Bochums! " Da ist alles, inn. Darau ein Beben, das Kinosessel den em Vordermann eine erregende st und Kamersrt von der Wucht iche Aufnahmen das Herrlichste, bisher gesehen mäßig, s0 übersen sich in dieineinziehen lAbt 1 8 Uhr lamer Plata straut Richter. IIm vom Kampf #schwergewicht tave Roth, Belchwergewichts.50 und 8 Uhr TRAUCH T RASSE S: lutagcht ehungen. br re Anlagen Unrichtungen u Wagner oriastraße 51-59 phon 679#06 gen Anzeiger gezugspreis mit Botenlohn:.15 RM. monatlich oder 1,08 RM. halbmonatlich, Selbstabholer.85 RM. monatlich oder 93 Pf. halbmonatlich. Hezugspreis für die„Bochumer Illustrierte“ 30 Pf. monatlich, Funk„hör mit mir“, 45 Pf. monatlich bei vier Sonntagen und bei fünf Sonntagen im Monat.— Wenn das Erscheinen der Zeitung durch höhere Gewalt, Verbot oder Betriebsstörung u. dgl. verhindert wird, können keine Ersatzansprüche gestellt werden.— Geschäftsstelle geöffnet von 8 bis 13 und von 14½ bis 19 Uhr, sonntags von 11 bis 12 Uhr.— Sprechstunden der Schriftleitung, außer mittwochs und samstags, von 16 bis 17 Uhr.— Postscheckkonto Dortmund 1760. Verlag und Druck: Laupenmühlen& Dierichs in Bochum 10. Februar 1937 44. Jahrgang Nummer 34 Einzelpreis 10 Pf. Anzeigenpreise: Grundpreise für 1 mm Höhe in 22 mm Breite im Anzeigenteil und in 78 mm Breite 50 Pf. im Textteil, Familienanzeigen und Stellengesuche 6 Pf., Vereinsanzeigen(die nicht der Wirtschaftswerbung dienen) 5 Pf., kleine Anzeigen(nicht geschäftlicher Art) 8 Pf., Anzeigen im Vereins= oder Sportkalender im Texteil 10 Pf.. Auskunft= und Zissergebühren 25 Pf. Zur Zeit liste Nr. 8 gültig, Nachlaßstaffel B.— Schluß der Anzeigenannahme für die sechsmal wöchentlich frübmorgeng ightugizernn, e: tung um 16 Uhr des Vortages. Für den richtigen lich aufgegebener Anzeigen kann keine Gewähr übernommen werden. Hauptgeschäftsstelle: Rathausplatz 8. Anruf 67551, 52, 53 Freubendorschäft des Generats Feantr! Die Hunze Wperring Wönlapn=errvert Kriegsbeute der nationalen Truppen— Die Straße Madrio—Valenei unterbrochen Salamanca, 9. Februar. Salamanca, der Sitz des obersten Befehlshabers der spanischen Nationaltruppen, feierte am Montag nachmittag in stürmischen Kundgebungen die Einnahme von Malaga. Sofort nach dem Bekanntwerden der Siegesnachricht begannen die Glocken zu läuten. Auf allen Türmen wurden Fahnen aufgezogen und die Balkone mit den spanischen Nationalfarben geschmückt. Im Laufe des Nachmittags formierten sich die Falangisten, die Carlisten, die Anhänger der spanischen erneuerung und der katholischen Volksaktion zu einem schier endlosen Zug. Die jubelnden Massen zogen vor den alten Bischofspalast, den Sitz des Hauptquartiers, und verlangten stürmisch den Staatschef zu sehen. Als General Franco endlich auf dem Balkon erschien, brausten ihm nicht enden wollende Jubelrufe entgegen. In einer immer wieder von begeisterten Zurufen unterbrochenen Ansprache verkündete General Franco dann, daß nicht nur die Stadt, sondern auch die gesamte Provinz Malaga von den nationalen Truppen erobert worden sei. General Franco gab weiter der Ueberzeugung Ausdruck, daß dieser Sieg eine neue Etappe zur endgültigen, möglichst baldigen Befreiung des Vaterlandes von der bolschewistischen Schreckensherrschaft sei. Der Staatschef schloß mit den Worten:„Wir wollen mit erhobenem Arm das kommende neue Spanien grüßen, das Spanien der Falange und der Requetes(Carlisten)!“ zurückkehren. Sie wollen die britischen Flottenbehörden streffen des bolschewistischen Zivilgoupexneurs von bitten, ihnen für die Beförderung von Algeciras nach laga. Dieser Herr, der sein tostoares Leben rechtzeitig Malaga ein Kriegsschiff zur Verfügung zu stellen. Der nach Almeria in Sicherheit gebracht hat, erklärte dem Herzog von Sevilla, Militäroberbefehlshaber von Algeciras, ist vorläufig zum Militärgouverneur von Malaga bestellt worden. Zum Zivilgouverneur ist der Befehlshaber der Zivilgarde, Hauptmann Alted, eingesetzt worden Valencia bestätigt den Fall von Malaga Paris, 9. Februar. Die bolschewistischen Machthaber in Valencia sahen sich am Montag gezwungen, die Eroberung der Provinz Malaga durch die spanischen Nationaltruppen zu bestätigen. Man erwartet in Valencia das EinHavas=Berichterstatter, bei den Kämpfen am Sonntag und Montag sei die Lage für die Roten deswegen besonders schwierig gewesen, weil die stürmenden nationalen Truppen Brustpanzer getragen hätten, so daß die Kugeln der Moskauer Söldlinge ihnen nichts hätten anhaben können(!) Berufung in den Reichsverkehrsrat. Reichsverkehrsminister Dr. Dorpmüller hat den Generalforstmeister, preußischen Staatsrat Dr. h. den Reichsverkehrsrat berufen. von Keudell in Die Nact des Schretkens in Malaga Die Bolschewisten schlachteten insgesamt 13000 Menschen hin Mißglückter Versuch, das Geiselschiff in Brand zu stecken Fortschritte bei Madrid Der Heeresbericht des obersten Befehlshabers in Salamanca meldet, daß auch an der Madrider Front gute Fortschritte gemacht werden konnten. Insbesondere gelang es, die Vorhutstellung der nationalen Truppen vorzutreiben und weiter auszubauen. Die Truppenabteilungen, die kürzlich die Ortschaft Ciempozuelos eroberten, sind in nordöstlicher Richtung weiter vorgestoßen und haben die Berghöhen von Vertice, Cocertera und Espolon besetzt. Dadurch ist die Verbindung Madrids mit der augenblicklichen Bolschewistenzentrale in Valencia unterbrochen und die Lebensmittelversorgung der Hauptstadt außerordentlich erschwert worden. Ueber die Operationen der Südarmee besagt der Heeresbericht, daß die nationalen Truppen in völligen Besitz der Stadt Malaga gelangt sind Den Bolschswisten wurden gewaltige Mengen Kriegsmaterial abgenommen. In einem Versteck fand man zwölf Geschütze, eine größere Anzahl Maschinengewehre, ein Flugzeug, eine Million Patronen, zahlreiche Lastkraftwagen und Automobile. Die Bolschewisten aus Malaga flohen in Richtung Motril. Bei ihrer Verkelzuns kounten die nationalen Truppen zahlreiche Gemachen. Zwei nationale Kanonenboote brachten zwei bolschewistische Kanonenboote und mehrere Frachtschiffe der Bolschewisten in ihren Besitz. Ueber 600 Geiseln wurden von den nationalen Truppen nach ihrem Einzug in Malaga sofort befreit. Um das Leben in der Provinzhauptstadt und in der Provinz Malaga selbst wieder normal zu gestalten und die Aufbauarbeiten zu beschleunigen, hat General Queipo de Llano entsprechende Zivilbehörden eingesetzt, die bereits in Malaga eingetroffen sind. An der Front bei Granada und Cordoba versuchten die Bolschewisten, Gegenangriffe zu unternehmen. Sie wurden aber zurückgeschlagen und erlitten besonders starke Verluste in einem Gefecht bei der Ortschaft Lopera. Der gesamte„Verteidigungsrat“ gefangen Wie aus London berichtet wird, machte die nationale Flotte, die einen wichtigen Anteil an der Befreiung Malagas hat am Mittmach ahand nach einen gette London, 9. Februar. Einen erschütternden Bericht von der Blutherrschaft der Bolschewisten in den letzten Stunden vor der Einnahme Malagas durch die nationalen Truppen gibt S. Garraff, der Sonderkorrespondent der„Daily Mail“. Danach hat die Bevölkerung Malagas, als die Nationalen vor den Toren Malagas standen, eine Schreckensnacht durchlebt. Die Bolschewisten haben geplündert, gemordet und Brandstiftungen verübt; überall habe man Flammen hoch gen Himmel schlagen sehen. Oberst Borbon, der die nationalen Truppen an der Küste kommandierte, habe darauf beschlossen, alles zu wagen, um Malaga so schnell wie möglich einzunehmen, und zwar weil er eine Meldung erhalten hatte, daß die Bolschewisten in Valencia ihre Handlanger in Malaga beauftragt hätten, den Terror noch zu verstärken und noch mehr Menschen hinzuschlachten. Da sich viele Geiseln in Malaga befunden hätten, sei Oberst Borbon vorgestoßen, um ein weiteres Hinschlachten von Unschuldigen zu verhindern. Garraff schreibt, daß sich die Zahl der in Malaga von den Bolschewisten Ermordeten auf 13 000 belaufe. Die Zahl der Opfer aus Kreisen der Intelligenz in Alicante beziffere sich jetzt bereits auf 8000. Auch in Torremolinos, dem schönsten Badeort vor Malaga, seien die herrlichen Villen von den Bolschewisten angesteckt und geplündert worden. Hier habe ein Mann unter dem Spitznamen„der Oberst", seiner Herkunft nach Barbesitzer, als Leiter einer Abteilung von„Totenwagen“, ein wahres Schreckensregiment ausgeübt. Mit diesen Worten und diesen Scharfrichtern“ sei er täglich nach Malaga gefahren, um sich dort Opfer zu suchen. Eine Frau erzählte Garraff, daß dieser„Oberst“ nicht weniger als 60 Personen ermordet habe. Ein Einwohner Malagas hat dem Korrespondenten der„Daily Mail“ eine Schilderung der letzten Stunden vor der Einnahme der Stadt gegeben. Von den frühen Morgenstunden an sei es der Bevölkerung durch das stärker werdende Gewehr= und Maschinengewehrfeuer und das Donnern der Geschütze klar gewesen, daß Fraucos Truppen immer näher rückten. Die bolschewistischen Mordbanden hätten sehrbald den Mut verloren, und schon am Morgen seien die ersten Fliehenden von der Front in der Stadt angekommen. Die Stadt selbst habe einen völlig verlassenen Eindruck gemacht, da alle Männer gezwungen worden seien, zu den Waffen zu Flotte, die einen wichtigen Anteil an der Befreiung Nalagas hat, am Mittwoch abend noch einen guten Fang. Sie kaperte einen Küstendampfer, auf dem sich die Bolschewistenhäuptlinge von Malaga in letzter Migreifen, Frauen und Kinder aber in den Häusern blieben. Der größte Teil der Fliehenden habe sich schleunigst der Gewehre und der Munition entledigt und sich nach Hause begeben. Nur ein kleiner Teil sei nach Osten geflohen, wo viele von ihnen dann später gefangengenommen worden seien. Die Zahl der Fliehenden habe sich in den Morgenstunden immer mehr verstärkt, bis es dann gegen Mittag klar gewesen sei, daß eine allgemeine Flucht im Gange sei...„ 4——5 Garraff berichtet schließlich noch von einer besonderen Greueltat, die die bolschewistischen Horden als Schluß ihres Terrors durchzuführen beabsichtigten. Sie versuchten nämlich, das Schiff, das mit politischen Gefangenen im Hafen lag und in dem Geiseln seit vielen Monaten eingesperrt waren, in Brand zu setzen. Dieser Versuch ist aber erfreulicherweise fehlgeschlagen. Wie das„Echo de Paris“ meldet, gebe es in der Vorstadt Alora keinen einzigen Einwohner mehr. Die Bolschewisten hätten nicht vergessen können, daß die Einwohner bei den letzten Wahlen gegen die sogenannte „Volksfront“ gestimmt hätten. Deshalb habe man die 1200 Einwohner einfach niedergemetzelt. Allein 75000 Kilo Silber geraubt Eine Meldung der italienischen Nachrichten=Agentur Stefani aus Malaga besagt, daß die von den Bolschewisten dort angerichteren Verwüstungen noch wesentlich größer seien, als man ursprünglich befürchtet hatte. Keine Straße der Innenstadt sei verschont geblieben. Die meisten Häuser weisen Zeichen der Zerstörung auf. Noch schlimmer sehe es in den Außenvierteln aus, vor allem am Hafen. Die in der Nähe der Kathedrale gelegenen historischen Paläste und Villen böten den Anblick von Ruinen. Der gesamte Kirchenschatz, die Altardecken, Bilder usw. seien geraubt worden. Was die plündernden Bolschewistenhorden nicht mit sich führen konnten, hätten sie in der Mitte der Kathedrale aufgeschichtet und in Brand gesteckt. Inzwischen halten die siegreichen Truppen schon mit der Wiederherstellung dre Ordnung begonnen. Die Straßen seien von den zahlreichen Leichen gefallener Bolschewisten gesäubert worden. Ein regelrechter Sanitätsdienst sei bereits eingerichtet. Auch für die geregelte Verpflegung der Bevölkerung sei Vorsorge getroften worden. Biglg“ zufolge hakemn:: Einer Meldung des„Piccolo“ zusglge haben die Bolschewisten aus Malaga allein 75000 Kilogramm Silber geraubt. in Sicherheit bringen wollten. Wie sich jetzt herausstellt, befand sich auf dem Dampfer der gelamte sogenannte„Verteidigungsrat“ der roten Hafenstadt. Frauen knieten vor den Befreiern nieder London, 9. Februar. Ueber die Einnahme von Malaga durch die nanonalen Truppen berichtet Reuter weiter bemerkenswerte Einzelheiten, die von einem zuverlässigen englischen Beobachter mitgeteilt wurden. Die gesamte ZivilSagg an“ Malaga und die Polizei insgesamt etwa 9000 Mann, ergaben sich den nationalen Truppen. Als die nationalen Truppen in die Vorstadt von Malaga Kustarschierten, wurden sie von Tausenden von Frauen eegeistert begrüßt. Viele von ihnen knieten nieder und vaten um Lebensmittel, da sie das bolschewistische Re### dem Hungertode nahe gebracht hatte. Die TrupFrancos haben bereits über 1000 Sack Mehl nach Mialaga geschickt. Sie beabsichtigen, Brot und andere Nahrungsmittel nach Malaga zu bringen und dort frei verteilen zu lassen. ###seper 5000 Flüchtlinge, die unter der bolschewistiven Herrschaft Malaga verlassen hatten, wollen jetzt Keilerei in der belgischen Kammer 40 Abgeordnete schlugen aufeinander ein— Lederne Gesetzesbände als Wurfgeschosse Brüssel, 9. Februar. In der belgischen Kammer kam es am Dienstag nachmittag zu heftigen Schlägereien zwischen den verbündeten Rexisten und Nationalisten gegen Sozialdemokraten und Kommunisten. Den Saaldienern gelang es nicht, die Parteien zu trennen. Während etwa 40 Abgeordnete aufeinander einschlugen, bewarfen sich die anderen mit den ledernen Gesetzesbänden. Ein flämischer Nationalist wurde niedergeschlagen und mußte aus dem Saal gebracht werden. Der Präsident hob schließlich die Sitzung auf und ließ die Publikums= und Pressetribünen räumen. Die Zwischenfälle entstanden durch eine Meinungsverschiedenheit zwischen dem Kammerpräsidenten Camille Huysmans und der rexistischen und nalistischen Opposition. Bekanntlich hatte der sozialdemokratische Kammerpräsident im Auftrage der Zweiten Internationale eine Reise nach dem von den Bolnter der bolschewisti= schewisten besetzten Teil Spaniens unternommen und hatten, wollen jetzt war dort gegen die Nichteinmischungspolitik der belgischen Regierung zu Felde gezogen. Die Opposition verlangte nun, daß der Kammerpräsident am Dienstag nachmittag Rede und Antwort stehe. Huysmans lehnte diese Forderung ab und erklärte, nur im Rahmen einer Aussprache über den außenpolitischen Haushalt Stellung nehmen zu wollen. Die sich hieraus entwickelnde Auseinandersetzung verlief tumultartig und führte zu den geschilderten schweren Schlägereien. Diese Vorgänge in der belgischen Kammer waren politisch besonders aufschlußreich, weil sich die katholische Rechte zum erstenmal offensichtlich von den SozialdemoDer Jieg von Malaga Berlin, 9. Februar. Von unserer Berliner Schriftleitung. Die Einnahme der Hafenstadt Malaga und die Besitzergreifung der ganzen Provinz gleichen Namens haben in der Weltpresse für den Augenblick die Auseinandersetzung über andere politische Probleme verstummen lassen. Die spanische Frage steht heute wieder im Brennpunkt der Weltöffentlichkeit. Auf der Pyrenäenhalbinsel selbst feiert die nationale Bevölkerung diesen ersten großen Sieg über die Bolschewistenhorden in Volksfesten. In London und Paris lauscht man auf. In Barcelona und Valencia, den Sitzen der bolschewistischen Häuptlinge, läßt man die Köpfe hängen. Der schnelle Fall der südlichen Hafenstadt ist selbst den kommunistischen Gewalthabern überraschend gekommen. Vier Tage eines unerhört energischen und mit strategischer Klugheit vorgetragenen Generalangriffes auf Malaga genügten, um der seit sieben Monaten unter der grausigsten Schreckensherrschaft der Roten stöhnenden Bevölkerung die längst ersehnte Freiheit zu geben. Es wird Monate und Jahre dauern, bis die Spuren des bolschewistischen Blutregiments ausgetilgt sind. Es wird weitere Monate dauern, bis die nationale Armee endgültig mit den Bataillonen Moskaus aufgeräumt hat. Aber der Vormarsch geht entschlossen weiter. gn... 1 12.ienber: 6. Die Einnahme Malagas hat eine besondere strategische Bedeutung. Beachtlich bleibt, daß die Eroberung trotz der im Halbkreis um Malaga gezogenen Einzelbefestigungen der Bolschewisten im Hochgebirge so schnell durchgeführt werden konnte. Der Sieg bringt eine bedeutende Verkürzung der nationalen Front mit sich und eröffnet somit neue Operationsmöglichkeiten für die Südarmee. Die Hauptbedeutung jedoch darf darin gesehen werden, daß es der nationalen Heeresleitung im Süden gelang, die Erstarrung der Front zum Stellungskrieg zu lösen und mit der Offensive den neuen Bewegungskrieg einzuleiten. Meldungen aus Malaga selbst lassen erkennen, daß die Südarmee nicht haltmacht, sondern längs der Küste nach dem etwa neunzig Kilometer entfernten Küstenort Motril vorstößt. Diese Offensive wird durch die längs der Straße bereits im Gebirge sitzenden nationalen Abteilungen gedeckt. Die Frontverkürzung durch die Malagaoffensive kann auf rund 150 Kilometer angesetzt werden. Das bedeutet für die Nationalen eine bedeutende Truppen= und Materialersparnis. Dazu kommt, daß die Roten mit Malage ihren stärksten Operationspunkt für Flugzeugangriffe und für die Unternehmungen zur See verloren haben. Aber bei allen diesen strategischen Vorteilen der Offensive wird man sich auch jetzt noch auf eine längere Dauer der Kämpfe gefaßt machen müssen, denn die erbitterte Verzweiflung auf seiten der Roten hält weiter an, und die Front um Madrid ist nach wie vor im Stellungskrieg erstarrt. Es bleibt abzuwarten, wieweit der an der Madrider Front von Südosten seit Montag vorgetragene Angriff der nationalen Truppen vorstoßen wird. Das Ziel dieses Angriffs ist zu erkennen. Es gilt der Straße von Madrid nach Aranjuez. Der Ring um die Hauptstadt soll weiter geschlossen werden. Einzelerfolge mit der Besetzung von Berghöhen sind bereits erzielt. Die Verbindung zwischen Madrid und der bolschewistischen Zentrale in Valencia soll unterbrochen sein. Die nationale Heeresleitung hatte schon vor Monaten erklärt, daß sie mit Rücksicht auf die Madrider Bevölkerung einen Generalangriff vermeiden wolle Man darf deshalb annehmen, daß die Einschließung der Hauptstadt weiter im Plane der Heeresleitung liegt um auf diese Weise das bolschewistische Regime in Madrid zu Fall zu bringen, wobei die Bevölkerung nicht in Gefahr gebracht wird. Erst die nächsten Tage werden Klarheit bringen, in welcher Richtung die Pläne der nationalen Armee laufen. Jedenfalls kann der Sieg von Malaga als ein bedeutender Teilerfolg angesprochen werden. Die Schlappe für die Bolschewisten ist dagegen beträchtlich. Aber schon jetzt mit einem schnellen Ende des Kampfes zu rechnen, wäre verfrüht, denn die Lücken nach der französischen Grenze hin sind noch nicht geschlossen. Immer wieder erhalten die Bolschewisten von hier aus und über See Zustrom von Freiwilligen, von Kriegsmaterial und Nahrungsmitteln. Dazu kommt, daß die Tätigkeit des Londoner Neutralitätsausschusses durch die französischen und sowjetrussischen Quertreibereien fast lahmgelegt ist. Werden die Schreckensberichte aus den eroberten Bezirken endlich nun auch jenen„Nichteinmischungspolitikern“ oder jenen, die zu den Greueltaten der Roten bewußt schweigen, die Augen öffnen? Die europäischen Kulturvölker stehen vor der Entscheidung. Sollte die moralische Kraft dieser Nationen nicht ausreichen, ihren Staatsmännern das Grauenhafte dieses diplomatischen Spiels zum Bewußtsein zu bringen? katholische Partei jeder Kundgebung für ihn. Als über den Zeitpunkt verhandelt wurde, wann die Angelegenheit zur Sprache kommen sollte, verlangte die Rechte ebenso wie die Rexisten und Nationalisten die sofortige Erledigung der Angelegenheit. Schließlich einigte man sich, im Laufe des Mittwochs das ganze Problem im Rahmen der Aussprache über den außenpolitischen Haushalt aufzurollen. im Neues Land entdeckt Südlichen Eismeer— Für Norwegen in Besitz genommen Oslo, 9. Februar. Von der Expedition des bekannten norwegischen Walfängers Lars Christiensen, der im Dezember Estenmal ossgrg;zigldemokratische Zinke vorigen Jahres mit seinem Motorschiff„Thorshaon“ kraten abseßte. Wayreno die soggevemortglg#y. Linke in Perlzeitung des Fliegers Wideroe eine Südeismeersich schützend vor Huysmans stellte, enthielt sich die rigen Jahres mit seinem Motorschiff„Thorshe in Begleitung des Fliegers Wiberde eine Subelomerce in Begleitung ves Fulegers##berbe eine fahrt antrat, traf folgendes Telegramm ein: „Von dem Flieger Wideroe wurde am Freitag eine Bucht im Packeis gefunden, von wo trotz der sehr starken Dünung der Start vorgenommen wurde. Auf einem zweieinhalb Stunden dauernden Erkundungsflug wurde neues Land zwischen dem 35. und 40. Grad östlicher Länge gefunden. Die norwegische Flagge wurde um 17.50 Uhr Lokalzeit aus dem Flugzeug geworfen Seite 2 Nr. 34° Bochumer Anzeiger* Mittwoch, 10. Jebruar 1937 auf 38 Grad östlicher Länge und 69,30 Grad südlicher Breite. Von dem neu entdeckten Land wurde aus der Luft eine Kartenaufnahme angefertigt. Das Land besteht aus einer Kette von Bergen, die sich vom 40. Grad in einem nach Süden und Westen offenen Bogen bis zum 35. Grad erstreckt. Im Inlandeis befindet sich ein Berg von etwa 1500 Meter Höhe.“ 300 000 Aoi. ins Auetuns=Verscheren Der Stahlhelm leichter geworden Berlin, 9. Februar. Für alle wehrfähigen Deutschen sind Mitteilungen de des Oberkommandos oes Heeres über den neuen deutschen Stahlhelm 35 von Interesse. Es handelt sich um ein Modell, das Mängel beseitigt, die sich bei dem bisherigen Modell im Gefechtsdienst herausgestellt hatten. Der Stahlhelm 35 ist zunächst um rund 200 Gramm leichter als die bisherigen Ausführungen; ferner wurde der Rand etwas höher angesetzt, so daß das Auge freier bleibt, und schließlich wurde der Schirm verkürzt, damit die Träger des Stahlhelms besser hören können. Der Helm, der aus Stahlblech besteht, und nahtlos gezogen ist, hat innen und außen einen rostschützenden, mattgrauen Farbanstrich. Auf der rechten Außenseite befindet sich das Wappenschild in den Reichsfarben Schwarz=Weiß=Ror, links das Hoheitsabzeichen in silbergrauer Farbe auf schwarzem Schild. Der Stahlhelm bietet nach den Kriegserfahrungen Schutz gegen Schrapnellkugeln und kleine Granatsplitter. Das Gewicht liegt, je nach der Größe bzw. Kopfweite, zwischen 810 und 1170 Gramm. Aeberleitungskommissare zur Durchführung des„Gesetzes über Groß=Hamburg und andere Gebietsbereinigungen“. dnb Berlin, 9. Februar. Zur Durchführung des„Gesetzes über Groß=Hamburg und andere Gebietsbereinigungen“ hat der Reichsund preußische Minister des Innern für die die Landeszugehörigkeit wechselnden Gebietsteile Ueberleitungskommissare eingesetzt, denen insbesondere obliegt, in unmittelbarer Fühlung mit den beteiligten Verwaltungen für eine reibungslose Durchführung des bereits am 1. April 1937 in Kraft tretenden Gesetzes zu sorgen. Neue Behörden werden nicht eingerichtet, vielmehr sind Ueberleitungskommissare für die zu Hamburg tretenden Gebietsteile der Reichsstatthalter Kaufmann in Hamburg, für die zu Oldenburg tretende Stadt Wilhelmshaven der oldenburgische Ministerpräsident Joel und für den zur Rheinprovinz tretenden oldenburgischen Landesteil Birkenfeld der Regierungspräsident in Koblenz. Zum Ueberleitungskommissar für die zu Preußen tretenden hamburgischen Gebietsteile, für Lübeck und den oldenburgischen Landesteil Lübeck(Eutin) hat der Reichs= und preußische Minister des Innern den Oberpräsidenten i. R. Staatsrat Dr Melcher ernannt, der sich als„Ueberleitungs= kommissar in Schleswig" der Regierung in Schleswig bedient. Drahtseilbahn=Brücke eingestürzt Bernburg a. d. Saale, 9. Februar. Aus bisher noch nicht geklärter Ursache stürzte am Dienstag nachmittag die über die Saale führende Drahtseilbahn=Brücke der Deutschen Solvay=Werke ein, die die Kalksteinbrüche mit den Fabrikanlagen verbindet. Die vollbeladenen eisernen Drahtseilbahnkörbe stürzten herab. Zwei am Ufer der Saale vor Anker liegende große Kähne wurden von den Steinmassen überschüttet, so daß der eine zum größten Teil unter Wasser gedrückt wurde. Der Verkehr auf der Saale ist an dieser Stelle unterbrochen. Im Laufe des Nachmittags traf der anhaltische Ministerpräsident Freyberg an der Unfallstelle ein. Menschen sind nicht zu Schaden gekommen. Hohe Zuchthaus= und Gefängnisstrafen für eine Bande jüdischer Devisenschieber Berlin, 9. Februar. Nach mehrwöchiger Verhandlung verkündete die IV. Große Strafkammer des Berliner Landgerichts am Dienstag abend das Urteil gegen die 13 Mitglieder einer internationalen Devisenschieberbande, die Vermögenswerte von rund 250 000 RM. auf Schleichwegen über die Grenze nach Holland gebracht hat. Sämtliche Angeklagten, bis auf den holländischen Kurier Pieter Feberwee, waren Inden. Mehrere Beteiligte konnten sich nach Aufdeckung der Schiebungen noch ins Ausland begeben; sie wurden jedoch im Abwesenheitsverfahren mitverurteilt. Die höchste Strafe von je acht Jahren Zuchthaus erhielten der in der Systemzeit in Berlin als Rechtsanwalt tätige 51jährige Hans Abraham Kaufmann und der holländische Kurier Feberwee. Dazu kamen noch 30 000 bzw. 40000 RM. Geldstrafe und zehn Jahre Ehrverlust bei Kaufmann. Ferner erhielt der Ausländer Samuel Goldmann vier Jahre Zuchthaus und 10000 RM. Geldstrafe. Im Abwesenheitsverfahren wurden verurteilt die flüchtigen Angeklagten Walter Stern zu fünf Jahren Zuchthaus und 50000 RM. Geldstrafe, Wilhelm Kronheim zu zweieinhalb Jahren Zuchthaus und 30 000 RM., Ludwig Jensen zu zweieinhalb Jahren Gefängnis und 20000 RM. und Dr. Felix Cohn zu zwei Jahren Gefängnis und 10 000 RM. Geldstrafe. Bei den restlichen sechs Angeklagten wurde auf Gefängnisstrafen bis zu fünf Monaten erkannt, soweit nicht das Straffreiheitsgesetz Platz griff. Die Schieberorganisation stützte sich in der Hauptsache auf Hans Abraham Kaufmann und seine ausländischen Gegenspieler in Amsterdam bzw. in Oldenzaal (Holland). Jüdische Emigranten, die ihr Geld ins Ausland bringen wollten, setzten sich mit Kaufmann in Verbindung, der im Westen Berlins ein Büro unterhielt. Er erledigte alle Aufträge„höchst diskret" und wickelte die ungesetzlichen Vermögensverschiebungen sicherheitshalber unter verschiedenen Decknamen ab. Er veräußerte die Grundstücke, Hypotheken und sonstige Werte seiner Glaubensgenossen und händigte nach Abzug seiner „Vermittlungsgebühr“ von 10 v. H. den Gegenwert dem Kurier Feberwee aus. Dieser fuhr gewöhnlich über Osnabrück nach Amsterdam oder Oldenzaal und nahm das Geld in raffiniert angebrachten Verstecken in seinem Kraftwagen mit über die Grenze. Dieser Geldschmuggel blieb den wachsamen fahndungsbeamten nicht lange verborgen, und Ende Mai 1936 holten sie zum entscheidenden Schlage aus, nachdem sie auch die inländischen Verbindungen des Kuriers ermittelt hatten. Feberwee war gerade bei Kaufmann in Berlin gewesen. Als er sich verfolgt sah, sprang er in der Gegend des Kaiserhofs in eine Taxe und suchte dann mit Hilfe der=Bahn zu entwischen. Er kam aber nicht weit und konnte bald von den ihn verfolgenden Beamten festgenommen werden. Nach anfänglichem Leugnen gab er alle seine Verbindungsleute im Inund Auslande preis. Seatschlunes keiematserverung derechig. Das Verständnis für die deutschen Kolonialansprüche wächst im Ausland London, 8. Februar, auch mit Anerkennung von Deutschland und hob insLondon, 8. Februar. auch mit Anerkennung uss autschland, und hob in Die Stimmen des Verständnisses für die deutschen besondere die Verdienste vrutscher Sieoier in Australien Kolonialforderungen mehren sich. Heute liegen gleich hervor. drei vor.„Daily Telegraph“ veröffentlicht eine neue s englischen Wirtschaftlers und Publizisten Zuschrift des engtiscne Wittsugazterg und Publizisten Francis Hirst über die deutsche Kolonialforderung. Japanische Offiziere entführt? In der Tschechoslowakei verschwunden— Verdacht auf Sowjet=Agenten rukersHient über die veutsche Rotomgorberung. Hirst stellt fest, daß si“ viele Engländer der Notwendigkeit bewußt seien, die Wünsche einer großen und mächtigen Nation, der man ihre tropischen Besitzungen durch einen unklugen und unedlen Frieden geraubt habe, freundschaftlich zu erwägen. Der Schreiber erinnert in diesem Zusammenhange daran, daß England nach den napoleonischen Kriegen auf Grund der Verträge von Paris beinahe sämtliche französischen Kolonien, die während des Krieges von der britischen Flotte erobert worden waren, an Frankreich zurückgegeben hatte. Er wendet sich dann gegen die lügenhaften Behauptungen, daß sich die deutsche Kolonialverwaltung durch Verbrechen(!) und Fehler ausgezeichnet habe. Es wäre heuchlerisch, so schreibt Hirst, wenn man behaupten wolle, daß das britische Kolonialreich ein„reines Hemd“ habe. Wahnsinn wäre es auch, wenn man vermuten wollte, daß England reich genug sei, um als oberster Richter und Polizist Afrikas zu wirken. In einem Leitaufsatz über die deutsch=englischen Beziehungen erklärt der„Observer“, es sei absurd, daß allein Deutschland für immer auf Kolonien verzichten solle. Und schließlich wird aus Sydney gemeldet: Der Minister für Volkserziehung des Staates Neu=SüdWales, Drummond, erklärte am Sonntag in einer Versammlung in Sydney, nach seiner Ansicht sei jetzt die Zeit gekommen, da die Welt Deutsch= ands Anspruch auf Zutritt zu den Rohstoffen berücksichtigen sollte. Australien mit se', roßen Landfläche müßte seinen Teil der Verseiner geogen. Lazwostuuge mußte seinen Teil der Verantwortung hierfür übernehmen und dieses ernste Problem in Erwägung ziehen. Minister Drummond sprach Erster Empfang König Georgs VI. London, 9. Februar. König Georg VI. hielt am Dienstag im historischen St.=James=Palast, wohin er sich in der goldenen Staatskarosse vom Buckingham=Palast begeben hatte, den ersten feierlichen Empfang seiner Regierungszeit ab. An dem Empfang nahmen u. a. teil die obersten Beamten des Hofes, die Minister der Krone, die am Hofe von St. James beglaubigten Botschafter und Gesandten mit ihren Stäben, die hohe Admiralität und Generalität und hervorragende Mitglieder der Parlamente. Der deutsche Botschafter von Ribbentrop stellte, nachdem er dem britischen Monarchen den Deutschen Gruß erwiesen hatte, seine Mitarbeiter vor. man keinesfalls dulden denn es sei nie Brauch gewesen die Durchführung höchster humanitärer und sittlicher Aufgaben in die Hand des Henkers zu legen. „Vollkommene Anarchie“ Was französische Kammer=Abgeordnete in Barcelong sahen Die Paris, 9. Februar. radikalsozialistische Kammerfraktion hat an Dienstag den Bericht vier ihrer Mitglieder angehört die eine Studienreise nach Katalonien, insbesondere Barcelona, unternommen hatten. Der Eindruck, den diese vier Abgeordneten mitgebracht haben, ist außer, ordentlich ungünstig. In Barcelona, so erklärten sie, herrsche vollkommene Anarchie, und die bolschewistische Leitung habe jedwede Autorität verloren, die in die Hände der Anarchisten übergegangen sei. Ueberall herrsche größte Unordnung. Mehr als 15 000 Hinrichtungen hätten stattgefunden. und selbst der kleinste Kaufmann werde von den anarchistischen Elementen terrorisiert, die an der Front fahnenflüchtig geworden seien und heute in der katalgnischen Hauptstadt Plünderungen organisierten. Die Abgeordneten waren der Ansicht, daß die spanischen Wirren ohne die ausländischen„Freiwilligen“ sehr bald beendet sein würden. Denn die Milizen beteiligten sich immer weniger an den militärischen Operationen. Die Absicht der französischen Abordnung, auch Valencia einen Besuch abzustatten, um ihre Eindrücke zu ergänzen, konnte nicht durchgeführt werden, da die Bolschewisten einfach nicht in der Lage waren, ihnen die Hinreise zu ermöglichen. Einer der Abgeordneten erklärte offen, daß er die Nationalregierung in Burgos den Anarchisten in Barcelona vorziehe, obgleich er kein ausgesprochener Anhänger General Francos sei. Die Tatsache, daß vier Mitglieder einer französischen Regierungspartei öffentlich die bolschewistische Schreckensherrschaft in Spanien ans Licht rücken und verurteilen, ist bemerkenswert. Was werden aber die übrigen„Kameraden der Volksfront", vor allem die Kommunisten, zu diesen Wahrheiten zu sagen haben? Bolschewistisches Reklameschiff im Hafen von Gdingen— 40 Personen verhaftet Warschau, 9. Februar. Bezeichnend für die raffinierten Mittel, deren sich die bolschewistische Propaganda bedient, ist ein Vorfall, der sich dieser Tage im Gdinger Hafen ereignete. Nach den Berichten der polnischen Presse wurde auf dem sowjetrussischen Dampfer„Transbalt“ der Eisenerz und Mineralien nach Gdingen gebracht hatte, ein sowjetrussischer Film vorgeführt. Wer das Schiff bestieg, wurde in einen besonders hergerichteten Vortragssaal geführt. Hier lief dann das bolschewistische Machwerk über die Leinwand, das das Leben Die„Times“ widerlegt Lügen London, 9. Februar. Die„Times“ macht in einem Ueberblick über die Kriegführung in Spanien während der letzten sechs Monate eine bemerkenswerte Feststellung, indem sie schreibt in der jüngsten Vergangenheit sei sehr viel über ganze Einheiten von„Reichswehrverstärkungen“ und solchen italienischer Schwarz= hemden an der Madrider Front geredet worden. Aber, bemerkt die„Times“ wörtlich,„seit vielen Wochen sind keine Gefangenen dieser Nationalitäten gemacht worden". Mit dieser Feststellung, der wir nichts hinzuzufügen haben, werden die Behauptungen vor allem der englischen Linksblätter eindeutig widerlegt, die sich geradezu darin überboten, von einer Beteiligung deutschen und italienischen Militärs am spanischen Bürgerkrieg zu faseln. im ische Machwerk über die Leinwand, „Sowjetparadies“, den Verhältnissen im„kapitalistischen Westen“ gegenüberstellte. Die Hafenbehörden verhafteten 40 Personen, die an der Vorführung teilgenommen hatten. Budapest, 9. Februar. Wie erst jetzt bekannt wird, sind am Samstag zwei sapanische Offiziere aus dem Schnellzug Berlin— Budapest auf bisher unerklärliche Weise verschwunden. Man befürchtet, daß sie das Opfer eines bolschewistischen Ueberfalls geworden und von sowjetrussischen Geheimagenten entführt worden sind. Ueber diese geheimnisvolle Angelegenheit erfährt der Berichterstatter des„Berliner Lok.