nen wonatich oder 108 RM. dold..#.„„. Anzeigenpreiisi, Arxndpreise für 1 mm. 99og, in 22 We,eleisggien Bezugspreis mit Botenlohn:.15 RM. monatlich gper.08 guag.,vutr- 43. Jahrgang im Anzeigenteil und in 78 mm Breite, 50 Pf. im Tertieil, Fapilien. Bezugsvreis mit Botenlohn:.15 MM. monatlich monatlich, Selbstabholer.85 RM. monatlich oder 93 Pf. halbmonatlich. Bezugspreis für die„Bochumer Illustrierte“ 30 Pf. monatlich, Funkzeltschrift„hör mit mir“ 45 Pf. monatlich bei vier Sonntagen und 55 Pf. bei fünf Sonntagen im Monat.— Wenn das Erscheinen der Zeitung durch höhere Gewalt, Verbot oder Betriebsstörung u. dgl. verhindert wird. können keine Ersatzansprüche gestellt werden. u— Geschästssielle geöffnet von 8 bis 13 und von 14½ bis 19 Uhr, Sonntags von 11 bis 12 Uhr.— Sprechstunden der Schriftleitung, außer Mittwochs und Samstags, von 16 bis 17 Uhr.— Postscheckkonto Dorimund 1760. Verlag und Druck: Laupenmühlen& Dierichs in Bochum Samstag Sonntag ./4.Oktober 1936 43. Jahrgang Nummer 232 Samstagsausgabe 13Pf. mit„Bochumer Ilusitrierte“... 20 Pf. Der Saurerigtrerren Die Amgestaltung des Berges weit fortgeschritten Die Wehr macht able schon am Freiag dnb Auf dem Bückeberg, 2. Oktober. Am kommenden Sonntag begeht das deutsche Volk zum vierten Male den Erntedanktag auf dem Bückeberg, den Tag, der mit in die Reihe der großen Feste gehört, die die Führung des nationalsozialistischen Deutschlands geschaffen hat und an denen die ganze Nation teilnimmt. Wir stehen oben auf dem Bückeberg im kerndeutschen Land an der Stelle, an der bei dem festlichen Staatsakt am Sonntag der Führer wieder einmal Hunderttausende von deutschen Volksgenossen um sich versammelt sehen wird. Die Vorbereitungen sind fast völlig beendet. Die Männer vom Arbeitsdienst haben im Laufe des Jahres fleißig gearbeitet. Die große Umgestaltung des Berges, für die ein Zeitraum von mehreren Jahren vorgesehen ist, hat gewaltige Fortschritte gemacht. Die Landstraßen sind überholt und verbessert worden. Der gesamte Aufmarsch und die Anfahrt werden sich noch müheloser vollziehen können als früher. Der große Mittelweg, der Weg des Führers, ist um ein weiteres halbes Meter erhöht worden. Die große Tribüne für die Ehrengäste und die Presse an der Spitze des Berges sowie die Tribüne am Fuß des Berges, von der aus der Führer spricht, sind fertiggestellt. An den 600 hohen Masten sind die Hakenkreuzfahnen bereits aufgezogen. Neu sind die auf dem unteren Teil des Festplatzes zu beiden Seiten des Mittelweges errichteten großen Tanzflächen, auf denen Tanz= und Singgruppen aus allen Gauen Deutschlands ihre Darbietungen zeigen werden. Helleuchtend liegt die Sonne über der herrlichen Landschaft. Höhenzüge. Waldungen und Flußläufe geben diesem Lande das Gepräge. Sagenumwobene, geschichtliche Stätten zeugen von germanischer Vorzeit. Das vierte Erntedankfest wird wieder ein Tag der Freude und des Glückes werden. Schon rollen aus den entfernter gelegenen Teilen des Reiches die Sonderzüge heran, die die vielen Tausende von Volksgenossen in das Herz Deutschlands führen. In der Stadt Hameln, in der jeder einzelne Einwohner an der festlichen Ausschmückung beteiligt war, sind allein 40 000 Privatquartiere bereitgestellt worden. In den kleinen Ortschaften um den Bückeberg herum und in den Niederungen sind die großen Verpflegungs= und Unterkunftszelte aufgebaut worden, die noch zahlreicher sind als in den vergangenen Jahren. In Bad Pyrmont werden 5000 Bayern, Württemberger, Schleswig=Holsteiner und Schlesier untergebracht. Im nächsten Jahr soll eine große Zeltstadt in Pyrmont entstehen, um 50.000 Volksgenossen aufnehmen zu können. In Holzminden finden 1000 Rheinländer Unterkunft, in Gandersheim 1000 Sachsen, und so geht es weiter: alle deutschen Stämme treffen sich hier auf niedersächsischem, geschichtlichem, heiligem Boden, um den Erntedank abzustatten. Die an dem großen militärischen Schauspiel beteiligten Truppenteile sind zum größten Teil schon eingetroffen. Auf den Landstraßen sieht man lange Züge von Kraftwagen und Krafträdern der Wehrmacht. Pioniere sind damit beschäftigt, nicht weniger als fünf Brücken über die Weser zu schlagen, um den zu erwartenden gewaltigen Verkehr bewältigen zu können. Am Fuß des Berges ist bereits das BückeKolonien im europäischen Ausland werden 60 führende Männer der Bewegung sprechen. Diplomaten als Ehrengäste Der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda hat wiederum die Berliner fremden Missionscheis mit ihren Damen als seine Ehrengäste zur Teilnahme an der feierlichen Begehung des Erntedanktages auf dem Bückeberg eingeladen. Dieser Einladung werden nachstehend aufgeführte Missionschefs, teilweise mit ihren Gattinnen, Folge leisten: Die Botschafter der Türkei, von Japan, China und Brasilien, die Gesandten von Aegypten, der Schweiz, Oesterreich, Griechenland, Uruguay, Haiti, des Fraks, von Lettland, Jugoslawien, Belgien und der Dominikanischen Republik, ferner die Geschäftsträger von Luremburg, Chile, Polen, Bulgarien. Estland, Dänemark, Ungarn, Mexiko, Iran und der Union von Südafrika. Die Diplomaten verlassen Berlin mit einem Sonderzug am Sonntag morgen und kehren am gleichen Tage abends nach Berlin zurück. Die fremden Ehrengäste werden begleitet vom Chef des Protokolls, Gesandten von Bülow=Schwante: als Vertreter des Reichsministeriums für Volksaufkläxung und Propaganda nimmt Ministerialdirektor Dr. Ott an der Fahrt teil. Rundfunkübertragung des Staatsaktes Der deutsche Rundfunk, dessen Programm am Sonntag im Zeichen des Erntedanktages steht, überträgt von 12 bis 14 Uhr auf alle Sender den Staatsakt auf dem Bückeberg mit der Rede des Führers. Dadernepser fur Netsieffsicherung Dem Führer wird auf dem Bückeberg die Adolf=Hitler=Flachs=Spende überreicht, ferner eine Wollspende der Landfrauen dub Berlin, 2. Oktober. Ein Höhepunkt des Erntedankfestes auf dem Bückeberg wird die Ueberreichung der Adolf=Hitler=FlachsSpende des Reichsnährstandes an den Führer und Reichskanzler sein. Es handelt sich dabei um einen besonders wichtigen Abschnitt in der Sicherung der Rohstoffversorgung aus der heimischen Scholle und zugleich um den großartigen Auftakt zum Winterhilfswerk 1936/37. Ein Vertreter der„Landwirtschaftlichen Wochenschau“ im Deutschen Nachrichtenbüro hat mit dem Reichshauptabteilungsleiter im Reichsnährstand, Dr Brummenbaum, der im vorigen Jahr unter der jubelnden Zustimmung des Reichsbauerntages in Goslar die Durchführung der Spende verkündet hatte, über Sinn und Bedeutung dieses großartigen Bauernopfers gesprochen. Dr. Brummenbaum schilderte, mit welcher Begeisterung die deutschen Bauern an die Durchführung herangegangen sind: Konnte mit der praktischen Arbeit auch erst Anfang dieses Jahres begonnen werden, so wurde doch schnell das gesamte Bauerntum erfaßt. Ueber den auch sonst sowieso erfolgenden Anbau hinaus ist auf allen flachsanbauwürdigen Böden ein Quadratmeter je Hektar mit Spendenflachs bestellt worden So hat man für den Flachs eine neue Fläche gewonnen, die fast die Hälfte des Gesamtanbaus von 1933 umfaßt. Dem Führer wird bei dem Staatsakt auf dem Bückeberg der Flachsertrag von rund 2000 Hektar überreicht werden. Das ist eine Menge, deren Verkaufswert man auf mindestens 650 000 RM. schätzen kann. An diesem Opfer haben sich auch die Flachsrösten beteiligt, die für jeden Arbeiter sechs Stunden auf eigene Rechnung übernommen haben, wie auch jeder Arbeiter seine Arbeitsleistung von sechs Stunden geopfert hat. Für die Erzeugungsschlacht und ihre große Fortsetzung in der Rohstoffschlacht sind gleichzeitig die Anbau=Erfahrungen ohne Risiko bei den neuen Versuchen vertieft worden. So hat der Opfergedanke mitgeholfen, daß die Flachsanbaufläche seit 1933 auf fast den zehnfachen Umfang, nämlich auf 46 000 bis 48.000 Hektar geschzeitie ist die Lahl der Flachsröf „Koionf dem Vandent! rettet kostbares Volksvermögen und dient unserer Nahrungstreihelt von 20 auf 80 vermehrt worden, von denen über die Hälfte von bäuerlichen Genossenschaften errichtet worden sind, also wieder mit dem selbstlosen Einsatz des Bauerntums. Aber noch ist eine weitere wesentliche Steigerung für die nächsten Jahre erforderlich, um den dringendsten Bedarf aus dem Inland zu decken. Beim Spendenflachs ist aber alles, vom Erwerb des Saatgutes an bis zur Einbringung und Bearbeitung der Ernte, die unter dem freudigen Einsatz der Dorfjugend in HJ. und BDM. bewältigt worden ist, geopfert. Auf dem Reichsbauerntag 1935 war der Erwartung Ausdruck gegeben worden, daß für jeden Soldaten der neuen Wehrmacht das Material zu einem Drillichanzug geliefert werden könnte. Tatsächlich wird die Flachsmenge, und zwar nur aus dem Spendenflachs, dazu reichen, etwa 360 000 Drillichanzüge und zwei Millionen Stück Militärhandtücher herzustellen. Die Erwartungen sind also weit übertroffen. Der Bauer hat seine Spende freudig für Rohstofffreibeit und Wehrhaftmachung geopfert. Die Wehrmacht hat erreicht, daß sie ohne Inanspruchnahme von Devisen zusätzlich unentbehrliche Rohstoffe hereinbekommt. Der Barerlös aus der Adolf=Hitler=FlachsSpende wird aber voraussichtlich als großer Auftakt für die Schlacht der Nächstenliebe dem Winterhilfswerk des deutschen Volkes für 1936/37 zur Verfügung gestellt. Die letzte Entscheidung trifft der Führer. Doch damit noch nicht genug. Die Landfrauen haben es sich nicht nehmen lassen, noch eine besondere Spende zu stiften. Sie haben in aller Stille eine Wollspende organisiert. Aus ihrem Ergebnis können nun 120.000 Paar Strümpfe, die überwiegend aus eigener selbstgewonnener Wolle im Bauernhof gesponnen und gestrickt sind, der Wehrmacht zur Verfügung gestellt werden; dazu noch Garn und Robwolle. Diese Wollspende ist wiederum mit wenigstens 260 000 RM. zu beziffern. Insgesamt kann so am Tage des Erntedankes auf dem Bückeberg das deutsche Bauerntum dem Führer stolze Opfer zur Verfügung stellen, deren Gesamtwert sich auf rund stiegen ist. Gleichzeitig ist die Zahl der Flachsrösten eine Million RM. beläuft. Madrid abermals bombardiert 150000 Mann für die Blockade der spanischen Hauptstadt dorf“ entstanden, um das herum die Kampfhandlungen sich abspielen, werden. Schon am Freitag vormittag fanden hier Uebungen der Wehrmacht statt. Ein ganzes Panzerregiment marschierte im Tal auf. Die Geschütze donnerten, die Maschinengewehre knatterten, und in der Luft kreisten mehrere Flugzeuggeschwader. Die große Schauübung am Sonntag wird noch umfangreicher werden als im vorigen Jahr. In Hameln marschierte am Freitag mittag unter gewaktiger Anteilnahme der Bevölkerung das Ehrenbataillon ein, das am Sonntag vor dem Führer paradieren wird. 650 Polizeibeamte und Tausende von SA.=, SS.= und RSKK.=Männern sind zur Regelung des Straßenverkehrs am Samstag und Sonntag allein in der Stadt Hameln eingesetzt. Außerordentliche polizeiliche Vorsichtsmaßnahmen sind insbesondere an den Dampferanlegestellen getroffen worden. Der gesamte Wagenverkehr, soweit er nicht direkt zum Bückeberge führt, wird am Samstag mittag um die Stadt Hameln herumgeleitet werden. Gemeinsam mit dem deutschen Volk innerhalb der Reichsgrenzen feiern auch die Auslandsdeutschen den Tag des Erntedankes. In den über 500 Gruppen der Auslandsorganisation der RS DAP. in der ganzen Welt kommen die Deutschen zum Erntedank zusammen. Auf den rund 180 Veranstaltungen der reichsdeutschen dnb Lissabon, 2. Oktober. In seiner Ansprache über den Rundfunksender Sevilla am Donnerstag abend teilte General Queipo de Llano u. a. mit, daß Madrid erneut von nationalen Flugzeugen mit Bomben belegk worden sei. An den Fronten habe im übrigen am Donnerstag Ruhe geherrscht. Wie der Sender Valladolid mitteilt, werden 150 000 Mann und 100 Flugzeuge der Militärgruppe für die Blockade Madrids eingesetzt werden. „Das Hauptquartier von Oviedo teilt mit, daß ein Flugzeug der Madrider Regierung gestern nachmittag Oviedo überflogen und 12 kleinkalibrige, Bomben abgeworfen habe. Neun Personen seien getötet worden. Am Spätnachmittag habe ein anderes Madrider Flugzeug sofort in Flammen aufgehenden Brennstoff ausgeschüttet. Die entstandenen Brände hätten sofort gelöscht werden können. General Franco amtiert als Staatsoberhaupt Bei seiner feierlichen Einführung in das Amt eines spanischen Staatsoberhauptes erklärte General Franco in Burgos auf eine Ansprache des Generals Cabanellas. nach hier vorliegenden Berichten u..: Unser„Aufstand“ war der eines Volkes, das nicht untergehen will. Gleichzeitig aber haben wir die gesamte Zivilisation Westeuropas gerettet, die von den roten Horden bedroht ist. In einer Ansprache an das ihm zujubelnde Volk führte Franco aus:„Die barbarischen Taten, deren Spuren wir in Andalusien und Estremadura vorfanden, sind nicht von Spaniern, sondern von Ausländern im Solde Moskaus begangen worden. Unsere Regierung wird eine autoritäre Regierung sein. Wir werden für das Volk regieren. Wer etwa glauben sollte, wir würden die Vorrechte des Kapitalismus schützen, der täuscht sich. Wir werden für den Mittelstand und die unteren Schichten regieren. In Spanien“, so schloß Franco,„wird das Schicksal der Zivilisation entschieden.“ Oeffentliche Hinrichtungen in Barcelona In Barcelona wurden am Freitag im Beisein von etwa 6000 Zuschauern ein ehemaliger Militärrichter und zwei Hauptleute erschossen. Das sogenannte „Obergericht“ arbeitet inzwischen fieberhaft weiter und hat wiederum einen Hauptmann und vier Leutnants zum Tode verurteilt. Er rühmt sich seiner Mordtaten dnb London, 2. Oktober. Der arbeiterparteiliche Abgeordnete Dobbie, der vor einigen Tagen aus Madrid zurückgekehrt ist, teilte am Freitag einem Pressevertreter mit, daß er die spanischen Marxisten bei der Beschießung des Alkazars in Toledo persönlich unterstützt habe. Er habe 20 Stunden lang bei der Bedienung eines Maschinengewehrs, des die im Alkagar verschanzten Kadetten beschoß, mitgewirkt. für 1 mm Höde in 22 pm., Preite.5, Bf. im Anzeigenzell und in 78 mm Breite, 50 Pl. im, Tertigtt,##crgne anzeigen und Stellengesuche 6 Pf., Vereinsanzeigen(die nicht der Wirtschaftswerbung dienen) 7 Pf., kleine Anzeigen(nicht geschäftlicher Art) 8 Pf., Anzeigen im Vereins= oder Sportkalender Im Textteil 10 Pf., Auskunft= und Ziffergebühren 25 Pf. Zur Zeit ist Preisliste Nr. 7 gültig, Nachlaßstaffel B.— Schluß der Anzeigenannahme für die sechsmal wöchentlich frühmorgens erscheinende Zeitung um 16 Uhr des Vortages. Für den richtigen Abdruck fernmündlich ausgegebener Anzeigen kann keine Gewähr übernommen werden. Hauptgeschäftsstelle: Rathausplatz 8. Anruf 67551, 52, 53 Jaat und Ernte Es war in den Spätseptembertagen des Jahres 1915. Auf einem Acker des elsässischen Münstertales, knapp hinter der deutsch=französischen Front, pflügte ein alter Bauer. Seine junge Tochter führte die beiden Rinder im Joch. Furche um Furche zog die Pflugschar, während Granaten über den einsamen Ackersleuten ihren Weg nahmen. Aber keiner von beiden wandte den Kopf. Aufrecht und unbekümmert verrichteten sie ihr Werk. Später erfuhr ich, der Krieg habe Greis und Tochter nicht verschont. Im nächsten Frühling habe sie ein Geschoß auf dem Märzacker zerrissen. Dann stand ein kleines Holzkreuz eine Zeitlang an der Unglücksstelle:„Gefallen in Arbeit und Pflicht.“ Zwischen Weizen, der sich selbst aussäte, und wenigen Feldblumen lugte noch die schmale Inschrift hervor. Eine nächste Schlacht hat dann auch sie ausgelöscht. Aber das Bild ist geblieben. Es steht wie ein heiliges Denkmal der deutschen Bauern in meiner Erinnerung. Warum sich in der Stunde des Erntedankfestes der stillen Tragödie im elsässischen Tal erinnern?. Für den jungen Soldaten war es damals eine Erschütterung. Heute ist es für, den Mann ein tiefmenschliches Symbol, wie jede Saat und jede Ernte ihren Schweiß und ihr Blut fordern und wie jedes Menschenleben mit seiner Pflichterfüllung dem des elsässischen Bauern zutiefst verwandt ist. Wir alle sind stille Säer und freudige Ernter, und in jedem von uns ist ein kleiner Rest von jenem urväterlichen Bauerntum geblieben. Nicht immer ist dieses Gefühl bewußt. Mancher will vielleicht dieses Gefühl sogar nicht wahrhaben. Und doch regt sich in den stillen Stunden die Sehnsucht nach jener freien, wenn auch harten Zufriedenheit der Vorfahren. nach eigener Scholle, auf der vielleicht ein kommendes Geschlecht wieder Wurzeln fassen möge. Ist nicht die Festfreude, wenn sich heute deutsche Menschen wieder unter dem Maibaum oder unter der Erntekrone zusammenfinden dürfen, die Wiedererinnerung an Urväterbrauch, das Verlangen, sich gerade in diesen Stunden mit denen eins zu fühlen, die Geschlechter vor uns vielleicht noch den Acker bauten? Dieser Erntedanktag, zu dem Deutschland wiederum nach dem Bückeberg ruft, ist mehr als ein Volksfest der Freude. Es soll in der Freude Raum für eine besinnliche Einkehr bei uns selbst lassen. Auch im Jubel kann Andacht sein, und diese Andacht sei menschlich und göttlich zugleich. Hier oben auf dem Bückeberg, geschichtsgeweihter Stätte, wo der Blick über die Weserberge zur Porta Westfalika, der Widukindstätte, hinüberwandert zu den Kämmen des Teutoburger Waldes, wo der Strom an uralten Bauernäckern vorbeispült, ist der rechte Andachtsplatz, Hunderttausenve werden sich wieder um das Symbol der beutschen Ernte scharen. Ihre Andacht wird nicht unerfüllbare Sehnsucht nach Vergangenem sein. Denn auch das deutsche Bauerntum weiß heute, daß man dem Vergangenen am besten gerecht wird, wenn man zu neuen Zielen wärtsschreitet, ungufhörlich und entschlossen wie jener elsässisch=deutsche Bauer, der hinter der Front seinem Werk nachging und starb. Die Ziele sind hochgesteckt. Der Weg zu ihnen wird schwer sein. Dem Willen und Glauben aber ist keine Straße zu steil. Es dreht sich nicht mehr um das Wohl oder den Verderb des deutschen Bauernstandes. Im neuen Reich hat der Bauer den takräftigsten Sachwalter gefunden. Heute ist das Ziel weiter gesteckt. Es gilt der Ernährungsfreiheit. Sie zusammen mit der Wehrfreiheit ist Vorbedingung nationaler Sicherheit. Der Bauer soll darum an diesem Erntedanktag klar erkennen, welch höchste, Verantwortung auch das neue Reich ihm auf die Schultern legte. Das übrige Volk soll aber wissen, daß es dieses vaterländische Werk mit allen Kräften unterstützen muß und daß es gerade an diesem Tage der Einkehr und der Freude denen Dank schuldet, die in mühenreicher Arbeit täglich die Last ihrer Pflichten als eine Selbstverständlichkeit hinnehmen. Erst kürzlich sind die Grundsätze der deutschen Landwirtschafts= und Ernährungspolitik von dem derufenen Minister nochmals klar dargelegt worden. Wir wissen seitdem, daß es der Aufbietung aller produktiven Kräfte bedürfen wird. Widerstände von außen und die Kürze unserer Nahrungsmitteldecke müssen überwunden werden.„In Deutschland braucht niemand zu hungern!“ Dieses Wort des Reichsbauernführers ist ausschlaggebend. Es zeigt die entschlossenen und wirksamen Anstrengungen des deutschen Bauernvolkes, aber es richtet ebenso einen Appell an die übrigen Volksgenossen, vor dem Verderben zu schützen, was geschützt werden kann. Volksgemeinschaft auch in diesen Dingen ist hier ebenso der stärkste Garant für Gelingen und Erfüllung wie auf allen anderen Gebieten. Dort aber wird diese Gemeinschaft vom leeren Wort zum Lebensstil werden, wo sich in der gemeinschaftlichen Freude des Erntedanktages auch der unbändige Glaube und der Wille durchsetzt. Wie der Bauer, ungeachtet Sturm und Wetter, seiner Arbeit nachgehen muß, wenn seiner Saat auch eine Ernte beschieden sein soll, so kann sich ein großes Volk nicht durch kleine Bedenken und Beschwerden vom Wege der inneren und äußeren Freiheit abbringen lassen. Saat verlangt Glauben, den man in den Acker streut. Ernte fordert Schweiß. Treue befiehlt in den Schicksalsstunden selbst über unser Blut. Der Sieg über alle Unbilden aber fordert seine Freude. In diesen Klängen marschiert Deutschland zum Bückeberg, zur freudigen Andacht. Deutschlands Bauern wollen Rechenschaft über die Leistungen des vergangenen Jahres ablegen und aus berufenem Munde die Ziele des kommenden abgesteckt erhalten. Sie werden hoch sein, werden von der Volksgemeinschaft das Letzte verlangen. Dies letzte Ziel ist und bleibt die Freiheit, dem Bauern wie jedem anderen Werktätigen als Gesetz auferlegt... Und wieder geht das schlichte Holzkreuz vom Münstertal durch die Gedanken: Gefallen in Arbeit und Pflicht..“ Mit diesen Zeilen winde ich einen Erinnerungskranz um das verschwundene Denkmal eines mutigen deutschen Bauern in großer und harter Zeit. M. H. Seite 2 Nr. 232. Bochumer Anzeiger„ Samstag Sonntag,./4. Oktober 1936 chat und Tohn=Sem=Heistigen=Arbeiter Große Rede Dr. Goebbels' auf dem 11. Internationalen Autorenkongreß in Berlin and Berlin, 2. Oktober. Der 11. Internationale Autorenkongreß, der unter der Schirmherrschaft des Reichsministers für Volksaufklärung und Propaganda, Dr. Goebbels, in Berlin tagt, fand, seinen Höhepunkt am Freitag abend mit einem Bankett im Hotel„Kaiserhof“, zu dem namhafte Persönlichkeiten des kulturellen Schaffens der ganzen Welt zusammengekommen waren. Die Kongreßteilnehmer aus 15 Ländern waren vollzählig erschienen. Minister Alfieri(Italien) hob in seiner Ansprache hervor, daß er schon bei der Eröffnung des Kongresses auf die hilfreiche Mitarbeit des Reichsministers Dr. Goebbels hingewiesen und bei ihm das verständnisvollste Entgegenkommen gefunden habe. Es sei für alle Kongreßteilnehmer überwältigend gewesen, zu sehen, welche hervorragende Rolle alle Dinge des Geistes und der Kultur im heutigen Deutschland einnähmen. Das sei um so beachtlicher, als die Aufmerksamkeit der Staatsmänner in dieser Zeit der politischen Spannungen und Schwierigkeiten aufs äußerste in Anspruch genommen sei. Die deutsche Mithilfe an der Organisierung des Kongresses habe mit dazu beigetragen, ihn zu dem wichtigsten Kongreß zu machen, der bisher stattgefunden habe. Minister Alfieri trank auf das Wohl von Dr. Goebbels und verband damit die besten Wünsche für den Ersolg der Arbeit, die auf dem Kongreß geleistet werde. Reichsminister Dr. Goebbels dankte dem italienischen Propagandaminister für seine Worte und die ehrenvolle Uebertragung der Schirmherrschaft. Er habe mit Freude feststellen können, daß dieser Kongreß in der Tat wertvolle Ergebnisse gezeitigt habe. Es werde nun die Aufgabe aller an dem Kongreß beteiligten Instanzen sein, dafür zu sorgen, daß in den einzelnen Ländern aus den hier gefaßten Entschlüssen nun auch Gesetze würden, denn sonst hätten die Beschlüsse keinen Sinn.„(uug „Ich kann Sie als Vertreter der Reichsregierung“, so hob Dr. Goebbels hervor,„auf das bestimmteste versichern, daß Deutschland die ernste Absicht hat, diesen Entschlüssen Gesetzeskraft zu geben, weil wir der Ueberzeugung sind, daß in einem Zeitalter, in dem Hunderte und Tausende von Gesetzen zum Schutze der materiellen Arbeit erlassen werden, es auch an der Zeit ist, die geistige Arbeit zu schützen. Damit hoffen wir, der so daniederligenden geistigen Arbeit wieder einen inneren Halt und Stabilität zu verleihen. Was wir in Europa an Kultur und Zivilisation genießen und täglich verbrauchen, verdanken wir gerade den geistigen beitern, den Ingenieuren, Wissenschaftlern, Erfindern, Künstlern, Dichtern und Musikern, die uns das Leben lebenswert machen. Ist es nicht die Abstigztazg riger primitivsten Dankespflicht, daß dafür die Regierungen die Männer des Geistes in ihren Schutz nehmen?“ Der Minister kam dann auf die irrige Anschauung zu sprechen, als könne geistige Arbeit nur unter erschwerten materiellen Bedingungen geschehen. Der geistige Arbeiter lebe zumeist in einer grenzenlosen Armut, er könne sich zwar trösten in dem Gedanken, daß sein Name und sein Werk der Nachwelt erhalten blieben, aber es könne doch schließlich der Arbeiter der Faust so wenig wie der Arbeiter der Stirn davon leben. Er müsse eine materielle Grundlage, zum Leben haben. Darum liege es im wohlverstandenen Interesse einer vernünftigen Staatsführung selbst, den geistigen Arbeiter nicht in seeltscher und materieller Not umkommen zu lassen, weil der verzweifelte Arbeiter den besten Nährboden für Bolschewismus und Anarchie abgebe. Der Minister meinte dann, daß es auch aufzuräumen gelte mit jener eigenartig romantischen Vorstellung, als könne der geistige Arbeiter nur in der Mansardenstube leben.„Wir rufen alle geistigen Arbeiter der Welt hier in Berlin auf, sich gegen eine spießbürgerliche Auffassung ihrer Arbeit bei jenen aufzulehnen, die zwar gern die Ergebnisse geistigen Schaffens für sich in Anspruch nehmen, aber sich immer wieder scheuen, diesen Ergebnissen auch die nötige Achtung und den entsprechenden mateziellen Lohn zu geben. Dr. Goebbels trat dann für den Schutz des geistigen Eigentums ein. Es müsse dem Uebelstand abgeholfen werden, daß man zwar ohne weiteres geistiges Gut stehlen könne, während es doch überall als schimpflich und verachtenswert gelte, etwa ein Paar Schuhe zu stehlen. Der geistige Arbeiter könne sich gegen den Diebstahl seines Schaffens nicht wehren. Da müsse der Staat eingreifen und helfen und die geistige Arbeit vor ihrer Ausplünderung schützen.„Der nationalsozialistische Staat hat“, so fuhr der Minister fort,„die Absicht, dem Geistesarbeiter Würde und Lohn zurückzugeben. Er sieht darin auch die Möglichkeit der Ueberwindung des geistigen Großstadt=Proletariats.“ Dr. Goebbels kam dann auf den sichtbaren Wandel der Dinge in Deutschland zu sprechen und erklärte dabei:„Es hat sich in Deutschland nichts anderes abgespielt als ein bewußtes Inschutznehmen des deutschen Geistes. Der deutsche Arbeiter hat in diesen drei Jahren gelernt, seine Freiheit im freiwilligen Dienst am Volkstum zu erkennen, und ist damit zum hervorstechendsten Teilnehmer am geistigen, seelischen, sozialen und wirtschaftlichen Aufbau der deutschen Nation geworden. Es ist hierbei bei uns das seherische Wort des Führers vom Jahre 1921 in Erfüllung gegangen, daß der Arbeiter der Stirn und der Faust sich wieder kennen und achten lernen würden. Als volksverbundene junge Politiker haben wir uns nun zur Aufgabe gemacht, mit einem gereinigten deutschen Volke einen wertvollen Beitrag zum Aufbau des europdischen Erdteils" beizusteuern.“ Der Minister bat die Delegierten, in ihren Ländern mit dem moralischen Mut, den man in Deutschland „Zivilcourage“ nenne, die hier gewonnene Ueberzeugung paritätisch besetzten Zentralkommission in Kürze aufgenommen werden sollen. Diese Zentralkommission soll sich über alle Länder erstrecken und alle evtl. auftretenden Mißverständnisse zwischen Produzenten und Autoren schlichten, sowie die Fragen des Tonfilm=Urheberrechts gemeinsam zur Lösung bringen.„Mnzwates Erzchnis bes 6. Als weiteres bemerrenswertes Ergebnis des Kongresses ist die Tatsache zu werten, daß ein Vertreter der Akademie für Deutsches Recht, Dr. Kurt Waldmann, in die Gesetzgebungskommission der Internationalen Filmkammer gewählt worden ist. Vor der Lösung der Schulfrage Berlin, 2. Oktober(Eig. Drahtber.). In seiner großen Rede vor der Deutschen Arbeitsfront hat der Reichsminister für Erziehung, Rust, in begrüßenswerter Offenheit ein Thema der erziehung behandelt, das Hunderttausende von deutschen Eltern und Schülern berührt. Der Minister hat erklärt, daß es sein Wille sei, die gesamten Hochschulfragen einer Lösung entgegenzuführen, die den Forderungen der Wissenschaft, des Studententums und den Prinzipien des neuen Staates entspreche. Im Vordergrund stehe die Leistung des Studierenden. Sie sei ausschlaggebend. Das Recht der Kritik an den Hochschullehrern stehe nicht den Studenten, sondern lediglich dem Minister zu. Diese grundsätzliche Feststellung des Ministers wird in der Oeffentlichkeit einen lebhaften Widerhall finden, weil damit eine der wichtigsten Forderungen für einen geordneten Schulbetrieb wie für ein harmonisches Verhältnis zwischen Hochschule, Lehrerschaft und Studierenden gegeben ist. Besondere Aufmerksamkeit hat die Ankündigung des Ministers hervorgerufen, daß in Zukunft die Gesamtschulzeit für höhere Schüler von 13 Jahrei wieder auf 12 Jahre herabgesetzt werden solle. Noch ist nicht bekannt, wie diese Neuregelung erfolgen wird, ob die Zeiteinsparung bei der bisher vier Jahre betragenden Grundschulausbildung oder bei der höheren Schule selbst eintritt. Entscheidend ist, daß diese Kürzung überhaupt erfolgt. Die Herabsetzung erscheint als eine Notwendigkeit, die durch die Neuordnung der deutschen Wehrzeit ausgelöst wurde. Nach Absolvierung der höheren Schule muß heute ein Student, eingerechnet Arbeitsdienst, zwei Jahre Militärdienst und Studium, mit einer Ausbildungsdauer von mindestens sieben bis acht Jahren rechnen. Wir glauben den gangbarsten Weg für diese Verkürzung in der Zurückführung der Grundschulzeit auf die früheren drei Jahre zu sehen. Jedenfalls gehen die Wünsche der Eltern meist in dieser Richtung. Am Sarge Hindenburgs Der Führer ließ einen Kranz niederlegen dub Berlin, 2. Oktober. Der Führer und Reichskanzler hat anläßlich der heutigen Wiederkehr des Geburtstages des verewigten Reichspräsidenten und Generalfeldmarschalls von Hindenburg einen Kranz am Sarge des Feldmarschalls in der Gruft des Tannenberg=Denkmals niederlegen lassen. Der Winter im Allgäu dnb Kempten(Allgäu), 2. Oktober. Nachdem es am Freitag vormittag schon in den Bergen geschneit hatte, tobte in den Nachmittagsstunden auch im Tal heftiges Schneegestöber, so daß in Eitgianos=gewuge Auftuftung Das größte Rüstungsprogramm, das England je in Friedenszeiten durchführte üsse sich hemehen den Aälkerhrph badurch zu dnb London, 2. Oktober Auf dem Konservativen Parteitag in Margate hielt am Freitag abend an Stelle des verhinderten Ministerpräsidenten Baldwin der. Schatzkanzgg NeSpannung bille Chamberlain seine mit großer vorte sezie sich zunächst mit der arbeiterpartelichen Opposition auseinander, die den Rekrutierungsfeldzug nicht unterstützen wolle, und betonte die Regierung werde ihre Aufrüstungspläne ohne Rücksicht auf die Opposition durchführen. Er sei sicherlich der letzte Minister, der einer Aufrüstung das Wort rede, die größer sei als notwendig. Aber die Weltlage mache es dringend erforderlich, daß England das größte Aufgabenprogramm auf dem Gebiete der Rüstung durchführe, das es in Friedenszeiten je unternommen habe. England begehre nicht das Gebiet anderer und es habe weder den Wunsch noch die Absicht, sich in die inneren Angelegenheiten irgendeiner anderen Nation einzumischen. England würde es aber auch nicht dulden, daß irgendeine andere Nation England eine fremde Regierungsform aufzwinge. In der Tat könnte die Gefahr einer Intervention nicht deutlicher illustriert werden als durch die kürzlichen Zwischenfälle in Verbindung mit dem bedauerlichen Kampf, der jetzt in Spanien vor sich gehe. Ohne die mutige Initiative des französischen Ministerpräsidenten, die von dem ganzen Einfluß der britischen Regierung unterstützt worden sei, wäre vielleicht ganz Europa mit Folgen, die niemand voraussehen könne, in zwei entgegengesetzte Lager gezogen worden. Englands einziger Wunsch sei, seine Arbeit in friedlichen und freundschaftlichen Beziehungen mit allen fortzuführen. Gleichzeitig halte England es für seine Pflicht, zu versuchen, die Schwierigkeiten der anderen zu verstehen und ihnen beim Auffinden einer Lösung zu helfen, die im Interesse aller liege. Niemand, so fuhr der Minister dann fort, dürfe annehmen, daß das Aufrüstungsprogramm der Regierung bedeute, daß England den Völkerbund oder den Gedanken der kollektiven Sicherheit aufgebe. England müsse sich vemühen, den Völkerbund dadurch zu stärken, daß es ihn universaler mache. Es müsse zusehen, daß der Völkerbund Mittel und Wege finde, um die Beschwerden, die sich aus der gegenwärtigen Lage ergeben, zu erwägen und sie, wenn möglich, zu Nach Meinung der britischen Regierung würden sich die Friedensaussichten durch den Abschluß sogenannter Regionalpakte innerhalb der Völkerbundssatzungen beträchtlich verstärken. England habe seine Absicht bekanntgegeben, zu versuchen, einen derartigen Pakt für Westeuropa auszuhandeln. In diesem Zusammenhang wies der Schatzkanzler auf die Ursachen der gegenwärtigen Unruhen in der Welt hin, die nicht einfach, sondern verwickelt seien. Teils seien sie politischer Natur, teils seien sie eine Folge finanziellen Drucks oder von Warenpreisen, die sich nicht bezahlt machten, und teils rührten sie von einem mangelnden Gleichgewicht zwischen gewisser Währungen und der Höhe der Weltmarktpreise her. Wenn man jemals wieder zu normalen zwischenstaatlichen Beziehungen zurückkehren wolle, müsse man sich mit jeder einzelnen dieser Schwierigkeiten befassen. Die britische Regierung sei hierzu jederzeit bereit. Sie wolle zur Wiederherstellung des Vertrauens beitragen und die krasseren Formen der Einschränkungen, unter denen die internationale Wirtschaft leide, beseitigen oder wenigstens vermindern helfen. Der Minister wandte sich an dieser Stelle seiner Rede gegen die Oppositionsliberalen, die immer noch glaubten, daß England zum System des Freihandels zurückkehren könne. Der letzte Teil der Rede war innerpolitischen Fragen gewidmet. Er erwähnte u. a. die Bemühungen zur körperlichen Ertüchtigung der englischen Jugend. In dieser Hinsicht könne England von anderen Ländern sicherlich etwas lernen. Nichts habe auf die Besucher der Olympischen Spiele in Deutschland in diesem Jahre einen stärkeren Eindruck gemacht als die hervorragende körperliche Verfassung der deutschen Jugend. Engluns ungeineine Wehrpflicht! and Kempten(Allgäu), 2. Oktober. [Hen. in den tunin kurzer Zeit auch die Stadt Kempten sich in schönstem Winterkleid zeigte. Aus den Bergen werden fünf Zentimeter Neuschnee gemeldet. „Vive le Franc!“ Nervöse Stimmung nach der Frank=Abwertung. Berlin, 2. Oktober.(Eig. Drahtber.) Die aus Paris vorliegenden Sonderinformationen lassen erkennen: Das Kabinett Blum hat zwar sein Aufwertungsgesetz unter Dach und Fach gebracht, Blum persönlich ist sogar nach Genf abgereist, die französischen Börsen haben ihr Geschäft wiederaufgenommen, aber die nervöse Stimmung sowohl in den Parteien wie in der Presse und den breiten Schichten der Bevölkerung hält an. Daran kann auch ein zynischer Witz nichts ändern, der sich über die wenig erfreuliche Allgemeinlage hinwegzusetzen sucht. Der französische Volksmund hat den abgewerteten Franken bereits„Kautschuk=Frank“ getauft. Ein Abgeordneter der Linken begrüßte ihn nach der endgültigen Annahme des Gesetzes sogar mit dem Ruf:„Frano populaire“, ein anderer mit dem Gruß„Vive le Frano“. Die französische Rechtspresse jedoch erklärt ohne Umschweife, daß an diesem„Franc populaire“ die „Front populaire“, die sogenannte Volksfront, zusammenbrechen werde. Ganz offen erklärt man in eingeweihten Kreisen, daß die Krise des Kabinetts Blum fürs erste zwar vermieden, aber nur hinausgeschoben sei. Wir stellten an dieser Stelle bei Behandlung der Frank=Abwertung schon fest, daß an der Preisfrage und ihrer zukünftigen Entwicklung nicht nur der Erfolg des ganzen Abwertungsmanöders, sondern ebenso das Schicksal der Volksfront selbst hängt. Die Gegner der Abwertung, die sich im Senat noch beruhigen ließen. wachen aufmerksam über die weitere Entwicklung. Es heißt, daß der Staatssekretär Chautemps, ein Radikalsozialist, der übrigens in dem Streit zwischen Kammer und Senat vermittelte— zum Schluß hat sich der Senat auch mit der 50prozentigen Sondersteuer für Ultimo=Gewinne einverstanden erklärt— als der kommende Mann gilt, daß er aber im Augenblick die Zeit noch nicht für günstig ansehe, sondern daß man allgemein im oppositionellen Lager der Meinung ist, daß die Volksfront erst die „Sünden der Frank=Abwertung“ am eigenen Leibe spüren müsse. Bezeichnend für die gespannte innerpolitische Lage ist weiter die Meldung daß eine Versammlung der französischen Sozialpartei, des ehemaligen Bundes der Feuerkreuzler, die für heute in Paris einberufen war verboten wurde und daß der Innenminister Salengro ein Verfahren gegen die Partei eröffnet habe. Deutschland wird die Entwicklung mit der gleichen Ruhe abwarten, mit der es am Mittwoch seine Erklärung über die Stabilität der deutschen Währung abgegeben hat. Wir können es jedoch durchaus verstehen, wenn heute große Pariser Blätter ihre Stimme erheben und sich dagegen wehren daß die französische Währung zum Spiekball soztalistisch=kommunistischer Experimente gemacht werden soll. * Freie Kursgestaltung an der Pariser Börse unmöglich An der wiedereröffneten Pariser Börse lagen so viele Kaufaufträge vor, daß die Kurse eine stürmische Aufwärtsentwicklung nahmen. Da aber der französische Finanzminister angeordnet hatte, daß Kurssteigerungen, die über den mittleren Abwertungssatz des Franken hinausgingen. nicht notiert werden durften, war eine freie Kursgestaltung unmöglich und es konnten für fast sämtliche französischen Papiere mit Ausnahme der Renten, die eine zehn= bis fünfzehnprozentige Steigerung erlebten, keine Kurse festgesetzt werden. Berlin, 2. Oktober.(Eig. Drahber.) Seit einigen Tagen steht der Parteitag der englischen Konservativen in Margate im Mittelpunkt der politischen Gespräche der englischen Hauptstadt. Gewiß sind die Tagung und die dort gehaltenen Reden in erster Linie auf den englischen Hausgebrauch zugeschnitten, darüber hinaus bringt die Tagung aber doch einen interessanten Einblick in die Linie der englischen Außenpolitik. Daß die Unentwegten in Margate jede internationale Behandlung des Kolonialproblems von vornherein in Bausch und Bogen ablehnten, wie dies geschah, konnte nicht überraschen. Mit dieser Ablehnung wird aber das Problem selbst nicht aus der Welt geWeit bedeutsamer erscheint uns die große Rede des Marineministers Sir Samuel Hoare, des früheren Außenministers, der sich gestern zu dem Grundsatz bekannte: Erst beschleunigte Durchführung der Aufrüstung, dann kann die Frage der Rüstungsbegxenzung kommen. Die Einberufung des Abrüstungsausschusses durch den Völkerbund gab dem Minister wahrscheinlich den äußeren Anlaß zu seiner Rede. In Wirklichkeit steht aber hinter der Rede nichts anderes als der Versuch, die britische Oeffentlichkeit auf das große Aufrüstungsprogramm der Regierung Baldwin vorzubereiten und für einen stillschweigenden Burgfrieden bei der Durchführung des Programms zu gewinnen. Wieweit dies gelingen wird, ist eine innere englische Angelegenheit. Das heutige Echo der oppositionellen Presse verrät wenig Neigung, die Forderungen der Regierung zu unterstützen. Besonders wichtig erscheint uns ein Nachtrag, der heute von einzelnen Londoner Blättern zur in Einklang zu bringen. Wir gehen nicht so weit, wie es das oppositionelle englische Blatt, der„Daily Herald“, tut, der grundsätzlich erklärt,„eine solche Politik sei geradezu unverfroren, und im gegenwärtigen Augenblick sei sie grauenerregend, denn sie müsse einen Krieg sicher erscheinen lassen, und sei aufreizend und ansagt, eine solche Beweisführung ffentlichkeit in ihrer bewußt neutralen Haltung zu den Ereignissen der Inneupolitik anderer Länder fern, aber wir fragen uns dennoch, ob derartige Ausführungen, wie sie Sir Samuel Hoare über die allgemeine europäische Lage machte, geeignet sind, zur Entspannung der Stimmung und zur Beseitigung der internationalen Gerüchtemacherei beizutragen. als sicher erscheinen las griffslustig. Wie gest liegt der deutschen Oeffe zu vertreten, daß der deutsche, Arbeiter dgs„ Gelstes und trag, der heute von. gegzgnbeggg.., Min der Hand nicht die Absicht hätte, die Völker und die Hoare=Rede gegeben wird, dahif.,„##. Pr Welt in Angst und Schrecken zu versetzen, sondern der Hiapesgr g, Perse g gez 6 716. de# Sinfas. Welz den Frieber,gzu hrinogn, und Ir oy erhalten, Lax Hüng H a# hlgemeinen Wehroflicht in Im weieren Verlause des Abends lprach vo 8 oe Gn gta und gegeben habe. Hoare, so heißt es dort, habe sich im Zusammenhang mit den Rekrutierungsmöglichkeiten ungefähr dahis geäußert, daß der Zeitpunkt noch nicht gekommen sei, um kriegsmäßige Maßnahmen zu tändigung zwischen Filmindustrie urd Potoren verhängen, denn durch solche Maßnahmen könne die WohlVerstandigung zwischen Filmmnbusckie und aufbten fahrt des Landes gefährdet werden. Aus dieser Erand Berlin, 2. Oktober. lschen Dramatischen Gesellschaft", der seinen Dank an die deutsche Regierung und die deutschen Kollegen zum Ausdruck brachte für die hervorragende Unterstützung der Kongreßarbeit. Präsident der„Französ Die Fachberatungen des Internationalen Autorenkongresses haben zu einem bedeutsamen Ergebnis geführt. Zwischen der internationalen Vertretung der Autoren und der Internationalen Filmkammer wurde Einverständnis darüber erzielt, daß die Erörterungen über die urheberrechtlichen Filmfragen innerhalb einer klärung will man nun in London eine Anspielung auf die während des Weltkrieges von Großbritannien eingeführte Wehrpflicht sehen. Auch bei dieser Frage handelt es sich gewiß um eine innerenglische Angelegenheit, denn schließlich bleibt es jedem Lande selbst überlassen, das Maß seiner Rüstungen mit dem Maß seines Sicherheitsverlangens Neue Gefechte in palästina dnb London, 1. Oktober. Die erst vor kurzem in Palästina eingetroffenen Northumberland=Füsiliere waren am Donnerstag in ihr erstes Gefecht mit arabischen Aufständischen bei Bab Elwad verwickelt. Ein britischer Solda: wurde getötet. In einem anderen Gefecht bei Jaba sollen 42 Araber getötet und 15 verwundet worden sein......„ässentlichten Nach einer in Jerusalem veroffenttichten, amtlichen Verlautbarung haben die englischen Streitkräfte in Palästina seit Beginn der Unruhen 35 Tote und 162 Verwundete verloren. Die Gesamtverluste der Engländer, Araber und Juden werden auf 315 Tote und 1314 Verwundete geschätzt. In der Nacht zum Freitag gerieten auf der Straße zwischen Acre und Gafad im Nordwesten Palästinas britische Truppen, bei denen sich Generalmajor Howard und Brigadegeneral Beauman befanden, in einen Hinterhalt der Araber. Es kam zu einem heftig# Feuergefecht, in dessen Verlauf die Angreifer zurückgeschlagen werden konnten. Als die britischen Truppen, die aus zwei Zügen Infanterie bestanden, ihren von Panzerwagen gedeckten Vormarsch fortsetzten, eröffneten drei Kilometer weiter arabische Scharfschützen, die sich in Olivengärten und Felsschluchten versteckt hielten, aus großer Entfernung erneut das Feuer. Erst nach geraumer Zeit gelang es, die Araber durch Geschützfeuer aus ihren Stellungen zu vertreiben. Sowohl bei dem ersten als auch bei dem zweiten Angriff waren britische Flieger eingesetzt worden, die jedoch nicht imstande waren, die arabischen Schützen ausfindig zu machen, da das Gelände dicht bewaldet ist. Kurz=Nachrichten Gottfried Feder außerordentlicher Professor. Honorarprofessor, Staatssekretär i. e.., Dipl.=Ing. Gottfried Feder, ist zum außerordentlichen Professor im preußischen Landesdienst ernannt worden. Ihm ist eine Planstelle in der Fakultät für Bauwesen der Technischen Hochschule Berlin übertragen worden. Auch Polen wertet nicht ab. Eine Besprechung unter Vorsitz des Präsidenten der Republik Volen kam zu dem Schluß, daß kein Grund für eine Aenderung der polnischen Währungspolitik vorliege. Der Abrüstungsausschuß des Völkerbundes zusammengetreten. Der neueingesetzte Abrüstungsausschuß des Völkerbundes hat am Freitag seine erste Sitzung abgehalten. Zum Vorsitzenden wurde der norwegische Vertreter Lange und zum stellvertretenden Vorsitzenden der türkische Vertreter Sadak gewählt. In seiner Eröffnungsansprache betonte der Vorsitzende, es könne sich bei der Wiederaufnahme der Arbeit nur um die Erreichung beschränkter Ergebnisse handeln, die jedoch in hohem Maße von der Haltung der größeren Staaten abhängig seien. Browder wieder freigelassen. Der kommunistische amerikanische Präsidentschaftskandidat Browder, der, wie gemeldet. in Terre Haute(Indiana) auf Veranlassung des dortigen Polizeichefs, der eine Wahlrede des Kommunistenführers in seiner Stadt nicht dulden wollte, wegen Landstreicherei festgenommen worden war, ist nach 26stündiger Haft freigelassen worden. Stellvextreter: in Hauptschritlelter:„Dr. Baul„S,;“ Hossif: Budoff K tigen Hans Schulte. Veranwortlich#, Oe F. urück= Kommungzgalztg, und Stadt.1/ 1, P, b e. 2. v. tun uruch, Lokales: Hans Schulte, Rultrpelgt und Untergug Dr. Josef Schwermann. Wirtschaft: 1. B. gugel! #ess. Gerichtsdienst u. Brieskasten: Mar selegei, Hans Hornbere. Anzeigen: Kurt' Schsl#. samtlich in Hochum. Gerliner Sartstleitung: Wggfl, g g%# Berlin=Karlsvorst, Dönvoffstraße„19. Angi, Sarlsborg.###h. Berliner Anzeigenvertretung: F. W. Vemp?. Edarlottenburg, Udlandstraße 194. Anrut 6.###gige 6813. Verlag und Druck: Lauvenmühlen# Bochum. Ruf 67551, 52. 53.— Zur Zeit ist gültig. Nachlaßzstaffel B.— bA VII1. 56 über 26 200. Sprechstunden der Schriftlettung wochentags. außer Mittwochs und Samstags, von 16 bis 17 Udr. Für unverlangte Einsendungen keine Haftpflicht. Rücksendung nur dei Rückvorto. Die heutige Uummer umfaßt 30 Seiten Seite 3 Nr 232 7 Bochumer Anzeiger„ Samstag Sonntag,./4. Oktober 1936 Bochumer Nachrichten war. Welche unpassende Reihenfolge wir für dieses Wochenende nicht hoffen wollen. Lieber soll's schon Montag regnen. Bei solchem Wetter freut es einen natürlich, wenn man solche Bilder sieht wie dieses hier: Von den Festen dieses Jahres naht sich jetzt ein wunderbares, das besonders gut uns allen immer wieder kann gefallen. Erntedank gilt es zu feiern morgen und auch zu erneuern das nun neu geknüpfte Band zwischen Stadt und zwischim Land! Aus der Stadt hinauszuziehen, dort, wo Erntekränze blühen, ist das Losungswort für alle: „Recht viel Spaß in jedem Falle!" Liebe Bochumer Mädel und Jungen bis 80 aufwärts! Es ist zwar anzunehmen, daß Ihr diesen Spaß auch ohne meinen diesbezüglichen guten Wunsch bekommen werdet, aber ich will doch nichts versäumen, damit es nicht hinterher heißt:„Siehste, den ollen Fiesen...“ usw. Die Hauptsache ist natürlich schönes Wetter, dann kommt der Spaß schon von ganz alleine. In unseren ländlichen Stadtteilen wird es am Sonntag zum Erntedankfest Freude in rauhen Mengen geben. Und was die Sunderner sind, die werden offenbar in diesem Jahre den Vogel abschießen, sofern man einen Ochsen, der am Spieß gebraten wird, in diesem Zusammenhange als Vogel bezeichnen kann. Im übrigen weiß ich aus sicherer Quelle, daß die Sache mit dem Spießochsen diesmal kein fauler Zauber ist, sondern tatsächlich stattfindet, beziehungsweise von drei Metzgern gedreht wird. Mich persönlich haben sie ja mal mit „Ochse am Spieß“ fies angeschmiert, weswegen ich eine Zeitlang mal eine Pfundswut auf die vereinigten Ruderers von Bochum und Witten hatte. Die Brüder hatten nämlich für eine ihrer berühmten und immer so nett=chemütlichen Rechatten einmal als besondere Bombe angekündigt, daß es im Festzelt Ochsen am Spieß geben würde. Woraufhin ich aus lauter Spaß an der Freude eine ganze Menge Bekannte beredet hatte, mit mir runter zur Ruhr zu fahren, um dieses Genusses teilhaftig zu werden. Was für mich allerdings dann kein Genuß, sondern eine sehr teuere Schmiere geworden ist. Zunächst mal haben wir wie die Tollen nach dem Ochsen am Spieß gesucht, denselben aber nicht gefunden. Und als wir uns dann im Festzelt im Vertrauen darauf, daß er vielleicht irgendwo abseits gebraten und dann portionsweise serviert würde, jeder eine Portion bestellt haben, gab es.. eine Scheibe Rinderschmorbraten mit einem Zahnstocher durchgesteckt. Was ich daraufhin von meinen Bekannten zu hören bekommen habe, waren sozusagen unliebenswürdige Redensarten und ich habe blechen müssen, wie noch nie. Ganz abgesehen davon, daß ich noch mit allerhand zoologischen Namen belegt worden bin, weil ja der Krach gerade um einen nicht vorhandenen Ochsen entstanden war. Für diese vor Jahren erlittene Niederlage werde ich mir am Sonntag in Sundern Ausgleich verschaffen, wobei ich hoffentlich recht viele von Euch treffen werde. Letzter Tage war es ja einige Male schon lausig kalt, und die Sonne mußte am Donnerstag und Freitag sich ordentlich anstrengen, um wieder ein bißchen mehr Wärme hervorzuzaubern. Hoffentlich macht sie das diesmal auch am Wochenende, nachdem es vorige Woche ja geradezu unverschämt war. Vorigen Samstag ging es noch, aber dafür war der Sonntag vollständig verregnet, jrend es am Montag wie zum Hahne wieder schön ..-Brüning Ein Zug ist zwar nicht ungewöhnlich, doch wirkt die Hinterfront versöhnlich, wenn man nicht mit dem Dampfe geizt und— sieh die Wölkchen hier— ihn heizt. Was denn glücklicherweise seit Mitte dieser Woche nicht in den großen Rennern vom=Zug aufwärts, sondern auch bei den übrigen vom Ruhr=Schnellverkehr abwärts der Fall ist. So daß also niemand befürchten muß, sich kalte Füße zu holen, falls er zu einer Weltreise nach Kray=Süd den Zug besteigt. Was ich indessen für Sonntag für keinen von Euch erwarte, da es in Bochum viel netter sein wird als in diesem ansonsten sehr schätzenswerten Ort unserer Umgegend. Was alle guten Bochumer, die ihre Heimat lieben, mit Freude verzeichnen werden, ist unter anderem, daß am Freitag in der Sitzung unserer Ratsherren erstens einmat bekanntgegeben wurde, daß die Stadtverwaltung die häßlichen alten Schulden aus früheren Zeiten wieder kräftig heruntergearbeitet hat. Zweitens aber auch, daß es mit dem Ausbau und den Verbesserungen in Bochum weiter tüchtig vorangehen wird. Es ist wirklich eine Lust, zu sehen, wie unsere Heimatstadt sich an allen Ecken reckt und verschönt, wie im Norden, Süden, Westen und Osten Siedlungen und Bauten förmlich emporschießen und wie sich der eigentliche Kern der Stadt Bochum immer besser mit allen Randgebieten verbindet. Daß es nebenbei auch in der Innenstadt vorangeht mit der Verschönerung und mit der Aufräumung, macht doppelten Spaß. Früher, da ist den Stadtparlamentssitzungen geredet worden, daß die armen Zeitungsleute gleich gar nicht wußten, wo das Zeugs überhaupt unterbringen sollten. Geschehen ist dafür aber um so weniger. Heute, wenn man so einen Bericht über eine Ratsherrensitzung liest, ist man mit 50 Zeilen fertig Man weiß dann aber dafür allerhand wirklich Wichtiges, und vor allen Dingen kann man sich in der Folgezeit davon überzeugen, daß wirklich allerhand und mehr, als man erwartet, getan wird und entsteht. Woraus man wieder sehen kann, daß die alten Sprichwörters nach wie vor recht haben, beispielsweise„In der Kürze liegt die Würze". Bei der Erwähnung welchen Sprichworts ich es ebenfalls vorziehen möchte, für heute zu schließen als Euer Flax. Erich Ebermayers„Romanze“ Uraufführung im Bochumer Stadttheater In Anwesenheit des Autors erlebte gestern abend vor gut besuchtem Hause Erich Ebermayers spiel„Romanze“ seine Uraufführung. Für die Nachschrift: Da mein Schreibtisch bereits mit Schachteln, die zu spät geborene Maikäfer und Schmetterlinge, außergewöhnliche Möhren, Kartoffeln und Kohlrabis enthalten, überbesetzt ist, bitte ich ergebenst, mir für dieses Jahr keine Maikäfers mehr zuzuschicken. Ich empfehle statt dessen, sie lieber Schwiegermütters, Frauen oder Schwesters ins Bett zu setzen, weil dabei mehr Spaß herauskommt. 300000 risn. fül Ausbau=Reinlgrader Bochumer Finanzbericht 1935 vor den Ratsherren— Fehlbetrag schon unter vier Millionen— 500 Prozent Bürgersteuer und der Ankauf eines HausgrundAm Freitag fand im großen Sitzungssaal des Rathauses eine Sitzung der Gemeinderäte statt. Die Ratsherren nahmen den Finanzbericht für das Rechnungsjahr 1935 auf Grund der Haushaltsrechnung zur Kenntnis. Danach verbleibt nur noch ein Fehlbetrag von 3 825 158 RM. am Schluß des Rechnungsjahres 1935. Ohne die Fehlbeträge aus Vorjahren würde sogar ein geringer Ueberschuß erzielt sein. Die Veränderungen über den Voranschlag ergeben sich aus der Uebersicht zur Haushaltsrechnung 1935. Gegen die Haushaltsüberschreitungen im Gesamtbetrage von 33 226,86 RM. für das Rechnungsjahr 1935 fand sich nichts zu erinnern. Für das Rechnungsjahr 1936 wurden überplanmäßige Ausgaben in Höhe von insgesamt rund 38000 RM. für Entlohnung von Putzfrauen infolge Aenderung des Beschäftigungsverhältnisses, ferner für Pflasterung des Marktplatzes am Südhellweg sowie Errichtung einer Bedürfnisanstalt bewilligt. Die Stadt Bochum erhebt für das Kalenderjahr 1937 auf Grund des Bürgersteuergesetzes ebenso wie im Jahre 1936 das Fünffache der Reichssätze. Für den weiteren Ausbau der Königsallee wurden insgesamt 366000 RM. bereitgestellt für die Fortführung der Erdarbeiten zwischen Wiesental und Markstraße und für die Ueberbrückung der Reichsbahn Weitmar— Laer. Die Sparkassensatzung wurde dahin erweitert, daß die Sparkasse während der Devisengesetzgebung berechtigt ist, in ihrer Eigenschaft als Devisenbank ausländische Wechsel und Schecks unmittelbar anzukaufen. Zum Verwaltungskostenvoranschlag wurden 5000 RM. nachbewilligt. Gegen die Aufschließung des Geländes nördlich des Schloßparks„Haus Weitmar“. zwischen. Hattinger Straße und Nevelstraße wurden keine Bedenken erhoben. Sodann wurde der endgültige Ausbau der Radrennbahn, auf der eine Roll= und Schlittschuhbahn vorgesehen ist, die Aenderung der Warmwasserbereitung in der und Badeanstalt ftücks beraten.....6, äher den Ochentliche Die tabellarische uebersicht über den Ordentlichen Haushalt der Stadtverwaltung Bochum zur Haushaltsrechnung 1935 folgt in der Montag=Ausgabe. Gauamtsleiter Knoop wieder im Dienst Parteiamtlich wird bekanntgegeben: „Die seinerzeit zum Zwecke der Klärung verschiedener Beschwerden erfolgte Beurlaubung des Parteigenossen Gauamtsleiter Knoop wird hiermit aufgehoben. Im Besitze meines Vertrauens, wird der Parteigenosse Knoop mit Wirkung vom heutigen Tage seine Dienstgeschäfte als Gauamtsleiter des Amtes für Erzieher und des NSLB. wieder aufnehmen.“ Bochum, 1. Oktober 1936 (gez.) Wagner, Gauleiter. Großkundgebung der DAF. Gauwaltung Westfalen=Süd, Abteilung für Berufserziehung und Betriebsführung Am 6. Oktober 1936, abends 7 Uhr, findet in der Stadthalle Hagen anläßlich der Eröffnung der WinterBerufserziehungsarbeit der Deutschen Arbeitsfront eine Großkundgebung statt. Es sprechen der Reichsamtsleiter der NSDAP., Parteigenosse Professor Dr. Arnold, Leiter des Amtes für Berufserziehung und Betriebsführung der DAF., Berlin, und Gauwalter der DAF. Westfalen=Süd, Parteigenosse Ernst Stein, MdR. Es werden in dieser Kundgebung grundsätzliche Ausführungen gemacht über den Aufbau der gesamten Berufserziehungsarbeit. Allen Betriebsführern und Gefolgschaftsmitgliedern wird diese Kundgebung daher von größtem Interesse sein. Spielleitung zeichnete Viktor Ahlers verantwortlich, die Bühnenbilder schuf Dr. Harry Mänz. Besonderem Interesse begegnete die Aufführung insofern, als erstmalig einige neu verpflichtete bzw. noch verhältnismäßig unbekannte Kräfte unseres Ensembles eingesetzt Die Bochumer Theaterbesucher nahmen das aus der Taufe gehobene Stück mit freundlichem Beifall, den die persönliche Anwesenheit Erich Ebermayers naturgemäß noch verstärkte, auf. Stück und Aufführung werden wir in unserer Montagsausgabe ausführlicher würdigen.. 6. Dank an die Bauernschaft Die NS.=Volkswohlfahrt zum Erntedankfest Das deutsche Bauerntum hat immer zu den volkerhaltenden und volkerneuernden Kräften der deutschen Nation gehört. Diese Bedeutung des Bauernstandes für die Volksgemeinschaft ist erst durch die nationalsozialistische Weltanschauung zum„Gemeingut aller Volksgenossen geworden. Sie finder ihren Niederschlag in der agrarpolitischen Gesetzgebung des Dritten Reiches, die die wirkliche Bauernbefreiung von wesensfremden Anschauungen und Mißständen eingeleitet hat. Als Gegenleistung hat der deutsche Bauer die Verpflichtung zur Sicherstellung der Volksernährung übernommen. Insbesondere hat er sich verpflichtet gefühlt, mit allen Kräften zum Gelingen der der Volksgemeinschaft dienenden sozialen Maßnahmen beizutragen. So haben in den Sommermonaten Tausende von der NS.=Volkswohlfahrt betreute hilfsbedürftige Kinder und Volksgenossen durch den Landaufenthalt Erholung, Gesundung und damit neue Lebenshoffnung gefunden. Zum Gelingen des Winterhilfswerks der vergangenen Jahre haben namentlich die vielen Lebensmittel= und Geldspenden unserer Bauern wesentlich beigetragen. Das Erntedankfest ist daher der Tag, an dem wir der Bauernschaft für ihre bisherige Opferfreudigkeit und Mitarbeit herzlichst danken. Wir sind sicher, daß auch das vierte Winterhilfswerk unsere Bauernschaft zu erneuter Opferbereitschaft und erneudem Gemeinschaftswillen bereit finden wird. noch, aber dafür war der Sonntag vollständig verregnet, Schlittschuhbahn während es am Monlag wie zum Hohne wieder schon Wurmwasservereitung in der Städtischen SchwimmDie ersten Gaasti schrn 27g. gei. Straßenbahnersiedlung in Weitmar weit gefördert ..-Muthherr Noch liegen Steinhaufen, Straßenbaumaterial und Bauschutt zwischen den Häuserreihen, aber man sieht doch schon das künftige Gesicht der Straßen bahnersiedlung in Bochum=Weitmar. Elt Familien haben inzwischen schon Einzug in ihre schmucken Häuser gehalten. Claas, Kreisbeauftragter des Winterhilfswerks. Straßenbahndurchgangsverkehr aufgenommen. Seit gestern wurde der zweigleisige Durchgangsverkehr der Straßenbahnen zwischen Bochum—Herne—Recklinghausen auf der Strecke Herner Straße—Vödestraße aufgenommen, nachdem das zweite Gleis gelegt war. Sochuns=Erureuntsestr Feiern und Festzüge in fast allen Stadtteilen ..-Muthherz In Bochum=Sundern wird zum Erntedanktag ein großes Festzelt errichtet, von dem aus man eine herrliche Aussicht aufs schöne Ruhrtal genießt Auch die Industriestadt Bochum feiert das Ernte=,gar im Zeichen des geschmückten Erntekranzes stehen. dankfest des deutschen Volkes, und insonderheit die Schon sind überall die Vorbereitungen in vollem Gange. ländlichen Stadtteile werden am Sonntag ganz und Wagen werden geschmückt und Zelte errichtet. Schon ist Seite 4 Nr. 232. Bochumer Anzeiger„ Samstag Sonntag,./4. Oktober 1936 in Sundern der Ochse zur Stelle, der am Sonntag Achtung am 10. Oktober: am Spieß brutzeln wird, und die Mädchen tun die letzten Stiche am Festgewand, das sie Sonntag beim Festzug anlegen werden. In den Kirchen werden die Fruchte des Feldes auf die Altäre gelegt; es ist eine festliche Stimmung des Dankes, die nun über unsere ganze Stadt gebreitet werden soll, über ihre Türme und Schlote und über ihre Scheuern und Aecker. Es ist klar, daß die ländlichen Stadtteile bei der Gestaltung des Erntedankfestes den Vorrang vor der Innenstadt haben. Festzüge werden stattfinden ir Wiemelhausen, Höntrop, Eppendorf, Linden, Sundern, Gerthe Hiltrop, Dahlhausen und Harpen. Auch in anderen Stadtteilen, in Querenburg, in Hamme und Stiepel, sind besondere Veranstaltungen geplant. Gliederungen der Bewegung, Bauernschaft, Vereine und Volksgenossen aus Stadt und Land werden daran teilnehmen und helfen, diesen Tag zu einer großen und bunten Heerschau der Erntefröhlichkeit und des Dankes zu machen. Ueberall wird Gelegenheit sein, die Uebertragung der Feierlichkeiten auf dem Bückeberg anzuhören, so daß jeder Volksgenosse mit einbezogen ist in die Feier des großen deutschen Volksfestes. Fersenen,tal.." und Beilnodasttatnte In den nächsten Tagen werden in der Stadt Bochum Vordrucke für die am 10. Oktober stattfindende Personenstands= und Betriebsaufnahme zugestellt, und zwar Haushaltslisten für jeden Haushalt, Hauslisten * für jedes Haus und Betriebsblätter für jeden GewerbeAuf Grund der Haushaltsliste werden die Steuerkarten für das Jahr 1987 und die Kirchensteuerzettel ausgefertigt. Es ist deshalb darauf zu achten, daß jeder Haushaltsvorstand eine Haushaltsliste erhält und diese Liste genau ausfüllt. Alle Eintragungen, besonders die Namen, müssen gut leserlich sein. Krankenhausinsassen sind da aufzuführen, wo sie wohnen, nicht in den Krankenhäusern. Alle Personen, die sich in Erfüllung ihrer Arbeitsdienstpflicht, Wehrpflicht oder zum Zwecke der Ausbildung für einen Beruf(zum Beispiel Studierende, Schüler, Lehrlinge) vorübergehend außerhalb aufhalten, zum Haushalt gehören und vom Haushaltungsvorstand unterhalten werden, sind in haltsliste unter„B“ einzutragen. Sehr wichtig ist auch ) 10 der Haushaltsliste, ob„selbständig oder 11 jähriger Junge gesucht, der auf der Bergstraße den Sturz eines Radfahrers verschuldete Am 26. September, gegen 14.30 Uhr, wurde einem Radfahrer auf der Bergstraße von einem Jungen ein Stock gegen das in Fahrt befindliche Fahrrad geworfen. Der Radfahrer stürzte und erlitt eine Gehirnerschütterung. Er wurde besinnungslos in das AugustaKrankenhaus eingeliefert. Der Junge, der den Unfall verschuldet hat, wiod aufgefordert, sich im Polizeipräsidium, Uhlandstraße Nr. 35, Zimmer 90, zu melden. Wer hat den Unfall beobachtet? Vom Lastauto angefahren Eine Radfahrerin und eine Fußgängerin verletzt Am 1. Oktober wurde auf der Wiemelhauser Straße, Ecke Ferdinandstraße, eine Radfahrerin von einem Lastkraftwagen angefahren. Sie erlitt einen Schlüsselbeinbruch und wurde dem Elisabeth=Krankenhaus zugeführt. Am gleichen Tage wurde auf der Bongardstraße eine Fußgängerin beim Ueberschreiten der Fahrbahn von einem Lastkraftwagen angefahren und leicht verletzt. Wer mit der Straßenbahn nach Hattingen fahren will, muß wissen: Mit dem Tage der Sperrung der Hattinger Ruhrbrücke, dem 5. Oktober, verkehren die Wagen der Straßenbahnlinie 8 aus Richtung Bochum nur noch bis zur nördlichen Seite der Ruhr. Zwischen der südlichen Seite der Ruhr und der Endstelle Hattingen(Post) wird der Verkehr durch einen Pendelwagen aufrechterhalten. Infolgedessen verschieben sich auch die Ankunfts= und Abfahrtzeiten an der Post in Hattingen. Die Ankunft liegt 8 Minuten später, die Abfahrt 8 Minuten früher gegenüber den heutigen Verkehrszeiten. Trocken, aber kühl Mitgeteilt vom Reichswetterdienst Essen=Mülheim um 21 Uhr. Noch immer steht unsere Witterung unter dem Einfluß des nordwesteuropaischen Hochdruckgebietes. Eine weitere Kräftigung des hohen Druckes ist aber nicht mehr zu erwarten, da die Kaltluftzufuhr durch eine Neubildung über dem Nordmeer abgeriegelt wird. So wird jetzt ein Abbau des hohen Druckes von Südwest her erfolgen, womit für unsere Gegend erneut Unbeständigkeit, aber wieder ansteigende Temperaturen zu erwarten sind. Aussichten für Samstag: Schwache Winde aus östlichen Richtungen, morgens stellenweise noch Nebel, tagsüber meist wolkig, vorübergehend stärkere Aufheiterung, vorwiegend trocken und kühl, leichter Bodenfrost.