Capdeville gut geleitet. Nach vier Minuten Spieldauer gingen die Wiener durch einen famosen Alleingang durch Sindelar in Führung. jetzt kamen die Leipziger besser ins Spiel, erreichten aber nicht die Form, die sie im Endspiel gegen Schalke 04 zeigten. Zudem hatten die Deutschen für ihren famosen Mittelstürmer May Ersatz einstellen müssen. Der Leipwurde sehr ziger Angriff arbeitete bis zum Wechsel feine TorgePoucht zu einem Zweikampf zwischen dem Englanoer legenheiten heraus und erzwang ein 1;1 Eckenverhältnis. *: H. Martin(Era) und dem Italiener Cortese(Mase=[Das Spiel, in dem Sindelar für Wien die Führung Verfolger. Erst an neunter Stelle wurde Rovotny#us 27: Dar Wiener Renggn#u Puch konnten erst auf diesem Platz das Rennen beenden. Martin siegte bei den kleinen Wagen Sicherlich mag ein Rennen der kleinen Wagen im Vergleich zum Kampf der silbergrauen großen„Renndagen wenig aufregend, ja vielleicht harmlos erscheinen. über die„=Liter=Wagen lieferten sich auf der Avus 135.547 Kilometer immerhin einen Kampf, der vurchaus fesseln konnte und reich war an einprägsamen schaesf sden Momenten. Das Rennen wurde,„ Jedr herausschoß, war durchweg offen. In der Abwehr stachen der Torwart Wöllner, die beiden hart spielenden Verteidiger Dobermann und Schrepper hervor. In der Läuferreihe war Thiele der Beste. Auch nach dem Wechsel gaben die Leipziger den Kampf nicht verloren. Sie arbeiteten auch mehrere Torchancen heraus, aber das Ehrentor glückte nicht. In der 59. Minute war es wieder Sindelar, der für Austria das zweite Tor schoß und damit den Kampf entschied. Das große technische Können der Wiener war in erster Linie für den Sieg ausschlaggebend. Die besten Leute waren Sindelar, Nausch. Sesta und Stroh.— Nach dem Kampf waren beide Mannschaften einer Einladung der Stadtverwaltung gefolgt, wo sie vom Bürgermeister begrüßt wurden. Weitere Ergebniffe FC. Bologna besiegt FC. Sochaux:1 Mit einer großen Enttäuschung für den französischen Fußballsport endete der Start des Pokalmeisters FC. Sochaux beim Weltausstellungsturnier in Paris. Bei der drückenden Hitze, die über der französischen Hauptstadt lag, waren nur 10 000 Zuschauer ins ColombeTamde..=Ehrenfeld und Bochum 48 bei den Faustballspielen in Front In vier Klassen gelangten am letzten Wochenende im Kreis Bochum die ersten Faustballspiele um die Kreismeisterschaft zum Austrag. In der ersten Leistungsklasse(Gruppe I) bezwang die Turngemeinde .-Ehrenfeld den Polizeisportverein Bochum, Jahn Querenburg und Tura Hattingen und konnten sich so ohne Verlustpunkte an die Spitze setzen. Jahn burg und Tura Hattingen gewannen je ein Spiel und spielten einmal unentschieden, während der Polizeisportverein Bochum völlig leer ausging. Die in Front erwarteten Polizisten waren gegen früher nicht wiederzuerkennen, da sie mit einer stark veränderten Mannschaft antraten, die das alte Können nicht erreichte. Als bester Verein aus den Spielen der 2. Gruppe ging der TV. Bochum 48 hervor, der seine beiden Geginer Friesen Bochum und TV. Brenschede niederrang. Auch in der 2. Männerklasse schnitt der TV. Bochum 48 am besten ab. Er gewann alle drei angesetzten Spiele, und zwar gegen Polizei Herne, TV. Wanne 85 und Turngemeinde.=Ehrenfeld. Letztere siegte gegen Polizei Herne und Wanne 85, die beide zu keinem Erfolg kamen. In der 3. Männerklasse konnte die erste Mannschaft der Turngemeinde.-Ehrenfeld die erste Serie mit zwei Siegen über den TV. Bochum 48 und ihre zweite Mannschaft beschließen. Ebenso erfolgreich war die Turngemeinde auch in den Jugendspielen. Die zweite Mannschaft des Vereins konnte hier die meisten Punkte herausholen. Die Ergebnisse: 1. Leistungsklasse(Gruppe): Turngemeinde.= Ehrenfeld— Jahn Querenburg 41:22: Turngemeinde .=Ehrenfeld— Polizei Bochum 39:33; Jahn Querenburg— Polizei Bochum 37:32; Tura Hattingen gegen Polizei Bochum 43:24; Turngemeinde.=Ehrenfeld— Tura Hattingen 36:30; Jahn Querenburg gegen Tura Hattingen 41:41.— Gruppe 2: TV. Bochum 48— TV. Brenschede 35:31; Tv. Bochum 48 gegen Friesen Bochum 37:30; TV. Friesen Bochum gegen TV. Brenschede 36:34. 2. Männerklasse: Turngemeinde.=Ehrenfeld gegen TV. Wanne 85 41:23; TV. Bochum 48— Polizei Herne 36:29; Turngemeinde.=Ehrenfeld— Polizei derne 26:23; TV. Bochum 48— TV. Wanne 85 41:28: TV. Bochum 48— Turngemeinde.=Ehrenfeld 30:23. 3. Männerklasse: Turngemeinde.=Ehrenfeld I gegen TV. Bochum 48 48:45; TV. Bochum 48— Turnmeinde.=Ehrenfeld II 59:33; Turngemeinde.= Ehrenfeld I— Turngemeinde.=Ehrenfeld II 55:42. gemeinde.=Ehrenfeld 7 gegen Jugendlase:, Tazigemeigbe,.= Ehrenfel, I. 660 Jahn Querenburg 60:57; Turngemeinde.=Ehrenfeld 11— TV. Brenschede 43:42: TV. Brenschede gegen Turngemeinde.=Ehrenfeld 1 47:41; Jahn Querenburg— Turngemeinde.=Ehrenfeld II 47:45; TV. Brenschede— Jahn Querenburg 45:45; Turngemeinde.-Ehrenfeld II— Turngemeinde.=Ehrenfeld I 56:50. Preußen 04 Wanne im Endlpiel Preußen 04— BfL. Schwerte 10:2(:0)— Um die Westfalenmeisterschaft im Jugend=Fußball Vor über 1000 Zuschauern erfochten die Wanner Preußen einen schönen Sieg und qualifizierten sich damit für das Endspiel um die Westfalenmeisterschaft. 45 4 e ch 1558 A WR he 6 Seite 9 Nr. 124 Seite 8 Nr. 124, Bochumer Anzeiger 7 Montag, 31. Mai 1937 198,5 zu 118 Um den Aufftieg zur Gauliga Aritia-ParteiHell auf MBV. Linden endgültig ausgeschaltet Hampr der„Ihlberpiene GurderArus Die beiden Aufstiegsspiele zur Gauliga brachten die erwarteten Ergebnisse, wenngleich die Niederlage der Lindener nach dem vorsonntäglichen Sieg nicht so hoch erwartet wurde. Arminia Bielefeld hat sich durch den erneuten Erfolg über den MBV. Linden auf den zweiten Platz geschoben, liegt aber relativ noch hinter Röhlinghausen um einen Punkt zurück, während Munsters Vorsprung mindestens für den zweiten Platz ausreichen müßte. Am kommenden Sonntag muß Preußen Münster in Linden antreten. Gewinnen die Münsteraner das Spiel, so benötigen sie aus den letzten beiden Spielen gegen Arminia Marten in Münster und Röhlinghausen in Röhlinghausen nur noch einen Punkt, um den Aufstieg sicher in der Tasche zu haben. Röhlinghausen muß nach Klafeld und wird dort sicherlich nicht leichtfertig spielen, um den geringen Vorsprung vor Marten und Bielefeld, die am kommenden Sonntag in Marten gegeneinander antreten müssen, zu behatten.„ 1424 Mm Jume 1. Arminia Marten ist spät zum Zuge gekommen. Gewinnen die Martener am kommenden Sonntag die Partie auch gegen Arminia Bielefeld, so muß man dem Dortmunder Vertreter noch eine ernsthafte Chance einräumen, da Münster und Röhlinghausen, die beiden derzeitigen Tabellenführer, noch gegeneinander zu spielen haben. Der Unterlegene kann also noch hinter Marten geraten. Außer dem MBV. Linden und Klafeld=Geisweid haben also noch alle vier Mannschaften Aussichten auf den Aufstieg. Die Ergebnisse: Arminia Bielefeld— MBV. Linden:2 Klafeld=Geisweid— Arminia Marten:4 Die Tabelle: Preußen Münster Arminia Bielefeld SpVg. Röhlinghausen Arminia Marten MBV. Linden 7 2 Klafeld=Geisweid 8— Die Spiele am 6. Juni: MBV. Linden— Preußen Münster Arminia Marten— Arminia Bielefeld Klafeld=Geisweid— SpVg. Röhlinghausen Arminia Bieleseld— MBV. Linden:2 Die Auseinandersetzung in Bielefeld hatte ebenfalls stark unter der Hitze zu leiden, so daß man schon von einem regelrechten Sommerspiel sprechen kann, in dem die Bielefelder zwar zu einem zahlenmäßig hohen Siege kamen, der aber in dieser Höhe nicht verdient ist. Nach dem:=Vorsprung der Bielefelder, den ihr Mittelstürmer Schwarz bereits nach drei Minuten erreicht hatte, waren die Lindener zumeist gleichwertig. Ihr Angriff arbeitete mehrere sehr gute Gelegenheiten heraus, doch wurden sämtliche Schüsse eine Beute des schier unüberwindlichen Arminia-Torwarts Sander. Die endgültige Entscheidung fiel schon in der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit, als der Bielefelder Halblinke Hogenkamp zwei schöne Tore schoß und Pohl die Führung auf:0 ausdehnen konnte. Durch Hogenkamp hieß es nach einer halben Stunde bereits:0. Erst zum Schluß kamen die Gäste etwas besser zur Geltung. Ein Schrägschuß ihres Linksaußen verringerte den Abstand auf:1. Kurz vor dem Schlußpfiff war der Bochumer Gruppenmeister im Anschluß an einen Freistoß noch einmal erfolgreich. Städtespiele Würzburg: Würzburg— Frankfurt a. M.:0 Danzig: Danzig— Magdeburg:2 Allenstein: Allenstein— Magdeburg:1 Westdeutsche Freundschaftsspiele WSV. Edelstahl Borussia Dortmund— Fortuna Düsseldorf•2 TuBV. Mengede— VfL. Benrath:1 Westdeutsche Aufstiegspiele Niederrhein: BV. Altenessen— VfR. Ohligs:1 Odenkirchen 05/07— Union Hamborn:3 Mittelrhein: (1) Brachbach 09— Alemannia Aachen:6 Blau=Weiß Köln— 1. FC. Idar:1 (2) MSV. Koblenz— FV. Engers:2 Kölner BC.— Westmark Trier:1 Drellkar.2— Aumieg zam Beznn Polizei Bochum Stark zurückgefallen— Herne-Süd fiegt weiter Die Aufstiegsspiele zur Bezirksliga sind im zweiten Gang zu einem wahren Rätselraten geworden. Sonntag für Sonntag melden die Mannschaften Resultate, die alles auf den Kopf stellen. Nachdem am vorigen Sonntag die Niederlage der ungeschlagenen Wittener gegen Herne=Süd alle Berechnungen über den Haufen geworfen hatte, erging es diesmal Tus. Milspe ebenfalls gegen einen Außenseiter so. Viktoria Dortmund brachte es fertig, den Südwestfalen die erste Heimniederlage beizubringen und sich überraschenderweise auf den dritten Platz zu schieben. VfL. Habinghorst holte sich in Herne die erwartete knappe Niederlage und muß den zweiten mit dem vierten Tabellenplatz vertauschen. Witten 07 kam in Bochum gegen die Polizei zu einem knappen, aber verdienten Siege und somit erneut zur Tabellenführung, die sich die Wittener aber mit den Milspern teilen müssen, da beide Mannschaften gleiche Punktzahl haben. Polizei Bochum hat zwar noch den vorletzten Platz inne, steht relativ aber an letzter Stelle Die drei letzten Sonntage werden also außerordentlich erbitterte Kämpfe bringen, denn jede von den sechs Mannschaften hofft noch auf einen der ersten drei Plätze. Interessant ist, daß die drei Spiele am Sonntag mit dem gleichen End= und in zwei Fällen sogar mit dem gleichen Halbzeitergebnis endeten. Die Ergebnisse: Polizei Bochum— Witten 07:3 TuS. Milspe— Viktoria Dortmund:3 Herne=Süd— VfL. Habinghorst:2 Die Tabelle: TuS. Milspe 7 3 2 2 13:11:6 Witten 07 7 2 4 1 10:11:6 Viktoria Dortmund 7 3 1 3 14:16:7 VfL. Habinghorst 6 2 2 2 11:13:6 Polizei Bochum 7 3 0 4 20:15:8 Herne=Süd 6 2 1 3 13:13:7 Die Spiele am 6. Juni: Herne=Süd— TuS. Milspe Witten 07— VfL. Habinghorst Viktoria Dortmund— Polizei Bochum Aufnahmen(2) Vaginer Caracciola auf Mercedes=Benz(Nr. 35) geht im ersten Vorlauf an Rosemeyer auf Auto=Union (Nr. 31) vorbei Ponzer und DschühferVereil gewannen die Sonderwettkämpfe beim Schwimmfelt zugunlten des Hilfswerks„Mutter und Kind“ Verdienter Wittener Sieg Polizei Bochum— Witten 07:3(:). muß einmal gesagt werden: die diesjährigen Aufstiegsspiele der Kreisklassen=Grupvensieger der Kreise Hagen, Bochum und Dortmund erreichen nicht die Höhe, die man in den beiden letzten Jahren von den Vertretern der drei Kreise gesehen hat. Es ist nicht das erste Mal, daß die Mannschaft der Bochumer Polizei enttäuscht hat, aber die sich die Tabellenführung mit Milspe teilenden Wittener haben nicht viel mehr gezeigt. Von den beiden sonst so sicheren Verteidigungen sah man diesmal sehr wenig. Daß sich Bochums Hüter in der ersten Halbzeit zwei böse Schnitzer leistete, die jedesmal ein Tor kosteten, soll nicht unerwähnt bleiben, wenngleich der Sieg der Wittener nach der Gesamtleistung als durchaus verdient bezeichnet werden muß. Sicherlich hätte es anders kommen können, wenn die beiden Tore vermieden worden wären, aber das Glück war diesmal bei der besseren Partei und brachte den Wittenern den verdienten Sieg. Schon nach sieben Minuten hieß es:0 für Witten, als der Hüter der Polizei nicht wußte, was er bei einer verunglückten Abwehr seines rechten Vordermannes tun sollte. Er sah tatenlos zu, wie Wittens Mittelstürmer mit dem Ball ins Tor lief. Nach weiteren zehn Minuten gelana den Bochumern durch famosen Schuß von Wodsniak der Ausgleich, doch konnten die Wittener erneut die Führung an sich reißen, als Bochums Hüter wieder einen haltbaren Schuß vassieren ließ. Die Polizei verschärfte das Temvo und gab während der letzten Viertelstunde vor der Pause den Ton an. Erneut gelang der Ausgleich. Damit waren die Kräfte erschöpft. Nach dem Wechsel wurde Witten nämlich lebendiger und versuchte. System in das planlose Spiel beider Parteien zu bringen. Es blieb beim Versuch, da das Spiel an Härte zunahm. In der siebten Minute der zweiten Halbzeit gelang den Wittenern erneut der Führungstreffer, der auch der Sieatreffer wurde. Einige klare Chancen wurden entweder verschossen oder von dem in diesem Abschnitt fehlerlos arbeitenden Bochumer Hüter zunichte gemacht. BV. Herne=Süd— VfL. Habinghorst:2(:1) Es sah auf dem Sportplatz an den FlottmannWerken im Herner Süden in den zweiten 45 Minuten gewiß nicht nach einem Kampf zweier um den Aufstieg ringender Gegner aus; zu drückend war die Hitze, abgekämpft waren die Gegner, so daß nach dem 22:=Ausgleich des Dortmunder Gruppenmeisters kaum mit einer entscheidenden Wendung des Kampfes zu rechnen war. Und doch stieg die Spannung zu einem Höhepunkt, als die Herner die letzten zehn Minuten mit einem Endspurt einleiteten, dem der Erfolg nicht versagt blieb. Der schußgewaltige Seeger erwischte wenige Minuten vor dem Ende eine Flanke des Rechtsaußen, die der Herner zum vielbejubelten Siegestreffer wuchtig ins Netz schoß. Wenn man sich wieder in den Freibädern braun schmoren lassen kann, ist die Zeit der Hallenschwimmfeste vorbei. Um zum Hilfswerk„Mutter und Kind“ sein Scherflein heizusteuern, hatte der Schwimmverein „Blau=Weiß". Bochum dennoch für Samstag abend in der Städtischen Badeanstalt ein volkstümliches Schwimmfest angesetzt, dessen Zuspruch unter Berücksichtigung der vorgeschrittenen Jahreszeit zufriedenstellend war. Mit einem Staffelwettkampf der Bochumer Großbetriebe um den Ehrenpreis der„Westfälischen Landeszeitung", der Bochumer Fußballmannschaften um den Wanderpokal des„Bochumer Anzeiger“ und einem Klubkampf gegen Witten 84 wies das Programm volkstümliche Wettkämpfe auf, die in einem Bochum leider fehlenden Freibad größte Zugkraft ausgeübt hätten. An Stimmung hat es Samstag abend im Stadtbad nicht gefehlt. Namentlich beim Kampf der Bochumer Betriebe versuchten die zahlreich vertretenen Schlachtenbummler dem im Zeichen einer einseitigen Ueberlegenheit des Bochumer Vereins stehenden Rennen eine andere Wendung zu geben. Die erste Mannschaft des Bochumer Vereins hatte im Ziel nicht weniger als eine Bahnlänge Vorsprung, während um die Plätze hartnäckige Kämpfe entbrannten, die schließlich mit einem Siege der Stadtverwaltung vor der Knappschaft endeten. Der Wettkampf der in Vereinstracht antretenden Bochumer Fußballmannschaften um den Wanderpokal des„Bochumer Anzeiger“ gestaltete sich zu einem Dreikampf zwischen der Polizei, Germania und Preußen, da Tus. und Westfalia nicht antraten. Der Polizeisportverein ließ es an dem nötigen Respekt vor diesen Vertretern höherer Spielklassen völlig fehlen und trug sich zum ersten Male in die Siegerliste ein. Daß die Polizisten auch im nassen Element den Verkehr zu regeln verstehen, bewiesen sie durch ihren Sieg in der Hindernisstaffel und im neuartigen WasserRugby, einer Erfindung des sportlichen Leiters des SB.„Blau=Weiß.... Veranstel, Im Klubkampf siegte der Veranstalter sicherer als erwartet. Der Abgang des bekannten Rückenschwimmers Ruhfuß macht sich bei Witten stark bemerkbar. Das Können des Spitzenschwimmers Höhle wurde durch den besseren Durchschnitt der Bochumer wieder wettgemacht, die von den fünf Staffeln vier gewannen. Sehr gute Leistungen boten beim Sieger u. a. Wiener II, der die 100 Meter Brust in 1,14 und 1,14,3 schwamm, und Scharfenberg, der über 100 Meter Freistil zweimal 1,04 erzielte. hbg. Ergebnisse: Klubkampf Blau=Weiß Bochum— Witten 84 18:12 Punkte. 4. Sauerländische Geländefahrt des NSKK. -mal==Bahnen=Kraulstaffel: 1. Bochum 3,51 Min. (Mansch.: Wiener I, Wiener II Scharfenberg, Ratte I, Schuhmacher, Dr. Buschey, Oelrich, Guthoff), 2. Witten 3,55. =mal==Bahnen=Bruststaffel: 1. Witten 5,14,3, 2. Bochum 5,15,8 Min. =mal-=Bahnen=Bruststaffel: 1. Bochum 4,39,4 Minuten(Mannschaft Ratte I, Hornberg, Wiener I, Wiener II, Schuhmacher, Bastian Engelbrecht und fenberg), 2. Witten 4,44,3 Min. =mal=-Bahnen=Kraulstaffel: 1. Bochum 4,19,6 Minuten(Mannschaft: Wiener I, Wiener II, Schuhmacher, Scharfenberg), 2. Witten 4,28,6 Min. =mal==Bahnen=Lagenstaffel: 1. Bochum 3,33,6 Minuten(Mannschaft: Rücken Wiener II 1,15,3, Brust Wiener I Brust 1,14,3, Freistil Scharfenberg 1,04), 2. Witten.492 Min.„. g me Bahnen=Grust. Rahmenwettkämpfe:=mai=-Bahnen=Brustschwimmen für Bochumer Großbetriebe: 1. 