nr. 77 40. Jahrgang Donnerstag, 30. März 1933 auster Santigge 1007. 4 0 #ugspreis einschl. Botenlohn.15 Mark monatl. oder.08 Mark haldmonotl.: Tipstabholer.85 Mark oder 93 Pf:„Bochumer Illustrierte“ monatl. 30 Pf.; ##utbeilage„Hör mit mir“ monatl. 30 Pf.: Wochenschau 40 Pf.„Anzelgene #s: Für 1 Millimeter Höbe in 25 Millimeter Breite 10 Pf., im Reklameteil * Pi., Familiennachrichten und Stellengesuche bei Vorauszahlung 6 Pf., in 7 Pf.(Besondere Anzeigenpreise nach aufliegendem Tarif.) Bei angsweiser Beitreibung der Anzeigengebühren durch Klage, bei KonkursverEhren usw. wird der bewilligte Nachlaß binfällig. Für die Aufnahme von An#en an bestimmten Tagen und Plätzen, auch für durch Fernsprecher aufgeEhene und abbestellte sowie undeutlich geschriebene Aufträge wird keine Gewähr Vernommen. Schluß, der Anzeigenannahme 4 Uhr nachm. Bei durch höbere Gehlt(auch Betriebsstörung, Streik. 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Schwimmbad, hrivatpensionen., Kor uu 2 e utogeiten Neugummierung,uigage## VerrP Brargers Witener Su. 112. ger Bachum. sch-Padlio Müouin sch-Radio, Mibih fürst- Kombt! ucher ag## beiv n, i Badte Gr., e 85. Luc.ig g. i aute Warteke der Alseike. 4965 3 3. 190 selg,“husch u. Sp0gg be Pobten). Ronur. 36. dul Corten). Vollsts. Berlin, 29. März.(Eig. Drahtber.) Bevor das Reichskabinett heute nachmittag zu seiner gesetzten Sitzung zusammentrat, fand eine Ministersprechung statt, in der Reichskanzler Adolf Hitler, ### vormittags von München aus im Flugzeug wieder Berlin eingetroffen war, zu der politischen Lage ##ellung nahm. Der Kanzler betonte, daß der Braunbweiger Konflikt zur beiderseitigen Befriedi#ng endgültig beigelegt worden sei. Weiter sprach der ##nzler über die Abwehrmaßnahmen gegenüber jüdischen Greuelnachrichten in der ausländischen Presse. Diese Abwehrbewegung, die spontan aus dem olle heraus entstanden sei, sei organisiert worden, dasie nicht unerwünschte Formen erhalte. Durch die Eganisation der Abwehrmaßnahmen behalte man die Enze Aktion in der Hand und verhindere, daß Velästigungen persönlicher Art und Gealttätigkeiten vorkommen. Das Judentum im ##slande müsse erkennen, daß ein Krieg des Juentums gegen Deutschland das Judenum in Deutschland selbst mit voller schärfe treffe. Der Kanzler wies darauf hin, daß auch heute wieder eine Reihe von Nachrichten aus dem Auslande vorliegen, die den Fortgang der Hetze gegen Deutschland beweisen. so werde aus London gemeldet, daß dort immer in großer Anzahl Kraftwagen mit Plakaten umherIhren, die zum Bonkott gegen Deutschland auffordern. unterliege keinem Zweifel, daß diese Bewegung egen Deutschland organisiert sei. Aehnliche Meldungen #nen heute wieder aus Newyork. Auch dort gehe Boykotthetze gegen Deutschland weiter, vor allem der Form, daß in Massenversammlungen und durch Radio gegen amerikanische Staatsbürger deutscher Abimmung gehetzt werde. Der Reichsminister des Innern hat dem Kabinett in Rinisterbesprechung dann den Gesetzentwurf ie Gleichschaltung der Länder mit dem Reich prgelegt. Dieser Gesetzentwurf sieht eine Vereinfachung Landesgesetzgebung überhaupt vor und bestimmt im sonderen, daß die Volksvertretungen der känder mit Ausnahme des preußischen Landtages Aufgelöst und neu gebildet werden. Diese NeuAidung erfolgt nach dem Verhältnis des ErLebnisses der letzten Reichstagswahl, und ar werden die Stimmen zu Grunde gelegt, die sich On 5. März innerhalb jedes einzelnen Landes ergeben oben. Für die neu zu bildenden Landtage wird eine kandatshöchstziffer vorgesehen. Ferner sollen Ketimmungen getroffen werden, durch die dieselbe Pleichschaltung in den GemeindeselbstverwalUungskörperschaften erfolgt. Auch hier wird das #rsebnis des 5. März als Schlüssel zu Grunde gelegt, #### ebenso werden je nach der Größe der Gemeinden nich Höchstzahlen für die Mandate bestimmt. Nach dem Aussicht genommenen Verrechnungsschlüssel würde bayrische Landtag 133 Abgeordnete erhalten, der lichsische Landtag 77, Hamburg 128, Bremen 96, bi 64 usw., also im allgemeinen 20 v. H. weniger die bisherigen Abgeordnetenzahlen. Die Inkraftsetzung des Gesetzes ist für Samstag zu Pvirten. Auch die Reform des vorläufigen ReichsPirtschaftsrates wurde besprochen. Diese Frage wurde Lumn in der anschließenden Kabinettssitzung kichberaten und verabschiedet. Lediglich das Gesetz Er die Gleichschaltung wird in der Freitagsitzung des Enetts nochmals beraten und dann verabschiedet. ### die Kabinettssitzung selbst wurde folgender amtBericht herausgegeben: Die Beratungen des Reichskabinetts Das Reichskabinett beschäftigte sich in seiner heuen Sitzung mit einem Gesetzentwurf des ReichsminiEums des Innern über die Gleichschaltung der Länund Gemeinden mit dem Reich. Die Beratungen Erüter werden am Freitag fortgesetzt werden. Ferner Eichmigte das Reichskabinett die nachträgliche FeststelAns des Reichshaushaltsplanes für 1932 auf und des Ermächtigungsgesetzes sowie den Vor#0lag des Reichsfinanzministers für das erste Viertel Haushaltsjahres 1933. Die persönlichen Plsgaden bleiben hierbei die gleichen wie bis##e sachlichen haben eine Kürzung erfahren. ist wurden ferner die Garantie=ErmächUJUngen für den Außenhandel, für die Geebewegung und für Seefahrt sowie die Auf* ung des Wohnungsmangelgesetzes, das 1. April 1933 außer Kraft tritt. Gleichzeitig sis ein Gesetzentwurf über Räumungsen verabschiedet, der zugunsten der Mieter ngsmanges““, die durch die Aufhebung des Woh#chlostau z gesetzes entstehen könnten. Noch nicht ab##sten wurden die Veratungen über einen Gesetzentbetreffend Zulagen und Bergätungen nebenamtliche Tätigleit von BeBrsetzentm. Reichswirtschaftsminister vorgelegte ## wurf über die Auflssung und Neubil *3 des Reichswirtschaft ebenfalls verabschiedet. In Zukunft wird der Reichs=, wirtschaftsrat aus höchstens 60 Mitgliedern bestehen, die vom Reichspräsidenten auf Vorschlag der Reichsregierung ernannt werden.“ Ueber die Neubildung des vorläufigen Reichswolrschastsrates erfahren wir: Der jetzt aufgelöste vorläufige Reichswirtschaftsrat war im Jahre 1920 gebildet worden, muß also als überaltert angesehen werden. Der zukünftige vorläufige Reichswirtschaftsrat— denn auch jetzt haudelt es sich noch um eine vorläufige Regelung und keine Endbestimmung— wird aus höchstens 60 Mitgliedern bestehen, die auf die Dauer von vier Jahren von dem Reichspräsidenten auf Vorschlag der Reichsregierung— nicht wie bisher zum größten Teil auf Vorschlag von Berufsverbänden— bestellt werden. Vom Jahre 1934 an scheidet dann jährlich turnusmäßig je ein Viertel der Mitglieder aus und kann durch neue Mitglieder ersetzt werden. Wiederberufung ist zulässig. Die erste Reihe der ausscheidenden Mitglieder wird durch das Los bestimmt. Das neue Gesetz versucht der Wandlung der Dinge im Reich und in den Ländern Rechnung zu tragen. Die Reichsregierung wird darum bei der Auswahl der neuen Mitglieder des Reichswirtschaftsrates besondere Rücksicht auf die Gliederung des Reiches und die Länderinteressen nehmen. „Das Gesetz regelt im übrigen die Bildung von Ausschüssen in neuartiger Weise. Neben den ständigen und nichtständigen Ausschüssen, die nur aus Mitgliedern des Reichswirtschaftsrates bestehen können und außenstehende Persönlichkeiten nur als Sachverständige zuziehen dürfen, können ständige oder nichtständige Sonderausschüsse beim Reichswirtschaftsrat durch Verordnung des Reichspräsidenten oder Anordnung der Reichsregierung gebildet werden. In diese Sonderausschüsse können auch Persönlichkeiten mit vollem Stimmrecht berufen werden, die nicht Mitglieder des Reichswirtschaftsrates sind. Zusammensetzung, Aufgaben und Befugnisse dieser Sonderausschüsse werden jeweils durch den Reichspräsidenten oder die Reichsregierung bestimmt. Der Freifahrtschein, der bisher den Mitgliedern des Reichswirtschaftsrates zustand, fällt fort. An seine Stelle treten die Ersetzung der Fahrtkosten zu den jeweiligen Tagungen des Reichswirtschaftsrates sowie Tagesdiäten. Die endgültige Regelung des Reichswirtschaftsrates wird im Zuge der geplanten endgültigen Reichsreform erfolgen. Zu der Verabschiedung des Gesetzes über die Verlagernung des Relcdsaushaltes um ein Vierteljahr konnten wir in Erfahrung bringen, daß die notwendige Kürzung der sachlichen Ausgaben darauf hinausläuft, daß sie bis zu einem Fünftel des Haushalts von 1932 ausgegeben werden können, daß sie aber keinesfalls über ein Viertel des Voranschlags von 1933 hinausgehen dürfen. Die persönlichen Ausgaben sind nicht gekürzt worden. Eine Kürzung der Beamtengehälter ist also nicht in Erwägung gezogen. Das wird ausdrücklich betont. Die Ankündigung von Maßnahmen zur Vermeidung von Härten, die sich aus der Aufhebung des Wohnungsmangelgesetzes ergeben könnten, bezieht sich in erster Linie darauf, daß bei Aufhebung eines Mietsverhältnisses den Mietern eine„den Umständen nach angemessene Räumungsfrist" gewährt werden soll. Diese Räumungsfrist kann auch unter Umständen verlängert werden. Außerdem sind aber auch Schutzbestimmungen für den Vermieter vorgesehen, wenn sich aus der Verlängerung der Räumungsfrist für ihn erhebliche Belastungen ergeben. Ein teuflischer Plan: Zyankali=Anschlag auf die Basseldorsel=Cckl. Große Giftmengen beschlagnahmt Düsseldorf, 29. März. Die Düsseldorser„Volksparole“ bringt einen amtlichen, Bericht, wonach die KPD. die Absicht hatte, durch Einführen von Gist in die Gemeinschaftsküchen der NSDAP. die gesamte Düsseldorser SA. zu vergiften. Die Düsseldorfer politische Polizei erhielt Kenntnis, daß die K PD. in der nächsten Zeit einen Angriff auf die NSDAP. mit Gift und Sprengstoff plane. Das Gift sollte dazu verwandt werden, in den Küchen der NSDAP.=Formationen das Essen zu vergiften. Die Herkunft des Giftes wies nach Köln, wo es der Polizei gelang, 3,5 Kilo Zyannatrium und.125 Kilo Kupfervitriol zu erfassen. Die Hälfte dieser Giftmenge würde genügen, um ganz Düsseldorf zu vergiften. Die Giftmengen stammten von einem gewissen August Hillgraf, der als Galvaniseur bei und Röhrenwerk in Köln beschäftigt war. Düsseldorf ein möbliertes Zimmer, in wissen Zeitabständen aufsuchte. Die einem PreßHillgraf hatte das er in geDurchsuchung förderte Chemikalien, einen Schweißapparat und Aufnahmen eines Röhrenwerkes mit Galvanisieranstalt zu Tage. Auch in der Kölner Wohnung des Hillgraf wurden außer Chemikalien und Lehrbüchern noch eine Anzahl Mitgliedsbücher der KPD. und deren Unterorganisationen, die sämtlich auf den Namen H. lauteten, gefunden. Polizeilich war Hillgraf weder in Düsseldorf noch in Köln gemeldet. In der Angelegenheit wurden sechs Personen als Haupttäter und Urheber der geplanten Attentate verhaftet, die sich vor dem Reichsgericht wegen Hochverrats zu verantworten haben werden. Weiterzahlung der Zulagen in der Arbeitslosenversicherung und Krisenfürsorge Berlin, 29. März. Die Reichsregierung hat beschlossen, die wöchentlichen Zulagen, die im vergangenen Winter zur versicherungsmäßigen Arbeitslosenunterstützung und zur Gemeinde, Krisenunterstützung gewährt wurden, auch über den 1. April 1933 hinaus bis auf weiteres zu zahslen. Anschlag auf Mussolini vereitelt hatte, ein Attentat auf Beim Verhör stellte sich herB. S5 Wler chowirtschaftsrates wurde Rom, 29. März. Die Polizei verhaftete nahe des Palazzo Venezia eine verdächtige Person, die einen geladenen Revolver bei sich trug. Der Festgenommene, ein gewisser Poggio, der im Jahre 1895 in Alexandria geboren wurde, erklärte, daß er die Absicht hatte, ein Mussolini zu begehen. Be aus, daß er geistig nicht normal ist. Horst=Wessel=Lied soll nicht in Tanzlokalen gespielt werden Berlin, 29. März. Der Vorsitzende der politischen Zentralkommission der RSDAP., Rudolf Heß, teilt mit: So wenig wie das Deutschlandlied gedas Horst=Weisel= Lied, unter dessen Der Verhaftete geistig nicht normal „Klängen hunderte Kämpfer der nationalsozialistischen Bewegung zu Grabe getragen wurden, in Kabaretts, Tanzlokale usw. Es entspricht auch nicht der Würde dieser Lieder, daß sie zwischen alltäglichen Programmen in Restaurants gespielt werden. Die Parteigenossen sind verpflichtet, die Inhaber entsprechender Lokale nötigenfalls hierauf aufmerksam zu machen. Um so mehr kann dann erwartet werden, daß sämtliche Anwesenden sich von ihren Plätzen erheben, wenn die Nationalbymne oder das Lied der nationalen Revolution bei besonderem Anlaß gespielt werden. Der Vorstand des Handwerks= und Gewerbekammer= tages richtete eine Entschließung an die Reichsregierung, in der erklärt wird, daß sich die berufliche Spitzenvertretung des Handwerks der nationalen Regierung restlos zur Verfügung sellt. Der neue Weg der Justiz Aufruf des preußischen Justizministers an die beamten und=angestellten Berlin, 29. März. Wie der Amtliche Preußische Pressdienst mitteilt, hat der Kommissar des Reiches für das preußische Justizministerium, Landtagspräsident Kerrl, einen Aufruf an die Beamten und Angestellten der preußischen Justizverwaltung erlassen, in dem es u. a. heißt: „Zum ersten Male tritt mit mir an die Spitze der preußischen Justizverwaltung ein Mann, der nicht über den akademischen Teil der juristischen Fachbildung verfügt. Mich ehrt deshalb das Vertrauen meines Führers um so mehr. Mit der Justizverwaltung, der ich zwei Jahrzehnte als mittlerer Beamter angehörte, bin ich vertraut und verwachsen als Mann des schaffenden Volkes. Als Frontkämpfer und politischer Soldat der neuen Weltanschauung, die nunmehr zur Staatsauffassung werden soll, werde ich das mir entgegengebrachte Vertrauen rechtfertigen. Bei Uebernahme des Justizministeriums fand ich die Arbeit aller Rechtspflegeorgane mit einer unerträglichen Spannung und Entfremndung von Volk und Recht belastet. Falsch ist es, den Grund dieser Entfremdung nicht auch in dem Verhalten von Organen der Justiz zu sehen. Die Wiederherstellung des Vertrauens des Volkes zur Justiz wird meine vornehmste Aufgabe sein. Daneben werde ich mit allen Kräften darauf hinwirken, daß ein Recht entsteht, das den Lebensbedürfnissen und den Lebenszielen unseres Volkesentspricht, weil es aus der völkischen Blutgemeinschaft geboren ist. Hierbei mitzuarbeiten ist Ehrensache für die Beamten der Justiz wie für die freien Diener des Rechts. Sich auf diese Aufgabe vorzubereiten, muß das unverrückbare Ziel jedes deutschen Rechtsstudenten sein. Diese große und neue Aufgabe erfordert die freudige, von Herzen kommende Mitarbeit jedes einzelnen. Wer also in seinem Herzen der großen nationalen Erhebung nicht zustimmen kann, der bleibe ein ehrlicher Mann und gehe. Wer aber in seinem Aufgabenkreis verbleibt, verspricht damit treue, von Herzen kommende Mitarbeit und hat sein Bestes für das Erreichen dieser Ziele einzusetzen. Weitere personalveränderungen im preußischen Jusiizministerium Berlin, 29. März, Der Kommissar des Reiches für das preußische Justizministerium, Kerrl, hat den Kammergerichtsrat Goetsch in Berlin kommissarisch mit der Leitung der Strafrechts= und Strafvollzugsabteilung(Abteilung III) des preußischen Justizministeriums betraut. Nordhausen, 29. März. Der hiesige Rechtsanwalt Sting, Gauinspekteur der RSDAP., ist zum persönlichen Referenten des komimissarischen preußischen Justizministers mit sofortiger Wirkung ernannt worden. Ferner hat der preußische Justizminister Kerrl den Landgerichtspräsidenten Löwenheim in Königsberg, den Staatsanwalt Stenig in Berlin und den Oberstaatsanwalt in Göttingen beurlaubt. Die Durchführung der Aactiorapzionsberordung Berlin, 29. März. Zu der Verovdnung des preußischen Innenministeriums zur Behebung von Mißständen in der gemeindlichen Verwaltung, der sogenannten Antikorruptionsverordnung, sind jetzt Durchführungsbestimmungen ergangen. Darin wird festgestellt, daß der Zweck der Verordnung sei, die Sparsamkeit der Verwaltung durch eine von unsachlichen Einflüssen möglichst freie Willensbildung in den gemeindlichen Körperschaften zu fördern. Entsprechend den Bestimmungen der Antikorruptionsverordnung hat jetzt auch die Musterhaushaltssordnung für die Gemeinden und Gemeindeverbände eine Aenderung erfahren. Nach dem neuen§ 28 sind Verträge der Gemeinde oder von Unternehmungen, auf deren Führung die Gemeinde maßgebenden Einfluß besitzt, mit Mitgliedern des Gemeindevorstandes, der Vertretungskörperschaften und sonstiger Organe der mit dem Ehegatten dieser Mitglieder und mit Personen, mit denen diese Mitglieder in gerader Linie verwandt oder verschwägert oder durch Adoption verbunden oder in der Seitenlinie im zweiten oder dritten Grade verwandt oder im zweiten Grade verschwägert sind, zur Kenntnis der Vertretungskörperschaft oder eines von ihr bestimmten Ausschusses zu bringen, es sei denn daß es sich um ihrer Natur nach regelmäßig wiederkehrende Verträge nach feststehenden Tarifen handelt. Mit Beamten, Angestellten und Arbeitern der Gemeinden dürfen mit dem gleichen Vorbehalt Verträge nur mit Genehmigung des Gemeindevorstandes geschlossen werden. Die Reformmaßnahmen für die Krankenkassen Berlin, 29. März. Im Zusammenhang mit den gestern gemeldeten Maßnahmen zur Refovm des Krankenkassenwesen; wurde Ministerialdirektor z. D. Jahn zum Reichskommissar für die Allgemeinen Ortskrankenkassen Gotha, Gera, Sonneberg, Gehren(Thüringen) und Wandsbek ernannt. Zum Beauftragten des Reichsarbeitsministers zur Führung der Geschäfte des Hauptverbandes deutscher Krankenkassen wurde Syndikus Brucker ernannt.—. Präsident Roosevelt hat angeordnet, daß die Gehälter der amerikanischen Regierungsbeamten ab 1. Aprik dieses Jahres um 15 Prozent gekürzt werden. A Wegiink.,f.* gegen die Greuelhetze in vollem Gange— Die Greuelpropaganda im Ausland noch nicht eingestellt Berlin, 29. März. Mit dem Bekanntwerden des Aufrufes der Parteileitung der NSDAP. zum Abwehrkampf gegen die Greuelpropaganda setzten in sämtlichen Parteiorganisationen die Vorbereitungen zu diesem Abwehrkampf ein. In Groß=Berlin hat sich ein zentrales Aktionskomitee gebildet, um eine planmäßige Durchführung des Boykotts sicherzustellen. Es werden vor allen Dingen Adressen der jüdischen Geschäfte, jüdischen Aerzte und Rechtsanwälte gesammelt, und außerdem wird durch Fachleute festgestellt, welche Waren in den Boykott einbezogen werd.n sollen. Am kommenden Samstag wird, wie es bereits im Aufruf hieß, der Boykott schlagartig und planmäßig burchgeführt.....2. Lengr.str Co:.=.2 Auch heute sind in verschiedenen Teilen des Reiches die jüdischen Geschäfte geschlossen geblieben. In einigen oberschlesischen Städten, in denen gestern die jüdischen Geschäfte geschlossen waren, hatten diese Geschäfte heute wieder geöffnet. „Daily Herald" berichtet. Der Präsident des jüdischen Deputiertenverbandes in London, Laski, gab am Dienstag mit Bezug auf die deutschfeindliche Propaganda eine zur Mäßigung mahnende Erklärung ab. Dennoch geht auch in England, wie Reichskanzler Hitler schon im Ministerrat erwähnte, die Hetze weiter. Einige Deutsche in London ist sind sogar von Juden mißhandelt worden. Uebrigens ist festgestellt worden, daß auf Aufforderung der deut schen Kommunistischen Partei die Kommunistische Partei Großbritanniens die Juden zur Bekämpfung des Hitler=Regimes aufhetzt. „Das haotii ungerichte! Berliner Dressestimmen zur Boykottkundgebung der RSDAp. und bösen Zeiten der deutschen zur, Volksgemeinschaft Schaufenster=Einschlagen bedeutet Schädigung des deutschen Volksvermögens In den letzten Tagen kam es wiederholt zu Ausschreitungen, in deren Verlauf bei zahlreichen jüdischen Geschäften Schaufensterscheiben eingeschlagen wurden. Von besonderer Seite wird darauf gewiesen, daß bei solchen Handlungen die wirklich Geschädigten nicht die betreffenden jüdischen Firmen sind, sondern die deutschen Versicherungsgesellschaften, und daß dadurch letzten Endes deutsches Volksvermögen mutwillig vernichtet wird. Einige Berliner Blätter, vor allem die großen jüdischen, kommentieren den Boykottaufruf der NSDAP. lebhaft. Das„Berliner Tageblatt“ schreibt unter der Ueberschrift„Das habt ihr angerichtet“:„Wer noch eine Spur von nationalem Empfinden und normalem Verstand sich zu retten vermag, der möge im Aussande, dazu beitragen, wenigstens die Folgen zu mildern. Die Zeiten sind vorbei, in denen Deutschland wehrlos einer Propaganda gegenüberstand, die noch niemals verlegen war um Anlässe und die sich jetzt einen Anlaß ausgesucht hat, die angeblichen Schutzbedürftigen in Opfer der Abwehr verwandeln könnte. Gerade im Namen derjenigen Humanität, die die Auslandspropaganda sich als moralische Kost zugelegt hat, möge man nur fordern: stellt diese Lügen endlich Kundgebungen gegen die Greuelpropaganda „Geperkschaftsbund, der Angeein.“ In seiner „Berliner Frühausgabe vom 30. März bringt das Früh Tat geblatt“ folgende Notiz:„Wir bitten unsere große Leserschar im Auslande, mit allen Mitteln und auf Grund des Materials, welches der Bezug unserer Zeitung dieser Leserschar in die Hand gibt, deutschen Geschichte, haben sich verbunden gefühlt, waren ein Teil von ihr. Sie wollen es bleiben und wollen an Land und Heimat unmittelbar festhalten" Die rechtsgerichtete„Deutsche Allgemeine Zeitung", die schon mehrfach darauf hingewiesen hat, daß die Greuelpropaganda im Auslande teilweise unter der Flagge schmutziger Hande skonkurrenten geht, schreibt:„Vor allem die scharfe Erklärung der Mitglieder der Reichsregierung hat ihren Eindruck nirgends verfehlt. So kann man vielleicht hoffen, was auch dringend zu wünschen wäre, daß am Freitag abend die politische Lage, zu deren Abwehr die nationalsozialistische Parteileitung ihre Anordnung erlassen hat, sich anders darstellen wird als am Dienstag abend. Wir halten es für se bstberständlich, daß die nationalsozialistische Parteizug unserer Zeitung dieser Leserschar in die Hand gibt, der gegen Deutschland gerichteten Greuelpropaganda aufklärend entgegenzutreten und in jeder Weise die Falschmeldungen zu widerlegeg, die über stsbund der stellten sandte an seine Auslandsortsgruppen und an befreundete Auslandsorganisationen Telegramme mit dem Ersuchen, der Greuelpropaganda mit aller Kraft entgegenzutreten und alle Freunde Deutschlands zur Abwehr zu mobilisieren. Mehrere bekannte Juristen und Industrielle aus Stuttgarter jüdischen Kreisen richteten an den Großrabbiner von Frankreich telegraphisch das Ersuchen, von der beabsichtigten Protestversammlung in Paris Abstand zu nehmen, da in Deutschland Ruhe und Ordnung herrschten. Professor Mendelssohn=Bartholdy, der sich auf einer Vortragsreise in Amerika befindet, berichtete nach Hamburg, daß er in allen seinen Vorträgen den Greuelberichten entgegentrete und daß er sich mit den deutschen Konsuln in Verbindung gesetzt habe, um eine Zusammenarbeit herbeizuführen.