schland:0 ihrigen Eisndon ging an tzten Vlatz geder feierlichen Deutschland viele Deutsche, ihrer Mann. irmisch=Partenter Mannschaft Garmisch=Parillenträger ein elten, gab es erlage. greich kam zwischen Die Kanadier siegten über die :0, 310,:). ttwochs wurden key=Weltmeisterder Gruppe II ische National:).— Iu weden mit.0 ondon Leltmeisterschaft m Turnier um enmal auch die war Norwegen, gen geschlagen die Eishockeygarnhoch:0. jeringer deutlich ier itt. er Warm= und ssen, das große Westfalens in lten. Festgelegt 1. Juli(Samsschoben eise nach USA. Er fährt am die Verzögerung saukampftournee, März beginnen N: Tatiana— Volalick Worohele. son, s. Diamond er: Tolede, Esvazegr, 3. Hira.— #I Boy Lilb, Lue Kld, Sagar, Disphilos,., Kaba ner: Bellovaque, Clair, de Lune, 3. 5. Ferner: Sul), 2. Lehigh, 3. salk, 8. Qutremer. UUégorie II, Passe sakademie für Leibesübunung auch welthulung wird den egenheit gegeben en auszutauschen. neradschaftsabend außerdem ist gebernachtungsmögie Tagung. gegen ner Morgenfeier, „Deutsche Turnann der Gaudietsen: Kreisfrauenrählt von„WestGroll(WanneLeibesübungen“. schulte Vorschläge dietarbeit machen. um inia Kaltehardt 87 Auerenburg stiepel 16 S. Engelsburg sia Bochum ** C„ O .##.. Anzeigenpreise: Grundpreise für 1,um, Höhe. in 22 mm. Breite 85. Pf. Seschstase fit Die.= Sechanter Blitlelte= 35 Vi. Relalsl. Pül dör mit mir“ 45 Pf. monatlich bei vier Sonntagen und 5 G. bel sünf Sonntagen im Monal.— Wenn das Erschelten der Zeitung durch höhere Gewalt, Verbot oder Betriebsstörung u. dgl. Herbindert wird, können keine Ersatzansprüche gestellt werden.— Geschäftsstelle geöffnet von 8 bis 13 und von 14½ bis 19 Uhr, sonntags 11 bis 12 Uhr.— Sprechstunden der Schriftleitung, außer mittwochs bed samstags, von 16 bis 17 Udr. De Hosischekionio Dokimund 1760. Verlag und Druck: Laupenmühlen& Dierichs in Bochum Samstag Sonntag 20./21. Februar 1937 44. Jahrgang Nummer 43 Samstagsausgabe 13 Pf. mit„Bochumer„## Illustrierte“... 20 Pf. Anzeigenpreise; Grundpreise für 1 mm Höhe in 22 mm Breite.5 Pf. im Anzeigenteil und in 78 vm Breite 50 Pf. im Textteil, Familien= anzeigen und Stellengesuche 6 Pf., Vereinsanzeigen(die nicht der Wirtschaftswerbung dienen) 5 Pf., kleine Anzeigen(nicht geschäftlicher Art) 8 Bf., Anzeigen im Verelüs= oder Sporikalender im Tertteil 10 Pf., Auskunst= und Ziffergebühren 25 Pf., Zur Zeit ist Preisliste Nr. 8 gültig. Nachlaßstaffel B.— Schluß der Anzeigenannahme für die sechsmal wöchentlich frühmorgens erscheinende Zeitung um 16 Uhr des Vortages. Für den richtigen Abdruck sernmündlich ausgegebener Anzeigen kann keine Gewähr übernommen werden. Hauptgeschäftsstelle: Rathausplatz 8. Anruf 67551, 52, 53 ). Gerthe dahn Wanne Staatsakt am Helbengerruttap Die Feier in Berlin dnb Berlin, 19. Februar. Am Heldengedenktag, der in diesem Jahre am Sonntag, dem 21. Februar, begangen wird, werden im ganzen deutschen Reichsgebiet wie in den Vorjahren Gedenkfeiern veranstaltet. In den Standorten der Wehrmacht ist der Träger dieser Veranstaltungen der Truppenälteste des Ortes, sonst der Hoheitsträger der Parkei. Diese Feiern werden mit Aufmärschen verbunden, an denen sich die Partei, ihre Gliederungen, die angeschlossenen Verbände, die Soldatenbünde und die Hinterbliebenenverbände beteiligen. In Berlin findet in hergebrachter Weise unter Beteiligung des Führers in der Staatsoper Unter den Linden ein Staatsakt statt, der um 12 Uhr beginnt. Zunächst bringt die Staatskapelle unter Leitung von Prof. Heger den Trauermarsch aus der 3. Sinfonie von Beethoven, der Eroica, zu Gehör. Es folgt dann die Gedenkrede des Reichskriegsministers. Den Abschluß bilden das Lied„Ich hatt' einen Kameraden“ und der gemeinsame Gesang der Nationalbomven... u. Eiat#.##tschen# Der Staatsakt wird auf alledeutschen Sender übertragen. Außerdem ist eine Lautsprecheranlage auf der Strecke zwischen der Friedrichstraße und der Schloßbrücke vorgesehen. An der Feier in der Staatsoper werden teilnehmen: Der Führer, Generalfeldmarschall von Mackensen, die Reichsregierung, das Diplomatische Korps, Reichsleiter und hohe Offiziere der alten und neuen Armee sowie Vertreter der Soldatenbünde und der Kriegshinterbliebenenverbände, außerdem 36 Fahnen der alten Armee und drei Fahnen der alten Kriegsmarine. Nach Beendigung dieses Staatsaktes begeben sich die Gäste aus der Staatsoper auf eine Tribüne gegenüber vom Ehrenmal. In der Zwischenzeit haben vor dem Zeughaus die Fahnenkompagnie mit den ruhmreichen Feldzeichen der alten Armee und je eine Kompagnie des Heeres, der Luftwaffe und der Kriegsmarine Aufstellung genommen. Zwischen dem Denkmal Friedrichs des Großen bis zur Schloßbrücke werden die Verbände aufmarschieren, an bevorzugter Stelle die Hinterbliebenenverbände und Soldatenbünde. Gegen 13 Uhr wird sich der Führer zum Zeughaus begeben und die Frouten der Ehrenkompagnien sowie der Verbände abschreiten. In seiner Begleitung werden sich der Reichskriegsminister Generalfeldmarschall von Blomberg und der Generalfeldmarschall von Mackensen befinden. Anschließend erfolgt die Kranzniederlegung am Ehrenmal. Wenn der Führer das Ehrenmal verlassen hat, beginnt der Vorbeimarsch der vier Ehrenkompagnien. Anschließend wird der Führer die Kriegshinterbliebenen und Schwerkriegsbeschädigten begrüßen. Damit hat der Staatsakt für Berlin sein Ende erreicht. An dem Heldengedenktag in Berlin wird übrigens auch General Krauß von der österreichischen Armee teilnehmen. Delcroix dankt dem Führer dnb Berlin, 19. Februar. Der Führer der italienischen Frontkämpferabordnung, Carlo Delcroix, hat an den Führer und Reichskanzler folgendes Danktelegramm gesandt: „Adolf Hitler. Im Augenblick, in dem die Frontkämpfer nach Billigung des Statuts und nach Vereinbarung des Programms des Ständigen Internationalen Ausschusses sich irennen, erneuern sie Ihnen, der Regierung und dem deutschen Volke den Ausdruck ihres tiefen Dankes. Jeder von uns wird eine besondere und unauslöschliche Erinnerung an die Stunden bewahren, die wir in Ihrem Hause verbracht haben, wo wir den Führer als Menschen kennenlernten und wo jede Distanz aufgehoben schien in jenem Kameradschaftsgeist, den die Soldaten auf die Völker auszudehnen sich vornehmen. (gez. Carlo Deleroiz.“ Henry pichot ist sehr befriedigt vom Frontkämpfertreffen in Berlin Paris, 19. Februar. Der Leiter der französischen Frontkämpferabordnung, die an dem Treffen in Berlin teilnahm, Henry Pichot, brachte dem Berliner Vertreter des„Paris Midi“ zum Ausdruck, daß der Aufenthalt in Deutschland und der Empfang der Frontkämpfer auf dem Obersalzberg einen ausgezeichneten Eindruck hinterlassen habe. Der Führer habe sich mit den französischen Frontkämpfern über 20 Minuten als wirklicher Frontsoldat unterhalten. Ueberhaupt sei er, Pichot, von der ganzen Atmosphäre, in der sich die Tagung der Frontkäwpfer abgespielt habe sehr been Frontzweimal jährlich versammeln würden. Er hoffe, daß das nächste Treffen Ende des Jahres in Paris stattfinden werde. Kolumbiens früherer Staatspräsident gesterben. In Rom ist der ehemalige Staatspräsident der Republik ce##mbien, zuletzt Botschafter seines Landes in Rom, kzellenz Enrique Olaya Herrera, gestorben. Vor kurzer Zeit erst weilte der Verstorbene zum Besuch leines Verwandten, des kolumbianischen Gesandten Dr. Obregon Ariona, in Berlin. Kolumbien hat seinem großen Sohn ein ehrenvolles Staatsbegräbnis eugedacht. Die Leiche wird daher nach Kolumbien gebracht werden. ch * Das zum Reichsehrenmal erhobene Tannenberg=Nationaldenkmal, in dessen Feldherrnturm der große Heerführer des Weltkrieges, Generalfeldmarschall von Hindenburg, seine letzte Ruhestätte fand. Großkampftag der Flieger in Spanien 16 Bolschewisten=Flugzeuge abgeschossen— Die nationale Offensive nordöstlich und südöstlich von Madrid schreitet günstig fort kalamanca, 19. Februar. ser ganzen Atmosphäre. in Peläubigen Fronkämpfer„abgespielt, habe, seh Kämug: Pichot kündigte an, daß die ehemaligen sompfer sich von nun an zweimal jährlich versan Wie aus dem Heeresbericht des Obersten Befehlshabers in Salamanca hervorgeht, hat die nationale Luftwaffe an allen Fronten eine rege Tätigkeit entfaltet und große Erfolge errungen. An der Aragon=Front und in der Provinz Huesca wurden drei bolschewistische Flugzeuge vernichtet und zwei beschädigt. An der Front vor Madrid wurden insgesamt zehn bolschewistische Jagdflugzeuge undein Bomber ab geschossen. Die nationalen Flieger erlitten bei ihren Operationen keine Verluste. Ein Jagdflieger trug lediglich eine Verwundung an der Hand davon. Zwei bolschewistische Flugzeuge, die versuchten, Malaga anzugreifen, wurden von den nationalen Jagdflugzeugen verfolgt und beschossen, worauf sie ins Neer sielen. Hun A# Eimm eee. Wie der hiesige nationale Sender mitteilt, haben nationale Truppen im Laufe des Freitagvormittags die Ortschaft Albunol, 80 Kilometer westlich von Almeria, erobert. 44 Die am Donnerstag eingeleitete nationale Offensive an der Guadalajara=Front nordöstlich von Madrid wurde am Freitag mit gutem Erfolg fortgesetzt. Ebenso schreitet die neue Offensive im Jarama=Abschnitt südöstlich von Madrid günstig WV.. 9 Smat, Eef im— Szige me 6. Die nationale Luftwaffe hat am Freitag morgen die bolschewistischen Stellungen im Abschnitt Andujar, nördlich von Jaen, erfolgreich bombardiert. Die Niederlagen der letzten Tage an der Front von Madrid haben die bolschewistischen Machthaber völlig zermürbt. Dies geht auch aus den Aussagen acht übergelaufener französischer Söldlinge hervor, die erklärten, daß das sogenannte„Bataillon Barbusse“ von der nationalen Artillerie fast ganz aufgerieben worden sei. Aus den Berichten dreier anderer bolschewistischer Ueberläufer geht hervor, daß alle Offiziere ihres Regiments wegen der dauernden Mißerfolge erschossen worden seien. Nach einer Meldung aus Barcelona haben etwa 30 Mitglieder der Barcelonaer Republikanischen Garde versucht, über die französische Grenze zu entfliehen, um dann zu den Truppen General Francos überzugehen. Die Mehrzahl der Flüchtigen sei jedoch in den Grenzdörfern verhaftet und einem„Volksgericht“ ausgeliefert worden. Die Säuberung des Malaga=Abschnittes Malaga, 19. Februar. Im Laufe des Freitags nahmen die Säuberungsaktionen der nationalen Abteilungen im Berggebiet an der Malaga=Front ihren Fortgang. Es konnten wieder zahlreiche Gefangene, darunter mehrere Anführer, gemacht und den Bolschewisten größere Verluste beigebracht werden. Besondere Erfolge wurden in den Bergen östlich der Landstraße Granada—Motril erzielt, sowie an 95 der Bergstraße von Zafarraya nach Velez—Malaga. Das nationale Oberkommando hofft, in wenigen Tagen die gesamte Gegend von den bolschewistischen Räuberbanden gereinigt zu haben. Die Lebensmittelversorgung Malagas bietet nach Mitteilung des Zivilgouverneurs der Stadt keine Schwierigkeiten mehr, da aus ganz Andalusien große Lebensmitteltransporte in Malaga eingetroffen und weitere Sendungen gesichert sind. Größere Geldüberweisungen aus dem befreiten Spanien tragen im großen Umfange zur Linderung der Notlage der Bevölkerung Malagas bei. Die Aufräumungsarbeiten in der Stadt werden mit Energie weiter fortgeführt, ebenso die Säuberung der Stadt von versprengten Bolschewisten, die sich zum Teil noch in den Vorstädten versteckt halten. 14., Lue Li. e. Aus Almeria verlautet, daß die bolschewistischen Horden dort rauben und plündern und die Zivilbevölkerung terrorisieren, ohne daß die sogenannten„Behörden“ einschritten. Moses Rosenberg abberufen Moskau, 19. Februar. Amtlich wird soeben die Abberufung des bisherigen Sowjetbotschafters bei den spanischen Bolschewisten, Moses Rosenberg, mitgeteilt. Die Mitteilung besagt weiter, daß Rosenberg„eine andere Tätigkeit“ ausüben werde, ohne daß diese„andere Tätigkeit“ bekanntgegeben wird. Ferner wird mitgeteilt, daß an die Stelle Rosenbergs Leo Jakobsohn=Gaikis, der bisher ein Sowjetkonsulat in der Türkei innehatte, als Botschafter der Sowjetunion bei den ValenciaBolschewisten treten soll. Die Abberufung Rosenbergs wird in hiesigen ausländischen Kreisen mit der Unzufriedenheit Moskaus über die jüngste Entwicklung des spanischen Bürgerkrieges erklärt. Freiwilligenverbot tritt in Kraft heute um Mitternacht. London, 19. Februar. Der Richteinmischungsausschuß beschloß am Freitag, daß das Freiwilligenverbot am Sonntag, 21. Februar, um 0 Uhr(Mitternacht des 20. Februar), in Kraft treten soh. Hierzu gaben die im Hauptausschuß vertretenen Mächte ihre Zustimmung. Die Regelung der portugiesischen Frage konnte am Freitag noch nicht abgeschlossen werden.(Portugal hat es bisher abgelehnt, Kontrollen an seinen Landesgrenzen zu dulden. Die Schriftleitung.) Ebenso wird die endgültige Regelung der Seekontrolle erst in den nächsten Tagen erfolgen. Australisches Verkehrsflugzeug überfällig. Ein australisches Verkehrsflugzeug, das in der Nacht zum Freitag mit sieben Personen an Bord von Brisbane nach Sydney gestartet war, wird seitdem vermißt. Und dieles Denkmal teibt bein Aurmpind nieder“ „Kein schönrer Tod ist in der Welt, als wer vorm Feind erschlagen...“ Oft hatten wir es gesungen als junge Wandervögel. Nun sahen wir den ersten Toten. Bleich und kalt lag ein Kamerad an der Straße von St. Quentin. Nachtschatten hüllten ihn bereits, als wir zum erstenmal in die Siegfriedstellung gingen. Unaufhaltsam schob sich an seiner Seite der Strom der jungen Regimenter vorbei. Und unaufhaltsam registrierte ein überwaches Hirn: der erste Tote. Kalt und bleich war er, und doch so beredt in dem, was er jungen Herzen zu sagen hatte. Manchen sahen wir seitdem dahinsinken, der eben noch seinen Glauben siegesfroh durch die Stunden trug. Freunde und Gegner mähte gleich erbarmungslos der Schnitter Tod. Sie schieden versöhnt. Denn sie starben im Glauben an ihr Vaterland, und ihr letzter Pulsschlag noch war ein hohes Lied der Kameradschaft, ein Gruß an die Heimat. Der Tod griff den einen, der eben noch das letzte Brot mit uns geteilt, den andern, den wir vordem nie gesehen. Nun lagen sie nebeneinander, starr und steif. Und beide verklärte die Majestät des Todes, der nicht arm und reich kennt und nicht hoch und niedrig, sondern der Ernte hält, so wie es seinem Lauf bestimmt ist. Wir wußten um den einen. Er war ein Stück unseres Herzens. Und waren vertraut mit dem anderen, den wir nie gesehen. Denn er war uns Kamerad, der nicht nur den gleichen Rock trug, sondern den auch die gleiche Liebe und der gleiche Glaube vorwärts trieb: Deutschland. Drüben in Flandern, nördlich von Ypern, liegt das Dorf Houthoulst. Jeder Flandernkämpfer kennt es. Der Houthoulster Wald kehrte immer wieder in den Heeresberichten. Kahle Strünke nur noch und dichtes, zernarbtes Unterholz deuten jetzt die Stelle an, an der einstmals tiefer Wald sich dehnte. Braun liegt das Dorf in der frühen Morgenstunde, als wir— über zehn Jahre, nachdem die letzten Schüsse fielen— wieder an jene vertraute Stelle kamen. Da steht noch die Kirche. Da ist noch die Wegegabelung. Und da ist noch der alte, verwachsene Friedhof, der so manchem Feldgrauen letzte Heimat wurde. Auch über den Gottesacker ging der Granatregen, als der Tod von Flandern 1918 nochmals blutige Ernte hielt. Auch auf dieser Stätte gab es noch nicht die letzte Rub'. Schmal liegt der Friedhof zwischen den Mauern, als wir das Tor aufsperren. Aber weithin grüßt ein steinern Denkmal, das Kameraden den Kameraden setzten. Grau ragt es in den flandrischen Nebel. Selbst vom Tode gezeichnet, ist es noch ein gewaltiges Monument des siegenden Lebens. Denn eine Granate wuchtete mitten auf die schwere Betondecke und drückte sie ein. Weithin aber ragt doch, alles niederzwingend, das steinerne Mal. Ueber die Gräber hin grüßt sein dewaltiges Wort, das Kameradenhand den Toten setzte:„Niemand hat größere Liebe denn die, daß er sein Leben läßt für die Brüder“. Die Decke barst. Der Sockel hielt. Der Sturm des Krieges zeichnete selbst das Totenmal. Und dennoch ward es denen, die in seinem Zeichen schlummern, nur ein lebendigerer Zeuge. Das Blut der vielen, das flandrische Erde trank, es rinnt zusammen in Seite 2 Nr. 43° Bochumer Anzeiger Samstag Sonntag, 20. 21. Jebruar 1937 Sonntagsblatt d diesem Houthoulst. Und es strahlt aus dem flandrischen Nebel bezwingend zurück, mitten hinein in das deutsche Herz. Was waren Parlamentsmehrheiten, was Gesetze und paragraphen, gemessen an diesem Vermächtnis! Menbhen delt ihre Gesinnung! Völker die Art wie sie Stünerti nn Dr. Erh eer Dr. Gerddent pien gpelt inte Genignung: Völler die Art, wie hrer Toten gedenken! Kameraden das Erbe, das sie bewahren. Sie, die einst mit uns schritten und an anserer Seite hinsanken, trugen ja nicht nur den gleichen Glauben im Herzen, sondern auch das nämliche Hoffen.“ Und sie streckten uns mit der Hand zum letzten Abschied ja mehr entgegen als die Faust, die wir so oft geschüttelt hatten. In ihren Augen lag Deutschland. In ihrem Herzen brannte seine Zukunft. Und mit ihrem letzten Tropfen roten Blutes, das auf fremde Erde strömte, senkten sie in uns ihr Vermächtnis. Ohne Worte. Ohne Geste. Was bedurfte es dessen auch noch in jener gewaltigen Symphonie von Stahl und Erz, die eine Welt in ihren Fugen erzittern ließ! Nein, so selbstverständlich, wie sie die letzte Zigarette mit uns teilten, so selbstverständlich auch vertrauten sie auf uns. Kameradenhoffnung und Frontsoldatenglauben legten sie auf unsere Schultern, auf daß wir gestalten sollten, was ihnen verwehrt blieb. Haben wir's gehalten? Oftmals gestellte Frage. Oftmals vertagt. Oftmals verneint. Oftmals als unbequem beiseitegeschoben. Und doch immer wieder neu aufgestiegen. Immer neu gebieterische Forderung geworden. Ein Tag im Jahr ist den Toten frei. Ein Tag im Jahr gilt ihrem Vermächtnis. Gekämpft wurde um den Tag. Gekämpft um dieses Vermächtnis. Gekämpft zugleich um ihr Andenken selbst, das man einer Nation streitig machen wollte, die ihre Größe aus der Achtung herleitet, die sie den Opfern für ihre Zukunft entgegen„Italien und Deutschland sprechen eine gemeinsame Sprache Berlin, 19. Februar. sdurchgeführten weltanschaulichen Schulungs= und Erdnb Freitag mittag empfing Reichsminister Dr. Goeb„daministerium in Gegenwart non bels im Propaganoaministerium in Gegenwart von Er wies dabei auf die Verdienste Dr. Leys betanse, daß der einst katastroyhal in Erschein hin Reichsleiter Dr. Ley den seit einigen Tagen zu einem Besuch der Deutschen Arbeitsfront in Deutschland weilenden Präsidenten der Vereinigung der italienischen Industrie=Arbeiter Cianetti und dessen aus den Herren Dr. Suardi, Dr. Contu und Nunzi bestehenden engeren Mitarbeiterstab. In einer fast einstündigen Unterredung ergab sich ein überaus fruchtbarer Gedankenaustausch zwischen den italienischen Gästen, Dr. Goebbels und Dr. Ley. Präsident Cianetti wies einleitend darauf hin, daß die italienischen Arbeiter Dr. Goebbels nicht nur als deutschen Propagandaminister, sondern auch als Eroberer Berlins kennen. Gerade dieser Kampf um die deutsche Reichshauptstadt sei von der faschistischen Arbeiterschaft mit regem Interesse verfolgt und der schließliche Sieg mit tiefer Genugtuung begrüßt worden. Dr. Goebbels erkundigte sich nach den bisherigen Stationen der gemeinsam mit Dr. Ley durchgeführten Deutschlandreise der italienischen Gäste und nach den dabei empfangenen Eindrücken.„Wir haben die Seele Deutschlands gesehen!“ erklärte Präsident Cianetti. Den Besuch auf der Ordensburg Vogelsang und die Einrichtungen des Reichsberufswettkampfes hätten er und seine Landsleute als besonders überwältigend empfunden. Reichsminister Dr. Goebbels knüpfte an diese Feststellung der italienischen Gäste an und gab einen und betonle, daß der einst talastrophal in Erscheinung getretene Mangel an einer politischen Führerschicht durch die Maßnahmen Adolf Hitlers und seiner Mitarbeiter jetzt grundlegend beseitigt würde. Nie wieder dürfe hier ein Vakuum entstchen. Bei der Auslese für den Führernachwuchs, bei der gesamten systematischen Erziehungsarbeit des neuen Deutschlands spiele die ständige Beobachtung des seelischen Gesundheitszustandes des Volkes eine entscheidende Rolle; denn nur er gewährleiste den Sieg der Idee. Dr. Goebbels kennzeichnete dabei unter der Zustimmung seiner italienischen Gäste den Bolschewismus als die Geißel der Welt.„Wir fürchten uns nicht vor dem Bolschewisso sagte der Minister.„Die Voraussetzungen, Achtung, Steuerberater! Lockerung der Zulassungssperre Eine Ankündigung des Staatssekretärs Reinhardt dnb Leipzig, 19. Februar. Staatssekretär Reinhardt kündigte am Freitag in einem Vortrag im Rahmen des Steuerinstituts der Handelshochschule in Leipzig eine Verordnung und einen Erlaß an, wonach mit Wirkung ab 1. März 1937 die Zulassungssperre, die seit Anfang April 1933 für den Beruf des Steuerberaters, also des Steuerbevollmächtigten, besteht, gelockert wird. Es handelt sich um den ersten Schritt zum Neuaufu des Steuerberatungswesens, nämlich darum, daß bau mus“ erweicher noch so sehr zetern, das deutsche Volk hat sich über den Widerstand der Länder und Parlamente hinweg seinen Heldengedenktag damals im Streit der Parteien erzwungen, weil es den Helden in seiner Seele nicht sterben ließ. Es tritt an diesem Sonntag nun erst recht mit Stolz als ein in seinem Wollen und Fühlen einiges Volk an die Gräber derer, die für seine Größe fielen. Kann es doch dankbar dabei vor ihnen bekennen: Wir haben das Erbe gehütet und daraus das neue Deutschland gestaltet, das nicht in Schreibstuben erstand und nicht in Ministerialbüros konstruiert wurde, sondern das wuchs aus eurem Blute und lebt in eurem Geiste. Und das einer schuf, der mit euch droben am Kemmel gehofft, gekämpft und geblutet hat, — der Führer. bringt. Aber— wochten auch Poxzostische, Knochen=(knappen Aufriß der vom neuen Deutschland spstematisch Sprache spreaan: essentengruppen, Pazifisten und Polll####enochen= knappen Aufriß der mit ihm— in welcher Gestalt er auch auftreten möge— fertig zu werden, hat der Führer in den vier Jahren seit der Machtübernahme durch den NationalsozialisPräsident Clanetti dankte Reichsminister Dr. Goebbels auch im Namen seiner Begleiter für den Empfang im Propagandaministerium und den Einblick, den die italienischen Gäste in das umfassende Arbeitsgebiet von Dr. Goebbels und Dr. Ley hätten gewinnen können. Er schloß seine Ausführungen mit den Worten:„In Italien spricht man italienisch, in Deutschland spricht man deutsch. aber wir haben heute und bei unserer Fahrt durch Deutschland erneut tiefinnerlich erkannt, daß Italien und Deutschland eine gemeinsame che sprechen!“ Englunes=Riesenaustustung HLeinthl Der Abschluß der Rüstungsaussprache im englischen Unterhause„ Eine Rede Baldwins nze Generation an der Finanzierung dieser Rüstung irde arbeiten müssen. Wir alle tragen an jenem Vermächtnis, haben wir doch so manchen dahinsinken sehen, der uns teuer war. Jener den Bruder. Dieser den Freund. Andere manchen lieben Kameraden. Sie alle stehen in diesen Stunden wieder vor uns mit der antwortheischenden Frage. Diesmal aber dürfen wir es frei und offen vom neuen Deutschland bekennen: Wir haben euer Vermächtnis rein gehalten. Es hat im Zeichn Adolf Hitlers Gestalt gewonnen. Es lebt wieder in Deutschland. Ja, es lebt nicht zuletzt in uns allen! Und stolz dürfen wir es in diesen Stunden empfinden, daß sie unser waren und auch unser sein werden, gilt doch auch von ihnen, was Körner seinen Ungarhelden Zriny vor dem letzten schweren Gang aussprechen läßt: „Wer mutig für sein Vaterland gefallen, ber baut sich selbst ein ehrend Monument Im treuen Herzen seiner Landesbrüder, Und dieses Denkmal reißt kein Sturmwind nieder!“ Fritz Hirschner London, 19. Februar. Die Entschließung, durch die der englischen Regierung Vollmachten zur Auflegung von Rüstungsanleihen in Höhe bis 400 Millionen Pfund(etwa 5 Milliarden Reichsmark) erteilt werden, wurde nach Schluß der Aussprache vom Unterhaus mit 329 gegen 145 Stimmen angenommen. Vor der Abstimmung hatte der Ministerpräsident Baldwin die Aufrüstung verteidigt. Seine Rede brachte aber nichts grundsätzlich Neues. Baldwin erklärte, der einzige Zweck der Aufrüstung sei, die Sicherheit Großbritanniens zu verbürgen und dem Lande die Möglichkeit zu geben, seine Rolle bei der Sicherung des Weltfriedens zu spielen. Es treffe nicht zu, daß das Rüstungs=Weißbuch im Widerspruch zu den außenpolitischen Erklärungen der Regierung stehe. In diesem Zusammenhang zitierte der Ministerpräsident die kürzliche Rede des Außenministers Eden, in der es hieß, daß die englischen Waffen niemals zu einem Angriff, sondern nur zur Verteidigung englischen Gebietes oder unter Umständen zur Verteidigung Frankreichs und Belgiens und— wenn ein neuer Westpakt erzielt — zur Verteidigung Deutschlands benutzt werMord auf Befehl Moskaus Warum das französische Diplomaten=Flugzeug von Bolschewisten zur Landung gezwungen wurde London, 19. Februar. „Evening Standard" berichtet, daß der französischen den spanischen werde teten Aufrüstung besonders scharf und kritisch ausein anderzusetzen, denn auch für England gilt bei uns der Führer in seiner letzten großen Rede ausgesprocher Regierung ein Aktenstück vorliegt, das sich mit einem Mord des kommunistischen Geheimdienstes in Spanien Der Berichterstatter des„Evening Standard" beschreibt in einem Artikel nähere Einzelheiten über den Anfang Januar erfolgten Abschuß des Flugzeuges der französischen Botschaft, das in Madrid mit einem Angehörigen des Genfer Roten Kreuzes zu einem Flug nach Frankreich aufgestiegen war. Da der kommunistischen Geheimorganisation, die den Angehörigen des Roten Kreuzes schon lange überwacht hatte, bekannt geworden war, daß mit diesem Flugzeug material, Photos usw. über die unmenschliche Behandlung und Ermordung von Geiseln durch die bolschewistischen Machthaber ins Ausland gebracht werden sollten, beschloß sie kurzerhand, den Ueberbringer zu beseitigen und das Material sicherzustellen. Da alle möglichen Vorwände, den Angehörigen des Genfer Roten Kreuzes von seinem Flug abzuhalten, mißlangen, und der Versuch, ihm auf dem Flughafen das Material zu entwenden, fehlschlug, wurde beschlossen, den Apparat zum Absturz zu bringen, um so den Transport der belastenden Dokumente in das Ausland zu verhindern. Kurz nach dem Start des Flugzeuges stiegen zwei weitere Maschinen auf, von denen der Pilot glaubte, daß sie seiner Maschine das Geleit geben sollten. Nach etwa halbstündigem Flug überholte eine der Begleitmaschinen die erste Maschine und eröffnete heftiges Maschinengewehrfeuer, so daß der Flugzeugführer zu einer Notlandung ansetzen mußte, bei der seine Maschine zerstört wurde. Einer der Fluggäste war durch eine Kugel getötet, eine Dame schwer verletzt worden. Der Pilot wurde nach Madrid zurückgebracht. Die Mappe mit den Photographien und den übrigen Dokumenten ist seitdem spurlos verschwunden.„arisg, Gräifen je 28 essenes In maßgebenden Pariser Kreisen sei eo offenes Geheimnis, so heißt es weiter, daß für diesen„Unglücksfall“ die von Moskau geleitete Geheimorganisation verantwortlich ist. den würden. Im Lichte dieser Erklärung müßten die Vorschläge des englischen Weißbuches betrachtet werden. Die englische Regierung habe den Völkerbund noch nicht endgültig als völlig unmöglich aufgegeben. aber inzwischen seien Regionalpakte äußerst wichtig, besonders ein neuer Westpakt. Wenn man wenigstens in einem Teile Europas das Gefühl der Sicherheit habe, dann könne sich diese einmal erreichte Sicherheit auch auf andere Teile ausdehnen. Der von der Opposition herausgearbeitete Gegensatz zwischen kollektiver und nationaler Sicherheit bestehe nicht. Gerade in einem kollektiven Kriege müsse der erste Ansturm zur See und in der Luft auf England fallen. Baldwin wiederholte im übrigen seine alte Formel, daß es darauf ankomme, etwaige Angreifer durch überwältigende Stärke auf seiten der friedfertigen Nationen abzuschrecken und er ließ auch diese Gelegenheit nicht vorübergehen, ohne die Demokratie und die Freivom Führer in seiner letzten glopen heebe uudgiser##e Grundsatz, daß jedes Land von sich aus für das Maß seiner Sicherheit und damit auch seiner Rüstungen verantwortlich ist Wenn wir dennoch dem Unterhausbeschluß einige betrachtende Worte widmen, so nur deshalb, weil wir in diesem Augenblick an jene praktischen und großzügigen Angebote erinnern möchten, die Deutschland durch seinen Führer in der Abrüstungfrage schon gemacht hat, ehe sich die Dinge so hart im Raume stießen. Sowohl England wie Frankreich haben seinerzeit diese Vorschläge zurückgewiesen. Ein wenig Einsicht damals hätte sehr wohl dem europäischen Kontinent eine Ausgabenbelastung und ein Rüstungswettrennen ersparen können, das heute in größtem Stile durch das britische 18=Milliarden=Programm ausgelöst worden ist. Wenn man damals auf englischer Seite nicht einsehen wollte, daß das durch Versailles abgerüstete Deutschland eine Rüstungspause von anderthalb Jahrzehnten nachholen mußte, um auch nur annähernd von der gleichen Sicherheit wie die anderen Mächte reden zu können, so geht dieser Starrsinn von damals heute zu Lasten von mehreren Generationen. Wir wissen sehr genau und wir haben es auch aus dem Munde Baldwins selbst erfahren daß diese Rüstungen vor allem der Sicherheit des Imperiums und seiner außereuropäischen Interessen sowie den Flottenstützpunkten besonders im Mittelmeer und in der Straße von Singapore gelten. Diese Feststellun kann vielleicht dazu beitragen, die Befürchtungen innerhalb Europas zu zerstreuen. Ganz beseitigt werden sie damit nicht. Ein gewisses Maß von Unruhe wird weiter bestehen bleiben, es sei denn, Großbritannien werde nunmehr mit neuen praktischen Beiträgen der europäischen Politik endlich auch einen praktischen Dienst erweisen, denn die Feststellung, daß Großbritannien heute zur ausgesprochenen Machtpolitik zurückgekehrt ist, kann heit zu preisen, die ohne Opfer nicht aufrechterhalten zwar als ein hochbedeutsames Ereignis, aber nicht als werden könnten. Bemerkenswert an der Rede Bald= jener Befriedungsvorschlag angesehen werden, nach dem wins war noch die Stelle, in der er erklärte, daß eine sich die vernünftigen Völker Europas sehnen. Mil Saulestaschen und Gardeiden Heftiger Kampf zwischen Polizei und Sitzstreikern in Amerika aus dem Kreis der Männer, die als Helfer in Steuersachen zugelassen sind, die Besten als Steuerberater zugelassen werden. Die Durchführung dieser Maßnahme wird geraume Zeit erfordern. Erst wenn diese Maßnahme im wesentlichen abgeschlossen sein wird, also voraussichtlich im Winter 1937/38, wird der Zeitpunkt für eine weitere Lockerung der Zulassungssperre gekommen sein. Es wird dann zu prüfen sein, inwieweit das jetzt vorgesehene Mindestalter von 30 Jahren herabgesetzt und damit auch dem Nachwuchs die Laufbahn als Steuerberater geöffnet werden kann. Das Mindestalter für die Zulassung als Helfer in Steuersachen ist nach wie vor das 25. Lebensjahr. Die Voraussetzungen für die Zulassung als Steuerberater sind der Verordnung und dem Erlaß gemäß, die morgen veröffentlicht werden, die folgenden: 1. Der Gesuchsteller muß mindestens 80 Jahre alt sein, er muß mindestens fünf Jahre auf dem Gebiete des Steuerrechts praktisch tätig sein; er muß seit mindeitens sechs Monaten als Helfer in Steuersachen zugelassen sein und als solcher in seinen Fähigkeiten und Leistungen besonders hervorragen; der zuständige Gauleiter oder Kreisleiter der NSDAP. muß die nationalsozialistische Zuverlässigkeit des Antragstellers bejahen. 2. Der Gesuchsteller darf nicht Jude im Sinne des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums sein. Es darf demgemäß unter den vier Großeltern kein Jude sein. 8. Der Gesuchsteller hat sich zwecks Erbringung des Befähigungsnachweises an einer Reichsfinanzschule einer Prüfung zu unterziehen. Gesuch auf Zulassung ist beim Landesfinanzamt zu stellen. Kommt nach Prüfung der unter Ziffer 1 und 2 bezeichneten Voraussetzungen der Meinung des Landesfinanzamts gemäß der Gesuchsteller für eine Zulassung in Betracht, so hat dieses beim Reichsminister der FiGesuchsteller zur Prufung die Entscheidem Reichsminister der Finanzen vorbehalten. Nur bei Personen, die seit vielen Jahren auf dem Gebiet des Steuerrechts praktisch tätig sind und sich dabei hervorragend bewährt haben, kann von einer Prüfung ausnahmsweise gbgesehen werden. Die Entscheidung darüber, ob dem Gesuchsteller die Befähigung zum Steuerberater ausnahmsweise ohne Prüfung an einer Reichsfinanzschule zuerkannt werden kann, ist für jeden einzelnen Fall dem Reichsminister der Finanzen vorbehalten. Die Zulassung nur als Helfer in Steuersachen setzt das Bestehen einer Prüfung an einer Reichsfinanz. schule nicht voraus. Es findet bei den Gesuchstellern auf Zulassung als Helfer in Steuersachen eine förmliche Prüfung überhaupt nicht statt, es steht lediglich dem Finanzamt, bei dem das Gesuch auf Zulassung als Helfer in Steuersachen einzubringen ist, frei, den Gesuchsteller zu einer Besprechung kommen zu lassen, um dabei den Eindruck zu gewinnen, ob der Gesuchsteller sachkundig bemüht ist, um als Helfer in Steuersachen zugelassen zu werden. Die zulässige Berufsbezeichnung in in einem Fall „Helfer in Steuersachen", im anderen„Steuerberater“. Die Tätigkeit des Steuerberaterz liegt nicht nur im privaten Interesse der Steuerpflichtigen, sondern auch im allgemeinen öffentlichen Interesse und damit im Interesse des Staates. Der Steuerberater im nationalsozialistischen Staat ist demgemäß nicht nur dem Steuerpflichtigen, sondern auch den Finanzbehörden und damit der Allgemeinheit verpflichtet. In seinem Vortrage kam Staatssekretär Reinhardt auch auf die Bedeutung der Betriebsprüfung der Reichsfinanzverwaltung zu sprechen. Er erklärte dazu u. a. folgendes:.. Metri.hayrätung in 91. „Der eigentliche Zweck der Betriebsprüfung ist die Herstellung einer Zusammenarbeit zwischen Finanz= behörde und Steuerpflichtigen, deren letztes Ziel die Herstellung vollendeter steuerlicher Gleichmäßigkeit und die Ausschließung von Verschiedenheiten in der Auslegung der steuerlichen Vorschriften durch die Steuerpflichtigen und die Beseitigung von sonstigen Meinungsverschiedenheiten und von Mißstimmungen ist. Daß wir auf dem Wege zu diesem Ziel in noch sehr vielen Fällen zu einem Mehr an Steuern kommen werden, ist sicher. Das letzte Ziel der Betriebsvrüfung ist aber nicht der unmittelbare Erfolg. der sich in einem Mehr an Steuern zeigt. Der Erfolg unserer Arbeit muß darin bestehen, daß nach spätestens zehn Jahren mindestens 90 v. H. aller Betriebsprüfungsberichte den bündigen Satz enthalten:„Die steuerlichen Dinge des Betriebes sind restlos in Ordnung.“ Newyork, 19. Februar. Während gegenwärtig Vertreter der General=Motors=Gesellschaft und der Automobilarbeiter=Gewerkschaft nach der Beilegung des Autostreiks in Detroit über ein neues Arbeitsabkommen verhandeln, haben sich die Sitzstreiks auf andere Industriezweige in Detroit ausgedehnt. Ueber 2000 Streikende, die Mehrzahl Frauen, halten hier fünf Fabriken, darunter zwei Zigarrenfabriken und eine Großbäckerei, besetzt, zwei Zigarrenfabriken um hierdurch die verlangte Lohnerhöhung zu erzwingen. In Waukegan(Illinois) fand zwischen 125 Polizeibeamten und Sitzstreikern, die sich weigerten, einem Gerichtsbefehl zur Räumung von zwei Metallfabriken Folge zu leisten, ein heftiger Kampf statt. Als die mit Polizeiknüppeln bewassnelen Beamten in die verbarrikadierte Fabrik eindrangen und versuchten, die Sitzstreiker mit Gewalt zu entfernen, bewarfen diese die Polizeibeamten mit schweren Gegenständen und gefüllten Säureflaschen. Die Beamten sahen sich darauf genötigt, mit Gasbomben gegen die Gewalttäter vorzugehen. Bei diesem Kampf gab es mehrere Verletzte. Schließlich zogen sich die Polizeibeamten zurück, um mit der Werksleitung über die weiteren Maßnahmen zu beraten. eines südamerikanischen Diplomaten der die Sprache und Sitten Spaniens kenne. Hedilla erklärt zum Schluß, das nationale Spanien sei bereit die Kosten des Unterhaltes dieser Zone zu tragen. Die Falange werden kein Opfer scheuen, um spanische Kinder vor der Verbannung in fremdes Land zu schützen. Freiwilligenverbot auch in Angarn Budapest, 19. Februar. Am Freitag nachmittag fand unter dem Vorsitz des ungarischen Ministerpräsidenten ein Ministerrat statt, der sich mit den Vorschlägen des Londoner Nichteinmischungs=Ausschusses befaßte. Der Ministerrat beschloß, auch in Ungarn jede Freiwilligenwerbung für Spanien und die Annahme von spanischen Kriegsdiensten durch ungarische Staatsangehörige zu verbieten und alle damit zusammenhängenden Verwaltungs= und Strafmaßnahmen zur Anwendung zu bringen. Dieb darf Abgeordneter bleiben Beschluß der französischen Kammer Paris, 19. Februar., In der Kammer wurde am Donnerstag der Fall des kommunistischen Abgeordneten Valat behandelt. Dieser Abgeordnete ist von einem Gericht vor seiner Wahl in die Kammer wegen Diebstahls zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt worden. Eine lange Ausbes kormnmunistischen üder die Frage, ob die Waht mmunistischen Abgeordneten güttig sei oder nicht. Nach langen webatten, wobei es zeitweilig zu einem heftigen Wortwechsel zwischen der Rechten und der Linken kam, wurde der Antrag auf Ungültigkeitserklärung der Wahl des kommunistischen Abgeordneten von der Kammer mit 199 gegen 136 Stimmen abgelehnt und somit die Wahl Valats anerkannt. Gegen die Kinderverschleppung in Sowjet=Spanien— Ein Aufruf des spanischen Falangistenführers Hedilla Salamanca, 19. Februar. Der Führer der spanischen Falange, Manuel Hedilla, richtet einen Aufruf an die internationale Oeffentlichkeit, um den Abtransport von Kindern aus dem roten Spanien in das Ausland, namentlich nach Räterußland, zu verhindern. Hedilla hofft auf Untergländischen Oeffontlichkeit Sein NarBotschafter von Ribbentrop als Gast bei Lord Derby. Der deutsche Botschafter in London von Ribbentrop stattete am Donnerstag Lord Derby auf dessen Landsitz in Knowsley einen Privatbesuch ab und nahm an einem Essen teil, das ihm zu Ehren von Lord Derby in Manchester gegeben wurde. Verleger in Polen wegen Beleidigung des Führers verurteilt. Das Strafgericht in Rybnik verurteilte den Herausgeber der katholischen Volkszeitung, Trunkhard, wegen Beleidigung des Reichskanzlers wegen Beleidigen.,„.g siechs Adolf Hitler als fremden Staatsoberhauptes zu Monaten Gefängnis mit Bewährungsfrist auf drei Jahre. Ordschonikidse. Der räterussische Volkskommissat für die Schwerindustrie, Ordschonikidse, ist in Moskau am Donnerstag nachmittag plötzlich gestorben. Der „Tief betrübt“ über Spanien Fortschreitende Bolschewisierung der englischen Studentenschaft am Der sowjetrussische Generalstabschef in Rigg.# Generalstabschef der sowjetrussischen Armee, Marschall Jegoroff, traf am Freitag vormittag in Riga ein, um den Besuch des lettischen Generalstabschefs in Moskau vom Mai 1936 zu erwidern. wird bis Montag abend in Riga bleiben. stützung der auslandischen Oeffentlichtent. Sein Vorschlag geht dahin, zunächst eine Zone zu schaffen, die klimatisch und geographisch diesem Ge man nicht schon ein Gebiet im Hinterland wählen wolle. In die Kinder so lange unterzubring endet sei. Die nationalen niesen Sebiete seien zen, bis der Krieg beVerwaltung und Kontrolle des ausgewählten Gebietes müsse ausschließlich in die Hände einer ausländischen Persönlichkeit gelegt werden, etwa London, 19. Februar. In den Wandelgängen des Unterhauses spielte sich am Donnerstag ein bemerkenswerter Vorfall ab, der für die fortschreitende Bolschewisierung großer Teile der englischen Studentenschaft kennzeichnend ist. Ueber 100 Studenten der berühmten Universität Cambridge, von denen viele das Abzeichen ihrer Gesinnung, die rote Krawatte, trugen, versammelten sich in den Wandelgängen, um den Abgeordneten ihre„Befürchtungen“ über die Entwicklung in Spanien mitzuteilen. Ein bolschewistischer Studentenführer erklärte daß er und seine Freunde über die neuerliche Entwicklung in Spanien tief betrübt“ seien. Die demokratischen Regierungen müßten sofort Schritte ergreifen, um eine Niederlage der spanischen Bolschewisten zu verhindern. Die Studenten forderten schließlich eine hundertprozentige Blockade der spanischen Küste und, wenn diese nicht erfolgreich sei, die„Authebung des Waffenausfuhrverbotes nach (Spanten. Hauptschriftleiter: Dr. Paul Dierichs, ter: Friz Schmidt. Verantwortli#g„#%hf, Rudolf Joest(beurlaubt), t..: Fri##### 9,g. Kommunalpolttit und Stadtteile: Adolf Pr-- und haus, Lokales: Hans Schulte, Kulturpollt!: in, Schwermann, Gerichtsdiengt, ra# Unterhaltung: Dr. Josef schaft und Bilder: Fritz Schmidt, Briefkasten: Max Glegel, Spgg##,„#Pggin. Perliner Anzeigen: Kurt Scholz, sämman##ng#### Schriftlettung: Michael Haupt, Ver.=Zerziner Anzeig bofstraße 19, Anrus Karlshorst 034%,„PoF; tenbuce. vertretung: F. W. Pempe, Uhlandstraße 194. Anruf O 1 873, P/5% Tahge Zeit in Mresälist pir 8 altla. Ag Berlin=Cparto:: Herlag Steinplatz 6813. Betzu, und Druck: Laupenmüblen& Dierichs in Bectum,#c. 64591, 52.99.— Zur Zeit in Brgeune Nr. 8 Ptunß, laßstaffel B.— DA. I. 37 über 27000. Sprestttzapzag Schriftleitung wochentags, außer mittwochs und von 16 bis 17 Udr. Für unverlangte Einsendungen Haftpflicht. Rücksendung nur bei Rückporto. Die heutige Rummer umfaßt 28 Seiten Ar-E Da stand die Die sterben Die jungen Auf denen! Das Wort ve Ein fremder Grub über il Den grauen Sie starben, Blieb doch Um unser D Als ein lebe Aus dem Krie Die Heimat ) Es kommt Nachricht. Am Anfang de war wohl aus Wi des Dorfes. Auch auf die Bewohner Söhnen des Dorf Sie marschierte sie lagen in den stürmten im Osten, Sie wurden ve Urlaub, sie trugen kam über den Berg Als die hellen über dem Dorf. Und da kam der Ehre. Bergrun hielt beherrscht den Dier Es wurde tote Der Brief lag eine Weile in der „Ich bestelle ik „Es ist Ihr 9 „Du könnteste Stimme,„nur ein „Immer will Und so kam d Gebser über der 6 andere Nachricht z wieder hinausgetr waren, wo ein Au Rilchen saß an der Alte dort sitze Ritchen setzte die Schürze ab und Häusern hinauf, h Wie einer, de Alte näher.„Ein ein Irrtum sein“ „Gib nur her Der August ist's, Sie nahm de wandschürze, faßt ging ins Haus.Mehr sah der Am anderen: Der Ersatzreservi des 10. Mai, als chez— Höhe 12 übergingen, bei Souchez gefallen. großen Frühjahr — La Bassée sta Kaum war d jagte eine zweite denen Ochsen" u Kreises in H. na reits am 31. Ol auf Arras erlitt mals hatten ihn getroffen. Er m unddreißig Stun frühere Bergung Artilleriefeuers u lich.„Er lag zwe der Front und Heimgt beförder Familie ihn besu hr. die Kunst d muft des erschi Monaten qualvol Der Tote wu ganze Gemeinde begrub das Dorf Am offenen den Trauerschlei Zättermantel, eit Kopf. Und son sie legte vor allen „. Jetzt wußten keine Wunder al Dorf, einzelnen Mit Er aus„Der von Grete Sonntag-Heldengedenktag, 21. Februar 1937 Sonntagsblatt des„Bochumer Anzeiger“ Ar Steisenionl Da stand die Pflicht und fragte nicht warum Die sterben mußten, die den Tod nicht kannten. Die jungen Lippen wurden welk und stumm, Auf denen helle Freiheitslieder brannfen. Das Wort verblaßte als ihr Herzschlag schwieg Ein fremder Acker, rot von ihren Taten, Grub über ihre Schwerter und den Sieg Den grauen Gotteshügel des Soldaten. Sie starben, aber über ihrem Tod Blieb doch der Glaube und das große Ahnen Um unser Deutschland, und ihr Sterben loht Als ein lebendiger Brand in unseren Fahnen. Helmut O. Wegener Seidhen e Reinhardt Februar. am Freitag instituts der dnung und März 1957 nfang Aprik ters, also ckert wird. um Neuaufdarum, daß in Steuerrberater zuMaßnahme diese Maß. rd. also vorZeitpunkt für ce gekommen beit das jetzt herabgesetzt aufbahn als Mindestalter chen ist nach ssung als , die morgen 30 Jahre alt dem Gebiete auß, seit minversachen zuhigteiten und tändige Gaudie nationalllers bejahen. se im Sinne rufsbeamteni vier Großbringung des iner Reichsziehen. Das inanzamt zu fer 1 und 3 des Landesine Zulassung nister der Fizur Prüfung Die Entscheit dem Reichsbei Personen, Steuerrechts igend bewährt hmsweise abc, ob dem Geeberater auschsfinanzschule inzelnen Fall alten. Steuersachen Reichsfinanz. Gesuchstellern en eine förmsteht lediglich Zulassung als frei, den Gezu lassen, um r Gesuchsteller Steuersachen in einem Fall Steuerberater“. liegt nicht nur igen, sondern isse und damit berater im nanicht nur dem ganzbehörflichtet. retär Reinsprüfung Er erklärte brüfung, ist die dischen Finanz= letztes Ziel die hmäßigkeit und n in der Ausich die Steuersonstigen Meitimmungen ist. el in noch sehr einem Arbeit Jahren ige des Gast bei Lord indon von Ribderby auf dessen h ab und nahm ihren von Lord ng des Führers nik verurteilte Szeitung, Artur Reichskanzlers sauptes zu frist auf drei *, Sreggeit, ch für Polan. Fritz Samidt, Rlusurpoitir gls. Gerschisbiegt, 77 Verilwer. tenbugg. : Gochu.n, uu in Bochum., Bag. e Ansendungen t 28 Seiten Aus dem Kriegsbuch der Heimat von Grete Friedrich 71 Die Heimat sieht nicht nur das Blitzen und Leuchten am Himmel. ) E s k o m m t e t w a s ü b e r d e n B e r g z u i h r z u r ü c k, d a s i s t d i e Am Anfang des Krieges war der Postassistent Cumberland gefallen; er war wohl aus Wilda in den Krieg gezogen, aber keiner von den Söhnen des Dorfes. Auch der Leutnant Middelhagen, dessen Heldentod bald darauf die Bewohner erschütterte, gehörte im engeren Sinne nicht zu den Söhnen des Dorfes, er war hier immer nur Gast gewesen. Sie marschierten im Westen, sie stürmten im Westen, sie gingen zurück, sie lagen in den Gräben, sie hielten stand, sie marschierten im Osten, sie stürmten im Osten, und immer hieß die Nachricht: sie leben! Sie wurden verwundet, sie lagen in den Tozgere tzinguge giepchric Urlaub, sie trugen das Eiserne Kreuz, sie zogen wieder hinaus, die Nachrich: Als die hellen Mainächte vorüber waren, stand der Sommer glühend und da kam die Nachricht über den Berg: Gefallen auf dem Felde Bergrun hielt den Brief in der Hand. Sie, die immer ruhig und beherrscht den Dienst des Postgehilfen versah, brach plötzlich in Tränen aus. lag auf dem Stempelisch, Jeder betrachtete ihn, hielt ihn eine Weile in der Hand und legte ihn wieder hin. „Ich bestelle ihn nicht“, sagte der Oberschaffner. ist Ihr Revier“ sagte der Posthilfsbote.. gt, mit grächt, „Du könntest einmal mein Revier bestellen“, bat der Alte mir bruchiger Stimme,„nur einmal, nur heute.“„ nur heute nicht“ „Immer will ich's tun“ entgegnete der Junge,„nurh#.1ht.“ Und so kam der Brief in die große schwarze Ledertasche, vie der alte Gebser über der Schulter trug. Er wanderte mit in jedes Haus, wo eine andere Nachricht zu bestellen war, er wurde durch viele Türen hinein= und wieder hinausgetragen, bis die Füße des Obgzschosings,### angekommen waren, wo ein Ausläufer des Dorfes auf die Hoh Mmnanstiektert Rikchen saß auf der Bank vor der Tür und schälte Kartoffeln Als sie der Alte dort sitzen sah, knickten ihm die Knie ein, er konnte nicht weiter. Ritchen setzte die Schüssel auf die Bank, wischte sich die Hände an der Schürze ab und stand auf. Es führte ein ziemlich breiter Weg an den Alte näher. Ein Brief zurück ist nicht schlimm, noch nicht amtlich, kann ein Irrtum sein“, übersturzte sich seine Stimme. „Gib nur her“, sagte Ritchen ruhig.„Es ist kein Irrtum, er ist tot. Der August ist's, der zweite."„„. Sie nahm den Brief, legte iyn in ihre Beiderwandschürze, faßte sie über der Brust zusammen und sing ins Haus. II,.H icht. Mehr sah der alte Geoser nicht...giment Am anderen Tage kam es amtlich vom Regiment. Der Ersatzreservist August Luppert war am Abend des 10. Mai, als die Deutschen aus der Linie Souchez— Höhe 123— Neuville zum Gegenangriff übergingen, bei der Eroberung des Kirchhofes von Souchez gefallen. Dieser Angriff fand im Verlauf der großen Frühjahrsschlacht in Frankreich bei Carency — La Bassée statt. Kaum war diese Nachricht in den Häusern, da sagte eine zweite hinterher. Der Wirt vom„Goldenen Ochsen" war in einem Reservelazarett des Kreises in H. nach der fünften Operation seinen bekeits am 31. Oktober 1914 bei dem Sturmangriff auf Arras erlittenen Verwundungen erlegen. Damals hatten ihn in wenigen Minuten sieben Schüsse getroffen. Er mußte auf dem naßkalten Acker vierunddreißig Stunden in seinem Blute liegen. Eine frühere Bergung war wegen des ihn umtobenden Artilleriefeuers und der Nähe des Feindes nicht möglich. Er lag zwei Monate in einem Lazarett hinter der Front und wurde dann nach und nach in die Heimat befördert. Seit zwei Monaten hatte seine Familie ihn besuchen können und hoffen dürfen, daß ihn die Kunst der Aerzte gerettet habe. Aber die Kraft des erschöpften Körpers hatte sich in den Monaten qualvollen Darniederliegens verbraucht. Der Tote wurde in der Heimat bestattet, und die sanze Gemeinde folgte seinem Sarge. Und mit ihm begrub das Dorf Rikchens gefallenen Sohn. Am offenen Grabe neben der Witwe im wallenden Trauerschleier, stand Rikchen im schwarzen Lustermantel einen verblaßten Kapotthut auf dem Kopf. Und so wollte es das Walten des Schicksals, sie legte vor aller Augen ihren Sohn ins Grab. Jetzt wußten Wildas Bewohner, daß dieser Krieg Eeine Wunder an Erhaltung gewähren konnte, nicht glem einzelnen und noch viel weniger einem ganzen Worf. Des koingerammt Ein Heldenlied von O. G. Foerster Mit Erlaubnis des Verlags J. F. Steinkopf aus Der Besehl. Ein Kriegsbuch der Heimat“, von Grete Friedrich. ie Nebel wallten durch das Tal bei Hochkirch. Im Dorfe und auf den herbstlich kahlen Feldern vor dem Dorf schliefen die Soldaten an erloschenen Lagerfeuern. Finster und still war die Nacht. In seinen Mantel gehüllt, lag der Fahnenjunker des Regiments Forkade neben den Kameraden auf dem Rasen, der die alte Dorfkirche umschloß. Ein Junge von fünfzehn Jahren war er, der jüngste im Regiment. Vor sechs Monaten hatte er sich beim König gemehhgt.4, Triherigng ud jah#s „Was will Erk“ fragte Frivericus und sah das schmächtige Bürschlein ein wenig unwillig an.„Ist Er von der Schule fortgelaufen?“ „Nein, Majestät!“ erwiderte Friedrich von Nedlitz fest,„ich bin vor einem Jahr als Junker beim Regiment Forkade eingeschrieben. Ich melde mich zu meinem Regiment. Der Oberst hat mich fortgeschickt, weil ich zu schwach für den Feldzug sei.“ Der König sah dem Jungen mit seinem Adler= blick in die Augen. „Was will Er da noch von mir? Mit Kindern führe ich keinen Krieg! Scher' Er sich heim zum „Majestät, mein Vater ist als Rittmeister bei den Dragonern gefallen bei Prag. Es war sein letzter Wille, daß ich Offizier werden soll.“ Und so war Friedrich nun Fahnenjunker beim Regiment Forkade, einem der tapfersten Regimenter des Königg,."., 94, Anfalst, Lange ronnte der Junker nicht einschlafen. Die Kameraden um ihn schlummerten, ermattet von den Eilmärschen der letzten Tage. Als der Junker endlich in leichten Schlaf versank, träumte er, er habe seine Fahne verloren und der König stehe vor ihm und blickte ihn böse an. „Hält Er so seinen Eid?“ fragte der König torsig„ Schusse schreckten den Junter aus seinem quälenden Traum empor. „Alarm!“ schrie der Junker und sprang auf, „der Feind ist da!“ Die Dorfstraße herab sprengten die Reiter heran. „Heda“, schrie der Oberst.„Was ist geschehen? Wo steht der Feind?“ Die Reiter segten blitzschnell vorbei.„Ueberfall!" schrie einer.„Der Feind steht überall!“ Vor dem Dorfe rangen die Regimenter des Königs erbittert gegen eine furchtbare Uebermacht. Allzu unerwartet war dieser Ueberfall gekommen. Ehe sich die preußischen Bataillone sammeln konnten, war der Feind mitten unter ihnen. Man erkannte Freund und Feind nicht in Nebel und Nacht. Nach Mitternacht waren Friedrichs Truppen zersprengt. Die Flüchtenden eilten durch das Dorf, verfolgt von österreichischen Husaren und Dragonern. Nur das Regiment Forkade hielt sich unerschüttert an der Kirche von Hochkirch. „Junker!“ schrie ein alter Korporal durch den Lärm herüber,„Ihr führt das Regiment!" Der Junker riß Degen und Fahne hoch. Im roten Schein des Feuers flatterte das Tuch mit dem Adler des Königs.„Vivat Fridericus!“ rief der Junker, daß sich seine helle Jungenstimme jählings überschlug. Aber die alten Soldaten, sahen die Fahne und hörten den Rui und sielen jubelnd ein: „Vivat Fridericus!“ A# Zeichnung: Alexander Piett “ H e i ß u n d w i l d w o g t e d e r K a m p f u m d i e b r e n nende Kirche. Das Regiment Forkade wankte und wich nicht einen Schritt.. zmm Durch Nacht und Kampfgerummel sprengte ein Reiter heran.„Befehl des Königs!“ rief er,„Regiment Forkade soll zurückgehen, das Korps Wedell nimmt euch auf!“ Die Grenadiere sahen zögernd auf den Reiter. Wieder schwang der Junker die Fahne hoch empor. „Das Regiment Forkade, ist nie gewichen!“ schrie er,„wir weichen auch heute nicht!“ Das Regiment blieb. Der Feind führte Schwadron um Schwadron, Bataillon um Bataillon heran. Das Regiment Forkade hielt die Kirche. Als der brennende Turm krachend zusammenbrach, war ein Häuflein von zwanzig oder dreißig Mann noch um den Junker geschart. Mit den Gewehrkolben verteidigten die Letzten des Regiments die Fahne, die der Junker am zerschossenen Schaft Und dann war der Junker plötzlich allein unter den Feinden. Der Fahnenschaft war in Stücke zerbrochen. Aber das Tuch hielt er fest an sich gepreßt, während er mit dem Degen die Gegner abwehrte, die es ihm zu entreißen suchten. „Gib dich gefangen, Junker!“ schrie ein Husar Aber der Junker biß stumm die Zähne fester aufeinander, dachte an die Frage des Fridericus und focht weiter, bis ein Bajonettstich ihm die Brust durchbohrte. Er sank nieder, das Fahnentuch lag unter ihm, und ein Husar griff danach. Doch ein österreichischer Offizier drängte ihn zurück und sagte leise:„Laß ihn in Ruhe, bis er tot ist. Er beugte sich zu dem Sterbenden nieder. Ueber die bleichen Lippen des Junkers rann ein schmaler Blutfaden. Aber ein stolzes Lächeln blühte auf dem jungen Gesicht auf.„Wir weichen auch heute... nicht...“ murmelte der Junker. SEE Satzetct Sc 400 000 Jonnen Koslbe wodden jästb Lick ungeset„Lick gasthdest Märchenwelt des Mittelmeers Gouverneur Earle, das Oberhaupt des amerikanischen Bundesstaates Pennsylvania, hat im Auftrage der Regierung in Washington eine Untersuchung über jene seltsame Erscheinung angestellt, die man in den Vereinigten Staaten den„größten Diebstahl aller Zeiten“ nennt. 20000 arbeitslos gewordene Bergarbeiter haben von sich aus die Arbeit in den stillgelegten Kohlengruben Pennsylvaniens wieder ausgenommen und fördern auf eigene Rechnung und Gefahr, um eine Erwerbsmöglichkeit zu haben, alljährlich Kohlen im Werte von 40 Millionen Dollar, die ganz regulär auf den Markt gebracht werden. Es ist ein offenes Geheimnis in USA. und zugleich auch eine merkwürdige, in diesem Ausmaß einzigartig dastehende Begleiterscheinung der Wirtschaftskrise daß alljährlich viele tausend Tonnen Kohlen auf den Markt gebracht werden, die, juristisch betrachtet, ganz einfach gestohlen sind. Es ist ein Diebstahl von so gewaltigen Ausmaßen, daß man es nicht mehr wagen kann, ihn nach dem Gesetz zu bestrafen. Denn es leben 20 000 Arbeiter mit ihren Familien von diesem Diebstahl, und das will in einem Lande, in dem es keine Erwerbslosenversicherung gibt, schon etwas heißen. Seit Jahren befassen sich die Behörden und die Gerichte mit diesem Problem, das sich zu einer sozialen Frage größten Ausmaßes entwickelt hat, ohne eine Lösung finden zu können, die sowohl der juristischen, als auch der menschlichen Seite des Problems gerecht wird. Der Schauplatz des größten Diebstahls aller Zeiten ist der amerikanische Bundesstaat Pennsylvania. 20.000 Menschen stehlen alljährlich Ware im Werte von 40 Millionen Dollar. Sie stehlen sie ganz offen, unter den Augen der ganzen Welt, und sie haben eine eigene riesige Organisation geschaffen, um ihre Arbeit durchzuführen. Niemand ist bis heute gegen den merkwürdigen Vorgang eingeschritten, obgleich die Kohlenarbeiter von Pennsylvania rechtlich betrachtet nichts anderes als Bootlegger sind. aufbeschwören wollte. Denn man konnte den 20000 Arbeitern, die in ihrer Verzweiflung ihr Schicksal selbst in die Hand nahmen nicht nachsagen, daß sie sich nicht redlich plagten und sich mit wahren Hungerlöhnen zufrieden gaben. Da sie die Kohlenförderung nicht mit der erforderlichen technischen Leitung und den modernen Maschinen durchführen konnten, sondern in erster Linie auf Schaufel, Hacke und ihre Hände angewiesen sind, ist der erzielte Gewinn naturgemäß gering. „Nicht Kohle— nur Arbelt liehlen wir“ Gouverneur Earle ist zusammen mit den Sachverständigen in die Kohlengruben eingefahren, er hat die Familien der Arbeiter besucht und mit ihren Anführern gesprochen. Er hat tausendmal dasselbe Wort gehört:„Wir stehlen nicht Kohle, wir stehlen nur Arbeif!“ Und er hat in seinem Bericht nach Washington erklärt, daß das Problem solange nicht zu lösen sei, solange sich die Unternehmer nicht dazu entschließen könnten, aus Gründen der sozialen Gerechtigkeit ihre Gruben wieder in Betrieb zu setzen. Die Grubeneigentümer sind nicht so sehr durch den Verlust an Kohle betroffen — die Methoden, mit denen die„Kohlen=Bootlegger“ arbeiten, sind unwirtschaftlich, sie fördern ihre Beute aus tausenden kleinen Löchern, die sie sich gegraben haben, eine Arbeitsweise, die sich für die Unternehmer niemals rentieren würde— als durch die Konkurrenz der billigen Kohle, nach der im Lande eine rege Nachfrage herrscht. Dennoch wagen auch sie nicht, ernsthaft einzuschreiten, zumal die öffentliche Meinung völlig hinter den Arbeitern steht.„„ Die Regierung in Washington will nun mit den Grubenbesitzern Unterhandlungen anknüpfen, um dem unhaltbaren Zustand auf dem Kohlenmarkt durch entscheidende Maßnahmen ein Ende zu bereiten. Zu Schiff dem Frühling entgegen Wer von uns hat nicht schon das Verlangen gehabt, in kühlen trüben Wintertagen dem Frühling entgegenzufahren!? Wenn wir auch noch so weit im Binnenland wohnen, einmal wird in jedem von uns die Sehnsucht nach dem Meere und der Zauberwelt seiner südlichen Küsten lebendig. Eine Mittelmeerreise ist eine Fahrt ins Traumreich. Man muß nur einmal einen von denen hören, die von der ersten Seefahrt ihres Lebens heimkehren. Häufig sind es Menschen, die nie aus den Bergen und Tälern, aus den binnenländischen Städten und Dörfern ihrer Heimat herausgekommen sind. Was, für sie das Erlebnis„Seereise" bedeutete, wie ihnen Herz und Sinne aufgingen in der Unendlichkeit der See, im freien, glücklichen Leben auf dem Schiff, im Schauen und Bestaunen der Wunder am Mittelmeer— das erfüllt sie noch jahrelang hinterher. „Zum Städtele hinaus Wenn ich noch daran denke, wie ich im Februar des Jahres mit dem Llovddampfer„Genergl u. Kanpl gegen Eine Kenlätneilsgerder Werden die„Bluter“ auslterben? 