.96 40. Jahrgang Mittwoch, 26. April 1933 Täglich außer Samstags 10 Pf. griffenheit be. e Vorführung n Coan Frauen Kinder 4 E ucksvollen Fesispe schreibt: n mehr. der überwerden könnte. Im eige große ErRote Erde vird, diesen Film Die deutschen daß hier ein Werk eispiel geschaffen amer Anzeiger kaufte Vorsen, daß kein Will! s.00,.30 Uhr, 3 Tage: 0 — O und— #reis einschl. Botenlohn.15 Mk. monatlich oder.08 Mk. halbmonatlich; #iholer.85 Mt. oder 93 Pf.:„Bochumer Illustrierte“ monatlich 30 Pf.; Selage„Hor mit mir“ monatlich 30 Pf.:„Wochenschau 40 Pf.— Anzeigenzür 1 Millimeter Höhe in 25 Millimeter Breite 10 Pf., im Reklamsteil Jamiliennachrichten und Stellengesuche bei Vorauszahlung 6 Pf., in #7 Pz.,(Besondere Anzelgenpreise nach aufliegendem Taris.) Bei #weiser Weitreitzung, dex, Anzelgengebühren durch Klage, bei Konkurs#n usw. wird der bewilligte Nachlaß hinfällig. Für die Aufnahme von #n an bestimmten Tagen und Plätzen, auch für durch Fernsprecher aufWie und abpestelts, sowie undeutlich geschriebene Austräge,wird keine Ge##ernommen., Schluß der Anzeigenannaume 4 Uhr nachm. Bei durch höhere ku auch Betriebsstörung, Streik. Verbot u. dergl.) veranlaßten Störungen Ficheinen der Zeitung können Ersatzansprüche nicht geliend gemacht werden. General# Anzeiger Weitaus verbreitetste Tageszeitung in Bochum M. 250,— Unfall=Unterstützung bei tödlichem Unfall nach besonderen Bedingungen: sie verdoppelt sich beim Mitbezug der„Bochumer Illustrierten“ oder der„Wochenschau“ auf Ml. 500.— Redaktionsleitung: Dr. Paul Dierichs. Verantwortlich: Politik: Rudolf Foest, Kommunalpolitik u. Nachbargebiet: Ad. Peddingbaus, Lokales: Hans Schulte, Kunst u. Unterhaltung: Dr. Emil Strodihoff, Handel: Fris Schmidi, Sport: Hans Schulie und Paul Wegenef Gerichisdienst und Brieskasten: Mar Flegel, Anzeigen: Kurt Schols, sämtlich in Bochum. Sprechstunden der Redattion: 16 bis 17 Uhr(auger Samstags). — Druck und Verlag: Bochumer Anzeiger und General Anzeiger, Laupenmühlen& Dierichs, Bochum.— Berliner Redaktion: Michael Haupt, Berlin sw 68. Wilhelmstr. 98, Anruf: Jäger 4115 u. Karlshorst 0340. Berliner Anzeigen=Vertretung: F. W. Pempe, Berlin=Cbarlotienburg, Ublandstr. 194, Anruf:(, 1 Steinplatz 6813.— Für unverlangte Einsendungen keine Haftpflicht. Rücksendung nur bei Rückporto.— Redaktion u. Geschästsstelle: Rathausplatz 8. Anruf: Bochum 675 51. 52, 53.— Post checkonto Tortmund 1760. Geschäftsstelle geöffnet von 8 bis 13 und 14½ bis 18½ Uhr. schlüsse des Reichskabinetts: . I e e r S c h u l e l. uno=Eldeoinenzn,. an deutschen Schulen und Hochschulen— Aenderung Statthaltergesetzes und der Aufbringungsumlage Berlin, 25. Februar.(Eig. Drahtber.) svon Konsumgenossenschaften nicht fort##s Reichskabinett hat heute nach kurzer Unter=geführt werden. Statthalter=Ernennung ers Ansang Mai Berlin, 25. April.(Eig. Drahtb.) Die Ernennung der Reichsstatthalter wird wahrscheinlich erst Anfang Mai erfolgen. wird als zukünftiger Statthalter für Braunschweig der nationalsozialistische Abgeordnete Löper genannt, für Sachsen der gegenwärtige Reichskommissar von Killinger. Ob es zu der Ernennung der beiden Genannten kommt, steht noch dahin, die wird aber für sehr wahrscheinlich gehalten. Daß für vom Württemberg als Statthalter der gegenwärtige Reichsaußenminister Freiherr von Neurath in Aussicht genommen sei, wird noch wie vor energisch dementiert. len hohen ngen! Stromverbrauch u# nn eine eigene Str# irbeiten und Sies unabhängig mach e Aufschlösse konMA. L. 2502 an die s Länderministerkonferenz über das Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums. Berlin, 25. April. Auf Einladung des Reichsministeriums des Innern hatten sich am Dienstag die MinisterpräsidenWieder 69000 Arbeitslose weniger Noch rund 5530000 Arbeitslose Mitte April ec hnamigem Bühnen Ophüls 15.45.10 111177 Einteit krerg ch Wiederholung dckon I, Bacher 2b. S8a;, So16. großer, Sae e ia Tnienstr ab-15 Gnba irei seine Arbeiten mit einer Minister= Siechung wiederaufgenommen, und wurde die allgemeine politische die außenpolitische Lage behan# sowohl der Vizekanzler von Papen wie #nister Göring berichteten ausführlich über besuch bei der italienischen Regierung und beim n Anschließend trat dann in den Abendstunden kabinett zusammen. Ueber die Kabinettswurde folgender amtliche Bericht ausgegeben: der heutigen Sitzung des Reichskabinetts as bietz gegen die Ueberfremdung der lutschen Schulen und Hochschulen Das Gesetz sieht vor, daß bei allen SchuHochschulen die Zahl der Schüler und un soweit zu beschränken ist, daß die liche Ausbildung gesichert und dem Bedarf der genügt ist. Bei Neuaufnahmen ist darauf zu daß die Zahl der Reichsdeutschen, die im Sinne ietzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtenom 7. April nichtarischer Abstammung ##nsprechend der Gesamtheit der Besucher jeder ###und jeder Fakultät den Anteil der Arier an der eutschen Bevölkerung nicht übersteigt. Die An####l wird einheitlich für das ganze ##gebiet festgesetzt. In erster Linie sind #imen dieser Anteilzahl diejenigen Reichsdeutschen Eicher Abstammung aufzunehmen oder zu belassen, Läter im Weltkrieg an der Front für das Deutsche seine Verbündeten gekämpft haben. Kinder, ###n ein Eltern= oder Großelternteil arischer Ab#ug ist, fallen bei diesem Gesetz nicht unter den „Nichtarier“, sofern sie aus Ehen stammen, die ##aß dieses Gesetzes geschlossen sind. Ausge###sen von allen Schulen oder Hochschulen sollen Kinder von Juden sein, die nach dem ##us 1914 aus dem Osten eingewandert ##ferdem hat das Reichskabinett, dessen Sitzung bis 10 Uhr abends dauerte, noch eine Reihe anderer #verabschiedet. Dazu gehört zunächst eine ## ung des Statthaltergesetzes ##ph 5, Absatz 1, dieses Gesetzes erhält folgende Preußen übt der Reichskanzler die in Pa##l genannten Rechte aus. Er kann die Ausder in Paragraph 1, Absatz 1, unter Ziffer 3 genannten Rechte auf den Ministerpräsidenten ##igen, der ermächtigt ist, diese Rechte weiter zu #igen. Aus der Begründung dieses Gesetzes geht daß es sich um das Recht der Ernennung und Liuns unmittelbarer Staatsbeam##nd Richter handelt, soweit sie bisher durch die Landesbehörde erfolgten, und um das Begna: ssrecht. Das Neue an der Gesetzesänderung Uebertragung der Rechte nicht auf Stärker al#betregierungen, wie bisher vorgesehen, sonderng ging die ## Rinisterpräsidenten erfolgen soll, fänger in 0 der Reichskanzler die Ausfertigung und Ver## von Gesetzen zu seiner Entlastung weitergeben iter hat das Reichskabinett das Gesetz über ie höhe der Aufbringungsumlage für 1933 bis 1936 #anhere witd das Industriebankgesetz Pnarst kai. 2“ die Umlage jährlich 100 Millionen hhnsag. ist und der Umlagesatz der AufbrinBrgegsichtigen33 auf 4 vom Tausend des auf## anderee. Tdegah(ze vermögens festgesetzt wird. hat, brinat ein. Kadinett heute verab1931. Es handelt sich dabei sich zu der Notwendigleit einer neuen Verfassung rine:: landwirtschaftlichen, forstwirtschaftlichen des deutschen Protestantismus mit dem Ziel der —etlschen Betrieben der Schuldner grund=[Schaffung einer Deutschen Evangel n wenn Jangsverwalter bestimmt wer= schen Kirche auf der Grundlage des vorhandenen Bebraussetz: eine Persönlichkeit die vertrauensmäßi= kenntnisstandes. Er stellte sich hinter die von seinem Präh gseungen dafür mitbringt. sidenten getroffenen Maßnahmen und billigte im beson—rseres Gesetz trifft neue Bestimmun; deren die Berufung des lutherischen Landesbischofs D. and, Verkehrmit Bieh und Fleisch. Mahrarens(Hannover) und des reformierten Studiench Gesetz regelt die Gebühren direktors Pastor D. Hesse(Elberfeld) zu entscheidender #schtviehmärkte, Schlachthöfe, Mitarbeit sowie die Heranziehung anderer in der kirchlsjich“er und Großpiehmärkte neu, lichen Bewegung,leigeigen„ezhPiter, des KirVe: das Kabinett beschlossen, daß die chenausschuß erteilte seinen Pr#l,#######meitestEreditaktionen zugunstenlgehende Vollmacht, für die Gesamtheit des deutsten und die Innenminister sämtlicher Länder sowie die Vertreter aller Reichsressorts zu einer Aussprache über die Ausführung des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums im Reichsinnenministerium versammelt. Reichsinnenminister Dr. Frick, der den Vorsitz führte, erläuterte in eingehenden Ausführungen die Grundzüge des Gesetzes und die Art seines Vollzuges an der Hand der Gegenwärtig bereits im Entwurf vorliegenden, vom ReichsinnenminiAnhalt und ster im Einvernehmen mit dem Reichsministerium der Finanzen ausgearbeiteten NSDAP. zufolge, offensichtlich volles Vertrauen zur Glaubensbewegung der„Deutschen Staatskommissar für die evangelische Kirche in Mecklenburg zurückgezogen Schwerin, 25. April. Das mecklenburg=schwerinsche Staatsministerium hat die verfügte Einsetzung eines Staatskommissars für die evangelisch=lutherische Landeskirche zurückgenommen, nachdem eine Besprechung zwischen dem Reichsminister des Innern Dr. Frick, dem Ministerpräsidenten von Mecklenburg=Schwerin, Granzow, und dem Landesbischof D. Rendtorff, an der auch der von der mecklenburgischen Regierung bestellte Staatskommissar teilnahm, zu weitgehender Uebereinstimmung geführt hatte. Es wird aber, von dem Ministerpräsidenten Granzow aus den Kreisen des evangelischen Kirchenvolkes ein Gutachterausschuß berufen werden, der die Staatsregierung bei ihren Verhandlungen mit der Landeskirche und bei den zu treffenden Maßnahmen beraten soll. Widerlegung einer tollen Greuelhehe Berlin, 25. April. Das„Prager Tageblatt" verbreitet heute eine Greuelmeldung und behauptet, der Berliner Großrabbiner Jonas Fränkel sei heute in Prag eingeAusführungsbestimmungen. troffen und berichte über scheußliche Greuel an Juden an urm tu., Mpiniserträchent 6 i u in Deutschland. So behaupte er u.., er sei von SS.= Der preußische Ministerpräsident Göring ergänzte Leuten überfallen und um 2000 Mark bestohlen worden. Darlegungen des Reichsinnenministers besonders Die SA.=Leute hätten ihn und seine Tochter mit ReStandpunkt der preußischen Verwaltung. volvern bedroht, ihn niedergeschlagen und schwer verIn der weiteren Aussprache ergab sich Ueberein= letzt.„Er habe in Decken gehüllt in ein anderes Stadtstimmung in allen grundsätzlichen Fra= viertel geschmuggelt werden müssen und er habe sich dann gen. Einzelheiten ,wurden einer noch im Laufe des sar nach Prag, durchgeschlagen. Er leide noch heute. heutigen Dienstags stattfindenden Reserentenbesprechung vorbehalten, die besonders dazu dienen soll, Anregungen der Länder entgegenzunehmen. Es ist damit zu rechnen, daß die Ausführungsbestimmungen zum Beamtengesetz, die für den Vollzug des Gesetzes von besonderer Bedeutung sind, noch im Laufe dieses Monats veröffentlicht werden. Berlin, 25. April. Nach dem Bericht der Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung für die Zeit vom 1. bis 15. April 1933 ist die Zahl der bei den Arbeitsämtern gemeldeten Arbeitslosen in der ersten Aprilhälfte weiter gesunken. Sie verminderte sich um rund 69.000 auf rund 5 530 000. Vom Höchststand der winterlichen Arbeitslosigkeit ist bis Mitte April eine Entlastung um rund 518000 oder um.6 vom Hundert eingetreten gegenüber einer vorjährigen Entlastung von nur 195.000 oder.2 vom Hundert. Die Stärke des bisherigen arbeitsmarktlichen Auftriebes geht auch daraus hervor, daß nach den Ergebnissen der Krankenkassenmitgliederstatistik für den gleichen Zeitraum die Zahl der Beschäftigten um über 600 000 zugenommen hat. Die Besserung in der Berichtszeit ist im wesentlichen in den Außenberufen zu verzeichnen, die durch die Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen der Regierung eine wichtige Stütze erhielten: die Entwicklung in den übrigen Berufen war uneinheitlich. Die Entlastung hat sich jedoch nicht in der gleichen Stärke wie in der zweiten Märzhälfte durchgesetzt. Dies wird darauf zurückzuführen sein, daß erfahrungsgemäß kurz vor den Osterfeiertagen Neueinstellungen von Arbeitskräften zurückgestellt werden. Außerdem sind die Abgänge in Arbeit durch Neuzugänge vielfach überdeckt. Stärker als die Zahl der Arbeitslosen überhaupt der Hauptunterstützungsempder Arbeitslosenversicherung und Krisenfürsorge zurück. Der Abgang betrug hier 148000 oder 6,9 vom Hundert. Am 15. April 1933 waren noch rund 2017 000 Hauptunterstützungsempfänger in der Arbeitslosenversicherung und Krisen, fürsorge vorhanden; davon entfielen 580 000 auf die Arbeitslosenversicherung und rund 1437000 auf die Krisenfürsorge. Zahlen über den Bestand an Wohlfahrtserwerbslosen liegen für die Monatsmitte vor Die aus Mitteln der Reichsanstalt geförderten Notstandsarbeiten sind in verstärktem Ausmaße in Angriff genommen worden. Die Zahl der hierbei beschäftigten Notstandsarbeiter betrug Ende März 88 000, eine weitere Zunahme ist inzwischen eingetreten. ichgeschlagen. Er leide noch heute an Gleichgewichtsstörungen und an einer Gehirnerschütterung." Er habe die Absicht, nach Palästina weiter reisen und nehme überall die Hilfe der jüdischen Komitees in Anspruch. Wie dazu von zuständiger jüdischer Stelle in Berlin festgestellt wird, gibtes in Berlin überhaupt keinen Großrabbiner. Ein Rabbiner oder anderer jüdischer Geistlicher namens Fränkel oder ähnlichen Namens ist nirgends vorhanden. Es handelt sich also wieder einmal um eine der üblichen Greuelmeldungen aus Prag. deren Quellen im allgemeinen deutsche marxistische Kreise sind. Ansinnige Behauptungen eines parser Bates Die neue Standarte Des Teichspräsdenten Berlin, 25. April Das„Reichsgesetzblatt“ veröffentlicht jetzt die Bestimmung über die Standarte des Reichspräsidenten bis zur endgültigen Regelung der Reichsfarben. Die Standarte ist ein gleichseitiges, schwarzweißrot gerändertes goldgelbes Rechteck, darin der Reichsadler schwebend, nach der Stange gewendet. „Die neue Standarte weht bereits seit heute morgen auf dem Gebäude der alten Reichskanzlei in der Wilhelmstraße, in der der Reichspräsident bis zur Fertigstellung seines Palais Wohnung genommen hat. Schaffung einer Deutschen Evangelischen Kirche Weitestgehende Vollmachten für Präsident Kapler Berlin, 25. April In der französischen Zeitung„Le Journal“ vom 20. April erklärt der Korrespondent He'sey es für zweifelhaft, ob die Wahlen vom 5. März ehr ich durchgeführt worden seien. Die Beurlaubung des Reichswahlleiters Professor Dr. Wagemann kurz nach den Wahlen sei ! nicht hinreichend beachtet worden. Anscheinend habe man nicht Wahlurnen mit falschen Wahlzetteln gefüllt, wobei der Reichswahlleiter es an Geschicklichkeit habe fehlen lassen. Daß solche Zweifel gänzlich unberechtigt und die von Helsey behaupteten Wahlfälschungen unsinnig und überhaupt unmöglich sind hätte jeder, der die deutschen Wahlverhältnisse und Wah bestimmungen nur einigermaßen kennt dem französischen Korrespondenten sagen können. Die Wahlen erfolgen in öffentlicher Wahlhandlung. geleitet von einem Wahlvorstand, der sich aus Wählern der verschiedenen Parteien zusammensetzt. In den Wahllckalen sind ständig Vertrauensleute der Parteien anwesend, die vor Beginn der Wahlen die vorgeschriebene Feststellung, daß die Wahlurnen leer sind, überwachen, die Abgabe der verschlossenen Stimmzettel durch die Wähler benbachten und nach Schluß der Wahl der Oeffnung der Wahlurnen, der Entnahme und Feststellung der Stimmzettel beiwohnen. Der Reichswahlleiter hat mit der Durchführung der Wahlen in den Stimmbezirken überhaupt nichts zu tun, da diese Durchführung Sache der Gemeindebehörden ist. Dem Reichswahlleiter obliegt die zahlenmäßige Zusammenfassung der von den Kreiswahlleitern gemeldeten Wahlkreisergebnisse und die Feststellung der Abgeordneten. Dabei wirkt der Reichswahlausschuß mit, in dem die sechs größten Parteien vertreten sind. Die Beurlaubung von Professor Wagemann durch den Reichswirtschaftsminister, der für seine Tätigkeit als Präsident des Statistischen Reichsamts und Direktor des Instituts für Konjunkturforschung zuständig ist, hat mit seiner Tätigkeit als Reichswahlleiter in keiner Weise etwas zu tun. Berlin, 25. April. Der Deutsche Evangelische Kirchenausschuß trat am Dienstag nachmittag in Berlin zusammen. Ueber das Ergebnis der Beratungen dieses obersten Vertretungsorganes des Deutschen Evangelischen Kirchenbundes wird folgendes mitgeteilt: Der Deutsche Evangelische Kirchenausschuß bekannte Aussprache zwischen Landesbischof Mahrarens schen Protestantismus zu sprechen und zu handeln. Er begrüßt es, daß schon die Ankündigung des Reformwerkes ein großes zustimmendes Echo im Lande gefunden hat, u. a. bei zahlreichen freien Verbänden, namentlich auch der Jugend. 91 Fe7 und„Deutschen Christen“ Berlin, 25. April. Im Auftrage des Präsidenten D. Kapler hatte der Landesbischof Mahrarens(Hannover) die Reichsleitung der„Deutschen Christen" zu einer Besprechung gebeten. Diese Besprechung trug rein informatorischen Charakter. Es nahmen von der Reichsleitung der Deutschen Christen Pfarrer Hossenfelder, D. Freitag, und Pfarrer Peter teil. Der Landesbischof Mahrarens und die mit ihm erschienenen Herren bekundeten, dem Preußischen Pressedienst der Einigung bei den deutsch=niederlänbschen Wirschastsberhandlungen Berlin, 25. April. Bei den deutsch=niederländischen Wirtschaftsverhandlungen, die seit einigen Wochen unter dem Vorsitz des Reichsministers Dr. Hugenberg und des niederländischen Gesandten Graf Limburg=Stirum stattgefunden haben, ist heute eine Einigung erzielt worden. Die Unterzeichnung dieses Abkommens wird in den nächsten Tagen erfolgen. Vertrams Australienflug beendet Köln, 25. April. Der deutsche Australienflieger Hans Bertram startete heute morgen vom Kölner Flughafen mit seiner„Atlantis“ nach Dessau wo er gegen 11 Uhr eintraf. Damit hat Bertrams Australienflug sein eigentliches Ende gefunden. Seuischiaut sahr! Bes z nnn.: un k. Mal '“e Arheiterschaft am* Mei von Regierung und Volk geehrt wird Wie die Adenerschaft am I. Mal von Regielung und Von geeh? ail Friedrichshafen, 25. April. Das Luftschiff„Graf Zeppelin“ wird als Auftakt seiner diesjährigen Fahrten am Tage der nationalen Arbeit, dem 1. Mai, eine große Deutschland= fahrt unternehmen. Das Luftschiff wird am 1. Mai morgens um 2 Uhr in Friedrichshafen starten. Die Fahrt geht von Friedrichshafen über Stuttgart, Frankfurt a.., Köln, über das rheinisch=westfälische Industriegebiet, Bremen, Hamburg nach Berlin, wo das Luftschiff gegen 3 Uhr nachmittags eintreffen wird. Eine Landung ist nicht vorgesehen. Das Luftschiff wird seinen Rückflug über Sachsen und Bayern vornehmen und am 2. Mai gegen 4 Uhr morgens wieder in Friedrichshafen landen. Wachsendes Interesse an den Volverenungen zum 1. Mal Berlin, 25. April. Je näher der 1. Mai heranrückt, an dem ganz Deutschland das„Fest der nationalen Arbeit" feiert, desto mehr wächst im Volke das Interesse an den Verdesto mehr wächst im Volke das Autereise.ogen# anstaltungen der Regierung, die für biesen groden vorgesehen sind. Man weiß bereits seit einiger Zeit, daß der Reichskanzler Adolf Hitler an diesem Tage Abordnungen der Arbeiterschaft aus dem ganzen feierlicher Weise empfangen will, um durch diesen Empfang Regierung im Arheiter ombolhaft zum Ausdruck zu bringen, nationale, Regierung im arveiter nicht einen Menschen zweiter Klasse erblickt, sondern einen vollgultigen, gleichberechtigten Staatsbürger. Um diese Einstellung der nationalen Regierung im Volke bekannt zu machen, soweit das überhaupt noch nötig ist, scheut die Regierung keine Mittel, in den Abordnungen der Arbeiterschaft die Arbeiterschaft se bst zu ehren und ihre Verbundenheit mit den arbeitenden Schichten unter Beweis zu stellen. Es mutet den unvoreingenommenen Betrachter an wie ein Treppenwitz der Wettgeschichte, daß Generationen hindurch die Sozialdemokraten und später auch die Kommunisten den 1. Mai zum Feiertag der Arbeiterschaft erklärten, daß aber aus diesen Bestrebungen nichts anderes wurde als ein ewiger Kampf aller gegen alle, ein Kampf des Proletariats gegen das Bürgertum. Und nun sehen wir, wie es der nationalen Regierung, die doch von Sozialdemokraten und Kommunisten vor ihrer Machtergreifung als eine Regierung der süllen. Man braucht kein Prophet zu sein, zin# in einer Zeit, die das ganze Volk geschlossen qintr##### Regierung sieht, vorauszusagen, daß dieser 1. Mai woyl die erste, Maifeier sein wird, die reibungslos und ohne den veringsten Awi grözlich war, daß die Schutpolizei Jetzt erfahren wir aus dem Ministerium für Volksaufklärung und Provaganda nähere Einze'heiten über die Ehrungen, die die Abordnungen der Arbeiterschaft von der nationalen Regierung wie auch von seiten der Berliner Verbände erwarten. 71 deutsche Arbeiter und 8 Arbeiter aus Oesterreich werden am 1. Mai durch zehn große Flugzeuge vollkommen kostenlos nach Berlin befördert werden. Aus Oberschlesien und Ostpreußen, von der See her und vom rheinisch=westfälischen Gebiet, aus dem Süden, aus Stuttgart und München und aus Sachsen werden die schweren Maschinen anbrausen und diejenigen Männer zur Maifeier auf dem Tempelhofer Feld in Verlin bringen, die als bewährtetze,riep, Hstene Mitglieder der nationalsozialistischen BetriebszellenOrganisation schon seit Jahren in hartem Kampfe für die sich jetzt erfüllenden Ziele der nationalen Regierung unerschrocken und treu eingetreten sind. Die Abord nungen der deutschen Arbeiterschaft werden in nachster Nähe des Reichskanz'ers Hitler auf der großen Festtribüne ihre Plätze erhalten. Sie sind in Wahrheit die Ehrengäste des großen Festes der nationalen Arbeit. Aber nicht nur die Regierung, sondern auch private Stellen wetteifern darin, den Abordnungen der Arbeiterschatfihre Sympathien zu bezeigen. So hören wir jetzt auch, daß der Reichseinheitsverband des Deutschen Gaststättengewerbes sich bereit erklärt hat, alle achtzig Arbeiter in den ersten Hotels von Berlin, so z. B. im Hotel Bristol oder im Esp'anade oder im Hotel Adlon, kostenlos aufzunehmen. Die größten und bekanntesten Berliner Speiselokale haben von sich aus darum gebeten, Gäste aufnehmen zu dürfen und kostenlos zu ver pflegen. Die Theater und andere Betriebe heben sich bereit erklärt, den Delegierten für ihre Vorführungen die besten Plätze kostenlos zur Verfügung zu stellen. Der Gau Groß=Berlin der NSDAP. zeigt seine Verbundenheit mit den Delegierten der deutschen Arbeiterschaft dadurch, daß er jeder Delegiertengruppe von drei fünf Mann einen Wagen des nationalsozialistischen Kraftfahr=Korps des Gaues Groß=Berlin zur Verfugung In den 80 Arbeitern aus Ost und West, aus Nord und Süd ehren die Regierung und dis deutsche Volr die ganze deutsche Arbeiterschaft und damit letzten Endes auch sich selbst, weil der deutsche Arbeiter zum deutschen Volke gehört, und weil ohne den deutschen Arbeiter ebensowenig eine deutsche Zukunft gedagt„wer; den kann, wie es für die Arbeiterschaft eine Zurunft außerhalb der deutschen Nation gibt. sterium zu bilden. Zum Minister wurde vom Reichsstatthalter ernannt Eugen Graf v. Quadt zu Wykradt und Isny. Das Ministerium umfaßt drei Abteilungen, an deren Spitze je ein Staatssekretär steht. Zu Staatssekretären wurden ernannt für die Abteilung Handel, Industrie und Gewerbe Stadtrat Ludwig Stocker, für die Abteilung Landwirtschaft der bisherige Staatskommissar Georg Luber, M. d. ., und für die Abteilung Arbeit und Fürsorge der ## der Abgeordnete Graf Quadt der Bayrischen Volks9, der Abglotenen Ei, Uuabi der Bährischen8 partei angehört, der neue Staatssekretär Stoc, Deutschpationalen Volkspartel und die Staatss### Luber und Dauser der NSDAP. Da die Au### sozialistische Partei in Bayern die Führung#### gierung ausschließlich in den Händen hat, so# der Ernennung des Bayrischen Volksparteilerz#### der Leitsatz des Reichskanzlers Hitler, daß er al.### Mitarbeit bereiten nationalen Kräften die Hand zum ersten Male in Bayern praktische Anwendu#### sunden. 8 weiger u. Gen. AnzArbeit für alle Schwietigreien in Wästingion Göst aber euf Shwengenen, g esge kommunistische Maifeier=Temonstranten, saoß, über 30 Tote auf der Walstatt blieben, so ist das heute unter der nationalen Regierung vollkommen unmoglich und undenkbar, weil nämlich heute, unter dem machtvollen Regiment des Reichskanzlers Hitler, Arbeiteröffentlichen, Lehens, von verbrecherischen, Auswüchsen guf der einen Seite und an der Forderung der nationalen Arbeit auf der anderen Seite. Gottesdienste am 1. Mai Einer Anregung des Deutschen evangelischen Kirchenausschusses entsprechend hat der evangelische Kirchenrat der altpreußischen Kirche die Konsistorien aufgefordert, die Gemeinden bzw. Geistlichen anzuweisen, daß sie sich mit den örtlichen Steuen wegen eines am 1. Mai fruh zu veranstaltenden Gottesdienstes, verständigen. In den Gemeinden, wo infolge der fruhen wet ichen Feiern die Abhaltung eines Gottesdienstes nicht möglich ist, wird am Sonntag, dem 30. April, nachmittags oder abends, ein besonderer Gottesdienst as Rüstfeier für den Tag der nationaten Arbeit gehalten werden. Die kirchlichen Gebäude werden Beflaggung zeigen. Washington, 25. Aprn. Die bisherigen Beratungen zwischen Macdom#.ld und Roosevelt sind äußerlich harmonisch verlaufen, führten jedoch, entgegen anders lautenden Meldungen, nich: zu irgendwelchen Vereinbarungen; denn man ist sich zwar über das Ziel und die große Linie der zu verfolgenden Prinzipien einig, stößt aber bei Ausarbeitung der Einzelheiten auf Schwierigkeiten. Im besonderen kann in der Frage der Zolltarifverträge zur Zeit nichts Konkretes unternommen werden, solange die Stabilität der internationalen Währungen nicht gesichert ist. Die dieser Frage wird durch die Washingtoner inflatorischen Pläne erheblich gestört. Das Ergebnis wird daher ein freundlich klingender amtlicher Bericht sein, an dessen Fundierung jedoch noch wochenlang in Konferenzen der amerikanischen und britischen Sachverständigen wird gearbeitet werden müssen., en amise Inzwischen haben die Verhandlungen zwischen den amerikanischen und den französischen Sachverständigen begonnen. Hierfür hat Roo sevelt ein ziemlich umfassendes Programm ausarbeiten lassen, das er Herriot vorgelegt hat und das wegen seines Eingehens auf politische wie wirtschaftliche Probleme Herriot durchaus sympathisch berührt hat. Bekanntlich wünscht Frankreich einen Konsultativpakt als Bedingung für eine Abrüstung. Hier ist man bereit, diesen Wünschen ent gegenzukommen, wenn auch nicht in Form vertraglicher Bindung, sondern als Zusicherung einer Beratung im Falle einer Kriegsgefahr. und zwar entsprechend gleichlautenden Punkten der Programm= beider hiesigen politischen Parteien, wie sie im Juni 1932 in Chikago beschlossen worden sind. Die Frage der französischen Schulden ist bisher nicht diskutiert worden. Frankreich wünscht außer der Forderung politischer und militärischer Sicherheit die oeerer, P,arghesirrungr und des englischen Pfundes. Roosevelt und donald wollen die endgültige Stabilisierung der rungen für die Londoner Konferenz als ein Hu## shjekt aussparen unter dem Vorwand, daß der##### und das Pfund ihre natürliche Ausgleichsguu# selbst suchen müssen. Italiens Finanzminister nach Washington abges Rom 25. Au## Der italienische Finanzminister Junc ha##### Genua nach Amerika eingeschifft, un Vertreter Italiens an den Washingtoner Ver## gen teilzunehmen. Dr. Schacht am 5. Mai in Rewz Berlin, 25. Au In Ergänzung der gestrigen Mätteilung üben Reise des Reichsbankpräsidenten Dr. Schacht Washington wird von zuständiger Stelle noch folg mitgeteilt: Die Reichsregierung hat den Reich### präsidenten Dr. Schacht gebeten, auf die Einladung amerikanischen Regierung hin, der Herr Reichsla## ein Kabinettsmitglied oder ein Spezialvertreter## nach Washington kommen, die Vertretung zu übe men, da der Reichskanzler oder ein Mitglied de## binetts gegenwärtig nicht abkömmlich ist. Dr. Schacht wird am 5. Mai auf „Deutschland“ in Newyork eintreffen wird nur von wenigen Herren begleitet sein, Augenblick steht fest, daß ein Vertreter der Reich und ein Vertreter des Reichsfinanzministeriumes begleiten werden. Es ist aber möglich, daß## dritter Vertreter hinzukommt. weitere Lo 1300 Jugendliche #rch das Arbeitsa ine Transporte abg ## bereits rund 3000 ###ndwirtschaft vermitte ### Transporte von im # vorgesehen. eute abend findet wied mit den Jugendlicher #rerden im ganzen 400 ##ice in einem Sonderz ###sduro, beföndert. mhr vom Hauptbahnho ##lichen, die sich bereit ##er Landwirtschaft ##ackeln gegeben werden ###relle entgegenkomm ##lichen sammeln sich ##gasse, Abmarsch 21.3 * kortum=, Bongard=, Abjahrt 23 Uhr. zugendlichen, die nunmehr durch die ##eit gebracht werden, ##arten sind und auß daß Jugendliche wi ##n werden. Beldungen für die L# # werden nach wi #oistraße, für weiblick ## Eingang', Zimmer #n diejenigen, die in indet die Anmeldung ###g F. Zimmer 14, s #ungen„können autt #tenscheid und L pen werden. Von der Onc p. zal Rer..... Erklärungen zum Uebertritt des ORöp.