— S„ e enende Paf hrig Bosäeie Bi. i. Cesäier 95 sia burch hohere Gewalt, Verbot oder Betriebsstöbrung u. 26. uid Gantiach, von 8 vo u. vräzgun,. Gleriche in Pachun, Verlag und Druck: Laupenmuglen amp; Dierichs in Bochum Samstag Sonntag 21./22. März 1936 43. Jahrgang Nummer 69 Samstagsausgabe 15Pf. mit„Bochumer Dopf. Illustrierte“... 20 Pf. Zur Zen Geriaisgnannobm guhr— Hauptgeschäftsstelle: Rathausplatz 8. welgen an#Hj., wielgea tan. 84 u, eite.5 Pf. . Familien= e nicht der zen(Stelleneereins= oder Uhren 25 Pf. - Schluß der is erscheinende Abdruck fernmmen werden. 1551, 52, 53 Almogiche Orrschlage Die Trutscheif? Der Terürne An...“ dnb London, 20. März. Die Denkschrift der Locarno=Mächte hat folgenden Vertreter von Belgien, Frankreich und dem Vereinigten Königreich von Großbritannien und Res ee ece eche machte Mitteilung entstanden ist. schließungsentwurf, in dem die Tatsache des Bruches von Artikel 43 des Versailler Vertrages durch Deutschland festgestellt wird zu dem Zweck, den Signatarmäche gehgen weiter Alkt von der Untersähung, Paz., die Regierungen des Vereinigten Königreiches und Italiens diesem Entschließungsentwurf geben. 1. gepisnhaste Erfilung aler vertragliches, Präiche und der Fesgüische Bedingung für die Ausftechersal 2. es ein Grundprinziy des Völlerrechtes ist, daß eis sce esclesceiste besteche de der Drach des Vezhishzahgne der Kelschn de. woge“ un Versetzung Heg, Vocgeng. Vertrages und tung von Stgeitigkeiten vorgesehenen Prozedur in Widerspruch zu den vorgenannten Prinzipien stehen, 1. die deutsche Regierung durch diese einseitige Maßdrohung der europäischen Sicherheit erscheinen muß. Sie erklären, daß nichts, was vor oder seit dem genannten Bruch des Locarno=Vertrages geschehen ist, den Charakter einer Befreiung der Signatare dieses Sesche e ce ie Secie sice die ihnen obliegenden Vir###gg unprovozierten Angriffes technisch ausgeführt werden müßten. Sie beschließen, die deutsche Regierung einzuladen, 15 Vorbehalt der Besimmungen des nachtehenden AbGerichts mit der vorgenannten Frage bereits erteilt hat. Sie beschließen im Namen ihrer Regierungen, gemeinsam die deutsche Regierung einzuladen, sich mit den nachstehenden vorläufigen Regelungen zum Abschluß der nachstehend in Abschnitt VII vorgese henen Verhandlungen: 1. Jede Entsendung von Truppen oder Kriegsmaterial in die in Artikel 42 des Versailler Vertrages bezeichiot iu. ve v v.. 7 Aaztiger Wirkung eingestell. Die boben, ve v. Zaue Halionten werden sel, Ne. 5. schdeuige Genze eiur=zie, Ast. A ier sesannten host. Diese Joue dant nur vun den gernannten inter2. eine internationale Kommission zu b- Peagschangt ie detruahen, die ursiädk d6 eshehece rich und Deuschlop, Pr. gug ur,(.) Abernammen genannten Abschnitte 9 und VI(.) haben. VII. Unter Bezugnahme auf den in„er, Heatschen DenkGeeuche ui- Hesenaie ven im Verfolg des vortehenden Abschnittes an sie gerichtete Aufforderung ausdrücklich annimmt, vorzuschlagen, Verhandlungen Dove vie, Truppenstärten werden als.... BaBatterien Artillerie nicht (Hier sind die von der deutschen Regierung gegebenen 2: Die miltlärähnlichen Versände(8X., SS. Ur beitsdienst und andere Organisationen) in der besagten Zone werden genau in demselben Zustand belassen, sie vor dem 7. März 1936 gewesen sind. Insbesondere dürfen sie keinesfalls in große Verbände zusammengefaßt werden oder direkt oder indirekt zur Verstärkung w3 Heinerlei Befestigung sarbeiten und keine Vorbereitung des Bodens dürfen in der besagten Zone vorgenommen werden. Flugplätze dürfen 1 2; apgelezz,Aubge hitz, der ische Rezierung ver französische und vie belgische tpierung verpflichten sich ebenfalls, während dieser Zei, oie Entsendung von Truppen in die Zone an der Grenze zwischen ihren Ländern und Deutschland zu unterlassen. VI. Sie verpflichten sich ferner, für die gleiche Zeitdauer alle notwendigen Maßnahmen zu unternehmen, die ge1. eine internationale Truppenmacht einschließlich von Detachements der Armeen der Garantiemächte zu teilzunehmen, denen im einzelnen folgendes zugrunde Hritzung der ven der deuschen Reszenrg, in der Denkschrift vom 7. März 1936 gemachten Vorschläge Nr. 2 bis 5, 2. Abänderung des Rheinland=Statuts, 3. Entwurf gegenseitiger Beistands sakte, die allen Signatarmächten von Locarno offenstehen und dazu bestimmt sind, ihre Sicherheit zu verMit Bezug auf die vier in London vertretenen Sicherbeit besondere Verpflichtungen gegenseitigen Beistandes zwischen Belaien, Frankreich, dem Vereinigten Königreich und Itatien oder einzelnen von ihnen enthalten einschließlichz, ezeig, veter Vorichrungen bschnernächte, sals Versorderlch, Handelns der Unterzeichnexmöger,— ze und technischer Abreden für die Vorbereitung derjenigen Maßnahmen die die praktische Durchführung der übernommenen Verpflichtungen sicherstellen sollen. Die vier Mächte erklären weiter, daß sie übereingekommen sind, im Laufe der Verhandlungen für die Annahme von Maßnahmen einzgtgrfeg,g eie,#gtegabe festig ungen in einer noch zu bestimmenTeheden derzsichtungen im Folle Snatom unmurme So horle man Riobenlters Nirer Feih, ser bernunst.g! Steuern waren von je ein wunder Punkt im politischen Leben. Der Gesetzgeber verfügt nur mit Mißbehagen; denn er weiß, welche Stimmungen Steuern auslösen. Er weiß, daß Finanzbeamte um ihren Beruf wahrlich nicht zu sind, weiß auch, daß die Steuerzahler nur mit größtem Widerstreben ihre„Platen“ rausrücken. Denn für diese Gelder könnten sie sich dies und das und jenes leisten, wenn... Das war so, und wird immer so bleiben. Den Finanzbeamten geht's wie den Aerzten. Beide müssen es als Verhöhnung empfinden, wenn ihnen nach beendeter Visite ein„Auf Wiedersehen!" nachgerufen wird. Da aber Steuern nun einmal das täglich notwendige Brot der Staatsgemeinschaft sind, kann man über sie ebenso wenig wie über seinen eigenen Schatten hinwegspringen. Man kann fluchen, aber man muß zahlen. Mein Freund Fritz glaubte sich diesen natürlichen Notwendigkeiten widersetzen zu müssen. Fritz besitzt seit zwei Jahren einen entzückenden Dackel, seine Liebe und sein Stolz. Das städtische. Fi. nanzamt mahnte ein=, zwei=, dreimal die Hundesteuer an. Fritz blieb harthörig. Zahlte nicht. Zahlte aus reinem Prinzip nicht. Denn in selben Maße, wie er seinen Dackel liebte, haßte er jedes Finanzamt, gleichviel, ob städtisch oder staatlich. Der sonst so vernünftige, für alle politischen Ereignisse, insbesondere für den deutschen Wiederausbau, begeisterte Freund Fritz knöpfte sich unentwegt Ohren und Taschen zu. Das Unglück geschah. Montag morgen stand ein Polizeibeamter vor Fritzens Tür. Nichts half. Fritzens Dackel zog mit hängenden Ohren und mit dem Polizeibeamten davon. Seit jener Stunde will Fritz, der sonst so vernünftige und liebe Kerl, vom neuen Staat nichts mehr wissen. Um 5 Reichsmark Hundesteuer will er am 29. März... Es ist nicht auszudenken! Gestern abend begegnete ich ihm. Fritz läßt wie sein beschlagnahmter Dackel die Ohren hängen. Schimpft auch auf Gott und die ganze Welt, auf das Finanzamt und das Reich. Ich austoben. Das dauert eine geraume Zeit. Dann aber klopfe ich ihm auf die Schulter:„Alter Brausekopf“, beschwichtige ich ihn,„Mensch, deine Logik stolpert über einen Dackel?... Du Esel, schau mal her! Wohin würden wir kommen, wenn der eine vom Hunde, der andere von einer abgeschlagenen Erlaubnis, Tauben zu halten, und der dritte von einem Strafmandat wegen mangelnder Verkehrsdisziplin seine Stimme am 29. März abhängig machen wollte!“...„Na?“... schaut mich groß an. Lange. Sehr lange und ganz groß, und ich weiß, am 29. März wird Fritz als guter Deutscher seine Pflicht tun. Fritz ist vernünstig. 9 I. verbieten oder zu beVIII. e Beteien Sradiens und Jellens, Batele ng n ben un n„.„erte mach sc Kasen. Auck dur Vezrnshr-Zen SteIK. sshgeter dei us eler. Se 8sch. Gechahkanr Giet euchnr Gunt ur Geuthuen Autn ur uer besien Gusensdten uung. 1. witig: er ließ Zeitung. Wie Wunte man auch die einfachsten den Zone zu schränken. In der Erwägung, daß die Erhaltung des Friedens und die Organisation der kollektiven Sicherheit nur durch die Achtung der Verträge und die Begrenzung der Rüstungen sichergestellt werden kann, daß ferner die Wiederherstellung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen den Nationen auf einer gesunden Basis für den Fortschritt des Wiederaufbaues ebenso notwendig ist, erklären sie sich bereit: “ die Vorlage von Entschließungen vor dem Völkerbundsrat zu unterstützen, die eine Einladung aller beteiligten Nationen zu einer internationalen Konferenz zum Gegenstand haben, auf der im einzelnen geprüft werden würden: 1. Abkommen für die Organisation des Systems der kollektiven Sicherheit auf einer genau bestimmten und praktisch wirksamen Basis unter besonderer Berücksichtigung der Formulierung der Bedingungen, unter denen Artikel 16 des Völkerbundspaktes angewandt werden sollte, 2. Abkommen zum Zweck der tatsächlichen Beschränkung der Rüstungen, 3. internationale Vereinbarungen zum Zwecke der Erweiterung der Wirtschaftsbeziehungen und der Aufrichtung des Handels zwischen den 4. die in der deutschen Denkschrift vom 7. März gemachten Vorschläge 6 und 7 sowie die später mit Bezug auf Oesterreich und die Tschechoslowakei gemachten Anregungen. Eingedenk der Tatsache daß die aus Artikel 7 des Locarno=Vertrages ihren Regierungen obliegende. Ben pflichtung in keiner Weise die Pflicht des Vötrervundes ## Seite 2 Nr. 69„ Bochumer Anzeiger„ Samstag Sonntag, 21./22. März 1936 einschränkt, jede zum Schutze des Weltfriedens klug und nützlich erscheinende Maßnahme zu treffen, sowie unter Bezugnahme auf die Entschließung des Völkerbundsrats vom 17. April 1935 betr. den von den Mitgliedern des Völkerbundes einzuschlagenden Weg im Falle einer einseitigen Aufkündigung von Verpflichtungen im Zusammenhang mit der Sicherheit der Völker und der Aufrechterhaltung des europäischen Friedens. beschließen sie 1. gemäß Artikel 11 des Paktes dem Völkerbundsrat von der einseitigen Maßnahme Deutschlands, die als Gefahr für die europäische Sicherheit und als Bedrohung des Friedens erscheint, Kenntnis zu geben, und 2. demzufolge dem Völkerbundsrat die angeschlossenen Entschließungen vorzuschlagen, wobei der deutschen Regierung vorbehalten bleibt, ihre Bemerkungen zu diesen Vorschlägen zu machen. Der Entschließungsentwurf, der dem Völkerbund vorgelegt werden soll, lautet folgendermaßen: I. Der Rat, eingedenk dessen, daß er selbst ebenso wie die Völkerbundsversammlung bei verschiedenen Gelegenheiten die Bedeutung der Locarno=Verträge vom Standpunkt der Aufrechterhaltung von Frieden und Sicherheit anerkannt hat: In der Erwägung 1. daß die genaue Beachtung aller Vertragsverpflichtungen ein Fundamentalsatz des internationalen Lebens und eine wesentliche Bedingung für die Aufrechterhaltung des Friedens ist, 2. daß es ein wesentlicher Grundsatz des Völkerrechts ist, daß keine Macht sich selbst von vertraglichen Verpflichtungen befreien und auch nicht die Bestimmungen eines solchen Vertrages ohne Zustimmung der anderen Vertragspartner abändern kann, 3. daß der Bruch von Artikel 43 des Versailler Vertrags und die einseitige Handlung, welche die deutsche Regierung in Verletzung des Locarno=Vertrages ohne Anrufung der im Vertrag von Locarno zur Regelung von Streitigkeiten festgelegten Prozedur vorgenommen hat, mit diesen Grundsätzen in Widerspruch steht, ist der Auffassung, daß 1. die deutsche Regierung durch diese einseitige Handlung sich keine legalen Rechte erworben hat; 2. daß diese einseitige Handlung dadurch, daß sie ein neues Element der Unruhe in die internationale Lage einführt, notwendigerweise als eine Bedrohung der europäischen Sicherheit erscheinen muß; beauftragt einen Ausschuß, zusammengesetzt aus......, mit der Aufgabe, dem Rat Vorschläge hinsichtlich der den Völkerbundsmitgliedern zu empfehlenden praktischen Maßnahmen zu machen. II. In der Erwägung, daß die deutsche Regierung geltend gemacht hat, daß der französisch=sowjetrussische Unterstützungspakt mit dem Vertrag von Locarno unvereinbar ist und daß infolge dieser Unvereinbarkeit die deutsche Regierung nicht nur berechtigt war, den Vertrag von Locarno zu kündigen, sondern auch deutsche Truppen in die entmilitarisierte Zone zu entsenden, daß auf diese Weise eine Rechtsfrage aufgeworfen worden ist, welche zweckmäßigerweise dem Ständigen Internationalen Gerichtshof vorzulegen wäre, wenn die beteiligten Mächte sich bereit erklärten, sich der Entscheidung des Gerichtshofes zu unterwerfen, was die französische Regierung ihrerseits zugestanden hat, fordert der Rat die deutsche Regierung auf, dem Ständigen Internationalen Gerichtshof die bezeichnete Frage unter den vorstehend erwähnten Bedingungen vorzulegen und ihn zu ersuchen, seine Entscheidung sobald wie möglich zu geben, wobei als ausgemacht gilt, daß die Parteien sich sofort der Entscheidung des Gerichtshofes unterwerfen werden. III. In der Erwägung, daß die einseitige Handlung Deutschlands notwendigerweise als eine Bedrohung des europäischen Friedens erschien und daß sie infolgedessen— ohne die Anwendung der Artikel 1 und 4 des Locarno=Vertrages zu präjudizieren— von seiten der Mitglieder des Völkerbundes in Anwendung des Artikels 11 der Völkerbundssatzung und in Uebereinstimmung mit diesem Artikel, den Beschluß zu jedem Schritt herbeizuführen geeignet ist, der weise und wirksam zur Erhaltung des Friedens der Völker erscheinen kann, nimmt der Rat Kenntnis von 1. der Erklärung, die im Namen von Belgien, Frankreich, dem Vereinigten Königreich und Italien abgegeben worden ist hinsichtlich des Inkraftbleibens der Rechte und Verpflichtungen aus dem Locarno=Vertrag, soweit diese Mächte in Frage kommen:.. 4, Begi, 2. der Mitteilung, die ihm durch die Regierungen von Belgien, Frankreich, des Vereinigten Königreichs und Italiens über die Maßnahmen gemacht worden ist, die im Hinblick auf die Lage, die durch die Verletzung der in Artikel 42 des Versailler Vertrags bestimmten Zone entstanden ist, erwogen werden. gierung alle praktischen Maßnahmen ergreisen wird, die Seiner Majestät Regierung zu Gebote stehen, um die Sicherheit Ihres Landes gegen einen nicht provozierten Angriff zu gewährleisten; genannten Vereinbarung vorgesehen ist, herstellen bzw. fortsetzen wird: 2. und weiterhin auch in Zukunft im Völkerbundsrat sich bemühen wird, die Formulierung aller mithelfenden Empfehlungen zur Aufrechterhaltung des dens und des Respekts für das Völkerrecht durch den letzteren sicherzustellen. d) zu diesem Zweck den Kompakt zwischen den Generalstäben unserer beiden Länder, der im 8 III, 2 der Nach Bersanter=Muster! Berlin, 20. März [Von unserer Berliner Schriftleitung. Die Veröffentlichung der Denkschrift der LocarnoMächte durch die englische Regierung hat, das kann getrost festgestellt werden, die europäische Lage nicht nur nicht entspannt, sondern hat auch nach unserer Auffassung zu dem an und für sich schwierigen Stoffe neue Schwierigkeiten hinzugefügt. Gleichwenn eine Stellungnahme der deutschen Regierung zur Stunde noch nicht vorliegt, so fühlen wir uns dennoch zu der Feststellung verpflichtet, daß der von Deutschland durch den Mund seines Führers angebotene großzügige Friedens= und Versöhnungsschritt aller gleichberechtigten Mächte durch die Entschließungen, Angebote, oder soll man sagen versteckten Diktate der Locarno=Mächte schlecht belohnt worden ist. Gegenüber den auf menschlicher und europäischer Logik beruhenden Vorschlägen des deutschen Führers scheinen uns die Gedankengänge der Denkschrift in die Zeiten der Versailler Diktatsmentalität zurückzuführen. Das jedenfalls ist unsere persönliche Meinung. Dies feststellen zu müssen, bedauern wir um so mehr, als wir uns auch heute noch der gesunden Hoffnung hingeben, daß letzten Endes in der Weltgeschichte doch der gesunde Menschenverstand über die Papier= und Paktweisheit siegen muß. Man wird es auch im Auslande verstehen müssen, wenn die Prüfung des vorliegenden, umfangreichen Schriftstückes durch die Reichsregierung mehr Zeit erfordert, als sie sich die Locarno= und Völkerbunds=Mächte angewöhnt haben, indem sie ohne Zulassung einer Aussprache über die Ausführungen des deutschen Bevollmächtigten von Ribbentrop gestern zu einem Beschluß kamen und schon 24 Stunden später der europäischen Welt mit ihren Vorschlägen aufwarten. Zu den einzelnen Punkten des Schriftstücks Stellung zu nehmen, wird sich in den nächsten Tagen Gelegenheit bieten. Augenblicklich sei nur grundsätzlich die Frage aufgeworfen, zu welchem Zwecke man eigentlich jetzt den Haager Gerichtshof mit einer Frage beschäftigen will, die bereits durch den Völkerbundsrat dadurch entschieden worden ist, daß man die vorgebrachten deutschen Argumente, die zur Besetzung des Rheinlandes führten, nicht anerkannte und Deutschland des Vertragsbruches für schuldig erklärte. Ebenso nehmen wir uns gegenüber dem Vorschlag einer neuen entmilitarisierten Zone das Recht der Anfrage, welche gleichwertigen Sicherheiten denn überhaupt auf der Gegenseite vorgesehen sind, um die Einhaltung solcher Abmachungen zu sichern? Deutschland ist durch den Lauf der Nachkriegsgeschichte durchaus darüber ins Bild gesetzt, was Abrüstungsverpflichtungen, Gleichberechtigungs=Zusicherungen in der europrämienziehung päischen Diplomatie zu sagen haben, die sich nach 20 Jahren von jener unglücklichen Versailler Gedankenwelt nicht hat frei machen können. Wenn heute offen der Gedanke erwogen wird, internationale Truppen zur Sicherung eines— übrigens nie bedrohten— mitteleuropäischen Friedens einzusetzen, so wäre gegenüber einer solchen Verachtung der Gleichberechtigung ein Lächeln angebrachter als jedes Wort der tiefsten Empörung. Glaubt man denn wirklich jenseits der Grenzen, daß dieses Deutschland in eine Lösung einwilligen werde, die von vornherein den Stempel zweierlei Rechtes trägt! Zudem würde eine internationale Schutzmannschaft des Völkerbundes allzusehr an jene geduldete, aber nicht erwünschte Besetzung des Saarlandes erinnern, nur mit dem Unterschied, daß damals eine Einmarschdrohung Frankreichs in das Saargebiet vorlag, heute aber auch nicht der geringste Anlaß zu einer ähnlichen Befürchtung, und zwar gegen Deutschland, vorliegt. Ohne dem Beschluß der Reichsregierung vorgreifen zu wollen, darf deshalb heute schon festgestellt werden, daß das deutsche Volkeinmütigeine neue Diffamierung, wie sie die Vereinbarungen der Locarno=Mächte zum Ziele haben, mit Entrüstung ablehnt. Und ebenso gewiß ist, daß das deutsche Volk nicht einen einzigen fremden Soldaten auf deutschem Boden dulden wird. Nicht die juristischen Beweggründe, die stets bei den Entscheidungen des Völkerbundes eine Rolle gespielt haben, ja, aus denen der Völkerbund überhaupt seine Daseinsberechtigung abgeleitet hat, sind für die deutsche Einstellung ausschlaggebend, sondern es ist die militärpolitische Seite des ganzen, durch die französisch=bolschewistische Allianz heraufbeschworenen Streitfalles. Ueber diese Gefahren und Auswirkungen zu sprechen, vermeidet aber die Denkschrift fast ängstlich jedes Wort. Das überalterte Märchen von einer deutschen Angriffsdrohung, die durch die Feststellung einer papiernen Vertragsverletzung erhärtet werden soll, zieht nicht mehr. Wir haben von dem neueren Europa mehr Einblick und mehr Einkehr erhofft als von den Versailler Mächten des Jahres 1919. Soll diese Hoffnung endgültig getrogen haben? Oder dürfen wir in der Denkschrift vorerst nur ein Dokument diplomatischer Bürokratie sehen, die ihre eigenen Schritte durch ein allzu lautes Rechtsempfinden verdecken will? Mußten wir schon den gestrigen Beschluß des Völkerbundes als eine Fehlentscheidung bezeichnen, so haben wir gegegüher dem zur Reichswinterhilfs=Lotterie— Gewinne im Betrage von 75000 Mark dnb München, 20 März. Die öffentliche Prämienziehung zur Reichswinterhilfs=Lotterie fand am Freitag nachmittag in München statt. Aus allen Kreisen der Bevölkerung hatten sich zahlreiche Prämienscheinbesitzer eingefunden und verfolgten gespannt den Verlauf der mehr als dreistündigen Ziehung. Die Auslosung der 615 Prämiengewinne aus der Gewinntrommel wurde in der Reihenfolge der 15 Lotterieserien vorgenommen. Auf jede Serie trafen hiermit eine 1000=Mark=Prämie und 40 Prämien zu je 100 Mark. In den 15 Serien fiel je eine Prämie von 1000 Mark auf folgende Nummer: 441 594, 1976 570, 1 085 288, 1 984 151, 704 668, 1 259 969, 490 987, 924431, 1821 427, 988 831, 1 058 949 1 460 155, 1 471 121, 1 936 321, 951 393.(Ohne Gewähr.) Die KOF.=Flotte in Lissabon dnb An Bord Motorschiff St. Louis, 20. März Nach fast fünfstündiger Seefahrt kam die deutsche Flotte des Friedens am Freitag früh in Lissabon, dem ersten Anlegeplatz, an. Im hellen Sonnenschein lag die portugiesische Hauptstadt, als das Boot der Hafenpolizei an Bord anlegte. In freudigster Stimmung fuhren von allen Decks die deutschen Arbeiter hinüber an Land, und im stillen wandert mancher Gruß über Land und Meer zu den Volksgenossen daheim und zu dem Mann, der, auf der Kommandobrücke Deutschlands stehend, auch unsere Fahrt ermöglicht und uns als Boten des Friedens in fremdes Land geschickt hat. Inzwischen hat„Der Deutsche" als erstes Urlauberschiff festgemacht und nach ihm unsere„St. Louis". Beim Festmachen erklingt, mit dem Deutschen Gruß geehrt, die portugiesische Nationalhymne und nach ihr„Deutschland, Deutschland über alles" und„Die Fahne hoch“. Und unten steht die gesamte deutsche Kolonie. Die Kinder aus der Deutschen Schule Lissabons jubeln uns zu und schwenken ihre kleinen Hakenkreuzfahnen. Dann kommen die ersten Auslandsdeutschen an Bord, an der Spitze der deutsche Gesandte. Bald darauf gehen auch die ersten unserer Urlaubergruppen an Land und werden vom Landesgruppenleiter herzlich begrüßt. Morgenfeier des Reichsarbeitsdienstes Hierl spricht zu den ausscheidenden Arbeitsmännern dnb Berlin, 20. März Unter dem Titel„Unsere Spaten sind Waffen des Friedens“ bringt der Deutschlandsender am Sonntag, dem 22. März, von 10 Uhr bis 10.45 Uhr, eine Morgenfeier des Reichsarbeitsdienstes. Es spricht Reichsarbeitsführer Hierl zur Verabschiedung der vorliegenden Dotument nur das Kopfschütteln des Mannes, der von seiner Sendung überzeugt ist, aber ausscheidenden Arbeitsmänner. Die Sendung wird von immer wieder auf die Mauer von Unverstand und Para].—.—. 4, Mugnahme des Geichs graphenweisheit stößt. Beides aber ist voneinander in allen Sendern mit Ausnahme des Reichssenders Berlin der großen Politik einstweilen kaum zu trennen. übernommen. Halndurgs=Werenmms zum Hühter Die Hansestadt im Fest= und Lichterschmuck— Jubelstürme schallten Adolf Hitler entgegen dnb Hamburg, 20. März Hansestadt zeigt, überbei großen Ereignissen allen Dächern weher Schreiben, das von den Vertretern des Vereinigten Königreichs und Italiens an die Vertreter von Belgien und Frankreich gerichtet werden soll. Die Vertreter des Vereinigten Königreichs und Italiens beabsichtigen, folgendes Schreiben an die Vertreter Belgiens und Frankreichs zu richten: Im Augenblick, wo die Vertreter von Belgien, Frankreich, Großbritannien und Italien sich eben, wie in der heutigen Vereinbarung vorgesehen, auf eine gemeinsame Linie ihrer Regierungen geeinigt haben, bin ich ermächtigt, Ihnen die offizielle Verücherung zu geben, daß die Regierung Seiner Majestät, wenn die Bemühung zur Versöhnung, die in der oben genannten Vereinbarung versucht wird, mißlingen 1. a) sogleich in Beratung mit Ihrre und der französischen(belgischen) Regierung die Schritte erwägen wird, um der neuen so geschaffenen Situation zu beSuen)„ J4 in Mchereinstimmune wit dem 9. b) unverzüglich in Uebereinstimmung mit dem Loearno=Vertrag Ihrer Regierung zu Hilfe kommen wird hinsichtlich jeder Maßnahme, die gemeinsam beschlossen wich:... 6, Li, Mffarsckenb. 9. e) als Gegenleistung für die entsprechende Versicherung Ihrer Regierung in Beratung mit Ihrer ReDas Bild, das heute die trumpft alles, was man bisher sah. In allen Straßen und von allen Dächern wehen die Fahnen. Im Hafen haben die Schiffe über die Toppen geflaggt. Zahlreiche Gebäude tragen frischen Grünschmuck. Mächtige Ehrenpforten sind errichtet. Große Transparente grüßen von den Wänden, spannen sich von Haus zu Haus.„Wir wollen den Frieden und bewahren die Ehre!“„Wir schützen die Welt vor dem Bolschewismus!"„Ein Reich— ein Volk— ein Führer!“ So lauten die Parolen. In den Straßen warten Zehntausende, um den Führer bei seiner Fahrt zur Kundgebungshalle zu sehen. Und wenn man diese freudig bewegte Menge sieht, die seit den Morgenstunden die Straßen füllt, dann weiß man daß die Worte, die die über die Straßen gespannten Transparente tragen, diesen Menschen heiliger Ernst und innerste Verpflichtung sind. Fleißige Hände, unter Mitwirkung des Arbeitsdienstes, waren tätig in der Nacht, um die Hanseatenhalle und die Plätze vor der Halle aufnahmebereit zu machen für die gewaltigen Menschenmassen, die aus GroßHamburg, aus Schleswig=Holstein, aus Nordhannover und von der ganzen Nordseeküste herbeikamen, um dem Führer ihre Treue zu bezeugen. Zehntausende nahmen Aufstellung auf den Plätzen vor der Hanseatenhalle, weil sie in dem Kundgebungsbau selbst keinen Platz mehr finden konnten. Der Reichsautozug„Deutschland“, ein ständiger Vorbote des Führers bei Großkundgebungen, war eingesetzt worden. Innerhalb von 24 Stunden wuchs auf der sechs Kilometer langen Strecke vom Hauptbahnhof bis zur Hanseatenhalle Lautsprecher nehen Lautsprecher aus dem Boden, spannte sich die dazugehörige Leitung von Gerät zu Gerät. Die Schulen hatten frei, am frühen Nachmittag waren die Fabriken geschlossen und die Schiffahrtsbüros und Ueberseekontore hatten für diesen Tag ihre Arbeit eingestellt, um allen Arbeitskameraden die Teilnahme an der Kundgebung möglich zu machen. So wirkte alles zusammen, um diesen Tag der Freude und des Dankes für Hamburg und ganz Niederdeutschland zu einem einzigartigen Erlebnis zu gestalten. Gegen Abend sind die Fenster und Dächer der umliegenden Häuser dicht besetzt. Auf den Bahnsteigen drängt sich eine unübersehbare Menschenmenge. Starke Ehrenabteilungen der politischen Leiter, der SS., SA., des RSKK., der HJ. und aller anderen Gliederungen der Bewegung rücken in ununterbrochenen Zügen an. Als die Dunkelheit anbricht, flammen an allen Fenstern lange Reihen von Lichtern auf und tauchen den Bahnhofsvorplatz mit den Seitenstraßen in magische Beleuchtung. Inzwischen sind Reichsstatthalter Gauleiter Kauf: mann und Regierender Bürgermeister Krogmann mit den Hamburger SS.= und SA.=Führern eingetroffen, um den Führer bei seiner Ankunft zu begrüßen. Bald nach 19 Uhr trifft der Führer mit seiner Begleitung ein, von den tosenden Heilrufen der in der Bahnhofshalle versammelten Menschen empfangen. Reichsstatthalter und Regierender Bürgermeister heißen den Führer auf das herzlichste willkommen. Bei den Massen, die draußen das große Bahnhofsgebäude umlagern, ist die Spannung von Minute zu Minute gestiegen, bis dann Heilrufe aufbrausen, die sich von den Bahnsteigen bis nach draußen fortpflanzen. Jubelnd wird der Führer empfangen, als er aus der Halle tritt. In seiner Begleitung befinden sich Reichsführer=SS. Himmler, der Korpsführer des RSKK., Hühnlein, Reichspressechef der NSDAP. SS.=Gruppenführer Dr. Dietrich sowie die SS.=Brigadeführer Schaub und Schreck. Unter den Klängen des Badenweiler=Marsches schreitet der Führer die Front der in weitem Viereck aufmarschierten Ehrenabteilungen ab. Dann verläßt der Führer den Bahnhofsvorplatz, um sich in einer beispiellosen Triumphfahrt zur Hanseatenhalle zu begeben. Am hellerleuchteten historischen Steintor, dem Wahrzeichen Hamburgs, vorbei geht die Fahrt durch dichte Menschenmauern, die den ganzen Weg umsäumen. Immer wieder schlagen dem Führer die Jubelrufe entgegen. Millionen von Kerzen leuchten aus allen Fenstern in allen Straßen. Große Fackelkandelaber säumen den weiten Weg. Die ganze Jugend Hamburgs ist auf den Beinen. Marschmusik schallt aus den vielen Lautsprechern längs des Weges. In die Arbeiter= vorstädte von Hammerblock und Rothenburgsort führt die Fahrt. Ueberall das gleiche Bild der Begeisterung. Mehr und mehr nähert sich die Wagenkolonne des Führers der Kundgebungshalle. Als der Führer die Halle betritt, schallt ihm ein unvorstellbarer Jubelsturm entgegen: Hamburgs Gruß der Treue und der engsten Verbundenheit mit dem Führer des deutschen Volkes. Reichsstatthalter Kaufmann begrüßt den Führer auch an dieser Stelle noch einmal, dann tritt der Führer unter endlosem Jubel, der sich nur langsam legen will, an das Mikrophon..., Täßrer 81. eni Schon mit den ersten Sätzen har der Fuhrer die Massen gepackt. Die Hunderttausende jubeln ihm zu, als er die Staatsmänner der anderen Länder auffordert, doch einmal einen Blick in das heutige Deutschland zu werfen. Sie würden dann wohl einige ihrer Irrtümer erkennen. Als der Führer den Massen den Wahnwitz des parlamentarischen Systems von einst in die Erinnerung zurückruft und demgegenüber erklärt: „Ich bin nicht der Vertreter von soundso vielen Parteien, sondern ausschließlich der Vertreter des deutschen Volkes“, da schwillt der Beifall erneut zum Sturm an. Die gleiche einmütige Zustimmung lösen die Worte des Führers aus, mit denen er sein Friedensprogramm umreißt:„Wir werden nicht einen Zentimeter zurückweichen von unserer Gleichberechtigungsforderung, weil eine dauernde Friedensordnung in Europa nur denkbar ist unter der Voraussetzung gleichen Rechts für alle Völker.“ Der Führer spricht dann aus, daß die ganze Welt am 29. März ein klares und eindeutiges Urteil der deutschen Nation über die deutsche Politik des Friedens und der Gleichberechtigung erhalten werde, und ein unbeschreiblicher Beifall bestätigt ihm, daß auch Hamburg wie ganz Deutschland rückhaltlos hinter seinen Maßnahmen steht. Wiederum springen die Zehntausende in der Halle begeistert von ihren Plätzen auf, als Adolf Hitler.von seiner tiefen Verbundenheit mit dem Volke spricht.„Aus dem Volke bin ich gekommen, im Volke bin ich gewesen und zum Volke kehre ich zurück.“ Die Schlußworte des Führers, mit denen er das ganze deutsche Volk aufruft:„Deutsches Volk, ich habe dich glauben gelehrt, jetzt lehre du deinerseits auch mich wieder glauben!“, drohen fast unterzugehen in einem Orkan der Begeisterung. Alle Anwesenden erheben sich und bereiten dem Führer eine nicht enden wollende Huldigung, aus der das felsenfeste Bekenntnis spricht, in Einigkeit und Geschlossenheit dem Führer Gefolgschaft zu leisten. Ein Symbol dieser unerschütterlichen Treue ist das Sieg=Heil der Hunderttausende. Dann singen die Massen mit Ergriffenheit die Lieder der Nation. Umtost von Jubelstürmen, verläßt der Führer die Hanseatenhalle. Auf der Rückfahrt zum Bahnhof die gleichen Wellen der Begeisterung wie auf der Hinfahrt In der Halle des Hauptbahnhofes ein ungewöhnliches und noch nicht erlebtes Bild:„An den Pfeilern und Streben hängen Menschen bis hoch unter das Dach. Auf den Bahnsteigen drängen sich wieder die Menschen und verlangen in anhaltenden Rufen nach dem Führer. Am Zuge nehmen Reichsstatthalter Kaufmann und Bürgermeister Krogmann sowie die übrigen führenden Männer der Hansestadt und der Nachbargaue vom Führer Abschied. Dann rollt der Zug langsam aus der Halle, begleitet von den Abschiedsrufen der Hamburger. abessinisches Flugzeug abgeschossen worden. (Weitere politische Nachrichten auf den Seiten 8 und.) : Hags Roen haus, Hauptschriftletter: Dr. Paul Dierichs Stellvertreter Schulte. Verantwortlich für Polltik: Rudolf# Kommunalpolltik und Stadtteile: Adolf Bedding Lokales: Hans Schulte, Kulturpolltik und Unterhaltung: Dr. Josef Schwermann, Wirtschaft: Fritz Schmidi Gerichtsdienst. und Briefkasten: Mar###gel. Hans Hornberg., Anzeigen: Kurt Flegel, Sport: Scholz. sämtlich in Bochum. Berliner Schriftleitung: Michael„Haupt, Berlin=Karlsdorft, Dönhoffstraße 19. Anrus Karlsdorst 0340. Berliner Anzeigenvertretung: F. W. Pempe, BerlinCharlottenburg, Uhlandstraße 194. Anruf O 1 Steinplatz 6813. Verlag und Druck: Laupenmühlen 8 Dierichs i# Bochum, Ruf 67551, 52 53.— Zur Zeitz, ist Preististe, ötag gültig, Nachlaßstaffel B.— Dá II. 36 über 26 500. stunden der Schriftleitung wochentags, außer Mittwochs und Samstags, von 16 bis 17 Uhr. Für unverlangte Einsendungen keine Hastpflicht. Rücksendung nur bei Rückporto. Die heutige Nummer umfaßt 36 Seiten Seite 3 Nr. 69„ Bochumer Anzeiger„ Samstag Sonntag, 21./22. März 1936 Bochumer Nachrichten 9 Froh gestimmt, voll guter Laune, sitze ich an meinem Tische, schreibend zwar, doch auch bedenkend, wie vom Frühling ich erwische möglichst viel und möglichst Gutes, Grün und Blüten, Luft und Sonne, denn des Frühjahrs schöne Zeiten schuf der Himmel uns zur Wonne. Mürrisch bleiben jetzt zu Hause Brummer nur und Isegrimme, wer vernünftig ist dagegen, hört des Frühlings zarte Stimme, sieht voll Lust und voll Verlangen nach Natur das zarte Weben. Kinners, sagt es doch mal selber: Ist's nicht eine Lust zu leben?! Freundinnen und Freunde von Licht, Luft und Soune! n uid rhie eni, peibhelel. Bähet blecht v, woge t,. Lich nicht. Auf einmal beiomme ich von den Bochumer Junggesellen eine Geschäftschabgunezie iohenschagen belusigen, die in dieser Wotze betuch, Hieseg, Jahr. Wenn das Hapt eis be Kie d. Sasthtlige Si. sse Pesoh= Hhurge die Tatsache, daß die Damen seok soge, zu uns! Dat iß was Deftiges, wo man sich auch richtig bung der ürne bandelt.. gen buese, se wesentliche Versch Bochumer Männer burch vewepgerstenliche Kunde erweckt, daß a) unsere bider miftet piecd, und war schon Odern, und daß gebaut wird. Nun kenne dünner wird, Apfoloebtschnnk auftegenden futzhalsport19, wo Viy,zelbungen aus Stammtisch und anderen gliederbestang haben, allen Mitgliedern Rollschuhe zu kaufen und PflichtRollschuhausflüge mit Laufstunden im Innenraum der Radrennbahn einzuführen. Woraus sich auf der Hattir ger Straße dann sicher ein lustiger Perkepz, ezganegggiet, Indessen seht uns nicht nur,#u, die Ragigebäete Bochums in Sachen Frühling und Sport zur Zei sonderes bevor, nein, auch in der Innenstadt stehen wir ziemlich dicht vor einem besonderen Ereignis, was mit dem Loch zusammenhängt, das in das Rathaus hineinzuschlagen sich ein wackerer Mann seit einigen Tagen bemüht. Die Behauptung, die bereits ausgestreut wurde daß es sich um einen Böswilligen handelte, der unser schönes Rathaus kaputt machen wollte, hat sich von widerlegt, da er von niemand gestört worden uz, Während im gärser hebten Fall, IHorhten authörend Gafist n e hätte, daß so ine Geschichten auftigen. Es in gerade gegentelig; der besagte Mann geugt, wichtige Vorarbeiten für die Ausschmückung des kunftigen Einganges für unseren künftigen Ratskeller. Angesichts der Hitze, die sich im Sommer durch die vielen Steinplatten auf dem Rathausvorplatz oft drückend bemerkbgr. mnacht, wird die Ratskellereröffnung von sodann ourstigen unsere Heimatstadt heute abend und am 29. März geschlossen zu dem Mann stehen wird, der nur eins ie hobe weice ohen iun den eteig, Beige. 86. habe keinen getroffen, von dem ich denken könnte, daß an dem Tag fehlen sollte, der uns am Sonntag in iner Woche eint in dem Beiennmnis Lanz, gehele rellez uvseres„Pgezim seinen Sinn zu wandeln. So aber darangesetzt, um genen können wir gewiß sein. Bochum ist. Ms., eines Sinnes heute und am 29. Murg „Banie, Einpfung ist aubgezeichner **— * A K 28 e SG05n Voltsgenossen besendag wegrüiße, Pgeg. Und das ausprobieten werde. shrobieren werde. Heute abend erlebt Bochum eine Veranstaltung, die wert ist, in der Geschichte unserer Herpetfizut ferszgeshaunt 50 Verieben und Schgengester. Wag dtes zur Reiche, tagswahl am 29. März sprechen wird. Zu dieser GeKaurhner wirklich fennt, wird daran zweifeln können, kennt, wird daran zweifeln können, Der„Regisseur“ der Generalprobe für die In der Waschkau der Zeche„Bruchstraße“ in Langendreer rauschten die Brausen, die Kleiderhaken schaukelten aus luftiger Höhe langsam hernieder, da klang es plötzlich im Befehlston durch den Raum:„Bei nicht einwandfreier Uebertragung sofort die Teiephonnummer 07 anrufen!“ Erst gab es Gelächter; als der Rufer dang nicht entdeckt wurde, machten einige Kumpels diese bedauernde Bewegung des Zeigefingers Richtung der rechten Schläfe, die zu allen Zeiten leises Mitleid mit einem bekundet hat, bei dem es anscheinend im„Oberstübchen nicht ganz richtig“ ist. Proausen voush Hochgoezgen wurden. Erst als dann Melodien aus dem„Zigennersgrong, die alge Unterhaltung übertönten, war die Sache klar. Nicht, K e ccee unter der Decke der Waschkau baumelt der Im malerischen Durch=Zautsprecher für die Plahllundgebung heute abend Ringübertragung an seinem Arbeitsplatz daß etwa ein Witzbold ein Koffergrammophon mit zur Schicht geschleppt häte o nein: es handelte sich um die Generalprobe der Ringsendung für die am Samstag abend stattfindende Kundgebung aus dem Bochumer „Ringübertragung", das hört sich ziemlich einfach mit der Vemerlung„Kleinigkeitsache“, so wäre es das sant eaige Toden due Geigt de anr Geriche elachch ehie a ien o coice scene. Da steht nun inmitten einer Anlage von Drähten, die der Laie als eine telephonische Dschungel bezeichnen möchte, ein Mikrophon, ein Grammophon, ein Fernsprecher— um das dritte„phon“ zu vermeiden—, einige kreisrunde Apparate, die äußerlich einer Bratpfanne nicht unähnlich sehen, und das sind dann so die Zutaten“ zu einer Ringsendung, der an die fünfzig Bochumer Betriebe und Säle angeschlossen sind. Zwischen diesen einerseits uns recht vertraut vorkommenden, in ihrem Zusammenwirken aber um so geheimnisvolleren Geräten sitzt ein Mann, der abwechselnd eine Schallplatte— keine Sorge, die„Rege tropfen“ waren nicht dabei— laufen ließ und das obenerwähnte Sprüchlein mit der Telephonnummer 07 ins Mikrovhon sprach.. 2 Keii2 Und inzwischen sausten wir mit dem sehr kritisch Setiche, der Uebertragung zu machen. Der Weg führte von einer Waschkau in die andere, und überallhin verfolgte uns die Stimme des Sprechers, daß bei nicht einwandfreier Uebertragung die Telephonnummer 07 angerufen werden möge. Obwohl es doch überall gut klappte. Kleinigkeiten an der Empfangsanlage, die sich störend auswirkten, wurden an Ort und Stelle heseitietz, wo der Spähtrupp das Haus verlieb,„i6, zur wes. Telephonnumnmer 07 angerufen,.gp, 42t, Sschichten dung von Störungen, sondern zum Zwecke der schlichten Mitteilung:„Danke, Empfang ist ausgezeichnet!“ .. Gustg, an San uen. Wöhle des Voites= vol 1933 und heme 82 8 41 die erwählten„Vertreter des Volkes“ von denjenigen der 36 Paroe 109 benn b.. Nachum den Stadtverordnetenwahlen kandidierten, u eien Deuschlandts, die iun Bonaun u.., muhte mitanter sogar beritene Volzelhe Staodtverordpetenshugeg bitgy nor her Ziebe des Voltes zu ihnen schitzen! Jeder voer brer Liede, Aveinunde, der wieliche Freund des Volkes zu sein und die margioden siur bo i, haten die Ziebe zum schassenden Meuschen für sch gepachtett ischen Porten Bue. u. Vuen, n Auhahmen,„Bad-Anhtr Gb.--Machle Heute: Die vete boderei bot aud= Sonzerogrteischen dabel erwischh, wied gehandelt wochen bonnt, opit Bolles. Die vor 1933 maßgebenden„Vollsvertreter“ hatdie volkreichsten Biertel etwas übrig. Heute wird gesorgt, Llnder der Verslterten Suadtele uch Pestehetz, Bese, gug vom Moltkemarkt in Bochum, der früher trauria, unschön und Seite 4 Nr. 69# Bochumer Anzeiger„ Samstag Sonntag, 21./22. März 1936 Aufruf an Bochums Junggesellen Mit dem morgigen Tage erfolgt die Auflegung der Listen zur Einschreibung der Junggesellen zum 548. Maiabendfest. Dieses alte vaterstädtische Fest ist in ganz Deutschland einzig in seiner Art. Laßt Euch daher zur Teilnahme einschreiben und beweist dadurch Eure Liebe und Treue zu unserem traditionellen, volksverbundenen Heimatbrauch. Der Junggesellenhauptmann: Willi Klute. * Das Trommlerkorps geht um Mit Sonntag, 22. März, beginnt die Einschreibung. der Junggesellen zum diesjährigen 548. Maiabendfest. Es erfolgt am Sonntag vormittag die Auslegung der Einschreibelisten in den verschiedenen Lokalen der Stadt. Dabei werden alle Stadtteile berücksichtigt. Um eine alte Tradition beim Maiabendfest auch in diesem Jahre wiederaufleben zu lassen, wird die erste Einschreibung der Junggesellen durch die Junggesellenoffiziere im Birkemeierlokal Moritz Steffen, an der Ecke Hellweg und Wilhelmstraße, selbst am Sonntag, 22. März, vorgenommen, und zwar in der Mittagszeit von 12—2 Uhr. Bei diesem wichtigen Akt des Einschreibens haben die sich einschreibenden Junggesellen Gelegenheit, einen kräftigen Schluck aus dem Birkemeier zu tun als Stärkung für das bevorstehende 548. Maiabendfest. In alten Zeiten wurde dem Einschreibenden ein Glas Bowle kredenzt. Von diesem Brauch ist man später, als sich die Zahl der Einschreibenden mehrte, abgekommen. Man begnügte sich mit einem Schluck bekömmlichen Bochumer Bieres aus dem Birkemeier. Noch in der Mitte des vorigen Jahrhunderts begaben sich die Junggesellenoffiziere nach dem Akt des Einschreibens zur„Kinderlehre“ in die Bergmannsche Wirtschaft an der Beckstraße, um sich in deren oberen Räumen nach der Bowle wieder auf Bier umzustellen. Dort verlebte man noch einige frohe Stunden beim echten Bochumer Naß. Am Sonntag, 22. März, erfolgt gleichzeitig auch das erste Rühren der Werbetrommel durch die Straßen der Stadt zum Maiabendfest. Das Trommlerkorps unter Heidorn, der bald an die fünfzig Jahre dieser historischen Pflicht des Maiabendfestes genügt, ruft damit Bochums Junggesellen auf, sich in die Junggesellenkompanie zum Abmarsch nach Harpen einzureihen. Wer wollte in diesem Jahre nicht mit nach Harpen zum Bockholt ziehen, um, der uralten Sitte treu bleibend, den Maibaum in die Stadt einzuholen. Das Trommlerkorps tritt am Sonntag nachmittag, 4 Uhr, am Hause des Musikleutnants der Junggesellenkompanie, Menne, im Ehrenfeld an. Dieser erste diesjährige Werbezug gilt dem Stadtteil EhrenfeldHunscheidtsfeld. Doi De. Reichelagen..... Von 9 bis 18 Uhr Wahlzeit für die Reichstagswahl Durch Runderlaß des Reichs= und preußischen Ministers des Innern vom 11. März 1936 ist die Wahlzeit für die Reichstagswahl am Sonntag, 29. März 1936, auf die Zeit von 9 Uhr vormittags bis 6 Uhr nachmittags festgesetzt worden. Die auf den zugestellten Wahlausweiskarten angegebene Zeit von—17 Uhr hat sich somit geändert. Wahlkartei einsehen! Für die am 29. März stattfindende Reichstagswahl liegt die Wahlkartei der Stadt Bochum am 21. und 22. März 1936 während der Dienststunden(8 bis 13 und 15 bis 19 Uhr) und am Sonntag, 22. März 1936, von 9 bis 13 Uhr für das gesamte Gebiet der Stadt Bochum im Statistischen und Wahlamt im Rathaus, 4. Obergeschoß, Zimmer 445/447, zu jedermanns Einsicht offen. M 44 Einwendungen gegen die Richtigkeit und Vollständigkeit der Wahlkartei können während der angegebenen Zeit bis zum Ablauf der Auflegungsfrist beim Oberbürgermeister schriftlich angezeigt oder beim Statistischen und Wahlamt und bei den Verwaltungsstellen zur Niederschrift gegeben werden. besucht Bochum Sonntag mittag eine Werbekolonne der MotorStandarte 69 in Bochum Auf einer Werbefahrt durch den gesamten Standartenbereich wird eine Werbekolonne des Nationalsozialistischen Kraftfahrkorps, Standarte M 69, am Sonntag Bochum besuchen, um hier zwischen 12.10 Uhr und 14.30 Uhr den längsten Aufenthalt zu nehmen. Die Fahrt berührt ferner eine Reihe von Städten dann sein und Ortschaften im Ennepe=Ruhr=Kreis und geht zurück nach Bochum, wo sie um 18.30 Uhr beende: soll. Jedes Kraftfahrzeug steht am 29. März im Dienste der Nation Bochumer Kraftfahrer, meldet Euer Fahrzeug sofort bei einem der untenstehenden Stürme des NSKK. Motorsturm: Führer des Sturmes: Dienststelle: Fernsprecher: 11/M1 69 12/ M 69 13/ M 69 16/M 69 Murski Neubaus Grewe Braukämper An der Landwehr (Ziegelei) Lueg=Hochhaus .=Langendreer Kaiserstraße 52 Bongardstr. 16 63268 62409 71527 63024 Werkskapellen bei Wahlkundgebungen Partei= und Werkskapellen, die bei Kundgebungen und Aufmärschen der Parteiorganisationen und Betriebe anläßlich der Reichstagswahl vom 29. März tätig sein wollen, sind für die Zeit vom 21. bis 31. März von der Meldepflicht der Reichsmusikkammer gegenüber befreit, wenn die Musikleistung ohne Bezahlung erfolgt. Wo sprechen unsere Redner? Am 22. März: In Bochum=Stiepel: Stoßtruppredner Kittler, in Bochum=Laer: Stoßtruppredner Kittler, in Dortmund: Gauleiter Wagner und Gauwalter Stein, in Lünen: Gauorganisationsleiter Hein Diehl, M. d.., in Lüdenscheid: Reichsminister Kerrl, in Soest: Gauleiter=Stellvertreter Stürtz, in Rüthen: Gauorganisationsleiter Hein Diehl, M. d.., „Kraft durch Freude“ rust zur Feierstunde des deutschen Arbeiters Am Sonntag, 22. März 1936, 20 Uhr Moltkemarkt Mitwirkende: Musikkapelle der Schutzpolizei Bochum 200 Mann starker Sprechchor der Werkschar 300 Sänger(Schlägel u. Eisen und Gußstahlglocke) Fanfarenbläserchor des Jungvolks. Worte der Kameradschaft: Gauwart Pg. Eugen Breidenbach. Filmvorführung unter freiem Himmel „Triumph des Willens“ Arbeitskameraden! Das ist Eure Feierstunde! Erscheint in Massen: Die Deutsche Arbeitsfront RSG.„Kraft durch Freude“ Gau Westsalen=Süd Sieger beim Opferschießen für das Winterhilfswerk Ritigung der Schützen fand am das Opferschießen des Bochumer Das Belenmns del Kulturelle Groß=Veranstaltung der Hitlerjugend im Schützenhof Beim Versuch, zu rauchen tödliche Brandverletzungen im Bett erlitten Im Hause Uemminger Straße 15 in Langendreer bemerkten die Hausbewohner Freitag vormittag gegen 7 Uhr Brandgeruch. Da man die Tür der Wohnung eines Hausbewohners verschlossen fand, öffnete man sie gewaltsam und sah, daß das Bett lichterloh in Flammen stand. Der Kostgänger Paul Landers wollte sich im Bett eine Pfeise anzünden, dabei muß aus dem benutzten Feuerzeug Benzin aufs Bett geträufelt sein, das sich und damit das Bettzeug entzündete. Man rief die Bochumer Feuerlöschpolizei herbei, die zwar in kurzer Zeit den Brand löschen konnte, jedoch hatte L. so schwere Brandwunden erlitten, daß er schon einige Stunden, später im Knappschaftskrankenhaus Langendreer seinen schweren Verletzungen erlag. Heiter, etwas bewölkt Mitgeteilt vom Reichswetterdienst Essen=Mülheim um 21 Uhr Die Gesamtwetterlage hat seit gestern keine Aenderung erfahren. Bei wolkenlosem Himmel kam es durch Einstrahlung allgemein zu Temperaturen über zwölf Grad. Die ozeanische Storung, die sich mehr in nördlicher Richtung bewegt, wird sich in unserem Gebiet nur durch Bewölkungszunahme bemerkbar machen. Aussichten für Samstag: Bei mäßigen bis frischen Winden um Süd Tagestemperaturen bis über zwolf Grad, heiter bis wolkig.— Wahrscheinliche Weiterentwicklung: Wechselnd bewölkt, meist heiter, mild, südliche bis südwestliche Winde. Freilag, 20. März Barometer 24 Uhr: 7 656 Thermometer 22 Uhri F 8 Zeiten für Sonne und Mond am 21. März: (2 Aufg..31, Unterg. 18.44; C Aufg..24, Unterg. 16.46 Wetternotizen, gemessen um 8 Uhr vormittags Ganz Deutschland bereitet sich im Augenblick auf das große Bekenntnis zum Führer am 29. März vor. Wenn auch die Jugend ihren Willen durch die Wahl nicht zum Ausdruck bringen kann, so will sie in diesen Tagen sich doch durch die Tat zum Führer bekennen, dessen Namen sie trägt. Dieses Bekenntnis unserer Bochumer Staatsjugend wird eine kulturelle Großveranstaltung am kommenden Sonntag abend im Schützenhof sein, die für Bochum ein erstmaliges Ereignis bilden wird. Die Feierstunde wird getragen sein von der ganzen kulturschöpferischen Kraft, die unsere Staatsjugend entwickelt hat und sich in der Ausführung wie auch inhaltlich ausschließlich auf die eigenen Kräfte stützen. Wir haben derartige Großveranstaltungen kultureller Art bisher auf den großen Führertagungen erlebt, die von den Gebieten oder der Reichsjugendführung organisiert waren, der breiten Oeffentlichkeit aber waren derartige Veranstaltungen bisher zumeist unzugänglich und in Bochum ist diese Feierstunde die erste ihrer Art überhaupt. Möglich war die Durchführung nur, weil gerade der Standort Groß=Bochum der Hitler=Jugend über einen ungewöhnlich starken Stamm an befähigten Kräften verfügt, die dauernd einer sorgsamen Schulung unterzogen wurden. Die Zahl der Mitwirkenden allein gibt ein eindrucksvolles Bild der Größe dieser Veranstaltung. Der Massenchor der Feierstunde wird rund 200 Jungvolkjungen, 100 Hitlerjungen und 100 BDMMädel umfassen, außerdem wirken mit das vollbesetzte Standort=Orchester von etwa 40 Jungen und der Fanfarenzug des Bochumer Jungvolks von etwa 100 Jungen, der als der beste und stärkste des Gebietes Westfalen bekannt ist. Das Thema der Feierstunde ist ein großartiges chorisches Werk, zu dem Sprechchöre von Brockmeier, Schumann, Baumann, Barthelmäs, Lieder von Splitta, Menzel, Baumann, Altendorf unterstrichen von Orchester= und Orgelmusik, verschmolzen wurden. Es ist eine Selbstverständlichkeit, daß die Bochumer Bevölkerung sich diese außergewöhnliche Gelegenheit, einmal den jungen kulturellen Nachwuchs Deutschlands über den Rahmen der örtlichen Verhältnisse hinaus kennenzulernen, nicht entgehen lassen will, um so mehr, als es sich hier um die Kundgebung unserer Jugend im Wahlkampf handelt. Wenn auch die materiellen Mittel und die sonstigen Anforderungen, die eine solche Großveranstaltung mit sich bringen, nicht gering waren, so sind die Eintrittspreise doch ungewöhnlich niedrig, und erlauben jedem Volksgenossen, diesen Abend mitzuerleben. Der Kartenverkauf geht durch sämtliche Dienststellen der Hitler=Jugend. DAF=Kassenwaltertagung des Gaues Westfalen=Süd Im Sitzungssaal der DAF.=Gauwaltung WestfalenSüd führte die Gaukassenwaltung dieser Tage eine Arbeitstagung durch, da der ständig steigende Arbeitsanfall eine einheitliche Ausrichtung aller Dienststellen erforderlich machte. Neben der Behandlung der von der Abteilung für Arbeitsführung und Berufserziehung durchzuführenden Kurse, deren Zahl sich ständig erhöht, wurden Unterstützungsangelegenheiten eingehend besprochen. Weiter wurden die Organisation des Beitragseinzugs und der Aufbau und die Durchführung des neuen Zeitungsbezugsverfahrens behandelt. Alle Anwesenden beherrschte der Gedanke: wie erfülle ich in der Verwaltung meine Aufgabe zum Wohle der Mitglieder und damit zum Wohle des Volkes. Das Schlußwort sprach der Gaukassenwalter, Pg. Kiefer. Er führte aus:„Wir dienen immerzu, wollen nur Helfer sein und sind uns bewußt, daß wir als die weitest vorgeschobenen Posten, allen Blicken und jeder Kritik preisgegeben, Vorbild sein müssen, damit die Volksgenossen mit vollem Vertrauen in der DAF. die Wahrerin ihrer Belange, die Hüterin ihrer Rechte, immerdar sehen. Unter großer Beteili vergangenen Sonntag das Opferschießen des Bochur Burgerschutzenvereins 1388 und des Bochumer Schutzenbundes 1862 auf dem Stand Wiesmann an der Castroper Straße statt. Die drei ersten Schützen einer jeden Kompagnie erhielten eine silberne Nadel als Anerkennung. Die Sieger waren: 1. Kompagnie: Page 33 Ringe, P. Wagner und Bornkessel 30 Ringe. 2. Kompagnie: Bergermann 34 Ringe, Maß 33 Ringe, Eichelmann 29 Ringe. 3. Kompagnie: H. Döhmann 32 Ringe, E. Stracke 31 Ringe, F. Falke 30 Ringe. 4. Kompagnie: Klaholt 33 Ringe, W. Patt jun. 30 Ringe, Lilischisky 28 Ringe; Krause als Gast 32 Ringe. Bochumer Schützenbund 1862: Herm. Hutmacher 35 Ringe, W. Holzhäuser 34 Ringe, P. Schlipper 34 Ringe, C. Ungelenk 33 Ringe, C. Hahnefeld 33 Ringe, R. Möcklinghoff 33 Ringe. Es wurde auf 175 Meter mit Wehrmannbüchse auf Zwölfer=Ringscheibe geschossen. Für das Winterhilfswerk Der Polizeipräsident teilt mit:„Für das Buch des Opfers ist von den Beamten, Angestellten und Arbeitern des Polizeipräsidiums Bochum der Betrag von 1457 Reichsmark gespendet worden.“ Auszeichnung eines Bochumers mit der Erinnerungsmedaille für Rettung aus Gefahr Der Bochumer Bademeister Erich Wiemann von der Alsenstraße wurde durch einen Erlaß des Führers und Reichskanzlers vom 26. Februar 1936 mit der Erinnerung smedaille für Rettung aus Gefahr ausgezeichnet. Erich Wiemann, ein tüchtiger Turnerschwimmer und Riegenführer in der Bochumer Ortsgruppe der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft, konnte im vergangenen Jahre unter eigener Lebensgefahr einen Schüler aus der Ruhr bei Blankenstein vor dem Tode des Ertrinkens retten. Die Erinnerungsmedaille bedeutet eine Anerkennung für sein mutiges Verhalten und für seinen nie erlahmenden Einsatz im Kampf gegen den nassen Tod. Wohin gehen wir heute? Stadttheater: Samstag 20 Uhr: Demetrius.— Sonntag 16 Uhr: Geschlossene Vorstellung für die NS.=Kulturgemeinde: Spiel um Angelika; 20 Uhr: Schwarzbrot und Parthaus: Sonntag 20 Uhr: Frühlingsfest des Theatervereins„Harmonie". Städtische Gemäldegalerte: Sonn= und feiertags bei freiem Eintritt von 10 bis 13 Uhr, werktags von 10 bis 16 Uhr Heimatmuseum Haus Rechen, Königsallee 17: Sonn= und fetertags von 10 bis 13 Uhr, werktags von 10 bis 16 uor Bergbaumuseum, Bödestraße: Besichtigungszeiten: Werktags von 8 bis 13 Uhr und von 15 bis 18.30 Uhr, an Mittwochund Samstag=Nachmittagen bei freiem Eintritt: Sonntags von 10 bis 13 Uhr.(An Feiertagen geschlossen.) Geologisches Museum der Berggewerkschaftskasse, Hernei Straße 45: Mittwochs von 15 bis 18 Uhr. Samstags von 15.30 bis 18 Uhr. Nach Voranmeldung jederzeit innerhalb der Dienststunden. Eintritt frei. Städtische Schwimm. und Badeanstalt, Martenstraße: Sonntags von 7 bis 12 Uhr: Familienbad. Apollotheater: ab 15.50 Uhr: Die ganze Welt dreht sich um Liebe. Capitol: ab 15.15 Uhr: Zirkus Saran. Gloria=Palast: ab 15.30 Uhr: Der höhere Besehl. Hammer Lichtspiele: ab 15.15 Uhr: Vergiß mein nicht. Lichtburg: ab 15.15 Uhr: Mädchenfahre einer Königin. Lichtspielhaus: ab 15.15 Uhr: Lady Windermeres Fächer. Odeon: ab 15.30 Uhr: Der Dschungel ruft. Stala=Lichtspiele: ab 17 Uhr: Der Dschungel ruft. Tonhalle: ab 15.30 Uhr: Soldaten— Kameraden. Weltlichtspiele: ab 15.15 Uhr: Ein Teuselskerl. Unterhaltungs= und Gaststätten: Rest. Gottschalk..=Westenseld der Frauenehre! Ben an die Eigene=Schweste. Ehrenfelder Bierhaus Casé Fuchs=Grünewald Gaststätte Neuhaus Parthaus im Stadtpark Café Linka,.=Leithe Rest. Zum Wiesental Unsere Großstädte haben schen Machtergreifung eine fahren. Das Nachtgelichter beiderlei Geschlechts ist aus den Straßen der Städte verschwunden. Krankheitsherde wurden ausgebrannt. Ein böser Spuk ist verschwunden. Der Leichtfertigkeit ist der Krieg erklärt. Das Verantwortungsbewußtsein soll wieder hochkommen. Die Familie als die erste und reinste Keimzelle des Staates soll gepflegt, die Frauenehre geschützt werden. Mit Heiratsschwindlern und Mädchenverführern wird rücksichtslos verfahren. Sie werden als gefährliche Schädlinge den Gefängnissen und Zuchthäusern überantwortet. Es wird wieder höchster Wert auf Anstand und Sitte gelegt. Der triebhaften Hemmungslosigkeit ist scharfer Kampf angesagt. Denkt an die eigene Schwester, denkt an die eigene Mutter! Kämpft für Reinheit und Ehre! Ein Staat, der für die kinderreichen Familien besondere Erleichterungen schafft, der durch Ehestandsdarlehen jungen Paaren die Möglichkeit gibt, sich ein bescheidenes Nest zu bauen, kann angesichts des Gesundungsprozesses und des sittlichen Großreinemachens nicht einfach zusehen, wenn einzelne Strauchritter der Liebe sich immer noch über all diese Dinge hinwegsetzen zu dürfen glauben, wie es zum Beispiel in dem Prozeß Winzen jüngst vor der Großen Bochumer Strafkammer zur Sprache kam. Ehrlichkeit, Ritterlichkeit, Verantwortungsbewußtsein soll den deutschen Mann im Dritten Reiche überall auszeichnen. So will es der Führer. Wer sich in verbrecherischer Weise gegen die einfachsten Grundregeln des Verkehrs der Menschen untereinander versündigt, darf sich nicht darüber wundern, wenn ihn der Arm des Gesetzes mit starker Faust am Kragen packt, wenn ihm empfindlich klar gemacht wird, daß die heutige richtig verstandene Volksgemeinschaft für ihn keinen Platz mehr haben kann. Bilder aus Bochumer Gerichtssälen Gegen die Frauenehre hatte sich ein Angeklagter nan8 P. in allerschlimmster Weise verac der sich am Freitag vor der Großen Strafka zu verantworten hatte. seit der nationalsozialistiReinigungskur eregen die Frauenehre hatte sich ein Ang mens P. in ül. chrim m ster Weise vergangen, vor der Großen Strafkammer Die beiden schweren Straffälle datierten vom 7. und 10. Januar. Sie waren also kurz hintereinander in Wesel und Bochum, hier im Anschluß an eine festliche Veranstaltung, geschehen. Der junge Mann, über den der Stab gebrochen wurde, hat nun Ehre, Freiheit und Zukunft verloren. Er war direkt als eine Gefahr für das weibliche Geschlecht zu bezeichnen. Der Staatsanwalt sah sich veranlaßt, angesichts der niedrigen Gesinnung des Täters die Ausschaltung mildernder Umstände zu beantragen. Man versteht nicht, wie sich ein Mensch von Bildung und straffer Erziehung so roh und schwer schuldig machen und sein Leben damit für immer verpfuschen konnte. Das Urteil lautete auf dreieinhalb Jahre Zuchthaus und fünf Jahre Ehrverlust. den Fahrradmardern! Zwei junge Männer aus Bochum hatten eine Bierreise in Herne gemacht, da sahen sie vor einem Hause ein Fahrrad und wollten es klauen. Sie wurden aber eingeholt. Nachdem man ihnen die Begriffe von mein und dein, die im Dritten Reich wieder in voller Geltung sind, gehörig klargemacht hatte, übergab man die beiden Diebe der Polizei. Der eine erhielt jetzt vier Monate Gefängnis, der andere war ein wiederholt rückfälliger und unverbesserlicher Spitzbube und wurde vom Schöffengericht Herne zu einem Jahre Zuchthaus verurteilt. Das Fahrrad ist das Vehikel des kleinen Mannes, auf dem er zur Arbeitsstätte fährt, wie es auch hier der Fall war, der Besitzer war nur einmal abgestiegen, seinen kranken Freund zu begrüßen. Der Verlust eines Rades hat fur die Bestohlenen oft noch sehr empfindliche Folgen, daher entspricht die strenge Bestrafung gerade der Fahrradmarder durchaus der gesunden Volksauffassung. Drei Verkehrsunfälle mit glimpflichem Ausgang Am 19. März wurde auf der Herner Straße ein Radfahrer von einem Kraftrad angefahren. Das Fahrrad wurde schwer beschädigt. Am gleichen Tage wurde auf dem Rathausplatz ein Radfahrer von einer Zugmaschine angefahren. Das Fahrrad wurde stark beschädigt. Auf der Alleestraße wurde am 19. März ein Kraftradfahrer von einem Personenkraftwagen angefahren. Der Kraftradfahrer erlitt leichte Verletzungen, das Kraftrad wurde leicht beschädigt. Aus der ASDAp. (Nach Bekanntmachungen der Partei.) Samstag, 21. März RS.