— Die Geschäftsstelle deutscher Weinhandelsverbände richtete an alle Weinhandelsfirmen das Ersuchen, ihre ausländischen Geschäftsfreunde davon zu unterrichten, daß in Deutschland Ruhe und Ordnung herrschen. Der Deutschnationale Handlungsgehilfenverhand hat vom ersten Auftreten der Hetz= und Greuelnachrichten an durch Kabel und Luftpostverkehr seine Auslandsmitglieder und Auslandsvertretungen eingehend über die tatsächliche Lage unterrichtet. Die Hamburg= Amerika=Linie hat sich an ausländische Persönlichkeiten mit der Bitte gewandt, den Greuelnachrichten entgegenzutreten, und sich bereit erklärt, einige prominente amerikanische Bürger zu einer Informationsreise nach Deutschland einzuladen. Die Vereinigung deutscher Reisebüros hat an die ihr befreundete amerikanische Reisebürovereinigung gekabelt, daß die Greuelnachrichten auf Erfindung beruhen. Das thüringische Staatsministerium und eine Anzahl thüringischer Wirtschaftsverbände stellen in einer Erklärung fest, daß die im Auslande umlaufenden Greuelnachrichten jeder Grundlage entbehren. Die Arbeitsgemeinschaft katholischer Deutscher wendet sich in einem„Aufruf an alle Christen“ gegen die Greuellügen. Falschmeldungen zu widerlegen, die über Deutschland in Umlauf gesetzt worden sind. Unseren Berichterstattern im Ausland haben wir die Instruktionen gegeben, ihre gesamten Beziehungen im gleichen Sinne zur Aufklärung einzusetzen.“ Zeitung" sagt;„Wird, der von Zeitung“ sagt:„Wird de den Nationalsozialisten angeordnete Boykott bis zum Ende durchgeführt, so würde er den wirtschaftlichen Untergang von bunderttausenden deutschen Staatsbürgern jüdischen Glaubens ohne Unterschied von Alter und Geschlecht bedeuten. Es würde die Ausstoßung der deutschen Juden aus der Volksgemeinschaft sein. Die deutschen Juden, bewährt in Krieg und Frieden, in guten leitung und Reichsregierung vor dem tatsächlichen Beginn des Boykotts die Lage noch einmal vom Standpunkt des gesamten Interesses der deutschen Nation überprüfen wird, und bitten sie, dabei auch etwaige Rückwirkungen für zwölf Millionen Deutsche in Rechnung zu stellen, die außerhalb, der Reichsgrenzen in fremden staaten Europas leben.“ Wegen Abwehr von Greuellügen in polen bestraft Posen, 29. März Das„Posener Tageblatt“, die führende Zeitung der Deutschen in Posen, ist gestern kurz nach Erscheinen beschlagnahmt worden. Grund zu dieser Beschlagnahme bildet ein Artikel, der sich gegen die Greuelhetze der polnischen Presse wendet, die wegen der angeblichen Judenverfolgungen in Deutschland gerade in der polnischen Presse besonders umfassend ausgeübt wird. darin besteht, auf Hitler und den Reich## sidenten zu drücken, daß auf allen Gebieten den setzung von Posten der Stahlhelm ausreichend# sichtigt wird. Ich halte es für verkehrt, den## verbänden im Augenblick anzuraten, vorsichtn Neuaufnahmen zu sein. Ich werde aller aussicht nach hier in der Stadt Braunschweig nächsten Tagen eine Arbeiterkameradschaft von# Mann aus den Büssing=Werken aufziehen. Dies beiter sind bis vor wenigen Tagen Komnisten gewesen. Die Leute werden eingen und sofort wehrsportmäßig bearbeitet. Heute werden in den verschiedensten Ecken meines## verbandes die Führer befohlen, zwangsmin unter Druck der Hilfspolizei des Stah### in den verschiedenen Gegenden solche neuen O gruppen zu bilden.„„ 4 Hierzu stellt die Reichspressestelle des Stahl fest, daß es sich bei der Veröffentlichung um die zugsweise Wiedergabe aus einem längeren Bericht die politische Lage in Braunschweig handelt. Beil fassung der Wiedergabe in der„Braunschweig Landeszeitung“ ist durch Auslassung gans Absätze und einzelner Sätze der eigen## Sinn des Briefes nicht unwesentlich verändert won Für die Bundesführung lag nach der ganzen Ar## Berichts kein Anlaß vor, auf einzelne Punkte sofort zugehen oder dem Landesführer eine Antwort dara## erteilen, dies um so weniger, als, wie selbst aus da kürzten Wiedergabe des Briefes klar hervorgeht, Landesverbänden eine unzweifelhafte klare Anwe## des Bundesamtes vorlag, bei Neuaufnahmen unde## größte Vorsicht walten zu lassen, und vor allen Beitritt geschlossener Verbände, welcher Parteir sie auch angehörten, nach wie vor abzulehnen. In Oldenburg verordnete das Staatzsterium, daß Personen, die am 4. März 1933 der K PD., dem Reichsbanner, der Eisernen Front## gendeiner anderen marxistischen Organisation ang ten bis auf weiteres in nationale Wehrverbände SA., SS., Stahlhelm Kyffhäuserbund usw., un aufgenommen werden dürfen. Der thürtngische Innenminister hat ang## net, daß Personen aus der SPD. und der KP2. ihren Nebenorganisationen nicht vor Ablauf einer währungsfrist von neun Monaten us Stahlhelm ausgenommen werden dürfen. Bellage zun nzeiger u. G. Staatsk Wie wir berei ob, des Mini uvischriftleiter. Bochum ernan Oberbürgerme ##rlaubt wurde, ndeln. Velampfung von=Schinah und Schune Zentralpolizeistelle in Berlin errichtet Perlin, 29. März. Das preußische Innenministerium hat eine umfangreiche Ausführungsverordnung zur Bekämpfung unzüchtiger Schriften, Abbildungen, Darstellungen usw. herausgegeben. Einleitend wird festgestellt, daß die Bekämpfung des Schmutzes in Wort und Bild wegen der besonderen daraus erwachsenden Gefahren für die körverliche und sittliche Gesundheit unseres Volkes mit größtem Nachdruck betrieben werden müsse. Um die strafrechtliche Bekämpfung des Schmutzes wirksamer zu gestalten, sind Vorschriften und Maßnahmen zur Bekämpfung sowohl der im Inlande erschienenen und verbreiteten Schriften als auch des Handels mit unzüchtigen Schriften vom Auslande her getroffen worden. Zur Erfüllung der im internationalen Abkommen zur öffentlichen Unsittlichkeit empfohlen. Bei Beginn eines jeden Jahres soll dem Justizminister ein Bericht über dig zm Dauefe das letzten Jahres gesammelten Erfahdie im Laufe des letzten Fahres gesammelten Ersay rungen erstattet werden. Filmschaffen auf neuer Basis Reichsminister Dr. Goebbels über die zeitgemäßen Aufgaben des deutschen Films. * Berlin, 29. März. Auf einer Veranstaltung der Dachorganisation des oder Hautschlands sprach am Digustag Auf einer Veranstaltung der Dachorganisation filmschaffenden Deutschlands sprach am Dienstag der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda, Dr. Goebbels, über die zeitgemäßen Aufgaben des dauetschan Filens. Ihr Ggehhels führte st g aus: Mißverständnisse in der pfahl Verhandlungen der Reichsstellen im Gange Berlin, 29. Män Die Reichspressestelle des Stahlhelms teilt mu## den aus der Rheinpfalz einlaufenden Meld## über die Verhaftung von Stahlhel rern dortiger Ortsgruppen und anderer dem# helm angehörender Persönlichkeiten durch SA. und (Verhaftungen wurden vorgenommen in Speyer## brücken, Neustadt und Landstuhl. Die..,— stellen wir fest: Es handelt sich hierbei lediglich Unstimmigkeiten und Mißverständu### in der Besetzung der Stellen bei den Arbeits#### Verhandlungen zwischen den in Frage kommt Reichsstellen sind im Gange. Es steht zu erwarten alle diese örtlichen Schwierigkeiten in der Pfah## schen den beiden Gruppen der nationalen Fron# halb kürzester Frist auf freundschaftlichem Wege werden. Zum ersten 2 geborener Bo * Stadt Bochu * F e b r u a r 1 8 9 9 Ehre alt. Als Garde=Greng ### zog er sich #isggrhersitell versität Heidel #nanistik, Gese Verbrach er sei dierwaltung #erei, Bauan ##er sein Sti 1926 zum er bei der uf der nati st zu widmen ungsdienst ei Der Verein Deutscher Zeitungsverleger hat sich in einer Präsidialsitzung mit den Gefahren der Auslande betriebenen Greuelpropaganda gegen im Deutschland eingehend beschäftigt. Er ist in Uebereinstimmung mit der Reichsregierung der Auffassung, daß den Auswirkungen dieser Hetze, die erneut eine moralische Einkreisung unseres Landes herbeizuführen droht, mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln entgegengetreten werden muß. Er hofft daher, daß die von der NSDAP. angekündigte Abwehraktion den Treibern der Hetze im Auslande die Folgen vor Augen führen wird, die für diejenigen eintreten, zu deren angeblicher Verteidigung diese Greuelpropaganda entfesselt worden ist. Mit der Reichsregierung ist der Verein Deutscher Zeitungsverleger davon überzeugt, daß die Entschlossenheit des deutschen Volkes, eine neue Verfemung nicht wieder hinzunehmen, bereits ausreichen wird, um diesen großangelegten Versuch einer moralischen Isolierung und einer schweren politischen und wirtschaftlichen Schädigung unseres Vaterlandes im Keime zu ersticken. Hertin bertest grzen, dei Belkzaofane inzichäiger Bilder, Schriften und Inserate errichtet worden ist. Die Zentralpolizeistelle ist befugt, unmittelbar an alle an ihrem Arbeitsgebiet beteiligten Behörden des Reiches Ersuchen und Anträge zu richten. Dies gilt besonders von den Anträgen auf Anordnung einer Durchsuchung oder Beschlagnahme. Die Strafverfolgung der zu bekämpfenden Vergehen ist bei jeder Staatsanwaltschaft, ohne Rücksicht auf die Geschäftsverteilung einem einzigen erfahrenen Staatsanwalt zu übertragen. Periodische Druckschriften, die rechtskräftig verurteilt sind, werden von dem Verkauf auf Bahnhöfen ausgeschlossen und zwar bei erstmaliger Verurteilung für drei Monate, im Wiederholungsfalle für sechs Monate. Weiter heißt es in dem Erlaß, daß immer noch Kioske und Büchereien vorhanden seien, die in ihren Auslagen in erheblichem Maße Bücher oder Druckschriften zeigten, die bei dem Beschauer erotische Wirkungen auslösen sollten. Diese Auslagen könnten im Interesse der sittlichen Erneuerung des deutschen Volkes nicht länger geduldet werden. Es wird schärfste Ueberwachung dieser Auslagen angeordnet. Gegen die Verantwortlichen soll mit Zwangsgeld vorgegangen werden, und zwar so oft, bis die Auslagen den Erfordernissen der öffentlichen Ordnung völlig entsprechen. Hinsichtlich der Büchereien wird durch eine in der nächsten Zeit in Kraft tretende Ergänzung zur Reichsgewerbeordnung die Möglichkeit eröffnet werden, den Betrieb zu untersagen, wenn Schriften geführt werden, die in sittlicher oder religiöser Beziehung Aergernis erregen können. Bei allen durchzuführenden Maßnahmen wird enge Zusammenarbeit mit den innerhalb der christlichen Kirchen bestehenden Vereinigungen zur Bekämpfung der Dennoch geht die Hetze im Ausland immer noch weiter deutschen Films. Dr. Goebbels führte u. a. aus: Die nationale Revolution werde sich nicht auf die Politik begrenzen, sondern auch die Gebiete der Wirtschaft, der Kultur und des Films erfassen. Der Staat habe die Aufgabe, regulierend in die Filmproduktion einzugreifen. Die nationale Bewegung plane, das ganze Filmschaffen auf eine neue Basis zu stellen. Die deutsche Filmkrise habe ihre Wurzeln im Materiellen, doch zeigten sich jetzt auch die Auswirkungen im Finanziellen. Die nationale Regierung werde verhindern, daß staatsfeindliche Ideen, durch Filmkunst getarnt, nach Deutschland hereinkommen Doch erfülle eine Regierung, die sich mit der Zensur allein begnüge, nur den schlechteren Teil ihrer Aufgabe. Wenn die Regierung aus der Produktion eines Jahres einen Film als Muster herausgreife, der ihren Wünschen, Zielen und Aufgaben voll gerecht werde, so erfahre das ganze Filmschaffen einen Anstoß, wie er auf materiellem Wege nie zu erreichen wäre. Die„Pibelungen# hätten gezeigt, daß auch ein so abgelegenes Thema sehr aktuell sein könne, während der sogenannte vatriotische Film der letzten Jahre alles, nur nicht zeitgemäß gewesen sei. Hier sei vielfach Gesinnung in so primitiver Form vermittelt worden, daß man glauben konnte, die Zeit bewege sich nur in Parademarsch und Trompetengeschmetter. Der Film„Der Rebell“ sei das Vorbild eines nationalistischen Films, der auch den politischen Gegner überzeugen müsse. Man habe hier den Beweis, daß ein Film um so größere Wirkungsmöglichkeiten habe, je schärfer seine völkische Kontur herausgearbeitet sei. Bisher sei aber der Film an seinen großen Möglichkeiten vorübergegangen. Auch die nationale Regierung werde die Kunst frei lassen, wenn sie sich an bestimmte politische, sittliche und weltanschauliche Normen gebunden fühle. Die Regierung der nationalen Revolution werde den Berufsorganisationen erhöte Rechte verleihen. Zeitungsverleger bei Dr. Goebbell Bertn. 20. Arg Der Reichsminister für Volksaufklärung und ganda, Dr. Goebbels, empfing heute rat Dr. Krumbhaar(Liegnitz), rat Dr. h. c. Neven Du Mont(Koln), Dr. Su## Jänecke(Hannover) und Direktor von Boer### (Berlin) als Vertreter des Vereins Deutscher Zei## verleger, der Standesorganisation, die ihren### punkt im Reich hat und der rund 2000 in der nat## Peltanschauung wurzelnde Tageszeitungen guei# In der Zussprache wurden in sehr eingehender b In der Aussprache„wurden in sehr eingehender alle grundsätzlichen Fragen der Presse, insbesonder# Aufgaben und Pfichten im Dienste der### Poll#ir, erörtert. Der Minister stellte als## So setzen die meisten Newyorker Blätter ihre Hetze in mehr oder weniger verschleierter Form fort. Nur die demokratische„Newyork Evening Post“ macht eine Ausnahme, indem sie schreibt, weite Kreise hätten bereits eingesehen, daß die von gewissen Kreisen verbreiteten Greuelmeldungen aus Deutschland stark übertrieben waren.„Newyork Times“ veröffentlicht einen Artikel des Reichsarbeitsministers Seldte gegen die Greuelpropaganda. Der Artikel hat einen sehr guten Eindruck hervorgerufen und dürfte seinen beruhigenden Eindruck zweifellos nicht verfehlen. Deutsche Handelskreise in Newyork erhielten bereits in den letzten Tagen von jüdischen Einfuhrhändlern in Amerika in Mengen Auftragsannu llierungen. Deutsche amtliche Stellen in Amerika werden mit Haßbriefen überschwemmt. Das Geschäft der Schiffahrt ist stark zurückgegangen. Der Newyorker Stadtrat hat einstimmig beschlossen, die Regierung der Vereinigten Staaten zu ersuchen, bei der deutschen Regierung wegen der„Judenverfolgungen“ vorstellig zu werden. In einer Kundgebung in Mexiko protestierten etwa 1000 Juden gegen die Behandlung der Juden in Deutschland, g 7 Die Meldungen der Londoner Presse über den von der Nationalsozialistischen Partei beschlossenen Boykott jüdischer Geschäfte usw. beschränkt sich in der Hauptsache auf ausführliche Wiedergabe der Tatsachen und auf Berichte, die zeigen sollen, daß der Boykott in verschiedenen Teilen Deutschlands bereits begonnen habe. Die Ermahnung des nationalsozialistischen Aufrufes, daß strengste Disziplin gewahrt werden muß und daß keinem Juden ein Haar auf dem Haupte gekrümmt werden darf, wird von allen Blättern mit Ausnahme des Die Eingung in Braufschweig Einsetzung eines kommissarischen Stahlhelmlandesführers Die Verhafteten bis auf 100 Mann freigelassen Berlin, 29. März. Bei der Untersuchung der Vorfälle in Braunschweig hat sich, wie die Kreuz=Zeitung“ von zuständiger Seite erfährt, herausgestellt, daß die Führerschaft des Stadtgaues Braunschweig bei der Neuaufnahme zahlreicher Mitglieder zwar in gutem Glauben, aber entgegen den Weisungen der Bundesführung fehlerhaft und politisch bedenklich gehandelt hatte. Der Erste Bundesführer Seldte hat nach sorgfältiger Prüfung der Vorgänge die Einsetzung eines kommissarischen Landesführers verfügt und wird gleichzeitig einen Führerwechsel im Stadtgau Braunschweig veranlassen. Der Führer des Landesverbandes des Stahlhelms von Hannover, General von Henning, wird kommissarisch den Landesverband Braunschweig übernehmen und bis zur endgültigen Klärung einen Stellvertreter bestellen. Zwischen dem Reichsminister Seldte und der braunschweigischen Landeßregierung, ist, so beton die„Kreuz=Zeitung“, in eingehender Besprechung völlige Uebereinstimmungen erzielt worden. Auf der Landesführertagung des Stahlhelms am 1. April in Berlin werden die Braunschweiger Vorfälle zur Sprache kommen.„uem Hrigfrankanfaffe in Bu. Die in der Allgemeinen Ortskrankenkasse in Braunz schweig verhafteten 1850 Personen wurden in der Nacht zum Mittwoch bis auf rund 100 sozialdemokratische und kommunistische Funktionäre, die nach Wolfenbüttel gebracht werden, freigelassen. Stahlhelmführer bleiben zunächst Die verantwortlichen noch in Haft. Politik, erörtert. Der Minister stellte, als de verstandliche und alles beherrschende Gesetz fu Presse und für die Einstellung der Regierung zu unbedingte Wahrung der nationalen schlossenheit in den Vordergrund, in erster schlossenheit in den Vordergrund. in erster bei der Behandlung aller Fragen der Außenpol#### der das ganze Volk einmütig sein, müsse.. Zwischen Reichsminister, Dr. Goebbels und# tretern des Vereins Deutscher Zeitungsverleger# sich vollkommene Uebereinstimmung, besonderen auch über die Pflicht der Presse für m Disziplin. Der Minister gab dem Wunsche#### von gegenseitigem Vertrauen getragenen, Zusa### arbeit Ausdruck und sprach die Hoffnung g diese Zusammenarheit sich, schon in kurzer, enger und erfolgreicher gestalten werde als deutschen Zeitungen könnten sicher sein, in der Er# ihrer Aufgaben und auch in einer sachlichen Art## behindert zu werden, sofern sie nur der nationalen bauarbeit Deutschlands mit allen Kräften dienen Pie im ganzen Dienstag ##gung gegen Deutschland ###ufe dieser ##ung ohne ir ###age, vollzog, mrenhauser, Eit ##eschäfte und #on verlief be inungest Bonnenen Halti #s tentegn er wei ber RSD #lleberall in d ##umstraße, sa #chäfte die bek n deutschen ##häusern st n Feststelln 1 Die Aushebur # wird von? Greuelurog Zuträg Kurze Nachrichten Der Landkreistag bekundete in seiner gestien 8# andssitzung einmütig daß er hinter der nem Ein Brief Schraders Bei einer Haussuchung in der Wohnung des Landesführers des Stahlhelm Stahlhelms,„Studienrats Schrader, wurde die Abschrift eines Briefes Schraders vom 20. März an den Zweiten Bundesführer des Stahlhelms, Oberstleutnant a. D. Duesterberg, gefunden, die vom Minister Klagges als Rechtfertigung seines Vorgehens gegen den Stahlhelm empfunden wird. In diesem Brief heißt es nach der„Braunschweigischen Landeszeitung": „An der letzten Woche bin ich mehrfach stundenlang bei Minister Küchenthal gewesen. Ich habe ihm klarzumachen versucht, daß, wenn er mit seinen Forderungen beim Minister des Innern Klagges nicht durchkommt, er mir Bescheid sagen solle, daß ich dann innerhalb 24 Stunden in einem schweren Fall mit tausend gut uniformierten Stahlhelmern vor dem Ministerium, oder wo er es sonst für notwendig hielte, aufmarschieren würde, um Druck auf die Nationalsozialisten auszuüben und zu verhindern, daß die schwarzweißrote Kampffront von den Nationalsozialisten überrannt wird. Meiner Ansicht nach darf in diesen Uebergangswochen der Kamerad Seldte nicht in erster Linie Arbeitsminister sein, sondern er muß der getreue Etkebard des Stahlhelms sein dessen erste und einzige Pflicht in diesem Augenblick stanoestzung einmung, daß er hinter der nem regierung stehe und sie bei dem nationalen! schaftlichen Wiederaufbau mit allen Kräften werde. Der Reichsminister für Vollsaufklärung un# paganda, Dr. Goebbels, hat der Presse aussprechen lassen für die Unterstützung, Liefunga Aktionen der Regierung, sowohl die Veranstattungg Potsdam wie auch die Aktion gegen die Greuelm gen im Auslande, bei der Presse gefunden habe Die zentralen Dienststellen und Bezirkscnjggg lins sind angewiesen worden, vom, 1. Apt',igng ihren gesamten Einkauf ausschließlich bei Firmen zu becken., geselle Bosad Der von der Nero=Film AG. vergestellte## „Das Testament des Dr. Mabuse“ ist von der prüfstelle Berlin verboten worden. Der Beauftragte für das Kraftverkehrehagg vi# Eduard Herzog von Sachsen, Coburg und in einem Aufruf alle Verbände und Untern der deutschen Kraftverkehrswirtschaft um ihr und um ihre Mitarbeit. Ein Waffenfund bei Nordhausen wurde Felde gemacht. Dort fand man vergraben 82, pis etwa 1000 Schuß Munition, ein Maschinenge vier Kisten MG.=Munition. Die Ro Zochum er #Bekanntlich #de Bevölke . auch das Butter zur ier Kisten MGh.=Munnion.. 366 bie Der Hamburger Senat hat das Geset grgz, geseh lärung des 1. Mai zum Feiertag außer Kr“), * 700000 Z in Frag #linien von ##en sollen. ###., outin □0 Zentner 3 Bezugsber ##nerstützu E die Hauptt #ind die 9 #Sfürsorge. ###ein Zusch ##fe kommt ##en. Es #sten auf di Pogramm 2 ##hung ½ P ggsberechtig edie Nat mlebte Perso aue und üt Plung klärung rung des 1. Mai zum Grtertn, zmurden, wie In der Grafenstraße in Hamburg der Grafenstraße in Hamburg#tignalsan# Pollzeipressesselle mittelt, am Dienslogh Bgn gabe sten von Kommunisten tätlich angegriffen, sten von Kommunisten tätlich augegrifferze, Schußog sozialist machte in der Notwehr von Gebrauch und verletzte einen Kommunisten### Der Landesschützenverband Oberschlesien organisation, die die Tradition des#,mmungst# eingesessenen Selbstschutzes aus den Abstimn sen pflegte, löße bch unf.„S5ommission bes Der Präsident der Begierszmtighe Versannlg gebiets hat bis auf weiteres Pagtrg, im Stem der RSDAP., auch die Sprechabende, verboten. #oltezählung -gestelt. ##nden. Die wurde rse. oe asuigeste Krs 1935 pim bis zur und den Reichen uf allen Gebieten des helm ausreichend verkehrt, den La## traten, vorsichtig n. Ich werde aller idt Braunschweig meradschaft von en aufziehen.