=Anz.“ von seiten der Budapester Polizei: Als am Samstag der fahrplanmäßige Berliner Schnellzug in der ungarischen Grenzstation Szob einlief, bemerkte der ungarische Zollbeamte in einem Abteil 2. Klasse zwei elegante Koffer; sonst war das Abteil aber ganz leer. Der Beamte meldete dies sofort dem ungarischen Polizeiinspekteur der Grenzstation. Trotz eifriger Nachforschungen gelang es nicht, die Eigentümer der Koffer zu finden. Auf telephonische Anfrage ordnete die Budapester Polizei an, daß die Koffer nach Budapest zu bringen seien. Hier wurden sie geöffnet und es wurde festgestellt, daß sie zwei japanischen Generalstabsoffizieren gehörteh. Daraufhin wurde sofort die Wiener japanische Gesandtschaft, die auch Ungarn betreut, von dem Vorfall verständigt. Außerdem begann die Polizei sofort mit dem Verhör des Zugpersonals. Ein Speisewagenkellner sagte aus, daß in Oderberg zwei junge blonde Männer in einem Abteil 2. Klasse gewesen seien, die sehr elegant gekleidet waren und die offensichtlich die Japaner beobachtet hätten. Diese beiden blonden Herren seien noch bis Sillein im Zuge gewesen, dann seien auch sie verschwunden. Noch während die Budapester Polizei das Verschwinden der beiden Japaner untersuchte, traf eine neue Meldung ein, wonach ein deutscher Ingenieur namens Heinz Bräutigam, der von einer Budapester chemischen Fabrik engagiert worden war, auf dem Wege durch die Tschechoslowakei verschwunden sein soll. Bräutigam hatte am 20. Januar die deutsch=tschechische Grenze überschritten. Bisher scheint er aber noch nicht in Ungarn eingetroffen zu sein. Jedenfalls ist bei keiner ungarischen Grenzstelle eine entsprechende Eintragung zu finden. Rleinte Einente Wirs bruchtg Im rumänischen Senat Meinungs= und Interessen=Verschiedenheiten festgestellt Treibeis vor der Nordküste Estlands Reval, 9. Februar. In den letzten 24 Stunden haben sich in den estländischen Gewässern die ersten Eisschwierigkeiten eingestellt. Sie sind darauf zurückzuführen, daß nach einem Sturm, der am Sonntag und Montag mit Windstärke 8 bis 10 aus Nordwesten wehte, von der Küste Finnlands große Mengen Treibeis südwärts getrieben wurden. Damit hat die Eisgrenze im südlichen Teil des Finnischen Meerbusens nunmehr Reval erreicht. Westlich von Reval ist das Meer dagegen nach wie vor pisfrei. Bukarest, 9. Februar. Der Herausgeber des„Curentul“, Pamfil Seicaru, untersucht, ausgehend von dem viel diskutierten Buch des tschechoslowakischen Gesandten Seba(vergleiche unsere Meldung in der gestrigen Nummer), den Wert, den die Kleine Entente für Rumänien hat. Sehr offenherzig stellt er fest, daß die Partner Rumänien, Jugoslawien und die Tschechoslowakei außenpolitisch eigene Wege gegangen seien. Rumänien müsse seine eigenen Interessen schützen und dürfe sich nicht Täuschungen über die Festigkeit der Kleinen Entente hingeben und sich mit„Rücksichten auf eine verjährte Politik abmühen". In der außenpolitischen Aussprache im rumänischen Senat wurde ebenfalls auf die innerhalb der Kleinen Entente auftretenden Meinungs= und Interessenverschiedenheiten hingewiesen. Der frühere Ministerpräsident Jorga erwähnte sowohl den jugoslawisch=bulgarischen Freundschaftsvertrag als auch die tschechoslowakische Sowjetpolitik und sprach von Versuchen Jugoslawiens, über Rom oder auch direkt eine Verständigung mit Ungarn herbeizuführen.„Stojadino= witsch(der jugoslawische Ministerpräsident) hat“, sagte Jorga,„mit Bulgarien einen Vertrag abgeschlossen, ohne uns zu befragen. Wir können dieses Vorgehen keinesfalls als einen Akt der Loyalität ansehen. Wir können weder jene umarmen, die Herr Stojadinowitsch umarmt, noch jenen Schritten folgen, die die Tschechoslowakei seit einiger Zeit in einer unbestimmten Richtung macht.“ Ein Bündnis behalte jedenfalls nur dann seine Existenzberechtigung, wenn alle Verbündeten innerhalb der Vertragsgrenze blieben. Auch der Führer der national=christlichen Partei, Professor Cuza, verlangte, wenn auch keine Aenderung, so doch eine grundlegende Ueberprüfung der rumänischen Außenpolitik und der rumänischen Bündnisse. Auch er hob hervor, daß Rumänien niemals der Tschechoslowakei bei ihrer Annäherung an Sowjetrußland folgen könne und dürfe. In Polen gibt die Presse ihrer Entrüstung über das Buch des tschechoslowakischen Gesandten Seba in Bukarest offen Ausdruck. Das Warschauer Blatt der polnischen Rechtsopposition,„ABC“, schreibt:„Wir sind Freunde der Tschechoslowakei und wünschen, daß sich ihre Politik von freimaurerischen Einflüssen befreit. Aber die tschechoslowakische Regierung möge zur Kenntnis nehmen, daß eine Initiative, wie sie Seba ergriffen hat, dazu angetan ist, die Beziehungen zwischen Polen und der Tschechoslowakei endgültig zu verderben, und daß es keinen Polen gibt, der nicht in einer derartigen Veröffentlichung eine polenfeindliche Tendenz erblickte. Solange die tschechoslowakische Politik, von Feinden Polens geleitet, nicht die Rolle Polens in Mitteleuropa versteht, kann von einer dauerhaften Besserung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern keine Rede sein.“ „Kurjer Poranny“ erklärt, aus dem Werke Sebas gehe hervor, daß die tschechische Politik die Erlangung einer gemeinsamen Grenze mit Sowjetrußland auf Kosten Polens anstrebe. Man könne diese Ausführungen nicht als Ansichten eines unzurechnungsfähigen Publizisten betrachten, denn Seba sei bis heute tschechischer Gesandter in Bukarest, und sein Buch trage ein Vorwort des tschechoslowakischen Außenministers Krofta. Die polnische Oeffentlichkeit habe ein Recht, Aufklärung zu verlangen, wie die offizielle Haltung Prags in dieser Angelegenheit sei. Das Buch Sebas müsse in der polnischen Oeffentlichkeit die gleiche Empörung hervorrufen wie in der rumänischen. „Expreß Poranny“ betont, das Buch Sebas sei eine Krönung der ganzen unglückseligen tschechischen Politik und beweise, auf welche Irrwege diese Politik geraten sei. Polen müsse die Tatsache in Rechnung stellen, daß ein offizieller Vertreter der Tschechoslowakei sich dafür ausgesprochen habe, Polen einen Teil seines nationalen Gebietes zu nehmen, ohne daß seine Vorgesetzten von ihm abgerückt seien. Das müsse man im Gedächtnis behalten. Ein ungeheuerlicher Wunsch Moskau will an der Kontrolle in spanischen Gewässern beteiligt werden. Entrümpelung von Landschaft und Dorf Berlin, 9. Februar. Auf Veranlassung des Amtes für Rohstoffverteilung wird in der Zeit vom 20. Februar bis 7. März 1937 eine Sammlung zur Erfassung des in der Landwirtschaft abgängigen Alteisens durchgeführt. Da die reste lose Erfassung des in den Landgemeinden und deren Umgebung oder als unbrauchbare landwirtschaftliche Geräte auf den Bauernhöfen zurückgehaltenen Eisens durch den gewerblichen Rohproduktenhandel infolge der verhältnismäßig hohen Transport= und Sammlungskosten nicht gewährleistet ist, sollen NS.=Formationen, deren Einsatz vom Gauleiter zu veranlassen ist, die Sammlung und den Transport zum nächsten Rohproduktenhändler ehrenamtlich vornehmen. Grundsätzlich soll eine Bezahlung des von der Landbevölkerung abgegebenen Altmaterials erfolgen. Es muß erreicht werden, daß alles in Flur und Hof herumliegende Alteisen zur Abholung bereitgestellt wird. Durch die Beauftragten für die Altmaterialerfassung sind Vorkehrungen für die Abrechnung und eventuelle Barzahlung der abzugebenden Alteisenmengen bei den einzelnen Landwirten zu treffen. Im Einvernehmen mit der Fachgruppe Rohproduktenhandel werden die angemessenen Preise für Alteisen festgestellt. Für jeden Ortsgruppenbereich muß im voraus festgestellt werden, an welchen Rohproduktenhändler die sammelnde NS.=Formation das gesammelte Alteisen abzuliefern hat. Soweit das Altmaterial nicht unentgeltlich zur Verfügung gestellt wird, muß es den Landwirten bezahlt werden. Ein Uebererlös, z. B. infolge unentgeltlich überlassenen oder gesammelten Materials, ist der NSV. für Zwecke des Winterhilfswerkes zuzuführen. Kraftomnibus stürzte in eine Schlucht auf den Philippinen— 23 Tote Manila, 9. Februar. Auf der Bergstraße in der Nähe der Stadt Baquio(etwa 220 Kilometer nördlich von Manila) stürzte ein Kraftomnibus, der mit Filipinos voll besetzt war, in eine 70 Meter tiefe Schlucht. 23 Insassen wurden getötet. Die Trümmer des Wagens und die Toten konnten bisher noch nicht geborgen werden, de die Schlucht schwer zugänglich ist. Rom, 9. Februar. Der sowjetrussische Anspruch auf Beteiligung an der Kontrolle in den spanischen Gewässern wird von der „Tribuna" als„absurde Forderung“ bezeichnet. Sowjetrußland wolle also einige seiner Kriegsschiffe, die die rote Fahne führen, zum Schutze jener Kultur schicken, die der Kommunismus mit allen Mitteln zu zerstören trachte. Dieser ungeheuerliche Wunsch könne nicht scharf genug abgelehnt werden. Man müßte dann nämlich wieder ein weiteres Geschwader zur Beaussichtigung dieser doch nicht unbeteiligten Wächter aussenden, da Sowjetrußland immer wieder seinen entschlossenen Willen betonte, die spanischen Bolschewisten mit allen Mitteln zu unterstützen. Wer könne von den Panzerschiffen Moskaus erwarten, daß sie die ihren gerade jetzt wieder in Malaga geschlagenen„Genossen" zugedachte Hilfe verweigern? Das Sowjetmanöver bezwecke also offenbar sich im Mittelmeer festzusetzen Außerdem aber wolle Sowjetrußland durch seinen Anspruch jede Aktion zur Begrenzung des Konflikts unmöglich machen und so die Ausbreitung des Brandes begünstigen. Eine Mitardeit der Hauptschuldigen könne Rücktritt des japanischen Kriegsministers. Der japanische Kriegsminister, General Nakamura, ist zurückgetreten. Sein Nachfolger wurde General Sugiyama, der bisherige Chef des militärischen Erziehungswesens. Der neue Kriegsminister ist ein entschiedener Vertreter der Wehrmacht gegenüber allen der starken Politik Der Wehrmicht, hegrnugg parlamentarischen, besonders parteitichen Einrichtungen. Die heutige Rummer umfaßt 12 Seiten 3 Nr. 3402 un Mit dem Karnevalsj einmal Bochum erfüllte Aschermittwoch ist geko Recht so beliebte Ernst de abend noch manchenorts denen Stellen die Baccht interbrechen werden. E den und nun wind porven, uno nun wird bige Alltag bestimmt ge vielleicht nach vielem edfestes Stück Brot m bon n Mahlnh —.= Hauptschriftleiter: Dr. Paul Dierichs(beurlaubt), treter: Fritz Schmidt. Verantwortlich für Politik: Rudoll Foest, Kommunalpolitik und Stadtteile: Adolf Pe dinghaus, Lokales: Hans Schulte, Kulturpoltin und Unterhaltung: Dr. Josef Schwermann, Wil!“ schaft und Bilder: Fritz Schmidt, Gerichtsdienst und Briefkasten: Max Flegel, Sport: Hans Hok#####inee Anzeigen: Kurt Scholz, sämtlich in Bochum. Schriftleitung: Michael Haupt, Berlin=Karlshoxl:,„Jen. hoffstraße 19. Anrus Karlsborst 0340. Berliner Anzeigen“ vertretung: F. W. Pempe, Berlin=Charlottenbute. Uhlandstraße 194, Anruf O 1 Steinplatz 6813. Begg und Druck: Laupenmühlen& Dierichs in Bochum,#####. 67551, 52, 53.— Zur Zeit ist Preisliste Nr. 8 gültig,„400 laßstaffel B.— DA. I. 37 über 27000. Sprechstzagfztggt, Schriftleitung wochentags, außer mittwochs und Iam#eine von 16 bis 17 Uhr. Für unverlangte Einsendunge. Haftpflicht. Rücksendung nur bei Rückporto. Schinien: Wohl, nich: Bochum hat diesma Karneval gehabt. Un Schlußstrich zieht, weil dann kann man festste neuen Bochumer Karne gelungen, unserer Hei diesem alten Brauch zu wieder festen Fuß bei u ten, daß 1938 auch in und noch größer“ wird Im übrigen: nach fi in der Ruhe des Hause teren Verlauf des Fe haben werden, wenn er draußen wird und weil soll nicht allzuviel vom Charakter! Förderkörl Betriebsunfall auf Zekamen Auf der Schachtar „Hannover“ in Bochu nachmittag um 15.40 U Förderung, der eine lät haben dürfte, bei dem schenleben in Gefahr ge Zeit gab es ein gewal bald festgestellt wurde. beide Förderseile geriss etwa 700 Meter tief Ursache des Unfalls scheinen nach den erster des Förderschachtes n Genaueres wird sich er 10 Uhr begonnene 1 ständigen Behörden ab gestellt ist. Es muß als ein Seilbruch nicht bei der zeit passierte. Jeder§ sei noch, daß das ein gelegt worden war u zur Sicherheit getroffe findliche Belegschaft lange die Arbeit auf sich noch nicht sagen. derung keine Störung Die Jagdst Die große Bedeut deutsche Volkswirtscha jagdamt erstmals für Jaadstatistik. Nach ih strecke des Jagdjahres lionen Reichsmark. sich für das letzte schußziffern: Ri Rehwild 19177. Schn nickel 203323, Füchse raubwild und Wiesel 77.280. Enten 4141. beträgt für Rotwild 307000. Schwarzwild 204 000. Füchse und wild und Wiesel 59 77.000 und Enten 60 Der Gesamtwert falen beläuft sich sol allerdings geringfüg treten. Durch ein scheuer morgen scheute auf d Händlers Str., Herr zuge, riß den Wagen vorderen Teile des der sich eifrig bemüh gen, wurde von dem das Pflaster flog u trug. Die Behert für de folgend ben sit 1. Frauch gewesen, and sitliche ergen. in Barcelona 9. Februar. ktion hat an jeder angehört, insbesondere Eindruck, den ben, ist außerche vollkommene g habe jedwede der Anarchisten zte Unordnung. stattgefunden, von den anan der Front in der katalsinisierten. Die die spanischen ligen“ sehr bald beteiligten sich perationen. tung, auch ie Eindrücke zu en, da die Bolaren, ihnen die en, daß er die Anarchisten in ausgesprochener einer französibolschewistische icht rücken und verden aber die vor allem die sagen haben? Lügen 9. Februar. erblick über die er letzten sechs ing, indem sie ei sehr viel über verstärkunr Schwarz= jeredet worden. seit vielen Wo: Nationalitäten lung, der wir Behauptungen eindeutig widervon einer Beilitärs am spaund Dor 9. Februar. ohstoffverteilung 7. März 1937 der Landwirtt. Da die reste nden und deren indwirtschaftliche haltenen Eisens ndel infolge der d Sammlungs.=Formationen, nlassen ist, die lächsten RohproGrundsätzlich bevölkerung abmuß erreicht Hof herumlungbereitten für die Altdie Abrechnung benden Alteisenzu treffen. Im hproduktenhandel teisen festgestellt. n voraus festgehändler die same Alteisen abzunicht unentgelt; es den Lands, z. B. infolge elten Materials, silfswerkes zuzue Schlucht 3 Tote isters. Der japazura, ist zurückteral Sugiyama, rziehungswesens. iedener Vertreter gegenüher allen n Einrichtungen. Seite 3 Nr. 34# Bochumer Anzeiger„ Mittwoch, 10. Februar 1937 Bochumer Aus und gelaufen! Mit dem Karnevalsjubel, der Dienstag abend noch Bochum erfüllte, ist es nun vorüber. Der Aschermittwoch ist gekommen und mit ihm der mit Recht so beliebte Ernst des Alltags, den allerdings heute zhend noch manchenorts und auch bei uns an verschieStellen die Bacchus= und Hoppediz=Feiern etwas unterbrechen werden. Es ist genug getollt und gelacht worden, und nun wird uns der gewohnte, weniger farAlltag bestimmt genau so gut schmecken wie sonst wielleicht nach vielem süßen Kuchen ein ordentliches, handfestes Stück Brot mit Wurst oder echt westfälischem Schinken! Wohl, nich?! Bochum hat diesmal ordentlich etwas von seinem garneval gehabt. Und wenn man den berühmten Schlußstrich zieht, weil heute ja nun Aschermittwoch ist, dann kann man feststellen: es ist den Trägern des euen Bochumer Karnevals in erstaunlich kurzer Zeit gelungen, unserer Heimatstadt ratsächlich wieder zu diesem alten Brauch zu verhelfen. Der Karneval hat wieder festen Fuß bei uns gefaßt, und es ist zu erwarten, daß 1938 auch in dieser Beziehung„noch schöner und noch größer“ wird.. zs.„. I guelt schö) Im übrigen: nach frohen Festen in es doppelt schon in der Ruhe des Hauses, die zu genießen wir im weiteren Verlauf des Februar ausreichend Gelegenheit haben werden, wenn es nicht bald ein bißchen netter draußen wird und weil.., aber lassen wir das. Man soll nicht allzuviel vom Gelde reden, es verdirbt den Charakter! Förderkörbe fausten hinab Betriebsunfall auf Zeche„Hannover V“— Menschen kamen nicht zu Schaden Auf der Schachtanlage V der Kruppschen Zeche „Hannover“ in Bochum=Hordel ereignete sich gestern nachmittag um 15.40 Uhr ein Unfall bei der elektrischen Förderung, der eine längere Betriebsstörung im Gefolge haben dürfte, bei dem aber glücklicherweise kein Menschenleben in Gefahr geriet. Plötzlich um die angegebene Zeit gab es ein gewaltiges Getöse, dessen Ursache alsbald festgestellt wurde. Bei der Kohlenförderung waren beide Förderseile gerissen, und die vier Körbe sausten etwa 700 Meter tief hinab bis in den Sumpf. Die Ursache des Unfalls ist noch nicht aufgeklärt, doch scheinen nach den ersten Untersuchungen die Spurlatten des Förderschachtes nicht allzuviel gelitten zu haben. Genaueres wird sich erst sagen lassen, wenn die abends 10 Uhr begonnene Untersuchungsfahrt durch die zuständigen Behörden abgeschlossen und das Ergebnis festEs muß als ein Glück bezeichnet werden, daß der Seilbruch nicht bei der An= oder Ausfahrt zur Mittagszeit passierte. Jeder Korb faßt 64 Personen. Bemerkt sei noch, daß das eine Seil erst vor einer Woche aufgelegt worden war und alle erdenklichen Maßnahmen zur Sicherheit getroffen waren. Die in der Grube befindliche Belegschaft mußte sich zutage begeben. Wie lange die Arbeit auf diesem Schacht ruhen muß, läßt sich noch nicht sagen. Auf Schacht I erleidet die derung keine Störung. Die Jagdstrecke in Westfalen Die große Bedeutung der Jaadergebnisse für die deutsche Volkswirtschaft ergibt sich aus der vom Reichsjagdamt erstmals für das Jahr 1935/36 bearbeiteten Jaadstatistik. Nach ihr beträgt der Wert der Gesamtstrecke des Jagdjahres im Deutschen Reich fast 30 Millionen Reichsmark. Im Jagdaau Westfalen ergeben sich für das letzte Jagdjahr 1935/36 folgende Abschußziffern: Rotwild 1114, Stück, Damwild 100, Rehwild 19177, Schwarzwild a20, Hasen 119 956, Karnickel 203323, Füchse und Dachse 6608, anderes Haarraubwild und Wiesel 11 883, Fasanen 97 946, Rebhühner 77280, Enten 4141. Der Wert des erlegten„Wildes beträgt für Rotwild 78000. Damwild 5000, Rehwild 307000, Schwarzwild 19.000, Hasen 369.000, Karnickel 204 000. Füchse und Dachse 66000, anderes Haarraubwild und Wiesel 59.000, Fasanen 172000. Rebhühner 77.000 und Enten 6000 PM Ein neues Auld fu Do Keichspfenng! * * Das wissen Sie noch nicht? Kein Fastnachtsscherz. Ueberzeugen Sie sich selbst. In der Vorhalle des Polizeipräsidiums Bochum steht ein fabrikneuer 23-PS= Hanomag und wartet auf den glücklichen Gewinner. Was Sie tun müssen? Auch das wollen wir Ihnen verraten.., 8,.84 hen Ba In Fortsetzung der am Tage der beutschen Polizei geleisteten Aufklärungsarbeit hat das Polizeipräsidium Bochum 8 verschiedene Merkblätter herausgegeben, die das Publikum in eindringlicher Weise auf die täglichen Gefahren aufmerksam machen und in Wort und Bild darauf hinweisen, wie man sich davor schützen kann. ..-Muthherr Diese Merkblätter sind auf sämtlichen Polizeirevicren und beim Pförtner im Polizeipräsidium für 20 Pfennig je Stück erhältlich. Bedauerlicherweise ist dem Zeichner auf einem Merkblatt ein grober Fehler unterlaufen, der einem aufmerksamen Beobachter nicht entgehen dürfte. Wer nun glaubt, den Fehler gefunden zu haben, findet auf der Rückseite des Merkblattes alles Nähere, wie er in den Besitz des Wagens gelangen kann. Also frisch ans Werk! Wer wird sich da wohl ausschließen? „Schälungehein=Bochamei=Weren Ein Bochumer Betrieb bekommt ein eigenes Schulungsheim Einweihung am 13. Februar Am kommenden Samstag, findet die, Weihe des fütx nur sweimegger Zegonzgchatet-Zerzus sinmäglich, an 7 und Enten 6000 Jg.„„, im 8, Der Gesamtwert der Jaadstreae im Jaadaau Westfalen beläuft sich somit auf 1 365000 RM., wozu die allerdings geringfügigen Ergebnisse der Staatsjagden treten. Am kommenden Samstag findet die Weihe des für die DAF.=Amtswalter des Bochumer Vereins geschaffenen Schulungsheimes statt. Anschließend an diese Feierstunde wird dort mit der Schulung des ersten Lehrganges der Amtswalter begonnen. In Wochenendschulungen sollen hier sämtliche Amtswalter des Bochumer Vereins weltanschaulich und sozialpolitisch geschult werden. Ist doch die Schulung der Amtswalter, neben der organisatorischen Arbeit, eine der wichtigsten Aufgaben der Deutschen Arbeitsfront.— Sinn und Zweck dieser Schulungen ist nicht allein die Erziehung des Amtswalters zum Nationalsozialismus, sondern Endzweck dieser Schulungsarbeit ist: Erziehung und Schulung der ganzen deutschen Arbeiter durch die Amtswalter. Dieses als größte Aufgabe betrachtend und zielstrebend mitzuwirken, war mitbestimmend für die Planung und Errichtung eines Schulungsheimes..... Zur Vorgeschichte der Entstehung des Heimes sei folgendes gesagt: Nachdem im Oktober 1936 mit größerem Einsatz die Schulungen der DAF.=Amtswalter begannen, die auch zum Teil in den Jahren vorher hier durchgeführt wurden, machte sich im Bereich der Ortsgruppe Griesenbruch der Mangel an geeigneten Räumen bemerkbar. Diese Ortsgruppe ist nämlich die stärkste des Gaues Westfalen=Süd und in ihr betätigen sich weit über 500 Amtswalter. Diese nun restlos zur Durch ein scheuendes Pferd verunglückt. Dienstag morgen scheute auf der Wittener Straße das Pferd des Händlers Str., Herner Straße, vor einem Eisenbahnzuge, riß den Wagen auseinander und rannte mit dem vorderen Teile des Wagens davon. Der Fuhrmann, der sich eifrig bemühte, das Pferd zum Halten zu bringen, wurde von dem Gefährt umgerissen, wobei er auf das Pflaster flog und erhebliche Verletzungen davontrug. Schulung zu erfassen, war, wie schon gesagt, aus Mangel an geeigneten Räumen nicht möglich. Hinzu kommt, daß die meisten der Amtswalter der Ortsgruppe Gefolgschaftsmitglieder des Bochumer Vereins und hier wechselschichtig beschäftigt sind. Da die Schulungen auch oer Amtswarte# des Bochumer Vereins unmöglich, an den Schulungen regelmäßig teitzunehmen. Und nun, nach den Anordnungen des Reichsorganisationsleiters der NSDAP., Pg. Dr. Ley, die Schulungen so durchzuführen, daß auch sämtliche Amtswalter daran teilnehmen können, wurde von dem Betriebszellenobmann des Bochumer Vereins, Pg. Hönig, die Wochenendschulung geplant. Nach Rücksprache mit seinem Gefolgschaftsführer, Generaldirektor Borbet, dem er seinen Plan vortrug, wurde ihm die Errichtung eines Schulungsheimes zur Durchführung der Schulung der Amtswalter des Bochumer Vereins zugestanden und mit den Arbeiten sofort begonnen. 8en In einem Flügel des dem Bochumer Verein gehörenden Kosthauses, abgeschlossen gelegen, wurden 20 Räume dem Zweck entsprechend zu einem Schulungsheim umgestaltet und mit dem nötigen Inventar versehen. 13 Schlafräume mit je fünf Betten, ein großer Lehrsaal, ein großer Kameradschaftsraum, ein Wachraum (sämtliche Räume mit Rundfunkanlage versehen) sowie Küche, Wasch= und Baderaum bilden dieses Schulungsheim das nun soweit fertiggestellt ist, daß es Samstag, 13. Februar, in einer würdigen Feierstunde seine Weihe erhält und dann seiner Bestimmung übergeben wird. Zum ersten Lehrgang werden 60 Amtswalter des Bochumer Vereins antreten, um hier im„Schulungsheim Bochumer Verein“ ihr geistiges Rüstzeug für ihre kommende Aufgabe, die Idee des Führers, den Nationalsozialismus, immer tiefer in die Herzen der deutschen Arbeiter zu bringen. zum Teil hinauszögern können, jedoch hat die Zusammenarbeit des Gauheimstättenamtes mit den berufenen Stellen des Staates. des Landes und der Gemeinden einerseits und den Wohnungsbauunternehmungen und den Siedlergemeinschaften anderseits schon schöne Erfolge gebracht. In dem unbeugsamen Willen, dem deutschen Arbeiter seine Heimstätte zu geben, werden auch die vielseitigen Schwierigkeiten weiterhin beseitigt werden können und trotz unverständlicher Entgegenstemmung einzelner an der Seßhaftmachung der deutschen Arbeiter nicht Interessierten ausgeräumt werden. Der bisher erreichte Erfolg in unserem Gaugebiet beweist, daß bei zielgerichtetem Willen zur Pflichterfüllung an unserem Volk es auch in dieser Beziehung kein „Unmöglich“ gibt. Die letzten Erhebungen in unserem Gaugebiet weisen aus, daß bisher 5780 Siedlerstellen, 1250 Eigenheime, 2250 Geschoßwohnungen, zusammen 9580 Wohnungseinheiten unter Mitwirkung der vorgenannten Stellen und im Rahmen der vom Reichsheimstättenamt herausgegebenen Richtlinien erstellt werden Der erfaßte Bedarf für die nächste vor uns liegende Zeit wurde ermittelt auf 6120 Siedlerstellen, 15 Eigenheime, 2790 Geschoßwehnungen, zusammen Wohnungseinheiten. Die Zahl von 10 470 Wohnungseinheiten gibt nur, den Bedarf im Sofort=Progra an, während die erfaßte Zahl für den Wohnunge#edarf auf längere Sicht sich auf ungefähr 50000 Einheiten stellt. Zur BDA.=Schulsammlung vom 8. bis 18. Februar 1937 Der Reichs= und preußische Minister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung hat für den VDA. im Einvernehmen mit dem Reichs= und preußischen Minister des Innern, dem Schatzmeister der sowie im Einvernehmen mit der Leitung des Winterhilfswerkes eine Schulsammlung in der Zeit vom bis 18. Februar 1937 angeordnet. Die Schuljugend des ganzen Reiches tritt mit Blocks bei ihren Familienangehörigen und in Freundeskreisen an, um für die große volksdeutsche Sache zu sammeln und damit einen leuchtenden Beitrag zu geben zur Kameradschaft des Hundertmillionenvolkes., Wir alle wissen längst von dem Kampf unserer Volksgenossen jenseits der Grenzen, wissen um die Lage unserer deutschen Volksgruppen, ihre Geschichte, ihr Recht, ihre Leistung und ihre Not. Dieses Wissen ist aus der selbstverständlichen, für jeden Deutschen gültigen Haltung längst zur lebendigen Teilnahme am Geschick unseres gesamten Volkes geworden, zur Teilnahme vor allem da, wo es am gefährdetsten ist. Aus der nationalsozialistischen Haltung ergibt sich für alle Volksgenossen im Reiche ein ständiger Kampf und Einsatz für die Erhaltung unseres Volkstums, das der Führer eben wieder bei seiner großen Rede am 30. Januar 1937 vor dem Deutschen Rrichstag den Sinn und Zweck der menschlichen Organisationen und Funktionen genannt hat. Die Anerkennung jedes Volkstums durch jedes Volkstum ist zugleich das beste Mittel zur tiefgreifenden Entspannung zwischen den Staaten, bei denen sich die Staatsgrenzen nicht mit den Volksgrenzen decken. Gerade den Deutschen müssen die fremden Staaten immer wieder das Zeugnis ausstellen, daß ihre Volksgruppen noch an der fernsten Volkstumsfront ein starker und unerschütterlicher Hort gegen den Bolschewismus sind, wenn sie an ihrer Art und ihrer Kultur festhalten: ein unerschütterliches Bollwerk der Ordnung und eine tatsächliche Stutze allen kommunistischen und anarchistischen Bestrebungen gegenüber. Und eben deshalb muß auch jeder für die Volksgruppen draußen, die oft nur unter größten Opfern sich und ihre Kinder dem Deutschtum erhalten, hier im Reiche einstehen. Den Kranken zur Freude Sängerbesuch im„Bergmannsheil“. Die NS.=Gemeinschaft Kraft durch Freude“ hat den Kranken im„Bergmannsheil“ schon manche freudige Ueberraschung bereitet. Die Kunst, in welcher Form sie sich auch zeigen mag, ob im Liede, ob in der Achtung! Am 14. Februar letzter Tag für die Einsendung der Lösungen zum großen VerkehrszeichenPreisausschreiben des„.A. SOPONTTT FEBRUAR Dei Wohnungerauin Förderungen des Wohnungsbaues durch die Industrie ernsten oder heiteren Musik oder auch in der humoristischen Darbietung, ist schon zu wiederholten Malen in den Räumen dieses Hauses zu Gast gewesen und hat ein williges Ohr und eine begeisterte Aufnahme gefunden. Gerade in den Tagen, in denen Prinz Karneval sein närrisches Reich der Freude errichtet hatte und das Narrenzepter schwang, hat es die NS.=Gemeinschaft „Kraft durch Freude“ nicht verabsäumt, den Kranken etwas Besonderes zu bieten, um sie auf diese Weise an der allgemeinen Fröhlichkeit teilnehmen zu lassen. Die musikalische Feierstunde am Sonntag morgen mit dem Zithervirtuosen Ewald Kuchenbuch(Hamm) ist den Insassen des Krankenhauses„Bergmannsheil" noch in bestem Gedächtnis. In den Mittagsstunden des Dienstags sagte sich ein neuer Besuch an. Es kamen die im KdF.=Theater bis Dienstag mit großem Erfolg gastierenden„Fünf frohen rheinischen Sanger“ Sie griffen dieses Mal den Kranken zuliebe ganz tief hinein in ihre unerschöpfliche„Liederkiste" und präsentierten das Beste und Schönste, was sie an Karnevalsschlagern und Schelmen= und Schunkelliedern„auf Lager“ hatten. Für die Künstler war es keine leichte Aufgabe, alle Wünsche zu befriedigen. Immer wieder swurde eine Zugabe verlangt. Sie ließen sich auch nicht lange nötigen und zeigten sich sehr gebefreudig. Das Lied von„Heidewitzka, dem Kapitän" und von der „schönen Nachbarin“ wollte auf den Fluren und Gängen und vornehmlich auf den Krankenstuben gar nicht verstummen. Kreisreferent Rhode von der NS.=Gemeinschaft „Kraft durch Freude“ hatte allen Kranken des„Bergmannsheils“ aus dem Herzen gesprochen, wenn er beim Abschied den„Fünf frohen Sängern“ versicherte, daß man ihre fröhliche Liederstunde niemals vergessen werde. U 12 Seiten Die Eintopfgerichte der Gaststätten am 14. Februar. „ Der Leiter der Wirtschaftsgruppe Gaststätten= und Seyerbergungsgewerbe teilt seinen Mitgliedern mit, daß für den fünften Eintopssonntag am 14. Februar 1937 folgende Eintopfgerichte für die Gaststätten vorgeschrieben sind: 1. Suppentopf mit Geflügelklein oder Fleischeinlage. Sauerkraut oder Mohrrüben mit Schweinefleisch. 8. Fisch=Eintopfgericht nach freier Wahl. 6. Begetarisches Gemüsegericht. Baststätten. dieser Eintopfgerichte gilt nur für Im Rahmen des Wiederaufbaues unserer deutschen Wirtschaft kommt auch dem Wohnungs= und Siedlungsbau eine besondere Aufgabe zu. Das gilt ohne Ausnahme für alle Teile unseres großen deutschen Vaterlandes, auch für das Ruhrgebiet. Die zahlenmäßige Entwicklung des Wohnungsbaues im gesamten Reich spiegelt sich auch in Ziffern wider, wie sie vom engeren Ruhrgebiet, d. h. seinen 18 Stadtkreisen, vorliegen. Bis zum Jahre 1933 war z. B. die Zahl der errichteten Wohnungen in diesem Raum auf 5100 gesunken, gegen noch 19 100 Wohnungen im Jahre 1930. Mit der nationalsozialistischen Machtergreifung, so schreibt der„Ruhrarbeiter", das amtliche Organ der RSBO. und der DAF., setzte der grundlegende, für die Bauwirtschaft wie für das gesamte Gebiet ausschl. ggebende Umschwung ein. 1934 wurden nämlich schon fast 7200 Wohnungen, 1935 annähernd 7300 und 1936 über 12900 Wohnungen errichtet. Diese Zahlen sprechen mehr als alle Erörterungen, wenn sie auch nicht die Kardinalfrage des Ruhrgebiets berühren: die Schaffung von Klein= und Kleinstwohnungen sowie Eigenheimen für den Arbeiter. Ebensowenig lassen sie erkennen, daß der Wohnungsbau im Ruhrgebiet von 1930 mit 19100 Wohnungen bis 1932 mit knapp 3800 Wohnungen einen Rückschlag erlebt hat, der weit über das Ausmaß der allmählichen Schrumpfung des Wohnungsbaues im gesamten Reich hinausgeht. Hier sank nämlich die Ziffer von 330000 im Jahre 1930 auf„nur“ 160 000 Wohnungen im Jahre 1932. Um so mehr besteht also ein Anlaß und auch die Notwendigkeit, insbesondere den Wohnungsbau im Westen zu fördern. Das wäre in dem tatsächlichen Ausmaße gar nicht der Fall, wenn nicht die westdeutsche Industrie sich sehr weitgehend am Wohnungsbau beteiligen würde. In diesem Zusammenhang sind neben des Treuhandstelle für Bergmannswohnstätten, die seit 1920 über 29000 Wohnungen errichtet hat, vor allem die Wohnungsgesellschaften der ehemaligen Vereinigten Stahlwerke zu nennen. Sie übernahmen bei der Umgründung des Konzerns bereits 52000 Wohnungen von den verschiedenen Gesellschaften und haben allein in den beiden letzten Jahren über 1400 Wohnungen errichtet; nicht nur im Gebiet, sondern weit darüber hinaus! Im Süden sind sie als Träger von Bauprojekten bis in das Siegerland vorgedrungen, im Norden bis nach Emden, im Osten bis in den Harz. Ein sprechendes Beispiel dafür, daß der Westen und das Ruhrgebiet nicht nur für sich allein denken, sondern daß sie handeln und tätig sind im Interesse des ganzen deutschen Volkes und seiner Wirtschaft. Noch einige andere Beispiele für die aktive Förderung des Wohnungsbaues durch die Industrie sollen genannt werden, nicht an letzter Stelle der Ruhrbergbau als Gesamtheit, auf dessen 260000 Belegschaftsmitglieder heute etwa 200000 Wohnungen entfallen. Dann die Firma Krupp, die allein in Essen 13000 werkseigene Wohnungen besitzt, während der Konzern insgesamt über fast 28.000 eigene und von ihm geförderte Wohnungen verfügt. Die Kupferhütte in Duisburg, die VEW. in Dortmund und die HoeschKöln=Neuessen, ebenfalls in Dortmund, sinz. zehtere Beispiele der tatkräftigen industriellen Ung###an. des Wohnungshaues im Interesse der schaffenoen Menschen an der Ruhr. Das Gauheimstättenamt ist von Staat und Partei eingesetzt worden, um den im Volke steckenden Siedlungswillen zur Verwirklichung zu führen. Die in unserem Gaubezirk Westfalen=Süd bestehenden Schwierigkeiten in der Landbeschaffung haben die Erstellung von Siedlungen wohl erschweren und Wandern mit KdF. Eine Tagung der Wanderwarte von Westfalen=Süd Die Wanderwarte des Gaues Westfalen=Süd kamen zu einem zweitägigen Schulungskursus in Hobensyburg zusammen. Kreiswanderwart Pg. Dr. Weckmann legte in groben Umrissen die Aufgaben eines KdF.= Wanderwartes dar. Kreisobmann Pg. Baum hielt einen Vortrag über nationalsozialistische Weltanschauung. Es sei eine Notwendigkeit, daß der Kdr.= Wanderwart weltanschaulich unterrichtet sei. Gaureferent Pg. Kahle sprach über Sozialpolitik. In seinen Ausführungen kennzeichnete er u. a. die Bedeutung des Vierjahresplanes. Mit einem Heimabend war der erste Tag der Zusammenkunft beendet..„„ Der zweite Tag begann für die Kursusteilnehmer mit verschiedenen Vorträgen. Ueber Sinn und Zweck des KdF.=Wanderns sprach Gauwanderwart Pg. [Braumann. Er zeigte im einzelnen Wege zur Bildung der KdF.=Wandergruppen in den Betrieben auf und nahm dann eingehend zu der großen Bedeutung des KdF.