=Frauenschaft Harpen. 18 Uhr: Die Frauen versammeln sich bei Fleitmann zur Teilnahme an der Wahlkundgebung im Schützenhof. NSDAP. Harpen. 20 Uhr: Mitgliederversammlung bei Fleitmann. Erscheinen ist Pflicht. Sonntag, 22. Mürz RS.=Frauenschaft Altstadt. 11 Uhr: Besuch der Ausstellung„Rasse, Sippe, Siedlung". Trefspunkt Gemäldegalerie Kaiser=Wilhelm=Straße. RSG.„Kraft durch Kreisamt Bochum Achtung! Urlauberfahrten! Für nachstehende Urlauberfahrten nehmen die DAF.=Diensistellen sowie alle Ortswarte Anmeldungen entgegen: vom 9. bis 17. Mai zur Mosel (Eller), Preis 28,95 RM.; vom 15. bis 23. Mai zum Schwarzwald(Altensteig), Preis 33,35 RM.; vom 27. Mai bis 4. Juni zum Allgäu(Blaibach), Preis 38.60 RM.; vom 22. bis 28. Mai nach Norwegen mit dem Dampfer „Monte Sarmiento", Preis 54,95 RM. Carl=Napp=Veranstaltungen am 24., 25. und 26. Mürz. Für die Carl=Napp=Veranstaltungen sind nur noch Karten in geringem Umsang in der Verkaufsstelle Kortumstraße 114 zu haben. „Spiel um Angelika“ am 22. März. Sonntag, 22. März, um 16 Uhr, findet im Stadttheater Spiel um Angelika“ statt. Karten zu verbilligten Preisen sind in der Verkaufsstelle sowie bei allen Orts= und Betriebswarten zu haben. (Weitere Lokalnachrichten auf den Seiten 6 und 14.) Eine einfache Rechnun und deshalb ein furallemal. die Schuhe putzt man mit Erda Seite 5 Nr. 69, Bochumer Anzeiger 2 Somstag=Sonntag, 21.,/22. März 1930 Sochen, eid staree,, Kroien Wieder Wir Wessalen bedürsen leiner Erläuterung darüber, wieviel wirtschafti1g18 pze.033 zuirt Opfer gefallen Schaffens einer wirlichteitsfernen Pegier piesen Zeitraum Kiügelegt worden. Schornsteine und MaschinenKnd. 122 Zechen knd im Buhrgeviet in vves, Her Erbeit flang, halte der Vernichtungschlag der beden vurden gbge brochen, ve eins. vo, zpordex, Lieser Anblick versdeter Zechenanlagen, den unser wider. Er vor uns undeimntich vertrout bgng zolz, und dankbar, daß uns in den letzten drei Jahren jenes dur Linten wiedersitt. Seien vitr fr.) v Knappen gute und sichere Selbstverständlichleit geworden ist. e i e Tagen und Wochzen die Knapen Wessalens zu Gemeinschasternzeuger. gar Eroberung fremder Völker, sondern die Erhaltung und Sicherung unseres eigenen Volkes.“ und Rheinland SE 1 B # * Rausubersan auf eine Greisin Mit Briketts auf die Wohltäterin eingeschlagen ich semdrucksvolle Trauerfeier in der Köln, 20. März. Ein 28jähriger, der kürzlich nach Verbüßung einer Strafe aus dem Gefängnis entlassen worden war, besuchte eine 68 Jahre alte Witwe in. der Eitorfer Straße. Er kannte die alte Frau aus seiner früheren Tätigkeit als Hilfsarbeiter der rechtsrheinischen Wasserwerke. Unter dem Vorwand, das Wasser auf Bakterien und Rost untersuchen zu müssen, verschaffte er sich Einlaß in die Wohnung. Die Frau bewirtete den Mann auf Grund der alten Bekanntschaft miteln zum Mitnehmen ferig. Plöslich übersiel der die alte, Frau, würgte sie und steckte ihr die Hand in den Mund, um sie am Schreien zu hindern. Er kniete sich auf die am Boden liegende Frau und schlug mit Brikets auf sie ein, so daß,Ht,legeragefäßze lich verletzt wurde. Der Verbrecher##te er uu die Handtasche der Frau abgesehen, in der sich außer einem großen Geldbetrag noch Schmuasachen befanden. Auf das Schreien der Ueberfallenen erschien ein Hausbewohner, worauf der Verbrecher die Flucht ergriff. Er wurde jedoch durch einen Polizeibeamten gestellt. Der Greis als Herkules Aber am unrechten Platz Duisburg, 20. März. Zum dritten Male stand jetzt 65jähriger Mann gegen Widerstandes, gegen die atsgewalt ten Friedhofskapelle, wo der mit der Reichs Blumen und Pränen gzeiger Ansprache den Verewigten Pfarrer Rose stellte in##inc.##rg##en Verewigten als ein Vorbild soldatischer Pflichterfüllung hin. Von Angehörigen der Wehrmacht wurde dann der Sarg binaus vor die Bgenegeafngen, B gg er unter Tronmelpirbel und Trauerpeisen des Musitigeps die einem Offizier der Wehrmacht die Ordenskissen mit den hohen Auszeichnungen des Verstorbenen voraufgetragen von der Wehrnuch, Gersgausiger Zitzsene Gerel veie Zschifschwitepweitere Generale und Offizie der alten Armee, Vertreter der Partei und aruperfüher Weid,peiter schlreiche Vertreter der häuser sowie Vertreter des Staates, der Behörden und Während sich die Fahnen senkten, wurde der Sarg unter einem Ehrensalut der Wehrmacht und unter den gesenskt, wo polische Leiter mit der Reichsflagge die Wache hielten. Den Gebeten des Pfarrers folgten die zahlreichen Kranzniederlegungen, unter ein Kranz des Oberbefehlshabers des Heeres befand. Moldversuch an dei Mattel Ueberraschende Wendung vor Gericht— Täter freigesprochen Staatsgewalt vor dem„Richter. Das erste Mal war er mit 15000 Mark Geldstrafe— es war in der Inflationszeit— das zweite Mal mit zehn Tagen Gefängnis bestraft worden. Vor einigen Wochen hatte sich der dritte Fall ereignet. Wieder hatte er der Aufforderung eines Polizeibeamten zum Weitergehen keine Folge geleistet, sondern den Beamten tätlich angegriffen. Dabei entwickelte der Greis ungeahnte Kräfte, und als auch ein zweiter Beamter ihn nicht zur Ruhe bringen konnte, mußte das Ueberfallkommando herbeigeholt werden. Das Gericht schickte den athletischen Greis diesmal auf drei Wochen ins Gefängnis. Duisburg, 20. März. Der Mordversuch an der eigenen Mutter, den der 20jährige Heinrich Wiegand aus Duisburg unternahm, endete mit einer as sescs cessche e. sondern sie sogar iöten wollte. Die Vernechnung des Gutachters, der den Angeklagten eingehend untersucht und beobachtet hatte, gab dem Prozeß eine überraschende Wendung. Der Arzt erklärte den jungen Menschen als erblich vorbelastet, desse, unreisem Eigenente Angaben General Diesendacht lette Sohr gudsangelche, Feigalt gasel Sine Däselggrt. 20. März. Am kreitag vormittag sano torortny, Festiotel)., Gelöstmordversuch, indem er ein auf dem Düsseldorfer Nordfriedhof unter miltärischen ksowie auch em /Anegziber aß, seien als lächerlich zu bvoen de Generasg Veisebug bes umn Dir.=Ze= Garl bzeichnen, Es sei durchaus zweiselhast ob.leitzse die Dieffenbach statt. Der Beisetzung vorauf ging eine Absicht hatte, die Mutter zu töten. Das klärte, daß es auf das Gutachten des Sachverständigen angewiesen sei. Daher mußte der Angeklagte trotz seines Geständnisses freigesprochen werden. konnte man lange suchen Auf dem Heuboden gefangen Neuwied, 20. März. Ende der letzten Woche wurde in Giershofen ein junges Mädchen vermißt. Die Nachforschungen hatten keinen Erfolg, auch die Suchmeldungen, die die Sender Köln und Frankfurt durchgaben, führten nicht zum Ziel. Erst zwei Tage später ist die Vermißte auf einem Heuboden, der sich in einer vom Haus entfernten Scheune befindet, entdeckt worden. Das Mädchen wollte Futter holen; in der Zwischenzeit hatte jemand in Unkenntnis die Leiter weggenommen, so daß es nicht mehr vom Dachgeschoß heruntersteigen konnte. dem im Kreise Altenkirchen gelegenen Dorfe Mörlen ein mit drei Personen besetztes Motorrad in der Dunkelheit gegen eine Hauswand. Durch den starken Anprall wurden der Fahrer und die Mitfahrer auf die Straße geschleudert, wo der Fahrer Beichler aus Nanroth tot Arbeiterhäuser statt Granaten loster zsebie 30=Zenimetez(rezauisenb 3000 Reichsmark, und wenn ich noch 1 tausend Reichsmark dazulege, dann habe ich dafür ein Arbeiterwohnhaus, und wenn ich eine Million solcher Granaten auf einen Haufen lege, dann ist dies noch lange kein Monument. Wenn ich aber eine Million solcher Häuser habe, in denen Arbeiter wohnen können, dann setzte ich mir ein Denkmal. Adolf Hitler in seiner Rede in Karlsruhe am 12. März. liegen blieb. Ein 26jähriger Mitfahrer erlitt eine schwere Gehirnerschütterung, während ein junges Mädchen, das die beiden in die Mitte genommen hatten, beide Arme mehrere Male brach. Die Ursache bedarf noch der Aufklärung. Zu dreien auf dem Motorrad Verkehrsunglück mit tödlichem Ausgang Altenkirchen, 20. März. Auf der Heimfahrt von einem Filmabend aus dem Ort Neuhausen rannte in Neues Wappen des Kreises Minden. Wie verschiedene Aemter des Kreises Minden, so hat nun auch der Kreis Minden ein neues Wappen erhalten. Es ist eine Kombination der Wappen des ehemaligen Furstentums Minden und der Grafschaft Ravensberg. Das rechte Feld des geteilten Schildes zeigt im silbernen Feld die beiden roten Sparren der ebemalsgeid einen filbernen vensberg und das linke im roten Feld einen silbernen Schlüssel. Das Kyffhäuser=WHW.=Schießen des Landesverbaudes Niederrhein. Die Schützengruppen des Landesverbandes Niederrhein im Deutschen Reichskriegerbund (Kyffhäuser) stellten ihren Schießsport während de Wintermonate November 1935 bis Februar 1936 H S8 900) ofaigh bie für das Hilfswerk des Führers rund 28000 Mark, die dem WHW. bereits überwiesen wurden, um die Not der Volksgenossen zu lindern. Schieberpech. In dem auf der Strecke Berlin—Amsterdam verkehrenden=Zug 174 konnten bei der Kontrolle in Bentheim von den Beamten 40000 RM., die unter Heizungsröhren versteckt waren, ausgefunden und beschlagnahmt werden. SL Sett Sereerr WONNDFOTERERORPEPEPEEEPPRPPEEEEE A MNNMNNN RocenMeonocte Bochum, Mongardskrabe II Seite 6 Nr. 69„ Bochumer Anzeiger„ Samstag Sonntag, 21./22. März 1936 Leben „Tird und Sealsch Wollen=Wil sein Kreisleiter Riemenschneider sprach in Grumme=Vöde Die Bevölkerung des Stadtteils Grumme=Vöde hat am Freitag abend in der von der NSDAP.=Ortsgruppe veranstalteten öffentlichen Wahlkundgebung den Beweis erbracht, daß sie gewillt ist, dem Fuhrer zu folgen und ihm die Treue zu halten. Die„Kaiseraue" hatte einen Massenbesuch, wie nie zuvor. Begeisterung durchflutete den Saal, als nach dem Einmarsch der Fahnen Kreisleiter Riemenschneider den Saal betrat. Fanfarenmärsche des Jungvolks klangen auf, abgelöst von schneidigen Orchesterklangen und Sprechchören der Hitler=Jugend. Der Bochumer Kreisleiter warb dann nach Begrüßungsworten des Ortsgruppenleiters Wohlgemuth in einer fast zweistündigen Rede für die deutsche Parole der Treue und des Einsatzes. Er begann mit dem historischen Tage des 30. Januar 1933, an dem die Schicksalsstunde des deutschen Volkes schlug, an dem Millionen von deutschen Herzen dem unbekannten Frontsoldaten Adolf Hitler in heißer Liebe entgegenschlugen und ihm schwuren, der von ihm entrollten Fahne der deutschen Freiheit und deutschen Ehre zu folgen. Das deutsche Volk habe bewiesen, daß es einem großen Gedanken folgen könne, daß es eines großen Führers würdig sei. Ein Staat sei erbaut worden, in dem das Recht herrsche und in dem jedem verboten werden muß, mit Feuer oder feuergefährlichen Materialien zu spielen. Stalleinbruch in Bochum. In der Nacht zum 19. März haben Diebe einen an der Herner Straße in Bochum gelegenen Stall erbrochen und einen Hahn und eine Henne(Leghorn) entwendet. Zweckdienliche Angaben nehmen alle Polizeidienststellen und die Kriminalpolizei in Bochum, Polizeipräsidium, Uhlandstraße Nr. 35, Zimmer 246, entgegen. Auf Wunsch werden die Angaben vertraulich behandelt. Neue Autobus=Haltestelle. Die Endhaltestelle der Autobuslinie Wuppertal=Barmen—Sprockhövel—Hattin= gen—Bochum wird vom 1. April 1933 ab von der Wilhelmstraße(Westfalenbank) zur Ecke Grabenstraße und Luisenstraße gegenüber der Kommunalbank und dem Restaurant„Zur Uhle“ verlegt. Die Anfahrt an die neue Endhaltestelle erfolgt aus der Kortum= durch die Harmonie= in die Grabenstraße und die Abfahrt wie bisher durch die Luisenstraße. Die Abfahrtszeiten von der neuen Endhaltestelle bleiben die gleichen wie bisher. Der Bochumner=Wintet, der leiner wal Nur an 14 von 90 Tagen richtige Kälte— Frost an insgesamt 31 Tagen Die niedrigsten Temperaturen vom 21. Dezember bis zum 19. März Daß der verflossene Winter seinen Namen zu Un=, kalendermäßigen Winter hatten wir allerdings im Okdeutschen Volksgenossen sein Recht werde. land herrsche heute eine volksverbundene In Deutschid herrsche heute eine volksverbundene Regierung. Das Herz des Loues sei immer da, wo der Führer sei. Denn seine Taten zeugten für ihn. Geschaffen wurde die deutsche Wehr, die freie Scholle, der Adel der Arbeit, die einzigartige Gemeinschaft des Helfen= und Dienenwollens um jeden Preis. Ein Deutschland sei geworden, das von der Welt verlangen könne, daß ihm die Gleichberechtigung nicht vorenthalten bleibe. Und wer immer ihm sein Lebensrecht absprechen wolle, habe noch niemals gefühlt, was es heißg, Volk und Nation zu sein. Unter dem stürmischen Be###au der Zuhörer erklärte Kreisleiter Riemenschneider, daß keine Macht der Welt imstande sein werde, das deutsche Volk von seinem Führer zu trennen. Denn er habe Deutschland die Freiheit gegeben. Und Deutschland erfülle seine Pflicht. Keine andere Parole dürfe es geben als diese: Treu wollen wir sein und deutsch!" Starkes Gelöbnis der unerschütterten Treue zu Führer, Volk und Vaterland waren die deutschen Hymnen, mit denen die Großkundgebung ihren eindrucksvollen Abschluß nahm. Aus dem kirchlichen Leben Aus den katholischen Pfarreien. In den katholischen Kirchen finden am morgigen Sonntag Lätare die kirchlichen Entlassungsfeiern für die zu Ostern die Schule verlassenden Kinder statt. Morgens ist der letzte gemeinsame Kommuniongang der Kinder, nachmittags sind Dankandachten.— In der Antoniuskirche ist am Sonntag morgen unter Mitwirkung des Pfarr=Cäcilien= chors ein feierliches Volkschoralhochamt, um die Gläubigen in den gregorianischen Volkschoral einzuführen. Aus der katholischen Gemeinde. Am kommenden Samstag, 28. März, wird im Dom zu Paderborn der aus der Bochumer Propsteigemeinde stammende Diakon Dieter Freudenberg zum Priester geweiht. Die Primiz findet am ersten Ostertage in der Propsteikirche statt. In der gleichen Woche erhält Wilhelm Hameyer, der ebenfalls der Propsteipfarre angehört, in Rom die Subdiakonsweihe. Aus der evangelischen Gemeinde. Pf. D. Le Seur (Potsdam), der weit über Deutschlands Grenzen hinaus bekannte Redner, ist vom Christlichen Verein Junger Männer Bochum in Verbindung mit der Kirchsynode GroßBochums für eine zehntägige Vortragsreihe verpflichtet worden. Paul Le Seur spricht hin und her in Deutschland zu Tausenden. Um die Jahrhundertwende kämpfte er mit dem bekannten Hofprediger Adolf Stöcker gegen die aufbrechende Gottlosigkeit der marxistischen Kreise, sprach in Vortragsreihen in Europa und Amerika, war Soldatenpfarrer in Metz und während des Krieges Garnisonpfarrer in Brüssel. In Verbindung mit dem Erzbischof Söderblom schuf er das Jugendwerk auf dem Hainstein. Le Seur, der von weiten Kreisen auch Meister der Rede genannt wird, spricht von Sonntag, 22., bis Dienstag, 31. März, jeweils 20 Uhr, in der Christuskirche(am Rathaus). Seine Themen stehen unter der Frage:„Warum glauben wir an Christus?" Die Themen für die einzelnen Abende: Warum glauben wir an Christus?, Die Durchbruchsstelle des neuen Lebens, Von der Knechtsgestalt Gottes, Vom heiligen Abendmahl, Der Ruf des Herrn und die Treue zu unserm Volk, Die verkannte Christenliebe, Knecht oder Freier?, Frieden im Kampf!, Das Reich ohne Ende. Wie man zur Glaubensgewißheit kommt.— Der Eintritt ist frei. Verlegung der Konfirmationen in der evangelischen Gemeinde Bochum=Altstadt Das Evangelische Gemeindeamt teilt mit: „Auf ausdrücklichen Wunsch des Staates hat der Evangelische Oberkirchenrat in Berlin=Charlottenburg am 18. März 1936 im Einvernehmen mit dem Landeskirchenausschuß angeordnet, daß sämtliche auf den 29. März angesetzten Konfirmationen ohne jede Einschränkung zu verlegen sind, und zwar, wie der Landeskirchenausschuß ausdrücklich betont, trotz aller Schwierigkeiten, die der Durchführung dieser Anordnung entgegenstehen. Demgemäß werden auch die Konfirmationen im., 4. und 5. Pfarrbezirk unserer Altstadtgemeinde verlegt.“ Künstler, die uns verlassen. Mit Schluß der laufenden Spielzeit werden Fritz Brand und Demetrius Galbierz aus dem Kreis unseres Schauspielversonals scheiden. Brand wurde nach Kassel verpflichtet, und Galbierz geht an das Krefelder Stadttheater. Bergschule für die einzelnen Tage dieses Winters als niedrigste Temperaturen(gemessen fünf Zentimeter über dem Erdboden), ermittelt worden sind. Der Winter fing kalendermäßig, wie üblich, am 21. Dezember 1935 an und dauerte bis einschließlich 19. März 1936, da bekanntlich in Schaltjahren nicht am 21., sondern am 20. März schon der eigentliche Winter dann aber ar geboten hat, war nicht viel, besonders, wenn man bedenkt, daß die angegebenen Zahlen die niedrigsten Temperaturen der einzelnen Tage festhalten, daß also vielfach tagsüber von der Kälte überhaupt nichts zu spüren war. Kälter als 5 Grad unter Null war es überhaupt nur neunmal, wobei die größte Kälte am 11. 102 Grad hetreg Nachstehend Dezember: 21.— 1,3 22.— 0,6 23.— 4,1 24.— 5,9 25.+ 4,1 26.+ 1,4 27.+ 4,9 28.+ 4,4 29.+ 6,6 30.+4,4 31.+ 6,1 Januar: 1.+ 5,9 2.+4,9 3.+ 4,4 4.+ 3,2 Frühlingsanfang ist. Vor demsbruar—10,3 Grab betrug. die niedrigsten Temperaturen des Winters 1935/36: Januar: Januar: 5.+ 3,4 6.+ 1,9 7.+ 2,1 8.+ 4,4 9.+ 5,1 10.+8,0 11.+ 3,0 12.+ 1,5 13.+0,4 14.+.6 15.— 2,9 16.— 3,6 17.— 0,1 18.— 2,6 19.— 0,3 20.— 1,6 31 + 1,8 + 0,6 + 0,3 + 0,4 + 1,9 + 4,9 + 3,4 + 3,9 + 5,1 + 3,6 + 3,4 Februar: 1.+6,4 2.+ 2,9 3.— 0,9 4.— 2,1 Februar: 5.— 1,9 6.— 3,1 7.— 5,4 8.— 5,2 9.— 5,6 — 7,6 1.— 10,3 12.— 10,0 13.— 5,9 14.— 3,6 15.— 5,9 16.+2,1 17.—0,7 18.+ 1,5 19.+ 5,9 20.+ 4,6 11. Februar: 21.— 0,6 22.+0,2 23.+ 3,4 24.+ 1,6 25.+ 0,1 26.— 0,9 27.+0,2 28.— 2,4 29.+ 1,2 März: 1.+ 0,7 2.— 0,1 3.— 2,3 4.— 0,3 5.+ 1,4 März: 6.+ 0,1 Nachstennere der Tal Im Marthahaus an der Bergstraße trat der Alte Evangelische Frauenverein Bochum am Freitag nachmittag zu seiner Jahrestagung zusammen. Pfarrer Schneider sprach zu der Losung des Tages. Es sang der Schwesternchor, worauf die Vorsitzende, Frau Ulrich, in ihren Begrüßungsworten kurz auf die große Bedeutung der Jahrestagung einging. Recht umfangreich war der Rechenschaftsbericht, was auch verständlich erscheint, da sich das Wirken des Alten Evangelischen Frauenvereins auf sieben Pfarrbezirke der evangelischen Gemeinde Bochum=Altstadt erstreckt. Sämtliche Einrichtungen und Anstalten blieben aus Gründen einer sparsamen Wirtschaftsführung und dank der tatkräftigen Unterstützung durch alle aktiven und fördernden Mitglieder zum Besten der Gemeinde und der Kirche in ihrem Bestande gesichert. Der Ueberblick begann mit der Arbeit der Diakonissen in den einzelnen Bezirken. Insgesamt wurden 437 Kranke gepflegt an 3541 Besuchstagen. Die Zahl der Hausbesuche belief sich auf 8792. In den Kindergärten an der Rottstraße, Metzstraße, Fahrendellerstraße und Düppelstraße fanden 308 Kinder eine liebevolle Betreuung. 90 Schülerinnen zählte die Handarbeitsschule an der Metzstraße, 63 Schülerinnen die des Marthahauses. Die beiden größten Häuser des Frauenvereins, das Marthahaus und das Lutherheim an der Cäcilienstraße, befinden sich in einer steten Aufwärtsentwicklung. Das Lutherheim ist voll besetzt. Das Marthahaus hat 54 berufstätige Frauen, die im vergangenen Jahre an 10473 Pflegetagen betreut wurden. Frau Ulrich sprach allen Mitgliedern, insvesondere dem Vorstande, ihren Dank aus und gedachte hierbei Von 1933 bis 1936 Zahlen aus dem Regierungsbezirk Arnsberg: Ungedeckte Fehlbeträge der Stadt= und Landkreise Nach den Haushaltsplänen 1933 rund 165 000 000 RM. Nach den Haushaltsplänen 1936 rund 39 000 000 RM. Auswirkung der Umschuldung An kurzfristigen Verbindlichkeiten insgesamt 300 000 000 RM. umgeschuldet! Staatliche Zuwendungen Vom 1. Februar 1933 bis 29. 1936 an besonderen Staatsleistungen für die„Gemeinden des Regierungsbezirks Arnsberg insgesamt 149 300 000 RM. ge währt! Davon Reichswohlfahrtshilfe 81 950 000 Reichsmark, laufende, einmalige Staatsbeihilfen zur Deckung des Besoldungs= und Unterstützungsaufwandes 67 350 000 RM. Zahl der Wohfahrtserwerbslosen Nach dem Stande vom 31. März 1933 160000 Wohlfahrtserwerbslose. Zur Zeit 37.000 Wohlfahrtserwerbslose. Fürsorgeauswand Für das Vierteljahr Januar bis März 1933 betrug der Aufwand für die anerkannten Wohlfahrtserwerbslosen 23000 000 Reichsmark, also auf ein Jahr umgerechnet 92.000000 RM. Der Gesamtfürsorgeaufwand der sogenannten offenen Fürsorge belief sich in diesem Zeitraum auf 36 000000 RM., also auf das Jahr umgerechnet auf 144 000 000 Reichsmark. Im Zeitraum Juli bis September 1935 belief sich der Aufwand für die anerkannten Wohlfahrtserwerbslosen auf 7 700 000 Reichsmark, also auf das Jahr umgerechnet rund 31 000000 RM. Der Gesamtfürsorgeaufwand belief sich in dieser Zeit auf 16 900 000 RM., also auf das Jahr umgerechnet auf rund 67,000 000 RM. Jahresversammlung des Alten Evangelischen Franenvereins besonders des heimgegangenen Pfarrers Schmidt I, der sich als langjähriger Schriftführer sehr verdient gemacht hatte. Ihm, wie auch dem verstorbenen Landgerichtsdirektor Ohme, der zu den Förderern gehörte, wurde ein Liedgedenken gewidmet. Der von Pfarrer Schneider erstattete Kassenbericht bestätigte die solide wirtschaftliche Grundlage, des Frauenvereins, der bei 97 225,57 Reichsmark Gesamteinnahmen und 93938,57 Reichsmark Gesamtausgaben einen Bestand von rund 3500 Reichsmark einschließlich Sparguthaben in das neue Geschäftsjahr hinübernimmt. Einhellig wurde der Kassiererin Frau Ohme die Entlastung ausgesprochen. Die Wahlen brachten keine nennenswerten Veränderungen in der Besetzung des Vorstandes. Der treu geleisteten Arbeit im Dienste der Nächstenliebe der Tat wurde im zweiten Teil der Jahrestagung der verdiente Lohn. Frau Pfarrer Henrici schuf die schönste Stimmung mit der prächtig zu Gehör gebrachten Liederfolge„Eliland“ von Alexander von Fielitz, die ihr wie auch dem dezent begleitenden Pianisten, Pfarrer Henrici, begeisterten Dank einbrachte. Frau Pfarrer Simon, die Leiterin des Stadtverbandes der Frauenhilfen, zollte dem verdienstvollen Wirken des Alten Frauenvereins und ihner rührigen Vorsitzenden, Frau Ulrich, Dank und Anerkennung und rief zur weiteren Mitarbeit auf, die sie unter dem Leitwort „Mütterlichkeit und Kindererziehung“ näher begründete. Darbietungen der Haushaltsschülerinnen halfen die Feststunde verschönen, die mit Gebet und Segen ihren Ausklang nahm. winner des Hauptgewinns— Hanomagwagen— dürfte durch die seinerzeitige Veröffentlichung an dieser Stelle noch in bester Erinnerung sein. Dann kam das Motorrad mit Beiwagen. Wer hätte das wohl besser brauchen können, als der Klempner Fritz Hepp in Bochum, Weitmarer Straße 24, der nun bei jedem Wasserrohrbruch in Ihrem Hause schnellstens zur Stelle sein kann. Oder nehmen wir die beiden Waschmaschinen, die immer so dicht beisammen gestanden haben, daß sie auch nach der Ziehung zusammen nach Herne kamen. Sie blieben auch wieder so dicht beisammen, daß die eine Maschine zum Beispiel in das Haus Nr. 15 und die andere Ma...8 Nr. 17 kam Ob die heiden sich schine in das Haus 17 tam. Do die beiven sich Geschichten um glackicht Gewiner 44000 RM. Reinertrag bei dem Fest der Polizei! Gesellenprüfung der Mechanikerinnung Am Mittwoch nachmittag fand unter Leitung des Prüfungsausschusses unter dem Vorsitz des Obermeisters Rudolf Schulz die Gesellenprüfung in der Berufsschule statt. Es waren vier Prüflinge aus dem Fahrrad= und Motorradhandwerk und zwei Prüflinge aus dem Büromaschinenhandwerk erschienen. Sämtliche Prüflinge erreichten ihr Ziel. In seinem Schlußwort an die Prüflinge wies der Obermeister auf die Pflichten, die sie jetzt als Gesellen zu erfüllen haben, hin und erklärte, daß die feierliche Lossprechung innerhalb der Kreishandwerkerschaft am Montag, 30. März, abends 19.30 Uhr, auf dem Schützenhof stattfindet. Autohrand auf der Kortumstraße. Am Freitag nachmittag kurz nach 4 Uhr geriet auf der Kortumstraße in Höhe des Hauses Nr. 96 ein Personenkraftwagen in Brand. Die Feuerlöschpolizei konnte den Brand beseitigen, ehe größerer Schaden eingetreten war. Wenn Kinder mit Feuer spielen. Am Freitag abend wurde die Feuerlöschpolizei nach der Wielandstraße gerufen. Dort hatten Kinder in einem schuppenartigen Anbau mit Feuer gespielt, wobei Abfälle in Brand geraten waren. Die Gefahr konnte von Bewohnern des Hauses zwar schon vor Eintreffen der Feuerlöschpolizei beseitigt werden, sie war aber sehr groß, da sich in unmittelbarer Nähe der Brandstelle ein Holzlagerschuppen befindet. Ein neuer Fall, der Eltern und Erzieher darauf hinweist, daß Kindern fortlaufend Diese beachtliche Summe kann der Herr Polizeipräsident und SS.=Brigadeführer Schleßmann dem Winterhilfswerk überweisen. Die Verteilung des Reinertrages geschieht in der Weise, daß die Summe auf die sechs Städte des Polizeipräsidialbezirks anteilmäßig verteilt wird. Also keine Stadt wird zurückgesetzt, denn alle sechs Städte haben bei dieser großen Schlacht tapfer mitgekämpft, die einen Sieg auf der ganzen Linie darstellt. Jeder Volksgenosse, der sein Scherflein dazu gegeben hat, kann stolz darauf sein, daß es der Polizei gelungen ist, bei einer einzigen Veranstaltung diese stattliche Summe herauszuwirtschaften. Die große Tombola der Polizei findet mit dem heutigen Tage auch ihren Abschluß. Die bis heute noch nicht abgeholten Gewinne verfallen, wie auf der Rückseite der Lose bereits angegeben, dem Winterhilfswerk. Ueber die glücklichen Gewinner, denen Fortuna besonders hold war, wollen wir Ihnen zum Abschluß dieser einzigartigen Veranstaltung noch etwas erzählen. Vielleicht erinnern Sie sich noch der Ausstellungslokale in Bochum und Herne mit den allerherrlichsten Sachen, die man sich nur vorstellen konnte. Jeder Loskäufer hat damals vor diesen Fenstern gestanden und sich schon das eine oder andere als seinen Gewinn herausgesucht. Aber leider kann ja der Gewinn nur einmal vergeben werden. Da Sie nun Ihren Gewinn nicht bekommen haben, so freuen Sie sich mit den Glücklichen, die jetzt zu Ihnen sprechen werden. Der GeTalne- Kika kommt nach Berlin, um den Haushalt des Neffen zu führen. Sie stammt aus einem kleinen Dörfchen bei Neustettin und war noch niemals in einer Großstadt. Was sie nun in Berlin erlebt, das werden unsere Leser jetzt in unserm neuen Roman, mit dessen Abdruck wir heute beginnen, mit Schmunzeln verfolgen. Der Roman stammt aus der Feder Fritz Mardickes. Es ist eine wirklich lustige Geschichte, bei der man herzlich lachen kann, und wir hoffen, allen unseren Lesern mit der Veröffentlichung dieses frischen, flotten Werkes eine Freude zu bereiten. Die Schicksale Tanfe Annas in Berlin sind so köstlich, daß der ärgste Griesgram herzlich lachen muß wohl einig werden? Na, und dann die Nähmaschine! Kam doch da ein hübsches junges Fräulein und gab ihr Los mit dem Bemerken ab:„Ich möchte mir die Nähmaschine abholen.“ Obwohl nur die Gewinnlose bekanntgegeben wurden, hatte doch diese weibliche Schönheit so eine Art Vorahnung oder mögen Sie es nennen wie Sie wollen. Der Beamte an der Ausgabe nahm das Los, sah in der Gewinnliste nach und traute seinen Augen nicht, daß das Los wirklich die Nähmaschine gewonnen hatte. Dieses Hallo hätten Sie saiterleben müssen, dann hätten Sie einmal wirkliche Freude kennen gelernt. Wir könnten Ihnen ja noch so viele kleine Erlebnisse aus diesen Tagen erzählen, aber eine Begebenheit dürfen wir Ihnen nicht vorenthalten. Der Gewinner der Küche ist der glückliche Bräutigam Wilhelm Kasper aus Bochum=Gerthe, Karl=Ernst=Straße 34. Es gibt doch noch Menschen, die haben Dusel, das kann mon wohl sagen. In diesem Falle bestimmt. Also passen Sie auf, was er sagt: „Ich glaube, ich habe die Küche gewonnen“, so kam er an. Der Beamte an der Ausgabe fragte ihn:„Warum glauben Sie, nein, Sie haben die Küche wirklich gewonnen. Wie kommen Sie darauf, daß Sie glauben, daß Ihr Los gewonnen hat?“ Kasper:„Ja, sehen Sie, ich bin von Beruf Handlungsgehilfe, und war früher in einer Farbenhandlung cätig. Aus dieser Zeit habe ich auch meine Fardenkenntnisse. Der Gewinn wurde in der Presse mit 15 123 in der Serie rot angekündigt. Ich sah mein Los an und denke, rot ist das bestimmt nicht, aber wer weiß, ich will es doch lieber aufheben. Als ich dann nach einigen Tagen den Beamten fragte, der mir das Los verkauft hatte, was das für eine Farbe sein sollte, und dieser mir auch bestätigte, daß das Los aus der roten Serie sei, wollte ich mich nun genau vergewissern und ging zum Polizeipräsidium. Mit diesem Los sollte ich der glückliche Gewinner der Küche werden. Ich kaufte das Los bei meinem Brotherrn von einem Beamten, der dort seine Wohnung hat. Ich wollte mit diesen 50 Reichspfennig dem Winterhilfswerk dienen. Plötzlich mußte ich für einige Tage nach Düsseldorf zu meiner Braut. Auf dem Wege zum Bahnhof sah ich auch die Ausstellungen der Gewinne in Bochum. Jetzt erst bekam ich auch Gewinnlust und hatte die seste Absicht, bei meiner Rückkehr noch einige Lose zu kaufen. Aber wer hätte das gedacht, als ich zurück war, gab es für Geld und gute Worte kein Los mehr. Sie können sich meine besondere Freude vorstellen, als ich von amtlicher Stelle bestätigt bekam, daß ich die Küche gewonnen hatte. Ich bin zwei Jahre erwerbslos gewesen und habe seit 1933 wieder Arbeit. Meine Ersparnisse reichten bisher für die Anschaffung von Möbeln noch nicht aus. Im nächsten Jahre beabsichtige ich, zu heiraten. Der Gewinn der Küche wird die Wartezeit vielleicht noch etwas verkürzen, denn nun bin ich eine große Sorge les.“ Jetzt macht die Polizei eine kleine Pause bis nach der Wahl, aber dann geht es wieder ran an den Tag der deutschen Polizei. Prätte RASIERCREME große Tube 50 Pfennig Seite 7 Nr. 69, Bochumer Anzeiger, Samstag=Sonntag, 21./22. März 1936 Sünokabtandi i der Gdunga vel--Apieigereinigung Hierten gesen Spichverein Höutrog ei“r Ende, die zum guten Schluß zum letzten Male Turnen und Frage aufwirft.„Wirdwesser, den Nachbarvereine werden darüber entscheiden. VerDuch Faschzumtherleates Schlußspiel gegen den Abstiegs. nach Bochum verleg„Schläßspiel negen den Abstiegskandidaten Union Reatinghgusen gewinnen, wird der beiden Nachbutgefechte, obwohl das zweite reizvolle Moment mehr oder weniger gegen Hontrod mit einer Diferenz Pgg,euigen Päzisker Jedenfalls sind die beiden Abschlußspiele nicht so vollkommen belanglos, wie es auf den ersten Blick den Anschein erweckt. Die Spiele: Germania Bochum— Union Recklinghausen Spog. Herten— SV. Höntrop Ende gut— alles gut Germania Bochum— Union Recklinghausen. ruczt bedentungsvol ist Unter diesen Umstirden, darf .# die Bochumer Lacug ius man damit rechnen, daß sich einen guten Abgang zu eche boerie est e Sppg. Herten— SV. Höntrop. den dweiten Ploz nachsagen lassen, daß sein Verbleib in der Gauliga in diesem Jahr„nur“ auf Grund des Torverhältnisses möglich war. Der„Club“ in Dülfeldorf Meisterschafts=Abschluß in den westdeutschen Gauen. In den drei westdeutschen Gauen erfährt die Fußballmeisterschaft 1935/36 am Sonntag ihren Abschluß. Es bleibt lediglich noch ein Spiel am Niederrhein rückOberhausen, je nach dem Ausgang der diesen Sonntag stattfindenden Spiele durch einer gSiegjgchhr eu Hositzgg und dem deutschen Pokalsieger 1. FC. Nürnberg höhtes Interesse entgegenkommt. Orei Punktespiele werden im Gau X Pieder; hein) erledigt. Borussia Gladbach hat im Faue eines Sieges über den VfL. Preußen Krefeld die Hoffnung auf den Verbleib in der Gauliga nur dann, wenn zur gleichen Zeit Schwarz=Weiß, Essen rath verliert. Essen venotigt nur einen Punkt zur Rettung, den aber der Exgaumeister nicht so leicht abgeben sollte, denn für ihn bedeutet ein Gewinn die Sicherstellung des zweiten Tabellenplatzes, den Rot=Weiß mit Union. SSpieerzwischen Hamborn O7 und DuisOberhausen in Arminia Hannover zu Gast.„ v. Witter. Die letzten vier Treffen im Gau 2. Meisterzite rbeiv) Wenn der Efzst=Köln sein Heimspiel gegen den Tabelentevterzace Hanns hat er die Meisterwirhe spiel herheifübren, ein.7 oder.3 brächte Turg die „mäßte NeuenMeistersgaftz ein. Der Milheim=ggin. gg unze Sigzege or Pestmark Trier und BfR. Köln sind gleichwertige Partner. Die Abstiegsfrage ist bereits entschieden, denn für Westmark und Eintracht Trier besteht keine Hoffnung mehr. Die Tip-Ecke Einlateidung inder Bezirhengu! MBV. Linden-Preußen Bochum, der Schlager des Tages Bachumersten Moment das Heft an sich zu reißen. Der Kampf um den Gruppensieg in der Bochumer Gruppe der Bezirksligg dürfte am Sonntag in ein entscheidendes a u el eintreten. Texminnot gat die onstanz veranlatzt, den vorgesehenen Terminkalender umausstebenden drei viele zg hloit der Gerige gulsgetragen für sie gewesen, da die Möglichkeit bestand, die fehlenden drei Punkte zum Oruggrsteßt der Tagelenführer Sonntag ger belastung, de aberig schwper ist, wie für die Lindener Del Falttel als Neuna und Verderer deulfdten Sportes ten Roment dur west gu, igzzgag, reißen. Es darf gher nicht verhehlt werden, daß die Aussichten für die ben aleinza Hen Westfalen, die ihnen auf eigenem Platz boll ist. Kommt noch hinzu, daß die Preußen neben deim Op umt einem anderen Bewerber den Lorbeer zu überlassen. Warten wir ab, was der Sonntag bringt. MBV. Linden— Preußen 07 Bochum folgen gemessen, die für die Preußen nach Linden durchaus nicht Disqualifikation und den durch die Sturmscheden an Zähigkeit wieder omvorgearheitet haben. Pleußenz wieder emvorgeatbeiter* Peter Krampe& August Schrömmel! Spät kamen sie, aber sie kamen,... nämlich deine Tips, lieber Peter Krampe. Und weil du für diesen ereignisreichen Sonntag so„vorsorglich“ deine Vorhe sagen zusammengestellt haft, wollen wir sie diesngl. pitznehmen, nicht ohne dabei auch an„Müllers“ zu venren, bei denen sich ein unglaublicher Wandel vollzogen zu haben scheint. Welchen Ursprungs ist die Untreue bei Frauen besonders schwerwiegend—, liebe Frau Else? Womit hat sie der alte MBV. Linden verdient, dem man in glühenden Schwitxen, bislang ig teu ge blieben war? Aber hören wir, was Peter Krampe vorherzusagen hat: Gauliga: Germania Bochum— Union Recklinghausen:0 SpVg. Herten— SV. Höntrop:3 Bezirksliga: MBV. Linden— Preußen 07 Bochum:1 Witten 92— Wattenscheid 09 30:0 Sportring Gevelsberg— Hattingen 04:1 Tura Altenvoerde— Westfalia Bochum:2 STV. Werne— SC. Dahlhausen:2 Und August Schrömmel: Gauliga: Germania Bochum— Union Recklinghausen:1 SpVg. Herten— SV. Höntrop:2 Bezirksliga: MBV. Linden— Preußen Bochum:3 Witten 92— Wattenscheid 09•30 Sportring Gevelsberg— Hattingen 04:1 Tura Altenvoerde— Westfalia Bochum:4 STV. Werne— SC. Dahlhausen:0 A 5 8 „Solche Menichen braucht Deuhsaltana! Mit diesen Worten erkannte der Führer das Wirken der Deutschen Turnerschaft in seiner großen sportpolitischen Rede anläßlich des 15. Deutschen Turnfestes 1933 in Stuttgart an. Links Franz v. Papen und Reichsaußenminister Freiherr von Neurath, rechts Dr. Goebbels ihrer Platzanlage hervorgerufenen Rückgang:.greugen Lamaten Vergreich Schlußdreieck und Lauferreihe halten jeden Preußenläufer für den Lindener Sturm ein schwer überwindendes Vollwerk sein, zu dem sichoßite, gatg, Sge der in dem rubigen, aber überlegten Scheidemantel hat. Die Tagesform dürfte in erster Linie den Ausschlag geben. von ihr wird es abhängen, wie das Spiel ausgeht. Der Kampf ist offen, die Chancen hüben und drüben verteilt. Witten 92— Wattenscheid 09/30. Man könnte dieses Treffen mit einem Pokalkampf verabeicham den Pitel guis. Beide Mannschaften habe sind guüntiger, als bieptegelag tzärlcheäirßer zumal 8 Witten 92 auf eigenem ptas für statler, zumin das vor wenigen Wochen kurz vor Halbzeit„ahaebrochene Spiel die Witener bis dahin schon mit.0 im V teil sah. STV. Werne— SC. Dahlhausen. Die Platzleute könnten unter Umständen noch in die Abstiegsentscheidung gezogen werden, wenn sie das Spiel gegen Tahlhausen verlieren würden. Auf eigenem Platz ist der STV. Werne aber immer ein sehr starker Gegner gewesen, der auch in den schwersten Kämpfen wenigstens einen Punkt zu erwerben verstand. Eine Niederlage der Dahlhauser würde nicht einmal überraschen, denn mancher Favorit hat schon auf der Amaliabahn Federn lassen müssen. Tura Altenvoerde— Westfalia Bochum. Für Westfalia kein leichter Gang. Fast alle führenden Mannschaften haben in Altenvoerde Punkte lassen müssen. Westfalia kann am Sonntag beweisen, daß die gegen Borussia Dortmund im Pokalspiel gezeigte Form nicht ein„Zufallstreffer“ war, sondern der Beginn einer weiteren Erfolgserie, die den Jungen aus dem Norden im Jahre ihres Jubiläums zu wünschen wäre. Sportring Gevelsberg— Hattingen 04. Hattingens Schicksal könnte am Sonntag in Gevelsberg besiegelt werden, wenn, was nicht ausgeschlossen ist, die Gevelberger an die Form der letzten Sonntage anknüpfen und Sieger bleiben würden. Die Spiele der Nachbargruppen Grupve Gelsenkirchen:„6. Rotthausen Spvg, Röhlinghausen—. Sb.####n SC. Hassel— Schwarzgelb Giaobeck Gelsenkirchen 07— Horst=Emscher Castrop 02— Westfalia Buer BV. 12 Gelsenkirchen— Union Gelsenkirchen VfB. Bottrov— TB. Eickel Gruppe Dortmund: Dortmund 95— Borussia Dortmund VfL. Kamen— Sportfreunde Dortmund Hagen 72— Arminia Marten VfL. Wetter— Alemannia Dortmund DSC. Hagen— BC. Bövinghausen TuBV. Mengede— SC. Hörde Gruppe Minden: Westfalia Brackwede— Sppg. Beckum Bielefeld 06/07— Arminia Bielefeld VfL. Salzuflen— Teutonia Lippstadt SuS. Herford— Union Herford Borussia Lippstadt— Sppg. Hamm VfB. Bielefeld— SV. Schildesche Areisienerialuhen der hogier in Bochum— Samstag und Sonntag in der„Panzergrotte Es ist eigenartig, daß das Boch dege trahitionessen Hämpfe steben unter Kompfes„Um de. zn Kegel von Bochum“ und zirkssportwarts Reiffert(Dortmund). Als Schirmherr der Clumpischen Spiele setzte sich der Führer tatkräftig für die Schaffung des Reichssportfeldes in Berlin=Grunewald ein, das er hier mit Innenminister Dr. Frick und Reichssportführer von Tschammer und Osten(links) besichtigt. Der ehemalige Weltrekordmann im Kugelstoßen, Feldwebel a. D. Emil Hürschfeld, wird durch Handschlag begrüßt. Scherl-Bilderdienst Kamofes„Un in Goldenen geget von Bogugg, und damit des größten freien Wettstreites auf der Scherenbahn, in den vielen Jahren seines Bestehens bisher nicht einen einzigen Ausscheidungskampf des Deutschen Keglerbundes durchzuführen hatte. Immer mußten die Bochumer Kegler auf fremden Bahnen die Entscheidung durchführen. Um so erfreulicher ist es, daß hierin eine Aenderung eingetreten ist. Die schmucke Sporthalle der hiesigen Kegler ist Samstag und Sonntag erstmalig die Stätte der Kreismeisterschaften des 4. Bezirks im westfälischen Keglergau. Frisch leuchtet das neu abgezogene und gerichtete Parkett der Bahnen, unberührt stehen die neuen Hölzer, warten die Kugeln. Die technischen Vorbedingungen für die Austragung eines fairen Kampfes Zur Kreismeisterschaft stellen sich die Vereine von Hagen, Dortmund, Herne, Hörde, Wattenscheid, Gerthe und Bochum. Eine Anzahl Starter, vor allem der mehrfache Deutsche Mannschaftsmeister Hagen, sind erste deutsche Klassekegler. Vom Verein Bochumer Kegler startet mer, als, AltberFgurr die Einzelwverlung der Junioren 20 Constantin Bochum— VfL. Herne Nun findet das vor Wochen von Constantin Bochum mit:0 gewonnene Meisterschaftsspiel doch noch eine Wiederholung, nachdem die Angelegenheit inzwischen bereinigt schien. Constantin hat Platzvorteil und müßte auch den Wiederholungskampf gewinnen können. Prinz=Regent Bochum— Borussia Bochum Die Bochumer Borussen nehmen diesen Gesellschaftskampf auf dem Knepper=Platz wahr, um einige talentierte Nachwuchsspieler auszuprobieren. Schiedsrichter=Belehrungsabend fällt aus Aus Anlaß der großen Wahlkundgebungen fällt der für Samstag angesetzte Schiedsrichter=Belehrungsabend Peter Schmidt, Gruppen=Uebungsleiter. Die Engländer erneut geschlagen DHC. Hannover— Cambridge:1(:1) Aisderenueiher der ue hgche, bon ug über Die. Deuschlandrzse der Karten Eiscder Uahrlis. 200 Zugeln starten Greulich und Busch. Als diesjäh: Cambridge stellt die Spielstärke, des deutschen Holu#### riger Klubmeister gibt„Glück auf“ mit Ritz, Nowako#, recht unter Beweis. Auch am Freitag war für die engSchäners sein Dehut. Sodann baben als zuswait= lischen Gäste im Kampf gegen den vH6., Paunover nichts zu wollen. Vor gutem Besuch siegten die Niedersachsen klar mit:1. auf“ mit Ritz, Nawal und Schapers sein Debut. Sodann haben als auswahlspieler für den Länderkampf gegen Belgien im kombinierten Abräumen Busch, Ostwald, Niggemeier und ihre erste Prüfung abzulegen. Im Rahmen der Meisterschaften wird gleichzeitig der Bezirkswanderpreis ausgetragen. Die Mannschaft wird hierfür vom Sportwart noch beitmmt.... 54 Tamstag. Der Reigen der Meisterschaftstämpfe wird Sampun 16 Uhr durch die Frauen eröffnet. Die mehrfache Deutsche Meisterin Stemmann aus Castrop dürfte auch den Titel erfolgreich verteidigen. Dann folgen die Altherren, bei denen unser Seniormeister Vogt der ven hah sich restlos durchsetzen und bei den zu Ostern folgenden Gaumeisterschafteg, in Hagen ein gewichtiges Wort mitsprechen##erven. nie zuvor hatte eine Vorentscheidung die Bedeutung wie die diesjährige. 50 Prozent der Starter scheiden aus, und nur ein aanz gexin; kann sich in Hagen durchseven. Kegler aber, die die Gaumeisterschaft erfolgreich beder olympischen Spiele in der Deutschlandhalle auf des 6 Bochumer wirken mit Hockey=Auswahlspiel in Dortmund Sonntag vormittag 10.30 Uhr findet auf dem Platz TV. Eintracht Dortmund(Kampfbahn Rete Erde) ein Auswahlspiel zweier aus den Vereinen id. Eintracht Dortmund, Sportring Gevelsberg, MBV. Linden, DSC. Hagen und TuS. Bochum gebildeten Mannschaft statt zur Ermittlung der Vertretung des Bezirks für das Spiel Dortmund gegen Münstersich gegenüberstehen: Rote Mannschaft: Brand(Bfs,); Osthoff(Eintracht), Gershoff(PfL.): Korte(Eintrucht), Laukötter(PfL.), Stahl(Eintracht); Krugmann, Irmscher(beide Eintracht), Höler(Des. Hagen), Schmidt(Gevelsberg), Kröger(TuS Bochum). Blaue Mannschaft: Mühlenhoff * Bochum), Vaupel(MBV. Lin Seite 8 Nr. 69 7 Bochumer Anzeiger„ Samstag Sonntag, 21./22. März 1936 den); Kirchhoff(TuS. Bochum), Herdieck(MBV. Linden), Bader(DSC. Hagen); Wertmann, Kreuzer(beide Gevelsberg), Meschede(PfL.), Bergmann (TuS. Bochum), Frank(PfL.). Auswechselspieler: Hoppe, Bausch(Gevelsberg), Bannenberg(TuS. Bochum), Heinrichsmeier (PfL.), Buse(PfL.). Linden— Sportring Gevelsberg 33 Die Lindener Hockeyabteilung des MVV. hat sich Sonntag als Gegner auf eigenem Platze den Sportring Gevelsberg 33 verpflichtet. Max Schmeling-Joc Louis im Juni in Newyork Der Ausscheidungskampf um die Weltmeisterschaft im Schwergewicht zwischen Mar Schmeling und dern amerikanischen Negerboxer Joe Louis(Detroit) wird nach einer Mitteilung von Mike Jacobs, dem Vorsitzenden vom„Club des 20. Jahrhunderts“. im Monat Juni in Newyork zum Austrag gebracht. Das genaue Datum und die dafür in Aussicht genommene Kampfstätte werden jedoch erst später bekanntgegeben. Müller schlug Klein entscheidend Berufsboxkämpfe in Düsseldorf. Den nationalen Berufsboxkämpfen, im Ring der Düsseldorfer Rheinhalle am Freitag abend war mit über 2000 Personen ein recht guter Besuch beschieden. Höhepunkt des Abends war der Kampf im Schwergewicht zwischen Erwin Klein und Wilg=iller; Der Düsseldorfer Schwergewichtter Wiuy Müller macht seinen Weg. Nachdem er erst vor kurzem mit dem feinen.=.=Sieg über Ruda Ambrosz aus Prag zurückkehrte, siegte er nun auch in Düsseldorf über den starken Solinger Erwin Klein entscheidend. Nach dem Gongschlag zur sechsten erwischte Müller den angreifenden Solinger mit einem genauen Rechten. Das war das Ende, denn Klein wurde ausgezählt. Märkischer Boxklub 31 Linden— Boxsport Kupferdreh. Der MBK. 31 Linden kämpft am Samstag, 21. März, mit folgendeg Leuten in Kupferdreh: Pröyper I. Piotrowski II. Piotrowski III, Ludwig, Bosch, Menne II, Wilkendorf, Piotrowski V und Fehl. Hens Schlug Powelcit Beginn der Billard=Meisterschaft in Köln Der erste Tag der Deutschen Billard=Meisterschaft in frei Partie auf 1,05X2,10=Meter=Billard in Köln hatte ansprechenden Besuch aufzuweisen. Am besten gefielen Rudolph(Essen) und Halbach(Barmen). Der noch nicht 18jährige Rudolph brachte es gegen Jarsfeld(Oberhausen) auf die Tages=Höchstserie von 248. Poweleit(Gelsenkirchen), der Titelverteidiger, enttäuschte, da er sich von Hens(Bochum) schlagen ließ. Die Ergebnisse des ersten Spieltages: Hens(Bochum)— Poweleit(Gelsenkirchen) 500:487, Rudolph(Essen)— Janzen(Essen) 500:339, Backhuys (Oberhausen)— van Jarsfeld(Oberhausen) 464:500, Halbach(Barmen)— Greitemeier(Gelsenkirchen) 500:246, Rudolph— van Jarsfeld 500:395, Poweleit— Janzen 500:434, Greitemeier— Backhuys 133:500, Halbach— Hens 500:109. Reichsmännerturnwart M. Schneider besucht die Gerätewettkämpfe im Kreis Bochum Wie bekannt wird, wird der Reichsmännerturnwart Martin Schneider(Leipzig) auf seiner Besichtigungsreise am Sonntag in Westfalen auch die Gerätewettkämpfe im Kreis Bochum besuchen.". Kreisturntag des Kreises Bochum am 10. Mai In seiner letzten Sitzung beschloß der Kreisführerstab des Turnkreises Bochum, seinen diesjährigen Kreisturntag, der zugleich der letzte ist, am 10. Mai abzuhalten. Mannschaft aufgestellt Die deutschen Gerätturner für Mailand. Für den am 5. April in Mailand stattfindenden Turnländerkampf Italien— Deutschland stehen nunmehr auch die acht deutschen Gerätturner fest, die nach der Niederlage in Helsingfors gegen Finnland in den Wettstreit mit der starken italienischen Nationalstaffel In Mailand starten: Franz Beckert(Neustadt), Konrad Frey(Kreuznach), Alfred Schwarzmann(Berlin), Willy Stadel(Konstanz), Innozenz Stangl(München), Walter Steffens(Bremen), Mathis Volz(Schwabach) und Ernst Winter(Frankfurt am Main). Renngemeinschaft Bochum-Witten Auf Grund der im Hotel Lindenhof stattgefundenen Besprechung der Vorstände des Rudervereins Bochum und des Ruder=Clubs Witten wurde die Renngemeinschaft Bochum— Witten für die Rudersaison 1936 beschlossen. Diese Gemeinschaft besteht darin, daß beide Vereine dem neu engagierten Ruherlehrer und Trainer Braschoß(Köln) ihre gesamten Mannschaften zur Verfügung stellen, aus denen er Mannschaften zusammenstellt, die in der kommenden Rudersaison die Farben der nach Beendigung meines ersten Films machen werde? Ich hoffe, eine Schaukampfreise durch Kanada und Europa unternehmen zu können. Im nächsten Jahr soll übrigens in Europa eine„offene Meisterschaft" ausgeschrieben werden, natürlich werde ich mich auch daran beteiligen, weil mir das besonders großen Spaß beVon einer„ossenen Meisterschaft“— gemeint ist zweifellos eine als„Europameisterschaft“ auszu: schreibende Veranstaltung, an der sowohl Amateure als auch Berufsläufer teilnehmen sollen— ist in Europa nichts bekannt. Was es sonft noch gibt... Im Fußball interessiert das in Wien zur Durchführung gelangende Länderspiel Oesterreich gegen die Tschechoslowakei. In Gera treffen die Gaumannschaften der Gaue Mitte und Sachsen aufeinander. Ein Kampf, der deswegen für Bochum von besonderem Interesse ist, weil der ehemalige Bochumer Bieda im Gau Mitte als Mittelstürmer spielt. In England wird am Samstag die Vorschlußrunde um den englischen „Cup“ entschieden. Im Hockey gibt es in Arnheim ein Repräsentativspiel zwischen der westdeutschen Frauenmannschaft und einer holländischen Nationalmannschaft. Eine franzölische Stimme Völkerverständigung durch Sport Star Olympique Palais Lonchamp Marseille, eine ausgezeichnete französische Schwimm= und Wasserballmannschaft, wird vom 19. bis 30. April eine Deutschlandreise unternehmen. Interessant ist ein Absatz aus dem Bestätigungsschreiben des französischen Vereins an Wasserballwart Nolte. Es heißt da u..: „Wir sind glücklich, nach Ihrem Lande zu kommen, und wir hoffen, daß unser Besuch dazu beitragen wird zu einer vollständigen Annäherung unserer beiden Länder. Wir werden unser möglichstes tun, daß alle deutschen Vereine eine ausgezeichnete Erinnerung an unseren Besuch bewahren!" Bedarf es da noch vieler Worte? Wir sind ebenso fest davon überzeugt, daß die deutschen gastgebenden Vereine den Franzosen ihre Deutschlandreise zu einem einzigartigen Erlebnis gestalten werden. Frühlings=Feierstunde in der Bochumer Borussia Den Frühlingsbeginn werden die Bochumer Borussen in ihrem Vereinslokal Winkelmann am Sonntag abend in einer besonderen Feierstunde erleben. Die Mitglieder des Radfahrervereins„Westsalia 1895“ Bochum e. V. starten Sonntag um 8 Uhr vom Bülowplatz zu einer Wanderfahrt nach Niederwenigern(Jugendherberge). Freunde des Radwandersports sind willkommen. Herber Baier in Düffeldorf Das Düsseldorfer Eisstadion veranstaltet am Wochenende nochmals Eissportwettbewerbe, die durch die Teilnahme des Weltmeisterpaares, der Olympiasieger Herber=Baier, besondere Beachtung finden dürften. Herber=Baier werden sich in ihrer Olympiakür und auch im Einzellauf zeigen. Außerdem wird der Kanadier Montgomery Wilson seine Kür laufen. Recht interessant verspricht das Eishocksp#ptel zu werden, da hier der vorjährige Deutsche Meiigt###.: Rießer See, auf eine sehr starke Düsseldorf=Brüsseler Kombination treffen wird. Vom Turf Zweiter Renntag in Rasselberg Der Mülheim=Duisburger Rennverein hatte mit seiner Premiere am vergangenen Sonntag einen beachtlichen Erfolg. Das Programm des zweiten diesjährigen Galopprenntages auf der Bahn am Solbad Raffelberg weist sieben Prüfungen auf, von denen allein vier zwischen den Flaggen stattfinden. Im großen und ganzen werden die Felder auch diesmal an Quantität kaum Wünsche offenlassen. Unsere Voraussagen: 1. Rennen: Landesfreund— Märzprinzeß: 2. Roselli— Birgit: 3. Rennen: Feste Lup— Snatol:., Rennen: Letzter Sioux— Mauser; 5. Rennen: Wolkenflug— Perdita: 6. Rennen: Freihafen— Panzerslotte; 7. Rennen: Szegeban— Chinafeuer. Weitere Voraussagen: Samstag, 21. März: Saint=Cloud: 1. Rennen: Parsisal— Moon 2. Rennen: Aethel Pride— Bellows:.„Rennen: Piraine — Roi des Pitres; 4. Rennen: Votre Altesse— Fédor: 15. Rennen: Cerealiste— Patatras; 6. Rennen: Hasiri Saint Andrews; 7. Rennen: Noirville— Ma Perle. Sonntag, 22. März: Strausberg: 1. Rennen: Glückstern— Mars; 2. Rennen: Petrarca— Frontkämpfer; 3. Rennen: Sicambria— Brabant; 4. Rennen: Lebensweg— Metternich; 5. Rennen: Oceanus— Maat; 6. Rennen: Treuer Husar— Peiracava; 7. Rennen: Gilt— Hut ab. Auteuil: 1. Rennen: Prosper— Aissa; 2. Rennen: Lickety Split— Cheik Rama; 3. Rennen: Un Mitrailleur— Menes; 4. Halbblutrennen; 5. Rennen; Cerealiste— Lilium: 6. Rennen: Hong Cop— Gerouste; 7. Rennen: Kislar— The Marquis. Maisons=Lassitte, 20. März 1. Rennen; 1 Sabran(Hatzon); 2. Douche: 3. Rose of Zion. Toto: S. 953: Pl. 293, 131. 51. Ferner: Hip Banstar, Corstote, Diina, Lalla Roukh, Green Sea. Perle Fine V, Brume gcmer, Frilie, La Mascotte, Brabanconne II, v2. Rennen: 1. La Spezzia(Dusorez): 2. Kandahar: 3. 4 en Chiffres. Toto: S. 31; Pl. 13. 17. 13. Ferner: Dominateur, Margarita II, Patata, Eadgpih, Kochetta, Golden End, Empressée, Vertigineux, Lisic, Viganos. 3. Rennen: 1. Naaman(Mantelet); 2. Dime; 3. Mehemer Alv. Toto: S. 59: Pl. 23, 16, 30. Ferner: Garambas, Pompadour. Belle au Bois, Byzantine, Bellecroix, Maridor, 4. Rerneh; I. NPoig; er-3i, Nre is, 14: 2d. Periei. Allusion, Beau Tensbreux, Luc Culoite de Sole. Toio: S. 113, Jl. R, F. 18. Verner: Farfadette. Galary, Hyenville, Soda, Valetta, Alternance, Brunet Le Freslon, Hssris, Danalde, Bireme, Amtraute, (Brethes): 2. Antbunio: 3. Le Cog'Or. Toto: S. 26; Pl. 16, 15. Ferner: Gre Gre, Rotornis, Huquette, Volage. Carrou= anganiig. s Elos 7. Rennen: 1. Cadeau(Gleizes); 2. Tanganira; 3. de Hilde. Toto: S. 82: Pl. 20, 15. 33. Ferner: Curry, Beautour, Castelnaudary, Rapidoto, Bariolé, Kokoro. Sport-Kalender Sonntag, 22. März 1936, Gauliga=Meisterschaftsspiel Union Recklingbausen— Germania C6, Bothum Anstoß.80 Uhr, Germania=Sportplatz, Castrover Straße.— Vorher: Spiele der Jugenomannschaften Tura, Vortung,=Og gahlen zu Hiesem Treffen volle Schüler.) Rutol uder die Londoner=Verhatelungen Ausführliche Erklärungen des französischen Außenministers in der Kammer den Aeefmahme nan Friedens dnd Paris, 20. März. Die französische Kammer trat am Freitag nachmittag zusammen, um eine sehr ausführliche Erklärung des frar ösischen Außenministers über die Landor stellt, die in der kommenden Rud Renngemeinschaft vertreten. Insgesamt stehen dem Trainer neun Senioren, drei Junioren und 22 Jungmannen zur Verfügung. Da die Mannschaften im letzten Winter im Ruderbecken gut vorgebildet sind, wird man erwarten können, daß die Renngemeinschaft für beide Vereine und für den Rudersport hier im Westen belebend und befruchtend wirken und auf den Regatten 1936 ein gewichtiges Wort mitsprechen wird. KilianjVopel Zweite in Chikago Im Chikagoer Sechstagerennen lagen nach 90 Stunden, in denen 2297,350 Kilometer zurückgelegt wurden, die Dortmunder Kilian=Vopel mit Rundenrückstand an zweiter Stelle. Der Stand lautete: 1. Giorgetti=Grillo 144 Punkte; eine Runde zurück: 2. KilianVopel 183 Punkte, 3. Testa=Rodak 109 Punkte; zwei Runden zurück: 4. Peden=Audy 189 Punkte. Der Rest lag drei und mehr Runden zurück. Wer schreibt einen Film für Sonja? Jetzt ist es wirklich so weit: Sonja hat die Brücken zum Amateurismus abgebrochen. Die norwegische Olympiasiegerin und Weltmeisterin hat bekanntlich einen Vertrag unterschrieben, der sie zwingt, als Berufsläuferin in Newyork und zehn weiteren Städten auszutreten, und der ihr zwischen 100 000 und 150 000 Dollar einbringen soll. Im Anschluß daran wird sie sich als Filmschauspielerin versuchen. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, daß die Metro=GoldwynMayer=Film=Company, die sich die Option auf Sonja Henies Filmdebüt gesichert haben soll, in Manuskriptsorgen und nun auf der Jagd nach einem geeigneten Drebbuch ist.„1.. 89 Der Newyorker Vertreter des DRB. hatte Gelegenheit, mit Sonja Henie einige Worte zu wechseln.