7 Ceheimnis um„Ditamin?“ 66 Der Trust der 20000 Diebe Mr. Earle, der Gouverneur des Staates Pennsyldania, erhielt vor kurzem von der Regierung in Washington den Auftrag, den einzigartigen Fall mit Hilfe eines Sachverständigenausschusses einer genauen Untersuchung zu unterziehen. Die Ermittlungen wurden da auch Pressevertreter anwesend waren, in voller Oeffentlichkeit angestellt. Sie ergaben den folgenden Tatsachenbestand: Die Inhaber der pennsylvanischen Kohlengruben hatten in den Jahren, als ihre Geschäfte blühten, über 20000 Arbeiter in den Grubengebieten angesiedelt. Als die Krise einsetzte, entschieden sich die Unternehmer, um die Kohlenpreise halten zu können, dafür ihre Gruben in Pennsylvania kurzerhand zu schließen. Und mit einem Schlage standen 20000 Männer auf der Straße, der bittersten Not ausgesetzt durch die rücksichtslose Preispolitik der Grubenbesitzer. Was sollte das Heer der Arbeitslosen beginnen? Es fing, um eine Existenzmöglichkeit zu haben, an zu stehlen. Es stahl sich die Arbeit, die man ihm verweigerte. Aufs neue begann die Tätigkeit in den stillgelegten Gruben, man fragte nicht lange, ob das erlaubt oder unerlaubt war, es ging um das Stück Brot auf dem Tisch, und so wurde die Kohle weitergefördert und allmählich wieder auf den Markt gebracht. Von einer gewaltigen Organisation, die sich die betroffenen Arbeiter selbst gegründet hatten, wurde das Werk durchgeführt. Zu Löhnen, die unter den Tarifen lagen, schafften die Arbeiter weiter und konnten deshalb auch die gewonnene Kohle zu Preisen auf den Markt bringen, die unter den sonst üblichen Ziffern lagen. Anfänglich, als die Sache noch in bescheidenen Grenzen durchgeführt wurde, zögerten die Behörden, diesem merkwürdigen Unternehmen ein Ende zu bereiten. Denn sie wußten ja nicht, wie sie mit 20000 brotlosen Familien zurechtkommen sollten. Als dann der unerlaubte Kohlenhandel ganz Nach einer Meldung aus Würzburg ist es jetzt auch dem deutschen Arzt Dr. Sack gelungen, ein Mittel gegen eine der schrecklichsten Krankheiten, die Bluterkrankheit, Senup fürzlich wurde die wissenschaftliche Welt von der Meldung überrascht, es sei endlich gelungen, ein Mittel gegen die Bluterkrankheit zu erfinden. Damals war es der Chefarzt des St.=Bartholomew=Hospitals in London, der ankündigte, das Geheimnis des russischen Wundermönches Rasputin entdeckt zu haben. Was ist wahr? Was ist Sensation? Wir wollen die endgültige Entscheidung darüber den Forschern und Aerzten überlassen, wenn auch das Ergebnis, das jetzt von einem deutschen Arzt in Würzburg in der Bekämpfung dieser furchtbaren Krankheit erzielt wurde, geradezu verblüffend ist. Schlage enthüllt. Tatsächlich hat man in der jüngsten Zeit mehrfach Versuche mit der Milch junger Mütter, die man in die Blutbahn einspritzte, gemacht. Leider liegen die Ergebnisse dieser Versuche noch nicht vor, so daß ein abschließendes Urteil noch ausgesetzt werden muß. Trinz Leopolds tragischer Tod Ein Bluter ist bekanntlich ein Mensch, dessen Blut nicht die Fähigkeit besitzt, zu gerinnen. Er schwebt fortwährend in Lebensgefahr, weil schon die kleinste Verletzung, die er sich zufügt, unweigerlich zu seinem Tode führen muß. Er verblutet im wahrsten Sinne des Wortes. Der jüngste Sohn der englischen Königin Victoria, Prinz Leopold, war ein solcher Bluter. Er schnitt sich als Dreißigjähriger mit dem Rasiermesser und starb an dieser kleinen unscheinbaren Wunde, obwohl ein Dutzend Aerzte ihre Kunst aufboten, sein Leben zu retten. Andere an Blutungen erkrankte Menschen sind schon als Kinder gestorben. Manchmal war es ein durchbrechender Zahn, der eine kleine Wunde riß und dem Erkrankten das furchtbare Schicksal bereitete, in ein paar Stunden oder Tagen auszubluten. Das einzige Mal, wo es gelang, zu bringen, ist mit einem Geheimni Verblüttende Erfolge eines deutschen Rizles Die meisten Versuche der Wissenschaft gehen um ein Mittel, das man aus dem Pflanzenstoff Pektin gewonnen hat und mit dem Namen„Sango=Stop“ bezeichnet. Auch die Entdeckung des Würzburger Arztes Dr. Sack geht auf einen Versuch mit diesem Mittel zurück. Ueber das Ergebnis liest man folgenden verblüffenden Bericht: Dr. Sack begann seine Versuche bei einem 23jährigen Bluter aus einem fränkischen Dorf, der schon als kleines Kind an schweren Gelenkblutungen gelitten hatte, und bei dem selbst kleine Verletzungen zu wochenlangem Blutverlust führten. Der Bluter erhielt zunächst Einspritzungen mit Sango=Stop. Der Erfolg blieb nicht aus: die Blutgerinnungszeit, die bei ihm bis zu vierzehn Minuten verzögert war, sank schon nach wenigen Stunden auf sechs bis neun Minuten, nach einigen Tagen sogar auf vier Minuten. Die Schmerzen gingen dabei auch zurück, und die Schwellungen nahmen ab. Als man dem Kranken versuchsweise das SangoStop auch zu trinken gab, war der Erfolg überraschenderweise ganz ähnlich wie nach Einspritzungen. Es gelang im Verlauf der Behandlung, die Blutgerinnungszeit auf durchschnittlich zwei Minuten zu verkürzen. Die Blutungen, die bis dahin außerordentlich häufig gewesen waren, ließen nun nach und hörten schließlich ganz auf. vorigen Jahres mit dem Tlohobampfer„General von Steuben“ von Bremerhaven abfuhr, dann fühle ich wieder in meinem Traum die Schiffsmaschinen pochen. Die Musik spielt:„... zum Städtele hinaus...“ langsam legt das Schiff ab, das Land schwebt zurück, Fahnen wehen im Winde— und hinaus geht es in die Unendlichkeit des Meeres, tausend Wundern entgegen. In der großen Schiffsfamilie wird man schnell miteinander bekannt. Menschen vieler Nationen sind an Bord und geben der Geselligkeit anregenden Reiz. Man hat nicht über Langeweile zu klagen, wenn man zur See reist, man braucht sich nur umsorgen und verwöhnen zu lassen. Da sind die großen freien Decks auf dem Dampfer, die Liegestühle mit weichen Matratzen und Wolldecken, die vielen Spiel= und Sportgeräte, das neue große Schwimmbad, der Tagesplan der zahlreichen köstlichen Mahlzeiten, die lange Speisekarte mit unvorstellbar herrlichen Gerichten. Die Bordmusik spielt. Schiffe gleiten vorüber. Golden geht die Sonne auf und unter. Abends wird in den behaglichen Sesel: schaftsräumen getanzt und gefeiert, die heimelige Kabine lockt— und eines Morgens liegt das Schiff in einem fremden Hafen. einem Bluter Hilse zu bringen, ist mit einem Geheimnis verbunden, das heute noch seiner Aufklärung harrt. Wir alle kennen die Geschichte des Thronfolgers Alexis, der schon verloren schien, als der Mönch Rasputin am Zarenhofe auftauchte und sich anheischig machte, den Prinzen zu kurieren. Niemand weiß was für ein Mittel er anwandte. Sicher ist jedoch, daß es ihm mehrere Male gelang, die Blutungen des Thronfolgers zu stillen und damit das Leben zu bewahren, das schon aufgegeben war. Wie wurde Rleris geheilt? offen durchgeführt wurde und einen unerhörten Aufschwung nahm— mehr als 400000 Tonnen Kohle wurden alljährlich ganz offiziell in Güterwagen nach Newyork, Philadelphia, Washington, Baltimore und anderen Städten verfrachtet, die in Pennsylvania dem Gesetz nach gestohlen worden sind—, war es zu spät, um einzugreifen, wenn man nicht eine Katastrophe herVielleicht kommt man der Aufklärung dieses WunTheovie neverer ders am nächsten, wenn man sich die Tyearie neuerer Forschungen zu eigen macht, wonach die Milch junger Mütter einen Stoff enthält, der das Blut zum Gerinnen bringt. Es ist sehr wohl möglich daß Rasputin dieses Mittel gekannt und es bei dem Thronfolger angewandt hat. Damit wäre das Geheimnis des Mönches, um das schon so viel Streit geführt worden ist, mit einem Taprika, Türonen und— Repfel Auch ein ungarischer Professor will ein Mittel gegen die Bluterkrankheit entdeckt haben. Er bezeichnet dieses Mittel mit„Vitamin P“ und behauptet, es aus einem Gemisch von Paprika= und Zitronensaft gewonnen zu haben. Der Pektinstoff, aus dem das Sango=Stop gewonnen wird, ist vornehmlich im Apfel enthalten. Auch der gute deutsche Apfel wäre demnach geeignet, mit seinem pflanzlichen Stoff eine Medizin gegen eine der grauenhaftesten Krankheiten abzugeben, die die Welt kennt. Ja, es gibt sogar Stimmen, die alle Entdeckungen. die englische, die deutsche und die ungarische, auf denselben Grundstoff zurückführen. Demnach müßte man in der Milch junger Mütter bei näherer Untersuchung das Vitamin P finden können, wie es der ungarische Professor aus Paprika und Zitrone gewann! Stimmt diese Annahme, dann wäre die Welt um eine Hoffnung reicher. Die Bluterkrankheit hätte ihren Schrecken auf immer verloren, denn schrecken können nur solche Krankheiten, für die man kein Gegenmittel kennt. nach Madeira Und wieder hat man sich um nichts zu kümmern. Autos stehen bereit und fahren uns, begleitet von kundigen Führern, weit ins sonnige Land hinein. So sahen wir Portugal im ersten Frühling seiner blühenden Kamelien, Schloß Cintra von Apfelsinengärten umglänzt, Kloster Mafra in seiner ernsten Schönheit. Die Wogen des Atlantik rollten mit weißem Gischt an den Strand von Estoril.— Einen Tag später stieg Madeira wie ein paradiesischer Garten Gottes aus der Bläue des Meeres. Fast zwei Tage lebten wir im Rausch auf diesem Eilande. Gibraltar, die starke englische Felsenfeste, wurde bestaunt und Malaga, das uns nach einer abwechslungsreichen Fahrt durch die Dörfer und Olivenhaine Südspaniens die Wunder Granadas und der Alhambra erschloß.— In diesem Jahre werden spanische Häfen aus begreiflichen Gründen nicht angelaufen, dafür aber eine ganze Reihe neuer Orte an der Riviera besucht.— Das Schiff brachte uns nach Algier und weiter auer durchs Mittelmeer in den jungen blühenden Frühling Siziliens hinein, Neapel schenkte uns mit dem Vesuv und der Fahrt nach Pompeji unvergeßliche Erlebnisse altrömischer Kunst und Kultur. Wir schauten von den Höhen Amalfis beglückt über das blaue Meer und badeten in Capri wie bei uns im Sommer in köstlichem Seewasser. Und immer weiter fährt das Schiff, von Genua nach Tripolis, von Istambul zu den Stätten des klassischen Altertums nach Griechenland, von Santorin, der geheimnisvollen Kraterinsel, nach den Pyramiden Aegyptens, von der WunderküstDalmatiens nach Venedig. In Seeluft und Sonne „Schön, schön“, fragen nun die ganz Sachlichen, „aber wie steht es mit den Kosten?" Darauf wäre zu antworten, daß eine Reise an Land mit Aufenthalt in Hotels, die bei gleichen Entfernungen dasselbe bietet wie ein deutsches Passagierschiff, teurer ist. Jeder findet, was er sich leisten kann. Nicht unerwähnt sei dabei, det, was er sich leisten kann. Nicht unerwähnt sei dabei, daß Reisen auf deutschen Schiffen devisentechnisch Reisen in Deutschland sind und in deutschem Geld bezahlt werden auch die Landausflüge Man hat also gar sen in Deutschland sind und in deutschem Geld bezahl werden, auch die Landausflüge. Man hat also gar keine Laufereien. Sorgen, Mühen und Lasten. Seereisen sind in jedem Falle ein Genuß, der jedem Ferientag doppelte Erlebnisse schenkt. Wirkung gibt und glückliche Erlebnisse F * 1• entwendetem Geld kaufte und auch tatsächlich mit Stumpf und Stiel vertilgte. Es waren zweieinhalb Pfund gebratenes Fleisch, ein Pfund Tomaten, zwei Pfund Runkelrüben, vier Büchsen kondensierte Milch, ein Pfund Zucker und aus einem Schaufenster ein für sechs Personen angerichteter Reispudding. Augenzeugen versichern, daß das Kind das alles noch am selben Nachmittag restlos verschlungen habe. Der Richter konnte sich nicht anders helfen, als die kleine Mary in eine Erziehungsanstalt zu überweisen. zahl von Facharbeitern aufzubringen, sind sogar andere englische Gefängnisse gebeten worden, zu Freiheitsstrafen verurteilte Elektrotechniker dem Gefängnis von Birmingham zu leihen. Dennoch mußte Mr. Broughton nun die Erklärung abgeben, daß die Arbeit voraussichtlich im Jahre 1938 noch nicht vollendet sein werde. Die Elektrotechniker, so sagt er, seien offenbar besonders brave Menschen. Denn alle möglichen und unmöglichen Berufe seien in der Strafanstalt von Birmingham zahlRuch Univerlitdisprotelloren lind abergläublich reicher vertreten, als Leute, die es gelernt haben, eine Lichtleitung zu legen. Hier beweist sich wieder einmal die Richtigkeit des Syrichwortes:„Wat dem eenen sin Das Dort der Röhlenbewohner In Frankreich gibt es ein modernes„Troglodytendorf". Die Bewohner des Dorfes Bourré wohnen nämlich nicht in Häusern, sondern leben tatsächlich in Felsgrotten. Wie die Schwalben ihre Nester in den Felsen am Flußufer bauen, so haben die ###. Bewohner von Bourré in * tiefen Felsenhöhlen ihre Wohnstätten geschaffen. Dabei sind sie mit ihren Heimen die vielfach Dachsbauten ähneln, keineswegs unzufrieden. Vielmehr fühlen sich die Leute von Bourrs, wie sie erst kürzlich einem Pariser Berichterstatter versicherten, in ihren Felsenhöhlen recht wohl. Es handelt sich zumeist um kleine Winzer und Bauern, die von Jugend an gewöhnt sind, ihr Leben so zu verbringen. Bemerkenswerter Weise soll der Gesundheitszustand dieser modernen Höhlenbewohner überraschend gut sein, was allerdings in erster Linie an der Milde des Klimas dieser Gegend liegt, in der die Leute einen Großteil des Tages im Freien verbringen können. Von dem Geld des Liliputanermillionärs soll laut „Mikes" Testament bei Chikago eine eigene Liliputanerstadt erbaut werden, die allen in Amerika reisenden Liliputanern zu kostenlosem Erholungsaufenthalt zur Verfügung steht. Es werden etwa hundert Häuser aufgebaut, die genau den Lebensbedürfnissen der Liliputaner angepaßt sind. Ein Liliputanerarchitekt den Bau durchführen und darauf achten, daß die Türklinken und Garderobehaken in der richtigen Höhe angebracht sind und daß das ganze Inventar der Körpergröße der kleinen Leute entspricht.„Wenigstens während ihres Urlaubs“, so erklärt„Mike“ in seinem Testament, Es wird zwar häufig behauptet, daß der Aberglaube ein Vorrecht primitiver Menschen sei und daß man ihn bei Gebildeten höchstens noch unter Künstlern vorfände. Der Versuch, den der Professor für Völkerkunde an der Universität zu Dorpat, Dr. Loorips, in dieser Hinsicht unlängst unternahm, beweist jedoch schlagend das Geeil. Auch Universitätsprofessoren und sonstige Vervie Richligteit des Spgchiggtign; gn xenen!. Uhl, ist dem andern sin Nachtigall.“ Allerdings ist der Leiter der Strafanstalt Birmingham wohl der einzigste Mensch in Großbritannien, der es sozusagen bedauern muß, daß sich die Elektrotechniker so gut führen und so wenig Bekanntschaft mit Gefängnismauern machen. ihres Urlaubs“, so erklärt„Mike“ in seinem Testament, „sollen meine Leidensgefährten den peinlichen Problemen, die ein normales Pensionszimmer an sie stellt, enthoben sein.“ Im Sommer des kommenden Jahres wird die Liliputanerstadt feierlich eingeweiht werden. Das geträßige Mädchen Ein zehnjähriges Mädchen stand vor dem Londoner Jugendgericht. Die Eltern des Kindes mußten selbst zugeben, daß sie mit der kleinen Mary nicht Die Stadt der Liliputaner Dos Pellionz, Liliputggeg. hetrauert den, Tod seines.—.—.—.. essen zu..——..a Hind Anzigen Miillionärs, den es besessen hat., Vor wenigen dafür etwas zu essen zu raufen. Das Kind li Tageg gar ver poputare Amerkaner„Dite„in Chirggo einem eranthaften, uund geradezu, ans Phantaftische, das Zeitliche gesegnet. Er war niemals Schauspieler. sondern konnte sich als einziger Sohn eines normal gewachsenen Elternpaares eines stattlichen Vermögens erfreuen, das er im Laufe der Jahre durch geschickte Transaktionen noch erheblich vergrößerte.„Mike“ hat indessen nicht vergessen, in seinem Testament seiner Brüdee“ und„Schwestern" zu gedenken, die in der Welt ihr Dasein als reisende Artisten fristen müssen. mehr länger zusammenleben konnten und daß ihnen jegliche Kontrolle über das Kind fehlte. Mary hatte wiederholt im Hause und bei den Nachbarn Geldbeträge entwendet, um sich kaufen. Das Kind litt an ankhaften und geradezu ans Phantastische grenzenden Hungergefuhl. Es bekam zwar im elterlichen Hause reichlich zu essen, hatte aber damit bei weitem noch nicht genug, sondern verschaffte sich auf allerlei Weise täglich noch derartige Nahrungsmengen, die einer normalen Familie von vier Personen zum Essen gereicht hätten. Der Richter hatte eine Liste in Händen, auf der geschrieben stand, was die kleine Mary außer ihrem täglichen Essen an einem einzigen Nachmittag sich von genteil. Auch Universitatsprofessoren und fonntige Vertreter der Wissenschaft sind abergläubisch. Professor Loorips interessierte sich dafür, ob man auch mit dem Unfug der sattsam bekannten Kettenbriefe" bei gebildeten und gelehrten Menschen Erfolg haben könnte. Aus diesem Grunde ließ er an sämtliche Hochschulprofessoren der Stadt, sowie an eine ganze Reihe von gebildeten, in Amt und Würden befindlichen Menschen, die sich stets gern ihrer Sachlichkeit rühmten. Briefe des bekannten Inhalts schreiben, die die einfältige Drohung enthalten, jedem, der die Briefkette unterbreche, werde in Kürze ein Unglück zustoßen. Die Angeschriebenen wurden aufgefordert, die Briefe fünffach handschriftlich weiterzuleiten. Das Resultat dieses lustigen Versuches war geradezu verblüffend: Die Stichproben auf den Aberglauben bewiesen fast durchweg, daß die Angeschriebenen die Forderung erfüllt hatten. Nur sechs von den 50 Personen, an die die Kettenbriefe gerichtet waren, wagten es, das„Unglück“ heraufzubeschwören und die Zusendung in den Papierkorb zu werfen. Alle übrigen kamen der Aufforderung, die Briefkette fortzuführen, nach. Elektrotechniker sind zu brav Mit merkwürdigen Sorgen hat sich der Leiter der englischen Strafanstalt Birmingham, Mister W. Day Broughton, zu befassen. Die Behörden hatten nämlich vorgeschen, daß bis zum Jahre 1938 das Gefängnis von Birmingham mit elektrischem Licht versehen sein sollte. Um die dafür notwendigen Ausgaben nach Möglichkeit zu verkleinern, sollten die Arbeiten von jenen Insassen der Strafanstalt ausgeführt werden, die von Beruf Elektrotechniker sind. Um ja die notwendige AnEigenheim in der Untergrundbahn Zwei Monate lang hat ein Newyorker Avbeitsloser mit seiner Frau im Tunnel der Untergrundbahn gewohnt, ohne daß mand merkte. Die tägliche „Miete für dieses selbsame Eigenheim, kostete lediglich zwei Fahrkarten für Kurzstrecke. Das Paar, das über keinerlei Geldmitte! r eree Wohnung zwangsweise mittiert worden. In seiner Verzweiflung, und um nicht obdachlos herumzuirren, beschloß Mr. John Martarella, die Wohnungsfrage auf ganz besondere Weise zu lösen. Er lieh sich ein# Cents und übersiedelte unter die Erde. Kurz vor Eil stellung des Verkehrs nahmen sich die beiden Fahrkarten und schlichen sich sodann unbemerkt durch die Tunnels um sich in den gepoltegieg, Paecheuen. auf einem Abstellgleis standen, zur Ruye zu bet. Des Morgens, wenn der Verkehr wieder einsetzte ließen sie ihr Quartier, das sie sich ganz hauslich verichtet Setreziht, becgrz, wach—. Monaten wucdaben sich durch die Sperre wie: der ans Tagesticht. Erst nach zwei Mona.—, man dieses ungewöhnliche Familienidyll entdeckt und# brachte die beiden zur Polizei. Glücklicherweise wur dadurch die Behörden auf die Not des jungen Pac aufmerksam und besorgten ihnen nun eine ungesto und gemütlichere Bleibe „Habt Ihr a ann Mutterschaft u Zur Zeit unse die Frau als best das 20. Lebensjah damals, desto leich sie ihre Kinder ver Laufe der letzten Ansichten darüber medizinische Stan ganz anderer: die daß die zwanzigjä voll entwickelt ist sogar noch im T Gebäralter die Jal jahr anzusehen sin kann aber heute Jahren steht, noch werden, während dings Bedenken Sei Haben so di fassung über die durchgreifende Un die Frage, wie aussieht. In wel die Mütter, wenn Statistik der letzt Antwort. 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Hierüber berichtet dann die Presse. Die Hausfrau muß also darauf achten, daß sie ihre Einkäufe am Tage tätigt. Es wird auch bei der gewissenhaftesten Hausfrau trotz Merktäfelchen und„Was=fehlt=heute"=Buch einmal vorkommen, daß sie einen notwendigen Einkauf nicht vor 7 Uhr besorgt hat. Sie muß dann aber, wenn sie auf die Ware nicht verzichten kann, einen Ausweg suchen, bei der Nachbarin den Artikel leihen, denn geht sie nach 7 Uhr abends zu Einkäufen ins Geschäft, so muß sie, falls der Kaufmann ihr aus Entgegenkommen noch die Ware gibt, gewärtig sein, daß dieser wegen Zuwiderhandlung gegen die gesetzlichen Bestimmungen mit Geldstrafe belegt wird, im Wiederholungsfalle sogar mit Gefängnisstrafe. Sie meinen Salz borgen bringt Unglück? Noch lange nicht so viel, wie Salz nach Ladenschluß kaufen! Aber noch ein Wörtchen ist zu dem Einkauf gegen 7 Uhr abends zu sagen. Allzuoft stößt man auf die mir unverständliche Liebe dazu, in letzter Minute seine Ein2. Blatt 2 8. Woche käufe zu tätigen. Ganz ehrlich, Hausfrau, ist es denn immer und immer wieder notwendig, erst wenige Minuten vor 7 Uhr in den Laden zu hetzen mit großen Aufträgen und sie, wenn möglich, gar schicken zu lassen, die Ware? Wenn du auch einmal an den kleinen Lehrjungen, die Verkäuferin denkst, die auch gern pünktlich ihren Feierabend haben möchten, denn fällt dir sicherlich schon um 5 oder 6 Uhr ein, daß dir das Salz noch zu den Bratkartoffeln fehlt. Wir wissen Rat Nicht selten kommt es vor, daß man einen Korken haben muß, der dann zu oft aber für den Flaschenhals zu groß ist. Wir kerben den Korken an der unteren Rundfläche kreuzweise ein, und der Schaden ist geheilt. Um Flecken aus Büchern zu entfernen, betupft man die beschmutzten Stellen mit Wasserstoffsuperoryd. Sollen Blmen in der Vase länger frisch erhalten bleiben, so gibt man ein wenig Soda in das Blumenwasser. Um Gläser, Glas= und Kristallschalen wunderbau klar zu bekommen, fügt man dem Wasser Stärke bei. Das Feueranmachen kann man sich dadurch sehr gut erleichtern, indem man eine Handvoll Salz in das Feuer wirft. Die vollkommenste Frau in Zahlen c „Habt Ihr auch so gut geschlafen?“ Mauritiue-Verlag kommt der Stotch am liebsten? Mutterschaft und Lebensalter— 18jährige Eheirauen stellen die höchste Geburtenzitter Zur Zeit unserer Mütter und Großmütter galt für 110 Mutterschaften gezählt. Wie nicht anders zu erdie Frau als bestes Lebensalter für die Mutterschaft warten, sinkt bei den Frauen in den dreißiger Jahren ahr.“ er die Frau so hieß es die Zahl der Geburten immer mehr. Fur die mehr urs 40jährigen Ehefrauen wurde errechnet, daß nur noch 24 Mutterschaften auf je tausend Frauen entfielen. die Frau als bestes Lebensalter für die Mutterschaft das 20. Lebensjahr. Je junger die Frau, so hieß es damals, desto leichter die Geburt, desto besser konnte sie ihre Kinder verstehen und mit ihnen jung sein. Im Laufe der letzten zwanzig Jahre haben sich aber die Ansichten darüber erheblich geändert. Einmal ist der medizinische Standpunkt in dieser Hinsicht heute ein ganz anderer: die ärztliche Wissenschaft hat festgestellt, daß die zwanzigjährige Frau häufig selbst noch nicht voll entwickelt ist— wie viele junge Frauen wachsen sogar noch im Wochenbett!— und daß als bestes Gebäralter die Jahre zwischen dem 25. und 30. Lebensjahr anzusehen sind. Entgegen der früheren Auffassung kann aber heute auch die Frau, die in den dreißiger Jahren steht, noch durchaus als gebärtüchtig angesehen werden, während für Frauen in den Vierzigern allerdings Bedenken bestehen. Sechzehnjährige Mütter Haben so die ärztliche wie die menschliche Auffassung über die Mutterschaft im Wandel der Zeit eine durchgreifende Umgestaltung erfahren, so interessiert nun die Frage, wie es denn nun tatsächlich in Wirklichkeit aussieht. In welchem Alter standen in letzter Zeit meist die Mütter, wenn sie ein Kind zur Welt brachten? Die Statistik der letzten Volkszählung gibt nun darauf die Antwort. Da sind zunächst die ganz jungen Ehefrauen, die erst 16 Jahre zählen. Von je 1000 Frauen dieser Altersgruppe wurden in jenem Jahre 233 Mutter. Dieser Durchschnitt gilt für ganz Deutschland, doch wurden in den Großstädten weit mehr derart jugendliche Mütter gezählt als in den kleinen Gemeinden. In der Großstadt waren nämlich 306 von je tausend dieser Frauen Mutter geworden, in den mittleren Gemeinden (zwischen 2000 und 100 000 Einwohner) waren es 276, in den ländlichen Gemeinden dagegen nur 186. Bedeutend häufiger als diese Jüngsten erlebten die 17jährigen die Mutterschaft: 293 Mütter je 1000 Ehefrauen dieses Alters wurden gezählt. Für diese Altersstufe ergibt sich, daß im Durchschnitt die größte Zahl dieser jungen Mütter, nämlich 323 je tausend, in den mittleren Gemeinden anzutreffen sind. Großstädte stehen diesmal mit 311 je tausend an zweiter Stelle, und in den kleinen Gemeinden ist wiederum die Durchschnittsziffer mit 270 am niedrigsten. Die 18jährigen Ehefrauen stellen mit 318 Geburten ie tausend die höchste Geburtenziffer für den Durchschnitt des ganzen Reiches. Man erkennt mit Verwunverung, daß die Mehrzahl der deutschen Mütter auch heute noch sehr jung ist, ebenso jung wie einst. Die meisten Geburten in dieser Altersklasse erfolgten ebenso wie bei den 17jährigen in den Mittelstädten mit 345 # kausend, in den ländlichen Gemeinden wurden 341 ie kausend gezählt, und in den Großstädten war diesmal die Durchschnittsziffer mit 300 am niedrigsten. Vom 20. Lebensjahre an ist der Geburtendurchschnitt der Ehefrauen dann niedriger als bei den unter 20jährigen. Von Jahr zu Jahr fällt die Durchschnitts321, mehr ab und ist bei den 24jährigen Ehefrauen vereits auf 201 je tausend gesunken, sie liegt also schnitsich, den 16jährigen. Dann sinkt die durchah—## Geburtenzahl von Lebensjahr zu Lebensuhr zwar langsamer, aber unentwegt weiter ab. Bei 30jährigen Ehefrauen wurden je tausend nur noch Zahlen, die unsere Zukunft sind Zwei überraschende Tatsachen ergeben sich aus der vorliegenden Uebersicht. Einmal die Feststellung, daß in den Großstädten die ganz jungen Ehefrauen, die 16bis 17jährigen, am häufigsten zur Mutterschaft kamen, daß dagegen die über 19jährigen Frauen in der Großstadt im Vergleich zur Klein= und Mittelstadt stets die niedrigsten Ziffern der Mutterschaftsleistung aufzuweisen haben. Auf dem Lande sind umgekehrt die ganz jungen Mütter ziemlich selten vertreten, während von den älteren Ehefrauen, die zur Mutterschaft kamen, der größte Teil in ländlichen Gemeinden anzutreffen ist. Noch auffallender als diese Tatsache aber muß es erscheinen, daß bei den meisten deutschen Ehefrauen schon vom 24. Lebensjahre an die Geburtenhäufigkeit zurückgeht. Und dies ist doch das für die Geburt günstigste Lebensalter. Außerdem sind es gerade die Frauen zwischen 25 und 30 Jahren, die für die zweiten und späteren Mutterschaften in Frage kommen. Keine kinderreichen Ehen sind möglich, wenn diese Altersklasse versagt. Die vorliegenden Ziffern geben uns ein beredtes Bild von unserer Bevölkerungszunahme, und sie enthüllen besonders deutlich die oftmalige Geburtenscheu der etwas älteren Ehefrauen, namentlich aber die mangelnde Neigung, dem ersten Kinde weitere Geburten folgen zu lassen. Im Berichtsjahr ist unter allen Ehefrauen im gebärfähigen Alter nur jede zehnte Mutter geworden; um aber nach den Jahren des schweren Geburtenrückganges den Fortbestand unseres Volkes zu gewährleisten, wäre es notwendig, daß jede dritte Ehefrau jedes Jahr Mutter Das Jahr 1934 und namentlich das Jahr 1935 haben nun bereits eine erhebliche Steigerung der Geburtenziffer gebracht; wieweit sich diese auf die einzelnen Altersklassen verteilt, konnte nicht errechnet werden. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist anzunehmen, daß für die Mutterschaften dieser Jahre wieder vorwiegend die jungen Ehefrauen mit Erstgeburten in Frage kamen, nämlich diejenigen, die auf Grund von Ehestandsdarlehen in den Jahren 1933 und 1934 geheiratet haben. Es bleibt also immer noch an die älteren Ehefrauen über 25 zu appellieren, daß sie sich ihrer Pflicht für die Volksgemeinschaft noch mehr bewußt werden als bisher. Dr. Eva Wendorff. Je tiefer und inniger ein Mensch liebt, desto mehr schwinden Urteil und Meinung über den verehrten Gegenstand. So geht es, seit die Erde sich dreht. Schon in der schönen Sage von Paris und den drei Göttinnen liegt die Erklärung. Er gab den goldenen Apfel als Preis der Venus und bekam seine Helena; er übersah Juno und Minerva: Reichtum und Weisheit. Dem Liebenden erscheint das gackernde Huhn als die heilige Nachtigall und die alte Oellampe als der stille, silberne Mond. Unzählige Bücher, Leitfaden, Wegweiser und Bädeker durch das Land der Liebe wurden geschrieben. Und wenn einer auch aller Weisheit voll ist, wenn es ihn in der Liebe packt, kennt er keinen Vorsatz und kein Ziel, er tritt unwiderruflich, um einen zeitgemäßen Ausdruck zu gebrauchen, eine Fahrt ins Blaue an. Daher ist es gut, wenn man sich den praktischen Leitfaden des amerikanischen Nationalökonomen Webster zulegt. Der bringt uns die vollkommene Frau einfach in klaren, abgerundeten Zahlen näher. Die sind so einfach zu erfassen, daß auch der Jüngling mit schlichtem Verstand sich an die Einteilung halten kann. Webster zergliedert: a) Körperliche Vollkommenheit 50 Prozent b) Manieren...... 25 Prozent c) Kleidung...., 25 Prozent Das sind die drei Hauptposten, die nun wieder einzeln gewogen und gemessen werden müssen. So zerfällt die Gruppe a in folgende Bedingungen: Gute Haltung.. 10 Prozent Ebenmäßigkeit.. 10 Prozent Art der Rundungen 10 Prozent Gute Zähne Schöne Haare... Wobei zu betonen ist, daß einige Völker bei der Art der„Rundungen“ sich doch vielleicht auf 20 bis 25 Prozent gesteigert wissen wollen. Aber Webster stellt ja die amerikanischen Forderungen auf. Die Gruppe b zerfällt in: Unterhaltung 10 Prozent Stimme. 5 Prozent Anmut... 5 Prozent Frohsinn. 5 Prozent Natürlich merkt der Verliebte nicht, daß die Unterhaltung oft wahrlich nicht mit 10 Prozent zu bewerten ist, und daß z. B. die Stimme, die er nur mit 5 Prozent einsetzt, im späteren Leben ein erdrückender und für die Frau sehr einseitiger Posten werden kann. Ich hätte auch an Stelle des Mister Webster den Tränen einen gesonderten und besonders hohen Prozentsatz zugemessen. Aber er macht es sich, wie gesagt, ziemlich leicht. Auch hinsichtlich der Gruppe c: Passende Farben... 10 Prozent Geschmackvolle Linien. 10 Prozent Zur Gelegenheit passend, 5 Prozent Mit dem letzteren Posten will Webster wohl sagen, daß man an das Krankenbett einer hoffnungsvoll erkrankten Erbtante nicht im Abendkleid und mit tiefem Rückenausschnitt gehen soll. Jedenfalls kann der Liebende an Hand der aufgestellten Rechnung sein Glück suchen und prüfen. Aber auch mit dieser Aufstellung geht es, wie mit allen andern Rechnungen des Lebens: Zahlen muß immer der Mann! 10 Prozent 10 Prozent Mal wieder 10 Minuten nach 7 Uhr Um 7 Uhr abends fällt es der tüchtigen Hausfrau ein: Natürlich das Salz ist alle. Also gleich zum Kaufmann. Allerdings muß Karlchen seine Milch noch trinken, Lieschen noch die Zähne putzen, Peter steht mit nackten Füßchen auf dem Boden, aber Vaters Kartoffeln verlangen unerbittlich Salz. Aber schon um 19 Uhr 10 Minuten ist unsere Vergeßliche an der Ladentür. Der Kaufmann will ihr nichts mehr geben. So eine Ungefälligkeit, es sind doch noch Kunden im Geschäft, die auch bedient werden! Warum will der Kaufmann geHeute gibts Seelachs oder Kabel jau Wir gehen über den Markt, an den Fischläden vorbei, und immer wieder lachen sie uns an, diese prächtigen und großen Fische: Seelachs und Kabeljau. Gleich morgen gibt es bei uns Seelachs oder Kabeljau, denkt die kluge Hausfrau, denn wer möchte sich diese billige Gelegenheit an der Nase vorbei gehen lassen? Diese beiden Fische, die sich so ungewöhnlich gut zum Kochen, zum Braten oder als Karbonade eignen, bedeuten für die Hausfrau in dieser gemüsearmen Zeit eine willkommene Unterbrechung des Speisezettels. Aber da ist guter Rat teuer Gekocht wird der Fisch, nun, das ist nicht allzu schwer, das Rezept, und wie man sie sonst zubereitet? Um den Entschluß, schon morgen Kabeljau oder Seelachs zu essen, auch in die Tat umzusetzen, bringen wir nachstehend einige erprobte Rezepte aus der großen Zahl der Zubereitungsmöglichkeiten. Filetbraten vom Kabeljau. Die Filets werden gewaschen, abgetrocknet und gewürzt mit Salz und Zitronensaft. Das unterste Filet wird nun mit Senf bestrichen und mit angebratenem klein geschnittenem Speck bestreut, oder es werden zum Fullen gewiegte Kräuter und Speck verwendet. Das nächste Filet wird mit Tomatenpüree bestrichen. Man fährt nun abwechslungsweise so fort, bis die Fischfilets verbraucht sind. Dann legt man diese übereinander, bestreut sie mit geriebenem Käse, setzt sie in braunes Fett oder auf den gefetteten Rost und brät 30 bis 35 Minuten bei guter Mittelhitze. Während des Bratens wird mit der sich bildenden Tunke öfter übergossen. Zutaten: Kartoffelpüree, Salate und Gemüse. Seelachsrücken gespickt mit Gemüse. Der Fisch wird geschuppt, gereinigt, gewaschen und abgetrocknet. Schwanz= und Rückenflossen werden abgeschnitten und der Fisch auf jeder Seite einreihig gespickt. Nun wird er mit Salz oder Zitronensaft gewürzt, dick mit geriebenem Käse bestreut und mit dünnen Zwiebelscheiben belegt. Der Fisch brät 30 bis 33 Minuten und wird am Schluß mit saurem Rahm übergossen. Die verschiedensten Gemüse werden gekocht und um den fertigen Braten angerichtet. Gegrilltes Filet von Seelachs. Mittelgroßes Fischfilet mit Haut, die geschuppt ist, salzen, mit Zitronensaft beträubeln, mit Oel einstreichen, auf die gefetteten Grillstäbe legen und in den Ofen schieben. Nach fünf Minuten nochmals einfetten. Nach weiteren fünf Minuten mit geriebenem Käse oder Semmelmehl bestreuen, mit Fett bestreichen und noch fünf bis zehn Minuten im Ofen bräunen lassen. Zubereitungsdauer etwa 15 bis 20 Minuten. Auf die Art zubereitete Filets sind außerordentlich saftig, sie werden mit Gemüse gereicht. Fischragout von Kabeljau oder Seelachs. Die Zwiebeln werden in Fett leicht gebräunt, dann werden die in kleine Würfel geschnittenen Suppenwurzeln dazugegeben, leicht mitgedünstet und mit dem Wasser oder Fischsud aufgefüllt. Tomatenpüree wird hinzugegeben und das Ganze etwa eine Viertelstunde gekocht. Die Kartoffeln werden geschält, in kleine Würfel geschnitten und dann zehn Minuten mitgekocht. Am Schluß wird der in große Stücke geschnittene Fisch dazu gegeben und die Speise mit Salz, etwas Senf. Essig oder Wein und Zitronensaft gewürzt. Garzeit noch etwa 15 Minuten. Es werden Salate dazu gereicht. Kabeljau-Gulasch 500 Gramm Fisch wird geputzt, in Würfel geschnitten und gekocht, worauf man die Würfel nochmals entzwei schneidet. Man taucht die Stücke in einem dünnen, mit Wasser bereiteten Omeletteteig und backt sie in schwimmendem Oel. Man nimmt nun die Stücke heraus, legt, sie in eine erwärmte Schussel und übergießt sie mit folgender Tunke: Eine Zwieber wird in Scheiben geschnitten. in Oel oder Fett gebräunt, dazu kommen eineinhalben Eßlöffel Mehl, einige Tropfen Wasser und schließlich unter fortwährendem Rühren ein bis zwei geschlagene Eier. Die Tunke wird nun über den Fisch gegossen und mit Salzkartoffeln geScher reicht. 0 BRähher sndbergesrkal. Kumoreske von Stru zu Kulenburg Lilian knüpfte einen großen Knoten darin. „Dieser Knoten, mein Lieber, wird dich daran erinnern, daß du den Brief einzuwerfen vergessen hast", lächelte Lilian,„du kannst dann alles noch gutmachen.“ Lester lachte und steckte das Taschentuch mit dem Knoten wieder ein. „Den Brief wirst du in der rechten Innentasche Lilian hatte noch am Abend einen Brief an ihre Freundin Marlen geschrieben. Marlen war schon lange verheiratet, ihr würde es also sicherlich nicht schwer fallen, Lilians Frage zu beantworten: „Können Männer wirklich so über alle Maßen vergeßlich sein?" Lilian war seit einem Jahr mit Lester verheiratet, Lilian war seit einem Jahr. mit Lester verhzäicgzigh,... zu—.75 findens fuhr Silian und wie sie sich eingestehen mußte, dies sehr glucklich, deines Mantets sinden, zuy. Setmz„fortizem Guamn. Ein einziger Umstand allerdings erfüllte sie mit leich= Lester antwortete nicht. Er las in diesen Augenter Unruhe. Es kam vor, daß sie Lester bat, irgend= blick mit großem Interesse die Schlagzeilen der Moreine Kleinigleit für sie in der Stadt zu besorgen. Lester vengerliu,girst du den Brief findenk“ wollte sich Lillan sagte die Besorgung stets bereitwillig zu, aber mei„Wo wir,“ du den Dra, Inben: Wonn sich Eillan siens, wenn er dann am Abend aus dem Büro nach vergewisteg, ragt,## Hause kam, hatse er vergesen, Lilaus, Wuzsch) 2u gag.„Ich habe gesagt, der Brief, den du einwersen füllen. Er pflegte sich damit zu entschuldigen, daß„„############, der Brief, den du einwerse ein Lopf, bberv uber Pillan. wrglmählich hin= Mantels“ Lilian kler und eindringlich. seine Arbeit sei.„Aber, Lilsan begann aumczugflauen canteis, wiederholte v4, hischer fagte beschr Dann stimmt's Auf der Polizeiwache wurde der Arrestant nach seinem Namen gefragt. „Lehmann!" lautete die Antwort. „Geben Sie gefälligst Ihren richtigen Namen an!“ sagte streng der Beamte. 8 fl, „Na, dann schreiben Sie man Johann Wolfgang Sehen Sie“, meinte der Beamte,„das klingt schon glaubwürdiger, auf den Lehmann=Unfug fallen wir nicht ein 9mnischanfeu Zwischenfau Ein reicher Mann zeigte einem Freunde seine neue Villa.„Ich kann, wenn es mir paßt, mein Bad in meinem Schlafzimmer nehmen!“ erklärte stolz der Hausbesitzer.„Ich brauche nur auf diesen Knopf zu drücken und die Badewanne läuft frisch gefüllt, auf diesen Gleitschienen herein! Ich will Ihnen mal zeigen, was für eine einfache Sache das ist!" Er drückte auf den Knopf, und herein rollte die Badewanne, frisch gefüllt— und drin saß seine Frau! Schlagfertig „Den Herrn da drüben in der Ecke kann ich nicht ausstehen!“ sagte der Gast zu seiner hübschen Tisch„Aber, mein Herr“, empörte sich diese,„das ist je mein Mann!“..6 m Sharz v. „Weiß ich“, sagte der Gast,„vesyalo kann ich ihn ja auch nicht ausstehen!“ Langsame Bedienung Friseur:„Ihr Haar wird ganz grau!“ Kunde:„Das überrascht mich gar nicht! Sie müssen sich etwas mehr beeilen!" Gut gesagt Ein dicker und ein dünner Mann stritten sich über irgendeine Frage. Schließlich gingen sie dazu über, sich Beleidigungen an den Kopf zu werfen. „Wenn man Sie ansieht", sagte der Dicke,„sollte man meinen, wir hätten eine Hungersnot gehabt!" „Ja, und wenn man Sie beguckt“, meinte der andere, „dann weiß man, daß Sie schuld daran waren!“ ter Lesters Vergeßlichteit ein erstes leichtes aostauen„„Aber Lilian, ich bitte vich“, sagle Lester#wpichzu ihr zu vermuten. Und aus diesem eigend und las in der Zeitung weiter,„ich##le doch, Ve Iise bacse eant Baisk al Mbeick gschaichen. du ihn bitte zum Postkasten mitnehmen?“. Sie wich, nicht, wehr von. Leiszers„Seite.„Sie FOTAASIEP PUTAH fragte Lilian. 946 „Aber selbstverständlich“, sagte Lester,„zwar wartet unten schon das Auto, doch will ich gerne unterwegs bei einem Briefkasten anhalten.“ „Das ist sehr nett von dir“, dankte Lilian erfreut. Und fuhr fort:„Aber wirst du es wirklich auch nicht vergessen?“ „Keinesfalls!" beteuerte Lester. Lilian überlegte: Wenn es Lester aber trotzdem vergleitete ihn aus den Korridor und hats ihm sogar in den Mantel... g..6192 f.. 2ch Jul „Du vergißt es wirtlich nichts“ fragte sie noch einlmal ängstlich. „Niemals!“ sagte Lester beschwörend. Und er küßte zum Abschied lächelnd seine kleine, aber so gewissenhaft unnachgiebige Frau. Dann lief er rasch die Treppen hinab. Lilian horchte ihm nach, bis die Haustüre sich hinan überlegte: Wenn es Lester aber troßdem ver=., zum geschl, eist, und sie lagte:„Bitte, atb mir dein Toschen. ve. Dann ging sie ein wenig abgespannt in ihr SchlafLeiter reichte sein Taschentuch. Jiv=Danst stehete sie sch an, um den Beief zum Vostkasten zu bringen, der weder in Lesters linker, noch in seiner rechten Manteltasche steckte,— den sie ihm zugeben leider vergessen hatte. Kaum glaublich Uhne Union keine Braut Die Stadt Monterrey unterscheidet sich äußerlich in nichts von anderen mexikanischen Städten, aber die Eingeweihten wissen, daß Monterrey im Laufe der Jahre eine Absonderlichkeit entwickelt hat, die vermutlich einzigartig auf dieser Welt ist. Wenn nämlich ein junger Mann in Monterrey ein Mädchen kennenlernen möchte, dann müssen beide zur—„Union“, einer Art „Ueberwachungsinstitut“, gehören. Man ist nämlich sehr moralisch in Monterrey. Zweimal in der Woche trifft sich die Jugend von Monterrey auf einer großen Promenade. Auf der einen Seite gehen die jungen Damen auf und ab, auf der anderen die jungen Männer. Hat nun jemand das Mädchen seiner Wahl erspäht, dann setzt er sich mit der„Union“ in Verbindung, die über einen Verwandten des Mädchens von diesem zu erfahren versucht, ob es Neigung für den Bewerber hat..7... AnianIst das der Fall, dann vermittelt die„Union“ die erste Einladung des jungen Mannes in das Haus der Eltern der zukünftigen Braut und hält ihre schützende Hand so lange über das junge Paar, bis es die Hochzeitsreise angetreten hat. Seizhals— über den Tod hinaus In einem Dorfe unweit von Genua starb kürzlich der Bauer Antonio Modeno, der sich als weithin bekannter Menschenfeind und Geizhals keines guten Rufes erfreute. Man wußte, daß Modeno ein ansehnliches Vermögen besaß, dennoch gab er niemals ein Almosen, behandelte sein Gesinde wie Bettler und gönnte auch sich selbst nur das Allernotwendigste. Das Testament, das der Geizhals hinterließ, entsprach seinem unfrohen Leben. Um zu verhüten, daß seine Verwandten etwas erben könnten, bestimmte er, daß er sein Vermögen in einer Stahlkassette mit in den Sarg nehmen wolle. Einem alten Mann der Gemeinde setzte er dafür eine kleine Rente aus, daß sein Grab stets bewacht werde, damit kein Dieb an die vergrabenen Schätze gelangen könne, und der Rechtsanwalt sollte den Vermögensbestand alljährlich kontrollieren. Natürlich fochten die Verwandten dieses unsinnige Testament an, und auch das Gericht, vor dem dieser Erbschaftsstreit ausgetragen wurde, stellte sich auf den Standpunkt, daß ein derartiges Testament gegen die guten Sitten und den gesunden Menschenverstand verstoße, und aus diesem Grunde nicht rechtskräftig sein könne. So ist, dank dem Einschreiten der Behörden, der letzte Wunsch des alten Geizhalses doch nicht erfüllt worden, zumal sich auch der als Wächter des begrabenen Vermögens Ausersehene weigerte, dieses Amt zu verrichten. aber wahr kuriose Himmelsfragen ging, zu 6000 Dollar Schadensersatz verurteilt wurde, erklärte er sich bereit, einen Eid zu leisten, daß er jene 6000 Dollar nicht besitze. Vater Devine hat allen Grund, dieses neueste Zauberkunststück durchzuhalten, denn die Steuerbehörden sind ihm schon lange auf den Fersen und warten neugierig darauf, wo sie einhaken können, um ihm einen bitterbösen Prozeß zu machen. Aber Vater Devine versteht sich nicht nur auf Wunder, sondern offenbar auch auf geschickte juristische Winkelzuge. Kreuzworträisel Waagerecht: 1. Bezeichnung für Leiste, 4. Gebetschluß, 7. italienischer Dichter, 9. ein Wort für Schutz, 11. Kurort in Hessen=Nassau, 13. Fluß in Kurland, 14. biblischer Berg, 16. befestigter Weg, 18. Bezeichnung für Satzung, 19. Sonnengott, 21. Stadt in Südfrankreich, 22. Spende des Priesters, 24. Stadt im Jrak, 26. Teil des Hauses, 27. Baumfrucht.— Senkrecht: 1. Säulenhalle, 2. Stadt in Belgien, 3. Bezeichnung für Konstruktion, 4. Spielkarte, 5. Stadt am Niederrhein, 6. Tierbau, 8. Laufvogel, 10. anderes Wort für „genug“, 12. Bezeichnung für Märchen, 15. Herbstblume, 17. Vogel, 18. Pferdekrankheit, 20. Gewürz, 23. Landschaftsbezirk, 25. Flächenmaß. Löwin Ihiwa ist eiterlüchtig Der indische Yoghi Swami Krishanand erregte vor einigen Wochen dadurch größtes Aufsehen, daß er mit einem ausgewachsenen, vollkommen zahmen und begetarisch hochgevävvelten Löwen spazierengina. Die Zahmheit„Shiwas“— das ist der Name des Löwen— wurde jedoch auf eine interessante Probe gestellt, bei der Shiwa versagte. Als man an einem steinernen Löwen vorüberkam, streichelte Swami das Steintier, worauf Shiwa mit wütendem Gebrüll auf den Steinkoloß lossprang und diesen umwarf... Kürzungs=Anagramm Man streiche von den Wörtern: Drohne Hieber Klecks Drude Kirmes Pinscher Togal Planet Schade Haller Sonett Kruke Untler Staat Gegner je den ersten und letzten Buchstaben und bilde aus den verbleibenden durch Umstellen neue Wörter, und zwar wiederum Hauptwörter, die dann in ihren Anfangsbuchstaben, zu einem Wort vereinigt, einen nationalen Erinnerungstag ergeben. Silbenrätsel Des Reichsjägermeisters Losung „Ich weiß, wo das Gold llegt!“ Schrecklich Neugierige alte Dame(zu einem alten Seemann): „Sie sind sicher oft in Lebensgefahr gewesen?!" Seemann:„Tja— einmal bin ich beinah ertrunken!" Alte Dame: Wie kam denn das?“ Seemann:„Ich war in der Badewanne ingeslopen un hatte nich dran gedacht, det Water abzudrehen!“ Gut versichert Ein Mann näherte sich eiligst dem Versammlungsleiter und flüsterte ihm etwas ins Ohr. Der Leiter wandte sich an die Zuhörer:„Ist vielleicht ein Herr Schmitz hier im Saale? Leider muß ich ihm nämlich mitteilen, daß sein Haus in Brand steht!“ Fünfzig Leute sprangen auf.„Einen Augenblick, bitte!“ rief der Vorsitzende,„es handelt sich um das Haus des Herrn Peter Schmitz!"„Gott sei dank!“ rief einer der fünfzig und setzte sich. Bestes Mittel „O— O— Herr Kapitän“, jammerte der seekranke Schotte,„können Sie mir nicht sagen, was ich dagegen machen soll?“ „Haben Sie ein Geldstück in der Tasche?“ „Jal“ „Schön, stecken Sie's zwischen die Zähne!" Das Rendezvous an— ar— be— cle— deil— det— din— Au dus— e— 911— fer— gel— gor— gre— her hin— in— 10— 16— b0— le— mis— nar MK— 3e— 98—10— ster— aus— 16— tren n— Ve— Ve— walt 1 2 S 4 5 7 8 9 1 9 11 12 3 13 13 5 14 15 5 16 3 6 4 1 10 16 5 3 10 10 Die ersten 3 10 Nun wieder ans Werk! 6 1 7 S 4 Ausländer Stadt zw. Berlin u. Potsdam Zweikampf Frauengestalt d. griech. Bombensprengmittel deutsche Universttätsstadt Buchstaben der gefundenen 5 3 3 7 5 17 3 7 und dritten Wörter ergeben den der Ueberschrift entsprechenden Besehl. Beide sind in der Wortfolge zu lesen. Magische Figur Aus diesen 36 Silben sind 17 Wörter zu bilden, §#tte Buchstaben, beide in der deren erste und dritte Buchstaben, deide in der Wortfolge gelesen, die Losung unseres Reichsjägermeisters benennen. Bedeutung der Wörter: * 0 Iwneikamp! Schmied * Des ersten Deutschen Reiches Der altrömische Kriegsgott Helfer in körperlicher Not O Einsicht und Klugheit Astatlscher Strom Die überragende Gestalt der Bibel re # aaaa bb ee dd ee 11 kk mm nn rrrr se tt ws Die hieraus zu formenden Wörter lauten waage und senkrecht gleich. Undank ist der Welt Lohn! nen Ring, ne BOA hab' ich ihr geschenkt. Dafür nennt sie mich: beides recht vermengt! Bilderrätsel Vertreter fremder Rechtsangelegenheiten 0 Kahache Seit vielen Jahren lebte in Grodno in Ostvolen ein russischer Emigrant mit Namen Iwan Postmiakoff. Vor einigen Tagen ist er nun plötzlich nach Javan abgereist, da er angeblich auf Grund eines Abkommens mit der javanischen Regierung den Schatz von Port Artbur heben soll Im Januar 1905, kurz bevor Port Artbur in die Hände der Japaner fiel ließ der russische Kommandant General Stessel einen Goldschatz im Werte von angeblich 25 Millionen Rubel in eisernen Kisten veraraben. Postmiakoff behauptet nun, er sei damals mit drei anderen russischen Offiziern beauftragt gewesen, die Goldkisten zu verstecken. Er wisse allein noch den Ort, da die andern Offiziere tot seien. Er habe sich nun mit Javan in Verbindung gesetzt und ein Abkommen erreicht, wonach er gegen Prozente beauftragt wird. der Erde das lang gehütete Geheimnis zu entreißen. Waldgebirge zwischen Weser und Leine 77 X0T Verzeichnis(Aremdwnort) Schliscdudehde Art des Gebisses bei der Pferdezäumung Bundrücktand A * Die Wähde des Flutzdettes Vater Devine hat kein Geld? Er scheint wirklich zaubern zu können— jener merkwürdige Vater Devine, der seit vielen Jahren als Negerprophet und Leiter einer großen und wohlorganisierten Sekte in Newyork und weit über Newyork hinaus, selbst bis nach Eurova hinüber, wirkt. Man sagt ihm nach, er sei ein schwerreicher Mann. ein Millionär, eine Vermutung, die dadurch Hintergrund zu gewinnen schien, daß er die schönsten und größten Autos von Newyork besaß, in einem Palast wohnt und zehn Sekretäre hat. Als er jetzt jedoch in einem verwickelten Schadensersatzprozeß, bei dem es um Bohgeld Die Augen des Raubzeugs Auflösungen aus voriger Nummer Kreuzworträtsel: Genkrecht: 1. SoS, 2. Muz. 3##. 4. Humor. 5. Robbe. 6. Hub. 8. Met. 12. Alk.“. ug. 15. Eso.— Waagerecht: 2. Mob. 4. Husar. ,v. gese , Dom. 9. Rum. 10. Bel. 11. Boa. 13. Abt. 14. olese Fückrätsel: Hornung, Orlnoco, Leander, Löhnung, nage, Neunzig, Deinsen— Holland. Iumme Hletrich, Silben=Wechsel=Rätsel: Wespe. Ampei, Lumme, Die altgriechische Göttin der Jagd Stadt im Dösseldorfischen -Buiier: Weger, Murgr„„..— — Muschel, Echo, Idol, Szene, Termin, Erve, Roche— Kreuzworträtsel: Senkrecht: 1. Laokoon, 2. Rad, 3. J la. 6. Lid.— Waagerecht: 1. Largo, 4. Akt, ö. „Gaston, wartest Du schon langek“ Mlrgted Seite 21 Nr. 43 Silbenrätsel: Anode, Rogat, Spirltus, Charente, Altbeide, Gogol, Diana, Essen, Range, Notariat, Instafan, Chiantt, Tarlf, Friesen, Orestes, Remise Tortur,### Alphabet, Nigger— Anschlag, der nicht Fortgang dat. Or ein Wagen ohne Rad. Inschrift auf einem Dukaten: Tischlezz, Pers““ gbtak. lini, Wohlsein, Schinken, Preußen. Mischung, Kleinod— Scherz soll sein— Keusch und rein. Ueber die„Umtausch sprach im Deutschlan Reichsernährungsmini Bauern und Landwirt im Zusammenhang mi freiheit des deutschen Wir wissen, daß ausschließlich Rogge Sicherheit angebaut w die Roggenerträge in Teil der Futtergrund Gründen nicht ersetzt Wir sind bei der auf diesen Roggen ar großen Anstrengungen beschafft, das wir ohn gegen Roggen einta Mehrkosten trägt da kein Opfer, wenn wir von der Regierung Wege des Umtausche Brotversorgung bere wartet, daß sich kein! noch Eintauschroggen schließt! Das Atte Wie sich das D Frau Schmede des Eifersuchtsattent dem sie eine Kugel in Steuer seines Flugz nehmung vor dem U eine neue Versi gödie zu Protokoll g Nach ihrer neuer eines Ausfluges nac Tage nach Chartres die Maschine. Ich ich hatte beschlossen, ben ein Ende zu mi meine Nervosität unt über Trappes die P nun meinen Vorsatz volver aus der Tasch Waffenschulu Zu den neuest chen=Hochschule Waffenschulung körperlich durch moralische Geis kann ich nicht hübschen Tischse,„das ist je b kann ich ihn 1* ht! Sie müssen ritten sich über sie dazu über, n. r Dicke,„sollte st gehabt!“ einte der andere, waren!" k! Berlin u. Potsdam ilt d. griech. Sage engmittel iversitätsstadt der gefundenen itsprechenden Belesen. Schmied Deutschen Reiches sche Kriegsgott zerlicher Not Klugheit Frr sa tt VV: r lauten waage. ohn! geschenkt, vermengt! Seite 21 Nr. 43 7 Bochumer Anzeiger, Samstag Sonntag, 20./21. Februar Aus aller Welt OOTTUTTTG nuß Hesicherr=Tleiden Staatssekretär Backe über die Getreideumtauschaktion Berlin, 19. Februar. Ueber die„Umtauschaktion Futtergetreide— Roggen“. sprach im Deutschlandsender der Staatssekretär im Reichsernährungsministerium Backe zu den deutschen Bauern und Landwirten. Staatssekretär Backe machte im Zusammenhang mit der Sicherung der Ernährungsfreiheit des deutschen Volkes u. a. folgende AusführunWir wissen, daß in vielen Gegenden Deutschlands ausschließlich Roggen als einzige Getreideftucht mit Sicherheit angebaut werden kann. Zwangsläufig machen die Roggenerträge in diesen Gegenden einen sehr großen Teil der Futtergrundlage aus, der aus verschiedenen Gründen nicht ersetzt werden kann. Wir sind bei der gegebenen Ernährungslage auch auf diesen Roggen angewiesen und haben daher unter großen Anstrengungen Futtergetreide, Gerste und Mais beschafft, das wir ohne jeden Preisverlust nach und nach gegen Roggen eintauschen werden. Die entstehenden Nehrkosten trägt das Reich. Wir verlangen somit kein Opfer, wenn wir fordern, diesen Roggen gegen das von der Regierung bereitgestellte Futtergetreide im Wege des Umtausches für die Sicherung der deutschen Brotversorgung bereitzustellen. Das ganze Volk erwartet, daß sich kein deutscher Bauer und Landwirt, der noch Eintauschroggen hat, von der Umtauschaktion ausschließt! Das Attentat im Flugzeug Wie sich das Drama abgespielt haben soll Paris, 19. Februar. Frau Schmeder, die im Dezember ein aufregendes Eifersuchtsattentat auf ihren Geliebten unternahm, dem sie eine Kugel in den Rücken schoß, während er am Steuer seines Flugzeuges saß, hat jetzt bei der Vernehmung vor dem Untersuchungsrichter in Versailles eine neue Version über den Ablauf der Lufttragödie zu Protokoll gegeben. Nach ihrer neuen Schilderung hatten sie während eines Ausfluges nach Neuilly beschlossen, am anderen Tage nach Chartres zu fliegen.„Zunächst steuerte ich die Maschine. Ich war aber so furchtbar erregt, denn ich hatte beschlossen, während des Fluges meinem Leben ein Ende zu machen. Monsieur Lallemant merkte meine Nervosität und wir wechselten auf seinen Wunsch über Trappes die Plätze. Auf dem Rücksitz wollte ich nun meinen Vorsatz durchführen. Ich zog meinen Revolver aus der Tasche, setzte ihn gegen die Schläfe und drückte ab. Die Waffe versagte jedoch. Da berührie ich Monsieur Lallemant an der Schulter. Er wandte sich um, und als er sah, was ich vorhatte, versuchte er, mir den Revolver zu entreißen. Da kam mir plötzlich der Gedanke, daß wir zusammen sterben sollten. Ich zielte auf ihn, drückte ab und die Kugel drang in seinen Rücken. Er vermochte aber noch die Maschine zu Boden zu bringen. Während er aus dem Flugzeug taumelte, nahm ich einen Hammer aus dem Werkzeugkasten und versuchte, mich dadurch zu töten, daß ich den Hammer mit aller Wucht gegen meinen Schädel schlug. Dieser Versuch mißlang natürlich. So bestieg ich wieder die Maschine, gab Gas und landete wenige Stunden später in England.“ Schweres Explosionsunglück an Bord eines amerikanischen Schlachtschiffes Los Angeles, 19. Februar. Nach einem Funkspruch des Oberkommandierenden der amerikanischen Flotte hat sich an Bord des Schlachtffes„Wyoming“, das jetzt als Schulschiff dient, ein schweres Unglück ereignet. Während eines Uebungsschießens ereignete sich in einem Geschützturm eine Explosion, bei der Kapitän Trumble sowie fünf Mann der Besatzung getötet wurden. Zehn Mann wurden zum Teil schwer verletzt. Die „Wyoming“ nahm an den Manövern teil, die gegenwärtig von dem größten Teil der amerikanischen PazifikFlotte vor der Insel San Clemente durchgeführt werden. Eine weitere Meldung besagt: Das Explosionsunglück auf dem Schlachtschiff„Wyoming“ ist darauf zurückzuführen, daß während eines Uebungsschießens die Granate eines fünfzölligen Geschützes beim Laden explodierte. Die„Wyoming“ erhielt sofort nach dem Unglück Befehl, aus dem Manövergefecht auszuscheiden. Das Schlachtschiff ist inzwischen in Begleitung des Flaggschiffes„Pennsylvania“ in San Pedro eingelaufen. Sechs Schwerverwundete wurden an Bord des Lazarettschiffes„Relief“ gebracht und dort operiert. Zwei von ihnen sind bereits aufgegeben worden. Unter dem Vorsitz des Admirals Brown wird an Bord der „Wyoming“ ein Untersuchungsgericht zusammentreten. Das Unglück ereignete sich am letzten Tage der Manöver, die ein großer Teil der Pazifikflotte gemeinsam mit der Luftwaffe vor der Insel San Clemente durchführte und die bis jetzt geheimgehalten worden waren. Hch. Hoffmann Die Frontkämpfer aus aller Welt auf dem Berghof Mitglieder der Ständigen Internationalen Frontismpfexkommisson. Unser Bild zeigt den Fäh. rer mit den Abordnungen aus Jugoslawiea und Bulgarien. hat die Gerichtsbehörde jetzt die Ausgrabung der Leiche Mondrys angeordnet, da Mondry vor drei Jahren unter seltsamen Umständen, angeblich an einem Herzschlag, gestorben ist. Damals aber reichten die Verdachtsmomente zum Verfahren gegen die Witwe Mondrys nicht aus. Das Wrack der„Welle“ gehoben Berlin, 19. Februar. Das Oberkommando der Kriegsmarine gibt bekannt: Das Wrack des Versuchsbootes„Welle“ ist so weit gehoben worden, daß es betreten werden konnte. Bei der Durchsuchung der Räume sind die noch vermißten Besatzungsangehörigen nicht gefunden worden. Größere Schäden am Schiffskörper wurden nicht festgestellt. Die Ursache des Unterganges wird zur Zeit noch untersucht. Jagd auf den Wolf Eine Hollhywood=Ehe Newyork, 19. Februar. Mit welcher Leichtfertigkeit die Hollywood Ehen geschlossen werden, beweist die Scheidungsaffäre des jungen Paramount=Star Helen Burgeß, die in dem„Buffalo=Bill"=Film die Frau des Wildwestmannes spielt. Vor drei Wochen lernte die schöne Helen auf einem Ballfest den Klavierlehrer Herbert Rutherford kennen. Noch in der gleichen Nacht fuhr das Paar nach Yuma, dem amerikanischen Heiratsparadies im Staate Arizona, wo eilige Liebesleute ohne große Formalitäten getraut werden können. Genau drei Wochen nach dem Hochzeitstag reichte Helen Burgeß die Scheidung ein. Als Gründe führt sie an, daß ihr Mann ihr kein standesgemäßes Heim schaffen konnte, daß er nicht imstande ist, sie zu unterhalten, daß sie mit ihrem Mann noch nicht zusammengeleht habe und daß die überstürzte Heirat nur die Folge eines jugendlichen Impulses sei, den sie bitter bereue. Weltbild Waffenschulung japanischer Studentinnen Zu den neuesten Unterrichtsfächern einer Mädchen=Hochschule in Tokio gehört eine militärische Waffenschulung, die die jungen Mädchen nicht nur körperlich durchbilden soll, sondern vor allem die moralische Geisteshaltung zu stärken beabsichtigt. Arsenik im Brot Giftmordanschlag einer Frau gegen die Kinder ihres Mannes— Ein zweiter Giftmord erfährt dadurch seine Aufklärung Myslowitz, 19. Februar. Die Gerichtsbehörde von Myslowitz in Ostoberschlesien hat überraschend die Ausgrabung der Leiche des im Mai 1934 verstorbenen Johann Mondry in Brzenskowitz angeordnet, da sich in den letzten Tagen die Verdachtsmomente häuften, daß Mondry vor drei Jahren von seiner zweiten Ehefrau vergiftet wurde. Frau Mondry, die immer noch mit den erwachsenen Kindern aus der ersten Ehe ihres Mannes zusammenlebte, hat sich selbst verraten, als sie in Anwesenheit der Kinder Brot gebacken hat. Die Kinder beobachteten dabei, daß Frau Mondry heimlich etwas in den Brotteig mischte, und als nach dem Genuß des Brotes zwei Brüder erkrankten, übersandten sie den Rest des Brotes dem Lebensmittelinstitut in Kattowitz zur Untersuchung. Dort wurde festgestellt, daß in dem Brot Arsenik enthalten war. Im Zusammenhang mit diesem Untersuchungsergebnis Wien, 19. Februar. Mit den modernsten Mitteln wird gegenwärtig in Kärnten auf einen Wolf Jagd gemacht, der sich schon seit dem Sommer zu einem wahren Bauernchreck entwickelt hat und großen Schaden anrichtet. Das Bundesheer hat alle Alm= und Jagdhütten des sogenannten Dobratsch=Gebietes in Südkärnten mit Fernsprechleitungen verbunden, um ein Massenaufgebot von Jägern und Treibern möglichst schnell an die entscheidenden Punkte beordern zu können. Begrenzung der Handelsspannen im Geschäftsverkehr mit Kraftfahrzeug=Ersatzteilen und Zubehör dnb Berlin, 19. Februar. Der Reichskommissar für die Preisbildung teilt mit: Die Verbraucherpreise für Kraftfahrzeug=Ersatzteile und Zubehör sind trotz starker Umsatzsteigerung nicht im erwarteten Ausmaß gesunken. Vielmehr hat der Wettbewerb unter den Herstellern im Durchschnitt nur zu Preissenkungen in den Zwischenstufen geführt. Durch eine Verordnung sind deshalb die Handelsspannen im Geschäftsverkehr mit Kraftfahrzeug=Ersatzteile und Zubehör begrenzt worden. Dadurch wird eine Herabsetzung der Verbraucherpreise und gleichzeitig eine Senkung der Kosten für den Unterhalt von Kraftfahrzeugen erreicht. Soweit sich nämlich aus der Begrenzung der Handelsspannen Ersparnisse für die Hersteller ergeben, müssen sie nach der neuen Verordnung ungekürzt dem Verbraucher zugute kommen. Die Verordnung tritt am 1. Mai in Kraft, damit die notwendigen Vorbereitungen der Hersteller rechtzeitig getroffen werden können. 