1. Mannschaft Bochumer Verein(Kautz, Chilla, Schneider, Brockfeld, Wollrath, Lakies, Engelbrecht, Runge) 5,20 Min., 2. Stadtverwaltung 5,45,2, 3. Knappschaft 5,48,4, 4. Bochumer Verein, 2. Mannschaft, 5,48,6, 5. Schlegelbrauerei 5,52,6, 6 Deutsche Arbeitsfront 5,54,3, 7. Gebr. Eickhoff 6,03 Min. 11=mal=-Bahn=Beliebigstaffel für Bochumer Fußballmannschaften um den Wanderpreis des„Bochumer Anzeiger“: 1. Polizeisportverein 3,10 Min., 2. Germania Bochum 3,3 Min., 3. Preußen Bochum 3,32,2. =Bahnen=Brustschwimmen für Jugendliche: 1. Plügge 1,22,4 Min., 2. Rohrmoser 1,27,4 Min., 3. Dierkes 1,30,5. -mal==Runden=Hindernisstaffel: 1. Polizeisportverein, 2. Blau=Weiß. 100=Meter=Kraulschwimmen für Jugendliche: 1. Ratte II 1,16, 2. Müller 1,17. „Wasser=Rugby: Polizei— Blau=Weiß:2. Wasserball: Blau-Weiß— Kombinierte Mannschaft Witten Bochum:0(:). Die Freundschaftsspiele Besondere Ereignisse waren im schwach besetzten Programm der Bochumer Freundschaftsspiele nicht verzeichnet. Germania Bochum meldet einen:=Sieg über' den Kreisklassenvertreter Rot=Weiß Herten=Langenbochum, während der TuS. in Boelerheide:1 verlor. Preußen Bochum mußten sich von Alemannia Dortmund knapp:2 geschlagen bekennen. In Bochum selbst setzte der TuS. Engelsburg seine Siegesserie mit einem:=Erfolg über Reichsbahn Bochum fort. Tus. 26 Altenbochum und Kortum Bochum trennten sich der STV. Werne konnte Langendreerholz:2 niederhalten, Stiepel 04 schlug Fortuna Bochum deutlich :1, der LFC. Laer Langendreer 07:0, Weitmar 09 Winz Baak:3. Die Ergebnisse: Rot=Weiß Herten=Langenbochum—. Germania Bochum:6 Germania Boelerheide— Tus. Bochum:1 Alemannia Dortmund— Preußen 07 Bochum 312 STV. Werne— Langendreerholz:2 LFC. Laer— Langendreer 07:0 TuS. 26 Altenbochum— Kortum Bochum:2 Stiepel 04— Fortuna Bochum:1 TuS. Engelsburg— Reichsbahn Bochum:1 Weitmar 69— Winz Baak:3 Bruchstraße Langendreer— Werne 19:1 Favoritenliege in der Zwischenrunde um den„.=.“=Pokal. Die Zwischenrunde brachte diesmal insofern eine Ueberraschung, als die Favoriten klage, Fnsgolster: zeugende Siege herausholen konnten.„Teun, daß er hausen bewies im Kampf gegen Tkl. Wanue. den 7 in den Aufstiegsspielen viel gelernt hat. Er fe#tig den Gegner eindeutig ab. Der Titelverteidiger#### deklassierte die Wattenscheider Gäste, ein Bemeit# daß die Niederlage der Bochumer am Vorsonnta# unglückliche war. Germania Bochum mußte in linghausen ebenfalls eine zweistellige Niederzgggichen nehmen. Jahn Langendreer kam zu eirgze,jängerung. Sieg über die Polizei Bochum in der Das Spiel Westfalia Bochum gegen Tv. Weitmar am Mittwoch abend nachgeholt. Die Ergebnisse: TB. Eickel— Wattenscheid 09/80 14:0. Tkl. Wanne— Tus. Holsterhausen:12 Tv. Röhlingbausen— Germania Bochum nach Jahn Langendreer— Polizei=SV. Bochum 610 nach Verlängerung# izmar 89 verleat Westfalia Bochum— Tv. Weilmar 82 bertent Kocht im Hamme Es ist schon etliche I schen Leichtathletikmeiste aufmerksam verfolgt wi venn in Schlagzeilen ind großartige Leistung ten. Westdeutschland wa ter und Bochum die„St stark der Westen gerade den Glanzzeiten eines a zeherrschten Sprintstreck so recht zum Bewußtsei einer westdeutschen Meis dreikampfes Westfalen— den. 100 Meter in 11, das sind Zeiten, die dan Beinen hatten. In glei der Königin des Svor Zuschauer hatten sich a Erde“ in Dortmund eir stundigen Verspätung 24 interessante Wettbewerbdes Gaues Niederrhein bewerben errang der N zen. Man hatte allg Duell zwischen den Gau gerechnet und dabei den etwas favorisiert. Um Gau Niederrhein sich so Vorsprung ständig vera Gaues Niederrhein sche ferten sich die Gaue hartnäckiges Gefecht um westfälischer Beharrlich fangs eingebüßten Pun wieder auf. Das gute Konkurrenzen und der den Zehnmal=eine=halb Sieg über den Gau 2 sich zum Schluß mit 1 kennen mußte. Der Gau Niederrhe renzen, angefangen## Lauf. Nur in der B er dem Gau Mittelrhe Kurzstrecken über 100 ein neuer Mann siegre mit Abstand in die Fr Sprintergarde zu tret 100=Meter=Lauf bewer sang in der mäßigen belegte. Der ehemalig sehr in die Breite gege verioren. Beachtlich ist Der Bochumer Lorenz losen. Er belegte hinte unter diesen Umstänk von 51,2 Sekunden de hat in diesem Renn Mittelstreckentalent, d wurde. Ein gutes Rei über 1500 Meter in Lauf gab es einen dre (Bochum), dem erst in derrheiner Barties. u Legge hat ein hervor durch die dauernde Endspurt keine Kräfte Runde mußte er dem und Barties weichen. mit 15,54 Minuten gute Leute wie Berg geschlagen zu haben. denstrecken war unanc sich der Duisburger von 44,43 Meter der mit 42,78 Meter um geschlagen. Drei West Speer= und Hammer verwüstlichen Stechem der im Hammerwerfe ternational erstklassig Hochsprungrekordmani Hochsprung, sondern Meter sind für einen mäßige Leistung, w Meter als Weitsprin Stabhochsprung trafe die alten Rivalen a sich beide mit.70 M „Ungeheuer, ia Form...!" Die hü viazweite des 80=Me Helm(.) 59,0, 5. Sek.(gestürzt).— Min., 2. Stieglitz Spielmann(.) Laarmann(.) 1. Konze(.) 22.7 hausen(.) 23,3, 24,2, 6. Mertens( 1. Wilkening(N. Siewing(.) 4,91, 4,64, 6. Selbach(! Frochte(.) 44,43 3. Buschey(W. 5. Hoffmeister(W. – 100=Meter=Lau 2. Zakell(.) 18. 186. 5. Wolter(M 1. Kirchhoff(.) 3. Busch(.) 11,67 10,85, 6. Schlosser „Konze(.) 11, 3(.) 11..4 e5 1 6, 6. Schl venlauf(Frauen): mühl(.) 13,0, 0105 Jöris(9 M. gaer Lauz: 76 20/2, 3. Gol 31,2. 0. Schuhmac Zochsprung(Frau (.) je.45 (.) 1,40, 5. Brei Sveexwerfen: 1. der(.) 54 50, 52,87, 5. Wolf(M (.) 1399, 3. 65.6 87 8. Böl Weten..) 663. Staffel 43.5 Sek., 3. Wes lauf: 1. Kürten Vaginer tion EIIT lten .51 Min. ra, Ratte I, ), 2. Wit5,14,3, 2. 4,39,4 Miner I, Wieund Schar4,19,6 MiSchuhmacher, .33,6 Mi15,3, Brust rg 1,04), 2. ahnen=Brust. 1. MannSchneider, Runge) 5,20 Knappschaft haft, 5,48,6, Arbeitsfront humer Fuß„Bochumer in., 2. Gerchum 3,32,2. endliche: 1. 4 Min., 3. olizeisportversendliche: 1. :2. e Mannschaft piele Hermania Boum:1 Bochum:2 ochum:2 ochum:1 9:1 .“=Pokal. :0 412 16 chum 0 ochum:5 nach 1988 au us zu 13. Möderrieir ver Weindlent und Fiheirnent 6..: 1. Bottlenbergs Handschar(Lommatzsch), 2. Mohamed. 3. Wernigerode, 4. Gassenjunge.— Ferner: Asti, Heidekönig, Musierknabe, Fohre, Tivo, Hanshein. Sieg 24. Plas 14. 17. 21. 30. Einlauswezzggggein# Ropal 7..: 1, Deschners Janieulus.(Poctel g####epal Pantalion, 3. Graf Molike.— Ferner: Le Majestic. Sieg 18, Plav 12, 15. Einlausswette: 40." gerem 8..: 1. Stocks“ Seeräuber(Hekmann), 2. Heroine, 3. Dovler.— Ferner: Grenzeslust. Lonka, Caprettulus, Herkules, Dublette. Sieg 100, Platz 16, 11, 12. Einlaufswette: 246. im Leichtathletik-Gaudreikampf in Dortmund— Lutz wirft den Hammer 50,28 Meter weit— Legges großer Kampf im 5000-Meterlauf 3. Stahlbut(.)gl“s gen##siggtie##.) rg Weitsprung mit 7,18 Merer, Tar 15,30 Meier, Euf Diskuswersen mit 45.29 Me wärishng im Hammerwersen mit 52,28 Meeter. Wieder Ringen in Bochum Deutsche Eiche Germania Bochum— Tusp.=Gemeinschaft Herdecke(13:6) ben„Esam verfolgt wurden, daß es Tradition war, Westsalen 530 Sek., 3. Mittelrhein 51.2 Sel.— Stab= mit 15 30 Meter Cuf im Sperwersen mit 60.17 Mewartshnt im Hommerwersen uit 45.29 Zeter und Go Weidentsähland war einmal Jdod Lorhasfe,=Pse Kthese, v. Baldsseler Kaute; 1. Sacher“ K. 15420 ter und Bochum die„Stadt der schnellen Fcährefan, in Min., 2. Bartses(.) 15.472, 3. Legge(.) 15.540 star, der Westen gerag in den,zonatzom jah.y.— MNin., 4. Berg(.) 1607/4, 5, Kelm(.), 16134.— den Osenageiten. eines Houben, Jonath und Borchmever 1038, Runde=Staffel: 1. Piederrhein.21.),Nin.: heberrichten Sprintstrecen zurückgegangen Zeugen des 2. Westfalen.246 Min., 3. Mittelrbein.330 Min.“. ener wesideutschen Meisterschaft gleichkommenden Gau= Hammexwerfen: 1. Lus I(.) 50.28, Peter, 2. Brgueiner westder dreikampfes den. Leinen desten Iin glelcder Meie iu De Zigier Baih Weiter a. Pods GAbl).1d.-2, Spenertest. Fianez; Zuschauer Hotten,nH eingefunden, die nach einer halb= 40.89, 3. Volkhausen(.) stündigen Verspätung 23 in schneller Folge abgewickelte 5. Kirchhoff(.) 31,47, 6. Stohr(.) 27,61 Meter. interessante Pettbewerbe und einen„Zherzeugengergifg Gesamtpunktergebnis: erben errang der Riederrbein allein 16 Konturren 1. Niederrhein 1985 Bunkte, 2. Westfalen 1375 Man, hatte allgemein mit, einem, spannenden 3. Mittelrhein 118 Punkte. Duell zwischen den Gauen Niederrhein und Mittelrhein ve. u8 habei den Gau Mittelrhein im geheimen Sturmvogel ohne Gegner Hoppegarten feierte 70jähriges Jubiläum Prachtvolles Wetter begleitete am Sonntag den Jubiläums=Renntag des Union=Klubs in Hoppegarten. Die gesamte Berliner Pferdesportgemeinde war auf DeutschEs siegten: Burke im Hochsprung mit 1,95 Meter, lands größter Flachrennbahn erschienen und wohnte dem eding im Stabhochsprung mit 4,22 Meter, Johnson seit 35 Jahren bestehenden Jubiläumspreis bei, der leimit.18 Meter Taylor im Zugettoßen der seise, Felugg als Derbpvorggaißterg gnehr und grehr seei o: z. am., eingebüßt, gar.„Auch in diesem Jahre eingen die Preijährigen den älteren Pferden wieder aus dem Wege. Bei der letzten Einsatzzahlung wurden die bis dahin noch im Rennen verbliebenen Vertreter des Derbyjahrganges gestrichen. Sturmvogel ging als Favorit an den Start. Seine Aufgabe wurde ihm noch erleichtert, denn sein schärfster Rivale Wahnfried blieb am Start stehen. So gewann der Schlenderhaner ohne große Mühe gegen seinen früheren Stallgefährten Blinzen, Periandie Nachrmer in(der und Seine Hoheit. g(guten), Am Sonntag vormittag trafen die Bochumer im 1..: 1. Horaleks Treuer Geselle.(Zupez,, 2. Tantris. Rückkampf auf die Ringerstaffel von Herdecke. Sie konn 3. Vogelweid.— Ferner: Feuereifer,„Matthias, Eitel. Sieg ten auch diesen Kampf gewinnen. Die Bochumer hin= 18, Bgr,., Wasostrsebs Fihektias(Heid), 2. Schin, 3. Lamterließen einen ausgezeichneten Eindruck und zeigten, padius, 4. Wildpark.— Ferner: Elfmeter, Mawall. Fradaß sie die lange Ruhepause gut ausgenutzt haben. gonard, Jan van Evck, Senst,„Duenja. Sieg 56, Platz 14, Der Kampfverlauf:.51 Fiege(.) als auch Vo= 3..: 1. Zucklicks Maraus(Starosta), 2. Iusballa, 3. gerechnet ung oavez, den Gau Mittelrhein etwas favorisiert. Um so mehr überraschte es, daß der Gau Niederrhein sich sofort an die Spitze setzte und den Vorsprung ständig vergrößerte. Während der Sieg des Gaues Niederrhein schon bei„Halbzeit" feststand, liesich die Gaue Westfalen und, Mittesßheig, ig ferten sich die„Gaue Westfalen hartnäckiges Gefecht um den zweiten Platz. westfälischer Beharrlichkeit holte unser Gau den anfangs eingebüßten Punktrückstand sozusagen löffelweise wieder auf. Das gute Abschneiden in den technischen Konkurrenzen und der zweite Platz in der abschließenden Zehnmal=eine=halbe=Runde Staffel waren für den Sieg über den Gau Mittelrhein ausschlaggebend, der sich zum Schluß mit 19,5 Punkten klar geschlagen beDer Gau Niederrhein gewann sämtliche Laufkonkurrenzen, angefangen vom 100= bis zum 5000=MeterLauf. Nur in der Viermal=100=Meterz er dem Gau Mittelrhein den Vortritt lassen. In den Kurzstrecken über 100 und 200 Meter blieb in Konze ein neuer Mann siegreich, der Anlage zeigt, wenn auch mit Abstano, in die Fußstanten dex alten„westdeutschen Sprintergagge„zu tretel..###rrrr im 100=Meter=Lauf bewenden, in dem er hinter Vogelder mäßigen Zeit von 11,5 den dritten belegte. Der ehemalige TuS.=Mann ist inawischei sehr in die Breite gegangen und hat seine Schnelligkeit verloren. Beachtlich ist Kisters 400=Meter=Zeit von 49,6. Der Bochumer Lorenz hatte das Pech. Außenbahn zu losen. Er belegte hinter Kisters und Goldhausen in der unter diesen Umständen höher einzuschätzenden Zeit von 51,2 Sekunden den dritten Platz. Völlig enttäuscht hat in diesem Rennen Nöller, einst unser Mittelstreckentalent, der mit 52,2 Sekunden Letzter wurde. Ein gutes Rennen lief der Oberhothggggeter, über 1500 Meter in 4,05 Minuten. iim 5000=MeterLauf gab es einen dramatischen Kampf zwischen (Bochum), dem erst in dieser Saison aufgetauchten Niederrheiner Barties und Sacher vom gleichen Gau. 1609 m in.07 Min. Woodruff dicht am Weltrekord Großartige leichtathletische Leistungen gab es bei den in Newyork durchgeführter mamerätguischeg, Sech meisterschaften. Der 800-Meter=Olympiasieger John Woodruf gewann den Meilenlauf(1609 Meter) in der glänzenden Zeit von:07 Minuten und blieb nur um zweizehntel Sekunden hinter dem Weltrekord seines Landsmannes Glenn Cunningham zurück. Der Farbige hatte vorher bereits den 800=Yard=Lauf in:52,1 Min. gewonnen. Einen weiteren Doppelsieg gab es in den Kurzstrecken durch Johnson, der die 100 Yards in 9,8 Sekunden und die 200 Yards in 21.2 Sekunden an sich brachte. Im 120=Yaxd=Hürdenlauf endete Diden Schultersieg zu erzielen., g6./m Hampt.. bebe,„Feugrnelke. Prinzipesig, Bretonne. Sieg 21, Platz 13, Federgewicht: Einen recht wechselvollen Kampf lie= 20,13, Elrgglsenderhans Sturmvogel(Printen), 2. Blnferten sich Klatt(.) und Mahl(.), On Frase, Hie ven. 3. Heriander.— Ferner: Baprized, Fagerin. Si3e staffel, mußte novan in 14,8 Sekunden in Front, während die 220Yard=Hürdenstrecke Hucker in 23,2 Sekunden mit Be95. osen Putez, westd=utschen in den technischen Uebungen für amerlanische Verhält und Lom zu einem verdienten Buxstsieg. urtanten, der auten wendeutschen in pen regnisgen urbungen Iu. unernantzge. bo... Schwergewicht: Weinand(.) kampfios Sieger. ton Buethe=Piever ließ es beim nisse.I Schwergewicht ascs ebie echisce alh de iechlete 3. Ke. sch, Aies elct Bszasehsheee Nienam(.) stand gegen Bock lausweie: 136. Duin Gopnte, 2 Barus. 3. Bumder(.) auf verlorenen Posten und unterlag nach drei 8..: 1. Bresges Odin erbitterten Kampf lieferten preis:: Tleg /8, Plas 14. 28, 16.30: Einlauswette: 6i6. sich Warschewski(.) und Heitmann(.). In diesem spannenden Kampf hatte der Bochumer ein technisches Plus und kam dadurch zum Punktsieg. Halbschwergewicht: Furmaneck(.) und Michel (.) waren zwei Kämpfer mit viel Kraft. Dazu hatte Michel noch Gewichtsvorteile. Der Bochumer bot dem Gegner keine Blöße, seine Kraft zur Geltung zu bringen Heine Hellner Frahkreials-Heinler Deuticher Sicg bei den Franzöfischen Mcifterschaften •6.:6.:6. An O Legge hat ein hervorragendes Rennen gelaufen, aber## Henkel auf Cramms Spuren Destremau in der Vorschlußrunde in drei Sätzen geschlagen Fast überfüllte Tribünen und herrliches Wetter, das waren die äußerlichen Merkmale des vorletzten Tages Tennismeisterschaften im RolandHeide fiegt im Rosen-Preis Trabrennen in Gelsenkirchen Der erste Tag des großen Meetings auf der Gelsenkirchener Bahn hatte bei dem schönen Wetter einen guten Besuch aufzuweisen. In fast allen Rennen kamen durchweg starke Felder an den Start. Die zahlreichen Traberfreunde erlebten interessanten und guten Die Hauptanziehungskraft übte der einleitende Flieder=Preis aus, in dem sich zehn Zweijährige zum erstenmal der Oeffentlichkeit zeigten. Die meisten dieser Bewerber zeigten schon ein gute Haltung. Sieger wurde I. Büschkens Fulmar, die knapp vor Edith Loh gewann, die zum Schluß durchs Ziel galovpierte. Die Internationalen trafen sich im Rosen=Preis, einem Ausgleich. Unserer Voraussage gemäß gewann Heide sehr sicher vor Kanzler und Luitpold. Angelus einem Sieg des sprang mehrmals an, wodurch er seine Chancen ein1. R. Die Ergebnisse: 1. Fulmar(E. Jung), 2. Bettie. 3. Norbert Guv, schzidanden der französischen####gften im durch die dauernde Führung für den entscheienn... Garros=Stadion. Auf dem Programm standen am Endivurt keine Kräfte sammeln können. In der lebten, Samstag die Kämpfe um den Eintritt in die Kunde mußte er dem gemeinsamen Vorsto eugkung. Schlusrunde im Männer= und Frauen=Einzel. Man gute Leute wie Bera(Köln) und, Kelm.(Hamm) klar Vortritt. Die geschlagen zu haben. Kürtens Dopvelsiea in den Hür= Mathieu schlug die Polin Jedrzesowska, die in entscheidenstrecken war unangefochten. Im Diskuswerfen„Fuistz henden Augenblicken etwas an Sicherheit verlor, nach ion 4t4ch Meter den Sseoe, Buiscken Gechunr) gdiseh bo=im raten Hereich Heitk und Vernach Detre. 4 ae er Mestfalensiege gasb S im Kugelfoßen, man auf dem Hauptplas an. Zur, Entäzschung der Franzosen verlor ihr Mann, der bekanntlich zu Beginn ite Carla Henkel besiegt hatte. in Sver= und Hammerwerfen durch Werring, den unverwüstlichen Stechemesser und dem Dortmunder Lutz, der im Hammerwerfen mit 50.28 Meter eine auch in ternational erstklassige Leistung erzielte. Deutschlands Hochsprungrekordmann Weinkötz hat diesmal nicht Hochsprung, sondern im Weitsprung imponiert..80 Meter sind für einen Hochspringer seiner Qualitat eing mäßige Leistung, während seine Leistung von##. Meter als Weitspringer höher zu bewerten ist. Stabhochsorung trafen in Born und Dzwidza erneut die alten Rivalen aufeinander. Einmal mehr teilten sich beide mit.70 Meter Sieg und Punkte. „Ungeheuer, ja enorm, war die Steuer heut in Form...!“ Die hübsche Anny aus Duisburg, Olymviazweite des 80=Meter=Hürdenlaufs, erzielte in ihrer Spezialstrecke 12,5. Sie verhalf weiter dem Niederrhein zum Sieg in der Frauenstaffel über Viermal=100Meter. Erwähnenswert hier die Weitsprungleistung von Frl. Wilkenina(Duisburg) mit.26 Meter. Ergebnisse: 400=Meter=Hürdenlauf: 1. Kürten(.) 56,9 Sek., 2. v. Chmilewski(.) 57,4, 3. Nottbrock(.) 59,0, 4. Helm(.) 59,0, 5. Suden(W) 60,5, 6. Ebert(.) 61.5 Fek.(gestürzt).— 1500=Meter=Lauf: 1. Bgff,(2, ¼ Pin., 2. Stieglitz(.), 4,07,2, 3. Berg(.).074, 4. Spielmann(.) 4,11,6, 5. Göttmann(.) 4,12.0, 6. Laarmann(.) 4,12,6 Minuten.— 200=Meter=Lauf: 1. Konze(.) 22.7 Sek., 2. Dielefeld(.) 23.1, Z. Goldhausen(.) 23,8, 4. Volmert(.) 23,3, 5. Müller(.) 24,2. 6. Mertens(.) 24,6 Sek.— Weitsprung 1. Wilkening(.) 5,26 Meter, 2. Busch(.) 5,15, 8. Siewing(.) 4,91, 4. Herhold(.) 4,76, 5. Staadt 464, 6. Selbach(.) 4,36 Meter.— Diskugggrgg,1. Frachte(.), 4½8 Meter, 2, Dehus.(.) 42,8, Meier, 8. Buschey(.) 42,78, 4. Dr. Großfengels,(.) 42.41, 5. Hoffmeister(.) 39,67, 6. Allgeier(.) 39,01 Meter. — 100=Meter=Lauf(Frauen): 1. Freytag(.) 12.9 Sek., 2. Zakell(.) 18.1, 3. Holze(.) 13.5, 4. Engel(.) 186, 5. Welter(.) 14.5 Sek.— Kugelstoßen FFrauen) 1. Kirchhoff(.) 12,37 Meter, 2. Hermann(.) 11.74, 8. Busch(.) 11,67, 4. Wessel 11,58, 5. Oppermann(.) 085. 6. Schlosser(.).60 Weteg,„m%“Frggef. sand. 7ä(.) 11.0 Sek., 2. Melles,(.) 11.1, 3. Vogel(a8 42%) 11,2, 4. Buthe=Pieper(.) 11.5, 5. Volmert Vr. 11/6, 6. Schäfer(.) 