Einzelnummer 10 Pig. als„Oeffentliche Anzeigen Hehaueg Woie in Haosngz Sanns Seizgusehe. Die Wele der Frau. Hauungeschafep Gartenban wiedernstraße au stelle und Schriftleitung: Weccrenstruße 47, Jernsprech= Anschlüsse: 61, 62, 63, 64 Bielefeld, Montag. 21. Dezember 1942 Gegr. 90 1811 BIELEFELDER TAGEBLATT Berlag von J. D. Küster Nachf. Arrsedents Griegsschuls Ein Buch und'# Bezugopreis monatlich 2.00 UIk. frei Haus einschließlich Bezugspreis monatlich 2.00 Ulk. ein. schließlich Dostüberweisungsgebühr und ausschl. Dostzustellgeld. Im Falle höherer Gewalt oder bei Betriebestörung besteht kein Anspruch auf Rückzahlung des Bezugopreises. Anzeigenpreis Auegabe A: Die 1 mm hohe, 46 mm breite Jelle 16 Ofennig, Gesamt=Ausgabe 23 Ofg.; bei Dlatzvorschrift 10 v. 4. Aufschlag. Beilagen 10 Mark das Tausend, bei Tellauflagen 12 Mark. 132. Jahrgang Nr. 299 Ausgabe 3 in Der seiner Lokal=Anzeiger“ veröffentlicht ein Stachhas..... ein Interview, das sholmer Korrespondent mit dem großen Cedischen Forscher Sven Hedin hatte. Den Forschers„Amerisa sent erschienene Buch des an dessen Schluß Spen duuz der Kontinente“ die Worte schließt: Hedin als sein Bekenntnis „s1)rrg:„Dieser Krieg wird in die Roosenelt:: schen aus der Krieg des Präsidenten scher, wie er dem zut diesem Buch gab dem ###, J#terviewer des Berliner BlatDezember 1939 an shn wolen, eine schon im Dezember 19n5 un ihn gerichtete Anfrage einer gnexikanischen Zeitschrift, die ihn um seine Meius9, befragte Kriegseintritt der Sr#: Sven Hedin bekannte sich als Freund der Vereinigten Staaten und gerade deswegen riet er ihnen dringend an, dem Kriege fern zu bleiben; es müsse aus seiner Beteiligung am vorigen„Weltkrieg gelernt haben, in dem es Menschen, Material und Geld geopfert habe, ohne das geringste zu gewinnen. Jene Anfrage und seine Antwort den eigentlichen Anstoß, sich mal er durch seine zu beschäftigen, Juden uSA, die Dingea Aufenthalt in Czeans gründlich se und Renschen jenseits des Tzeans gründlich tennen gelernt hat. kam Spen Fedin zu dem Ergebnis, das er in seinem Buche niederlegt: redete“, so heißt es wörtlich darin,„von der Demokratie und verriet sie oyne unterlaß. Er machte die Demokratie zu einem Zerrbild statt zu einem Vorbild. Er sprach von der Redefreiheit und verbot denen, (prach von geinunn waren, den Mund. S., mit dengugene eiheit und schloß ein Bundnis mn.: dem Bolschewismus. Er sprach Duch und ein Interview Sven Hedins noch weiter gegangen ist als das England vor 700 Jahren: diesmal kämpfen England und Amerika Seite an Seite mit den Bolschewisten! Sie tun das, obwohl wir alle wissen, wie sehr Adolf Hitler sich bemüht hat, ein gutes Verhältnis zu England herzustellen. Die Hand, die er das letztemal ausstreckte, als Polen besiegt war, nundfc chmählich zurückgewiesen. Es ist unver„ant wie fük ihr Land verantwortliche Män1# 85 Seite eines Volkes kämpfen können, Aufgabe gemacht hat. Der Hauptteil des Materials, des Materials, das Sven Hedin seinem Buch zugrundelegt, stammt aus amerikanischer Quelle! In jedem einzelnen Fall . genau angegeben, von welchem amerianischen naatsmann, aus welcher Zeitschrift oder Zeitung beicpielsseise u serungen stammen. So wird ein Satz aus einer Rede des Erzbischofs von Cincinnati, Eicholas, wiedergegeben, die er im nuar 1941 gehalten hat:„Zehn Prozent unseres desch esingen die Vereinigten Staten klug und beit von 90d rgzettslikt, während die Mehr. henr von 50 Prozent, die für den Frieden ist. schweigend und hilflos danebensteht." Mobilisierung des Hasses DNB. Stockholm, 20. 12. Wie aus Washington berichtet wird, hat eine New Yorker Schauin Whashinaton erstou„ Theaterstück erstausgeführt. Unter hohen Offizieren von Armee und Flotte und offiziellen Perinl Psitsßeder staatlichen Amisstellen, von denen eine Anzahl namentlich aufgeführt wird, fehlten natürlich nicht die führenden Inden der USA. die zusammen mit dem Obersendboten Stalins in Geuf Gians deim Zuhrer Politische und militärische Besprechungen in Anwesenheit Görings und Ribbentrops DNB. Aus dem Führe=kang: tier 20. 12 gahrerhaustqnar #### 18. Der Fuhrer empfing am 18. 12. im Fuhrerhauptquartier den königlich italienischen Außenminister Graf Ciano, der sich mit dem Chef des italienischen Generalstabes, Marschall Caval= ein turzen Aufenthalt in Deutschland wugriche Der Füyrer hatte mit Graf Ciano und Murschau Cavallero am 18. und 19. 12. UnterSpigszp l Fragen der gemeinsamen Kriegführung Deutschlands und Italiens. An sin Pslitzischen und militärischen Besprechungen #er nahmen der Reichsmarschall Hermann Göring, der Reichsaußenminister von Ib bentrop und der Chef des Oberkomman= z#s der Wehrmacht, Generalfeldmarschall Keitel gand im Beischen ge Fuhrerhauptquartier nund im Heichen des entschlossenen Wil lens der Achsenmächte, alle Kräfte zur Errinngdes Endsieges einzusetzen. Ueber alle besprochenen Fragen wurde die volle Ueber einstimmung der Auffassungen festgestellt. Die unerschütterliche Freund chaft und Waffenbrüderschaft des Führers und des Duce und ihrer beiden Völker gaben den Besprechungen mit Graf Ciano und Marschall Cavallero wie immer den Charakter besonderer Herzlichkeit. Bei dem Besuch im Führerhauptquartier waren Graf Ciano und Marschall Cavallero von königlich italienischen Botschafter in Rom, von weackensen, sowie politischen Mitarbeitern Graf Cignos und Offizieren des italienischen Heeres, der Luftwasse und er Marine begleitet. Der Führer empfing Laval Längere Unterredung in Gegenwart Cianos, Görings und Ribbentrops. „ DNB.„Führerhauptquartier, 20. 12. der Führer empfing am 19. Dezember in seinem Hauptquartier in Gegenwart des italienischen Außenministers Graf Ciano, des Reichsmarschalls Hon Pihheniroin Gierre Tapg den französischen Regierungschef Fkeite Luvai zu einer längeren Unterredung über die aktuellen Probleme Frankreichs. „„* Von unserer Berliner Schriftleitung Selaenr Preitelt, von Furcht vor Autigen ezgasgzingten, guldpen Obersendboten Stalus u ein eiagund bereitete den Krieg nicht nur für heitslisv.: Litwinow Finkelstein, die Anwesenein eigenes Volk vor, sondern für die Welt, heitsliste zierten. Die„Washington Post“ bezeichindem er die, die ohne seine Hilfe vielleicht be= net die Erstaufführung als ein machtiges Mork, eien ugs eiemse oh, seine Hilfe viellicht bereit gewesen waren, sich mit den Achsenmächten Burg zi Widerstand gegen sie aufhetzte ##.#o Miuionen in den Tod trieb.“ Sven Hedin ist es sogar geglückt, ein historisches Dokument susfgdis zu machen: einen 700 Jahre alten Brief, Schwager, P=gönig Her Jahre 1210 an seinen ci####en„#nig Heinrich III. von England schrieb. wan in erstannt, wie viele Parallelen Alten Brief liek. dem Inierpsemer, ütte“, so erlärt Spen Hedin „ebenso gut dreivierteljahrtausend später geschrieben werden können". Kaiser Friedrich machte damals den König von auf die Bedrohung aus dem Osten aufmerksam und setzte auseinander, daß sich „das barbarische Volk der Tataren“ nach allen Seiten,„wie der Krebs“ ausbreitet. In diesem # liest man von der„Vernichtung und Verwustung reicher Länder, wobei weder Geschlecht noch„Alter. und Würde geschont werden, durch ein Von, das die übrige Menschheit ausrotten, das allein herrschen will durch seine unerhörte und Macht. Die Kinder der Hölle brechen hervor, wie der Zorn Gottes oder der Blitz, stolze Reiche werden vollständig verwüstet und die Einwohner getötet. Gegen die allgemeine Vernichtung und Verwüstung der ganzen Welt ist schnelle Hilfe und schneller Entvonnöten. Es muß ein gemeinsames Abkommen getroffen werden, um den Barbaren Einhalt zu gebieten“. So schließt Kaiser Friedrich II. eindringlich an den König von England— aber sein Ruf verhallte ungehört. Sven Hedin weist in seinem Buch vurauf hin, daß das England von heute iste zierten. Die„! net die C.,lung als„ein müchliges WerkNazinenr, Mobilisierung des Hasses gegen die #a###slin wird nach der Aufführung dieses Mostcgaeihen„Theaterstückes gegen das deutsche ##ngg mit der oisyer geleisteten Arbeit seiner wisserung zufrieden sein können; die Volschemolfend Pasernin u Staaten unter der wohlwollenden Duloung Roosevelts macht jedenfalls Forichrittg.die Beispiel zeigt— immer bessere Am Wochenende sind in London wieder einmal einige bemerkenswerte Feststellungen getroffen worden, die entgegen den üblichen Illzsisssparolen Roosevelts und Churchills die ungersüchsische Kriegsführung in betont sachlichen minister Tyticergn Cuslands Produltions. schauun... der aus eigener An i#h endie wahren wirtschaftlichen und technischen Beöglichkeiten der USA. zur Genüge den usul vor Hingrsder ude seine Eindrücke in den den. vor Histbrllern und Schriftstellern in London vor allem sich bemüht, vor jedem Opt mismus zu warnen, vor„Lustschlössern, die das große Programm im Bau von USA.=Handelsschiffen etwa irgendwo aufkommen lassen könnte.“ Es bleide, so erklärte Lyttleton, die Tatasche bestehen, daß Britannien und die USA. allen Besesen bas was neu. 1913 noch nicht imstande seien, das, wus siie gemeinsam an Kriegsmaterial grogueiertenz nach„Gutdünken an beliebige Krlegsschaupfatze zu tieren. Dieses Geständnis, das die Hoffnungen der Briten auf das Jahr 1943 recht unsanft „ s R z e r i s c h e n L k u f t e r William 756f fordert J• 4 L.• s zerWilllam Ziit rordert dle Ausbildung von Heckenschützen die Kunst des Meuchelmordes DNB. Berlin, 20. 12.