=Wanderns Stellung. Von besonderem Interesse war seine Mitteilung, daß in diesem Jahr zum ersten Male Ferienfahrten in größerem Ausmaße durchgeführt werden. Die Bedeutung der Unterkünfte(Herbergen und Heime) wurde auch hier wieder deutlich herausgestellt. Erfreulich waren die Ausführungen des Kreiswanderwartes Dr. Weckmann über den Gesundheitsdienst, der gut eingerichtet ist. Von besonderer Bedeutung war noch ein Vortrag des Gaureferenten für Reisen, Wandern und Urlaub, Pg. Meyer, der die Bedeutung der DAF. im allgemeinen und die Aufgaben der RSG.„Kraft durch Freude“ in der DAst. im besonderen kennzeichnete. Abschließend sprach Pg. Braus mann noch über Abrechnung und Finanzverhältnisse. Seite 4 Nr. 34, Bochumer Anzeiger„ Mittwoch, 10. Februar 1937 „Heidiwitzka!“ Karneval im Eiselverein e. V. Bochum „Heidiwitzka!", das war das Motto, unter dem der „Eifelverein e..“, Ortsgruppe Bochum, im Weißen Saale der„Burgergesellschaft“ Montag seinen karnevalistischen Abend feierte, der ein großer Erfolg wurde. In Maske oder in„Zivil“ waren die Brüder von der Eifel gekommen, mitzufeiern, solange es nur gehen mochte. Sind diese Menschen vom„Hohen Venn" schon an und für sich ein lustiges Völkchen, so zeigten sie Rosenmontag erst recht, daß auch Bochum der Platz sein kann, an dem Prinz Karneval sein närrisches Zepter schwingt. Als Präsident der Festgemeinde begrüßte der Geschäftsführer des Vereins, Immann, die Erschienenen und pries die Fröhlichkeit.„Mitmachen", das war die Parole des Abends, und bald schon brausten die Klänge des ersten Büttenmarsches durch den Saal. Begeistert wurde„Onkel Otto aus Köln" begrüßt, der als Bauchredner mit seinem Sohn„Hermännchen" den ersten Kampf um die Vorherrschaft des Humors erfolgreich bestritt! Das jugendliche Paar „Geschwister Francke“ zeigte lustige und gut einstudierte Tanze. Zwischendurch durfte getanzt werden, und das um so gründlicher, als Stunde um Stunde verging und die Stimmung stieg. Hoch gingen die Wogen der Fröhlichkeit bis zum Morgengrauen. Taleriandsnede warzen in der Hennniert Kämpfer für Natur= und Heimatschutz ner, folgen. unter Leitung sem Gebiete. (Hilchenbach). Gondelfahrt mit Fredy Moreno im KdF.=Theater(Tonhallen=Varieté) Wer das Bedürfnis hat— und wer hätte das nicht— einmal nach Herzenslust zu lachen und gute Varietédarbietungen zu sehen und zu hören, der darf bei dieser lustigen Gondelfahrt nicht fehlen.— Ernst Walter gehört zu den Ansagern, denen sich keine Lachmuskel verschließen kann. Seine„Schnackeduzien" sind Witze ohne Bart.— Zunächst gefällt die entzückende Spitzentänzerin Heddy Heggar. Geraund Partnerin wissen durch vielseitige Jongleurkunst Bewunderung zu erregen. Borco=Bora ist ein netter junger Mann, der vorzüglich Posaune bläst und das Xylophon wie selten jemand meistert. Wenn er das Xylophon mit einem Tuch verdeckt und dann darauf einen Marsch spielt, schwillt der Beifall stürmisch an. Der zweite Teil bringt 10 Einakter ohne Umbau in rasendem Tempo. Wohl einmalig in ihrer Art sind die beiden urkomischen Akrobaten Rewelly& Kara. Allerorts ist ihnen der Beifall sicher. Den Höhepunkt des Abends bietet Fredy Moreno selbst. Ein merkwurdiger Gegensatz zwischen seiner tiefen, vollklingenden Baritonstimme und seinen meisterhaften Vogelstimmenimitationen, die so zart und rein sind, daß manchmal atemlose Stille im Saale herrscht. Eine Gondelfahrt, reich an Ueberraschungen, endet im langanhaltenden Beifall. Versäumen Sie nicht, diese Veranstaltung heute abend um 20 Uhr im KdF.=Theater zu besuchen. Karten sind in der Verkaufsstelle, Kortumstraße 62, sowie bei allen Amtswarten der NSG.„Kraft durch Freude" zum Preise von nur 50 Pfennig zu haben. Schauerwetter! Mitgeteilt vom Reichswetterdienst Essen=Mülheim um 21 Uhr An der Rückseite einer nordostwärts ziehenden Störung gelangen kühlere Luftmassen nach Mitteleuropa und bringen beim Zusammentreffen mit der milden Festlandsluft vereinzelt Niederichlage, die als Schauer niedergehen, zum Teil auch Schneefall bedingen. Es wird dabei zu geringer Abkühlung bei wechselnder Bewöltung kommen.„„* Aussichten für Aschermittwoch: Frische, böige Winde aus West bis Nordwest, wechselnd bewölkt mit Schauern, wenig abnehmende Temperaturen.— Wahrscheinliche Weiterentwicklung: Unbeständig. Seinen ersten wohlgelungenen Schulungslehrgang ließ der Sauerländische Gebirgsverein nunmehr den zweiten, einen für die Natur= und HeimatschutzobmanEs war eine stramme Arbeitstagung des altbewährten Vorkämpfers auf diedes Kaufmannes Wilhelm Münker Auf dem Kohlberg hatten sich die Fachwarte aller SGV.=Bezirke und der großeren Abteilungen zu einem Wochenendlehrgang zusammengefunden, um durch Vorträge aus berufenem Munde und an Hand von Lichtbildern, Zeichnungen und einer Bücherausstellung für ihren„Kampf gegen den Verderb in der Landschaft“ gut ausgerüstet zu werden. Zu den Heimatfreunden aus dem ganzen Regierungsbezirk Arnsberg, dem Industriegebiet und dem gesamten Beraischen Land gesellten sich begeisterte Vertreter aus den nördlichen und östlichen Brudervereinen des SGV. W. Münker warf einen knappen geschichtlichen Rückblick auf die Entstehung des deutschen Natur= und Heimatschutzes, umriß seine Bedeutung für die Heimat und ihre Menschen, wies auf die heutigen amtlichen Stellen und deren Unterstützung wie überhaupt auf alle Mithelfer auf dem Gebiete des Heimat= und Naturschutzes, so auch die RSG.„Kraft durch Freude" durch ihr Amt„Schonheit der Arbeit" und„Schönheit des Ortsbildes“ hin, führte reichliche Beispiele vorbildlicher Arbeit an Erfolgen an und forderte, daß jeder Deutsche Schönheitssucher, ein Schützer der Heimat und Natur, ja ein Apostel der Heimatliebe werden sollte. Die Wanderer seien am ersten berufen, sich der ebenso dringlichen wie dankbaren Aufgaben anzunehmen, die uns in bezug auf Natur= und Heimatschutz gestellt seien. Hatte so der erste Redner den Stand und den Wert des Heimat= und Naturschutzes umrissen, so gina der Bezirksbeauftragte für Naturschutz im Gebiet des Ruhrsiedlungsverbandes Oberkirch(Essen) dazu über, den Blick für ein gesundes Empfinden in bezug auf die uns umgebende Landschaft zu schärfen. In Bild und Wort zeigte er immer wieder, wie Bäume, Hecke und Bach in der gesunden Landschaft mit dieser eine Ganzheit bildeten und daß sie entfernen oder zerstören eine Entseelung unserer Heimat bedeute, ganz abgesehen von den mannigfachen Nachteilen für die Vögel, das weidende Vieh. die Bewässerung des Bodens usw. Auch Münkers Vortraa„Streiflichter aus der Naturschutzarbeit", durchsetzt von Dutzenden trefflicher Beispiele und Gegenbeispiele, legte den Finger auf die drohende„Versteppung der Landschaft". wenn nicht der einsichtige Mensch sich rechtzeitig der ihr wie ihm drohenden Gefahren bewußt würde. Das neue Reichsnaturschutzgesetz habe endlich eine brauchbare Handhabe zur Sicherung nur noch selten vorkommender Wacholder=, Wildmoor= und anderer Gebiete gegeben. Der SGV., der nach und nach schon 230 Morgen naturgeschützten Gebietes erworben habe, verfolge neben manchen Naturschutzvereinen im Reiche und Hand in Hand mit dem Westfälischen Heimatbund eine planmäßige Sicherstellung aller, übrigens nicht mehr allzu zahlreicher naturschutzwürdiger Landschaftsteile. Besonders verständnisvolle Unterstützung habe der SGV. dabei sowohl in Landeshauptmann Kolbow als auch in seinem Vereinsführer Vizepräsidenten Dellenbusch gefunden. Wann Naturdenkmalpflege wann Landschaftsschutz geboten sei, unterzog wiederum Bezirksbeauftragter Oberkirch einer gründlichen Betrachtung, veranschaulicht durch hundert ausgezeichnete Eigenaufnahmen. Auf baulichem Gebiete wies W. Münker an Hand sorgsam ausgewählter Lichtbilder recht viel Unerbauliches als„Sünden der Väter" vor. Der Hauptdietwart des SGV., Studienrat Grabowski(Hagen), der als Lagerleiter wiederum das Ganze von trefflichen Sprüchen umrahmte, den Kameradschaftsabend mit Lautenspiel und Gesang so fein gestaltete und den Fruhsport wie das Flaggenhissen leitete. gab eine Fülle von Anregungen, wie sich die Tätigkeit im Natur= und Heimatschutz und Vorträge aus diesem Gebiet als echteste Volkstumsarbeit in die Dietarbeit der Vereine einbauen lasse. Die straff auf ein festes Ziel ausgerichteten Vorträge fanden ihren Abschluß in einem Besichtigungsgang zu einem nahen Wachgoldergebiet und einem Rundgang durch Neuenrade mit seinem uralten Eichenwall wie mancherlei erfreulichen wie unerfreulichen Ortsbildern. Schmetterlinge und dicke Erappeln Aufruf zum Schaufensterwettbewerb im Reichsberufswettkampf der deutschen Jugend Alle im Einzelhandel tätigen jungen Kaufleute rusen wir hiermit zu dem in der Zeit vom 28. Februar bie 6. März d. J. stattfindenden Schaufensterwettbewerk auf. In diesem Wettbewerb wird es sich zeigen, wer die beste ansprechende Werbung durchführt. Der Betriebsführer des Einzelhandels wird an dieser seine wahre Freude haben. Versäume deshalb keiner der Jugend für die Dauer des Wettbewerbs seine Schaufenster zur Verfügung zu stellen. „Wir werben für deutsches Gut und deutsche Leistung!“ Meldet Euch bitte sofort bei der Deutschen Arbeitz. front, Kreiswaltung Bochum, Alleestraße 46, Abteilung Jugend.—4 Es gibt zwar ein altes Sprichwort, das eine wenig freundliche Beziehung zwischen den geistigen Fähigkeiten des Landwirts und der Größe seiner Erdäpfel behauptet, aber wir wissen alle, daß das nicht wörtlich gemeint, vielmehr eine witzige Umschreibung für die Blindheit der Göttin des Glücks ist. Und wenn jemand von uns eine Kartoffel von zwei Pfund oder darüber, einen Kürbis von drei Zentnern, eine Sonnenblume von mehr als drei Meter Höhe vorzeigen kann, dann ist er mächtig stolz und leat meistens Wert darauf, daß das auch unter die Leute kommt. Genau so stolz ist der Mann, der im Frühjahr das erste Veilchen, den ersten Maikäfer oder den ersten Schmetterlina entdeckt und vorzeigen kann. “ nicht gemeldet II. Bezirk der Bochumer Krieger= und Landwehrkameradschaft. Am Samstag, 13. Februar, um 20 Uhr: Jahreshauptappell im Lokal Hahnefeld. Hermannshöhe. Stadttheater: Mittwoch 19.30 Uhr: Romeo und Julia. Städtische Gemaldegalerie: Sonn. und seiertags bei freiem Eintritt von 10 bis 13 Uhr, werttags von 10 bis 16 Uhr. Seimatmuseum Haus Rechen, Königsallee 17: Sonn= und feiertags von 10 bis 13, werktags von 10 bis 16 Uhr. Bergbaumuseum, Böbestraße: Besichtigungszeiten: Werktags von 8 bis 13 Uhr und von 15 bis 18.30 Uhr, an Mittwochund Samstag=Nachmittagen bei freiem Eintritt; sonntags von 10 bis 13 Uhr.(An Feiertagen geschlossen.) Geologisches Museum der Westsälischen Berggewertschafts. kasse, Herner Straße 45: Mittwochs von 15 bis 18 Uhr und sonntags von 10.30 bis 13 Uhr, mit Ausnahme der Feiertage. Nach Voranmeldung jederzeit innerhalb der Dienststunden. Eintritt frei. Städtische Schwimm= und Badeanstalt, Marienstraße: Mittwochs von 16 bis 19 Uhr: Famillenbad. Tonhallen Varieté: Große Karnevalsrevue mit Tanz. Apollotheater: Das Veilchen vom Potsdamer Platz. Capitol: San Franzisko. Gloria=Palast: Der Klapperstorch=Verband. Hammer Lichtspiele: Die Leuchter des Kaisers. Lichtburg: Die un—erborte Frau. Lichtspielhaus: Geschlossen bis 12. Februar. Odeon: Wir sind vom Schottischen Insanterie=Regiment. Skala=Lichtspiele: Wir sind vom Schottischen Insanterie=Regiment. Usa=Tonhalle: Truxa. Weltlichtspiele: Der Raup der Sabinerinnen. Apollo Weitmar: Der kleinste Nebell. Capitol Langendreer: Mädchen in Weit. Capttol Werne: Ein Walzer um den Stefansturm. Kammer=Lichtspiele Gerthe: Das Beilchen vom Potsdamer Platz. Schauburg Wanne=Eickel: Mädchenpensionat. Was aber tut der Mann mit der großen Kartoffel. der Riesenrübe, dem dicksten Hühnerei, wie auch mit dem ersten Veilchen? Fast immer— Ausnahmen bestätigen, die Regel— kommt er zu seiner Zeitung, damit sie es allen berichten kann. Man mag darüber lächeln oder witzeln, aber man tut damit der Zeitung und der Meldung Unrecht. Denn diese Meldungen und die Tatsache, daß die Volksgenossen mit diesen Meldungen zu ihrer Zeitung kommen und daß andere wieder solche Meldungen von ihr erwarten, sind doch nur ein Beweis der Volks= und Heimatverbundenheit der Zeitung. Die Beschaffenheit des Inhalts und seine sprachliche Gestaltung ist Sache der Zeitung selbst, gewiß. Aber immer wieder wird man finden, daß die besten Mitarbeiter der Schriftleitung die Lefer sind, die mit Nachrichten oder Vorschlägen zu ihr kommen. Ob es sich dabei um eine Vereinsangelegenheit, um ein Jubiläum, einen Unfall, ein ungewöhnliches Erlebnis, um besondere Kenntnisse aus der Heimatgeschichte oder wertvolle Funde, um besondere Vorschläge oder um Ergänzungen zu dem was die Zeitung berichtete, im Einzelfalle handeln mag, immer wird sich die Zeitung der Anteilnahme und der Mitarbeit ihrer Leser freuen ebenso wie der Weiterempfehlung im Bekanntenkreise. Denn die Leute von der Zeitung wissen und wollen, daß die Zeitung von heute Dienst an der Gemeinschaft sein will. Gewiß wird nicht jede einzelne Anregung verwendbar sein. aber aus vielen Steinchen formt sich doch ein neues brauchbares Stück und jede Anregung gibt neue Schaffensfreude aus dem Bewußtsein der Verbundenheit mit der Lesergemeinde Diese Verbundenheit war von jeher zwischen dem„B..“ und seinen Lesern stark ausgepräat, wie das bei einem Heimatund Familienbkatt selbstverständlich ist. Gegen ein Auto gelaufen. Am 8. Februar, gegen .20 Uhr, lief ein Mann auf der Poststraße gegen einen fahrenden Personenkraftwagen und wurde dabei am Kopfe verletzt. Er wurde auf Anordnung eines Arztesdem Josephs=Hospital zugeführt. Der Arbeitsrichter hat das Wort Waren die Ehinaffungen=Prechngt. Die sozialen Ueberlegungen eines Arbeitgebers Heutzutage verliert niemand gern seine Arbeitsstelle. Es soll auch jeder einen gewissen Schutz haben. Unbegründete oder unberechtigte Entlassungen sollen nicht vorgenommen werden. Gegen die Willkür soll das Gesetz Hilfe bieten. Es wird nun freilich jeder, der sonst seine Pflicht und Schuldigkeit getan hat, eine etwaige Entlassung als Härte empfinden und fragen: Warum soll gerade mich das Los treffen? Es sind ja doch noch Jüngere da, die erst in den Beruf hineinwachsen, während ich doch schon was kann. Und was dergleichen Einspruchsbegründungen mehr sind, die man vor dem Arbeitsgerichte hören kann. War da ein Anstreicher entlassen worden, ein verheirateter Mann, der schon mehrfach bei dem gleichen Meister gearbeitet hatte, längere Zeit sogar. Persönlich oder sachlich war gegen den Gehilfen, der auf Wiedereinstellung klagte, nicht das geringste einzuwenden, sonst hätte der Meister ihn ja nicht immer wieder eingestellt. Jetzt aber waren die großen Arbeiten, die zu der Einstellung geführt hatten, beendigt und der Meister mußte notgedrungen seine Belegschaft wieder vermindern. So war die Reihe auch wieder an den Kläger gekommen. Dieser aber machte geltend, daß der Meister die sozialen Gesichtspunkte zu seinen Ungunsten nicht berücksichtigt hätte, denn es wären noch jungere unverheiratete Kräfte vorhanden, die zum Militär oder zum Arbeitsdienst gehen könnten, während er seine Familie begründet habe und daher den sozialen Schutz genießen dürfe. Der Meister machte geltend, daß er später bei Wiederbeginn lebhafterer Tätigkeit den Kläger gern wiedereinstellen wolle, jetzt aber sei es nicht möglich. Allerdings seien noch jüngere Gehilfen in Arbeit geblieben, aber das soziale Empfinden bei der Kündigung des Klägers sei durchaus nicht verletzt worden. Der Uebergang zu Arbeitsdienst und Heerespflicht sei an gewisse Zeiten gebunden. Zudem seien es junge Gehilfen die gerade erst ausgelernt hatten und die aus ebensolchen sozialen Gründen sowohl wie aus der Notwendigkeit der Heranbildung eines leistungsfähigen fachlichen Nachwuchses auch nicht gleich entlassen werden dürfen. Der Meister konnte nachweisen, daß er stets die sozialen Gedanken bei seinen Entlassungen berücksichtigt hat und oft kurzarbeiten ließ, nur um Entlassungen zu vermeiden. Unter solchen Umständen konnte das Verlangen des Klägers auf Zurücknahme der Kündigung keinen Erfolg haben. Wenn ein Meister solchen Nachweis führe, daß er nach bestem Wissen und Gewissen die Entlassungen vorgenommen habe, so müsse er in seiner Autorität als Arbeitgeber gestützt werden und habe denselben Anspruch, mit seinen Gründen gehört zu werden, wie der Arbeitnehmer mit seinem Widerspruch gegen soziale Härte oder Willkür. Beide Erwägungen aber hätten hier abgelehnt werden müssen. „Fräulein, Sie sind krank, geben Sie ice bolhe In einem Schuhwarengeschäft in Wanne=Eickel bemerkte der Geschäftsführer, daß eine der freundlichen Verkäuferinnen nicht ganz auf dem Posten war und offenbar mit einem Leiden kämpfte. Da die Grippe umlief und weil es besser ist, nicht erst noch andere anstecken zu lassen, rief er die Angestellte zu sich und sagte:„Fräulein, Sie sind krank, gehen Sie lieber nach Hause!" Die Verkäuferin tat, wie ihr geheißen, ging heim, blieb einige Tage fort, heilte ihren Katarrh aus und kam dann wieder. Eigenartigerweise hatte dieser einfache Vorgang noch ein Nachspiel vor dem Arbeitsgericht. Das Mädchen wurde nämlich entlassen, weil es unentschuldigt der Arbeit ferngeblieben war, und zwar in einer Zeit, wo alle Hände nötig waren. Eine besondere Entschuldigung oder Mitteilung ihrer Erkrankung an die Firma, an den Chef, hatte die Verkäuferin aus den Umständen heraus nicht für nötig gehalten. Sie hielt sich aus der Anordnung des Geschäftsführers für genügend entschuldigt und wehrte sich gegen die ihr zuteil gewordene Kündigung mit Recht. Das Gericht war derselben Meinung und verurteilte den Schuhwarenhändler zur Wiedereinstellung der Verkäuferin, und zwar im Namen des Volkes, das die Ueberspannung der Begriffe durch den Beklagten nicht verstehen kann, handelte doch der Geschäftsführer im Namen des Chefs und nicht nur zum Besten des Mädchens, sondern zum Besten auch des Geschäfts, indem er die weitere Ansteckung des Personals, vielleicht auch der Kundschaft, verhinderte. M. F. Die letzte Fahrt. Eine große Trauergemeinde gab am Montag dem nach nur kurzer Krankheit verstorbe, nen Kirchenschweizer Joseph Volkmann von der Antoniuskirche das letzte Ehrengeleit. Neben den vielen Pfarrangehörigen waren auch die Vereine mit ihren Fahnen vertreten, denen der Verstorbene angehörte. Er war der erste Kirchenschweizer der im Jahre 1902 errichteten Antoniuspfarrei.— Auch ein bekannter und geachteter Mitbürger aus dem südlichen Stadtteil. der Spediteur Anton Dören von der Ferdinandstraße. der im Alter von annähernd 67 Jahren nach längerer Krankheit das Zeitliche segnete, wurde unter zahlreichem Ehrengeleit auf dem Friedhof am Freigrafendamm zum letzten Schlummer gebettet. Viele Berufsund Geschäftsfreunde des Verstorbenen begleiteten ihn ebenfalls auf seinem letzten Gange. Bochumer Filmschau Apollo:„Das Veilchen vom Potsdamer köstlich und lebensecht geschildert wird, daß man unwillkürlich an Zille erinnert wird, dessen unvergeßliche Typen in diesem Mileufilm zu neuem Leben erwacht sind. Rotraut Richter ist eine echte Berliner„Göre“, dumm=dreist, witzig, keß, dabei von einem bezaubernden Gemut, das lauter wie Gold ist. Leben und Menschen in allen Schattierungen geben der prächtigen Erzählung, die an Schwung, Tempo und Rhythmus nichts zu wünschen übrig läßt, einen wirkungsvollen Rahmen. Eine große Reihe von bewährten Charakterdarstellern marschiert auf, unter denen Margarete Kupfer Paul Westermann und Fritz Kampers besonders zu nennen sind. Für die Freunde des Boxsports gibt es im Beiprogramm etwas Besonderes zu sehen, den Kampf um die Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht zwischen dem belgischen Weltmeister Gustave Roth und dem deutschen Halbschwergewichtsmeister Adolf Witt. Josef Schwermann Bochumer Veranstaltungen Stadttheater Bochum. Heute:„Romeo und Julia.“ Die unvermindert Anziehungskraft der Neueinstudterung des Stadttheaters Bochum zeigte sich auch wieder bet der letzten Aufführung und auch in der starken Nachfrage, die zu heute vorherrscht.(Weißer Ring.)— Morgen: Gerhart Hauptmanns„Winterballade“ nach der Erzählung„Herrn Arnes Schatz“ von Selma Lagerlöf(Vormiete).— Freitag: Gastspiel der Kölner Oper mit'Alberts„Die toten Augen“(Vormiete). Aus der ASDAp. Unter falscher Beschuldigung Ein hiesiger Rechtsanwalt war beschuldigt worden, in einer Prozeßsache, einer Klage auf Freigabe gepfändeter Sachen, seine Berufspflichten als Rechtswahrer böslich verletzt zu haben. Das infolgedessen gegen den Rechtsanwalt von der Behörde veranlaßte Verfahren führte zu seiner völligen Rechtfertigung. Jetzt hatte sich der unvorsichtige und leichtfertige Verursacher dieser peinlichen Sache wegen falscher Beschuldigung vor dem Schöffengericht zu verantworten. Das Gericht setzte drei Monate Gefängnis gegen ihn fest. (Nach Bekanntmachungen der Partei) Mittwoch, 10. Februar Kreis Bochum RSDAP. Dahlhausen. 20 Uhr: Schulungsabend der Politischen Leiter bei Rose, Dr.=.=Otto=Straße. RSDAP. Langendreer. 20.15 Uhr: Schulungsabend für die Polittschen Leiter der Gruppe 3 bei Brücher. NS.=Frauenschaft Gerthe. 20 Uhr: Singschar im Frauenschaftsheim. RSDAP. Laer. 20 Uhr: Antreten aller Politischen Leiter zum Schulungsabend bei Gilbers. RSDAP. Grumme=Vöde. 20 Uhr: Schulungsabend für beide Gruppen bei I. Wiesmann, Castroper Straße. NS.=Frauenschaft Marmelshagen. 16 Uhr: Zusammenkunft im Frauenschaftsheim. RSDAP. Felsenburg. Schulungsabend der Politischen Leiter. Gruppe 1I. NS.=Frauenschaft Linden. 15 Uhr: Zusammenkunft des Spielkreises. 20 Uhr: Gesangstunde. Deutsche Arbeitsfront Abteilung für Berufserziehung und Betriebsführung Donnerstag, 18. Februar, beginnt ein neuer Lehrgang „Plakatschrift II“, Anfertigung von Plakaten mit Federn und Pinseln. Das farbige Plakat, Farbenlehre, Verwertung von Ideen. Zu diesem Lehrgang können noch einige Anmeldungen bei der DAF.=Kreiswaltung, Abteilung Berufserziehung, Bochum, Alleestraße 46, entgegengenommen werden, ebenso zu dem Anfang März beginnenden Lehrgang„Plakatschrift“, Schreibtechnik, Schriftübungen mit Schnur= und Bandzugseder, das Werkzeug, Anleitung zum Schreiben von Schildern, Größenverhältnisse und Raumverteilung. Gehilfenprüfung der Reno=Angestellten 1937 Der Anfall beim Kameradschaftsschießen Der Leiter Leiter einer Freiwilligen, Feuerwehr hatte im Sommer 1935 eine Gewinn=Schießerei der Freiwilligen Feuerwehr angeordnet und., der Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr war, beauftragt, die Schießübung zu überwachen. Als B. bei dieser Schießübung verletzt wurde, verlangte er eine Unfallentschädigung. Abweichend von der Vorinstanz sprach das Reichsversicherungsamt B. eine Unfallentschädigung zu und führte u. a. aus, obgleich B. nicht bei einer Tätigkeit als Feuerwehrmann verunglückt sei, stehe ihm gleichwohl eine Unfallentschädigung zu. Es komme ein Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr in Betracht, den der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr mit Gewinn=Schießen angeordnet und wobei er B. beauftragt habe, die Aufsicht zu übernehmen. Im Hinblick auf die Vorschriften des Gesetzes zur Ordnung der nationalen Arbeit vom 20. Januar 1934 sei unbedingt ein entschädigungspflichtiger Betriebsunfall anzunehmen.(Aktenzeichen Ia 5990, 36.) Die schriftliche Prüfung findet in diesem Jahre am 10. März in der Arbeitsschule der DAF., Bochum, Bergstraße 57, statt. Die Anmeldungen dazu müssen bis zum 15. Februar d. J. bei der Deutschen Arbeitsfront, Kreiswaltung Bochum, Abteilung für Berufserziehung und Betriebsführung, Bochum, Alleestraße 46, eingegangen sein. Für die Anmeldung ist die Ausfüllung eines besonderen Formulars nicht notwendig, es genügt, wenn der Lehrling oder Junggehilfe mitteilt, daß er sich der Prüfung unterziehen will. Die nachstehend aufgeführten Unterlagen sind miteinzusenden: 1. ein eigenhändig geschriebener Lebenslauf, 2. der Lehrvertrag, 3. eine Bescheinigung des Lehrherrn über die Lehrzeit(Dauer, Art der Ausbildung und deren Erfolg, sittliches Verhalten während der Lehrzeit, Leistungen, Fleiß und Betragen), 4. das letzte Schulzeugnis, 5. das Zeugnis der Berufsschule mit Aeußerung über die Persönlichkeit des Schülers, 6. Zeugnis des Leiters des Uebungsbüros der DAF., 7. Nachweis über eine abgelegie Prüfung in Kurzschrift(mindestens 120 Silben) und Maschinenschreiben(mindestens 200 Anschläge); diese Prüfung kann evtl. bei der DAF. abgelegt werden. Weitere Aus“ künfte erteilt die Kreiswaltung der DAF., Abteilung für Berufserziehung und Betriebsführung, Bochum, Alleestkaße 46, Zimmer 2, Telephon 60561/62. tstätten= und Kameradschaftsabend der Fachgruppe Gaststagten, Beherbergungsgewerde. Am Donnerstag, 11. d.., finder um 20 Uhr ein Kameradschaftsabend des Gaststätten= und Beherbergungsgewerbes im Parkhaus statt. Alle schaftsführer und Gefolgschaftsmitglieder dieses Gewerdesind zu der Feier herzlichst eingeladen. durch Freude. Seite 5 Nr. 34# Bo Der nette alte Mal Schauplatz der Han Perliner Innenstadt. In in weichen Klubsessel ein haglich seinen Nebentisch, außerhalb der von 24 Jahren nieder. des stillen Einverständnisse Nach einigen Sekunden e dem Mädchen mit der G Platz an seinem Tisch a sie doch bedeutend beque Stuehl“ so meint er ten Stuht“, so meini er, Mittwoch, 10. Februar Allgemeine Körperschule und Reichssportabzeichen ii Männer und Frauen von 20 bis 22 Uhr: Turnhalle der Staatlichen Gymnasiums, Bismarckstraße. Fröhliche Gymnastik und Spiele nur für Teaigzenanstaft. bis 22 Uhr: Turnhalle der Realgymnasialen Studtenagschne Waldring; von 20 bis 22 Uhr: Realgymnastum, aeine Turnhalle der Kurzestraße, in Witten. Schwimmen für Männer und Frauen von 19 bis Uhr: Städtische Badeanstalt Martenstraße.*0 Kleinkaliverschießen für Frauen und Männer von bis 22 Uhr: bei Kneist in Bochum=Langendresk; gIln=Jitsu für Frauen und Männer von 20 bis 22 Uhr“ Turnhalle an der Klosterstraße. setzt sich das junge Mädch plaudern und erfreut fälle, sonst aber ist das 1 schüchterne Versuche von aber bestimmt abgewehrt. Fast ein Stündchen nensein, sei es nun, daß Zeit getrunken worden Nädchens etwas verwir Herrn plötzlich um den den Mund. Da aber erwachte d schwang seiner Gefühle zu schämen.„Einen A nur noch ein Flüstern a Nädchen davon Still er fünf, zehn Minuten 4 Nädchens aber tritt plö der Frage:„Vermissen ftagt dieser erstaunt zu eine Blechmarke hervor: habe eben zufällig beobe jungen„Mädchen Zärtli das Mädchen dann pl. wischte ich es wie es g täschchen stopfte.“ Erschrocken faßt der Tatsächlich, zwei den Klappen gesteckt hat Der zweite Akt der Schnellgericht am Alerai die Angeklagte den Die keinen Zweck. Mitleidig Partnerin und sagt zu wegen der paar Mark Ein wenig verwundert doch ein etwas teurer K Zeuge,„das stimmt sch sehr erfreut.“ Da es bei der An Weg war, kommt sie davon. Abschied Kreuzer„Emden“ auf Nach siebentägigem Kreuzer„Emden" a Niederländisch=Indien Hafen die deutsche Ko bel und dem Landes führende Persönlichkei Schanghaier Garnison Am Montag fand an dem u. a. General! bürgermeister, der Kor Kommandeur der 87. Der Kommandant d Lohmann, sprach lichsten Dank für die nahme aus, die ihnen wüßten, und das best herzliche Entgegenkomt dazu beigetragen hab chinesischen Beziehunglebenden Deutschen se Heimat gewesen, der 4 Allentl spe 9 feiert. den S züge Frohsit ten. (Weitere Lokalnachrichten auf Seite 12.) ttbewerb sen Jugend Kaufleute rusen 3. Februar bis nsterwettbewerb ich zeigen, wer ihrt. Der Bedieser Arbeit deshalb keiner, bewerbs seine nd deutsche ttschen Arbeitz. 46, Abteilung ergemeinde theit verstorbe. inn von der Nehen den vie. e Vereine mit rstorbene anger der im Jahre ein bekannter ichen Stadtteil, erdinandstraße, nach längerer de unter zahl.im FreiarafenViele Berufsbegleiteten ihn au damer Platz“ sch e nd Freuden so iß man unwillunvergeßliche Leben erwacht erliner„Göre“, n bezaubernden und Menschen igen Erzählung, nichts zu wünRahmen. Eine arstellern marupfer, Paul s besonders zu rsports gibt es hen, den Kampf gewicht zwischen oth und dem if Witt. chwermann ungen und Julia.“ Die nstudierung des er bei der letzten ichfrage, die zu Korgen: Gerhart rzählung„Herrn ete)— Freiberts„Die toten lungsabend der Straße. zulungsabend für Brücher. schar im Frauenaller Politischen zulungsabend für per Straße. Uhr: Zusammender Politischen sammenkunft des ont etriebsführung neuer Lehrgang 1 Plakaten mit kat, Farbenlehre, sang können noch iltung. Abteilung itgegengenommen eginnenden Lehrk. Schriftübungen ckzeug, Anleitung verhältnisse und tellten 1937 esem Jahre am Bochum, Bergmüssen bis zum heitsfront, Kreisziehung und BeAingegangen sein. eines besonderen enn der Lehrling Prüfung unterUnterlagen sind riebener Lebenstigung des LehrAusbildung und nd der Lehrzeit, tzte Schulzeugnis, ußerung über die des Leiters des er eine abgelegte Silben) und Ma): diese Prüfung I. Wettere Aus., Abteilung für ende: Geite 5 Nr. 34 7 Bochumer Anzeiger; Mittwoch, 10. Februar 1937 aller Welt Der nette alte Herr und... Dus Mäcchen innn dem ichtigen Ensatt Eine Tragikomödie in zwei Akten Berlin, 9. Februar. der Handlung ein großes Café der * einer gemütlic Perliner Innenstadt. In einer gemütlichen Nische sitz: in weichen Klubsessel ein älterer Herr und trinkt behaglich seinen Mokka mit Weinbrand. Da setzt sich am Lehentisch, außerhalb der Rische, ein junges Wädchen von 24 Jahren nieder. Ein Blick— und ein Lächeln stillen Einverständnisses geht von einem zum andern. Nach einigen Sekunden erhebt sich der Herr und bietet Mädchen mit der Geste des Kavaliers den freien Platz an seinem Tisch an:„In dem Klubsessel sitzen doch bedeutend bequemer als auf dem ungepolsterien Stuhl“, so meint er, und nach kurzem Ueberlegen setzt sich das junge Mädchen zu ihm. Es weiß amüsant uu plaudern und erfreut den Herrn durch lustige Einfälle, sonst aber ist das Mädchen ganz„Dame“. Einige schüchterne Versuche von Zärtlichkeiten werden höflich, aber bestimmt abgewehrt. Fast ein Stündchen dauert das trauliche Beisammensein, sei es nun daß die drei Liköre, die in dieser Zeit getrunken worden waren, die Sinne des jungen Nädchens etwas verwirrten, jedenfalls faßte es den Herrn plötzlich um den Hals und küßte ihn mitten auf * den Mund. Da aber erwachte das Mädchen aus dem Ueberschwang seiner Gefühle und schien sich vor sich selbst zu schämen.„Einen Augenblick“, so hörte der Herr zur noch ein Flüstern an seinem Ohr, da huschte das Nädchen davon Still in sich hinein lächelnd wartet er fünf, zehn Minuten auf dessen Rückkehr. Statt des Nädchens aber tritt plötzlich ein Herr auf ihn zu mit der Frage:„Vermissen Sie etwas?"— Wieso?“ stagt dieser erstaunt zurück. Der fremde Herr zieht eine Blechmarke hervor:„Kriminalpolizei! Ich habe eben zufällig beobachtet, wie Sie hier mit einem jungen Mädchen Zärtlichkeiten austauschten und wie das Mädchen dann plötzlich verschwand. Dabei erwischte ich es wie es gerade Geldscheine in ihr Handtäschchen stopfte.“ Erschrocken faßt der Herr nach seiner Brieftasche: Tatsächlich, zwei Zwanzigmarkscheine, die lose zwischen den Klappen gesteckt hatten, sind weg! Der zweite Akt der Tragikomödie spielt auf dem Schnellgericht am Aleranderplatz. Tränenüberströmt gibt die Angeklagte den Diebstahl zu, Leugnen hat ja doch keinen Zweck. Mitleidig betrachtet der ältere Herr seine Partnerin und sagt zu dem Richter:„Ich hätte sie wegen der paar Mark niemals angezeigt, Herr Rat!“ Ein wenig verwundert meint der Richter:„Na, es war doch ein etwas teurer Kuß!“—„Gewiß", erwidert der Zeuge,„das stimmt schon, aber der Kuß hat mich doch sehr erfreut.