=Landes. Wieverbegin der Abrastangne Kein vielversprechender Auftakt— Henderson ersucht um schnellere Aarvei Genf, 25. April. Braunschweig, 25. April sich der stellvertretende sitzende, Dr. Langebartels, u. a. wie folgt:. „Wir sind zu der Ueberzeugung gekommen, daß, nachdem Adolf Hitler in seiner historischen Kundgebung vom 21. März dieses Jahres erneut, unte g. Heste pg, hehchfo Privateigentum als ndstel dever irichit, Pren oejaht, hat, z§ inner- ur,; gartgien,“ sig sch: men Vertretungsvervote werden vom Justiz= minister in jedem Einzelfalle erlassen Hiergegen steht den betroffenen Anwälten die Möglichkeit offen, Entscheidung über künftige Nichtzulassung bisher zugelassener Rechtsanwälte behält sich der Minister in allen Fällen vor. Bis zum 8. Mai ist der jetzt überall bestehende tatsächliche Zustand aufrechtzuerha ten. bejaht hat, es inner= und außenpolitisg.... tragbar ist, daß zwei Partelen, die dasse lbe Ziel haben, nebeneinander marschieren und unter Umständen im politischen Tageskampf erneut zu Rivalen werden können. Wir haben uns deshalb an unsre Reichsparteileitung mit der Bitte gewandt, an Dr. Hugenberg heranzutreten und ihn zu dem Schritt zu bewegen, den wir jetzt vollzogen haben. Wir hieten es für richtig, daß der Führer Hugenberg nach Uebereinkommen mit dem Reichskanz'er Adof Hit er die gesamte Deutschnationae Vo'kspartei in die deutsche Freiheitsbewegung überführte. Dies um so mehr, als wir zu wissen glaubten, daß zwischen Hit er und Hugenberg keine Gezensätze bestehen. Nicht bekannt ist uns, ob diese unsre Bitte an unsern Parteiführer heranzuerha ten. personalveränderungen in der preußischen Verwaltung Der Hauptausschuß der Abrüstungskonferenz hat heute nachmittag in öffentlicher Sitzung seine Arbeiten nach vierwöchiger Pause wiederaufgenommzer. Zur Debatte steht der Plan der englischen Regierung, der vor Ostern eingereicht worden ist. Die heutige erste Sitzung hinterließ keinen vielversprechenden Gesamteindruck. Die Hoffnung, daß die Österpause auf diplomatischem Wege zur Förderung der Abrüstung benutzt werden würde, hat sich nicht erfüllt. Die materiellen Verhandlungen begannen mit der artikelweisen Beratung des englischen Konventionsentwurfes. Zunächst begründeten verschiedene Vertreter, die Abänderungs= und Ergänzungsanträge zum Sicherheitskapitel des englischen Entwurfs eingereicht haben, sihre Anträge.„Iitischen Behentung Gud Von einer gewissen polmischen Beoeurung sino die Anträge der polnischen und der französischen Abordnung. Während die polnischen Anträge darauf den. in Oesterreich sich ähnliche Aenderungen vollziehen in Deutschland, so hoffe man auch hier, Schwierigkeiten entständen. Die Tschechofl### kei plane, sich mit Polen über einen Vern# einigen, der auf eine ewige oder doch zumindest befristete Freundschaft hinauslaufe. Keine nachträgliche Verleihung militärig Zitel, Orden und Uniformen Berlin, 25. Aus In letzter Zeit mehren sich die Anträge von ligen Angehörigen der alten Wehrmacht um naan förderungen, Charakter= und Unisormyerleg#### um Verleihung von früheren Kriegz.# Beförderungen, Eharaktererhohungeg, 100 Uinin leihungen für Angehorige der alten Wehrmacht sin dem 1. Januar 1933, die Verleihung von alten# auszeichnungen mit dem 31. Mai 1924 eingestch Eine Wiederaufnahme solcher getragen wurde. Von der derzeitigen Parteileitung jedenfalls wurde unser Vorsch'ag abgesehnt.“ Die Parteileitung der DNVP. hat übrigens schon vor einigen Tagen den Führer des Landesverbandes Hannover=Süd, Oberstleutnant a. D. von Feldmann, als kommissarischen Führer des Landesverbandes Braunschweig eingesetzt. Dieser erlätzt einen Aufruf, in dem es heißt:„Durch, den Uehertritt zahlreicher visheriger Vorstandsmitglieder zur#####, ist der Landesverband Braunschweig der Deutschnationalen Volkspartei keineswegs aufgelöst. Sein weiterer Zusammenhalt wird davon abhängen, wieweit unsere Mitglieder von dem Gedanken erfüllt sind, der in der RSDAP. als maßgebend erklärt ist, nämlich dem Gedanken der Treue und des Gehorsams gegen den Führer. Zu dieser Treue rufe ich hiermit auf. Unser Führer Hugenberg ist von der Notwendigkeit durchdrungen, die Deutschnationale Volksvartei zu erhalten, gerade auch aus außenpolitischen Gründen. Dieser Standpunkt muß auch der unsrige sein. Wir haben den Lebenswillen und das Lebensrecht der D N VP. klar zu betonen. Hierbei ist es selbstverständlich, daß wir treu und loyal zu der nationalen Regierung stehen, die der Herr Reichspräsident am 80. Januar durch das Bündnis der nationalen Führer geo Gründer des braunschweigischen„Stahlhelms, Uhlenhaut, ist ebenfalls zur## AP. übergetreten. Berlin, 25. April. Das Preußische Staatsministerium hat in seiner Sitzung am 24. April eine Reihe Personalveränderun** Es wurde ernannt: der vertretungsweise mit der Verwaltung der Stelle des Polizeipräsidenten in Recklinghausen beauftragte Regierungsrat Klemm zum Polizeipräsidenten. Einstweilen in den Ruhestand versetzt wurden der Regierungspräsident in Köln, Elfgen, sowie 18 Landräte, darunter Landrat Werra in Meschede. Zum Regierungspräsidenten in Köln wurde der Regierungsvizepräsident Dr. zur Bonsen ernannt. Ferner wurde eine Anzahl von Beamten mit der kommissarischen Verwaltung von ratsämtern betraut und eine Reihe von Regierungsdirektoren ihren Regierungspräsidenten zugeteilt für neu zugewiesene Aufgaben. Steuerund Sollerhohungen in England angetan London, 25. Schatzkanzler Neville Chamberlain, uu Unterhaus den Staatshaushalt, für das. Pseze# Beurlaubte Hochschulprofessoren sie Rolle, die den Großmächten in desen Hridken uich meibe erfogen kang. Pakt zugedacht ist. abzuschwächen, versuchte die französische Abordnung, auch hier wieder in den Ausbau des Sicherheitssystems den europäischen Hilfeleistungspakt einzubauen. Der Vertete Großbritanniens Unterstaatssekretär Eden, nahm in einer kurzen Rede zu den bis jetzt vorliegenden Anträgen Stelung, Seiye Ausshstr un ex. f. 1933/34 vor. In seier dieve gab. tr. 24364 veren Zugeständnissen die engezalsd en aus Beparalionen und Kriegschalden Bichale Vorschläge in ihrer ursprünglichen Geraut. 9— irgendwelche Beträge eingesetzt seien. Weiser i Präsident Henderson schloß die heutige Sitzung mit der Aufforderung an den Ausschuß, schnellere Arbeit zu leisten, damit in zwei Monaten eine Abrüstungskonvention fertiggestellt werden könne. Er kündigte an, daß er zur Beschleunigung der Arbeiten versuchen werde, bereits in der Mittwochsitzung über den ersten sicherheitspolitischen Teil des englischen Entwurfes abstimmen zu lassen. Ber'in, 25. April. Wie der Amtliche Praußische Pressedienst mitteilt, hat Kultusminister Rust bis zur endgültigen Entscheidung auf Grund des Beamtengesetzes folgende Professoren beurlaubt#.# An der Universität Franrfurt a..: Salomon, Meinicke, M. Wertheimer, Strupp, Weil, Pribram, Richard Koch, Glatzer, Preßner, Sommerfe.d, Walter Fraentel, Fritz Mayer, Ernst Kahn, Neumark, Ernst Cohn, Braun, Ludwig Wertheimer und Altschul. An der Universität Marburg(Lahn): Röpke, Zulassung zur Rechtsanwaltschaft in Preupen Eine Ausführungsverordnung Berlin, 25. April. Im„Preußischen Justizministerialblatt" wird nunmehr die Ausfuhrungsverordnung zum Reichsgesetz über die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft veroffentlicht. Die Oberlandesgerichtsprasiventen haben hiernach bis zum 5. Mai eine Liste derjenigen Rechtsanwälte einzureichen, bei denen eine Zurücknahme er Zulassung zur Rechtsanwaltschaft in Frage kommt. Diejenigen Rechtsanwälte nichtarischer Abstammung, die für sich die VorausAnspruch nehmen, haben dies unter einindesgerichtspräsidenten bis zum 4. Mai dart Die Oberlandesgerichtsprasidenten haben biz zum 1 Mai über die zuständigen Behörden und nationalen Verbände festzustellen, welche Rechtsanwälte sich kommunistisch betätigt haben. Den durch diese Mitteilung belasteten Anwälten wird eine einwöchige Frist zur Gegenäußerung gesetzt werden. An der Universität Göttingen: Honig, Courant, Bor, Emmy Noether, Bernstein, Bondi. An der Universität Königsberg: Hensel. Eine Wiederverwendung ist in Aussicht genommen. An der Handelshochschule Königsberg: Rogowfty, Hausler, Kürbs....„5n Meißse An der Universität Kier: Coyn, Meiner, Adolf Fraenkel, Husserl, Stenzel, Liepe, Rauch, Schutking, Opet: über Prof. Harms und von Hentig bieivr speiterer Maßnahmen Zien sie Dr: Rust vorbgieglte, kräfte an der Staatlichen Kunsthochschulgin Berlin=Schöneberg Pr Kurt Lahs sowie der außerordentliche Lehrer für Werksunterricht Joseph Vinecky mit sofortiger Wirkung beurlaubt.„Desgleichen sind an den Vereinigren Staatsschulen für freie undangewandte Kunst die Professoren Karl Hofer und Edwin Schraff, sowie an der Kunstakademie in Düsseldor Professor Paul Klee und der Direktor Prof. Oskar Moll mit sofortiger Wirkung beurlaubt worden. Wirtschaftsministerium in Bazen gebibet München, 25. April. ische Gesa München, 40. Amtlich wird mitgeteilt: Das bayris### Gesamtministerium hat mit sofortiger Wirkung beschlossen, als * St= atzministerium ein Wietschaftsminiweiteres Staalbnllnister em Ein Wir Dr. Ley wird präsident des Staatsrats Berlin, 25. April. Reichskanzler Adolf Hitler hat laut Mittellung des Preußischen Pressedienstes der NSDAP. bestimmt, daß die nationalsozialistische Fraktion im preußischen Staatsrat den Leiter der politischen Organisation, Dr. Robert Ley(Köln), zum Präsidenten des preußischen Staatsrates wählt. Zum Führer der nationalsozialistischen Fraktion im Staatsrat ist Oberpostinspektor Sprenger(Frankfurt a. .) bestimmt worden. Benesch rasselt mit dem Säbel Prag, 25. April. In der Vollsitzung des Prager Abgeordnetenhauses hielt am Dienstag Außenminister Dr. Benesch eine lange Rede über die politische Lage. Es sei die Frage aufgeworfen, so erklärte er, ob wir uns in Europa einem kriegerischen Konflikt näherten. Gleichzeitig sei die Revisionsfrage aufgeworfen worden. Für Italien sei die Revisionspolitik ein Mittel, um eine Aenderung der europäischen Verhältnisse zugunsten Italiens herbeizuführen. Italien achte aber darauf, daß die alte mitteleuropäische Politik Deutschlands sich nicht wieder geltend mache. Italien sei aus diesem Grunde gegen den Anschluß. Kein se in Anwendung einer Revisionspolitir zulassen, ouß jemand anders über sein Gebiet verfüge. Wenn jemand etwas Aehnliches mit der Tschechoslowakei machen wolle, müsse er sich dieses Gebiet mit seinem Heere holen. Das Verhältnis zwischen der Tschechoslowakei und Deutschland werde auch welterhin gut bleiben. Allerdings sei es immer heikel, in der Nachbarschaft einen Staat zu wissen, der sich in einem Zustande revolutionärer Gärung befinde. Immerhin sei zu hoffen, daß es zu keinen Differenzen kommen werde. Sollten mit, daß er dem Unterhaus ein Gesetz vorlegen in dem eine Erhöhung der Mittel für den Wä## ausgleichsfonds gefordert werde. Es enthalte kündigung einer Reihe Zoll= und, Hi# erhöhungen und die Ermäßigung„###n Der Staatshaushalt für 1933/34 sch einem Ueberschuß von 1 291 000 Pfund ab,„ berlain betonte, daß England finanziell nicht# sei, wenn es sich durch gesunde und erprobte: sätze der Finanzpoliaik weiterhin leiten lasse. Kurze Nachrichten Rektorat nicht niedergelegt habe, sonoern aus diesem Grund, dung des Ministers anrufen wolle. selbtändiger Staat werde e. jchslommissar für das preußische Pl .“tz3 zulassen daß ie,] Der Reichskommigae Ur vur F# Be ministerium hat angeordnet, daß in den Fachschulen der Unterricht in der Stegen# unverzüglich den geänderten Verhältniss W In Neunkirchen(Saargebier) wurde Schlägerei mit einem Reichsbannermann#rsasg Mann mit Hilse zweier Polizisten befreit. D und der SA.=Mann sind über die deutsche“ flüchtet. Brot für Hi Das Städtisch Verbacken des aus ##ellten Mehls ist nur #ern übertragen word ### diesen Zweck herges n Es hat sich nun he gige brotherstellende n Firmen diese Bro afür ausgeben. Die? #ungsbedürftigen der ###mehl vermahlen, sind behmen, die von Bochu er Bäckermeister, d u seinen Namen und en zu vermerken. A #liebereinkunft Brotbe, ##n den Mühlen kein ie Betriebe, die #en rechnen, Gutsche ###st geldlich schädige Wdie Spende zu 4 Das vorläufig Bo ## wir auf Anfrage e Die Spende zum Gel #itler in Bochu: n und 1500 Reichsmar * Sammlung wird in bächtige Fund #uch Beamte der ##ttingen werde Prätische Waffenle #durchsucht. Hiert # April in einen #elaufferfettbüchsen #ndaranaten besti Die Ermittlut Prtgesetzt. Bochum wurde Berdacht staatsfeind Aberne und C ##n 25. April sechs ###t der kommuni #ioffverbrechens Wegen Ueberfüllung des Apothekerberuses wurhZugang zur Apothelerlaufbahn vom preußischen## minister vorläufig gesperrt.. ede. Die beiden früheren Vorstandsmitgtiem# der# haus.=G in Köln, Julius Stocky und Zeinrich Maus, wurden verhaftet. Die#tg### auf Grund des Nachprüfungsergebnisses deru## bei der Gründung der Görreshaus.=C Der Ehefredalteur des„Kladder=ru Warncke, der bekannte vaterländische Schmech Dichter, ist im Alter von 67 Jahren gestorben. Wegen der von der Deutschen breiteten Mitteilung„Wider den undeutschen es zu einem Konflikt zwischen dem Rektor der# tät Berlin, Professor Kohlrausch, und der Deu dentenschaft gekommen. Nach einer Mitteilun schen Studentenschaft hat der Rektor ein anstandet und erklärt, er werde sein legen, wenn die beanstandeten Thesen im Auza## ben. Prosessor Kohlrausch erklärt dageprng# ue Stadtverordnete. als Stadtverordnet kampffront Schwarz=A Fryersammlung ausg # aibert Gerhard Wilhelm Stelle der Ausg 1. Bergwerksdirekto Nartscheider Arnold Abr. jur. Paul Her Gesamtverband zur umbenannt. In der ischen Frauenhilfe Eiserigen„Gesamtb cab dies au als.9 im Hinblick Frauenhilfe, dies weiet der preußischen die Staatssh Da die Führung dr# den hat, so ha lksparteilers### er, daß er all## ten die Hand che Anwenhunng Hellage zum Bochumer beiger u. Gen. Anzeiger Grchutnee Rruchrriheel. Nr. 98 40. Jahrgang Mittwoch, 26. April 1933 Einzelheiten ei Kriegs des Dol Roosevelt und ilisierung der# nz als ein### ind, daß der### Ausgleichsgrug ington abgen Rom 25 Junc hat eschifft, un natoner Ver### i in Neug erlin, 25. Au Mitteilung über Dr. Schacht Stelle noch fol## hat den Reich#### uf die Einladu## Herr Reichsla## pezialvertreter ertretung zu übe in Mitglied benge ich ist. 5. Mai au eintreffen. begleitet sein. streter der Reich## naneminiiterunch nöglich, daß niu## ellere Arbeit rungen vollziehen uch hier, da Tschechofl## der einen Veruc doch zumindest hinauslaufe. dung miltärih lniformen Berlin, 25. Au Anträge von# macht um nachtatisormverleihut# Kriegsausnn igen und Unisan en Auehrmacht n ung von alten# 1824, eingenen me solcher ich, da eine## Inen Wehrmacht## Arbeit für alle Jugendlichen! Ständig weitere Landhilfe=Transporte 1300 Jugendliche stehen schon wieder bereit uich das Arbeitsamt Bochum werden tägTransporte abgefertigt. Bisher sind im bereits rund 3000 Helfer und Helferinnen in legndwirtschaft vermittelt. Bis zum 2. Mai sind Ee Transporte von im ganzen noch 1300 Jugendvorgesehen. gute abend findet wieder ein feierlicher Umzug mit den Jugendlichen zum Bahnhof statt. nerden im ganzen 400(300 männliche und 100 in einem Sonderzug nach Schleswig und ##isburg befördert. Da der Zug abends um bur vom Hauptbahnhof abfährt, soll diesmal den Endlichen, die sich bereit erklärt haben, in der NordLandwirtschaft zu helfen, das Ehrengeleit zckeln gegeben werden. Die Musik wird von der ##relle entgegenkommender Weise gestellt. Die ##lichen sammeln sich um 21 Uhr im Hofe der tgasse, Abmarsch 21.30 Uhr durch die Brüder=, Kortum=, Bongard=, Viktoriastraße, HauptbahnAbfahrt 23 Uhr. lie Jugendlichen, die wirklich arbeitswillig sind, nunmehr durch die Maßnahmen der Regierung lteit gebracht werden, da noch weitere Transporte #warten sind und außerdem noch die Möglichkeit #. daß Jugendliche wieder im Arbeitsdienst unterscht werden. beldungen für die Landhilfe für männliche Een werden nach wie vor in der Bürobaracke, sofstraße, für weibliche Personen in der TrankEingang F. Zimmer 2 und 4, entgegengenommen. ##r diejenigen, die in den Arbeitsdienst wollindet die Anmeldung im Arbeitsamt Trankgasse, #ng F, Zimmer 14, statt. beldungen können außerdem in den Nebenstellen tenscheid und Langendreer entgegengeherwrden. Brot für Hilfsbedürftige Städtische Wohlfahrtsamt teilt mit: ###s Verbacken des aus der Reichs=Roggenlieferung ###elten Mehls ist nur den Bochumer Bäcker##ern übertragen worden. Nur diese sind berechtigt, ## diesen Zweck hergestellten Brotbezugscheine einEs hat sich nun herausgestellt, daß auch ausSige brotherstellende Betriebe sowie Filialen ausr Firmen diese Brotbezugscheine annehmen und ###afür ausgeben. Die Mühlen, die das für die Un####ungsbedürftigen der Stadt Bochum gelieferte ##nehl vermahlen, sind angewiesen, nur Gutscheine inen, die von Bochumer Bäckermeistern eingelöst der Bäckermeister, der die Gutscheine eingelöst An seinen Namen und seine Anschrift auf dem Auf##en zu vermerken. Andere Betriebe, die entgegen #llebereinkunft Brotbezugscheine annehmen, können #n den Mühlen kein Meyl erhalten. Wir warnen gie Betriebe, die nicht zu den zugelassenen #rnn rechnen, Gutscheine anzunehmen, da sie sich ###hst geldlich schädigen. Die Spende zu Hitlers Geburtstag Das vorläufige Ergebnis für Bochum ##i wir auf Anfrage erfahren, hat die Sammlung Die Spende zum Geburtstag des Reichskanzlers hitler in Bochum bisher für 700 Reichsmark und 1500 Reichsmark Bargeld ergeben. * Sammlung wird im übrigen fortgesetzt. richter sheferbernicke vom preußischen Dr. h. c. Josef Wagner, ein Sohn des Volkes Die Verleihung des Ehrendoktors der juristischen Fakultät der Universttät Münster an den Gauletter Josef Wagner, Bochum, gibt uns Veranlassung, über die Persönlichkeit dieses Mannes unsere Leser zu unterrichten. Wer dem einfachen, schlicht gekleideten Mann auf der Straße begegnet, und ihn noch nicht kennt, der wird schwerlich vermuten, daß in ihm so ungeheure Energien, ein unbändiger Wille und eine Zahigkeit wohnen, wie man sie selten findet. Am 12. Januar 1899 wurde Josef Wagner in Algringen in Lothringen geboren. Als Sohn einfacher Leute sollte er Lehrer werden. Es war ein großer Entschluß für seine Angehörigen, aber der Junge zeigte eine ungewöhnliche Begabung. Es kam der Krieg und von der Schule zog er 1917 ins Feld. 1918 geriet er schwerverwundet in französische Gefangenschaft. Hier offenbarte sich schon seine Willenskraft. Nach fünfmaligen Versuchen glückte ihm die Flucht. Jeder Deutsche, der im Kriege Gefangener der Feinde war, weiß, was es hieß, bei einem Fluchtversuch gefaßt zu werden. Immer wieder brach er aus, wurde eingefangen, bis zuletzt doch sein Trotz und unbeugsamer Wille gesiegt hatten. Die Revolte von 1918 die den Schmachfrieden im Gefolge hatte, war Schuld daran, daß der fanatische Deutsche, der Junglehrer Wagner, seine Heimat verließ. Seit 1921 ist er im Ruhrgebiet. Zuerst fristete er hier sein Dasein als Hilfsarbeiter beim Bochumer Verein. Später bekam er auf demselben Werk eine Bürostelle. Während die Franzosen sich im Ruhrgebiet breit machten, war er schon im Geheimen für Adolf Hitler tätig. Draußen, an der Hunscheidt= und Wasserstraßen=Ecke, im kleinen Gesellschaftszimmer einer Wirtschaft, da sammelte er den Kreis seiner Getreuen um sich. Vor dreißig oder vierzig Personen hielt er hier die ersten Vorträge. Ergreifend sprach er von der Not des deutschen Volkes und insbesondere von dem Elend seiner Arbeiter. Durch seine Reden zog sich schon damals die große weltanschauliche Linie, die alle seine Vorträge auszeichnet. Tags war er auf dem Büro und bis spät in die Nacht hinein war er unterwegs, werbend für seinen Führer, der damals auf der Festung saß. Horst=Emscher. Doch die Freude dauerte nicht lange. Das Novembersystem warf ihn auf die Straße, da er nicht abließ, seine ungeschminkte Meinung zu sagen. Er dachte nicht daran, von der Idee zu lassen. So wurde er als Lehrer entlassen und die Bürostelle war auch weg. Das war eine schlimme Zeit für ihn und seine Familie, bis er dann im Jahre 1928 einer der 12 ersten Reichstagsabgeordneten der NSDAP. wurde. der Einige Jahre später, die Franzosen waren längst gezogen, wir hatten das Jahr 1927, bekam Josef Wenn die Bergarbeiter, Fabriker und Mittelständler sich heute in Scharen zu Adolf Hitler bekennen, dann muß man des Vorkämpfers Josef Wagner gedenken. Trotz seiner Erfolge, trotz der Ehren, die man nun abgezogen, wir hatten dus Rhr Wgetzg belum Wo#en auf sein Haupt häuft, er ist und bleibt der Alte, ein Wager eine Stelle als Lehrer an der Volksschule in Sohn des Volkes. dei Werieht eunsane Statistik der Verkehrsunfälle im Bezirk des Polizeipräsidiums Bochum für das 1. Vierteljahr 1933 et) wurde ein ver ee 1 Veise-. Au ueh die deuts#. dächtige Funde— Verhaftungen ##ich Beamte der Polizei und Mitglieder der SA. #tingen werden zur Zeit Verstecke, in denen ##mstische Waffenlager vermutet werden, plan# d u r c h s u c h t. H i e r b e i w u r d e n i n d e n A b e n d s t u n d e n ### April in einem Steinbruch bei Hattingen 74 #taufferfettbüchsen, die offenbar zur Herstellung ##ndaranaten bestimmt waren, vergraben vorgeDie Ermittlungen und Durchsuchungen werprigesetzt. Bochum wurde eine Person festgenommen, die Eerdacht staatsfeindlicher Betätigung steht. berne und Castrop= Rauxel wurden am ## 25. April sechs Personen festgenommen, die im ###i der kommunistischen Betätigung bzw. des ##ioffverbrechens stehen. Ele Stadtverordnete. Durch Niederlegung ihres als Stadtverordnete sind folgende Herren von emersgug, chwarz=Weiß-Rot aus der Stadtveremung ausgeschieden: 1. Vermessungsalbert Gerhardt(Bochum), 2. GrubenbeEührer Dr. Wilhelm Heidemann(Bochum). F Stelle der Ausgeschiedenen sind getreten die l. Bergwerksdirektor a.., Dipl.=Bergingenieur Mlartscheider Arnold Juch(Bochum), 2. Rechtsa br. jur. Paul Herrmann(Bochum). Kumbenamu Reichsverband der FrauenElischan:. In der letzten Vorstandssitzung der #erigg auenhilfe wurde der Beschluß gefaßt, #b iram#=Gesamtverband der Evangelischen fortan als„Reichsverband“ zu bezeichnen. #r srage n ca blick auf die wachsende Ausdehrsauenhilfe, die schon seit geraumer Zeit über stei ver preußischen Landeskirchen hinausging. wei schwere Verkehrsunfälle öbei Schwerverletzte, eine Leichtverletze des Herner Straße wurde in den Vormittags., 24. April ein vier Jahre altes Kind von #uch. Jane, augefahren. Das Kind erlitt einen Krandens. und Armverletzungen. Es wurde wollte zaus eingeliefert.— Am Montag nachRaie: der Motorradfahrer., als er von der ers#l Humboldtstraße einbiegen wollte, einem ##dabei aus chen. Er bog jedoch zu weit aus und ##nien den Bürgersteig. Die Maschine stürzte Bisadrend.*““ Fahrer und seine auf dem Sozius## Bersa# Schwester. Während die Schwester Auterschens., zog sich der Fahrer am Halg au“ und eine erhebliche Vereinmal verloren. Von einem schwe##gleschlag wurden die auf der Dorstener #nd vor 14“ wohnhaften Eheleute La. betroffen. chwerer g. Tagen das acht Jahre alte Söhnchen urch einen starb, kam jetzt auch der zweit: schwerga# Unglücksfall zu Tode. Man empfindet Geprüften Eltern herzliche Teilnahme. Im vergangenen Vierteljahr wurden im Bezirk des Polizeipräsidiums Bochum, der die Städte Bochum, Wattenscheid, Herne, Wanne=Eickel, Castrop=Rauxel und Witten umfaßt, insgesamt 417 Verkehrsunfälle gemeldet. Gegenüber dem gleichen Zeitraum des Jahres 1932 bedeutet das eine Abnahme von 18 Prozent. Erfreulich ist auch der Rückgang der Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang; gegenüber dem Vergleichsvierteljahr ist diese Zahl von 10 auf 7 gesunken. Mehr noch stellt der Vergleich bei den verletzten Personen zufrieden. Hier ist ein Rückgang um 36,1 Prozent, nämlich von 407 auf 260, festzustellen. Unter den Verletzten befanden sich nur 88 Fußgänger, gegenüber 181 im Vergleichsvierteljahr; das bedeutet eine Verminderung um 51,4 Prozent. Es wäre zu wünschen, daß dies nicht nur eine Zufallserscheinung ist, sondern daß sich hier der Erfolg zeigt, den die planmäßige Arbeit von Verkehrswacht, Schulen und Polizei verdient. Jeder Wegebenutzer trage durch entsprechendes Verhalten weiter dazu bei, daß die Ziffern der Verkehrsunfallstatistik fortlaufend sinken. Nachstehend die einzelnen Zahlen, von welchen die eingeklammerten sich auf das erste Vierteljahr des Jahres 1932 beziehen. Männer verungsückten am meisten. Insgesamt ereigneten sich 417(509) Verkehrsunfälle, bei denen 7(10) Personen getötet, 260(407) Personen verletzt und 322(330) Fahrzeuge beschädigt wurden. Von den ums Leben gekommenen Personen waren 4 (6) Männer, 1(1) Frau und 2(3) Kinder unter 14 Jahren, darunter 3(4) Fußgänger. Unter den Verletzten befanden sich 163(249) Männer, 36(69) Frauen und 61(89) Kinder unter 14 Jahren, darunter 88(181) Fußgänger. An den Verkehrsunfällen waren beteiligt: 179(210) Personenkraftwagen, 5(10) Droschken, 64 (89) Großkrafträder, 61(60) Kleinkrafträder, 28(15) Lastkraftwagen mit Anhänger, 33(47) Lastkraftwagen ohne Anhänger, 77(89) Geschäftskraftwagen, 3(7) Kraftomnibusse, 1(—) Zugmaschine, zusammen 451(527) Kraftfahrzeuge: 32(44) Straßenbahnen, 1(1) Eisenbahn, 143(177) Radfahrer, 41(44) Fuhrwerke, 15(7) Handwagen, zusammen 232(273) andere Fahrzeuge, und 98(185) Fußgänger. Die Unfallzif#ern verteilen sich auf die einzelnen Städte des Präsidialbezirks wie folgt: Unfälle: Bochum 213(318), Wattenscheid 44(25), Herne 60 (63), Wanne Eickel 39(43), Castrop=Rauxel 28(17), Witten 33(43). Tote: Bochum 5(), Wattenscheid 1(), Herne—(), Wanne=Eickel—(—), Castrop=Rauxel—(—), Witten 1(). Verletzte: Bochum 134(283), Wattenscheid 28(13), Herne 37 (47), Wanne Eickel 21(18), Castrop=Rauxel 20(15), Witten 20(31). Beschädigte Fahrzeuge: Bochum 183(177), Wattenscheid 32(25), Herne 32(44), Wanne=Eickel 28(41), Castrop=Rauxel 17(14), Witten 30(29). Die Verteilung der Unfälle auf die einzelnen Wochentage ergibt folgendes Bild: Sonntag 24(43), Montag 62 (88), Dienstag 85(70), Mittwoch 56(69), Donnerstag 63(86), Freitag 64(75), Samstag 63(78). Die Verkehrsstärke der einzelnen Tagesstunden läßt sich aus folgender Gliederung ersehen: Von den Verkehrsunfällen entfallen auf die Zeit von:—1 Uhr 1(),—2 Uhr 4(),—3 Uhr 2(),—4 Uhr 1(—), —5 Uhr 2(),—6 Uhr 7(),—7 Uhr 7(),—8 Uhr 13(17),—9 Uhr 12(23),—10 Uhr 16(33), 10—11 Uhr 34(35), 11—12 Uhr 29(34), 12—13 Uhr 30(35), 13—14 Uhr 22(43), 14—15 Uhr 35(29), 15—16 Uhr 37(37), 16—17 Uhr 41(39), 17—18 Uhr 38(42), 18—19 Uhr 33 (31), 19—20 Uhr 27(34) 20—21 Uhr 11(28), 21—22 Uhr 6(22), 22—23 Uhr 5(), 23—24 Uhr 4(). Bei den vorgenommenen Verkehrskontrollen mußten 17(11) Personenkraftwagen, 21(29) Lastkraftwagen, 15(9) Anhänger und 36(66) Krafträder, also insgesamt 89(115) Fahrzeuge, wegen Verkehrsunsicherheit polizeilich sichergestellt werden. Dei Matz ein ungesander Zunahme der ansteckenden Krankheiten Das Institut für Hygiene und Bakteriologie zu Gelsenkirchen berichtet über den Stand der ansteckenden Krankheiten im Ruhrkohlengebiet in der Zeit vom 26. Februar bis 1. April 1933(5 Wochen): Unterleibstyphus: Nach amtlicher Feststellung sind in der diesmaligen Berichtszeit, die sich auf 5 Wochen erstreckt, 16 Erkrankungen und 2 Todesfälle an Unterleibstyphus zu verzeichnen, während sich im Vormonat (4 Wochen) nur 2 Erkrankungen und ein Todesfall ereigneten. Von den Ertrankungen treffen 5 auf Bochum, je 2 auf Herne und Ennepe=Ruhr=Kreis. Paratyphus: Im Ruhrkohlengebiet kamen diesmal 8 Erkrankungen an Paratyphus vor. Todesfälle sind nicht gemeldet worden. Nahrungsmittelvergiftungen:„Außer den oben erwähnten Paratyphuserkrankungen sind noch 12 Erkrankungen an Nahrungsmittelvergiftungen vorgekommen, davon 6 in Witten(durch verdorbene Wurst), je 2 in Oberhausen und Castrop=Rauxel. Ruhr: Die Zahl der Erkrankungen an Ruhr hat in der Berichtszeit 17 ohne Todesfälle betragen(im Vormonat 9 Erkrankungen und ein Todesfall). Aus Bochum sind 8 Fälle, aus Wanne=Eickel ein Fall amtlich geScharlach: Den 407 Erkrankungen und 5 Todesfällen an Scharlach im Vormonat(4 Wochen) stehen diesmal(5 Wochen) 496 Erkrankungen mit 4 Todesfällen gegenüber. In Bochum 88, in Wattenscheid 13 Erkrankungen. Diphtherte: Während im Vormonat(4 Wochen) 801 Erkrankungen mit 55 Todesfällen zur Meldung gekommen sind, betragen die Zahlen diesmal(5 Wochen) 948 bzw. 51. Tanach ist der Stand der Diphtherieerkrankungen ungefähr der gleiche geblieben. Bochum berichtet über 32, Castrop=Rauxel über 29, Wanne=Eickel über 32 Erkrankungen. Genickstarre: An Genickstarre kamen diesmal 13 Erkrankungen und 7 Todesfälle zur amtlichen Meldung. In Dortmund, Herne, Enneve=Ruhr=Kreis, Essen und Gladbeck je ein Todesfall. In Bochum kein Krankheitsund kein Sterbefall. An Kindbettfieber nach regelrechter Geburt erkrankten 25 Frauen, es starben 8 Frauen. An Kindbettfieber nach Fehlgeburt erkrankten 25(davon 3 in Bochum) und starben 13 Frauen. Tuberkulose: Während im Vormonat(4 Wochen) 273 Erkrankungen und 307 Todesfälle zur Meldung kamen, haben wir diesmal(5 Wochen) über 384 Erkrankungen und 303 Todesfälle zu berichten. Aus Bochum sind 34 Erkrankungen und 27 Todesfälle gemeldet worden. Schlafkrankheit. An sogenannter Schlafkrankheit sind 7 Erkrankungen und 2 Todesfälle zur amtlichen Kenntnis gelangt, davon eine Erkrankung in Bochum. Fecktyphus: Aus Gelsenkirchen wurde eine Erkrankung an Flecktyphus amtlich gemeldet, die tödlich verlief. Es handelt sich um einen aus Rußland heimgekehrten Bergmann. polizeistunde für Eisdielen 10 Uhr Der preußische Innenminister hat auf Grund des Gaststättengesetzes folgendes verordnet: Der Beginn der Polizeistunde wird für Eisdielen auf 10 Uhr abends, für Trinkhallen und Getränkewagen in der Zeit vom 1. April bis 30. September ebenfalls auf 10 Uhr abends, im übrigen auf 8 Uhr abends festgesetzt. Die Verordnung gilt für die Zeit vom 1. Mai bis 31. Dezember 1933. Vor zehn Jahren Am 26. April 1923 wurde der Kriminal=Betriebsassistent Gustav Bluhm der politischen Abteilung Bochum von französischen Geheimagenten festgenommen. Ihm wurde Spionage zur Last gelegt. Ferner weigerte er sich, über dienstliche Angelegenheiten Auskunft zu geben und war im Besitz eines falschen Passes. B. wurde zu 14 Monaten Gesängnis und 100 Millionen Mark Geldstrafe verurteilt. Bittgottesdienst am 1. Mai Erlaß des Generalvikariats Köln Köln, 25. April. Das erzbischöfliche Generalvikariat Köln teilt mit:„Nachdem der 1. Mai staatlicherseits zum nationalen Feiertag der deutschen Arbeit bestimmt worden ist, ergibt sich die willkommene Möglichkeit, an diesem Tage besondere Gottesdienste zu veranstalten, um für Deutschlands Arbeit und Arbeiter den Segen Gottes zu erflehen, dessen sie in der entscheidungsvollen Gegenwart so sehr bedürfen. Wir verordnen deshalb, daß an dem genannten Tage in allen Pfarr=, Rektorats= und Klosterkirchen zu einer den Gläubigen gelegenen Zeit ein feierliches Amt mit nachfolgendem sakramentalen Segen gehalten werde. Vor dem Segen ist das allgemeine Gebet in der vorgeschriebenen Form und ein„Vaterunser" und„Gegrüßet seist Du Maria“ um Linderung der Arbeitsnot zu verrichten. Da der 1. Mai von jeher dem katholischen Volk als Beginn des der Gottesmutter geweihten Monats heilig ist, sind die Gläubigen auch anzuhalten, an diesem Tage insbesondere bei der abendlichen Maiandacht ihrer mütterlichen Sorge die großen Anliegen unseres Vaterlandes anzuempfehlen.