„American Mercury" bringt nach einem Artikel in„Folkets Dagbladet“ in ihrer Oktoberausgabe einen Artikel Wöglichteit eiderie in Anbetracht der #r feindlichen Invasion in Amerika dir Ausollvung von Heckenschützen forHalbwüchsige solten iu Gueriih#### unter militärischer Anleitung zu Guerina=Soldaten ausgebildet werden. Der Finsatz, der gesamten Bevölkerung im GuerillaRrieg so wie in China und Sowjetrußland habe strategische Vorteile und entwickele die Widernandskraft der Nation im höchsten Grade. Guerilla=Soldaten sollen im Scharfschießen, und im Bombenwerfen aussollen außerdem lernen, wie man besondere Schützengräben baut, gut getarnte Tankfallen anlegt und Sprengstofferplosionen anSriecsmater Lebensmitteln, Marrätenn Fi und anderen wichtigen Vorkalen, die teicht zu zerstören sind, solle man Kontroll=Ausschuß gegen Roosevelt? Kritik im Kongreß an der Kriegführung und an der Außenpolitik Von unserem Korrespondenten. „###slabon, 2l. 12. Der neue Kongreß der Uou., der am 6. Januar zusammentritt, wird für Roosevelt nicht so leicht zu behandeln sein wie Repräsentantenhaus setzt sich jetzt aus 221 Demokraten und 211 Republiu arn zusammen und im Senat ist die demokraDiese Zahien“..36 auf 18 zurückgegangen. bie konserpatinven Demokraten aus dem mittwit den Fepasi Fragen eher „4%, anern als mit den demokratischen „Rew Dealern“ marschieren. Erprese Hält Zorler Lorrespondent des„Daliy neue Longreß 55 Egnggrahrscheinlich, daß der die Sondervollmachten Roosevelts n#c ehr erweitest: insbesondere glaubt er nicht, ## d e r p r u s b e n t i n i h m e i n e S t ü t z e b e i d e n V o r bereitungen seiner„Nachkriegspolitik“ besitzt. Die Zeitschrift„News Week“ geht noch weiter. Im Zulgmmenhang„mit der Rundfunkrede des Aepholilanischen ubgeordneten Maas über die schlechte Kriegführung im Pazisik kündigt sie an, daß der neue Kongreß aus Mitgliedern des Repräsentantenhauses und des Senats einen Ausschuß bilden würde, der die Soniträuieren gal. Maas, der selbst einige Monate als Oberst dir Plaps an der Pazisilk- Front Dienst tat, hatte das schärti... Weißen Hauses auf dur schurfste angegriffen und an Hand von Beider ste A. Parine ie derlagen uSa. Sepöller.. Salomon Inseln der Lon. Ledvllekung als Siege vorgesetzt wurden. besonders gründlich beachten. Guerilla=Soldaten sollen Revolver schwerer Kaliber bekommen und Nutzerdem solen sie; unterrichtet werden. der mit einem ache einen kurzen Spaten besitzen, durcschn###: Schtag einen deutschen Stahlhelm burchschneiden und den Schädel einschlagen Dann werden u. a. auch Anweisungen gegeben, wie man einen Wachtposten überfallen könne. Durch einen schnellen Griff soll man ihn am Sarsien. hindern und ihm das Messer in die Mugengegend, in den Rücken, in die Nierengegend ader ehe ha Herz zustoßen. Man soll die Gnering=Soroaten unterrichten, wie man das Rückenmark und die Adern durchschneidet. Man müsse lernen, schnell und mit tödlicher Sicherheit zu handeln. Es wird sogar vorgeschlagen, die Kunst mit vergifteten Pfeilen wieder zu üben um einen lautlosen Tod herbeizuführen. #. Brunnenvergiftung sei ein vielgebrauchtes numpfmittel. Eine sehr wirksame Waffe, besonders für die Frauen, sei Schwefelsäure. müsse auf einer breiten Grundlage organisiert und von Anfang bis Ende, von der Wehrmacht überwacht und geleitet stört und die Sorgen um den angelsächsischen Nachschub für die Afrikafront nur verstärken muß, erweiterte Lyttleton noch mit dem Hinweis, er habe in den USA. immer wieder betont, daß bis jetzt überhaupt keine Möglichkeit habe sehen können, daß der Krieg von Engand und den USel. gewonnen werden könne. Schließlich machte Lyttleton auch aus den Gegensätzen zwischen London und Washington nach plebe Mihoersäudnisse“ auzuvor allem der zeinsestellt seien die Amerikaner lu der britischen Kolonialpolitik gegenLyttletons Rede wird ergänzt einmal durch eine Erklärung des britischen Admirals Cunningham, der offen aussprach, es sei ungenau zu sagen, die britische Marine„beherrsche" das Mittelmeer, die italienische Flotte sei vielmehr nach wie vor stärker denn je im Mittelmeer, und zum anderen durch eine Ansprache, die ein von Churchill in Ministereigenschaft nach Washington gesandter griechischer Emigrant nach seinem Wiedereinin London gehalten hat. Auch dieser Grieche teilte mit, daß man leider erhebliche Meinungsverschiedenheiten zwischen Lenden und Washington über die Wrlegrziele und auch über taktische Fragen der Weiterführung des Krieges festsiellen müsse,„Es, sei schon recht ernst, wenn die beiven großen Mächte nicht in der Lage seien, eine, vollständige Uebereinstimmung ihrer Kriegsfahrung herbeizuführen. Es sei für diejenigen Sriigranten, die sich auf England und die 182. müßten, noch ernster, wenn sie solche Gegensätze und Widersprüche fortgesetzt vorfänden. „ Während der Empfang des italienischen Mininisters des Aeußeren Graf Ciano beim Führer erneut die völlige Uebereinstimmung der Kriegsführung der Achsenmächte militätischen der in 1# wie in der politischen Kriegsführung eunsernt toren Zielen und Maßnahmen weiter denn je. Wo die Gegensätze, von denen osien furs und Churchils griechischer Agent so Prechen müssen, zu suchen sind, weiß heute jeder Engländer. Nordafrika steht nach wie vor im Hintergrund der englisch=amerikanischen MeiPacht und Leihvertrag auch für Indien ein direktes Pacht= und ache, Bieder gigeg aler Verhandlungen über Pacht= und Leihneserungen über London. Sollte das neue Abkommen zustande kommen, so würde „in der gleichen Lage sein wie Australien und Neusceland. Ferner würde Indien in die Nacht= und Leitaß. ein denn das Alantik Crrtskrug n... Vestandteil der erlärt wurde., wie abschließzend an Delhzi Das Eichenlaub für Generalmajor Eibl. D2er. Führer hat am 19. Dezember 1942 dem Generalmajor Karl Eibl, Kommandeur einer Infanterie Division, das Eichenlaub mit Schwerzum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes vertolgens#### Führer sandte an den Beliehenen foigendes Telegramm:„Im Ansehen Ihres immer bewährten Heldentums verleihe ich Ihnen „JFoldateg der deutschen Wehrmacht das Eisernen Kreuzes zum Rittertreuz des Mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet . Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Hauptmann Hans Erdann, Bataillonskommandeur in einem Panzer=Grenadier Regiment: Hauptmann d. R. Regiment: Oherleuran in einem Grenadier: einem Flal Pegim Oten, Vaterieches in einene Fiul megiment; Kapitänlentnant Hans Witt und Oberleutnant zur See Werner Henke und Oberfeldwebel Heiner, Flugzengzuhrer in einem Kampfgeschwader. nungsverschiedenheiten. Nicht allein, daß Roosevelt seine Ausbeuterkommission nach Marokko und Algier beordert hat, auch Wallstreet greift bereits vor aller Oeffentlichkeit in das afrikanische Geschäft und Morgans Vertreter in der erwähnten Kommission scheuen sich nicht, schon die Uebergabe der französischen Eisenbahngesellschaften in Korvafrika an eine neue amerikanische Gesellschaft zu fordern. Daneben soll auf Roosevelts Wunsch auch die Transsahara=Eisenbahnlinie bald„aus Koordinierungsgründen“ von Amerikanern übernommen werden. Mit Engländern wurde hierbei überhaupt nicht verhandelt. Selbstverständlich werden auch die östlichen Mittelmeer= und Afrikagebiete, voran Syrien, Jrak und Saudi=Arabien, in Washington nicht vergessen, wo Churchills Beauftragte sich mit Statistenrollen hinter Roosevelts Gesandte begnügen müssen, und am Ende werden auch die südamerikanischen Belange des Weißen Hauses nicht vernachlässigt. Soeben erst wieder klagt die Times, daß Englands Südamerikahandel weitgehend lahmgelegt sei, weil durch Große Panzerverluste der Sowjets Zwischen Wolga und Don weiter nach Nordosten zurückgeworfen— Planmäßiger Fortgang der deutsch-italienischen Operationen in Libyen dis Sperre des Bezugs von Maschinen aus den —. Produktionskraft der ibero=amerikanischen Staaten und deren Vuskuhrer gamne ie Produktionskraft der ibero=amerikanischen Staaten und beren ausfuhr ernstlich gehemmt seien. Mit dieser Verteilung der Machtbereiche, besser gesagt im geduldeten Dasein von Washingtons Gnaden müssen sich die Engländer in Auswirkung von Churchills Katastrophenpolitik heute abfinden. Roosevelt weiß, daß er die Macht über London hat, und daß seine Beauftragten, die Juden in der Londoner City, in England selbst für die Einhaltung seiner Forderungen mit Nachdruck sorgen. Wurde doch erst kürzlich auf dem Longreß, der britisch=israelitischen Vereinigung die Entschließung eingebracht, England müsse sich von einem Handelswettbewerb mit USA. zurückziehen. Es müßten Maßnahmen getroffen werden, durch die eine öffentliche Erörterung der Gegensätze zwischen London und Washington in Zukunft ausgeschlossen würden. Auch der letzte Brite erfährt damit, daß dem britischen Empire die geschlossene Phalanx der Juden in England und USA. mit dem Weißen Haus an der Spitze gegenübersteht. Aus dem Führerhauptquartier, 19. Dezember. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Terek=Gebiet scheiterten wiederholte Angriffe des Feindes zum Teil in erbitterten Nahkämpfen. Im Gegenstoß wurden bereitgestellte Truppen zersprengt und dabei 420 Gefangene und zahlreiche Beute eingebracht. Deutsche und rumänische Truppen warfen den Feind zwischen Wolga und Don trotz seines zähen Widerstandes weiter nach Nordosten zurück. Bei Gegenangriffen verloren die Sowjets hier 22 Panzer. In Stalingrad und im großen DonBogen wurden feindliche Angriffe abgewehrt. An der Don=Front setzten die Sowjets ihre Angriffe mit starken Kräften fort. Deutsche und italienische Truppen fügten dem Feind im Zusammenwirken mit Fliegerkräften und Flakbatterien schwere Verluste zu. Auf engem Raum verloren die Sowjets allein über 50 Panzerkampfwagen. Im Mittel= und Nordabschnitt scheiterten örtliche Angriffe der Sowjets. Stoßtrupps vernichteten an der KandalakschaFront eine Anzahl seindlicher Kampfstände mit ihren Besatzungen. Die Operationen der deutschen und italienischen Truppen in Libyen wurden planmäßig fortgeführt. Hierbei wurden in harten Kämpfen erneut 21 britische Panzerkampfwagen vernichtet. Der Hafen von Tobruk und der Flugplatz Lucca auf Malta wurden bei Nacht heftig bombardiert, nordwestlich von Bengasi ein großes feindliches Frachtschiff schwer beschädigt. .In Funesien bekämpften deutsch=italienische Tuststreiiträfte lausend Truppenbereitstellungen des Feindes bei Medjez El Bab mit guter Wirkung. Die britisch=amerikanische Luftwaffe verlor 18 Flugzeuge, drei deutsche Flugzeuge kehrten vom Einsatz nicht zurück. Si. Zampla#und Jagdflugzeuge setzten am Tage die Belumpfung triegswichtiger Ziele im Süden Englands fort. Der Feind verlor im Westen vier Flugzeuge, ein eigenes wird vermißt. Drektorkaan der faschistischen Partei ber beichlichen Barsch. Neubildung des Diretioriums Das neue Parteidirektorium setzt sich aus vier Vizesekretären, fünf Mitgliedern der Regie. Jung, die dem Ministerialamt nach dem Direktorium angehören, sowie aus elf führenden Farezihrs#sammen. Insgesamt besteht das Virenbrium somit aus zwanzig Faschisten. „Die„Bedeutung der Umbildung des faschinischen Parteidirektoriums in der gegenwärtigen Phase des Krieges wird von der Presse nachbrücklich unterstrichen. Die Umbildung gibt dem Parteidirektgriung, die Möglichkeit, in der gegenErsoige beutsch=rumänischer Truppen Starke bolschewistische Angriffe abgewiesen— Die Sowjets verloren 184 Panzerkampfwagen und 26 Flugzeuge— Britischer Zerstörer westlich Oran versenkt Aus dem Führerhauptquartier, 20. 12. Oberkommando der Wehrmacht gibt Stoßseufzer aus dem Sandkasten DNB. Genf, 20. 12. Der diplomatische Korrespondent des„Manchester Guardian" berichtet über eine Unterredung, die er mit dem aus den USA. zurückgekehrten Griechen Michalopoulos hatte, der sich stolz als„Informationsminister" der griechischen Emigranten=„Regierung“ in London bezeichnete. Seine Aeußerungen waren ein einziges Klagelied. Er konnte nicht umhin, einzugestehen, daß zwischen Nordamerikanern und Engländern„gewisse psychologische Verschiedenheiten“ beständen, die in der Zusammenarbeit Schwierigkeiten verursachten. Es sei sehr wichtig, erklärte der kluge Mann, daß man sie behebe. Die Zukunftsaussichten des von London ausgehaltenen Emigrantenklüngels beurteilte er auch nicht besonders rosig. Wenn sich schon die großen älteren Staaten untereinander nicht vertrügen, gebe es am Ende des Krieges auch für die kleinen Länder keinen echten Frieden. meinte er ahnungsvoll in Erinnerung an die stets geübte britische Praxis, die kleinen Staaten für England bluten zu lassen. Es sei sogar zu befürchten, daß sie unter diesen Umständen noch viel mehr zu leiden hätten als am Ausgang des ersten Weltkrieges. Das bekannt: Im Terek=Abschnitt wiederholte der Feind seine vergeblichen Angriffe. Zwischen Wolga und Don gewannen deutsche Panzerdivisionen im Zusammenwirken mit rumänischen gegen sich hartnäckig wehrenden Feind einen wichtigen Flußabschnitt. Starke feindliche Angriffe im Gebiet von Stalingrad und im großen Donbogen wurden nach erbitterten Kämpfen zum Teil im Gegenangriff abgewiesen. Bei diesen Kämpfen verloren die Sowjets 164 Panzerkampfwagen. Nahkampffliegerverbände bekämpften feindliche Reserven, Artilleriestellungen und Panzeransammlungen. 1. An, der Don Front stehen deutsche und itanenische Truppen zveiterhin in schwerem Abwehrkampf gegen starke Infanterie= und Panzerkräfte der Sowjets. Verbände des Heeres und der Luftwaffe vernichteten 20 Panzer. 26 Sowjetflugzeuge wurden im Südabschnitt bei fünf eigenen Verlusten abgeschossen. Artillerie zerschlug im mittleren Frontabschnitt feindliche Bereitstellungen. Westlich Toropez nahm eine deutsche Kampfgruppe gegen heftigen Widerstand mehrere Stellungen der Bolschewisten im Sturm. Feindliche Angriffe gegen einen hartnäckig verteidigten deutschen Stützpunkt scheiterten unter Verlusten von zehn Panzern. Im nördlichen Abschnitt führten eigene Stoßtrupps erfolgreiche Unternehmen durch. Eine eingeschlossene schwächere Kampfgruppe des Feindes wurde vernichtet. In Libyen und Tunesien beiverseitige küste beschädigten deutsche Kampfflieger zwei größere feindliche Handelsschiffe so schwer, daß sie als verloren anzusehen sind. Der Hasen Bengasi wurde in der Nacht erneut bombardiert, In Tunesien setzten Verbände der Lustdie Bekämpfung feindlicher Abteilungen, Arnderiestellungen und Nachschublager fort. Ein deutsches Unterseeboot versenkte am 18. Dezember westlich Oran einen britischen Zexstörer. Bei einem Vorstoß über den Kanal erzielten schnelle deutsche Kampfflugzeuge Bombentreffer in wichtigen Fabrikanlagen an der Küste. Im Luftkampf wurde ein britisches Flugzeug abgeschossen, ein eigenes wird vermißt. In den Kämpfen im großen Donbogen zeichnete sich die 11. Panzerdivision unter Führung des Generalmajors Balck besonders aus. wartigen Kriegslage den vollen Einsatz der faschistischen Partei auf allen Führungsgebieten des nationalen Lebens zur Durchführung zu „„Die„Einbeziehung der faschistischen tsträger oer luftgefährdeten Gebiete zeigt, welche entscheidende Bedeutung die faschistische der organisatorischen Regelung aller Fradie jetzt durch die Bombardierungen, industrialisierten norditalienischen Städten, aufgeworfen werden. Presse foll nach geu Hichter se beiont die *, sen nach den Richtlinien des Duce den revolutionären und totalitären Einsatz der faschistischen Partei zur Erringung des Endsieges mit allen Kräften weiterführen. „Was die Zeit von uns Verlungr Dr. Ley vor dem Führungskorps der Deutschen Arbeitsfront. DNß. Berlin, 20. 12. Beschmazgentetentung Fachamtsleitern des Zentralbüros der Deutschen Arbeitsfront über den gegenwärtigen Stand der im Interesse unserer Rüstungsfertigung liegenden Tatigreit der DAF. sowie über die Au Luftangriff auf den Hafen von Bengasi Spähtrupptätigkeit.— An der Cyrenaika DNB. Berkin. Reichsleiter Alfred Rosenberg hat in seiner Eigenschaft als Beauftragter des Führers für die Ueberwachung der gesamten geistigen und weltanschaulichen Schulung und Erziehung der RSDAP. eine Reichslehrgemeinschaft ins Leben gerufen. In ihr werden hervorragende Parteigenossen zusammengefaßt, die im Sinne der dem Reichsleiter vom Führer gestellten Aufgaben in der Schulungsarbeit der gesamten Bewegung führend wirken sollen. Berlin. Reichsjugendführer Artur Axmann eröffnete am Sonnabend im Berliner Lustgarten den Weihnachtsmarkt der Hitler=Jugend. Damit hatten alle 6000 Weihnachtsmärkte der HitlerJugend ihren Anfang genommen. Ratifikationsurkunden zu dem am 1. Mai d. J. in Preßburg unterzeichneten deutsch=stowakischen Kulturvertrag wurden ausgetauscht. Stockholm. Verhandlungen des deutschen und des schwedischen Regierungsausschusses haben einer Einigung über den deutsch=schwedischen Warenverkehr im Jahre 1943 geführt. Bern. Die Vereinigte Bundesratsversammlung wählte Bundesrat Celio zum Bundespräsidenten für 1943 und Bundesrat Stampfli zum Vizepräsidenten. Bern. Die Ernennung Dr. Peter Violis zum Schweizer Gesandten in Rom wird amtlich bekanntgegeben. Rom. Italien hatte Ende November d. J. ohne die im Verlauf des Krieges zu Italien gekommenen Gebiete 45 655000 Einwohner. Olt problem in New York ordentlich verschärft. hat sich dadurch außerMadrid. Der spanische Staatschef und Oberste Führer der Falange, General Franco, hat dem zurückgekehrten Kommandeur der Blauen Division, Generalleutnant Munoz Grandes wegen seiner hervorragenden Verdienste den Orden „Palmzweig in Silber“ verliehen. Es ist das die höchste, von der spanischen Falange zu vergebende Auszeichnung. Lissabon. Zwischen Ministerpräsident Salazar und dem spanischen Außenminister Grafen Jordang fand am Sonnabend eine über dreistünoige unterredung statt. Am Nachmittag empfing der Staatspräsident Carmona den spanischen Außenminister. Vigo. Der jetzige Außenminister und neugewählte Vizepräsident von Uruguay, Guani, Dezember nach Washington, wo er Präsident Roosevelts Gast sein wird. # Bangkok. Wie der allindische Rundsunk melder, expiodierte am Freitag in der Bombayer Börse eine Bombe, wodurch das Gebäude teilweise zerstört wurde. Sechs Inder wurden von den Briten verhaftet. „ Madrid. Durch eine neue Regierungsverordnuug wurden in den USA. sieben Millionen private Kraftwagen stillgelegt. Das VerkehrsTokio. Der Präsident der chinesischen Nationalregierung, Wangtschingwei, ist in Begleitung des Außenministers Schuminyis auf dem Flughafen Naneda zu Besprechungen mit der japanischen Regierung eingetroffen. Vigo. Associated Preß zufolge beabsichtigt Darlan, die französische Kriegs= und Handelsflotte in Fort de France auf Martinique demnächst den sogenannten Alliierten zur Verfügung zu stellen. Oslo. In einer Unterredung erklärte Knud Hamsum, Roosevelt habe sich durch seine jahrelange Gangsterpolitik selbst als Richter für jeglichen Schiedsspruch ausgeschlossen. Eröffnung des Islamischen Kulturinstituts in Berlin. Im Haus der Flieger in Berlin sand am Tage des höchsten islamischen Opferfestes, des Idu=Adha, die feierliche Eröffnung des Islamischen Kulturinstituts statt, auf der der Großmufti von Jerusalem zur islamischen Welt sprach. In seiner Rede geißelte er in scharfen Worten die verbrecherischen Methoden der Engländer in den von ihnen besetzten mohammedanischen Ländern. Im Anschluß an die Rede überreichten Angehörige der islamischen Freiwilligen dem Großmufti(unser Bild) eine eigens für diesen Tag gedruckte Frontzeitung, die für die islamischen Freiwilligen=Legionen bestimmt ist.(Scherl) Acht feindliche Flugzeuge abgeschossen. „„As. Rom, 20. 12. Der italienische Wehrmachtbericht vom Sonntag hat folgenden Wortlaut: feindliche Luftwafse verlor bei wiederholten Versuchen, unsere Stellungen anzugreifen, durch den Einsatz der Flatartillerie vier Flugzeuge in und eines in Tunesien. Drei weitere britische Flugzeuge wurden von unseren Jägern über Sabratha abgeschossen.