„Es ist schon immer mein sehnlichster Wunsch gewesen, Pilmschauspielerin zu sein, und ich möchte es gern im##### mit Schlittschuhlaufen ebenso weit bringen, wie es Fred Astaire als Tänzer getan hat. Die Probeaufnahmen sollen sofort im Anschluß an meine Schaukampfreise, also Mitte April, in Hollywood vor sich gehen. Was ich tag zusammen, um eine sehr ausführliche Erstärung, d franzosischen Außenministers über die Londoner Verhandlungen und die dort gefaßten Beschlüsse entgegenzunehmen. Die Kammer lehnte es zu Beginn der Sitzung ab, einen Zeitpunkt für die Anfrage des rechtsgerichteten Abgeordneten Louis=Marin über die Bestimmungen des Locarno=Vertrages festzusetzen. Anschließend bestieg sofort der französische Außenminister Flandin die Rednertribüne. Er führte u. a. aus, die Regierung bringe nach Tagen schwerer Beunruhigung die Festigung des Friedens. Dies sei ihr gelungen, ohne den Grundsätzen untreu zu werden, die sie vom ersten Tage an bekanntgegeben habe. Ausführlich schilderte Flandin dann die Maßnahmen der französischen Regierung, die zu dem Meinungsaustausch der Locarno=Mächte führten. Zu dessen Ergebnis behauptete er, Deutschland werde nicht sagen können, daß seine Geste verurteilt worden sei, ohne daß man ihm Gelegenheit gegeben habe, sie zu rechtfertigen. Darauf erläuterte Flandin die Vereinbarungen der Locarno=Mächte. Die französische Regierung würde es gewünscht haben, daß das„Gesetz des internationalen Rechtes" durch die Rückkehr zu einer Lage, wie sie vor dem 7. März im Rheinland bestanden habe, ohne Einschränkung wiederhergestellt werde. Dieses Ergebnis hätte zweifellos erzielt werden können, wenn die Signatarmächte des Locarno=Vertrages sich dahin einig gewesen wären, einen genügend energischen Druck auf Berlin auszuüben. Aber er habe sich sehr bald davon überzeugen können, daß diese Einigung nicht habe zustande gebracht werden können. Den französischen Bemühungen sei es aber zum mindesten gelungen, Beschlüsse durchzusetzen, die diesmal den Methoden der vollendeten Tatsache nicht das Vorrecht gäben, nachdem die Reichsregierung geglaubt habe, durch die Handlung vom 7. März die Rheinlandzone„von jeder internationalen Knechtschaft"(sic) frei zu machen. Verhandlungen über die„endgültigen Satzungen“ des Rheinlandes wie überhaupt über alle anderen Fragen könnten erst eröffnet werden, wenn Deutschland ausdrücklich alle— ihm jetzt gestellten— Bedingungen angenommen habe, die ein unzertrennliches Ganzes darstellten. Er(Flandin) brauche nicht hinzuzufügen, daß keine Rede davon sei, daß eine internationale Streitmacht einen Teil französischen oder belgischen Gebietes besetzen könne. Das würde auch, wie Flandin zur Betonung der französischen Auffassung von Gleichberechtigung hinzufügte, eine ungeheuerliche Ungerechtigkeit gewesen sein, die ein französischer Unterhändler, der keine Belehrungen über Vaterlandsliebe notwendig habe, niemals von denjenigen angenommen haben würde, deren„eigentümliche Einstellung" die Aufgabe während der schwierigen Verhandlungen nur verwickelt gestaltet habe. Hinsichtlich des Locarno=Vertrages sei nichts geändert, solange der Vertrag nicht regelrecht gekündigt sei. (Wir haben Verständnis für die Worte, mit denen der französische Außenminister die Schaffung einer entmilitarisierten Zone in Frankreich ablehnte. Aber wir fragen Herrn Flandin, ob es nicht dieselbe ungeheuerliche Ungerechtigkeit ist, eine entmilitarisierte Zone auf deutschem Boden zu verlangen. Wenn es überhaupt noch einer Rechtfertigung des deutschen Standpunktes bedurft hätte, so hätte sie niemand treffender geben können als der französische Außenminister mit seinen Worten. Diese Worte sind der beste Beweis für die Richtigkeit der deutschen Haltung. Die Schriftleitung.) Flandin fuhr fort, in voller Uebereinstimmung mit der belgischen Abordnung hätten die französischen Vertreter aber darauf bestanden, daß sofort die Abkommen getroffen würden, um die mögliche Durchführung der militärischen Garantien sicherzustellen, da im anderen Falle und gegenüber einem tatsächlichen Angriff die Durchführung der versprochenen gegenseitigen Unterstützung verspätet sein könnte. Die englische Regierung habe diesem Vorschlag ihre Justimmung gegeben. Die Kammer werde die Bedeutung diess Entschlusses zu werten wissen. Er stellte eine entscheidende Etappe auf dem Wege der französisch=englischen Nachkriegsbeziehungen dar. Selbst wenn der Locarno=Pakt im Rahmen einer Friedensorganisierung durch einen Vertrag gegenseitiger Unterstützung ersetzt werden würde, so würden diese gegenseitigen wichtigen Garantien in diesen Vertrag nicht aufgenommen werden auf Grund der förmlichen Abmachungen, die in dem neuen Abkommen enthalten seien. Sollte er(Flandin) noch besonders betonen, wie sehr er sich bemüht und gefreut habe, dadurch die Wiederherstellung der friedlichen Front von Stresa vorzubereiten, die jetzt verwirklicht werden solle, ser wur „Schlimm— aber es ist nichts zu machen.... Ein sozialdemokratischer preußischer Innenminister erklärte vor gar nicht bs*- Oe.“„Dig Forderung der Razis nach dem Appell an den Wehrwllen des Volkes ist eine blödsinnige parole. Wir können keine neue Armee aufstellen. Wir können die Zahlungen aus dem Youngplan nicht einstellen. Sicher sind die Reparationslasten drückend, sicher bleibt gar vieles beklagenswert, aber es ist nichts zu machen...“ Die überlegene Staatskunst eines wirklichen Volksführers bewies, daß die nationalse zialistischen Forderungen keine„blödsinnigen Parolen“ waren, sondern Außerungen einer entschlossenen Willenskraft. Denn: deutsche Wehrwille erhob sich machtvoll Eine starke Friedensarmee ist praktisch von der Welt anerkannt Das Deutiche Reich zahlt längst keine Tribute mehr Arder Senische, der um 33. Marz nicht Waßle, wucer dutun hat? dank der Aufnahme von Friedensverhandlungen, die er in Genf kürzlich durchgesetzt habe, Verhandlungen, die nach französischer Auffassung rasche und gegenseitige Einstellung der Feindseligkeiten und der Sühnemaßnahmen gegen Italien nach sich ziehen müßten. Man könne, fuhr Flandin fort, die erzielten Ergebnisse als unzureichend bewerten. Man könne denken, daß die französische Abordnung sich hätte hartnäckig bemühen müssen, die völlige und sofortige Räumung der Rheinlandzone zu fordern. Sie hätte, um dieses zu erreichen, die Durchführung von Sanktionen vorschlagen können, die eine außerordentlich verwundbare Wirtschaft schwer getroffen hätte. Sie hätte aber für diese Politik weder die Unterstützung der Garantiemächte noch diejenige Belgiens gefunden. An Deutschland sei eine Aufforderung gerichtet worden. Wenn Deutschland sie annehme, so öffneten sich neue Aussichten für die Festigung des europäischen Friedens. Wenn Deutschland die Aufforderung ablehne, so sei die englische Regierung mit der französischen Regierung einig in der Auffassung, daß die Lage dann sofort erneut überprüft werden müsse. Die Locarno=Mächte hätten nicht gewollt, sich auf ein negatives Programm zu beschränken, da Reichskanzler Hitler Vorschläge umrissen hätte, die positiv zu sein schienen. Welche Vorbereitungen und welche Einwände sie auch auslegen könnten, so hätte man vermeiden müssen, daß man sagen könnte, Frankreich stelle ihnen nur Verneinungen entgegen. Aus den— späteren Verhandlungen sollten zusammen mit einem neuen Statut der Rheinlandzone genaue und umfassende Konventionen des gegenseitigen Beistandes zwischen den Westmächten hervorgehen, deren Anwendung durch technische Abkommen gesichert sein würden. In diesen Verhandlungen würden die Vorschläge des Reichskanzlers Hitler alle Aufmerksamkeit finden, die sie verdienten. Zwischen den englischen und den französischen Bestrebungen, erklärte Flandin zusammenfassend, stellten die erzielten Ergebnisse ein Kompromiß dar. Die englische öffentliche Meinung, die„weniger bedacht“ als die französische auf den Buchstaben des Vertrages sei und auf deren Strömungen die Londoner Regierung besonders achten müsse, habe nicht in der gleichen Weise wie die französische öffentliche Meinung den Schritt des Reichskanzlers Hitler einschätzen können. Die englische Regierung beabsichtige, dem Locarno=Vertrag treu zu bleiben. Sie sei einverstanden, in Zukunft die praktischen Mittel der Gewährleistung der französischen Sicherheit ständig und wechselseitig zu beachten.„Die schriftlichen Zusicherungen, die ich in dieser Hinsicht von dem Staatssekretär Eden erhalten habe, haben eine Bedeutung, die niemand in Frankreich verkennen wird.“(Der Brief Edens wurde von Flandin verlesen.) 9125 Die Rede des Außenministers wurde von der Linken und der Mitte mit starkem Beifall aufgenommen, während die Rechte sich zurückhaltend verhielt Im Anschluß an die Erklärungen Flandins ergriff der elsässische Abgeordnete Schumann das Wort, um im Namen der Bevölkerung Ostfrankreichs den Erklärungen des Außenministers zuzustimmen. Die italienische Regierung zum Londoner Entschließungsentwurf dnb Rom, 20. März. Amtlich wird mitgeteilt: Die italienische Regierung hat am heutigen 20. März den in London während der Verhandlungen zwischen den Vertretern der vier Locarno=Mächte vorbereiteten Entschließungsentwurf erhalten. Sie behält sich vor, so bald wie möglich ihre Stellungnahme hierzu bekanntzugeben. Ribbentrop bei König Eduard VIII. dnb London, 20. März. Kinig Gduard VIII. empfing am Freitag vormittag im Buckingham=Palast Botschafter von Kisdentrap in halbstündiger Audienz. Botschafter von Ribbentrop hatte am Freitag vormittag im Auswärtigen Amt eine längere Unterredung mit dem englischen Außenminister Eden, der auch von König Eduard VIII. empfangen wurde Seite 9 Nr. 69; Bochumer Anzeiger„ Samstag=Sonntag, 21./22. März 1936 Sorn unterrichter=dus Urtlerhaus 1• P6., Ais ambenpglitische CaNachrichten Erklärung über die außenponlische Lage ihren Bemühungen unter keinen Umständen nachlassen werde. Dienstag außenpolitische Aussprache im Unterhaus Am kommenden Dienstag findet im Unterhaus eine außenpolitische Aussprache statt. Wie verlautet, beabsichtigt, auch Lloyd George in die einzugreifen, um an den Vorschlägen der dnb London, 20. März. Vor vollbesetztem Unterhaus gab Außenminister Eden am Freitag nachmittag eine längere außenpolitische Erklärung ab. Er freue sich, so führte Eden u. a. aus, jetzt in der Lage zu sein, mehr als einen Zwischenbericht zu geben. Er könne mitteilen, daß zwischen den Vertretern Frankreichs, Belgiens, Italiens und Englands Einigung über die Vorschläge erzielt worden sei, die den Regierungen unterbreitet wurden. Der Außenminister schilderte hierauf die Ereignisse seit Abgabe seiner Erklärung am 9. März. Nach einem kurzen Hinweis auf die Ratstagung, die mit der gestri gen Entscheidung noch nicht beendet sei und wahrscheinlich am Montag fortgesetzt werden würde, berichiete Eden dann über die Besprechungen unter den Locarno=Mächten, die ebenso ausgedehnt wie verwickelt gewesen seien. Von Anfang an sei es klar gewesen, die Besetzung der entmilitarisierten Zone durch deutsche Truppen eine vollendete Tatsache geschaffen habe, die die Eröffnung von Verhandlungen mit Deutschland sehr schwierig machte. Es sei deutlich die Ansicht vertreten worden, daß die Verhandlungen erst beginnen könnten, wenn dieser Bruch des internationalen Rechts bis zu einem gewissen Grade wiedergutgemacht worEden wandte sich nun der Denkschrift der LocarnoMächte zu. Die Hauptschwierigkeit habe darin bestanden, die Zeit zu überbrücken, um imstande zu sein, in wirkungsvoller Weise Verhandlungen über die Wiedereinrichtung eines Sicherheitssystems zu führen und zum Abschluß zu bringen. Nach einer Wievergabe der einzelnen Punkte der Denkschrift erklärte Eden weiter der Völkerbundsrat werde von den ten Maßnahmen Kenntnis nehmen, die sich auf die Zwischenperiode beziehen. Diese Vorkehrungen, die sicher auch nach Ansicht des Unterhauses für die Zeit der Verhandlungen ein Gefühl der Sicherheit schaffen würden, seien fair und vernünftig(!) und legten Zeugnis ab von dem Geist, in dem die französische und belgische Regierung an diese Fragen herangegangen seien. Deutschland sei gebeten, gewisse Beiträge zu leisten, und angesichts der durch die deutsche Wiederbesetzung der entmilitarisierten Zone geschaffenen Lage sei er überzeugt, daß das Unterhaus es für sehr vernünftig halten werde, Deutschland zur Leistung von Beiträgen zu bitten und dies insbesondere im Lichte der wesentlichen Beiträge, die sich aus der Zurückhaltung und der Mäßigung seitens der französischen und der belgischen Regierung ergäben. Er hoffe, das Unterhaus werde zugeben, daß die Vorschläge geeignet seien, der gegenwärtigen ernsten Notlage zu begegnen. Soweit es sich um die englische Regierung handele, sei sie bereit, diese Vorschläge anzunehmen, und es sei Englands ernsteste Hoffnung, daß auch die deutsche Regierung diese Vorschläge in diesem Lichte an. D i e d e u t s c h e R e g i e r u n g, s o f u h r E d e n f o r t, h a b e deutlich ihren Wunsch nach einer Erleichterung der Spannung betont. Es sei jetzt, Sache der... 2. besonders an der Forderung nach Entsendung Truppen, nach Deutschland, scharfe###e„8s1 üben. Fur die Regierung werden u. a. Eden und Baldwin sprechen. Locarno=Aussprache vor dem Völkerbundsrat Montag nachmittag dnb London, 20. März. Aussprache über die Anträge der Locarno=Mächte am Regierung, Montag nachmittag um 4 Uhr zu beginnen. Adolf hitlers Wollen Das ki wahre Benlsgeienschaft 600 Berliner Arbeiter bei Dr. Goebbels zu Gast das mindeste zu tun hat. Denn daß Sie dem Führer am 29. März Ihre Stimme zeben, 116 ziehe ichzäße dnb Berlin, 20. März. Für Freitag abend hatte Reichsminister Dr. Goebbels rund 600 Arbeiter der größten Berliner Betriebe, die am längsten im Berufe stehen, in den Kaisersaal des„Rheingold“ geladen, um einige Stunden in ihrem Kreise zu verweilen. Der Minister hatte sich trotz der angestrengten Wahlvorbereitungen für diesen Abend frei gemacht. Mit den festlich gedeckten und blumengeschmückten Tischen bot der Saal ein prächtiges Bild. Mitten unter den Arbeitern saß der Minister, umgeben von den neun ältesten Berliner Arbeitern. Unter ihnen besanden sich ein Dreher und ein Kassenbote die bereits 50 Jahre im Berufe stehen. Sämtliche### nehmer trugen das Abzeichen der Deutschen Arveitsfront, viele von ihnen auch ihre Kriegsauszeichnungen. Neben dem Minister waren noch erschienen Staatskommissar Dr. Lippert und der versönliche Feferent des Ministers, Ministerialrat Hanke. Einige der Gäste des Ministers hatten die Einladung erst einmal zurückgeschickt, da sie glaubten, die Einladung sei falsch adressiert. Einige wieder hatten sich mit Butterbroten ausgerüstet, well in ihrer Einladung nicht vermerkt war, daß sie zu einem Abendessen geladen waren. Nach einem flotten Marsch der Kapelle Willi Steiner vom Reichssender Berlin ergriff sofort der Minister zur Begrüßung seiner Gäste das Alle Befangenheit, die vielleicht noch empfunden wurde, war gewichen, als Dr. Goebbels in seiner herzlichen Art zu den Arbeitern redete.„Sie dürfen mir glauben“, so erklärte er u..„haß diese Veranstaltung schon seit Wochen geplant ist und mit der Wayi nicht haupt nicht in Zweifer. Nach sturmischem Beifall fuhr der Minister fort:„Wenn ich Künstler und Wirtschaftler, Diplomaten und Politiker empfange, so liegt kein Grund vor, nicht auch die Arbeiter als Gäste zu mir zu bitten.“ Dr. Goebbels betonte dann, daß er sich in ihrem Kreise mindestens ebenso wohl fühle wie in irgendeinem anderen Kreise. Im übrigen sei es auch nicht das erstemal, daß Arbeiter seine Gäste seien. Der Minister sprach zum Schluß die Hoffnung aus, daß sich alle recht wohl fuhlen möchten. Da es leider nicht möglich gewesen sei, nun alle Berliner Arbeiter einzuladen, so möchten sich seine Gäste als die Ver treter der vielen ungenannten Arbeiter fühlen und davon überzeugt sein, daß auch,jen:„unsere Gorge. so wie sie, im Geiste seine Gäste lep. zu-.hzunst Shrem so schloß der Minister,„wird auch in Hutunft ge. wirtschaftlichen, Wohlergehen, Ihrem Glück und Jorem sozialen Wohltand gewidmet bein, dem Minister. Als die ersten von ihnen Dr., Gorgleiches zu tun. Dann mel mung, die durch künstlerische Darbietungen noch gefördert wurde, natürlich auch der Berliner Nuttegfgitzgt seinem Recht. Alle holten sich vom Minister als Andenken an den denkwürdigen Abend ein Autogramm, das ihnen gern gespendet wurde. „Ich habe mir jedenfalls einst geschworen, ebenso zäh und tapfer für die deutsche Gleichberechtigung zu kämpfen und sie durchzusetzen, wie umgekehrt aber auch das verantw ortungsgefühl zu stäcken für die Rotwendigkeit einer europälschen gegenseitigen Rücksichtnahme und Zusammenarbeit.“ Der führer am 7. mürz holt von stürmischem Beifall unterbrochen wurde, sprach Ministerpräsident Göring über die Ziele,der nauionalsozialistischen Bewegung und das große Werk des Aufbaues in den hinter uns liegenden drei Jahren. Der Ministerpräsident wies besonders auf die große Bedeutung der Entscheidung vom 7. März hin. Die st mische Zustimmung der gesamten Belegschaft bewies, daß die Arbeiterschaft treu zum Führer steht. Die Fahrt ging dann über Großenhain nach Dresden Der Stimmzettel für den 29. März dnb Berlin, 20. März Der Stimmzettel für die Reichstagswahl ist in drei Felder eingeteilt. Das obere Feld, das über die ganze Breite des Stimmzettels geht trägt die „Wer nicht wahlt, ii kein Seutscher Ministerpräsident Göring in Riesa und Gröditz dnb Riesa, 20. März Schon seit Tagen hatte die Elbestadt Riesa zum Empfang des Ministerpräsidenten Göring gerüstet. umeer leuchtete auf den Straßen. Für Riesa deutlich ihren Wunsch, nach einer Erleichteruye ge., Empfang des Ministerpräsidenten grgen#eir wieg Spannung betont. Es jei jetzt. Sache der deutschen Re Ein Flaggenmeer leuchtete auf gierung, zu zeigen, welchen Beitrag sie zu diesem Ziele war der Freitagvormittag ein Feiertag. Die Betriebe zu leisten bereit sei. Gestern abend habe er Herrn von und die Geschäfte hatten geschlossen, so daß die ganze Ribbentrop, den deutschen Vertreter, gesseggißen Bevölkerung an der Kundgebung auf dem Hindenburggebeten, und er habe ihm bei dieser Gelegengeit platz teilnehmen konnte. Der große Platz vor dem Ribbentrop, den deutschen Vertreter, um seinen Besuch gebeten, und er habe ihm bei dieser Gelegenhei. einen kurzen Umriß dieser Vorschläge gegeben. Der Botschafter habe sofort erklärt, daß er keine„Stellung nehmen wolle, solange er nicht den gesamten Wortz. gesehen habe, und daß er alle Vorbehaire hinsichtlich der Stellungnahme seiner Regierung mache. Am späten Abend habe er(Eden) Ribbentrop den Wortlaut geschickt, nachdem dieser vom Kabinett gebilligt worden sei. Dies sei die gegenwärtige Lage, wie sie sich nach diesen Wochen angestrengter Bemühungen ergebe. Er möchte betonen, daß in den Besprechungen zwischen den Locarno=Mächten das Ziel der Regierung durchweg zweifacher Art gewesen sei. Er habe versucht, der Gefahr zu begegnen, und es sei eine sehr ernste Gefahr gewesen. Außerdem habe England versucht, eine Gelegenheit für eine Regelung in Westeuropa auf einer festen und dauerhaften Grundlage herbeizuführen. Eden schloß mit der Versicherung, daß die Regierung in ist, platz teilnehmen konnte. Der große„Platz vor dem Rathaus war von einer vieltausenotopfigen Menge angefüllt. Kurz nach 11 Uhr traf der Ministerpräsident, stürmisch begrüßt, im Kraftwagen ein. Vor dem Rathaus wurde General Göring von Kreisleiter Holdinghausen und Amtshauptmann Zetzschwitz begrüßt. Dann trat General Göring auf den Balkon und hielt eine Ansprache, in der er u. a. ausUeberall bietet sich das gleiche wunderbare und herrliche Bild. Wo man auch hinkommt, vorgestern am Rhein, gestern in Mitteldeutschland, heute in Ihrer Heimatstadt, überall ist das gleiche Bild der Ve schworenheit zu unserem Führer, einer einigen deutschen Volksgemeinschaft zu sehen, wie sie bei uns noch bei anderen Völkern, vorhanden war. Di Menschen stehen allenthalben in Treue und anständiger Gesinnung zusammen. Wenn es schon als ein Wunder zu betrachten daß wir heute alle eins sind, so ist es doch ein noch größeres Wunder, daß uns ein Mann gegeben wurde, der in 3½ Jahren unser Volk zum Aufstieg brachte. Deutschland ist heute endlich wieder frei. Wer anständig ist und deutsch, weiß seine Pflicht am 29. März zu tun. Wer nicht wählt, ist lein Deutscher, 29. März soll jeder seine Stimme abgehen, aver sie muß von Herzen kommen und ein Bekenntnis der Treue, Liebe und Dankbarkeit für einen Mann sein, der 3½ Jahre und vorher mehr als ein Jahrzehnt nichts anderes gekannt hat als für sein Volk und Vaterland zu Ministerpräsident Göring schloß seine von den Tausenden mit stürmischer Begeisterung ausgenommenen Ausführungen mit einem dreifachen Sieg=He auf den Führer und das deutsche Volk. Von Riesa fuhr Ministerpräsident Göring nach Gröditz zu einer eingehenden Besichtigung der Mitteldeutschen Stahlwerke, wo er von den Männern an den Maschinen und Stahlhämmern freudig begrüßt wurde. Im Anschluß an die Besichtigung versammelte sich gesamte Belegschaft der Werke in einer der großen Montagehallen. In einer längeren Rede, die wiederSteue ber Stmmgrtiets, Pr#######gt die Aufschrift „Reichstag für Freiheit und Frieven". Darunter steht in diesem Feld die Angabe des Wahlkreises. Unter diesem Feld liegen die beiden anderen Felder im Größenverhältnis:1. In dem größeren tinken Feld steht in der ersten Zeile„Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei“, in der zweiten Zeile groß und fettgedruckt Adolf Hitler“, und in der dritten Zeile folgen die Namen„Frick, Heß, Göring, Goebbels“. Es folgt der Name des jeweiligen Gauleiters. In dem rechten kleinen Feld ist der Kreis zum Ankreuzen angebracht. Beigiens auffässung dnb Brüssel, 20. März. Ministerpräsident van Zeeland gab Freitag nachmittag in der Kammer eine Erklärung über die Londoner Vereinbarungen ab. Er glaube, führte er hierzu u. a. aus, daß der Friede nunmehr gesichert sei. Das Rheinlandstatut werde revidiert werden. Man habe jetzt Bürgschaften für den Fall künftiger Vertragsver letzungen. Die Verletzung der Verträge sei in London anerkannt worden. Zum erstenmal in der Geschichte habe die Verletzung eines internationalen Vertrages ein sofortiges gemeinsames Handeln der von der Vertragsverletzung Betroffenen zur Folge gehabt. Der Ministerpräsident versuchte dann, für die wei tere Entwicklung von vornherein Deutschland die Schuld zuzuschieben, da Deutschland die Vereinbarungen annehmen„könne und müsse". Man habe in London, so behauptete er jeden Gedanken des Hasses ausgeschaltet und man habe sich bemüht, objektiv,(!!) zu sein. Die Mächte seien bis zur„äußersten Grenze des Möglichen“ gegangen. Wenn Deutschland annehme, dann werde man aus den Schwierigkeiten der Gegenwart herausgelangen. Wenn es aber ablehne, dann werde auch in diesem Falle die Lage der Westmächte gestärkt worden sein. Deutschland würde sich bei einer Ablehnung mit sich selbst in Gegensatz stellen und beweisen(!), daß es seine Vorschläg in einem anderen Geist gemacht habe, als man angenommen habe. Na, und Welllale Gardhten abgelemWeideh wenn der Hausputz so richtig die ganze Wohnung„auf den Kopf stellt“, dann zeigt es sich, daß doch so manches zu reparieren wäre.— Die Wand zeigt Risse, die Tapete ist verschlissen und hängt herunter usw. Da stellt man fest, daß die Fenster gestrichen werden müssen und daß die Rolläden vom Wind und Wetter gelitten haben. Dann rufen Sie den Fachmann.— Rufen Sie den Maler. Er leistet Ihnen gute Handwerksarbeit und Sie können sich auf ihn verlassen 4 4 4 44 4 Seite 10 Nr. 69„ Bochumer Anzeiger„ Samstag Sonntag, 21.222. März 1936 Deutiche Wirtschaft Die heltung der deutschen erzect. Aas Nevceire WrFale wurde blühendes Wirtschaftsgebiet Auf der Kohle an der Ruhr hat sich jene gewaltige eisenschaffende Industrie aufgebaut, die Deutschland in die vorderste Reihe der Industriestaaten der Welt rücken konnte. Während jedoch Kohle und Koks an Ort und Stelle für die Produktion zur Verfügung standen, hat man das Erz von Beginn der Großindustriewerdung an von anderwärts herbeifrachten müssen. Zwar wurde auch an der Ruhr Eisenstein geforvert— bekanntlich ebenfalls in Bochum—, aber die Ausbeute war gegenüber dem tatsächlichen, immer mehr steigenden Bedarf nie ausreichend. Hinzu kam, daß, die Steigerung der Roheisenqualitäten ein hochqualitatives Erz voraussetzte und dieses förderte man nicht nur nicht im Ruhrgebiet, sondern auch im übrigen Deutschland kaum. Jedenfalls war diese Annahme bis vor Jahren Allgemeingut. Deutschlands Erzvorrat wurde vor dem Kriege auf reichlich 800 Millionen Tonnen geschätzt. Davon besaßen an abbauwürdigen Eisenerzen allein Elsaß=Lothringen und Luxemburg(zur deutschen Zollunion gehörend) 2130 Millionen Tonnen Erz mit zusammen 610 Millionen Tonnen Eisengehalt, das übrige Deutschland aber nur 715 Millionen mit 220 Millionen Tonnen Eisengehalt. Gefördert wurden im Zollgebiet des Deutschen Reiches, also einschließlich Luxemburgs, im Jahre 1913 insgesamt 35 941000 Tonnen mit 10542000 Tonnen Eisengehalt, gleich 22,4 Prozent der Welterzeugung. Davon entfielen auf ElsaßLothringen und Luxemburg allein 8,14 Millionen Tonnen. Ausländische Erze waren unter diesen Umständen also bis zum Kriegsschluß nicht notwendig. Die Fortnahme von Elsaß=Lothringen und der Austritt Luxemburgs aus der deutschen Zollunion bedeuteten daher für Deutschland den restlosen Fortfall seiner Erzbasis. Uebrig blieben nur das Siegerland mit noch einem Zehntel der gesamten deutschen Erzerzeugung, der Lahn=Dill=Bezirk mit einem Sechsundzwanzigstel Anteil, das Gebiet von Peine=Salzgitter mit einem Einunddreißigstel, der Vogelsbergbezirk mit einem Zweiundvierzigstel und der bayrisch=württembergische Bezirk mit einem Sechzigstel. Deutschland wurde also zur Deckung seines Gesamtbedarfs auf ausländische Erze angewiesen. Statt nun den deutschen Erzbergbau zu fördern und durch Verfeinerung der Aufbereitungsverfahren die Qualität zu steigern, verlegte man sich ganz auf die Einfuhr. Millionen an Devisen gingen dem deutschen Volke verloren, währenddessen der deutsche Erzbergbau immer mehr verfiel und bis zur Errichtung des nationalsozialistischen Staates vollends zum Erliegen gekommen war. Die furchtbarsten Folgen dieser volkswirtschaftlich das gesamte deutsche Volk schädigenden Wirtschaftspolitik des Systems zeigten sich im deutschen Erzgebiet, im Siegerland. 29 000 Beschäftigte und über 20000 Arbeitslose gab es in diesem Gebiet 1932. Ein Heer ohne Arbeit, eine Unzahl geschlossener Betriebe, stillgelegter Gruben, rostender Maschinen und zerfallender Gebäude, ein ehedem reiches Land in Elend und Verzweiflung. Von den 18 Erzbergwerken der Kriegs= und Nachkriegszeit waren noch 4 in Betrieb. zwei durch die dringendsten Unterhaltungsarbeiten wenigstens„für bessere Zeiten" betriebsfähig erhalten. Die Gesamtbelegschaft des ganzen siegerländischen Erzbergbaus betrug am 1. Januar 1933 2100 Mann, die monatliche Förderung der„Konkursmasse“. 34000 Tonnen In den Hütten und Walzwerken, den zahlreichen großen und kleinen Betrieben der verarbeitenden Industrie sah es nicht anders aus. Und dabei war Berlin nicht einmal untätig. Monat für Monat zahlte das Reich Hunderttausende an Subventionen, um den nicht kon kurrenzfähigen Erzbergbau, dessen nationalpolitische Bedeutung selbst von den notorischen Ignoranten des Novembersustems nicht zu übersehen war, am Leben zu erhalten. Verlustreiche Sondertarife der Reichsbahn sollten die Last der Frachtkosten von dem unrentablen Produkt nehmen. Es war alles vergebens, weil es ein Herumdoktern mit untauglichen, unzulänglichen Mitteln blieb. Die Herren Volksvertreter, die ihren Wählern von im Reichstag bewirkter neuer wollten, wurden von dem Hohnlachen eben entlassener Arbeitsloser empfangen. Die Sieg, bis zum großen Kriege eins der reichsten und blühendsten Wirtschaftsgebiete Deutschlands, stand 1932 auf dem Aussterbeetat. Und dann kam, fast schlagartig einsetzend mit der Machtübernahme durch den Nationalsozialismus, der Umschwung. Das Problem hieß für die nationalsozialistische Wirtschaftsführung nicht mehr Subvention, sondern Absatz. So kam es zu dem„Berliner Vertrag". der die erzverarbeitende Industrie veranlaßte, ihren Bedarf zu einem ausreichenden Teil aus der einheimischen Erzeugung zu decken und dem Siegerländer Bergbau eine stetig steigende Arbeitsmöglichkeit zu garantieren. Hier der Erfolg Am 1. Januar 1938 waren 2100 Volksgenossen im Siegbergbau beschäftigt. Von Monat zu Monat steigt die Zahl organisch um 50, 100, 200, um am 1. März 1936 mit 5700 mehr als das Doppelte zu erreichen, womit allen nach dem Krieg im Bergbau Beschäftigten wieder Arbeit und Brot gegeben ist. Ebenso impoder Vereinigten Stahlwerke, den Hüttenwerken Siegerland, beträgt die Belegschaftsvermehrung 60 Prozent. Privatbetriebe, die vor drei Jahren mit dem letzten Dutzend Stammarbeitern dem sicheren Ende entgegenzugehen glaubten, zählen heute wieder eine Gefolgschaft von zwei=, drei= und vierhundert Köpfen. Höchstbelegschaftsziffern von 1928 wurden um fast 100 Prozen: überschritten. Nur noch von einer Ziffer werden all diese glänzenden Ergebnisse übertroffen. Das ist die Rekordzahl, Vorkommen von Eisenerz in Europa Losemburg 2. 8% Seigien O. 1% Tschescho-Slowakei.9¾ K me M insgesamt 10 Milllarden z. W nierend ist der Anstieg der Förderzahlen. 16 Gruben sind heute wieder in Betrieb, gegen 34000 Tonnen im Januar 1933 förderten sie im Januar 1936 134000 Tonnen. Die Jahresleistung für 1935 beläuft sich auf 1,6 Millionen Tonnen, das ist mehr als das Dreifache der Produktion von 1932 und die Grenze der verantwortbaren Förderfähigkeit der bestehenden Gruben. Hier sei„nebenbei“, erwähnt, daß im benachbarten, kleinen Dillrevier eine Produktions= und Beschäftigungssteigerung zu verzeichnen ist, die die des größeren Bruders noch übertrifft. 748 Arbeiter förderten im Januax 1933 in Dillenburg und Umgegend 19000 Tonnen. Im Januar 1936 stellten sich die entsprechenden Zahlen auf 3150 Arbeiter und 82•000 Tonnen.— Bei dem schon erwähnten Zweigunternehmen auf die die Arbeitslosigkeit im Bereich des Arbeitsamtes Siegen herabgedrückt werden konnte. Im Oktober 1935 betrug die Zahl der beschäftigungslosen Volksgenossen 2282 gegen 20 138 dreieinhalb Jahre zuvor. Bei einer Bevölkerung von rund 234000 Menschen im Arbeitsamtsbezirk sind das weniger als 1 Prozent. Schon macht sich ein Mangel an Facharbeitern bemerkbar.„.., Siaaarl. 5 im.i2 4. Die Entwicklung, die das Siegerland im Zeichen des Nationalsozialismus nahm, ist also nicht nur für alle Volksgenossen im Siegerland mehr als erfreulich gewesen, sondern liefert darüber hinaus für das gesamte deutsche Volk einen eindeutigen Beweis der Folgerichtigkeit nationalsozialistischer Wirtschafts= und Aufbaupolitik. ein Sach uder demn dep, 1,6 Milliarden RM. wurden für den Wohnungsbau ausgegeben Die nationalsozialistische Arbeitsbeschaffung hat großes Gewicht auf die Förderung der Bautätigkeit gelegt. Aus guten Gründen. Die Bauwirtschaft ist arbeitsintensiv, d. h. sie gibt im Verhältnis zum aufgewendeten Kapital mit ihren Aufträgen vielen Menschen Brot. Und sie hat eine Schlüsselstellung insofern, als sehr viele Nebengewerbe und andere Wirtschaftszweige mit in Gang kommen, wenn sie Beschäftigung erhält. Man muß sich vergegenwärtigen, was für eine Fülle von Aufträgen und Arbeitsstunden an einem Neubau hängen, wenn man liest, daß in den drei letzten Jahren mehr als 543000 Wohnungen neu gebaut und weitere 258000 durch Umbauten neu geschaffen worden sind. Während im Jahre 1934 die Umbauten neben den Neubauten noch eine große Rolle spielten, hat man es im vorigen Jahr vorgezogen, das Schwergewicht der Wohnungsbautätigkeit ganz ausgesprochen auf die Schaffung von Neubauwohnungen zu legen. Von etwa 1,6 Milliarden Reichsmark, die 1935 für die Finanzierung des Wohnungszugangs aufgewendet wurden, sind rund 800 Millionen Reichsmark von Privatleuten und Firmen aufgebracht worden. Etwa drei Viertel soviel steuerten die Kreditinstitute bei. Aus öffentlichen Mitteln wurde der Wohnungsbau unmittelbar mit 200 bis 220 Millionen Reichsmark gefördert. Mittelbare Unterstützung wurde in Gestalt von Bürgschaften und Steuervergünstigungen des Reichs sowie durch verbilligtes Bauland, Stundung und Erlaß von Gebühren seitens der Gemeinden gewährt. Den Arbeiterwohnungsbau, vor allem die Arbeitersiedlung, überwacht in steigendem Maß das Reichsheimstättenamt der Deutschen Arbeitsfront. Es fördert die Siedlung durch den Einsatz eigener Mittel, sieht aber auch eine wichtige Aufgabe darin, überall, wo Arbeitersiedlungen beabsichtigt sind, die Pläne zu prüfen und dafür zu sorgen, daß nach gesunden und vernünftigen Grundsätzen vorgegangen wird. Besonders in den gefährdeten Grenzgebieten hat sich diese Stelle der Arbeitsfront bemüht, die Wohnmöglichkeiten der Arbeiterschaft zu verbessern. Im Wurmrevier ebenso wie in Schlesien und in der Pfalz ist auf diesem Gebiet Vorbildliches geleistet worden. Saisonwende des Arbeitseinsatzes Das Institut für Konjunkturforschung stellt im neuesten Wochenbericht eine Untersuchung darüber an, wieweit die Beschäftigung in der Industrie und in ihren einzelnen Zweigen während der vergangenen drei Jahre des Aufschwungs die Schrumpfung der Beschäftigung wieder wettgemacht hat, die in den Jahren der Krise und Depression eingetreten war. Es stellt dann die Frage, ob sich die einzelnen Industriezweige ebenso stark erholt haben, wie sie vorher zurückgegangen waren. de kommt zu dem Ergebnis, daß bis Januar 1936 das Arbeitsvolumen in der gesamten Industrie um 73 v. H. gegenüber dem Januar 1933 zugenommen hatte. In den Produktionsgüterindustrien hatte sich die Beschäftigung mehr als verdoppelt und in den Inbestitionsgüterindustrien war sie sogar um das Eineinhalbfache gestiegen. Im Gegensatz dazu hatte sich die Beschäftigung in den Verbrauchsgüterindustrien um knapp 30 v. H. erhöht. Die gesamte industrielle Beschäftigung war im Januar 1936 nur um knapp 9 v. H. weniger gegenüber 1929, dem Jahre des letzten Höhepunktes. Das Arbeitsvolumen der Produktionsguterindustrien war um gut 2 v.., das der Investionsgüterindustrien sogar um knapp 3 v. H. höher als 1929. Lediglich zurückgeblieben ist dagegen die Verbrauchsgüterindustrie. Gedeihliche Entwicklung des deutsch=polnischen Warenaustausches Am 16., 17. und 18. März fand in Warschau die vierte gemeinsame Tagung von der deutschen und der polnischen Regierung mit der Durchführung des deutsch polnischen Wirtschaftsvertrages vom 4. November 1935 betrauten Regierungsausschüsse statt. Gegenstand der Verhandlungen war in erster Linie die Festsetzung des Planes für die polnische und Dan ziger Ausfuhr nach Deutschland im Monat April d. J. Die weiterhin günstige Entwicklung der deutschen Ausfuhr nach Polen ermöglichte es, den Umfang der polnischen Ausfuhr nach Deutsch land gegenüber dem Monat März um 50 v. H. zu erhöhen. Ferner wurde eine vorläufige Regelung für langfristigere Geschäfte getroffen, die es ermöglicht, deutscherseits Abschlüsse nach Polen zu tätigen, deren Zahlungsfristen sich über die Dauer des Abkommens(31. Oktober 1936) hinaus bis zum 1. Februar 1937 erstrecken. Die Besprechungen haben ergeben, daß das im Wirt schaftsvertrag geregelte Verfahren, das in der Anlaufzeit seiner Anwendung gewisse Schwierigkeiten bereitete, sich nunmehr in befriedigender Weise eingespielt hat, so daß mit einer weiteren gedeihlichen Entwicklung des gegenseitigen Warenaustausches zu rechnen ist. Fast verdreifachter Wertpapier=Absatz im Jahre 1935 Die gestiegene Leistungsfähigkeit des Kapitalmarktes kommt in der Emissionsstatistik für das Jahr 1935 deutlich zum Ausdruck. Nach den Berechnungen des Statistischen Reichsamtes betrug die Ausgabe von Wertpapieren im vergangenen Jahre 2,8 Milliarden. Da im Jahre vorher nur rund 1 Milliarde WertpapierEmissionen zu verzeichnen waren, ist fast eine Verdreifachung eingetreten. An der Spitze steht natürlich der Kapitalbedarf des Reiches, das für 1,64 Milliarden Wertpapiere ausgab; 1934 waren es nur 333 Millionen gewesen. Trotz der Emissionssperre ergibt sich die überraschend hohe Ziffer von 1 Milliarde Reichsmark für die Emissionen der Bodenkreditinstitute, die damit mehr als das Dreifache des Kapitals beschaffen konnten, als zur Zeit des Konjunkturtiefstandes. Dagegen sind die Aktien=Emissionen nur gering gewesen. Sie betrugen 156 Millionen Reichsmark und lagen auch nur 13 Millionen Reichsmark höher als im vorhergehenden Jahre. Noch stärker machte sich die Emissionssperre bei der Ausgabe von Schuldverschreibungen privater und öffentlicher Unternehmungen bemerkbar, die nur 4 Millionen Reichsmark erreichten. Weitere Absatzsteigerung beim Zunahme um 16,2 Prozent In der HV. des Rheinisch=Westfälischen Elektrizitätswerks AG Essen, in der von dem Aktienkapital von nom. 246 Millionen RM. 9,17 Millionen RM. Namensund 181,78 Millionen RM. Inhaberaktien vertreten waren, wurde der bekannte Abschluß ohne Erörterung genehmigt. Die Dividende von wieder 6 Prozent ist ab 23. März zahlbar. Neu in den Aufsichtsrat gewählt wurden Ministerialdirektor Dr. Pohl und Staatssekretär a. D. Trendelenburg(beide Berlin). Der Beirat erfuhr durch folgende Neuwahlen eine Erweiterung: Landrat Dr. von Barton, genannt von Stedmann(Bonn), Landrat Dr. Otto von Werder(Wesel), Landrat Rosenhagen (Bentheim), Landrat Meyer=Nieberg(Tecklenburg), Landrat von Rumohr(Iserlohn), Oberbürgermeister Graf von Stosch(Bottrop), Oberbürgermeister Friedrich(Wupvertal=Barmen) und Direktor Wolter(Preußische Elek trizitäts=AG., Berlin). Die Vertreter der Kommunal verbände werden für die Dauer ihres Amtes und soweit sie nur kommissarisch gewählt sind, mit Wirkung vom Tage ihrer endgültigen Berufung in ihr Amt gewählt. Generaldirektor Dr. Vögler(Dortmund) berichtete über das Ergebnis im neuen Jahr. Vom 1. Juli 1935 bis 15, März 1936 ist eine weitere Absatzsteigerung eingetreten, und zwar wurden 16,2 Prozent mehr KWH in das Netz geschickt als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Gegenüber der Höchstabgabe vor der Krise im gleichen Zeitraum vom 1. Juli 1929 bis 15 März 1930 bedeutet das einen Zugang von 43,4 Prozent. Der Roh überschuß aus dem Elektrizitätsgeschäft halte sich im Rahmen des Vorjahres. Rh.-Westf. Börse. Düsseldorf, 20. März eiechel eun Alhiche Slhent bereurech. Bochum, Bongardstraße 14 erneuue n.S g..H16a5 ang Schluß Kassa Mtbestz #% Hosschöti. #% Krupp RM. P% Mittelstag! 6% Ver. St. RM. Buderus Dahlbusch St. Otsch. Atlant. Otsch. Erdöl D. Reichsbahn ..Farbenind. Feldmühle Feiten& Guille Goldschmidt Harpen.. Koesch-Köln Kall-Aschersl. Div. Antang Schluß Kassa 1 Schlug —110.87 110.87 110 759110 75 102.87 104.50 102 87 93 50 108.37 104.62 103 87 103 00 93 50 108.50 192 50 193 87 103.00 93 3 108.25 111.57112.50112.62 123.25123 25123.31 154.75155.37/155.00 6/119.87.-119.8 4 115.50 115.00 115.12 5 /105.75 106.75/106 50 113.5027112.3 3 89 62 90.25 89.75 5/124.75s124.60—. 103.00 104 50 103.75 94 50 107.75 111.12 123.37 155.25 119.50 114.25 89.80 t angiochde Gassa Köckner-W. 31 86.02—.— 86.121 Mannesmann- 83.50 83.75 83 37 Masch. Untern.— 83 37 83 50 83.311 Reichsbank 12/182 87 182.00 Rhein. Braun k. 12 225.75 225.00/224 25 Rhein, Stahlw. Rh.-.-Elek. Salzdetfurth Schucker& C. Siemene& Hal. Gebr. Stollw. Ver. Stahlw. Westd. Kaufh. Westeregein Wintershall Zellst.Waldhof 4 113.87 115.00 112 87 127.50—.—.0 —.—180.00 130 C0 136.50 138.25136.28 171.62 17I.2 1 —.——. 94 75 81 02 84.00 83 87 31.12 32.12 31.50 4 102.00 193.00 102.50 Industrieaktien Div Baicke Wasch.— Berg. G. Dahl. V. Bonner Bg..H. 3öso. Walzw. Braunk Zuk. Arnabd„Wietl. 31 75 —.— 121. 75/121 75/122 00knemn. Metall Kuxe Steinkohlen 20. 3. 6 1 6 Grolusll. 3850 4100 3850 400-gg. S1agf. Const. d. 6 60006350 6000 6309 Deutschl. 380 410 375 995 Westa. 18350 8750 8100 8800 Bernharern. 1275— 13001373 Kall 700 750 — 2900— 6200— 8590/8850 8400 Seienrode Burbach Schwerin 3350/ 3750 35½. 3700 intersh. Heinrich 8400/3000 2400 8900„„verkenr Langd 11200 11 70011200 11600 oe ee Stgigkohlen- u. Braunk. Draunkohlen -Kuxe 3. 19. 3. Brochd.-A.—.— 6 668 Gutetloffn. 3760 3959 3700 3950 Ofergarot 4300 4790 4459/470 Leonhard /8300 9100 8600 9100Westtalen 600— 890— Wiche 11150, 1 1150 11200 11800Sellerh.—--„ Kalikere 20. 3. 6 8 8 (Einheitsk. 29.319.3 131.9131 126.0123 5 101.01010 131.0131 19.3. BBruckd.-Wietl. Schlus Burbach Kal. 46— Dortm.Ritterbr.— 83.371003s. Hosf.- Br### 83.50 Duss. Masch. 8— 185.00Ovnamit.Hod..5 225.09 sch u. Berg. V. 14 114.31 3as-u. Sp. S. —.-I3löckauf-B. A6.5 181 00Sebr. Goedh. 46 4 135.75 tallesche Salz. 6 170.50ochtief 43. 6 —. Habelw. Rheyot 12 83.62/1all-Chemie Nulheim. Berg. 101.59 hein. Spiegel. Roddergr. Brnk. Sachtl. 46.6ge. ssnes-eta: Schleg. Scharp. Waggonf. Uerd. Braunschu. 5800 610. 3909 610 710 733Enigkeit—— 5250— Borin. Hand. 6. Ercsse9 320 340 - Iabign, 2530 2759 2550 27003%0 620 Aermoold(2590 2703 2550 2 /0 P Sank u..-G. dope 4929 525J 480 029 isenburg 289 310 279 Aartagl. 1009 829 47799 Narie 2239/2499225 Nare L. 2250 2400 2290 Nar.. 2290 24002300 Nasserw. Geis.5 134 3 Bankaktien Div.[20.119. 3. Jolonia,.-.K. 5 126.|126 0 Jolonia Rückv.]— 242.0s242.0 Nladb. Feuerv. 40 765 0/765.0 (öln. Hagelv. 8 90.0 90.0 (öln. Lloyd.V.— 233.0s233.0 Köln. Röckv. gr.— 121.0s121.0 Köln. Rückv. kl.!— 89 0 89.0 —.—1 Rentenwerte 95.0 94 85 Rhw..-Cr. 6hyp.6 Pfd. S. 4. 6. 12. 10 dto. dto. S. 1 5½ dto. dto. S. 11 6 dto. Gold.-Kom 1928.1927 S.—6 1½ Wd. Bod. Gpfd. 6 dto. Em. 3. 9/12. 14 Freiverkehre-Aktien 20. 3. 19. 3. 6 8 1 6 6 660 69 0 65.0— 55.0 57.2 53 5 55.0 103.0111.010 C 110 88.5 91.5 88.4 91.5 122 3125.0122.0124.5 58.0—. 58.0 84.0 85.0 84.9 86 0 73.5 80.5 76.0 80 63.0 68 0 65.0 67.0 53.0 SS. 85.0— 298 0— 145.0— 109 0 113 0— 172.9170 134 1/132 5 126.0127 5 82.5— Dresoner Bana 315 Adler K. Burd. K. Eisa C. S912 oedn.n ann. K. ###nb. 00 othria othr. 6. Aanst. dasch.Kr #rn. Berg 91.7 92.0/88. Lino. Pf. Oian. 95 8 96 9 105 0105 1 83.5 850 6— 92.5 92.5 122 51122 In. W. 80. Cr. 8 310.(Vestd. B..-4 240# Versicherungsaktien 2400. 34. 45##48ch.-Münch.F 70— 1192 Neusolst. 2559 27 5 9/2550 2109/4ach. Ruekvers 14.4/235 0 235 0 dansbach 3350 3530 3359 359 ¼ gripp Reicheld.— 48##— 480|41 Chüringen— 410—4 96.5 415 94.5 135 96.5 15 94.0 15 Ako E. 6. Anhalter Kohle Ischaff. Zeilst. 92.9 92.3/615. Kor. 52.—. 75.9 —. 160.0 86.5— 53.0 56 0 —. 75 0 —. 160 0 87.0 890 arpo.., Fl. 1 1- 191.9130.0 .- u. Stuttg. M 12. 299 M: 59.0 .- u. St..-41 S..98- 199 0 BMOTUTUDGUTG ##ck. Wie 30.2 52.0 50.0 52.9 Steuergetschein: 20..19.3. ian a 107.71107 111.2 11.2 fallig ab 1. 4. 1990 I. 4. 1925 I. 4. 1923 I. 4. 1997 I. 4. 1933 111.|1103 111.0111.0 Berliner Börse, 20. März Mitgetellt, von der Commerz- und Privat-Bank.-., Fillale Bochum Reichsbankdlskont 4% Lombardzinstus 5% Einheitskurse Industriewerte 20. 3 19.3 Zkkumulatoren[12/173.5174.5 Ofttmann Neuh. 0—.1—. Otmd. Akt.-Brau. 10167.0—. Union-Braus 12. 197.0 Basalt Bayr. Motoren Bemberg Berger Julius Bergmann El. 3en. Karisr. Ind. 50.2 50.0 35.5 35.8 92.7 92.2 86.9 86.7 Dörener Metall Oyckersh. Widm glektr. Lieferg. F„ Lichtv. Kr. Engelh. Brauerei Enzinger Union 67.5 67.0 0—..0 —. 120.5 90.2 90.5 6/123.7123.2 96.5 95.5 nd 119.21 Kr. u. Licht 1 0/141 3141.9 Naschinend. 3s112.0—. Zodervs 9 93.5 94.5 6132.0—. 6 vokswerke 1 Kölner 6a: krefft W. Kromschros4er Kronprinz Metz!! Köopersbusch ahmeyer II Laurahdtte Leopoldsgruben indes Eis Lingnerwerke Lorenz C. Feinjste %gaere&ap Co. German. Cem. Ges. f. ei. Untern. Gildemeister Gladb. Wolle Gruschw. Textil Suanowerke 121.8121.0 7133.8138.5 86.7 87.0 6105.2 Sgg. herte Miag Wimosa Mölheimer Berg. 107.0 6s113.0 108.0 101.21022 128.|129.0 11239123. 10170 69 108. 5108. 9— ehan. Wasser 55107.6/107.21 0 Chem.Gelsenk. 42 94.0—. Jonti Gumm ben: Otsch. Atlant Dtsch. Baumwolle Conti 6as Kabel Linoleum Steinzeug Tel. u. Kab. isenhend 130|181.5 99.0 99.0 113.0113.2 6/140.5139.2 127.5127.6 143.6142.7 8164.0163.7 134.0132.0 —— 4117.5117 ackethal Drant 61 Hageda Hamb. Elektr Hilpert Masch. Hindr.-Aufferm Hoffmann StärkHoheniohewerke Holzmann#. Hotelbetr.-Ges. 1 Senbns Siee Genus bsenbeck Brau. Junghans Gebr 6113.0113.0 8139 7/139 0—.—. 110.5111. — 125.8 0121.5122•2 97.0 91 83.0 B4 .30013 0 85.5 61121.5 3 780 0 77.5 99.0 1250 128.1 22.1 96.0 7 142.7 133.0 45 8 0 89.1 10139.0 6/131 0 120.3 Thdringer 6as Transradio 121 gTuch Aachen Inion chem. 98 5 149 5 76. OStollberg. 75.2 128.3 22 5 98.5 renst.& Koppei Osnabr. Kupferl Jongs ap; Zahn 170 5 89 2 136 1 132 0 76.7 hein. El. Werke Rhein.-W. Kalk Riebeck Montan AUtgerswerte 0 sechsenger Sarott Schlegel Schles. Berg. u. 4. Berg. Beuth. Elekt. u. 6as Schub.& Salzer Schultheis-Patz. Siegersdorfer W. Sie mene Glas 10 6/124.9 6/120.0 .21017 6/120.6 20 S 99.2 0 45.2 88.8 149.5 1/123. 98.7 88.5 100.0 76. 1000 iem.& Halske Zink er. Otsch. Nicke! Ver. Glanzst. 142.WWer. Ultramarin Vogel Draht 1gner& Co. Wandererw. Warsteiner Grud. Nastfalen Draht Nicküler Brau. 1330 1316 83.2 170.5 75.0 133 9 137.0 129.51 131 6 89 0 143 01147.0 64.7 65.6 5—. 114 Möhlh.-Ruhr Anl 6 Ruhrverbd. Anl. 36 44r. Ldpf. A. Pfd. 4# Ldbk. Westf. Pfd. 4#Ldbk. Westf. Kom 440t. Komm. Goldanl. WWestf. ldsch. Pfd. 14 Dt. Hyp. B. Bin. Pfd. ##Pr. Centr. bod. Pfd. 41Pr. Pfdbr. Sk. Pfd. Basalt Obl. Concord. Berg Obl. Daimler Benz Obl. Klöcknerw. Obl. Mont Cenis Obl. ## Ver. Stahl 60 115 Ver. Stahl 47131 Verkehrewerte Siem. u. H. Od 5 Farbenbonds Unsch. Anleihe A. 6. für Verkehr 3och. Gelsenk. Hamb. Amer. Pak. #amb. Südamer Vorad. Liope 107.5 Nentenwerte 45 Ot. R. Schatz. 41 .8 Ot. R. Anleihe 44 —. bs O. R. Voungan —. Reichsbann Sen. 86.|Nestfalen Altbes! 150.0 Bochum Anl. 123.5/18 Ousburg. An. 99.018 Oüsseld. Anl. 83.5½ Elberteld. An96.545 Essen Anl. 93.8 97.6 98. 97. 95 98. 8. 98.8 110.|110 92.0 91.8 99 5 90. 92.51—. 91.5 91. 92.0 92. 97.0 94.2 93 0 94.0 91.8 95 5 95.5 96.0 3 Schuldb. F. 36 3. Schuldb. F. 38 Schuldb. F. 40 3. Schuldb. F. 42 R. Schuldb. F. 4 3/3 Essen Steink.## #. Marpener 49 8115 R. W. E. 82 |5 k. W. E. 50 8/15 Ruhrchemie 4R Ruhrgas 53 45 Ruhrwasser 9 55 Runrwohng. 3 1/45 v. E. W. 52 100 970 94.0 93.0 91.0 91.6 95.5 95.5 96.0 85.2 105.7106 12. 194.010 92.1/92.0 94 3 92.3 98.8 94.2 166.0 130.0s129.9 86 7 86.7 9 99.3 97.7 97.1 1.0 95.0 93.2 92.5 94.5 93.0 93.0 92.0 94.5 99.0 Westtalenbank.-G. Austünrung samtllener Bochum * 11• Sansgesen ist unwirtschaftlich— darum lassen Sie sich ein gutverzinsliches Banksparkonto einrichten. Auch für alle anderen Anlagemöglichkeiten steht ihnen unser Rat gern zur Verfügung Commerz- und Privat-Bank Filiale Bochum Wilhelmsplatz-4, Fernspr. 60031 Seite 11 Nr. 69 7 Bochumer Anzeiger„ Samstag= Sonntag, 21./22. März 1936 Wichtiger in Kafze samtschadensumme von 2,89 Millionen RM. gegenüber 2,82 Millionen RM. im Januar 1936. Die Angestellten der Deutschen Bank und DiscontoGesellschaft, die unseren gestrigen Bericht über den Abschluß ihrer Bank lasen, werden bereits den Fehler in der Veröffentlichung bemerkt haben: Die Sonderzuwendung beträgt nämlich nicht 50 Prozent, sondern nur 25 Prozent eines Monatsgehalts. In der Aufsichtsratssitzung der Deutschen Bank und nto=Gesellschaft wurden Disconto=Gesellschaft zwurden ernannt: Hermann Ermisch und Dr. Karl Ritter von Halt zu Direktoren bei der Hauptniederlassung Berlin, Hermann Heinze, Walter Hemleben, Friedrich Kirchner, Dr. Helmut Pollems, Heinrich Tuve, Erhard Ulbricht zu stellvertretenden Direktoren, Dr. Hermann Herold zum Syndikus, sämtlich ebenfalls in Berlin. Durch eine im Reichsgesetzblatt veröffentlichte Verordnung des Reichswirtschaftsministers und des Reichsarbeitsministers über die Aufbringung der Kosten der Handwerkskammern wird angeordnet, daß die aus der Tätigkeit der Handwerkskammern erwachsenden Kosten unmittelbar von den in die Handwertsrolle eingetragenen Gewerbetreibenden getragen werden und die Gemeinden haften damit nicht mehr für das Beitragsaufkommen. Ihnen liegt künftig nur noch die Einziehung der Beiträge ob, wofür sie eine angemessene Vergütung erhalten. Zur Baumarktbelebung und zur weiteren fortschreitenden und verstärkten Arbeitsbeschaffung für das Bauhandwerk kommt die Deutsche Bau= und Siedlungsgemeinschaft(D8S.) in Darmstadt mit der zweiten,#ggg lehensvergebung dieses Jahres in Höhe von Reichsmark zur Erstellung und Entschuldung von 114 Eigenheimen heraus. Die Gesamtsumme der Darlehensvergebung steigt damit auf über 68 Millionen zur Erstellung von rund 6100 Eigenheimen. Nach Mitteilung des Statistischen, ZBeichsamte, war die tägliche Milchanlieferung an die 1555 Berichtsmolkereien entsprechend der jahreszeitüblichen Bewegung 1932 bis 1935 im Durchschnitt+ 6,2 v..) im Januar 1936 um 6,1 v. H. größer als im Vormonat. Das ist in der Hauptsache auf die Ausdehnung des Kreises der Molkereilieferanten zurückzuführen. Die deutschen öffentlich=rechtlichen rungsanstalten verzeichnen im Februar 1936 eine Die IG. Farbenindustrie wird in diesen Tagen in Leverkusen mit dem Bau eines auf 2 bis 3 Millionen Reichsmark veranschlagten neuen Verwaltungsgebäudes für die„Bayer"=Verkaufsgemeinschaft für pharmazentische Präparate, Pflanzenschutzmittel, Dentalprodukte, Sera und veterinärmedizinische Artikel beginnen. Mit Rücksicht auf die Reichstagswahl ist die dritte Essener Energietagung„Die Kohle“, die für den 26. und 27. März vorgesehen war, verschoben worden. Die Tagung soll etwa vier Wochen später stattfinden. Bei der Gesamtlage der Kaliindustrie und den immer noch knappen Durchschnittserlösen wird eine Erhöhung der vorjährigen Dividendenausschüttungen bei der Salzdetfurth=Gruppe für 1935 nicht in Frage kommen. Auf der gemeinsam von den Firmen Krupp und Hoesch gepachteten Eisenerzgrube„Braunesumpf“ bei Blankenburg(Harz) wurde Ende Februar dieses Jahres die Erzförderung ausgenommen. Das Erz nach den Hütten der Pächter im Ruhrgebiet verfrachtet. Die im Gange befindlichen Aufschlußarbeiten werden weiter fortgesetzt. Nach einer Mitteilung des Reichspostministexiums ist am Mittwoch der Postanweisungsverkehr nach Griechenland eingestellt worden. Gesellschaften berichten „Deutsche Hypothekenbank AG. in Berlin.„Wieder 4½ Prozent Dividende.— Deutsch=Atlantische Telegraphengesellschaft in Berlin. Wieder 6 Prozent Dividende. — Continental=Gummi=Werke AG. in Hannover. Die günstige Entwicklung in der Automobilindustrie hat sich auch auf das Reifengeschäft ausgewirkt. Die bereits im Vorjahr eingetretene Geschäftsbelebung hat sich daher 1935 forlsetzen können. Nach reichlichen Abschreibungen und Rückstellungen verbleibt ein Reingewinn von 5,3 Millionen Reichsmark gegenüber 3,8 Millionen Reichsmark im Vorjahr, aus dem 11 Prozent Dividende verteilt werden(im Vorjahr 8 Prozent).— Linke=Hofmann=Werke AG. in Breslau. Trotz Umsatzsteigerung unbefriedigendes Ergebnis. Durch Reingewinn von 50000 Reichsmark ermäßigt sich der Verlustvortrag auf rund 250000 Reichsmark, Das Aktienkapital beträgt nach Herabsetzung und Wiedererhöhung nunmehr 5,5 Millionen Reichsmark.— G. Kromschröder AG. in Osnabrück. Wieder 5 Prozent. Börsen weiter uneinheitlich Rhein.=Westsälische Wertpapierbörse in Düsseldorf Die ruhige Haltung hielt an. Die Kursgestaltung war jedoch uneinheitlich. Das Geschäft hatte nur kleinen Umsang. Die Tendenz am Rentenmarkt war behauptet. Nur Industrieobligationen etwas schwächer. Am Aktienmarkt lagen die Montanwerte uneinheitlich bei kleinen Umsätzen. Besonders sind die Umsätze am Markt der Ver. Stahlwerke stark zurückgezogen. Der Kurs konnte sich um % Prozent befestigen, dagegen lagen Buderus 1, Harpener ¾. Hoesch und Klöckner je ¼ Prozent und Rheinstahl ½ Prozent niedriger, Mannesmann behauptet, Farbenaktien büßten ½ Prozent ein. Von Elektrowerten waren Siemens bei plus 1 Prozent gesucht, Schuckert ohne Umsatz plus ¼, Felten plus ½ Prozent. Von Kaliwerten Wintershall auf 102 anziehend. Schwächer lagen Reichsbankanteile(—2½ Prozent). Der Kuxenmarkt war freundlich. Von Kohlenkuxen wurden Diergardt und Deutschland zu guten Preisen aus dem Markt genommen; nach den übrigen Kohlenwerten bestand meist bessere Nachfrage. Braunkohlenwerte ohne Umsatz. Auf dem Kalikurenmarkt wurden von Aschersleben=Werten Hope, Habighorst und Neusollstedt höher aus dem Markt genommen. Beienrode wurden mehrfach behauptei gebandelt. Gute Nachfrage machte sich nach Wintershall bemerkbar. An der Nachbörse zeigte sich weiter steigende Nachfrage für Kalikure, von denen Wintershall, Ransbach und Neusollstedi zu steigenden Preisen gehandelt wurden. Der Freiverkehr war rege. Zu Umsätzen kam es am Kohlenaktienmarkt in Bergbau Lothringen, die ½ und Prozent böher bezahlt wurden. Ewald—König=Ludwig konnten sich bei kleinem Geschäft nur knapp aktien sehr fest, Burbach wurden 2 Prozent erhöht umgesetzt. Im Verlauf wurde die Tendenz freundlicher. eodehdn zue des Kausgaubugdeanterzer z. Selseseien rangen weiter Geisesingade vont 3, 50d 5is 55chh markt. Von Schifsabrisatten gabesz, Ressserien acho Llovd um 2 Prozent, nach. Bon##-Prozen Schucert bevautzleinsten Umsätzen Büderus, Lahmever und mein gur bedanbtet. Am Mowzaguggen die“ Tage. ssote Aur 1psche=Buderas mit minis 13, Prezent Ptemtsammart kam es I1 eichien Gelge,H mn d le I peisek erteicherd“ Thalskes Krntachef Bimdsaurs underguader: Debiennar Z, Jat.; (10.05. Rhein=Mainische Abendbörse in Frankfurt a. M. Die Abendbörse eröffnete ruhig, doch Peoge, safwerge panz etwas sester, da die Sute, Hol hzigs Lenden; Fesitk“ Vereinigte reate. Im Verlau big auf g5):„Sonst waren die Kurse bis ½ Prozent höher. Die Auslandsbörsen Newyork: Anfang fester. London: Uneinheitlich. Amsterdam: Gebessert. Paris: Freundlich. Brüssel: Widerstandsfähig, Zürich: Widerstandsfähig. Mailand: Träge. Wien: Fest. Getreidegroßmarkt zu Berlin unt. Preise, Getrelds und Oelssten ver 100 kg. sonst ver 100 bg Berliner Börse Die freundliche Grundstimmung, die seit einer Reihe von Tagen an der Börse besteht, hielt an. Infolge fehlender Beteiligung der Bankenkundschaft war die Tendenz jedoch uneinheitlich. Die Geschäftstätigkeit blieb gering. Die Anlagekäufe des Publikums haben nachgelassen und einer abwartenden Haltung Platz gemacht. Die jestverzinsRoggenm..997 A. Viktoriaerbsen 17.0 19 5/17.-190 Speiseerbsen 16 S 18 0117.-18.0 Futtererbsen.. 112.-13 0s12.-18.0 20 S. 19. 3. weizen märk. 212 212 Roggen mäck. 175.0 175.0 Industriegerste. 1206- 212 206-212 Hater märk...-]— Weizenm. Auszm. (.820 Asche)—.— * Berliner Elektrolytkupfer=Notierung vom 20. März: 51,50 Reichsmark für 100 Kilogramm. Aluminium, 98 bis 99 Prozent, Bl.: 144 Reichsmark. Aluminium, Walz o. Dr.: 1 Getchnes. unn Das Leben an Bord ist eine Freude c DLUTOUHE BAMR URS VIOCUM CLULEFT *..*.b, fip An. Uchr 1025. Geschäftsbericht für das Janr 1953. Die Stewards der Hamburg-Amerika Linie pflegen Ihren’ünschen zuvorzukommen. Sie brauchen sich um nichts zu bekeümmern. Ob die Rube zuchen oder Sport treiben oder sich dem geselligen Leben an Bord hingeben— Ihr Kammersteward betreut Sie, der Deckneward in Ihnen zur Hand, Ihr Tischneward sorge für lire Leibgerichte. Es reist sich gut mit den Schiffen der HANBURG-AMERIRA LINIE dem einiger bei eine D er Verkauf hängt oft aneinem faden— und scheltert dann doch im letzten Augenblich! Deshalb nie auf den Zufall warten, sondern sich gleich an die großen Käuferschichten wenden! Wodurch! Durch Kleinanzeigen im„Bochumer Anzeiger“! AdeiFusshlann 6. m. b.., Bochum Gegr. 1880 Anruf 66156 Eisengroßhandlung Stab- und Formeisen Achsen, Wagentedern, Huteisen, Stollen, Grifle, sowie sämtliche Schmiedebedartsartikel und alle Eisenwaren Im Berichtdjahr setste eich die Steig guahirglahen Gebieten d. vud der Umfang der Hrzengung bet cargewonnen. Die vorhandenen ProdukNachkries-jahren erreichte Höhe nahenu Pleuer###dugch Staatsaufträge besonders tiensanlagen konoten besser auggenutzt, In ein 2 gg der Leigstungsfäbigkeit beschäftigt begünstigten Industrien aogar zeitweise bis zur Arhgitanden sanken die Ansgaben für verden. Mit der Zunahme der 2uh),) d1e Erträgniae 6 Steuern. Der Reiche. die Arbeitlosenunteretutzung, und stiegen die Ertrücn.wesagg uu Durchrührung der haushalt erfuhr auf diese Weie eine Verbesserupg, öffentlichen Ausgabenprogramme erhablich erleichtert vor.„augg wig im Vorjahr Die Sfenlichen Aufträge biületen im Berichtgädgn, auch prirate Präatz. die Hauptstütze der Binnenkonlunktur. Dopobedgren Finanzigrung zum großen mvestitionen zunehmende Rodentung gewonnen, bgstritan wenden konnte. Hinter Tell am aigenen Mitteln de degr-Züchgüterindustrien büieb die Beschättigung den genischerten hüberen Eristen dhner auf den Markt gobrachten, Erzeusgiase eine Festigung erfahren; die Abhängigkeit unserer Ernährungswirtschaft vom Auslund kannte weiter vernagert wervien.#.### 1. Rgrichtsfahr bei weiter rückDie Ausfuhr der deutschen Anduotrie m gestgert worden. Dar stärkere änfigen Durchschnittserlösen nur Gerivg.tr Fphofung gegrigene Weltwirtschaft wird Wieleranechlus an eine orfensichtlich, in der.uv. gi, bestanden, abgesehen von der Deutschland durch zahlreiche Umstände erschwert, Sds, gegenüber den Ländern mit Devisenknappheit, vor allem in der Schwierigkerr, 0rhrüeken. Wir haben es uns, entwerteter Währung bestehende Preisspanne zu b amühungen unserer am Außenebenso wie im Vorjahr. angelegen sein Lassen,.lgustemstihgn und unsere Einnichhandel beteiligten Kundschaft nach Kräfter, epantt“-Habei schenten wir auch keine tungen zur Förderung der Austuhr weiter vur...