“ Tag der nationalen Arbeit Auch der Katholische Gesellenverband der Katbolische Jungmännerverband und die Deutsche Jugendkraft des Bezirks Bochum rusen zur Teilnahme am Festzuge am 1. Mai auf.„Bei dem Werden einer neuen volklichen Lebensordnung wollen wir in opferbereiter Haltung unsere besten Dienste bereitstellen“, heißt es in dem von den Bezirksleitern Präses Pieper, Wilmsen und Duchene unterzeichneten Aufruf. Auf Antrag der Handwerkskammer Dortmund hat der Regierungspräsident in Arnsberg verordnet, daß die Friseurgeschäfte am Sonntag, 30. April, von 8 bis 12 Uhr geöffnet, während sie am Montag, am nationalen Feiertag, geschlossen sind. Der 1. Mai ein gesetzlicher Feiertag. Da in der Oeffentlichkeit verschiedentlich Unklarheit darüber herrscht, ob und inwieweit die Geschäfte am 1. Mai zu schließen haben, wird von maßgebender Seite noch einmal darauf hingewiesen, daß der 1. Mai ein gesetzlicher Feiertag ist, für den alle Bestimmungen eines solchen Geltung haben. Der Bund christlicher Arbeitsinvaliden e.., Bezirksleitung Bochum, teilt uns mit daß er am Montag an den Feiern teilnimmt. Die Mitglieder treten um 3 Uhr nachmittags im Christlichen Volkshaus an. Der kommissarische Landeshauptmann der Provinz Westfalen Wie wir amtlich erfahren, hat Oberpräsident Ferdinand Freiherr von Lüninck den Bergwerksdirektor Dipl.=Ing. Karl Friedrich Kollbow in Salchendorf bei Neunkirchen, Kreis Siegen, der als Mitglied der NSDAP. zu den neugewählten Abgeordneten des westfälischen Provinziallandtages gehört, zum Staatskommissar und Vertreter des beurlaubten Landeshauptmanns der Provinz Westfalen, Dr. h. c. Franz Dieckmann, ernannt. Zum Reichswerbe= und Opfertag für die deutschen Jugendherbergen Dem Reichswerbe= und Opfertag für die deutschen Jugendherbergen gidt Reichsinnenminister Dr. Frick folgendes Leitwort: „Aus der innigen Verbundenheit mit unserer deutschen Heimat schöpfen wir immer aufs neue stärkste seelische Kräfte für den persönlichen und nationalen Daseinskampf. Die mit unvergänglichen Denkmälern der Natur und Kunst gesegneten deutschen Gaue sind der wandernden Jugend eine unversiegliche Quelle edelster Lebensfreude und dankbaren Stolzes. Der durch vieltausendjährige Geschichte geheiligte deutsche Boden sei ihr stets Mahnung zu letzter Hingabe an die vaterländische Aufgabe.— Das deutsche Jugendherbergswerk erfüllt eine wichtige Mission im Dienste der körverlichen und seelischen Erstarkung des deutschen Volkes. Möge unter dem gastlichen Dach der Jugendherbergen im neuen Reich deutsche Volksgemeinschaft zu neuem Leben erblühen!" Der Reichsjugendführer der NSDAP., Baldur von Schirach, schreibt: „Die Jugendherberge ist ein unentbehrliches Mittel, die deutsche Jugend wenigstens vorübergehend von der Großstadt zu erlösen. Sie soll darüber hinaus ein Symbol der Kameradschaft und des sozialistischen Geistes der jungen Deutschen sein. Im Rahmen meiner Pläne zur Zusammenfassung der Jugendarbeit im Sinne des neuen Staates beabsichtige ich, besonders die Jugendherbergen zu berücksichtigen, sie von Marxisten und anderen Staatsfeinden zu säubern und sie so ihrer tieferen Bestimmung zuzuführen: Heimstätten zu sein der Treue des jungen Volkes zum heiligen Vaterland. Unterstützt die Jugendherbergen und ihr helft mit am Aufbau des zukünftigen Staates.“ Amstellung im Jugendherbergswesen Auf einer Besprechung in der Geschäftsstelle in Iserlohn am 21. April wurde folgendes festgestellt: Der Gauvorstand besteht aus dem Gebietsführer der HitlerJugend, Lauterbacher(Essen), 1. Vorsitzender, dem Landesleiter des Deutschen Jugendwerks, Grimmelt (Münster), als stellv. Vorsitzenden, und dem Geschäftsführer Kochskämper. Das Verbot der Herbergsbenutzung wird auf sämtliche marxistischen und jüdischen Gruppen ausgedehnt. Die künftige Flagge der Jugendherbergen ist außer der Flagge Blau=Gold=Grün die Hitler= Jugend=Fahne. In jeder Jugendberberge wird ein Bild des Reichskanzlers an würdiger Stelle angebracht. Für Hühnerhalter. Die Frist zur Ausstellung der Bezugsscheine für den verbilligten Hühnerweizen ist von der Reichs=Maisstelle bis zum 80. April verlängert worden. Anträge werden bis zu diesem Zeitpunkt bei der Stadtvexwaltung, Statistisches und Wahlamt, Zimmer 450(4. Obergeschoß), und bei den Verwaltungsstellen in den Stadtteilen entgegengenommen. Aus den bsilchen=Siadnenen Stadtteil Altenbochum Die Altenbochumer Stadtrandsiedsung vor ihrer Vollendung. Die zwischen der Wasserstraße und dem „Pappelbusch“, neuaufgeführte Stadtrandsiedlung hat dank der günstigen Witterung so gute Fortschritte gemacht, daß mit ihrer Uebergabe an die Eigentümer Anfang Mai gerechnet werden kann. Augenb.icklich ist man mit der Durchlegung der einzelnen Verbindungsstraßen und=wege beschäftigt. Aus den evange ischen Vereinen. Eine außerordentlich stark besuchte Versammlung des Evangetischen Arbeitervereins Altenbochum, die Sonntag im Lutherhause stattfand. befaßte sich mit aktuellen Zeitfragen. Vorsitzender Schüler wies in seiner Begrüßungsansprache darauf hin, daß die evange ische Arbeiterbewegung immer den nationalen Gedanken gevflegt habe. Nach Erledigung interner Vereinsange,egenheiten wurde die Verlosung der Freistellen für einen zehntägigen Ferienaufenthalt in dem Arbeitererhelungsbeim zu Hilchenbach vorgenommen. Das Los fiel auf die Mitglieder Vietz, Vollmann, Thöne und Krickan. Kimmenden Sonntag unternimmt der Verein eine Besichtigung des Heimatmuseums„Haus Rechen“. Abmarsch nach dem Gottesdienst um 11 Uhr vom Kirchp'atz.— Der Evangelische Jungmädchenverein Altenbochum hatte Samstag die Konfirmandinnen zu einer Begrüßungsfeier in die Kinderschule geladen. Gemeinschaftlich gesungene Lieder und Chorgesänge mit Lautenbegkeitung eröffneten die Feierstunde, deren Bedeutung in einem Festspruch sinnvoll hervorgehoben wurde. Nach der feierlichen Ueberreichung des Bundeskreuzes, an die einjährigen Vereinsmitglieder begrüßte Pfarrer Germann die Gäste, um dann den Sinn einer frohen Jugendgemeinschaft mit Christus als erstrebenswertes Ziel der Evangelischen Jungmädchenvereins bewegung zu kennzeichnen. Fräulein Bering hielt einen Rückblick und Ausblick auf die Vereinsarbeit. Ein froher Kaffeetrunk sowie heitere Lieddarbietungen und Rezitationen hoben sichtlich die Feststimmung. mittag die Schützen der ersten Kompagnie versammelt, die ein Uebungsschießen mit einem Ehrenpreisschießen veranstalteten. Den Siegestreffer auf der Ehrenscheibe erzielte der Schützenbruder Leutnant Pega, so daß er mit der Ehrenscheibe ausgezeichnet werden konnte. Außerdem schossen noch die Schützen der zweiten Kompagnie und Mitglieder militärischer Vereine. Inseuni## Ducch verschiedene Wasserrohrbrüche und Feraßendecke sted. Stellen stark mitge arbeiten sind jetzt in Angriff genommen, die diese Mängel abstellen..„ Stadtteil Langendreer Hochbetagt. Sein 74. Lebensjahr vollendete gestern unser Mitburger Karl Brand. Am Küsterland 7. Große Säuberungsaktion. Am Montag wurden eine Reihe Personen aus der hiesigen Bewohnerschaft gezwungen, alle Plakate und Verunzierungen der kommunist schen und sozialdemokratischen Partei aus dem Wahlkampf von den Häuserfronten und„Mauern sowie Zäunen zu beseitigen. Zu dieser„Arbeit“ wurden veInstandsetzung. Durch verschiedene Wasserrohrbrüche sonders die erforderlichen Reparaturarbetten wurde die sich„gewisse, Heri grigen der Hepzlkterung starke Peachißendecke des Werner Hellwegs an den verschieden= maßnahme in pen Atrim####rung starke Stellen stark mitgenommen. umfangreiche Bau= tung fand, ist leicht erklärlich. blick über die politischen Geschehnisse, die auch. schiedener Hinsicht auf das Jugendherbergswer### wirkt haben. Mit Bezug auf Berichte in ander## tungen teilt der Reichoverband undt, daß zu Veram nerungen von Ausnahmeerscheinungen durchau## ud besteht. Inzwischen ist durch das Einschaun er=Jugend in den Vorstand die Gewähr gege## Spaziergung darch Bochum=gannnt Grund das muhsam Geschaffene vor inneren Erschün## bewahrt und in neuen Formen zu böchltungguche 8 gebracht wird. Nach diesen Darlegungen wur## Werbetag besprochen. In einigen Tagen### einer Haussammlung begounen, am 20, dind## eine Straßersammlung abgehalten. Außerden## am Sonntag, 30. Aoril. ein Werbeumzug uu Straßen unserer Gemeinde statt, an dem sich alle Freunde des Wanderns, hesonders die## pflegevereine und Schulen, beteiligen sollen.### hiermit an die Vereine und die Lehrerschaft.# sich für möglichst große Beteiligung am Werbe### einzusetzen. Die Teilnehmer versammeln sich am Bahnhof Bahlhausen: Schlußkundgebung i# Marktplatz in Linden, Näbere Einzelheiten folgen# Im Frieden alter Bauernhöfe—. Von der Bauernschaft zum Industrieort Stadtteil Weitwar Wer einmal dem Tagesgetriebe entfliehen will und mit mehreren Sandkästen und die Anlage am, Hindendie Stille der Natur sucht, der wandert in den Abend= burgplatz, in deren Piuerppich, Hagz, Tepiggznstreien Stadtteil Laer Rentenauszahlung. Für den Monat Mai werden die Militärrenten am 28. und die Invaliden= und Unfallrenten am 29. April bei der Postanstalt ausgezahlt. Geschle surschscden Pöinen, elacs sietsen Friebel atmet. In früberen Zeiten war Pochum=Hamme der schönste Teil unserer jetzigen Industriegroßstadt. Hier erhob sich das stolze Schloß der Grafen von der ReckeVolmarstein, deren einer, Adalbert, in der Rettungsanstalt Overdyk seiner tiefen christlichen Liebe im Jahre 1819 ein bleibendes Denkmal gesetzt hat. Hier in Goldhamme standen aber auch echte westfälische Bauern treu zu ihrer Scholle. Und wo sich jetzt die Hordeler Kolonie Dahlhausen erstreckt, da stand damals der Tahlhauser Wald Alte Bürger können sich noch recht gut erinnern, wie sie von Hamme durch den Wald bis nach Gelsenkirchen=Hüllen marschierten. ie e. echchechen riegelte, entfernt. Auch die Verkehrsverbindungen sind für die Bewohner von Hamme durchaus günstig. In wenigen Minuten kann man den Bahnhof Pranident erreichen. Mit der Straßenbahnlinie 6 kann man außerdem bequem nach Wanne=Eickel und zum Bochumer Stadtzentrum gelangen. Auch die postalischen Verhältnisse sind gesichert. Allerdings liegt die Postnebenstelle auf der Dorstener Straße unweit des Hindenburgplatzes für den größten Teil der Hammer recht ungunstig. Stadtteil Werne Der Schornstein der alten Ziegelei umgelegt. Huyderte von Zuschauern hatten sich in den frühen Nachmittagsstunden des Mittwochs in der Gegend der alten Teimannschen Ziegelei eingefunden, um der Niederlegung des großen Schornsteins beizuwohnen. Nachdem das Arbeitsdienstlager Langendreer der Deutschen Arbeitsgemeinschaft bereits den größten Teil der zur Ziegelei gehörenden Haus= und Ringofenmauern beseitigt und den Platz für svätere Gartenlandzwecke vlaniert hatte, fiel mit dem Schornstein der letzte große Teil der Anlage, deren Trümmerfeld bald aufgeräumt sein wird. Zum großen Teil ist das Gelände schon in eine schöne Grünanlage verwandelt worden. Dienst an Werksangehörigen. Die Harvener Bergbau=AG. unterhält seit langer Zeit in Buchenberg und Sassendorf für die Famflienmitglieder ihrer Werksangehörigen Erholungsheime, die vor allem für den hiesigen Bezirk Langendreer viel geleistet haben. Zu dem Frauenerholungsheim Buchenberg werden Frauen der Werksangehörigen von den Zechen„Robert Müser", „Neu=Iserlohn" und„Siebenplaneten“ geschickt. Noch mehr Unterkunftsmöglichkeit für den hiesigen Bezirk im Kinderrholungsheim„Sassendorf, Man ist erstaunt, welche Entwicklung der Stadtteil Hamme in den letzten Jahren genommen hat. Die Straßen sind zum größten Teil gut ausgebaut. Allerdings gibt es auch heute noch Straßen, die zu berechtigten Klagen Veranlassung geben. Es darf aber erwartet werden, daß auch hier Versäumtes noch nachgeholt wird. Umfangreiche Arbeiten werden— wie der„B..“ bereits mitteilte— am August=Brust=Ring ausgeführt. Die Kanalisation wird erneuert und der Bürgersteig Torstener geteilt. Recht nett sind auch die Anlagen am Amtsplatz An verschiedenen Stellen unseres Stadtteiles ist man mit der Anlage von Schrebergärten beschäftigt, so an der Dorstener Straße. Diese Anlage wird sich in kurzer Zeit ebenbürtig in die Reihe der anderen eingliedern können. Die Bewohner selbst helfen mit, häßliche Baulücken verschwinden zu lassen. Eine wesentliche Ausgestaltung hat der Platz vor der Steinhalde des Bochumer Vereins an der Gahlenschen Straße erfahren. Auch hier wird Gartengelände geschaffen. Mehrere Wochenendhäuschen stehen bereits. Von den Radfahrern wird besonders die Schaffung des Radfahrweges an der straße begrüßt. Hermann vom Maarbach. Feiertag der natioualen Arbeit. Aus Ansaz Feiertages der nationalen Arbeit soll am 30. April, abends ½8 Uhr, in der evangelischen ein besonderer Lottesdienst gehalten werden, un## die allgemeine Feier würdig einzuleiten. Hohes Alter. Der Berginvalide Gustav Bochum=Weitmar, Markstraße 878, feiert heute#26. April, in erfreulicher Frische seinen 77. Cehu# Evangelische Gemeinde Weitmar. In der## der größeren Gemeindevertretung wurde der Wert## Endlein als Ersatzgemeindeverordneter in seileingeführt.— Ferner sind in dieser Sitzung die denen Ausschüsse für die Verwaltung der### neugebildet worden. Der Beschluß über die Kirch#### für das Rechnungsjahr 1933 soll am Sonntag, 30. in einer neuen Sitzung gefaßt werden. (Weitere Lokalnachrichten auf Seite 7 und 1 Vereinskalender Ver Ven=Siadilen=Tinden=Sahthäusen Zu Ehren des Reichskanzlers„Eiger besucht Samstag abend die Hitler=Feier der Ortsgruppe LindenDahlhausen der NSDAP. Das Grußwort sprach der Vorsitzende Burggräf, die kernige Festansprache hielt Diekmann aus Hattingen. Musikvorträge der Standartenkapelle umrahmten die Feier. In gesegnetem Alter. 75 Jahre alt wurde Witwe Friederike Bramenkamp, Am Röderschacht 10, 70 Jahre alt Frau Karoline Schöning, HalfmannsLikar Maashänser von Bochum=Linden nach Dortmund=Huckarde versetzt. Vikar Maashänser, der seit einigen Jahren in der Liebfrauenpfarrei Bochum=Linden als Vikar gewirkt hat, ist vom Erzbischof als Pfarrvikar nach Dortmund=Hukarde berufen worden. Die Gemeinde sieht ihn ungern scheiden. Er war der geistige Führer d# Lnamännervereins, auch im äffentlichen Leben war des erband für autogene Metallbearbeitung e. 8. gruppe Bochum, ADB. im B2J. Bochum. Wi hiermit zu einem großen Vortragsaben Mittwoch, den•6. April, 20 Uhr, großen Hörsaal der Verwaltungsakademie in# Wittener Straße, ein. Wir bieten: 1. Konz## der Mannesmann=Röhrenwerke, Düsseldorf, en durch Herrn Divl.=Ing. Patzak(Dßsscdarft: Robstoff zum naktlosen Royr.“ 2. LianbidenStark besucht war am! Deutschnationaser Kampfring. Nach voraufgegangenem 'ndin Werbemarsch fand am Sonntag abend im Lokale Mönninghoff in Linden die Gründung einer Ortsgruppe Linden=Dahlhausen des Kampfringes statt.„Die Leitung hat Schormann übernommen. Erstes Maiabendfest in Linden=Dahlhausen. Der Bürgerschützenverein Linden=Dahlhausen(Vereinslokal Henke) veranstaltet am nächsten Sonntag ein MaiabendRohstoff zum nahtlosen Rohr.; 2. Lichbiden### von Herrn Betriebsingenieur Weckwerth(Du „Schweißung von Rohrdückern aus nahtlosen### Wir bitten, für diesen Vortragsabend zu### Eintritt frei. bietet sich, im Kinderrholungsheim„Sassendorf, da hier jahrlich 8 bis 4 Kuren gewayrt werden. In des Jungmännervereins, auch im öffentlichen Leber diesem Jahre werden von Juni bis März 1934 in regel= er immer eine gern gesegene Pexsöngurg###n: mäßigen Zeitabschnitten 66 Erholungsstätten für Knaben und 64 für Mädchen zur Verfügung stehen. Der Sieg um die Ehrenscheibe. Auf dem Scheibenstand an der Zeche„Vollmond“ waren am Sonntag nachinlichkeit. Sein neues Amt in Huckarde wird Vikar Maashänser, schon in den nächsten Tagen antreten. Abschiedsfeier ist am 7. Mai. Die Einfüherung des neuen Pfarrvikars aus Salzwedel erfolgt am 8. Mai. Wohin gehen wir heute siehe auch Anzeigentel! tapel fest. Die Schützenvereine der Arbeitsgemeinschaft Bo Eeschichtliches Bergbaumuseum, Bödestraße: Wochentz chumer Schützenvereine und die nationalen Vexeine und Ausnahme Mittwochs, von 9 bis 13 und 15 bis### Verbände haben ihre Teilnahme zugesagt. Die Feier] Mittwochs(Eintritt frei) von 15 bis 18.30 un, beginnt um 3 Uhr mit einem Festzug durch die Hauptstraßen Linden=Tahlhausens und endet mit einem nationalen Abend im Schützenvereinsheim Henke. Ortsgruppe Bochum=Linden=Dahlhausen im Reichsverband für Deutsche Jugendherbergen e. B. Aus Anlaß des am 29. und 30. April stattfindenden Reichswerbeund=opfertages für Deutsche Jugendherbergen hatte die hiesige Ortsgruppe ihre Mitglieder zu einer außerordentlichen Hauptversammlung eingeladen. Der Geund feiertags von 9 bis 13 Uhr. Plaza: Varieté. Gloria=Palast: ab 15 Uhr: Das Meer ruft Apollotheater: ab 15 Uhr: Die unichtbare Front. Capttol: ab 15 Uhr: Manolescu, der Fürst der Tch Lichtburg: ab 15.15 Uhr: Blutendes Deutschland. Lichtspielhaus: ab 15 Uhr: Hans Albers: F. P. 1# nicht. Odcon: ab 16 Uhr: Tom rechnet ab. Stala=Lichtspiele: ab 17 Uhr: Hurra— ein Jungel Tonhalle: ab 15.15 Uhr: Liebelet. ordentlichen Houptversczumingzgzeinge. Aseapiele; aß 15.15 Uhr: Der verliebte Bluschh schattsküler toht gan zunamn einen turzen dener „Das Hausee doch zusammen, eh? Das sah doch jeder. Oder hatten sie sich vielleicht gerade gezankt? Na, schön... ihm konnte es recht sein. Lange würde es sowieso nicht dauern, da kannte man sich aus. Aber was für eine fabelhafte Frau dieser Holländer da wieder aufgetai hatte... Hier war das Zimmer für Madame.. ig natürlich, aller Komfort. eneur nebenans Se Die Koffer werden sofort georacht werden. Hatten die Herrschaften noch Wünsche...inem mich. Das eingefrorene Lächeln noch in seinem weich17) flichen Gesicht, tänzelte er die Treppe wieder hinunter. Durch schimmernde Sternennächte und Tage gs. Vor ihm ver Veimestz, Hauchzarten Strümpsen und in einer wilden Sturvjfahrt durch das Mittelmeer. über einen. stolperte. Tropenkoffer Weithin leuchtend stand der geueriggein des Aetna am sind aus Ei. gex Stadt essens: fragte Conny, Nachthimmel, als der Käptn das, Avschiedsfest gab, und„Wollen wir in der Stadt essen“ fragte, Conny, dann kam Europa in Sicht. Danias viele Verehrer hatten keine gute Zeit, denn Dania war erregt und erwartungsvoll. Nun ihr Ziel näher kam, traten die gemeinsam erlebten Abenteuer wieder in den Vordergrund und sie hielt sich mehr an Conny. Er hatte jeden Versuch aufgegeben, Dania irgendwie zu drängen oder sich in den Vordergrund zu schieben, aber er war immer da, wenn sie ihn brauchte. Ohne, daß sie viel darüber sprachen, hatte sich eine herzliche offene Freundschaft zwischen ihnen entwickelt. Dania war dankbar haft zwischen ihnen entwickelt. Danig. par, danl Ifür und vertraute ihm brind, aver geraoe durch als das Gepäck untergebracht war. Dania suchte in ihrer Handtasche nach irgend etwas und sah ihn schläIch möchte gern, Conny, aber ich bin entsetzlich müde. Wenn Sie mir etwas Obst bestellen wollen, möchte ich mich eigentlich gleich hinlegen. Sie sind mir doch nicht böse darum?“.„„# n 45.2 „Aber Dania! Natürlich ruhen Sie sich erst tüchtig aus. Paris läuft uns nicht fort, und ich werde auch nur ein wenig über die Boulevards bummeln. Also vielen kleinen Vertraulichkeiten, die sie ihm gestattete, wurde Conny immer mehr in die Rolle des Bruders gedrängt, und das war gar nicht nach seinem Sinn. Oft lachten sie herzlich zusammen, wenn Dania ihm vorspielle, wie Mijnheer van Beek(Zucker in Java) oder Mister Catley(Catley& Catley, Singapore) ihr einen Heiratsantrag gemacht hatten. Nur sein Lachen war nicht ganz frei, denn er sagte sich, daß Dania ihm diese ernst=komischen Ereignisse nie schildern würde, wenn er selber von ihr damit in Gedankenverbindung gebracht würde. Aber er hatte nicht vergessen, wie sie ihm aus dem Weg gegangen war und jedes Gespräch ins Unpersönliche gezogen hatte. Schließlich war es schon wertvoll, daß er ihr einziger Freund war, und dafür, daß aus der Freundschaft etwas anderes wurde, mußte die Zeit sorgen. Und Allah. Und ein wenig selber. Einen Tag blieben sie in Marseille, ließen sich kreuz und quer durch die schmutzigen, winkligen Gassen fahren und versuchten die berühmte Bouillabaisse, ohne aber nennenswerte Begeisterung dafür zu empfinden. Conny wolltenoch einige Tage die Riviera abstreifen, aber er gab gern nach, als er fühlte, wie ungeduldig Dania Bleu" und fuhren, in Seinestadt angekommen, in Connys altes Hotel am Boulevard Clichy. Der Maitre'Hotel erkannte ihn sofort wieder und sein Gesicht wurde lebhaft vor annehmer Erinnerung. Diese Kolonialen! Geld wie Heu und ein Herrenleben! Wenn man es doch auch so gut hätte! Natürlich konnten'sieur und'dame ein Zimmer haben! Gerade war das beste Doppelzimmer auf der Ersten frei geworden, in dem ein englischer Monsieurl“ sagte Dania scharf. Conny versuchte, nicht zu lächeln, als er des Franzosen verblüfftes Gesicht soh, und vermittelte.„, Ea, Mespehmsaen un. „Zwei Zimmer, mit Bad, aber meinerwegen nebenander.“ saris? Das bunte, bewegliche Bild des Boulevard lichy hatte sich nicht verändert, auch der Geruch war och derselbe, der Pariser Geruch, nach Benzin, Zwieelsuppe, Negern, Parfüm und unbekümmerter Dekaeinande „Trés bien“, verbeugte sich der Martre und ging voran, aber er wunderte sich doch. Die beiden gehörten Arso Tee, Obst und ein paar Kleinigkeiten, ja? Ich werde unten Bescheid geben. Und nun gute Nacht. Morgen heben wir Ihren Schatz.“ „Gute Nacht.“ Sie lachte unsicher. Conny stieg pfeifend die Hoteltreppe hinab und hatte dabei ganz ähnliche Gedanken, wie kurz vorher der kleine Franzose, und da die Koffer inzwischen verschwunden waren, blieb ihm ein plötzliches Erwachen erspart. Er gab Danias Bestellung an den Kellner und schlenderte auf den Boulevard hinaus. Wieder Paris? Das bunte, bewegliche Bild des Boulevard Clic noch belsuppe, Negern, Parfüm und unbekümmerter? denz. Auch die kleinen Frauen waren noch va, aber ihm schien, als wären sie weniger lebhaft, weniger vergnügt und weniger hübsch als vor ein paar Jahren. Die Fremden fehlten wohl in Paris? Hier und da hängte sich jemand an seinen Arm, während er langsam zum Pigalle steuerte, und die ewige Anfangsfrage nach der Zigarette klang auf in Dur und Moll. Aber er kannte von früher her die Parisismen, mit denen man zeigt, daß man vom Bau ist, und daß alle weiteren Anstrengungen Zeitverschwendung wären—, da ließen sie bedauernd von ihm ab.„„„.„„ In einer der unzähligen Bars ließ er sich einen Café ereme geben und versuchte, einige Gespräche zu überhören, um sein Montmartrefranzösisch aufzufrischen. Vor einem knappen Jahr war er noch hier ein Stammgast gewesen, und doch, was lag nicht alles zwischen damals und heute. Seine ganze Lebenseinstellung hatte sich geändert, seit er Dania kannte, Paris mochte unverändert sein, aber er selber war nicht mehr aufnahmefähig. Er freute sich, in Paris zu sein, aber es sagte ihm nichts mehr; die Verbindung war abgerissen, Gott „Tleus,’est dien, Conny“, sagte eine vergnügte Stimme an seiner Seite. Als er sich überrascht umdrehte, legten sich zwei weiche Arme um seinen Hals, ein lachendes Gesicht tauchte auf und ein hellrot gemalter Mund küßte ihn oberflächlich aber treffsicher auf die. Lippen. „Andrée?“ fragte er überflüssigerweise, denn die rassige, dunkle Baskin vergaß man nicht, besonders, wenn man wie Conny monatelang stolz darauf gewesen Aber was für eine war, ihretwillen in allen Dancings und Kasinos beaufgetan neidet zu werden.„Wo kommst du denn her?" „Jules, ein Glas Wein“, bestellte sie und wippte Monsieur nebenan? So. lachend auf den Zehenspitzen.„Du bist großartig, mein den Hatten die Lieber. Ich sitze den ganzen Sommer in Paris, weil ich niemand gefunden habe, der mich nach Juan les Pins mitnehmen will; und dann kommst du hier hereingeschneit und fragst mich, wo ich herkomme! Aber du sollst es ganz genau wissen! Ich komme vom Tee im Claridge, wo es furchtbar langweilig war, und ich will jetzt mit dir zusammen an die See fahren. Das heißt, wenn du sehr artig bist.“ „Ich bin nicht mehr artig, Andrée.“ Sie hatte ihr Glas Wein schon an den Lippen, setzte es aber jetzt wieder auf die Bar und sah ihn fra„Ach so“, sagte sie dann sachlich.„Man ist engagiert?“ „So nicht“, sagte Conny.„Ich..“ Sie fiel ihm ärgerlich ins Wort.„Du brauchst dich gar nicht zu entschuldigen. Ist sie etwa schöner als ich?" Sie warf trotzig die Lippen auf und drehte sich den schlanken Körper herausfordernd gespannt, ganz nah zu ihm hin. Aus einer Ecke kamen amüsierte Bravorufe..##, Traarlich(.ins Siaarstte Mach Conny zerdruckte argerlich seine Zigarette.„Mach keinen Unsinn, Andrée. Es ist ernst, diesmal.“ Andrée sah ihn weich an. Sie war schon wieder „Dann allerdings. Schade. Meinst du, sie wird erlauben, daß wir zusammen zu Abend essen?" Conny lachte.„Sie wird, denke ich. Wollen wir zum guten alten Foucet gehen? Schön. Und nun erzähl mal, was es in Paris Neues gibt.“ Es war ein gemütlicher Abend. Vater Foucet übertraf sich selbst an Wohlwollen und gastronomischen Feinheiten, Andrée hatte schnell den richtigen Ton gefunden und erzählte mit drolligem Freimut ihre letzten kleinen Missetaten. Sie hatte ein ganz besonderes Talent, bei jeder Gelegenheit Unfug anzustellen, und brachte mit Vorliebe ihre zahlreichen Verehrer gegeneinander in Harnisch. Aber sie war doch ein lieber Kerl. „Sag mal, Andrée", fragte Conny in einer kleinen Gesprächspause,„kannst du dich erinnern, einmal in einer Pariser Zeitung etwas von einem sonderbaren Testament gelesen zu haben? Es hat jemand einer Russin vor langen Jahren eine chemische Formel gestohlen, der ist vor einem Jahr gestorben und hat ihr sein Vermögen hinterlassen. Leider weiß ich den Namen nicht, kannst du dich an so eine Geschichte erinnern?“ Andrée schnippte mit dem kleinen Finger gegen ihre Unterlippe und legte die Stirn in nachdenkliche Falten. „Formeldiebstahl? Testament? Keine Ahnung. So romantische Sachen vergißt man doch nicht. In einer von unseren Zeitungen, meinst du?" „Ich weiß gar nichts Bestimmtes, aber es liegt mir viel daran“, sagte Conny.„Du weißt also nichts Oavon““. 164 hn un. fo/L; Gachm mit u. „Nein. Aber weißr du, wo solche Sachen mit Vorliebe stehen? Im„Eelaireur". Frag doch da mal nach.“ „Danke dir. Hoffentlich hast du recht. Noch ein Giae“. Wier hann Lannft#u. wich nach Hause „Ja, sicher. über vann kannst ou mich nach Hause bringen. Ich will mich noch umziehen und um Mitternacht ins Grand Ecart. Gehst du mit?“ „Nur bis zu deiner Wohnung. Ich bin den ganzen Tag gefahren und habe morgen allerlei vor. Wohnst du noch in der Rue Lepiek" Gehen wir. Es war ein gang zu Foucet und drehte sich ruhig eine# Andrée hatte nicht so schlecht getippt, der de# sächlich aus wie ein stämmiger, Geheimgels Gelage zum Bochume liger u. Gen. Anzeige stitlers # April 1933 hielt Reich ##rpolitische Ziele. Bi om ist ein schöner Man ###dern, daß noch jedesm # e i n e n v e r r ü c k t e n T a n #rist, daß zwischen #n hat, was man im la ##und obwohl es damals inen gegeben hat, der so # nicht mehr grüßen. # sieht Rita ihren ehem n der Untergrundbahn. is ob sie ihn nicht sähe. #ner der Zeitung. #e ist es etwas peinlich ## bei sich und Rita mu # gerade ihm gegenüber ### anzusehen. Aber der #ikun besteht fast aus #m ist der einzige Herr, ##icht, sieht ihm wieder d #r jetzt noch zusammeng „Immer noch. Abend, Conny.“., Gestube 8 Als sie die winzige Gaststube des wackeren verließen, tippte Andrée ihrem Begleiter leicht Arm. Sie sprach leise. „Du, hast du mit der Polizei zu tun? Lujetzt nicht um, aber dieser große Schwarzb### Ecke links von unserem Tisch, der hat oich##### Abend schon beobachtet. Jetzt zahlt er auch. ganz wie ein Kriminal aus.“.„.— „Nee“, sagte Conny, belustigt und gleiase## nehm berührt von ihrem Eifer.„Alles in Lu# „Ich hab gemeint, der sieht dich an. Schönist dings nichg....,#.# gin gi. mes m. „Kein Spott, du! Der will dir was. Woll nicht lieber einen Wagen nehmen? Die Rue# dunkel, und du siehst aus wie ein reicher Frem weißt, daß man euch nicht liebt.“ Conny drehte sich scharf um und blickte üb Schulter. Der Mann stand unter dem erleucht## #leichen Augenblick steht # und macht einer ältere ###seit einer Weile vor iß er ihr seinen Platz Eud dankt, mit eineme Disen Gesicht für Rita #st. Aber mit dem er # die alte Dame noch: Dse sich zu ihrer Nachbe ##ändliche Unterhaltung # d e r M ä n n e r w e l t. U ## ereifert sie sich imme direkt an Tom. D sächlich aus wie ein stämmiger, Geheimpoliz## vielmehr wie eine Karikatur auf einen Poliz## groben Knochen und Boxerschultern. Alser# Zigarette ansteckte, sah Conny noch einmal#### denn schlenderte der Mann nach der anderen „Da. geht er hin“, sagte Conny.