11/8 Sek.— 89-Tgerggchng; drei Sätzen:6,:6,:6. Vn.,„ genim, F. bi Deutschen hatte man diesmal ernstlich niemals gezweifelt, aber man hatte wenigstens gehofft, daß Destremau seinem Gegner einen Kampf, auf Biegen oder Brechen 4 Grania.— Ferner: Vora Watts, Zulunft, Soitd Lohliefern würde. Der Franzose konnte sich aber zu einer Kardig. Tosca, Winzerin. Sieg 48, Platz 13, 17. 13, 17. großen Leistung nicht aufschwingen, da einmal Henkel] 2..: 1. Desiré Guy(F. Knies), 2. Heideblüte, 3. vom eriten Ball an in bester Form war und zum an Miep=Zotz,“Mochester Frieda VB.“ Peier Byng, deren Destremau allzu genau placieren wollte und nach Berni Loh(disqu.), Poly. Sieg 42. Pl. 14. J4. 16. 19. einigen knapp verschlagenen Bällen den Mut verlor. 3..: 1. Baronkel(H. Witt), 2. Erda, 3. Maria R.— Ferner: Comtesse Leonie. Maikönig(disqu.). Peter Duffy suntor. Irma., Patschuli. Sieg 38, Platz 13, 21, 13. Austin im Schlußspiel geschlagen Die franzötschep, Tenschimeseieseg ger, Hoezrd=sinser 55 Bläg 1z,. 13. 18. V uuwra, Cablän, Angelis. Sonntag mit den beiden Einzelspielen benoet. Unser 5..:., Pernhard, M.(H. Schürmann), 2. Fei 4..: 1. Heide(C. Pütz), 2. Kanzler, 3. Luitpold.— Otti Anvil, Primavera Cayitän. Angelus. Sieg der Spielzeit in Monte Carlo Henkel besiegt hatte, in Französin Feinsligg. Arrak(disqu.). Sieg 32, Dahl) 2. Else Lee, 3. DomiRheinstolz(angeh.), Deut10, 10. ies), 2. totes Rennen zwi— Ferner; Bell Guv, Landrichter Brogklyn(disqu.), Ida., Lederstrumpf. Steg 26, Platz 17, 21, 13. Longchamp, 30. Mai 1..: 1. Machados Browning(Destandau), 2. Nompbe 2s Jallre Furhierbund-Licher Eröffnung der Jubiläumswoche- Fußballkampf gegen den Bonner FV. Leistungen zeigte. Auch der Handballsport hat im TB. z. Cardon.— Ferner: Blue Vear. Ke eine gute Tradition. Die Stadtmeisterschaft und die#######ig Gruppenmeisterschaft wurden von Eickel erkämpft. Nicht! 4..: 1. Martinez de Hoz: Clairy# Im ganzen Ruhrkohlengebiet und darüber hinaus genießt der TB. Eickel Ansehen. Im Fußball, Handball, in der Leichtathletik usw. gehörte der TB. Eickel immer zu den erfolgreichsten Vereinen. So fand am Samstag abend im schön geschmückten Veihoffschen Saale ein Kameradschaftsabend der alten Garde des TB. Eickel statt. Vereinsführer Pankoke sprach Grußworte. Unter Leitung von Willi Dunker verlebte man dann frohe, der Erinnerung geweihte Stunden. Man hörte manche Episode aus der interessanten Vereinsgeschichte. Lehrer Menzel rührte vor 25 Jahren die Werbetrommel für die Gründung eines Turnvereins. In einer Werbekundgebung sprach Oberturnlehrer Walde für die Gründung eines der Körpertüchtigung dienenden Vereins. Der„Turnerbund“ wurde gegründet und Rektor Schwarze als Vereinsführer erkoren. Der Weltkrieg zerstörte die Aufbauarbeit. Nach dem Kriege wurde das Turnen mehr und mehr durch die eifrig betriebene Leichtathletik abgelöst. Der Fußballsport hat seinen sig Pifforig und Spiel und Star: ., 3. Kersani.— Ferner: Belledame, Pearl, Island, Scamp, Rosama. Chez Gaby, Uméa, Fadette II. Nay, Golden Fern, Griffon. Sieg 102, Platz 35, 29. 32. 2..; 1. Gossets Rosetown(Dupuit). 2. Highlander, 3. Moi Meme.— Ferner: Pont neuf, Vexen, Traduction. Steg 21, Plasz 13. 25.„„(Semasag 2 TmnI..: 1. Esmonds Petit Jean(Semblat), 2. Cousine, Abea Baar. Le Regent II. Sieg 37, wurden von Lxgi eriomp., Metor, 3. Prap d Or.“— Ferner: Faltpfzk, Sieg. 19, Pl. 22. minder wird die Jugendarbeit im TB. gepftegt. weizr, R.“1, Holderts Le Chieaneur(Preibes), 2. ManAm Sonntag stand die Begegnung„,„ doline. 3. Boro Boudour.— Ferner: Radium. Sieg 60. Turnerbund Eickel— Bonner FV.:4(:4) Platz 29, 56. Pordergrund. Die britende Hißze drückte diesem„ Pr#;, 1. Sperlalns„onsg,„(Jopgsiane), 2. Annitg, 3. im Pproergeung. Die bruxenge Hite drüchte, diesen, De Bxaser.— Fernex: Monarrige, Sagar,„eignoxetio,„ Vex. vor leider nur wenigen Zuschauern durchgeführten sus. Farfadette Le Profefseur, Zuenula, Ek Ombu, Mons Freundschaftsspiel den besonderen Stempel auf. Die Hus. Sieg 159, Platz 51, 47, 34. Bonner die übrigens als Halblinken Grigutsch(früher Fickel Bochum und Essen) aufgestellt hatten, fingen verElcel, Bochum und Essenfausgesteur hätten, fingen verheißungsvoll an. Ihr Start war schneller und der Körpereinsatz stärker. Nach der Pause aber änderte sich das Bild vollkommen. Die Eickeler sind nicht nur gleichwertig, sondern warten gegen Schluß mit Angriffen auf die nicht nur den Ausgleich bringen, sondern am Schluß durch einen herzhaften Schuß von Feldhaus sogar den Sieg sicherstellen. Das Spiel war flott, wenn auch die technischen Leistungen nicht allzu überragend waren. Den Bonner Fußballern wurde eine Grubenlampe mit den Farben des TB. überreicht. Anschließend fand bei Stets stand der TB. an Veihoff noch ein festlicher Kommers statt. In der komersten Bezirks= menden Woche stehen noch eine Reihe beachtlicher Sportsta, Vittoria und Spiel und Sport. Fußballsport sind beachtlich. klasse, wo er auch in der letzten Spielsaison beachtliche veranstaltungen an. Parrvarchereig! 8 50.2, 3. Goldhausen(.) 50,6 912, 5. Schuhmacher(.) 52.0, 6. Nöller(7, 52==.1, Hochsprung(Frauen): 1. u. 2. Oppermann(.), SchlösI5(.) je.45 Meter, 8. Breucker(.).40, 4. Engel (.) 1,40, 5. Brenner(.) 1,40, 6. Holze(.).40.— der“%erfen; 1. Stechemesser(.) 56.25 Meter, 2. Ben#er(.) 54.50, 3. Bartels(.) 54,32, 4. Schuto(.) 52.87 5. Wolf(.) 51.90, 6 Kortzikowski(.) 51 48.— #elstoßen: 1 Werring(.) 14.21 Meter, 2 Trippe (.l 1899, 8. Kowalsti(.) 18.48, 4. Debyg,(.) 18.48, 8 Dr. Großfengels(.) 13.42, 6. Leitges(Ve.=fegrg Feitsiorung: 1. Weinkötz(.).10 Meter, 2. Hellexfortb .).87, 3. Völmke(.).76, 4. Lettau(.) 6,66, 5. Maten(.).63. 6. Meier(.) 653 Meter.— 4X100= 48# 58#tagfel, 1. Mittelrhein 43,5 Sek., 2. Niederrhein Spannende Endkämpfe in Köln Wenn auch diesmal kein größeres, Exeignis die Kölner Turfkarte zierte, so gab es in Merheim am letzten Maisonntag doch sehr anregenden lich waren scharfe Endkämpfe an der Tagesordnung. Im Aldford=Rennen mußte der Richter sogar auf totes Rennen erkennen. Der Besuch war ausgezeichnet und die Tribünen waren bis unter das Dach besetzt. Pferde besserer Klasse trafen sich im zwischen Manzanares und Sonnenfalter sehr knapp aus. den aufkommenden Sonnenfalter bis ins Ziel. Sarafan holte sich noch das dritte Geld vor Heidefalke. Köln, 30. Mai 1..: 1. Ravensbergs Gabler(Lommatzsch), 2. Verasina, 3. Lauf six.— Ferner: Silvester, Barsdorf, Pfalzburg. Steg 19. Platz 11, 15. 28. Einlaufswette: 122. J..; 1. Beissel von Gymnichs Meister(M. Schmidt). 2 Ballonpost, 3. Staufsen.— Ferner: Sagius, Oststgote. Sieg 15. Platz 12, 15. Einlaufswette: 54. I..; 1. Arenz' Agnus(L. Sauer), 2. Finor, 3. Sonny Vov und Atbenerin.— Ferner: Fedeler, Titine, Lavant. 57, Platz 25, 20, 9, 15. Einlaufswette; 286. 4. Nr: 1. Bodre,arnegzsgnort, Helbesialte Mersdlenne, eschisgen duricssel“ Seidefalte dan niach muit larer Führung durch den Bogen in die Gerade, wo Sonnenkalter und Manzanares ihre Plätze verbesserten. An der 25.0 Sek., 3. Westfalen 44.8 Sek.— 110 Meter auf: 1. Kürten(.) 16,0 Sek., 2. Nottbroa(.) Metor=Hürden=[Distanz war Heidefalke geschlagen, Manzagares zog in Natango brock(.) 16,1, Front und behauptete sich nach sotachsem Kampf gegen Aurel. iger ie eie. Grg u. Bien 2. u. u. Audaun., gagfgz. eiähge, ese, Kohinor, Höln).— Ausscheidungsfahren: I. I. urel. Sieg 49, 15, Platz 37, 18. Einlaufswettez 176. Knella. Lohmann nur Vierter Paul Krewer vor Lemoine im„Goldenen Rad vom Rhein“ in Riehl. Die Eröffnungsveranstaltung auf der Köln=Riebler Radrennbahn am Freitag abend hatte mit rund 5000 Zuschauern einen ansprechenden Besuch aufzuweisen. Die sportliche Karte ließ mit der Teilnahme so hervorragender Dauerfahrer wie Metze. Lohmann, Krewer, Lemoine und Ifland keinen Wunsch offen. Sie hielt in jeder Hinsicht das, was sie versprach, und bot dem Publikum im Stunden=Rennen um das„Goldene Rad vom Rhein“ einen derart interessanten und mitreißenden Kampf, wie man ihn in Köln seit Jahren nicht mebr gesehen hatte.„ 4. Gehnmateker Maut a. Der glänzend aufgelegte Bahnmatador Paul Krewer fuhr in überragender Form laa bis zur Hälfte, des Rennens auf einem guten Platz in der Spitzengruppe, um dann unwiderstehlich davonzuziehen. Er überrundete einen Gegner nach dem andern, nur der Franzose Lemoine konnte dem Kölner soviel Widerstand leisten, um in gleicher Runde durchs Ziel zu kommen. Der Düsseldorfer Ffland tat beim Radwechsel einen böse aussehenden Sturz. der aber alimpflich verlief und der Weiterfahrt des Düsseldorfers nichts in den Weg legte. Der Dortmunder Erich Metze gewann wohl das einleitende 25=Kilometer=Rennen um den Preis von Riehl, kam aber in der Hauptvrüfung nur auf den dritten Rang. Lohmann enttäuschte stark. Ergebnisse: Stundenrennen(Goldenes Rad vom Rhein): 1. Krewer(Köln) 66.450 Kilometer; 2. Lemoine(Frankreich) 390 Meter: 8. Metze(Dortmund) 440 Meter: 4. Lohmann(Bochum) 490 Meter: 5. Ffland(Düsseldorf) 1810 Meter:= 6. Alkema(Holland) 2030 Meter zurück.— Preis von Riebl, 25 Kilometer: 1. Metze 22:20.4 Minuten: 2. Lemoine 20 Meter: 3. Ifland 140 Meter: 4. Alkema 200 Meter: 5. Krewer 235 Meter: 6. Lohmann 280 Meter zurück.— Amateure: Deutsche Meile. 7500 Meter: 1. Kartenberg 2 chneider: 3. Kleinsorg: 4. Kinnle(alle J. Schorn: 2. Seite 10 Nr. 124/ Bochumer Anzeiger 7 Montag, 31. Mai 1937 Seite 11 Nr. 124 9 9 Nede gegen„kne Weil 66 Amateurboxkampf USA.— Europa:4— Herbert Runge ging.o. Mit großer Spannung sah man in Chikago dem ersten Auftreten der Europa=Boxstaffel entgegen, die im Anschluß an die Europameisterschaften in Mailand zusammengestellt wurde und die Ueberfahrt in die „Neue Welt“ antrat. So hatte die Veranstaltung einen guten Besuch zu verzeichnen. Besonderer Sympathie erfreuten sich die Deutschen, die von den zahlreichen deutschstämmigen Zuschauern mit großer Freude begrüßt wurden. Die aus Europa gekommenen Amateurboxer waren ihren Gegnern durchaus ebenbürtig, mehrfach sogar überlegen. Das kam auch am besten im Endergebnis zum Ausdruck, das mit je vier Siegen ein Unentschieden brachte. Den aufregendsten Kampf lieferten sich im Weltergewicht Michel Murach und der amerikanische Neger Patterson. In der zweiten Runde erwischte der Leutsche seinen Gegner mit derartig wuchtigen. Hoien und Körpertreffern, daß der Neger sich nur mit# auf den Beinen hatten konnte. Zweimal war er bicht am Rande des.=., erholte sich aber immer wieder und konnte schließlich nach der Pausenauch, noch die dritte Runde durchhalten. So kam Mutach nur z1 einem allerdings wohlverdienten Punktsieg. Im Leichtgewicht zeigte sich Europameister Nürnberg in ganz großer Form. Er trieb den Amerikaner Kozole ständig vor sich her und diktierte den Kampf. Der Dresdener erhielt einen mit großem Beifall ausgenommenen hohen Punktsieg zugesprochen. Die Ueberraschung des Abends war die schnelle NieBereits in der ersten Runde ließ sich der Westheutsche noch die zwischen dem Polen Chmielewski und dem Amerikaner Wardlow zu erwähnen. In der zweiten Runde mußte Wardlow bis„9“ zu Boden, konnte dann aber dem Polen noch in der dritten Runde schwer zusetzen. So kam Wardlow zu einem knappen Punktsieg. Der Kampfabend wurde in der riesigen Stadionhalle von Chikago vor 22000 Zuschauern durchgeführt. Nacheinander wurden unter feierlicher Stille und andächtigem Schweigen die Nationalhymnen der beteiligten Lander, also von Polen, Italien, USA. und Deutschland, gespielt, wobei die Flaggen der Nationen hochgezogen wurden. Ergebnisse: Fliegen: Urso(USA.) Punktsieger über Matta (Italien). Ein Fehlurteil, das von den Zuschauern mit lautem Protest aufgenommen wurde.— Bantam: Sergo(Italien) hoher Punktsieger über Kainrath (USA.).— Feder: Williams Joyce(USA.) hoher Punktsieger über Polus(Polen).— Leicht: Nürnberg (Deutschland) sicherer Punktsieger über den in Rechtsauslage boxenden und sehr hart schlagenden Kozole (USA.).— Welter: Michel Murach(Deutschland) hoher Punktsieger über den schlaggewaltigen Neger Patterson(USA.).— Mittel: Neger Wardlow(USA.) knapper Punktsieger über Chmielewski(Polen).— Halbschwer: Musina(Italien) Punktsieger über West (USA.).— Schwer: Neger Franklin.=.-Sieger über H. Runge(Deutschland) in der ersten Runde. Runge war zu sorglos, deckte ungenügend das Kinn, fing einen Haken ein und kam benommen hoch. Sein Gegner setzte nach, und aus der deutschen Ringecke wurde der Kampf kurz darauf abgebrochen. Renerunieg anferer-Kandbüher Ungarn in Kalfel 20:s geschlagen Nach dem Siege unserer Handball=Nationalmannschaft in Wien gegen Oesterreich wurde auch Ungarns Vertretung am Sonntag in Kassel ganz eindeutig mit (12:3) besiegt. Die ausgebaute Hessenkampfbahn r. ütbschem Tlaggenschmuck. Ein wastenloser blauer Him, Schiedsrichter Rogge(Berlin) die Gegner in folgender chland: Bückel(Wieshaden); freutigem Fuiggenschmach Ein wollenioset hläuer Himmel überdachte die herrliche Anlage. Beide Mannschaften wurden beim Betreten des Platzes stürmisch begrüßt. Nach Ertönen der Nationalhymnen stellten sich dem F Deutschland: Bückel(Wiesbaden); Bandholz (Gießen), Dietz(Kassel); Keiter(verlin), Brintmann (Düsseldorf), Giese(Kassel); Roß 1(Minden), Herrmann (Berlin), Kritzokat(Hannover), Baumann(Berlin Roß II(Minden).— Die Ungarn traten in angekündigter Aufstellung an. Unsere Mannschaft erfocht gegen die Ungarn einen überraschend hohen Sieg, der aber durch die ausgezesch nete Mannschaftsleistung vollauf verdient war. Dabei waren die Magyaren nicht einmal schlecht. Das zügige Zusammenspiel der Deutschen und die nicht breit genug vorgetragenen Angriffe der Gäste förderten aber die Ueberlegenheit unserer Mannschaft, die eine anfang: gezeigte Unsicherheit bald überwunden hatte und das Spielgeschehen nicht mehr aus der Hand gab. Das Ergebnis gibt schon ein klares Urteil über die Leistungen des Sturmes, der in dem Berliner Herrmann seinen überragenden Mann hatte. Sehr gefährlich waren die beiden Außenstürmer Roß I und Roß II. Auch die Verbinder hatten hervorragenden Anteil an dem schönen Erfolg. Gleich gut in Abwehr und Aufbau war die Läuferreihe, in der sich Mittelläufer Brinkmann durch seine Schnelligkeit und seine Ballverteilung hervortat. Verteidigung und Torwart entledigten sich ihrer Aufgaben nach einer anfänglichen Schwache ohne Tadel.— Die ungarische anfänglichen, Schwache ohne.. Sandati Elf zeigte seit ihrem letzten Spiei gegen Veurschland keine nennenswerte Letbessetzuugger Herstechene wuren iswerte Verbesserung. Hervorstechend waren das große Startvermogen aller Spieler und der Eifer jedes einzelnen. Gefährlichster Stürmer war der Rechtsaußen Tziraki der sich aber dank seiner guten Deckung nur schlecht entwickeln konnte. Koltay und Salgo forderten mit ihren gefährlichen Würfen oft unserem Torwart sein ganzes Können ab. Das flüssige Zusammenspiel, das unserer Mannschaft das Uebergewicht gab, fehlte aber fast vollkommen. Das Spiel begann für uns eigentlich nicht sehr verheißungsvoll, hatten die Ungarn doch schon in der ersten Minute durch den Halblinken Salgo das Führungstor erzielt. Aber der Ausgleich war bald geschafft. Auch ein weiterer Erfolg des Mittelstürmers Koltay wurde wettgemacht. Dann zogen die Deutschen mit.2 davon, ehe es den Ungarn gelang, durch Salao wieder ein Tor aufzuholen, bis zur Pause das Halbzeitergebnis von 12:3 erreicht war. Nach dem Wechsel lagen die Ungarn mit:18 im Rückstand, dann waren Fodor und Koltay je einmal erfolgreich, doch kam Deutschland in letzter Minute zu seinem 20. Torerfolg. Unsere Torschützen waren: Herrmann(), Baumann (), Roß I(), Kritzokat(), Brinkmann(2) und Roß II (). Der Schiedsrichter Rogge(Berlin) leitete das Treffen einwandfrei. Etuf Elfen im Hockey-Endspiel phot.: Weltbild Reichsorganisationsleiter Dr. Ley spricht auf dem Römerberg in Frankfurt a. M. zu den Handwerksgesellen Wiederholungsspiel Etuf Essen— HC. Heidelberg Nach dem unentschiedenen Ausgang des ersten Vorschlußrundentreffens um die Deutsche Hockeymeisterschaft zwischen HC. Heidelberg und Etuf Essen in der Neckarstadt mußten beide Vereine noch einmal zu einem entscheidenden Gang antreten. Im Innenraum der Kölner Radrennbahn lieferten sich die Mannschaften einen zweiten Kampf, der den Westdeutschen einen erfreulichen:=(:=)Sieg brachte. Etuf Essen hat sich damit die Berechtigung erkämpft, am kommenden Sonntag gegen den Berliner SC. zum Endspiel um den höchsten Titel im deutschen Hockeysport anzutreten. Die%ancktung rain der Barburahntt u ROMAN VON MAERTANNE.ANOE S) Ratlos sah sie sich im Zimmer um. Plötzlich gewahrte sie den Hermelin, der achtlos zusammengeknüllt in der Ecke zwischen Fenster und Schreibtisch am Boden lag. Er mußte ihr wohl entglitten sein, als sie vorhin in sinnloser Aufregung zum Telephon gestürzt „Das nehme ich auf mich“ hörte Barbara sich selbst entgegnen und wunderte sich, wie fremd ihr die . Sehr wohl, Madame. Und jetzt wolen wir dafür Sorge tragen, daß Sie einige Stunden Schlaf bekommen. Am besten— ich gebe Ihnen eine Einspritzung. Es war wohl ein bißchen viel auf einmal.“ Willenlos ließ sich Barbara in ihr Schlafzimmer Die Würfel waren unwiderruflich gefallen. war. Sorgsam nahm sie ihn auf, strich liebevoll mit der Hand über das seidenweiche Fell. Madame wird geradezu Aufsehen erregen... ren das nicht Dagmars Worte gewesen, als sie ihr den Unkang aufnötigte“. den Hi. Bgrjänge des Nach Mit einem Mole erstanden die Vorgange des Nachmittags in greifbarer Lebendigkeit vor Barbgras Augen. Nachdenklich starrte sie vor sich hin.