— Wahrscheinliche Weiterentwicklung: Bei stärkerer Bewölkung etwas wärmer bei zunehmender Unbeständigkeit. Frellag, 2. Oktober Barometer 24 Uhr: 58 Thermometer 24 Uhr: k 4c Zeiten für Sonne und Mond am 3. Oktober: ( Aufg.34, Unterg. 18.04; C. Aufg. 18.53, Unterg. 10.19 Wetternotizen, gemessen um 8 Uhr vormittags die Spatte 10 der##tyuneg. „Arbeitnehmer". Als„selbständig gelten nicht die Lohnund Gehaltsempfänger, die Pensions= oder Rentenempfänger. Eine Bedeutung hat ebenso die Spalte 11 der Haushaltsliste; hier ist bei Arbeit nehmern neben dem Namen und der Wohnung des Arbeitgebers der Beschäftigungsort und bei Pensions= oder Rentenempfängern die Anschrift der zahlenden Kasse anzugeben. Verheiratete Arbeitnehmer, deren Familien auswärts wohnen, müssen den Wohnort der Familie in Spalte 15 der Haushaltsliste eintragen, weil die Steuerkarte von der Wohnsitzgemeinoe auszustellen ist. Das Betriebsblatt kommt für gewerbliche Betriebsstätten, Fabrikanlagen, Werkstätten, Läden, Büros usw. in Frage, aber auch für diejenigen, die einen freien Beruf ausüben. Sämtliche Listen sind nach dem Stand vom 10 Oktober 1936 auszufüllen. Die Abholung der ausgefüllten Listen erfolgt am 12. Oktober 1936. Bis zum 14. Oktober nicht abgeholte„Listen müssen unverzüglich an das Statistische und Wahlamt im Rathaus, Eingang Mühlenstraße, 4. Obergeschoß. Zimmer 442 oder bei den zuständigen städtischen Verwaltungsstellen abgeliefert werden; fehlende Vordrucke sind bei den genannten Stellen anzufordern. Nacherhebung zur Bodenbenutzungsaufnahme Auf Anordnung des Reichs= und preußischen Ministers für Ernährung und Landwirtschaft muß eine Nacherhebung zur Bodenbenutzungsaufnahme 1936 erfolgen. Die Haupterhebung war im Mai 1936. Für die Nacherhebung kommen großtenteils die Betriebe wieder in Frage, die im Mai 1936 für die Hauvterhebung einen braunen Betriebsbogen ausgefüllt haben. Die Nacherhebung zur Bodenbenutzungsaufnahme 1936 erfolgt gleichzeitig mit der Personenstandsaufnahme am 10. Oktober, handelt es sich um die Er. Bei dieser Nacherhebung ganden es sich um die ErErntedankfest sollen auch in diesem Jahre Erntegaben zum Besten der Armen, Kranken und Alten an den Altären der Kirchen niedergelegt werden nach altem, schönem Brauch.— Die Frauenhilfe des 10. Pfarrbezirks hält Sonntag abend 8 Uhr einen Mütterabend ab. Aus den katholischen Pfarreien. Am Sonntaa wird in allen Kirchen das Rosenkranzfest begangen. Dieses Fest ist zugleich das Patrozinium der Liebfrauenkirche Altenbochum. Während des ganzen Mongts,### wird an jedem Taa in allen Kirchen feierliche Rosenkranzandacht gehalten. In der Redemptoristen=Kloster: kirche ist die Andacht auf abends.30 Uhr festgesee# worden.— Zugleich mit dem Rosenkranzfest, wird am Sonntag das Fest des heiligen Franziscus von Assin begangen, das besonders in der Christkönigskirche feierlich ausgestaltet wird. Die beiden Pfarreien von St. Franziskus in Weitmar und Riemke feiern das ziskusfest als Patrozinium.— In der Marienkirche findet von jetzt an die erste Messe an den Sonn= und Feiertagen wieder um 6 Uhr(statt bisher.40 Uhr) statt. Auch für die Abendandacht, die bisher um 20 Uhr gehalten wurde, wird wieder die Nachmittagsandacht um 14.30 Uhr eingeführt.— Am Montag, dem Feste des heiligen Meinolphus, begeht die Meinolphuspfarrei aus Anlaß ihres Patroziniumsfestes die eucharistische Feier der Ewigen Anbetung, die von morgens 7 Uhr bis Dienstag morgen 7 Uhr dauert.— Redemptoristen=Klosterkirche findet in der nächsten Woche aus Anlaß des Festes Gerhard Majella, eines Heiligen des Redemptoristenordens, eine religiöse Festwoche statt, die Sonntag abend feierlich eröffnet wird. An jedem Morgen der Festwoche ist St.=Gerhardsmesse, abends 8 Uhr Andacht mit Festprediat. Die Predigten hält ein auswärtiger Pater. Eine Feierstunde am Krankenbett. Gestern nachmittag bereitete der Klampfen= und Zither=Cluv Bochum 1919 unter Leitung des Dirigenten Kamp den Insassen des Elisabeth=Hospitals eine Freude. Der Keller des Hospitals besitzt im Erdgeschoß einen eigenen Senderaum. Hier versammelten sich die 15 musikdarbringenden Volksgenossen, um durch zwei Mikrophone ihre frohen Klänge in alle Räume zu übertragen. Die Darbietungen erfreuten besonders Zupfmusikbrüder S. und., die an einem Unfall daniederliegen. Anträge auf Bahnanschlüsse Der Polizeipräsident teilt mit: Die Genehmigungsurkunden des Regierungsprästdenten über die Herstellung eines Privatanschlußgleises enthalten die Bestimmung, daß die Genehmigung erlischt, wenn die Ausführung nicht innerhalb zweier Jahre nach erfolgter Planfeststellung erfolgt ist. Die beteiligten Privatfirmen werden an die Innehaltung der Frist erinnert. Deutsche Arbeitsfront Die Kreiswaltung Bochum, Abteilung Arbeitsdank, weist auf die nachstehend aufgeführten Kameradschaftsabende hin, 1. Kameradschaft Altstadt: Am 10. Oktober, 20 Uhr, im Lokale Hahneseld, Hermannshöbe, 2. Mpeng, m 10 2. Mädelgruppe:„Hermann=Lons=Abeny“ am 19. Oktober, 20 Uhr, im Hause der Deutschen Arveitsfront, Kreiswaltung Bochum, Alleestraße 46. en nags. Eusehärigen Alle Kameradinnen und Kameraden neon ungehörigen sowie sämtliche aus dem Arbeitsdienst geschiedenen Arbeitsmänner bzw.=mädel sind zu diesen Abenden herzlichst einBei 1. der Anbauflächen der landwirtschaftlichen Zwischender Futterpflanzen zur früchte, 2. des Anbaues Die mit der Personenstandsaufnahme beauftragten Personen werden gleichzeitia durch Befragung der Betriebsinhaber diese Anbauflächen ermitteln. Die Betriebsinhaber oder deren gesetzliche Vertreter sind auf Grund der Verordnung über die Auskunftspflicht vom 13. Juli 1923 gesetzlich verpflichtet, wahrheitsgemäße Auskunft zu erteilen.„... Hafigmirtschatrik.Katz. Die Erhebung dient lediglich voitswirtschaftlich=statistischen Zwecken. Die Angaben der Betriebsinhaber unterliegen dem Amtsgeheimnis. Evangelische Altstadtgemeinde. In der Pauluskirche spricht morgen abend 8 Uhr Pastor Stolze aus Holsterhausen(früher Wiemelhausen) über das Thema „Ewige Jugend in der göttlichen Schöpfung".— Zum Verteilen von Reklamezetteln im Gebiet der Innenstadt nach wie vor verboten und strafbar Der Polizeipräsident in Bochum weist erneut darauf hin, daß das Verteilen von Reklamezetteln im Gebiet der Innenstadt Bochum verboten und strafbar ist. Das Gebiet der Innenstadt im Sinne dieser Vorschrift wird begrenzt durch die Brückstraße, Untere Marktstraße, Weilenbrink, Hellweg, Kortumstraße, Hattinger Straße .# bis einschließlich Unterführung, Bahnhofsvorplatz, VikSamen“ toriastraße, Rathausplatz, Mühlenstraße, Augustastraße, einschließlich dieser Straßen. Das Verbot ist nötig, weil das Zettelverteilen in der Innenstadt geeignet ist, den Verkehr zu stören, und weil es Formen angenommen hat, die als Anreißertum zu bezeichnen sind. Zugleich macht der Polizeipräsident auf die Polizeiverordnung des Oberbürgermeisters als Ortspolizeibehörde vom 16. Dezember 1932 aufmerksam, wonach derjenige, der den Auftrag zum Zettelverteilen gegeben hat, die Kosten der Säuberung der verunreinigten Straßen zu erstatten hat. Neben dem Auftraggeber und dem Zettelverteiler macht sich auch derjenige strafbar, der die Zettel annimmt und wegwirft und so zur Verunreinigung der Straßen beiträgt. Essen Kabler Asten Brocken Hamburg Bertin München.. Zugspitze 764.7 766.4 525.6 N 3 RRW 1 N 4 jast bed., Dunst halb bedeckt wolkig bedeckt. Dunst Schneefall Ein schlimmes Treiben ging zu Ende Die hiese Hadf ia.. 5 Bilder aus den Bochumer Gerichtssälen Wohin gehen wir heute? Stadttheater: Samstag 20 Uhr: Das Käthchen von Heilbronn; Sonntag 15 Uhr: Napoleon oder die hundert Tage: Sonntag 19 Uhr: Napoleon oder die hundert Städtische Gemäldegalerte: Sonn= und feiertags bei freiem Eintritt von 10 bis 13 Uhr. werktags von 10 bis 16 Uhr. Heimatmuseum Haus Rechen, Kunigsallee 17: Sonn= und selertags von 10 bis 13, werklags von 10 bis 16 Uhr. Bergbaumuscum, Bödestraße: Besichtigungszeiten:„Werktags von 8 bis 13 Uhr und von 15 bis 18.30 Uhr, an Mittwochund Samstag=Nachmittagen bei freiem Eintritt: sonntags von 10 bis 13 Uhr.(An Feiertagen geschlossen.) Geologisches Muscum der Berggewertschaftstusse, Herner Straße 45: Mittwochs von 15 bis 18 Uhr, samstags von 15.30 bis 18 Uhr. Nach Voranmeldung tederzeit innerhalv der Dienststunden. Eintrit frei. Städtische Schwimm= und Badeanstalt, Martenstraße: Sonntags von 7 bis 12 Uhr: Familienbad. Weltlichtspiele: ab 15.15 Uhr: Der gebeimnisvolle Mister 2. Apollotheater: ab 15.50 Uhr: Die große und die kleine Welt. Capitol: ab 15.30 Uhr: Ein Hochzeitstraum. Gloria=Palast: ab 15.30 Uhr: Ein seltsamer Gast. Hammer Lichtspiele: ab 15.15 Uhr: Anna Karenina. Lichtburg: ab 15.15 Uhr: Der Kaiser von Kallfornien. Lichtspielhaus: ab 15.30 Uhr: Locenköpschen. Odcon: ab 15.30 Uhr: Unter falschem Verdacht. Stala=Lichtspiele: ab 17.00 Uhr: Unter salschem Tonhalle: ab 15.30 Uhr: Waldwinter: ab 22.30 Uhr: Eine Union=Theater, Bochum=Gerthe: Wenn der Hahn kräbt. Capitol. Bochum=Langendreer: Skandal um die Fledermaus. Apollo-Theater, Bochum=Weitmar: Liedeslied. Capitol, Bochum Werne: Mädchenräuber. Schauburg, Wanne=Eickel: In goldenen Ketten. Unterhaltungs= und Gaststätten: Union=Palast=Gaststätte Gastbaus Wagener Tanzpalast zum Rosenberg Resta. Zum„Wiesental Als letzter Angeklagter in der laufenden Schwurgerichtsperiode hatte sich ein Mann namens Wilhelm Körner aus Herne wegen gewerbsmäßigen Verbrechens nach§ 218 zu verantworten. Er hat gemeinsam mit seiner vor einigen Tagen vom Schwurgericht bereits abgeurteilten Frau sich in einer großen Anzahl Fälle schuldig gemacht. Wie oft er straffällig geworden sein mag, läßt sich kaum mehr ermitteln. Fünfzehn Fälle gab er glatt zu, darunter sind eine Anzahl, zu denen er nicht einmal die Namen der Frauen anzugeben vermag. Herr und Frau Körner waren in Herne offenbar so bekannt, daß die„Kundinnen“ gar nicht ers mehr ihren Namen sagten oder daß sie gar nicht erst mehr„notiert" wurden. Welcher der beiden Eheleute nun die meiste Schuld haben mag, kann dahingestellt bleiben. Die Frau behauptete zwar, der Mann sei der Schlimmere gewesen, er habe auch meist das Geld eingesteckt, anderseits war die Frau mehrfach einschlägig vorbestraft und kannte den„Betrieb". Es kann immer wieder nur auf die große Gefahr hingewiesen werden, die den Frauen für Leib und Leben, nicht nur für Freiheit und Ehre droht, die sich in die Hände solcher verbrecherischen Laien begeben. Ist der ärztlich überwachte Eingriff aus§ 218 schon keine ganz gefahrlose Sache, wieviel größer aber sind die Gefahren, wenn der Eingriff vorgenommen wird von einer unkundigen Hand und unter Außerachtlassung selbst der einfachsten gesundheitlichen Vorsichtsmaßnahmen. Lebenbedrohende Infektionen und schwere Unterleibsleiden sind die Folge, und nicht selten tritt sogar der Da der Angeklagte geständig war und reinen Tisch mit der Vergangenheit machen wollte, brauchte die große Anzahl der Zeuginnen gar nicht erst mehr gehört zu werden. Auch die Ehefrau Körner wurde nicht mehr vernommen. Da sich ihre weiteren Beschuldigungen gegen den Mann zu dem sie jetzt in tödlicher Feindschaft steht, nicht auf den§ 218 beziehen, sondern andere Dinge betreffen sollen, mag sie den schrif helm Körner endete einer der allerübelsten Abschnitte der jüngsten Herner Kriminalgeschichte. in Der Dank an die Geschworenen Der Vorsitzende, Landgerichtsdirektor Dr. Thediek, schloß die Schwurgerichtsperiode mit einem Dankworte an die Geschworenen, die drei volle Wochen hätten aushalten müssen in ihrem ungewohnten und doch so verantwortungsvollen Amte als Wahrer des Reichts und der Gerechtigkeit im Interesse des Volksganzen. Durch ihre treue und gewissenhafte Mitarbeit hätten sie sich die Anerkennung und den Dank der Justizverwaltung erworben. Schattenbilder des Lebens Vor Gericht lernt man die Schatten des Lebens kennen, wie an keiner anderen Stätte. Manche Tage bringen so viel Verirrung auf einmal, daß die anderen Fälle dagegen verblassen. Da hat sich ein„Onkel“ an den Kindern im Hause oder der Nachbarschaft vergangen und wandert ins Zuchthaus. Da hat sich jener als Frauenschreck auf den Straßen umhergetrieben, die guten Sitten aufs gröblichste verletzt und muß ins Gefängnis gesteckt werden. Ein anderer hat wieder in der Trunkenheit alle Scham verloren und ist lästig geworden durch Wort, Tat und Gebärde. Wieder ein anderer muß ins Zuchthaus wandern, weil er sich gegenüber dem eigenen Fleisch und Blut als ein Mensch betragen hat, der den Ehrennamen eines Vaters nicht verdient; wieder ein anderer hat sich an der ihm anvertrauten männlichen Jugend vergriffen und muß nun schwer manner Uzw. geladen. Schaufenster=Ausstattungskurse der DAF., Abteilung für Berufserziehung und Betriebsführung Das Schaufenster ist eine der besten Geschäftsempfehlungen des Einzelhändlers! Ein vornehm und geschmackvoll ausgestattetes Fenster lenkt unbedingt die Blicke des Vorübergehenden auf sich, veranlaßt zum Verweilen und Betrachten. Auch wenn kein augenblicklicher Bedarf vorllegt, prägen sich Firma, Waren und Preise dem Beschauer ein und hinterlassen so eine nachhaltige Wirkung. Das senster des Einzelhändlers soll aber nicht nur eine Schau sein, sondern es soll ein sinnvolles, auf Bedarf und Kaufkraft abgestelltes Bild bieten, das sowohl die Güte der Ware, die Größe der Auswahl wie auch gleichzeitig den guten Geschmack und die Preiswürdigkeit des Gebotenen Der alsährliche Schausensterwettbewerb im Rahmen des Reichsberufswettkampfes hat das Verständnis für die wichsübr die Deuische Arbeitstont, Abelung Bi, Pefalsfize: hung und Betriebsführung, in Bochum Belorationslehr= gänge durch. Hierzu werden hervorragende Kräfte verpflichtet, die in vielen Städten bereits seit größtem Erfolg auf diesem Gebiet tätig sind. Auskunft erteilt und Anmeldungen nimmt entgegen: die Deutsche Arbeitsfront, Kreiswaltung Bochum, Abteilung für Berufserziehung und Betriebsführung, Bochum, Alleestraße Nr. 46(Zimmer), Fernruf 605 61/62. „Kraft durch Freude“ KdF.=Aufführung im Stadttheater. Sonntag, 4. Oktober, 15 Uhr, im Stadttbeater Bochum: Napoleon“ von Grabbe. Karten zu, stark ermäßigten Preisen für Mitglieder der Deutschen arveitsfronr bei sämtlichen Amtswarten sowie in der Verkaufsstelle, Kortumstraße 62. Wir machen ausdrücklich darauf aufmerksam, daß die Vorstellung nicht, wie bisher bekanntgegeben, um 16 Uhr, sondern um 17 Uhr beginnt. KdF.=Handharmonikakonzert. Am 7. Oktober, 20.15 Uhr, findet im Ernst=Moritz=Arndi=Haus ein Handbarmonika statt unter Mitwirkung des deutschen Mei sterspielers Hermann Schittenhelm sowie des ersten Bo####mer Handharmonikaorchesters. Leizug: Handharmonika### rer Häßler. Eintrittspreise:.40 Rwe. und.60 orM. Die Plätze sind alle numeriert Vorverkauf in der KdF.=Verkaufsstelle, Kortumstraße 62, sowie im Musikhaus Häßter, Kortumstraße.„. I5 ue. Amet. =Tage=Fahrt zum ochein! Die NS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude" führt am 11. Oktober eine Fahrt nach dem herrlich gelegenen Ober=Spay am Rhein durch. Die wird mit Omnibussen am 11. Oktoher beginnen. Die Rückkehr erfolgt am 18. Oktober. Kosten einschließlich Verpflegung und Unterkunft 27,90 RM. Anmeldung bei den Orts= und Betriebswarten und der Verkaufsstelle Kortumstraße 62 sofort erbeten. Winzerfest in Königswinter! Die RSG.„Kraft durch Freude“ veranstaltet am kommenden Sonntag, 4. Oktober, eine Fahrt zum Winzerfest nach Königswinter. Abjahri um 7 Uhr ab Wilhelmsplatz. Preis.20 RM., Kartenverkauf bei sämtlichen Amtswarten und in der Vertaufsstelle, Kortumstraße 62., 16 uus 1, Ssiche: Mit KdF. nach Ahrweiler! um 10. und 11. Oktober 1936 Samstag bis Sonntag, wird von der NSc. FKraft durch Freude“ eine Fahrt nach dem herbstlichen myrtal durchgeführt. Alle Arbeitskameraden und Arbeitskameradinnen haben noch einmal die Möglichkeit, das tische Ahrtal und seinen Wein kennenzulernen. Preis für Fahrt einschließlich Verpflegung und Uebernachtung.50 Reichsmark. Kartenverkauf bei sämtlichen Amtswarten und in der Verkaufsstelle, Kortumstraße 62. KdF.=Rollschuh. Ab 1. Oktober 1936 gelangt ein neues Sp. Po“ einem Preise, von .7 nur karte sind. Wer wandert mit KdF. in den bunten Herdst? Sonntag, 4. Oktober,.30 Uhr Wilhelmsplatz. Autodusfahrt nach Dahl—Prioret. Wanderungen(etwa 25 Kilometer) Volmehangweg zur Glörsperre. Zurück über Wahnscheld—Epscheid nach Priorei. 20 uyr Rückfahrt. Sonntag, 11. Oktober,.30 Uhr, Hauptbahnhof Bochum (Verkehrshäuschen).„Mit der Straßenbahn bis zur kensteiner Straße, Wanderung(28 Kilometer) Wettmarholz—Kosterbrücke—Ludwigstal— Schulenburg—Schreppingshöhe—Am Stuten—Köllershof—Auerhof—Laaker Mühle—Rotes Haus—Hattinger Stad gt, at geg„Mit der Strakenbahn nach Bochum. Fagrtrosten.90 MM. 76##ie Sonntag., 18. Oktober,(,30 Uhr: Wilbelg5%zameiet dem Autobus nach Altena. Wanderung(etwa 29 92132.#. Nettenscheid—Hönnequelle—Kohlberg—Auf dem Giever— Altena. Syortgerät der„KdF.=Rollschuh". .75 RM. pro Paar in den Handel. Der Verkauf geschleht nur an solche Personen, die im Besitz einer Jahressport#Rraft durch Freude. stellen wird, ob ihre Behauptungen erweislich wahr Tagesplan für Samstag, 3. Oktober: Kursus zur Erwerbung des SA.=Sportabzeichens von 15.30 bis 20.30 Uhr auf dem Volkssportplatz an der Castro= ver und Langestrade. 4aen Temt: Achtung, SA.=Sportabzeichen: Am heunigen Samstag findet auf dem Volkssportplatz, Ecke Castroper und Straße, die Abnahme der Schießprüfung sowie des Keulenzielwurfes des Sportamtes um 15 Uhr statt. Tagesplan für Sonntag, 4. Oktober: SA.=Sportabzeichen für Männer von.30 bis 11.30 Uhr auf dem Sportplatz, Weitmarholz. 115 Sxauen von Reichssportabzeichen für Männer und Frauen von 9 bis 11 Uhr auf dem Sportplatz am Pappelbusch in Tenniskurse auf dem Tus.=Stadion an der Castrope Straße von 9 bis 10, 10 bis 11, 11 bis 12 Uhr. gg 1e 1g, Boxen für Männer in Wanne=Eickel von 10 bis 12 Uhr. Zeche Pluto=Pließ, Minister=Frick=Straße. Große Sportwerbeveranstaltung des Sportamtes der RSG.„Kraft durch Freude“ Am 11. Oktober, 20 Uhr, findet in den Räumen des Weg an die Behörde wählen, wobei sich dann heraus= Staatsanwalt eine Zuchthausstrafe beantragt hatte. seine Versehlung büßen. Ein sechster nahte sich dem Partbauses die aujägzlche egoße. mit diesem Svaziergänge und tat angeblich viel Gutes an ihm, in Wahrheit verdarb er die Phantasie des Fünfzehnjährigen und wurde sogar dessen schlimmer Verführer. Es hilft dann kein noch so einwandfreies Leben und wackeres Verhalten im Kriege— das Gericht muß eine harte Strafe festsetzen. Im letzten Falle waren es anderthalb Jahre Gefängnis gegen einen Angeklagten aus Bochum=Weitmar, gegen den der Bürger=Gesellschaft Restaurant Haarmann Haus„Bergmann Sportsbeim P. Müller Aber die Zukunft ist doch mit schwersten Schatten verParkhaus im Stadtpark aur. Wacholderhaus 609.„„„##n## ldunkelt. In einem weiteren Falle wurde ein fast achtDas Urteil gegen den Ehemann Korner wegen der zigjähriger Greis zwar für schuldig befunden, sich verVerbrechen aus§ 218, die er auch nach dem Umbruch. 7„uu#hs aber ans a 51 (trotz Verschärfung der Strafbestimmungen) noch fortgesetzt hatte, konnte nicht leicht ausfallen. Es lautete auf drei Jahre und sechs Monate Zuchthaus und fünf Jahre Ehrverlust. Fünf Jahre Zuchthaus waren beantragt. Mit dem Falle Johanna und gangen zu haben, wurde aber aus§ 51, für straffrei erklärt. Die Verkalkung hatte bereits gewisse Teile des Gehirns ergriffen, Hemmungen und Erkenntnisse ausgeschaltet. Er hätte einer Anstalt überwiesen werden müssen, das geschah aber nicht weil die erwachsenen, gut situierten Kinder das Aufsichtsamt nun übernehmen wollen. Seröds füie Bes Abenis asl den Toszinersitskarten Zum Preise von G 3h R M. und in geben, Eintrittskarten zun Glen, von 0,30 Nmr. sing in der Verkaufsstelle, Kortumstraße 62, sowie bei den Ortsund Amtswarten zu haben. Achtung! Hitler=Jugend Samstag 18.30 Uhr: Volksliedsingen! und in Verölnbung mit der RS.=Gemelzsgalt, 6576. liedsingen auf dem Ratdausvorzigs. Olerzu babge, gzicge und der Jungmädel am Samstag um 18.30 Uhr auf dem Rathausvorplatz zu erscheinen. (Weitere Lokalnachrichten auf Seite 9, 10 und 14.) ## Seite 5 Nr. 232 7 Bochumer Anzeiger„ Samstag Sonntag,./4. Oktober 1936 OTER SarsoresrGufr Links: Das Hindenburg=Standbild für das Tannenberg= Denkmal. Dié überlebensgroße Statue des verewigten Reichspräsidenten für das Reichsehrenmal Tannenberg, die von dem Dortmunder Bildhauer Professor Bagdons entworfen wurde, ist jetzt vollendet. Das monumentale Standbild ist aus Fichtelgebirgsgranit hergestellt worden. Rechts oben: Auszeichnung für verdiente Bauern In der Kaiserpfalz zu Goslar werden am Erntedanktag besonders verdiente Bauern dem Führer vorgestellt werden. Durch den Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft wird diesen Bauern ein Holzteller der Staatlichen BernsteinManufaktur überreicht werden. Die Mitte des Tellers ist durch eine Aehre aus Bernstein geschmückt. Rechts unten: Sowjets reißen Kirchen nieder. Die berühmte Kirche der„Kasaner Mutter Gottes“ am Roten Platz in Moskau, ein schönes Denkmal altrussischer Baukunst aus dem 17. Jahrhundert. ist der Spitzhacke zum Opfer gefallen. Das Bild deutet die einstige Pracht der nun niedergerissenen Kirche an. Aufnahmen: Scherl-Bilderdienst(), Weltbild(1) Pezeitrnwemhdenf.. Mündliche. kostenlose Auskunft für die Bezieher unserer Zeitung nur nachmittags(außer Mittwochs und Samstags) von 4 bis 5 Uhr in unserer Schriftleitung. Wer schuf das Kaiser=Wilhelm=Denkmal? Pta. K. Das Denkmal für Kaiser Wilhelm I. an der Oberrealschule an der Goethestraße schuf der Bildhauer Clemens Busche. Die Weihe fand am 2. Oktober 1904 statt. Der Knoten im Taschentuch. Otto L. Frage: Woher stammt eigentlich die Sitte, sich, wenn man sich an etwas erinnern will, einen Knoten ins Taschentuch zu machen?— Antwort: Die einen behaupten, der Knoten im Taschentuch als Erinnerungsmittel habe seinen Ursprung in China; die andern verweisen auf das alte Mexiko, welcher Ansicht wir den Vorzug geben. Die indianischen Ureinwohner, die Herrenschicht der Azteken, kannte keine Schriftzeichen, sondern bewahrte wichtige Tatsachen, durch lange in Knoten verschlungene Schnüre auf und sandte auf diese Art auch Botschaften weiter. Diese geheimnisvolle Knotenschrift ist bis heute nicht gelöst worden und nach der Eroberung Mexikos durch die Spanier und der Ausrottung der Azteken alsbald verschwunden. Nur der Knoten im Taschentuch, der sich nach dem Abendland verbreitet hat, erinnert noch in etwa an diese alte Knotenschrift. Was ist Miliz? Johannes G. Unter Miliz versteht man, im Gegensatz zu den Heeren, die aus der allgemeinen Wehrpflicht hervorgehen und in denen möglichst die ganze waffenfähige Mannschaft eines Volkes in längerer Dienstzeit militärisch für die Verteidigung des Vaterlandes ausgebildet wird, ein Wehrsystem, das zwar auch die gesamte waffenfähige Mannschaft erfaßt, sie aber nur zu kurzen militärischen Uebungen einberuft und auf eine volle Ausbildung der Truppe verzichtet. Das bekannteste Beispiel ist die Schweizer Miliz. Urlaubsrecht von Hausangestellten. Frau A. L. M. Hausgehilfinnen haben wie jeder andere Angestellte in jedem Jahr Anspruch auf Urlaub. Gesetzliche Bestimmungen bestehen zwar nicht, wohl aber Richtlinien des Treuhänders, der Arbeit. Der Anspruch beginnt nach einer Beschäftigung von sechs Monaten und ist mit mindestens vier Tagen festgesetzt. Nach einem Jahr sind sechs Tage, nach zwei Jahren zehn Tage, nach drei Jahren vierzehn Tage Urlaub zu gewähren, selbstverständlich unter Fortbezahlung des Lohnes. Welche Sprachen sprechen die Menschen? Julius S. Die meistverbreiteten Weltsprachen sind Englisch, Deutsch, Französisch. Italienisch und Spanisch. Englisch sprechen auf der Erde ungefähr hundertsechzig Millionen Menschen, Deutsch achtzig Millionen, Französisch und Italienisch je fünfundvierzig Millionen, Spanisch vierzig Millionen. Am meisten verbreitet allerdings soll das Chinesische sein, das schätzungsweise von vierhundert Millionen Menschen gesprochen wird. Was ist ein Leinpfad? Otto., Herne. Frage: Woher stammt der seltsame Ausdruck„Leinpfad“? Hängt er mit Lein oder Flachs zusammen? Man hört ihn so oft an der Ruhr. — Antwort: Nein, mit diesen Pflanzennamen hat der„Leinpfad" nichts zu tun. Man bezeichnet nämlich mit diesem Ausdruck den Treidelweg, also den an den Ufern von schiffbaren Wasserläufen entlang geführten Weg, von dem aus die Schiffe stromaufwärts gezogen wurden. Der Name stammt daher, daß die Leinen, an denen man zog, früher fast immer am Mast des Schiffes angebracht waren und zu diesem Pfad gingen. Ein Bibelwort. Christian Kr. Fraae: Wie kann man die Bibelstelle von dem„Kamel, das leichter durch ein Nadelöhr geht, denn das ein Reicher ins Reich Gottes komme“ eigentlich vernunftnahe ausdeuten?— Antwort: Ihre Anfrage ist berechtigt. Tatsächlich beruht der Vergleich auf einer angreifbaren Uebersetzung des Evangeliums des Matthäus aus dem Aramäischen ins Gricchische. Im Urtext heißt das von Luther aus dem Griechischen richtig mit„Kamel" übersetzte Wort„gamla“, welches Schiffstau bedeutet. Die Stelle muß also sinngemäß lauten:„Leichter geht ein Schiffstau durch ein Nadelöhr als ein Reicher ins Gottesreich.“ Devisensache. K. Sch. 1. Der Bezug ausländischer Zeitungen und Zeitschriften ist nur noch durch die Postanstalten möglich. Schalter 11 beim Hauptpostamt ist Auskunftsstelle für Devisenfragen. 2. Freie Reichsmarkkonten eines Ausländers sind Verrechnungskonten auf beiden Seiten. Nähere Mitteilung über die Handhabung erfragen Sie bei der Reichsbank bzw. der Devisenstelle beim Landesfinanzamt Münster. Freie Markguthaben sind solche Guthaben eines Ausländers bei einem deutschen Kreditinstitut oder Postscheckamte, über die im Rahmen der Bestimmungen ohne Genehmigung verfügt werden kann. Einzahlungen auf ein solches, freiverfügbares Konto müssen ebenfalls durch die Devisenstelle laufen. Seit wann gibt es Schreibmaschinen? Christel B. Die Versuche, maschinell zu schreiben, sind uralt. Die ersten praktischen Versuche, Schreibmaschinen besonders für Blinde zu bauen, reichen bis in das Jahr 1714 zurück. Die erste brauchbare Schreibmaschine baute der Tiroler Peter Mitterhofer, der von 1822 bis 1883 lebte. Die Maschine war aus Holz und diente dem Amerikaner Charles Glidden als Vorbild für ein Modell, das er zusammen mit seinen Landsleuten Sholes und Soulé 1867 herstellte und das die bekannte Waffenfabrik Remington seit 1873 fabrikmäßig produziert. Das Schlagwort Preisschere. Willi M. Frage: Wie erklärt sich der seltsame Ausdruck„Preisschere“?— Antwort: Der Rückgang der Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse und die Verteuerung der industriellen Produkte, die der Landmann braucht, machten in der Systemzeit die Landwirtschaft unrentabel und ergaben eine Lage, die mit dem Beariff der offenen Schere, die nicht zuzuklappen ist, treffend gekennzeichnet wurde. Das Schlagwort stammt aus der Zeit der wirtschaftlichen Scheinblüte nach 1925, an der die Landwirtschaft infolge der seit Jahren herrschenden Weltagrarkrise keinen Anteil hatte. Sportfragen. H. P. Nattkämper hat im Verlaufe dieser Meisterschaftsrunde nie linker Läufer, sondern stets Mittelläufer und in Ausnahmefällen rechter Verteidiger gespielt. PEYUPYPEYGDDEEG SUTE Sesbtechhi Sactur KNNn F Bochum, Bongarastrabe 11 Das Kontssuch- Tes Leochs Ein Beurscher ist ZP1oo Murn Wert ausfuhr konnte trotz scharfer ausländischer Konkurrenz von 169000 Hektoliter auf 228000 Hektoliter gesteigert werden. Die Biereinfuhr ist ebenfalls gestiegen, spielt aber nur eine geringe Rolle. Der Bierverbrauch stellte sich 1985/36 auf 89.51 Millionen Hektoliter gegen., B 6,65 Millionen Hektoliter im Vorjahr.„Auf den Kopfg### Bevölkerung entfielen 1935/86 59 Luter Vier(im Vorjahr 558 Liter). Der Steigerurgteuereinlünfte. Die entsprechend vermehrten sich die„065196 9667 Kann man den Wert ein den einer Ware in Ziffern ausdrücken? Professor Dr. Reiter, der Präsident des Reichsgesunoheitsamtes, zeigt einen interessanten Weg für eine derartige Berechnung auf und hat den reizvollen Versuch unternommen, das Volksvermögen der deutschen Nation nicht allein nach den Sachwerten zu errechnen, sondern auch den lebenden Menschen entsprechend seinen Leistungen„als Wertfaktor in Betracht zu ziehen. Dieser Versuch, zum ersten Mal in der Geschichte der Statistik unternommen, ist für eine zeitgemäße Volkswirtschaft von besonderer Bedeutung. Man hat schon früher Berechnungen angestellt, die ergeben haben, daß das Vermögen an lebenden Menschen, worunter die Lebensenergie und Arbeitskraft eines Volkes zu verstehen ist, in der Regel ein Vielfaches seines toten Kapitals darstellt. In Deutschland beträgt es zum Beispiel das Vierfache, in Frankreich das.5fache, in Italien das 4,4fache, und in den Vereinigten Staaten das.5fache, wobei die„Arbeitsleistung" als Maßstab des Wertes der lebenden Substanz angenommen wurde. abe Nun aber wollte man an Hand von Soll und Haben, also ganz nach den Methoden eines gewissenhaften Geschäftsmannes, wissen, wie hoch, in Geldwert drückt, ein Mann nach seiner materiellen Leistung einzuschatzen ist. Die Statistiker antworten ohne Zögern auf diese Frage: Dieser Mann ist 29 400 Reichsmart wert. Also etwa soviel, wie ein mittleres Zweifamilienhaus. Freilich ist das nur der Preis für einen erbgesunden, arbeitstüchtigen Mann. Bei Frauen ist dieser materielle Wert durch das geringere Arbeitseinkommen und durch das frühzeitigere Ausscheiden aus dem Prozeß der materiellen Arbeitsleistung wesentlich geringer, ihr Durchschnittswert beträgt 11000 Reichsmark. Das Soll und Haben eines Menschenlebens Wie kamen diese Zahlen zustande, Werfen wir rasch einen Blick in das„Kontobuch des Lebens": Wir sehen auf der Sollseite einen Ausgabenbetrag von 9000 Reichsmark. Jeder Mensch kostet, bis er 15 Jahre alt ist, mindestens so viel„Aufzuchtsgeld", wobei die ourchschnittliche Monatsausgabe mit 50 Reichsmark angenommen wurde. Die in den kommenden zehn Jahren, also vom 16. bis 25. Lebensjahr, entstehenden Lebenskosten von etwa 70 Reichsmark monatlich werden durch den in gleicher Zeit anfallenden Verdienst, der aber durch Arheitsdienst, Militärdienstpflicht usw. zahlenmäßig etwas verringert wird, so ziemlich aufgewogen, so daß eine Rettoeinnahme praktisch auch in dieser Veriode, nach nicht zu erzielen ist. Erst in der Zeit des Werteschaffens vom 25. bis zum 65. Lebensjahr füllt sich die Habenseite mit Ziffern. Man hat ein Monatsdurchschnittsverdienst von 150 Reichsmark den Berechnungen zugrundegelegt, das heißt, 1800 Reichsmark im Jahr, währenz, dex ver; sönliche Erhaltungsbetrag mit jährlich 840 beichsmark genommen wurde. Ziehen wir nach vierzig einen Saldo, so verbleibt ein Reinertrag von 29 400 Reichsmark, wobei die Zeiten der Krankheit und sonstige Gründe eines zeitweiligen Verdienstausfalles wohlweislich mitberücksichtigt wurden. Nach dem 65. Lebensjahr gleichen sich Ausgaßen und Einnahmen wieder aus. Beiguniz,n Manneg mit materiellen Geburtswert eines erbgesunden Eiinnnes mit 26 400 Reichsmark und den einer Frau mit 11 000 Reichsmark als gegeben an, und Bepzikeruggzüger, 10. Zahlen mit der gegenwärtigen#### 0 weit es sich um erbgesunde Menschen handelt, so man auf ein Lebensvermögen von etwa 1625 Milliarden Reichsmark, dem nur ein Sachvermögen von 810 Milliarden gegenübersteht. Es leuchtet nun wohl ein, daß jedes Sterben eines Menschen vor dem 65. Lebensjahr für das deutsche Volk einen Vermögensverlust bedeutet. So raubte uns in den Jahren 1988. 1934 und 1985 nur eine einzige Kinderkrankheit, die Dyphtherie, die in diesen drei Jahren Tausende von Kindern forderte, ein Vermögen von rund 400 Millionen Reichsmark. während der Tuberkulosetgd ven Männgen, Hahiat; ofg hce Fchrersgerrögen äftriche 8cor mehr schädiet, 9/ die 1963t wggz schattliche Katastrophe, allein im Jahre#voo erwa 950 Millionen Reichsmark Schaden verursachte. Lebenbiges Staatsvermögen Bei diesen sprechenden Zahlen handelt es sich ausschen, die nur einen Teil teriellen Wert spielen insbesondere noch der biologische und der kulturelle Wert eine bedeutende Rolle, wenn er auch vorerst nicht aiffernmäßig zu belegen ist. Der Mensch hat ja nicht nur die Aufaabe, Geld zu verdienen, sondern neues Leben zu schaffen. Ein Mann, der gesund ist, hat einen weit höheren Wert als ein kranker, eine Frau, die vier Kinder zur Welt und dadurch in seinem Verdienst geschmälerter Mensch sinkt unter den durchschnittlichen materiellen Wert. Hier öffnet sich der Zukunft ein großes Neuland für eine weitblickende, biologisch denkende Volkswirtschaft! Zu dieser Verbindung zwischen den materiellen und biologischen Werten eines Menschen tritt dann noch die kulturelle Seite, die nicht minder bedeutungsvoll für seine Bewertung ist. Die Vollwertung des jungen Menschen und des alten Menschen, nur an den materiellen Werten gemessen, wird oft stark verändert durch die kulturelle Leistung. Kulturwerte eines Volkes entstehen durch Intelligenz, Wissen und Ethik. Während mit zunehmendem Alter sich, rein materiell gesehen, der Menschenwert ständig vermindert, wird diese minderung durch die Zunahme seines Kulturwertes in der Mehrzahl nicht nur ausgeglichen, sondern sogar noch erhöht. Aus den materiellen, biologischen und kulturellen Teilwerten ergibt sich der Vollwert des Menschen. Dieses ungeheure lebendige Staatsvermögen zu schützen, zu pflegen und zu entwickeln, muß vornehmste Aufgabe einer wahrhaft deutschen„Volks"=Wirtschaft sein. Reichsabgaven von Bier erreichten. 1990/50 200,1 Millionen Reichsmark gegen 268, Millionen Reichsmark im Vorjahr. Die Gemeindesteuer lieferte 165,8 Millionen Reichsmark(im Vorjahr 155,8 Millionen Reichsmark). Bierabsatz belebt sich nur langsam Nach dem Bericht des Verbandes rheinisch=westfälischer Brauereien G. m. b. H. in Dortmund über die Entwiclung ber 1665 Bg 1. 10. 85 bis Angriff genommen worden ist. Man erwartet von den Sanierungsmaßnahmen eine Mehrbeschäftigung der Werke. Börsen weiter fest Rhein.=Westsälische Wertpapierbörse in Düsseldorf bielt weiterhin aue brsgegle leicht um 24. 2¼,4; Keinem Geschäft unberändert gut gehalon Von Währungsanleiben Guldenwerte eber etwas abbrögeind. Am Akstenmartt batten. Montigrigegreg ag Na denn prost! 59 Liter Bier entfielen 1935/36 auf den Kopf der deutschen Bevölkerung. Im Rechnungsjahr 1935/36 ist der Umsatz des deutschen Braugewerbes unter dem verstärkten Einfluß der Wirtschaftsbelebung wiederum gestiegen. Wie das Statistische Reichsamt in„Wirtschaft und Statistik“ mitteilt, stieg der Bierausstoß um 6,2 v. H. auf 89,75 Millionen Hektoliter. An dieser Aufwärtsbewegung waren sämtliche Landesfinanzamtsbezirke beteinigt, insbesondere die mit vorwiegend bäuerlicher Bevölkerung. Die Bierseit der Jahreswende 1988/34 im Durchschnitt, vorhandene Absatzbelebung zwar bis zur Gegenwart fortgeseer, sei aber im Vergleich zu der Entwicklung anderer Industrien, insbesondere der Produktionsgüterindustrien, sehr bescheiden. Das Braugewerbe habe den Stand der Erzeugung des besten Nachkriegsjahres 1929.80 oder gar der Vorkriegszeit nicht entfernt erreicht. Zum Teil habe die im Rahmen des gesamten wirtschaftlichen Aufschwungs in Deutschland unbefriedigende Entwicklung des Bierabsatzes ihre Ursache auch in veränderten Lebensgewohnheiten und in der Verteilung der Kaufkraft der arbeitenden Schichten. Der Wettbewerb mit den alkoholfreien Getränken müsse von den Brauereien sehr ernst gewertet werden. Viele Brauereien hätten übrigens ihre brachliegenden Betriebsreserven für die Hersetzt. Die Absatzitwicklung im Sommerquartal 1936 habe stark unter der Ungunst der Witterung gelitten. Die Absatzzahlen des entsprechenden Zeitraumes im Vorjahr seien deshalb nur knapp erreicht oder unwesentlich überschritten worden. Im verflossenen Geschäftsjahr habe ein Prozeß struktureller Umformung des deutschen Braugewerbes begonnen, dessen Ausmaß und Ende nicht abzusehen sei. Er habe seinen Ursprung in der Eingliederung der gesamten Brauwirtschaft in die Marktordnung des Reichsnährstandes. Zwanzig Anordnungen der Hauptvereinigung befaßten sich mit der Bewirtschaftung der Rohstoffe, Hopfen und Gerste, der Wettbewerbsregelung der Brauereien untereinander, dem Genehmigungszwang für Neuerrichtungen, Erweiterungen und Veranderungen der Betriebe usw. Hauptgeschäft zu verzeichnen, unter venen vereinigte Stahl bei 112¾ ½ Prozent höher lagen und im Verlauf noch unberändert 147½, Buderus, Dahlbusch se plus 1 Prozent, Harpener und Höeso einigen tausend Reichsmark gängig um gefragt(plus festere Kurse Haltung fest, ohne daß sich jedoch noch nennenswerle Koblenaktten Lottgwart wourden“ leicht““en erner ungeegg. Kaliaktien behauptet bei kleinem Geschäft in Burbach. en Kurenmarkt zeigte gleichfalls .# 245%9 beiuen vgm- Zerlauf Blich Pie: ffnung und Helenzode, Im Serlapt lles„die sen, onne daß sich jevoch noch nleschleuzwelle VerBerliner Börse berechtigt zu sein, bothpirg: Per Pteuten m#r#onnte vo ent vep Heichzschuldbuchforderungen gut bebauptet, WieProvinzialanleihen teilweise noch leicht befestigt. Zinsvergütungsscheine zu unverändertem Kuro gefragt. Am Ak kienmarkt betrugen die Erhöhungen durchschnittlich 1 bis Wus..„ neue nialnmten für Wurenorzeianung für Fertigmridung Der Einzelhandel mit Herren= und Knabenbekleidung hielt eine Arbeitstagung in Godesberg ab, die hauptsächlich den aus dem Vordringen neuer Spinnfasern gung mit den verschiedenen Spinnfasern und die P# des Einzelhandels, an ihrer Einführung mirzuarbeiten. Es komme nicht darauf an, aus welcher Faser ein Stoff oder Kleidungsstück bestehe, sondern, wie der Gebrauchswert sei. Darauf müsse das Publikum hingewiesen Nach Berichten über die Forschungsarbeit zur Erkenntnis und Senkung der Kosten und über die weiter ausgebaute Schulungsarbeit erläuterte Dr. Hellmann (Berlin) die Regelung bisher strittiger Fragen. Es würden neue Richtlinien für die Warenbezeichnung herauskommen, an die sich der ebenso wie an die Pflicht zur offenen und vorbehaltlosen Preisauszeichnung unbedingt halten müsse. Besondere Pflege musse man den niedrigeren Preislagen widmen. Bezüglich des Begriffs der Maßkonfektion werde der neue Tarifvertrag Bestimmungen bringen, daß als Maßkonfektion aus Bekleidungs=Industriebetrieben nur solche Ware zu verstehen sei, bei der mehr als eine Anprobe vorgenommen werde. Das Wort Konfektion solle ausgemerzt werden. Den Ersatz wolle man demnächst durch ein Preisausschreiben finden. Mit dem Handwerk hoffe man, wenn man auch getrennt marschiere, doch vereint zu schlagen in der Richtung einer Bekämpfung der Schund= und Pfuscharbeit. Schließlich kündigte Dr. Hellmann neue Maßnahmen zur Regerung des Kundenkredits an, dessen Umfang eine besorgniserregende Entwicklung zeige. Kredit an Kunden sei ein notwendiges Ueber, das aber eingeschränkt und organisiert werden müsse. Schließlich sprach Dr. Hellmann den Wunsch des Handels nach Vereinfachung der Wettbewerb regelnden Bestimmungen aus. Stahl und Eisen stark gefragt Auf dem Inlands=Eisenmarkt setzte sich nach dem in„Stahl und Eisen" veröffentlichten Bericht die Belebung bei einzelnen Erzeugnissen fort. Da die Werke infolge ihres hohen Auftragsbestandes nicht mehr in der Lage waren, die bisherigen Lieferfristen auch für neue Abschlüsse zuzugestehen, so versuchte ein nicht unerheblicher Teil der Abnehmer, die benötigten Mengen 100 französische Frank: 11,62%, Seskern:„„) Rm. 100 Schweizer Franken: 57,35(gesurn. 94.37) Rm. 100 holländ Guldev 34,49½(gestern:.36.45) Rm. **4 Orzven: K4 85(gestern: 55 07) Rm. 100 holländ. Gulven 194/2928(gestern: 100 danische Kronen: 94,65(gestern: 55,07) Km. 1 Dollar: 2,492(gestern: 2,495) Rm. 1 Pfund: 12,28½(gestern: 12,33½) Rm. 100 norwegische Kronen: 61,73(gestern: 61,98) Rm. 100 schwedische Kronen: 63,33(gestern: 63,59) Rm. über den Handel zu beziehen, obwohl sich dabei Preisverteuerungen ergeben. Außerdem zwangen die tängeren Lieferfristen die Abnehmer dazu, für längere Zeit zu verfügen, um nicht über kurz oder lang aus Warenmangel ihre Erzeugung einschränken zu müssen. Diese Gründe führten dazu, daß die hereingenommenen Bestellungen besonders bei den Erzeugnissen mit den längsten Lieferfristen(Stab= und Formstahl) am meisten anstiegen. Für die Werke ist die größere Inanspruchnahme des Laaerhandels in gewisser Beziehung sehr willkommen, da hierdurch wenigstens ein Teil der sonst sehr großen Zahl kleinerer Svezifikationen wegfällt. Der verhältnismäßig recht hohe Auftragsbestand sichert den Werten für die nächsten Monate eine gleichbleibende Beschäftigung. Aus dem Auslande gingen die Bestellungen etwa in dem galeichen Umfange wie im Vormonat ein. Die Lieferung von Auslandserzen nach Deutsch= land erfuhr auch im September keine Belebung. Sie wurden im Rahmen der bestehenden Abmachungen ausgeführt. Die Verschiffungen von Spanien ruhten. Mit weiter steigendem Einsatz deutscher Erze ist in nachster Zeit mit Rücksicht auf die fortschreitenden Aufschlußarbeiten bei den verschiedenen Vorkommen zu rechnen. 2 Prozent und im Verlauf noch ½ bis 1 Prozent. lebhaft war das Geschäft nur in Aku bei 93 nach 88¾. Von chemischen Werten Farben bei etwa 100 000 Reichsmark Umsatz 171½(170½), Goldschmidt plus 1½, Rütgers blus 1, Kokswerke plus 2 Prozent. Von Montanwerten Mannesmann plus 1¼. Hoesch plus 1¾, Rheinstahl plus 1¾, Klöckner plus 1½. Verbältnismäßig still und kursmäßig wenig verändert blieben Braunkohlenwerte. In der chemischen Gruppe eröffneten Farben ¾ Prozent höher mit 171½ und zogen sogleich weiter um ¼ Prozent an. Chemische von Heyden gewannen 1½, Kokswerke 2 Prozent, Bei den trowerten hatten Siemens und Gesfürel ver auerdin## leinen Umsätzen mit Steigerungen von je ¼ Prozent die###, rung. Lebhaftes Interesse fanden Versorgungswerte. verzeichnenz„Vor.„inoleumwerten Ltelgg der Vörse mepinnhcherarggten swpurden“ Eine Sonderbeweten Kurs meist unterschrinen, wgpen.„Eine Tonbelscwdegung entwickelte sich in Daimier=Aktien, die bei regen Umsätzen einen neuen Höchstkurs von 120 erreichten und den Vortagsschluß damit um 5% überschritten. Der Geld markt war erleichtert. Blankotagesgeldsatz 3½ bis 3% Prozent. Rhein=Mainische Abendbörse in Frankfurt a. An der Abendbörse war der Grundton weiter fest. Verhöhien sich Hoesch aus 116.(134).“ Der Verlauf blieb auf der ganzen Linie fest, wobei die Umsätze ansehnliches Ausmaß annahmen. Daimler stellten sich auf 122(120), Gesfürel auf 143½(142), Mannesmann auf 113¾(112¼) und Buderus auf 118⅛(117½). Aku schwankten zwischen 95 und 96. Diskontermäßigung in Frankreich Die Bank von Frankreich hat am Freitag den Diskontsatz von 5 auf 3 v. H. ermäßigt. Dementsprechend ist der Zinssatz für Lombardvorschüsse von 6 auf 4 v. H. und der Zinssatz für 80=Tage=Kredite von 5 auf 8 v. H. herabgesetzt worden. Hierdurch wurden die am 24. September vorgenommenen Erhöhungen wieder rückgängig gemacht und das Niveau vom 9. Juli 1936 wieder erreicht. Die Auslandsbörsen Gesellschaften berichten Capito& Klein AG. in Düsseldorf=Benrath: Gute Beschäftigung, voraussichtlich wieder 5 Prozent Dividende.— In der HV. der Carl=Lindström AG. in Berlin wurde der Abschluß für 1935 mit einem vorzutragenden Verlust von 0,62 Millionen RM. genehmiat. Die finanzielle Reorganisation könne als beendet angesehen werden. Damit sei die Grundlage für eine technische Reorganisation geschaffen, die im laufenden Jahre in Newyork: Fest. London: Ueberwiegend fes Amsterdam: Freundlich. Paris: Fest und lebhaft Gewinne von 10—20% Brüssel: Unregelmäßig. Zürich: Gehalten. Wien: Schwach. Mailand: Geschlossen. Getreidegroßmarkt zu Berlin Amtl. Preise. Getreide und Oelsaaten per 1000 ko, sonst ner 100 ka Weizen märk. Roggen märk. Industriegerste Hater märk. Weizenm. Auszm. 10.820 Asche) Roggenm,.997 A. Viktoriserbsen 36 541 0/36.-41 0 Speiseerbsen[33.-35.0s33 0 35 0 Futtererbsen. 124.-26.0s24 0 26 0 56,.50(56.75) Reichsmark für 100 Kilogramm,„Aluminium, 98 bis 99 Prozent: 144 Reichsmark. auuminium, Walz od. Dr.: 148 Reichsmark. Rh.-Westf. Börse, Düsseldorf, 2. Okt. Mitgeteilt von Wilhelm Schwarz, Bankgeschäft, Bochum, Bongardstraße 14 Portlaufende Notierungen 12. 10. 2. 19. 2. 10. 11. 10. Div. Anfang Schluß KasseySchlut 10. s2. 10. 12. 10. fl. 10. Oiv. Anfang Schlud, Kassa Schluc Industrieaktien(Einheitsk.) bsstr... 5% Hloesch RM.— 6% Krupe RM.— 6%.ttelstahl— 6% Ver. St. RM. Buderus Dahlbusch St. Otsch. Atlant. Otsch. Erdöl O. Reichsbahn 7/123.50 .6. Farbenind. Feldmöhle Felten& Guille midt 11.75 115.30s115.151 102.75 113.50 ..12 114.00 51137.0 6/116.7. 4133. 102.25 116.12 136.00 116.12/116.0 141.12 123.12 Geldschmid Harpen Hoesch-Köln Kall-Aschersl. 71171.37/172.00 6/140.12—. 4/136.31|136.00 5 116.62/118.00 142.00 142.00 3/114.87/115.25 133.87 123.75 171.30 141.25 136.17 116.12 141.80 113.1. 98.25 102.00 16.00 136.00 116.12 5/127.00—.00s126.7 123.50 170.75 140.00 136.62 116.75 112.87 123.25 110.75 118.00 33.50 Klockner-W 3124 12- 122.524 Mannesmann 8112.00112.25 112.121 Mesch. Untern. 01119.62/121.00 120.12 Reichsbank 12 181.75/166.12 186.629164.00 Rhe.n. Braunk. 12 22 0. 7 54 30. 00 230.00 Rh.-.-Elek. 6 133.12/137.62 136.12 156.37/156.50 158.12 Geb. Siolin. 3 1513 1143 Ver. Stahlm. S Westd. Kaufh. 0 54.10 55.14 S2.0 5/125.50—.— 5/130.00139.37/130.50 Westeregeln .ntershall Zeilst. Waidhof 155.50 195.00 118.87 112.12 91.25 129.33 Div. Baicke Masch. 0 Berg. G. Dahl.V. Sonner Bg. u. H. Bösp. Walzw. Braunk. Zuk. Dortm.Ritterbr. Döss. Hoef.-Br. Düss.Masch. B. Oynamit A. Noy Eschw. Berg. s Glas- u. Sp. S. Slückauf-.A6. Gebr. Goedh. AG Hallesche Salz. Hochtief A6. Kabelw. Rheydt Kali-Chemie Mütheim. Berg. Rhein. Metall Inein. Spiegel. Jodderor. Brnk. Sachtl.AB. Bgb. Kuxe Steinkohlen 2. 10..1. 10. Srien 6 Gsi0 brief Geld Briet Garolus M. 4900 5200 4700 5100 Censt. b. 6. 7300 T600 7 300 7600 Deutschl. 360 390 360 390 Schwerin— 1400 10001350 Heinr. 10500 11 100 10500 1 1000 Le 330c 1270013300 iWichel 13300114390 1 3 300 14100 WVesta 102391 12 1oro Bernhareth. 1190)—.01 20 Kelt Seienrode s1273 1340 1230 1345 Burbach 140.0— 14110 1150 Nau-Staßt.]-— .egtr. u. 7000 S0. 100 1500 Win. 13109 13130 1 2600 13 Preiverkehr Steinkohlen- u. Braunk.-Kure Kallkere 2. 10. 1. 10. Geld Brief Geid Briet Graunschw. 9800 6200-600 60.50 E.gke Erchsseg Hab.gn. Heimoold Hopo Jieenburg Maragl. Marte Marie L. 1290— 7200— 3123 32753100— 2650 28.02650 2000 2900 3090/2850 o 490— 290 7100 76 00 200 3200 3300 3150 3209 3399150 Schieß-Oefries.61—. Schleg. Scharg Naggonf. Uero. Nasserw. Geis. Colonia Rückv. Gladb. Feuerv. Köln. Hagelv. öln. Lioyd.V. Köln. Rückv. gr. Köln. Rückv. kl. Oiv. 40 6 2. 10 fl. 10. 265.0265.0 780.0780 95.0 95.0 250.0/2500 105.0105.0 70.0 70.0 Berliner Börse, 2. Okt. 97.0 Rentenwerte 5 Rhw..-Cr. Ghyp.6 Pfd. S. 4. 6. 12. 10 Oto. dto. S. 1 5½ dto. dto. S. 11 6 dto. Gold.-Kom 1926, 1927 S. 4—6 7½ Wd. Bod. Gpfd. 6 3 dto. Em. 3, 9/12.14 Freiverkehrs-Aktien 31.0 101.1 95.0 97.0 95.0 127.0 118.5 95.0 95.0 165.71182.0 Bankaktien Gerlin. Hand. 6. Som.- u. Pr.-B. J. Banku..-G. h. W. 8b. Gr. S. Westd. 8..-A. Vereicherungsaktien RIA. 130.019. 127. 1. 10. Geld B1 45.0 47.0 75.0 77.0 8 0141.0 .5/129.5 2. 10. Geld Brief Alezand 45 U 47.0 Burb.K. 75. 0 78.0 eiss C.[128 0 C. 00L. doedh. hdann. K. um b. 0u 128. 5132.5 126.0s131.0 Hortum 59.0—. 59.0 Lothrin. 98.5102.0 95 5 100.0 Lothr. 6. 72.0 Manst.„ Aasch. Kr 72.0 Arh. Berg 86.4 #n. Linel.—.—.—. gr. Dien. 120.0124.0 120.0124.0 4. Aupt. 94.0 87.0 94.5, 97.5 Opek. Wiell 39.0 42. 6/139.0142.0 Reichsbankdiskont 4% Lombardzinstuß 5% Einheitskurse Industriewerte .10. 1. 10. kkumulatoren 12—.—. Aku 0 93.5 89.8 A. E. 6. 0 31.0 36.6 Anhalter Kohle Aschaft. Zellst. 73.078.0 72.0 85.0 Slesergetechelge Mitgeteilt von der Commerz- und Privat-Bank.-., Filiale Bochum A Sae Rolner Gas Krefft W. Kromschroeder Krorprinz Metal Küppersbusch 6136.2135.2 5107.0s104.0 Siem.& Halske Stollberg. Zink „Oittmann Neuh. 3— Otmd. Akt.-Brau. 10-. „ Union-Braus12/201 Dörener Metall Dyckersh. Wiam 6— 8160 .0 203.7 915 ahmever Laurahôtte Leopoldsgruben Lindes Eis Lingnerwerke Lorenz C. glektr. Lieferg. I"„ Licht u. Kr. Engelh. Brauerei Enzinger Union Basalt Bayr. Motoren Bemberg Berger Jullus Bergmann El. derl. Karlsr. Ind. Nr. u. Lich. „ Maschinene 3uderus Feiniute Sebhardt& Co. U German Cem 6/129. 155. 90 6/116. .0129.6 155.7 6 91.0 5 7—. 9 111.0 196..“. U terg Gllden.eist Gladbl Bruschw. Textll Guanowerke 030. Masser Chem. Geisen Conti Gummi S9/115.5115.0 49„ M d faascs 34.7 110.5 .8/139.5 .5— .9/179. 5/140. 8/195 39 5/117.5s117.0 U Naen a“ rsch. atlant. 5/115.2/115.8 H NagterHamb. Elektr. Hindr.-Autferm. Hottmann Starke Hohenlohswerke Holzmann Ph. Hotelbetr.-Ges. 65/128.5128.5 6/113.9/114.0 8/146.9148.7 6139.2/134.2 99—.—. 0/—. 126.0 6/129.5129. 0 79.9 1308 7149.5/150.5 19.5—. -uic- Mote miag Mimosa Mülheimer Berg. 4118.0 8159.7 8/154.5 9—. 117.5 159.7 rhöringer 6as 1 Tuch Aac Aachen Inion chem. ner. Otsch. Nicke V Ver. Glanzst. Ver. Ultramarin Vogel Draht renst. a; Koppels o 88.0 Osnabr. Kupfer 6— 8190.0 4/117.0 81191.5 140 Ponge amp; Zahn 10 gbsin. Cl. Werte Khein.-W. Kalk Riebeck Montan Rütgerswerke 6/123 0 6/142.4 2116.5 61133.2 85.8 126 0 0140.0 .5115.5 135.6 8197.2195.51 0 76.7 77.6 133.3131.0 85.0 85.0 110 6 1100 Atagner& Co, M Wandererw. Warsteiner Grub. Westtalen Draht Nickdler Brau. 8165.1 0183.0170 7150.5148.5 6/155.0155.5 S/111.5111.0 8/166.0166.0 80.2 78.0 6—. Verkehrewerte 45 Elberfeld. Anl. 49 Essen Anl. 40 Mölh.-Ruhr Anl 48 Pr. Ldpf. A. Pfd. 45 Ldbk. Westf. Pfd. 45 Ldbk. Westf. Kom. 44 Dt. Komm. Goldan * Westf. ldsch. Pfd. 44Ot. Hyp. B. Bin. Pfd. 4# Pr. Centr. Bod. Pfd. 44 Pr. Pfdbr. Bk. Pfd. 4 Basalt Obl. 6 Concord. Berg. Obl. 6 Daimler Benz Obl. 6 Klöcknerw. Obl. 6 Mont Cenis Obl. 45 Ver. Stahl 60 45 Ver. Stahl 47/51 5 Ver. Stahl 6 Siem. u. H. Obl. 6 carbenbonds Umsch. Anleihe 3·sase Sarotti Schlege! Schles. Berg. u. 2. " Berg. Beuth. „ Elekt. u. 6a8 Schub.& Salzer Schultheis-Patz. Siegersdorfer W. Siemens Glas 28 4100.0 9— 0 4102. A. 6. für Verkehr Soch.-Beisenk. Hamb. Amer. Pak. tamb. SOdamer Vorod. Lioye 205.0 96.2 118.0 42.6 101.5 135.0 6—. 140.4 4107.0101.0 5121.2s11 4109.|10 6116.7118.2 0 14.8 39.5 14.5 14.2 39 0 14.2 Rentenwerte 15 Ot. R. Schatz. 41 1 Ot. R. Anleihe 4 51 O. R. Voungan. ½ Reichsbahn 8ch. Westtalen Altbesitz 44 Bochum Anl. 45 Duisburg. Anl. 45 Düsseld. Anl. 96.8 95.2 102. 99.0 92.5 92.: 96.8 98.0 102.5 98.9 118.7 92.7 92.3 93.5 93.0 92.8 93.2 97.5 96.1 94 2 93.6 93.7 96.3 96.5 96.5 96.5 97.0 93.0 96.3 96.5 97.0 94.0 102.6s102.1 105.1 101 0 102.1 95.6 96.5 105.2 100.4 181.2 95.8 96.7 96.2 180.0 129.5130.0 .71 88.7 .10. 10. R. Schuldb. F. 38 R. Schuldb. F. 40 R. Schuldb. F. 42 R. Schuldb. F. 4 3/8 5 Essen Steink. 42 4 Karpener 49 45 R. W. E. 52/8 5 R. W. E. 50 45 Ruhrchemie 49 45 Ruhrgas 53 45 Runrwasser 33 44 Ruhrwohng. 58 15 V. E. W. 52 Geld Briet 996— 98.8 99 6 98 0 97 7 96.5/1000 94.0 95.5 927 94.2 99 0100.0 # Seite 7 Nr. 232. Bochumer Anzeiger„ Samstag Sonntag,./4. Oktober 1936 Turnen und Sport Zum dritten Malc gegen den„Club“ Gelingf Schalke die Revanche? Weihe der Kampfbahn der 50000 in Gellenkirchen-Schalke Motorrad-Akrobaten Die Zauberkraft die in früheren Jahren die Begegnung 1. FC. Nürnberg— SpVg. Fürth auf die fußballbegeisterten Massen Deutschlands ausströmte, ist heute auf das Spiel Schalke 04— 1. FC. Nürnberg übergegangen. Nach zwei Jahren einer fußballsportlichen„Alleinherrschaft" in Deutschland ist den Schalkern in dem alten Club vor Jahressrist ein Gegner erstanden, dem sie im Kampf um die dritte Deutsche Fußballmeisterschaft erlegen sind. Der„Club“ war es auch, der das Schlagwort zerstört hat:„Schalke hat noch nie eine Revanche verloren!" Als sich die beiden Mannschaften erstmalig nach längerer Unterbrechung wieder im Kampf um eine wichtige Trophäe des deutschen Fußballsportes gegenüberstanden, im Dezember 1935 im Kampf um die Deutsche Vereinspokalmeisterschaft in Düsseldorf, schlug der„Club“ den Deutschen Meister glatt:0 aus dem Felde. Nach wechselvollen Kämpfen führte die Vorschlußrunde um die Deutsche Fußballmeisterschaft die beiden großen Gegner erneut, diesmal in Stuttgart, zusammen, und wiederum verlor Schalke :2, zumal es diesmal eine Reihe widriger Umstände gegen sich hatte. Schalke hatte damit zum ersten Male eine Revanche verloren. Und auch der dritte Versuch, den Nürnbergern endlich beizukommen, ist fehlgeschlagen. Im Rahmen des Reichsparteitages stellte sich Schalke in Nürnberg zum dritten Male dem„Club" zum Kampf und mußte, mit ersatzgeschwächter Mannschaft spielend, zum dritten Male eine Niederlage einstecken, die mit :5 wiederum diese auffällige Differenz von zwei Toren aufweist. Auf eigener Kampfbahn, die nach völligem Um= und Ausbau zur schönsten Vereinsanlage Deutschlands geworden ist, versucht Schalke nun im vierten Spiel den Spieß umzudrehen. Der 4. Oktober wird deswegen für den westfälischen Fußballsport zu einem bedeutsamen Tag. Der FC. Schalke 04 hat mit dem Ausbau seiner Glückauf=Kampfbahn eine Kampfstätte geschaffen, die bequem 50000 Zuschauer faßt und gußexpggg eine der modernsten Tribünen erhatten#gt, die 2700 Besuchern gute Sichtmöglichkeiten verschafft. Die Schalker Vereinsleitung, an der Spitze der Vereinsführer„Vater“ Unkel, sein Stellvertreter Tschen= scher und der Geschäftsführer Pinnek haben damit ein Werk geschaffen, das sich würdig den großen sportlichen Erfolgen des am gleichen Tage sein 32jähriges Jubiläum feiernden Vereins zur Seite stellen kann. Der FC. Schalke 04, dessen Aufnahme in den Westdeutschen Spielverband man in seinen Gründungsjahren als Westfalia Schalke„grundsätzlich“ ablehnte, ist zu einem ereignisreichen Stück deutscher Fußballgeschichte geworden. Erst im Jahre 1912, als sich der Verein mit dem Schalker Turnverein von 1912 vereinigte, gelang es dem heutigen Vereinsführer Unkel, die Aufnahme zu erwirken. Schalkes Weg vom kleinen Vorstadtverein zum heutigen Großverein ist bekannt. Der erste Oktobersonntag bedeutet einen neuen Markstein in der Entwicklung des Vereins. Schalke einUeber ein Spiel Schalke 04— 1. FC. Nürnberg sind nicht viel Worte zu verlieren. Der beste Beweis für die Zugkraft und Volkstümlichkeit des Spieles ist die Tatsache, daß die Schalker Kampfbahn trotz ihrer Erweiterung schon vor zehn Tagen völlig ausverkauft war. Der Andrang war ebenso stark wie zum„Auferstehungsspiel“ gegen Fortuna Düsseldorf.. Daß beide Mannschaften zu diesem Spiel, geht es hier auch nicht um Sieg oder Punkte um Pokal= oder Deutsche Meisterschaft ihr stärkstes Material aufbieten, ist selbstverständlich. Der„Club“ und Schalke sind die Vereine, die in Deutschland zur Zeit den kultiviertesten Fußball spielen.„Nürnberg spielte wie Schalke"; dieses Kompliment machte man den Nürnbergern nach ihrem Siege in Düsseldorf. Damit ist nicht nur die Spielstärke, sondern auch die Stilgleichheit zwischen den beiden Mannschaften gekennzeichnet. Dem sonntäglichen Kampf kommt zudem noch deswegen eine besondere Bedeutung zu, weil das Fachamt Fußball gerade in derartigen Großkämpfen am besten sein Spielermaterial für die Expedition nach Schottland und Irland überprüfen kann. Man„fahndet" nach einem Außenläufer, ürmer und einer linken Flanke, und für „Kandidaten“, in Reein Teilerfolg, sind sie Tabellenführer(#### greift). SpVgg. Herten— SV. Rotthausen Der Neuling aus Rotthausen hat am Katzenbusch Gelegenheit, sein Können zu beweisen. Herten zeigt ebenfalls in dieser Saison eine Verbesserung in der Gesamtleistung und müßte bei aller Wertschätzung des Kampfgeistes der Rotthauser in der Lage sein, einen knappen Sieg zu erringen. Die Gesellschaftsspiele Hannover 96— Germania Bochum Schwarz=Weiß Barmen—. TuS. Bochum Arminia Bielefeld— Hüsten 09 Sportruhe von 12—15 Uhr Anordnung des Reichssportführers für den 4. Oktober. Der Reichssportführer hat im Einverständnis mit dem Reichsministerium für Volksaufklärung und Provaganda folgende Anordnung für den Svort am Erntedankfest erlassen:. 628.1 u. „Am Sonntag, 4. Oktober, sind in der Zeit von 12 bis 15 Uhr alle sportlichen Veranstaltungen untersaat. Ausgenommen sind diejenigen, die dem Gedanken des Erntedankfestes dienen also Veranstaltungen. die im Rahmen des Erntedankfestes stattfinden.“ Aufnahme: Knieb Die akrobatischen Vorführungen am fahrenden Motorrad zeigen die Hagener NSKK.=Männer Sonntag vormittag auf der Bochumer Radrennbahn Wieder Lokalkampf in Bochum fu. Bechum Ehrohleia Wschund Lschum guem 50.000 Zuschauer Fger, gat keinem Mittelstutun; und einer linken F modernsten Tribünen erhatten#, sämtliche Posten hat Schalke„Runoid gute Sichtmöglichkeiten verschafft. serve... „Gelingt vanche...?“ darauf. Schalke nun endlich die ersehnte ReGanz Fußball=Deutschland ist gespannt Hbg. auf dem Platz an der Landwehr BTahkhampte AnderGdtngt SV. Höntrop in Dortmund— Germania und Tus Bochum in Hannover und Barmen Im Gau Westfalen stehen am ersten Oktobersonntag, scheint im Augenblick eine Formkrise, durchzumgchen allein seligmachenden Mei=lund da er zudem stets liebevoll abgebear wiro, geling. kurioserweise nicht die sonst auern fetigmuchenven Meisterschaftsspiele, sondern die Freundschaftsspiele im Vordergrund des Interesses. Alles wartet auf das Ergebnis des Spieles Schalke 04— 1. FC. Nürnberg, in dem die Schalker sich endlich die ersehnte Revanche für die drei letzten Niederlagen erkaufen eht#9 überhaugt keis(auli In Bochum selbst gioi es uverhaupt kein GauligaMeisterschaftsspiel, da Germania Bochum in Hannover gegen den niedersächsischen Spitzenreiter annover 96 antritt, während TuS. seine Visitenkarte in Barmen bei Schwarz=Weiß abgibt. und, da er zudem steis„gevon abglogalwill, ngbe ihm selten ein Husarenstück. Nichtsdestoweniger müssen die Höntroper, deren Schmerzenskind nach wie vor der Sturm geblieben ist, in Dortmund höllisch aufpassen, wenn nicht die Punkte an die in ihrer kritischen Situation sehr gefährlichen Dortmunder verlorengehen seien.„* Behälf Herne die spitze? Westfalia Herne— Erle 08 Die Erler bringen zu diesem interessanten Kampf um die Tabellenspitze mit ihrem überraschenden:0= Mit drei Spielen ist das Sonntagsprogramm der Sieg über Germania Bochum einen beachtenswerten westfälischen Gauliga recht schmal ausgefallen. Unter Empfehlungsbrief mit. Man muß den„Erlern„das den Spielen nimmt der Kampf der augenblicklichen Tabellenreiter Westfalia Herne und Erle 08 die hervorragendste Stellung ein. Bekanntlich hat Westfalia Herne am Vorsonntag Germania Bochum als„lachender Dritter" der Germanen=Niederlage in Erle in ihrer bisherigen Stellung als Tabellenführer abgelöst. Erle 08 nimmt aber, relativ gerechnet, eine weitaus bessere Stellung ein, da es noch keinen Verlustpunkt hinnehmen mußte. Wenn Erle in Herne auch nur einen Punkt erbeutet, übernimmt der im Vorjahre zur Gauliga aufKompliment machen, daß sie sich im Gegensatz zur Vorjahrssaison in diesem Jahre in eine ausgezeichnete Form hineingespielt haben, mit der sie namentlich unseren Bochumer Vereinen ein Schnippchen schlugen. Es bleibt abzuwarten, ob der Sturm der Erler stark genug ist, um auch die anerkannt starke Hintermannschaft der ist, um auch die anerkannt starke Hintermannschaft der sich, ob go.stalenstüirmer wirtsich nicht leicht sin Herner zu überwinden. Gelingt den Erlern auch nur haben es die Westfalenstürmer wirklich nicht leicht, dieSasc se eice eichsche liga eine recht gute Rolle spielen konnte. Die Höntroper Rothosen stellen sich in Dortmund den Borussen zum Kampf, die bisher vergeblich auf den ersten Punkt warteten. Die Spiele: Borussia Dortmund— SV. Höntrop Westfalia Herne— Erle 08 SpVg. Herten— SV. Rotthausen Kampf der Sieglosen Borussia Dortmund— SV. Höntrop In Dortmund kommt es mit Rücksicht auf den großen Kampf in der Gelsenkirchener Glückauf=Kampfbahn schon am Vormittag zu einem interessanten Kampf der beiden sieglosen Mannschaften der westfälischen Gauliga. Während Borussia Dortmund mit einem Torverhältnis von:4 und einem Punktverhältnis von:4 bisher eine recht kümmerliche Gesamtbilanz aufzuweisen hat, konnte es Höntrop aus zwei unentschiedenen Spielen wenigstens zu zwei Punkten bringen. Die Dortmunder Borussen zeigten zu Beginn der neuen Meisterschaftssaison in der höchsten westfälischen Spielklasse nicht mehr die ausgezeichnete Form der Aufstiegsspiele, eine im übrigen bekannte Erscheinung. August Lenz Reinlibahlfellehr hire Piorienl Sonntag Rad- und Motorradrennen lowie Motorkunftfahren auf der Bochumer Radrennbahn Wir wiesen bereits darauf hin, daß die letzte diesjährige Veranstaltung auf der Radrennbahn die Sportsaison würdig beschließen soll. Aus verschiedenen Gründen kann die Veranstaltung aber nicht, wie es geplant war, nachmittags steigen. Damit aber das für drei Stunden berechnete große Programm ganz und ordnungsmäßig durchgeführt werden kann, muß die Veranstaltung bereits vormittags beginnen. Zuerst werden die Jugendrennen, die Vereinsmeisterschaften des Radfahrer=Vereins„Westfalia 1895“ der letzte Lauf um den Silberpokal, und das Mannschaftsrennen durchgeführt. Gegen 11 Uhr werden dann die Motore knattern. Lettmann(Bochum), Steckel(Recklinghausen) und Rohsiepe(Gelsenkirchen) werden wiederholt gegeneinander starten. Wenn auch Steckel und Rohsiepe zu den schnellen Leuten gehören, so dürfte doch wohl Lettmann als mann zeigen dann, daß und wie man einzeln und zuSieger aus dem Rennen hervorgehen, weil er die bessere sammen an einem Reck auf laufendem Motorrad turBahnkenntnis für sich hat und schon im Training Geschwindigkeiten von 100=Stundenkilometer erreichte. Auf ses schwere Bollwerk zu überwinden. Wohl weiß [Wondzinski die schnellen Ehrenfelder Flügelstürimer gut zu bedienen, aber Westfalias sind nicht minder schnell und schußgewaltig. Im Innensturm haben die Westfalen ebenfalls ein kleines Plus. Ob das aber reichen wird, die Partie entsprechend zu beeinflussen, muß abgewartet werden. Den Sieger vorauszusagen, ist schwer. Sportring Gevelsberg—Wattenscheid 09/30 Schwer ist es, in Gevelsberg Lorbeeren zu ernten. Im vorigen Jahre blieben die Wattenscheider in Gevelsberg klare Sieger, sie sind aber heute nicht so stark wie um die damalige Zeit. Wenn die Wattenscheider aber mit dem nötigen Kampfgeist aufwarten, müßte die Partie in Gevelsberg zu gewinnen sein. FC. Schwelm— Tura Altenvoerde Die Schwelmer haben nach der angenehmen Seite überrascht und vor kurzem noch einen Bombensieg über Wattenscheid gelandet. Altenvoerde ist zwar recht gut in Form, dürfte aber doch nicht ganz an die Leistungen der Platzleute herankommen. BV. Stoppenberg— Preußen 07 Bochum Da das Meisterschaftsspiel der Preußen gegen den MBV. Linden abgesetzt worden ist treffen sich die Bochumer in einem Freundschaftskampf mit venberg.