— Deutsche Flugzeugverbände griffen den Hafen von Bengasi erfolgreich an. Die Hafenanlagen sowie im Hafen liegende Schiffe erhielten Treffer. In den Gewässern etwas nördlich von Bengast wurden zwei Dampfer von zusammen 12.000 BRT. von Bomben getroffen und sind vermutlich gesunken. Der Feind führte erneut Einflüge auf tunesische Städte durch, die unter der einheimischen Bevölkerung Opfer forderten. Aus Susa werden 27 Tote und 30 Verletzte, aus Tunis und 43 Verletzte gemeldet. An Zielen von militärischer Bedeutung entstand kein Schaden. Starke deutsche Verbände belegten in gelungenen Nachtunternehmen die Flugplätze von Malta mit Bomben. Südwestlich der Insel wurde ein englischer Geleitzug angegriffen. Ein Dampfer wurde mit Sicherheit getroffen. Britischer Kommandeur umgekommen im kommens.— Ir sowie über die Aufgaben, die im rommenden Jayr von der Deutschen Arbeitsfront, ebenfalls zur Unterstützung unserer wirrschaftlichen Kriegführung erfüllt werden müssen. Dr. Ley würdigte die unter den erschwerten Kriegsumständen von sämtlichen Mitarbeitern der JZeutschen Arbeitsfront bis herab zum letzten Bloawatter geleistete Arbeit und erkannte insbesondere die außerordentlich erfolgreiche Einsatzbereitschaft unserer schaffenden Volksgenossen in den weyrwirtschaftlichen Betrieben an. In einer weiteren Rede zeigte der Reichsorganisationsleiter vor den Propagandisten der DAF. die Wege auf, die ihre Propagandaarbeit zu beschreiten habe. Wir seien optimistischer denn je; die heutige Propaganda verlange zu allen Fragen der Gegenwart eine klare und nüchterne Stellungnahme. Der Krieg habe die Deutsche Arbeitsfront vor neue Aufgaben von größter Bedeutung gestellt, beispielsweise auf dem Gebiete des Arbeitseinsatzes, der Leistungssteigerung und der Lohnordnung. Die Deutsche Arbeitsfront erweise sich gerade jetzt als eines der wichtigsten und bedeutendsten Führungsinstrumente der Partei. Der Krieg habe uns in unserer sozialen Erkenntnis ein gewaltiges Stück vorwärts gebracht. Wir seien davon überzeugt, daß derjenige Betriebsführer sozial ist, der dem schaffenden Menschen einen Arbeitsplatz gibt, an dem er Kräfte und Fähigkeiten für sich und sein Volk vollkommen einsetzen kann. Zur Frage der immer noch wachsenden Leistungsreserve des deutschen Volkes erklärte Dr. Ley, wir leisten das, was die Zeit von uns verlangt. mip, Lissabon, 20. 12. Nach einer amtlichen mitienlung aus Pretoria ist ein britisches Flugzeug, das sich auf dem Wege von Südafrika nach Nahen Osten befand, abgestürzt. Zwölf Militärpersonen kamen dabei ums Leben, unter ihnen der Kommandeur der südafrikanischen Division in Libyen, Generalmajor Dan Pienaar. Von Werkscharen und Werkfrauengruppen geschaffen Ueber eine Million Spielzeuge. In zahlreichen Betrieben haben auf Ander Deutschen Arbeitsfront in den letzten Merkfrauen Feierabend die Werkscharen und insgesamt 1026 945 verschieGstonlener lng „ J.-Reunrrrbeict. Kriensgefangene Nr 4•*. DNB, Berlin, 19. 12. Auch in diesem Jahr hat das Deutsche Rote Kreuz zum bevorstehenden Weihnachtsfest allen deutschen Kriegsgefangenen und Zivilinternierten, die in der ganzen Welt in ösignsechan. un bracht sind, eine Weihnuchtsüberraschung gebracht. Rechtzeitig haben seine unermüdlichen, ehrenamtlichen Helferinnen für jeden deutschen Kameraden in Uebersee ein ansehnliches Weihnachtspaket gepackt. "„Ein auch zum späteren Gebrauch bestimmter Kasten aus Holz, in den Ausmaßen 50X40X20 Zentimeter enthält alle die vielen kleinen Dinge, zum Weihnachtsfest hochwillkommen sind, sind sie doch vor allem Ausdruck der inneren Verbuniu lscherseg. Sorosam Aere, er. Solgsam eingepackt und liebevoll geschmückt, enthalten die Weihnachtspakete AbreißTaschenkalender, 120 Zigaretten, 300 Gramm Tabak nebst Zigarettenpapier, Bleistift, Nürnberger Lebkuchen und Früchtebrot, Kopierstift, Kleististanspitzgr, ein Buch, ein tungsspier, ferner Mundharmonika und Skatkarten und nicht zuletzt ein Weihnachtslicht mit Lichthalter und einen Weihna Als besonderen Weihnachtsgruß an die deutschen Kriegsgefangenen und Zivilinternierten übermittelt das Deutsche Rote Kreuz mit diesem Weihnachtsgeschenk eine kleine, liebevoll, uusamzuengestellte Broschüre. Es sendet den deutschen Kameraven in der Ferne mit diesen Blättern aus den Stimmen deutscher Meister die Grüße und Wünsche der Heimat als Leichen treuer Verbundenheit. getroffene Auswahl von GeDenker und Dichter führen zu den Quellen deutfür Krlegsgelangene und Zivilinternierte Selbstbehauptung, die auch das #.„ Ein Strom des Lichtes und der Zuversicht ngt in diesen Blättern dieses Weihnachtsgrußes, der die deutschen Kameraden in Uebersee ihren Angehörigen und darüher hinaus mit unlöshar verbindet.:“ einer Schicksalsgemeinschaft Leidenszeit verschleppter Kinder Nur der Bruchteil von 3000 Verschleppten mit dem Leben davongekommen. Madrid, 20. 12. Eine aus der UdsSR. lach Santander zurückgekehrte junge Spanierin, die im Jahre 1937 von den Bolschewisten verworden war, gab der Presse einen Bericht ###„Sowjetparadies, der das wahre Gesicht des Bolschewismus enthüllt. „Mehr als 3000 spanische Kinder wurden wayrend des Bürgerkrieges über London nach Leningrad und von da in offenen Wagen nach dem Kaukasus verschleppt und dort mit schweren Befestigungsarbeiten beschäftigt. Von den verschleppten Kindern lebt heute nur noch ein Bruchteil. Ein großer Teil derer, die die Reise überstanden hatten, ging an Hunger kläglich zugrunde. Einer Gruppe von Knaben und Mädchen gelang es dann im August, zu den vorgehenden Deutschen zu fliehen, wo ihnen sofort Kleidung, Essen und Trinken gegeben und sie in einem Hospital untergebracht wurden. Hiermit, so schloß die Gerettete, war dik im Januar 1937 begonnene Schreckensperiode meines Lebens endlich abgeschlossen. Vers Seit Jahr Weihnachtsmon den Dienst des Hauptsache durch die die weihnat kam diesmal a scheinung der S Das, was Jungmädeln mi zeugen in märd Farben zusamt lockend und aus des Wochenmar! zeuge und phi und Hampelmä großen Ziele zu zu erfreuen. Auf diesem hinaus noch alle sprechern ergoßs wimmelnden Pl rhythmisch auf. Hänschen und Fl sogar die Möglie zu telephonieren. selbst, hoch zu Ri von roten Samm Gebefreudigkeit. Als morgen trommeln dröhn den Dezemberme neugierige Meng Freitreppe auf. häuft bedeckt n „Große Versteige gramm der HI. nahm dann die los, daß selbst ein vor Neid erblass Preise hörte, die schönen Kindersch Nummer 21. Fü die Angebote klet zehn auf fünfzehr Märker wechselter Das war ab Kanone, jeder E mit...?“ Für wanderten in di Zentrum für die „Und hier no Sprit wird nach brachte das Spiel bunte Holzenten. ein ganzer Geleitzu versteigert!“ Und noch. Schließlich mindestens zwei eher ruhten die E liche Summe von ging der Elefant ft * Verkaufs Neue Anordnu Die werktägl Verkaufsstellen all Apotheken beginn gierungspräsident 18 Uhr; ausgenor ben die Lebensm Bäcker= und Kon 19 Uhr und die 19 Uhr offen zu gestattet, in der höchstens zweistün Diese Anordi Kraft. n.* K 90) Bau von An Es erschwerte wenig von dem Ti zum Feind gemacht fürchten? Bauer tel den zuständigen Ste der Telephonzentral sammenreißen, als mitanhörte, auch wi lichen Ausdrücken Telephongespräche ze Ergebnis: der Mani Personalbeschreibun schien keiner der in nisationen anzugehö arteten Umtrieben b noch nachteilig bekal in Erfahrung brachte Ort gemeldet war, u wohnhaft da und da der Firma Thoms u hin ein Fingerzeign verfolgen konnte. Kommissar Lür Butenschön hatten suchung des Zimmer ging mit erstaunliche übten Hände— von zügen im Schrank, b Papierkorb— alles Ausbeute war verzw Bauer wurde zus sich doch für einen a irgendwelche Korrest suchs= oder Geschäfts! punkte für einen Be weiterging, dann wür bohm nicht ersparen Aufruf zu erlassen! ja nicht wie ein Einsie lang einsam, schweige die Stroden, die Ltaltt Vorsreude auf dem Weihnachtsmarkt Versteigerung bringt hohen Erlös— Abzeichen schnell ausverkauft * ** * Bielefeld, den 21 Dezember 1942 S. Seit, Jahren schon stell sich die 5J. im weihnachtsmonat mit besonderem Nachdruck in Hauptsache de WöW. Geschah das bisher in der durch den Verkauf reizvoller Abzeichen, die die weihnachtliche Stimmung verdichteten, so kam diesmal als wesentliche und zentrale Erscheinung der Spielwarenmarkt hinzu. was von HI., BDM., Pimpfen und Jungmädeln mit Geschick und Phantasie an Spielzeugen in märchenhafter Fülle der Formen und Farben zusammengebastelt worden war, lag lockend und ausgebreitet auf den Verkaufsständen des Wochenmarktes. Puppen und Panzer, Flugzeuge und philosophische Dackel, Steckenpferde großen Tieseanne strebten gemeinsam dem zu erfreuen.“ zu: am Heiligabend Kinderherzen Auf diesem Weihnachtsmarkt gabs darüber sch allerlei„Kurzweil. Aus vielen Lautsprechern ergoß sich Musir über den von Menschen wimmelnden Platz und lockerte ihn sozusagen gab eine lustige Wurfbude. und Fritzchen, Ursula und Erika hatten sogar die Möglichkeit, mit dem Weihnachtsmann zu telephonieren. Und dieser erschien schließlich selbst, hoch zu Roß. Um ihn aber klang ein Chor Gebefreudigleit 8 Lied der folgte eine Schiebkarre, die für 48 RM. ersteigert wurde. Und dann„der Bielefelder Bahnhof. Ohne lassungstarte, nach allen Richtungen...!