„t. hatte Damgar dazu bestimmt, angesichts dieses le## Zusammenseins, so hartnäckig, wenn auch in scherzhafter Form, dem Wunsche Ausdruck zu geben, ihre beiderseitigen Rollen zu vertauschen? Tat man so etwas nur von ungefähr, mit dem bereits gefaßten Entschluß in sich, eine Stunde später aus dem Leben zu gehen? Nein, nein... Dagmars seltsames Benehmen entsprang keinem Zufall. Dahinter verbarg sich etwas etwas ganz Bestimmtes, dessen richtige Deutung ihr vorbehalten war...... Garhar: Hi.sen blitzGanz betäubt überließ sich Barvara viesen vugartig auf sie eindringenden Betrachtungen. Wäre es möglich, daß Dagmar ihr auf diese Weise ihren letzten Willen hatte kundtun wollen? Stellte sie es ihr nicht unmißverständlich anheim, ihren Platz im Leben künftig einzunehmen? Gleich einer Zwangsvorstellung verfolgten Barbara diese Gedanken, während ihre Augen in stummer Frage auf dem stillen Antlitz der Toten ruhten. Aber von da kam ihr keine Antwort mehr. Der Morgen begann schon zu dämmern, als ein kurzes hartes Klopfen Barbara aus ihrer Versunkenheit auffahren ließ. Der Arzt erschien in Begleitung von vier Männern, die eine Bahre trugen. Ehe sie sich's versah, hatte der Arzt sie mit sanfter Gewalt aus dem Zimmer gedrängt und verlangte lebhaft nach sofortiger Einhändigung der für den Identitätsnachweis der Toten erforderlichen Papiere. Offenbar war er bestrebt, ihre Aufmerksamkeit von den Vorgängen im Sterbezimmer abzulenken. Barbara schloß das Schubfach auf, darin sie gestern erst die Dokumente verwahrt hatte, und griff hinein. Sogleich gerieten die beiden obenauf liegenden Pässe zwischen ihre Finger. Ein Sturm erhob sich in ihr. Es brauste in den Ohren... flackerte vor den Augen. Mochte denn das Schicksal selbst entscheiden... Ohne hinzusehen, zog sie mit zitternder Hand einen der beiden Pässe heraus und erkannte sofort, daß es ihr eigener war. Kalter Schauer überlief sie. „Barbara Flint, geboren am 15. Juni 19.. in München“, buchstabierte der Arzt, mit Mühe die deutschen Worte entzifsernd....5t alg er#.# Bas Blaß und reglos stand sie babei, ul. er den Paß in der Brusttasche verwahrte und sich gleichgültig sach„München“— Dann muß also beim deutschen Konsulat Meldung erstattet werden. Hat die Verstorbene Angehörige, die zu benachrichtigen sind?“ Zweiter Teil. Scheinbar gleichmütig ruhte Barbara in einem der tiefen Klubsessel des Vestibüls. Unter dem Schutze halbgesenkter Lider glitt ihr Blick beobachtend über die zwanglos gruppierten Hotelgäste hin, wandte sich jedem Neueintretenden argwöhnisch entgegen. Ueberall lauerte ja Gefahr, selbst der kleinste Umstand konnte zum Verräter werden. Erst allmählich waren ihr die Augen aufgegangen über die verhängnisvollen Auswirkungen ihrer unbesonnenen Tat, die sie nun nicht mehr machen konnte. Es blieb ihr keine Wahl, als sich Strome treiben zu lassen, ganz gleich, wohin er auch Seit zwei Wochen verkündete ein weißes, schlichtes Marmorkreuz am Kirchhof von Marseille, daß hier die unverehelichte Barbara Flint, im jugendlichen Alter von noch nicht vierundzwanzig Jahren, zur letzten Ruhe beigesetzt ward, und ein amtlicher Totenschein, ähnlichen Inhalts, befand sich ebensolange woylverwahrt in Barbaras Schreibtischlade. Ein seltsames, zwischen Hohn und Grauen schwankendes Empfinden war es gewesen, als sie diesen, ihren eigenen Totenschein zum erstenmal in den Händen hielt. Das war damals. Heute dachte sie schon wesentlich anders darüber. In gewissem Sinne war sie ja wirklich nicht mehr vorhanden, diese Barbara von einst, die jedem frei und offen ins Auge blicken konnte.... Zumindest trennten sie unendliche Zeit= und Wegstrecken von der Barbara von jetzt, die sich Dagmar Ohtser nannte und der das Halbdunkel zuträglicher war, als das helle Licht des Tages. In Gedanken verglich sie die freie, stolze Haltung Dagmars mit ihrem eigenen, stets noch von innerer Unsicherheit beeinflußten Auftreten. Es war eben doch ein gewaltiger Unterschied, jemand wirklich zu sein oder sich dafür auszugeben. Aeußerlich hatte sich in ihrem Leben noch nichts geändert. Nach wie vor bewohnte sie dasselbe Appartement in Regina.„ g e2f. g,. Die ersten Tage nach Dagmars Too hatte sie kaum ihre Räume verlassen. Als sie aber, auf lebhaftes Drängen des Arztes, jenem Zustand des dumpfen Vorsichhinbrütens gewaltsam ein Ende machend, wieder unter Menschen ging, bemerkte sie mit Schrecken, wie ganz anders ihre Beziehung zu ihnen geworden war. Sie hatte ihre Unbefangenheit eingebüßt. Ueberall vermeinte sie Feinde und Verfolger zu entdecken. Blicke harmloser Bewunderung und Neugierde, die sie im Speisesaal bis zu ihrem Platz geleiteten, bereiteten ihr die Qualen einer Verfolgten. Sie begann dieses Hotelpublikum zu hassen, das gegen ihren Willen viel zu viel Notiz von ihr nahm. Dadurch geriet sie wieder in den Ruf, hochmütig und abweisend zu sein. Hochmütig... Barbara mußte unwillkürlich lächeln. Da hätten sie nur dabei sein sollen, all die feinen Herrschaften, wie einträchtig sie neulich in dem kleinen Hafenrestaurant mit der Verkäuferin aus dem Warenhaus und dem Kassenfräulein einer Crémerie ihre Bouillabaisse gelöffelt hatte. Uebrigens... war es nicht auch jetzt schon allerhöchste Zeit? Ein Blick auf die Armbanduhr— und mit einer gewissen Freudigkeit leerte sie das Glas mit dem unerläßlichen Apéritiv. Eben im Begriff, sich zu erheben, ließ sie plötzlich eine neue Entdeckung erschreckt zusammenfahren. Eine eintretende Gesellschaft hatte dicht neben ihrem Tischchen Platz genommen. Schwedische Worte schlugen Herrgott, daß sie darauf noch nicht verfallen war. Als angebliches Mitglied einer der bekanntesten schwedischen Familien sehlte ihr jede Kenntnis der Sprache, mit Ausnahme einiger von Dagmar aufgeschnappter Redewendungen. Irgendein unvorhergesehenes Ereignis — etwa ein sich notwendig erweisender Besuch des Konsulats— und sie war rettungslos bloßgestellt. Nervös nagte sie an ihrer Unterlippe. Tiefe Mutlosigkeit stieg in ihr auf. In welche Lage hatte sie sich da verstrickt? Immer neue Schwierigkeiten warfen sich ihr entgegen. Nein, sie war dieser Sache nicht gewachsen, nicht aus dem Holz geschnitzt, daraus Abenteuer hervorgehen. Aber was half's? Kapitulieren? Auf keinen Fall... Jetzt hieß es, seine Stellung vertedigen— bis zum letzten Atemzug. Eine trotzige Falte grub sich in ihre Stirn. Mit einem Ruck stand sie auf und verließ mit raschen Schritten das Hotel. Kaum auf der Straße, empfand sie schon etwas Erleichterung. Das Hin und Her der hastenden Fußgänger, die sich überschreienden Stimmen der Zeitungsverkäufer, der nackte Daseinskampf, der sich auf Schritt und Tritt ohne Beschönigung dem Auge darbot, wirkte wie eine frische, belebende Brise nach der lähmenden Atmosphäre des Luxus und des Müßiggangs. Gerade jetzt, wo sie sich dieser Umgebung mit Haut und Harr verschrieben hatte, entstand in ihr eine bemerkenswerte Vorliebe, sich in das Getriebe des Volkslebens zu mischen, in der Masse der Alltagsexistenzen unterzutauchen. Das Los all dieser kleinen Leute mit ihrem Jagen und Rennen um das tägliche Brot, erschien ihr um so viel lebenswerter, als das tatenlose Hindämmern, zu dem sie sich selbst verurteilt hatte. Das konnte Dagmar nicht gewollt haben, das war ein Streich, den ihr die eigenen Nerven gespielt hatten und an dem sie nun ihr ferneres Leben zu tragen haben Nun wieder diese neuerliche Beunruhigung— die Unkenntnis der schwedischen Sprache. Nachdenklich verlangsamte sie ihren Schritt. Immerhin ein Uebelstand, dem abzuhelfen war.„Es blieb nichts weiter übrig, als die Sprache zu erlernen, und zwar so schnell wie möglich... Teu Aber auch hier ergaben sich Schwierigkeiten. Mußte nicht jeder Lehrer, bei dem die„Schwedin“ Dagmar Ohlsen Unterricht in ihrer Landessprache nahm, Verdacht schöpfen? Vielleicht konnte man sich die Anfangsgründe zunächst einmal selbst beibringen? Jedenfalls wäre es angezeigt, sich eine schwedische Grammatik zu beschaffen. Suchend blickte sie sich um. In allernächster Nähe entdeckte sie denn auch eine große Buchhandlung; sie trat ein und fand sogleich das vun gurn aber genug der Skrupel und Bedenken. Springt einer ins Wasser, muß er eben schwimmen, um nie ur augehen. wirbelten ganz plötzlich auf und warfen sich ihr entgegen. Barbaras Stimmungsbarometer stieg. Sie liebte diesen nie rastenden Wind der Provence, der jeden harmlosen Spaziergang zu einem kleinen Kampf gestaltete. Das gab Kraft und Mut und Angriffslust. Und nun verspürte sie auch schon einen gewaltigen Hunger. Meergeruch, vermischt mit den zweifelhaften Düften, die den Verkaufsbuden der Muschel= und See*e Sie betrat das Hafenrestaurant, das sie seit der gediegenen Eleganz ihrer Kligeugg, egeatfe ie nict das geringste Aufsehen. Hier fanden sich Menschen auer Art in kunterbuntem Durcheinander zusammen. mannschaft, neugierige Fremde, kleine Gewerbetreibende, Marktweiber, Abenteurer und Strolche. Keiner fiel auf, Man saß, wie es gerade der Zusallergab, gen, weißgedeckten Tischen und verzehrte, je nach Stimmung und Temperament, schweigsam, leise plaudernd oder lebhaft debattierend seine Mahlzeit. Hier in dem dumpfen, rauchgeschwängerten, menschenüberfüllte. Raum, fühlte Barbara sich geborgen. Mit raschem Blick entdeckte sie einen eben freigewordenen Platz, den sie eiligst, ehe er anderweitig setzt wurde, zu erreichen strebte. 666 Fast schon am Ziel angelangt, entlockte ihr ein hertiger Schmerz in der Kniegegend einen leisen Aufschrei. Ein im Wege stehender Koffer hatte ihr mit spitzen Kante das Schienbein verletzt. Einen Augenblick wurde es ihr schwarz vor den Augen, und das Bewußtein drohte sie zu verlassen. Armen Festgehalten, und Da fühlte sie sich von zwei Arnen festgzehaten, und bestürztes Entschuldigungsgestammel einer Manner stimme drang an ihr Ohr. Legämpfte sie sne Mit äußerster Ueberwindung verampfte sie iht Schwäche; sie hob den Kopf, und ihr Blick fiel geradewegs in zwei Augen, die, in ängstlicher Spannung auf sie gerichtet, so viel echte, ungekünstelte Bestürzunggter; rieten, daß Barbara trotz ihres Schmerzes unwilll gerichtet, so viel echte, ungekünsell Tichten, vuaß Barbara troß ihres Schmerzes lich lächeln mupte..„Ihrauner Tarche gchörten u. Diese Augen, von dunkelbrauner Farde, geholl, einem Antlitz, das hier zu finden einigermaßen verr## derlich erschien. Ein Gesicht von so ausgesprochen artn kratischer Prägung, von einer Kuynheit und Reinbell der Linien, daß es anmutete, wie ein van Gemälde Der schmale Kopf mit der etwas zurückweichenden Stirn thronte auf einer ken, hohen Gestalt von wundervollem Ebenmaß..6 Dieser Mann, dessen stützende Arme Barbara), sorglich zu einem Stuhl geleiteten, war keines sich um Augen= und Mundwinkel, das dunkle zu Zeit, wenn er sich allzuscharf in ihrem Rock verfin zwang er Bardata gerabezn sehenzurielden und eine Drehung um sich selbst zu machen. Dichte Sandwolken cht unterzugehen. a#. Der Mistrat hatte es heute wieder in sich. Von Zeit Zeit, wenn er sich allzuscharf in ihrem Rock verfing, Barbara geradezu stehenzubleiben und eine sich um Augen= und Mundwinkel, das.van giüberhaar zeigte, namentlich an den Schläfen, schon weiße Stellen.. Stimme, „Ist es sehr schlimms fragte er mit einerzurg aus der heiße Angst und innige Teilnahme „Oh, es geht“, kam es gepreßt von Barbaras Mizey, Natürlich waren auch die anderen Gäste auf„„, Vorfall aufmerksam geworden. Mitleidige Zurufe gend und beratend, ertönten von allen Seiten., Tifzjchen tin, ein dickes, energisches Weibsbild, mit kreog#ran, Einschlag, knite vor Barbara hin und machte sich die Wunde zu untersuchen..., abers anders „Pauvre mademoiselle!“, rief sie ein ül Mal, das heftig blutende Bein bloßlegend. 1, Bunhe Unter allgemeiner Beteiligung wurde zngepreßten ausgewaschen und verbunden. Mit Zzher sicgh ergehen. Zähnen ließ Barbara alles wor, ggrtsezung folgt.) Heger. Freis (Von unserem na ten.=Sch.=Schr Der Sonntag brach schluß des Tages des d Vormittag vereinte nock wesenden Mitglieder de 2AF. in der Festhalle zur Freisprechung von Gauen zu Gesellen und aus allen deutschen Ga der Neugestaltung des§ stand genommen, diese Paulskirche abzuhalten, Prominentenkreis" des Heute wurde die Frei in die 20000 Mensch Angelegenheit des gesa werks und einem Mit interessierten Volksgeno auch der Leiter des de läßlich des Empfanges am Freitag die Notwei Schaffung eines neu Handwerk gekennzeichnet. Zweifel vormittag in der Fest Anfang, aber die Gr läßt sich heute schon so Brauchtum der Verw das von echt national und das seine Billigu e„— Gegen 10.30 Uhr i Rund im Innenraum der Leiter des deutscher der DAF. und Reichst Vertreter von Staat,# weiß ausgeschlagenen plastisches DAF.=Rad große Hakenkreuz= und in dem frei gehaltenen mit einer Rednertribü sich im Halbkreise sech von ihnen nimmt nac 350 DAF.=Fahnen, des Handwerks, je ein dem Hauptpodium gri selle und Lehrling, w wandernde Handwerk Musikvorspiel endet m starken Werkscharchor# sprecher die Arbeitsau das Handwerk zur fre deutschen Arbeitsgeme mit dem Chorlied der schick erbitten, daß e Spannung der Tause handwerkswalter Se Leiter der Freisprechu Kommando:„Gese Plätze führen!" und männliche, marse geführt von Werkscho rotem Tuch mit in e tragen, von HJ. und pen vor den in Habt henden Fahnenträgen sprechenden Lehrlinge Podien einmarschiert. Nachdem Gauhan sellenanwärter, angeta gesetzten Worten auf merksam gemacht ha ihm geantwortet habe das Kommando:„ Handschlag zu Augenblick dieser Sti folgt die Versammlun Fahnenträger auf den hinter die je ein DA ist. Auf jedem Podir den Schwur der ang entgegen, ein Schwu# gleichzeitig aber auch den Lehrlingen, gesch ind Gesellen geworde für die zuteil gework tere handwerkliche versprechen den Einso rauscht auf. Der erst Dann wieder Still werden zum Einmar eine Wiederholung d Neisteranwärter scht Fahne. Auch ihr S dem Handwerk und einen tüchtigen Nacht Nusikstück. Dann sin Sängerkreises Frank uuf, die Tausende sin ist beendet. Der Festn Kurz de Wetter den des deutse Straßen u kraft eines estaltung Sase bilb die Galonn die Kolonr gährend Organisat Seite 11 Nr. 124° Bochumer Anzeiger Montag, 31. Mai 1932 Aus aller Welt Höhepunkt und Abschluß der Frankfurter Handwerkstage Die HelerAVerzsesthulle Freispruch der Lehrlinge, Gesellen werden Meister— Neues handwerkliches Brauchtum beginnt— Der Festzug Frankfurt, 30. Mai. (Von unserem nach Frankfurt entsandten.=Sch.=Schriftleitungsmitglied) Der Sonntag brachte den Höhepunkt und den Abschluß des Tages des deutschen Handwerks 1937. Der Vormittag vereinte noch einmal alle in Frankfurt anwesenden Mitglieder des deutschen Handwerks in der in der Festhalle zur handwerklichen Feierstunde, zur Freisprechung von Lehrlingen aus allen deutschen Gauen zu Gesellen und zur Anerkennung von Gesellen aus allen deutschen Gauen zu Meistern. Entsprechend der Neugestaltung des Handwerks hatte man davon Abstand genommen, diese Feierstunde wie bisher in der Paulskirche abzuhalten, wo stets nur ein sogenannter Prominentenkreis" des Handwerks Platz finden konnte. Heute wurde die Freisprechung durch die Verlegung in die 20000 Menschen fassende Festhalle zu einer Angelegenheit des gesamten hier versammelten Handwerks und einem Miterleben für alle am Handwerk interessierten Volksgenossen. In dieser Richtung hatte auch der Leiter des deutschen Handwerks, Walter, anläßlich des Empfanges der in= und ausländischen Presse am Freitag die Notwendigkeit der Formationen zum Ausdruck kommt. Reicher Beifall belohnt die Arbeit, die in den teilweise prächtigen Aufbauten der Wagen steckt. Die Abschlußkundgebung Der Spätnachmittag sieht schließ die Abschlußkundgebung des diesjährigen Tages des deutschen Handwerks vor etwa 12 000 Menschen in Anwesenheit Dr. Leys und des Leiters des deutschen Handwerks, Walter, auf dem Opernplatz. Letzterer verliest zuerst die Antwort= telegramme des Führers, seines Stellvertreters und des Ministerpräsidenten Hermann Göring. Weiter teilt der Redner mit, daß eine endgültige Klärung im Handwerk viel eher bevorstehe, als er es bisher geglaubt habe. Das Handwerk sei noch vor kurzer Zeit auf dem Wege gewesen, sich weit von der Bewegung zu entfernen. Beide gehörten jedoch aufs engste zusammen. Nachdem Gauleiter Sprenger allen Teilnehmern am Tage des deutschen Handwerks für ihr Erscheinen gedankt hatte, zog Dr. Ley in temperamentvoller Ansprache die Schlußbilanz der diesjährigen Frankfurter Tage. Man habe noch in den vergangenen Jahren gesucht. Man habe gewußt, daß die alten Innungsfahnen, die Bundesladen, die Amtsketten usw. nicht richtig gewesen seien für ein Handwerk im nationalsozialistischen Deutschland. Dieser Handwerkertag habe nun klar offenbart, daß er durch die Partei unendlich viel schöner und besser geworden sei. Es werde niemand geben, der nicht weggehe mit dem beglückenden Gefühl, daß sich das Handwerk heute gefunden habe. Es habe seinen Weg in das neue Deutschland begonnen. Mit einem Sieg=Heil auf den Führer schloß Dr. Ley den Tag des deutschen Handwerks 1937. Die zwelle Arbenslagung um Sumslag Schaffung eines neuen Brauchtums für das Handwerk gekennzeichnet. Zweifelsohne bedeutet das, was heute vormittag in der Festhalle gezeigt wurde, nur einen Anfang, aber die Grundlagen sind gegeben, und es läßt sich heute schon sagen, daß ein handwerkliches Brauchtum der Verwirklichung entgegengeführt wird, das von echt nationalsozialistischem Geiste getragen ist und das seine Billigung durch den Führer gefunden Gegen 10.30 Uhr ist die Festhalle bis auf ein weites Rund im Innenraum gefüllt. Kurz darauf erscheinen der Leiter des deutschen Handwerks, Walter, im Anzug der DAF. und Reichsorganisationsleiter Dr. Ley sowie Vertreter von Staat, Partei und Wehrmacht. Vor der weiß ausgeschlagenen Bühne, in deren Mitte sich ein plastisches DAF.