„„ 4 m Die Spiele der Nachbargruppen: Gruppe Gelsenkirchen: Schwarz=Gelb Gladbeck— SC. Hassel SpVg. Röhlinghausen— Gelsenguß Gelsenkirchen Gelsenkirchen 07— Viktoria Recklinghausen Union Recklinghausen—. VfB. Bottrop Union Gelsenkirchen—. BV. 12 Gelsenkirchen Spfr. Gladbeck— TB. Eickel Gruppe Dortmund: SC. Hörde— Arminia Marten Castrop 02— Sportfreunde Dortmund Union Haspe— Hagen 72 Unna 08— BV. Brambauer Alemannia Dortmund— DSC. Hagen TuBV. Mengede—. BC. Bövinghausen Tus Bochum-Gellenkirchen 74 Das erste Hockey=Meisterschaftsspiel in Bochum Die indischen Wunderspieler haben durch ihre Spielweise in Deutschland gewaltig für den Hockeysport geworben. Sie gewannen überlegen die Goldene Medaille. Deutschland wurde Zweiter. Der Hockensport war bisber in Deutschland nicht so bekannt. Wer sah sich ein Hockeyspiel an? Oft fanden die Spiele sozusagen unter Ausschluß der Oeffentlichkeit statt. Durch die glänzende Spielweise der Inder ist erst der Hockeysport bekannter geworden. Man interessiert sich für Hockey. In diesem Jahre finden zum ersten Male Punktespiele im Gau Westfalen statt. Damit ist ein langjähriger Wunsch der Hockeyspieler und=freunde in Erfüllung Ge9ggen. 9B 4len 5st in vian Mui.“ einsstellt Der Gau Westfalen ist in vier Bezirte eingeteilt. Zum Bezirk Bochum gehören folgende Vereine: Gelsenkirchen 74. Schalke 96, Lütgendortmund, Recklinghausen und TuS. Bochum. In Hin= und Rückspielen werden die Bezirksmeister ermittelt, die dann um die sammen„an einem Reck auf laufenden ,ia g1.ranstalter Haumeisterschaft kämpfen. Die erste Serie, heginnt am nerische uebungen zeigen kann. Wenn die Veransta#### kommenden Sonntag. Im TuS.=Stadion treffen Geldiesmal mit dem Wetter Glück haben, müßte es bei die= senkirchen 74 und TuS. Bochum aufeinander. sem Programm am Sonntagmorgen noch einmal eine Beide Vereine gelten als Anwärter auf den Titel eines ichte Rennbahn geben. Bezirksmeisters. Wer gewinnt das erste Spiel um die Umfangreich ist das Meisterschaftsprogramm der Bochumer Bezirksligagruppe nicht. Dafür gibt es aber wieder einen Lokalkampf zwischen TG. Bochum=Ehrenfeld und Westfalia Bochum, der dem zwischen Ehrenfeld und Preußen durchgeführten in nichts nachsteht. Dramatische Kämpfe haben sich die beiden Mannschaften in früheren Jahren geliefert, und nicht weniger dramatisch wird der diesmalige werden. Die Voraussetzungen hierfür sind gegeben. Ehrenfeld hat sich in den vorangegangenen Spielen brav geschlagen. Es fehlte nur das rechte Spielglück, das dazu geführt hätte, daß die Ehrenfelder sicherlich einen ihren Leistungen entsprechenden günstigeren Tabellenplatz innehätten. Aber auch die Westfalen sind in diesem Jahre stärker geworden und kämpfen um den Verbleib in der Spitzengruppe. Außer diesem Bochumer Lokalkampf gibt es noch einen„nachbarlichen“ im Südwestfälischen. FC. Schwelm empfängt Tura Altenvoerde. Hier scheinen die Punkte wohl in Schwelm zu bleiben. Einen schweren Gang macht Wattenscheid 09/30 nach Gevelsberg. Die Wattenscheider haben in ihren ersten beiden Spielen enttäuscht, aber auch Gevelsberg wußte nicht zu überzeugen. TG. Bochum=Ehrenseld— Westsalia Bochum Es ist damit zu rechnen, daß es an der Landwehr zu einem erbitterten Kampf der beiden Mannschaften kommen wird, um so mehr, als sie sich in ihrer Spielweise sehr ähneln. Beide pflegen den halbhohen Stil mit schnellen Vorstößen der Flügel, beide verfügen über eine große Ausdauer, die unter Umständen ausschlaggebend sein wird. Ehrenfeld hat im Schlußdreieck fraglos ein Plus. Hoffmann, Ehrenfelds linker Verteidiger, ist ein Spieler von Klasse, der zur Zeit von keinem anderen Bochumer Verteidiger erreicht wird. Sein Nebenmann Hagedorn ist zwar nicht ganz so wendig, dafür aber von einer„Standhaftigkeit", daß so leicht nicht an ihn heranzukommen ist. Fragt es sich, ob Schleich die Nerven behält. Wenn ja, dann sich auf der hiesigen Bahn erreichen lassen. Auch Holzapfel(Bochum), der sich vorgenommen hat, den bisherigen Bahnrekord zu brechen, wird an den Start gehen. Zwischen den einzelnen Motorradrennen treten die Motorkunstfahrer des NSKK.=Sturmes 6/M. 69 aus Hagen in Erscheinung. Die Kunstfahrer Keßler und Weinreich werden zuerst auf der Solomaschine prachtvolle Uebungen im Einer= und Zweierkunstfahren zeigen. Ler die Kunstradfahrer des RV.„Westfalia" u. a. bei ihren Vorführungen gesehen hat, weiß, welch schöne turnerische Uebungen auf dem Rad gezeigt werden können. Keßler und Weinreich sind Rad= und Motorradkunstfahrer, und sie werden bestimmt mit diesen Vorführungen das Publikum begeistern. Ferner startet Kattwinkel mit seinem Motorrad, auf dem ein Turnreck befestigt ist. Keßler, Weinreich, Müller und FenneDie LORENZ-SUPER mit dem Lorenz-Rundfunkgeräte in den Preislagen von RM 76.— bis RMA 395.— in allen guten Fachgeschäften. RADIO-HERZ Werfen Sie bitte einmal einen Blick unter die Motorhaube eines alten und eines modernen Automobils. Dort ein unübersichtliches Durcheinander von Maschinenteilen und Aggregaten, ein Gewirr von Gestängen, Kabeln und Drähten und hier ein geradezu schön wirkender, glatter Motorblock, in dem alle Teile sauber und übersichtlich zusammengefaßt sind. Diese innere Schönheit“ ist aber nicht nur für das Auge da, sie erhöht vor allem die Betriebssicherheit. Dann lassen Sie sich von Ihrem Funkhändler das„Lorenz-Radio-Herz“ zeigen. Wer etwas technisches Verständnis hat, wird Freude haben an dieser fortschrittlichen, übersichtlichen Konstruktion, die so viel zur Betriebssicherheit der LorenzSuper-Geräte beiträgt. Seite 8 Nr. 232. Bochumer Anzeiger„ Samstag Sonntag,./4. Oktober 1936 Die Tip-Ecke Diogenes& Co. bero., Dendsich die Revanche für die letzten Niederlagen gelinggg.. machen wir keinen langen„Zauber" und lassen unsere Hauspropheten sprechen: Diogenes meint: Schalke 04— 1. FC. Nürnberg:2 Gauliga: Borussia Dortmund— SV. Höntrop:0 Westfalia Herne— Erle 08:1 SvVa. Herten— SV. Rotthausen:2 Bezirksliga: Ta. Bochum=Ehreyfeld— Westfalia 2C. Schwelm— Tura Alzenvoer:t 2,%00#. Sportring Gevelsberg— Wattenschein Und August Schrömmel: Schalke 04— 1. KC. Nürnberg:1 Gauliga: Boxussia Dortmund— SV. Höntrov:2 SpVg. Herten— SV. Rotthausen Westfalia Herne— Erle 08:1 Bezirksliga: Ta. Bochum=Ehrenfeld— Westfalia Bochum:2 Sportrina Gebelsbera— Wattenscheid 09/90 2: 8. Bunk:= Mannschaften unentschieden.2. Wök Bochums Stärke die Hintermannschaft. Man wird einen Die„Piahpfrafer Curram! Große Wanderfahrt der Rudervereine auf der Ruhr „ I der Hand legen und mit Bedauern Samstaa starten 15 Rudervereine(u. a. auch aue Ponderfahr, perden in 30 Booten daran teilnehmen. Ruderinnen werpen in 50 Hobien“, haran lennehmen. Eine derart gichtegeseger Lzepertaget, oat die Rubr zahlreiche Vereine gemeldet, um bei dieser Fahrt dabei Samstag morgen um.30 Uhr gehen die„Zogtezin kürze Mittagsrast gemacht. Die Teilnehmer werden Krunistück der Nudr. o eingerichtet, daß die Poote um Dahlhausen. Es ist so eingerichte., van vie Doote um * 80 Uhr dor Sonntag nachmittag auf Damenmannschaften der beiden Vereine. Der Eintrit sport zu werben. Um den Tichammer-Pokal Schalke in Bremen— Benrath in Worms. Ssct scc im Pokalwettbewerb verbliebenen Mannschaften wie in Braunschweig: BfB. Peine—VfB. Leipzia(Rüble. in Worms: Wormatia Worms— VfL. Benrath in Mannbeim: SV. Waldbof=Mannbeim— remen: Werder Bremen— Schalke 04(ZacherBerlin). .80 Uhr dort eintreffen werven.„ Im Bootshaus der Rudergesellschaft Linven=Dahlhausen wird gemeinsam das Abendessen(Erbsensuppe das Ruderpole einigenaen. Ein gutes Proaramm wird wird die Rudergesellschaft Mülbeim die Wanderfahrer Eine derart großangelegte Wanderfahrt ist bisher im Westen Deutschlands noch nicht durchgeführt worden. Es wird für manchen ein Erlebnis sein, die lustigen Wanderfahrer in solcher Anzahl vereint zu sehen. Auch hier sieht man, wie eine gemeinsame Idee die Sportler aus allen Himmelsrichtungen zusammenführt, um sich durch den Sport zu stählen und durch gemeinsame Erlebnisse Freundschaften zu schließen.. Wir wünschen den Flußpiraten recht schönes Wetter und gute Fahrt. Ablchied von den Paddlerfreuden Der Bochumer Kannklub beendet die diesjährige Paddelzeit auf der Ruhr Glitzernde Silberfäden segeln in herbstlicher Luft und fallendes, buntes Laub kündet den beginnenden aus der Huno legen und mit Bedauern sein Boot sein säuberlich für den Winterschlaf zurechtmachen. Wenn wir in diesem Jahr Rückblick halten auf den verflossenen Sommer, so denken wir nicht nur an unsere so herrlichen Wanderfahrten und an die spannenden Kämpfe der vergangenen Rennsaison, sondern wir lassen noch einmal die Olympischen Spiele, die zum ersten Male den Kanusport auf ihrem Proggamm, steher hatten, an unseren Augen vorüberziehen. Wir konnen mit unserem Erfolg hierbei wohl zufrieden sein. Der Bochumer Kannklub beendet am kommenden Sonntag die Sportsaison. Im letzten Jahre konnten wir mehrere Siege erringen, obwohl durch die Olympischen Spiele die Regatten in diesem Jahr weniger zahlreich waren, als es sonst üblich ist. So mußten auch in diesem Jahr die so beliebten Bochumer Kanu=Kampfspiele ausfallen. Mit Eifer geht es nun an kommende Jahr. Bevor wir jedoch diese Arbeit beginnen, wollen wir uns noch einmal auf dem Wasser treffen, um die diesjährige Paddelsaison zu beenden. Der Sonntagmorgen wird durch ein Sportfest auf der Wiese vor dem Bootshaus ausgefüllt. Dann geht es geschlossen zum Kanal am Turbinenwerk, wo die Bootswettkämpfe ausgetragen werden. Hier werden dann auch die Klubmeister ermittelt. Der Abend findet alle versammelt im Gasthaus Brockhaus, um die Sieger in den einzelnen Klubkämpfen am Nachmittag zu feiern. Gleichzeitig ist die Rekrutenabschiedsfeier mit diesem Fest verbunden. Gerthe=Hiltrop treffen sich im Lokalkampf, den Constantin gewinnen müßte. BV. Gerthe=Hiltrop— Constantin Bochum BC. Hordel— Carolinenglück VfL. Herne— Constantin Herne Rasensport Wanne— Schwarz=Weiß Hansa Herne— Fortuna Herne In der Gruppe B pausiert der Tabellenführer Preußen 11 Bochum. Der LFC. Laer, der zwei Punkte an Werne 19 abgeben mußte, hat am Sonntag den Tabellenzweiten Wattenscheid=Ost zu Gast und wird sich selbst auf eigenem Platz gehörig strecken müssen, um nicht das Nachsehen zu haben. DSC. 31 empfängt am Lohberg Germania Querenburg und hat nur eine geringe Siegeschance. Werne 19 und Laer 87 kämpfen in Werne. Beide Mannschaften liegen noch recht unsicher in der Tabelle. Um die Vorherrschaft in der Rangliste kämpfen SV. Wattenscheid 19 und Langendreerholz, wobei die Wattenscheider den Vorzug des eigenen Platzes haben. Unter ähnlichen Voraussetzungen steigt der Kampf Germania Kaltehardt gegen Fortung Weitmar. LFC. Laer— Wattenscheid=Ost DSC. 31 Bochum— Germania Querenburg Germania Kaltehardt— Fortuna Weitmar Werne 19— Laer 87 3. Kreisklasse: Postsport Bochum— Borussia Bochum Postsport Wanne— Kortum Bochum Herne 16— TuS. Engelsburg Bruchstraße Langendreer— Tus. Hannibal Aus dem Handballager geb. Jeder ob er in Remnbot um Steg,iturfe uch ausfsahm wied fahrt die Schönheit der Natut in sich auhug0 mit dem Erinnern an herrliches Erleben die Paddel Bochums beite Schützen kämpfen um die Stadtmeisterschaft und um die Wanderpreise des Oberbürgermeisters Am 24., 25. und 31. Oktober und 1. November wird auf dem Schießstand des Volkssportplatzes an der Castroper Straße ein großes Oktober=Schießen führt, das die Sieger in den Bochumer Stadtmeisterschaften und die Gewinner der beiden vom Bochumer Oberbürgermeister Dr. Piclum gestifteten Wanderpreise ermitteln soll. Bisher haben zu den Wettkämpfen Mannschaften(zu je 4 Schützen) und 300 Einzelschützen gemeldet, so daß die Wettkampfe einen außergewöhnlichen Erfolg versprechen. Wir werden die näheren Bedingungen für diese lichen und weisen zunächst darauf hin, daß der Meldeschluß auf den 10. Oktober festgesetzt wurde. Die Meldungen sind an das Stadtamt für Jugendpflege und Leibesübungen, Rathaus, Zimmer 422, zu richten. Das Spielprogramm der Handballex ist an diesem Sonntag nicht so umfangreich. Die Bezirtsklasse hat bereits einen Ruhesonntag erhalten. In der Gauklasse Erher fug des Enieher Remärhers Leutnant Prinz zu Salm gewann auf Arras das Zeitlpringen Fahr=insofern eine besondere Note erhält, als gleichze eno ge esen, Hir e Graige nuchm an Uchergzabg, eu. 3 ui. Teruers eicist der Sumarte turnter auf dem Lurntergoh vv, Das„ester war 9er Oegen 9 uißr mworgens erfolgt der Elumarsch 53. Stiftungsfelt Der Turx= und Sportpsfehg, boizu den Räumen des eiert am ein' g8. Stiftungsfest. Turner und Turlung, Bodenakrobatik, den sind einige Jubilar. und Mitglieherskrpiss siesen gesehen. Nach Beendigung des Prsgraghein zu schwinreichlich Gelegreung, vegeben, Juner nidez, Sportvereins gen. Alle„reunpe und Gonner werden herzlichst eingeladen. Jakubowiki boxt in Lacr e bode iur Lasghgeuscen Cest. ge. gang Nach einer kurden, wieder mit tung an die Oeffentlicheit. Alls Geopexpzigpteten die s gpoe Hasten aus Minden und stehen die beiden Militarmannschaften Münster immer noch mit Gewehr bei Fuß, so daß am Sonntag nur folgende Paarungen angesetzt sind: Schalke 04— Jahn Werdohl Tv. Spenge— Grün=Weiß Bielefeld Eintracht Dortmund— Arminia Bielefeld. In allen Spielen haben die gastgebenden Mannnur die Kreisklasse im Punktekampf; hier gibt es folgende Paarungen: 1. Kreisklasse: Wattenscheid 01— BfB. Ger sgau., Westfalia Herne— Turnklub wanne Turnklub Herne— Tv. 83 Röhlinghausen Union Günnigfeld— BfL. Herne VfB. Gerthe, die einzige Bochumer Mannschaft, hat die besten Aussichten auf einen weiteren Sieg. In den übrigen Spielen sind die Gegner gleichwertig. Kreisklasse: Robert Müser— Bochumer Verein Post Bochum— Tv. 48 Bochum., TuS. Bochum 2— TuS. Holsterhunsen 2 TB. Eickel 2— BC. Hordel Wattenscheid 09/30— Reichsbahn Wanne Herne 88— Turnklub Wanne 2. schließlich Lt. Prinz zu Salms Arras(Besitzg), mit 51 Sekunden vor Dellla 11(SS.=Unfrl/g Eru Zastrow) 51,4 Sekunden, und Norg, III(Sui,.. führer Pfordte).— Auch in den Dressur= und Eigrsphzsührer Halbt auf Lacheitel sc=Gaderase., Seriter nummer wurde die Eriderissgrische Andreas(pagen) von SS.=Untersturmführer.„#.###ntus(Hagen) auf„Burgsdorff und Lr. a. D. Czerannowski(B lin) auf„Holiday“, prachtvoll vorgeführt. Sportfeit der Lehrwerkltatt von„Hannibal“, ie des Sportplatzes und der neuen Sporthalle erfolgt, Ergen 5 uhr morgens erfolgt der Einmarsch der Wettkämpfer unter„Vorantritt der Kapelle der Lehrwerkstatt. Es folgen die Begrüßungsansprache und die Uebergabe des Sportplatzes und der neuen SportDie Wettkämpfe selbst gliedern sich folgendermaßen: Dreikampf für den Jahrgang 21/22(100=Meter=Lauf, Weitsprung, Keulenweitwurf); Vierkämpfe für die Jahrgänge 20, 18/19 und die Schlepper und Lehrhauer(100eter- Fünfkampf für die Klasse.. für die se schece ie sch schesceäihe ereichkt werden, iun deir Klase 20. sich und Scherter 54 Punkte und in der Klasse A(Turner) 67 Punkte. Am 16. Oktober in Effen Amateurboxen Westdeutschland— Niederland Den am 16. Oktober im Essener Zirkus Großer Renntag in Düffeldort Unsere Voraussagen: 1..: Steinadler— Thy Kiß. 2..: Moorbexe— Der pesus. 5..: Reichsfürst, taler— Schwarz=Weiß, 7..: Arglist—, Irma. 8..: Blumengöttin— Silberstreif. Trabrennen zu Gellenkirchen Die Voraussagen: 1..: Mühlenprinz— Stall Forelle-Zogele„rgen,#.: ak— Stall Keink Arrat— Suu. Lusa“ Guy Tichels, ag Speckmann— Loni Watts— Lu, g..“. V. Essabeib—. Regt— ruck— Diabolo 5.„.: Prinzeß Elisugrzn— Regi— Watts. 6..: Dina— Heide— Hedwiga. 7. n— Wenker. Bello Watts. 6. R. Woge— Brookiyn Leute wie Ochsenfahrt, Tonett, Virjez er, eResegrer, bieten beitimmt eine eihrte Zietzitzsenie auch gegen Gevicht eicfortzusetzen. Der Voxsportklub 33 Laer hat als Verstärkung Kirte(Polizei Bochum) und Jakubowsti (Bochum 13) herangezogen. Die einzelnen Velhaus Gebelobero eigen röfr-scheseilsensr ber ecbernschug witd besgeze- gaz=Fse. Uaer der gweite %e, Meiste, Jakubowsti(BSK. 19 Bochum) gegen Deutsche Aeize, Vut Lh„Finker nicht zu unterRinker(Gevelsberg). gasu, boch gelingen, als Sieständen den starten Rosendahl(Gevelsberg) zumindest behaupten. Deutsche Siege in Meran Bei herrlichstem Sonnenschein wurde das Interatigegohatte es nicht leicht, daut au Votigesgßt, Srzig, Hoorihal“ lstattfindenden Amateurboxkampf zwischen einer we se Zache schen Auswahl und einer holländischen Mannschaft, pird ihr diesjähriges Sportfest durch, das in diesem mit seiner Olmpiavet. Der Fahkkerre W ir der Areitmar“ a Aeusiadien Aaugt eunr Aechedie üeer Wanne 11 alle Punkte an die Gegner enrsich, dir PLese dise sgeide Kautng euen rer, dürfte den Lokalkampf gegen Fortuna wohl sicher gewinnen und die Führung einstweilen nicht, abgeben, Phönix Bochum, in diesem Jahre nicht so sialt, w Gerthe wenig Aussichten auf einen Sieg hat, ohpohl die Gerther selbst noch ohne Gewinnspiel sind. nationale Tennisturnter. von en Tschechen nteizer vin, Oesterreicher Metaxa:6,:6. Marielouise Horn traf auf die Tschechoslowakin Deutsch und siegte:1,:4. Zehden mit.6,.6,.7 über die tschechische Meisterin lustspiel in der Tabelle an fünfter Hein=Müller. Rasensportlern, die besonders auf eigenem Platz zu schlagen sind. Preußen Wanne müßte mit dem SV. Sodingen fertig werden können. Die Spiele: VfB. Gerthe— Reichsbahn Wanne Herne=Süd— Phönix Bochum Rasensport Herne— Teutonia Riemke Preußen Wanne— SV. Sodingen konto am Sonntug in Kampf gegen Westfalia Weitmar weiter ausgebaut werden kann, muß abgewartet werden, denn Westfalia Weitmar folgt in der Tabelle mit gleicher Punktzahl dichtauf. Der Tahellenführer Polizei Bochum müßte nach schwerem Kampf gegen Tus. 26 Altenbochum seinen Vorsprung behaupten können, da im Falle eines Verlustspieles Langendreer 07 den Gewinn einheimst und gegen Reichsbahn Bochum zu einem icheren Siege kommen müßte. Concordia Bochum und Rasensport Bochum, die beiden Rivalen von der vorjährigen Meisterschaft, dürften sich an der Glücksburger Straße einen heißen Kampf um die Punkte liefern, dessen Ausgang recht ungewiß ist. Langendreer 04 he Stiepel 04 zu Gast und Gelegenheu, endlich die schlechte Punktebilanz zu verbessern. SC. Altenbochum hat dagegen bei Union Günnigfeld noch nicht gewonnen. Enghien, 2. Oktober 1.: 1. Ed. Vell=Picards Manioc(P. Hieronimus), Frov. La Reganche, Byzantine, Lickein Splk. Toioi S. 61. Ains Blose #. Geie von Mamchon ui. ie Bar),ehh. Golden Eiipper, Budgs, Rlcotaine, Provence, Myron. 'so III. Der Turn= und Sportverein Hamme 83 ladet seine Mitglieder und Freunde zu seinem 53. Stiftungsfest Parkhauses stattindgt,„Für, ein gutes Programm und Tanzunternaltung ist bestens gesorgt. Sonntag fruh# Union Günnigfeld— SC. Altenbecug. TuS. 26 Altenbochum— Polizei Bochum Bochum=West— Westfalia Weitmar Concordia Bochum— Rasensport Bochum Reichsbahn Bochum— Langendreer 07 Langendreer 04— Stiepel 04 2. Kreisklasse: Auch in der zweiten Kreisklasse griffen die Instanzen in die„Punkteverteilung“ ein. Hier mußte der BC. Hordel erleben, daß nicht lange gefackelt wird. Vier Punkte gingen durch eine einzige Entgleisung verloren. Carolinenglück wird den Hordelern am Sonntag das Leben ebenfalls recht sauer machen.u## mit weiterem Bunszpogrlischesfeschzet werden mag. Die beiden Bochumer Mannschaften Constantin und BV. Nuekenne..... Beginn der Rennen 10 Uhr Motorradfahrer starten ab 11 Uhr. Eintrittspreise: Sitzplatz 0,75, Kinder 0,35 RM., Kurvenplätze.50, Kinder.20 RM. Platz An der Landwehr: Meisterschafts=Lokalkampf 2G. Bochum=Ehrenfeld — Westfalia Bochllll Sonntag, 4. Oktober: Anstoß 3 Uhr nachmittags. rtretun Egro“ Gebrüder Hoppe „ relephon 67400 — VIktorlas" 1 4 Zylinder 2950.— RM. 6 Zylinder 3450.— RM. BOCHUMER ANZEIGER 4. OKTOBER 1939 Letztes Leuchten in farbiger Dracht, Sonne will langsam verblassen. Scheunen und Keller nun ausgemacht, Zll den Segen zu fallen. Den des Jahres fleißige Hand artem Boden entrungen. Dort bei dem Kranz am bunten Band Sind schon die Lieder erklungen. Unter der Krone von Aehrengold Jauchzen die fröhlichen Ogare. Jrohsinn und Jubel ist setzt der Sold All der IIZühsal im Jahre. Jrohlinn und Jubel und— Dankbarkelt Dir. dem Geber der Gaben! Für des[inters nowolle Helt Schenktest Du, was wir nun haben. Rings erklinge ein Dankeslied! Güng die Herzen Du lenke. Daß alle 2ot vorüberzieht. Bruder des Bruders gedenke. Erniedank!— Heilige Dankespflicht Dachs uns aus Erniesegen! Hunger und I2ot vergessen wir nicht— Latt uns die Hände regen, Daß der Bruder im armen Gewand Spüre der Brüder Liebe. Und lo das gottgesegnete Land Einig und treu verbliebe! fl. Ostroweht Recht und Gereun. Von Wilhelm Lennemann (7 der Bauer Christian Thiebes saß unter dem ) Hollerbusch. Da war er allein mit sich und seinem Gewissen, und sein Gewissen stak in schwarzer Erde, und ging durch die Meinung einer langen Ahnenreihe. Und mit beiden hielt der Bauer Zwiesprache, als sei er ein Angeklagter, der Rede und Antwort zu stehen habe über das, was er bislang getan. Lange saß er in Sinnen. Und der Abend floß dahin, und die Nacht breitete sich schweigend und schwer. Da stand der Bauer auf, fuhr mit der Hand durch die Luft, wie man wohl ein Kartenspiel bogig über den Tisch streicht, und war ihm, als blättere er sein Leben auf, daß die Jahre sich ihm zeigten zu Antwort und Wehr. Bittere Jahre war er in Wirren gegangen. Sein Weib gebar ihm keinen Erben. Die Not stieg auf und fraß an seinem Herzen. Und auch sein Weib ging unter schwerer Anklage und trug an einer Last, darunter sie schier zusammenbrach. Der Hof elendete dahin. Und erst als die Aecker aufschrien in Not, besann sich der Bauer auf Pflicht und Gewissen und nahm Jürgens, den Sohn eines entfernten Verwandten zu sich, von dem es hieß, daß er ein tüchtiger Bauer zu werden verspreche. Er hielt ihn als sein eigen Kind, und das Gesinde achtete ihn als den kommenden Herrn und Erben. Und der Jürgens wuchs in der Erde auf, die sein Eigen werden sollte; und die Erde nahm ihn an und nährte ihn mit ihren Gnaden und Güten, daß er groß und stark und ein rechter Bauer würde, der da wußte, was ihm Recht und Pflicht war zwischen Saat und Ernte. Das hatte auch der Bauer gesehen, uno vas hatte sein Herz wieder gesund gemacht und seinem Blut die Galle genommen. Und er hatte in Weichheit und Ruhe mit seinem Weibe gesprochen und war dann mit ihm in die Stadt zu einem Notar gefahren. Da hatten sie gesagt und unterschrieben, wie es nach ihrem Tode werden sollte. Das war heute gewesen, da Jürgens sein zwanzigstes Jahr vollendet. Und zum Abend hatten sie beide dem Jungen gesagt, was sie getan. Gütig wie ein Geschenk waren die Worte der Frau gewesen, kurz und hart wie Steinbrocken die des Bauern. Er meinte schreien zu müssen, da er alles gesagt und wußte doch, daß es so gut war. Und dann war er hinausgegangen, daß er sich wiederfinde in der dunklen Stille des Abends und dem fernen Sang der Roggenfelder...„ 4. Der Bauer zog die Hand an sich, steule sie in die Rocktasche, als berge er nun wieder darin sein Geschick, das er bezwungen und gebunden und dazu der Herrgott ein Amen gesagt— Die Jahre gingen hin; das Leben auf dem Hofe blühte; nur die Bäuerin mochte es nicht tragen; sie siechte hin und starb. Der Bauer begrub sie im schweigenden Leide, als habe er ihr viel abzubitten. : Aber sein Leben war noch voll lebendiger Kraft. Hatte er doch kaum die Vierzig überschritten. Sein Fuß ging hart und gewichtig seinen Weg, und er trug den Kopf stolz und hoch, wie der Jungen einer. So fand es auch jedermann in der Ordnung, daß er Gefallen an einer jungen Dirne fand und sie nach Jahr und Tag zum Weibe nahm War sie auch nur eines armen Bauern Kind, so fand sie sich doch mit Geschick in die Würde einer Großbäuerin hinein. Und da ihre Zeit gekommen war, schenkte sie dem Bauer ein Kind, und das war ein Junge.— Das Herz des Bauern pochte in wilden Schlägen. Seine Lust brandete auf. Er legte dem Kinde Srritechaltk! in Bündel blühender Roggenähren in die Wiege seines Geschlechts, daß es den Ruch seiner Erde einatmete; er drückte seinem Weibe wortlos die Hand. Das waren tausend Dank! Jetzt konnte er dermaleinst in Ehren vor seine Ahnen treten. Sein Name ging in die Jahrhunderte. Der Hof besaß einen Herrn und Erben. Er stockte, er duckte sich wie unter yartem Schlage... Herr!... Erbe! Er ging hinaus. Er wagte kaum seinen Großknecht Jürgens anzusehen. Er schritt über den Hof, bog in den Obstgarten, öffnete das Gatter und lief hinaus ins Feld. Zwischen den wogenden Aeckern blieb er stehen. Sein Blick flirrte in Not über die singenden Aehren. Die rauschten auf ihn zu, als ob sie ihn überschütten wollten mit Klage und Anklage, daß sie ihn begrüben unter der Wucht ihrer Und meinte er doch damals, ein Ja und Amen seines Herrgottes gehört zu haben. Aber heute waren alle Himmel tot und nur seine Erde redete wider ihn.— Müde fand sich der Bauer heim. Zerschlagen wie ein alter Mann. Er schritt in Ketten. Er trug die Tage wie eine Last. Sein Mund redete wie trunken. Krachtigkeits„Recht?“ fragte er sich.—„Gerechtigleil! Eines Tages stieß er auf den Jürgens. Er sah ihn aus scheuen Augen an. Blieb stehen. „Da ist nun ein Kind!“—.„ Der Jürgens wußte nicht, wohinaus der Bauer wollte. Sixg „Ja, da ist ein Kind! Es ist ein— Junge!“ betonte der Bauer. Da verstand der Großknecht.„Es ist ein Junge!“ wiederholte er abwartend. 6 Der Bauer schwieg. Wartete auf ein erlosendes Wort des Jürgen.„„„ Der Bauer hat die Voryano, meinte der Großknecht und schwieg auch..uu So gingen die beiden aneinanver vorvei und hätten doch ihre beiden Bündel zusammenwerfen können, daß eine einzige Last daraus wurde. Und hätten vielleicht gar beide mit rüstigen und willigen Händen zupacken und sie weit von sich tun daß sie frei und unbeschwert dastanden und sich nicht stritten um Recht und Gerechtigkeit und Billigkeit und Gewissen.„ Denn auch der Knecht war noch befangen und wußte nicht, ob er den geraden und schönen Weg, auf den er gestellt worden war, verlassen mußte— verlassen durfte— verlassen konnte.— Hatte er ein Recht, achtlos beiseite zu werfen, was er fest eind sicher mit seinen Händen erworben. Sollte er wieder einer kleiner Knecht werden und um kargen Lohn frohnen.— Er fragte und lauschte in sich hinein; aber sein Herz schwieg und da war kein Gewissen, daß ihm ein Ja zuraunte. Des wurde er fast froh. Aber immerhin: Er würde mit sich reden lassen; der Bauer sollte nur sagen, was er meinte. Der Bauer aber wußte das Wort nicht zu finden. In Not und Wirrnis hatte er den Pfarrer aufgesucht. Doch auch der wußte ihm keinen helfenden Rat zu geben. Er, der Bauer, könne ja immerhin seinen Willen umstoßen, aber dann bleibe immer noch das Vermächtnis der verstorbenen Bäuerin und, dann wäre der Hof zerschlagen!— „Das erträgt er nimmer?“ stöhnte der Bauer. Es kam eine Unruhe über ihn die er kaum meisterte. Dann schaffte er wie ein Tier, das unter der Peitsche geht und rackerte sich ab, bis er zuSo mußte er eines Tages ins Haus getragen werden. Er hatte sich eine schwere Lungenentzundung zugezogen. Fieber packte und rüttelte ihn durch und durch und stieg und verbrannte ihn. Am dritten Tage starb er.— Nun war Jürgens Bauer und Herr. Und keiner konnte ein Wörtlein dawider sagen. Das hatte ihm der Notar ausdrücklich bestätigt. Die junge Bäuerin und ihr Junge waren auf seine Gnade angewiesen. Doch blieb alles auf dem Hofe, wie es gewesen. Wohl sah ihn die junge Bäuerin zuweilen unsicher und fragend an, als warte sie auf ein Geh!" oder Bleib!". Aber Jürgens fand noch nicht die Kraft, mit der Frau über Dinge zu reden, an deren Ende ein Elend für sie und den Jungen stehen mußte. Eine alte biblische Erzählung kam ihm in den Sinn, die Verstoßung der Hagar durch Abraham. Sie wurde in die Wüste gesandt, damit der nachgeborene Sohn vor dem Erstgeborenen der Magd Herr und Führer des Geschlechts wurde. Sein Herz hatte diese Härte des Patriarchen nie verstanden, sie gar ungerecht und grausam genannt. Und nun er wollte er nicht dasselbe tun! Sollten nicht Weib und Kind ins Elend gehen, damit ihre Anklage und ihr Recht nicht dauernd vor ihm stünden? Sein Gewissen wurde unruhig: er pochte auf die Paragraphen des Notars—. da schalt ihn sein Gewissen einen Feigling und Narren, der die Wahrheit wisse und sie totschlagen wolle: Da ist ein Junge, und der trägt Namen und Bein und Blut des toten Bauern in sich. Er ist der Erbe! Das ist Bauernrecht!— Dein lateinisches Recht aber geht auf Krücken; es ist in des Bauern Nöten geboren und muß in deinen Nöten sterben! Das weißt du; weshalb sperrst du dich wider das wahre Recht!— Das hörte Jürgens, und er wurde ganz still und er wagte nicht mehr aufzubegehren wider sein Gewissen. Und er wußte kaum, daß es Raum in ihm gewann, und daß da eine Angst in ihm wach wurde, als müsse er nun gar— Eine Unsicherheit kam über ihn und quälte ihn. Kaum wagte er noch den Blick zu heben vor der Bäuerin. Er tat seine Arbeit mürrisch und verdrossen. Er sprach selten; den Bauern im Dorfe wich er aus, als fürchte er Vorwurf und Und hörte sie doch: Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus! Und alle Bauern sahen ihn an, und er wußte, was ihre Blicke meinten. Ihre Feme hatte das Urteil gesprochen: Verachtung und VerDiese krankhafte Veränderung im Wesen des Jürgens konnte natürlich auch der. Bäuerin nicht verborgen bleiben. Sie ahnte, was in ihm vorging und war begierig, wie es enden würde. Sie sah ihn des öfteren an; sie beobachtete ihn scharf und da mußte sie feststellen, daß er ein hübscher und starker Bursche war, so um die 30 herum, kaum 5 Jahr jünger als sie.— Und häufiger als sonst fanden ihre suchenden Augen den Weg, und ihr Herz vergaß ganz, daß es aus Angst und Sorge um den Hof geschehen sollte. Und wurde ein wenig froh und wußte es kaum. Darüber gingen die Monde hin; das Erntefest war verrauscht; die weißen und kalten Tage und es war Weihnacht und Neujahr, ehe man daran gedacht. Als die Märzwinde wehten und die Pflüge bereitgestellt wurden, kam auch wieder Leben in den Jürgens. Er hatte Zeit genug gehabt, sich zu besinnen; nun hielt ihn sein Gewissen an der Kandare. Eines Morgens trat er vor die Bäuerin:„Jetzt mach ich ein End!— Ich geh'!:..., 8 Die Frau wußte, was das heißen soulle.„Ich schenk dir mein Erbteil! Der Junge soll Hof und Namen führen!“—„.64„ G. Und doch mochte die Frau nicht an Biul und Boden denken; da wurde vielleicht ein eigen Wünschen in ihr lebendig;— wer will das sagen— sie sah den Jürgens aus feuchten Augen gar wunderlich an:„Muß das sein! Wir konnten doch die Sache bereden, da wär uns allen geholfen! „Wie sollte das sein, Frau“, meinte der Jürgens unsicher und betroffen unter ihrem Blick. „Leg dein Bündel hin und komm mit!"— standen auf der Diele; nun schritten sie durch die Küche in ein dahinter gelegenes Wohnzimmer. Und drinnen in der Stube legte die Bäuerin dem Jürgens die Hand auf die Schulter und fragte abermals:„Muß es sein!“...„ Da wurden dem Knechte die Augen aufgekan, und er sah in ein schämiges Gesicht, und das gehörte einem fungen Weibe., Also blieb der Jürgens, und er hat er nicht bereut. Er gewann ein Weib und er gewann einen Hof; der fiel ihm zu, wie Recht und Gerechtigkeit es verlangten. Und kein Bauer im Dorf sah ihn scheel darob an. Und wußte er auch daß die Erde dermaleinst dem Jungen gehörte, und daß da noch weitere Jungen kommen konnten, so wußte er doch auch, daß hinter jeder Frage, die da aufstehn würde, eine Antwort stand und eine jede Wirrnis sich lösen ließ, so nur ein guter Wille und ein helfend Herz die rechten Wege wiesen. Fritz Röhrs„Bauernhof zur Erntezeit Bavaria-Verlag ech Dasjont hahenreucer.., Des ersten Unterseebootes fahrt und ende— Eine deutsche Erfindertragödie Winter 1850. Die Arbeit auf der Werft von sel& Howaldt ist längst beendet. Nur aus einem abseits In Keler Hesen ligen einige, SezeliZse, zrige Purteriaterne umi dieselscäte Abendstunde längst in 91 Deutschland verfügt über keine Flotte. So ein verrückter Bayer... Soll da so ein verrückter Bayer ein Unterseeboot bauen! Einige Leute haben zehntausend Mark aufgebracht! So gehen die Gerüchte. Wird wohl ein Schwindler sein. Man sagt die dänische Regierung habe auf das Gerücht hin ihre Schiffe zurückgezogen!!„ 4 644 5 Ashenrbe Setkäift ersährfe. Miad sel ia Bonai „Dat ward mokt“, sagt einer der Mitarbeiter Bauers und trocknet sich den Schweiß von der Stirn. Die Pferde stehen bis zum Bauch im Wasser, das Boot wird von dem Fahrgestell losgebunden und schwimmt auf dem ruhigen Wasser der Kieler Bucht. Sie treten schon die Räder, die Schraube, wishelt das Wasser auf, das Boot entfernt sich rasch Bag, uier, gerade, als zwei Hafenbeamte mit einem Polizisten „Nu kommt wi doch wedder aufs,„ Wasser“, lagt Karl, der an dem großen Tretrad arbeitei, während Willy steuert.„Jetzt können sie uns...“ „Klappe zu“, befiehlt Bauer. Im Boot wird es finster. Ueber den Bodenplatten gluckst das eindringende Wasser. Mit ganzer Kraft treten sie jetzt an den Rädern. Das Boot steuert rasch zum Hafen hinaus. „Einlaßventil auf“, befiehlt Bauer. Das Wasser schießt in das Boot, Bauer steht am Ventilrad und reguliert genau die Menge des einströmenden Wassers. Hundert Liter! Zweihunoert Liter! Dreihundert! Das Boot wird schwer. „Wir sinken“, frohlockt Bauer.„Die Rechnung stimmt.“ wie sie ihn nennen. Soll wohl gar kein richtiger In= stimmt.“ gendeur sein. Ein Drchler, der bel der Aridene de gazaungang dag wassers sben er i. rig, ieald ucd eunr Verung. un e. Der Mann, von dem sie sprachen, arbeitet noch zur mitternächtlichen Stunde in seinem Schuppen. Reibe von schweren Vesiersehui an der Seite dieses gebrt. — Dialog mit dem Spion Ich wil sa nichts umsonst. Eind Sie Raus mit der Sprache. Was „Ich bin Mr. Sleeman aus einmal sehen, was auf der Werft gebaut wurde. Habe hnen i“ meint der Eng sge Hi, Zeschpuinggen. 36 „ansehen und nicht mehr. Kann das Geld Wir zahlen ihnen hunderttausend Pfund für das nen einen schellen pfiff meig Liecher, zausend Pfund verkauf ich nit mein Vaterland. VerBauer steckt schmunzelnd eine Hundertpfundnote in besichtigen. Im Innern des Botes biennt eine PeDer Engländer sieht durch die Luke in das Innere des Bootes. Da gab es nichts als Treträder, Daneben waren Ventile, Pumpen, Gewichte,„ Tauchtanls““ Baue,Pfaizt zsutach„ase, na Joh. tanks haben wir Beöt. Wir) ausgepumpt, wie wir es bleiben wied.. Und damit Bfüskejiger, zur gg#. den Kopf fällt, der unbefugt diese Tür öffnet...“ Das Unterseeboot neigt sich erst nach vorn, dann achtern. Seine kurze, gedrungene Form gleicht mehr einem Kasten als einem Boot. Trotzdem fährt dieses erste Unterwasserschiff mit vier Meilen Geschwindigkeit dahin. Das Boot ist gut ausbalanciert. Eine Seemeile wird nach der anderen zurückgelegt. Die Gesichter der Männer strahlen, sie können sich im Finstern nicht sehen, sie können sich nur zurufen. „Wir sind genug tief“, sagt Bauer.„Ventil ab„Mensch, Willh“, ruft jetzt Karl.„Da ist die Dichtung ab! Das Ventil schließt nichti., „Unmöglich!“ schreit Bauer,„gibt's ja gar nicht. Hab' erst gestern den Gummi aus London bekommen.“ Mit fiebernden Händen fühlen sie, in dem, finsteren, mit Wasser gefüllten Boot nach dem Ventil. Das Wasser dringt weiter in das Innere., „Teufel noch einmal! Zieht die Jacken aus. Wir müssen das Ventil verstopfen!“ Der Druck ist zu stark. Immer wieder stopfen sie ihre Kleider in die Oeffnung. Der starke Druck von außen läßt sich nicht eindämmen.„gg.u.,um. „Mensch, Willy, zu spät, wir mussen verupen...“ „An die Pumpen“, brüllt Bauer.„Pumpt, was Ihr könnt!“. Bauer ist verzweifelt., PscHh,z, angst. Wer Angst hat, steigt nicht in so ein Boot. Bauer sieht, daß die Konstruktion seines Bootes richtig, sieht, daß es gut ausbalanciert ist. Ohne Mühe konnte er in der gewünschten Wassertiefe fahren, wenden und mit den Tiefensteuern einsteuern. Jetzt sollten sie, eines abgerissenen Gummistückes wegen, elend versaufen? „Boot hängt nach vorn!“, schreit, Ferdg „Mit ganzer Kraft treten!“ befiehlt Bauer.„Tiefenruder nach aufwärts. Vielleicht kommen wir mit der Schraube hoch...!“ fliegen mit lautem Knall aus den Platten, von allen Seiten schießt das Wasser in das Boot... Schgalgel „Wo ist Willy?“ schreit Karl. Im Finstern sehen sie einander nicht. Sie fühlen, daß Bauer verschwunden ist.„Tasten die Wände ab Gerzweifen fgen nit der ganzen Kraft Wasserstrahl ist so stark, daß er den Schweißtriefend arbei(Zzrpe, an den Treträdern. Rie Sse chce Das Wasser steigt noch immer...# Sie stehen schon his zum Bauch im Wasser. „Seid's nit so dumm, pumpt's, was Ihr Die Luft in dem Nleinen Vot wich durch das ansteigende Wasler immer mehr zusammengedrückt, auf einmal Bauer,„ist doch saudumm.,#gguchho, lag sie ungschlauch Dauer bete eigtlesehogen heszisehen der 8 shsc boesec ecte e hehescich Durch eine innen angebrachte Auslösungsvorrichtung ließen sie setzt die Holzbose aufschringen. Schlauchventil öffnen:, ventegrr, Faug., Was ist das! Aus dem Luftschlauch, schießt starkem Druck Wasser in das Innere des Bootes. Der Wasserstrahl, ist so stark, daß er den zu oberst stehenden „Foir sind zu üief gesunken! Der Schlauch is zu „Dreimal verdammter Schiet!“ flucht Karl. noch treten?“ Er legt sich in den noch trockengebliebenen Bugraum des Tauchbootes. „Herrgott im Himmel, sei uns gnädig!“ „Laß das Beten. Dazu ist später Zeit,“ ruft Bauer. „Treten wir nach rückwärts, vielleicht können wir mit dem Heck nach oben steigen!“.. „Mensch, ist ja doch vergevens...“ Und Deutschland! Die dänische Flottel, Wenn es bekannt wird, daß wir abgesoffen sind, blockieren sie wieder die Küstel“„ 8 Nochmals machen sich die Erschöpften an die Treträder. Bauer versucht, mit dem Heck voran nach oben zu kommen. Sie hören draußen das Toben der BranPrur Ppähegete Loer„aisser, reicht ihnen schod bis Zur der Raver, das Wasser reicht ihnen schon bis zur Bei jeder größeren Welle wird das Boot gehoben und schlägt auf den Boden auf. Nieten lockern sich, Bauer ist nach unten gelleterz, Hel Gergz, Atemn an und taucht nochmals nach dem gerzut,ger wäz, rge der verloxenen Dichtung. Sie muß ja in der Nähe des Ventils liegen. Endlich fühlt seine Hand etwas Er taucht auf. Seine Lunge ist nahe am Zerspringen. Die Anstrengung des Tauchens hat seine letzten Kräfte vezeßrt„ Die beiden anderen raffen sich aus ihrer Lethargie, „Wir kommen wieder nach Haus...“ Bauer befühlt den Rand des Gummistückes. „Verdammt nochmal... das ist doch nicht rissen... da fehlt doch ein Stück... Wie mit dem den Fingern. Zu sehen ist Verdammter Hundsfott. Wenn wir den Burschen erwischen, kann er sich freuen.“ Vorläufig ist dazu nicht viel Aussicht. Sie hängen in den Treträdern: das Wasser hat dreiviertel des Bootsinnern gefüllt, die zusammengepreßte Luft wird langsam unerträglich. Ihre Köpfe zerspringen in dem stickigen Dunst. Einmal noch versuchen sie die Räder zu treten. Dann geht es nicht mehr, das Wasser steigt Laßzt es gut sein,; sagt Karl.„Wir sterben schon mit dir. Andere werden für Deutschland weiterarbeiten. und se Seien. Bauer hribt dos Tetzezuift 6 5. Seine Gedanken sind nicht beim Gebet, E gechneznec mals den Ueberdruck der Luft nach, schätzt ihn ab mit dem Wasserdruck außenbords. „Es muß uns hinausreißen, wenn wir die Klappe öffnen,“ sagt Bauer. Das Blut schießt ihnen aus Augen, Nasen und Ohren. Sie haben kaum die Kraft, sich unter der Klappe festzuhalten. Das rettende Vaterunser Karl will die Klappe öffnen. „Zu früh!“ brüllt Bauer.„Der Druck mutz noch stärker werden. Es muß uns hinauspressen. Wartet Laß uns rut!“ brüllt Karl zurück. Mit den Kräften der Verzweiflung stemmen sich die anderen gegen die Ioel Minuten noch, eige Minute; sletst Baueg. „Raus, nur raus.“..“ Sie können nur mehr ächzen.„Laß uns raus um Christi willen...“ Bauer betet ein Vaterunser. Dig,bechen, anderen *** Dauer zut es aus klug Veernödens Lonntate Künstlerhonorare seit zwei! Schneller als die Polizei er seine Decke auf dem Oberdeck des Bootes aus und drehte die Petroleumlampe auf klein...4#izigg Am andern Morgen wird Bauer durch heftiges „ Wigh, mach rasch, die Polizei ist hinter mie „Die Polizei“ Verflucht noch einmal. Was haben Probefahrt mit dem Rece „Ist der Wagen bereits“„ Die Pferde stehen vor dem Schuppen.“ Dann rasch. Wir sind fertig.“ Kräftige Fäuste ziehen den Wagen unter das Unterseeboot. Die Holzböcke werden mit den Aexten umgeschlagen, uckermärkische Gäule ziehen das Boot zum Eine dichte Menschennenge PHeap achishe ehen Schuppen, Das Gerücht über die verzonzsorg#, obefahrt hat sich wie ein Sturmwind verbreitet. Als die Leute das Boot sehen, brechen sie in lautes Gelächter Mit so'n Pott will der Bauer unterm Wasser fahSchaat, daß Ihr beiniommt, sonst schreit Bauer die höhnende Menge an, die sich zwischen die Pferde gedrängt hat., Run beainnen sie ert wror m. ,ggiben, Gelen#, „Sut Dir doht! Sup Dir voyr“,, schreien die Leute.„Die Kameraden Zauers Freiben die TPggge gi, Leute. Die Fameraden Wouer= zud rasch geschafge 9i, die wenigen Meter zum Wasser sind rasch geschafft, die Menge weicht zur Seite. Sese se eie eche Seseaen Aisiage echäich slhese ase gesus. looulagen nur nach Feitroite 3g Zahren Minister besteigen. Goethe wax bereits mit 30 Jahren Mini und erhielt 3000 Taler Jahresgehalt: Kant bekam als Königsberger Professor, ährlsch, 749 Taler, 23,.6goschen und 10 Pfennige einschließlich des ihm Tributs von 44 Scheffel Roggen und fünf Achtel . Für seine„Kritzk der reinen, Vergunft aber bekam er von seinem Verleger nur 200 Taler. Und weil dieser ein besonders gutes Geschäft mit dem Werk machte, schickte er dem Philosophen noch zwei Pfund Schnupftabak und sechzehn Göttinger Würste als Ehrengabe! klopstock trägt seinen frack spazieren Klopstock bekam für jeden Druckbogen seines„Messias“ zwei Taler bis zu einem Dukaten. Davon konnie der Dichter weder leben noch sterben, und seine Freunde machten dem Verleger Vorwürfe. Als Klopstock nun einmal seinen Verleger zu Halle besuchte, schickte dieser ihm einen— Schneider in den Gasthof und ließ ihm gratis einen Frack mit Tressen sowie einen Hut anfertigen. Dafür aber mußte der Dichter mit dem Verleger auf dem Markt spazierengehen und Besuche bei Honoratioren machen. Der gutmütige Klopstock war einverstanden und führte seinen tressengeschmückten Frack in Halle spazieren... Bürger kam nie aus den Geldsorgen heraus. Lessing mußte einige Thaterstücke auf dem Subskriptionsweg veröffentlichen, da die Verleger ihm nichts dafür zahlen wollten. Jean Paul konnte erst eine Existenz finden, als ihm der Für primas von Dalberg ein Jahresgehalt von 1000 Gulden als„Hofdichter“ aussetzte. Und die Musiker jener Zeit? Daß Haydn hauptberuflich Kapellmeister des Fürsten Esterhazy war und bei besonderen Anlässen an der Bediententafel mitspeisen durfte, ist bekannt. Wenigstens hatte er zu essen... Aber Beethoven! Für die drei Trios op. 9. die 1. Symphonie, das Zweite Konzert ov 19, das Septett op, 20 und die Violinsonate op. 47 erhielt er insgesamt 50 Louisdors. Für die Eroica, die Apassionata, die Fedur=Sonate sowie drei kleinere Werke bekam er 2000 Gulden. Für die Cegzr=MWesse, die 5. und die 6. Somphonie nicht ganz 1000 Gulden! Mit Goethe beginnt der Beruf des Künstlers überhaupt erst zu einer Eristenzmöglichkeit zu werden. Ihm ist es zu danken, daß er von den Verlegern die Anerkennung des Dichters als eines gleichheschtieten Vertragspartners erreichte— während der Mann der Feder bisber als eine Art Almosenempfänger gegolten hatte. Goethe selbst verlangte und erhielt gute Insgesamt hatte er annähernd 200 000 Taler, also mehr als eine Million Mark von seinen Verlegern dekommen— allerdings im Laufe eines langen und schaffensreichen Lebens, aber auch seine Erben erhielten von Cotta noch über 400 000 Mark. Für seine Bühnenwerke aber bekam Goethe nicht viel. Das Berliner Nationaltheater zahlg,„Hre, InnerPap, gn 20 Jahien für die„Natürliche, Tochter“,„Tankrezi und eine Graschen. Dagegen wurden Eamont, Tasso und die Shakespeare=Bearbeitung nicht mehr als 319 Taler und 4 Groschen, Dagegen wurden Egmont, Taso und die Iphigenie in Berlin überhaupt ohne jedes Honorar aufgeführt, da sie„schon lange vorher im Druck erschienen waren“. Solche merkwürdigen Rechtsanschauungen herrschten noch vor 100 Jahren. Der teuerste Roman der Welt Schiller erhielt für seine Werke insgesamt nur 33 000 Gulden von Cotta; für neun seiner Dramen bekam er 1145 Taler, 3 Groschen und 6 Pfennige Verlagshonorar. Der unglaublich fruchtbare Kotzebue aber brachte es in der gleichen Zeit mit 46 Theaterstücken auf 4279 Taler, 11 Groschen und 7 Pfennige z: mals zeigte sich schon recht deutlich, daß nicht immer die literarische Qualität maßgebend für den VerDer bestbezahlte Roman der Welt ist ein Werk, an das sich wohl keiner mehr auch nur dem Namen nach erinnert. Es war ein utopischer Kriegsroman von dem Engländer William Le Queur, der 1905 in der Daily Mail“ erschien, die dadurch solch einen ungeheuren Leserzuwachs erhielt, daß sie dem Autor nicht weniger als 50000 Pfund Sterling, nach damaliger Valuta eine Million Mark, auf den Tisch legte! Auch das„teuerste" Theaterstück startete in der Vorkriegszeit, aber es macht noch immer seine Runde um die Welt:„Charleys Tante“, das Urbild aller Verwechslungsschwänke. Seit ihrer Uraufführung 1888 verschwand diese Posse niemals„vgn, den Bähnen brachte ihren Autoren noch 2o, 100/000 Mwarf, Pise miere Tageseinnahnen„bis zu 100.000 Markl Die glücklichen Erben der Rechte an diesem Wunderstück gründeten eine„Charleys=Tante=GmhH.“ und lebten beziehungsweise leben noch ausschließlich von der„Verwaltung“ dieser unsterblichen Posse. Guiseppe Verdi beschäftigte ein ganzes Sekretariat mit der Bearbeitung der Aufführungsrechte an seinen Opern, die ihm ein Vermögen von 12 Millionen Friedens=Lire einbrachten. Und doch sind dieses alles noch Almosen im Vergleich zu den Einnahmen, die ein einziges Lied— genau genommen: vier Takte und ein Refrainsatz— seinem amerkanischen Komponisten einbrachtz,„azgg rechnet Bananen.“ Man sollte es halten— aber dieser Song brachte seinem„Geistes“= Vater nicht weniger als vier Millionen Dollar, gleich sechzehn Millionen Mark ein! Und trotzdem wird dem schaffenden Künstler, dem Dichter und Musiker die Wahl nicht schwer wenn er vor der Frage stcht, ob er„Charleys Tante“ und„Ausgerechnet Bananen“ zum Vorbild,„wähleg soll, oder aber die schlechtbezahlten Meister Kant und Beethoven! Bauer betet ein Vaterunser,„Dig,.heiden andgsen fallen. Lik. Bauer tut es aus kluger Berechnung. Um De Aalcen orsin der iscgaise aek scicecit, in dem und e Jetzt ist die Hebel zur Luse... „Hackt euch fest zusammenhaltenl:. schreit Bauer. reißt die Luke auf. Die zusammengepreßte Luft wirft sie nach oben durch die Klappe. Karl bleibt mit dem Arm hängen. Nur nicht loslassen, nur nicht losUnd die beiden anderen halten auch hier noch fel zusammen. Keiner läßt den anderen los. Schon dringt das Wasser in ihre Lungen. Endlich haben sie den Gefährten, freigemacht und steigen, mit den Armen sich schlagend, an die Oberfläche... Ein Fischer sieht die drei Männer bewußtlos im Wasser treiben. Er segelt an die Stelle und zieht die fremden Männer in das Boot. -Boot oder Vaterland „Junge, Junge, dat is der verrückte Bayer“, sagt der Fischer zu seinen Leuten.„Wohin mit ihm! In Kiel sucht ihn die Polizeil“ Man bringt die zu Tok Aaes eaebece Peage aick ier Gihe in die Stadt, um Erkundigungen einzuziehen. Boauer begnd zeschnet bert,— Plane. Er sich Papier und eine Geder orberz, und,janiga: Das Ventl muß höher aneine neue Pumpenanlage. Das Ventil muß höher gebracht werden, denkt er. Dann konstruiert er in der Mitte des Bootes einen kleinen Turm mit Glasfenstern. Und zuletzt zeichnet er eine merkwürdige Röhre. Am Ende dieser Röhre sind Linsen und bracht. Und am unteren Ende dieser Röhre wieder ein Spiegel.„Mit dieser Röhre werden wir sehen können, was an der Oberfliche vorgeht“. ag.: eche age Da kommt der Junge zurück. Der Bauer suchen, erzübl., anderez gischerboot hat sie gevon der Rettung.„Ein anoeres grsperoggt, hat sie gesehen und davon bruhwarm in Kiel berichter. Erst setzt bricht Bauer zugmmen., Er gup enzrehe; seine Arbeit lassen oder sein Vaterland.„Ich weror Lux Auslond ved) weiztesch nicht mebe hauen. Das solle nur für Deutschland fahren. Es ist die gefährlichste Der Fischer besorgte ihm die Papiere eines nach Amerika ausgewanderten Dorfbewohners. Eines Nachts verließ Bauer das Dorf. Einen Schlapphut tief in der Stirne, den Mantel um die Schultern, schritt er durch die finsteren Gassen Kiels. Im Gasthof war Licht. Bauer horchte am Fenster auf die Reden der Leute. Da erfuhr er, daß ein Jahrmarktsbudenbesitzer sein Boot geborgen hatte und für teures Geld besichDie Nacht nahm den einsamen Wanderer auf... Zwei stumme Kameraden Heute liegt jenes merkwürdige Boot Bauers einem Hofe des Meermuseums in Berlin. Die Hebel und Räder sind verrostet, die Außenhaut verbogen und verbeult, und so träumt es seinem baldigen hunder Zicht daneben liegt der Mitteltell eines modernen deutschen Unterseebootes aus dem Weltkrieg. Der Turm ragt mit seinem Periskop hoch über den altertümlichen Kamergden. So liegen sie dicht beieinander und träumen von der ewigen blauen See, die keiner von den beiden mehr wiedersehen soll... Th. 4 Reteie ueT Peau Wochenbeilage des„Hochumer Anzeiger 2. Blatt 7 40. Woche * M6 S Mäntel machen Leute nm * 1 4 N .1 17 3 55 1 55 ## 7 Die Note des herbstlichen Mantels ist sportlich oder elegant. Das Material ist vorwiegend handgewebter Stoff aus deutscher Wolle. Garnituren werden durch Stepperei, große Knöpfe, Taschen und Gürtel betont. Biesen und breite Nähte, Falten und Abnäher, genau wie beim Herrenjackett, geben ein typisch sportliches Gepräge. Schmuck zum einfachen Mantel: der sportliche Schal aus geschabter Wolle oder aus Samt oder aber aus dünnem weichem Pelz. Dazu nur der sportliche Hut. Der elegante Mantel ist ein Kind der schöpferischen Phantasie. Kombinationen von Wollstoff und Pelz sind vorwiegend zu sehen. Wir unterscheiden zwei Arten von Mänteln, den kombinierten 7/8 langen Mantel mit passendem Rock, der gleichzeitig auch als Mantel für den Abend geeignet ist und den langen Mantel, der durchweg zu allen Kleidern paßt. Sehr oft sehen wir den Russenschnitt in phantasievoller Ausführung, Pelzperbrämung an Kragen und Stulpen. Dieses alles gibt ein durchaus vornehmes Gepräge. Das Material ist wieder Samt, weiche Wolle, leicht diagonal gestreifter Stoff, plastische Gewebe, imitierter Pelzstoff. Kombinationen von Wollstoff und Samt sind sehr beliebt. Knöpfe und kordelartige Verschnürungen bilden neue Verschlußmöglichkeiten. Die schönsten Materialien warten nur auf ihre sachgemäße Verarbeitung. H. Meier „Wata ein TStumenen mir geschenkt... Ein kleines Kapitel Blumenpflege Wir stehen im Herbst. Noch blüht es in den ten bunt und üppig, aber bald wird dieses Blühen sparsamer und die Anschaffung von Blumen teurer. Und doch— ein paar Blumen geben dem Zimmer eine frohe Lebendigkeit, einen Optimismus, den keiner entbehren sollte. Sicher läßt sich jede Woche eine Kleinigkeit vom Wirtschaftsgeld der tüchtigen Hausfrau absparen, die dazu reicht, stets frische Blumen in der Schale oder in der Vase zu haben. Wer Blumen liebt, wird sie auch gern und gut pflegen und ihr Leben nach Möglichkeit verlängern. Bevor der Blumendoktor spricht, noch ein paar allgemeine Dinge über die Art, wie man Blumen ins Zimmer stellen soll. Berücksichtigung der Natzur zit höchste Kunst. Fr: dem Zweiglein die Freihen# der Bewegung gönnen, Masse erdrückt und zerstört die Wirkung. Drei, vier Gladiolen in ein hohes Kristallglas gesteckt, jede einzelne in die richtige Lage zu ihrer, Nachbarin gebracht, sehen reizend aus. Man achte steis auf die Tage der Blumen zueinander, auf die Neigung der Zweige, ihr Hinausragen über die Basis des Gefäbeg, g zusammengebundene Sträuße verwenden! Es ist un sch schon gegen die Natur, die in jedem Lufthauch sich wiegenden Blüten der Freiheit und Beweglichkeit zu berauben. Gewiß, man schenkt Blumen zu einem Strauß gebunden, aber die verständnisvolle Hand gibt ihnen bald die Freiheit! Da wir gerade deim Verschenken sind: wenn man die Räume kennt, in denen die Blumen schmückend wirken werden, dann richte man sich auch danach: wo zarte Farbtöne vorherrschen, vermeide man zu saftige Blumen in grellem wuchtige Möbel stehen, paßt zum Beispiel Herbstlaub mit bunten, derben Georginen hinein. Die Blumen sind gekauft, frisch, ohne verfärbte Stengelenden und mit grünen Blättern.„Wirklich erst heute früh abgeschnitten“, wie die Blumenfrau sagt. Da nur die glatte Schnittfläche Wasser einsaugen kann, schneidet man zuerst mal die Stiele ein wenig kürDie Frau im Haus, so selber wacht, Aus einem Pfennig zehne macht. Alter Spruch „Reisst Doktor auß Eine deutsche Aerztin im ehemaligen Kaiser-Wilhelm-Land Die Verfasserin dieses Berichtes, die Studienrätin Fräulein Theodora Wendlandt, hat kürzlich eine Studienreise durch die ehemaligen deutschen Kolonien im Bismarck=Archipel und China gemacht und berichtet von ihren dortigen Erlebnissen in ihrem Tagebuch. Noch dringt kein heller Schein durch mein Moskitofenster, aber das Gurren der wilden Tauben kündet, daß der Morgen nicht fern ist. Schnell genieße ich das kühle Bad, wie es hier in Neu=Guinea in einfacher oder eleganterer Aufmachung üblich ist. Ein mit Regenwasser gefüllter Eimer ist an der Decke des Baderaums aufgehängt. Man zieht an einem Draht, dann öffnet sich die Klappe des Eimers, und die kühle Flut ergießt sich über den Körper, der auch des Nachts eine Temperatur von nicht unter 27 Grad erleiden mußte.„„ Die Palmen tasten in den zartrosa Streifen des Himmels. Ihre Fiedern zittern im ersten Morgenlüft: chen, erwacht aus dem Schweigen der Nacht. Je####### die beste Zeit zum Besuch des benachbarten Vorfes. Der getreue Michael steht schon mit umgehängter Teeflasche bereit; sein Gesicht, das mir einst mit der fettglänzenden schwarzen Haut, der breiten Nase, den steischigen Lippen nicht wenig unheimlich erschien, zeigt jetzt in meinen Augen nur den Ausdruck freundlichster Aufmerksamkeit. Er schreitet nun als mein Führer Ein dauerndes Hinauf und Hinunter auf durchweichtem, rötlichem Lehmboden gibt den Füßen eine angenehme Kühle. Dann geht es einen bequemeren, brei: ten Weg in die Höhe, und bald steht es aus, aus ob ich in einer vornehmen Allee eines Berliner Vorortes dahinschritte, nur daß statt der Linden oder Ulmen stattliche, breitkronige Mangobäume und hellglanzende Bananenstauden meinen Weg einrahmen. Ich schreite in das langgestreckte Reihendorf dieses Bergrückens hinein. Man hat mich schon von weitem bemerkt, und so löst sich aus der vielköpfigen Gruppe vor dem tiefdachigen Pfahldorf eine würdige Gestalt, die mir freundlich die Hand zum Gruß bietet. Ich schlage kräftig ein, und nun gibt es ein Händeschutteln die ganze Gruppe hindurch. Dieser Alte kommt mir wie ein Araberhäuptling vor; das liegt wohl an dem grauen, krauswolligen Spitzbart und der kühnen, gebogenen Nase. Ethnologen haben ja auch von dem nicht seltenen semitischen Typ unter der melanesischen Küstenbevölkerung gesprochen. Eine lebhafte Unterhaltung setzt ein zwischen der Gruppe, Michael und mir, die aber meinerseits nur darin besteht, den freudestrahlenden Gesichtern ein einigermaßen entsprechendes entgegenzuhalten. Jedermann weiß, welch untergeordnete Stellung die Frau bei primitivert Völkern einnimmt. Hier aber lebt ein weibliches Wesen, zu dem von fern und nah die Eingeborenen pilgern, um Hilfe zu suchen. Es ist zwar eine Weiße, diese„Missi Doktor“, sie steht in Diensten der Mission; aber in ihrem Hospital finden alle Kranken Aufnahme. Daß die Weißen keine Götter sind, hat man ja nun schon lange bei den Schwarzen bemerkt; st heißt es hier unter ihnen:„Missi Doktor hat zwar die Haut eines Menschen, aber darunter steckt ein göttliches Ein dunkelfarbiges, in sauberen Kittel gekleidetes Mädchen führt mich in eins der Häuser, und sogleich bin ich mitten auf dem Schlachtfeld ärztlicher Tätigkeit. Welche entsetzlichen Hautwunden decken hier den Körper eines nackten Kindes, dort die Sohle einer Frau, da wieder das dick geschwollene Bein eines Mannes. Unter ihnen steht das schmale, zart aussehende Fräulein Doktor und arbeitet tapfer mit Pinzette, Schere und Salben, und viele der Kranken sehen hier zum ersten Male, was saubere, freundliche Pflege bedeutet. Eine weiße Schwester und ein zahnärztlich ausgebildeter weißer Gehilfe stehen der Aerztin dauernd zur Verfügung, aber auch eine Anzahl Eingeborener sind zu ärztlichen Gehilfen erzogen worden. Die Kräfte der Weißen sind fast übermaßig in Anspruch genommen, denn zu den vielen rein Maßnahmen kommen ja noch verwaltungstechnische allerlei Art. Aber Fräulein Doktor K. arbeitet hier seit zwei Jahren nicht nur unverdrossen, sondern auch freudigen Herzens, obwohl fünf weitere Jahre vergehen müssen, bis sie auf Urlaub nach Deutschland fahren kann.„Und auch abwechslungsreich ist mein Leben“, sagte sie fröhlich,„da muß ich gelegentlich tagelang über Land, durch Urwald, Dschunger und Flüsse, um zu einem schwerkranken Weißen zu gelangen, wenn ich nicht gerade eine Pinasse erwische oder mich auch einmal ein Flugzeug Wir wollen hoffen, ja fordern, daß deutsche Tätigkeit, die in unserem alten Koloniallande anerkannt vorbildlich schafft, weiter ihr Arbeitsfeld findet.„Missi Doktor“ und die anderen Deutschen im Lande, sie sprechen draußen für uns durch ihre Arbeit! zer. Blätter an Stielenden werden entfernt, sie beschleunigen nur die Fäulnis. Gut darauf achten, daß die Blütenstengel nicht den Boden der Vase oder Schale berühren. Eine Prise Salz oder Zucker, auch Salpeter mit Ammoniumphosphat vermischt, verlängern die Lebensdauer der Blumen. Wenn die Blumen aber welk sind— man bringt sie von der Reise mit, und sie haben die Fahrt nicht so recht gut überstanden— greift man zu folgendem Mittel: heißes Wasser, möglichst siedend, Blumenstengel ein Stückchen hinein. Darin läßt man die Pflanzen bis zum Erkalten stehen, schneidet dann das gebrühte Stück des Stengels ab und setzt die Blumen in eine Vase mit frischem kaltem Wasser. Diese Prozedur dürfte in den meisten Fällen erfolgreich sein. Blumen, die man von einem Ausflug mit nach Hause bringt, sollten in einen Eimer mit abgestandenem Wasser gestellt werden, das ist ihnen bekömmlicher als frisches Wasser. Dabei muß darauf hingewiesen werden, daß man Wiesenblumen möglichst erblüht pflücken soll, da ihre Knospen im Zimmer schwer aufgehen und klein und unansehnlich bleiben. Ein lieber Zimmergefährte ist das Alpenveilchen. Man kennt es zumeist in Töpfen, und im Herbst erinnern wir uns, daß es Zeit wird, den Alpenveilchentopf auf das Fensterbrett zu stellen. Knospen, die jetzt entwickeln sollen, brauchen viel Licht. und Wärme, um selbst einmal Frohsinn verbreiten zu können. Zuerst wird die Blumenerde nur schwach begossen, immer mit abgestandenem Wasser von etwa 20 Grad. Nicht das Herz unserer Pflanze berühren, das verträgt sie nicht und beginnt dann zu faulen. Von unten begießen, ist empfehlenswert. Wohltemperiert muß das Alpenveilchen gehalten werden, Sonne wohl, aber nicht die pralle Mittagssonne, das Alpenveilchen gehört, wie der Name es schon sagt, zu den„kühleren" Naturen Nun noch ein kleiner Kniff, um das schöne Herbstlaub recht lange frisch zu erhalten. Man stelle es gleich nach dem Abpflücken auf ein paar Tage an einen kalten Platz und bügele dann Blatt für Blatt mit einem lauwarmen Eisen über! Man wird mit dem Erfolg zuPelargonien und Fuchsien stellt man vor Frosteintritt in den gut durchlüfteten, hellen Keller. Sie brauchen Licht. Man gießt sie während des Winters nur wenig, gerade soviel, daß sie nicht vertrocknen. Wir sind jeder Blume dankbar für ihr Blühen, und sie ist es uns für die richtige Pflege. Nichts Bescheideneres gibt es doch als eine Pflanze; überall, wo man sie verständnisvoll behandelt, dankt sie es durch ihr Blühen, durch ihren Duft und macht auch an arbeitsreichen oder schwereren Stunden Freude und gibt neuen Lebensmut. Lore. „Besuchen Sie häufiger ein Theater, ein oder ein Kino?“ fragte ich im Laufe unseres Gesprächs die vielbeschäftigte kinderreiche Hausfrau, die mich zu einer Kaffeeplauderstunde eingeladen hatte. „Selten!“ gestand sie.„Meine Zeit und auch— offen gesagt— mein Geldbeutel reichen oft nicht dazu aus. Leider komme ich auch nicht so häufig dazu, ein Buch zu lesen, wie ich es möchte. Aber darum verzichte ich bei weitem nicht auf geistiges Leben und Einblicke in alle Zeitvorgänge. Unsere Zeitung nämlich hat einen ganz vortrefflichen unterhaltenden Teil, der immer mit guten Romanen versorgt ist. Sehen Sie— sich festlesen, das gibt es da nicht; der Fortsetzungsroman unterbricht rechtzeitig das Lesefieber, und die knappe Frühstücksstunde, die ich mir gönne, reicht noch für eine der hübschen Skizzen oder auch für ein Die Hausfran bietet mie nochnals von ibrern grsch, tigen Kuchen an und verrät, das Rezept zu diesen Genuß der Küchenecke ihrer Zeitung entnommen zu „Uebrigens“, fährt sie fort,„über Theater=, Kinound Konzertaufführungen, über neu erschienene Bücher und Vorträge lese ich ja regelmäßig in unserer Z sehr ausführliche Berichte, die über alle Darbietungen, von denen man spricht, einen Ueberblick verschaffen. „Ich habe einmal“, erwidere reiche Betrachtung mit der Ueberschrift:„Ferien vom Du“ gelesen. Diese Schilderung fällt mir eben ein, da ich Sie so sehr von Ihrer Familie beansprucht sehe. Schade, daß ich diesen Artikel nicht...“ „Einen Augenblick—!