##h en Tagen Komz eute werden eingen #earbeitet. Heut n Ecken meines Lahlen, zwangsmin polizei des Stah### n solche neuen On essestelle des Stahl ffentlichung um die em längeren Bericht chweig handelt. Bei der„Braunschweig uslassung r Sätze der eigen sentlich verändert won nach der ganzen Art einzelne Punkte sofont r eine Antwort dara## als, wie selbst aus da fes klar hervorgeht, ifelhafte klare Anwe## Neuaufnahmen unbe issen, und vor allen se, welcher Parteir e vor abzulehnen. rdnete das Staatz 4. März 1933 der## e Eisernen Front## en Organisation ang inenminister hat ang# PD. und der KP2.# cht vor Ablauf einer un Monate den dürfen. Beslage zum Bochumer nzeiger u. Gen. Anzeiger Nr. 77 40 Jahrgang Donnerstag 30. März 1933 Staatskommissar Dr. piclum Wie wir bereits; gestern mitteilten, wurde durch #laß des Ministeriums des Innern der bisherige #uptschriftleiter Dr. Piclum=zum Staatskommissar Bochum ernannt. Der Magistrat, dessen Vorsitzen* Oberbürgermeister Dr. Ruer am 11. März zwangs#rlaubt wurde, darf nur im Einvernehmen mit ihm ndeln. in dor Hfal Zum ersten Male seit hundert Jahren tritt damit in der Pfah geborener Bochumer an die Spitze der Verwaltung * Stadt Bochum. Otto Leopold Piclum wurde am Februar 1899 hierselbst geboren, ist jetzt also 34 Ihre alt. Als Kriegsfreiwilliger trat er 1917 beim Garde=Grenadierregiment ein. Bei einem Großhpf zog er sich eine schwere Gasvergiftung zu. Nach Wiederherstellung und nach Kriegsende bezog er die iversität Heidelberg, um hier und später in Münster manistik, Geschichte und Jura zu studieren. Dann serbrach er sein Studium, um drei Jahre bei der dtverwaltung in Bochum tätig zu sein(Stadtmerei, Bauamt, Rechnungsprüfungsamt). Darauf de er sein Studium in Heidelberg fort und promote 1926 zum Dr. jur. Nach Bochum zurückgekehrt, ##er bei der Städtischen Sparkasse ein, um bald auf der nationalsozialistischen Presse seine ganze hst zu widmen. Nunmehr ist er wieder in den Verlungsdienst eingetreten. chsstellen im Gange Berlin, 29. Män Stahlhelms teilt mit einlaufenden Melde on Stahlhelm und anderer dem keiten durch SA. und kommen in Speyer, tuhl. Die Schriftleit sich hierbei lediglich Mißverständu n bei den Arbeitsän n in Frage komEs steht zu erwarten gkeiten in der Pfalz r nationalen Front ndschaftlichem Wege Ausschuß zur Untersuchung der Geschäftsführung dei Siadiverwanung Von der Stadtverwaltung Bochum wird mitgeteilt: Der von dem Herrn Reichsminister und Reichskommissar für das Land Preußen Göring für die Stadt Bochum ernannte Staatskommissar Dr. jur. Piclum hat heute sein Amt angetreten, in einer Verfügung an die Dezernenten und Dienststellen der Verwaltung darauf hingewiesen und zugleich mitgeteilt, daß er unter seinem Vorsitz einen Ausschuß zur Untersuchung der Geschäftsführung der städtischen Verwaltung in den vergangenen Jahren eingesetzt habe. Gleichzeitig hat er Vorsorge getrossen, daß die als Nutznießer des vergangenen Systems im Bereiche der Stadtverwaltung noch vorgesundenen, als„Parteibuchbeamte“ der Oeffentlichkeit bekannten Personen mit sofortiger Wirkung ihrer Bezüge verlustig gehen. Der Stadtkasse ist bereits eine entsprechende Sperrverfügung zugegangen. Bei einer zunächst allgemein vorgenommenen Prüfung der Akten ergab sich schon ein solch ungeheuerliches Tatsach enmaterial über die Verschleuderung städtischer Gelder, daß der Staatskommissar zunächst die Bezüge folgender Beamten und Ruhegehaltsempfänger gesperrt hat: 1. Oberbürgermeister Dr. Ruer, 2. Stadtrat i. R. Gilsing, 3. Stadtrat i. R. Brauns, 4. Wohnungsamtsdirektor Steinkamp, 5. Bürgermeister i. R. Jacobi, 6. Amtsbeigeordneter i. R. Heinrich Schulz, 7. Stadtinspektor Bahrenberg. Der Wohnungsamtsdirektor Steinkamp und der Stadtinspektor Bahrenberg sind mit sosortiger Wirkung ihres Amtes enthoben. Diese Maßnahme ist als eine vorläufige anzusehen, die durch eine baldige gesetzliche Regelung ersetzt werden soll. Es wird versucht, auf diese Weise Einsparungen zu erzielen, durch die eine Kürzung der Bezüge der Unterstützungsempsänger, die schon beabsichtigt war, verhütet wird. Scson=Pregramm des Einzeihanteis Der Lebensmittelhandel zu den wirtschaftlichen und politischen Tagesfragen ei Dr. Goebbel# Die Abwehrbewegung Berlin, 29. Mnlksaufklärung und fing heute Kommen (Liegnitz), Kommna ont(Köln), Dr.## irektor von Boezit ereins Deutscher Zeuttion, die ihren## ind 2000 in der nat## Lageszeitungen angin in sehr eingehender r Presse, insbesonder Dienste der nati#n ster stellte als errschende Gesetz fu g der Regierung zuch er nationalen irdergrund, in erste cagen der Außenpoln## sein müsse. dr. Goebbels und## er Zeitungsverleger ereinstimmun cht der Presse für mdem Wunsche nat jetragenen Zusar ch die Hoffnung### schon in kurzer## lten werde als btug sicher sein, in der einer sachlichen Kru# ie nur der nationaln illen Kräften dienen gegen die antideutsche Greuelpropaganda im Ausland Pie im ganzen Deutschen Reiche, ist auch in Bochum dienstag und am Mittwoch die Abwehrbegung gegen die Greuelpropaganda gegen das natioDeutschland voll zur Entfaltung gekommen. Im laufe dieser Abwehrbewegung, die sich in vollster Drung ohne irgendwelche Ausschreitungen oder Zwi##fälle vollzog, wurden auch in Bochum sämtliche ##renhäuser, Einheitspreisgeschäfte, jüdische Einzelhan##eschäfte und Lichtspieltheater geschlossen. Die ganze ##on verlief bei zwar bewegtem Bild auf den StraKin ungestörter Ruhe, die in erster Linie der Ennenen Haltung der Bevölkerung und dem Ord#asdienst der Polizei, Hilfspolizei und der Forma##en der NSDAP. zu verdanken ist. lleberall in der Stadt, besonders auffallend in der #rumstraße, sah man an den Schaufenstern jüdischer #häfte die bekannte Aufforderung an das Publikum, # n deutschen Geschäften zu kaufen. Vor vielen Ge#shäusern standen Posten. Geöffnet waren nach #ren Feststellungen in Bochum am Mittwoch keine ##cen Geschäste mehr. die Aufhebung dieser Maßnahmen der Abwehrbewe# wird von der Einstellung der erwähnten antidentEreuelpropaganda durch die ausländiche Preise # ihre Zuträger abhängig sein. chrichten te in seiner 9rurg. hinter der nem er dem nationalen und allen Kräften untersth Lollchausflärung un der Presse..1 zierftüßung, D#u ohl die Veranstatgu#### gegen die Greteten resse gefunden haben. und Bezirksärig vom 1. Aprib un schließlich bei nul hergestellte Büldhr“ kabuse“ ist von der## ve Krafiverkrhe gag. u Coburg und inde und Ungergenag irtschaft um ihr bet ohausen wurbg., Gench an vergraben:. pez ein Maschinengewerat das Gesetz über die eiertag außer Kraft“ Hamburg wurden, wie Dienstag angegriffen. wehr von der Schu Kommunisten tödlich. ui Sherichelen H 1us den Abstimmung“ sämtliche, im Sga prechaben.,## S Die Roggen- und Butterhilfe Bochum erhält 6600 Zentner Roggen und 476 Zentner Butter Zekanntlich stellt die Reichsregierung für die notweide Bevölkerung bestimmter Notgebiete, unter die nich duch das Ruhrgebiei eingerechnet sst., Roggen Butter zur Verfügung. Insgesamt kommen unge# 700000 Zentner Roggen und 40000 Zentner E in Frage, die nunmehr nach herausgegebenen enien von den örtlichen Fürsorgeverbänden verteilt ##en sollen. Die auf die einzelnen Kommunen enteinden Kontingente stehen schon fest. So wird Bochum " sentner Roggen und 476 Zentner Butter erhalBezugsberechtigt für diese Naturalhilfe sind die ., Tutzungsempfänger der Arbeitslosenversiche# die Hauptunterstützungsempfänger der Krisen=Fürund die Hauptunterstützungsempfänger der Wohlm in#, Allerdings nur insoweit, als noch minein Zuschlagsempfänger vorhanden ist. Die Naeaife kommt also nicht in Frage für alleinstehende weien. E# erhalten je zwuei der Unterstützungebeien auf die Dauer von vier Wochen je Woche elogramm Brot und weiterhin als einmalige UnKobung ½ Pfund Butter. Besteht eine untereeigsberechtigte Familie aus 3, 5 oder 7 Personen, 5, die Natural=Unterstützung für die dritte, fünfte erote Person nicht erhöht. Doch erfolgt über die nung über die Verteilung noch eine nähere Bei Büsschlung im Zuni. Ronu amflicher Stelle wird engestellt, daß die nächste Volks=, Berufs= und e oszählung gesichert ist. Sie soll im Juni d. J. K ben. Die letzte Volks=, Berufs= und Betriebs## wurde 1925 vorgenommen. flingerung von Steuerordnungen der Stadt Bodie Stadtverwaltung im Anzeigenteil der #ügungss“ des„B..“ bekannt gibt, sind die När,###uerordnung der Stadt Bochum bis zum um: 355 und die Hundesteuerordnung der Stadt #n vis zum 31. März 1934 verlängert worden. Unter Leitung ihres Vorsitzenden, des Kaufmanns Heinrich Tewes, fand eine Sitzung der Fachgruppe Lebensmittel und Kolonialwaren der Vereinigten Kaufmannschaft statt. Der Vorsitzende begrüßte den Vorsitzenden der Vereinigten Kaufmannschaft Dr. Winkelmann, der durch seine Anwesenheit die Bedeutung dieser Sitzung noch betone, und wies auf die grundlegende Umwälzung in der Politik hin, die auch den Lebensmittelhandel mit neuen Hoffnungen erfülle, ihn aber auch verpflichte, das von idealem Wollen getragene Regierungswerk mit allen Kräften zu unterstützen. Er erteilte dann dem Geschäftsführer der Vereinigten Kaufmannschaft, Syndikus Marx, das Wort, der das Sofort=Programm bekanntgab, das der westdeutsche Einzelhandel aufgestellt hat, und zwar unter sehr maßgebender Beteiligung der Vereinigten Kaufmannschaft Bochum. Dieses sicherlich nicht enge Sofort=Programm enthält dennoch, so führte der Berichter aus, nur einen Teil der schier unübersehbaren berechtigten Wunsche des Einzelhandels und hat den Zweck, der Regierung, die naturgemäß von allen Berufsständen des Volkes mit unübersehbaren, vielfach auch widersprechenden Anträgen überschüttet wird, einen Anhalt zu geben, wo zunächst der Hebel anzusetzen ist. Manche dieser Wunsche, wie vollständiges Zugabeverbot, Phasenpauschalierung, Beseitigung der Hauszinssteuer, vollständig neue Wertvewerbsgesetzgebung, Maßnahmen gegen Lehrlingszüchterei, Eindammung des unkontrollierbaren Hausier= und Straßenhandels, Verbot des Automatenhandels, des Warenverkaufs in Gastwirtschaften und Trinkhallen nach Ladenschluß und auf den Bahnhöfen außerhalb der Sperren, Abbau der gewerbefeindlichen Monopolbetriebe in Reich, Staat und Kommunen und schließlich ein Verbot jeglicher Art von Beamtenhandel, habe die Vereinigte Kaufmannschaft gemeinsam mit den übrigen Einzelhandelsverbänden seit vielen Jahren bei allen Regierungen dieser Zeit und in den wirtschaftlichen Körperschaften vertreten. Andere Forderungen, wie sofortige Liquidierung aller Einheitspreisgeschafte und ihrer Umgehungsgebilde, Umbildung der Filialbetriebe und Aufhebung der Erfrischungsräume in Waren= und Kaufhäusern, seien Verschärfungen grundsätzlicher, ebenfalls jahrelang vertretener Forderungen, nachdem die Erfahrung gezeigt habe, daß mit den verlangten Konzessionierungen, Sperren und steuerlichen Maßnahmen das Ziel, den kaufmännischen Mittelstand vor der Vernichtung zu schützen, wegen der dann immer noch bestehenden Umgehungsmoglichkeiten einfach nicht zu erreichen sei. Das hätten die Verordnungen über die Einheitspreisgeschäfte klar erwiesen. Schließlich gebe es Forderungen, wie Li.uidierung und Verbot der Konsumvereine, deren Erfüllung sicher jeder Einzelhändler stets gewünscht habe, die man aber früher einer Regierung, in der der gewerkschaftliche Einfluß maßgebend war, deren Minister Exponenten einer gewerkschaftlichen Wirtschaftspolitik waren, nicht hätte unterbreiten können, ohne Gefahr zu laufen, nicht ernst genommen zu werden. Um so schärfere Kämpfe habe die Vereinigte Kaufmannschaft in den Verhandlungen bei den Handelskammern gegen die Großindustrie geführt, die sich bei der Errichtung von Unser Abwehrkampf gegen die Sreuelhete Da im Ausland die schlimmsten Lügen über angebliche Greueltaten gegen Juden in Deutschland verbreitet werden, müssen alle Mittel mobil gemacht werden, um wirksam dagegen einzuschreiten. Auch der„Bochumer Anzeiger“ betrachtet es als seine vornehmste Pflicht, sich an diesem Abwehrkampf gegen die Greuelpropaganda im Ausland zu beteiligen. Wir bitten unsere Leser daher, uns Adressen von Verwandten und Bekannten im Ausland einzureichen, damit wir den„B..“ in diesen Tagen in möglichst großer Zahl ins Ausland senden können. Alle entstehenden Unkosten trägt der„B..“. Wir fordern die gesamte Bürgerschaft auf, uns auf diese Weise in unserem Kampf zu unterstützen, damit endlich der alte gute Ruf des Deutschtums im Ausland wieder zur vollen Geltung kommt. Verlag und Schristleitung des„Bochumer Anzeiger“. Werkskonsumanstalten nicht einmal auf wirtschaftliche Grundsätze berufen könne, welche man den Konsumvereinen wenigstens einräumen müsse, wenngleich der mitte ständische Einzelhandel diese Grundsätze als falsch ansehe. Die Industrie dagegen, die sonst die Individualwirtschaft verteidige, handele grundsatzlos. Da auch hier die jahrelangen Verhandlungen keinen Erfolg hätten, so bleibe auch hier nur der Ausweg der Liquidierung und des Verbots. In diesen zwar weitgehenden, aber als unbedingt notwendig erkannten Forderungen liege aber auch der Beweis dafür, wie groß das Vertrauen und die Hoffnung auf die neue Regierung sei. Denn die Erfüllung aller dieser Wünsche setze bei der Regierung nicht nur größte Tatkraft, sondern auch ein hohes Maß von wirtschaft icher Einsicht voraus. Sie müsse den verantwortlichen Männern durch die wirtschaftlichen Fachverbände vermittelt werden. In den Fachverbänden sei seit Jahrzehnten wertvollste berufsständische Vorarbeit geleistet worden. Aufgabe der Politik sei es dann, gestützt auf das von den Wirtschaftsverbänden zusammengetragene Material, zu entscheiden, was dem Volksganzen auch auf wirtschaftlichem Gebiet am meisten nützt. Zum Schluß ging der Berichterstatter noch auf die Notverordnung vom 18. März mit ihrer unzulänglichen Regelung der Gewerbebesteuerung ein. Bindende allgemeine Anordnung der Filialsteuer in der bisherigen Höhe ohne die Ermächtigung, den Satz von 20 Prozent zu überschreiten, bedeute keine wesentliche Aenderung des geltenden Rechtszustandes, da sämtliche Gemeinden, für die eine solche Steuer in Frage kommt, sie bereits eingeführt hatten. Für Bochum bringe diese Regelung also ebenfalls nicht die geringste Aenderung. Der gewerbliche Mittelstand müsse sich ein Beispiel an der Bauernschaft nehmen. Schließlich wandte sich Synditus Marx noch gegen den Vorwurf, den man so leicht von anderen Wirtschaftsgruppen, namentlich von der Industrie, zu hören bekomme, daß die vom Einzelhandel vertretenen Forderungen die Vernichtung der Gewerbefreiheit bedeuteten. Unsere Gewerbeordnung bestehe bereits seit dem Jahre 1869 und habe seit dieser Zeit immer wieder Aenderungen erfahren, die auf eine allmähliche Einschränkung der Gewerbefreiheit hinauslaufen. Wenn nunmehr Einzelhandel und Handwerk, die unter den Bindungen der Industrie und den staatlichen Beschränkungen der gewerblichen Freiheit viele Jahre schwer gelitten haben, selbst aber ihrer ganzen Struktur nach zu wirksamen freiwilligen Bindungen nicht kommen können, vom Staat Schutz ihrer Existenzen verlangten, so stehe es der Industrie schlecht an, über Verlust der Gewerbefreiheit zu klagen. Die Forderungen seien nur recht und billig. Nur so könne der selbständige, selbst verantwortliche Kaufmann wieder zur Geltung und zu einer für die Gesamtheit des Volkes segensreichen Entwicklung und Tätigkeit kommen. Zuvor sei aber unter dem Schutze einer entsprechenden Gesetzgebung die grundsätzliche Umstellung in der gesamten Bevölkerung erforderlich, die sich die nationale Regierung zum Ziel gesetzt habe. Ein Kaufmann, der eine solche Regierung Die Franzesen verlieten das fteiraten Ihre an 17. April festgesetste Tragung kann voraussichtlich nicht stattfinden, da die Besat* zungsbehörde die Eheschließungen unter sagt hat. Bochun, den 12. April 1923. Der Ftande sbeante 1.0 #rte erhielt vor zehn Jahren Herr Franz Finster, Bochum, Henriettenstraße 4. Die Franzosen, begonders drangsalierten, weil die Geschäftswelt sich weigerte, an sie Waren abzugeben, und weil lie hiesige Bevölkerung den passiven„Widerstand auf der ganzen Linie durchführte, verboten Pe gogar die Eheschließungen. Aerger konnten sie es nicht treiben! nicht allein aus idealen Beweggründen unterstütze, müsse es also aus der nüchternen Erwägung tun, daß diese als unerläßlich erkannten Voraussetzungen nur von einer Regierung geschaffen werden können, die nicht nur die gesetzliche Macht dazu habe, sondern der die großen Massen auch aus innerer Ueberzeugung folgen. Das bedeute nicht, daß man nun die Rettung von der Regierung allein erwarten wolle. Man wolle und müsse auch selbst handeln, schon deshalb, weil die verlangten Gesetze nicht schon morgen zu erwarten seien. werde vor allem auf dem Gebiete des Wettbewerbs geschehen, wofür man sich der neuen Einrichtung der Wettbewerbseinigungsämter bei den Handelskammern bediene; namentlich auch um die sinnlosen unerhörten Auswuchse auf dem Gebiete des Rabattwesens zu beIn einer mehrstündigen Aussprache wurden die einzelnen Wünsche noch erläutert. Die Versammlung genehmigte dann folgende Entschließung: Die Fachgruppe Lebensmittel und Kolonialwaren der Vereinigten Kaufmannschaft begrüßt freudig die in den Forderungen des westdeutschen Einzelhandels zum Ausdruck kommende Einstellung des Westdeutschen Einzelhandelstages zur nationalen Regierung. Wenn nach den Worten des Reichskanzlers die Rettung des Mittelstandes nur im Zuge einer allgemeinen, Wirtschaftsaktion erfolgen kann, so hofft der Lebensmittelhandel in diesen Worten des Kanzlers nicht nur den Willen zur Belebung der Wirtschaft durch Arbeitsbeschaffung und ähnliche Pläne sehen zu können, sondern auch die Erkenntnis, daß es ohne gesetzliche Eingriffe nicht geht. Ein vollständiges Zugabeverbot sowie die Liquidierung aller Einheitspreisgeschäfte und die Um: bildung sämtlicher Filialbetriebe in bodenständige, unter persönlicher Verantwortung geleitete Handelsbetriebe sind ebenso wie die Aufhebung sämtlicher Erfrischungsräume und Lebensmittelabteilungen in Waren= und Kaufhäusern nur durch entsprechende Gesetze zu verwirklichen. Außer diesen Forderungen des Westdeutschen Einzelhandelstages hält der Lebensmitte'handel für sich selbst noch folgende Forderungen für besonders wichtig und dringend: 1. gesetzlicher Schutz der Ladenmieter durch die von der Hauptgemeinschaft des Deutschen Einzelhandels schon lange vorgeschlagenen Aenderungen des BGB.; 2. in der Steuergesetzgebung die Abzugsfähigkeit des Gehaltes der Ehefrau auch in kleineren und mittleren Einzelhandelsbetrieben durch eine entsprechende Aenderung des§ 5 der Preußischen Gewerbesteuerverordnung; 3. sofortige Unterbindung der Errichtung von neuen Filialen. Es kam zum Schluß noch das Verhältnis zum Kampfbund des gewerblichen Mittelstandes zur Sprache. Von einzelnen Mitgliedern Verbindung und wünschten sie durch recht viele Mitglieder hergestellt. Der Geschäftsführer der Vereinigten Kaufmannschaft bezeichnete es als bedauerlich, daß sich so wenige Kaufleute politisch betätigten, wenngleich man die offentliche Zurückhaltung in einer Zeit schwerster Wirtschaftskrise, in der jeder Kaufmann übergenug mit seinem Geschäft zu tun habe, verstehen könne. Die Vereinigte Kaufmannschaft habe aber noch bei jeder politischen Wahl für die aktive Anteilnahme ihrer Mitglieder geworben. Es wurde noch beschlossen, möglichst gemeinsam mit dem Kampfbund des gewerblichen Mittelstandes ein aufklärendes Flugblatt zu verteilen, das die Bevölkerung über die Angebote der Großfilialbetriebe im Lebensmittelhandel und der Werkskonsumanstalten aufklären soll. Vor zehn Jahren Am 28., 29. und 30 März 1923 nahmen die Franzosen zahlreiche Verhaftungen von Geschäftsleuten vor, die sich weigerten, für die Franzosen zu liefern oder Arbeiten auszuführen. professor Grimm spricht im Rundfunk über den blutigen Karsamstag 1923 Zum zehnten Male jährt sich am 31. März jener blutige Karsamstag des Jahres 1923, an dem französische Besatzungstruppen bei einem gewaltsamen Einbruch in die Krupp=Werke durch feigen Feuerüberfall auf in friedlichem Protest für ihre Arbeitsstätte eintretende Werksangehörige 13 deutsche Volksgenossen töteten und 29 mehr oder minder schwer verletzten. Zum Gedenken an diesen Tag wird am Abend des 31. März Professor Dr. Grimm, der bekannte Verteidiger der deutschen„Ruhrverbrecher", im Westdeutschen Rundfunk über dieses blutige Ereignis sprechen. Die Uebertragung ist am Freitag abend, 31. März, gegen 22 Uhr, im Anschluß an das Abendprogramm vor den letzten Abendmeldungen.— Beschränkung der Tanzerlaubnis. Wie das Nachrichtenbüro des Vds. erfährt, sind die preußischen Richtlinien für die Erteilung von Tanzerlaubnissen dahin geändert worden, daß bei groben Verstößen gegen den öffentlichen Anstand die Fortsetzung der Tanzveranstaltungen durch die überwachenden Beamten unverzüglich zu verbieten ist. Eine neue Grünanlage. Der längs des Friedhofs Blumenstraße sich hinziehende Bürgersteig der Harpener Straße zeigt sich den Friedhofsbesuchern im Schmucke einer schönen Grünanlage, die in diesen Tagen fertiggestellt wurde. Bismarck=Feier am 1. Aprll Die alljährlichen Feiern am Bismarck=Turm im Stadtpark wird sich heuer zu einer großen Kundgebung gestalten. Die NSDAP. und ihre Formationen sammeln sich am Kaiser=Friedrich=Platz und marschieren durch die Graf=Engelbert=Straße zum Bismarck=Turm. Der Kreiskriegerverband tritt am Bochumer Hof an, der Stahlhelm in der Oskar=Hoffmann=Straße. Außerdem finden sich am Bismarck=Turm ein die Deutschnationale Volkspartei, der Luisenbund, der Turnverein 48. Der Gesangverein Schlägel und Eisen singt den Chor„Deutsche Völker allesamt". Die Festrede hält Reichstagsabgeordneter Dr. Ende; mit dem großen Zapfenstreich schließt die Feier. Im Der Stahlhelm marschiert Eine große Kundgebung des Gaues Bochum wit den beutschen bobdyen un eresichalses an büirch sie belindete Grose Verianten zur natignsleside: geschmückten groben Saale des,„Vexeigzikhun.