„Wenn### deiner Straße begegnete, würde ich ihm bestinn sagen, wieviel Uhr es ist. Wird denn hier imm so viel geklaut?“,..... 9 Arze „Viel mehr als fruher“, sagte Anoree leich hob resigniert die Schultern.„Was will,„ug. Früher kamen die Amerikaner und Engländet chen Scharen und verzehrten soviel, daß En hier oben blieb für alle. Aber die Yanks daß wir selbst den Ruf von Paris Paris war der Rummelplatz der ganzen##### haben die Fremden so geneppt, daß sie sie mehr getrauen. woanders hinzugehen, als ßen Läden. Dabei kommt natürlich der M zu kurz— hier oben greift alles ineinan# wenn die Zungene dier nicht ihr Aber 0 rette haben, werden sie rabiat und so ein klele## steht mit höchstens zwei Zeilen im„Ag könnte dir da eine Menge erzählen. Schön aber was will man?— So, hier sind wir. paßt sie zu dir, ich wünsche dir jedenfalls e Und paß auf, wenn du nach Haus ger;, gans Sie schüttelte ihm freundschaftlich####### klappte die Tür und er sah sie die Ttesz##### huschen. Sie sah sich nicht um. einer Zigarette und blieb nachdenklich, gtg## er sie anzündete. Merkwürdig war Andre wesen, gar nicht so unbekümmert, wie er se rung hatte. Nun, er war ja auch nicht werz#c# von früher. Was für ein Idiot mußte er sein! Aber Andrée war ein lieber Kerl. das Mädel. Ach Unsinn, die wurde mit dreimal besser fertig, als er selber. W wohl so eindringlich gewarnt hatte? Nur san unsompathischen Bullen? Sie war ängstlich. Sah er schon so dumm aus,### ganzen Abend auf ihn„reiste"?##mahl Brant hier wäre! Aber der hielt siech#### in einem Kampong in Atseh versteckt um dat Hotte.sepung Hld Joten en ##lomisch wirkt Te # a n s t a r r e n d e n F r a u ##bis unter den Sch srebs und seine ve gefangene klein Leit unbeteiligt, #ieht aus wie ein e Situation ist un neugierig=teilne nels willen, wenn ##leber aufstehen? ##rt ihn die chol ##der soll er antwi ##erfen? Stillschweigen sch ###zen. Nach einer Rita genau so a Am. Es ist nicht ##schließt, bei der n ##ort er plötzlich R #### Dame bingege auterbrochen: Di aber vielleicht dü daß der Herr ein # hinkend laufen #e wohne mit ihr ## i n d i e s e m F a l l #um Sitzenbleiben # alte Dame schwei ###en ist wie aus #bird noch röter, er „Aber die vielen, wekommen einen freu # Nann, und jetzt, ## doppelt wohlwoller ##ndet sich sogar zu zieht den #nt erledigt. ### er ist nicht erle ## der Moment des hen Sie Sie# Medan einen neuen Skande die audh rbergswer! in ander Kur. Se e. in durchan as Soschau währ gegen Erschütt histmiogiche 10 jungen wut Tagen wu# 19. und 3 Außerdem eumzug du# dem sich ders die sollgn,## rerschaft d# gun Wectat eln sich um ndgebung i heiten folgen Aus Ansch soll am### vangelischen werden, um iten. Gustav Krit feiert Heuul en 77. Gebu## „In der## rde der Werin## meter in tenh Eitzung die# ung der Gen# er die Kircher## Sonntag, 3 en. seite 7 und 1 der Strxs m. 8. Bochum. Br## ragsaben Uhr. stademie# en: 1. Kon## Düsseldorf,## (Düsseldorf: .„Licnbiden## dwegt,## s nachtlosen sabend zu r heute ntel! Belage zum Bochumer iger u. Gen. Anzeiger Unterhaltung=Wissen=Leben Nr. 98 40. Jahrgang Mittwoch, 26. April 1933 stitters Rede vor seinen Unteiführern 4pril 1933 hielt Reichskanzler Hitler vor seinen Unterführern eine dreistündige Rede über außen#erpolitische Ziele. Bild zeigt: Reichskunzler Hitler während seiner Rede im alten Rathaussaal zu München. som kat verkoten Von ftedda Westene 900 Franken übergab— mehr hatte er zu seinem Glück, nicht bei sich. Es wurde nun eine weitere Zusammenkunft vereinbart, aber vorher beriet er sich mit seinem Bruder, dem die Sache nicht geheuer vorkam. Infolgedessen begab sich der glücklich=unglückliche Bräutigam zu der Zusammenkunft in Begleitung von zwei Polizeibeamten, die die Ehekandidatin in Verhor nahmen. Dabei ergab sich, daß sie zwar wirklich verwitwet, daß aber ihr Mann im Gefängnis gestorben war und daß sie selber auch schon fünf Jahre Gefängnisstrafe verbüßt hatte. Die belgischen Millionen waren ein Hirngespinst ihrer lebhaften Phantasie. Der geschädigte Bräutigam verklagte die Frau wegen Betrugs, ihr Anwalt aber machte geltend, daß nach einem alten französischen Gesetz, das noch heute nicht außer Kraft gesetzt ist, ein Brautpaar sich ungestraft gegenseitig beschwindeln und betrügen könne. In Heiratsannoncen und damit im Zusammenhang gemachte falsche Angaben der verschiedensten Art können nicht strafrechtlich geahndet werden. Trotzdem verurteilte das Gericht die unternehmende Witwe zu einem Jahr Gefängnis, da es ja nicht bloß bei Redereien geblieben war, sondern sie dem Bräutigam auch noch 900 Franken abgenommen hatte. Gegen dieses Urteil ist von ihrer Seite Berufung eingelegt worden, und sie erhofft von der höheren Instanz, daß sie dem alten französischen Gesetz Geltung verschafft, das Brautpaaren Straffreiheit zusichert. Der musikalische Von Ernst Rader aße: Wgchentag uund 15 bis bis 18.30 Uh 8116 dare Front..1 Fürst, der 2ch Teusglond. rs: F. V. 1# — ein Jungel erliebte Blascko# Es war ein des wackeren gleiter leicht und gleichzent in i. Schön i ir was. Wolc * Die Rue reicher und bice un dem erleichenn ruhig, eine ippt, der dbe## Beheimpelg einen Poli#### n. Alser h einmal sen# der anderen 9.„Wenn sich ch ihm bestiung denn hier in ## i s t e i n s c h ö n e r M a n n. U n d R i t a k a n n e s ##dern, daß noch jedesmal, wenn sie ihn sieht, # einen verrückten Tanz anfängt. Obwohl es ##hr ist, daß zwischen ihr und Tom so etwas D# hat, was man im landläufigen Sinne Liebe Und obwohl es damals einen bösen Krach zwiIun gegeben hat, der schuld daran ist, daß sie! # nicht mehr grüßen. # sieht Rita ihren ehemaligen Freund noch zu#n der Untergrundbahn. Aber natürlich tut sie #s ob sie ihn nicht sähe. Und er versteckt seinen ##ner der Zeitung. ##e ist es etwas peinlich. Denn Tom hat keine ###bei sich und Rita muß sich ausgerechnet auf ### gerade ihm gegenüber setzen. Es fällt schwer, ## anzusehen. Aber der Wagen füllt sich rasch. ##ikum besteht fast ausschließlich aus Damen. n ist der einzige Herr, der noch sitzt. Daß er ##icht, sieht ihm wieder ähnlich, denkt Rita. Und #ir jetzt noch zusammengehörten, gäbe es wieder ###leichen Augenblick steht eine junge Dame neben ## und macht einer älteren, ziemlich dicken Dame u seit einer Weile vor Tom steht, ohne zu er## er ihr seinen Platz anbietet. Die alte Dame ##nd dankt. mit einem erbosten Blick hinüber zu ##sen Gesicht für Rita nun wieder sichtbar ge#st. Aber mit dem erbosten Blick scheint der # die alte Dame noch nicht erledigt. Vielmehr ##se sich zu ihrer Nachbarin herum und beginnt ##ändliche Unterhaltung mit ihr über die Un## der Männerwelt. Und obwohl niemand ihr ## e r e i f e r t s i e s i c h i m m e r m e h r u n d w e n d e t s i c h Ao direkt an Tom. Das Ganze ist ziemlich ## komisch wirkt Tom. Der Armesünder unter ##anstarrenden Frauenaugen. Ihm ist das Blut ##bis unter den Schlapphut gestiegen, er ist rot srebs und seine Augen irren in der Gegend e gefangene kleine Tiere. Er will um alles ###el unbeteiligt, überlegen, blasiert aussehen. sieht aus wie ein gestrafter Schulbub. Situation ist um so peinlicher, da er gegenneugierig=teilnehmendes Gesicht weiß. Was ##els willen, wenn Rita gleich loslacht? Soll ##lieber aufstehen? Aber wer weiß, mit welchem ##ort ihn die cholerische alte Dame dann be# der soll er antworten— irgend etwas Höf#ersen? Stillschweigen scheint die alte Dame unglaub###zen. Nach einer kleinen Pause(während der Rita genau so aufatmet wie Tom) fängt sie . E s i s t n i c h t z u m A u s h a l t e n. G e r a d e w i e wchließt, bei der nächsten Station doch auszu##ört er plötzlich Ritas Stimme. Rita hat sich ###en Dame hingewendet und deren Rede liebens# inerbrochen: Die gnädige Frau möge veraber vielleicht dürfe sie darauf aufmerksam # laß der Herr eine schwere Fußverletzung habe ## hinkend laufen könne. Sie kenne den Herrn ##sie wohne mit ihm in einem Hause... Und # in diesem Fall eine Berechtigung für den #im Sitzenbleiben vorgelegen habe... ####lte Dame schweigt, wird nun ihrerseits ver#s ist wie aus allen Wolken gefallen, sein ge.noch röter, er wagt Rita gar nicht anzuüber die vielen, auf Tom gerichteten Frauen# maamen einen freundlichen Glanz. Tom ist ein * Nann, und jetzt, mit der Fußverletzung, muß # doppelt wohlwollend betrachten. Die alte Dame wis sich sogar zu einer Entschuldigung. Tom! #sch, zeht den Hut, murmelt etwas— der! ### erledigt, ## e it nicht erledigt. Bielmehr kommt nun! # der Moment des Aussteigens. Ich werde ein berger bißchen hinken müssen, denkt er nervös, und alle werden mir nachsehen. Wäre ich bloß schon draußen. Aber Rita versagt ihm ihre Hilfe auch dabei nicht. Sie steht mit auf, sie geht mit ihm hinaus und erkundigt sich so laut, daß alle es hören, was denn der arme verzerrte Fuß mache, und er möge um Gottes willen vorsichtig gehen. An ihrer Seite, wuterfüllt, verlegen und hinkend, verläßt er den Wagen, aus dem ihm alle nachsehen. „Es hilft nichts“, sagt Rita lachend zu ihm, wie sie draußen stehen,„bis du außer Sicht bist, mußt du schon weiterhinken. Also zeig’, was du kannst.“ So hinkt er zähneknirschend an Ritas Seite zum Ausgang. Und Rita kann vor Lachen kaum reden. Oben auf der Straße angelangt, hat er aber seine Beherrschung und seine gute Laune wieder. Hübsch, daß er Rita getroffen hat. Und— ganz gleichgültig scheint er ihr doch noch nicht zu sein, wie hätte sie ihn sonst so aus der Affäre reißen können! Er muß doch mal sehen, wie weit sein Einfluß noch geht. Er nimmt also ihre Hand, küßt sie und bedankt sich überschwenglich. Und welch ein Glück, daß sie sich auf diese Weise wiedergefunden haben. Wie wär's mit einem kleinen Friedensfrühstück? Dazu schlägt er ein Lokal vor, in dem sie früher in ihrer glücklichsten Zeit oft gesessen haben. Ritas Hand hat ek immer noch in der seinen. Sie wird jetzt ein bißchen rot werden, denkt er, und ein bißchen sentimental„Ja“ sagen und— Aber Rita entzieht ihm ihre Hand ziemlich brüsk. Und statt des sentimentalen„Ja“, kommt ein amüsantes Lachen. „Lieber Tom“, sagt Rita und lacht immer noch. „Sei nicht böse, aber— also ich müßte dauernd an die alte Dame in der Untergrund und an dein Schuljungengesicht denken. Wie du dagesessen hast! Und deine Augen! Und wie du neben mir hergehinkt bist. Denk' mal, wenn nun die alte Dame auch ausgestiegen wäre dann müßtest du jetzt immer noch hinken! Hier die Treppe heraus und die Tauentzien entlang. Zu komisch, wirklich. Du glaubst nicht, wie komisch das war. Weißt du, ich wußte gar nicht—“—„daß ich so komisch sein kann“, sagte Tom, und bemühte sich, mitzulachen. „Also dann ist das nichts mit unserem Frühstück“, setzt er nach einer Weile hinzu. „Nein“, sagt Rita immer noch lachend,„nein, lieber nicht. Wenn Männer einem erst mal komisch vorkommen...“ Dann verabschiedete sich Tom, und Rita geht allein ihres Weges. Wenn sie Tom jetzt wieder in der Untergrundbahn trifft, weiß sie, dann führt ihr Herz ganz gewiß keinen verrückten Tanz mehr auf. Brautleute dürfen sich beschwindeln Ein origineller Fall beschäftigt zur Zeit die Pariser Gerichte. Ein Mann in Paris hatte ein Heiratsgesuch erlassen. Unter den Bewerberinnen war eine Dame, die ihr Alter auf vierzig Jahre angab. Sie berichtete, daß sie Kriegswitwe sei, recht gut aussehe und jährliche Zinsen von 12 000 Franken zu verzehren habe. Alle Angaben leuchteten dem heiratslustigen Manne ein und er vereinbarte eine Zusammenkunft mit der Schönen. Diese Begegnung erschreckte ihn freilich ein wenig, denn zu dem Rendezvous kam eine sicherlich 56jährige Frau. die zudem eine Perücke trug, also weder schön, noch sehr ansehnlich war. Aber immerhin wurde sie dadurch anziehend, daß sie erzählte, sie habe eine Riesenerbschaft aus Belgien zu erwarten— die Millionen tanzten nur so vor den Augen und Ohren des Bewerbers—, aber sie brauche dringend 9000 Franken, um den Erbschaftsprozeß durchführen zu können. Der Mann war so geblendet durch die zu erwartenden Reichtümer, daß er Perücke und Angejahrtheit vergaß, sich mit der Frau verlobte und zunächst Man beneidete Max Henning allgemein um seine Frau. Sie war nicht nur sehr hübsch, sondern besaß ein ungemein fröhliches Temperament und, was seltener ist, Verständnis dafür, daß der gute Max nicht wochaus wochein zu Hause sitzen konnte, sondern das Bedürfnis hatte, gelegentlich auch einmal mit seinen alten Freunden zusammen zu sein. Und das sogar über Mitternacht hinaus. Die eingefleischten Junggesellen an Maxens Stammtisch waren begeistert von dieser Frau, die sie auf sehr netten Abenden im Heim des jungen Paares kennengelernt hatten. Nun saß Max Henning wieder einmal im Kreise seiner Freunde, und während die anderen Ehemänner jeden Augenblick nervös nach der Uhr sahen, schien es ihn nicht im mindesten anzufechten, daß der Stundenzeiger der Uhr schon in bedenkliche Nähe der Eins gerückt war. „Ihr wollt doch nicht schon weglaufen?“ sagte er, als zwei der Herren sich erhoben.„Jetzt, wo es gerade anfängt, gemütlich zu werden!" „Wollen weniger“, bemerkte der Prokurist Grünaug. „Aber nicht jeder von uns hat von seiner Frau unbegrenzten Urlaub!“ „Du hast leicht lachen“, ergänzte Merker, der Hausbesitzer.„Wissen möchte ich bloß, wie du das gemacht hast, eine solche Frau zu bekommen!" „Höchst einfach!“, sagte Max Henning lachend.„Als ich mich mit dem Gedanken trug, zu heiraten, da habe ich eben alle jungen Damen, die mir in Betracht zu kommen schienen, einer Feuerprobe unterworfen, und Anny war die Einzige, die sie bestanden hat. Und da habe ich sie eben geheiratet.“ „Feuerprobe?!“, riefen die Freunde durcheinander. „Wie hast du das angefangen? Erzähle!“ Und Max Henning erzählte: „Also, da war zuerst die blonde Bella. Ein sehr hübsches Mädchen. Ich gestehe offen, ich war ziemlich verliebt in sie, und beinahe hätte ich um ihre Hand gebeten, ohne sie der Feuerprobe zu unterwerfen. Beinahe! Aber ich tat es dann glücklicherweise doch. Ich besorgte zwei Karten in ein klassisches Konzert, und lud die blonde Bella ein. Es war ein herrliches Konzert, Beethoven, ganz ausgezeichnet. Bella war nicht nur hingerissen, sie war, sozusagen, aufgelöst. Beim Adagio weinte sie— die Tränen liefen ihr nur so über die Wangen. Beim Allegro sprühten ihre Augen Feuer, und beim Scherzo konnte sie ihre Beine kaum noch ruhig halten. Sie war einfach weg!" „Wunderbar“, rief der Prokurist.„Eine Frau mit so viel Gefühl! Ich begreife nur nicht...“ „..: warum ich sie nicht geheiratet habe?“, ergänzte. Max Henning.„Ja eben— weil sie mir zuviel Gefühl zu besitzen schien. Ich habe mir die Sache damals reiflich durch den Kopf gehen lassen, und kam zu dem Ergebnis, daß eine Frau, die Eindrücken derart zugänglich ist, doch nicht das Richtige für mich sein möchte. Ich habe auch recht behalten: die blonde Bella hat bald darauf geheiratet und die Ehe ist sehr unglücklich geworden. Aber— ich will weiter erzählen: nach ein paar Wochen nahm ich die brünette Lucy mit in ein Konzert. Sie schien erst gar nicht besonders begeistert zu sein— ich war es, offen gestanden, auch nicht, denn es war ein sehr modernes Konzert. Ich sah aber dann, daß sie etwas in Ekstafe geriet, allerdings nicht über die Musik, sondern, wie ich nachher feststellen mußte, über den sehr jungen und sehr blonden Dirigenten, der mit ungemein viel Temperament vor seinen Musikern herumturnte. Sie sprach dann auch den ganzen Abend von nichts anderem, als von diesem Dirigenten— hier war es also keineswegs schwer, die negative Entscheidung zu treffen, nicht wahr?" „Und weiter?" „Weiter? Nun— dann kam Olly an die Reihe. Olly war eine Schönheit, unbestreitbar. Sie hatte große Aussichten. Aber ins Konzert mußte sie doch, schon des Prinzips wegen. Anfangs ließ sich auch alles ganz gut an: sie schien ruhig und gesammelt zuzuhören— man spielte Schuberts Unvollendete, und ich glaubte, einige Begeisterung in ihren schönen Zügen wahrzunehmen. Dann kam die kleine Pause zwischen dem ersten und dem zweiten Satz, und während dieser Pause öffnete Olly ihre Tasche, nahm ein kleines Döschen heraus, und puderte ihre griechische Nase. Dann nahm sie auch den Lippenstift, kam aber nicht mehr dazu, von ihm Gebrauch zu machen, denn die Musik begann wieder. Ein wenig unwillig, wie mir schien, schnappte sie die Tasche wieder zu. Ihr werdet mir zugeben: eine Frau. die zwischen den beiden Sätzen der Unvollendeten an Puderdose und Lippenstift denkt— na: jedenfalls war das nichts für mich, so leid es mir tat. Dann also kam die Vierte an die Reihe. Sie hieß Lore und machte auch sonst einen recht guten Eindruck. Darüber, daß ich sie einlud, mit mir in ein Konzert zu gehen, in dem altitalienische Meister gespielt wurden, schien sie sehr glücklich, aber es war kein reiner Genuß. Ich mußte wir vor Beginn des Konzerts, während der Pausen und nachher soviel historisches— musikalhistorisches Material über die altitalienischen Meister vorsetzen lassen, daß mir ein Mühlrad im Kopf herumging. Eine so eminent gescheite Frau— nein, das war nichts für mich. Die Fünfte— das war ein wenig peinlich. Sie hieß — warte— wie hieß sie doch gleich? Dora— richtig: Dora! Ich ging also mit dieser Dora— auch ein hübsches Mädchen natürlich— ins Konzert. Es war nicht ganz leicht sie dazu zu bringen, denn sie hatte keine musikalischen Interessen, liebt den Sport und war in ihren Ansichten sehr von heute. Auf meine wiederholte Einladung ging sie aber schließlich doch mit, und verhielt sich erst recht manierlich. Aber in der Pause sagte sie so laut, daß das ganze Parkett es hören mußte:„Es ist ja ganz nett hier, aber wir hätten doch lieber in einen Tonfilm gehen sollen. Konzertmusik — das hat man schließlich zu Hause am Radio auch!“ Darauf lachten einige Leute recht vernehmlich, und ich fühlte, daß ich einen roten Kopf bekam. Peinlich, aber heilsam. Dora war erledigt.“ „Und die Sechste?“ „Die Sechste? Das war eben Anny!“ „Und wie hat sie sich benommen? So erzähl' doch schon!“ „Wieso benommen? Wo benommen?“ „Na— im Konzert doch!“ Max Henning schüttelte verständnislos den Kopf. „Was soll das heißen? Im Konzert?" „Aber Mensch— du sagtest doch, Anny sei die Einzige gewesen, die die Feuerprobe bestanden hat!" „Gewiß! Natürlich. Deshalb habe ich sie ja auch geheixatet.“ „Dann hast du sie also auch ins Konzert geführt! Wie hat sie sich benommen? Rasch— es ist halb zwei!“ „Ich habe sie doch nicht ins Konzert geführt!" „Na höre! Du sagtest doch, sie hätte die Feuerprobe bestanden!“ „Gewiß. Natürlich hat sie sie bestanden!" „Wenn du sie gar nicht hineingeführt hast?" „Aber das ist es ja gerade! Da ich sie nicht hineingeführt habe, hat sie ja die Feuerprobe bestanden!" „#* „Lieber Gott, seid ihr begriffsstutzig! Die Sache ist doch höchst einfach und klar. Die fünf Ersten habe ich der Feuerprobe unterworfen. Daß ich das tat, war ein Beweis dafür, daß ich an meinen und ihren Gefühlen zweifelte. Wie sie sich im Konzert benommen hätten, das war gleichgültig. Bei Anny war das ganz anders—: sie hatte die Feuerprobe dadurch bestanden, daß sie sie gar nicht abzulegen brauchte! So— und jetzt gehen wir meinetwegen nach Hause!" Ein neuer Staatssekretät Hauptmann Koerner, nationalsozialistischer Reichstagsabgeordneter, der bisher der persönliche Referent des Ministerpräsidenten Göring war, wurde zum Staatssekretär im preußischen Staatsministerium ernannt. „ entscheiden beim Einkaus von Möbeln, Wohnungs=Einrichtungen, LULS VÖT Seppichen und Dekorationen hen Sie deshals, Levor sich entschließen: Qualität- Preiswürdigkeit Schönkeit „essen, am Katnaus E Ka-dm 4 Köln- Dortmund- Bieleleid Am„Tage der deutschen Arbeit“. Ein Higantischee Gael uni un Wern Feuerspiele, wie sie in Europa noch nicht gezeigt wurden Flammen der Freude strahlen über dem Tag der nationalen Arbeit Englische Tanks für Polen Seit Januar über 60 Stück der modernsten geliefert Berlin, 25. April. Deutschland ist ein armes Volk, aber obwohl die nationale Regierung unter der Kanzlerschaft Hitlers nicht im entferntesten daran denkt, mit den Steuergroschen der Bevölkerung in ähnlich leichtsinniger Weise umzugehen, wie es unter der Regierung der sozialdemokratischen und anderer Parteien der Fall war, so hat es sich die Regierung nicht nehmen lassen, den Tag der nationalen Arbeit am Abend des 1. Mai auf dem Tempelhofer Feld durch ein in solchem Ausmaße noch nie gesehenes Riesenfeuerwerk zu krönen. Die nationale Regierung, getragen von dem Willen zur unbedingten Sparsamkeit, war sich von vornherein darüber klar, daß aus den beschränkten Mitteln, die dem, infolge der verflossenen Mißwirtschaft verschuldeten Reich noch zur Verfügung stehen, auch nicht ein einziger Pfennig für dieses Feuerwerk verwendet werden darf. Die Steuergelder, über die die nationale Regierung verfügt, dienen einzig und allein dem Wiederaufbau des Reiches und der Wirtschaft, sowie der Linderung der großen Not der verarmten Volksschicht, in die sie durch die Arbeitslosigkeit geraten ist. Das Feuerwerk wird also nicht aus Geldern der Steuerzahler bestritten, sondern es wird getragen von den Eintrittsyreisen. die die Besucher der Tribüne zu in 70 Sekunden, also in kaum mehr als einer Minute, erfahrungsgemäß der größte Teil der von drei Stellen aus 211 Bomben batterieweise abge= Lautsprecher ist. Anschließend an die Losung erklingt schossen und bilden am nächtlichen Himmel ein neues vom 1. Mai an das Deutschlgpentichg gpe# pert Farbenwunder märchenhafter Pracht. Es folgt ein Inhalt der Losung wird das Trommelfeuer von 60000 Platzkanonenschlägen, schiedener Wiedergabe, also als Chorlied oder in ve das die ganze Luft erschüttert. schiedenen Instrumentierungen, zum Vortrag kommen. Auch dieses Feuerwerk soll dazu beitragen, in einer Das Tagesprogramm selbst schließt vom 1. Mai an mit Stunde der Feier und der Freude die Arbeiter der einem Abendlied. einem deutschen Volkslied, Stirn und die Arbeiter der Faust nach dem Willen der das je nach dem Stimmungsgehalt des Abendprogramms nationalen Regierung und des Reichskanzlers Hitler zu ausgewählt wird. verbrüdern, die ehemaligen Klassengegensätze aufzuheben und die Menschen zu einer einheitlichen, durch nichts mehr zu zerstörenden Volksgemeinschaft zusammenzuschließen. Flammen der Freude strahlen über dem Tag der nationalen Arbeit. Das Deutschlandlied in Veriner Kaundsunt Das Abzeichen des 1. Mai Verschiedene Zeitungen haben ein angeblich offizielles Abzeichen für den 1. Mai veröffentlicht. Dieses lschte Abzeichen ist dreieckig und Berlin, 25. April. Vom 1. Mai an bringt die Funkstunde in ihrem Programm eine bemerkenswerte Neuerung. Bisher wurde zum Abschluß des Tagesprogramms jedesmal das Deutschlandlied gespielt. Auf Veranlassung des Intendanten der Berliner Funkstunde, Friedrich Arenhövel, wird vom 1. Mai an die “#* Natian=Ihymne zu einer anderen Zeit im Rerden Eintitsepreisen, die de Besacher der Trbhine zu. Heunige nanonaugnne zu ener anderen geiz im Ver entrichten haben. Auch hier verfährt die nationale Re= liner Rundfunkprogramm gespielt werden. Es ist die gierung durchaus sozial, indem sie den, der mehr Geld Zeit der Flaggenparade gewählt worden, zu hat, auch mehr zahlen läßt als den andern Volksge= der jetzt schon die Losung von der Funkstunde gebracht nossen.„„. wird, also die frühen Abendstunden, in denen Wir erfahren vom Ministerium für Volksaufklärung gefälschte Aoze#gen ist dreieckig und trägt in der Mitte das Abzeichen# der Nationalsozialistischen Betriebszellenorganisation. Wie die Kreuestele der nene ei Gau Groß=Berlin, mitteilt, ist dieses Abzeichen von keiner Dienststelle der NSDAP. und auch nicht vom Ministerium für Volksaufklä rung und Propaganda genehmigt worden. Die Verkäufer dieses angeblichen Festabzeichens sind sofort der Polizei zu übergeben und die Abzeichen einzuziehen. Das genehmigte Abzeichen hat das Aussehen wie nebenstehende Abbildung. und Propaganda, in welchem Rahmen sich das Riesenfeuerwerk am Tag der nationalen Arbeit vollziehen wird. Wie wir eingangs erwähnten, ist ein solches Feuerwerk in ganz Europa noch nicht gezeigt worden. Die einzelnen Fronten, die durch das Feuerwerk erfaßt werden, sind über vierhundert Meter lang. Sie verlangen den Einsatz sämtlicher Berliner Feuerwerksfirmen. Die Leitung dieser schon rein technisch sehr schwierigen Anlage, liegt in den Händen der Berliner Kunstfeuerwerke. Der Ingenieur Mussel arbeitet mit einem Stabe von fünfzig Pyro=Technikern, die das Feuerwerk abbrennen. Die Anlage ist so groß, daß die einzelnen Feuerwerkstrupps durch Feldtelephene verbunden werden müssen, um mit der Feuerwerlsleitung und untereinander in Verbindung bleiben zu können. Bei Beginn des Feuerwerks rast eine aus Hunderten der größten Raleten gebildete, dauernd bewegende, in allen Farben schimmernde Feuerwand in den dunklen Nachthimmel hinein. Dann zeigen sich in strahlendem Licht in gewaltiger Größe auf dem Hintergrund des Nachthimmels zwei sich vereinigende Hände, unter denen in Riesenbuchstaben zu lesen ist:„Tag der deutschen Arbeit.“ Dieses symbolische Bild wird eingerahmt und umschlossen von tausenden und aber tausenden Feuerblumen. Dei glopzagige=Ercp London, 25. A Ueber heimliche Transporte von in Englau# stellten Tanks nach Polen, berichtet in machung der Londoner„Daily Expreß“ aus H# Zwei harmlos ausschauende Kisten wurden un in Hull an Bord des polnischen Dampfers verfrachtet. Auf Anfrage erhält man die Ausku### sie landwirtschaftliche Maschinen enthalten.## lichkeitenthalten sie Tanks— inch hergestellte Militärtanks der modernsten Type.### schiffung von Waffen von hier nach Poken#### etwa drei Monaten vor sich. Es ist ein rege#n# ger Dienst eingerichtet worden, der an jeden### nerstag das Viktoria=Dock verläßt. Seit Weihnachten sind auf diese Weise men sechzig Tanks exportiert worden, und### wurden sie auf regelmäßigen Postschiffen tranzi## Die beiden Schiffe, mit denen dieser Handel führt wird, sind die„Lublin“ und die„Lwon## kommen mit Speck nach Hull und verlassen## lich mit einer Ladung, die offiziell als„ibli## dung bezeichnet wird., gn#. Diesmal hat die„Luvuin“ zwei Tanks an Bei der„Lwow“ waren es in der vergangenen## neun. In der vorletzten Woche hatte die an Vord.„„ H Sistan uaz Von Hull gehen die Kisten nach Danzig, aus sie mit der Eisenbahn durch den Korridor na## Bestimmungsort Warschau gebracht werden Tanks kommen mittels Spezial=Güterwagen#### Eisenbahnwege von Elswick=on=Tyne nach Hul# Behälter, in die sie verpackt sind, sind versieg### tragen keinerlei Bezeichnung über ihren Inha### Transportkisten sind etwa sechs Meter lang und zwanzig Tonnen. Obwohl die Firma Vickers=Armi Ltd. es ablehnt, sich zu der Angelegenheit## gendwie zu äußern, ist es in Newcastle und un eine allgemein bekannte Tatsache, daß auf den### Werken Tanks fabriziert werden. Sie sind auc lich häufig auf öffentlichen Straßen beobachtet und zwar meistens, wenn sie auf Probefahrten glückt waren. Ein Teil der Scotwood=Landstract die Werke berührt und starke Steigungen aufwes für Uebungszwecke benutzt.