8280 pfund Spinat in sechs Jahren verzehrt Tokio, 18. Februar. Der japanische Arzt Kakudschi Joschida aus der Stadt Nobuschi in Hokkaida hat innerhalb der letzten sechs Jahre 8280 Pfund Spinat verzehrt. Er hat seit 1930 täglich 3,2 Pfund Spinat gegessen, um die Güte dieser Kost auszuprobieren. Als er damit begann, war er ein schwächlicher Mensch, jetzt aber soll er eine kräftige Konstitution besitzen. Joschida will demnächst eine wissenschaftliche Untersuchung über sein Experiment veröffentlichen. Lebensmitteldiebe werden bei den Sowjets hingerichtet In Tscheljabinsk(Uralgebiet) wurde, wie die„Iswestija" berichtet, eine Diebsbande gefaßt, die, was für die Ernährungslage in der Sowjetunion bezeichnend ist, Lebensmittelgeschäfte eingebrochen war. Die vier gericht zum Tode verurteilt. Der oberste Gerichtshof in Moskau hat das Urteil bestätigt. Frau Magda Goebbels von einem Töchterchen entFrau Magda Goebbels, die Gattin des Reichsministers Dr. Goebbels, wurde Freitag nachmittag von einem Töchterchen entbunden. Falschmünzerorganisation in Warschau ausgehoben Die Warschauer Polizei verhaftete eine aus sechs Köpfen bestehende Falschmünzerbande und 18 Leute, die sich mit dem Vertrieb der außerordentlich geschickt gefälschten Fünf= und Zehn=Zloty=Stücke befaßt hatten. Die Falschmünzerwerkstatt war mit den modernsten Maschinen ausgestattet. K Weltbild Mussolini vollführt die ersten Pickenschläge In Rom wurde mit den ersten Arbeiten für die Vorbereitungen zur römischen Weltausstellung 1941 begonnen, und zwar handelt es sich zunächst um einen Ausbau des Eisenbahn= und Straßenbahnnetzes Roms. Bei den hierzu notwendigen Abbruchsarbeiten vollführte der Duce in der Via Marsala die ersten Pickenschläge. FK * .* Wer hätte nicht das Bestreben, alle Kräfte und Hilfsmittel, die einem nützen, voll wirksam zu machen! Warum sollte man das nicht auch beim Wäschewaschen tun? Wer richtig mit Persil wäscht, gibt keinen Pfennig mehr aus, hat aber viel größeren Nutzen! Ist es also nicht das Beste, die Waschvorschrift zu befolgen und Persil in der richtigen Menge zu nehmen?— Es ist ganz bestimmt das Beste! Sie werden es bestätigt finden, wenn Sie es nur einmal versuchen 22 Nr. 43 7 Bochumer Anzeiger„ Samstag Sonntag, 20./21. Februar 1937 Die kechete Maftrr“ Es müssen sa nicht immer Austern sein Als eine Arbeit im Rahmen der Erweiterung der Ernährungsbasis, die vollen Erfolg verspricht, ist wohl auch die Anlage von Muschelbänken an der Küste von Schleswig=Holstein im Wattenmeer zu bezeichnen, die es ermöglicht, ein vollwertiges deutsches Nahrungsmittel aus dem Wattenmeer zu gewinnen. Waren es vor Jahren nur die Flensburger Förde und die Gegend von Apenrade, die Muschelbänke aufwiesen, so sind sie heute vor Sylt und Wyk in größerem Maße von deutschen Fischern angelegt, und der Versuch hat den Beweis erbracht, daß der Erfolg gut ist. Der Initiative eines deutschen Muschelfischers, der ein Jahrzehnt lang bei den Holländern in die Lehre gegangen ist, ist es sanken, daß dieser Versuch gemacht wurde, den Reichsnährstand zum Er zu verdanken, daß dieser Versu heute der Rreichsnahrstund zum Erfolg führt. Bisher war es in Deutschland in der Hauptsache der Westen, der Muscheln verzehrte, nicht nur als „Auster der kleinen Mannes“, sondern darüber hinaus als Nahrungsmittel für jeden Tisch. Und Muscheln auf rheinländische Art sind heute als Leckerbissen über die Grenzen des Rheinlandes hinaus bekannt. Bis vor kurzem wanderten die gefangenen Muscheln zum großen Teil nach Belgien, erfreuten sich wegen der guten Beschaffenheit einer großen Beliebtheit und konnten mit der holländischen Muschel jede Konkurrenz aufnehmen. Billige Eilgutfrachten der Reichsbahn sollen nun bei uns die Muschel heimischer als bisher machen, denn wegen ihres großen Gehaltes an Fett und Eiweiß, ihrer Schmackhaftigkeit und ihres billigen Preises, verdient sie es, Volksnahrungsmittel im wahrsten Sinne des Wortes zu werden. Die Miesmuschel galt bisher in der Fischwirtschaft als ein weniger wichtiger Nebenartikel, der vielen Fischverteilern überhaupt nur vom Hörensagen bekannt war. Diese oder jene Hausfrau mag sich auch an dem Namen gestoßen haben und sich unter einer Miesmuschel etwas anderes vorstellen, als es wirklich ist, nämlich die eßbare und zudem überaus schmackhafte und leckere Speisemuschel. Die Verbreitung der Miesmuschel— oder bleiben wir ruhig bei dem Namen„Speisemuschel"— ist verhältnismäßig groß. Der Fischer trifft sie im Atlantischen Ozean vom Eismeer bis zum Mittelmeer. Allerdings sind nur die Nordseemuscheln als Speisemuscheln verwertbar, da die Muschel, wie alle ausgesprochenen Meerestiere, nur in einem verhältnismäßig salzreichen Wasser günstige Lebensbedingungen findet. Die Muscheln sammeln sich an den sogenannten Naturmuschelbänken und an den künstlichen Muschelbäumen, werden bei niedrigem Wasserstand abgeharkt und an den Muschelbäumen auch regelrecht abgeerntet. Als Auftakt für eine planmäßige Muschelwerbung wurde in diesen Tagen in Berlin ein wohlgelungenes Werbeessen veranstaltet. Leckere Pasteten, köstliche Brotaufstriche und gebackene Muschelgerichte warben mit Erfolg für diese billige Volksspeise. Sie sollte daher im Interesse der Volksernährung auf jedem deutschen Tisch zur Muschelzeit(September bis ungefähr April) erscheinen. 18. werk mit etwa 500000 bis 600000 Betrieben, deren monatliches Einkommen die Grenze unterschreitet, die man für die Sicherstellung des Lohnes angesetzt hat. Hiervon seien wiederum eine ganze Anzahl von Betriebsinhabern, wie Leiter der Sozialabteilung des Deutschen Handwerks, Dr. Panse, mitteilt, entweder dauernd oder vorübergehend von öffentlichen Unterstützungen abhängig. Es müsse ernsthaft die Frage geprüft weraufrechtzuerhalten. Diese Frage sei insbese von Bedeutung, wenn der Inhaber eines solchen Betriebes dort eingesetzt werden könne, wo heute bereits ein Mangel an Arbeitskräften bestehe. Diese Ausführungen sind besonders deswegen interessant, als kürzlich eine Anregung vom Reichsstand des Handwerks ausgegangen ist, daß unrentable Einmann=Betriebe aus dem Bau= und Handwerksgewerbe vorübergehend stillzulegen seien, um diese Handwerker im Rahmen des Vierjahresplanes unterbringen zu können. Das Interesse der Gesamtwirtschaft geht heute vor, und es entspricht der Arbeitspolitik, nicht existenzfähige Einmann=Handwerksbetriebe vorübergehend zu schließen, wenn der Handwerker an einer anderen Stelle voll arb einer anderen Stelle voll arbeitseinsatzfähig kann. Natürlich müßten die Alleininhaber eines Betriearbeitseinsatzfähig sein bes später wieder zu einer selbständigen Existenz kommen können. 100 jahre Emaille-Geschirr Ein Festjahr in der deutschen Küche Vor hundert Jahren ging man an die Herstellung und Einführung des Emaillegeschirrs und heute kann man sich keine Küche mehr denken ohne die gefälligen Abfalleimer. Schüsseln, Töpfe und Wannen aus Emaille. Unter Emaille versteht man eine verglaste, verschieden gefärbte Masse, die in der Hauptsache als Metallüberzug verwendet wird. Die Kunst des Email= lierens ist eine alte, schon den Aegyptern bekannte Uebung. Sie wurde im Mittelalter in Byzanz mit solcher Feinheit ausgebildet, daß kleine Platten Edelsteinen gleich geachet wurden. In Deutschland wurde sie um das Jahr 1000 durch griechische Mönche eingeführt. Eine andere Technik, den Römern und Kelten früh bekannt, wurde vom 11. bis zum 18. Jahrhundert in den Rheinlanden mit hoher Kunst geübt. Das zunächst nur zur Herstellung von Kunst= und Schmuckgegenständen angewandte Verfahren des Emaillierens fand aber in den späteren Jahrhunderten fast ausnahmslos nur in der Praxis Anwendung, und zwar um leicht empfindliche Gegenstände aus Eisen vor den schädigenden Einflüssen von Luft, Feuchtigkeit oder Flüssigkeiten zu schützen. Das Wesentliche des Verfahrens besteht darin, die in pulverförmigem Zustand und mit Wasser angemengte leicht schmelzbare Masse, von verschiedener Zusammensetzung, so Blei, Borax, Quarz, Zinnoxyd auf der durch Beizen mit Säuren gereinigten Metallfläche auszubreiten und sodann durch Hitze von etwa 1000 bis 1200 Grad Celsius zu schmelzen und einzubrennen. Bei Kochgeschirren darf kein Blei verwendet werden. Nach dem Erkalten bildet sich dann eine harte, glatte und glänzende, am Metall haftende Decke.. P. Hgsschim wich aun5, Bei der Herstellung von Kochgeschirr wird zunächst ein Grund= und dann ein Deckemaille aufgetragen. Das Brennen der Töpfe erfolgt in geschlossenen Oefen, sog. Muffelöfen, damit auf der Emailleschicht nicht durch Flugasche oder Rauch Fehler und Schäden entstehen können. Je nach Stärke des Eisenbleches, aus dem die Geschirre gezogen werden, unterscheidet man leichtes, mittelschweres und schweres Kochgeschirx. Außerdem kommen auch die besonders widerstandsfähigen sogenannten Stahlemaillegeschirre in den Handel, die aus einem verhältnismäßig dicken Stahlblech mit einem dünnen Emailleüberzug hergestellt werden. Die Güte der Emailleschicht richtet sich nicht nur nach ihrer Zusammensetzung, sondern auch nach der innigen Verbundenheit der Emailleschicht mit der Metallunterlage. Die guten Eigenschaften des Emaillegeschirrs, wie gefälliges Aussehen und leichte Reinigungsmöglichkeiten, sowie die bereits erwähnten Vorteile des Emailleüberzuas, Unempfindlichkeit gegen Luft, Feuchtigkeit und Säuren. haben, obwohl die Industrie in der Zwischenzeit viel brauchbares und schönes Geschirr auf dem Weltmarkt brachte, nicht wenig dazu beigetragen, dem Emaillekoch, geschirr seinen Platz in den verflossenen hundert Jahren in der deutschen Küche zu sichern. Amsatzsteigerung in 1936 10 Prozent Der Aufstieg des Einzelhandels. Nach einer Untersuchung des Institutes für Konjunkturforschung und der Forschungsstelle für den Handel hat das Weihnachtsgeschäft dem Einzelhandel recht günstige Umsätze gebracht. Die Umsätze lagen um rund 13 v. H. über Vorjahreshöhe, ein Errjahreshöhe, ein gebnis, das auf die allmähliche Besserung der Einkommensverhältnisse und vor allem auf die mehr und mehr sich einbürgernden Weihnachtsgratifikationen zurückzuführen sein dürfte. Die Umsätze im gesamten Jahr 1936 waren um 10 v. H. höher als im Vorjahr. Damit haben sie einen Betrag von fast 28 Milliarden Reichsmark erreicht. Der Menge nach dürften die Einzelhandelsumsätze im Jahre 1986 nahe an den Stand von 1929 herangekommen sein und haben ihn auf Teilhieten(Kraftfahrzeuge) schon gebieren(Kraftfahrzeuge) schon überschritten. Die Bilanz der Sarotti AG. in Berlin=Tempelhof zum 31. Dezember 1936 zeigt einschließlich Gewinnvortrag von 135871(129 362) Reichsmark einen Reingewinn von 724586(605871) Reichsmark. Der HP. soll eine Dividende von 5 Prozent(4 Prozent) vorgeschlagen werden. Die Gesellschaft hat nom. 250000 Reichsmark eigene Aktien erworben und wird in der HV. die Einziehung beantragen. Berufserziehung— Lebensnotwendigkeit Börsen wieder freundlich Rhein.=Westfälische Wertpapierbörse in Düsseldor Fragen des kaufmännischen Nachwuchses— Aussprache in der Industrie= und Handelsrammex zu Bochum pilsener Bier und Angarwein Man kann den Sudetendeutschen nicht abstreiten, daß sie ein prima Bier brauen, und da die Reichsdeutschen einem guten Pilsener nicht abgeneigt sind, steht das Reich in der Bierkundenliste der Tschechoslowakei obenan. Von der Ausfuhr in Höhe von 80 286 Hektoliter hat Deutschland mehr als die Hälfte abgenommen, nämlich 47777 Hektoliter, das sind 9900 Hektoliter oder gut ein Viertel mehr als 1935. Wir haben uns 1936 unseren Pilsenerdurst 921000 Reichsmark kosten lassen. Alle anderen europäischen Staaten haben ihre Bezüge gegen 1935 vermindert. Die Vereinigten Staaten haben um die Hälfte mehr gekauft, im ganzen 8150 Hektoliter, doch Palästina hat auf nicht weniger als 82,5 v. H. seiner Bezüge von 1935 verzichtet. Aber nicht nur nach Bier aus Böhmen, auch nach Ungarnwein hat unser Sinn 1936 gestanden; denn von einer Gesamtausfuhr von 25.000 Hektoliter Wein sind 16100 Hektoliter, also mehr als die Hälfte, von Ungarn nach Deutschland gekommen. Sie haben uns 2,78 Millionen Reichsmark gekostet und liegen um 2300 Hektoliter über der Vorjahresmenge. Dem deutschen Verlangen nach Ungarwein und Pilsener verdankt Ungarn eine Steigerung seiner Weinausfuhr um über 25 v. H. und die Tschechoslowakei seiner Bierausfuhr um fast 10 v. H. Einmann=Handwerksbetrieb oft unrentabel Man kann als Tatsache unterstellen, daß es im deutschen Handwerk rund 700000 Betriebe gibt, die keine Gefolgschaft führen. Außerdem rechnet man im HandDie Industrie= und Handelskammer zu Bochum hatte, nicht zuletzt mit Rücksicht auf den Ostertermin, an dem wiederum viele Jungen und Mädel dem kaufmännischen Beruf zugeführt werden, Veranlassung genommen, alle Kreise des Bezirks, die sich mit Fragen der kaufmännischen Berufsausbildung zu befassen haben, zu einer gemeinsamen Aussprache eingeladen, um zu prüfen, wie der Stand des kaufmännischen Lehrlingswesens des Bezirks ist und welche Maßnahmen zu seiner noch wirkungsvolleren Gestaltung zu ergreifen sind. Der Präsident der Kammer, Bankdirektor Dr. M. A. Schlitter, konnte die Vertreter der Regierungspräsidenten in Arnsberg und Münster, den Gauberufswalter des Amtes für Berufserziehung und Betriebsführung in der Deutschen Arbeitsfront mit seinen Mitarbeitern, die Vertreter der Städte des Bezirks, die Berufs= und Fachschulleiter, die Leiter der Arbeitsämter mit ihren Berufsberatern sowie eine stattliche Anzahl von Vertretern der fachlichen Gliederungen der gewerblichen Wirtschaft und Kaufleuten aus Industrie, Groß= und Einzelhandel, Banken usw. begrüßen. Dr. Schlitter wies in seinen Begrüßungsworten darauf hin, daß die gründlichste Ausbildung des Nachwuchses der Wirtschaft und seine Ausrichtung auf die Lebensnotwendigkeiten von Volk und Gemeinschaft zu den vordringlichsten Forderungen des nationalsozialistischen Staates gehören. Gerade im Sektor der kaufmännischen Berufsuusbildung sei die gesetzgeberische Arbeit am wenigsten gediehen, so daß manchmal eine gewisse Unsicherheit bestehe, die für die intensiven Bemühungen um die verstärkte Pflege und Förderung der kaufmännischen Berufsausbildung nicht die beste Grundlage bilde. Um so mehr sei es erforderlich, daß alle beteiligten Stellen einmütig zusammenarbeiten. Große Zweige des Handels erwarten von einer besseren Nachwuchsausbildung geradezu die Sicherung ihres Berufsstandes. Der Geschäftsführer der Kammer, Dr. Franke, ging in seinen Ausführungen über das kaufmännische Lehrlingswesen von der Frage aus, woran es gelegen habe, daß trotz oft emsigen Bemühens von Lehrherrn und Lehrling vielfach nicht das in der kaufmännischen Lehre erreicht sei, was man billigerweise hätte verlangen müssen. Die vielen Gründe, die hier angeführt werden könnten, ließen sich auf einige gemeinsame Nenner bringen: nicht richtiger Arbeitseinsatz der Jugendlichen, mangelnde Erkenntnis des Wesens eines kaufmännischen Lehrverhältnisses, ungenügender Einsatz der Lehrherren für das Gelingen der Lehre, mangelnde Zusammenarbeit der Betriebspraxis mit der berufsbegleitenden Schule. Hier lägen die Angriffsie punkte gemeinsamer Arbeit. Die Erkenntnis, daß die d. Eingliederung des Nachwuchses nach staatspolitischen Das Geschäft war zu Beginn in einigen Spezialwerten etwas reger bei durchweg gebesserten Kursen. Nach den ersten Kursen wurde es wieder rühiger, doch blieb die Haltung auch weiterhin freundlich. Größere Umsätze hatten am Montanmarkt Rheinstahl, die ¾ Prozent gewannen. Sonst zogen Klöckner ¾ Prozent an. Auch Mannesmann und Ver. Stahlwerke lagen eher etwas fester. Von den Maschinenwerten sind Muag mit einem Kursgewinn von 1 Prozent zu erwähnen. Wintershall setzten ¾/ Prozent höber ein und verbesserten den Gewinn später noch um ¼/ Prozent. Kali=Chemie gingen 1 Prozent höher um. Anleihen ruhig. Reichsbahnvorzüge erneut leicht anziehend. Der Kuxenmarkt lag freundlich. Das Geschäft hielt sich wieder in engen Grenzen. Von Kohlenkuxen verkehrten Constantin zu letzten Preisen; für die übrigen Kohlenwerte zeigte sich gebesserte Nachfrage. Braunkohlenwerte zu wenig veränderten Preisen nur genannt. Auf dem Kalikuxenmarkt kam es nur zu einigen Umsätzen in Beienrode, die etwas der körperlichen, sanwärzu erfolgen habe, sei von besonderer Bedeutung. Die Betriebsführer dürften nur noch die jungen Menschen als Lehrlinge einstellen, die zuvor sich der Eignungsbegutachtung unterzogen hätten. Der ordnungsgemäße Abschluß eines Lehrvertrages unter Verwendung des Einheitsformulars sei erforderlich. Ob diese und andere wesentliche Voraussetzungen vorlägen, prüfe die Kammer bei der Eintragung in die Lehrlingsrolle, die damit zugleich einen lückenlosen Ueberblick über den Stand der Nachwuchsausbildung im Bezirk schaffe. Kernstück der Berufsausbildung sei aber die praktische Lehre selbst Der so richtig eingesetzte und richtig ausgebildete Lehrling müsse am Ende der Lehrzeit der Kaufmannsgehilfenprüfung zugeführt werden. Mit den hier gemachten Beobachtungen und Erfahrungen werde die Berufserziehungsarbeit fortlaufend befruchtet. Die Kammer werde sich eine Auswertung der Prüfungen mit allen in Frage kommenden Stellen, besonders mit den Schulen und den Lehrherren selbst, angelegen sein lassen. Im Anschluß an diese Darlegungen sprach Direktor Lucke, der Leiter der Kaufmännischen Schulen der Kammer, über die Notwendigkeit und die Möglichkeiten engster Zusammenarbeit zwischen den kaufmännischen Berufs= und Fachschulen und der Wirtschaft. Organisatorisch werde eine enge Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Schule gewährleistet durch Berufs= und Fachschulbeiräte. Den Abschluß der Erziehungsarbeit am jungen Kaufmann bilde als kräftespannendes berufliches Nahziel die Kaufmannsgehilfenprüfung. Die Prüfung, gegliedert in einen schriftlichen und einen mündlichen Teil, sei keine Wiederholung eines Schuleramens. Sie gehe deshalb nicht in rein theoretischer Form vor sich, sondern werde möglichst lebenswahr gestaltet. Die Kaufmannsgehilfenprüfungen seien nicht Selbstzweck. Ihr Hauptwert liege in der mittelbaren Wirkung: der Auslese des fachlich und charakterlich wirklich geeigneten Nachwuchses und der Beurteilung der Lehrfirmen unter dem Gesichtspunkt ihres besonderen Interesses und ihrer besonderen Eignung für die planmäßige verantwortungsbewußte Lehrlingserziehung. Alle Maßnahmen aber dienten dem einen großen Ziel: Schaffung des leistungsfähigen, ehrbaren deutschen Käufmanns nationalsozialistischer Prägung. Die Ausführungen der beiden Referenten gaben zu einer regen Aussprache Anlaß, die wertvolle Gesichtspunkte für die weitere Bearbeitung und das künftige Zusammenarbeiten ergab. 1 Dollar: 2,49(Vortag 2,49) Rm. 1 Pfund: 12,19(Vortag 12,19) Rm. 100 holl. Gulden: 136,18(Vortag 136,13) Rm. 100 franz. Frank: 11,59½(Vortag 11.59½) Rm. 100 Schweiz. Franken: 56,80(Vortag 56,79) Rm. 100 Lire: 13,10(Vortag 13,10) Rm. billiger abgegeben wurden. Bernhardshall höher. Der Freiverkehr lag nicht einheitlich bei regem Geschäft. Von Kohlenaktien waren Lothringen behauptet, desgleichen Genußscheine 1 Prozent billiger abgegeben. Von Kaliaktien konnten Burbach leicht gewinnen. Schött wurden erneut 2 Prozent, Kortum bis 1 Prozent höher bezahlt. Leicht gebessert verkehrten Dolerit=Basalt und Karstadt: zu behaupteten Kursen gingen Dyckerhoff=Wicking, Humboldt=Deutz und Westf. Kupfer um; dagegen wurden Alexanderwerk und Kölsch=Fölzer billiger abgegeben. Holl. Goedhart 5 Prozent leichter. Berliner Börse Das Geschäft war noch kleiner als an den letzten Tagen. Die Gesamttendenz an den Aktienmärkten war nicht unfreundlich. Sie erfuhr im Verlauf noch eine leichte Befestigung. Das Interesse des Publikums erstreckte sich vielfach auf Kassawerte. Am Montanaktienmarkt gingen die Anfangsbesserungen bis zu ½ Prozent. Von Chemiewerten Kokswerke plus 1½ Prozent. Thüringer Gas um 1 Prozent befestigt. Die Anleihemärkte lagen weiter fest. Altbesitz erreichten 121. Auch Umschuldungsanleihe fester. Stadtanleihen wieder fest. Pfandbriefe teilweise ¼ Prozent höher. Der Verlauf war weiter freundlich. Die Börse schloß ruhig, aber gut gehalten. Am Geldmarkt Tägliches Geld 2½ Prozent. Rhein=Mainische Abendbörse in Bei Beginn der Abendbörse kamen noch keine Umsätze in Aktien zustande. Die genannten Kurse waren bei freundlicher Grundstimmung auf dem Berliner Schluß gut behauptet. Im Verlaufe blieb das Aktiengeschäft klein. Nur in Montanwerten erfolgten kleine Käufe bei wenig veränderten Kursen. Getreidegrotzmarkt zu Berlin Amtl. Preise. Getreide und Oelsaaten per 1000 kg. sonst per 100 kg Weizen mi mäck.: Industriegerste Hater märk. Weizenm. Auszm. (.820 Asche) * Berliner Elektrolytkupfer=Notierung vom 19. Fedruar: 79.75(78.50) Reichsmark für 100 Kilogramm. Aluminium, 98 bis 99 Prozent, in Blöcken: 144 Reichsmark. Aluminium, Walz o. Draht: 148 Reichsmark. Rh.-Westf. Börse, Düsseldorf, 19. Febr. Albgat en dlbeiln Sehant, antgenete Bochum, Bongardstraße 14 Portlaufende Notierungen (19. 2. 19. 2. 19. 2753 1— Altbesitz 5% Hoesch RM. 9% Krupp RM. 8% Mittelstahl Bemberg Berger... Buderus Dahlbusch St. Disch. Atlanten Disch. Erdöl b. Reiched. V. Dorim. Union .6. Farbenind. Feldmöhle Felten& Suille 64ldschmidt Harpen Dir Anfang Schlus Kassa Schiupf Div. — 120.90 121.90|121 00s120.79 115.50114.00 143 50|143.00 118.759119.50 145.00 — 102.00 102 00 102 59 102.00 115.37/115.00 6/142.50 119 90 118.75 6145.00 6 S/145.00145.00 7/124.87/124.87 12.—— 7/167.67/167.37 6140.29 6/137.75 138.00 5/127.75 127 75 144.37 167.87 137.37 128.00 35/152.25152.00 152.0 145.00 125.00124.75 200.72 167.50 Hossch Köln-K) Kall-Ascherel. Köckner.-W Mannesmann Masch. Untern. Reichsbank Rheig, Braunk. Rhein. Stahlw. Rh.-.-Elek. Salzdetfurth Schuckert 4p;o. Siemens&a Hal. Gebr. Stollwerkl 6 Ver. Stahlwerke 35/119.37 Westd.Kaufhofl 0 55.62 Westeregein 5 Wintershall 6/142.37 19. 2. Artangz Schlus Kassa! 39/118 25.118.37/118.62 5/138.50 45 127.00126.75/126.37 3 119.00 118.75118.87 5/145.12 121188.25 12 6152.87 132.18 75 178.45 6/164.12 81202.50 132.50 145.00 141.87 188.50 186.50/186.50 —223.25 133.00153.12 133.00132.87 179.75 164.25164.37 202.00 202.001202.%0 —.— 115.87 119.25 119.62 55.50 55.50 143.25 143.00s141.50 Schlog 118.25 12625 118.62 144.12 164.50 119.50 55.75 Stolnkohlen-Kuxe 19. 2. 18. 2. Geid Brieff 6sid Brief Carolus M. 6800 7100 6650 7050 9600 455 Const. d. 6. 9290/9600 9250 Deutschl. 436 460 425 Schwerin—I- 55. Heinr. 13500 14 100 1 3400 1 4000 Langd 17300179001 740017930 Braunkohlen-Kuxe Gutefloff. 6700 7000 6650 7050 Loond.—)-— Michei)— 17800— 17750 Vesta— 1350012800 13500 Beraharers. 1580 1650 1500 1600 Kall-Kuxe Beienrode 1175/1225 /120011250 Burbach.— /3200— 3200 Neu-Staßt.—-—— Stegtr.lu.111— 8600— 8800 wih.— 118800— 18800 Preiverkehr Steinkohlen- u. Braunk.-Kuxe 19. 2. 18. 2. Geid Brieff Geld Briefl Oiergardt 8730, 9050, 9050 900 vetisen Sellern. 4100 Kallkuxe 19. 2. Gend Spiet 2. 18. 2. ul seid er Sciet graussenu. 16350 6100 G300 6600 einigkeit— 9400— 8400 Erichsseg. 3600 3800 3800 3800 Habigh. 25502750— 2800 290— 290— 30 3051/3250 3050 8939 3250305080 on a.i 3050 3200 3053250/O. Bank u..-G. 2730— 270Dresdner Ben360 490— Jisenourg Mariagl Marie Marie L Nar Neusollst. Reicheld. Thönngen 43o 400 Industrieaktien(Einheitek.) Beicke Masch. Berg. 6. Oahl. Bonner Bg. u. H. Bösp. Weizu Div. 19.2,18.2. 93.1 145.0145.0 140 123.0128. 92.6 Braunk. Zuk. Dortm. Ritterbr. M02s. Host.-Br. Döss. Masch. B. Drnamit A. Nod. sschw. Berg. V. Jwald-.-Lucw Das- u. Sp. S. 3löckauf-.46. Jedr. Soech.46 Hallesche Salz. Hülges Hindr.-Aufferm Hochtief 46. Kabelw. Rheyet Kalt-Chemie 8. Kreist: Ifl. Lehm& Co. Mölheim. Berg. Rhein. Metall Rhein. Spiegel. Roodergr. Brnk. Sachtl. A6. 80b. Schied-Oetries Schleg. Scharp. Ver. Rumpus Weggont. berd Wasserv. Geis. Bankaktien Berin. Hand. 8. Com.- v. Pr.-B. 19.2118.2 —. 1137.1 119.7119.0 131.0129.5 130.0129.5 133.6 89.0 132.7 134.7 198.0 147.0 77.2 1853 134.7 98.0 98.0 101.5101.5 146.1 165.2 99— Siadb. Feuerv. Köln. Hagelv. (OIn. Loyo A. V. Köln. Rückv. gr. Kölg, Röckv. kl. Rentenwerte 4ERb.-.-.4. 8. 12.10. 5½ dto, dto. S. 11 4½ dto. Gold.-Kom. 1925, 1927.—6 96.0 96.0 ½½ Md. Bod. Gptd. 98 0.7 Em. 3. 9/12, 14 4½ dto. Gold-.-Obl. Freiverkehre-Aktien , 19..f 16. Geld Brief Adier Aienand 60.0 63.0 .5 13 00.000 .5 11. 2/155 S 114.7013.0 150.0150.0 •— Oresdner Bank Kh. W. Bb. Cr. 8. Hestd. B..-4 131.5131.2 114.3 117.0 106.0 137.4 .95. 114.5 117.3 406.0 37.2 Vereichergageaktien Asch.-Müsch.F 32 1143 1143 Aach. Röckvers IAgripp.., FI. L. I. 6/41I. u. Stuttg. All. 8. St..-V Colonis,.-V. Coionia Röckt 14.8/224.0 419.0 148.4 193.4 133. 435. 220.0 410.0 Div. 119..s18. 2. 40 811.0/300.0 s 966.0—. — 265.0265.0 111.0111.0 — 74.0 74.0 98.0 MT. 7 Reichsbankdiskont 4% Lombardzinstuß 5% Einheitskurse Industriewerte 19.2. 18.2 96.0 95.7 Surd.K. „ SOtt.-W 000. 8 661d genumulatottn II Aku A. E. 6. Anhalter Kohle Aschaft. Zellst. 61.0 63.5 71.0 73.0 73.5 101.0—. 100.0 Oo1. Bas. 81.5 83 S 81.0 83.0 Dyckerh 129.0132.0129.0134.0 .3 4,2/136 Jeiss c. 129.9132.0129. 5132.5 8 11, So#0b. h 08 112.9. 1179 dann. K. 78.0—. 78.0—. M 129.5s132.5129.0132.0 dorton Es d 72.0 67.0 70.0 .-Falz. 95.0 98.0 96.0 98.0 Lothrig. Lothr. 6. uch. Berg 104 ab. Lis el. 165.0 sr..818 8. Aupt. gr. Dien. 115.0s112 0s115.0 83.0 82.0 54.0 104.0 165.0 94.7 90.0 93.0 116.5113.5s116.5 1143.9—. 1143.0 Ronergrtechelse 19..18.2. fällig ab 1. 4. 1894 103. 7/103.7 I. 4. 1925. 107. 710 " I. 4. 1938. 111. 71117 " 1. 4. 1937. 15.4 115.1 I. 4. 1993 4114.414 3 Berliner Börse, 19. Febr. Mitgeteilt von der Commerz- und Privat-Gank.Filiale Bochum G. Vokswerke Kölner Gas Krefft W. Kromschroeder Kropprinz Metall Köppersbusch Dittmann Neuh. 9.—. otmno. Akt.-=Brau. 10— „ Union-Brat 1 3 203. Dürener Metall Oyckersh. Widm. 121975197.2 0 38.8 38.5 4124.5124.0 3138.5138.7 S Basalt Bayr. Motoren Bemberg Berger Julius Bergmann El. Kr. u. Licht Maschinend. Suderus Chad. WPaser Chem. Geisenk. Conti Gummi lektr. Lieferg I„ Licht u. Kr. Engelh., Brauerei Cazinger Union .7 92.6 23.1/22.6 .51405 .5/114.0 .5 4/118.7 170.0 139.5 119.2 59/122.7 11173.0 10Paie ven: Otsch. Atlant. Otsch. Conti 6as " Kabel " Linoleum " Steinzeug " Tel. u. Kab. " Waffen „ Eisenhand Oiere 123.0 115.21 129. 122.0 116.5 140.0 10170.0/170.2 170.0 150.7 10172.2— 177.7 .7203.7 Feiniute gebhardt& Co: German. Cem. Ges. f. el. Untem. Gildemeister Gladb. Wolle Gruschw. Texti Guanowerte Nackethal Draht ahmeyer Laurahötte Leopoldsgruben Lindes Els Lingnerwerke Lorenz C. 133.0 148.3 86.0 122.7 M- zirie. Horte Miag imose Mölheimer Berg. 130.0 114.5115.0 6145.5s145.2 119.5118. S1187.117.5 ie Hageda Hamd. Elektr. Hindr.-Aufferm. Hottmann Stärke Hohenichewerke Holzmann Ph. Hotelbetr.-Ges. 100 aise Bergbag 10 diee Geaus usenbeck Brau. Junghans Gebr. 61143.0141. 6/125.6125.8 8131.0153. 149.0 140 6143.0142. 9 87.0 87. 9— 178.5 6/146.0145: —. 97. 4128.0128.0 Pongs& Zahn Ssches ertle gütgennacke zechsenunt Sarott Schlege Schles. Berg..7 Union chem. Siemens Glas Thüringer 6as Tuch Aschen Der. Otsch. Nicke! Ver. Glanzst. Jegner& Co, Wandererw. Wiekdler Bran. 9202.0200 7 95.0 97.3 5123.7123.7 95 7143.21 95.7 a5 165.5 258.0 143.2 6158.0159.0 8—. 120.5 8173.5173.2 3 100.2/1002 5/137.7 16—. Verkehrewerte A. 6. für Verkehr Boch.-Geisenk. Hamb. Amer. Pak. Hamb. Södamer Horod. Loye 44.5 01 44 5 44.0 9 11.3 17.0 126.5 41.8 17.0 16.6 77.9 Rentenwerte 45 Dt. R. Schatz. 41 4 Ot. R. Anleihe 44 55 O. R. Toungenl 45 Reichsbahn Sch. Westtalen Altbesitz ½5 Bochum Anl. 45 Duisburg. Anl. 45 Dösseld. Anl. 96.9— 96.7 98.8 103.8/103.8 99.4 125.0 95.5 95.0 97.0 45 Elberfeld. Anl. 45 Essen Anl. 45 MOlb.-Ruhr Anl. 45 Ruhrverbd. Anl.35 45 Pr. Ldpf. A. Pfd. 45 Ldbk. Westf. Pfd. 45 Lobk. Westf. Kom. 450t. Komm. Goldan 45 Westf. ldsch. Pfd. 450t. Hyp. S. 81g, Pich 45 Pr. Centr. B0d.Pfd. 45 Pr Pfdbr. Bk. Pfd. 45 Basalt Obl. Concord. Berg. Obl. 6 Daimier Benz Obl. 6 Klöcknerw. Obl. 6 Mont Cenis Obl. 45 Ver. Stahl 60 45 Ver. Stahl 47/81 5Ver. Stahl 6 Siem. u. H. 0bl. 6Farbenbonds Umsch. Anleihe 95.2 97.0 96.1 91.2 98.0—. 97.0 35: 98.0 91 96.71 97. 93.2 98.3 97.1 9. 98.0 M. 98.5 9. 106.3s196. 100 100.|100 —. 96.0 100.50 133.5 91.8 B1. 19..19.2. R. Schuldb. F. 390 R. Schuldb. F. 40 R. Schulcd. F. 42 R. Schundb. F. 43/8 5 Essen Steink. 42 45 Harpener 49 45 R. W. E. 52/8 5 R. W. E. 50 45 Ruhrchemie 49 45 Ruhrgas 52 45 Ruhrwasser 32 45 Ruhrwohng. 59 45 V. E. W. 55 Briet Geid ihan SUMMerz End PrNat Balk. Seite 3 Nr. 43 96.8 99. 100.6/100 94.0 95.5 94.5 955 935 Westtalenbank.-G. Bochum Austünrung samtlleher Bankgesen 9 98 93.0 9 94.5 98. Pinats-Bochaf,, Wilhelmaplatz—4 Fernaprecher 800: Lieber Gottlieb vom Du hast uns an so Jahrzehnte im Zick=Za wir den Wunsch habe drehen. Lege Deine alter Tippelsbergex K# essen, und gönne Dir können. Du kannst Di gekommen bin, weil sich zum 65. Male jäh erstenmal drüben im und auf den Namen 2 und weil dieses zarte dasein, jetzt als Gott übersitzt. Wir habenn Jahrzehnte zu durchw wenigstens heute nicht innerungen aus guten von Deinen journalist Heute mußt Du mal bisher nie gesagt wu es nie zu sagen wi Schmuus Lieber Gottlieb! Kreis der gesamten C durch zahlreiche Gäst 910 der Senior der in diesen Organisationen Deines Tippel sen Zug als ei gebührt, der in der Zeit gewir Wächter die In Du, wir von ein wenig mit Rechtschaffenhe beit. Es ist ja wenn Du, Go sondern auch ches Alters Aufgaben ih uns alle Vorl und Lebenserf Wenn wir heute einmal dazu das Gef und der an ih ten und doch Tag für Tag Leser können täglich seine ausbreitet. Di nungen im wie kaum ein jeder Zeitung tet. Was er findet und we sten Morgen nicht nur ein von dem Me sagt manchmo noch größerer lichen Kritik lieb, in den hast Du wol schwer uns wird und w nen. Sie ver dukt ist aus Fortschritt, beit der eigen sele der t5 findet, als et morgens sche sich etwa um — ein Erdb „dahinten w zugetragen benskreis de nicht genau wenn mal eine Werks! über einen wo dieses 5 ae möglich bis vie daß au von der nachher so ist Se Keinke zeichen unsere MN 8 aste 3 Nr. 45 1 Bochumer Anzeiger 1 Somstag=Somtog. 10. i. Jchruer 4930 Bochumer Nachrichten em Emaillekochsenen hundert 7. 0 prozent els. itutes für Forschungsstelle änt dem Einzel: Die Umsätze eshöhe, ein Erna der Einkommehr und mehr ionen zurückzugesamten Jahr Vorjahr. Dat. 28 Milliarden dürften die Einan den Stand en ihn auf Teilitten. erlin=Tempelhof eßlich Gewinnark einen Reinjark. Der HV. Prozent), vorget nom. 250000 nd wird in der sundlich in Düsseldor gen Spezialwerten ursen. Nach den och blieb die HalUmsätze hatten am gewannen. Sonst Rannesmann und . Von den Maewinn von 1 Pro¾ Prozent höber noch um ½/ Prohöher um. Ant leicht anziehend. Geschäft hielt sich nkuren verkehrten rigen Kohlenwerte lenwerte, zu wenig em Kalikuxenmarkt enrode, die etwas Km. 9) Rm. 136,13) Rm. ig 11,59½) Rm. rtag 56,79) Rm. Krur hall höher. Der i regem Geschäft. hauptet, desgleichen Von Kaliaktien ött wurden erneut er bezahlt. Leicht Karstadt: zu beg. Humboldt=Deutz Alexanderwerk und oedhart 5 Prozent in den letzten Taumärkten war uf noch eine leichte ums erstreckte sich enmarkt gingen die Von Chemiewerten Gas um 1 Prolagen weiter fest. ungsanleihe fester. teilweise„¼ Proer freundlich. Die Am Geldmarkt frankfurt a. M. noch keine Umsätze waren bei freundSchluß gut behaupsäft klein. Nur in wenig veränderten u Berlin u. gont ger t0te A. 138..40 5/36.0 405 123.-36.0s33 0 36 0 . 24.-36.0s24.-360 vom 19. Februar: kamm. Aluminium, keichsmark. Alumifeld. Anl. Anl. -Ruhr Anl. verbd. Anl. 36 Opf. A. Pfd. Westf. Pfd. „Westf. Kom mm. Goldan I. Idsch. Pfd. n. B. Bin. Pfd. ntr. 300. Pfd. dbr. Bk. Pfd. It Obl. d. Berg. Obl. er Benz Obl.1 perw. Obl. Cenis Obl. Stahl 60 Stahl 47/81 tahl u. R. 08. nbonds Anleihe 95.2 97.9 96.1 —. 92 98.0— 97.0 95.2 98.0 91 96.7 91.1 98.2 98.2 97.7 97. 98.0 97.: 93.5 9. 108.3195. —. 100. 100.|100 —. 95.9 —. 100.0 — 1335 91.6 9. 19..19.2. 91 C Bochum k aci Precher 8003 Lieber Gottlieb vom Tippelsberg! Du hast uns an so manchem Samstag im Laufe der Jahrzehnte im Zick=Zack durch Kaubaukum geführt, daß wir den Wunsch haben, heute mal die Sache umzudrehen. Lege Deine Feder und die Wispelte weg, Du alter Tippelsberger Hüter unserer Bochumer Interissen, und gönne Dir etwas Zeit, damit wir„klönen“ önnen. Du kannst Dir ja wohl schon denken, daß ich gekommen bin, weil in der nächsten Woche der Tag sich zum 65. Male jährt, wo ein schreiendes Etwas zum erstenmal drüben im Sauerländischen in der Wiege lag und auf den Namen Adolf Peddinghaus getauft wurde, und weil dieses zarte Wesen, nach 65jährigem Erdendasein, jetzt als Gottlieb vom Tippelsberg mir gegenübersitzt. Wir haben nicht die Zeit, in Gedanken all die Jahrzehnte zu durchwandern und ich will auch nicht— wenigstens heute nicht— aus Deinen westfälischen Erinnerungen aus guten und bösen Tagen und auch nicht von Deinen journalistischen Spönkes heute etwas hören. Heute mußt Du mal zuhören, sollst hören, was Dir bisher nie gesagt wurde, weil Deine Berufskameraden es nie zu sagen wagten, denn Du„wolltest reinen Lieber Gottlieb! Wenn heute abend der große Kreis der gesamten Gefolgschaft des„B..“, erweitert durch zahlreiche Gäste aus den städtischen und anderen lichkeit, Besonnenheit und Ueberlegenheit des Schriftleiters. Wie steht es nun bei Dir damit, Gottlieb? Da sitzt Du nun mit Deinen 65 Jahren, mit blitzenden Augen und nie ruhender Hand, willst zur Feder greifen, um wie immer zu schaffen. Weiß Gott, wenn ich's nicht genau wüßte, ich würde es nie glauben, daß 65 Lebens= und über 40 Zeitungsjahre hinter Dir liegen. Was haben die Last der Jahre und die Mühen der Arbeit Dir ausgemacht? Heute wie in den vergangenen Jahrzehnten bist Du einer der Rührigsten und trittst mit dem gleichen Gefühl der Pflicht und mit demselben Bewußtsein der öffentlichen Verantwortung heute wie in all' den Jahren an den Schreibtisch heran, um Deine Aufgaben zu erfüllen. Selbst hast Du sie Dir gestellt, diese Aufgaben. Längst ist aus Deinem Beruf eine Berufung geworden. Seit 20 Jahren hast Du jetzt Deinen Wächterposten auf dem Tippelsberg bezogen. Jahraus, jahrein hast Du beobachtet, geprüft, geschildert und gefördert, gepriesen und gewertet, wenn es die Interessen Deiner Wahlheimat Bochum erforderten. Niemand gab Dir den Auftrag denn Deine Heimatliebe! Niemand belohnte Dich für dieses Amt denn Dein Gewissen! Laß es Dir heute wenigstens einmal bestätigen, wie groß Deine Verdienste für Bochum sind und wie erfolgreich Dein schriftleiterischer Einsatz für unser Deshalb ist es auch so schön, diese Anerkennung mit der berechtigten Feststellung verbinden zu können, daß Du doch noch so rüstig bist und ein jugendliches Herz im Leibe hast. Wenn Du demnächst als ältester aktiver Schriftleiter ganz Westfalens Deine tägliche Arbeit am Redaktionstisch aufgibst, so wissen wir, daß damit keine Einschränkung Deiner Arbeit, sondern nur eine bessere Ausrichtung auf Deine wirklichen Aufgaben verbunden ist. Befreit von dem täglichen Kleinkram unserer Berufsarbeit wirst Du Dich dann ganz den Zielen verschreiben können, die Dir ans Herz gewachsen sind und denen schon bisher Deine Feder gedient hat, wo immer die Möglichkeit dazu gegeben war: Deiner westfälischen Heimat und Deinem Bochum. Wir leben gottlob in einer Zeit, die Sinn und Bedeutung jener allzu lange verlachten Gefühle der HeiBocham um Helbengerent!ag Feier auf dem Ehrenfriedhof— Aufmarsch in zwei großen Säulen Am Sonntag, 21. Februar, dem Heldengedenktag des deutschen Volkes, gehen wir im Geiste zurück in jene Zeit, wo deutsche Männer und. Jünglinge gegen eine vielfache Uebermacht im Felde standen. In fast allen Erdteilen kämpften die deutschen Soldaten des Weltkrieges. Wir ehren an diesem Tage die Helden des Heeres, der Marine und der Luftwaffe, die im unvergleichlichen Heldenkampf ihr junges Leben für Deutschland hergaben. Ueberall in Feindesland liegen ihre Gräber. Nur ein schlichtes Kreuz mit der Aufschrift:„Hier ruht ein deutscher Soldat“ ist die Erkenntnisstätte dieser Helden. Aus unseren Toten wird das neue Leben unseres Volkes, seien wir ihrer würdig, auf daß das Leben unseres Volkes ihrer würdig ist! Zur Bochumer Heldengedenkfeier bei der Kreisleiter Riemenschneider die Gedenkrede halten wird, erfolgt der Aufmarsch am Sonntag morgen in zwei wisstätte dieser Helden. 944## großen Säulen. Bereits um 10 Uhr treten die Ehrenschweifen wir weiter zu den Vorhöfen des zrieges, abordnungen der NS2AP. und ihrer Gliederungen in die Armee hinter Stacheldraht ihren waffenlosen der Säule II auf, der Fürstenstraße am Stadttheater Penesger, Maneeu., Reyn.,8 Powo die Armee hinter Stacheldraht ihren waffenlosen harten Kampf um Deutschlands Ehre weiterkämpfte. 165 000 deutsche Kriegsgefangene unterlagen diesem Kampf. Hunger, Mord und Sehnsucht zur Heimat haben sie dahingerafft. Nie wird die Heimat die Toten des Weltkrieges vergessen. Sie zogen hinaus mit einer heißen Liebe zur Heimat im Herzen. Kein Kampf und keine Not hat diese Liebe erschuttern können. S sind gestorben in der Ueberzeugung, für den Sieg Deutschlands gekämpft zu haben. Ihr Wille zum Sieg und ihre Opferbereitschaft sollen uns ein ewiges Vorbild sein. Wenn auch ihre Leiber vermodern und ihre Gräber verfallen sind, aber ihre Taten leben weiter. Für uns Ueberlebenden ist es eine heilige Pflicht, das Vermächtnis unserer Toten zu wahren und uns immer wieder an ihrem Heldenmut aufzurichten im Kampf für den Aufbau unseres deutschen Vaterlandes. an. SA., SA.=Reserve, Marine=SA., NSKK., litische Leiter, Hitler=Jugend, Technische Nothilfe, Deutscher Luftsportverband, NSKOV. und SS. werden in dieser Säule durch die Stadt zum Ehrenfriedhof Blumenstraße marschieren. Die Säute 1 kritr 10.15 Uhr am Staatlichen Gymnasium, Bismarckstraße, an; sie * umfaßt unter Vorantritt einer Ehrenhundertschaft der Schutzpolizei den Deutschen Reichskriegerbund„Kyffhäuser", Soldatenbund, Reichstreubund, NS.=Marinebund und Waffenring der Kavallerie. Der Weg dieses Zuges führt durch die Bismarck=, Jahn= und Castroper Straße zur Blumenstraße. Bochum wird durch das machtvolle Antreten seiner lebenden Söhne die Treue denen, gegenüber beweisen, die für uns starben... der Zeichnung: Wilhelm Voßnacke Adolf Peddinghaus, Senior der Schriftleitung des„V..“, der in diesen Tagen 65 Jahre alt wird. Ein Threntag des Solbalendundes Weihe von sieben Fahnen Bochumer Kameradschaften Major a. D. Bering, der Führer des Reichsverbandes Organisationen und Vereinen zur Kaiseraue, an dem Fuß Deines Tippelsberges, pilgert, so darfst Du getrost diesen Zug als eine herzliche Huldigung auffassen, die dem gebührt, der in über 40 Jahren am sausenden Webstuhl der Zeit gewirkt und seit vielen Jahrzehnten als treuer Wächter die Interessen unserer Stadt gehütet hat. Weißt Du, wir von der Schriftleitung des„B..“ können da ein wenig mitreden, können Zeugnis ablegen von der Rechtschaffenheit und dem sittlichen Ernst Deiner Arbeit. Es ist ja kein Zufall und blinde Schicksalsfügung, wenn Du, Gottlieb, nicht nur nach Jahren der erste, sondern auch für alle Deine Kollegen, gleichgültig welches Alters und gleichgültig, welche= besonderen Aufgaben ihnen auch übertragen sein mögen, für uns alle Vorbild bist, dem wir Anregungen, Ansporn und Lebenserfahrung verdanken. Wenn wir hier vor Deiner großen Lesergemeinde heute einmal diese Feststellung treffen, so drängt uns dazu das Gefühl der Zusammengehörigkeit der Zeitung und der an ihr Schaffenden mit dem großen unbekannten und doch erfühl= und spürbaren Menschenheer, das Tag für Tag zur Zeitung greift. Zeitungsmann und Leser können sich ja gar nicht fremd sein, wo der eine täglich seine ganze Arbeitsleistung vor dem andern ausbreitet. Das ist ja eine der merkwürdigsten Erscheinungen im Zeitungsleben, daß der Schriftleiter wohl wie kaum ein anderer Mensch sein ganzes Schaffen mit jeder Zeitungsnummer der Oeffentlichkeit unterbreitet. Was er macht und wie er es macht, wie er empfindet und was er denkt, alles kann der Leser am nächsten Morgen in der Zeitung wiederfinden und kann sich nicht nur ein Bild von der Pressearbeit, sondern auch von dem Menschen machen der dahinter steht, Man sagt manchmal, die Presse sei die öffentliche Kritik. Mit noch größerer Berechtigung kann man von der öffentlichen Kritik an der Presse sprechen. Nicht wahr, Gottlieb, in den mehr als vier Jahrzehnten Zeitungsarbeit hast Du wohl ein Lied davon zu singen gelernt, wie schwer uns das Zeitungsschreiben manchmal gemacht wird und wie anspruchsvoll mitunter Leser sein können. Sie vergessen mitunter, daß die Zeitung ein Produkt ist aus höchster Organisationskunst und technischem Fertschritt, ganz abgesehen von der schöpferischen Arvril der eigentlichen Presseleute. So kommt es, daß der Leser, der täglich seinen„B..“ auf dem Kaffeetisch findet, als etwas Selbstverständliches hinnimmt, daß er norgens schon vor 6 Uhr im„B..“ lesen kann, daß sich etwa um Mitternacht oder noch später— sagen wir ein Erdbeben, oder ein Unglück, oder sonst etwas sdahinten weit in der Türkei“ oder gar in Australien zugetragen hat. Wehe aber, wenn aus dem eigenen Levenskreis des Lesers etwas in der Zeitung steht, was nicht genau stimmt. Erinnerst Du Dich noch, Gottlieb, wenn mal ein Anruf oder ein Brief kommt, wo etwa eine Werksleitung feststellt, daß ein Bericht, vielleicht üder einen Betriebsunfall, nicht ganz gestimmt hat und wo dieses Versehen richtig gestellt wird, ohne daß der Beschwerdeführer sich überlegt, ob er selbst denn auch aues getan hat um eine richtige Veröffentlichung zu ermoglichen. Vielleicht hat der„B..“ am Vortage dreidis viermal versucht, Erkundigungen einzuziehen, ohne daß aus einseitigen Gründen irgendwelche Auskünfte von dem Unternehmen zu bekommen waren. Wenn dann nachher die Sache in der Zeitung nicht genau stimmt, se ist„der Deubel los“. Am heütigen Vorabend des Heldengedenktages vollzieht sich in Bochum ein militärisches Ereignis von besonderer Bedeutung: Sieben Fahnen des Soldatenbundes erhalten ihre Weihe. Der erst Ende 1935 ins Leben gerufene Soldatenbund erfaßt die seit dem 1. Januar 1921 aus dem Heere ausgeschiedenen und noch ausscheidenden Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften um sie im Geiste soldatischer Kameradschaft zu vereinigen und die Beziehungen zur aktiven Wehrmacht aufrechtzuerhalten. Auch in Bochum hat der Soldatenbund rasch Wurzeln geschlagen. Der Standort Bochum umfaßt vier Kameradschaften, dazu kommt noch je eine Kameradschaft in Bochum=Langendreer, Witten und Wattenscheid. Diese sieben Kameradschaften erhalten Deutscher Offiziere Marine=Oberstabsingenieur Jung, der Führer des Reichstreubundes Bürgermeister Schulze (Castrop=Rauxel) u. a. Der Aufmarsch beginnt 17.20 Uhr. Es treten an: die Ehrenformation des Wehrbezirkskommandos, die Ehrenformation der Polizei, SA.=Standarte 17, SA.= Reserve=Standarte 17, Marine=SA., RSKK., Politische Leiter der NSDAP., der Kyffhäuserbund, Reichsluftsportverband, Reichsluftschutz. Nach Empfang der Ehrengäste rücken die Kameradschaften des Soldatenbundes ein. Den Weiheakt eröffnet die Schutzpolizeikapelle unter Rungenhagens Leitung mit dem Niederländischen Dankgebet. Dann hält Kreisleiter matverbundenheit und der Bodenverwurzelung kennt und fördert. Du bist Dein ganzes Leben lang ein Streiter für diese Werte gewesen. Ganz gleichgültig, ob Du damit dem Geist der Zeit entsprachst oder nicht. Es konnte ja auch gar nicht anders sein bei einem Westfalen wie Du es bist. In Westig bei Iserlohn bist Du geboren(26. Februar 1872). Schon früh, als Junge noch, bist Du nach Bochum gekommen, das Deine zweite Heimat geworden ist, und dem Du Dich so ganz verschrieben hast mit Leib und Seele. Hier in Bochum hast Du auch als Zeitungsmann angefangen, vor dem Kriege war es bei der Bochumer Zeitung". Später bist Du dann noch einmal nach dem Sauerland zurückgewandert und hast als Publizist gewirkt, bis Du dann gleich nach dem Kriege zum„B..“ kamst, wo Du Deine Lebensaufgabe gefunden hast. Und das sei Dir heute schon bestätigt, wo Du noch mitten im Schaffen stehst wie selten einer in Deinen Jahren, daß Du diese Aufgaben beispielhaft erfüllt hast. Wo die Gründe dieses Erfolges, die Quellen Deiner Kraft zu suchen sind, wissen wir, Deine Arbeitsgefährten, nur zu gut. Wir brauchen Deine Westfalenart hier nicht zu schildern. Du hast ja oft genug gerade in Deinem Zick=Zack Deine Seele und Deine Ideale vor dem Kreis der zigtausend, ja der hunderttausend Leser ausgebreitet, so daß jeder Dich eigentlich in etwa kennen muß Du hast ja in all den Jayzehnten mit den„.=.“=Freunden nach ihrer Art geredet und hast mit ihnen empfunden und mit ihnen gedacht, denn darin liegt ja wieder ein Teil von Deinem großen publizistischen Wirken, daß Du die Sprache des Volkes sprichst. Wer zählt die Verse, errät die Summe der Artikel, der Glossen, der Notizen und der Betrachtungen, die Du in mehr als einem Menschenalter geschrieben hast und die Tag für Tag ihren Weg zu den Lesern genommen haben. Du hast mit Deinen Lesern gesprochen in Hochdeutsch und hast mit ihnen„platt gekürt" als echter Sohn der Roten Erde. Wie groß sind allein Deine Verdienste als Pfleger und Förderer unseres westfälischen Platts? Wo gibt es heute noch bei uns eine Zeitung, die ganze Beilagen in heimatlichem Dialekt veröffentlicht? Das alles sind für Dich Selbstverständlichkeiten, denn Du bist ja Niederdeutscher bist ein Westfale, wie Emil Rittershaus sie in unserem Westfalenlied besungen hat. Wahrhaftig, man könnie meinen, der Sänger hätte Dich bei diesem Lied zum Vorbild gehabt, so sehr verkörperst Du westfälische Art, westfälisches Sein. Wie, oft hat Dir diese Art auch in entscheidenden Stunden geholfen. Manches Mal hast Du uns ja Deine Episoden aus der Spartakisten= und Franzosenzeit erzählt. Zum Beispiel, als der Herr Genosse Teuber mit zwölf Schwerbewaffneten auf die„.=.“=Schriftleitung kam, um Dich zu zwingen, ihre„volksbeglückenden" Ideale allen Bochumern zu verkünden und wir wissen, wie ihre Pläne an Deiner aufrechten und trotzigen Haltung gescheitert sind, so daß sie nicht nur unverrichteter Dinge wieder abziehen mußten, sondern auch ihre Drohung Dich festzusetzen, wahrzumachen vergaßen. Oder wie sie Dich aus politischen Versammlungen haben herauswerfen wollen, wie Du dann auf das Rednerpustgeklettert bist, und durch Deine besonnene Art die Gemüter beruhigtest. Und wie war es mit den„Schangels"? Hast Du ihnen nicht manches Schnippchen in der Zeitung geschlagen, so daß auch sie den„B..“ oft mit ihrem Besuch beehrten, um das Blatt mit ihren Verboten. und die Schriftleiter mit Verhaftungen zu strafen? Als man einmal einen Deiner Kollegen mitgenommen hatte wegen einer Sache, die Du„ausgefressen“ hattest, da hast Du bedenkenlos den gefährlichen Weg zum Realgymnasium an der Königsallee angetreten, um den Irrtum aufzuklären, damit Du für Deinen Arbeitskameraden das Verhängnis der Verhaftung auf Dich nahmst. Ja, Gottlieb, von Deiner Kameradschaft wissen wir, heine engsten Mitarbeiter am besten etwas zu sagen. heute ihre Fahne. Die Fayne fur vie ätteste namerad=[Riemenschneider eine Auspegcher, Biexraf,leoigt schaft ist vom Kreisverband des Kyffhäuserbundes, die die Weiherede des Bundesgrupren. Stuen dem aderen sechs sind von den Offizieren des Wehrbezirksaderen sechs sind von den Offizieren des Wehrbezirkskommandos und sämtlichen Offizieren und Sanitätsoffizieren des Beurlaubtenstandes des Wehrbezirks Bochum gestiftet worden. Der Weiheakt findet heute nachmittag 17.30 Uhr am Ehrenmal an der Königsallee statt. Es beteiligen sich daran alle Gliederungen der Partei, Abordnungen aller militärischen Verbände und Vereine, NSKOV., Reichsluftsport, Reichsluftschutz, sämtliche Offiziere und Sanitätsoffiziere des Beurlaubtenstandes des Wehrbezirksbereichs und eine Ehrenformation der Polizei. Zahlreiche Ehrengäste haben ihr Erscheinen zugesagt, so Bundesgruppenführer Generalmajor a. D. Kloebe, Wehrersatzinspektor von Krentzki, Wehrbezirkskommandeur Meyer nebst Offizieren und Mannschaften, Kreisleiter der NSDAP. Riemenschneider, Kreispropagandaleiter Link SS.=Brigadeführer Polizeipräsident Schleßmann, Oberbürger= meister Dr. Piclum, Oberbürgermeister Dr. Petri(Wattenscheid), Oberbürgermeister Dr. Zintgraff(Witten), sämtliche in Bochum wohnenden Träger des Pour le mérite und des Goldenen Verdienstkreuzes, der Führer des Kreisverbandes Bochum des Kyffhäuserbundes, a. D. Kloebe, der nach der Weihe die Fahnen den sieben Kameradschaftsführern übergibt. Dann nimmt Verbandsführer Dr. Pean die Ehrung der Gefallenen vor. Der Vertreter des Kommandierenden Generals, Generalmajor v. Krentzki, hält die Schlußansprache, die im gemeinsamen Gesang der Nationalhymnen ausUnter Fackelbeleuchtung marschieren die Festteilnehmer dann über Königsallee, Westfälische Straße, Hermannshöhe, Kreuz=, Kortum=, Bongardstraße zum Rathaus. Hier findet ein Vorbeimarsch vor den Ehrengästen statt. Ueber Allee=, Malteser= und Blücherstraße bewegt sich dann der Festzug zum Kaiser=Friedrich=Platz, wo er sich auflöst. Der Soldatenbund setzt dann im Parkhaus die Feier mit den Angehörigen der Kameraden fort. Die Ehrengäste beteiligen sich. Der Chor der Eisen= und Hüttenwerke sowie die Musik wirken mit. Punkt 12 Uhr schließt die Feier, bei der mit Rücksicht auf den Heldengedenktag nicht getanzt wird. * Es bedarf weiter keiner Worte, daß die Bevölkerung an diesem Ereignis freudigen. Anteil nimmt und es nicht erst der Aufforderung bedarf: Fahnen heraus! „der Deubel los“. P 494 v. Solche und ähnliche Dinge aus unserem Redartionsdeinkrieg würzen unsere Arbeitsstunden. Sie sind Kennsen für einen kleinen Teil der Schwierigkeiten bei uuserer Tätigkeit, und sie sind Prüfsteine für Geschickphot.: Weber(Münster) Generalmajor a. D. Kloebe weiht die Fahnen #44 □ 901 Zodatensune Deine engureg Meitkrbentee, um vesteg enuge zu Jagen. Darin bist Du uns genau so Vorbild wie in Deiner Berufsarbeit gewesen und bist es heute noch wie in all den Jahren. Wer von uns weiß nicht genau, daß er sich blindlings auf Dich verlassen kann? Wer von uns hat es nicht auch mal erfahren, daß Du für ihn eingetreten bist oder ihm geholfen haft; sei es mit Deiner Person, sei es bei der gemeinsamen Arbeit. Kein Wunder ist es deshalb auch, daß Du lange Jahre von dem Kreis Deiner Bochumer Kollegen zu ihrem Führer bestimmt worden warst, um als Vorsitzender des Vereins Bochumer Presse wie auch als Vorstandsmitglied im Landesverband für die beruflichen und sozialen Interessen Deiner Kameraden einzutreten. So weitet sich immer mehr das Gebiet, auf dem Du segensreiche Arbeit geleistet hast; so dehnt sich der Kreis derjenigen, die heute in Anerkennung und Dank Dir bezeugen wollen, was Du für sie, was Du für Heimat, Stadt und Vaterland getan hast. Es ist unmöglich, alles aufzuzählen. Ja, es versagt schon der Platz dazu, um nur all die Organisationen und Vereine zu nennen, die Du mit der Kraft Deiner Persönlichkeit gefördert oder denen Du mit der Gewandtheit Deiner Feder geholfen hast. Man möchte immer weiter schreiben, um Deine Verdienste einmal festzulegen. Einmalangefangen, möchte man ein ganzes Buch zum Lobe Deiner Würde füllen. So müssen wir uns denn bescheiden, in der Phantasie diesen Kreis zu ergänzen und abzurunden, so daß sich Mann an Mann und Bochumer an Bochumer reiht, um heute vor Dir zu stehen und Dir die Hand zu drükken in herzlicher Dankbarkeit und mit aufrichtigen Wünschen, daß Du der Unfrige bleiben mögest noch auf viele Jahre hinaus, auf daß Du wirken kannst im alten Geist noch in ferner Zeit! Glückauf Dir, Adolf Peddinghaus! Paul Dierichs Lebhafter Besuch am ersten Tag der Ausstellung„Weltseind Nr. 1, der Bolschewismus“ Die Ausstellung„Weltfeind Nr. 1, der Bolschewismus“ auf dem Rathausvorplatz hatte bereits am ersten Tage nach der Eröffnung, am Freitag, einen ausgezeichneten Besuch aufzuweisen. Ununterbrochen dauerte den ganzen Tag über der Zustrom an. Das ist deswegen besonders erfreulich, weil das Wetter keineswegs verlockend war. Auch aus den Nachbarstädten waren zahlreiche Besucher nach Bochum gekommen, um der Ausstellung einen Besuch abzustatten. Bekanntlich bleibt der Anti=Komintern=Zug noch bis zum 26. Februar in Bochum. In diesen Tagen muß jeder Bochumer die Ausstellung gesehen haben, denn sie bietet die beste Aufklärung über die Schrecken des Bolschewismus. Die Besichtigungszeit dauert täglich von 9 Uhr bis 21 Uhr. Der Eintrittspreis, der auch eine Tonfilmvorführung einschließt, ist mit 30 Pfennig außerordentlich niedrig gehalten. Die neue Fahne des Soldatenbundes Preisüberwachung. Ein Bochumer Markthändler empfahl in Wanne=Eickel an seinem Stand Hühner. Der gesetzliche Preis beträgt.05 Mark Der Verkäufer aber verlangte.30 Mark. Die Polizei schritt sofort ein und veranlaßte daß die geschlachteten Hühner zu dem vorgeschriebenen Preis abgesetzt wurden. Seite 4 Nr. 43 7 Bochumer Anzeiger„ Samstag Sonntag, 20./21. Februar 1937 Heldengedenktag— Ehrentag des deutschen Volkes Am kommenden Sonntag wird sich das gesamte deutsche Volk seiner heldischen Söhne erinnern und ihnen denken für das große Opfer. Unser Gedenken ist unser Dank für die Einsatzbereitschaft und für die noch größere Opferbereitschaft. Gemeinsam mit den Hinterbliebenen, Waisen und Eltern unserer für das Vaterland gefallenen Brüder wollen auch wir Frontsoldaten die Mahner sein an alle deutschen Volksgenossen: Ehret die Helden des Weltkrieges, Denn heldisch ist es, für das Vaterland zu sterben. Ehret die Hinterbliebenen unserer gefallenen Brüder, Denn damit erfüllt sich das heilige Vermächtnis der Front. Wir wollen uns am Sonntag besinnen auf den Glauben, in dem sie starben. Unseren in Walhall eingezogenen Brüdern aber rufen wir zu: Wenn auch das alte Reich vergangen ist, aus Eurer Asche wuchs ein neues Reich, das schöner ist. Heil Hitler! Struckmann, Gauobmann der NSKOV. Der Reichskriegerbund(Kyffhäuserbund), Kreisverband Bochum, am Heldengedenktag! Zur Teilnahme an der Heldengedenkfeier treten die Kameradschaften von Bochum=Mitte Sonntag vormittag pünktlich 10 Uhr auf dem Schulhofe des Gymnasiums an der Bismarckstraße an. Kameradschaftsabend der RSKOV. Altstadt. Am Samstag, 20. Februar, abends 20 Uhr, findet im Saale der Wirtschaft Balkenhol. Klosterstraße, ein Kameradschaftsabend der Kameradschaft Altstadt der RSKOV. statt. Der Redner des Abends ist Pg. Direktor Kampmann. Gezeiat werden Diavositive über „Des Reiches Wehr, des Reiches Ehr" und„Die Luftflotten der anderen". Der erste Teil des Abends wird noch besonders feierlich ausgestaltet durch die Mitwirkung der HI.(Fanfarenbläser, Gedichtvorträge, Lieder). Der zweite Teil soll dagegen mehr der fröhlichen Kameradschaft gewidmet sein. Erstklassige Musik. vorführungen, heitere Vorträge und sonstige Ueberraschungen werden die Kameraden längere Zeit zusammenhalten und fester zusammenschließen. Städtisches Freiherr=vom=Stein=Oberlyzeum. Eine sehenswerte Ausstellung von Nadel= und Werkarbeiten, die anläßlich der diesjährigen Prüfung der Kindergärtnerinnen und Hortnerinnen wiederum eröffnet wird ist am 24. und 25. Februar, nachmittags von 8 bis 7 Uhr, in der Aula der Anstalt zu besichtigen. Der Regen hört nicht auf Mitgeteilt vom Reichswetterdienst Essen=Mülheim um 21 Uhr Das Tief über dem Atlantik mit seinem Ausläufer über der Nordsee wandert langsam ostwärts. Die mit dieser Störung verbundene Schlechtwetterzone setzte sich entgegen den Erwartungen im Stau der deutschen Mittelgebirge fest. Sie brachte in ganz Deutschland verbreitet Niederschläge. Bei der geringen Verlagerungsgeschwindigkeit des Niederschlagsgebietes und der anhaltenden Storungstätigkeit über dem Nordatlantik ist mit einer durchgreifenden Wetterbesserung noch nicht zu rechnen..„ Aussichren fur Samstag=Sonntag: Frische Winde aus Südwest, tagsuber bedeckt mit Niederschlägen, mitde Temperaturen.