“ es bei der Angeklagten der erste Schritt vom Weg war, kommt sie mit sechs Wochen Gefängnis davon. Kapitän z. S. Lohmann sprach dann mit Bewunderung von Tschiangkaischeks Bestrebungen, China den Weg zur nationalen Einigung zu führen. In der gesamten chinesischen Presse, in Nanking und in Schanghai, findet die Abschiedsrede des Komman= danten der„Emden“ großen Widerhall. In den Besprechungen wird das vorbildliche Verhalten der Besatzung des deutschen Kreuzers lobend anerkannt. Lehrerbildung im Dritten Reich müchere e eisnn uund un und „renen Angeklärter Schiffsuntergang Besatzungsloser italienischer Dampfer vor Stolpmünde gestrandet Stolpmünde, 9. Februar. Vor einigen Tagen stießen Fischer aus Stolpmünde auf der Stolpebank, etwa 17 Kilometer vor Stolpmünde, auf das Wrack eines Dampfers. Man vermutete damals, daß es sich um den deutschen Motorsegler„Sensal“ handelte, der seit dem zweiten Weihnachtsfeiertage verschollen ist. Bergungsversuche waren wegen der stürmischen See ergebnislos. Nachdem jetzt die See ruhiger geworden ist, kam ein Ruderboot des Stolpmünder Lotsenamtes dicht an das Wrack heran und stellte fest, daß es sich um den italienischen 8000=Tonnen=Dampfer„San Matteo IV“ handelt, der vor einigen Tagen in den nordischen Gewässern mit seiner 40 Mann starken Besatzung vor der südschwedischen Insel Ven gestrandet, nach wenigen Stunden aber wieder flott geworden war. Die„San Matteo IV“ hat also einen langen Seeweg zurückgelegt, bis sie vor Stolpmünde auf Grund geriet. Ein zerschlagenes Rettungsboot mit dem Namen des Schiffes ist in Schweden angetrieben. Teile des Wracks sind auch in Bornholm an Land gespült worden. Ueber das Schicksal der Besatzung ist noch nichts bekannt. Schuller an Schulter Sachemn be ührchgen ienr und schertengen der Volho=Höderen und Peschee er — phot.: Hoffmann „Lehrerbildung im Dritten Reich“. Wie bereits gemeldet, veranstaltet das Deutsche Zentralirszg r, hr. erzue engz zu ei##erchte i Austrage des Beicheerziehungem Prizten Peichen Auser Bild zeigt eine nebersichtskarte und die Lehre Harstelung, die die Ausbildung der Lehrer veranschaulichen. Biicke in die Wenl Abschied von Schanghai Kreuzer„Emden“ auf dem Wege nach Niederländisch= Indien Schanghai, 9. Februar. Nach siebentägigem Aufenthalt in Schanghai trat Kreuzer„Emden“ am Dienstag die Weiterreise nach Niederländisch=Indien an. Zum Abschied hatten sich im Hafen die deutsche Kolonie mit Generalkonsul Kriebel und dem Landesleiter der NSDAP. sowie viele führende Persönlichkeiten der Verwaltung und der Schanghaier Garnison eingefunden. Am Montag fand an Bord ein Abschiedsessen statt, an dem u. a. Generalkonsul Kriebel, Schanghais Oberbürgermeister, der Kommandeur der Garnison und der Kommandeur der 87. Division aus Suchow teilnahmen. Der Kommandant der„Emden", Kapitän zur See Lohmann, sprach seinen und der Besatzung herzlichsten Dank für die außerordentlich freundliche Aufnahme aus, die ihnen in China zuteil wurde. Sie alle wüßten, und das bestätige ihnen auch das allgemeine herzliche Entgegenkommen, daß der Besuch der„Emden“ dazu beigetragen habe, die freundschaftlichen deutschchinesischen Beziehungen zu vertiefen. Für die in China lebenden Deutschen sei der Besuch ein Gruß aus der Heimat gewesen, der ihnen die Heimat näher brachte. Auf der Stelle getötet Schwerer Kraftwagenunfall bei München München, 9. Februar. Ein folgenschwerer Kraftwagenunfall ereignete sich am Samstag vormittag auf der Staatsstraße Münschen— Starnberg im Forstenrieder Park. Ein mit zwei Münchener Studenten besetztes Personenauto rannte mit voller Wucht gegen einen Kilometerstein. Die Wirkung des Aufpralls war furchtbar. Die beiden Studenten, der 24jährige Edmund Termeer aus Köln und der 25jährige Walter Kretzer aus Koblenz, wurden auf der Stelle getötet. Blum legt sich ins Mittel Die Pariser Weltausstellung soll nicht gefährdet werden Paris, 9. Februar. In Anbetracht der Gefahr einer ernstlichen Verzögerung der Bauarbeiten für die Internationale Pariser Ausstellung 1937 infolge der verschiedenen Streikbewegungen hat sich Ministerpräsident Blum entschlossen, in Begleitung von Handelsminister Bastid den Bauplatz der Ausstellung an den Ufern der Seine am Donnerstag zu besuchen. Er wird bei dieser Gelegenheit vor den versammelten Arbeitern eine Rede halten. # Die Zahl der Rundfunkteilnehmer wächst Am 1. Februar 1937 betrug die Gesamtzahl der Rundfunkteilnehmer im Deutschen Reich 8 381 139 gegenüber 8 167 957 am 1. Januar. Im Laufe des Monats Januar ist mithin eine Zunahme von 213182 Teilnehmern eingetreten. Unter der Gesamtzahl vom 1. Februar befinden sich 599 750 gebührenfreie Anlagen. Großes Schadenfeuer in Stockholm Das fünfstöckige Hauptlager der Stockholmer Aktiengesellschaft„Milchzentrale“ ist von einem zweistündigen Großfeuer völlig zerstört worden. Bei den Löscharbeiten, die durch starken Frost sehr erschwert wurden, ist ein Feuerwehrmann ums Leben gekommen. Der Brandschaden beläuft sich auf weit über eine halbe Million Reichsmark. Hungerstreik in polnischen Krankenhäusern In zwölf Lodzer Krankenhäusern sind die Angestellten und Pflegerinnen in den Hungerstreik getreten, weil die Leitung eines Krankenhauses einer Forderung der Angestellten, die Arbeitszeit auf acht Stunden zu verkürzen, nicht stattgegeben hat. Streik in Polen nach amerikanischem Muster In einer Textilfabrik in Lodz traten rund 2000 Arbeiter in den Streik. Sie halten das Fabrikgebäude besetzt und lehnen die Annahme von Lebensmitteln ab. Drei französische Bauern vom Starkstrom getötet In der Ortschaft Passy bei Grenoble waren Bauern damit beschäftigt, das Kabel einer kleinen Korbseilbahn straff zu ziehen, mit der zwischen den Almen und dem Tal Milcherzeugnisse und Lebensmittel für die Hirten ausgetauscht werden. Dabei kam das Haltekabel mit einer Hochspannungsleitung in Berührung. Sieben Bauern wurden vom Starkstrom getroffen; drei von ihnen waren sofort tot; bei den übrigen hatten Wiederbelebungsversuche Erfolg. Neue Ueberschwemmungen in Südengland Infolge anhaltender Regenfälle wurden weite Teile Südenglands erneut von schweren Ueberschwemmungen heimgesucht. Besonders zu leiden haben viele Ortschaften in der Grafschaft Dorsetshire. Taufe im Buckingham=Palast Die Tochter des Herzogspaares von Kent wird Prinzessin Alexandra Helene Elisabeth Olga Christabel heißen. Den letzten Namen trägt sie zur Erinnerung an den Weihnachtstag, an dem sie geboren wurde. Die Prinzessin ist jetzt in der Privatkapelle des Buckingham=Palastes in Anwesenheit des englischen Königspaares getauft worden. Als Taufwasser wurde Wasser aus dem Jordan verwandt. 915 ATS. phot.: Hoffmann Rosenmontag in Düsseldorf allenthalben im Rheinland wurde der diesjähtige Karneval mit echt rheinischem Humor geseiert. Höhepunkte waren überall in den groden Städten des Rheinlandes die Rosenmontags#ge, in denen sich rheinischer Witz, Spott und Grohsinn mit bewährter Treffsicherheit austob5: Unser Bild zeigt einen Wagen aus dem vi Fetentagszug in Düsseldors, auf dem de Jahrgänge des Vierjahresplanes eine lustige Verkörperung gefunden haben. Autobusunglück bei Rabat(Nordafrika) Ein Autobus, der den Reiseverkehr zwischen Rabat und Casablanca versieht, stürzte auf einer abschüssigen Straße um und geriet in Brand. Sieben Fahrgäste kamen ums Leben, mehrere wurden verletzt. Immer noch keine Einigung im amerikanischen Automobilarbeiterstreik Die Verhandlungen zur Beilegung des Streiks in den Automobilfabriken sind abermals zum Scheitern gekommen. General Motors haben Gouverneur Murphy mitgeteilt, sie seien bereit, an neuen Besprechungen teilzunehmen, falls er sie für erfolgversprechend halte Neuer jüdischer Betrugsfall in Oesterreich Wien, 9. Februar. Die Serie der Betrugsaffären in Oesterreich will nicht abreißen. Jetzt wird bekannt, daß in dem ältesten Gläubigerschutzverband Oesterreichs, dem„Kreditorenverein 1870“, der in der Wirtschaftswelt einen guten Ruf genießt, große Unterschlagungen festgestellt wurden. Wiederum war es ein Jude, und zwar der Direktor des Vereins, Kommerzialrat Dr. Leopold Berg, der durch betrügerische Machenschaften den Verein um große Summen betrogen hat. Nach den bisherigen Ermitte, lungen der Polizei beträgt der 100 000 Schilling, doch glaubt man, daß sich die Ziffer noch erhöhen wird. Angesichts dieser ständig sich häufenden jüdischen Verbrechen hat sich jetzt Jogar Vaterländische Front, die bisher in der Judenfrage äußerste Zurückhaltung beobachtete, zur Stellungnahme gezwungen gesehen. Sie fordert mit Nachdruck Ueberprüfung der den Juden gewährten Heimakrechte. Am Aquator umgestiegen Ein blinder Passagier hatte Pech London, 9. Februar. Eine 16jährige Südafrikanerin ist nach einer aufregenden Reise wieder in Kapstadt eingetroffen. Das junge Mädchen hatte sich an Bord des englischen Dampfers„Carnarvon Castle“ in Kapstadt als blinder Passagier eingeschlichen. Kurz nach der Ausfahrt sagte sie einem Passagier, daß sie keine Kabine habe. Man brachte sie zum Kapitän, dem sie erklärte, daß sie Waise sei und jetzt in eine Pension geschickt werden solle. Sie habe jedoch keine Lust dazu und wolle lieber nach England reisen. Man gab ihr eine Kabine, bis das Schiff in die Nähe des Aequators kam. Inzwischen hatte man die „Varwick Castle“ angefunkt, die sich auf der Fahrt nach Kapstadt befand. Beide Schiffe änderten ihren Kurs, und eines Morgens wurde das Mädchen nahe dem Aequator in einem kleinen Boot ausgesetzt und an Bord der„Varwick Castle“ gebracht, die den blinden Passagier nach Südafrika zurückbrachte. Tödlicher Absturz im Karwendel Der Hilfsmonteur Ludwig Partl aus Jenbach ist bei dem Versuch, eine Winterbesteigung der LemsenOstwand im Karwendel durchzuführen, abgestürzt. Er wurde mit schweren Verletzungen aufgefunden und ist kurz darauf gestorben —— R Die ersten Bilder von der Ueberschwemmungskatastrophe in Amerika Die großen lieberschwemmungen in den Vereinigten Staaten, die durch das Hochwasser des Missiffige##,#e##nerggegern### und, wie laufend berichtet, Hundertausende von Menschen Obdoch) Zuzmatzt der Verhe erungen erkennbar. Besonders in Mitleidenschaft gezogen nachdem die Fluten langsam zurückgegangen sind, wird bes Bgpge..n, Beaz.: Lentuähge unse. Bild links zeigt eine der neuesten Lustaufnahwar während der Unglückstage die Stadt Loutspille am Ohio im... u. Dag Fild rechts stammt aus der Stadt Marietts am men dieser Stadt, in deren Straßen noch heute das Wasser weter gtra ßen: stegz, Richt einmal von dem Stop=Signal nahmen die Fiuren des Spie, wo das Waser bis zur Höhe der Vertehrszeichen Aber der gHig=Pgzg 4 tu-..— ghot.:; Hoftmann und Weitbld Seite 6 Nr. 34# Bochumer Anzeiger: Mittwoch, 10. Februar 1937 Jie wollten zusammen nickt kommen Eino Frauengesekichte von Wiekelm Tennemann „Also Marie!“ sagte der Bauer Birkner zu seiner Tochter,„du bist nun fünfundzwanzig, das sind fünf Jahre über die Zeit, da deine Mutter in die Ehe schritt; du aber siehst die Burschen an, als hättest du kein Herz im Leib, da wagt sich keiner an dich! Willst etwa nicht? He!" „Ich will schon, Vater“, kam es versonnen,„aber ich trag mich nicht an, und ich werf mich nicht weg!“ „Das sollst auch nimmer!“ brauste der Bauer auf, „aber ich mein, ein Mädel mit einem solchen Hof als Hochzeitsgut müßte das ganze Dorf rebellisch machen.“ Das Mädchen lachte leise:„Drum auch bin ich wohl so wählerisch!“ „Gib acht“, fuhr der Bauer fort,„also da muß ein rechter Kerl auf den Hof, ein echter, derber Bauer, der fest in dem Boden steht und sich vor dem Tag nicht bangt! Und da meine ich, unsere neumodischen Bauernge. jungen, gerade die von den großen Höfen, die haben zuviel in der Stadt studiert, da habe ich keine rechte Meinung zu; und da habe ich mich selbst mal für dich umgesehen; da ist der Martin Rade,'st nur ein armer Bursch, aber ein braver Kerl und ein Bauer, wie er sein muß! Den möcht ich wohl!" Dem Mädchen war erschrocken das Blut hochgestiegen...„Martin Rade?.. „Da steck deinen Stolz und deinen Zorn bei“, beruhigte sie der Alte,„kennst den Martin ja, ich mein, ein Ueberlegung wär's wohl wert!" Die Marie lenkte klüglich ein:„Wenn der Vater meint.. „Na also“, freute sich der Bauer,„ich werd's dem Martin wohl beibringen.“ Die Marie ging in die Küche. Ihr Herz sang in heimlicher Freude. Nie hätte sie gedacht, daß ihr bauernstolzer Vater so mordsmäßig vernünftig sein könnte. Und gerade den Martin hat er erwählt, den sie gern hatt' all die Jahre hindurch. Aber der Bursch hatt's nie nich gemerkt, und so hatte auch sie sich eingeschält in eine Gleichültigkeit und großbäuerliche Unnahbarkeit. Aber jetzt würde ihm wohl der Vater die nötige Courage beibringen. Sie lachte heimlich in sich hinein. Und richtig, beim nächsten Kirchgang packt sich der Bauer den Burschen, fragt hin und her und dann: „Möchtest nicht Bauer werden, Martin; bist doch deine Jahr.“ Der Martin horcht auf. Wo hinaus will der Bauer. „Werden möcht ich wohl...“ zögert er. „Also! Dann pack doch zu!“ muntert's ihn auf, „oder hast keine Courage?“ Jetzt hat der Martin verstanden. Einen Jauchzer hätt er getan, wenn nicht der ehrwürdige Bauer neben ihm gestanden. Also, da ging's hinaus! Die Marie! Die ihn immer so stolz angeschaut. Aber nun... Und den Sonntag nachmittag darauf kommt der Martin selbst und bringt sein Wort an. Und die Marie sagt auch nicht nein. Stolz und froh ist der alte Bauer, daß seine Methode so prachtvoll eingeschlagen. Und da er dann mit dem Martin in die Diele geht und ihm das Vieh weist und der Bursch mit dem gebührenden Lob nicht sparsam ist, wird der Bauer gesprächig:„Siehst, Martin, akkurat dich hatt' ich ausgesucht, weil der Hof einen rechten Bauern braucht, daß mein Herz keine Not hat, wenn ich einmal meine Erde verlasse.“ Da horcht der Martin abermals auf... also nur, damit der Hof in die rechten Händ' kam und nicht verludere...!„Und die Marie?“ fragt er und fühlt ein kleines Herzbangen. „Die Marie“, sagt der Bauer,„die kennt's vierte Gebot und weiß, was sie ihrem Vater schuldet!“ „So, so!“ sagt der Martin, da weiß er auch genug. Und ein Besinnen macht ihn wortkarg, und seine Freude friert ein. Auch die Marie fühlt die Kühle und Gemessenheit. Der Hof ist ihm die Hauptsach', glaubt sie. Sie wirft Decken über ihr Herz und schlüpft wieder in eine mädchenhafte Herbheit. So verriegelten beide eigensinnig ihr Herz, ehe sie noch die Türlein dazu recht aufgemacht hatten. Ein jedes glaubte sich in seiner Liebe betrogen— um des Hofes willen! Wochen gehen darüber hin. Die Ernte wird eingefahren, und immer noch ist da ein Graben zwischen ihnen. Das Mädchen arbeitet im Haus. Der Vater ist auf dem Felde und auch der Martin hilft ihm heuen. Da klopft es barsch an die Küchentür. Ein Bettler steht davor. „Ein Butterbrot!“ fordert er und sieht sie frech an. Das Mädchen streicht ein Brot und legt Käse darauf. „Nicht einmal Speck!“ begehrt der Bettler auf, tut ein paar Schritte in die Küche und wirft das Brot klatschend auf den Tisch. Seine Hände krallen sich um ihre Arme und zwei gierige Augen brennen sie an. Da kommt eine Angst über das Mädchen.„Martin! Martin!“ schreit es. Und:„Marie!“ antwortet es vom Hofe her. Und schon fliegt die Tür auf, und der Martin springt ins Zimmer. Einen Schrei tut er. Einen Schlag und ein Griff in das Genick des Stromers. In dem Burschen rauscht es gefährlich auf. Wie zwei Eisenhebel greifen seine Fäuste zu. Heben den Kerl und knallen ihn auf den Steinboden. Und Wetter und Sturm segen Stolz und Eigensinn hinweg. Ihre Herzen lodern einander zu in prächtigen Flammen, und sie wissen kaum, daß sie ihre Arme breiten und sich fassen und halten. Dann erzählt er: Während sie das Heu aufluden, war ihm mit einem Male eine solch' dunkle, heiße Angst gekommen, und, er hat mögen oder nicht, er mußte heim und sehen, wie die Dinge auf dem Hof standen. Und eben, da er von der Straße auf den Hof eingebogen, da hatte er auch schon ihren Hilferuf gehört. So hatte eine Not der anderen ein End' gemacht. Marie und Martin standen da in tiefer und werhaltener Freude. Es waren ihnen immer noch der Tag und ihre Liebe ein Wunder und eine große Gnade. To, die Gäuerin/ Von Rurt Parge: Die Tochter des Gutsherrn hieß Eleonore. Man rief sie im Hause kurz und knapp Lo. Sie hatte einen Widerwillen gegen jede Uebersättigung am Raffinierten. Möglich, daß Lo in frühester Jugend so um 16 mit schönen Kleidern, prunkenden Geschenken und süßen Küssen von der beliebten Tantenschaft verwöhnt worden war und vielleicht deshalb eine ehrliche Abneigung gegen alles Oberflächliche, Ueberzuckerte und Unreine hatte. Vielleicht sah Lo auch, daß die Mädel ihres Alters— Lo war gerade 20 geworden— ganz andere Ideen und Lebensziele verfolgten, als sie in ihrem Elternhause gepflegt wurden. Das schönste Tischgericht schmeckte ihr nicht, weil alles fade und regungslos aussah. Lo suchte den Weg zur derben, frischen, ungeschminkten Arbeit. Sei es im Kohlgarten oder in der Nähstube. Mein Freund Karl, ein echter Kerl von altem Kirsch und Korn, Arbeitsdienstmann, Student der Technik, und ich beratschlagten, wie wir aus der schönen, netten Lo ein vernünftiges Menschenkind machen könnten. Wir hatten das Mädel auf eine ganz solide Weise kennengelernt. Karl und ich wollten uns einige Monate in der Landwirtschaft umtun. Wir waren auf das Gut geschickt worden. Irgendeine Erkenntnis bestand gegen diesen Ort oder gar gegen den Gutsherrn nicht. Versteht sich. Wir waren einfach da, boten unsere Dienste an, die unserer Tagesleistung entsprechend honoriert wurden. Aus fast unbezwinglicher, ehrlicher Neigung beschäftigten wir uns mit landwirtschaftlichen Dingen, zogen in der Frühe um 4 Uhr hinaus aufs Feld stürzten uns um 12 Uhr mit einem Bärenhunger auf den zumeist recht lecker zurechtgemachten Kochtouf und fanden uns am Nachmittag wieder auf dem Gutshofe ein. Durch ein kunstvoll geschmiedetes Portal mußten wir gleichsam schreiten, um zum Gutsherrn zu gelangen, der Karl und mich zuweilen zu einer Zigarre einlud. Im Wohnhause des Chefs verging ein Tag wie der andere Der alte Herr—#n fünfzig— mit dere. Der alte chett— gegeg gunglg— mit einem geradezu feierlich gestutzten Schnurrvart und fast lockigen Backenbartstreifen ritt frühmorgens durch Feld und Wald begutachtete den Saatstand. schaute in einem ztg, unb Touto, gegutuchtett, den Saatstand, schdie Ecken, wo es kalt und neblig ist, ließ breite Sägen ansetzen, um aus schlanken Tannen Nutzen zu ziehen, lud am Spätnachmittag die benachbarten Gutsherrn mit ihren Frauen und Zöglingen zur Dämmerstunde ein, erzählte diese und jene Belanglosigkeit, blies gemütlich den Zigarrendampf vor sich hin und fühlte sich in dieser Umhüllung wie geborgen. Lo saß dabei, anfangs beteiligte sie sich an der Unterhaltung, allmählich wurde sie mißmutig und schaute verträumt in den Kamin. Wir hatten eine fast schwärmerische Verehrung zu Lo die an den Abenden, wo wir mit Anstand, unsere Zigarre mit dem Gutsherrn rauchten, überaus liebenswürdig und offenherzig das Gespräch führte. Der Vater war wohl ein gutmüiger Mann, der das Herz am rechten Fleck hatte, mit seinen Leuten fühlte und als achtbare Persönlichkeit auf dem Hofe geschätzt wurde. Doch er war zu behutsam als Vater einer verwöhnten schönen Tochter. Los Herz trug jedoch diese Fülle von Aeußerlichkeiten nicht. Sie wollte keineswegs im Schoße der Familie(wie es so sinnig heißt) ihr Leben verzetteln. Wir machten dem Alten einen stillen Vorwurf, ohne nicht außer acht lassen, wie wir Lo für uns gewinnen könnten. An einem Sonntag mittag baten wir das Fräulein in den Garten. Wir fühlten, wie sich kaun hörbarer Regen in unsere Knie schlich, erfreuten unz an jedem grunenden Strauch und glaubten der liebenz. werten Lo klar machen zu müssen, wie wenig vorteilhaft sie sich in der Atmosphäre dieses gezüchteten Federvebz ausnehmen würde. Karl, der praktische Mann Lebens, zwingend überlegen zugleich, wußte, was unz zueinander treiben konnte: Gemeinsames praktischez Schaffen. Hier auf dem Hof ging es doch darum, das innere Gleichgewicht bei Lo wieder herzustellen. Mie schien, als ergriffe unsere gemeinsame Freundin son, sagen wortlos die Situation. Sie schlug ein. Ging zum Vater mit den vielversprechenden Worten: kündige zum Ersten und bitte zugleich mich als Mags einzustellen. Den Lohn nehme ich, um der Ortsgruppe des BdM. zu einer neuen Stätte zu verhelfen.“ sagt, getan. Der alte Herr, in Kleinigkeiten vielleich noch dem alten Gesellschaftsklüngel verschrieben, in vie len Fragen des Lebens— besonders in Dingen der sozialen Fürsorge und des Kameradschaftsgefühls— ein ehrlicher Freund unserer Zeit, setzte eine überaus verständige Miene auf. Lo ging mit uns hinaus aufs Feld und leistete die gleiche Arbeit wie wir. Wenn wir abends in den Kamin schauten, dam war unsere Unterhaltung von lebensbeziehender Ritterlichkeit getragen. Lo sah sinnend vor sich hin und meinte: wir alle, die wir den geraden Weg zum letzten Ziel beschreiten, müssen eine Zeitlang Menschen mitschleifen, die guten Willens sind, die über kleine persönliche Verhärtungen stolperten. Gott wußte von Schicksal unseres Volkes und hat uns die unvergleichliche Pracht eines neuen deutschen Frühlings gelehrt. Daran wollen wir festhalten. Los Augen strahlten mächtig auf, und wir gaben ihr spontan recht. Lo befand sich in dem breiten Strom, der uns almachtvoll in seine Fluten zieht. In dieser Stimmung brachen wir auf, hatten für einige Wochen die stille Feierlichkeit des ländlichen Abendfriedens genossen und einen Menschen auf den Wert des heutigen Lebens verwiesen. Stolz Nordenskiöld, der bekannte Polarforscher, war kein Freund äußerer Anerkennung und lehnte es ab, den Nordsternorden, den Oskar II. ihm zugedacht hatte, anzunehmen. Der König kannte die aufrechte Wesensart des Nordpolfahrers zu gut, um ihm die Weigerung übel zu nehmen. Und als Nordenskiöld nach seiner Rückkehr von einer neuen Reise dem König gelegentlich einer Audienz ein wunderbares Eisbärfell überreichte zeigte sich der König hocherfreut.„Ich nehme Ihr Geschenk natürlich gern an, lieber Freund“, lächelte er freundlich. „Ich bin nämlich nicht so stolz wie Sie!“ S c Ein Brief:„Nachdem ich Ihnen mein Haus, Annastraße 4, verboten habe, teile ich Ihnen hierdurch mit, daß ich heute nach Müllerstraße 16 verzogen bin und Ihnen dieses Haus ebenfalls verbiete!“ „Berl. Ill.“ Grosse Rustratien 5 BOMAAN VON WOLTGANG MAAREEN Viel war damit nicht anzufangen, und eine neue Spur zeigte sich ihm nicht. Vielleicht konnte Sir Albert— das heißt, wenn er wollte— weitere interessante Aufschlüsse geben, besonders was das... Australien= geheimnis betraf. Vielleicht aber auch über die Schwester! Plötzlich packte ihn ein Gedanke. Ein jäher, überwältigender Gedanke: Vielleicht war gar die Frau auf der Insel Frank Lesters Schwester, die Mutter Helis?“ Vorsichtig brachte er das Gespräch auf Mrs. Heeney, und er fragte den Kapitän, wie lange die Frau schon auf der Insel sei..44 Zounders überlegte uno sagie dann:„Sechs Jahre etwa. Sir Albert hat doch noch einen Familienbesitz, der muß irgendwo in England oder Schottland liegen, ich weiß das nicht genau. Auf dem lebt eine alte Tante oder Kusine, und bei der war Mistreß Maria Gesellschafterin. So ist mir wenigstens von dem Sekretär, Mister Hopkins, erzählt worden.“ Schade! dachte Momme. Eine Hoffnung ward zu Wasser. Der Kapitän sah das bekümmerte Gesicht und schloß auf eine andere Ursache. Er nahm an, daß es der Aerger darüber war, daß er nicht mit an Land durfte. In seiner groben, herzlichen Weise sprach er ihm zu, und er mußte die beiden Menschen grenzenlos verehren, daß er so herzliche Worte für die beiden fand. Er lud Momme ein, mit ihm einen kräftigen Schluck zu tun, und der nahm gern an. Die Unterhaltung wurde dann sehr interessant, denn der alte Kapitän verstand ausgezeichnet zu erzählen, so daß Momme wieder ganz vergnügt wurde. „Wirklich?“ stammelte Heli glücklich. Sie hatte noch ein Wort auf den Lippen, aber es gelang ihr noch, es zurückzuhalten. Sie wollte nämlich sagen: Dann kann ich es mir ja einmal überlegen! Aber sie verschwieg es wohlweislich, wurde aber über das ganze Gesicht rot. Seltsamerweise ging es aber auch Momme so. Sie nahmen herzlich Abschied voneinander, und Heli ging wieder an Land. Kurz darauf manövrierte die „Ithaka“ aus dem Hafen heraus. Lange winkte Heli dem sich entfernenden Schiffe nach. An Bord aber wußte nur einer, welch kostbare Last die„Ithaka" nach Derby trug, daß sie zwei Millionen Pfund Gold an Bord hatte. Nach zwei Tagen sind sie mitten im BuccaneerArchipel und fahren vorsichtig zwischen den Inseln hindurch. Kapitän Zounders ist die Strecke schon sehr oft gefahren, so daß sie für ihn keine Gefahren mehr in sich birgt. Auch sein Steuermann, der erfahrene Parry Cola, ein Halbblut, der an die zwölf Jahre bei ihm ist, kennt die Strecke genau so gut. In den späten Abendstunden des dritten Tages, als sie eben im Begriffe sind, durch den King=Sund zu steuern, kommen sie an der Insel Bountes vorbei die sich weit vorstreckt, so daß die„Ithaka“ den Kurs scharf nach Steuerbord verlegen muß. Sie muß förmlich um die langgestreckte Inselzunge herumfahren. Das ist an sich nicht gefährlich und macht durchaus keine besonderen Schwierigkeiten, nur darf man nicht gerade bei stürmischer Witterung hier manövrieren. Kapitän Zounders konnte davon ein Liedchen singen. Als sie die Inselzunge umfahren haben, da geschieht etwas Entsetzliches. Von Backbord kommt aus dem King=Sund heraus, wie aus dem Wasser gewachsen, ein Dampfer in scharfer Fahrt, und es sieht aus, als müßten beide Schiffe haft, das schor:.., giß Heli 10 söne Mädchen gesehen. Höre mir gut zu, Tari, ich sage dir eins: Miß,„Heli Kent ist unser Gast, die ganze Insel steht ihr offen. Sie kann tun und lassen, was sie will. Sie kann überall hin. Nichts braucht ihr verborgen zu sein.“.. Cerri. „Es ist nichts zu verbergen auf Selhi, Herrin.“ „Du sagst es, Nari, es ist so. Sage allen unseren Leuten, daß sie Miß Heli Kent alles Entgegenkommen beweisen. Ein Wort von ihr gilt genau so wie ein Wort von mir. Fragt sie einen von euch und wünscht sie etwas zu wissen, so antwortet ihr genau so, als wenn ich euch etwas frage, und wacht mir über das Mädchen, wacht darüber, daß ihr nie etwas geschehen kann auf Selhi. Ich werde es euch danken, und Sie Albert vielleicht in noch höherem Maße. Du hast mich verstanden, Nari?“ „Ich habe dich verstanden, Herrin.“ Am nächsten Morgen kam Heli aber doch noch einBord ch von Mamme zu verabschieden. mal an Bord, um sich von Momme zu verabschieben. „Sie brauchen sich keine Sorgen um mich zu machen, Momme“, sagte sie aufgeräumt.„Mistreß Heeney ist eine so liebe und gute Frau, ich fühle mich wie geborgen bei ihr. Sie tut alles, was sie mir an den Augen ablesen kann.“ „Na, das kann ich mir schon denken“, schmunzelte Momme,„wer soll denn einem so lieben Kerl wie Ihnen nicht gut sein?“ Heli wurde rot vor Freude, als er ihr das sagte. Dann lächelte sie ihn schalkhaft an.„Dann sind Sie mir wohl ein bißchen gut, Momme?“ Glücklich wie ein Kind sprach sie es aus, und im gleichen Tone sagte Momme lächelnd: „Aber ganz gewaltig. Ich muß mir geradezu Mühe geben, daß ich mich nicht Hals über Kopf in Sie verliebe.“ Heli lachte hell auf, dann sagte sie:„Ach Momme, das tun Sie ja doch nicht, so ein kleines Mädel wie ich, das ist doch für Sie viel zu wenig.“ „Meinen Sie?“ sagte Momme schmunzelnd.„Wie haben Sie sich denn einmal meine zukünftige Frau vorgestellt?“ „So groß und stattlich wie Sie, Momme.“ „Ist nicht nötig“, entgegnete Momme ruhig,„es soll ja nun nicht gerade ein kleiner Stöpsel sein, aber Ihre Größe langt.“ Ruhig und besonnen reißt Parry Cola das Steuer herum und bannt die Gefahr. Miß Mister Hogg war in Derby eingetroffen. Er hatte an der Jagd auf Cherby teilgenommen, und, wie er es schon vorausgesagt hatte, verlief diese ergebnislos. Hogg glaubte nicht daran, daß Cherby irgendwelche geheimen Schlupfwinkel hatte, sondern er taxierte, daß er ein Doppelleben führe und irgendwo als ehrbarer Bürger seiner Arbeit nachging. Hogg traf etwa zu gleicher Zeit wie Momme Klaarenborn ein und stieß im Hotel„Kimberley“ mit ihm zusammen. Der kleine Gelehrte gab sich sehr freundlich, versuchte fast, einen herzlichen Ton anzuschlagen und erkundigte sich sofort nach Miß Heli. „Miß Heli weilt nicht mehr in Derby, sie hat eine Einladung nach Selhi angenommen und genießt die Gastfreundschaft dieser schönen Insel.“ Hogg schien maßlos überrascht, ja erschrocken zu sein. „Miß Kent ist nach Selhi?“ sagte er und schüttelte unwillig den Kopf.„Ich habe zwar nur Gutes von diesem sagenhaften König von Selhi, diesem Sir Albert, gehört, aber man läßt doch eine junge Dame nicht allein nach dieser Insel. Haben Sie nicht dem Vater Aber kaum ein paar Meter entfernt von der „Ithaka“ fährt der von Derby kommende Dampfer an ihnen vorbei. Kapitän Zounders schimpft wie ein Rohrspatz. Allerhand Grobheiten fliegen den Leuten von der „Patria“— denn sie ist es— an den Kopf. Drüben sieht Momme den Schiffseigner Reed an Bord stehen. Ein boshaftes Grinsen liegt auf seinem wüsten Gesicht. Er scheint belustigt zu sein, und dann antwortet er Zounders in der gleichen groben Weise. „Halts Maul, du wandelnder Würfel, wenn du in Bund kommst hast du dich zu melden, verstanden?" den„Sung kommst, hast on dich zu meiden, hergunden! Joe Zounders stößt noch ein paar gotteslästerliche Flüche hervor, dann wendet er sich erregt an Momme und sagt:„Der verdammte Kerl, so ein elender Bursche, und ausgerechnet muß er noch recht haben. Wir haben es verpaßt, und das ärgert mich am meisten, denn sobald er wieder in Derby ist, zeigt er mich doch an, und ich muß mich wieder mit dem Seegericht herumschlagen. „Das war doch Reed, mit dem Sie vor Tagen die Auseinandersetzung hatten?“ „Ja“, knirschte Zounders wütend. Reed... der gemeinste Hund, den ich je im Leben kennenlernte.“ „Sie können recht haben“, sagte Hogg nach einer Weile nachdenklich und in keiner Weise beleidigt.„Ich bin schließlich gegen Sie ein alter Mann.“ „Und was haben Sie vor, Mister Hogg?“ Der kleine Gelehrte lächelte.„Mal sehen, wo mich der Wind hintreibt.“ Am Abend des gleichen Tages erhielt Hoga plötzlich ein Telegramm. Als er es erbrach, verfinsterte sich sein Gesicht, und ein boshafter Zug ließ es häßlich wirken. „Aha!“ sagte er grimmig.„Also doch. Jetzt seid ihr zu Ende mit eurem Latein, könnt nicht weiter, und ich soll nun helfen.“ Am nächsten Morgen überraschte er Momme mit der Nachricht, daß er in zwei Stunden Derby verlasse, um sich nach Darwin zu begeben. Momme fragte nicht nach den Gründen, und die Männer schieden voneinander wie Gentleman. Heli ist schon die zweite Woche auf der Insel Sie lebt wie in einem Paradiese, alles wetteifert, um ihr den Aufenthalt so angenehm wir möglich zu machen. Sie durchstreift die Insel kreuz und quer. Meist begleitet sie Martin Hopkins, der Sekretär, der seine helle Freude an dem jungen, lebendigen Geschöpf Der schwere Ernst seiner Züge mildert sich, wenn er neben ihr einherschreitet. Der sonst immer schweigsame Mann ist mit einem Male gesprächig und kann erzählen. Die Insel ist ein Blütenparadies. In allen Farben ∆ 4 leuchten die zarten Geschöpfe Gottes auf. Vom zartesten Hellrosa bis zum tiefsten Schwarzpurpur. Vom lichten Ritterspornblau bis zum dunklen Violett, vom leuchtenden Gelb bis zum satten Braun und Grün. In allen Farben leuchtet die Insel. Sinnenverwirrende Düfte trägt die Luft hinüber Etwa um die gleiche Zeit spricht Mrs. Maria Heeney mit dem Haushofmeister, dem greisen Inder Nari, und sagt zu ihm mit ernster, bedeutungsvoller Stimme:„Miß Heli Kent aus England ist unser Gast. Sie weilt nun so###n vier Tage auf unserer Insel. Du Momme empfand die Worte fast wie einen Vorwurf, aber er wehrte sich dagegen und sagte:„Mister Hogg, das ist mir auch lange im Kopfe herumgegangen, aber der alte Kapitän Zounders, der schon so lange Selhi ansteuert, gab sein Wort, daß Miß Kent auf Selhi aufs beste behandelt wird und schwor auf die absolute Ehrenhaftigkeit Sir Alberts und Mistreß Heeneys.“ „Wer ist Mistreß Heeneys?“ fragte Hogg interessiert. „Ich vermute die Hausdame Sir Alberts. Ich habe sie nicht gesehen. Sie ist seit sechs Jahren auf der Insel und war die Gesellschafterin einer Verwandten Sir Alberts.“ Hogg nickte nachdenklich und schwieg eine Weile, dann sagte er:„Was haben Sie jetzt vor, Mister Klaarenborn?“ „Ja, ich überlege eben. Wahrscheinlich werde ich eine Expedition in die große australische Sandwüste zusammenstellen.“ „Sehr interessant. Wollen Sie nach Gold suchen?“ „Vielleicht. Nehmen Sie es an“, entgegnete Momme lächelnd. „Aha, Sie haben Geheimnisse, Mister Klaarenborn. Sie sind irgendeiner guten Sache auf der Spur.“ „Vielleicht. Ich weiß nicht.“ Kann ich mich Ihrer Expedition anschließen?“ Momme hatte einen Widerwillen gegen Hogg, er wußte eigentlich nicht, woher dieser Widerwille kam, aber er war eben da, und es ließ sich nicht ändern.“ Und so sagte er einfach: Nein, Mister Hogg, diesen Strapazen sind Sie nicht gewachsen.“ den Nachbarinseln. Das kleine Schloß— wenn man das stattliche Landhaus auf Selhi so bezeichnen will— ist so gebaut, daß die Winde die schweren Düfte„ich in das Haus hineintragen, denn dann würden die Men schen darunter leiden und dauernde Befangenheit und Kopfschmerz würden die Folge sein.„ Hopkins führt Heli in die zwei Laboratorien. A Laboranten sind vier junge Männer beschäftigt, un zwar vier Europäer. Außerdem steht ihnen der## Nari beratend zur Seite, der ein großer Kundiger oe Heilpflanzen ist. So viel Neues offenbart sich Heli, daß ihre b# geisterung von Tag zu Tag wächst. Mrs. Maria ist gütig wie eine Mutter zu ihr. Meit aller Herzlichkeit umhegt sie das Mädchen. Sie kann stundenlang zuhören, wenn Heli von land erzählt. England ist ihre Heimat, und sie hang heute noch an ihr. Sie spricht offen aus, daß sie danach sehnt, die Heimat einmal wiederzusehen. Nur über Sir Albert, den Herrn der Insel, soll kein Wort. Und Heli fragt auch nicht. Sie wartet, Sir Albert eines Tages auf der Insel erscheint. Die Februc im Märklichen Die neue Ausstellung Närkischen„Museums— # g..“ bereits beri Vielseitigkeit und einer lichkeit der gezeichneten? Die äußere Bindung zu die Gem= Zuinstlern ini K ereztschaft und Inner ist mit einigen impression Virkung etwas blaß ble land) und einer prachtt Farb= und Formgebung menstücken vertreter Nuseums trug in Gemä Werke mit einer packer ganzen überreichen Full sondern aus Aufbau u glückend überraschenden Hans Jurgen Kallm mothischem Empfinden, raue Insel Thule im riswolf zu rühren schein und raumlose, Weite se Mond anschreien, Nacht nachtmahrige krümmt. Angst. Gier, G wie dumpfe Schicksalsb Erschüttert und von ei das tiefste Untergründ sieht man hinter diesen Hans Pinasmann Blättern zu Grimmels Landstnechte, Weiber. brennerhaufen, Lotterbu und schließlich der Lan Schlachtfelds schreitend starken Zeichnungen d Krieges auf. von einer Form gebannt.— L einige feine, zart ange führte reizvolle Zeichnu und süddeutscher Lands Julius Meiser und die Wittener Plastik u sprechenden kleinen Ar tigen künstlerischen En Dila Als eine chemische Eliminierung eines ne Szent=Ghörgi, gänzungsstofr Vitamin Scharbode oder Skorb Vitamine kannte man tende Wirkung der C enthalten. Daher au Lime-juicer(„Zitrone trosen, die bestimmu Fahrt zur Verhütung Den höchsten=Gehalt aber auch die Eigenscha der Haut zu stillen, ve rend Zitronensaft un Györgi und seine Mite danken, daß irgend ei stecken müsse, der mi stellung nicht mehr: die Auffindung des A Mann au Copyright by Wil 12 Gehörten vielleich die man in Hampers „Stimme“ der Poliz abend Hamper nach 5 mers wußte niemand gebnis der späteren Sollte er hier sterbe nicht weiter verfolgt seiner persönlichen A würde der Inspektor ruhen lassen? Wahrst doch weiter untersuch ein zweiter Schuß, Fenster. Verdammt! Ein winkte den jungen Wort zu sagen, kro pichen belegten Fuß „Niemand weiß draußen sind, berich von Scotland Yard Kerle wollen vor all ein großer Vorteil.