“ Skandal um den früheren Berliner Oberbürgermeister Berlin, 25. April. Der Staatskommissar Dr. Lippert hat heute dem Oberbürgermeister Dr. Sahm eine Darstellung von Vorgängen überreicht, die mit Liquidationen des früheren Ruhestand. Oberbürgermeisters Boeß zusammenhängen. Gleich=[Pension von 1700 eeitig hat Dr. Lippert ersucht, gegen Boeß geeignete Maßnahmen zu ergreifen und vornehmlich die Frage der Pension zu klären. Dem früheren Oberbürgermeister wird vorgeworfen, alle Kosten seines Haushaltes in Rechnung gestellt zu haben, obwohl er eine erhebliche Dienstaufwandsentschädigung bezogen hat. Nach den bisherigen Feststellungen beläuft sich der Schaden, der der Stadt durch diese Manipulationen entstanden ist in die Hunderttausende. Der Darstellung, die der Staatskommissar Dr. Lippert dem Oberbürgermeister Dr. Sahm überreicht hat, ist eine mehrseitige Liste der Aufwendungen für die Dienstwohnung beigefügt. In dieser Liste machen allein die Kosten für Innen= und Umbauten einen Betrag von 150000 Mark aus. lossen von tausenden und aber tausenden Feuerblumen. Der rührige Ingenieur Mussel, ein Fachmann auf Darunter befinden sich folgende Beträge: für Eineinem Gebiete, hat außerdem noch mit dem belannten„ichtung einer Toilette 10.000 Mark, für Kunstflieger Kern ein Abkommen getroffen, dessen Verwirklichung in ganz Europa zum ersten Male vor sich geht und das bisher nur in den Vereinigten Staaten von Amerika gezeigt wurde. Der Kunstflieger Kern stößt nämlich mit seinem Flugzeug in die dunkle Nacht und wird über dem Festplatz mit seiner Maschine, die in genialer Konstruktion mit Feuerwerkskörpern bestückt ist, gewaltige Feuerspiele vorführen. Kaum ist der fliegende Feuerspuk verschwunden, so rasen 700 Bomben schwersten und größten Kalibers, und richtung einer Toilette 10 000 Mark, für die Verlegung eines Badezimmers und Umbauten in anderen Räumen 12000 Mark, für einen Abwaschtisch und eine Waschtoilette 4000 Mark, für den Umbau eines Wintergartens 15000 Mark. Aus den weiteren unzähligen Posten geht hervor, daß sogar Gegenstände für den täglichen Bedarf und den Haushalt liquidiert wurden. die Dienstentlassung mit zwei Drittel Pension aussprach. Bei der von Boeß eingelegten Revision wurde aber nur auf eine Geldstrafe in Höhe eines Monatsgehaltes erkannt. Boeß trat am 1. November 1930 in den Ruhestand. Er bezieht zur Zeit eine monatliche netto. Selbstmord des Intendanten Illing Gleiwitz, 25. April. Der Generalintendant des Oberschlesischen Landestheaters, Illing, hat sich am Montag mittag in dem=Zug Berlin—Beuthen, der um 20.08 Uhr in Beuthen eintrifft, kurz vor der Station Fürstenwalde (Mark) erschossen. Dem Schaffner war es aufgefallen, daß das Abteil, in dem der Generalintendant sich aufhielt, verhängt war. Bei seinem Eintritt fand er Illing bereits entleibt vor. Die Leiche wurde einstweilen beschlagnahmt. Vergebliche Nachforschunge Die französischen Flieger bleiben verschole Paris, 25. Nach hier vorliegenden Meldungen aus Neapel und Marseille sind die Nachforschungen, italienischen Flieger und eine Reihe von Zert##### Golf von Pollcastrop unternommen hab### das seit Sonntag morgen verschollene französische boot der Strecke Bagdad— Marseille au# ergebnislos verlaufen. Man befürchtet sigen Luftfahrtkreisen, daß der Apparat den Wellenschlag, der augenblicklich an der ital# Westküste herrscht, nicht stand gehalten hat. gänzend verlautet, befanden sich an Bord### bootes, außer den fünf Passagieren Mann Besatzung. Unter den Fluggästen sich zwei Amerikaner. Im Golf von Policastra## nach wie vor ziemlich heftiger Sturm, der forschungen erschwert. Hialtache far einen Hank Ein Morddrama auf den Renntierweiden Lapplands— Tragödie einer Für einen Kühlschrank wurden 3200 Mark, für Weingläser 4500 Mark, für Porzellan 1400 Mark angerechnet. Der Wachhund, der für die Dienstsohnung angeschafft werden mußte, wurde mit 200 naum ist das Silberlicht des Wasserfalls im unersättSchl sichen Schlund der dunklen Nacht versunken, so werden euer= Mark in Rechnung gestellt, der Maulkorb mit.55 bardement Hunderter von Feuertöpfen. x: Dann fällt auf einer Front von 400 Meter aus zehn Meter Höhe ein gewaltiger Silber=Wasserfall hernieder und bietet dem entzückten Beschauer einen märchenhaften Anblick. natlich 30 Mark. Alles, was in dem großzügig geführten Haushalt verwendet wurde, erscheint in dieser Liste des ehemaligen Stadtoberhauptes wieder. Gustav Boeß, am 11. April 1873 in Gießen geboren, wurde am 10. Februar 1921 als Oberbürgermeister eingeführt. Er war vorher Stadtkämmerer Anfang 1930 wurde im Zusammenhang mit dem Sklarek= Proin Disziplinarverfahr zeß ein rhren gegen ihn eingeleitet, das Einkostbare. Heigesingri 30000 Mark für einen mißglückten Startschuß beim Sechstagerennen Köln, 25. April. Im Dezember des vorigen Jahres spielte sich eine peinliche Szene beim Kölner Sechstagerennen ab. Es wurde die Berliner Sitte befolgt, einen bekannten Filmstar das Startzeichen geben zu lassen; für diese ehrenvolle Rolle war die Filmschauspielerin Käte von Nagy ausersehen worden. In der Sporthalle drückte man ihr eine geladene Pistole in die Hand und die junge Schauspielerin feuerte ab. Im nächsten Augenblick dürfte sie ihren Mut bereut haben. Denn es geschah etwas direkt Unwahrscheinliches: der Schuß ging am Hahn los, die Ladung verfehlte ihren gewohnten Weg und drang am Hahn hervor. Es folgte ein Aufschrei, und schon konnte man erkennen, was vorgefallen war: der rechte Zeigefinger der Frau von Nagy blutete heftig. Es war eine sehr peinliche Einleitung des sportlichen Kampfes. Zwei Monate Krankenstube in einem Ufafilm auftreten und hatte auch Anträge von anderen Gesellschaften. Aber der Finger wollte nicht heilen; die Wunde wurde immer schlimmer und schließlich mußte man sogar einen operativen Eingriff vornehmen, um die Heilung zu ermöglichen. Aus den drei, vier Tagen, die zuerst für die Heilung als erforderlich bezeichnet worden waren, zwei Wochen, vier Wochen, dann Räte von Nagp veryweizegement i rechte Zeigefinger ging vor; er schmerzte so sehr, daß an berufliche Arbeit nicht zu denken war. Kann man den Ruhm bewerten? Die Ufa ließ ihren Star nicht im Stich und zahlte der kranken Schauspielerin die vertraglich vereinbarte Gage aus. Zugleich forderte sie die Sporthallengesellschaft in Köln auf, ihr diesen Betrag zu vergüten. Dann stellte Käte von Nagy ihre Ansprüche zusammen und kam auf einen Betrag von 30000 Mark für den zerschossenen Zeigefinger.„Ihre Rechnung war kurz und bündig: sie hatte die französische Version des Filmes„Star von Valencia“ nicht mitmachen und außerdem ein Engagement in Amsterdam nicht annehmen können. Die Sporthallengesellschaft fand diese Ansprüche zu hoch. Käte von Nagy ließ der Gesellschaft darauf mitteilen, daß ihre Forderungen geringfügig seien, wenn man berücksichtigt, was es für einen Filmstar bedeute, eine Gelegenheit, auf der Leinwand zu erscheinen, zu verpassen. Die Einduße an Ruhm sei für sie besonders schmerzlich; diese Einbuße lasse sich überhaupt nicht bewerten und sei mit Gero nicht zu Die beiden Gegner konnten sich bis heute nicht einigen. Infolgedessen hat sich die Filmschauspielerin entschlossen, gegen die Sporthallengesellschaft vorzugehen. Man darf auf den Ausgang dieses Schadenersatzprozesses gespannt sein. Ihre Strafe angetreten haben die verurteilten Vickers=Angestellten Moskau, 25. April. Die OGPU. hat beschlossen, die beiden Engländer Stockholm, 25. April. Renntiere sind die freiesten Haustiere der Welt. Man kann kaum sagen, daß die Lappen ihre Herren und Hirten sind; es sind eigentlich mehr ihre Freunde und Gefolgsleute. Wenn im Herbst die Nächte länger und kälter werden, ziehen die Renntierherden langsam von den hechgelegenen Weiden zu Tal. Und die Lappen folgen ihnen. Im Frühling wandern alle zusammen Zwischen dem Hofbesitzer Erik J. Jatko in Granhult in Nordschweden und einer bestimmten Lappenfamilie, deren Oberhaupt Johan Nikolaus Sarri hieß, bestand seit jeher ein alter Groll, dessen Ursache Jatkes Hofhund war, ein mächtiger Wolfshund, Nero genannt. In jedem Frühjahr und in jedem Herbst zog die Herde Sarris in der Nähe von Jatkes Bauerngut vorbei. Da geschah es dann häufig, daß Nero, den sein Herr Tag und Nacht frei umherlaufen ließ, zu seinem Vergnügen ein wenig Jagd auf die Renntiere machte Die Proteste Sarris halfen nichts. Jatko ließ seinen Hund gewähren. Nun gibt es in Schweden ein Gesetz wonach die Lappen jeden frei umherlaufenden Hund, der ihre Renntiere angreift, ohne weitere totschießen dürsen. Und als im vergangenen Herbst Niro wieder einmal ein Kälbchen zu Tode gejagt hatte, machte Sarri von dieser gesetzlichen Erlaubnis Gebrauch, um sich ein für allemal den Hund vom Halse zu schaffen. brauchten sie freilich nicht zu suchen, denn es rich ihr Verdacht sofort gegen den Bauern Jatko.# besitzer wurde verhaftet, und bei einer Duc seines Hofes fand man dann auch in einem eine Flinte, zu der die Kugel paßte, von der### tötet wurde. Jatko wurde nun ins Untersuchungsgefängn## Lulea eingeliefert, während die Renntiere, den gesetzen folgend und unbeirrt durch die Er##### Granhult, ihren Weg nordwärts zu ihren Be#### fortsetzten. 74 Tote, 400 Verletzte tungen zu eriühgzugeneren Bichteiphartung zPfase einigen, Infolgedessen hat sich die„Fixschaust.u mit großen,„Geldvertusten verbunden war. Sir, 1911e entschlossen zegen die Snarthallengesellschaft gerichtlich Jatko schwört Rache. Nachrichtenbüro des B2Z, meldet, den Autrg Als der Bauer von dem Tode seines Hundes erfuhr, teidigung, Dr. Gereke wieder auf freien Fu schwur er vor einigen Zeugen den Lappen fürchterliche abzulehnen. Rache. Aber inzwischen war die Familie Sarri ihrer Herde schon weit weg ins Tal gefolgt, und so geschah einstweilen nichts. Inzwischen war ein halbes Jahr ins Land gegangen, und jedermann hatte die Angelegenheit längst vergessen; auch die Lappen. Nur Jatko nicht. Den ganzen Winter über hatte er den Verlust Neros nicht verschmerzen können, und er wartete nur auf den Frühling, um sich an den Mördern seines geliebten Hundes rächen zu können. Daß er damit sein ganzes eigenes Leben zerstören würde, daran dachte er bei seinen Racheplänen nicht. So konnte die Katastrophe nicht ausbleiben..# Pünktlich wie in jedem Jahr, setzten sich die Renntiere wieder nordwärts in Bewegung, gefolgt von den haupt in Räk= vam Granhult Lappen, die nicht im geringsten ahnten, welche Gefahren ihrem Familienoverhuup, in der naye von Granhult Die Oogn. het Pelschlosen, Bsz, Gogr, Fge im„Stern von Valeneia“ zu verzichten. Der angetreten. d Todesschuß aus dem Hinterhalt. In einer dunklen, regnerischen Nacht geschah es. Die Herde war schon am Tage an Jattos Hof vorühergezogen. Sarri mußte aber mit zwei Söhnen nuc# einmal ein Stück zurück, um ein verlorenes Zelt zu suchen. Als die drei gerade einen dichten Wald passierten, krachte plötzlich ein Schuß, und der alte Sarri brach tödlich getroffen zusammen. Seine Söhne alarmierten den nächsten Gendarmerieposten in Granhult und machten sich gemeinsam mit den Beamten auf die Suche nach dem Mörder. Lange 100 * Elektrizitätsstreik in Sohnerschant der enaut goß, x#trompel Sonztag wegen des zu hohen, Vetomige san Sonntag wegen des zu, gohen, ven“ g. so1 in den Eiektrizitätsrz# gerreien, durchgeführt werden, bis das Elektriz## einer belgischen Gesellschaft gehört,### setzung des Strompreises von 1,35 auf erklärt. humer Anzeiger u. 11858 MS Rückgang ur #ich der verhältnisma ##us in der vorigen W ## für die Osterfeiert: eis vom 23. April ein ###es Kreditvolumens Eekapitalanlage der R ###is Lombards und F Millionen Reichsmai haben die Bestände Becks um 125.6 auf 287 bestände an Reichsse Muilionen Reichsmark, ilionen Reichsmark und die Bestände an lar in Berlin: gegen.92 vorher ar in London: gegen.87 vorher( Kos(Dodekanes), 25. Bei dem bereits gemeldeten Erdbeben auf ein Teil der Altstadt zerstört worden. Bis 74 Tote und 400 Verletzte unter den Trümp# funden worden. Dr. Gereke bleibt in Haft Berlin, 25 In dem Verfahren gegen den früheren kommissar für Arbeitsbeschaffung Dr. Ge Betruges und Untreue gegenüber dem Ye### preußischen Landgemeinden fand am Dienslag 8. Strafkammer beim Landgericht I Berlin prüfungstermin statt. Die Kammer beschloß, Nachrichtenbüro des B23, meldet, den ###nen Reichsmark abge die Umbuchung von Wechsel infolge der Sichtigt, ungefähr die ###t. Der Reichsk ##der sonstigen Aktiva #est zurückgezal #lage ist nach den #smittelumlauf #m 250 Millionen Reic mark(Vormonat 515 ##nark). An Reichsbs ###en zusammen sind 1 me Kassen der Reichst #hat sich der Umlaut auf 3278.2 Millionen Bubankscheigen. um #nark verringert. De Sag in der Berichtswo Reichsmark zurück. die Bestände der Reic berücksichtigung vor ###prägungen auf 300 # Die fremden Geld Weichsmark eine Zur ###nark, die sich glei Sprivate Einlagen vert ##eh der Rückzahlung Deckungsbestand der en Reichsmark kür ##roche der Bestand en Devisen erneut u Mnark zurückgegang #dbestände um 14.3 a die Bestände an auf 104.9 Millionen #ldo der Devisenbil ###keit nicht so ungü #hlungen auf die Y ##nen Reichsmark) u. Estommen mit Belgi ###urk) ist im Gesam ener Rückgang ein ##standes an deckungs ###r des Bestandes an r gegenüber. Der Dei ussewiesen ist, steht ##ut der Dollarentwer össtand an Dollardey Pehr groß sein. Deckung der N ussfähige Devisen b bs am 15. April dit ch bestehenden kurzt ###in Höhe von 45 h Quf.9 Prozent gege Orroche. V. der We Wille zum wei Instil restrige Generalver bssenen Jahres unter 1 ##. Virtschaftskreise ilalenbank AG. i #ktionäre.27 Milli #n, genehmigte ein „Der Ueberschuß Rückstellungenv #atsvorsitzende Geh. Dortmund(Dortmun ### ist die Reorga Riese 0 #einem Mi Bestätigtes Todesurtell Leipzig, 25. Das Reichsgericht bestätigte gestern Schwurgericht Altona am 28. Novenbei, den 33jährigen Kaufmann Albert Schm horn wegen Mordes verhängte (tlagte hatte am 10. November 103 be un sitzenden des Deutschnationalen Handlzugn bandes(DHV.) in Elmshorn, den Karhmi Petersen, durch Kopfschuß getötet. Haß übermannt worden sein, da ihm e zurückliegende Unregelmäßigkeiten in kasse nachgewiesen hatte. Hverschalt der IKtauichen Haupsitobt. 66 Glaubens feudigen Waen Um so Wreiten Ver ##'s hefti Seite be uns. 15 Papen ver #oiler ein pi. die., Pir gelbst Leutso erseld s Poolf ###.=Leutsa P er ##raut ha sbemegune Wi. scht bei e ar #. vi, Ptar g nit der der verden be Christe und er Aoge. ür Polen dernsten Aut#### zumer Anzeiger u. Gen. Anz. Handel- Gewerbe- Indultrie Mittwoch, 26. April 1933 ondon, 25. n in Englan chtet iu guahun Pre#n, aus# sien wirden uund Dampfers an die Auskus nithalten. Inn nks— in nsten Type.### nach Poken### st ein regeln# , der an jeden## se Weise met# I worden, und tschiffen tranig## ieser Handel id die„Lwon### verlassen es## als„Ablic wei Tanks an er vergangenen# atte die„Lubl# ch Danzig, n Korridor nach sracht werden Güterwagen Lone nach Hul## d, sind versiere r ihren Inhal### Reter lang und ckers=Armi gelegenheit### wcastle und Uns daß auf den Sie sind auc ßen beobachtet if Probefahrten twood=Landstrai igungen aufwei forschunge sleiben verscholg Paris, 25. eldungen aus dachforschungen eihe von Zertöch rnommen haben Nene fransssichh Marseille aus an befürchtet Apparat den an der itl# gehalten hat. an Bord#### assagieren in Fluggästen## von Policastri Sturm, der#### ie einer hen, denn es### auern Jatko.### bei einer Ducch auch in einem aßte, von der### Verletzte dekanes), 25. Erdbeben auf worden. Bis tter den Trümpz os P PRTAAg des Geldumnauss Rückgang um 250 Millionen RM. in der dritten Aprilwoche ## der verhältnismäßig geringen KreditrückBuug in der vorigen Woche, die durch den Geld## für die Osterfeiertage bedingt war, zeigt der ##eis vom 23. April einen um so stärkeren RückLies Kreditvolumens und Geldumlaufs. Die geEkapitalanlage der Reichsbank in Wechseln und Eis. Lombards und Effekten, ist um 155,2 auf Millionen Reichsmark verringert. Im einzelhaben die Bestände an Handelswechseln und #eks um 125.6 auf 2870,6 Millionen Reichsmark, ##estände an Reichsschatzwechseln um 25.8 auf illionen Reichsmark, die Lombardbestände um Aulionen Reichsmark auf 68.9 Millionen Reichsund die Bestände an Effekten um 0,6 auf 317.9 ar in Berlin: gegen.92 vorher(Parität 4,198) RM. ar in London: gegen.87 vorher(Parität 4,866) für 1 Pfd. bonen Reichsmark abgenommen. Damit ist, wenn die Umbuchung von rund 290 Millionen Reichs* Wechsel infolge der Rediskontrückzahlung beLichtigt, ungefähr die letzte Ultimospitze abEkt. Der Reichskredit ist, wie der Rückder sonstigen Aktiva zeigt, bis auf einen kleiRest zurückgezahlt. Stärker als die Kanlage ist nach den Feiertagen der Zah##mittelumlauf zurückgegangen, und ##m 250 Millionen Reichsmark auf 5220 Millionen bmark(Vormonat 5158. Vorjahr 5789 Millionen ##ark). An Reichsbanknoten und Rentenbank##en zusammen sind 157.2 Millionen Reichsmark Kassen der Reichsbank zurückgeflossen, und hat sich der Umlauf an Reichsbanknoten um auf 3278.2 Millionen Reichsmark, derjenige an enbankscheinen um 12,9 auf 383.7 Millionen #nark verringert. Der Umlauf an Scheidemünhag in der Berichtswoche um 94,1 auf 1374,8 MilReichsmark zurück. Dementsprechend haben die Bestände der Reichsbank an Scheidemünzen Berücksichtigung von.8 Millionen Reichsmark usprägungen auf 300.6 Millionen Reichsmark #l. Die fremden Gelder zeigen mit 372.1 MillioReichsmark eine Zunahme um 12,1 Millionen #nark, die sich gleichmäßig auf öffentliche rivate Einlagen verteilt. seh der Rückzahlung des Rediskontkredits, die eckungsbestand der Reichsbank um rund 290 nen Reichsmark kürzte, ist in der dritten roche der Bestand an Gold und deckungsDevisen erneut um 17.8 auf 512 Millionen mark zurückgegangen. Im einzelnen haben oldbestände um 14.3 auf 407,1 Millionen Reichsdie Bestände an deckungsfähigen Devisen auf 1049 Millionen Reichsmark abgenommen. ##ldo der Devisenbilanz sieht allerdings in ##ichkeit nicht so ungünstig aus. Trotz der üblihhlungen auf die Youngsche Anleihe(rund inen Reichsmark) und einer Zahlung auf das #itommen mit Belgien(rund 2 Millionen uark) ist im Gesamtbestand an Devisen nur Eleiner Rückgang eingetreten. Dem Rückgang Bstandes an deckungsfähigen Devisen steht ein ## des Bestandes an nicht deckungsfähigen Degegenüber. Der Devisenverlust, der im AusAusgewiesen ist, steht wohl nicht im Zusammennit der Dollarentwertung. Im übrigen dürfte Bstand an Dollardevisen bei der Reichsbank sehr groß sein. Deckung der Noten durch Gold und ussfähige Devisen betrug am 22. April 15.6 555 am 15. April dieses Jahres. Nach Abzug cch bestehenden kurzfristigen Devisenverpflichin Höhe von 45 Millionen Dollar stellt sie Muf.9 Prozent gegen 10.0 Prozent am Ende Vorwoche. IV. der Weltfalenbank # Wille zum weiteren Aufbau des Instituts Prestrige Generalversammlung der Ende des Esenen Jahres unter Mitwirkung rheinisch-west##er Wirtschaftskreise und des Reichs sanierten #llalenbank AG. in Bochum, in der dreiäktionäre.27 Millionen Reichsmark Aktien ### genehmigte einstimmig den Abschluß . D e r U e b e r s c h u ß v o n 2 2 6 2 7 4 R e i c h s m a r k Rückstellungen verwendet. Wie der Auf####tsvorsitzende Geh. Reg.-Rat Dr. Carl Brüg##Dortmund(Dortmunder Union-Brauerei AG.), ist die Reorganisation und der Wiederaufbau des Instituts durchgeführt. Die Abwicklungen einiger Geschäfte befänden sich allerdings erst noch in Vorbereitung. Man hoffe jedoch, in absehbarer Zeit auch zu einer Bereinigung dieser unerfreulichen Geschäfte zu kommen. Die Verwaltung erblicke die Aufgabe des Instituts vorwiegend darin, das Hauptbetätigungsfeld in das rheinisch-westfälische Industriegebiet zu legen. Man wolle sich der Gesamtwirtschaft des Reviers, also nicht nur etwa einzelnen Zweigen, dienstbar machen. Da die nationale Bewegung eine Abkehr von dem bisherigen Wirtschaftssystem gebracht und sich die Förderung der Individualinteressen zum Ziel gesetzt habe, dürfe man mit Vertrauen in die Zukunft schauen. Man hoffe, daß sie eine Belebung der Wirtschaft herbeiführen werde. Der Ablatzrückgang beim Runrkonienlyndika. Der Absatz des Rheinisch-Westfälischen Kohlensyndikats im März stellt sich nach den jetzt vorliegenden Gesamtziffern auf.83 Millionen Tonnen gegen.95 Millionen Tonnen im Februar. Infolge der gröleren Zahl der Arbeitstage ist jedoch der Rückgang, arbeitstäglich gesehen, weit stärker und stellt sich auf ungefähr 12.9 Prozent; gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres ergibt sich ein Rückgang von 6 Prozent. Der Seibstverbrauch der Hüttenwerke u. a. stieg dabei aber auf.08(.98) Millionen Tonnen. Die Ausnutzung der Syndikatsbeteiligungen ging weiter zurück, und zwar auf 32,3 gegen 38,5 Prozent. Bei Koks betrug die Ausnutzung der Beteiligungen nur noch 14.8 gegen 22.2 Prozent. Gleichschaltung im weltdeutschen Bantiergewerbe Vorstand und Ausschuß der Vereinigung von Banken und Bankiers In Rheinland und Westfalen e. V.(Köln), haben in einer auf den 24. April einberufenen Sitzung geschlossen ihre Aemter niedergelegt, um eine Gleichschaltung der Verbandsleitung zu ermöglichen im Interesse einer reibungslosen Zusammenarbeit mit den politischen Stellen des Bezirks. Die Wahrnehmung der Verbands- und Mtgliedsinteressen wird durch Präsidium und Geschäftsführung der Vereinigung in engster Zusammenarbeit mit einem aus sachverständigen Herren der NSDAP. gebildeten Kommissariat erfolgen. Die betreffenden Gremien bestehen aus folgenden Herren: Präsidium: Dr. h. c. Robert Pferdmenges(als Vorsitzender), Generalkonsul Friedrich Herbst, Konsul Dr. h. c. Heinrich von Stein(zugleich wie bisher als Schatzmeister). Geschäftsführung: Dr. A. Lutze. Kommissariat: Baron Kurt von Schröder(als Vorsitzender, komm. Präsident der Industrie- und Handelskammer Köln und Vorsitzender der Kölner Börse), Direktor Höfermann(komm. Vorsitzender der Düsseldorfer Börse), Direktor Lohe(komm. Delevierter für Bankfragen an der Industrie- und Handelskammer Düsseldorf), Dr. Braubach(komm. Delegierter für Bankfragen an der Industrie- und Handelskammer Köln). Bei aller wichtigen Fragen wird die Verbindung mit den übrigen Plätzen des Ortsvereins aufrechterhalten bleiben. Die Ortsgruppen, soweit sie außerhalb Kölns bestehen, lösen sich auf. Die Wahrnehmung der Verbands- und Mitgliedsinteressen der Ortsgruppe Köln der Vereinigung von Banken und Bankiers in Rheinland und Westfalen e. V. erfolgt durch die oben erwähnten Herren des Präsidiums und der Geschäftsführung In Zusammenarbeit mit den Herren des Kommissariats. Diese Regelung bleibt bis zu einer vom Präsidium einzuberufenden Generalversammlung, auf der Neuwahlen erfolgen sollen. Verlagte Beltätigung der Vorstandswahl bei der Berliner Produktenbörse Wie der amtliche preußische Pressedienst mitteilt, hat der Reichskommissar für das preußische Ministerium für Wirtschaft und Arbeit, Dr. Hugenberg, die Industrie- und Handelskammer zu Berlin angewiesen, der am 20. April bei der Berliner Produktenbörse vollzogenen Wahl die Bestätigung zu versagen. Eine zweite Wahl muß bis zum 29. April erfolgen, da nach den Anordnungen des Ministeriums bis zu diesem Tage der gesamte Börsenvorstand neu gebildet sein muß. Der Minister hat gleichzeitig das Ehrengericht an der Berliner Börse aufgelöst. Es muß bis zum 6. Mai von der Industrieund Handelskammer neu zusammengesetzt werden. Bei der Vorstandswahl an der Berliner Produktenbörse am 20. April hatten die 500 jüdischen wne. Dr: Jeu P Aue Stromggs sa# e Arizishten esb 1,35 auf Ut vielleicht durch Fußgänger des Wißrndung stößt ein Radler im MarktZusammen.##### mit einem radfahrenden in hat. ger“##s einen großen Korb zu transder danz!“ Inhalt ergießt sich auf die Straße. eigting schwingt sich stolz auf und radelt iß er dem Mädchen nicht half, war flege Nach dem, was er vorstellen wollte wäre es selbstverständliche Pflicht gewesen, sich hilfsbereit zu zeigen. Die Empörung des Publikums war begreiflich, weniger dagegen, daß ein anwesender Polizeibeamter— selbst wenn er nicht„im Dienst" war— dem Jüngling keine Lektion erteilte. N. Aese un Ven=Bochumtel Anzeiger # einem Mitglied der Reichsleitung wird uns geden: Pfreuziagen bewegung der„Deutschen Christen" hat ##izen Widerhall im ganzen deutschen Vo.k: #ellen'e trauriger, ist es, daß die Kirchen und ###achezertreter derselben uns nach der Reichsheftiger ablehnen als zuvor. Gerade von ##. Seite her versucht man Quertreibereien aller uns. Wie seiner Zeit vor der Machtergreifung en versucht hat, es„selbst“ zu machen und eine maßgebende Stelle einzuräumen, so ####, die Kirchen jetzt möglichst schnell und übern Zelbst zu machen und uns, die Glaubens#en?eutsche Christen“ an die Wand zu drücken. 2da?* versucht man Mißtrauen zwischen dem Hitler und dem Reichsleiter Pfarrer Wrichte, die die Pressest 6tr Müller aus Königsberg mit der weiteren ensben“ hat= sind erlogen. Die Mitglieder der se nicht kas werden ja selbstverständlich auf solche bl: um zeusinfallen. Genau das Gegenteil ist keiter 32##nsere Stoßkraft zu erhöhen, hat der # mit dete**Hossenfelder eine engere Ver#en der a NSDAP. aufgenommen. Ebenso wie ##werden2- heitsbewegung nur von dieser durchStruft hnnen, kann auch die Kirche in der de Exr.i Ideen der Glaubensbewegung h unden“, nicht durchführen. Wir werden #### der Tsen. Unsere tägliche Bitte aber ist es, nöge: derr unsere Arbeit und unseren Kampf Händler auf ihrer Liste zwei dem Deutschen Landhandelsbund angehörige Kandidaten aufgestellt, ohne diese selbst oder den Deutschen Landhandelsbund vorher zu befragen. Beide Kandidaten verlangten die Entfernung ihrer Namen von der Jüdischen Kandidatenliste. Die 50 arlschen Börsenmitglieder des DLB. blieben der Vorstandswahl zum Protest fern. Die übrigen 500 Börsenmitglieder wählten hierauf ihre Kandidaten. Der DLB. hatte dann bei den Spitzen der Regierung gegen diese Vorstandswahl Einspruch eingelegt. Die Beteiligung der Arbeitnehmer an industriellen Unternehmungen Dr. Hans Robert Schnadt(Bochum) befaßt sich in seiner unter dem obigen Titel im Buchhandel erschienenen Doktor-Dissertation mit der Theorie und Praxis dieses Telles der Sozialpolitik und gibt einen umfassenden Ueberblick über eine Materie, die selten mit soviel Sachkenntnis und Fernhalten von Sentimentalität behandelt wurde. Nach einem kurzen Rückblick auf die Geschichte der Beteiligungsidee wird zunächst der Begriff„Ertragsbeteiligung“ klargestellt und eine Abgrenzung gegenüber ähnlichen Lohnformen vorgenommen. Besonders wird der vertragsrechtliche Charakter der Ertragsbeteiligung gegenüber den Wohlfahrtseinrichtungen betont. Eingehend werden dann die Gründe, die zur Einführung der Arbeitnehmerbeteiligung führen, behandelt. Hier zeigt der Verfasser, daß sowohl soziale als auch wirtschaftliche Motive bestimmend sind. Auch die Ueberführung eines Unternehmens in eine genossenschaftliche Wirtschaftsform kann zur Einführung eines Beteiligungssystems führen; diese Möglichkeit wird an Hand eines Beispiels erläutert. Außer diesen für die Systembildung bestimmenden Faktoren wird die Einwirkung des deutschen und ausländischen Rechts auf die Gestaltung der Beteiligungssysteme gekennzeichnet. Im folgenden Kapitel werden die Beteiligungssysteme im einzelnen ausführlich dargestellt. Der Verfasser unterscheidet hier— wie auch bisher in der Literatur üblich— Gewinnbeteiligung und Kapitalbeteiligung. Diese Hauptformen der Beteiligung werden nach verschiedenen Gesichtspunkten gegliedert; das Verständnis der Gliederung wird durch ein übersichtliches Schaubild erleichtert. Auf das Problem der gesetzlichen Regelung und ihre Durchführung in den einzelnen Ländern geht der Verfasser ebenfalls ausführlich ein. In Ergänzung der Ausführungen wird in einem Anhang die praktische Anwendung aller Beteiligungssysteme an Hand von Beispielen, die der Praxis entnommen wurden, gezeigt. Der Wert des Buches liegt vor allem in der übersichtlich gegliederten Darstellung des Problems. Es wird damit zu einem wertvollen Handbuch dieser wichtigen Frage. Die Schweiz bleibt bei der Goldwährung Der Schweizer Bundesrat hat sich mit der Aufgabe der Goldwährung durch die Vereinigten Staaten befaßt. Die Beratungen haben ergeben, daß die umerikanischen Ereignisse die Währung der Schweiz in keiner Weise berühren und daß die Schweiz bei der Goldwährung bleiben werde. Der preußische Minister des Innern hat den bisherigen Vorsitzenden des Verwaltungsrates der Landespfandbriefanstalt. Meyer. beurlaubt und Ottokar von Knieriem zu seinem Nachfolger ernannt. Börlen vom 25. April In Berlin notierten: London Newyork Amsterdam Paris Zürich Wien Italien Kopenhagen Stockholm Berlin: Geschättslos und zur Schwäche neigend Der Schluß allgemein fester. Entgegen den Erwartungen des Vormittagsverkehrs war zu Beginn der heutigen Börse auch für Aktienwerte die Stimmung eher schwächer. Neben der Ungewißheit über die Neubesetzung der preußischen Ministerien störte anscheinend auf verschiedenen Märkten aus Prämienengagements herauskommende Ware. Obwohl diese nicht umfangreich sein konnte, reichte sie bei der geringen Unternehmungslust der Kulisse aus, um zu Kursrückgängen zu führen. Stärker gedrückt waren nur einige Spezialwerte, die bis zu 3 Prozent verloren. Auffallend widerstandsfähig lagen Bekula, die% Prozent gewannen. Im Verlaufe wurde es dann aber. vom Siemens-Markt ausgehend, ziemlich einheitlich schwächer, wobei auch der Reichsbankausweis für die dritte Aprilwoche eine gewisse Rolle spielte. Der Rentenmarkt lag sehr still und ebenfalls eher schwächer. Goldpfandbriefe wurden zirka ½ Prozent niedriger taxiert, im gleichen Ausmaße büßten die Reichsschuldbuchforderungen ein. Industrieobligationen und deutsche Anleihen lagen uneinheitlich. Die Schutzgebietsanleihe konnte auf angeblich geplante Vergleichsverhandlungen mit dem Reiche um 30 Pfennig anziehen. Im weiteren Verlaufe wurde es bei zunehmendem Geschäft recht uneinheitlich. Während Siemens beispielsweise anscheinend immer noch unter Prämienware litte. machte sich für Farben erneut etwas Kaufneigung bemerkbar. Auffallend schwach lag die Altbesitzanleihe, die gegen den Anfang 40 Pfennig einbüßte. Am Kassamarkt war die Haltung uneinheitlich. In der zweiten Börsenstunde wurde es, von Spezialwerten ausgehend, allgemein fester. Neben den schon anfangs erwähnten Bekula-Aktien, die eine allgemeine Erholung der Tarifwerte nach sich zogen, waren es besonders Brauereipapiere, die bis zu 4 Prozent gewannen. Aber auch Harpener, Stöhr, Bayern-Motoren usw. lagen bis zu 3 Prozent erholt. Die Rentenmärkte blieben dagegen vernachlässigt, besonders die Altbesitzanleihe lag 80 Pfennig unter Anfang bemerkenswert schwach. Dülfeldorf: Behaupfet Die Börse zeigte nach anfänglicher Abschwächung behauptete Haltung bei mittlerem Geschäft. Von Kohlenkuxen wurden Carolus billiger und Ewald zu behaupteten Preisen gehandelt. Von Kohlenaktien gaben Lothringen bei regem Geschäft leicht nach. Auf dem Braunkohlenkuxenmarkt waren Michel-Werte bevorzugt bei mehrfachen Umsätzen in Leonhard und Michel. Von Kalikuxen wurden vereinzelt Habighorst und Ilsenburg zu behaupteten Preisen gehandelt. Von Industrieaktien waren Kabelwerk Rheydt zu letzten Preisen Im Verkehr. Dollarbonds gaben weiter nach. Fortlaufend notierte Werte waren nicht einheitlich bei kleinen Kursschwankungen. Im Verkehr waren nur Wintershall, die bei mittlerem Geschäft bis zu 2 Prozent nachgaben. Frankfurt: Abendverkehr befeitigt Die festere Haltung des Mittagsschlußverkehrs übertrug sich auch auf die Abendbörse, an der das Geschäft auf kleine Kundenorders etwas größer war und an der im Vergleich zu den Berliner Schlußkursen weitere Besserungen von ½ bis 1 Prozent eintraten. Darüber hinaus konnten sich Bekula um 3 Prozent befestigen, und auch andere Tarifwerte wurden höher taxiert. Nur Licht& Kraft setzten ½ Prozent niedriger ein. Im Verlaufe hielt die freundliche Stimmung an. U. a. notierten: Gelsenkirchener 69¼, Harpener 102½, Klöckner-Werke 64½. Mannesmannröhren 76¼, Phönix-Bergbau 47, Rheinstahl 93¼. Aku 38. I. G. Farben 144½. Die Auslandsbörlen Newyork. Anfang: Freundlich. London: Meist fester bei kleinem Geschäft. Amsterdam: Abgeschwächt. Paris: Im Verlauf unregelmäßig. Wien: Freundlich. Brüssel: Unregelmäßig. Mailand: Weiter erholt. Zürich: Meist befestigt. Berliner Produktenbericht Amtl. Preise. Getreide und Oelsasten per 1000 kg, sonst per 100 kg weizen märk. Roogen märk. Futter- und Industriegerste Hafer märk., Wezenmen!. 