— Wahrscheinliche Weiterentwicklung: Westwindwetter und unbeständig. Neues aus Dochum Die Hexenbrücke jetzt gesperrt. Die Hexenbrücke, die über den Güterbahnhof Bochum=Präsident führt und bisher eine Verbindung zwischen der Eickeler und Prasidentstraße darstellte, ist gesperrt worden. Der Abbruch der Häuser an der Hexenbrücke im Zuge der früheren Präsidentstraße geht jetzt rasch vonstatten. Noch gut abgegangen. An der Kreuzung Herner Straße und Lövterring wurde gestern nachmittag um 4 Uhr ein älterer Radfahrer von einem Lieferwagen gestreift. Er kam zu Fall, glücklicherweise ohne neunenswerten Schaden zu nehmen. Ueberschreiten der Straße stets gefährlich. Am 19. Februar wurde ein Mann an der Ecke Rott= und Luisenstraße beim Ueberschreiten des Fahrdamms von einem Personenkraftwagen angefahren. Er wurde am Kopf verletzt und zwecks Anlegung eines Verbandes dem Elisabeth=Krankenhaus zugeführt. „Die geehrten Gäste werden gebeten, selbst auf ihre Sachen zu achten, da...“ In der Nacht vom 18. zum 14. Februar wurde einem Gast in der Wirtschaft Raeder, Bochum, Gahlensche Straße 157, ein Mantel entwendet. Beschreibung des Mantels: Farbe graublau meliert, zweireihig, im Kragen Firmenschild„Fischer Bochum". Wer kann zu diesem Diebstahl Angaben machen? Angaben, die auf Wunsch vertraulich behandelt werden, erbittet die Kriminalpolizei in Bochum, Polizeipräsidium, Uhlandstraße 35, Zimmer 245. Türdrücker von der Tür gestohlen. In der Nacht zum 16 Februar wurde von der Eingangstür der Gastwirtschaft im Hause Wittener Straße 18 der Türdrücker abmontiert und entwendet. Es handelt sich um einen Messingtürdrücker. Wer hat den Vorfall beobachtet oder kann sonst sachdienliche Angaben machen? Angaben erbittet die Kriminalpolizei in Bochum, Polizeipräsidium, Uhlandstraße 35, Zimmer 245. Auf Wunsch werden die Angaben vertraulich behandelt. Mit„Kraft durch Freude" nach Oberammergau. Freitag nachmittag gegen 16.30 Uhr fuhren unsere KdF.=Wintersportler aus Bochum, Wanne=Eickel. Wattenscheid usw. vom Bahnhof Bochum=Nord nach Oberammergau, um 14 Tage Wintersportfreuden in Oberammergau zu verleben. Trotz des augenblicklich hier vorherrschenden Regens war die Stimmung ausgezeichnet. Alle Oberammergaufahrer freuten sich jedenfalls schon auf die goldenen Urlaubstage im schönen Süden unseres Reiches. Konzertveranstaltungen der Hitler=Jugend Der Musikzug des Standortes Groß=Bochum der Hitler=Jugend, der von der Wattenscheider HJ, gestellt wird, wird in den nächsten Wochen eine Anzahl von Konzertveranstaltungen in den verschiedenen Stadtteilen Bochums durchführen. Es handelt sich um reine Konzertveranstaltungen, die sich durch ein außerordentlich reichhaltiges Programm auszeichnen. Der Standortmusikzug in der beachtlichen Stärke von 45 HJ.= Musikern ist im mittleren Industriegebiet durch seine wiederholten Mitwirkungen bei großen Veranstaltungen gut bekannt....„ GIhmmssringes fl. 5st Als erster Abend dieses Veranstattungsringes findet am Montag, 22. Februar, im Saale des Evangelischen Vereinshauses an der Mühlenstraße ein Konzert statt, das wie auch die folgenden insbesondere für die Elternschaft des jeweiligen Bereichs gedacht ist. Das Konzert bringt im ersten Teil Märsche und Lieder der Hitler=Jugend und im zweiten Teil eine bunte Reihe von Ouvertüren, Walzern und bekannten Märschen. Das gleiche Konzert wird am Dienstag, 23. Februar, im Ernst=Moritz=Arndt=Haus, am 24. Februar im Saale der Wirtschaft Göbel, Essener Straße 2, am 27. Februar im Kalthoffschen Saale in Gerthe, am 2. März im Hordeler Saalbau und am 3. März im Saale Grollmann, Langendreer, wiederholt. Die Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr und dauern etwa zwei Stunden. Es wäre zu wünschen, daß diese Konzerte vor allem seitens der Elternschaft unserer Hitlerjungen und BDM.=Mädel den Besuch finden, den sie verdienen. ****** T„* 0* Das große Verkehrszeichen-Preisausschreiben des„B..“ entscheidet sich am 27. Februar! Die Durchsicht der fast 3700 eingegangenen Lösungen ist zur Zeit im Gange! Am 27. Februar erfolgt die Bekanntgabe der 50 Preisträger! Tiaononerae Kreisverdand Bochum des Deutschen Reichskriegerbundes „Kyffhäuset". Der Kreisverband Bochum des Deutschen Reichskriegerbundes beteiligt sich am Sonntag an der Heldengedenkseier auf dem Friedhof an der Blumenstraße. Die zum Bezirk Bochum=Mitte gehörenden Kameradschaften treten mit der Bundesfahne pünktlich um 10.15 Uhr auf dem Schulhof des Gymnasiums an der Bismarckstraße an. Die Kameradschaften der Außenbezirke nehmen an den örtlichen Feiern teil. Auch an der Feier der Weihe der Fahnen des Soldatenbundes am Samstag, 20. Februar, nimmt der Kreisverband Bochum mit einer Ehrenformation teil. Der Kreisverband hat, um seine enge Verbundenheit mit der neuen Wehrmacht zu bezeugen, eine der zur Weihe kommenden Fahnen des Soldatenbundes gestiftet. Die Kameraden des Kreisverbandes werden ersucht, den am 2. und 3. März stattfindenden Aufführungen des Bühnenwerkes„Einsiedel", Legende des unbekannten Soldaten des Weltkrieges von Gottfried Walter Klucke, durch die NSKOV. beizuwohnen und sich hierzu Karten zu sichern auf der Geschäftsstelle der NSKOV. Bochum, Trankgasse. Es wird auch erwartet, daß die Kameraden des Kreisverbandes Bochum des Reichskriegerbundes mit ihren Angehörigen die auf dem Rathausvorplatz errichtete AntiKomintern=Ausstellung eifrigst besuchen werden. Semper=talis=Bund, Ortsgruppe Bochum. Die FebruarSitzung im Lokale Düppe erfreute sich eines guten Besuches und verlief sehr anregend und fruchtbringend. Nach Mitteilung des Gruppenleiters Kamerad Dröge sind die Vorbereitungen für die Wiedersehensfeier anläßlich des 250jährigen Besteyens des Ersten Garde=Rigenmts zu Fuß„Pfingsten 1938 in Potsdam“ in Angriff genommen; bis jetzt meldeten sich 30 Kameraden, zur Teilnahme. Zum Kameradschaftsabend der Nachbargruppe Dortmund am 20. Februar wird vollzählige Beteiligung erwartet. Nach Erledigung der übrigen Punkte: Semper=talis=Blatt, Gautag WestfalenLippe und Deutscher Gardetag 1937 in Düsseldorf, schloß Kamerad Dröge den Gruppenabend mit einem dreifachen „Sieg=Heil“ auf Führer und Vaterland. Bochumer Verbände und Vereine Schützenkrei deutschen Schi Bochum eine rung aefunden. Es geboren zu ihm. Bochum. Wattenscheid. Wanne=Eickel., Herne, Castrov= Raurel und Witten. Der neue Schutzenkreis Bochum zählt an 10000 Schützen. Die Führer der in diesem Kreise vorbandenen Schutzenvereine treten am Sonntaa nachmittag in Bochum im Saale des„Bochumer Hofes“ zu einer ersten Kreistaguna zusammen. Zu dieser Rurd, aucheder neue Gauschutzenführer von Westfalen. Vereinigte Schlosser= und Maschinenbauer=Gesellen Bochum 1885. Die im Vereinsheim Bischoff abaebaltene Jahreshauptversammtung leitete der 1. Vortitzende mit einer Ansprache ein. in der er besonders des Schirmherrn. Direktor Dißmann. und des Ehrenmitgliedes Heinz Bulow gedachte. Die Vorstandswah exgab: Kersting 1. Vorsitzender. Hans Papve 2. Vorsitzender, Heinrich Junabäcker., Teutenbero 2. Geschaftsführer, Heinrich Kaiser 1,,„Olthoff 2. Kassiexer. Paul Arndt., Kurt Radtko 2. Beisitzer. Zum Fabnenkommgydo wählte man die Kollegen Aug. Bennina. Muller und Vaes. Dem langjahrigen Kassierer Bernhard Janssen überreichte man ein schones Angebinde Es wurden vier Nenaufnahmen getätiat. In aufschlußreichen, Worten sorach Heinz Bulow über den Vierjahresylan. Der 1 Vorsitzende dankte, dem Vortragenden im Namen des Vereins und wunschte ihm das Beste bei seiner versetzung nach Munchen. Am 13. Juni unternimmt der Verein eine Autofahrt nach Schloß Bura. Letzter Bardengesang Kaum hat sich die Gruft über Josef Kamperdick geschlossen, und schon wieder stand der Bochumer Männergesangverein„Einigkeit“ am Freitag nachmittag an Grabe eines Sangesbruders. Es war Schneidermeister Friedrich Weydmann. Fast 50 Jahre hat er in den Reihen der„Einigkeit“ gestanden und mit vorbild. licher Treue dem deutschen Liede gedient. Friedrich Weydmann gehörte zu den Stillen im Lande. Um so höher stand er in der Achtung seiner Sangesfreunde die auch nicht fehlten, als es hieß, ihrem treuesten Freunde das letzte Geleit zu geben. Auf dem Zentralfriedhof am Freigrafendamm fand die Beisetzung statt. an der sich auch die Bochumer Krieger= und Landwehrkameradschaft des? Bezirks unter Führung des Kreisverbandsführers Major a. D. Bering beteiligte. Als Auftakt zu der Trauerfeier sang der Männergesangverein„Einigkeit" unter der Stabführung seines Dirigenten Clauberg Schuberts Trauerhymne„Heilig. heilig ist der Herr". Franziskanerpater Adeodatus von der Christkönigspfarre spendete den letzten Trost der Kirche. Eine Ehrensalve der Kriegerkameraden grüßte den Toten, während die Kapelle das Lied vom guten Kameraden intonierte. Im Auftrage des Männergesangvereins„Einigkeit“ trat Vereinsführer Gläser an die offene Gruft, um dem Heimgegangenen den letzten Gruß der Treue zu entbieten, den Dirigent Clauberg nach Niederlegung eines prächtigen Kranzes mit den ehrenden Worten zu Ende führte, das Friedrich Weydmann in der„Einigkeit" stets weiterleben werde als ein Sänger von Adel und von innerer Größe. Zum letzten Male klang Friedrich Silchers„Schottischer Bardengesang" auf an einem Grabe, das einen echten Barden ausgenommen hat. Totenglocke. Ein in weiteren Kreisen bekannter und geschätzter Mitbürger, der Fabrikant i. R. Gustav Neuhaus, ist am Donnerstag abend nach längerer Krankheit in die Ewigkeit eingegangen, kurz vor Vollendung seines 81. Lebensjahres. Jahrzehnte leitete er die Firma Würfel& Neuhaus, deren Betrieb sich in der Augustastraße und später an der Wittener Straße befand. Als sich der Verstorbene von seinem Berufe zurückzog, widmete er seine ganze Kraft vaterländischen Bestrebungen, wie er an allen Vorgängen des öffentlichen Lebens bis in sein hohes Alter hinein regen Anteil nahm. Er war eine gerade, offene Natur, deutsch im Denken und Fühlen. Die ihn kannten, werden ihm über das Grab hinaus ein ehrendes Gedenken bewahren. Ortsverband Bochum für Innere Mission. Die Diensträume befinden sich im Evangelischen Vereinshaus an der Mühlenstraße. Der Ortsverband umfaßt die 17 Gemeinden des Kirchenkreises Bochum: Gemeindediakonie in den einzelnen Pfarrbezirken mit Schwestern der Diakonissen=Mutterhäuser Sarepta, Bethel und Witten(Ruhr), das Zufluchtsheim für Frauen und Mädchen am Stadion, evangelische Kindergarten, zwei evangelische Krankenhäuser, zwei Altersheime, das Kinderheim, Rettungsanstalt Overdyk, die Herberge zur Heimat mit dem Hospiz, andere Heime und Einrichtungen wie Marthahaus, Ruhrlandheim, Waldlandheim und schließlich die Zusammenfassung aller Inneren=Missions=Arbeit und des Kirchenkreises im Ortsverband fur Innere Mission. Helferinnen und freiwillige Mitarbeiter aus allen Gemeinden und einige Berufsarbeiter der Inneren Mission stehen hier gemeinsam in manikigfachem„Rettungsdienst". Dank der Wirtschaftsbelebung auch für Januar günstiges Ergebnis des Reichsbahnverkehrs im Direktionsbezirk Essen Der Monat Januar hat in der Personenbeförderung des Ruhrgebiets, im Gegensatz zu früheren einen merkbaren Abfall gegen den Dezemberverkehr nicht gebracht. Das ist neben dem regelmäßig im Anfang des Januar in Erscheinung tretenden starken Festtagsund Ferienrückverkehr besonders auf die mit der fortschreitenden Wirtschaftsbelebung verbundene Steigerung des Berufslebens und den starken Sonderzugverkehr zurückzuführen. Im allgemeinc war auch der Fernverkehr sehr lebhaft, so daß vorwiegend zum Wochenende weiterhin eine Doppelführung mehrerer=Züge beibehalten werden mußte. Mit 277 Zügen übertraf auch der Sonderzugdienst den Verkehr des Vergleichsmonats im Vorjahr, der nur 169 Sonderzüge erforderte, erheblich. Stadttheater: Samstag 19 Uhr: Prinz Friedrich von Homburg: Sonntag 11 Uhr: Prinz Friedrich von Homburg; Sonntag 19 Uhr: Die Hermannsschlacht. Stadtische Gemäldegalerie: Sonn= und seiertags bei freiem Einirttt von 10 bis 13 Uhr, werktags von 10 bis 16 Uhr. Heimatmuseum Haus Rechen, Königsallee 17: Sonn= und setertags von 10 bis 13, werttags von 10 bis 16 Uhr. Bergbaumuseum, Böbestraße: Besichtigungszeiten: Werttags von 8 bis 13 Uhr und von 15 bis 18.30 Uhr. an Mittwochund Samstag=Nachmittagen bei freiem Einirlit; sonntags von 10 bis 13 Uhr.(An Feiertagen geschlossen.) Geolvgisches Museum der Westsälischen Berggewerkschafts. kasse, Herner Straße 45: Mittwochs von 15 bis 18 Uhr und sonntags von 10.30 bis 13 Uhr, mit Ausnahme der Feiertage. Nach Voranmeldung jederzeit innerhalb der Dienstsunden. Eintrin frei.. Weninarg#.#. Städtische Schwimm= und Badcanstalt, Marienstraße: Sonntags von 7 bis 12 Uhr: Familienbad. Weltlichtspiele: ab 15.15 Uhr: Eine Frau ohne Bedeutung. Apollotheater: ab 15.50 Uhr: Der Kaiser von Kaltfornten. Capitol: Werktags ab 15.30 Uhr, sonntags ab 15 Uhr: üve Marlo.„ Mn ham Mi#et Gloria=Palast: ab 15.30 Uhr: Das Mädchen vom Moorhof Hammer Lichtspiele: ab 15.45 Uhr: Burgtheater. Lichtburg: ab 15.15 Uhr: Die Julika. Lichtspielhaus; ab 15.30 Uhr: Die Unbekannte. Odcon: av 15.45 Uhr: Schlußakkord. Stala=Lichtspiele: ao 17 Uhr: Schlutzaltord. Usa-Tonhalle: ab 15.30 Uhr: Standschütze Bruggler: Sonntag vormittag 11.30 Uhr: Winterzauber in den Dolomiten. Apollo Weitmar: Das Mädchen vom Moorhof. Capitol Langendreer: Hauptmann Sorrel und sein Sohn. Capitol Werne: Arzt aus Leidenschaft. Kammerlichtspiese Gerthe: Stützen der Gesellschaft. Schauburg Wanne=Eicke!: Du bist mein Glück. Unterhaltungs= und Gaststätten: Bürgergesellschaft Hotel Monovol Gußstahl=Gaststätte Gaststätte Union=Palast Hotel Kalserhof Gasthaus Wagener Das Anglück mit der Treberfuhre Das beihungnirken. Bilder aus den Bochumer Gerichtssälen Anfang Dezember holte ein Kraftwagenfahrer die Treber einer Brauerei aus Barmen ab, die in Stiepel landwirtschaftlich verwendet werden sollten. Sein Beifahrer nahm unterwegs ein Frühstück ein, wobei auch Bier getrunken wurde. Der Fahrer selbst will allerdings nur ein Glas Bier getrunken haben. Auf der Kemnader Straße in der Nähe der Wirtschaft Frische stand der Wagen beim Zurücksetzen quer zur Straße Es war am dunklen Nachmittag. Die Kemnader Straße herauf kam der Motorradfahrer., auf dem Hintersitz saß dessen Frau. Das Unglück wollte es, daß Motorrad und Kraftwagen zusammenstießen, wobei die Schuld nach den Aussagen der Augenzeugen unbedingt den Wagenfahrer traf, der mit dem Wagen„hin und her hampelte". Der Motorradfahrer stürzte und kam so unglücklich unter seine Maschine zu liegen, daß er einen sehr schweren Schenkelbruch davontrug. Auch heute war er noch nicht so weit hergestellt, um als Zeuge vor Gericht erscheinen zu können. Es wird noch lange Wochen dauern, bis er wieder halbwegs gehfähig sein wird. Die Frau auf dem Soziussitze kam mit dem Schrecken dapon; es war ihr gelungen, im Augenblick des Unheils abzuspringen. Die Blutprobe zeigte bei dem Angeklagten Akkohol, wenn auch nur in geringem Maße, an. Die Zeugen freilich sagten übereinstimmend aus, daß sie den Angeklagten und seinen Begleiter für angetrunken hielten. Beide hätten sich nach dem Unfall auch recht sonderbar benommen. Was aber am meisten zuungunsten des Angeklagten sprach, waren seine Vorstrafen wegen Vergehens gegen die Verkehrsordnung, die ihn als einen Menschen erscheinen ließen, der solche Bestimmungen auf die leichte Achsel nimmt. Der Beifahrer hätte die Pflicht gehabt, beim Ausfahren auf die Straße die Fahrbahn zu sichern. Er hatte aber schon vorher wieder den Wagen bestiegen, so deß der Motorradfahrer gar nicht gesehen wurde. Daß der Staatsanwalt auf solcherlei Verstöße recht schlecht zu sprechen ist, kann man sich denken. Er beantragte gegen den Angeklagten, der für die Handlung des Beifahrers mitverantwortlich ist, fünf MoKneipp-Kur-Wegwgeiseg kostenlos durch kneipp-Muner-Zeinrale Wurzburg nate Gefängnis, und das Gericht fand keinen Grund, das Strafmaß herabzusetzen. Mag man auch nur wenig bei dem Frühstück getrunken haben, man sah auch hier wieder, daß auch geringe Alkoholmengen die Aufmerksamkeit und die Entschlußkraft hemmen können, wenn die Umstände es so fügen. Also war das„Frühstück" den beiden zum Verhängnis geworden. An das Steuer eines Wagens aber gehören nur ganz nüchterne Menschen; eine Forderung, die bei dieser Gelegenheit vom Gerichtsvorsitzenden wieder besonders unterstrichen wurde. Bei der Untersuchung des Wagens stellte sich noch weiter heraus, daß beide Bremsen arg in Unordnung waren und daß der Angeklagte mit diesem Schaden eigentlich den Wagen gar nicht hätte benutzen dürfen. * Verantwortungsloser Kraftwagenfahrer Der Kraftwagenfahrer Ewald Zurkuhlen aus Rheda erfaßte am 23. November v. J. auf dem Sommerweg der Bauernschaft Amenhorst mit seinem Kraftwagen eine Frau und verletzte sie so schwer, daß sie nach einer Stunde stard. Zurkuhlen, vor Gericht in Münster wegen dieses Vorfalls zu verantworten hatte, gab zu, vor dem Unfall etwa zehn Glas Bier, einige Korn, sechs bis acht Kognaks und zwei Glas Wein getrunken zu haben, doch hätte von Trunkenheit keine Rede sein können, da ihm das nichts ausmache. Er habe nicht bemerkt, daß die Straße eine Biegung mache, und sei deshalb auf den Sommerweg gefahren. Der Sachverständige, der einen Alkoholgehalt von.48 pro Mille bei dem Angeklagten festgestelkt hatte, war der Ansicht daß Zurkuhlen der die Strecke genau kannte. war und deshalb fahrlässig gehandelt habe. Auf den gleichen Standpunkt stellte sich auch das Gericht, das den Angeklagten, der noch unbestraft war, zu fünf Monaten Gefängnis verurteilte. Aus der ASDAp. (Nach Bekanntmachungen der Partei) Samstag, 20. Februar Kreis Bochum RSDAP. Hamme. 20 Uhr: Oeffentliche Versammlung bei Hucke, Dorstener Straße. Es spricht Kreisredner Par; teigenosse Wölting. Erscheinen aller Parteigenossen ist unbedingte Pflicht. Alle übrigen Volksgenossen sind herzlich eingeladen. Kreis Wattenscheid RSDAP. West. 20.15 Uhr: Groß=Kundgebung im Saalbau Marxmeier. Redner: Gauamtsleiter des Rasstpolitischen Amtes, Parteigenosse Dr. Jeß. Themo;, en, tionalsozialistische Weltanschauung im Lichte der massen frage.“ Sonntag, 21. Februar Kreis Bochum RSDAP. Stiepel. 13.30 Uhr: Antreten aller Parteigenossen an der Geschäftsstelle. Politische Leiter erscheinen M6 DAb. Kreis..45 Uhr: Antreiepestsmacheig bad, tischen Leiter, soweit sie im Besitz eines im Dienstanzug an der Yorkstraße vor der Geschäftssgen der Ortsgruppe Ehrenfeld zur Teilnahme an der Heug gedenkseier. Es wird bereitschaftsweise angetreten. Bereitschaften 7 und 9 führen je zwei Fahnen mit. gonl, RSDAP. Harpen. 11.30 Uhr: Antreten tischen Leiter am Vinzentius=Weg zur Heldengedentseier. Kreis Wattenschel. genoflen MitRSDAP. West. Teilnahme aller Parteisenlur4 arbeiter und Mitglieder der Gliederungen an der den gedenkfeier. Veranstaltungsring der Hitler=Jugend Am Sonntag nachmittag spielt das Orchester##s, der schen Musikbühne Berlin für den Veranstaltungs#n# 53. im Ernst=Moritz=Arndt=Haus. Zarten„„sth,„„zumen, Kasse zu erhalten. Wer möchte die Gelegeguganer: Peber, die unsterdlichen Werke eines Beethoven, gegzun.# Händel in vollendeter Form zu hören? Beg##nn drs zertes: 16 Uhr. Die Plätze müssen bis 19.50 Uhr nommen sein. Ronätsversammlung im Bundeslotal Hügert. Riseche-ehe dieser Versammlung teilzunehmen. (Weitere Lokalnachrichten auf den Seiten 5, 6 und.1 Kamperdick gehumer Männernachmittag an Schneidermeister ahre hat er in nd mit vorbild. ent, Friedrich n Lande. Um Sangesfreunde, ihrem treuesten if dem ZentralBeisetzung statt, und Landwehrzung des Kreisbeteiligte. Als Männergesang. na seines Dirihymne„Heilig, Adeodatus von tzten Trost der meraden grüßte Lied vom guten des Männerührer Gläser igenen den letzrigent Clauberg anzes mit den Friedrich Weydeben werde als Größe. Zun schottischer Baris einen echten bekannter und i. R. Gustav nach längerer gen, kurz vor ahrzehnte leitete ten Betrieb sich Vittener Straße seinem Berufe vaterländischen gen des öffentnein regen AnNatur, deutsch en, werden ihm enken bewahren. Mission. Die lischen Vereinsverband umfaßt Bochum: Gearrbezirken mit iuser Sarepta, luchtsheim für igelische Kinderer, zwei Alterslt Overdyk, die andere Heime Ruhrlandheim, usammenfassung 8 Kirchenkreises Helferinnen und inden und einige stehen hier geienst". des ReichsbahnEssen sonenbeförderung rüheren Jahren, mberverkehr nicht ißig im Anfang starken Festtagsie mit der fortdene Steigerung Sonderzugverlehr auch der Fernzum Wochenende er=Züge beisen übertraf auch Vergleichsmonats je erforderte, erSeite 5 Nr. 43 7 Bochumer Anzeiger„ Samstag Sonntag, 20./21. Februar 1937 Am 24. Februar Großkundgebung der Ortsgruppe Bochum=Altstadt Die Großkundgebung der Ortsgruppe Bochum=Altstadt, in der Gauredner Pg. Dr. A. Beck über das „Die Totalität der nationalsozialistischen Idee unter besonderer Berücksichtigung des neuen Vierjahresplans" sprechen wird, findet nicht am 24., sondern am 23. Februar, um 20 Uhr, im Evangelischen Vereinshaus statt. Sturz von der Bodentreppe. Die 54jährige Ebefrau des Arbeiters., Gustavstraße, kam mit Wäsche die Bodentrevve hinunter, als sie stolperte und stürzte. Sie erlitt eine Gehirnerschütterung und einen Bruch des rechten Armes und mußte ins Krankenhaus gebracht werden. Deusei Arinenenschaft zwei Jahren 60000 Reichsmark unterschlagen— Der Täter verhaftet und geständig Auf vertrauliche Weise erhielt die Kriminalpolizei davon Kenntnis, daß ein Bochumer Kaufmann seit längerer Zeit große Rennwetten anlege und meist mit Verlust abschneide. Da seine persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse nicht bekannt waren, erregten die hohen Wetten Verdacht. Die daraufhin angestellten Nachforschungen führten zur Ermittlung und Festnahme des bei einem industriellen Großunternehmen Bochums beschäftigten Buchhalters Heinrich., dem bisher Unerschlagungen in Höhe von 60000 RM. nachgewiesen werden konnten. Er hat seine seit etwa zwei Jahren begangenen Veruntreuungen in so geschickter Weise zu verschleiern verstanden, daß sie der geschädigten Firma bisher nicht aufgefallen waren und erst durch das Eingreifen der Kriminalpolizei entdeckt wurden. L. ist in vollem Umfange geständig. Er hoffte die erlittenen Verluste durch neue, gewagte Wetten wieder ausgleichen zu können und ist dadurch immer tiefer in Schulden geraten, aus dener er keinen Ausweg mehr Das Amtsgericht, dem er zugeführt wurde, hat Haftbefehl gegen ihn erlassen. Bochums Bauern bereit! Dritte Arbeitstagung der Kreisbauernschaft Daß die Bochumer Kreisbauernschaft gewillt ist, auch in ihrem Bereiche dem Vierjahresplan einen Erfolg auf der ganzen Linie zu sichern, zeigte ihre dritte Arbeitstagung, die am Freitag nachmittag unter stärkster Beteiligung in den Räumen des Parkhauses stattfand. Kreisbauernführer Hautkapp sprach ein kurzes Wort der Begrüßung und dann trat man gleich in die *o Zur Veratung stand zunächst ein Vortrag des DiplomLandwirts Landwehrmeyer von der Landesbauernschaft in Münster über Fragen der Landeskultur und der Grünlandwirtschaft. In großen Linien wurden von dem Redner die Gesichtspunkte aufgezeigt. unter denen in Zukunft die Durchorganisation der Betriebe zu stehen habe. Es bedürfe einer gewaltigen Leistung und einer noch gewaltigeren Umstellung im betriebswirtschaftlichen Denken, um das dem deutschen Bauern # K OPEL P/4 Von RM 1450 an ab Werk OPEL KADETT RN 2100 ab Werk OPEL•6 Von RM 3100 an ab Werk K hee e K R WÖE K W KE S#e WÖEÖE W- e gehe uu M u eiete S K iss aeeeeettt OPEL ISUPERGE Von RM 3850 an ab Werk □08 worzburg OPEL OLYMPIA RM 2500 ab Werk OPEL ADMIRAL * Von RM 6500 an ab Werk dundachung. sleiter des Raue: 8. Thema; ichte der Rassenupa.) m.#. H. BESCCHTIGEN SIE UNSERE AUSSTELLUNGSRXUME: BGCRER A WITTE, KRAFTFAHRZEUS-VERTRIEB SCHKOMMOD U A Fesk, 6oChUis HarriuGeR SrR, reitenon un 1. BOCHUM, ALLEESTRASSE 28, TELEPHON 62280 Oeg 48 Seite 6 Nr. 43/ Bochumer Anzeiger„ Samstag Sonntag, 20./21. Februar 1937 Seite 7 Nr. 43 gegebene Ziel des Vierjahresplanes, die Nahrungsfreiheit und Nahrungssicherheit, zu erreichen. Als zweiter Redner sprach Pg. Zimmermann von der landwirtschaftlichen Versuchsstation in Münster über die auch im Rahmen des Vierjahresplanes stark zu beachtende Frage der Jungbauernsiedlung und ihre Bedeutung für die deutsche Agrarwirtschaft. Standesbeamter und Sippenforscher Heimann (Bochum=Gerthe) verbreitete sich über bäuerliche Ahnenund Sippenforschung, ein Vortrag, der größte Beachtung finden mußte, weil bei den Ausführungen über die Bedeutung der Ahnen= und Sippenkunde Material und Belege verwandt wurden, die in Bochumer Bauernfamilien aufgefunden worden sind. Alles in allem war es eine Arbeitstagung, die den Anstrengungen für den Vierjahresplan den besten Auftakt gegeben haben dürfte. Seutschialr inn Kalnp Gauredner g. Theiler sprach im Ernst=Moritz=Arndt=Haus Achtung, RBWK.=Teilnehmer Eisen und Metall. Am Montag, 22. Februar, kämpft die Gruppe Eisen und Metall in den Betrieben wie folgt: Vor den DAF.=Mitgliedern der Ortswaltung Ehrenfeld sprach am Freitag im Ernst=Moritz=Arndt=Haus Gauredner Pg. Theiler über das Thema:„Voraussetzungen und Bedeutung des Vierjahresplanes.“ Der Nationalsozialismus, so führte der Redner aus, wolle eine Front der Charaktere schaffen, denn nur mit starken Charakteren könne Deutschland den Kampf gegen seine Feinde erfolgreich bestehen. Pg. Theiler ging auch auf die Rassenfrage näher ein. Die Judenfrage sei der Schlüssel zur Weltgeschichte. Der Marxismus stehe den Interessen der Welt in schroffer Front gegenüber. Der Nationalsozialismus habe es sich zur Aufgabe gemacht, eine Front der anständigen Menschen zu bilden. Er mache das aber nicht wie der Bolschewismus, der alles blindlings zerschlage, sondern er Maschinenschlosser und Dreher: 6 bis 18 Uhr Lehrwerkstatt des Bochumer Vereins, Westfalia=DinnendahlGröppel, Herner Straße, Gebr. Eickhoff, Hunscheidtstraße, Zahnräderfabrik Jahnel, Hunscheidtstraße(Dreher).— Kraftfahrzeughandwerker: 8 Uhr bei der Firma Fahrzeugwerke Lueg, Kreuzstraße, und in den einzelnen Handwerksbetrieben.— Klempner, 1. und 2. Lehrjahr: 8 Uhr in den einzelnen Handwerksbetrieben.— Bauschlosser Industrie: 7 Uhr Orenstein& Koppel, GlasGewerkschaft Carl Lanestraße, Gewertschaft Carl, Lange Straße, Riester, Linden, und in anderen kleinen Betrieben.— Schweißer: 8 Uhr in der Schweißerei der Berufsschule, Trankgasse. Elektro=Installateure: 6 Uhr 1. Lehrjahr in der Lehrwerkstatt der Eisen= und Hüttenwerke, 2. Lehrjahr in der Elektrowerkstatt des Bochumer Vereins.— Schmiede Industrie und Handwerk: 7 Uhr in den einzelnen Betrieben der Industrie, 8 Uhr in den einzelnen Betrieben des Handwerks. Nahrung und Genuß. Weibliche Teilnehmer:.30 Uhr theoret. in der Mädchen=Berufsschule, Wittener Straße, 10 Uhr prakt. in den einzelnen Betrieben, 10 Uhr prakt. in der Firma A. Seidensticker, Adolfstraße.— Männliche Teilnehmer: 8 Uhr prakt. in den Betrieben.— Theoret. Bäcker und Konditoren: 15 Uhr in der Berufsschule Wittener Straße.— Fleischer: 16 Uhr in der Berufsschule, Wittener Straße. Gruppe Bau. Maurer prakt.:.30 Uhr in der Ausstellungshalle, Alleestraße, an der Baustelle am neuen Kommunalfriedhof, an der Baustelle Stensstraße(Baugeschäft Müller). Maler: 8 Uhr in der Berufsschule, Trankgasse.— Stukkateure:.30 Uhr in der Ausstellungshalle, Alleestraße.— Zimmerer:.30 Uhr bei Obermeister Kloh, Hubertusstraße.— Lackierer:.30 Uhr in der Straßenbahnwerkstatt, Wiemelhauser Straße.— Dachdecker: .30 Uhr an der Baustelle(Gagfay), Stensstraße. Theoretisch wird der Berufswettkampf für die ganze Gruppe Bau am 22. Februar, nachmittags 3 Uhr, in der Berufsschule, Trankgasse, durchgeführt. Dienstag, 23. Februar. Folgende Sparten der Gruppe Eisen und Metall führen den theoretischen Wettkampf am 23. Februar, vormittags 8 Uhr, in der Berufsschule, Wittener Straße, durch: Maschinenschlosser, Elektriker, ElektroMaschinenbauer, Schmiede, Handwerk und Industrie.— Berufsschule, Trankgasse: Klempner, Gas= und Wasserinst., Bauschlosser. Jedes Mädel bringt für die allgemeine Hauswirtschaft mit: Altersstufe 15 und 16 Jahre: 1 Häkelhaken Nr. 2½ Millimeter oder 3 Millimeter, 1 Schere.— Altersstufe 17 und 18 Jahre; 1 Schere, 1 feine Häkelnadel.— Altersstufe 19, 20 und 21 Jahre: 1 bunte Schere. Reichsberufswettkampf, Fachgruppe Druck. Der Reichsberufswettkampf ist in vollem Gange. Eine Reihe von Fachgruppen hat ihren Ortswettkampf bereits hinter sich gebracht und diese einzelnen Kämpfe haben bewiesen, daß wir um den deutschen Facharbeiternachwuchs keine Sbrge zu tragen brauchen. Am Mittwoch, 24. Februar, wird die Fachgruppe Druck zu ihrem Wettstreit antreten. Das graphische Gewerbe mit seiner Vielseitigkeit stellt an seine Angehörigen besonders hohe Ansprüche. Die Jugend der Fachgruppe Druck hat durch ihre fast hundertprozentige Beteiligung bei den bisherigen drei Berufswettkämpfen bewiesen, daß sie bestrebt ist, ihr Gewerbe würdig zu vertreten. Sie wird sich bemühen, auch bei dem diesjährigen großen Wettkampf ihr Motto zu verwirklichen: Graphische Jugend voran! Der Wettkampf für die männliche graphische wolle die Menschen so umbilden und erziehen, daß sie ehrlich handeln und gegenseitige Achtung haben. Die Front der Anständigen sei auch die Voraussetzung zum Gelingen des zweiten Vierjahresplanes, der uns unabhängig machen soll. Sodann ging der Redner auf die der großen Monovole Machtstellung ver,#####n Monopole in der Weltpolitik Die große Politik werde zum großen Teil auf den Büros der Rohstoffmonopole gemacht. Die neuen Werkstoffe. die Deutschland mehr und mehr unabhangig machen, seien keine Ersatzstoffe, sondern durchaus gleichwertige neue Rohstoffe. Die künstliche Gewinnung von Oel. Gummi und Baumwolle sei ebenso wertvoll wie die Gewinnung des Zuckers aus der Rübe statt aus Zuckerrohr. Lebhafter Beifall wurde dem Redner am Schluß seiner Rede zuteil. Tersprechung dei„Gärineriefelnge Eine Feierstunde in der Bochumer Fachschaft„Gartenbau“ Die Bochumer Fachschaft„Gartenbau" stellte an den Abschluß der diesjährigen Werkprüfung die feierliche Lossprechung der Lehrlinge, die im Rahmen einer Feierstunde, zu der die Eltern= und Meisterschaft geladen waren, im Beisein des Landesfachwarts Müller(Witten), des Prüfungsvorsitzenden Gartenmeister Schmidt(Münster), des Kreisobmanns der Bochumer Kreisbauernschaft Knoop ter Lidden, der HitlerJugend, des Bochumer Gartendirektors Pick und des Berufsschuldirektors Cramer am Freitag abend im Ständehaus Pielken erfolgte.„. Nach kurzen Begrüßungsworten des Kreisfachwarts Gallenkamp wandte sich Prüfungsvorsitzender Gartenmeister Schmidt in einer längeren Rede an die neuen Gartengehilfen, denen er besonders eines ans Herz legte, sich als vollwertige Glieder ihres Berufsstandes zu bewähren und den Idealen des Berufes in guten wie in bösen Tagen treu zu bleiben. Ein ernstes Wort der Mahnung richtete er auch an die Lehrmeister, denen er auftrug, immer ihrer Pflicht bewußt zu bleiben, den Lehrling nicht nur zum Praktiker und zum Gärtner, sondern auch zu einem deutschen Menschen, zu einem Nationalsozialisten, zu erziehen. Der Redner appellierte an den Berufsstolz jedes einzelnen, wies auf die großen Erfolge hin, die der deutsche Gartenbau besonders im letzten Jahre auf Grund seines verantwortungsbewußten Einsatzes für die Belange des Volkes verbuchen konnte, und betonte, daß der deutsche Gartenbau genügend Rückgrat habe, um sich als lebenswichtiges Glied des Reichsnährstandes behaupten zu können. Die fachgemäße Heranbildung des gärtnerischen Nachwuchses bezeichnete er als die Kernaufgabe der Gegenwart. Sehr zufrieden war Gartenmeister Schmidt mit dem Ausgang der Prüfungen. Das Ergebnis war das beste in der Provinz Westfalen, was dem Bochumer Gartenbau zur höchsten Ehre gereicht. Die Prüfung bestanden: in Witten: Wilhelm Lübeck, Heinz Allersmeier, Helmut Budde, Heinrich Strünkmann, Helmut Steinkamp, Heinz Hoppe und Bruno Jettke; in Bochum: Alfred Schmidt, Werner Philipp, Wilhelm Liebermann, Friedrich Zimmermann, Gerhard Rust, Josef Hartwig, Walter Pletz, Heinrich Breker, Erich Kretschmer Gerhard Kuhlmann, Adolf [Werner, Helmut Güntzel, Wilhelm Schröder; August Henkel, Wilhelm Gerlach und Josef Drewer.„„ Ein feierlicher Augenblick war es, als Landesfachwart Müller die eben Genannten nach Entgegennahme ihres Treuegelöbnisses unter dem Zeichen der deutschen Einheit, der Hakenkreuzflagge, auf die Satzungen des deutschen Gartenbaustandes mit feierlichem Handschlag verpflichtete, worauf Kreisobmann Knoop ter Lidden die freigesprochenen Lehrlinge in die große Betriebsgefolgschaft der Landesbauernschaft Westfalen und der Landesfachschaft Gartenbau übernahm. Mit dem Schwurliede„Ich hab’ mich ergeben“ und den deutschen Hymnen klang der eindrucksvolle Festakt aus, nachdem Gartenmeister Schmidt der Meisterschaft, der Lehrerschaft der Bochumer Berufsschule und insbesondere der Elternschaft für ihre bisherige Mühewaltung in der Erziehung der Lehrlinge gedankt hatte. Ein frohes Beisammensein im gemütlichen Kreise beschloß die schöne Feierstunde. Erich Seidler(Berlin) Colorado=Canyon und Meteor=Krater in Arizona. Ein Vortrag in der Geologischen Gesellschaft Aus Westfalen und Rheinland Arten in Schopamerzirgep 4 Jahre Zuchthaus, 5 Jahre Ehrverlust und 60000 RM. Geldstrafe für Schöpwinkel Düsseldorf, 19. Februar. Am Freitag nachmittag von der Gauwettkampfleitung Jugend Bochums wird eingeleitet durch einen Appell am Dienstag, 23. Februar, 20 Uhr, in der Berufsschule an der Trankgasse. Am Mittwoch, 24. Februar, wird um 8 Uhr nach einer kurzen Eröffnungsfeier das praktische Aufgabenmaterial ausgegeben. Sodann im Laufe des Vormittags Durchführung der praktischen Kämpfe. Am Nachmittag um.30 Uhr Beginn des theoretischen Kampfes in der Schule an der Trankgasse. Die weibliche graphische Jugend beginnt mit ihrem praktischen Wettkampf um 7½ Uhr bei der Firma Wilhelm Stumpf. Bochum, Wittener Straße. Um 15 Uhr wird der Kampf mit den theoretischen Arbeiten in der Schule Fahrendeller Straße 17 weiter durchgeführt. Die„vier Metropolis“ beim Polizeifest am 27. Februar. verkündete die Düsseldorfer Große Strafkammer im Schöpwinkel=Prozeß folgendes Urteil: Die Angeklagten werden kostenpflichtig verurteilt, und zwar Schöpwinkel wegen fortgesetzter Untreue in fünf Fällen zu fünf Jahren Zuchthaus, fünf Jahren Ehrverlust und 60000 RM. Geldstrafe, ersatzweise 60 Tage Schmidt wegen fortgesetzter Beihilfe zur Untreue zu zwei Jahren Gefängnis und 15000 RM. Geldstrafe. Rademacher wegen fortgesetzter Beihilfe zur Untreue und Betrugs in einem Falle zu zwei Jahren Gefängnis und 10000 RM. Geldstrafe. Dauch wegen fortgesetzter Untreue zu einem Jahr Gefängnis und 10000 RM. Geldstrafe. Was die Geldstrafen der letzten drei Angeklagten anlangt, ist im Nichtbeitreibungsfalle für je 500 RM. ein Tag Gefängnis zu verbüßen. Angesichts der Höhe der Strafen bleiben die Haftbefehle fur die Angeklagten Schöpwinkel, Schmidt und Rademacher aufrechterhalten. In der Urteilsbegründung wird im wesentlichen folgendes ausgeführt: Der von Schöpwinkel als Vertreter des REV. abgeschlossene Vertrag mit dem Industrieverlag zur Herausgabe einer Fachzeitschrift war von der Zentrale genehmigt worden. Aus diesem Grunde hatte der Verband auch das Recht, sich an dem etwaigen Gewinn zu beteiligen. Anstatt aber diese Beträge an den Verband abzuführen, hat Schöpwinkel im ganzen rund 60000 RM. veruntreut. Davon hat er für sich 27·000 RM. verbraucht, während Schmidt und Rademacher rund 12000 beziehungsweise 7000 RM. einheimsten. Der Rest wurde unberechtigterweise für Spesen usw. verbucht. Das Gericht hat angenommen, daß in diesem Falle Schöpwinkel allein als Täter in Frage kommt, die beiden Mitangeklagten aber nur wegen Beihilfe zur Untreue zu bestrafen sind. Das gleiche gilt von Veruntreuungen aus dem Gewinn der Rhein=Ruhr=Messe, wovon Schöpwinkel rund 7600 RM., die beiden Mitangeklagten 3600 beziehungsweise 1200 RM. erhalten haben. Alle diese Gelder hätten dem Regierungsbezirksverband überwiesen werden müssen. Auch hat Schöpwinkel unberechtigterweise über den ihm für die Reichstagswahl 1930 als Fraktionsführer der Wirtschaftspartei zur Verfügung gestellten Wahlfonds verfügt. Er hat ferner rund 7000 RM. an Beiträgen des Wirtschaftsverbandes veruntreut. Was den Betrug beim Kölner Messeamt anlangt, so war in diesem Punkt nur der Angeklagte Rademacher zu bestrafen. Bei Schöpwinkel hat das Gericht angesichts seiner schnöden Handlungsweise den besonders schweren Fall als vorliegend erachtet, weshalb auch nur Zuchthaus als Strafe in Frage kommt. chtet, die sich aus einer Auswahl von mehreren der verschiedensten Fachgebiete zusammensetzt. Gauwettkampfleiter ist Parteigenosse Sybel, Mitglieder der Gauwettkampfleitung und Dozent der H. f. L. Gauhauptstellenleiter Dr. Schacht und Dr. Gehring, Professor Schödder (Handwerksschule Dortmund), die Vertreter der RBG. Bergbau Fronz und Fachschulungsleiter Hannoschöck, Dipl.=Ing. Jennerjahn, Professor Oeser und Studienrat Schrieder. Die Verkündung der Reichssieger erfolgt am 1. April 1937. Heldengedenkfeier am Ruhrkämpferehrenmal in Steele=Horst. Essen, 19. Februar. Am Heldengedenktag findet am Ehrenmal für die Kämpfer der westdeutschen Freikorps, Reichswehr und Polizeiformationen in Essen=SteeleHorst in Anwesenheit des Generalleutnants a. D. Freiherr von Watter eine Gedenkfeier statt, die um 16 Uhr beginnt. Generalleutnant a. D. Freiherr von Watter hält die Gedenkrede und nach der feierlichen Kranzniederlegung der Formationen schließt die Feier mit einer Ansprache des Kreisleiters Pa. Freytag. Alle alten Ruhrkämpfer sowie die Angehörigen der gefallenen Ruhrkämpfer werden zu dieser Feier eingeladen. Verbrecher auf der Flucht verunglückt Herford, 19. Februar. In der Nacht zum Mittwoch sollte ein Mindener Einwohner, der wegen eines Sittlichkeitsverbrechens verhaftet worden war, nach Bielefeld übergeführt werden. Zwischen Oeynhausen und Herford stürzte sich der Verbrecher in schneller Fahrt aus dem Personenwagen, als ein Lastwagen aus entgegengesetzter Richtung nahte. Der Verbrecher wurde von dem Wagen erfaßt und auf der Stelle getötet. Ruhrbergknappen für Oberkirchen Stadthagen(Schaumburg=Lippe), 19. Februar. Fast ein ganzes Jahrzehnt gab es im hiesigen Bergbaubezirk viele arbeitslose Bergleute, denen es unmöglich war, in ihrem alten Beruf wieder hineinzukommen. Erfreulich ist es nun zu hören, daß innerhalb des Gesamtbergamtes Oberkirchen und Stadthagen ein Mangel an Bergleuten herrscht. Aus diesem Grunde wandte man sich an die Arbeitsvermittlungsstellen im Ruhrrevier, so daß 30 Bergleute aus der Gegend von Herne eintrafen, die jetzt nach langer Erwerbslosigkeit wieder lohnende Arbeit fanden. Eine weitere Glanznummer des Großstadt=Varietés beim Polizeifest am 27. Februar sind die„vier Metropolis". Eine Glanzleistung des deutschen Varietés, die bisher nur von Amerikanern in Deutschland gezeigt wurde. Die vier Metropolis sind aber waschechte Deutsche, die bereits alle größeren Varietés Europas mit beispiellosem Erfolg bereisten. In Fachkreisen bezeichnet man die Leistungen als eine Adagio=Nummer. Eine atemraubende Spannung hält das Publikum beim Fallen des Vorhanges gefangen, wenn die drei Herren mit einer Dame herumwirbeln, als wäre sie ein Spielball. Ein ganz großer Trick ist der Sprung von einem fünf Meter hohen Aufbau in die Arme ihres Partners. Es handelt sich hier nicht um roh gezeigte Akrobatik, sondern um eine bis ins Kleinste ausgefeilte Nummer, die im tänzerischen Stil gebracht wird. Studenten im Begutachtung der Arbeiten in Hagen Hagen, 19. Februar. Am Donnerstag, 18. Februar, begann die Begutachtung der Arbeiten fur den Reichsberufswettkampf der deutschen Studenten, Gau Westfalen=Süd, in Hagen. Entsprechend der Eigenart der Hoch= und Fachschulen des Gaues stellten sich diese Anstalten die Themen selbst, die dann von der Reichsberufswettkampfleitung genehmigt wurden. Zur Eröffnung der Begutachtung sprach zunächst der Gaustudentenführer, Bannführer Rubino, der besonders den Gaustudentenwalter der DAF., Parteigenossen Treeck, sowie die Vertreter der Gauwettkampfleitung begrüßte. Die Studenten des Gaues Westfalen=Süd beteiligten sich mit einer Mannschaft von 300 Teilnehmern am RBWK. Um die Beurteilung der Arbeiten der Reichswettkampfleitung zu erleichtern, werden sie zunächst Unter herabstürzende Gesteinsmassen begraben. Revier 4 der Zeche„Fürst Leopold Baldur“ geriet der Hauer Österholt aus Hervest=Dorsten unter herabstürzende Gesteinsmassen. Der Verunglückte, der Frau und acht Kinder hinterläßt, konnte trotz sofort begonneuer Bergungsarbeiten nur noch tot geborgen werden. phot.: NS.-Kulturgemeinde dirigiert Sonntag abend im ersten Sinfoniekonzer. der NS.=Kulturgemeinde Werke von Mozart * Wagner und Beethoven. Ein geologisches Wunderland In der Bochumer Ortsgruppe der Geologischen Gesellschaft für den rheinisch=westfälischen Industriebezirk sprach der Leiter des weltbekannten Natur=Museums Senckenberg in Frankfurt a.., Universitäts=Professor Dr. Richter, über die Eindrücke einer geologischen Reise durch Nordamerika, insbesondere das„geologische Wunderland" Arizona. Durch zahlreiche schöne Lichtbilder unterstützt, schilderte der Vortragende in äußerst lebendiger Weise die geologischen Verhältnisse des Coloradoplateaus, in dessen Bereich sich einige der eindrucksvollsten und seltsamsten erdgeschichtlichen Gebilde befinden, die die Welt kennt. Ohne Zweifel gehört der Besuch der gewaltigen, 16 Kilometer breiten und 2 Kilometer tiefen Schlucht des Colorado,„des größten Dinges der Erde", wie die Amerikaner sie nennen, zu den packendsten Erlebnissen, die einem Reisenden und zumal einem Geologen, geboten werden können. In jedem Lehrbuch der Erdkunde findet man Bilder dieses gewaltigen Canyons, die aber nur eine schwache Andeutung der Schönheit und Farbenpracht der bizarren Felsformen geben können. Wie ein aufgeschlagenes Buch der Erdgeschichte liegen die mächtigen, von keiner Pflanzendecke verhüllten. verschieden gefärbten Schichtstufen vor den Augen des Beschauers, so daß ein Abstieg in die Tiefen des Canyons gleichzeitig eine Lehrfahrt durch die Schichtabsätze unermeßlicher geologischer Zeiträume bis hinab zum Beginn des Lebens auf der Erde bedeutet. Man durchquert dabei auf engstem Raum verschiedene Klimazonen, die sich in Pflanzen= und Tierwelt scharf ausprägen. Die Trennung durch die Schlucht ist so einschneidend, daß nördlich und südlich von ihr ganz verschiedene Tierarten leben. Selbst für die Menschen ist die Schranke, abgesehen vom Flugzeug, nicht leicht zu überwinden, müßte doch ein Brief, der mit der Bahn vom Süd= zum Nordufer geschickt werden soll, einen Umweg von 1600 Kilometer zurücklegen. Der Colorado=Canyon ist aber nicht die einzige Sehenswürdigkeit des Landes. Mitten in die ArizonaWüste hat ein einschlagendes Riesenmeteor einen Krater hineingesprengt, in dem die ganze Stadt Jena verschwinden würde. Die Hauptmasse des Meteors steckt wohl noch in der Tiefe, und man versucht ihm jetzt mittels eines 500 Meter tiefen Schachtes beizukommen, da man einen reichen Gehalt an Platin, Nickel, Chrom und Iridium erwartet. Zu diesen einzigartigen Naturerscheinungen gesellen sich im Gebiet der„Bunten Wüste" noch manche andere, wie beispielsweise merkwürdige Vulkane mit Lavaströmen, die stellenweise Wasserläufe wie Talsperren aufgestaut haben. Das Alter all dieser Vorgänge läßt sich nach der von den Geologen in Arizona entdeckten Zeitrechnung nach Jahresringen von Bäumen überraschend sicher feststellen, allerdings steht den Forschern in den 500—3000= jährigen Gelbkiefern und Mammutbäumen des Landes auch ein ausgezeichnetes Untersuchungsmaterial zur Verfügung.. Die in der Arizona=Wüste offen daliegenden Spuren erdgeschichtlicher Ereignisse lassen aber auch die Entwicklungsgeschichte des deutschen Bodens besser verstehen, der nicht weniger anziehend ist, sich aber durch Verwitterungsschutt und Pflanzenkleid dem Auge vier mehr verhüllt. Bochamer=Veranstältungen Stadttheater Bochum. Mit„Das Käthchen von Heilbronn“ begann gestern der neue Zyklus der Kleist=Aufführungen im Stadttheater Bochum. Nachdem aus der Reihe „Der völkische Kleist“ damit der romantisch=lyrtsche Auftaft gegeben wurde, folgt heute das reise Schlußwerk des Dichters„Prinz von Homburg“, der morgen vormittag zut Wiederholung gelangt, während morgen abend zum Heldengedenktag die„Hermannsschlacht“ in Szene geht. Spielleitung liegt in den Händen von Dr. S. Schmitt. „Mannheit— Fluch oder Segen? Die sexuelle Frage heute.“ Ueber dieses Thema spricht am Sonntag abend um 20 Uhr kostenlos Stadtmedizinalrat Dr. Schröder aus Oberhausen im Heim des EBIM., Oskar=Hoffmann= Straße 14. Jeder junge Mann über 15 Jahren ist zum unverbindlichen Besuch dieses Aufklärungsvortrages eingeladen. Fachtheoretische und praktische,„Weiterbildung Inzeigen: Beruse. Auf die ausführliche Ausschreibung im unzei#### teil über die bei der Städtischen Gewerbeschule und den Betriebsfachkursen zu Beginn des neuen Schuljahres eingerichteten freiwilligen Abendkurse wird hingewiesen. Anmeldungen nimmt die Geschäftsstelle der Berufsschule, Bo krankgasse 5, Eingang A. Zimmer 20, entgegen. chum, neuer Vergungkwenen kur noch lor geborgen Mit den Haaren in die Maschine geraten. Ein furchtbares Unglück ereignete sich in einem Solinger Druckeibetrieb Eine 21jährige Arbeiterin geriet mit den reiverrieo. Eine 21jährige Arbeiterin. geriet Haaren in die Walzen einer Bogen=Offsetmaschine. Auf das Schreien des Mädchens hin wurde die Maschine sofort stillgesetzt. Es war jedoch schon zu spät, denn es konnte nicht mehr verhütet werden, daß die Kopfhaut der Unglücklichen ganz abgerissen wurde. Das Mädchen wurde in schwerverletztem Zustande dem Krankenhaus zugeführt. Die Reue kam zu spät. Ein 17jähriger Lehrling aus Münster i. W. war im November vorigen Jahres von seinem Lehrherrn beauftragt worden, 3000 Reichsmark auf eine Bank zu bringen. Der Lehrling steckte aber das Geld in die Tasche, fuhr zuerst nach Hamburg, wo er sich einkleidete und machte dann eine Reise durch Deutschland. Vor einigen Tagen landete er mit leerem Geldbeutel in Trier, wo er dann froh war, daß ihn die Polizei festnahm. Als das Geld alle war, kam die Reue, aber zu spät. Erich Musikbühne Seidler(Berlin), der Intendant der Deutschen Musikvühne(Reichswanderoper), Berlin, die mit außi; ordentlichem Erfolge mit„Figaros“ Hochzeit" und„Barbiet von Sevilla“ im Gau Westfalen=Süd in dieser We gastierte, dirigiert am Sonntag abend(20 Uhr) im ern Sinsoniekonzert der RS.=Kulturgemeinde, Ortsverband P chum. Das Programm bringt drei Sätze aus der„Hass“ ner=Serenade“ von Mozart sowie das Fagottkonzer; vor demselben Meister, ferner das herrliche Siegfried=Idyn vo# Richard Wagner und die 1. Sinfonie von L. van Beethoven Solisten des Abends sind: Margarete Lückel=Patt(Alt), Adolf Klande(Violine) und Willi Steinhauer(Fagonl)= Vom Gastspiel der Musikbühne in Altenbundem##né wird berichtet:„.. Der mitreißende, herrlich blüben Klang der Musik gehörte mit zu den Kostbarkeiten des bei vorragenden Werkes und störmte in straßgen######spfinfers in die Partituren beschwingt hinein..... Das, vnng### Orchester musizierte klanglich sein und rort.:#### Je. Nichtmitglieder sind Karten zum Preise von.80 N! bis.— RM. an der Abendkasse zu haben. K Adas kombinierte Haarstärkungswasser Entrupal: gibt den Haaren die ehemalige Farbe wieder. Wredtfersen ensgessalessen ENTRUPAL stärkt such den Haarwuchs, bereitig sall Kopis-sappen und Haatau Fl..80 M.— in Pechseschälten. Prospekt kostenlos: Stadt-Drogerte, Bongat deir. 1n Weltfälisc Die Tageskarte am 21. Februar n ihrer„Reiz in sich den SV. Rotthause weniger von sich re Kampfbahn doch! keiten machen sollt Königsblauen nich mund muß die Fa treten und hofft, Ob Hüsten 09 de warten. Der ST Germanen und wi rung vor dem Abs chumer weiter zu e der Niederlage ar aus. Auch die S haus einen Sieg geber zweifelsohne durch einen Erfolg mer auf Rettung Wir glauben allert in Erle einen Pu Augenblick die be „Vizemeisters". Am 21. Fe schen Volkes, 1 Spieler sowie für Deutschlan Es spielen: Schalke 04 SuS. Hüst SV. Hönt SV. Erle ZV SV. Hö Zu den Spiel Interesse auslösen serer Gauligisten gegen Germania verkennen läßt, de der Höntroper, n Form des Vorja Begegnung kaum derung völlig um dann auf ihr we stiegsgefahr bedro ist theoretisch zwe Ruckspiel gegen d Existenzkampf me Höntroper, die sie gekehrten Happ Revanche fur die keineswegs ausge die Leistungen de chumer waren in ragend. 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Rotthausen zu Gast, der zwar in letzter Zeit weniger von sich reden machte, aber in der„Glückauf"= Kampfbahn doch der Schalker Elf einige Schwierigkeiten machen sollte, wenn auch an einem Siege der Königsblauen nicht zu zweifeln ist. Borussia Dortmund muß die Fahrt in die sauerländischen Berge antreten und hofft, mit einem Siege zurückzukommen. Ob Hüsten 09 damit einverstanden ist, bleibt abzuwarten. Der SV. Höntrop empfängt die Bochumer Germanen und wird sich alle Mühe geben, die Sichevor dem Abstieg durch einen Sieg über die Bochumer weiter zu erreichen. Für Erle 08 sieht es nach der Niederlage am Vorsonntag gegen aus. Auch die SpVg. Herten sollte am Erler Forsthaus einen Sieg mitnehmen können, obwohl die Gastgeber zweifelsohne nichts unversucht lassen werden, um durch einen Erfolg noch den winzigen Hoffnungsschimmer auf Rettung vor dem Abstieg aufrechtzuerhalten. Wir glauben allerdings nicht, daß Hertens tüchtige El in Erle einen Punkt einbüßen wird, denn sie hat im Augenblick die besten Aussichten auf den Platz des „Vizemeisters". Am 21. Februar, dem Heldengedenktag des deutschen Volkes, werden alle Spiele kurz unterbrochen. Spieler sowie Zuschauer werden derer gedenken, die für Deutschland ihr Leben hingaben. Es spielen: Schalke 04— SV. Rotthausen SuS. Hüsten 09— Borussia Dortmund SV. Hontrop— Germania Bochum SV. Erle 08— SpVg. Herten Zwei alte Rivalen! SV. Höntrop— Germania Bochum Zu den Spielen, die im Kreis Bochum das größte Interesse auslösen, gehört außer den Begegnungen unserer Gauligisten mit Schalke 04 der Kampf Höntrop gegen Germania Bochum. Wenn es sich auch nicht verkennen läßt, daß beide Mannschaften, namentlich die der Höntroper, nicht mehr die stabile und beständige Form des Vorjahres besitzen, so verliert dadurch die Begegnung kaum an Reiz. Die durch Spielerabwanderung völlig umgemodelte Höntroper Elf hat sich erst dann auf ihr wahres Können besonnen, als die Abstiegsgefahr bedrohlich nahe gerückt war. Die Gefahr ist theoretisch zwar noch nicht ganz beseitigt, aber das Rückspiel gegen die bereits gesicherten Germanen ist kein Existenzkampf mehr, sondern ein Prestigekampf. Die Höntroper, die sich durch den vom STV. Werne zurückgekehrten Happel verstärken konnten, erhoffen eine Revanche fur die:=Niederlage in Bochum. Es ist keineswegs ausgeschlossen, daß ihnen das gelingt, denn die Leistungen der wieder ohne Kölling spielenden Bochumer waren in den letzten Wochen keineswegs überragend. Bei Germania wird wieder. Hnz altbewährter Stärke antreten kann. Das Ende wird nur knapp sein. Schalke 04— SV. Rotthausen Schalke ist restlos gesichert. Das heißt, daß die Gelsenkirchener alle Spiele verlieren könnten, ohne daß ihre Gaumeisterschaft in Frage gestellt würde. Trotzdem werden die Schalker mit größtem Einsatz weiterkämpfen, um sich für die kommenden schweren Aufgaben gut vorzubereiten. Man muß berücksichtigen, daß im Augenblick bei den Schalkern ein kleiner Gärprozeß im Gange ist. Mellage mußte ersetzt werden, Tibulski und Urban fehlen wegen Krankheit, in der Verteidigung machten sich starke Schwächen bemerkbar, so daß man dem Nachwuchs die größte Aufmerksamkeit schenken muß. Berg, Sontow und Mecke haben ihre Fähigkeit schon mehrmals unter Beweis gestellt, ob sie aber in größeren Spielen ihren Mann stehen, muß erst noch abgewartet werden. So bieten die restlichen Pflichtspiele eine gute Möglichkeit, den Nachwuchs zu schulen. Das Hinspiel mit:1, allerdings auch mit reichlichem Ersatz. Diesmal dürfte es ein ähnliches Ergebnis im Gelsenkirchener Ortsderby geben, denn daß Rotthausen hoch verlieren wird, ist kaum anzunehmen. SuS. Hüsten 09— Borussia Dortmund Mit August Lenz haben die Dortmunder Borussen ihre gute Form, die sie bei den ersten Meisterschaftsspielen an den Tag legten, wiedergefunden. Die Elf ist nunmehr vor dem Abstieg gesichert und hat jetzt auf einmal noch Aussichten auf den zweiten Tabellenplatz. Man sieht daraus, wie eng die Schranken innerhalb des westfälischen Zehnerfeldes hinter Schalke 04 gezogen sind. Bei den Dortmundern hat sich überdies auch die Deckung von Tag zu Tag beständiger gezeigt, so daß der Hüstener Angriff schon in Hochform sein muß, wenn er die Gäste niederringen will. SV. Erle 08— SpVgg. Herten In Erle hegt man nur geringe Hoffnungen, dem Abstieg noch entgehen zu können. Die Mannschaft hat noch zwei Spiele ausstehen und muß beide gewinnen, wenn der Anschluß erreicht werden soll. Aber alles nützt noch nichts, wenn der SV. Höntrop und Börussia Dortmund weitere Punkte erreichen, was durchaus wahrscheinlich ist. Also besteht nur noch ein Quentchen Hoffnung für die Elf vom Erler Forsthaus, die sich aber nichtsdestoweniger tapfer schlagen wird. So werden es die Hertener nicht leicht haben, ihre letzthin mit dem Unentschieden gegen Schalke begonnene Erpenmeisterschaft versperren können. Diesmal müssen die Klafelder nach Hemer und werden von dort einen sicheren Sieg mitbringen. Der große Zweikampf Preußen Bochum— Westfalia Bochum Mag der Einsatz auch nicht mehr so groß sein, wie beim ersten Spiel auf dem Westfaliaplatz, als beide Mannschaften noch Meisterschaftshoffnungen hegten, der Kampf Preußen— Westfalia bleibt nach wie vor einer der zugkräftigsten und interessantesten des Bochumer Fußball=Lebens. Die Situation in der Bochumer Gruppe ist klar. Nur eine kaum noch zu erwartende Pechsträhne kann den MBV. Linden um den Gruppensieg bringen und den günstiger als die Westfalen im Rennen liegenden Preußen noch die Möglichkeit bieten, den Titel zu verteidigen. Sonntag hat der vorjährige Gruppensieger zunäch“ seine Absicht in die Tat umzusetzen, gegen den alten Rivalen von der Hofsteder Sraße einen Doppelsieg herauszuholen. Bekanntlich kam Preußen auf dem Westfaliaplatz nur zu einem knappen:0Sieg, der erkennen ließ, daß die Westfalen trotz ihrer grundlegenden Mannschaftsumstellung im Spiel gegen die Preußen über sich selbst hinauswachsen. Das wird auch Sonntag der Fall sein. Ehrung für„Päule“ Szepanek Möglichkeit, den Nachwuchs zu schulen. Das Hinspiel mit dem Unentschieden, geger gegen Rotthausen gewannen die Schalker nur knapplfolgsserie, weiter fortzusetzen. 34 Meilterschaftslpiele in 6 Gruppen Wiederum-Preulenercg. Hochbetrieb in der Bezirksliga— Linden Ipielt gegen Werne In der westfälischen Bezirksklasse geht es auch an vorletzten Februarsonntag„hoch“ her, denn in allen Gruppen herrscht Hochbetrieb. 68 Mannschaften von insgesamt 70 sind in Tätigkeit, so daß also nur zwei Vereine— in der Bochumer Gruppe— pausieren. Als Meister steht lediglich in der Gruppe Arnsberg der SV. Klafeld=Geisweid fest, der mit neun Gutpunkten Vorsprung nicht mehr zu holen ist. Fünf Spiele stehen in der Bochumer Gruppe an, in der der MBV. Linden im Kampf gegen den STV. Werne seine Führung ausdehnen wird, da Schwelm spielfrei ist. Das interessanteste Spiel unserer Gruppe steigt auf dem Preußenplatz in der Begegnung Preußen— Westfalia. Dahlhausen steht vor einem schweren und wohl aussichtslosen Kampf in Wattenschei d, während Börnig seine Chance in Altenvoerde zu verleidigen hat. Witten 9 2 wird noch ernstlich in Abstiegsgefahr geraten, wenn der Kampf gegen Gevelsberg erneut eine Niederlage bringt. Die Gladbecker Sportfreunde stehen in der Gruppe Gelsenkirchen mit einem Punkt Vorsprung an der Spitze, doch hat die SpVg. Röhlinghausen einen Verlustpunkt weniger aufzuweisen. Die SpVg. Röhlinghausen hat im Kampfe gegen Union Recklinghausen chneider Mittel= ziemlich sichere Siegesaussichten, während die Glaohaben dürften. Verliert die Gelsenguß=Elf, hat sie den Anschluß an die Spitzengruppe endgültig verloren.„ 4 10 94 H 8. Noch reichlich ungettarr int auch die Lage in der Gruppe Dortmund in der der augenblickliche Tabellenführer Arminia Marten zum BV. Brambauer muß. Die Martener werden froh sein, wenn sie beide Punkte mitnehmen können, was noch durchaus zweifelhaft ist. Besser als Marten steht der DSC. Hagen, der einen Verlustpunkt weniger aufweist und diesmal auf dem Höing Hagen 72 empfängt. Der Ausgang dieses Kräftevergleiches ist von recht großer Bedeutung, da die 72er bei Verlust dieses Treffens sehr leicht zu den zwei absteigenden Mannschaften gehören können. In der Gruppe Münster liegt Preußen Münster in vorderster Front. Es bestehen Aussichten, daß die Adlerträger auch weiterhin oben bleiben. Die Preußen sind diesmal spielfrei, so daß man gespannt sein darf, ob Münster 08 durch einen Sieg bei Rheine 09 den Anschluß behält. Die Lage in der Gruppe Minden durfte sich erst beim zweiten Zusammentreffen Arminia— VfB. Bielefeld entscheiden. Diese Begegnung steigt am 28. Februar, so daß beide Mannschaften am Sonntag noch gewinnen müssen, damit auch der Rückkampf ein Rieseninteresse in Ostwestfalen finden wird. Die Arminen dürften sich in Schildesche ziemlich sicher durchsetzen während der VfB. Bielefeld die SpVg. Beckum zu Gast und damit eine wesentlich schwerere Aufgabe zu erfüllen hat. In der Gruppe Arnsberg wird keine Mannschaft mehr dem SV. Klafeld=Geisweid den Weg zur GrupDem Spiel geht eine Ehrung für„Päule“ Szepanek voraus, der ausgerechnet gegen den alten Rivalen sein 500. Spiel in der ersten Mannschaft der Preußen bestreitet. Seit seinem 17. Lebensjahre hat der jetzt 33= jährige fast Sonntag für Sonntag die Fußballstiefel angezogen und sich durch sein sympathisches Wesen, durch sein stets faires Spiel viele Freunde geschaffen. Der namentlich bei der Jugend sehr beliebte„Päule“ ist ein Fußballer vom alten Schlag, der in jedem Spiel mit vorbildlichem Pflichteifer bei der Sache ist und namentlich in den vorjährigen Aufstiegsspielen den Preußen große Dienste geleistet hat. Unseren Glückwunsch. Linden klar in Front! MBV. Linden— STV. Werne Der vorsonntägige:=Sieg über Witten 92 hat bewiesen, daß der MBV. Linden augenblicklich und just zur rechten Zeit in glänzender Form und sein Sturm sehr torhungrig ist. Wenn sich auch die in größter Abstiegsgefahr schwebenden Werner nach Kräften wehren werden, so wird eine glatte Niederlage u. E. unvermeidbar sein. Wattenscheid 09/30— SC. Dahlhausen Was von Werne gesagt ist, trifft auch für Dahlhausen zu. Der Sportclub hat zwar mit bewundernswerter Energie seine schon aussichtslos erscheinende Stellung wieder verbessert aber er schwebt immer noch in Abstiegsgefahr. Er hat aber größere Aussichten, gegen Wattenscheid wenigstens einen Punkt zu retten, als Werne in Linden. Tura Altenvoerde— VfB. Börnig Ein für die Abstiegsfrage entscheidendes Spiel. Wenn 0 1 Ian muß sich einmal ganz klar darüber werden, warum man eigentlich raucht. Erst dann kann man auch mit Sicherheit auswählen, was man rauchen will. Wir glauben, daß die Mehrzahl der Raucher den Tabak so lieben, weil er das denkbar beste Mittel gegen die nervöse Hast unseres technischen Zeitalters ist, weil er Entspannung und Aufmunterung zugleich bringt, weil er uns auf Wolken des Wohlbehagens in eine allzeit gute Laune trägt. Um diesen Anforderungen voll gerecht zu werden, wurde die Haus Bergmann Privat geschaften. Was sie besonders auszeichnet, das ist ihre appetitliche * Frische, ihre gelungene Auswahl feiner Würztabake, Hie geradezu eins Garantie für Wohlgefühl und Behaglichkeit sind. * 4o appelitlich fiüsch 8 Nr. 43* Bochumer Anzeiger„ Samstag Sonntag, 20./21. Februar 1937 Börnig, womit zu rechnen ist, Altenvoerde schlägt, sitzt der Platzverein am dicksten in der Tinte. Sportring Gevelsberg— Witten 92 Die im Vorjahre so spielstarken Wittener haben so stark nachgelassen, daß die Abstiegsgefahr für sie akut ist, wenn Gevelsberg siegreich bleibt. Die Nachbargruppen: Gelsenkirchen: SC. Hassel— Gelsenkirchen 07. SpVg. Röhlinghausen—. Union Recklinghausen. Schwarzgelb Gladbeck— Union Gelsenkirchen. Gelsenguß Gelsenkirchen— Sportfreunde Gladbeck. Viktoria Recklinghausen— TB. Eickel. VfB. Bottrop— BV. 12 Gelsenkirchen.