“ nisvoll.„Nehmen 6 Sie die Brüder bli haben. Higgins I schweifen, das von „Wir müssen uns n beiden Schüreisen machen wir am bes Heute sitzen sie gemeinsam auf der Terrasse, einen herrlichen Blick auf das Meer freigibt. mit kleinen Handarbeiten beschäftigt. Hin und wiedtt erfreut Heli ihre mütterliche Freundin mit einem 2# aus Alt=England. Mrs. Maria ist dann immer zu Tränen gerübz### Heute beginnt Mrs. Maria ganz unvermittell beSir Albert zu erzählen. Sie sagt, daß es nicht me lange dauern wird, bis Sir Albert wieder heimte (Fortsetzung folgt.) gangener 8 nach oben eisen angel immerhin Ruß zu kür war verdar Er zog mer alles, Kamin anv der Kamin ster und so Bibliothek lich hörte weg. Er s Leiter trug zoch rechtz Mann mit " In ein Loch, die die deit u an Leiter ch, daß steigen wi Helfer hie daß dieser vorhin sol die beiden wahr. Lönnten. wir das wie sich kaum . erfreuten uus sten der liebenz. venig vorteilhaft een Jederv ehsche Mann dez wußte, was uns nes praktische: doch darum, das rzustellen. Mie Freundin sozu lug ein. Ging Worten: mich als der Ortsgruppe verhelfen.“ Ge. gkeiten vielleicht schrieben, in vie in Dingen der haftsgefühls— ste eine überaus und leistete die schauten, dam ziehender Ritter. ir sich hin und Weg zum letzten Menschen mitüber kleine perott wußte vom die unvergleichrühlings gelehrt. Augen strahlten in recht. om, der uns allauf, hatten für des ländlichen enschen auf den orscher, war kein hnte es ab, den jedacht hatte, anfrechte Wesensart Weigerung übel h seiner Rückehr gelegentlich einer überreichte, zeigte me Ihr Geschenl elte er freundlich. i2!“ ein Haus, Annaen hierdurch mit, verzogen bin und * „Berl. Ill.“ Hogg nach einer beleidigt.„Ich Rann.“ Hogg?“ I sehen, wo mich chielt Hogg plötbrach, verfinnterte ig ließ es häßlich doch. Jetzt seid nicht weiter, und er Momme mit in Derby verlasse, ründen, und die der Insel Selhi. es wetteifert, um töglich zu machen. und quer. Meist ekretär, der seine gen Geschöpf hat. ert sich, wenn er immer schweigprächig und kann In allen Farben auf. Vom zorparzpurpur. Vom klen Violett, vom in und Grün. In 7 Nr. 34# Bochumer Anzeiger Mittwoch, 10. Februar 1937 Kunst und Wissen Die Februar-Ausltellung im Märklichen Muleum zu Wilten Die neue Ausstellung des so schöpferisch lebendigen Museums— über die Eröffnung wurde Por““ 9.; bereits berichtet— hinterläßt trotz ihrer Rielseitigkeit und einer starken motivischen Gegensätzkeit der gezeichneten Arbeiten einen klaren Eindruck. äußere Bindung zur Einheitlichkeit schaft weniger insamkeit der den drei hier am stärksten verretenen Künstlern im Ausland entgegengebrachten Anrkennung als vielmehr eine durch landschaftliche Verhtschaft und Innerlichkeit betonte Schaffensnähe, ## Dr. Max Pfeiffer.=Watenphul(warringen) ist mit einigen impressionistisch angelegten, aber in ihrer Pirkung etwas blaß bleibenden Landschaften(Sauerland) und einer prachtvollen, in einem Rausch von Farb= und Formgebung schwelgenden Schau von Blunstücken vertreten. Der große Mittelsaal des Nuseums trug in Gemälden, Aquarellen und Pasteuen Gerke mit einer packenden Leuchtkraft, die in ihrer überreichen Fülle doch nie das Auge verwirren, sondern aus Aufbau und Komposition zu einer beüberraschenden Stille und Schönheit führen. Hans Jürgen Kallmann(Berlin) stellt aus tief epthischem Empfinden, dessen letztes Sinnen an die graue Insel Thule im Norden und den ruhlosen Fenrühren scheint, das Kreaturliche in die endraumlose Weite seiner Bilder: Hunde, die den nd anschreien,„Na im Scm mmt, eznast. Gier dunhe Schilln Zitronen gewann man nach endlosen Mühen 2 ganze Gramm„Citrin". So hatten die Entdecker den neuen Stoff benannt, der u. a. auch die seinen Blutgefäße in der Haut kräftigt, so daß diese widerstgsezigahiggg wird, nicht so leicht blutet und zu blauen Fiegen und Blutergüssen neigt, die stets ein Zeichen von Schwache der feinen Blutgefäße sind. Angeblich sollen Injektionen von 20 bis 40 Milligramm Citrin jedesmal genügen. die Haut wieder gesund zu machen. „Der Tichellkeiner“ heißt die beste WHW.=Hörspielszene Die Reichssendeleitung hatte gemeinsam mit der Reichsführung des Winterhilfswerkes ein schreiben veranstaltet:„Wer schreibt die beste Hörspielszene?“ In den Kreisen der sind über 1000 zum Das Preisgericht ehr seine Preisschriftstellex und Rundfunkmitarbetter hat dieses Aus Operette schreiben levhaften Widerhall gesunven. Bei der Reichs= gelangen. führung des Winterhilfswerkes Teil wertvolle Arbeiteg eingegangen. Das Preisg Brüfungsarbeiten abgeschlosen falgende Prufungsgengtgg####geschossen und fogene## Ten ersten Preis von 800.— RM. gewann Hans Neumayer, Jetzendorf(Ilm), Postvilla, mit einer Szene„Der Pichelsteiner“; den zweiten Preis von 150.— RM. gewann Conrad Wolfarth. Crail (Wurttemberg); den dritten Preis von 100.— RM. gewann Wilhelm Rinke, Münster in Westf., für Volkswohlfahrt, mit der Szene„Ein Marsch wird geblaten!. Neue Operette! Das Stadttbeater Münster nahm die Urauffuhrung der Ovexette von Lutz Helger und Konrad Heinemann„Die Primaballerina“ an. Die Overette wird noch in dieser Spielzeit zur Aufführung Sobald wir gesund des Dichters er Vif Tode Ern Biättel faltt inn Vdelt Zum 100. Todestag Rlerander Tuschkins Mond anschreien, Nachtvögel in gespenstisch lebendem Baum. nachtmahrige Pferde. Tiere in Grauen zerAngst. Gier, Glanz und unheimliche Schrecken, wie dumpfe Schicksalsbestimmung„über sich tragend, Erschüttert und von einer unbarmverzigen Faust auf das tiefste Untergründige in uns selbst hingewiesen, sieht man hinter diesen Bildern die Nächte der Seele.— Hans Pinasmann(Essen) legt eine Auswahl von Blättern zu Grimmelshausens„Simvuizissimus“ vor. Landsknechte, Weiber. Dirnen, Fahnen, wüste Mordbrennerhaufen, Lotterbuben und eisenrasselnde Scharen, und schließlich der Landsknechtstod über den Bera des Schlachtfelds schreitend... so sieht aus diesen raschen, starken Zeichnungen das Antlitz des Dreißigjährigen sern gesbgnint..— Lueia Schmidt(Witen) zeigt üihrte reizvolle=Handschaften. im= Hertrud Börnecke. Illus Drei sGHlafik und heweisen en brikerichen Entpicklung. xunt vöremann Ditamin-Citrin Als eine chemische Leistung ersten Ranges ist die Szent=Györai Kcaeriche Soie hechet..3se dur Eizetzu geche. tende Wirkung der Eitrusfrüchte, die alle Vitamin C Ume Zuleer(-Ztronengsgerraß Bf.onensaft auf der Scher n tumg Gtibneihant auf der Lanne vor Entdeckung der n. die bestimmungs####„pneihelt auf der zur Verhutung von Storvut einnehmen mußten, =Gehalt hat Paprika. Vitamin C besitzt aber auch die Eigenschaft, Blutung des Zahnfleisches und der Haut zu stillen, versagt aber dabei manchmal, während Zitronensaft und Paprika stets wirken. SzentGyörgi und seine Mitarbeiter kamen daher auf den GeAbtan und seine Mitarbeiter kangi, im Bitamin6 danten, daß, irgeno ein werfgrer Hessen reinster DarVor 100 Jahren— am 10. Februar 1837 — fiel im Duell der große russische Dichter Puschkin, ein Universalgenie, der eigentliche Schöpfer der weltberühmt gewordenen russischen Literatur, der zugleich als glühen: der Goethe= und Schillervexehrer ein Förderer der deutschen Kultur in Rußland war. Der erste geniale Dichter, der die junge russische Poesie zu ungeahnten Höhen führen sollte, war„Alexan: der Puschkin. Mit 18 Jahren zeichnete sich Puschkin bereits durch das Gedicht„Erinnerungen an Zarskoie Selo" aus. Auch dieser Mann von sprühendem rament sollte nach gutem russischen Muster der damaligen Zeit Beamter werden und landete nach Beendigung seiner Studien in einem feudalen Pensionat im Auswärtigen Amt in Petersburg. Mit 30 Jahren heiratete Puschkin eine berühmte Schönheit der Petersburger und Moskauer Salons, fichss P5gFantscharowa. Er mietete sich eine Zerxsechafte Verleger später Millionen verdienen sollten. lehte, zuzn, geringsten Teil von seiner literarischen Tariglen, die iym so gut wie nichts einbrachte. Puschkin wurde vom Zaren zum Kammerjunker ernannt, bezog ein kleines Gebalt und bekam noch eine kleine, WPegisegter viemale Gut. Bei seiner Großzugiakeit kam ver aus den Schulden heraus. Sein Haus war Treffpunkt der geistigen Elite der Zarenstadt, wo sie mit einer überschwenglichen Gastfreundschaft bewirtet wurde. In der Petersburger Gesellschaft tgucht nun— man schreibt das Jahr 1880— eine neue Personzichkeit auf. ein gewisser'Anthés. Es ist ein französischer Abenteurer, der nach der Juli=Revolution seine Heimat verlassen hat. Ohne Geld und Beziehungen, mit dem einzigen Vermögen seiner kräftigen Gestalt und seines Schönlingsgesichtes, landet er in der„Palmyra des Nordens“, wie man Petersburg Auänzzschenrgefangt. Der Franzose hat das Glück, dem bouanwsigen###, ten Baron Geckern zu begegnen, der sich des Pturzlosen annimmt. Bald adoptiert er ihn sogar, uno so siebt man daraufhin den Baron Geckern=d untyés als Offizier des feudalsten Garderegiments und als SalonDer abentenerich Hatalster Busching. Gerüchte über 'Anthés sind monatelang der einzige Stoff der klatschsüchtigen„Gesellschaft. Die Gerüchte dringen bis an süchtigen Gesellschaft. Die Gerüchte das Ohr des Ehemannes, der auf einen seltsamen fall kommt.— seinen Nebenbuhler mit seiner Schwägerin zu verbeiraten. In der Tat: bald darauf beiratet Baron Geckern='Anthés Katharina Gontscharowa, die weniger schöne, aber kluge=Schwester der königlichen Natalie, wie man des Dichters Frau nennt! Trotzdem wollen die Gerüchte über unerlaubte ziehungen von Puschkins Schwager zu seiner Schwägerin nicht verstummen. So erhält Puschkin eines Tages einen anonymen Brief folgenden Inhalts: residenz deren Zahl nicht gering ist, teilt Euch mit, Natalie und Ihr Schwager Geckern=d Antbez, Sie dem Geweih gekrönt haben, das seiner###### Ihnen das Anrecht auf diesen Ehrentitel aibt.“ Puschkin versucht, die Angelegenheit als schlechten Scherz zu betrachten. Der anonymen Beleidigung folRe es ece eie eice e ceche koder der Zeit seinen Schwager zum Zweikampf zu Ein nebliger grauer Wintermorgen in einer Ausflugsgegend Petexsburgs— man schreibt den 10. gebruar 1837— Puschkin, der geniale Dichter, und 'Anthés, der französische Abenteurer, Pistolen in der Hand gegenüber. Ein Schuß knallt. Puschkin fällt, mit dem Gesicht nach unten, aus den Schnee. Sein Gegner senkt die rauchende Sekundanten sturzen zu dem Dichter, der im Augenblick den Kovf hebt, sich auf die iinke Band stutzt. und'Anthés zuruft: Er solle warten, auf den Schuß, der ihm. Puschkin, noch freistebt. Dichter zielt sehr lange, der Mantel. auf dem er liegt, färbt sich mit Blut. Atemlose Spannung. dann: der zweite widert er matt:„Es lohnt nicht. sind fangen wir von neuem an.“ Die Duellszene, die mit dem Lensti endet, hat Buschkin in, legefchzperg# ose 6# seinem Roman„Eugen Oneain Ober weltbekannt gedurch Tschaikowskys gleichnamige Oder Wertbetannt ueworden ist. In seiner Wohnung liegt der größte Dichter des Zarenreiches in hoffnungslosem Zustand. Seine ungetreue Frau reicht ihm ein Glas mit Limonade. Der ruhige Gesichtsausdruck und die feste Stimme täuschen die Gattin über seinen wahren Zustand. Sie geht strahlend binaus und sagt den Anwesenden:„Egir am Leben bleiben.“ Iinzmischen hat schon die, Agez eingesetzt. In furchtbaren Qualen haucht Puschrin seine edle Seele aus... Die Kunde von dem Tod des Dichters verbreitet sich wie ein Lauffeuer durch die Stadt. Ganz Petersburg ist auf den Beinen. Puschkins Haus ist belagert. Sogar Analphabeten, die nichts von Literatur verstehen, wollen Puschkins Leiche sehen. Zar Nikolaus., der alle Demonstrationen veinlich vermeidet, verbietet, die Leichenmesse in einer großen Kirche abzuhalten. Auf Befehl des Zaren wird der Sara in der Stille der Nacht aus Petersbura entfernt und nach dem Swjatogorsk=Kloster im Gouvernement Pleskau übergefuhrt. Auf einer Poststation fragt ein weiblicher Fahrgast beim Anblick des Schlittens mit dem einfachen Sarg, was das sei:„Der Himmel soll wissen" erwidert ein Gendarm. der dem Dichter das letzte Geleit gibt. „Man sagt, es ist ein gewisser Puschkin, den man erschlagen hat, und den man wie einen Hund fortschafft.“ endet der tragische Roman, der vom Leben selbst gedichtet ist... Dr. A. v. A. Intendantenwechsel in.=Gladbach. Intendant Rolf Ziegler hat einen dreijährigen mit dem Grenzlandtheater Flensburg abgeschlossen. Er scheidet daher zum Ende der laufenden Spielzeit aus den Diensten des Zweckverbandes.=Gladbach—Rheydt aus. Ueber seine Nachfolgerschaft ist noch nicht entschieden. Erich Ebermayer schuf eine neue Uebersetzung von Ibsens Jugendwerk„Frau Inger auf Oestrot". Das Werk dürfte in dieser Neugestaltung auf starkes Interesse stoßen. Hilde Hildebrand, die bis jetzt 75mal die Königin „Christine von Schweden" im Berliner Komödienhaus spielte, wird nur noch bis einschließlich 10. Februar auftreten. Sie bereitet eine Gastspieltournee „Hedda Gabler“ vor. mit Gelatansicher 1879 1918 1923 10. Februar Der französische Kartkaturenzeichner Honoré Daumier in Valmandots gestorben(geboren 1810). Rußland beendet den Kriegszustand mit den Mittelmeermächten; Abbruch der Friedensverhandlungen. Der Phystker Wilhelm Konrad Röntgen in München gestorben(geboren 1845). teten mutt, der manchmo, iIv,.jietlich gelang druck auf die schöne Raaute uugtg##egeche aber die Aufindung des Vitamins P. Aus 200 Klogramm einen Liebesroman zwischen Buschrins Frau und Schuß in diesem vernananisvollen Duell. Dünthes ist verwundez..n Ex weiß nicht. einem Bravoruf bewußtlos zu Boven.#“. Wieglicht. daß die Wunde seines Geaners nur leicht ist, waorent seine Stunden bereits gezählt sind....„ 6 wird in einen Mantel eingewickert und zum Schlitten getragen. Auf den Vorschlag der Sekundanten, sich mit seinem Gegner zu versöhnen. erMann au Uresshabsorde. Copyright by Wilhelm Goldmann-Verlag. Berlin 12 Gehörten vielleicht Sanderson Hut und Handschuhe, die man in Hanzpers Zimmer gefunden hatte? War die „Stimme“ der Polizist in Uniform, der am Sonntag abend Hamper nach Hause gebracht hatte? Außer Summers wußte niemand in Scotland Yard von dem gebnis der späteren Nachforschungen im Fall Sollte er hier sterben, wurde der Fall wahrscheinlich nicht weiter verfolgt, der jetzt mehr oder weniger seiner persönlichen Angelegenheit geworden war. Aber würde der Inspektor des Gaswerks alles auf sich beruhen lassen? Wahrscheinlich nicht. Der Fall wurde also doch weiter untersucht werden. In seine Gedanken krachte ein zweiter Schuß, diesmal durchschlug die Kugel das Verdammtl Eine regelrechte Belagerung,„Higeins winkte den jungen Hamper zu sich heran. Ohne ein Wort zu sagen, kroch der Junge über den mit Tepweiß, daß Sie hier sind. Wenn Sie draußen sind, berichten Sie dem Chefinspektor von Scotland Yard, was sich hier ereignet hat. Die Kerle wollen vor allem mir ans Leder. Das ist für Sie ein großer Vorteil.“ Der junge Mann nickte verständnisvoll. Nehmen Sie den Revolver. Vielleicht können Sie die Brüder bluffen, wie Sie mich vorhin geblufft haben.“ Higgins ließ seine Blicke durch das Zimmer schweifen, das von Minute zu Minute dunklet w Der Junge kam heran. Der Inspektor öffnete den „Schnelli“ Sie packten die oberste Sprosse und begannen die Leiter ins Zimmer zu ziehen. Sie hatten sie noch nicht bis zur Hälfte hochgezogen, als von der Hauseck, ein Schutz crachte. pamper uieß die Leiter kaum halten tonnte. Er sah Fein der wogr ni rfsvoll an. Tommy hatten sie die 2. jo5; Snach's alhungen um. Nein der war nicht chreifen, das von Minzute zu Minute dunkler wurde. „Wir müssen uns nach Waffen umsehen“, sagte er.„Die beiden Schüreisen sind nicht zu verachten. Das Feuer machen wir am besten aus. Es gibt zuviel Licht.“ 16. Der altmodische Kamin, ein würdiges Denkmal vergangener Zeiten, war an der Basis weit und wurde nach oben enger. Im Innern war eine Reihe Steigeisen angebracht, die zwar rostig und wacklig, aber immerhin noch zu benutzen waren. Ohne sich um Ruß zu kümmern, ergriff Higgins das erste Eisen. war verdammt heiß!..... Anters Er zog den Mantel aus und untersuchte im Zimmer alles, so weit es möglich war, bevor er sich dem Kamin anvertraute. Bis er damit fertig war, hatte sich der Kamin vielleicht abgekühlt. Er ging an das Fenster und sah hinaus. Jetzt erst konstatierte er, daß die Bibliothek im zweiten Stockwerk des Hauses lag. Plötzlich hörte Higgins vorsichtige Schritte auf dem Kiesweg. Er sah zwei Männer(einer wär Soapy), die eine Leiter trugen. Er konnte von Glück sagen, daß er das noch rechtzeitig bemerkt hatte. Was Soapys Helfer der Mann mit der metallischen Stimme? In einer der Fensterscheiben sah er das kleine runde Loch die Spur des zweiten Schusses! Also aufgepaßt!„.„.. 65 Mit unendlicher Vorsicht keynten die beiden Männer die Leiter an die Hauswand. Higgins lächelte, als er sah, daß keiner der beiden als erster die Leiter hinaufsleigen wollte. Daß Soapy es wagte, mit seinem Heifer hierüber zu verhandeln, war wohl Beweis genug, daß dieser nicht die„Stimme“ war, vor der Soapy vorhin solche Angst gezeigt hatte. Kurz darauf gingen die deiden fort. Higgins nahm diese Gelegenheit sofort wahr. sich sofort nac, vem ,akt ikhn vorwussrung ver getroffen. Higgins sag ihn orwurfeorl, an. schämte sich. Einen Augenblia später hatter den Schweiß von „Das hat eben noch geklappt, Tommy.“ „Schon gut. Ich bin älter und erfahrener.“ Er sah wieder durch das Fenster. „Gut, daß die Burschen uns nicht sehen können, sonst schössen sie von einem Baum oder sonst woher Kaum hatte er diese Worte gesagt, als am Leuchter e Hinlegen, Tommy, hinlegen!“ Von draußen krach. " Jetzte wüßte Higgins, warum Soapp und sein Gefährte vorhin fortgegangen waren. Sie hatten vom Hauptschalter aus das Licht in der Bibligitgh, ange; dreht. Bei dem Licht konnten die beiden Gesungenen nicht verhindern, daß die Kerle mit einer anderen Leiter durch das Fenster in die Bibliothek drangen. „Tommy, so kommen wir nicht weiter“, sagte Higgins, der sah, daß der Junge anfing, aufgeregt zu Die Angreifer draußen wußten zoahrscheinlich schon längst, daß Higgins nicht bewaffnet und nicht allein in der Bibliothek war. Higgins fragte sich, wie lange es bei der Schießerei noch dauern würde, bis das ganze Dorf alarmiert war. Da fiel sein Blick auf den Kohlenhrte. ten nach oben. Der Ruß regnete nur so herab, Higgins bedauerte, daß er den Jungen nicht hatte vorangehen lassen. Der Kamin führte in einem nicht zu scharfen Winkel weiter. Er fühlte nach der Taschenlampe. Schade die war im Mantel, den er in der Bibliothek gelassen hatte. Aber er hatte Streichhölzer bei sich. Endlich brannte eins. Aber der Luftzug im Kamin blies es sofort wieder aus. Zu dumm daß er nicht an die Taschenlampe gedacht hatte. Während er nach dem nächsten Eisen tastete, meinte er, es würde etwas heller im Kamin. Er tastete sich weiter. Nun mußten sie doch bald oben sein. Richtig! Vielleicht noch sieben Fuß. Wieder tastete er die Wände ab. Nirgendwo ein Steigeisen, und noch sieben Fuß! Da blieb einfach nichts übrig, als diese Strecke wie die Lamingänger in den Alven zu erledigen. Das war ja„wohl nicht allzu Wenn es nur nicht so ounrei gewesen wäre. Arpen schwer. porf alarmiert wpar. Da siel sein, Bxte;1 de, Schmierig. kasten, und er glaubte, daß nun ein Teit per Schwierigkeiten behoben sei. Er nahm ein diaes Stück Kohle und gab Hamper auch eins. Dann warfen sie nach den Lampen. Tommy traf Higgins warf vorbei. Eine der Birnen erlosch. Drei Minuten später war die Bibliothek wieder dunkel. „Gut gemacht, Tommy.“ „Hüf mie die Leiter arfassn, wollen versuchen, sie Leider war das unmöglich. Die Leiter war zu lang. „Schadet nichts, Tommy. Dann müssen wir es eben Higgins faßte das erste Steigeisen an. Es hatte sich inzwischen bedeutend abgekühlt. „Ich gehe voran, und du folgst mir. Wenn du die alberne Maske über den Mund ziehst, dann schluckst di keinen Ruß. Warum hast du sie nicht schon längst „Er solle mich nicht erlennen“, antwortete Tommy „Den häte sch beinahe gang vergesen. Faßz die Leiter an. Die können wir jetzt gut gebrauchen.“ Sie lehnten die Leiter gegen die obere Tür, wobei der Gefangene seinen Kopf durch zwei Sprossen stecken mußte, und stemmten das Ende fest gegen eines der Bücherregale. „Wenn Ihre Kumpane versuchen, die Tür einzubrechen, brechen Sie das Genick, Sanderson— was bestimmt kein Schaden wäre.„min uu5.: InDie beiden gingen an den scamin, und der Inspektor versuchte, in ihm in die Höhe zu klettern. Die Luft war zum Ersticken. Gott sei Dank, die Steigeisen Hoffentlich wurde der Kamin nach oben nur nicht weiter. Er brauchte dann nur auszurutschen und beide lagen unten in der Asche, falls sie nicht an einem der Steigeisen hängenblieben. Vielleicht waren Tommys Beine zu kurz, um wie eln Kamingänger in die Höhe zu steigen. Plötzlich quoll eine Rauchwolke den Kamin herauf. Higgins schloß die Augen und faßte das letzte Eisen. Tommy hustete. Langsam verzog sich der Rauch. Higeins entdeckte, daß gerade über ihm eiggersgehneg wes. mündete, durch den der Rauch quoll. Aper suntell weiter! Die Luft war ohne den Rauch schon kaum zu etmen. Higgins versuchte, sich mit wucken und Beinen weiter in die Höhe zu arbeiten, aber der Rauch und die Hitze aus dem Nebenkamin waren kaum ertragbar. Er ließ sich langsam wider auf das letzte Eisen herab. „Los, weiter, los“, stöhnte unter ihm Tommy. „Wollen lieber umkehren, Junge" begann der Inspektor; er sprach nicht weiter, als er den Lärm krachenden Holzes von unten vernahm. Einen Augenblick später Schritte und fluchende Stimmen, als man entdeckte, daß das Zimmer leer war. Dann eine kalte, drohende Stimme:„Sie sind im Kamin!“ Einen Augenblick später krachte ein Schuß in den Kamin. Wenn der Winkel im Kaminzug nicht gewesen Altbewährtes Haus- und Vorbeugungsmittel, auch bei Grippe u. Erkältungen! Karmelitergeist Amol ab 80 Rpf. in allen Apotheken und Drogerien. gins zog sich mit unendlicher Anstrengung in die Höhe und stand jetzt mit den Füßen auf dem vorletzten Eisen. Er faßte Tommys Fuß, erreichte das letzte Eisen, von dem aus er sich mit den Händen an die gegenüberliegende Kaminwand stützte. Er tastete sich in die Höhe und stand jetzt aufrecht. „Los, Tommy, an mir in die Höhe gerlerrert!“ Nach einer Minute höchster körperlicher und seelischer Anstrengung erreichte Tommy den Rand des Kamins und begann herauszuklettern. In dem Augenblick, als Tommys rußgeschwärztes Gesicht über den Rand des Kamins blickte, quoll eine Rauchwolke den Schornstein hinauf...6tm Eisen uncdh v. Higgins stand auf dem letzren Eisen und konnte kaum den Rand des Kamins fassen. Hamper packte seine Handgelenke und wollte ihm helfen. „Laß los, Idiot!“ Higgins drehte sich langsam um, bis sein Rücken die Kaminwand berührte. Dann stemmte er die Füße an die gegenüberliegende Wand und beugte die Knie. Er rutschte mit dem Rücken ein paar Zoll höher, dann mit den Füßen, dann wieder mit dem Rücken. Endlich konnte er den Kaminrand fassen. Er zog sich in die Höhe und atmete in tiefen Zügen die kühle Nachtluft. Durch den Kamin klang ein Heulen. Higgine verließ den Schonstein aus dem in diesem Augenbria eine Flamme emporschoß. 17 Erschöpft saß Higgins auf dem First des schrägen Daches und wäre vielleicht abgerutscht, wenn Tommy Hamper ihn nicht gehalten hätte. Die Flamme, die aus dem Kamin emporschoß, beleuchtete ihre gefahrvolle wäre „Ich habe eine großartige Idee“, fuhr die gemeine Stimme fort.„Wir zünden das Feuer Zoicher af, Und dann ein bißchen Petroleum rein! So###, hole eine Kanne aus der Garage, und Holz und Papier. Nein, warte mal! Wir holen die Glut aus dem Ofen im Eßzimmer. Du, Sanderson, bleibst hier stehen und knallst sie über den Haufen, sobald sie herunterkommen. Hoffentlich bist du dazu imstande. Jeder weitere FehDas war das Ende!..." Der arme Junge! Und Jill Crawford hoffte auf seine Rückkehr! Nur jetzt nicht den Mut verlieren! Er mußte an der Stelle, wo der Nebenkamin in den Hauptkamin mündete, vorbei. Higgins arbeitete sich weiter in die Höhe. Hitze und Rauch aus dem Nebenkamin waren viel erträglicher. Er wußte auch gleich, warum. Es war der Eßzimmer= kamin, in dem augenblicklich kein Feuer mehr brannte. Jetzt war kein Augenblick zu verlieren. „Tommy, ich halte mich an einem der Eisen fest, und Sie versuchen, an mir vorbeizuklettern. Machen Sie dabei soviel Lärm wie nur möglich, Sanderson wird dann glauben, wir kämen herunter. Los!“ Higgins drückte sich an die Kaminwand, Thomas Hamper kletterte über ihn hinweg und saß eine Minute später in dem Mündungsloch des Nebenkamins. HigLage. Nach der stickigen Luft im Kamin, war die Luft bemben foft zu kolt. 4 Die Flamme erlosch so schneu, wie sie aufgeschossen war. Das Petroleum war schnell verbrannt. Hoffentlich machte die„Stimme“ denselben Fehler noch einmal. Tat er das, dann war zweifellos das ganze Dorf baid auf den Beinen. Noch eine solche Flamme, und die Feuerwehr wurde sicher von einem ängstlichen Dörfler alarmiert.., 4, Eigaint„u e. 3 nicht Große Hoffnung hatte Higgins auerorngs nicht. „Hier sind wir noch schlimmer dran, als in der Bibliothek", bemerkte er. „Das klingt nicht besonders tröstlich“, antwortete der Junge. Der Kamin stand in der Mitte des Daches, das nach beiden Seiten hin abfiel. An den beiden andern Seiten des Rechtecks wurde die Dachschräge von einem schmalen, wagerechten Dachstreifen, auf den wieder ein Stück schräges Dach folgte, unterbrochen. Etwas über der Dachrinne stand ein niedviger Kamin. Eine bleierne Dachrinne führte um das Dach, und augenscheinlich befand sich an jeder der vier Hausecken eine Regenröhre. Higgins und der junge Mann saßen rittlings auf der Dachkante, die oberhalb des wagerechten Streifens von den längeren Dachseiten gebildet ür..„ um m mie Liln Lwunter9. „Und wie kommen wir hier herunter?“ Ja, wie!“.„ „Es ist verflucht ralt und dunkel.“ Es fing an zu regnen. Sie schlugen den Rockkragen hoch und versuchten, sich hinter dem Schornstein zu schützen. Der Regen dauerte nicht lange, aber das Dach war nun naß und schlüpferig. Und jetzt fing es auch noch an zu frieren. Dichter Rauch quoll aus dem Kamin. Die Petroleumflamme hatte wohl den Ruß entzündet. „Los, Tommy. Ich will mal sehen, wie wir hien bort kinnen.(Forisetung felgt.) 8 Nr. 34° Bochumer Anzeiger„ Mittwoch, 10. Februar 1937 Tuenen und Spori u.#2 IHritaramon— Jünchens-Vermädmlichung Beginn der Deutschen und Hecres-Skimeilterschaften Mit dem 50=Kilometer=Dauerlauf, dem Ski=Marathon, wurden am Dienstag die Deutschen und HeeresSkimeisterschaften 1937 in Altenberg eingeleitet. Groß war die Anteilnahme am ersten Wettbewerb, aber ebenso eindeutig die Feststellung, daß Schlesien tatsächlich die besten Dauerläufer im deutschen Skisport besitzt. Der Vorjahrssieger und Führer unserer olympischen Militärpatrouille, Herbert Leupold, gewann das schwere Rennen in 4,08,23 und sicherte sich die erste Deutsche Skimeisterschaft über diese Strecke, die ihm die Goldene Skinadel einbrachte. Den zweiten Platz belegte in Otto Dreßler(Großiser) ebenfalls ein Schlesier. Dritter wurde Hans Leonhard(Mühlleiten) vor den Bayern Thomas Datzmann(Ramsau) und Matthias Wörndle. Als bester Wehrmachtsangehöriger belegte Oberjäger Konrad Holzner I vom Geb=Jäg.=Reg. 100 Dresden in 4,24,42 den siebten Platz. Er wurde damit Deutscher Heeresmeister. Oberjäger Hieble(Kempten), der als einer der Favoriten galt und zweieinhalb Minuten vor Leupold starten sollte, vertauschte seinen Startplatz eigenmächtig und wurde disqualifiziert. Am Montag hatte es in Altenberg und dem Osterzgebirge ununterbrochen geschneit. Ein heftiger Wind in der Nacht zum Dienstag verursachte auf der Strecke zahlreiche Verwehungen, so daß Spurkommandos eingesetzt werden mußten.. Dadurch verschob sich der Start um eine halbe Stunde. 9. Hermann Scherpel(SS. München) 4,25,56; 10. Feldw. Helmut Müller(IR. 83 Hirschberg) 4,28,04. Deutsche Heeresmeisterschaft: 1. Holzner, 2. Poppa, 3. Müller, 4. Rödel, 5. Limmerer. Pifnenburg Slaats allein in Front Antwervener Sechstagerennen. In der Nacht zum Dienstag aab es beim Antwerpener Sechstagerennen eine Reihe längerer Jaaden. Die starken Holländer Piinenburg Slaats erkämpften sich die alleinige Führung in einer sieben Paare starken Spitzengruppe. in der sich neben den bislang tonangebenden Favoriten Billiet Dekuysscher auch wiederum das deutsch=holländische Paar Schön Pellenaers befindet. Nach, 90 Stunden(1974,750 Kilometer) ergab sich folgender Stand: 1. Piinenbura Slaats 60.: eine Runde zurück: 2. Billiet Tekuysscher 134.: 8. Aerts Buysse 82.: 4. Guarra/Di Pacco 74.; 5. Wals Ronsse 53.; 6. Piet van Kempen(Guimbretière 49.; 7. Schön Pellengers 48.: 8. Charlier Depauw. Die übrigen Mannschaften lagen zwei bis fünf Runden zurück. Anfängerprüfung im Fechten in Bochum In Anwesenheit des Reichsstatthalters Mutschmann und zahlreicher Vertreter der Wehrmacht machten sich die 61 Teilnehmer in Abständen von einer halben Minute auf den Weg. Die 25=Kilometer=Rundstrecke stellte sehr hohe Anforderungen. Rund 600 Meter Höhenunterschied waren zu bewältigen. In südlicher Richtung führte sie über Zinnwald nach Georgenfeld zum Kilometer 8. ein schwerer Anstieg zu den Lugsteinen leitete zur Weststrecke bis Rehefeld(Kilometer 16) über. Dann ging es nach Norden über Pöbelknochen und den höchsten Punkt auf dem 900 Meter hohen Kahleberg. Nach einer langen Abfahrt wurde dann Altenberg erreicht. Das Feld eröffneten zahlreiche Sachsen. Die stärksten Läufer befanden sich zum größten Teil im Mittelfeld. In Rehefeld, nach 16 Kilometer, lag Oberjäger Rupp(Füssen) vor dem Münchener Scherpel in Führung. Zwei Minuten mehr benötigten Limmerer(Lenggries), Leupold, Datzmann(Ramsau) und Speckbacher (Ruhpolding). Als erster Läufer kam Rühle(Geising) mit der Startnummer 1 nach 2,04,00 in Altenberg wieder ein. Oberjäger Holzner(Brannenburg) war mit 1,59,00 wesentlich schneller. 2,03,00 benötigten Leupold und Rupp. Während aber Leupold nur schnell eine Erfrischung zu sich nahm und dann das Rennen fortsetzte, war Rupp so erschöpft, daß er eine Pause von 15 Minuten einlegte. Wenig später traf Scherpel ein. Er hatte mit 1,57,00 die beste Zeit für die 25 Kilometer erzielt. Nach 2,02 hatten Dreßler und der Oberjäger Poppa(Dresden) den ersten Teil der Aufgabe erledigt. Zu Beginn der zweiten Runde fing es trotz der Kälte leicht zu regnen an. Die Läufer hatten auf dem schnell vereisten Schnee schwere Arbeit. Hier bewährte sich die technische Beherrschung Leupolds. Dank seiner taktisch klugen Einteilung konnte der Schlesier in zähem Kampfe immer wieder Kraftreserven einsetzen und schließlich den Sieg erringen. Bald schon hatte er sich auf den zweiten Platz vorgearbeitet und begann die Jagd auf Rühle, der sich trotz seiner unglücklichen Startnummer tapfer schlug. Leupold hatte schon Holzner, Wörndle und Lense weit zurückgelassen. Scherpel war weit abgefallen. Nach 40 Kilometer setzte sich Leupold an die Spitze. Die beiden letzten Steigungen nach Pöbelknochen und über den Kahleberg forderten ihm noch einmal das Letzte ab aber dann hatte er es geschafft. Mit erheblichem Vorsprung traf er als erster nach 4,08,23 am Ziel in Altenberg ein, wo ihn der Jubel einer großen Menschenmenge erwartete. Zwischenberichte von den verschiedenen Kontrollstellen hatten eigentlich schon vorher die Zweifel an seinem Siege ausgeräumt. Ueberraschend kam es, daß Dreßler in 4,11,04 den zweiten Platz besetzen konnte. Westfalens Fechterschaft begann ihre diesjährigen amtlichen Veranstaltungen mit der Prüfung des Nachwuchses. Die Prüfungen erstrecken sich auf folgende Punkte: Kenntnis der Waffe bzw. ihrer Beschaffenheit, Beherrschung der einschlägigen Kampfregeln, Kenntnis in der Beurteilung eines gültig bzw. ungültig aufkommenden Treffers, Beurteilung der Kampfbahn, Körperhaltung, Klingenführung und Beinarbeit usw. Die Prüflinge werden erst einer theoretischen Prüfung unterzogen. Es folgt dann ein Gefecht, bei dem Körperhaltung und Klingenführung im Kampf überprüft werden. Zuletzt hat jeder Prüfling zwei Gefechte auf drei Treffer zu machen. Hier soll der Anfänger zeigen, daß er seine Handlungen sorgfältig, jedoch schnell überdenkt und durchführt, um den Gegner zu treffen, ohne selbst getroffen zu werden. Um die Prüfung zu bestehen, muß jeder Fechter mindestens 6 Punkte insgesamt erhalten. Die Prüfungen im Kreise Bochum wurden von Kreisfechtwart Stein durchgeführt, dem einige erfahrene Fechter zur Seite standen. Vier Prüflinge waren zur Stelle, wovon allein drei dem Tv. 1848 zu Bochum angehörten, während die Tg. Wanne=Eickel nur mit einer Meldung vertreten war. Am besten schnitt der sehr talentierte Bochumer J. van Essen ab, der die Prüfung mit 9 Punkten bestand, und zwar im Florett. Fräulein Anni Briel, ebenfalls Tv. 48 Bochum, sicherte sich mit 8 Punkten im Florett den zweiten Platz, während Fräulein Wirtz(Tg. WanneEickel) mit 7 Punkten den dritten Platz belegte. Im Säbel stellte sich Alfred Glowienka(Bochum) dem Prüfungsausschuß als einziger Säbelfechter. Er bestand die Prüfung ebenfalls mit 7 Punkten. einmal ausschließlich die Elite der deutschen Fahrer startete, daß aber auch die deutschen Kraftfahrzeuge so aut sind, daß ihnen jede Stravaze zuzutrauen ist Welche Sonderprüfungen sollten zur weiteren Entschei, dung beitragen? Es wurde in Fachkreisen erörtert. den Fahrstil noch zu werten. Aber wie will man das tun? Viel wichtiger scheint mir, eine Fahrzeuazustands. prüfung als Abschluß einzuführen und ruhig auch den verbeulten Kotflügel und ähnliches mit Schlechtpunkten zu belegen. Denn es kommt meines Erachtens nicht allein darauf an, daß ein Fahrzeug in einer bestimmten Zeit zum Ziel kommt, sondern daß es in hundertprozentig brauchbarem Zustande ankommt. Das wäre keineswegs unwichtig und einmal zu überlegen. Die Einfübrung der Serienwagenklasse ist eine sehr gute Tat der ONS. gewesen. Sie hat dazu beigetragen. daß gerade die serienmäßigen Fahrzeuge bis zu einer konstruktiven Höhe entwickelt wurden, wie sie kaum zu überbieten ist. Und so ist das erfreulichste Ergebniz dieser Kraftfahrzeug=Winterprüfungsfahrt, daß gerade die Fahrzeuge die besten Ergebnisse zeitigten, die jeder Käufer in absolut der gleichen Gestaltung, wie sie hier die Winterprüfung bestritten. im Laden kaufen kann. Es ist nichts, aber auch absolut nichts an ihnen geändert worden. Noch erfreulicher, daß gerade die Wagen so hundertprozentig abschnitten, die den deutschen Absatzmarkt beherrschen, die mit einem Hubraum bis zu 1,5 Liter, die alle ohne Ausnahme mit der höchsten Ariio KolbilirgegenEiWirkienl Um die Deutsche Schwergewichts-Boxmeisterschaft Neuauflage Frank Hough-Adolf Witt Die Hausse im Berufsboxsport hält weiter an. Dem Kampf Eder gegen Locatelli im Sportvalast folat heute abend in der Deutschlandhalle wiederum ein Kampfabend, der allgemeines Interesse und ein ausverkauftes Haus finden wird. Im Mittelpunkt des Kampfabends stehen zwei Hauptpunkte: der neue Titelkampf um die Schwergewichtsmeisterschaft zwischen dem Meister Arno Kölblin und seinem Herausforderer Erwin Klein und die Neuauflage der Halbschmergewichtsbegegnung zwischen Adolf Witt und seinem Besieger Frank Hough. Nach den Zeiten eines Breitensträter. Samson=Körner, Franz Diener, Rudi Wagener haben wir in der Schwergewichtsklasse keine Boxer mehr aufzuweisen, die über internationales Format verfügen, da Schmeling und Neusel sich nicht an den Kämpfen um den höchsten Titel des deutschen Boxsports beteiligten. Augenblicklich träat nach dem Kölner Hower der ehemalige Plauener Arno Kölblin den Titel: ein Mann mit dem Körver eines Kämpfers, in dem aber leider kein temperamentvoller Kampfaeist wohnt. Seine letzte Begegnung mit Werner Selle, einem gleichgearteten Mann, brachte eine große Enttäuschung. Was Arno Kölblin, fehlt, besitzt sein anerkannter Verausforderer Erwin Klein(Solingen) in erhöhtem. Maße. Er bringt nicht wie Kölblin einen robusten Körver mit. er war ein Mann der Mittelklasse, bis er durch das hervorragende Unentschieden, das er Eurovameister Charles abzwang, das Interesse auf sich lenkte. Schon bald wurde ihm im Titelkampf gegen Kölblin die größte Chance seines Lebens geboten, die er auf 50=Kilometer=Dauerlauf: 1. Deutscher Meister Herbert Leupold(Breslau) .08,23; 2. Otto Dreßler(Großiser) 4,11,04; 3. Hans Leonhard(Mühlleiten) 4,17,30; 4. Thomas Datzmann (Ramsau) 4,20,34; 5. Matthias Wörndle(Partenkirchen).21,13;; 6. Karl Lense(Oberkochen) 4,22,50; 7. und Deutscher Heeresmeister Oberjäger Konrad Holzner(Geb.