“ unterbricht mich die Hausfrau, verläßt für eine Minute das Zimmer und kehrt mit einer großen grünen Mappe zurück. Sie blättert in den sauber mit Zeitzugsgazschnitten, beklebten gerie, und lächett:„Bitte, hier haben wir schon die„Ferien vom Du“ die Sie mir wünschen. Auch ich habe den Artikel gelesen und fand ihn hervorragend. Und, schauSie, in dieser Mappe werden alle Hohellezuxgenghte für uns über den Tag hinaus Wert haden, ausbewührt. Mein Mann hat diese Mappe, aus der so viele inhaltreiche Zeitungsartikel wieder auftauchen, die Renaisanee genonnt,„ zisane.1: erwidere 14. Prachtvoll— die Renaissaner... erwwere ach. „Natürlich so manches wertvolle Zeitungsblatt, das sonst der Vergessenheit anheimgefallen wäre, erlebt nun in Ihrem Familienkreise seine verdiente Wiedergeburt, indem es noch einmal nachgelesen werden kann. Sie haben ja zu Ihrer Zeitung beinahe persönliche Beziehungen", gehört unsere Zeitung mit in unser Leben, hat teil an unserer Lebensauffassung und ergänzt unsere Weltanschauung. Wir und unsere Zeibewies mir, daß man sich nicht nur durch die Zeitung, * Der Walk Eines Morgens— ich lag noch im Bett— bekam Von Gitt lch einen säuberlich getippten Bries,. Herr, ich, seggeslen lichen Zeilen verdanke, ließ sich, teicer niche seststeuen. Die Unterschrift fehlte. Der Brief hatte folgenden Wort„Sehr geehrter Herr! Wenn Sie wieder einmal mit einer Dame im Kaffeehause sitzen, dann lassen Sie es gefälligst bleiben, jeder fremden Frau, die an Ihrem Tische vorübergeht, nachzugucken. Denn sonst könnt man auf den Gedanken kommen, daß Sie ein unverbesserlicher Wawk sind. Kummern Sie sich Lieher Ihre Tischnachbarin. Die ist noch viel zu hi Für gewöhnlich pflegen anonyme Briese nich, richt aufzuregen. Dieser aber regte mich doch auf. Denn ich fragte mich sofort: Was ist ein Wawk? Ich sprang aus den Federn und stürzte an den Bücherschrank. Heraus mit dem Konversationslexikon! Aber in dem Bande „Uranus bis Zweikampf war das einzige Wort, vus mit Waw anfing, das polnische Dorf Wawre an der Weichsel. Einen Wawk, und noch dazu einen unverbesserlichen, gab es auch in dieser„Encyklopädie des allge Es ließ mir keine Ruhe. Was war ein Wawk“ War es eine Schmeichelei? Oder eine Beleidigung? Konnte das rätselhafte Wort einer fremden Sprache entstammen und etwa die Bedeutung von„Don Juan“ haben? Oder war es der Name eines mir unbekannten WüstenAm Abend traf ich in unserem Stammlokal einen Freund, der so ziemlich alle europäischen Sprachen beherrscht. Ich fragte ihn. Ich schrieb ihm die geheimnisvolle Vokabel auf einen Bierdeckel. Er kratzte sich am Kopfe.„Dem slawischen Sprachschatz“, sagte er,„gehört es nicht an. Aber könnte es nicht vielleicht Indianisch sein?"—„Wie kommst du denn darauf?“ a“ meinte er,„es hat doch dieselbe Endung wie Tomahawk. Das würde in deinem Falle dann so etwas Da hatte ich genug. So kam ich nicht weiter. Am Gesicht. Dann verklagt er dich, und dann ist es Sachdes Amtsgerichts, den Fall zu klären..m Mam, Doch ich brauchte die hohe Obrigkeit mit vem Wawk nicht zu behelligen. Eines Tages nämlich Freundin Dörte bei mir, um mich zum Kaffeetrinken abzuholen.„Dörte“, sagte ich,„du bist doch ganz gescheit. Schau mal, ich habe da so einen merkwürdigen Brief bekommen...“ Und ich zeigte ihr das Dokument unter besonderem Hinweis auf den Wawk. Das ist doch ganz klar“ sagte Dörte,„die Fgau, die das getippt hat, hat blind geschhäßenz— die blind ist“ antwortete ich,„das#### ich mir auch schon gedacht. Blind vor Eifersucht, buind vor Liebe— weiß der Teufel!"— Bilde dir nur nichts ein“, lachte Dörte,„so meine ich's nicht. Nein— sie hat beim Schreiben nicht auf die Tasten geguckt, sondern in die Luft. Verstehst du?“—„Und was hat das mit dem Wawk zu tun?"—„Das ist doch nicht schwer zu erraten. Sieh dir mal deine Schreibmaschine an! Die „Esel“ schreiben wollen und hat aus Der Geist Schlimm, schlimm! Tantippe hatte ihren Mann Peggagtrgi, Lereinen Re e ce e eche uren Srien ferzeso Nat, und dieser rief den Geist idet Sveinurtic en „Reden Sie ihn an!“ gebot der Spiritist. Zantippe erzitterte. „Xaver, bist du es?“ hauchte sie. Jawohl, Xantippe!“„Heren wo.8 „Geht es dir gut in der anberen Welt: „So gut, wie es mir auf dieser nie ergangen „Du oist also glücklicher als bei mir?“ „Hunderttausendmal!“ „Wo bist du denn, Xaver?“ „In der Hölle!“ sagte der Geist und verschwand. Der Konsequente Sie:„Und wenn ich nun deinen Heiratsantrag nicht annehme, wirst du dann wirklich Selbstmord begehen?“ Er:„Ja, das tue ich immer!“ Eine tolle Nacht Herr: Wo bin ich denn vergangene Nacht gewesen, Diener:„Das weiß lich nicht, gnädiger Herr, aber die Bank hat gerade angerufen und läßt fragen, ob sie einen Scheck auszahlen soll, den Sie auf Ihren Kragen geschrieben haben.“ Umsonst Ein reicher Bankier war mit einer Hollywooder Diva verheiratet. Eines Tages ging er zu einer Wahrsagerin.„Denke dir", berichtete er am Abend seiner Frau,„ich war heute bei einer Kartenlegerin, die mir für 10 Dollar gesagt hat, daß du mich gar nicht liebst.“ „Bist du wahnsinnig?“„schrie, die Diva,„das hätte ich dir doch umsonst sagen konnen! Frau hat das Wort„En„Heirm sepuck und zu. aus Versehen bei jedem Buchstaben dieses Wortes eine Taste zu weit nach links gegriffen. Wawk— das heißt bsposit bese Aberascherie, S gogegleict Wselei So was von Scharfsinn ist ja noch nicht dagewesen! Wie ttelieh„Du bist wirklich ein Wawk“, sprach Dörte zärtlich. Kaumatuu„Diesen Brief hab' ich dir doch geschrieben! FOOTATSER Eine schwimmende Kirche Buenos Aires. Zum erstenmal ist ein Schiff gebaut worden, das als schwimmende Kirche verwendet wird. Vor wenigen Tagen ist in Buenos Aires der Dampfer„Christkönig“ seierlich vom Erzbischof eingeweiht wordegzgheghaz. bestimmt ist, in Patagonien regelmäßige#####sbienste abzuhalten. Die christliche Bevötterung Patagoniens und der Inseln im Süden Argentiniens mußte bisher auf ein Gotteshaus verzichten, da sie auf eine Fläche von 30000 Quadratkilometer verteilt ist, so daß sich der Bau von Kirchen bei den großen Entfernungen nicht lohnen würde. Nun wird der„Christkönig" allsonntäglich die Küsten dieser entlegenen Gebiete befahren, um den Leuten Gelegenheit zu geben, einer Messe beizuwohnen. Die Einwohner Patagoniens sind aufgefordert worden, sich zu bestimmten Zeiten am Strand einzufinden, wo sie auf die schwimmende Kirche gebracht werden, um das Schiff nach Beendigung des Gottesdienstes wieder zu verlassen. Der„Christkönig enthäl übrigens neben der Kirche auch eine Schule, in der die Kinder Religionsunterricht erhalten, und ein Hospital, in dem Kranke, die keine ärztliche Hilfe haben, gepflegt werden. aber wahr die Mlchkuh in der Untergrundbahn London. Mit Bedauern hat man in London die Feststellung gemacht, daß sich der Milchverbrauch der Bevölkerung ständig verringert. Da es aber für die Landbevölkerung eine Lebensnotwendigkeit ist, ihre tägliche Milchlieferung restlos verkaufen zu können, hat man sich in der britischen Hauptstadt zu einem ebenso merkwürdigen wie originellen Feldzug zur Erhöhung des Milchverbrauches entschlossen. Die Londoner haben nicht wenig gestaunt als sie plötzlich eines Tages auf der Untergrundbahnstation mitten in der Stadt zwei schöne Milchkühe sahen, die hinter einem mit der Aufschrift„Trinkt mehr Milch" versehenen Gitter untergebracht waren. Natürlich versäumte auch der eiligste Fahrgast, nicht, die hübschen Tiere, die mit etwas erstaunten Augen die ungewohnte Umgebung musterten, zu bewundern, und ganz London freute sich über diese nette lebende Reklame, die hoffentlich auch ihren Zweck erfüllen wird. Zweimal täglich fahren die Reklamekühe sogar mit der Untergrundbahn mit, des Morgens, wenn sie gebracht werden, und des Abends, wenn sie in den Stall zurückkehren. Dann werden sie in einen Sonderwagen verkaden und brausen— wahrhaft Kühe des 20. Jahr; hunderts!— unter dem Häusermeer der Weltstadt dahin. Keinzeilhochzeil 1936 Newyork. Eine merkwürdige Hochzeit fand unlängst im Staate tausende zu spät abgehalten wurde. Braut und Bräutineuen Lebensinhalt geben. Professor Keever erklärt, daß zahlreiche Leute viel länger leben könnten, wenn sie nicht das niederdrückende Gefühl hätten, zum„a Eisen“ zu gehören und darum willenlos auf das Sterben warten, obgleich sie organisch noch ganz gesund sind. Ihnen will er Beschintzegange, Fgregungen neuen Mut geben. Das Mindestalter fur den Einrrit in diese merkwürdige Schule, bir sich schon bei ihrer Eröfnung gröbten Zelaufes erseute, 1Horauggesetzt, ist, zählt die älteste Schülerin ihm am meisten Freude macht, maggrheite, man Kann werker betätigen oder als Geisterurbelter, man kann Feoferige anhören, sich in wissenschaftlichgmiegl tpassen: Beschäiftigung. Greis findet eine Pechuße nicht nur eine Fülle von Lebensweisheit und Erfahrung, sondern auch eine Menge fröhlicher, lebensbejahender Menschen. Kreuzworträtsel Waagerecht: 1. Deutscher Strom. 4. Stadt in Brasilien. 7. Deutsche Universitätsstadt. 8. Schiffsrand. 9. Zahl. 10. Vistereinschnitt. 11. Stadt in Italien. 14. Stadt im Rheinland. 17. Preußischer Staatsmann im 19. Jahrhundert. 19. Flaches Verbindungsstück. 21. Wurfspieß. 23. Schwermetall. 24. Stadt in Thüringen. 25. Feierliches Gedicht. 26. Flugzeugführer.— Senkrecht: 1. Weiblicher Personenname(Kurzform). 2. Tafelfisch. 3. Schwimmvogel(Mehrzahl). 4. Europäische Hauptstadt. 5. Weiblicher Personenname. 6. Konzerthalle. 8. Uniformstreifen. 10. Lederpeitsche. 12. Ort in der Schweiz. 13. Italienischer Flugzeugführer, 15. Wortkürzung. 16. Großer Baumbestand. 18. Römischer Kaiser. 20. Größeres stehendes Binnengewässer. 22. Beamtentitel.(ch = 1 Buchstabe.) Versrätsel Wer Furcht im Sportgerät geschickt versteckt, deckt. Silbenrätsel Immer so Der Autofahrer hält vor dem Gasthaus. Der Kellner kommt und fragt nach den Wünschen des Fahrers. Dieser sieht den Ober scharf an und meint: „Ich muß Sie doch kennen!... Irgendwo bin ich mal auf Ihr Gesicht gestoßen, nicht wahr?“ „Nein, mein Herr“, sagt der Kellner,„es hat immer so ausgesehen!" Im Wilden Westen Die Frau eines Hinterwäldlers aus Mittelwestamerika, deren Fußsohlen infolge der lebensl#ngen Schuhlosigkeit hart wie Leder waren, stand eines Tages vor dem offenen Herdfeuer, als der Ehemann zu ihr „Tu den Fuß auf die Seite, du steht auf einer „Welchen Fuß, Mannk“ fragte die Frau leichithin. Im Gefängnis Wärter:„Keine Widerrede, wenn ich etwas anordne, Gefangener:„Geben Sie man bloß nicht so an, Herr Wärter, gegen mich sind Sie eine Null! Sie können hier jeden Tag herausgeschmissen werden, aber ich erst nach zehn Jahren!" Logik „Glaubst du, Wanda, daß der Herr, der dich küßte, Ganz gewiß, Mama! Als ich nach dir um Hilfe schrie, küßte er mich ruhig weiter.“ Im Pfandhaus Aus den 43 Silben: ca— chau— chel— chen— da— dach— dor — dorff— ei— end— er— er— fe— first— he— heim— hors— hu— in— In— In— in — keit— la— lei— lich— mes— nau— ne— nen— nung— pen— rung—rus— au — tat— tau— ter— trak— u— ulm un= 20 sind 17 Wörter mit folgender Bedeutung zu bilden: Kleine Abhandlung religiösen Inhalts Nauhnoges Ort in Oberbayern(bei München) Anderes Wort für Andenken Handwerterverein Bod in Hesten Deutscher Dichter Lateinische Bezeichnung für Halbinsel Männlicher Personenname Soldeninstrumend Is erschten vielnehr in Festgewändern, die der Steinzeit entsprachen, nämlich in Tierfellen. Auch die Hochzeitsgäste machten den schrulligen Mummenschanz mit und kamen, wie es die Einladung vorschrieb, in„Steinzeit=Toiletten“. Natürlich hatten sich zu der eigenartigen Vermählung neben Photographen und Reportern auch zahlreiche Zuschauer eingefunden. Ist die sogenannte Steinzeithöhle von Oregon schon an sich eine Sehenswürdigkeit, wollte man sich erst recht nicht eine„prähistorische Trauung" entgehen lassen. Es wirkte allerdings ein wenig„unzeitgemäß", daß der Bräutigam eine Hornbrille trug und daß die Braut ihren Mund einer ausgiebigen Behandlung mit dem Lippenstift unterzogen hatte. Immerhin war der Rahmen im übrigen ziemlich gecht“ und das jungvermählte Paar versicherte ebenso wie die Hochzeitsgäste, daß die Trauung in der Höhle außerordentlich feierlich und ergreifend gewesen sei. Zunderljährige auf der Schulbank Oklahoma. Awsschenspiel Gegensätze 1. Hart Text 2. Holz schlecht 3. Nah Hörer 4. Feld Katze 5. Alt Mann 6. Kann gehen 7. Immer hungrig 8. Mund Mensch Zu vorstehenden je zwei Wörtern sind die Gegensätze zu suchen. Diese sind in jedem Falle ein Hauptwort. Wie lauten sie? Füllrätsel Werden die Felder durch die richtigen Buchstaben ausgefüllt, so entstehen sechs Wörter von sechs Buchstaben; der dritte Buchstabe in sämtlichen sechs Wörtern ist ein m. Die Wörter nennen: Eine Person aus einem Drama von Shakespeare, eine Stadt in Portugal, eine Bezeichnung für Reichtum, eine türkische Insel, Drama von Goethe und eine Bezeichnung für eine Legierung. Fußwechselrätsel Inge Korb Tiber Pola Hort Samt Racket Senn Lenz Qual Spore Die Endbuchstaben vorstehender Wörter sind durch miteinander verdunden, ein Münchener Voklsest. Magische Figur Schlingpflanze Donauzufluß Stadt im Düsseldorfischen Charakterzug Stadt in Frankreich Krapgerät zum Reinigen von Flachs und Wolle Kleingstatsches Geblrge Boild ohne Anlang und ünde 9s9 um msandhaus g. ag-gegee meine gotuhr zum Pfandhaus suldeter Lebemann:„Na, Io. Baron von Flitterstein war auch da und hat Schmuck versetzt. Er sagte, es wäre sein eigener! Lebemann:„Sie sagten doch natürlich auch, die Uhr Diener:„Natürlich, gnädiger Herr!— O jeb.— die sich überflüssig und vernachlässigt vorkommen, einen was wir beide gelacht haben.“ Sladt in Bohern Oderher Tell des Hauses Richtig gebildet, ergeben die Wörter in den fangsbuchstaben der ersten und zweiten Silbe ersteren von vorn nach hinten, die letzteren von hinten nach vorn gelesen— ein Sprichwort. ***** ******* ***** ***** an eese gg hh 11 IIII nunn rr ses tt an Die hieraus zu bildenden Wörter sollen waage= und senkrecht gleichlauten. Auflösung aus der vorigen Nummer Suvengeizngtrütsel: Senkregzi: 1. Erna,I Sraister, I. Pegiege. Blasier, u. Ssbenst. Umwandlung: Wasa, Alba, Leder, Log, Ida, Sorau. b-be Perunge u Prgerashn e. Sischiesh Vergerae, Swmmonur,u96; gurug, Verschmeigur Zygrätter; Karabiner. Kuckuck. sot, Unterhalt, Charakter, Karabiner.— Aus aller Welt Serihure und Juttr..... Wie sich Hollands Thronfolgerin und Prinz Berühard zu Tippe fanden d“ auf diesem Gehiet ein so umfassendes Den Haag, 2. Oktober 1936. Hause, die sich nunmehr nur noch aus den Prinzessinnen Cäcilie von Hohenzollern, Katherine und Irene von Griechenland, Kyra von Rußland und Friederike von Braunschweig=Lüneburg zusammensetzen. Selten hat sich eine Thronfolgerin so sorgfältig und modern auf ihr Erbe vorbereitet wie Prinzessin Juliana, der es das holländische Hofgesetz verbietet, sich mit einem Mann zu vermählen, der in irgendeinem Lande Thronansprüche geltend machen kann. Schon seit langem ist die holländische Thronanwärterin in die Weltpolitik eingeweiht, sie hat in den letzten Jahr stets, wenn die Königin Wilhelmine von Den Haag abwesend war die Regierungsgeschäfte geführt.„Holland wird dereinst eine außerordentlich gut informierte Königin haben“, schreiben die englischen Zeitungen. Prinwobei sie nicht verhehlt, daß ihre Lieblingssprache nach Der Führer sagte: Die 136 Menschen auf einem Quadratkilometer in Deutschland können— selbst bei den größten Anstrengungen und genialster Ausnutzung des vorhandenen Lebensraumes— ihre vollkommene Ernährung aus dem Eigenen nicht finden. Um wieviel mehr ist es daher Pflicht eines jeden, diese vom deutschen Bauern mühselig dem Boden abgerungenen Erntevorräte vor dem Verderb zu schützen. ihrer Muttersprache Deutsch ist. Sie hat an, der Universität von Leyden internationales Recht stuviert und ist Doktor der Jurisprudenz. Sie kennt die Struktur der inneren Verwaltung Houands ebenso genau wie die der Gouvernements des riesigen koionialreiches. die auf viesem Gebiet ein so umfassendes Wissen haben vie Prinzesin Juliano...,sehernhen Heirst Was sagt die Welt zu dieser bevorstehenden Heirat, die zweifellos auch in der internationalen ihre Kreise zieht? Holland selbst hat die Nachricht, daß ein Deutscher Prinzgemahl werden wird, mit großer Befriedigung aufgenommen. Man gibt der Erwartung Ausdruck, daß die Vermählung die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Holland noch beträchtlich vertiefen wird. Selbst in England vertritt man die Meinung, daß die Tatsachoesiänpischeentischzeg die holländisch=französischen und Freundschaftsbande zugunsten Deutschlands verschieben wird. Man widmet der Person des Prinzen zu Lippe ausführliche Berichte, in denen besonders gerühmt wird, daß der zukünftige Prinzgemahl einer der hervorragendsten Automobilisten Europas sei. Freilich hat die Thronfelgerin der Rieberlande nur wenig Böcliebe für gern die— Nähnadel schwingt. gern die— Nähnader schwingt. Hochzeit auf dem Karussell Nepport, 2. Oktober. uoge such zanischen Staate New Zerset ein Gastspiel vordaweritont: seine Praut Miß Anna WanaEr überredete seine Braut Miß Anna Wana maker dazu, sich auf dem Karussell trauen zu lassen, und der Standesbeamte willigte ein, die Zeremonie hundert Zuschauer eing der Trauungsakt go,zfrig, die Hochzeitspferde“ wurden geradezu gestürmt. die„Hochzellspferde wurden gerabezu gesturmt. Thronfolgerin der Niederlande nur wenig Vorliebe fi Der Munf der Mialu Hurlnierie Tragödie im Kloster Aula Dei— Eine Episode aus dem spanischen Bürgerkrieg sters Aula Dei, der in diesen Mauern vor 18 Jahren Herrscherin über 57 Millionen Im übrigen ist die Prinzessin eine leidenschaftliche Tänzerin, eine hervorragende Köchin, eine gute Tennisspielerin, Schlittschuhläuferin und Bergsteigerin, die sich wenig aus Popularität macht und sich nur ungern photographieren läßt. Ihr jährliches Einkommen beläuft sich gegenwärtig auf 540 000 Mark, ein Betrag, der sich am Tage ihrer Krönung zur Regentin der Niederlande vervielfachen wird. Man darf nicht vergessen, daß Prinzessin Juliana dereinst über 57 Millionen Menschen regieren wird, von denen 50 Millionen in Hollanos kolonialen Besitzungen leben. Ueberdies kann sie von sich sagen, daß sie den gefestigtsten und sichersten, Thr Welt besteigt, niemals waren in Holland sen je auch nur Ansätze zu irgendwelchen revolutionären Bestrebungen zu verzeichnen. Freilich hat sich gerade das holländische haus die schlechten Erfahrungen, die zahlreiche chen seit dem Kriege machen mußten, zunutze gemacht. Die Könige leben nicht mehr in einer Atmosphäre der Abgeschlossenheit, sie sind zum Volk gekommen; ähnlich wie man die englischen Prinzen heute durch die A beitervorstädte spazierengehen sieht, so kann man auch die holländische Thronfolgerin in irgendeinem öffentlichen Gartenlokal sitzen sehen, oder man findet sie auf ihrem Fahrrad auf einer Spazierfahrt im Juliana noch die Universität besuchte, lebte sie zusammen mit ihren Kommilitoninnen in einem einfachen Fischerdorf unweit von Leyden. Sie saß fleißig über ihren Handarbeiten, wie jedes junge Mädchen in Holland. Bei Hof ist das Rauchen verpönt, dennoch hat Juliana eine Vorliebe für Zigaretten, der sie aber nur, wie sie lächelnd versichert,„in ihrem Privatleben“ huldigt. Ihre Lieblingsgericht ist Erbsensuppe mit Fruchtpudding. Prinz Bernhard zu Lippe erzählt Juliana hat ihren Bräutigam, den Prinzen Bernhard zu Lippe, in Garmisch=Partenkirchen kennengelernt. Der Prinz hat soeben englischen Pressevertretern eine Unterredung gegeben, in der er erklärte, daß die Hochzeit bereits zu Weihnachten dieses Jahres stattfinden werde.„Die Verlobung ging so schnell vonstatten", erzählte der Prinz lachend, daß ich noch nicht einmal dazu kam, einen Ring zu kaufen. Wir haben uns auf einer kleinen Gesellschaft in Garmisch=Partenkirchen kennengelernt und tanzten miteinander. Beide lieben wir in gleicher Weise den Wintersport. So fanden wir uns in der Märchenwelt der bayrischen Berge. In drei Sprachen haben wir uns miteinander unterhalten, Englisch,„Deutsch##5# Fggzig, sisch. Aber die Unterredung, die über unser Lebensschicksal entschieden hat, wurde in deutscher Sprache geführt. Wir haben gemeinsam politische Bücher gelesen und uns viel mit internationalen Rechtsfragen beschäftigt. Es dürfte nur wenige Frauen in Europa geben, Saragossa, Ende September. Im Grauen des spanischen Bürgerkrieges versinken ungezählte kleine menschlichen Tragödien, niemand findet überwältigt von dem endlosen Massenmorden, Zeit und Muße, den Einzelfall zu betrauern. Der folgende erschütternde Fall hat sich bei der Beschießung des spanischen Karthäuserklosters Aula Dei bei Penaflor in der Provinz Saragossa durch die roten Truppen zugetragen— sein Opfer ist Pierre de Morrissac, der Verlobte der Mata Hari, der nach der Erschießung der schönen Tänzerin in das Kloster eintrat. „Memento mori!“ begrüßen sich die spanischen Karthäusermönche. Wenn sie in ihrer Abgeschlossenheit den Mund öffnen, dann nur, um vom Tode zu sprechen. Und der Tod hat reiche Beute gehalten im Kloster Aula Dei bei Penaflor in der Provinz Saragossa. Die roten Truppen wollten den gewaltigen schweigenden Steinbau zu einem Bollwerk gegen die vorrückenden Soldaten der Militärgruppe machen. Die Mönche weigerten sich, die Stätte, der sie sich verschrieben hatten, aufzugeben. Sie ließen den kommunistischen Milizen mitteilen, daß sie eher sterben wollten, als ihre Heiligtümer den schändenden Händen der Roten auszuliefern. Die Antwort war, daß eine Kanone auffuhr und das Kloster Aula Dei zu beschießen begann. vergzische Sponin Mata Hari, erschoß. Pierre de Morrisae wußte, daß er ein freiwiliges Todeskommando übernahm, daß die Stunden ng Lebens nach dem Fortgang der übrigen Klosterinfugen Kampf gegen die rote Mordwelle, die Kirchen schändet und Christusdenkmäler beschießt. ben, als die Soldaten der Militärgenzre. hur, Thellag: gen aus Zweckmäßigkeit einige Kltometer 8u#t, Mänch ten. Dieses Maschinengewehr brachte der einsame Mönch in Stellung, als die Angreifer heranrückten. Eine Salve empfing die roten Truppen, die zunächst erschraken, dann aber zum Sturmangriff schritten. Mann auf Mann wurde niedergemäht von dem Kugelregen, den ein todesmutiger Mann kaltblütig ihnen entgegensandte. Eine halbe Steppämfiegingiene die Roten an ihr Zel, kom=gate.“ Man stellte den keine Punition mehr haer.,###tellte bleichen Widersacher wutschäumend an die Wand. Von zwanzig Kugeln durchbohrt, sank er zu Boden. So fanden ihn Francos Truppen, als sie Stunden, später vorstießen und das verlorene Terrain zurückeroverten. Sechzig Mann waren dem Maschinengewehr des Einen zum Opfer gefallen. Mata Haris Bräutigam er starb im Kampf gegen den roten Terrors Nanr eahegsiagn bais eicht Her Saiher Gae de Morrissac, der sie heiraten wollte. Pierre hat nie etwas von einer Spionagetätigkeit Mata Haris gewußt. Bis zum letzten Fogt, ga# Lebens beteuerte er immer wieder, daß Wr# ari einem Irrtum zum Opfer fel.—ikr Handwerk dem vielleicht verstand die Tänzerin; ihr Hanowent dem Bräutigam zu verbergen, vielleicht hat man ihr auch wirklich unrecht getan, wer vermöchte das heute noch zu entscheiden!— die Angeklagte fand in Pierre einen leidenschaftlichen Fürsprecher, der weinend und anderingend die Generale des Kriegsgerichtes beschwor, das Todesurteil zu kassieren. Aber das„ogrggl m gericht kennt keine Sentimentalitäten. Das Urteil war gesprochen. Man bewilligte dem Bräutigam der Spioeine Viertelstunde zum Abschied von seiner Braut. Fünfzehn Minuten sind Pierre und Mata Hari allein in der Zelle gewesen. Dann umarmten sie sich zum letzten Mal. Die Schüsse, die dem Leben der geheimnisvollen Frau ein Ende machten, trafen auch Pierre: er beschloß, nach dem Verlust der geliebten Frau der Erst Jahre später erfuhr man, daß er nach Spanien gewandert sei, um dort in den strengsten Orden der Kirche einzutreten und sich lebendig in Einsamkeit und Vergessenheit zu begraben. Er trat in das Karthäuser. kloster Aula Dei, dessen verständnisvoller## vem lebenskranken jungen Mann eine dauernde Heimat gewährte. Niemals hat Pierre de Morrissac mehr von den vergangenen Dingen gesprochen. Nur wenn irgendeinmal von der Spionin Mata Hari die Rede war, dann öffnete er den Mund, der sonst nur„Memento mori!“ sprach, um die Frau, die er liebte, zu verMerkwürdige Fügung des Schicksals— 19 Jahrnach der Erschießung Mata Haris fand Pierre das nämliche Ende, das seine Braut einst hinnehmen mußte. Ein„Kriegsgericht“ sprach in einer Minute sein Urteil. Und dann krachten die Schüsse, die emem schmerzlichen, entsagungsreichen, in seinen letzten Stunden aver auch heldenhaften Leben ein Ende machten. 2 Meter hohe Schneeverwehungen dnb Hirschberg(Schlesien), 2. Oktober. Im Riesengebirge hält das Winterwetter, das seit Sonntag eingesetzt hat, weiter an. Während es auf der Höhe mit nur kurzen Unterbrechungen schneit, gehen nunmehr auch im Talkräftige Schne schauer nieder. In der vergangenen Nacht wurden auf der Schneekoppe sieben Grad Kälte, gemessen Schnee liegt im Hochgebirge durchschnittlich 30 Zentimeter hoch, doch ist die Schneedecke stellenweise so stark verweht daß Schneewehen bis zu zwei Meter Höhe anzutreffen sind. Der Schneefall hält zur Zeit noch an Bisher 4 Tote, 21 Schwerverletzte der Schlagwetterexplosion in Belgien Zehn Arbeiter noch vermißt Der Mönch am Maschinengewehr Eine ganze Reihe von Mönchen, die betend in ihren Zellen verharrten, wurde dahingerafft. Schließlich gab Morrissag, der geheimnispolste Insassen des Klo Mata Hari, schonen. Viere Ein Auts schchnnm=Tarch den=Ser — S e een Am Grunewald=Ser bei Verlin honden Personen saßz, erreicht Stundengeschwindigleiten von Treivvrel bott. Do, Hoy Zand und 20 Kilometer zu Wasser. Unser Bild: Das Fahrzeug verläßt den Grunewald=Se, um seine Fahrt auf dem Land als Auto fortzusetzen dub Brüssel, 2. Oktober. Die Schlagwetterexplosion, die sich gestern abend in La Bouverie bei Mons ereignete, hat nach den bis Freitag früh vorliegenden Nachrichten vier Tote und 21 Schwerverletzte gefordert. Es befinden sich noch etwa zehn Arbeiter in der Grube. Ihr Schicksal ist noch ungewiß. Im Holzgasauto über die Alpen Stuttgart, 2. Oktober. Die erforderliche Senkung der Betriebskosten für den kommenden Volkskraftwagen und der Plan, uns von ausländischem Treibstof möglichst, epiztgasten,„ellegr dem württembergischen Landesge#######m#nß, einen der mit Holzgas betriebenen 3,3=Liter=Personenwagen zu der vor kurzem abgeschlossenen internationalen Alpenwertungsfahrt zu entsenden. Innerhalb, acht Tagen wurden zwölf Alpenpässe befahren mit Höhenunterschieden von 800 bis 1900 Meter. Das Fahrzeug blieb auf der ganzen Fahrt störungsfrei. Schwere Verkehrsunglücke dnb Torgau, 2. Oktober. Auf der Landstraße Torgau—Witgnge.,#eg phch ten eine mit drei Personen besetzte schwere Beiwagenmaschine mit großer Geschwindigkeit auf den Anhänger des Lastzuges. Die Folgen des Anpralles waren furchtbar. Die drei Motorradfahrer waren auf der Stelle tot und ihre Leichen verbrannten infolge der Explosion des Benzintanks. Bei den unglücklichen Opfern handelt es sich um zwei Monteure un einen Mann aus der Umgebung von Torgau. Das Feuer griff auch auf den Lastwagenanhänger und seine Ladung über, die bald in hellen Flammen stand. Die Feuerwehr eines nahegelegenen Ortes mußte den Brand lischen. dnd Paris, 2. Crtober. In der Nähe von Oloron in den französischen Pyrenäen ereignete sich am Donnerstag auf dem sogenannten Col'Aubisque ein schwerer Autounfall, der fünf Menschen das Leben kostete. Ein Lastkraftwagen, der fünf Arbeiter zum Arbeitsplatz beförderte, wurde von einem heranrollenden Felsblock beeinen mehrere hundert Meter tiefen Abgrund gesturzt, wo er völlig zerschmettert liegen blieb. * *0„ 0* Der Amgang mit Persil ist bei weitem nicht so schwer wie der Amgang mit Menschen: aber hier wie da muß man durch richtige Behandlung die guten Eigenschaften zur vollen Entfaltung bringen und darf sich nicht mit Halbheiten begnügen!— Bei Persil bedeutet das: die genaue Beachtung der Waschvorschrift, vor allem die Verwendung der richtigen Persil=Menge beim Waschen! Seite 22 Nr. 232 Bochumer Anzeiger Samstag Sonntag,./4. Oktober 1936 Siomens Opler der Tieße Von Wakter dis einz[Margret tranl beftig und viel ven Gesegz, Haifer, Frau den Tad erlit, als be Pse, bas Blndenten an benster, und ibe, Iia Haätte laum ber Pater die Töchter besten jungen Männer der Stadt um die. undn Der Galse ahle sch ruscrz und eizghree Hhon Ainiskeat, Perid.cdhes. Sisen Beist sair 6 wircd ss benn Piehg, Zahgi zariß er das Bopier Du versehentlich den Vornamen abgekürzt hattest anderem keihe Rede sein kann. Das weißt Du so gut wie ich. Nun stell Dir vor, Mathilde hat sich in den Kopf gesetzt, das Schreiben sei an mich gerichtet oder es Svez, a4 p. Kaut. Die Mäödchen, Kau. Sradher A. beunen unr use, Ar Ve, SAaisegnet! in die Stadt gekonmen und war im Laufe Har.,hägen meinsamen Ausflüge während der bsche ben une, gruach Alus burcheaus Bie, Fraz i dieser Bichung haz er einend der Rhädchen den VorZuneigung der Frauen in gleichbleibender und natürlicher Herzlichkeit. kann he das mit dem besen Wilen v/cht. eis Ziesem Brief, auch dem Bater nicht. Sie Knnsten einen Platz in der Welt, we(Geschichte, zu schildern, sofl auch eines bleiben. Genug an der Tatsache, daß vinn er wolle, ohne seinen Tragstoff zu verlieren. Dürfen„wir liner“ nicht ein wenig stolz darauf sein? Scahmuaber gpbietes. Du poistz se. Blis ae ueine dr Eas am aa, Haß Karl Renner Maihlde Bohnen , zheuct wieh, wis as lomst, daß P ot,, besgz Hön auf di. Zeike stmmt, werz. 91 wis vas geht. estich ue ges bn, ius weua, Die Mädchen, Kaue, Schwoster anbieke“. Du waibt se, Ple.det gais bes un gg, Eragung ziternd auf und gungen Die haeben Lelnen,.ast, bes. Has Peieige te e Se eg, a eu. ee ae aun uer eun eun ee ai an a sae Einsack Cäckerlich ! Vit, Lausanz ritwille Abskonst, grlsärten(sx, wie eine Brief vom vorigen Montag erhalten. Je, schreibe„wir“, Während die Dinge so ftangex, purde Bgagergg Ohne daß etwoas Besonderes Ober Baz, Sgerieg gpez mi oide Möchei wurich die zu ersen Pstlaht, uichzal, Nun sagen Sie mal, wo bekommeg., 5i; Peignz, iepz Tag die vielen interessanten Sachen v#n# Der Berliner als Aarartei— Das Ballongeheimnis ne en“#g De. Bandunr Aaegenbe, guadhe uiar gräien. 156 Wurg#04 uh, Leben in die vintere Lage gerzten,., zit, weis bi, offen sein zu können, und einen Vater, per##, well die Indessen war die Lage klar, und wenn wir oisen darüber reden, verraten wir nichts, was um des Rezes wenn der Erzählung willen schleierhaft bleiben müßte. Daß nämlich Karl Renner gänzlich zerfahren war von widerstreitenden Gefühlen, daß er Margret so sehr liebte wie Mathilde, und daß ihm die eine wie die andere unentbehrlich erschien. Nichts anderes war auch der Grund gewesen wegen dessen er seine Versetzung aus der Lreisstadt selber betrieben hatte und nun hoffte, bei einiger räumlichen und zeitlichen Entfernung wieder zu ruhiger Ueberlegung und Selbstsicherheit zu gelangen.# Immerhin gewann er in dem reichshauptstaorischen Getriebe und in dem Wust der neuen Arbeit vorerst ein wenig Befreiung von der inneren Bedrängnis und kam zu einigermaßen klarem Nachdenken. Doch alles denken schien vor der Schwierigkeit des Falles zu verer konnte von sich aus den Knoten nicht lösen. Erst als er nach den ersten Wochen der Zerstreuung sich aufs neue zu quälen begann, kam er zu einem Entschluß. Er schrieb, indem er den Vornamen unausgeschrieben ließ, einen Brief an Fräulein M. Bohnen. Er kam an, als Papa Bohnen mit den Töchtern heim Nachmittagskaffee saßen. Margret öffnete ihn und las laut, indem sie, um die rasch aufkommende Erregung zu verbergen, zwischendurch an ihrer Kaffeetasse nippte: „Meine liebe.! Es ist nicht viel an Zeilen, was ich Dir heute zu schreiben habe, um so mehr an Inhalt. Nur daß ich es jetzt wirklich nicht mehr aushalte, und daß ich Dir endlich sagen möchte, wie sehr ich liebe, wenn das überhaupt in Worten zu sagen ist. Meyr zu schreiben bin ich heute außerstande. In Liebe und Verehrung grüßt Dich Dein Karl,.“. Danach entstand senes gualvolle„arthezungt wachen nackten Ablauf der Zeit zu einem Murcheium macht. erfahren daß das vielfältige Bersin auch ein gewalersahren, vop u. Riesendorf darstellt. Gewiß nebe e, pe nen, bues sates mascher Bberliche Nier wpischen den Großwohnbauten und Fabriken erhalten hatte, eine zum Augsterben verurteilte Wunderlichken#ber es statistisch fentstehen basc balshe alc bsches Leie 860 bis 130 Mogen groß uid widnz.JG,.55 falls reicht die Berliner Landwirtschaft aus, um den oesamten Gemüsebed=Pez, shrer Veistungen.“ Iin Jahr für baß die Freguenz bahn im Winter steigt, was bei dem Millionenverkehr Berlins eine Vorplanung bedingt, die man sich kaum slrik 5ag=Bers vorstellen kann. Rechnei man die Gor: liebe an dos Vertehrhrjihz hensen, wpise manchem FachVe Bansce eosen ansd ir huicheihzähe äe fahren— vor alemn aber nicht Resdice Kaesie Gacer aie der Manar ge 1s raten, und nun, sich seiter Diese Frage st wahrhaftig des Nachdenkens weiten, beur., Pr2. Hens zu. La, Hauptstädten aller ErdMitarbeiter vn vrnup., u.., zst alz in der Heimat. teile, wo das Leben vief veu zi, geistigen Arbeiter die Ssechsicke sc e an Kosten aufgewandt werden müssen. lschaft abder wik voer bes sett nicht hehr neuglerigen Seiers, Her;7. 653. bis Antwart binzufhet: erhhefrise Den Peiettenr die vielgelästerten Berliner Asphalt, geerntet.,„Allerdigg der Berkiner Großpiehbestand nimmt standig an,# aber wird der Kkeinviehbestand unaufhaltsam großer. Sa zählt man heute 181 000 Kaninchen gegenüber 000 im Jahre 1928, und die 706 000 Hühner, Enten und Gäuse dieses Jahres haben sich inzwischen Wenn also auch in diesem Jahre wieder die liner im Lustgarten das große Erntedaursen des deutschen Volkes mitfeiern, so tun sie das ganz und gar nicht nur als„Außenstehende“ und„Nur=Verbraucher“. sondern inmitten ihres eigenen Bauerntums, als selbstGondern inmiten vser, Lie sich mit ihren tandwirte schaftlichen Leistungen vor keiner anderen Gemarkung zu verstecken brauchen. und sehr voll... Monika sah, daß die Bekannte überalt ein wenig nachgehalfen bettzchmagsen Prader Lippen leuchtete, zu purpurn, die fanze mäte der waren ein wenig nachgezogen, die fanste Röte der Wangen schien kosmetischer Herrunft und auf allem uod beschelden, sber aig rasch über das Paar hingehender Plick, laugend. und be esage Gesalt sche eitris auf eiven Block, veraten, deßz de Kelse, Pgzische= Beleistzig den ganz genan derkt. Aber Hloppen muß a. Und das werden Sie sehen, wenn Sie wieder einmal nach ch nuach gauz berontend vont dir Lasashe, Jah n. seine Zeitung trotz allem, was sie hietet, so billig beziehen kann. von Maste Oüredin 19) Copyright by Prometheus-Verlag, München Lächelnd winkte sie dem kleinen Fräulein Mertens ab, das sie melden wollte, öffnete die Tür zum Privatbüro ihres Gatten und trat ein. Martin wandte ihr den Rücken zu, er saß am liche,elgang, eegat sehr eieig uu einem Block. Monika blieb stehen... das war doch... war Hier— zu Martin?, Leise Martin wandte sich um, sah Wozige wurde fahl. Auch Addy Weilersheim sah sich erstaunt „Monikal“ Sie reichte ihr die Hand Monika legie widerstrebend ihre schmale Hand in die dargebotene der Bekannten. Sie fühlte eine heftige Abneigung gegen die kleine, zierliche Brünette in sich hochkommen. Sie ärgerte sich, daß man einmal im Tennisklub zu einer allgemeinen Duzerei gekommen war, daß sie nun auch die vertrauliche Anrede gebrauchen mußte. Martin Steinäcker hatte sich schnell gesaßt. „Das ist eine große Ueberraschung“, sagte er höflich.„Warum schriebst du nicht, Monika“, Mluig, „Ich telegraphierte in die Wohnung“, sagte Monika keise und setzte sich nieder.„Mir fiel zu spät ein, daß du das Telegramm nicht rechtzeitig bekommen würdest.“ „Hoffentlich hattest du eine gute Reise. Wie geht „Danke. Sie läßt grüßen. Sie ist noch sehr schwach, aber es scheint, als wenn sich ihr Zustand doch „Das ist se erfreulich.,. natüelich, die Dust in ja wundervoll da unten...“ „Ja“ Worte, Worte... Monikas Blick glit zu Addy Weilersheim, die sich ebenfolls wieder gesetzt hatte, den Stenogrammblock auf den Knien. „Fräulein von Weilersheim wird morgen als Privatsekretärin bei mir beginnen“, sagte Martin noch. „Ich habe eben ihre kaufmännischen Kenntnisse geprüft und bin zufrieden.. 4. Ju. Das junge Mädchen lachte ein wenig.„Seyr freundlich von Ihnen, Herr Steinäcker. Ich werde gern alles tun, daß Sie mit mir ziufrieden sind...“ Monika sah starr in das Gesicht des Mädchens Sie hatte Addy nie recht gemocht, jetzt spürte sie plötzlich etwas wie Haß gegen ste.( Teguarfleih uns Addy von Weilersheim trug ein Trauerrieid aus schwerer, schwarzer Seide, das eng den zierlichen, vollen Körper umschloß und seine schönen Formen diskret erkennen ließ. Das braune Kraushaar, in stanienrotes Funkeln mischte, umgab das zierliche Gezur Schau trug, nicht ut vinzur. wruczüg shei „Ich will mich verabschieben. Wann soll ich morAm neun Uhr, bitte, Fräulein Weilersheim.“ „Ja ich werde da sein, Vielen Dank, Herr Steinäcker. Auf Wiedersehen, Monika...“„„„.. Noch ein rascher, prüfender Blick überniog das Paar, das stumm und höflich voreinandersaß. Dann vio Martin hob den Blick und saß die Frau an. Ge war ein eiskalter, unbewegter Blick. „Deine Rückkehr kommt überraschend. Hatten wir nicht ausgemacht, daß du länger bleiben solltest? Ein halbes Jahr vielleicht.. Monika krampfte die Hände zusammen. „Ich hätte mich gern nach deinen Wünschen gerichtet“, sagte sie schließlich bitter und konlos.„Aber Mama wollte durchaus nicht, daß ich noch blieb. Deinetwegen. „Da sie die wirklichen Hintergründe nicht kennt ist das begreiflich. Es ist ja auch gleichgültig, eb wir hier nach außen hin eine Ehe führen oder getrennt voneinander... Du darfst versichert sein, daß du. solange wir zusammenzulehen gezwungen sind. keine Aufdringlichkeiten zu fürchten hast. Du äußertest dich in der Unterredung mit deiner Tante damals darüber so besorgt, daß es mir richtig erscheint, das zu betonen...“ Monika war sehr blaß geworden, ihre Hände zit„Martin... bitte, kannst du das ger nicht vergessen? Es war unrecht von mir... wie unrecht, habe ich erst in din Wochen einsehen gelernt, ale allein war und alles überdenken konnte... sonen wir das nicht vergessen... beide?“ Sie beugte sich ein wenig vor und sah den Mann Martin Steinäcker schlug langsam eine Blutwelle in das feste, stolze Gesicht, aber seine hellen grauen Augen verhärteten sich noch mehr. „Nein!“ sagte er schneidend.„Ich will es nicht vergessen und möchte es auch nicht...“ Sive Weot, giulck gesenstz, Iote Schaltern zuckten, Berlin kommen: es wird klappen! Denn der Berliner ist ein ausgesprochenes VerMilt das wichtigste an den Weltwander den Zegrliue sind die Ballone die Behälter des kostbaren, welches das Luftschiff über den Orgr, igentighe zepne heimnis dieser Vallonhüllen, ist Dos zund ziese Zislen IinGeheimnis, bas urnochranbar. „Was unsere Scheidung angeht, so liegt die Sache Stimme neben ihr jetzt kühl.„Du schwiegernäterlchen Gefäihlen dir gegenüber. 23 „Aber ich bestehe ja gar nicht darauf“, murmekte scharf. Aber, wie gesagt, es ist nicht leicht..“, ich muß dich bitten, Geduld zu haben und so lange nach außen hin meine Frau zu sein, bis sich eine befriedigende Lösung aller Fragen— auch mit, den Nyssenund Steinäcker=Werken— gefunden hat. 74au g Monikg hob den Kopf, wolte noch etggg g ge wehrte, wit„onistg fru.s5 cGefsichtr vu Was“ sollte, dass Röte schlug Moni# Ins Gesicht, Tous sollte, das? Was bedeutete das? Niemand hatte je gewagt, in folchem Ton mit ihr zu sprechen, mit solch entschiedener Bewegung ihr den Mund zu verbieten! Dann senkte sie den Kopf müde und trat mit dem Gatten aus der Tügz,„Pir wollen heimfahren, ja Ein höfliches:„Wie vu willft, Monika. Du wirst müde sein.“ Kr K 1 In einem Wäschegeschäft erscheint ein Knirps. „Run, Kleiner— was soll es denn sein?“ fragt e evt sost einen Kragen kausen für meinen Vater.“ „Recht so! Was soll es denn für einer sein? So einer, wie ich ihn trage?“ „Nee— einen reinen!“ Du kommst doch betimmt, Ozxnr(zes Hatzinterunsere erste, große Gesellschaft.. im Geschustputter*, große rade jsetzt, wo, die Ryssen= und die Steinäcker=Werke „Bir ist der Kopf nicht nach Festen und Feiern“, sagte Hermann Nyssen leise.„Aber ich werde komGlaubst du, mir liegt darank“ gab Monika leise zurück.„Aber Martin befiehlt und wir gehorchen...“ Eine harte Bitterkeit lag in ihren Worten Miak- eilhlice iste, air Heriae bi. aul he Art an, in der das verlangt wird.“ Monika saß dem Bruder gegenüber, das braune Jackenkleid aus weichem Georgette zeichnete schwach die zarten Umrisse„ihrer schlanken Gestalt, ein brauner Sommerhut beschattete das schöne, schmale Gesicht. „Moni, du siehst blatz aus... und schmal List du senkte die Stimme.„Lebt ihr so schlecht zusammen?“ „Schlecht?“ Monika lachte auf.„Wir jeben gar nicht zusammen... Er geht fort und ist fast nie daheim. Bei den Mahlzeiten plaudern wir wie flüchtige es nicht tun solen“ Jocze zührgogu keise.„Es durfte nicht sein. F. gut, nischts Gutem. Ader ich hatte über unseren Reogen und Mamas Krankheit völlig den Konf verloren... ich schätze Martin auch so sehr, ich dachte, es würde alles gutgehen...“ „Haß nur, Hermann“, fagte Monika mit unfäglicher Müdigkeit in der Stimme.„Laß nur. Du trägst nicht so sehr die Schuld wie ich. Was ich damals sagte, mußte unerträglich sein für ihn. Aber du kannst mir glauben, ich habe versucht, alles wieder gutzumachen. Immer von neuem. Es war umsonst. Martin ist wie aus Stein. Unsere Scheidung ist beschlossene Sache..“ „Nein!!“ Hermann Nyssen war aufgesprungen. „Du hast doch nie davon erzählt, Moni! Um Gottes willen!“ Monika fenkte den Kopf. „Ich dachte, es ließe sich alles einrenken. Ich meinte, es gäbe einen Weg, auf dem wir zu einem ruhigen Nebeneinander=Leben kommen könnten. Es geht nicht. Martin ist so eisenhart, er läßt überhaupt nicht mit sch reden.. J..9 um5 „Monika! Wenn das wäre, würve ja alles umsonst e Isch kann es nicht ändern, Hermannk Glaube mir, ich habe alles getan. Martin sucht nur einen möglichst fn eusenun gun Mähtst u laie „vu darfst nicht fehlen“ Während sie heimfuhren, kam eine flüchtige, höfliche Unterredung auf, mit Rücksicht auf den Chauffeur, der vorn saß und Zeuge ihres Beisammenseins war. „Wieso ist Addy von Weilersheim eigentlich deine Sekretärin?“ fragte Monika schließlich leise. „Die Mutter war bei mir, sie sind arm, besitzen nichts mehr. Fräulein von Weilersheim muß verdieBir war sie nicht sehr sompathisch ald t64t gr Br... u. ue hc ihre Arbeit zu verstehen“, entgegnete Martin kühl.„Aber das sind#0 gließlich kaufmännische Sachen, die dich nicht berunren.“ ziedes Wort war hart und kühl, Monika zuckte darunter zusammen, wie unter einem körperlichen Schmerz. „Ich habe nicht gern, so hübsche und elegante Frav in meinen Büros sagte Martin, dann nach ruhig plaudernd.„Ader Fräutein von Weilersheim wird wohl einsehen, daß hier kein Platz zu Flirt und Spielerei ist... Sie muß es ehen lernen...“ Hübsch und elegant... Die Worte gingen Monika nicht aus dem Sinn. Hübsch und elegant... das hatte er also doch gesehen... hatte doch gemerkt, daß Addy von Weilersheim gut aussah, eine Freude für einen Mann bedeuten konnte.....„ Plötzlich fühlte sie sich unsagbar müde und teer. Sie hätte den Kopf gegen die Wagenwand lehnen und weinen mögen. Wie kühl und fremd Martin neben ihr ierdunklen, luchtenden Augen. Der Mund wur weich.:. wie sollte das noch werdenk als ob sie weinen wollte... welch harter Empfang Leben an seiner Seite zu bieten saß... Es war doch eigentlich nicht auszudenken, e bee un be e, Plich, un de ein aldlichet BurSpeisk“s jgalsf Gange Per-4 düirde, wie er alles tun sonror, an ner un m—. sonst wäre es#hest wunge in we weit (Fortsetzung folgt.) Seite 23 Nr. 232 7 Bochumer Anzeiger„ Samstag Sonntag,./4. Oktober 1936 und Wissen hert Burgsmüller, ausgeführt vom. Orchester des deg, enchisch, erni#g Burasmüller, ausgeführt borz, Lrcheser, Livvischen Landestheaters unter Hans Bogtz##g. ung. Weltfale auf englischen Briefmarken Die Geschichte einer„Fälschung“ Die englischen Briefmarken, die König Eduard VII., den Großvater des jetzigen Königs, zeigen, sind zwar keine Seltenheit, aber eine„Fälschung". Denn der Kopf, den sie tragen, ist nicht der Kopf des Königs, sondern eines Dovvelgängers. Der König war auerdings mit dieser Vertauschung einverstanden. Denn als die alte Queen starb und Eduaro VII., den Thron bestieg, mußten rasch Briefmarken mit dem Kopf des neuen Königs beschafft werden. Man beauftragte mit der Zeichnung einen Schweizer Künstler, der aus heute unbekannten Gründen nicht nach England kommen konnte. Ebensowenig war der König aokommSalttheater der Grabbe-Woche Bielefeld— Hannover— Detmold Am Montag der sternweite, dämmerdunkle„Navoleon“, am Tage darauf das vergnügteste und witzigste Kabarett„Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung" vom Bielefelder Stadttheater gespielt. Intendant Dr. Alfred Kruchen brachte die mit geistvollen Aphorismen, fressenden Giften der Ironie und wiederum auch mit wundervollen, urdeutschen Wesenselementen gestopfte Pistole zu wirkungsvollster Entladung. Es war eine Inszenierung, nicht nach dem bekannten Bilderbogen=Schema, eine Inszenierung, sehr persönlich und einfallsreich. Bestes volitisches Kabarett ohne Pfuscherei. Ausgezeichnet, vom Tänzerischen her entwickelt, der Teufel Ernst Schröders(früher Bochum), der wie ein Feuerwerkskörper herumexplodierte, ferner ein prächtiger, bis in die feinste Gebärde echter Schulmeister(Heinz Sailer), und im übrigen ein sicher abgestimmtes Ensemble. Intendant Dr. Kruchen erntete mit seinen Darstellern überaus herzlichen, teils in die offene Szene prasselnden Beifall. * Starkes Interesse weckte auch wieder die hannobersche„Hannibal“=Inszenierung(Intendant lexische Regsamkeit kann der Gemei Afons Pape) am Mittwoch abend. Was die hanno= werten Auftrieb geben, und sein Amt als Orchesterversche Bühne zeigte, war gutes, verständiges Theater....:„stalische Qualität des Klang Die dramaturgische Bearbeitung, das klare Gliederungsprinziv überzeugt. von anderen möglichen Lösungen zu schweigen, durchaus. Kurt Söhnleins Bühnenbilder unterstrichen in ihren häufig nicht ungefährlichen Effekten den gemäldeartig feierlichen Inszenierungsvortrag. Ein rhetorisch gefügtes Mosaik guter, in Sprach= und Gebärdenstil forcierter Leistungen bot das Ensemble, das in Theo Beckers Hannibal einen leuchtkräftig begabten Darsteller besitzt. Der Dank des Hauses für diesen hannoverschen Beitrag zur Grabbe=Deutung war herzlich, wenn auch die erlebnishaft bedingte spontane Begeisterung der„Navoleon"=Aufnahme fehlte. namens Hugo Görlitz aus Witten, der in don lebte, als Modell nach der Schweiz zu schicken, damit der Künstler seinen Kopf für die Briefmarken zeichnen konnte. So ist es zu erklären, daß ein Deutscher an Stelle des englischen Königs auf die Briefmarken kam, die Eduard VII. darstellen sollen. Uebrigens wurde der Entwurf zu den Marken dem König vorgelegt, und er erklärte sich damit einverstanden. liehenen, von einem ungengurtg. Sgrkargr, 9r kaufmann gestifteten hansischen Kembrundtsreis erhalten. Internationale Ehrung eines münlterlichen Gelehrten ernannte Professor Klinge zu seinem Ehrenmitglied. schwedische Presse nahm die hohe Auszeichnung Proesenueunmgen, em tr#., Sp s brachte ausführliche Unterredungen mit dem sorscher. Bedtants Konzertwinlter kär Begonnen Die Persönlichkeit des ersten Konzertmeisters ist fur ein Orchester von erheblicher Bedeutung. Seine künstkerische Laeßsumten kann der Gemeinschaft, bemerkensführer für die musitalische Aualital des Klungköxpers von ziemlich bestimmender Entscheidung sein. Technische Vollendung und künstlerische Fertigkeit sind Voraussetzungen, soll der Konzertmeister die ihm gegebenen Möglichkeiten auszunützen in der Lage sein. Erwin Häusler ist ein noch junger Geiger, dem Augenblick die durch Erfahrung Der neue Konzertmellter stellt lich vor feine thematisch reizvolle Bühnenmusik verdanken, leitete die Konzertsaison mit der äußerst frischen und schwungvollen Ouverture zur heiteren Ope teuer in Spanien“ ein. Es ist ein knappes, lebendig empfundenes und in der Motivik wie orchestralen BeNach den Gastinszenierungen der in Detmold um die Palme streitenden auswärtigen Bühnen kam am Donnerstaa abend das einheimische Detmolder Ensemble(Intendant Otto Will=Rasing), zu, Ihm hatte man die szenisch zwar leicht zu bewältigende. insgesamt jedoch höchst problematische Aufgabe gestellt, den Romantiker Grabbe in seinem tragischen Sviel „Nannette und Maria“ nicht als literaturhistorischen sondern als dichterischen Wertzuwacht für dur deutsche Theater der Gegenwart und Zurunft zu legitimieren. Wenn sich der Betrachter, wie gern er auch die Rolle des Cherubs übernehmen möchte, von der Unmöglichkeit dieser„Rettung" überzeugt, so gewiß nicht auf Kosten der Detmolder Aufführung, die um den romantischen Stimmungsklang der schauerlichen Romanze ehrlich und ernstlich bemüht war. Man sollte sie ruhen lassen(auf dem Detmolder Spielplan wird sie nicht wieder erscheinen). Hier werden Bilder bis zur Unerträglichkeit ausgewalzt. Träumen läßt sich die Handlung, musikalisch ließe sich das Motiv begreifen, aber der widmete, Szeng erschließt sich ihre tödliche Melancholie noch am tem Recht sehr herzlich unzulänglichsten. Der Versuch ist gemacht worden, in kum gefeiert, In Welttalen aufgetunden Unbekannte Musik alter Meister. Der Vielesgzhspligthef zu Fe be da sowie in der Bibrühmter Komponisten. So entdeckte man ein Oboe konzert von Händel, ein Konzert füg, pgchrägöten Chritopb)t Fenbalokonzert von Graun, ein Diverbürge ein Hayhn und ein Trombakonzert von aber zunächst einmal, daß, wie die sehr löbliche Wieder= Wiedergabe zuteil werden, so daß auch hier, wie im Vorgabe des ansyruchsvollen, aber auch dankharen Vio=ljahre in Essen das Stück nach starkem Applaus für den gabe des unsprachseeten, über auch bankbaren Viblinkonzertes in=moll von Dvorak eindeutig bewies, daß eine gesunde, temperamentvolle Musika; lität vorhanden ist. Die scheinbar unbeteiligte, äußere Haltung während des Vortrags und ein innerer Abstand zum musikalischen Gehalt der beiden Ecksätze beweisen nicht das Gegenteil. Der aus gesammelter Vertiefung aufquellende warmedle Ton und die schön gesungene Kantilene des langsamen Mittelteils verrieten zur Genüge, daß dieser Geiger starker Empfindung fähig ist. Es berührt überhaupt der nicht große, aber blühend das warme Klang seines Instrumentes und die erlesene Weichheit der Tonformung ungemein ansprechend, uno in der technischen Meisterung dieses gerade im Finale sehr schwierigen Konzertes erkannte man eine manuelle Gediegenheit und bei ausgezeichneter Bogenhaltung und=führung eine Lockerheit in der detaillierten Darstellung, daß man trotz einiger Unebenheiten auch nach dieser Seite hin von der neuen wichtigen Kraft sehr Günstiges erwarten darf. Häusler, der auch am ersten Pult sich seiner Aufgabe mit Disziplin und Intensität wibigere, wurde für sein erstes Auftreten, mit verdientem Recht sehr herzlich von seinem nunmehrigen Publihandlung temperamentvolles Stück im Eharatter be,„og Härß, I der Oeffentlichkeit zugänglich gemacht werPeeters bisher verfaßten Lustspielillustrationen. ist die Anlage und konzentrierte Formulierung gediegener, melodisch einfallsreich bei gemäßigt moderner Haltung, dazu farbenkräftig und malerisch im Sinne des Opernvorwurfs. Reichwein und das Orchester Die spanischen Autoren bitten um Wahrung ihrer Rechte. Die wvanische Perlins tagenden 11. Konareß der jahle in Essen, bus Komponisten wiederholt werden konnte. Aus der Reihe der Bruckner=Sinfonien hat nun auch die Sechste in=dur in einer auf die ursprüngliche Fassung zurückgehenden, gereinigten Form Eingang in den Konzertsaal gefunden. Die von Dirigenten und Bearbeitern gerade an Bruckners Werken vorgenommenen Aenderungen sind so umfangreich und freizügig, daß sehr oft das klangliche Gesicht Zügen recht stark abweicht. Einst angeblich notwendige Konzessionen an das Publikum sind heute nicht mehr erforderlich, und die Pietät gebietet, daß man das Werk so spielt, wie es der Schöpfer uns vermachte. Nicht so sehr wie einige der übrigen Bruckner=Sinfonien weicht die Sechste in der bislang üblichen Fassung vom Originalmanuskript ab, es sind aber dennoch, wie wir bereits gelegentlich der Duisburger Erstaufführung berichteten, die klanglichen Abweichungen und instrumentalen Eingriffe so erheblich, daß das substanzändernde Unterschiede wesentlicher Art mischem Beifal aller Sisungsteilnehmer jede nur möge liche Unterstützung zugesagt. Geschichtstafe! 1722 1884 1918 (geerrang im ersten betonten Erfolg. Bühnenbildern von Böcklinscher Ersatzatmosphäre(Dr. Noch ein zweiter Bochumer Künstler Theo Doerina), in einer bezunkef Hahinträumenden Sinfoniekonzert einen lebhaften und betonten Erfala Spiekform.: Eingeleitet wurde der danibar aufgenom= Emil Peetexs, dem wir neven seigen, egatpenen mene Abend mit der=moll=Sinfonie Nr. und hochinteressanten Orchesterwerken schon so manche Eostungandernde Unterschiede wesentlicher Art vorgenommen wären, sehr unterschiedlich ist. Vom Orchester in klangschöner Behandlung unterstützt, gab Reichwein der Sinfonie eine besonders im langsamen Satz sehr eindrucksvolle und im Scherzo recht differenzierte Deutung, brachte auch die Schlußkrönung zu wirkungsvoller Darstellung, so daß die Wiedergabe vom zahlreicher als sonst erschienenen Publikum mit lebhafter Anerkennung bedacht wurde. Schwermann Kasel-Srtalsland, Hanburs gescgassen, und namentEchlos Wildelmstal vei Kassel. 1813 Dorck erzwingt den Elbübergang bei Wartenburg un1885 4. Oktober sitzen mebrere Werke von ihm, an denen vielsach auc zu Güttlanz,in Weispreußen gedoren, Friedrich Lienhard in Rotyoach I. Eif. Leipzig verreise", winkt Römer ab. Roman von V. Zern Copyright by„Das Bergland-Buch“ 6) „Keine Zeit! Ich Also Kinder... M 4 Ssurah, Verärgert steht der Diener erneut im Turrahmen, fühlt, wie unwillkommen er ist: „Sie ist von der Fabrik, aus der Telephonzentrale. Gerade, weil Herr Direktor jept gperchzepgfkonte, hn vorher sprechen!“ Aus eigene,„47i wichtig zu heit fügt er hinzu:„Es scheint wirklich sein, Herr Direktor. Sie ist ganz aus dem Häuschen! Doch Gerda Manz steht bereits auf der Schwelle. Das schöne Mädel sieht aus, daß Gott Wie weggeblasen ihre frischen Farben. Mit roten, verschwollenen Lidern und tiefen Rändern unter den Augen. Der noch rasch auf dem Treppenabsatz auf dem Gesicht verriebene Puder hat sich auf der feuchten Haut zu weißen Flecken verschmiert. Sie stößt heraus, halb fordernd, halb in Angst: „Verzeihen Sie, Herr Direktor... ich bin trotz Herrn Fehlings Verbot aus der Zentrale fortgelaufen das heißt, aus dem Maschinenraum, in dem Herr Karsten uns alle versammelt hat... Herr Fehling hat gesagt, ich darf nicht zu Ihnen... es kann mich meine Stellung kosten... aber wenn ich meine Aussagen der Kriminalpolizei mache— dann kommt doch alles in die Zeitungen... mein Name auch ... weil ich doch seine Braut war...“ Sie bricht in Schluchzen aus. Hans Römer blickt kopfschüttelnd auf das tränenverschwollene Mädel mit dem verrutschten Hut. Daß die Weiber sich immer in Tränen flüchten!... Er schiebt ihr einen Stuhl hin: „Na, nu mal Ruhe, Fräulein! Setzen Sie Es liegt trotz des absichtlich burschikosen Tones etwas so natürlich umsorgend Beglückendes in seinem Wesen, daß Gerda zu ihm aufblickt. Köte schießt ihr ins Gesicht, als ihre in Tränen schwimmenden Blicke Wie aus dem Gesicht geschnitten ist er dem so verehrten Chef des Hauses. Nur eben jung. So jung. Und ihr dadurch näher. Auch weil manchmal ein Lächeln über sein Gesicht huscht. ,. 6, sße auf el. Auch Gerda lächelt. Und oar gior ihe uuf einen Augenblick die durch eine schlaflose Nacht zerstörte „Na denn los, Tempo, Tempo, Fräuleinl“ gerreißt Direktor Römers Stimme den leisen Faden, der sich anzuspinnen begann.„Ich gebe Ihnen zehn Minuten, mir Ihre Verdachtsmomente mitzuteilen, denn darum sind Sie gekommen, nehme ich an!“ „Nur los, nur Mut, Fräuleinchen“, ermuntert Gerda kommt sich vor wie die Zuschauerin in einem Theaterstück, in dem sie gleichzeitig die Hauptrolle spielt:... die sonnenüberflutete Terrasse mit den Riesen=Hortensien in den Holzkästen, die gestickte Spitzendecke auf dem Frühstückstisch, das schwere Silberservice, die seinen, kostbaren Tassen, der fremde, junge Herr im weißen Tennisanzug... es ist alles so verwirrend, so neuartig. Sie zieht die Füße mit den hochstöckeligen, schiefgetretenen Absätzen unter dem Stuhl ein: „Herr Direktor... ich habe mich gestern nachmittag... als Sie weggefahren waren... noch mit ihm getroffen... mit meinem früheren Verlobten ... meinem früheren... Es war schrecklich... auch das Lokal... er wollte ungestört sein mit mir, um mich zu überreden.“ Else wittert einen Liebesroman, rückt näher:„Zu was:“ „Halt den Mund!“ stößt Hans seine Schwester in die Seite. Daß diese Weiber nie das Gefühl für eine Situation haben!,.5net# „Weiter: orangr Römer. Gerda gibt sich einen sichtbaren Ruck. „Ich habe gestern nämlich... durch ein Versehen — ich horche sonst nie ein Gespräch mit ab, Herr Dinie mein heiligstes Ehrenwort!— die UnterLassen Sie sich Ihr Gehalt für diesen Monat noch ein zweites Mal auszahlen und bitten Sie Fehling in meinem Namen, Ihnen vierzehn Tage Extraferien zu geben, damit Sie Ihr erschüttertes Gleichgewicht wiederfinden. Römer klingelt. Zum Diener:. g6f, „Eine Taxe! Und der Koffer muß runter!“ „Ich übergebe dir die ganze Angelegenheit, die ja jetzt für dich ebenso sonnenklar liegt wie für mich... vermutlich Nachschlüssel. Du wirst dich deinerseits mit der Kriminalpolizei verständigen. Fräulein Manz wird das genaueste Signalement des Defraudanten geben können. Im übrigen kennst du ihn ja auch— hast ja mehrfach mit ihm gesprochen. Ich denke, daß wir mit Hilfe des Rundfunks und aller üblichen Fahndungsmittel den flüchtigen Verbrecher in wenigen Tadingfest gemacht haben— noch ehe das ganze „Sagen Sie mal, Fräulein, die Hauptsache: wohin wollte der Täter flüchten? Das heißt, wohin sollten Sie ihm vorausfahren?" Gerda Manz antwortet:..nngg. gas foll „Nach Cannes... ja, nach Canner... bas soll doch in der Nähe von Nizza sein.“ Sie schreit auf! Dielior Röner seht neben, Vr., r7, Letz, i6 an Arm gepackt. Herrscht sie an, heiser vor Ertegung: „Sie werden sich gefälligst um Dinge, die Sie nichts nicht kümmern! Verstanden? Der Fall ist „Verbinde mich mit erledigt.“ Und zu Hans gewendet: der Fovril“„ellter Verbind schon verständigt?... Nein?... Na also! Es sind alle Maßnahmen„zu, unterlassen! Ich gr#rschte, weder Polizei noch Oeftentichelt wit.., Fau in rektor, nie, mein heiligstes Ehlenwort! redung zwischen Ihnen und... Also es war, so. Sie hatten die Kasse verlangt. Ich hatte die Verbindung hergestellt mit der Kasse. Gleich darauf kam ein Gespräch für Herrn Direktor von außerhalt. Ich schaltete um, um es anzumelden. Da hörte## sprechen. Aber nicht in der Leitung, sondern in Ihrem Zimmer. Ihr Hörer lag wohl auf dem Tisch, und zufällig auch der von... also der andere in der Kasse.. weil doch Alfred so rasch herausgestürzt war aus seinem Zimmer... Und weil es sich doch um meinen Verlobten handelte, was Sie da sagten.. und so schreckliche Beschuldigungen zur Sprache kamen...“ Gerda kann kaum sprechen vor Aufregung. Was sie sagt, kommt immer undeutlicher heraus:„Also da hab' ich denn natürlich zugehört... Und dann am Nachmittag in der merkwürdigen Weinstube hat er mich beschworen, gebettelt hat er— er hat wirklich beinah geweint, ach, es war schrecklich!... ich soll mit ihm ins Ausland... Vorige Nacht hätt' ich mit ihm reisen sollen... das heißt, vorausfahren sollte ich ... er wollte später, nachts oder morgens, nachkomso, als ob er noch was Wichtiges zu erledigen hätte. Er wollte unter allen Umständen... ich hab's ganz genau gefühlt... verhindern, daß ich heute früh ins Büro ging... Ja... und weil er doch so schrecklich aufs Geld aus war... aber eigentlich nicht für sich.. er wollte wohl mir ein schönes Leben machen, um mich nicht zu verlieren... weil er doch immer sagte, daß ich so jung und so schön bin Ihr Blick fällt in den runden gerahmten Spiegel, der ihr gegenüberhängt; sie sieht sich in zerdrücktem Kleid, mit dem verzerrten Mund, dem verquollenen Gesicht, und verbessert sich rasch: „. war!“ Aber niemand weiß, worauf sich das Wort bezieht, da alle fieberhaft rasch kombinieren. „Sie nehmen also an, daß der Kassenraub heute nacht von dem Becker begangen wurde?“ Sie nickt. „Ja... weil es doch wie eine Flucht war, die er vorbereitete... und wegen der zehntausend Mark brauchte er doch nicht zu flüchten... da hatten Sie ihm doch Ihr Ehrenwort gegeben auf dem Schein.. und fünf Jahre zum Zurückzahlen!... Auver ich glaube, er traut Ihnen trotzdem nicht so recht, Herr Direktor.“ Und leiser fügt sie würde er Sie, wenn er denken würde, daß Sie mich vor ihm gewarnt haben!“ „Man bringt nicht so leicht einen Menschen um, mein liebes Kind. Na— jedenfalls, ich danke Ihnen. die ger, Venggee gestatt,##en— noch Geld zwischen seinen Händen zerronnen ist!... Ich danke Ihnen, Fräulein Manz.“ Er reicht ihr, die verlegen aufsteht, die Hand. Hans blättert bereits im Telephonbuch. Sucht Nummer des Präsidiums, ruft befehlend, ganz im Tonfal des Voters: Ei, waf her! 3ch wis„Fräulein, kommen Sie mal her.... Ich rufe jetzt die Kriminalpolizei an. Ich sage die einleitenden Worte. Die Beschreibung des Täters geben Sie am besten selbst... Und dann fahren wir zusammen zum Alexanderplatz, um die Anzeige schriftlich zu stätigen. Zum Donnerwetter, wo stehr venn die Nummer?“„„ Römer beugt sich über seine Frau: „Na, Wanda, das war eine dramatische Abschiedsstunde diesmal!... Also— laß dir's gut gehen!“ Wanda klammert sich an ihren Mann. Sie ver gißt das fremde Fräulein, sagt— es ist mehr wie ein Schrei: „Heinrich! Und wenn du nicht wiederkommst diesmal?... Ich habe solche Angst.“ Sie hat einmal gehört, daß auch die Männer ihr„gefährliches Alter“ haben. Wenn jene freide Frau ihn diesmal so zu fesseln versteht, daß er nicht mehr loskommt von ihr?. Sie kennt ihren Mann: wenn der erst etwas im Schädel hat, dann ist es nicht mehr herauszubringen aus ihm— und wenn man ihm den Kopf einschlüge! So kraftvoll, so energisch er auch ist, wenn es sich darum handelt, anderen Menschen seinen Willen aufzuzwingen oder den Willen anderer abzuschütteln— irgendeinem Wunsche, einem Gedanken, der aus ihm selbst heraus, der aus seiner eigenen Seele erwächst—, dem ist er wehrlos ausgeliefert! Einmal hatten sie über Herrennaturen gesprochen und Despotismus. Da hatte sie wohl das klügste Wort ihrer Ehe gesagt:„Du bist ein Herrenmensch, Heinrich— ja, das bist du! Anderen gegenüber! Aber nicht dir selbst gegenüber! Du versklavst an dir selbst!