„„ 9 Dortmund: BV. Brambauer— urminia Marten. DSC. Hagen— Hagen 72. BC. Bövinghausen— Sportfreunde Dortmund. TuBV. Mengede— SC. Hörde. Alemannia Dortmund— Castrop 02. Unna 08— Union Haspe. Minden: Westfalia Brackwede— VIL. Geseke. Paderborn 08— Bielefeld 06/07. SuS. Herford— Borussia Lippstadt. Teutonia Lippstadt— Union Herford. VfB. Bielefeld— SpVg. Beckum. SpVg. Schildesche— Arminia Bielefeld. Die Tip-Ecke Diogenes& Co. Die Propheten zählen schon betrübt die Wochen, wann das Meisterschaftskonzert in der Gau= und Bezirksklasse verstummt ist. Er war doch nett, der allwöchentliche Konkurrenzkampf in unserem„Wettbüro", wenn man es auch hin und wieder den getreuen TipKameraden Diogenes und August Schrömmel übel genommen hat, daß sie versuchten, etwas Humor in den Ernst der Meisterschaftskämpfe zu streuen. Wle. Keinr Verdenrrichlernden Neue Ueberraschungen am Niederrhein?— Weltdeutsche Gauliga Was Diogenes meint: Gauliga: SV. Höntrop— Germania Bochum:2 Schalke 04— SV. Rotthausen:1 Hüsten 09— Borussia Dortmund:0 Erle 08— SpVgg. Herten:3 Bezirksklasse: Preußen Bochum— Westfalia Bochum:1 Wattenscheid 09/30— SC. Dahlhausen:1 MBV. Linden— STV. Werne:0 Tura Altenvoerde— VfB. Börnig:3 Sportrg. Gevelsberg— Witten 92:0 Die drei westdeutschen Fußballgaue wickeln auch an diesem Sonntag wieder ein großes Programm ab. In Westfalen ist die Entscheidung bereits zugunsten des FC. Schalke 04 gefallen und am Mittelrhein dürfte der BfR. Köln an diesem Sonntag sein Meisterstück machen, denn er bentötigt nur noch zwei Punkte zur Sicherstellung des ersten Platzes. Dagegen ist am Niederrhein noch nichts entschieden. Duisburg 99 und Fortuna Düsseldorf stehen gleichauf. Man darf gespannt sein, ob der eine dem anderen einen Vorteil einräumt oder ob beide zu. Erfolgen kommen. Im Gau X(Niederrhein) hat der spielstarke Neuling TSV. Duisburg 99 den ersten Platz beim Tabellenletzten VfL. Preußen Krefeld zu verleidigen. Die Krefelder sind unberechenbar. Duisburg 99 muß daher auf der Hut sein, um einer unliebsamen Ueberraschung vorzubeugen. Weit schwerer hat es Fortuna Düsseldorf. Der Abstiegskandidat Duisburger FV. 08 hat sich plötzlich gefunden und ist namentlich auf eigenem Gelände sehr ernst zu nehmen. Fortuna ist, spielerisch zweifellos überlegen. Wenn der Sturm wieder die besten Gelegenheiten vergibt, wie am Vorsonntag in Essen, dann wird die stabile Hintermannschaft des Gastgebers kaum zu bezwingen sein und ein neuer Punktverlust ist fällig. Hamborn 07 kann den dritten Platz durch einen Sieg in Wuppertal behaupten. Die Spielsportler sind daheim als gleichwertig anzusehen. Turn Düsselmöglich. Damit wären die Düsseldorfer aller Sorgen enthoben. Einen schweren Gang tritt der VfL. Benan der aum Fartuna=Bezwinger Schwarz=Weiß rath an, der zum Norlung=Bezwinger Schwurz=Weiß Essen muß. Benrath ist zur Zeit so schwach, daß Essen eine gute Gewinnchance hat. Wenn der VfL. allerdings so weiter macht, kann er noch absteigen. dorf erwartet Rot=Weiß Oberhausen. Nach dem Formder Pat=Weißen ist ein neuer Jurn=Erfola Der BfR. Köln wird im Gau XI(Mittelrhein) wohl diesen Sonntag den Titel erwerben, denn der SV. Beuel erscheint uns nicht stark genug, um in Kalk einer knappen Niederlage entgehen zu können. Sollte es dennoch anders kommen, dann hat der BfR. in den drei restlichen Spielen noch Gelegenheit, zu beiden Punkten zu kommen, die ihm die Meisterschaft bringen werden. Auf den zweiten Platz machen weiterhin Rhenania Würselen und der nun bald gestürzte Gaumeister Kölner CfR. Anspruch geltend. Würselen wird beim Bonner FV. einen schweren Stand haben, da es um den Fußballverein schlecht bestellt ist und nur noch Gewinnpunkte die Rettung bringen können. Der CfR. hat es schon leichter, denn zu Hause müßte er den Tabellenletzten und sicheren Abstiegskandidaten Andernach glatt schlagen. Vom Abstieg stark bedroht ist auch Tus. Neuendorf. Ein Sieg über Tura Bonn kann vielleicht noch eine Wendung herbeiführen. In großer Gefahr ist auch der Mülheimer SV., der einen ziemlich aussichtslosen Gang nach Sülz antritt. Die Abstiegsfrage wird so bald nicht geklärt sein. Bekanntlich steigen neben Anrückgang ver Rot=weigen ist ein neuer Turunerfolg dernach noch zwei Vereine ab. Welllämdtes Auslaleidungekarten Und August Schrömmel? Gauliga: SV. Höntrop— Germania Bochum:1 Schalke 04— SV. Rotthausen:0 Hüsten 09— Borussia Dortmund:1 Erle 08— SpVgg. Herten:1 Bezirksklasse: Preußen Bochum— Westfalia Bochum:1 Wattenscheid 09/30— SC. Dahlhausen:2 MVV. Linden— STV. Werne:1 Tura Altenvoerde— VfB. Börnig:1 Sportrg. Gevelsberg— Witten 92:0 für die Deutschen Gerätmeisterschaften— Ernft Kargol eingeladen Die Renn= und Wanderfahrer des Radfahrervereins „Westfalia 1895“ Bochum treffen sich Sonntag um .30 Uhr an der Wirtschaft Diederichs in Marmelshagen zum zweiten Straßentraining für die Fernfahrt Bochum—Münster. Der Turngau Westfalen führt am Sonntag in Minden sein Ausscheidungsturnen für die Deutschen Gerätmeisterschaften in Stuttgart durch. Die besten westfälischen Gerätturner sind hierzu einberufen worden, u. a. auch als einziger Bochumer Ernst Kargol von der Turngemeinde Bochum=Ehrenfeld. Kreisauswahlturnen der Turnerinnen im Kreise Bochum. Donnerstag fand in der Turnhalle an der Fahrendeller Straße für die Leistungsturnerinnen im Turnkreis Bochum das Ausscheidungsturnen für die Deutsche Meisterschaft in Jena statt. Beteiligt waren hieran 16 Turnerinnen, von denen allerdings nur wenige sich den Anforderungen gewachsen zeigten. Die meisten Turnerinnen scheiterten am Barren beim Taucherumschwung und ebenso auch an der Gleichgewichtsübung an der hohen Schwebekante. Mit der besten Gesamtleistung wartete Agnes Dahmen vom Tv. Brenschede auf, die 105 Punkte erzielte. Die weiteren Ergebnisse waren: Luise Kirchner (Friesen Bochum) 101.: Martha Schäfer(Turnklub Weitmar) 97.: Toni Dietrichs(Tv. Brenschede) 96.: Irmgard Saatkamp(Turnklub Wanne) 94,5.; Guste Markert(Turnklub Wanne) 93.5.: Käthe Höllermann(Turnklub Weitmar) 93,5.: Friedel Walter(Turngemeinde.=Ehrenfeld) 89,5.: Elli (Friesen Bochum) 87,5.: Lene Bardischewski(Jahn Bergen=Hiltrop) 86,5.: Elise Libsch(Jahn BergenHiltrov) 84,5.: Liselotte Scheckermann(Turngemeinde .=Ehrenfeld) 88 P. Die vier erstplacierten Turnerinnen Dahmen, Kirchner, Schäfer und Dietrichs sind berechtigt, am Gauausscheidungsturnen am 28. Februar in Hamm teilzunehmen. Nur eine.-.-Entscheidung Erste Vorrunde der Amateurboxer in Recklinghausen In Recklinghausen fand Freitag abend vor gutem Besuch die erste Vorrunde der Meisterschaften der westfälischen Amateurboxer statt, die folgende Ergebnisse brachte: Fliegengewicht: Kaiser schlug Sandhoff nach Punkten.— Bantamgewicht: Schmitz Punktsieger über Joswig.— Federgewicht: Brinkmann unterlag Jung nach Punkten.— Weltergewicht: Pries Punktsieger über Lohöfener. Mittelgewicht: Zienau Punktsieger über Juschkewitz.— Halbschwer: Weitzmann wird in der ersten Runde durch Disqualifikation von Hillers Sieger. Lemitz schlug Blacha in der zweiten Runde k. o.— Schwergewicht: Schnarre Punktsieger über Knorr. Meifter Schäfer in England k. o. Der Deutsche Fliegengewichtsmeister Paul Schäfer (Dortmund) kam am Donnerstag abend einer Startverpflichtung in Liverpool gegen den ausgezeichneten Engländer Peter Kane nach. Der erst 18jährige Kane errang hier seinen 27. Ko.=Sieg und bezwang den Deutschen bereits in der ersten Runde nach einer Kampfdauer von zwei Minuten und 17 Sekunden entscheidend. Bochumer Verein und Carolinenglück bringen, die ungefähr gleichwertig sind. Wie der Ausgana in der =Klasse sein wird, ist nicht zu sagen, da hier das Kräfteverhältnis der Mannschaften zueinander nicht bekannt ist. Die Teilnehmer der=Klasse kämpfen um das Kreisjugendbanner, die der=Klasse um den Kreisbesten. Verteidiger des Jugendbanners ist die Turngemeinde .=Ehrenfeld. Kreisjugendmannschaftskämpse in Bochum Das Fachamt Turnen im Kreis Bochum bringt Sonntag nachmittag in der Turnhalle an der Bleichstraße den vom Reichsfachamt vorgeschriebenen Jugendmannschaftskampf zur Durchführung. Insgesamt sind 18 Mannschaften gemeldet worden. In der=Klasse turnen: TuS. Bruchstraße, TuS. Bochumer Verein(2 Mannschaften). Baukauer Turnklub, Turngemeinde.=Ehrenfeld, TuS. Carolinenglück (2 Mannschaften), Turnklub Wanne. Herner Turnklub und Tv. Wanne 85. Den Kampf in der=Klasse bestreiten: TuS. PrinzRegent(2 Mannschaften), Tv. Bochum 48, TuS. Bochumer Verein, Turngemeinde.=Ehrenfeld, TuS. Engelsbura. Herner Turnklub und Tv. Wanne 85. Das Treffen in der=Klasse dürfte einen scharfen Kampf zwischen der Turngemeinde.=Ehrenfeld, TuS. 1922: 1923: 1924: 1925: 1926: 1927: 1928: 1929: 1930: 1931: 1932: 1935: Die bisherigen Jugendbannersieger: Tv. zu Bochum 1848 Derselbe Turngemeinde Bochum Turnvereinigung Herne Turngemeinde Bochum Dieselbe Dieselbe Herner Turnklub Derselbe Derselbe Tv. zu Bochum 1848 Turngemeinde.=Ehrenfeld. Belgien mit Raymond Braine Fußball=Länderkampf Frankreich— Belgien in Paris stär stat im Brüsseler Heysel=Stadion treffen sich am komdie* ehafl=Nationalmannschaft menden Sonntag die Fußbau=Rationarmann frankreich und Belgien. Beide Länder haben Reih garksten biechen zusammengest.—. Mannschaft wird überraschendet aues als Mittelläufer spielen. von ihre tellt. In der französischen „nderweise nicht GabrillarE# ais Mitzellaufer spielen, sondern Bouxbotte vom SC. Fives. Sonst wurde die französische Mannschaft, die kürzlich gegen Oesterreich:2 verlor, nur wenig geändert. Sehr gespannt wird man auf das Abschneiden der : F F...—..„ Kay belgischen Nationalelf sein, in der ymond Niccewird zur Pflege hochpollerter Herdplatten gebraucht. Sein wichtigster Bestandteil, das wertvolle Chromoxyd, verleiht Ihrer Herdplatte den edlen Chromglonz. Nicco-Schnellputz ist für hartnäckige Herdplatten bestimmt, denn es enthält grobkörnige Scheuermittel. Mit wenigen Tropfen putzen Sie mühelos alle Flecken fort und erzielen einen seinen Hochglanz. Auto- Stöhr Tag und Nacht Ruf: 655 00 KELEn KLEELEEN [Vermietung und Verleih RUF 65514.65541 Für Sport- u. Oesellschaftereisen Reisedienst Stickdorn Hattinger Straße 174 Rut 68008 Wa-Male Zur Konimation passende Geschenke Uhren Schmuckwaren Trauringe Bestecke #eclekind e1z1 Bongardstr. 5 am Rathaus Zentra-Uhren— Gegr. 1877 V Kausterankchelten hoffnungslos? Nein Wir heilten unter ärztl. Kontrolle Jahrzehnte vergeblich behandelte schwere Fülle durch Mixtura Vonderbecke Machen auch Sie einen Versuch. In all Apotheken erhältl. 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Die Aufnahmegebühr für Nichtberufsschüler beträgt 2 RM. Für die Schweißkurse ist ein besonderes Schulgeld festgesetzt. Der Unterricht findet an 1, 2 oder 3 Abenden in der Woche von 19.40 bil 22.10 Uhr statt. Auskunft und Anmeldung(bis zum 1. 3. 1937): Geschäftsstelle der Städt. gewerbl. Berufsschule, Bochum, Trankgasse 5, Eingang 4, Zimmer 20. Bochum, den 4. Februar 1937. Der Oberbürgermeister. Unterrichts-Anzeigen Seite 9 Nr. 43 Praine auf halblink gezeichnete Vorhoof M Die beiden Mannse Frankreich: Llense (beide RC. Paris); 9 SC. Fives), André Straßburg), Duhart, Kio, Antoinette(beide Di Lorto(FC., Sochal Gabrillarques(FC. S Belgien: Badjou; Stynen, Dewinter; Braine, Buyle. Ersatz Isenborgs. Weidenau Ernst fü Zu einem bedeutsat führer Ernst gegen L. im Zentrum ohne ae ließ Ernst zu einem kommen. Im 22. Zu h. Herrmann lieferte den Dortmunder Stad langte er die bessere schiedenen aussichtsrei griffs. Kurz vor dem auf. Diemer spielteg kam aber in der Eröff sehr gut, gab seinen übersah noch eine Kon die Qualität kostete. nun auf Verlust. Stand nach der 9. ° Herrmann 5½,: Diemer 3½ und., Hain 2½4, E. Flender Wer wird Bo Die letzten 200 Kugel die aussi Nechdem die Boc Hundert=Kugel=Gänge hat steigt Sonntag hal, dung ing über die-läng Fesen. werfen auf vier Bahn form nach liegt die E Ebeling, Busch zehn Holz auseinand Nerven, Ausdauer mitbringt, hat Aussi werden. G. von C. Beim Tennisturn Riviera kamen die de von Cramm und He Henkel traf auf der unterlag. Gottfried Robertson zum Geg England bicte Fred Perry n viel Geld verdienen kanntlich die ameri dient durch die Zwe Nunmehr versucht ei Harringay=Arena, P nach England zu v Kämpfe die Kleinig 100000 Mark) erhe Fül Eröffnung der westd Wie alljährlich, kirchener Trabrenn! ein. Das eigentlich tag, 28. Februar; auch diesmal in de und einen Renntag Die einzelnen Besit nicht zurück und h reichen Nennungen tragen. Un 1..: Feinsliebc Hera W.— Frieda Dufsy junior— Klä Virginius— Diskon Bell Guy. 6..: 6 W 1..: Borrece 3..: Ange Pito Murray— Mon Fringant. Auteuil: 1. R. verline— Tip. A. Veil=Picard Amontilado. 6. Cannes: 1. R. Volterra— Ever belle.— 4..: Co 1..: 1. — Toto: S. Aithra, Miß Javron. . 2..: 1. ley, 3. Sieut Ferner: Tati " 3..: 1. Le Prophete. Rébuleur, L treau, Cante 4..: 1. — Toto: Triel II.9 Vov, Le Fle tinden im„..“ aroße Verbreitung Seite 9 Nr. 43 7 Bochumer Anzeiger„ Samstag Sonntag, 20./21. Februar 1937 dung scklinghausen id vor gutem ften der westde Ergebnisse g Sandhoff t: Schmitz rgewicht: 1.— WelLohöfener.— über Jusch= wird in der zillers Sieger. unde k. o.— r ü b e r K n o r r, 1d k. o. Paul Schäfer einer Startusgezeichneten 3jährige Kane bezwang den nach einer bekunden entnaen, die ungana in der da hier das nander nicht um das Kreisn Kreisbesten. Turngemeinde ger: Braine gien in Paris sich am kominnschaften von haben ihre er französischen icht GabrillarBourbotte vom he Mannschaft, or, nur wenig Abschneiden der Raymond znSSE 56 Beilikosseiterbildung tlich 36 Unterich 9 RM beschule er und Dreher immerer, Vert. Kunstschlosser retische Meisterskurse zur inde Stunden Halberhalten 8 RM. beträgt sonderes in.2 40 bis bis zum gewerbl. I. rgermeister. zeigen rbreitung praine auf halblinks stehen wird während der ausgezeichnete Vorhoof Mittelstürmer spielen soll. beiden Mannschaften: Frankreich: Llense(FC. Sete); Dupuis, Diagne beide RC. Paris); Payen(FC. Rouen), Bourbotte Fives), André(FC. Rouen); F. Keller(RC. Straßburg), Duhart, Courtois(beide FC. Sochaux), gio, Antoinette(beide FC. Rouen). Ersatzspieler sind: Hi Lorto(FC. Sochaux), Ben Bouali(01 Marseille), Gabrillarques(FC. Sete), Bigot(01 Lille). Belgien: Badjou; Paverick, Smellinckx; Dalem, Siynen, Dewinter; Torfs, Ceuleers, Voxhoof, R. Braine, Buyle. Ersatz: Braet, Joacim, Meuloermans, Isenborgs. Weidenauer Schachturnier Ernst führt vor Herrmann Zu einem bedeutsamen Siege gelangte der Tabellenführer Ernst gegen L. Herrmann. Der Bochumer ging im Zentrum ohne genügende Vorbereitung vor und ließ Ernst zu einem sofort entscheidenden Figurenopfer kommen. Im 22. Zuge schon streckte er die Waffen. H. Herrmann lieferte eine feine Angriffspartie gegen den Dortmunder Stadtmeister Rupschus. Zunächst erlangte er die bessere Stellung und wählte dann von verschiedenen aussichtsreichen Möglichkeiten die des Angriffs. Kurz vor dem Matt, im 26. Zuge, gab Rupschus auf. Diemer spielte gegen Rogmann, den Lolle=Aufhau, aber in der Eröffnung nicht durch. Rogmann nand sehr gut, gab seinen Vorteil aber wieder preis und übersah noch eine Kombination seines Geaners, die ihm die Qualität kostete. Nach Abbruch der Partie steht er nun auf Verlust. Stand nach der 9. Runde: Ernst 7, H. Herrmann 6, 9 Herrmann 5½, Rogmann 5 und., Lange 4½ Diemer 3½ und., Greis, Rupschus und Perri je 8. Hain 2½, E. Flender 1 Punkt. Wer wird Bochumer Kegelmeister? Die letzten 200 Kugeln— Ebeling, Busch und Ostwald die aussichtsreichsten Anwärter Nechdem die Bochumer Keglermeisterschaft in vier ndert=Kugel=Gängen die Spreu vom Weizen geschieden besken auf der Balnten mit se 50 Kugeln. Der 9 form nach liegt die Entscheidung zwischen den führenden Ebeling, Busch, Ostwald, die mit nur fünfzehn Holz auseinanderliegen. Nur wer Sonntag gute Nerven, Ausdauer und gutes Einstellungsvermögen hat Aussicht Kealermeister von Bo Der erste Tag der Wintersportkämpfe der Gliederungen der NSDAP. in Rottach=Egern brachte am Freitag morgen den Abfahrtslauf der HI mit Mannschafts= und Einzelwertung für die Kombination. Prächtige Wintersonne strahlte vom blauen Himmel bei einer Temperatur um 0 Grad, als in RottachEgern schon in den frühen Morgenstunden lebhaftester Betrieb einsetzte. Das Ziel war mit einem Fahnenwald mit den Wahrzeichen der SA., SS. und des RSKK. und der HJ. umgeben.. g2 6 26 Pünktlich um 10.31 Uhr wurde der erste Laufer auf die Strecke geschickt. In der Klasse A erwies sich das Gebiet Baden als sehr schnell, während in der Klasse B (20/21) der jüngste der Familie Cranz, Harro Cranz, mit:58,8 Minuten die schnellste Zeit erzielte, die zu gleicher Zeit auch Tagesbestzeit war. Er stand als einziger die Strecke sturzfrei durch. Der Reichenhaller Pertsch vom Gebiet Hochland war der zweitschnellste in der Klasse C mit:59,4. Dann folgte Gantner(Wiessee) mit:01,6. Haseidl, der Sieger von Reichenhall(:17,4), belegte hinter Bader(Partenkirchen)(:03,4) den vierten Platz. In der Mannschaftswertung führt nach diesem Wettbewerb das Gebiet Hochland knapp vor dem Gebiet Es war eine helle Freude, die Einsatzbereitschaft und den Kampfgeist miterleben zu dürfen, mit dem die HJ. beim Abfahrtslauf bis zum letzten Mann an die Erfüllung der Aufgabe heranging. Die schnellste Zeit. aller Teilnehmer lief Pertsch vom Gebiet Hochland(Reichenhall) mit:42,2 Minuten. Sein Gebietskamerad Gantner(Bad Wiessee) wurde Zweiter und dann erst kam Eishockey. Weltmeilterschaft Deutschland schlägt Rumänien:2(:0,:0, 332) Zum Kampf der deutschen Eishockeymannschaft gegen Rumänien hatte sich die deutsche Kole sich zahlreiche Szechauer, ezatz Fxgbesprin= in der Hgrringan=Arena eingefunven. Wußte man doch, pen an der Schanze emngefunden, u. a. sag man gedet daß die Deutschen Getez, Teifnahme an der Endrunde den Reichevortführer und den Zugendführer des Leut= um die Au=Zeiße, mucle die dentsche Mannschaft auch schen Reiches, Bawur von Schirach.— Der einyeinsche zu wahren, Leideg. mutze#.— her immer nach Filher yungen MrKanfpt Auftakt der Wintersportkämpfe der NSDAP. in Rottach) Egern der lustig die ersten Schneeflocken vom Himmel. Trotzdem hatten sich zahlreiche Zuschauer, zum Probesprint mitbringt, hul Aussicht, Reglermeister werden. Bochum zu G. von Cramm gut in Form Beim Tennisturnier in Beaulieu=sur=Mer an der Riviera kamen die deutschen Davispokalspieler Gottfried von Cramm und Henner Henkel zu weiteren Erfolgen. Henkel traf auf den Belgier Geelhand, der:6,:8 unterlag. Gottfried von Cramm hatte den Amerikaner Robertson zum Gegner und siegte leicht:2,:0. England bictet 10000 Pfund für Perry Fred Perry wird als Tennisberufsspieler noch viel Geld verdienen können. Zur Zeit grast er bekanntlich die amerikanischen Hallenplätze ab und verdient durch die Zweikämpfe gegen Vines seine Dollars. Nunmehr versucht ein Direktor der bekannten Londoner Harringay=Arena, Perry für fünf Kämpfe gegen Vines nach England zu verpflichten. Perry soll für diese Kämpfe die Kleinigkeit von 10000 Pfund(weit über 100000 Mark) erhalten. Für das WIIW. Eröffnung der westdeutschen Rennsaison in Gelsenkirchen Wie alljährlich, so leitet auch diesmal der Gelsenkirchener Trabrennverein die westdeutsche Rennsaison ein. Das eigentliché Rennjahr beginnt erst am Sonntag, 28. Februar; der rührige Verein hat sich aber auch diesmal in den Dienst der guten Sache gestellt und einen Renntag für das WHW. ausgeschrieben. Die einzelnen Besitzer und Trainer stehen natürlich nicht zurück und haben durch die Abgabe von zahlreichen Nennungen zum Gelingen des Tages beigetragen. Unsere Voraussagen: 1..: Feinsliebchen— Volly— Mühlenprinz. Hera W.— Frieda B.— Marsilius W. 3..: Luffy juntor— Klärchen D.— Patschuli. 4..: Virginius— Diskont. 5..: Hexensunge— Maria R.— Bell Guy. 6..: Cito Watts— Luitpold— Else Lee. Weitere Voraussagen Enghien, 20. Februar 1..: Borreca— Frago. 2..: Dieff— Empressée. 3..: Ange Piton— Master of the Rolls. 4..: Lord Nurray— Mon Triomphe. 5..: Blue Bell III— Fringant. Sonntag, 21. Februar Auteuil: 1..: Rebenti— Archiméde II. 2..: Silverline— Tip. 3..: Valdor II— Skiff. 4..: Stall Veil=Picard— Haut les Coeurs. 5..: Nymph— Amontilado. 6..: Marchenoir— Maestro. Cannes: 1.: La Douze II— Srap. 2..: Stall Volterra— Ever Fit. 3:.: Craig le Patre— La Gadelle.— 4..: Stall Volterra— Stall Lucinge. Cannes, 19. Februar. 1..: 1. Isara(Gigant), 2. Hong Voi, 3 Mahama. — Toto: S. 29. Pl. 15, 41, 23. Ferner: Fortunatus, Atthra, Miß Dauphine, La Jeanne Hachette, Quadine, Javron. 2..: 1. Saint Cucufa(Mathet), 2. Championne Motley, 3. Sieur'Orbendelle.— Toto: S. 13. Pl. 11, 16, 12. " Ferner: Tattana, Fo, Liburnia, Kwasind, Sympathle, Aneth. „ 3..: 1. Palais Borghese(Gigant), 2. Kitzbubel, 3. Le Prophete.— Toto: S. 24. Pl. 13, 16. 15. Ferner: Nébuleur, Lavandine, Veto, Delate, Le Toutard, Monterkkeau, Canteck, Astucieuse. 4..: 1. Dark Story(Davy), 2. Parmelan, 3. Diibouti. — Toto: S. 26, Pl. 29, 35, 30. Ferner: Kohinoor, Raß XI.„Massipée, Gold Rush, Prince Pompon, Negro wov, Le Fleuron. Harro Cranz(Freiburg) vom Gebiet Baden. Diese Reihenfolge wurde erst später bei der Nachprüfung der Stoppuhren festgestellt. Die genauen Ergebnisse: Klasse A: 1. Ostler(Hochland):17,2, 2. Bader (Hochland):31,3, 3. Videk(Schlesien):34,3.— Gruppensieger: 1. Schlesien 12:04, 2. Baden 13:07,4, 3. Württemberg 16:05, 4. Bayrische Ostmark 17:10,1. Klasse B: 1. Harro Cranz(Baden):46,1, 2. Bader(Hochland):49,3 3. Komann(Hochland):57,1, 4. Pfnür(Hochland):02,.3.— Gruppensieger: 1 Gebiet Hochland:52.3(Bestzeit des Tages), 2. Gebiet Baden:31,1, 8. Gebiet Franken 10:36.2. Klasse C: 1. Pertsch(Hochland):42,2(Schnellster des Tages), 2. Gantner(Hochland):43,2, 3. Hörterer (Hochland):56.4.— Gruppensieger: 1. Hochland:40,2, 2. Gebiet Baden:59,0, 3. Schlesien:43,4, 4. Bayrische Ostmark 14:10,8, 5. Kurhessen 14:32,0. Es schneit in Rottach-Egern Wiedemann schaffte beim Uebungsspringen 43,5 Meter Kaum hatten die HI.=Abfahrtsläufer am Fuße des Wallbergs den Kampfplatz geräumt, da wirbelten wie#### an der Schanze eingefunden, den Vecher„ ∆ peinheimische schen Reiches, Valour von Schirach.— Der einheinische Loisl Kratzer machte dann den ersten Sprung, ram aber nur auf eine Weite von 35 Meter. Bei diesem Uebungsspringen stand Hugo Wiedemann vom SS.= Oberabschnitt Süd mit 43,5 Meter die größte Weite. 30-km-Dauerlauf in Winterberg Zum zweiten Male wird am kommenden Sonntag in Westdeutschland eine Dauerlaufveranstaltung abgewickelt, und zwar diesmal über 30 Kilometer in Winterberg. Vor zwei Jahren fand der erste Dauerlauf der Gaue 9, 10 und 11 in Winterberg statt, doch war die Beteiligung seinerzeit nicht besonders groß. Heinrich Wittenborn aus Willingen wurde der erste westdeutsche Dauerlaussieger. Und auch in diesem Jahr hat der Willinger wieder gute Aussichten. Da das Meldeergebnis erst Samstag abend endgültig vorliegt, ist es sehr schwer, irgendwelche Betrachtungen über einen möglichen Sieger anzustellen. Der Dauerlauf ist ein Kampf, der sich ganz besonders für nicht mehr ganz junge Läufer eignet, so daß auch in den Altersklassen eine gute und starke Beteiligung erwartet werden darf. Rein und Pesch aus Düsseldorf, Wiese(Köln), Bruckhaus(Dortmund), Braun(Winterberg), sind hier in diesmal wieder ohne Janecke spielen, der im„#ch nicht in London eingetroffen ist. Dennoch langte es zu einem verdienten:=Sieg. Frankreich besiegte Schweden:1 In den späten Abendstunden des Donnerstags standen sich im letzten Spiel bei der Eishockey=Weltmeisterschaft in London in der Wembley=Halle noch Frankreich und Schweden gegenüber. Die Franzosen siegten knapp mit:1(:1,:0,:). Der Stand der Tabellen nach dem zweiten Tage: Gruppe 1: haus(Dortmund), Braun(Winterberg) sind erster Linie zu nennen. Die beiden hervorragenden Altersklassenläufer aus dem Hochsauerland, Deimel (Winterberg) und Stede(Willingen) haben sich bisher noch nicht als Dauerläufer betätigt. 1. Sudetendeutsche Skimeisterschaften Gustl Berauer Sieger im 18=Kilometer=Langlauf In Harrachsdorf im Riesengebirge begannen am Freitag die 1. Sudetendeutschen Skimeisterschaften, veranstaltet vom Deutschen Turn=Verband und dem Hauptverband der deutschen Wintersportvereine in der Tschechoslowakei(HDW.). Bei ausgezeichneten Schneeverhältnissen wurden die Langläufe über 18 Kilometer für Männer und 12 Kilometer für Jungmannen auf einer schwierigen Strecke ausgetragen. Die beste Zeit bei den Männern erzielte Gustl Berauer aus Petzer in:05:58 Stunden. Berauer war in Chamonix Fünfter im 18=Kilometer=Langlauf. Den zweiten Platz belegte Fr. Wohl aus Freiheit in:10:29 vor Herbert Leupold(Breslau)(:11:35). Bei den Jungmannen siegte Josef Lahr in 43:21. England Deutschland Ungarn Rumänien Gruppe 2: Schweiz Tschechoslowakei Norwegen Gruppe 3: Kanada Polen Frankreich Schweden 2 0 0 1 0 1 1 0 1 0 0 18:2 :0 :20 20:2 •8 :18 :5 Wer lteigt zur Gauliga auf? Um die Bezirksmeisterschaft der Handballer Nachdem nun in Erle 80 der fünfte Gruppenmeister ermittelt ist gehen am Sonntag die Spiele um die Bezirksmeisterschaft weiter. Hat zwar der erste Spielsonntag die Svielstärke der einzelnen Teilnehmer in etwa herausgestellt, so gibt es zur Zeit dennoch keinen ausgesprochenen Favoriten. Auch die Gewinner der ersten Spiele werden noch Punkte lassen müssen, die vielleicht schon der kommende Sonntag bringen wird. Die Paarungen werden weiteren Aufschluß geben. Die Spiele des zweiten Spielsonntags lauten: BfBuT. Henrichshütte— Borussia Dortmund Sportring Gevelsberg— Erle 80 TuS. Holsterhausen ist spielfrei. Die Hattinger mußten am vergangenen Sonntag trotz ihrer ausgezeichneten Svielstärke beide Punkte lassen. Ihr übertriebenes Innensviel im Angriff erleichterte es dem Sieger, beide Punkte einzuheimsen. Am Sonntag haben sie den Dortmunder Gruppenmeister zu Gast, der sich mit einem Sieg über den Bochumer Gruppenmeister gut einführte. Die Hattinger müssen schon siegen, um nicht gleich zu Beginn der Sviele stark zurückzufallen. Sportring Gevelsberg hat den Gelsenkirchener Gruppenmeister zu Gast, eine Mannschaft, die über gutes Können verfügt. Die Gevelsberger werden versuchen, zu beweisen, daß sie Anspruch auf den Aufstieg haben. 2..: Peter Duck— Bezirksklasse, Gruppe Bochum: Sppg. Röhlinghausen— Westfalia Bochum. Die Bochumer Westfalia muß zu ihrem letzten Punktespiel in Röhlinghausen antreten. Sie tritt mit einer stark verjüngten Mannschaft an und wird sich bemühen, sich einen guten Abgana aus der Bezirksklasse Freundschaftsspiel. TuS. Bochum— Tkl. Herne. Im Stadion trifft am Sonntag vormittag der TuS. auf einen starken Gegner der ersten Kreisklasse. 1. Kreisklasse: Die Zahl der Vereine hat sich verringert, da mehrere Mannschaften ausgeschieden sind. Am Sonntag sind folgende Spiele angesetzt: Westfalia Herne— TG. Ehrenfeld VfL. Herne— Tkl. Wanne Tv. 88 Röhlinghausen— Germania Bochum. Beide Bochumer Mannschaften sind außerhalb tätig und haben es schwer, um zu gewinnen. 2. Kreisklasse TuS. Bochum II— PostSV. Bochum. Die tüchtige Mannschaft der Postsportler sollte zu einem weiteren Sieg kommen. Hindenburg Minden Ipielt zweimal Handball=Meisterschaftsspiele im Gau Westfalen Das Meisterschaftsprogramm der westfälischen Hand=Gauliga wurde noch in letzter Minute geändert, den Meisterschaftsspielen fertig sein will. Einmal benötigt er Zeit für größere Aufgaben und zum anderen werden seine Spieler für die Gauspiele um den Adler= preis benötigt, denn man darf annehmen, daß der westfälischen Auswahl am 28. Februar in Bielefeld ein Sieg über den Gau Nordmark glückt. So bringt das Wochenende zwei Begegnungen der Mindener Pioniere, die am 20. Februar dem MSV. Münster das Nachsehen geben und am 21. Februar den TV. Spenge besiegen wollen. Es spielen: Schalke 04— DSC. Hagen Eintracht Dortmund— Westfalia Somborn Hindenburg Minden—. MSV. Münster(20..) TV. Spenge— Hindenburg Minden(21..) Deutschland—Holland Frauen=Hockey=Länderkampf in Frankfurt In Frankfurt am Main wird am Sonntag der vierte Hockey=Länderkampf der Frauenmannschaften von Deutschland und Holland ausgetragen. Außer einem Unentschieden, das 1933 beim internationalen Turnier in Kopenhagen von einer Magdeburger Vereinsmannschaft— die aber als Nationalmannschaft eingesetzt worden war— mit:1 erzielt wurde, gelangen uns noch zwei Siege mit:0 und:3. Für den bevorstehenden Kampf haben sich die beiden Nationen bestens vorbereitet. Die Deutschen wie die Holländerinnen hielten vor acht Tagen ein Trainings= spiel ab, um die Aufstellung der Elf zu ermitteln. Hollands Hockeyfrauen dürfen nicht unterschätzt werden. Zu ihren natürlichen Anlagen von Schnelligkeit und Stocksicherheit kommen heute noch größere Kampferfahrung und bessere Technik. Unsere Vertretung würde aber stark enttäuschen, wenn ihr nicht ein weiterer Sieg gelänge. Die Kämpfe am Freitag Polen schlug Frankreich:1(:1,:0,:). Am Freitag nachmittag wurde in der WembleyHalle das Spiel der Gruppe 8 zwischen Polen und Frankreich abgewickelt. Die Polen zeigten sich den Franzosen klar überlegen und siegten mit:1(:1, :0,:). England Gruppensieger Durch einen 11:=Sieg über Rumänien holte sich England den Gruppensieg in der Gruppe I.— Auch Kanada beendete seine Spiele ohne Punktverlust durch einen:=Sieg über Schweden. Um die Stadtmeilterschaft im Schulfutball Nach monatelangen Spielen ist nun endlich die Stadtmeisterschaft bis zum Endspiel sieht in den Schlußspielen fast durchweg neue Gesichter. Das Pokalsystem(der Verlierer scheidet aus) hat es eben„in sich". Schulmannschaften, die favorisiert waren, mußten Mannschaften mit stärkeren Nerven und härterer Kampfkraft weichen. Erfreulich war bei allem, daß sämtliche Spiele ohne Mißhelligkeiten über die Strecke gingen. So darf man hoffen, daß auch das Endspiel Anfang März ein guter Abschluß der diesjährigen Spiele werden wird. Von den Endspielteilnehmern steht bis jetzt die katholische Schule Fahrendeller Straße fest. Das Spiel in Wanne gegen Von=Waildthausen=Straße endete:1(:). Der Weg bis zum Endspiel war wahrlich nicht aben phislnd: E Dit MARKENKLINGEN Gaumeilterschaften der Ringer Am Sonntag in Hörde, Hohenlimburg, Neuß und Köln In den drei westdeutschen Gauen werden am Sonntag die Meisterschaften im griechisch=römischen Ring= kampf abgewickelt, die als Auswahlkämpfe für die Deutschen Meisterschaften gelten. Aus diesem Grunde sind alle bekannten westdeutschen Ringer am Start, so daß es überall zu schönen Kämpfen kommen wird. Der Gau Westfalen ermittelt seine Meister vom Bantam= bis zum Weltergewicht schon am Samstag in Hörde, während die Mittel=, Halbschwer= und Schwergewichtler am Sonntag in Hohenlimburg die Klingen kreuzen werden. Der Gau Niederrhein ruft seine Auserwählten am Sonntag nach Neuß. Vom Bantam= bis zum Weltergewicht werden die Meister ermittelt, während leicht, hatte die Mannschaft doch bis dahin stärkste Gegner, die sich erst nach Verlängerung geschlagen bekannten. Als letzte Mannschaft aus dem Viertel„Westfalias" trägt sie die Hoffnungen und das Vertrauen des Nordens beim Endspiel, das Anfang März im TuS.=Stadion steigen wird. Der Gegner wird der Sieger aus dem Spiele Kassenbergerstraße gegen Borgholzstraße sein. Aus den Vereinen Jahreshauptversammlung des VfB. Gerthe. Der Verein für Bewegungsspiele Bochum=Gerthe hielt im Vereinslokal Borgmann seine Jahreshauptversammlung ab. Die Jahresberichte der einzelnen Abteilungen wurden zur Kenninis gegeben. Aus besonderen Gründen mußte die Handballabteilung vorübergehend stillgelegt und die Mannschaft aus den begonnenen Meisterschaftsspielen zurückgezogen werden. Bei Stellung der Vertrauensfrage wurde der bisherige Vereinsführer Bernhard Borgmann einstimmig wiedergewählt. Geschäftsführer wurde bian. Kassierer Fritz Scroder, Sportwart Fritz Rusche, Fußballobmann Adolf Simon, Jugendobmann Max GrafLetter der Leichtathletik= und Frauenabteilung bleibt Paul Wiedelmann. Das Vereinsheim Borgmann wurde beibehalten. Der große Lokalkampf Preußen Bochum— Westsang Wochum Versäumen Sie nicht, die Ausstellungsstände der Hanomag auf der Berliner Automobil-Ausstellung zu besuchen! Personenwagen mit DieselMotor stehen ihnen dort zu unverbindlicher Vorführung zur Vertügung. FANOMIOKMNNOTET Seite 10 Nr. 43 7 Bochumer Anzeiger, Samstag Sonntag, 20.=21. Februer 1937 Seite 11 Nr. 43 P K I K von 20.Febvuar 2 J. Marz 173 Erster Gang durch die Hallen— Der Zug zum stärkeren Personenkraftwagen— Motorräder verbessert Die große Lastfahrzeugschau— 500 Aussteller— Heute Eröffnung durch den Führer Berlin, 19. Februar. (Sonderbericht des B..) Die Entwicklung und die damit im Zusammenhang stehende Gesundung, die die deutsche Kraftfahrzeugindustrie und die mit ihr zusammenhängenden Wirtschaftszweige seit der Machtübernahme erfahren haben, wurde von Jahr zu Jahr auf den großen Ausstellungen in den Messehallen in Berlin deutlich. Es zeigte sich dort immer wieder, daß deutscher Geist und deutsches Können stets neue Ideen hatten und daß frühere Ansätze zur reiferen,„Entwicklung entsprechend vervollkommnet wurden. Alle diese Fortschritte haben nicht nux starke Beachtung in weitesten Kreisen unseres Volkes sondern in der ganzen Welt gefunden. Ueberall verfolgte man den technischen Aufstieg im allgemeinen und die deutschen engen Zusammenhänge in der Kraftfahrt im besonderen mit größtem Interesse. Die Anzahl der Besucher der Berliner Ausstellungen nahm darum auch alljährlich zu. Auch in diesem Jahr werden wieder viele Tausende aus dem In= und Ausland mit der Eisenbahn, mit dem Schiff, mit dem Flugzeug und nicht zuletzt mit dem Kraftfahrzeug selbst nach Berlin kommen. An den hier gezeigten Leistungen ist natürlich unsere Industrie mit den in ihr arbeitenden deutschen Menschen maßgeblich beteiligt. Ihr wesentlicher Aufschwung hatte aber eine entsprechende Einstellung des Staates zur Voraussetzung. Diese wurde Tatsache, als 1933 der Führer das Kraftfahrzeug von seinen Fesseln befreite und die Gestaltung des deutschen Wirtschaftslebens die sichere Grundlage für ein ersprießliches Arbeiten unserer Werke und Werkstätten bildete, die eine ungestörte Entfaltung gewährleistet. Daran erinnerte stets die Ehrenhalle, die sich im Vorraum der Halle I befindet. Auch in diesem Jahre wird sie von den Spitzenleistungen unserer Industrie Kenntnis geben. Sie wird weiter von der geleisteten Forschungs= und Entwicklungsarbeit zeugen, die auf kechnischem und chemischem Gebiet vollbracht worden ist. Bemerkenswert ist hierbei, daß die diesjährige Schau gewissermaßen zum Abschluß des ersten Vierjahresplanes, aber auch zu Beginn des neuen Vierjahresplanes stattfindet und dadurch wesentlich an der schon ohnehin großen Bedeutung gewonnen hat. nomaa zeigt erstmalig den im Vorjahr herausgebrachten 32=PS.==Zylinder=Dieselmotor im„Rekord“ eingeFür dan Thy(Sturm“ neu entbaut und weiter einen, für den Typ„Sturm“ neu entwickelten=Zylinder=Dieselmotor von 50 PS. Die Hansa=Lloyd=und=Goliath=Werke.=G. hak ihr Programm besonders stark ausgebaut und bringt zwei neue Typen,„Hansa 1500“ mit einem 1,5=Liter-Zylinder=Motor und„Hansa 2000“ mit einem=Liter=Zylinder=Motor. Damit hat Hansa ein Personenwagenprogramm von sechs verschiedenen Motortyren. Bei Ovelkann man neben dem erst kürzlich herausgebrachten 1,1=Litertyv„Kadett“ zwei weitere Neuheiten sehen, und zwar den Tyv„.5 Liter“ mit einem. 50=PS.==Zylynder=Motor und dem Tyv„Admiral“ mit einem 70=PS.==Zylinder=Motor von.6 Liter Hubraum. Stoewer bringt neben seinen beiden„Greif“=Tyven auch zwei neue Konstruktionen heraus. Der Typ „.=Liter=Sedina“ hat einen 50 PS. leistenden=Zylinder=Motor, entsprechend hat der Tuv„.=LiterArkona“ einen=Zylinder=Motor von 75 PS. Dazu komenn noch zwei weitere Geländewagenkonstruktionen, die von„Framo“(Halle la) und„Tempo“(Halle IV) gezeigt werden. Das„Framo“=Gelände=Spezialfahrzeug „MW. 600“ hat den 600=Kubikzentimeter=DKW.= =Zylinder=Motor von 18 PS. eingebaut.„Tempo“ verwendet beim Typ„G. 1200“ zwei 600=Kubikzentimeter110=Zweitakt==Zylinder=Motoren von je 19 PS.“ Neben unserer deutschen Industrie zeigen auch Firmen aus anderen euroväischen Ländern ihre Erzeugnisse. Hier sind Alfa=Romeo, Fiat und Lancia als Vertreter des italienischen Automobilbaues zu nennen, ferner Austin(England), Renault[Frankreich) sowie Austro=Daimler=Steyr(Oesterreich), deren Konstruktionen zweifellos auch starke Beachtung finden, da sie mit zu den führenden tionen rechnen. Bekannte deutsche Firmen des Karosseriebaues und der Zubehörindustrie umrahmen die Personenwagenschau in der größten Ausstellungshalle, die wie bisher wieder eine besonders starke Anziehungskraft ausüben wird. Die Motorradschau Aehnliches gilt von der Motorradschau, die in der anschließenden Halle la untergebracht ist. Auch hier findet man neben bewährten Modellen einige Neuschöpfungen, so daß das Kraftrad auch weiterhin seine führende Stellung im deutschen Kraftfahrzeugbestand behaupten wird. An neuen Typen sind vertreten: Ardie mit dem Tyv„RBZ. 125“ mit einem 121=Kubilzentimeter=Ardie=Zweitgkt=Motor von 3 PS.“ AutaUnion=D KW. mit dem Typ„RT. 3 PS.“: B MW. mit der„.=35“=Geländesport mit 340=Kubikzentimeter= =Zylinder=Viertakt=Motor mit 14 PS, sowie„N. 6“ mit einem 18 PS. leistenden=Zylinder=Motor: R Su.=D. mit der„Pony 100“, dem neuen Typ„351 OT.“ mit einem 12.5 PS. leistenden Viertakt==Zylinder=Motor von 381 Kubikzentimeter und dem Tyv„611 OSL.“ mi Der neue Adler.5 Liter 6 Zylinder Das neue Hanomag=Sturm=Kabriolett mit vier versenkbaren Seitenfenstern Die Personenwagenschau „In der Halle I findet man die Personenwagenschau, auf der natürlich unsere deutschen Firmen vollzählig vertreten sind. Neben bewährten Modellen wird man auch bemerkenswerte Neukonstruktionen zu sehen bekommen, bei denen bereits weitgehend die Erfordernisse berücksichtigt wurden, die sich aus den weiterentwickelten Verkehrsmöglichkeiten, wie dem Schnellverkehr auf den Reichsautobahnen, ergeben. Man wird auch in diesem Jahre eine ganze Anzahl neuer Wagentypen zu sehen bekommen. So haben die Adler=Werke einen.=Liter=Typ mit einem 58 PS. leistenden =Zylinder=Motor entwickelt. Wiedererstanden ist der „Primus“, der einstige bewährte Starrachser, der den .=Liter=Motor des„Trumpf“ hat und nun besonders für das Schleppen von Einachsanhängern hergerichtet ist. Die Auto=Union bringt in ihrem D KW.= Programm an Stelle des bisherigen Tyv„Schwebeklasse“ einen neuen Typ„Sonderklasse 37“ und hat ihr Wanderer=Programm um vier neue Typen„W. 23“, W. 26“ und„W. 56“ mit einem.=Liter==Zylinder= Motor von 62 PS. und um den neuen Tyn„W. 24“ mit einem 42 PS. leistenden=Zylinder=Motor von .8 Liter Hubraum erweitert. Bei B M W. wird man erstmalig den 80=PS.==Zylinder=Sportwagen sehen, der im vergangenen Jahre schöne Erfolge erzielte. Daimler= Benz hat eine Umstellung des Merzedes=BenzProgramms vorgenommen. Verschiedene Typen verschwanden, neu hinzugekommen sind zwei Typen mit einem 55=PS:=Zylinder=Motor von.3 Liter Huhraum, weiter zwei Typen mit einem 78=PS.==Zylinder=Motor von.2 Liter Hubraum sowie der um 400 Kubikzentimeter vergrößerte bisherige=Liter=Kompressor=Sportwagen, Typ„540.“ mit 115/180 PS. Leistung. HaDer neue Mercedes=Benz, Typ 320—.2 Liter 6 Zulinder) Der neue Auto Union Wanderer W 23— 2,7 Liter 6 Zylinder Der neue„Hansa 2000“(2 Liter, 6 Zylinder) Die Spitze des Opel=Programms: der neue Opel„Admiral“(3,6 Liter 6 Zylinder) Alle Aufnahmen: Werksaufnahmen HANSA-LLOVD-GOLLATH 2 AUTOMOBIL-AUSSTELLUNG: einem 26 PS. leistender 586 Kubikzentimeter: Rekord= E. mit einen =Zylinder=Motor von und„Kurier=Lurus Viertakt==Zylinder=Mo neuem„200=Kubikzenti on 7 PS. sowie„KR. stenden 250=Kubikzentin Zündapp mit der n Kubilzentimeter=Zweitg wagen und einiger den Rahmen für die Die Lastwagensc Resondere, Bedeutu schaftsgotoriste gun. schau, die alle deutsche einigt.„Gerade auf große Leistungsfähigke strie, deren Fahrzeuge Entwiclungsstand auf Weltmarkt auch aber sind diese Fahrze tem Maße auf nation seres Vaterlandes aba ESSEN, HinAuch tur PHANOMENAUTD-AUSSTEI Sind Ihnen die 0 und Vorführunge BEHERAL- VERT Bitte auf de Berlin Unser Pr ADL VORM. HE Auf der Vorretung HALLEN Stond 249 HALLE Stand 38 Phönig Glich brer el. Lieferwogen für b. 2 u. 11 frogkraft Hchso-Lloye 35-4 Tonner u. die bekannten Iypen för-5t Eilschlepper und Omnibusse Honse 2000- Hanse 3500 Hodse 1500„Windspisl“ Honse 1100: Honse 1700 Hotorräder Locelle 1937. emrenden ecm ab 995.##tn Kss v# Ssambrink gallgeg 2 (am Neumarkt) Gollath-Generalvertretung: Ing. Max Felder, Bochum, Viktoriastraße 68, Ruf 65319 Hansa-Lloyd und Hansa-Generalvertretung: W. Schimmelpfennig. Bochum, Kortumstr. 10, Ruf 67401 zem 26 PS. leistenden Viertakt==Zylinder=Motor von 586 Kubikzentimeter: Standard mit dem Typ „Rekord=.“ mit einem 200=Kubikzentimeter=Zweitakt„Zylinder=Motor von 6 PS. sowie mit„Kurier 500“ id„Kurier=Luxus“ mit einem 500=Kubikzentimeter= Viertakt==Zylinder=Motor von 16 PS.; Viktoria Typen„KR. 20 RE. und„KR. 20 NL.“ mit in 200=Kubikzentimeter=Zweitakt==Zylinder=Motor % ps. sowie„KR. 25 S. mit einem 10 PS. leistenden 250=Kubikzentimeter=Zweitakt==Zylinder=Mozex: Lündapp mit der neuen„DB. 250“ mit einem 250Kubikzentimeter=Zweitakt==Zylinder=Moter Seitenwagen und einiger Kraftradzubevor bilden auch hier Rahmen für die Kraftradschau. Die Lastwagenschau Besondere Bedeutung im Hinblick auf die Wirtschaftsmotorisierung hat die umfangreiche Lastwagenschau, die alle deutschen Firmen in der Halle II verGerade auf diesem Gebiete erweist sich die große Leistungsfähigkeit der deutschen Lastwagenindustrie, deren Fahrzeuge schon immer einen recht hohen Entwicklungsstand aufzuweisen hatten und darum auf dem Weltmarkt auch den besten Ruf genießen. Heute sind diese Fahrzeuge und ihr Zubehör in verstärktem Maße auf nationalwirtschaftliche Erfordernisse unseres Vaterlandes abgestimmt und werden dadurch eine besondere Anziehungskraft haben. So wird weitgehend auf den Betrieb mit Flaschengas und Generatorgas Rücksicht genommen, deren Verwendung nicht nur hinsichtlich einer Entlastung unserer Devisenwirtschaft, sondern auch hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit der Fahrzeughaltung überhaupt von Wichtigkeit ist. So gehören dann auch hierher Leistungen des Motoren= und Generatorenbaues, die auch Wegweiser künftiger Entwicklung sind. Hieran haben aber auch noch die Firmen wesentlichen Anteil, die sich mit der Herstellung von Bauteilen, wie Guß= und Preßstücken aus Stahl und Leichtmetall. befassen und durch ihre Entwicklungsarbeiten viel zum allgemeinen Fortschritt beigetragen haben und auch weiterhin beitragen werden. Darum ist denn in der Halle II auch dieser Industriezweig vertreten. Das Obergeschoß dieser traditionellen„Lastwagenhalle“ ist ebenso wie bei früheren Ausstellungen wieder den Zubehörfirmen eingeräumt worden. Die einzelnen Arbeiten auf diesem Teilgebiete sind nicht zu unterschätzen. Hier findet die Fahrzeuge bauende Industrie ihre stillen Helfer, von denen jeder in seiner Art zum Gelingen des Ganzen beiträgt. Darüber hinaus aber ist die Zubehörindustrie aber auch Helfer des Kraftfahrers, dem sie wertvolle Mittel. für zusätzliche, Aus; stattung seines Fahrzeuges und wittel für dessen Pfleg. und Wartung an die Hand gibt. Während im vergangenen Jahr nicht allzu viel über Einachsanhänger gezeigt wurde, ist diesem wichtigen Gebiet jetzt mehr Platz eingeräumt worden. Die Halle III ist vorzüglich dem Einachsanhängerbau vorbehalten. Zehn Firmen sind mit den von ihnen herausgebrachten Einachsanhängern zu sehen und lassen erkennen, in welchem Maße Erfahrungen nutzbringend angewandt worden sind Man wird dort in diesem Jahr erstmalig richtige Wohnanhänger für den Wochenend- und Urlaubsbetrieb sehen können. die vorbildliche Konstruktionen sind. Ebenso wichtig wie Einachsanhänger sind auch die Leichttransporter und die Elektrofahrzeuge, mit deren Hilfe eine wirtschaftliche Betriebsmotorisierung im Handwerk. Handel und Gewerbe möglich wird. Solche Fahrzeuge findet man in der Halle IV. Grundsatzliche Aenderungen gibt es nicht, dafur aber Verbesserungen. gelem. Werkzeugmaschinen, Werkstattzubehör, Tankstelleneinrichtungen, Hebebühnen und Hebezeuge sowie Garageneinrichtungen befinden sich in den anschließenden Hallen V und VI. die für das Kraftfahrzeughandwerk und seine verwandten Gewerbezweige recht bedeutungsvoll sind, aber auch allgemein interessieren, da letzten Endes nur Werkstätten mit gutem Zubehör und Werkzeug einwandfreie und preiswerte Revaraturen durchführen können. Verschiedener Zubehör, den man in der Halle VII zu sehen bekommt, wird bei dem einzelnen Kraftfahrer auf größere Beachtung rechnen können. Die in der Halle VIlI gezeigten Erzeugnisse dienen wieder der Motorisierung der Wirtschaft. Hier Lastanhänger aller Größen für Zugmaschinen. Sattelschlevier und Lastwagen ausgestellt. Auf diesem wichtigen Gebiete sind ebenfalls wesentliche Fortschritte zu verzeichnen, die der Sicherheit im Betriebe und im Verkehr dienen sollen. Die stark vermehrte Bedeutung der Kleinschlepper kommt ebenfalls in dieser Halle zum Ausdruck, in der die führende einschlägige Industrie vollzählig vertreten ist. Außerdem sind hier auch die schweren Zugmaschinen und Schnelltransvorter zu sehen. Wenn auch noch nicht in vollem Umfange auf die wirklich große Bedeutung der diesjährigen Auto= und Motorradschau eingegangen werden kann, so steht doch schon fest, daß sie beredtes Zeugnis für die große Leistungsfähigkeit unserer deutschen Kraftfahrzeug= und Zubehörindustrie ablegen und außer in Deutschland selbst auch im Ausland auf großes Interesse stoßen wird. Annähernd 500 Aussteller haben den zur Verfügung stehenden Raum von rund 45000 Quadratmeter belegt. Jeder in den neun Hallen irgendwie verfügbare Platz wurde benötigt. Vieles wird also in der Zeit vom 20. Februar bis zum 6. März hier gezeigt werden, was jedem deutschen Kraftfahrer in mancher Hinsicht Neues und Wertvolles sein wird. So dient die ganze Schau dem deutschen Kraftfahrer und der Gesamtbeit der Nation. Ingenieur A. Heins Flücht ALLEINVERKAUF: E Mlanderer ESSEN, Hindenburgstraße 90/92, Fernruf 222 51/52/53 KRAFTWAGENM. B. H. Audl KAN DELSSISEELSUHNT Die neuen Medelle 1937 am Lager. Bochum, Herner Straße a Schnellastwagen 4910 Auch für heimische Treibstoffe geeignet PHANOMEN-WERKE GUSTAVHILLERG ZITTAU AID-AUSSTELLUNE BERA L N: 2OI-ZN 3T- NALE-STANO 230 Sind ihnen die überraschenden Vorzüge bekannt? Kataloge und Vorführungen kostenlos und unverbindlich durch unsere BENERAL- VERTRETUNG STAHLHACRE&E TRENCZER, KERNE. Ruf 51287 sind die besten, denn sie sind leicht, stabil, kurvensicher und áußerst preiswert. Verlangen Sie Prospekte durch & Co., Bochum, Hiorst-Wessel-Straße 40 KUNDENRutorisierter Ford-Reparatur-Betrieb Wilhelm Bettenhausen WItgener Straße 110. Ruf 66894 Machen Sie Gebrauch von dem bewährten MotorAustauschverfahren d. Ford-Motor-Comp. MotorenAuswechselung innerhalb weniger Stunden. 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Seine Reiseprüfung bestand mit gutem Erfolg der Untersekundaner Walter Biermann von hier.— Seine Gehilfenprüfung als Schmied legte mit gutem Erfola der Volksgenosse Johann Vogelsang ab. Altersjubilar. 82 Jahre alt wird Montag der Invalide Ludwia Gonschorrek. Am Lakenbruch. In Gustken(Ostvreußen) geboren, kam er 1900 nach Hordel und fand auf der Zeche Königsgrube Arbeit. Seit 1928 lebt der Jubilar im Ruhestand. 1933 feierte er mit seiner Ehefrau das diamantene Ehejubiläum. Zwei Söhne und drei Töchter mit einem großen Kreis Enkel und Urenkel können dem alten Herrn gratulieren. Trotz seines hohen Alters erfreut er sich noch guter Frische und nimmt noch rege an allen Tagesfragen teil. Wiederaufnahme der Förderung. Die Arbeiten zur Behebung des Seilschadens auf der Schachtanlage 5 der Zeche„Hannover" werden eifrig fortgesetzt. Es war schon möglich, im nördlichen Schachtteil die Förderung mit einer Schichttour aufzunehmen, um dem dringendsten Kohlenbedarf zu genügen. Ende nächster Woche hofft man auch auf der anderen Seite die Förderung wiederaufnehmen zu können. Heldengedenktag in Hordel. Auch der Stadtteil Hordel gedenkt am morgigen Sonntag der gefallenen Söhne des Stadtteiles. Die Vereine und Kriegerkameradschaften. Partei, NSKOV. und die übrigen Organisationen versammeln sich um 11.15 Uhr auf der Fichtestraße. Von hier aus erfolgt der gemeinsame Abmarsch zum Ehrenfriedhof auf dem Hordeler Friedhof. nachdem zuvor am Kriegerdenkmal auf der Günnigfelder Straße ein Kranz niedergelegt worden ist. Die Feier auf dem Friedhof wird von Darbietungen des MGV.„Heiterkeit". Musik und einer Ansprache umrahmt. Schäfer hat in ihrem langen Leben neben sonnigen auch recht viel trübe Tage gesehen. Seit elf Jahren ist sie Witwe. Zehn Kindern hat sie das Leben geschenkt, von denen noch vier Töchter, drei davon im Witwenstande, rer Kaiser mit einem Rückblick auf das abgelaufene leben. Ein auf sein lbjähriges Bestehen zurückhblicken. Schriftwart nenbage: Zuhzilarin lag lange Wochen schwer Bothe gab in seinem Geschäftsbericht einen Ueber= heit. blick über die innere u eins, wobei besonders Ortsgruppe Hiltrop der aum“ und der dritte erlag einer tückischen KranfDie Jubnarin lag lange Wochen schwer krant. Freude", besondere Erwähnung Neuaufnahmen im abgelaufenen Jahre konnte die aktive Sängerzahl auf 50 erhöht werden. Der Kassenbericht des Kassenwartes Mazarino zeigte gesunde Finanzverhältnisse. Satzungsgemäß läuft die Amtszeit des Vereinsführers Otto Kaiser noch bis 1939. Dieser ernannte zu seinen Mitarbeitern: Stellvertretender Vereinsführer Fritz Knop, Schriftwart Adolf Bothe, Stellvertreter Anton Gobec, Kassierer Ludwig Mazarino, Stellvertreter August Noak. Als Beisitzer wurden Wieschemeier senior, Ernst und Warma ernannt. Notenwarte wurden Warma, Plog und Groß. Das Fahnenkommando wird gebildet von den Mitgliedern Kersten, Vieting, H. Weißbrod und Groß. Die Chorleitung„bleibt in den bewährten Hände anschließen. Heldengedächtnisfeier in Laer. Am„Donnerstag abend haben die Vereinsleiter in einer Sitzung folgendes Programm aufgestellt: Die Vereine treten am Sonntag in der Laerfeldstraße, mit der Spitze zur Wittener Straße, an. Abmarsch 11.15 Uhr. Es werden zwei Marschblocks aufgestellt. Der erste Block umfaßt die SA. an der Spitze, der sich die Partei mit ihren Gliederungen anschließt. Im zweiten Block hat die Kriegerkameradschaft die Spitze. Anschließend folgen: der Schützenverein, die Sportvereine und zum Schluß die übrigen Vereine. Der Zug bewegt sich durch die Wittener Straße zum Denkmal im Gemeindengrt. Im alten Denkmal, leat der. stellvertretende###u# per Personalnachrichten Gestern blickte der Vollziehungsbeamte Gerdes, mann bei der hiesigen Stadtkasse auf eine 25jährigTätigkeit im Dienste der Stadt Bochum zurück, Konzertmeister Schweinitz, Mitglied der Gardekameradschaft Bochum, der viele Jahre erfolgreich im Orchester Merkert tätig war, jetzt in Ilsenan(Harz) wohnhaft, konnte seinen 70. Geburtstag feiern. Anläßlich ihrer goldenen Hochzeit durften gestern die Eheleute Theodor Röber. Humboldtstraße 49, herzliche Ehrungen entgegennehmen, als Beweis der Hochachtung, die das Jubelpaar in den Kreisen seiner Bekanntschaft genießt. seistung hleibt in den verouurten gungen,von Zizsig, alten Denkmal legt ger., stelbertretendg, Führef der lehrer Klein(Lütgendortmund). Das Gründungslokal Kriegerkameradschaft„Kanser Wilhelm“, Pa. Moller, Borgmann wurde gleichfalls beibehalten. Es wurde einen Kranz nieder. Am Denkmal im Gemeindepark beschlossen, nach Breslau eine Abordnung zu entsenden. vollzieht sich die Feier in üblicher Weise. Der GesangBetreffs der Einladung zum 100jährigen Jubelfest des verein„Wachsel“ singt zwei Lieder. Die KranzniederBiedenkauf murde dar vinstimmie= legung mit Ausprache geschieht durch einen BeauftragMännergesangvereins Bieoentovf wurde der einstimmige Beschluß gefaßt, eine viertägige Sängerfahrt mit Familienangehörigen in mehreren Autobussen nach dort zu machen. Stadtteil Harven Stadtteil Hamme Kundgebung der NSTAP. Samstaa abend veranstaltet die Ortsaruppe Hamme der NSDAP. im Saale Hucke, Dorstener Straße, eine öffentliche Kundgebung, auf der Kreisredner Pa. Wölling sprechen wird. Alle Volksgenossen sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen. Für Parteigenossen ist das Erscheinen Pflicht. Bergmannsgottesdienst. Der diesjährige Bergmannsgottesdienst in der evangelischen Kirche Von=der=ReckeStraße ist festgesetzt auf Sonntag abend 8 Uhr. Dieser alljährliche Bergmannsgottesdienst zur Erinnerung an das große Grubenunglück am 17. Februar 1898 ist nun auch eine Erinnerung an die Schlagwetterexplosion am 81. August 1936 auf der Zeche„Präsident“, die 28 Todesopfer forderte. ten der NSKOV. Nach dem Gesang des Liedes vom guten Kameraden löst sich der Zug auf. Die Ehrenwachen stellen beide Kriegerkameradschaften. Ein Kirchgang bleibt den einzelnen Vereinen überlassen. „Ein ganzer Kerl.“ Am Freitag nächster Woche, 26. Februar, wird als nächster Film der NSTAP., Ortsgruppe Laer, der Groß=Tonfilm„Ein ganzer Kerl“ aufgeführt, der nach dem Lustsviel=Roman„Karl der Große" bearbeitet wurde. Die Vorführungen beginnen nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr. Die Preise sind im Vorverkauf 40 Pf., an der Kasse 50 Bürgerschützenverein Bochum=Harpen. Auf dem Schießstand Ruwe in Kornharpen hielt die dritte Komvagnie des Bürgerschützenvereins„Blau=Weiß" Bochum=Harpen ihr erstes diesjähriges Kleinkaliberschießen ab., Bei der Bedingung liegend aufgelegt erzielten Preise sind im Vorverkauf. 40, Pf., an der Kasse 50 Pf. die Schutzen Walter Schwiebert und Gustav Schnettker Exwerbslose zahlen 30., HJ. und#m. 20 Pf., je 46 Ringe, Heinrich Tocco 45, Wilhelm Dietrichs 44, Kinder 10 Pf. Vorverkaufskarten sind jetzt schon bei Wilhelm Oberhöffken 41 und Raffel 39 Ringe. In der allen politischen Leitern der Ortsaruppe Laer sowie zweiten Uebung(liegend freihändig) erzielte Wilhelm beim Ortsgruppenfilmstellenleiter, Pa. Wilhelm Freese, Dietrichs 51 Ringe, Heinr. Schulte 42, Walter Schwie= Wittener Straße 420, und auf der Geschäftsstelle hinter bert 41, Heinrich Tocco 40 und Gustav Schnettker 39 der Schillerschule zu haben. Ringe. Anschließend fand unter Hauptmann Schulte bei Ruwe die Kompagnieversammlung statt, in der man ausführlich das Maiabendfest besprach. Stadtteil Laer Stadtteil Hoffiede=Marmelshagen Silberne und goldene Hochzeit. Am Sonntag können die Eheleute Friedrich Keienbera und Frau, Hilde geborene Wanders, ihre silberne Hochzeit feiern. Am aleichen Tage begehen die in Essen wohnhaften Eltern der Frau ihre goldene Hochzeit. Silbernes Berufsjubiläum. Sein 25jähriges Jubiläum als Fuhrmann konnte am Mittwoch der Volksgenosse Heinrich Kartheuser von hier begehen. Pfundsammlung. Am Montag, 22., Februar, beginnt in der hiesigen Ortsgruppe die Februar=Pfundsammlung des Winterhilfswerkes. Wir bitten alle Volksgenossen, wie bisher reichlich und gern zu spenden und die Pfundspenden zum Abholen bereit zu halten. An den Unfallfolgen gestorben. Der vor einigen Monaten durch einen Unfall zu Schaden gekommene Volksgenosse St. B.— der„B..“ berichtete seinerzeit über diesen Unfall— ist am Donnerstag an den Folgen der Verletzungen gestorben. Er war unverbeiratet. Ehrentafel des Alters. Eine der ältesten Volksgenossinnen des Ortsteils, die Witwe Elisabeth. Schäfer, geb. Hirth. Werner Hellweg 43, feiert Sonntag im Kreise der Angehörigen ihren 84. Geburtstag. Frau Stadtteil Werne Hohes Alter. Am morgigen Sonntag begeht der Rentner Hermann Flores. Deutsches Reich, seinen 70. Geburtstag in geistiger und körverlicher Frische. Seit einigen Jahren lebt er im wohlverdienten Ruhestand. Der Jubilar. der zu den treuen langjährigen Beziehern des„B..“ aehört, erfreut sich allgemeiner Beliebtheit. DalHont?..