“ erceitsmürße wurden genannt, ehe der Zuschlag ging es lustig weiter. Der schöne Erhhof brachte seine 125 RM.; Kinder, Kinder, man Sachen der 5I. lassen, sie wußte nicht nur schöne entsprecher besteln sondern auch, WHW. Zwecken entsprechend, an den Mann zu bringen. „Daß, die Miniatur=Spielzeuge der Abzeichen schon allesamt am Sonnabendnachmittag an den Mantelaufschlägen der Bielefelder— meist serienweise— baumelten, mag ein Anhaltspunkt mehr dafür sein, daß der Erfolg für das WHW. wahrscheinlich festlichen Rekordcharakter trägt. Schuts vor VerkehrshindernissenNachtleuchtende Farben werden zugelassen für Häuserecken, Verkaufsstände usw. Im Interesse der allgemeinen Verkehrssicherheit ist die Kenntlichmachung von Verkehrshindernissen auf öffentlichen Straßen bei Dunkelheit notwendig. Das gilt verstärkt während der Verdunklung. Der Reichsführer“ und Chef der deutschen Polizei hat deshalb jetzt die Verwendung nachtleuchtender Farben im Straßenverkehr geregelt. Der Erlaß stellt fest, daß wegen der Auswirkungen der Verdunklung in erster Linie auf die Entfernung der Verkehrshindernisse von den öffentlichen Straßen vor Eintritt der Dunkelheit hinzuwirken ist. Wo dies aus zwingenden Gründen nicht möglich ist, kann auf eine ausreichende Kenntlichmachung trotz der Einschränkung des zivilen Kraftfahrzeugverkehrs auch bei Dunkelheit Inn=Glanz orr Eichirt Zum zehnjährigen Bestehen des Bielefelder Kinderchors „..: weil die lieben Engelein selbsten Musikanten sein.“ se der Lesendberteichen Ghanteieket Helie IGhlelse Freitreppe auf. Droben stand ein Tisch, der gebezriäg,####ect war mit allerhand Spielsachen. Versteigerung“, so stand es auf dem Pronahm dann die Saches(eschastsführer Gulba los, daß selbst ein im a die Hand und steigerte vor Reis"“ last; enst ergrauter Auktionator Breise böre ennte. Zumal, wenn er die schönen Kinderschüße averschühchen. Diesmal kein Spielzeug, Nummer 21. Fürs Baby passend!“ Heißa, wie. die Angebote kletterten. Von fünf auf zehn, von zehn auf fünfzehn Mark, und für runde zwanzig Märker wechselten sie endlich den Besitzer. Das war aber erst der Auftakt.„Die schöne Kanone, jeder Schuß ein Tommy, wer bietet mit...?“ Fünfzig Mark,— nicht Pfennige, Zentrum für die 5g. brachte das Spielzeug Uund weiter zinas Prei mt## Spietzeng. und weiler gings.„Diei vunie Horzenten. Durch Spiralsedern verbunden— versheigeri.P und8; Hallo, jetzt wird amerikanisch die Preise kletterten noch und windes i lich wurden nur noch Gebote von minvestens zwei Mark angenommen. Doch nicht eher ruhten die Enten, bis sie die unwahrscheinliche Summe von 52 RM. erreicht hatten. Dafür ging der Elefant für 20 RM. direkt billig ab. Ihm Verkaufszeiten und Ladenschluß Neue Anordnung des Regierungspräsidenten. Die werktägliche Verkaufszeit in den offenen Verkaufsstellen aller Art des Einzelhandels einschl. Apotheken beginnt nach einer Anordnung des Regierungspräsidenten um 9. Uhr und endet um 18 Uhr; ausgenommen von dieser Regelung bleiben die Lebensmittelgeschäfte(einschl. Fleischer=, Bäcker= und Konditorläden), die von 8.30 bis 19 Uhr und die Friseurgeschäfte, die von 8 bis 19 Uhr offen zu halten sind. Den Friseuren ist gestattet, in der Zeit von 12 bis 15 Uhr eine höchstens zweistündige Mittagspause einzulegen. Diese Anordnung tritt zu Weihnachten in Kraft. Mit dem alten Orgelspruch von der Musik, die in der Ewigkeit bestehen bleibt,„wenn alle Ding wie Rauch vergehn, weil die lieben Engelein selbsten Musikanten sein", beginnen sie ihr Singen, diese zweihundertfünfzig Jungen und Mädel oes Bielefelder Kinderchors. Ganz fern, wie ätherisch klingen die hellen Soprane, Siansirre rölben sich darüber die dunkeln Boleicht an= und abschwellend, wie eine Aolsharfe, ourch vie ein milder Wind streicht. du über die disziplinische Geiu 9.Kinder, die äußere wie die licher Vnteinahme, Frucht ehrlicher und inner## antennahme, nicht eines disziplinarischen Gehorchen=Mussens. Schon der Einzug von zwei Sentersi fast geräuschlos; dann das geStehen und endlich die gespannte Aufwie ein Zauberbann die so leicht beweglichen Gliever in vollendeter Ruhe hält. Sie guch nicht nach, wenn der Gesang schweigt uno die Orgel oder der Flügel solo erklingen. Und nun singen sie: Abendfrieden schwingt den äußeren Kreis, alte liebe Lieder, vom Bach, der sich ergießet am Felsen dort und dem kein end Frieden bringt und Ruh, von der Stimme, # snuer Nacht auf erster Wacht beginnt zu tagen, und in vollendeter Reinheit nahen die Alte den gefürchteten Halbtonschritt zur leitererniedrigten Terz; der Kreis wird enger, der Abendfrieden wird zur Winternacht. Ueber die schneeige Fläche saust der Schlitten, das Klingeling der Schlittenglöckchen wird zum kleinen Virtuosenkunststück summenden Nachhalls Und wieder engt sich der Kreis. Die Nacht wird zur heiligen Nacht. Mit einer köstlich freien, jungen Stimme läßt die kleine Sopranistin die Maria den Josef um Hilfe anflehen— schum, schei— und im hellen Diskant klagt der Josef über seine Finger, die er vor Kälte nicht biegen kann— schum, schei... Die hohen Fichten zu des Chors leuchten in Lichterpracht, über sstans bes“ ce Orgel strahlt der Fortissimoder da####vors das Jubellied vom„Retter, „. und dann, heilige Kraft geweihte Hymnik, vie himmlischen Heere, die ihm Ehre den hoben Raumn tur udeit der Klang durch ige, Solostücke sind wie bunte Farbtupfen iv. das Tieoprogramm hineingesetzt. Ein frisches ### Mädel spielt ein Rondo von Mozart, ein vionder Junge ein Schubert=Menuett und ein muntexer kecker Pimpf einen schwungvollen Walder Srael und ipsese###ki(Berlin) begleitet auf der Trger und spielt zwei eigene Kompositionen; siguriert, den Adventschoral„Macht hoch die #. und dann Variationen über„Kommt und Christum ehren!“, die sich auszeichnen durch interessante kontrapunktische Verarbeitung und im Vortrag durch vielfache klangliche Nüanzierung. Die selten zu hörende Orgel der Oetkerhalle kam bestens zur Geltung. Ueber allem der Leiter des Chors und der Schöpfer dieses prächtigen Chorganzen Friedrich Oberschelp, schlank und behende, mit einer ganz eigenartigen lebendigen Dirigiertechnik. Er kann in dieser Zeit auf ein zehnjähriges Wirken zurückschauen. Der Chor wurde am 28. September 1932 gegründet. Was er geschaffen hat, ist ein einzigartiges Klanginstrument, dessen Ruf weit über die Grenzen Westfalens hinaus bekannt ist, und das sich den berühmtesten Jugendchören unserer Zeit getrost an die Seite stellen kann. Paul Lindner. Tenaer Kammertrio Viola da Gamba, Geige, Cembalo und Cello continuo. Alte Musik in origineller Fassung und mit zeiteigenem Klang gewinnt heute immer weitere Ausdehnung. und gewinnt immer stärkeren Reiz, da die ausübenden Künstlerensembles zumeist aus Künstlern bestehen, die gleichzeitig Liebhaber und Virtnosen sind. Das gilt auch vom Jenaer Kammertrio. Es besitzt kostbare Instrumente und in Frau Lieselotte Pieper, eine Virtuosin der Kniegeige, Viola da Gamba, welche dieses seltene Instrument mit großer Kunst und bezauberndem nlung spielt. Fritz Heider spielt die Geige, ein prächtiges, altes Instrument, und Karl Grebe das„Cembalo. Zu ihnen gesellt sich noch Mar prou, der als Continuo, das Cello verwendet. Die Stimmung schien die alte Barockstimmung zu sein, also einen Halbton tiefer als unsere Kammerstimmung. Mit einer Triosonate von Buxtehude begann das Konzert, einem edlen Werk, bei dessen Vortrag sich schon die klar profilierte Spielweise des zeigte; noch deutlicher trat sie hervor im G-dur-Trio von J. S. Bach. Im Wechselspiel mit der Geige erklang hier der sonore Ton der Gamba, die von Lieselotte Pieper mit meisterlicher Kunst gespielt wurde. Karl Grebe gestaltete durch virtuose Handhabung der Pedalzüge, dem sich die sontrastreich. Vortrag Suergstreich. vadurch entstand eine feurige Lebenvigkeit des Spiels, die unser modernes creszendierendes Spiel an Wirkung übertraf. war vielleicht in schwächerem Maße der Fall bei Haydns G-moll-Trio. Zwar wurde es glänzend vorgetragen, aber mir schien, Haydn negt schon eine Strecke diesseits der Klaviergrenze. Ganz ausgezeichnet aber klang wieder die reine Rokokomusik des Franzosen Rameau im A-durKonzert mit den beiden täppisch lustigen tänzerischen Schlußteilen.(Tamburin I und II). geradezu vollendeten Ausklang bot dann Telemanns E-dur-Sonate für die drei Soloinstrumente und den Continuo. Die meisterhafte Kunst Spieler, besonders auch Fritz Heiders, gestaltete dies Werk mit bezaubernder Wirkung. ganze Konzert fand begeisterte Aufnahme durch ein interessiertes Publikum, in dem sich zahlreiche Kammermusiker besanden. Paul Lindrer. nicht verzichtet werden. Bei Versuchen haben sich gewisse nachtleuchtende Farben als geeignetes Mittel zur Kenntlichmachung verkehrshindernder Gegenstände im Straßenverkehr bei Verdunklung erwiesen. Die Leuchtfarbenanstriche reichen allerdings nicht aus, um eine vorgeschriebene Beleuchtung von Gegenständen auf der Fahrbahn zu ersetzen. Die Versuche haben jedoch gezeigt, daß sie auf den Gehwegen den verteurspolizeilichen Anforderungen für die Sicherheit der Fußgänger genügen. Deshalb wird durch den Erlaß die Verwendung geeigneter nachtleuchtender Farben an Stelle von„Licht" zur Kenntlichmachung von Hindernissen auf den Gehwegen bis auf weiteres zugelassen. Als geeignet sind nur diejenigen Leuchtfarben anzusehen, die nach Eintritt der Dunkelheit aus einer Entfernung von einem Meter mindestens 12 Stunden genügend wirksam sind. Hiernach kommt die Verwendung von Leuchtfarben als Ersatz für Licht beispielsweise zur Verbesserung der Erkennbarkeit von HäuserHaltestellenschisd. perrgeräten, Hallestellenschilvern, öffentlicher Verkehrsmittel, Verkaufsständen usw. in Frage. Voraussetzung ist die ordnungsmäßige Verwendung der Leuchtfarben hinsichtlich des Ortes und der Art ihrer Anbringung. Allgemein sind die Leuchtfarbenanstriche streifenförmig auszuführen und auf senkrechte Flächen zu beschränken. Neben den Leuchtfarben behalten die Hinweisfarben ihre Bedeutung. Der Erlaß ersucht die Polizeibehörden, auch in Anbetracht der kriegsbedingten Verhältnisse der Erhaltung der allgemeinen Verkehrssicherheit durch eine ordnungsmäßige Kenntlichmachung von Verkehrshindernissen aller Art nach wie vor die gebotene Aufmerksamkeit zu widmen und vorübergehenden örtlichen Schwierigkeiten bei Verwendung von Lampen im Wege des pflichtmäßigen polizeilichen Ermessens Rechnung zu tragen. Beruf und Familie Der Bohrer August Voß; Arndtstr. 