“ Vor der Gartentür tutet der Taxichauffeur. Römer schiebt seine Frau mit schonender Kraft von sich. „Ich komm' schon wieder. Wenn ich nicht gerade bei einem Eisenbahnunglück draufgehe oder an der Grippe! Ich komme wieder, Wanda, wie immer. Mach kein Theater.“ Er wendet sich zum Gehen. Seine Nerven sind bis zum äußersten gespannt. Ueberarbeitet ist er wohl auch. Ja, das ist er wohl auch. Er steht schon auf der Schwelle, als er die Frage seines Sohnes hört: heit behelligt ,werden! Ich selbst neyme den Fall Bearbeitung, sobald es an der Zeit ist. Schluß!.# Und ehe noch seine Frau, ehe noch JStzegen, gat und Gerda Manz begreifen, was da geschehrn, hut Direktor Römer die Terrasse verlassen. Sie sehen ihn durch den Garten eilen, die Gitterpforte aufstoßen und in die Taxe steigen. Der Wagen fährt davon.„gg Entgeistert blicken sich die Zurückbleiven#en an. Als der Betriebsingenieur Karsten nach dem Tele pbonesperäHerärchersenr Gesicht wieder beieit und stalt raum mit verurgertem. Gesicht wieder betritt und statt jeder Erklärung mit einer Stimme, der jede Kraft fehlt, befiehlt:„An die Arbeit!“, erhebt sich ein Murmeln der Entrüstung..„ Lex kammt: nichtss „Kommt nu die Kriminal over tommr se nicht! fragt einer der jüngsten Arbeiter, für den sich die Ei eignisse reizvoll an die in müßigen Stunden gelesenen Kriminalromane anschließen. „Nicht nötig“, gibt Karsten zur Antwort. „Na, dann is der Dieb ermittelt?... Gott sei Dank!“ und der Werkführer klatscht in die Hände. „Los, Kinder. An die Maschinen!“ Is noch gar nicht raus, wer jeklaut hat“, sagt ein Arbeiter, der neben Fehling gestanden hatte, als er von der Kabine des Maschinensaals aus mit dem Einzelne Gruppen bilden sich. Unzufriedenes Ge murmel. Karsten tritt hinzu: „Na, was ist denn los?“ „Keine Art ist das!“ macht sich da einer zum Wortführer.„In der Fabrik ist geklaut worden. Schön. Neunzigtausend Mark ist kein Dreck!... hatten in der bewußten Stunde Nachtschicht! Und dann fehlten die neunzigtausend! Schön. Man trommelt uns zusammen, wie'ne Hammelherde, droht mit polizeilicher Untersuchung im Interesse der öffentlichen Ordnung und auch im Interesse unserer eigenen Ehrggr, ag Was sich die Direktion schon aus unserer Core macht! Verdacht hat se auf uns— das is alles... natürlich vorkommen, daß einer'n Schwein is und'n Verbrechen begeht... kann auch sein, daß auch mal auf'n anständigen Menschen'n dreckiger Verdacht fällt. Aber eben gerade darum: ran an die Aufklärung.... Hat man den Dieb ermittelt, schön— dann soll man uns den Kerl nennen und soll ihn einsperren! Hat man ihn noch nich, dann soll man ihn suchen!... Aber so mir nichts, dir nichts das ganze Verhältnis mit uns abblasen?... Gibt's nich! Entweder geht's um unsere Ehre oder nich!“ Einzelne Stimmen: Sehr ichtg!“(Vortsetzung bigt) Seite 24 Nr. 232. 7 Bochumer Anzeiger„ Samstag Sonntag,./4. Oktober 1936 Dochatnler Tichirurg! ,Der Katsel den Kansoriten Jüngst hat ein bekannter Filmautor eine schneidige Attacke gegen jene Filme geritten, welche„die Menschen zu Schweigern machen“, die sie„zwingen, sich krampfhaft zu bemühen, durch Mienenspiel. Gebärden und Bewegungen auszudrücken, was sie so einfach sprechen könntenn.“ Darauf antwortete Luis Trenker aus den Dolomiten, wo er an seinem Film„Condottieri“ arbeitet:„... aber glücklicherweise aibt es auf der Welt noch andere Menschen, die mit der Gabe Gottes, der Sprache, etwas haushalten und nicht nur reden, um zu reden.“ Ja, es gibt auch im Film Menschen, die ohne zu reden, unerhörte Dinge tun. Solche Menschen schaffen das große Abenteuer zwischen zwei Weltteilen:„Kaiser von Kalifornien“, den Kampf um Leben und Tod, um Glück und um— das Recht. Ein Abenteuer, gesehen von den Givfeln des höchsten Denkens und Suchens, das Bild eines Lebens, gewaltig in seinem Erfolg, noch größer im Zusammenbruch und tief und verheißungsvoll in seinem Ende. Luis Trenker ist der Dichter dieses Films, aber nicht nur Dichter der Ereignisse, die nach den wirklichen Abenteuern des Pioniers Suter geschaffen sind, sondern auch Dichter der Bilder dieses Films, die von einer glühenden, brennenden Schönheit sind und in denen der Atem Kaliforniens weht. Mit der sicheren Hand des überlegenen Regisseurs führt Luis Trenker die Schauspieler. Und er selbst ist Suter, schweigsamer, harter Kämpfer, aufgewühlt von innen, auf seinem Recht bestehend bis zum Zusammenbruch, dabei echt und natürlich bis zum Aeußersten. Eine herrliche Gestalt, ein Mensch. keine Fiaur. Fast alles an diesem Film ist Luis Trenkers Werk und der Triumph, den dieser Film auf der Biennale zu Venedig errang, ist sein Sieg. Daß solche Filme geschaffen werden, in denen hinter jedem Bild und hinter jedem Wort ein Gedanke steht, in dem alles, was sich entwickelt, nicht um des Bildes geschieht, sondern um etwas Großes und Unaussprechliches verständlich zu machen, muß jeden, der dieses Werk sah, mit tiefer Freude erfüllen. Unter den Mitarbeitern Luis Trenkers verdienen Viktoria v. Ballasko. Werner Kunia und Karli Zwinamann besondere Erwähnung. b. Capitol:„Ein Hochzeitstraum“ Von dem Grundthema haben schon Overettenlibrettisten und Lustspielautoren, auch Drehbuchverfasser gezehrt. An falschen Prinzen und Großfürsten, die unter ewigen Seelen= und Situationsnöten die ungewohnte Rolle varkettgewohnter Aristokraten zu meistern haben, während ihre echten Vorbilder sich mit Charme oder Resignation als Chauffeure und Lakaien durchs Dasein schlagen, war seit der russischen Revolution auch auf der Leinwand kein Mangel. Alle diese Vorgänger aber tun der Originalität dieses köstlichen„Hochzeitstraumes“ keinen Abbruch. Er ist eine entzückende Satire auf den Drang nach gezackten Kronen, der hier für eine heiratstolle Witwe mit erfrischenden Ernüchterungen endet. Etwas unwahrscheinlich in den Begebenheiten, etwas gewaltsam auch konstruiert in den komischen Irrtümern und Verflechtungen, doch was will das bedeuten bei dieser Fülle an Witz, Schlaafertigkeit, treffsicherem Spott und heiterster Parodie. Alle an der Filmarbeit beteiliaten Kräfte haben reibungslos und glücklich zusammengearbeitet, Erich Engel in gewohnt sicherer Svielleitung, Emil Burri mit Inge Lux durch ein Drehbuch, dessen glänzend vointierte Dialogführung auffällt. Der Lorbeer vor allen anderen aber gebührt Ida Wüst, die in der Rolle der nach dem Adel schielenden Frau Polenska mit einer einzigartigen Darstellerleistung aufwartet. Sie spielt diese dankbare Partie mit einem Schwung und einer Besessenheit, die den ungeteilten Publikumserfolg des Werkes selbst dann noch garantieren würde, wenn es von bescheidenerem Format wäre. Selbst altbewährte Lustspielkräfte wie Theo Lingen, hier ein illyrischer Prinz in Wirtschaftsnöten, Heinz Salfner, ein falscher russischer Großherzog, Inge List als das bedächtige Töchterlein einer größenwahnsinnigen Mutter haben Mühe spielerisch den Anschluß an die Hauptheldin des Abenteuers zu halten. Eine sympathische Fiaur Ferdinand Marian als wirklicher Aristokrat im bescheidenen Gewande eines Autobuschauffeurs. Das Beiprogramm zeigt neben einem beachtenswerten Kulturfilm„Tiere der Großstadt“ einen Kurzfilm und die neueste Wochenschau mit herrlichen Bildern vom„Tag der Wehrmacht" in Nürnberg. Usa=Tonhalle:„Waldwinter“ Waldwinter, der Kellersche Roman voll Poesie und starker Naturliebe. Ein Buch, wundervoll zu lesen und sich einspinnen zu lassen von der stillen Welt des verschneiten Waldes. Eine heimliche Welt, trotz der dramatisch geschürzten Handlung, die dort sich vollzieht. Dies Geschehen ist es, was einzufangen und bildhaft werden zu lassen der Verfilmung viel leichter gelingt. als die feine Erzählervoesie und all die kleinen romantischen Zutaten in das filmische Bild zu übersetzen. Man ist sich wohl bewußt gewesen, daß viel von den Hintergründigkeiten unausgesprochen bleiben mußte und mühte sich mit Geschmack und Liebe um die Dinge, soweit sie zu verwirklichen waren. Manches ist nicht nur bildhaft, sondern auch in der verhaltenen Stimmung gut und poesievoll gelungen, und der herzhafte Humor gibt frische Lichter. Ein Spiel von Format und Ausgeglichenheit trägt den dramatischen Kern der romanhaften Handlung. Außerordentlich günstig wirkt durch schöne Gelöstheit der Darstellung und sprachliche Diszivlin bei klar verständlicher Stimmfarbe die neue Filmgestalt Viktor Staals, als dessen Partnerin Hansi Knotek mehr durch die mädchenhaft weiche Erscheinung und ausdrucksvolle Mimik als durch ihre dialektische Eigenart besteht. Eine Prachtfiaur der knorrige Förster Eduard von Wintersteins. Glätte des Sviels ist Hans Zesch=Ballots imvonierende Fähigkeit. Prachtvolle Naturbilder geben dem Film auserlesenen Hintergrund. Der Kulturfilm„Wasser und Stahl“ hat das Prädikat Künstlerisch wertvoll. 8. Welt=Licht:„Der geheimnisvolle Mister X“ Das Drehbuch könnte auch Edgar Wallace geschrieben haben. Ein spleeniger englischer Lord mit den Allüren eines Altertumsforschers, seine wunderhübsche Sekretärin und ein falscher Detektiv. der in Geschäftswie in Liebessachen gleich firm ist, sind die Hauptakteure. An Spannung und psychologischer Motivierung läßt die Handlung nichts zu wünschen übrig. Die Sensationen folgen sich Schlaa auf Schlag. Aller unbillige Klamank ist vermieden. Man glaubt in manchen Szenen ein kultiviertes Kammerspiel zu sehen, was insonderheit der feinen und vor allem glaubwürdigen Darstellung zu danken ist. Ralph Arthur Roberts stehen genug Mittel zur Verfügung, um seine fast ans Groteske grenzende Komik zur Kurzweil der Zuschauer ganz ausspielen zu lassen. Hermann Thimia hinterläßt neben Erwin Birgel und Willi Schur den stärksten Eindruck. Einen Sondererfolg holt sich Herti Kirchner, die sich mit unbekümmerter Frische und bezwingender Heiterkeit durchsetzt. Eine Sondertype ist Eugen Rex als ewig beschwivster Kunsthändler.— Das Rahmenprogramm ist beste Unterhaltung. Lichtspielhaus:„Lockenköpschen“ Kinderleid und Kinderglück, das ist der Inhalt dieFilms um Shirley Temple. Die Spielfreude um jeden Preis ist die einzige Freude des armen Waisenkindes, das Vater und Mutter mit einem Schlage verloren hat. Die Großen begreifen es nicht, daß die kleine Elisabeth immer spielen muß, um über die Traurigkeit ihrer Kindertage binweazukommen. Das Publikum erliegt ganz dem Zauber der kleinen Sbirley, von der viel Licht und Sonne, viel Glück und Heiterkeit ausgehen. Die übrige Darstellung mit John Boles, dem liebenswürdigen Sänger, und Rochelle Hudson, der jugendlichen natürlichen Menschendarstellerin, geht ganz auf das Spiel des Wunderkindes ein. Hervorragend ist auch die musikalische Bearbeitung. Der Kulturfilm„Städte am Meer“ gibt in prächtigen Aufnahmen einen Ueberblick über die altdeutschen Hansastädte des Ostseeraumes. Größte Beachtung verdient auch der Bildstreifen Führende Köpfe der Weltgeschichte“ Ein Lustspiel vervollständigt das sehenswerte Programm. Gloria:„Ein seltsamer Gast“ Der Zuschauer sieht sich sehr rasch von rätselhaften, merkwürdigen Vorgängen ergriffen, denen er höchst interessiert folgt. Das festliche, strahlende Paris ist der Schauplatz der kriminellen Handlung. Eigenartige Wege verbinden das lichte und dunkle Paris, verschlungene Fäden verknüpfen die Schicksale der Menschen aus dieser und aus jener Welt. Einzigartia wie die Handlung ist auch die Besetzung. Hermann Sveelmanns, wie immer ein ganzer Kerl. Alfred Abel, der seltsame Gast, Ilse Petri. Kurt Fischer=Pohling. Fritz Odemar und Aribert Wäscher verhalfen dem Film zum Erfolg Das Beiprogramm ist sehenswert und interessant zusammengestellt. Odeon und Skala:„Unter falschem Verdacht“. Der Film„Unter falschem Verdacht" mit Käthe von Nagy und Pierre R. Willm schildert ein packendes Abenteuer aus dem Leben des geheimnisvollen Obersten Lawrenze, das von einem seiner engsten Mitarbeiter geschrieben wurde. Der Film erzählt in spannender Folge die Erlebnisse eines jungen Offiziers, der in den Verdacht des Verrats gerät und zäh um seine versönliche Ehre und um die Frau, die ihn einst liebte, kämpft.— Sehr interessant und sehenswert ist auch das Beiprogramm mit Lustsviel, Tonwoche und Kulturfilm. Capitol Langendreer:„Skandal um die Fledermaus“ Viktor de Kowa und Maria Andergast spielen unter Adele Sandrocks Aufsicht hier ein tolles Lustspiel mit vielen urkomischen Zwischenfällen. Man kommt aus dem Lachen nicht heraus, und dabei ist die Handlung noch recht spannend. Ueber den Schrecken hinweg, den eine Fledermaus verursacht, kommt alles zu einem glücklichen Ende. Apollo:„Die große und die kleine Welt“. Ein Film der Gegensätze, wie es schon der Titel andeutet. Hier die kleine Welt der Taxifahrer und Straßenverkäufer, dort die große Welt der Fabrikanten und der Karrieremacher. Die Schwarzweißmalerei ist gutgemeint, wirkt aber in manchen Teilen übertrieben. Schwerwiegende Probleme, die sich aus der Handlung ergeben könnten, stehen nicht zur Diskussion. An dem happy end ist nicht zu zweifeln. Schmunzelnd folgt man dem Tanz um das goldene Kalb, zumal so bedeutende Darsteller wie Viktor de Kowa und Heinrich George in diesem beschwingten Reigen von Allerweltsleuten die erste Geige spielen. Man freut sich aufrichtig über das Wiedersehen mit Adele Sandrock und Paul Henckels und hat nur ein aufrichtiges Bedauern dafür, daß das Sviel der großen und der kleinen Leute von so kurzer Dauer ist.— In der Jugendvorstellung am Sonntag läuft der große Kulturfilm:„Wunder des Fliegens.“ Apollo Weitmar:„Liebeslied“ Ein großer Sängerfilm in dem der berühmte italienische Tenor Alessandro Ziliani zum ersten Male auf der Leinwand erscheint und mit seiner fabelhaften Stimme entzückt. Eine ereignisreiche, aber auch sehr lustige Angelegenheit. Ab Dienstag das englische Gesellschaftsstück:„Lady Windermeres Fächer." Hammer Lichtspiele:„Anna Karenina“. Greta Garbo gibt in diesem, ihrem neuesten Großfilm ihre größte schauspielerische Leistung, ihre Anna Karenina wird in ihrer Lebendigkeit, ihrer menschlichen Reife und Geschlossenheit zu einem erschütternden Erlebnis. Ein großer Dichter schrieb den Roman, ein großer Regisseur gestaltete ihn zu einem Filmmeisterwerk, die größte Schauspielerin des Films überbot die Leistungen ihrer bisherigen Laufbahn.— Ein tolles Lustspiel, der Kulturfilm„Weltstadt der Troven". und die Wochenschau ergänzen des sehenswerten Svielplan. Union=Theater Gerthe:„Wenn der Hahn kräht“. Mit diesem Film eröffnet das Union=Theater seine diesjährige Winterspielzeit. Carl Froelich hat mit diesem Stoff wieder einen echten, humorvollen Bauernschwank geschaffen. Diesmal geht es um keine gepfändete Sau, diesmal dreht es sich um einen verliebten Tierarzt und einen Gemeindevorsteher. Wie die unsterbliche„Jolanthe“ wird auch dieser Film mit Heinrich George, Marianne Hoppe. Fritz Hoopts. Carsta Loeck. schallende Heiterkeit erwecken. Capitol Werne:„Mädchenräuber“. Ein sehr lustiges und ulkiges Sviel mit den beiden Humoristen Pat und Patachon, die, ohne es zu wollen, zu schwer verdächtigten Mädchenräubern werden. Lachen ohne Ende. Ab Dienstag der spannende Kriminalfilm: „Der grüne Domino“ mit Brigitte Horney und Karl Ludwig Diehl. Schauburg Wanne=Eickel:„In goldenen Ketten“. Die beiden beliebtesten Filmschauspieler Amerikas, Joan Crawford und Clark Gable, in einem Film. der die Eleganz der amerikanischen Gesellschaft, das Leben und Treiben an Bord eines Luxusdampfers, eine eigenartige und interessante Liebesgeschichte und nicht zuletzt einen erfrischenden Humor bringt, der diesen Film zu einem wirklichen Vergnügen macht.— Dazu ein Dick=und=Doof=Lustspiel. Theater und Kunst in den Nachbarltädten Die Spielpläne der kommenden Woche Dortmund. Stadttbeater: Samstag 20 Uhr: Die Boheme: Sonntag 20 Uhr: Der Zigeunerbaron: Montag 18.30 Uhr: Die Meistersinger von Nürnberg; Dienstag 19.30 Uhr: Wallenstein, 1. Abend. Wallensteins Lager— Die Piecolomini; Mittwoch 20 Uhr: Die Boheme; Donnerstag 20 Uhr: Zax und Zimmermann; Freitag 19.30 Uhr: Wallen20 Uhr: Der Biberpelz. : 30 stein, 1. Avend; Samstag Düsseldorf. Opernhaus: Samstag 19.30 Uhr: Die Frau ohne Schatten; Sonntag 20 Uhr: Martha; Montag: Die Schneider von Schönau; Dienstag 20 Uhr: Schirin und Gertraude; Mittwoch 19.30 Uhr: Rienzi; Freitag 20 Uhr: Die Boheme: Samstag 20 Uhr: Die Schneider von Schönau. Schauspielhaus: Samstag 20 Uhr: Ultimo; Sonntag 20 Uhr: Pastor Geesch: Dienstag 20 Uhr: Heinrich VI.: Mittwoch 20 Uhr: Hermannsschlacht; Donnerstag 20 Uhr: Ultimo; Samstag 20 Uhr: Hermannsschlacht. Duisburg. Stadttheater: Samstag 20 Uhr: Polenblut; Sonntag 20 Uhr: Die Meistersinger von Nürnberg; Montag 20 Uhr: Heroische Leidenschaften; Dienstag 20 Uhr: Der Barbier von Bagdad; Freitag 20 Uhr: Wenn ich König wär': Samstag 20 Uhr: Das Rheingold. Essen. Schauspielhaus: Samstag 20 Uhr: Madame Sans=Gene: Sonntag 15.30 Uhr: Die drei Eisbären; 20 Uhr: Spiel an Bord; Dienstag 20 Uhr: Spiel an Bord: Mittwoch 20 Uhr: Das Spiel von den deutschen Ahnen: Donnerstag 20 Uhr: Heroische Leidenschaften; Freitag 20 Uhr: Heroische Leidenschaften; Samstag 20 Uhr: Madame Sans=Gene. Opernhaus: Samstag 18.30 Uhr: Die Meistersinger von Nürnberg: Sonntag 15 Uhr: Zar und Zimmermann; 20 Uhr: Drei alte Schachteln; Montag 20 Uhr: Don Juan; Mittwoch 20 Uhr: Boccaccio; Freitag 19 Uhr: Die Meistersinger von Nürnberg; Samstag 20 Uhr: Boccaccio. Köln. Opernhaus: Samstag 20 Uhr: Donna Diana: Sonntag 19.30 Uhr: Der Freischütz; Mittwoch 20 Uhr: Fidelio; Donnerstag 20 Uhr: Elektra; Freitag 20 Uhr: Abn Hassan, Tänze: Samstag 19.30 Uhr: Carmen. Konzerte: Essen: Dienstag, Städtischer Saalbau: 1. Vormietekonzert. BELALTSLHE Anbekannte Gescichten um den großen Zirkusmann Harnum. von H. Dembeck III. Am dritten Tage— ganz Newyork sprach inzwischen von dem rätselhaften Mann am Broadway— schritten Polizeibeamte ein:„Was machen Sie mit den Ziegelsteinen? Wer hat Ihnen den Auftrag zu dieser Arbeit gegeben?" Der Mann gab Barnums Namen an, und nun fragten die Polizeibeamten den Zirkusmann, was er damit bezwecke, den Mann immerfort Ziegelsteine umtauschen zu lassen. Die Antwort lautete:„Er kam zu mir und wollte sich einen Dollar am Tage verdienen. Ich habe geglaubt, etwas für seine Gesundheit tun zu müssen. Schenken konnte ich ihm den Dollar nicht, andere Arbeit hatte ich nicht für ihn. Von mir aus kann sich der Mann dafür, daß er Ziegelsteine umlegt, jeden Tag einen Dollar geben lassen. Oder—— wollen Sie ihn etwa arbeitslos machen?" Die Zuhörer verbreiteten diese Antwort in ganz Newyork. Die ganze Welt lachte, und Barnum stellte den Mann, den die Polizei nun keine Ziegel mehr umtauschen ließ, als Arbeiter ein. „Glatzköpfige Herren, die einen Dollar und Essen verdienen wollen.. In sämtlichen Zeitungen von Newyork erschienen eines Tages kleine, bescheidene Anzeigen, die indessen durchaus ihren Zweck erfüllten: „Glatzköpfige Herren, die ihre letzten Haare verloren haben und sich täglich außer dem Essen zwei Dollar verdienen wollen, belieben sich nachmittags um 3 Uhr zu melden. Phineas Taylor Barnum, American Museum, Broadway Ecke Annstreet.“ Am nächsten Nachmittag gab es an der BroadwayEcke ein„Massen=Meeting“ kahlköpfiger Männer. Einer war darunter, der seine Kopfhaare durch einen Unfall eingebüßt hatte, er war erst 27 Jahre alt. Der älteste jener Bewerber um eine Anstellung für zwei Dollar täglich bei freiem Essen war 60 Jahre alt. 26 Kahlköpfige waren zur Stelle. Barnum ließ sie in einen Raum der Show eintreten und hielt ihnen einen kurzen Vortrag:„Gentlemen! Sie sollen für mein gutes Geld spazierengehen. Sie sollen für meine Dollars sogar spazieren fahren! Sie haben nur eins zu tun: Immer in gleicher Reihenfolge zu gehen und zu sitzen. Jeder von Ihnen ist für mich ein Buchstabe! Sie dort, der große Mister Newmann, Sie sind das „“, Sie, Mister Smith, das„“, Sie, Mister Bull, das„“, Sie, Mister Jonathan, können für mich als spazierengehen, Sie als„U“ und Sie dort als “! Man wird Ihnen einen Buchstaben auf den Kopf malen, Sie dürfen diesen Buchstaben erst„nach Feierabend" abwaschen. Sonst tut Ihnen dieser Buchstabe nichts weiter. Wenn Sie einverstanden sind, sind Sie auf acht Tage engagiert. Einen Dollar gibt es als Vorschuß, er wird erst am letzten Tage von der Gage einbehalten!“ 26 Kahlköpfige erklärten sich mit diesen Bedingungen einverstanden, sechs Kolonnen zogen bald in vier Richtungen davon Zwei Mann erhielten das gleiche Honorar und bekamen hierfür ein Ausrufungszeichen —„!“— auf die Glatze gemalt. Sie mußten sich pflichten, für den Fall plötzlichen Krankwerdens einer oder zweier Mitglieder der vier„BARRUM“=Kolonnen„einzuspringen“. Denn ohne Ausrufungszeichen würde man schon auskommen, aber die einzelnen sechs Buchstaben jeder Kolonne mußten zusammenhalten... Am anderen Morgen bestiegen die sechs Herren in vier Gruppen die Pferdebahn, nahmen nebeneinander Platz, setzten plötzlich gemeinsam die Hüte ab und begannen den„Newyork Herald“ zu lesen. Auf ihren Köpfen las man das Wort:„BARNU!“ Auf dem Fährboot nahmen die Männer Platz. Sie erschienen auf der Rennbahn und im Theater, besuchten Gaststätten, gingen spazieren, fuhren Pferdebahn! Immer nahmen sie plötzlich ihre Hüte ab und ließen die Glatzen mit den Buchstaben leuchten. Am dritten Tage lachte ganz Newyork über den Einfall des Direktors vom American Museum. Straßenpassanten bieten sich Ohrseigen an In der vornehmen Fifth Avenue und in Hoboken, in Bronx und in Brooklyn wiederholten sich vierzehn Tage lang jene Streitigkeiten sensationsbegeisterter junger Männer, die bis zum gegenseitigen Anbieten von Ohrfeigen ausarteten. Immer blieben die Vorübergehenden stehen, um den wütenden Streit der Kampfhähne anzuhören und womöglich Partei zu ergreifen. Dies ist der Verlauf jener„Ohrfeigen=Szenen" gewesen, wo immer sie auch kurz vor der handgreiflichen Austragung zu stehen schienen, ob am Broadway oder am Hudson=River: Zwei junge Männer führten einen lauten Wortwechsel miteinander. Es ging um die Frage, ob der„sprechende Hund“ am Broadway wirklich reden könne, oder ob ein fauler Schwindel dahinter stecke. Der eine schwor darauf, daß er selber Fragen an das Tier gestellt und vernünftige Antworten darauf erhalten habe.„Schwindel“, sagte der Gegner auf der Straße,„Schwindel. nichts als Unsinn. Seit wann können Hunde sprechen?" „Trotzdem“, entgegnete der andere der beiden junLeute,„der Hund kann sogar rechnen. Er kann das kleine Einmaleins multiplizieren. Ich habe es selber gehört!“ Rede und Gegenrede ging hin und her. Ein dritter Passant blieb stehen, hörte sich den Streit an. Stellte Fragen an die Kampfhähne: Wo denn dieser sprechende Hund zu sehen sei? So, so, bei Barnum, im„American Museum“, na ja, da müsse man mal hingehen, um diese Merkwürdigkeit selber zu sehen und zu hören:„Lassen Sie nur Ihre CentStücke stecken, oder geben Sie sie lieber den Bettlern das ist doch bloß Bluff mit dem sprechenden Hund!" „Was geht das Dich an, was der Mann mit seinem Geld machen will?! Wenn man zuviel hinter die Binde geschüttet hat, kann man natürlich nicht mehr unterscheiden, was Schwindel ist, und was echt sein muß!" Immer persönlicher wird der Streit, plötzlich greifen zwei fremde Männer ein, hetzen die beiden Streitenden aufeinander:„Gib ihm Saures, Maxe!"— „Nicht frech werden, Bob!“ Die beiden haben sich in den Haaren. Ein Policeman taucht auf. Die Kampfhähne verschwinden von der Bildfläche. Zurück bleiben Neugierige, einer will vom andern wissen,„was hier eben los war".„Wegen des sprechenden Hundes bei Barnum haben sie sich prügeln wollen“, antwortete man... Abends, wenn ihre„Schicht“ vorbei war, haben sich dreimal vier junge Männer ihre Dollars an der Kasse des„American Museum“ abgeholt. Vierzehn Tage lang, bis in Newyork jeder davon sprach daß sich Männer auf der Straße wegen eines sprechenden Hundes bei Barnum prügelten... Wunschträume um ein Königsschloß In späteren Jahren, als Barnum bereits über die Grenzen der Vereinigten Staaten hinaus bekannt war und aus dem wohlhabenden Bürger ein reicher Mann geworden war, hielt er immer noch an seinem alten Grundsatz fest:„Reklame— um jeden Preis!“ In der Industriestadt Bridgeport im Staate Connecticut ließ er sich im Jahre 1847 ein Schloß bauen, das er„Iranistan" nannte. Schloß Iranistan war eines Königs würdig, und der Bau war tatsächlich die genaue Kopie eines englischen Königsschlosses. Als Barnum zum ersten Male zusammen mit seinem„General Tom Thumb“, dem „kleinsten Menschen des Jahrhunderts“, die europäischen Städte durchreiste, zeigte er den Zwerg auch in dem bekannten englischen Seebad Brigthon. Hier war von König Georg IV. ein Sommerschloß in indischem Stil errichtet worden. Der amerikanische Show=Mann war von diesem herrlichen Bau so stark beeindruckt, daß er einen englischen Architekten damit beauftragte eine ausreichende Anzahl Skizzen von dem englischen Schloß herzustellen und danach für ihn in Amerika nach seiner Rückkehr ein gleichartiges Bauwerk aufzuführen. Barnum kaufte ein weiteres Gelände bei Bridgeport in Connecticut an. Hier ließ er das indisch=englische Schloß errichten. Er nannte das Schloß Iranistan, um durch seinen Namen an orientalische Geheimnisse zu erinnern. Barnum hatte den Bauplatz so gewählt, daß man sein Schloß Iranistan von der vorüberfahrenden Eisenbahn aus unbedingt sehen mußte. Was Barnum beabsichtigte, erreichte er auch mit diesem Prunkbau: Reporter kamen und berichteten spaltenlang über das Schloß von Bridgeport. Von den in seinen Räumen untergebrachten Merkwürdigkeiten aus aller Herren Länder erzählten so viele Geschichten. Der Name Barnum wanderte damals, 1848 allein durch die Berichte über Schloß„Iranistan", durch alle Zeitungen der Welt. Ein Elefant pflügt neben der Eisenbahn Man muß sich bei der Beurteilung Barnums und seiner Eigenarten immer wieder vor Augen halten, in welcher Zeit der Show=Mann gelebt hat. Nur so wird man verstehen, wie er zu so unerhörten Erfolgen mit Mitteln gelangen konnte, die wir als recht einfach ansehen und vielleicht sogar als kindisch betrachten mögen: Die Eisenbahn war erst wenige Jahrzehnte lang da, das Zeitalter der Postkutsche war noch nicht vorbei. Zwischen Washington und Baltimore wurde erst im Jahre 1843 die erste Telegraphenlinie gebaut. Die Schreibmaschine entstand in jenen Jahrzehnten, das Telephon wurde sogar erst im Jahre 1877 eingeführt. Und in eben jenen Jahrzehnten schrieb der große Brehm erst sein fundamentales Werk über das Tierleben... Barnum war ein Kind seiner Zeit: Ob er, würde er heute leben, sich nicht der Errungenschaften unseres Jahrhunderts, des Flugzeugs, des Rundfunks und des Fernsehens des Tonfilms und all der der anderen uns so selbstverständlich erscheinenden Wunderdinge bedienen würde, ob er nicht sie alle in gegebener Weise in den Dienst der Propaganda stellen würde...?! Vor 85 Jahren jedenfalls war der Elefant noch eine Sensation. Es gab Millionen und aber Millionen, die noch keinen Löwen keinen Tiger, kein Nilpferd gesehen hatten, die keinen Seehund, keinen Strauß, keinen Menschenaffen, keine Giraffe mit eigenen Augen schauen durften. Die Reisenden der an dem Städtchen Bridgeport vorüberfahrenden Eisenbahn sahen ein Jahrzehnt lang auf dem Acker in der Umgebung des Schlosses Iranistan einen großen Elefanten vor einer Pflugschar gehen. Langsam schritt das mächtige Tier unbeirrt seinen Weg, schnurgerade zog es die Furchen. Der Elefant von Bridgeport war während dieser zehn Jahre die beste Reklame für den„Vater des Humbugs“. (Fortsetzung folgt) Man nimmt also etwas Farbe, Tamttsie an, Kilscht Lehn-Gazu!.. Und dann versucht man das bißchen Streichen selber. Ja, ist es aber dann fertig, was hat es gekestet. wie sieht es aus. Und die Erkenntnis: Das nächste Mal hole ich doch lieber gleich den Fachmann. Also, Immer den Maler rufen: da werden Sie nie enttäuscht und Geld haben Sie auch gespart Geländerrohre(Stahlbaurohre) K für Haus- und Industriebauten, Gärten, Straßenbau, Sportplätze, Gerüste, Regale usw. In allen Abmessungen ab Lager lieferbar. Gebr. Elspermann, Bochum Alleestr. 115/119. Fernrut Sammelnummer 68431 Lieferant aller Krankenkassen Rano-Vein Bochum, Malteserstraße 21 Neue u. gebrauchte Instrumente Zahlungserleichteru.ng. Tausch 7 Transport# Miefe K SNESH mit Garantieschein. Bei Nichtgelall. Umtausch od. Geld zur. Nr. 3 Herreniaschenuhr m. geprüft., 36 slünd. An-#-F. berwerk. vernick. M LI-L½ Nr. 4. Versilberter Ovalbügel. vergoldeter Rand M.30 Nr. 5. Besseres Werk, 11. Form. M..40 Nr. 6. Sorungd.-Uhr 3Deck vergold. 4 90 Nr. 6b. Dto., mit besserem Werk“ M..40 Nr. 8. Armbanduhr m. Lederriemen.60 Nr. 85. Oto., kl. Form, besser. Werk.— Nr. 90. Dto., Golddoublé, s Jahrs Gar. f. Schause Für Damen, m. Riosband. M..90 #) Olo., I. Herren, m. Lederband.90 Nickelkeite M.—.25. Doppelkette, vergoldet, M-.70. Kapsel M.-.25. Wecker, gutes Messingwerk, M..80. Nr. 642 Tischuhr, moderne Form.-Tage-Werk. Eiche pol., M..—. Versand gegen Nachn.-Katalog gratis Jahresums. en. 20 000 Uhr. K Heilung vervöser Störungen un 1 seellscher Leiden. nget- und Zwangsvorstellungen, Schieflosigkeit, Stottern, Schwermut uew. E. R. Grabowskl. Pspchotherspeut Essen Huyssenelles 103, Ruf 42932. Sprechet, 9½- 12.—5 und ngah Vereihbarung kaufen Sie preiswert Im „Solate! Dochumer Tapeten- u. Farbenvertrieb Rot Straße9— Ruf 62666 Für 29.Reichsmark ein Fohr. und mit Gorantie und Freilauf-Röcktrittbremse. Originel Stricker mit Außenlötung, komplett RM. 36.—. Kataleg über Fahrräder u. Lampen frei E.& P. Stricker, Fahrradiabrik Grackwede-Bielefeld 493 Reelle Rezugsquelle Neue Gäusefedern mit Daunen, ungerissen, doppelt gereinigt, ½ kg 2. allerbeste Qual. 2,50, weiße Halbdaunen 5,50, .50, hochpa..50, gereinigte, gerissene Federn mit Daunen.25,.25, hochpa..25, allerseinste.28, Ia Volldaunen., u.., Für reelle, staubfreie Ware Garaniie. Vers. geg. Nachn. ab 2½ kg vortofrel. Da. Inletie unter Garantie billigst. Aussteuerbetten gut.preiswert. Richt gefallendes auf meine Kosten zurück. Muster gratis. Pitr Nauer. Beitiedernfabrik. Eberswalde Nr. 18 gsgr. 1906 zu Neutrebdin(Oderbiuch) 100gr Süberguflage 72 Telle R4180-A. goten 10- Gor 30Johre Kotolog 24 kostenlos ngen. 346 Reelle Berussguelie Neue Gänsefedern mit Daunen, ungerissen, doppelt gereinigt ½ Rg.-, allerbeste Qualität.50, weile Halbdaunen.50,.= u..50, gereinigte, gerissene Federn mit Daunen.25 u..25, hochpr..25, allerfeinste.25, Ia Volldaunen.- u..-, Für reelle, Staubfreie Ware Garantie. Vers. geg. Nachn. ab 2½ kg portofrei. Ps. iniette mit Garantie billigst. Nichtsetall. auf meine Kosten zurück. Willy Manteuftel, Gansemastere# Neutrebbin 95 4(Oderbr. Größtes Battfedern-Versandgeschäft den Oderbruches. Stammhaus gerr. 1858. Stellenangehote und Stellengssuche aven als Klein=Anzeige ir: Ma haben auumer klein=anzeigs im.D0= Anzeiger“ eerfolg. hoftnungslos: Wein! Wir heilten unter ärztl. Kontralle Jahrzehnte vergeblich behand. schwere Fälle durch. Mixtura von der Becke Machen auch Sie einen Versuch, In allen Apotheken erhältlich. Prospekte kostenles. mI. Moll, Shem. Lahor Sssen, Orusonstr. 1 Wer futzernter SINNZ! Spartuft Secham Zentra-Uhren Trauringe( Schmuck Sigene Reparaturwerkatat: Frau Wwe. herm. Wedehind Telephon 65206 Königstraße 26 1 S* 6 genisenes der Anthrach. Kohlentsche giangenbrahn! Frink Pomfor Serse Eine zieroe l. Jeues heim sind„90“-Qualltäts-Stand. Wand-, Tiech- Küchen- u. Kutrch: Uhres. auch Taschen- u. e. We 160 Schüss Uhrenfabrikstion Schwennin. gen a. N. Schwabstr. 90.35 Privatdetektiv Hüning. Kriminal=Wachtm. a.#. dochum, Graf=Engelbert=Straße 37. Ermitllungen, Beobachtungen in Ebescheidungs= u. Unterhaltssachen, Spezialauskünste für Verlobte. Langjähr prakt. Ersabrungen. Beste Reserenzen Streng vertrausich. Telephon 66224 Pelzarbeiten! Biags“n. A. Rar Hettinger Strggs## ####c t. fidner Taubenstraße Umformen von Damenhüten neueste vermen, billigste Preise, Walter Miller, Abe-Str. 3 Hutmachermeister in modernen Formen und Fellarten. Jacken, Daletots und Mäntel, fertig und nach Maß, in erstkl. Verarbeitung Trude Kwapisch, Ehrenfeldstraße 4 Re Kenachloundlachien liefert billigst und gut trei Haus, sowie ab Zeche. Zeche St. Mathlas Erbstolln Jochum-Linden— Holzstraße slephon 81841 und 81996 Fahrräder In allen Preislagen k vten Sie vorteilhaft bei Ernst Claus, Sämiliche Reparaturen, Schwaiß- u. Lätarbeiten werden jchpell und gut ausgeführt, Ersalztelle in großer Auswahl! Bankdirektor a. D. Heinz üaecker Eernsprecher: Bochum 681 60 für Orte- und Fernverkehr.— Bachum, Farnsttabe#### Gothaer Feuerversicherungsbank a. G.— Gothaar Kraftfahrzeug-u. Transportversicherungsbank.-S. Hauptgeschältsstelle Bochum Versicherungen aller Art irgendweiche Zushtze elgenen Fruchtzucken enthalteng 11, onne Aroma- und Kondervierungsmittel, absolut alscholftel. wilhelm Hegel Nacht. 2 Auf 61116 1OL“ igt, ChnE von Zucker(nur den altend n ahne he — * Gebr. Vogel Bechum, Kronprinzenstraße 16, Perntüf 891 8 Eisenschrott— Rohprodukte— Metalle W W Honge W W Kc WE Ke ne K e W B W K Der neue Jetzt Heferbar! 20% Bettiebsstoff-Ersparnis u. 50% Steuet-Ersparnis durch deutsches Trelbdas bei ellen Ferd-Lastwagen-Tunen. Fordern Sie ein ausführliches Angebot „FINE u. M. G. R. Bochum Sonnteg: ist unsere Geschättestelle sur Entgegennahme von PamilienAnzeigen v. 11—12 Uhr geötinet Vom 4. Oktober bis S. Oktober 1938 Sleichblelbende Tageseintellung: .45 Morgenlied— Wetter für den Bauern .55 Leibesübungen; anschließend Wiederholung der zweiten Abendnachrichten .30 Frühkonzert„„ .00 Nachrichten; Morgenlied— Morgenruf .00 Kalenderblatt: Zeit, Wetter, Wasserstandsmeldungen .10 Frauenturnen .45 Zeit. Nachrichten, Wasserstandsmeldungen 18.00 Mittagsmeldungen—. Glückwünsche 14.00 Mittagsmeldnugen 15.45 Wirtschaftsmeldungen 20.00 Erste Abendmeldungen 22.00 Zeit. Wetter. Nachrichten für Soli, Chor und Orchester Tänze(2 Espfe Erntedanktag .00 Hafenkonzert an Bord des Dampfers „Hamburg". Dazwischen: Hörberichte vom Bückeberg .05 Zur Unterhaltung(Kammerquintett). 1. Spiel und Tanz(Reinecke). 2. Rüstiges Schaffen(Reinecke). 3. Hinaus in die Welt(Reinecke). 4. Schöne Mainacht(Reinecke). 5. Hochzeitszug(Reinecke). 6. Die Mühle(A. Jensen). 7. Träumerei(Jensen). 8. Zwei Elsässische Bauerntänze(Merkling). 9. Schmetterling(Grieg). 10. Vöglein(Grieg). 11. Bächlein(Grieg). 12. Kobold(Grieg). 13. Ständchen(Mausz). 14. Ein Kindertraum (Rust) .15 Was dünkt euch von Christus? Frage an alle. Sonntägliche Morgenfeier(Domvikar Hubert Leiwering)„„ 1527 10.00 Erntebräuche der deutschen Gaue(Reichssenoung) 11.00 Volkstänze und Volksmusik am Bückeberg(Reichssendung) 12.00 Uebertragung des Staatsaktes auf dem Bückeberg (Reichssendung) 14.00 Unterhaltungskonzert. Das Kleine Orchester (Eysoldt). Walter Wielsch, E. Rummel(Klavier). 1. Vorspiel z.„Undine"(A. Lortzing). 2. a) Unterm Lindenbaum. Lied aus„Das Kätzchen“ (Felix), b) Es war ein Traum, Lied aus dem Tonfilm„Vergiß mein nicht“(de Curtis). 3. Moderne Ballett=Folge(Lautenschläger). 4. Barcarole(Rachmaninoff). 5. Melodien aus„Lohengrin"(Rich. Wagner). 6. a) Vergebens, Serenade(Amadei), b) Puppenparade(Mausz), 7. Herbststimmung, Walzer(Lincke). 8. Konzertstück über das Volkslied„Am Brunnen vor dem Tore“(Mausz)). 9. Die Nacht— die Liebe (Rachmaninoff). 10. Ein Schubert=Abend in Alt=Wien(Ralf). 11. Der blaue Vogel(Spies) 15.50 Lob des deutschen Bauern bei Matthias Claudius 16.00 Musik am Nachmittag. Das Große Orchester und der Kammerchor(Otto Julius Kühn); Kläre Hansen(Sopran); Friedrich Eugen Engels(Tenor); Willi Schneider(Baß); Egbert Grape(Klavier). 1. Tenorsolo, Chor und Arie aus„Allegro' (Händel). 2 Tänze aus„Musikalisches Bankett" (Schein). 3. Einleitung, Terzett und Chor aus den„Jahreszeiten", Herbst(Haydn). 4. Deutsche Tänze(Mozart).— Einlage: Die Parzelle. Eine Volkserzählung von Gerhard Schäke.— 5. Ländliche Suite(Gebhard). 6. Lindegger Ländler von Armin Knab. 7. Ländliche Tänze(Paulsen). 8. Kocheler Ländler(Niemann). 9. Erntezeit, für gemischten Chor und Orchester(Bauer) 18.00 Wo bist du, Kamerad? Funkappell alter Frontsoldaten 18.30 Kleine Musik(Schallplatten). 1. Durch Nacht zum Licht, Marsch(Laukien); Salon=Orchester. 2. Lotosblumen=Walzer(Ohlsen); Meister=Orchester. 8. Murmelndes Lüftchen(Jensen); Kapelle Wilfried Krüger. 4. Tanzende Müllergesellen(Rathke); Salon=Orchester Carl Woitschach. 5. Auf und davon, Galopp(Faust); Meister=Orchester 18.45 Gesang vom Dorf. Ein Spiel von Friedrich Griese mit Musik von Anton Schäfers 19.45 Sportvorbericht 20.00 Abendmusik zum Erntedanktag(Reichssendung). Das Große Orchester des Reichssenders Hamburg (Gustav Ad. Schlemm). Eva Schlee(Sopran); Otto Stadelmaier(Tenor); Bernhard Hamann (Violine); der Chor des Reichssenders Hamburg, (Gerhard Gregor). 1. Festlicher Aufklang, Werk 15(Lürmann). 2. Auf in den Tag. Ans Werk die Hand, erster Satz aus der Kantate„Von deutscher Art' für Colt, Char 5. Orcheste (Erdien).„B. Bauern=Lunze,(Peere). K. Flotzliche Musik für Kleines Orchester(Grabner). 5. Volkslieder aus West= und Süddeutschland: Der rheinische Wein— Auf dem Berg, da fließt ein Wasser— Der Jäger längs dem Weiher ging— Ein Jäger aus Kurpfalz. 6. Dörpentanzreigen(W, Girnatis). 7. Erntedanklied, Thema und Variationen(S. Scheffler). 8. Erster Satz aus der ländlichen Suite für Solovioline und Orchester(Kirchner). 9. Kirmes aus den„Erinnerungen an Ostpreußen"(Kämpf). 10. Volkslieder aus Ost= und Norddeutschland: Der Schäfer— Es dunkelt schon in der Heide— Oarnbeerleed— Bauernlob. 11. Zwei niederdeutsche Bauerntänze (Uldall). 12. Festliche Musik(Gerster). Dazwischen: Funkberichte von der Kaiserpfalz in 22.15 Tanzmusik(Vom Deutschlandsender: Reichssendung)— Deutschlandsender: 16.00: Heiter und bunt zur Nachmittagsstund'.— 18.00: Deutsche Bauernmusik aus aller Welt.— 19.00: Schone Melodien WEE 10.00 Familie Schwarzrock(Von München). Eine herbstliche Krähengeschichte 10.30 Was brachte der Sportsonntag? 12.00 Die Werkpause. Uebertragung aus der Firma William Prym in Stolbera(Rhld.) Werkscharkavelle 13.15 Schloßkonzert. Das Niedersächsische SinfonieOrchester(Otto Ebel von Sosen). Mar Ladschek (Violine). 1. Romantische Ouvertüre(Ihlau). 2. Zwei lyrische Stücke für Harfe: a) Meditation über„Kleine Suite"(Ladschek), b) Vision(Schumann). 8. Das Herz des Pierrot, sinfonische Evisode(Clemus). 4. Träumerei(Metzdorf). 5. Im Frühling, sinfonisches Tongedicht(Gabler) 14.15 Lustiger Rätselfunk 15.00 Für große und kleine Kinder. Eine lustige Rätselstunde 16.00 Operette und Tanz(Schallvlatten). 17.00 Aus Volkstum und Heimat. Ein Ruf aus Stadt und Land 18.00 Musik zum Feierabend Kläre Hansen(Sopran): Friedrich Eugen Engels(Tenor); das Große Orchester(O. Julius Kühn). 1. Vorspiel zu„Milo) anon"(Thomas). 2. Rezitativ und Arte aus„U dine"(Lortzing). 8. Schottische Rhapsodie(Mat kenzie), 4. Venezianische Barcarole(Leoncavallo, 5. Suite nach Bildern von Carl Spitzwea(Niemann(Spies): a) Ständchen, b) Flötenkonzert, c) Scharwache, d) Post im Walde, e) Italienischer Straßensänger. 6. Leuchtender Herbst(Lautenschläger). 7. Romanze und Duettino aus„Die lustigen Weiber von Windsor"(Nicolai). 8. Melodien aus„Glückliche Reise“(Künneke). 9. Sylphiden. Walzer(Blume). 10. Der Spielmann, Lied(Hildach). 11. Melodien aus„Die Perle vom Balkan"(Robrecht). 12. Deutschlands Waffenehre. Marsch(Blankenbura) 19.45 Kleine Bücherkunde des Reichssenders Köln 20.10 Die Westdeutsche Wochenschau(Dr. Ernst) 21.00 Unterhaltungskonzert. Das Kleine Orchester(Leo Eysoldt). Hubert Kirsch(Bariton). 1. KaiserMarsch(Wagner). 2. Aus der Folge„Stimmen der Völker“(Heuser): a) Csardas, b) Cubanische Weise, c) Baskischer Tanz. 3. a) Register=Arie aus „Don Giovanni“(Mozart), b) Ein Mädchen oder Weibchen", Arie aus„Die Zauberflöte"(Mozart), 4. Liebeswalzer(Reger). 5. Aufschwung(Schumann). 6. Melodien aus„Ariadne auf Naxos“ (R. Strauß) 22.20 Das Schatzkästlein. 1. Die Herren Musikanten. Eine Plauderei von Nikolaus Schwarzkopf. 2. Harfenmusik: a) Ballade von Hasselmans, b) Legende von Schueker, c) Arabeske von Debussy. Es spielt Kurt Wessel 23.00 Musik zur guten Nacht. Schlesische Orchestergemeinschaft(Friedrich Weißhaupt): Alfred Krams (Violine). 1. Melodien aus„Izeyl“('Albert). 2. Andante tranquillo und Allegro moderato aus dem Violinkonzert Nr. 7(Berriot). 8. Scherzo (Schubert). 4. Marienwalzer(Lanner). 5. Norwegischer Tanz Nr. 4(Grieg). 6. Javanisches Ballett(Brunel) Deutschlandsender: 19.00: Guten Abend, lieber Hörer! — 19.45: Deutscher Tag in Newyork.(Aufnahme aus Newyork.)— 20.10: Kammermusik.— 21.00: Indizien. Ein Hörspiel.— 22.30: Eine kleine Nachtmusik.— 23.00: Beliebte Tanzkavellen spie1en— Vollerriennst der eehn Gememnden Sonntag, 4. Oktober 1936. (Ohne Gewähr.) Sammlung zur Abhilfe dringender Rotstände in der Deutsch. Ev. Kirche. Christuskirche: 8: KGD., Matthien, .45: Dr. Ehrenberg, mit Vorber. u. Feier des hl. Abendmahles, 15:] Kirchengem..=Harpen: So.30: Tauffeier, Liz. Lotz..„..„ Erntedankfest=Gottesdienst unter Mitgen im Jugendheim; 20: Leseabend der Ev. Jugendschar in Betyanien. Fr 20: Abendandacht in der Kirche, 20.30: KGD.=Vorbereitung im Konfirmandensaal. Sa 19.30: Betstunde der Gemeinschaft. Friedenskirche:.30: Henrict, 11: KGD., Winnacker, 12.15: Tauffeier, Winnacker. Lutherkirche: 8: KGD., Schmidt II, .45: Hardt, mit Vorber. u. Feier es hl. Abendmahls, 12: Tauffeier, Schmidt II. Pauluskirche: 8: Hardt,.30: Scherler(Pauluskirchenchor), mit Vorber. und Feier des hl. Abendmahls 17.15: Henrici, 20: monatlicher Bekenntnisabend, Pastor Stolze, Holsterhausen(früher Wiemelhausen):„Ewige Jugend in der göttlichen Schöpfung.“ Johanneskirche: 9: masur. Gottesdienst mit Abendmahlsfeier, Schneider, KGD. 11.15: Henrict. Krankenhauskapelle:.30: Liz. Lotz. Friedenskirche: Do 20: Wochengottesdienst, Liz. Schmidt. 6. Pfarrbezirk(Gemeindeheim): So 11.15: KGD., Ehrenberg, 12: Christenlehre. Mo und Di 16: Jungbibelschar. Mi 20: Bibel= und Bekenntnisstunde. Do 20: Jugendbibelstunde. Fr 20: Bibellesestunde. 7. Pfarrbezirk(Jugendheim): Di 16: Katechumenen= und Konfirmandenmädchen, 19.30: Bibelstunden für die weibliche Jugend. Fr 20: Wochengottesdienst. 10. Pfarrbezirk(Wichernhaus). Mi 20: Bibelstunde. Do 20: Wochengottesdienst. Bibelstunden: Mi 20: Gemeindehaus am Moltkemarkt: 20.15: Johanneskirche. Do 20: Vereinshaus, 20.15: Fahrendeller Straße 14. Kirchlich=evang. Gemeinschaftsverein, Bochum, Adolfstr. 20. So 10: Sonntagsschule, 17.15: Evangelisation. Do 20: Bibelstunde. Gemeinschaft„Melanchthon“ innerhalb der Kirche, Königsallee 163. So 14: Kinderstunde, 18.30: Erntedankfestfeier. Di 20: Bibelstunde. Jugendbund für entsch. Christentum, Königsallee 163, Zweigstelle Konfirmandensaal Weilenbrink(Johanneskirche): Mi 20: Evangelisattosstunde. Stadtmission Bochum, Joachimstr. 8: So 14: Sonntagsschule, 17: Bidelstunde. Do 20.15: Bibelbesprechstunde. Stadtmission.=Hamme, GlückaufKraße 33: Fr 16: Bibelstunde für jedermann. .=Altenbochum. So.30: Erntedankgottesdienst. Sup. Niederstein, .45: Erntedankgottesdienst, Christiansen, 12.45: Taufen. Sup. Niederstein, 14: Erntedankfestfeier i. KGD., Sup. Niederstein, 20: Gemeinschaftsstunde. Mo 16: Bibelschar(3. und 4. Schuljahr). 17.30: Bibelschar(für die Konfirmanden und das 5. und 6. Schuljahr), 20: Bekenntnisbibelstunde. Auf der Prinz. Di 20.15: Jungmädchendibelstunde. Do 18: Bibelschar für die Katechumenen, 20: Vorbereitung für den KGD.: 20: Jungmännerbidelstunde. Fr 18: Bibelschar 5. .=Engelsburg. So.30: Festgottesdienst. Dieckhoff. 11: KGD., 12: Taufen. Di 15.30: Reichsk Frauendienst fällt aus. Dafür Teilnahme an einer Erntedankfeier in Altendochum. Aufbruch 14.30, Sammel= punkt Drogerie Grasediek. .=Hamme. So Festaottesdienst 2. d. Maarbrücke.30: Schroer(anschl. Abendmahlsseter): Festgottesdienst in der Kirche(zugleich Overdycker Jahresfest).30: Kraemer(anschl. Abendmahlsseier); Festgottesdienst in Wegescheid.45: Bach: Erntedank=KGD. in der Kirche 11.10: Kraemer: im Gemeindebaus 11.15: Bach: Taufstunde in der Kirche 14: Kraemer: im Gemeindehaus 12: Bach: 15.30: 117. Jahresfest der Rettungsanstalt Overdyck im Gemeindehaus.— Bibelstunden: Mi 20: An der Maarbrücke: 20: in Wegescheid. Do 20: im Gemeindehaus. Vorbereitung zum KGD.: Fr 20: im Gemeindebhaus: 20: in Wegescheid.— Ev. Gemeindetugend: a) ininnliche: Ma 90: Bibelgruppe Di mannische: Pro 20: 7Jungvolk): 20: Posaunenchor: 17: Bibelscharstunde: 20: Jungmännerkreis: b) weibliche: Mo 20; Singestunde: Di 17: Bibelscharstunde (10—14jähr.); 20: Bibelabend der 14—18jähr. .=Gerthe. So.30: Festaottesdienst zum Erntedankfest, Schaefer, 10.45: KGD., Mo 20: Ev. Gemeindetugend:##besaruppe im Ingendheim. Jugendschar in Bethanten. Di 20: Bezirkshibelstunde im Kran und im Mittelfeld. Mi 20: Gemeindehtbelstunde im KonftrmandenJagl. Dw.: Bidelschar der JunErnlebanrsen=Gonlesvienst unter Milwirkung des Kirchenchors u. Posaunenkorps, 10.45: KGD., 11.30: Taufen, Pfarrer Leich. Mi Bibelstunde in Kornharpen. .=Harpen. So.30: Erntedankfest=Gottesdienst im„Lobetal“, Vikar Große=Oettringhaus, 10.45: KGD., 16: Evangelisation des Missionsvereins, 17.15: Gemischter Chor. Di 20.15: Bibelstunde in Kornbarpen. Mi 20.15: Bibelstunde in Kirchbarpen. Do 20.30: Bibelstunde für Castroper Hellweg und umliegende Straßen, Castroper Hellweg 112. Fr 20.15: Vorbereitung zum KGD., 20: Bibel= und Gebetsstunde im„Lobetal“ .=Hiltrov. So.30: Gottesdienst, 10.45: KGD., 11.45: Taufen. Mi 20: im Gemeindehaus Gemeindebibelstunde. Do 20.15: im Gemeindehaus Gemeindejugendbibelstunde. Mo 17: weibl. Bibelschar im Kindergarten. Hordel. 8: Gottesdienst. Pastor Höfker,.30: KGD. im Gemeindehaus, Vikar Fischer, 10: Gottesdienst, Pastor Abendroth, 11.15: KGD. in der Kirche, Pastor Abendroth. Do 20: Bibelstunde im Gemeindehaus, Pastor Abendroth, 20: Bibelstunde im Kindergarten, Vikar Fischer. .=Hofstede=Riemke. So 8: Pitsch, 10: Pitsch. 11.15: KGD, Pitsch, 12: Taufstunde. Mi 20: Bibelstunde im Lutherhaus, Mühge, 20: Bibelstunde im Kindergarten, Riemker Straße, Pitsch. Fr 20: Vorbereitung für den KGD. Männliche Jugend: So 15: Jugendbibelstunde. Mi und Fr 17.30: Jugendbibelschar. Weibliche Jugend Hofstede=Riemke: So und Mo 20: Jugendbibelstunde. Mo und Di 17.30: Jugendbibelschar. Weibliche Jugend Marmelshagen: Di 20: Jugendbibelstunde. .=Linden. So.30:(Mitwirk. d. Kirchenchores), Weber, anschl. Beichte und Abendmahlsfeier, 11: KGD., 12: Taufen. Mi 17: Taufen, Bäumer. Di 19.30: Bibelstunde für junge Mädchen. Do 20: Bibelstunde für junge Männer. .=Dahlhausen. So.30: Neuhaus, anschl. Beichte u. Abendmahlsfeier, 10: Erntedankfest=Gottesdienst auf Bura Horkenstein, Dahlbausen, 11: KGD., 12: Taufen. Mi 20: Bibelstunde. .=Stiepel. So: Erntedankfest: .30: Gottesdienst im Lutherhause, 11: KGD., Husemeyer, 10: Gottesdienst in der Kirche, 11: KGD., Miss. Blecher, Duisburg, 10.30: Gottesdienst in Buchholz. 11.30: KGD., Altena.— Jugendschar: Dorf: Di 20, Haar: So 15.30. Di 19.30.— Jungmütterabend: Mo 20 k. Lutherhause.— Bibelschar im Lutherhause: Mädchen: Mi 15. Nr 15. Knaben: Mi 16.30.— Frauenchor: Haar. Mi 17.— Posaunenchor: Mo 20.— Kirchenchor: Do 20.— Stievel=Dorf (Schule): 10: Gottesdienst zum Erntedankfest, Pastor Hunsche(Günniafeld) .=Uemmingen. So 9: Beichte u. Abendmahlsfeier, Anmeldungen um .30 in der Sakristei,.30: Hauptsottesdienst unter Mitwirkung des Frauenbilfschors, Sup. Sassenber 10.45: Kirchentaufen. 10.45: KG Mo 20: Jugendbibelstunde in Querenburg. Di 20: Bibelstunde in Querenburg. Mi 17: Cborstunde d. Frauenhilfe. Do 20.30: Vorbereitung für den KGD. Fr 20: Bibelstunde in Laer. .=Wiemelhausen. Melanchthon: So(Erntedankfest) 8: Dr. Klein, .45: Festgottesdienst(anschl. Beichte u. hl. Abendmahl), Engelbert, 11.15: KGD. und Kirchentausen, 11.15: Bergmannsheil, Bertelsmann. Di 20: Vortrag:„Die Urgestalt der Kirche", Dozent D. Brandt, Bethel. Mi 20: Bibelstunde. Do 15.30: Frauenhilfe(Erntedank=Nachfeier). Fr 19.30: Helferkreis.— Petrikirche: So 8: Frühandacht zum Erntedankfest(Christenlehre), Niedermeier, 10: Gottesdienst. Bertelsmann, 11.15: KGD. und Tausen, Niedermeier. Mo 19.30: Jugendbibelstunde. 20: Kirchenchor. Di 15.30: Frauenhilfe, Niedermeier, 18: Frauenchor. Mi 20: Bibelstunde im Paul=GerhardtHaus, Niedermeier. Fr 20: Vorbereitung zum KGD. .=Weitmar(Presbyterium). 8: Frübgottesdienst. P. Sassenberg, anschl. Beichte nd R. Abendmahl,.45: Hauptgottesdienst. P. Kraemer, 11: K6D., 12: Kirchentaufen. Bekenntnisgemeinde Weitmar. So .15: Erniedankfest=Gottesdienst im Vereinshaus Karl=Friedrich=Straße, verbunden mit dem KGD., P. Jungcurt. Di 15.30: Frauenhilfe Weitmar. Mi 20: Bibelstunde im Vereinshaus Karl=Friedrich=Straße. Do 15.30: Frauenhilfe Eppendorf. Do 20: Gemeinschaftsstunde im Gemeindesaal neben der Kirche. Do 19.30: weibliche Gemeindesugend Weitmar=Mark. Do 20: weibl. Gemeindejugend Evpendorf. Fr 20: Bibelstunde in Eppendorf bei Hill. .=Werne. So.45: Festgottesdienst(Erntedankfest mit Kirchentaufen), Pastor Schloemann, 11.15: KGD., 15.30: Blaukreuzstunde im Gemeindehaus, 17: Bibel= und Gemeinschaftsstunde. Mi 20: Bibelabend im Oberlinhaus, 20: Bibelstunde im Gemeindehaus. Do 20: Bibelstunde in der Vollmondschule. Kreta. So 10: Gottesdienst, 11: K6D.. .=Langendreer. Lutherkirche: So .30: Morgenwache..30: Dankopfergottesdienst, Pastor Schilling, 11: KGD. Do 20: Gemeindebibelstunde. So 20: Gebetsstunde. .=Langendreer(Deutsche Christen). 10: Erntedank=Gottesdienst in der Aula, Paulmann(Harpen). Günnigfeld. So.55: Hauptgottesdienst, Vikar Westerkamp, Erntedankfest..30: Erntedankfest. Predigt, P. Koch, 10.45: Kinder=Erntedankfeier, 11.30: Taufen und Trauungen. Golterriennt der kun. Gomemden Wattenscheid. Friedenskirche: 8: Frühgottesdienst. 10: Hauptgottesdienst, 14: KGD., 15: Taufen.— Alte Kirche: 10,15: Hauptgottesdienst, P. Krahn, Röhlinghausen.— Ev. Krankenhaus: 10: Hausandacht.— Kapelle zu Höntrop:.30: Hauptgottesdienst.— Gemeindehaus Leithe:=10: Hauptgottesdienst. Wanne. Christuskirche:.30: Frühgottesdlenst. P. Liz. Naunin, 10: Hauptgottesdienst, P. Engel, 11.30: KGD., 12.30: Taufen.— Lutherkirche: 10: Hauptgottesdienst(Abendmahl), P. Liz. Naunin, 11.30: KGD., 12.30: Taufen, 14: masur. Gottesdienst, P. Liz. Naunin. Do 15.30: Taufen.— Amtswoche: P. Enael. Eickel. Johanniskirche: 8: liturg. Festgottesdienst mit anschl. Vorber. u. dl. Abendmahl, P. Maennel, 10: Hauptfestgottesdienst unt. Mitw. des Frauenchors Eickel=West mit anschl. Vorber. und hl. Abendmahl, P. Kurras. Anschreiben ab.45 in der Sakristei, 11.30: Fest=KGD., P. Kurras, 12.30: Taufgottesdienst. P. Maennel. — Ev. Krankenhaus: 10: Festaottesdienst in der Kapelle, P. Maennel. Röhlinghausen. 8: Frühgottesdienst, P. Tigges, 9: Vorber.(Anmeldung und Beichte) z. hl. Abendmahl,.30: Erntedankfestgottesdienst, Sup. Krahn, hierauf hl. Abendmahl. 11.30: KGD.=Erntedankfestfeier. Sup. Krahn, 12.30: Taufen. Fr 20: Gemeindebibelstunde, 21: Vorbereitung zum KGD. Sonntag, 4. Oktober 1936. (Ohne Gewähr.) Propstei. 6: hl..,.45: hl. M. mit Pr. u. Familienkommunion, .45: hl. M. mit Pr. u. Familienkommunion, 9: hl. M. für Gymnasium und Oberrealschule, 10: Festbochamt aus Anlaß des Erntedankfestes mit Tedeum, 11.15: hl. M. m. Pr., 14.30: Christenlehre mit Firmunterricht, danach stille Anbeiung, 19.45: Rosenkranz, 20: letzte Predigt und feierlicher Schluß der euchartstischen Familienwoche mit Prozession und Segen. An Wochentagen ist jeden Mittag um 14 Uhr Aussetzung des Allerheiligsten, danach stille Anbetung, 18: Rosenkranzandacht, 20: Schriftlesung, Komplet, Segen und Repositio. Christ=König(Franziskanerkloster). 6: Aussetzung des Allerheiligsten u. erste hl. M. Vor der hl. M. Austeilung der hl. Kommunion. In der bl. M. gem. bl. Kommunion der Frauen und Männer mit kurzer Kommunionansprache. 7: Gemeinschaftsmesse mit Kommunionanspr u. gem. hl. Kommunion der männlichen und weiblichen Pfarrjugend..15: hl. M. mit Kommunionansprache u. nochmals gem. hl. Kommunion für die Männer und Frauen..30: Levitenamt unter Mitwirkung des Kirchenchores mit Kommunionanspr. für die gesamte Schuljugend mit gem. bl. Kommunion der Knaben und Mädchen. 11: letzte hl. M. m. Pr. mit Austeilung der hl. Kommunion. 17: Schlußfeier der eucharistischen Familienwoche m. Predigt, päpstlichem Segen und Familienweihe. Anschl. Feier des Heimganges des hl. Vaters Franziskus u. Verehrung der Reliquten. St. Marien. 6: erste hl..,.15: dl. M. m. Pr.,.30: dl. M. mit Pr.,.30: Hochamt mit Pr., 11: letzte hl. M. m. Pr., 14.30: Rosenkranzandacht mit Segen. St. Joseph..15: hl..,.30: dl. M. m. Pr., gem. bl. Kommunion der Männer,.45: hl. M. m. Pr., 10: feierl. Hochamt mit Chorgesang (Missa Majestes Domini von Karl Kraft. zum Segen: Tantum ergo von Pfeiffer), 11.15: bl. M. m. Pr., 14.30: Christenlehre und Andacht. 20: Rosenkranzandacht. Im Rosenkranzmonat jeden Sonntaa. Dienstag u. Freitag 20 Uhr Rosenkranzandacht. St. Antonius..30: erste hl. M. mit gem. hl. Kommunion der Männer. 8: bl. M. m. Pr. und gem. hl. Kommunion der Schulmädchen..30: seterl. Hochamt mit vierst. Gesang, 11: setzte dl. M. m. Pr.. 14.30: Christenlehre für alle Schulkinder vom nennten Jahre an. Klosterkirche der Redemptaristen. 5 und 6: stille vl.., 7: Singm. m. Pr., 8: Volkshochamt m Nr., 9: Gottesdienst für die höh. Mädchenschulen, 10.80: Gattesdienst für die Polen m. Pr.. 16 40: feters. Gröffnung der St.=Gerards=Festwoche Rosenkranz. Festyr. und Festandacht zum N. Gerard. 19: Rosenkranz. Pr. und Segen für die Männer von der Hl. Famisse., An Werktagen: 6 und 7: nisse dl.., 8: Segensm. mit Geheten zu Ehren des hl. Gerard. 10.30: Rosenkranzandacht. anschl. geg. 20 Uhr Gerardsfestpredigt u. Segen. hl. Kommunion der Alten Schule, .30: hl. M. m. Pr.,.30: feierliches Levitenhochamt mit Festpr., 11: letzte hl. M. mit Pr.. 14.30: feierliche Festandacht, 15: Taufen, 16: Firmunterricht. B84u..5 Dreifaltigkeit, Bochum..30: hl. ., 8: hl. M. m. Pr. u. gem. hl. Kommunion aller Mädchenkl. u. des Männerapostolates, 10: Hochamt m. Pr., danach Aussetzung des Allerheiligsten, Te Deum u. Segen, 14.30: Rosenkranz mit Glaubensbekenntnis der ganzen Gemeinde für den Frieden der Kirche. St. Franziskus,.=Weitmar. Am Samstag, 3. Oktober, 18: feierliche Eröffnungsandacht m. Aussetzung d. Religuien des hl. Franziskus und Reliquienprozession. Sonntag.15: Gemeinschaftsm.,.20: Austeilung der bl. Kommunion,.30: feierl. Levitenamt m. mehrst. Gesang und segen,.45: hl. M. m. Pr., 10: Kinderm. m. christl. Unterricht, 11: letzte hl. M. m. Pr., 14.30: Firmunterricht, 15.15: Taufen, 16: voln. Rosenkranz, 18: Festandacht m. Pr. aus Anlaß der 40jähr. Jubelfeier unserer Jungfrauenkongregation, Te Deum und Segen. Alle Oberkl. besuchen das Hochamt um.30, die hl. M. um.45 ist Kommunionm für die Knaben der Josephs= und Aloysiusschule. Im Oktober jeden Abend 18: Rosenkranzandacht. Liebfrauen,.=Linden..50: Austeilung der hl. Kommunion, 7: hl. M. m. Pr. u. gem. hl. Kommunion der Männer, Beichtgelegenheit,.05: hl. M. mit Anspr. für die Kinder, gem. hl. Kommunion der Kinder der oberen Klassen, 9: Hochamt m. Pr., 10.30: bl. M. m. Pr., 14.30: AnLevitenamt mit Aussetzung u. Festpredigt zu Ehren der hl. Theresia vom Kinde Jesu,.30: Festandacht und Festpr. m. feierl. Umzug des Allerheiligsten durch die Kirche. St. Gertrud, Wattenscheid. 6: hl. ., 7: hl. M. m. Pr., hl. Kommunion der Gertrudisschule und der Männer, 8: hl. M. m. Pr., hl. Kommunion der Johannesschule, 9: hl. M. für die höh. Schulen, hl. Kommunion der Switbert= und der kath. Hilfsschule, 10: Hochamt m. Pr., Aussetzung und sakr. Segen, 11.30: hl. M. m. Pr., 14.30: Firmunterricht und sakr. Segen. 15.15: Taufen: 20: Vortrag d. Jesuitenpaters. Feierl. Schluß der Festwoche am dacht, 15.15: Taufen. Sonnigg.,11. Oktober, 17 Uhr.„.„s St. Michael,.=Dahlhausen..30: Frühm. m. Pr., gem. hl. Kommuintag, 11. Oktober, 1 St. Meiolphus. 6: bl.., 7: hl. ., 8: Schülerm., 9: Kinderm., 10: Hochamt, 11.30: letzte hl.., 15: Christenlehre und Firmunterricht. Die Ewige Anbetung wird am Montag, 5. Oktober, morg. 7 Uhr, mit einem feierl. Hochamt eröffnet. 8: hl.., 9: hl.., 10—11 feierl. Levitenamt, in allen hl. M. Austeilung der hl. Kommunion, von 11 bis 4: Anbetung, 5: bl.., 6: Schlußhochamt mit Te Deum und Segen. St. Johannes,.=Wiemelhausen. .30: erste hl. M. m. gem. hl. Kommunion aller Männer und der Kinder der 1. Kl.,.30: hl. M. m. Pr., .45: hl. M. m. Pr., 10: Hochamt m. Pr., 14.30: Christenlehre(Firmunterricht) mit Segen, 15.30: voln. Rosenkranzandacht mit Segen, 19.30: Rosenkranzandacht für die Pfarrei. Wallfahrtskirche,.=Stiepel..05: Frühm., 10: Hochamt, 16: Rosenkranz, 17.30: Herz=Jesu=Andacht Wochentags.05: hl.., nur Mittwoch 10: Hochamt und von 13—14: Aussetzung mit Rosenkranz, 15: Andacht und Predigt um 15.30, am Schluß Prozession. St. Liborius,.=Grumme. 7: hl. M. m. Pr., 8: Austeilung der hl. Kommunion,.30: hl. M. m. Pr. und gem. hl. Kommunion der Männer und der 1. Knabenkl., 10: Hochamt mit Pr., 14.30: Firmunterricht und Rosenkranzandacht, 15: Taufen. Hl. Kreuz..30: Austeilung der hl. Kommunion, 7: hl. M. m. Pr. und gem. hl. Kommunion aller Männer,.30: hl. M. m. Pr. und gem. hl. Kommunion der Knaben: 10.30: Hochamt mit Pr., 14.30: Rosenkranzandacht. Am 10. Oktober: —20: Ewige Anbeiung. Herz Jesu,.=Hamme..30: bl. ., 8: hl. M. m. Pr.,.30: Hochamt m. Pr., 11: hl. M. m. Pr., 14.30: Christenlehre zur Vorber. auf die hl. Firmung. Alle Schulkinder, angefangen von den Erstkommunikanten d.., und auch die Erwachsenen, die das hl. Sakrament der Firmung noch nicht empfangen haben, sind zum Besuche dieser religtösen Unterweisung verpflichtet. 20: Rosenkranzandacht. Herz Jesu,.=Hordel..30: bl. ., 8: hl. M. m. Pr. u. bl. Kommunion der Frauen, 10: Hochamt m. Pr., 14.30: Firmungsunterricht und Erntedankandacht, 17: Andacht s. d Mütterverein m. Standespr. St. Anna, Bochum=West. 7: bl. M. m. Gesang u. Pr.,.30: Kindermesse m. Gesang u. Pr., 10: feierl. Hochamt m. Pr., 14.30: feierl. Rosenkranzandacht mit Seaen. St. Franziskus,.=Riemke. Von Samstag, 3. Oktober. morg. 7 Uhr. bis Sonntag, 4. Oktober, morgens 7 Uhr, ist in unserer Pfarrkirche die Feier der Ewigen Anbetung. Samstag 7: Aussetzung des Asserheiligsten mit Hochamt. 8: bl. M. für die Mittelklassen..30: Levitenhochamt für die Oberklassen. Sonntag 6: Schlußhochamt der Ewigen Anbetung mit gem. dl. Kommunion des voln. Rosenkranzes, des Männeravostolates. des Beramanns= und St.=Jos.= Vereins,.30: hl. M. m. Pr., gem. nion der Männer und der Oberkl. 10: Hochamt m. Pr. u. Opfergang, 19: Rosenkranzandacht. St. Engelbert,.=Dahlhausen. 7: Frühm., gem. hl. Kommunion aller Männer und der Schulkl. 2 und 3, .30: Hochamt m. Pr., 14: Taufen, 14.30: Rosenkranzandacht, danach Austeilg. der Geh. des leb. Rosenkr. Fronleichnam,.=Laer..30: hl. M. m. Pr. und gem. hl. Kommunion der Männer sowie aller Schulkinder, die schon kommuniziert haben, 10: Hochamt mit Pr., 14.30: Firmunterricht, Gebet und sakram. Segen, 15.15: Taufen. Liebfrauen, Altenbochum..30: Frühm. m. Pr. u. gem. hl. Kommunion aller Frauen, 8: hl. M. m. Pr. u. gem. hl. Kommunion der Kinder aus der Josephs= u. Wilhelmschule,.30: Levitenamt m. Aussetzung des Allerheiliasten, Pr. und Segen, 11: letzte hl. M. m. Pr., 15: Taufen, 20: Festandacht m. Pr. u. Lichterprozession und Segen. Herz Jesu,.=Werne..45: erste hl..,.15: hl. M. m. Pr., gem. hl. Kommunion der Männer und der Kinder des., 7. und 8. Schuljahres der Deutschen Reichs= und Harvenerwegschule, 10.15: Hochamt mit Pr., Te Deum und sakr. Segen zum Dank gegen Gott für die diesjähr. Ernte. 14.30: Andacht, 15: Taufen. Im Oktober dienstags und freitags 18: Rosenkranz. St. Marien..=Langendreer..30: bl. M. m. Generalkommunion der Männer u. Frauen,.45: Gemeinschaftsm. m. Generalkommunion der Jungfrauen und Jungmänner, 9: Kinderm. m. Generalkommunion aller Kinder. 10.15: feierl Levitenamt vor ausgesetztem Allerheiligsten: 16: Schlußfeier der„Euchartstischen Familienwoche“. St. Bonisatius,.=Langendreer. .30: bl.., 8: bl. M. m. Pr. und gem. dl. Kommunion der Männer, .15: Kinderm. m. Pr., 10.15: Hochamt m. Pr., 18: Festandacht m. Pr. Rosenkranzgebet und Singen der Complet(des kirchl. Abendgebetes). Dienstag und Donnerstag 19.30: Rosenkranzandacht. Hl. Geist..=Harpen..30: Frühmesse m. Pr., gem. hl. Kommunion für Männer und Jungmänner, 10: Hochamt m. Pr., 14.30: Firmunterricht. St. Esisabeth,.=Gerthe. 7: bl. M. m. Pr., gem. bl. Kommunion aller Männer sowie der voln. Roseneranzbruderschaft,.30: bl. M. mit Pr., gem. bl. Kommunion des., 5. und 6. Schulfahres der Schule an der Gerther Straße. 10: Hochamt m. Nr., 14 30: Christenlehre(Firmunterricht): 15.15: voln. Rosenkranzandacht. 20: Rosenkranzandacht. St. Inseph,.=Hiltrov..30: bl. M. m. Pr. und gem. dl. Kommnnion des Müttervereins und der Mädchen des 4. und 5. Schuljahres, 10: Hochamt m. Wr., 14.30: Rosenkranzandacht. anschl. Standesvortrag für den Mütterverein. Sonstige Gemeiden Sonntag, 4. Oktober 1936. (Ohne Gewähr.) Ev.=Luth. Kreuzgemeinde Bochum, Kreuzkirche, Gahlensche Straße 146: So.30: Erntedankgottesdienst mit Opfergang. Pfarrer Kerle,.30: Beichte, Pfarrer Kerle, 10: Ernteinkgottesdienst mit Opfergang und 8 endmahlsseier, Pfarrer Stallmann, .30: KGD. Mi 20: Bibelstunde, Pfarrer Kerle.— Gemeindeheim, Lutherhof: So 15: Jugendstunde. Di 20: Kirchenchor. Do 15: Frauenstunde. Fr 20: Jugendstunde. Evg. Gemeinschaft, Auferstehungskirche, Alleestr. 48. So 8: Uebung des Männerchors, 9 und 18: Predigt und Feier des hl. Abendmahls, Prediger R. Steckel, Sup., 11: Sonntagsschule, 19.30: Jugendstunde, 15: in Witten, Augustastr 57, Predigt. Di 15: Bibelstunde in Hordel; 20: Bibelstunde in Wattenscheid, Bismarckstraße 34. Mi 15.30: Religionsunterricht, Alleestr. 48, 20: Bihelstunde. Auferstehungskirche, Aueestr. 48. Do 15.30: Frauenstunde, 20: Uebung des Gem. Chores: 20: Bibelstunde in Witten, Augustastr. 57. Freie evangel. Gemeinde, Rottstr. 34a. So.30: Bibelbesprechstunde, 11: Sonntagsschule, 15.30: Erntedankfeier. Mo 20: Chorprobe. Mi 20: Bibelstunde. Fr 20: Jugendstunde.— Gerthe, Gerther Str. 10: So 14.30: Predigt, Prediger Reich. Di 18: Bibelstunde.— Hordel, Lakenbruch 60: Do 16: Frauenstunde, 18.30: Bibelstunde. Welhnachtsbeschenke Jetzt schon eine Anzahlung auf Wäsche. Truhen bei Schlipper Bochum Kortumstr. 100 Schnelle u gute Bedienung stets im Fachgeschäft für sämtl. Stempel- und Schllder-Bedart Aopera Bads Brückstraße 38 Tel. 66090 Kar!, Wont Steuer-, Rechts- u. Versicherungsbüro Granachstr. 