-„Aich dat, zu denen wir uns Aufwendungen, deren Wiedereinbringur#,„rphichte, gegelte e, Pepigp vreh. Gagtaus euben, iu, ve religgigh, Hekimn Jchreigs velerz Trächte Die zielbewu ßte Lenkung der Kapitalmargtpo##### hat im Jahre 1935 weit geneltligt, undem man den großen Konversionen„ien Wejchemark Schwehenden Ver. folgen lassen konote. Ra würden rund Zchalzagwegungen umgeschuldet, zu denen püichtungen des Reiche in Anleiben prighshuhnanggaben in Köhe von 300 Millionen in nenen Jahr eine Fundierung der Reicnsonun, jie Krcditbanken tatkräftig mitReichemark hinzugekommen wst.„Pabei haben Ohegunterbringung einsetzten. Wir gewirkt, indem eie Uhren Apparat für die Andien-pugarg Bemühungen auf diesem dürfen mit Genugtinung den Erfolg verzeichnen, veitperz# Geschäftsorganiaation Gehlet gehabt haben, bei denen unds unsere Pzälige Pifeg, der Beiebungen en ebenso von Nutzen war wie die dauernde sorgfältige Pflege Spseren Kuntcheliufren., Pinansierage dur. ur.-ficten Auträge haben vir duch an der kurztristigen Frnegatgrung der ouenun., durch Erwerb von uns ebenso wie im vorauegegangenen Jehr in großem Umfang. ung dar Tängen Schalzrechseln und unvergireigheg, Schatzauweisgegahg#, Relobe Ztaatalioferungen und durch den Ankauf von Wechseln, die der Bezahlung Vorrugung stchenden dienen, betelligt. Wir konnten dies im Rahmen der bot#####) zahlreichen Untertremden Mittel um so mehr tun. Al. 9ie Mittal- hur Poige gehabt hat, die vielfach nehmungen eine Vermehrung der Dh.v genzkrgist, gutbahrlich machte, sondern auch nicht nür die Inanspruchnahme neuen ban., ggdengen hat die bereits in unserem sur Zurückzahlung von Kreutten berhufggokgrung den Kreditgefüges sich fortgesetzt. üb be An epehrerien enteralensden Outgustassohen Kaiaten unt Genuon. schic er her n 27 764 448 70 599 109 98 363 557 1935 26 444 502 75 156 258 101 600 769 Die Zahl der bei uns geführten Kundenkonten erhöhte sich um rund 11 000 auf 793287, obgleich etwa 6200 Konten in fremnder Währung auf Wunech unserer Wir unterhalten, nachdem wir Ende Dezember 1935 und Im Januar 1996 zwei kleinere Stellen geschlossen haben, 274 Niederlassungen; daneben besichen noch 173 Ssch eponltenf den Vorjahren, konnten wir auch im Berichtsjahre in erheblichem - Die Gesmtberige der Miglieder des Vorstaudes oestrugen in versangenen un R echeseie ece ce e se eichies K ie bhee i e Auft das Anwachaen der nus auvertrauten kromden Gelder bit., 77alien zurückenführen, daß der Umfang unserer, grsahr, sieh Sste#: Wenn die F. mehr ale R3. 610wb O.— gogenüber gepziggrP#hre,##vez## ungere Kundschaft erbich: woch etühpber eee verganganen Jahre aufgelagten 4½3 anslosbaren deulschen Reichrschatzanweisungon, Schatzanweisungen der Reichsbahn und der Reichspost soDios Eade 13dt noch umlantensen 3 S chch oln.— urgrgr, Jan, Voie, ierriagerzen eich Im Laufe des Jahres 1985 infolge Erwerbe auf,.,211 00.—, uin g6en, ge. Inhaber dieser noch ansstehenden, am I. Sepiember 1935 füllig gegergengg, zeig, Ga. von underem Verläingemngeangebot um drei dig Aprigen Gieteg Angebot annehmen brauch gemacht:. b: m er gonr.1863 ½, Pohlax'in der Bllans ansgewienenen Notes icht ein Geichbober Botuae zn ,Forchlast anechelgt ereimess sa Umurer Hilen, die Poatsian Rüekelelungen in Rühe von Rül. 640 Aö3, ue Jag., F/3, beif“ Senen Könnent., In der Reggrzehe, Asraisie fesieg, dlerdel um Rüebwtellnasen tür Prgzes. bln. Bürgachaften, welche mit Ell. 107 6D 94.G geren RU. 188 905 39133 Eode uu1 u der Blays anager inen vorserhz Item Luewage kür ungere Geschürokamuahe stunsssarantign, vowie. Loll.;, ung eatfallenden Anteil an der Wirtschaftagarantie, zu. gunsten der Deutschen Golddiskontbank haben wir, wie in den vorzahren, auch diesFrotz der beröte erwähnten, einer Vergrößerung des kommerziellen und indnusban der heimischen Rohstoffgrundlagen und sur Steigerung der Erzeugung neuer Werkstoffe haben wir uns mit großen betrug die Summe der bei uns imn Lauke den Jechggg neun in-ggrCosgppggue ien stukens gung veren aut Kl. 1chl=Herigigelohel Loesen ior evenmenen A sallend, nicht befrieligen. In don übrigen abgelehntgr Laaprze den fif, eie demn fhien er die Kretitwürdkgkeit der Antrgtaljener wicht deTneggaamt müßten wir ans den genannten Gründen RM. 33 999 000.—(Stück 3678) gegen RM. 40 457 000.—(Stück 3936) im Veriphe un Wechein, in Schatsvechesig und unfere gue Belabe gund der Läscher Aulaes and elhen und verzindlichen Schatzanveir Wgphhehenland. in dem woler eigene Akzepte swar erhöhten eich im einzelnen vr.—. enden an die Order der Bank enthalten eind. und Ziehungen noch Solawechsel der Hunygg Ru, 682 978 33439, die Schatzwechsel und 0v.y.## hatchanwglgungen g. uh, und der Länder von RI. 2m arr 231.88 . Rüf-3678 181.8 aowie 0“ trenen Wertpapiere vo. U 144 932381.47, Ende Dezemauf RA. 2368 181g. sowie die eigenen Wertpapierg von geijtztrer Poaition die Anber 1834 auf RA. Zu 0p6 41819. Insbesondere wuchegag he gnfrtgge Länzer#s 4# leihen and verzinsliehen Sch- heigihhargn Hggspapiere um. KMf. 68 115 166.48 an. vontigen bei der Reichehank besemndureggger Pagge p en##. Kassenbestand. Schatzahwesungen somie die bei der Reichohank beleibbaren eigengn„Vertpapiene Bindungen oder Absprachen eich um Berichtsjahre erledigt haben. PAnzahlungsverpbichtung gmpz#gch,; 600 Hon“.-Paneben laufen noch rund RIf. S 80 900.— Eventualverbindlichkeiten, Belde Beträge dürften Rbiken für uns nicht Suthel- ge, den in der Bllaus amimale Aktien handelt es sich um einen vorübergehenden Bestand, der Tagen des Jannar vieder verändert rurde. Endg 1935 Buf. 196 380 88565, Unsere Indossamentsyenbindlichkeiten bgtrus-- Sching eich diese Verbindlichde dind mithin gegeniber dem Vorjahre, an den ipgart.“ Klerson Purden innerhals keiten auf R½4, 208%; 30 Pggliefen, zuhezu unveren gg 194. spätestens 14 Tagen fällig RM, 50 446 514,75 gegen RM. 47 375 529.55 Ende 1934. er Bankgebände von Rül. S3ssoggu Grumdbeelaggenkte eich der Bog## Buchwert des sonstigen Grundbesitzes von RM. 30516 575.25 unter Berücksichtigung Veriugen eneungj plakont erbrachten infolge Ausdehnung unseres Geschäftn und infolge Verringerung der aus der Krisenzeit her noch zu Minder- oder Sonderkondigeschäft erforderlichen neuen Kaplialrückstellungen entuchmen. Unter den Provivonen und Gebühren weisen wir nach Kürzung der vorweg zurückzustellenden Provisionen nur solche Beträge aus, welche im regglären, Ggrchi: verdient vorden eind. Zu beachten Ast ferngriggga, pgegenüher der Vorichmaitfer provisionssätze gesenkt wurden, wodurch ein Ruckgang deds Alle sondergerchatten herrührenden Prorßzogen, die Brtgng gnpons. gewinne sowie schließlich die sonstigen Erträgnisse konnten wir au Abschreibungen a. Ver azgch, Fürnung der Kamsiunsenkonten aler, 4715=37 san. Jche 14573 Pat Abgaben von urgesamt RM. 114 287 63699(gegen R A. 111 884 359.30 im gg#gglgge bleibende Betriebsgewinn von..... B1 908 erhöht eich noch um den Vortrag von.. R M1. auf RM. 6 207 908.34 R M. 130 000 000.— RM. 5 200 000.— Wir schlagen vor, biervon auf unser Kapital von„* 4 5 Dividende zu verteilen, die.. erfordern. RN. 1907 999.99 und den Restbetrag mit —. ve um Tadsamuenhang mit unserem Diridendenvorschlag heben vir uns gateschiossen, als Sondergratifikation für die gesamte Gefolgschaft einen Lasten unseres Hundlungsunkosten-Kontos bereistaustellen, wodurch im wesentl en. Wig ang unzerer Gewinn- und Verlust-Rechnung hervorgcht, haben wir wie in Ald Peden umeren Geiosgradestante e ighalernh,gias enkelehikt Toda 8 1er Lier seutiototen Helmen, oigig Küchsichten anf ihre soziale Lage ausschlaggebend waren Durch erhobhlighe Urptereih, Hezgonge„ehliches kr reptelts souie durcs Heiratsbeihilfen an ausscheidende weibligne Angestente sowie durch Geburtshierdurch, wie auch gemeinachaftliche Veranstaltungen, die Betriebegemein haben wir uns durch eystematisch eufgebeute Lehrgänge nachdrücklichst angelegen in de, dem Reicheberufapettkampf beteiligten sich die Jüngeren mit regen Wie seit Jahren, haben wir auch im Berichtsjahre uns bemüht. durech die Entwicklung der Verhältnisse eingeengten Angestelltenaustausch mit dem Auslande, welcher der Erhaltung eines im Auslandegeschäft erfahrenen AngesteiltenAudande, Teicher Der veiter zu, ördiern. Ais besondere vertrall bst sich auch der ssammer diene.„ox ung gepflegte Austausch jüngerer Gefolgschaftamitginier zwischen Niederlaesungen zur Vertiebung der Kenntnisse und Erweiteruns de Oeeicht-kr grig,rem Bank erkennen wir die eifrige und hingebungsvolle Mit Gefgigschaft an: sie hat sich gern und willig in den Dionst der wechselvollon Arbeiten gestellt, die das verzangene Jahr unserer Bank gebracht hat. Berlin den 16. März 1936. Der Vorstand der Neutschen Bank und Disconte-Gesellschaft Kimmien Mosler Rösler Rummel Schlieper Sippell Wiatermanten Seite 12 Nr. 69 7 Bochumer Anzeiger„ Samstag Sonntag, 21./22. März 1936 "" auf den man stel. srrn. Rechtzeitig anfangen ist die hauptsache Der 1. April rückt näher, und viele Hausfrauen sehen ein wenig bänglich dem bevorstehenden Umzug entgegen. Unabwendbar rückt der Schreckenstag langsam näher... Es gibt Menschen, die sind von vornherein überzeugt, daß sie diesen Tag mit seinem entsetzlichen Drunter und Drüber sowieso nicht überleben werden. Und deshalb blicken sie dem unvermeidlichen Chaos mit Ergebenheit entgegen. Manche andere Hausfrauen dagegen— und das sind diejenigen, die schon öfter umgezogen sind— lächeln, wenn sie vom Umzug sprechen.„Ich ziehe um“, sagen sie,„das ist nicht schlimm. Im Gegenteil, ich freue mich darauf, wieder einmal in ein neues und sicher schöneres Heim zu vonwer... Das sind die Umzugskünstlerinnen, die die Sache sozusagen aus dem Handgelenk schütteln. Fragt man sie nach dem Geheimnis ihrer ruhigen Zuversicht, so wird man immer wieder die gleiche Antwort erhalten: rechtzeitig anfangen— dann ist die Hälfte der Arbeit schon getan. Die Sache fängt damit an, daß man sich zunächst unter allen Umständen einen genauen Plan der neuen Wohnung beschafft, man kann ihn auch selber zeichnen, es ist nicht schwer und die Hauptsache bleiht, daß die eingetragenen Maße stimmen. Dann werden— auf dem Papier— die neuen Räume eingerichtet. Jedes Möbelstück muß bereits seinen festen Platz zugewiesen erhalten. Denn nichts ist schlimmer, als wenn beim Einzug ein Möbelträger, der mit einem großen Schrank die Treppe heraufwuchtet, uns die Frage entgegenschleudert: „Wohin?"— und wenn wir dann gerade an diesen Schrank überhaupt nicht mehr gedacht haben! Jetzt steht er heimatlos im Wege... Dann kommt die große Inventur in Schränken und Schüben. Der Umzug ist die große Gelegenheit, bei der man sich endgültig von allem alten Plunder und allem Ueberflüssigen trennen sollte. Vor allem wollen wir daran denken, daß in der neuen Wohnung keinerlei alter Kram auf den Boden gestellt werden darf— also lieber rechtzeitig fort damit! Mit vielen überflüssigen Sachen kann noch Freude gestiftet werden. Noch brauchbare Kleidungs= und Wäschestücke nimmt gern die NSV., denn im Winter wird wieder viel gebraucht. Vielleicht räumen wir auch ein wenig in unserem Bücherschrank. Das Einpacken der Bücher sowie aller Geräte, die nicht unbedingt bis zuletzt gebraucht werden, sollte unbedingt rechtzeitig und nicht erst in den letzten Tagen erfolgen. Es ist eine große Beruhigung, wenn wenigstens diese Arbeit vorher getan ist. Alle Schränke und Kästen müssen natürlich auch gründlich gereinigt werden. Zum Umzug werden sie jedoch gefüllt, natürlich mit leichten Dingen(vorausgesetzt, daß die Schränke keine Glastüren haben!). Man packt am besten Federbetten, Kissen, wollene Decken usw. hinein und kann zwischen diese eventuell noch einige leichtere Bilder vacken..(„9t, man.4# Ebenfaus rechtzeitig soute man sich varüber klar werden, welche Stücke zum Reinigen fortgegeben werden sollen. Dafür kommen in erster Linie Fensterdekorationen, Ruhebettdecken und Tischdecken, manchmal auch Teppiche in Frage. Ein großes Glück ist es natürlich, wenn die Wohnung, die am 1. April bzw. in den ersten Apriltagen bezogen werden soll, bereits frei ist oder wenigstens ein paar Tage vor dem Einzug von den vorigen Mietern geräumt wird. In diesem Falle erleichtert sich der Umzug ganz bedeutend. Man kann rechtzeitig— sofern die Wohnung nicht völlig neu gemacht wird— alles gründlich reinmachen lassen. Dann werden vor allem gleich die Gardinen und nach Möglichkeit auch schon die meisten Beleuchtungskörper angebracht. Das Ausmessen der Fenster und das Zurechtmachen der Fensterdekorationen nach den neuen Maßen erfordern meist viele Mühe. Wer ihr nicht gewachsen ist, sollte rechtzeitig sich mit dem Tapezierer in Verbindung setzen. Darin liegt überhaupt eine der Hauptumzugssorgen: die Handwerker zu bekommen. Denn in den Umzugstagen möchten sich diese selbstverständlich am liebsten verzehnfachen, um überall zu gleicher Zeit zu sein. Jedenfalls sollte man sich lieber ein wenig in Geduld fassen, als selbst Handwerker zu spielen. Dabei wird fast immer mehr verdorben als geschafft! In der letzten Umzugswoche gilt es dann noch an vielerlei Dinge zu denken. Mit dem Spediteur hat rian natürlich schon vor Wochen abgeschlossen, aber da heißt es zum Beispiel überall, wo es notwendig ist, die Adressenänderung melden. Bei der Bank, bei den Versicherungen, der Krankenkasse, den Organisationen, bei Vereinen. Auch die Post muß benachrichtigt werden, damit etwa noch eingehende Sendungen rechtzeitig umgeleitet werden. Gas= und Elektrizitätsgesellschaft müssen benachrichtigt werden, damit der alte Anschluß am Umzugstage geschlossen, der neue freigegeben wird. Und dann: haben Sie sich schon erkundigt, zu welchem neuen Steuerbezirk Sie gehören? Zu welchem Elektrizitätswerk? Ob Sie Gleich= oder Wechselstrom haben? In welchem postalischen Bezirk die neue Straße liegt? Im Fluge vergehen die letzten Tage. Wenn alles gepackt ist, stellen wir noch am letzten Tage eine Tasche mit dem notwendigsten Handwerkszeug bereit und endlich einen großen Korb, der am Morgen des Umzugs das letzte Frühstücksgeschirr und den Proviant für den Umzugstag aufnimmt— vielleicht auch einen großen Topf mit einem vorher gekochten Eintopfgericht— dann sehen wir mit Ruhe den Dingen entgegen. Und endlich gellt die Klingel zum letzten Male durch die alte Wohnung. Und draußen steht ein Trüppchen von Männern, denen man's ansieht, daß ihnen nichts imponieren kann, daß sie mit allem fertig werden. Da wissen wir: alles wird gut gehen! SechantelPeranf H Stadttheater Bochum. Hebbels„Demetrius“ erlebt heute abend seine Erstauffübrung im Vzehrrstarts gort faglegt DinNachfrage zu der Aufführung ist sehr suurt, vor allen gen haben sich zahlreiche Theaterfreunde der Nachbarstädte zum Besuch angemeldet, ein Zeichen, welche überlokale Bedeutung die Aufführung Lesigringgezarg im Bochumer Stadttheater hat. Die Inszenletung beivrgt Dr. S. Sa Die Bühnenbilder entwarf Dr. parry Mänz. Die Titelrolle spielt Horst Caspar. In den übrigen Hauptrollen sind beschäftigt: Liesel Alex, Hidde Ebert, Johanna Koch=Bauer, Heidi Kuhlmann, Adele Schönfeld, Curt Bartz, Fritz Brand, Willi Busch, Wilhelm Grimm, Walter Kaltheuner, Gerhard Meinecke, Alfred Schieske(Vormiete A und freie Besucher). Sonntag geht das Lustspiel„Schwarzbrot und Kipfel“ in Szene(Blauer Ring und freie Besucher). Nachmittags geschlossene Vorstellung für die NS.=Kulturgemeinde, Jugend; gruppe:„Spiel um Angelika“, die Komödie von Vercani und Köller. Montag:„Aida“ als dritte und wahrscheinlich letzte Wiederholung der Kölner Aida=Inszenierung im Bochumer Hause. Städtische Kammermusik Bochum. Am Mittwoch, 25. März, findet abends im Ernst=Moritz=Arndt=Haus das siebente Kammerkonzert des Städtischen Orchesters Bochum statt. Das Programm bringt heitere und romantische Musik, und zwar: Bläserquintett in gemoll, Opus 56, für Vgglez,#gag, Klarinette, Horn und Fagott, von Franz Danzt„„Lieder und Arten für eine Altstimme und Klavier von Schubel, Mozart. Bach; Quartett für Oboe, Horn, Bratsche und Fagott in Es-dur, Opus 8, von Karl Stamitz: Gesänge für eine Altstimme, Klavier und Bratsche von Johannes Brahms; Quintett in Es-dur für Klavier, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott, von Wolfgang Amadeus Mozart. Ausführende: Die Städtische Bläservereinigung: Otto Schneeberg, Johannes Berg, Arthur Fischer, Claus Voß, Max Uhlein: Schütze(Klapier):„Fritz Gesstseld(Bratsche).„Als Gesangssolistin ist Frau Johanne Marie Unkel aus Köln verpflichtet worden, die den Rundfunkhörern bestens bekannt ist. Das Hauptkonzert des NS.=Volkschores Bochum. Allen Konzertfreunden des Volkschores wird hierdurch die Mitteilung, daß wegen der Wahl am 29. März der Chor beschlossen hat, sein Hauptkonzert, das an diesem Tage stattfinden sollte, zu verlegen. Die Veranstaltung findet daher am 26. April, 17 Uhr, im Vereinshaus, Mühlenstraße, statt. Autogen= und Elektroschweißkurse. An der Städtischen Gewerbeschule Bochum beginnt Mitte April ein neuer Kursus für Autogen= und Elektroschweißung. Den Teilnehmern wird Gelegenbeit gegeben, sich die für das moderne Schweißen erforderlichen Fertigkeiten und Kenntnisse in den Schweißwerkstätten der Städtischen Gewerbeschule anzueignen. Bei der immer weiteren Verbreitung des Schweißens im allgemeinen Maschinenbau und Apparatebau ist vie sichere Beherrschung und Kenntnis von Apparaturen und Einrichtungen für viele Berufe eine dringende Notwendigkeit geworden. Anmeldungen nimmt die Geschäftsstelle der Städtischen Berufsschule Bochum, Trankgasse 5, Eingang A. Zimmer 20, entgegen. Städtische Haushalts= und Gewerbeschule, Bochum. Zu Ostern 1936 beginnen an der Städtischen Haushalts= und Gewerbeschule die neuen Lehrgänge, auf die in einer Anzeige in der heutigen Nummer hingewiesen wird. Anmeldungen werden umgehend erbeten und müssen in der Geschäftsstelle der Städtischen Mädchenberufsschule, Wittener Strche 18. etcleen. Bevor Sie Ihre Möbelausstattung kaufen, versäumen Sie nicht, unsere große Ausstellung zu besichtigen Sie finden bei uns Einrichtungen vor, von der eintachsten bis zur feinsten Ausführung Beachten Sie bitte mein Schaufenster! 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Ida Schweizer aus der Kruppkolonie bestand mit gutem Erfolg ihre Meisterprüfung als Damenschneiderin. Der letzte Koks wird herausgeholt. An der Ostseite des Schachtes„Hannover 3“ befand sich früher eine große Kotshalde, die im Laufe der Zeit abgetragen wurde. Gegenwärtig ist eine Anzahl Arbeiter dabei, den Platz einzuebnen und den Rest des Kokses, der noch eine ganz ansehnliche Menge ausmacht. herauszubuddeln. Bei Abbrucharbeiten abgestürzt. Schwer zu Schaden kam auf seiner Arbeitsstelle gestern nachmittag der 22jährige Erich., Untere Heidestraße 39, der auf der im Abbruch befindlichen Ziegelei an der Verbandsstraße Hofsteder Straße beschäftigt war. Der junge Mann, der als Zimmerer mit seinen Arbeiten auf dem 15 Meter hohen Ziegeleidache mit dem Abnehmen der Dachsparren und Pfannenleisten beschäftigt war, kam einigen schadhaften Pfannenleisten zu nahe, so daß er in die Tiefe stürzte. Mit schweren Verletzungen wurde er dem Augusta=Krankenhaus zugeführt. Stadtteil Hamme Hohes Alter. Frau Witwe Karoline Mehring, Bochum=Hamme, Feldsieper Straße 50 d, feiert heute ihren 70. Geburtstag. Sie wurde geboren in Daseburg, Kreis Warburg. Von ihren acht Kindern leben heute noch drei, die der Hochbetagten zusammen mit fünf Enkelkindern herzliche Glückwunsche darbringen. Sie verlebt ihren Lebensabend bei ihrem Sohn in Hamme. Aus der Herz=Jesu=Pfarrei. Am Sonntag abend findet in der Herz=Jesu=Kirche als Abschluß des Katechumenen=Unterrichtes im nunmehr zu Ende gehenden Schuljahr ein biblischer Vortrag statt über das Thema „Unsere Bibel". Lichtbilddarstellungen werden den Vortrag erläutern. Generalversammlung. Der Kaninchenzuchtverein „Blaue Wiener" hielt seine Generalversammlung ab, die vom Vereinsleiter Johann Becker geleitet wurde. Es wurden im Verein rund 25 Prozent mehr Tiere gehalten, als im vorigen Jahre. Die Vorstandswahl brachte einige Neuerungen. Schriftführer wurde Karl Zichowski, Kassierer Johann Rauch und Stellvertreter Hermann Banas. Mittelpunkt des Tages stand die Vorführung eines Films. Vom Baumarkt. Die Ausschachtungsarbeiten für die elf Doppelhäuser am Nörenberg sind in Angriff genommen worden. Sobald die Vorsicht smaßnahmen zur Verhütung von Bergschäden durch die Zeche durchgeführt sind, wird mit dem Bau der Häuser begonnen. Stadtteil Langendreer Vom Bahnhof. Der Reserve=Lokomotivführer Haneke ist von Langendreer nach Stettin versetzt worden. RSKOV.,.=Langendreer. Die Ortsgruppe nimmt an der heutigen Wahlkundgebung im Grollmannschen Saale geschlossen teil. Beginn 20 Uhr. Zur Teilnahme am Propagandamarsch morgen, Sonntag, treten die marschfähigen Kameraden um 13.20 Uhr vor dem Seiteneingang des Lokals Köppe(Friedrichstraße) an. Wahlpropaganda ist Dienst. Belegschaftsversammlung des Zechenbetriebes Bruchstraße. Im Saale Grollmann hatten sich Führung und Gefolgschaft zu einer Belegschaftsversammlung eingefunden, die Betriebszellenobmann Fr. Baeck mit Grußworten eröffnete. Sodann sprach Gefolgschaftsführer Pg. Eisenmenger über Tagesfragen. Anschließend ergriff Gauredner Pg. Bongardt das Wort zu dem Thema:„Nationale Ehre.“ Zum Schluß richtete er an alle den dringenden Appell, am 29. März ihre Pflicht zu tun. Reicher Beifall lohnte den Redner am Schluß seiner Ausfuhrungen, für die Betriebszellenobmann Baeck im Namen der Belegschaft dankte. Die Ortsfachgruppen Ziegenzüchter von Langendreer, Werne, Harpen und Laer halten am Sonntag, 22. März, abends 7 Uhr, im Saale der Wirtschaft Grollmann in Langendreer. An der Wahlstatt, eine große Werbeveranstaltung ab. Landwirtschaftslehrer Schreyer von der Bäuerlichen Werkschule Bochum wird über die Aufgaben der Erzeugungsschlacht innerhalb der Kleintierzucht und des Gartenbaues einen aufschlußreichen Vortrag halten. Alle interessierten Kleintierhalter und Gartenbauer werden zu diesem Vortrag eingeladen. Stadtteil Brenschede Das Ergebnis des Opferschießens in Bochum=Brenschede. Der Bürger=Schutzenverein Bochum=Brenschede trug gleichzeitig mit dem Opferschießen für das Winterhilfswerk ein Schießen um die vom Schützenkönig Gustav Goldkuhle gestiftete Ehrenscheibe aus. Diese wurde vom Schützenbruder Wilhelm Meyer(1. Kompagnie) errungen, dem es gelang, ins Schwarze zu treffen.(Freihand Wehrmann 1 Schuß= Ringzahl 12.) Dem WHW. wurden 100 RM. überwiesen. Stadtteil Querenburg Uebertragung der Wagner=Kundgebung. Wie uns mitgeteilt wird, findet die Uebertragung der Wagner= Kundgebung am Samstag abend nicht, wie gemeldet, bei Eggemann, sondern bei Becker, Auf dem Aspei 39, statt. Stadtteil Stiepel 78. Geburtstag. Im trauten Kreise der Familie und Bekannten konnte gestern der auf der Varenholtstraße in Bochum=Stiepel wohnende Invalide Heinrich Eimann bei bester geistiger und körperlicher Rüstigkeit seinen 78. Geburtstag feiern. Kundgebung der NSDAP. Die Ortsgruppe BochumStievel der NSDAP. veranstaltet am Sonntag, 22. März, in der Gaststätte Emil Rumberg an der Kemnader Straße eine öffentliche Wahlkundgebung. Mittelpunkt steht das Referat des bekannten Stoßtruppredners Kreisleiter Kittler aus Glatz in Schlesien. Stadtteil Weitmar Den Fuß abgequetscht. Ein schwerer Betriebsunfall ereilte in der gestrigen Morgenschicht den auf einer benachbarten Werksanlage beschäftigten 33jährigen Schlosser Anton G. aus der Franziskusstraße. Er befand sich bei einer Reparatur, wobei er mit dem rechten Bein zwischen den Maschinenbetrieb und eine Welle geriet, so daß ihm der Fuß abgequetscht wurde. Er wurde dem Bergmannsheil zugeführt. Stadtteil Linden=Dahlbausen Hohes Alter. Im trauten Familien= und Bekanntenkreise kann am heutigen Tage die in der Donnerbecke 77 wohnende Frau Witwe Friederike Schröder, geborene Große, bei bester geistiger und körperlicher Gesundheit ihren 78. Geburtstag feiern.— Seinen 71. Geburtstag beging gestern, ebenfalls bei bester Rüstigkeit, der Invalide Heinrich Burzek, Welverstraße 15. Zwei weitere Bergknappen wurden geehrt. Wie der „B..“ bereits vor einigen Tagen berichtete, konnten von der Zeche„Dahlhauser Tiefbau“ einige Jubilare im Rahmen einer besonderen Feierstunde geehrt werden. Zu den bereits von uns gebrachten Namen kommen noch zwei weitere, und zwar konnten bei derselben Gelegenheit die beiden Bergknappen Ludwig Wiesemann und Theodor Winkelmann aus Linden=Dahlhausen für mehr als 25jährige Dienstzeit geehrt werden. Versetzt. Von der Reichsbahndirektion Essen aus ist der Bedienstete des Bahnhof Dahlhausen. Struck, nach Andreasberg versetzt worden. Bestandene Reifeprüfung. Mit gutem Erfolg bestand vor dem Prufungsausschuß des staatlichen Gymnasiums zu Paderborn der Sohn Heinrich der auf der Hattinger Straße 611 in Bochum Linden wohnenden Eheleute Möller seine Reifeprüfung. Wahlkundgebung der NS.=Frauenschaft BochumLinden. Im Saalbau Scheidtmann an der Hattinger Straße in Bochum=Linden veranstaltete die NS.=Frauenschaft Bochum=Linden eine Wahlkundgebung. Nach der Begrüßung durch die Leiterin der NS.=Frauenschaft, Frau Burggraf, und Liedern des Chores der NS.= Frauenschaft unter der Stabführung von Musiklehrei Erich Wolff sprach die Gaureferentin Frl. Leipert (Bochum). Die Ansprache fand starken Beifall. Personalnachrichten Der Führer und Reichskanzler hat dem Justizamt, mann Walther am Bochumer Landgericht aus An, laß seiner 43jährigen Tätigkeit im Justizdienst ein An, erkennungs= und Glückwunschschreiben übermitteln las. sen. Justizamtmann Walther trat am 20. März 1893 in den Justizdienst und kam in seiner Eigenschaft alJustizamtmann am 1. April 1927 zum Landgericht Bochum. Der Reichsinvalide Johann Gräber, Essener Straße 252, feierte bei bester Gesundheit seinen 79. Geburtstag. Sieben Kinder, 18 Enkel und drei Urenke brachten dem alten Herrn, der körperlich und geistig noch sehr rege ist, ihre Glückwünsche dar. Heute. Samstag, wird Herr August Rosengart Vierhausstraße 60, 75 Jahre alt. Der Hochbetagte ist verhaltnismäßig noch sehr frisch. Er verbringt seinen Lebensabend bei seinem Sohne Franz Rosengart. Ihren 75. Geburtstag konnte in verhältnismäßig guter körperlicher und geistiger Frische die Witwe Emilie Deneke Kronenstraße, begehen. Sie erfreut sich allgemeiner Wertschätzung. Der Pensionär Friedrich Will, Bochum, Klarastraße 11, feiert am 23. März in ausgezeichneter Frische seinen 70. Geburtstag. Er wurde 1866 in Wedderau (Ostpreußen) geboren; seiner Militärdienstzeit genügte er von 1888 bis 1890 bei der 10. Kompagnie ehem. Roon=Füsiliere in Gumbinnen. Im Jahre 1898 kam er mit seiner Familie nach Bochum, wo er auf dem Gußstahlwerk des Bochumer Vereins Arbeit fand. Im Jahre 1932 wurde er des vorgerückten Alters wegen pensioniert. Zu seinem Ehrentag gratuliert ihm, außer seinen Familienangehörigen, die Kameradschaft ehem. Angehörigen des 1. Armeekoxps, zu deren Gründern er zählt und deren heutiger Schießwart er ist, in treuer Kameradschaft recht herzlich. * 75 Jahre Stadtteil Riemke Frühling in den Riemker Kleingärten. Hochbetrieb berrscht in diesen Frühlingstagen in den Riemker Kleingärten. Hier hat der Frühling bereits seit einigen Tagen seinen Einzug gehalten. Die einzelnen Anlagen haben in den letzten Monaten einen großzügigen Ausbau erfahren. Zahlreiche neue Wohnhauschen und Lauben wurden errichtet. Förderstörung. Im Hauptquerschlag der sechsten Sohle der Schachtanlage„Constantin 8/9“, am Flöz „Wilhelm", fiel in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ein größerer Bruch, wodurch die Kohlenförderung der Gesamtschachtanlage lahmgelegt wurde. Infolgedessen konnte am Freitag die Belegschaft sämtlicher drei Schichten nicht anfahren und es mußte eine Feierschicht eingelegt werden. Mit den Reparaturarbeiten wurde sogleich begonnen, und es wird voraussichtlich am Samstag die Förderung wiederaufgenommen werden können. Der diensttuende Steiger und ein Hauer befanden sich an der Stelle des Querschlages, wo der Bruch fiel. Zum Glück standen gerade einige Kohlenwagen in der Bahn, auf die der eiserne Ausbau und größere Steine gefallen waren. Beide trugen leichtere Verletzungen davon. Kind stürzt aus dem Fenster. Gestern nachmittag ereignete sich im Hause Hofsteder Straße glück. Das Söhnchen Bernhard der Eheleute A. stürzte aus dem 3. Stock der elterlichen Wohnung auf den Hofplatz hinab. Während die Mutter des kleinen Bernhard ihre Hausarbeit erledigte, gelang es dem dreijährigen Kleinen, an das in einer Höhe von zehn Meter liegende Fenster zu kommen. Der Junge bekam das Uebergewicht und stürzte in die Tiefe. Er wurde dem St.= Elisabeth=Hospital zugeführt, wo außer einer rechtsseitigen Kieferverletzung und einer leichten Gehirnerschütterung keine ernsthaften Verletzungen festgestellt wurden, so daß dem Kinde noch ein guter Schutzengel zur Seite stand. 500 Inke Heirm! „.... indem das Mahlwerk seinen Fortgang haben muß“ Stadtteil Harpen A K NSDAP., Ortsgruppe Harpen. Es wird schon jetzt auf die am Dienstag, 24. März, 19 Uhr, stattfindende öffentliche Kundgebung aufmerksam gemacht. Kreisleiter Riemenschneider ist als Redner gewonnen worden. Stadtteil Laer Ortsgruppenversammlung der NSDAP. In der Ortsgruppenversammlung in der Römerhalle machte Ortsgruppenleiter Pg. Büscher wichtige Mitteilungen. Anschließend hielt Pg. van Wickeren einen Vortrag über„Rasse, Sippe, Siedlung.“ Stadtteil Werne Bestandene Prüfung. Vor der Handwerkskammer Dortmund bestanden die Malergehilfen Albert Strauß und Wilhelm Kleinebenne ihre Meisterprüfung. Kirchliches. An diesem Sonntag Lätare ist die erste Konfirmation dieses Jahres, und zwar der Konfirmanden des 2. Bezirks(Pfarrer Rummeld). Sie beainnt, wie alle Konfirmationen, schon um 9 Uhr in der Kirche, im Interesse des Kindergottesdienstes. Am Nachmittag, um 4 Uhr, ist die Prüfung des 8. Bezirks (Pfarrer Schloemann) in der Kirche. Konfirmationsverlegung. Das Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde Bechum=Werne teilt mit, daß die Konfirmation am 29. März verlegt werden muß. Die endgültige Festsetzung ist jetzt wie folgt: Am 29. März findet keine Konfirmation statt. Am Palmsonntag, morgens ½9 Uhr, findet die Konfirmation der Konfirmanden des 3. Bezirks(Pfarrer Schloemann) und um 11 Uhr die Konfirmation der Konfirmanden des 1. Bezirks(Pfarrer Schmerkotte) in der Kirche statt. Die Abendmahlsfeier der Neukonfirmierten des 8. Bezirks ist am Karfreitag abend um ½8 Uhr, die des 1. Bezirks am Karfreitag nachmittag um ½5 Uhr in der Kirche zu Bochum=Werne. Im Kreise der Alten. Auf der Kreta wurde wieder eine schöne Altenfeier gehalten. Die über 70 Jahre alten Gemeindeglieder waren fast ausnahmslos erschienen. Im „Soll ein jeder sich zu derjenigen Mühle halten, und daselbst mahlen lassen, wo er hingewiesen ist, folglich niemand sich unterstehen, durch muthwilliges Wegfahren, oder Tragen seines Getreides, nach einer anderen Mühle, dem Müller, welchem er als Mahlgast zugeschlagen worden, das Mulfter= oder Mahlgeld, nachdem solches jeden Orts entweder in natura abzugeben. oder in Geld zu entrichten eingeführt ist, zu entziehen.“ Also besagt Punkt 1 der Anlage III.„revidiertes Mühlenreglement für das Herzogtum Kleve, Fürstentum Meurs und Grafschaft Mark, De Dato Berlin, den 18. Februar 1772.“— Um diese Zeit stand die Hordeler Mühle, die in diesem Jahre auf ein 300jähriges Bestehen zurückblicken kann, schon über ein Jahrhundert. Wenigstens taucht in der vergilbten Chronik des Hauses Dahlhausen die Jahreszahl 1636 auf, indem gesagt wird, daß das Haus Dahlhausen in diesem Jahre den Bau der Mühle durch einen Geldbetrag förderte. Durch die oben erwähnte Verordnung wurde die Begrenzung und Festlegung des Kundenkreises der einzelnen Mühlen in einer außerordentlich übersichtlichen Form geregelt, so daß es heute möglich ist, die Zahl der„Mahlgäste" der Hordeler Mühle ziemlich genau festzustellen. Es gehörten zu den Mahlgästen der Hordeler Mühle die Bauernschaften Hordel, Stalleiken, Höntrop, Eppendorf, Königssteele. Eyberg, Westenfeld, Freisenbruch, Günnigfeld und Ueckendorf mit 1768 Personen. Die Hordeler Mühle hat eine außerordentlich interessante und wechselvolle Geschichte, die sich am besten in der Aenderung ihrer Antriebskräfte widerspiegelt. Ursprunglich war es eine Wassermühle, die vom Hüllerbach gespeist wurde. Um die Jahrhundertwende wurde sie durch Dampf betrieben und heute erfolgt der Antrieb durch Leuchtgas. Draußen plätschert der Hüllerbach vorüber, die „Mühlenbecke“, wie die Kinder sagen, aber er hat die wuchtige, die schäumende Kraft verloren, durch die er einst das schwere Schaufelrad drehte. Die Technik hat den Bach in steile Betonböschungen gezwängt, Hab gute Ruh, du braves Mühlrad, durch viele Menschenalter tatest du deine Pflicht. nun magst du dir in Ruhe die veränderte Welt anschauen! Es ist leicht, die Geschichte der Mühle lebendig werden zu lassen, wenn man oben an den alten Schrot„.-.“-Aufnahme gängen steht, unter dem mächtigen braunen Gebälk, vor dessen Starke die Jahrzehnte klein und nichtig werden. Wir sehen die Bauern vorfahren mit hochbeladenen Wagen, wir sehen sie sorgfältig aufpassen, denn in der Mühle mußte man wachsamer sein als irgendwo anders. Weshalb denn auch die Verordnung von 1772 ausdrücklich bestimmte:„Denen Mahlgästen stehet allezeit frey, auf den Mühlen herumzugehen und nach dem ihrigen zu fragen, auch dahin zu sehen, daß alles richtig zugehe, wie denn zu dem Ende die Mühlen nicht Des führers handeln sitneri den Frieden Deutschlands und der Welt finster, sondern durch Fenster und Lucken dergestalt licht zu halten seyn, daß ein jeder sehen könne, wie mit seinem Getreide und seinem Korn umgegangen werde.“ Nun, es wurde wohl gut damit umgegangen, und wieviel tausend Sack Getreide mögen durch das uralte Mahlwerk in diesen drei Jahrhunderten gegangen sein! Die Steine sind auch heute nicht ohne Arbeit. Sie schroten von früh bis spät. Die hochbeladenen zweispännigen Leiterwagen sind allerdings seltene Gäste geworden, doch sollte man die Handwagen der unzähligen Kleintierhalter nicht ebenso begrüßen? Und sie sollen bedient werden wie einst:„Erforderlichen Falles auch des Nachts zu mahlen seynd, indem das Mahlwerk seinen ungehinderten Fortgang haben muß.“ 5 Frau Witwe Witthüser, geb. Leitmann, Bochum=Brenschede, Mark. straße 801, wird heute 75 Jahre alt. Die Hochbetagte ist noch recht rüstig und erfreut sich der besten Gesundheit. Oma Witthüser ist durch ihren Humor sehr bekannt. Abschlußprüfungen der zweijährigen Handelsschule der Kaufmännischen Schulen der Industrie= und Handelskammer zu Bochum. Unter Vorsitz des zum Prüfungsleiter bestimmten Direktors Lucke fanden am 17. und 18. März die Abschlußprüfungen(Prüfung der mittleren Reife) der zweijahrigen Handelsschule statt. Folgenden Schülern konnte das Abschlußzeugnis, das die mittlere Reife einschließt, erteilt werden: Klasse A: Magdalene Arens, Wilhelmine Augthun, Helene Bolte. Anneliese Brinkmann, Irmgard Dignath, Eva Dill, Erna Engelin, Thea Funke, Ruth Grimmel, Liselotte Heitmann, Elfriede Kaminski, Sophia Kemper, Hanne Kohler, Marianne Külz, Hilde Monstadt, Erika Münchberg, Hildegard Orzelski, Margita Proost, Anneliese Sauerland, Edith Schmerlex, Julie Scholle, Dora Sommer, Anneliese Steffens, Irmgard Vogedes, Ruth Wagner. Lore Wiedig. Klasse K 1: Erich Adank, Kurt Aghte, Heinz Apholt, Ernst Beckmann, Erich Erkelenz, Gustav Fischer, Werner Geisler, Heinz Görich, Karl=Heinz Gratzel, Willi Haarmann, Helmut Heller, Herbert Herz, Albert Hilgert, Karl=Heinz Hovfstock, Heinz Horenburg, Heinr. Kroger, Wilh. Kröger, Werner Liese, Rudi Lindemann, Karl Lindner, Karl=Heinz Memmert, Joleph Pavenheim, Helmut Rickert, Theobald Strozyk, Walter Tönniges. Klasse K2: Ernst Barten, Hermann Cornelius, Friedrich Deissel, Helmut Gundlach. Helmuth Kniepkamp, Erich Kosthaus, Paul Meier, Erwin Mroß. Willi Nettelbeck, Ernst Neuhöfer, Siegfried Peschen, KarlGünter Ratte, Friedrich Scheuer, Richard Schulte, Hans Schulze, Franz Ströher, Heinrich Thiele, Ad.=Ernst Wagner. Herbert Wolters, Wilhelm Zöllner. Momentaufnahmen bei jeder Gelegenheit Vortragsabend der Vor einem ansehnlichen Kreis Bochumer AmateurPhotographen sprach am Donnerstag abend im Parkhotel„Haus Rechen" der aus früheren Vorträgen in Bochum schon bekannte Oberingenieur Dreyer(Berlin) über das Thema„Momentaufnahmen bei jeder Gelegenheit". Ausgehend von der Leipziger Messe, die in diesem Jahre besonders stark von den Zeiß=IkonWerken beschickt war, führte er im Schmalfilm die verschiedenartigen Erneuerungen an den Aufnahmegeräten vor. Obwohl er dabei die technische Seite weitgehendst berücksichtigte, verstand es der Vortragende doch ausgezeichnet, das Interesse bei den Zuhörern zu wecken Sämtliche modernen Aufnahmegeräte haben eine nicht unwesentliche Verbesserung erfahren. An Hand zahlreicher Diapositive— die Aufnahmen stammten restlos von Amateurphotographen— veranschaulichte der Vortragende dann das Aunfahmevermögen der einzelnen Objektive, vom Weitwinkelobjektiv bis zum 50=Zentimeter=Objektiv. Die letzten Feinheiten herauszuholen, bleibt dem besseren Objektiv vorbehalten. Die Konstrukteure der Geräte wie auch des Aufnahmefilms hätten sich weitgehendst bemüht, den Wünschen des Amateurphotographen gerecht zu werden. Er lüftete dabei auch das Geheimnis des aus verschiedenen Schichten bestehenden panchromatischen Filmes, der das weitaus größte Leistungsvermögen besitzt. Die zur Vorführung gebrachten Bilder waren eine herrliche Auslese photographischer Aufnahmen des Sommers und Winters, von Nacht und Tag, Drinnen und Draußen, wobei das starre wie auch das lebendig wirkende Bild voll zui Geltung kamen. Von besonderem Interesse waren auch die Aufschlüsse über das bildmäßig richtige Erfassen von„Schnappschüssen". Der Vortragende vermied trotz weitgehendster Berücksichtigung der technischen Einzelheiten die Grenzen der„Fachsimpelei“, weshalb die Zuhörer auch nicht müde wurden, dem oft humorvoll plaudernden Redner zwei Stunden in seinen Ausführungen zu folgen. Der Vortrag wurde umrahmt von einer Bildausstellung, die Vergrößerungen von Kleinbildaufnahmen zeigte. Eigentümer eines Herrenfahrrades gesucht. Bei der Kriminalpolizei in Bochum ist ein Herrenfahrrad unbekannter Marke, Nr. 203, sichergestellt worden. Eigentumsansprüche können bei der Kriminalpolizei in Bochum, Polizeipräsidium, Uhlandstraße 85, Zimmer .,#Ja# das ist der ganze Witz. Al#ie., gibt der Krawatte Halt und Sitz! Schnellbinder Ruch-Zuch NUR in Löden erhältlich. Seite 15 Nr. 69„ Bochumer Anzeiger„ Samstag Sonntag, 21./22. März 1936 Wanns=Ciarirt=Kenzen. „ 91 dem Nache neur Fahrerflucht— Zeugen gesucht. Am 19. März, ge99 11* wurde ein Radfa Persönliches. Der Pensionär Peter Bauer, Am Nühlenbach 79, wird am Montag 70 Jahre alt. Er gehört seit über 40 Jahren, der Kriegerkameradschaft Wanne an und ist weiter ein eifriger Mitstreiter des Bürgerschützenvereins.— 80 Jahre alt wird Fre Tewes, Eickeler Straße 12. Im Silberkranz. Am morgigen Sonntag feiern die Eheleute Heinrich Korte, Hindenburgstraße, das Fest der Siberhochzeit.. g Gannistirc, Vam. Konfirmationen. In der Eickeler Johannislische konfirmiert am Sonntag Pfarrer Maennel, in der Christuskirche in Wanne Pfarrer Lizentiat„Naunin und in der Lutherkirche in Wanne Pfarrer Engel. Wahlkundgebung der NSDAP. Donnerstag abend # DSD AB, veranstaltete Wahlkundgebung statt. Nach Wil Wötten den frieden und bewanren die ene Indenbirren üver die Frage der Einstellung von Lehrlingen. Orchesterkonzert der RS.=Kulturgemeinde. Auch diesmal wieder wies die Stadthalle beim Konzert der Kulturgemeinde ansprechenden Besuch auf. Friedrich Fritsche zeichnete für den Abend verantwortlich. Die Verpflichtung des ersten Konzertmeisters der Philharmonie, Siegfrid Borries, war ein außergewöhnlicher Gewinn. Er bot mit außergewöhnlichem Können das unvergleichliche Violin=Konzert=dur von Beethoven. Friedrich Fritsche dirigierte das Gelsenkirchener Städtische Orchester und eröffnete den Abend mit der Leonoren=Ouvertüre Nr. 3 von Beethoven und ließ das Konzert mit der Sinfonie Nr. 6 von Tschaikowsti ausklingen. Morgenfeier der HJ. Sonntag vormittag findet in der Stadthalle im Rahmen der Veranstaltungen der NS.=Kulturgemeinde eine Morgenfeier der HJ. statt. 300 Mitwirkende werden in Liedern und Sprechchoren den Kulturwillen der HJ. zum Ausdruck bringen. Eröffnungs= und Grußworten sprach Kreisschulrat Pg. Lindermann(Laasphe) zum Thema:„Durch Freiheit und Ehre zum wahren Frieden!" Wahlversammlung in Röhlinghausen. Im Lokale Schübbe auf der Bochumer Straße in fand eine Versammlung der Ortsgruppe Röhlinghause der NSDAP. statt, in der Pg., Fischer uver die bevorstehende Wahl am 29. März sprach. Kreishandwerkerschaft tagte. Im Gildenhaus, hatte die Kreishandwerkerschaft die Obermeister, Leuclings warte der einzelnen Innungen, die Lehrer der Berufsund Handelsschule versammelt. Kreishandwerksmeister Plankermann forderte alle auf, im Kampf um Deutschlands Freiheit mitzustreiten, um dem Führer die Rückendeckung für sein Streben zu geben. Eingehend wurde die Frage der Berufsausbildung der Lehrlinge behandelt. Im Anschluß sprach Kreislehrlingswart Hissung der HJ.=Fahne in Röhlinghausen. Am gestrigen Freitag morgen wurde auf der evangelischen Südschule auf der Minister=Frick=Straße die HI.= Fahne gehißt. Die Grußworte des Schulleiters, Muthmann galten vor auem dem Jungbannführer, der Untergauführerin, dem Vertreter des NS.=Lehrerbundes, dem stellvertretenden Kreisleiter und der Clternschaft. Jungbannfuhrer Hayner übergab mit mahnenden Worten die Fahne in die Hände des Schulleiters. Neues Ortsgruppenheim. Die Ortsgruppe Röhling= hausen der Née DAP, hat in dem Hause Bochumer Straße 168 nun ein neues Heim erhalten. Hir# werden sämtliche Dienststellen der Bewegung, die bisher ar verschiedenen Stellen untergebracht waren, Unterrunft finden. Die Ortsgruppenleitung ist bereits in ihr neues Heim übergesiedelt. Verschönerung der„Königsgruber Kolonie“. Nachdem der Stadtteil Röhlinghausen in den letzten Wochen mannigfache Verschönerungen erfahren hat, läßt die Verwaltung der Zeche„Königsgrube“ jetzt ihre Ki verschönen. Die Häuser sind mit neuen Gartenzäunen umgeben worden. Weiter wurde das Holzwerk der Häuser gestrichen und Straßeninstandsetzungen wurden vscvonrveh. ht— Zeugen gesucht. Am de. Vorziene, gen 22 Uhr, chalbe ein madfahrergauf der Torstener Straße von einem in sudlicher nichtung, fahrenden Kraftfahrzeug— Motorrad mit Leiwagen bzw. Kraftdreirad— gefahren und von seinem Jade geschleudert. Er wurde hierbei erheblich verletzt und mußte in ein Krankenhaus eingeliefert werden. des Kraftfahrzeugg; Ist, weit ggchhiensich, Angaben erden Verletzten zu zummerszggg#iche Angabeyg bittet die Kriminalpolizei, Gelsenkirchener Straße 26. Stadt Wattenscheid Betriebsappell auf der Schachtanlage„Zentrum“. Zu einer eindrucksvollen Kundgebung gestaltete sich der am Freitag mittag in der Waschkaue der Zeche„Centrum“ stattgefundene Betriebsappell. Nach Grußworten des Gefolaschaftsführers Bergwerksdirektor Winkler ergriff Kreisleiter Kleschies das Wort. Betriebszellenobmann Fischer sprach das Schlußwort. Notstandsarbeiter fahren nach auswärts. Die Bemühungen des Arbeitsamtes, Wattenscheider Erwerbslose auswärts in Arbeit zu bringen, halten an und haben auch weiteren Erfolg. So fährt Anfang der kommenden Woche wieder ein Transport von Erwerbslosen, nachdem schon Anfang dieser Woche ein größerer Transport die Stadt verlassen hat, um im nordlichen Westfalen Beschäftigung zu finden. Beginn eines neuen Meisterkursus. Der erste Meisterkursus für die Handwerker aller Gruppen, der von der Handwerkskammer Dortmund angeordnete und durch die Kreishandwerkerschaft in Verbindung mit der Berufsschule durchgeführt worden ist, ist beendet. An dem Kursus haben 29 Handwerker teilgenommen, von denen verschiedene schon dugerzelicg bestanden.“Der neue Hitler=Platz 2, oder an der Berufsschule erfolgt sein. Tödlicher Verkehrsunfall. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ereignete sich auf der, Vexhands; straße in der Nähe der neuen Tankstelle ein, veraue. licher Unglücksfall. Der 23jahrige Herbert Plantenberg, Hochstraße, wurde von einem Personenwagen überfahren. Der Besitzer des Wagens, ein Kaufmann aus Dortmund, brachte den Verunglückten Zonnergtag mannsheil in Bochum. Hier erlag„exsetzungen—.16 abend um 11 Uhr seinen schweren Verlevungen. Emil Stürtz sprach in Wattenscheiv Große Rede des stellvertretenden Gauleiters Im Saalbau Marxmeier fand sich eine große Zuhörermenge zu einer Kundgebung der RSDAP. ein, bei der der stellvertretende. Gauleiter Emil Stürtz ich. Gleichzeitig fand im Saale Recke eine Parallelkundgebung statt, in der ebenfalls kausend Volksgenossen versammelt waren. Nach Grußworten des Kreisleiters Kleschies sprach der stellvertretende Gauleiter. Er erläuterte zunächst den Sinn der bevorstehenden Wahl. volitischen Mocht verianzuinzugestalen, damit der emige Macht, um Deutschland unzugestalten, eämtt der ewige Bestand, der Nation gesichert werde. Es gehe nicht darum, im Reichstag Stimmenmehrheit zu bekommen, ärten. Tos Auptoy,,rer den Frieden wolle sondern ehver, Hentgftische Geschehen und krönte seine mit außenpolilische Geschegl, und krönte seine mit Aufruf, jede Stimme dem Führer zu geben. Stadt Herne Erbängt au Hem Schlafzimmer ihrer Wobnung in einem Hause an der Hermannstraßi, Hie Fesistelungen suchen sein. Stadt Castrop=Rauxel röblicher Vertehrsun Gahnhof, und Echulstraße ein Wie die Feitstellungen ergaben, trifft. 2rrrr Wie, in gennenung., ergaben, trifft den Führer der Personenkraftwagens teine Schulo. Heute morgen 6½ Uhr ging mein guter Mann. unser treusorgender Vater, unser einziger Bruder Lehrer Otto Schreiber Leutnant der Reserve, Inhaber des E. K. I u. II nach einer kurzen, aber schweren Krankheit im Alter von 54 Jahren in die Ewigkeit ein. In tiefer Trauer: Elise Schreiber, geb. Hearmann Dr. Otto Schreiber Lore Schreiber Bochum-Weitmar, den 20. März 1936 Karl-Friedrich-Straße 39 Die Beerdigung ist Montag, den 23. Märs, nachm. 3½ Uhr. vom Trauerhause aus. Hausandacht ½ Stunde vorher. Für ano Wusche Alles 10 Pf. Kernselle..... Vel. Besel„ Kernselle....... 2 Stack 10.3 Paket 103 AR FS Pfund magazin-Bleichsoda Pake: 10. Spülwunder...... Paket 103 Holste-Stärke.... Seutel 1U3 Heute mittag 1 Uhr verschied nach langem, mit großer Geduld ertragenem Leiden mein unvergeßlicher Gatte, unser lieber Vater. Schwiegervater. Großvater. Schwager und Onkel, der wohlachtbare Klempnermeister im Alter von fast 72 Jahren. Er starb gottergeben und versehen mit den hl. Sterbesakramenten. Um stille Teilnahme bitten: Frau G. H. Wienhold Johanns 4eb. Nolle Julchen Nolle Gottfried Heinrich Wienhold jun. und Frau Maria geb. Wahl Ewald Wienhold Erna Wienhold Arthur Wienhold und Frau Sophie geb. Finke und 1 Enkelkind Bochum(Bessemerstraße 20), Dortmund, Lünen, Hamm. Düsseldorf, Krefeld, Mühlheim. den 19..36 Scheuersand.. Streudese 103 Klammern......30 Stack 10.3 Federklammern..20 Stack 10. Brückstr. 51" Merienstr. 18„ Hattinger Straße 41 Allesstr. 125, Rolandstr. 34 Evgl. Dame, Anf. 40., groß, schlk., schuldl. gesch., ein Kind, m. sol. H. kennenlern, zwecks S. N. 89761 Anz. Heiraten Frl., 32J., kath. m. tadell. Vergangenheit, m. Herrn in sich. Posttion kenneulernen zwecks Heirat S. O. 89701 Anz. Mädchen, 32., Das Seelenamt ist Montag, den 23. Märs, mordens 9 Uhr. in der St.-Antonius-Kirche. Die Beerdidung findet am gleichen Tage nachmittage 3 Uhr von der Leichenhalle des Friedhotes BlumenAllen, denen aus Verschen keine besondere Nachricht suging. diene diese als solche Gefährlich ist die Raslerklinge. Intektionen führen leicht zum Tod. Sich nicht In Gefahr begeben heißt: Dr. Scholl's ZinoPads anwenden. Die entiseptischen gebreuchstertigen Pllaster lösen selbst die hartnäckigsten Hühneraugen In kürzester Frist. Nach Entfernung der Hühneraugen wird die junge Haut durch das Auflegen welund damit Schuhdruck und Relbung, die Ursache allerHühneraugen, behoben.— Gelbblaue Packung RM.—.90 in allen Apotheken und Drogerien; auch gegen Hornhaut, Ballen u. Hühnereugen zw. den Zehen zuhaben. Welch. charakterv solid. Herr v. 50 d. 58., m. gesich, Pesition, wünschi Bek. mit Dame, Wwe. o. Kd., zw. evgl., m. tadellos. 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März, 19.15 bis gegen 23 Uhr, Vormiete C 22 u. NS.=Kulturgemeinde, Serie B, Nr. 501—650: Gastspiel der Kölner Oper! Aida Große Oper mit Ballett von G. Verdi. Dienstag, 24.März. 20 bis gegen 22 Uhr, Außer Vormiete und NS.= Kulturgemeinde, Serie A: Demetrius Mittwoch, 25.März 20 bis geg. 22 Uhr Vormiete B 23: Lemetrius Donnerst. 26. März 20—22.15 Uhr, Vormiete A 22: Spiel um Angelika Freitag, 27. März 19.15—23 Uhr, Weißer Ring 9: Gastspiel der Kölner Oper Figaros Hochzeit Komische Oper v. W. A. Mozart. Samst., 28. März, 20—22.15 Uhr, Außer Vormiete: Zum letzten Male! Krach im Hinterhaus Preise von.30 bis.50 Mark. Sonntag, 29. März 20—22.15 Uhr, Außer Vormiete: Sriel um Angelika Preise von.30 bis.50 Mark. Montag, 30. März Geschlosen! Theater-Verein Harmonie e.., Bochum mitglied d. Reichsfachstelle für Volhsbühnenspiele Sonntag, den 32. S. 1936, im Parkhaus „ Buntes Programm mit kanz Anfang 20 Uhr. Eintrittspreis 50 Pl. einschl. Steuer. 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Nach der Einrichtung der Zitferanzeige, die den cunbekannten Inserenten: zum Gebieter im Raum der Kleinanzeigen erhoben hat, ist das anders geworden. In einer einzigen Nummer haben 8 Volksgenossen im Bochumer Anzeiger einen Heiratswunsch veröffentlicht. Also Anzeigen, die vor Jahrzehnten noch recht selten waren, sind heute zu einer vielbenutzten Einrichtung geworden! Uber eins ist nicht zu streiten: Wenn die Heiratswünsche nicht in unzähligen Fällen Erfüllung gefunden hätten, dann würden auch die Heiratsanzeigen schon längst wieder aus den Anzeigenspalten verschwunden sein. Nur Bräuche, die Sinn haben und sich bewähren, bleiben am Leben und seigen eine ansteigende Intwicklung. Ihren Umzug führt prompt und billigst aus Möbeltransport Winr Spoter Ruf 66070— Wittener Str. 50 Zwangsversteigerung 14 K 73—35. 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Zwangs=Versteigerung zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft. 14 K 61—35. Grundbuch von Riemke, Band 2, Artikel 9, Gemarkung Riemke, 1. Flur 19, Nr. 129/41, a) Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, groß 10,97 Ar, b) Wohnungsanbau, c) Stallanbau, d) Stallgebäude, e) Holzschuppen, Oberscheidtstr. 11, 2. Flur 19, Nr. 36, Acker, Auf der Vöde, groß 20,42 Ar. Einheitswert nach dem Stande vom 1. Januar 1935 zu.:5400 RM., zu.: 230 RM. Eigentümer: 1. Ehefrau Invalide Wilhelm Fleige, Elisabeth geb. Oberscheidt, in Bochum, Wiemelhauser Straße Nr. 370, 2. Bergmann Theodor Oberscheidt in Bochum, Bergener Straße 93, 3. Ehefrau Bergmann Richard Schneider, Christine geb. Oberscheidt, in Bochum, Oberscheidtstraße 11, zu je ½ Anteil. Versteigerungstermin am 4. April 1936, 10 Uhr, an der Gerichtsstelle, Viktoriastr. 14, Zimmer 52. Amtsgericht in Bochum. 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März 1936 Bochumer Anzeiger Bilder oben: Links: Zwei Staffeln deutscher Bombenflugzeuge im Anflug auf Nürnberg.— Rechts: Eine Aufklärungsstaffel über der Zeppelinwiese in Nürnberg am Tag der Wehrmacht während des Parteitags 1935 Flieger, Erstürmer der Sterne, Sieger ob zeit und ob Raum: mut übermannt alle ferne, Tatkraft erfüllt jeden Traum. Bilder unten: Links: Die Entfernungsmesser treten gegen angreifende Flieger in Tätigkeit.— Rechts: Ein Flak=Geschütz in Feuerstellung gegen angreifende Flieger Bilder: B..-Archiv seonenn Seite 18 Nr. 69 7 Bochumer Anzeiger„ Samstag Sonntag, 21./22. März 1936 immer hörte er von dem„Atavara“, dem Herabsteigen Gottes zu den Irdischen, und daß er, Krishna Murti, dieser Gott sei, berufen, allen Menschen eine gemeinsame Religion zu geben, sie zur höchsten Glückseligkeit schon hier auf Erden zu führen. Niemand weiß, wie Krishna Murti selbst sich zu diesen Dingen gestellt hat. Damals noch ein sehr munterer junger Mann mit einer leidenschaftlichen Liebe zum Sport, hat er später zweifellos so sehr unter dem Bann seiner energischen Lehrerin gestanden, daß er an Auflehnung, an eigene Ideen nicht mehr dachte. Damals sogar schon machte sich dieser Einfluß geltend: als Annie Besant während des Krieges erbitterte Hetzschriften gegen Deutschland losließ, in denen sie sagte, auch der„neue Messias“ mache es zu einer sittlichen Pflicht Deutschland zu vernichten. Niemand in Deutschland hat sich später dieser Hetze erinnert, als Frau Besant von Holland aus ihre flammenden Aufrufe über die deutschen Grenzen sandte—. England jedoch hat sich damals maßlos gefreut über die Unterstützung der Theosophen, die ihm bis dahin mit ihrer pan=indischen Propaganda und mit ihrer Freundschaft zu Gandhi manche Sorge bereitet haben. Höchst sterblich verliebt... 1925 endlich präsentierte Annie Besant dem„Orden des Sterns“— einem Ring bevorzugter Theosophen — ihren neuen Heiland. Wieder gab es beinahe eine Panne. Denn als bei der Landung in Newyork die Reporter den auf Erden wallenden„Gott“ mit Fragen bestürmten, drängte sich Rosalinde Williams, eine sehr reizvolle Schauspielerin, in den Vordergrund und rief begeistert:„Ich habe mich während der Ueberfahrt rasend in Krish verliebt! Nicht wahr, Darling?" Annie Besant kämpfte verzweifelt gegen die=spaltigen Schlagzeilen der amerikanischen Zeitungen, die selbstverständlich schleunigst diesen Ausspruch kolportierten. Schließlich siegte sie, und mit diesem Siege begann ihre große Wanderfahrt durch die Welt, die Jahr für Jahr im Sternlager in Ommen in Holland unterbrochen wurde, wo Krishna Murti zu den Tausenden seiner Anhänger sprach, die aus allen Erdteilen hierher zusammenströmten. Ich habe in Ommen eine seiner Predigten mitangehört; sie war kurz und so inhaltslos, daß sie heute fast schon grotesk wirkt: „Ich gehöre allem Volke: glieder zählenden„Theosophischen Gesellschaft“ in Indien in der Nähe von Adyar ein Jerusalem“ Hier geschahen Wunder in rauhen Mengen. Die Blavatzky heilte Krankheiten durch Handauflegen. Ihr„allwissender Schrein“, ein nie versagender Born der Weisheit, gab in versiegelten Briefen Antwort auf alle Fragen, ein„Mahatma“ ging um, unsichtbar für die Gläubigen, sichtbar jedoch für die Blavatzky, die behaupiete, nächtlicherweise seinen regelmäßigen Besuch zu empfangen.,..3 Gusenk, Madame Coloumo, einnige Busenfreundin der Blavatzky, hat später über diese Dinge allerlei Interessantes und Pikantes ausgeplaudert. Es gab einen Riesenkrach, der seinen Höhepunkt erreichte, als Doktor Hodason (der zweifellos im Auftrage der englischen Regierung gearbeitet hat) den„allwissenden Schrein“ als die übliche Hilfsapparatur mittlerer Taschenspieler entlarvte. Ganz Indien und England lachte—.— Da starb, sehr W. Hoeppener-Flatow aufleben zu lassen. Sondern es geschieht, um an eindeutigen und erschütternden wie krank vor wenigen Monaten noch die Welt war, die solchen„Propheten“ In Deutschland hat ein neuer Geist sie alle fortgeweht wie Spinnweben aus Hause. Auch in der übrigen Welt regt sich die Abwehr. Wir tragen sie, indem noch einmal zeigen, endgültig zu Grabe. selbst, daß Sie wirklich die Verkörperung Gottes, daß Sie selbst— Gott sind?“ ra“ Cottes] Aus dem selbstsicheren, eleganten Weltreisenden d Jee“(wurde ein kleiner, hilfloser Mensch.„Annie Besant... urti murmelte er,„in London...“ Die glühenden braunen 8 Jahre her sein, da saß Augen irrten umher im Raum. Bis plötzlich ein andeishn Marti in der Hallesrer Inder vor ihm stand, sich tief mit auf der Brust geersten(und letzten) Male Feuizten, Armen verneigte:„Ihr riefet m muen, vom ersten Londoner Maltkaha. sanzug mit der leuchtend Madame Blavatzky zaubert... Seidenhemd und mit der"..