(gierung, binter der die Mehrheit teo Ausonuwtugen Betriebsrätewahlen im Ruhrbergb Eine Million Kleingärten im Rhein= und Ruhrgebiet. Wir stehen an einer Zeitwende, die gerade für das Rhein= und Ruhrgebiet von entscheidender Bedeutung ist. Die Aussiedlung des in den Groß= und Industriestädten überzählig gewordenen Menschenmaterials ist weder im Ausmaß noch im Tempo so durchzuführen, daß in absehbarer Zeit eine fühlbare Verringerung der Erwerbslosenmassen in den Groß= und Industriestädten des Rhein= und Ruhrgebiets eintritt. Da müssen wir in den rheinisch=westfälischen Groß= und Industriestädten schon selbst etwas tun, um unser so gefährlich verengtes wirtschaftliches Dasein etwas zu weiten. Das ist unter den gegenwärtigen Verhältnissen nur durch verstärkten Gartenbau möglich. Wir haben es zuerst im Kriege gelernt, daß ein Stück Garten wirtschaftlich hilft. Heute erleben wir die ähnliche Situation und als woige emsig arbeitende Menschen, die die letzten Brachflachen im Rhein= und Ruhrgebiet in einen Garten umzuwandeln bemüht sind.„ F..n5 Ginne hegrensten.i. In den von Rhein, Nuhr und rippe veurenzten Teilen sind im Laufe der Jahre rund eine Million Kleingärten entstanden, die zum Teil mit viel Mühen aus armseligen Schutthalden und Sumpfgebieten geschaffen worden sind. Wochenendhäuschen, etwa 500000 im ganzen Gebiet, sind wahre Erholungsstätten für die großstadtmüde Bevölkerung. Es herrscht immer noch eine große Nachfrage nach Cartenland. Gegenüber dem Vorjahre sind ungefähr 400000 Gärten angelegt worden und die Zahl der noch in den letzten Wochen geschaffenen beziffert sich auf 150000. Auch in Bochum, Wattenscheid, Wanne=Eickel, sind viele neue Schrebergärten und Kleingärten angelegt worden, von den Stadtverwaltungen verständig gefördert. der Muhlenstraße veranstaltete der Kreis Bochum des Stahlhelms, Bund der Frontsoldaten, gestern abend eine Kundgebung, die eine besondere Note trug. Saal und Galerien waren dicht besetzt, als nach einem flotten Marsch der Stahlhelmkapelle und dem Einmarsch der Fahnen der stellvertretende Kreisführer Schmitz die stattliche Versammlung und insbesondere den Gauführer Dr. Schreiber begrüßte, der die Verpflichtung der neu aufzunehmenden Mitglieder vornehmen werde. Einen besonderen Willkomm entbot er den zahlreichen Schutzvolizeibeamten, die nun frei dem Zuge ihres Herzens folgen könnten. Er gedachte dann der Gefallenen des Weltkrieges und des Kampfes um Deutschlands Erneuerung; ihnen widmete die Versammlung stehend eine Minute stillen Gedenkens, während die Kapelle gedampft das Lied vom guten Kameraden spielte. Dann teilte er mit, daß der Stahlhe'm am Samstag geschlossen an der Bismarckfeier teilnehmen werde. Antreten.45 Uhr nachmittags am Stahlhelmheim, Oskax=HoffmannStraße, Abmarsch Punkt 7 Uhr zur Humvolorstraße, Anschluß an den Kreis=Kriegerverband. Nach der Feier am Bismarcturm geschlossener Rückmarsch zum Stahlhelmheim. Hierauf wurden zwei Gaubefehle bekanntgegeben. Sie bestimmen: Wer dem Stahlhelm angehört, kann nicht gleichzeitig einer anderen uniformierten Kampforganisation angehören. Die Zugehörigkeit zu einer anderen Partei wird nicht davon berührt. Die Doppelzugehörigkeit hört vom 1. April an auf. Im Hinblick auf die jüngsten Ereignisse wird anempfohlen, bei Aufnahmen die größte Vorsicht walten zu lassen. An keinen Pflichtabend sollen mehr als 10 Prozent des Mitgliederbestandes verpflichtet werden. Es soll die strengste Kontrolle ausgeübt werden; nur wer mindestens zwei Jahre tätiges Mitglied des Stahlhelms ist, kann Bürge sein. Der Gau soll die Möglichkeit haben, das Aufnahmegesuch zu prüfen. Der Stahlhe'm zur Lage Kreisführer Bockamp begrüßte in herzlichen Worten die Erschienenen, besonders den früheren Kreisführer Wilms, gedachte der verflossenen achteinhalb Jahre deutschen Volkes steht, erinnerte in begeisternden Worten an den denkwürdigen Tag von Potsdam und zeigte die Aufgaben der Zukunft auf. Dem Arbeitsminister Seldte liege die Fursorge für die arbeitsdienstwillige Jugend ob; dieses Gebiet sei unter der vorbildlichen Führung von Dr. Schreiber gerade in unserem engeren Bezirk erfolgreich gefördert worden. Ersprießliche Arbeit sei auch im Jungstahlhelm geleistet worden. Der Redner kam dann auf die Betriebsrätewahlen und den neuen Geist, der auch in der Arbeiterschaft zum Durchbruch komme, zu sprechen, um kurz auf die Verhandlungen in Genf einzugehen. Japan habe den Austritt aus dem Völkerbund vollzogen, aber gleichzeitig erklärt, daß es das Mandat über die deutschen Kolonien behalten wolle. Demgegenüber betone Deutschland sein Anrecht auf seine früheren Schutzgebiete. Nach einem Ueberblick auf den Anzeichen zu allmählicher Besserung aufR heitsmarkt und die Reformen der SozialDas Ergebnis der Betriebsrätewahlen im Ruhr### bau liegt nun von 48 Zechen— insgesamt handelz sich um 170 Zechen— vor. Danach erhielten: Bellage zu anzeiger u. G weisenden Arbeitmatlt und die biesormen der versicherung erklärte der Redner zu dem Lieder= und Arien=Abend Man muß sich stets wundern, wieviel Interesse für das Gesangssturun guch im studium auch im breiten Publikum vorhanden ist. Man sieht deutlich, daß sich das Publikum der Vortragsabende und Schülerkonzerte keineswegs nur aus Freunden und Bekannten der Mitwirkenden zusammensetzt, man findet auch eine ganze Reihe von Interessenten, die um der Sache willen gekommen sind und die Darbietungen mit größter Aufmerksamkeit und kritischer Einstellung verfolgen. Der Lieder= und ArienAbend, den die Gesangspädagogin Luise Thiemann gestern mit ihren Schülern im Ernst=Moritz=Arndt=Haus veranstaltete, war wieder außerordentlich git besucht. In einfacheren Liedern und anspruchsvollen Arien zeigten eine Anzahl von Schülern, wie weit sie in die Geheimnisse der Sangeskunst eingedrungen waren. Der zwiespältige Eindruck, den Else Lessat einstweilen noch hinterläßt, braucht durchaus nicht endgültig zu sein. Das Material ist absolut nicht unschön, die Töne Kampf gegen die Greuellügen, daß das deutsche Volk sich jede Einmischung in seine inneren Verhältnisse verbitte. Der Kampf solle aber sauber und diszipliniert geführt werden. Zu den Vorgängen in Braunschweig bemerkte der Redner, daß derartige Dinge im Gau Bochum nicht vorkommen wurden. Zum Schluß richtete der Redner an die Neuzuverpflichtenden ernste, aufmunternde Worte; sie klangen aus in einem Hoch auf den Reichspräsidenten und Generalfeldmarschall, worauf das Deutschlandlied angestimmt wurde. In Gruppen erfolgte nunmehr die feierliche Verpflichtung der Neuaufzunehmenden durch den Gaufuhrer Dr. Schreiber auf die alte schwarzweißrote Fahne. Insbesondere begrüßte er die zahlreichen Schutzpolizeibeamten, deren allein rund 170 verpflichtet wurden. Nachdem der Schwur geleistet, begrüßte der Gauführer die Neuaufgenommenen als Stah helmkameraden mit einem begeistert ausgenommenen Front=Heil, sie ermahnend, das Letzte einzusetzen für das Vaterland. Das Stahlhelmlied und ein weihevoller Musikvortrag beendeten den erhebenden Akt. RSBO. Freie Gewerkschaften Christliche Gewerkschaften.. RGO. Deutscher Arbeiter Stahlhelm... g5.: Kampffront Schwarz=Weiß=Rot Hirsch=Duncker Sonstige Das Gesamtergebnis ist vor Donnerstag abend#### zu erwarten. Einzelergebnisse Constantin 6/7. Nationalsozialisten 467 Stimm 4 Mandate, 1 Ersatzmann: Alter Verband 375 Stimm 3 Mandate; Christliche Gewerkschafren 381 Stimy 3 Mandate. „Constantin" Schacht 10: Abgegebene Stim 95(581), Gewerkverein christlicher Bergarbeiter 57 60 Prozent(277= 47,7 Prozent), Freier Bergärden# verband keine Stimme(274= 47,1 Prozent), schaftsfriedliche 37= 38,9 Prozent. „Hannibal“: Abgegeben 827 Stimmen. Es hielten: Liste 1(Freie Gewerkschaft) 334 Stimm 2 Mandate, 1 Ersatzmann; Liste 2(Christlicher Ver#a 150 Stimmen, 1 Mandat, 1 Ersatzmann: Liste## beitsgemeinschaft) 86 Stimmen, 1 Mandat; (RSBO.) 257 Stimmen, 2 Mandate. „Hannover 1/2“: Wahlberechtigt 1568 B schaftsmitglieder, abgegeben 1461 Stimmen. Davonfallen auf: Liste 1(Bergbauindustriearbeiter=Ver#### 463 Stimmen, 3 Mandate, 1 Ersatzmann: Liste (Christlicher Gewerkveerin) 314 Stimmen, 2 Man 1 Ersatzmann; Liste 3(Nationale Arbeitsgemeinsch 149 Stimmen, 1 Mandat: Liste 4(RSBO.) 515## men, 4 Mandate. Zeche„Karolinenglück“. Von 1386 wahlbe tigten Belegschaftsmitgliedern wählten 1335. Es en ten: Liste 1(Alter Bergarbeiterverband) 570 Stim 5 Mandate, 1 Ersatzmann: Liste 2(Christlicher arbeiterverband) 290 Stimmn, 8 Mandate: Polin#o 08 Die 8 der Mand lung in ei beantwort den Buch derseits d Leipzig) Reichtume von Jahr sische Kol konzentrierter Aufmerksamkeit auch sehr tonschön zu verwenden. Die Stimme Wilma Eichstädts klingt bei kleinem Format recht sympathisch, wird auch in den vorhandenen Grenzen beherrscht und klug gehandhabt. Ungetrübten Genuß bereitet das fein kultivierte, ebenmäßige und biegsame Organ Marta Eberts. Und künstlerische Vollendung zeigt der ganze Vortrag. Die Männerstimmen gehören den tieferen Registern an. Dietrich Bergmanns gewissenhafte Art des Singens erreicht mit den vorhandenen, noch etwas substanzlos klingenden Mitteln und einer sorgsamen Tonbildung beachtliche Wirkung. Felix Wolf konnte trotz erheblicher Indisposition von einem sehr bemerkenswerten Fortschritt technischen Könnens überzeugen. An Volumen markiger Tiefe dominiert Karl Kromberg, doch behindert die kraftvolle Farbe, die Schwere des Organs zeitweilig die Flüssigkeit des Vortrags. Ueberraschenden Umfang der Stimme besitzt Wilhelm Kraft. Klangvoll und resonanzkräftig die Tiefe, unbeengt und leuchtend die Höhe. Immer wieder freut man sich dieser prächtigen stimmlichen Entwicklung und des sorafältig der Mittellage und ein gut klingendes piano verraten das. Es gilt, die nervöse Verkrampfung in der wirklich vorhandenen Höhe zu lösen und den erreichbaren Ausgleich zu gewinnen. Irmgard Lietzmann weiß ihr zierliches und lockeres Organ recht elastisch und bei behandelten, dramatisch belebten Vortrags. Hanns * H sich mit dem Amt des Regleiters Kirchhelle fand sich uli vem am ves Begleiters dlendet snd technisch gewandt ab Es gab musikalisch vollenver und techntisch gegzuug#o. Es gab herzlichen Beifall und viel Blumen. Am Schluß konnte sich die bewährte Lehrerin inmitten ihrer Schüler zeigen. Dr.. Sch.. Plötzlicher Tod. Ein 64jähriger Mann aus Linden=Dahlhausen hatte gestern eben nach einer Vernehmung in einer Zivilgerichtssache beim Zivilgericht am Bochumer Landgericht seinen Kraftwagen vor dem Gebäude bestiegen, als er von einem starken Unwohlsein befallen wurde. Im Wagen fuhr man ihn schnell zu dem nächsten Arzt, der aber nur den inzwischen eingetretenen Tod infolge Herzschlages feststellen konnte. Aus dem östlichen Stadtteil. Die neue Straße, die beim Betriebswerk der Straßenbahn an der Wiemelhauser Straße beginnt und in die Düppelstraße mündet, erhält jetzt eine dauerhafte Decke. Die Neubautätigkeit an dieser Straße, Haderslebener Straße, ist emsig. Mehrere Wohnhäuser, die vor einigen Tagen fertiggestellt worden sind, hat man bezogen. Weiter sind noch einige Wohnungen in Kürze bezugsfertig. Es sollen noch mehrere Neubauten errichtet werden. Revision der Quittungskarten. Die Revision der Quittungskarten beginnt am 31. März 1933 in der Gußstahlstraße und wird fortgesetzt: Aueestraße und Rathausplatz. Quittungskarten und Aufrechnungsbescheinigungen sind zur Revision bereit zu halten, auch (NSBO.) 290 Stimmen, 2 Mandate, 1 Ersatzma# muß Auskunft und Nachweis über die Arbeits= und Liste 4(Nationale Arbeitsgemeinschaft) 90 Stimnc Liste 5(Einheitsverband) 90 Stimmen. „Dahlhauser Tiefbau". Von 902 Stin berechtigten erfüllten 784 ihre Wahlpflicht.“ Es er### ten: NSBO 283 Stimmen. 4 Mandate: Freie Gem### schaft 195 Stimmen, 2 Mandate: Christlicher#### arbeiterverband 146 Stimmen, 1 Mandat: RGL.# Stimmen, 2 Mandate. Einbruch in eine Schreinerwerkstatt. Diebe statch in der Nacht zum 28. März einer Schreinerwer## auf der oberen Wohlfahrtsstraße einen Besuch ab. zerschlugen die Fensterscheiben, stiegen in die ein und entwendeten eine Reihe Werkzeuge, wie Stecheisen, Sägen usw. (Weitere Lokalnachrichten auf Seite 11.) Wohin gehen wir heute siche auch Anzeigentell Pladtheater: 50 Uühr: Sibele. g g Jum Gloria Palast: ab 15.15 Uhr: Das Haus an der Stchm# Lichtburg: ab 15.15 Uhr: Moral und Liebe. Lichtspielhaus: ab 15 Uhr: Asta Nielsen: Unmögliche## Ldeon: ab 16 Uhr: Stürme der Leidenschaft. Lohnverhältnisse der Arbeitnehmer, gegeben werden Odcon: ab 16 Uhr: Stürme der können. Die Quittungsfarten usw. des Hauspersonals Stala=Lichtspiele: ab 17 Uhr: Erlebnts einer Nacht. sind in der Wohnung des Arbeitgeberz bereit zu halten.“ Weitlichtspiele: ab 15.15 Uhr: Helgas Fall und Iu# uncuscrnd 23. Hier war das Meer stellenweise eisfrei. Die riesigen Eislöcher waren von seinen Wellen gefältelt. Als sie „Wera, war ein sich und sagte mit ein wenig müder Stimme: gib uns zu essen. Wir sind sehr hungrig. Es langer Weg.".. Gbre 9 #ände eitterten. Ihre Augen glänzten. Weras Schweigend weitergegangen waren und um einen Felsen bogen, öffneten sich breitere Wasserflächen. Und im Westen war bis zum Horizont, wo der Arm des Golfstromes floß, icht eine Scholle. Sie sahen also, daß das Schiff nur nicht enn„Sscholt., Sie gutrn utse, daß das St in einem kleinen Eisfeld eingefroren war. Als der Kapitän das offene Meer erblickte, wurde er sofort ruhig. Wirklich, wenn nur ein tüchtiger Wind aufkäme, würde von dem Eisfeld keine Spur übrigbleiben. Jedenfalls hatte er Hoffnung, daß sein Schiff befreit werden könnte. William zog den Schlitten hinter sich her und dachte voll Unruhe an seine Frau und seine Kinder. Wie mochte es denen dort gehen? Was mochte mit ihnen geschehen sein? Er war mit seinem Sohne fast zwei Wochen lang von Hause fort gewesen. Wieviel konnte sich in dieser Zeit verändert haben! Er stellte sich die Verzweiflung seiner Frau vor. Selbstverstänonch rechnete sie nicht mehr damit, die beiden wiederzusehen. Welch sorgenvolle Tage mußte sie verlebt haben! Und die Kinder... Die erste Zeit hatten sie wahrscheinlich auf ihn gewartet, waren unruhig gewesen, hatten jeden Augenblick aus dem Fenster gesehen und dem Bellen der Hunde und jedem andern Geräusch gelauscht. Und William schauderte. Er wollte das nicht sehen was nachher gekommen war. Er bückte sich zu seinem Sohne: „Ist dir nicht kalt?" Er richtete die Matrosendecke, die über dem Kinde lag.„Jetzt ist's nicht mehr weit. Bald sind wir dort. Nur ein bißchen Geduld.“ Aus dem Hügel hervor tauchte das Haus auf. Kein Rauch, kein Hundegebell! „Da sind wir schon zu Hause!“ William wollte es freudig sagen, aber seine Unruhe klang in seiner Stimme. Er beschleunigte seine Schritte. Lief fast. Seine entkräfteten Füße torkelten. Er atmete schwer. Kalter Schweiß trat ihm auf die Stirn.„ Im Hause die gleiche Stille. Die Fensterscheiben waren leblos, von Frost überzogen. William klopfte an die Tür. Klopfte laut. Ungeduldig. Er hörte keine Schritte im Vorbau, nicht den Ruf * F r a u e n s t i m m e. E r f ü h l t e n u r w i e t a l l u n d l a u t der Frauenstimm. Er fühlle nur, wie lo0 und laut sein Herz schlug.„„„„„ 6 gn fne#ehi Als die Tür sich halb offnete und Weras freuoig erschrockenes Gesicht erschien, griff William nach dem Türpfosten. Es schien, als ob seine Knie eingeknickt waren... u 94 gi. „Ich habe nichts. Das ist nur so... Ich bin müde...“ entschuldigte er sich, ohne sich an jemand zu wenden, schritt er mühselig über die Schwelle und tastete sich vorwärts. Hinter ihm trug Stjepan Jegoritsch Mitja und ordnete noch im Gehen an:„Bitte, machen Sie rasch das Bett zurecht. Wir müssen den Jungen hineinlegen.“ Eine Viertelstunde später war William fast wie gewöhnlich. Auf seinem Knie saß der Jüngste, Wladimer, und zupfte den schwarzen Bart des Vaters. Mit der Rechten und der Linken zog William die andern drei an pande zillerig, deckte sie den Tisch. 15. Fest und für lange Zeit war das Schiff im Eis stekken geblieben. Es bestand keine Hoffnung, daß ein Eisbrecher käme. Aus Archangelsk wurde geantwortet, daß er mit der Nordexpedition im Karischen Meer wäre und nicht so bald zurückkommen würde. So konnte man nur auf einen Sturm warten und hoffen, daß er bald kommen und sie aus dieser eisigen Gefangenschaft reißen würde. Aber der rettende Sturm ließ auf sich warten, und das Eis wurde immer fester. Sieben Mann von der Besatzung, die von der Tersker Küste waren, wollten sich mit der gegebenen Lage nicht abfinden. Sie nahmen ihre Habseligkeiten und liefen auf Skiern über die Tundra nach Hause. Der Kapitän stellte ihrem Fortgehen kein Hindernis in den Weg. Es gab ohnehin keine Arbeit. Und außerdem gingen sieben Esser vom Proviant ab. Sieben Körper aus der Enge des Mannschaftlogis. Das allein war schon eine Wohltat für die acht Mann, die zurückblieben. Außerdem gab es weniger Lärm und Zank. Ohne Arbeit werden die Leute bald wild und vergessen die SchiffsStjepan Jegoritsch wurde jetzt ein häufiger Gast in Williams Hause...., verstand.2 hinreißens Er war jung und feurig, verstand es, hinreißeno zu erzählen und zu rechter Zeit aufmerksam zur Hausfrau zu sein. Das sind Eigenschaften, die Frauen hoch schätzen. Und nach nicht allzu langer Zeit hatte er in Weras Herzen schon irgend ein Platzchen eingenommen. William bemerkte das nicht, oder er wollte das Liebesspiel, das sich da zwischen seiner Frau und dem jungen Seemann anbahnte, nicht sehen. Wenn er von der Jagd zurückkam, traf er oft in seinem Hause den Gast an, der schon länger als eine Stunde vor seiner Ankunft mit Wera allein gewesen war. Sie waren nicht im gemeinsamen großen Zimmer, in dem gewöhnlich die Kinder spielten, sondern nebenan im kleinen Zimmer mit den Polstermöbeln. Es kam vor, daß beide bei seinem plötzlichen Erscheinen merkwürdig verlegen wurden und ein zufälliges, unnützes Gespräch begannen. William fühlte, daß sie vor seiner Ankunft von etwas anderem gesprochen hatten. Aber er ließ nicht merken, daß er das erriet und daß ihm diese vertraulichen Unterhaltungen unangenehm seien.„ 9nd etme; Er grüßte freundlich, erzählte kurz irgeno etwas oder hörte ein wenig zu und ging dann zu den Kindern. Ueberhaupt benahm er sich beiden gegenüber so, als ob nichts Ungewöhnliches vorginge. Wera betrachtete manchmal verstohlen das Gesicht ihres Mannes. Was dachte er über ihr Benehmen? War sie vielleicht schon zu weit gegangen? Sollte sie vielleicht dieses Spiel schon abbrechen? Litt er ihretwegen? Aber in Williams Gesicht war nichts Beunruhigendes. Er war wie immer: ein freundlicher Hausherr oder geschäftig besorgt. Hatte er denn wenig zu tun? Wenig Unannehmlichkeiten“.6441 Mr 15. War er wirklich nicht eifersuchtig: War ihm wirklich ganz gleich, wie sich seine Frau einem fremden Manne gegenüber benahm? Wenn das so war, dann— liebte er sie nicht! Wo keine Eisersucht ist, ist keine Liebe. Wera war tief beleidigt. Sie, Wera, hatte für ihn alles geopfert. Sie hatte Jahre in qualvoller Sehnsucht verbracht. Und wie sie jetzt sah, hatte er sie nicht einmal richtig geliebt. Er brauchte nur eine Frau für seine hätte das doch aus allem bemerken müssen. Er hatte ihr nicht einmal ihre erste Flucht— dorthin, zum Leuchtturm— nachgetragen. Also... Aber vielleicht war das nur Selbstbeherrschung, nur sein außerordentlicher Wille? „Nein!...“ Er muß eisersüchtig werden! Ich will den Krampf des Leidens und der Wut sehen! Ich will das!“ sagte sie sich und begann, ihrem häufigen Gast mehr Aufmerksamkeit und Zärtlichkeit zu erweisen. Außer diesen beiden Männern, die ihre Aufmerksamkeit auf Wera vereinigt hatten, waren noch vier, die an sie dachten, und vielleicht noch gespannter. Das waren die eigenwilligen, auf den Fahrten im Eismeer rauh gewordenen Matrosen und Fischer des Seglers. Das vielmonatelange Herumirren auf dem Meer der ständige Kampf mit dem Element, der Hauch des Todes — und plötzlich dauernde Ruhe, vollkommene Untätigkeit, und dann diese Frau, die ihnen so ungewöhnlich schien! Sie lockte mit ihrer zarten Zerbrechlichkeit und ihren angenehmen Umgangsformen diese rauhen, starken Männer an Nimm sie unvorsichtig in die Hand. ihre übliche Alltagsarbeit und schienen sehr friedlich stimmt zu sein. Der Kapitän staunte. Waren sie# leicht andern Sinnes geworden? Vielleicht war zufällige Außnallung gewesen Sie hatten sich iu eine zufällige Aufwauung gewesen. Sie hatten sag Gesprache erhitzt, hatten gestritten, und dann war wilde Komödie der Verlosung gekommen... A sich abgekühlt hatten und zu sich gekommen waren, Die Vemihnen das alles dumm erschienen hatte gesiegt. Ihm fiel ein Stein vom Herzen Die Man erschienen ihm wieder im früheren Licht. Liebe, e# Burschen wie immer, manchmal ein wenig grob, fug geneigt, manchmal faul und ungehorsam, an großen und ganzen nicht schlecht, keine Unmenstt Am nächsten Tage war der Kapitän schon min aufmerksam und verbrachte den größten Teil des gens in seiner Kajüte. Als er aber gegen Min## den Mannschaftsraum blickte, sah er, daß von den## nur Fjodor Jerschow, ein kräftiger, vierschrötigst## Wänner an.— Nilm sie undbrsichtig in die Hand, und du zerdrückst sie! Laß sie fallen, und sie wird in Scherben gehen!— Wera war zu Hause, wenn sie keine Arbeit hatte, wirklich so wie früher, eine Städterin mit weichen Bewegungen, mit Zärtlichkeit in Blick und Stimme. Das erregte die Matrosen, daß sie ihren Verstand ganz verloren. Jeder dachte nur an sie. Und dachte primitiv. Brannte in tierischem Gefühl, das keine Hindernisse kannte..6145, g. Zufällig hörte der Kapiran Bruchstücke eines ungewöhnlichen Gesprächs, das durch die offene Tür des Mannschaftlogis drang.„.„...,#: 6 „Eine und vier— das ist verteufeltr Wir storen bloß einer den andern“, sagte eine laute, rauhe Stimme. Der Kapitän erkannte den jungen Archangelsker Matrosen Fiodor Jerschow. Ihm antwortete sofort eine andere Stimme, sein Landsmann, der Fischer Worob„Und die andern zwei habt Ihr vergessen?“ „Die sind nichts. Der Teufel soll sie holen! Wir sind bereits vier!