=Jäg.=Reg. 100 Brannenburg) 4,24,12; 8. Oberjäger Kurt Poppa(IR. 10 Dresden) 4,25,15; Biegen oder Brechen ausnutzen wird. Vielleicht ist Klein der Mann, der Kölblin endlich aus seiner Reserve herauslockt. Der Solinger wird dafür sorgen, daß der Kampf nicht zu der Eintönigkeit erstarrt, wie der letzte Titelkampf Kölblin— Selle. Durch die Niederlage Adolf Heusers gegen den Belgier Sys, die Schlappen. die sich Witt gegen den Engländer Frank Houab und den Weltmeister Roth holte, ist der seit langem fällige Titelkampf Heuser— Witt wieder auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Beide bemühen sich nun, die Schlappen vergessen zu machen. Bekanntlich hat der Deutsche Halbschwergewichtsmeister Adolf Witt unmittelbar nach seiner Niederlage Frank Hough zu einem Kampf über 15 Runden gefordert. Hofft Witt, in den drei Zusatzrunden den schnellen Engländer stellen zu können? Wir glauben, daß die Ausdehnung des Kampfes auf 15 Runden sich eher gegen als für Witt auswirkt. Witts Kampfstil, den Gegner vom Gonaschlag weg umlegen zu wollen, reichte nicht für einen technisch so geschulten Boxer wie Houah. Witt wird boren müssen, wenn nicht erneut der Engländer den Punktentscheid erhalten soll. Neben diesen beiden Kämpfen gibt es noch eine Deutsche Meisterschaft. Der Dortmunder Paul Schäfer will sich zu seiner Meisterschaft im Fliegengewicht, die er dem Neußer Hubert Offermanns abgenommen hat, noch den Titel im Bantamgewicht holen, die der Berliner Werner Riethdorf verteidigt. Ferner noch zwei Kämpfe: Paul Wallner trifft auf Kurt Haymann, Willi Pürsch auf Leonhard Marohn. Bllanz der Krurtiantteug Winltergralung Ein Lob dem NSKK.— Scrienmäßige Wagen in Front Mannschaftskampf, Lehren und Erfahrungen Punktzahl und Auszeichnung das Ziel der viertägigen wirklich überaus beschwerlichen Prüfung erreichten. Sieger und Besieate gibt es in diesem Sinne bei einer solchen Prüfung nicht. Die Grenzen lassen sich nicht genau ziehen. Man könnte eine Prozentualauswertung fertigstellen, doch bei 29 verschiedenen Fahrzeugmarken und noch mehr Typen ist das im Rahmen dieser Besprechung nicht angängia, zumal ja jede Fahrzeuamarke in verschiedener Fahrzeuganzahl aufgetreten ist. Wollte man nur die Goldmedaillen nennen, gäbe das ein schiefes Bild. Wenn die Marke A zwanzig Goldmedaillen errang und die Firma B nur zehn, so ist es durchaus möglich, daß„B“ viel besser abgeschnitten hat, als A. Es hat darum keinen Zweck, sich mit Einzelergebnissen auseinanderzusetzen, keinen Zweck irgendein Fabrikat zu nennen. Die Zahl der Höchstauszeichnungen aber ist hoch und zeigt, daß unsere Industrie den Einsatz mit Erfolg durchgeführt hat. Deutschlands Kraftfahrzeugbau ist auf der Welt führend. Mehr als 40 v. H. aller gestarteten Fahrzeuge sind mit Goldmedaillen ausgezeichnet worden. Das genügt. Eine Statistik ist vielleicht ganz interessant: Ohne Anspruch auf ein vollwertiges Urteil zeiat uns der Mannschaftskampf, wie unsere Kräfte verteilt sind. Man kann vier aroße Gruppen gegenüberstellen: RSKK., SS. Wehrmacht und Industrie. Die Konzentration des Sports in den Formationen wird immer weiter fortschreiten. So ist zu hoffen, daß der Mannschaftsvierkampf, wie er hier zum ersten Male in Erscheinung trat sich noch vervollständigt. Von 60 teilnehmenden Mannschaften gehörten 42 allein diesen vier Gruppen an— Lastkraftwagen wurden absichtlich nicht berücksichtigt,„RSKK. startete mit 15 die Industrie mit 13, die SS. mit acht und die Wehrmacht mit sechs Mannschaften. Ans Ziel brachte die Industrie 76.9 v. H. ihrer Mannschaften, die Wehrmacht 66,6 v.., die SS. 50 v. H. und das NSKK. 40 v. H. Die Motorbriaade Westfalen war leider nicht sehr vom Glück betroffen. Die Mannschaft der Brigade wurde durch den Ausfall von zwei Fahrern gesprengt. Oberscharführer Stamm fuhr dann aber mit seiner 200=ccm=Ardie als Einzelfahrer weiter und errang die silberne Medaille. RSKK.=Mann Krüger (Wetter) errang mit einer kleinen Hercules=Maschine die eiserne Medaille. Lediglich dem bekannten westfälischen Motorsportler NSKK.=Obertruppführer Theisen(Dortmund) gelang es, mit seinem Beifahrer Oberscharführer Werner auf einem BMW.=Gespann, die Höchstauszeichnung, die goldene Medaille, zu erringen. 6. 4 Erfahrungswerte werden bei der Kraftfahrt=Winterprüfung immer gesammelt. Technisch interessant war die neue DKW.=Maschine mit Hinterradfederung, die sich bestens bewährte. An Sonderfahrzeugen wurde nichts Neues gezeigt. Die Wehrmacht hatte große Erfolge mit ihren neuen Motorrad=Stahlskiern. An Winterfahrhilfsmitteln wurden neue Gesichtsschutzmasken, Handschuhe, Handschützer für Krafträder seitens der Wehrmacht, eine Heizbrille von privater Seite gezeigt. Das war alles. Die Prüfung von WinterFahrbekleidung zeigte, daß es nur sehr wenig zweckmäßige Kleider gibt, nur eine Münchener und eine Berliner Firma zeigten Brauchbares. Auf jeden Fall war die Winterfahrt wieder ein guter Lehrmeister! Ernst Rosemann Wenn rund 300 Fahrzeuge eine Prüfung bestreiten, dann ist die Auswertung des Ergebnisses weder einfach, noch in kürzester Zeit herzustellen. So mag diese Betrachtung etwas später, aber immer noch rechtzeitig erscheinen. Sie hat den Zweck, sich mit dieser giaantischen Prüfung des deutschen Motorsports in sportlicher, organisatorischer und technischer Hinsicht auseinanderzusetzen, Fragen aufzuwerfen und Anregungen zu geben. Die Oberste Nationale Sportbehörde für die deutsche Kraftfahrt und das von ihr beauftragte NSKK. haben eine große Aufgabe glänzend erfüllt. Man kann sich vielleicht ein Bild machen, wie groß der Einsatz der Kräfte ist, wenn man hört, daß allein das Quartier= amt der ONS. mehr als 1000 Betten bereitstellen mußte. Ein gewaltiger Apparat wird monatelang in diese Prüfung eingespannt, die über das sportliche Moment auch eine Einsatzprüfung ist. Die Streckenorganisation allein mit Sicherungsdienst, Schubkommandos, Nachrichtendienst. Kontrollstellen, Zeitnahme, Meldern und Sanitätsdienst ist allein ein Kunstwerk. Ortskommando, Fahrbereitschaft, Verkehrsregelung, Betreuung der Gäste und letzten Endes die Verwaltung kommen noch hinzu. Das ganze Streckennetz war von Fernsprechern belegt, die Wehrmacht hatte eine Nachrichtenabteilung zur Verfügung gestellt. Fernschreiber gaben die Kontrollstellenmeldungen— kurz, ein Apparat dieser Größe ist eingesetzt worden und hat glänzend geklappt. Unsere Voraussagen Cannes, 10. Februar 1..: Rhadamante— Massipée. 2..: MilitärJagdrennen. 3..: Damstor— Julie. 4..: Faro— Vulgato. 5..: Zirconium— Kohinoor. 6. Brigantin—Tito, Sportlich betrachtet! Mit Petrus kann man mit bestem Willen keine Vereinbarung zustande bringen und so ist es leider nicht möglich, das Wetter für eine solche Prüfung vorauszubestimmen. Nichts hängt mehr von Witterungsverhältnissen als Leistungen im Kraftfahrsport ab. Man hatte schon dreierlei Fahrtzeiten ausgerechnet und bereit— mehr kann man wirklich nicht machen. Die Prüfung war unerhört schwer. Wenn das Ergebnis dennoch so günstig ist, dann liegt es eben daran, daß Cannes, 9. Februar 1..: 1. Atthra(Cerez), 2. Robber Chief, 3. Le Prophete. Toto: Sieg 118, Platz 35, 18. Ferner: Nebuleut, Veto, Dedo II. 2..: 1. Bleu Horizon(Mathet), 2. Petit Sot, 3. Le Cucheron. Toto: Sieg 13, Platz 11, 12, 12. Ferner: Glycere. Laouna, Nio, Zouina, Krassavitza, Maldonne, Catogan. J..: 1. Armeline(Taplor), 2. Ursus. 3. Palais Borghese. Toto: Sieg 54. Platz 21, 23. Ferner: Hong Voi. Canteck.'Amour, Montenotte. 4..: 1. Slave Boy(Frigoul), 2. Mulato, 3. Sans Erreur. Toto: Sieg 82, Platz 37, 24. Ferner: Ugolino, Ironside, Mahama. Farnus. 5..: 1. Pop(Davy). 2. Caramel, 3. Karagheuz. Toto: Sieg 17, Platz 12, 17. Ferner: Feuille'Automne, Javron, Delate. 6. R: 1. Harris II(Gigant), 2. Prior 3. Perle Royale, Toto: Sieg 29, Platz 18, 22. Ferner: Sadiva. KAEREEEETEENTSCTEE Cnccyeeln 10.00 16.00 16.30 17.30 18.00 18.20 20.15 20.45 22.15 22.30 Der Tod und das Mädchen.(Vom Deutschlandsender). Eine kammermusikalische Hörfolge um Franz Schubert Die Werkpause. Uebertragung aus der Feldmühle AG. Papierfabrik, Hillegossen bei Bielefeld Musik am Mittag. Das Große Orchester(Otto Julius Kühn). Für unsere Kleinen: Jeder kann zaubern und der Zauberer Hokuspokus ist auch dabei Wir treiben Familienforschung Kleine Kunstchronik. Unterhaltung und guter Rat Neue Musik aus Westdeutschland. Sonate für Violine und Klavier von Rudolf Petzold; Rudi Hauck(Violine): Erwin Bischoff(Klavier) Geiserichs Wandalen in Rom. Aus dem Roman „Geiserich“ von Hans Friedrich Blunck Meister ihres Fachs. 1. Concerto Grosso Nr. 1 Werk 6(Händel). 2. Adagio cantabile aus der „Sonate Pathätique“, Werk 18(L. van Beethoven); Elly Ney. 8. a) Posas Tod, aus„Don Carlos“ (Verdi); b) Monolog des Gérard, aus„Andrea Chénier“(Giordano); Heinr. Schlusnus. 4. Walzer (Brahms). Wilhelm Backhaus. 5. a) König des Abgrunds, Arie aus„Ein Maskenball“(Verdi): b) Verhängnisvoll war das Geschick, Arie aus „Don Carlos“(Verdi). Margarete Klose, Alt. 6. Konzertstück in=moll für Klavier und Orch. Stunde der jungen Nation(Von Berlin). Sven Hedin„spricht zur deutschen Jugend Abendkonzert des Rundfunkorchesters(Karl List). Aufgaben des RSKK. Neue deutsche Blasmusik.— Nachtmusik.— 23.00: Wir (W. Glahe) 22.30: Eine kleine bitten zum Tanz CCLOTOSTSUENE 10.00 12.00 22.30 Führergestalten der rheinisch=westfälischen Wirtschaft. Friedrich Harkort, Westfalens„Alter Fritz" 22.45 Unterhaltungskonzert. Landesorchester des Gaues Baden(Theo Hollinger); die Karlsruher Schrammeln Deutschlandsender: 19.00: Guten Abend, lieber Hörer! — 20.10: Tiana Lemnitz singt.— 21.00: Die schwarze Kunst.— 23.00: Zur Unterhaltung Deutschlandsender. 19.00: Guten Abend, lieber Hörer! — 20.10: Drei Wiener Künstlex.— 21.00: Leipzig: Buntes Kaleidoskop.— 22.35: Nachtmusik EENTEISRLIENE 13.15 14.15 16.00 17.15 Unterhaltungs= und Tanzmusik(Von Berlin). Das Kleine Funkorchester(Willy Steiner) Deutschlandsender: 19.00: Guten Abend, lieber Hörer! 9# a0: af:#.32, an ohar Meistes— — 20.10: Kleine Stücke großer Meister. 15: 17.30 18.00 19.00 20.10 20.40 21.00 Volksliedsingen Die Werkpause. Uebertragung aus den Rheinischen Stahlwerken, Abteilung Arenberg, Bottrop. (Werkskapelle.) Musik am Mittag(Von Frankfurt) Allerlei von Zwei bis Drei(Vom Deutschlandsender) Nachmittagskonzert. Das Große Orchester(Otto Julius Kühn). Mia Münstermann(Sopran). I. Ouvertüre„Die Feen“.(Wagner). 2. Arie der Agathe a.„Der Freischütz"(Weber). 8.„Orpheus", sinfonische Dichtung(Liszt). 4. Einleitung zum 8. Akt aus„Lohengrin“(Wagner). 5. Arie der Elisabeth aus„Tannhäuser“(Wagner). 6. Thema mit Variationen und Polacca aus der Suite Nr. 3 (Tschaikowsky). 7. Ouvertüre z.„Die verkaufte Braut"(Smetana) Der Stern des Bundes. Spruchgedichte von Stefan George Jungen und Mädel am Werk Blasmusik. Ein Musikkorps des Bahnschutzes (Josef Franken). Musik zum Feierabend. Friedrich Eugen Engels (Tenor); Grete Avril=Kreuzhage(Sopran); Helene Rott(Alt); Hans Jakob Heuken(Klavier); das Kleine Orchester(Leo Eysoldt) Unterhaltungskonzert. Das Kleine Orchester(Leo Eysoldt): Friedr. Eugen Engels(Tenor). Die russische Dichterin Alja Nachmanova erzählt aus ihrem Leben Musikanten=Abend. Musikantengilde Köln und Kölner Violenchor(Robert Engel) C3CSENE 10.00 12.00 13.15 14.15 16.00 17.00 18.00 19.30 20.10 21.30 22.30 23.15 Pirmasens— Vom Schicksal einer deutschen Stadt(Von Saarbrücken) Die Werkpause. Das Kleine Orchester(Leo Eysoldt) Musik am Mittag(Leo Eysoldt) Allerlei von Zwei bis Drei(Vom Deutschlandsender) Musik am Nachmittag. Orchester des Deutschlandsenders(Heinrich Bergzog) Die bunte Stunde. Plauderei und Musik zum Nachmittag Musik aus Dresden. Martha Roß(Alt): Karl Schütte(Klarinette); Professor Emil Kronke(Klavier). Dresdener Philharmonie(Hilmar Weber). Ausschnitt aus der Großkundgebung des Reichsbundes der Kinderreichen in der Deutschlandhalle Berlin mit Ansprachen des Jugendführers des Deutschen Reiches Baldur von Schirach. des Reichsorganisationsleiters Dr. Ley und des Reichsamtsleiters Dr. Groß(Von Berlin Reichssendung) Soldaten— Kameraden. WHW.=Konzerte der Wehrmacht in Detmold und Osnabrück Wo bist du, Kamerad? Funkappell alter Frontsoldaten Das Schatzkästlein. Ein neuentdecktes Jugendwerk von Johannes Brahms: Trio=dur. Karl Hasse(Klavier); Georg Beerwald(Violine): Hans Münch=Holland(Cello) Nachtmusik. Unterhaltungsorchester des Deutschlandsenders(Otto Dobrindt) 10.00 10.30 Kettenglied Nr. 22.(Von Berlin). Hörszenen um eine Lüge von Versailles„(am 12000 Jungen erleben klassisches Boxen.(Vom Deutschlandsender). Funkberichte von der Vor' veranstaltung des RSLB im Berliner 11.00 11.30 12.00 14.15 15.15 16.00 18.00 18.05 16,6 Milliarden a Die Entwicklung der sparkassen stand im 2 E# Weihnachtsfestes. zeinkäufe griffen d veranstaltung des NSLB. im Berliner Sportff Fröhliches Spiel für unsere Kleinen(Lieselotte Hoppe). Was ist los im Sport? Mittagskonzert. Orchester des oberschlesischen Landestheaters Beuthen(Erich Peter): Konrad Seipold(Flöte); Walter Stoschek(Klavier) Wochenendkonzert(Ernst Kalthoff) Von Spaßvögeln, Schaltsnarren und anderen Weisen Bunte Melodien. Der neue Funkplan„„ 4e: Frit Zur Unterhaltung. Das Kammerquintett; Baur(Baß); Michael Agnes(Klavier)#, Nun sich der Tag geendet hat. Kleine Musik und Lieder zum Abend,„ ders 65 Der frohe Samstagabend des Reichssenders Kom mit dem Lustigen Kleeblatt Deutsche Ski=Meisterschaften in Altenberg(Ers gebirge) und Ski=Weltmeisterschaften in Chamen Nachtmusik. Das Münchener Tanzfunkorcheste (Carl Michalski). Ludwig Kusche und Ludwis Schmidmeier(an zwei Klavieren) Deutschlandsender: 16.00: Nach dem Schaffen retet Hände— ein sorgenfreies Wochenende.— Volkslieder— Volkstänze aus Westfalen. Guten Abend, lieber Hörer!— 20.10: Aufnahme! Tonfilmzauber im Haus des##### funks.— 22.30: Eine kleine Nachtmusik.— Lach' mein Herz. Kapelle E. Börschel; P. Arcs Anger###### in Dezember, in erhebli einlagen zurück; die„# abgehoben. Die Sparein per um rund 48 Million Diese Entwicklung de Ansammlung von Sparei Zweck, aus den Sparg: zu tätigen, gewann in de heblich an Bedeutung. für Weibnachten gestieg die Zunahme der Ausz vember, faft, dapgelt so b Die verstärkten Abhebun Erhöhung des Auszahlu habt, wenn sich nicht au bel günstiger entwickelt genen Jahren. Die ve der Einzahlungen läßt des Einzelhandels ausd rem Maße als früher bücher zur Rücklagenbil Bei einem Vergleich für Ende November und zahlungsüberschuß, jedod Ultimo ein beträchtlicher aufgelaufenen Zinsen a. ben wird. So beliefen geschriebenen, Zinsen, a erhöhte sich der Einlag Buchungsvorgänge um 1 Spareinlagen=Bestand st die im Jahre 1936 auf 1937 gutgeschriebenen Reichsmark, also auf 82 bember 1936. Die Einlagenabzüg geschäfts und des Jahl mäßig zu erwarten we sondern auch im Depo verkehr in Erscheinung. 111 Millionen Reichsm Der Gesamtbestand Spareinlagen und Giro Ende Dezember 16 631 deutet einen Zuwachs teten fremden Gelder i rund 1100 Millionen 3 Zinshöhe bei Ein Unte Trotz der im natio führten bedeutsamen find im vorigen Jahr handwerks Beschwerde eingelaufen. Die Hai beauftragt worden, so len. Das Ergebnis vor. Generalsekretär „Deutschen Handwerk“ wegen eines„Zinswul daß die Kreditinstitute nung dem Handwerker nehmen. Nur in ve seien Handwerkern ül worden, und in diesen für Abhilfe gesorgt w Klagen darin begründ Höhe und Berechnung stigen Gebühren nicht Kreditprovisionen, 11 spesen usw. ohne nähe und dann zu einem Prozent kämen. Der daß bezüglich der Zah kredite die berechtigten nicht erfüllt seien. T selbst bedeutend dazu nete Buchführung ein die Prüfung der Kred Reichsstand eingeführ auch eine kreditpolitisc Warte Invalidenunterst Die Größe der Arbeitsfront wurde für 1936 offenbar, w mark für Renten un den sind. Allein an ggnatlich etwa 3½ 260 000 Mitglieder ge der DAF. soll nicht das Ausscheiden aus Ueber ihre Gewä amtes der DAF. jetz mit dem 1. Januar laufende Invalidenu gliedern der DAF. oder Invalidität dau Als Invalide gil ner Erwerbsfähigkei Rh.-Westf. B Mitgeteilt von Bocl Fortlaufende Notter 19. 2. 19 Div. Anfang Schl Mestk.. ##ossch Rü. #e Kwpo RM. %/ Mittelstahl Bemberg bager... Boderus.. Banturch 81. Disch. Atlanten Disch. Erdöl Reiched. V. Oortm. Union 6. Fardeniag. ##nöhle Felten& Suille #s ldschmist Narpes Steinkon —— Caroios M. 68 Const. b..93 Oeutschl. Schwerin ag 1330 Sraun gpot e Loonh, 13000 Beraherein. 1 Kall-Kur seienrode hurberh HOpt eite 9 Nr. 34/ Bochumer Anzeiger, Mittwoch, 10. Jebruar 1937 Wirtschaft utschen Fahrer aftfahrzeuge so nzutrauen ist. teren Entschei. eisen erörtert, will man das irzeugzustands. ruhig auch den Schlechtpunkten Erachtens nicht einer bestimmes in hundertnt. Das wäre berlegen. se ist eine sehr zu beigetragen, e bis zu einer je sie kaum zu ichste Ergebnis et, daß gerade igten, die jeder ia, wie sie hier kaufen kann. in ihnen aeänade die Wagen deutschen Abubraum bis zu it der höchsten der viertägigen g erreichten. em Sinne bei zen lassen sich ie Prozentual= 9 verschiedenen ist das im Rahzumal ja jede iganzahl aufgedaillen nennen, Marke A zwania B nur zehn, iel besser abgekeinen Zweck, zusetzen, keinen Zahl der Höchstat, daß unsere irchgeführt hat. auf der Welt starteten Fahreichnet worden. teressant: Ohne zeiat uns der e verteilt sind. segenüberstellen: ! Die Konzenen wird immer daß der Mannn Male in ErVon 60 teil2 allein diesen urden absichtlich t. 15. die InduWehrmacht mit die Industrie Wehrmacht 66,6 K. 40 v. H. ar leider nicht ischaft der Briei Fahrern geuhr dann aber rer weiter und Rann Krüger ercules=Maschine bekannten westppführer Theiinem Beifahrer BMW.=Gespann. Redaille, zu eraftfahrt=Winter= interessant war adfederung, die rzeugen wurde ht hatte große stahlskiern. An besichtsschutzmasafträder seitens ivater Seite geig von Winterhr wenig zweckchener und eine Auf jeden Fall Lehrmeister! st Rosemann 2..: Militär4..: Faro— Brigantin—Tito. Chief, 3. Le ProFerner: Nebuleux, Petit Sot, 3. Le 12. Ferner: Glyaldonne, Catogan. irsus, 3. Palais . Ferner: Hong Mulato, 3. Sans Ferner: Ugolino, Karagheuz. Toto: Automne, Javron, , 3. P e r l e R o y a l e. Sadiva. nd, lieber Hörer! — 21.00: Leip5: Nachtmusik szenen um sen.(Vom der Boxer Sport(Lieselotte erschlesischen Laner): Konrad Seiklavier) in und anderen nerquintett: Fritz avier)#.3 und Kleine Musir und 16,6 Milliarden auf der Sparkasse Oei Oparruu, ne Jehuer!. Für die Weihnachtskäufe wurde Geld gebraucht Schaffen„Sgg; enende.— 14.00: estfalen.— n 20.10: Haus des Runde btmusik.— 23.00 rschel: J. Arco Die Entwicklung der Einlagen bei den deutschen svarkassen stand im Dezember unter dem Einfluß #e# Weihnachtsfestes. Zur Finanzierung der Weihnachtseinkäufe griffen die Verbraucherkreise, wie stets im Dezember, in erheblichem Umfange auf ihre Sparzurück; die„Weihnachts=Spargelder“ wurden ahgehoben. Die Spareinlagen gingen daher im Dezemum rund 48 Millionen Reichsmark zurück. Diese Entwicklung darf nicht wundernehmen. Die Ansammlung von Spareinlagen mit dem ausschließlichen Zweck, aus den Spargroschen die Weihnachtseinkäufe tätigen, gewann in den letzten Jahren zweifellos erseblich an Bedeutung. Wie sehr die Zweckspartätigkeit Weibnachten gestiegen ist, ergibt sich daraus, daß die Zunahme der Auszahlungen gegenuber dem November fast doppelt so hoch war wie in den Vorjahren. die verstärkten Abhebungen hätten nun eine bedeutende Erhöhung des Auszahlungsuberschusses, zur Folge gehabt, wenn sich nicht auch gleichzeitig die Einzahlungen viel günstiger entwickelt hätten als in den vorangegangenen Jahren. Die verhältnismäßig starke Zunahme der Einzahlungen läßt erkennen, daß die Einnahmen des Einzelhandels aus dem Weihnachtsgeschäft in höherem Maße als früher durch Einzahlungen auf Sparhücher zur Rücklagenbildung verwendet wurden. Bei einem Vergleich des Spareinlagen=Bestandes für Ende Novemver und Ende Dezember tritt der Auszahlungsüberschuß jedoch nicht in Erscheinung, da am Ultimo ein beträchtlicher Teil der im Laufe des Jahres aufgelaufenen Zinsen auf den Sparbüchern gutgeschrieben wird. So beliefen sich die im Berichtsmonat gutgeschriebenen, Zinsen, auf 119 Millionen. Außerdem erhöhte sich der Einlagenbestand noch durch sonstige Buchungsvorgänge um 10 Millionen. Der ausgewiesene Spareinlagen=Bestand stellte sich somit Ende 1936(ohne die im Jahre 1936 aufgelaufenen, 1937 gutgeschriebenen Zinsen) auf 14303 Millionen Reichsmark, also auf 82 Millionen mehr als Ende NoDie Einlagenabzüge anläßlich des Weihnachtsgeschäfts und des Jahresultimos traten, wie saisonmäßig zu erwarten war, nicht nur im Sparverkehr, sondern auch im Depositen=, Giro= und Kontokorrentverkehr in Erscheinung. Der Rückgang belief sich auf 111 Millionen Reichsmark. Der Gesamtbestand der deutschen Sparkassen an Spareinlagen und Giro= und sonstigen Guthaben betrug Ende Dezember 16 631 Millionen Reichsmark. Das bedeutet einen Zuwachs der von den Sparkassen verwalteten fremden Gelder im Laufe des letzten Jahres um rund 1100 Millionen Reichsmark. Zinshöhe beim Handwerkerkredit Ein Untersuchungsergebnis Trotz der im nationalsozialistischen Staat durchgeführten bedeutsamen Zinssenkung auf allen Gebieten sind im vorigen Jahr beim Reichsstand des deutschen Handwerks Beschwerden über zu hohe Zinsbelastung eingelaufen. Die Handwerkskammern sind daraufhin beauftragt worden, sorgfältige Ermittlungen anzustellen. Das Ergebnis dieser Untersuchungen liegt jetzt vor. Generalsekretär Dr. Schüler teilt darüber im „Deutschen Handwerk“ mit, daß allgemeine Vorwürfe wegen eines„Zinswuchers nicht berechtigt seien und daß die Kreditinstitute im allgemeinen die Zinsberechnung dem Handwerker gegenüber vorschriftsmäßig vorNur, in gethtegggmußit##nigen, Fäl Gel wer das 65. Lebensjahr vollendet hat. Die Höhe der Unterstützung richtet sich nach der Anzahl und dem Durchschnitt der geleisteten Beiträge. Sie beträgt monatlich bei mindestens 240 Monatsvollbeiträgen den halb muß die Wartezeit für alle Mitglieder auf zwanzig Jahre erhöht werden. Durch Uebergangsbestimmungen werden Härten vermieden. Mitglieder, die am 1. Januar 1937 mindestens 24 Monatsvollbeiträge geleistet haben, sind von dem Nachweis der zwanzigjährigen Wartezeit befreit. Die Gesamtmitgliedschaftsdauer muß aber in jedem Falle mindestens 144 Vollbeiträge betragen. Diese Mitglieder sind schon dann unterstützungsberechtigt, wenn die am 1. Januar 1987 zu einer zehnjährigen Mitgliedschaft noch fehlenden Anwartschaftsjahre verAusgenommen von den Uebergangsbestimmungen den achtfachen Monatsdurchschnitsbeitrag bei 420 und Hestunt purch die Heraßsetung auf 25 Jahre eine weDie praltische Arhelt hat ergeben, daß die Veviy. ersensgen Beizände, die dor ein K. Mai lös eine Iu. Peitragsseistung guf die Hauer nicht möglich ist. Des= validenunterstützung nicht kannten. Beitrugsleistung auf die Dauer nich Gute Geschäfte wollen vorbereitet sein Der Nachimunn inuß Werden Bericht des Werberats der deutschen Wirtschaft Im kaufmännischen Leben hat die Werbung von Jahr zu Jahr weiter zugenommen. Das läßt sich auch für 1936 feststellen, wie im Jahresbericht des Werberats der deutschen Wirtschaft ausführlich erläutert wird. Von besonderer Bedeutung ist die Feststellung des Werberats, daß es gelungen ist, auch solche Kreise für die Wirtschaftswerbung zu gewinnen, die ihr bisher fremd oder gar ablehnend gegenüberstanden. Im Bericht des Werberates wird darüber folgendes gesagt: „Einzelhandel und Handwerk haben die große Bedeutung der Werbung erkannt, und ihre Organisationen bemuhen sich mit den beteiligten Kreisen der Werbewirtschaft, Wege zu finden, um dem Einzelhandler und dem Handwerker eine erfolgreiche Werbung zu ermöglichen. Gerade die wirtschaftlich Schwachen, die häufig glaubten, die Werbung sei ein Vorrecht rapitalstarker Kreise, sind in steigendem Maß an die Werbung herangeführt worden, nachdem es gelungen war, auf Grund der Preistreue auch den kleinen Werbungtreibenden gerechte Preise sicherzustellen und zu verhindern, daß machtige Betriebe sich Sondervorteile erzwingen konnten.“ ig wenigen Fällenter von 18 und 21 Jahren pebuhren, berechnet dritte Mädchen war 1920 geboren. Der Werberat meint, daß es ganz falsch sei, wenn diejenigen Kreise der Industrie, die durch Staatsaufträge beschäftigt sind, glauben, ihre Werbung einstellen zu können. Ausdrücklich wird daher erklart:„Die Neigung mancher Kreise, auf die Wirtschaftswerbung zu verzichten, weil man bei der augenblicklichen Konjunkturlage nicht nötig habe, Absatzwerbung zu treiben, ist nicht nur im Interesse der Werbewirtschaft, sondern gerade auch im Interesse der Betroffenen selbst und der Volkswirtschaft im ganzen zu bedauern. Niemand kann damit rechnen, daß er für alle Zeiten öffentliche Aufträge erhält. Wenn diese Auftrage nicht mehr erteilt werden, beginnt der Kampf um die Kundschaft. Eine Firma, die durch ständige Werbung dafür gesorgt hat, daß ihr Name im In= und Auslande nicht in Vergessenheit geriet, kann sicher damit rechnen, daß sie im Kampf um die Kundschaft erheblich größere Erfolge erzielen wird, als diejenigen Firmen, die auf eine Werbung verzichtet haben und sich plötzlich nach dem Ausbleiben staatlicher Aufträge auf die Werbung umstellen müssen. Es ist ein verhängnisvoller Irrtum zu glauben, daß die Werbung erst einzusetzen brauche, wenn der Absatz stockt.“ „Wirtschaft und Börse“. lung der an deutschen Wertpavierbörsen notierten Aktien= und Rentenwerte im Jahre 1936 übersichtlich darstellt. Bei den Rentenwerten werden Zinsjuß, Zinstermin sowie Tiefst=, Höchst= und letzte Kurse der Jaore 1934 bis 1986 verzeichnet. Das Tabellenwerk der Aktienwerte enthält neben den Kursnotierungen Angaben über die Dividende der drei letzten Jahre, das Aktienkapital und das Geschäftsjahr. Diese Broschüre wird mit einem kurzen Vorwort über Wert und Bedeutung von Jahreskurstabellen eingeleitet. Außerdem finden wir eine Uebersicht über die Zusammensetzung der Vorstände an den deutschen Wertpavierbörsen, die Aktien=, Renten= und internationalen Inderziffern, eine Kapitalverzinsungstabelle und verschiedene Angaven allgemeinen Inhalts. Diese Schrift steht Geschäftsfreunden der Commerz= und Privatbank in allen Filialer und Depositenkassen zur Verfügung. Nach kurzer Krankheit starb Artur Proschek, Direktor der Gebr. Böhler& Co. AG.(Düsseldorf), im Alter von 58 Jahren. Direktor Proschek war seit 1921 stellvertretender Vorsitzender und seit 1929 Vorsitzender des Edelstahlverbandes in Krefeld. Er verfügte über große Kenntnisse und Erfahrungen im Edelstahlgewerbe. Nach dem Ausweis der Reichsbank vom 6. Februar 1937 hat sich in der verflossenen Bankwoche die gesamte Anlage der Bank in Wechseln und Schecks. Lom; bards und Wertpapieren um 329.6 Millionen auf 5118.3 Millionen Reichsmark ermäßigt. Die Bestände an Gold und deckungsfähigen Devisen haben um .1 Million auf 72,6 Millionen Reichsmart zugenommen. Im einzelnen stellen sich die Goldbestände auf 66.9 Millionen Reichsmark, die Bestände an deckungsfähigen Devisen auf 5,7 Millionen Reichsmark. Aus Westfalen und Rheinland Borsen Wener abgeschwacht Rhein.=Westsälische Wertpapierbörse in Düsseldorf Die Börse eröffnete nach der eintägigen Unterbrechung auf den Aktienmärkten erneut abgeschwächt. Bankenkundschaft und Berufshandel waren zurückhaltgn#., Die meisten Werte mußten sich Kursabschläge gefallen zu...11# in vielen Fällen über 1 Prozent hinausgingen. Nur einige Sonderwerte lagen auf geringe Nachfrage hin, Geschäft setzte ruhig ein und nahm auch im Verlauf nicht an Umfang zu. Am Kuxenmarkt hielt sich das Geschäft in sehr engen Grenzen. Von Kohlenkuxen wurden Carolus 100 Reichsmark leichter gehandelt. Bebauptet Deutschland und Diergardt; auch Langenbrahm vereinzelt zu lebten Preisezigiragrt, wisshaur sgerzug Behottege Das Auld gerrig!!. Drei Tote noch vermißt Das Kolner Autounglug nehmen. Nur in verhältnismäf seien Handwerkern übermäßige worden, und in diesen Fällen sei durch verhandiungen für Abhilfe gesorgt worden. Im übrigen seien die Klagen darin begründet, daß viele Handwerker über Höhe und Berechnungsweise der Zinsen und der sonstigen Gebühren nicht Bescheid wußten und Zinsen, Kreditprovisionen, Ueberziehungsprovisionen, Portospesen usw. ohne nähere Nachprufung zusammenfaßten und dann zu einem„Zinssatz“ von zehn und mehr Prozent kämen. Der Referent weist noch darauf hin, daß bezüglich der Zahl und der Höhe der Handwerkerkredite die berechtigten Wünsche des Handwerks noch nicht erfüllt seien. Der Handwerker könne aber auch selbst bedeutend dazu beitragen, indem er eine geordnete Buchführung einrichte und damit den Kreditgebern die Prüfung der Kreditwürdigkeit erleichtere. Die vom Reichsstand eingeführten Einheitsbuchführungen seien auch eine kreditpolitische Notwendigkeit. * Wartezeit verlängert Invalidenunterstützung der DAF.— Uebergangsharten vermieden. Die Größe der sozialen Leistungen der Deutschen Arbeitsfront wurde erst kürzlich wieder bei der Bilanz für 1936 offenbar, wonach nahezu 90 Millionen Reichsmark für Renten und Unterstützungen aufgewandt worden sind. Allein an Invalidenunterstützungen werden monatlich etwa 3½ Millionen Reichsmark an etwa 260000 Mitglieder gezahlt. Die Invalidenunterstützung der DAF. soll nicht mehr arbeitsfähigen Volksgenossen das Ausscheiden aus dem Produktionsprozeß erleichtern. Ueber ihre Gewährung hat der Leiter des Schatzamtes der DAF. jetzt neue Bestimmungen erlassen, die mit dem 1. Januar 1937 in Kraft getreten sind. Eine laufende Invalidenunterstützung kann daher den Mitgliedern der DAF. gewährt werden, die infolge Alters oder Invalidität dauernd erwerbsunfähig sind. Als Invalide gilt, wer mindestens zwei Drittel seiner Erwerbsfähigkeit verloren hat, als Altersinvalide. Rh.-Westf. Börse, Düsseldorf, 9. Febr. Mitgeteilt von Wilhelm Schwarz, Bankgeschäft, Bochum, Bongardstraße 14 Fortlaufende Notlerungen 9..19.19.2. J 6..5 s9. 