=Rad erhebt, während links und rechts große Hakenkreuz= und HJ.-Fahnen angebracht sind, ist in dem frei gehaltenen Innenraum ein großes Podium mit einer Rednertribüne aufgestellt. Davor gruppieren sich im Halbkreise sechs kleinere Podien. Auf jedem von ihnen nimmt nach dem feierlichen Einmarsch der 350 DAF.=Fahnen, getragen von Werkscharmännern des Handwerks, je ein Fahnenträger Aufstellung. Vor dem Hauptpodium gruppieren sich je ein Meister, Geselle und Lehrling, während zu beiden Seiten je vier wandernde Handwerksgesellen aufmarschieren. Ein Musikvorspiel endet mit dem Lied des etwa 600 Mann starken Werkscharchors. Dann erklären vier Einzelsprecher die Arbeitsaufgabe des Handwerks und fordern das Handwerk zur freudigen Mitarbeit in der gesamten dutschen Arbeitsgemeinschaft auf. Zwischenmusik endet nit dem Chorlied der Werkscharen„Laßt uns vom Geschick erbitten, daß es uns die Kraft erhält“. Die Spannung der Tausende steigert sich. Jetzt gibt Gauhandwerkswalter Sehnert(Halle-Merseburg), der Leiter der Freisprechung und Meisteranerkennung, das Kommando:„Gesellenanwärter auf ihre Plätze führen!“ 200 Gesellenanwärter, weibliche und männliche, marschieren auf dieses Kommando ein, geführt von Werkscharmännern, die elf Stander aus rotem Tuch mit in Silber gestickten Innungssymbolen tragen, von HJ. und BDM. Während diese drei Gruppen vor den in Habt=Acht=Haltung auf der Bühne stehenden Fahnenträgern haltmachen, sind die freizusprechenden Lehrlinge in die Räume zwischen den sechs Podien einmarschiert. Nachdem Gauhandwerkswalter Sehnert die 200 Gesellenanwärter, angetan mit der Innungskluft, in wohlgesetzten Worten auf die Bedeutung der Stunde aufmerksam gemacht hat und Sprecher und Sprecherin ihm geantwortet haben, gibt er durch den Lautsprecher das Kommando:„Ueber der Fahne durch Handschlag zum Schwur!" Der feierlichste Augenblick dieser Stunde ist gekommen. Atemlos verfolgt die Versammlung diese symbolische Handlung. Die Fahnenträger auf den Podien haben die Fahnen gesenkt, hinter die je ein DAF.=Walter des Handwerks getreten ist. Auf jedem Podium nimmt dann der DAF.=Walter den Schwur der angehenden Gesellen über der Fahne entgegen, ein Schwur, dem Handwerk treu zu bleiben, gleichzeitig aber auch Treue dem Führer gelobend. Aus den Lehrlingen, geschickt aus den 32 deutschen Gauen, uind Gesellen geworden. Sprecher und Sprecherin danken für die zuteil gewordene Auszeichnung, bitten um weitere handwerkliche Förderung durch die Meister und versprechen den Einsatz ihrer vollen Arbeitskraft. Beifall kauscht auf. Der erste Teil der Feierstunde ist vorüber. Dann wieder Stille. 200 Meisteranwärter werden zum Einmarsch eingerufen. Sinngemäß darauf eine Wiederholung der feierlichen Handlung. Auch die Neisteranwärter schwören durch Handschlag über der Fahne. Auch ihr Sprecher spricht verpflichtende Worte eim Handwerk und dem Führer gegenüber und gelobt, inen tüchtigen Nachwuchs heranzubilden. Nochmals ein Musikstück. Dann singt der 1000 Mann starke Chor des Sangerkreises Frankfurt. Die Lieder der Nation klingen auf, die Tausende singen mit. Die erhebende Feierstunde ist beendet. der Festwagenzug des deutschen Handwerks Kurz darauf erlebt dann Frankfurt bei prächtigstem Vetter den schon traditionell gewordenen Festwagenzug g. deutschen Handwerks. Die Tausende, die die Frate 55n umsäumen, werden Zeugen der Gestaltungssast eines neuen deutschen Handwerks. Die neue FormMas.““ kommt auch hier zum Ausdruck. Zum ersten bildet die Spitze des Riesenzuges der Block der SAff.=Fahnen aus allen Gauen Deutschlands, dem sich die Kolonnen der handwerklichen Werkscharen anschließen, bahrend die Verbundenheit des Handwerks mit allen Ochanisationen der NSDAP. durch Abordnungen der Der Samstagvormittag war der zweiten Arbeitstagung im Rahmen des Tages des deutschen Handwerks vorbehalten. Etwa 10000 DAF.=Walter des deutschen Handwerks füllten die Festhalle. Dr. Bartels, der stellvertretende Reichsärzteführer, sprach als erster Redner über die Aufgaben der Gesundheitsführung. Seine Darlegungen galten der Förderung des Gedankens der ärztlichen Betreuung allex schaffenden Menschen, entsprechend den Plänen und Absichten der DAF. Besonderes Interesse fanden die Feststellungen Dr. Bartels', daß das deutsche Volk durch vermeidbare Krankheiten nervoser Art und durch Störungen des Herzkreislaufs jährlich noch 10.000 Menschen mehr verliere als durch Tuberkulose. Die Todeskurve zeige bei 20 und 40 Jahren die schwersten Verluste. In Deutschland aber komme es heute mehr denn je darauf an den Menschen leistungsfähig zu erhalten. Die ärztliche Untersuchung werde jedoch nur dann die gewünschten Erfolge erzielen können, wenn der Arzt in den Betrieb gehe und so an Ort und Stelle die Wechselwirkungen von Arbeit und Gesundheitszustand studieren und Ratschläge erteilen könne. Das Hauptreferat hielt dann Reichsorganisationsleiter Dr. Ley, der sich mit der Neugestaltung des deutschen Handwerks, dem auch in allen Gesprächen wiederkehrenden Hauptthema des diesjährigen Tages des deutschen Handwerks, beschäftigte. Dr. Ley ging, dapon aus, daß 1933 nach der Schaffung des neuen die vom Führer vor große Aufgaben gestellten Männer nicht immer in allen Einzelheiten Bescheid gewußt, aber doch ihre Aufgabe gemeistert hätten. Revolutionäre Leistungen würden ja überhaupt nicht vom Fachmann vollbracht. Unter diesem Gesichtspunkt müsse man auch die Arbeit sehen, die für das Handwerk geleistet worden sei. Die erste Erkenntnis sei gewesen, daß das Problem des Handwerks keine wirtschaftliche Frage, sondern eine Frage der Leistungssteigerung sei. Immer müsse jedoch die Weltanschauung die bevorrechtigte Stellung haben. Die Wirtschaftsgruppe habe ebenso ihre Aufgabe wie die Weltanschauungsgemeinschaft. Während nun auf der einen Seite die Partei und ihre Organisationen keine wirtschaftlichen Aufgaben übernehmen könnten, könne auch die Wirtschaftsgruppe keine weltanschaulichen Aufgaben übernehmen. Die starke innere Bindung des Handwerks ergebe sich schon daraus, daß das Handwerk letzten Endes in seinem Ursprung eine Kunst sei. Wenn das Handwerk so seine innere Gesundung gefunden habe, dann werde es auch sein neues Brauchtum entwickeln können. Das Brauchtum des Handwerks wiederum sei die Partei. Jede Gruppe, jede Schicht, die sich von der Partei absondere, gehe im nationalsozialistischen Staat unter. Die Losung für die kommende Arbeit sei, daß nicht zuerst der Profit, sondern die Arbeit und die Kunst im Handwerk ständen. Höchste Wirtschaftlichkeit liege gleichzeitig in der Klarheit der Dinge und der Gedanken. Der starke Beifall während und am Schluß der Rede Dr. Leys bewies, daß seine Gedankengänge über das neue deutsche Handwerk auf einen fruchtbaren Boden gefallen waren. Empfang der Wandergesellen und der Sternfahrer Der Samstagnachmittag ist bisher auf allen Handwerkertagen diesem Empfang vorbehalten worden. So war es auch diesmal wieder. Entsprechend der Neugestaltung des diesjährigen Tages des deutschen Handwerks, die zum Beisviel rein äußerlich schon dadurch zum Ausdruck kam, daß die ganze Stadt und auch die Festhalle einheitlich nur mit der deutschen Nationalflagge ausgeschmückt wurden, war auch der Empfang der Wandergesellen und der Sternfahrer in einen würdigen Rahmen gestellt worden. Die 550 Wandergesellen wurden diesmal vom Reichsorganisationsleiter Dr. Ley und dem Leiter des deutschen Handwerks, Pa. Walter, Samstag nachmittag um 3 Uhr auf dem Römerberg vor dem prächtig mit Gold und Grün geschmückten altehrwürdigen Rathaus empfangen. Die Werkscharkavelle sorgte für die nötige musikalische Kurzweil. Da standen sie nun wieder, die Auserwählten unter der wandernden Handwerksjugend des neuen Deutschlands. Heiß brannte die Sonne und ließ die Stunde zu einer freudigen Veranstaltung werden. Malerisch die Kleidung dieser wandernden Gesellen. Fest ruhten die mit zahllosen Stadtwappen benagelten zünftigen Wanderstöcke in den arbeitsgewohnten Händen. Jeder einzelne war beeindruckt von der Ehre, am Tage des deutschen Handwerks dabei sein zu dürfen. Zunächst richtete der Leiter des deutschen Handwerks, Walter, Grußworte an die 500 Gesellen. Dann sprach Dr. Ley. Er begrüßte besonders die Vertreter der wandernden Handwerksjugend aus Luxemburg und Ungarn und die 110 auslandsdeutschen Lehrlinge aus 29 Staaten und vier Erdteilen, die nach dem Handwerkstag ihre Lehrzeit in Deutschland verbringen werden. Er sprach weiter von der Bedeutung des wiedererweckten handwerklichen Gesellenwanderns, das dem jungen Deutschen die Heimat näher bringe. Wiederholt fand Dr. Ley starken Beifall für seine die jungen Herzen packenden Worte. Kurze Zeit später ein gleich prächtiges und farbenfrohes Bild auf dem Overnplatz bei dem Empfana der 590 Sternfahrer. 590 Stahlrösser, wohl ausgerichtet, geschmückt mit Wimpeln, die das DAF.=Zeichen trugen, daneben die Fahrer, Meister, Geselle und Lehr: ling. Der älteste Meister 75, der jüngste Stift alt. Auch hier nahmen Dr. Ley und Pa. Walter die Begrüßung vor. Der Leiter des deutschen Handwerks dankte besonders für die durch die Teilnahme an der Fahrt bewiesene Opferfreudigkeit, hätte doch mancher Meister seinen Betrieb schließen müssen und mancher Geselle auf seinen Lohn Verzicht geleistet. Dr. Ley fand abermals packende, an das Gemeinschaftsgefühl appellierende Worte und sprach von der Schönheit des neuen Deutschlands sowie von der Freude seiner schen. Immer wieder müsse dieses Verdienst des Nationalsozialismus unterstrichen werden. Dann formierte sich ein interessanter Zug, bestehend aus den fahrenden Gesellen und den ebenfalls aufmarschierten wandernden Gesellen, zum Marsch durch die Straßen Frankfurts. Telegrammwechsel mit dem Führer Auf ein Treuetelegramm vom Tag des deutschen Handwerks, das Dr. Ley und der. Zeiter des deztischen Handwerks, Walter. an den Führer und kanzler sandten, hat der Führer in herzlichen, Woxten gedankt und seine aufrichtigen Wünsche für das Gedeihen des deutschen Handwerks und seine erfolgreiche Weiterarbeit im Dienste des Gesamtvolkes ausgespro chen. Viel Knaden ertkänten darch leichistunges Saden Merzenich, 30. Mai. Unbeaufsichtigtes Baden bringt Gefahr Gestern begaben sich mehrere war mit ihrem Rad auf dem Nachhausewege, als sie Kinder aus Merzenich zu einer von dem Ort abseits gelegenen Sand= und Kiesgrube, um hier trotz wiederholten Verbotes in einem aus Regenwasser gebildeten Teich zu baden. Als ein achtjähriger Junge den ziemlich abschüssigen Berg hinunterlief, kam er plötzlich zu Fall und stürzte in das an der betreffenden Stelle etwas über ein Meter tiefe Wasser. Vergeblich versuchten die Kameraden, den des Schwimmens unkundigen Jungen zu retten. Als bald darauf ein Radfahrer vorbeikam und den Jungen aus dem Wasser holte, war der Tod bereits eingetreteg, Ein zweites Badeunglück ereignete sich am gleichen Tage bei Lucherberg im Kreise Düren. Hier badeten mehrere Jungen in einem kleinen Weiher, der sich auf dem Gelände einer Braunkohlengrube gebildet hatte. Ein elfjähriger Knabe sank plötzlich unter und ertrank. Bergheim, 28. Mai. Ein dreizehn= und ein vierzehnjähriger Junge, beide des Schwimmens kundig, schwammen in der Nähe der Schleuse zwischen Bergheim und Paffendorf, als plötzlich der eine von ihnen unterging. Gleich darauf versank auch der andere. Die beiden Leichen konnten noch nicht geborgen werden. Man nimmt an, daß der eine der Jungen einen Krampf bekommen und seinen Freund mit in die Tiefe gerissen hat. Bei einer Kahnfahrt ertrunken plötzlich vom Rade sank. Bewußtlos wurde sie in ein Haus getragen. Nach der Einlieferung in das Krankenhaus ist sie an den Folgen des Hitzschlags gestorben. Auf der Jagd erschossen Heeßen, 30. Mai. In der dem Bürgermeister Dransfeld und Dr. Thelen gehörigen Jagd bemerkte letzterer zwei verdächtige Personen. Er rief sie an und forderte sie auf, stehen zu bleiben, worauf die beiden Männer die Flucht ergriffen. Bei der Verfolgung stolverte Dr. Thelen. Dabei entlud sich sein Gewehr und ein Schuß traf einen der Fliehenden tödlich. Nach dem Genuß von Bier und Speiseeis sesoshben Ahlen, 30. Mai. Ein Schüler aus Ablen hatte nach dem Genuß von Speiseeis Wasser und Bier getrunken. Als Folgeerscheinung stellten sich Magenbeschwerden ein. Er wurde daraufhin ins Krankenhaus geschafft, wo er am folgenden Tage, wie es heißt, an Vexgiftungssogp: tomen, gestorben ist. Dieser Vorfall sollte, alle diejenigen warnen, die in der heißen Jahreszeit unüberlegt Eis und Bier in schneller Fole kosten. Eisenbahnunfall— Ein Toter, ein Verletzter Düsseldorf, 30. Mai. Die Pressestelle bei der Reichsbahndirektion Wuppertal teilt mit: Am 29. Mai, beim britischen Reichslufttag London, 29. Mai. Der britische Reichslufttag, der am Samstag durch Flugvorführungen auf allen englischen Flugplätzen begangen wurde, ist zu einem schwarzen Tag für die englische Luftfahrt geworden. Im Laufe des Tages stürzten sieben Militär= und Privatflugzeuge ab. Insgesamt kamen sieben Personen ums Leben. Das erste Unglück ereignete sich am Samstag früh, als ein an dem Luftrennen London—Insel Man beteiligtes Sportflugzeug kurz nach dem Start abstürzte und in Flammen aufging. Dabei geriet auch ein in Brand. Die beiden Insassen wurden getötet und drei Hausbewohner schwer verletzt. Auf dem Flugplatz von Farnborough stürzte vor über 1000 Zuschauern ein Militärflugzeug ab und ging in Flammen auf; auch hier wurden beide Insassen getötet. Bei zweit weiteren Abstürzen von Militärflugzeugen— der eine ereignete sich in der Nähe vor Salisbury, der andere auf dem Flugplatz von Waddington— wurden ein Geschwaderführer, der ein Looping durchführte, und ein Fliegerleutnant getötet. Im Laufe des Nachmittags stürzte ein anderes Kriegsflugzeug in der Nähe des Flugplatzes Tangmere in Sussex ab, wobei ein Fliegerunteroffizier ums Leben kam. Bald kam die Nachricht, daß zwei Sportflugzeuge, das eine bei Wicklow und das andere bei Laleham, abgestürzt sind. In diesen beiden Fällen kamen die Insassen mit Verletzungen davon. Schließlich wurde der Reichsflugtag durch einen weiteren Unfall getrübt, der sich auf dem Flugplatz Westonsuper-Mare ereignete. Dort ging ein Bombenflugzeug, das sich zum Start anschickte, plötzlich in Flammen auf und wurde beinahe völlig zerstört. Schon am Freitag nachmittag waren drei englische Militärflugzeuge abgestürzt. Ueber dem Flugplatz von Odiham stießen zwei Militärflugzeuge zusammen und stürzten ab. Beiden Piloten gelang es, sich durch Fallschirmabsprung zu retten. Zwei Insassen kamen ums Leben Weiter ereignete sich auf dem Flugplatz von Martlesham ein Absturz. Die Maschine war zu einem Probeflug für den„Tag der Luftwaffe“ mit zwei Offizieren der Luftstreitkräfte aufgestiegen. Bei dem Absturz kamen die beiden Militärs ums Leben. Hamm, 30. Mai. Drei in Heeßen arbeitende junge morgens kurz vor 7 Uhr, wurden im Bahnhof DüsselInstallateure einer Firma aus Hamm benutzen ihre dorf=Bilk der ledige Reichsbahnarbeiter Willi Panzer sause zu einer Kahnfahrt. Mit einem Kahn des und der verheiratete Reichsbahnarbeiter Franz Döamtes fuhren sie auf dem Zipvearm vom ren von dem durchfahrenden Eilgüterzug 5329 erfaßt. Panzer wurde getötet, Dören verletzt, jedoch anscheinend nicht lebensgefährlich. Der Verletzte wurde dem St.=Josephs=Krankenhaus in Düsseldorf zugeführt. Die Schuldfrage ist noch nicht geklärt. Wasserbauunt Schloß Heeßen auf die alte Mühle zu.„Kurz vor dem Wehr geriet der Kahn in die starke Strömung und wurde in das Wehr hineingetrieben, wo er sich zwischen dem Mauerwerk festklemmte. Zwei der Leute sprangen aus dem Kahn. Einer von ihnen erreichte schwimmend das Ufer, während der andere von der starken, Strömung abgetrieben wurde. Er ertrank. Der dritte war im Kahn sitzen geblieben und konnte sich durch Festhalten an dem Mauerwerk retten. Mutter und Kind gerettet Buer, 80. Mai. Eine in Buer=Mitte wohnende 25jährige Frau war nach einem häuslichen Streite in selbstmörderischer Absicht in den Nymphäenteich bei Schloß Berge gesprungen und hatte ihr Kind auf dem Arme mit ins Wasser genommen. Glücklicherweise bemerkte der Parkwächter den Vorfall, und es gelang ihm unter Einsatz seines Lebens Mutter und Kind lebend aus dem Wasser zu retten. Opfer der Hitze Ahlen i.., 30. Mai. Die Hitze der letzten Tage hat ein Opfer gefordert. Die Ehefrau R. aus Ahlen Durch Blitzschlag eingeäschert. Bei einem schweren Gewitter schlug ein Blitz nachts in das von zwei Familien bewohnte Haus des Landwirts Heinrich Bobe in Istorf bei Lemao. Das Gebäude brannte in kurzer Zeit bis auf die Grundmauern nieder. In derselben Nacht wurden auf der Landstraße zwischen Detmold und Lage 32 Telegraphenmasten vom Sturm umgeworfen. Die Verwüstungen waren hier so stark, daß die Straße für den Verkehr gesperrt werden mußte. Zum Ersten Beigeordneten von Köln ernannt. Beigeordneter Robert Brandes, der seit 1933 das Bauund Grundstücksdezernat führt, wurde auf Vorschlag des Gauleiters vom Reichs= und preußischen Minister Dr. Frick zum Ersten Beigeordneten der Hansestadt Köln mit der Dienstbezeichnung Bürgermeister ernannt. Bürgermeister Brandes behält die Leitung der Bauverwaltung. Verkappte Staatsfeinde Gefängnisstrafen für ehemalige Mitglieder der Internationalen Bibelforscher dnb Berlin, 29. Mai. In einer Reihe von Strafverfahren hat sich das Berliner Sondergericht mit den staatsfeindlichen Umtrieben der Internationalen Bibelforscher=Vereinigung zu befassen. 