•* Stadtteil Riemke Werbeveranstaltung des Reichsluftschutzbundes. Die 11 Uhr endreer des Reichsluftschutzbundes einleitenden Musikstücken spricht ein Redner der BeHohes Alter. Am Sonntaa vollendet die Witme Anna Ellers, geb. Kortenbera. in bester Gesundheit ihr 85. Lebensjahr. Sie war über drei Jahrzehnte in unserem Stadtteil auf der Herner Straße wohnhaft und verbringt ihren Lebensabend jetzt im Altersheim. Von ihren zehn Kindern leben nur noch zwei, die heute im Ausland weilen. Daneben bringen acht Enkelkinder und zwei Urenkel ihre Glückwünsche dar. Berufsjubiläum. Der Berufskamerad Eckert blickte auf eine 35jährige Tätigkeit im Dienste der Deutschen Reichsbahn zurück. Sein silbernes Dienstjubiläum bei der Reichsbahn feierte der Berufskamerad Thönnes. Beide Jubilare gehören dem Eisenbahnverein Riemte an und wurden von diesem sowie von ihren Arbeitskameraden in üblicher Weise geehrt. Reviergruppe„Langendreer des Reichs wartete am Donnerstag abend im Saale Köppe mit einer Werbeveranstaltung auf. Der Besuch war sehr gut, so daß man sich entschloß, diese Veranstaltung am Samstag abend zu wiederholen. Werbeleiter Köster sprach über die Bedeutung des Luftschutzes und insbesondere über den Ausbau der Luftschutzkeller. Anschlietend wurde der Film„Volk in Gefahr" vorgeführt. Die gleiche Veranstaltung fand Freitag im Grollmannschen Saale statt. Die Sänger tagten. Der Männergesangverein „Niegedacht“ hatte seine Mitglieder zur Jahreshauptversammlung im Vereinsheim geladen. Jahresund Kassenbericht wurden genehmigt. Die Vereinsführung bleibt auch weiterhin in den Händen des Pg. Mai. Kreischorleiter Lippert wird den Chor des Vereins betreuen. In diesem Jahr sind mehrere Veranstaltungen vorgesehen.— Im Lokale Wollenweber tagte der Männergesangverein„Sängerbund“. Nach Bekanntgabe des Jahresberichtes und Erstattung des Kassenberichtes wurde eingehend die bevorstehende 60jährige Jubelfeier besprochen. Beschlossen wurde, im April einen Bunten Abend zu veranstalten, zu dessen Ausgestaltung namhafte Künstler verpflichtet wurden. Das Mitglied Hedtstück wurde durch die Ueberreichung der Ehrennadel des kameraden Reichsberufswettkampf auf Riemker Schachtanlagen. Der Reichsberufswettkampf für Berajungleute beginnt am 29. Februar. Die Teilnehmer der Schachtanlagen 8/9 und 2 der Gewerkschaft ver. Constantin der Große treten am genannten Tage um.45 Uhr in der Anlernwerkstatt an. Nach der Uebertragung der Eröffnungskundgebung durch die HJ. beginnt dann um.30 Uhr der eigentliche Wettkampf. Fröhlicher Nachmittag. Die VDA.=Frauengruppe veranstaltete am Donnerstag einen stark besuchten fröhlichen Nachmittag. Einleitend sprach Frau Schlenkhoff in Verhinderung der Leiterin herzliche Grußworte. Der Ortsgruppenleiter der Sudetendeutschen aus Wanne=Eickel, Weigelt, hielt eine Ansprache. Frl. Dunz verlas einige aus Oberschlesien eingetroffene Briefe. Gedichte, Heimattänze der Trachtengruppe„Auf geht's Buam" und Lieder des weiblichen Arbeitsdienstes umrahmten die verschiedenen Ansprachen. Eine Halde verschwindet. Die Steinbalde der Hannibal, Schacht 2, wird nunmehr verschwinden. Der Schutt wird auf dem Gelände der früheren Mansfeldschen Kokerei in der Nähe des Luftschachtes abgelagert. des Deutschen Sängerbundes geehrt, weil er schon 40 Jahre im Verein den Posten eines Fahnenoffiziers bekleidet. wegung. Eine Kriegerabordnung gibt die Ehrensalve. In Dahlhausen stellt die Kriegerkameradschaft vor dem Bahnhof und auf dem Ehrenfriedhof Ehrenwachen. Eine Abordnung der Lindener Kriegerkameradschaften hält vor dem Ehrenmal an der evangelischen Kirche die Ehrenwacht. * Das lustige Varieté. Die Deutsche Arbeitsfront, NS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude". veranstaltet in Bochum=Linden im Saale Scheidtmann einen Abend voll Frohsinn und Lachen, in dem Humor, Akrobatik, Tanz und Musik zu Wort kommen. Der Eintrittspreis beträgt 50 Pf. Lasse sich keiner die Gelegenheit entgehen, und besorge sich jeder schon jetzt Eintrittskarten, die bei allen Amtswarten und in der Dienststelle zu haben sind. Auswärts verunglückt. Der in einem Nachbarort beschäftigte Johann Gl., Eibergstraße, erlitt auf seiner Arbeitsstelle einen schweren Unfall. Der Verletzte wurde ins Krankenhaus gebracht. gaben der NSG.„Kraft durch Freude“ ein. Dann wickelte sich ein reichhaltiges und sehr gutes Programm ab. Wohnungen für Kinderreiche. Das erste Bauvorhaben des Reichsbundes der Kinderreichen, Kreisgruppe Wattenscheid, an dem sich 31 kinderreiche Familien beteiligen, schreitet voran; mit dem zweiten Bauvorhaben, zu dem sich etwa 20 Bewerber gemeldet haben. wird im Mai begonnen. Die durch den demnächstigen Umzug der Siedler in ihre neuen Wohnungen dann freiwerdenden Wohnungen sollen im Einvernehmen mit dem Haus= und Grundbesitzerverein an organisierte Mitglieder vermietet werden. Tagung der Schießwarte im Kreiskriegerverband. letzte Tagung der Schießwarte erhielt besondere Bedeutung dadurch, daß der Landesschießwart anwesend war, der über eine Reihe wichtiger Fragen, namentlich aber über die neue Schießordnung sprach. Es wurde dann weiterhin über den diesjährigen Schießwettkampf gesprochen, der am 18. Juli stattfindet. Das Wetter verhindert den Weiterbau. Das ungünstige Bauwetter hat zur Folge gehabt, daß die begonnenen Bauten in der Südfeldmark zunächst stillgelegt werden mußten. Insgesamt sollen bekanntlich in der Südfeldmark einige hundert Randsiedlungen errichtet werden, so daß hier eine ausgesprochene Gartenstadt erstehen wird. Aus den Vereinen. In der Versammlung des Geflügelzuchtvereins Wattenscheid=Ost hielt ein Züchter einen interessanten Vortrag über den Wert von Chinosol bei Aufzucht der Küken zur Bekämpfung der Kükenkrankheiten. Der Vereinsführer sprach über die notwendigen Arbeiten zur Instandhaltung der Ställe. Es wurde der Beschluß gefaßt, in diesem Jahre eine neue Kalkspritze zu beschaffen.— In der Versammlung des Kanarienzuchtvereins„Edle Sänger“ gab der Vereinsführer bekannt, daß auf Grund der Bestimmungen des Reichsverbandes der Verein in diesem Jahre nicht mehr der Gruppe Ruhrgebiet, sondern dem Gau Westfalen angeschlossen ist. Nachschlüsseldiebstahl. Am 18 Februar, in der Zeit von 19 bis 20 Uhr, drangen bisher noch unbekannte Täter mittels Nachschlüssels in die Wohnung eines Anwohners der Helenenstraße ein. Gestohlen wurden ein neuer dunkelblauer Herrenwintermantel und ein abgetragener grauer Anzua. Als Täter kommt vermutlich ein Mann im Alter von 30 bis 35 Jahren, etwa.75 bis 1,78 Meter groß, mit hoher Stimme und mit einem dunklen Hut und dunklen Mantel in Frage. Mitteilungen erbittet die Kriminalpolizei in Wattenscheid, Rathausstraße 3. Fahrraddiebstahl. Am 13. Februar, gegen 20.40 Uhr, wurde vor dem Hause Querstraße 37 ein dort abgestelltes Herrenfahrrad, Marke„Standard“ Nr. 101 587, gestohlen. Vor Ankauf wird gewarnt. Stadtteil Weitmar Stadt Wanne=Eickel Heldengedenkfeiern. Wanne=Eickel steht am Sonntag im Zeichen des Heldengedenkens. Auf der Gedenkfeier des Waldfriedhofes spricht Kreisleiter und Bürgermeister Pa. Bönnebruch=Althoff. Die Gedenkrede auf dem Ehrenfriedhof in Eickel hält Oberbürgermeister Pa. Günnewig. Sonntag abend findet in der Stadthalle ein Heldengedenkkonzert des MGV. Westfalia unter Leitung von Chormeister Zimmermann statt. Auch der Röhlinghauser evangelische Kirchenchor veranstaltet ein Heldengedenkkonzert. Gleichzeitig wird eine Lichtbildreihe„Deutsche Kriegsgräber= fürsorge" geboten. Gefahrenkurve wird beseitigt. Seit einigen Tagen ist man mit dem Fällen und Fortschaffen von Bäumen im Abschnitt Stiftstraße bis Kaltehardtstraße an der Hauptstraße beschäftigt. Gilt es doch die Gefahrenkurve zu beseitigen, die durch Hecken und Strauchwesen und Bäumen durchaus unübersichtlich war. Auch ist jetzt mit der Beseitigung der Hecken begonnen worden, die an Dämmen der Reichsbahn Langendreer—WittenWest Verwendung finden. Die Straße wird sich in Zukunft in gerader Richtung zur Kaltehardtstraße erstrecken. Stadtteil Stievel Heldengedenkfeier. Zu der gestrigen Notiz ist noch zu bemerken, daß alle Mitglieder der NSDAP., einschließlich der Gliederungen, um 15.30 Uhr(.30 Uhr) anzutreten haben. Ein lang gehegter Wunsch ging in Erfüllung. Nachdem an der Zeche Karl=Friedrich eine Telephonzelle aufgestellt wurde, hat man in diesen Tagen auch an der Verwaltungsstelle eine zweite Telephonanlage geschaffen. Hiermit ist dem Wunsche vieler Stieveler Volksgenossen entsprochen. Stadtteil Hiltrov Heldengedenkfeier. die übrigen RS.=Formationen sowie die Kriegerlame; radschaften, der Löschzug des Kreisfeuerwehrvervandes und der Schützenverein treffen sich vor der Wirtschaft Feierabend in Bergen. Die Ansprache bei der Feierlichkeit, die um 10.30 Uhr beginnt, hält Pg. Feldmüller(Bochum). 6. Kompagnie der Bürgerschützen. Auf dem Schießstand Düppe in der Wanne hielt die 6. Kompagnie des Bürgerschützenvereins Bochum=Gerthe ein Uebungsschießen ab. Bester Schütze des Tages war Wilhelm Pechta mit 86 Ringen. Gustav Düppe und Willi Voß brachten es auf 35 Ringe. Gustav Fey erzielte 34 und Josef Regorschek 33 Ringe. 80 bis 82 Ringe wurden noch mehrfach getroffen. Stadtteil Querenburg Heldengedenkfeier. Wie im ganzen Reich findet am morgigen Sonntaa zu Ehren der gefallenen Helden im hiesigen Stadtteil eine Gedenkfeier statt. Die Feier beginnt pünktlich um 16 Uhr an der Gedenkeiche. Es wird erwartet, daß die gesamte Bevölkerung Querenburgs teilnimmt. Wer glaubt, dieser Gedenkstunde fernbleiben zu können, ist nicht würdig des Opfers, das unsere Gefallenen für uns gebracht haben.. Die Parteigenossen und die Gliederungen der Partei treten um 15.30 Uhr am Lokale Egaermann. Auf dem Aspei 70 an. Es wird an dieser Stelle darauf hingewiesen, daß die Vereine mit Fahnen antreten. Pfundsammlung. Mittwoch, 24., und Donnerstag, 25. d.., wird in unserem Ortsgruppenbereich die Pfundsammlung für den Monat Februar durchgeführt. Hausfrauen! Haltet die Spenden bereit und erleichtert unseren Helferinnen die Arbeit. Heldengedenkfeier. Zum diesjährigen Gedenktag zu Ehren der toten Helden des Weltkrieges veranstaltet die NSDAP., Ortsgruppe Weitmar, gemeinschaftlich mit ihren Gliederungen und den Kriegerkameradschaften Weitmars eine würdige Feierstunde, zu der jeder Volksgenosse eingeladen ist und auch erscheinen müßte. Diese Feierstunde findet Sonntag morgen um 10.45 Uhr auf dem Amtsplatz an der Hattinger Straße statt und wird durch eine Großlautsprecheranlage übertragen. Im Anschluß an die Feier erfolgt der Abmarsch der Formationen zum Weitmarer Ehrenmal zwecks Kranzniederlegung. Aus der St.=Anna=Gemeinde. Nunmher hat auch die St.=Anna=Gemeinde eine eigene Krankenschwester für die Betreuung ihrer kranken= und altersschwachen Gemeindemitglieder erhalten. Die Schwester, die bereits ihre Tätigkeit ausgenommen hat, heißt Maria Bathilde und ist aus dem Orden der Vinzentinerinnen in Paderborn. Sie wohnt vorläufig im St.=Josephs=Haus in Hamme. Nunmehr hat die Gemeinde zwei eigene Schwestern, die eine. Schwester Egonis, ist die Betreuerin des Pfarr=Kindergartens.— In Kürze bekommt auch die St.=Anna=Kirche einen neuen Kreuzweg. Es soll eine Ehrengabe der Gemeinde sein an ihren Pfarrvikar, der, wie bereits mitgeteilt, zu Ostern sein silbernes Priesterjubiläum feiern kann. Die feierliche Einweihung des neuen Kreuzweges wird am Palmsonntag in Verbindung mit der Schlußfeier der Religiösen Woche, die vom Passionssonntag bis zum Palmsonntag gehalten wird, erfolgen. Richtfest am Stenshof. Die Arbeiten an der Eigenheimsiedlung der Gagfah an der Stens= und Rubensstraße sind soweit vorangeschritten, daß mehrere Häuser schon mit dem Richtkranz geschmückt sind. Zunächst werden hier 24 Eigenheime geschaffen. Ein weiterer Bauabschnitt soll folgen. Arbeitsunfall. Auf seiner Arbeitsstätte wurde der Volksgenosse Rudolf., Vereinsstraße, durch einen Unfall verletzt. G. wurde dem Krankenhaus zugeführt. Wanne=Eickeler Rundfunktag ein großer Erfolg. Ueber Erwarten groß war die Anteilnahme der Bevölkerung an dem am Donnerstaa in Wanne=Eickel veranstalteten Rundfunkwerbetag. Der Rundfunkabend in der Stadthalle fand solch großen Zuspruch, daß die Stadthalle nicht nur mit mehr als 1000 Volksgenossen Die Stadtteil Gertbe Heldengedächtnisfeier. Zur„Heldengedächtnisfeier Ortsteil Gerthe treten die NS.=Gliederungen und die im C Kriegerkameradschaft um 10.45 Uhr auf dem Marktplatz in Gerthe an. Um 11 Uhr findet die eigentliche Feier am„Ehrenmal“ an der Heinrichstraße statt, bei der ein Vertreter der RSDAP. die Ansprache halten wird. Stadtteil Linden=Dahlbausen Der Heldengedenktag Zur Durchführung des Heldengedenktages ist folgender Organisationsplan aufgestellt: Linden: Partei, Gliederungen, Kriegerkameradschaften und andere Vereine versammeln sich um 10.30 Uhr auf dem Marktplatz in Linden. Es erfolgt hier die Aufstellung des Zuges, in dem Musikkapellen der Kriegerkameradschaften spielen. Vereine, die an der Abmurschsttabe zegen, schließen sich während des Vorbeimarschstraße liegen, schließe marsches des Lindener Zuges an. Dahlhausen: Partei, Gliederungen und Vereine schließen sich an den Lindener Zug an. Vereine, die am Anmarschwege liegen, können sich ebenfalls Die Jahreshauptversammlung wurde vom Vereinsfüh. Ehrenfriedhof nach Oberdahlhausen, wo gegen Stadtteil Wiemelhausen Großveranstaltung der NSKOV. Wiemelhausen. Unter dem Motto:„Frontkämpfer und Kameraden" veranstaltet, wie schon mitgeteilt, am Samstag, 20. Februgr, im Saale Vocke die Kameradschaft Wiemelhausen der NSKOV. eine Abendfeier, die den gefallenen Kameraden gewidmet ist. Die Kriegsdichterkameraden Lersch. Flex, Bröger und die Sänger des Dritten Reiches kommen durch W. Pitsch vom Stadttheater Bochum zu Worte. Hauptmann a. D. Hohendahl vom Bund für Kriegsgräberfürsorge erzählt vom Fronterleben und Heldenstätten und zeigt Lichtbilder(Originalaufnahmen). Außerdem steht eine Singschar zur Verfügung, die Soldaten= und Sturmlieder vorträgt, während die Werkskapelle Eickhoff und der Fanfarenzug des Jungvolks den musikalischen Teil bestreiten werden. besetzt war, sondern daß eine große Schar von Volksgenossinnen und Volksgenossen wegen Ueberfüllung keinen Einlaß mehr finden konnte. Marschweisen der Kreiskavelle der NSDAP. und Darbietungen des bundes leiteten den Abend ein. Stadtamtmann Groll sprach namens des verhinderten Kreisleiters werbende Worte. Der Rundfunkwagen zeigte dann eine Reihe interessanter Filme, die die Bedeutung un Volkstümlichkeit des Rundfunks demonstrierten. unterhaltenden Teil belebte vor allem der aus dem Vorjahre noch bekannte Humorist Fritz Blanke aus Günnigfeld. Der Höhepunkt des Abends war die Verlosung von zwei Volksempfängern, die die Kreisleitung der NSDAP. sowie die Elektroinnung gestiftet hatten. Die Volksgenossen Küppers und Müller waren die glug lichen Gewinner. „Aktuelle Tagesfragen". Montag abend findet Kurhaus eine Großkundgebung der RSDAP., 5 gruppe Wanne=Süd statt. Gauredner und Führguri SA.=Standarte R 99 Pg. Theiler(Hagen) spr#cht zum Thema:„Aktuelle Tagesfragen.“ Konfirmation. Die Prüfung der Konfirmander# arrer Kurras,(37 Knaben und 20 Mädchen): der Aus dem Nachbargebiet Lustiger Abend für die Arbeitsopfer. Die Arbeilsopfer werden der NSG.„Kraft durch Freude" dankbar sein für die schönen Stunden, die ihnen am Donnerstag abend im Saalbau Sonnenschein bereitet wurden. Eingangs der Veranstaltung begrüßte Pa. Prieer die zahlreich Erschienenen und ging auf die AufPfaxxer Kurraz,(37 Knaben und 20. uhr in der am Mittwoch, 24. Februar, nachmittags 4 Uhr: Lzenst Johanneskirche im öffentlichen Gemeindegottesd# statt. Die Konfirmation ist am Sonntag Oculi, vorn taas 10 Uhr, die erste Abendmahlsfeier der Neutgunz; mierten mit Angehörigen am Mittwoch, 3. März, abe 20 Uhr, nach einem öffentlich vorangegangenen. kürzten Abendaottesdienst. Volkstums= und Heimatwoche. Die Arbeitsgen## schaft„Heimat und Volkstum“ in Verbindu#g geffchgft RSV., RS.=Frauenschaft, Photographischen— Rahmen und dem Städtischen Kulturamt veranstaltet im#en der in der Zeit vom 5. bis 18. Juni 19Pgztggrapßischen Volkstums= und Heimatwoche„Hinsez, Pchegnzgniet ist. bis in Vom 21. Febr .00 Morgenlied— .05 Leibesübunger .80 Frühkonzert .00 Nachrichten: 2 .00 Kalenderblatt: meldungen K helde .00 Hafenkonzert an .05 Briefe der Gefalle gang Möller .15 Unterhaltungskonz merorchester(H. Edmund Kirst(Kl 915 Die christliche Mo tätsprofessor Dr. 10.00 Musik am Sonnt 11.10 Geheimnisse des zeichnungen von berg(Orgel)„ 11.45 Konzert(Von Be ster(Generalmusi Staatsakt aus der denkrede des Rei14.00 Kleine Musik. Ka Geige(Schebeck). 8. Verklungene 2 berte Prinzeßchen 6. Skihäschen(W 14.30 Der Kiepenkerl p J. 15.00 Kleine Musik 1515 Die Weise von 16.00 Nachmittagskonze Sotricer Rziehr Eysoldt). Friedri Schaffer(Viotiy 1. Vorspiel zu„9 mezzo aus„Har 8. Aus„Schehera Prinzessin(Rims Golerrien (Ohne Gewi Sonntag, 21 Febi Sammlung für bliebenen= und K fürsorge und für liche Notfälle Christuskirchg9.4 862. 11.15: Matthie seier, Klose. Friedenskirche,.3 Niemann: KGD. 12.15: Tauffeier, 2 Prüfung, Winnacker. Lutherkirche..45: (Lutherkircench): Kir 11: Schmio# 2: Schmidt 2: 16: Prüft Peuluskirche. 8: .30: Schmidt 2(Pau 17.15: Prädikant Nie Johanneskirche. KG riei; 15: Prüfung, L Krankenhauskapelle. Herberge zur Heir dienst, Zlimmeck. Gerichtsgesangnis. Passionsgott mit anschließender Feier des heiligen Johanneskirche.# Passionsandacht, Se Friedenskirche. Do Wichernhaus. Do Pauluskirche: Fr Krankenhauskapel thien. Jugendheim Gr Schmidt 2. 6. Bezirk(Gemei Lehrgottesdienst; 1 renberg; Di 16 bi bis 18: Jungbivels sionsgottesdienst, Do 20: Jugendbibe Helferstunde. 7. Bezirk(Juger Katechumenen= un mädchen: 19.30: B weibl. Jugend. 10. Bezirk(Wich frauenhilfschor; (Mädch.): 20: Gem chen über 14 Jahi enhilfe; 20: BibPassionsgottesdien Gemeindejugend 20.30: Gemeindeju 14 Jahre). Kirchl.=evangl. Bochum, Adolfstr. tagsschule; 17.11 Mi 15: Frauenst belstunde. Gemeinschaft nerhalb der Kirch allee 163. So 18.30: Evangelisa Frauenstunde: Di 20: Männerst „Jugendbund für stentum Königsa junge Männer, 16.15: junge Mäl stunde. „Zweigstelle K01 lenbrink(Johani Evangelisationsst; Stadtmission straße 8. So 1. 17: Bibelstunde; stunde: 20.15: Bihelbesprech= un .=Hamme, Gli Bitelstunde für ieltenbochum S. Die 96: Sem 18: 9 beischan in scasts gelschar(3. U. znabenbibelschar: kreis: 204 Bibelf Bibelf Ne. 45:. Bibel manden: Do 1! Lpelstunde: 20 Fr 16.30: Hasu abr: Wettbewerb. der der deutschen mutter gewiome. Evangelisation. Von Montag, 22. Februar, Mittwoch, 24. Februar, finden in der Christu=k, von Wanne Evangelisationsvorträge statt. Sie werde Pfarrer Stein aus Warstein gehalten. Tödlicher Unfall. Auf der Jeche Julig### Berabau AG. verunglückte im Untertager####eb kurd Schichtschluß der Förderaufseher Alfred Rathmann. denst, Kraem Feiszondacht, So bl. Festengedächtt B0 11: S e Bsenstz. 99 11 Siautreuzstunk Wend unld Snn mit Kunden bs 1930: hum ite Gerdes. eine 25jährige zurück. ied der olgreich im OrIlsenan(Harz) feiern. ften gestern die raße 49. herzweis der Hochisen seiner BeVom 21. Februar bis 23. Februar 1937 Gleichblelbende Tageselntellung: ein. Dann ir gutes Proerste Bauvorn, Kreisgruppe e Familien beveiten Bauvorgemeldet haben, n demnächstigen hnungen dann ivernehmen mit in organisierte gerverband. Die esondere Bedeuanwesend war, namentlich aber Es wurde, dann zwettkampf gesau. Das unibt, daß die bek zunächst stillillen bekanntlich Randsiedlungen esprochene Garmlung des Ge=Ost hielt ein er den Wert von Bekämpfung der sprach über die ung der Ställe. sem Jahre eine er Versammlung nger“ gab der der Bestimmunin diesem Jahre ndern dem Gau uar. in der Zeit noch unbekannte Wohnung eines ihlen wurden ein el und ein abgeommt vermutlich ahren, etwa.75 e und mit einem Fraae. 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Helene Rott(Alt); Edmund Kirst(Klavier) Gusgrag: Krihers .15 Die christliche Morgenfeier. Ansprache: universttätsprofessor Dr. Schmaus 1000 Musik am Sonntagmorgen...shc.s. 11.10 Geheimnisse des reifen Lebens. Tagevuch=aufzeichnungen von Hans Carossa 11.20 Zeitgenössische Musik. uebertragung aus der Christuskirche in Oberhausen. K. H. Schweins.45 Konzert(Von Berlin, Reichssendung). Gr. Orchester(Generalmusikdirektor E. Orthmann). Darin: Staatsakt aus der Staatsoper Berlin mit der Gedenkrede des Reichskriegsministers von Blomberg 14.00 Kleine Musik. Kammerquintett. 1. Das Lied der Geige(Schebeck).; 2. Kleiner Tanz(Börschel). 8. Verklungene Tage(Roland). 4. Das verzauberte Prinzeßchen(Schytte). 5. Serenade(Toselli). 6. Skihäschen(Wetzel). 7. Wellenspiel(Blon) 14.30 Der Kiepenkerl packt aus 15.00 Kleine Musik 15.15 Die Weise von Kampf und Tod 16.00 Nachmittagskonzert. Das Kleine Orchester(Leo Eysoldt). Friedrich Eugen Engels(Tenor); Kurt Schäffer(Violine); Erich Rummel(Klavier). 1. Vorspiel zu„Rosamunde“(Schubert). 2. Intermezzo aus„Hanneles Himmelfahrt“,(Graener). 8. Aus„Scheherazade": Der junge Prinz und die Prinzessin(Rimsky=Korssakow). 4. Vier Klavierdeutschen Sinfoniker().— 21.00: Lody. Vom f. VIVII Leben und Sterben eines deutschen Offiziers. Cas# Hörspiel.— 23.00: Unterhaltungsmusik. Es spielt das Unterhaltungsorchester des Deutschlandsenders unter Leitung von O. Dobrindt 8 .10 Frauenturnen„ gand .45 Zeit. Nachrichten. Wassernandsmeldungen 18.00 Mittagsmeldungen— Glückwünsche 14.00 Mittagsmeldungen 15.45 Wirtschaftsmeldungen 20.00 Erste Abendmeldungen 22.00 Zeit. Wetter. Nachrichten stücke(Senn): a) Sommermärchen, b) Wasserrosen, c) Colombine, d) Am Balkon, 5. Rhapsodie Nr. 14(Liszt). 6. Intermezzo aus„Manon Lescaut"(Puccini). 7. Durch die Wälder, durch die Auen, Arie aus„Der Freischütz“(Weber). 8. Aufschwung(Schumann). 9. Wehen mir Lüfte Ruh, aus der Oper„Euryanthe“(Weber), 10. Melodien aus„Cavalleria rusticana"(Mascagni). 11. a) Elegie(Schäffer), b) Sarabande(Schaffer). 12. Wiegenlied(Strauß). 18. Liebes=Ode(Wolf). 14. a) Dies Bildnis ist bezaubernd schon, aus der Oper„Die Zauberflöte"(Mozart), b) Vater, Mutter, Schwestern, Brüder. Lied aus„Undine“ (Lortzing). 15. Aus dem Ballett„Dornröschen": Bootsfahrt zum Schloß(Tschaikowsky) 18.00 Wo bist du, Kamerad? Funkappell alter Frontsoldaten 18.30 Kleine Musik 45 Egbert Grape spielt Beethoven(Zum zehnjährigen 3. Sonate=dur, Opus 101 19.30 Sportbericht 19.40 Deutsche Skimeisterschaften und Wintersportkämpfe der NSDAP. in Rottach=Egern(Von München) 20.00 Kammermusik. Peter=Quartett 21.00 Manfred. Ein dramatisches Gedicht von Lord Byron. Für den Funk bearbeitet von F. W. Ilges(Uraufführung). Musik von Robert Schumann(Jos. Breuer) 22.30 Unterhaltungsmusik. Unterhaltungsorchester des Deutschlandsenders(Otto Dobrindt) WEE 10.00 Das wundersame Märchen vom Sonnenvogel 10.30 Was brachte der Sportsonntag? 12.00 Die Werkpause. Uebertragung aus Hoffmanns Stärkefabriken AG., Bad Salzuflen 13.15 Mittagskonzert. Das Große Orchester(Otto Jul. Kühn). Toni Faßbender(Violine). 1. Vorspiel z.„Die Abreise"('Albert)., 2. Variationen uber den„Karneval von Venedig“ für Violine und Orchester(Paganini). 8. Ungarische Rhapsodie, Pesther Karneval(Liszt). 4. Barbarina, Tanzszene(Clemus). 5. Rosenhochzeit, Walzer(Kochmann). 6. Aus dem Stegreif(Ortleb) 14.15 Lustiger Rätselfunk 15.00 Für große und kleine Kinder 16.00 Es stehen drei Birken auf der Heide. HermannLöns=Lieder in neuer Vertonung. Von Erich Wintermeier..„i. 16.30 Meister des Klaviers. Emite Passani 17.00 Kleine Kunstchronik, Unterhaltung und guter Rat. 18.00 Musik zum Feierabend. Das Kleine Orchester (Leo Eysoldt). Kläre Hansen(Sopran). 1. Vorspiel z.„Frau Luna"(Lincke). 2. Im Chambre separée, aus„Ein Opernball“(Heuberger). 8. Ach, ein Walzer ist mein Leben(Waldmann). 4. Melodien aus„Der Mikado“(Sullivan). 5. Giuditta=Walzer(Lehar). 6. Ich schenk mein Herz nur dem allein, aus„Die Dubarry“(MillöckerMackeben). 7. Wir spielen Will Meisel. Melodienfolge(Meisel). 8. Leichtes Blut, Galopp(Joh. Strauß) 19.00 Tanzmusik. Das Kleine Orchester(Leo Eysoldt) 19.45 Neues vom Film 20.10 Die Westdeutsche Wochenschau(Hermann Probst) 21.00 Kleine Kostbarkeiten aus dem Schallplattenschrank (Ernst Kalthoff) 22.20 Leipziger Messe. Ueberblick über die technische Messe 22.30 Nachtmusik. Das Große Orchester des Reichssenders Köln(Otto Julius Kühn) Deutschlandsender: 16.00: Emil Rooß spielt!— 18.00: Sieg oder Tod im Alpenrot.— 19.00: Das Prisca=Quartett spielt.— 20.00: Die großen und Carl Woitschach.— 23.00: Es meldet sich zur Stelle die ultrakurze Welle! 10.00 Deutsche Bauern auf fremder Scholle 10.30 Kindergarten„, V tetame... Wem 12.00 Die Werkpause. nevertragung aus der Firme Hammersen AG., Rheine 13.15 Mittagskonzert 14.15 Allerlei von Zwei bis Drei(Vom Deutschland16.00 Hausmusik. Egon Kraus(Violine); Benedikt Richard(Cello); Hermann Faßbender(Klavier). 1. Sonate=Dur, Reitersonate(Kiel). 2. Trio =Dur(Volkmann) 16.30 Große Freude mit kleinen Tieren 17.00 Nachmittagskonzert. Das Kleine Orchester(Leo Eysoldt). Albert Steinmann(Cello); Walter Wielsch(Klavier). 1. Vorspiel zu„Die Matrosen“ (Flotow). 2. Nordische Nacht(Vecsey). s. Blauer Himmelsbogen, Walzer(Berg). 4. a) Poeme, Melodie(Rogister), b) Romanze(Bortkiewicz). 5. Melodien aus„Der Rosenkavalier"(R. Strauß). 6. Aus der„Romantischen Folge",(Lüling): a) Mondnachtzauber und Morgenrot, b) grest der Waldgeister. 7. Melodie(Rachmaninow). 8. Schwertertanz(Poldini). 9. Fantasie für kleines Orchest. (Bras). 10. Astrid tanzt(Niemann). 11. Rund um die Wolga, Walzermelodien(Borchert) 18.20 Politische Zeitungsschau(Vom Deutschlandsender) 18.40 Kammermusik. Das Streichquartett des Reichssenders Köln, 1. Streichquartett=moll(Beethoven). Horst Wessels Leben und Kampf. 2. Passacaglia für Violine und Cello(Halvorsen). 3. Satz =moll, nachgel.(Schubert) 19.40 Die Polizei— dein Freund! Notruf— Ueberfall!(Besuch im Polizeipräsidium Düsseldorf) 20.10 Das deutsche Gebet. Zum Todestage Horst Wessels (Vom Deutschlandsender: Reichssendung). Hymnische Feierdichtung von Herbert Boehme mit Musik für einstimmigen Mannschaftschor, Großes Blasorchester, Fanfaren, Pauken und Trommeln von Erich Lauer.— Es spricht der Stabschef des Führers, Viktor Lutze 21.00 Abendkonzert. Das Große Orchester(Otto Jul. Kühn). Paul Reinecke(Tenor) 22.30 Englische Unterhaltung.(Ingeborg Hesse und Dr. 22.45 Musik am Abend. Landesorchester Nordmark (Joachim Rudolph) Deutschlandsender: 19.00 Guten Abend, lieber Hörer! Mandolinen erklingen!— 21.00 Fanfarenklange, 23.00 HimmNeue Märsche und Lieder der Richard Strauß(Von München). lische Klänge Gottesdienst der evgl. Gemeinden schaft.— Gemeindejugend(im Jugendheim). Mo 17: Mädchenbibel(Ohne Gewähr.) Sonntag, 21 Februar 1937. Sammlung für Kriegshinter= bliebenen= und Kriegergräberfürsorge und für außerorbentliche Notfälle aller Art. Christuskirche..45: Matthien; 862. 11.15: Matthien; 15: TaufFriedenskirche..30: Prädikant Niemann; KGD. 11: Winnacker; 12.15: Tauffeier, Winnacker; 15: Prüfung, Winnacker. Lutherkirche..45: Liz. Schmidt Peuluskirche. 8: Liz. Schmidt: .30: Schmidt 2(Pauluskirchenchor); 17.15: Prädikant Niemann. Johanneskirche. KGD. 11.15: Heurict; 15: Prüfung, Liz. Schmidt. Krankenhauskapelle..30: Klose. Herberge zur Heimat. 9: Gottesdienst, Klimmeck. Gerichtsgesängnis. 8: Klose. Passionsgottesdienste mit anschließender Vorbereitung und Feier des heiligen Abendmahls: Johanneskirche. Mi 17: masurische Passionsandacht, Schneider. Friedenstirche. Do 20: Liz. Schmidt. Wichernhaus. Do 20: Hardt. Pauluskirche: Fr 20: Henrict. Krankenhauskapelle. Fr 20: Matthieu. Jugendheim Grumme. Fr 20: Somd: 2.(Vemeindeheim). Se 9: 6. Bezirk(Gemeinyeheigi So 9: Lehrgottesdienst; 11.15: K6 2/77. Ehrenberg: Di 16 bis 18 und Mi 16 bis 18: Jungbivelschar; Mi 20: Passionsgottesdienst, Dr. Groß, Essen; Do 20: Jugendbibelstunde: Fr 20.15: Helferstunde. 7. Bezirk(Jugendheim). Di 16: Katechumenen= und Konfirmandenmädchen; 19.30: Bibelstunde für die weibl. Jugend. 10. Bezirk(Wichernhaus). Mo 20: Frauenhilfschor: Di 17: Jungschar (Mädch.): 20: Gemeindejugend(Mädchen über 14 Jahre): Mi 16: Frauenhilfe; 20: Bibelstunde: Do 20: Passionsgottesdienst: Fr 18 bis 20: Gemeindejugend(Knaben); 19.30 bis 20.30: Gemeindejugend(Knaben über 14 Jahre). Kirchl.=evangl. Gemeinschaftsverein, Bochum, Adolfstr. 20. So 10: Sonntagsschule: 17.15: Evangelisation; Mi 15: Frauenstunde; Do 20: Bibelstunde. Gemeinschaft„Melauchthon", Innerhalb der Kirche, Bochum, Königsallee 163. So 14: Kinderstunde: 18.30: Evangelisationsstunde: Di 16: Frauenstunde: Do 20: Bibelstunde; Ca 20: Männerstunde. Jugendbund für entschiedenes Christentum Königsallee 163. So 15: sunge Männer, Jugendbundstunde; 16.15: junge Mädchen, Jugendbundstunde. Zweigstelle Konfirmandensaal lenbrink(Johanneskirche). Mi 20: Evangelisationsstunde. Stadtmission Bochum, Joachimstraße 8. So 14: Sonntagsschule: :, Zibelstunde; Mi 15.30: Frauennunde; 20.15: Jugend: Do 20.15: Bibelbesprech= und Gebetsstunde. Glückaufstr. 33. Fr 16: Bibelstunde für jedermann. .=Altenbochum. So.30: FrühZaissdienst, Sup. Niederstein;14: Sup. Niederstein; 17: Männerdienst: 18: Männerversammlung: beischer tsstunde: Mo 16: Biaben5 93. u. 4. Schuljahr): 18: Knaveno#velschar: 20: Jungmütter##s: 204 Bibelstunde auf d. Prinz: nen: 30: Bibelschar der Katechumea 20.15: Jungmädchenbibelstunde; manz“: Bibelschar für die Konsirm den: Do 15.30: Frauenbilfsstunde ütberhaus: 20: Jungmännereesie: 20: K6/D.=Vorbereitung; 6. Schz: Bibelschar für das 5. u. Passians 18: Bibelschar 5; 20: .=Engesat Brübmann. dienst Drazmar: S 8: Frühgottes20: Jun uemer: 11.15: K6D. 21 Konsonducht gue..“ 20: Pas####andacht, albsmeler; anschließend vrier des hi. Abendmahls. Leldengedächtnsangrrea bosf: 11: S0eedienst, DieckRauteansunde ads: Taltent cor. 2i 90:## D 20.30: Kirchendienst. Ha WochenpassionsgottesNenst mit wese.30: HaubtgottesV Abendmahi und Feier des enomayls, Schaefer:„ 11.15: 21: Hor5.20: Passionsgottesdienst: hunden in Frad 20: Bezirksdibel6a 1930: 40 und im Mittelfeld: 49.00: wetstunde der Gemeinschar(12= bis 14jährige); 20: Jugendschar: Do 16: Jungenbibelschar; 20: Jungenbibelgruppe; Fr 17: Mädchenbibelschar(8= bis 11jährige). .=Harpen. So 10: Gottesdienst unter Mitwirkung des Kirchenchors (Gemeinsam. Kirchgang der Vereine), Leich; 11.30: Gemeinsamer Zug zum Friedhof, dort Heldengedenkfeier; 11.15: KGD.; 12: Tausen; Mi 20: Bibl. Betrachtung und kirchl. Zeitfragen im Gemeindeheim, Paulmann; Fr 20: Passionsgottesdienst, Paulmann; vorher 19.30: weichte und Abendmayl.„unistemn .=Harpen(Betenninisgemeinve). Wegen des Heldengedenktages findet der Gottesdienst am Sonntag schon um.30 Uhr statt. Alle anderen Veranstaltungen sind wie üblich. .=Hamme. So 8: Frühgottesdienst an der Maarbrücke, Kraemer;.45: Hauptgottesdienst in der Kirche, Kraemer;.45: in Wegescheid, Albsmeier: 11.10: KGD. in der Kirche, Kraemer: 11.15: im Gemeindehaus, Bach; 14: Taufstunde in der Kirche, Kraemer; 12: im Gemeindehaus, Bach. So 15: Prüfung der Konfirmanden des 2. Bezirks, Dannert. Bergmannsgottesdienst, So 20: Bach. Passionsgattg#.#### Mi 20: an der Maarbrücke, albsmeier(Abendmahlsfeier); Do 20: in Wegescheid,„Albsmeier(Abendmahlsfeier): Do 20: in der Kirche(Abendmahlsfeigr) Dannert. Vorbereitung zum 20: im Gemeindehaus: 20: in Wegescheid. Vereine: Frauenhilfe: Do 15: 3. Bezirk. Jungmütterghend: Di 20: 1. Bezirk. Evgl.; Jurchl, Mannerdienst: So 17: im GemeinvebangzrcHagl; kreuzverein: So 16.30: im Ho 20: in Wegescheid. Eval. Gemeindejugend: a) männl.: Mo 20: Bibelgruppe(Jungvolk); D. 17: Bibelscharstunde(10 bis 14 Jahre); Do 17.30: Bibelscharstunde; b) weibliche: Di 17: Bibelscharstunde(10 bis 14 Jahre): 20: Bibelabend der 14= bis 18jährigen; Do 20: Jungmäd.=Hordel: 10: Hauptgottesdlenst: Heldengedenkfeter, Festpredigt: Hering(Marvura): 11.30: KGD.; 12.30: Taufen; Blaukreuzverein: So 15: Evangelisation; Jugendschar: So 17; Jugendbibelstunde: Fr 20; Gemeindegebetsstunde: Mo 19. .=Hordel(Bekenntnisgemeinde). So 8: Gottesdienst, Höfker:.30: KGD. im Gemeindehaus: Di 15: Frauenbilfe; 20: Jungmädchenstunde; Mi 16.30: Mädchenbibelschar: Do 17.15: Jugendschar; 20: Passions= gottesdienst, Höfker. .=Weitmar(Presbyterium). So 8: Frühgottesdienst, Kraemer;.45: Hauptgottesdienst, Sassenberg; 11: KGD.: 12: Kirchentaufen. .=Weitmar(Bekenntnisgemeinde). So 8: Frühgottesdienst in der Kirche (Heldengedenktag), Kraemer: 9: Gottesdienst im Vereinshaus Karl=Friedrich=Str., Jungcurt: Di 15.30: Frauenhilfe Weitmar; Mi 20: Passions= gottesdienst im Vereinshaus KarlFriedrich=Str.: Do 15.30: Frauenhilfe Weitmarmark; 15: Frauenbilfe Eppendorf: 19.30: weibl. Gemeindejugend Weitmarmark: 20: weibl. Gemeindesugend Bärendorf: 20: weibl. Gemeindetugend Eppendorf: 20: Gemeinschaftsstunde im Gemeindesaal neben der Kirche: Fr 20: Passions= gottesdienst in der Kirche: Kraemer: Fr 20: Passionsandacht in Eppendorf bei Hill. .=Hiltrop. So.30: Gottesdienst, Fortmann: 10.45: KGD.; 11.45: Taufen: Mo 17 bis 19: weibl. Bibelschar und Di 20 bis 22: weibl. Jugendschar im Kindergarten: Do 15: im Gemeindehause. Gemeindefrauenhilfe: Mi und Do fallen die Bibelstunden bis einschl der Woche nach Ostern aus; Fr 20: Passions= gottesdienst. .=Hofstede=Riemke. So.30: Pitsch; 10: Pitsch: 11.15: Pitsch: 12: Tausen. Fr 20: Passionsgottesdienst mit Beichte und Abendmahlsseier, Pitsch; 21: Vorbereitung für den KGD. Männl. Jugend: So 15: Jugendbibelstunde. Mi u. Do 17.30: Jugendbibelschar.— Weibl. Jugend Hofstede=Riemke: So 15 und Mo 20: Jugendbibelstunde. Mo u. Di 17.30: Jugendbibelschar.— Weibl. Jugend Marmelsbagen: Di 20: Jugendbibelstunde.— Ev.=kirchl. Männer= dienst des 1. Pfarrbezirks: So 16: Jadreshauptversammlung.— Ev.= kirchl. Männerdienst Marmelsbagen: So 16: Versammlung.— Blaukreuz= verein: So 15, Do 20. .=Linden. So.30: Bäumer (Mitw. des Kirchenchores): 11: r 20: Passionsgottesdienst, Bäuner. Vereine: So 14: Jungschar; 5: Wartburgverein: 16: Jungmädhenverein. Di 19.30: Bibelstunde f. KGD.; 12: Taufen; Krankenhaus: Neuhaus. Mi 17: Taufen, Bäumer. degit. Bäumer. 15: chenverein. Di 19 junge Mädchen. Do 15.30: Frauenhilfe Hohwege; 20: Bibelstunde für junge, Männer. .=Dahlhausen. So.30: Weber; 11: KGD.; 12: Tausen. Mi 20: Passionsgottesdienst, Weber.— Vereine: So 14: Hoffnungsbund; 15: Blaukreuzverein. Mo: Jungmädchenverein. Di 15.30: Frauenhilfe. Mi 16.30: Gesangstunde der Frauenhilfe. Fr: Jungmädchenverein. .=Stiepel..30: Gottesdienst im Lutherhause, Husemeyer; 11: KGD.; 10: Gottesdienst in der Kirche, Wagener: 11.15: KGD.; 10.30: Gottesdienst in Buchholz, Altena; 11.30: K62. Mi 20: Passionsgottesdienst in der Kirche. Mi 20: Passionsgottesdienst im Lutherhause.— Jugendschar=Dorf: Di 20;=Haar: So 15.30, Di 19.30.— Bibelschar: Mädchen: Di 15. Fr. 15; Knaben: Di 16. — Pos.=Chor: Mo 20.— Kirchenchor: Do 20.— Frauenchor: Fr 17. .=Stiepel. Deutsche Christen: Am 28. Februar in Stiepel=Haarmanns= busch um 10: Gottesdienst, Pfarrer Lizentiat Lotz(Bochum). .=Uemmingen. So.30: Hauptgottesdienst(unt. Mitw. d. Frauenbilfschors), Kuhlmann: 10.45: Kirchentaufen: 10.45: KGD. Mo 20: Jugendbibelstunde in Laer. Di 20: Bibelstunde in Querenburg. Mi 17: Chorstunde der Frauenbilfe; 20.30: Vorbereitung für den KGD. Do.15: Arbeitsstunde der Frauenhilfe: 20: Innamütterkreis in Querenburg. Fr 20: Bibelstunde in Laer. .=Wiemelhausen. Melanchthon: So.30: Dr. Klein; 10: GefallenenGedächtnisgottesdienst, Pf. Engelbert (Melanchtbonchor); 11.30: KGD. u. Kirchentaufen. Mi 20: Bibel= und Bekenntnisstunde. Fr 20: Dr. Klein (Passionsaottesdienst, anschl. heing. Abendmahl).— Petri: So 9: Männerfreizeit im Ruhrlandheim: .45: Hauvigottesdienst. Dr. Klein: 11.15: KGD., Niedermeter; 17: Christenlehre(Gedenkfeier für die Gefallenen), Niedermeier. Mo 20: Jugendbibelstunden. Mi 20: Bekenninisversammlung im Paul=Gerhardt=Haus, Niedermeier. Do 16: Bibelstunde bei Kellerberg; 17.30: Bibelstunde in der Querenburger Schule, Niedermeier. Freitag 20: Passionsgottesdienst, Bertelsmann. .=Werne. So 10: Heldengedenktag=Gottesdienst, Rummeld; 11.15: K6D.; 12.15: Kirchentaufen. Kreta. So 10: Gottesdienst: 11.15: KGD. .=Langendreer. So.30: Morgenwache;.30: Hauptgottesdienst, Schilling: 14: KGD. .=Langendreer. Deutsche Christen. So 10: in der Aula, Kromberg. Wattenscheid. Friedenskirche: So 8: Frühgottesdienst: 10: Hauptgottesdienst; 14: KGD.; 15: Taufen. — Ev. Krankenhaus: 10: Hausandacht.— Kapelle zu Höntrop:.30: Lasupesottzsdienst.— Gemeindehaus eiche“ 10: Hauptgottesdienst..— Alte Kirche: 10.30: Heldengedenkgottesdienst, P. Bertelsmann(Boch.) Wanne. Christuskirche: So.30: Frühgottesdienst, P. Bunte; 10: Hauptgottesdienst. P. Meßling(.= Chor): 11.30: KGD.; 12.30: Taufen. Do 15.30: Taufen.— Lutherkirche: So 10: Hauptgottesdienst, P. Bunte; 11.30: KGD.; 12.30: Taufen. Amtswoche: P. Engel. Eickel. Johanneskirche: So 8: Frühgottesdienst, P. Reuter: 10: Hauptgottesdienst, P. Maennel; 11.30: KGD., w. Kurras; 12.30: Tausen, P. Reuter. Amtswoche v. 21.—27. Februar: P. Reuter. Mi 16: Prüfung der Konfirmanden, P. Kurras. Fr 20: 3. Passionsgottesdienst, verbunden mit der„Bibl. Woche": P. Immer, WuppertalBarmen.— Ev. Krankenhaus: So 10: Gottesdienst, P. Reuter. Röhlinghausen. So.30: Gottesdienst zum Heldengedenktag, Sup. Krahn;11: KGv., Sup. Krahn; 12.30: Tausen. Fr 17: Passions= gottesdienst, Sup. Krahn; 21: Vorbereitung zum KGD. Golterviennt der tath. Gemeinden Sonntag, 21 Februar 1937. (Ohne Gewähr.) Propstei. 6: hl..;.45: hl. M. mit Pr. und gem. hl. Kommunion der Jungfrauen;.45: hl. M. mit Pr.: 9: hl. M. für Gymnasium und Oberrealschule; 10: Hochamt m. Pr.: 11.15: hl. M. mit Pr.; 14.30: Christenlehre, Aussetzung u. Segen; danach stille Anbetung; 20(nicht 18): Predigt des Düsseldorfer Jesuitenpaters Kurt Dehne über das Thema „Was ist Weltanschauung?“ Mittwochs 18: Kreuzwegandacht. Freitags 20: Fastenpredigt, Andacht und Segen.— An den Wochentagen jeden Mittag 14: Aussetzung des Allerheiligsten, danach stille Anbetung; 20: Schriftlesung, Komplet, Segen und Repositio..gg Christ=König(Franzisranertloster). 6: hl..; 7: Gemeinschaftsm. mit Pr. u. gem. hl. Kommunion der Jungfrauen;.15: Kinderm. m. Pr. und gem. hl. Kommunion aller Schulmädchen;.30: Hochamt mit Pr.: 11: hl. M. mit Pr.: 14.30: Fastenandacht für die Kinder: 19.45: Leidenslitanei; 20: Fastenpredigt u. St. Marien. 6: hl..:.15: dl. M. mit Pr.:.30: hl. M. mit Pr.:.30: Feier des Hochamtes ohne Pr.: 11: letzte hl. M. mit Pr.; 14.30: Andacht zum leidenden Heiland mit sakr. Segen. Donnerstags 20: Fastenpredigt, Andacht. Freitags 18: Kreuzwegandacht. St. Joseph..15: Gemeinschaftsmesse mit hl. Kommunion aller Jungfrauen;.30: hl. M. mit Pr. und hl. Kommunion der Fahrendeller Schule;.45: hl. M. mit Pr.; 10: Hochamt mit Pr.: 11.15: hl. M. mit Pr.: 14.30: Kreuzwegandacht: 15.30: Standesvortrag f. alle Jungfrauen. Mittwochs 20: Kreuzwegandacht. Freitags 20: Fastenpr. m. Andacht. St. Antonius..30: Gemein= schaftsm. mit gem. dl. Kommunion der Jungfrauen=Kongreaation und aller Jungfrauen: 8: dl. M. mit Pr.; .30: Hochamt m. Pr.; 11: letzte hl. M. mit Pr.: 14.30; Christenlehre: 16: Andacht für alle Jungfrauen unserer Gemeinde, vorzüglich für die Jungfrauen=Kongregation. Mittw. 20: Fastenpr. für die ganze Gemeinde. Freitags 18: Kreuzweg= andacht. Klosterkirche der Redemptoristen. 5 und 6: stille hl..: 7 und 8: Singm. m. Pred.: 9: Gottesdienst für die höheren Mädchenschulen; 10.30: voln. Gottesdienst ohne Pr.; 15: voln. Andacht: 16.40: Bruderschaftsandacht zu Ehren der Mutter von der immerwährenden Hilfe, iit sakr. Segen: 19: gen alle hl..; montags 8: Segensm. zu Ehren des hl. Gerhard; 20: Segensandacht; dienstags und donnerstags 8: Gemeinschaftsm; jeden Dienstag .15: Rosenkranz und und Freitag 18.15: Kreuzwegandacht. St. Meinolphus. 6: hl..; 7: Gemeinschaftsm.; 8: Schülerm.: 9: Kinderm.; 10: Hochamt: 11.30: letzte bl. M. mit Pred.; 15: Christenlehre; 18: Fastenpredigt. St. Johannes,.=Wiemelhausen. 7: Gemeinschaftsm m. gem. hl. Kommunion der Jungfrauen der Gemeinde, besonders der Kongreganistinnen: 8: hl. M. mit Pred. und gem. hl. Kommunion der Kinder der 3. Klasse:.15: bl. M. mit Pr.: 10: Hochamt mit Pred.; 15: Taufen; 17.30: Kreuzwegandacht, Fastenpred. und Segen. Wallfahrtskirche,.=Stiepel..35: Frühmesse: 10: Hochamt: 16: Andacht. Mittwoch 13—17: Aussetzung; 16: Kreuzwegandacht. St. Liborius,.=Grumme. 7: hl. M. mit Pred.; 8: Austeilung der bl. Kommunion;.30: hl. M. mit Pred. und gem. hl. Kommunion der Jungfrauen, der 1. und 2. Mädchenklasse: 10: Hochamt mit Pred.; 14.30: Christenlehre und Andacht; 15: Tausen. Nach der Andacht Pred. für die Jungfr.: 16: Andacht für die Polen. Mittwochs 20: Fastenpr. Hl. Kreuz..30: Austeilung der bl. Kommunion; 7: bl. M. mit Pr. u. gem. hl. Kommunion der Jungfrauen;.30: bl. M. mit Pred. und gem. hl. Kommunion der Knaben: 10.30: Hochamt mit Pred: 14.30: Christenlehre. Donnerstaas 20: Kreuzweaandacht und Fastenpredigt. Herz Jesu,.=Hamme..30: bl. .: 8: bl. M. mit Pred. und gem. bl. Kommunion des 5 Schuljahres und der Jungfrauen;.30: Hochamt mit Pred.: 11: dl. M. mit Pred.: 15: Christenlehre. Mittwochs 20: Hreegandacht. Freit. 20: Fastenpredigt. Her: Jefn..=Hordel..30: hl. .: 8: dl. M. mit Pred.: 10: Hochamt mit Pred.: 14.30: Andacht. Freitags 17: Festandacht mit Pred. St. Anna, Bochum=West..30: vl. N. mit Gesang: 9: hl. M. mit Gesang; 10.15: Hochamt. In allen hl. Messen Verlesung des letzten Teils des Oberhirtlichen Fastenschr.; 14.30: Passionsandacht mit Segen; 15: Tausen; 16: Andacht mit Pred. und Segen für die Frauen der Gemeinde. Jeden Freitag 19.40: gem. Kreuzwegandacht m. Predigt. St. Franziskus,.=Riemte..15: hl.., gem. hl. Kommunion der Jungfrauenkongregation;.15: hl. M. mit Pred., gem. hl. Kommunton des Vinzenzvereins und der Hofsteder Schule;.30: hl. M. m. Pr.: .30: Hochamt mit Pred.: 11: letzte hl. M. mit Pred.; 14.30: Kreuzwegandacht; 15: Taufen; 16: Versammlung und Andacht der Jungfrauenkongregation. Freitags 17.30: Fastenpred., Andacht und Segen. Dreifaltigkeit. 7: Gemeinschaftsmesse mit gem. hl. Kommunion der Jungfrauen; 8: hl. M. mit Pred. und gem. hl. Kommunion des Vinzenzvereins; 10: Hochamt m. Pred.: 14.30: Christenlehre mit Opfergang der Kinder für den Kindheit=JesuVerein: 15.30: Andacht m. Anspr. für die Jungfrauen. Donnerstags 18: Kreuzwegandacht. Freitags 20: Fastenpredigt.." Aeamee. St. Franziskus,.=Weimar..15: Gemeinschaftsmesse;.20: Austeil. d. bl. Kommunion;.30: hl. M. mit Pred.:.45: Hochamt mit Pred.: 10: Kindermesse mit christl. Unterricht: 11: letzte hl. M. mit Pred.: 14.30: Christenlehre: 15.15: Taufen; 18: Fastenandacht mit Pred. Liebfrauen,.=Linden..50: Austeilung der hl. Kommunion an Männer, Jünglinge und Jungfrauen; 7: hl. M. mit Pred., gem. hl. Kommunion der Jungfrauen; .05: hl. M. mit Anspr. für die Kinder, gem. hl. Kommunion der Kinder der oberen Klassen; 9: Hochamt mit Pred.; 14.30: Andacht; 15.15: Taufen. St. Michael,.=Dahlhausen..30: hl. M. mit Pred., gem. hl. Kommunion der Jungfrauen und der 3. Kl.; 10: Hochamt und Pred.; 15: voln. Andacht; 18: Fastenpredigt u. Andacht. Mittwochs 20: Kreuzwegandacht. St. Engelbert,.=Dahlhausen..30: Frühm. mit gem. hl. Kommunion der weibl. Pfarrjugend, Mar. Jungfrauenkongregation und der Schulklasse 1b; 10: Hochamt mit Pred: 14: Taufen: 14.30: Kreuzwegan= dacht; 16: Fastenandacht mit Pred. und Rosenkranz. Freitags 20: Kreuzwegandacht. Fronleichnam, Boch.=Laer..30: Frühm. mit Pred. und gem. hl. Kommunion der Jungmädchen und Jungfrauen sowie der Mitglieder des Vinzenzvereins; 10: hl. M. mit Fastenyred.: 14.30: Christenlehre u. undacht mit sakr. Segen; 15.20: Tausen. Liebfrauen,.=Altenbochum..30: Frühmesse mit Pred. und Austeil. der hl. Kommunion;.45: Gemeinschaftsmesse mit Pred. und gem. hl. Kommunion der Mitglieder der Jungfrauenkongregation sowie aller Ubrigen Jungfrauen: 9: Hochamt als Kindermesse mit Pred. und gem. hl. Kommunion aller Mädchen; 11: letzte hl. M. mit Pred.; 14.30: Christenlehre mit Segen; 15: Taufen; 17.45: Rosenkranz; 18: Fastenpred. Herz Jesu,.=Werne..45: Gemeinschaftsmesse mit hl. Opfermahl der Jungfrauen:.15: hl. M. mit Pred. und gem. hl. Kommunion der Kinder des., 7. und 8. Schuljahres der Wittekindschule: 10.15: Hochamt mit Pred.: 14.30: Christenlehre; 15.15: Taufen; 16: Fastenpred. mit Andacht und Segen. Freitags 18: Fastenandacht. St. Marien,.=Langendreer..30: hl..:.45: dl. M. mit Pred. und gem. hl. Kommunton der gesamten weibl. Pfarriugend; 9: Kinderm. mit Pred. und gem. bl. Kommunion der Schulmädchen; 10.15: Hochamt mit Pred.: 14.30: Christenlehre und Andacht: 18: Fastenandacht m. Pr. Freitags 19.30: Kreuzwegandacht. St. Bonisatius,.=Langendreer. .30: dl..: 8: Gemeinschaftsm. mit Pred. und dl. Kommunion der Jungfrauen;.15: Kindermesse mit Pred u. hl. Kommunion der Schulmädchen: 10.15: Hochamt mit Pred.: 14.30: Christenlehre und Andacht. Freitags 20: Fastenandacht m. Pred. Hl. Geist,.=Harpen..30: Frühmesse mit Pred., gem. hl. Kommunion der Jungfrauen; 10: Hochamt mit Pred.: 14.30: Fastenandacht. Freitags 17: Kreuzwegandacht. St. Elisabeth,.=Gerthe. 7: hl. M. m. Pred., gem. dl. Kommunion der gesamten Pfarriugend:.30: dl. M. mit Pred.; 10: Hochamt mit Pred.: 11.15: hl. M. mit Gesang und Pred. in voln. Sprache: 14.30: Christenlehre; 18: Fastenpred. mit Andacht und Segen. St. Joseph,.=Hiltrop..30: hl. M. mit Generalkommunion aller Frauen und Jungfrauen; 8: hl, M. mit Generalkommunion aller Manner und Jungmänner; 10: Hochamt mit Pred.; 14.30: Feier für Kinder; 16: Schlußfeier für Frauen und Jungfrauen, päpstlicher Segen, Tedeum; 18.30: Schlußfeier für Männer und Jungmänner. St. Theresien,.=Eppendorf.30: bl..;.30: hl..; 10: Hochamt; 14.30: Christenlehre mit Segen; 17: Andacht mit Fastenpred. und Segen. St. Gertrud, Wattenscheid. 6: hl. .; 7: hl. M. mit Pred. und hl. Kommunion aller Jungfrauen; 8: bl. M. mit Pred.; 9: bl. M. mit Pred. und hl. Kommunion für die höheren Schulen: 10: Hochamt mit Pred.; 11.30: hl. M. mit Pred.: 14.30: Christenlebre und sakr. Segen: 15.15: Taufen; 20: Fastenpred. Freitag. 18: Fastenandacht. Constige Gememden Sonntag, 21 Februar 1937. (Ohne Gewähr.) Ev.=luth. Kreuzgemeinde Bochum. Kreuzkirche, Gahlensche Str. 146. So .30: Frühgottesdienst, Pfarr. Kerle; 10: Haupigottesdienst, Pfaxrer Stallmann: 11.30: KGD.. Mi 20: Pass.= Gottesdienst, Pfarrer Kerle.— Gemeindeheim, Lutherhof: So 15: Jugendstunde. Di 20: Kirchenchor. Fr 20: Kirchenchor. Ev.=luth.(altluth.) Gemeinden in Bochum: 1. Gemeinde, Kirche Die bergstr. 52: So 10: Predigt, P. Greve.— 2. Gemeinde, Kirche am Hindenburgplatz: So.30: Predigt, Hilfsprediger Krüger; 11: KGD. Mi 19.30: Wochengottesdienst. Evg. Gemeinschaft, Auferstehungskirche, Alleestr. 48. So 8: Uebung des Männerchors;.30: Predigt u. Heldengedenkseigr, Prediger Haug: 11: Sonntagsschuie; 18: Gottesoienst und Reisebericht, Severin; 19.30: Jugendstunde: 15: Predigt in Witten, Augustastr. 57. Di 17: Bibelstunde in Hordel, Matbildenstr. 12. Di 20: Bibelstunde in Wattenscheid, Bismarckstr. 37. Mi 15.30: katechet. Unterricht; 20: Bibelstunde, Alleestraße 48. Do 15.30: Frauenstunde; 20: Uebung des Gem. Chores, Alleestraße 48; 20: Bibelstunde in Witten, Augustastraße 57. Freie evangel. Gemeinde, Rottstraße 34a. So.30: Bibelbesprechstunde; 11: Sonntagsschule: 18: Predigt, Prediger Reich. Mo 20: Chorprobe. Mi 20: Bibelstunde. Fr 20: Jugendstunde.— Gerthe, Gerther Straße 10: So 14.30: Predigt. Prediger Reich. Di 18: Bibelstunde.— Hordel, Laakenbruch 60: Do 16: Frauenstunde;„18.30: Gebetsstunde.— Wattenscheid, Vorstadtstraße 43: So.30: Bibelbesprechstunde; 11: Sonntagsschule; 16: Predigt, Prediger Reich. Do 16: Frauenstunde. Sa 19.30: Gebetsstunde. Altkath. Pfarrei Bochum. Sonntag, 21. Februar,.15: Deutsche hl. Messe mit Predigt in der Johanneskirche am Weilenbrink. 1. Baptistengemeinde: Immannelskirche, Hermannshöhe 21. So.30: Bibelstunde, Pred. Dr. Mundbenk; 11: Sonntagsschule; 16: Gottesdienst, Prediger Janssen. Mi 20: Gebetsstunde, Prediger Dr. Mundbenk.— Gemeindesaal.=Hamme, Hofsteder Straße 131: So.30: Bibelstunde, Prediger Janssen; 11: Sonntagsschule: 17: Gottesdienst. Do 20: Bibelstunde, Prediger Dr. Mundbenk.— Gemeindesaal.=Bärendorf. Galdhammer Straße 17: So.30: Bibelstunde: 11: Sonntagsschule: 20: Evangelisation. Do 20: Bibelstunde Prediger Janssen.— Gemeindesaal .=Laer, Werner Hellweg 19: Di 19: Bibelstunde.— Gemeindesaal Wattenscheid, Bochumer Str. 36: So 9: Bibelstunde: 10.30: Sonntagsschule. Mi 20: Bibelstunde, Pred. Janssen. — Gemeindesaal.=Werne. Am Born 10: So.30: Bibelstunde: 11: Sonntagsschule: 16: Gottesdienst. Di 20.15: Bibelstunde, Prediger Dr. Mundbenk. 2. Bavtistengemeinde,.=Weitmar, Am Steinknapp 56. So.30: Bibelstunde: 11: Sonntagsschule; 16: Gottesdienst Christlich=wissenschaftl. Vereinigung (Christian Scienee), Bochum, Dorstener Straße 182: So 10: Gottesdienst: 11: Sonntagsschule. Mi 20: Gattesdienst. Do 16—18: Lesezimmer. Christlich=wissenschaftl. Vereinigung (Christion=Science Society) Bochum, Emscherste. 20. So 10: Gottesdiens: Lektionspredigt der Christl. Wissenschaft Thema: Gemüt: 11.15: Sonntagsschule: am 2. Mittwoch jed. Monats 20: Gottesdienst(Zeugnisversammlung). Seite 24 Nr. 43 7 Bochumer Anzeiger 2 Samstag=Sonntag, 20.=21. Februar 1937 Bochumer Filmschau Lichwulg:„Die Julika“ Stärke ebenso wie die beseelte Innigkeit und sieghafte Schönheit als bleibenden Eindruck. Das gornehme. feinfühlige und sichere Spiel von Gialis Parinern Käthe von Naay, weiter Paul Henckels prachtige, humorvoll angelegte Darstellung eines Impresarios und Harald Paulsens alatte, geschmeidige Leistung als Besitzer eines Halbweltvarietés füllen die Menschen des Films überzeugend.— Ein ausgezeichnetes Beiprogramm mit einem wertvollen Kulturfilm und die neueste Wochenschau beschließen die Svielfolge dieser Woche. des Legendären, der Franzose Jean Galland meister seine Rolle mit einer ruhigen, kraftvollen Sicherheit Die ührigen Darsteller fügen sich dem Wesen des Weltlicht:„Eine Frau ohne Bedeutung“ Gewiß, wir haben viele gute, vackende Filme mit zum Teil ganz ausgezeichneten darstellerischen Leistungen in den letzten Wochen gesehen, aber bei diesem Film bleibt nicht die Bewunderung eines großen Künstlertums, sondern nur die tiefinnere Ergriffenheit vor dem bezwingenden Aufblühen eines Frauenherzens, das so klar und rein, so echt und schlicht, so unerhört wahr ist, daß man vom betrachtenden Erleben fortgeführt und vom Leben selbst gefangen wird. Einfach ist die Fabel der Handlung: das Mädchen Julika, dessen Vater auf einem Gutshof Paradekutscher war und mit seinem Herrn in den Tod fuhr, bleibt allein bei dem Sohn und Erben der völlig verschuldeten Herrschaft zurück. Sie hilft dem ehemaligen Rittmeister aus dem Bruchteil des ihm verbliebenen Landes ein neues Gut aufzubauen, und wird für Arbeit, Treue und Liebe mit dem Segen der Erde und dem Glück der liebenden Frau belohnt. Der Spielleiter Geza von Bolvary hat den Ruch sommerlicher Erntetage, die Weite und Stille der Reife aus wundervollen landschaftlichen Stimmungen eingefangen. Er verdichtet dazu den Raum um die beiden um Heimat und Brot kämpfenden Menschen mit einfachen, starken, völlig ohne Effektwirkung berechnet erscheinenden und dadurch etwa gebrochenen Einfällen zu einer wundervollen Geschlossenheit, läßt aber das Sviel der Darsteller aus ihm so aufstrahlen, daß von diesem allein die Schönheit des ganzen Filmes sichtbar in die Tiefe des Herzens geht. Attila Hörbiger gibt den Rittmeister, warm, männlich, zuerst unbekümmert jung, dann reifend in dem fordernden Ruf des Bodens. dienend der Gewalt und dem Segen der Erde. Die Julika ist Paula Wessely. Alles, was eingangs von der besonderen Weihe dieses Films gesagt wurde, gilt für sie. Man kann ihr Spiel nicht als eine Darstellung bezeichnen: hier lebt eine dienende und liebende Frau. hier ist ein starkes, gesundes Bauernmädchen, unsagbar rein und klar, keusch und scheu in seinem Gefühl. Hier tritt nicht eine Schauspielerin als Magd auf. Ob sie Brot schneidet, Teig knetet, Garben bindet, ob sie mit den Stiefeln ihres Rittmeisters mädchenselia in der Stube tanzt, strahlend im Glück, weh und stark im Leid, alles tut die Wessely ganz aus ihrem Frauentum heraus mit einem bezwingenden Glanz des Vollendeten.— Ein ausgezeichnetes Beivrogramm mit Kulturfilm und der neuesten Wochenschau beschließt die Spielfolge.„ Kurt Dörnemann Syndicat Waffenbrüderschaft im Weltkriege gewidmet, die in den Schlußphasen des Geschehens in Kampfbildern von unerhörter Wirkung triumphierenden Ausdruck erhält. Die vollkommene Regie Werner Klinalers, der Josef Dalmans Drehbuch zu einer Szenenfolge von Kraft und sich unablässig steigernder dramatischer Spannung gestaltete, fand in der Darstellung eine ausnahmslos vortreffliche Unterstützung. Neben der frischen, natürlichen Verkörverung, die Ludwia Kerscher dem blutjungen, unerfahrenen, dann männlich in sein frühes Soldatentum hineinwachsenden Standschützen Bruggler zuteil werden läßt, verdienen Franziska Kinz, Rolf Pinegger, Wilhelm Schultes Viktor Gehrina. Friedrich Ulmer und Fritz Hofbauer dank der echten, unverfälschten Zeichnung bodenfesten und heimatstolzen Tiroler Volkstums, das in manchen Bildern an Defregger gemahnt, bestes Lob. Von maßgebender Bedeutung für die Gesamtwirkung des Films erwies sich die Arbeit der Kamera. Karl Attenberger und Sepy Allgeier betreuten hier mit vielbewährtem Blick die Außenaufnahmen, in denen die vom Geschützdonner durchtoste Majestät der Alven dazu. die Schwierigkeiten und Gefahren eines Hochgebirgskampfes zu Naturgemälden von hinreißender Wucht gebannt wurden. Die einstimmige Begeisterung, die der Film erst in den letzten Tagen bei seiner Erstaufführung in Ungarn erlebte, wird ihm auch beim deutschen Publikum sicher sein. Das Beiprogramm bringt einen Kriminalkurzfilm, einen Kulturfilm über die Stadt„Wilna" und in der neuesten Wochenschau einen Ueberblick über die letzten aktuellen Ereignisse aus aller Welt. Dr. Karl Baals Diese Wiedergabe eines gesellschaftskritischen Bühnenstückes hat bewiesen, daß eine filmische Gestaltung von Oskar Wildes Werken sehr aut möglich ist, und daß man selbst seine Spielereien und blitzenden Einfälle in Bild und Ton übertragen kann. In diesem Film zwingt eine dramatisch gespannte, von wertvollster, künstlerischer Darstellungskraft erhöhte Handlung jeden Besucher in seinen Bann, auch den, der um den spiegelnden Hintergrund Wildescher Dichtung nicht weiß. Ein Mann und eine Frau, die sich in ihrer Jugend liebten und auf ein väterliches Machtwort trennen mußten, sehen sich nach zwanzig Jahren wieder, die der Mann fern in Indien verbracht hat, ohne sich um das Schicksal der Frau zu kümmern. Nun setzt der Kampf um das Herz des Kindes ihrer Liebe ein, um den Sohn, der den nicht kennt, und als er ihn erkennt, mit der ganzen Kraft und Einsatzbereitschaft der Jugend. sich von allem lossagt, um aus sich allein sein Leben zu gestalten. Käthe Dorsch und Gustaf Gründaens als junge Liebende und später im Weltgefühl gereifte Menschen, Albert Lieven und Marianne Hovve als Vertreter einer neuen, starken, den Lebenskampf bejahenden Jugend, weiter Paul Henckels, Käthe Haack und Hans Leibelt, füllen den Raum mit der großen, bezwingenden Kunst ihrer schöpferischen Persönlichkeit.— Ein reichhaltiges Beiprogramm rundet wie stets den Spielplan der Woche ab. Dörnemann #„ Anterarhnung u“ 8 Films mit selbstverstanolicher unteroronung ein. Bie Musik gehört mit zu den stärksten Erlebnissen.— Das Beiprogramk ist mit einem Kulturfilm, einem Lustspiel und der Wochenschau hervorragend besetzt. Hammer Lichtspiele:„Burgtheater“ Das traditionsreiche Wiener Burgtheater aibt die Atmosphäre für diesen Willy=Forst=Film, in dessen Mittelpunkt die große künstlerische Leistung von Werner Krauß als alternder Schauspieler von Mitterer steht Krauß stellt hier mit der ganzen Stärke und tiefen Eindringlichkeit seiner hohen Kunst einen Menschen dar, der ein Leben, das nur dem Theater gewidmet war, der Liebe zu einem jungen Mädchen opfern will. Aber er muß erkennen, daß er dem geliebten Mädchen nicht mehr als ein väterlicher Freund sein kann, und ihr Herz einem ganz unbekannten, kleinen Schauspieler gehört, der der Weltberühmtheit des Burschauspielerz nichts entgegensetzen kann, als seine Jugend. und mit ihr siegt. Die reife Menschlichkeit von Werner Krauß. läßt diesen Film zu einem wahrhaften Erlebnis werden. Dus 1 Odeon und Skala:„Schlußakkord“ Gloria:„Das Mädchen vom Moorhof“. Selma Lagerlöfs gleichnamige Novelle, die die Geschichte der wegen ihrer unehelichen Mutterschaft verfemten Tochter vom armseligen Moorhof erzählt, gab den Stoff. den die Regie ins Niederdeutsche verlegte, ohne dem Inhalt etwas zu nehmen. In einer evischen Breite vollzieht sich das ergreifende Geschehen. Folgerichtig und mit einer unerhörten Konsequenz eins. aus dem andern. Man versteht, daß die Menschen so und nicht anders handeln müssen. In ihren Worten schwingt mit die Tiefe und Weite der ins Raumlose gehenden Landschaft. Aus einer seelischen Hintergründigkeit heraus kommt ihnen die Erkenntnis um die Urgründe des Lebens. Darum sind sie groß im Hassen, aber auch im Lieben. Wer Bauer ist, soll Bauer bleiben. Web dem, der seiner Bauernehre vergißt. Packend in ihrer wuchtigen, stellenweise unheimlich lastenden Schwere ist die Atmosphäre. Nur Künstler von Rang und Können, wie Theodor Loos, Friedrich Kaßler, Fritz Hoopts, sind in tragenden Rollen eingesetzt. Wie ein spinnwebfeiner Mondenstrahl gleitet Hansi Knoteck durch die Szenen. In krassem Gegensatz zu ihr Ellen Frank und Lina Carstens, derbe. feste Bäuerinnen, die in der Wirklichkeit des bäuerlichen Lebens stehen. Der Film ist ein großes, mitreißendes Erlebnis. Beachtenswert der Kulturfilm„Stuttgart, die Großstadt zwischen Wald und Reben.“ Dazu die Wochenschau mit den neuesten Bildern vom Tage. Dramatisch in seiner Handlung, menschlich vackend in seiner Tiefe und künstlerisch wertvoll durch die von Musik zu einer wundervollen Einheit des Gesamtwerkes gebundene große Eindruckskraft, gehört dieser Film zu den schönsten des Jahres. Der Kampf um Ruf, Ehre und Leben, der Kampf einer Mutter um ihr Kind und der Kampf eines Mannes um die Harmonie seiner Ehe wächst aus lebendiger Schicksalsgestaltung und erfüllt die Besucher des Films mit tiefer menschlicher Anteilnahme. Die Begeisterung für diesen Film ist vor allen Dingen auch auf die großen künstlerischen Leistungen zurückzuführen, mit denen Willy Birgel: Lil Dagover, Maria Koppenhöfer, Maria von Taznady und Theodor Loß besonders hervorragen.