40, konnte auf eine 40jährige Tätigkeit in den Dürkopp=Werken zurückblicken. Sonderausgabe für die Kinder der WHW.= Betreuten findet in der Ortsgruppe Fröbel und am Dienstag, 22. Dezember, von Eirage 2,#e# der Geschäftstelle Teutoburger Vom Pferd geschlagen. Am Sonntagvormittag wurde auf dem Kesselbrink ein 16jähriger Lehrling von sitzen Bisre so unglücklich geschlagen, daß er mit Gesich. Ino armverletzungen in das Krankenhaus eingeliefert werden mußte. Auf Wärmestrahler. Heizekissen " Gesunde jetzt se. echten müuen Ee in Bareiros Hand 90„ Roman von Anna Elisabel Weihrauch Es erschwerte die Lage etwas, daß man so wenig von dem Toten wußte. Wen hatte er sich zum Feind gemacht, wer hatte etwas von ihm zu fürchten? Bauer telephonierte viel und lange mit den zuständigen Stellen, und Fräulein Voigt von der Telephonzentrale mußte ihre Nerven sehr zusammenreißen, als sie einen Teil dieser Gespräche mitanhörte, auch wenn sie in ziemlich unverständlichen Ausdrücken geführt wurden. Auch diese Telephongespräche zeitigten fürs erste kein positives Ergebnis: der Mann war weder dem Paß noch der Personalbeschreibung nach irgendwo bekannt. Er schien keiner der internationalen Verbrecherorganisationen anzugehören, an keinen irgendwie gearteten Umtrieben beteiligt, er war weder günstig noch nachteilig bekannt. Das einzige, was man in Erfahrung brachte, war, daß er schon einmal am Ort gemeldet war, und zwar von dann bis dann, wohnhaft da und da, beschäftigt als Volontär bei der Firma Thoms und Harper. Das war immerhin ein Fingerzeig nach dem Weg, den man weiter verfolgen konnte. Kommissar Lürsen und sein junger Assistent Zutenschön hatten unterdessen mit der Durchfuchung des Zimmers begonnen. Stück für Stück mit erstaunlicher Schnelligkeit durch ihre geübten Hände— vom Tascheninhalt aus den Anzügen im Schrank, bis zu dem letzten Fetzchen im Papierkorb— alles wurde durchgesehen, aber die Ausbeute war verzweifelt gering. Bauer wurde zusehends ärgerlicher: es gehörte sich doch für einen anständigen Menschen, daß er ugendwelche Korrespondenz führte, Briefe, Besuchs= oder Geschäftskarten, irgendwelche Anhaltspunkte für einen Bekanntenkreis! Wenn das so weiterging, dann würde man es dem guten Nottebehm., nicht ersparen Lönnen, einen öffentlichen aufruf zu erlassen! Dieser Herr Bareiro wird ja nicht wie ein Einsiedler gelebt haben— wochenlang einsam, schweigend und ohne Ausweis durch die Straßen, die Gaststätten, die Museen geschweift sein! Mit wem war er zusammen gewesen, und Mörder in Betrachts eines Verkehrs lam als „Wenn ich mir eine Bemerkung erlauben darf..., sagte Butenschön— er war sehr jung und aufgeregt,„es ist doch auffallend, daß ein anscheinend'gutsituierter Menn so wenig Geld in seinem Besitz haben soll! Ich möchte doch fast vermuten, daß er bestohlen worden ist.“ „Bestohlen? Kann sein!“ knurrte Bauer, die Zigarre zwischen den zusammengebissenen Zähnen. „Aber nicht von einem Unbekannten! Sehen Sie sich den Mann an, der da liegt! Sieht er aus wie iemand, der sich umbringen läßt ohne einen Muck schär“### gehen? Stellen Sie sich vor, Butenschon, vuß in Ihr Zimmer plötzlich jemand eindringt, der mit dem Revolver auf Ihre Brust die Brust wohlverstanden und nicht auf den Rücken oder den Hinterkopf. Sie klingeln, Sie schreien, Sie reißen das Telephon herunter, Sie stürzen sich auf den Kerl, um ihm die Waffe aus der Hand zu schlagen, irgend etwas tun Sie, aber Sie lassen sich nicht kaltblütig erschießen. Und weil der Betreffende, der diese Absicht haben sollte, oas weiß, darum versucht er es gar nicht erst Wenn ein Verbrecher, in der Absicht zu rauben, überhaupt eine Waffe bei sich hat, und er betritt ein Hotelzimmer, in dem er wider Erwarten den ter anwesend findet, dann zieht er sich mit Entschuldigung zurück, aber er schießt nicht. Od#er##allenfalls— müßte er überrascht worden ## aber dann hätte er sich die Mühe gemacht, den Toten anders herumzulegen und dem Revolver eiren andern Platz zu geben... ziemlich unwahrscheintich, vaß er ihn dann hat liegenlassen! Butenschön! Wer hier geschossen hat, der vareüher seine eigene Tat so erschrocken, daß ihm vie Wasse aus der Hand gefallen ist, und er überhaupt nicht mehr an sie gedacht hat! Und dieser Mann— wie heißt er? Bareiro war nicht entsetzt über das Eindringen seines Mörders, er hat nicht mit ihm gerungen, ist nicht vor ihm geflohen, er hat ihn wie einen Besuch empfangen— aber wer war dieser Besuch? Wen überhaupt hat Bareiro Ter, supiangen, und wen zuletzt? Vor ein paar Mit einem Aufseufzen wendet sich Bauer wieder auf seinem Stuhl um und betrachtet mißLürsen ihm unterdessen auf die Schreibtischplatte gelegt hat... höchst unergiebig! Ein paar Trambahnbillets... und nicht einmal von derselben Strecke. Wenn der Mann wenigstens immer an derselben Haltestelle ausgestiegen wäre, es wäre ein winziger Hinweis! Einen Zettel als Zeichen zwischen die Blätter des Telephons gelegt — nicht einmal eine Nummer darauf geschrieben. ##x Zgreiro hat einem die Sache nicht gerade er. Butenschön hat eine große Bewunderung für seinen Chef. Er arbeitet so ruhig und sachlich. man könnte fast sagen, mit Gemütsruhe, und es stört ihn nicht im geringsten, daß hinter seinem breiten Rücken die Leiche eines Ermordeten liegt. auch die Untersuchung soweit abgeschlossen ist, man kann den Toten nicht entfernen, es wimmelt jetzt auf den Gängen von Leuten, die zum Abenoessen gehen oder sich dafür umkleiden wollen— soviel Rücksicht nimmt man schon auf den armen Nottebohm, daß man sich für den Transport die stillste Stunde der Nacht aussucht. Frlapsespein“ dieser breite, ruhige Rücken und Bäiff ausoper“ ößt einen leisen, langgezogenen "„Butenschön wie ein Alarmsignal in die Glieder fahrt. Bauer hat die Schreibmappe geöffnet, nicht in der Hoffnung etwas Besseres zu als allenfalls ein paar Abdrücke auf dem Löschblatt, aus denen man eine Anschrift rekonstruieren kann... und was ihm in die Hände ist ein kleiner Stapel Briefe, an Herrn Guteiro gerichtet. Die Umschläge tragen alle dieselbe Handschrift unverkennbar die Handschrift einer Frau. Bewscham zießz, Bauer den ersten Bogen aus dem Anschlag— vie bewegung hat etwas Feierliches: Butenschön jedenfalls hält den Atem an. drr 2 5, Bogen ist leer— leer bis auf den Auf###„,Hotels,„Ebenso der zweite, der dritte, ver vieln, kein Wort darauf, leere, neue Briefbogen des Hotels, in Umschläge gesteckt, die nach dem Datum des Poststempels ein Jahrzehnt alt sind. Butenschön steht vor einem Rätsel. :„Was bedeutet das, Butenschön?“ Bauer sieht i! Halb zugekniffenen Augen zu ihm auf. Er hat „####rt, an seinen jüngsten Affistenten Fragen zu fleuen, wie ein Lehrer an einen Schuljungen. „Keine Ahnung, Herr Rat!“, Bauer tut einen tiesen Zug an seiner Zigarre,„daß diese Kuverts den Einoruck machen sollen, als ob sie gefüllt wären, denn ich nehme nicht an, daß jemand mit der Post ein Dutzend leere Blätter verschickt. Außerdem wird uns Herr Nottebohm sehr schnell unterrichten können, ob diese Bogen so alt sind wie die Poststempel, aussehen tun sie nicht so. Irgend etwas wird sich ja im Aufdruck oder in der Papierqualität geändert haben. Wenn nun diese Bogen jetzt, kürzlich, in die leeren— und nebenbei gar nicht passenden Kuverts gesteckt sind, dann dam dersenige, der das getan hat, einen Zweck rumit versolgt haben... den Zweck einer Täuschung. Begreifen Sie, Butenschön?“ „Nein!“ sagte Butenschön stramm. „Schade!“ seufzt Bauer bekümmert.„Wenn ia etig, S chuus vornimmt oder beabsichveistricht er sich irgendeinen Vorteil davon. Einen ideellen oder materiellen. Es könnte sein, daß eine eifersüchtige Frau Briefe an diesen...“ er wirft einen flüchtigen Blick auf den Umschlag, Liebesbriese ginge nando Bareiro entwendet hat. Liebesbliese einer Frau natürlich, und die Kuverts mit leexen Bogen ausgefüllt hat, um ihn den Vereuf nicht gleich merken zu lassen.“ schtbar erseichter. „.„Das wird es nicht sein, Butenschön.“ Bauer feufzt noch kummervoller.„Immerhin wäre es wärenl Hieses, daß au diesen Einsall gelommen von Liebesbrieseni Frau sich in den Besitz — aucmi“ an ihren Geliebten setzen will venn sie noch so alt sind, was die Sache böhsiagunu ein siche macht— das wäre meigtogen der ideelle Vorteil. Ich bin mehr geneig.. den materiellen zu glauben. Daß irgend gemand— und vielleicht Herr Bareiro selbst— diese Biese verkaufen wollte, nach Gewicht sozusagen, und daß er darum den leeren ein Gewicht geben mußte, das nicht oder nicht mehr vorhanden „Dann wäre also dieser Bareiro“ in junge Gesicht schießt die Röte der Erregung,„ein treiben woltes Ein hunsgedeiesen Handel alsos Ba da in gemeiner Erpresser nu, vu in en ja weiß Gott nicht schade um (Fortsetzung folgt) Nr. 299— 132. Jahrgang Ausgabe Nounie Awale Atentaltin aum Aufleesten Einsett W.ä.;#lingkaufen dingen die Trauben für Schalfe 01 sehr hoch. Erst nach der der Blatelf ausgebals st wachdem das Zührungstor amberief—ipruz und noch zwei weitere Kombinationverfoige erzielt worden waren. Die kernte#toch auf 2:3(1:0) abschwächen.— In Gelsengielt Alemannia knapp 1:0(1:0) das bessere Enve gegen Arminia Bieleseld. Auch in diesem Spiel zeigten die Bieleselder ein technisch gutes und energievolles Spiel, das die Platzelf zur vollen Entsaltung und zum restlosen Einsatz ihrer Kampfmittel zwang.