25. 4. 24. 4. 196— 198/195— 197 155— 157/155— 157 163— 171/163— 171 127— 130|126- 1·9 23.—27.2s23.-27.2 Zoggenmehl 70% 20.-22.4/20.-22. Veizenkleie..50 S 9 1/8.40-85 .70-.90 S. 70-8. 20.23.0s20.0 23. 19-21 019 0 21. 13.0 15.0s13.-15 Zoggenkleie Viktoriserbsen Speiseerbsen cuttererbsen Berliner Elektrolytkupfer-Notierung vom 25. April. 53.25 Reichsmark für 100 Kilogramm. Berliner Effekten-Börse Reichsbankdiskont 4% Lombardzinstuß 5% Industriewerte Div 125. 4. 24. 4. Bochumer Veranstaltungen Stadttheater Bochum. Heute, Mittwoch keine Vorstellung. Unter der Spielleitung von Dr. S. Schmitt, im szenichn Rahmen der Bühnenbilder Schröders und Presbers, geht am morgigen Donnerstag für Vormiete A und freie Besucher die Premiere von Griuparzers„Weh dem, der lügt" vor sich. Der für Freitag von Walter Junk vorbereitete Ballettabend unter Mitwirkung des Städtischen Orch sters wurde außerhalb der Vormieten augesetz:.„Samstag folgt das Schauspiel von Hans Johst.„Schlageter". im Rahmen der Vormiete C. Die im Mittelpunkt der Handlung stehende Figur Leo Schlageters, des heldenmütigen Idealisten, der in den Tagen der Ruhrbesatzung den vaterländischen Opfertod erlitt, wird in der Bochümer Inszenierung, die unter der Lettung von Viktor Ahlers steht, durch Curt Bartz verkörpert. In dem Kreis um Schlageter sind vor allem zu i: Geislor als der Burscho Roter Fischer, Zeisler als der Bursche Peter Fischer, van Santen (Friedrich Thiemann), Herbert Schneider(August Schneider); weiterhin von Schlageters Schicksal ergriffen wird die Familte Thiemann,— Professor Thiemann(Buckwitz). Seine Gattin(Koch=Bauer), deren Tochter Alexandra, Schlageters Braut(Schreiner). Auf der Gegenseite stehen Regierungspräsident Schneider(Grell), Willi Klemm(Adolf Schieider). Die Rolle der Exzellenz General X. wurde Gerhard Meinecke anvertraut. Die erste Wiederholung des„Schlageter"=Schauspiels wurde für Sonntag angesetzt, außer Vormiete. Sonntag Volkskonzert des Städtischen Orchesters. In dem nächsten Volks=Symphoniekonzert des Städtischen Orchesters am kommenden Sonntag, 30. April nachmittags im Schützenhof werden Werke aufgeführt von Beethoven. C. M. von Weber und Joh. Strautz. Als Solist wirkt Kammermusiker Otto Schneeberg(Flöte) mit. Leitung: Generalmusikdirektor Leopold Reichwein. Städtischer Musikverein. Heute, Mittwoch, findet keine Cdorprobe statt. Bühnenvolksbund. Karten für die Ballettveranstaltung eet üer Gcnngr ersen de 1c tel„Schlageter“ wird im Mai für beide Serten als flichtvorstellung gebracht. Ferner erhalten im Mai beide erten noch ein Lustspiel als Pflichtvorstellung. REggmulatoren 12 Akr A. E. 6. 0 Aschaffb. Zeilst. C Augsb.-N. Masch. 0 Reiche Maschin. 0 BaroperWalzw Basalt Bayr. Motoren J. P. Bemberg Jul. Berger Bergmann El. Beri. Gub. Hutt. " Karls. Ind. " Kr. u. Licht 10 " Maschinen 0 Bösperd. Walzw. Buderus Gber. Wasse Chem. Geisenk. Cont.-Gummi 210.5 37.8 30.0 27.2 67.5 36.0 11.0 27.1 133.5 49.0 180.0 36.0 11.2 27.6 135 50.0 182.0 Pen Mer Otsch. Atlant. Otsch. Conti Gas " Erdb " Kabel " Linoleum " Tel. u. K. " Eisenh. Oittm. Neuhaus Otmd. Akt.-Brau. " Ritt.-Brau. " Union-Brau. Dürener Metall Oösseld, Diet. Br. " Höf. Br. Oynamit Nobel * Elektr. Lieferg. L" Licht u. Kr. Engelh. brauerei Enzingeg Erlang. Baumw. Eschw. Bergw. Fegzsgns i. 6. Feldm. Papier Felten& oil. 5 Ser aob. Ga. 173 Ger ech. Gias Ges. f. ei. Untern. 61Gdemeist.&am; Co. Grimes& Co. Sladb. Wollind. 1 11.0 88.0 87.7 106.2 104.7 44.0 45.5 27.7 71.6 70.8 80.0 26.7 71.4 71.6 73.0 157.0158.5 34.8 35.0 —. 127.7 108.5/109.0 4 116.0/116.7 0 71.0 0 39.7 60. 0 46.0 0—. 10 154.5 4 58.5 12 206.5 0 82.0 6—. 0—. 35 700 s 83.0 104.8 91.2 74.7 74.0 193.0 71.7 88.5 70.5 40.0 47.7 1500 234.0 95 38.5 106.0 97.0 73.7 143.2 73.0 68.0 „Glasm. Schalke 3löckauf Gelsk. Gebr. Goe h. Dös. Th. Goldschmict Grön& Bilfinger Gruschw. Textll Juano-Werke —. 128 0 66 0 58.7 gackethal Draht 0 1 Hagede 4 Hamb. El. Werke 81 Harpener Bergbaul 0 Milpert Masch. Hindrichs-Auft. dirsch-Kupfer Hoch-Tiefbau Hoesen.Neuess. toffmanns Stärk. Hoheniohe Werke Ph. Holzmann Jotelbetriebsges. 81. 48.0 40.5 60.0 99 6 81•7 47.0 40.0 59 5 99.7 98.8 100.0 lIse Bergbag IIse Genus Isenbeck Brau Junghans Gebr. allwerke Asch. Klöcknerwerke M. Knorr Köm Gas u. E. König Wilhelm W. Kreift Kromschröder Kronprinz Metall Köppersb.& Co. ahmeyer& Co. Laurahdtte Lindes Eismasch. Lorenz 10.0 93.0 74.7 19.5 37.7 10.2 94.5 75.0 84.0 20.0 59.8 57.0 11 agdeb. Berg Mannesm. Werk Mansteld. Bergb. Masch.-B. Untern. Maximil. Hôtte Miag Mimose.-6. Mix& Genest Mölhelm Bergw. berschl..-B. Orenst. aKoppe! ghönin Bergbau Polyphonwerke 11 2117 0 8. 0 25.5 25.5 6/142.2/143.0 63.7 95 50 25 10|129.5 22.5 91.0 38.0 75.2 30.7 97.1 94/122.5 0 66 0 14/208.0 01 5 72.0 13.5 49.0 46.0 36.5 68 8spheinteld Kraft#/# 47.21 Rhein. Braunk. 10 208.0 90.8/Rhein. Elektr Vorz 61—. 69.71" Spiegelgl. 0— ##.0" Stahlwerke 0 91.4 142. 01142.0 Rh.-Westl.-El.-M S 89.5 64.2 57.0 2 31.01 131.0 22.7 91.4 Rh.-Westf.-Kalk Riebeck Roddergr. Br.-K. Rütgerswerke Salzdetfurth Sarotti Schering chem Schlege Brauerei Schles. B. u. Z. " 8. Beuth. " E. u. 6as 4 Schub.& Salzer Schuckert& Co. Schultheis- atz. Schwaben-Bräu Ziegesdort Wk. Siemens Glasind. Siemens&a Halske Stett. Chamotte Stalberg. Zink Jebr. Stollwerk rack& Co. I I Thörl's v. Oird. Thür. Gas Leipz. Tietz Leonhare Fransradio Tuchfabrik garzin. Papiert. V Ver. Otsch.Nick. Ver. Glanzst. Stahlwerke Si. 2yo. u. W. Ultramarin Vogel Teleg: Voigt&am; Haeffner 68.0 83.0 5 38.6 203.5 64.5 5 38.7 206 0 69.0 69.5 900 79.2 900 25 191.0/194.0 104.4 104.8 128.01126.8 —. 109.5 —. 52.7 53.0 53.0 163.5 21.1 45.2 164.1 22.7 51.0 45.2 77.0 77.1 65/107.5108.5 6 27.0 27.0 S 87.5 83 0 17.7 80 C 0 4 0 45.5 57.5—. 6/103.0 106.0 0 65.5 68.0 0—.—. 17.7 81.0 945 Imanderen. M Nasserv Geis. Westf. Draht Nicküler Brau zellstoff-Ver. L" Waldhof .0.0 52.7 52.2 Verkehrswerte A. 6. f. Verkehr Saltimore Ohio Boch. Gelsenk. Otsch. Reichsb. Hambg. Amk. P. " Söcam Hansa Dampf. Nordd. Lloyo 0 51.1 35 0—. 100.5 0 20.1 0— 32.5 0 20.7 86.7 78.5 86.7 87.5 Berl. Handslsg. " Hypothekb. Commerz u. Pr. Oe-.--Bank Dresdener Bank Zentrokr.-Bk. Reichsbank Westd..--B. Postverzinel. Werte Ablösgssen. alte Oto. neue 5% O. W. A. 23 f. 35 dt. 1 bis 5 Dollar Reichsanl. 1927 Reichssch. Kom % Pr. Ctr. St.-8 Farbenbonds 6 Beri. Hyp. 8. 10 0 97.5 96.213 Nordd. Grundk. 3 7 112.5/111. 216 Nordo. Grundd.4 5/——. 18 Pr. Ctr. B. 6. Pf. 6/115 2/—. I5 Rogg 6. Pfd.-3 „(Soncord. Bergd. Cont. Gummi Daimler Benz Hossch Eisen Klöckner Werke Fr. Krupp A. 8. Mont Cenis Siem.& Halske Ver. Stahl RMf. Anl. Zheinstahl R U. A. IWestf. Ld. Bk. 25 83.0 82.0 „„ 26 83.0 82.5 Kom..-3 78.0 78.5 „ 4 78.0 78.5 6 Goldpfdbr. R. 11 85.0 84.0 I3 Pfddr. Hausgr.—.— „Goldpf. 86.0 86.0 5 Pr. Lopfdr. 6. 19 89.9 89.9 .21 39.5 89.5 "„-.6. 20 84.0 81 0 3 Pr. Z. 6. Pf. 22 86.2 86.2 5 Pr. Z. 6. Pf. 23 96.0 96.0 3 Pr. Z. 6. Pf. 24—. 87.5 5 Pr. dto. 25/27. 5 Pr. 2. 6. Pf. 28 88.7 86.7 5 Boch. Stadtanl. 73.0 74.0 52.2 1002 20.2 40.2 32.2 20. Bankaktion 96.51 96.5 129.01129.0 .2 53.2 68.0 69.0 61.5 61.5 84.0 81.0 133.5s135.7 92.0 92.0 72.5 73.5 13.1 91.0 84.8 86.2 117.0 13.4 96.0 85.0 83.5 116.7 87.2 88 5 78.0 86.5 87 5 79.5 100.0 100 76.0—. 93.0 93.5 83.5 83.7 78 5 77.5 143.0 190.0 74.0 74.5 90 Steuergutscheine fällig ab f..1934 95¾ 95¾ " I. 4. 1935 89½ 89% " I..1936 834 83⅜ " I..1931 7878 78⅞ " I. 4. 1938 76⅛ 76½ 39.0 74.7 31.2 57.4 124.0 204.0 13.5 49.7 46.7 97.5 209.8 90.0 66.7 92.0 83.0 Fortlautende Notierungen Deutsche Reichsbahn Abg. Amerika-Paket Norddeutscher Lioyd Accumulatoren Aku Allgemeine Elektrizität Bayrische Motoren J. P. Bemberg Bekus Berliner Maschinen Conti-Gummi Daimier Deutsche Conti-Ges. " Er06 " Lineleum Elektr. Licht u. Kraft Farbenindustrie Feldmöhle Papier Felten& Guilleaume Geisenkirch Bergwerk Ges. f. eiektr. Untern. Th. Goldschmidt Harpener 24. 4. Schlus 74.0 59.5 143.5 64.2 78.1 74.1 31.2 57.8 49.0 46.5 37.7 209.5 91.0 83.6 52.2 Ldcien Splel und Gyer. Mittwoch, 26. Aprst weer Oei Tag der nationalen Arbeit Der Aufmarsch der Turn- und Sportvereine In einer am Dienstag abend abgehaltenen Sitzung der Ortsgruppe Bochum des Deutschen Reichsausschusses für Leibesübungen wurde der Aufmarsch plan für die Bochumer Turn= und Sportvereine am Tag der nationalen Arbeit, 1. Mai, besprochen und wie soigt ausgelost:. Pemmmin 8 Scmi. 1. Verband Bochumer Turnvereine, 2. Schwimmvereine, 3. Deutsche Jugendkraft, 4. Deutscher Athletiksportverband, 5. Tennis, 6. WSV.=Vereine, 7. Ruderund Kanuvereine, 8. Motorradfahrer, 9. Radfahrer, 10. Luftfahrtverein, 11. Allgemeiner Deutscher Turnerbund, 12. Naturheilverein, 13. Billardvereine, 14. Eichenkreuzverband, 15. Reichsverband für Amateurboxen, 16. Freie Deutsche Turnerschaft, 17. Werks= und Firmensportvereine, 18. Kegler. Treffpunkt: 1. Mai, nachmittags.15 Uhr, Schulhof Turnhalle an der Bleichstraße. Bedliche Farherichalf Aus dem Turnkreis Weltfelen-Lippe Die Vorltandsergänzungswahlen für die Ortsgruppe Bochum des DRAfL. ergaben: 2. Vorsitzender Giersch; 1. Geschäftsführer Regelmann; 2. Geschäftsführer Hardt; 1. Schatzmeister Rudloff; 2. Schatzmeister Willecke: technischer Ausschuß: Meier, Schmidt; juristischer Beirat: Rechtsanwalt Koch II; Beisitzer: Stadtinspektor Surhoff, Duschene und Dürrwald; Jugendfragen: Keßler. Der Wehrsport marschiert Die erste Veranstaltung des Westens am 14. Mai in Duisburg Als ersten wehrsportlichen Wettbewerb im Westen des Reiches nach dem Kriege richten am 14. Mai Duisburg 99 und die Polizei„Duha“(Duisburg=Hamborn) einen Gepäckmarsch über 25 Kilometer aus. Die Veranstaltung ist offen für Turner und Sportler, Wehrverbände wie SA., SS. und Stahlhelm, Reichswehr und Schutzpolizei und für Teilnehmer über 32 Jahre aus den ersten Gruppen. Besonders gewertet werden in allen Klassen Mannschaften zu vier Leuten und Patrouillen mit acht Mann. Eine ausführliche Ausschreibung geht den beteiligten Verbänden noch zu.— Nach dem großen Erfolg des Berliner Gepäckmarsches ist zu erwarten, daß auch im Westen die Idee der Wehrhaftmachung der deutschen Jugend auf fruchtbaren Boden fallen wird. Entfäuschte Hoffnungen der Bochumer Kegler.— Einzelmeister Lücking und Apel durchgefallen. In Castrop wurde im Kampf um die Kreismeisterschaft die zweite Vorrunde zur Ausscheidung um die Deutsche Bundesmeisterschaft ausgetragen. Diese Prüfung endete mit einer großen Enttäuschung für die Bochumer Vertreter, denn es gelang weder den Einzelmeister Lücking und Apel noch der Pokalmannschaft, sich erfolgreich durchzusetzen. Allerdings muß entschuldigend hinzugefügt werden, daß die Bochumer das Pech hatten, die neu abgezogenen Bahnen als erste einwerfen zu müssen, während ihre Nachfolger auf schon eingekegelten Bahnen zu schieben hatten, die denn auch später weit bessere Holzzahlen brachten. Lükking, der den neuen Kreismeister Gertz auf der eigenen Dortmunder Bahn einwandfrei schlug, ist nur der Unergiebigkeit der neuen Bahnen zum Opfer geworden. Auch der Seniormeister Apel ist gewiß nicht schlechter als seine Gegner. In der Einzelmeisterschaft siegte Gertz (Dortmund) mit 1378 Holz vor Pelzing(Iserlohn) 1369, Josten(Westig) 1369 und Lücking(Bochum) 1364. Lücking scheidet als einziger aus dem weiteren Wettbewerb aus. In der Seniorenmeisterschaft siegte Westig mit 638 vor Dortmund mit 626 und Apel(Bochum) mit 619 Holz. Auch Apel scheidet so eben aus.— Kreismeister auf Schere wurde die Mannschaft Westig, während den Bohlenkampf Dortmund siegreich beenden konnte. Bochum hatte im Mannschaftswettbewer nur noch den Kreispokal zu verteidigen, was aber aus den eingangs erwähnten Gründen nicht gelang. Zwar schlugen sich die Hiesigen recht tapfer, aber von neun Bewerbern kam man über den vierten Platz nicht hinaus. Sieger im Pokalkampf wurde Den einzigen Erfolg für Bochum brachte Sportwart Busch nach Hause, der auf der Ehrenbahn mit 75 Holz guter Zweiter wurde und damit die Ehrenplakette des Kreises errang. Am 29 April gelangt in der Hagener Stadthalle ein Mannschaftskampf im Kunstturnen zwischen der Turngemeinde Bochum, dem Turnverein „Eintracht" Dortmund und dem Turnverein Deutsche Eiche“ Kückelhausen zum Austrag. Bochums Turner, die mit den bekannten und bewährten Kräften antreten, werden besonders in der Dortmunder Mannschaft, aus der die beiden vorzüglichen Kunstturner Klinger und Seidler herausragen, einen scharfen Gegner haben. Die 7. Westfalen=Staffel Hohensyburg— Herdecke, Westfalens größte Straßenstaffel, an der u. a. auch wieder einige der besten Vereine des Emscher=Ruhr= Gaues teilnehmen werden, wird am 28. Mai 1933 ausgetragen. Das Ausscheidungsturnen für das Deutsche Turnfest in Stuttgart findet am 21. Mai 1933 in Dortmund statt. Wer nicht teilnimmt, wird nicht weiter gemeldet. Auf Anregung des Kreisoberturnwarts Eick(Wetter) findet im Land der Roten Erde am 25. Juni ein großer Werbetag für das Deutsche Turnfest in allen Orten statt. In Bochum wird diese Veranstaltung der Stadtverband der Bochumer Turnvereine durchführen. Wattenscheid=Ost—. Borussia Bochum:0. Die Wattenscheider konnten das Endspiel der Turnfestrunde auf ihrem eigenen Platze ziemlich klar für sich entscheiden, obschon die Borussen im Feldspiel überlegen waren. Es fehlte der Borussenelf am nötigen Kampfgeist. Der Schiedsrichter beeinflußte das Spiel insofern, als das erste Wattenscheider Tor ein glattes Abseitstor war. Durch Mißverständnis der Verteidigung und des Borussenhüters kamen die Wattenscheider zu einem zweiten Tore. Nach der Halbzeit verwandelten die Wattenscheider eine Ecke zum dritten Tore. Auch weiterhin war die Spielweise der Borussen recht lasch. Bei den Borussen zeigte nur der linke Verteidiger sehr gutes Können. Fortuna Weitmar— Tus. Kornharpen:2. An der Landwehr konnten die Kornharpener ihr letztes Meisterschaftsspiel gegen den Lokalgegner Fortuna Weitmar verdient mit:0 für sich entscheiden. Damit hätte Kornharpen auf dem Spielfelde sich klassengruppenmeisterschaft erkämpft, wenn nicht der „Grüne Tisch“ gewesen wäre. Sportärztliche Beratung Der Sprechstundenplan der sportärztlichen Beratungsstellen wird für den Monat Mai wie folgt festgesetzt: a) Mittwoch, 10. Mai, von 19.30 bis 20.30 Uhr, in der Turnhalle an der Bleichstraße durch Herrn und Frau Dr. med. Pickert; b) Donnerstag, 4. Mai, von 19 bis 20 Uhr, im Realgymnasium in Bochum=Linden=Dahlhausen(Kellergeschoß) durch Herrn Dr. med. Deymann; c) Donnerstag, 11. und 25. Mai, von 19 bis 20 Uhr, im Krankenhause Bergmannsheil durch Herrn Dr. med. Hohenberg. Im Zeichen der Gleichschaltung Der DASV. hebt Startverbot gegen DRfAB. auf namentlich die Hintermannschaft, in der Torwan# linker Verteidiger überragten. Im Sturm wa# Rechtsaußen die treibende Kraft. Der Verlauf der sentsaugen vie greienoe Kraft. Der u ge# les war immer schnell und abwechslungsreich. griffsreihen hatten bis zum Wechsel zwar oftma Erfolgsmöglichkeiten, stießen aber auf gute Hintern## schaften, die Tore unmöglich machten. Bochums Billardmeister crenstein& Koppel AG., #ein& Koppel AG. # Sciebergt, der aus Blt, gewertschaften bestand, ##osvertretung setzt sich ni ###uangelische Volksdienst,# ### Freunde des Volksdien ## Aufruf erlassen, in dem i H senmetten sotsdienligg, ganten für um Trotz gegenüber unser omer ueude! #.mer standen, ,wir dort, we #d geistig= itliche Wiederg weiß, daß wir uns alle # unsere Bewegung trägt #dn A; M gerun A estmmte, vaterländlsche un schen Umbruch u: 2 den polltischen umbruch ur #emschlands aus dem Geis . Dir begrüßen den Bund, # Reichspräsik D PEEEEM d ###g, Ter Nangg, Hiller ## corien der Vorigkelt a oier Tituschefrllschtung, La # gemeinscha gteserstörenden, ###er wir bekennen uns zu ###en, erangelisch gebunde Die Leitung des 6. Kreises(Württemberg) des Deutschen Athletik=Sportverbandes von 1891 teilt mit: „Auf Antrag von Verbands=Boxsportwart Böhm (Stuttgart) hat der 6. Kreis(Württemberg) des DASV. das Startverbot gegen die württembergischen Boxverein des Deutschen Reichsverbandes für Amateurboxen mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Da der Deutsche Athletik=Sportverband in Württemberg 26 boxsporttreibende Vereine besitzt(der DRfAB. 5 Vereine) beweist er damit, daß er die zu erwartende sportliche Reorganisation unterstützt und dafür Vorarbeit leistet. Der 6. Kreis(Württemberg) des DASV. erwartet, daß der DRfAB. sein in anderen deutschen Gauen und Kreisen bestehendes Startverbot gleichfalls aufhebt im Interesse des deutschen Amateurboxsports.“ Emil Hakenberg Gicherte sich in diesem wieder die Bochumer Stadtmeisterschaft der 1. H mit einem Gesamtdurchschnitt von 15. #ie-Verein Bochum e. Togg. Eintracht Bochum— Tus. Hordel:4 (Handball). Die Gäste stellten eine Elf ins Feld, die trotz ihrer Niederlage einen vorzüglichen Eindruck hinterließ. Die mit gutem Wurfvermögen gusgestattete Stürmerreihe schaffte bei ihren schnellen Vorstößen stets brenzlige Momente vor dem Eintrachttor und auch die Abwehr war gleich gut besetzt und machte dem Gastgeber das Siegen recht sauer. SC. Altenbochum— BV. Langendreer 07:5. Diesen entscheidungsvollen Kampf führten die Langendreerer mit großer Hingabe und Kampfbegeisterung durch. Während der ersten Hälfte war das Treffen ausgeglichen. Trotzdem vermochten sich die Gäste einen knappen:=Vorsprung zu sichern, den sie aber nach dem Wechsel durch drei Erfolge wesentlich vexgrößerten. BfB. Langendreerholz— Henrichshütte:1. Eine große Leistung vollbrachten die Langendreerer auf ihrem Gelände am Heimelsberg. Sie rangen die tüchtige Mannschaft der Henrichshütter nieder und bezeugten damit, daß sie spielkulturell wieder auf beachtlicher Höhe Postsport Bochum— SuS. Wilhelmshöh:1. Die Gäste erkämpften einen knappen, aber verdienten Sieg gegen die Postsportler aus Bochum. Durch diesen Erfolg, der im Verlauf der zweiten Halbzeit errungen wurde, erhalten die Langendreerer Teilnahmeberechtigung für die Kämpfe in der höheren Klasse. SC. Dahlhausen— Preußen Bochum:0. Die Dahlhauser gewannen nicht so leicht und klar wie im Hinspiel. Sie mußten sich diesmal vielmehr mit einem Siege abfinden, der erst in der letzten Minute errungen wurde und als glücklich bezeichnet werden muß, denn die Bochumer waren gleichwertige Gegner. Einzelne Leute in der Dahlhauser Mannschaft zeigten wohl einiges Können, aber die Gesamtleistung war alles andere als gut. Doch ist das nicht unverständlich, denn in der Mannschaft standen drei Ersatzleute. Preußen Bochum hervorstehendste Eigenschaft war Schnelligkeit. Gut war Heute Ipielt Germania im Punktekampf gegen SV. Rotthausen. Heute nachmittag kommt in Bochum ein rich diges Meisterschaftsspiel zwischen Germania## Rotthausen zum Austrag. Das Spiel der Serie verlief unentschieden:2. Die Begegnungg zweiten Serie wurde wegen Regens beim Stande## :1 für Bochum abgebrochen. Wenn das Spiel auf den Tabellenstand keinen Einfluß mehr hat, so##spricht es doch recht interessant zu werden, da die manen darauf brennen, zu beweisen, daß sie er### besser sind als der Gegner. Hinzu kommt noch die Bochumer ihre Anhänger für die kleine### schung des Sonntags entschädigen werden. BV. Hiltrov— Schalke 04(Res.) Heute kommt ein interessantes Gesellschaften## zwischen obigen Gegnern zum Austrag. Wenn au Schalker nicht mit ihrer besten Vertretung ersch so ist diese Mannschaft immer noch stark genug, um den Spitzenreiter der Gauklasse sicher zu gewinnen# SpV. Harpen— Fortuna Bochum Dieses Freundschaftsspiel kommt ebenfalls heu## Harpen zum Austrag. Die Gäste werden sich einer klaren Niederlage abfinden müssen. Donnerstag, 27. April 1933 Beerdigun des Kamerade ly Uhlenbruch Lech-dr. Pot. Nr. 20 8½ Uhr im Artilleriche ##ol, Klosterstraße 33. ##meraden, besonders die Ang ##es Feld-Art.-Rgt. Nr. 22, werd ###che Beteiligung gebeten. Der Vorstan Ein Ausflug ins Freie einer Abteilung des Reit- und Fahrvereins Bochum 4 SC. Dahlhausen— SCM. Wattenscheid:3(Handball). Die Dahlhauser errangen nach hartem Kampfe einen verdienten Sieg. Aber dieser Ausgang stand lange Zeit in Frage. Die Wattenscheider spielten zunächst besser und hatten bis zum Wechsel eine###Führung erzielt. In der zweiten Hälfte liefen die Plasteme zu guter Form auf. Sie kamen in regelmäßigen Abstanden zu vier weiteren Toren, während die Wattenscheider nur noch einen Treffer anbringen konnten. sn, Sata##e ha herestz dasn Sgührt.=ha; Fhtesesaes Ihe den Rest. sind Phaserport hat in Kauek und Rasche hat bereite, Zeigen Fann.— Das interessg für den Reit- und Fahrsport hat in bei Gelinderitten der Oettentlich Für Mitglieder und eingeführte Gäste findet jeden Samstag abend im Tattersall an der Herner Straße ab 20 Uhr Abteilungs- oder Musikreiten statt. Anmeldungen werden Tattersau an ur.—... dort entgegengencmamen. . Feuerbesialungen ste Bochumel FIZ Schützenbahn 12 mndber der Kommunalba Vom Turf btklassiges Leic Neuregelung im Buchmacherwe Sämtliche Wetten werden mit 15 Prozent versten Am 1. Mai tritt die neue Rennwetzsteuer#. mit der zugleich eine Neuregelung im Buchmacher verknüpft ist. In Zukunft müssen sämtliche bein macher getätigten Wetten mit 15 Prozent steuert werden, nachdem bisher nur im Gewin 10 Prozent von der Quote in Abzug gebracht v# indem die gekürzte Buchmacherquote zur Ausz gelangte. Beim Abschluß einer Wette werden 1. Mai ab sofort 15 Prozen; vom Ein#u# Steuer erhoben, und dafür gelangen wieh vollen Buchmacherquoten zur Auszahlung. Praktisch bedeutet diese Neuregelung für den nen Gewinn, falls die Wette von Erfolg war Koseh: Mtenhe von Autoreifen in Vollmt mit„Contl-Regord“-Profil Autorelien-Fachgesc I, Bochum, Nerner Sti Dmm— Seandard-Tank umodell„Flux““, Ilankteile, auch Blecht Dfeigen, verchromt Brschrifliche 8 5, ###lie, jetzt nur RM. getehrt aber ist auf alle Fälle der„Steuerbi#ge##„Ballg verloren, wenn das gewettete Pferd nicht####### laufen ist, da der Buchmacher hier nur den re#### Einsatz zurückzahlt. Enghien, 25. April 1. Rennen: 1. Furolle(Turner), 2. Walkes 3. Alma II. Toto: S. 62, Pl. 17. 15, 18.„. 2. Rennen: 1. Olympic,(Mauhert), 2 ner Kimberley. Toto: S. 38, Pl. 28, 63, 64.„ 3. Rennen: 1. Mitidia II(Bagniard), 2. Karaskier. Toto: S. 126, Pl. 37, 33, 25. 4. Rennen: 1. Lands End(Dubus), 2. To 3. Monarchiste. Toto: S. 25, Pl. 18, 23, 3lengig 3 5. Rennen: 1. Kern(Tremeau), 2. Walencia, 3. Bleu. Toto: S. 88. Pl. 29 39, 61.„#. 5 8a 6. Rennen: 1. King Killer(Kallen), z. g gue, 3. Pique Nique. Toto: S. 34, Pl. 15, 19, 15. andFahrräde schrittliche Garantie, ge ihmen, Torpedo-Freilauf Unlere Vorauslagen ##ches Modell.. RM. 32 # Modell... RM. 38 ##odell.... RM. 49 Von-Modell... RM. 44 Köln, 26. April.„ Nennen.: u 1. Rennen: Meerjunge— Anstifter. 1g... — Galsworthy. 3. Rennen: Roswitha— R0 4. Rennen: Obersteiger— Gnom. 5. Rennen: Mo## Patina. 7. Rennen: Mentha— Meerkönig. Le Tremblay, 26. April. 1. Rennen: Jeu de Prince— Bel Au,g#,, Eharmolse— Briumkul. 8. Rennen: Moung, Ho Mosa. 4. Rennen: Nette— Hilda. 5. Ren. Badalona. 6. Rennen: Rhesus— Goulasch. Ali Tebelen— Neuschef. fa-Renne eats-Modell, allerlein Jetzt nur Rig. 55 Aus deln Stadttreis Wattenscheid Hauptausschußsitzung. Die am heutigen Nachmittag stattfindende Hauptausschußsitzung sieht eine reichhaltige Tagesordnung vor. Es ist dieses die letzte von dem jetzigen ersten Beigeordneten, Bergwerksdirektor Bergassessor a. D. Wilberg, geleitet wird, da in dieser Sitzung der erste Punkt auf Wahl der Beigeordneten lautet Der zweite Punkt sieht die Wahl der Beisitzer lautet. Der zweite Punkt sieht die Wayl der Beisitzer für das Kleingartenschiedsgericht vor, die in der letzten Hauptausschußsitzung vertagt wurde. Gewählt werden vier Vertreter mit vier Stellvertretern von der Arbeitsgemeinschaft der Haus= und Grundbesitzervereine, ferner dieselbe Anzahl von Beisitzern von dem Ortsverband der Kleingartenvereine Wattenscheid und Umgegend e. V. und von dem Kleingartenverein e. V. Wattenscheid. Außerdem findet die Wahl der 44 Bezirkspfleger statt. Einer der wichtigsten Punkte der Tagesordnung ist die Aenderung der Kuratoriumssatzungen. Es handelt sich in diesem Falle darum, die Satzungen dahingehend zu ändern, daß die Zusammensetzung des Kuratoriums der völligen Umgestaltung des deutschen öffentlichen Lebens Rechnung trägt. Als weiterer wichtiger Punkt ist die Errichtung weiterer Stadtrandsiedlungen anzusehen. Evangelische Kirchengemeinde. Da die Schulen erst am 2. Mai beginnen, fängt auch der Konfirmanden= unterricht an dem Tage wieder an. Am Mittwoch, 3. Mai, findet die Neuaufnahme der Katechumenen statt, und zwar für Knaben um 14.30 Uhr und 15.30 Uhr für Mädchen, für den Bezirk des Pfarrers Bonne im Konfirmandensaal hinter der Friedenskirche, für Pfarrer Müller in der Altstadtschule und für Pfarrer Heuser in Erstkommunion in der Propsteikirche. Am Weißen Sonntag wurden in der Gertrudis=Propsteipfarrei in Wattenscheid 255 Kinder zur ersten Kommunion geführt. Aus dem Vinzenzhause.=Höntrop Für den Monat Mai sind im Exerzitienhause zu.=Höntrop folgende religiöse Uebungskurse vorgesehen: vom 1. bis 5. und 15. bis 19. Mai für Jungfrauen, vom 22. bis 26. für Frauen, vom 29. Mai bis 2. Juni für Herz=JesuVerehrerinnen. Die einzelnen Kurse beginnen jeweils am erstgenannten Tage abends und endigen am letztgenannten Tage morgens. Anmeldungen sind an die Vorsteherin, Schwester Agnata, zu richten. Pflichtschulungsabende der NSDA. In, einer Anordnung weist die Kreisleitung der###At. Wattenscheid darauf hin, daß sämtliche Mitglieder, die nach dem 1. Januar 1933 in die Partei eingetreten sind, die Pflicht haben, die neueröffneten Schulungskurse, die unter der Leitung des Kreisschulungsleiters Lehrer König stehen, jede Woche zu besuchen. Der erste Schulungsabend findet am 26. April, abends um 8 Uhr, im Oberlyzeum(Aula) statt. Zahltage beim Wohlfahrtsamt. Infolge des gesetzlichen Feiertages am 1. Mai und da der 30. April auf den Sonntag fällt, finden die nächsten Zahlungen wie folgt statt: Wohlfahrtserwerbslose erhalten ihre Unterstützung am Samstag, 29. April, im Saale SonnenAm 1. Mai findet vormittags um 8½ Uhr ein Gottesdienst in allen Kirchen statt. Nachmittags 3 Uhr versammeln sich alle Vereine bis spätestens 3 Uhr auf der Hundewiese am Eickelplatz. Man rechnet mit einer Teilnahme von 30.000 Mitbürgern. Ein Wagenkorso wird im Festzuge mitgeführt., Den Reigen, 100 Wagen wird Hans Sachs als das Sinnbild veu##cher Arbeit eröffnen. Nach einem Festzug durch die Stadt findet die Schlußkundgebung auf dem Wanner Preußenplatz statt. Abends veranstaltet die NSBO. im Wanner Stadtgartensaalbau einen Festabend. Hier wird Raum für 2 bis 3000 Menschen geschafft. schein, morgens von 8 bis 12 Uhr und nachmittags von 14 bis 17 Uhr: Sozial= und Kleinrentner erhalten die Renten am Freitag, 28. April, auf Zimmer 2 im Rathaus. Sämtliche sonstigen Unterstützungsempfänger, besonders diejenigen, die ihr Geld pfleger erhielten, erhalten ihre Unterstützung Donnerstag, 27. April, morgens 8 bis 12 Uhr im Rathaus. Stadttreis Wanne=Eickel 30000 Wanne=Eickeler marschieren am 1. Mai Montag abend fand im Kurhaus eine äußerst stark besuchte Tagung aller Vereine und Verbande statt. Der Leiter, der mit der Durchführung des Maifeiertages beauftragten RSBO., Müller, eröffnete die Tagung. Kreisprovagandaleiter Diel entwickelte das Programm. Der russische Kirchenchor, Berlin, sang. In der Christuskirche in Wanne gab der russische Kircherchar, Berlin, unter Leitung von Dr. W. Kudriao##### ein Konzert, daz bei dem stark vertretenen Publikum einen sehr guten Eindruck hinterließ, wie er das auch schon bei den Feierstunden in Bochum getan, worüber wir berichteten. Pfarrer Winter brachte am Schluß den Dank zum Ausdruck, daß wir vor dem Bolschewismus bewahrt worden sind. Deutsche Arbeitsgemeinschaft Königsgrube. Die Gruppe zählt jetzt über 100 Mitglieder. Stadtverardneter Elias aus Bochum sprach in der letzren Versammlung über die nationale Arbeit.„ Freie Fleischerinnung Wanne=Eickel. Am Montag wurde auf dem Schlachthof zum Zeichen der Gleichschaltung und zu Ehren unseres Volkskanzlers Adolf Hitler die Hakenkreuzfahne gehißt. Nach einer kurzen Ansprache erklang das Deutschlandlied. Um 17 Uhr wurde die von der NSDAP. einverufene außerordentliche Generalversammlung durch den Fleischermeister Robert Darmstädter eröffnet. Im Namen des alten Vorstandes erklärte Obermeister Linvers den Rücktritt. Die Neuwahl des Innungsvorstandes hatte folgendes Ergebnis: Obermeister A. Plankermann, stellvertrotender Obermeister R. Darmstädter, Kassierer E. Schöttle, Schriftführer A. Schmidt, Beisitzer H. Böder und E. Pasternak. Der peue Obermeister hielt eine längere Ansprache über den und Zweck des Nationalsozialismus im gewerblichen Mittelstand.„Sodann machte stellvertretende meister Darmstädter darauf aufmerksam, Lafgsen Umständen auch in den der Innzug, gerzguzzpern## richtungen, wie Genossenschaft, Haure#eschzhaltung und Schlachtviehversicherung, eine genommen werden müßte, und bat digepkfitsi stände der genannten Einrichtungen, eb von ihren Aemtern zurückzutreten.