— Das Beiprogramm bringt einen lustigen Kurzfilm, den Städtefilm„Warschau“ und die Wochenschau. Wir haben alle scho Krieges in Abessinien melsprache gehört, aber die Trommel eigentlich sen bisher ein Rätsel Natürlich steckt das mel, sondern im Tron nutzen zum Zwecke der immer eigens vorbereite möglichen Arten verwend zu Stamm, ein wunderl geschaffen, das teils ein ist, teils auf der außer keit des Trommelklange Stufen oder Abteilunger Die erste Stufe: Hi liche Trommellaute und vorzubringen vermögen. jeder Unterhäuptling ha der im engeren Kreiss ist, und mit dem er, sot Apollo, Weitmar:„Das Mädchen vom Moorhof“. Hansi Knotek war die gegebene Darstellerin, in der verfilmten Erzählung der großen nordischen Dichterin Selma Lagerlöf, in der packenden Novelle„Das Mädchen vom Moorhof" die Hauptfigur zu verkörvern. Eindrucksvoll gelingt es ihr, das Herbe und zugleich Frauliche dieser Rolle in gleich starker Art glaubhaft zu verkörpern. Auch die weitere Besetzung ist ausgezeichnet, Capitol:„Ave Maria“ Usa=Tonhalle:„Standschütze Bruggler“. Wie seinerzeit der Luis=Trenker=Film„Bera in Flammen“, zu dem in Stoff und Schauplatz mancherlei Parallelen bestehen, klingt auch in dieser Kriegsgeschichte des Standschützen Brugaler das einzigartige Lied wehrhaften Freiheitssinns und vaterländischen Opfergeistes im Lande Andreas Hofers. Das Filmwerk ist als ein schönes Erinnerungsblatt der deutsch=österreichischen Der große Gigli=Film, der vom strahlenden Glanz der herrlichen Stimme des berühmten italienischen Tenors emvorgetragen wird über die Höhen einer gefühlvollen, bewegten Handlung, hat überall einen starken Erfolg gehabt. Malerisch rührend wird in ihm die Geschichte einer Kabarettsängerin erzählt, die zunächst um geldlicher Vorteile willen die Bekanntschaft eines weltberühmten Sängers sucht, dann aber, von der Güte und tiefen Menschlichkeit des Mannes bezwungen, eine echte, reine Frauenliebe in sich aufblühen fühlt, und schließlich nach manchen Irrungen und Mißverständnissen den Weg in das Glück an seiner Seite findet. Die Spielleitung gibt Benjamino Giali, der in diesem Film auch eine warme, menschlich nahe, natürliche Form für die Lösung der schauspielerischen Aufgaben findet, die größten Möglichkeiten zur Entfaltung seiner Gesangskunst, ohne jedoch das Erlebnis dieser wundervoll reich blühenden Stimme in das Schema eines der mit Recht so gefürchteten„Sängerfilme“ zu zwingen. So erhält man ihre dramatische Ausdruckskraft und Apollo:„Der Kaiser von Kalifornien“ Es war vorauszusehen, daß Luis Trenkers schönstes und reifstes Filmwerk einen großen Anklang finden würde, so daß die Verlängerung nicht unerwartet kommt, für alle Freunde des guten Films ein Ansporn, sich dieses Ereignis nicht entgehen zu lussen.— Für Sonntag nachmittag ist eine eigene Jugendvorstellung angesetzt, der man nur den besten Besuch wünschen kann. Lichtspielhaus:„Die Unbekannte“ Kammer=Lichtspiele, Gerthe:„Stützen der Gesellschaft“ Ibsens großes und viel gespieltes Schausviel aus der Gesellschaft gab den Stoff für diesen packenden Film, der in seinem dramatisch zugespitzten Inhalt auch heute noch den Zuschauer stark fesselt. Und das um so mehr, als eine hervorragende Besetzung die Wirkung des Spiels noch unterstreicht. In der hervorstechenden Hauptrolle gibt Heinrich George wieder eine kraftvolle Probe seines ungewohnlichen schauspielerischen Könnens, Albrecht Schönhals und Suse Graf sind in weiteren Partien zu sehen und die Bochumer interessiert vor allem die prachtvolle Leistung Maria Krahns.— Ein sehenswerter Kulturfilm führt uns nach Barcelona. Die Trommel verkünd Capitol, Langendreer:„Hauptmann Sorell und sein Sohn“. Ein inhaltsreicher und in der Entwicklung sehr interessanter Roman von ernstem tragischem Inhalt wurde hier verfilmt. Es ist die Geschichte eines verarmten Offiziers, der allen Widerwärtigkeiten des Lebens zum Trotz seinen Sohn zu einem wackeren Menschen zu erziehen sich bemüht.— Ab Dienstag läuft das Lustsviel waren zwei Junggesellen“ mit Adele Sandrock. ohne weiteres erkannt ling mehrere Unterfüh wünscht, gibt er dieser trommler weiter(Dorf innerhalb weniger Mit schl des Häuptlings d Der Trommler schlägt laute der anderen Häu Visitenkarten, und sch stationen genau Besche ken sollen. Es gibt in zur Versammlung au Rückzug usw. Sie we Die Trommel ist auf n Die zweite Stufe: nur von den berufliche standen wird. Die D fängt die Trommellau Capitol, Werne:„Arzt aus Leidenschaft“. Weltbekannt ist die Totenmaske der„Inconnue de la Seine". Frank Wysbars Phantasie geht den verschlungenen Pfaden des Schicksals der„Unbekannten“ nach, und er glaubt des Rätsels Lösung gefunden zu haben, indem er die„Unbekannte“ zu einer Varietésängerin macht, die der großen Liebe ihres Lebens begegnet, auf das Glück aber aus eigenem Entschluß heraus Verzicht leistet, weil sie die Karriere ihres Geliebten nicht gefährden möchte. Die Landschaft am Morgen und am Abend, die Traumstimmung der Nacht, werden als symbolische Kulisse bemüht. Für die Darstellung war les keine leichte Aufgabe, sich in die Bild= und Wortdichtung hineinzufühlen. Sybille Schmitz steht mit einem wundervoll bewegten klaren Antlitz in der Welt. Schon durch das aufgeworfene Thema an sich hat dieser Film aus dem medizinischen Leben viel Aufsehen erregt. Er wurde aber noch bedeutsamer durch den Hauptdarsteller Albrecht Schönhals, der selbst aus dem Arztberuf zum Film kam. Karin Hardt ist seine ebenbürtige Spielpartnerin, und es ergibt sich eine Darstellung von hohem Niveau und höchster Spannkraft. stellung von hohem Niveau und höchster Spanntran. 38 Schauburg, Wanne=Eickel:„Du bist mein Glück“.“ Der große Sänger Gigli, seine einzigartige Stimme und sein hohes gesangliches Können tragen den starken Erfolg dieses Films, der auch in seiner Handlung erhebliches Interesse des Besuchers fordert. Ein Roman aus dem tragischen Leben eines viel gefeierten Sängers der erst auf der Höhe seiner Kunst das versöhnende menschliche Glück findet.„,.5m Josef Schwermann 9 A m! Grosse Austratien Ueber Sir Alberts schöne, männliche Züge geht es bitter. „Ich werde zu ihm gehen!“ sagt er schließlich. „CoBOMAAN VON WOLPGANG MAREEN 21) „Da haben Sie gewiß nicht schlecht gedacht, kleine Miß Kent. Aber das Gutsein, das ist nicht genug, das ist nur der Grund, auf dem wir bauen müssen! Die Güte und Gerechtigkeit des Herzens, die Liebe zum Nächsten.. wahrlich ein guter Grund zum Aufbauen! Aber das müssen wir tun, alle, jeder nach seinen Kräften! Sie sind verschieden, bei dem einen wird es ein hoher Dom, der sich wie ein Gruß zum Himmel emporreckt, als wolle er Himmel und Erde miteinander verbinden. Bei dem anderen wird es nur ein kleines, ganz bescheidenes Häuschen. Was tut es?“ Kent beschloß, einen energischen Vorstoß zu wagen. Das war sonst nicht seine Art, aber er hoffte, daß sich Sir Albert irgendwie verraten würde. Er benutzte eines der Schiffe, die regelmäßig zwischen Darwin und der Sundasee hin und her pendeln, und veranlaßte den Kapitän, Selhi anzulaufen. Er war unzufrieden mit sich. Eine geheime Unruhe quälte ihn. Was bedeutete das alles?“.„..„arum befAattiat. Es war ja alles Unsinn. Warum beschäftigte er sich überhaupt mit Sir Albert? Weil Heli die Gastfreundschaft der Insel Selhi genoß? Hatte sie Sir Albert gerufen? Nein, sie war hingegangen, weil... ja, warum war sie eigentlich hingegangen, warum? Sie sollte mit Momme zusammen den Spuren Lesters nachforschen. Führten diese Spuren nach Selhi? Vielleicht! Wer weiß, vielleicht war Frank Lester auch auf der Insel gewesen. Der Gedanke elektrisierte ihn fast. Kent darf nicht an Land, er ist wütend. Hopkins, der Sekretär, bedauert es. Da reißt Kent die Geduld, und er ruft hinüber nach dem Ufer:„Sagen Sie Sir Albert, daß ihn Sir Kent aus England sprechen möchte. Das wirkt. Hopkins, der Sekretär, geht selbst zu Sir Albert und bringt ihm die Meldung, daß ihn Sir Kent sprechen möchte. Gesicht Sie haben sich durch die Sie mit verschiedenen indis umgehen. Freundschaft, die nischen Maharadschahs verbindet, Sir Albert kommt an Bord des Dampfers rinne“ und wird von Sir Kent begrüßt. Kühl ist die Begrüßung. „Wenn mich nicht alles täuscht, nannten Sie sich in Koepang... Hogg!“ spricht Sir Albert ruhig „Sie haben... scharfe Augen!“ Kents ist unverhüllte Wut. „Was wollen Sie von mir, Mister Kent?“ „Zunächst habe ich eine höfliche Aufnahme auf Selhi erwartet!“ spricht Kent heftig.„Schließlich haben Sie meiner Tochter auch die Gastfreundschaft Ihrer Insel erwiesen.“ „Miß Heli Kent... ist auf Selhi. Und wir sind glücklich, sie als unseren Gast unter uns zu wissen!“ „Edmond Kent ist Ihnen nicht... angenehm?“ „Nein!“ sagt der Herr der Insel offen.„Der Bluthund von Haidarabad hat auf unserer Friedensinsel nichts zu suchen!" Kent zuckt zusammen, aber dann faßt er sich. „Es würde gut sein, wenn Sie etwas vorsichtiger in Ihren Ausdrücken wären, Sir Albert!“ „Ich bin gewohnt, die Wahrheit zu sagen. Was wollen Sie überhaupt von mir?" „Ich muß mit Ihnen sprechen, denn Sie laufen Gefahr es mit Old England zu verderben. England ist schließlich Ihr Vaterland, und... nun, ich denke, daß Sie nicht gern die Schande erleben möchten, als vaterlandsloser Geselle zu gelten.“ Sir Alberts Gesicht bleibt ruhig und gleichgültig. „Ich verstehe Sie nicht. Was schwatzen Sie da?“ „Sie konspirieren gegen England in Indien! Wir wissen alle Einzelheiten!“ Kent spricht es heftiger, als er will. Da lacht Sir Albert auf.„Sehr interessant! Bisher hielt ich diese Behörde für sehr real und nüchtern, aber jetzt muß ich feststellen, daß sie Gespenster sieht.“ „Sie haben große Besitzungen in Indien.. „Nicht mehr! Sir Conneth=Carrs Besitz ist nicht mehr in meinen Händen!" „Haben Sie verkauft?“ „Ich verkaufe nichts! Ich verschenke!“ „So...! Sir Albert verschenkt!" Aetzend scharf kommen die Worte.„Verschenken Sie auch Ihr Gold?“ Sir Albert antwortet nicht. Er sieht Kent prüfend an. Nach einer Weile spricht er: „Haben Sie mir sonst noch etwas zu sagen?“ 1 Ja. Ich warne Sie! Man wird, wenn Sie wieder in Indien auftauchen, sehr unfreundlich mit Ihnen verdächtig gemacht!" „Ach! Ich pflege mit noch weit mehr Europäern und Engländern in Indien Freundschaft. Was wollen Sie eigentlich? Ich bin kein Revolutionär ich bin Engländer, der zu seinem Vaterland hält. Und ich will meinem Vaterlande nützen! Besser nützen als Sie, Sir Kent! Haben Sie mir sonst noch etwas zu sagen?“ Kent berstet bald vor Wut, denn sein Vorstoß ist verpufft. Plump erscheint er ihm jetzt. „Ja, ich wünsche, daß meine Tochter mit mir kommt!“ „Ich bedauere!“ entgegnet Sir Albert ruhig.„Ihre Tochter ist unser Gast und denkt nicht daran, Ihnen zu folgen. Kent ist einen Augenblick sprachlos. Dann aber bricht es aus ihm. Die Wut schüttelt ihn förmlich. „Was? Sie wollen meine väterliche Autorität antasten? Meine Tochter ist noch nicht volljährig und wird mir folgen! Hören Sie! Sie wird mir folgen, wenn Sie nicht wollen, daß ich mit einem englischen Kriegsschiff zurückkomme!“ „Das steht Ihnen frei. Ich liefere Ihnen Ihre Tochter jedenfalls nicht aus. Sie will nicht zu Ihnen, hören Sie! Sie haßt Sie! Sie weiß... wer Edmond Kent ist! Und ihre Seele ist voll Grauen! Sie wird nie wieder zu Ihnen zurückkehren!" Im nächsten Augenblick ringen die Männer miteinander, denn Kent ist in seiner wahnsinnigen Wut Sir Albert an die Kehle gesprungen. Aber mit wenigen Griffen hat sich Sir Albert befreit und drückt Kent von sich, daß er gegen die Reling laumelt.„.. g.„.. Wchem. Schon sieht es aus, als soute er oas Gleichgewicht verlieren und über die Reling stürzen, aber da rafft er sich wieder auf...„„„ Sir Albert aber schjat sich an, oas Schiff zu verlassen. „Haltet ihn!" brüllt Kent.„Laßt ihn nicht von Bord! Meine Tochter... meine Tochter wird auf Selhi gefangengehalten!“ Die Besatzung starrt ihn an und zuckt die Achseln. Sie verstehen ihn kaum. Keiner rührt sich, und Sir Albert verläßt das Schiff unangefochten, springt unten in das Boot und wird wieder ans Ufer gerudert. Kent steht oben mit geballten Fäusten und haßverzerrten Zügen. Er starrt ihm nach, bis er seinen Blicken entschwunden ist. Ein Zittern geht durch seine Gestalt. Dann reißt er sich zusammen und geht zum Kavitän. „Sie haben Fracht nach Koepang?“ „Jawohl!“ „Laufen Sie vorher Derby an?“ „Das geht nicht...!“„„. 8 „Was kostet es? Ich bezahle es! Ich gebe einen Scheck auf die Bank von England, den jede Bank der Welt einlöst.“ Ihnen hnen „Marig...!“ „John? Sie kam näher und sah Sir Albert fragend an. „Er war da!“ sagte Sir Albert nachdenklich. „Wer?“ Kes 7 Ein Zittern lief über die Gestalt der Frau. „Um Gottes willen, John... und... was wird werden?“.,„.un, i6 nicht „Beruhige dich: Die Entscheivung ist nicht meht fern! Der Schlag ist bald getan. Hore zu, was sich ereignet hat!“ 55 Ausführlich berichtete er iyr üver vie unterredung, die er mit Kent hatte. 1124 Dann fügte er hinzu:„Heli... weiß nicht, daß ihr Vater an Bord des Schiffes war. Ich belogen. Aber ich konnte nicht anders.“ „Und was soll nun werden, wenn er mit einem eng lischen Kreuzer kommt?".(einen Sir Albert dachte nach, und dann hatte er seinen Entschluß gefaßt.„„ 1em „Ich... hab's. Ich muß Zeir gewinnen. I will Heli mitnehmen. Ich will ihr Goldenhall zeiger Frau Maria erschrak.„Hast du nicht....... „Still, Liebe! Ja, du hast recht... ich habe mit geschworen, keinen fremden Menschen Goldenhall zeigen, weil ich um jeden fürchte. Aber um Heli nicht Sie ist rein und stark. Sie wird nicht klein werden ug mich enttäuschen. Heli nicht! Ist sie mit mir, dann sie geschützt. Ja, ich nehme sie mit. Sie hat auch.: ein Recht darauf, Goldenhall zu sehen, ehe ich es. aufgebe!“ Heli hat den Dampfer draußen auf dem Meere sehen. Sie weiß auch, daß Sir Albert an und eben zurückgekommen ist. Sie ist nicht neug#### Mit Vergnügen hat sie das schöne Bild betregt Schiffe auf dem Meere sind immer packend anzusch Aber damit ist es genug:,„g Sie lebt hier so wunschlos geuatig, und Str#chieg, verwöhnt sie in einem Maße, als wenn sie seine Auch Mrs. Maria hängt mit aller Zärtlichkeit ihr“ mütterlichen Herzens an ihr.(Gorisetzung feigts Der scheue Hein schrie und tobte dort Dorfjungen. Er ha holt einen Nußbaur in Jürnes Anwesen der Lausejunge des „Onkel Peter! Und dann sucht Rechen oder der Hai dafür, daß er den 9 auf seinem luftigen „Mach mir die wohl. Oder:„Fall unter; mein Jung' die halb hinter Der Dann horchte H beit und hörte dem dem Manne und de heimlich vereinsamte Es kam auch o Jürne abholen wollt lachenden Augen ül die Bäuerin schalt, den Heiner verkomn sich einmal müdgen schmecken sollte, dan Tante Hedwig gefü ein nicht ernst zun Donnerwetter. „Das mit dem sagte Jürne eines stand eine heilige, ein Kind zusamm unter gemeinsamem Hedwig, heftig. wollte gerade auf wie er sich denn swischen und wollte sigen können, was Fromholt die Sack Dach nicht doch üb Gedanken mit unt einmal und dachte ganzes Wesen imm Prlangte. dect Manchmal rief Ferien genommen chen, das Rosa hie sanften zarten Art mar nie auf den tragen, so sorschte gesiele. Und so, al nach dem Leben i weise überhaupt. I. sagen, was u1 für Hedwig aufsch war. Das Kind wcheug gang lland meistert illen Sicherheit, m Wesen des nung ein. bnissen.— s.—eibd heater“ heater, aibt die ilm, in dessen ung von Werner Mitterer steht. und tiefen Einkenschen dar. der sidmet war, der n will. Aber er Mädchen nicht kann, und ihr ten Schauspieler Burschauspielers sugend, und mit Werner Krauß, Erlebnis werden. gtorh enschlich packend ll durch die von es Gesamtwerkes dieser Film zu um Ruf. Ehre im ihr Kind und nonie seiner Ehe ung und erfüllt nschlicher Anteililm ist vor allen schen Leistungen # Lil Daaria von Tas= hervorragen.— in Kurzfilm, den enschau. vom Moorhof“ irstellerin. in der dischen Dichterin oelle„Das Mädverkörvern. Einid zugleich Frauglaubhaft zu verist ausgezeichnet. Stützen der Schauspiel aus diesen packenden itzten Inhalt auch Und das um so ina die Wirkung hervorstechenden sieder eine kraftschauspielerischen use Graf sind in humer interessiert ria Krahns.— s nach Barcelona. mann Sorell wicklung sehr insem Inhalt wurde eines verarmten des Lebens zum Menschen zu eräuft das Lustspiel Adele Sandrock. Leidenschaft“ hema an sich hat ben viel Aufsehen samer durch den er selbst aus dem rdt ist seine ebenbt sich eine Darter Spannkraft. bist mein Glück“ izigartige Stimme tragen den starken ner Handlung erdert. Ein Roman efeierten Sängers. das versöhnende f Schwermann Ich gebe gland, den ihnen Ihnen 21. Februar 1937 NUMMER 8 Das Beneinis der Erommersprache Wir haben alle schon— besonders anläßlich des srieges in Abessinien— von der afrikanischen Trommelsprache gehört, aber wie diese Verständigung durch die Trommel eigentlich vor sich geht, ist wohl den meisen bisher ein Rätsel geblieben. Natürlich steckt das Geheimnis nicht in der Trommel, sondern im Trommler. Die Eingeborenen benutzen zum Zwecke der Fernverständigung nicht einmal immer eigens vorbereitete Trommeln, es werden alle möglichen Arten verwendet. Aber sie haben, von Stamm zu Stamm, ein wunderbares System der Uebermittlung geschaffen, das teils ein Vorläufer unseres Morseschemas ist, teils auf der außerordentlichen Abwandlungsfähigleit des Trommelklanges basiert. Es zerfällt in drei Stufen oder Abteilungen. Die erste Stufe: Hier handelt es sich um gewöhnliche Trommellaute und Wirbel, wie wir sie auch hervorzubringen vermögen. Jeder Stammeshäuptling und jeder Unterhäuptling hat seinen privaten Trommellaut, der im engeren Kreis seines Bezirks allgemein bekannt ist, und mit dem er, sobald die Trommel gerührt wird, Die Trommel verkündet den Befehl den Nachbarorten ohne weiteres erkannt werden kann. Wenn ein Häuptling mehrere Unterführer bei sich zu versammeln wünscht, gibt er diesen Wunsch einfach an den Dorftrommler weiter(Dorftrommler zu sein, ist ein Beruf); innerhalb weniger Minuten hat die Trommel den fchl des Häuptlings den Nachbarortschaften verkündet. Der Trommler schlägt nichts weiter als die Privatlaute der anderen Häuptlinge, sozusagen ihre lautlichen Visitenkarten, und schon wissen die angerufenen Hörstationen genau Bescheid, daß die Betreffenden aufmerken sollen. Es gibt in dieser Form weiterhin Rufe, die zur Versammlung auffordern, zum Vorrücken, zum Rückzug usw. Sie werden den Privatlauten beigefügt. Die Trommel ist auf weite Entfernungen zu vernehmen. Die zweite Stufe: Dies ist ein richtiger Code, der nur von den beruflichen Trommlern beherrscht und verstanden wird. Die Dorfstation, immer in Bereitschaft, fängt die Trommellaute auf und gibt sie weiter. In sehr kurzer Zeit werden auf diese Weise die schwierigsten Botschaften über riesige Entfernungen verbreitet. Die dritte Stufe: Die Trommel kann auch innerhalb desselben Sprachbereichs ein beliebiges Wort genau ausdrücken. Das wäre in einer europaischen Sprache kaum denkbar. Die Negeridiome jedoch, vornehmlich im tropischen Afrika, bauen sich auf einer seltsamen Tonfolge auf, jedes Wort hat gewissermaßen seine eigene„Note“, und so ist es möglich, die Trommel zur Wiedergabe von Worten zu benutzen. Beispielsweise bedeutet in der Nupe=Sprache„bé“ blasen,„be“ wieder und„bé“ kommen.„Bé be bé“ würde also besagen: Komm und blas wieder. Wenn diese drei Worte in Notenschrift geschrieben werden, erscheinen sie als drei verschiedene Noten, und der Trommler hat weiter keine Schwierigkeiten, sie lautlich zu reproduzieren. Die Verständigung mittels dieser drei Stufen der Trommelsprache ist verblüffend genug, ganz abgesehen von der Schnelligkeit, mit der die Uebermittlung geschieht. Der Afrikareisende Banfield erzählt, als er auf seinen Märschen im Innern war, daß die Kunde von seiner Person ihm stets weit vorauseilte. Wenn er in ein anderes Dorf kam, wußte man dort bereits alles über ihn. Man kannte seine Wünsche man war genau unterrichtet über die Anzahl seiner Träger und über seinen Reiseweg, man wußte, ob er Verpflegung erwartete und wie lange er sich im Dorf aufzuhalten dachte. Alle diese Kenntnisse hatte die Trommel verBanfield berichtet auch über das Erlebnis eines Missionars am oberen Kongo, das eindringlich die Möglichkeiten der Trommelverständigung vor Augen führt. Der Missionar und seine Frau weilten zu einer Außenstation des Bezirks, am anderen Ufer des Stromes, etwa zwei englische Meilen von ihrem Hause entfernt. Plötzlich hörte der Missionar die Sirene eines Dampfers, und als er sich, neugierig gemacht, zum Fluß hinunterbegab, sah er das Regierungsschiff drüben am Landungssteg vor seiner Mission. Der Missionar hatte das Schiff einen oder zwei Tage später erwartet und war nun über die verfrühte Ankunft sehr bestürzt, denn auf seinem Schreibtisch lagen mehrere Briefe, die unbedingt sofort befördert werden sollten. Da der Aufenthalt des Dampfers bei der Mission stets nur sehr kurz bemessen war, konnte ihn der geistliche Herr ganz unmöglich noch rechtzeitig erreichen. Er überlegte geschwind, was zu tun sei, und wandte sich dann an den Trommler des Dorfes, in dem er sich gerade befand. Der Missionar sagte ihm:„Uebermittle dem Trommler meiner Missionsstation, er solle in mein Haus eilen und meinem Diener folgendes melden: Geh in das Arbeitszimmer. Auf dem Schreibtisch liegen mehrere Briefe. Einige sind mit Marken beklebt, andere nicht. Nimm die Briefe mit den Marken, bring sie zu dem Dampfer und händige sie dem Kapitän aus, er solle sie mit stromabwärts nehmen.“ Sofort trommelte die Botschaft über den Fluß. Eine knappe Viertelstunde später kam die getrommelte Meldung zurück, daß der Auftrag richtig ausgeführt worden sei. In Kamerun und am Kongo werden die Trommeln auf folgende Weise hergestellt: Man fällt einen Baum und sägt einen Stumpf ab, der die gewünschte Länge der zu verfertigenden Trommel hat.(Sie wechselt außerordentlich. Es gibt Trommeln von vier Meter Länge und solche, die man unterm Arm tragen kann.) Der Zimmermann des Dorfes beginnt nun, in die Borkenseite des Baumstumpfes einen etwa dreiviertel Meter langen und vier Zentimeter breiten Schlitz zu schneiden. Dieser Schlitz wird vorsichtig vertieft, fast bis zur entgegengesetzten Außenhaut. Ist diese Arbeit getan, dann macht sich der Zimmermann daran, den ganzen Stumpf auszuhöhlen. Er arbeitet nur mit einem besonderen Messer durch den vorbereiteten Schlitz, ein unendlich mühseliges Geschäft, zu dem die märchenhafte Geduld eines Negers gehört. Es gibt auch Baumstumpftrommeln in Form großer Eierbecher, die an beiden Enden mit Fellen versehen sind. Die Lederriemen, welche die Felle spannen, werden von einem Fell zum andern an der Außenseite der Trommel entlang gezogen. Dieses Instrument trägt der Trommler unter dem Arm; je nachdem er den Arm an die Lederriemen preßt oder den Druck lockert, kann er beim Trommelschlagen hohe oder tiefe Töne erzeugen. Wie der Lowenzunnjo zean auf die Frae kum Hei, was ist's in diesem Jahre für eine Arbeit im Frühlingsgarten! Mit einem großen und mächtigen Pinsel werden sie alle angestrichen, die vielen bunten Blumen, gelb, rot, blau und weiß, just wie wir sie im Frühjahr sehen. Wißt ihr, die gelben Blütenherzchen, die malt Engelchen Federweiß, die roten Flammen in den Tulpenkelchen sind in der Werkstatt von Goldflügelchen entstanden, die Margueriten, die klebt Zartengelchen zusammen, das hat nämlich die zierlichsten und geschicktesten Händchen, und die Fransen und Zacken in die Glockenblumen, die schönen blauen, die schnippelt Engelchen Flügelfransel. Und so hat jedes Engelchen so seine schöne und bunte Arbeit, überall wird geschafft, denn es ist ja nicht mehr lange, und die ersten Blumen läuten den Frühling ein. Soweit hat's auch in allen Zimmern gut gegangen, und der Petrus hat sich schon ganz gehörig gefreut darüber, wenn er nicht unter der fleißigen und geschickten Engelschar so ein kleines, vermaledeites Bengelchen gehabt hätte, das ihm an jedem Tag, den Gott werden läßt, einen neuen Silberstreifen in seinen schönen Wallebart flicht. Purzel=Klein heißt's und ist noch so jung und so rührend ungeschickt! Natürlich, anfassen will's überall. Bei Flügelfransel hat's nicht die Marqueriten, sondern die Tulpen ausgefranst, dann hat's den Anemonen falsche Blätterchen angeklebt, und da hat das Engelchen Purzel=Klein ganz einfach an die Luft gesetzt. Aver weil's nun so zum Gotterbarmen geweint und der Petrus so ein großes und weiches Herz hat, da hat er das Engelchen in die Werkstatt geschickt, in der die grünen Kelchblätter angeklebt werden. Aber auch hier hat's nicht gehalten, was es versprochen, die ersten drei, die waren schön und ordentlich gefranst und angeklebt, auch an die Blüten, zu denen die Kelche gehörten, aber, schon beim vierten Blütenkelch, da hat es nicht mehr aufgepaßt, an den Regenbogen hat's gedacht und an das neue Frühlingskleidchen, das himmelblaue. Da hatte die Tulpe, die feine rote, ganz lange und gezahnte Zeichnungen: M. Reiermann Kelchblätter, das Schneeglöckchen steckte in einem solch Draußen am Bahndamm blühen golden und strahlend die ersten Löwenzähne. Sie wiegen sich weich im sanften Wind, und überhaupt, es ist ihnen wie im Frühling, so leicht und froh ums Herz. Wißt ihr auch, wie das kam, daß die armen goldgelben Sterne hier in der frischen Winterluft schon auf den Frühling warten? Wenn ihr's wißt, dann habt ihr auch gewißlich ein wenig Mitleid mit den Armen. ach Regiun hes neusen.h. Es ist immer so, kurz nach Beginn des neuen Jahres, wenn auf Erden noch alles kahl und schwarz, dann beginnt in der Himmelswerkstatt ein emsiges Treiben. Sankt Petrus bindet sich die große, gewichtige, grüne Gartenschürze um, die Engelchen müssen alle im Frühlingsgarten antreten und husch, husch geht's an die Arbeit...? Ja, wo sollten wohl die vielen, vielen blauen, roten, gelben Blümchen gemacht werden, die mit dem ersten Frühlingsläuten auf der Wiese, am Hang erblühen, wenn nicht im himmlischen Frühlingsgarten? KA 9 ND CHRISTEt 10. Fortsetzung Der scheue Heiner saß bald in den Bäumen und schrie und tobte dort oben nicht anders als die wildesten Dorfjungen. Er hatte im Garten der Hedwig Fromholt einen Nußbaum entdeckt, von dessen Gipfel aus in Jürnes Anwesen hinein zu sehen war. Den suchte der Lauseiunge des öfteren auf und schrie: „Onkel Peter! Onkel, Onkel Peterchen!“ Und dann fuchtelte Peter Jüne mit dem Spaten, Rechen oder der Harke in der Luft herum zum Zeichen dafür, daß er den Ruf vernommen und den Schreihals auf seinem luftigen Sitz entdeckt hatte. „Mach mir die Vögel nicht bang!“ warnte er auch wohl. Oder:„Fall mir bloß nicht von da oben herunter; mein Jung'!“ Und lauter so Zärtlichkeiten, die halb hinter Derbheit versteckt waren. Dann horchte Hedwig Fromholt auf über ihrer Arbeit und hörte dem schalkhaften Redewechsel zwischen dem Manne und dem Kinde zu, und dann wurde ihr heimlich vereinsamtes und verbittertes Herz ganz warm. Es kam auch oft so, daß Hedwig den Jungen bei Fürne abholen wollte. Aber dann saß er dort schon mit lachenden Augen über den dampfenden Schüsseln, und die Bäuerin schalt, daß nun die gehäufte Portion für den Heiner verkommen müsse. Und wenn Peter Jürne sich einmal müdgemacht hatte, daß es dem Jungen schmecken sollte, dann war dessen Bäuchlein bereits bei Lante Hedwig gefüllt worden. Und es gab wiederum ein nicht ernst zunehmendes, aber um so luftigeres Donnerwetter.„„* :„Das mit dem Teilen, Heowig, vas geht gar nicht", sagte Jürne eines Tages, und in seinen lustigen Augen kand eine heilige, bebende Wahrheit.„Wir müssen emn Kind zusammen haben, an gemeinsamem Herd, unter gemeinsamem Dach!" 727c Fähn= RedHedwig, heftig erschrocken über solch ruhne nede, vollte gerade auf ihre herbe zurückhaltende Art fragen, wie er sich denn das denke, da sprang das Kind dawoischen und wollte etwas wissen, sonst hätte man nicht leten können, was geschehen wäre, und ob sich Hedwig #romholt die Sache mit dem gemeinsamen Herd und Dach nicht doch überlegt hätte. So nahm sie nur den Jedanken mit und spann ihn aus und erschrak noch enmal und dachte an Dettmar Winkler, von dem ihr banzes Wesen immer mehr abrückte, und nach dem doch mmer ihr Herz, das törichte, unbezwingliche, noch verlangte. " Manchmal rief sie das Kind herüber, das er in eferien genommen hatte, ein besinnliches kleines Mädden, das Rosa hieß, ein Name, der durchaus zu seiner ansten zarten Art paßte. Da sie fürchtete, daß Dettnar nie auf den Gedanken kam, das Kind danach zu tagen, so forschte Hedwig, ob es Rosa in Vallen auch bestele. Und so, auf Umwegen, fragte sie nach Dettmar, nich dem Leben in seinem Hause, nach seiner Lebensweise überhaupt. Und da vermochte das Kind manches (: sagen, was unwesentlich klingen konnte und doch er Hedwig aufschlußreich und von großer Bedeutung der. Das Kind berichtete nämlich, Herr Winkler säße ichmal ganz abwesend an dem Tisch, der mit Schreibmaterialien bedeckt sei, täte aber nichts in die Luft oder starre auf die Tischplatte oder zerknittere mit den unruhigen Fingern ein Stück Papier, das er sicher habe beschreiben wollen. Riefe man ihn dann an, so fahre er zusammen, als würde er von ganz weit weggeholt. Und das sei öfters so. Er mache dann Augen, als sei er gar nicht dabei und müsse sich erst Hedwig erstaunte über die reife Beobachtungsgabe des kleinen Mädchens, und es drängte sie, weiter zu fragen, mehr zu erkunden von ihm der sie Tag und Nacht beschäftigte, aber sie scheute sich vor dem Kinde Wenn ihre Gedanken wie lahme Vögel müde hin und her flatterten, klang oft die warme, feste Stimme Peter Jürnes dahinein, und das erschien ihr dann wie eine gütige symbolhafte Vorbedeutung. Sie hörte ihn mit Heiner fröhliche Worte tauschen, und die Helligkeit seines Wesens nahm auch von ihrer Seele die grauen Selten hatte Hedwig Fromholt einen Menschen gesehen, der so aufrecht und gradlinig seine Pflicht erfüllte und seinen Weg ging. Sie bewunderte ihn deshalb und bedauerte, ihn nicht auch zu— liehen. war das, was sie ersehnte, wirklich der Grund und Nährboden einer glücklichen Ehe? Entstand nicht aus ihrer Sehnsucht Rausch und wilde Liebesglut? Ach, es war unziemlich und unklug, was sie wünschte, und es war richtiger, einen Mann zu nehmen, den man achtete und ehrte, und der die Hände unter die Schritte breiten würde dem Weibe, das er liebgez,#g, denn Peter Fürne liebte Hedwig Fromholt. Sie jay es an seinen Augen, sie spürte es in seinem Wesen; jedes Wort, das er mit ihr sprach, verriet es ihr. und sie erschrak, weil sie fürchtete, ihn nicht erhören zu dürfen, wenn sie ihn nicht liebte. Liebte—— liebte—— liebte! Sie stolperte über das gewichtige Wort, sie vermochte es nicht zu erklären. Dettmar saß über sei nen schweren breiten Bauerntisch gebeugt und— belte. Aus welchem Beruf war er aufs Land gekommen? Ein Kaufmann konnte er nicht gewesen sein. Oder vielleicht doch? Rettete er sich aus nüchternem Systemleben in die Nähe und Verbundenheit mit der Natur? Was aber sollten ihm als ehemaligem Kaufmann jetzt noch Schriften? War er ein Lehrer oder ein Musiker? Oder was sonst“.„Was, sonst? Oh, Hedwig Fromholt zermarterte vergeblich ihr Hirn. Heiner grub sich in die Erntewagen ein wie ein Fuchs in seinen Bau. Peter Jürne buddelte ihn auf Hedwigs Hof wieder aus. Einmal wäre der Junge beinahe erstickt. So eine Unvernunft. Sie gemeinsam in seine Schlafkammer, und im Mühen um den Lausebengel berührten sich ihrer beider Hände. Und erzitterten. Und mieden sich für einige Zeit. Und Hedwig wagte nicht, den Kopf zu heben und nun Peter Als Heiner zu sich kam, dachte er sofort munter wieder an die Brombeeren, die hinter Fromholts Garten am Waldrand wuchsen: er wußte gar nicht, wiese er auf sein Lager kam und sich Onkel und Tante so um ihn mühten. Er lachte sie ja aus mit seiner Unbekümmertheit und entwischte ihnen, ehe sie sich dessen Da standen sie denn miteinander allein vor dem kindlichen Bett und schauten darauf nieder, und keiner konnte den ersten Schritt tun, um wieder draußen zu gehen. Dann sagte Jürne, mühsam gefaßt: „Das ist ein kleiner Kerl, wie er sein soll! Wunderbar! Finden Sie nicht auch, Hedwig Fromholt? darf gar nicht daran denken, wie das sein wird, wenn er wieder fort soll.“ Jetzt schaute sie doch auf.„ 4e4e im Blig „Fort?“ wiederholte sie, dumpfes Entsetzen im Blick. Er ermannte sich und tat den ersten Schritt. Damit langen Winter gibt's auch Gärtner“, er atmete tief.„Und im nächsten Jahr kommt er ja wieder—“., ant gui. 50 „Im nächsten Jahr—“, sagte sie gedeyn.,„bis dahin kann sich soviel ereignet haben!“ „Ja, meinen Sie das auch?“ fragte er jäh und lachte sie an, ernsthaft und froh und voll Hoffnung. sicher, natürlich, das ist doch ganz Das Kinderlager blieb hinter ihnen, und sie traten in den hellen Tag hinaus. Und jeder trug tief innen im Herzen eine sorgsam verhüllte süße Hoffnung. Im Dorf wurde es laut, daß der Baron das Moor verkaufen wollte; die Leute erfuhren auch, was damit geschehen sollte, und ein Sturm der Entrüstung durchtobte die friedlichen Seelen. Sie wußten nicht, was sie beschließen sollten, um den Frevel zu verhindern. Da trat Dettmar Winkler zwischen sie und sagte: „Seid ganz ruhig und verderbt mir nichts mit eurem Ungestüm. Laßt mich nur machen! Es wird schon Sie verstanden ihn zwar nicht, aber sie vertrauten ihm nun, das spürte er, und er erkannte darin, daß er zum erstenmal wirklich ein Zugehöriger zur dörfPferd die Dorfstraße herabgeritten kam, war er doch wieder wie ihr Herr und Meister und nicht ganz einer von ihnen, und sie wichen in Mißtrauen wieder ein wenig von ihm zurück. Dabei aber hatten sie ihn alle gern und schätzten ihn, aber es gelang ihm nicht, daß sie einen der ihrigen in ihm Als er vor der Freitreppe von Neu=Holthusen absprang, stürzte ein Knecht aus einem Stalle und nahm das Tier in Empfang. Dettmar war darüber sehr verwundert. Noch mehr erstaunte er aber, als ihn am Portal ein Diener in Livree und mit weißen Handschuhen feierlich empfing und mit stummen Bewegungen in das gleiche Zimmer führte, in dem Dettmar auch beim letzten Mal mit dem Baron verhandelt hatte. Da stand die Spieluhr. Er tippte sie an, und sie klimperte lieblich und unschuldig ihr Liedlein her: „Ueb' immer Treu und Redlichkeit!"„ Gerade, als das Lied zu Ende war, trat der Baron ein. Sein Gesicht war noch fahler als sonst, aber seine Gestalt umschloß ein tadelloser Frack. Das Hemd leuchtete schneeweiß und lackglatt aus dem Ausschnitt. Er sah imponierend aus, daß Dettmar einfach die Sprache versagte. Aber es bedurfte seiner Begrüßung nicht. Der Baron schob seine Hand auf Dettmars Arm „Sie kommen wegen des Moores! Darf lich Sie bitten, näher zu treten?“ Und er zog Dettmar zu einer zweiten Tür, öffnete diese, führte seinen Gast durch zwei, drei Zimmer, und nun endlich war vernehmbar, daß sich in einem angrenzenden Raume eine größetr. Geselschaft befinden mußte... Setmer „Sie haben doch nicht—— kam Deiimar ein furchtbarer Gedanke. Er dachte, er würde jene vorfinden, die sich auch für den Kauf des Moores interessieren. Der Baron schüttelte lächelnd den Kopf. „Alles für Sie, mein lieber Dettmar Winkler!“ Und damit warf er die Tür auf, und Dettmar sah in einen kleinen Saal, der von Silber und Glas funkelte. In der Mitte des Raumes stand eine Tafel, die zwar kein weißes Festtuch trug, aber mit Schüsseln und Schalen edelsten Materials bestellt war, in denen ganz erlesene Speisen dufteten.... Das also waren die berüchtigten sagenhaften Gelage des tollen Barons von Neu=Holthusen! Dettmar öffnete schon den Mund, seinem Bedauern Ausdruck zu verleihen, daß er scheinbar zu ungelegener Zeit gekommen sei, da ergriff der Baron das Wort, und beim ersten Laut erhoben sich alle Geladenen von ihren Sitzen. Der Baron sagte:„ „Hier also ist der Mann, dem zu Ehren ich euch heute eingeladen habe, meine verehrten und geliebten Freunde: Dettmar Winkler, einer unserer größten lebenden Schauspieler. Er war müde von dem, wonach wir uns sehnen, und er gab auf, was wir uns wünschen, und wurde hier in Vallen ein einfacher kleiner zauer.“ Dettmar Winkler wurde kalkweiß vor Zorn und Empörung.„. Milt,. Legann a. aher 12 „Sie haben meine Bilre—, oegunn er, über der Baron zerriß ihm den Satz an den Lippen. „Sie wollen das Moor, Dettmar Winkler! Und ich will meine Sensation! Sie dürfen mich nicht um die Freude bringen, das letzte Fest in meinem verschlissenen: Schlosse Ihnen zu Ehren zu feiern. Glauben Sie denn, ich würde mir das entgehen=lassen?" Er wandte sich an die schweigenden Gäste.„Das ist eine Ueberraschung? Darf ich Sie bitten, Herr Winkler? Dort, der mit späten Rosen umkränzte Sessel ist Ihr Platz. Sie. können von dort aus auf das Bild meiner Mutter sehen. Sie hatte das gleiche Blut wie Sie. Der Name wird Ihnen noch bekannt sein als der einer Heroine um die Jahrhundertwende: Charlotte Klüge!“ Ja, von diesem Namen wußte Dettmar Winkler. Dieser Name nahm ihn gefangen. Mit dem verrückten Sohn dieser unvergleichlichen Frau sollte er also speisen und ein Fest feiern!„ e Maun im tachefFast betrachtete er den gageren Mann im ravellosen Frack mit mitleidiger Erschütterung. Der Sohn einer Charlotte Klüge konnte wohl nie ein Bauer werden! Und seine Kinder? Von den seinen hätte er es doch auch verlangt! Tiefe Tragik unbilliger Wünsche nahmen hier greifbare Gestalt an. So nahm er denn widerwillig Platz an der Tafel, besessen von der Vorstellung, seine Weigerung könnte den Baron veranlassen, ihm das Moor nicht zu verkaufen. Die Platten wurden ihm gereicht, und er ließ sie an sich vorübergehen. Der Baron sah es wohl, und das schwere Lächeln fiel ab von seinem Gesicht. Jedoch fragte er mit keinem Wort. Dettmar Winkler, der Ehrengast, saß wie ein Abwesender unter den unbekümmert Tafelnden. Er nahm nur hin und wieder sein Glas und tat einen Schluck von dem Wein; auch das nur, weil sein Gastgeber ihm Ps. G „Sie haben keinen Appetit““ sagre der Baron leise nach einer geraumen Weile. „Auf all das war ich nicht vorbereitet“, entgegnete Dettmar. großen und grünen Kragen, daß man kaum die Nasenspitze von den weißen Glöckchen sah, und die Anemonen und Ranunkeln waren gar leer ausgegangen. Da war es aber auch diesem Vorsteherengelchen zuviel, er packte Purzel=Klein beim Kragen und setzte es ganz einfach vor die Tür. Da saß es nun und weinte und weinte, daß es dem Sankt Petrus, dem Obergärtner, das Herz im Leibe umdrehte. Und weil es nun so hübsch bat und versprach, nun ganz bestimmt die Augen offen zu halten bei der nächsten Arbeit, so versuchte er es noch einmal mit PurzelKlein. Also anmalen sollte es nun die vielen blauen und gelben, roten und weißen Blütenköpfchen! Es holte sich den großen, quittgelben Farbtopf heran, tauchte den dicken Pinsel herein und wollte gerade so vorsichtig und sein die schöne, goldgelbe Farbe auf die Löwenzähnchen aufpinseln, bums, da fiel der ganze Topf gelber Farbe um, floß über den Wolkentisch, und tropf, tropf, tropf fielen die seinen, gelben Farbtropfen zur Erde. Am Bahndamm sind sie niedergefallen, und heute früh, als ich sie dort stehen sah, da taten sie mir leid, daß sie nicht wie ihre goldgelben, strahlenden Geschwister, den Frühling erleben dürfen. es. Sagenafreund=Vrienkaften Liebe Jungen und Mädel! Ja, wenn es an uns läge, so wollten wir jetzt gern dem Winter den Garaus machen, denn so, wie in diesem Jahre, hat er uns noch keinen Streich gespielt, einmal ein wenig Schnee und Eis, und damit glaubi er nun seine Winterarbeit getan zu haben. Wir sollten ihm doch einfach die kalte Schulter zeigen und uns gar nicht mehr auf Eis und Schnee spitzen, sondern uns auf den lichten und freundlichen Frühling freuen. Denn wenn man so bedenkt, was der alles an Freuden für uns in dem großen Sack eingepackt hat, und nur darauf wartet, bei uns einzieben zu dürsen, ich wette, dann vergeßt ihr gern die Winterfreuden, die sich doch nie bei uns einfinden wollen. Und nebenbei, Rollschuhlausen, Rollerfahren und die Puppen etwas an die Luft bringen, das ist ja auch nicht zu verachten, und die Puppen haben nach der vielen Stubenluft den Frühling wirklich nötig. Also seid nicht mehr traurig, sondern freut Euch auf den Frühling! Es grüßt Euch Eure Jugendfreundin Erika. öffentlichung kaum eignen. Vielleicht versuchst Du es mal mit lustigeren Zeichnungen. Es wird Dir sicher gelingen. Otto Schäfer: Weißt Du, die Geschichte vom Rattenvater Radte ist auch zu herrlich. Wili Solfeld: Lieber Willi, vielen Dank für das bübsche Gedicht. Wenn es eben geht, nehme ich das Gedicht einmal mit. Martin Radke: Das Gedicht ist Dir wirklich gut gelungen. Eigentlich müßten wir auch eine Zeichnung dazu haben, was?* Schossy Ballig: Ich habe doch bald angenommen. Du wärst für uns verschollen, nun freue ich mich aber doppelt, daß Du wieder so eine seine Geschichte eingesandt hast. Vielen Dank. Karl=Heinz Burghardt: Meinst Du wirklich, daß Dein Bildchen so schön ist, daß die anderen Kinder daran Freude haben? Versuch es einmal mit einem neuen Bildchen. Es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen. Seographisches Jilbenrätsel Aus den nachfolgenden Silben sind 15 Wörter uu deren Anfangsbuchstaben, von oben nach unten gelesen, ein Werk des Führers ergeben. Die Silben sind: bir— bit— von— 6x— end— dor— en Snz 20— bs— baar 41— 1— k— kau— leut— logtt— e 20— 05t— ua410 Seite 27 Nr. 43 10— tra ma—.0.— 1— pex san— bec— 90— 8n— 1 — 26— Die Wörter bedeuten: wie Franz Tonak: Lieber Franz, leider muß ich Dir sagen, daß wir die Zeichnungen nicht veröffentlichen können, da wir auf den Jugendseiten nur Tuscharbeiten gebrauchen können. Sonst gefallen mir die Zeichnungen aber sehr gut. Max Vossen: Es ist doch richtiger, lieber Mar, wenn Du anstatt der schwierigen Zeichnungen es mit leichteren Aufgaben versuchst, denn die gelingen Dir bestimmt bedeutend besser. Eva Windmöller: Das ist ja sein, daß Du nun bei uns arbeiten willst. Die Katergeschichte ist wirklich allerliebst. Vielen Dank. Margot Theil, Marianne Blüggel: Liebe Margot, ich häbe mich sehr gefreut über Deine Arbeiten. Auch die Zeichnungen von Marianne sind sehr sein. Ein kleiner Aniff. und du bleibst immer Sieger Heinz Geisler: Du bist sicherlich schön böse, daß ich Deine Zeichnungen nie mitnehme, was? Du wäblst aber auch immer so unglückliche Motive, die sich für eine VerHeiner Lante, Ferdinand Münch, Anneliese Brodt, Marianne Reiermann, Ferdinand Bargon: Vielen Tank für die Rätsel, die teilweise sogar sehr brauchbar sind, da sie einmal etwas anderes zeigen. Gräme dich nicht, Fritzchen, wenn Hans von nebenan dich immer wieder auszustechen versucht, weil er stärker gebaut ist. Lies genau diese Zeilen hier durch, denn ich will dir zeigen, wie du den Prahlhans ganz mächtig besch nen kannst; wie es möglich ist, daß du trotz deines dseser Seifenblasen schwächeren Körpers sogar diesen„Starken“ zu besiegen vermagst. Balle deine Fäuste recht fest zusammen, presse sie gegeneinander und erkläre dann dem Prahlhans, er möge versuchen, deine beiden Fäuste auseinanderzuziehen. Natürlich wird der Hans sagen, nichts sei leichter. Und doch werden seine„Bärenkräfte“ jämmerlich versagen. Vorausgesetzt, daß du die Fäuste fest zusammengepreßt und fest aneinandergedrückt hast, wird er dich niemals besiegen können. Du brauchst nämlich nur die Ellenbogen stark an den Körper zu pressen, dann wird Hans niemals etwas ausrichten können. Doch die Sache ist noch nicht zu Ende. Du lachst den„starken“ Hans aus vollen Kräften aus und erklärst dann, daß es für dich ein Kinderspiel sei, geballte Fäuste auseinanderzubekommen. Das wird der Hans natürlich nie und nimmer glauben, schon deshalb nicht, weil du„ja schwächer gebaut“ bist, wie er dir immer wieder vorhält. Aber der Hons soll das ganz große Staunen kriegen, denn du bringst die Fäuste von Hans mit nur zwei Fingern(!) auseinander! Wenn du nämlich die eine Faust von Hans mit einem Finger kräftig nach unten und die zweite Faust mit dem anderen Finger nach oben schlägst, werden die beiden Fäuste sogleich auseinanderfliegen. Die Schläge, die du mit dem Finger ausführst, müssen unten am Arm auftreffen, und zwar dort, wo die eigentliche Handfläche endet. Der Prahlhans wird vor einem völligen Rätsel stehen. Das Geheimnis dieses niedlichen Kunststückes liegt nämlich hieran, daß sich die Ellenbogen, solange sie fest an den Körper gepreßt werden, nicht aus ihrer Lage bringen lassen, wenn dies nämlich durch seitliches Auseinanderziehen versucht wird; daß die Fäuste aber jedesmal dann nachgeben, wenn man sie von unten nach oben oder von oben nach unten auseinanderschlägt. Also: auf in den Kampf mit dem Prahlhans, der Sieg wird dir auf alle Fälle sicher sein. Ihr braucht zu diesen schönen Versuchen recht beständiges Seifenwasser, das ihr erhaltet, wenn ihr einen Teil gewöhnlicher, aber kleingeschabter Seife in einer Mischung von 50 Teilen Regenwasser und 40 Teilen billigsten Glyzerin zur Auflösung bringt. Weiter bedürft ihr des einfachsten, leicht biegbaren Eisendrahts, aus dem ihr euch einen Ring von drei bis fünf Zentimeter Durchmesser herstellt, an dem ihr zweckmäßig einen Griff laßt. Taucht ihr diesen Ring in das Seifenwasser, so überzieht er sich beim Herausheben mit einem sehr dünnen und ganz ebenen Häutchen. Falls ihr dieses vorsichtig anblast, so wird es sich zu einem Sack dehnen, ohne zu zerreißen. Vielleicht gechen Seidenfaden lose durch den Ring spannt. Taucht ihr dies jetzt in das Seifenwasser, so überzieht sich zunächst der ganze Ring mit einem Häutchen. Durchstoßt ihr nun vorsichtig die durch die Seide abgeteilte kleinere Hälfte, so platzt das Häutchen, der im größeren verbleibende Rest aber wird beim Versuch, sich zusammenzuziehen, aus dem Seidenfädchen den schönsten Halbkreis zurechtformen. Knüpft ihr nun aus dem Faden erst eine kleine Schleife und hängt diese in dem Ring auf, so wird diese Schleife zu dem schönsten Kreise ausgezogen, falls man das Häutchen in ihrem Inneren vorsichtig durchstößt. Versuche mit dem Drahtring lingt es euch auch, diesen Sack so geschickt umzudrehen, daß er sich von selbst zuschnürt und schließlich als Seifenblase ganz von dem Ringe loslöst.„ Ieug tähnliches Grerthenzere engetlaegg Interessanter wird die Sache, wenn ihr ein Stuck= felaynliches Gebilde(wiederum mit lauter gewölbten Die hübschesten Figuren indessen erhaltet ihr, wenn ihr statt des Drahtringes kleine Drahtgestelle verwendet, etwa das Modell eines Würfels von drei bis fünf meter Kantenlänge, das ihr wiederum mit einem Griff versehen könnt. Das Gestell ist aus Draht unschwer zurechtzubiegen. Taucht ihr dieses in das Seifenwasser, so werden sich die sechs Außenflächen sofort mit Häutchen überspannen, die sich indessen sämtlich etwas nach innen wölben. Wer ganz geschickt ist, setzt das Modell jetzt noch einmal auf, indem er dafür sorgt, daß es nur mit den vier untersten Kanten eben das Wasser berührt. Dann bildet sich eine kleine Blase, die beim Herausheben des Modells ins Würfelinnere emporsteigt und als würFriédel Nehrig Quadraträtsel Die Buchstaben bbeeeef1IIImmmst sind so in die Felder des Quadrats einzuordnen, daß die waggerechten und senkrechten Reihen die gleichen Wörter folgender Bedeutung ergeben: Flächen) im größeren Würfel erscheint. Man lasse sich die Mühe nicht verdrießen, alle Versuche solange zu wiederholen, bis sie vollständig gelingen. Die Schönheit der erhaltenen Gebilde wird die aufgewandte Mühe reichlich belohnen. Auch probiere man andere Drahtmodelle aus, vor allem ein solches mit lauter Dreiecken, das vier Ecken hat. Auch stelle man neben dem Ring noch andere Flächenmodelle her oder versuche Abänderungen mit zwei Seidenfädchen und anderes mehr. Haushaltsgerät Biene Männlicher Vorname Grenzbezeichnung im Deutschlandliel Eberhard Großmann, 10 Jahre. Auflösungen aus der vorigen Nummer: Schüttle die Wörter: Rosenöl, Iserlohn, Gernot, Ostern, Leselampe, Eisenerz, Töpferton, Toledo, Olivenöl— Rigoletto. Kästchen=Silbenrätsel: Nimmer wird das Reich vergehen, wenn ihr einig seid und treu. Besuchskartenrätsel: Die Dame ist Friseurmeisterin. K „Aber der Geschmack an der Sache kommt über dem Essen“, rügte der Baron, und seine Blicke überflogen den reichbestellten Tisch der Genüsse. Mit einem kleinen Anflug verbindlich zu lächeln, erwiderte Dettmar: „Ich fürchte, ich habe es verlernt, Leckerbissen zu genießen. Bei mir in Vallen gibt es gute derbe Kost.“ Ehe der Baron etwas erwidern konnte, erhob sich einer an der Tafel, den Dettmar durchaus nicht kannte, und versuchte so etwas wie eine Rede auf den berühmten Gast zu halten. Er stellte seine Vorzüge ins Licht und erzählte Episoden, als habe er draußen in der Welt zum ständigen Kreis des Schauspielers gehört. Dettmar dachte krampfhaft nach, aber diesen Wildschweinkopf hatte er bisher noch nirgends gesehen. Aergerlich bedeute der Baron dem Schwätzer aufzuhören. Wenn hier einer Reden hielt, so wollte er es ##ia, aber es war noch nicht soweit. Er hob eigenhändig eine neue Platte auf und reichte sie Dettmar. „Vielleicht findet davon eher etwas Ihren Beifall?!" lockte er spöttisch, und in den Tiefen seiner Augen war ein unerklärliches, gefährliches Licht. Dettmar starrte verzweifelt auf die Platte. Seine Kehle war eng.„Das Handtäschchen der Marie Antoinette!“ dachte er jäh, und alles vor seinen Augen wurde rot, wurde Blut. Blut. Aber da lag, als Ausschmückung gedacht, genau so geringschätzig behandelt wie ein Sträußlein Petersilie oder eine Tomatenscheibe oder eine grüne, saftige Gurke, ein Stück Brot, schwarzes trockenes Brot. Dettmar streckte die Hand aus und nahm es und legte es auf seinen Teller, und da lag es, still und fest, sauber und appetitlich, das schwarze Brot. Der Baron stellte die Platte auf den Tisch zurück. Niemand von den Tafelnden hatte die Szene bemerkt; sie waren alle zu sehr mit dem Vertilgen der außerordentlichen Genüsse beschäftigt. Der Leib, der zu füllende Magen und Bauch, waren die Hauptsache. Aber der Baron sah, daß Dettmars Handlung keine Pose war. Er sprang auf. „Ihr laßt euch sowieso nicht stören, nicht wahr?“ sagte er der lauten Gesellschaft.„Herr Winkler und ich haben Wichtiges miteinander zu besprechen. Entschuldigt uns einen Augenblick.“ Die meisten nahmen es nicht einmal wahr. „Darf ich Sie bitten, mit mir in mein— Arbeitsgimmer zu kommen?" wandte sich der Baron an Dettmar, und er verzog vor sich selber höhnisch den Mund, als er den Raum, in den er Dettmar zu führen gedachte,„Arbeitszimmer“ nannte. Dettmar folgte ihm schweigend. Ein Druck wich von ihm, als der Spiegelsaal mit den Schlemmenden, mit den genüßlich Lachenden mit den vom Wein erI ven genußrich Tachenben, mit den vom Wein erhitzten Gesichtern, hinter ihm blieb Der Gegensatz war kraß. Hier draußen herrschte Moderduft, und in dieser Luft hing das Schicksal wie eine kreuzgezeichnete Spinne und wob an einem langen Faden. Der war wie ein Seil, das eines Tages einem Menschen den Hals erwürgen konnte.—— Schicksal von Neu=Holthusen! „Bitte, setzen sie sich doch!“ forderte der Baron mit einem verwandelten sanften Ton in der Stimme auf. „Es wird gleich erledigt sein, und Sie können gehen. Ich weiß, Sie bleiben nur gezwungen. Sie wollen also das Moor. Mit allem? Mit den Tieren? Mit den Bäumen? Mit der Hexe die mir das Schußwild verscheucht? Mit der Moorfrau? Und mit dem Mädchen, nicht wahr? Auch mit dem Mädchen!" „Welches Mädchen meinen Sie!“ fragte Dettmar beSommen. „Es gibt im Moor nur ein Mädchen,“ sagte der Baron überlegen und wissend. Er beugte sich über den Schreibtisch, und seine Feder fuhr unablässig über das glatte weiße Papier. „Ich bin dort noch nie einem Mädchen begegnet—“ spann Dettmar die Rede fort. „Aber ich—“ flüsterte der Baron,„aber ich—“ Dettmars Gesicht nahm etwas Drohendes an. Sein ganzes Innere geriet in Aufruhr. Was lag in dieser Andeutung des Barons? War er der heimliche Liebhaber, den Agnese Freuk— wen anders konnte er meinen?— im Moor verborgen besuchte. In den Mondnächten, zu Johannis, wenn es sang——? Der Baron richtete sich auf. Das Papier bog sich vor Nässe der dick aufgetragenen Tinte. Er hielt es leise schwankend in der Hand und näherte sich Dettmar. „Wenn sie mich erhört hätte—— dann—— wäre nicht dies hier! Dann wäre überhaupt alles nicht—— Keine wilde Jagd! Kein unnütz totes Tier! Und kein Gelage! Und kein Verfall! Das schwöre ich! Ich schwöre das hier vor Ihnen, Dettmar Winkler! Aber— sie schauderte, wenn sie mich sah.“ Das verwüstete Gesicht überzog sich mit einer tiefen, das Leben zerstörenden Trauer.„Sie schauderte—— das Weib, das man liebt, schaudert——“ Wenn man doch Mitleid haben könnte mit diesem Mann. Aber selbst das kann man nicht haben, selbst das nicht. Dettmar schalt sich innerlich gefühllos, daß er nichts empfand als Trauer und nichts als— Schauder. Da reckte sich der andere hoch. Noch einmal— es war das letzte Mal— sah Dettmar die große Geste dieses Mannes, den Herrn und großzügig Gewährenden, ganz Kavalier ganz Ritter. „Hören Sie“, sagte dieser Mann.„Hören Sie gut zu, was ich Ihnen zu übergeben habe: Vom heutigen Tage an gehört das ganze Moor, welches ich besessen habe, Herrn Dettmar Winkler von Kerners Hof in Vallen am See. Ich verzichte auf jedes Anrecht und habe keinen Anspruch mehr, innerhalb dieses Gebietes zu jagen, zu pflanzen oder zu roden, noch eine andere Veränderung vorzunehmen. Ja, es soll mir verboten sein, den Boden zu betreten. Neu=Holthusen, den 13. des Erntemondes 19“ Dettmar verstand nicht.„Er ist wirklich verrückt", dachte er. Was soll diese Ironie? „Ich weiß nicht, warum Sie unablässig Scherze mit mir treiben?“ sagte er. „Scherzte ich? Ich bin mir dessen nicht bewußt.“ „Ja, es ist wie eine Komödie: Ihre Erzählungen! Das Festmahl! Dieser Aufsatz!" „Gut, spielen Sie diese Komödie mit; solches ist Ihnen nicht fremd. Nehmen Sie das Papier! Es trägt meine rechtskräftige Unterschrift!“ Und er hielt Dettmar das Schreiben unter die Augen. „Ich verstehe nicht", sagte Dettmar mit gerunzelter Stirn. Da kam die Stimme des Barons sanft, traurig, beladen mit aller Schwere der Erde. „Warum wollen Sie mir denn Geld geben? Damit ich es doch wieder verprasse, verfüttere, vergeude? Warum das? Ich schenke Ihnen das Moor, weil Sie es nicht für sich, sondern für alle wollen. Nur, Sie sollen es hüten. Ich kann nicht für das Moor Tische bedecken! Ich kann es nicht. Ich will es nicht! Machen Sie mich nicht zum Lumpen, indem Sie mir Geld geben! Nehmen Sie! Ich bitte Sie, gehen Sie!" Da streckte Dettmar die Hand aus. Freudig. Nicht deshalb, weil man ihm etwas geschenkt hatte. Nein, es war etwas anderes. „Sie haben mich einmal belogen, Baron! Wissen Sie das! Wissen Sie, es war damals, als Sie es herausschleuderten, Sie hätten nichts mit dem Boden hier gemein. Das war eine Lüge. Denn sonst könnten Sie auch das Moor verkaufen. Für eine Handvoll Silberlinge! Sie können es nicht! Ich danke Ihnen! Ich danke Ihnen!" Oh, daß er die gute Seite erkannt hatte, die jeder Mensch, selbst der verworfenste, in sich verbirgt! Der Baron geleitete ihn bis an die Treppe. Er hielt Dettmar am Arm, als brauche er die Nähe eines lebendigen Menschen. Er fühlte sich wie gestorben. „Haben Sie daran gedacht", flüsterte er plötzlich, „daß am heutigen Tage Lenau geboren wurde, mein lieber Nikolaus Lenau?“ Gewiß, dachte Dettmar, Lenau! Gut. Aber was soll das jetzt? „Familie, wissen Sie, Familie!“ gab der Baron eine knappe Erklärung.„Nimbsch von Strehlenau. Slawisches Blut! Sie wissen, das gibt Konflikte, deutsches und slawisches Blut. Eine Hoffnung, und dann ging es bergab. Immer mehr bergab. Ja, Nikolaus Lenau—— Leben Sie wohl, Dettmar Winkler!" „Ich muß noch einmal danken, Baron!“ „Keine Ursache! Ich fühle mich sehr befreit. So ziemlich die einzige anständige Unternehmung meines Lebens. Wir haben den dreizehnten August. Sind Sie eigentlich glücklich, Dettmar Winkler? Wirklich glücklich hier? Sie waren ein Künder, ein Gestalter! Hier sind Sie nichts. Nicht einmal wirklich Bauer! Leben Sie wohl! Sie werden bald wissen, was richtig für Sie ist! Eines schickt sich nicht für alle, mein Lieber.“ Das war nun das Letzte. Die Urkunde auf der Brust, ritt Dettmar heim. Er war traurig und nicht ganz froh. Und doch froh. Das Mitleid kam ihm nun endlich, dieses schöne und reine Gefühl für einen anderen Menschen. Mitleid. Armer, geschlagener Mensch, wie bist du im Grunde zu bedauern! Er hatte an Lenau gedacht. Warum an Lenau? Er war ein Verwandter der Holthusens, und er hatte am dreizehnten Geburtstag. Aber — nur deshalb? Im gleichen Monat war auch sein Todestag. Neun Tage später. Wenn man den zweiund zwanzigsten schrieb. Ob der Baron auch daran dachte? 