— Einen ausgeglichenen Gang gab es in Se##% die Platzelf gegen Westsalle keunte.— Steusa:•0) verdient für sich entscheiden hart und energiebetont kämpften Larussia Dortmund und Horst Emscher um ####n Punktg. Die Borussen bebielten dank besserer Aufbauarbeit 3:2(2:1) das bessere Ende. Die Ergebnisse: Röhlinghausen— Schalke 04.... 2:3(1:0) Alemannia Gelsenkirchen— Arminia Bielefeld 1:0(1:0) BfL. Altenbögge— Westfalia Herne.... 4:3(2:0) Vorussia Dortmund— Tus Horst=Emscher 3:2(2:1) 06/07 überfuhr den Gegner der 1. Fußballklasse setzte es am 3. Dezembersonntag einige saftige Ueberraschungen. Union Herford festigte seine Spitzenstellung wiederum, unerwartet; Spielverein 06/07 aber sertigte die Paderborner Vorstädter gleich zweistellig ab, während der VfB. die Punkte mit den Gästen aus Oeynhausen teilen mußte, und endlich mußten die Klein=Berliner die Punkte in Paderborn lassen. BfB.— BV. Oeynhausen 4:4(4:0). Der Ausgang und Halbzeitstand des Kampfes lassen erkennen, daß nach der Pause etwas nicht in Ordnung war. Die Rotweißen spielten wie aus einem Guß und Badestädter kaum eine Erfolgsmöglichkeit. # Rahrmann und Pundtmann sorgten bis zum Wechsel für vier Erfolge. Der Mittelstürmer Witte 5s Bechtsaußen. L#. Statißt auf Reutsauben. Dieser Ausfall machte sich nann auch bei den Rotweißen im Verlauf der weiteren Spi=leangtuns sehr bemerkbar. Der Kampf wurde hart nicht mehr tadelfrei durchgestanden. Der sche sah sich daher veranlaßt, auf beiden Seiten zwei Spieler des Feldes zu verweisen. Die Babestädter waren nun in der zweiten Halbzeit die Glücklicheren, sie Erergaie und Fszen.. ie Ersoige durch Eneigre und Ausbauer aufholen. 06/07— SV. Neuhaus 11:0(4:0). wit der wohr sundsitge Angelegenbeit für die Hiesigen, mit der woohl mum emand gerechnet hatte. Sturm und der Platzelf arbeiteten planvoll zusammen und schalteten den gegnerischen Angriff mehr und mehr aus, der nur zu gelegentlichen Vorstößen kam. Die hiesige Abwehr mit Ruschel im Tor zeigte sich den wenigen gefahrvollen Situationen gewachsen. An den Erfolgen sind Müller 3, Eberle 3, Zrobek 2, Knoche 2 und Kalz 1 beteiligt. Während Neuhaus nicht an die Form der letzten Spiele anknüpfen konnte, überbot der seine bisherige Form erheblich und besetzte damit den zweiten Tabellenplatz kinter Union Herford. Rotweiß Paderborn—SpBg. Schildesche 7:2(1:1). bis zuu. Halbzeit bielten die Kleinberliner das Bennen aue wan erzielte sogar schon in der zweiten a mimte dem die Gastgeber erst in der em wachte, den Ausgleichstreffer folgen ließen. Nach dem Wechsel jedoch war es mit den Hiesigen vorbei. Während die Platzelf bei anhaltender drückender Ueberlegenheit noch sechs Treffer anbringen konnten, langte es vei den Gästen nur noch zu einem Erfokg. Der Rundlunk am Montag Reichsprogramm: 15—16 Uhr: Klassische Lied= und Kammermusik mit Hans Hotter und andere.— 16— 17 Uhr: Unterhaltsame Orchestermusik der Gegenwart.— 17.15—18 Uhr: Beliebte Unterhaltungs= und Tanzmusik.— 18—18.15 Uhr: Das neue Buch: Feldpostbücher.— 20.15—22 Uhr: „Für jeden etwas“.— Deutschlandsender: 17.15—18.30 Uhr: Sinfonische Musik(Sehlbach, Pfitzner, Beethoven).— 20.15—21 Uhr: Humor bei Bach(Chor= und Kammermusik).— 21—22 Uhr: Richard Strauß. SpVg. Gütersloh— Union Herford 1:5(1:0). vis der Halbzeitstand besagt deutlich, daß die Platzelf Fraß technie“ ein zäher, gleichwertiger Gegner war. vor der Pause dei Friege deit der Werresädter wurde ließ die Blatzelf merss aleich nicht erreicht. Dann aber Gäste an technisch u die Reserven der vier Tore zusiange rachten Brackweder Westfalen überraschten Sonntag mit wngiien Jußballklasse wartete man am Sonnlag mir zwei bemerkenswerten Ueberraschungen auf. Westfalia Brackwede schlug den LSV. Gütersloh einen Troch uber u S3. Reichsbahn sicherte sich Halbzeit 7.0),.“ generen Sieg über Brale(1510— Westfalia Brackwede— LSV. Gütersloh 6:1(1:0). gemiefen, daß..1 Ver schon darauf hinng feben, aber zu7 ernsih Pt P mie aerache, troßdem datte wohl niemand ernsroaft damir gerechnet, daß sie in Brackwede so bösartig gerupft werden würden. Die Brackweder Jung westsalen aber brachten dieses Kunststückchen fertig. Die Geikssshes#rachten in der Tat eine Mannschaftsleistung en.— jede bisherige Leistung weit in den Schatten neut. Uno es war nicht ein einmaliges Aufflackern, ur sinem Haiben.y ## Lutend Toren seinen Ausdruck fand — während sich der Gegner mit dem Ehrentor zuommengen...... da6 die Westialen den seben Linnen.ie mit großer SV. Reichsbahn— TuS. Brake 15:0(7:0). richiges Schützenses. Zwar kam auch diegr man es kaum erwartet hatte. Heut um auch bieser Erfolg„wicht von ungefähr“. Die Reichsbahnsportler haben nämlich zur Zeit eine unr Pieier g#iedie Beine gestelt, die es in sich hat und Gu# i##tinnung noch manchem Gegner eine harte nup zu macken geben wird. Jedenfalls scheint sich für die Reichsbahnsportler das Blattchen gewendet zu haben. Die Mannschaft spielte am Sonntag wie aus einem Guß, und so sielen auch die Tore wie reise Früchte, sa, es hätten leicht noch mehr Tore sein können! Man darf daber auf die künftigen Spiele der Bahnsportler mit Recht gespannt sein. 3. Klasse. Im Ummeln trennten sich die Turner vom SV. S###: naumn ausn hönen Kamp Keine Handballspiele : In der Handballbereichsklasse sielen in der Nordstaffel die beiden angesetzten Spiele: Hindenburg Minden gegen LSV. Gütersloh und MSV. Hersord— 2V. Altenhagen aus. Boxen Runge schlug auch Tiedtke. Mittelpunkt der Wuppertaler Amateurboxkämpfe war die Begegnung unseres Olympiasiegers Herbert Bielefeld, Montag, 21. Dezember 1942 Runge mit dem Berliner Mann Tiedite, der für den verletzten Kleinholdermann einsprang. Tiedtte wehrte sich tapser, war aber alles in allem kein ebenbürtiger Gegner und verlor klar nach Punkten, nachdem er in der zweiten Runde einmal bis neun zu Boden war. Eissport Hoher deutscher Eishockeyfieg. Einen hohen Sieg errang mit 10:2(3:0, 6:2, 130) Toren die deutsche Eisbockey=Nationalmannschaft am Sonnabend in ihrem ersten Länderspiel der neuen Wettkampfzeit gegen die gut vorbereitete slowakische Auswahl. 5000 Zuschauer, unter ihnen der slowakische Innenminister Sano Mach, waren im Preßburger Eisstadion Zeuge eines überaus schnellen und schönen Spiels, in dem die Deutschen technisch und taktisch überlegen waren. Baiers vor 8000 Münchenern. Im Münchener Prinzregentenstadion bewunderten am Sonntag 8000 Zuschauer die guten Leistungen des Ehepaars Maxi und Ernst Baier. Schwere Strafen für Kriegsderprecher Der Sachbearbeiter beim Viehwirtschaftsverband in Schleiz, Karl Ruß, stand mit mehreren Mitangeklagten, hauptsächlich Fleischermeistern, vor dem Sondergericht in Jena. Er stellte an die Mitangeklagten Schlachtscheine aus, ohne sie auf die Kontingente der einzelnen Fleischer anzurechnen, wodurch diese wieder in der Lage waren, an bevorzugte Kunden markenfreies Fleisch abzugeben. Dabei nahm er gelegentlich Geschenke wie Wurst ohne Marken, Zigaretten, kleine Geldbeträge und Schokolade entgegen, und ließ sich auch von einem dessen Kraftwagen für Fahrten zur Verfügung stellen. Insgesamt entzog er auf diese Weise etwa 70.000 Klg. Fleisch der ordentlichen Bewirtschaftung. Die mitangeklagten Fleischer waren mit verschieden großen Mengen an diesen Schiebungen beteiligt. Die zwei Hauptangeschuldigten unter ihnen entzogen sich ourch Selbstmord der Verantwortung. „„Das„Sondergericht verurteilte den verbrecherischen Beamten wegen Kriegswirtschaftsverbrechens, schwerer Bestechung und Zeugenmeineides zum Tode, ferner den Viehhändler Ernst Geithner aus Gräsenwarth zu sieben Jahren, die Flkischexmeister Zugo Seidel auf Gräsenwarth zu ieven Jahren, Max Neumeister aus Schleiz zu sechs Jahren, Otto Krauße aus Schleiz und Robert Schwytz aus Hirschberg zu je 4½ Jahren, Hermang Lang aus Tanna zu vier Jahren Zuchthaus. Weitere Beteiligte wurden ebenfalls zu schweren Strafen verurteilt. Das Todesurteil wurde bereits vollstreckt. " Der Stechviehhändler Anton Höllmüller aus d. Donau und der Fleischhauer Ferdinand Kroißzmayr aus Krema hatten sich vor dem Sondergericht in Wien wegen Kriegswirtschaftsverbrechens zu verantworten. Höllmüller hatte in erheblichem Ausmaße Kälber und auch einige Schweine schwarzgeschlachtet und das Fleisch zum überwiegenden Teil an Kroißmayr abgesetzt, der wieder an bevorzugte Kunden ohne Markenabgabe verkaufte. Das Sondergericht verurteilte die beiden Saboteure an der Kriegswirtschaft des deutschen Volkes zu schweren Freiheitsstrafen. Höllmüller erhielt 10 Jahre und Kroißmayr 9 Jahre Zuchthaus. FAMLLIEN-ANZEIGEN In dankbarer Freude zeigen wir die Geburt eines Stammhalters an: Anni Schönemann, geb. Könemann Werner Schönemann, Hauptfeldwebel, z. Zt. im Felde. Bielefeld(Milser Straße 18. z. Zt. Städt. Krankenhaus), den 18. Dezember 1942. Christoph. Die Geburt eines gesunden Jungen zeigen wir in dankbarer Freude an. Anneliese Nickol, geb. Hever Dr. Gerd Nickol, Hamm i.W. Lilienstr. 11). 18. Dezember 1942. Wir freuen uns über die Geburt unseres dritten Kindes, eines gesunden, kräftigen Jungen. Marianne König, geb. Ziegler Walter König, z. Zt. Wehrmacht. Steinhagen Westf., den 18. Dezember 1942. Jutta, Die glückliche Geburt eines Töchterchens zeigen an: Oscar Sarhage jun. u. Frau Martha, geb. Buck. Bielefeld(Oelmühlenstr. 89 b. z. Zt. Städt. Krankenhaus), den 18. Dezember 1942. Ingeborg. Unsere Hildegard hat ein Schwesterchen bekommen. In dankbarer Freude Elfriede Schnieder, geb. Müller Richard Schnieder, z. Zt. Soldat. Bielefeld, den 18. Dezember 1942. Ihre Verlobung geben bekannt: Wilma Kindsgrab Wilhelm Wehring Lippereihe Nr. 20. Westrup Nr. 119, im Dezember 1942. Heute morgen um 10.40 Uhr ist mein lieber Mann, unser guter, treusorgender Vater, Schwiegersohn, Bruder, Schwager, Onkel. Neffe und Vetter Emil Blomberg im Alter von 54 Jahren nach längerer Krankheit in Frieden heimgegangen. In tiefer Trauer: Anna Blomberg, geb. Strothmann/ Anneliese Blomberg Lieselotte Blomberg. Bielefeld, den 18. Dezember 1942 Am Lothberg 14. Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 22. Dezember, um 14.30 Uhr von der Friedhofskapelle in Bethel aus nach dem Gadderbaumer Privatfriedhof statt. Mit den Angehörigen betrauern wir das Hinscheiden eines treuen, langjährigen Mitarbeiters. Betriebsführer und Gefolgschaft der Firma Kochs Adlernähmaschinenwerke A.-G. Ihre Kriegstrauung geben bekannt: Ufkz. Willy Jendrzeizik, z. Zt. im Oeten/ Erika Jendrzeizik, geb. Luckow. Bielefeld, Stapenhorststr. 151 Wir haben uns vermählt: Helmut Habig, Verw.-Maat, z. Zt. Kriegsmarine Hedwig Habig, geb. Duttmann. Bielefeld(Ellerstraße 31), den 19. Dezember 1942. Wir erbielten die tieferschütternde Nachricht, ∆ daß mein über alles geliebter, herzensguter Mann und glücklicher Vater unserer kleinen Rosemarie, unser guter Sohn. Schwiegersohn, Bruder und Schwager, der Grenadier Rudi Heitmann Im Alter von 30 Jahren am 7. 11. 1942 bei den schweren Kämpfen in Sowjetrußland den Heldentod für sein Vaterland fand. Er wurde auf einem Heldenfriedhof beigesetzt. In tiefem Leid: Frau Käthe Heitmann, geb. Bähr u. Töchterchen Rosemarte Rudolf Heitmann u. Frau Johanne, geb. Fillies/ Fam. Gustav. Bähr und alle Angebörigen. Brackwede(Kulbrockstr. 16). Rothenfelde. Porta bei Minden. im Dezember 1942. Wie den Angehörigen trauern auch wir um einen lieben Arbeitskame raden. Betriebsführer u. Gefolg. schaft der B. Maier K.-G., Brackwede I. W. Statt besonderer Anzeige. Heute nacht 1 Uhr starb plötzlich und unerwartet mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel, der Schneidermeister Bernhard Silberberg im Alter von 80 Jahren. In tiefem Schmerz: Wwe. Marie Silberberg, verwitwete Reineke, geb. Sabelgunst nebet Kindern und allen Anverwandten. Theesen Nr. 129, Bielefeld, Herford, Essen, Windheim, Oeventrop und im Felde, den 19. Dez. 1942. Die Beerdigung findet em Mittwoch, dem 23. Dezember 1942 vom Trauerhause aus statt. Vorfeier 2.30 Uhr. Von Weser bis Rhein Züchtererfolg Hamm. Zu der 174. Zuchtvieh=Absatzveranstaltung der Westfälischen Herdbuchgesellschaft am vergangenen Freitag waren 129 Bullen und 160 Rinder aufgetrieben. Als bester Bulle der Auktion wurde von den Preisrichtern ein Zeus15571=Sohn„Zigeuner", Kat.=Nr. 18, herausgestellt. Züchter des Bullen ist SchulteDöinghaus in Mastholte(Kreis Wiedenbrück). „Der Bulle ging nach hartem Kampf in den Beder Kreisbullenhaltungsgenossenschaft Höxter über. Die Bullen wurden sämtlich verkauft, größtenteils zum Stoppreis. Tochter des Dreizehnlindendichters gestorben. „„Rieheim. Am Freitag vergangener Woche ist Fräulein Elisabeth Weber, die Tochter unseres Dreizehnlinden=Dichters Friedrich Wilhelm Weber, im Alter von 92 Jahren in Nieheim gestorben. Sie war die Hüterin des Erbes des bekannten westfälischen Dichters. Druck und Veriag. J. D. Koster Nacht, Verlager: Dr. Reichard Kaeller Hauptschriftleiter Carl Kühne.— Anzeigenleiter: Alfred Apostel: alle in Bielefeld.— Zur Zeit ist Preisliste Nr. 31 gültig Statt Karten. Nach kurzer, schwerer Krankheit ging heute nachmittag mein innigstgeliebter Mann, unser herzensguter Vati, Schwiegervater und Oeppchen, unser guter Bruder u. Schwager, OrthopädieSchuhmachermeister Heinrich Wedeking im Alter von 53 Jahren für immer von uns. In tiefer Trauer: Maria Wedeking, geb. Wunderlich Magdalena Bröenhorst, geb. Wedeking Feldw. Heinz Bröenhorst/ Karl Heinz Wedeking Maria Wedeking, geb. Benois/ Manfred Bröenhorst, Enkelchen/ Lina Wehmeier, geb. Wedeking Luise Lutze, geb. Wedeking/ Fritz Schmidt und Frau Anna, geb. Wedeking. Bielefeld, den 18. Dezember 1942 An der Krücke 16. Die Trauerfeier zur Einäscherung findet am Dienstag, dem 22. Dez. um 15.40 Uhr auf dem Sennefriedhof statt. Wir trauern mit der Familie um unseren hochverehrten Chef. Gefolgschaft d. Firma MaßschuhWedeking. Am Donnerstag, dem 17. Dezember 1942 in der Frühe entschlief sanft, im festen Glauben an seinen Erlöser, mein lieber Mann, unser lieber Vater, Großvater, Bruder. Schwager und Onkel, der Kaufmann Heinrich Hagemeier im 86. Jahre seines wirkens- und segensreichen Lebens. Wir nehmen in seinem Sinne in aller Stille von ihm Abschied. In tiefer Trauer: Henny Hagemeler, geb. Stroop/ Albrecht Hagemeier Martha Brinkmann, geb. Hagemeier Heinrich Hagemeler Marie Echternkamp, geb. Hagemeier, verw. Limberg) Maria Hagemeler, geb. Wanderstaedt Heinrich Brinkmann EmmyHagemeier, geb. Uffelmeier/ Walter Echternkamp und 6 Enkelkinder. Bielefeld, Am tiefen Weg 2. Wir bitten freundlichst von Beileidsbesuchen absehen zu wollen. Statt jeder besonderen Anzeige! Heute abend verschied nach kurzer, schwerer Krankheit unser lieber, herzensguter Sohn und treuer Bruder, unser liebes Enkelkind Karl-Heinz Oberbeckmann im Alter von 16 Jahren. In stiller Trauer: Wilhelm Oberbeckmans u. Frau Emma, geh. Varnholt] Erika, Jise und Ernst Pamilie Oberbeckmann] Pamilie Varnholt. Isselhorst, den 18 Dez. 1942. Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 22. Dezember. nachm 3.45 Uhr auf dem Friedhof in Isselhorst statt.„Die Vorfeier in der Kirche beßinnt um 3 Uhr. Heute morgen 9 Uhr entschlief sanft nach längerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden meine innigstgeliebte, herzensgute Frau, meine liebe, gute Schwester, Schwägerin, Tante und Kusine Helene Pottkamp geborene Güse im Alter von 57 Jahren. In tiefer Trauer: Wilhelm Pottkamp Clara Güse. Hillegossen, Fulda, 19. Dez. 1942. Die Beerdigung findet am Mittwoch, demf 23. Dezember 1942, um 3 Uhr nachm. auf dem Friedhof in Heepen statt. Vorfeier um 1.30 Uhr im Trauerhause Hillegossen Nr. 18. Am Freitag, dem 18. Dezember, um 17.15 Uhr ist unsere liebe, treusorgende Mutter, Schwiegermutter Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Elisabeth Blumberg geb. Obermeyer nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 55 Jahren in Frieden heimgegangen. Im Namen aller Angehörigen: Rolf Blumberg, z. Zt. Münster i.W. Allred Blumberg. z. Zt. im Felde Edelgard Blumberg, geb. Dupke. Bielefeld(Luisenstr. 41. 2 Zt. Ludwig-Lepper-Straße 12), den 18. Dezember 1942. Die Beerdigung findet in aller Stille statt. Stadttheater Bielefeld. Dienstag, 22. Dez., 18—20.45 Uhr, A. 12. Vorst., Pr. II: Der Biberpelz, Komödie von Hauptmann.— Montag, 28. Dez. 17.30—21.30 Uhr. Pr. II: Hamlet, Prinz von Dänemark, Tragödie von Shakespeare. KLEINKUNST Am Freitag, dem 18. Dezember, um 17 Uhr durfte unsere liebe Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante Hanna Homann im Alter von 27 Jahren in Frieden heimgehen. In stiller Trauer: Heinrich Homann und Frau Alwine, geb. Teismann und alle Anverwandten. Gadderbaum, Post Brackwede, Eggeweg 106. Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 23. Dez., um 14 Uhr von der Kapelle des Pellafriedhofs in Gadderbaum aus statt. Vorfeier daselbst um 13.30 Uhr. Mit den Angehörigen trauern um ihre liebe und treue Arbeits. kameradin Betriebsführer und Gefolgschaft der Firma Damm & Johanning. Trocadero. Großkabarett. Abends täglich 20 Uhr. Mittwochs, donnerstags, sonnabends, sonntags auch 15.30 pünktlich das volle Programm. Freitags geschlossen.— Täglich das große Programm. Auslese der Artistik.(31 LICHTSPIEL-THEATER Universum zeigt nur noch heute das übermütige Filmlustspiel:„Kik!“ mit Anny Ondra, Hermann Thimig, Paul Otto, Jos. Eichheim. Willy Scheffers u a. Ein echtes Filmlustspiel voll Witz und tollen, komischen Situationen. Anny Ondra— übersprudelnd vor Lebensfreude, immer lustig und lachend! Für Jugendliche nicht zugelassen. Spielzeiten: 2.10, 4.20 und 6.30 Uhr. Capitol nur noch bis Mittwoch in Wiederaufführung 2. 4, 6.20 Uhr, Kassenöffnung 1.45 Uhr Die schwedische Nachtigall mit Iise Werner, Karl Ludwig Diehl, Joschim Gottschalk. Woche. Jugendliche nicht zugelassen. Gloris zeigt bis einschl. Mittwoch (Kassenöffnung 2.00 Uhr) eine amüsante Wiederaufführung voll Temperament und Rhythmus„Ungarmädel“ mit Margit Symo, Georg Alexander, R. A. Roberts. Grit Haid, Erie Ode, Adele Sandrock, Leo Peukert u. a. Neue Wochenschau.— Jugendliche nicht zugelassen. Lichtburg. Nur noch heute den Spitzenfilm der Bavaria:„Kleine Residenz“ mit Fritz Odemar, Lil Dagover, Joh. Riemann, Winnie Markus. Wochenschau Kulturfilm. Jugendl. ab 14 Jahren haben Zutritt. Schauburg. Nur noch heute Kontag der Großfilm in Wiederaufführung:„Menschen vom Varieté“ mit La Jana, Karin Hardt, Attila nörbiger, Hans Holt. Wochenschau Kulturfilm. Abenteuerlich, spannend, sensationell. Anfang 5.15, 7.30 Uhr. Jugendliche haben keinen Zutritt. Stellenangebote Tuche für meinen meister losen Betrieb einen älteren Bäcker= und Konditorgehilfen. Meisterbrief erforderlich. Frau Karl Joly, Herford, Bäckerstraße 6. Herren=Pelzkragen, neuwertig, für 60 RM. zu verkaufen. Eil-Angebete u. V 2193 an die W. Z. für Rundfunkgeräte. Damit diejenigen Volksgenossen ihr Gerät bekommen, die einen Rundfunkempfänger dringend brauchen. ist jetzt angeordnet worden, daß Empfänger nur noch gegen Bezugschein abgegeben werden dürfen. Solche Bezugscheine werden ausgegeben an Schwerkriegsbeschädigte. die aus der Wehrmacht entlassen sind. an Haushaltungen, die durch Feindeinwirkung ihr Rundfunkgerät verloren haben, an Rückwanderer, Umsiedler und Flüchtlinge. Ihr Rundfunkberater wird seinen Stolz dareinsetzen, die Inhaber von Bezugschei nen für ein Rundfunkgerät mit seiner ganzen Sachkunde zu beraten und ihnen zu dem Gerät verhelfen, das am geeignetsten ist. 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