42 ehemalige Mitglieder dieser seit dem 24. Juni 1933 verbotenen Organisation aus verschiedenen Berliner Stadtteilen wurden am Samstag zu Gefängnisstrafen von 1½ Jahren bis vier Monaten verurteilt. In der Urteilsbegründung betonte der Vorsitzende, daß die Angeklagten nicht erwa wegen ihrer religiösen Anschauungen bestraft wurden, sondern weil sie einer Organisation angehört haben, die den umstürzlerischen Plänen des Kommunismus nahesteht und ihre dunklen politischen Ziele hinter dem Deckmantel religiöser Betätigungzu tarnen sucht. Die internationalen Bibelforscher lehnen die Volksgemeinschaft ab. Während sie zu ihrem persönlichen Schutz alle Machtmittel des Staates in Anspruch nähmen, suchen sie dessen Grundfeste zu unterhöhlen; sie verweigern den Wehrdienst, sie lehnen das Wahlrecht und den Eid ab wie überhaupt jede staatliche Obrigkeit, so daß die folgerichtige Durchführung ihrer Anschauungen zur Auflösung aller staatlichen Einrichtungen und zum völligen Anarchismus führen müßte. Die Strafe gegen diese Staatsfeinde muß, so erklärte der Vorsitzende, fühlbar ausfallen, um zugleich auch gedankenlose Mitläufer zu warnen und von jeder weiteren Mitarbeit abzuschrecken. W K A ch E Hen Seite 12 Nr. 124, Bochumer Anzeiger 7 Montag, 31. Mai 1937 aus Groß-Bochum Aus den=Iidoneien Stadtteil Wiemelhausen Das letzte Geleit. Unter großer Anteilnahme wurde Samstag der an den Folgen eines Unfalls verschiedene uarbeiter Anton Ullrich, Wiemelhauser Str. 120, letzten Ruhe auf dem hiesigen Friedhof beigesetzt. veraus groß war die Anteilnahme der hiesigen Bürschaft und der Gefolgschaft der BauunternehmerSamstalt Bauulbeiter zur lei Uebe Ser firma H. Stadtteil Weitmar Kanalisierung der Straße„Am Polizeipräsident teilt mit: „Am Kuhlenkamp Wheuen die Dauer von etwa sechs Wochen werden getroffen, um einen guten Verlauf der vom 2. bis 5. Juli zu garantieren. In den nächsten Tagen wird der große Vogel im Bereich der 2. Kompagnie bei Schlickmann zuerst gezeigt werden. Dann wird er je acht Tage bei Mußweiler. Dittmann und Jungermann zu sehen sein. Bis zum 13. Juni ist die bestehende Mitgliedersperre für Junggesellen und jüngere Schützen aufgehoben worden. Sie haben Gelegenheit, in der Junggesellenkompagnie das Schützenfest mitzumachen, wenn sie sich in dieser Zeit in die Listen eintragen, die in den vier Kompagnielokalen, in der Glocke und bei Beras aufliegen. Gegen Zahlung von 1 RM. können sie das Schützenfest in Hut und weißer Hose feiern. Allerlei Ehrenposten harren dort ihrer, die sicher nach dem Geschmack jedes Junggesellen sind, weil sie das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden. Brieftaubensport. An dem Flug ab Stendal der Reisevereinigung Werne beteiligten sich die Züchter mit 9 ifgelassen die Fi. 3 92 Uhr bei leichtem insgesamt 1135 Tauben, die um 284 Aufgelüssen wurden die Tiere um.30 Uhr bei leichtem aten*„in Strade von 335 Kilometer zu Sudostwino, die eine Strecke von 335 Kilometer zu durchfliegen hatten. Die erste Taube erreichte ihren heimatlichen Schlag um.06 Uhr. rungen bringen wir morgen. Nähere Kuhlenkamp“. Der Ab 1. Juni muß die Straße wegen Kanalisierungsarbeiten auf für den Fuhrwerksverkehr gesperrt werden. Die entsprechenden Hinweisschilder sind an folgenden Punkten aufgestellt: 1. An gesperrt“: 2. an der Ecke Natorpstraße: Straße„Am Kuhlenkamp“ von Natorv= bis Karl=Friedrich=Straße gesperrt: 2. an der Ecke Natorpstraße:„Straße„Am Kuhlenkamp“ gesperrt. Umfahrt Natorpstraße": 3. KarlKomen die Brahlwente=Wieder in Weitier! Jahreshauptversammlung des Haus= und Grundbesitzervereins Werne rige Sommerfest der Hordeler NS.=Frauenschaft, das fünfjähmee Bestehen der Orts' Am Samstag abend fand im alten Vereinsheim Kraney die diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Der Vereinsführer Zimmermann hieß die Erschielkommen. Der Jahresbericht wurde von dem Arges Auto verbrannte durch Selbstentzündung.### hatte Samstag nachmittag gegen 3 Uhr die Lieferautobesatzung einer Düsseldorfer Seifenfirma auf der Kohlenstraße. Die auf dem Kundenbesuch sich befindende entraße, Die. schon im Stadtteil Hamme auf der eine Reifenpanne haben beheben Autobesatzung soll Gahlenschen Straße müssen. Nachdem sie auf der Essener und Engelsburger Straße einen Motordefekt beseitigt hatte, geriet der Wagen am Auspuff wie am Oelbehälter in Brand. Obdie Autobesatzung mit Hilfe von Bergleuten, die schon die Aulbbejahung mn Eie ren## von der Morgenschicht kamen, die teure Ladung retten konnte, brannten der Vorderteil des Autos wie der Verschlag vollständig aus. Die herbeigerufene Feuerwehr brauchte nicht mehr einzugreifen. Personen erlitten keinen Schaden. Schwer verletzt. Auf seiner Arbeitsstelle erlitt der 43jährige Peter., Vereinsstraße, 15, hei, Transportarbeiten einen schweren Unfall. Der Verletzte wuroe ins Krankenhaus gebracht. gen sowie mehrere Besprechungen mit Nachbarvereinen, Baugenossenschaften, Stadtverwaltung usw. wurden abgehalten, außerdem noch die Verhandssitzung, in Essen besucht. Eingehend wurde im Jahresbericht zu ver Frage der Wiederinbetriebnahme des Drahtwerks Stellung genommen. Der hiesige und Grundbesitzerverein wird nochmals in Verfertig da. Die drei hinteren Häuser werden 14 Tage später fertig. Stadtteil Gertbe Gleisarbeiten. Gegenwärtig werden auf der hiesigen Stadtgrenze der Hiltroper Landwehr, zwischen Marighilf=Hospital und Pampsberg=Voßkuhle, fraßergahnnet Aorleitungsarheiten im hiesigen Straßenrunngetz gleichzeitig mit dem funfjährigen Testrhen der Ortsgruppe verbunden war, recht gut besucht. Auf den Tischen hatte man Blütenzweige ausgestreut. Fest wurde mit dem„Badenweiler Marsch“ eingeleitet. Die Frauenschaftsleiterin Frau Wischnewski wies in ihrer Begrußungsansprache darauf hin, daß man in der Frauenschaft nicht nur arbeiten, sondern auch fröhlich sein könne. Nach einem vorgelesenen Wort des Führers sang der Frauenschaftschor den„Festgesang“ von Himmel. Die Kreisleiterin Frau Goebbeiz hielt die Festansprache. Funf Jahre NS.=Frauenschaft bedeuteten fünf Jahre Arbeit und fünf Jahre Kampf Ausfüh= 1932 hätten sich auch in Hordel Frauen bereitgefunden. den Männern zur Seite zu stehen und das Ziel des Nationalsozialismus zu verwirklichen. Anfangs seien es nur wenig Frauen gewesen, die aber Liebe für Deutschland und den Führer mitbrachten. Frau Goebbels ging dann auf die ersten Anfänge des Nationalsozialismus ein und ermunterte alle Frauen zu weiterer tatkräftiger Mitarbeit. Das brachte auch das sich anschließende Gedicht„Ans Werk" von Raabe zum Ausdruck. In der Pause fand eine Verlosung teils recht wertvoller Gegenstände statt. Mit dem Linckeschen Marsch„Märkische Heide“ wurde der zweite Teil der Festfolge eingeleitet. Anklang fanden die Darbietungen des Spielkreises der Jungmädel, Gedichte und Lieder des Frauenchors leiteten über zu dem deutschen Tanz. und Overleitungsarbeiten ausgeführt. Hausnit Partei, Stadtverwaltung und Regierung in dementsprechende Schritte in Berlin unterbindung mit Arnsberg##nentsprechende, nehmen. Tankbar wurde begrüßt, daß auf Initiative des Bergwerksdirektors Schulze=Höing hin, der„Groß; hurs t an Schachtanlagen„Reberl Müser“ Stadtteil Linden=Dablbausen Hochbetagt. Gestern vollendete Frau Witwe Helene Schucht. In der Aue 10, ihr 75. Lebensjahr. Sie empfing viele Glückwünsche.— Heute begeht Friedrich Hülsmann, Dr.=.=Otto=Straße 53, seinen 81. Geburtstag.— 70 Jahre alt wurde gestern Frau Matbilde Altenscheidt, Lewackerstraße. Dahlhausens„Schützengilde“ im ersten Kampf. Ein besseres Wetter als am Samstag hätten sich die Schützenkameraden der neu ins Leven gerufenen „Schutzengilde" Dahlhausen bei ihrem ersten Kampf im Eröffnungs= und Preisschießen auf dem herrlichen nicht, würnscherr. dr.9. Die, ausbau der gewaltigen Schchlaglagen„Robert Müser“ —„Amalia“ fortgesetzt wird. Zum Schluß wurde die organisatorische Tätigkeit im Verein kurz Bezientun der Hoffnung Ausdruck gegeben, daß alle Ha#####enser sich der Organisation anschließen. Der Kassierer Kühlborn erstattete den Kassenbericht, der mit einem ansehnlichen Bestande abschließt. Die Entlastung wurde einstimmig gegeben. Zu Kassenprüfern für das ner Geschäftsjahr bestimmte man Bäckermeister Eichmann und Rechnungsführer Miesn Stroth=Otte vom Bochumer Haus= und Grundbesitzerverein hielt dann einen ausführlichen Vortrag über zeitige Fragen des und gab fernerhin über gestellte Fragen die gewünschte Auskunft. Stadtteil Hamme Hohes Alter. 71 Jahre alt wurde am Sonntag der im Ruhestand lebende Fahrstznger Hehzerchagz seinen Stadtteil Hofsiede=Marmelshage. Dorstener Straße, der bei seiner Tochter Elli Lebensabend verbringt. Ueber 30 Jahre war er im Bergbau beschäftigt. Von seinen„vier Kinoern leven noch zwei Töchter. Die beiden Söhne sind im Weltkriege gefallen. Berufsjubiläum. Auf eine 25jährige berufliche Tätigkeit blickte am letzten Wochenende der Mechanikermeister Wilhelm Wiegand zurück. Er wurde an seinem Arbeitsjubeltag von vielen Seiten herzlich geGroßkundgebung der RSDAP. Im oßen Aufklärungsaktion der NSDAP. veranstaltete Auf der Ausflugsfahrt verunglückt. Am Samstag nachmittag startete der Motorradfahrer Emil K. von hier mit seiner Braut zu einer Motorradfahrt, die zu Verwandten ins Münsterland führen sollte. Kurz hinter Recklinghausen stürzte der Fahrer infolge eines Defektes an der Maschine. Auch seine Braut wurde im hohen Bogen von der Maschine geschleudert. Beide erlitten erhebliche Verletzungen und wurden mit einem Auto nach hier zurückgeschafft. 30 können. Die Beteiligung an diesem sden Erschlen=und Fameradschaft. Der Lindemannsche schreben war recht gur. Im Anschsebeguse Zronze, als Saal in Langendrer war aufs schönste für die Festdteritg aut eove., Litserpiotete an..izschieen seter, an der auch sehr ighlschgeiheserseshehnes Militärischen Verein'gung gensäitenden Musikstücken*“ enen vurzuhrlichen.Vortras schen Saale eine Großkundgehung, die nach dem EinHausbeises und giber die marsch der Fahnen mit vegruguugswoxzen, ef, z. Boe Geschaftstüorer Dr. L u dw is gruppenleiters eingeleitet wurde. Im Mutzezeunst. des Abends stand ein Vortrag des bekannten######### Bräuner, der sich mit Lebensfragen des deutschen Volkes befaßte, auf die vielerlei Aufgaben des Vierjahresplanes zu sprechen kam und auf die Notwendigkeit ergiebiger Rohstoffbeschaffung für unser Volk hinwies. Seine Ausführungen fanden stärksten Beifall. Noch ein Neubau. Nachdem der Neubau gegenüber dem Polizeirevier auf der Overdycker Straße in Hamme jetzt nahezu fertiggestellt ist, wird im Anschluß an diesen Neubau jetzt ein weiteres neues Wohnhaus Auch dieser Neubau ist bereits bis zum Dachgeschoß hoch. Stadtteil Langendreer Zehn Jahre Kameradschaft Langendreer=Witten des Iufanterieregiments 190.„Idazischen Geise und brachte Haupiptels uuf dem Spiel, wahrend im Pleisschieten 18 wertvolle Preise winkten. Da nun das Eröffnungsschießen das Hauptereignis des Tages war, wurde dementsprechend auch der Sieger, Schützenkamerad Herm. Ostrop, dieses Schießens geehrt und gefeiert, wenn auch Schützenkamerad Rosiak als der beste schutze aus dem Wettstreit hervorging. Die Ergebnisse der beiden Schießen waren folgende: Im An= und Eröffnungsschießen wurde Schützenbruder Herm. Ostrop und damit Gewinner der wertvollen Räugung ansteclender Krantheiten hergerichtet worden. Kapelle und einem Nach eintellenden, Müsikstügen der Prolog, der die stolze Geschichte des rühmte hieß Kamerad Bydolek Regiments der 136er rühmte, hieß Kamerad * F e s t t e i l n e h m e r w i l l k o m m Hitler= Reppel, Hauke, Frewer, Hilligloh, Probst. Am fand im Vereinsheim Behrend auf der Eiberger Straße dann der Schützenkommers und die Siegerehrung statt. ernannte in seiner Andann der Schubenlchimer. Vereinsleiter. 909), Lompagnieführer., Reyye! sprache den fruheren Kompagniefuhrer Gust. nepper zum Ehrenmitglied und nahm ihn in den Aeltestenrat auf. Schützenbruder Reppel dankte. In besonderer Weise wurde dann der Sieger der Hitlerpiakette Herm. Ostrop geehrt, dem vom Schützenbruder Frewer der Ehrenpreis übergeben wurde. Schießwart Bernetta dankte dann im Namen der„Schützengilde" dem Vereinsleiter Frewer für seine unermüdliche Arbeit zum Wiederaufstieg der Dahlhauser„Schützengilde". Stellvertretender Vereinsleiter Georg Jänkel sprach ebenfalls Worte zum Wohle des neugegründeten Vereins. Der anschließende Schützenkommers fand dann alle Schützenkameraden in alter Schützentradition bei Musik, Tanz und Humor noch beisammen. Betriebsunfall. Der In der Veih wohnende 35jährige Revaraturschlosser Josef Kr. erlitt Samstag einen folgenschweren Berufsunfall, so daß der Aermste mit einem Beinbruch und Quetschverletzungen einem Bochumer Krankenhaus zugeführt werden mußte. die Festieunehmer, willkommen, die sich aus Witten, Dortmund und Horde eingefunden hatten. Der Kameradschaftsführer gab einen kurzen Rückblick auf die Geschichte des Vereins. Musikvorträge leiteten dann über zu der Ehrung der im Weltkriege Gefallenen, die Kamerad Hüttelbräuker vornahm. Für den Teil des Abends hatte man ein umfangreiches UnStadtteil Riemke Dreifacher Ehrentag. Die silberne Hochzeit feiern heute die Eheleute Peter Schlüter und Frau, Maria geborene Hagemann. Der Jubilar kann am gleichen Tage auf eine 25jährige Tätigkeit als Fuhrmann zusichlicken. Schließlich feiert noch eine Tochter ihre 2. terhaltungsprogramm zusammengestellt, das u. a. die mit großem Beifall ausgenommene Aufführung „Schwiegersohn" vorsah. Im übrigen sorgte der Humorist Leese dafür, daß alle einen vergnügten Abend verlebten. Neben einer Verlosung gab es dann zum Schluß ein deutsches Tanzkranzchen. Reichskolonialbund. Ortsverband Bochum=Langendreer. Der engere Stab des Reichskolonialbundes des Ortsverbandes Bochum=Langendreer hielt kürzlich eine Sitzung in der Wirtschaft Wilhelm Reul ab. OrtsverStadttell Baak=Sundern Im Silberkranz. Die Eheleute Karl Zallat Baaker Straße 12, begingen am Samstag im Familien= und Freundeskreise ihr 25jähriges Ehejubiläum. Stadtteil Stievel In hohem Alter. Gestern vollendete in geistiger und körverlicher Frische der Hauptlehrer i. R. Nettelbeckstraße, sein 73. Lebensjahr. Böhle, Neubauten. An der Henkenberastraße wurde von dem Architekten Schnell aus Bochum ein größeres Wohnhaus gebaut, das in Kürze bezugsfertig ist. An der Hülsbergstraße errichtet der Beramann H. von Hagen ein Familienhaus, das bald bezugsfertia ist. Bezogen wurde in diesen Tagen das neu errichtete Haus des Bergmanns Ostwinkel an der Hevener Straße. Ebenfalls an der Hevener Straße wird die Witwe Eickmeier ein Wohnhaus errichten: die Ausschachtungsarbeiten hierzu sind beendet. Stadtteil Altenbochum Zwei Finger abgequetscht. Auf seiner auswärtigen Arbeitsstelle geriet Samstag früh der Volksgenosse., Wittener Straße, mit der rechten Hand zwischen zwei Wagen, wobei er sich zwei Finger abauetschte. NachA legung von Notverbänden wurde er dem Krankenhause zugeführt. Stadtteil Laer Motorradunfall. Der Motorradfahrer Otto W. von hier, Wittener Straße 436, der mit seiner Maschine von der Wittener Straße in die Diesterwegstraße einbiegen wollte, verlor in der scharfen Kurve die Herrschaft über sein Rad und prallte mit voller Wucht gegen einen Gartenzaun. Bei dem Sturz zog er sich erhebliche Verletzungen im Gesicht zu. Sein Rad wurde total zertrümmert. „Der Kampf mit dem Drachen.“ Die Ortsaruppe der NSDAP. veranstaltete am Freitag wieder einen Filmabend, der sich guten Besuches erfreute. Der Lustspielschlager„Kampf mit dem Drachen machte auen Besuchern große Freude. Sisuig, in der Wittichatt Anne. ng an bandsleiter Pa. Wabnitz führte etwa folgendes aus: „Dem deutschen Volke wurde durch den Schandvertrag von Versailles bekanntlich jede Möglichkeit zu weiterer kolonialer Betätigung genommen. Der Führer und Reichskanzler hat die Verkündigung seines großen Friedensangebots am 7. März 1936 zum Anlaß genommen, wiederum der Welt das Recht und die Notwendigkeit Deutschlands auf Kolonialbesitz nachdrücklichst vor Augen zu halten. Noch heute sind im Auslande zahlreiche Kräfte am Werke, die die Rückgabe von Kolonien an Deutschland verhindern möchten. Um die Pläne unseres J4 1 Führers verwirklichen zu helfen, muß der Kampf um Deutschlands koloniale Gleichberechtigung tatkräftig weitergeführt werden. Im Einverständnis mit der Partei und der Reichsregierung ist deshalb der Reichskolonialbund, der der koloniale Volksbund ist, gegründet worden, mit dessen Führung Reichsstatthalter Pa. Ritter von Epp beauftragt worden ist. Es ergeht nunmehr an jeden deutschen Mann und jede deutsche Frau durch den Reichskolonialbund die Aufforderung. ihren Beitritt zu diesem Bund zu erklären, um dadurch für Deutschlands wirtschaftliche Unabhängigkeit und Weltgeltung mitzukämpfen. Pflicht eines jeden Mitgliedes des RsZ ist es, alle. Volksgenossen über die Aufgaben des###. aufzuklären und durch Werbung von Mund zu Mund schließlich alle deutschen Volksgenossen dem Reichskolonialbund zuzuführen. Dann ist der Taa nicht mehr fern, an dem Deutschland wieder restlos im Besitze seiner Kolonien sein wird und die bitter notwendigen Rohstoffe aus seinen eigenen Besitzungen wieder imvortieren kann.“ Gemeinschaftsfeier. Die Kirchliche Gemeinschaft beging im Luthergemeindehaus ihr diesjähriges Jahresfest. Auch aus den Nachbargemeinden war man der Einladung gefolgt. Nach Darbietungen des Musikchors und des zweiten Vorsitzenden des Westfälis schafsverbandes, Pastor von der Heide(Buer=Resse). Dieser brachte auch Grüße von dem Gründer der Gemeinschaft im Ortsteil Langendreer, Pastor Grügelsiepe (Hamm). Gemeindehelfer Berewinkel(Werne) uno Gemeinschaftspfleger Müller. an die Festversammlung, die Pastor Schilling mit Dankesworten schloß. Eigentümer eines Herrenfahrrades gesucht. Am 27. Mai wurde auf dem Feldweg in der Nähe der Uemminger Straße ir, pesech gr.