36 (Wiesental) Ruf 818 24 Neuapostolische Gemeinde. Bochum. Rheinische Str. 7: So 9, 16: Mi 20. .=Langendreer, Wallbaumweg 58: So 9. 16: Mi 19..=Linden. Kesterkamp 49a: So 9, 16; Mi 19.20..= Weitmar. Kellermannsweg 51. So 9. str. 29 1. Et. So 10: Gottesdienst. 16: Mi 20.=Weitmar: An der Landwehr 65: So 9, 15.30; Do 19. .=Riemke, Auf dem Dahlacker 42: So 9, 16: Mi 19..=Gerthe. Am Südblick 8: So 9, 16: Mi 19..= Kornharven. Auf der Prinz 135: So 9, 16; Mi 20. Wanne=Eickel, Königstr. 21: So 9, 16; Mi 18..=Röhlinghausen. Füsilier= und Kurfürstenstr.=Ecke: So 9. 16: Mi 18. 1. Baptistengemeinde, Immanuels. kirche, Hermannshöhe 21: So.30: Bibelstunde, Prediger Dr. Mundbenk, 11: Sonntagsschule, 16: Gottesdienst, Prediger Janssen, 17.30: Jugendstunde. Mi 20: Gebetsstunde, Prediger Dr. Mundhenk.— Gemeindesaal.=Hamme, Hofsteder Str. 131: So.30: Bibelstunde. Prediger Janssen, 11: Sonntagsschule: 17: Gottesdienst, Prediger Dr. Mundhenk: 18.30: Abendmahlsfeier. Do 20: Bibelstunde, Prediger Dr. Mundbenk.— Gemeindesaal.=Bärendorf, Goldhammer Str. 17: So.30: Bibelstunde: 11: Sonntagsschule: 20: Evangelisation, Prediger Dr. Mundbenk. Do 20: Bibelstunde, Prediger Janssen.— Gemeindesaal.=Laer, Werner Hellweg 19: Di 19: Bibelstunde, Prediger Dr. Mundhenk.— Gemeindesaal Wattenscheid, Bochumer Str. 36: So 9: Bibelstunde: 10.30: Sonntagsschule. Mi 20: Bibelstunde, Prediger Janssen.— Gemeindesaal.=Werne. Am Born 10: So.30: Bibelstunde; 11: Sonntagsschule: 16: Gottesdienst. Di 20.15: Bibelstunde, Pred Janssen. 2. Baptistengemeinde, BochumWeitmar, Am Steinknapp 56: So .30: Bibelstunde, 11: Sonntagsschule, 16: Gottesdienst. Christlich=wissenschaftl. Vereinigung (Christian=Sclence Society) Bochum, Emscherstraße 20. So 10: Gottesdienst, Lektionspredigt der Christl. Wissenschaft, Thema: Unwirklichkeit, 11.15: Sonntagsschule. Mi 20: Gottesdienst(Zeugnisversammlung). Christlich=wissenschaftl. Vereinigung Kindertüße wachsen schnell. Nicht schlimm. Melles längt und weitet alle Schuhe „Da wo die Uhr“. Sohlerei„Fortschritt“ A. Melies Bochum, Hellweg 20, Fernsprecher 66492: Bochum-Hamme, Reichsstraße 2 ven Thristlich wissenschufg. VerSt. Theresien,.=Eppendorf..30:(Christian=Science), Bochum, RottFrühm.,.15: Gemeinschaftsm. für tstraße 29, 1. Etage. So 10: Gottesdie Kinder mit Anspr.,.30: feierl. dienst. Prima hannov. Tanswarst und Speck, fort. =Kilo=Paket 12,80 Mk. Nachn. oder vorh. Eins. Postsch. 65887 Hannover. Wurstversand W. Pöhler, Hannover, Schützenstraße 10. Für nasse und kalte Tage Handschuhe, Hauben Lederjacken. Gamaschenho sen, Müntel, Knleieder, Oesichts schützer. Schüler& Co. Herner Str. 22 Ikadotee Nr. 7. Veren= und Schlte beruh. überarbeit. u. überreizte Nerven; wirkt vorbeugend geg. Erkrankung des Nerv.= Systems; lindert nervöse Kopf= und Magenschmerzen; vermittelt ruhigen u. gesund. Schlaf. Drogerie und Kräuterhaus .Kneider, Bochum Große Beckstr. 10, Telephon 65176. Ner #% AnO 4. Oktbr. 1936 NUMMER 40 f. P 01.9(n gm g m Joc uochin don Gi# vorüberflogen, da winkten sie dem gewichtigen Herrn *.. und ale Herbstblätter numen aben noch in den himger setenturräch, kr Suinmercher. Seief ger eingebilbete Den ganzen Sommer hatte der Magnolienbaum die Sonne mit seinen großen grünen Händen gehalten. Aber über Nacht waren dann die Hände so urplötzlich steif und klamm geworden, und die Sonne, noch warm und goldhell, sickerte durch das weite Blätterdach. Ja, so recht fassen konnte er die liebe Sonne nicht mehr, die so sacht und weich durch den Nebelschleier spann. Um die Mittagszeit sah es wieder warm und auch ein kleinwenig sommerlich aus, und da wurd's dem alten Baum wieder ganz warm ums Herz. Vögel flogen am Himmelsblau vorüber, und da zischelte es in den Blättern: „Oh, wie weit und leicht es uns ist, so wonniglich leicht, und morgen, übermorgen werden wir fliegen, so hoch und leicht wie ihr Vögel!“ „Wo mögen sie wohl hinfliegen", fragte ein kleines, naseweises Blättchen, das noch ein grasgrünes Röcklein anhatte,—„nun, gerade in die Himmelstür hinein.“„Ich will auch in den Himmel fliegen“, sagte das Blatt entschlossen... in den Himmel, in den Himmel“, wisperte und zirpte es im wekten Magnolienbaum. Sie rollten die Blätter ein, denn es wurde wieder kälter. „Hui, hut, huißßß“, fegte der Wind durch den Garten,„ei, wie langweilig ist's hier, bei mir muß alles wirbeln und jagen.“ Und dann fegte er in den Baum und zupfte mit seinen hastig=langen Flatterfingern all die Blätter herunter, goldbraun, lichtgelb und auch die hellgrünen mußten zur Erde.„Wir wollen aber in den Himmel, oh ja, in den Himmel wollen wir fliegen", hörte man's hier und da klagen und weinen. Aber dieser lockere Geselle Wind war rücksichtslos, fegte sie noch einige Male auf der naßkalten Erde hin und her, und dann hatte er sie alle vergessen, und er sprang den nächsten Baum an. Aber das klägliche Weinen der armen, zarten Blattvögelchen, die in den Himmel fliegen wollten, das hörte niemand mehr... Und da wären sie dann wohl auch liegengeblieben, wenn nicht so ganz sachte die Weihnachtszeit herangerückt wäre und der Oberbäckermeister vom Niklas nicht schon Wochen vorm heiligen Fest, den Lebkuchenofen hätte anstecken müssen. Zogen da doch eines Tages viele, kleine beflügelte Wichtlein durch den Wald, mit großen weiten Säcken, und die kamen auch schließlich in den Garten, in dem der arme zerzauste Magnolienbaum stand, und die vielen Blätter auf die Himmelsreise warteten. Die Säcke waren schwer und prall, und es roch geheimnisvoll nach Tannenzapfen und Kiefernzweigen.„Na“, meinte ein kleines Engelchen,„daß wir auch heute schon den Lebkuchenofen anbrennen müssen, im Wolkenbettchen ist's ja viel molliger.“ Und dabei stopfte es rot, braun, gelb und grün in den weiten Sack. „Ach wäre ich doch im Himmelbettchen!"„... im Himmelbettchen?“ raunte und wisperte es da in der Runde,„im Himmelbettchen? Ach, da wollten wir doch auch hin“, klagte es hier und da. Die Blätter waren nicht Stimmen, die sie gehört hatten?„Nehmt uns mit, nehmt uns mit!“ Oh ja, das wollten sie, nur: „Wißt ihr denn auch, daß ihr von der Feuerfrau im grellroten Ofen verbrannt werdet?— Das ist heute aber ein lustig Feuerchen beim Nikolaus, werden die Kinder ausrufen, und ihre Augen werden so groß sein wie die Kringel, die der Himmelsbäcker in den Ofen schiebt.“ Hei, da kam ein Leben in die armen, müden Blätter, ganz warm wurde es dem Magnolienbaum ums Herz. Sie hüpften und sprangen, und husch, husch, husch waren sie alle miteinander in dem großen, geräumigen Sack verschwunden. Und ganz sacht und weich segelten sie dann durch die Luft. Durch ein kleines Loch konnten sie hin und wieder etwas von der mütterlichen Erde sehen, und als sie am Kirchturm Herr Hahn,„ihr werdet ja mit Haut und Haaren verbrannt werden!“ Und er drehte sich kokett auf dem rechten Bein herum. Ja, wie konnte der alberne und dumme Hahn auch wissen, daß es viel schöner ist, für eine feine melssache selig zu verbrennen, als bis zum jüngsten Tag sich auf der kalten und traurigen Erde nutzlos herumtreiben zu müssen. 6s. Heiner will so und nicht anders Ein Eigenartiger ist der Heiner, ein gutmütiges Trampel, voller Feinsinnigkeiten und tollen Gegensätze. Knolle hat ihn vor längerer Zeit mal irgendwo aufgeauch hin“, klagte es hier und da. Die Blätter waren ganz blaß, ic weiß nicht, war es Reif oder gar Auf.„Dan##lst miol(ehlon!“ regung. Und die Engelchen horchten auf, waren das„„Du Jolizt nient stenten! A. Junghanns lesen und sofort einen Narren an ihm gefressen. Er versteht sich auf Leute, der Knolle. Er hat mächtig viel Krach gemacht um ihn, und Heiner hieße er. Wie er sonst noch hieße, wüßte er selbst nicht. Er hätte auch weiter nicht danach gefragt. Aber er wäre Schmied und ein richtiger Gewitterhund vor dem Herrn, den man schon ganz gut in der Schar gebrauchen könne. So hat er gesagt, der Knolle. Wir haben uns gegenseitig etwas trübe=tümpelig angesehen und die üblichen achtzig Prozent Schmus und Geflunker abgezogen von seiner Erzählung, daß wir schließlich von„dem Bär" das Bild eines halben Gauklers bekamen. Aber er hat weiter eigentlich nichts Besonderes gehabt, außer seinen treuherzigen Blauaugen und seiner großen, breiten Gestalt. Er ist genau so gewesen wie Du und ich oder wie wir alle sind. So haben wir ihn schlechthin„den Bär“ genannt, und daß er auch so hieß, haben wir erst später erfahren. Früher ist er hier und da wohl noch angeeckt und auf Widerstand gestoßen, wenn er gesagt hat: ich würde das eigentlich so machen— anders ist es nicht gut. War das nun beim Dienst, beim Zeltbau, auf Fahrt oder bei sonst irgendeiner Sache, die ausgeklügelt werden mußte. Er sagte es meistens noch etwas leise und unbestimmt, wie man es von den Neuen öfter gewöhnt ist. Aber hinterher ist meistens einer zu ihm gegangen, hat ihm auf die Schulter geklopft und gesagt: das ist verflucht richtig gewesen, du, Bär! Dann kam eine Zeit, wo er sagte: ich will so, und nicht anders, verstanden?! Es ist sozusagen sprichwörtlich geworden in seiner Schar. Heiner will so, und nicht anders, sagt man, wenn irgendeiner murrt. Und seine Jungen kennen die Bedeutung der paar Worte, sie stehen dafür ein, weil sie wissen, daß alles gut ist, was der Heiner will. Und immer ist da einer, der fest ist und warnt: der Heiner will so, laßt es uns so machen. Da hatte der Heiner neulich einen Neuen in seine Schar bekommen. Die andern kannten ihn schon und kamen nicht, als sie hörten, daß er auf den Heimabend käme. Heiner war leichenblaß geworden, als er mit dem fremden Jungen da im Heim stand. Er sagte zu ihm etwas verwirrt, er solle sich ruhig setzen, die andern würden wohl noch kommen, es hätten nicht alle Zeit, der wäre noch in der Fabrik, und der und der könnte nicht. Aber es kam niemand mehr. Als der Junge dann vieles erzählte, von sich und zu Hause, hatte der Heiner eine eiserne, verzierte Blumenvase in seine klobigen Hände genommen, bis er sie als zerbeultes Etwas in die Ecke warf. Man ging schweigend hinaus. Ss scece e ale csce will es so, und nicht anders. Einer meinte, der sei früher bei der Kommune gewesen. Ein anderer: der hat uns oft schlagen wollen, weil wir anders waren als er. Und ein dritter: mit der Familie wollen wir nichts zu tun haben. Das war dann genug für den Heiner. Er schrie und bumste mit der flachen Hand aus den Tisch, daß es krachte: Er ist euer Kamerad, sage ich euch. Ich will das so, und nicht anders! Bums, flog die Tür zu. Und heute sind sie gute, echte Kameraden, er steht für sie ein und sie für ihn, und nur weil„der Heiner es so wollte, und nicht anders". F. J. Tripp. KE „MAe Köd HAtr Wehenmg 9 Während Lewand, der sich in der Reisegesellschaft nirgends besonderer Sympathien erfreut hat, schnell vergessen ist, erregt die neue Teilnehmerin, die plötzlich an seine Stelle getreten ist, eine Sensation, die tagelang anhält. Frau Gabriele Jordan trägt durchaus kein hochmütig=vornehmes Wesen zur Schau. Sie prahlt nicht mit extravaganten oder besonders kostbaren Toiletten und sie hält sich auch nicht den übrigen Teilnehmern gegenüber in reservierter Distanz. Im Gegenteil, während Professor Servatius sich in diesen Tagen mit seiner Schwester den gemeinsamen Veranstaltungen fernhält, nimmt Frau Gabriele an dem ganzen„Programm" teil. Sie läßt sich durch die Vatikanischen Sammlungen schleifen und hört mit amüsiertem, freundlichem Lächeln die Erläuterungen des Reiseführers in den Katakomben an. Und trotzdem haben alle Teilneymer den Eindruck daß Frau Jordan viel eher zu den beneidenswerten Menschen gehört, die im eigenen Auto durch den Süden fahren, als in einer braven, bürgerlichen Reisekarawane. Der einzige, den man sich eigentlich als gleichwertigen Reisegefährten der Frau Gabriele Jordan vorstellen kann, wäre der Professor Servatius. Um so sonderbarer, daß gerade er und Frau Jordan anscheinend gar keinen Kontakt miteinander finden können. Nach einer flüchtigen Vorstellung durch den Reiseführer und ein paar höflichen Redensarten haben die beiden kein Interesse füreinander bekundet. Dagegen scheint Frau Jordan lebhaftes Interesse für den Reiseführer gewonnen zu haben. Sie unterhält sich auf den Spaziergängen lange und intensiv mit Karl Hofmeistec, nicht in der überlegenen, leicht gönnerhaften Art, mit der sie ihm bei ihrer ersten Begegnung im Hotel gegenübergetreten war, sondern liebenswürdig, fast kameradschaftlich. Der Klatsch ist eine Pflanze, die überall gedeiht, auf dem Dorf wie in der Großstadt, am grünen Rhein wie im Land der Palmen und Zypressen. Und da diese Pflanze immer Nahrung sucht bei außerordentlichen, aus dem engeren Rahmen heraustretenden Gestalten, ist es nicht verwunderlich, daß man sich innerhalb der Reisegesellschaft bald mit Augenblinzeln und heimlichem Lächeln zuraunt, Frau Jordan habe ein kleines Faible für den jungen Reiseführer. Es ist keine boshafte Absicht dabei. Karl Hofmeister ist der Liebling der ganzen Gesellschaft geworden. Man gönnt ihm gern die Zuneigung der schönen Frau, und man gönnt auch Frau Jordan einen harmlosen Flirt. Höchstens ist ein wenig Schadenfreude dabei, eine gewisse Genugtuung, daß man die schöne, elegante und allen überlegene Dame bei einer kleinen menschlichen Schwäche ertappt hat. Ganz anders aber wirkt dieses Gerücht auf Heidi Welling. Als sie am Tage vor der Abreise zum ersten Male wieder mit Servatius an einem der gemeinsamen Spaziergänge teilnimmt fügt es sich, daß sie zufällig bei der Rückkehr zum Hotel ein Gespräch zweier dicht vor ihr gehender Reisegefährten auffängt. „Wo ist denn Herr Hofmeister geblieben?“ „Na, wo soll er denn sein? Er geht doch da vorne, neben Frau Jordan. Sie hat ihn natürlich wieder mal vollständig für sich konfisziert.“ „Wo du hingehst, da will auch ich hingehen", schmunzelt der erste.„Passen Sie auf, Herr Krug, die Reise endet noch mit einer Verlobung.“ „Ach, Unsinn! Ein kleiner Flirt...“ Heidi drängt sich an den beiden Herren vorbei nach vorne. Wirklich, da gehen Karl Hofmeister und die„Neue“ Seite an Seite, an der Spitze der„Karawane". Die schöne Frau wendet ihm eben das Gesicht zu, so daß Heidi ihr vertraulich=liebenswürdig lächelndes Profil erhaschen kann. Ein Erschrecken und dann eine Welle ehrlicher Empörung durchflutet Heidi. Nicht etwa wegen des dummen Jungen. Pah, der mag tun und lassen, was er will. Wie kann eine Dame so schamlos sein, sich mit einem jungen Taugenichts abzugeben! Das ist ja direkt unanständig! Man sollte glauben, daß Heidis moralische Entrüstung über Frau Jordan sie bewegen würde, sich ihr und Karl Hofmeister noch ferner zu halten als bisher, aber merkwürdigerweise überredet Heidi sogar ihren „Bruder“, auch an dem Nachmittagsspaziergang teilzunehmen, der die Teilnehmer noch einmal zum Petersdom führen soll. * Erklärungen sind diesmal überflüssig. Die Teilnehmer kennen bereits die Sehenswürdigkeiten der Peterskirche. So läßt Karl seine Herde sich in der kaum saßbaren Weite des Domes zerstreuen, mit der Bitte. sich in einer Stunde wieder vor dem Dom zur Rückfahrt zu sammeln. Während die einen noch einmal zur Kuppel hinaufsteigen, die anderen nochmals in andächtiger Bewunderung vor den Grabmälern Canovas, der Pieta Michelangelos verweilen, lehnt Karl sich nahe dem Eingang an eine der himmelan strebenden Marmorsäulen und hängt ein wenig seinen privaten Gedanken nach Es sind keine besonders rosigen Gedanken, die ihn umdrängen. Trotz der glücklichen Abhafterung Lewands, trotz des befriedigenden Bewußtseins, daß er Heidi beigestanden hat in der Stunde der Gefahr, trotz seiner augenscheinlichen Erfolge als Reiseleiter— Karl ist höchst unzufrieden mit sich selbst. Arbeit, Verantwortung und der tägliche Umgang mit all den verschiedenen Menschen haben seinen Verstand geschärft und die wild=phantastischen Knabenideen verdrängt Lewand, nun ja, das war ein ekelhafter, gemeiner Hund. Aber Servatius— nein, der Professor ist nicht aus dem gleichen Holz geschnitzt. Karl schämt sich tüchtig, daß er einmal die Idee gehabt habe, der Professor könne so etwas wie das Haupt einer Mädchenhändlerbande sein und mit Lewand unter einer Decke stecken. Ein Anschlag auf Heidi ist zwar von Lewand versucht worden, aber bestimmt ohne Wissen des Professors. Im Gegenteil, ihm, Karl Hofmeister, hatte Servatius Heidi anvertrauen wollen. Daß der törichte Struppes statt dessen mit Lewand loszog, das konnte Servatius unmöglich vorher ahnen. Also— ach, es war ja lächerlich, überhaupt noch daran zu denken! Auch die Theorie, daß Servatius Heidi beschwatzt hade, mit ihm ins Ausland zu reisen, um sie dort zu verführen, ist bei Karl stark ins Wanken geraten. Wenn der Mann das wollte— Karl ist verständig genug um sich zu sagen, daß trotz all seiner Wachsamkeit der Professor Gelegenheit genug hätte finden können, sich Heidi zu nähern. Es bleibt also nur eine Möglichkeit übrig: Heidi ist selber in Servatius verliebt und ist ihm freiwillig gefolgt, vielleicht sogar ohne sein direktes Einverständnis. Zuzutrauen wäre das dem Struppes schon. Wenn dem aber so ist, was will er, Karl Hofmeister, dann eigentlich noch? Wozu ist er dann überhaupt hier? Heidi liebt den Professor. und er— nun, er wird sie etwa nicht wollen! Der Mann müßte ja verrückt sein, wenn er sich so ein liebes Mädel wie den Struppes entaehen ließe! Er wird sie also wiederlieben, Herr und Frau Welling daheim werden ihren Segen geben, und— Heidi und ihr Professor werden als Verlobte nach Deutschland zurückkehren. Karl fühlt sich so niedergedrückt von dem Gedanken, daß er erschrocken zusammenfährt, als der Gegenstand seiner Grübeleien plötzlich neben ihm steht. „Kristina Filia Regis Svediciae“, liest Heidi halblaut von der in Form eines riesigen Marmor=Medaillons an dem Pfeiler angebrachten Gedenktafel.„Ist das das Grabmal der Tochter Gustav Adolfs, Herr Hofmeister?“ Karl hat in diesem Augenblick nicht das geringste Interesse für die Tragik des Hauses Wasa.„Heidi“, stößt er erregt hervor,„du mußt mir eine Frage beantworten, eine einzige, dann laß ich dich ganz in Ruhe. Warum bist du...?“ „Ich bin Ihnen zu Dank verpflichtet, Herr meister“. sagt Heidi mit einer Damenhaftigkeit, die bei ihrer kindlich=lieblichen Erscheinung fast possierlich wirkt.„Sie haben mir neulich einen großen Dienst erwiesen.“ „Red doch nicht so geschwollenes Zeug, Struppes. Sag mir lieber schnell...“ Heidi hat sich umgewandt und blickt forschend in das Dämmerdunkel des Domes„Frau Jordan sucht Sie“, sagt sie, den Namen stark beionend. „So?“ Die ständige Dienstbereitschaft des Reiseführers ist Karl bereits derart in Fleisch und Blut übergegangen, daß er sofort an seine Berufspflicht denkt. „Dann warte mal einen Moment. Bin gleich wieder da!“ Mit einem bitteren Blick sieht das Mädchen ihm nach, wie er rasch auf die Dame zugeht, die tatsächlich in einiger Entfernung steht und sich suchend umblickt. Als Karl nach fünf Minuten sich von Frau Gabrieles Geplauder losgemacht hat und zum Grabdenkmal der Königin Kristine zurückkehrt, ist Heidi verschwunden. Es gelingt ihm auch nicht, im weiteren Verlauf des Tages noch einmal sie allein zu erwischen Dagegen stellt er betrübt fest, daß Heidi beim Abendessen im Hotel von einer fast zärtlichen Freundlichkeit gegenüber dem Professor Servatius ist. * Am nächsten Morgen bricht man zur Weiterfahrt auf. Karl hat alle Hände voll zu tun, das Gepäck richtig zum Bahnhof befördern zu lassen, die letzten, kleinen Wünsche seiner Teilnehmer zu befriedigen, seine „Herde“ auf dem Bahnhof zusammenzuhalten und jedem einzelnen seinen Platz im Zug anzuweisen. Erst als man im Speisewagen des Schnellzuges nach Neapel das zweite Frühstück gemeinsam einnimmt, kann er ein wenig verpusten. Heidi, die mit Servatius an einem Tisch sitzt, wirft zornfunkelnde Blicke hinüber zu der schönen Frau Jor= dan, die sich in geradezu vertrauter Weise mit Karl Hofmeister unterhält. Als Frau Gabriele dabei einmal logar einen raschen, fast spöttischen Seitenblick zu ihr hinübersendet, macht sich Heidis Empörung in einem so unwilligen Laut Luft, daß Professor Servatius verwundert aufsieht. „Was ist denn. Kind?" „Diese Frau Jordan!“ stößt Heidi zornig hervor. „Da schwärmen sie alle in unserer Reisegesellschaft von ihr als von einer großen Dame! Und dabei liebäugelt sie mit einem so grünen Jungen wie Karl Hofmeister!" Servatius runzelt die Stirn, aber er wendet doch den Kopf zur Seite und beobachtet unauffällig die beiden Menschen drüben am Tisch, und was er da sieht, ist allerdings nicht dazu angetan, die Furchen auf seiner Stirn zu glätten. Frau Gabrielerscheint es wirklich darauf angelegt zu haben, den armen jungen Hofmeister toll zu machen. Sie unterhält sich nicht nur mit ihm, sie kokettiert sogar. Servatius kennt nur zu gut die kleinen Künste die sie da drüben spielen läßt und die dem jungen Menschen natürlich völlig den Kopf verdrehen müssen. Es läßt sich auch nicht leugnen daß Karl Hofmeister heute etwas weniger sich seinem Dienst widmet als sonst. Er sitzt lange mit Frau Gabriele im Speisewagen und versäumt dabei sogar, seine Reiseteilnehmer auf das steil aufragende Monte Cassino aufmerksam zu machen. Bei der Ankunft in Neapel ist er allerdings wieder ganz der Alte, organisiert mit Geschick die Verteilung der Reisenden in die Wagen und die Unterbringung im Hotel Vesuvio. Auch auf dem kurzen Spaziergang zur Villa Nazionale versieht er sein Amt als Reiseführer vorbildlich. Aber gleich nach dem Abendessen sucht man ihn vergebens, und auch Servatius erfährt auf seine verwunderte Frage, daß der Herr Reiseführer einen Extraspaziergang zum Castel'Ovo macht— mit Frau Gabriele Jordan. Die Reiseteilnehmer lächeln verständnisvoll dazu. Niemand nimmt es übel. Karl Hofmeister hat sich durch seine Dienstwilligkeit und immer gute Laune so viel Sympathien erworben, daß man ihm den kleinen Roman mit der schönen Frau Jordan herzlich gönnt. Nur Heidi findet nicht genug Ausdrücke der Empörung, und Professor Servatius schüttelt unwillig den Kopf. Wie üblich gibt es am ersten Abend in Neapel eine Serenata. Musikanten in schwarzen Hosen und breiten, roten Schärpen lassen vor dem Hotel ihre Gitarren erklingen singen neapolitanische Volksweisen. Die ganze Reisegesellschaft lauscht von der Terrasse, angesichts der herrlichen Bucht, wohlgefällig dem Vortrag, und niemand bemerkt es, daß Frau Jordan und Karl Hofmeister währenddessen von ihrem Spaziergang zurückkehren, niemand— außer Servatius. Er sieht, wie die beiden draußen im Vestibül einen kräftigen Händedruck tauschen und Frau Gabriele sich im Lift zu ihrem Zimmer hinauffahren läßt, während Karl Hofmeister sich ein bißchen schuldbewußt und verlegen unter die Schar seiner verwaisten Herde mischt. Heidi hat sich, Kopfschmerzen vorschsitzend, bereits auf ihr Zimmer zurückgezogen. Professor Servatius überlegt noch ein paar Minuten. steht dann entschlossen auf und läßt den Portier durch das Zimmertelephon anfragen, ob Frau Jordan noch zu sprechen sei. Sieh da! Der Prophet kommt zum Berge!“ empfängt Frau Gabriele lächelnd ihren einstigen Mann, als er in ihr Zimmer tritt.„Diesmal kommst du zu mir! Darf ich fragen, was dich veranlaßt, unsere Uebereinkunft zu brechen, die ich— das wirst du mir wohl zugestehen— bisher strikt eingehalten habeg“ „Ich komme um deinetwillen. Gabriele“, sagt Servatius ernst, den angebotenen Stuhl nehmend.„Es liegt mir fern, mich in deine Angelegenheiten mischen zu wollen, aber— du tust mir leid Gabriele.“ „Und weshalb, gestrenger Herr Professor!“ Kleines Boekumer HBG A. Alter Markt, Denkmal des letzten Kuhhirten Fritz Kortebusch. Wahrzeichen der Stadt Bochum. B. Bochumer Anzeiger, gern gesehene und gelesene an der Blumenstraße. Beliebter Aufenthalt für Meckerer und Miesmacher. D. Drehscheibe, Mittelpunkt der Stadt Bochum. E. Engelbert=Brunnen zur Erinnerung an den Grafen Engelbert von der Mark. F. Finanzamt, der Ort, zu dem jeder Bochumer seine blanken Taler schickt. G. Gemäldegalerie am Stadtpark, eine ständig wechselnde Ausstellung guter Gemälde. Heimatmuseum im Rittersitz Haus Rechen mit wertvollen Kortumerinnerungen. J. Industrie= und Handelskammer, für die Städte Bochum, Gelsenkirchen, Herne, Wanne=Eickel, Wattenscheid und Witten bestimmt. J. Junggesellenhauptmann. Siehe Maischützen. K. Kortumstraße, auch Renne“ genannt, zur Erinnerung an Dr. Arnold Kortum, Dichter der Jobsiade. Verbindungsstraße vom Bahnhof bis zum Stadtpark. Treffpunkt aller Fremden und Einheimischen. Jeden Ostern„Mützenparade“. L. Lottental in Bochum=Querenburg, eine reizvolle, waldreiche Landschaft und Treffpunkt vieler wanderlustiger Bochumer. M. Maischützen, ein seit 548 Jahren gepflegter Brauch, wie ihn keine andere deutsche Stadt aufweisen kann Zum Maiabendfest wird alljährlich ein Junggesellenhauptmann gewählt.„Kommen, sehen, staunen!“ N. Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei. Gauleitung Westfalen Süd: Wilhelmstraße 15—17. Im Gauhause befindet sich ein Ehrenmal für die im Kampfe für die Bewegung Gestorbenen. O. Orchester der Stadt Bochum unter Leitung von Professor Leopold Reichwein. Das Orchester wird sehr oft zu auswärtigen Veranstaltungen herangezogen. P. Parkhotel Haus Rechen, zweckmäßig und schön. Das schönste Hotel des Industriegebietes. O. Quatschköpfe sind solche Leute, die erzählen, in Bochum sei nichts los. R. Rathaus mit Ratskeller. Im Turm das Glokkenspiel, im Innenhof zwei sehr schöne Brunnen und Figuren. S. Stadtpark, eine der schönsten Parkanlagen in Westfalen. Am Eingang das Ehrenmal des VI. Magdeburgischen Infanterieregiments Nr. 67. T.„TuS.=Stadion“ an der Castroper Straße, Schauplatz von Fußballkämpfen, leichtathletischen Veranstaltungen und Reitturnieren. U.„Use Oehm“, ein in ganz Deutschland gern gerauchter Tabak, der in Bochum hergestellt wird. V. Vereinigte Elektrizitätswerke Westfalen gewährleisten die Stromversorgung Groß=Bochums. W. Weitmar ein waldreicher Stadtteil Bochums, mit dem unter Naturschutz stehenden Kamelbaum. X. X 20000= Kennzeichen der Kraftfahrzeuge im Präidialbezirk Bochum, gtraße zu. Tüxenfeld dis I. Y. Yorkstraße, eine Straße im Ehrenfeld, die in das idolisch gelegene Wiesental führg. guu Lammen Z.„Zig“mal sollte jeder nach Bochum kommen! Immer wieder gibt es etwas Schönes und Neues zu seten und zu ersben. Ginter Böhmr. Richt Itottern Wir Wesseler Waschweiber würden weiße Wäsck waschen, wenn wir wüßten, wo Wesseler warmes Wasch wasser wäre. Der Sperder sprach:„Was „Was fragst du Sperber“, sagt die Wachtel. Kleine Kinder kleben keine Kleisterkleider. Los! Nachsprechen! Wer kann's am schnellsten? Ele wanig egecnemmene Jugendfreund-Briefkasten auch sehr viel Schmeigen gn Tn.: W. eun wis auch sehr viel Schmerzen, ausPaltey, dnusen, u8 uß P Sios Sunoen und Bobe.(, ait, Joh dei Armn un wiedz.lse, Camuts Lia Pease. Das in sein, daß die Arbeit, mit, Euch nzy wieher zie, wieder, Io,lesg. zeichnen und schreiben kannst.“ Auch rächtig in Schwung kommt, da macht einem die Geschichte hin gute wesserung. sSeh Gecd An und Boe uon u. Häste 9. 1. 4. 38 Guz i3, B.-Zehrie die Tah. 8 Euren Ramen, und Dir und mir ist gebolsen. Aiso das Luren Namen, und Dir.und mit ist gebolen. Also Licht nicht unier den Schessel stelen. ni, da macht einem die Geschichte Elteal. Bis 3o. de Gscs, Siszlcd misen Die Most guch mal an die Vinieraxbelt denken, denn wie's in jedem Hen“ Kur das Wag“ is: au0 deuer wieder gebigdenn gg. seid Inge Hors: Der Schornsteinseger ist Dir aber sein lungen! Aber auch das andere Bildchen und die Geschie hat mir sehr, sehr gut gefallen. Vielen Dank! Silbenrätsel Aus den nachfolgenden 23 Silben sind 11 Wörter zu bilden, deren Anfangsbuchstaben von oben nach unten gelesen einen bedeutsamen deutschen Mann ergeben. Die Silben sind: as— brandt— chen— do—.— froh— grin hol— hen— irr— kan— leh— land— 1o nau— or— rem— rer— ros— 99— einn them— tum Die Wörter bedeuten: Stadt im Rheinland Vbersaubt dier in Bochamt, 33,.3=3k stk bereausl denn 8 Uhr zu, Hause sein müssen, die sind jetzt sein beraus, denn gegen sieben wird's dunkel. und dann kann man ja so brächtig Räuber und Schanditz spielen! Also bis zum nächen Sämsteg. Gure Zugendseundin Grlla. Günter Böhme: Was ich zu Deiner Arbeit zu sagen habe, das habe ich sa schon wenige Zeilen höber gesagt. Also auf weiere frobe Miarhelt,.., 36 habe 16 Ursula Rigus: Na, was wil ich noch mebr. da, Habe.16 sogar schon eine Zeichnung für den kommenden Sonntag. Und die Eintopfgeschichte braucht sa mit ihrem Bildchen auch nicht mehr zu lange zu warten. Weißt Du. Du bist mir doch ein rechtes Unglücksvögelchen. Da hast Du doch geNaurerscheinung Rische elce Otto Minarzik: Eigentlich ist es scheda, daß Du das Bild nur mit dem Bleistift gezeichnet hast, denn es!st Dir, wirklich gut gelungen. Vielleicht kann ich es aber mit Tusche nachzieben. J. d. G: Weißt Du. ganz gut scheinst Du den Jugendbriestasten nicht zu lesen, denn dann müßtest Du nämlich wissen, daß Arbeiten, die keinen ausgeschriebenen Namen tragen eigentlich sofört in den Papierkorb wandern. Weil=— diese Arbeit nun aber so fleißig gemacht worden und auch Staat in Curopa sonst sehr nett ist, so habe ich sie einmal aufbewahrt. Veröffentlichen werde ich sie aber erst dann, wenn Du mir sagst, wer Du bist. Hans Marchlowitz: Vielen Dank für das Rätsel. Es ist gut, daß Du mal ein etwas schwieriges Rätsel gemacht hast, Beruf Versehen Niud in Engsand a# S 7i F 0 Operngestalt Sott Bedenuiender Moler Gerti Kattwinkel, 15 Jahre. Besuchskartenrätsel Welchen Beruf hat dieser Herr? Peter Zuirenst n .#.9 a Luzie Scheffler, 14 Jahre und sie legten Schneewittchen in einen gläsernen Sarg, die Glockenblumen läuteten und die Drossel sang ihr schönstes Lied KA Elisabeth Pninsti, 12 Jahre Füllrätsel Die Buchstaben a— a— e— 8—*— 5— — n— n— n—— 6, richtig in das Quadrst eingesetzt, ergeben von links nach rechts: Weiblicher Vorname Teil des Gesichtes Stadt in Holland Stadt in Lettland Wilhelm Bentler, 12 Jahre. " Auflösungen aus der vorigen Nummer Sülbenrätsel: Zange, Antwerpen, uri, Nebel, Karpfen, Oesterreich. Nelken. Igel, Galle—= Zaunkönig. Besuchskartenrätsel: Gewerbelehrerin ist die Dame. Wortumwandlungsrätsel: Sage. Enkel, Park, Teer, Ehre, Mutter, Binde, Eile, Regen— Sepiember. murrt SerPerseitelcd, de iag alt Gnt iber deiten se Gerlich u. gereuu bnuh. HAülder hnt,z Adzr iäihe Geähdiesegzsfsez, ehiche Leiste Seil Si. che, Vehis sechee äurferten Ansichten nicht zu teilen vermag. so doch mir dieser Blickpechsel so aufälisg hohzig heschlotz, der Prosessor Servatigs galt lassen, denn er. i, geny, bipen ernst.„Sie haben mir neulich eine wildromantische wir ebt zu sein. früher kennen oder nicht. Auch die Gegishelt, da der mich... wenn sch, auch deine damole ve, Froy Blischpegieschelt, Ffäflig pag ich beschlog vor Professor Servatius kalt lassen, denn er ist sich seiner euberten Aniagzen nict zu teilen dernag.. ie boch mitr bieser Blichpophph gu gesenls ga ich beichlot, der Manneswürde und seiges Werts bepußt genug, um ernst.„Sie haben mir neulich eise.„wshremagtische trmerhin... hm....„....9 a# Sewt# Sache auf den Grund zu gepen. Es war für wich., über eine solche„Konkurrenz, zu lächeln. Geschichte erzählt, von einer Entführung Ihrer kleinen Verler den Faden nict, lebgr Kar. Du vollest türlich eine Kleinigkeit, das Vertrauen, des husgt, v— Aider Heizis Warum hat sie ihm nichts davon ge. Freundin und noch viell tolleren Vernutungen. Es sagen, warm ich dir leid tne ,.„. T., Mannes, zu. gewiten ,und ihr, sein Gebeimnis zu vu..“. Pvv, d. y zisier kennts z. sie es war gut, daß Sie selber gleich hinzufigten, daß. Sie Nun ja, gerade heraus. Gabriele: Das Spiel, das locken. Er liebt Fräulein Welling— und zwar nicht sagt, daß sie Karl Hofmeizengeituige,#nd wenn, Iste ee allmählich von dieser Ide abgekommen sind. Zu Ihrer du mit dem fungen Menschen treibt, it deiner unr erst seit gestern. Es wird dich geriße,intgesseren, daß etwa aus kindlicher Verlegenkzeite zhebvözensichtlicher volln Beruhigung kann ich Ihnen verschern: Professor . d e r n e t e f u n g, F e s e h z g l e i t e r e i n f r ü h g e r e r, S c h i l e r d e i n e s h m— a u f ä l i g b i e t h g t s i c h e n i e, H a b r i e l e s m i t d e m S e r v a t u s i s t n i c h t n u r e i n e K o r p p ö s e d e r W i s s e n s c h a n, „Ven meinst du denn eigentlich' gahriesef Har Freundes Veling und— ein Jugendgespiele deiner zu. Zorn über den vermeigzlschen Flitrt Gabrtgnheren mitz, sondern auch ein Ehrenmann ohne Tadel. Es ist vollDu wilst mich nicht verstehen, Lahxselel„em künstigen Braut st.“.,. g.6 ia wirlich keisenn Veisekührer, Warum das: Die..2. har, kommen ausgeschlossen, daß er Fräulein Weling. gegen: du a5 für eine Heldentat oder für einen Trimps hür.„Das hat er dir gesagtr“. Serakus ist wirlich Filenden haben dos GletiH, Zr aherst g. dezu ermpset, über etwas Fragpüriges unternonmen, sa, daß er sto eine Dame wie 5ih, wenn dn den bungen Hofneister berarfez,„Danm. bann müßte doch auch Heibe Ihn nicht Aber hen sfungen Hofmeister, sondern über Ga= auch nur zu dieser Reise überredet hat: een dort Perzch“. Frau ein kennen.“„, Wenn se dir briele. Hm, hm. Das sieht wirklich beinahe aus wie„Kennen Sie ihn denn so genaus“ sier Peil ab,peiask unsen du Vere e.„Sche lbelish, prtz, seihr Kork. Won). Ve—. Gserzsch.“ Fau Gobeicke Uchelt. ,Zsser, ieleicht ais ale Keisefüherl., Du weint, sege, betzeonderz nichiz hayon geiger hat, so dentet dos nict grez'sze.s.„Der Snaobe Karl s sat Prosesor Serpattas„ Prau, Gehrlise. sächel Darf ich fragen, was dich dabei besonders ein besonderes Vertrauen. Ich habe sogar einen, Ir): ng=Karsic vor sich bin.:.„Der Knabe Karl fängt geste'fse „Also doch!“ entfährt es Karl.„Ich hatte schon in Rom den Eindruck, daß Servatius und Sie irgendwie miteinander bekannt sein mußten.„Aber warum halS tens teast a. 20 De writ Aiern veter eiues nchis hauen beget bot, o. Huter vo,ucht ggrege uf.— Hesguege Kal.“, sage vxpegr, Sereauas andernz und weinte Velanungant un um daler nicht Reiseführer: Darf ich fragen, was dich dabei besenugs ein besonderes Pertrauen, Ich habe soger, eigen, tris, nachdenklich vor sich hin...„Der Knabe Karl fängr erst seit viom.“ interesiertf. Sorost du dich um mich oder— um ihnk“ tigen Grund zu der Annahme, daß das kleine Fräuleilt au mie zichterlich zu werdhen:“ „Es tut mir um euch heide leid, Gabriele, Der junge Welling weiß, warum ihr Jugendgespiele sich hier in an, mir fürchte Hofmeister ist ein wirklich liebenswerter Mensch. Ich Italien als Reiseführer betätigt.“ XII. miteinonder bekannt sein müßten. sähe ungern, daß seine Ingend durch biez,zm eine bit:„und das wärek“„ Delphine schießen süberglänzend ihre Kapriolen vor kent Sie sich denn so kern von ihms“ e Srschschun, bicge eschmierzt nich, dacs dun 55„Gerade beraus, lober Karl: der sunge Naun ist den Bug der„Santa Luesa, die die blauen Waser d. Pict zlaich pieder mitztrautsch weden, nein unbe ode in unwürb Spiel begradierk.:— euch rgchpefachen n= Jsaete gsg er Vsanergzschaft, des Gols von Neapel bflügh, In Sonnenglitzern ber ger Freund, Gs glbt da Verhätuise, die weder Sie P euen Berdt ung end et ae., ie, gusien ul. Bu r ae, ushe geng, hüige Kal de weihe Sicht uit den Tgesat...., liacg Falein Baeltg brshen, de uich der Pran. „Ich danke dir, Karl“, log;, dige wpar anscheinend liches. Pgfggt ggr, er, hn Henpt res#te#efen gefäet. Wir Es herrscht Fesstimrgine, an Voro. Prei 2go“##., weine alte Bekanntschaft mit Professor Servaift.„Meine Meinung von mir Ist Zwgr Zgggn sind wirklich Kameraden, denn wir kämpfen beide in der Ruhe auf Capri, nach all den Anstrengu zu einem derartig unwurdigen Opre:„Eine graz, gang Liebe kämpfen will. Du siehst also, mein kamergosczg, sinkt die weiße Stadt mit ihren Tegggrgr.„#,##gae noch Fräulein Welling berühren, die mich aber veran„Ich, danke Hir, Karl“„sagt, disg, Icyar guscheinend liches Verhältnis zu ihm ist durchgrggmgfecferziet, Wir Es herrscht Feststimmung, an Voro. Pret der lassen, meine alte Bekanntschaft mit Professer Servabicht sehr ive Mieinung von vir Ix dage: ausgrz' sse sind wirlich Kangaden, Henn wir kämpsen beide in der Ruhe auf Capri, nach, all den Anstrengungen, der grur: zt aufaufrtischen. Lasen Sie sicy das genicht sehr hoch, aber du zeigst mir doch, baß er dir gleichen Front. Uebrigens bitte ich dich, das, was ich Reise, nach dem Jagen durch die Städte mit ihrer ver= tius hier nicht aufzufr nicht vollkommen gleichgültig ist was ich tue und lasse, hir hier im Vertrauen sage, diskret zu behandeln. Es wirrenden Fülle von Eindrücken— das ist fast das—9Andere Reisende treten hinzu und ihre Fragen unund das genüigt mir ir vorläutg, Zum Dauk vil i6 beseht für dich nicht der geringste Grund, den lungen Schönste des ganzen Reiseprogramms. Der sonaige gerzinden vorläufig das Gespräch. Aber Karl geht noch die veraten, hot dn dch trst,„Veni ich flüten volte, Namn merken zu lasen, vas hu weist Einen bnlau. Tag, das wolkenlcse Blau bes Himmelz, die Frlche lange nacher in Kopft berim, voz Frau Jordan ihn se eibe es wohl würzgerr: Wbiete, dant. alt delea teren Wethzewerd oder gar ein unsaitres. Spiel hast du des blauen Meres— alls trägt dazu, bei, eine frove grszet hal Sie kennt Serpatiuis also, iut aber vor alen wirklich netten jungen Mann. Hat dein Scharfsinn dir von ihm nicht zu befürchten, ebenso wenig wie von mir und glückliche Stimmung zu schaffen. Selbst die Un Vestg sei er ihr fremd. Das läßt doch nur eine Ausnicht gesagt, daß sch veleicht den uralten Frauentic— wenngleich du anzunechmen scheinst, daß ich im enivegten;, die immer und überal zu einem Glase“: 9, u: Proiesor Serpatius und Frau Jordan misanwende, dich durch ein Kokettieren mit einem anderen Kampf um dich zu unwürdigen Mitteln greife.“ Vermouth oder einer Flasche Wein festsetzen müssen, sen sich früher einmal nahegestanden haben. So nahe Ich nehme das keineswegs an,„Gabriele“, sagt kommen nach einer Viertelstunde wieder aus der dump= kommt Karl in seinen Ueberlegungen an die Wahrheit ius betroffen von dem bitteren Ton, der in den figen kleinen Kajüte herausgekrochen, und die Gries= heran, aber seine Stimmung wird nicht heiterer daendect, als er sich zu ihnen gesellt und es unaufallig ist Heidt. die seit einigen Tagen eine, ärtliche, Aufnest. eie die beiner. i. Sanck. Das bast dur wuchin weister daß du meine. meine.. e, Sos Anurchen weitz, dah die beiden fungen Leute getrennt samlei, für Sepatus zeigt, die setz. u. C eab. ik. sie ssute ur, Per Re beue unz u u aun uaian Aud ur eug Auen un d uer iunr dun., Pengr aes een Dis air i.. eb een bse n en grn g e Pelszlaster guod=onalitrsch Verase dich. G..,—., sesger heut, uesgperger und werntgeg, Vergeusigz in der Möbe, Ga.- Paihesebe=selise Sichers erskrelt. nich wirlich nicht für unseren kleinen Reiseleitex und wäre unnatürsich, peruhige dich. Er hat nathirlich sef alg sonst. Etwas mißmutig sucht er Frau, Gabriele den Arm ihres„Pruders:„Plauder zlusternd be Se oteitenr aus nict mit ihn. Se wir aud voil. Kir Whrung bovovn.“ Gertsach meigg uie ault un sich mit ihr zu unterhalten, Aber auch se ösrt lich mit hmn. lacht und wiest ihm verighige Blschier kommen ausschtelos, Verliebte hunge Teute in keinen.„Dann danke ich dir, Gabriele, Verzeig meinen, wie jim heute nur zerstreut zu. Erst als Karls siler Natürlichl Der Struppes, will ihm, Karl, Helnte.: ue geisgen berträche uns an ben Vho, frlgste, doe, ersaghe sase; ud die Situng, de 16 dr Mihnut sch in der Venerhung Ausdruc gbt, er werde muir sa dbeusch, ze, Sekz shenreid ui. in buniter Vaer aux Sarkaltgr id hau, unde siahe., Aeur eeteane Taise Der echemn Laute, HLausegaichen eickdie Keien Han in Prichad, Fasg.P eiheieseise Kugr.id Sesie Se ese erece hoer ge eier ae ur Güdhen. un ul. Se euie eun un Auu aan en ut eain ei. Gamndr. Geich ergeinch edn eun Aar in ur Ahanuahe as wisen, Gabrleles: Prosesor Seratus sieht an diesen Abend noc hastet, Gesähl der Ueberlüsigfelt. Sie wisen sa, reiez Den Damoier unschsfrend, schreien auf der Packt dich doch die Esersucht, Karls Die Sache lange am osenen Fenser seines Zimmer, Wesensinsen warum ich bier bin. Aber seit einiger Zeit wil mit Kede von Soreni die Voisleute die Nanen der HoPeinsach gerng, Dot i6 uich en benzg Ihu, beun ugh de Higelelten.. Hach über den Alchstern von sheinen, dah i5 se was wie eimn keiner Aiter voz teis aus, Brungeschig, Fiche, und Heurtgelsihtet: Cosehlonanr und Terr Krmansata Hoht in Zaszt, der bnurgen Setalt uin der vuen Blodmidtenihge Brzig, Her. Gaund Zicser daunst zach wrigen dhie Past abangen de de Eaden hungn Reichn urche bnnad de VKpiadte Blitz, Belke ins Boas v. bor Hau, sehauntg a. Iin Saialk aiche ucht Faun aieh Keride Toicher Bier, dir Pelgatst, eigzen. ein as und zu Blck, aus denen 19 IPseden muhre, vy, Lag segzesgenisse. sftaslende Lächeln Gabrieles wil Gabriele, flüchtig die sanose Fiaur und die, hreiten die, in helen Sonnenglast gelaucht, Das ist erklärlich“ wehrt Servatius unwillig ab, ihm nicht aus dem Sinn, und ihre letzten Worte klin Schultern Karls musernd.„Wollen Sie wirklich die emporsteigt. r hat Heidi in Rom einen großen gen immer noch in seinen Ohren. An sich wäre es ja Flinte ins Korn werfen und das Rennen aufgeben?“ (Fertsetzung folgt. Ein neuee Schiffstup in der Ariegsmarine Von Norvettenkapitän 8. Mokr(Marinestation der Osisee) Der Vtöltenbegiener? Geleitflotillen zusammengesaßt werden sollen.„F 1“ bis„F 6“ werden auf der Germaniawerft in Kiel gebaut,„F 7“ und„F 8“ bei Blohm& Voß, Hamburg, und„F 9“ und„F 10“ auf der Marinewerst Wilhelmshaven. Auch die deutschen Boote halten sich hinsichtlich ihrer Wasserverdrängung an die Beschränkungen der Flottenverträge, obwohl Deutschland nicht zu ihren Signatarmächten gehört. Bei einer Größe von 600 Tonnen tragen sie zwei 10.5 Zentimeter, vier 3,7 Zentimeter Flak und zwei Fla=Mg. Aeußerlich ähneln sie kleinen Torpedobooten mit zwei Schornsteinen. Als Flottenbegleiter übernehmen sie den Schutz der Fivire gegen aue Gefahren, die unter Wasser und aus Die Erfahrungen des Weltkrieges, die Entwicklung lange Zeit ohne Brennstoffergänzung bei der Flotte zu verschiedenen Gebieten neue Angriffs= und Verteidi= England hat bisher gebracht. Zur Abwehr des-Bootes ent. Geleitkanonenboote and weden emeiundichen, untervzierzthrerner.Pgiz: oder„Slopo“ gebaut, de sedoch in erster Linie kuir Sieaz, arerncesle Art die Wasserhonbe, die von Zerzörern, u. Hoott, das Hanbelschifgeleit, bestimmt zjinsiez F rgrsbise De. Dr Lust droßen. Sägern und anderen geioneten Bahrteugen gewvorsen trachtet scheint die Enwicklung hinschzes, Proße, Ve. der Do der Typ des Flottenbegleiters bleiben wied, vie wird, und der im Weltriege, eine große Anzahl, deut, schwindigkeit und Bewaffnung überall den. gueichen Weg„De vr: gur vr- Vrtrregeeriehen wirden Vertrascher=Boote zum Opfer gefallen sind. Zu den=Boots- zu gehen. Was die Bewaffnung anbetrifft, so besteht Abwehrmitteln gehören ferner Netze und=Boots=Minen. sie im allgemeinen aus zwei Geschützen von etwa 10 Leoen die Lustgefahr, die im Kriege nicht annähernd Zentimeter Kaliher, einer starken, Flatgemlerung, Tor: be(e gespielt hat wie heute waren sehr unsang, pedorohren und Passerhonben. Sie besz,, a. getz. Einrichtungen zum Minensuchen und=schneiden und UnterAuch die deutsche Kriegsmaring hat den Bot.F 1“ ist im Dezember v. 4. porgesehen, bie zu die im Kriege nicht annähernd die Nroue gespiglt hat wie heute, waren sehr umfangreiche schiffbauliche Veränderungen notwendig, die in verstärktem Deckvanzer bestanden, während gleichzeitig die Flugabwehrkanone mit einem Kaliber von 2 Zentimeter bis etwa 12 Zentimeter entwickelt wurde. Aber beide Waffen,=Boot und Flugzeug, haben auch auf dem Gebiete der Schiffstypenfrage umwälzende Neuerungen gebracht. Schon im Kriege entstand der schnelle=Boots=Jäger, ein kleines Fahrzeug, das allerdings nur in Küstennähe verwendet werden konnte. Das Flottengeleit auf hoher See mußten Zerstörer übernehmen. Da diese jedoch durch eine artige Verwendung ihren eigentlichen Aufgaben entzogen werden, haben einige Seemächte für das Flottengeleit besondere Typen entwickelt. Führend in dieser Beziehung sind hauptsächlich Italien und Frankreich, während England sich zunächst zurückgehalten hat wahrscheinlich, um die Entwicklung bei den anderen Marinen abzuwarten. Italien besitzt bereits sechs ältere Flottenbegleiter worden. Insgesamt sind 10 Boole vorgesehen, die zu gemacht worden sind. Facharbeiter und 1 f* Wei 119rmitt, Iu bi. er heute ist, kaum noch nicht üversehen werden. Vertragliche Beschränkungen haben noch immer zu Kompromissen in der Konstruktion geführt, und die wiedergewonnene Bewegungsfreiheit, die erst Ende 1936 zu erwarten ist— es sei denn, daß wider Erwarten die augenblickliche Flottenkonferenz in London zu Ergebnissen führt, — wird dann einen Typ schaffen, der den militärischen Anforderungen entspricht und auf Erfahrung aufbaut, die von den einzelnen Marinen selbst oder von anderen Der Präsident der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung, Dr. Syrup, hat in „Das Junge Deutschland“ einen bedeutsamen Aufsatz über die Auswirkungen der Wehrpflicht und insbesondere der zweijährigen Dienstzeit auf den Arbeitseinsatz unserer Jugend veröffentlicht. Er zeigt dabei gleichzeitig Wege auf, um dem in einigen Berufen besonders großen Facharbeitermangel abzuhelfen. Der eggchtug bruch nach der Machtübernahme durch den Nationalsozialismus habe sich im stärksten Umfange auf den Arheitseinsatz der Jugend ausgewirkt. Im Sommer 1934 in die Ausbildung von Facharbeitern gerissen habe, zu einer verstärkten Lehrlingshaltung zu kommen. Hier seien in erster Linie die beiden großen Schlüsselgewerbe zu nennen, das Baugewerbe und die Metall= und Maschinenindustrie. Was beispielsweise die Schlosser angehe, so sei damit zu rechnen, daß bei der starken Technisierung der Truppe die Wehrmacht zum Teil auf das Verbleiben dieser Fachkräfte Wert legen werde. Präsident Syrup richtet zum Schluß an die Wirtschaft den Appell, sich an dieser Ausbildungsaktion zu beteiligen. Es gehe nicht an, daß sich einzelne Betriebe Vetentesieiter Leseinsat der Zugend ausgewirkt. Iu Sonmer 1934 Zuse, bergflichung entzsehsen und die sungen Facharbeimit einer Geschwindigkeit von 24 Semeilen und baut war die Arbeitslosigkeit der jungen Leute von 18 bit ter nach Abschluß der Lehrzeit durch höhere Löhne an Zeit vier neue Fahrzeuge dieser Art, die jedoch noch 25 Jahren bereits auf zin Drittel zusammengeschrngrigt, sich ziehen. Bisher habe sich der Staat darauf beschränkt, zur Verhinderung ungesunder Lehrlingszuchzur Zeit ier neue Fahrzeuge dseigr Art, die lezech noch 25 Jahren bereits auf ein Dritel zusammengeschmgrhit. nicht in Dienst gestellt worden sind. Es handelt sich bei Es unterliege keinem Zweifel, daß die Einfuyrung der ihnen um Fahrzeuge von 890 Tonnen Deplacement, die allgemeinen Wehrpflicht den Mangel an Facharbeitern mit 16 000 PS eine Geschwindigkeit von angeblich 28 verstärkt habe, und es sei mit Sicherheit zu erwarten, Seemeilen entwickeln sollen. Es ist aber anzunehmen, daß die Verlängerung der Dienstzeit auf zwei Jahre in daß die Geschwindigkeit höher liegen wird, denn die gleicher Richtung wirken werde. Wenig bekannt, sei in Geschwindigkeit von Flottenverbänden ist ganz, allge= der breiten Oeffentlichkeit der Mangel an Facharvelt#: mein um etwa 4 Seemeilen gestiegen, und gerade Italien in Metall= und Maschinenindustrie und im Baugewerde. durch sehr umfangreiche Modernisierungsarbeiten bei Bei rund 800 000 Arbeitsplätzen für Schlosser waren seinen Linienschiffen die Geschwindigkeit von 21 auf 24 Ende Juni nur noch 31 000 arbeitslos gemeldet, bei 618 D Saemeisen bringen wird 450000 Arbeitsplätzen für Maurer nur 8000. Ein Teil davon sei zudem nur ganz vorübergehend am Zählden-haitslosen fänlassen, und an ihre Stelle traten junge Rekruten. In der Uebergangszeit bestand also keine volle Schlagfertigkeit der Truppe. Alle sportliche Ausbildung, auch die Lehrzeit des Arbeitsdienstes, können unmöglich für die eigentlich militärische Ausbildung mit der angesehen werden. Diese Ausbildung dauert aber bei der heutigen Auflockerung der Taktik und des starken technischen Einschlages der militärischen Erziehung mehrere Monate! Jedes Jahr ergab sich also im Spätherbst eine Zeit geminderter militärischer Leistungsfähigkeit und damit eine geschwächte Landesverteidigung, Gerade dieser Umstand war es, der auch in unseren Nachbarländern zu einer Verlängerung der Dienstzeit erst auf 15, dann auf 18 und schließlich auf 24 Monate geführt hat. Das Vorgesetztenverkältnis sun der Wbebemnacht Sämtliche Offiziere des Heeres, der Kriegsmarine und der Luftwaffe sind in und außer Dienst Vorgesetzte der Deckoffiziere der Kriegsmarine, der Unteroffiziere und Mannschaften des Heeres und der Luftwaffe. Offiziere einer höheren Rangklasse sind in und außer Dienst Vorgesetzte aller Offiziere der niederen Rangklassen. Ein Hauptmann oder Rittmeister ist z. B. Vorgesetzter sämtlicher Oberleutnante oder Leutnante in und außer Dienst. Das gilt natürlich auch für den zur Uebung eingezogenen Hauptmann d. B. gegenüber den aktiven Oberleutnanten und Leutnanten. Zwischen Offizieren derselben Rangklasse besteht trotz höheren Dienstgrades oder höheren Dienstalters(Rangdienstalters) kein allgemeines Vorgesetztenverhältnis. Der Oberleutnant ist also nicht Vorgesetzter des Leutnants. Jeder dienstjüngere Offizier ist aber dem Dienstälteren Achtung schuldig.„" M 6rrce 6. Deckoffiziere und Unteroffiziere der Wehrmacht sind in und außer Dienst Vorgesetzte aller Mannschaften der Wehrmacht. Hiernach rechnen die Deckoffiziere der Kriegsmarine zu den Unteroffizieren; sie bilden nur organisatorisch eine Klasse zwischen den Offizieren und Unteroffizieren. Zwischen den einzelnen Rangklassen der Unteroffiziere der Wehrmacht besteht ein allgemeines Vorgesetztenverhältnis nicht. Jedoch ist der Angehörige der niederen Rangklasse dem im Dienstrang Höheren Achtung schuldig. Ebenfalls besteht zwischen den Angehörigen der Rangklasse der Mannschaften nicht ein allgemeines Vorgesetztenverhältnis. bis 25 Seemeilen bringen wird. In Frankreich geht man ebenfalls neue Wege, indem eine ganze Serie neuer Geleitfahrzeuge, sogenannte„Escorteurs“ in Auftrag gegeben worden sind, von denen vier bereits in Dienst sind. Es sind Fahrzeuge von 600 Tonnen— sie fallen mit dieser Größe nicht unter die Einschränkungen der Flottenverträge— bei denen nicht nur die hohe Geschwindigkeit mn über 34 Seemeilen auffällt, sondern auch der sehr un. Biehlsante aKe d. aic deschal gsilhe heh der Facharbeitermangel den Staat einmal zwingen könnte, in bestimmten Berufen den Betrieben Mindestverpflichtungen in der Lehrlingsausbildung vorzuSchltzuch ober in dr au augeblzt, sgharkete. um..,: u Samase, ter infolge der erhöhten Bedeutung der Technik in der Mlitteilung des VI. Armernorps Wehrmacht besonders willkommen, und er hat die besten Ruelstenung des VI. A Aussichten als Soldat, wenn er sich bei der Truppe bewährt hat. tag arbeitslos gewesen. Unter den Arbeitslosen fänden sich mithin keine derartigen Facharbeiter in nennenswerter Zahl. Auf weite Sicht könne nur mit einer Zur Frage der zweijährigen Dienstpflicht erfahren vermehrten regelrechten Ausbildung guter Facharbeiter wir: Die einjährige Wehrpflicht unterlag einem wesentgeholfen werden. Der Appell des Präsidenten Syruv lichen Nachteil: In jedem Herbst entstand Schoifen werden, Ber apprn ges Prasbenleg Shrat richtet sich hier sowohl an die Jugend als auch an die Wirtschaft. Es müsse versucht werden, in den Berufen, lichen Nachlei: In jedem Herbst entstand ein Hohlraum in der Landesverteidigung. befähigt, in denen die Krisenzeit nachweisbar empfindliche Lücken Die Soldaten, die ihre Wehrpflicht erfüllten, wurden entDas Generalkommando des 6..=K. in Münster weist darauf hin, daß alle persönlichen Gesuche wegen Einstellung sowie alle anderen die Dienstpflicht beiref: fenden Anfragen nur an die zuständigen Weyrersatzdienststellen(Wehrbezirkskommandos der Wehrmeldeämter) zu richten sind. Sollten Zweifel bestehen, welches die zuständige Ersatzdienststelle ist, so ist die nächste Polizeidienststelle zu befragen. Ga Jasl der Schrevergariners In der Ferne grüßen die eisernen Giganten der Fördertürme und die schlanken Schornsteinriesen. Aus den Essen und Schloten quillt schwarzer Rauch, der wie eine dunkle zerflatterte Fahne über das Land der Roten Erde zieht. Der Wunsch und die Sehnsucht des„kleinen“ Mannes nach der eigenen Scholle finden lichung in den zahlreichen Schreber= und Kleingärten, die vor den Toren unserer Industriestadt liegen. Einer ist fast schöner als der andere, aber alle verraten gleich auf den ersten Blick, daß hier liebevolle Hände wirkManch brach liegendes Land ist urbar gemacht worven. Manche trostlose Schutthalde zeigt heute blühende und grünende Gärten..# 4# Für unsere Kleingärtner ist die Zeit der Ernte gekommen. Für die Nühen und Arbeiten des, Frühlings Nun wird die Ernte eingehoft Der Mühe Treis Die Liebe und Verbundenheit zur Heimaterde spricht aus jedem Blick unserer Kleingärtner. Und er ist zufrieden und glücklich. Er weiß, dies ist sein. Für ihn sind die Stunden, die er nach getaner Arbeit in Zechen und Fabriken in seinem Garten verbringen kann, Exholungsstunden und die Freude, durch die er neue Kraft sammelt für neues, werktätiges Schaffen! F. N1. Unkraut im Herbste „Ne, ne, Trudchen“, sagt Mutter Ollenhagen zu der Magd, die ihr im Garten hilft,„für das Unkraut haben wir jetzt keine Zeit mehr. Im Frühjahr ist das etwas anderes. Da nimmt das Unzeug, das so schnell wächst, der aufgehenden Saat alles Licht und alle Luft und er„Ich meine, Lenchen— weil ihr da eben gerade von dem Unkraut sprecht—. auf diesem Stück von Pliestermanns Mariechen ist in den letzten Jahren viel weniger Unkraut gewachsen als in eurem übrigen Garten.“ an2 cham.rphertmet 9. „Ja. das habe ich auch schon hundertmal gesagt im letzten Jahr. Aber das Mariechen will mir nicht verraten, wie sie es anfängt. Sie behauptet, sie täte nichts anderes wie wir auch.,„., gnden 8. „Ich habe sie aber beobachtet, Lenchen. Sie macht's doch etwas anders. Sie hat gleich von Anfang an, als sie den Garten bekam, alles Unkraut vertilgt, sobald es sich nur sehen ließ. Das ganze Jahr hindurch. Auch im Spätsommer und Herbst.“ Klein=Greitkens Oehm spricht ganz leise, damit das Trudchen nichts hört. „Sieh, Lenchen, bei dir blühen die Unkräuter in jedem Spätsommer und tragen Frucht. Die Samen kommgn. Für de Rühen und Arkgisen, des. Frütiug, der agsgehenbeg,gat ales Licht und all Luftzind er: berden ausgesteut und über den ganzen Garten verund Sommers winkt der Lohn. Die Zutzehen ggeten stickt so unsere Prlanzen. Jetzt aber sind unsere Pflanzey weht und gehen im nächsten Jahr wieder auf. Du ziehst teden Petersilse, Sacheoru,„rsten Fraße gus hesten Also bleibt das Unkraut in Olenbagens Garten im heran. Das Marsechen aber braucht, nachdem es im grüne„Kohl, der nach dem ersten Frost am besten schmeckt, verspricht manch leckeres Mittagsmahl. Sellerieknollen haben sich in der Erde gerundet und Wirsing, Weiß= und Rotkohl protzen mit ihren dicken stattlichen Köpfen. Dickbäuchige Kürbisse liegen versteckt unter breitfächigen Blättern und an den Ranken der Stangenbohnen hängen, soweit sie noch nicht abgepflückt sind, die grünen Bohnen. Letzte Herbstblumen leuchten. Das Kartoffelkraut färbt sich im dürren Gelb. Die hellen Knollen der Erdfrüchte werden aus dem braunen Boden gebuddelt und füllen die prallen Säcke. Der blaue Rauch des verbrannten Kartoffelkrautes zieht in dichten Schwaden über die herbitlichen, Felder. Zu jedem Garten gehört die Laube oder das Gartenhäuschen. Hier ist dem Geschick und der Phantasie des einzelnen keine Grenze gesetzt, und man muß es unseren Kleingärtnern lassen, daß sie außer im Gartenbau auch in der Architektur ihrer Sommerhäuschen etwas„los“ haben,—#. Die„Laubenzeit“ ist aber vorbei. Wenn im Spätherbst die welken Blätter taumelnd und müde zur Erde gleiten, die Spinnweben den Altweibersommer künden, in den Morgenstunden der graue Nebel über den Gärten liegt und Millionen von glitzernden Tautropfen in der Mittagssonne aufleuchten, dann ist für den Kleingärtner die geruhsame Stunde auf der Laubenbank vorbei. Dann heißt es, sich in den wenigen freien Stunden zu sputen, um alle Gartenfrüchte einzuheimsen. Alle Familienmitglieder bis zum Jüngsten hinab legen mit Hand an und helfen. den Erntesegen unter Dach und Fach zu bringen. sind au den täglichen Mühen der Hausfrau kammen als fühlbare Belastung noch die Mehrarbeiten der Einmachzeit hinzu. Ja, diese geruhsamen Zeiten sind vorbei. Noch vor kurzem saß man an schönen Sommerabenden auf der Bank vor der Laube und konnte ruhen und träumen. oß. Das Unkraut kann ihnen nichts mehr anhaben. Zir immer wieder selbst Unkraut für das nächste Jahr Also bleibt das Unkraut in Olenhagens, Garten im heran. Das Mariechen aber braucht, nachdem es im Spätsommer und Herbst ruhig stehen und blüht und... eigenen Garten nichts mehr hochkommen läßt, nunmehr Nein, diesmal kommt es anders. Während Ollenhagens nur noch auszujäten, was ihr von außen her zugefloMutter ihrer Magd die Worte zuruft, kommt gerade gen kommt. Vor allem natürlich von eurem Garten her. Klein=Greitkens Oehm vorbei. Er kommt vom Felde Wenn du euren Garten auch unkrautfrei hieltest, dann heim und hat ein wenig Zeit. So bleibt er stehen und hättet ihr beide in den kommenden Jahren noch viel beginnt noch ein Schwätzchen mit Ollenhagens Mutter, weniger mit diesem lästigen Zeug zu tun.“ „Sag mal, Lenchen, früher gehörte doch das Stück Ollenhagens Mutter sieht Klein=Greitkens Oehm dort unten auch noch zu eurem Garten.“ mit großen Augen an. Sie sieht ein: er hat recht. Also „Ja, das haben wir vor fünf Jahren Pliestermanns ruft sie zu ihrer Magd hinüber:„Trudchen, nun zieh Mariechen abgegeben. Die wollte so gern auch etwas das Unkraut da doch nur aus. Es ist doch vielleicht Garten haben.“ besser.“ Hans Bartmann Von„Geingarien= anfag im Bäuerngarten Von der Landesbauernschaft Westfalen wird uns steigung oder Senkung ist der Steingarten nur selten geschrieben:„ mit dem Gesamtgartenbild in Einklang zu bringen. Grünen und Blühen allein machen den Garten nicht Die beliebten„Trockenmauern“ sollen Böschungen anheimelnd. Wohl läßt sich die Pflanze in architektonisch stützen Wenn nur um der Trockenmauer willen künststrenge Korm zwingen, doch bleibt dies stets ein Ersatz liche Aufschüttungen notwendig sind, ist die Wirkung dar erirtlschen Archztektur, die das Grün der Kormen zu gewollt und unnatürlich. Manchmal gleicht der Auch nach der Ernte aibt es der wirtlichen Architektur, die das Grun der Formen oft nicht hervortreten läßt. So verwenden wir neben der Pflanze in mannigfacher Form auch den Stein verschiedenster Art. In reizvoller Form lassen sich Stein, Holz, Laubengang, ja selbst einfaches Ziegelwerk mit Pflanzen jeglicher Art zu harmonischen Gartenbildern zusammenfügen. Man spricht die reichliche Verwendung von Felsen, Steinen und Steinplatten als Modesache an. Der Steingarten ist ein Kind unserer Zeit, der die ihm eingefügten Pflanzen hervorheben und steigern will. Kommt in ihm der Stein zur Hauptgeltung und zu gewollt und unnatürlich. Manchmal gleicht der Steingarten einem Berg, einem Gebirge aus allen möglichen Gesteinsarten. Oft ist eine vielzackige Steingruppe wie ein Kegelspiel aufgestellt. Solche verunglückten Versuche kann man als wirklichen„Steingartenunfug" bezeichnen. Das natürliche Empfinden der Bäuerin wird alles vermeiden, was mit ihrem Garten, der aus der Landschaft heraus entstanden und weiterentwickelt wurde, nicht in Zusammenhang zu bringen ist. Es soll ihr auch keineswegs die Freude am„SteinSute und minderwertige Zegenennen Bei Junghennen, die unbrauchbar sind, finden sich als Hauptmerkmale dafür eine flache Brust, der Krähenschnabel, hohe Ständer und ein schmaler, nach hinten immer enger verlaufender Körper. Die gute Legehenne zeichnet sich durch einen schönen langen Rücken, einen gut geformten Schnabel, eine breite Beinstellung und einen zierlichen Kopf aus. Tiere mit glasigen Perloder Fischaugen schaffe man sich erst gar nicht an, denn sie sind immer schlechte Leger, vor allem, weil sie ein vermindertes Sehvermögen haben und im Auffinden von Futter behindert sind. Im Gegensatz zu schlechten Legerinnen, die breitere Augenringe haben, findet man bei den guten Legehennen zarte, schmale Ringe. Ein sehr gutes Erkennungsmerkmal sind auch die Fleischteile des Gesichts. Bei schlechten Legerinnen sind die Gesichtspartien bei stärkerer Behaarung wulstig aufgeworfen, während die Gesichtspartien der guten Legerinnen bei auffallend starker Rötung nur eine geringe Behaarung zeigen. Ein typisches Unterscheidungsmerkmal bietet ferner die Haut. Sie fühlt sich bei der schlechten Legerin steif und fest an, während die Bauchhöhle der guten Henne mit einer elastischen, fast samtartigen Haut überzogen ist. Ebenso läßt die Form des Schnabels eine ziemlich verläßliche Unterscheidung zu. Die minderwertige Legehenne hat meistens einen dünneren, längeren Schnabel, der Schnabel der legefreudigen Henne hingegen ist bei schöngebogener Form kräftig und kurz. Gute Legehennen tragen den Schwanz häufig senkrecht, die schlechte Legerin hat meistens den charakteristischen flachen„Fasanenschwanz“., Schließlich läßt sich auch der Kamm als Unterscheidungsmerkmal heranziehen, wenn allerdings auch im Auge behalten werden muß, daß der Kamm im Zusammenhang mit der Legetätigkeit gewissen Veränderungen unterliegt. Im allgemeinen läßt sich sagen daß der Kamm der schlechten Legehenne bei vielfach kleinerer Form grob, rauh und hart ist und bei trockenem Gewebe ein blaues oder doch blasses Aeußere hat. Im Gegensatz hierzu sind gute Legerinnen in der überwiegenden Mehrzahl mit einem prallförmigen, hochroten und großen Kamm ausgestattet, der sich sehr weich anfühlt. immer noch Axbeit in Hülle und Fülle. Rie kann er müßig sein. Der blanke Svaten wirft die braunen Erdschollen um. Die Vararbeiten für das nächste Jahr und die Aussaat müssen getan werden. Ueber dem kleinen Garten liegt der würzige„Ruch des Landes. Allerlei Reparaturen müssen ausgeführt werden. Gartengeräte werden ausgebessert, der Zann instand gesetzt ruhen und träumen. will. Kommt in ihm der Stein zur Hauptgeltung, und garten“ genommen werden.