„ Murn i—„.. n, schwarzen Haar machte] Dies also war Krisyna Murti, der neuerstandene jungen, reichen Gelehrten,„Messias“, der auf die Erde herabgestiegene„Gott“ igenen Vergnügen ansieht, einer neuen, alle Völker, alle Rassen umfassenden Relinur die Augen: glühende gion. Oder vielleicht doch nur das willenlose Werkzeug einem unwahrscheinlichen in der Hand stärkerer....?..., r gütig und doch angefüllt] In London saß Annie Besanr, die Führerin der indenen Angst Theosophen, Entdeckerin, Wegbereiterin und Managerin aller Länder und Erdteile Krishna Murtis. Ein merkwürdiges Wesen! Träumte plauderte der junge Inder sie, eine 79jährige, weißhaarige Frau, von einem neuen von seinem Studium in Weltreich, um vieles größer als das Napoleons, in dem en Amerika und der Tech= dem Namen nach wohl Krishna Murti, in Wahrheit aber el scharf und ungeduldig sie, seine Protektorin und Erzieherin, herrschen würde liche Unterhaltung:„Ihre über Millionen und Abermillionen? War sie, wie ihre ?— Können Sie uns Freunde behaupten, die fanatische Ekstatikerin, die wirklich in dem jungen Inder den auf die Erde herabGlauben Sie Blavatzky baute der damals ein paar tausend 12. ae des sotiischenn Aer Kieh. geb##- dns-Kanz 1920 #len unt einen Förden-— venluns- voic.5- unel Aetioen Joluen? Gaa, Rrägtnh wir 3 1/.8 Madene Rin A Jaie 1932. a S8.S Sbtanden Rur. 1933 Au dol tnd der eit aud 19. Juct 1010 von den Runmuchten nusgekobenen. ichen bockaue 800°000 beutiche uu katter Mtunben“ d W 1o ten Abelton u Fudun. ae Kufunut bezantiel Untadb- Aaben 19. M A beuichtauid Ceberr? PVERN Ko 119 Kin Reschalotahts Mce Uriduten, 1811 K. u Hate Gd 3460 füin dten Zut Fielgeeben u Weriene 15300. Torbeieter und? S A Z abe Wehrubernabms urrter Filn der N. S. v. Jr1. 6 Aie Lirtten Mauüuster, tech wdenen Kausfeitent be. Zatt, Wulenn Kutuer Kttttett den N. S. V. volzebtent? dol dle#en Kampfe n Rertin Nach Nitieh den, Rerotution bis duu 13 Kanz 40 10 Chrn. 7500 .(e###: Ze#m dünch die Man o# 150 beische Audeuteseur, 132.### #eoet, 17 m Tocte Feimetet. Aoirone tonten Itfepgeten.)### dtecc fiacg####ehe## Verdeterer munen? Aus aller Welt Wer wird die Auserwählte? Der Erumm Fuhllest.9. „Ich mochte Königin von Großbritannten werden!“ .. i. eln. Sa.e ber rc. f-ie Sehg eilt unh uer Buant Die Geich sienen Lonvon, im März. Bei den Etatsberatungen des Unterhauses wurde, wie gemeldet, in der Besprechung der. niglichen Zivilliste auf ausdrücklichen Wunsch Eduards VIII. die Forderung zum Ausdruck gebracht, die Finanzregelung für den Fol.seine, Heirat mit in Betracht zu ziehen. Selten eine kleine Anfrage, die sonst im Wust der Etatsprobleme unterging, England so erregt wie diese. Eine Hof.—.„— Katharina, ist 23 Jahre alt und war Brautjungser bei der Hochzeit der Prinzessin Marina. Zu noch die 27jährige Prinzessin Eugenig,### Tochter des Prinzen Georg von Grsecggrtgh,## spricht auch von Kyra, der Gropfursein von Rußland, die heute 26 Jahre alt ist, und die man die ungekrönte Iarin nennt. E8)olgz, sheige Bichte des Louise von Danemark, eine 2rjühlige Nichte des dänischen Königs, die einzig Unverheiratete von den skandinavischen Vriygelletzer zund: un Zichr oishen perge bne beu Gnedianbe VPeieb- gte/ unie Aeneridn di- Bbaight Bsters,. Galten dangan aisgehdset, ben Pringen ven Vor“ Zähead dos Unieckas ale Batischen und iare. e den eniden boung von Gue=Geigzesnen Guregag lschen Mielchleter,Hiseg, Vel=Zetigs dei dost I. könnte. Tas Zol aber kennt keinen großeren Wunsch, verheiratet sein können, venn ihm daran gelegen gewnesen als seinen Köng in absehbarer Zeit sein Junggselen Silliamfn8 sept., Fchl.####h ein tum aufgeben zu sehen und eine Königin umjubein gu II. Heury I, Henrp II., ein 2u6/ggaeiez“önnen. Wm NS-ueh ließlich war Charles II., und Georg III. unvermählt auf den engsdtad Vl. Hlebel wielch Basges laz oues de Lande die Königin nicht vorenthalten würde. Patience“ mit 52 Herzdamen Schweres Unglück bei Kairo In der Nähe von Gizeh bei Kairo stieß auf einem Bahnübergang ein Kraftwagen, der mit Arbezterrg ro#. besetzt war, mit einem Güterzug zusammer, z. zanden wagen wurde vollständig zerstört. Elf Arbei den Tod, 17 wurden schwer und 14 leicht verletzt. SE 1 Eine Teilansicht des Neubaus des Reichslatighxtministeriums in Verlin, entrleitet, gie#engun mit 52 Herzt Mitten, in, diese Resignation hinein platzte die Srage Eduards IIl, nach seipem Heiratzgerehelschung, Srsiah der Zwiutste im vaue einer Gerenelchung, geich ise das Wort gesproherzer Gäaige oeäe Herzdame? Prinzessin, Witwe, Gräfin oder Bettlerin? ich vilil ternad muit burgz=Pohrni,K oaur Feau. EhnWoodville. Wenn es König Eduard VIII. in den Sinn käme, eine Veterin Grp, Ihmr ernstliches Hindernis in Prinzessinnen, die in Frage kommen, ist relativ eng begrenzt. Aus dem Rennen scheiden aus... Schalten wir von Anfang an diejenigen aus, die lans von Holaund it elbdtr Feite de lsgaune ur gängen auch keine Prinzessin aus dem italienischen Hause wählen könnte. Skandinavierinnen— sast„vergrissen“ Irene von Griechenland'steine Base der Herend vn 31 Jahre alt und eine klassche bonöhner, Hie.“.— Schpester, Veinzeslin Schönheit. Ihre jungere Sihur#rt, Frinzes Seuchengefahr im Hochwassergebiet Bisher schon 163 Tote— 250 Millionen Dollar Gesamtschaden kamn und im Distrikt Pittsburg geht zwar schluß der Probefahrten, haftet die Erbauerfirma John Brown& Co. Diese Firma hat mit Lloyds ein stilles passieren während dieser Probefahrten in verhältnismäßig ruhigen Gewässern. Newyork, 20. März. Das Hochwasser in den 15 Staaten hat eine Hohe erreicht, die jeden bisher bekannten Wasserstand bei ähnlichen Katastrophen weit übertrifft. Die Wassermassen in den Strom=, Fluß= und Bachbetten rasen mir unheimlicher Geschwindigkeit ihren Mündungen zu und überschwemmen auf ihrem Weg weit und breit das ganze Land. So sind am Donnerstag ausgedehnte neue Gebiete von der Katastrophe heimgesucht worden. Zahlreiche weitere Städte werden von dem Hochwasser bedroht. Die Zahl der Toten wird jetzt mir 1on ungegeben. Der Schaden wird auf 250 Millionen Dollar geschätzt, von denen der größte Teil nicht durch Versicherung gedeckt ist. Die Zahl der Obdachlosen wird mit 300000 angegeben. Nach den neuesten Meldungen soll zwar in den nordamerikanischen Staaten das Hochwasser etwas zurückgehen, dafür steigt jedoch da Hochwasser in den Neuengland=Staaten weiter. Die. Bundesregierung hat 50000 Notstandsarbeiter aus dem Küstenwachtdienst für die Rettungsarbeiten einWeitere Einzelmeldungen besagen: In den Neuengland=Staaten haben zahlreiche Fabriken, deren Maschinen durch die Wasserfluten schwer beschädigt wurden, den Betrieb stillgelegt. Duvurch sind rund 75 000 Arbeiter arbeitslos geworden. Als obdachlos werden hier 150 000 Personen gezählt. Rund 100 Brücken und Dämme, darunter vier große Eisenbahnbrücken wurden weggerissen. Außerdem wurde die Gas=, Elektriziia. und Wasserzufuhr abgeschnitten, da die Leitungen stört worden sind. Auch der Eisenbaynverkehr ruht Die Zahl der Obdachlosen im Ueberschwemmungsgebiet des Westens von Pennsylvanien beträgt etwa 70000. Der Schaden wird iher auf über 150 Millionen Dollar geschätzt. Der Wasserstand in Johnsvon un i im Steigen. Zahlreiche Städte an den Usern des Ohio sind unter Wasser ge6etzen und überfluteten Städte, auch in den anderer Gepaizer,#d ohne Gas, ohne Licht. Sie sind ohne Trin.,„ie Gefahr des Ausbruches von Seuchag ist, PPggprginien Meier im Waser. Zeiser bis zu einer Höhe begtaggt. den meisen der vom Hochwaser heimngesichten ist die Nationalgarde zur Hilfeleistung, und zur Bewachung der geräumten Hauser eingesetzt. Die reiße der Hauptstadt von New Jersey, stehen ebenfalls unter Bundessenatoer Guffey einezeKutage Hen“ Bosfgage ords bed Bundes) Fedg, Pealeigg, ele uige Uiher. stützung der Notleidenven dem Roren Kreuz zi weisen. Rmdl gericht Zwei Kapitäne werden auf der Kommandooruce Queen Mary“ stehen, wenn diese den Clydefluß iterfährt Der eine ist Commodore Sir Edgar „Achtuns.=Eis fMart kommt! Der größte Transatlantikdampfer der Welt zur Abfahrt berei Auf des Königs Wunsch mit allen Werkleuten an Boro Glasgow, 20. Am 24. März wird der größte TransatlantikDampfer, der bisher gebaut wurde, die„Queen ihre erste Probefahrt antreten. Für England ist dieses Ereignis so bedeutungsvoll, daß sogar die hohe Politik Westeuropas dagegen in den Schatten tritt. „Vorn mehr belasten...!“ In der Londoner Schiffsbau=Versuchsanstalt hatte man umständlich den ganzen Lauf des Clydeflusses in und Sand modelliert. Genau wie beim„Origina. schoben sich dort die Sandbänke und hier die Uferwände weit vor. Ein niedliches Wachsmodell— in den Proportionen genau die„Queen Mary“ im Verhältnis zum Clydefluß— wurde von acht kleinen Schleppern, die dungsrichen Clydeklut Peie dee Sechifeg wuag 6es. balb größer sein, weil man einen zu hohen Winddruck von vorn vermeiden möchte. Mit 1,5 Millionen RM. in Pension Kopenhagen, 20. März. Am Sternenhimmel Hollywoods ist wieder eine Versieler Cark Beisson, der eine abentenerliche Kariere um Zenith= gelangt, indem er 2 amerikanische RevueSeDie Erwarungen die man auf ihn als Eher ooa wven vrtinturn., Hoche. saliers Nachfolger setzte, erfüllten sich offenbar nicht. Mit acht Schleppern und vier Turbinensätzen Alschaes elas berächt a dar sch in Sclioraien Ne Aiaergeier Wa ke. Gu au Juland lansen und dert beire soergez.-haes does Lcähtg- Gherist met geug von „alten Tage" verleben. artichon Sandbänken und vom Ufer entfernt bleibt. Uebrigens solte. Ani sch bonnen die Schseper die gergschenr liche Küste, das offene Wasser, erreicht ist. Wenn die Kompaßnadeln tanzen... Zum ersten Mal wird hier im freien Wasser auch der wicher an Besg Heraus nach Gre. mit schweren Dieselmotoren versehen und das Wodernste, und du richten, Bro zen masen, ut endlich die tanzensung durch die Metallteile des Schiffes richtig kulieren. hinunterfagri. Der eine ist Tommodore Sir Edgar Britten, der andere Captain George Gibbons. Sir Edgar ist sozusagen der„Hog Ppeäigegen fir alge. Als ihn vor ein paar Tagen semand fragte, ob er und meinte, er hobe hch u„it einer vrichigen Bodz. Wie Zise, Kach, oeche bas— en Schif gewzignz Kummer genug. Für die Landehe bleibe ihm leider keine Zeit mehr. Vom Chefingenieur bis zum Anstreicherlehrling Sonderzüge und Ausflugsdampfer, die zu Pauschalschsaen. Veaie Scslack elselist esienl ure her lud man die Spitzen der Geselschaft und die treter der hohen Diplomaten ein. Diesmal fahren die Techniker und Ingenieure, die Schiffszimmerleute und Elektriker, die Küchenjungen und Anstreicherleh##ling als erste Passagiere auf dem Schiff, von dem sich die englische Seefahrt mancherlei Wunder und sogar— ein gewisses Blaues Band verspricht. Hochwasser auch in Bulgarien Stadtviertel unter Wasser Sofia, 20. März. Infolge der starken Regengüsse, die in den letzten Tagen über Bulgarien niedergingen, führten die meisten Flüsse Hochwasser und sind bereits vielfach über die Ufer getreten. In Philippopel ist der Macitzafluß in diesem Jahr schon zum zweiten Male in einen tiefer gelegenen Stadtteil eingedrungen, wo er große rungen anrichtete. 150 Häuser stehen vollkommen unter Wasser, weitere 300 teilweise. Das ganze Viertel mußte von den Einwohnern geräumt untergebracht wurden. Ebenso ist ein Teil der Eisenbahnlinie an der Maritza weggeschwemmt worden. Militär und Arbeitsdienst sind aufgeboten, un weitere Verwüstungen des noch immer steigenden Wassers zu verhindern. Bisher werden sechs Personen vermißt. Für Lloyds— ein„freudiges Ereignis“ die Hände. Ein gues Geschsft beszecb Wei f6sse Die schöne„Quen Mary“ bringt)uoseonitigen FerBlutiger Kampf mit Kommunisten in einem montenegrinischen Dorf dnb Belgrad, 20. März. Wie amtlich mitgeteilt wird, kam es in dem montemunistischen Studenten, der kürzlich bei der Aufdeckung die Gendarmeriepatrouille in der Absicht an, den befreien. Die Gendarmen gaben darauf getötet und dreivert-#href Hersehzüngen mit munistischen Angreifer gestorben. Die erste diesjährige Werkstättenfahrt des„Graf Kapitän von Schikler mittelt, wicd das LustMärz, seine erse biessährige Werstätterfaber ausführen. Von beiden Seiten des Graf Zeppelin" leuchte verheißungsvoll und symbolisch die fünf olympischen Ringe wie bei„LZ 129“ Herz- und Kreislauferkrankungen— Rheuma Nervenleiden, Katarrhe der Luttwege Seite 20 Nr. 69„ Bochumer Anzeiger„ Samstag Sonntag, 21./22. März 1936 Kunst und Wissen Alles ist relatio— selbst Einsteins Pazisismus Schon längst ist die Wissenschaft über den„großen Mann“, der Relativitätstheorie hinweggegangen. Wer kennt bei uns heute noch den Namen Einstein, der einst von der jüdischen Weltpresse zum Genie aufgetrommelt wurde? Alles ist relativ— behauptete der„Gelehrte“ und es geschah folgendes: In Deutschland sagte Herr Einstein vor dem 30. Januar 1933:„Im Falle eines Krieges würde ich mich jedes direkten oder indirekten Militärdienstes enthalten und würde mich bemühen, meine Freunde zum selben zu überreden, ungeachtet der Schuld oder Unschuld an der Ursache des Krieges." Oder:„Selbst unter der Gefahr, schwere persönliche Opfer bringen zu müssen, sollen alle, die wirklich etwas für den Weltfrieden tun wollen, jeglichen Militärdienst verweigern.“ So aber ließ er sich ein halbes Jahr später in Belgien los:„Es gibt inmitten Europas einen Staat (Deutschland), der offen zum Krieg mit allen Mitteln rüstet. Deswegen befinden sich die lateinischen Länder, insbesondere Frankreich und Belgien, in einer sehr großen Gefahr, wobei sie sich nur auf ihre eigenen Rüstungen verlassen können. Deshalb sage ich ihnen ohne Zögern: Wenn ich ein Belgier wäre, würde ich unter den gegenwärtigen Umständen keinesfalls den Militärdienst verweigern, sondern würde ihn im Gegenteil mit bestem Gewissen erfüllen.“ Bei Herrn Einstein ist eben alles relativ! Für Reimat und Reich Rußlands, und erst am Ende seines Weges erkennt er, daß es nur eine Erfüllung und nur ein Zuhause gibt, die in Blut und Art und Seele gegründete Heimat in uns. Diesem Geist der Liebe entspricht die fromme Verehrung, die er allem Mütterlichen entgegenbringt und die ihm den Namen„Frauenlob“ eingebracht hat. Die mütterliche Frau entbindet die Quellen des Lebens, in ihr vereinfacht sich die ungeheure Vielfalt aller Kräfte, Dank an sie sowingt in allen Bekenntnissen des Dichters mit, ob sie wie im„Bodenseher“ der engeren Landschaft oder in dem Auslandsdeutschenroman„Der Vogel Rock“ dem gläubigen Hoffen auf ein neues Deutschland gelten. Wer den deutschen Süden in seinen Beziehungen zu Wesen und Schicksal unseres Volkes kennenzulernen wünscht, der wandere dort und wähle als Reisegefährten die Bücher Finckhs„Seekönig und Graspfeifer“,„Die Reise an den Bodensee“, „Der unbekannte Hegau“. : Gefühl fur er unbekannte Hegau" und andere mehr. Mit seinem starten Gejahl für Volkstum und Heimat hat er als einer der ersten und erfolgreichsten Pioniere die Brücken zu den Herzen der im Auslande lebenden Brüder geschlagen.„Es ist ein kostbares Gut in unsere Hand gegeben: das Herz des Auslandsdeutschen", schreibt er in seinem Buch„Bruder Deutscher“. „Er hat uns Ahnenbücher geschenkt und auf ihnen seine erb= und rassenbiologischen Schlüsse aufgebaut, die zu den schönsten und eindringlichsten Begründungen der Ahnenforschung überhaupt zu rechnen sind. Die Ahnenkunde ist keine trockene Wissenschaft; sie ist voller Farben und Lichter, und sie hat Kraft in sich. Sie sagt dir, wer du bist und was du einst wirst, wenn du dich deiner Vorfahren wert machst. Sie können dich segnen und fruchtbar in dir werden oder dir fluchen, und du ehrst sie, wenn du ein tüchtiger, starker Mensch wirst.“ Dr. Stf. Der Sazk Lol Junisssher der vollkommen in der Landschaft aufgehenden Einbettung der architekturalen Linienführung. Vornehm und schlicht, das ist das äußere und innere Gepräge auch der Römischen Bäder, preußische Tradition wahrend und Vornehm und schlicht, das ist auch das letzte Schloß, das der Park von Sanssouci aufnahm, Charlottenhof. Charlottenhof hat nicht den auf besondere Aeußerungen gerichteten Stil wie Sanssouci und das Neue Palais; dieses einfache, für einen preußischen König und seine Gemahlin errichtete Gebäude atmet den einfachen Stil der romantischen Idylle; und das ist es, was auch Charlottenhof sich so ganz einfügen läßt in die Landschaft die dem Park von Sanssouci eigen ist, die harmonische, glückhafte Verbindung von Natur und BauIm Park von Sanssouei, in Potsdam, in der Stadt des Preußengeistes, der Deutschland formte, findet jeder, der mit offenen Blicken und Sinnen Raum und Zeit durchmißt, die Bestätigung, daß es„nicht die Menschen sind, die Formen bilden, sondern die Natur, die Nation und die Zeit“, die ewig sind. Zum„Jag von Jotsdam“ am 21. März Seit dem Tag von Potsdam ist die Stadt Friedrichs des Großen wieder Wallfahrtsort des ganzen Deutschland geworden. Potsdam ist seit jener Stunde des 21. März 1933 in erster Linie zum politischen Begriff geworden. Viel später erst kommt der Begriff des beliebten Ausflugortes, der Potsdam doch immer ist und bleiben wird. Ludwig Finckh zum 60. Geburtstag am 21. März Denkt man an ihn, an den in Reutlingen geborenen schwäbischen Dichter Ludwig Finckh der am 21. März des 60. Lebensjahr vollendet, wird man zu allererst an seinen„Rosendoktor“ und an das von Rosen umrankte Arzthaus in Gaienhofen am Bodensee denken, das als hübsche Vignette auf dem Einbanddeckel seines meistgelesenen Buches steht. Sein Vater, Hirschwirt zu Reutlingen, hat ihm die Liebe zu Natur, Heimat und Volkstum wie ein sorgsamer Gärtner ins Herz gepflanzt, und da ist sie mit den Jahren ein starker und mächtiger Baum geworden, der seine Wurzeln weit hinab in die Erde und seinen Wipfel weit hinaus unter den Himmel treibt. Auf Wunsch des Vaters studierte Ludwig Finckh Medizin, und auch später, nachdem er sich vom Beruf löste, um seine Berufung als Dichter zu erfüllen, ist er der helfenden Güte des vorbildlichen Arztes treu geblieben. Sein Werk steht nicht um seiner selbst willen da, ihn hat es nie getrieben, das natürliche Fabuliertalent in literarischen Wertpapieren anzulegen. Seine Arbeit hat dem deutschen Menschen gegolten, er hat von Blut und Rasse gesprochen, lange bevor diese Begriffe in das weltanschauliche Gefüge unserer Volks= und Staatslehre eingebaut wurden. Der Idylliker, der mit traumwachen Augen aus der seligen Jugendwelt des„Rapunzel“ schaut, ist am versponnenen Rosenhag seiner schwäbischen Landschaft, so liebenswert diese Neigung ist, nicht stehengeblieben. In der„Reise nach Tripstril“ schildert er den Werdegang eines Schwaben, der auszieht, um die Welt zu sehen, Erfahrung und Wissen und Macht zu sammeln. Unbändig treibt ihn das in allen Deutschen schlummernde Fernweh durch die Weiten und Schon wer nur als flüchtiger Sonntags= und Wochenendausflügler die Stadt und den Part von Sanssouel besucht, bringt Eindrücke in den Alltag mit, die ihn in ihrer stillen Größe einfach nicht mehr loslassen. Wieviel mehr aber der, der nicht mit den hastigen, von geschäftstüchtigen Fremdenführern zur Eile getriebenen Schritten die Wege und Straßen durchmißt, die die Gründer des Preußentums schon wandelten; der abseits bleibt vom großen und breiten Fremdenstrom, der sich Sonntag für Sonntag vom Bahnhof durch den Lustgarten an der Garnisonkirche vorbei— und leider nur meistens allzu wörtlich vorbei— nach Sanssouci hinaus wälzt; der hier und da verweilt und die schlichte Vornehmheit der von braven Bürgern, ehemaligen Hofbeamten, Soldaten und Dienern bewohnten Reihenhäuser auf sich wirken läßt, oder gar auf kleinen Umwegen allein für sich den Pforten zum Park mit dem Schloß des großen Friedrich, mit der historischen Mühle, dem japanischen Teehaus und den andern Bauten aus Preußens großer Zeit zustrebt; wieviel mehr ist dem der Geist, der preußische Geist, der Potsdam=Preußen und dadurch Deutschland groß gemacht, auf einmal spürbar nahe. „Sorgenfrei“, Sans=Souci! War das Schloß dort über den vielen sonnigen Terrassen wirklich nur ein rokokohe Ruheplatz, ein kotelohaftes„Monbisou" für einen König? Hier arbeitete er, hier schrieb er, von hier aus regierte er, von hier aus zog er in die Kriege, die Preußen zur Großmacht erhoben. Dieses Sans=Souci ist ein Stück Rokoko, das den Stil des Schlosses, den Stil des Gartens mit seinen vielen durch das dunkle Grün leuchtenden Säulen und Statuen hat prägen helfen, allerdings nicht auf jene spielerische, französische Rokoko=Art, sondern auf preußische Art, die sich an der herben Antike schulte, für die der Baumeister von Sanssouci, der Herr von Knobelsdorff, ebenso schwärmte, wie sein königlicher Bauherr. Im Herbst, wenn in sonnigen Tagen blauer, lachender Himmel über in allen Farben prangenden Baumgruppen, über dem freundlichen Bau des Schlosses sich wölbt, dann sind Potsdams schönste Tage, dann öffnet sich das große Wunder der Vereinigung von Natur und Baukunst am schönsten. Italiens Schönheiten verblassen, weil wir sie, wiedergeboren aus deutschem Geist, im deutschen Land vor uns sehen. Kommt man schon in der Stadt von der Größe Friedrichs des Großen nicht los, so weilt sein Geist auf den Wegen von Sanssouci heute so stark wie einst. Staunend wird der Besucher des Parks von Sanssouci von den glatten Wänden der hochstämmigen Lindenallee aufgenommen. Der Blick tastet sich an den steilen, grünen Mauern der Lieblingsbäume des Alten Fritz entlang, bis eine scharfe Rechtswendung die Aussicht freigibt auf das„Sorgenfrei“ des Königs, der sich den ersten Diener seines Staates nannte. der frühere Mainzer Generalmus'=Higerte ggatert, eg als Theaterkapellmeister in Regensburg, Trier, Elberfeld, Breslau, Stuttgart, Karlsruhe, Leipzig und Straßburg, bis ihn Mainz im Jahre 1910 zum städtischen Kapellmeister, ab 1920 mit dem Titel eines Generalmusikdirektors, verpflichtete. „Konservatorium der Hauptstadt Berlin.“ Das kürzlich von der Stadtverwaltung übernommene Sternsche Konservatorium der Musik hat jetzt den Namen„Konservatorium der Hauptstadt Berlin" erhalten. Unter der Leitung von Bruno Kittel nimmt das Konservatorium am 1. April den Unterricht wieder auf. Eine Doktor=Arbeit über Karl May. Der stud. phil. Heinz Stolte aus Erfurt hat bei der philosophischen Schrift erscheint demnächst in Buchform. Geschichtstafel Was Friedrich dem Großen versagt blieb, das Land des Südens zu erleben, wurde seinen Nachfolgern in vollem Umfang zuteil. Sie bauten und ließen im Park von Sanssonci, unweit der Stelle, wo Friedrich der Große das Neue Palais als pompösen baulichen Ausdruck für das unter die Großmächte aufgerückte Preußen errichtet hatte, wieder kleine und stille Zufluchtsstätten aufführen, in denen sie Erholung und Muße von den Regierungsgeschäften suchten. Sie kannten Italien aus eigener Anschauung, und so wurde in fast sklavischer Nachahmung nach italienischem Muster gebaut. Die Römischen Bäder entstanden, eine wortwörtliche Kopie Komischen, Daher entstanden, eine worndbriliche Kopie eines Landhauses, wie sie in dem 79 v. Chr. verschütteten Pompeji reichen Römern zum Badeaufenthalt dienten. Wer die Römischen Bäder betritt wird von der Einfachheit und dem edlen Geschmack, der die Innenräume prägt, ebenso bewundernd ergriffen sein, wie von 21. März Tondschier aler Zeizes,.418 Sohn des Siadimustas wurde der erste Reichstag des neuen vom bisberigen Bundeskanzler Graf von.: „hle P8r ien urshehile Coslel. A B off3e acgannte. de Jahre Pote. gamdo!! Pgziug erster Kanzler wiederum bismärckischagg greg## den ersten Reichstag des Dritten Reiches Garnisonkirche zu Potsdam, der Gruft Friedrichs des Großen. 22. März 1866 wurde Generalobers, Harg ton Se### wig als Sohn des sp####en K. Generals ves X. A3, geboren. Im Weltrrieg hat er als Generalstabschef kagendes geleisten, dem Veanisator der T89c eiete, und nachber„als Erogutzuer; der meichsweyr, von deren Führung er 1926 aus poll1975 würde der gesigzieler Hans Grimm in Bjzzebe. schienene Roman„Volk ohne Raum“, welcher das deutsche Schicksal seit Bismarcks Entlassung erschütternd kündet. Arrtie Wre.—. OUlAe.Veer Oin tiisniger Koman von Jrix Naroickt 1. „Tante Anna ist eben gekommen!“ meldete Jette, die alte Mamsell auf dem Rittergut Korschen. Jette konnte sich diese familiäre Ausdrucksweise gestatten, denn sie gehörte seit vierzig Jahren zu dem Gute und damit zur Familie. Fritz Laurenz, in Gestalt ein richtiger pommerscher Landwirt, groß, hochgewachsen und dabei mit der entsprechenden Breite gesegnet, fuhr trotz seiner zweihundertzwanzig Pfund wie ein geölter Blitz von seinem Schreibtisch hoch und schien sehr erfreut. „Ist gut, Jette! Wenn sich Tante Anna ausgepellt hat, dann schicke sie mir doch ins Arbeitszimmer! Und der Frau sage auch Bescheid, daß ich sie erwarte!“ „Jawohl, Herr Laurenz! Wird sofort erledigt!“ Damit verschwand sie, und nach wenigen Minuten traten die beiden Frauen ins Zimmer. Frau Laurenz war im Gegensatz zu ihrem Mann von schlanker, schmaler Rasse, aber wer sie ansah, der traute ihr doch zu, daß sie ihren Posten ausfüllte. Energie und ruhige Entschlossenheit leuchteten aus den graublauen Augen. Ein ganz anderes Bild bot Tante Anna. Sie war die Schwester des Gutsherrn und hatte auch sein Format geerbt. Gut 1,80 groß, wirkte sie in ihrer Derbheit wie ein Kürasster. Dick war sie bei aller Mächtigkeit der Gestalt eigentlich nicht. Das hatte die Arbeit von Jahrzehnten nicht zugelassen. Sie wirkte bärbeißig, und wer sie nicht näher kannte, der zog unwillkürlich den Kopf ein, wenn er sie sah. Aufmerksam lauschten beide Frauen dem kommenden Bericht.„ 56st „Unseren Vetter Theo Laurenz hast du nicht gekannt, Anna! Ich auch nur flüchtig. Er ist seit dreißig Jahren drüben in Mexiko und hat dort eine große Handelsgesellschaft.“ „Gehört habe ich auch davon!“ bemerkte Tante „Und der Vetter hat einen Sohn, der heißt Wolfgang, und den hat er nach Berlin geschickt, daß er im sankhause Valentin Schmitz— mit dem der Theo be„Er war doch kein Landwirt, Anna!“ Bruder. tröstete der „War er nicht, aber er konnte es werden. Und er wollte auch. Aber Mutter wollte eben nicht. Und... du kennst doch Mutter, du weißt doch, daß ich auch nicht von Pappe bin, aber Mutter... die hat eben das Regiment in der Hand. Und ich kann nichts dagegen tun. Wenn die mich ansieht mit den großen grauen Augen .. nee, nee, dann kann ich nichts mehr sagen.“ „Und wenn du jetzt nach Berlin sollst, was wird dann Mutter sagen?“. D. Inst Mir n. „Mutter wird verruat. Sie langt mir eine.“ Da mußten die beiden Eheleute herzlich lachen. Es war aber auch zu drollig anzuschauen, wie jetzt das Was bin ich Ihnen also an Miete kam die Antwort wie aus der war aber auch zu drollig anzuschauen, wie jetzt das alte Mädchen, vierundsechzig Lenze zahlend, groß und statt „So, also wie sonders arbeitet— volontiere.“ Lehrling?" „So ungefähr, Anna. Wolfgang Laurenz ist sechsundzwanzig Jahre alt und weilt schon ein Jahr in Berlin. Soll ein netter, hübscher Bengel sein, intelligent und gescheit, aber... wie mir Theo schreibt... heute beginnen kante Annas tlich, ängstlich dreinschaute. naym der Rittergutsbesitzer das Wort.„Du bist Zeit deines Lebens kaum von Groß=Portitz weggekommen. Wenn ich recht unterrichtet bin, bist du über Stettin noch nicht hinausgekommen!" „Neustettin, Fritz! Stettin, das kenne ich nur aus der Geographie", warf Tante Anna ein. „Das ist doch nichts für einen Menschen. Du mußt einfach aus dem Trott einmal heraus, mußt mal Berlin sehen und kennenlernen. Die Stadt ist besser als ihr Ruf. Dorf oder Stadt, überall gibt's gute und schlechte Menschen. Vor Berlin brauchst du keine Angst zu haben.“ „Das mag alles schon sein, aber... die Autos!“ „Auch nicht so schlimm! Wenn das rote Licht brennt, dann darfst du nicht über die Straße, nur bei grünem Licht!“.., 16 216. „Ich weiß nicht, Fritz, aber ich glauve... ich bin sarbenblind. K M 6 „Aber auch das half iyr nichts; eine gute Stunde Ihre Art war kurz und grob, darin war sie ganz lach der Mutter, die jetzt mit ihren vierundachtzig Jahren immer noch eine kraftvolle Schafferin war. Aber bei aller Grobheit hatte sie doch ein gutes Herz und konnte schwer nein sagen. In ihrem äußeren Aufzuge wirkte sie allerdings wie aus dem vorigen Jahrhundert stammend. Das dunkle Kleid war aus derbem Stoff, und wenn es in der Großstadt von einem Lehrmädchen verbrochen worden wäre, sann hätte man es dieser Sünderin um den Kopf geDa aber die Sünderin in diesem Falle die Trägerin selber war, konnte man das hier nicht gut tun. Sehr herzlich begrüßte der Bruder die Schwester. Sie verstanden sich ausgezeichnet, waren im Grunde genommen von gleicher Art. „Also, dann setz' dich mal, Anna!“ bat Laurenz herzlich.„So... und du auch, Julia! Und nun hört mat schön zu!“.„ 8 44 „Ich bin ja gespannt! Nee, nee, Kinder, euer Brief! Mutter war ganz aufgeregt! Was ist denn nur passiert?“ „Passiert ist gar nichts, Anna. Aber du sollst nach Berlin.“ Entsetzt hob Tante Anna beide Arme hoch. „Nach Berlin?, Nee, nee, das könnt ihr mir nicht zumuten! In die Sündenstadt, nee, nee, nee, da gen ich nicht hin!“ „Aber, Anna, höre doch erst einmal zu. Dann sprechen wir weiter.“ und wie auch die Auskunft, die ich aus Berlin erhalten habe, lautet... ein leichter Bursche!" „Am Ende... spielt er gar um die Viertel!“ warf Tante Anna erschrocken ein.„.seäustenf####. „Davon steht nichts in den ausrunften! nein, im Punkte Liebe nimmt er's nicht so genau! Er soll unzählige Liebschaften gehabt haben oder noch haben. Er hat eine kleine Tiergartenvilla gemietet und lebt dort herrlich und in Freuden, und natürlich... hat er's da leicht, seinem... na... sagen wir, Laster zu fröhnen!“ „Und... ich... ich soll..!“ „Nach Berlin, um dem jungen Wolfgang Laurenz den Haushalt zu führen und ihn zurechtzustoßen, ihn zu einem richtigen Menschen zu machen. „Nee, nee“, wehrte Tante Anna entsetzt ab.„Ueberall könnt ihr mich hinschicken, aber nicht nach Berlin! In der großen Stadt, da komme ich ja um. Nee, nee, da halt' ich's keine vier Wochen aus. Und ich... als unverheiratetes Mädchen... ich soll diesen lasterhaften Haushalt führen?" Laurenz konnte jetzt ein Lächeln nicht verkneifen. „Hast du Angst um deine Tugend, Anna?“ Zürnend sah ihn das alte Mädchen an und wies ihn zurecht:„Nee, nee, Fritz, wie du nur so sragen kannst! Darum habe ich mein Leben lang keine Angst gehabt. Um mich haben sich die Männer nicht gerissen! Was gab's in Groß=Portitz an... Partien. Die paßten doch alle Mutter nicht. Und... der Nubbermann ja auch ich nicht s „Hast du deinen Nubbermann immer noch nicht vergessen!“ fragte Laurenz erstaunt, mit ein wenig Mitleid in der Stimme......„ Haem bin. „Nee, den habe ich nie vergessen. Dem bin ich gut gewesen... und daß Mutter damals... nee, nee, das rann ich ihr nie vergessen!“ ∆ 0 Erhöhlicne Verimer=erieonisse redeten sie auf sie ein. Fritz versprach ihr mit Mutter alles in Ordnung zu bringen, und schließlich willigte Tante Anna Aber sie wollte gleich von hier aus fahren, wollte nicht noche.#0 f. juck. einmal nach Groß=Portitz zur ihr die Koffer mit den Sachen nachschicken. Ge= Rittergutsbesitzer atmete auf, Fritz sollte Der Rillergulsresider almen auf, als er ihr endlich die Zusage abgerungen hatte, und dann instruierte er sie genau uber alles... dag auf d. Schlachikank Geduldig wie ein Schaf, das auf die Schlachiban. rden sollte hörte Tan“: geführt werde. soul-, horn Tanlke Anna zu. loszuwerden. schuldig?“ Mistele“ sdic Märker!“ Sbersbach sah wehmätig auf das Geld. Eigentlich hatte er nur fünfundzwanzig Mark zahlen wollen, aber ... setzt entschloß er sich doch, den ganzen Betrag zu zahlen, denn es gefiel ihm bei der Witwe Munkeduch nicht mehr, und so schob er ihr kurzerhand fünfzig „So da nehmt, edle Fraul Mög' es Glück und Segen bringen!“.uag g. g Mnäzher ähris. „Da haben Sie ja noch funf Marter uorig. „Ja, fünf Mark. Und meine Plättwäsche muß geholt werden, die kost' allein einen Taler!" „Bleiben noch zwee Mark. Dafür könn' Sie zehn Tage in der Volksküche essen!“ tröstete Frau Münkebach gleichmütig.„Und dann... sicher wird bald wieder Zaster kommen.“ „Ich will Optimist sein wie Sie, Frau Münkebach“, sagte Ebersbach düster.,. g Gäuten der Glodke Er war froh, daß das schriue Laulen der Stoue Frau Münkebach aus dem Zimmer führte, denn ihre Gegenwart freute ihn jetzt, da sie sein Vermögen in Besitz genommen hatte, nicht mehr. Er horchte auf.„„ Die Stimme kannte er doch. nichtig, das war Laurenz! Nach wenigen Augenblicken trat dieser schon herein. Wolfgang Laurenz— im Vornamen waren sich die Freunde gleich— erwies sich als ein schlanker, junger Mann Mitte der Zwanzig, mit lustigen, tachenden Augen, dunkelbraunem Haar und lebhaften Zügen, in die man gern schaute... Ehershach. Millt dr Nach der Begrüßung fragte Ebersbach:„Wilst vo mit dem Auto ausfahren?" „Jal Wundert dich das?“„4 „Ich stelle fest, daß es früh Punii dreiviertel elf Uhr ist, also eine Zeit, wo du als pflichtgetreuer Bankvolontär auf deinem Schemel zu sitzen hast. Verstanden!“ „Hat sich ausgeschemelt. Ich habe meine Position dort aufgegeben.„„ 465, 28 Therabach „So ein Leichtsinni entfuhr es Eversbach. „Ja, das hat zwei Gründe. Erstens gibt's für mich dort nichts mehr zu lernen, das, was ich brauche, um meines Vaters Unternehmen einmal zu letten— ich meine auf banktechnischem Gebiete— das habe ich weg, und zweitens... will ich in einer Stunde heiraten.“ Ebersbach glaubte, nicht recht gehört zu haben. Du... willt heirafen„. sbrg Gart H. „Warum betonst du das„Du so sehrr Halist ou mich oder hast du mich für einen hoffnungslosen Junggesellen gehalten? Nein, mein Junge, der bin ich nicht. Henny heißt meine Braut und künftige Frau. War mpfing in Berlin=Neukölln der Ebersbach eben durch den GeldUm diese Stunde em Schriftsteller. Wolfgang briefträger funfundfunfzig Mark für drei keurzgeschichten, die von einer Redaktion erworben worden waren. Vergnügt sah er die Silberlinge an, spendierte dem Geldbriefträger edelmütig die letzte Zigarre und dann, als er allein war, da... sah er sich die Suverlinge noch einmal an, nahm einen zur Hand und sang weymütig dabei:„Taler, Taler, du mußt wandern!" Dann rief er laut:„Frau Münkebach!“ Die Wirtin trat so schnell ein, daß Wolfgang nicht Zeit hatte das Geld einzustreichen. Frau Münkebach sah das Geld und lächelte holdselig. „Wohl Zaster jekriegt!“ „Ja, verehrte Frau Münkebach! Dort liegt der Mammon! Und er drückt mich, es drängt mich, ihn zuletzt Stenotypistin in unserer Bank. Ein Mädel, sage ich dir! Gibt's nicht zum zweiten Male! Und die hat Intelligenz, die paßt in unseren Betrieb hinein! spricht drei Sprachen perfekt...!“ 5 drei Sprachen perfekt.........ing, „Außer der Sprache des Herzens, die sie scheinoar gut verstanden bot“ g..f Schan um.,.it „Du bist witzig, mein Liever! Schon um diese Zeil“ Du verausgabst dich früh am Tage!", „Ich habe heute für fünf Mark Witz!“ entgegnete Ebersbach seufzend.„Die sind mir von des Geidbriefträgers Spende nach Abzug der Miete noch übrigcbhüieben.(Forschung belat) Sandetbel Samstag, den 21. März 1938 Zeichnung Heinz Schoen 2 K. .8 S“ K * S S 55. K e* 9S* K* *§ K* FS§ 8 * * S * 8 S * * Frühling, das heißt Abschied von kalten, häßlichen Regentagen, von Frost und Schnee, das heißt Vertrauen zu blauem Himmel und Sonne, zu blühenden Bäumen, laue Wind, gelben Butterblumenwiesen und gute Laune blüht in den Auslagen hinter Glas behutsam der erst Frühling auf. Getupft und geblümt liegt er bescheiden in einer Ecke des Schaufensters, ein zarter Versuch, ein schüchterne Andeutung. Und wenn die stets vorwitzigen, neuen Frühjahrshüte mit ihren kecken Federn in den Schaufenstern voll Uebermut auf den Stangen wippen und es ihnen gar nicht mehr einfällt, trotz des winterlich anmutenden Wetters in die Hutschachteln zurückzukehren und dort den Frühling abzuwarten, dann hat Fräulein Mode, hauchzart u duftig oder auch noch mollig warm, seinen siegeshatten Einzug gehalten, ist da und läßt sich nicht mehr wegleugnen. Wie man zu guter Laune gelangt, wie man tremde Herzen erobert und wie man sein eigenes zum Schwingen bringt, ja dafür gibt’s keinerlei Gesetz, hier hat jeder seine eigene Erfahrung, seine eigenen mehr oder weniger guten Methoden. Aber bei Kleidern, bei Frühlingskleidern, da kann man sich nicht auf den eigenen Instinkt verlassen, da gibt es Vorschriften, die genau bestimmen, was im Frühling und zum Frühling paßt, da müssen wir Frauen uns einmal beugen... MODEBEILAGE- BOCHUMER ANZEIGER 2. Seite 21. März 1936 15 rüschen angeschnittene Stehkragen, dann wieder weißgestreifte Garnituren aus Glasbattist, Spitzen, die die sommerlich bunten und hellen Kleider erheitern. Neu nd sehr ansprechend ist der Trachtenstil in bunten inerlichen Farben. Sehr dekorativ wirken Jäckchen us bäuerlichen Druckmustern, für kühle Tage sogar wattiert und gesteppt. Viel Anklang finden Stilkleider mit Volksstickerei geziert, die sich vor allem auf Gürteln zeigt. Leichte Stoffe und zarte Farben liebt man zu den sehr duftigen und weichen Abendkleidern, reich gereiht oder plissiert, oft mit übergroßen Aermeln und schmiegsamer Filz in dunklen Tönen oder Pastellfarben. Steingrau,„Pfeffer und Salz“, olivgrün sind die Hauptfarben. Man trifft auch hin und wieder ein Kostüm an, das aus zwei verschiedenen Farben besteht: Wollmousseline getragen, ein Stoff, den man vor 20 bis 30 Jahren mit Vorliebe trug, und den man nun dunkelgrün und braun, beige und lavendelfarben die Jacke in einem Farbton gehalten, dazu der knappe, sportliche, karierte Rock. Zum Kostüm die Bluse Hier ist alles erlaubt, was gefällt, von molligen Angorastoffen zur hauchfeinen Spitze. Von den übergroßen Aermeln hat man sich verabschiedet, dafür besteht die Garnitur aus Säumchen, Plissees, Passen, Kordeln. Alle Blusen sind irgendwie farbig, weiß ist etwas aus der Mode gekommen. Gestreift, kariert und getupft, jeder soll wählen, was ihm gefällt. Sehr gern wird — ein Olympiasieger mit Silbermedaille— nach Art bayrischer Bauerntücher mit roten Rosen und Röschen auf dunkelblauem, schwarzem und leuchtend grünem Grund bedruckt. 915 Al.(H0S g. Jisidi Was der Frühling bringt Es liegt ganz in den Zeitverhältnissen, daß Frau Mode sich in diesem Frühjahr keinen Sprung erlaubt, sondern hübsch bei den praktischen, preiswerten und gerade darum kleidsamen bleibt. Wir finden im Gesamtbild der modischen Linie keine großen Veränderungen, die Leibchen sind glatt und meist anschließend, wie wir sie schon aus der Wintersaison kennen, der Aermel ist weit und bauschig und der Jahreszeit entsprechend meist kurz oder auch halblang, weit und schinkenförmig, an den Aermel unserer Großmutter erinnernd, oder auch nach spanischen Gewändern von der Achsel bis zur Ohrenhöhe steif hochgezogen. Die Röcke bleiben hüfteng und fallen schlank am Körper herunter, und selbst wenn sie plissiert und sehr weit sind, so fallen sie doch gerade zusammen. Die Kleider werden etwas kürzer Aber keine Angst das kurze Kleid kehrt bestimmt nicht wieder. Das Kleid geht entweder bis zum Boden oder nur kurz bis über die Wade. Kleider, die bis zum Knöchel reichen, kennt man im Frühjahr und Sommer 1936 nicht! Fast überall sind Schößchen, fast überall ist die Neigung, die Kleider kostümartig zu verarbeiten. Sehr schön sehen dazu kleine, hochgeschlossene Westchen aus die meist für sich gearbeitet werden. Selbst Nachmittags= und Abendkleider arbeitet man in dieser Form. Die Dame trägt also wie der Herr am Abend einen Smoking, allerdings ist er aus dünnsten, oft bunten Stoffen gearbeitet, aber doch richtig auf einen Knopf geschlossen, gemildert durch dropierte Kragen und Revers sowie durch interessante Aermelformen. Am Nachmittag wird man sehr viel Plissee sehen, nicht nur zu ganzen Röcken verarbeitet, sondern auch zu Aermeln, Schärpen, Garniturteilen, Kragen. Der Aermel ist am Nachmittag besonders wichtig— und meist auch besonders schwierig zu arbeiten. Er wird gerafft, drapiert, durch Falten und Kniffe in Form gebracht, er entwickelt sich plötzlich aus einer Passe, hat häufig Kimonoform, ist geschlitzt, plissiert, kurz, auf jede Weise überraschend und abwechslungsreich. Die Umrahmung des Halses ist gleichfalls von Bedeutung. Meist sind es weich gelegte Ausschnittsränder, vorn hochstehend rückwärts einen kleinen Ausschnitt bildend, auch Plisseereicher Drapierung. Kleidsame Boleros, Tafrjacken, kurze Mäntel und Capes bedeuten eine beliebte Ergänzung. An erster Stelle steht das Kostüm Schlicht und anspruchslos, in der alten konventionellen Form führt es sich ein. Es dominiert mit außergewöhnlichen Verschiedenheiten in der Jackenform. All diese vielen kleinen, knappen Jäckchen sind sehr kleidsam und geben der Phantasie genügend Gelegenheit, originelle Frühjahrskostüme zu schaffen. Sehr beliebt ist das Kostüm mit der hellen Jacke und dem dunklen Rock. Ein neuer Stoff macht von sich reden, ein weicher, Mäntel: schlicht und einfach Die Mäntel haben wohl die größte Wandlung durchgemacht. Sie sind viel kürzer, dafür aber weiter geworden. Fast alle Mäntel sind nur dreiviertellang, hängen in gerader Linie herunter und sind mit einer Passe gearbeitet. Große Revers und neuartige Kragen ten mit interessantem Verschluß und betonter Schulterpartie. Die Aermel sind weit, meist unten am Handgelenk wieder zusammengenommen, und eine moderne Form des Aermels wird als Sackärmel bezeichnet, ist mithin weit, unten am Handgelenk jedoch wieder eng. LÖUIS TIENNVINS Juwelier 7 Bochum, Kortumstr. 104, Fernruf 61705 Führend in Juwelen Goldwaren Silberwaren Haarfärben u. 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Sie begnügen sich mit der schlichten Feststellung, daß der Anzug sportlichen Charakter zeigt, drei Knöpfe hat, aber meist fällt ihnen selbst das nicht auf. Herrenmode„gibt es nicht", die ist im 19. Jahrhundert endgültig verstorben! Der Herrenanzug ist einzig ein Bekleidungsstück, das der Witterung aber nicht dem Wechsel des Geschmacks unterworfen ist. Nun, Sie glauben nun sicherlich, daß dies die Meinung einer nur geringen Anzahl#### sei! Weit gefehlt, leider leben auch sehr viele Frauen, die sich wundern, wenn der Ehemann, der Sohn, vor einem Herrenmodegeschäft verweilen und so etwas wie Sehnsucht in den Augen haben. Dieser Sehnsucht braucht sich der Herr nicht zu schämen, venn int es einzig ein Vorrecht der Frauen, sich schön zu machen, sich für den Frühling zu schmücken? Ich meine doch nicht, ich freue mich, daß die Beziehungen der Mode zum anderen Mesestnlnicen haihe fen di. 1cd auch, Je/.en schlicht ist, ohne jedoch einer zurückhaltenden LebhaftigPeoun=Vom Frack und Smoking bleibt suir nichts den hat der Modegott in den Schrank gelieber von der hellen lichten Frühjahrsmode plaudern, Gibt es wohl etwas schöneres als den„Komomelien“ Die Jacke, die lange Hose, die Knickerbocker, jedes Teil des Anzuges in einem andersfarbigen Stoffcharakter? Ja, an guten, sportlichen Mustern hat es die diesjährige Mode nicht fehlen lassen und mit gutem Geschmack läßt sich da sehr viel gestalten. Sagen wir also: die braunkarierte Jacke, die lange Hose uni oder zurückhaltend gestreift, die Knickerbocker aus einem Ueberkaro natürlich müssen alle drei Stoffarten der gleichen Stofffamilie entstammen. Die Weste zu diesergzag, e aus dem gleichen Material wie die 1zpgerjiche, Fulioge, ter und bei kühlen Togen wirk Hafg,uzschnitt sehr aut mit einem spitzen oder runden Halsaussch#### und angezogen. Drei Knopfe schließen die Faue. rie nicht zu stark tailliert sein darf und ein Rundgurt unterbricht die Rückenlinie. Auch große, aufgesteppte Taschen wirken ganz vorzüglich und geben dem Anzuge Sollte Ihnen dieser Anzug nicht schlicht und fein genug erscheinen, dann wählen Sie doch statt der Brauntöne ein graues Blau, ein Grau oder ein Beige und verzichten Sie auf die Kombination und wählen; kariert zu einfarbig, denn auch dieser einheitliche Sommeranzug wird sich zu behaupten wissen Aber nun etwas anderes, aber bitte, erschrecken Sie nicht, denn der##aue Sakto ist wieder in Sicht, natürlich nicht in den, derhen gerippten Stoffen, sondern aus einem leichten FrerteStoff, einfarbig oder auch mit dezenter Musterung. Dieser neuartige Sakko wird jedoch entgegen der alten Mode einreihig geschnitten und verlangt salopp getragen zu werden. Und mit noch etwas neuem darf ich meine Aufwartung machen: die helle Stoffweste, der Stolz unserer Großväter wird wieder getragen werden! an modischem Beiwerk“ unbedingt diesem sonmerlich hellen Anzuge getragen wird. Kramatten. heuer bunter und mannigfaltiger denn je, und derr Herr mit gutem Geschmack darf einfach tragen, was er will. Er wird selbstverständlich aus der Fülle sehr feinfarbiger Krawatten für den Sportanzug die karierte und zum Sakko das Streifenmuster wählen. Und vor allen sich das Querschleifchen trotz allem durchgesetzt haben Hüte zeigen einen erfreulichen Formenreichium und lassen auch an Vielfarbigkeit kaum etwas zu wünschen übrig. Es gibt kaum eine Anzugfarbe, die nicht auch als Hutfarbe auf dem Markt erscheint. Auch hier ist jugendlich=salopp Trumpf. Und die Hemdenmuster? Auch diese und bunt und lustig, kariert, einfarbig oder gestreift, ganz wie sie zum Anzuge passen sollen. Seide, Kunstseide und Leinen, das sind die Materialien, die zu diesen Heinden verWer möchte da noch von einer Herrenmode sprechen, die nicht veränderlich ist? Und das wird alle Herren, die gut angezogen sein wollen, interessieren- denn: „ ist der Herten-Anzug mit dem guten Ruf. Und Sie können sich auf ihn verlassen.— Je länger Sie ihn tragen, desto mehr Freude haben Sie an ihm. Datur garantieren die guten Stotte, die gute Innenverarbeitung auf Roßhaat und Leinen Die kleidsame Form- und dei tadellose Sitz.- Wit bringen ihn in vielen modernen Fatben und Mustern und wie bisher für r Wir sind Anschluß-Firma der KUNDENKREDIT G. m. b.., Dortmund sodaß Sie Zahlungserleichterung bei uns in Anspruch nehmen können. Auskunft an unserer Sammelkasse im Parterre Taschen, die uns gefallen werden An der flachen Tasche der sogenannten Unterarmgerundete Wucht noch durch Querfalten und Biesen betont wird. In allen Größen, von kleinstem Format an, bringt man die Beuteltaschen mit steifem, ziemlich breitem Boden. Bei größeren Taschen ist ein kleiner Ueberschlag noch sehr beliebt, durch welchen gern der vordere Henkel der Doppelgriffe hindurchgeführt wird. Diese Henkel erinnern an Schubladengriffe und sind in eckiger Form nur eben so groß gehalten, daß die vier Finger Wohl das schönste Material zum Sommer ist sogezu Schwarz und Braun in geschmackolem Farbkontrast Am schönsten sind diese Coronataschen mit Ventimeter hoch und bis u 30 Zentimeter lang sind. Solche Taschen sahen wir in Rot und Grün, in Juchten und Saffian mit schmalem goldenen Stangenbügel. Weiter werden Aufklapptaschen in Beutelform beliebt sein artigem festen schmalen Boden, der ein genfamnnen EISt9 Frühling läßt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte; süße wohlbekannte Düfte streifen ahnungsvoll das Land. Vellchen träumen schon, wollen balde kommen. Horch, von fern ein leiser Harfenton! Frühling, la du bist's Dich hab ich vernommen! Eduard Mörike n abgesetzt ist. Diese Tasche zeigt mit braunem Saffic.,###st. Diese Tasche zeig einen Henkel aus schuopatsarbigzn Hochformat mit Ueber eine andere Tasche).„nizt, porn und chmaler, beverkloppe 5/Peherbanhstreisen, der in ringrückwarts ein brauner Lederbandstreifen, der„a ringförmige Griffe übergeht, davon der vorvere mit Schildpattpristal besetzt ist. Diese Tasche wird von Für Leinentaschen st die Aussicht nur sehe, gering. Hingegen sucht man zum Hochsommerkleid farvigen Lacktaschen in Rot, Grün oder Gelb, passenv zum Lackledergürtel, Geltung zu verschaffen. e ce ug unterrichtet Sie der„Bochumer Anzeiger“! Sie finden hier nicht nur ausführliche Abhandlungen mit den neuesten modebildern, sondern sie erfahren auch im Anzeigenteil die günstigen und billigen Einkaufsquellen # * MODEBEILAGE=— BOCHUNER ANZEIGER 4. Seite 21. März 1936 Frühlingshüte?— Schön wie nie! Enid uriser lieder Schaff! In Garmisch=Partenkirchen triumphierte das bayrische„Hüatl“ mit der grünen Kordel und dem lustigen Federstiez. Und dieses Hütchen ist unzweifelhaft der erste Olympiasieger! Man hat es allgemein international anerkannt, denn schon tragen dieses bayrische Kind die Damen in Berlin, Newyork, London und Paris, Es wird sich auch mit einem lustigen„Schnaverhu### in den Frühling retten. Frau Mode wird ihm den richtigen Platz anweisen, damit er nur ja nicht zum Nachmittagskleide zu erscheinen wagt. Was erzählt man sich von den neuen Hüten? Die Hüte, das=Tüpfelchen im Mode=Alphabet, haben in den letzten Jahren so oft die Moderichtung geändert, daß es einem kaum mehr gelingt, sich herauszufinden. Da hat man sich in diesem Frühling dahin geeinigt, daß man beinahe alles tragen kann. Man sieht ganz große, breitrandige Strohhüte, grob, geflochten mit einem flachem Kopf und vorn leicht hochgezogener Krempe. Dann wieder Schuten, die an die Biedermeierzeit erinnern. Auch Matrosenhüte, wie wir sie als Kinder trugen, werden gezeigt, und Formen, die wie ein umgestülpter Napfkuchen aussehen. Vor allen Dingen hat man aber auch dafür gesorgt, daß es schlichte, anspruchslose Formen gibt, die zu jedem Gesicht passen, und die über der zeitlich begrenzten Mode stehen. Die ganze Phantasie und Verspieltheit unserer Modeschöpfer hat sich dafür an den Kappen bewiesen. In der Zusammensetzung des Materials wie in der Formgebung ist für jeden Wunsch gesorgt: Stroh mit Band verarbeitet, Rips, Seidentüll und Schleier; randlos, tief ins Gesicht gezogen, oder mit aufgeschlagenem Rand, weit aus der Stirn gerückt und die vordene Lokkenpartie freigebend; auch Filz, mit Schleife, Pompon und Federbüschel neu verarbeitet— das sind die Modelle der Frühjahrskappen, die sich jede Frau nach eigenem Geschmack durch kleine Zutaten noch verändern kann. Ein kleines Wort zu dem vorwitzigsten aller Frühlingsboten: dem Hut. Blumenbeete, runde Blütentuffs, Hängebänder, Federgestecke und vor allem Schleierchen sind eine notwendige Selbstverständlichkeit an unseren Frühjahrshütchen. O ja, der Schleier erfreut sich im Frühjahr 1936 einer noch größeren Beliebtheit als im vergangenen Winter. Dicke Gitterschleier stehen keck von den kleinen Hüten, ähneln Windschutzscheiben in ihrer Art vom Kopf abzustehen mit ihren tiefen Falten, sind zu kleinen Tuffs gelegt oder schmiegen sich weich um die KopfK gn, un Pioden in duer büligeng. schleierchen ein Chenilletipfelchen, das in seiner Schattenwikung dem Schönheilsslästerchen de " teufelt ähnlich sieht. Man trennt in diesem Sommer mehr noch als bisher den eleganten und den Sportschuh und es ist erstaunlich, welche Bedeutung einer ausgesprochen ungraziösen, ja plump=eckigen Sportform beigemessen wird. Den ganzen Tag, zu allen, auch den elegantesten Promenadenkleidern, will man den flachhackigen Sportschuh tragen und erst zum späten Nachmittagskleid, der Stunde, da die Röcke länger werden, tritt die schlanke elegante Form in Erscheinung. Der Sportschuh wird in Braun und viel in Weiß getragen. Braun zu Kostümen aller Art in derbem Rindbox, vielfach ausgezackt mit breiten Umfall=Laschen, den Schnürverschluß verdecken. Weiße Samthalbschuhe zeigen ein kinderschuhartig breites Vorderblatt und sind vielfach mit einer bunten Farbe: blau, grün oder rot paspeliert oder unterlegt. Meist schließen diese Schuhe auf Riemenverschluß. Eine große Rolle werden im hochsommerlichen Bild Sandalenschuhe spielen, die nur ganz aus querlaufenden fingerbreiten Riemen gearbeitet sind, mit flacher Hacke unter fester Kappe, ein Schuh, aus dem die Zehen frei herausschauen. Elegante Schuhe sind fast durchweg aus zweierlei Leder gearbeitet, doch bleibt man flächig, ohne durch ausgestanzte Löcher und andere Verzierungen die Ruhe des Schuhes zu stören. Vorwiegend kombiniert man Wildleder mit Lack, sowohl in Schwarz wie in Braun. Blaue und grüne Schuhe sind nach billigeren Formen abgewandert. Dagegen wird viel Zweifarbiges gebracht. Schwarzweiße Schuhe, und zwar sowohl ein schwarzer Schuh mit weißem Einsatz oder weißem Rand, wie auch der zweigeteilte Pumps, der nach einer Seite schwarz und nach der anderen Seite weiß gearbeitet ist. Auch rotes Leder appliziert man gern auf schwarzen Schuhen, und weiß beigefarbenes Schlangenleder auf schwarz vielerlei Art geschickt zu schwarzem Lack kombiniert. Im allgemeinen werden hauptsächlich flache Pumps getragen. Bindeund Spangenschuhe sind völlig verschwunden, wayrend Zwei= und Vierlochschnürungen mehr der Zierde als dem Oeffnen der Schuhe dienen. Farbige Leinenschuhe in Pumpsform, wie auch zum Schnuren, die man bereits im letzten Sommer gebracht, wird man in diesem Jahr erst richtig tragen. Zum Abend bringt man gleichfalls flachhackige Sandalen aus Gold= und Silberieder mit freien Zehen von erstaunlich ungraziöser Form. Und der Schuh für den Herrn? Natürlich ist die Frage bedeutend schneller und einfacher gelöst. Schwarz und ein helles Braun sind die Farben, die vor einem Beige und Grau dominieren. Hier und da taucht der Huntingcalfschuh auf, natürlich mit ausgesprochen sportlichem Charakter, in einer breit=eckigen Form. überstehenden handgenähten Sohlen. Der schwarze und elegante Nachmittagsschuh zeigt wieder einen schmaleren Fuß. Neu bei der Herrenschuhmode ist die bewegte und verspielte Linie, die betont die Spitzennaht zeigt. Pullover, die uns in das Frühjahrbegleiten Wirklich, Pullover sind auch in diesem Jahre wieder beliebt, sie haben sich zwar durch viele Jahre hindurchgerettet, aber in diesem Frühjahr trägt man an kühlen Tagen die reizenden Gebilde aus recht bunter Wolle, Seide und Baumwolle vor allem gern, bedingt durch die Vorliebe zum Kostüm, zum Complet. In allen leuchtenden Modefarben begegnet man ihnen mit großen, schmückenden Knöpfen, dem groben, geflochtenen Gürtel, mit einem wollenen, gefransten buntkariertem Halstuch, vermag man täglich mit wenig schmückendem Beiwerk diese kleidsamen gestrickten, gehäkelten oder gewirkten Pullover zu verändern. Allein darum lohnt sich schon diese kleine Liebe zum sportlichen Blüschen, zur dunklefarbigen Weste mit der frischen, kurzärmlichen Hemdbluse. Wie sarbenfroh und lustig wirken die grünen, schwarzen und blauen Trachtenjäckchen mit ihren farbig gezogenen Halsausschnitten, und den bunten Wollblumen, die um den vorderen Verschluß gestickt sind, mit den roten Kugelknöpfen oder dem Gamsbart am gleichfarbigen Reißverschluß. Aber wer sich nun gar nicht mit der sportlichen Strickmode einverstanden erklären mag, für den hat das Frühjahr Pullover und Jacken bereitgelegt, die in ihrem blusigen Charakter für sich zu begeistern wissen Sehr viel werden wir in diesem Jahre auf Strickblusen stoßen, die aus einem spröden, sperrigen Material gearbeitet sind, einfarbig, mit kurzen Aermeln, porös, die nur von einem andersfarbigen Bubenkragen aus dem gleichen Fadenmaterial und einem breiten Ledergürtel belebt werden. Hier leuchten uns wollige, buntkarierte Blusen entgegen, dort sind flauschige, grellbunte Tupfen eingearbeitet oder es laufen Schlingen in gleichen Abständen rings um den Pullover, drei oder vier Reihen meist. Reizend sind Pullover, die am vorderen und rückwärtigen Halsausschnitt angearbeitete Dreiecke zeigen, hinten mit einem Knopf aufgeheftet, vorn aber hochstehend. Die Aermel dieser Blusen sind meist schlicht und anliegend und in dreiviertel Länge gearbeitet. Für die wärmeren Tage sind recht luftige leichte Pullover vorgesehen, die reich an Durchbruchsarbeiten sind. Seit=Ghunten Sumennu passend zu jeder Garderobe, in allen modernen Farben, wie die Modenschau Im Parkhaus zeigte, kaufen Sie bei der Firma Sinst Gümmer kortumstr. ss ScR ∆2# Chem. Reinigen und Färben tachgemäß und billig Färberei merten. Horst-Wessel-Str. 22 Orientieren Sie sich über die Frühjahrsmoden an Hand des heutigen Anzeigenteils. Ale Leldungs-Einkauf höchst bequem: Durch unser Teilzahlungssystem Schnittige Anzüge aus modischen, vorzüglichen Stoffen: 39,- 42,- 52,Prechtvolle Frühjahrs-Mäntel, haltbar und kleidsam: 35,- 45,- 55,VOcHZ Kommen Sie bitte an mein Lager und überzeugen Sie sich davon, daß Maßkleidung nicht teurer ist! Sehen Sie sich die schönen, neuen Anzugstoffe am Stück an meinem Lager an Stoftkaut ist Vertrauenssache. ich garantiere für unbedingte TragBRER Wehfer Waren. shiokelt meiner Waren. TOCKLADER RARERFMSR. 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Mit knirschenden Bremsen hielt der Wagen des Ueberfallkommandos vor dem Hause Grünstraße 42. etwas bleich im Gesicht, wies der Pförtner nach der Gegend, wo das verwünschte Hinterhaus lag. Der Hmmel mochte wissen, wieviel aufregende Stunden die ewig streitenden Parteien dieser„Hütte“ ihm schon verursacht hatten.