11. Das Fest, das nun im Plan des dörflichen Lebens erschien, wollte auch Peter Jürne mitfeiern, denn er glaubte es nun zu dürfen, nachdem er so heftig und tapfer gearbeitet hatte. Es galt nun, die Frucht aues Schaffens, den Lohn der Tat zu besingen: Das Einbringen der reichen gesegneten Ernte. Sogar die Alten im Dorfe, die, welche sich zum Fest des Maien nicht mehr recht herangetraut, mochten an diesem Feste, das ihnen Symbol des Lebens war, nicht fehlen. Sie hatten während der vergangenen Wochen kräftig im Heu gebadet und sich die Heilkräfte zunutze gemacht, die der sorgsamen Mütterlichkeit der guten Erde in ihren Kräutern so überreich innewohnen. Verjüngt und erfrischt entstiegen sie dem natürlichen Bade aus der Apotheke des Bauern, und waren so stark und so voll Unternehmungslust, daß sie den Jungen schworen, beim Tanzen längst nicht mehr zusehen zu wollen. Die Erntezeit war eine Zeit, da die Luft silberne und rauchblaue Schleier um die Dinge der Erde legte. Es war fast unwahrscheinlich, wie herrlich der Herrgott die Freude des Menschen am Blühen und Duften der Bäume, Sträucher und Pflanzen belohnte mit segenerfüllter Frucht. Da konnte einem schon das Herz jauchzen und tanzen wollen und singen und springen vor Wonne über solch reiches Geschenk, über solchen göttlichen Ueberfluß. Die Uhrteige im Französisches Ein Ehepaar läßt si das zweijährige Söhnch wieder, führt aber, neb Namen ihres ersten Gatt Nach dreißig Jahren fir Kultusministerium wiede der Vater als dessen Bü bis zu dem Augenblick, keine Ahnung, wer der Dies sind die erklüg glaubhaften Voraussetzu Sohn, der Herr Ministe haus“ herausgebracht Und sehr gefiel! De geistreich und, unterhalt somik ausgeschopft. pariserische Komödie— glitzerndem Dialog und gen die Demokratie, die Schein und Sein in de lich— über Liebe und von Paul Henckels zufriedenen, nur ab un erhöht— haut seinem nister eine'runter, väten die Welt nicht weiß, Familienszenen sich im abspielen, erheben die als Muster eines„Rev Ohrfeige zum Abgeordi er gar der Nachfolger se sich denken. Gallische Ironie u mit Mitteln des Schwa tie. Es wurde herzlich meisterliche Leistungen Die schönste Ueberrasch die man, soweit wir Berlin nicht sah. Sie tenen" Mutter des Mit blendendem Humor, übe vollstem Spiel das C henden, schillernden Da heute wie zur Zeit des ten, Söhne und Liebhe Neue Richtlinien Der Präsident der Künste, Ziegler, gi Der Reichs= und vre mit seinem Erlaß vom die Gestaltung des Fir ordnungen im Minister schen Ministerium des bekanntgegeben, die de regeln. Sie entwickelr unter Achtung und Er Kulturautes die notwe Friedhofes herbeizufüh Grundsätze für das bei tig zu verwendende A weiteste Kreise der Kü Die Kinder hingen in=den Bäumen und holten das Obst herab. Aus Aehren und allen Früchten des Feldes wanden sie Sträuße und Kränze. Die wurden an die Häuser gehängt, über die Türen und Fenster, an die Ställe und ihre Eingänge, und das geschah wider den Roggenwolf und die Kornmuhme, wider das Dengelmännchen und den Binsenschnitter, lauter böse Geister, die zu guter Letzt noch das Korn in den Scheuern bedrohen wollten. Die Mädchen flochten sich schimmernde Kronen. Oh, so schön. Aus gelben Aehren, aus Zweigen mit Haselnüssen; sogar gelbe, pralle Trauben hingen sie in kleinen Dolden bis zu den Ohren herab. Das stand schön und lockend über den klaren, vollen Gesichtern, deren Wangen wie Apfelbacken glühten, deren Münder wie frische Aprikosen und Pfirsiche lachten, und deren Augen leuchteten, wie die blauen Trauben am Rebstock. Die Männer trugen schwere breite Gewinde aus wildem und echtem Hopfen um den Hals, wie ein Schützenkönig seine Würdenkette, und sie führten den buntbemalten bändergeschmückten Hahn mit sich, den Stoppelhahn, der die reiche altbekannte Eier=Kette am Gefieder zeigte. Sie führten auch den Olemanno mit sich, den Popanz, den Strohmann. Alle Mädchen des Dorfes mußten den ersten Tanz mit ihm tun, und wenn eine jede ihn einmal umfaßt hatte zum Rundtanz, dann wurde ein Feuer angezundet, und dann verbrannten sie ihn, und erst jetzt waren sie frei und frank und konnten tun, was sie wollten. Und da begannen denn auch die Burschen, beim Tanzen von den Erntekronen der Schönen gar vieles abzuknabbern, hier eine Nuß und da eine Nuß, und die leckeren Trauben über den rosigen Ohren. Die Mädchen wehrten sich mit Lachen und Kreischen und zupften dafür aus Rache den wilden und den echten Hopfen aus dem Gewinde von der Brust des Freiers. Zwischen dem Tanzen bekamen die sonst so Mäßigen, die allezeit Bescheidenen gewaltigen Durst und Hunger, und sie zogen ins erste beste Gehöft und aßen sich kuglerund, so daß ihnen fast das Tanzen nicht meht gelingen wollte. Denn zu diesem Fest standen alle Hoftore weit offen, und in jeder Stube war Licht, und alls Tische waren bestellt, und es durfte eintreten, wer wollte, ob arm, ob reich, und konnte sich nehmen, wenach ihn verlangte: Schinken und Braten, Wilddta oder Geflügel, Brot und Kuchen. „Ein lustg'n Tanz, eine braune Gans, Ein braunes Huhn, ein fett'n Kapaun,.## Eine große Tonne Bier—, ja, dazu sind wir hier! Ach, die Wonne! Ach, du Segen! Und nach solchem rauschenden Fest kam die stille Zeit, stillste im Jahrt. Da mochte mancher nicht mehr allein sein, und er sagle seinem Mädchen, was er den ganzen heißen, schaffender Sommer hindurch nicht gesagt:„Wollen doch heiraten, Tilde!" Oder:„Die Abende werden jetzt lang, Lischz da kann man unter der Lampe am Tisch, auf dem gegenüber gern ein liebes Gesicht brauchen, das anlacht, wenn die Welt gar zu still wird.“ Ja, be empfand dann mancher Bursch, und es gab beim Erm fest manchen ernsthaften Verspruch. Wie schön ist das Weib, das Dettmar Winkler in Arm hält, während er über den Tanzboden wirbei!! Wie schön und wie warm und nah, voll Erwartung u doch voll Angst. „Wenn er jetzt sprechen sollte“, denkt Hedwig holt,„dann kann ich mich nicht wehren, dann ist mein Schicksal, und ich kann nichts dawider tun. Dr wohl ich weiß, daß es nicht das Richtige ist, ihm zugehören. Für mich nicht das Richtige!“ (Fortsetzung Mann au Omihabemar. Copyright by Will 2 Nach der Entdeck hatte die„Stimme“ lassen. War es nich Wege zurückgekehrt Polizist es bemerkte? warum wäre er dani Bei dem Wege durch hinderlich sein. Und grach, dem andern. Schluß gekommen, de zurückkehrte, um irge tigen. Und jetzt sollt dem Schauplatz des Waffe in das Haus Vernunft Hohn. Un einmal genau, ob vr Schuß abgegeben wi hinter all dem etwas hatte... Higgins übergab suchung dem Sachve machte sich dann au „Na, Sanderson, Für Higgins' Mann nach dem, we zu gehen. Aber Dr. Englist mers darauf aufmer mehreren Wochen ka „Freut mich, de Ich habe Ihnen all„In diesem Fal darauf aufmerksam „Schon gut. Ist Vort sagen, wenn d nicht so gemein verr „Mapell? Heißt Endlich hatte das freute 55 freute Higgin heimnisvolle Mani „Ja, Mapell. #en, um die Unif vorher dort zurückg — Sie. Sonst hat Higgins zuckte ach Kann man nit längst bekannt Vescht „Wenn ich nie „Dann hätte i das wissen Sie Sanderson san sagen E Parel hat al Higg.n e Schalern. autw „Erzählen Sie werde mi Dann gebe ich stre gälles d 15 Wörter zu oben nach unten K — der— en — 20— gekau—! — 21— peg 9— 40— 1e K— wie Geite 27 Nr. 43# Bochumer Anzeiger# Samstag Sonntag, 20./21. Jebruar 1937 und Wissen — rredel Nehrig ms t einzuordnen, daß ihen die gleichen ne m Deutschlandliel nann, 10 Jahre. i Nummer: hn. Gernot, Ostern, Olivenöl— Rigodas Reich vergehen, riseurmeisterin. in und holten das Früchten des Fel. Die wurden an und Fenster, an das geschah wider , wider das Denlauter böse Geii in den Scheuern rude Kronen. Oh, weigen mit Haselhingen sie in klei. Das stand schön Gesichtern, deren eren Münder wie n, und deren Auuben am Rebstock. Gewinde aus wilwie ein Schützenen den buntbemalden Stoppelhahn, im Gefieder zeigte. mit sich, den Podes Dorfes mußnd wenn eine jede stanz, dann wurde rbrannten sie ihn, k und konnten tun, enn auch die Burronen der Schönen Nuß und da eine den rosigen Ohren. chen und Kreischen den und den echten Brust des Freiers. die sonst so Mäßialtigen Durst und ? G e h ö f t u n d a ß e n Tanzen nicht mehr t standen alle Hofwar Licht, und alle fte eintreten, wer e sich nehmen, woBraten, Wildbret hier!“ lchem Jahre. sagte Lisa; Platz einen das die Uhrteige im Kultusministerium Französisches Lustspiel in Berlin Ein Ehepaar läßt sich scheiden. Die Frau nimmt das zweijährige Söhnchen mit. Die Frau heiratet führt aber, neben dem neuen, auch noch den amen ihres ersten Gatten. Der Sohn wird Politiker. Nach dreißig Jahren finden sich Vater und Sohn Jultusministerium wieder— der Sohn als meinister, der Vater als dessen Bürodiener! Der Vater hat aber bis zu dem Augenblick, da sich beide gegenüberstehen, eine Ahnung, wer der„neue Mann“, der einzieht, ist. Dies sind die erklügelten und gewiß reichlich unglaubhaften Voraussetzungen des Lustspiels„Mein Sohn, der Herr Minister, das vom„Komodien= haus“ herausgebracht wurde. Und sehr gefiel! Denn so gebastelt die Fabel ist, so geistreich und unterhaltend wird alle in ihr steckende Komik ausgeschöpft. Es handelt sich um eine echt pariserische Komödie— von André Birabeau— mit glitzerndem Dialog und formvollendeten Bosheiten gegen die Demokratie, die Kurzlebigkeit der Minister, über Schein und Sein in der Politik und— selbstverständ— über Liebe und Heirat. Vater Bürodiener— von Paul Henckels zur köstlichen Type eines stillzufriedenen, nur ab und zu jähzornigen Subalternen erhöht— haut seinem eleganten Sprößling und nister eine'runter, väterlich und erzieherisch. Da aber die Welt nicht weiß, welche neckischen und seltsamen Familienszenen sich im Zimmer des Herrn Ministers abspielen, erheben die Kommunisten den Bürodiener als Muster eines„Revolutionärs der Tat“ ob dieser Ohrfeige zum Abgeordneten, und im letzten Akt wird er gar der Nachfolger seines Sohnes! Alles übrige läßt sich denken. Gallische Ironie und Pariser Spaß, gelegentlich mit Mitteln des Schwanks, um die westliche Demokratie. Es wurde herzlich gelacht. Schauspielerisch standen meisterliche Leistungen neben manchem Durchschnitt. Die schönste Ueberraschung war Hansi Arnstädt, I die man, soweit wir uns erinnern, sehr lange in Berlin nicht sah. Sie gab der noch„sehr gut erhaltenen" Mutter des Ministers(Alf von Sivers) mit blendendem Humor, überlegener Technik und mit prachtvollstem Spiel das Gepräge jener„Pointen" sprühenden, schillernden Damen„von Welt“, die in Paris heute wie zur Zeit des Rokokos die Politik ihrer Gatten, Söhne und Liebhaber machen... Karlernst Knatz Neue Richtlinien für die Friedhotsgestaltung Der Präsident der Reichskammer der bildenden Künste, Ziegler, gibt bekannt: Der Reichs= und preußische Minister des Innern hat mit seinem Erlaß vom 18. Januar 1937 Richtlinien für die Gestaltung des Friedhofes und Muster=Friedhofsordnungen im Ministerialblatt des Reichs= und vreußischen Ministerium des Innern vom 27. Januar 1987 bekanntgegeben, die das gesamte Friedhofswesen neu regeln. Sie entwickeln Gedanken, die geeignet sind, unter Achtung und Erhaltung des uns überkommenen Kulturautes die notwendige Neuordnung des deutschen Friedhofes herbeizuführen. Vor allem enthalten sie Grundsätze für das bei der Grabmalherstellung zukünftig zu verwendende Material und interessieren daher weiteste Kreise der Künstlerschaft. Ich habe in Zusammenarbeit mit Vertretern des Deutschen Gemeindetages und der Kirchen an der Aufstellung dieser Richtlinien mitgewirkt. Sie sind von den von der Reichskammer der bildenden Künste erfaßten Berufen, wie Architekten, Gartengestaltern. Bildhauern, Graphikern und Entwerfern, bei ihrer künstlerischen Tätigkeit nunmehr zu befolgen. Darüber hinaus aelten sie gleichermaßen für das Grabmalgewerbe. Da dieses bereits in den ganisationen der Wirtschaft erfaßt ist, erübrigt sich eine Mitgliedschaft in der Kammer. Die handwerklichen und industriellen Unternehmen sowie der dazu gehörige Handel sind jedoch verpflichtet, eine Befreiuna von der Zugehorigkeit zur Kammer unverzüglich über den zuständigen Landesleiter zu beantragen. Sie unterliegen im übrigen den Anordnungen der Kammer und haben die Vorschriften der Richtlinien gleichfalls zu befolgen. Neue deutlche Reillchlamme Schlammpackungen und Bäder gehören mit zu den wirksamsten naturlichen Heilmitteln. Ihre Wirkung beruht auf ihrem hohen Wärmehaltungsvermögen, das mit der gleichzeitigen Feuchtigkeit unter einem gewissen Druck auf erkrankte Muskeln, Gelenke und bei Venenentzündungen außerordentlich günstig wirkt. In Deutschland kommen neuerdings zwei neue Schlammarten zur Verwendung. Die sogenannte„Schollener Pelose". die in der Gegend von Rathenow gewonnen wird, enthält hauptsächlich pflanzliche Bestandteile. Sie hält die Wärme um das doppelte länger als die bisher zur Verwendung gekommenen Heilschlamme. Ein Heilschlamm mit vorwiegend mineralischen Bestandteilen wird in der Nähe von Göpvingen gefunden, der sogenannte„PesidoHeilschlamm". Bei allen Arten rheumatischer Erkrankungen, besonders auch bei solchen mit sehr chronischem Charakter, wird durch die Anwendung von Schlammpackungen eine wesentliche Besserung erzielt. Deutsch=österreichische Besprechungen über filmwirtschaftliche Fragen. Unter Führung von Ministerialrat Dr. Lanske vom Bundesministerium für Handel und Verkehr hat sich eine österreichische Deleaation, der u. a. auch Vertreter der Wiener Kammer für Handel. Gewerbe und Industrie und der österreichischen Filmproduktion angehören, nach Berlin beaeben. Die Deleaation will mit den zuständigen reichsdeutschen Stellen die Frage des deutsch=österreichischen Filmzahlungsverkehrs abschließend regeln und gleichzeitig andere filmwirtschaftliche Fragen erörtern. Kleines Nutikeion Deutscher Musikabend bei Konrad Henlein. Konrad Henlein und Frau gaben Dienstag in den Räumen des Deutschen Hauses in Prag einen Deutschen Musikabend. Berühmte sudetendeutsche und reichsdeutsche Künstler hatten in gemeinsamer Arbeit eine Vortragsfolge zusammengestellt, die ein tiefes Erleben deutscher Tonkunst vermittelte. Unter den Gästen sah man den deutschen Gesandten Dr. Friedrich Eisenlohr mit seiner Gattin, die Rektoren der Prager deutschen Hochschulen, Prof. Dr. Stark und Prof. Dr. Jakowatz, sowie viele namhafte Persönlichkeiten des wirtschaftlichen und kulturellen Lebens der Sudentendeutschen. Juden ausgeschlossen. Der Senat der Universität Krakau hat den Beschluß der größten Krakauex akademischen Organisation, der„Gesellschaft der juristischen Bibliothek". über die Einführung des Ariervaragraphen bestätigt. Damit ist den Juden der Eintritt in diese akademische Organisation verschlossen, Juden, die ihr bereits angehören, müssen nunmehr die Organisation sofort verlassen.— Nach einer Meldung aus Lemberg ist es an der dortigen Universität am Mittwoch infolge jüdischer Herausforderungen erneut zu Zusammenstößen zwischen polnischen und jüdischen Studenten gekommen. Mit einer Ausstellung„Wirtschaft und Kultur an Rhein und Ruhr“ wird die Stadt Duisburg in der zweiten Aprilhälfte an die Oeffentlichkeit treten. Die Ausstellung, die die besondere Bedeutung Duisburgs als Stadt der Industrie und des Handels und als Platz des größten Binnenhafens der Welt im Rahmen der deutschen Volkswirtschaft herausstellen wird, soll die größte Ausstellung werden, die Duisbura bisher in seinen Mauern beherberat hat. Die Mellon=Orgel der Freiburger Universität übergeben. Für den Neubau der abgebrannten Aula der Universität Freiburg im Breisgau hatte, wie gemeldet, der amerikanische Lektor Dr. Matthew Taylor Mellon, eine Orgel gestiftet. Diese Orgel wurde am Sonntag feierlich übergeben. Der Rektor der Universität. Professor Dr. Metz, verkündete unter großem Beifall die Ernennung des Stifters zum Ehrensenator. Der Stifter selbst konnte nur durch den deutschen Kurzwellensender Zeuge dieser Ehrung sein, da er sich mit seiner deutschen Gattin zur Genesung in Florida aufhält. Errichtung eines westfälischen Dichterheims. In Nienheim in Westfalen wird das letzte Wohnhaus des Dichters von„Dreizehnlinden". Friedrich Wilhelm Weber, zu einer Stätte heimatlichen Schrifttums und heimatlicher Dichtung ausgestaltet. Das Heim wird auch zu Versammlungen und Tagungen der westfälischen Dichter verwendet werden. Der deutsche Pianist Walter Gieseking spielte mit großem Erfolg im Mailänder Konservatorium. Nicht nur seine solo vorgetragenen Klavierstücke, u a. die Partita Nr. 2 von Bach, die Davidsbündler Tänze von Schumann und mehrere Stücke von Debussy, fanden begeisterten Beifall, sondern auch bei der Aufführung eines modernen Werkes für Klavier und Orchester des Italieners Ildebrando Pizzetti durch das Orchester der faschistischen Studentengruppen Mailands wurde der Künstler warm gefeiert. Käthe Haack und Elsa Wagner wurden für Hauptrollen in dem neuen Jenny=Jugo=Film verpflichtet, der den vorläufigen Arbeitstitel„Tapfere Jenny“ führt. Für den Ufafilm„Patrioten“ wurden neben Lida Baarova und Mathias Wieman noch verpflichtet: Hilde Körber, Paul Dahlke. Bruno Hübner. Kurt Seifert. Nikolai Kolin, Ernst Karchow, Edwin Jürgensen. Otz Tollen, A. F. Eugens. Theater und Kunst in den Nachbarltädten Die Spielpläne der kommenden Woche Dortmund Stadttbeater: Samstag 20 Uhr: Der Stappenhase. Sonntag 20 Uhr: Der Freischütz. Dienstag 20 Uhr: Uta von Naumburg. Mittwoch 20 Uhr: Der Biberpelz. Donnerstag 20 Uhr: Marsch der Veteranen. Freitag 20 Uhr: Fidello. Samstag 15.30 Uhr: Die lustige Witwe: 20 Uhrg K Onterte: Conntag, 21. Februar: 2. Chorkonzert. Duisburg Stadttbeater: Conntag 20 Uhr: Das„Fheingal), Dienstag 20 Uhr: Die Boheme. Freitag 20 Uhr: Madams Sans Gene. Samstag 20 Uhr: La Traviata. Düsseldorf Opernhaus: Samstag 20 Uhr: Martha. Sonntag 19 Uhr: Tannhäuser. Montag 16 Uhr: Goldmarie und Pechmarie: 20 Uhr: Abend der Tanzpühne. Donnerstag 20 Uhr: Der Wassenschmied. Freitag 20 Uhr: Pique Dame. Samstag 20 Uhr: Die Gärtnerin aus Liebe. Schauspielhaus: Samstag 20 Uhr: Ein Sommernachtstraum. Sonntag 19.30 Uhr: Gente ohne Volk. Montag 20 Uhr: Ein Sommernachtstraum. Dienstag 20 Uhr: Der Weibsieufel. Mittwoch 20 Uhr: Tanzgastspiel Palucca. Donnerstag 20 Uhr: Ein Sommernachtstraum,„Freitag 19.30 Uhr: Genie ohne Volk. Samstag 20 Uhr: Eva und die Gärten Edens. Essen Opernhaus: Samstag 20 Uhr: Frau Luna. Sonntag 18 Uhr: Die Metstersinger von Nürnberg. Montag 20 Uhr: Manon Lescaut. Donnerstag 20 Uhr: Der arme Heinrich. Freitag 20 Uhr: Frau Luna. Samstag 20 Uhr: Schauspielhaus: Samstag 20 Uhr: Der Etappenhase. Sonntag 19 Uhr: Wilbelm Tell. Dienstag 20 Uhr: Madame Sans Gane. Mittwoch 20 Uhr: Vom lieben Augustin. Donnerstag 20 Uhr: Der Sturm. Samstag 20 Uhr: Vom lieben Augustin. Konzerte: Dienstag, 23. Februar: Volkskonzert. Gelsenkirchen Stadttbeater: Sonntag 20 Uhr: Unter Tage. Montag 20.15 Uhr: Die drei Eisbären. Dienstag 20.30 Uhr: Unter Tage. Mittwoch 20.15 Uhr: Unter Tage. Freitag 20 Uhr: Tanzgastspiel Palucca. Konzerte: Donnerstag, 25. Februar: 6. Konzert. Köln Overnhaus: Samstag 20 Uhr: Abn Hassan: Der goldene Schud. Conntag 17 Uhr: Ebtgpjzhpggerzgg Wer Madame Buttersiv. Tonnerstag 20 Uhr: Die Fledermaus. Freitag 20 Uhr: Giani Schicchi; Der Bajazzo. Samstag 20 uo;; Wong)v, Dienstag, 23, Februar, Gürzenich: 8. Konzert. Geschichtstafel 20. Februar 1790 Kaiser Joseph II. in Wien gestorben(geboren 1741). 1810 Die Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer(in Mantua) und Peter Mayr(in Bozen) standrechtlich erschossen(beide geboren 1767). 21. Februar 1915 endete die am 4. bei Lyck begonnene Winterschlacht in Masuren mit Hindenburgs Sieg 1917 begann die strategische Verkürzung der deutschen Front im Sommegebiet durch ihre bis 17. währende Rücknahme in die vorbereitete Siegfriedstellung, welche aus einer schwankenden krummen eine starke gerade Verteidigungslinie machte, unter Ersparung von Truppen und Material. Be# 1931 Grubenunglück auf der Zeche„Eschweiler Reserve“; 32 Tote. # Die Brau Rann auf der Copyright by Wilhelm Goldmann-Verlag. Berlin 21 Nach der Entdeckung durch Goldfinch und Smart hatte die„Stimme“ das Haus durch ein Fenstee verlassen. War es nicht möglich, daß er auf demselben Wege zurückgekehrt war, ohne daß der wachthabende Polizist es bemerkte? Möglich war das immerhin. Aber warum wäre er dann mit dem Gewehr zurückgekehrt? Bei dem Wege durch das Fenster konnte es doch nur hinderlich sein. Und dann, warum? Nein, eins widersprach dem andern. Bisher war der Inspektor zu dem Schluß gekommen, daß die„Stimme“ nach dem Mord zurückkehrte, um irgendwelche wichtige Spur zu beseitigen. Und jetzt sollte er glauben, der Mann sei nach dem Schauplatz des Verbrechens zurückgekehrt, um die Waffe in das Haus zurückzubringen? Das sprach jeder Vernunft Hohn. Und dabei wußte der Inspektor nicht einmal genau, ob von diesem Hause aus wirklich der Schuß abgegeben worden war. Vielleicht aber steckte hinter all dem etwas, von dem er noch keine Ahnung hatte... Higgins übergab das Gewehr zur schnellsten Untersüchung dem Sachverständigen für Schußwaffen und nachte sich dann auf den Weg nach dem Hospital. „Na Sanderson Sie wollt un. Obihm an #t. ##ch, Landerson, En wollten mich sprechen. Für Higgins= unerfahrenes Auge schien es dem Mann nach dem, was er durchgemacht hatte, ganz gut zu gehen. Aber Dr. English hatte ihn vor Betreten des Zimmers darauf aufmerksam gemacht, daß Sanderson vor mehreren Wochen kaum hergestellt sein dürfte. „Freut mich, daß Sie gekommen sind, Higgins. Ich habe Ihnen allerlei zu sagen.“ „In diesem Fall muß ich Sie von Amts wegen darauf aufmerksam machen...“ „Schon gut. Ist mir bekannt. Ich würde auch kein Vort sagen, wenn das verfluchte Schwein Mapell mich licht so gemein verraten hätte.“ „Mapell? Heißt er so?“ Endlich hatte die„Stimme“ einen Namen. Und das freute Higgins; durch den Namen wurde der geseimnisvolle Mann für ihn viel greifbarer. „Ja, Mapell. Er schickte mich in das leere Häushen, um die Uniform zu holen, die er in der Nacht eecher dort zurückgelassen hatte. Und da fand ich dann Sie. Sonst hätten Sie mich nie gekriegt.“ Higgins zuckte mit den Schultern. :„Kann man nie wissen, Sanderson. Es sollte Ihnen roch längst bekannt sein, daß Diebe keine Ehre kennen.“ Pesicht fuhr auf, das Blut schoß ihm ins „Wenn ich nicht krank wäre, Higgins...“. u Lann hätte ich genau dasselbe gesagt, Sanderson, das wissen Sie ganz genau.“ Sanderson sank in die Kissen zurück. dem'808 sagen Sie jetzt. Selbst Mapell wartete mit Schuß, bis ich gefesselt war.“ „Mapell hat also auf Sie geschossen?“ „Wer denn sonst?“ echaltgrnete nicht, er zuckte nur mit den „Erzählen Sie weiter.“ .„ch werde mich als Staatszeuge welden, vunn gebe ich straffrei aus.“ „So, wirklich?“ Higgins' Stimme klang nicht gerade sehr erfreut. Ihm ging die Ehre über alles, selbst in seinen Verhandlungen mit Verbrechern. Alle Angeberei und Verräterei war ihm in tiefster Seele verhaßt. Natürlich durfte er Berichte aus solch trüben Quellen nicht unbeachtet lassen. Vielleicht ersparte er sich dadurch wochenlange Arbeit, vielleicht erfuhr er auf diese Weise etwas, was seine Beweiskette endgültig schloß. Aber trotzdem, lieber wollte er alles selber finden, als dieser Quelle einen Hinweis— und sei er noch so wichtig— zu verdanken. Du sollst nicht verraten! Wer das tat und seine Kumpane an den Galgen brachte, um den eigenen Hals zu retten, war für Higgins das allergemeinste Subjekt. Deshalb hatte er im Grunde solche Hochachtung vor Bobby Bunter. „Dann will ich den Stenographen kommen lassen, Sanderson. Er wartet draußen. Inspektor Higgins ging an die Tur. Sanderson strich sich das Haar aus der Stirn. Der Beamte trat in das Zimmer. „Also los“, sagte Higgins angeekelt. „Was wollen Sie wissen, ich antworte auf jede „Was wissen Sie über den angeblichen Selbstmord des Henry Hamper?“ „Angeblich?“ „Ja, so sagte ich.“ „Das kann ich Ihnen ruhig sagen. Nach meiner „Weiter. Ich weiß schon was Sie sagen wollen.“ „Hat er tatsächlich Selbstmord begangen.“ Higgins wurde ungeduldig. Was bezweckte er mit dieser offensichtlichen Lüge? Er wußte doch... „Lassen Sie mich zu Ende reden, Higgins. Hamper beging Selbstmord— aber nicht in den Birkenhead Mansions.“ Ja! Das war schon was anderes. „Erzählen Sie das mal genauer, Sanderson.“ „Das wollte ich ja gerade“, sagte Sanderson frech. „Hamper nahm sich in unserem Hause in Medhurst das Leben. Er tat es mit Hilfe eines Gummischlauches, der an einem Gashahn angeschlossen war. Raymond und Mapell fanden ihn am Sonntag morgen tot. Wir bekamen alle einen Mordsschrecken. Keiner von uns hatte ein Interesse daran, die Polizei ins Haus zu holen. Entweder mußten wir den Todesfall melden, oder die Leiche irgendwie aus dem Hause schaffen. kam Mapell ein rettender Gedanke. Es war uns bekannt, daß Hamper in den Bulstroade's Buildings ein Zimmer hatte, in dem Gas war. Gelang es uns, die Leiche unbemerkt in dieses Zimmer zu schaffen, dann bestand für uns die allergroßte Aussicht, aus dieser unangenehmen Lage herauszukommen... Wir nahmen dann unseren Wagen...“ Kein Taxi“, „Nein. Mapen und ich schafften den toten Hamper hinein. Mapell spielte dabei in aller Bescheidenheit die Rolle eines Ihrer Berufsgenossen, Higgins...“ „Und weiter?“ „Heckenstein fuhr uns nach den Buildings. Die Fahrt ging glatt vonstatten. Hampers Wirtin ließ uns ins Haus, und wir schleppten Hamper in sein Zimmer. „Wissen Sie, wo die Wirtin augenblicklich ist?“ sragte Higgins.„ 1. gi, TAlehsten 8. „Keine Ahnung. über weiter. Wir schleppten den Toten also in sein Zimmer und zündeten das Gas an. Wir dichteten die Fensterrahmen mit Zeitungspapier ab, das wir zu diesem Zweck mitgebracht hatten, und zogen Hamper ein Kopfkissen über den Kopf. Wir wollten gergde das Gas ausdrehen, um den mitgebrachten Gummischlauch anzubringen, als das Gas von selbst erlosch. Wie das auf Mapell wirkte, weiß ich nicht, ich bekam jedenfalls einen großen Schrecken. Aber wir hatten eine Kerze mitgebracht, denn während wir den Schlauch an dem Gashahn anbrachten, konnte dieses natürlich nicht brennen. Diese Kerze steckten wir an.“ „Richtig“, sagte Higgins. Den Kerzenstumpf auf dem Tisch hatte er ganz vergessen, hatte auch nicht erkannt, daß er bei der Entwicklung der Ereignisse eine Rolle gespielt hatte. „Als das alles glücklich soweit war, ging's wieder los. Wir hatten kein Kleingeld für den Gasmesser. Ich hatte es eigentlich jetzt schon aufgegeben. Als mir aber Mapell sagte, wir hatten Hampers Hut vergessen, gab ich alles verloren. Schließlich mußte ich meinen Hut dalassen nachdem wir einen Streifen Salassen, nachbem wir einen Streisen Zeitungspapier hinter das Schweißleder gelegt hatten. Aber selbst so war er Hamper noch viel zu groß.“ „Kamen Sie denn nicht auf den Gedanren, oaß der betrunkene Hamper unterwegs seinen Hut hatte verlieren können?“. P64 12 u „Richtig, Higgins; dann hatte ich meinen Hut ja gar nicht dazulassen brauchen.“ Sanderson schwieg einen Augenblick. Dann fuhr er fort:„Ja, ich war ein Esel. Aber ich habe damals nicht gründlich genug überlegt— außerdem lag mir nichts an dem Hut, der mir ein wenig zu groß war... Kurzum, wir verließen dann das Zimmer, Mapell schloß die Tür von außen mit Hilfe einer Zange ab. Gedank stammte von ihm Die Zange he Dieser Gedanke stammte von ihm. Die Zange hatten wir mitgebracht, falls wir Schwierigkeiten mit dem Gashahn haben sollten. Während der Rückfahrt machte uns die Geschichte mit dem Gas allerlei Sorgen. Wenn Hamper nun zu früh gefunden wurde und das Zimmer nicht nach Gas roch? Da kam uns der Gedanke, den Brief abzuschicken. Mapell schrieb ihn. So was kann er ausgezeichnet. Raymond mußte ihn in den nächsten Briefkasten stecken. Wir hielten es für gefährlich, uns in der Gegend noch einmal sehen zu lassen. Das wöre alles.“, Bagmand;.,. „Und was passierte dann Raymono: Wer hat ihn erschossen?“ „Ich nicht.“ „Wer denn?“ Das weiß ich nicht.“..„ I. „Und warum hat Mapell Sie fauen lassen? „Meiner Größe wegen. Ich bin zu groß und deshalb leicht zu erkennen. Er fürchtete, durch mich in Gefahr zu kommen und geschnappt zu werden.“ Schnappen wir ihn?“—618715 „Nein, ich weiß nicht, wo er augenolialich ist. Sonst würde ich es Ihnen bestimmt sagen.“ Schweigen. Sanderson und Higgins sahen sich forschend an, der Stenograph saß stumm und unbeweglich da. Endlich stand Higgins auf und ging an die Tür. „Und Sie, mein lieber Sanderson, sind unschuldig wie ein neugeborenes Kind.“ „Ein schöner Vergleich.“ vw. 4„„ Und damit war diese Unterredung zu Ende. 29. „Uebertragen Sie das Stenogramm und lassen Sie es mit der Maschine abschreiben. Vergessen Sie den Durchschlag nicht. Das Original— nicht den Durchschlag— lesen Sie Sanderson vor und lassen es von ihm unterschreiben.“ „Jawohl, Herr Inspektor.“ „Er kann natürlich die Unterschrift verweigern. Vielleicht zerreißt er auch das Schriftstück, wenn Sie es ihm vorlegen. Sie dürfen versuchen, ihn daran zu hindern, können ihn aber auch gewähren lassen. Nur die Abschrift verwahren Sie gut.“ Nach diesen Worten entließ Higgins den Stenographen. Higgins verabschiedete sich von dem Arzt und der Schwester, bedankte sich bei ihnen noch einmal für ihre Bemühungen gelegentlich seines Autounfalles, verließ das Hospital und machte sich auf den Weg nach Scotland Yard. Als er endlich in der Ecke eines Abteils dritter Klasse saß, überdachte er noch einmal Sandersons Aussage. Wieder bemühte er sich, den Weizen von der Spreu zu scheiden. Wegen zweierlei machte er sich Vorwürfe. Erstens, daß er den Kerzenstumpf und seine Bedeutung übersehen hatte, und zweitens, daß er das Zeitungspapier, mit dem die Fenster abgedichtet waren, nicht mit dem Papierstreifen im Hut verglichen hatte. Waren heide der gleichen Herkunft, dann durfte ein derartig wichtiger Hinweis nicht unbeachtet bleiben. Er erinnerte sich, daß das Papier, mit dem die Fenster abgedichtet worden waren, schon vernichtet und aus dem Zimmer entfernt war, als er dem Fall seine ganze Aufmerksamkeit schenkte. Dieser Fehler kam auf Summers Konto, der die erste Untersuchung geleitet hatte. Aber das sollte Higgins als Lehre dienen. In Zukunft würde er es sich zweimal überlegen, bevor er auch nur den allereinfachsten Fall einem unerfahrenen Beamten anvertraute. Henry Hamper hatte also doch Selbstmord begangen. Hatte er das wirklich? Sagte Sanderson die Wahrheit? Was er gesagt hatte, klang jedenfalls durchaus glaubhaft. Higgins hatte volles Verständnis dafür, daß die Bande jede Berührung mit der Polizei fürchtete. Halte Hamper in dem großen Hause Selbstmord begangen, dann mußte das seine Komplicen in große Aufregung versetzt haben— nicht so sehr wegen des Todes, es waren rohe Gesellen—, als vielmehr wegen der Gefahr, in die sie die so geschaffene Situation brachte. Im Hause war eine Leiche. Die Polizei würde Nachforschungen anstellen. Und gerade die Anwesenheit der Polizei im Hause war eine ungeheure Gefahrenquelle für sie. Einer von ihnen brauchte nur erkannt zu werden, und sofort war mit weiteren Nachforschungen zu rechnen, in deren Verlauf die Polizei sie vielleicht alle festnahm. Ja, ja. Die Leiche war ein Problem, das die Kerle beinahe tadellos gelöst hätten, wenn sie nur nicht so aufgeregt gewesen wären! Ja, wenn! Nach dem, was er bisher über Mapell erfahren hatte, ließ sich dieser so leicht nicht aus der Fassung bringen. Aber wie konnte der Mann nur vergessen, Hampers Hut mitzunehmen? Wie konnte jemand, der einen so raffinierten Plan ausheckte, diesen elementaren Fehler machen? Vielleicht hatte er aber auch genau wie der Inspektor überlegt, daß ein Betrunkener seinen Hut verlieren kann. Sanderson war augenscheinlich leichter aus der Fassung zu bringen. Aber war es nicht möglich, daß der Hut absichtlich vergessen wurde? Mapell hatte die Polizistenuniform angezogen. Warum? Vor allem doch wohl, um sich Neugierige vom Halse zu halten. Wahrscheinlich aber auch damit sein Hut nicht in Hampers Zimmer zurückgelassen werden konnte, in dem Sandersons Hut gefunden werden sollte. Das schien auch Sanderson geahnt zu haben. Vielleicht wollte Mapell auf diese Weise Sanderson der Polizei in die Hände spielen. Bei dieser Gelegenheit war es ihm allerdings nicht gelungen. Erst Hamper, dann Raymond und jetzt Sanderson. Dann kamen Heckenstein und Soapy an die Reihe. Erst dann war Mapell frei und seine Komplicen los, die zuviel wußten. Aber noch einmal der Tod des Henry Hamper! Durfte Higgins den Spruch des Leichenbeschauers für einen Fehlspruch halten? Nach Sandersons Aussage handelte es sich tatsächlich um Selbstmord.(Fortsetzung folgt.) Die„Medenbörte der Rmnsauten Wie lehen die Brietkälten in London aus?— Rotels und Tarlamentsgebäude in Mallen kaum einen Film ohne Hotelhallen gibt. Und die internationale Gastronomie spiegelt sich ebenfalls in der Bibliothek des Filmarchitekten wieder. Eines der großen Fremdenhäuser in Arabien, das Shepheards=Hotel, mit seiner der nationalen Eigenart des Landes entsprechenden außergewöhnlichen Bauart ist mit mehreren Abbildungen vertreten. Weiter blättern wir zum bekannten„Bismarck=Hotel“ in Chicago und schließlich zu einem Milliardärs=Hotel in Palm Beach in Florida, wo der Luxus besonders in einem kilometerlangen Marmor=Schwimmbecken für die Gäste seinen Ausdruck gefunden hat. Den Höhepunkt aber bilden Abbildungen eines Gebirgshotels in Japan, das im Winter und Frühjahr von den vornehmen Japanern aufgesucht wird. Künstlerporträt STBILLE SCHMITZ Die Zahl der Filmschauspielerinnen geht in v. Legion. Aber auch hier gilt der Satz:„Viele sind## rufen und nur wenige auserwählt.“ Zu diesen weniger Auserwählten gehört Sybille Schmitz. Als sie vor Jah. ren für den Film entdeckt wurde, prophezeite man ihkeine große Zukunft voraus. Man fand sie allenfalle interessant, aber nicht smart und elegant genug, um sie auf die Dauer durchsetzen zu können. Nur einige we Der Filmarchitekt muß überall zu Hause sein, muß Menschen und Länder im Wandel der Zeit kennen und, einem Zauberer gleich, augenblicklich auf den Wink des Regisseurs hin innerhalb kürzester Frist die Bauten, echt in Milien und Stil, unter den Sonnen der Jupiterlampen erstehen lassen können. Briefkästen in London, Haltestellen in Schanghai, Straßenlaternen in Buenos Aires, Hotelhallen im Orient— das sind einige der Dinge, deren Kenntnis der Film vom Architekten verlangt. 16 65 Franz Schroedter, der neben anderen auch die Bauten zu sämtlichen Filmen des Staatspreisträgers Carl Froelich errichtete, hat sich die ganze Welt im Arbeitszimmer zusammengestellt. Ueber 850 Mappen mit mehr als 56000 Bildern aus aller Herren Länder und allen Zeiten sind ihm wertvolle und schlagfertige Unterlagen, stellen gleichermaßen eine„Modellbörse“ dar, die für seine verantwortungsvolle Arbeit unentbehrlich ist. Vor rund 15 Jahren begann er mit dem Ausbau dieser Bibliothek, deren Material zum größten Teil auf eigenen Reisen gesammelt wurde und die innerhalb weniger Stunden eine Weltreise ermöglicht. Das Gesängnis im Land ohne Diebe Kriminalstoffe waren im Film zu allen Zeiten beliebt und üben auch heute noch eine große Anziehungskraft aus. Die Mappen„Gerichtswesen“ enthalten beispielsweise alles, was der Filmarchitekt zur Ausstattung solcher Filme benötigt. Neben Abbildungen von der Ausrüstung der gesamten Polizei der Welt einschließlich Kamelreiterpatrouillen in der Lybischen Wüste und einer Gasmaskenabteilung der Polizei in Manila auf den Philippinen, finden wir Photos von den bedeutendsten Gerichtssälen und deren Aburteilungsmethoden. Ein paar Seiten weiter erscheint ein Bambus=Blockhaus auf den Philippinen, das dortige Gefängnis, aus dem„wegen seiner idyllischen Lage und dem angenehmen Aufenthalt Fluchtversuche noch niemals vorgekommen sind", wie die lakonische Unterschrift besagt. Auch das Staatsgefängnis von Sark (Nordpersien) erscheint in dieser einzigartigen Sammlung. Es ist nicht viel größer als ein altmodischer ländlicher Brotofen und steht seit über fünf Jahren leer, denn Sark gehört, so entnehmen wir der Unterschrift, zum Land ohne Diebe! Das Staatsgefängnis in Missouri, einer mit Maschinengewehren bestückten Festung gleich, das berüchtigte Newyorker„Sing=Sing“ und ein Originalphoto des Richtblocks mit Henkersmaske und Richtbeil aus dem Tower in London bilden weitere Anziehungspunkte der Miniaturreise beim Filmarchitekten. Ein großer Teil des menschlichen Lebens spielt sich in Hotels ab. So ist es zu verstehen, daß es wohl Wie wohnt die Welt? Auch die Regierungsgebäude aus aller Welt mit ihren bedeutendsten Innenräumen können auf der Weltreise beim Filmarchitekten besucht werden: das Foreign Office(Auswärtige Amt) in London, der Pariser Quai’Orsay, die frühere Deutsche Botschaft in Petersburg, die Vorzimmer des Kaisers, der Zarskoje Sselo(Privatgemächer des Zaren) oder das Arbeitszimmer Franz Josephs mit dem historischen Porträt der Kaiserin Elisabeth. Wohnräume bei arm und reich, aus allen Ländern, bilden einen nicht weniger wichtigen Bestandteil dieser einzigartigen Bibliothek. Von der Vergangenheit über die historischen Schlösser und Burgen bis zur Jetztzeit, zeigt sich hier alles, was mit dem kulturhistorischen Begriff„Wohnen" verbunden ist. Wie lebt der Japaner?— Eine zu allgemeine Frage, die der Filmarchitekt nicht anerkennt. Er will mehr wissen.„So finden wir eine Zusammenstellung japanischer Wohnungseinrichtungen und Lebensgepflogenheiten, je nach der Höhe des Einkommens. Chinesische Tschunren, Limehouse in London(Elendsviertel), deutsche Siedlungen mit ihrer Klarheit und Konsequenz bis zur seltsamen Wohnkultur Amerikas, die in einem Damenankleidesessel aus Schlangenhaut und einer Quaste im Ludwig=XVI.=Stil in der Toilette in oft abscheulichem Stilfnobismus sich offenbart— alles ist hier zu finden Wieder ein Varieté-Film Foto Terra Kleine Silmpost „Die gläserne Kugel“ mit ALBRECHT SCHONHALS, HILDE VON STOLZ und THEODOR LOOS Foto Bavaria Wsektarchwot Schtatt Nein Daterland Dort, wo in steilen engen Felsenklüften Gießbäche brausend in die Tiefe eilen, Wo Adler kreisen in den blauen Lüften, Die Gemsen auf der Almen Triften weilen, In ew'gem Eis sich hohe Gletscher zeigen, Das Edelweiß, die Alpenrosen blühen, Wo, wenn der Tag sich will zum Abend neigen, Das Alphorn tönt, die Herden heimwärts ziehen, Wo von der Abendsonne Purpurgluten Im Golde sich die Wolkenberge säumen, Gewiegt im Kahne von des Sees Fluten Die Liebenden von künft'gem Glücke träumen, Ist nicht mein Vaterland. Möcht' ich nicht mit des Südens Schönheit tauschen, Nicht mit der wilden Pracht der Gletscherriesen, Nicht mit der schönsten aller Erdenzonen. Im engen Kreis der Heimatflur beschieden Ist mir mein Glück, wo meine Eltern wohnen. Dort trink ich mit der Luft den Seelenfrieden, Dort schlagen Treu und Liebe mir entgegen, Dort ist, behütet von der Mutter Sorgen, Mein Paradies auf meinen Lebenswegen, Und heiter wach ich auf an jedem Morgen. Dort= ist mein Vaterland! Johann Heinrich Schürmann, Lüdenscheid Wo hoch und feierlich die Palmen ragen, Wo Meereswogen Gottes Allmacht preisen, Wo Nachtigallen im Gebüsche klagen sehnsüchtigen holden Liebesweisen, Wo in den schattigen Orangenhainen Dem müden Wand'rer gold'ne Früchte winken, Wo von des Südens feurig dunklen Weinen Wir aus den laubbekränzten Bechern trinken, Und, wenn der Mond am blauen Himmel ziehet, Dem süßen Nachtgesang der Fischer lauschen, Die Myrthe still balsamisch duftend blühet, Und wo die hohen Lorbeerbäume rauschen, Ist nicht mein Vaterland. Dir, Sauerland, dir, Heimat ohnegleichen, Dir, Land der roten Erde, gilt mein Denken. Zu ruhen in dem Schatten deiner Eichen, Mich ganz in deine Schönheit zu versenken, Wenn über mir die hohen Wipfel rauschen, Mein Blick entzückt das frische Grün der Wiesen, Henrich, dä Spatzmäiker Vüör ungeföhr seßtig bis siebentig Johren gaff et in’ne Eppentüörper Mark so'n ollen Junggesellen, dä üöwwerall bi dä Buern un Küötters'n biettken met arbäien un herümkrosen halp. Hä kräig käinen fasten Louhn. sunnern van jedem af un tau en paar Groschen Taschengeld; füör dä Arbiäderigge konn hä owwer üöwwerall ümsüs jäten un schlopen. Dä Lüe nannten ne nich anners as Henrich, un siene schwake Siete waß, dat hä dä Schnäpskes nich stohn seihn konn, worüm hä alles doh, üm blouß wat te kriegen. Wann irgendwo Hochtied waß, moch Henrich dobie sien, üm sik'n paar Groschen füör Schnäpskes te verdeinen. Hä konn dann, wann hä so richdig in Schwung waß, so allerhand Männekes maken. Aeines Dages wor ouk wier Hochtied bi Kouhlstrunks Kaal, un wä ouk dobi sien moch, waß user Henrich. Owends gaf et dicken Ries met Zimt un Zucker, un Henrich moch dä Frau markärn, dä ümmer wier van niggem dän Zimt un Zucker#'n dicken Ries streien do Wann dat junge Volk dann reip:„Henrich, wi hät käin Zimt un Zucker mä op'n Ries“, dann sag hä ümmer: „Ach wat, dumme Blagen, git hät genaug gegiätten, bind't mä dä Dötte tau!" As Henrich dann nohiär so verschiedene Schnäpskes intus hadde, un hä in’ne richdige Stimmung gekummen was, moch hä ouk'n Schoulljährer markärn. Hä satt sik dann dän besten Haut van Kouhlstrunks Kaal op, trock Kaal sienen„Schwenker“ an, sat Jettkens jähre Brille op un leit sik dann noch äin Spazeerstock giewwen. Hä nahm düesen Spazeerstock unnern Arm, leit ne tüschen de Finger henn un hiär vigeleern, mok Verbeugungen vüör dä Herrschaften, käik sik gelährt üm un gong so grade oprecht, aß hä dat met sienem krummen Buckel jäben konn. Alles klatschere Bifall, un Henrich gefoll siek so richdig in sienem Element. As Louhn kräig hä äin Schnäpsken nom annern. Henrich mok noch ne ganze Riege annere Spöikskes, owwer schließlik märken hä, dat et nich mä gong. Dä Schnäpskerigge hadde jähm arg taugesatt, un siene Bäine worn jähm antleßte ganz schwaak. Hä soll üm as so'n Sack, un dä Hochtiedslüe mochen ne wägdriägen int Hei, wo hä dann büs am annern Dag sienen Rusch utschlopen konn. Henrich häd trü un ehrlik büs an sien Enne son üöwwerall herümgekrost un ouk noch widder herümgeschnäpst. W. Korthaus Wie sie schläft, gebannt in Träume! Märchenseele wundersam. Blume, Bach und Busch und Bäume sie mit in Verzauberung nahm. Schlafend liegt die Wunderquelle alles Lebens, tot und kalt, bis der Königssohn der helle, schreitet durch den Winterwald. F. M. Natur- und Heimatsehutz Wilh Hil P.- Keisk Schtllt. Gieben Statt K Konrad Wilhelmin geb. H geben ihre Verm Bechum, den 21. Februar 1937 Gemeindestraße 55 nige Stimmen gab es, die ihr zugestanden, ein eigenartiger Mensch zu sein. Man könne ihr nicht gleichgültig gegenüberstehen. Man müsse sie entweder lieben oder hassen.„„ Heute durfte dieser Streit im Sinne für Sybille Schmitz entschieden sein. Gewiß, Sybille Schmitz ist ein eigenartiger Mensch, eigenartig in ihrer ganzen Erscheinung, die etwas Geheimnisvolles an sich hat. Und dieses Geheimnis besteht in der wunderbarsten, vollkommensten Verknüpfung von Kunst und Menschlichkeit, einer gesunden, warmblütigen und warmherzigen Menschlichkeit, die sich auch in der Sphäre des Legendären und Irrealen, wie in dem Film„Die Unbekannte", sich nicht ganz verleugnet und sich voll und ganz zu behaupten vermag. Eigenartig ist das Gesicht der Künstlerin. Es ist schwer, zu sagen, weshalb es so faszinierend wirkt. Und dabei ist eigentlich nichts von der Harmonie in diesen Zügen, die man als klassisch schön ansprechen könnte. Aber dieses Antlitz spricht eine seltene und seltsame Sprache. Seine Formung, sein Ausdruck bleiben haften. Es hat Flächen, auf denen die Kamera gewissermaßen zeichnen kann wie auf einem weißen Blatt. Licht und Schatten laufen über dieses Gesicht wie über ein reifes Kornfeld. Es ist immer wach und doch immer wieder verschlossen, bald leiden schaftlich bewegt und dann wieder starr wie aus Stein gehauen. Das Antlitz mit den beseelten Augen ist ganz das Spiegelbild der inneren Seelengröße, die dem gereiften Kunstlertum der Sybille Schmitz ihr besonderes Gepräge gibt. Der Gigli=Film der Bavarie hat jetzt den endaültigen Titel„Die Stimme des Herzens“ mit dem Untertitel„Der Sänger Ihrer Hoheit“ erhalten. Gustaf Gründgens beginnt am 1. März in Johannisthal als Regisseur und Hauptdarsteller den Film „Capriolen“ nach dem Bühnenstück„Himmel auf Erden“, den er für die Willi=Forst=Produktion drebt. Von der Besetzung sind außer ihm vorläufig bekannt: Fita Benkhoff und Volker von Collande. Heinz Rühmann ist für die Verfilmung seines größten Bühnenerfolges„Der Mustergatte“, mit dem er seit Jahren in ganz Deutschland Triumphe feiern konnte verpflichtet worden. Heinz Rühmann wird in der Verfilmung des erfolgreichen Theaterstücks nicht nur die Hauptrolle spielen, sondern auch das Drehbuch mit bearbeiten. Der neue Harvey=Fritsch=Film, der den Titel„Sieben Ohrfeigen" tragen soll, ist unter Paul Martins Regie in Neubabelsberg ins Atelier gegangen. Alfred Abel und Oskar Sima spielen weitere Hauptrollen. Wintermärchen im Jauerland Auf dem überschneiten Berge sieben kleine Tännlein stehn, und sie sind wie sieben Zwerge, die in weißen Mänteln gehn. Wie ein Sara aus Glas gefüget ist die kalte Winternacht, mondenweiß: Schneewittchen lieget tief verzaubert, still bewacht. Gestern abend Vater, Schwiegervai nach längerem Leid 81. Lebensjahre. Frat Dip Else Irm Her Eich Hild und Bochum(Fried Die Trauerfeier fin um 15 Uhr, in der Ueberführung zum daselbst Beerdigung In der vergangene schwerem Leiden unse Mitglied, der stellvertre Ein Kämpfer ist Vaterlandsliebe, feste loser Eifer und eisern Tuzenden, die den Heim Daß er sie für deutsch ihm unsere unauslösc Grab hinaus. Bochum, den 19. F Allde Orts Die Vereinigung zu Bochum betrauert t1 Bundesbrudern Gustav Alljährlich im Februar widmet der Sauerlänhsch birgs=Verein ein Heft seiner Vereinszeitschrift, Lozrig#schut ländischen Gebirgsboten“, dem Natur= und wurde mit dieser schönen Sitte begonnen. heute bereits die 11. Sondernummer vor. Blättern wir st durch, so stoßen wir auf eine Fülle von Aufsätzen aus den baulichen Gebiete: Die älteren Ziegelrohbaut“ warten sehnsüchtig auf ein freundlicheres Gewand oder 5“ Mauserung der Ziegelrohbauten oder die Stimmen beiver ragender Heimatschützer und Behörden zu dieser für Kräftesammlung durch Freude so überaus wichtigen Frat“ Entschließungen des Baupflegeausschusses beim Oberptchh denten der Provinz Wesisalen und der Fachstg.e,9g zunt und Heimatschutz des Westfälischen Heimatbnhungenisege Fachwerk= und zum Ziegelbau wie zur Bedachu heln zeigen, was not tut. Eine kurze Uebersicht Wggzun Münker über den Kampf gegen die Verunstaltu“ durch Außenreklame. Nicht minder bedeutsam die vielfach drohende Versteppung Deutschlan zu der Architekt Alwin Seiffert, der Landschaftsbeg, des Generalinspektors für das deutsche Straßenygelengoses lung nimmt. Damit eng zusammen hängt auch br. Beitrag„Schönbeit der Scholle“. Uebergeser sper den Naturschutzgebieten, berichtet W. Münter## die im Regierungsbezirk Arnsberg auf Veraulassunegig. SGV. bisher unter Dauerschutz gestellten###ggturschutfessor Dr. Schwenkel macht auf den Wert der Motizzganzt gebiete für Wissenschaft und Leben aufmerk ggtug und durch Johann Rueß' Gedanken um Heimat, czuenn sio ihren Schutz. All diese Arbeit wäre nur halb, rge, ihrer nicht schon die Schule annimmt. Wilheln manns Erzählung von Großvaters Nußbaum gibt nes Beispiel wie Mensch und Baum eine Lebensge#### Statt beso Gestern nach unser guter. allze Bruder, Schwag Heit Hl nach kurzer. s Alter von 53 schweren Leide Um stille Tellr der trauernden Bochum(1 fels(Baden-Ba Die Beerdigung nachmittage 3 Uh Bochum-Riemke au Das Seelenamt Plarrkirche.-Rien Reh und Häslein kommen leise Aus dem nächtig dunklen Wald, stehen um den Sara im Kreise, schauen stumm die Lichtgestalt. nes Heisviel, wie Megisch, und Gaum ei.—„ 1Mat- un schaft bilden. Zahlreiche Streiflichter aus der Heimzan Naturschutzarbeit und eine Gesamtschau über gfen nicht. des Natur= und Heimatschutzes, im Sauerland„.; spunsch ebensowenig auch Dutzende vassender Bilder, Anl###### versendet die Hauptgeschäftsstelle des SGV. in gern ein Heft an Heimat= und Naturfreunde. rät inen geht in### z:„Viele sind b# Zu diesen wenigen Als sie vor Jah. ophezeite man ihr fand sie allenfalls int genug, um sich Nur einige wepost le. vald. F. M. glschuh Ihre Vermählung geben behann: Wilhelm Kirchhoff Hilde Kirchhoff geb. Junher Friedberg i. H. 20. Februar 1937 „ Z. Hoter Schütz, Gießen Bochum Foto Terra standen, ein eigenie ihr nicht gleichsie entweder lieben Sinne für Sybille Sybille Schmitz ist n ihrer ganzen Ers an sich hat. Und underbarsten, vollund Menschlichkeit, ind warmherzigen Sphäre des LegenFilm„Die Unbeund sich voll und rtig ist das Gesicht igen, weshalb es so igentlich nichts von e man als klassisch Antlitz spricht eine ine Formung, sein Flächen, auf denen kann wie auf einem laufen über dieses ld. Es ist immer slossen, bald leidentarr wie aus Stein lten Augen ist ganz größe, die dem gemitz ihr besonderes it jetzt den endaüls Herzens“ mit Ihrer Hoheit“ 1. März in Johandarsteller den Film nstück„Himmel auf st=Produktion dreht. vorläufig bekannt: llande. Verfilmung seines ustergatte, mit utschland Triumphe : Heinz Rühmann reichen Theaterstücks sondern auch das der den Titel„Siest unter Paul MarAtelier gegangen. ielen weitere Hauptn Träume! ind Bäume jahm. rauelle Statt Karten Konrad Hitzges Wilhelmine Hitzges geb. Heinen geben ihre Vermählung bekannt Jschum, ist. 1. Februar 1937 Soitchurs 8 2 solide Alters. pensionäre(BergInv. o. Beamten), welche Wert a. ein gutes Heim leg., finden es in gut bürgerl. Hause auf dem Lande. Heizb. Zimmer. lusk. Anz.(98842 Gestern abend ist mein lieber Mann, unser lieber Vater, Schwiegervater und Großvater. der Fabrikant i. R. Gastar=Neuhaur nach längerem Leiden sanft entschlasen, im fast vollendeten 81. Lebensjahre. Frau Emma Neuhaus geborene Kühler Dipl.=Ing. Gustav Neuhaus Else Neuhaus geborene Vogel Irma Budraß geborene Neuhaus Herta Zimmermann geborene Neuhaus Eichungsdirektor Franz Göhler Hilde Göhler geborene Neuhaus und sieben Enkelkinder Bochum(Friedhofstraße), Essen, Hannover, 19. 2. 1937 Die Trauerseier findet statt am Sonntag, dem 21. Februar, um 15 Uhr, in der Wohnung Friedhofstraße 1; anschließend Ueberführung zum Friedhofe in Wengern bei Witten(Run.); daselbst Beerdigung vom Kirchplatz Wengern aus um 16 Uhr In der vergangenen Nacht verschied nach schwerem Leiden unser Altestes und treuestes Mitglied, der stellvertretende Vorsitzende Ein Kämpfer ist dahingegangen. Glübende Vaterlandsliebe, feste Ueberzeugungstreue, rastloser Eifer und eisernes Pflichtgefühl waren die Tugenden, die den Heimgegangenen auszeichneten Daß er sie für deutsche Belange einsetste, sichert ihm unsere unauslöschliche Dankbarkeit übers Grab hinaus. Bochum, den 19. Februar 1937 Alldeutscher Verband Ortsgruppe Bochum Niederstein Autggerichterst Gold in verschiedenen Preislagen. Bochumer Schmuckkasten, Inh. W. Gläser, Juwelier, Kortumstraße 51. Die Vereinigung alter Burschenschafter zu Bochum betrauert tief das Ableben ihres Altesten Bundesbruders Gustav Neuhaus i. A. Dr. Haberkamp Bochum, den 19. Februar 1937 Statt besonderer Anzeige Gestern nacht ist mein lieber Mann. unser guter. allzeit treusorgender Vater, Bruder, Schwager und Onkel nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 53 jahren von seinem Schweren Leiden erlöst worden. UmstilleTellnahme bitten im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Maria Wolf geb. Böchmann Mia Wolf Willy Wolf Bochum(Herner Straße 305), Rothentels(Baden-Baden), 17. Februar 1937 Die Beerdigung findet am Montag. 22. Febr. nachmittage 3 Uhr, von der Friedhofskapelle Bochum-Rierke aus statt.— Das Seelenamt ist morgens um 9 Uhr in der Pfarrkirche.-Riemke. Heiraten Gevild.Frau, 32J., evgl., schuldl. gesch., möchte m. Herrn in Verbind. tret. zw. Hetrat. Aussteuer u. Küche vorhand. Es kommen nur Herr m. fest., gutem Charakter in Frage. B. W. 35843 Anz. Schuldl. gesch. Frau, 35., ohne., 160 gr., mit gut. Aeuß., wünscht.d. Wege edeldenkend. Herrn zw. spät. kennenzul. Zuschr. erb., mögl. m. Bild, nur ernstgem., unt. W. Z. 35862 Anz. Alleinsteh. Dame 48., kath., mit schöner Gastwirtschaft, in gesunder Gegend, biet. ein. gut., solid. Herrn mit angenehmem, liebevollem Wesen Einheirat. Auch Witwer mit Kind angenehm. Einkommen oder Vermögerwünscht. Verschwieg. gegenseitig Ehrensache. Nur ernstgemeinte ausführl., Zuschr. mit Bilo unter V. S. 8870 Anzeig. Kath. Fräul., 46 Jahre, wünscht Herrn in sich. Lebeusstellg. kennenzulern. zw. spät. Heirat. Vollständ. Haushalt vorbanden. D. S. 36052 Anz. nageselle, 43 J. sucht Tamenbeksch lohne Anh., zwecks späterer Heirat W. A. 36050 Anz. Frau Derendorft seit 17 J. erfolgreiche Ehevermittlung aller Kreise, in 16 Großstädten vertret. Tausende Vormerkungen. Besuchszeit auch Sonnt. unverbindl. Essen, Christopbstraße 24 Ruf 46097. Dortmund, Hamburger St. 6 Rus 35934. Vlutereistauf=Der eerschafft ruhigen Schlaf, ist erprobt bei Verkaltung, Schwindel“ A0t, Herzklopfen, Kopfwed, Unfähigkeit klar zu denken, Gemütseeinimmung, auch harnausscheidend. Allein echt im Wörtshofener Kräuter-Haus R. Marnach Koriumstraße 51, Telephon 65101 Verloren Graumelierte Chauffeurmütte verloren. Abzug Wegescheid 9. 1. E Gliederarmband arabische Silberarbeit, abhanden gekommen. Abzug. jegen Belohnung. #llowstr. 50, 1. E. Heute abend 11 Uhr entschlief plötzlich und unerwartet nach kurzem Leiden unser lieber Vater. Schwiegervater. Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, der Rentner Sehrad-Kraft Im Alter von 70 Jahren. In tiefer Trauer: Familie Heinr. Kraft Familie Willi Kraft Bochum. Hüllen, Vilbel, den 18. Febr. 1937 Adolfstrabe 20 Die Beerdigung findet am Montas, 22 Febr., nachm. 3 Uhr. von der Trauerhalle des Friedhofes Blumenstrabe aus statt. Trauerteier 1/ Stunde vorher daselbst. Allen, denen aus Versehen keine besondere Nachricht zuging. diene diese als solche. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen. gestern nachmittag 5 Uhr meinen lieben Mann, meinen guten Vater. unseren lieben Bruder. Schwager und Onkel im Alter von 65 jahren infolde eines Schlaganfalles zu sich in die Ewigkeit zu nehmen. Um stille Teilnahme bitten: Frau Else Kiersch geb. Abbenhaus Hans Kiersch Bochum. Dortmund, Volmarstein, den 19. Februar 1937. Die Beerdisung findet am Montag. 22 Februar. nachmittags 3 Uhr. vom Trauerhause,.-Eppendort. Schlobstrabe 32, aus statt. Allen, denen aus Versehen keine besondere Nachricht zuging, diene diese als solche Am gestrigen Tage verschied plötzlich der Rechnungsbeamte Hert Pranz-Badmeister Der Heimgegangene war von seiner Schulentlassung an fast 4 jahrzehnte beim Bochumer Verein tätig. Vorbildliche Pflichttreue und vorzügliche Charaktereigenschaften zeichneten ihn besonders aus. Ein ehrendes Gedenken ist ihm gewiß! Bochum, den 19. Februar 1937 Führung und Gefolgschaft der Bochumer Verein für Gubstahlfabrikation Mktiengesellschaft Für die Beweise herzlicher Tellnehme bei dem Hinscheiden unseres lieben Verstorbenen sagen wir unseren besten Dank Frau Anni Springer Familie Anna Springer Bochum, den 19. Februar 1937 Fluchtlinienfestsetzung. Der Plan über die Festsetzung der Fluchtlinien und Höhen der Sr#aße Auf dem Helwe“ im Stadtteil BoDum- Langoureg: 9t: gerzobp##s die Anlegung und Veränderung von Straßen und Plätzen usw. förmlia, sesigesielt worden und 116g; bem 22. Februar bis 7. Stadtvermesuggmgngt, Obergeschoß, Bochum, den 18. Februar 1937. Der Oberbürgermeister. Vergebung von Bürgersteigarbetten. Die Pflasterung von verschiedenen Bürgersteigen im Stadtbezirk Ehrenfeld soll vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen sind in der Straßenbauabteilung, Rathaus, Zimmer 370, erhältlich. Termin für die Angebote: Sonnabend, den 27. Februar 1937, 11 Uhr. Verspätere Angebote bleiben unberücksichtigt. Bochum, den 20. Februar 1937. Der Oberbürgermeister. Ansiedlungsgenehmigung. Der Kaufmann Wilhelm Dieser Bochum, Blankensteiner Straße 244 a, hat die Genehmigung zur Ansiedlung auf dem außerhalb der im Zusammenhang gebauten Ortschaft in der politischen Gemeinde Bochum=Stiepel belegenen Grundstück Flur 44, Parzellen 27, 28, 47/29, 59/24, 60/23, 46/29, 63/29 und 61/29 der Katastergemeinde Hattingen zur Errichtung von 150 Eigenheimen mit 150 Wohnungen(SA.= Siedlung) beantragt..# Gemäß§ 16 des Geseves vom 25. August 1876 und 10. August 1904 bringe ich diesen Antrag mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntnis, daß dagegen von den Eigentümern. Nutzungs= und Gebrauchsberechtigten und Pächtern der benachbarten Grundstücke innerhalb einer Ausschlußfrist von 21 Tagen bei mir als dem von dem Verbandsausschuß des Siedlungsverbandes Ruhrkoblenbezirk Beauftragten Einspruch erhoben werden kann. Bochum, den 16. Februar 1937. Der Oberbürgermeister. Für die herzliche Anteilnahme beim Heimgange unseres lieben Entschlafenen sprechen wir unseren innigsten Dank aus. Familie Hofstiepel Bochum-Stiepel, im Februar 1937 Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, heute morgen 10.45 Uhr unsere treusorgende, unverzeßliche Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter und Tante, die WwerP. Sciöne geb. Richter nach langem, schwerem Leiden im Alter von fast 88 jahren zu sich in die Ewigkeit abzurufen. Im Namen der Hinterbliebenen: Wilhelm Scholle Christine Scholle Bochum(Robertstr.), Steele, Elberfeld, Oeynhausen, Vare!(Oldbg.), Hilchenbach, Kaden(Brdbg.) den 19. Februar 1937 Die Beerdigung findet am Dienstag. 23. Febr., nachm. 3 Uhr. von der Kapelle des Friedhofes an der Blumenstrabe aus statt. Trauerteler ½8 Stunde vorher. fragen Kuf 565344— 6334 Der Anzeigentell ist der Mittler zwischen Angebot und Nachtragel Pensionsverbilligung! Biete Bochumer, welcher in Dortmund beschäftigt ist, dadurch ganz enorme Verbilligung, daß der eine bei den Eltern des anderen wohnt. Vertrauensvolle Zuschriften unter E. H. 35720 Anzeiger. eleihe gesund durc. SPPTTE Mlaibe * Hött Bäckerei— Konditore! □ Drusenbergstraße 105 Ruf 62970 Auf Wunsen Zustellun □ trei Haus Gott der Herr nahm meine liebe Frau, unsere gute dlotter, Schmießermuttes. Orobmutter und 4518 Prad Hund-Kiiensteln geb Pinder nach langem. schwerem Leiden, jedoch unerwartet. im Alter von 70 Jjahren zu sich in die Ewigkeit. Um stille Teflnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen Bochum(Fürstenstraße 29), Berlin, Leipsig. den 18. Februar 1937 Die Beerdigung findet am Montat, dem 22. Februar 1937, nachmittags.30 Uhr. von der Kapelle des Friedhofes.-Wiemelhausen aus statt. Trauerfeier ½ Stunde vorher Praxis verlegt nach Wittener Straße 82 Dr. med. Knipping prakt. Arzt TOCHE. Sie suchen Qualllälsstotte. ich biete sie Ihnen! Anzug-, Mantel-, Hostüm- und Sporistolle in reicster Auswahl, steter Eingang von Neuheiten in Fabrikaten, die Ihr vertrauen verdienen! Angezahlte Waren werden zurückgelegt. Auf Wunsen unverbindliche Auswahlsendungen. Tuchspezialgeschäft Kaffhoimanny. Bongardstr. 4, Rathaus. Mühlenstr. gegenüb. Geschältszeit von S—13u 14lg 19 Uh Meine Wohnung befindet sich jetzt Rechener Str. 20 Tuch- und Maßgeschäft Hr. 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Reiches auf Halbstodk mischte sich wie in daß das Opfer von 2 umsonst, daß ihr Eh Schwert wieder blan kunft:„Deutschlank sterben müssen!“ Ein naßkalter hauptstadt, läßt die bei der E Auto Flaggenstock hänger aurztg pie immer der Wilhelmstraße den ein dunkles M fer Männer trägt graue Februardun mauern noch ernste zwischen dem Ehr rstr, Diesseits schnure der SS.= des Zeughauses, di dos von Infanterie haus bis zur Schl Reihe, an der Spi regiments. Den C Offiziere der Kri Rechts haben die in ihren Rollstüh vom Reichskriegert und wann geht Kriegsstandarten Wie erzgegossen h tem Gewehr am Ei ner Altarblock im und im Zeichen sernen Welt her kränze unterbreche Wache. Mit schw in die Staatsopei Menge, auf den sprecher, in Wohr Stunde gehen Mi statt des Krieges, tauchen noch einm Gräber die Mens nen. Vor zwei fast zwanzig Milli diesem Augenblick stolze S Die Staatso gelegt. Den B zurchbrochen vor pintergrund leu Eiserne Kreuz. 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