“ g 9628 12 m. „Ihr könnte machen, was iyr wour. Und ich mache auch, was ich will“, mischte sich eine neue Stimme ein. Das war der Aelteste der Mannschaft, Kusma Sybunow, der Steuermann. Der Kapitän stellte sich deutlich die große plumpe Gestalt mit der mächtigen Brust und den klobigen Händen vor.„Und wenn sich mir einer in den Weg stellt— mit dem will ich in kurzer Zeit fertig werden! Zum Kuckuck mit dieser Quasselei!" Ein Ausbruch von Empörung. Wütende Flüche. Jemand schlug mit der Faust auf den Tisch. Einzelne Stimmen waren nicht zu unterscheiden. Der Kapitän erriet, von wem die Rede war. Das erregte ihn und bannte ihn an die Stelle. „Losen müssen wir“, erscholl die laute Stimme Jerschows durch den allgemeinen Lärm. „Hast recht! Sonst würden wir nur einer dem andern die Fresse kaputschlagen und zu nichts Vernünftigem kommen!“..51 M. M. „Ist wahr, Fedja! Wir wurfeln: aer Glück hat, soll auch das Vergnügen haben!" Aus dem Mannschaftslogis schollen jetzt Gelächter, zynische Ausrufe und harmlose Flüche. Mit knirschenden Zähnen und geballten Fäusten ging der Kapitän von der Tür fort. Er konnte gar nichts machen. Von der ganzen Besatzung waren jetzt nur mehr acht Mann auf dem Schiff. Davon waren zwei krank, einer alt und kampfunfähig und der letzte ein junger Bursche. Diese vier aber waren stark und tollkühn. Die würden vor nichts halt machen!... Tag, uanrfige vum u. An diesem und dem nachsten Tage verließ keiner der sche, den dir Munnchaft„Sechans nangtezig hier 99# Sehr sen die Mannschaft„Seehund“ Beim Anblick des Kommandanten wurde Verscho wenig verlegen..... aie Her Gapisän uh „Wo sind die anderne fragte der Rapttau## auf die leeren Hängematten.„„ aujzsten, „Ssemjon ist an Land, um Fallen a gande sind Füchse dort. Und die andern sindn## an Bord, oder sie angeln“, antwortete den Kapitän anzusehen. „Und wohin gehst du?"„ gi, hchen bis „Ich? Ich will auch angeln genen. Abrt b0 in der Nähe eine Wuhne ausgehauen“, sagte e gzung ser Stimme.„Dort, sagen sie, gibt es viel Ke. „Ich erlaube dir nicht, fortzugehen. Und destg du eigenmächtig fortgehen wolltest, kommie, ff wiich tourlich auf Wache! Sofort! Marsch!“ bsczggu der Kommandant und ging rasch, um das spizieren. Er sah in jeden Winkel, suchte mit den Wir hattenn ich des Yama sen, auf unse wige Herren ei in und die der spreß eingetrof Später erzäh ssgen fremden schsehen, ob n getroffen ist. konkurrenzne eschäftsreise ge der drei Konku ihm nicht das nnen. Deshal htiges Reisezi#ng, daß er nac l, und umgek In Mukden in besonders le #s eine große # man nicht, lagen: Ich tra hinter einem ig in einem! senstadt logier er Anwesenhe Die Mandsch hhinas, der go häfte zu macher Platze Befi hina, und imn nach der alte ganz ordentli inn zu,„aber t, wenn so v immig die A inn stöhnt un eschäfte zu mo Tatsächlich andschurei so hinas. Diese die Mand itte aufgebroc ndertelang G arksteine der #lien ihr Ste ## ureigenste auf den wi sten beruhte. ahrhunderts n ür Fremde stre de Einwandern ruck der äuf sieges und der #it der Peking de Abschließur sehr und mehr chen Kulis. Die Mandse wirtliche Lai dem kontir Linter zwar# hön, und der eiß wie in T begt. Das L Eieppe war, ist zuf dem der be# #nd die Felde sertelange, inte #andschurische r Jahr für inte trägt. Noch aber e Landes mi bohnen, von 1 I Kaoliang, festen Sten 00 die Umgebung. ab— nirgends war jemard,z Der alte Koch, den er nach den Abwengrze## hatte, zuckte verlegen die Achseln und autzruinzummel lig: Der Teufel weiß, wo die wieder ##### geceng, wo die wieher rumdthe Die Dummköpfe sind ja toll geworden: Der Kapitän nahm sein Gewehr, warf die um, steckte für alle Fälle den Revolver in'';### lief zum Fallreep und band unterwegs die mit zusammengebundenen Skier auf.„„„ Len weich Vom Schiff zur Küste dehnten sich Abegzifpugen bläulichen Schnee die Atlasstreifen der 7gggelasse einige Paare. Der Kapitän stürzte wie ein###Jagdhund dieser Spur nach. 16. Das Glückslos hatte Ssemien, Bzsgkgsgrt auf junger Bursche gezogen. Er haute sich lvgatten Weg machen wollen, aber die Kameraden Sieh an, der Duse,.68 den men! Er hat allen Verstand verlorg; mußt#### allen Verstund verloren! Kusma Sybunow, grob zure.„, und di Kinder! Und das hatte sie früher nicht gesehen?! Sie Leute den Segler. Sie machten Reinschiff, verrichteten Kusma Sybunow..g zurecht.. und da machen, daß der Kapitän nichts merkt, auch zur rechten Zeit dort ankommen. warten, denke ich! Er brennt Jgn hag zu verzsöhh Sybunow bemühte sich deshatv, Lzanden weil er mit dem Ergebnis gar nicht einvers#umen! Dieser Tölpel sollte ein 12igerZugrigsung unbeacht hatte nicht geringe Lust, diese Ver####,#un lassen. Was hatte das„Glück“, damige gg stärker war, der sollte auch den Genub„zanden.### Jerschow war auch nicht damit einverstant bei ihm war ein Plan reif.(Torisetzung rschtveise Bracht u das Bud euie, Kat die Rot Ruhrbergb ätewahlen im Ruhr## — insgesamt handel) mach erhielten: 18 064 Stimme" 1 5 1 4 5 " 1 0 2 9 3 „ 4674„ " 1601 260 220 63 " 161 Donnerstag abend pnisse zialisten 467 Stimm r Verband 375 Stimm ekschaften 381 Stimn 0: Abgegebene Stimns icher Bergarbeiter##### nt)., Freier Bergarde### = 47,1 Prozent), ozent. 827 Stimmen. Es erkschaft) 334 Stimm e 2(Christlicher Verba Ersatzmann: Liste 3 en, 1 Mandat: List### indate. hlberechtigt 1568## 31 Stimmen. Dabon# industriearbeiter=Verba 1 Ersatzmans:„List# 4 Stimmen, 2 Man nale Arbeitsgemeiniät te 4(RSDO. 515 6 “. Von 1386 wahlben wählten 1335. Es en# erverband) 570 Stim Liste 2(Christlicher n. 3. Mandate: Lit Mandate, 1 Ersatzmay meinschaft) 90 Stimm Stimmen. au“. Von 902 Stct e Wahlpflicht. Es er## Mandate: Freie Genmdate: Christlicher n, 1 Mandat: RGL.1 rwerkstatt.„Diebe statch einer Schreinerwerk aße einen Besuch ab. n. stiegen in die Wer ihe Werkzeuge, wie## sten auf Seite 11.) Beilage zum Bochumer Unzeiger u. Gen. Anzeiger Unterhaltung=Wissen Nr. 77 40. Jahrgang Donnerstag, 30. März 1933 Polin Ros: Reidlick der Grossen Mauer Die Frage nach den Gründen der Besetzung finden. Kaoliang ist die Hauptnahrung der Chinesen. 1 wir heute zeigentel! lung in einen„setonanwigen Staat durch Japan beantwortet Dr. Colin Roß in seinem fesselnden Buch„Das Meer der Entscheidungee. Beiderseits des Pazifik“(Verlag F. A. Brockhaus, Leipzig) durch den Hinweis auf die natürlichen Reichtümer des Landes und seine für Japan von Jahr zu Jahr gefährlicher werdende chinesische Kolonisierung. Wir hatten noch kaum unsere Namen in das GästeIch des Yamatohotels in Mukden eingetragen und Ußen, auf unser Gepäck wartend, in der Halle, als bige Herren eintraten und sogleich unsere Eintragun= derung dorthi #n und die der übrigen mit dem südmandschurischen Lebensstandard preß eingetroffenen Gäste zu studieren begannen. Später erzählte man uns, daß die in Mulden anigen fremden Kaufleute täglich im Bahnhofshotel bhsehen, ob nicht etwa neue gefährliche der Mandschurei und ihrer politischen Umwand= Höhere Erträgnisse lassen sich aus dem Boden jedoch solhständigen“ Staat durch Janan durch Zuckerrübenbau erzielen. In Charbin gibt es bereits zwei Zuckerfabriken, in Mukden eine. Die Chinesen sowohl wie die Japner, die ursprünglich kaum Zucker verwendeten, werden mit zunehmender Verwestlichung ihren Zuckerverbrauch ganz gewaltig steigern, und so hat die Zuckerindustrie in der Mandschurei eine große Zukunft. Nicht anders steht es mit Obst und Wein, deren Kultur erst in den allerersten Anfängen steckt. Kurz, ihres Klimas wie ihres Bodens wegen wäre die Mandschurei ein ideales Siedlungsland für das übervölkerte Mitteleuropa. Leider kommt Auswan#irung dorthin jedoch in keiner Weise in Frage. Der des chinesischen Bauern ist so niedrig, seine Arbeitsintensität und Bedürfnislosigkeit derart groß, daß nicht einmal der japanische Kuli mit ihm konkurrieren kann. Die Tokioer Regierung hat sich die größte Mühe gegeben, japanische Kolonisten anzusiedeln. etroffen ist. In ganz Ostasien ist man außerordent= Die Erfolge sind ganz gering. Dagegen strömen Jahr konkurrenzneidisch, und wenn ein Kaufmann auf eines für Jahr—500 000 Chinesen ins Land, von denen ein schäftsreise geht, so kann er sicher sein, daß ihm zwei großer Teil allerdings lediglich Sachsengänger sind. er drei Konkurrenten nachreisen, um zu versuchen, ob Mindestens ein Drittel aber bleibt und wird von chineihm nicht das eine oder andere Geschäft wegschnappen sischen Entwicklungsbanken angesiedelt, die den KoloDeshalb gibt niemand in solchen Fällen sein nisten das erforderliche Betriebskapital vorstrecken. Die Mandschurei, die heute etwa 22 Millionen Einwohner zählt, hat noch Siedlungsraum für 40 Millionen. Damit bekommt die dünn besiedelte Mandschurei das, was ihr bisher noch gefehlt, ausreichende und billige Arbeitskraft zur Erschließung ihrer natürlichen Reichtümec. In erster Linie handelt es sich um Eisen und Kohle. Konkurrenz Rellerkannte DeCizeikührer Der bisherige Kommandeur der Berliner Schutzpolizei, Polizeikommandeur Poten, ist mit sofortiger Wirkung zum Höheren Polizeiführer in Mitteldeutschland, Sitz Halle, ernannt worden. An seiner Stelle ist Polizeioberst Richard Baltzer. bisher Kommandeur der Polizeigruppe Ost, zum Kommandeur der Berliner Schutzpolizei ernannt worden. Bild zeigt: Oberst Poten(links) und der neue Kommandeur Baltzer (rechts). das Haus an der Grm##### al und Liebe. 1 Nielsen: Unmögliche ser Leidenschaft. Erlebuts einer Nacht, Helgas Fall und Au## d schienen sehr frielle n stauntg, Waren se eden? Vielleicht war wesen. Sie hatten sich## ritten, und dann war# ig gekommen... A sich gekommen waren, sienen... Die Ven m Herzen Die Maw heren Licht. Liebe, en mal ein wenig grob,u und ungehorsam, an lecht, keine Unmenscha der Kapitän schon## den größten Teil des### s er aber gegen „sah er, daß von räftiger, vierschröttz. Seehund" nannte, danten wurde Jerst u fragte der Kapitän um Fallen andern sind hier irs antwortete Jerscho, geln gehen. Wir 1sgehauen“, sagte er mit sie, gibt es viel Kabelsd ortzugehen. Und wolltest, kommst du auß t1 Marsch)“ bechgg rasch, um das Sch# un Winkel, suchte mit dem Il# ends war jemand zu ich den Abwesenden best vo die wieder'rumbumme# den Revolver in die d unterwegs die mit ehnten sich über den asstreifen der stürzte wie ein losgelasseh #en. Ferutig viert, nnmane m. Winen htiges Reiseziel an, sondern veröffentlicht in der Zei#ng, daß er nach Schantung reist, wenn er nach Hupeh u, und umgekehrt. In Mukden ist die Kontrolle der eintreffenden Frembesonders leicht; denn es gibt bisher eigentlich nur eine große Hotel in europäischem Stil. Doch was # man nicht, um der Konkurrenz ein Schnippchen zu lagen: Ich traf später deutsche Kaufleute aus Tientsin, hinter einem großen Auftrag her waren und monateing in einem kleinen schmutzigen Gasthof in der Chisenstadt logierten, nur damit die Konkurrenz nichts von er Anwesenheit erfuhr. Die Mandschurei ist heute der große Jagdgrund hinas, der goldene Boden, wo die ganz fetten Gesäfte zu machen sind. Betrüblicherweise für die bereits Platze Befindlichen wird das immer bekannter in hina, und immer mehr Handelshäuser schicken Vertrenach der alten Kaiserstadt im Norden.„Es ist hier ganz ordentlich gewesen“, gibt mir der deutsche Kaufann zu,„aber die guten Zeiten sind vorüber. Und t, wenn so viele hierher kommen..“ Er zuckt inzimmig die Achseln. Nun, wenn ein Auslandskaufinn stöhnt und klagt, so heißt das, daß noch sehr gute schäfte zu machen sind. Tatsächlich sind die ökonomischen Verhältnisse in der kandschurei so günstig, wie in keinem anderen Teil inas. Dieses weite Steppen= und Bergland, aus die Mandschus zur Eroberung des Reiches der sitte aufgebrochen waren, blieb für die Chinesen jahrndertelang Grenzland, Barbarenland, außerhalb der arksteine der Zivilisation. Die Mandschus selbst aber #lten ihr Stammland für die Chinesen verschlossen, # ureigenste Domäne und Jungbrunnen ihrer Macht, auf den waffentragenden mandschurischen Banneriten beruhte. Noch in der ersten Hälfte des vorigen ahrhunderts war die Mandschurei„verbotenes Land"“, Fremde streng gesperrt, und auch den Chinesen war Einwanderung unbedingt verboten. Erst unter dem sruck der äußeren und inneren Wirren des Opiumsieges und der Taipingrevolution, die die Aufmerksamsit der Pekinger Regierung absorbierten, lockerten sich # Abschließungsmaßregeln: die Mandschurei wurde kehr und mehr ein Einwanderungsland für die chineschen Kulis. Die Mandschurei ist keineswegs das kalte, rauhe und swirtliche Land, als das sie für gemeinhin gilt. Geaß dem kontinentalen Charakter ihres Klimas sind die kinter zwar sehr kalt, aber Frühling und Herbst sind hön, und der Sommer ist in Mukden mindestens so siß wie in Tokio, obwohl dieses wesentlich südlicher kegt. Das Land aber, das Jahrhunderte hindurch leppe war, ist in Wirklichkeit fruchtbarster Ackerboden, ##i dem der beste Weizen der Welt wächst. Und wäh#end die Felder des eigentlichen China durch jahrhunsettelange, intensive Wirtschaft ausgesangt sind, ist der indschurische Acker größtenteils jungfräulicher Boden, Jahr für Jahr ohne irgendwelche Düngung reiche rnte trägt. Noch aber ist erst ein verhältnismäßig geringer Teil * Landes mit Weizen bestellt. Das Hauptprodukt sind Böhnen, von denen später noch zu sprechen sein wird, n0 Kaoliang, eine Hirseart mit drei Meter hohen und festen Stengeln, daß sie zum Hausbau Verwendung Die Russen hatten bereits während der kurzen Dauer ihrer Herrschaft angefangen, die Erz= und Kohlenlager abzubauen, aber die Erschließung in großem Maßstab haben erst die Japaner in die Hand genommen. Dazu kommt die sehr bedeutende landwirtschaftliche Industrie, die sich in erster Linie auf die Sojabohne gründet, und die Ausnützung der noch wenig ausgebeuteten großen Wälder im Norden. Die Ausfuhr aus der Mandschurei übersteigt bei weitem die Einfuhr, und die mandschurische ist die einzige von allen Regierungen, die sich heute in das Gebiet des ehemaligen Kaiserreiches teilen, die über ein aktives Budget und schweres, klingendes Silbergeld in ihren Kassen verfügt. Dieses Geld wird nun keineswegs in Truhen und Tresors gehäuft, sondern umgesetzt in Straßen=, Bahn= und Hafenbauten, in Elektrizitätswerke und Fabriken und vor allem in Flugzeuge, Kanonen und Arsenale. So ist es kein Wunder, wenn Mukden heute der Tummelplatz für alle Europäer und Amerikaner geworden ist, die fette Geschäfte machen und schnell reich werden wollen. Frideriens Rer Lustige Aneldoten. Schmähungen im Ausland. großen Männer hatte Friedrich bei Lebner „O ja, Eure Majestät!“ So laufe Er, so schnell Er kann und melde Er meiSchwester, die Bataille sei gewonnen. Der Lauscher vor dem Fenster. Im zweiten Schlesischen Krieg brachte Friedrich eine Nacht in einem schlesischen Dorf zu. Am Abend in der Stube, die im Parterre lag, umhergehend und auf seiner Flöte phantasierend, bemerkte er, daß der Schulmeister des Ortes im festlichen lauschte, aber sich sorgsam an die Mauer vrnan, um nicht bemerkt zu werden. Der König öffnete das Fenster: „Was will Er?“ Zu Tode erschrocken stotterte der gute Mann: „Eure königliche Majestät— Dero untertänigster Knecht— bin so ein großer Liebhaber von der edlen Musik— so konnte ich dem Triebe nicht widerstehen..“ „Nun, so bleib er stehen!“ sagte der König, öffnete die Fensterflügel und spielte eine Weile fort. Der ehrliche Alte hörte entzückt zu. Endlich legte der Alte Fritz die Flöte fort und wollte das Fenster schließen. Da rief der entzückte Schulmeister:„ „O Majestät— niemals hätte ich Ihnen solche sanften Töne zugetraut!" Der neue Vorleser. Catt Friedrichs Vorleser, war erkrankt, und auf dessen Vorschlag gestattete er einem andern jungen Mann, dies Amt inzwischen zu übernehmen. Der neue Vorleser wollte seine Sache wohl recht gut machen, er deklamierte wie auf der Bühne und machte dabei lebhafte Bewegungen mit den Armen. Ihm zur heite standen kostbare Kristalleuchter— in der AufreStaat vor dem Fenster zung warf er einen zu Boden, daß er zersplitterte. i: Mauer drückte um Parleser erschraf heftig ward leichenhlaß und Der Vorleser eischiut heftig, ward reichenblaß zitterte an allen Gliedern. Verlegen stammelte er Entschuldigungen, doch Friedrich— gar nicht aufgebracht über diese Unterbrechung— sagte heiter: „Mein Freund! Bei der Sache ist nichts weiter zu tun, als daß man ein anderes Licht anzünden läßt!“ Gegenfrage. Eine schöne junge Dame sagte einst zu Friedrich: „Wie ist es möglich, Sire, daß man nach so vielen glorreichen Siegen noch nach neuen Lorbeeren geizen „Ach, Madame“, erwiderte der Alte Fritz,„wie ist es möglich, noch rot aufzulegen, wenn man so schön ist!“ Museumstrebee Wie alle zeiten viele Tadler, die teils aus Unwissenheit, teils aus Bosheit und Neid über ihn hämische Glossen machten. So erschienen im Ausland eine Menge pöbelhafter Schmähschriften und Pasquillen, von denen er in seiner Großmütigkeit keinerlei Notiz nahm. Diese Handlungsweise veranlaßte den als Dichter bekannten Bauern Isaak Maus zu Paddenheim in der Pfalz folgendes Sinngedicht zu machen: „Ich kenne zwar den Großen Friedrich wenig, Doch wenn man aus dem Bolzen schließt, Den mancher Spötter nach ihm schießt, So ist er wahrlich mehr als König!" „Presto“. Die Schwester Friedrichs, die Markgräfin von Bayreuth, hatte einen Läufer, der Leykam hieß, seiner Geschwindigkeit wegen aber den Namen„Presto“ erhalten 9oseiren griahee schlick.. e. Während des Siebenjahrigen Krieges schlich er beständig, als Handwerksgeselle verkleidet, durch die feindlichen Länder, um seiner Herrin Nachrichten von der Armee ihres Bruders zu bringen. Nun befand er sich gerade bei dieser, als sie sich in der Nähe von Roßbach aufhielt. Bekanntlich war es um die Mittagsstunde, als die französische Armee anrückte.„ Der König vollendete ruhig seine Mahlzeit, stieg sodann zu Pferde, übersah einen Augenblick die Schlachtordnung des feindlichen Heeres und rief:„Presto!“ Des Auftrages gewärtig, stand der treue Diener gleich da..# 14 Tachign in kammen9“ „Getraut Er sich wohl, durch Sachsen zu rommen?“ Von Zritz Schick Fra Bartolomeo) fand nur eine Schöpfung des heimischen Kunstiein. Im Saal 54 aber(Kreis um Tizian) prangten unter Palma Vecchio, Paris Bordone, Lorenzo Lotto und Sebastiano del Piombo sage und schreibe sieben Gemälde aus der fleißigen Werkstatt Kernbeißers, alle mit jenem deutlichen Signum des Meisters versehen. Seit Monaten hatten die Besucher des Museums Alois Kernbeißer teils für einen Meister des Rokoko, teils für einen alten Holländer gehalten. Sie hatten mit ehrfürchtiger Bewunderung seine Bilder teils als Meisterwerke der Florentiner Schule, teils als Schöpfungen des Tizian angestaunt. Seit sechs Monaten hingen fünfzehn Gemälde von Alois Kernbeißer in den Sälen des Staatsmuseums. Weder den Besuchern noch den Museumsbeamten war in dieser Zeit irgend etwas aufgefallen. Skrentettung des Nasobems „Auf seinen Nasen schreitet Einher das Nasobem, Von seinem Kind begleitet. Weißlicker ekinesiscker Oeeizier im Verkör Busok, eine einfäl au und u Kannst 16. Die Kameraden hat ist auf den Geschmack geb stand verloren!“ wies zurecht.„Du mußt, nichts merkt, ort ankommen. ennt Scherun u u h deshalb, bes Prn# der nicht eisgergmmeg# solches, Weib diese Verlosung unbeacht „Glück“ damit zu tun den Genuß haber# ht damit einverstanden. (Fortsetzung An der genzen Geschichte war eigentlich ein Kino:(Andrea del Saxto, Buigigrdini, Fra Bartolomeo) fand besuch schuld. Ein Saaldiener des Staatsmuseums haule man nur eine Schöpfung des heimischen Künstlers. Im sich am Vorabend des ungewöhnlichen Ereignisses den Film„Warum lächelst du, Mona Lisa?“ angesehen und war dadurch scheinbar kriminalistisch angeregt worden. So schöpfte sein biederes Gemüt schweren Verdacht, als er einen Mann durch den Saal 16(spanische Klassiker: vDiego Velasquez, Uurillo) irren sah, einen Mann, der unter seinem Mantel etwas versteckt zu haben schien. Die unerbittlichen Augen des Saaldieners errieten unter den verdächtigen Wölbungen des Mantels ein gestohlenes Meisterwerk. Das Museum war schwach besucht und so konnte der Aufseher ohne allzuviel Aufsehen an den Besucher herankommen. Er pflanzte sich vor ihm in seiner ganzen, breiten Beamtenwürde auf und sagte unhöflich, aber bestimmt:„Machen Sie einmal Ihren Mantel auf!" Der Fremde begann wie alle unbegabten Bösewichter zu zittern. „Warum!“ stotterte er blaß. „Fragen Sie nicht soviel!“ donnerte der Museumsdiener und hatte schon mit einem unsanften Ruck den Mantel aufgerissen. In seinen Zügen blitzte Triumph, denn unter dem Mantel befand sich latsächlich ein ziemlich großes, goldgerahmtes Gemälde. Mit eiserner Faust hielt der Saaldiener den Gauner fest, mit der zweiten eisernen Faust hatte er das geraubte Bild an sich gerissen. Dann gellte sein Alarmschrei und schaffte vier Kriminalbeamte zur Stelle, die den Besucher vor den Museumsdirektor schleiften. „Bilderdiebstahl", meldete der Kriminalbeamte militärisch knapp. Der Museumsdirektor hielt sich an seinem Schreibtisch fest. „Entsetzlich“, stammelte er fassungslos. „Unter dem Mantel hat er das Bild gehabt. Einen spanischen Klassiker", erklärte der Saaldiener stolz,„ich habe ihn gerade noch erwischt." Der Direktor trat drohend zu dem Festgenommenen. „Das wird Sie teuer zu stehen kommen“, sagte er, jedes dieser Bilder ist ein Vermögen wert. An diesen Diebstahl werden Sie Ihr Leben lang denken.“ „Ich habe das Bild nicht stehlen wollen.“ Die Beamten brachen im Chor in ein Hohngelächter aus. Der Museumsdirektor lächelte schmerzlich über so viel Gemeinheit. „Wenn man jemanden mit einem Bild unter dem Mantel ertappt, was soll er damit wohl wollen?“ chtweise hat man schon oft davon gehört, daß sich in der chinesischen Armee Frauen befänden, die Mit diesem Bilde ist zum erstenmal der Beweis erFiengte, Haunt-4, wirklich so verhält. Das Bild zeigt die Vernehmung chinesischer Gefangener Wpistadt von Dschehol, durch Japanische Soldaten. Der junge Offizier links ist eine Frat Valer durch die Großzügigkeit des Kommandeure Taniguchi treigelnssen wurde. Prht, Gag““0 höbere Oftiziersposten Inne ##engte g. sich wirklich so verhält.), jehaben. Das Bild Es steht noch nicht im Brehm, Es steht noch nicht im Meyer, Und auch im Brockhaus nicht, Es tritt aus meiner Leier Zum erstenmal ans Licht.