„Jedoch ist zu„vermeiden für den Kleingärtner die Pflanze spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle, das Bild des alten westfälischen Bauerngartens durch d Feille, Nie kann er so ist das vigentliche Wesen des Steingartens falsch„modern“ sein sollende Gartenteile zu zerstören. Wann scherzhaft gesagt wird, daß unsere Väter und Großbäter versucht haben, in mühevoller Arbeit die Steine aus dem Gartenboden herauszuklauben, und daß wir sie oft waggonweise ohne Ueberlegung wieder hineinschleppen, so hat das schon seine Berechtigung. 19#ist. das eigentliche Wesen des Steingartens salsch aufgesaßzt. Der bäuerliche Mensch verlangt von seinem Garten Blumen und Früchte, aber nicht Steine. Der„Steingarten“ der modernen Gartenkunst kann sich nur bedingt in den Bauerngarten eingliedern. Dabei muß Material verwendet merden, das an Ort und Stelle tengergee wergen gurgepessert. der Baux innano gesept, Material verwendet, werden, das, an Ort und Stelle Nun stehen die schlanken Pfähle wieder ausgerichtet oder wenigstens im betreffenden Landstrich heimisch ist. wie stramme Soldaten. Mancher Schweißtropfen wird Der Steingarten muß so mit der Umgebung in Einhergassen, aber ar macht sich hezahlt und sei es schließ, klang stehen, als wäre er aus den vorhandenen Verhältwie stramme Soldaten, Mancher Schweißtropfen ,wird vergossen, aver er macht sich bezahlt und sei es schließlich nur durch Freude am Schaffen klang stehen, als wäre er aus den vorhandenen Verhältnissen heraus gewachsen. Im Garten ohne jede BodenSorgen wir dafür, daß im westfälischen Bauerngarten die Steine am rechten Platz liegen, daß der„Unfug" verschwindet, dat et miähr Blomen äs Steene in'n Gaoren gim. Futterbau für Kleintierzückter Gartenbau und Kleintierzucht gehören von Natur zusammen. Die Tiere brauchen Futter und dies ist billiger, wenn es auf eigenem Land gewonnen wird, als wenn man es kauft. Der Garten erhält dafür Dünger zurück, den er ebenso notwendig hat. Wer Futter kauft, läuft außerdem Gefahr, nicht so gut beliefert zu werden, wie er es erwartet. Durch minderwertiges Futter geht dann der Ertrag der Tierhaltung zurück. Wer selbst Futter anbaut, kann sich genau nach seinem Bedarf versorgen und das Futter auch stets so verwerten, wie es den Tieren am dienlichsten ist. Die Aänllinge auf der Leinwalta Babu-Kars, die ein Vermögen verdienten (etwa 800000 Mark) verdienten. 400000 Menschen Der erste Film mit den zwei Jahre alt gewordenen(e kanadischen Fünflingen, ein Spielfilm mit dem ka Titel„Der Landarzt“, ist in den Vereinigten Staaten mit riesigem Erfolg zur Uraufführung „In der Hauptrolle: Annette, Cecilie, Marie, Emi; ihrer P fünn lie und Pvonne Dionne, die kanadischen, Fit, versichern. linge.“. Das ist eine Ankündigung, die selbst im filmverwöhnten Amerika eine noch nie dagewesene Sensation bedeutet.„The Country Doctor“ Landarzt“— heißt dieser Film, in dem zwar Harold Hershol die Titelrolle spielt, in dem jedoch die unbestrittenen und alleinigen Stars die fünf Babys sind, deren Lebensgeschichte hier, mit Humor und rührenden Episoden vermischt, erzählt wird. Man hat den Stoff der Wirklichkeit entnommen und weder versäumt, den Fall des armen unbekannten Landarztes mit viel Sentimentalität zu würzen, noch ein allgemein befriedigendes Happyend hinzuzufügen. Mag in manchen Szenen für unsere Begriffe die Rührseligkeit ein wenig zu dick aufgetragen sein, in den Augenblicken, wo die fünf niedlichen verwunderten Gesichtchen, die sich ein Ei dem anderen, auf der Leinwand erscheinen, vergißt man das Drum und Dran und ist entzückt über dieses Wunder der Natur, das die Kamera mit viel technischem Geschick in den verschiedensten SituatioDer Landarzt— das ist niemand anders als Doktor Alan Roy Dafoe, der ja auch ein unbekannter und wenig bemittelter Dorfdoktor war ehe die Fünflinge durch seine Hilfe das Licht der Welt erblickten. Im Film wird das so dargestellt, daß er einen verzweifelten Kampf mit den Behörden um eine Besserung der medizinischen Verhältnisse auf dem Lande führt. Es fehlt ein Hospital, es fehlen Apotheken ges rscht Mangel an geschulten Pflegerin ##.##* hueteine berühmt! Schließlich kam sie auch nach Deutschland Mickg-Maus uut eoutzag u, Ladseg uich ien dens gusden Hilslg: e slchlace ek ale el celche. ie i eschecheste ais heisceschsehe den 25. oder 50., das wäre viel zu lange. Man soll Laune wieder va. sich jedes Jahr daran erinnern, wieviel Vergnügen diese holde, freche Ausgeburt des Zeichnerhirns bon Aleime Filumwolt Ball Disney seit 1928 schon der fülnftenndichen Retchet= Ter.!. esiuge Menschheit bereitete.„..„.u. z5. Albrecht Schoenhals wurde für die Hauptrolle des Grund zum Feiern hat natürlich vor allem ihr be Films„Die gläserne Kugel“ verpflichtet. sagter Schöpfer, der mitlerweile zum reichen Monn, Paul Kemy spielt eine Hauptrolle in dem Film eworden st. Sehr reich senar, le rech wie e. Blumen aus Rizze“. u an vorden arm war. Er lebte früher in Ehlage, H. Ze ch,..4. Hitlersungen im italienischen Film. Die in ner und kämpite bitter um sein Brot, denen Resieger Deuto. in-Rom weilenden 500 Hitlersungen ost genug mit den Mäusen seiner Dachstube teilte. Vo, Horiaten, vox ihrer Abreise im Einema Moderno in Rom c den Zeichentrickfilme zu Gesicht einen Film ansehen, der alle während ihres Aufenthals en ehm seine Mäusestadien wieder ein. Doch tes in Italien gedrehten, Aufnahmen entneue Gelichter in einem Fim herrscge Tutige an geschutten, Pgenen„ein Widersacher des Arztes hat ermittelt, daß der Mann vor 35 Jahren ohne ärztliche Lizenz praktiziert hat. Man will ihm einen Prozeß machen, bedroht ihn mit Gefängnis, da tritt als Deus ex machina der Vater einer kinderreichen Familie auf den Plan, dessen Frau, wie alljährlich, wieder der Geburt eines Babys entgegensieht. Er besteht darauf, daß man ihm zur Entbindung seiner Frau seinen gewohnten Arzt zur„ Verfügung stellt. Der Doktor wird aus der Haft enrlassen, waltet seines Amtes. Nicht ein Baby ist es, das unter seinen geschickten Händen das Licht er Welt erblickt, sondern fünf sind es. Und dann nimmt die ganze Welt an dem Schicksal dieses so ungerecht behandelten Arztes Anteil, daß seine Gegner es nicht mehr wagen, gegen ihn vorzugehen. In diese Handlung ist das Leben der Fünflinge hineinverwoben, wie sie schlafen, wie sie essen, wie sie spielen, wie sie ihre ersten Gehversuche machen, wie sie lachen und strampeln und gewaschen werden, wie sie ernsthafte Gesichter machen und das Mündchen zu einem kurzen Weinen verziehen. Es sind viele entzückende Episoden aus dem unbeschwerten Dasein dieser kleinen Erdenbürger, die sehr echt und natürlich wirken. Dabei kann ihr Einkommen sich mit jedem berühmien Filmliebling messen. Dr. Dafoe erklärte, daß die Fünflinge bis zum heutigen Tage dank der musterhaften Pflege und Ernährung nicht nur kein einziges Mal einen Schnupfen hatten, sondern auch durch Reklamedepots für Kindernährmittel, Verträge mit Zeitungsverlagen und beim Film über 60000 Pfund M# e eeschenr echen r 1 eine junge Dorstellerin von der Schulle- gruppe, wurg: ur. K 111g von)ht Salon-Dame aufgetreten, Käte Mern Hauptdarstellerin des Fülms„Die Leute mit dem 1 kkt— 1v.—.= xum guch zum ersten R Püe 8r6. We um vun bd uzüehceh. Binr kuur verschiedenen Bühnen des Reiches als junge eten, erscheint in dem gleichen Mal auf der Leinwand. Wsdtrhellbe hreulr Eine Jahrl ins Blaue vergangener Janemiulionen Verricktung bewahrt uns stehrn ber □ ligen Blumenkelche. Oft sitzen sie dicht beieinander und bilden Sträuße so bunt wie aus Dahlien und Astern. Aus runden wulstigen Steinkissen wachsen sie hervor. gleichen hier und dort moosartigen Polstern und feinverzweigten Rasenflächen. Wie buntfarbige Falter über diesen reichen Gärten, schweben schillernde Fische und leuchtende Quallenglocken. Stachelige Seeigel, verlmutterglänzende Muscheln und Schnecken, wohins Blaue vergangener Jahrmiaionen zu a zur hunin Merseizer aueate Boekroes Mit schnelerem Tempo, als ein Raketenflugzeng den vor der Verzgzung, bewahrt und sehen an der Lenve We,rgg hngihtesie tiget ihnen immer bewegt das friPeltenramn ag durchmesen vermöchte, müißte unsere und Hömne steil auftagend in S,zußz, Vgepitzerung, vder Ztemwasser und die schwebende Nahrung hertei, Schvinge die Jahrmilionen durcftliegen, um uns das Naturdenknäler von den Bünslegegitge, der Wetter, so gaß sie sich in ewvigem Hortbügen zu immer größe. schauen zu kassen,was in erdgeschichtlsicher, Ver= jahrtausende in hoher Schönheit gevurrt. ker' Pig, entfalten können. In sich tragen die Felsen das wundersame Geheim. Langsam wachsen die Gärten der Blumentiere dem nis ihrer Entstehung in ferner Erdvergangenheit, Le= Meeresspiegel zu. Drunten aber, tief unter ihnen stirbt benserinnerungen jener Meereszeit, die unserem Lande das Leben ab. Von all der bunten Pracht bleibt nur das Massenkalkgebirge einst schenkte. Zierliche Korallen= ein totes Kalkgerüst zurück, das in der Tiefe zu einer stücke und Seelilien findet man im Stein, uraltes ver= wirren Steinmasse allmählich zusammenwächst. Gegen blühtes Leben der Devonzeit, jener ältesten Zeit, die in das Riff donnert die Brandung. Sie zerbricht das Westfalen ihre Spuren hinterlassen hat. Steingerüst des Korallendickichtes, sie wühlt und spült ogztsche, teome, pose, Steper gra Auf kaltrockenem Pfade geht dein Schritt durch die die Trümmer hin und her, zerreibt sie im Wellenspiel entänder, lichter Meresgestade, wildreiegt, Stnasutr, Landschaft, dort, wo die Flut des Meres einst stand, und lagert den Kallschutt und Schlamm in den silleren und ausgedehnter Schne= und Gletscherlandschaften wit wo abertausendmillionen winzige Korallentierchen am Zonen des Riffes wieder ab. Aus diesen Ablagerunbielgetaltigstem Leben anunserem Auge vorbeiziehensehen, mächtigen Rifse bauten und diesen Kalkstein bildeten, gen schichtet sich allmählich der harte Riffsein. Er Sarokt versunten Zud ien: Bilder, Wir wohnen auf Welsch eine Pracht an Farbe und, Formen, Jolsch ein wächst mit den immerklühenden Tierblumepoärten. gufdem Vergangenen. Die Steine geben uns Kunde von Zorallenriff in der Tiefe der kristallgrünen Flut ent= wäris. In ihm sind Korallenstücke, Seigel, Krebstiere den, was einst wor. Sie ind die Aten der Schorftzug Lestu— haben uns Naturforscher, die die Südse bereisten, und Schneckenschalen eingeschlossen, Sie werden mit der umerer Landschaft. Sie können unser Reischührer ein begeistert geschildert. R. H. Franes schreibt in seinen Zeit versteinern und einstmals in Jahrmillionen ebenso stech fernen Ostodezahrteisen wir uns alg von ihnen Büchsergpeft Frde und Menschheit“, daß von allen Zeugen ihrer Meresherkunst seig, wie es die zierlichen nen auf gerer bagrt ins werfälsche Veoratenwer, Natarpundern, die er schauen durste, das Koralenriff Kargzentüichen. ind, die dem panzuex heute Hier im Unsere Reise ins Kalkgebirge des nördlichen für ihn das größte Erlebnis gewesen sei. Rot, orange= norolichen Sauerlande aus dem Kalk des Gebirges Sauerlandes. Von Hagen führt uns die Straße durchs farben und violett öffnen die Blumentiere ihre strah= schlägt. Fritz Mayr „Wasserlose Tal“ zwischen Kalksteinbrüchen aufwärts, Der Heidenfeiedkof bei Haltern 15 Urnen geborgen.— alles schauen zu lassen, was in erdgeschichtlicher, gangenheit hier in unserer Landschaft einst geschah; denn es sind einige hundert Millionen Jahre vergangen, seit das Fundament unserer westfälischen Berge gelegt wurde. Wollte man einen Film von all den Wandlungen drehen, er würde uns in gewaltigster Zeitraffung vom Werden und Vergehen der Länder und Meere erzählen. Wir würden Bilder herrlicher Tropenmeere, gigantischer Uxwaldsümpfe, endloser, Steppen= und Wüdann durch herrlichen Buchenwald nach der Donnerkuhle und zum Weißenstein und weiter hinüber nach Hohenlimburg. Die Wanderung führt uns mitten durch eine Landschaft, deren Aeußeres uns schon mit der Ursprache erdgeschichtlicher Vergangenheit anspricht Es sind die donnernden Dynamitladungen, die aus den Kalksteinbrüchen über die Berge hallen. Sie klingen wie der dumpfe Schlag der Brandung, der einst hier erronte, als dieses„Kalkgebirge noch ein mächtiges Korallenriff im westfälischen Urmeere war. Düt un Dak in Baukumskem Platt (Nich nohdrücken.) (Nich nobdrücken.) ###.#ck. Binmapk An“sumo Ueusoten Wann Hack=Hinnerk an' Jäten kam, hadde hä ümDaen-Hinnerk, aa bolme-urrieler mer soin grooten Schmacht, dat de Lü, wo hät at, ümEt waß in'ne seßiger Johren, do gaw et in Wetmer mer seggen mochen:„Soo, Hack=Hinnerk, nu bin'd dä Mark en Käl me Nomen„Hack=Hinnerk“. He hadde dü Dötte tau, süs verdeisse Di den Magen!“„Ach wat“, sen Nomen im Volksmunne vam vüöllen Böime=Utroden sag hä dann,„miene Oelsche süt wenigstens nicht, wo un vam vüöllen Böime=Aphacken. As hä sik krumm un eck bün, eck kann mol met Rau täten. Dä Schüttelbadde un siene Arbied nich mä nohgohn##.##ar es jo te Hus.“ r ertönte, als dieses Kalkgebirge noch ein mächtiges un vam vüöllen Böime=Aphacken. As hä sik rrumm un eck bün, eck kann mol Peprist im weifälischen Urmere wor.„„ v, schälf geghäbft, huge un ene Aroie, eig gu urspezr plaggen e6s jo ie Busz, gu, Schimient uach Von Elberfeld über Hagen, Letmathe und Iserloyn konn, hadde ya vüör siek un siene Leische kum wat rr Hack=Hinnerk es bi stene Fechierrigge noch tämliek sieht sich der Massenkalk bis hinüber zum schönen klip= jäten, wellen et domols noch käine Versikerung un käine old gewuorn un hät op düse Weise sienen Liävensobend penreichen Hönnetal. Weiter ostwärts erhebt er sich Rente gaw. Hä gong dorüm op Fechterigge ut, gong guot verbracht. nochmals in der Gegend von Warstein und Brilon. awer nich in jedet Hus rin, sonnern hadde siene feste Ueberall haben unterirdische Wasseradern im Kalf, des Kundschaft“, hauptsächlik de Buern. Wann hä dann Mat säm leiwer was nördlichen Sauerlandes Höhlen ausgewaschen. In ihnen noh Hus kam un hadde nich genaug tesammengefochten, zauberten die Sickerwasser ihre märchenschonen, Tropf, kreig hä van siene Oelsche, dä son richtigen Tuniegel steinwunder. Eine der großen Höhlen brach durch met'm Schüttelplaggen wat üm de Schnute, dat einen Erdstoß in ferner Vorzeit zusammen und bildet etime so hagelte. Hä droff dann nich int Berre gohn, heute bei Sundwig das klüfte= und schluchtenreiche sonnern mog opm Lager ächterm Uowen schloopen. gp Fisen eand Opnamit möht sich allenthalben der Hack=Hinnerk frein sik ümmer, wann äiner van de Mit Eisen und Dpnomy, alt:“ Plassend riegen" Buern sag:„Hack=Hinnerk, düse, Nacht kasse bi us im Höhlungen der graven beghrechen hie Zlippen, kiefern mol richtig utschloopen, weil sien Wiew met dem Schäthhrer Schnbelt beraubt verden, wann nicht der Natur, düsem Ries ne ördentlike Dracht im Daschendauk füsr schutz hier Einhalt geboten hätte. So bleiben sie denn siene Oelsche met, domet hä nix te schennen kreig. Dur suns Jeiwer War Schmacht No'm langen Schnidermester Do kam es mol in äiner Nacht Dä Klapverstuork met äinem Gruß Un bracht''n Döchterken int Hus: Dä Freide was natürlik graut: Drüm auk ganz fraub un wuollgemaut Dä Mester dann am annern Daga To sinem kleinen Jungen sagg: „Dä. Klapverstuork hiet in dä Nacht Di'n kleinet Süsterken gebracht: Wann du di dat mol wost beseihn! Eck wäit bestimmt, du wäst die frei'!" „Näi, Vatter“, reiv dä kleine Fuork, „Näi, wis mi leiwer mol dän Stuork!“ Gustav Singerhoff Schon frühg, hatte man in der Gegend von Halte Sschnchrse ich eisaiet, uch sen bieseiche 837 Lavesum voczghichtlicher Zeit früher viele frühgermaer, befungen gewesen sein müssen. Diese Annahme kann. In ungiftrisephofchpie ihn die Bauern schon Ssches baecle e herides echesche. halten. Wie bei vielen Ausgrabuggsstätten, weist auch sie die Germanenforschung der, Vorkriegszeit, beweit sie die Germanenfoxschung der,„Vorkriegszeit, bePel ge Keie Sehersen sedensenscehiegse L eise man verooZagerung ufw. vorzunehmen, wie auch die Anfertigung, von Zeichnungen, Photos, Ausmessungen Ganch ade eice eshes ele sehce he bau sind leider die Haupturnen anheimgefallen. Ein seslen aniter feierlichen Herenensen ie Lleiche aufasten Holzstoß, der angezündet wurde. Während die Leiche der Holzkohlenasche getrennt und in einer Urne in einem ein Meter, tiefen, Loc. beigesetzt. Aschenurne kam ein kleines Beigefäß zu stehen, in dem seits mitgab. Die Bauern hezeichnen diese Beigefäße als„Tränenkrüglein". Die Mitglieder der Sippe traten nun zu dem eigentlichen Beerdigungsmarsch an und schitteten dem Toten oder Dies, Ffeäten, gr.n##r faret Taschen oder Urnen Erde bei, als letter, Pepohnerzaßt dann der Hügel zustande, der je nach der Bewohnerzahl der Siedlung groß oder klein wurde. Neben den 15 Urnen sind große Mengen Urnen. scherben, Knochenasche und Reste verbrannter Menschen gefunden worden. Auffallendexweise weisen die wie auch die Scherben keine Verzierungen auf. Man nimmt an, daß die Urnen aus einer der Keramikwerkstätten vorchristlicher Zeit bei Reken stammen. I. Westfalen und Rheinland Seite d Nr. 232 Bochumer Anzeiger„ Samstag Sonntag, S. 4. Oktober 1936 en und Bräuche ihrer alten Heimat Tanz einen sinnfälligen Ausdruck Beifall erweckte die Darbietung: sischen Hofballettschule eriche Tänzerin Jra einige denen ihr die Polka von len, ausgezeichneten Spiel ine Biesler glänzend in das Prointete viel Beifall für ihre vollendeten vor Augeg, die im Tanz fanden:„Besonderen Beifall Ukrainische Scherze. Nach dem Vorbild der ru#### zogen, zeigte uns die jugendlie vortreffliche Spitzentänze, von Johann Strauß am besten g licher, als auch in geistiger Hinsicht darstellen, mit klingendem Spiel in der Zeit zwischen 11 und 13 Uhr durch die Straßen Dortmunds marschieren. Großschieber erwischt Rund 500 000 Blättchen Zigarettenpapier geschmuggelt Trier, 2. Oktober. Im Monat September ist die beschlagnahmte Schmuggelmenge im Hauptzollamtsbezirk Trier größer als im Vormonat. Unter den erwischten Schmugglern befanden sich einige gewerbsdes Oberlandesgerichts=Präsidenten der auf dem Exerzierplatz angetretenen Stammannschaften abgeschritten hatte, ergriff Regierungsbaurat Heise das Wort, der allen, die bei den Kasernenbauten mitgewirkt haben, den Dank des Heeresbauamtes aussprach, mit dem Wunsche, daß die Kasernen den beiden einrückenden Truppenteilen brauchbare Stätten der Wehrhaftmachung der deutschen Jugend werden mögen, übergab er die Kasernen den beiden TruppenHamm, 2. Oktober. Bei der Feierstunde im Plenarsitzungssaale machte Oberlandesgerichtspräsident Schneider bedeutsame Ausführungen über Rechtsfindung im nationalsozialistischen Staate. Uebergang aus den libe zum nationalsozialistischen nicht leicht gewesen und los vollziehen. Straf verweichlicht und das Mitleid zum Unrecht an seinem Ooser. Die wallung, und Getichtboarten,„galle 0 gerten Rechtsposikwo##mig#rrahrt. Der h liberalistischen Gedankengängen tischen Staate sei für die Justiz!s besen und konnte sich auch nicht reibungsStrafiustiz und Strafvollstreckung waren Mitleid mit dem Verbrecher wurde Opfer. Die Lehre von der Dreiteilung der Staatsgewalt in Gesetzgebung, Verwaltung und Gerichtsbarkeit hatte zu einem übersteigerten Rechtspositivismus gefuhrt. Im Zivilprozeß lag die Herrschaft über das Verfahren nicht bei dem Richter, sondern bei den Parteien. Die deutsche Rechtsnot wurde vom deutschen Volke schwer empfunden, nicht aber zuletzt von den Richtern und Staatsanwälten selber. Ein anderes Gesicht zeigt die deutsche Justiz von heute. Nicht mehr tragen artfremde Männer die Robe des Richters oder des Staatsanwalts. Die Verbrecher haben wieder zittern gelernt. Mehrere tausend Gewohnheitsverbrecher sind durch Sicherungsverwahrung unschädlich gemacht. Der Rückgang der Zahl der Gewohnheitsverbrecher, der Kriminalität überhaupt, zeigt die Wirksamkeit der nationalsozialistischen Straffustig., In, der Beschleunjgung der Prozesse sind große Forrschritte gemacht. Im Zivilrecht wird der Gedanke der Volksgemeinschaft betont. Ueber die Kluft zwischen Volk und Recht und ist eine Brücke gebaut, Richter und Volk, Volk und Richter, sind bestrebt, einander zu verstehen. Als Anerkennung empfinden wir das Hoheitszeichen, das wir nunmehr auf der Brust tragen, als eine Verpflichtung, als eine Mahnung. Denn wir wissen, daß noch viel mehr zu vollbringen ist. Noch weit ist der Weg zu einem wahrhaft deutschen, volksnahen Rechte. Die Tagesvresse zeigt, in welchem Grade die Rechtsprechung der Gerichte im Lichte der Oeffentlichkeit erfolgt, im Brennpunkt des öffentlichen Interesses steht und in der Oeffentlichkeit Widerhall wear. Die Urteile der Gerichte sollen belehrend und erzieherisch auf das deutsche Volk einwirken und aus ihrem Widerhall im deutschen Volk soll sich die geheimnisvolle Wechselwirkung ergeben zwischen Volk und Gericht und Richter, die uns zu einem wahrhaft deutschen, volksnaben. vom Volke als recht empfundenen und im Volke lebenden Recht führen soll. Uebergabe der neuen Kasernen in Dortmund an die Wehrmacht Dortmund, 1. Oktober. Die erst vor kurzem fertiggestellten Kasernen am Westfalendamm wurden am Donnerstag in feierlicher Weise an die Wehrmacht übergeben. Aus diesem Anlaß hatten sich außer den Vertretern der in Dortmund stationierten Wehrmacht auch die Vertreter der Partei, der SS., SA., des Reichsarbeitsdienstes, des RSKK., des Reserve=Offizierkorps, der Polizei, des Kyffhäuserbundes, der Baufirmen und viele Ehrengäste eingefunden. Die Eingänge der beiden neuen Kasernen waren mit Tannengrün geGesangseinlagen aufgelockerte Aufführung, an deren Mitgestaltung das von Willi Kaiser dirigierte Orchester großen Anteil hatte, wurde durch die Mitwirkung erster Laienspielkräfte, die Spielleiter Paul führen und einzusetzen verstand, zu einem Erlebnis. Es gab Vorhänge über Vorhänge. Stadttheater Bochum. Aus Anlaß des hundertsten Todestages des großen westsälischen Genies Christian Dietrich Grabbe ehrt das Stadttheater Bochum, das sich mit Dichter besonders verbunden fühlt, Grabbe durch denkseier. Zur Aufführung gelangt, als Detmolder Ebrengastspiels 1936 unter dem Protektorat von Reichsminister Dr. Goebbels, der„Navoleon“ in der Detmolder Besetzung unter Leitung von Dr. S. Schmitt, Austakt des Abends(außer„Voxmiete), bilden ein, Bestvortrag des Intendanten Dr. S. Schmitt über Wesen und Werk des Dichters sowie ein musikalisches Vorspiel. Diese Grabbe=Feier ist zugleich die erste Fremdenvorstellung der dem das Auto beschlagnahmt. Tödlicher Verkehrsunfall auf dem Brackeler Hellweg. Am 80. September, gegen 21 Uhr, ereignete sich auf dem Brackeler Hellweg ein schwerer Verkehrsunfall. Ein Omnibus, der von einem Emil M. aus der Distelbrinkstraße in in Dortmund=Asseln gesteuert wurde, überholte einen Straßenbahnzug der Linie 12 links und stieß hierbei mit einem Radfahrer zusammen. Letzterer trug einen Schädelbruch davon und war auf der Stelle tot. Der Kraftwagenführer wurde vorläufig festgenommen. Vom Lastwagen erfaßt und getötet. An der Ecke Bismarck= und Friedrichstraße in Essen wurde der 28 Jahre alte Student Ernst Fleugen mit seinem Rad von einem mit Steinen beladenen Lastkraftwagen angefahren und etwa 50 Meter mitgeschleift. Mit lebensgefährlichen Verletzungen wurde der Unglückliche dem Huyssenstift zugeführt, wo er er inzwischen seinen Verletzungen erlegen ist. Vater von sechs Kindern tödlich verunglückt. Am Mittwoch morgen ereignete sich bei den Rheinischen Kalksteinwerken, Abteilung Hofermühle, bei Velbert ein Betriebsunfall, bei dem der 55 Jahre alte August Bienkowski. Vater von sechs Kindern, tödlich verunglückte. Prinz=Friedrich=Karl=Straße zu übernehmen. Die Aufstellung der Wachstandarte wurde vor längerer Zeit vom Stabschef der SA. Viktor Lutze befohlen mit dem Auftrag, bei den Gebäuden der höheren Stäbe der NSDAP., insbesondere der SA. die Wache zu stellen. Der Standarte wurden vom Führer auf dem Reichsparteitag in Nürnberg die„Standarte“ und der Name „Feldherrnhalle" verliehen. Bisher wurde die Bewachung von erwerbslosen SA.=Männern durchgeführt. Der Wachsturmbann III, der sich aus SA.= Männern der SA.=Gruppe Westfalen zusammensetzt, ist schule Bochum. An der Lani eine Fachschule für den bäuert der Landwirtschaft interessier neue Schuljahr(12. Semester) Der Lehrplan umfaßt die### scese sce uirtschaftswissenschaft und die agrarpolitischen Aufgaben des Bauerntums.— Die seit Jahren mit gutem Erfolg eingesubgteg epn Turnen, Schwimmen und Geländesport, bieiben Weitere Auskunft durch die Schullettung, Fernruf 681 12. Städtische Haushaltungs= und Gewerbeschule Mitte Oktober beginnen an der Städtischen und Gewerbeschule die neuen Lehrgänge. Anmeldungen werden umgebend erbeten und müssen in der Geschäftsstelle der Städtischen Mädchenberufsschule, Wittener Straße 23, durch den Gesang, Sitten und Bräuche des alten Rußlands zu zeigen. Und es scheint uns, daß sie selbst bei den wilden Rhythmen ihres Tanzes für kurze Stunden ihren Heimwehschmerz vergessen können. Zwar von der heutigen Schule abweichend, hat die altrussische Tanzkunst, die am kaiserlich=russischen Hofballett manche Berühmtheit(Pawlowa) hervorgebracht hat, bis auf den heutigen Tag ihre Zugkraft behalten. Und so war es kein Wunder, daß das Gastspiel der Tanzschau Natalia Michaylowa, Donnerstag abend im Ernst=Moritz=Arndt=Haus zugunsten der Kameradschaftshilfe ausgeschiedener Arbeitsdienstmänner veranstaltet, ein volles Haus gefunden hatte, das den Darbietungen herzlichen Beifall zollte. Natalia Michaylowa Tanz= und Konzertabend der Kameradschaftshilfe für ausgeschiedene Arbeitsdienstmänner. Sie führen ein wenig beneidenswertes Dasein, die von den Wirren der russischen Revolution über den ganzen Erdball verstreuten weißrussischen Emigranten, die als zumeist ehemalige egxistische, Offiziere, nur die als zumeist ehemalige zaristische Offiziere schwer den Weg in bürgerliche Berufe fanden und nun singend, tanzend und reitend durch die Lande ziehen, um sich fern der alten Heimat ihr Brot zu verdienen. Wir gehen gern zu ihnen und bringen ihnen außer dem Interesse für ihre Darbietungen unsere menschwenn sie uns zu ihren Westfalen=Süd und=Nord sind ebenfalls anwesend. liche Anteilnahme entgegen, der humorvolle„Radebrecher“ schmückt. Nachdem Generalmajor Büchs die Fronk Gastspielen einladen, um uns, sei es im Tanz oder Dei Molor der Gamikie rein Schmuckkasichen ist der Herd. ich bin stolz dorauf u. freue mich jedesmal, wenn die blitzblonke Herdplatte bewundert wird Genau so wird Ihr Herd bewundert, wenn Sie steis Tücco-flüssig gebrauchen. Wer Tüccs-flüssig einmol“ . erprobt hof, bleibt dobei. risch mit Energie geieden- begibt sich zur löglichen Arbeil. Der kluge Menn weih, deh im Erverbskempl die Kräße überspenn! werden und Hert und Nerven leicht unterliegen. Deshelb hat er dlets Quick mit Lezhhin berei: das ertrischt und lähl keine Möchgkeil sufkommen. Die Folge bei deppelle Arbeitstreude und höhere Leistung ohne sulaupuischen. Versuchen such Sie deshalb Pret Rb1 1. 20 in Apethehen u. Dregesten Probe durch Hermen Mönchen, Gchm3 CUTCK mit Lezithin Kapitalien Ludwig Kleesattel Agentur der Deutschen Hypethekenbank (Meiningen) Hypotheken kapital zu zellgemnäb. Bedingungen verfügbar. Essen. Fernsprecher 40147 Isabellastraße 38 Beamtenkredite van Forst, Westsälische Straße 23 1000-ISODRA. 83--Ho uen. Denn durch Derm-Treining Egro-Hoppe tragen Bochum, Viktoriastraße 11, Telephon 67400 Kundendienst u. Werkstatt: Alleestraße 79—81 möglich ist;— sei ein überlegter und deshalb überlegener Kämpfer im Leben, aber kein fatalistischer Spieler. Komm' Du zu uns: versichere Dich! Nach den allgemein für die Privatwirt= schaft gültigen Grundsätzen erwerben die privaten deutschen Versicherungsunternehmungen das Vertrauen ihrer Kundschaft nur durch den überzeugenden Beweis guter Leistungen. Freier Wettbewerb der Gesellschaften untereinander sorgt auch im zweiten Jahrhundert für fortschriktlichen und preiswerten Versicherungsschutz auf allen Gebieten und verbürgt überall besten Dienst am Kunden. Ja, wenn man Glück und Erfolg wirklich errechnen könnte! Hätten die Sterndeuter recht, wo wären dann Unglück, Mißerfolg und Enttäuschung in der Welt? Wir sind aber nicht wehrlose Sklaven dunkler Mächte und wünschen es auch gar nicht zu sein. Wir wollen aus eigener Kraft und eigener Verantwortung das Leben meistern und nicht willenlos unser Schicksal einem von anderen Menschen erdachten Zahlen= und Deutungsspiel unterwerfen. Aber auch die stärkste Kraft muß sich erst die richtigen Vorbedingungen schaffen, will sie sich ganz unbeschwert entfalten. So räume Dir selbst so viel Erfolgsaussichten ein, als es nur 250 bis 300 RM. gegen gute Sicherheit zu leihen. H. O. 20528 Anz. zur normeten nur v. Selbstgeb s. etwa 18 Mon. geg. monatl. Rückzahlung u. hohe Zinsen zu leiben ges. Sicherheit u. Bürgsch. w. gest. V. A. 20647 Anz. Welcher edeldenk. Mensch leiht einer Kr.=Ww. 70 Mk.? geg. g. Sicherheit Hellweg 1 9 Cgelaee. leihen ges. Gute Sicherheit, Bückz. monatt. 70 Mt. v. guten Zinsen. P. v. 20510 Anz. Hypotieken bis 98% Auszahl., die für ihn selbst wertlos sind, dem Sammler aber eine willkommene Bereicherung bieten! Dinge von Seltenheitswert verkauft man stets günstig durch die Kleinanzeige im„Bochumer Anzeiger“ FaurkaltorhFarh Kortumstraße 43, Ecke Rolistr.# Das Fachgeschäft für preiswerte Lederwaren Der moderne Vollrindieder-Koffer für den Herrn, auf Stahlrahmen gearbeitet, mit pr. Leinendttterung Seite 10 Nr. 232. 7 Bochumer Anzeiger„ Samstag Sonntag, 3. 4. Oktober 1936 Beitritt aller erforderlich! Kreistagung der NS.=Volkswohlfahrt— Für das vierte Winterhilfswerk gerüstet Am Donnerstag nachmittag fand in der Wirtschaft Habighorst eine Kreistagung der NS.=Volkswohrfuh#l statt, zu der die Ortsgruppenamtsleiter mit ihren Mitarbeitern erschienen waren. Kreisamtsleiter Pg. Claas eröffnete die Sitzung mit Dankesworten für die bisherige Arbeitstätigkeit und einem Appell zur weiteren Mitarbeit, insbesondere zum Gelingen des bevorstehenden vierten Winterhilfswerks. Der 11. Oktober ist der erste Eintopssonntag des diesjährigen Winterhilfswerks. Neben der Eintopfspende gelangt eine Anstecknadel zum Verkauf. De erste Abzeichenverkauf für den Monat Oktober erfolgt am 17. und 18. Oktober durch die Deutsche ArbeitsEingehend wurde dann die Organisation des Hilfswerks in den einzelnen Ortsgruppen besprochen, die die erforderlichen Vorarbeiten bereits geleistet haben. Als erste Hilfsmaßnahmen sind die Kartoffeln= und die Kohlenversorgung in Vorbereitung. Wie im vergangenen Jahre findet auch wieder eine Speisung hilfsbedürftiger Kinder und Alleinstehender statt, die am 1. November beginnt. Die näheren Einzelheiten der verschiedenen Hilfsmaßnahmen werden noch mitgeteilt. Als Vertreter der Gauamtsleitung sprach der Gaubeauftragte Pg. Karlshaus. Neben dem Winterhilfswerk werden auch die anderen Aufgaben der Volkswohlfahrt weitergeführt. Insbesondere ist erforderlich, daß auch die jetzt noch der NS.=Volkswohlfahrt fernstehenden Volksgenossen ihren Beitritt erklären, damit das große Gemeinschaftswerk noch eine weitere Ausgestaltung erfahren kann. Kulturelle Veranstaltungen der H3. Jugendfilmstunde, Theaterring und Veranstaltung zum Erntedankfest. Die Hitler=Jugend des Standortes Groß=Bochum eröffnet ihre diesjährige Winterarbeit am kommenden Sonntag durch eine Jugendfilmstunde mit dem Film Der Heiser von Galifornien“. Dieser Film, der den Schenhenen Der Hnoustiken!... Schmucksläche am Hochhaus des Bochumer Vereins phot.: Brüning. „Der Kaiser von natifornien". Dieser Film, der Kampf des Amerika=Deutschtums zeigt, vergrößert die Reihe der Jugendfilmstunden der Bochumer HI. Zwei Vorstellungen sind geplant, da der Andrang auch zu die: ser Jugendfilmstunde sehr groß sein wird. Die männliche Jugend sieht den Film am Sonntag um 9 Uhr in der Lichtburg, die Mädel um 10 Uhr in den Weltlichtsvielen am Bahnhof. Auch diesmal beträgt wie bei allen anderen Jugendfilmstunden der Eintrittspreis 0,20 RM. Karten sind an den Theaterkassen zu haben. Das Bochumer Schauspiel hatte aus Anlaß der Grabbe=Festwoche den ehrenvollen Auftrag des Reichsministers Dr. Goebbels, ein Festgastsviel zu geben, das in der Aufführung von Grabbes„Napoleon oder die hundert Tage" bestand. Die Inszenierung lag in den Händen des Intendanten Dr. S. Schmitt. Eine Wiederholung dieses Gastspiels findet am kommenden Sonntag, 4. Oktober, um 15 Uhr, im Bochumer Stadttheater statt. Zugleich ist dies die erste Werbeveranstaltung für den neu geschaffenen„Veranstaltungsring der HI.“ An dieser Nachmittagsaufführung kann jeder Jugendliche bis zu 21 Jahren teilnehmen, auch wenn er nicht Mitglied des Veranstaltungsringes ist. Der Eintrittspreis beträgt für alle Plätze 0,50 Rm. Karten sind nach Möglichkeit durch Sammelbestellungen sofort bei der Theaterkasse anzufordern. Am Sonntag abend um 19 Uhr findet eine weitere Aufführung für die gesamte Oeffentlichkeit statt. Sollten Jugendliche die Frühvorstellung nicht besuchen können, so haben sie Gelegenheit, am Abend dies Stück zum selben Preis zu sehen. Am Abend werden aber nur Sammelbestellungen entgegengenommen. Erwachsene bezahlen am Abend die offiziellen Tagespreise. Durch eine kurze Einführung werden die Besucher mit unserem Dichter und seinem Werke bekannt gemacht. Feierstunde des Deutschen Jungvolkes in Stiepel. Der Stamm XV/67, Bochum=Süd, des Deutschen Jungvolks, veranstaltet am kommenden Samstag, dem 8. Oktober, aus Anlaß des Erntedankfestes im Saale des Wirtes Frische in Stiepel eine Feierstunde unter dem Motto:„Auf dem Bauern steht die Nation.“ Ein großes Chorspiel mit Orchester, Fanfaren, Trommeln und Pauken wird den Abend ausfüllen. Das Deutsche Jungvolk in Stiepel weiß den Bewohnern immer etwas Besonderes zu bieten. Das Spiel des Abends ist eine Ballade junger deutscher Dichter vom Sinn unseres Lebens und von der Stellung des Bauern in der Nation. Damit kommt die Bedeutung des Erntedankfestes zur Geltung. Die Bevölkerung von Stiepel wird eine eindrucksvolle Feierstunde erleben. Gleichzeitig legt die nationalsozialistische Jugend Stiepels durch diese Abendveranstaltung ein Bekenntnis ab zu den Grundwerten des deutschen Lebens, zu Scholle und Arbeit. Dieser Abend muß eine Feierstunde für ganz Stiepel werden. Der Beginn ist auf 19.30 Uhr festgesetzt. Verdiente Ehrung für zwei Strafanstaltsbeamte Am Donnerstag abend versammelten sich die abkömmlichen Mitglieder der Kreisfachschaft Justiz im Bochumer Hof zu einem Kameradschaftsabend, in dessen Mittelpunkt die Ehrung zweier verdienter Männer stand. Nach einem Grußwort von Strafanstaltshauptwachtmeister Kieserling an die Erschienenen, unter denen sich auch Amtsgerichtsdirektor Dr. Wulff und Stellv. Gausachbearbeiter Huck befanden, kam der Redner auf das verantwortungsvolle Amt eines anstaltsbeamten zu sprechen, das in sich schließe Erziehungsarbeit an Menschen, die wieder zu brauchbaren Volksgenossen werden sollen. Der Leiter des Zentralgefängnisses, Strafanstalts=Oberdirektor W. Anderson, gedachte dann in ehrenden Worten des wegen Erreichung der Dienstaltersgrenze in den Ruhestand tretenden Strafanstaltsoberlehrers Aldick. Er dankte ihm für seine langjährige treue und erfolgreiche Arbeit, die besonders den Jugendlichen gegolten habe. Eine im Namen des Führers und des Reichsministers für Justiz durch den Generalstaatsanwalt übermittelte Urkunde konnte dem Scheidenden als Ausdruck höchster Anerkennung überreicht werden und als Zeichen der kameradschaftlichen Zuneigung ein von allen Kameraden unterzeichnetes künstlerisch ausgeführtes Glückwunschschreiben. Weiterhin ehrte Strafanstalts=Oberdirektor Anderson dann noch den Strafanstaltsoberwachtmeister Stahl, der auf eine 25jährige Dienstzeit zurückblicken konnte. Kreisfachschaftsleiter Amtsgerichtsdirektor Dr. Wulff feierte im Laufe des recht unterhaltsamen und gemütlichen Abends die echte Kameradschaft unter den Justizund Strafanstaltsbeamten und ihre Treue zum Führer. In das Sieg=Heil stimmten alle freudig ein. Abbruch in allernächster Zeit. Am Mittwoch ist die Umschreibung des alten Spiekermannschen Hauses in der Bongardstraße erfolgt. Mit dem Abbruch des Hauses wird in allernächster Zeit begonnen. Damit erhält die Straße dann an dieser Stelle auch endlich die notwendige Erbreiterung. Ein schönes Bild echter Kunstgestaltung bietet das nunmehr im Bau fertiggestellte neue Hochhaus des Bochumer Vereins auf der unteren Alleestraße beim Laboratoriumsgebäude. An diesem Hochhaus ist von Künstlerhand aus Muschelkalkstein ein prächtiges Bild gemeißelt worden, welches etwa ein Meter hoch von der Bürgersteigfläche angebracht ist und eine Höhe von etwa eineinhalb bis zwei Meter hat. Rechts unten auf der Darstellung tritt plastisch die Jahreszahl 1935 hervor, im Halbrund gleichsam die aufgehende Von links schreitet eine Kolonne marüber der sich schierender Soldaten mit geschultertem Gewehr, deren scharf umrissene Gesichtszuge Mut und Entschlossenheit zum Ausdruck bringen. Ueber dem Ganzen schwebt dann mit breit ausgespannten Flügeln der deutsche Reichsadler, in den Krallen des rechten Fußes ein gezucktes Schwert. Das Schmuckstück findet allseitige Betrachtung und Würdigung. Vei Nachbalgerie! Stadt Wattenscheid Silberjubiläum. Am 1. Oktober blickte Fräulein I. Jordan auf eine 25jährige Tätigkeit bei der Deutschen Reichspost zurück. Aus der evangelischen Gemeinde Wattenscheid. An diesem Sonntag, 4. Oktober, wird der Frühgottesdienst in der Friedenskirche, den Pastor Stuhlmann hält, als Jugend= und Dankopfergottesdienst für die weibliche Jugend gestaltet. Ein Sprechchor der Konfirmanden, im Wechsel mit Liturg und Gemeinde, der Jungmädchenchor und die singende Gemeinde werden die Feier zum großen Teil ausfüllen.— Der Evangelische Kirchenchor hält Montag, 4. Oktober, die erste Chorstunde nach der Urlaubszeit ab. Einweihung der Nikolauskirche in.=Westenfeld. Wie bereits kurz mitgeteilt, trifft Weihbischof Augustinus Baumann heute(Samstag) abend hier ein, um im Dekanat Wattenscheid das Sakrament der Firmung zu spenden. Am Sonntag findet dann die Benediktion der Nikolauskirche in.=Westenfeld durch den Weihbischof statt. Das einzuweihende Gotteshaus, das im Jahre 1932 an der Westenfelder Straße errichtet wurde. wurde im Jahre 1933 durch den Dechanten Wulff seiner Bestimmung übergeben. Die Kirche wurde seinerzeit errichtet nach den Plänen des Architekten Eckenrath(Dortmund). Vorber wurde seit dem 1. Februar 1920 der Gottesdienst für die Gemeinde in dem Saale von Schmidt an der Westenfelder Straße abgehalten. Pfarrvikar Dr. Brill schuf der Gemeinde das schöne Gotteshaus, das mit seiner Kuppel über dem Turmgebäude sich als besonderes Wahrzeichen über dem Ortsteil Westenfeld erhebt. fahren und verletzt. Er wurde dem katholischen Krankenhaus zugeführt. Kirmes in Wattenscheid. Die alljährliche große Wattenscheider Herbstkirmes beginnt am Sonntag, 4. Oktober. Schon seit Tagen treffen die Wagen der Aussteller ein, und man darf damit rechnen, daß die Kirmes viele Ueberraschungen bieten wird. Neue Straße in Eppendorf. Die außerordentlich starke Bautätigkeit, die sich gerade in Epvendorf zeigt, veranlaßt, die Stadtverwaltung Wattenscheid, weiteres Baugelände durch neue Straßenzüge freizulegen.. wird jetzt eine Verbindungsstraße zwischen der Holzstraße und der Straße In der Mark geschaffen, durch die wieder größeres Baugelände erschlossen wird. Mit den Arbeiten ist bereits begannen worden. Stadt Wanne=Eickel Hohes Alter. Am Sonntag begeht die Witwe Sabolewski, die im Altersheim an der Friedarasstraße 22 ihren Lebensabend verbringt, ihren 75. Geburtstag. Goldene Hochzeit. Am heutigen Samstag können die Eheleute Pensionär Thomas Stefanski und Frau, Franziska geb. Jaskulska. Minister=Frick=Straße Nr. 122, das Fest der goldenen Hochzeit feiern. Silberhochzeit. Das Fest der Silberhochzeit können die Eheleute Maschinensteiger August Merten, Eickeler Straße 35, feiern. Heldengedächtnisfeier Zum zehnten Male ruft der heute rund 27.500 Mitglieder umfassende Sauerländische Gebirgs=Verein seine Getreuen zu einer würdigen Feier zur Erinnerung an die im Weltkrieg gefallenen Mitglieder auf. Die Wechestunde wird wiederum auf der Höhe des Kohlberges vor dem SGV.=Ehrenmal vor sich gehen, und zwar am Sonntag, 11. Oktober, mittags 1¼ Uhr. Das erste Mal ging der Ruf dazu 1925 in die Lande, als das schöne Wanderheim auf aussichtsreicher Bergkuppe eingeweiht wurde. Die Gedenkrede wird dieses Jahr der Hauptdietwart des SGV., Studienrat Grabowski(Hagen), halten. Abgesehen von der Musik, die vom SA.=Musikzug 1/31 Neuenrade ausgeführt wird, bestreiten die Singschar Hagen des SGV. und ein Mitglied der Abteilung Brambauer den übrigen Teil. Der Führer, des SGV., Regierungsvizepräsident Dellenbus nach der Kranzniederlegung das Schlußwort sprechen. 340 Abteilungen entsenden ihre Wimpel. Aus dem Industriegebiet werden mit guten Anschlüssen fahrplanmäßiger Züge vom Rhein und aus dem Wuppertal wie auch aus dem Münsterlande, der Börde und dem mittleren Ruhrtal Sonderzüge bis Altena bzw. Werdohl fahren, deren Fahrpreisermäßigung von 60 v. H. jedermann genießen kann. Hinreise ab Bochum=Hbf..21, ab Bochum=Langendreer.34 Uhr, an Werdohl 10.13 Uhr. Rückfahrt ab Werdohl 19.58 Uhr, an Bochum=Langendreer 20.26, an Bochum=Hbf. 20.38 Uhr. Fahrpreis von bis Altena ab Bochum=Hbf. 2,10 RM., von bis Werdohl 2,40 RM.; ab Bochum=Langendreer 1,80 RM. bzw. 2,10 RM. Lösestelle Th. Svieckermann, Bochum, Bongardstraße 56. Der Fahrkartenverkauf wird in den meisten Orten bereits am Nachmittag des Montags, 5. Oktober, geschlossen; in Bochum am Mittwoch, 7. Oktober, nachmittags. Unmittelbar am Kohlberghaus wird ein Zeltbau errichtet, um all die tausende Wanderer und Wanderinnen, die aus dem ganzen Sauerland, Siegerland. Wittgensteiner Land. dem Bergischen und Oberbergischen Land wie dem Industriebezirk erwartet werden, auch bei weniger schönem Wetter unterbringen zu können. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre ist jedoch mit einem klaren, sonnigen Herbsttag zu rechnen. Kreisverbandstagung der evangelischen Frauendienstgruppen in Bochum Der Kreisverband der Bochumer evangelischen Frauendienstgruppen hatte die Leiter und Leiterinnen am Freitag nachmittag zu einer Arbeitstagung in das Ernst=Moritz=Arndt=Haus an der Königsallee einberufen. Nach begrüßenden Worten durch die stellvertretende Kreisleiterin Frau Bertelsmann, sprach Pfarrer D Engelke(Berlin) in mehr als einstündigen Ausführungen über das Thema„Staat, Kirche und Volk". In meisterhafter Weise verstand es der Redner, die gemeinsamen Bindungen und Berührungspunkte zwischen Staat und Kirche herauszustellen. Es gelte, wie der Vortragende betonte, eine Kirche zu bauen, die in der Gemeinschaft des Volkes stehe und von der Gemeinschaft des Volkes getragen werde. Der Arbeit des Evangelischen Frauendienstes wurde Ziel und Richtung gewiesen mit der Forderung, der deutschen Frau durch die deutsche Frau Christus zu verkündigen. In der Aussprache bemühte man sich mit Erfolg unter Zugrundelegung des Vortrages um die Herausstellung der zeitwichtigen Aufgaben, wie sie sich aus der gottgewollten Gemeinsamkeit von Kirche und Gemeinde Ihends fand zum Abschhuß, der Tagung, in der Neuerung bei der Arbeitsamtsnebenstelle. Die bisher nur einmal wöchentlich stattfindende Arbeitsvermittlung für weibliche Erwerbslose ist mit Wirkung vom 1. Oktober zu einer Dauereinrichtung der Arbeitsamtnebenstelle Wattenscheid geworden. lose können sich nunmehr täglich auf der Nebenstelle, Zimmer 9, melden. NSDAP. und DAF. Das frühere Bergrevier Wattenscheid in der Steinstraße, das in den letzten Jahren als Wohngebäude benutzt wurde, wird jetzt einem neuen Zweck dienlich gemacht. In Verbindung mit dem Stadtbauamt werden die Räumlichkeiten neu überholt und von der Kreisleitung der NSDAP. und der Deutschen Arbeitsfront übernommen. 200 Wattenscheider traten beim Arbeitsdienst ein. Der Donnerstagmorgen brachte auch in Wattenscheid für 200 Arbeitsdienstrekruten den Abschied. Es war darum zu verstehen, daß im Mittelpunkt der Stadt reger Betrieb herrschte. In Bochum wurden sie zusammen mit vielen hundert anderen Arbeitsdienstrekruten feierlich verabschiedet. Wirtschaftskundliche Fahrt der Arbeitsgemeinschaft der Zeche„Holland“. Zum Abschluß ihrer sommerlichen Schulung unternahm die Arbeitsgemeinschaft der Zeche „Holland“, am Donnerstag eine wirtschaftskundliche Fahrt nach Sprockhövel, wo die Maschinenfabrik Hausherr u. Söhne besichtigt wurde. Während des gemeinschaftlichen Mittagessens dankte der Leiter der gemeinschaft, Fahrsteiger, Höhl, dem Gefolgschaftsführer der Hausherr=Maschinenfabrik. Der Orrswalter der DAF. Wattenscheid=West, Behringer, sprach ebenfalls Dankesworte. Verkehrsunfälle. Am 1, Oktober, gegen 17.50 Uhr, wurde auf der Bochumer Straße, in Höhe des Hause Nr. 65, ein sechs Jahre altes Kind von einem Personenkraftwagen überfahren, wobei es eine schwere Gehirnerschütterung davontrug, die seine Ueberführung in das Krankenhaus erforderlich machte. Es besteht Lebensgefahr.— Am gleichen Tage fuhr auf dem Hindenburadamm ein Radfahrer auf einen haltenden Lastzug auf. Der Radfahrer kam zu Fall und blieb bewußtlos liegen. Der Verletzte wurde dem Knavoschaftskrankenhaus in Gelsenkirchen zugeführt, wo eine Gehirnerschütterung festgestellt wurde.— Donnerstag wurde auf der Sommerdellenstraße ein sechsjähriger Junge von einem Lastkraftwagen angedentlich„ uoends fand zum Abschluß der Ei nen zeigt, Melanchthonkirche eine gottesdienstiiche Feier statt, in heiteres der Pfarrer D. Engelke nach einer liturgischen n. So tung durch Pfarrer Paulmann(Harpen) im Rahmen eines Predigtvortrages der Gemeinde aus der Wesensschau des Göttlichen die Verantwortung vor Gott als Auftrag für die Arbeit des Alltags im Dienst von Kirche und Volk mitgab. Werkskonzert und Volkssingen Musikalische Mittagspause bei Gebr. Eickhoff Vom Westen her hat sich der Begriff der musikalisch ausgestatteten Werkpause in Deutschland verbreitet. Solche frohen und auffrischenden Arbeitsunterbrechungen sind den Schaffenden keine neuen Erscheinungen mehr, und werden doch immer wieder als erfreuliche Abwechslung hingenommen und dankbar verfolgt. So fanden sich auch gestern mittag, als die Sirene den Beginn der Mittagspause verkündete, in der riesigen, lichten Maschinenhalle des Eickhoffschen Betriebes alle Werktätigen, Arbeiter und Angestellte, vom ersten Chef bis zur jüngsten Hilfe ein, den nicht alltäglichen Darin Berlin tätige bietungen junger Gäste zu lauschen. Wo sonst die eigene der V. Setuy u. v, Werkskapelle allwöchentlich musiziert, hatteig, sich die [Musikreferenten des Gebietes len der Hitler=Jugend aufgestellt. In Blankenstein absolvieren die jungen Leute zur Zeit einen Lehrgang, und stellten sich gern zur Mitwirkung bei dieser Werkspause zur Verfügung, die in Verbindung mit der NS.=Gemeinschaft„Kraft durch Freude“ verKein formgerechtes, künstlerisch ausgewogenes Musizieren sollte geboten werden, sondern ein ungekünsteltes, herzhaft frisches Volksmusizieren. Lieder erklangen, einfach und markant im Ton, wie sie unsere Jugend heute singt, schwungvolle, begeisterte Weisen in frohem Marschrhythmus. Ein kleines Laienorchester, aber stark genug, die Singschar zu führen und zu stützen, gab den bei aller Schlichtheit gediegenen, thematisch einprägsamen Lieddarbietungen klangvollen und farbigen Rahmen, und eine hübsche Spielmusik wurde als Unterbrechung gern angenommen. Aufmerksam lauschte die große Zuhörergemeinde im Arbeitskittel der frischen, aufrüttelnden Musik und hielt mit Anerkennung für den ermunternden Genuß nicht zurück. Bochumer Schützenerfolge Am Sonntag, 27. September, fand in Recklinghag sen=Süd das Gauschlußschießen der KKSV. des Reichsbundes für Leibesübungen statt. Berechtigt, Higige, ren alle Schützenvereine, die bei dem Bezir###.#... in Bochum auf dem Schießstand des Volkssportplutes an Vensond: aus der Voristro), voht, Graßze„Wannes Hochum waren bei dem Gauschlußschleben in Reatiungvemater Wonner Markt zu gelangen. Dobei wurde er von Lönz:“, Scharz=Veizr, Bochum,„Amoxiak=Penzeleinem aus südlicher Richtung gekommenen, in nördziner Derop“ Jägerslust“ Altenbochum und„Diana“ Bos eung en g.=enstrabe ar dem Gtaecter Bruck cun= Sigeu,.ascheten gung di. Wannschasft des Dv onn), Gruch: Recklinahausen=Süd mit m. Schutzenvereins„Bruch Kealinghausen=Gus mit 709 Ringen als Sieger hervor. Zweiter wurde verein„Hüls“ mit 662 Ringen, Dritter der Schützenverein„Schwarz=Weiß„Bochum mit 649 Ringgen TuS. Dorsten mit 647 pringen,„Diana“, BochumSundern mit 620 Ringen,„Hermann Löns“ mit 615 Ringen und„Jägerslust“ Altenbochum mit 600 Ringen. Ferner erzielte der Schießsportwart Robert Stöber von„Jägerslust“ Altenhochum bei 15„Schuß in Bestandene Meisterprüfung. Der in ve##n tä Schneider Albert Börgert von hier, bestand vor dem dortigen Prüfungsausschuß der Handwerkskammer die Meisterprüfung. Erntedankfestfeiern. In allen Kirchen Wanne=Eickels finden am Sonntag feierliche Festgottesdienste statte. Erntegaben werden auf den Altar und nach den Feiern kranken und bedürftigen Volksgenossen ins Haus gebracht. Die HJ. des Bannes 300 hat für Sonntag um die Mittagsstunde zur Erntefeier in die Stadthalle eingeladen. Appell des Arbeitsdankes. Die Rückkehr zahlreicher Wanne=Eickeler Arbeitsmaiden und Arbeitsmänner aus den verschiedensten Arbeitsdienstlägern veranlaßte die hiesige Abteilung des Arbeitsdankes. Donnerstag abend im Kurhaussaale einen Avvell anzusetzen. Kreisobmann Schneider begrüßte die exschienenen Kameradinnen und Kameraden. Oberfeldmeister Klann stellte noch einmal die Ziele und Aufgaben des Arbeitsdankes heraus und sprach dann von dem beabsichtigten weiteren Ausbau der Abteilung. Ein größerer Kameradschaftsabend soll veranstaltet werden. Kreiswalter Müller von der DAF. richtete anspornende Worte an die Jugend. Dann gedachte man des in Ostrow verunglückten Kameraden Fritz Vols. Die Abteilung tritt Samstag nachmittag um.45 Uhr geschlossen auf dem Feuerwehrplatz an, um dem Kameraden die letzte Ehre zu erweisen. Vom Lastkraftwagen überfahren— tot. Freitag vormittag um.45 Uhr kam es auf der Hindenburgstraße zu einem folgenschweren Unfall, dem ein Menschenleben zum Opfer fiel. Ein 52jähriger Richtung fahrenden 2½=Xonnen=Lastkraftwagen Finex chum.Sundern. Firma von der Kurfurntenstluße un.. Im Man überfahren. Der Pensionaär geriet so unglücklich unter Ir Verkehrsunfälle. Am 1, Oktober, gegen 17.50 Uhr, überfahren. Der Pensionaär, geriet so unglücklich unter „#, Hind van einem Personen= den Wagen, daß er schwere gezzg verei, wenige weinuten nach dem Unfall war. Stadt Herne Diebstahl eines Oelgemäldes. Aus dem Hausflur des Hauses Goethestraße 58 wurde am 30. September, ein Oelgemälde, 50 mal 70 Zentimeter groß, im Werte von Oelggnälde. 50 mal 70 Zentirgeter graß. in.„#####en her von„Jägerslust“ Altenbochum bei 15 150 Rwk., aus dem Rahmerändischene zjscher genovten, den drei Anschlagsarten ohne Anzeigen 151 Ringe und Das Gemälde, stellt eingzi desswpirhehgepgrihter im Kahn wurde bester Einzelschüge, vom Verein. dar vor untaut des wölbes wro gennennn. wottder ever Eingelichlitke. v G das kombinierte Haarstärkungswasser Entrupal; gibt den Haaren die ehemalige Parbe wieder. Pehlfer EITRUPAL stärkt nucn den Haarwuchs, beseitig * Bastausfall. Kopischuppen N..80 M.— und maauslall. ie Pechgeschälten. Prospekt kostenlos: Leüre F W E g h Fühlen Sie sich wohl in der neuen Wohnung: fensd- R un ue Acheche un ue. Behaglichkeit und Wärme in die Wohgung brigeggg## Beheglichtef, un ze, doch eine neue Tapete anoringel. 10 lassen? Ueberlegen Sie es sich doch einmal und sehen LAufern, Vorlagen, Bekorationen und Gerdinen an bei Sehredera bauh. Tapeten 7 Linoleum /Teppiche/ Stoffe Fernruf 613 51-52, Kortumstr. 50, gegenüb. d. Reichsbank Federn, Inlett, Stepp. und Daunendecken gut u. preiswert aus dem Fachgeschaft Bellen-Schneider nur Mühlenstraße 2 Empfehle meine Qualltäte- ZENTRA Geicher Uhren Goldwaren, Bestecke Kredtnuur 91. Bongardstr. 5 JeL: am Rathaus! Wie in-Amerikabelidh ab nech der Korumstebel Des wäre was! Dann würde uns mancher schneller finden. Wenn Sie aber einmel unser Geschäft aufsuchen und den Weg zur Hattinger Straße 66767 machen, werden Sie feststellen, daß eine weniger gute Geschäftslage für den Käufer Ihr Gutes hat. denn sie zwingt ohne welteres, Im Preise Besonderes zu bleten, eben, um jedem Besucher den Weg lohnend zu gestalten. Dazu macht Ihnen die riesige Auswahl das Aussuchen so leicht, de Sie alles bei uns finden, was Sie sich wünschen und vorgesehen haben. mobelnaus heul Wohnungselnrichtungen Bochum, Hattinger Str. 66/0 Annahme von Ehestandsdarlehen, auch Zahlungserleichterung Trinken Sie nur OriginalSente. alkoholfrei, sütfig bekömmlich und stärkend P Für große und kleine Wohnungen hat Möbel-Bortmann die passenden Möbel. Besuchen Sie einmal unsere Ausstellung. Sie sehen bei uns tertig eingerichtete Wohnungen von ein bis sechs Zimmeru. Und überall können Sie den Preis ablesen. Sie können bei uns ungestört spazierengehen, wie in einem Warenhaus. Möbel-Borgmann Brückstraße 59-63 Mehr als 200 Zimmer Lagerbestand ich zeige ihnen den Weg. von Hautlucken, Ausschleg, insektens ich, Pickel, Ekzem. Wundsein wrel zu weiden durch Sprätin. .75, 100 Gremm.50, 150 Gremm.—. Alte Apethete, Rosenstrate Wer Aeid such oder Geid zu vergeben hat, dem hilft eine KleinAnzeige im 8n. Masaldent fürs Auge ist das Prinzip meines Geschäftes. Sorten Sie, daß Sie Maßarbeit erhalten!..... Optiker Gillen Kortumstr. 104 7 Rut 67931 Lieferant sämtlicher Krankenkassen. Günstige Preise Oroße Auswahl Tahlungserleichtenng Pelzreparaturen schneil und preiswert. Zwanglos. Besichtigung gern gostattet. Etagen-Pelzhaus Kat& Co. Bochum, Kortumstr. 23 I. Etage Rein deutsches Geschäft Seit 1921 gepr. Kürschnermeister Ziegenkäle echt vollfett,=kg. Postpäckchen 1750 g Nachn..90 Mk. portofr. M. Haase, Schmölln(Th.) 60, Wilhelmstraße 6. Herrenmantel von dem man auch in diesem Herbst wieder sprechen wird * Wie immer aus guten Stotten gearbeitet- Innenverarbeitung auf Roßhaar und Leinen- Kleidsame Form und tadelloser Sitz. Wir bringen ihn in den Modefarben, blau, grau, schwarzgrundig usw. wie bisher für Beachten Sie unser„Kongreß“-Fenster Nr. 15 C aufenden sein“, das Ist gerade für den Geschäftsmann sehr wichtig und darum llest er sländig den ihuner Vanüger Aber, wer mitten im Leben steht, muß wissen, was in der Welt geschicht! 1 A 1 Mäntel 7 Paletots Jacken Capes Füchse) Kragen Felle ngroßer ASw gh1. maßanteriigung u. Umarbellungen durch gepr. Kürschnermeister gut und preiswert. haus Behmann Ciemensstr.10, am Stadttheater — am Modenschau um 8. u. 9. Okt. im Restaurant„Zum Ritter“ 687#.4 .17" 1 Jahe * Anterricht Städtische Haushaltungs= u. Gewerbeschule. Bochum Mitte Oktober 1936 beginnen an der Städt. Haushaltungs= und Gewerbeschule die nachstehenden Lehrgänge: Wochen= Schulgeld Dauer stunden monatlich Tageskurse. Halbjahreslehrgänge. Lehrgang für Kochen, vorm10 Lehrgang für Backen....... 5 Lehrgang für Schneidern(Anfäng. und Fortaeschrittene)..... 12 Lehrgang für Wäschenaben... 12 Lehrgang für kunstgewerbliche Handarbeiter 7 Lebrgang für Bugemn und Servieren Abendkurse. Lebrgang für Kochen 4 Lehrgang für Wäschenäben... 3 Lehrgang für Schneidern 3 Lehrgang für Servieren und Anrichten 3 (Herstellung von Abendbrotgerichten) Außer dem Schulgeld wird je nach der Art des Lehrgandes eine Aufnahmegebühr von RM.00 bzw erhoben. Die angegebenen Schulgeldsätze gelten für sämtliche Schülerinnen. Anmeldungen werden in der Geschäftssielle der Städt. Mädwenberufsschule, Wittener Siraße23, entgegengenommen. Nähere Auskunft erteilt die der Schule. Sprechzeit Dienstags von 10—12 Uhr, Freitags von 15½—16½ Uhr. Bochum, den 7. September 1936 Der Oberbürgermeister .67 9— 50 .50 ½ ½ ½ ½ #oglau eher Ingenleur-Schule Bie uoderse bthericheerech bür ele fechelne voreriggtee Löhne. Pedchr Kee Abendlehrgänge der Kaufmännischen Schulen der Industrie- und Handelskammer Bochum. Bismarchstr. 13 Nordstr. 19 Ferarut 66484 Pernrut 2190 Nendeichestebricher ui Bcheth2. Buchtabrung einschl. Derchschretbebuchtührung. 8. Kautmännisches Rechnen 4. Englisch, Französlsch. Spaniech 5. Deutsche u. endlische Kurrschrift 6. Maschinenschreiben. Anmeldeschlus 20. 10. Bezine: Anfeng November. Pläns durch die Direktion 1. che Klavierunterricht erteilt gewissenhaft in und a dem Hause auder Hans Sippel. Musiklehrer, Bidumestr. 17. Fanesarutemenz (feüher in herne) Knnekt in Bochum Brüchstr. 4, Auf 625 34, Gegr. 1923 landwirtschaftsschule Bochum Berufsausbildung für Jungbauern und Junglandwirte auf fachwissenschaftlichem und agrarpolitischem Gebiete. Beginn des neuen Schuljahres: Dienstag, den 3. November 1936. Anmeldungen im Schulgebäude: Bochum, Malteserstr. 14(Gummertshof), Ruf 68112 Der Direktor: Landwirtschaftsrei Sa midt Fahrschule Kuhnegt Wittener Str. 111, Tel. 64774 kesblidans in alles Wosenblassen Ficht Endlich Unierichtser. 26285 Anzeis. Anzeigen für alle Klassen bei bewährtem Fachmann. Jetzt ist es Zeit! K. A. 20656 Anz. Stete1m Bechuner denolger Wer erteilt span. Unterricht für Anfänger? W. E. 20601 Unz. Der Anzeigentell ist der Mittler zwischen Angebot und Nachtragel Annahmestellen für Kleinanzeigen: Bochum: Rathausplatz 8, Hauptgeschäftsstelle Hattinger Straße 14, Karl Regelmann .-Allenbochum: Wittener Straße 241, Georg Lillpopp .-Gerihe: Castroper Hellueg 417, Buchdruckerei Zdich: Lothringer Staße 18. August Reuter .-Grumme: Josefinenstraße 59, Frau Heinrich Pohl, Zigarrengeschäft RIOMTOPINEeT esctetäise Keäieihe eis eisine eee. .-Stiepel: Am Hang 528, Allfed Eggeg, gn .-Werne: Zur Werner Heide 42, Fritz. Gärtner: Zur Werner Heide, Joh. Gräwe, Wilh. Schoppmeler .-Höntrop: Am Bahnhof, Robert Bauditz Stellenangebote (männlich) Großes Industriewerk in Berlin sucht für seine Gesenkschmiede einen erfahrenen Gesenkschmiede Meister welcher bereits längere praktische Tätigkeit ausgeübt und einige Jahre Meisterposten innegehabt hat. Nur Bewerber, die vorstehenden Ansprüchen genügen, wollen ausführliche Bewerbungen mit Lebenslauf, Zeugnisabschriften und Lichtbild unter Angabe der Gehaltsansprüche und des frühesten Eintrittstermins einreichen unter A. H. 1 Anzeiger ohne Kapstal) Führ. Unternehmen der Branche sucht per sofort tüchtigen, roui. Verkäuser als Alleinvertreter gegen außerord. hohe Prov. und s hob. Spesenzuschuß. Besond. gute 1 Verdienumögl. gar. Fachkennin und Kaution nicht erforderl. Bei „ zufriedenstell. Leistungen evil. feste I Anstell. u. Fabrzeug. Eilangeb. u. A. 1099 an Anzeigen=Hegemann, e tcher S#.#te) Glühlampen VerkaufsKanonen C. Kirmse, Heidelberg. Wäscheversand: haus sucht f. Bochum und Umgeb. tücht., eingeführte Lausbursche mögl. mit Fahrrad, sof. gesucht. B. Elverfeld, Koriumstlaße 24. Kortumstraße 44 m Besuch von Laufjunge Wir bieten hohen Verdienst, regelm. u. steigend ohne Risiko, wenn 161. und Sie ehrlich und fleinig sind. Schreiben Sie weg. Uebernahme unserer gewerbsmäßigen Vertriebsstelle für den bek. Bremer PlantagenKassee und Tee an Gil (Teilzablung). R. J. 20664 Anz. 31.7, Ferach von Viehhaltern gesucht. Provision wird sofort ausgezahlt. Angebote Düsseldorf,„Postschließfach 575. Mitarbeiter im Außendienst für Volkssterbegeld= u. Sparuhrversicherungen bei hohen Verdienstmöglichkeiten gesucht. Rheinisch=Westfür sofort gesucht Feinbäckerei Berny. Menne, Oskar=HoffmannStraße 30. Metzgerlehrling gesucht. Gustav Haarmann, Bochum=Weitmar, Karl=Friedrich= Straße 121. Laufiunge sofort gesucht. Poststraße 54. Junge Alter 14—16., z. Flaschenspülen gesucht. Meld. zw. 10 und 11 Uhr. Roonstraße 70. Stellengesuche (männlich Alnyr al:1 Tücht. Druck-Fachmann, Aufbau: der die Propaganda a der Industrie beherrscht, sucht in großem leistungsfähigem Unt rn. dauernden.rkungskreis als Werbe-Fachmann Angebote unter L. 371 Anzeiger# Einf. Fräulein (m. Koch= u. Nähkenntn.), auch kinderlieb, sucht pass. Stelle. Zu erfrag. Frau Anacker, Juliusstraße 1. Kassee und Tee an.. ge fätische Lebeng Bremer Plantagen=Kafsee=Vertrieb versicherung a. Osw. Weidanz, Bremen=Huchting, stesie Esseg(Rupr), Dietr.=Eckart=Str. Nr. 6,III. F. 27509. Junger. tüchtiger Architelt mit gut. Darstellungsgabe u. Kenntrissen im Junenausbau sof. s. interessante Bauausgaben gesucht. Angeb. mit Ausbildungsgang, bish. Tätigund Gehaltsansprüchen unter T. U. 4805 Anzeiger. Existenzmöglichkeit haben Sie durch Anschaffung einer wirklich guten Heldinänger Bequeme Ratenzahlung. Näheres durch den Generalvertreter Margot Greiner, Joh. Turchich, Dortmund, Herderstr. 75 Koblenz, Postfach. — Aauerstellung -3 Privat= reisenden (auch Damen) biete ich lausend guten Verdienst. Margat Greiner, Wir suchen für feste Bezirke erfahrene mit Vertreterstab keit Verireler gut eingeführt bei Lager= und Truppentüchen, sucht leistungsfäh. Bremer Firma. Röstkaffee und Kaffee=Ersatzmischungen. Ausführliche Angebote unter A. W. 8 Anzeiger. Wir suchen für feste Bezirke erfahr Generat= Veriketer Reise=Gruppen Allein=Verkäufer(innen) für Haus=Propaganda und Verkauf unserer imprägnierten„Elite“=Schürzen und Decken. Wir bieten sehr guten Verdienst, ausgesuchte Kollektion, moderne Verkaufsunterstützung und bei Eignung Festanstellung. Bewerbungen an Webwaren=Gesellschaft Leonhardt& Co., Borsdorf bei Leipzig erhalten solide, fleißige Akquisiteure bei angesebener Kl.=Lebensversich.=Ges. gegen hohe Provision. Stellengesuche (weiblich) Erstkl. Dauerexistenz— sofort hohe Bareinnahmen bietet bedeutendes Haus der Branche tüchtigen Vertretern mit hoh. sof. bei Auftragseingang zahlb. Prov. durch Verkauf glänzend anerk. Spezialartikel an Großverbraucher u. Behörden. Absatz unbegrenzt— Dauerkunden. Sich. Auftreten u. Verkaufstalent Bedingung. Branchekenntnisse nicht erford. T. 43705 Anzeiger. Große, leistungsfähige Krankenkasse, am hiesigen Platz bestens eingeführt, sucht noch einige Milarbeiter Bedingung: Guter Ruf, Fleiß, Ausdauer. Angebote mit Lebenslauf unter u. V. 4812 Anzeiger. Fleißige Herren(Damen) z. Besuch v. Büros, Geschäften, il- borider a. Velenckrite Kehacst. Gefl. Angep.„—.G.„Krusch, Baumschulenweg. Tüchtiger Setenttfe. für Mexeedes=Benz- und BMWPersonen= und Lastwagen für sofort gesucht. Handschriftlicher Lebenslauf mtt Zeugnisabschriften und Gehaltsansprüchen an Werke LÖES Kreuzstr. 