# schlag wurde entsprochen. Es wurdgg, grst wählt: als Vorsitzende der Genossensgt#hezehtan# mann und A. Schmidt. Der Aufsichtsrezge und Kollegen Vesper, Weber, Olivier, Leimtlegung# Als Vorsitzende der Häuteversgzisgpgnett und aug bestimmt: E. Schöttle und K. Riemarg sitzende der Schlachtviehvericherung nationaln. und R. Darmstädter. Am Tage der natio nimmt die Innung geschlossen an dem Vorgehen gegen Röhlinghauser Iomran der alten Königsgruber Kolonie nahn,, in## ein starkes SA.= und Hilfspolizei=Aufgeveauzsug sern der dort wohnhaften Kommunisten, Tpe###h vor. Eine Reihe von Kommunisten wurde auf einem Lastauto fortgeschafft. Enneve=Ruhr=Kreis Ernennung. Dr. Hanhols, Sobf# Hanholz in Gerthe, wurde zum kommistither### des Ennepe=Ruhr=Kreises ernannt. Hanholz die Stelle des Landrats vertreiu wais. Hesest Bürgermeister Thiel von Der langjährige Amtmann„Oeging Herdienst Bürgermeister Thiel, der fur serge grn zurch Gartenstadt Hüttenau vor einigen Jahrz; zu### richtung des Thielbrunnens geehrt Founte vor# worden. Seit 1910 stand Thiel dem An# bekanntlich Stiepel 1927 geteilt wurde. Eine seiner letzten größe war der Kauf von Gethmanns Irrgat gemeinden. und Zubehörteill Ware allerbilligs I, Rottstr. 3 fürral-Spealalgeschäft am Pla ahlungen bei Zurd #oef Waren gostatte S6 an .: VOGEL schrott, Altmetalle, Eessrabtälle und Al ienstr. 16, Telephon 8 Wn □ lich getunden! ## er jeden We en cdumer Preiamalg- Sochur Pbot und grre vermitte Anzelg e #en ke Pricht, spr netten wenig, Ie 6. Aprst der Torwan Sturm war Verlauf des igsreich. Die war oftmal zute Hinternd cilter Eeen=Bochamet=Paririen und Vereinen 1 erenstein& Koppel AG, Werk Bochum. Bei der #nsein& Koppel AG., Werk Bochum, legte der der aus Mitgliedern der freien und gewertschaften bestand, sein Amt nieder. Die Ensvertreiung setzt sich nur aus Mitgliedern der ##nangelische Volksdienst, Landesgrappe Westsalen, # Freunde des Volksdienstes aus W stsalen und ### Aufruf erlassen, in dem es u. a. heißt:„Die am dagen versammelten Führer des westsältsch#onsdienstes danken für die Treue, die Ihr allen #m Trotz gegenüber unserem Volksdienst bewiesen Eaner standen wir dort, wo man um Deutschlands ###nd geistig=sitliche Wiedergeburt sioh mühte. Wer ## weit, daß wir uns allezeit bemüht haben, dem # unsere Bewegung trägt, Ehre zu machen. Als ##ummte, vaterländische und soziale Bewegung be## den politischen Umbruch unserer Tage als die Neu##nschlands aus dem Geiste eines nationalen So2. Fir begrüßen den Bund, den unser greiser Feld###nd Reichspräsident mit dem Kanzler Adolf Hitler ha. Der Kanzler Hitler darf wissen, daß deutsch: E christen der Obrigkeit als gottgesetzter Ordnung er Dienstverpflichtung zur Verfügung stehen. Wir gemeinschafts zerstörenden, lberalen Individualis= ader wir bekennen uns zu dem Ideal des dienstnn, erangelisch gebundenen, freien deutschen Menschen. Wir sind vor Jahren nicht leichtfertig zur Bildung des Volksdienstes geschritten. Wir wurden dazu vom Gewissen gesagt und getrieben. Deshalh bleiben wir und halten die Front als ein Dienst am Volr aus biblischreformatorischem Glauben." Bund ahrislich=nationaler Arbeitsinvaliden, Witwen und Waisen Deutschlands e. V. Im Jahre 1918 wurde in München eine christlich nationale Sozialrentnervereinigung Bayerns gegründet. Bald erwies sich aber die Zusammensassung der christlich=nationalen Sozialrentner über Baverns Grenzen als durchaus notwendig. Die christlich=nationalen Arbeitsinvaliden in ganz Deutschland konnten es mit ihrer Weltanschauung nicht vereinbaren, dem marxistischen Zentralverbande der Arbeitsinvallden Deutschlands oder dem kommunistisch eingestellten Internationalen Bund anzugebören. Im Februar 1925 schritt man zur Gründung einer Reichsorganisation, indem man die christlich=nationale Rentnervereinigung umwandelte in den„Bund christlicher Arbeitsinvaliden, Witwen und Waisen Deutschlands e..“, Sitz München. Der Bund hat seit seinem Bestehen auf dem Gebiete der Sozialversicherung und der öffentlichen Fürsorge sowie in Rechtsschutzsachen große Erfolge für seine Mitglieder aufzuweisen. Der christlich=nationale Invalidenbund begrüßt daher den entschiedenen Willen des Reichskanzlers und der nationalen Reichsregierung um Aufrechterhaltung und weiteren Ausbau der Sozialversicherung. Der Bund unterstützt auch weiter nachdrücklichst die nationale Regierung bei ihren Bestrebungen auf Ausg staltung eines chriftlichen, sozialen und nationalen Voltsstaates. Aus den katholischen Vereinen. Zum Gedenken an den Sturmmonat April des vergangenen Jahres unternimmt der Katholische Jungmännerverband Bochum am Samstag eine Nachtwallfahri nach Stiepel. Die Wallfahrt erfolgt abends.30 Uhr von der Propsteikirche aus.— Die Katholische Jugend Groß=Bochums veranstaltet ihre diesjährige traditionelle Marienfeler am Sonntag, 21. Mai, in Verbindung mit dem Ausklang der Bochumer Tagung des Katholischen Jungmännerverbandes der Erzdiözese Padervorn. Morgens.30 Uhr ist Festaottesdienst auf dem Sportplatz an der Krümmede; nachmittags 4 Uhr Feierstunde auf dem Wienkopp mit Aufführung eines Weibefestspiels; bierauf Abendgang zur Wallfahrtskirche nach Stiepel.— Am nächsten Sonntag findet in Niederwenigern der Frübfahrs=Delegiertentag des Bezirksverbandes Bochum der katholischen Arbeiter= und Knappenvereine statt. Vorber findet in der dortigen Pfarrkirche ein Gottesdienst statt.— Der Bezirksverband Bochum der Jung frauenkongregaiion hält am Conntag in Wiemelhausen eine Bezirkstagung ab.— In der Marianischen Jungfrauenkongregation der St.=Anna=Pfarrei Bochum West wurde eine Gesangabtetlung ins Leben gernfen, deren Leiterin Fräulein Lehrerin Herzfeld ernannt worW* Aufug uefeter gur. 7. Mai Wilmsen im Heim an der Kreuzstraße ne#tsand. nohm Stellung zum Feiertag der nationalen Arbeit am 1. Mai. Nach Entgegennahme einer diesbezüglichen Erklärung, die von dem Diözesansekretär Kretschmar(Dortmund) gegeben wurde, saßte man den Beschluß, sich an der am Abend des 1. Mai stattfindenden Kundgevung der nationalen Verbände geschlossen zu beteiligen. Am Samstag, 29. April, unternimmt der Katbolische Jungmännerverband Groß=Bechum eine Waufahrt nach Stiepel. Der Abmarsch erfolgt um.30 Uhr abends von der Propsteikirche. Der langjäbrige geist iche Führer des Groß=Bochumer Bezirksverbandes Katbollscher Jungmännervereine, Bezirkspräses Vikar Lohoft von St. Meinolphus, hat aus Gesundheitsrückschten sein Amt niedergelegt. Seine verdienstvolle Führertätigkeit sand eine eindrucksvolle Würdigung durch den Bezirkspräsekten Wilmsen. Traditionsecke 811 Kufnühmefeler. ersten Male mitwirken. ihmefeier am kat wird die neue den ist. Bei der Abteilung zum Katholischer Jungmännerverband Groß=Bochum. Eine Führerschaftssitzung des Katholischen Jungmännerverbandes Groß=Bochum, die unter dem Vorsitz des Bezirkspräfekten Verein ehemaliger 135er Bochum und Umgegend. In der aut besuchten Monatsversammlung wurde die reichhaltige Tagesordnung in gewoynter Weise erledigt. Zu dem Festzug am 1. Mai, dem Tage der nationalen Arbeit, tritt der Verein um 3½ Uhr nachmittags geschlossen an; desgleichen zum 25jäbrigen Stifrungsfest des Vereins ehemaliger 135er in Gelsenkirchen am Sonntag, 14. Mai. Für den diesjährtgen Ausflug wurde der 30. Juli in Aussicht genommen. Aufgenommen wurden vier Kameraden. Der gemütlich: Teil mit musikalischer Unterbaltung und Preisschießen.elt die Kameraden noch mehrere Stunden in angenehmer Unterhaliung zusammen. Der Am 24. April 1933 starb unser lieber Kamerad Wilhelm Uhlenbruch Antreten des gesamten Kreises zur Beerdigung am 27. April. 8 Uhr vormittags am Heim OskarHioffmann-Strabe 14 Der Kreisführer in diesem haft der 1. H 15. nania Rotthausen. chum ein rich er mania# 8 Spiel der je Begegnunge beion Stanieg n das Spiel mehr hat,## erden, da die , daß sie erh kommt noch, die kleine En# werden. !(Res.) Gesellschaftstn 1g. Wenn au tretung ersche rk genug, um c zu gewinnen Bochum ebenfalls heut# werden sich issen. 1 nacherne Prozent versten vettsteuer in m Buchmacher## amtliche beim 5 Prozent tur im Gewin## ig gebracht wun werden om Einsall gelangen wieh rhlung. ung für den n Erfolg ma### Steuervei Pferd nicht r nur den reg pril *), 2. 18.„ bert), 3. 64. agniard), 2. Lubug), 2. B r. A Walenein, 4. A kallev), 2. 2a Fl. 15, 19, 15. lagen 2 vitba— Jes Rennen: Mo## rkönig. April. I Air IV. 2. Antheor—.4 5. Rennen:%# Goulasch. 7. #rie-Verein Bochum e. V. Donnerstag, den 27. April 1933 Beerdigung des Kameraden #ly Uhlenbruch Lec- Ar. Pot. Nr. 70 ##ien 8½ Uhr im Artillerieheim #lol, Klosterstraße 33. 5Kameraden, besonders die Ange##des Feld-Art.-Rgt. Nr. 22, werden #iche Beteiligung gebeten. Der Vorstand Silberne Damenarmbanduhr gefunden. Kohlenstr. 2471II, U. Ktn W Witwer, m. 1 Kind, 5., evgl., sucht anst. Frl. od. Witwe bis 30 J. kenn, zu lern. zw. spät. Heirat Wohnung u. Möbel vorhanden. Gefäll. Zuschr. unt. P. H. [22272 an die Gesch. inen ONachrichten Verlobte: Marianne von Frevbold mit Joh. Dietrich Aussermann. Zähringen u. Dutsburg. Gestorben: Frau Wilbelmine Linden 75 Jahre, Wattenscheid. Fritz Braun, 47., Recklinghausen. Withelmine Volkmann, 72., Hateingen. Heinr. Lehmkübler, 74 J. Vormholz. Gustav Schulze, 72 Jahre, WanneEickel EI. Feuerbestalungen= Erledigung aller Formaliäten ste Bochumer Beerdigungsanstalt ritz Träger Schützenbahn 12-14 und Hattinger Straße 30 prüber der Hommunalbank„Ernruf 612.83 biiklassiges Leichenauto für Ueberführungen S tadttheater ° Bochum Mittwoch, 26. April: Geschiosten. Donnerst., 27. April 20—22.30 Uhr Zum ersten Male! Weh' dem, der lügt Lustspiel von Franz Grillparzer. mit gepolstert. Auto führt aus zu billig. sten Preisen Möbelhaus Spiekermann, Rottstraße 55. u. Möbeltransporte nach all. Richtungen führt billigst aus W. u. H. Apel, Wittener Str 180, Telepvon 69200. Parkettböden werd. abgezog. wie neu, auch Reparaturen billigst. la Ref. 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Bochum, den 26. April 1933. Der Magistrat. Am Donnerstag, dem 27. April, 11 Uhr, werde ich beim Wirt Morjan, Alleestraße 54, folgende Gegenstände meistbietend gegen bar versteigern: 1. 2 neue Küchen und 1 neues Schlafzimmer, 2. 1 Nähmaschine(Gritzner), 1 Topfschrank u. a..,— 3. 4 doppelte Fauerton Waschtische, 10 einfache Waschrische, 10 kleine und 14 große Dachsenster(neu), 1 Schreibmaschine(Continental),— 4. 1 Schreibmaschine(Adler), 1 Schreibtisch, 1 Aktenschrank,— 5. 1 Geldschrank, 1 Ladeneinrichtung, 1 Klavier(Ibach), 1 Eßtzimmer, 1 Bücherschrank u. a..,— 6. 1 Pfaff=Nähmaschine(versenkbar), 1 Registrierkasse(Anker), 1 Eszimmer, 1 Badeeinrichtung u. a..,— 7. 1 Ledersofa, 1 Regulator, 4 Stühle, 1 Kordsesselgarnitur,— 8. 1 Klavier 1 Eßzimmer u. a..,— 9. 1 Gasosen, 1 Chaiselongue, 1 Blütschsosa,— 10. einen Kronleuchter, 1 Blüsch=Chaiselongucdege, — 11. 1 Schreibtisch, 1 gr. Wandbild, 1 Trumeauspiegel u. a. m. Wolf, Obergerichtsvollzieher, Gr. Beckstraße 13. 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In vorsichtigen Worten berichtete man die Tatsache der Königin und machte ihr den Vorschlag, mit Napoleon persönlich zu verhandeln. Luise begriff, um was es ging, und der Wunsch, sich für ihr Volk zu opfern, bestimmte ihre Antwort. Sie willigte ein. Was waren die schändlichsten Beleidigungen gegen ihre Person, wenn es um das Wohl des Volkes ging! Schon am nächsten Tage schreibt sie dem Gatten: „Ich komme, ich fliege nach Füsit, wenn Du es wünschst, und wenn Du glaubst, daß ich Gutes erwirken kann.“ Napoleon hatte das schönste Haus der Stadt für sie richten lassen, doch sie zog es vor, in dem Heim, das man dem Gatten angeboten hatte, Wohnung zu nehmen. Kaiser Alexander, Friedrich Wilhelm und einige Minister erwarteten sie, und jeder bemühte sich, ihr die peinliche Situation zu erleichtern. Man unterrichtete sie von allem Wissenswerten, dann überließ man sie dem Schicksal. Zwei Hofdamen empfingen Napoleon. Er war zu Pferde gekommen und hatte seinen ganzen Generalstab zu diesem Besuch mitgebracht. Er sprang mit raschen Schritten die Treppe hinauf und wurde Luise vom König vorgestellt. Sie war an diesem Tage schöner als je, und es war kein Wunder, daß Napoleon ihr in Verlegenheit und grenzenlosem Staunen gegenüberstand. Wie anders war diese Frau, als er geglaubt hatte. Engelhaft anzusehen, mit der ihr eigenen Anmut der Bewegungen, elegant gekleidet und von einer hoheitsvollen Würde, die ihren Eindruck auf niemanden verfehlte. Doch Napoleon war schwierige Lagen gewöhnt und wurde bald Herr über seine Verlegenheit. Luise ging mit Tapferkeit auf ihr Ziel los. und seine Ablenkungen wurden von ihr abgewehrt. Auf die Frage, wo sie ihre Toiletten bezöge, antwortete sie: „Sire, sind wir hierher gekommen, um von nichtigen Dingen zu sprechen?" Darauf hörte er aufmerksamer zu. Wer weiß, was geschehen wäre, wenn nicht nach einstündiger Unterhaltung unvermutet der König ins Zimmer getreten wäre? Napoleon hat darüber geäußert, „eine Viertelstunde später hätte ich ihr alles versprochen!“ Zweifellos hatte ihre Frauenschönheit, ihre Würde und ihre Klugheit, die sie stets in weiblichen Grenzen hielt, einen tiefen Eindruck auf ihn gemacht. Er scheidet mit Versprechungen und lädt den Hof für den Abend zu einem Fest ein. Voller Hoffnungen fuhr Luise abends um acht Uhr in seinem Staatswagen zum Galadiner. Sie findet viele Gäste in bester Stimmung versammelt. Das Diner verläuft munter, angeregte Unterhaltungen kürzen die Stunden. Als der Kaiser der Königin eine Rose überreicht, nimmt sie sie mit den Worten:„Aber nur mit Magdeburg, Sire. Ihr Opfer war umsonst gebracht. Napoleon konnte sich zu keinen leichteren Friedensbedingungen verstehen, und man mußte weiter leiden und kämpfen. Der Wunsch des Königspaares, baldmöglichst nach Berlin zurückzukehren, sollte vorläufig nicht in Erfüllung gehen. Die Franzosen verzögerten ihren langsam begonnenen Abmarsch immer wieder. Die in Memel präsentierte Rechnung über hundertfünfzig Millionen Franken überstieg die schlimmsten Befürchtungen und verwischte jede Möglichkeit der Heimkehr. Man wußte, daß ein so schwer leidendes Land gar nicht in der Lage sein konnte, diesen Betrag aufzubringen. Als Sicherheit für seine Forderungen besetzte Frankreich Festungen, und für Napoleons Rechnung mußten die preußischen Domänen zwischen Elbe und Oder zur Verfügung gestellt werden. Dem bescheidenen Memeler Hof gingen die Lebensmittel aus. Der Winter setzte mit großer Kälte ein, und man hatte nichts, womit man sich schützen konnte. Auch die Kleiderbestände gingen zur Neige. Luise verzweifelte nicht. Ihr Glaube an Gott half ihr in ihren langen Unglücksjahren. Inzwischen war sie auch innerlich reifer geworden. Sie beginnt zu begreifen, daß der persönliche Einfluß in dem Kampf der Nationen wenig Platz hatte, da hier andere Gesebe digkeit und Uebersättigung bemerkbar. herrschten als Sympathie und Antipathie. Da es sich,##it und beme mit seinen Zwecken verband, machte Napoteon einige Zugeständnisse. So zog er Truppen hinter die Weichsel zurück. Damit war Preußen zum Teil wieder unter seiner eigenen Herrschaft. Man atmete auf und entschloß sich, die Residenz nach Königsberg zu verlegen, in der Hoffnung, doch bald für immer heimkehren zu dürfen. Das Königspaar nahm im Schloß Wohnung und versuchte, sich das Leben ein wenig bequemer zu gestalten. Man ließ Möbel, Bilder und Teppiche aus Berlin kommen. Luise war glücklich, ihre Lieben jetzt alle wieder beisammen zu haben und ganz Mutter sein zu können. Da die Zustände leidlich ruhig waren, konnte sie sich eine Weile von den politischen Ereignissen zurückziehen und ihren wieder ausgeglichen, aber bei der ewigen Unsicherheit mußte sie schwer daran tragen. Langsam kehrt der Sinn für anregende Geselligkeit wieder, und sie versteht es, die besten Männer ihrer Zeit um sich zu versammeln. Stein, Yorck, Scharnhorst, Gneisenau, Niebuhr, Altenstein, Humboldt und Heinrich von Kleist gehörten dazu und bestätigen ihren Glauben an das Gute im Menschen und an das gute Prinzip des menschlichen Lebens überhaupt. Eine Schilderung Kleists über sie gibt uns Aufschluß, wie man sie empfand und sich ihr verbunden fühlte:„In diesem Kriege, den sie einen unglücklichen nennt, macht sie einen größeren Gewinn, als sie in einem ganzen Leben voll Frieden und Freuden gemacht haben würde. Man sieht sie einen wahrhaft königlichen Charakter entwickeln Sie hat den ganzen großen Gegenstand, auf den es jetzt ankommt, umfaßt; sie, deren Seele noch vor kurzem mit nichts beschäftigt zu sein schien, als wie sie beim Tanzen oder Reiten gefalle, sie ist es, die das, was noch nicht zusammengestürzt ist, hält.“ Alexander kehrt in Königsberg ein. Dieser Mann, der ihr die schwersten Enttäuschungen zufügte, versteht es immer wieder, seinen Zauber ausstrahlen zu lassen, dem sie erliegt. Er lädt zu einer Reise nach Petersburg ein, die angenommen wird. In Rußland öffnet sich ihnen eine neue Welt voller Wunder und Märchen. Alexander empfängt sie auf das prächtigste. Vierzig Bataillone Infanterie, vier Regimenter Kavallerie bilden Spalier. Es war, als ob der Kaiser durch unendlichen Luxus wiedergutmachen wollte, was er verfehlt hatte. Zuerst war Luise von all der Schönheit geblendet. Fest folgte se von all der Schönheit geblendet. Fest fol auf Fest, der Hof hatte die anziehendsten und interessanMenschen versammelt, doch bald machte sich Mütesten Nur ein Gutes hatte diese Reise: die Schwärmerei der Königin für diesen Mann, den sie auch nach dem Verrat noch nicht aufgeben konnte, wurde zerHier, wo sie ihn in seinem eigenen Reich sah, zerrann sein Glorienschein. Inzwischen war der österreichisch=französische Krieg ausgebrochen und brachte neue politische Verwirrungen und Aufregungen. Luise sieht wieder einer Niederkunft entgegen und wird am 1. Oktober von einem Prinzen entbunden. Nach dieser Geburt wurde sie nie mehr die alte. Sie begann dauernd zu kränkeln, auch die früheren Brustkrämpfe stellten sich wieder Jubelnd begrüßt die Bwvölkerung das paar. Der Vater war aus Neustrelitz gekonn empfing seine Tochter im Schloß. Ohnmächt### ihm in die Arme. Sie war zu schwach, um diese## maß an Liebe, welches ihr von allen Seiten## gebracht wurde, aufzunehmen. Vieles hatte sic Zwischenzeit verändert, und doch war man überag endlich wieder in der geliebten Heimat weilen Der König wurde durch seine finanziellen So## in Anspruch genommen. Alle Bemühungen,### leon einen Nachlaß zu erreichen, beantwortete### den Worten:„Der König hat unterschrieben zahlen. Trotz denkbar größter Sparsamkeit folgte### der Entspannung, und Luise fühlte## glücklich. Es wurde ein Besuch beim Vater### schlag gebracht. Auf Hohenzieritz, in ländlich## schiedenheit, sollte sie sich einige Wochen erhol### ist beglückt von dieser Idee, und es scheint,## ganzer Jugendübermut zurückgekehrt sei, wie Vater schreibt: „Bester Päp! Ich bin ganz toll und varu### diesen Augenblick hat mir der gute, liebevolle#### Erlaubnis gegeben, zu Ihnen zu kommen, beser Ich bin ganz toll, muß mich sammeln.“ Si## mit dem Wort: Hallelujah!— Noch am gleite# reist sie ab und trifft am 27. Juni in Neui## ein. Die Bevölkerung bereitet ihr einen wun#### Empfang, und beglückt empfängt sie diesen Lie#### Es geht weiter nach Hohenzieritz. Alles schim Freude und Sonne,— da erkrankt Luise am an einer Lungenentzündung mit hohem Fiel#### rungen im Blutkreislauf stellen sich ein, Bru## befallen sie, und auch der schleunigst aus Berlu### gerufene Arzt kann keine Hilfe mehr bringen Wilhelm eilt mit seinen beiden Söhnen an in und am 19. Juli 1810 stirbt sie Schrei zu Gott, in Gegenwart ihrer Familie. Lievon ihrem Tode erfüllte das ganze Land mit Preußens Königin und Preußens Hoffnung### zu früh vollendet. Unendlich war der Schm## Königs und der Kinder. Ein Volk weinte mit# Luise hat Preußens Auferstehung nicht## Aber sie hat die Fahne des Sieges vorangetr### wurde nicht müde, für ihr Vaterland zu kämp## für seine Freiheit und Ehre aufzurufen. Sie### in die Unsterblichkeit. Geschichts 26. April gichter des„Robinson gestorven(gevoren 1 Lide der Tichter Ludwig #erstätssekretärs in Tübin # advotatur in Stuttgar ac u. Luteratur geworden #nen ist. Mit seinem ne er der schwäbischen Eische Quell 1820 verstegt Neuchaftlich und polttist #embergischen„Versassung #### 1819 sein Drama„Ern Festorstellung gegeben # Kolle, wie 1848/49 in d Smmlung. Obwohl ihm wos und als Luriker Goel wenige deutsche Dichte #e der„Industrielle Al ###en, der die von seinem * G u ß s t a b l f a b r i k s e i t 1 8 bung zur größten Gesah eite, in der bei seinem wichmn beschäftigt wurden. davrische General der #. Tann=Ratsamhauser oren 1815). norwegische Dichter Biö us gestorben(geboren 18. der im Weltkrieg un ##raieldmarschall v. H #enalen Mehrheit zum TechthJus! Wie anheimelnd, gemütlich und behaglich ist erst die Wohnung, in der die sach= und fachkundige Hand des Malers in künstlerischer Form gewaltet hat. Wie eindrucksvoll und nachhaltig auf den Beschauer wirkt das Aeußere eines farbenprächtigen Stadtbildes, das Innere unserer in ruhigen und abgeklärten Farbentönen gehaltenen öffentlichen Gebäulichkeiten. Hier wie dort geben alle diese Arbeiten eine beredtes Zeugnis von deutscher Wertarbeit, zeigen einorung die viele Mühe und Sorgfalt, aber auch das ganze Können und die hohe Kunst unseres Malergewerbes. Erweckung des Schönheitsbedürfnisses, Pflege der gewerblichen Kunst und der Volkshygiene, das sind die augenfälligsten Merkmale eines Gewerbes, in welchem handwerkgerechte Arbeit mit tiefem kulturellen Einschlag sich dem Dienste der Volksgesamtheit widmet. Das bei allem auch die individuelle Geschmacksrichtung voll und ganz auf ihre Kosten kommt, versteht sich bei dieser Art gewerblicher Betätigung von selbst. Darum laßt die anfallenden Arbeiten nur vom selbständigen Fachmann ausführen, erst dann werden sie Freude und Wohlempfinden auslösen. Die Schriftleitung. Valgeltt den Mosen nicht Frieden „Am 9. Juli kam es zum Tilsiter Frieden. Das Ergebnis war: Preußen wurde auf die Hälfte seines Besitzes verkleinert. Es blieb ihm ein Mittelstaat mit 4,5 Millionen Einwohnern. Seine Gestalt glich nun einem dreiblättrigen Kleeblatt mit unendlich langen Grenzen, die sich naturgemäß gar nicht verteidigen ließen. Aus den westelbischen Gebieten hatte man Westfalen gebildet und Napoleons Bruder zum Herrscher eingesetzt. Im Osten entstand das Herzogtum Warschau, zu dessen König sich August der Starke krönen ließ. Das Schlimmste war die Kriegsentschädigung. Die französischen Truppen verließen das Land nur nach den jeweiligen Zahlungen. Wirkliche Friedensarbeit konnte unter diesem Druck gar nicht aufgenommen werden. Doch Preußen versklavte nicht. Der deutsche Idealismus war nicht tot. Nach diesem langen und blutigen Völkerringen entstand seine schönste Blütezeit. Schleiermacher und Fichte, beides Wahlpreußen, waren es besonders, die diesen Geist schürten. In einem Brief Schleiermachers heißt es wörtlich:„Bedenken Sie, daß doch unser aller Leben eingewurzelt ist in deutscher Freiheit und deutscher Gesinnung, und diese gilt es. Glauben Sie mir, es steht bevor, früher oder später, ein allgemeiner Kampf, der gekämpft werden muß, den die Könige mit ihren gedungenen Heeren nicht kämpfen können, sondern die Völker mit ihren Königen gemeinsam kämpfen werden.“ Fichte sagte in seinen Reden an die deutsche Nation:„Der Kampf mit den Waffen ist beschlossen; es erhebt sich, so wie wir es wollen, der neue Kampf der Grundsätze, der Sitten, des Charakters.“— Wird man nicht unwillkürlich an unser Heute erinnert? Wieder die Auferstehung der heiligsten Kräfte in einem Volk, wieder das Abschütteln des Jochs, welches die Feinde uns aufzwingen durch den Zusammenschluß aller, die deutsch empfinden und die deutsche Sprache sprechen. In der Reihe der Berufe, die handwerksgerechte Arbeit mit künstlerischem Einschlag verbinden, und ihre Betätigung nach verschiedenen Richtungen im Verlaufe der Jahre zu Spezialberufen erweitern konnten, gehört und zählt das Malerhandwerk. Zu seinem Hauptbetätigungsgebiet gehört die Pflege der Wohn= und Hauswirtschaft, und es ist wohl erklärlich, daß gerade diese Betätigungsart für die Existenz des Gros unseres Malergewerbes der eigentliche Lebensunterhalt geworden ist. Den ausgesprochenen künstlerischen Einschlag des Malergewerbes finden wir u. a. bei den Schildermalern, den Dekorationsmalern den Kirchenmalern und den verschiedenen Farbenspezialisten, die mit Palette und Pinsel bei besonders hochwertigen Arbeitsleistungen tätig sind. Vergeßt den Maier nicht! Diesen Appen mochten wir getarin Schleiflackierung, Oelmalerei Interessenten. Die gute Weißlackierung gibt es fast kaum mehr. Wohl die wenigsten unserer Leser haben sich schon Gedanken darüber gemacht, warum gerade das Streichen der Wände und Decken so sehr wichtig ist. Abgesehen davon, daß ungestrichene Räume sehr unbehaglich sind, findet hier der Staub geradezu eine vorzügliche Gelegenheit zur Ansiedlung. Am Staub aber haften eine Unmenge Krankheitsstoffe, sie gelangen mit dem Strom der Einatmungsluft in den Körper. Darum hat es wohl seinen tieferen Grund, wenn man darauf achtet, daß neu bezogene Zimmer möglichst einen neuen Anstrich erhalten. Schimmelpilze und Gärungserreger sonders hochwertigen Arbeitsleistunger; Lten wi, gerade gepi ven Maler nicht: Diesen Appen möchten wir gerabin heutiger Zeit an alle richten, die da bisher etwa geglaubt haben, daß das Malergewerbe ohne Existenzsorgen heute dastehe. Ganz im Gegenteil! Schauen wir uns einmal im Leben um, sehen wir uns die Häuser an, prüfen wir einmal ernsthaft das Innere unserer Wohnungen, betrachten wir die verschiedenen Möbelstücke und gar bald werden wir feststellen müssen, das es gar sehr am erneuerungsbedürftigen Anstrich fehlt. Und ist es nicht so, daß erst die sach= und fachkundige Hand des Malers mit seiner Farbe und seinem handwerklich erlerntem Können das Haus und dem Heim die rechte Behaglichkeit wiedergibt? Ist es nicht so, daß der neue Anstrich des Hauses, der Türen und Fenster, der Fußböden, Wände und Decken, der Möbel in Küche und Zimmer, all' diese Sachwerte, sei es vor den witterungsschädlichen Einflüssen und allzu frühem Verfall zu schützen vermag? Es gibt da wahrlich eine Unmenge von Gelegenheiten, wo der Maler eingreifen könnte und auch eingreifen muß, wenn die vorhandenen Schäden nicht noch größer werden sollen. Man hat vielfach darauf hingewiesen, daß eine regsame Bautätigkeit schon genüge, um dem Malerhandwerk die beste Arbeitsmöglichkeit und auch einen auskömmlichen Verdienst zu sichern. Das trifft nach Verlautbarungen aus Fachkreisen heute nur bedingt zu. In diesem Zusammenhange wird es gewiß interessieren, zu erfahren, daß rühe nenhange wird es gewiß gferelsiefeg, zu erst die fruheren hochwertigen.bentrleistungen,### u. a. die früher seyr beliebten Holzimitationen an Turen und Lamperien, sowie das Marmorieren von Sockeln in Treppenhäusern, da nicht mehr zeitgemäß, fast vollständig verschwunden ist. Somit ist die dekorative Malerei, ein besonderes Gebiet für den tüchtigen Maler verdrängt worden. Ebensowenig finden heute Aufträge finden beim Vorhandensein von Staud eine besondere Förderung. In der Folge stellt sich dann jener bekannte unangenehme Geruch in der Wohnung ein, der den Aufenthalt im Zimmer von vornherein unbehaglich macht. Daß besonders schädlich Decken wirken, von denen die frühere Anstrichfarbe zum Teil sich losgelöst oder gar in Blättern herabhängt, bedarf wohl keiner Frage, wie denn auch in der Folgezeit der Aufenthalt in derartigen Räumen für besonders empfindliche Personen gesundheitlich sehr nachteilig wirken kann. Hier und in allen solchen ähnlichen Fällen bedarf es der gründlichen Instandsetzung durch den Malermeister, und ein nachhaltiger Nutzen kann nur dann geschaffen werden, wenn solche anfallenden Arbeiten mit Sachkenntnis und Gewissenhaftigkeit ausgeführt werden. Was hier von den Wohnungen gesagt ist, gilt im gleichen Maße von dem notwendigen Anstrich der Häuserfronten und Giebel. Ueberall dort wo der Anstrich fehlt, der Putz abgebröckelt ist, wird es notwendig sein, in erster Linie den Malermeister zu Rate zu ziehen. Denn werkgerechte Qualitätsarbeit kann nur der Fachmann leisten, der seiner Kundschaft gleichzeitig mit Rat und Auskunft zur Seite stehen kann. Wenn weiter in diesem Zusammenhange auf die ausschließliche Inanspruchnahme des Malergewerbes bei allen anfallenden Anstreicherarbeiten hingewiesen wird, so geschieht das im Hinblick auf die sehr berechtigten Klagen des Handwerks über die Schwarzarbeit. Die wertvollen wirtschaftlichen, kulturellen und nationalen Funktionen des Handwerks im Dienste der Allgemeinheit zu stützen und zu fördern, dafür bietet sich wahrlich in heutiger Zeit Gelegenheit. Halten wir nur Rückschau in unserer Behausung und denken wir allezeit daran: Vergessen wir den Maler nicht! Franz Grosche, Bochum. Alfr.Hilbert Malermeister Vldumestraße 12 Tel. 61426 Karl Klein Malermeister Franzstr. 14 Tel. 62875 A. Köllermann Malermeister Geschäftsgründung 1927 Bechum, Bergstraße 52, Tel. 64074 Heinrich Ricken Malermeister Im Gerstkamg 11 Tel. 890 82 Gerhard Mohr Malermeister Bllewstraße 27 Tel. 62992 „" PeDe bochum runfenn:sFernsprecher 68900 Heinr. Schmidt Malermeister Hattinger Straße 71 Tel. 69771 CARL VOLLE MALERGESCHAFT BISMARCKSTR. 