“ Das sang vor fünfundzwanzig Jahren Christian Morgenstern, der Dichter des sinnvollen Unsinns, und seitdem wandert das prächtige Fabelwesen, das je der Feder eines Dichters entsprang, heimatlos zwischen Himmel und Erde. Bis sich nun endlich der„Große Brockhaus“ in seinem 13. Band“ seiner erbarmte und ihm eine Heimat gewährte. Wir lesen da:„Nasobem, von Christian Morgenstern erdachtes Fabeltier, das auf seinen Nasen schreitet, geschildert in einem Gedicht seiner Sammlung„Galgenlieder“(1905); danach auch in der bildenden Kunst dargestellt.“ Wir wollen das Nasobem als Kronzeugen dafür anrufen, daß im„Großen Brockhaus“ nichts fehlt, was der Mensch von heute wissen will und muß. Greifen wir einmal wahllos ein paar Fragen heraus, die der 13. Band beantwortet: Was ist Nährgeldwert? Wieviel Neger wohnen in Nordamerika? Welche Kostenersparnisse werden durch Normung erzielt? Wann kann von Mundraub gesprochen werden? Wieviel Nährstoffe braucht ein erwachsener Mensch? Wie lege ich mir eine Orchideenzucht an? Muß Deutschland Obst einführen? iller Ironie die er in diesem tragischen Moment Was denkt die moderne Gesetzgebung über Mutterschutz? er mit aller ootonie, die er in virsem t,2%wgrf#.,#u, Welche kulturelle Arbeit haben wir weutschen durch die ostdeutsche Kolonisation geleistet? Dieser flüchtige Querschnitt kann nur andeuten, er ist nur ein Antippen an Zehntausende von Fragen, zu denen der„Große Brockhaus“ ebenso viele Antworten weiß— stets klar und zuverlässig, und dazu die Abbildungen:— wie Scheinwerferlicht dem Dunkel der die Nacht einen Umkreis entreißt, so verleihen sie dem Wort die letzte Anschaulichkeit. Viele, viele Abbildungen— zweiundvierzigtausend werden es im ganzen Werk sein—, bunte und einfarbige; Netzätzungen, Strichzeichnungen. Kupfertiefdrucke und Offsetdrucke, die modernsten Druckverfahren werden angewendet in wohlüberlegter Auswahl. Ein Heer von Mitarbeitern ist jahrelang an der Arbeit, auf der Suche nach dem ld für den„Großen Brockhaus". Industrieanlagen, Gewerbebetriebe, Landschaften, Städte, Häfen sind die Beute ihrer Objektive. Flugzeug und Luftschiff müssen oft helfen, die Welt von oben zu zeigen. Wie wir vor zwanzig Jahren noch nichts wußten von Raketenflug, Rundfunk, Aehterwellenmusik oder Reparationen, wie wir auf Grund der überraschenden Entwicklung auf allen Gebieten unsere Einstellung zum Leben grundlegend ändern mußten, so ist auch im „Großen Brockhaus“ jede Zeile Text, jede Karte und jede Abbildung neu. Stichproben in dem soeben erschienenen 13. Band beweisen dies aufs neue! * Der Große Brockhaus, Band 13(Mue—Ost), in Leinen RM. 23.40, bei Rückgabe eines alten Lexikons nach den festgesetzten Bedingungen RM. 21,15. aufbrachte. Da gab der Fremde eine Antwork, die aur den Mund aufreißen ließ. „Ich wollte das Bild hinhängen“, sagte er. Der Direktor stürzte auf den Saaldiener los und entriß ihm das Bild. Es erwies sich als ein Stilleben, das zwei Forellen, umgeben von einem Kranz Melonen, zeigte und war mit dem deutlichen Signum„Alois Kernbeißer" versehen. Dem Direktor versagte fast Stimme, als er fragte: „Wer ist Alois Kernbeißer?“ „Ich, Herr Direktor“, erklärte der Fremde schlicht. „Das Zeug da haben Sie gemalt?“ „Das Bild ist gut.“ „Das Ding da wollten Sie unter die Gemälde des Staatsmuseums hängen?" .„Ja“, sagte Herr Kernheißer,„das Bild sollte seinen Bilo Platz unter den anderen Meisterwerken finden.“ „Und die spanischen Klassiker waren Ihnen gerade gut genug, um Ihr Machwerk daneben zu hängen?“ „Ich verstehe Ihre Aufregung nicht", meinte der Fremde,„ich mache das doch schon seit sechs Monaten.“ „Was machen Sie denn seit sechs Monaten?“ „Ich hänge meine Bilder ins Staatsmuseum.“ Der Direktor fuhr wie vom Blitz getroffen zusammen. Er raste wütend davon. Gefolgt von seinen Mannen rannte er an den Liebespärchen und den paar Engländern vorbei, die sich in den Museumssälen ergingen. Und da ergab sich wahrhaft Schreckliches: Im Saal 25, wo die holländischen Meister des siebzehnten Jahrhunderts hingen, fand man zwischen Franz Hals, Jan Moleaner und Adrian van de Venne vier Originalwerke, die deutlich mit Alois Kernbeißer unterzeichnet waren. Im Saal 34(Meister des Rokoko) hingen neben Watteau, Fragonard und Boucher drei echte Kernbeißer. Unter den Florentinern des Saales 42/#2 KIES „Aie ki innphanti=Ahren! Besuch im Konzentrationslager der Schutzhäftlinge Wie Landesverräter, Saboteure und Kommunisten behandelt werden (Nachdruck, auch auszugsweise, verdoten) Unser.=.=Mitarbeiter hatte als einer der ersten Journalisten Gelegenheit, eines jener Konzentrationslager zu besichtigen, in denen politische Schutzhäftlinge untergebracht sind. Sein sachlicher Bericht widerlegt schlagend jene üblen Greuelmärchen, die in diesen Wochen geschäftig verbreitet werden. In einer alten Brauerei... Die rauchige Großstadt liegt hinter uns. Wir fahren in den Frühlingsmorgen... Oranienburg. AusUeber eine holprige Landstraße führt der Weg. Die Sonne strahlt...„„.len, Aranerel Kisrs“ „Kennen Sie die alte verfallene Brauerei hier?", fragt mein Begleiter.„In ihr ist das Konzentrationslager des Kreises Niederbarnim eingerichtet. Wir sind gleich da..“ Am Ende der Straße taucht ein Mann auf, der auf und ab geht, Gewehr über der Schulter. Der Lagerposten! Kurzer Wortwechsel mit ihm, dann öffnet er das chidere Holztor. Ein bewaffneter Posten nimmt uns in Empfang. Ich bin im Konzentrationslager! „Gehen Sie lieber in der Sonne spazieren...!“ Der Posten begleitet uns zum Lagerleiter. Dieser ist gerade in lebhafter Unterhaltung mit einem Herrn, der einen grauen Mantel trägt. „Der Mann da“— sagt mein Begleiter— ist ein früherer Bürgermeister. Unterschlagen hat er. Militärische Geheimnisse sind durch ihn ans Ausland verraten worden. Ein Landesverräter übelster Sorte!“„„„„ Jhes., im Mante Jetzt ist die Unterhaltung beendet. Der im Mantel entfernt sich, sieht mich im Vorbeigehen groß an, geht dann im Hof unruhig spazieren. Plötzlich kommt er zurück:„Und wie lange soll das noch dauern?“, ruft er dem Leiter zu. „Das hängt vom Gang der Ermittlungen ab. Einstweilen gehen Sie lieber ruhig in der Sonne spazieren. Es wird Ihnen gut tun!" Terror?— Das sieht nicht danach aus. „Unter den 80 Schutzhäftlingen befanden sich insgesamt zwei, die aber beide schon entlassen sind.“ „Kann hier durch Sie jeder beliebig lange eingesperrt werden?“„„.. Smitzs. „Keineswegs! Die polizeilichen Ermittlungen liegen in den Händen von Oberlandjägern! Höchste Instanz ist das Ministerium, das über alle Haftbeschwerden zu entscheiden hat.“— Dann ein Spaziergang unter den Häftlingen. Neugierig und interessiert sehe ich mir die einzelnen an. Aber ich kann auf ihren Gesichtern weder Schrammen noch Wunden entdecken. Keinem sind Reichsbannerpfeile in die Haare geschnitten, sie sehen alle frisch und gesund aus, jeder hat Ohr und Nase im Gesicht, die Hände sind nicht abgehackt.... Wo bleibt bloß der Terror? Er will nicht arbeiten... Ein Posten kommt mit einem Häftling auf uns zu und steht vor dem Leiter stramm:„Der Mann verweigert die Arbeit!“ 6„ ∆ Der Leiter sieht den renitenten Kommunisten an. Der steht lässig da, Hut im Genick, Hände auf dem Rücken. „Nehmen Sie wenigstens den Hut ab, wenn Sie mit mir sprechen!“, sagt ruhig der Leiter. Langsam und widerstrebend nimmt der Kommunist eine anständige Haltung ein.. Pein 18 bi. „Sie wollen nicht arbeiten?“—„Nein, ich bin krank!" „Der Arzt, Dr. Lazar, hat Sie heute früh untersucht. Sie können arbeiten! Gehen Sie zu den alten Leuten, die Holz klein machen!" „Nein, ich kann nicht!“—„So, Sie können nicht. Früher, bei politischen Ueberfällen, waren Sie nicht so schwach.— Sie werden jetzt sofort an die Arbeit gehen!" Und der Kommunist nimmt die Hacken zusammen, geht willig an die Arbeit.— Zucht ist besser als Terror! „Ich habe die russische Revolution selbst miterlebt“, sagt mir ein Unterführer.„Dort stände der Kerl jetzt schon an der Wand! Aber wir sind keine Bolschewisten. Wir haben ja gerade den bolschewistischen Terror gebrochen und schaffen jetzt Ordnung!" „Ich fühle mich ganz wohl...“ „Terror— ich lege größten Wert auf die Feststellung— wird hier nicht geduldet!“, erklärt mir noch einmal der Leiter. Und er gibt mir Gelegenheit, mich im Gespräch mit den Häftlingen davon zu überzeugen. Zehn, zwölf Leute werden gefragt. Keiner kann mir von Mißhandlungen berichten. Mit dem Essen sind sie zufrieden. Nur einer sagt:„Vorgestern, wie so viele kamen, war es etwas wenig. Aber das ist ja jetzt wieder in Ordnung!"“ Und beinahe lächelnd erklärt mir einer:„Soweit ist es ganz nett hier. Nur eben die Freiheit...“ „Nicht so eilig, Ehlers, auch das wird schon noch kommen!" erwidert ihm lachend der Leiter. Ich sah keinen Terror— ich sah das Gegenteil! Und man würde selbst die Wahrheit entstellen, wenn man ein solches Konzentrationslager auch nur mit einem Der Schiffsverkehr nach den ktalienischen KolNordafukas ruht vollommen.„...., Mast,.2 Lumer 9i, Auch auf der britischen Festungsinser Maalie##ochumer An wie von dort gemeldet wird, der Sturm mit aller gewütet und hohe Werte vernichtet. Weiter wird schwere Unwetterschäden namentlich aus der südital schen Provinz Reggio berichtet. Die italienische Regierung hat sofort umfange## Maßnahmen zur Hilfe für die betroffenen Gebiete geordnet. Als wichtigstes erscheint zunächst die Wiet herstellung der Eisenbahnverbindung zwischen den den Großstädten Messina und Katania. Allerdings befürchtet werden, daß die Reparaturarbeiten auf Strecke noch mehrere Tage in Anspruch nehmen wen## ehe die Wiederaufnahme des Verkehrs wenigstens gleisig möglich sein wird. Das Anglück von Dixmuiden Gefängnis gleichstellen wollte! Denn die Häftlinge lagen im Gras und rauchten. Auf einer Bank saßen Gras und käuchten. auf einer Hum sugen zwei Gefangene und unterhielten sich lachend mit ihren Frauen. Die Verpflegung ist ausreichend, das Nachtlager warm. Die Vernehmung und Entscheidung liegt in Händen der staatlichen Organe. Zum Schluß sah ich eine Erklärung, die soeben 75 von den 80 Schutzhäftlingen dieses Lagers unterzeichnet haben; die anderen sollen folgen: „Unaufgefordert und ohne jeden Zwang erklären wir Schutzhäftlinge des Konzentrationslagers in Oranienburg: Die in der Bevölkerung ausgestreuten Behauptungen, daß wir schlecht und roh behandelt würden, sind unwahr. Wir sind niemals mißhandelt worden; die Verpflegung ist reichlich und gut!“ Unter dieser Erklärung stehen 75 Unterschriften. Peter Engelmann. Kommunisten leisten Aufbauarbeit... Der Führer unternimmt mit mir einen Rundgang. Wir betreten die Schlafräume, deren Boden dick mit sauberem Stroh ausgelegt ist, ich sehe die Decken, von denen jeder Mann zwei Stück erhält. Im Vernehmungszimmer sind Oberlandjäger an der Acbet. „Jeder Eingelieferte wird bei uns sofort durch die staatlichen Organe vernommen!“, sagt mir der Leiter.„In der Hitze des Gefechts kann ja mal einer zu Unrecht gefaßt werden. Aber sowie sich seine Unschuld herausstellt, wird er entlassen. Er muß dann einen Revers unterzeichnen, in dem er sich verpflichtet, nichts gegen den Staat zu unternehmen. Gestern und heute haben wir schon Entlassungen vorgenommen!“ Jetzt gehen wir über den Hof. Etwa 20 Mann hacken in einer Ecke Holz:„Das sind unsere Alten, die nicht mehr recht zur Arbeit tauglich sind. Aber auch sie werden beschäftigt. Es gibt keine dunklen Keller, in denen die Leute„schmachten", jeder Häftling beschäftigt sich hier in frischer Luft und— nutzbringend! Diese alte Brauerei, die uns zur Verfügung gestellt wurde, ist völlig verfallen. Die Dielen sind verfault, altes Gerümpel steht herum. Das kommt nun alles wieder in Schuß. Die Leute werden das ganze Gebäude in Ordnung bringen. Sie sehen: so leisten auch unsere Kommunisten Aufbauarbeit am neuen Staat!" Giurmsial um Zuße des Keina Die Apfelsinenbahn zwischen Messina und Katania zerstört— Schreckensnacht in Taormina Brandstifter und Saboteure „Weswegen sind diese Leute in Schutzhaft?“ „In den letzten Tagen war der ganze Kreis Niederbarnim in Aufregung. An vier Stellen waren Brandstiftungen vorgekommen, eine Scheune ist völlig ausgebrannt. Vorgestern faßten wir einen Kommunisten beim Feuerlegen! Daraufhin sind 50 Mann verhaftet worden. Alle, bei denen Waffen gefunden wurden, sind hier, und diejenigen, die versuchen, die Aufbauarbeit des Staates durch Gerüchte und Hetzereien zu stören. Dazu Leute, die uns als Landesverräter und Drahtzieher bekannt sind.“ „Wieviel Juden sind im Lager?“ Rom, 29. März. Ganz Sizilien und Kalabrien sind in der vergangenen Nacht von einem fürchterlichen Unwetter heimgesucht worden. Namentlich an der Südküste richtete eine gewaltige Sturmflut schreckliche Verheerungen an. Die Eisenbahnverbindung zwischen Messina und Katania, die sogenannte Apfelsinenbahn, ist unterbrochen. Neben dieser Hauptlinie mußte auch auf zahlreichen Lokalbahnen der Verkehr eingestellt werden. Ebenso ist der Schiffsverkehr von Syrakus nach den nordafrikanischen Häfen unterbrochen. Die in den Orangegärten entstandenen Schäden sind sehr groß. Unweit der Stelle, wo vor Jahren die wichtigste Eisenbahnstrecke Siziliens Messina— Katania durch die Lavamassen des Aetna zerstört wurde, wodurch Katania und Syrakus, die größten Städte Südsiziliens, von der Eisenbahnverbindung nach Italien abgeschnitten wurden, hat diesmal die gewaltige Sturmflut eine Bresche von etwa 500 Meter in den Schienenstrang geschlagen. Die Kunst der Ingenieure hat es vermocht, diese Eisenbahn zwischen dem Meer und den Felsen des Aetnagebietes zu errichten. Aber nun ist es unmöglich, etwa auf Umwegen die Verbindung zwischen Messina und Katania aufrechtzuerhalten. Nicht einmal für einen Umsteigeverkehr läßt an der Einbruchsstelle die unwirtliche Felsenküste genügend Raum. Das furchtbare Unwetter hat auch überall sonst auf der großen Insel— einst die Kornkammer der römischen Welt und heute der wichtigste Orangenlieferant Europas— Bahnlinien unterbrochen und andere schwere Schäden verursacht. Die anstürmende Meeresflut hat zahlreiche Häuser einfach fortgespült, und man weiß nicht, wieviele Menschen dem Toben der Elemente zum Opfer gefallen sind. Die schönsten Orangengärten der Welt sind grausam verwüstet, ein Baumbestand zerstört, der erst in vielen Jahren wieder ersetzt werden kann. Dem Fremden, der sich in dieser Nacht des Schrekkens hinauswagte auf die Ruinen des alten griechischen Theaters in Taormina, bot sich ein grausiggrandioser Anblick. Schon in ruhigen Tagen ist der Blick von der Höhe des Theaters von überwältigender Schönheit: steil fällt die Felsenküste zu dem tief unten liegenden blauen Mittelmeer ab, die südliche Sonne bestrahlt eine herrliche Landschaft mit Weinbergen und Orangenhainen und alles überragt das Massiv Aetna mit seinem ewigweißen Gipfel, über dem bisweilen eine dunkle Wolke Kunde gibt von den Gefahren, die der Vulkan in seinem Schoße birgt. Nicht mit Unrecht hat Taormina dank seiner unvergleichlichen Lage sich von der Zeit der römischen Kaiser bis heute den Ruf eines der schönsten Kurorte der Welt beAber in dieser Nacht: das sonst so ruhige Meer hat ein ungeheurer Sturm in einen brodelnden Hexenkessel verwandelt. Weiße Gischt verrät selbst in der herrschenden Finsternis den schmalen Küstenstreif, und bis hier oben donnert ohrenbetäubend das Brausen der Brandung. An einigen Lichtern ist zu erkennen, wo sich zwischen Felsen und Meer das Dörfchen Giardini mit der Bahnstation Taormina—Giardini hinzieht. Die anstürmenden Wogen scheinen Dorf und Bahn schier zu verschlingen. Zeitweilig verschwinden sämtliche Lichter unter den Gischtfetzen. Vom Aetna, von Weinbergen und Orangengärten ist nichts zu sehen. Man hört nur bisweilen das Krachen der vom Sturm geknickten Obstbäume. Alle bösen Geister scheinen auf die sizilianische Küste losBesonders schwere Verwüstungen hat das Unwetter in der Gegend von Aci Reale und in Syrakus angerichtet. Die vorgeschobene Halbinsel, auf der das heutige Syrakus gelegen ist, wurde stellenweise überschwemmt. Eine Anzahl von Häusern wurde zerstört. Ob auch Menschenleben zu beklagen sind, steht noch nicht fest. London, 29. März. Es steht nunmehr fest, daß dem Flugzeugunglück Dixmuiden sämtliche zwölf Insassen sowie die aus Mann bestehende Besatzung zum Opfer gefallen sind. Namen der Fluggäste sind Herr und Frau L. A. din, Herr und Frau Ilrath, Fräulein Forrester, Fc lein Voß, Herr Rowland(wahrscheinlich Sir## Rowland) sowie die Herren Dearden Krieglinger. R sall, Thompson und Voß, Flugzeugführer war Kap Leuleu. Den Namen nach zu urteilen, müssen sich un den Toten mehrere Deutsche befinden Köln, 29. Mär Die bei Dixmuiden verunglückte Verkehrsmas „City of Liverpool“ der Imperial Airways war Flughafen Köln am Dienstag vormittag um 11.25 mit sieben Minuten Verspätung gestartet, da man den Anschluß eines von Düsseldorf kommenden F# zeuges abgewartet hatte, mit dem der Fluggast John Rowland aus Portsmouth herangebe wurde. Außerdem hatten in Köln das Flugzeug ein Fräulein Voß aus Wuppertal=Barmen sowie Geschwister Herr und Fräulein Ilrath, die die auf lische Staatsangehörigkeit besitzen, bestiegen. Der## kapitän Leuleu beflog schon seit längerer Zeit Strecke Köln— Brüssel— London und war als zuverlässig bekannt. Bei dem gesamten Bordpers# handelt es sich um Engländer. Der Start in### ging vollkommen glatt vonstatten und auch auf Strecke nach Brüssel, wo das Flugzeug um 12.36 glatt landete, ergaben sich keinerlei Störungen an Motoren. Die Strecke Köln— Brüssel— London schon seit 1919 durch Maschinen der Imperial Airnbeflogen, ohne daß sich bisher irgendein Unfall ereig### PP London, 29. Märig Major Cooper, der Sachverständige für unfälle im britischen Luftfahrtministerium, Begab am Mittwoch morgen im Flugzeug nach Dixmuiden, die Nachforschungen über die Ursachen des Unglückt „City of Liverpool“ aufzunehmen. Eine vollstin Aufklärung des Unglücksfalles wird voraussicht niemals möglich sein, da die Maschine nur# ein Trümmerhaufen ist und alle 15 an Bord befindlit Personen den Tod fanden..#. ing Gresag. Augenzeugen berichten, daß sich eine Explosion eignet habe, während das Flugzeug sich noch in der befand, und daß die Maschine bereits brannte, be##### auf dem Boden zerschellte. Das Flugzeua hat noch Minuten vor der Katastrophe einen Funkspruch ver# tet, daß an Bord alles in Ordnung sei. Grauenhafter Mord bei Werdau Ehefrau enthauptet ihren Mann Werdau(Sachsen), 29. Mär, Am Dienstag abend erschien bei dem Gendarm### beamten in Langenbernsdorf die Frau Elsa des### sers Bärenwald und gab an, daß sie ihren Nan# erschlagen habe. Sie bat, in Haft genommer werden. Der Beamte fand die Angaben bestätigt. Betreten der Wohnung bot sich ihm ein grauen#### Bild: in einer großen Blutlache lag der Körper dei Jahre alten Ehemannes. Ein Meter davon en## lag der Kopf, der durch Beilhiebe vom Rum### getrennt war, daneben das Beil. Der Kopi## Verletzungen im Gesicht und am Hinterkopfe auf Mordkommission des Kriminalamtes Zwickau na## Tatbestand auf. Die Frau wurde verhaftet. Der#n zu der grauenhaften Tat dürfte in einer schon seit ren bestehenden Zerrüttung der Ehe zu suchen seit Gegenüber ei iner bevorstehe von zwei Großb daß die de burchweg„konv Die Comm aß die Konver: Jesichtspunkten kroßen Konvert und England d. ntlastung des Rolle, was für veil die laugfr verhältnismäßig er Städte. kerung noch ni schon eine Kon Verpflichtungen prozentigen Go aben Jetzt ein ie Kommunalo Schnittlich 81 bi teigerung der ber würde die betten, neue 6pr inen Nettoerlö und dafür neue ahlungskurs bi ahe an die Pi bürde aber scl ingesichts des Hypotheken n bis 9 Prozen all ein, so wi ehuldner über! insliche ledrigere ann, es würde ie Hypotheken hssen könnten. ändigen Anka Kündigung Die„organi Prreicht. Ehenräume zw Von Anlagewer #szufüllen, mu Dor allem der Gemmend wirke mmer wieder Lionsreife en. Auch in D ##ner klaren u Duomalstäbe Sastckredits. Vochen hat d hvestitionsges u so mehr persuch einer len deutschen em Gebiet de ##n sind, zu m aß der Kredit it dem Kredi ann jedoch r Der Konverslor rlangten italmarkt #ehätzen Wel Reingen Todessprung vom Hermanns=Denlma Detmold, 29. Män. Am Dienstag nachmittag gegen 3 Uhr sprgu# #5 Jahre alte Reissevertreter Manzau au nn hagen bei Bielefeld, wahrscheinlich in einem###### giösen Wahnsinns, von der etwa 23 Meter lerie des Hermanns=Denkmals in die Tiefe, nacht sich vorher ein Gebetbuch mit seiner Krawatte## Arm gebunden hatte. Schwer verletzt blieb,e und starb auft dem Trandport nach dem Krrr„ 66 Shakespeares„Othello Jur Erstaufführung im Stadttheater Wie kaum ein zweites von Shakespeares Stücken hat der„Othello“ neben der ihm gebührenden Bewunderung maßloses Erstaunen erregt. Der Schmerz konnte sich nicht beruhigen, die liebliche Schönheit der so plötzlich und rauh gebrochen zu sehen. Unfaßlich blieb es, die adelige Figur des Mohren so rasch in das reißende Tier Othello verwandelt zu sehen. Völlig unbegreiflich erschien Jago: das Vertrauen, das ihm seine Umgebung entgegenbringt, und unmittelbar daneben die teuflische Bosheit seines Handelns. Die Mittel der Psychologie, die unsere Zeit mit Vorliebe in solchen Fällen zu gebrauchen pflegt, müssen hier versagen. Sie würden, erklärend, verkleinern und dem wirklichen Geschehen nicht gerecht werden. Wenig hilt es auch, wenn wir uns klarmachen, daß Shakespeare Figuren und Handlung seines Stückes einer altitalienischen Novelle entnahm. Er hat den rohen Stoff der Novelle so lebendig zu gestalten vermocht, daß wir, überwältigt von der Kraft und Fülle des Daseins der Figuren, sie und ihren Lebensraum als eine Wirklichkeit hinnehmen, vor deren rätselhafter Größe wir uns beugen.....