“P goggiche egefunden. Das rünbliaen.“ Schließlich grüne Hochzeit. Erfolgreicher Hund. Auf der rheinisch=westfälischen Hundeschau in der großen Festhalle in Düsseldorf war die Rasse der Windspiele gut vertreten. Auch zahlreiche hiesige Hunde nahmen daran teil.„Ströppchen“ von hier, Besitzer Johann, Poorgang, vor dem Prüfungsausschuß,#####und hohe Preise erzielen. Er erhielt in Dusseldorf nicht weniger als sechs Auszeichnungen und darunter das höchste Wert888." Kemannd Vom Pech verfolgt. Die Frau eines hatte beim Einkaufen ihre Geldbörse mit 11 RM. verloren. Als sie dann am Nachmittag ihr Schwein füttern wollte, mußte sie feststellen, daß das alte Schwein verendet war. Sie hatte am der Fütterung, als sie durch den Verlust des Geldes verwirrt war. dem Schweinefutter Rattenaift beigegeben. Stadtteil Hordel fjahrfeier der NS.=Frauenschaft Dem Bericht des Hygienischen Instituts des Ruhrgebiets zu Gelsenkirchen über den Stand der ansteckenden Krankheiten im Ruhrkohlengebiet in der Zeit vom 4. April bis 1. Mai 1937(4 Wochen) entnehmen wir: 1. Unterleibstyphus: Während im Monat März vier Erkrankungen und ein Todesfall an Unterleibstyphus zur Anzeige gekommen waren, sind diesmal drei Ertrankungen gemeldet. In Bochum kein Fall. 2. Paratyphus: An Paratyphus erkrankten drei Personen, und zwar je eine in Essen, Dortmund und Bochum. 3. Nahrungsmittelvergiftungen: Außer den erwähnten Paratyphuserkrankungen sind noch zehn Erkrankungen infolge Nahrungsmittelveraiftungen gemeldet. davon fünf aus Duisburg, drei aus Dortmund. 4. Ruhr: Erkrankungen an Ruhr kamen in dieser Berichtszeit insgesamt acht zur Meldung, im Vormonat fünf. Von den Erkrankungen treffen drei auf Essen, je zwei auf Herne und Dortmund, eine auf Bochum. 5. Scharlach: Den 551 Erkrankungen und acht Todesfällen in der jetzigen Berichtszeit(4 Wochen) stehen im Vormonat(5 Wochen) 737 Erkrankungen mit zehn Todesfällen gegenüber. In Dortmund sind 154, in Essen 89, in Bochum 33, in Gelsenkirchen 31, in Recklinghausen=Land 27, im Ennepe=Ruhr=Kreis 24 zur Meldung gelangt. Die acht Todesfälle verteilen sich auf acht Stadt= und Landkreise des Bezirks. 6. Diphtherie: Die Erkrankungsziffer an Diphtherie stellt sich nach den amtlichen Meldungen in dieser Berichtszeit(4 Wochen) auf 965 mit 34 Todesfällen, gegenüber 1260 Erkrankungen mit 59 Todesfällen im Vormonat(5 Wochen). An den Erkrankungen sind beteiligt: Dortmund mit 150 Essen mit 121, Bochum mit 73, Gelsenkirchen mit 63, Recklinghausen=Land mit 46, Enneve=Ruhr=Kreis mit 43. Von den Todesfällen treffen zehn auf Dortmund, fünf auf Bochum, je drei auf den Enneve=Ruhr=Kreis, Essen und Gelsensuben. 7. Genickstarre: Im Ruhrkohlengeviet sind 15 Erkrankungen an Genickstarre gemeldet, davon je drei aus Bochum und Essen. Todesfälle sind zwölf gemeldet davon je drei aus Essen und Dortmund. 8. An Kindbettfieber nach regelrechter Geburt erkrankten im Ruhrkohlengebiet 15 und Frauen; an Kindbettfieber nach Fehlgeburt ereigneten sich 13 Erkrankungen mit drei Todesfällen. 9. Tuberkulose: In der diesmaligen Berichtszeit (4 Wochen) sind 873 Erkrankungen und 233,Todesfälle gemeldet worden, denen im Vormonat 407 Ertrantungen mit 287 Todesfällen gegenüberstehen. Aus Bochum nachmittag im Hordeler Saalbau abgehaltene diesjäh= Kenntnis gelangt. Sonntag sind 36 Erkrankungen und 19 Todesfälle zur amtlichen Aus dem Nache urg Geburtstag Bochumer Stadt Wanne=Eicke! Betagte Röhlinghauser. Seinen 70. feierte der Rentner August Peußner, Toch Straße 255.— Frau Säger aus der Minister=FrickStraße in Röhlinghausen wurde ebenfalls 70 Jahre alt. Im Silberkranz. Am heutigen Montag feiern Eheleute Hüttemannn, Auguststraße, das Fest der Silberhochzeit.— Das gleiche Fest konnten die Eheleute I. Pellny, Kurfürstenstraße 121, feiern. Stadtteil Werne minger Straße in BochumFahrrad hat Ballonbereifung. Der Eigentümer des Rades kann sich beim 6. Kriminalkommissariat in.Langendreer, im Amtshaus. Zimmer 22, melden. Stadtteil Grumme=Böde Stadt Wattenscheid Ein zweiter Bürgermeister für Wattenscheid. Die Abwicklung der Dienstgeschäfte bedingt für Wattenscheid die Anstellung eines besoldeten Beigeordneten(Bürgermeisters). Die Stadtverwaltung hat sich daher vor kurzem entschlossen, diese Stelle im Ministerialblatt auszuschreiben, und zwar zum 1. Juli d. J. Fur die Stelle kommt nach den gesetzlichen Bestimmungen nur ein Jurist oder ein Diplom=Volkswirt in Frage. Die große Wattenscheider Feldprozession. Wie in früheren Jahren, hatte auch gestern die große Wattenscheider Feldprozession eine starke Beteiligung aufzuweisen. Aus verkehrstechnischen Gründen mußte in diesem Jahre der Weg der Prozession anders gewählt werden. Sie zog daher nicht durch die Hauptgeschäftsstraßen, sondern umging dieselben. Werbeveranstaltung des Deutschen Frauenwerks Eppendorf. Recht zahlreich hatten sich die Eppendorfer Stadt Herne zur Werbeveranstaltung des Deutschen Frauenwerks Eppendorf im Lokal Schäfer eingefunden. Es waren einige sehr angenehme Stunden, die den Besuchern bereitet wurden. Bei Kaffee und Kuchen verging die Zeit schnell, während sich die Jugend zu den Klängen einer forschen Kapelle im Tanze drehte. gediehen waren, daß die Eröffnung des Bades vorgenommen werden konnte. Dann aber mußte es zunächst wieder geschlossen werden, da sich unhaltbare Zustäghe herausstellten.„Jetzt aber erfreut das Bad sic ständig steigernder Beliebtheit. Glückliche Verwechslung von Bier, Benzin und Salzsäure. Im Stadtteil Günnigfeld ereignete sich eine gebenheit, die trotz der verhangnisvollen Folgen, die sie hätte haben können, der Komik nicht entbehrt. Frau bat ihren Mann, aus dem Stall eine### mit Salzsäure zu holen. Der Ehemann ging trotz der Dunkelbest ohne„Licht, um, boniz, saslem möglichen. IunAus der langen Fraschenreihe mit auem möglicher, halt griff er die gesuchte Flasche— es war eine. B# flasche— heraus und stellte sie in Abwesenhei# Frau auf den Küchentisch. Inzwischen hatte der kleine Sohn mehrere Flaschen Bier geholt und stellte sie eben, falls auf den Küchentisch. Als die Mutter, erbitzt## dem Garten kommend, das kühle Getränk auf Lezs stehen sah, griff sie freudig danach, um einen,#gghe tun. unglucklicherweise erwischte sie aber,#nen wie mit der„Salzsäure". um dann aber 1 schneu möglich, den herzhaften Schluck wieder auszusveien. Folgen dieses unbedachten Trinkens wären schreckt### gewesen, wenn die Flasche tatsächlich Salzsäure enthaß ten hätte. Der Mann hatte aber in derz, Lr Teizgzure doch eine falsche Flasche gegriffezgich abgelaufene dovBenzin geholt. Dieser noch al, g1ch gefährlichen Stofpelte Irrtum zeigt, daß man mit sdich gefahreichen fen nicht vorsichtig genug umgehen kann. forschen Rupene im Tanze drehte. Eine kleine, aber sehr gut zusammengesetzte, Aussteuung unterrichtete die sec, dut Wehemeggesetzte, Ausstellung Besucher über die Tarigreit des Deutsche sen Frauenwerks und seine verschiedenen, Axheitsgehlete,„„Sicherlich hat Die Eigenheim=Siedlung wird bezogen. In Tagen werden die ersten Haus= und der vor einigen Monaten im hiesigen Stadtteil die Veranstaltung dem Frauenwert weitere Mitglieder zugeführt. Höntroper Waldbühne. Trotz der August=Wilhelm=Kundgebung in Wattenscheid wies die Höntroper Waldbühne einen ansprechenden Besuch auf. Zur Aufführung gelangte die Wiederaufnahme aus der vergangenen Spielzeit„Der Vetter“. Das Höntrover Freibad. Vor sieben Jahren wurde mit dem Bau des Höntrover Freibades begonnen. Zwei Tote und ein Schwerverletzter Zu einem bedauerlichen Grzrseprichlh, egergroßenin Ort in Flög„Präsident grsiche po eil der Strecke zu Bruchn tag mittag auf der Herne, Vor einem#### burch die.=i Kgrts em Teil, Bergleute unter oie. Ge; puzug vie, prei voll arbestenden Orcgleute Herbeigggisten steinsmassen gerieten. Sofort setzten die bez Kameraden mit den Bergungsggheitengen#rbeit, die gelang es ihnen nicht, trotz der aufw Wahrend sie den Eingeschlossenen unversehrt zu wallek nur noch als Tote geborgen werden. B. Es Ludwigstraße in dauerte fast ein halbes Jahr, bis die Arbeiten soweit Kanal und ertrank. 13 Nr. 124 1 Baecolt MOON UONS U9 Das Licht der Kerzenf Es war dunkelbraun, ede Antlitz einer edlen Römerir heit. Die starken Augen le du bist immer noch mein dem Bergmannsheil zugeführt. Kind ertrunken. Am 27. Mai, gegen., an der Ach, war das ein köstl Tische, an dem alten Fre das Leckere zu schm vorsetzte. Erst gab's eine Suppe Mutter zübereiten konnte leckerer Rheinsalm auf der In dem Augenblick t den Familiennamen Reve stanzösischen Namens ein sind des Rheins war. zählte nun schon schlank, beinahe mager, a Gesundheit und einem ti parkto Wein nicht ganz kleine spitze Näschen, das die Gegend schaute. Zu seinem Humor, vo den Gästen aufmarschier sikalität. Er spielte ein vor der Harmonika bis „Hanna möchte ein „Aber etwas ganz be Hanna ein.„Du bist do mal ein Fläschchen von schmeckt. Das brachte den gute gespielter Treuherzigkeit bringe, Fräuleinche? S „Aber, Baptist, ver Hanna.„Du als Kel alles bist, mußt doch wiss kannst doch deinen Gäst du nicht gekostet hast? Frau Renate zwinke Hanna. Der Baptist kann Ich stelle nur die eine B Gäste bedient, geradegeh„Muttel, da hast du gung auferlegt", lachte 2 oder nach Aßn oder nach Si. Pauschalreisen mit I 2Tage: 17.—RM. STage: 25.50 RM Jed. Montag u. D Unabhängige E! nach vainz oder 25.—RM. für Fahrt Besinn täglich mit 7 Ubernachtungsorter Kö Kyei Prospekte, Fahrplén Städtisches0 Außer Vormiete. Donnerstag, 3. Juni, 20 Klavie Alns Robert Schumann: Fanta Johannes Brahme: Varl Friedrich Chopin: 24 Pr Preise: 75 Rpf. bis.50 kasse im Stadttheater s0 stellen zu haben Schi karten für Konzertvorm hasse ausgegeben. Vo luch groge Hottschühe fahrradhe Angenehm Monats 13 Nr. 124/ Bochumer Anzeiger 7 Montag, 31. Mai 1937 „Wat meine Sie denn zu so ein von de Johannisberger? Von 1921, Gut, bring' den mal.“ „Da habe wir nur noch drei kleine „Da bringst du eins für uns.“ * Und der Wein schmeckte wundervoll. saft, das er OrtsAuf den t. Das ingeleitet. ki wies man in such fröhVort des stgesang" ebbels zuenschaft e Kampf. gefunden, Ziel des gs seien Liebe für au GoebNationalzu weih das sich abe zum ung teils Linckeschen Teil der darbietunchte und deutschen ROMAN VON WOLFGANG MARKEN ie ein Feuerstrom ging es durch Hannas Adern. In heiter beschwingter Laune begann sie von England zu erzählen. Sie staunte, mit welch großem Inter: esse die Mutter zuhörte. Sie war glücklich über## „So war Sir Lloyd immer gut zu dir?“ fragte Frau Renate mit glänzenden Augen. Ja, Muttel. Wie ein Vater! Er ist Engländer, er kann nicht so aus sich herausgehen, aber man spürt seine stille, herzliche Art. Er hat sich manchmal nach meinem Zuhause erkundigt und mir herzliche Grüße an dich, unbekannterweise aufzutragen. „Grüße.. unbekannterweise! Ich nehme sie mit Dank gern an.“ Hanna sah die Mutter erstaunt an. Sie war ja förmlich bewegt. Und der Sohn Sir Bens, das ist auch ein lieber Mensch. Denke nur, Muttel, wir sind gemeinsam herübergefahren. Und auch Alexander von Warin war dabei. Ich war ganz stolz, denn, das sind zwei bildhübsche junge Männer. Da kann ein Mädel in Verlegenheit kommen, in welchen sie sich verlieben soll. „So? Bist du in Verlegenheit gekommen?" „Wo denkst du hin, Muttel? Ans Verlieben habe ich noch nicht gedacht. Ich bin doch noch so jung. Ich habe beide schätzen gelernt. Den Willy, das ist Sohn, der sehr ernsthafter Natur zu sein scheint, aber auch manchmal ganz lustige Augen macht, und dann den Blondkopf, den Alerander. Ja, der ist blond. So ein richtiger blonder Siegfried mit blauen Augen und mit einem Lachen... den mußt du mal lachen hören. freust du dich mit. Du wirst sie ja kennenlernen. Zu Hannas Erstaunen schien die Mutter bei den Worten förmlich erschrocken zu sein. Ja, Muttel, du bist doch nicht böse? Ich habe sie hierher eingeladen. Und ich soll unsere schönsten Zimmer für sie belegen. Oder hast du Angst um mich? Ach Muttel, das Herz habe ich fest in der Hand, das mus gehorchen. Dankbar strich ihr Frau Renate über das Haar und ein Zug der Freude lag auf ihrem schönen Antlit und milderte seine Strenge. Mit dem Herz, mein Kind, ist es eine seltsam Sache. Da glaubt man, daß man darüber komman diert... und dann ist's doch eigenwillig. Also si kommen! Der... Willy... der... der Sohl Elektrisch Licht und Gas gab es freilich nicht im Perkeohause. Aber das Telephon verband sie mit der Welt. Vom Strome aus sah man nichts davon, denn die Leitung kam von der Landseite. Und dieser Apparat klingelte heute morgen gegen 10 Uhr bereits sehr energisch. „Das wird der Schmede sagte Frau Renate zu Hanna. und sage ihm, daß wir nichts brauchen. nächste Woche die Bestellung is sein, unser Weinhändler!" dich g# Geh an den Apparat Dann chen. Ich lasse ihm De Woche die Bestellung überschreiben. Seebä Ist gut, Mutel. 655 M. Also ging Hanna an den Apparat. Sie holte, wie#cgf“, ine Stimme meldete, die etwas verrostet klang. Die#### ume fragte, ob dort das Perkeohaus sei.. Lurc Ja“ entgegnete Hanna.„Aber wir brauchen jetzt keinen Wein. Mutter läßt Ihnen nächste Woche neigt Bestellung zukommen..... Scric(gerad Zu ihrem Erstaunen schien aoer der Sprecher am eren Ende der Leitung darüber nur belustigt zu sein. „Ja, was brauchen Sie denn dann?" Hanna war einen Augenblick verdutzt, dann ant=stlar, lete sie keck:„Einen ganzen Waggon schönster rheiher Sonne. Das brauchen wir! Davon können Sie r einen ganzen Eisenbahnzug voll schicken, die wer A wir spielend los.“..(656.— Ee7g „Abgemacht! Ich nehme in Nota... einen Eisen= shalte. nzug voll Sonne. Gut, bringen wir mit! Aber Sie] 9 chen entgegenkommen. Wir stube. r Laune noch gratis und fest, hattei ?“ fragte Hanna erstaunt. Will chstens ein Weinverehrer. 9 den Rüdesheimer probiert, und“ unsere Stimmen ein paar m erkennen Sie Ihren er„ * 9 jubelte Hanna. der# inz anders. Hahaha...scheny erwischt? Ja, unser Wein( hüge Ihren aller=soaß brauchen nicht rot zu werden." fene doch gar nicht sehen!" ent= Wal Erst gab's eine Suppe, so gut wie sie eben nur die mutter zübereiten konnte, und dann lachte sie ein seckerer Rheinsalm auf dem Teller an. Das schmeckte. dem Augenblick trat der alte Baptist ein, der den Familiennamen Revenieur trug, aber trotz seines sranzösischen Namens ein guter Deutscher und ein echtes zind des Rheins war. Er zählte nun schon knapp an die Sechzig, war schlank, beinahe mager, aber von einer unverwüstlichen Gesundheit und einem trockenen Humor. Daß er in mikto Wein nicht ganz so trocken war, das zeigte das kleine spitze Näschen, das vorwitzig und hochgereckt in die Gegend schaute. Zu seinem Humor, von dem er manche Proben vor den Gästen aufmarschieren ließ, kam eine hohe Mustalität. Er spielte ein halbes Dutzend Instrumente, vor der Harmonika bis zum Cello. „Hanna möchte ein Glas Wein!" „Aber etwas ganz besonders Feines, Baptist“, fiel Hanna ein.„Du bist doch ein alter Kenner. Hol doch ein Fläschchen von der Sorte, die dir am besten schmeckt.“ Das brachte den guten Baptist in Verlegenheit. Mit gespielter Treuherzigkeit sagte er:„Was solle ich da bringe, Fräuleinche: Soll es ein Rheinwein sein? „Aber, Baptist, verstell' dich doch nicht", lachte Hanna.„Du als Kellermeister und was du noch alles bist, mußt doch wissen, welcher Wein gut ist. Du kannst doch deinen Gästen keinen Wein vorsetzen, den du nicht gekostet hast? Nicht wahr, Muttel? Frau Renate zwinkerte ihr zu.„Hast schon recht, hanna. Der Baptist kann trinken, soviel es ihm schmeckt. Ich stelle nur die eine Bedingung: Er muß, solange er Gäste bedient, geradegehen können.“ „Muttel, da hast du ihm aber eine schwere Bedindes RuhransteckenZeit vom hmen wir: nat März Unterleibsesmal drei Fall. nkten drei imund und Kein Weinhändl Wir haben gestern e mein Fräulein. Und Töne tiefer gerutscht. D gebenen Freund Alexander nicht wieder. „Ach... Sie sind's, Alexander!" j „Wie Sie sprechen. So ganz wohl einen kleinen Schwips ern ist nichts für kleine Kinder." „Dafür nehme ich Sie nachher an liebsten Ohren. Aber Sie „Aber das können Sie en erwähnErkrankunmeldet, dan in dieser , i m V o r in drei auf , e i n e a u f fuhr es Hanna. gung auferlegt“, lachte Hanna vergnügt. Heirat Hellweg. Kreuzstr.), .., fließ. zu verm. Henriettenstr. 33, 1. Et., sb. Schlafst. evil. m. Vpfl.,.om. Jägerstr. 1, 2. Et. rechts, Nähe Hbf., gut möbl. Zimm. zu vermieten. Jägerstr. 2,.Et.r. gut möbl., sonn. Frontzim. zu om. Jägerstr. 2, 2..r. bess. mödi. Zimm. mit Bad, zu vm. Kortumstr. 21, 2. E. gut möbl. Zimm. m. Pens. zu verm. Kortumstraße 73, 2. Et., frdl. möbl. großes Frontzimmer, auch f. zwei Mädch., suche(Eing. .1ctz. ich ein ansto., fl., ehrl. Mädchen, in all. Hausarb. u. Koch. erf., nicht u. 20., das z. Hse. schlaf.., bei gut. Lohn. P. D. 46721 Anzeiger. Aelteres Halbtagsmädchen 15.— Mark und kassenfrei, sucht Schmiot, Danziger Str. 10. Sauber. Mädchen oder Frau zum Putzen u. Wasch. sof. gesucht. Knost, in v. um Bochum 3½ od. 4 Zimmer mit Bad, mögl. mit Zentralbeizg. u. Warmwasser, v. Ehepaar m. Kind z. 1. Juli o. spät. gesucht. Preisang. V. O. 46535 Anz. Ig. Ehepaar sucht nd acht Tochen) stehen n mit zehn 54, in Essen in Reckling= 1 zur Melen sich auf an Diphen in dieser Todesfällen, esfällen im gen sind be21. Bochum =Land mit Todesfällen ochum, je und GelsenViktoriastraße 11 Continental-Generalvertreter 2 oder 3 Tage von Köln hin und zurück nach Aßmannshausen Rüdesheim „ nach St. Goar7 Wiesbaden 7 Mainz halreisen mit Dampferfahrt. Obernachtungen und Verpflegung Je: 17.