„„ IKasshmmaen, 6. Das wie ein Blitz vom Wagen abgesprungene sommando verstand auch ohne Worte die Geste und verschwand bereits in der Durchfahrt. Und just in diesem Augenblick klirrte in der zweiten Etage eine Fensterscheibe. Mit elegantem Schwung kam ein Aluminiumkochtopf durch die gewaltsam geschaffene Oeffnung geflogen und landete haargenau vor den Füßen der Schondlete. „Eigentlich eine ganz praktische urt, uns den Weg zeigen“, meinte trocken der Kommandoführer.„Da brauchen wir den Schauplatz der Handlung nicht lange zu suchen.“ Und schon dröhnten im Treppenhaus die wuchtigen Tritte der„Retter in Not“. Bei Fischers in der zweiten Etage wußte man anscheinend nichts vom Alarmruf des Pförtners.„Hier war die energische Auseinandersetzung noch im besten Gang. Und wie komisch: das ganze Haus schien sich an der erbitterten Schlacht mit elementarer Hingabe zu beteiligen. Wohl lagen schon einige„erschlagene Streiter“ erledigt am Boden, und vom Blut verschmierte Gesichter und Hände, wimmerndes Stöhnen der„Gefallenen“ ließ erkennen, daß man sich nicht nur liebevoll und zart die Meinung gegeigt hatte. Aber noch schien der Höhepunkt der parlamentarischen Debatte nicht erreicht zu sein. Ein unentwirrbares Knäuel von Köpfen, Armen und Beinen hielt— ein bei allem Ernst grotesker Anblick— die Kampfstätte besetzt. Na, auch dieser nicht grade alltäglichen Lage war das Ueberfallkommando gewachsen. Ein geschickte Griffe, ein bißchen energische Nachhilfe— und gegenüber stand sich eine ungefähr gleich starke Phalanx schwer atmender und erbittert dreinschauender Kampftruppen.... g9. J5eseun 6. In diesem Augenblia schienen vie erdosten Kampfhähne zu sich zu kommen— auch ohne daß die Schupoleute die beiden Reihen in schnell geschaffener Kette auseinanderhielten. „So, nun wollen wir uns erst mal um unsere lädierten Volksgenossen kümmern, dann sehen wir uns den übrigen Schaden mal an und werden uns mal erzählen lassen, worüber sich denn die Herrschaften so deutlich die Wahrheit gesagt haben.“ Die ruhige Stimme des Oberwachtmeisters klang seltsam klar in dem eben noch vom„Waffengetöse“ erfüllten Raum, und fast schien es so, als wenn ei Besonnene der Parteien etwas wie Scham über ihren kindischen Streit empfinden wollten. Mit ziemlicher Vorsicht war auch der Pförtner die Treppen hinauf geschlichen und erschien jetzt bei eingetretenem Waffenstillstand und gefahrloser Lage auf dem Schauplatz, im Begriff, der Polizei ein langes Lied von der Unruhe gerade dieser Hausbewohner zu singen. „Sie sorgen“, fuhr ihm der Wachthabende in seine ersten Worte,„zunächst einmal dafür, daß ein Krankenwagen herbeordert wird und die Verletzten schnellstens ins Krankenhaus kommen. Es kann sich ja um ernsteres als um ein paar blutige Striemen und zerbrochene um ein#### Kurge Zeit später war dieser erste Te, chupg vich, der Tür.„Alles hiergeblieben, Ausreißen gibt's nicht Nachher heißt's noch, daß ja gar nichts passiert ist. Der Inhaber der Wohnung vortreten!" Minn, sn Psder vor und chob se Fesze ulck, die slich Reu, nur der Moanr“ Ppzaiz die gos gaer. 6nd her kommt, können Sie auch selbst sehen, wie Sie Ihre Klamotten, die ja anscheinend nett demoliert sind, bezahlt bekommen. Also, was gab es denn? Ein paar Sekunden druckste Fischer und bemühte chleßlich Herr im Hause bim..4 uteumast und „Da haben Sie mal ordentlich aufgeleumpt und sich anscheinend noch die ganze Nachbarschaft zur „Ne, die kamen ab: gag mon im gangen Hause da kamen sie eben alle, wie sich das gehört.“ „Wie sich das gehört?“ fragt der Schupo erstaunt. „Erlauben Sie mal, wenn zwei „Jawoll, Herr Wachtmeister. In unserem Hause müssen die anderen, pir auch den Kollektlb en efür haben wi.—#a der Sesesenihe veur uuer ger e he „Wat haben Se gemacht“, verfiel er unwin. g# Erstaunen in seinen Berliner Dialekt,„'nen pakt, Ja, Männeren, wissen Se denn auch, wat da fürn Ansinn quas * S c h u n o m e n n g l a u b t n i c h t r e c h t g e h ö r t z u h a b e n. sch. vor Berliner Dialekt,„'nen######tipJa, Männ.„.#„ denn auch, wat Se Unsinn quasseln: Kollektivpakt is schon Ketheter motlnen germ: Wamten Mecherer und faule Köpfe, Sittlichheitsdanebendenher, Schnüffler Muffler, Sauertöpfe, Kritikaster, Schlote, Stänker, Leisetreter, Denunzlanten, Muckerer und Erbsenzähler, moralinverstopfte kanten.— das sind mir die rechten Wähler! Möchten gern ein Kreuzlein machen, aber nicht am rechten Platze. Aber,— kriegt man sie mit kachen doch vielleicht nicht schnell am katze! Trotz der kurzen Butterhnapphelt konnten gut sie überwintern, doch setzt zelgt sich ihre Schlapphelt und sie haben Angst im Möchten gern ihr Kreuzlein schreiben! Doch es plagt sie das Gewissen! Suckt gar einer durch die Scheiben! sa, wer kann das heute wissen! Schwirren in der Wählerzelle unsichtbare braune Seister! Sihzt der keufel auf der Schwolle als des Bösen herr und Meister! Soll man, oder soll man's lassen! Das ist seht die Schichsalsfrage! Ach, man sieht sie schon erblassen an dem großten, deutschen kage! Wenn euch auch die Dulse hlopfen.— schrelbt getrost mit Angst und zagen: denn was volll ein trüber kropfen in dem groften Meer besagen! Puch. meiner Seite die andern helfen meiner Frau.“ „Donnerkiel“ entfuhr es dem Wachthabenden,„det Bescherung für alle Beteiligten werden. „Leute“ fuhr der Wachthabende fort,„wenn ihr mir Ne, aber sowat von Verpzsesetzet, geloggos Weitere „in geschlossener Gesellschaft" über Kollektiv= und Nichtangriffspakt nachzudenken. Wer weiß, ob nicht schon in allernächster Zeit im Hause „Krach im Hinterhaus“. Der mißverstandene Doktorhut. Als Blücher 1814, nachdem man Navoleon, gus, die Insel Eiba vegegggt hatte, einer bszeglsconst sgn zühlen antwortete Viychaf; Apozheker=Heigeben, damit er die K LE RDR Copyright: L. Staackmann, Verlag. Leipzig. 1933 27) Der Wenzel freilich tut alles, was er nur tun kann, um den Peter ein bißchen aufzurappeln, aber er hat damit kein Glück, er mag die tollsten Späße erzählen, er mag das Blaue vom Himmel herunterschwindeln, es nützt alles nichts. Manchmal lächelt der Peter dann wohl, aber das tut er nur, um dem Wenzel eine Freude zu machen, das ist ein unechtes Lächeln, das Wenzel gar nichts nützen, denn er will doch dem Peter eine Freude machen. Schließlich bleibt ihm nichts anderes übrig, als immer wieder Peters Hände zu streicheln, und das tut er denn auch fast den ganzen Tag. Eines Tages geschieht es dann, daß der Peter dem Wenzel doch sein Herz ausschüttet und ihm erzählt, wie er zu der Freundschaft mit dem Korporal Zechlinski gekommen ist und was diese Freundschaft für Folgen gehabt hat. Da läßt es sich nicht umgehen daß sie beide aufs neue in Tränen ausbrechen. Nachher wird aber der Wenzel sehr nachdenklich, er überlegt, was da zu tun ist, und eines ist bereits sicher bei ihm, es muß etwas geschehen, denn so geht es nicht weiter. Soll man die ganze Geschichte einfach ans Tageslicht bringen und den Langen anprangern? Verdient hätte er es schon, aber es ist noch zu früh, denn offensichtlich liebt der Peter den Langen immer noch, warum hätte er ihn sonst auf die Burg begleitet? Nein, so geht es nicht, Wenzel, du mußt deinen ganzen Verstand anstrengen, das hier ist keine einfache Rechenaufgabe, und Zeit hast du ja genug, um gründlich darüber nachzudenken. Vorläufig bleibt es dabei, daß er den Peter streichelt, ihm fröhliche Geschichten erzählt und Späße macht. und wenn der Schein nicht trugt, ist das für den Peter keine schlechte Mediein. amsesah. Aber schon melden sich die ersten Schwierigreiten. Hat der Lange etwas gemerkt? Er ist mürrisch und schlechter Laune und sagt zu Wenzel, es ist nun genug, du mußt endlich aus dem Bett du liegst dir ja noch das Fleisch auf und nachher stirbst du an Verfettung, das lange Liegen kann ja einem Menschen, der wie du zu Fettansatz neigt, nicht gut bekommen. Wenzel beteuert, daß seine Heilung gute Fortschritte macht, man dürfe aber den Genesungsprozeß nicht unterbrechen, er habe schon einmal einen Rückfall erlitten. „Zapprist!“, sagt der Lange,„daz muß dir doch langweiltk zein, den ganzen Tag hier liegen und nix tun.“ Geduld sei für einen Kranken die beste Medizin, antwortet Wenzel, auch ihm falle es nicht leicht, untätig hier zu liegen, während die Sechase, die Last der Dez Lchnnie ie Seteiter Ausehuns, bes Gbeis pse seihke es dem Wenvel felhisch fähsel er Das ist dem Wenzel aus Der Lange knurrt und bleibt unbefriedigt. ter, seit Torino, Malan des Langen Freundschaft, dann preßt g.%g irg; kodlstränen und sammert, Trgagftzätentisgie nicht nein. ales wos recht st, das wir sa uoch sconr, Siezalgh fährt der Lange den Peter mächtig an, der Peter sieht mit herabgesenkten Augen und geise, Por pr ich, ggege. nichts. Aber der Wenzel ist nun einmal im Gange und er wird es auch durchführen, so schnell gibt er die Sache nicht auf, das wäre ja noch schöner, wenn der Lange seinen Willen bekäme. Er spricht ein ernstes Wort mit dem Lämmle, und das Lämmle zeigt sich sehr verständig. Der Peter, der Wenzel, ist offensichtlich viel zu zart, um an den rauhen Verrichtungen des Soldatenhandwerks teilzunehmen. Sell ischt ganz recht, meint das Lämmle, das sieht ja ein Blinder mit allen zehn Fingern, daß der zu zart ist. Also, sagt der Wenzel, und hebt den„Zeigesinger, um zu bedeuten, daß jetzt, die Hauptsache kommt, also kann er unter keinen Umstanden mit dem langen seien lediglich auf den scharfen Verrich, zer Hee-Kangg. Das kommt well deine klein is“ sagt der Kuntat des neuen Deutschland „Das Schlagwort, daß gerade die Kunst international gel, Ist hohl und dumm. Zur Kunst muß man geboren sein, d..: die außer aller Erziehung liegende grundsätzliche Veranlagung und damit Eignung ist von entscheidenster Bedeutung. Diese Veranlagung aber ist ein Bestandteil der Erbmasse. Es ist das Zeichen der grauenhaften geistigen Dekadenz der vergangenen Zeit, daß sie von Stilen redete, ohne ihre rassischen Bedingtheiten zu erkennen.“ in seiner Kulturrede auf dem Parteitag 1933 seines gewaltigen nicht gefällt, aber Gesichtserkers, teils, weil es ihm dann tritt er polternd den Rückzug an. Am dritten Tag endlich holt er zum Hauptschlag aus. Er sagt, er habe eine neue Kasemar gefunden, dahin werde er heute abend mit dem Peter ziehen, es sei hier ohnehin für vier Personen zu eng.#. Peter ist ganz bleich geworden, wie er das hört. Dem Wenze aber gibt es einen Stoß und er beschließt, ven zamp mit dem Langen aufzunehmen. Am Nachmittag steht er zu raschung auf, und stehe da, es geht wider Erwarten gut. Dann beglbt er b/ghresiher Heucht.- Her Profragt, ob er nicht einen Schreiber. wenig viantmeister seufzt und sagt, es sei nur nortgg,„ablen Propiant da, den könne er mit Leichtigkeit selb.#### da brauche er keinen Schreiber dazu. Wamit ist es alse Kaspar in eine Kasematte ziehen. Wieso, was damit! Nun, bis jetzt hat der Peter den kranken Wenzel gepflegt, das ist doch klar, oder nicht? Ischt klar. Jetzt ist aber der Wenzel wieder gesund, und der lange Kaspar ist auch gesund, und beide brauchen keinen Pfleger. Klar. Also muß der Peter einen andern Posten bekommen, wo er nicht Soldat zu sein braucht, denn wenn der Lange ihn bei sich behält, muß er am Soldatendienst teilnehmen wie jeder andere, da beißt keine Maus keinen Faden nicht ab. Bis dahin das Lämmle mit einiger Mühe gefolgt, jetzt aber wird die Sache einfacher, weil sie zum Praktischen commen. Nach zwei Stunden ist alles perfekt. Das Lämmle hat mit seinem Hauptmann, dem Grafen gesprochen, der Hauptmann hat mit dem Kommandanten gesprochen. Der Kommandant braucht einen andern Burschen, weil der bisherige als Ersatzmann für einen Verwundeten in eine Korporalschaft eintreten soll. Um sieben Uhr, als sie ihre Suppe löffeln, kommt ein Läufer in die Kasematte und sagt, der zum Peter. Der lange Kaspar wirft seinen Blechlöffel auf Boden und stößt einen lästerlichen Fluch aus, macht er Miene, sich auf den Wenzel zu stürzen. Aber der Wenzel tut, als sähe er das gar nicht, er löffelt in aller Gemdteruhe an seliner Sinsen Buger Der Beter ein Wiort des Abschieds und obne 92, Ser,enel secht Nachdem sich die Tür geschlossen, gibt es eine erregte Auselnandersetzung zwischen dem langen Kaspar und Wenzel, das Lämmle muß mehrfach eingreifen, wenngleich er nicht versteht, weshalb sich die beiden wegen eines Buben so in die Haare geraten. Der Lange schreit, er will dem Wenzel sein Messer in den Leib rennen. Dem Wenzel ist diese Vorstellung nicht gerade behaglich, dem ist eine Veränderung eingetreten, aber vielleicht weiß es der Kuckuck auch nicht. Er erklärt dem Langen janz trocken, wenn er sein ungewaschenes Maul nicht hält und wenn er ihm, dem Wenzel, oder auch dem Peter nur ein Haar krümmt, verstehst du mich, ein Haar, ein Härchen, ein winziges Härtein, dann weroe ein bißchen Bescheid wissen, wozu ist er denn so Soldat, Torino, Malplaquet, Peterwardein oder was beißt mich da. Dem Lämmle sind alles spanische Dörfer, er rät zum Frieden, und siehe da, er hat Erfolg damit. Der knurrt zwar ganz fürchterlich und zwirbelt Schnauzbart mit beiden Fäusten, daß die Funken nur so stieben— he, bist du nun zufrieden, oder soll ich dir vielleicht noch mehr erzählen, du hochgeborener Königssproß, du? Das Ende vom Lied ist jedenfalls, daß der Wenzel zusagt, es gehe ihm jetzt so gut, daß er des Nachts nicht mehr stöhnen wird, und daß der Kaspar seinerseits den Gedanken an einen Auszug aus der gemeinsamen Behausung aufgibt. Es scheint nicht mehr als recht als daß sie dieses Abkommen mit einer kleipe, Feier bestegeln, und am Morgen muß das in Angriff genommen werden, weil sie an dem zweiten das Bohrloch zu hoch angebracht haben. (Fortsetzung folgt) 6 44 * * 450 1 Seite 26 Nr. 69„ Bochumer Anzeiger; Samstag, Sonntag, 21./22. März 1936 Lichtspielhaus:„Lady Windermeres Fächer“. Hans Moser. Zu ihnen gesellt sich die unverwüstliche Ida Wüst. Ein Film mit Humor und Freude am lausenden Band.— Die Jugend hat am Sonntag Gelegenheit, sich mit„Pat und Patachon durch die Welt zu schlagen: Daß ein großes Beiprogramm nicht fehlt, ist selbstverständlich. Hammer Lichtspiele:„Vergiß mein nicht“ Die Hammer Lichtspiele warten in dieser Spielwoche mit einem ganz besonderen Programm auf. Der größte italienische Tenor der Gegenwart, Benjamino Gigli, singt in dem Film„Vergiß mein nicht", und man hat hier die Gelegenheit, eine Stimme zu hören, deren Wohlklang eine ganze Welt begeistert. Magda Schneider ist seine Partnerin, deren reizvolles Spiel und natürliche Anmut auch in diesem Film wieder ihre Freunde begeistern werden. Ein gutes Beiprogramm mit Lustspiel, Kulturfilm und Wochenschau umrahmt den Hauptfilm, in dem Spannungen und Verwicklungen um eine große Liebe die Zuschauer fesseln. Lichtburg:„Mädchenjahre einer Königin“. Nach dem gewaltigen Bühnenerfolg des gleichnamigen Stückes von Oscar Wilde waren die Erwartungen auf die Verfilmung dieses Werkes sehr gespannt. Der Film ist in jeder Hinsicht ein Treffer. Die Bemühungen, das Gesamtmilieu bildlich herauszuarbeiten, sind im wesentlichen geglückt. Ueberaus reizvoll sind die präzisen Dialogformulierungen. Von den Motiven des inneren seelischen Handelns bleibt das der Mutterliebe im Vordergrund der Erinnerung. Lil Dagover, weich und hiegsam, steht am richtigen Platz. Tiefere Wirk gen wären ihr gelungen, wenn sie als Tochter eine gleichwertige Darstellerin gefunden hätte, wenngleich Hanna Waag sichtlich bemuht ist, ihrer nicht leichten Rolle Herr zu werden. Fritz Odemar als„Lord Augustus“ ist ein Aristokrat von der Fußsohle bis zum Scheitel. Bestes ist auch von Walter Rilla zu sagen. In seiner strengen Verschlossenheit wirkt er echt und ergreifend. Einen Sondererfolg holt sich Heinz Salfner. Das ausgezeichnete Beiprogramm empfiehlt sich besonders durch den Kulturfilm„Das Auge der Welt". der über die Technik des Fernsehens Aufschluß gibt. Tonhalle:„Soldaten, Kameraden“, Wo der Gestellungsbefehl der neuen deutschen Armee gerade in diesen Tagen sein Einjähriges feiert, kommt dieser herzhaft=frische Soldatenfilm, der eigentlich auch fällig war, wie eine Geburtstagsgabe. Es weht in diesem Bildstreifen, der keine und im Grunde auch nichts anderes will, als das Soldatentum in seiner Wirklichkeit, im fröhlichen und ernsten Alltag eines Rekrutenjahres zu belauschen, eine saubere Luft von Anständigkeit, Charakter, Männlich, und Kameradschaft. Hier ist nichts verkitscht uno nugts karikiert, Tugenden, die die meisten Vorgänger dieses Films aus früherer Zeit gerade nicht für sich in Anspruch nehmen konnten. So erlebt man diesen gang einer in Landsmannschaft und beruflicher Herkunft prachtvoll gemischten Masse schwerbeweglicher ziviler Jugend zu einem brauchbaren Stuck schen Organismus und zu ehrlicher Kameradschaft wie eine Erbauung, dem einen bereits schöne Erinnerung, dem andern eine erfrischende Vorschau ins eigene Soidatenjahr. Das Publikum folgt dem flotten Geschehen mit vergnüglicher Anteilnahme, die sich oft genug in tosender Heiterkeit kundtut. Von den Haupttragern der Handlung, die mit ausgezeichneten Manöverbildern und schmissiger Musik überreich durchsetzt ist, verdienen Franz Zimmermann, Franz Nicklisch, Herti Kirchner, Vera Hartegg und Ralph Arthur Roberts ein Sonderlob.,..1,„aueste Rachen Beiprogramm laufen die neuese Wochen schau und ein Wintersportfilm„Sonne und Schnee über Deutschland", der in guten Bildern einen Ausflug in die vielen deutschen Wintersportstätten vermittelt. Capitol:„Knox und die lustigen Vagabunden“ Eine ganze Garde von„Lustspielkanonen“ ist in diesem Film zum Ansturm auf die Lachmuskeln angesetzt worden. Und wenn dazu die Möglichkeiten der Zirkuswelt vorhanden sind, mit wilden Tieren, Clowns, herrlichen Pferdedressuren und hübschen Mädchen, mit teuernd durch die Lande fahrenden Holzwagen, dann Freunden eines guten, lustigen Unterhaltungsfilms größten Beifall findet. Köstlich und wahrhaft urkomisch, Seton gergeniter setgn ause den heäzesegecie alich Zirkus mit vielen dummen Augusten und wilden Tieren machen will. Für jede Sängerin engagiert der widerborstige Hans Moser einen dummen August. Hinterher wimmelt es nur so von„Augusten" im Zirkus. Und wer taucht nach langer Zeit auch einmal wieder mit Singsang und einem Habseligkeits=Röllchen auf der Landstraße auf: Pat und Patachon, die geschichtlichen Vagabunden des Films. Sie erringen in de Manege als Clowns einen Sondererfolg. Durch den ganzen Film, der sehr hübsch mit musikalischen Untermalungen ausgestattet ist, kleine Liebesgeschichte, zu der Adele Sandrock schließlich den großmutterlichen Segen gibt.— Aus dem programm sei neben der Wochenschau ein ausgezeichneter Kulturfilm erwähnt, der von dem Leben eines unserer scheuesten Nachtvögel, des Uhn, erzählt. Welt=Licht:„Ein Teufelskerl“ Dieser Teufelskerl ist der englische Leutnant Gustav Fröhlich, dem natürlich alle seine tollen Streiche gelingen und ihm ganz selbstverständlich das„Happy end“ garantieren, das heißt: die Hand lich, bemmend in sein Schicksalgegpezenniegn zunef die Frau„ohne Augenzzegig hat es verstanden, nach ten Spielfilm zu inszenieren, dem man gegen Schluß mit Spannung folgt. Die darstellerischen Kräfte wurden von ihr geschickt eingesetzt und geben auch alle ihr Bestes her. Die Musik besorgt Schmidt=Gentner, ein alter Meister vom Fach. Lustspiel, Kulturfilm und die neueste Wochenschau bilden das reichhaltige Beiprogramm. Apollo:„Die ganze Welt dreht sich um Liebe“ Kenner der Franz Leharschen Overette„Clo=Clo“ werden auch diesen Film trotz der völligen Umgestaltung der stofflichen und musikalischen Grundidee mit genießerischer Freude aufnehmen. Die Handlung ergählt von einem jungen Gutsbesitzerssohn, der mit seiphot.: Rota ner Geliebten, einer gefeierten Sängerin, auf und davon geht, um sie später als seine Gattin heimzuführen. Die geschickte Verwendung der schönsten Melodien von Lehar und vor allem die prächtigen Landschaftsaufnahmen geben dem Film seinen besonderen Reiz. Martha Egaerth hat reichlich Gelegenheit, ihre strahlende Stimme erklingen zu lassen. Rolf Wanka ist für sie der gegebene Partner. Zwei köstliche Typen sind Leo Slezak und — Unzählbare Schiffbrüchige einer ruhelosen Zeit haben durch den Führer Adolf Hitler, durch die Machtübernahme des Nationalsozialismus in Deutschland in den letzten drei Jahren wieder eine Heimat und einen Arbeitsplatz gefunden. Durch den Verfall der deutschen Wirtschaft vor Jahren schuldlos in das Millionenheer der deutschen Arbeitslosen eingereiht, sehen heute Tausende und aber Tausende, die gestern noch müde und stumpfsinnig in den Menschenschlangen vor den Arbeitsämtern und Stempelstellen standen, wieder ein Ziel vor Augen. Ergreifender und packender als nüchterne Statistiken erzählen diese Lebensschicksale zwischen gestern und heute von dem Aufstieg Deutschlands aus der Finsternis des Gestern zur Morgenröte des Heute. Unbekannte und Ungenannte, Arbeiter der Stirn und der Faust, sollen hier zum Lohne desjenigen ihr wieder aus eigener Kraft gelenktes Schicksal schildern, dem sie ihr neues Leben verdanken. Den trafen wir auf dem Wege zur Arbeitsstelle, diesen im Theater, jenen auf dem Sportplatz, den einen am Biertisch, den anderen in der Straßenbahn, der Eisenbahn, und sie erzählten uns in den einfachen Worten des geraden Menschen, wie es möglich wurde, daß sie das Leben, das sie jahrelang ziellos hierhin und dorthin trieb, nun wieder fest in die eigenen Hände nehmen konnten. Viele Unbekannte und Ungenannte trafen wir so zufällig im Alltag, aber an vielen werden wir vorbeigehen, die durch die Schilderung ihres Schicksals zwischen gestern und heute zur Ermahnung der anderen einen geringen Teil ihrer Dankesschuld an den Führer abtragen könnten. Wer will uns hierbei behilflich sein? Wer schildert uns in einem kurzen Brief an die Schriftleitung sein wieder von der Ziellosigkeit zur Zielstrebigkeit gekehrtes Lebensschicksal? Du hast einen Bekannten, dem es so ergangen ist, Du und Du. Willst nicht auch Du uns in schlichter und einfacher Form ein Dir bekanntes derartiges Lebensschicksal zwischen gestern und heute übermitteln, in dem sich der Aufstieg des deutschen Volkes unter der Führung Adolf Hitlers offenbart? Die Einsendungen sind unter dem Kenniport „Dankt dem Führer“ an die Schriftleitung des„Bochmmer Anzeiger“, zu richten; sie müssen lebenswahr und dürfen nicht länger als 25 Druckzeilen sein. Einsendeschluß 2½ fellx und Inge wechseln die Ringe! Felix K. war bis 1929 Bankbuchhalter bei der.= Bank, Inge G. Stenotypistin beim St.=Verband. Auf einer lustigen Rheinfahrt lernten sie sich kennen, verlobten sich und beschlossen ihre Heirat für das nächste Jahr. Im nächsten Jahr aber wurde der Bankbuchhalter Felix K. erwerbslos, die Bank schloß mit vielen anderen ihre Kassenschalter. Vergeblich seine Mühe, irgendwo anders unterzukommen; er stand lange Monate vor dem Stempelstellen, lief dann wieder mit einem Staubsauger oder Haushaltgeräten treppauf und treppab, die Ersparnisse der beiden gingen drauf, der Traum von einer eigenen=Zimmer=Wohnung schien ausgeträumt: und müde und resigniert tippte Inge G. weiter auf ihrer Schreibmaschine, freudlos und ziellos. 1933 kam die Gesetzgebung über die Vergebung von Ehestandsdarlehen, über den Austausch der Arbeitsvlätze. Felix K. übernahm den Arbeitsplatz seiner Braut, das Ehestandsdarlehen ermöglichte ihnen die Heirat. Heute sind Inge G. und Felix K. glückliche Eheleute, der Traum von der behaglichen=Zimmer=Wohnung hat sich erfüllt, ihr Leben wieder Inhalt und Zweck bekommen. Nach 4 jahren wieder an der Drehbank! Nach dreißigjähriger Tätigkeit im Hüttenwerk Phr. schlossen sich hinter dem 48jährigen Dreher H. für immer die Pforten. Unfaßbar schien es ihm zunächst, daß für immer auf dem Riesenwerk das Rollen der Walzenstraßen, das Klopfen der Fallhämmer verstummt sein sollte, daß nie wieder über den Hochöfen der helle Schein der Giftgase stehen würde. Ein Jahr verging, zwei, drei Jahre. Das Werk blieb tot, ein riesiger, unheimlicher Friedhof der Arbeit. Unterstützung erhielt er nicht, weil zwei erwachsene Kinder vorhanden waren, die Eltern und Geschwister miternähren mußten und dadurch selbst in ihren Lebensansprüchen auf ein ganz bescheidenes Maß herabgeschraubt wurden, unter den obwaltenden Verhältnissen nie an eine Heirat denken konnten. Der Dreher., einst ein lustiger und lebensfroher Geselle, wurde mürrisch, reizbar, unzufrieden mit sich selbst und der Welt. 1934 öffnete das Werk wieder seine Pforten, und nach kurzer Zeit schritt auch der Dreher H. wieder froh durch das geöffnete Tor zu seinem alten Arbeitsplatz. Er ist wieder, wenn auch die Zeit der langen Erwerbslosigkeit sein Haar weiß gefärbt hat, der lustige Geselle von früher, zufrieden mit seinem Schicksal, das er Adolf Hitler verdankt. Der ewige Referendar! Da ist der„ewige Referendar“ M. Er zog 1914 als junger Referendar freiwillig ins Feld, kämpfte vier Jahre auf den Schlachtfeldern der Westfront und fand, aus dem Krieg zurückgekehrt, nicht mehr den Weg in seinen alten Beruf, ein sich tausendfach wiederholendes Schicksal. Erwird Bankbeamter in einer der wie Pilze aus der Erde schießenden Inflations=„Banken", heiratet, drei Kinder entsprießen der Ehe. Dann sommt die Bankkrise; der ehemalige Referendar und Kriegsfreiwillige M. wird erwerbslos und versucht nun als Reisender den Lebensunterhalt für seine Familie und sich zu bestreiten, doch reicht der Verdienst kaum für die Deckung der lebensnotwendigsten Bedürfnisse. Stück für Stück der Wohnungseinrichtung wandert in die Pfandleihe. Der Verzweiflung nahe, bringt ihm das Dritte Reich Hilfe. 1934 erhielt er wieder eine feste Anstellung im Arbeitsamt L. Die schönste Stunde meines lebens! Vor uns sitzt unser Hilfsarbeiter., Familienvater von drei Kindern; er erzählt uns von der schönsten Stunde seines Lebens, als er von Bremerhaven aus mit der„Sierra Cordoba“ eine Reise nach Norwegens Fjorden mitmachen durfte, kostenlos mitmachen durfte. Bekanntlich stellte die Deutsche Arbeitsfront im Vorjahre für das gesamte Reichsgebiet 30 000 Freifahrten für eine KdF.=Reise nach Norwegen und Bayern zur Verfügung. Hilfsarbeiter K. war der Glückliche, der mit noch anderen Bochumern eine Freifahrt nach Norwegen erhielt.„Die schönste Stunde, das schönste Erlebnis meines Lebens!“ Auslandsreisen, gestern noch das Vorrecht der Begüterten, heute für den deutschen Arbeiter kein Phantasiegebilde mehr. phot.: Rota Der Film besitzt etwas von der Frische und Heiterkeit dieser hellen Tage. Beileibe keine in allen Einzelheiten genaue geschichtliche Darstellung der ersten Regierungstage der großen englischen Königin Viktoria wird uns geboten, sondern die liebenswürdige, beschwingte Filmerzählung von Sorgen und Glück eines jungen Madchens, das in des Wortes wahrstem Sinne. über Nacht aus dem Bette geholt und auf den englischen Königsthron gesetzt wird. Die Wandlung vom gestern noch streng beaufsichtigten und lernenden Mädchen zu einer um Liebe und Achtung ihres Volkes ringenden Königin wird nur angedeutet. Jenny Jugo, die nach „Pygmalion“ in diesem Film wiederum einen Beweis von der Stärke ihrer lebendigen, menschlich reizvollen und ungekünstelten Darstellungskraft gibt, läßt aber gerade diese ernste innere Wandlung in kurzen Szenen klar und wahr werden. Darüber hinaus aber gibt der Film die Geschichte ihrer erfüllten Liebe zu dem Herzog Albert von Sachsen=Cobura in leichten, fröhlichen Bildern. Die Mutter, der Onkel Leopold von Belgien (Paul Henkels) und Schatzkanzler Melbourne(eine ausgezeichnete Charaktergestaltung von Otto Treßler) jeder führt einen Konig nach London, mit dem sich Viktoria verloben soll. Wie aber die junge Konigin, die zuerst jeder nach seinem Sinne lenken zu können glaubte, sich durchfindet zu dem Manne ihrer Wahl. das ist aufgebaut und umrahmt von einer wahrhaften Fülle kleiner reizvoller Bilder, von sprühenden Regieeinfallen und Wendungen, die das ganze Filmwerk in eine Atmosphäre des lichten, klingenden Geschehens einer Jugend heben, das befreit, wie diese ersten hellen Tage des März.— Ein Film vom Kampf der Bewohner des Wallis um das ihnen kostbarste Element, das Wasser, sowie die aktuelle Wochenschau runden die Programmfolge ab. Gloria:„Der höhere Befehl“ Aus dem Geist der Jahre deutscher Selbstbesinnung gebar sich auch die mutige und opferwillige Tat des Rittmeisters von Droste, der nur auf sich selbst gestellt, einen heroischen Kampf um die zu gestaltende Zukunft Deutschlands führte— wie es der große nationale Film dieses Jahres zur eindrucksvollen Schilderung bringt. Der Film bringt eine außerordentlich interessante Besetzung, die Karl Ludwig Diehl erstmalig neben der schönen Lil Dagover und die rasch beliebt gewordene Heli Finkenzeller an die Spitze eines großen Ensembles stellt. Zu diesem grandiosen Bildwerk läuft ein weiterer nationaler Großfilm von Bedeutung: „Der Tag der Freiheit— Unlere Wehrmacht", der anläßlich des Tages von Nürnberg 1935 von Leni Riefenstahl ausgenommen wurde. Kein Deutscher sollte es versäumen, diesen wahrhaft einmaligen und erlebnisreichen Spielplan zu besuchen. Ein sehenswerter Kulturfilm und die neue Tonwoche leiten das Programm ein. Odeon und Skala:„Der Dschungel ruft“ Auf einer fernen Insel lebt seit Jahren ein Europäer. Er hat der Natur die Geheimnisse abgelauscht und dank seiner Liebe zu den Tieren der Wildnis ein überaus kameradschaftliches Verhältnis zu diesen Bestien gefunden. Die Treue dieser gefährlichen Tiere ist sein einziger Schutz und seine einzige Freude. Mit ihm leben im Dschungel ein komischer Zoologieprofessor und dessen junge Tochter. Die freundschaftliche Kam eradschaft zwischen diesem Mädchen und dem Farmer wird getrübt durch die Besitzerin einer Jacht. Im weiteren Verlauf der Handlung sieht man seltene Kampfzenen zwischen den Tieren und Menschen, zwischen Rivalen und Rivalinnen. Die Hauptrollen werden von Harry Piel und zahlreichen weiteren namhaften deutschen Filmkünstlern gespielt. Ein ausgesuchtes Beiprogramn mit einem köstlichen Lustspiel:„Ferner liefen“, einen Kulturfilm und der neuen Wochenschau wird außerder noch geboten. Theater und Kunlt in den Nachbarktadten Dortmund Stadttheater: Samstag 19.30 Uhr: Der Rosenkavalier. Sonntag 20 Uhr: Krach im Hinterhaus. Montag 20 Uhr: Der Sprung aus dem Alltag. Dienstag 20 Uhr: Die Weiber von Redditz. Mittwoch 20 Uhr: Die Zauber geige. Donnerstag 20 Uhr: Maria Stuart. Freitag 20 Uhr: Spiel oder Errst. Samstag 20 Uhr: Der Sprung aus dem Alltag. Dulisourg 9. Il. 15 Stadttheater: Samstag 20 Uhr: Die große und die kleine Liebe. Sonntag 14.30 Uhr: Die Zauberflöte. Montag 20 Uhr: Die Hexe von Passau. Dienstag 20 Uhr. Die Hexe von Passau. Donnerstag 20 Uhr: Die große und die kleine Liebe. Freitag 19.30 Uhr: Polenblut. Essen„#, Mher#ch Opernhaus: Samstag 20 Uhr: Her: über Bord. Sonntag 15 Uhr: Tosca; 20 Uhr: Zar und Zimmermann. Dienstag 20 Uhr: Friedemann Bach. Freitag 19.30 Uhr: Alda. Samstag 20 Uhr: Herz über Bord. Schauspielhaus: Samstag 20 Uhr: Der Sprung aus dem Alltag. Sonntag 15 Uhr: Krach im Honterhaus: 20 Uhr: Amphitrvon. Mittwoch 20 Uhr: Die drei Eisbären. Donnerstag 20 Uhr: Die Hexe von Passau. Freitag 20 Uhr: Amphitrvon. Samstag 20 Uhr: Der Sprung aus dem Alltag. Gelsenkirchen Stadttheater: Samstag 20.15 Uhr: Verrat Novara. Sonntag 20 Uhr: Leichte Kavallerie. Dienstag 20 Uhr: Krach im Hinterhaus. Mittwoch 20.15 Udr: Fledermaus. Freitag 20.15 Uhr: Leichte Kavallerie. Samstag 20.15 Uhr: Leichte Kavallerie. Vom 22. bis 24. März 1936° Gleichbleibende Tageseintellung: 10.45 Was brachte der Sportsonntag?(Rich. Heinemeyer) .55 Wetterbericht für den Landwirt .00 Morgenruf und Frühkonzert .45 Leibesübungen„gragnrnga 8ei: .00 Wiederholung des Morgenrufs. Beit, Wetter, Nachrichten .15 Morgenkonzert .15 Zeit. Wetter, Wasserstandsmeldungen .20 Frauenturnen 10.00 Zeit, Wetter, Nachrichten 18.00 Mittagsmeldungen 1 14.00 Mittagsmeldungen II 15.80 Wirtschaftsmeldungen 18.50 Wirtschaftsmeldungen und Sportvorbericht 20.00 Erste Abendmeldungen 22.00 Zeit. Wetter. Nachrichten 12.00 Die Werkpause. Was sich die Arbeiter des an Bord des Schnell18.35 GSHLCLDUENE .00 Bremer Hafenkonzert dampfers„Bremen" 805 Funk ins Blaue„(Gunsrint .15„Freut euch im Herrn aulewege(Superitendent Klein). Der Beersche Chor, Düsseldorf 10.00 Morgenfeier des Reichsarbeitsdienstes. Mit der Verabschiedung der Arbeitsmänner des letzten halben Jahres und einer Ansprache des Reichsarbeitsführers Hierl 10.45„Der Pflug geht wieder übers Land“. Eine Frühlingsfeierstunde 11.30 Männerchorkonzert. Uebertragung aus Dortmund,„Haus der Jugend „Eintracht von 1885 e.., Waltrop in Westfalen(Willy Zimmermann). 1. Vereingsämggre spruch(Zimmermann). 2. Festlicher (Siegl). 3. Landerkennung(Grieg,. 4. An den Jüngling(Rinkens). 5. Es ritt ein Jäger wohlgemut(Rinkens). 6. Bolero(Chopin). 7, Wetterteuchten(Stieben). 8. Freiheit, die ich m (Groß). 9. Deutsche Volker allesamt(Speidel). 10. Schlußgebet(Wüst) 12.00 Musik am Mittag(Von Berlin).„Har“ ger und sein Orchester; Georg Freuny###er####et und sein Orchester: Jungherrs Aktort, eun diker. 1. Gruß an Obersalzberg, Marsch(#reundorfer). 2. Künstlerleben, Walzer(Strauß). 3. Die Spieldose(Poenitz=Kriegel). 4. Tintoretto, spanischer Marsch(Kockert). 5. Die Walzer der Welt(Robrecht). 6. Bergfrüslizg., CLaboxk, 7. Polka, Polka tanz ich gern, sTabori). 8. spielt Hans Bund und sein Orchester: Hymne an die Sonne(Rimsky=Korssakoff/Bughhgig), (Künneke). Sie trägt ein TeiterAAeIn Percte#.#, gung der Konstrmanden Für unsere Blau(Fischer). Serenade in blue(Plessow). Ein Lied der Balalaika, Tango(Schmidseder) 16.15 Schallplattenkonzert 14.00 Was sich unsere Kinder wunschen. Kleinen: Matself, 15.00„Unser ist das Land“. Von der bayrischen Ostmark in die Westmark der Eisel. Dazwischen: 16.00 Nette Sachen aus Köln. Rosl Seegers(Sopran); bbe ben Suee, Teng), Bulgrt, Brich, udrgen;, Schmiß: Lit und Heina Grünggke, Sht5); Hermann Kreisel und Walter Voat; das Kleine 18.00 Wo bist du, Kamerad? Funkappell alter Frontvv epran): Liselotte Mann(Alt); Heinz Aus dem Funkhaus in den Horfeo gag Meyer)(Akkordion); Mitglieder des Kleinen Orchesters und der Kammerchor Dortmund(Dr. Naus): 2. aus tal Niederrbein gegen Schle. um den Handballpolal Kierertiem negen Schlesien(Dr. Abel) 20.00 Unterhaltungskonzert. Das Große Orchester Oto Julius Aüho)., Tansunlorchester 22.30 Tanzmusik(Von Munchen), gung(Kleinkunst(Bruno Aulich); Marita Grunggens inemkunstlieder); Ludwig Schmidmeier(Klavier) uns chne, interzise gui. kleine Nachtmusik. 23.00: Wir bitten zum Tanz! Rob. Gaden(viel. Vogler(Löwe). 6. Hochzeitsmarsch aus„Der Rattenfänger von Hameln(Neßler) 14.15 Kleine Musik(Kammerquintett) 16.00„Köln, den 23. Lenzing...“ zu den spielenden Kindern, Garten, auf die Landstraße und ins Görlich) 1900 Schallplattenkonzert Eysoldt). Zwischendurch hort man die Westdeutsche von Mariba Kalinich, Haul Apel und Erich Rummel 23.00 Musikalischer Stafettenlauf(Von Breslau). Das messen(Mittmann). 4. Akademische Fest=Ouver(Steunz=Weißmann). 6. Hohenfriedberger 7. Wir sind die nameraden der Berge(Birker),(Leisefr 10d Holzdackerlied(Gercez, II. bitten zum Tanz! Rov. Gaden spielt ee Wt u 10.15 Rast am Gottscher Land(Von Stungart). Nach Erzählungen von Gustav Verderbers 190 die Veridase. Ao; sa die Aselter be 1310 vitiagstonder: 1I“ Taxantelle(Hofmann). 2. Variationegz über, ein Tgraphon(Gantoc). B. Mablauen Tonau, für Sazanhen Kume 8. Matrosentanz(Bantock). 4. Konzert für Obde Orchester(Kalliwodg). 5, Perpetuum mobile (Ries). 6. Zwei Stüge für Saxophon: heut(Gebhardt),), Valse ser=appeal.### 7. Ueber Stock und Stein, Garopp(Möllenvorf) 14.15 Das Kammerquintett spielt 16.00 Alte und neue Stimmen der Kindheit. Vers und Prosa mit viel Musik und vielen Liedern 18.00 Musik zum Feierabend(Boxz, München), Uptere haltungsorchester(Erich Klop), Eug (Harfe) und ein Saxophon=Quintett. Ouvertüxre„(v. Rlotow). 2. Walpurgisnacht(Lüori gldlied. 12. An der schönen, biauen Tonau(Joh. Strauß). 13. Königsgrenadiermarsch Luebbert-Verich), 5. Gjarbag(Montis. 10. Marsch der SA.=Standarte 154. 17. Das treue deutsche Herz(Otto). 18. Grüße an die Heimat(Cromer). 19. Marschpotvourri(E. Engel) 1. Jubelre(v. Flotow), 2. Walpurgien#e(Lüling). 6. Pasaglia(Handel). 4. SilhouettenWalzer(Kark). 5. Wiegenlied(Lemare). 6. Tanz der Regentropfen(Blume). 7. Lyrische Tanz(Pottgießer). 8. Mazurka(Schücker). 9. Schön Erika(Blume). 10. Trio für Harfe, Geige und Kniegeige(Oelschlägel) 19.00 Schallplattenkonzert 19.45 Momentaufnahme 20.10 Abendkonzert. Großes Orchester(Heinrich Knap22.20 Sprachenfunk. Prof. Dr. Weller: 10 Minuten Sprechkunst. Das Gespräch und die Verhandlung 22.30 Englische Unterhaltung(Dr. Jaeger, Dr. Hild Strab) Ase 8 22.45 Französische Unterhattung(Le Vourgevis, Arnand. M. Klingler) 2300 Funkstille„ Politische Großkundgebung(Reichssender Berlin und Deutschlandsender) 20.00 Deutschlandsender: 19.00: Und jetzt ist Feierabend! Von Lenz und Liebe.(Schallplatten).— 22.30: Eine kleine Nachtmusik.— 23.00: Wir bitten zum Tanzl Rob. Gaden spielt Sonntag, den 22. März 1936. (Ohne Gewähr.) Sammlung zur Fortvildung des theologischen Nachwuchses, in den Einsegnungsgottesdiensten für beDi 16: Prufung der Konstrmanden von Wettmar=Mark in der Kirche, V. Sauer: 20: Passionsgozzezhu#gtt Liz. Lotz(Christuskirchenchor); 11.30: O. solt, Her Epangelisations=der Kirche. Fr 20: Passionsgottesin der Kirche mit Abend. e oThristäskirchenchor) ldianst in der Hirche mit Ahendwoche(Oortyo glose;.30: Win= mahls Pauluski nacker: Dut(Zucheruirchenchor), mitk Vok= gottesdienst, Lieckpost. Do 19: Blaubereitung und F g gg, be him Fhexf; Heristunde; 20: Vorbereitung für Jg. Bistsind Pigik Prise daz Hr Wbens= Blischules“ de gntegzuncheae Pliähekälcher 33. 15 860, Milnogg;, Hothexeitaug Ka Jahrenf. Vr. Bivestunse füir bie bese: D6 2: pasionsgotes= und für die männliche„Jugszkgg, dlanst mit Feler des Vl. Abendmobts, stlaße zur, das Maitterfeld und den Winnacker.„ 45. 860 Krav. Mi 16: Evangelisation von Johanneskirche: 11.19: pilp. Paul Le Seur in der Kirche. Do Penrtrei zg,15; Verusur Hassionsandacht, 15.30: Bibeltunde für die Mädel 141 zuasurische Wassionsan.— von 10 bis 12.: 14: Bibelstunde b v eio. gapelle: 9 20: Mat=Ifür die Jungen im Jugendheim: Krankenhaustngent:.30:.u= 19.30; Bezirksbibelstunde, für Kll. H e i m a t: 8 4“: L a n z s o n e r s t r a ß e: 2 0: J u g e n d c h o r i n Beikk r“ beinn,. 15301shanien: 20: Bibelstunzg., ta5gchte : Besin(Zugenshein): Di 1930;swoni.2. zugend im zzugendbeim Bivelstunge sur oie weibliche Sarsmannliche Bgr 20: Pasionegottes. 1d. Bezen(Wlichernhade): Misztenlig, 6. Besik(Dr. ehrenberg): So:/9=Beßsrgtz. gurge Harven: eo KGD., Scherler, 18: Jungbivelswoar. Mi 20: Wochen=[Harzgr Pihestunde in Per Schule an sunde.ent. Do 20: Jugendbibel= per Hegestraße, Paulmann. Mi Stadtmission Bochum, Joachim=[20: Bibelstunde in der Schule Kornstraße 8: So 14: Sonntagsschule;sbarven, Leich.„gosenst, Schunke, an16: Bibelstunde, Kassee 30 Rvs.] Se 10: Kggp=pf 20.15: PassionsViertelsabrsfeler. Mi 15.30: Frauen=lschließend, H“ gornggrpen, Mi 16: unde: 20.15: Jugend. Begngelz: Jugendbibelstunde: 20.15: Passionsburg, Betsaal. Jeden Di 20: Bibel= andacht in Kirchharpen. Do 16: und zze I. Samme, Glückaustraße Frauenblse. Kongirmations. bebu je aun der Matruicke Bi 8ie-Gen. Landeskiraliche Gemeinschaft„We. Konfirmation Zex, sernssisonziesen V. Aitenbog(Konsirmation), Suv.[Trugeurt. Weltmar: a GD, in der gottesdienst(Snimgien St ungtnn emr: K in der Niederstein: 11.30: KGD., Sup. Nie=Kirche 11.10: Kraemer: KGD. im verstein. Mo 16: Bibelschar I: 17.30; Gemeindehaus 11.15: Bach: TaufBibelschar II: 20: Bibelstunde Auf stunde in der Kirche 12.15: Kraemex; der Prinz. Di 20.15: Bibelstunde Taufstunde im Gemeindebaus 12: für die weibliche Jugend. Do 18: Bach: Abendmahlsfeier in der Kirche Bibelschar V: 20: Vorbereitung zum 15: Kraemer, für die Konfirmierten K6D.: 20.30: Kirchenchor. Fr 173des 1. Bezirks, Passionsgottesdienst Bibelschar III: 20: Passionsgottes= in der Kirche Do 20: Simon. Pasdienst,„Suv. Riederstei Pglanchthon:(Iansaottesdienf, gibersid“Mi 20:— .abiemelhausen,.45: Dr, glein Ha, 94 Konfirmanden, 45 Knaben und 49 Mädchen; KGD. und Taufen fallen aus: Fr 19.30: Passions=. Beicht= und Abendmahlsgottegdienst. in erster Linie für die Konfurmanden, deren Eltern und Paten, Verwandten, Befreundeten und Nachbarn. Do 14: Konfirmandenknaben. Fr 10: Konstrmandenmädchen. .=Hofstede=Riemie. So 10: Pitsch: 11.15: KGD., Mühge; 12: Taufen; 15: Prüfung der Konfirmanden des 1. Pfarrbezirks, Mühge. Fr 20: Passionsgottesdienst mit Beichte und Abendmahlsfeier, Mübge. Mi und Fr 17.30: Jugendbibelschar. Mo und Di 17.30: Jugendbibelschar., Mo 20: bard; 20: Segensanda=ie mesuschagg u. Donnerstags 8: messe. Dienstags und Freitags 18.15: Rosenkranz; 18.30: Kreuzweg, St. Pieinolphus. G: Sallermesse. Jugendbibelstundg.— Weibt. Zugend stunde. Kirchenchor: Di 20.30. Blau.: Horbel. So 8: Goitesdienst, meindechor): 10.15:.62 im Ge Mi meindehaus. sionsgottesdienst in der Kirche, Past. Abendroth: 20: Passionsgottesdienst im Kindergarten, Pastor Höfker. Stiepel. So.30: Gottesdienst im Lutberhause, Husemeyer: 11: KGD.; 10: Gottesdienst in der Kirche, Mission. Nolting: 11: KGD.; 10: Gottesdienst in Buchholz. Altena; 11: KGv. Mi 20: Passionsgottesdienst in der nirche. Fr 19.30: Passionsgottesdienst im Lutherbause. Bibelschar: Mäocen: Mi 15 und Fr 15.— Jugendschar: Dorf: Di 19.30: Buchbolz: Di 18: Haar: Di 19.30.— Jungendienst: Mi 19.30.— Frauenhilfe Haar: Di 16: Arbeitsstunde im Lutherhause.— Frauenchor Dorf: Di 18.— Frauenchor Haar: Mi 17. .=Uemmingen. So.30: Hauptlung der Konfixmandgn ver, oger Kuhlmann., Mi 16.30: Franenchb., 18: Bibelstunde Uemmingen; 20: Juendbibelstunde Querenburg. Gr 20: Bibelstunde in Laer. .=Linden. So 8: Neubaus;.30: Prüfung der Konfirmanden, Bäu; mer: 11.15: KGZ,; 12: Taufen. Mi 17: Taufen, Baumer. Fr 20: Passionsgottesdienst mit anschließender Beichte und Abendmahlsfeier, Bäumer. Di 19.30: Bibelstunde für sunge, Mädchen. 12: Taufen. 20: Passionsgottesdienst und anschl. Beichte und Abendmablsseier, Weber. So 15: Blaukreuzversin.p 20 Bibelstunde des Blaukreuz#####n .= Langendreer. Lutbertirg8: Prüfung der Konfirmandenme 10: Prüfung der Konfirmanden= .=Werne. So 9: Hauptgottesder Mütter und Frauen sowie der ur Sut1g!Hochamt m. Nr.: 14.30: 9: Kindermesse: 10: Hochamt: 11.30: letzte hl..; 15: Christenlehre: 18: Kommunion der zur Schul gpzgchung ANüri- A..e, is Cecen Wegan Mgarien(Walsahrisurches. B. St. Marien(Walslfahrt. 16.. 8. Stiepel..55: Früomesse: 10: Hochamt: 15 u. 16: Andacht. Wochentags .05: hl... Beichte: Samstag von —19 Uhr und vor der Frühmesse, Mittwoch v. 14—18: Anbetung, 17: Fastenpredigt. Donnerstag 1 20— Ersttommunitotgtzunterricht:, 19.30 16.30: Entlassungsuntrich. t. PfarrSt. Livorius..30: Gelegenheitz. est e g e esrligl aen. munion des Müttervereins der 3. Mädchen=und 4. Knavenklasse; 10: AlGr. Preiz,.30; Tizelung ber ih Kommunign: 4: bl. M. m. Pr. Müter:.30: bl. M. m. Pr. und gem. hl. Kommunion der Knaben: 10.30: Hochamt m. Pr.: 14.30; Andacht mit Aufnahme in die„jung= frauenkongregation: 17.50: weg: 18: Fastenprevigt und Fasten.=Hordel..30: bl..; : F r ü h m e s s e m. P r.: 1 0: H o c h a m t Pr.: 19.30: Fastenpredigt mit Andach./,.Hamme..30: bl. Wegescheid 20 Kreia. =Bigmd. F. 20: An, KG., So 6: Nledermete,,(#g; zul'aug. der Maarbrücke. Vorbereitung zum Kirchentau zz. Konzirmandenprüfung, berein: 15.30: im Kirchsaal. Do 16: Prüfung der Konfirmanden des 3. Pfarrbezirks. P. Schloemann. Kreta. 10: Gottesdienst; 11.15: Wattenscheid. Prieberzggirpggg Frübgottesdienst; 10: Alte Kirche: So 10.15: Predigt für die reichskirchl. Gemeinde. P. Stein 10: Hausandacht.— Kapelle zu trop:.30: Hauptgottesdienst.— Gemeindehaus Leitbe: 10: Hauptgottesvienst. Gollesvienst der kat. Gememeen Christlansen. Mo, 20: Bibelstunde, 20: in Wegescheid. Mo Dr. Klein. Di 19.30: Bergmanns= gruppe(Jungvolk)., Dl 17.618 19: beil, Engelbert. Nr 20„76n Bibelscharstunde,####: SicelscharBelcte gnd Dl. Abendgest, Zeogzl,.=Oüttor. So g230; Sgzisek Vlr asuchaus Leibel Abend: vortrage von Vastor V. Ue(Kirchenchor) mit Konsirmasten der Seur in der Christuskirche.— kirche: So 10: Gottesdienst, Nöllenburg: 11.30: KGD.; 12.30: Tausen, Niedermeier: 16: Prüfung, Pertelsmann Mo 20: Jungmaochenkreis und Jungmännerkreis. Do 15: Bibelstunde in der Querenb. Schule. Fr 20: Passionsgottesdienst, Nieder.=Weitmar. So 8: Frühgottesdienst. Pastor Kraemer;.30: Hauptgottesdienst, Pastor Bertelsmann (Konfirmanon für die Konstrmanden des Bezirks Weitmar=Mark, anschl. Feier des hl. Abendmahls): 11: KGD. im Gemeindesaale neben der Kirche: 12: Kirchentaufen. Mi 16: Prüsung in der Kirche(Konsigmanden des Bezirks.=Mark), Pastor Sauer. Do 16: Prüfung in der Kirche(Konfirmanden des Bezirks Bärendorf=Süd), Pastor Gassenberg. Kr 20: Passionsgottesdienst, anschl. Feier des dl. Abendmabls, Pastor Sauer. Mi 20: Bibelstunde im Kindergarten an der Schüvenstraße. Do 20: Gemeinschaftsstunde. So 15: Blaukreuzstunde.— Eppendorf: So 14.30: Evangelisation.— BärendorfSüd: So 17: Männerdidelkreis in der Schützenstraße(Kindergarten).— Bekenntnisgemeinde Weitmar: So 9: Gottesdienst im Vereinshaus Karl=Friedrich=Straße. P. Sauer 10.15: KGD. im Vereinsnaus KarlFriedrich, Straße: 17: Männerdienst Herz=Jein,#7. zu“ 9 vor der vi. M. Austeilung der bl. Kommunion;.30: Austeitzung„#. m. Predigt und gem. bl. Kommiu: nion der Frauen und der vorjacrig. Erstkommunikanten:.30: Leviten; hochamt(Schulentlaszngachterzi,### bl. M. m. Pr.: 16: Anbacht für die Frauen. Die Christenlehre fällt heute aus. Dafür ist heute 20 Uhr ein Vortrag in der Kirche über„Unsere Bibel“, der mit Lichtbildern erläutert St. anna,.West. 645;, PBeige, sang und Pr.: 9: Kindermesse mit Gesang u. Pr.: 10.30: Hochamt m. Pr.: 14.30: Cbristenlehre mit Audacht und Segen: 15: Taufen: 15.30. Kreuzwegandacht; dgnach sofort kircht. Versammlung der wuner u. Frauen: anschl.(also nicht vor 15.40 Uhr): Liebfrauen,.=Altenbochum..30: Frühmesse m. Pr. u gem. bl. Karn: munion der Mitglieder des##.=Joseph=Männervereins, des Knappenund Arbeitervereins sowie aller übr. Männer. 8: hl. M. m. bl. Kommunion der Erstkommuni kanten des letzten Jahres:.30: Pochamt m. Pr. und Austeilung der hl. Kommunion: 11: letzte hl. M. m. Pr.: 14.30: Christenlehre mit Segen: 18: Fastenandacht mit Fastenpredigt und Segen: 15: Taufe. Herz=Jesu,.=Werne..45: hl. .:.15: bl. M. mit kirchl. Entlassungsseier: 10.15: Hochamt m. Pr.; 14.30: Dankandacht: 15.30: Tause; 16: Fastenpredigt mit Litanei und sakramentalem Segen. Freitag 18: Posten Marien,.=Langendreer..30; dl..: 8: bl. M. m. Pr. und gem. hl. Kommunion der Frauen und der Mädchen des 4. und 5. Schuljahres, sowie der Knaben und Mädchen, die aus der Schule entlassen werden 14.30; kirchl Schulentlassungsfeter 18: Fastenandacht m. Pr. St. Bonisatius,.=Langendreer. .30: hl..; 8: Frühmesse m. Pr.: .15: Kindermesse mit Singen der Speverer Domfestmesse und Gemeinschaftskommunion der Schulentlasse: nen: 10.15: Hochamt m. Pr.: 14.30: kirchl. Schulentlassungsfeier mit Aufnahme in die Jugendvereine. Hl. Geist,.=Harpen..30: Frühmesse mit kirchl. Schulentlanungsfeter: 10: Hochamt m. Pr.; 14.30: Andacht zum leidenden u. sterbenden Heiland. St. Elisabeth,.=Gerthe. 7: bl. M. m. Pr.:.30: bl. M. m. Pr., gem. hl. Kommunion der Leoschule und aller Kinder, die aus der Schule entlassen werden: 10: Hochamt„m. Pr.: 14.30: Christenlehre: 13.15! voln. Andacht: 18: Fastenpredigt mit kurzer Andacht und Segen. er St. Joseph,.=Hiltrop..30: Frübmesse m. Pr und gem. bl. Kommunion aller Männer der Gemeinde u. der Knabenoberklasse: 10; Hochamt m. Pr.: 14.30: Schulentlassungsfeier. St. Theresien..=Eppendorf. 7: Frühmesse;.15: Kindermesse: 10: Hochamt: 14.30: Christenlehre und Seaen: 17: Fastenpredigt und Segen. St. Gertrud, Wattenscheid. 6: bl. .: 7: bl. M. m Pr.: 8: bl. M. m. Pr. und gem. hl. Kommunion der Swidbergschule und der katb. Hilfsschule: 9: bl. M. m. Pr. für die böb. Schulen: 10: Levitenamt mit Aussetzung und Segen; 11.30: bl. M. m. Nr.: 14.30: Schulentlassungsfeier: 15.15: Taufe: 19.30: Fastenpredigt. bl. Kommunion Lertion=Ppenig: Bgr, Hexlse, Pllsg: Sonntagsschule. Mi 20: Gottesdienst Seumelshersammtung Zeugnisversammlung). Christlich=wissenschuft. Vereinigung (Christian Science), Bochum, Rottstraße 29. I. Etg. So 10: GottesAltkath. Pfarrei Bochum, Johanneskirche am Weilenbrink:.15: Deutsche Messe mit Fastenpredigt, Pfarrer Neuapostolische Gemeinde. Bochum, Rheinische Str. 7: So 9. 16; Mi 20. .=Langendreer, Wallbaumweg 58: So 9, 16: Mi 19..=Linden, KesterW H K W W WAA K P. Molenser& Co. Kindermehl a. m. b A. Wilhelmshaven kamp 49a: So 9, 16: Mi 19.30..=7, pabon i# OroWeitmar, Kellexmannsweg 51. So 9, gersen. Apotheken u. 16: Mi 20,,.=Weitmar: An der elnschl. Geschäften Landwehr 65: So 9, 15.30: Do 19. .=Riemke, Auf dem Dahlacker 42: So 9 16; Mi 19..=Gerthe. Am Südblick 8: So 9, 16; Mi 19.= Kornbarpen, Auf der Prinz 135: So 9. 16; Mi 20. Wanne=Eickel, Königstr. 21: So 9, 16; Mi 18..=Röhlingbausen, Füsilier= und Kurfürstenstr.=Ecke: So 9, 16; Mi 18. 1. Baptistengemeinde, Immanuelskirche, Hermannshöhe 21: So.30: Bibelstunde, Prediger Dr. Mundbenk: 11: Sonntagsschule; 16: Gottesdlenst, Prediger Janssen; 17.30: Jugendstunde. mi 20: Gebetsstunde, Prediger Janssen.— Gemeindesaal .=Hamme, Hofsteder Str. 131: So .30: Bibelstunde, Prediger Janssen; 111 Sonntagsschule; 17: Gottesdienst; 18.30: Jugendstunde. Do 20: Bibelstunde, Prediger Dr. Mundbenk.— Gemeindesaal.=Bärendorf, Goldhammer Str. 17: So.30: Bibelstunde; 11: Sonntagsschule: 20: Evangelisation. Do 20: Bibelstunde, Origin. holl. ErstPrediger Janssen.—.=Laer, Wer=linge, deutsche Erstner Hellweg 19: Di 19: Bibelstunde. flinge, anerkannte —.=Harpen, Kornharpener Str. Erdgoldsaat, sow. liefert schneil und preiswert Bürobedaris-Gesellschal bcder hosskto Bochum. Kortumstr. 39 Fernrut 63446 241: Go 11: Sonntagsschule.— Gemeindesaal Wattenscheid, Bochumer Straße 36: So 9: Bibelstunde; 10.30: Sonntagsschule. Mi 20: Bibelstunde, Prediger Dr. Mundbenk.— Gemeinbesaal.=Werne, Am Born 10: So.30: Bibelstunde; 11: Sonntagsschule: 16: Gottesdienst. Di 20.15: Bibelstunde." Mael 2. Baptistengemeinoe,.=Weitmar, Am Steinknapp 56: So.30: Bibelstunde: 11: Sonntagsschule: 16: Gottesdienst. nahme in die Kongregation und St. Franziskus,.=Riemle..15: bl..:.15: bl. M. m. Pr., gem. Dreifaltigkeit, Bochum. 7: bl..; 8: bl. M. m. Pr.: 10: Hochamt m. Pr.: 14.30: Christenlehre mit Andacht St. Franziskus. B Weitmar..15: Gemeinschaftsmesse:.20: Austeilung der bl. Kommunion:.30: Ber= Zingmesse mit Pr.: 8 45: Hochozia#m. (Ohne Gewähr.) Sonntag, den 22. März 1936. Propstei. 6: dl..;.45: hl. M. m. Pr.;.45: hl. M. m. Pr. und gem. hl. Kommunion der 3. u. 4. Mädchenklasse sowie der 4. Knabenklasse: 9: hi. M. für Gymnasium u. Oberrealschule: 10: 11.15: bl. M. m. wr.; 14.30: Christen: lehre mit Aussetzung und Segen, danach stille Anbetung: 18: Andacht zu Ehren des hl. Joseph. Christ=König(Franziskanerkloster) 6: dl. M. ohne Pr.: 7: bl. M. m. Pr. und Gemeinschaftskommugion aller Frauen u. Mütter:.15: Kindermesse mit Schulentlassungsseier: Pr. Erneuerung der Tausgelübde, Lebensweide und Gemeinschaftsrommunion aller Kommunionkinder der dl. Messe:.30: beiden Schulen:.30: Hochgmt,m.] Klosterkirche Pr.: 11: bl. M. m. Pr.: 14.30; feriernion der Schulentlassenen mit ibren Eltern und Geschwistern in der Frül messe. Monatskommunion der Schulkinder der 4a= und Ab=#rassen in der hl. M. um.30 Uhr. St. Josepzh..15: b. dl. M. m. Pr. und gem. vl. munion der Entlassungstinder und deren Eltern und Angevorigen,.45: hl. M. m. Pr.; 10: Hochamt m. Pr.: .15: hl. M. m. Pr.; 15: kirchliche Schulentlassungsfeier. St. Antonius..30: bl.., gem. 8: Generalkommunion der Knaben für die Schulentlassenen„mit E neuerung des Taufgeluvoes: 16: Andacht für den Mütterverein. der Redemxtoristen. Pr.: 10: Kindermesse mit chrincem Unterricht: 11: bl. M. m. Pr.: 14.30: Christenlehre: 15.15: Taufen: 18: liche Dankandacht für alle Schulkinder: 20: 4. Fastenpredigt mit Fastenandacht: 19.45: wird die Leidenslitanei gesungen. St. Marten. 6: bl..:.15: Frühresse m. Pr.:.30: N. M. m. Pr.;.30: Hochamt m. Pr.: 11: bl. M. m. Pr.: 14.30: Todesangst=Bruderschafts=Andacht:„18: kschn Friedrich=Straße: 17: Männerdienst v. assungsseter. Wen. dl. im Gemeindesaal neben der Kirche.endussung Gem. 5 u. 6: stille hl..: 7 u. 8: Singmessen m. Pr.: 9“ Gottesdienst für die 5öo, madchensohulgn:,10.30: Polg. Gottesdienst: 16.30: Beginn der chenmust. Rastenan) Tezt dez: Faiten: mit Segen: 19: Rosenkranz, Pr. u. Segen für die Bruderschaft der dl. Familie.— An Werktagen: Schul= 6, 7 u. 8: hille dl. M. Montags 8: Kommu=Segensmesse zu Ehren des hl. GerFastenpredigt und Leidensgppacht, Liebfrauen,.=rinoen. no.15: Gelegenheit zur bl. Beichte:.50: Austeilung der bl. Kommunion an om Männer. Jünglinge und Juggsrazen: 7: dl. M. m. Der.: gem. di. gcommunion der Mütter. Gelegenheit z. dI. Beichte..05: hl. M. mit Anspr. für die Kinder, gem. dl. Kommunion der Kinder der oberen Klassen. Gelegenheit zur dl. Beichte: 9: Hochamt m. Pr.: 10.30: dl. M. m. Pr. Ss. Michael,.=Dahlhausen..30: Frühmesse m. Pr., gem. dl. Kommunton der Schulentlassenen uno der Mütter: 10: Hochamt u. Pr.: 15: voln. Andacht: 17.30: Schulentlasungsfeler, banach Tahrpougeet, St. Engelbert..= Janimmse n..30 Frühmesse, gem. dl. Kommunion aller Frauen und Mütter und der Mitalieder des Mütter,„und Scig, bethvereins. Feierliche tirchl., entlassung der Kinder. 10: Holoamt m. Vr.: 14: Taufe: 14.30: Kreuzwegandacht: 18: Fastenandacht: der Kirchenchor sinat die deutsche Passion. Kronleichnam..=Lder. Ab.30: Beichtgelegenheit;.30: Frühmesse Industriespeisekartoffeln, anerkannt. Ackersegensaat treffen in d. nächsten Tagen ein. Ferner empfehle ich rote Möhren zu Speise= u. Futterzwecken billigst. Wilh. Holzapfel, Telephon 63067. Herner Straße 88 und Großmarkt. Conntige Gemeinden Sonntag, den 22. März 1936. (Lohne Gewähr.) Ev.=Luth. Kreuzgemeinde Bochum. Kreuzkirche, Gahlensche Straße 146: So.30: Frühgottesdienst. Pfarrer Stallmann; 10: Hauptgottesdienst, Pfarrer Kerle; 11: Taufen; 11.30: KGD.: 15.30: Konfirmandenprüfung, Pfarrer Kerle. Mi 20: Passions= gottesdienst, Pfarrer Stallmann.— Gemeindeheim, Lutherhof: Di 20: Kirchenchor. Do 15: Frauenstunde. Fr 20: Jugendstunde. Ev.=luth.(alt=luth.) Gemeinden in Bochum: 1. Gemeinde, Kirche Dibergstraße 52: 15.30: Predigt und Konfirmandenprüfung. Sup. Ziemer.— 2. Gemeinde, Kirche am Hindenburgplatz:.30: Predigt, P. Greve: 11: KGD.: 15: Prüfung der Konfirman= den. Mi 19.15: Wochengottesdienst. Do 15: Frauenvereinsstunde(Generalversammlung)., Suseppegune. Evgl. Gemeinschaft, Aufernehungs= kirche. Alleestr. 48: So 8: Uebung ;I des Männerchors:.30 und 18: PreVdigt. Prediger Hang: 11: Sonntagsschule: 19.30: Jugendstunde: 15: in Witten, Augustaftr. 47: Previgt. Di 15: Bibelstunde in Eickel, Bonisatiusstraße 20. Di 20: Bibelstunde in Wattenscheld. Bismarckstraße 34. Mi 15.30: Religionsunterricht, Alleestraße 48; 20: Bibelstunde, Auferstehungskirche. Alleestraße 48. Do 15.30: Frauenstunde: 20: Uebung des Gem. Chores: 20: Bibelstunde in Witten, Auauftgnrggg.4 Freie evgl. Gemeinve, Rottstr. 34a. So.30: Bidelbesprechstunde:„11: Tonntagsschule: 18; Predigt, Prediger Reich. Mo 20: Chorprode. Di 20: Jugendstunde. Mi 20: Bibelstunde.— Gerthe, Gerther Str. 10: Di 18: Bibelstunde.— Hordel. Laakenbruch 60: Do 18.30: Gebeisstunde. Christlich=wissenschaftl. Vereinigung (Christian Science Society), Bochum, Emscherstr. 20. So 10: Gottesdienst; Bankdirektor a. U. 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Hausbaltungs- und Gewerbeschule die nachstebenden Lehrgänge: Dauer Schulgeld monatlich 10.—.4 1 Jahr .50" 1„ Wochen stunden Haushaltungsschule, Apt. s, 3 Schule für Kinderpflege= und Hausbaltgehillinnen...... 35 Lehrgang für Wäschenähen und einfache und seine Handarbeiten 24 Tageskurse. Halbjahreslehrgänge. Lehrgang für Kochen....... 10 Lebrgang für Backen 5 Lehrgang für Schneidern(Anfäng. und Fortgeschritiene) 12 Lebrgang für Wäschenähen... 12 Lehrgang für kunstgewerbliche Handarbeiten 7 Lehrgang für Bugein und Servieren 3 Abendkurse. Leyrgang für Kochen 4 Lehrgang für Wäschenäben.... 