16 Wer heute etwas kaufen will, der greift bestimmt zur Zeitung. weil sie für jede Werbung ist das beste zur Verbreitung! Für Bochum ein Kassierer gesucht. Bewerbungen mit Angabe der bisberigen Tätigkeit sind zu richten unter T. K. 758 Anzeiger Bekannte Kornbrennerei und Spirituosengroßhandlung im Ruhrgebiet sucht eingefühetr gegen hohe Provision für die Bezirke Bochum und WanneEickel. Angeb. unter T. U. 4658 Anzeiger. Für den Vertrieb eines bekannten, sehr gut ein zuführenden Martenartikels in Getränkeindustrie wird ein fleißiger, nücht. u. gewandter General=Vertreiet für d. Bezirk Bochum u Umgeb. gesucht. Herren, die evil. mit eig. Wagen reisen u. welche bei der einschl. Kundschaft wie Hotels, Restaur., Cafés, Drog. u. Feinkostgesch. gut einges. sind und sich eine Lebensexist. gründen wollen, u. je nach Größe d. Bezirks ein klein. Lager unterhalt. könn., werd. gebet., sich am Montag, 5. Okt. 1936, im Bahnhofshotel. von 10—12½ Uhr, bei Herrn Koch zu melden Das Lexikon der Hausfrau kann man das jetzt erscheinende, vielseitige, reich illustrierte, alle Gebiete des Haushalts umfassende Werk Die Deutsche Kochkun? bezeichnen Für den Verkauf dieses aktuellen praktischen und leicht verkäufl. Werkes werden Vertreter— Vertreterinnen gesucht, die Erfahrungen im Arbeiten mit Hausfrauen haben. Bequeme Ratenzahlungen. A. R. 10 Anzeiger e Stellenangebote (weiblich) Dame oder Herr flott, für Schreibmaschine stundenweise gegen gute Bezahlung gesucht. N. O. 5105 Anzeiger. Füngere Dame gewandt im Kurzschreiben und Maschinenschreiben, von größerer Bauunternehmung Ausführliche Bewerbung mit Gehaltsansprüche unter F. K 4853 Anzeiger Für Levensmittelgeschäft tüchtige Verkäuferin perfekt in Dekorteren und Schilderschreiben, daselbst ein flinkes gesucht. P. R. 4845 Anzeiger Alleinstehende 1g. Frau 25., im Geschäft sowie im Haush. erfahr., sucht pass. Stellung. A. K. 20301 Anz. Fräulein, Ende 40er, kinderlieb, sucht Stellg. i. frauenlos. Haushalt. W. T. 20481 Anzeiger. Anständ., ehrliches Mädchen sucht Stellung in kl. bürgl. Haush. M. G. 20646 Anz. Für epochale Neuheit auf dem Gebiete der elektr. Beleuchtung— ca. 50 Proz. Stromersparnis— werden einige Herren, möglichst aus der Elektrobranche, als Zum 16. Okt. od früh. suche ich für mein. klein., gepfl. Haush.(2 Pers.) ein absol. zuverl., ehrl. u. saub. jepg Mädchen, nicht unt. 25., weiche, auch gut tochen kann, f. aue Arb. als Ateinmaschen Für die gröbst. Arbeiten, wie Tepbanden. Rür soige, die benezgencesch unt. Ang. ihrer Lobnanspr. melden: Koch,.=Elberfeld, Laurentiusstr. 27 Jüngere.,[Suche z. 15. 10. Vanigristin lod. 1. 11. ein nicht Rontorinm unt. 22 J. alles, für sofort gesucht. saub., ordentliches Gute Handschrift, evangelisches grapb. u. Schreib Hlleinmädchen maschine erforderl. f. Küche u. HausO. P. 20690 Anz. arb., das schon in Bürg.Hohilfin Vergstraße 73. zur Aushilfe nach II)„ähchen— Bedarf Kestgn; st. gz. Haushalt, N. 3. 20699, Anz.[Waschen, Kochen Rentner, 54., s. lerf., f. Arzthaus eloe Frau„ I. 11. Ses) Züse oh. Anb. m. Rente, vorhand. Ang. m. zur Führung, des Anspr. u. Zeugn. Hausvaltes. an Frau Dr. R. H. 20586 Anz. Hintzen, RatinAelieres, erfahr.(gen, Horst=WesselHlaucheg,„.(Sughe. CH7. e5 für Küche u. Hau. Fatholisches halt, gegen hohen— Mädchen— Lohn zum 15. 10. mit guten Zeugn., od. 1. 11. gespcht d. z. Hause schl. k. 3. A. 1000 Anz. Wagnerplatz 28. Ehrl. Mädchen ergläshen SihI. für kl. Landwirtschaft, das gut mel Hausken kann, z. 15. 10. ges. Fr. Stockgreve, Landwirt, gef Witten=Heven,„ Gasthof Hevener Mark 23. Burg Volmarstein, Suche sofort oder Volmarstein=Ruhr, später ein nettes, Ruf 2535 Wetter. sauberes Friseuse sucht„Stellung. St. 20721 Anzeig. Frau 45., sucht schäftig. v.—12 Uhr vorm., gleich welch. Art.oh. Kost. T. A. 20547 Anz. Für meine Hausangestellte, über 5 J. bei mir tätig, in sämtl. Hausarbeit. erf., suche ich f. sof. o. 15. 10. Stellung in gutem Hause. Etg.=Hausy. bevz. R. M. 20575 Anz. erkäuterin 22., 1,68 m gr., v. gut. Aeußeren, sucht auf sof. od. spät. in der Lebensmittelbranche oder Schlachterei Stellung. Uebernehme auch gern eine Filiale. Gute Zeugn, prh. Anny Prüsse b. Lud. Spode, .=Altenbochum, Am Pappelbusch 57 Junge Dame mit Oberlyzeumsbild. sucht z. Erlernung des gut. Haush. Stelle als Haustochter mit voll. Famil.= Anschluß. D. A. 20698 Anz. Versetzungshalber z. 1. Nov. od. sp. -cschen. mit Zentralheizg., 1. Etage, Ulmenallee 30a, zu vrm. Ausk. ert. Hausmeister. Schöne abgeschloss. Manl.=Wohl. 4 Räume, in ruh. Hause a. d. Rottstraße, bill. an kl. Fam. z. 1. Nov. od. spät. zu verm. C. B. 20616 Anz. Abgeschl. ktage 2. Stock, 4 Zimmer u. Küche, gekachelt. Bad, Balkon, große Diele, 2 Kell., Etg.=Hzg., a. Südpark geleg., sos. od. sp. z. orm. F. K. 4820 Anz Schöne -3. Wohn. 2. Etg., mit Bad, evtl. m. Mans., i. Ehrenfeld z. 1. 11. zu vermieten. D. O. 4843 Anz. In=Famil.=Haus sonnige =Zimmer=Wohng. m. Zentralh., einger. Bad u. groß. Balkon, 1. Etg., z. 1. 11. od. spät. zu vermieten, Nähe Christkönigskirche. Am Gerstkamp 3. =.=Neub.=Wohn., mit einger. Bad zum 1. Nov. 1936 zu verm. Zu erfr. Bauunternehmer H. Warhof, Bochum Hattinger St. 156. Zu vermieten: 3x3 Zimmer mit Bad. Alsenstr. Nr. 51, part., zum 1. Nov.; Alsenstr. Nr. 53, 4. Etage, per.1. Nov. oder 1. Jan.: Haderslebener Straße 7, 3. Et., per 1. Nov. oder 1. Januar. Jul. Gram, Alsenstraße 53. =.=Wohng. zu vermieten. Rheinische Str. 7. =Zimmer=Wohn. Altb., z. 15. 10. od. 1. 11. zu vrm. L. M. 20634 Anz. 2 kl. Zimmer in Boch.=Laer an alleinst. Frau zu vermieten.(20564 Ausk. Anzeiger. Vermietung (Wohnungen, leere Zimmer) Herrschaftliche -Zimmer=Wohnung am Stadtpark(Kaiserring) mit Heizung, fließ. warm. u. kalt. Wasser u. allen sonst. Bequemlichkeiten, sofort oder später zu D. L. 5138 Anzeiger. Sofort zu vermieten: Schöne 0Anniner=Wehnung Verschosftliche Woshnung 5 Zimmer u. Küche u. Mans., m. all. Zubehör u. Heizung, im Ehrenfeld per sof. od. später zu vermieten. A. L. 5144 Anzeiger. =Zimmer=Wohnung Humboldtstr. 4, Ecke Alleestr., 2. Et., abgeschl., Badezimmer ohne Einrichtung usw., Küchenbalkon, 2 Erker, Jalousien, umständehalber sofort od. später zu vermiet. Walther Janzen, Büro Hermannshöhe 13, Tel. 66475, privat 61091. -.-Wohng. Neubau, Nähe der Riemker Kirche. Am Gartenkamp 15, z. 1. Nov. zu verm. L. M. 20485 Anz. -.-Wohno. mit Mans. u. all. Zub., Stadtmitte, sofort zu vermiet. Näh. Brückstr. 41, Laden. Abgeschlossene =.=Mosng. einger. Bad, zwei Keller, Garten, t. =.=Haus, Neub., z. 1. Nov. zu vrm. Zu erfr..=Gerthe, .=Müller=Str. 22 einger. Bad, Loggia, ptr., 55 J, Alsenstr. 51, zum 1. Nov. od. pät. zu vermieten. L# 9. Altb., m. Garage, bill, zu vermiet. Ausk. Anz.(20619 Schöne .=Wohl. part. m. Garten, in ruh. Wohnlage (südlich), sofort zu vermieten. L. L. 4824 Anz. 2 Mansarden mit Badez. a. allst. D. zu verm. Wittener Straße 92, 1. Et. 2 Zimmer part., an ruh. ält. Leute i. Wiemelhaus., Näbe Seier, zu vermieten. E. R. 20620 Anz. Schöne =.=Wohng. 1. Etg. in besser. Hause, Stadtmitte, z. 1. 11. an ruh. Leute zu vermiet. Miete 37 Mark. D. A. 4841 Anz. Herrschaftliche 5, Zimmer=Wohnung 1. Etage, i. Neubau. Königsallee 1, m. gr. Diele, Bad, Warmwasserheizz Balkon u. Mansarde, Parten= und Linoleumböden, evtl. Garage, zum 1. 1. 37 zu vermieten. Auskunft von 10b.12 u. 16 b 18 Uhr daselbst part. Abgeschlossene =Zimmer=Wohnung mit Badez. u. Abstellraum, im Hause Kortumstr. 45, sofort zu verm. Personenaufzug vorh. Näb. August Haarkamp, Bochum, renburger Str. 40, Ruf 66/417. -.-Wohn. m. 3 Büroräumen (geeignet auch für Lagerräume) und Garage zu verm. Bochum=Weitmar, Stensstraße 14. Abgeschlossene =.=Wahng. (Mansard.Wohn.) umständebalh. sof. zu vermieten. Hildegardstr. 22. —2 leere Zimmer mit Bad. in herrschaftlichem Hause, Wrangelstr., sof. z. vermiet. Zu erfr. Wittener St. 90, v. Leersteh. Zimmer an allstey. Frau od. Mann zu vm. Wahl,.=Laer, Schattbachstr. 40. Leeres Zimmr i. ruh. Hause an alleinst. Dame od. Herrn zu vermiet. Ulmenallee 10. Gep. gr. Zimm. mit el. Licht, Wass. und Keller, Nähe Königsallee z. vm. Pilgrimstr. 34, I. Zimmer zu verm..=West, Eimbernstraße 8. Vermietung (Läden, versch. Räume) Ladenlokal im Hause Marktplatz 10, sofort zu vermieten. Näberes Ang. Haarkamp, Querenburger Str. 40 Telephon 66 17. gesucht. Herren, denen an einer guten Verdienstmöglichkeit gelegen ist, und eschle eie die Sechce Bekannte eingeführte Markenartikelfirma sucht für den Bezirk Bochum sofort einen nachweislich b der Kolonialwaren=Groß= und Detailkundschaft bestens eingeführten Reisenden Herren, die entsprechende obige Kundschaft mit bestem Erfolg bearbeiten, wollen sich melden unter Angabe von Gehaltsansprüchen, Zeugnisabschriften und Lebenslauf unter Z. A. 20 287 Anzeiger. sauberes„ Junges Maochen Fraustin für Küche u. Haus. Fe#ele#lt Rest. Oberbayern,(Anfängerin) für Bieleseld, Stenogr.u. SchreihHagenbruchstr. 3. maschine s. Archisauberes, fleißig. Kräftiges Mädchen das melken kann. Das. wird auch e. ges. Güte Bebandl. für 2, Tag gesucht. u. Fam.=AnschlußI Wiemelhauser wird zugesichert. Straße 187. Pell-ptedltfeld, IOpgg g 1. Entteve=Rubr=Krs, 111 gu Sauberes, sea. 20., f. ½ Tg. Aleinmäöchen Soöhgerish 84. Müblenstr. 19,.) Ordentliches Kädchen anm für 9. Tage zum für bürgerl. Wirt= 19; 1/10 4 Zimmer nebst Badezimmer. Velssraße 16, zum 1. Nov. 1936 zu vermieten. 80.— RM. F. A. Schmidt, amtl. zugelassener Steuersachverständiger Bochum, Alberistr. 25 sur% Tage zum 4. 10. gesuch. Weer W erreoier(unen) au. Raffee Bedum und Tag. Kakae Karl Witgen Sremen 134 für Bochum. und Umgegend gesucht. V. T. 20665 Anz. Einkassierer für Bochum und Umg. ges. Fahrrad u. Sicherheit Bedingung. U. L. 20595 Anzeiger. Mauter ges.„Baugeschäft Maiweg, .=Langendreer. für burgerl. Wirlschaftsbgrr,„P Frau Salewsty halt und Geschaft) Brückstraße 11. sofort esct H. L. 20562 Anz. Suche sofort eogl. Tüchtigcge Maochen Ausk. Anzeiger. gus auch gut kech. Suche für 15. 10. tüchtiges Mäöhen bestehend aus 4 Zimmern, Küche, Diele und Badezimmer, im Hause Bochum, Franzstraße,11, sotort zu vermieten. Auskunft Kortumstr. 47, part. linis. Zum 1. 10. d. J. eine 4. u. Sräum.-.=Wohng. Wohnung in bess. Ausstattg. mit Diele, kompl. Bad Waschtisch, Balkon u. sonst. Zubehör abzugeb. Näveres Baubüro Bödestraße 31, Ruf 60391. =Zimmer=Wohng. Hochpart., Nähe Stadtp., m. Badezimm., Speise= u. abgeschloss., sof. o. später zu vermiet. Stadtmitte. Sch. 20244 Anzeig. Hochparterre im Zentrum der Stadt, 5 Zimmer u. Badez., i. Einsamil.=Haus, mit Heiz., per 1. Jan. 1937 zu vermiet. E. F. 20603 Anz. am Hauptbahnhof Bochum mit oder ohne Einrichtung, mit anschließenden drei Räumen, zu oder Geschäftszwecken, und Lagerraum, ganz oder getrennt, sofort oder später zu vermieten. Angebote unt. D. L. 4993 Anzeiger. mit einem Zimmer, Rottstr. 26, sofort zu vermieten. F. A. Schmidt, amtl. zugelassener Steuersachverständiger, Bochum, Albertstraße 25 Habe in meinem Hause Bongardstraße 14, an der Drehscheibe, 1. Eig., 3 sehr schöne, durchgehende, helle Büroräume mit Heizung, außerdem 2 einzelne Büroräume sofort zu vermieten. Näderes im Hause, bei Löbbe bis 1/ Tag. St. 2a. f. zu vermieten. Wielandstraße 76, Graf=EngelbertStr.= Ecke. Besicht. von 11—6 Uhr. das auch kann. Deiß, Freigrafendamm 25. Gut empf., evgl. Kädchen bechener Lr. 2n, 1. 32,Jahge, für alle Oalbtagsmädchen schglispei,: Wirt. Zu erfr quelen=(Franz ml gesucht. cht gu ent.!.#uuner Sir. 2. Lwaldstr. 3, III. k. O. M. 20702 unz. weg 2. im Café. Herner Lager,„.Aappen und Büros zu vermieten. Große Einfahrt und reichlich Hofraum vorhanden. L. L. 5139 Anzeiger. Schöne -.=Pohng. k 1. 11. zu vrm. in Boch.=Weitmar, Brantropstraße, 4 Zimm., m. einger. Bad. an ruh. Leute z. 1. od. 15. Nov. bill. zu vrm. E. S. 20241 Anz. 2 Zimmer, 3X3, zu vermiet. Franz Biermann, Büllensalon Wer begzilgt Ro ios sce ae Airumner. kurrenzl. a. Haupt=gegenüber Hauptstraße gel., günst.] bahnhof, part.? z vrk. od. z. orm. O. P. 4832 Anz. H. S. 20413 Anz. Stadtmitte, schöne Tadenlokal beg:. mit Wohnung sof. zu vermieten. Johanniterst. 15 v. Bisrnrchoge z. vermiet. M. 2. 20658 Anzeiger. ASONG 1 Kleine Anzeigen für die am nächsten Tage erscheinende Ausgabe bitten wir in der Hauptgeschäftsstelle, Rathausplatz 8, bis spätestens 4 Uhr nachmittags schriftlich Bei telephonischer Bestellung übernehmen wir keine Gewähr für fehlertreie Wiederg des Textes. Preis des 22 mm breiten 1 mm hohen Anzeigenraumeg.5 einspaltige Gelegenheitsanzeigen nichtgeschäftlicher Art mm 8 Pf., Stellengesuche und Familienanzeigen mm 6 Pf. Zitfer- und Auskunftsgebühr 25 Pfennig. Angebote von Vermittlern usw., die mit dem unmittelbaren Sinn der Anzeigen nichts zu tun haben, werden nicht welterbefördert. Z. A. 47300 Anzeiger heist, daß schriftliche Angebote unter diesem Kennzeichen bei den Geschäftsstellen des„..“ eingereicht werden müssen. Auskunft Anzeiger bedeutet, daß die entsprechende Adresse in der Hauptgeschäftsstelle, Rathausplatz 8, zu erfahren ist. Umfangreichster, daher wirksamster Arbeits-, Wohnungs-, Geld- sowie An- und Verkautsmarkt von Groß-Bochum Vermietung (Läden, versch. Räume) Großes Ladenlokal mit angebauter Werkstatt u.=bis =Zimm.=Wohn., in Stiepel, z. 15. 10. od. 1. 11. zu verm. Ausk. Anz.(2374 Gustavstr. 22, möl. Zim. mit Kochgel. billig zu vermiet. .=Schultz= Str. 41, 1. Et. Ik., g. mobl. Zimmer zu verm Hedwigstr. 8, 1, Et. (19., saub. 3 gewerbl. Räume 1. Et., Zentralbz., Preis 70 Mark, 6 gewerbl. Rcbine. 2. Etg., Zentralhz. 100 Mt an 4% inud. Schlaf. stelle frei. Herner Str.29,2.E. 2 möblierte Einzelzimmer, eines m. fl. Wass. u. Balkon, z. vrm. Jägerstr. 2,.C. r. gut möbl. Frontz. mit od. o. Pens. sofort zu vermiet. Jägerstr. 3,., frdl. möbliertes Zimmer zu verm Kronenstraße 3, Schmidt, freundl. 2. Etg., Zeutralbz, möbl. Frontzimm. Preis.100 Mr., un sofort zu vermier. der Kais.=Wilhelm= Wiott zu vermiet. Straße, zu verm. Renovierung überAbgeschlossene =Botg. z. 15. Okt. gesucht. H. N. 20518. Anz. =.=Wohng. v. pünktl. Mietez. per sofort gesucht. J. H. 20570 Anz. Witwe, m. gesich. Sich. Mietezahler Einkommen, sucht sucht z. 1. Jan. 371f. sof. od. 1. 11. =Zimmer=Wohng. in besserem Hause. L. A. 20619 Anz. Ig., ruh. Ehepaar sucht sof. od. spät. =.=Wobing. auch Mans. Pünktl. Mietez. Preisang. M. N. 20636 Anz. Aelt. nimmt der Vermieter. Carl Zum Gahr, Grundstücksmakler Kortumstraß, 52, Ruf 62123. Wohnungen sucht und vermietet man durch eine Kleivanzeige Im„Bochumer Anzeiger“ Kurfürstenstr. 8 2 mobl. Einzelzimmer mit Heizg., direk: a. Stadtp. geleg., a. 2 bess. Herren z. 15. 10 z. vrm. Rottstr. 52a, saub. Schlafstelle frei. Zimmer allein. Akademiker sucht 525.=Wbing. mit Mansarde (evtl. auch 4 Zim.) innerh. d. Stadtbezirks. Preisang. U. T. 20523 unz. -=.=Wohg. zum 1. 11. gesucht. Vater u. Sohn in fester Arbeit. A. H. 20484 Anz. Mietezahler, suchi l. nur gutem, rub. -2½=.-Wh. ser,„setzax,„Eing. Nähe Königsallee. K. T. 20657 Anz. Sch. 20686 Anzelg. Alleinst, BeamtenAelt. Fräul., mit witwe sucht gut. H. leer. Zim= 1·2 Jeere Zimmer mer m. fl. Wass.,evt. Souterr. od. Mans., mögl. Ehrenfeld. B. M. 20602 Anz. Hiddingsel bei Dülmen u. Einsen, am Bahnhof, preiswert zu verk. Baugesch. Mues, Recklinghausen. mögl Nähe Hermannshöhe oder Straßenb.=Depot. 8. D. 20604 Anz. Vermietung (möbl. Zimmer) Adolfstr.26, Schlafstelle mit el. L. frei. Woche.50 M4 Uhlandstraße 11 =Zimmer=Wohng. (Dachgeschoß), zu verm. Preis 43# zum 1. Nov. Zu melden parterre. Viktoriastr. 63 pt. gut möbliertes Parterrezimmer, m. Heizg. f. sof. an rub. Herrn, m. od. ohne Pension, zu vermieten. Mietgesuche (Läden, versch. Räume) -3 Büroräume für sofort gesucht S O. 4849 Anzeig. Westfälische St. 14, Brückstraße 21, s2. Et., frdl. mbl. Telephon 68278, Zimmer zu verm. * Zimmgs Wielandstr. 3, 1I. mödliert. Zimmer frei. Mobi. Eiilmer zu vermieten. Bülowstr. 3, Beu= Mbl. Zimm. möhl mit 1 u. 2 Bet, Fkonlz. m. od. ohne Pens. zu vm. a. Herren zu verm. s. 1. Nov. Jn u—[R. Hammer Kirche Mietgesuche Tauschgesuche (möbl. Zimmer)1(Wohnungen) Berufst. Herr sucht z. 1. 11. gut möbl. größ. Zimmer eotl. m. Mittagtisch Preisang. u. B. A. 20670 Anz. Dechenstr. 2, 1. Et. sehr schön möbl. Zim. bill. zu vm. Dibergstr.2, III.., I. schell., frdl. mlb. 8. m. 1 u. 2 B. u. fl. W. f. z. vm. K. K. 20653 Anz. 2 möbl. Zimmer mit voll. Pension, in e. Schwesternhause, an eine Dazu vermieten. k. Anz.(20486 me Aust Mietgesuche (Wohnungen, leere Zimmer) Ehrenfeld oder Südviertel Herrsch.—=Zimm.=Wohn., mit allen Bequemlichkeiten(Heizung usw.). in sonn. Lage, mit Balkon oder Veranda, Gartenmitbenutzung, von höh. Beamien(Dauermieter) mit kleiner Familie sofort oder später gesucht. M. 4995 Anzeiger i. Ehrenfeld ges. P. R. 4818 Anz. Dame sucht f. sof. möbliertes oder leeres Zimmer. D. O. 4844 Anz. Ig. Ehepaar sucht möbliert. Zimmer mit Kochgelegenh. Preisangeb, unter J. K. 20630 Anz. Unterrichtsraum mögl. mit kl. Nebenraum u. Waschgelegenheit, von Gymnastikleorerin in Stadtmitte, z. 3 Zimmer 2. Etg., mit groß. Balkon u. Speisek. Nähe Kals.=Fried= rich=Platz, geg. bill. 3 Zimmer, am liebst. Ehrenf. z. 15. 10. zu tausch. gesucht., Näheres: Fahrendeller Str. Nr. 28. part. Eigen. heine In.=Eppendorf an der Ruhr=, Munscheid=, Garten= u. Holzstraße sollen Eigenheime errichtet werden. Reflektanten woll. sich melden. Wind, Hellweg 47. Sof. zu verkaufen Wohnhaus in Boch.=Grumme (Zweisam.=Haus), 2x=.=Wohng. m. Bad u. 1 Mans. m. kl. Vor= und Hintergarten zum Preise v. 17 000 JK. Eine Wohng. sof. beziehb. Interess. m. etwa 10.000 M Barkapital wollen sich melden unter R. S. 4847 Anz. Gebraucht. Möbel! Küche, besteh. aus 1 Büfett, Anrichte, 1 Tisch, 2 Stühle, kompl. 70 Mark, ferner 1 Plüschsofa 28 Mk., ein nußd. Wohnzim.= Büfett 60 Mark. Möbelhandlung Wilh. Schrudde, Roonstraße 37. 210 S. AhE DNG 1 Gut erbaltener 110, u. 125,- Hll..Sasrfkrnt. einzelne Wohnzimmerdüsfels, Hattingerstr. 325a. 140 cm drel, Elche gerlizl, Dauorbronnor fern. schöne Modelle in 160 cm Dallerbreiner breit zu 133.- 108.45 Mk. zu verkf. möbelhandlung.=Wiemelbausenz 1PgaFt. Pr„. 99 Glücksburgerstr. 13 Wiln. Schradde2. Etg.— Bochum, Roonstr. 37 Altes reelles Geschätt seit 1872# Großer eiche gebeizt, schwer, Stürig, kompl. zu 90e Das Haus für gute Möbel Gashelzosen sow. gr. SchrankGrammophon, in Eiche, mit mehr. Dutz. Platt., wegzugshalb. bill. zu verkauf. Viktoriastraße 19, 1. Etg. Ich blete an:— ORU-Reichsklasse Kabrio-Limousine, Mod. 35 ORw-Schwebeklasse Kabrio-Limousine, neuwert. NSU-Flat, Mod. 1000. 4s25 PS Limousine. in tadellosem Zustand. Baujahr 1935 NSU-Fiat, Mod. 1000, 4/25 PS Kabrio-Limousine, Vorf.-Wagen, nur 8000 km gel. 6/34 PS Stoewer Grelt-Junlor Aim. und Rabrio Limousiag. beide Vorführungswagen, ca. 6000 km gel. Dreisah u Hinterlader, 300 ccm, preisw. zu verk. Rep.=Werkst. Wittener Str. 28. Hessel, Holas, Goiches. Möbn nur Willanne Nteoiße 30 weg. Platzmangel zu bedeutend herabgesetzten. Preisen verrauft a. Möller. Polsteret, Kortumstraße 115. für Gasbeszung d. zu verk. Gußstahlstraße 9, Laden r. Gut erhalt.„Kinverwagen u. Laufstall zu verkaufen. Norkstr...Eta.lks. s= Mittelschw. braune 2 Dielensesser,— Stute— 1 Tisch zu verkf. zu verkaufen. Berger, Kais.= Bochum=West, Wilhelm=Straße 8 Am Trottenberg 5 3/A-To. Zündapp ueg Schnellieferwagen, Modell 1935, be 19, 1..—#1 in schr guter Verlassung %##. Hermann Eieker Gasbeizung b. PJer Tausche =Zimmer=Wohng. Miete 23 ar..„. gegen Hdp. Vieiner finden Sie in nur gut. Verarbeitg. bei billigsten Preisen ir der Polsterei =Zimmer=Wohng. Agnesstr. 6, part. Abgeschlossene 3 Zimme: geg. 2 Zimm. zu tauschen gesucht Sch. 20584 Anzelg. Gr. mit Erker, gegen in Stadtmitte,.]—=.=Wohnung 1. Nov. gesucht, zu tausch. gesucht N. 20628 Anz. Ausk. Anz.(20689 Hellweg 12. Ebestandsdarleben sowie Scheine der Kinderreichen werden in Zahlung genommen. Moderne eoit Rutogtm, für.4, Dv Pek.“ gegen Häckselmascuihe Do öbellager“. Wagen und big Tecklenburg zu verkaufen. Fabrendelerstr. 20 Bochum=Lipden Verkäufe Wohnung von 10 bis 12 Zimmern, mit Zentralheizung, innervalb des Stadtgeviets, zum 1. Jan. 1937 zu mieten gesucht. W. M. 19636 Anzeiger Moderne Maturfüche 160 cm, für Mk. 195.— zu verkauf. Möbellager Tecklenburg, Fahrendellerstr. 20 (Näbe KaiserFriedrich=Platz). Schlafzimmer Moderne zeige ich in großer Auswahl in allen Preislagen Einige Beisptele: Schlafzimmer Nußbaum lackiert, kompl., 350, RM. Schlafzimmer Gutes Wagenpierd Essen, Deutschlandhaus Telephon 24597 (Näbe KaiserFriedrich=Platz). Zum 1. Januar 1937 gesucht mod. Parh no Pinialt 2-de Ser 26g; aegsesgere Suche zum 1. 11./2 alleinst. 9. U.—;#e 3½ Zimm.=Wohng. bestehd, aus, viel m. Bao u. Balcon, Wohnräum., Küche, einger. Bad, ebtl. Mans., Ofen= od. Zentrl.=Hzg. erw. Preisangeb, unt. L. M. 4827 Anz. Pens. Heamter, 3 erw. Pers., f. f. sof. od. sp. schöne mod.=.=Wohng. Preis 65—70 g, t. sch. u. ruh. Lag: Bochum od. nay. Ses c e 3½ Zimm.=Wohng. m. Bao u. Blon, zu Nov. ov. später. D. A. 20083 Anz. Allst. Dame sucht ---Mohnung Nähe Stadtpark o. Wiltener Straße. Ausk. Anz.(20527 Baugrundstücke in schöner Lage.=Eppendorfs, für Ein= und Mehrsamtttenhäuser— 2geschossige Bauweise— günstig zu verkaufen. Finanzierung wird beim Kauf mit 75 81%% garantiert. Straßenbaukosten sehr niedrig. Näveres durch Architekt K. Gebhardt. W. Eppendorf, Gartenstraße 32. Rus 1332 Altenbochum In bester Wohnlage Am Glockengarten und Am Pappelbusch habe ich noch Kraßenbaukostenfreie Bausteilen zu verkaufen. Auch Finanzierung von Bauvorvaben. Heinrich Dehl. Gutsnor, Am Pappelbusch 8, Telephon 68512, anwesend Dienstags und Freitags Sie kaufen: Schlafzimmer echt Eiche, v. 320.— RM. an. Schlafzimmer t. sämtl. Holzarten gestrichen, v. 230.— RM. an. Kuchen Nat., Nußbaum und Schleiflack, v. 250.— RM. an. Einzelne Kleiderschränke n. Speisezim.=Büsetts äußerst billig. Möbelwerkstätten Szech Jakobstraße 9, Nähe Stadttbeater. G. erhalt. Küchen von 40 K an, Schlafz., v. 100 M an, Nähm. 12.K, versenkbare 60 47, Kleiderschr., Auszieht., Stühle, Oesen alles b. z. bethj," Orrner. Hattinger Ser. 623 Hund Rüde, weiß., wachsam. Spitz zu vrk. Wrangelstr. 37. Reinrasfig. Brühthaut= Rüde umständeb. in gut. Hände abzug., Zu bes. v.—5 Uhr. Overhoffstraße. 13, Telephon 61866. 1100er Hansa=Cabriolet 1100er Hansa=Cabriolet= Limousine 1700er Hansa=Cabriolet= Limousine alle Wagen ca. 8000im gelausen, bisher zu Vorführungs zwecken verwandt, zu den üblichen Bedingungen zu verkaufen „Egro“ bebrüder hoppe Hansa=Generalhert Viktoriastraße 11— Telephon 67400 Hso. Zuhdupp Victoria 1 /20. Hansa=Tloyd Columbus=Kastenwagen, normale Ausführung, Zwillingsbereisung, sehr wenig gelaufen, preiswert zu verk. „Egro“ Gebrüder Hoppe, Hansa=Lloyd=Vertrezung, Viktoriastraße.11, Telephon 67400. 1,7 Ltr. HansaLimousine maron lackiert, neu bereift, 10000 RM. unter Neupreis, zu verkaufen. B A. 4688 Anzeiger =Familien=Haus in Bochum oder Linden, in ruhiger Lage, zu kaufen gesucht„. u. g. 20420 unzeiger. Molt is führerschein. 1 00 steuerfrei, m. groß. Ladefläche u. etwa 10 Ztr. Tragkraft zu kaufen gesucht. K. L. 4821 Anz. Selbstkäufer sucht Hauch zu kauf. Preisang. Sch. 20416 Anzeig. Haus oder Bauplatz in Laer od. Altenbochum zu kauf. ges. H. G. 20559 Anz. Gesucht: Bauplag für freistehendes Einsamilienhaus, mindestens 300 qm. Angeb. mit Lageplan bzw. näberen Angaben unter L. M. 5140 Anzeig. Mehr. gebrauchte Mähnschen sehr gut erhalten preisw., abzugeb. Reuter, Giemansstr. 5 Nähm.=Vertrieh. Verkauf:—7 Uhr * über kostenlos von SCHRöDER Radio— Elektro Bongardstraße 25. gesucht. Gut erhaltener Schreibtisch und Dauerbrenner geg. bar zu kauf. gesucht..5. 20546 Anzeiger. Ankauf von Gold u. Silber Geldechmiedemeister Schneider Kortumstr. 55 Sprech. grüner Amazon.=Papaget zu verkaufen. Clemensstr. 2, II. Moderne 3-.-.-Kohn. 8. Lb. 25alik Ani. Akleinsteh. Dame ucigge lofort od. ovember 1936 -.--Vohng. S. 20397 Anz. 9. bräum., abgeschl. Etage zu mieten gesucht. Preisangebote N. 20414 Anz. Beamter sucht 4½ oder -.-Mohno. z. 1. Jan. od. sp. Preisangeb. unter Cd. 20589 Anzeig. Aelt. Ehep. sucht abgeschlossene S35--Mb. W. A. 20438 Anz. Beamt., nach hier verf., sucht z. 1. 11. Beamter sucht Wohnung —4 Zimm., evtl. mit Garten, zum 1. 11. 36. bis 56.RM., möglichst in Wiemelbausen. N. K. 20333 Anz. S(=Eig.=Haus mit angel. Bad, bei 10000 Anzahlung, zu verkaufen. *-Fam.=Haus, 25000, bei 80 M Anz. 2==Haus. 12500. bei 3000 Anz. K=Fam.=Haus, Heizung, 20000 Anz. e ers ene euh =FamHaus, Heizg. Gar., 25 000, Gesch.=Haus. Stadtm., 55000, bei 30 000 Anz. 8 Gesch.=Haus, Hauptstr., 18000, bei 2. 8000 Anz. m 28=.=Haus. 22000. bei 12000 Anz. 14=.=Haus, 9 100. bei 500 Anz. 12=.-Haus,%/ Garten, 800, bei 6000 Anz. Suche für vorgem. Kunden—=Fam.= Häuser. Etagen- und Geschäfts=Häuser, Alt= und Neubauten. T. W. 20622 Anz. --.-Wohng. z. 1. 11. im füdl. Stadtteil v. Techniter, gesucht. G. W. 20627 An sssc Immoblien Kult-Naf assbs Abbeuch Ich habe auf Eisen- und Hüttenwerke vom Abbruch ca. 100000 geputzte ie Siegeisselne sowie und Falzziegel billig abzugeden. Baugeschäft Heinrich Westermann Küchen Schlafzimm. Einzermöder auch Federbetten Herde und Waschmaschinen gut.doch billig bei Spiekermann Rottstraße 55-57 Puchen Monatsrat 10.— RM. an. Schlafzimm. Monatsrate 15.— RM. an. Geringe Anzabla auch in Raten. Wilh. Rehling Bochum, Wittener Str. Ecke Trankgasse. Rut 61281. echt Eiche, Schrank, 2 Meter, komplett 425, RM. Schlafzimmer besonders schöne Ausführ., Schrank 2 Meter, 4türig, 475, RM. Schlafzimmer Schrank 220 cm, 4türig, echt Nußbaum, 595,— RM. Gern zeige„ich jedem Interessenten diese Zimmer ohne Kaufzwang. Besichtigung lohnt sich. Ehestandsscheine werden in Zahlung genomm. Möbellager Pleif.„ant! Und Wranen zu verkaufen. Sonntag—4 U. Gebr. SeilersWälchemangel fortzugsb. bill. zu verk., elektr., auch mit Handbetrieb. Gustav Schäl, Wanne=Eickel, Röhlinghauser Str. 64, Besicht. Sonnt., v.—12. 1 Herrenfahrrad, fast neu, bill. z. vk. Paefgen, Alleest.16 Fahrradhdlg. .=Langendreer, Wittener Str. 657 In i. Ausführung. Häckselmaschine, Fahrradhandlung Kutschwagen Kurze, Brüderstr. Bäckerwagen weg. Neumarkt. Klavmangel spot: Gebrauchte Herren. und Damenräder Fadrradbandlung Otto Gebhardt, Alleestraße 130. Motorräd Schüler Bochum Herner Straße 22 Wenig getrag. Silberwolf preisw. zu verkf. Weiß, Pieperstraße 29, 1. Et. l. Schwarze Stiefel Gr. 42, zu verkf. Friedhofstraße 5. G. erh. BurschenPaletot b. z. brk. Alleestr. 106, 3. C. Gut erh. Mantel für Dauerbrenner zu kaufen gesucht. Bochum=Linden, Munscheider Straße 127. Gebr. Osen für Gastwirtschift geeignet, zu kauf. gesucht, ungeb. an J. Stockhausen, Bochum=Laer, Wittener Str. 456 Ankaud von Gold u. Silber Goldschmiedemeister P. Schrader, Kortumstr.,33. .=B I/35. Kaufe Montag. 5. Okt., i. Bochum. Königstraße 9, bei Lasch, v.—.30 Uhr, jed. Posten Kanarienhähne alle Farben, zu erhöhten Preisen. Geschke. Tauschgesuche Gut erhaltenes DKW.=Motorrad für 120 Mk. zu vk. Querenburger Straße 20. B M W. 500 ccm, fahrber., f. 100 Mk. zu vrk. .=Grumme, Eintrachtstraße 11. verks. Breuer, billig zu verkaufen. Malteserstraße 34, Schmidt, Bäckerei, — Eckladen.— Weitmarer Str. 6 Wenig gebrauchter Weg. Aufgabe des Kranken fahrstuhl gende Gegenstände u. fahrb. Plüsch= zu verkaufen: fessel bill. zu verk. 30 Zentner Heu, Müller, Steuben= 1 neuer Flachstraße 19, am wagen, 1 Ziehkarre Eioi Treigralendomm., serhalt. Flachwagen, Bausahr 1936, mit Gebrauchter„1Karreauf Federn, sar. geschlost. Auf; u. zwei Bettstell. billig abzugeben. Polsterei Paul., Untheim, Brückstraße 56. Tecklenburg Fahrendellerstr. 20 (Näbe KaiserFriedrichs=Platz). Kompletter Wohnsaloll wegzugshalb, bill. zu verkaufen. Viktortastraße 19, 1. Etage. Schneidertisch und Bügelosen zu verkaufeg.(20642 Ausk. Anzeiger. Schneldertifg, und Bügelosen, 2 Mäntel und Anzüge, fast neu, zu verkf. Kronenstr. 1, II, I. Eich. Nähtisch, eich. gepolf„Lehnbank, Waschruchenherd, Gartenpflug„mit Zub,,„Zim.=Osen, —6 ZigarettenAlben, gut erhalt., Samst., 17 J 1. Sonnt. Hofsteder Str. 177, 2. Etg. Weißes Metallbett m. Itlg. Auflege4rädrig, 1 wachsamer Hund, 1 Tempo=Wagen (evtl. auch gegen einen Personenwagen zu tausch.). Oskar Smüler, Scmechtingstr. 6. Ton., Chassis, neu= Otto Rüßler, Zeidler& Co., 1#Bidumestraße 19, Köln, Ruf 228950.]— Ruf 66119. Kartoffeln nehme in Tausch für Solinger Stahlwaren, Bestecke u. a. Genth, Herner Str. 134. Sausoesuche) Haus von—10 Zimm., Weitmar, Wiemelhausen od. nähere Umgebung,ev.Barzahlung, zu kausen gesucht. S. R. 20260 Anz. vagen, Kl. Haus steuer= u. führer=mit Land zu kauf. scheinfrei, 380 M, gesucht. isitzer Limousine N. S. 20479 Anz. 220 a zu verkf.— Motorräder TKW., 350 ccm, SB., prima, 580 J4 Viktoria, 200 cem, 180 M, Wagen 2sitzer, DreiradPersonenwugen Gut erb. Zimmer: Ofen„zu kaufen ges. J. Kramer, Rottstr. 29, 2. Et. eiche (Landschaft)#r Eßzimmer vand., zu kaufen gesucht. St. 20585 Anzeig. Steuerfreier Wagen Limousine oder Cabriolet geg. bar zu kaufen gesucht. Meyer, Markstraße. 273. Ruf 81100. Gericheh Ihre Schuhs längt und weitet zu halben Preisen K. 0,20, Kn..25, D..30, H..40 4 Herm. Kalser. Ecke Brück= und Wielandstraße. Filiale Pieverstr. Nr. 29, geg, der Ruhrknappschaft. Kaufe altes G 0 L D Zahngold SILBER eltes Silbergeld. Platin, Brillanten Bochumer Schmuckkasten Inh. W. Gläser, Juwelier, Gen.Bescheid ll 7730 Kortumstraße 51 In guter Lage zu kaufen gesucht.]„inan im.A V. A. 20415 Anz. Anzeigen im„.A. Altblei wird angekauft. Glasmalerei Engels Wielandstraße 6. UnterrichtsLeibbinden Kachäister Gummistrumpte liefert Sanitäts=Haus Fischer Kortumstraße. Ecke Rottstraße. Gritschrt Lesemappe Rut 71607 -=.-Woha. in ruh. Hause für sof. od. später ges. S. H. 20629 Anz. Alleinst. Dame, Beamtenwitwe, sucht abgeschlossene .3= Pohmn. per sos. od. spiter. 2. L. 20611 Anz. Rudiges Ebepaar G-.-Wohng. in auch für Dich Kreund in gutem Hause. O. R. 20639 Anz. Drencher, Gedr. Türen, Fenster usw. ständig billig abzugeben. Bauhof Böoestr. 81 Uuf 6030! Das Inserat ü auch fut Tad, mein Freund, seis das Drum mach in jedem Fau Gebrauch davon, wie alle andern auch! Speie Aitner sowie einzelne Büfelts Auszugtische und gevolsterte Stühle sehr preisw. abz. Spiekermann „Roztstr. 55—57. 2 Couches, 1 Gessel billig zu verkauf. Vornemann, Gustavstraße 6. Aus einem Nachlaß sind verschied. gebrauchte Gegenstände, wie Sofa, Schrank, Tisch usw., spottbill. zu verk. Besicht. u. Verkauf Samstag nachmitt. —6 Uhr. Wiemelhauser Straße 130. matr., Herrenman tel, Figur 51, gut erh., zu verkauf. Fürstenst. 11, III.r. Schönes modernes Soeisetiamer billig abzugeben. Möbellager Tecklenburg Fabrendellerstr. 20. (Näbe KaiserFriedrich=Platz). 1 gut erh. kompl. Rüche mit Herd und Gasherd, 1 fast neuer Kaminosen, 1 Vertiko billig 3. verkauf. Besichtig. nachm. nach 5 Uhr Moltkemarkt 40. 3. Etg. links. Kamin umständeh. zu vr. Arndistr. 18, part. Sehr gut erhalt. zu verk. Viktoriastraße 9, 1 Treppe Gut erb. Zimmerofen zu„verkauf. Hermannsvöbg 2a, 3. Etg. Unrs. I Betroleumosen, 1 irischer Ofen zu verkauf. Heckertstr. Nr. 110, part. ir. Erstkl. BuderusDauerbrenner (Kamin) bill. z. vk. Oskar=Hoffmann= Straße 8, 3. Etg. Wenig gebr. TiesPil.g gut erh., äußerst günstig zu verkf. Klavierstimmer Iülnemann, Metzstraße.— Piänos vom billigsten“tadierPiano bis zum erstklaseigen Marken-Instrumen, Zahlungserleich“erung. Miel-Planos und gebr. Instrumen:e etets am Lager. Planohaus Marks Kaiser. Wilhelm-Str. Einige est neue Piano: preisw. such geg. Reten abzugeben. Verlangen Sie Angebot von Plano-febrik Hegen I. W. Behnhofstr. 29. Malddern in F mit Es und (G Sium. (vir Sozel), vill. zu verkaufen. Ausk. Anz.(20318 Zu— zu Fuß?“ „Ack, mein Wagen paßst möl nicht man!“ bauherd mit Auff. und Kinderwagen zu verk. Brandt, Hüttenstr. 24a. Motorras 300 ccm, Zündapp zu verk. Wiemelhauser Str. 203. Weiß der Mann sich doch tatsächlich nicht zu heifen!— Er hätte doch längst durch eine Kleinanzeige seinen alten Wagen verkaufen und auf dem gleichen Wege sich einen neuen„passenden“ zulegen können. Durch Kleinanzeigen im 8A. kann man preiswert kaufen und günstig verkaufen. Seite 14 Nr. 232. 7 Bochumer Anzeiger, Sams'ag Sonntag,./4. Oktober 1936 Kleine Kneidungen aus ven=Siadnenen Nachrichten aus Groß=Bochum Stadtteil Hordel St., Günnigfelder Straße, erbielten die Nachricht, daß daß er in höchst bedenklichem Zustande ins Krankenvaur eingeliefert werden mußte. Des Arbeitskameraden letzte Fahrt. Der bei einem erdeven zecheisamerad Korl Kisck wpurde an. Krei. kommene Arbeitskamergd Karl Nisch wurde am Freireiche Kränze und Blumenspenden niedergelegt wurden. Bestandene Prüfung. In dieser Woche bestand der Peritsangesellen Aezlereue uni Jasalgkeisete seine Meisterprüfung als Klempner und Instauateur. schaftsleiterin Frau Wischnewfks,wurden zu der se Klc sc schace Kecesice scht eicel werden. Stadtteil Hamme Darbietungen und frohen Liedern erlebten die Scheidenden noch einige recht frohe Stunden im Sängerkreise. Stadtteil Altenbochum Kirchliche Erntedankfeier. Am Sonntag beaeht die gottesdienst, in dem Superintendent, Niederste in predigen wird. Nachmittags um 2 Uhr findet wie in den vorigen Jahren die Erntedankfeier des Kindergottesdienstes statt. Die Eltern werden gebeten: 1. die Kinder mit Blumen zu. schmücken, die Knabeg mit Sträußchen und die Mädchen mit Kränzchen, 2. den Kindern ein Ernteopfer mitzugeben in Gestalt von Obst, Gemüse und Kartoffeln, 8. die Kinder diesmal in die Kirche zu bealeiten und dort PG,ibnena gemeizhog. das Erntedankfest zu feiern.„Die Kinoer haben ein Programm vorbereitet. Anschließend an oie der Kirche werden die Erntegaben ins Kinderheim bracht. Auf der großen Wiese sollen sich dann klein und groß noch an mancherlei Darbietungen erfreuen. Stadtteil Sundern Erntedankfest. Der Taa des Erntedankfestes steht vor der Tür, in allen deutschen Gauen wird eifrig aerüstet, um diesen Tag würdig zu feiern und hierbei der Aufbauaxheit des Führers und Reichskgnalsgagizz ge denken. Die Programmfolge der Feier des Vo in Sundern, welche im großen Festzelt auf einer Wiese neben dem Wienkopp stattfindet, sieht in bunter Folge gesangliche und musikalische, sowie humoristische Darbietungen. turnerische Vorfzhrungen, bahrische Vokstänze u. a. m. vor, so daß jeder auf seine Kosten kommt. Als besondere Uebexraschung wird u. a. ein Ochse am Spieß gebraken. Frohsinn und Fröhlichkeit werden im großen Festzelte am Wienkopp herrschen, darum, Volksgenossen aus Stadt und Land feiert mit uns den deutschen Erntedank! Um der Feier des Volksfestes auch äußerlich einen würdigen Rahmen zu geben, sind die Häuser, Plätze und Fahnen und Grün zu schmücken, im Festschmuck prangen. Stadtteil Brenschede Ehejubiläum. Auf eine 25jährige glückliche Ehe könfeines Feier in geStraßen reichlich mit ganz Sundern muß nen heute der Polizeiinspektor Karl Lühria aus Dasseusten(Hannover) und Frau, Johanna geb. Otte, aus Einbeck(Hannover) zurückblicken. Das Jubelpaar hat sich Akazienweg 14 angesiedelt. Der Jubelbräutigam hat sich in kurzer Zeit das Vertrauen der ganzen Bürgerschaft erworben, so daß er bereits mit der Führung des Schützenbataillons betraut ist und in der Kriegerkameradschaft mit der Geschäftsführung. Wernei Rafzeret.“ Erntedankfest=Gottesdienst. In der evangelischen berkömmlicher Weisges5g zie am Samstag nachHildegard des Zechenbegmten Heinrich Baumann pestand mit autem Bestandenes Examerz, Die Tochter, Erfolg ihr Examen als Kindergärtnerin. Erntedankfeier. Am Mittwoch nachmittag veranstalal bsien biche ig, isehälcse uin 2ch ie teil Kreta findet ein Festgottesdienst statt. ese=Werster Helweg, in der guihseigrnter Menn Werne ein bisher unbekangter Mann Erntedankfeier der NS.=Frauenschaft Hunscheidtsfeld. Die RS.=Frauenschaft Huxokele gegener am pertsgpriüh Lütgehei#e wertes in Bochum=Werne, in schamverletzender Weise einer in Bochum=Werne wohPraumann eine Ansprache. Kinder botez, einen Lieder, Gedichte und dergleichen mehr. der igngen Rutter einem Herschlaa erlegen ist. Freud Frochen. und Leid wohnen dicht beieinander. nenden Ehefrau gezeiat und deg vorgetgngpergg, ru Sesce sc cäle an e hce cie brachen. Er trug belle Hose. Zunike, gxgaßstbepse Stadtteil Hoffiede=Marmelshagen der„zubelfeier soll die Ehrung dreier Jubilare verbunden werden. Stadtteil Riemke NSDAP. Die Ortsaruppe Hofstede=Riemke der RSDAP. veranstaltet am Freitag. 9. Oktober, bei Stuhlmann auf der Eitrgger, Sterzprzcgtrzg,P sein trag. Parteigenosse Große spricht über seine Erlebnisse in Feuerland und Vatagonien. Versammlung. Der Billard=Sportverein„Gut Stoß" Sonntag im Oktober einen Maetztingergegen#eiren ve# unternehmen und dort ein Wettspiel gegen einen befreundeten Verein auszutragen. Am zweiten NovemberSonntag ist ein Kameradschaftsabend. Pronz1= zundetv zm Hers=Latholischen der Ewigen Anbetung statt. Sie daudie Angaben vertraulich behandelt werden. Samstag Riemke die Feier gleich die Einleitung zu dem Patronatsfest am Sonntag, das feierlich begangen wird. Stadtteil Langendreer Marienpfarrei Langendreer. In der Kapelle des der Ewigen Anbetung statt. leiterin Frau Clement gab der stark besuchten ZuFührers über das Fest der deutschen Kraft, das am Fräulein Grundmann; die Entwischung Ses-Heat. Fräulein Grundmann, die im Rahmen eines schichtlichen Rückhtigs ubsgendung für die deutsche Geschen Zauerntums seine„Senoung für die deutsche und Reich klang die Stunde des Erntedanres erher# aus. Evangelische Gemeinde Wiemelhausen. Aus dem Mesind die Linder gebeterzir der gitlae=Shmisk zu bringen. Die Sachen können während des. egnzeg Tages im Ernst=MoxikzArndt, Haus oder zwischen 8 und sect Dder ose, Shadaersotngechet zs Murig Bhader, 5eisz 8 Uhr. ihren Anfang, Fe. sgrichz, H Brandt(Petsel) über:„Die, Urgestalt Gemeindeglieder bindet die Frai gens die Frühandacht(Christenlehre) zur Erntedankfeier sonders herzlich eingeladen wird. Am, nächsten. giensist die nächste Arbeitsfrunde der Frauenhilfe. Personalnachrichten Die Eheleute Stadtamtmann Wilhelm Svenhoff begehen am 5. Oktober ihre Silberhochzeit.— Die Eheleute Rektor Karl Weitkamp feiern das gleiche Fest am 8. Oktober. Stadtinspektor Lamsbach, Stadtkasse, begeht am Oktober sein 25jähriges Dienstjubiläum. Am 8. Oktober feiert Herr Wilhelm Struck, Rettstraße 38, seinen 70. Geburtstag. Im Ravensberger Lande geboren, kam er im Jahre 1909 nach Bochum und trat als Fräser in Stellung bei der Firma Gebr. Eickhoff, wo er noch heute nach 28jchrigeg, Zigstzeit in seltener geistiger und körverlicher Frische tätig ist. Seit 1913 gehört Struck der Sanitätskolonne vom Roten Kreuz in Bochum=Altstadt an und versah bis vor kurzer Zeit auch hier noch immer unverdrossen und freudig den Sanitätsdienst zum Wohle der Allgemeinheit. Während des„Weltkrieges war, er Tag und Nacht unermudlich im Dienste der Kranken= und Verwundetenpflege tätig und es wurde ihm für seine hervorragenden Leistungen die Rote=Kreuz=Medaille 3. Klasse verliehen. Ebrentafel des Alters Witwe Diedrich Eck, geb. Brune, vollendet am Sonntag ihr 85. Lebensjahr. Sieben Kinder und 22 Enkelkinder beglückwünsche sie. Ihren Lebensabend verbringt sie bei ihrem jüngsten Sohn Emil Eck. Friederikastraße 19 II. Familie, Sippe, Volk Die Bedeutung der Familienforschung Mit frischer Kraft hat der Genealogische [Verein seine Winterarbeit ausgenommen. In freulicher Zahl hatten sich die Freunde der Familien= forschung gestern abend in der„Uhle" eingefunden. Der Vereinsleiter, Standesbeamter Heimann(Gerthe), entbot ihnen den Gruß und gedachte dann der Ereignisse der letzten Monate. Den verunglückten Knappen wurde ein stilles Gedenken gewidmet. Der Vereinsleiter hob dann die ethische Bedeutung der Familienforschung hervor, die grundlegend sei für das nationalsozialistische Bestreben, ein erbgesundes Volk zu schaffen. In den Sommermonaten ist manche ersprießliche Arbeit geleistet worden, über die eingebezig, er#gzfhigge gen gemacht ,wurden,„Im kommenden Winterkalbjahr sollen Vorträge gehalten werden von Dr. Gallus (Bonn) über die Alt=Bochumer Familien Bölling, Jacoby und Heintzmann; vom Kruppschen Archivar in Stadtteil Laer Zur Ruhe gesetzt. Bäckermeister August Börnke, der am Werner Otrat am f. Ihaober in den Raße, ein junger Bäckermeister aus Bochum übernommen. Rece eche e ece e Wichtig Hrr Schroerf- Wittener Straße, ist bis bachstraße 1, übernommen. Stadtteil Querenburg Feuerwerk zum Erntedankfest Die Ortsgruppe Querenburg dem am gage Phantagt indenden E rühr in Her Rähe wie 24 die Querenburger Vevöl=eZueg, nhoutr. zcht, frzegen Sämtliche Volksgenossen Querenburgs und der n Umgebung werden vierzu vexefgnt,enggehgggg. schung der Photo=Kopierung der Kirchenbücher begonnen worden. Hingewiesen wurde auf wahrheitt Refkre, fe####ster Umständen Stadtteil Hiltrov Hohes Alter. Sonntag kann der Rentner Karl Kasper Hiltrover Landwehr 64, in geistiger Infanterie=Regiment Nr. 2„Kaiser Franz Joseph“. Sechs Kinder, drei Enkel und ein Urenkel überbringen dem lieben„Ova“ zum Ehrentage ihre besten Glückwünsche. Frauenarbeitsdienst. Mit fröhlichem Gesang trafen enen weiblichen Reichsarbeisdienstler„ig Liesigen die feierliche Flaggenhissung und Vereidigung statt. jungen Mädchen stammen fast alle aus Bochum, Hattingen. Sprockhövel, Witten, Bommern, Hagen und Castrov. Die Unglücksecke fast beseitigt. Gegenwärtig wird die große Kuhle an der Straßenkurve der Hiltroper Straße, rechts vom alten Schießstand Düppe, mit Bauschutt und Erdmassen zugekippt. beendet. Die Arbeiten sind fast Stadtteil Wiemelhausen beliebten Jubelvaar gingen viele Glückwünsche zu wie es hat. Sämtliche Volksagr feier verbunden sein, zu der alle diesjagrinen hiermit eingeladen sind. Hohes Alter. Die Ehefrau Friedrich Trebbe, Overbergstraße 4, vollendete gestern ihr 71. Lebensjahr. Ihr Mann feierte bereits am 20. September seinen 72. Geburtstag. Beide erfreuen sich noch der besten Gesundbeit. RS.=Frauenscho).„toper, an der um 15 Heche lst Lokale Bäcker, Auf dem Aspei, stattfindenden Erntedankfeier der RSDAP. der beantragten Eheschließung, das Ehegesundheitsgesetz unte mit Gefängnis bestraft werden. Anschließend wurden dann Mitteilungen bt zu über die angesehene Familie Heintzmann, die mit noch Bochum eng verwachsen ist., So gab der Obervergrat a Lhofe renting in Bochum=Perne. Her bis 1903 zurückgeht. Dieses alte Bauerngeschlecht ist in der Folge mit den meisten alten Bauerngeschlechin Stievel, versivpt. Der gestrige Abend brachte noch in Stiepel, versippl. manche dankenswerte milienforschung. Anregung zum Ausbau der Faap. Neued aus Tinden Wunt in Dehlbausen anwesend sein können, ist gestern Franz Hochbetagt. 79 Jahre u. ,it zeiner ebenfalls noch nicht in Dahlhausen anwesend sein können, ist Herr A. Schäfer mit der Stellvertretung beauftragt worden. Stadtteil Gertbe NS.=Frauenschaft Bochum=Gerthe. Donnerstag mittag unternahm die NS.=Frauenschaft Gerthe mit dem Autobus einen Nachmittagsausflug zu der Kösterschen Gartenwirtschaft in Deininghausen. an dem sich rund 70 Frauen beteiligten. Am Ausflugsziele angelangt, unternahm man zunächst kleine Spaziergänge in die schöne ländliche Umgebung. Nachdem man sich an gutem Kaffee gestärkt hatte, erlebte man bei Spiel. Tanz und einer kleinen Verlosung noch recht frohe Stunden. Eine Baulücke verschwindet. Die Baulücke auf dgg Hiltrover Landwehr zwischen den Häusern„zR. u7,3 wird demnachst verschwinden. Der Metzgermeiter Keinrich Hofmann beabsichtigt, Wohnhaus zu bebauen. Sast ace dl= eher gaesient discr Kählhe viele Glückwünsche. Prische, Epten Gartenarbeit nach: auch interessiert er sch uch sehr für Die boli, u e. 4 Platzkonzert. Am Sonntag, 4. Oktober, findet in der Zeit von 11.30 bis 12.30 Uhr bei günstigem Wetter auf dem Marktplatz in Bochum=Linden ein Platzkonzert der Schutzpolizeikapelle statt. Nr. 227 vom 28. September angegeben. Steuerzahlung. Auch die Zahlstelle der Stadtkasse macht auf die Steuerfalligkeit(Persleiche, Arbeit an sich selbst! Berufsschulung des Maurernachwuchses— Lehrwerkstätte„Bau“ im Werden Die Notwendigkeit der zusätzlichen Berufsschulung as es Kescer aie Kehie eslsche eusche die sie in ihrer Lehrzeit nur selten ausführen dürfen. Als man vor drei Jahren nach einem geeigneten Raum für die Maurerlehrlinge suchte, um für Reichsberufswettkampf die tüchtigsten Kräfte zu ermitteln, fand man in einem Gebäude der alten EickhoffFabrik an der Alleestraße einen idealen Platz, den man vor einigen Monaten als, Lehxwerkstätte herDamals standen nicht viele Mittel zur Versind in Nr. „Fölligkeit Bochum macht auf die Steuerfauigreit(Ve 230, Seite 4) aufmerksam. In den einzelnen Stadt len kann die Begleichung an die örtliche Zahlstelle an den bekannt gegebenen Kassenstunden erfolgen. Die verStadtteil Harpen Rekrutenabschiedsfeier. Der Männeraesangverein „Germania“ Bochum=Harven veragstaltete im Sängerheim Hoffmann(Fleitmann) eine Abschiedsfeier für die zehn Mitglieder, die zum 1. Oktober in den Dienst der deutschen Wehrmacht bzw. zum Arbeitsdienst gingen. Vereinsführer Heinemann widmete den scheidenden Mitgliedern herzliche Abschiedsworte. Bei musikalischen Erntedankfeier der Gefolgschaft Dr. sein Grundstück mit einem Gefolschzjich swedg Pezinehme an den pünktlich um 12 Uhr geschlossen auf dem Marktplatz Dahlhausen. Die verschiedenen Betriebszellen des Ortes werden dann in gemeinsamem Zuge sich zum Sportolgs nach Oberdahlhausen begeben, wo die Uebertragung der Rede des Führers erfolgt. Anschließend an die Kundgebung ist ein Umzug der gesamten Formationen der RSDAP. und der Gefolgschaften der einzelnen Betriebe vorgesehen. Da der Führer des Betriebes, Dr. Mayer, und auch Dr. Halberstadt infolge einer Dienstreise Festag feiern, erwagsene, Tochter, wurde vor einigen Jahren durch den Tod heimberufen. Dieser folate auch kurz darauf der Gatte der Jubilaxin. Frei ist es heute noch eine Freude, ihrer Tochter zu helfen und das Heim gemütlich zu machen, wenn von ihrem Gemeindedienst heimkommt. Stadtteil Weitmar Erntedankfest in Weitmar Um das diesjährige Erntedankfest als wahres Volksfest zu gestalten, rufen die Ortsbauernschaft und die ae ascb ue Gn ike biche. fern zum Gemezschgfisemofang der Bückeberg an. Die Rede wird durch eine Groß=Lautsprecheranlage übertragen. Nach der Führerrede wird das am Sonntag, 20. September, verregnete„Fest der deutschen Schule“, soweit es nicht zur Darbietung gelangte, wiederholt. NS.=Frauenschaft Weitmar=Bärendorf. Sonntag. 4. Oktober, um 12.45 Uhr. Teilnahme am Erntedankfest auf dem Sportplatz Lutherschule. Um 20 Uhr Teilnahme am Bauernball im Waldschlößchen. NSKOV. Weitmar. Zu einer wichtigen Versammlung werden auf heute abend die Kameraden Lokal Becker(Roter Hirsch) eingeladen. das K Ses cbe ce ene Art als vorbildlich anzusprechen ist. Allerdings stee die Werkstatt erst in ihren Anfängen und es bedarf der Unterstützung aller an diesem Handwerk Kreise, die Wert auf einen leistungsfähigen Nachwuchs legen diese Werkstatt noch weiter auszubauten. Wenn man an den Uebungsabenden diese Werkstatt besichtigt kann man mit Freuden feststellen, daß die jungen Lehrlinge mit Ei'er bei der Sache sind Sie haben im Laufe der Zeit schon die verschiedensten Ecken und Verbände gemauert, wieder abgebrochen und hahen dann wieder von vorn angefangen. Sie werden in der Tat auch hier nur mit den Arbeiten beschäftigt, die sie in den ersten Monaten ihrer Lehrzeit auf der Kaustelle noch nicht ausführen dürfen und nicht können„Aber hier zeigt sich so recht, wer Interesse an seinem Beruf hat. Jeder, der hier sein Können unter fachkundiger Leitung zeigen will, muß von der Pike auf dienen Er muß sich selbst das Material, wie Steine und Mörtel, herbeischaffen erst dann darf er„dranhauen“. Wie der Leiter dieser Werkstatt erklärte, ist es für ihn eine Freude, wenn er nach den ersten Uebungsstunden sieht, wie die Jungen mit dem Werkzeug umgehen. Sie hantieren dann mit Kelle, Wasserwaage und Hammer, wie ein„alter“ Maurer. Man sieht es den Jungen an, daß sie sich gern dieser zusätzlichen, Verufsschulung unterziehen, denn ohne aufaublicken, schaffen sie, die erst einige Monate in ihrem Fach sind, und sind nur darauf bedacht, gute Arbeit zu leisten. Und wenn die Jungen van ihren älteren Kollegen auf der Baustesle herangebildet werden, können sie schon eine ganze Menge, die„Alten“ werden dann froh sein, daß sie sich gerade bei dem Tempo der heutigen Zeit nicht e shgulagen brauchen mit den Süllien“. Die Verlobung meiner Tochter Ursula mit Herrn Fabrikdirektor Dr. ver. oec. Carl-Heribert Eibes beehre ich mich anzuzeigen Frau Elisabeth Waschkau Berlin-Charlottenburg, Kaiserdemm 20 Meine Verlobung mit Fräulein TTraula Waschkau, Tochter des verstorbenen Herrn Fabrikdirektors Anton Waschkau und seiner Frau Gemahlin Elisabeth, geb. Schulle, zeige ich hiermit ergebenst an Carl-Heribert Eibes Dresden A 24, Winchelmannstr. 39 4. Oktober 1936 Die Verlobung unserer Tochter Else mit Herrn Willi Götte geben wir hiermit bekannt Karl Giesdorf und Frau Marie geb. Latta Bochum, Alleestraße 90e Else Giesdort Willi Götte Verlobte Die Verlobung meiner Tochter Elsbeth mit Herrn Amtsgerichtsrat Dr. jur. Eberhard Heinrich gebe ich bekannt Frau Ursula Kortemeier geb Mertene Elsbeth Kortemeier Eberhard Heinrich Verlobte Frau, 100 Johre. jugendl. Ersch., üb. Betsch. mit solld. Herrn zwecks Hetrat. Kl. Beamter od. Handwerter„egz. Wohng. u. vorband. Anonym zwecklos, Zuschr. H. S. 20539 Anz. Mädchen, 26., evgl., sucht anstd. Herrn kennenzul. e Pe er ge Zechenbeamter 39., vensionsherecht., 20 000 Mr. bar. sucht häusl. Dame, durch Ebeanbahnung. Großinstitut Nach langer. schwerer, mit großer Geduld ertragener Krankheit verschied heute mittag unser lieber Sohn. Bruder. Schwager und Onkel, der Bauingenieur .P VunzPierer versehen mie den hi. Sterbesakramenten. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Wwe. Elisabeth Meier Bochum(Blüchersteabe 7, den 2. Oktober 1936 Bochum Graf-Engelbert-Str. 23 4. Oktober 1936 Kein Empfang Ihre Verlobung geben bekannt Marianne Gries Artur Müller Bochum, den 4. Oktober 1936 Fürstenstraße 47 Seienen) 28., w. die Bektsch. eines Herrn zw. spät. — Heirat.— H. B. 20710 Witwe, 53., ev., wünscht d. Beksch. eines solid. Herrn mit sich. Einkom. Mülheim(Ruhr), Kettwiger Str. 35. Ruf 41605. Hunderte Partien. Aelt. Mann, led., w. Beksch. zwecks J. Sch. 20590 Anz. Frau Derendorft seit 17 J. erfolgreiche Ebevexmittlung aller Rreise, in 16 Großstädten vertret. Tausende Vormerkungen. Besuchszeit auch Sonnt. unverbindl. Essen, Christophstraße 24. Ruf 46097, Dortmund, Hamburger St. 6. Ruf 35934. Statt Karten Wir geben unsere Vermählung bekannt Gerichtsassesser Dr. Ewald Ackers und Frau Maria geb. Niggemann Wattenscheld- Eppendorf, 8. Oktober 1936 Weltmarer Straße 23 Ehevermittlung Fortuna Oeeründet 1913 Frau v. Wysock! Roonstr. 41, part. vermittelt vornehm. sowie Ehen jeden Stand. strend reeil u. diekr. Täglich u. Sonntage bis 20 Uhr zu sprechen Das feierliche Levitenhochamt findet am DiensWas ich jetzt tue, weiht du nicht, du wirst es aber bernach ertahgen. Heute morgen um 4 Uhr wurde meine liebe, feure Freu, unsere einzige Tochler, Schwiegerlochter, Schwester, Schwägerin und Nichte Prad Anndgurd Hler“, geb. Runkel Im Alter von 28½ Johren, nach einer 1½ jährigen, glücklichen Ehe, In die Ewigkell abberufen. Der Tod erlöste sie von einer schweren, mit großer Geduld ertragenen Krankhell. In liefer Treuer: Wilhelm Niemeyer, Bäckermeister Familie WIIh. Runkel, Stadtinspektor Familie Heinr. Niemeyer, Schaltmeister L. R. Bochum, den 1. Oklober 1936 Viktoriastraße 20 Goldent Herrenahr mit Zeichen A J. u. Kette a. 1. 10. verl. Wiederbring. erh. hohe Belohn. Telephon 62031. Pelze auf Kredit zu günstigen Preisenbei folgenden Bochumer KürschnerInnungsmitgliedern: Etagen-Peizhaus Rath& Co. Kortumstr. 23 Pelzhaus Schläger Kortumstr.110 Pelzhaus Schwarz an der Drehscheibe Pelzhaus Wolft Bongardstraße 10 Strumpfwaren Unterzeuge Strickkleidung Handschuhe für Damen, Herren, Kinder Seit 68 Jahren Seit 68 Jahren gu vas bung e Söhne Bochum, Bongardstr. am Hellweg liefert schneil und preiswert Bürobedaris-Gesellschall THeoder Hoss tto Bochum. Kortumetr. 35 Fernruf 63448 vatendamm. Dortselbos lot I3 Stunde votber 9l Be wird echeten, ves Belletösbeauchen abschen un woumt. fragen Ruf 61110— 61111 Statt Karten Ludwig Groll jr. Elsbeth Groll geb. Balzer Vermählte Bochum(Grabenstraße 38), den 3. Oktober 1936 Schstres, Alble, Slie Pisegel- Lus lung Gelsenklrcden sahrend, geseden Auslagen und Unkosten werden erstattet. Adressen sind zu richten an: Otto Stallmann, Heßterstraße 10. Tel. 222 75. Wer liefert Aüch, Prit. Ge g. 180d.-Arielger Wer liefert neuen, steuerfreien bzw. gut erhaltenen Personen-Wagen sen Ausführung von Bauarbei Jacken Mäntel Füchse Günstige Preise 12 Monate Kredl: Vertreterkommt sofortm prachtvoller Muster kollektion Schreiben Sie noch heute an Schmachtenberg. Basen Gemarkenstr. 46 1 über 20 Jahre / Pelzspezialgeschätt ii er wieder der...t. von an der Drehscheibe nach anderen Veröffentlichungen und Zeitungen Geboren(Knaben):„ammeh), Hüsseldorf: Hubert Kahnert(Hilde nrummer,. Heint Michels=„agcghen Plscher) en benu,-Neuu gnn ene Seim V. Gestorben: Vortmund: Hermonn Zöppeling, g8 Jahre Witwe Wilhelmine Schardey ged. Böümer, 70 Jodre. wihelm Schumacher, Osen: 65 Jahre. Ellese Riederdorf ged. Grllier, W-chenn Womaed Woomieckt i. Bühe Wanne=Eickel: Alma Schubert ged. Dierchen, 49 J. Vache. ... nehmen Sie bitte— ruhig einen von unseren Stoffen In Ihre Hände. Dann prüfen Sie sle— und was Sie alsdann erklären?.. „das ist... Qualität das ist... preiswert!“ Schenken Sie meinem reiehhaltigen Mantelstofflager bitte Ihre besondere Beachtung Tuch aden Karl Holmann fr. Bongardstr.4, Rathaus, Mühlenstr. gegenüs. W Zwangsversteigerung 14 K 22/36. Grundbuch von Bochum, Band 8, Blatt 145, Gemarkung Bochum, Flur 789/42 und Flu.#1, Nr. 790/45, a) Wohnhaus mit Veranda, groß 5,50 Ar, Hofraum und garten, groß 0, Banßi Srpfast Flur., Gr. u. 9 4 05 Ar Augroß 4,87 Ur und 5,03., augustastraße Nr. 8. Einhelanmert nach dem Stande vom 1. Junu#e 1935: 56 000 Ryr. Eigentümer: Gewerkschaft Philippine in chum. Versteigerungstermin am 17. Oktober 1936, 10¼ Uhr, an der Gerichtsstelle, Viktoriastr. 14, Das Amtsgericht in Bochum. Zwangsversteige. 14 K 108/34. Grundbuc von Hamme, Band IV, Blatt Nr. 237, Gemarkung Hamme, Hlerzaug. Nr. 422/157, Acker, straße, groß 1,77 Ar, Flur 18, Nr. 423/107, Straße, straße, groß 0,34 Ar. Einheitswert nach dem 1931: 8300 RM. Eigentümer: Architekt Hermann Platt in Bochum. Versteigerungstermin am 17. Oktober 1936, 10 Uhr, an der Gerichtsstelle, Viktoriastr. 14, Zimmer 52.. Das Amtsgericht in Bochum. Gardinen beste Qualitätsware gut u. billig Gardinenhaus Cieslak Kortum straße 94 (gegenüber Gafé Döhmann) WCC Oessentliche Prgrugg, lder Monatszahler für Geptember Auto-Stöhr Ruf 65500 Tag und Nacht Vermietung,Verleih und der Vierteissgrszagler für Juli bis September(salig um 5. Ottober) 7. Gkiober wied ein SäumnisAelf-esrune nick sabik, täuit Der fadr, in die Liste der fäumigen Steuerzahler ausgenommen zu werden. Ab 12. 10. erfolgt Beitreidung. Bochum, den 3. Oktoder 1936. Finanzamt(Finanzkasse). Motten, Wanzen mit Brut, Vertilg. 100% mit-Gas. Entmottungskammer. Ungezieter-Vertilgungs- Institut G. Wimmer, Bochum Wittener Strage 74. Rut 61300 Jetzt wild es Winter. De dentt 1e ard varmes Beit. ind mollige Seblaidecken erhöhen des wohlige Gefühl des Geborgenseins, wenn es drauben häßlich neß und halt ist. Darum auch Wollund Schlafdecken aus dem guten? und Rücklast und Hin= und Rücklast Nachen Viun, Richase Drewe, Bochuni,. Hattinger Str. 179. Telephon 090 10. Möbeltransporte J. Opel#t Wittener Straße 501 Von allen bewundert wird die Frau, die auf sich hält, die durchThalyfia-Formenpflege ugendlich und schön zu sein versicht. Die Thalysia-Modelle sindhöchst angenehm imTragen und erstaunlich in der Wirkung. Kommen Sie zurunverbindlichen Anprobe und Beratung in des THALTEIA REFORMHAUS FUCHS WILHELMSPLATZ 1 dann Könen.. Des ist nemlich hterassenten erst in aller Ruhe zu Aeuse lesen, welche Vorzüge die verscniedensten Rediogerdte heben: feststellen, wie sie innen und außen ausschen— und denn sich den Anpeiet bei mir verföhren lessen. Holen Sie sich elso die Funkmeppe „Funkeusstellung im Kleinen“. eie Beschrelbungen Merkenserête enthält. die erheiten die Funkmepbe kostenlos bei ihrem Bundiungspezlelisten Bottsteße 5b4 66302 4 —. Lent Biemknistan alles handgeschllffen! Blumen-Vase besonders gros 2,00 Schale viereckig, cn. 22 cm, Schleuderstern.50 Boxbeutel ca. ½ Liter Inhalt 4,95 Toilette-Garnitur 4teing 4,95 Likör-Sewvice Tteilig. farb. Glas .00 Toilette-Garnitur„ farbiges Glas, ge-.95 schlitfen, Ateilig— —er im 3. Stock ist für jede Hausfrau eine Fundgrube wirklich vorteilhafter Angebote für Küche und Haus 85 Backform rein Aluminium f. Gas oder Spiritus mit 2 95 Schauglas— A Roßhaar- Kehrbesen Roßhaar-Handteger Fleischhackmaschine verzinnt Flöten-Wasserkessel 02 poliert. ca. 3 Liter#„ 4— nhalt........25 Spülschüssel weiß emaillierta t. 36 cm..903 Waschbecken oval, weis 98 emailliert803 einte Sorsien, es. 2, 50 mit Sielhalter uich 1 95 srailnig.......45 Sreinig.. 5 kg schwer....* Dose.gebrauchstertig“: Brotkasten weiß emallliert: .95 Springform mits auswechselbaren 80 Böden 26 cm——*) Salatseiher rein Aluminium 80. .. 26 cm Wasserkessel.98 rein Aluminium, ca. 4 Liter pollert Vogelkäfig verchromter Sockel,.50 große Flugfläche Brotkasten 49 lackiert, mit Rolldeckel.... ca. 3 K0 Brotschneidemaschine verstellbar##n mit Tischklemme, Rundmesser Satz Bügeleisen 4.98 Satz Schüssel Porzellan feston„.50 mit Goldrand Stoilig Kaffee-Service Barockform, Eltenbein-Porzellan mit roten Streublumen,#### für 6 Personen 9 Tee-Service Porzellan, weis mit roten ∆ Linien und rotem Deckelknopf, für 2 Perzgngg 4,95 RobervalWaage ca. 1000g-Schiebegewicht mit verchromten.95 Schalen Beachten Sie unsere Schaufenster an der Grabenstr. Staeltheater Bochum Samstag, 3. Okt. 20 bis geg. 23 Uhr, Weißer Ring 1: Das Käthchen von Heilbronn Schauspiel von H. von Kleist. Sonntag, 4. Okt., 15 bis gegen 17.45 Uhr, Geschlossene Vorst. für„Kraft durch Freude" u. Hitler=Jugend: Napolecn oder Die hundert Tage 19—21.45 Uhr, Außer Vormiete, 1. Fremdenvorstell. GrabbeGebentseler Wiederholung des Detmolder Ehrengastspiels Navoleon oder Die hundert Tage Drama von Chr. D. Grabbe. Vormieter und Auswärtige: 50% Ermäßigung auf die Tagespreise. Mittwoch, 7. Okt., 20 bis gegen. 22.15 Uhr, Vormiete A 3: Pygmalion Komödie von Bernard Shaw. Donnerst., 8. Okt. 20—22 Uhr, Vormiete: 1 Hase. Konzert Werke von Jung, Reger, Liszt und Verdi. Solistin: Kammersängerin Emmi Leisner. Freitag, 9. Okt., 20 ie Hocimiete5 Ubr, Bo: Romanze Schauspiel von Erich Ebermayer. Samstag, 10. Okt. 20 bis geg. 22.45 Uhr, Brauner Ring 1: DieHermannselalh Drama von H. von Kleist. Sonntag, 11. Okt. 16 bis geg. 19 Uhr Geschl. Vorst. für die RSG.„Kraft durch Freuder, Ortsgr. Hamme. Das Kothchen von Heilbronn 20 bis geg. 23 Uhr Grüner Ring 1: Dienstag, 6. Okt., 20 bis geg. 23., Vormiete C 2: Gastspiel der Kölner Oper! Don Juan Oper von W. A. Mozart. Das Köttchen von Heilbronn Montag, 12. Okt., 20 bis geg. 23 Uhr Vormiete A 4: Gastspiel der Kölner Oper! Don Juan Sonnabend Sonntag Beginn 22½ Uhr A außergewöhnliche Ehachtvereichungen „Eine Frau vergißt nicht“ Unerreicht in echter Menschlichkeit und Schlichtheit der Darstellung! Ein Film, der die Treue eines fraulichen Herzens, den ewigen Zusammenklang von Erionerung und Sehnsucht schildern will. Hier ist die wahrhafte Größe der Liebe einer Frau geoffenbart! Hier äußern sich Gefühle, die ein Mann kaum begreift, die ihm unbekannt sind.— Votrelen uirt unsg.ee in der Oastatätte Schäter, Ringstr. gr. Gesellschaftsraum zur Abhaltung v. Versammlungen u. Feiern Konzeitkaus Jtrauck Herner Straße 53 Ab heute hören Sie die fabelhafte Konzert-, Tanz- und Unterhaltungskapelle „ Sonntags ab 5 Uhr Konzert und vanz Besuchen Sie die gg, M eim Essen-Mühenn Täglich reger Flugverkehr. Küche u. Keller erstkl. Die Bürger-Gesellschaft Im neuen Gewande Füralle Festlichkeiten geeignet. Großer Saal Weißer Saal Jugend-Saal ca.700 Plätze ca. 400 Plätze ca. 260 Plätze LEMBECK Bes. E. Schlingloft Hattingen" Ruf 2826 Beliebtes Ausflugslokal Sonntag, den 4. Oktober Erntedankfeier Erstklassige Kavelle Bequeme Fahrtverb. nach all. Richt. Mell es eo nett und gemüllich war, darum Samstag, Sonntag und bis auf weiteres wieder bei Koond 81 Schwanenmarkt Ist Dein Umsatz Dir zu klein. setz“ ein Inserat hinein heute noch in den B. A. Schon snd dann die Käufer da! 3 große Märchentage Dienstag, den 6. Oktober 1936. Mittwocn, den 7. Oktober 1936, Donnerstag, den 8. Okt. 1936, nachmittags 2 Uhr Hänsel und Gretel im Tontilm Frau Holle im Tontilm u. ein lustiges Belprogramm! (Näher, siehe Hauptinserat) ald Venkahe Restaurant Haarmann Straße 42 Nur 91972 (Straßenbahn-Haltestelle Linie 5 u. 15) Ab Sonntag, den 4. Oktober. ten Saale wieder regelmäsig Konzert u. Tanz statt.— la neue Stimmungskapelle. Parkett-Tanzfläche „ Im STADTPAR Morgen, Sanntag, 10- 18 Uhr Freiten des Sfäutischen Orchesters unter Leitung von Herrn Konzertmeister Kurt Hofmann Haus Bergmann .-Wiemelhausen, Markstr. am Eingang des Lottentals. Jeden Sonntag ab 3 Uhr: Konzert und Tanz. Repelle Oaststätte Union-Palas: Vertreter: Otto Pauli, Rottstraße 29 Telephon 66423 Gepflegte Biere und Weine Tägl. geöffnet bis 4 Uhr morgens Sportshelm Peter Müller Strass a# 3 ·ca's### s TANZ vorzügliche Stimnungs-Kapelle Tanzpalsst„zum Rosenberg“ Bochum-Harpan Jeden sonntiss T A N 2 Sonntag, den 4. Oktober: Großes Erntedankfest unter Mitwirkung der beliebten AkkordionTanzkapelle Dißling. Eintritt frei. Gasthaus Wagener, Weitmar Karl-Friedrich-Straße 8 Sonntas n spielen zum a#n e die etter inatigen Bufam!! Galiltätte Schloß Berge Gellenkirchen-Buer Am Sonntag, 15 Uhr KAFFEE-KONZERI Zum Erntedank, ab 20 Uhr Dalien-felt mit Tanz as. c Privatpension 3piPP gt.,#thh Nr. 2002 Amt Hohenlimburg. In Gieselwerder-Oberweser derrl. Land=Wohnung im Neubau, 3 Zimmer, Küche u. Bad, abgeschlossene I. Etg., m. schön. Garten für sofort zu perm Näd durch Janctt, Herner Str. 3 Reslaurant zum Wiesenlal F. Schmidt, Drusenberg-Wasserstraße-Ecke . Tong is spielt die G4llE Kapelle fango-Boys Nän durch Janett, Herner Sir. 3 Zuckerkranke frod. Verlangen Sie kostenlose u. uu. verbindliche Probevackung m. Broschüre Fraum. Schagen, Jolich Kömerstre. Bascho. : Humboldtstraße 75(Handelshof), Telephon 621 54