—RM., ohne Ubernachtung und Verpflegung 7,40 RM. e: 25.50 RM., ohne Ubernachtungen und Verpfleg. 9,10 RM. Montag u. Donnerstag.30 ab Köln(Frankenwertt) oder Fotoatelier oder groß. Raum mit Wintergarten. zu Wohnzwecken gesucht. Preisang. K. K. 46/10 Anz. sind 15 Erje drei aus iemeldet daoder Frau, bei 2 kl. Kindern, für morgens ein paar Unabhängige Einzelreise(pauschal): 3 Tage von Köln nach uainz oder umgek.(einfache Fahrt) zum Gesamtpreis von RM. für Fahrt, 2 Ubernachtungen mit Frühstück, 6 Mahlzeiten. Bezinn täglich mit jedem Schiff in Personenfahrt: freie Wahl unter 7 Ubernachtungsorten; beliebig häufige und lange Fahrtunterbrechung Speziamaut ur-Feamtarent Bochum, Hellwes 2 Stund. ges. Vorst. nachm. 4 Ur. Brückstr. 38, 1. E. Verkäufe Geburt ertarben fünf it ereigneten schwarzweiß, weiß und gelb, wieder vorrätig! Köln=Düsseldorfer Kheineumgfschsthätfel Berichtszeit 3 Todesfälle ErkrankunAus Bochum ur amtlichen (Wohnungen, leere Zimmer) Neue u. gebrauchte Abgeschlossene Prospekte. Fahrpläne. Fahrscheine durch Reisebüro Bochum(MER) und Reisebüro Arnold KASIO-STAUH Kurze Zeit im Gebrauch gewesen: Nußzb.= Wohnküche 2 Schränke. Tisch u. Stüble 1 Nicelherd m. Kohlenwagen, 1 komplettes Schlafzimmer, alles neuzeitl Modelle(1 Jahr alt), f. 675. bar zu verkauf. Möbel Borgmann Brückstr. 59.63 1. Etg., mit vollständ. einger. Bad und Vorratskam., sof. od. zum 1. 7. z. verm. Blumenfeldstr. 5. Zu erfr. Fritz Owermann Moltkemarkt 2. an der Haldenstr., ca. 22 Mtr. Front, 80 Meter Tiefe, f. 6000 Mk. zu verk. Carl Zum Gahr, Grundstücksmakler Kortumstraße 52, Ruf 62123. Fachgeschäft Pillig, vill. Ein. Eurhe, tadttheater Stellen angebote (männlich) Gut erhaltener Kinderwagen Marke Phoenir). b. zu vrk. Kißler, Poststraße 99. Städtisches Orchester Bochum Bades vorgete es zunachst are Zustände d sich ständig Außer Vormiete. Donnerstag, 3. Juni, 20 Uhr. im Ernst-Moritz-Arndt-Haus BOCHUM Montag, 31. Mai, 20—22.30 Uhr, Roter Rina 6: Gastspiel der Kölner Oper! Madame Gut erhaltenes Motorrad 200 cem, geg. bar zu vi..=Gertbe, Nikolausstraße 2. Zuverl., fleißiger Junge gesucht, evil. auch älter. Mann für meine Landwirtschaft. Geg. Fam.= Anschluß u. 35 M Lohn mon. Bauer Ignatz Schröder, Heddinghausen, Station Marsberg Eink.=Quelle, Bochum, An der Landwehr 2a, s. dampfgeb. etühle Sessel, Garder. Ständer, Tische f. Haushalte, Wirtschaften, Sälc, afés, Belegschaftsräume,„SteigerKlavier-Abend Aus Schutze in und Salzsich eine Befolgen, die sie itbehrt. Eine eine Flasche gina trotz der hte zu holen. möglicher Inar eine Vierwesenheit der itte der kleine tellte sie ebener, erbitzt, au auf dem Tisch nen Schluck zu er die Flasche so schnell Die Zzuspeien. iren schrecklich zsäure enthaldunklen Stall tatt Salzsäure gelaufene dopährlichen StofStadtmitte, Miete 49.60 Mk., zu vm. Bochumer Wohnungs=Nachweis, Kortumstraße 74. Bochum=Hamme, inmitten herrlich. Grünanl.,=Zim.= Part.=Wohnung mit Mans., Kell., Garten, sofort an ruh., friedl. Mieter preisw. abzug. Ang. mit Angabe der Berufsstell. u. G. G. 46740 Anz. 1. Etg., möbliert. Zimmer zu verm. Rechenerst. 16, 2. E. möbl. Zimmer m. Schreibt. zu vrm. Rottstr. 8, 3. E. Ik. gut möbl. Erkerzimmer zu verm. Rottstr. 29. 1I, Mittelp. d. Stadt, g. möbl. Zimmer schaft, für alle Hausarb., u. wenn es nötig ist, leichte Feldarbett, b. Familienanschl. Gute Bebandl. u. guter Motorrad, steuerfrei, prw. zu vrk. Telephon 64036. Robert Schumann: Fantasie op. 17. Johannes Brahme: Variationen über ein eigenes op 21— Erstautfüb Friedrich Chopin: 24 Preludes op. 28— Erstauffol Silber Küche, Schlafzim., Herrenzim., neuw., mit all. Zub., w. Haushaltauflösg. zu verk. Wohnung k. evtl. übern. w. Besicht. 18—20 U. Oper von G. Puccini Dienstag, 1. Juni Münzen=Ankauf u. Bruch Silber. Gen. Berlin 35697. Marienstraße 14. von 345.—8n Bernhard Lücking Hettinger Str. 65 Ein 2schläfr. Bett mit neuen Aufl.= Matratz., preisw. zu verk. Schmidt, An der Maar= brücke 28, 2. Etg. —16 J. gesucht. Auskunft billig zu verkauf. Frielinghaus, Preise: 75 Rpf. bis.50 RM. Karten sind an der Konzertfasse im Stadttheater sowie in den behannten Vorverkaufsstellen zu haben Schülerkarten und ermäßigte Eintrittskarten für Konzertvormieter werden nur an der Konzert4asse ausgegeben. Vorbestellungen unter Nr. 61051 (a4513 Anzeig. Rut 64629 Haus Laer. Stellen. angebote (weiblich) rau O. Spielhoff an allsteh. Frau z. Wiehl(Rhld.), perm. Zu erfr. ab Feinkostgeschäft. 9 Uhr. Hattinger frdl. mbl. Frontz. m. u. o. Pens. z. v. Westsälische St. 12 3. Et., sonn., gut möbl. Zim. z. v. Ruhiges, mobl. Zimmer bei allsteh. Damen= u. HerrenFriseur durchaus perfekt. Aelieres, i. Kochen u. Hausarb. erf. Straße 151. Leeres Zimmer mit Keller zu vm. Bürger, Hammer Str. 58. Großes Zimmer (part.) zu verm. .=Laer. Werner Dame sof. od. sp. zu vm. M. M. 46742 Anz. für kl. geordneten Haush.(4 Pers.) bei hohem Lohn sof. od. z. 15. 6. ges. Gute Zeugn. erfordl. Waschfrau vorbanden. Frau Giertz, Ratingen, Horst=Wessel=St.10 Solides, resolutes beträgt die Anzahlung auf einen KREFFT-BLUME CASHERD mit dem bisher im Wirkungsgrad nicht überHellweg 70. rletzter kam es Samser Große" in dent ging zu Bruch, ge, unter, Diezsten herbeig g. i ein. Leiver den Arbeit, die zjährend sie den t bargen, konnd Johann Korden. B. wurde Münster i. W. des Ist grade für den Geschäftsmann sehr wichlig und derum lest er sländig den Bochumer Anzeig Alterfischmarkt 2. Tüchtige VBeikhöhin sofort gesucht. Christl. Hospiz Deutsches Haus, Köln,„ Waisenbausgasse. Tüchtige Mietgesuche Vermietung (MödI. Zimmer) Alleestr. 241, gut möbl. Zimmer zu vermieten. Blücherstr 7, prt. fahrradhaus am Rathaus sCheinne-Zälhungsneid! Monatsrate.— Mark Teppiche Monateroten mit Bad, z. 1. 7. gesucht. Preisangeh, unter 2. Tür krs., gut möbl. Zim. z. v. ort Brückstr., 66, 1. E. * Hinkesent möbl. Zimmer an Herrn bill. zu v. Ehrenfeldstraße 12 frdl. möbl. Zim nicht unter 20., bei gutem Lohn per sofort gesucht. Frau u. en 155 Bezirk nftelharf. troffenen Sparbrenner für seine Damenschneiderei sof. ges. Auguste Boldt, Wilbelmstr. 7,.6. Ehrliche Wochenendbotin für sofort gesucht, s. Bezirk Barm.= dösel, Dusseldorf. 20.15 Uhr, fiel Brücke an sortmund=EmöTüchtiges Bochum, Ruf 684 sofort oder später I S# * A% 15 W7 Grel m ese 9 80 70 5 43594 54 st M4 1 16 41 28 91 49 4 S4 65 9 9 9 9A: 67 4 MTAAA n K e! s 91 S 8 PRA 5 # 17 14 P A 9321 Sp.She A 950 4 S Sc — Statt Korten Hans Brügemann Erna Brügemann geb. Piechottka Essen Vermählte 31. Mai 1937 Müllerstraße 3 Bochum Alsenstraße 46 leute früh um 8 Uhr starb nach langem, schwerem Leiden mein lieber Mann. unser guter, treusorgender Vater. Sohn. Bruder. Schwager. Onkel. Neffe und Vetter Leuis Senmiedennecht Im Alter von 49 jahren. Die trauernden Hinterbliebenen: Toni Schmiedeknecht geb Fojuth Hildegard Schmiedeknecht Else Schmiedeknecht Bochum, den 29. Mai 1937 Alleestrabe 137 3¼ Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 1. Juni. nachmittags Uhr, vom Zentralfriedhof am Freigrafendamm aus statt. Trauerfeier daselbst ½ Stunde vorher. Wem aus Versehen keine Anzeige zuging, diene diese als solche. Statt besonderer Anzeige Heute früh.30 Uhr verschied meine liebe Frau. Tochter. unsere Schwester. Schwägerin und Tante P PGE N ETE7 geb. Hohoff im Alter von 45 Jahren. Im Namen der Hinterbliebenen: Hermann Hohendahl Hauptmann der Schutzpolizei a. D. Bochum(Pieperstraße 39). Steele, Mülheim. Oestrich(Rhg.), den 29. Mai 1937 Die Beerdigung dndet am Dienstag, dem 1. Juni, nachmittags 3 Uhr, von der Leichenhalle des Hauptfriedhofs am Freigratendamm aus statt. Trauerteier eine Vierteistunde vorher. Beileidsbesuche dankend verbeten Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, heute morten 8. 15 Uhr. meine liebe Frau, unsere treusorgende Mutter. Schwiegermutter, Grobmutter, Schwester, Schwägerin und Tante, die Enelrad Gustaf Wischermunn Lerne leiden ohne zu klagen Ein treues Mutterheiz hat aufgehört zu schlagen. Alwine geb. Bals im Alter von 57 Jahren, nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden zu eich zu nehmen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Gustav Wischermann Fritz Rüter und Frau Eise geb. Wischermann Gustav Wischermann jun. u. Frau Else geb. Heilmann Enkelkinder Gerd und Helga Bochum-Weitmar, den 29. Mai 1937 Markstrabe 421 Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 1. Juni 1937, nachmittags.30 Uhr. vom Trauerhause Markstraße 421, aus statt. Trauerfeier ½ Stunde vorher. Allen, denen aus Versehen keine besondere Nachricht zuging. diene diese als solche Pfaria-Viller geb. Plogmaker Im Alter von 39 Jahren. Plötzlich und unerwartet verschied heute vormittag 10 Uhr meine innigstgeliebte Frau, meine gute Mutter, Tochter. Schwester. Schwägerin und Tante Um stille Teilnahme bitten: Die trauernden Hinterbliebenen Bochum. Herbern. Landstropp. Oberaden, den 28. Mai 1937 Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 1. Juni, vormittags von der Leichenhalle des Krankenhauses in Herbern aus statt. Das Seelenamt ist nach der Beerdigung in der Pfarrkirche in Herbern e s Bandagen-Orthopädie Otto Möller Orthopädie-Mechanikermeister. Bandagist. Rottstraße 34 Weinet nicht. Ihr meine Lieben. Nehmet Abschied. weint nicht mehr. Hilfe konnt“ ich nicht mehr finden. Meine Leiden war’n zu schwei Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, am Donnerstag, dem 27. Mai abends 6 Uhr, unsere liebe Mutter. Schwiegermutter, Großmutter, Schwester Schwägerin und Tante Prau Wwe. Katharina Wenk geb. Reichhardt nach langer Krankheit, jedoch unerwartet, im Alter von 69 jahren nach einem arbeitsreichen Leben zu sich in die Ewigkeit zu nehmen. Sie starb in Eisenach, wo eie zu Besuch wellte. Dieses zeigen an: Die trauernden Hinterbliebenen Bochum(Mazstr.!), Cottbus. Essen, den 29. Mai 1937 Die Beerdigung ist am Montag, dem 31. Mai. 1¾ Uhr. vom Freigrafendamm aus. Trauerfeier 1½ Uhr in der Leichenhalle Im Fenster Nr. 3234 Ein treues Mutterherz hat aufgehört zu schlagen. Gott dem Allmächtigen hat es in seinem unerforschlichen Ratschluß gefallen, heute morgen 9 Uhr nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertraßenem Leiden, jedoch plötzlich und unerwartet meine innigstgeliebte Frau, unsere heizensgute Mutter. Tochter, Schwiegermutter. Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante PradJSntann Martha geb. Greb im Alter von 49 Jahren zu sich in die Ewigkeit zu nehmen In tiefer Trauer: oh. Hintz nebst Kindern und Angehörigen Bochum, den 29. Mai 1937 Grottenstraße 2 Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 1. Juni 1937 um 14.30 Uhr vom Zentraltriedhof am Freigrafendamm aus statt.(Haupteingang) Jumen=Nachrichten nach anderen Veröffentlichungen und Zeitungen Geboren(Mädchen): Dortmund: Dipl.=Ing. Hugo Simmersbach(Aase Rützebeck). Verlobte: Duisburg: Else Baer mit Paul Kamitz. Hamm: Herta Kilian=Fischer mit Karl Fritz. Munster: Hilde Cramer mit Hans Otto Schwarz. Witten: Gretel Butz mit Apotheker Ludwig Baur. Vermählte: Dortmund: Baumeister Louis Gandsberg mit Kläre Stenger.„. umat,## iur m. Essen=Stadtwald: Rechtsanwalt Dr. fur. Werner Schmitz mit Anneliefe Spottke. Wattenscheid: Dr. med. Friedrich Eiser mit HildeWanne= Eickel: Theo Galland mit Maria kemper. Gestorben: Dortmund: Stud.=Ing. Adolf Schubert, 24 Jahre. Dartmund=Aylerheck: Elisahath Lgengerich geh. Vorimund=Apierdeu: Elisabelh Taengerich geb. Pape, 63 Jahre... g2 Milme Dortmund=Lütgendortmuno: Huloa Wilms geb. Huskotte, 64 Jahre.„„ 91 Sch Essen=Rellinghausen: Heinrich Orimeier, 81 Jahre. Gelsenkirchen: August Zielinski, 35 Jahre; Theodor Kriegesmann, 70½ Jahre: Heinrich Saare, 76 Jahre.,. Thamas#5 Sah. Witten: Linchen Miebach gev. Thomas, 55 Jahre. Bochumer Krieger- und 11 LandwehrKameradschaft 3 Bezirk Dienstag, den 1. Juni Beerdigung des Kameraden Louisschmiedeknecht Antreten: 15 20 Uhr an der Leichenhalle des Friedhots„Freigratendamm“. Der Verstorbene hat den Feldzug von 1914/18 mitgemacht. Bei alleinst. Frau mit Landhaus findet katholischer eaiter liebev. Aufnahme geg. geringe Vergütung. Zuschr. an Frau Wwe. Proth Lünten b. Breden in Westf. Stempel Schilder liefert schnellstens Opstelten Kortumstr. 19, am Graf-Engelbert-Br., Ruf67881 und ganz besonders leicht K Nil#k f. und den dazu gehörigen leichten Stoff-Preisen! Bitte, hier sehen Sie's selbst: Vistra-Musseline ca. 75-78 cm breit, eine gute Qualliat in hübschen Mustern Meter e t 0 n ca. 78 cm breit, geschmackvolle Muster auf guter Grundware Meter Kräusel-Crêpe hübsche Tuplendessins, gute Qual., Mir. Mattcrépe-Streiten in höbsenen farbenfreudigen Streiten für Sportkleider Meter Cotelé Eine sehr schöne Qualität in richtigen Modefarben für Sommerkleider, Meter Matterêpe-Druck ca. 95 cm breit. Gute Qualität Entzückende Dessins. Meter Noppen-Georgette ca. 95 cm breit. Eine ganz schwere Ware für Kleider und Complets, Meter Konturen-Crêpe ca. 95 cm breit. Für elegante Sommercomplets und Kleider Meter Kortum-Kunden haben's leicht! A. 6. Bochum i Erste und älteste Bochumer Beeruigung sanstalt SUMPFTES Inhaber Fritz Träger nur Schützenbahn 12 J 14. Fernrut 61265 Erd- und Feuerbestattungen— Ueberführungen im In- u. Ausland Elgene Leichenautos Telegr.-Anschrift Papte! Durchschlag Schreibmasch Saugpost usw. Bockau& Freese die alte leistungsfählge Firma Viktoriastr. 25 sowie alle lästigen Körperhaare werden mit der Wurzel für immer beseitigt durch neu erfundenes, wohlriechendes Enthaarungs6l und Pulver als Vorbehandlung. Sofortige Wirkung innerhalb 3 bis 5 Minuten. Erfolg und Unschädlichkeit garantiert. Preis der Kur.- RM. Hochinteressante Broschüre u. viele notariell beglaubigte Anerkennungen sendet kostenlos Dr. E. Günther& Co., Rudolstadt Th., Bedanplatz 31. Reise. Auidbusse für Vereine und Gesellschaften. Anton Avel Elsaßstraße 5, Ruf 61007. Heiraten 39jähr. Mann, evgl., 1,57 m gr., gesch., in Arbeit, Vergessen Sie Ihre verstorbenen Angehörigen nicht! Gebr. GreVe, Ruf SS:““ Grabmalkunst sucht Beksch. zw. Wiederheirat mit elternlosem, blond., ehrl. Mädchen(ohne Bubikopf),schlank, Nichttänzerin. 1 Kind angenehm. Wohn. Iu. Möbel vorhd. O. H. 46716 Anz. Rablo-Reparaturen achmännisch und gewissenhaft, bei RADIO-BINDER Inh.: H. Schmale Kortumstraße 60 Ruf 64079 W Standesämter Bochum=Laer und Bochum=Querenburg. Der Beamtenanwärter Schaefers ist durch Verfügung des Herrn Regierungspräsidenten in Arnsberg vom 20. Mai 1937 zum 1. Stellvertreter des Standesbeamten für den Standesamtsbezirk Bochum=Laer und zum 3. Stellvertreter des Standesbeamten für den Standesamtsbezirk Bochum=Querenburg auf Widerruf ernannt und in sein Amt eingeführt worden. Die Bestellung des Stadtinspektors Miersch zum stellvertretenden Standesbeamten für die Standesämter Bochum=Laer und Bochum=Querenburg ist erloschen. Bochum, den 29. Mai 1937. Der Oberbürgermeister. Waschmaschinen Wassermotore Wringer Herde Oeten Ersatztelle Reparaturen preiswert im Spezialhaus • Kortum21 swr. 20 a. Engelbertbrunnen Altbekannte Markenräder immer noch preiswert bei TahrrauSchlüler Humboldt- u. Gußstahlstr.icke ZahlungsErleichterung Jetat trägt man Sommerkreitter angenehm leicht und duftig, elegant und kleidsam, in geschmackvollen Formen, Mustern und schönen sommerlichen Farben, wie man sie in unseren Schaufenstern sieht. Suchen Sie etwas Besonderes, mit persönlicher Note und von erlesenem Geschmack, dann besuchen Sie uns in unseren neuen Geschäftsräumen im Haus der Technik(Börse) im Haus der Technik(trühere Börse) Das Fachgeschäft für schöne Damenkleidung Sie sparen durcn Bremer. , Wittener Str. 27 a. Tol. 63718/paß uuat unz, vann tommt das Sthie KE Gerttscks G. in Wolle und Seide Stoff-Etage Beckmann& Co. Kortumstraße 68, I. Etage, am Wilhelmsplatz Neugummierung Sra###rn Puztig Suchst den Pariner greii auf den.A. zurück. Inseriere schnell mal eben, mal auf dann kommt das Gi# oschigels fur die„Bochu. mit mir“ 45 zeischrifz.,-##r, mt mir: 45 5 ai vei sum Sonntagen nung durch böbere Gewe Lerbindert wird können keir zuelle geöffnet von 8 b Go bis 12 Uhr.— Sprech samstags, von 16 bis Verlag und Druck: Lai Seatschiant Deuts an den Nichtei Botschafter von Rib sitzenden des Nichteinmi folgendes Schreiben: Herr Pr. Ich habe die Ehre, gierung folgendes mitzu Nachdem am 24. Me von Mallorca liegende italienischen Schiffe, die Seekontrolle bestimmten Bomben angegriffen he italienischen Schiff sechs den deutschen Schiffen d Hafen untersagt. Am Samstag, dem „Deutschland“ vor Ank Ibiza. Das Panzerschiff ist plötzlich von zwei im zeugen der roten Valei worsen worden. Die 2 Schiff in Ruhe lag, z im Vorschiff befindlich raum. Eine der Bomb schaftsmesse. 23 Tote u dieses Anschlages. Ein des, richtete aber dort Der Ueberfall auf raschend. Das Schiff Schuß abgegeben. Dieser Angriff, au kontrolle angehorenve 4 letzte Glied einer Reil Die deutschen, für bestimmten Streitkräfte schiff„Graf Spee“, a zig“.— wurden dur Behörden bedroht. Al erwähnte Luftangriff kontrolle angehörenden schen Schiffe durch F bei dem sechs italieni Bei all den erwäh liche Warnungen des der Reichsregierung Ich habe nunmeh folgende Erklärung a 1. Die Reichsregie mehr an dem Kontro des Nichteinmischung ihr nicht sichere Gewä Vorkommnisse verschaf roten Machthabern 4 tückischen Ueberfall zu Reichsregierung selbst beschließen. Sie hat Zustandes ihre Krieg annähernde sp Kriegsschiff u wehren. 2. Zur Vergeltur roter Bombenflugzen Tanzersch von