3 Lehrgang für Schneidern 3 Lehrgang für Bügeln und Servieren 2 Außer dem Schulgeld wird je nach der Art des Lehrgan es eine Aufnahmegebühr von.—,4.- bzw.— RM erhoben. Die angegebenen Schulgeldsätze gelten für sämtliche Schülerinnen. Anmeldungen werden in der Geschäftsstelle der Städt. Mädwenberufsschule, Wittener Straße 23, entgegengenommen. Nähere Auskunft ertein die der Schule. Sprechzeit Dienstags von 10—12 Uhr, Freitags von 15½—16½ Uhr. Bochum, den 24. Februar 1936 Der Oberbürgermeister 10.— 10.—— 6/67 .14 .— .— .— .50 .67 .50 .— ½ ½ ½ ½ Knabeninaliut Splelugge (bei Lüdenscheid). Priv. höbere Schule. Gesunde Lage Wald. Gebirge. Kleine Klassen. Förderung schwacher Schüler. Einholen verlorener Zeit. Prospekte durch Oberstudiendirektor Dr. Winter. Mäßige Preise. Fernruf Lüdenscheid 3633 Fachschule für Musik Seminar, ev. u. kath. Kirchenmusik, Opernschule, Orchesterschule Ferner Ausbildung in Solo- und Chorgesang und sämtlichen Instrumentalfächern Auskunft, Prospekte durch die Geschäftsstelle, Balkenstraße 34, Fernruf 20111/2706 Semesterbeginn 15. April 1936 Anmeldungen täglich. Entmottungskammer! Hauten leicht gemachl! Erteile gründl. Unterricht in Deutscher Kurzschrift und Maschinenschreiben bei mäßigen Preisen 100%igen Ertole T. GAS garantiert mit Ungezieter-Verlilgungs- Institut G. 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Wechsel- und Scheckbürgschaften sowie aus Garantieverträgen (§ 261bHGB) 243 188.70 Eigenelndossamentsverbindlichkeiten aus weiterbegebenen Bankakcepten 2502 636.50 aus sonstigen Rediskontierungen.... 5617 246.38 8 119 882. 88 43 047 993.82 52 472 770.50 Gewinn- u. Verlustrechnung am 31. Dez. 1935 Autwand Handlungsunkosten(einschl. Vergütungen) Steuern Abschreibungen auf Bankgebäude und Inventar Sonstige Abschreibungen u. Rückstellungen Gewinnvortrag aus 1934 Gewinn für 1935 Ein Inserat zur rechten Zeit hat keinen Kaufmann je gereut. Und inserierst Du im B.., hast steis Du viele Käufer da! senleurschule trotschnik. Meschinens— obilbau, Plogreugbau. ihm vngeben Aotetschat. un bsseh be gregh# Bauschule Steotl enectonm u. Lieee demm brehltakur Fefban## echerbetoe- Stant# ben Voninchestne Noch- und Tielbou, Moschinen-Bou. Betriebs-Technik, Elektro-Techaik. ng.-Koufmonn, Auo und flgzeug. Sov, Lebr-Werkstäten. Staatlich enockssnl.- Drochseches Friedberg i. 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Seine Augen gaben ihr Antwort, seine Augen, in denen all die bange Furcht und zärtliche Hoffnung, alles Mitleiden und Miterleben geschrieben Doch während Marias Seele stille ward, tobte in Andreas der Kampf zweier Pflichten.— Draußen am Bohrturm warteten auf ihn die Arbeiter, harrten seiner letzten Anordnungen, denn heute oder morgen mußte die Bohrung beendet sein und das Oelfeld erreicht werden, wenn sich die Berechnungen bewahrheiteten, die tüchtige Geologen angestellt hatten, da sie an den Nordhängen des Harzes Oelvorhandensein festgestellt hatten. Ueber sieben Monate schon kreisten die Stahlzähne in der Erde, unermüdlich, Stunde um Stunde, Tag um Tag. Und immer tiefer wühlten sich die Rohre in die Tiefe ein, bis die Ader erreicht und der Erde Blut in heißen Schlägen aufUnd hier lag sein Weib, Maria, und wartete der himmlischen Segnung, damit ihrer beider Leben in einem dritten Einheit werde. Still war Maria geworden, wie er an ihre Ruhstatt getreten, und alle Angst war gewichen, da er bei ihr war. Durfte er jetzt von ihr gehen, heimlich sich fortschleichen, wie von einer bösen Tat? Sollte ihr erster Blick beim Erwachen in fremde Augen fallen und ihre erste Frage nach seinem Weilen sein? Zwei Stimmen kämpften in seiner Seele. Er hörte die weichen Atemzüge Marias— er hörte das eintönige, schlürfende Geräusch des Bohrers und das gleichmäßige Surren der Motoren. Und ein dritter Klang gesellte sich zu. Laut und befehlend. Das schrille Klirren des Fernsprechers. Maria schlug die Augen auf und sah ihn fragend an. Da öffnete die Pflegerin die Tür und bat ihn zum Apparat.„Geh!“ sagte Maria leise. Und als er kurze Zeit später wieder ins Zimmer trat, unschlüssig und hilflos, da sagte sie zum zweiten Male:„Geh, Andreas. Sie ruft dich, unser aller heilige Mutter Erde!“ Der Burger war beim Turm, hatten sie ihm gemeldet. Dieser Kerl den er vor Wochen entlassen hatte, weil er seine Schnapsflasche mehr liebte als seine Arbeit. Der Burger, der schuld war, daß dreimal schon der Bohrer gebrochen, weil er zu schnell ohne Unterbrechung sich drehen mußte, bis er glühend ward. Der Burger, der damals mit einem Racheschwur gegangen war, daß ihn die anderen Arbeiter vor ihm warnten. Andreas fürchtete der Menschen Drohgerede nicht, aber für das bangte er. Wer es ihm nur gesagt, daß der entscheidende Augenblick nahe gekommen war und es dem Ende zuging. Durch eine Tat konnte das Unternehmen gefährdet werden. Andreas hatte den Turm erreicht. Zwei Arbeiter kamen ihm entgegengelaufen und brachten dest, gen zum Schuppen. Aus der Hütte der Bauteltung trat der alte Werkmeister Karner. ZHeggnpicht mehr lange dauern, Oberingenieur.„### suchung der Erdmasse beweist uns, buß Ihre V mutung richtig war, daß die Hauptquellen oberhalb unserer ersten Bohrstelle liegen würden. Eine Granitader hat die Arbeit etwas verzögert.“ „Schon gut, Karner; wo ist der Burger? „Er sitzt bei den alten Rohren. Ist anscheinend wieder betrunken. War nicht fortzukriegen. Ich hab's sogar mit Geld versucht. Zwecklos. Sie will Er soll mich sprechen, der Kerl, der!“ Andreas ging um den Turm, in dem die Maschinen unermüdlich die harten Stahlstifte in der Erde kreisen ließen. Wo die überschüssigen Gesteinsmassen in zähem Schlamme vom Wasser dahingeschwemmt werden, um sich in breitangelegtem Becken zu sammeln, saß Burger mit aufgedunsenem Gesicht und starrte in die Nacht. Als er Schritte hinter sich hörte, stand er auf und grinste Andreas mit zugekniffenen Augen entgegen.„Der Herr Oberingenieur persönlich. Bemühen sich, mich zu empfangen?“—„Still bist du! Du weißt doch, daß du hier nichts mehr zu suchen hast!"— hab ich zu suchen, Oberingenieur. Kann sie aber nicht finden, die Arbeit. Muß wohl ein bissel Feuer machen, daß ich besser sehen kann. Bin wie Ihr, Oberingenieur. Ich kenn mich aus!“ „Wenn du eine Hand rührst, du, dann schieß ich Isch hab nichts mehr zu verlieren, Ober. Schrill lachte der Betrunkene auf und rannte zum Turm. Andreas und die anderen stürzten ihm nach. Doch der war schneller. Wie eine Katze war er die Leiter emporgeklettert, die zum ersten Rundgang der Maschine führte. Der Arbeiter, der oben stand und die Beobachtung hatte, wollte Burger entgegen, doch der gab ihm einen Stoß vor die Brust, daß er hinterrücks abstürzte, im Sturze aber noch einmal sich an Brettern halten konnte, daß der Fall gemildert wurde und der Arbeiter nur leichte Verletzungen erlitt. Burger aber hatte, ehe noch die anderen zugreifen konnten, die Leiter zu sich empoxgerisseg, und den Auftieg dadur ciregbinzeg, Ja, Ober„lachte er schreiend hinau,„##6 kommt oder schießzt. Ihr spielt doch so gern mit „Nimm Vernunft an Burger!“ versuchte es Andreas noch einmal im Guten.„Du setzt nicht: deiner Arbeitskameraden Leben, sondern auch deines „Spiell Ja, Spiel ist alles. Kommt, ibe Feiglinge, und holt mich herab, der ich euch Angst in die schwachen Knochen jage, hahaha!“ „Du Schuft!“ Andreas schrie es hinauf in unbändiger Wut und versuchte an den Eisenpfeilern emporzuklettern. Karner kam von der Hütte gelaufen mit lautem Rufen. „Oberingenieur, schnell, zu Eurer Frau, das Telephonl“ „Solang der Kerl dort oben ist, gey ich reinen Schritt!“ „Zu Eurer Frau!“ schrie Karner, und die Arbeiter riefen es mit. Burger stand oben mit weit aufgerissenen Augen. Zu Eurer Frau, zu Eurer Frau“, taufe er, ließ die Leiter herab, stieg selbst herunter und trat zu Andreas, faßte diesen am Arm und sagte wieder: „Zu Eurer Frau!“ Alle sahen die Veränderung in des Betrunkenen Gesicht, Andreas glaubte ein Wunder zu sehen, in den Nacken, über die Stirn, ins Gesicht. Burger schien völlig nüchtern zu sein, nur eine große, namenlose Furcht sprach aus seinen Blicken. „Was ist mit... Eurer Frau?, fragte er. Andreas schwankte, ob er diesem Menschen sagen sollte, was in dieser Stunde geschah. „Ein Kind?“ fragte Burger wieder, eindringlich, fast flehend um eine Antwort. „Ja!“ sagte Andreas. Da zog Burger ihn zum Schuppen.„Schnell, schnell, fahrt, Oberingenieur, seid bei ihr, fahrt, fahrt! Ich bleibe hier... für Euch! Er reichte Andreas die Hand, die schwielige, schmutzige Hand, wie von einem inneren Zwang getrieben. Und als Andreas zögernd noch die Hand ergriff, da sagte Burger noch einmal— und diesmal männlich=fest:„Für Euch!“ Andreas schaute ihm tief in die Augen und fand darinnen ein Leuchten. Und es war ein fröhlicher Bub, der Stunden später in diese Welt trat. Der Werkmeister Burger wurde des Buben Pate, weil er des Oberingenieurs Freund geworden. Nicht weil er damals beim Aufbruch der Oelquellen durch sein schnelles und Mithelfen die Arbeit von Monaten gerettet hatte, sondern weil der Oberingenieur des Burgers Lebensgeschichte erfahren hat darinnen eine Stunde entscheidend war. Eine Stunde in der er zu spät ge kommen an das Bett seiner Frau, eine Stunde, die ihm alles genommen, was ihm lieb auf Erden gewesen, was ihn vorwärtsgetrieben hatte und ihm ein Ziel gab. Eine Stunde, da neues Werden aufsteigen soll in Freude und da das Weib, zu dem, der ihre Hände hält, sagt:„Daß du bei mir bist!“ Reichsautob ahn in herrlichster Landschaft unweit Rosenheim in Oberbayern Giaten un Kurg... kut, herzen, welt die Tore auf. das Jahr will uns in munterm kauf des Frühlings Boten bringen! Der krokus blüht schon unterm Schnee, Bald bricht er durch, suchhel, suchhe, und läßtt die knospen springen! Bald fallen aus des Herrgotts hand Schneeglöckchen an den waldesrand in zierlich weisem kleide: und sülbern, gelb und sammetweich blühn überall und überreich die Kühchen an der Weide! Und wenn die linden küfte wehn und über hang und Hügel genn und alle Gräser küssen, dann blüht es plötzlich über nlacht goldgelb und weist in heller Pracht von Primeln und narzissen! Die Wiese dampft im Abendrot, und wenn der kulpe Purpur loht in deinem Blumengarten; dann nimm den Spaten in die hand und laß das liebe Frühlingsland nicht länger auf dich warten. Wikindner * Dert falm mieerrurehr reden Von E. Haacke war ein prächtiger Bursch, der Flori, der , junge Gärtnergehilfe, das mußte ihm der Neid lassen. Kein Wunder, wenn die Passauer Madeln ihm verliebte Augen machten. Aber leider — und das war Floris wunder Punkt— war der Flori furchtbar schüchtern. Alle Welt weissagte, daß der Flori entweder als Junggeselle sterben oder einen wahren Drachen zur Frau bekäme. Der Flori schüttelte zu diesen Reden den Kopf und meinte, er habe überhaupt keine Frau nötig, solange seine gute Mutter und die alte Großmutter und endlich die Tant', die schon etwas altjüngferliche Res', ihn umsorgten. Weil aber die vier so gut zusammen lebten und gleichzeitig in gutmütige Spott über Floris Schüchternheit hatte ein Witzbold den Spitznamen„Der Mann mit den drei aufgebracht, den der Gärtnerflori sich lachend ge fallen ließ, und den er auch behielt, nachdem die Großmutter das Zeitliche gesegnet und sich für von E. Haacke Res' ein Witwer mit vier Kindern als glücklicher Ehemann gefunden hatte. d behoitselen sein Leben beschließen sahen. Als im Bayrischen Wald die Hannerl reuen daß du ein arms Madel nimmstl“ teuen, Jug du ein arms Madel nimmst! So war alles im schönsten Gleise; der beglückte Flori sandte umgehend seine Papiere, und das Aufgebot wurde bestellt. Alles ging gut, bis die Herzensfreundin der Hannerl, eines schönen Tages nach Passau fahren mußte und dabei ein Packerl“ für den Flori mitnahm. Die Hannerl hatte ihr die schönsten Rauchwürste für ihren Bräutigam mitgegeben, aber sie war nicht wenig betroffen, als die Lies' am späten Abend mit dem Paket unter dem Arm zurückkam und mit einem Gesicht, als käme sie geradewegs von einer Beerdigung. „Jesmaria und alle Heiligen“, sagte sie verstört, „is was passiert?“ Die Lies' sah ingrimmig vor sich hin: „Passiert is' scho' was!" erwiderte sie unheilvertkinbend. Und sie erzählte der todblassen Freundin, wie sie erfahren habe, daß man den Flori den mit den drei Frauen“ nenne. Auch in der Gärtnerei habe der Lehrling ihr das bestätigt und dabei aus vollem Halse gelacht. Und deshalb hab' i dein Packerl mit die Rauchwürst garnöt abgeben“, schloß sie endlich ihren Bericht. Der Flori aber glaubte zwei Tage später, der Himmel falle ein, als er einen Brief von der Hannerl erhielt, aus dem ihm der Verlobungsring herausfiel. Der Brief aber bestand nur aus vier Worten:„Aus is, Du Verführer!“ Schon am Nachmittag fuhr der so unerwartet Entlobte mit dem einzigen Zug, der von Passau in das abgelegene Walddorf führte, zur Hannerl. Als der Zug hielt, rannte der Flori wie ein kennen, daß etwas Schlimmes vorgefallen sein mußte. „Den Ring hast mir wiedergeben", brachte er nur heraus, und...... gerguen Pi, ege. bin für oan Mann mit drei Frauen, feet die Hannert schluchzend ein. Der Flori stand wie einer, vor dem der Blitz Verrückter zu judeln und zu schuhplatteln, Hannerl mit der einen und die Mutter mit der berum.„Und setzt sollis Böreg, engjichugeroge uns stbeit nachging. die still wieder ihrer Arbeit nachging. „Zu gern hätt i'Muatter mitg'nommen, wenn mir jetzt heirat'“, sagte sie leise zu dem Flori. „Aber i woaß nöt, ob's recht is...“ Der Flori nickte strahlend:„Mei Muatterl freut si ja scho auf euch zwoa“, erwiderte er lachend. „Und i erst recht, denn jetz' kann i doch bleiben wos i immer'’wesen bin: der Mann mit den drei Frauen." 9 „Raot der eniger Radt verhage., los Angeles aus der Europäer-Verspektive— Bei den Filmstars Wie die Erde um die Sonne, so dreht sich das südliche Kalifornien um seinen Mittelpunkt: Los Angeles. Es ist die Konjunkturstadt des Staates. Sie wuchs, indem sie ihre Nachbarn mit Haut und Haar verschlang und Hollywood samt Beverly Hills ihrem Stadtbild einverleibte. Sie hat die Nachbarn aber dauen können. Ein Katzenjammer ist zurückgeblieben: eine Stadt mit einer Ausdehnung von 450 Quadratbülbungen des Tadsch=Mahalz ein Eisalon bn gure farpzigen Wassernt“ Am Redentisch speist der Star, den auch der häufige Wechsel von einem Kult zum anden. rst gestern auf der Silberleinwand bewundert hat.(okat 11 ge Pallzickt ungerecht, zu hekgutten dat bel wild drest. man erst gestern auf der Silherleinwand bepundert hot, Die verschiedenen Restaurants gleichen regelrechten und in einer Nische bemüht sich eine Salonkapelle ehenso Praterbuden. Eines ist wie ein riesiges Rundhaus für krampfhaft wie vergeblich, gehört zu werden. Nachbarn aber nie ganz ver= Lokomotiven gebaut, mit einer richtigen Dampfmaschine e. i.,ählieben: in der Einfahrt; ein anderes, das derbe Hausmannskost gupreisen will, ist wie ein Gefängnis hergerichtet, Dabei ist es vielleicht ungerecht, zu behaupten, daß es in Los Angeles keinerlei Kultur gebe. An schönen Sommerabenden spielt ein recht gutes Symphonie=Orchester in der Hollywood Bowl, die fast zehntausend BeLuadrat= sost gupreisen Zeist, It H gezsengstetenpeine gergagzeihet, kustern und fische sucher faßt. Die Stadt hat eine wundervolle öffentliche Der Pazifische Ozean selbst scheint mit einem Fluch Bibliothek, und im Huntington=Museum in Pasadena Der Pagiftisch=,oxann“seinen#ein Zurchaus hängen einige der schönsten Gemälde der Welt. Aber bne hee h##er g eeschaiaesen bsaes ie biscl..id eis. gaeligte MoteEinhauf nur im Auto den Waptern des Prchmack perfpt werhr., Fischen geßt. Die Menschen in den Straßen snd im allgemeinen Suudgt bur iun v Ungsehung alen Gelchzos, Pertern, Vl, Zash.e ensach und ome seden Geichnag geteibet, Jcder trihgt, Imposant sind nur die ungeheuren, Zesläden, die es so ähnlich bis auf den CoteGesetzen der Natur, füß was er wil, ohne sich um die Norm zu kümmern. Lot 9, bergprsg /3. einegie, besiaone esehen,=srsgr. shmagt. und den Abdalonies eiteren, die einen, eis den Voaxlepards kann mon,jschgen an, feühen Rohmites Siedlung mit 22 Einwohnern Los Angeles ist die Stadt der unbegrenzten Möglichleiten, in der kein Unsinn zu unsinnig ist, und in der man das Staunen lernt, wenn nicht gar das Gruseln. man das Staunen lernt, wenn nicht gar das Gruseln. sich sonderbarerweise keinerlei Reklameschuoer vedienen, doch, im Widerspruch zu allen Ge Seine Geschhzte, ist die Geschichte jenes unerhörten ame: Aber kein Mensch könnte sie auch so übersehen. Wahre schmeckt, und den u#es. Se. rilanischen Ausschwitzgz, der jeder realen Grundlage Rerge aller erdenklichen, Obst= und Gemüsesorten türmen großen, barten veusret geichen, entbehrt, ein Ergebnis von hemzrungsloser Propa; sich, oft in bizarre Figuren geformt, auf zayllosen schone muschel gebettet in, und Sp. epmunglioser Brig; Benge ader eudeziüche,Ovzgur veigerheheg zahiligsen Khöipe Maichel Hetet urd de saunderlang nit dert, aber auch in hurgen Hosg, Steandpsana, und nsebog, ein Se iz,en den Porensezahr 75g 99. st, i. boot,, Fsepe, Eeize Hesg-t. us ister Igpov: Bahihanner gelost werden müienz, danit sie seder, anderen erdenlichen Aufnagung, seregz., Zoar Exgehnis, von hemmungstoser.„Proig sich, oft in bizarre Fiauren geformt, auf sse und Spekulgtion.„Vor ungesayt## Tischen. Nachts gießt sich feenhafte Beleuchtung einigen spanischen Franziskanermönchen die Läden denn natürlich wird man Tag und vit dem schönen, nur etwas langen Namen bedient. Keinerlei Glasscheiben oder Gitter trennen neben Damen in Straßenkleidern solche in Abendkleidern, aber auch in kurzen Hosen, Strandpyjamas und Stahlhammer geklopft werden müsen, damit sie jeder anderen erdenklichen Aufmachung sehen. Zwar (Ho, upie ein sHlchtes Natrschnißel schmecken, bestecht zwischen Helhpgod und Parsze, greger, etz den Gedanten kreit, ver auzitgegge efär e ganda, Hausse und enbe- un ue bbeg uer Abe ue, beng u ase gade Besaian der licheshesen uis cik voiz ie ihroeten den dacs Hehzshesleerege Getzäge Aate so buich unge ie Suaat de Auotez, Sepon i. Bonz de in deise verscherichen Hensse ven den Bosezgag, der bicht vsgernd hzer sangen Klopiarbeit davongesprungen Adwesentet wie in Los ungen. pooden ve Per nitc as Einwohnern dem heutgen SieralTeien Pssahrten für Automoble so daß die sein mag Auf dem Holhwood=Vonlepzard kgnn man Marlene trich Angeleg de Preiunenla“, wuchs es von einer dwerg: Straße. Eine große Zah, der Obstläden hat sogar an wpohl währ and schien verick gewosden Ail lerenz, ben Storcden Vberkang in Aulge. Diten Unsand hadben Ich auch mier., Vieige, Lihiben, Keuretiane zurch, Seluer Tafeln:„Lebe hier, in dieser herrlichen Stadt, die Expreß=Restaurants angepaßt, die die gewünschten sind offensichtlich von der Ueberzeugung durchdrungen, müller in Logn, Wia mit semn Lagaschalten Boshan heit aseas echasteg, Aesien sehähe sie Kersichs hachtce hihr in Asien ertische l Ergebnls emes nenumegenrzuye aa MiAade„# Senet iud eu figt, rischen eine bunge, Vaur a Ini, Peszeruus geie Eheons eunes beniomgge vag wichtlaste am Resaurant Wenig geisige Zersteuung ander in Iiuer langen, walenden Gapbergse, eine herice Die, Interesenten, wurden von ihnen mit riesgen vus wichtigste am Restaurant Wenig geltige Zerstreuung g. im Sportgstäm und eine vierte im Abendkleid, während Autobusen in diese Gegenden, geschleprt, pe Agenten Man kann von Santa Barbara bs. Lux Fexrnzus hen„.„In einer Stadt, die keine landschaftisfnrg, iicher, ge,; die Gastgeperin mundervol bestickte, Hausppsamas trug. — secheredungskaunk gewienter Agenten Grenge wanden und wied in gen, Sudaltornen, pein lichen Schöinhesen hat, und woss Vel=Freuzen her gez. Von den anwpergeg Heren trug en geizergise Frg, itige einziges Reitaurant finden, in den man eine wirklich nüse gibt, bleiben ZibE“ gh. 8e Herrikstr es in Zog watte— und das, war ein ausländischer Lakt„Alle KauLutobussen in diese Gegenden geschleppt, wo sie dem Man kann von Santa Barbara bis zur merikanischen. In Tromzugtseugr der Ueberredungskgart 9giziegter zgenten Grenze wandern und wird in ganz Sudralifornten kein lichen Posehie in eue, Spoutpe) aod), Chane, mes, gute Speisestanurgntg im Bespiel.“ Biekor Hugo: Angeles schlecht beselt. Die Stiadt st vol von Pen, Iinsen Site dioez urs shrischesel Salse osien. Auch 9. sa9;, fif bf Kalifornien allein hatte 62000 berühmig, Vestaurgg z, Arggepzäßef das„Vietor Pppgn;, Avgsten und Farntern aus dem Mittelpesten, die sich glänzten Hüte bloß durch Abwesenpeit. ber:. bo, lgo, Grurstzismagßein hate 62 000 in Los Angeles, po das Abendesen vro, Person 6 Mark sonisten,und Eisen zut Rabe gesetzt haben und nun. Am deutlichsten zigt sich sedoch an Setdöcdlich muelasene Grundstückzmnaler, die überat, ioset— wos natirich nichts an den Unsand dndert, im borzser patz se uit sich bealinieh folen. Sie aeben stoft. daß das große 2os Angeles troß btoz gen bun Kaufe, Versoup, Mieten, Pachen, diß es unter aler Kxik schmeckt, Deit= um sich porm vch Zangegelse alben möglichen Quacsalbern und Re sellen Anstrengungen als Weltstadt zu er stück angeboten zu bekommen. Los Angeles lag im Fieber eines abenteuerlichen Goldrausches— nur daß das Gold hier, im Gegensatz zum nördlichen Kalifornien,„Grund und Boden“ hieß. Es war das Ergebnis eines unerhörten, unglaublichen Reklamefeldzuges für das„paradiesische Klima Südkaliforniens“, die„märchenhafte Fruchtbarkeit des Landes, in dem Milch und Honig fließt“— und des Zauberwortes: Oel. In jedem Hof in Los Angeles wurde nach dem flüssigen Gold gegraben, überall begannen Bohrtürme here geshenlerhasen Arzie aeten dens Kinnel tehte nehilen„Tgüder demimenl ihre gespensterhaften Arme gegen den Himmel zu recken. Heute sind sie zum Großteil wieder verschwunden, so wie das ganze Spekulationsmanöver, das mit einem Krach endete. Ein Brief aus dem jahre 1918 Zusammenbruch Die Einnahmen der Stadt gingen zwischen 1929 und 1931 um 5 Milliarden Dollar zurück, die Exporte der landwirtschaftlichen Artikel sanken um 200 Millionen Dollar und brachten die kleinen Farmer auf ihren neugekauften„Ranches“, wie sie ihre winzigen Farmen stolz nannten, an den Rand des Bankrotts. Die fetten Konti der Banken sanken innerhalb eines Jahres um 250 Millionen Dollars. 1934 sah ein Zehntel der Einwohner arbeitslos. Trotzdem waren die Lebenskosten um 22 Prozent höher als 1914. Geblieben sind, von dem vielgepriesenen Klima angelockt, mehr über 75 Jahre alte Einwohner als in irgendeiner anderen Stadt der Welt und 18.500 Analphabeten. Geblieben sind weiter in der„Stadt der Engel“, die Armeen der Spiritisten, Astronomen, Wahrsager, Kartenaufschlägerinnen, Medien, Gedankenleser und=übertrager. Hypnotiseure, Handliniendeuter, Messias und Religionsstifter sowie mehr geheime Kulte und bizarre Religionen als in irgendeiner anderen Stadt Amerikas, Newyork nicht ausgenommen. Geblieben sind auch die verrücktesten, scheußlichsten und unsinnigsten Bauten und ebenso die ausgefallensten und merkwürdigsten Exemplare der menschlichen Fauna. werden. Herzlichen Gruß! S csese hislsc haicseslaece esheihe der 1. Arme bilbete, durch Neuwied. In ihm Gott sei Dank, daß Ihr wieder da seidl“ und Parschtertan, die fent geite geg“=Pheinz.“ Am„Kommt nur recht bald wieder.„Bleibt nicht so lange!“ Nachnitag sete das Rezinent über den Strom. zueh, derssaigeg, Höge, gaeg,)egernd. Kurz, es war ein Nur Stunden später erschienen die blaugrguen Fest— das Fest der Heimlehr. üniformen der Fransosen auf den Höhen. Jede Kompagnie trug große Fahnen— schwarzzügen des linken Rheinufers. meiß=rot. Die Bürgerschaft begleitete uns bis halbHeinz. Ein hoftheater Anno 1820 eigen des uinten Abeimuser. 0 dem Jeihg, weißergt. Die Bürgerschaft hegleisete uns, bis halb. Eiwas absonderlich ginges am Von dem, begeiterten, Empfaxs, und derz tiche wegs Neuwied und sah neugierig unserem Essen zu, das dershausen zu. Furst, Günther Friedrich, Carl wohl der Stadt Nezwied, an, das leste dentsne m. folgte. Eine Stunde Rast. Dann gungs nach Schwarzburg=Sondershausen, ließ seinen Landes! Regiment, das damals ienseits des Rbeines stand, zum folgte. Ene. Stunde Rast. Dann gings nac Schwarzburg=Sondershausen ließ seinen Lande seater in SonI. von ah neugigrig unsgrem, Essen zu, das dershausen zu, Furst Gunther Friedrich, Carl. I. woht der Stadt Rteuwieg, an vo, goof,„aruug num folgte. Eine Stunde Rast. Dann gings nach Schwarzburg=Sondershausen, tieß seinen Landeskindern Regiment, das damals igiise#s des Ryeinge######, y gzenturm Dortselbst brachte man uns Kaffee der ein Theater hauen das im Jahre 1820 eröffnet wurd berichtet nachfolgender Brief, den uns ein Leser zur Verfügung stellt.— Und so, wie dieser Abschied vor mehr als anderthalb Jahrzehnten einst für die letzten deutschen Soldaten unvergeßlich war, so erschütternd war der freudig=stolze Empfang, der vor wenigen Tagen den ersten deutschen Soldaten eines neuen, starken Deutschland bereitet wurde. Neuwied, 6. Dezember 1918. nun folgte. Eine Stunde Rast. Dann ging's nach Schwarzburg=Sondershausen ließ seinen Landeskindern Weißenturm.„Dortselbst brachte man uns Kaffee, der ein Theater bauen, das im Jahre 1820 eröffnet wurde. nach langem Marsch recht wohl tat. Eintrittsgeld wurde hier nicht erhoben. Die Frauen Vor uns lag die von wacke, der“ Porselungen fricten se Steimpse. Beaimn schen Heres(wie sie vom Arme=Oberkommando bezeich, beibe, Herrr, estchzte, ders ganzen Achend, Ferner lagen schen Heeres,(wie sie vom Armee=Oberkommande bezeich= hohen Herrn stand stets ein Tisch mit Ssche eien und Seschphe„ g iet wosdhen In, De icdten, ds leczte Beuige, Neagetz, ggest. Er waüchte den geigesesilen ges Cesel bes Geitern abend verleben wir ole ezehe,zegiung; das letzte Batailog, das noch sensetts des Rheinz, sand, guf, einem filhernen Teller upxeinneg, die Horeit, mit der ganzen„deutichen Armee das linke Rheinuser bei Die Zeitungen in Neuwied hatten es schon angekündigt, Dukaten spickte und den Spielern, deren Darstellung der ganzen deutschen Armee das linke Rheinufe Die Schlösser der kümsterne Neuwied. Die Schiffbrücke bei Brohl war, in der Er*. n e h e n u s s t r a m a d a r n e n w a r t u n g, d a ß k e i n e T r u p p e n m e h r k o m m e n w ü r d e n, s c h o n Wacklige, alte Häuser stehen neven untramovernen abgehaut worden, und wir mußten über Brohl— Pauten, die mit Lustaktliwpatitergiepegsg=gisg prag, Namedy— Andernach.— Weißenturm marschieren, nattet sind, Auf, den Hügeln von Rieveriy Hills gran= upvtedo.„udernach,gerschreitene“ Der gestrige gxen das letzte Bataillon, das noch senseits des Rheins stand, auf, einenz, sühernen Zeuer„upfelsinen, die Die Zeitungen in Neuwied hatten es schon angekündigt, Dukaten spickte und den Spielern, deren daß die Reste des stolzen Reginents, das sich rühmen Vm Einge vero,Hder beslamiere er mie diese den Rbein überschreisen würden. Es Lämmerte, schon, Bec.einmal vort“ rief er alsdann zufrieden nach der als wir das andere Ufer des Rheins erreichten. Immer Bühne. e farbenglühenden Gärten die Kastelle der King= um dier den Rhein zu Vberschrszeige(einhesgss Tag wieder bricht der Sturm von nenenz lgs, Ziu., Rachrzs auesenutz,in Schauspieler, seine, Pole nicht, hieß en Prva. v ertfwpeder v. rane en die otele der Line, wicd mir undergeßlich bleiben. Sein, Eindrücke aren Hberiönt den anderen.„Die Kgpelle spielt„Deutschgnd, gleig:„Astecde Bacse.— lernenlug, wie v. lichem Eis“, Blunentöpschen jeden übewäligeng,„Mehr, wie einmal haben mit de Trd, Deutschland über ales- und schwent ognn ein. Noch„Desz, Farsten. Pievungzsänsler wo ndbogenfenster und ein Balkönchen unter jedem zwei= nen in den Augen gestanden.„ einmal geht es im Parademarsch an unserem alten Ge= gische Kunstwarte, zu erzanten gein, liebling spanise „wax, wie die„BexIn der Eisel noch war die Bevölkerung sehr gegen 1935 nach Christo, mit Schießscharten für Armbrust= uns eingenommen. Das wurde anders, je mehr wir uns ee Spz, Müse.) Mlage aus der Well des Ferrde=zuserg, Hetsisek- euße, Scheins entflsehsen wick un Blage aus der Weitz des zigr gricht, Verarige Eigricke bleiben unergehsich. beißen ale Straßen„Voulevards“ und Sie siud unbeschreiblch. Doch willich es versichen, nacht Verlane. Ein Mann sest auf einer Weitigel marschierte. De Berge lagen von dichten Nebelr ab. Keist. AeanteV, Kast auir Lesdoer=chalggalke. Horsz rer. Hömann führt eine Tasse an M05 einmal geht es im Parademgrsch, gu unseren, alten Ge Etsege Kunstpogr“per, Szgggten, wpeißz, zin gewisser neral vorbei, der nicht der schlechteste, war. Er war ein scher. Er war. zgernsänger ung zugleich erster, Liebtüchtiger Führer und deshalb alle Achtung vor ihm. Die Bürgersteige waren dicht besetzt von Menschenmassen, um den letzten deutschen Soldaten ihre Dankbarkeit zu beweisen. Die Liebesgaben in großen Mengen Aepfel, Wein, alles das zeugte von großer Dankbarkeit, die die Soldaten aus allen deutschen Gauen nicht vergessen werden. Uns allen war es nach solch herrlichem Empfang klar, daß hier am Rhein die deutschesten aller Deutschen wohnen. Mit Musik ging es zugleich erster Mitten im Dialog rief ihm „Heckscher, das hast du ganz famos gemacht!“ In„Kabale und Liebe“ unterbrach er ihn einmal haber im Schauspiel. Hoheit öfter zu: mit folgenden Worten:„.. eia 87.6 Scerteteles „Heckscher, die denken hier, du bist bloß Schauspieler! Jetzt zeige ihnen, daß du auch singen kannst. Lege ihnen mal mit Schmalz deine Sarastro=Arie, hin Kapellmeister Hermstadt, gib rasch den Ton an!“ rabrohl ab. schsien, aler Deuzscherzrggerzz, Vl Bust, Zicgucg Langpest, sich, aber Durchlaucht, kam reoelgnitze Nebelmassen weiter durch die Hauptstraße, die einen Flaggenschhif die berühmte Kitzelszene. Damit hatte es folgende BeZegiments aufwies, wie ich ihn ger nicht schildern Konfte,„eicht wandtnis: Wenn die Handlung schleppend wurde, unterumhüllt vor uns und die Reste des stolzen Zegiments aufwies, wie ich, ihn gar nicht schisegeg Fenz. Vscht wandtnis: Wenn die Handlung schleppend wurde, un schlängelen sich durch das Brohltal dem Rhein ent= nur jedes Haus harte gertaggr, nein. jedes Vrltg, zeigte brach der Fürst das Spiel mit den Worten: gegen. In Brohl, das schön geflaggt war, konnte man Wilkommgrüße, Girlandepossen,„Die Phieggeger, eser„Kinder hört setzt auf. Kitzelt mir mal zuerst eige dbe, beohahd boezus Paske, Mit schmelternder Konpagne, errut holeben, und so gug a bort mit visgeagzosag, war eiser Henitert Gherstes aus ein überdies gußerbesenu bonenug auae, aste Aast ging g den Roen autag der Nauchz uos inr Hasiagd dunt Peutascd. Der auche Gaise ie gdezulsge Ksch, Mast hreiz. ie ale uis neiln. sen Mund—„Trinken Sie ausschligßlich, amerikant: Andernach. Dort wurden wir auf das berzlichste empe ter bresenr: n——.—. Krahnholz, wie vom Teufel gepackt, lachte, kreischte und den Kaster:. Flugzenge waien mit Rauchschrist., zangen, mit Blumen sonutsagen überschitef, Ueheral zogen...—, 1..ru..., schrse gotsämmerlich, sch lang zu Boden werend. rreisungen für Zahnpaste, an den Himmel, und nachts Triumphhogen mit Willkommgrüßen, ein Flaggenspiel„Ich liege bei einem Leyren in Leuariier. Seyr Hoheit wälzte sich vor Lachen: das liebe Publikum erkänden de mit Leugucgrist, daß Zoaretenforte u. und Häuserschmuck, ein„Winken mit Händen und Ta. freundische Leute, die alles mit uns tellen. Der Lehrer gmässerte sich königlich. Endlich gab der Fürst ein schentüchern, ein Zusubeln ohne Ende. hat auch einen Jungen im Kriege verloren. Zeichen. Darauf Trompetensianal. Jetzt mußten alle Wauch richtes Avoe war Gestern lag ich bei einem Odexpostsckretär— sehr aufstehen und dreimal„Bravo“ rufen, während der keine Leute— in Burgbrohl in Quartier. Derselbe Fürst Krahnholz mit Apfelsinen bombardierte. Hohelt heißt Schmitz und war früher in Bullay angestellt. gab ein Zeichen, und das Stück wurde zu Ende gespiell. allin selig macht. Kallfornische Rechitektur Vom Film hat man auch die Baukunft gelernt. Konditoreien sind blaue Windmühlen, deren Flügel sich herzig“ drehen; Benzinstatignen sind Pagoden,„Moscheen, spanische Missionen oder gar„getreue“ NachWir waren die letzten. Manch feuchtes Auge war uch in desemn und sengn Feriterstigen zu lehen— beige Leute.— in Vurfrighet in Hrsatp erngestenle; Bürkt, Sgbzhals vit ,Apfelsg pbezbar erise Ssel. viele sind nicht zurückgerehrt, seyr viele. heißt Schmitz und war früher in Bullay angestellt, gab ein Zeichen, und das Stück wurde zu Ende Diese Trauer ging aber unter in dem Freudensturm, Zwei Tage kleiben wir hier in Neuwied um dann, Gespielt wird schließlich auch heute noch in jenem der überall losbrach trotz der bangen Stunden, in der wenn die Franzosen kommen, wieder die Nachhut zu Theater, aber es ist lange nicht mehr so fidel! Erzienal Mütter, erzie Muß es die Daß wir als ziehen“, das hei zukünftigen Aufist ja wohl selb ihnen spielt von an die Berufsfre Probleme die g sich, vor allem helfen. Alles an „Deine Frai dir haben“, sagt Sohnes wohl m dabei bleibt es ein gewisser Re immerhin ist er Stellung— da ist er nicht ein man uns Mütt viel aufmerksam mann zu seiner kämpft und ein langt. Er sch zwischen Mutte die junge Frau tenem Alter vi drücken. Oder sie die letzten# Pflicht unter die alles verspi ein Rechts die jede Frau jede Frau die sich den F und solche, die eine Frau überhaupt die vermuten, die sich de die den Rosen denen der die dir erzähl dir erzähl Söhne im In Ehe ein wen oft nicht gan dazu, den Se zu betrachten sein Glück u Mutter auch wahr? Wie Sohn noch i den Mutter wisse Bequer so lieb und Anlage der leicht übertr Sohn kann aufmerksam. e Unbequemlie aus wichtige in seiner M Interessen, das Leben Solange da ist, wirk und Intere kommen. E tausend klei ihre Freude Nein, I Ritterlichkei wird diese über nicht der seine 9 mit jener hindern kör ter es war Mutter, al Beruf in Woche sche Wünschen, plaudert. des Kinde hinzuweise und seiner wir bei M klagen, ist Mütter, d wieder V eitr und eine weni Jede diese„Er schönsten Sohn mit ster Harn Wasl „Wal auf more ein wen Morgenst Stunde gen, Tag Ruhe ur noch da dem wir gewohnt Glas, ei Geruch Dab verabsch Zimmer rasch in Müllein weit au Tischch deshalb andern. pten, daß schönen nie=Orchesend Beöffentliche Pasadena lt. Aber plaglos, le Schöngemeinen der trägt, ern. Auf achmittag lbendkleimas und n. Zwar er Wettsung der ech völlige Marlene lover und en Filmnem Ateokal, sitzt ny WeisGroßzahl einen ihre bestenfalls luch einen Bei einem und das Charakter zug, eine eine dritte während mas trug. eine KraHast.„Alle ffen. Auch Gesprächsi verzwein, schließ. iden lang ienstbotendie Mode r kommen stlassen zu Heinz. .20 r in Sonarl I. von deskindern net wurde. ie Frauen en Musenim Beginn immer im ner männetts Platz, Neben dem keerschaumrner lagen Hoheit mit Darstellung iese Stelle n nach der st, hieß es die„Bervisser Heckirster Liebrief ihm und Aosute desreite MOOREN-AEILGR DES„SOONNNAER ANTEIGER 2. SLATT 11. WOCHE Erziehung zum Ehemann Mütter, erzieht eure Söhne zur Ritterlichkeit Muß es die Schwiegertochter so schwer haben? Daß wir als Mütter unsere Töchter„zur Ehe erziehen“, das heißt praktisch und geistig auf die großen zukünftigen Aufgaben und Pflichten vorbereiten, das ist ja wohl selbstverständlich. Aber die Söhnes Bei ihnen spielt von Anbeginn des„vernünftigen Alters“ an die Berufsfrage und alle damit zusammenhängenden Probleme die größte Rolle. Und die Eltern bemühen sich, vor allem zur Erreichung dieses Zieles mitzuese Deine Frau wird es auch einmal nicht leicht mit dir haben“, sagt man als Mutter des heranwachsenden Sohnes wohl manchmal in scherzhaftem Vorwurf. Aber dabei bleibt es auch in der Regel. Es spielt da schon ein gewisser Respekt vor dem großen Jungen mit— immerhin ist er ja schon in guter, verantwortungsvoller Stellung— dann meldet sich auch der Mutterstolz— ist er nicht ein prachtvoller Mensch? Ganz recht kann man uns Müttern nicht geben.„Meine Mutter war viel aufmerksamer“, sagt später einmal der junge Ehemann zu seiner Frau, die um ihr eigenes Lebensrecht kämpft und ein wenig Rücksicht von ihrem Mann verlangt. Er schafft dadurch eine ungewollte Rivalität zwischen Mutter und Frau, und in vielen Fällen wird die junge Frau auf eine„Erziehung“ in so vorgeschrittenem Alter verzichten und manchen Kummer unterdrücken. Oder aber— in sehr schweren Ealgr, in sie die letzten Folgerungen Zieben.„i, Mätter unsere Pflicht unter uns Frauen, daß wir Mütter unsere Es gibt Männer, die alles versprechen und solche, die vorsichtiger sind, als die jede Frau verfolgen, und solche, die glauben, daß de Se er Pehe esien. Gehleszug aie bernten, GHeiten; die vermuten, daß jede Frau in sie verliebt ist und solche, die den Ager Wiat zum ersen Scheitk sesl. die dir erzäihlen, wie wundervoll sie selber sind. B. K. dir erzählen, wie wunvervon sie gelber sind. P. K. on de Sechr tuch als den Kelsiten Lader, aie wahr? Wie oft erlebt man es, daß der erwachsene Sohn noch in tausend Kleinigkeiten sich von dergalternwisse Bequemlichkeit, die jedem Prnp, der patzrägen so lieb und beimlich wgantz, vorr alem der Männerl) Sohn kann seine Lauf=Peporaturen, die notwendig Uinbenuemlchtesten damit verbunden fund. Ee ist weit. aus wichtiger, daß er sich danach erkundigt, ob es nicht in Sarste dar asie hasielce elsch tausend kleine Aufmerksamkeiten zu sorgen, und das ist ihre Freude— was braucht sie also mehr? Nein liebe Mütter, erzieht eure Söhne zu mehr Mutter, als wenn ihr Sohn, der sonst stets von seinem in Anspruch genommen ist, ihr einen Abend der Dae Sasiak, ber aud eien) Secde, acher Ashgesen d seinen, Fernt vornehmich bei sungen so häusig belagen, it la le Oit mic, Riczsichtnahne und Liebe immner keit und müssen sich darüber klar sein daß sie damit biese„Erisehung zur Ehes finden, und sie wird den ster Harmonie lebt. Die deutsche Frau dankt ihrem Führer wieder zurecht und glätten sie. Bald herrscht ruhige und freundliche Stimmung, die ein aufgeräumtes Zimmer ausströmt. Wollen wir noch ein übriges tun, dann decken wir rasch den Frühstückstisch im Erker und haben es am Morgen dann ganz leicht, die restlichen Vorbereitungen für eine gemütliche halbe Stunde zum Frühstück zu erledigen. Nur in solch angenehmer Umgebung, ohne das Gefühl der Hetze kann die erste Stunde des Tages die Grundlage für ein freudiges, erfolgreiches Schaffen im Hause und im Beruf bilden. NSDAP.-Bildpresse stelle Wenn wir rückblickend auf die Entwicklung de Mode schauen, sehen wir, daß die halsfreie. 9 des Mannes immer nur von kurzer Dauer war. Würde eines umblegufer unH apgshagie, des Adamsapfels zu verkünden hat. *; gar nicht mehr hören, welche Weisheiten der Besitze Deuische vial urmc Fickter Gerikt Caralt! Genan ie berigge P# 8,S Mähem eken ch Hr 3krau und Mutter harren lehrt dich Kochen Nähen, Adamsapfel zeigen. Sie liegt nicht allzu lange zurück, die Zeit, als noch in Unterprima sitze und Hausaufsätze zu machen habe. In einem dieser Aufsätze schreibe ich den mir schlicht, einfach und selbstverständlich erscheinenden Satz: schönste Beruf der deutschen Frau ist Hausfrau und Mutter zu sein! Und damit habe mir die Sympathien von Fräulein Dr. Hanffstängel verwirkt und ich gehöre zu den nationglsoziahistischen, Schülerinnen, die für ewige Zeit erledig. sino, die sich auf Grund ihrer gesunden, unverbildeten Anschauung bewußt aus jenem Kreise ausgeschaltet haben, die nichts zu wissen scheinen von der Gleichberechtigung der Frau, ihrer neuen Aufgabe in diesem, von volksfremden Män„Bals, ihr woll hetraten und gur Kinder heen, men, der Gedanke ist ja grotesk!“ Sie lachen„Ist es nicht so praktischer? Das Geld, was wir verdienen, gehört uns, wir wollen leben! Unser Körper, unse ben, unsere Wünsche gehören uns und wir verfügen darüber, wie es uns gefällt! Ehe bedeutet Spgpg, einschränken müssen, Kinder bedeuten eine Last, gönnen uns nicht mehr Zeit unserem eigenen„Ich“ zu leben. Liebe, Familie, Ehe sind eine reine Privatangelegenheit geworden, um die sich der Staat nicht zu kümmern hat, dem jeglicher Einfluß abgesprechzegn, wid. Zerrüttete Ehen und Kinderelend sind der„Erfoig“ dieDiese Dinge erlebten wir jeden Tag, bis die nationalsozialistische Revolution die Möglichkeit gab, die Frauen wieder den Weg zu ihrem Volke finden, sie wieder Mütter sein zu lassen, die im Muttertum die Quelle aller lebendigen Natur und Schöpfung achtet und ehrt. Und der Staat hilft dir dabei, deutsche Frau und Mutter. Sie schickt dich in die Reichsmütterschulen und weiht dich ein in die Aufgaben, die deiner als zukünftige Hausfrau und Mutter harren, lehr Stopfen, Flicken, die Pflege des Kleinkindes, macht dir den Weg in die Ehe leicht und schenkt dir die am Kinde wieder. Schickt dir, Wöchnerin, ehrenamtliche Haushaltshilfen, um dir die Arbeit im Haushalt abzunehmen. Ist es nicht ein wahrer Himmelssegen, wenn du weißt, daß da jemand ist, der daheim für alle kocht, die Kinder versorgt und beaufsichtigt, nach dem Rechten sieht und den kleinen Erdenbürger und dich, Mutter, in einem sauberen und gepflegten Heim empfängt. Und wenn du nach eines Jahres Lasten, Sorgen und Mühen in einem Müttererholungsheim in Sonne, und frohem Spiel Erholung findest, ist nicht eine schöne Ruhe in dir, die Deinen zu Hause wohlversorgt zu Beruhigt es nicht, wenn du weißt, liebe sorgenreiche Mutter, daß da noch wer ist, der dir hilft die Not zu lindern, daß da Frauen sind, die in langen Abenden Hemdchen zu Hemdchen, Kleider zu Kleidern, Strumpfchen zu Strümpfchen legen, für dein Kind arbeiten, die in rührigem Sammeleifer Tüten um Tüten zusammentragen, um dir die Sorge um das tägliche Brot abzu nehmen! Denkt an die Ehestandsdarlehen, die ja der Frau erst die Möglichkeit geben, durch Heirat, ihgen eigentlichen Beruf zu erfüllen, man müßte die unermüdliche Aufklärungsarbeit nennen, durch die die deutsche Frau zur wirtschaftlichen Hausfrau erzogen wird und nicht zuletzt das ganze große Gebiet des Erbgesundheitsrechtes um die Leistung des Dritten Reiches zu würdeutsche Frau und Mutter, denke daran, daß dein Führer es war, der dich wieder zur Frau und Mutter Bekenne dich mit freudigem Herzen am 29. März zu der unbedingten Gefolgschaft zu Adolf Hitler! becorgen Die Achillesferse des Mannes sitzt am Halse. Diese Was Duheute kannstbesongen. Nehauung, eArf,a eaer Se rüi demn Soseriaunten Adamsapfel gezierte Hals des Mannes ist immer Wenn Eva schon im Paradies den Apfel der Erkenntnis als erste nahm, so muß es Adam aber doch nach einer alten Sage— der Apselbuten nicht im Hale Die Achlesreise Des Piarnies *“ met#rück an die Backfischzeit, in der „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen“, denn auch der nächste Tag büise und mi Sanelatg, seiheidher baichr Khalichk Glas, ein Konfekteler, und über alem der unangenehme Geruch von katter Zigarrenasche, wenn sich die Gäste Ttschchen stellen wir mit Leichtigrei, wien.. ben, denn sonst wäge prgg apfel setzte der Herrenmensch den steifen Leinenkrage Mit einem Holtersz en Vorhang der Wärde über Die Romantik schwindet. Wir denken voller Wehmut zuruck an die Bagsi#####, in der der hohe Kragen als hehres Symbol edler Männlichkeit unsere Herzen in Pvester, man sch einen folchen Helden ohne Kragen Man sagt immer, daß die Liebe in unserm Zeitalter an Wert und Inhalt verloren habe. Sollten hier vielleicht geheimnisvolle Beziehungen zu dem weichen niederen Kragen der heutigen Herrenmode am Wirken Ragt nicht der Hals eines Mannes aus diesem niedern Kragen heraus wie ein einsamer Blumenstengel Und reizt nicht der sichtbare Adamsapfel, der beim Sprechen und Schlucken sich in rhythmischen Figuren seiner Selbstzucht, seiner Fehler, ja, wegen talität; aber man muß ihn lieben trotz seines nun einmal vorhandenen Adamsapfels. Sollten die Anhänger des weichen, weiten Kragens, Ansichten und Meinungen ragen. Bist du auch„frühlingsmüde“ Haustrau: ing, do„hasktr is udl Mun wacht gge. dr nicht aus dem Körper, man ist„frühlingsmüde“! shehe sehe Kreuz selbst gar nichts Auch die Ischiasschmerzen, die durch eine Entzü dung des Ischiasnerven bedingt werden, und die so besonders gern im Frühling auftreten, können Ursachen der Kreuzschmerzen sein! Aber die Kreuzschmerzen, die die Frühjahrsmüdigkeit besonders bei der Frau hervorruft, die haben meist tiefe Gründe. Sie sind, das, erste Warnungssignal für einen allgemeinen Schwachezustand des Körpers. Die Muskeln sind schlapp geworden, Verlagerung und Entzündung der Gebärmutter und ihrer Umgebung können die Ursache sein! Hier muß der Frauenarzt zu Rate gezogen werden, durch Diathermie. Massagen usw. kann man da helfen, allerdings muß jeder Fall individuell behandelt werden! Wenn man den Körper allgemein im Frichhzng, auffrischt, dann vergehen auch oft diese lastigen Die vielen Kopfschmerzen kommen auch oft von den müdungsgiften, die im Körper kreisen. Möglichst viel frisches Obst und Gemüse, Wanderungen in der frischen Luft und sachgemäße Atemübungen sind die besten Helfer der Aerzte. 4 4 Die Schx Serh Haus Hans und Erich sind zwei unzertrennliche Freunde, mal muß er etwas ganz besonderes im Schilde führen, Gefangener: ins und Erich hohen sich ein gemeinsames Weekend= denn er läßt nicht locker. haben?“ Von Thaddea Cidlewika durfte nicht kommen Frau Bender hatte abends Gäste. Man saß in der Der Schlauberger Gefängnisdirektor:„Ich, harf„Ihnen vor Ihrer Frag, Bender hatte abends Gäste.„Man satz in deHinrichtung geben, was Sie sich wunschen. Haben Sie Diele. Plötzlich hörte man oben im Schlafzimmer der halamd Muenschs“ Kinder das Trippeln kleiner Füße. einen besonderen Wunschs“ a, kann „O ja, Haus und Ersch haben sich ein geneinsames haus gebaut, in dem sie sich ausnehmend wohlfühlen. Kein Streit, kein Neid, ein Herz und eine Seele. Zu Ostern fuhren sie wieder zusammen zum ersten Male im Jahr in ihr Weekendhaus. Es gab allerhand zu richten, auszubessern und zu hämmern und zu streichen. Erich rührte die Farbe, Erich segte die Stuben, Erich sägte Holz, Ersch schuftete und schwitte, Hans „Sitzt du gut, Hans?“ „Ausgezeichnet!“ Mehr ist aus ihm nicht herauszubringen. „Aber gestern bist du doch besser gesessen, Hans?“ Hans blickt vom Buch auf und meint langsam: sch sitze heute besser.“ kann ich eine Flasche Moselwein Möchten Sie Gefängnisdirektor:„Selbstverständlich. einen bestimmten Jahrgang haben?“ Gefangener:„Ja, Jahrgang 1975.“ „Nein.„Ich sitze hheute wbesser.“ Unmöglich „(iast un maiter Erich rutscht auf einem Hafz,„Man sollte sich immer so kleiden, wie man pekulz Erich schuftete und schwitzte. Hans Dann liest er weiter. Erich rutscht auf einem Wo#g ntär dazu in der Lage ist.“ hingegen saß auf der Bank vorm Haus. Hans ließ sich klotz herum und beißt an seiner Pfeife, er scheint wie Gewiß— ich bin aber nun mal kein Anbänger die Sonne auf den Rücken scheinen, Hans las ein Buch. ein Vulkan geladen. Bereits zum dritten Male ist ihm der Nachktkulturs: „Hans! Mensch!" die Pfeife ausgegangen, was sonst nicht vorzukommen Hans blickte sekundenlang vom Buch auf, nickte mit pflegt. Anders gemeint Kinder das Trippeln kleiner Füße. „Pst“, sagte Frau Bender,„die Kinder werden sogleich ihr Nachtgebet sprechen. Ich habe immer so ein Gefühl der Andacht, wenn ich das höre. Wir wollen mal lauschen!" Einen Augenblick war alles still. Dann kam mit einem Male von oben eine helle Stimme:„Mutti, Willi hat'nen Floh gefunden!“ Freigebig Auf einer kleinen Station wirft Felix Knoll im Moment da der Zug abfährt, ein paar Apfelsinenschalen auf den Bahnstelg., 1. gwatze hreßt in ml. Der Mann mit der roten Mütze droht im Vorbeidem Kopf und las weiter. Erich war empört, dann aber erhellten sich seine Mienen. „Was liest du da, Hans?“ „Ein Buch!“ „Wohl sehr interessant?“ „Sehr!" „Bald fertig?“ Ruger“ Am nächsten Morgen ging dasselbe Theater wieder an. Hans stand spät auf, setzte sich auf die Bank vorm Haus, nahm sein Buch und las. Aber heute war Erich „Sag „Jas“ mal, Hans—“ „Wie mag es wohl sein, wenn man auf einer frischgestrichenen Bank sitzt?“ Hans sagt, ohne vom Buch aufzusehen: „Das mag nicht angenehm sein.“ „Glaubst du?“, gröhlt jetzt Erich los. Hans nickt: „Besonders, wenn man eine neue Hose an hat!“ Erich schlägt sich auf die Schenkel vor Vergnügen. „Da magst du recht haben“, meint Hans ruhig. Da kann es Erich nicht länger bei sich behalten. Er „Ziehen Sie alles selbst, was Sie da auf dem Ge= fahren:„Sie, unser Vorsteher will das nicht haben!" müsewagen haben?“....„Na schön“, ruft Felix lachend,„dann verteilen „Nur heute. Sonst habe ich einen Ziehhund.“ Sie es schon an die unteren Beamten!“ olA PSIE EUNVE nicht empört.„Im Gegenteil.„Er kam zur Bank ge„Da kann es Erich nicht länger bei sich behalten. Er schlendert, schob sich einen Holzklotz hinzu und naym schlagt einen richtigen Purzelbaum vor Freude im Gras darauf Platz. Hans las und las. Erich musterte belustigt den Freund. „Schönes Wetter heute!“, meinte er endlich. Hans nickt. Hans liest weiter. „Das Buch ist wohl sehr interessant?“ Hans nickt. Aus ihm ist heute keine Silbe heraus= meint: gübringen. Sonst bemüht sich Erich nicht darum, diesKaum glaublich Kreuzworträtselflechtwerk In die leeren Felder sind KreuzworträtselZwölfjähriger Tokerkönig In Louisville im Staate Kentucky fand die diesjäheige Pokerkonkurrenz der Vereinigten Staaten statt, bei der sich 800 Personen beteiligten. Zum allgemeinen und u g. 2c Hat hast miraen Li: Gank „Du, Hans! Ich habe heute morgen— die Bank, auf der du sitzt— frisch gestrichen!" A, In vir leeren gelder si. Er tanzt lachend vor Vergnügen um Hans herum, wörter nachstehender Bezeichnung einzuflechten, Doch Hans blickt wieder kaum vom Buch auf und zu denen telweise die Buchstaben bereits ein„Das weiß ich doch.“ gezeichnet sind. Es sollen in diesem Flecht„Und trotzdem hast du dich auf die noch nasse Bank werk vorkommen: Blutgefäß; die Stadt mit se. der Erinnerungshall an die Befrelungskriege „Warum nicht! Ich habe doch deine neue Hose 1842 bis 1863; sagenhafte Königin aus vorangezogen!“ christlicher Zeit; tärkischer Männerruftame; Bezeichnung eines reißenden Tieres in der deutschen Sage; Tageszeit; asiatisches Hochland; Gelübde; die Kammlinie eines Berges! ein Gebäude der„Umwertungen"; alttestamentliche Frauengestalt; athenischer Staatsals eben mann und Feldherr; rechter Nebenfluß der aber wahr Erstaunen war es ein zwölfjähriger Schuljunge namens Arbeit war die lose Erde herausgeschafft, und Donald Fletter, der den ersten Preis gewann. Es ge, die Nachbarn auf dem Grund angekommen waren und Lahn; der Mörder Kotzebues. lang ihm, auch noch die ausgekocktesten Pokerhelden zu nach Pats Leiche suchten, da trat der aus dem Gebüsch bluffen und ihnen bei dem achttägigen Turnier 4681 und bedankte sich bestens bei ihnen, daß sie ihm ein Jweisilbig Dollar aus der Tasche zu ziehen. Dazu erhielt er neben gutes Stück Arbeit abgenommen hatten. dem Titel eines Pokerkönigs eine Geldprämie von weieren 2000 Dolar. Von der Jimme beiört Dac Bahr dac nicht wachson mil! Wenn Sie einen Gatten suchen dann werden Sie bal Baby, aus mian wbachlten woir: Telephonistin. Denn dieser Beruf scheint für EheFrau Johanna Erikson aus Lund in Schweden hat kandidaten besonders günstig zu sein. Die Londoner Was der Dichter Quelle nennt, Schnell mit Tuxngerät verbinden! Ostseeinsel wird man finden, Die als Kurort mancher kennt. vor fünf Monaten ein damals genz gormal jungen BeJahre in Kind zur Welt gebracht, das Telephonverwaltung hat festgestellt, daß ihre junge amals ganz normal schien. Inzwischen hat sich aber amtinnen kaum länger als durchschnittlich sieben Jahr herausgestellt, daß das Kind nicht größer wird. Bei im Dienste bleiben; danach verheiraten sie sich. Es seiner Geburt war es 54 Zentimeter lang; in den gan= scheint, daß die Männer sich leichter durch eine schöne zen fünf Monaten ist es nur einen Zentimeter größer Stimme als durch ein schönes Gesicht verführen lassen, geworden und hat auch nur wenige Gramm zugenom= und wenn so zahlreiche Telephonistinnen einen Gatten men. Dabei ist augenblicklich sein Gesundheitszustand finden, so deshalb, weil sie von Berufs wegen gezwungen ausgezeichnet, so daß die Aerzte und die Mutter vor sind, ihre Stimme und Sprechweise zu kultivieren. einem Rätsel stehen. Wahrscheinlich ist der Wachstumsstillstand des Kindes auf eine Drüsenstörung zurückzuführen. Silbenrätsel Bekanntes Volkslied Was kostet die Monarchie! Aus den vorstehenden 41 Silben sind 15 Wörter getgedruckten Buchstaben ergründen. Eine Air zeu Griechenland“ nehenßef 3 Mil, von unten nach oben gelesen, den Beginn eines ber Bahr, Die Hochgebirgstour Ein Herr und eine Dame treten am frühen Morgen bei schönstem Wetter eine Tour ins Hochgebirge an. Während des Aufstiegs schlägt das Wetter indes um. Blitz, Donner, Hagel, Regen, Schneefall, Sturm überrascht die Bergsteiger, die dadurch in eine äußerst gefährliche Lage kommen. Hatten sie es doch trotz aller Ermahnungen unterlassen, das bei einer derartigen Tour —e Nötigste mitzunehmen. Um was es sich gehandelt, Aus den vorserze und pierte Buchtaben Pörter a— a— ben— bi— chi— den— di— e e1— 6l— 1el— 1— in— 1s— ken— ko 1a— la— las— na— 10— 10— n0— n n0— re— ser— 81— 30— 30— 30— spa ster— tas— ten— ter— tri— ur— vI van— ue Album der„Verbrecherfeinde“ und auf die 3de verfal= sionen Drachmen kosten wird. Diese Summe muß näm= kannten Voltsliedes wiedergeben.— Bedeutung der Die Newyorker Gangster sind, auf die Joee versu.= lich aufgewandt werden, um auf, allen öffentlichen Ge= einzelnen Wörter: len, ein Gegenstück zu dem Verbrecheralbum der Newyor= häuden die republikanischen Inschriften und Wappen ker Polizei, und zwar in Form eines Detektivalbums an= in monarchistische Embleme umzuwandeln und die Repu Bergmannsort im Regierungsbezirk Krnsberg zulegen. Bei einer Razzia in einem Verbrecherviertel blik=Stempel in königliche auszuwechseln. ist dieser Tage der Newyorker Polizei eine große Kartothek in die Hände gefallen, die nicht weniger als 6000 wohlgelungene Photographien von Polizisten und Kriminalbeamten Newyorks, vom Polizeipräsidenten angengen bis zum kleinen Vorstadtdetiktiv, enthielt. Ganz Umzug „Was, Sie haben Ihre Frau zum Fenster hinausgeworfen?„Das ist ig geradezu unglaublich! Was Tel des Rheinischen Schletergeblirges a a 2 k n * 7 V 0 nach dem Muster, der so gefürchteten, Verbrecheralben geworfen?„Das ist ja geradezu unglat waren auch hier bei den einzelnen Pyotographien die haben Sie denn darauf zu entgegnen:.###itt genauen Personaldaten der abgebildeten„Verbrecher=„Ach, Herr Richter, ich hatte doch wirklich gar nicht Schiffssignal feinde“ angegeben. Wie die Polizei feststellte, stand die mehr daran gedacht, daß wir vor acht Tagen vom ErdInsel am Eingang des Meerbusens von Neapel Bürinergerdt ses Detektivalbum allen Mitgliedern der Newyorker geschoß in den ersten Stock gezogen waren. Unterwelt jederzeit gegen ein geringes Entgelt zur Ein= Berschnut sichtnahme zur Verfügung und es wurde auch von dieser Berechnung Möglichkeit reichlich Gebrauch gemacht. In einer einzigen Der eine sagt:„Lang haben wir uns nicht mehr Bühnenwerk von Goethe— Woche wurde dieses Detektivalbum von über 600 Gang= gesehen!“ stern besichtigt, die hier offenbar feststellen wollten. ob Der andere nickt:„Stimmt. Mit Zinsen sind es ihnen schon ein Mitglied der Newyorker Polizei auf der genau 23 Mark und dreißig Pfennig lang.“ Altstallenlsche Göttin Spur sei. Die Auffindung dieses Detektivalbums hat Spur sei. in ganz Amerika großes Aufsehen erregt, da man glaubt, daß auch in anderen Städten von den Verbrechern ähn„Wir liche Kartotheken über ihre„Feinde“ angelegt worden im Eisenbahnabteil. sind. Im Abteil Jehr wichtig: Geschiedenenringe! Man kennt die Störungen, schreibt der Matin", die die Ehescheidungen in den gesellschaftlichen Beziehungen hervorrufen, und wieviel Sorgen sie den Damen es Hauses bereiten. Es kann vorkommen, daß eine Wir gehen vor die Hunde!“ sagte ein Schwätzer Rassaels Gedurtsort Eisenbapnavreil.,„Das Land ist bankerott, und die Aussichten sind schwärzer als je! Oder ist hier jemand, so frage ich, der einen Lichtstrahl sieht?“ „Ja“, sagte einer der Mitreisenden. „Inwiefern?“ fragte der Schwätzer. „Weil ich an der nächsten Station aussteige!“ Deutscher Fluß Mollensieinscher Aoneral des Die holde Gattin Ein Ehepaar wanderte nach Amerika aus. Bei der junge Frau nach ihrem Manne gefragt wird, von dem Ankunft sagte der Beamte, der den Paß prüfte, zu dem sie seit Monaten geschieden ist. Es gibt keine Anzeigen Ehemann:„Ja, der Paß scheint in Ordnung zu sein, anläßlich einer Scheidung, so wie es für andere beson aber wie wollen Sie denn beweisen, daß diese Dame dere Umstände und Wendungen im Leben Sitte ist. Nun Ihre Ehefrau ist?