## Shamanene mi. Die Liebe Otheuos und Desdemonens wird— Gefahr adelt— dadurch erhöht, daß wir sie von Anfang an durch Jago bedroht sehen. Derselbe geniale Zug dient Shakespeare, Jago sogleich als Bösen einzuführen. Wir sehen seine Tücke zuerst und sind danach gezwungen, das hundertfältige Vertrauen das ihm alle Welt entgegenbringt, hinzunehmen. Mensch unter Menschen, besitzt Jago die Fähigkeit, alle gefährliche Doppeldeutigkeit menschlichen Handelns zu erkennen und seinen Zwecken negativ eindeutig dienstbar zu machen. Notwendig müssen neben ihm Figuren wie Rodrigo und Cassio ja selbst Othello, einfältig erscheinen. Jago selbst scheint zu begreifen, daß er sich vergeblich bemühen würde, sein Handeln durch Worte zu erklären, da er, entdeckt, sich in Schweigen hüllt:„Fragt mich um nichts mehr, was ihr wißt, das wißt ihr. Von dieser Stunde an rede ich kein Wort.“. Neben dem Bösen, weit über der bedeutungslosen Umgebung, steht das durch Liebe und Tod verklärte Paar Desdemona und Othello. Zwei Menschen, in denen gesammelt erscheint, was Shakespeare am Menschsein, am Sein von Mann und Weib zeigen kann. Desdemona, bis zur scheinbaren Selbstaufgabe, in Wirklichkeit ihr Weibtum bis aufs äußerste behauptend, groß in der Hingabe an den Mann, den sie gewählt. Ihm hingegeben, selbst wenn sie zerstört wird. Othello, der Mann auf der Höhe des Lebens, erfolggekrönt in seinem Beruf, von Liebe und Bewunderung umgeben, der jedoch sein Leben erst sinnerfüllt steht durch die Liebe Desdemonens, seine Liebe zu ihr, ihre Liebe zu ihm. An das Geheimnis der Liebe selbst scheint es zu rühren, wenn er, plötzlich erschüttert in diesem neuen Lebens= und Liebesbewußtsein, sagt:„und wenn ich dich nicht liebe, dann kehrt das Chaos wieder.“ Die Handlung selbst ist eine der geschlossensten Shakespeares. Fast erfüllt sie die Ansprüche, die die klassische französische Tragödie an die Einheit des Ortes, der Handlung und der Zeit stellte. Die einleitenden Bilder zeigen die Vermählung des Paares, den Feldzug nach Cypern— nachdem der Feldzug gegen es scheint, werden wir tatsächlich diesen Sommer die Aufführung der Oper„Iphigenie auf Tauris“ auf den Stufen des Pergamon=Altars erleben. Die Künstlerinnen=Altershilfe unter der tatkräftigen Leitung von Silarns Eiren Frau Denera und Frau Müller=Renée hat sich zem mit diesem Vorschlag an das Preußische KultusVerfugung gestellt. Die Führung der Genossensan übernimmt bis zur endgültigen Regelung Ott# Hochzeitsfest.„Und b dem höchsten Glück erste Eifersucht die Türken unnötig geworden, das nun in beängstigender Schnelle nach der Erfolg der Intrige Jagos, die Othellos, die unselige, weltberühmte Taschentuchgeschichte, die Raserei Othellos und das in gewaltsamer Zerstörung und Selbstvernichtung gipfelnde Ende. Sest Dr. W. Montenbruck. ministerium und an Geheimrat Waetzold, den General= von Arent in den Verwaltungs direktor der Staatlichen Musen, gewandt. Beide Stel= bisherige Präsident Ot19, Pege#t Lng, gernerhin, len haben bereits ihre grundsätzliche Zustimmung aus= und hat auf dessen Wunschelne Tinse gesprochen. Die„Berliner Kunstwochen“, in deren Rahmen die Aufführung stattfinden soll, haben sich jedenfalls einverstanden erklärt und die Verhandlungen mit ersten Künstlern haben schon begonnen. Die größte Schwierigkeit wird vermutlich die Frage der Akustik im Pergamon=Museum, die sehr schlecht, sein na# ergeben. Es sollen daher in der nächsten Zeit Versoll Ein Flan der„Berliner Kunllwochen“ „Iphigenie auf Tauris“ vor dem Pergamon=Altar? Geheimrat Wiegand, der bekannte langjährige Direktor des Alten kuseums in Berlin und Leiter der Ausgrabungen in Pergamon in den letzten Jahrzehnten, hat wiederholt die Anregung gegeben, man solle auf den Stufen des Pergamon=Altars ein Drama des Aeschylos in der Ursprache aufführen. Dieser Gedanke Geheimrat Wiegands scheiterte weniger aus technischen Gründen, als aus dem Bedenken, daß das griechisch verstehende Publikum doch wohl zu klein sei, uiu eing., Horschlag von anderer Sette auf und wie suche unternommen werden. Vielleicht läßt sich die Akustik durch teilweise Verkleidung der Wände mit Holz oder Teppichen verbessern; allerdings wäre dies nicht einfach durchzuführen, denn die Wände des Pergamon= Museums sind 21 Meter hoch! Der Raum vor dem Altar würde ein Publikum von ungefähr 800 Personen aufnehmen können.„.. Tensmers Im Rahmen der Bestrebungen, die Kunsiwerke unserer Museen und damit die klassischen Werke und Höchstleistungen aus der Kulturgeschichte der Menschheit, zu popularisieren und weitesten Kreisen näherzubringen, muß diese Aufführung auf dem Pergamon=Altar als ein ganz großzügiger Versuch angesehen werden. Geheimrat Waetzold meint allerdings— und nicht ganz mit Unrecht—:„Eigentlich haben wir das gar nicht nötig. Das Pergamon=Museum hat letztes Jahr über zwei Millionen Besucher gehabt.“ Dr. L. A. = Veränderungen in der Leitung der genossenschaft in Berlin. Die Präsidenten der genossenschaft Wallauer und Otto werd### Wirkung vom 1. April auf ihren Wunsch vom kern tungsrat beuglaubt. Als Ersatz für die berg un geschiedenen Verwaltungsratsmitglieder Greteg#, Emil Lind sind Otto Laubinger und Der in der Bank 4G. in I das die bek Rücklage von Des Aktienkapi usammenlegu ##urch Wiedere ##eist einen R ##s. Der F April wird usammenhang Ebschreib biri der bishe Vereins, jetzt den Vorstar von Arent in den Verwaltungereze#gerpestn Mit sofort binger. = Beurlaubungen in Frankfurt a. M.; wei tiger Wirkung wurden in Frankfurt a. M. bis teres beurlaubt: der Intendant des Opernbause“. z! nau, der Intendant, des Schauspietgg#sh, nacher. der Genergldirektor des Stur gustas des stituts Professor Dr. Swarzenski, der#und nog Historischen Museums, Dr. Schöd,beg Mase verschiedene andere leitende Persönlichrenen in und Bibliotheken. gösgelg = Veränderungen in der Leitung der nossenschaft. Die Präsidenten der Bühnengengig##n Wallauer und Otto, werden mit Wirkung, I. April auf ihren Wunsch vom Verwaltungßiezenen n#nht Als Ersatz für die bereits ausgeshgin ein ähnlicher#########g von andeter Sinr auf und, Wi = Beurlaubung von Mitgliedern der Effener städtischen Theater. Die Stadtverwaltung Essen teilt mit, daß verschiedene Mitglieder des Solistenpersonals des Opernhauses mit Rücksicht auf die Stimmung weiter Volkskreise mit sofortiger Wirkung beaurlaubt worden sind. Das theaterbesuchende Publikum wird gebeten, die infolgedessen etwa notwendig werdenden Spielplanund Besetzungsänderungen hinzunehmen. = Der Direktor der Dusseldorfer Akademie beurlaubt. Wie von nationalsozialistischer Seite verlautet, ist der Direktor der Düsseldorfer Kunstakademie, Kaesbach, vom Kultusminister ab sofort beurlaubt worden. Mit der Leitung der Düsseldorfer Kunstakademie ist vorläufig Professor Junghanns betreut worden. urtaudt. uls Etsh iaen#m in Verwaltungsratsmitglieder Grete Ilm und er####### sind Otto Laubinger und Benno von.,Präst den Verwaltungsrat eingetreten. Der bisher###### an dent Otto verbleibt im Verwaltungsrat Atgerfügun dessen Wunsch seine Dienste fernerhin zur zumt bi## gestellt. Die Führung der Genossenschaft übern zur endgültigen Regelung Otto Laubinger. zunächst im Sommerhpistasten## an der Universität Au nationglen### zig. Dr. Keßler, Leiner Lehrtätigkeit ar da wegen der von ihm 157.253, Bpischenfälle in der unufnahme Veiltezucg vo“. Beauftragte des Reichskommisars gegen Träger beFreße gerichz, der Wicherautrgige b u in ver. universitat.zu zu sind. Der Beauftragte ped##ur:“ hat den Dirc Wirtschaftsministerium, Dr. Hher bgurgt Kabnt## der Staat=Pirg. Hiz weiter= heursaubt zuesch der Staatshauschule Leivois, Obsstere, beurgupt, sofortiger Wirkung vie— zienstälteste Lebliszgait einer Vxtretung gist, der dienstältest stetinge:“; komm Schue, Baurat wiefinger, als Leiter beauftragt worden. 104 offnungen al Die Bler -Langend #allionen M Kusammenlegu Elllggen, Mar muf.2 Millio Prhästsjahr 193 MAnlagen und Mli. N. 493.700 Wenstigen Abs bissen Abschr genem vorzn ab. La Dahr einen ##ang, der 8 Prauereien de ets Im Rahn ###e von zwel mlage werde ##. der HV.v Ponata Keiste des ###eren Abse jede Prstichen mnaustrie Psammlung Landes Die Be #en Banke Pa ver der Vol hein nac #nkar“ Piisen mi kalt Bnsen sind lt ra. ipden un #sen der K Pere veile urgen Auns Itallenischen Koln Malta Sturm mit aller### htet. Weiter wird ich aus der südital## et. hat sofort umfangr## betroffenen Gebiete nt zunächst die Wiet dung zwischen den atania. Allerdings saraturarbeiten auf nspruch nehmen wer# erkehrs wenigste Dixmuiden London, 29. Marz em Flugzeugunglück issen sowie die aus Opfer gefallen sind. und Frau L..### äulein Forrester,## ahrscheinlich Sir rden, Krieglinger, zeugführer war Kap rteilen, müssen sich un finden Köln, 29. März lückte Verkehrsmas### rial Airways war ormittag um 11.25 gestartet, da man ldorf kommenden## dem der Fluggast rtsmouth herangebin köln das Flugzeug vertal=Barmen sowie Ilrath, die die au en, bestiegen. Der## seit längerer Zeit ndon und war als gesamten Bordpersat er. Der Start in tten und auch auf Flugzeug um 12.36 erlei Störungen an Brüssel—. London n der Imperial Airnegendein Unfall ereign# London, 29. Märi schverständige für tministerium, Begab eug nach Dixmuiden. rsachen des Unglücks men. Eine vollstin alles wird voraussicht a die Maschine nur 15 an Bord befindlit sich eine Explosior, zeug sich noch in der bereits brannte, bev#### s Flugzeug hat noch einen Funkspruch ver dnung sei. d bei Werdau ihren Mann (Sachsen), 29. März en bei dem Gendu#### ie Frau Elsa des Sa## daß sie ihren Nuus t, in Haft genommen Angaben bestätigt.# ich ihm ein grauent### he lag der Körper dei n Meter davon ente lhiebe vom Rum## s Beil. Der Kopf am Hinterkopfe auf. lamtes Zwickau nahn irde verhaftet. Der te in einer schon seit er Ehe zu suchen seil ermanns=Denkma Detmold, 29. Män gegen 3 Uhr sprang anzau aus Lu#a nlich in einem Anfol### twa 23 Meter hoben in die Tiefe, nachtn t seiner Krawatte un er verletzt blieb er rt nach dem Kranken Sochumer Anzeiger u. Gen. Anz. Handel- Gewerbe- Indultrie Donnerstag, 30. März 1933 Das Erne Anngelzeichenfürene Wer!, Ange Wbelltehkenverneh er Leitung der der Witrng ur Präsidenten der und Otto werden mi hren Wunsch vom gug rsatz für die bereist uun mitglieder Grete ubinger und Verg tungsrat eingetreten, bleibt im Verworhu eine Tenste ferrenuung üihrung der Gepossen igen Regelung Otto Luh ankfurt a.., Mit.## ankfurt g. M. bis at### ni des Overnhauses. g „Schagz svietzgeschen## tor bes,„Siaderzg rzensti, der Buich## Schödberger,### Persönlichkeiten in Nuléhh Gegenüber einer weitverbreiteten Annahme von Einer bevorstehenden Rentenkonversion wird Jetzt von zwei Großbanken gleichzeitig darauf hingewieken, daß die deutschen Rentenmärkte noch nicht Jurchweg„konversionsreif“ sind. Die Commerz- und Privatbank betont, haß die Konversionsidee bei uns unter ganz anderen besichtspunkten zu betrachten ist, als dies bei den kroßen Konvertierungstransaktionen in Frankreich hnd England der Fall war. Dort spielte die ZinsEntlastung des Staatshaushalts die überragende Zolle, was für Deutschland kaum in Frage kommt, beil die langfristige Reichsschuld in Deutschland berhältnismäßig gering ist. Für die Anleihen der Städte. Provinzen usw. ist die Kurssteikerung noch nicht soweit vorgeschritten, um heute #chon eine Konversion der bestehenden langfristigen Verpflichtungen in die Erwägung zu ziehen. Die Sorozentigen Goldpfandbriefe der Hypothekenbanken aben detzt einen Stand von 90 bis 94 Prozent und Sie Kommunalobligationen einen solchen von durchSchnittlich 81 bis 83 Prozent erreicht; erst eine Kurs#teigerung der Pfandbriefe auf 100 Prozent und darber würde die Hypothekenbanken in die Lage verbetten, neue 6prozentige Pfandbriefe auszugeben, die inen Nettoerlös von nahezu 100 Prozent erbringen, ind dafür neue Hypotheken auszuleihen, deren Ausahlungskurs bei einer Verzinsung von 6½ Prozent bahe an die Parigrenze heranreichen würde. Das bürde aber schon einen sehr bedeutenden Erfolg #ngesichts des Umstandes darstellen, daß heute neue Hypotheken nur zu einer Effektivverzinsung von bis 9 Prozent erhältlich sind. Trete aber dieser all ein, so würde es sich mancher Hypothekenehuldner überlegen, ob er nicht eine höher verinsliche Hypothek in eine neue mit hiedrigerer Verzinsung umwandeln ann, es würden erstmalig wieder Kündigungen an ie Hypothekenbanken herantreten, die diese veranssen könnten, umlaufende Pfandbriefe durch freihändigen Ankauf aus dem Verkehr zu ziehen oder Kündigungen bzw. Auslosungen zu schreiten. Die„organische Zinssenkung“ wäre damit rreicht. Die Berliner Handelsgesellschaft führt zu diesem Thema folgendes aus: Die Anläherung einzelner Rententypen an die Parität muß nnächst als ein erstes Klingelzeichen gewertet berden. Der weitere Weg zu einer grundlegenden Benkung des Zinsspiegels ist nicht fn einer inzigen Etappe zurückzulegen. Dazu sind hnlich wie in den Vereinigten Staaten die Zwikhenräume zwischen den verschiedenen Gruppen on Anlagewerten noch zu groß. Die Tendenz, sie uszufüllen, muß auf das Tempo der Kursanpassung or allem der in Paritätsnähe befindlichen Papiere emmend wirken. Des weiteren erscheint es wichtig, umer wieder den Unterschied zwischen Konverionsreife und Emissionsreife zu betoen. Auch in Deutschland strebt der Kapitalist nach ner klaren und dauerhaften Herausstellung neuer Einsmatstäbe auf der Grundlage eines gesunden Baatskredits. Die Kursentwicklung der letzten Tochen hat diesen erfreulichen Umschwung der wvestitionsgesinnung ausreichend veranschaulicht. Im so mehr wird es darauf ankommen, den ernsten Versuch einer Beseitigung der Teilstörungen auf em deutschen Kapitalmarkt, wie sie z. B. noch auf em Gebiet der Kommunalfinanzen vorhanIn sind, zu machen; denn es bleibt der Tatbestand, #ß der Kredit der Gemeinwesen identisch sein muß it dem Kredit des Staates selbst. Dieser Hinweis ann jedoch nicht hindern, die Wiederherstellung Der Konversionsreife als Ausdruck einer wiederirlangten Funktionsfähigkeit des KaItalmarktes außerordentlich hoch einzuhätzen. Weltfalenbank AG. in Bochum Reingewinn von.225 Millionen Mark Der in der Aufsichtsratssitzung der WestfalenDnk AG. in Bochum vorgelegte Abschluß für 1932. das die bekannte Sanierung durch Auflösung der Rücklage von.25 Millionen und die Herabsetzung Des Aktienkapitals von.25 auf 0,525 Millionen durch usammenlegung im Verhältnis von 10:1, ferner urch Wiedererhöhung auf 6 Millionen Mark fiel, #eist einen Reingewinn von.225 Millionen Mark Der Hauptversammlung am 25. April wird vorgeschlagen, diesen Reingewinn im Pisammenhang mit der Umgestaltung der Bank zu Abschreibungen zu verwenden. Am 1. April Fird der bisherige Justitiar des alten Barmer BankVereins, jetzt Commerz- und Privatbank, Dr. Rasche, # den Vorstand der Westfalenbank eintreten. Vorschlag an, wenn auch in bezug auf die Dauer der Stillhaltung und in der Zinsfrage den Banken einiges Entgegenkommen gezeigt wird. Rheinmetall erwirbt Borlig Nachdem anderweitige Verhandlungen gescheltert sind, hat ein Konsortium unter Führung der Rheinischen Metallwaaren- und Maschinenfabrik die Anlagen der A. Borsig GmbH. erworben zwecks Weiterbetrieb des alten angestammten Geschäftes der Firma Borsig besonders Im Interesse des deutschen Exports. Rheinmetall interessiert sich hauptsächlich für das von Borsig hergestellte Eisenbahnmaterial. Die Firma der Gesellschaft wird sein: A. Borsig AG. Im Aufsichtsrat der Gesellschaft wird auch die Familie Borsig vertreten sein. Die Betriebe in Düsseldorf werden durch die Transaktionen nicht berührt. Quer durch die Wirtschaft Bei der Gebrüder Goedhart AG. In Düsseldorf ergibt sich nach 218 000(305 000) Mark Abschreibungen einschließlich 104 000(98 000) Mark Vortrag ein Reingewinn von 107 000(.2000) Mark, der vorgetragen wird(I. V. 8 Prozent Dividende). Die Im Berichtsjahr eingegangenen und ausgeführten Aufträge reichten bei weitem nicht aus, Unkosten, Abschreibungen und Steuern zu decken. Der Fehlbetrag wurde aus den unter„sonstige Einnahmen“, verbuchten Rückstellungen ausgeglichen. Leitung der der Bühnergentung F. Seitung der Hsten# werden mit Wilten vom Verwaltuggihiedene# die bereits aus Prnz gin# rete Ilm und Em#### d Benno von Akeg### eten. Der bisherieg rwaltungsrat Urgerfügung tto Laubinger. ipzig. Der ksbudungsministerhn## ret, daß lich, ipersität 9e4 nie an, der Unfgerreiter# im Sommersr. lyiversität zu erzangien## Träger der no; gerichtel es in der Vresse, jederaufnahme u pefuch r. Universtchzgfarg ür Reichskonga, ver HirebKluge, gat den Müler-Braucrei loffnungen auf eine Wiederbelebung der Wirtschaft Die Blerbrauerei Gebr. Müser zu Bo#lum-Langendreer, die 1. V. eine Sanierung des Millionen Mark betragenden Aktienkapitals durch Klsammenlegung im Verhältnis von 6 zu 1 auf.5 Ailionen Mark unter gleichzeitiger Wiedererhöhung #.2 Millionen Mark vornahm, schließt das GePchäftsjahr 1932 bei 69708 Mark Abschreibungen auf dlagen und 65795 Mark sonstigen Abschreibungen #. V. 491.700 Mark normale neben 2268530 Mark ##luigen Abschreibungen) sowie 52621 Mark sonwisen Abschreibungen) sowie 52621 Mark Zinsen mit #Vem vorzutragenden Reingewinn von 19 Wdürk ab. Laut Bericht brachte das abgelaufene Fiur einen weiteren erheblichen Absatzrückder sich aber im Vergleich zu den andern PRuerelen des rheinisch-westfälischen Industriege7 Im Rahmen des allgemeinen Durchschnitts hält. Er“ von zwei Aktionären angestrengte Anfechtungs: # verde nach Meinung des Vorstandes auf die der HV. vom 30. Juni 1932 beschlossenen Sanieonatahmen ohne Einfluß bleiben. Die ersten Peiteren laufenden Geschäftsjahrs zeigten einen ##n ur, Absatzrückgang. Die Verwaltung hofft auf Viederbelebung der allgemeinen wirt#tlichen Verhältnisse, die sich auch bei der nstrie günstig auswirken dürkte.(Haupt" umlung 12. April.) Landesbank der Rheinprovinz Die Befriedigung der Bankengläubiger #% Bankengläubigern der Rheinischen Landes. ## Son demnächst durch den Gläubigerausschuß #sche! Verschlag unterbreitet werden, der allem rd.) nach die Zustimmung der Banken finden an„K..“ ist vereinbart worden, daß die Miß mit ihren Forderungen für drei Jahr Behlag,##ten, wobei ihnen eine einmalige AbSählung von 10 Prozent geleistet wird. Die und allerdings auf 6 Prozent hinaufgesetzt, Nach dem Beschluß des Aufsichtsrates der Westdeutschen Bodenkreditanstalt in Köln soll der am 29. April stattfindenden GV. vorgeschlagen werden, aus dem Ueberschuß von 798 881 Mark 6 Prozent(i. V. 7 Prozent) Dividende zu vertellen, dem Aufsichtsrat satzungsgemäß 26 000 Mark zu vergüten, dem Delkrederekonto 234 780 Mark zuzuweisen und 97 886 Mark vorzutragen. * Die Sachtleben AG. für Bergbau und ehemische Industrie In Köln klagt in ihrem Geschäftsbericht 1932 über die Erschwerung des Auslandsgeschäfts. Das finanzielle Ergehnis der Gesellschaft ist verhältnismäßig sehr befriedigend. Der Reingewinn beträgt.12(.52) Millionen Mark, der Dividendenvorschlag 8 gegen 10 Prozent I..: unter Einrechnung einer außerordentlichen Gewinnverteilung von 2 Prozent— die hierzu erforderlichen Mittel werden einer nicht mehr benötigten Sonderrücklage entnommen— erhalten die Aktionäre eine Ausschüttung In Vorjahrshöhe. Die Deutschen Zündholzfabriken A6. In Berlin(Schwedentrust), die für 1932 nach dreijähriger Dividendenlosigkeit 9 Prozent Dividende vorschlagen, weisen nach Gesamtabschreibungen von.13(.38) Millionen, darunter .83 Millionen auf Anlagen,.82 Millionen sonstige und .48 Millionen auf Dubiose, einen Reingewinn von.14 Millionen(18 816 Mark) aus. Der Reserve werden 60 000 Mark(10000 Mark) überwiesen und 14 800(8816) Mark vorgetragen. Nach dem Bericht war der Abeatz in Zündhölzern im ganzen Jahre und in den beiden ersten Monaten des neuen Jahres gleichmäßig gut. Die Aktiengesellschaft für Chemische Produkte, vorm. H. Scheidemandel, Berlin, die auf ihr Aktienkapital von .58 Millionen Mark wieder keine Dividende verteilt, hatte den ersten Monaten des am 1. Oktober begonnenen neuen Geschäftsjahres eine bemerkenswerte Absatzbelebung im Leimgeschäft zu verzeichnen. Seit Dezember ist indessen ein neuer Rückschlag eingetreten, der zur Zeit noch anhält. Nur durch außerordentliche Einnahmen (.22 Millionen Mark) konnten verringerte Rentabilität und geschmälerte Eingänge aus den Beteiligungen ausgegliehen werden. Ein kleiner Reingewinn von 4700 Mark soll vorgetragen werden. In der Aufsichtsratseitzung der Continental GummiWerke AG.(Hannover) wurde beschlossen, für 1932 nach reichlichen Abschreibungen und Rückstellungen wieder Prozent Dividende in Vorschlag zu bringen. Nach Abschreibungen von.33(.32) Millionen Mark verbleibt ein Reingewinn von.71(.31) Millionen Mark. Die 8 Prozent Dividende auf 37 Millionen Mark Aktienkapital erforderten.96 Millionen Mark, Tantiemen an den Vorstand .34 Millionen Mark und an den Aufsichtsrat.11 Millionen Mark, so daß noch 296 652 Mark ale Gewinnvortrag verbleiben. * Die GV. der Schubert& Salzer Maschinenfabrik AG. In Chemnitz, in der 39 Aktionäre ein Kapital von 4 839 000 Mark vertraten, genehmigte, die von der Verwaltung vorgeschlagene Ausschüttung von 15 Prozent, nachdem der Dividendenerhöhungsantrag einer mit 768 200 Mark vertretenen Opposition abgelehnt worden war. Mitgeteilt wurde, daß die Gesellschaft einen Auftrag aus Südamerika im Betrage von 132000 Mark hereinbekommen habe, der jedoch erst in drei Jahren zahlbar sel. Die Herren Paul Lindemann, Robert Schoendorff und Siegfried Braunschweig sind mit dem gestrigen Tage aus dem Vorstand der Rudolph Karstadt AG.