18/ FERNRUF 67403 A. WILKEN Malerwerkstätten Hibelungenstr. 17 Tel. 68301 Malermeister Mühlenweg 6 Heinrich Wilken Malerei Anstrich Verglasung Wiemelhauser Str. 121 Rut 82668 Personal=Nach hostschaffner Joseph Vr # hauptpostamt sein 40j ##en mannigfache Ehrur ###ahnassistent Heinrich #uuptbahnhof, wurde Zum technischen Ob#tikant Streuer in ##aroline Petros ##gestern ihr 70. Lebens uurd Schnatenbere ##nission der Handwerke #elenprüfung als Büre Lustige Bühnen-Rnekdote Ein hochbegabter Dramaturg. Lautenburg trug sich eines Tages mit nung, der Kaiser würde seine Bühne, das theater, besuchen; nach dem strategischen### „Bereit sein ist alles“, setzte er mit seinem Ti# gen eine Hauptprobe an, wie er, der Haust### Theatergewaltige, seine Majestät etwa begrüßenIn Frack und Zylinder stand Lautenburg### im Vestibül seines Theaters, als verabredun# der in höfischen Dingen gewandtere Paul Bloc## Droschke zweiter Güte vorfuhr. Ein Theaterd### ihm aus dem Wagen. Stumm vor Befangent## neigte sich Lautenburg zweimal. Block(sich umsehend):„Nun, mein lieber burg, Sie scheinen ja da ein hübsches haben?“. Lautenburg:„Ich habe deren zwei, Euer Block:„Ich verfolge Ihr Repertoire mi Interesse. Ihre literarische Auswahl ist ganzszeichnet:.„ Lautenvurg:„Zuviel Ehre, Majestät. müht sich.“ „Block(leutselig):„Wie mir berichtet wit Sie allerdings einen vorzüglichen, hochbegan# maturgen haben, einen Paul Block.“ Lautenburg:„Ein recht fähiger, aber nech Nerich: Block:„Den würde ich mir an Ihrer### halten, dem müssen Sie unbedingt eine höh## zahlen!“ Lautenburg(aus der Rolle fallend):„Ne. geht das nicht! Das sagt kein Kaiser!“ Theater=Kinder. Der Komponist H. schickte seinen fünfzehn Sohn in die Oper; man gab„Lohengrin“. Zun wird der Junge gefragt, wie es ihm gefallen## denkt nach und sagt dann:„Manches hat mir ches gar nicht gefallen.“ „Und was mein Sohn, hat dir gar nicht „Zum Beispiel nicht gefallen hat mir die ** Zu der Premiere von„Hannele“ Hauptmanns damals zehnjähriger Sohn mit Nach der Vorstellung fragte man den Jungen,# ihm gefallen habe. Er zog strahlend ein Stück Schokolade Tasche:„Nicht einmal angebissen!“ Buchführung. Der trinkfeste und pumpfrohe Hofschau# noch ganz im Banne Falstaffs, den er an die# spielte, schickte in einer Pause den Theaterdies der gegenüberliegenden Weinkneipe mit dem „Man bringe mir eine Flasche Sekt!".. Mit leeren Händen kam der Bote zurück##n nur die Antwort:„Herr Lutter läßt sagen, nichts mehr aufschreiben will.“ „Gut“, meinte.,„dann soll er's im halten.“ Künstler und Kinder Die große Schauspielerin Marie—1g, einiger Zeit gestorben— wohnte dem### Nichte bei. Als das junge Persönchen das Ln# trat, flüsterte die Tragödin ihrem Nachbar,## Familie gut bekannt war, ins Ohr: entzückend aus mit ihren zwanzig Jahren! Der Freund des Hauses konnte sich nicht“ zu erwidern:„Sie sieht wirklich glängen', Gnädigste, wir wissen doch beide, daß die undzwanzig Jahre alt ist!“ Worauf die B. aus tiefster Seele:„„0 man garnicht früh genug anfangen: S Sause süälische Missi Peitfälische Missionskon ##Landertagung stattf Lagungsort gewähl und 24. April; sie ##endmissionsabend, in #ea und Südwest=Afrike ##ender Weise überd ##e ihrer Arbeit sprach kteitstagung eröffnete Eralischen Provinzialkir peirich(Münster), von dem Vorsitzend Erirenz. D. Simon wechen der Verbundenl Arbeit begrüßt wurde ##von der Brüdergemei Vortrage„Die Missic sichie der 200jährigen 2 fende“ in die Zinzend #nission ein. Der zwi Rastor Drießler(2 Rassenfrage der füde Lichte der #esonders brennen! bung der Rassen ung der Rassen, Vi #tleßlich ein fri, mu diesem letzten ###. Beide Rassen m #en der Zukunft A ##ter Anwalt der müsse beide Ras echuld stellen, so auch ihre Verp der anderen werd Erziehungs= und Konferenz war ##rägerin der Aer ##elle berufen ist. die Aufgabe und ##een, indem er be F und Lehrarbeit #s ausging, die M vertvolles Missions ##icht verzichten de gegenwärtig ####der Versammli ### sionsdirektor hema: Jak. Wurmn Sebe W bre u dem handwe.: Fast Pfarege Im Dezember rück zukehren. rung das## tre ch#sionn Oonmachtig ach, um dieses len Seiten# eles hatte sich dar man übera mat weilen anziellen Soig nühungen,### eantwortete die# nterschrieben, Bochumer Nachrichten Geschichtstafel mkeit folgte### fühlte sic h beim Vater in ländliche Wochen erholange es scheint, ue# ehrt sei, wie# toll und varuh e, liebevolle kommen, bester ameln.“### koch am gleic## uni in Neui## r einen wund## ie diesen Liet# z. Alles schi ikt Luise am hohem Fiede#ssich ein, Br### igst aus Berlu## ehr bringen. Söhnen an in irbtsie er Familie. 2 nze Land mit ns Hoffnung# var der Schm## lk weinte mit ih hung nicht meh eges vorangetra# erland zu kämp# fzurufen. Sie Anekdote Dramaturg. 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Mit seinem Freunde Justinus Kerner ##eer der schwäbischen Dichterschule an, bis der siche Quell 1820 versiegte und er sich nur noch Euchaftlich und polttisch betätigte. In den ##mbergischen„Verfassungskämpfen, zu deren Ab/819 sein Trama„Ernst Herzog von Schwaben“ kesworstellung gegeben wurde, spielte er ebenso volle, wie 1848/49 in der Frankfurter NationalEammlung. Obwohl ihm als Epiter Schillers kugs und als Luriker Goethes Anmut fehlen, haben wenige deutsche Dichter seine Volkstümlichkeit 1. ne der Industrielle Alfred Krupp in Essen Een, der die von seinem Vater begründete, noch * Gußstablfabrik seit 1848 mit boher Führerzur größten Geschützfabrik der Welt entbite, in der bei seinem Tode 1887 schon 21.000 #ichm beschäftigt wurden. paprisch: General der Insanterie Ludwig Frhr. □. Tann=Ratsamhausen zu Meran gestorben oren 1815). norwegische Dichter Biörnstierne Björnsen in gestorben(geboren 1832). e der im Weltkrieg unbesiegte große Heerführer #nalfeldmarschall v. Hindenburg von einer #nalen Mehrheit zum Reichspräsidenten gewählt. 1es 6 Personal=Nachrichten #ostschaffner Joseph Vortmann beging gehauptpostamt sein 40jähriges Dienstjubiläum. ##en mannigfache Ehrungen zuteil. bahnassistent Heinrich Brinkmann, in hauptbahnhof wurde zum Reichsbahnsekretär Zum technischen Obersekretär wurden technltikant Streuer in Bochum=Hauptbahnhof ##aroline Petroschky, Moltkemarkt 36, ##estern ihr 70. Lebensjahr. ard Schnatenberg bestand vor der Prümission der Handwerkskammer zu Dortmund Sellenprüfung als Büromaschinenmechaniker. #sch-Westfälische Städte in Zahlen Jannar 1933 Dortmund=Eving, ist auf Sonntag, 7. Mai, festgesetzt worden.— Am nächsten Sonntag abend findet in der Propsteikirche der diesmonatliche religiös=wissenschaftliche Konferenzvortrag eines Düsseldorfer Jesuizenpaters statt.— Am morgigen Donnerstag wird das Fest des Heiligen Canisius begangen. Er ist der besondere Schutzpatron der Katholischen Schulorganisation Deutschlands.— Am nächsten Sonntag abend 8 Uhr findet im Saalbau des Jugendheims in Hamme eine Kundgebung der Katholiken der Herz=Jesu=, Dreifaltigkeitsund St.=Anna=Gemeinde statt, auf der Geistlicher Rat Bigenwald(.=Gladbach) über das Thema spricht: Die katholischen Kräfte in der Wandlung der Gegenwart.— Zum Besten des Jungmännerhilfswerkes der Antoniuspfarrei fand im Antoniussaal eine Verlosung statt. Neben den Jungmännern hatten sich auch Mitglieder des Elisabethvereins in den Dienst der Sache gestellt, die schöne Handarbeiten beisteuerten. Zahlreiche Gaben wurden von Pfarrangehörigen gestiftet. Es wurde ein schönes Sümmchen dem genannten Zweck überwiesen.— Für die Anfang Mai sich an der Pilgerfahrt nach Lourdes beteiligenden Bochumer Wallfahrer findet am Freitag, abends.15 Uhr, der Kapelle des Gesellenhauses eine Andacht statt. et eine Versammlung statt, in der die ingen getroffen werden.— Die 41 Vinzenzvereins von GroßAnschließend finde letzten Vorbereitt Konferenzen des Bochum halten am nächsten Sonntag in der Bürgergesellschaft ihre gemeinsame Generalversammlung mit Vortrag ab. Morgens ist in den einzelnen Pfarrkirchen Gemeinschaftskommunion der örtlichen Konferenzen.— Am Weißen Sonntag wurden in den Pfarrkirchen des Dekanates Bochum insgesamt 1271 Knaben und 1277 Mädchen zum ersten Male zum Gnadentische geführt. Diebsgut gefunden. Vor einigen Tagen wurden anläßlich einer Revision der Herberge zur Heimat unter einer Bank versteckt eine alte schwarze Aktentasche, eine Breccheshose— Pfeffer und Salz—. eine alte braungestreifte Weste, ein weißes, getragenes Oberhemd und zwei Normalhemden gefunden, die zweifellos aus einem Diebstahl herrühren.— Des weiteren wurde eine goldene Damenarmbanduhr, 18karätig, sichergestellt.— Von der Kriminalpolizei in Bochum wurden ein Stück geräucherter Speck, eine Schachtel Pralinen„Frankonia" und drei Tafeln Schokolade„Venetia“ sichergestellt. Auskunft gibt die Kriminalpolizei in Bochum, Uhlandstraße 35. 70 bis 80 Eier gestohlen: neun Küken getötet. In der Nacht zum 24. April brachen Diebe in eine Hühnerfarm an der Lohstraße ein und entwendeten 70 bis 80 Eier. Ferner wurden von den Tätern neun Küken getötet. Die Malschafrn 7417i..... „ Gemeldete 2 953 58 M unss 407 99734 148 a 111 618 13437 787 W179 476 1 13380 465 1139 586 W 4 790 136 205 320 7 113 34 104 9 730 132 665 122 4011 66 654 189 412 176 771 19 118 18 137] 1 1250 44 43 1821 236. 1411 1946 1614 3750 437 723 961 1. 413+ 39¼ 979 2012/+149 2070— 1710— 3420 4 512/— 738.— 289 32+ 40+145+ 357+263 1. 128— 66 330+ 75— 15/— Der Schützenhofsaal widerhallte gestern abend vom Marschschritt der Maischützen, von Trommelwirbel und Pfeifenklang— die Junggesellen hatten ihren Exerzierabend! Zuerst wurde in Gruppen marschiert, Griffe wurden gekloppt, Schwenkungen ausgeführt. Es wurde mit Lust und Liebe geübt, die Kommandos wurden mit Schneid befolgt. Und es klappte immer besser! Als dann gegen 10 Uhr Offiziere und Schützen des BürgerSchützenvereins kamen, da bot sich ihnen ein jedes Schützen Herz erfreuendes Bild, Zeuguis ablegend davon, daß der Geist der Väter in der Jugend lebendig bleibt. Junggesellenhauptmann Prinzenberg konnte über 200 Maischützen mustern; noch gestern abend meldeten sich rund 80 Bochumer Jungens, die am Maiabndfest teilhaben wollen. Nachdem die Kompagnie angetreten war, hielt Junggesellenhauptmann Prinzenberg eine Ansprache, in der er betonte, daß das 545. Maiabendfest wieder unter der alten Fahne Schwarz=Weiß=Rot gefeiert werde. Er ermahnte zu festem Zusammenhalt und zur Anhänglichkeit an das altherkömmliche Fest, an Vaterstadt und Vaterland. Dem anwesenden Königspaar und dem Offizierkorps des Bürger=Schützenvereins dankte er für die Förderung der guten Sache. Dann wurden eine Anzahl Beförderungen bekanntgegeben. Stadtrat Stumpf begrüßte ols Vorsitzender des Bürger=Schützenvereins die Maischützen, die unter der blauweißen Fahne sich als Brüder und Söhne der Stadt Bochum fühlten. Gerade in diesem Jahre sollte das Maiabendfest mit besonderer Begeisterung begangen werden. Die markige Ansprache gipfelte in einem dreifachen„Blauweiß“ auf das deutiche Vaterland, worauf das Deutschlandlied erbrauste. Nun begann das Kompagnie=Exerzieren— wie da die Beine beim Parademarsch vor dem Königspaar und dem Schützenvorstand geworfen wurden! Es„klappte", auch kritische Augen hatten nichts mehr auszusetzen. Ein gemütliches Beisammensein, bei dem noch manches schöne Wort, manch altes und neues Lied gesungen wurde, war Labsal nach den Strapazen. Der Abend gab die Gewißheit, daß am Freitag abend und am Samstag die Maischützen alle Ehre einlegen werden. Das Maiabenddenkmal ist inzwischen aus dem Stadtpark entfernt und wieder in Harpen aufgestellt worden. Dort hat es auf einem würdig hergerichteten Platz im Bockholt seinen dauernden Stand erhalten. 4 366/318252 66 99328 49 94333 13.532618 479/648776 324 334508 317 472/43 110 411249 349 748632 57.133597 14,133536 Ven Sidotenlen er Sele:„“ ingen... Wurmn Malermeister eben r handr: Fact sälische Missionskonferenz Peitsälische Missionskonferenz, die seit zwei Landertagung stattfindet, hatte dieses Jahr Lagungsort gewählt. Die Tagung„fand K und 24. April; sie wurde eingeleitet durch ##dmissionsabend, in dem zwei Missionare Da und Südwest=Afrika) in anschaulicher, aber ##ender Weise über die Schwierigkeiten und ##eihrer Arbeit sprachen. steitstagung eröffnete am 24. April der FühEnalischen Provinzialkirche, GeneralsuperintenPeirich(Münster), dessen Anwesenheit und von dem Vorsitzenden der Westfälischen #rierenz, D. Simon(Bethel), freudig als #chen der Verbundenheit missionarischer und #Arbeit begrüßt wurde. Pfarrer Liz. Karl ###n der Brüdergemeinde in Herrnhut führte ##Vortrage„Die Missionsprobleme der Gegen##tie der 200jährigen Missionserfahrungen der ##nde“ in die Zinzendorfschen Gedanken über ension ein. Der zweite Vortrag(Missions= Rastor Drießler(Barmen) brachte in seiRassenfrage der füdafrikanischen Bölker im Lichte der Mission“. ###sonders brennendes Problem zur Sprache. ##ung der Rassenfrage gebe es drei Wege: der Rassen, Vernichtung der schwächeren schließlich ein friedliches Nebeneinander der z. gesemletzten Wege liege das Arbeitsfeld m. deioe Rassen müßten gesondert, aber doch ##an der Zukunft Afrikas bauen. Die Mission #der Anwalt der schwächeren Rasse zu sein. Fse beide Rassen unter das Kreuz und gechuld stellen, so, daß beiden Rassen ihre er auch ihre Verpflichtungen gegenuber dem der anderen werden. Zu einer den Erziehungs= und den Schulfragen Ronferenz war die Lehrerschaft eingeladen, #itagerin der Aeußeren Mission an hervor##elle berufen ist. Pastor Hannig(Essen) # de Aufgabe und Not der Schule in den #ien, indem er von dem Wert dieser Schul-, und Lehrarbeit für die Verbreitung des ausging, die Missionsschule als ein wichEistolles Missionsmittel bezeichnete, auf das ##cht verzichten darf und kann und dann die #. zegenwärtig drohenden Gefahren auf###der Versammlung für die Synodalvertre###sionsdirektor D. Warneck(Barmen) der Heimatkirche in den Kampfen der Gegenwart zu sagen?“ e es ja im Grunde mit denselben Gegnern Bgezogen Sehr anschaulich wurde die wie es#um animistischen Heidentum und um zi9 bei dem modernen Heidentum in * mächts gleichen Auswirkungen geradezu neu die handelt. Der Glaube der Kirche unden an den Erfahrungen der Je zen den Leidenswegen und der Armut # p u r d n o c h n i e z u m S c h a d e n, s o n d e r n s t e t s In könne gerade jetzt die Kirche viel ###g statt Zohanniskirche fand eine FrauenWLieß; zie unter der Leitung von Frau ag bie: Darkort(Hagen=Hasve), stand. Drer.igPrau Missionsdirektor Warneck, ##an den Arung in ergreifenden Bildern aus Bferenz scuen in Sumatra erzählte. Die Dachtnistirch mit einer großen Versammlung D. Südwest 31, Witten, wo Missionar Pönbehandest frita:„Die Glaubensfrage in sen Pfarrgemeinden. Die feierliche B##es., neuen Bochumer n1 perers, bisher Pfarrer in Stadttell Gertbe Freiwillige Feuerwehr Bochum=Gerthe. In der gut besuchten Monatsversammlung bei Hanholz meldeten sich drei Mitglieder zur Neuaufnahme, die zu der üblichen Probezeit zugelassen wurden. Es folgte die Festsetzung des Uebungsplanes für 1933, wonach die erste Uebung am 6. Mai abgehalten wird. Freie Bäcker= und Konditoren=Innung Bochum=Gerthe und Harpen. Am vergangenen Montag fand im Lokale Hanholz eine außerordentliche Generalversammlung statt. Der Gesamtvorstand legte sein Amt zwecks Gleichschaltung freiwillig nieder. Dann sprach Schramm (Altenbochum) in längeren Ausführungen. Da gegen die bisherige Tätigkeit des Vorstandes nichts einzuwenden war, wurde Wiederwahl vorgeschlagen, die dann auch erfolgte. Hiernach setzt sich der Vorstand wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender Obermeister Röhken(Harpen), 2. Wehmeier(Harpen); 1. Schriftführer Voß (Gerthe); 1. Kassierer Strotkötter(Gerthe). Brieftaubenreisevereinigung Bochum=Gerthe und Umgegend. Am vergangenen Sonntag veranstaltete die Reisevereinigung ihre zweite Vortour nach Ahsen über 51 Kilometer, zu der 1500 Tiere geschickt wurden. Die erste Preistour findet am Sonntag, 30. April, ab Stadthagen(158 Kilometer) statt. Schwerer Sturz bei der Hausreparatur. An dem Hause des Invaliden Martin., Gerther Straße, waren infolge Verwitterung größere Hausreparaturen notwendig geworden, die der Schwiegersohn des Hausbesitzers, Paul., vornahm. Im Begriffe, einen Eisenhalter, woran die Leiter befestigt werden sollte, vom Anbaudach aus anzubringen, brach plötzlich eine Holzplanke des Gerüstes, wobei der Bedauernswerte rücklings abstürzte. Er trug schwere Verletzungen davon, die seine Ueberführung ins Krankenhaus notwendig machten. Stadtteil Hiltrop Hohes Alter. Witwe Luise Frohnert. geb. Keiluweit, Hiltroper Landwehr 159, begeht am 26. April ihren 79. Geburtstag in voller Frische und Gesundheit. utel Amgestaltung der Stadtverwaltung Dortmund, 25. April. Der Dezernatverteilungsplan für die Stadt Dortmund, der für die Zukunft anstatt elf nur noch sechs besoldete Magistratsmitglieder vorsieht, ist in seinen Grundzügen jetzt fertiggestellt. Der Posten des Oberbürgermeisters ist hierin eingeschlossen. Der Oberbürgermeister wird nicht nur Repräsentant der Verwaltung sein, sondern auch Dezernent für eine Anzahl Aemter wie Personalamt, Statistisches Amt, Hailptamt, Verkehrs= und Wirtschaftsamt und Arbeiterlohnamt. Es wird besonderen Wert darauf gelegt, daß der Oberbürgermeister als Chef der Verwaltung auch die Personalpolitik der Verwaltung bestimmt. Wichtig bei der Neueinteilung ist die Tatsache, daß der 2. Burgermeister ehrenamtlich tätig sein wird, wie auch die übrigen sämtlichen kommissarisch eingesetzten unbesoldeten Stadträte für die fernere Zeit nur ehrenamtliche Mitarbeiter sein werden. Es sind elf neue Dezernate geschaffen worden, die von ehrenamtlich tätigen Stadträten verwaltet werden. * Wieder zwei Brandstiftungen aufgeklärt Iserlohn, 25. April. Die Besitzung des in der Gemeinde Küntrop im Hönnetal wohnenden Landwirts Anton W. wurde am 20. November das Opfer eines Großfeuers. Die polizeilichen Ermittlungen haben nunmehr zur Festnahme der Ehefrau W. geführt, die das Feuer infolge Verschuldung des Besitzes angelegt hatte, um durch die Feuerversicherung Gelder zu erhalten. Bei der Brandschadenaufstellung hatte sie außerdem auch nicht Verbranntes als vernichtet angegeben.— Zu gleicher Zeit befaßten sich die Beamten mit einer weiteren vorsätzlichen Brandstiftung auf dem Hose des Landwirts Sch. in Küntrop. Es hat sich hier herausgestellt, daß der Knecht Paul W. der Täter ist. W. gehört der KPD. an und konnte nicht, so gibt er wenigstens an, ansehen, daß sein Arbeitgeber national eingestellt war. Aus diesem Grunde habe er auf Rache gesonnen. Frau Anton W. und dieser Knecht Paul W. wurden beide dem Amtsgericht in Iserlohn zugeführt, das sogleich Haftbefehl erlassen hat. Mit dem Lieferauto in den Graben. Als gestern vormittag der Lieferautofahrer der Firma K. aus Bochum die obere Wiescherstraße befuhr, trat plötzlich am Differentialgetriebe eine Störung durch eine gebrochene Schraube ein, wodurch das Fahrzeug in den Straßengraben geriet. Während der Beifahrer rechtzeitig abspringen konnte, trug der Führer K. erhebliche Kopfund Handschnittverletzungen davon, so daß er im Krankenhause Notverbände erhielt. Böser Radsturz. Als Montag mittag der Bergmann Andreas Li. aus der oberen Wiescher Straße mit seinem Fahrrad den Bahnübergang Grenzweg befuhr, wurde er plötzlich von einem scharfen Hofhund angefallen und zum Sturz gebracht. Mit einen linken Handbruch, erhebliche Kopf= und Beinschürfwunden wurde Li. durch einen Autofahrer zum Krankenhaus geschafft. Stadtteil Harpen Unerwarteter Tod. Die Ehefrau Sobolewski, 75 Jahre alt, Harpener Straße, die auf der Treppe in ihrem Hause ausrutschte, erlitt durch den Schreck einen Schlaganfall. Die hinzueilenden Nachbarn fanden sie als Leiche. Stadtteil Riemke Angefahren und arg verletzt. Beim Befahren der Zillertalstraße wurde der Arbeiter Anton T. aus der Bergstraße von einem ihn überholenden Geschäftsauto erfaßt und so verletzt, daß er dem Krankenhaus eingeliefert werden mußte. Stadtteil Hordel Hohes Altr. Ihren 70. Geburtstag feiert heute Frau Banders bei ihrem Schwiegersohn auf der Hordeler Straße in großer Frische. Erweiterungsarbeiten auf„Hannover“. Mit den Erweiterungsarbeiten an der Kohlenwäsche der Zeche „Hannover 1/2“ soll in Kürze begonnen werden. Das Glasdach der Maschinenhalle wurde umgelegt, damit die Maschinen besser belichtet werden. Beachtliche Worte Essen, 25. April. Oberbürgermeister Dr. Reismann=Grone erläßt an die Essener Bürgerschaft folgende Bekanntmachung:„Die nationale Erhebung ist eine Erhebung der Herzen. Der Kampf um die Geltung in der Welt und um die Besserung unserer Wirtschaft steht noch vor uns. Tausende von Bürgern aber glauben, daß eine neue goldene Zeit schon da sei und bestürmen mich mit Bittgesuche auf Hilfe, Unterstützung und Anstellung. Ich muß ihnen hiermit öffentlich antworten, daß die Stadtverwaltung finanziell kämpft, um ihre notwendigsten Aufgaben zu erfüllen. Darüber hinaus vermag ich nicht zu helfen. Kämpfen wir alle weiter für eine bessere Zeit!" Dieser Aufruf von Reismann=Grone wird sicher die gleiche Beachtung finden wie das Wort, das er nach seiner Ernennung zum kommissarischen Oberbürgermeister am 7. April sprach, daß er nämlich die Beamten nur nach ihren Leistungen beurteilen werde und daß sein Amtszimmer kein Briefkasten für Denunzationen sei. Nun müssen die Genossen bluten Essen, 25. April. Wie feststeht, werden von den Mitgliedern des in Konkurs gegangenen Essener Beamtenkonsumvereins e. G. m. b. H. insgesamt 160 Mark eingezogen. Bisher war es noch nicht möglich, den umfangreichen Grundbesitz der Genossenschaft in der Hohenburgstraße und in Bergerhausen einigermaßen nutzbringend zu veräußern. Diese Angelegenheit ist aber für die Genossen praktisch ohne Bedeutung, da die Ueberschuldung des Unternehmens zu groß ist. Hitlerjugend und Schlageter=Feier Düsseldorf, 25. April. Am 27. und 28. Mai findet in Düsseldorf anläßlich der Schlageter=Feier auch ein Treffen der Hitler=Jugend statt, an dem etwa 40 000 Hitler=Jungen teilnehmen werden. Verband der rheinisch-westfälischen presse Köln, 25. April. Vom Verband der rheinisch=westfälischen Presse geht uns folgende Mitteilung zu: Um auch im Verband der rheinisch=westfälischen Presse die Gleichschaltung mit der Regierung vorzunehmen, die diese durch das Ministerium für Volksaufklärung und Propaganda für notwendig erklärt hat, hat der Verbandsvorsitzende, Redakteur Horndasch(Köln), den Rücktritt des Gesamtvorstandes erklärt und den Chefredakteur Graf von Schwerin(Essen), gebeten, den Vorsitz bis zur Hauptversammlung in Essen am 7. Mai zu ubernehmen. Graf von Schwerin hat sich dazu bereit erklärt mit der gleichzeitigen Feststellung, daß nach seiner Kenntnis der Dinge nicht ein Schatten auf die bisherige Leitung des Verbandes falle, daß aber auch er glaube, eine durch einen Personenwechsel zum Ausdruck kommende Neuorientierung im Sinne der Regierung werde der standespolitischen Arbeit der rheinisch=westfälischen Redakteure nützlich sein. Graf von Schwerin hat gleichzeitig den bisherigen Vorstand einschließlich des bisherigen Verbandsvorsitzenden Horndasch gebeten, ihm bei der Führung der Geschäfte bis zur endgultigen Neuregelung in der bisherigen erprobten Weise zur Seite zu stehen. 700 Jahre Emmerich Die letzte deutsche Rhein=Stadt vor der holländischen Grenze Emmerich, 25. April. Emmerich am Rhein, die letzte deutsche Stadt an den Ufern des herrlichen, hier 400 Meter breiten Stromes vor seinem Uebertritt auf holländisches Gebiet, feiert vom 21. bis 28. Mai ihr 700 jähriges Bestehen als Reichsstadt. Wechselvoll ist ihre Geschichte, die natürlich weit mehr als 700 Jahre zählt. Schon 697 wird der Ort zum erstenmal in einem Bericht über die Begegnung der Bischöfe Suitbert und Willibrord erwähnt. Im Jahre 700 weihte Bischof Willibrord hier eine Kirche und setzte einen Propst ein. Bis 1233 wurde der jeweilige Propst als der„oberste und rechte Herr des Ortes“ angesehen. Dann übernahm der mächtige Graf von Geldern und Zütphen die Schutzherrschaft der jungen Reichsstadt. 1402 kam die Stadt an die Herzöge von Cleve, 1609 zusammen mit dem Herzogtum Cleve an Brandenburg. 1614 besetzten die Holländer Emmerich mit Genehmigung des Kurfürsten und blieben bis 1672, als Ludwig XIV. die Stadt einnahm. Emmerich besitzt eine große Zahlinteressanter Sehenswürdigkeiten. 91 Meter hoch reckt sich der Turm der 1483 vollendeten St. Aldegundiskirche mit seinem schönen Glockenspiel über dem Giebelgewirr empor. Unmittelbar am Rheinufer steht die Martinikirche, die schon 1145 erwähnt wird. Das Chorgestühl von 1486 gilt als eins der schönsten am Niederrhein. Der Kirchenschatz bewahrt als besonders wertvolles Kleinod die sogenannte Willibrordi=Arche, ein yervorragendes Werk der Goldschmiedekunst aus dem frühen Mittelalter. Unter den alten Bürgerhäusern ragen der„Hof von Holland“(1650), die„Baronie" und das„Haus Wylich“ hervor, wo 1652 der Große Kurfürst mit seiner Gemahlin Luise Henriette wohnte. Bürgermeister Schneider verhaftet. Bürgermeister Schneider vom Amte Menden wurde an den Östertagen in Rüthen, wo er die Feiertage verbringen wollte, verhaftet und in das Gerichtsgefängnis nach Iserlohn eingeliefert. Nach der bisherigen Prüfung der Akten sollen gegen Bürgermeister Schneider schwerwiegende Vorwürfe, zum Teil sogar krimineller Natur, erhoben werden. Staatskommissar bei der Allgemeinen Ortskrankenlasse Düsseldorf. Bei der Allgemeinen Ortskrankenkasse Düsseldorf wurde das Mitglied der NSDAP. Friedrich Schulze zum Staatskommissar ernannt. Der Verwaltungsdirektor Fuelbier sowie der gesamte Vorstand wurden abgesetzt. Gartendirektor verhaftet. In Mülheim an der Ruhr wurde der Gartendirektor Keßler auf Veranlassung des Polizeipräsidenten in Schutzhaft genommen. Es soll der dringende Verdacht bestehen, daß er mit städtischen Einrichtungen so verfahren hat, daß er versönlicher Nutznießer war. Eine wichtige Sonderschau der Landwirtschaftlichen Provinzial=Ausstellung Essen 1933. Die Landwirtschaftliche Ausstellung soll als Spiegel ihrer Zeit richtunggebend sein für die Lösung solcher nationaler Fragen, die heute bevölkerungs= und arbeitspolitisch im Vordergrund des Interesses stehen. Die Bedeutung der Sonderschau der Grünlandabteilung des Landwirtschaftlichen Vereins für Rheinpreußen mag daraus zu ersehen sein, daß in der Rheinprovinz allein durch die Fertigstellung der Meliorationen 20—30000 neue Bauernexistenzen geschaffen werden können, wobei die Meliorationsarbeiten tausenden von Menschen auf Jahrzehnte Arbeit geben. Den Freund erschossen. Zwei 18jährige Schüler aus Dortmund hantierten Sonntag abend auf einem Balkon ihres Wohnhauses mit einer 7,65=MillimeterPistole. Plötzlich löste sich ein Schuß, der einen von den Schülern in den Leib traf. Bereits auf dem Wege zum Krankenhaus starb der Schwerverletzte. Drei Jahre Zuchthaus wegen Totschlagsversuchs am Vater 8 Münster, 25. April. Eine aus der Arbeitslosigkeit geborene Tragödie rollte sich vor den Geschworenen in Münster ab, die den 1903 in Dülmen geborenen, jetzt in Holtwick bei Haltern wohnenden Schweißer Anton Schulte wegen versuchten Vatermordes zu richten und zu verurteilen hatten. Während er bei der Vernehmung zugab, daß er den Vater habe töten wollen, erklärte der Angeklagte jetzt. diese Aussage sei ihm in den Mund gesegt worden. Der Vater meinte, daß ihn nur eine höhere Gewalt vor dem sicheren Tode bewahrt habe, da sein Sohn nach seiner Ansicht fest entschlossen gewesen sei, ihn umzubringen. Das Gericht verurteilte ihn wegen versuchten Totschlags und unbefugten Waffenbesitzes zu einer Zuchthausstrafe von drei Jahren und einem Monat, sowie zur Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 5 Jahren. Es bleibt warm Bericht der Wetterwarte Essen vom 25. April, abends Unter dem Einfluß absinkender warmer Luftmassen herrschte heute in Mitteleuropa durchweg heiteres bis wolkenloses Wetter. Infolge der Einstrahlung konnten die Temperaturen fast überall 20 Grad erreichen oder sogar überschreiten. Nur über England und Nordwestfrankreich fiel an der Warmfront des vor Irland liegenden Wirbels zeitweise Regen. Die absinkenden Luftmassen konnten in unserem Gebiet die Wolkenbi'dung noch aufhalten. Doch ist damit zu rechnen, daß die Störungsausläufer eines immer noch sehr starken Wirbels sich auch in unserem Gebiet langsam durchsetzen werden. Vorhersage für Mittwoch: Bei südlichen bis südöstlichen Winden stärkere Bewölkungsschwankungen. Temperaturen gleichbleibend. Wahrscheinliche Weiterentwicklung: Zeitweise trübe. Winde aus südwestlichen Richtungen. Vereinzelt leichte Niederschläge. Dienstag, 25. April Barometer 34 Uhr: 85/8 Thermometer 34 Uhri t 158 Wetternotizen, gemessen um 8 Uhr vormittags Ort Essen.. Kavler Asten Brocken Hamburg Berlin München Zugspitze Zeiten für Sonne und Mond am 26. April: (2 Aufg 520, Unterg. 19.46; 3 Aufg..12, Unterg. 2224 Naurr Apparale-hristh und Zubehör aller Marken. su weit #x. WPpgrale Mbinen Ram Stach Radlo-Vertrieb, Bülowstraße 61. Die heutige Nummer umfaßt 12 Seiten 99/ 40. Jahi im III. Stoch echt Porzellan, für 6 Personen, Steilig. neue Form mit Goldstreiten Kaffeeservice Kaffeesewvice echt Porzellan, eleg. Form, mit modernen eckigen Gedecken, ap. Oekoren, für 12 Pers. Sotig. 13.50, für 6 Person. 1Steilig 0 Tafelservice echt Porzell., Imperia, m. Reliefkante u. Goldrandlinie, für 6 Pers. 23t1g.14.50. für 12 Pers. 45teilig Tafelservice echt Porzellan„Sigrid“ hochelegante Form, m. Amm echt. 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