“ konnte man seit einiger Zeit in gewissen Pariser Salons“„Mein lieber Mann,“ meinte der Ehemann,„wenn die Beobachtung machen, daß Amerikanerinnen am klei Sie beweisen können, daß sie's nicht ist, dann kriegen nen Finger der rechten Hand ganz dünne Ringe aus Sie von mir zehn Pfund!“ Platin tragen, eine Erfindung der Juweliere auf der anderen Seite des Atlantischen Ozeans, den Geschie= Zum Abgewöhnen denenring. Dieses Schmuckstück verrät, ohne daß man eine weitere Auskunft nötig hat, daß seine Trägerin aus dem Stand der Ehe„entwichen“ ist, und verhindert Mißriffe und Fragen, die auf der einen wie auf der aneren Seite peinlich berühren würden. Einer, der lich zu helten wußle Ein Ire hatte irgendwo für eine gewisse Summe die Ausschachtung eines Brunnens übernommen. Nachdem er schon eine ansehnliche Tiefe erreicht hatte, fand er eines Morgens, daß die Brunnenwände eingestürzt waren. Er sah sich vorsichtig um, und da er nlemand in der Nähe entdeckte, hängte er seinen Rock und Hut neben dem eingestürzten Brunnen auf und versteckte sich in einem Gebüsch. Bald entdeckten die Nachbarn den Brunneneinsturz, und als sie Pats Rock und Hut gewahrten, erschraken sie. Sie machten sich schnell ans Werk, den Verschütteten auszugraben. Nach ein paar Stunden tüchtiger Das wird ihn schon heilen!“ Ein verglaster Schrank Kurort in der Schweiz Sächsischer Badeort Wurf= und Fangseil Amtmann Maort Plätteisen Kirchenchor Pergamon Brander Mantus Buchstaben=Quadrat Werden die Buchstaben des Quadrates richtig geordnet, so entstehen acht Wörter von folgender Bedeutung: Mädchenname, Himmelskörper, Pflanze, Werk von Richard Wagner, Land in Europa und je eine Stadt in Südafrika und Syrien und eine preußische Provinz. Nach richtiger Ordnung der Wörter nennt die Diagonale von links oben nach rechts unten den Erbauer eines Luftfahrzeugs. Sprichworträtsel 1. Wo Hochmut aufgeht, geht das Glück nieder. 2. Aller guten Dinge sind drei. 3. Es ist bös essen, wo kein Brot ist. 4. Es können nicht alle alles. 5. Mancher kriecht und kommt auch zu nichts. 6. Ißt er denn mehr als vier Klöße? 7. Man muß nicht alles essen, was ins Maul fliegt. Einem jeden der vorstehenden sieben Sprichwörter entnehme man ein Wort. Miteinander vereint, ergeben diese Wörter wieder ein Sprichwort. Kombinationsaufgabe Aus den nachstehend zusammengestellten Wörtern bilde man durch Umstellung der Buchstaben immer ein neues Wort von der angegebenen Bedeutung. Die Anfangsbuchstaben der neugebildeten Wörter nennen, richtig geordnet, einen Komponisten.— Man bilde aus: Meist, Loch, neu— eine Stadt in der ehemaligen Provinz Posen Lesen, die, in— Ort in der Schweiz An, grub, Vers— eine Stadt in Württemberg Stets. Holz, Reibe— eine Pflanze Ur, Made, Aster— Landschaft in Spanien — Stadt am Rhein — Land in Europa — Hunderasse — Stadt in der Provinz Sachsen — Stadt in Bayern — Stadt im Bezirk Potsdam Auflösungen aus der vorigen Nummer Kreuzworträtsel: Waagerecht: 5. Adam, 6. Udo 7 Ur, 2. Die Pörter sind setztsch, e,.; 8. Leag, 10. Urne, 13. pr, 15. Red, 16, Erle.— Senkrecht: schieben, daß zwei benachbarte senrrechte 1. Bad, 2. Base, 3. Kur, 4. Tor, 7. Aar, 9. Dur, 11. Reihen eine deutsche und eine italienische Rogn, 12. Ara, 13. U57, 14. Tek.„eung, Boune— bezeichnen.„Anagramm: Kruda, Rerva, Tuda, Ocana, Ronne.— Landschaft bezeichnen. Anton. Urvan. Silbenrätsel: Wildfang, Orkan, Lemming, Iglau, Emscher, Buchsbaum, Erstein, Acklel, Notiz, Kanel, Lemberg, Orgel, Palast, Flause, Tause.— Wo Liede anklopft, da macht Liebe auf,„us, gast, Baanim Saniel. Segänzungsaufgabe: ulpaka, Agate, Bosnien, Daniel. Fülausgade: 1. Joas, 2. Asen, 3. Adam, 4. Emma, Akrostichon: Ral, Vaal: Sau, ECsau; Eger, Reger; Lias, 57 Lelle: Ran, Uran; Wald, Ewald; Otto, Lotto; 119 Tauden Bayrische Pfalzstadt am Fuße der Hardt Verschiebung Die Wörter sind seitlich so zu verMühe, es, dir Teil, Jan Herren, Rad, bin Regal, Degen Herne, All, ich Blase, werde Veränderungsaufgabe Kehle Heros Rango Drins Locke Aus diesen fünf Wörtern sind ebenso viele neue Wörter zu bilden, indem man je den ersten und vierten Buchstaben durch einen andern entsprechend ersetzt, so Elias; Elle, Zelle: Ran. Uran: Wald. Ewald; daß die erste und vierte senkrechte Reihe je einen Neben““, Dae Taubenliedhaber.“ Es befanden sich fluß vom Rhein nennen. im Schlage. 21. MARZ 1936 NUMMER 11 Ruf an Deutschland! Alles für Deutschland! Durch Nacht und durch Not, Nicht nur durch Worte, durch Taten! Für Deutschlands Zukunft gehn wir in den Tod, Wir sind die braunen Soldaten. Auf, Kamerad, und kämpf' für dein Land! Für Hitler, für Freiheit und Ehre. Fest ist geschmiedet das eiserne Band Zusenhe im wade Wie Schnipil=Zenupder Heial des dages würde is Seüb ee un he euhe eit ter eir unr eh eune bäne.: so flogen. Zur Entschudigung es hatte sich sa denten tönnen, denn, so früh, war eigentlich nur Schwanz. den, Stanm krgager zuieng Zwergenherzchen klopfte doch gewaltig aber es mußte sa len, in der Rot sparn die Eichenbewohner ia eine, Vierzehn Jahre unter vollstender Nacht . fählte der Say s. fürchterlichen Lag Deutschland wehrlos am Boden, Da, auf einmal fühlie der Kater einen furchtgglicten Bis in dem Volle ein Führer erwacht, Schmerz am dußersten, rabenschwarzen, wohlgechrgtr., Dem es gelang, den Feind auszuroden. und geliebten Schwanzzfphrngetrstaudtez hn eie schefer aunz haare Ganz Peit. ven, ehiaulend und mit eingezogenen Emil Hassenpflug. e een nn uunmgnaans ananmmee ei daensäck grcdant. und i Sangen der uch Kaur Ausd out. Ge iun gudse hu, uu, u se sauz, belchde nich füe de ate Pat bur. auige Gusenung biche, aul. Sin Geaite Ksz, de en Dar sach uichk Pake Volckchnt, Ver Aistsinz, Heiads an Baschun, rtgh d. 21ch uisthar dnr dus unr auigzinge Kar Iishe dae eiäsch dis Kehicke en esr Bai siae 8is. ids der Sg aen Gur eich eacheun Mhes u un eozutg hasiae en ähne 1d uic Peze shasen, Rie aid schz allenient inr Lase saich esitshsiste ie Ahe. ersdag basgehonhen, chr ige haice Shasdte Aater ich estesshnshahoate aler ich lusg ald guagaf de richz hir ieie. ie gesihe aie Alseus en ie. Aae. Sääcts un 8. sS echecdiegunshedo, Zsehlcen fascal de ecic ait ces uangte iin Snn. eane e, eschhe Ais aos mait Aicz, baste alcke sad aun bx, Ke B4, 3, Gaz.3 haishe hansch che ang is, Der taine Burg Schatslssung, un bise du ne Hastanuun sn Schnipli=Schnup war so ganz im Sinnieren und Fegen, den Stamm herauf. Ich muß schon zugeben, das kleine von ihm da gab's dort oben bei Blauspechts ein ganz Brandtaucher und Unterseekreuzer baten und bräume Wilkelm Bauers, des bauehbootersinders In Herbs 1848 legt ein babrisches Artisgg gehzrt, ührperz witich fünf Minuten lang unter den Waser shec ch. esc e ece vonstatten, denn die dö= sammengebracht, daß Verfügung stehende Geld gestattet nur billigsten Materials und eine sehr primitive Ausführung. Aber dann ist es endlich so weit: im Januar 1851 ist risie Eine Mütze fliegt im Wasserwirbel empor. sammelte Luft hat die Luke aufge H. Keuntje seste Kheäcte de s Srlüder beve, Aobont gus dos Mosr den in den Schsraum ausgenonmen Ide Iu Engsand, Heiterech und Feankreich. l. eo Soc oven werden, wo e5 der Besatzung bis an die Knse reicht. Geldgeber, die neue Versuche, gmöguchen Fers eo von z setzi Die Lustzrsche wich durch einen Gunmischlaus ge. In den eustischer. Grobfjesegn Pgaserzen frsier, bino in Lhissen regelt, der auf dem Raser(hpimnt. lich einen Gomiez, 153.27 u5. ern. Ffürten Konstanin findet er end, Tauchboot. Auf zahlreichen Provesahcten zwischerDie und keiner wollte den Jammer sehen, der auf der Welt Die Musik tobte einen ohrenbetäubenden Jazz. erhoeh ROMAN VON SER Für unsere neuen Bezieher Täter kannte! Noch war er keinen Schritt weitergennte! Noch war er keinen Schritt weiterge, kommen. Wie sollte er Dorette Andergrupp fossen? Wie nurk Denn sie war mit in diese Diebstahlsgeschichte Die verwöhnte Frau Dorette Andergrupp be, verwickelt, wenn sie nicht gar die alleinige Diebin war. wertvolen Schmuc, um für sich noch ein letzes, Vermögen zu. rezen, als Die uung gr. ope eingpvepvengpe, zu sahren, Direkor Schirnaxn befand sch. lest, einen Was waren das für Menschen, die an lolch einem Bonaz in einem Sanatoriun für schper Nervenleibende. Leden vergnügen fandenk Es gab höhere Pflichten Iür Wozemist Hem sonst so gesunden Mann passiert war, den, der noch über Geld verfügte. Rot mußte er hn, wuzte kein Mensch. Er hate ihn vor zwei Wochen ber dern, delten mutte erl und vicht, Fvnlos verogiche fucht. Er hatte Mühe gehabt, es sich nicht merken zu und verschleunp gisgenurste er sein Geld um einer Fuch, lase, wie sehr Schürmnanns Aussehen ihn befremdeie. a erhob sich. Langsam schritt er durch den Und er nahm wenig Hoffnung mit sich, daß Schürmann „Sehlsthen Gie. c6 auf 34 sehn uch Hase.: Diese Kper Esgertr.Ssehzeuns oscenteit diese Dietsahlsgeschche, der andere lachte aus volen Hale, soh iun weiw, den Deuer sgenga. feaie lsene Zeik halle Schlermaun dier die alleinige Diebin war, selig nd dd.d4, Pernkande esien bigz bu zuah Hauter, Besher Heigzhgrgz, dauz, P ain ien handechodte Versgzusg, Vi=Sehtenese geeien. ls be oie vonipe ueh eigeinen vervgschengz ver u für zich woch ein. lepe, saho her schon sa. Wis den nachen Sie, vite, Gleig goch einmal, zug, war ein ehg Idher Her Pesannerbruich und de hiunter n be ben uen Wershse un de be iu. Vblrzahser Aadehaugp halte Hor lone ate— 95 haitz,Ptagt, 65 Sie ui mie uch Hause wögschz,rs, Vr.käicher Ishuer eiseuenen usten. lassen, ist, sie gezwungen, das Vertobieft, u ver, drohte, Denn Robert Aindergrupp gatte schon lange nur jahreg polleni“„. u... der 12161rzz. edenr dier Baseiter baie uer Aetieuen un feden Gede buch, ua imn Tuch Pea en„Na, Zom Donarwater uch mal Dir Gh ein Jehenang, and Sunick fet, Sez S hsfreg,. See Schneiderin, Regine, die das Erbstück fortträgt, Eine blonde Frau näherte sich zhm.####:— Wickelkinds Fahren Sie doch, wenn Sie müde sind Dorette Andergrupp auch#fßt Frau Dorette nur eine kleine Summe, da der Schmuck gefälscht Ruhig, gab er Antwort. Aber in seinen großen Ausen. Ich bleibe bis die Sonne aufgeht. Und alle hier sin) ziemlich deutlich geseigtz,#cichg##f hatte. Zudem, ist. Dorette weiß nicht, daß ihr Mann schon stand so deutlich der Ekel vor diesem ganzen Gepgren meine Gäste! Hallo, Sekt her! Und die Speisekartel sich vor seiner Häßlichkeit abgewandt hatte. Zr.==, längst den Umtausch vornahm, weil er in größter und Treiben hier, daß sie sich schnell wieder zurückzog. Eine große Tafel zusammengestellt. Ich will meine Robert Andergrupp war noch nicht lange tot. ensieie Du ver un benau u behe e und) oherzagsen piche dah se beigskoutn Aeder Gas, umn nich haben. Tguc wichzacg wpeite Ehe wätr dech sopise nicht gleich zu derten. jetzige Sekretärin des Bankdirektors Hohenberg, mir morgen erzählen wird, daß sie belästigt wurde“ zund Wills Burley tobte weiter, wahreno michure. Aber er hatte keine Zeit, sich noch länger mit der jetige Sekretärin des ohen gechmtug entwendet Dan,“'er auf sich selbst zornig. 1. Hohenberg die Stätte verließ. Herzensangelegenheiten seines sonst von ihm, sehr ver jetzige Sekretärin des Bankdirektors Hohenberg, mir morgen erzählen, wiro,###t#rnzigeitttt:—: Und Wills Burley tohte weiter, wagreno brichare. Aber er hatte keine Zeit, stey,roch, ha ge##t in den Verdacht geraten, den Surger extrrrr Dunit wbut et uu, sich mich eigentlich immer mit Hohenberg die Stätte verlieh.,„ z4 Tarasam foßr Herzensgngelegenbeiten, seggge, sonst von Hm, sehruitirn. zu haben, und ist nur mangels Beweises frei= Warum beschäftige ich mich eigentlich imme Draußen war eine mondhele Nachr. Sorgsam führ ehrten Kompagnons abzugeben und sich in Vermu gesprachen worden. In einem Konzert, das auch dem schönen kleinen Mädelk Wie käme sie bozt, wich der Chauffeur den Chef nach Haulzegenheim arseitete gen zu ergehel., mit wentef Hut und Sertn, belicht trit Gatentge den anerion, al., en Belchate, Auzsehen, ud vut, aie beiyen v, Zu seirenz,venre=zelaige Shaiden Hann leose er Kar warete mit Manrz. Hr gaund Kastsukes amnisse zu erjählenk Vieleicht ist die 9ax, Pjgt Diresitar Karin, besucht, trift Hobenbegz. den amerkant, als ihren Veichtvater, gnzschen, und vuit,zeligar gicht In seinem vornehnen, Zunggeselengeim arbeitete Ver garl wartete mit Maniet. vur und ens- bunenuenn d aeene gise Palgzichen Poedor, Zeranzu ue Kelshe has i ishse e Unten tzad der Classetr uten Ge. u Kerin cberichen bet Hegaberz iund Burich abegeigt, au au, Wbeneuer.g den, Voz zer de. 16 ux Pabe Und er Friume, baßz er zusäülg, daza war in Oedung, und dechz sühlte Richard Hoferberg eden eneinien in einen Veitiogt. Birieg einz geztenl Der lonos, Vosy. vorn,„ie ud kan, wie Bils Burlen seine goßen, Ziube austrecte, ganz deantlich, daß irgend eiwas nicht stimmte. Irgend ste Horz, gpuzepg, 6, V. br.),uf Freindschaft um Karin, Keller zu bershren, die sil an ihrem Ar. zwas in seinem bießer sehe rubigen Leben war an* wird hr schon die Annehmlichteiten eine, greschilhers, heistisch saßz, Und da kämpfte er mit Wills Butry, derg gapgrsint zui Bie Burieg, u den betgute, opeg gder der iher VBaernkäte verfige.„. In Geschst angekonnen, Hheit er durch die Bank98 berige wir ven, bode, Oodez ,gagaeh vu Bo, rizezish lberhaut an, vas da eicieht vu: Als ur an Moirgen erachte, lachse er wenig auf. zäame, vo die Angeitellen ösich grüiten. Er wutze. e bese., e ege.e ee e ic, er gzase unge Frau mit großen Ailen Lugen, Dosz Kzue Bäg.=grstezy meive Rube zse, 595 sie sacten ei gernz, wern er ian. Ge wate Kelche bei e. e- e ae#, gzachangene Ser der aun dun mu. das uch, oig, Ve,uh uzags shengen Velaicht dan Later, ung, Gngelergene ai, eiuer er. euen oerunug ed ende erichen Rosenk. Gie dan Ic Sarin Keler vendus gwerz unterbleigen, richigseitzwuegen. Ge bate engenurt, datz se an einen Sie teng einech groden bor) vuit berzisgng, Sie ging Fa, matirlch, das wirhd das beste sein. Bel einer lieben Teaz snr Mhorick zu ba eriues und idn dir Hers Ais. ver sich aud eng ig, nchts askauste. Sie machte alien Dame. Da st se auch geborgen vor alen Grsg), schäkten konnten. Odwoept dies algenein belkannt war, aich wuden Einr 8i ige amen Basen ui, Vazishe sch se seszt gort“, Jmach se boch“ kanen die meiten igt,.die Cch,eies nichts uu be ee gare. Stpuigk uie beut bete ue, besge zul egzck. 1o, i, Jeutzgrt. danmn io Vezied Peis lagen haten. Hähiags iam Feauag Erni Mieiset o Son geaberg kase— Rosen und acb der den, ich bin mit ihren Leitungen nicht zufrieden. Dos ziunal, die Bachhallerisn. Sie war eine große, sche be Sepe pgscheige Zu schabder dochz, Wie gache i5 bos nun an beser, un ergiälig gessebdete Bersen, mit Kanmenzen. gezen eus duer Beutzon zeim Welaken Zu de nicht wrete zu uni, Moramzeltungen 8 die Augen und lasantenoet gesäicdtemn Har. Adet se. on „Bitte, alles, was Sie da even so schon gufzahlten.„Behalten„Sie und gehen Sie 9etur, Der Diener brachte die Morgegzeitingen und die nicht, um sich über irgend, jemand zu beklagen, sondern Kichard Hobenberg nicte uitinmend. Die Herren Modn und Lindern,„ehe. Mein Mann und die Post. Gegen nein Uhr mußte der Direkor heute shon pestige sich dem Ferien zieged, der Siek Koite Inier. de Pashe Der schensfaste Aaer Khadt ud ul. Gr dat se muihgenpurz, a, gasftia Zie eistest. Hener an den besihs bei de. Voer, Ise u. Ih,Sie duishe. dauz. husch elsusesens. 9 Angelegenhetz, ebegsogut auf moregu, fege schieben. Ich habe also Zeit. Wollen wir eine Flasche Wein zusammen trinken?“ „Mir sehr recht. Wohin gehen wir?“ „Das fragen Sie mich, Sie eingefleischter Berliner? Ich denke, daß Sie mich ins Schlepptau nehmen. Ich habe das größte Vertrauen zu Ihnen.“ „Sehr schmeichelhaft! Was dann, bitte? Wein, Puist oder Seruey)“... aden i, schin ansfiählen: „Bitte, alles, was Sie da eben so schon aufzählten.“ edren in Hokenbergs Wigen in einer vorichnen Ver. 9 hopz. epoye, 2 izgenomnen, als er aus im Bankhause seig, Er hat. Beszechzugern, Geschuet, ese an ihr. Sie brachte dank einige Kleinigkeiten vor. gnügungsstätte. Der jebensfroge umerikaner war ganz Kinder sind tot. Er V9:)#nehr ertrug, weit es dig erinngrie ver Brner un vin Sezum er:..—.—, die ihrer Meinung nach geändert, werden konnten, magse seder im Angestellenraum und ausgelassen und diesem Leben ging, das er wichichign und bie Kinder les aus Newyork. Sachnt Praetz, Aee ehe e egee ie ee euhee shgahe elsche uns un buz. Au, ik. 8d. S4a .Se Cuz ieh s b e, e gee msegen Beckent aust Son. 51tz, 36 en Bieh, gak i. hoalse., Dent sgendt id sahte der dieg üie 36. Sasez. eeingli.. un 24, Shaenpgetl. Hose sg eauen nen She worgen zu miet Ge wich sch etwas ausens zrig, pit s. 65, J. eiue bundg be iue lead gansch, Wder scher Siamps anh die Fraur hn en. Dos guze 2ed eie. Biste heisged, Gnichzung sie Domentag um besz 3e in licht in gertagen dimmert, uus si. 1an Blschsche becheauets che dierchäches gaeshesh, ziehe e e eis e sckf““ in Strömen, wanden sich die geschickten Kellner mit den Wie bergeweht stand Aelche ece eee ee eheeecc ce Ei ihrem maktlosen Ramen zu verhelsen. Weil er die tenk Und diese hiers Die lebten in Saus und Benus, Abendbrot ban Gräfin Alber: eu 0 6 95 ∆ Kronstadt und Petersburg beweist dieses Boot Seetüchtigkeit und militärische Eignung. Der Zar ernennt Bauer zum kaiserlichen Ingenieur und überschüttet ihn mit Lob. Das Erfindergenie des ehemaligen schwäbischen Drechslergesellen ruht nicht. Als russischer Marine=Ingenieur konstruiert er seine Taucherkammer, seine Hebe=Ballons für unterseeische Bergungsarbeiten. Aber seine Lieblingsidee bleibt die unterseeische Schiffahrt. In seinem ruhelosen Kopf entsteht der gigantische Plan einer Untersee=Fregatte, die er mit zwanzig Kanonen bestücken und mit fünfzig Matrosen bemannen will. Und dann vernichtet ein neuer Schicksalsschlag alle Pläne: der Zar entzieht ihm seine Gunst, und Wilhelm Bauer kehrt enttäuscht nach Deutschland zurück. Bis in sein Alter hinein aber bleibt Wilhelm Bauer hoffnungsvoll und unermüdlich. Im Starnberger See stellt er Schießversuche gegen versenkte eiserne Platten an, die Verbesserung seines Tauchbootes, ein lenkbares Luftschiff, eine gewaltige Unterseekorvette— all das beschäftigt ihn, als er, schon halb gelähmt, in München lebt, als Pensionär des Bayernkönigs. Die Zeit war noch nicht reif für seine kühnen Ideen. Erst 25 Jahre nach seinem Tod ging die Saat auf, die der Erfinder des ersten deutschen Unterseebootes auf technisches Neuland gestreut.... Männlein Uhlebrink In einem tiefen Walde lebte einsam in seinem Hüttlein ein kleines Männlein. Dieses hielt seinen Winterschlaf. Jedes Jahr, wenn es Frühling wurde, kam ein Elfchen, das ihm winkte; denn es mußte jedes Jahr den Frühling einläuten. In diesem Jahre war der März sehr launenhaft. Ueberall, wo die Blümchen die Köpfe aus der Erde steckten, kam der März mit eisiger Hand, und die Blümchen mußten sich ducken. Eines Tages kam die liebe Sonne mit ihren warmen Strahlen ind erweckte die Blümchen, Bäume und Sträucher zum Ein Kaubtier, das Tflanzen frißt Herr Wilhelm Gründlich, Direktor eines sehr kleinen Kaufhauses, fühlte eines Tages den Wunsch in sich endlich wieder auszuspannen. Kurz entschlossen machte er sich für die Nachmittagsstunden frei und fuhr zu seinem Wochenendhaus am Rande der Stadt. Als er die Tür zu dem winzigen Vorraum aufgeschlossen hatte, stutzte er. Nanu: da saß doch Toto, sein zahmes Aeffchen, mitten auf dem Tisch in der„guten Stud. und weinte leise vor sich hin. Zwei Fragen verzehren! Daß die breiten Pranken nicht so sein mit den roten Dingern umzugehen verstanden wie die geschickte Hand eines Menschen, das war schließlich kein Wunder, das konnte dem Ungeheuer auch das ängst lichste Geschöpf nicht verübelu. Und daß Tomaten, in zerquetschtem, flüssigem Zustande, eine phantastische Aehnlichkeit mit Blut haben— das ist uns auch klar Die Polizei brachte gleich einige Wärter des nahe liegenden Zirkus„Pomanke“ mit, die die unersetzliche Sube und weinte leise vor sch bin.„Zwei Frogen„rargmmnummer schon lange vergeblich gesucht hatten bämmerten in Herrn Gründlichs nachdenticher Stirne: Prog.— Treißhaus betraten, bieb Herr Grundlick Wie kam der Asse, der lonst immw=Zauheg Uind= hann.s be Hraußen. Aber drei Lockufe genugten, um das Tomaten futternde Ungeheuer seinen guten trat der ruhebedürftige Direktor näher. Und da merkte er, daß der Affe immerzu mit ängstlicher Gebärde zum Treibhaus hinüberwies. Was konnte nur geschehen Hastig warf der gute Mann das Jackett über den Stuhl— aber Toto dachte nicht daran, es wie sonft jugt nigtl und dort siebt:“ Ph. März Früblingsansang., Jo. auf den Bügel zu hängen— und stürzte gusgeregt und in diesem Jahre ist der Lenz einentag zu zug zu aus ge Schweiß gebadet zum„künstlichen Tropengebiet“ kommen, denn es war sa ein Schalzighi, unduer Einen ag Ein wenke Silbenrätsel Aus den nachfolgenden Silben sind 18 Wörter bilden, deren Anfangsbuchstaben, von oben nach unten gelesen, einen Sinnspruch ergeben, der am 29. März on allen beherzigt werden muß. s— am— berg— bert— bor— chi— da dal— dus— er— erb— gas— 808— glas gen— gOw— 1— In— irm— jo— kan —kar— kö— lan— lon— ma— na— nigs nor— ra— rent— se— 3e1— ser— sten ta— ta— t1— tom— ton— tou— traut Die Wörter bedeuten: Freunden in den Kafig. Jugendfreund-Briefkasten Liebe Jungen und Mädel! ulot, und— 19.S). März, Pragigzglgng. Ja. in Schweig grouer: zum„künstlichen Tropengebiet“ hinüber. Entsetzt blieb er, die offene Tür in der Hand, stehen. Ein mächtiger Löwe stand selbstbewußt und wuchtig zwischen grünen, roten, gelben fremdländischen Pflanzen die jetzt einen eigenartigen Rahmen für das Tier der Wildnis darstellten. Und zu Füßen des Ungeheuers breitete sich eine blutige Lache nach allen Seiten hin unbarmherzig aus. Direktor Wilhelm Gründlich zuckte vor Grauen zusammen. Blut, Blut in seiner Pflanzenwelt, die nichts als Frieden und freudiges Blühen zu schenken hatte!.. Maun vicht 6. Wenn der furchtsame wann nicht so schnell die Tür ins Schloß geworfen hätte, um die Polizei zu alarmieren— das hellste Lachen seines Lebens würde seinen Körper geschüttelt haben bei der Erkenntnis des wahren Tatbestandes: Das Raubtier war bis über die Ohren darin vertieft, sämtliche greifbaren Tomaten Leben. Nun mußte das Elfchen aber laufen wenn es nicht zu spät kommen wollte. Es lief und lief, wo noch Blümchen schliefen, weckte es sie auf. Die kleinen Füßchen waren schon ganz wund vom Laufen. Da es nun in den Wald kam, sah es eine wilde Taube. Das Elfchen rief:„Ach bring mich doch zum Männlein Uhlebrink!" Drauf flatterte das Täubchen zur Erde nieder, nahm das Elfchen zwischen seine Flügel„flog über Berg und Tal bis zum Männlein Uhlebrink. Da das Männlein nach heftigem Klopfen nicht öffnete, wurde das Elfbein unruhig. In seiner Angst rief es:„Uhlebrink, Uhlebrink!“. Siehe da, das Männtein stand hinter dem Wurzelhäuschen und blinzelte nach der Sonne. Nun wurde zur Reise gerüstet. Zwei prächtige Heupferdchen wurden vor die Kutsche gespannt und heidi, ging's ins Tal hinab. Und bald erscholl aus allen Ecken und Winkeln das Läuten der Schneeglöckchen. Das Elfchen ging zurück zum stillen Weiher, wo es später als Seerose zur Welt kam, die wir Menschen wohl bewundern, aber nicht pflücken können. Gertrud Stachowiak, 15 Jahre. einen Lag zu ti, ene kommen, denn es war ja ein Schaltjahr. uno in einem an Gielel Blumen, Dom Gumisarbenen gkotis, Rododendren. blumen heraus. Aber die scheinen mir denn doch erwas sebr vorwitzig, zin, seinignund die Vögel singen und trillern, geid Ihr denn auch einmal im Zirkus gewesen und babt Euch die Tierschau angesehen? Nicht wahr, der kleine E wesen, wenn Dyr eine=hürsen.“ per gewpisß wäre 2s euch sasct ie shel. ghsceheise kann man nicht zu den angenehmsten rechnen Und dazu käme dann noch, daß Eure„Lieblinge“ wild und ungezähmt wären und viel Unheil anstiften würden. Also, was nicht ist, ist nicht, warum sollte es Euch auch besser gehen, als mir Eure Jugendfreundin Erika. Ingeborg Horst: Vielen Dank für das Gedicht und die Geschichte. In der nächsten Woche werde ich an Dich denken. 9 Horst Senff: Vielen Dank für Deinen Brief. Daß Du mich besuchen willst, freut mich, denn ich habe Dir für Deine fleißige Mitarbeit schon etwas verausgelegt, damit Dir die Zeit im Landjahr nicht zu lang wird. Also komm und hol's ab. Daß Dich Deine Freunde häuseln, tut mir richtig leid, zumal die Arbeiten ja nun doch selbständig gemacht worden sind. Für die neuen Arbeiten vielen Dank. Gunhild Toruquist: Das ist sein, daß Du schon jetzt wieder an die Wanderschaft denkst. Das Bild ist sehr nett geworden. Stadt in Bayern Nebenfluß der Elbe Männlicher Vorname Weiblicher Vorname Stadt in Schottland Stadt in China Hülsenfrucht Fluß in Indien Französische Festung Insel im indischen Ozcan Kleinster Teil Astatisches Reich Stadt in Italien Stadt in Brandenburg. Fluß in Spanien Eingpoget Stadt in Schlesien Kreuzer der Kriegsmarine Frühlingsliedchen auf der Wiese Kurt Heß, 13 Jahre Wilhelm Kassack, 15 Jahre. Auflösungen aus der vorigen Nummer Silbenrätsel: Amsel, Viebig, Kalendarum, Lagune, Eichenlaub, Erlangen, Erkenntnis, Normandie, urbennen, Narkose, Rendant— Am vielen Lachen errennt man den Besuchskartenrätsel: Der Mann ist Maurer von Beruf. KEINCEEEEE lächeln müssen? Vielleicht warten Sie damit besser bis nach Büroschluß. Dann können Sie sich freuen, soviel Sie wollen!“ Schnell ging er weiter. Die Dame saß mit dunkelrotem Gesicht da, und die andern lächelten einander zu. Der Chef aber betrat drüben das kleine Zimmer, wo seine Privatsekretärin saß und schon eifrig schrieb. Buchhalter Berndtling hob den Kopf und lachte hämisch zu der Kollegin hin. Machte dann eine Bewegung nach der Tür des Nebenzimmers. „Sie dürfen nichts mehr zu melden haben Ernidame, die Neue ist schöner als Sie Aber sie weiß auch gleich, wo die beste Futterkrippe steht. Unsereiner ist solch einem Dämchen noch lange nicht gut genug.“ So! Er hatte gleich zwei Bosheiten auf einmal angebracht, und zufrieden beugte er sich wieder über seine Arbeit. 9. Kapitel. „Guten Morgen, Fräulein Keller.“ „Guten Morgen, Herr Direktor.“ Karin stand auf und ordnete mit zitternden Fingern etwas auf ihrem Tisch. Er stand dicht vor ihr, sah sie prüfend an. „Nun, wie hat Ihnen denn das Konzert gefallen?" „Ich muß Ihnen noch einmal für die Karte danken. Es war ein Hochgenuß, dieses Konzert. Aber— ich werde abends doch lieber daheim bleiben.“ „Weshalb? Ich hatte die Absicht, Ihnen jetzt öfters eine Karte für Konzert oder Theater zu schenken. Ich habe so viel unvorhergesehene Abhaltungen, und die Karten sind doch einmal bezahlt.“ „Sie sind sehr gütig, aber ich möchte doch lieber daheim bleiben. Ich wurde von einem Herrn verfolgt, der mir bis zur Tür des Hauses nachgehetzt ist. Neben der Straßenbahn her ist er mit einer Droschke gefahren. Und er sprach mich immer wieder an, obgleich ich ihm nicht antwortete. Was er eigentlich von mir wollte, weiß ich nicht. Ich habe gar nicht hingehört. Ich war froh, daß gerade der Portier nach Hause kam und schnell die Tür aufschloß. Ich habe mich vor dem kleinen Herrn gefürchtet.“ Es wetterleuchtete über das Gesicht Richard Hohenbergs. Also doch! Burley hatte den Spürhund John Lörns Karin Keller nachgesetzt. Nun, er wußte ja, daß Wills Burley niemals etwas halb tat. Eine stille, große Freude war in ihm. Karin wollte keine Abenteuer! Und sie vertraute ihm! Erzählte ihm, was ihr begegnet war. Ihr junges Gesicht war ihm voll zugewandt. „Ich würde Sie sehr gern schützen. Ich könnte es einrichten, daß ich— ich meine, ich würde Ihnen dann immer nur eine Karte geben, wenn auch ich zu der Veranstaltung gehe.“ Karin sah ihn groß an. „Dann wäre der Zweck der Karte, die doch nicht verfallen soll, wenn Sie am Gehen verhindert sind, ja nicht mehr derselbe. Und— ich bleibe von nun an lieber daheim. Es ist besser für mich.“ Richard Hohenberg wußte zunächst keine Antwort darauf. Aber die große, stille Freude blieb in ihm. Schließlich sagte er: „Das wollen wir so halten, wie Sie es mit Ihren Srundsätzen vereinbaren können.“ Und nach einer Weile setzte er hinzu:„Um nochmals auf besagten Herrn zurückzukommen, der gestern abend so unentwegt Ihren Spuren folgte, so könnte es ja ein Beauftragter irgendeines reichen Mannes sein. Man soll sein Glück nicht versäumen. Ich habe mir sagen lassen, daß es zu jedem Menschen nur einmal kommt."„„ „Das ist bestimmt kein Glück für mich. Und— ich habe abgeschlossen mit dem Leben, soweit es die Männer anbetrifft. Mein Weg ist einsam und wird einsam bleiben. Ich würde doch nie wieder einem Mann vertrauen können. Ich habe zu schwer gelitten „Dieser Mann, um den Sie litten, war Sie nicht wert, wenn er so an Ihnen zweifeln konnte!“ Karin saß und starrte auf die Tür, durch die Direktor Hohenberg gegangen war und die sich längst hinter ihm geschlossen hatte. e und mint, Und plötzlich senkte sie den Kopf und weinte.— Die Herren saßen wohl schon eine volle Stunde beisammen. Wills Burley hatte einen ganz roten Kopf und redete noch wie ein Besessener auf Direktor Hohenberg ein. Zuletzt klang es sogar wie Angst aus der fast kindlichen Frage: Mamum maslen E; „Lieber Hohenberg, warum wollen Sie es denn nicht? Bedenken Sie doch, es springen mindestens zwei Millionen dabei für Sie heraus, wenn Sie diese winzige kleine Klausel einschieben! Man wird von Ihrem Plan so begeistert sein, daß man gar nicht merkt, daß er für Sie noch ein Privatgeschäft bedeutet Wirklich, das merkt keiner. Und wir beide, wir sind dann gemacht. Das heißt, eigentlich nur Sie. Mir erhalten Sie nur, was ich schon besitze Kommt es anders, kann es mich mein Vermögen kosten. Ich habe erst vor kurzen einen neuen Trust gegründet Das Fundament war gut. Seit aber diese Konferenz in London tagen soll so was sickert eben immer durch—, da kribbelt's und wühlt's, und ich habe keine Minute mehr Ruye. Rein verbittern tut mir die Bande das Leben! Alle Leute können ja nicht reich sein. Und wenn ein paar kleine Leute kaputt gehen, dann ist das doch weiter nicht so schlimm. Die werden durch ihre Ersparnisse auch nicht selig. Und bei uns bringt es dann die große Masse. Ich denke, Sie geben mir Ihre Hand darauf, daß Sie die Geschichte so dirigieren werden, daß ich zufrieden bin.“ „Nein! Auf solche faule Kompromisse lasse ich mich nicht ein. Es wird ganz ehrlich auf dieser Konferenz zugehen, weil alle Teilnehmer den guten Willen zur Ehrlichkeit mitbringen. Drahtzieyer bleiben am besten im Hintergrunde, für ihr Handwerk ist kein Bedürfnis.“ Der andere stand auf. Schwer, wuchtig, mit tückisch —= Gemach, gemach, Herr Dirklor Hohenberg, nicht so daherreden! Wills Burley macht man nicht mit zwei Worten mundtot. Er hat seine Mühlen gebaut. Die mahlen langsam, aber sicher. Der Erfolg ist noch nie ausgeblieben. Ich wollte es in diesem Fall Ihnen und mir leicht machen. Wenn Sie nicht wollen allright!— spielt jeder eben sein Kartenspiel für sich. und wir werden ja am Schluß sehen, wer gewonnen „Eine Zigarre gefällig, Mr. Burley?“ Liebenswürdig lächelnd hielt Hohenberg seinem Besucher die goldene Zigarrentasche entgegen. Der dankte wütend. Richard Hohenberg lächelte noch immer. „Glauben Sie nicht, daß ich Ihnen Ihre heutige Starrköpfigkeit noch einmal heimzahlen werde?" fragte Wills Burley. „Möglich! Ich habe auch nichts dagegen, wenn wir zwei einen Kampf für uns allein ausfechten. Das ist sogar recht anregend, finde ich. Aber nicht in einer Sache, wo es um das Wohl vieler Menschen, verschiedener Staaten geht! Da muß jedes persönliche Geldverdienen ausscheiden. Das ist jeder seinem Vaterlande schuldig.“ Wills Burley wollte aufbrausen, besann sich aber dann und lächelte. Aber es war kein angenehmes Lächeln. „Wozu streiten! Ich schließe mich also Ihrer Meinung an und werde meine Freunde in England für die große Sache interessieren. Mein Wort gilt noch etwas. Ich will mich durchaus nicht mit Ihnen verfeinden. Dazu sind Sie mir viel zu klug.“ „Oh, was das betrifft, ich kann mir keinen klügeren Geschäftsmann denken als Sie, lieber Burley." Der Friede war wiederhergestellt. Und jeder hatte die Absicht, möglichst im guten mit dem andern auszukommen und die geschäftliche Freundschaft nicht in die Brüche gehen zu lassen. Aber im stillen wußte jeder, daß er sich vor dem andern in acht nehmen mußte. Und vielleicht band gerade dieses Bewußtsein die Freundschaft fester. Die geschäftliche Freundschaft. Direktor Hohenberg klingelte, sagte freundlich zu dem Besucher hin: „Ich will das Stenogramm aus meinen Notizen aufnehmen; Sie können da noch kleine Mißverständnisse aufklären, wenn Sie gleich zuhören, lieber Burley" Ein leises Klopfen. Dann erschien das schlanke, schöne Mädel, das am Abend vorher im Mozartsaal die Begierde Wills Burlevs erregt hatte. Hohenberg saß ruhig da, lächelte freundlich. Vielleicht war es auch gar kein Lächeln, sondern nur ein freundliches Beobachten der Situation. Karin Keller blickte mit weit offenen Augen auf den Herrn, der sie am vergangenen Abend als Freiwild betrachtet hatte. Und ein anderer hatte sie bis an ihre Tür verfolgt. Alles Unangenehme des gestrigen Abends erstand wieder vor ihr und ließ ihre Augen fast schwarz leuchten vor Zorn und Empörung. Burley war aufgesprungen. Seine Augen verschlangen die junge Schönheit des Mädchens. Freudestrahlend verbeugte er sich dann— ein=, zwei=, dreimal. „Das ist eine freudige Ueberraschung, Fräulein! Ich hatte die Ehre, Sie gestern abend im Mozartsaal zu sehen. Welch ein Zufall! Guten Tag!“ Karin neigte flüchtig den Kopf, dann wandte sie sich an ihren Chef. „Ein Diktat, Herr Direktor?. Ich habe alles mitgebracht.“ „Allerdings ein Stenogramm, Fräulein Keller. Bitte, nehmen Sie Platz!“ Burley setzte sich wieder. Er hatte einen ganz roten Kopf bekommen. Mein Gott, war das ein reizendes Geschöpf! Und gar nicht verdorben. Bestimmt noch nicht verdorben. Da mußte er einfach Erfolg haben. Ein Riesenscheck würde ihm schon dazu verhelfen. Ach was, Scheck! Die Kleine mußte ihm gehören. Und wenn er sie heiraten mußte, um sein Ziel zu erreichen. Jawohl, heiraten würde er sie, wenn sie es verlangte. Was war denn das für ein seltsames Rumoren in seinem harten, leichtsinnigen Herzen? Warum stellte er plötzlich dieses schöne Mädel auf eine ganz, ganz andere Stufe als die Frauen bisher? Ganz versonnen saß Wills Burley da. Seine Augen wichen nicht von dem schmalen Mädchengesicht. Und in seinem Blick stand etwas ganz anderes als wilde Begierde. Direktor Hohenberg ordnete mit ruhiger Hand die Papiere auf seinem Schreibtisch. Dann begann das Diktat. Hohenberg sprach sehr ruhig, kam aber bald in Eifer und nahm keinerlei Rücksicht mehr Einige Male sah er fragend zu Wills Burley hin. Der hörte gar nicht auf das Diktat, sondern seine Gedanken nen nur mit Karin beschäftigt zu sein. Das Diktat dauerte eine halbe Stunde. Karin las ihr Stenogramm vor. Hohenberg bat Mr. Burley, doch jetzt genau zuzuhören, damit dann nicht die fertigen Schriftstücke noch abgeändert werden müßten. Burley winkte ab. 59 it ba aler gul:. Augenscheinlich hatte er nicht mehr das allergeringste Interesse an der Londoner Konferenz. Hohenbergs Lippen, preßten sich fest aufeinander. Wenn Burley ehrliche Absichten hätte? Nein! Die hatte der niemals. Erst gestern hatte er seine Meinung offen gesagt. Man mußte also Karin Aber Menschen ändern sich. Auch Burley konnte seine Meinung ändern. Und wenn er Karin Keller zu seine Gattin machen würde, mußte es für das junge Mädchen ein großes Glück bedeuten, sofern sie an Reichtum und Wohlleben Gefallen fand. Hohenberg folgerte das ganz richtig und ganz logisch. Aber während er das dachte, sah er die brutale Hand des Finanzfürsten, vergegenwärtigte sich, daß diese Hand Karin Keller berühren könne, und er spürte mit einem Male eine ungeheure Wut in sich. Karin war fertig mit Vorlesen. Hohenberg zuckte zusammen. Auch er hatte nicht mehr darauf geachtet, seine Gedanken waren ganz wo anders gewesen. Karin blickte auf. Sie hatte keine Ahnung, daß die beiden Männer sich nur mit ihr beschäftigt hatten. „Herr Direktor, ist noch etwas zu schreiben? „Nein, Fräulein Keller. Ich danke Ihnen. Es wäre mir lieb, wenn ich die fertige Arbeit recht bald haben könnte, da ich mich in einige Punkte noch ein wenig vertiesen möchte. Stuchen ferti. „Gewiß, ich bin in zwei Stunden fernig. Karin ging zur Tür, neigte wieder den Kopf, und gleich darauf hatte sie das Zimmer verlassen. Burley sah mit bösen Augen auf Hohenberg. Dann besann er sich aber, daß der doch keine Ahnung haben konnte, daß er an dem Mädel einen ganz außergewöhnlichen Gefallen fand und sogar Gedanken hegte, die er früher als verrückt abgetan haben würde. Aber si waren ihm auch niemals gekommen, weil seine Wünsche stets Erfüllung fanden, ohne daß er sich in die Unkosten einer Ehe hätte stürzen müssen. Jetzt war das anders. Das heißt, man konnte sich irren. Vielleicht war das Mädel eine ganz raffinierte Person, die genau wußte, daß man am meisten erreichte, wenn man zurückhaltend war. Nun, er würde ja bald genug wissen, welche Zugeständnisse er würde machen müssen. Wenn er nur zunächst mal wußte, wie dieser schöne, große Mensch dort zu dem reizenden Mädel stand! Das mußte grnatür lich erst genau feststellen. Doch wozu? Was sonn vus an seinen Absichten ändern? Seit wann trat Wills Burley von einer Sache zurück, auch wenn ein anderer dadurch das Nachsehen hatte? Hm! Wenn es sich nur nicht gerade um Richard Hohenberg gehandelt hätte! Zu dumm! Er hatte eine gewaltige Portion Achtung vor diesem Mann. War nicht abzuleugnen. Er respektierte ihn! Und wenn man zehnmal Wills Burley war, er mußte das ehrlich vor sich selbst zugeben. (Fortsetzung folgt) Besundes Wachstum— aber wie?! Regelmäßige Nriechübungen werden empfokten gleich aussichtsreichsten hatten bereits eine Brustkorbausdehnung von einem ZenKecicbungenl Dese Achungen erveiseh Iegen die Ichlhderiz bershel Beitant. duch de Kahchiter 95 de 32 Zrotzenlöbe, aus denen 19 begzek woch beräihtes Vorsengungsnitekl rgen Hähnerkrugte, Brustiorbes führen und Erivéslszgestergrnge, Folgen eines erkrankten Zahnes neen nd- u aulen eaee ee ee. Schulbank sitzen. Dieses stundenlange Sitzen Li2 L et.=Fhun gen anstrien.= Gers Hisch, dier Mehnahnen geingt est licht, bos Feder zu serde Haltemastein der Bergseite uach rf,zgschziz iscz Stadtmesizinaleat Dr. Maelotk, Leivzig: ken und die Entzündung zu beheben. Da entdeckt man am letzten unteren Mahlzahn verdicktes Zahnfleisch, macht eine Röntgenaufnahme, die die Diagnose sicherstellt, entfernt den kranken Zahn und sofort schwindet die Mandelentzündung und fällt das Fieber. Ein zweiter Fall: Eine 45 Jahre alte Frau klagt seit zwei Wochen über heftige Kreuzschmerzen. Jede Behandlung dieses„Hexenschusses" bleib erfolglos. Da entdeckt man in der Umgebung des zweiten unteren Mahlzahnes dünnflüssigen Eiter.. Einen Tag nach der Entfernung des Mahlzahnes ist auch der „Herenschuß" verichwunden. In einem dritten Falle wurde eine heftige Neuralgie des linken Hüftnervs, die mit keinem Mittel beeinflußt werden konnte, nach Entfernung einiger erkrankter Zähne spontan geheilt. Und noch ein vierter Fall, der in der gleichen Arbeit geschildert wird: Die Patientin leidet seit Jahren an zunehmenden Schmerzen und Verbildungen der Hand=, Knie= und Fußgelenke. Zunächst bleiben alle Versuche, ihr in der Kl nik zu helfen, ohne Erfolg, bis man zu einer systematischen Röntgenuntersuchung des Gebisses übergeht und dabei die krankhaft veränderten Wurzeln zweier Backenzähne entdeckt. Sie werden entfernt und 14 Tage später sind auch die übrigen Krankheitserscheinungen geSo oft haben verhältnismäßig kleine große Wirkungen und die rechtzeitige Feststellung eines Insektionsberdes an den Bühensichtrsge gie= Röntgenverhüten. Gerade in dieser„Hinsia, ist die Röntgentechnik in der Hand des Zahnarztes außerordentlich segensreich. und Paheabrüche enrtsehen sost i. ster Kindheit, und zwar durch anhaltendes Schreien in den ersten Lebensmonaten. Die medizinalrat De. Marlotk, Leipzig: Brüche und ihre Behandtung Wie kommt es eigentlich, daß weit mehr Wenschen, nehmender Erwesterung der Deffnung. Ohwohl zahle ede oden, iun beundh Gehanlge, Nan lache Meichen mit Vurzegraisi, Seie Säscheten Rese ece e ecer e müden der Brustmuskeln zur lseh ochrietz ie eseseise elch ese aici chsechealse Cshisehschihe. nbede bedue, Bng e Auna ehue her elsen burch facke derüich Aastreigung ian dur srteisße aberige unie Behzenziatung enehlen en eryg, prruige nicht stand rsnar die 9 bei der Bauchpresse nicht stand und drangt die Haut des Rabels bei dem geringsten Midegiegan, bermerze Seaungt das Kind rechtzeitig in ärztliche Beyanolung, L# hier Heilung zu erwarten, und zwar ohne Operation. Wird das versäumt, dann trägt das Kind und auch später der Erwachsene den Bruch, der selten groß wird und ebenfalls durch ein Bruchband gestützt werden soll, bisweilen ohne Störung mit sich herum. Eine kleine harmlose Operation mit örtlicher Betäubung kann ihn evsev) Parbenbrüche entsehen bei größeren und breiteren Operationsnarben in der Bauch= und Lendengegend. Sie können, wie beim Nabelbruch, mit örtlicher Betäubung operativ beseitigt werden, wenn dem Patienten das Tragen einer Bauchbandage undggsgn Bauchbruch ist eine recht unangenehme meist von schwereren Bauchoperationen, bei denen die Bauchdeckenhäute und=muskeln ihren Widerstand verBrüche sind an sich nicht gefährlich und sind meist sicht und Bandagenbehandlung kam alln durch sie etwa entstehenden Komplikationen selber vorbeugen. Der Hausarzt spricht... Eine Erkenntnis, die bereits der alte Schönlein zum Ausdruck gebracht hat, besitzt auch in unseren Tagen noch volle Gültigkeit: bei Kehlkopfleiden, namentlich bei Kehlkopftuberkulosen, muß der Patient den Gebrauch der Sprache gänzlich, einstellen, denn unbedingtes Schweigen fördert den Eizers# Heilmaßnahmen am meisten., Solange das Lerden noch nicht behoben ist, beschränke der Kranke sich darauf, sich mit seiner Umwelt schriftlich zu verständigen. eset cug ier die. Bauchmusteln die Vegesenzruichanlage, Die der wied. Es kann dann nicht mehe zurick Iv. ie, gch„. 0 Ein deshalb bei vorhepbengr. beizez Bruches bei Schper, höhle. 9 Heilfaktor erwiesen haben. Durch anzuhalten, auch bei den täglichen Verichtungen, die eselh beg schlsete lechie feäicerece helt zur Genige aus Unzgrsgrgez gestellt hat. Es in der Vierfüßlerstellung in die Ausweitung des Brustkorbes begü nahme der Brustkorbweitung um deri und v gzahert ie piözlches, aber erträg erst wenige Monate lang an den Uebungen teilnahmen, anderen Leistenbeuge an. Darmstuc unter##########n die Bauchvich, DSo euni damn nch,lgsr. grick in De, Pgckann nur noch schnellste Operation retten. Tragen eines Bruchbandes entschließen müssen— vom Arzt deshalb Wscartlwou Schtr Streifzüge aurch Wernes Vergangenheit be eudg belant baslaten. De Zecde„Kraset, Vgetr, esserge. der bar beste. Ee wird den Hetzselst ume pazr Jahr 900 u. Chr. Bochum. Bie in de vgand zch fpester eine eingegangene Kavelle iun der a; Persaud vo ziner Blatie, die meist is Seche äc ecr ische be e schdm Brinan 6 Merie, 140,), Gaese als en. Gricg. ae. destillation. Die Zeche„Amalia“ öffnete anfangs der 80er Jahre ihre Tore. Die seit Jahren stillgelegt Drahtwerke hofft man in absehbarer Zeit wieder in BeIm Jahre 1871 hatte Werne 2605 Einwohner, inzahl bis zum Jahre 1895 auf 8430 an, bis 1898 auf 10 138, bis 1900 auf 11 059 Köpfe, im Jahre 1904 13 197, im Verlauf der späteren Jahre stieg die Einwohnerzahl bis zu 20 000. „Beschwörungen“ vor hundert Jahren Jahre 1835 machte in Hordel und Umgebung Volksmunde den Namen damals sprach, kurfüchlich aufguweisen waren, oder ob Mit der Abhärtung darf man immer nur in der wärmeren Jahreszeit, also im Frühling, den Anfang machen, da sonst leicht gesundheitliche Rückfälle eintreten. Das gilt insbesondere für schwächliche und empfindliche Personen. Bei der gewöhnlichen Gelbsucht hat man es wohl in der Mehrzahl der Fälle nicht mit eigentlichen Leberkrankheit zu tun, sondern meist nur mit den Folgen eines Magen= oder Darmkatarrhs. Meistens ist ein Katarrh des Dünndarms schuld, bei dem die Oeffnung des Gallenganges in den Darm verstopft ist. Auch die Folge einer Gallenblasenentzündung kann vorliegen. Eitrige Geschwüre der Hornhaut, wie sie zumeist durch Infektion kleiner Verletzungen hervorgerufen werden, können, wenn He,xggxtangte g. Hetmaß; nahmen verzögert werden, zur Zerstötung, des ganzen. Auges führen. Deshalb muß in solchen Fauen der Arzt stets unverzüglich in Anspruch genommen werden. es sich dabei nur um eingebildete Kranke handelte, bleibt dahinzustellen. Eine für Krebsschaden angewendete Formel ist bis auf den heutigen Tag erhalten. Sie lautete ungefähr: „All mein Tun und Anfang, Gott mein Hülf und Beistand, segne diese Wunde, daß sie schweret wie unser Herr Christus schwöret. Im Namen des Vaters, des Sohnes und des hl. Geistes.(Mit Kreuz zu bezeugen.) Glücklicherweise hat unser Jahrhundert diesen Aberglauben unserer Altvordern ganz ausgerottet. ch, tatsächlich aufzuweise Düt un Dak in Bausumskem Fröuhjohrstied det Winters grante Nout. soelepveh, 2„gchaoff, Wosetrman, Suerhoff, alde ZuerArnd Nolde,#ychoff, Wostimult, Sperhoff, glbe Zuerman, Rutger Rorenberg ugd., Vshgi, nannten Namen bestehen heute noch die Höfe Se Die Vauern Hersey), Hernte, hatel en den Pearset mußte Stratmann dem Pfarrer einen Erniedienst leisten; an den Käster zu Lütgendortgugd, gußten die Höfe Frenking und Kohleppel je ½ Scheffel moggen und * Schweinskopf liefern; auch hatte Frenking um Hl. Drei=Könige Hafer an den Pfotzeg, feigten guch die Ses sesesce hles sce e en Schmidt selbst. 1756 hatte Werne eine eigene Schule. 1856 wurde die Zeche„Heinrich Gustav“ in Bekrieb genommen, noch älter ist der einigen Jahren stillgelegten Zeche„Reonpend gu on den anderen Industriewerken, die entnunr:: go.g g, allem die Drahtwerke zu nennen, die, 3, ggrg.,.# die Kesselfabrik Reinshagen und die Waldtbausensche TeerEine Freuelmeldung über Wattenseheid vor 180 Jahren In den letzten Jahren konnte man in der ausländischen Presse Nachrichten über Deutschland lesen, die von A bis Z erfunden waren. Es handelt sich um Greuelmeldungen, die angetan waren, Deutschland in der Weltmeinung zu schädigen. Diese Greuelmeldungen sind aber nicht eine Erscheinung unserer Zeit, sondern man fabrizierte diese schon vor 180 Jahren, wie uns folgende Feststellung zeigt. In der Londoner Zeitung „British Gazetter“ vom 28. April 1756 finden wir eine Revolvermeldung des Spezialkorrespondenten aus Düsseldorf, wie der Landesarchivar Dr. Schulte(Münster) festgestellt hat, wonach sich in Wattenscheid folgen„Ein bedauernswerter Vorfall ereignet, sich, wenigen Tagen zu Wattenscheid, einem tleinen Städtchen auf preußischem Territorium in der Nachbarschaft von Essen. Die Einzelheiten sind folgende: Eine Nichte des bekannten Barons Neuhoff, früher K Theodor von Korsika, hatte sich zur Kirche barschaft Bochum und wisteplanten Gäheler und ers. führten mit Gerggls, die neue Proselptin. Hieragf grg; den die Sturmglouen geläutet. Katholiken und Prowissen wir noch nicht.“ Vörbi es nu der Winiers groute Nout, no vürlen düstern, kollen Wiärken. Dä Sunne schient im Muorgenrout, et gitt en nigget Opärwiäcken. Man höt dän Geitlink un ouk Finken wier, wuoll in dä fröihen Muorgenstunne. Sik riägen, deit nu jedet Dier, int Liächt, dä schöinen Sunne. Dä Dacks, dä tiämlik lange schleip, mäkt wir nen Gang no buten. Dä Sunne. dä jährm ouk reip, kann hä sik länger nich verschluten. Dä Kinner, dä nu buten all, kennt vör dän Owend gar käin Enne. Sä sptällt met Mötken oder Ball, met jähre kleinen, flinken Hänne. Un jeder, dä äin Stücksken Land, wärd flietig schon am Muorgen. Sik riägen dait nu jede Hand, Vüör nächste Tied, mol wier te suorgen. Wie dä Droutneid bestroft wird 83 Dummheit es ouk ne Gabe van usem Herrgott, (Nich nohdrücken.) Ich habe mir neue Instrumente schicken lassen und nicht genügend Geld für die Nachnahme zur Hand gehabt; da hat der Kellerwirt freundlichst ausgeholfen. Ehe ich ihm sein Guthaben zurückgegeben habe, kann ich natürlich nicht ausziehen.# Dä Krugwärt klopp'n ov de Tasche un sagg:„Dat hett nicks te seggen, wat de Kellerwärt kann, dat kann eck ouk. Woföll mei gitt häm'ni“.. „Nun, zweihundertfünfzig Mark hat mir der Kellerwirt vorgestreckt, und wenn Sie mir zur Begleichung dieser Schuld helfen wollen, so stehe ich nicht an, bei Ihnen Wohnung zu nehmen.“ Dä Wärt sprung ov un holl dat Geld un lag't dem Geomfeter op'n Disch.„Wenn gitt noch watt nöidig hät. bruk git't blous to seggen, öwer„nu bliew gitt out kenne Stunne mä bim Kellerwärt.“ Dä Geometer streck dat Geld in un gong nom Kellerwärt un verlang'n sine Koffer, um glieks met de Uemtrekerigge antefang'n.„Herr Geometer,“ voltern dä Kellerwärt herut,„gitt wätt mi dat doch woll nich andaun woll'n un van hie no min'n Dodfeind te gohn?“ „Es tut mir leid,“ sag guk hier de Geometer,„aber der Krugwirt hat mir ein Darlehen, welches ich zur Bezahlung einer Instrumentensendung notwendig brauche, angeboten, ersichtlich in der Hoffnung, daß ich bei ihm Wohnung nehme, und sein gefälliges Anerbieten hat Anspruch auf Erkenntlichkeit.“ „Denn Deubel ouk, so'n knickerigen Satan, hä well blous mit ne Worst nom Speck schmiet'n, anners nicks. Oewer de Räknung sall he ohne mie acmakt häm'n. Wenn git Geld nödig hätt, bruk't blous te seggen woföll, wat de Knickstiewel kann, kann eck schon längst.“ De Geometer leit sich beküern un sag ouk hier ne anstännige Summe, dä äm ouk anstandslos utgehännigt word. Wä öwer beschriewet dä langen Gesichter, as beide am annern Morgen sick nom Geometer ümkiekten. Nach archwvaltischen Penhel sergent Sehe fleinte von Anfang bis zegxnoe erloam annern Morgen sick nom Geometer kurrengneid. Wenn mol in fien'n Härn bim en'n is: Ener schicken bemlich nom annern, of nich gistern'n kehrn, dann ärgern sich dä anner gäll un grein, un e fien'n Härn sick inloscheert hädde, un üm sick nich te ast auk ümgedrat. Ener sogg däm, annern Ha, Gite#inern, leitin se beide seagen, se wüssen pan nicks. As afiboäenstig te maken, Die dot), nämlich fo; Fhmimt do no Johrn sich de Broutneid bi beid r, gelagt, badde un de unygerwpärt Koschie genomm n hädde.„Wat segt Skuvas uf dä Schoule do de Krngpürt. bin Kelerwisg miohsezul gä rel.. Teggzlang sen Zungsten, de leine Lal, Ummt un. eit axgde tom Bechtzustefrtzg,e stelt oo; vi: Fel. de Schoue noh Hus un vertellt ganz stolt:„Badder, lers, Vlatten und Sagitt vo gut nich. Ra, do denk es an, vandage was ek de enzigste, de dem Schoulun de. Beitzsucht geige vu. geß iv n ganz anner n Ruf.“ mester op siene Froge ine Antwort giewen konn.“ Da Goe ud vyg)e Sehalern ungsesages tut. Dat oizgmg ower in Vrrger, Gassngereigt de mir leid daß ich das nicht früher, gewuß,.page; denn olle Roggenramp,„wat woll ve Schoutmester denn Streitfall ist in der worden, aber hiervon weiß man nichts. Auch war in eter trock de Schullern un sag:„Es tut mir leid, daß ich das nicht früher, gewußr vave; denn olle Rogg gen ist diese Geschichte ein guter Trunk und eine gute Buche gehen mir, über wiettens“ der Kirchen festgehalten.“, zet, ait sind doch s mei der Fellerwärt ver= 42c, d ae un eu. e ge##eee e Ruten H. E. # 9 Viktor de Kowa ein junger, forscher Renntchrer in dem Film: „Die große u. die kleine Welt Brigitte Horney spielt eine der weiblichen Hauptrollen in dem neuen Albersfilm: Heinrich George ein bedeutender Mann mit Einfluß in dem Film: „Die große u. die kleine Welt“ Edna Grepfi die elegante Darstellerin in dem neuen Film: „Die große u. die kleine Welt“ Das verrat ich Dir nicht, aber daß Lilian ihren Geschäftsrisiko“ führen können und das Geld für ein seutschen Wagen mit nach drüben gehabt und solches„Risiko“ nicht zu versteuern brauchen. zurückgebracht hat, darfst Du gern wissen. Das Um Weihnachten herum wurde die Rennbahn Santa an sich gefallen.„„„., Anita wieder eröffnet, und zu den d nun Schluß! Zur Strafe für Deine vielen öffnungsrennens, an dem eine gr nach diesem einen Stern, erzählte ich Dir heute stars gehörenden Pferden startete anderes. Und ich wußte noch so manches. Jetzt Berühmtheiten Houywoods. Sie ir aber neugierig,„was?, men auf die startenden Pferor,##### s zum nächsten Mcal. Inzwischen leb wohr und bei 50000 Zuschauern etwa 400 00 Dich(ich meine in bezug auf Deine Neugier) gezählt,„..— Gaihenschet deDein Jupiter Lampe. Leider hat man der Leibenschuft der # einen Dämpfer insofern aufgesetzt, daß sie von den ## gonnngrricht“: Ateliers aus nicht mit Buchmachern telephonieren dürngwoda-Kars„Rennverkuckt“ fen. e amerkanischen Filmschauspieler sind seit einiger Tpoi neue Janningsfilme von einer neuen Leidenschaft befallen, die einem Dee. Neue Selgeste ealen Vorgang ihr Dasein verdankt: die kaliforni. Zwei neue Filme mit Jannings sind geplant, die steuerbehörde— sowas gibt es selbst im Film= allergrößte Beachtung verdienen. In greifbare Nähe ist große Anzahl von Filmtete, zahlten sich fast aue setzten hohe Sumerde und am Ende wurden etwa 400 000 Dollar Einsatz Filmkünstler Bavaria Neubabelsberg, 10. März 1936. Berlin und vollendet ihr Französisch so weit, daß sie in diePenbabelsbers, 10. Mrhrg 199, sen Sprachen die Filmversonen selbst spieten und spreSiechte Deiyzi.. Bestung Hen das sie elt dvei Johern vich giher hen neuen heßer„Lady Venate, und sol in den Kreisen anerwir hier eine kleine Atempause, die ich dazu benutzen von der Partie, neben Willy Fritsch natürlich. kann, Deine vielen Fragen nach dieser nun hoffentlich So, das wäre nun wirklich alles, was ich über für immer in Deutschland bleibenden Künstlerin zu be= unsere geschätzte Diva erzählen und ausplaudern könnte. antworten.(Solltest Du übrigens mal zufällig hören, Hoffentlich genügt's Dir. Wenn nicht, muß ich mich daß Lilian am 15. April nach Newyork fährt, so wisse, auch damit abfinden. Ich glaube auch, daß ich so ziemdaß nur Außenaufnahmen für einen deutschen Film lich alle Deine Fragen beantwortet habe— da fällt mir der Zweck sind, nicht etwa eine Rückkehr nach Dollaria.) gerade ein, daß Du die Automarke auch noch wissen Einen Teil Deiner vielen Fragen hab ich glücklicher. weise schon vergessen, ich wußte auch nicht, wie sie aue beantworten sollte. Es ist nur gut, daß Du Dich# de uso los: Ja, der Autounsal war nicht so ahn, Kleine Filmpost Martha Eggerth hat in diesen Tagen mit ihrem Film„Schloß in Flandern“ unter der Regie von Geza von Bolvary begonnen und wird danach bei der Ufa„Und du, mein Schatz, fährst mit“ nach dem Roman in der„Berliner Illustrirten“ spielen, der für sie umgearbeitet wird. Lil Dagover hat nach Beendigung ihrer Aufnahmen in dem ersten Farbenfilm(dessen Titel noch nicht feststeht) eine Hauptrolle in dem Ufa=Film akkord“ übernommen. An Stelle der erkrankten Käthe Gold(die eine schwere Blinddarmoperation durchzumachen hatte), spielt eine neue Darstellerin Maria von Tasnady die andere weibliche Hauptrolle dieses Films, in dem außer Willy Birgel noch Theodor Loos, Maria Koppenhöfer und der kleine Peter Bosst (bekannt aus„Vergißmeinnicht") mitwirken. Regie führt land drehte zeigt sie sich sogar als perfekte Drahtseiltänzerin. Jawoll, solch ein Mädel ist das, und deshalb hat sie auch wohl den Mann noch nicht gefunden, der ihr genügend imponiert, wie das zum Beispiel bei uns beiden der Fall ist. Keinen Widerspruch bitte! Wenn sie, was in nächster Zeit schon zu erwarten ist, von ihrem Ausflug zum Süden zurückkehrt, bezieht sie wieder ihre schmucke Villa hier am Greibnitz=See. Geht man dort abends mal vorüber, kann man das Glück haben, Lilian als sehr perfekte und musikalisch reife Geigerin bewundern zu können. Auch auf diesem Gebiet ist sie eine wirkliche Künstlerin, die Musik ist ihr Erholung und Entspannung.„Und wenn ich vergnügt bin, hol ich meine Ziehharmonika und sing aus voller Brust.“ Daß sie drei Sprachen perfekt beherrscht, dürftest Du inzwischen ja auch schon erfahren haben. Englisch sprach sie schon in der Wiege. Deutsch lernte sie in amerikanischen Darstellerinnen, die sich nicht in das eine der wenigen amterikumischen Burstell kitschig-süße Klischee der Hollymood-Porträts einfügen, sondern eine schauspielerische Echtheit nach deutschem Muster anstreben. Catherine Hepburn,