2. Div. Antang Schlus Kasse1 Schlus Köln, 9. Februar. Am Montag mittag, gegen 12.40 Uhr, konnte das Auto, das in den frühen Morgenstunden des Rosenmontags in Köln am Leystapel in den Rhein gefahren ist, geborgen werden. Es handelt sich um einen viersitzigen Kraftwagen. Die fünf männlichen Insassen, von denen bekanntlich vier gerettet werden konnten, stammen sämtlich aus dem Ort Selters im Unterwesterwald. Der Fahrer des Unglückswagens war 17½ Jahre alt, während zwei seiner Freunde im Alter von 18 und die beiden anderen im Alter von 19 Jahren standen. Die drei Mädchen, die sämtlich den Tod fanden, wohnten in Köln=Höhenhaus. Besonders tragisch ist der Umstand, daß zwei der Mädchen im Alrer von 18 und 21 Jahren Schwestern waren. Das Auf dem Kaltturenmartt wurden Burdach zu benauptrien Preisen gehandelt, Reichsland vereinzelt etwas böher bezahlt. Renten lagen freundlich. Altbesitz sogar etwas tte Mädchen war 1920 geboren. ang uns Die Feststeuungen zur Klärung des Unglaus sind noch nicht gänzlich abgeschlossen, zumal der Fahrer des Wagens bisher noch nicht vernehmungsfähig war. Das Auto muß direkt über die Uferstraße hinweg gegen das Ufergelände gefahren sein. Infolge der hohen Geschwindigkeit war der Anprall so stark, daß das Geländer nicht standhalten konnte. Ranbüberfall auf eine Filiale Köln, 9. Februar. Am Samstag zwischen 13 und 19 Uhr wurde in Grefrath bei Bergheim auf die dortige Filiale der Konsumgenossenschaft Eintracht ein dreister Raubüberfall ausgeführt. Bei den Tätern handelt es sich um zwei Männer, die mit einem Personenkraftwagen vor das Geschäft gefahren waren. Während einer der beiden Männer im Wagen am Steuer blieb, drang der andere mit vorgehaltener Schußwaffe in das Geschäft ein und zwang das Personal und die anwesenden Kaufer, die Hände boch zu heben. Der Verbrecher, der eine Gesichtsmaske trug(gelber Damenstrumpf), setzte sich in den Besitz der Ladenkasse und flüchtete dann schleunigst in den Wagen der sofort mit höchstem Tempo davonsauste. Der Kraftwagen, der in Köln=Brück gestohlen worden war, wurde am Sonntag morgen am Bahnhof Urfeld bei Wesseling herrenlos aufgefunden. Die Geldschublade befand sich noch im Wagen. Nach— sich allerdinas widersprechenden— Nachrichten sollen sich noch 90 Mark in der Kassette befunden haben.— Bei den Tätern handelt es sich offenbar um die gleichen Burschen, die am 29. Januar d. J. in Köln die beiden kurz aufeinanderfolgenden Raubüberfälle auf zwei Kölner Filialen der Konsumgenossenschaft Eintracht verübt haben. Im Schlaf erstickt Ursache: schwelende Briketts Koblenz, 10. Febr. Ein 58 Jahre alter Mann wurde in seiner Wohnung tot aufgefunden. Der Mann lag im Bett und war durch Ersticken zu Tode gekommen. Die Ursache des tödlichen Unfalls ist offenbar darauf zurückzuführen, daß in der Nacht, während der Mann schlief, ein Funke aus dem Ofen auf den mit Briketts gefüllten Kasten gefallen war, so daß die Briketts ins Schwelen gerieten und tödlich wirkende Gase entwickelten. Generalmajor Stieler von Heydekampf in das Heer übernommen Essen, 9. Februar. Der bisherige Landesverbandsführer Niederrhein des Reichsverbandes Deutscher Offiziere, Generalmajor der Landespolizei a. D. Stieler von Heydekampf. scheidet aus diesem Amt, da er mit dem 1. Februar 1937 in das Heer übernommen worden ist. Generalmajor Stieler von Heydekampf trat nach dem Kriege von der Armee zur Schutzvolizei über und hat seit 1926 in Essen, Bonn, Bochum und Recklinghausen als Polizeioberstleutnant bzw. Polizeioberst Dienst getan. Im Oktober 1932 wurde er zum „Höheren Polizeiführer im Westen" ernannt und am 1. Dezember 1932 zum Polizeigeneral befördert. Unmittelbar nach der Machtübernahme am 30. Januar 1933 ernannte ihn der damalige Preußische Minister des Innern, Görina, zu seinem Sonderkommissar, stattete ihn mit außerordentlichen Vollmachten aus und erweiterte seinen Befehlsbereich auf die Provinzen Rheinland und Westfalen. Nach Erlöschen der Sondervollmachten im Juni 1933 wurde Generalmajor Heydekampf als Kommandeur der Landespolizei=Inspektion West— Standort Düsseldorf— mit der Ueberleitung der Bereitschaften der Schutzpolizei in die Landespolizei beauftragt. Im Herbst 1934 schied er auf eigenen Antrag aus dem aktiven Dienst, behielt aber seinen Wohnsitz in Düsseldorf. Kleine provinz=Nachrichen Vater von sieben Kindern vom Zuge zermalmt. Der mit der Westfälischen Landeseisenbahn aus der Richtung Stadtlohn in Burgsteinfurt angekommene 48jährige Zugführer Josef Ahler wurde am Freitag morgen gegen 7 Uhr auf dem Burasteinfurter Bahnhof von dem aus Gronau einlaufenden Zuge erfaßt und vollständig zermalmt. Der Tote hinterläßt Frau und sieben Kinder. Drei Arbeiter verschüttet und gerettet. Bei Kanalisationsarbeiten in Niederberg bei Koblenz brach ein etwa 2,50 Meter tiefer Schacht, in dem sich drei Arbeiter befanden, ein und verschüttete die Arbeiter. Auf die Hilferufe eilte das in der Nähe befindliche Arbeitskommando herbei und befreite die Leute aus ihrer gefährlichen Lage. Jedoch hatten alle drei so schwere Verletzungen— meist Knochenbrüche— erlitten, daß sie in ein Krankenhaus geschafft werden mußten. 1 Dollar: 2,49(Vortag.49) RM. 1 Pfund: 12.19(Vortag 12,19) RM. 100 holländische Gulden: 136,32 100 französische Frank: 11,59(Vortag 11,59½) RM. 100 Schweizer Franken: 56,87(Vortag 56,88) RM. 100 Lira: 13,10(Vortag 13,10) RM. Jester.„Reichsbahn=Vorzüge, vernachlässigt. Im Preivere kehr wurden auf dem Kaliaruenmarkt Burbach. 1½ Pre zent billiger gehandelt. Von den Koblenaktien gingen Bergbau Lothringen vereinzelt 1½ Prozent niedriger um. Lothringen=Genußscheine gut behauptet. Im Bgt######## zogen Reichsbahn=Vorzüge ½ Prozent, Ver. Stagtrg Prozent an. Wesid. Kaufhof gut behauptet. Farven und Buderus etwas leichter. Berliner Börse Die Börse war ungewöhnlich still. Aufträge lagen aus der Kundschaft, namentlich aus dem Westen, kaum vor. Die Tendenz an den Aktienmärkten war infolge der großen Geschäftslosigkeit eher wieder abgeschwächt. Montanwerte waren allgemein rückläufig. Buderus verloren 1 Prozent. Sonst hielten sich die Rückgänge im Rahmen von ½ bis ¾ Prozent. Auf den übrigen Märkten sielen mit größeren Veränderungen auf: Licht und Kraft minus 1½ Prozent, Deutsche Telephon plus 2¼ Prozent, Berger plus 2 Prozent. Die Anleibemärkte lagen ziemlich freundlich. Altbesitz zog an, ebenfalls Umschuldungsanleibe. Reichsbahn=Vorzugsaktien zogen auf 124 an. Länderanleiben bröckelten ab. Stadtanleihen nicht einheitlich. Der Verlauf war still, aber teilweise etwas fester. Montanwerte konnten sich erbolen. Die Börse schloß ziemlich unlustig und eber unter Anfang. Am Geldmarkt Tägliches Geld 2¼ bis 2½ Prozent. Die Auslandsbörsen Newyork: Unregelmäßig. Amsterdam: Nachgebend. Paris: Freundlich. London: Uneinheitlich. Brüssel: Schwankend. Mailand: Stetig. Wien: Fest. Zürich: Unregelmäßig. Getreidegrohmarkt zu Berlin Amtl. Preise, Getreide und Oelsaaten per 1000 kg. sonst per 100 kg 9. 2. S. 2. 212] 212 175 175 192—198 192—198 Roggenm,..997 A.—.—„—.— Viktoriserbsen 36-40 S 36.0 40 S Speiseerbsen„ 133.-36.0 33 0 36 0 Futtererbsen 24.-26.024.0 26 0 Weizen märk. Roggen märk. Industriegerste Hater märk. Weizenm. Auszm. (.870 Asche)— Berliner Elektrolytkupfer=Notierung vom 8. Februar: 74,75 Reichsmark für 100 Kilogramm. Aluminium, 98 bis 99 Prozent, in Blöcken: 144 Reichsmark. Aluminium, in Walz= oder Drahtblöcken: 148 Reichsmark. 120.20 120.121 101.50 120 00119.87 98.25 102.12 107.50 144.37 119.25—.— 148.00148.00 124.00124.00 148.00148.00 123.87/121.25 196.25198.00 169.37/169.00 141.00140.75 101.50 96.50 107.50 143 75 118.87 besit... #lossch Rü. Xie Krupe RM. i Mttelstahl samberg. berger Buderus Schlbusch Si. visch. Atlanten Otsch. Erdöl Reichsb. V. Dortm. Union 6. Farbenind. Felomöhle Felten& Suillel 61—.——.— Scldschmidt 5/127.62s127 50 Parpen 139155.50 155.00 155.00 Steinkohlen-Kuxe 9. 2. 198.14 169.25 140.75 108.00 143.00 120.00 146.50 124.50125.00 147.75148.50 124.00123.12 199.97 140.00 127 504129 00 156.00 Hossch Köln-K. Kall-Ascherel. Klöckner-W Mannesmann Masch. Untern. Reichsbank Rhein. Braunk. Rhein. Stahlw. Rh.-.-Elek. Salzdetfurth Schuckert&Co. Siemens& Hal. Gebr. Stollwerk Ver. Stahlwerke Westd. Kaufhof Westeregein Wintershall Div. Anfang Schlusl Kassal Schluß S— ITE.IS LIE 311830 45/125.37 31118.87 51144.12 12/185.25 12 6/154.12 6/131.62 7 1/161.50 6/163.50 8/199.50 125.25125.371127.25 118.75118.75|120.25 144 00 144.00s145.25 118.75 0 56.75 5/137 00 6/142.25 185.25 153.75 131.50 163.00 163.12 199.50199.751202.00 116.00 119.50120.37 56.25 56.15 137.00131.00—. 142.12142.289142.50 119.00 56.37 185.254185.50 225.00 152.37|155.90 131.62|131.80 163.24 „ 9. 2. 1. ö. 2. Gar eeie enendedontelt Sager. 800 1200 69007300 Garstrehte..00830 S3ogg Schrung 445 413 44 460 13800 14300113800 14000 Langd 72 1750 7 40018100 RRAE en-Staut.)-— Sgen Bche 17200 91001370 Vesta“ sasae 80 1180 —(133001 3000 13600 Spagon. 1323 1623/15231625 Kall-Kuxe Aufeck LAfSOdtbibee Siegfr. Iu, Wih. 18200 1890018200 19000 Preiverkehr Steinkehlen- u. Brannk.-Nare 9. 2. 1, 6. 2. Geid Brief Seid Briefl 85508950/8500. 8850 —- 450— Diergardt Westtalen Sellerh. Kellkune 9. 2. 1 6. 2. Gend BrieffGeid Brief BrausschwGA0bHe, 0z Erichsseg. 3850 3850 3650 3800 Habign.[270028502659/2800 Aisenburg 290— 290— Mariagl. 30 Marie. I3000 330313 Warie E Mar Neuschlst. Reicheld Thönagen 303300 319 5900 gom.- u. Pr.-B. 3100/33b01D. Bank u..-6. — 2900 200— lodenbtenhtles(eichale.) Braunk. Zuk. Dortm. Ritterbr. Düss. Hoef.-Br. Oöss.Masch. B. Oynamit.Nob. Eschw. Berg. V. Ewald-.-Ludw Glas- u. Sp. S. Glöckauf-.A0. Gebr. Goedh. A6 Hallesche Salz. Hülges Hindr.-Aufferm Hochtief AG. Kabelw. Rheydt Kali-Chemie N. Kreftt I. Lehm& Co. Mülheim. Berg. Rhein. Metall Rhein. Spiegel. Roddergr. Brnk. Sachtl.A6. Bgb. Sch.eß-Oetries Schleg. Scharp. Ver. Kumpus Naggonf. Derd. Wasserv. Gels. Bankaktien Berlig. Hand. 6. Com.- u. Pr.-B. .2 16 140.0s1400 120 2 121.2 5 133.0s133.0 528 0/133.9 89.0 0 133 0 .5 69.7 14 153.3 10 .5 6 135.5 6 158.0 137.7137.3 9. 216,2 785.01785.0 93.0 265.0265.0 111.0/111.0 74.0 75.0 76.0 147.5 76.0 145.5 Gladb. Feuerv. Köln. Hagelv. Köln. Lioyd.V. Köln.Rückv. gr. Köle. Rückv. kl. Restenwerte #Rb.-.-B...12.10. 5½ dto. dto. S. 11 4½ dto. Geld.-Kom 1926. 1927 S.—6 4½ Wd. 80d. Gpfd. Em. 3. 9/12. 14 4½ dto. Gold-.-Obl. Freiverkehre-Aktien 6. 2. Geld Brief 99 0 990 400.04000 41.3141.0 115.0113.0 1305 1990 Dresdner Bank In. W. Bb. Cr. B. Westd. 6..-A. 131.0131.0 114.2/114.9 117.9 106 8 135.6 1942 Beiche Masch. Berp. 6. Dehl. V. Bonner Bg. u. H. Bben. Walzu. 9..16. 2. 99.5 Plr. 5 S 1149.0/149.0 — Vereicherungsaktien Aach.-Mönch. F 22 1123 1122 8ach. Rückvers 14.8 2 20. 0 220. 0 Agripp.., FI. L# 4l.-.Stuttg. Alll.-u. St..-V. Coion. a..-V. K. 410.0 .2/235.0s239 190 vie g 90320 Uedees webt!— gers tehhe 119.0 96.0 97.7 102.0102.0 96.0 95.7 97.7 97.5 85.7 95 5 Reichsbankdiskont 4% Lombardzinstuß 5% Einheltskurse Industriewerte 53.5 61.0 S 72.0 74.0 96.5 99.5 9. 2. Geicd Brief adier—. Alexand 60.3 63.0 S urb.K. 70.5 73.5 Sött.-M 98.0 101. g 88.5 99.5 Ool. Bas. 81.0 86.0 83.5) 86 5 Dyekern 131.0/133.0/131.0s133.0 5isa C.[131.91 34.0s131.0s134.0 Soedh.h—. 122.—. 122.0 dann. K. 78.0—. 76.0—. sem.0u 130. Ss133.5/130. 5133.5 Kortum—.—. 64.0 .-Felz. 97.0 99.5 96.5 99.5 Lothrin. 114 0 117.0/116.0s119.0 Lothr. 6. 83.0 85. 0 83.9 85 0 Berliner Börse, 9. Febr. Mitgeteilt von der Commerz- und Privat-Gank.-., Filiale Bochum „Oittmann Neuh.„8122.0—. Otmd. Akt.-Brau. 19110 Union-Brau 12 196.0196. Dörener Metall Oyckersh. Widm. . Berg 104.9— 105.0 Lisel. 185.0—. 169.0 ama 89.8, 92. 8 90.0 4r. an. Liae 315. #. Aopt. 4t. Oteaa. .0 89.5 22.9 90.0.0 —. 1120.0117.0/129.0 134.9—. U33.O1 37.0 Beuerorteshelse 9. 2. 6. 2. tällig as i. 4. 1890. 108. 1103 8 .. f. 4. 18. 107 z .. 1. 4. 10m „ k 19 114. * 5 f. 4 1220 1. ..5 14.9/114.8 IL. gemumeistorn II Aku A. E. 6. Annalter Kohle Aschaft. Zellst. Basalt Bayr. Motoren Bemberg Berger Julius Bergmann El. " Kr. u. Licht " Maschinend. Buderus 6030. Passe Chem. Gelsenk. Conti bummi haimter Benz U Otsch. Atlant. Otsch. Cont vas " Kabel " Lnoieum " Steinzeug " Tel. u. Kab. " Watten " Eisennand Oiete 38.8 39.0 124.8124.2 3140.0s149.0 95.7 94.5 24.9 24.1 6/143.0143. 0 106.6/107.5 143.7/142.4 —. 128. 166.91..6 140.5148 110.7120.2 591124.2124.1 42/105.0103. 2. elektr. Lieferg I., Licht u. Kr. Engelh. Brauerei Enzinger Union Feinjute %s ce. German. Cem. des. f. el. Untern. Gildemeister Gladb. Wolle Gruschw. Texth Guanowerke nackethel Draht n Hagede Hamb. Elektr. Hndr.-Autferm. Hottmann Starke dohenlonswerke dolzmenn Pn. Hotelbetr.-Ges. 466.41 —. 41 e Bergben 6/166.1/187.0 Je Ge## /192.3152. Isenbeck Brau. Lo 71.51 70. 5lJunghens Gebr. 1490 6/136.2 150.0151 0 86.2 86. 61—. 123 K Gaie Kölner 6as Kreftt W. Kromschroeder Kronprioz Metall Wdsperbusch ahmever Laurahdtte Leopoldsgruben Lindes Eis Lingnerwerke Lorenz C. geximil. Hötte Miag Vimose Nülheimer Berg. 5s128.5s120.5 124.9— 3410.2/118. 121 0122.6 149.0147.5 4111.12. 6/145.0144. 158 59121.7 119.5 140.5s140 6/126.7/126. 9131.8132. 9—. 152. 6176.0177. 6145.5197. K 95.0 94. 4120.2/126. 6143.11113.3 84.5 76.0 5121.1 74 83.0 75.0 122.0 125.0125.0 14.7 14.5 4132.6s132.6 8175.5174.0 8160.0160.0 9—. 4117.|119.0 8131 3150.0 Siem.& Halske Stollberg. Zink Thüringer 6as Tuch Aachen Union ehem. er. Otsch. Nickell 8 167.7/167.7 Ver. Glanzst. 0—.„ Ver. Ultramaria1 7142.1142.0 Vogel Draht 6165.01650 renst. amp; Koppei Osnabr. Kupfer Ponge ap Zahn Bhein. El. Werke Rhein.-W. Kalk bebeck Monten Rôtgerswerke Sarott Schleget Schles. Berg. u. Z. Berg. Beuth. Elest. u. 69s Schub. ap; Salzer Schultbeis-Patz. Siegersdorter W. Siemene Gias 0 89.0 82.7 138.5s139.5 6/137.0 .2 122. 6/143.5s144.3 28 297. C295 105.0103 115.0113.0 26 0 26.0 129.9119. 143.0 138.0s130. P.1 W. 6134.0134.7 41230 129. 9199.7200.7 95.1 942 7140 0134.5 7 95.5 96.0 5125.0s124 8 ntagner& Co. Wandererv. Warstelner Grub. Westtalen Draht Wicküler Brau. 5119.5119.5 8173.9175.0 3 100.3100.7 9—.— Vertohranerte A. 6. für Verschr Boch.-Gelsenk. Hamb. Amer. Pak. Hamb. Südamer. Norod. Lioye 9126 8126.7 0 0 167 17.1 0 4 3. 5 4 3. 1 K 17.4 17.5 Bestennerte 15 Df. R. Schatz. 41 4 0t. R. Anleine 44 52 O. R. Tounganl ½5 Reichsbann Sen. Westtalen Altbesitz 4# Sochum anl. 45 Duisburg. Anl. 95 Düsseld. Anl. 96.8 98.8 96.1 93.1 103.21102.6 99.81 125.0 96 8 97.0 94.5 94.2 94 1 5 45 Elberfeld. Anl. 45 Essen Anl. 4½ Mölh.-Ruhr Anl 4 Ruhrverbd. Anl. 36 1# Pr. Lopf. A. Pfd. 4# Ldbk. Westf. Pfd. 40 Ldbk. Westf. Kom #Dt. Komm. Goldan! ## Westf. losch. Pfd. 4801 Hyo. B. Bin. 2 74. 4# Pr. Centr.Sod. Pfd. 15 Pr. Pidbr. Bk. Pfd. 4# Basalt Obl. 6 Concord. Berg. Obl.„ 6 Daimler Benz Obl. 105.3/105.7 6 Klöcknerw. Odl. 100.1 6 Mont Cenis Obl. 45 Ver. Stahl 60 45 Ver. Stahl 47/91 5 Ver. Stah 6 Siem. u. M. 08l. Farbenbonds Umsch. Anleche 91.7 93 7 97.6 95.0 97 1 97.1 96.9 96.1 98.0 980 96.0 97.5 98.0 97.7 98.0 98.0 R. Schuldb. f. 30 R. Schuldb. F. 40 R. Schuldb. F. 42 R. Schu de. F. 4¾ 9 Essen Steink. 42 4# Marpener 49 45 R. W. E. 32/5 5 R. W. E. 50 #e Ruhrchemie 49 45 Ruhrgas 33 45 Runrwasser 53 45 Ruhrwohng. 50 45 V. E. W. 85 100.0100 34.1 91.0 95 0 950 100 0 997 180.0 133.5133.6 91.0 90 .2. 19.2. Geld Briet 99.71000 96 2 99.6 99 5101.5 99.0109 0 94 7 96.5 99 7 35.2 100 9— 94 5 96 0 94.5.0 92.9 92.0 91.0 95.5 92.2 9 Westtalenbank.Austantung sAmtllener -G. Bochum Bankgesenatte Seite 10 Nr. 34, Bochumer Anzeiger# Mittwoch, 10. Februar 1937 Nachrichten aus Aus den=Eldotenen Stadtteil Hoffiede=Marmelshagen Heimabend. Am Dienstag, 16 Februar, findet für sämtliche weiblichen DAF.=Mitglieder der monatliche Heimabend im Frauenschaftsheim, Kruppstraße 60, um 20.30 Uhr statt. Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen. Es wird um pünktliches Erscheinen gebeten. Stadtteil Riemke Das kommt davon. Vor dem Herner Schöffengericht standen zwei Bochumer Jungen, Fritz und Hans, die Brüder sind und in Riemke wohnen. Beide hatten vor einiger Zeit ein Lokal in Herne aufgesucht, in dem auch ein Bochumer Mädel saß, das von Fritz zum Tanzen aufaefordert wurde. Da er aber schon schwer geladen hatte, erhielt er einen Korb. Hierüber erbost, drohte er die Bochumer Elfriede zu schlagen. Man wurde auf die beiden Radauhelden aufmerksam und ein Josef, gleichfalls aus Bochum, warf sich zum Beschützer des Mädels auf. Das war für Fritz Grund genug, sich einen Match mit Josef zu liefern, so daß beide aus dem Lokal verwiesen wurden. Jedoch kehrte Fritz, der sich die blutigen Hände gewaschen und seinen blutbefleckten Kragen in die Tasche gesteckt hatte, wieder ins Lokal zurück. Hier sah nun der Bruder Hans, der einige Zeit abwesend gewesen war, wie zerschunden der Fritz war. allerlei Ueberraschungen geplant sind. Mit einem Appell an den Kameradschaftsgedanken und mit der Hoffnung auf weitere Zusammenarbeit wie bisher schloß der neue Kompagnieführer die Versammlung. Stadtteil Laer Bürgerschützenverein 1835 e. V. Am Montaa trat der Bataillonsvorstand des Vereins zur letzten Sitzung des alten Geschäftsjahres im Lokal Platzmann(jetzt Benner, Laerbeide) zusammen. Nach Erledigung einiger interner Fragen wurde das neue Schießprogramm für das Jahr 1937 in etwa aufgestellt, das zur Genehmigung der Bataillons=Jahreshauptversammlung am kommenden Sonntag, 14. Februar. vorgeleat werden soll. Die Versammlung findet im Lokal Heckmann, Wittener Straße, um 6 Uhr abends statt. König Josef I. nahm an der Sitzung ebenfalls teil. Steuertermin. Auf der Verwaltungsstelle Hemkestraße 5 können am Donnerstag, 11. Februar, von 15 bis 18 Uhr Steuern entrichtet werden. Tort kann man auch alle von der Stadt angeforderten Beträge sesend lzahlen.— Der Kirchensteuer=Hebetermin der evangesofort lischen Kirchengemeinde findet am 25. Februar im Lokal Kuhweide von 9 bis 12 und von 14 bis 17 Uhr statt. Stadtteil Werne Ehejubiläum. Die Eheleute Gustav Fischer und Frau, Emma geb. Weiß. Rüsinastraße 3. feierten am 9. Februar das Fest der silbernen Hochzeit. Stadtteil Querenburg In hohem Alter. Volksgenosse M. Scheinfeld, Auf dem Kalwes 139, wird heute 71 Jahre alt. Stadtteil Stiepel Totenglocke. Gestern starb der allseits geschätzte Stiepeler Volksgenosse Heinrich Brennecke, Grimbergstraße, im Alter von 73 Jahren. Evangelische Kirchengemeinde. Die Konfirmationen in der hiesigen evangelischen Kirchengemeinde finden am Palmsonntag statt. Alters=Ehrentafel. Heute vollendet die Volksgenossin Frau Tüselmann, Krockhausstraße, ihr 75. Lebensjahr in bester Gesundheit. Stadtteil Weitmar Im Silberkranz. Die Eheleute Otto Brandhoff, An der Landwehr 38, feiern am 11. Februar ihr 25jähriges Eheiubiläum. Seit dem ersten Tage ist das allseits geschätzte Jubelpaar Bezieher des„B..“. Hohes Alter In geistiger und körverlicher Frische begeht am heutigen Tage der Invalide Michael Gollan, Goldhammer Straße 8. seinen 82. Geburtstag Bis zu seinem 70. Le. bensjahre war er ale Schmied auf dem Bochumer Verein(Stahlindustrie) beschäftigt. Mit viel Interesse liest er täglich den„B..“ und nimmt an allen Ereignissen lehhaften Anteil. aina nun Hans auf den Josef zu und streckte ihn mit wuchtigen Hieben zu Boden. Alle drei landeten nun draußen und hier wurde Josef von den Brüdern fürchterlich bearbeitet. Hans und Fritz, die noch unbestraft waren, wurden zu je 100 Mark Geldstrafe verurteilt. * Bei der Arbeit abgestürzt. Der bei einem hiesigen Landwirt in Diensten stehende Arbeiter Dietrich L. stürzte beim Strohschneiden, da er das Gleichgewicht verlor, durch die Bodenluke, wobei er empfindliche Verletzungen davontrug und krankenhausärztliche Behand ten wollen in der Annahme, die ersten Klostersiedlunlung aufnehmen mußte.. lgen hätten den Weinbau vom Rhein an die Ruhr gebracht. Eine geschichtliche Unterlage für diese Deutung Vadernsippen in Hantingau Die mittelalterlichen Bauerngeschlechter von Winz, Baak, Welper, Stiepel, Buchholz, Linden, Dahlhausen und Herbede Man hat den Ortsnamen Winz aus Weinhaus deuStadtteil Grumme=Böde Neue Leiterin der NS.=Frauenschaft, Ortsgruppe Grumme=Böde. Die NS.=Frauenschaft Grumme=Vöde fand sich am Dienstag abend zu einem frohen Heimabend in dem Schankraum des Volkssportplatzes an der Castrover Straße zusammen. Zum ersten Male waltete Frau Weiland ihres Amtes als Frauenschaftsleiterin. Sie ist vor einigen Tagen die Nachfolgerin von Frau Kahre geworden, der, wie der„B..“ bereits berichtete, der ehrenvolle Auftrag geworden ist, an Stelle der Kreisleiterin Frau Goebbels die NS.=Frauenschaft Bochum=Altstadt zu leiten. Das Erbe von Frau Kahre ist in guten Händen, denn Frau Weiland ist Trägerin des Goldenen Parteiabzeichens. Außerdem ist sie den Frauen des Stadtteils Grumme=Vöde keine Unbekannte mehr, die sie als eine der eifrigsten Vorkämpferinnen des Frauenschaftsgedankens schon seit mehreren Jahren kennen. Wie Frauenschaftsleiterin Weiland zu Beginn der frohen Heimstunde in ihrer Antrittsrede erklärte, werde sie das in sie gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen wissen. Sie kenne nur die Aufgabe, die treueste Dienerin des nationalsozialistischen Frauenschaftsgedankens zu sein. Ihre Bitte um aufrichtige Mitarbeit, die sie an alle Frauenschaftsmitglieder richtete, fand ein williges Ohr, wofür der glänzende Verlauf des frohen Abends ein überzeugender Beweis war. Alle waren mitbeteiligt an der feinen Ausgestaltung der Programmfolge, die in buntem Wechsel Gemeinschaftslieder. Gedichtvorträge und Darbierungen des Singekreises unter der Leitung von Frau Grotbevaß brachte. Mit einem gemütlichen Beisammensein klang die Gemeinschaftsstunde in schönster Harmonie aus. Stadttell Bergen Versammlung der NSDAP. Am Freitag, 12. Februar, um 20 Uhr. veranstaltet die Ortsaruppe der NSDAP. in der Turn= und Festhalle in Bergen eine öffentliche Versammlung mit einem Lichtbildervortrag. Stadtteil Gertbe Silbernes Dienstiubiläum. Der Stadtinspektor Erich Wiesehahn, Brandenbuschstraße 3, konnte sein 25jähriges Dienstjubiläum bei der Stadtverwaltung Bochum bzw. beim früheren Amte Harpen begehen. Musikalische Feierstunde. Der Evangelische##### hilfschor Gerthe unter Leitung seines Diriger Barndorf veranstaltete Sonntag in der Eor kirche die zweite musikalische Feierstunde. Als Solisten wirkten mit Trude Rösler(Alt), die Herren E. Wellershaus(Violine) und August Barndorf(Orgel). Der erste Teil der Programmfolge stand unter dem Leitwort„Lobet den Herren", wahrend der zweite Teil in die Passionszeit einführte. Pfarrer Schaefer hielt im Laufe des Abends eine kurze Ansprache. Von Johann Sebastian Bach ausgehend, dessen Werke diesen Abend im wesentlichen ausfüllten, sprach Pfarrer Schaefer dann über die Musik als Ausdruck des Gefühls und über die geistliche Musik, die der Ehre Gottes dient. Elternabend der Friedrich=Wilhelm=Schule. Wie beliebt die Elternabende der evangelischen Volksschule am Castroper Hellweg(Friedrich=Welhelm=Schule) sind, davon zeugte der Elternabend am Montag im Saale Köppencastrop. Nach einem schneidigen Fanfarenmarsch des Jungvolks stellte der Schulleiter, Rektor Brücher, einer kurzen Ansprache die Pflichten der Eltern als liegt nicht vor. Als der Name im Jahre 1150 in den Hebrollen des Stiftes Werden zum erstenmal erscheint, lautet er Winx, später Wins und Wiins. Wenn wirklich eine Zusammenziehung aus dem ursprünglichen Win=Hus vorliegen sollte, was man annehmen, aber nicht beweisen kann, so würde es sich bei dem Grundwort Win um die mittelhochdeutsche Bezeichnung Win= Freund handeln, also um einen Personennamen. Auf die gleiche Wortwurzel gehen auch die Namen von Niederwenigern, Wenigermark, Wengern usw. zurück. Dafür gibt es ernste sprachgeschichtliche Gründe. Das märkische Schatzbuch von 1486 nennt zu „Wyns“ die Bauern Hermann Molner, Gockel zu des Jungen Haus, Wernher über die Straße, Cone in den Rosen, Schulte auf dem Stade, Wegener(Wehner), über die Gathe(sehr beachtenswert für die Namensforschung, daß die Sippe heute Diergardt heißt), Dietrich über das Feld, Johann zum Loedewech, Cone Steenbrinck, Huysken, Johann zur Linden, Evert Owap, Nauweroith(Naurath?), Henrich in dem Middendorp, Hermann zur Nieden, Johann zu Oberbaak, Heinrich zu Baak, Grote=Henrich zu Baak, Hermann zum Schepen in der Schüren, Tönies zu Weyl und Johann Middendorp. Wie man sieht, sind auch die Baaker Bauern hier mitgenannt.. Wichtig ist die Nennung der Sippe zu Weyl schon 1298 in der Schreibung„von Wele". Auch die„zu Baak" werden im gleichen Jahre schon genannt. Die Wele oder Weyl müssen nach einem Bache ihren Namen haben. Denn der Ortsname Welper ist nichts weiter als die Zusammenziehung des uralten Bachnamens Wele=epe, also Welbach. Als Bauerschaft wird Welper bereits 1316 erwähnt. 1400 hielt Tönies Schulte zu Hunsbeck auf seinem Hofe ein Hofesgericht. Damals werden zwei Güter unter dem Namen Tyer genannt. Der Hof Marpe galt als Halbhof. Krudebuippe(1620 Kruipe) ist um diese Zeit ein Kotten, ebenso Scheppen, Ostermanns Hof ein Halbhof, Dutt zur Nieden in Winz ebenfalls ein Halbhof. Ueber die beiden Höfe Porbeck konnte sich das Hofesgericht nicht schlüssig werden. Man neigte aber zur Anerkennung als Vollhof. 1486 waren zu Welper die Höfe Evert bei der Aye(etwa gleich dem märkischen Oehde), Kockmann, Rütger in dem Kamp(Imkamp), Evert zu Costenshaus(Kesthaus), Hemmelmann(Himmelmann), Schulte über die Horst (Ueberhorst), Schulte zu Honsbeck(vordem Hunsbeck, wie auch jetzt noch), Rutger auf dem Theye oder Thye (Tiggemann), Spanngoil(ursprünglich Spanngaul, jetzt Spangeneul), Jan und Gert Stüver steuerpflichtig. Aus dem Namen des uralten Reichshofes Stipenlo, wie er im 11. Jahrhundert hieß, bildete sich Frauen= schon kaum hundert Jahre später Stipele. An den Werzenten August dener Schultenhof Krawinkel zu Bochum zinsten der Christus= damals Rotger zu Wefelscheid, Bernhard zu Erloge — 7“ an!(Erley), der Hof zu. Srikkenberg(Schrick), und Reichwein zu Stiple. 1330 zinste Dietrich auf der Haar zu Stiepel an das Stift Essen, ebenso Hermann van Hozel zu Brockhausen, während der Hof Leitmann schon vor 1300 dem Kloster Deutz lehenspflichtig war. Der Haupthof Stipenlo war 1414 im Besitz des Schulten„by der Kerken". Die Sippe nannte sich später Schulze=Hofstiepel. Schon 1384 wird das Geschlecht auf dem Hofe genannt. 1436 erscheint die Sippe op dem Boyle oder von dem Boyle, die späterhin Beulmann heißt, auf Wefelscheid, ferner zu dem Garden(Gathmann), auf dem Brinke(Brinkmann), 1474 zum Volmer, zum Heynich, Westhoff oder Woysthoff, 1556 Nettelnbeck, 1560 der Kotten auf dem Wege(Weamann), der zu Kemnade gehörende Hof im Dorfe, 1573 werden Kampmann und Hasenkamp genannt. Die Sippe Leitmann, die 1300 zuerst auftaucht, heißt 1436 zu der Leythen. 1300 besaß Friedr. Duker Middingdorf. 1372 erscheint der Hof zur Osten. 1436 und 1560 heißt das alte Middingdorf„zu der Middelhofe". Gleichzeitig taucht der Bodelhof(Bölhoff) auf. 1486 wird der Hof Schonefeld, zwölf Jahre früher der Hof in der Kruber(Krunke) und in der zwar auch sein Fest, aber der eigentliche Tag der Gänsereiter ist der Dienstag, der ihm allein gehört Wie immer setzte sich auch gestern der Zug der Gänsereiter, diesmal aber zu Fuß unter Vorantritt der Kapelle und der Knüppelmusik, gegen 2 Uhr in Bewegung. um bei den Mitgliedern nach altem Brauch die Wurst zu holen. Dieses Würstesammeln ist mit das Schönste am ganzen Fest. So zog man denn mit Musik durch das Dorf, sprach hier und dort das, alte Gänsereiterlied„Feier, Rosen, Blümelein...“, und Wurst auf Wurst hing an der langen Stange, Ei auf Ei sammelte sich in der alten Kiepe. Bis in die Abendstunden hinein ging der Zug, ehe jedes Mitglied besucht war, denn die einzelnen„Teilstrecken" waren zum Teil lang, ist die Bewirtung doch vielfach sehr reichlich. gab es wie immer an einer Stelle den eingelegten Hering, bei einem anderen Gänsereiter gab es dem Brauch nach frische Reibekuchen, wieder an anderer Stelle wurden Soleier gereicht. Abends gab es dann in Saale Knappmann ein lustiges Wurstessen mit anSchulte zu Umberg schließendem Ball. silmmenberg), 1557 der Kotten Stollmann, 1627 Stör= Bürgerschützenverein Wattenscheid=Süd, 8. Jouing 1666 Deertmann und 1669 Middelkamp. pagnie. Die gut besuchte Versammlung am Sonntag Auf dem Schrick nennen die alten Urkunden wurde vom neuen Vereinsführer Lewandrowst „ n e u g n M a u a r n g e l e i t e t. D i e s e r. g a b B e r i c h t ü b e r d i e l e t z t e. S i t z u n g d e r Schützen=Interessengemeinschaft Wattenscheid=Sud. Ein Pflichtschießen soll in Kürze auf dem Schießstand Guttmann in.=Eppendorf stattfinden. Nach der Versammlung ging man zur Fastnachtsfeier beim Stuten über. Hier hatten sich die Schützen mit ihren Familien und Freunden zahlreich eingefunden. Die Musikkavelle spielte auf, und beim Klang des„treuen Husaren“ kam auch das Schützenvölkchen in beste karnevalistische Stimmung. Beinbruch erlitten. Am 9. Februar, gegen.45 Uhr, wurde an der Ecke Bochumer und Vietinastraße eine Fußgängerin von einem Kleinkraftrad angefahren; sie erlitt hierbei einen Bruch des rechten Beines. Sie wurde dem Elisabeth=Hospital in Bochum zugeführt. Das Kraftrad wurde schwer beschädigt. Wirtschaftseinbruch in Höntrop. In der Nacht zum 8. Februar wurde in einer Wirtschaft„Ov de Veih' von bisher noch unbekannten Tätern eingebrochen. Aus der Wirtschaft wurde ein großer Zigarettenautomat auf das benachbarte Gartenland geschleppt, dort aufgebrochen und seines gesamten Inhalts beraubt. Bei den Zigaretten handelt es sich um die Marken„Alva“, Ré und„Eckstein" in Packungen zu 3 und 6 in größeren Mengen. Wer kann bezüglich der Täter Angaben machen? Mitteilungen erbittet die Kriminalpolizei, Rathausstraße 3. Mitglieder der Schulgemeinde heraus. Der Reinertrag dieses Elternahends soll, wie der Schulleiter ausführte, fruger####### in der Krubeck bedürftigen Kindern im Sommer die Teilnahme an Helle(Hellermann) zuerst genannt. 1565 finden wir den einer mehrtägigen Wanderfahrt ermöglichen. Durch Hof zur Schüren, 1573 Lindemann erwähnt. eine Reihe von Reigen, Gedichten und kleinen Auffüh=] 1438 erscheint der Haf zu Brackhorsen rungen wußten die Kleinen ihre Eltern herzlich zu erfreuen. Die„Musik im häuslichen Kreise", die von drei Geschwistern auf Geige, Gitarre und Zither dargeboten wurde, war eine Anregung und Werbung für die deutsche Hausmusik. Im Mittelpunkt der Darbietunaen stand die Aufführung des allgemein weniger bekannten Grimmschen Märchens„Die goldene Gans". Die Darbietungen aus dem deutschen Märchenschatz finden immer wieder dankbare Aufnahme, besonders aber, wenn die Kleinen wie hier mit ganzem Eifer bei der Sache sind. Stadtteil Harpen Reichebund der Kinderreichen. Der Kreisverband Bochum im Reichsbund der Kinderreichen hält heute (Mittwoch) abend um 20 Uhr im Lokale StratmannKost eine Versammlung ab, um die Gründung einer Ortsgruppe Harpen vorzunehmen. Alle kinderreichen Eltern von Harpen und Kornharpen sind zu dieser Versammlung herzlich eingeladen. Bürgerschützenverein Harpen. Die erste Kompagnie des Bürgerschutzenvereins Harpen hielt am Sonntag ihre erste Monatsversammlung ab. Hauptmann Erlhöfer bat die Kompagnie, ihn wegen anderweitiger Ueberlastung vom Amt des Kompagnieführers zu entbinden. Die Versammlung würdigte die vorgetragenen Gründe und wählte auf seinen Vorschlag den bisherigen Oberleutnant Hugo Richter zum Hauptmann der ersten Kompagnie. Zum Maiabendfest sind allerlei Vorbereitungen getroffen, u. a. soll den Schützen der ersten Kompagnie kostenlos eine schmackhafte Erbsensuppe im Vereinslokale gereicht werden. Am 13. Juni findet ein 1450 erscheint der Hof zu Brouhaufen mit der Sivpe gleichen Namens, 1474 die Sippen Henke und Munkenbeck. 1486 wird der uralte Hof Brüggeney erneut genannt, dessen Besitzer zur Ritterschaft gehörten und in früheren Urkunden vielfach eine Rolle spielen. 1384 die Höfe Speney und Oekey, 14/4 den Bauern Elvert auf dem Schrick, 1486 berichtet das Schatzbuch von den Höfen Grünendiek, Wünnenberg und Hoitkapp, ein Jahr später erscheint der Hof Erley, 1647 der Bauer Tappe, der Hof auf dem Gronenberg und der Hof zur Westen. 1474 wird der Hof auf der Haar(Haarmann), schon 1436 Brinkmann auf dem Brink, 1573 der Bauer König und 1601 die Sippe Krockhaus auf dem Krockesberg genannt. Der Name Krockesberg und ein Gut zu Bissing erscheinen schon 1476 als Lehnsbesitz des Johann Duker=Relink(Ducker=Neiling, altes Adelsgeschlecht). Die Munkenbecks, die Nettelnbecks und eine ganze Reihe anderer Sippen des Hattengaues gehörten ursprünglich der Ritterschaft an. Als meistbeerbte„Scharen“ der Stiepeler Mark nennen die Holzgerichtsakten des Jahres 1400 die Sassen Umberg, Henke, Munkenbeck, Kortwig, Hofstiepel, Westermann, Wefelscheid, zur Oven, Hasenkamp und Korfmann. Holzrichter war der damals regierende Graf von der Mark selber. Das Dorf Buchholz hieß im 15. Jahrhundert„im Bockholt“. 1486 waren daselbst ansässig die Sippen Pleßmann, Hersebrock, Geilenbrügge, Brocke(Bröckelmann). Teckenberg, Paslöer, Kakenbusch. 1639 wird noch ein Riepenberg, 1666 werden auf der Delle(Dellmann), Murmann, Geilenberg, Kleine=Voskuhle, Siepmann, Höhlermann und auf dem Knapp(Knäpper) genannt. In Holthausen nannte das Schatzbuch die Sassen Friedrich auf dem Eichholtz, Maesbeck, Wimpelberg, Jan zu Drienhaus, Muspott, Gerwin in der Behrenbeck, Ostermann, Evert Kleyne, Rütger Raider, Hans Kruhup, Seger Kleyn, Nolde über die Becke(Averbeck), Fistener, Rutger Willeke, Kurt zur Westen, Thelmann auf dem Kamp, Henrich auf dem Eichholtz, Jan Marpmann, Herbert zu Sonsbruch und Everboil. 1583 erscheinen als Besitzer noch ein Kaspar von Werminghaus zum Klausenstein und Jörgen von Scheven. 1633 wird Westermanns Hof als Lehnsgut der Stadt Hattingen genannt. D ETETH“: Meist 823 Schat Zu Linden und Dahlhausen wein das Schatzbuch die Sippen Gabel Wulf zu Dahlhausen, Gerwin zu Dahlbausen, Henrich zu Lenenhaus, Johann Overhöfgen(später Schulte Höffken), Henrich auf dem Kassenberg, Tönies auf dem Kassenberg, Henrich auf dem Scharpenseel, Henrich Myntert, Gerwin auf dem Keller, Dierich Haselsiev Jan auf dem Sonnenschein, Kurt in der Lindenbeck, Wennemar Voßnacke, Gert in den Buecksiepen, Jan Buecksiepe, Gelies Owerck, Dierich Nerinck (Nehring), Evert Kannenduer(erscheint seltsamerweise seit 1665 als Commendeur), Evert auf dem Scheidt, Gelies Pape, Hentz in den Null(Nüllmann), Tönies Grumme, Johann Krabbe, Hannes Huysmann(Hausmann), Arndt Kolkmann, Rütger Kolckmann, Henrich Thiemann, Johann Hertige, Henrich zum Kersteyn(Gerstein?). Cone Kaller, Tönies Blesken und Rütger BockeVon Herbede können hier nur die Bauern aus dem Jahre 1768 namhaft gemacht werden. Immerhin sind auch diese späten Angaben nicht ohne Wichtigkeit für die Sippenforschung. Es saßen damals zu Herbede an: Schulte im Saldenberge, Däermann, Niederste Berghaus, Grote Westermann, Rautert, Voeste, Halsband, Mittelste Rüsperg, Lütge Westermann, Große Heitmann, Oberste Berghaus, Mittelste Berghaus, Löer, Hellinger, Deitermann, Preyn, Tiemann, Vorderste Rusperg, Plarsiepe, Rühlenbeck, Rahmann, Lütge Heitmann, Herberholz, Große Stoltenberg, Niederste Werbeck, Lammerting, Starmann, Dickershoff, Hülsebrock, Niederste Muttmann, Dr. König, Schmeing, Grönewald, Stratmann, Mittelste Muttmann, Mittelste Werbeck, Lietmann, Dördelmann, Kempmann, Bandmann, Fränke, Delmann, Eggemann, Heggenberg, Sintermann, Mageney, Limberg, Hasseley, Beckerfeld, Bergmann, Stolting, Auffermann, Kremer, Wösthoff. Stenberg, Schlamann Freudenwald, Schnadberg, Tinsberg und Knepper. Nur die Erstgenannten waren Bauern, alle übrigen Kötter. 1586 werden die Höfe Halsband, Heitmann und Hellink schon genannt; es gab aber damals außer diesen noch 34 andere Bauern am Ort. Die drei Berghaus=Höfe lagen in Vormholz. 1613 werden aus dem Gericht Herbede die Höfe von Plarsiep, Rüsberg, Westermann, Halsband, Löer, Foeste, Hellinger, Prein, Lammerting, Rautert, Tiemann, Deitermann, Bünger, Starmann, Heitmann, Frone, Elling, Merink, Messing n d S e y o k o n e r w ä h n t W. W.= I. 1487 erscheint Schulte zu Kortwig, 1497 die Sippe von und Seveken erwähnt. Aus Gen Stadt Wanne=Eickel 15 Jahre Werksfürsorge„Pluto“, Röhlinghausen. Im Anfang des Jahres 1922 wurde durch die Werksfürsorgerin Frl. Ibina die Werksfürsorge„Pluto“ eingerichtet. Der frühere Verkaufs= und Lagerraum wurde in ein Heim der Werksfürsorge umgestaltet. Segensreiche Arbeit ist im Laufe der 15 Jahre geleistet worden. Heute leitet Werksfürsorgerin Küpvermann. „Da biste von de Röllkes...“ Ueber 3000 Volksgenossinnen und Volksgenossen waren Montag abend in der buntgeschmückten Stadthalle und im Kurhaus Gäste der NS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude'. Kreiswart H. Diel hatte wieder einmal ganze Arbeit gemacht und verschaffte allen Erschienenen ein frohes Fest. Der Höhepunkt des Abends war die Wahl der Bohnenkönigin. Die Frauen und Mädchen marschierten zum Berliner=Ballen=Essen auf. Frau Fahrenbach wurde Bohnenkönigin, die sich zum Prinzgemahl Karl Knebel erkor. Festlich dekoriert begrüßte das Konigspaaar das große, ihm zuinbelnde Volk. Viel Freude weckte auch die Verlosung von drei achttägigen KdffFahrten. Dann aber freute sich alles bei Tanz und froher Unterhaltung. 30 Jahre Polizeihundverein 1907. Der unter Leitung von Gendarmeriewachtmeister i. R. Paul Muller stehende Polizeihundeverein 1907 feiert in diesem Jahre das 30jährige Vereinsjubiläum. Aus diesem Anlaß findet auf der idealen Dressurplatzanlage an der Resser Straße eine große Verbandsprüfung statt. Zwei Brüderlein fuhren in die Welt. Seit 7. Februar 1937, gegen 14 Uhr, werden die: Gebrüder Wilhelm und Hubert Baeunker, ersterer 13, lesterer 11 Jahre alt, Wanne=Eickel, Schulstraße 18, wohrhaft, vermißt. Beide haben sich am genannten Taue mit einem alten Herrenfahrrad, Marke und Nummer unbekannt, von der elterlichen Wohnung entfernt und sind seit dieser Zeit verschwunden. Beschreibung Wilhelm B. 1,50 Meter groß, schlank, dunkelblondes Haar. auf dem rechten Handrücken mehrere Warzen. Er war mit einer blauen Baskenmütze, Marengomas tel. blauem Pullover, brauner kurzer Kniehose, grauen Stutzen und schwarzen Schnurschuhen bekleidet. Hu bert B. 1,15 Meter groß, schlank, dunkelblondes Haat. die vorderen Schneidezähne sind übereinander gewach sen. Auf der rechten Kinnseite eine auffallende die von einer Kiefervereiterung herrührt. Er war m einer blauen kurzen Tuchhose, blauem Pullover, angz schwarzen Wollstrumpfen und neuen schwarzen schuhen bekleidet. Er war ohne Mantel und ohne bedeckung. Manteldiebstahl. Am 7. Februar wurde aus Wirtschaft in der Hermann=Görina=Straße ein e neuer Marenao=Herrenmantel vom Garberobehalte gestoblen. Stabt Wattenscheid Ordination. Die Ordination des Pastors Rimmel aus Hemer fand am Sonntaa vormittag im Hauptaottesdienst im Kirchsaal des evangelischen Gemeindehauses in.=Leithe durch Pfarrer Heuser (Wattenscheid) statt. Heldengedenkfeier. Die Vereinsführer der Wattenscheid=Günnigfelder Vereine folgten der Einladung des Ortsgruppenleiters Pa. Stallmann zu einer Besprechung, die am Sonntag vormittag im Parkhaus stattfand. Es wurde zunächst die diesjährige Heldengedenkfeier, die am Sonntag. 21. Februar, stattfindet, besprochen. Der Vorschlag des Ortsgruppenleiters, die Feier ähnlich der des vergangenen Jahres aufzuziehen, fand allseitig Zustimmung. Die Großkundgebung der Ortsgruppe ist am Dienstag, 16. Februar, im Saale Darenrecht:„Gauinsvekteur Oberbürgermeister Pa. Meister(Herne) ist als Redner gewonnen. Neuer Standort für das Kriegerdenkmal. Einen neuen Platz erhält nun das Kriegerdenkmal auf dem Familienausflug nach Haltern und den Borkenbergen Adolf=Hitler=Platz. Schon lange hatte sich dieser statt. Es ist rege Beteiligung erwunscht, da dort auch Standort als verkehrshindernd erwiesen, seit der vordere Teil des Adolf=Hitler=Platzes als Parkplatz eingerichtet ist. Nun soll das Denkmal auf der Grünfläche gegenüber dem Ehrenmal aufgestellt werden. Dieser Platz eignet sich ganz besonders, da er alle Bedingungen erfullt. Das alte Kriegerdenkmal ist so, daß es eines wirkungsvollen Hintergrundes bedarf, um zu wirken. Dieser Hintergrund aber ist auf dem neuen Standort gegeben! Mit den Umänderungsarbeiten ist bereits begonnen, so daß man annehmen darf, daß schon am Gefallenengedächtnistag das Kriegerdenkmal auf seinem neuen Platz steht. Pfundsammlung in Wattenscheid=Günnigfeld. Die Pfundsammlung kann aus technischen Gründen in Günnigfeld erst am Dienstag. 16. Februar, stattfinden. Die Spender in Günnigfeld werden deshalb gebeten, an diesem Tage ihre Gabe bereit zu halten. Kreisappell. Am Mittwoch, 10. Februar, findet ein Kreisappell um 16 Uhr im großen Saal des Rathauses statt. Der Ausklang des Gänsereiterfestes:„Blick mal in den Rauchfang...“ Der Montag ist für den Höntroper Gänsereiter der Tag der Oeffentlichkeit. Es ist Stadt Herne Ein 1900 Jahre altes Grabmal in Herne Ein außergewöhnlich wertvolles Museumsstück jetzt das Herner Museum erwerben. Es handelt um das Grabmal eines in der Varusschlacht gefalle römischen Offiziers. Der Bruder des Gefallenennten dieses Mal bei Kanten errichtet über einem sogenant leeren Grab(Kenotaphium), während der Offizier Siegen beigesetzt wurde. Ennepe-Ruhr=Kreis DAF.=Kreisschule im Enneve=Ruhr=Kreis. Schule der Deutschen Arbeit, Gal; dattingen durch erst kürzlich die Schute per Deutsche führerschule 3 auf dem Homberg bei Hallinn##, worden Reichsorganisationsleiter Dr. Ley eingeweiht#i den ist, wurde am Dienstag eine ähnliche Einrichtung. Kreisschule der Deutschen Arbeitsfront, Kreiswalgn Enneve=Ruhr, in Betrieb genommen. Dieß.,#. Schule, ein zweckmäßig umgebautes Wohnhaue bei brikanten Brackelsbera, liegt in der Heilenbecke Gevelsberg, dem Sitz der Kreiswaltung.„Shuzens jedezsen, derer erster am Dienstag begann, mal 86 Zellenobmänner Vertrauensräte. Bei führer, Amtswalter oder Amtswalterinnen teil. des Alter eistiger und kön Frische begeht am Tage der hael Gollan, mer Straße 8. 32. Geburtstag. seinem 70. Le. war er alz auf dem Bochueein(Stahlindu. schäftigt. Mit viel liest er täglich A. und nimmt Ereignissen lebInteil. atliche Tag der m allein gehört. Zug der Gänseorantritt der Kahr in Bewegung. zrauch die Wurst mit das Schönste mit Musik durch alte Gänsereiterund Wurst auf auf Ei sammelte bendstunden hinied besucht war, saren zum Teil sehr reichlich. n eingelegten He. ab es dem Brauch anderer Stelle ib es dann in irstessen mit an=Süd, 8. Koming am Sonntag ewandrowsti letzte Sitzung der nscheid=Süd. Ein Schießstand Guttach der Versammeim Stuten über. en Familien und Die Musikkavelle treuen Husaren“ ste karnevalistische r. gegen.45 Uhr. Vietingstraße eine d angefahren; sie ten Beines. Sie sochum zugeführt. 1t. in der Nacht zum ift„Ov de Veih' eingebrochen. Aus rettenautomat auf bt. dort aufgebroberaubt. Bei der irken„Alvas. R6 nd 6 in größeren Täter Angaben Kriminalpolizei, “ Röhlinghausen. durch die Werkssfürsorge„Pluto“ und Lagerraum sorge umgestaltet. 15 Jahre geleistet gerin KüpverUeber 3000 Volksen Montag abend und im Kurhaus st durch Freude“. imal ganze Arbeit enenen ein frohes var die Wahl der idchen marschierten iu Fahrenbach Prinzgemahl Karl begrüßte das KöVolk. Viel Freude achttägigen Kde.les bei Tanz und Der unter LeiR. Paul Mül7 feiert in diesem 1. Aus diesem Anblatzanlage an der prüfung statt. Welt. Seit dem den die: Gebrüder ersterer 13, letzzulstraße 18. wohnm genannten Tage arke und Nummer nung entfernt und en. Beschreibung: r wurde aus einer =Straße ein fast i Garderobehalter Herne stück konnte bandel,„ artoht allenen a ogenannten Offizier Ein treues Vaterhers bet aufgebört zu schlagen. Heute morgen 4 Uhr nahm Gott, der Herr über Leben und Tod, meinen lieben, herzensguten Mann. unseren innigstgeliebten Vater. Schwiegervater. Großvater. Schwager und Onkel Wilenn-Pienf Im Alter von 57 Jahren, nach langem, schwerem Leiden, plötzlich und unerwartet, zu sich in den Himmel. In tiefem Schmerz: Frau Wilhelm Hell und Kinder Bochum, den 9. Februar 1937 Mauritiusstrabe 7 Die Beerdigung findet am Freitag. dem 13. Februar 1937, 15 Uhr. von der Totenhalle an der Blumenstrabe aus statt. Trauerteier ½ Stunde vorher Wir haben keine Eltern mehr. Der Plats in unserem Kreis ist leer. Sie drüchen uns nicht mehr die Hand. Zeirissen ist nun unser treues Band. Nachdem uns vor kaum 3 Monaten unsere liebe Mutter durch den Tod genommen wurde, starb heute abend 8½ Uhr sanft in Gott ergeben unser lieber. guter Vater. Schwiegervater. Großvater, mein lieber Bruder. Schwager und Onkel Aagder Kostel Im Alter von fast 83 Jahren. Um stille Teilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen .-Weitmar..-Stiepel. Bochum,.-Linden. den 8. Februar 1937 Die Beerdigung findet am Freitag. dem 12. Februar, nachmittage 4 Uhr. vom Trauerhause. Markstr. 408, aus zum Kommunaltriedhof in Bochum-Weitmar statt Der Herr über Leben und Tod nahm heute kurz vorVollendung ihres 69.Lebensjahres unsere liebe Mutter. Schwiegermutter. Großmutter, Schwester und Tante FreuPfariaschomer geb. Beine plötzlich und unerwartet, jedoch wohlvorbereitet, zu sich in die Ewigkeit. Im Namen der Hinterbliebenen: Heinrich Schöttler Käthe Flesch geb. Schttler Maria Grall geb. Schöttler Fränze Schwarzhoff seb. Schöttler Hanns Schöttler Bochum, den 9. Februar 1937 Horst-Wessel-Strabe 35 Die Beerdigung findet statt am Freitag, dem 12. Februer 1937, 10.15 Uhr. von der Kapelle des Friedhofes an der Blumenstrabe aus. Das feierliche Sselenamt ist Freitag morgen 9 Uhr in der Propsteiktrche. Von Beileidsbesuchen bitten wir abzuschen Am Sonntag abend entschlief nach schwerem Leiden unsere liebe Mutter. Schwiegermutter. Grotmutter. Schwester. Schwägerin und Tante Frau Marie Dorn geb. Dörmann im Alter von 61 Jahren. Um stille Teilnahme bitten Die trauernden Hiaterbliebenen Bochum, den 8. Februar 1937 Herner Strabe 89 Die Beerdigung findet am Donverstag, dem 11. Februar 1937. nachmittags.30 Uhr. vom Freigratendamm aus statt. Trauerteier.30 Uhr im Augusta-Krankenhaus Allen, denen aus Versehen keine besondere Nachricht zuging, diene diese als solche Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme beim Heimgange unseres lieben Sohnes und Bruders sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pastor Schmidt II sagen wir unseren herzlichen Dank Familie Wilhelm Lemanski .-Grumme(Josefinenstr. 122), im Februar 1937 Alle, die uns beim Hinscheiden unseres lieben Vaters ihre Anteilnahme bewiesen haben, mögen unseres ehrlichen Dankes versichert sein. Geschwister Pyka Bochum, 9. Febr. 1937 Heiraten Witwer, m. 2 Kindern, sucht Mädchen, nicht über 25 Jahren zwecks Heirat. G. S. 34906 Anz. Ev. Witwe, 34., 3 Kinder(Alt. 15. 14, 3.), sucht Bekanntschaft zwecks Heirat. Witwer mit 1 od 2 Kindern nicht ausgeschlossen. St. 34932 Anzeig. WCA Aufhebung der Präsidentstraße Nachdem die Pläne zur Verlegung der Anschlußanlagen des Bochumer Vereins vom Regserungspräsidenten in Arnsberg als Tan despolizeibehörde genehmigt sind. wird hiermit die Aufhebung der Präsidentstraße zwischen der Klosterstraße und dem Eingang der Zeche Präsident, Schacht I. als öffentliche Verkehrsstraße öffentlich bekannigeBochum, den 10. Bebruar, J333. Der Oberbürgermeister als polizeibehorde. W Zwangsversteigerung 14 K. 47/36. Gemarkung Bochum, Grundbuch von Bochum, Band 46, Blatt Nr. 2316. Flur 61, Parzelle Nr. 841/64, Wohnund Geschäftshaus mit Hofraum, Königstraße 30, groß 1,80 Ar. Einheitswert nach dem Stande vom 1. 1. 1935: 32 100.— RM. Eigentümer: der Kaufmann Leib Spottheim, Bochum, Alleestr. 34. Versteigerungstermin: am 24. bruar 1937, vormittags 10 Uhr, an der Gerichtsstelle, Viktoriastraße 14, Zimmer Nr: 52. Das Amtsgericht in Bochum. Zwangsversteigerung Im Auftrage des Vollstreckungsbeamten der Vereinigten Innungskrankenkasse Bochum werde ich sol gende Gegenstände bietend gegen Barzahlung versteigern: 6 polierte Speisezimmer, 7 polierte Schlafzimmer, 2 kombinierte Schränke. Eiche mit Nußbaum. Versteigerungstermin am Mittwoch, dem 10. d.., vormittags 11 Uhr. im Versteigerungslokal, Wirtschaft Morjan, Bochum, Alleestraße 54. gez. Strothotte, Vollziehungsbeamter. Herdputzen ist sehr schnell beendet wenn man zlerchHger stets verwendet! 1 W Erst Erkältung, dann Grippe ist die übliche Reihenfolge. Erkältungen oder den ersten GrippeAnzeichen sofort wirksam begegnen, heißt schwere Erkrankungen in Am besten dreimal täglich eine Tasse beißen Tee, dem ein Guß Klosterfrau.=Welisezichteren, Sggsrigt#, Hiefindens. Gie meist wohlErkältung oder leichteren Storung des Befinvens. Die meist wohl tuende und notwendige Schweißbildung, die die Krankheitserreger bekämpft und unwirksam macht, wird dadurch begünstigt. Eine sehr gute Methode der Vorbeugung ist auch bei häufigem Witterungsumschlag, überhaupt bei sogenanntem Grippe=Wetter, regelmäßig taglich zwei- bis dreimal ein Medizinglas, eiha#en ein Teil Klosterfrau=Melissengeist und zwei Teile Wasser, zu trinken, und zwar morgens nüchtern, mittags und abends nach Erkältung bereits da, versuche man folgende Schnellkur: Je einen Eßlöffel Klosterfrau=Melissengeist und Zucker in einer Tasse gut u rühren, kochendes Wasser hinzufügen und möglichst heiß zwei Tassen Hausapotheke u.95,.75 und.95 RM. Nur echt in der blauen Packung mit den drei Nonnen. Schönheite Pflege die Richtige. Schönheits Präparate die Besten. bürgen für ERFOLG! Partömerie Rob. Pracht amf Gaupts: Tel. 67418 u. Parkhotel Königsallee — Stellenangebote (männlich) Wir suchen erstklassige Spigenereher, Revowberercher, Veetzeugmacher für Vorrichtungen aller Art und Schnittwerkzeuge sowie Flugzeugspezialschlosser=Mechaniker und Ia Karosserieklempner bei guten Löhnen zum sofortigen Es wollen sich nur erstklassige Fachkräfte melden, die eine ordnungsgemäße Lehrzeit nachweisen können. Schriftliche Eilangebote mit Zeugnisabschriften (keine Originalzeugnisse), Lebenslauf und Lichtbild an die Fieseler=Flugzeugbau G. m. b. H. Kassel=Bettenhausen Weg. Verheiratung des jetzigen älteres, erfahrenes Hausmäcchen f.% Tage sof. ges. Frau Philipp, Brenschede, Markstraße 299. Saub. Mädafen f. einige Stunden vormitt. gesucht. Kniep, Kortumstraße 68. Halbtagsmädchen für sofort gesucht. Horst=Wessel=Str. 1 (Laden). Cramerstr. 17, II, II. gut möbl., gemütl. Zimmer zu verm. Humboldtstr.31, pt. möbl. Zimmer an 1 od. 2 Herr. z. v. Potellgener Herr . Erfach von Per sofort sauberer, kräftiger Junge zum Besuch von Lotckeil Vertaust, oder Mädchen Sch. 8784 Anzeig. z. Milchaustragen Ein junger 17—18 J. alt, ges. Ausk. Anz.(31901 gesucht. Zu erfrag. Milchhalle an der Verwaltungsakademie, Wittener Straße. Suche 2 kräftige, 15—18jährige Jungen die melken können od. es lernen wollen u. abwechselnd ein Gespann überKellnerlehrling nehmen.(a8905 n. unt. 16 Jahr., Bauer Fritz gesucht.(a8798 Schulte=Höfinghoff Hellweger Hof, Garenfeld Südbellweg 13. über Schwerte. Ig., zuverlässiger Clann mit Führerschein gegen guten Lohn sofort gesucht. W. A. 8902 Anz. M. S— Madchen für 3mal wöchentlich gesucht. Weiberstr. 24,..r. Ordt. Mädchen für ganz oder Tage gesucht. Gremme, Bongardstraße 40. Tüchtiges, junges Määchen evgl., für einige Stunden vormitt. u. zur Wäsche für kl. Haush. gesucht. T. G. 34848 Anz. Zuverl., unabh. Frau tägl. einige Morgenstund, zur Betreuung ein. EinPers.=Haush, ges. H. H. 8795 Anzeig. Vermietung (Möbl. Zimmer) Hellweg 51, part., Eing. Kreuzstraße, mbl. Zimm., alleinlieg., m. Zentr.=Heizung, evtl. Verpfl. Klosterstr. 20, 1. Eig. Kronprinzenst. 22, I möbl. Z. m. Kocha. a. f. Ehel., z. vm. Luisenstr. 61, 1 Trp. Schlafstelle frei Malteserstr. 19, II z. Mitbew. eines gut möbl. Frontzimm. Herr ges. Städtische Sparkasse Bochum Märkische Str.4, pt. möbl. Wohn= und Schlafzimm.(2.) zu vermiet.(a8. Verkäuse Neustr. 21, part. gut möbl. Zimmer zu vermiet.(34910 Rottstr 27, 1. Et. frdl. möbl. Zimmer sof. od. 15.2. z. verm. Gut mbl. Zim. (Heiz., fl. Wasser) i. bess. Hause, Ehrenfeld, zu verm. Ausk. Anz.(34877 mit groß. Spiegel, in Eiche u. poliert, neu, weit unter Speilezimmer Einkaussgxeis Jg. Mädchen für½ Tage sof. ges. Vorst, 12—14 Uhr. Alsenstr. 42, part.lk. Stellen. gesuche (weiblich) Einf. Frl., evgl., sucht zum 15. 2. oder später Stellung in ruhig. Privat= haush. Gute Zeugnisse vorbanden. K. K. 34889 Anz. Lürenet. mit und ohne Wohnungen und Neuertäumen, in bester Lage Bochums, per sofort zu vermieten. Näb. Marktplatz 9 Das große Labenlokal in unserem Hause Bochum, KortumVermietungen (Wohnungen, leere Zimmer Ueberwunden durch des Lammes Blut Heute mittag 12½ Uhr ging unsere liebe. treusorgende Mutter. Schwiegermutter. Großmutter. Urgroßmutter. Schwester und Tante Wwe.Pfarte Phster geb. Nüller Im Alter von fast 77 Jahren in Frieden heim. In tiefer Trauer: Familie Pfister Bochum, den 8. Februar 1937 Trenkgasse 12 Die Beerdigung ündet am Donnerstag, dem 11. Febr. 1987, 9 Uhr nachmittags, vom Eingang des er. Friedhofes in BochumWeitmar statt. Trauerteier ½3 Uhr in der Kapelle des Augusta-Krankenbausen Erfahrenes Alleinmädchen nur mit gut. Zeugnissen. sowie Kochund Nävkenutnissen, für gepflegten Haushalt zum 1. März 1937 gesucht. Gehalt 30 Mt Vorzustell. Donnerst. zw. u. 6 Uhr bei Frau Heidenreich, Brunsteinstraße 4. Telephon 66696 Perf. Friseuse gesucht. Kost und Logis im Hause. Salon Weigand, Annen(Westf.). der Nacht zum A. R. 50 Anzeig. Goldenes Gliederarmband Andenken. Sonnt., 7.., im Restaur. Hugo Schulz verloren. Der ehrl. Find wird gebet., dasselbe dorts. geg. gute Belohn, abs: Schlüsseldund mit 3 Schlüsseln, Pelobnung A Aubt, Unz.(SiS0e Blauer Gürtel mit rotem Schoß verloren. Geg. Belohnung abzuges. Herner St.(1, 1. Et. Doublé=Brille verloren. Geg. Belohn. abz. I. d. Gesch.(34893 FamillenAnzeigen Uinden im„B..“ greße Verbreitung Stellenangebote (weiblich! Wohnund Praxieräume in der U. Etage im Hause Kortumstraße 45 sind ab 1. 2. 37 anderweitig zu vermieten(Fahrstuhl). Haarkamp, Querendurger Straße 40 Ferurnf 66417 =.=Wohng. 3. Etage, Näbe Hauptbahnb., per 1. 4. zu vermiet. Z. W. 8796 Anz. für einen kleinen Haushalt wird ein sauberes, ehrliches Mädchen Suche z. 1. 3. zuverl., in Küche u. Haus erfahrenes nädchen m aut. Zeugniss. Ublandstraße 60. Saub., zuverläss. Kädchen. nicht unter 25., das mit all. Hausarbeit. vertraut ist u. selbstd. tochen kann, für 2 Tage bei gut. Lohn sof. od. später gesucht. Ausk. Anz.(98429 Tüchtiges Mädchen für Küche u. alle Hausarbetten sucht zum 15. Februar Hotel Hartmann, Bad Livpspringe. Lohn 25.— Mark. Herreise frei. Hausmädchen für sofort gesucht. Restaurant zur Talsperre, Remscheid. Näheres bei Frau Marten, Bochum, Malteserstraße 16. Suche z. 1. oder 15. März ein tüch. tig., ehrl., kathol. Maochen nicht unter 18., für Küchen= und Hausarbezt, Ausk. Anz.(31869 Saub. Mädch für morgens zum 15. Febr. gesucht. Ausk. Anz.(34913 Jüng., sauberes Mlasm s. meinen Hu#### halt z. 15. 2. ges. Konditore Rienermann, Hattinger Str. 62. =.=Wohng. 3. Etage, p. 1. 4. zu vermieten. M. A. 8797 Anz. =Zimmer=Wohng. m. eingericht. Bad u. Balkon.1. Etg., in Dreisailien= haus, sofort oder später zu vermiet. Weitmar, Am Dieckmannshof 27 Vermietungen Läden, versch. Räume) Palvsander, Ma bagoni vol., feinste Stuttgart. Arbeit: 1 Büfett, 1 Glä serschrank, 1 Tisch (oval). 4 Stühle mit Polster, ewei Gessel dito, fabrikneu, weit unter Einkaufspreis zu verkaufen.— Auh Ratenzahlung. W. Köllermann, Hellwegstraße 12. Schlafzimmer echt Eiche, 2 Mtr., 4tür„komplett, s. 425 RM. zu verk. Wir zeigen gern. Möbellager Tecklenburg, Fahrendellerstr. 20 (Näbe KaiserFriedrich=Platz). Anrichte m. Töpfen u. BettLedensversicherungsbank a.., Geschst, stelle mit Matratze Bochum, Kortumstraße 47. Ruf 661 14 billig zu verkaufen. straße 47, ist zum 1. April 1937 preiswert zu verm. Ausk. Schw. Ledersofa, gut erh., preisw. zu verk. Josephie nenstraße 49. II. von 30 Mark an. Für Schneiderin als Ankleidespieg. Zirka 40 Nachttischplatten in weiß. Marmor (auch als Schaltplatten f. Elektro= techntker) bill..ork. W. Köllermann, Hellwegstraße 12. Tichlafr.Belten m. Matr., Küchen. berd. Nähmaschine, Bügelosen, Gebrock, Bank, Ofen z. vertf. Marktpl. 3, 2. Et. Teppiche Läufer, Bettunrd., Stepp=u. Dannend., Gard., Dekoration., 10 Monatsraten. Teppichlager Schlüter, Bonn 257 Fordern Sie unverbindl. Angebot. Gebr. Herd und 3 Rohrstühle zu verk. Toleikis, Sedanstraße 5. Fast neuer Peddgrchrusgen bill. z. verk. Vogt, Dorstener St. 113. Gut erb. TiefbauKinderwag. z. vrk. Gottfr.=Kellerst. 20. Gut erhaltener Kinderwagen bill. z. verk. Horste Wessel=Str. 6, II. r. Grüne Sportschuhe Gr.37, bill. z. verkf. orstenerst. 93, I. Ik. Ger., sonnige -.-Etage z. 1. 4. in ruhig., abgeschloss. Hause preiswert zu verm. Besicht. Castrover Straße 56, 2. Et. =Iimder Wöhnung (Neubau), mit aul. Komfort, in Boch.= Weitmar,Am dieckmannshof 16. vt., zum 1. 4. zu vrm. Näh. daselbst oder bei Schmieding, Emscherstraße 18, Telephon 62064. Schöne, sonnige -.-Wohng. sofort zu vermiet. Badez., Diele, Balton, Speisek. vorh. Wattenscheider Straße 85, 1. Etg. 3 Innmer m. Bad. abgeschl., z. 1. 4. zu verm. G. Sch. 34781 Anz. Tabentoral, Tadentbrat mit; oder obne in der Näbe 96s 22, z. verm. schöner, abgeschloss. Telephon... 931.: Ih. Badenickal z. 1. 3. zu verm. an Hauptyexrebrs=[E. V. 8791 Anzeig. Gäst geilo giäges.#-Anzeigen Mühlenstr. 41, I. heifen verkaufen Sophienstraße 6, Erdgeschoß rechts. ∆ Mietgesuche (Wohnungen, leere Zimmer) 3 Zim.=Wohnung mit Bad von zwei alleinsteh. Damen Wegen Heirat des jetzigen suche ich (98903 Araschen für alle Hausarbeiten. W. Gray, Kortumstraße 98. -.=Wohn. im nördl. Stadtteil, 1. Etg., abBalkon, Speisek., z. 1. 4. zu verm. Miete 57 RM. Bochumer Wohnungs= Nachweis, Kortumstraße 74, Ruf 63397 19 -.-Wohng. Stadtmitte, z. 1. 4. zu vermiet. Preis 36 Mark. O. F. 34931 Anz. =.=Wohng. zu vermieten. Mietpreis 30 Mk. B. M. 34927 Anz. 2 Mans.=Zim. Nähe Brü.kstr., an alleinst. Ebepaar sofort u, permiet. M. K. 31036 Anz. mit vab.von zwerauinser, Damen (berufst, sofortges. O P. 31846 Anz. [Ruh. Ebep sucht : 1. 4. 1 9 3 7 e i n e --.-Wohnung. Tich. Mietezahler. D. H. 34912 Anz. =.-Wohng. ..3. od...37 ges. L. S. 34901 Anz. Fam., 3 Pers., sucht -.-Wohng. auch Altbau. Miete 35—40 Mk., evtl. 3 Mon. i. voraus. J. K. 34873 Anz. können Sie jederseit Anzeiten für den ..- aufgeben Gesucht -Zimmer= Wohnung (Altbau), 50—60.4 Monatsmiete, zum 1. 4. oder spiter. W. Z. 8787 Anz. -.=Wohn. m. Zubeh., mögl. Stadtparknäbe, v. pünktl. Mietezahl. zum 1. 4. gesucht. J. H. 34772 Anz. Mod.=.=Wohng. m. Bad, von jung. Ehep. z. 1. 3. od 1. 4. 37 in ruhig. Hause(a. I. Stadtpartviertel oder Grumme) gesucht. Sich. Mietezahler. Miete k. f. 3 Mon. I. vor. ges. werd F. A. 34830 Anz or. leer. Zim zu vermiet.(34929 Amtsplatz 5. Ig. Ehepaar sucht =.=Wohng. Preisangeb., unt. M. B. 31892 Anz. Ig. Ehepaar sucht leeres Zimmer, Näbe B. V. K. H. 34925 Anz. Modernes Schlaszimmer kompl., mit Auflagen, sehr preisw. Neue WDohnküche billig., abzugeben. Möbellager Tecklenburg, Fahrendellerstr. 20 (Näbe KaiserFriedrich=Platz). Wonlr. Sotett Eiche ger.,.40 m vr., mit eich. Ausziedtisch u. 4 eich. gep Stüblen, 210.— Mark. Wilh. Schrudde, Roonstraße 37. Prachtvolle Speisezimmer Büfett, Kredenz. Auszugtisch, 4 Polsterstügte. 275.— RM. und 325.— RM. Besichtigung lohnt sich. Wir zeigen gern. Möbellager Tecklenburg, Fahrendellerstr. 20 (Näbe KaiserFriedrich=Platz) 2 Bücher,„Sittengeschichte“ v. Eduard Fuchs u.„Die Sitten der Völker“. v. Dr. G. Buschen zu verkauf.(34931 Schlotzmacher, Capellestraße 8. Gelegenheit! RSs=Rue Typ251-OsL. prima Zustand, zum Taxpreis zu verkaufen. Anfragen zwischen 12 und 3 Uhr, Telephon 6361/4 2 Liter.„„(Zegel- und apel: Eimgzirig, Schamole-Steine zum Schätzpreis zu verkaufen. To.=OpelKastenmagen zum Schäppreis zu verkaufen.(a8 789 Carl Bichmann, Menden Telephon 2755. Zum 1. April m. Mansarde und Badez. von pens. Beamten gesucht. Preisangeb. unt. L. M. 8799 Anz. Tauschgesuche (Wohnungen! Täusche meine =.=Woyng. Stadtm., gegen al. mit etw Garten, .=Hofstede bevorz. E. R. 34920 Anz. Gelegenheit! Fast neues EichenSchlaszinmer mod. Fris.=Kommode mit Steil. Spiegel, und Raliur-Räche mod zuf beig# Barzahl. fürd#0, zu verkaufen. Möber-Jorgmah Boch. Brückstr. 59 2# aus Abbruch zu verkauf Auskunft Bochumer Verein, Tor 14. Schweinefutter billig abzugeben. Ausk. Anz.(34945 Wir baben noch eine Partis Ssiliche abzugeben. Interessenten wollen sich melden mit Angave der benötigten Menge und der gmhmichten Stärken unter E. A. 8783 Anzeiger Kaufgesuche Rentable Bellbung bis ca. 10 000 R M. sof. zu kaufen ges. N. B. 34464 Anz. Gut verzinsliches Ein- oder mit Garten, oder Kotten zu kaufen gesucht. Groß=Bochum oder Umgebung„bevgrzugt. bung bevorzußt. B. J. 87 Anzeig. Gut erhaltene Waschbecken ca. 60X40 cm und ca. 35X25 cm, zu kaufen gesucht. W. E. 34908 Anz. Onlder Aukaut Alte Silbermünzen Alt= u. Bruch-Silder Besteckfabrik Etich Marz. Düsseldorf 17. Autaufstelle Bochum: E. Clauberg, Bongardstraße 10. zu kaufen gesucht. 3. A. 34949 Anz. Gut erhaltener Kinderwagen zu kaufen gesucht. Ausk. Anz.(34921 Kaninsbeofelle werden von umd enhekeu!: Pelzhaus Schwarz a. d. Drehscheibe Kortumstraße 83 Kaffee-Kannen ./IV. Sort., einzein Gold. rand 99. Weib 78. Teekannen ./IV. Sort., einzeln Goldrand 885 weiß 68.) Teller tief oder flach, Festonmu. ster,./IV. Sort., Goldrang u. Linie28 J weis 19 Gedeck Steilig, weiß mit Schale auf Fus,./IV. Sortierung S0 Kinder-Täßchen Fehlware Stück 5: Milchgießer für eine Person* Fehlware Stück. Eier-Service auf PorzellanTablett. für 6 Personen, Soldrand oder Dekore Puddingsätze.65.35 Tteilig, mit Fruchte-Dekor v*) Satz Schüssel Porzellan mit Goldrand, Feston-Muster. Steilig Kinder-Eßgarnitur mit schönen Bildern, Teller tief..00 nach, Dessert, Tasse m. Untert., Stig.“#— Kaffee-Sewvice für 6 Personen, mit schönem Blumendekor. Steilig../IV. Sortierung pezugspreis mit Botenlol monatlich, Selbstabholer 1 Bezugspreis für die„Bo zeitschrift„hör mit mir“ 5 Pf. bei fünf Sonntag von 11pE45, 12 Uhr.— Sp und samstags, von 16 b Verlag und Druck: Tafel-Service für 12 Personen, Elfenbein. Porz., mit reich. Deckel- u. Henkelverzierg., 45tg. Kaffee-Sewvice für 6 Personen, mit Oesserttellern, 15teil.,./IV. Sortierg. Von unserer B Der vierte Reichs vom Reichsjugendführ Großkundgebung im den. Der tiefe Eindrt worten wiederzugeben des Kampfes um Ber für ein jugendlichere geben der Kundgebun breitgespannten Sprü Jungen und Madeln Unsere Sehnsucht— Arbeit!“... Wollte Gott, jede knappes und so hohe Augen dieser jungen Wettkampf der Leistu die unbändige Hinga die Arbeit zu verst Wochen 1,8 Millione men werden. Zuvers strahlen aus den vie dervolles Bild, wie dem Braun der HI. abstuft. Darüber di ches, die zuversichtlich lands und die Siege gesunde Jugend au reines Freudenfest, Es gilt, im kameral Leistungen zu zeigen schaft und der Geme Zum vierten Me nüchterne Wort— vier Jahren noch a — heute ein Bekenn und zum Werke Advon 1937 kennenleri Bekenntnis deutscher hier offenbart sich d nur hier jenseits v von Klassengrundsätz Wir haben nach de Ausländer über den schwiegen beschämt, „Auf solche Jugend Ein Spalier vo den Reichsjugendfül Arbeitsfront vor de werden im Sportpal Klängen der Fanfar ter den Ehrengästen tretern von Staat, dienst auch Reichsn gruppenführer Heißt rers SS. und Re tiefempfundener Weklingt das Lied: unterbrochen von# jugendlicher Kraft Adolf Hitler in N Eine Reihe interessanter Angebote unserer Abteilung Haushaltwaren in den Fenstern Nr. 13-19 an der Harmoniestraße, die jede Haustrau gesehen haben much Kaffee-Service für 6 Personen, Elfenbein Porzellan, besonders große Kanne, Streublumendekor, Steilig Tafel-Service mit reicher Poliergoldverzierung,./IV. Sortierung, für 12 Personen 45teilig Schüssel (Satz) Porzell mit Perl-Reliefrand,I./IV. Sortierung. Steilig mit schönem Spritz-Oekor. Blumen-Zierkübel Wasserbecher Eckenmuster 6 Stück KAUFHAUST Kompottsatz Preßglas, Tteilig Redenlernen! Perfekt in 6 Monaten durch den 2. Fernkurs des bekannten Vortragsmeisters und Psychologen Oscar Schellbach, Verfasser des bekannten Werkes„Mein Erfolgs=System“. Ganz ersttlassige Schulung und dabei preiswert durch sehr große Beteiligung. Bis jetzt schon über 500 Teilnehmer. Wöchentlich 1 Lehrdrief zu 75 Df.+ 15 Pf. Versandgebühren. Ziel: Redesicherheit bei jedem Anlaß. Wöchentlich 4x1 Std. Uebung. Wirksames Vorgehen gegen Konzentrationsmangel und Gedächtnisschwäche, Hemmungen und Unsicherbeit im Auftreten. Durchgreifende Arbeit mit sicherem Erfolg. Ausführl. Arbeitsprogramm an jederm. unverbindl. u. kostenlos Schellbach=Haus, Bad Harzburg 75 Städtisches Orchester Bochum SCHRÖDER Vormiete Frischer Sechstes Hammer- Honzei! Bongardstr., B OCHUM Mittwoch, 10. Febr. 19.30—23 Uhr, Weißer Ring 6: Donnerstag, 11 Febr., 20 Uhr, im Ernst-Moritz-Arndt-Haus Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett-dur(.V. 573) Hans Pfitzner: Streichquartett.dur, op. 13, Erstaufführung Ludwig van Beethoven: Streichquartett-dur, op. 59 Nr. 3 Ausführende: Großer Karneval-Abschluß Vollständig Kortumstr. 25(a. Engelbertbr.) angekommen! Privatdetektiv H. Hüning. Kriminal=Wachtm. a. D. Bochum, Graf=Engelbert=Straße 37 Ermittlungen, Beobachtungen in Ehescheidungs= u. Unterhaltssachen, Spe zialauskünfte s. Verlobte. Langjähr prakt. Erfahrungen. Beste Referenzen Streng vertraulich. Telephon 6622. Donnerst., 11. Febr. 20—22.30 Uhr. Vormiete B 17: Kerl Wolschke Protessor Edgar Wollgandt/ Kammervirtuos K Professor Carl Hierrmann/ Kammervirtuos Willy Rebhan Preise: 75 Rpf. bis.50 RM. Karten sind an der kasse im Stadttheater sowie in den bekannten Vorverkauft: stellen zu haben. Schülerkarten werden nur an Konzert- und Abendkasse ausgegeben. Die Abendkasst im Konzertlokal ist ab 19 Uhr geöffnet. Vorbestellungen unter Nr. 61051 Wir gondeln ins Blaue v. G. Hauptmann. Ihr Leppich wieder wie neu! Den geeigneten Lehrer für Nachhilfestunden findet man durch die Unterrichts anzeige im Bochumer Anzeiger Kunterbuntes Durcheinander mit Musik, Tanz und Gesang Eintrittspreise auf allen Plätzen 50 Pf. Gesetz und als Ho auf den Weg gab. „Deutschland, heili tausend junge KehlBegrüßungsworten als Leiter des R knappen Sätzen durch schadlose Reinigung. Desinfektion u Mottenschutz Alleinausführung f. Bochum bekannte Verkaufsstellen GesellschaftsAnzüge aller Art, auch leihweise Heinz Richarz Echke ager-und Kronenstraße Telephon 6571. En Alt-Colonia am Mittwoch Kortumstraße 115 Bacchus-Beerdigung Gaststätte Johann Klein, Hellweg 23 Aufpolstern Türk. Hpfelsinenz stck. 25 8 latta-Apfelsinen stock 25 3 Grape Frucht. Stuck 35 3 Amerik. Hepfel son er. 40 Bananen.. 500 Gramm 35Zitronen....: stück 20 Schng Brückstr. 21, Tel. 61025 führt aus Heinrich Hüther Ruf 81858 Radio- Rührup hat immer das Neueste! jetzt: Viktoriastraße 5 (gegenüber der Post) Der Ruf eines Hauses und das persönliche noch einmal den A vorgestoßen berufswettkampfes arbeit geworden se löslich zur Erfüllu geschweißt. Nicht usche berufswetkat sender di Tatsache, sender junger haben. Baldur von S nis, daß er die Deutschen Arbe Zuständigkeit a hoc Mahnworte voch begeistert. wie vor bleibe des ####. von Jugend9 juße werde man erziehung und eig großsprecherisch ver Eint der Nationals gen sozusagen den Jedem stehe der D von Matr., Sofas, Chaiselongnes. Brandt, Dorstener Str. 38, Ruf 63904. Aschermittwoch Wittelsbacher Hof Kavitalien Ruf 65622 Besitzer: Fritz Lewald Aschermittwoch 150.— Mark für 1 Jahr geg. gute Sicherh. z. letb. ges. T. G. 34941 Anz. Herner Straße 2 u. Scheckbesorgung Neuhaus Zigarettenalben Möbeltransporte & Spöler Auf 66070 J. Speter Wittener Straße 50 Pamfader Orig.-Marken- und Spezial-Räder empfichlt wie seit über 40 Jahren Michael Paefgen Am Kaiser-Friedrich-Platz Die für Donnerstag, den 11. d. M. abends 8 Uhr, angesetzte Polstermöbel aus eigener Werkstatt billiger als Fabrikware durch die lange Lepensdauer. Formschön.preiswert Wilh. Janssen Herner Str. 7, altes reelles Geschäft Kohlen Koks Briketts Alleinst, ält. Herr oder Dame findet Dauerpension, gute Verpfl., pro Tag 1,80 M. bei etwas Mithilfe im Gart. 1,20 Apr. Tag. Landhaus Malsch, Lippoldsberg an d. Oberweser. „ 18.— -Frankr.) findet nicht im Evangelischen Vereinshaus, sondern im Schützenhof statt. Es spricht Reichobischof Staaterat Pa. Ludwig Müller, Berlin Günstige Hautgelegenheiten finden Sie im Bochumer Anzeiger. Aber trotzdem- geben Sie selbst eine Kleinanzeige auf. Dann erreichen Sie einen groß Interessentenkreie F. Stanschelt, Essen, Bismarckstr. 6. RADIO-STACH fragen Auf 63344—.63 Funktechnisches Laboratorium -G BOCHUN eT W K K