(BerlinHamburg) ausgeschieden. Der Wert der deutschen Agrarproduktion dürfte nach Ansicht des Institute für Konjunkturforschung in 1932/33 rund.8 Milliarden Mark erreichen. Er ist damit um 1 Milliarde Mark niedriger als im Vorjahr und um etwa Milliarden Mark(= 37 Prozent) niedriger als im Jahre 1928/29. Dieser Rückgang ist ausschließlich eine Folge des scharfen Preissturzes. Der Menge nach dürfte die deutsche Agrarerzeugung gegenwärtig um rund 5 Prozent größer sein als 1928/29 und um 25 Prozent höher als 1924/25. Kurse bröckelten nach den Erholungen wieder ab, doch lag der Schluß meist noch über Anfangsniveau. Verschiedene Werte haben aber trotzdem gegen gestern etwa 3 Prozent verloren. Am Rentenmarkt eröffneten Deutsche Anleihen schwächer, Altbesitz verloren.45 Prozent, Neubesitz 65 Pfennig. Im Verlaufe wurde auch an diesem Markt die Mehrzahl der Verluste wieder hereingeholt. Reichssehuldbuchforderungen zogen nach 1½ Prozent schwächerer Eröffnung um 1 Prozent an. Ausländer lagen ruhig. Der Geldmarkt lag weiter steif. Der Satz für Tagesgeld zog auf 4¼ Prozent an, vereinzelt wurde noch 4% Prozent bezahlt. Am Kassamarkt überwogen erwartungsgemäß die Abschwächungen. Zementwerke, Markt- und Kühlhallen, Vereinigte Ultramarin usw. waren 8 bis 5 Prozent gedrückt. Hypothekenbankaktien büßten in einzelnen Fällen bis zu 6 Prozent ein. Effen: Weiter abgeschwacht An der heutigen Börse machte die Abschwächung bei ruhigem Geschäft weitere Fortschritte. Am Markt der fortlaufend notierten Werte wiesen fast sämtliche Papiere Kursabschwächungen auf. Von Montanwerten waren Mannesmann ¾ Prozent niedriger im Umsatz, Wintershall setzten ½ Prozent niedriger ein, konnten aber im Verlauf wieder 1 Prozent gewinnen. An der Bergwerksbörse gingen von Kohlenaktien Lothringen unverändert und Dahlbusch 3 Prozent schwächer um. Am Kohlenkuxenmarkt mußten sich Carolus Magnus eine. Abschwächung von 200 Mark, Graf Schwerin um 50 Mark gefallen lassen. Dagegen zogen Ewald 50 Mark an, während Heinrich auf zieml’ch unveränderter Basis verkehrten. Von Kaliwerten waren von Aktien alte und neue Burbach und von Kuxen Hope zu ermäßigten Preisen Im Verkehr. Von Dollarhonds gingen öprozentige Phönix um. Frankfurt: Abendverkehreiwas schwächer Das Geschäft an der Abendbörse war sehr ruhig. Vereinzelt konnte man Realisationen feststellen, doch war das herauskommende Material nur gering und fand ziemlich glatt Aufnahme. Die Berliner Schlußnotierungen konnten sich zunächst ungefähr behaupten. Im Verlaufe bröckelten die Kurse leicht und zwar im Ausmaße von ¼ bis# Prozent ab. Im späteren Verlauf der Abendbörse gingen I. G. Farben, in denen etwas stärker Material herauskam, bis auf 126½ zurück, wodurch auch die anderen Marktgebiete beeinflußt wurden. Es ergaben sich daher meist kleine Rückgänge bis zu ½ Prozent, U. a. notierten: Gelsenkirchener 65½. Harpener 87¼, Klöcknerwerke 59½, Mannesmannröhren 68¾, Rheinstahl ist diesa### Uings auf 6 Prozent At bei Frage so geregelt worden, wie seiner#en, Ind“e landwirtschaftlichen Hypothekenschulea man nämlich 2 Prozent der zu zahlenden ###t jewa: Kapitalschuld zuschlägt, während 4 ProVells in her ver-ütet werden sollen.— Dissei 7½ Aus dem Gerichtssaal Den Schwager erschossen § Dortmund, 29. März. Das Dortmunder Schwurgericht verurteilte den 24jährigen Bergmann K. Fronz aus Mengede wegen vollendeten Totschlags, wegen versuchten Totschlags sowie Erwerbs, Führung und Nichtanmeldung einer Schußwaffe zu einer Gesamtstrafe von vier Jahren Gefängnis. Nichtige Familienstreitigkeiten führten dazu, daß Fronz im Januar zuerst auf seinen Neffen schoß— die Waffe versagte aber— und dann seinen Schwager durch einen zweiten Schuß tötete. Zwei Todesurteile in Arnsberg § Arnsberg.°. März. Das Schwurgericht in Arnsberg verurtc##te Samstag abend den Eleven Stitz und den Glasergehilfen Kleemann, beide aus Siegen, wegen gemeinschaftlichen vorsätzlichen Mordes an der Ehefrau Schüler, zum Tode. Stitz, der mit der in Schüler ein Verhältnis unterhielt, 82¾. Stahlverein Farben 128. 43, Aku 37¼. Bemberg 50, I. G. Die Auslandsbörlen Newyork, Anfang: Unregelmäßig. London: Still und abgeschwächt. Amsterdam: Bei kleinem Geschäft leicht schwankend. Paris: Freundlich. Brüssel: Ruhig und knapp behauptet. Mailand: Teilweise fester. Wien: Weiter still und meist abbröckelnd. Zürich: Schwächer. Berliner Produktenbericht Amtl. Preise. Getreide und Oelsasten per 1000 kg. sonst per 100 ko Scheidung lebenden Shatte am Abend des 10. November v. J. mit Hilfe von Kleemann in einem einsamen Walde die Ehefrau Schüler ermordet, um die Folgen seines Verkehrs mit ihr zu beseitigen. Schwere Strafen für jugendliche Räuber § Essen, 29. März. Am 21. Januar d. J. überfielen drei junge Burschen, die Brüder Johann und Otto Dymnik sowie Robert Steltner aus Gelsenkirchen in Horst morgens um 9 Uhr einen Lieferwagen der Firma Kleinschnittcher. Sie sprangen auf den Führersitz und forderten den Chauffeur und Beifahrer auf, abzuspringen. Der Chauffeur Möller verließ seinen Wagen nicht, worauf ihm Johann Dymnik einen Revolver in die Hüftengegend hielt und abschoß. Die Kugel blieb glücklicherweise im Bauchfell stecken, so daß der Kraftwagenführer wieder von seiner Verletzung genesen ist. Im übrigen raubten die jungen Burschen dem Ueberfallenen die vereinnahmten 1800 Mark und flüchteten. Außer Johann Dymnik war auch Otto Steltner mit einer Pistole bewaffnet. Johann Dymnik erhielt 6 Jahre Zuchthaus, Zuchthaus, sein Bruder Otto 4 Jahre und 6 Monate Robert Steltner 5 Jahre Gefängnis. Vom Büchertisch 29. 3. 28. 3. weizen märk. 195— 197/196— 198 Joggenmehl 70% 20-22 6/20 T. 22 7 Rocgen märk 155— 157/155- 157 Veizenkleie.40-890.50 9 00 Futter- und Indu- Roggenkleis[.75-.00/8.75-.00 striegerste 163— 171/163— 171 IViktoriaerbsen[20 5 23 521.024.0 hafer märk., 123 126 124—127 Speisserbsen 19 021.0 19021 0 Werzenmehl[23.-26.9s23.—27 0sruttererbsen 18.0 15 0s13.0 15.0 * Berliner Elektrolytkupfernotierung vom 29. März: 47 Mark für 100 Kilogramm. Tabellen und Wissenswertes für jedermann, von Arthur Wagner. Mit vielen Beispielen, Zeichnungen und Lösungen. 51.—65. Tausend. Verlag Gebrüder Jänecke, Hannover.— Das vorliegende Büchlein will dem Leser nicht nur helfen, seine früheren Kennmnisse wieder aufzufrischen, sondern auch ein Ratgeber und Helfer über viele Einzelfragen sein, die im Leben täglich vorkommen. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, wurden viele Teilgebiete der Wissenschaft, wie Arith= metik, Mathematik, Geometrie, Trigonometrie, Physik, Chemie, Statistik, Astronomie und Astrologie. Wetterkunde, ferner Fremdwörter usw. im deutschen Sprachschatz, Rechtsleben, Scheck= und Wechsellehre, Geschichte und vieles andere, als Anyang Sozialverscherung, Steuern, Post= und Eisenbahngebühren, herangezogen und allgemeinverständlich bearbeitet. Nach dem Grundsatz„Verwendbare Kenntnisse“ bringt das Büchlein aus allen oben angeführten Gebieten nur das Wichtigste in konzentrierter Form, einfach, kurz, klar und leichtverständlich, mit vielen Erläuterungsbeispielen. Moden=Almanach. Herausgegeben von der Fabrik Haus Neuerburg G. m. b. H. Köln.— Dieser Almanach gibt dem sammelfreudigen Leser Gelegenheit, eine Sammlung von 280 Mode=Bildern aus 4 Jahrhunderten zu einem Werk zu vereinigen, dessen kostbare Ausstgtzung im krassen Widerspruch zu dem niedrigen Preise steht. ainnend mit Albrecht Dürer, der— angeregt durch seine Reisen nach dem Süden— Gefallen an den Trachten seiner Vaterstadt fand und sie in einer Reihe von farbigen Federzeichnungen festhielt, schildert der Moden=Almanach in 12 Stil=Epochen die Wandlungen der Mode bis zur letzten Jahrbundertwende. Die Mode=Bilder wurden nach zeitgenössischen Originalen wiedergegeben. Es ist erfreulich, mit welcher Liebe und Sachtenntnis alle Einzelheiten dieser ModeSammlung behandelt worden sind. Rh.-W. Effekten-Börsen Essen: 29. März 1933 Braunkohlenkuxe Bellerhammer Bruckdorf-Nietieben Gute Hoffnung.. Leonhard.... Brief 3400 3700 4000 4350 Kohlenkuxe Geld Carolus Magnus Constantin d. Gr. Deutschland.. 230 250 Oiergarot... 999g 2750 Ewald 2300 2500 Graf Schwerin. 1300 1500 Heinrich.... 5800 6200 König Lucwig 4000 4300 Langenbrahm 900010500 Westfalen..—— Kohlenaktien Dahlbusch 61.50 64.50 Lothringen... 11.0013.00 Niederrh. Bergw. 25.5027.50 Miche Vesta Zukunft 300 275 6250 — 9100 340 2950 — 5450 Kallkuxe Beienrode.. 530 570 Bergmannssegen—— 8500 Braunschw.-Löned. 5200 Burbach.... 2100—. Einigkeit....—— 5200 Erichssegen——2600 Habighorst... 2000 2200 Hansa Silberberg Heimboldhausen Hohenfels Hope Hugo Mariaglück... Marie Marie Luise Max.... Neusollstedt... Ransbach.... Reichsland Siegtried Siegfried-Giessen Volkenroda Winters all..— Kallaktion Adier....—.— s85.00 Bank f. landw. Aktien—.—— Hallesche Kall..—.—61.00 220 910 4800 1700 1700 1700 2150 3000 2400 6300 4500 6500 5200 1800 1800 1800 2350 3300 550 Hannover Kall..—. Kallw. Burbach alte 19.00s21.00 Burbach neue. 119.0019.00 Kall chem.-—— Wintershall. 109.0109.5 verschiedene Aktien Duisb. Bankverein—.——. Kabel Rheyot 102.0 Rheinmetall...—.——.— Köln: Versicherungsaktien Rh-Westf. Boden—.——.— Schieß-Oefries—.—80.00 Wagg. Verdingen 58.00—. Allg. Hochbau Alsberg....—.—40.00 Masch. Kranbau 42.00—.— Rhein. Linolsum Westf. Oinnendahl S7.00 Eis.- u. Hüttenw. 48.00 50.00 Aach.-Mönch. Feuer Aachen Rückvers. Agripp. See Fl. I. Alllanz Leben. Allanz u. Stuttg. V. Colonia Feuer kl. Col. Rückversich 29..128.3. 930.0920.0 150.0 150.0 200.0 2000 220.0 224.0 225.0 116.0 115.0 216.02100 [535.0 75.0 100.0 Gladb. Feuer Kölner Hagel Kölner Lioyd Kölner Rückvers. große 112.0 Kölner Rückvers. kleine 75.0 Viktoria Allgem. 1150 533.0 75.0 100.0 112.0 75.0 1150 Berliner Effekten-Börse Reichsbankdiskont 4% Lombardzinstuß 5% Industriewerte Civ. 29.3. 28. 3. Börten vol 29.1iarz In Berlin notierten: 29. Geld 14.33 .196 169.08 16.47 80.91 48.45 21.53 75.82 63.94 März Brief 14.37 .204 169.42 16.51 81.07 48.55 21.57 75.98 64.06 28. Geld 14,33 .191 168.98 16.46 80.85 48.45 21.53 75.87 63.94 März Brief 14.87 .199 169.32 16.50 81.01 48.55 21.57 76.03 64.06 London Newyork Amsterdam Paris Zürich Wien Italien Stockholm Kopenhagen Berlin: Schwankend, Schlußkurse meift etwas über Antangsniveau Im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Monatsende erfolgten heute zu Beginn des ogfiziellen Verkehrs an verschiedenen Märkten noch Framienverkäufe. Auf der anderen Seite war die Unternehmungslust aus dem gleichen Grunde nur recht klein. So kam es, daß die Anfangsnotierungen recht häufig 1 bis 8 Prozent, in einigen Fällen bis zu 4½ Prozent unter dem gestrigen Schluß lagen. Stärker angeboten waren insbesondere AEG., bei pitalschnitt als kaum noch M en steren AkU A. E. 6. Aschaffb. Zeilst. Augsb.-N. Masch. Rache Maschln. BaroperWalzw Basalt Bayr. Motoren J. P. Bemberg Jul. Berger Bergmann El. Berl. Gud. Hutt. Karls. Ind. 12 198.5 201.0 38.2 31.2 27.8 70.0 38.0 12.7 25.7 38 7 33.1 28.7 72.5 39.7 13.5 25.5 Glasm. Schalke Glöckauf Gelsk. Gebr. Gosch. Dös. Th. Goldschmidt Grün& Biltinger Gruschw. Textil Guano-Werke 126.7 124.7 49.2 52.0 167.2 170.0 19 0 19.0 85.5 86.2 Kr. u. Licht 10/111.0 112.1 ackethal Draht 0 45.5 Hagede 4 60.0 Hamb. El. Werke 85 106 1 Harpener Bergbau 0 87.2 Milpert Masch. 0 48.0 Hindrichs-Auff. 0 68.0 Hirsch-Kupfer 0 10.6 Hoch-Tiefbau 6 93.5 Hoesch.Nauess. 01 65 4 Hoffmanns Stärk. 4 85.0 Hoheniohe Werke O 22.0 Ph. Holzmann 0 51.8 Hotelbetriebsges. 0 57.2 denen ein Kavermeidlich bezeichnet wird. Ein Angebot von etwa 90 Mille fand nur zu einem Kurse von 30½ Prozent nach 33¼ Prozent gestern Unterkunft. Anderseits waren aber einige andere Werte bereits anfangs bis zu 2 Prozent fester. Im Verlaufe zeigte es sich, daß die Glattstellungen beendet waren, und sofort trat auf dem ermäßigten Niveau wieder Nachfrage hervor. Pressemeldungen über neue Auslandsaufträge sowie das festere Newyork regten an. Unter Führung von Siemens, die 4½ Prozent anzogen, Schubert& Salzer, die sich um 3½ Prozent besserten und BMW., die weite.“ 2 Prozent gewannen, wurde es allgemein fester. Die Besserungen gegen den Anfang gingen Im Durchschnitt bis zu 1 Prozent, verschiedentlich bis zu PVrselung 9 bür vergütet werden sollen.— Disse 7½6 Prozent.(0 O; zienmärkten wieder ruhiger. Die edhs ichnt sich im wesentlichen an den alten(Geschäft an den axtisumärkten wieder ruhige Maschinen 0 45.8 46 4 Bösperd. Walzw. 0 30.0 29.5 Buderus 0 56.0 56.5 GPgr. Wasse Chem. Gelsenk. Cont.-Gummi .iae Motoer Otsch. Atlant. Otsch. Conti 6as Erdöl Kabe Linoleum : Jel. v. K. " Eisenh. Dittm. Neuhaus 1101. Otmd. Akt.-Brau. 4 154.0155.0 " Ritt.-Brau.„3 82.5 83.0 " Union-Brau. 12/203.5 203.0 Dörener Metall 0 83.0 83.0 Dösseld Diet. Br. 6 Hö1. Br.0 82.0 83.0 80.0 137.0138.0 29.5 30.6 120.2s122.7 114.7/116.6 98.71 97.5 74.0 75.0 40.6 42.1 59.0 59.5 43.1 0 Oynamit Hobel * Elektr. Lieferg. I" Licht u. Kr. Engelh. drauerei Enzinger Erlang. Baumw. Eschw. Bergw. ’Feigg. Feldm.„Papier Felien&am; Suill. %senk. Berge Ger.ech. blas Ges. f. el. Untern Gildemeist.& Co. Grimes& Co. Gledb. Wollind. 65.0 66.2 93..85.0 103.71105.0 96.0 96.0 75.0 77.0 0 77.0 77.5 14 129.2/132.6 0 70.0 72.0 0 61.5 45.5 48.7 94.2 69.0 0.9 I. 91143.0143.5 62.0 66.5 ! 10/121.0 712 54.1 78.0 51.0 Ise Bergbau Iise Genus Isenbeck Brau Junghans Gebr. allwerke Asch. Klöcknerwerke C H. Knorr Köln Gas u. E. König Wihelm W. Krefft Kromschröder Kronprinz Metall Köppersb.& Co. 168.0 113.0 0— 25.0 49.51 ahmeyer& Co. L Laurahütte Lindes Eismasch. C. Lorenz agagdeb. Berg MIMannesm. Werk Mansteld. Bergb. Masch.-B. Untern. Maximil. Hôtte Miag Mimose.-6. Mix& Genest Mölheim Bergw. Oorg.*. vurenst.&HmKoppel poöair Bergbes Polyphonwerke 6/132.0 59.7 1011830 3 61.0 12 168 0 0 33.5 5 0 121.5 75.0 55.0 81.0 51.7 46.0 620 107.2 87.7 48.0 67.0 11.0 91.5 67.2 85.5 23.0 55.2 62.0 168.0 113.0 26.8 132.6 60.5 64.0 8850 3h.-Westf.-Kalk 1 0 Riebeck.2 Roddergr. Br.-K. Rütgerswerke 128.|132 7 21.7 23.4 90.0 92.5 39.0 69.4 70.7 27.2 28.0 53.0 56.3 127.0130.0 79 5 72.0 222.0224.0 48 0 50.0 90 12.713.7 48.8 50.0 45.245.5 37.2 37.5 97.0 95.5 Rhein. Braunk. 10 1207.0 203.0 Rhein. Elektr Vorzl 6.,. Spiegelgl. 0 86.0 66.0 Stahwwerk 0 83.7 84.2 Rh.-Westl.-El.-Wl 5 92.5 93.0 32.0 32.0 75 0 achsenwerk Salzdetfurth Sarotti Schering chem. Schlege Brauerei Schles. B. u. 2. 8. Beuth. E. u. Gas A Schub.& Salzer Schuckert& Co. Schultheis- atz. Schwaben-Brau Siegesdorf Wk. Siemens Glasind. Siemens& Halske Stett. Chamotte Stolberg. Zink debr. Stollwerk rack& Co. I I Thör's v. bitfd. Thür. Gas Leipz.[65 Tietz Leonharo Transtadio Tuchfabrik VVeraP even. ver. Otsch. Nick. Ver. Glanzst. " Stahlwerke " St. Zyp. u. W. " Ultramarin Vogel Telegr Voigt& Haeftne 10 57.0 88.0 15 41.0 200.0 68.5 870 26.0 75.5 209.0 99.2 113.0 58.2 43.0 158.5 24.1 48.0 46.0 61.51 91.5/0 15 43.0 199.5 72.8 26.0 79.7 210.5 100.5 113.5 57.5 48.5 158.5 24.7 50.0 50.0 112.0 87.0 114.0 31.5 1905 90.2 andererw. Wasserv. Gels. Westf. Draht Wickdler Brau 51.71 15.5 A. 6. f. Verkehr Baltimore Ohio Boch. Geisenk. Otsch. Reichsb. Hambg. Amk. P. " Südam Hanse Dampf. Nordd. Lloye Bankaktien 89.0 110.0 29.0 190.0 90.0 19.0 19.7 80.0 82.0 67.2 89.7 44.0 41.0 105.0 1100 36.21 37.5 0 72.0 75.7/3 Nordd. Grungk.3 88.71 89.7 115.51117.0 5 6—.—. s7.7 yellstoff-Ver. L" Waldhof 0 53.7 5: Verkohrs werte 99.4 20.8 34.5 21.8 31.5 16.0 5 Nordd. Grundd.4 8 Pr. Ctr. 8. 6. Pf. 5 Rogg 6. Pfa.-3 Concord. Bergb Cont. Summi Daimler Benz Hoesch Eisen Klöckner Werke Fr. Krupp A. B. Mont Cenis Siem.& Haiske Ver. Stahl RM. Anl. Zheinstahl R A. A. Westf. Ld. Bk. 25 75 99.0 133.0 53.5 70.0 61.5 88.7 148.7 92.5 Festverzinal. Werte Ablösgssen. alte cio. neue %% O. W. A. 23 f. 35 dt. 1 bis 5 Dollar Reichsanl. 1927 Reichssch. Kom 6% Pr. Ctr. St.-8 Farbenbonds 6 Berl. Hyp. 8. 10 82.0 90.0 89.0 82.7 97.0 78.0 5 82.0 86.0 87.2 82.5 144.7/144.7 75.5 76.3 91.0 91.5 83.0 82.0 s„ z 26 839 82.0 I6" Kom..-3 80.0 81.0 „„„ 4 81.0 81.0 6 Goldpfdbr..1 85.7 87.5 5 Pfadr. Hausgr. 82.0 82.7 S"„Goldpf,„ 6 Pr Lopfdr..19 91.0 91.0 ".21 91.5 91.5 3"„-.6. 20 88.0 86.0 3 Pr. Z. 6. Pf. 221„. 89.0 6 Pr. Z. 6. Pf. 23 96.0 96.0 6 Pr. Z. 6. Pf. 24 68.0 89.0 5 Pr. dto. 25/27—. 88.0 6 Pr. Z. 6. Pf. 28—. 88.0 5 Boch. Stadtanl. 74.01—. Steuergutscheine fällig ab f..1934 95¼ 85½ "„ I. 4. 1935 89¼ 88¼ ". I. 4. 1936 83.0 83.0 "" I. 4. 1937 78½ 78½ ". I. 4. 1938 75½ 75½ pheinfeld Kraft Bochumer Anzeiger u. Gen. Anz. Edchtoch Sxter und Syeer 1a. 2- Mirz##### Die Verlo Donnerstag, 30. Marz 193 fochter Heiz Otto Köhne Beschluß der Deutschen Turnerschaft Turnerschaft lehnt Arbeitersportvereine ab Genau wie der Deutsche Fußball=Bund hat sich die Deutsche Turnerschaft mit der Frage der Aufnahme von Mitgliedern und ganzen Vereinen des Arbeiter=Turn= und Sportkartells befaßt und folgenden Beschluß verlautbart: „In den letzten Tagen sind eine Reihe von Anträgen betr. Uebernahme von bisherigen Mitgliedern oder sogar ganzen Vereinen des Arbeiter=Turn= und Sportkartells bei unseren Gauen und Vereinen eingegangen. Der Vorstand der Deutschen Turnerschaft erläßt hierzu folgende Richtlinien: a) Ganze Vereine des bisherigen Arbeiter=Turnund Sportkartells dürfen nicht ausgenommen werden. b) Bei Einzelmitgliedern, die nachgewiesenermaßen vorher im Arbeiter=Turn= und Sportkartell Mitglied waren, muß bei ihrem Eintritt in einen.=.=Verein vorher die schriftliche Anerkennung der Satzung der Deutschen Turnerschaft, insbesondere des§ 2, verlangt werden. e) Der Vorstand warnt die Vereine der Deutschen Turnerschaft vor überstürztem Handeln in der Aufnahme solcher Einzelmitglieder und weist hin auf die Gefahr der Zellenbildung und Ueberfremdung. In Sachsen vorerst Sperre. Der zweitgrößte Gau der Deutschen Turnerschaft, der Turngau Mittelelbe=Dresden, faßte folgende Beschlüsse: Die Aufnahme von Vereinen, Riegen, Abteilungen und Gruppen des Arbeiter=Turn= und Sportkartells und ähnlicher Organisationen wird den Gauvereinen verboten. Einzelmitglieder, die nicht ihre nationale Einstellung nachweisen können, dürfen zunächst bis 1. April nicht aufgenommen werden. Zur Aenderung des§ 2 der Deutschen Turnerschaft wird beim Kreisturnrat der sächsischen Turnerschaft erneut Vorstellung erhoben...64. get(es 825 8. Die sächsische Turnerschaft steur fest, daß die Zugehörigkeit von Marxisten zur Deutschen Turnerschaft mit dem§ 2 der Satzung unvereinbar ist. Die Aufnahme von Vereinen, die auf marxistischer Grundlage Leibesübungen getrieben haben, ist in der sächsischen Turnerschaft unmöglich. Der Kreisturnrat beantragt, die stärkere Betonung der Erziehung zur Wehrwilligkeit in der.=.=Satzung festzulegen und die [Einführung des Arierparagraphen zu fordern. Zur Frage der Olympischen Spiele 1936 beantragt der Kreisturnrat beim Hauptausschuß, zu beschließen:„Die Deutsche Turnerschaft steht auf dem Standpunkt, daß die Olympischen Spiele 1936 nur dann in Deutschland durchführbar sind, wenn die politische Gleichberechtigung der Völker wiederhergestellt ist. Für die Gestaltung der Spiele, die wieder ihrem ursprünglichen Sinne nähergeführt werden müssen, ist eine Umbildung des Organisationskomitees für die XI. Olympiade erforderlich. Unter diesen Voraussetzungen wird die Deutsche Turnerschaft bereit sein, einem Rufe der nationalen Regierung zur Durchführung der Spiele Folge leisten.“ Uniform= und Flaggenfrage bei der D. T. Auch zur Uniform= und Flaggenfrage hat der Vorstand der Deutschen Turnerschaft Stellung genommen. In dem Beschluß heißt es:„Das Tragen von Uniformen der SA., SS. oder des Stahlhelms bei Versammlungen oder Veranstaltungen der Vereine der Deutschen Turnerschaft ist selbstverständlich gestattet. Was die Frage der Beibehaltung der alten schwarzrotgoldenen Fahnen einzelner Turnvereine anbelangt, so ist der Vorstand sich darin einig, daß derartige alte Vereinsfahnen selbstverständlich weiter beibehalten werden können, daß es sich aber zur Vermeidung von Mißdeutungen empfehlen wird, den betr. Vereinen nahezulegen, ein Fahnenband in Schwarz=Weiß=Rot an der alten Vereinsfahne zu befestigen oder eine zweite Fahne in den Reichsfarben daneben zu führen. Der Vorstand der Deutschen Turnerschaft. zes merklich nach und erst in der Schlußminute kam von jeher selbstverständlich gewesen ist, so wird Herne im Gedränge zum Ehrentor. weiterhin durch, Pflege deutschen Geistes und di Herner Turnklub— Fortuna Weitmar:1. Dieses Spiel brachte eine so große Ueberraschung, da sich die Weitmarer Fortunen vom Herner Turnklub schlagen ließen. Fortuna ging in der ersten Hälfte durch famose Einzelleistung des Linksaußen in Führung. Nach dem Wechsel schoß der Herner Mittelstürmer zwei unhaltbare Tore, womit die Fortunen bereits in der Vorrunde aus dem Wettbewerb ausschieden. Ein Aufruf der Schwimmer Nach der DSB. und der DT. folgt jetzt der Deutsche Schwimmverband mit einer Kundgebung an seine Vereine, deren Wortlaut wir nachstehend wiedergeben: „Angesichts der gewaltigen Geschehnisse dieser Tage und im Hinblick auf den neuen Abschnitt in der deutschen Geschichte, der damit begonnen hat, hält es der Hauptvorstand des Deutschen Schwimmverbandes für seine Pflicht, seine Stellung kundzutun. Nach den Worten des Reichspräsidenten von Hin„denburg und des Reichskanzlers Adolf Hitler ssoll sich die ruhmreiche Vergangenheit des Deutschen Reiches mit der kraftvollen Wiedergeburt der deutschen Nation verbinden. Wie der Deutsche Schwimmverband eingedenk seiner stolzen Farben Schwarz=Weiß=Rot in der Vergangenheit stets an Deutschlands Größe und Ansehen uneigennützig und opferfreudig gearbeitet hat, so will er auch an dem Wiederaufstieg der deutschen Nation tätigen Anteil haben. Wie im Deutschen Schwimmverband die Erziehung der ihm anvertrauten Jugend im vaterländischen Geist er weiterhin durch Pflege deutschen Geistes und durch Ertüchtigung seiner Angehörigen zu wehrhaften u wahrhaften deutschen Volksgenossen alle seine Kräfte die Schaffung einer großen deutschen Volksgemeinsch einsetzen. Der Hauptvorstand des Deutschen Schwim## verbandes erwartet von allen seinen Vereinen und# gliedern, daß sie sich als lebendige Glieder dieser Voll### gemeinschaft willig und treu in den Dienst dieser hebenden Bewegung und damit geschlossen hin# ter die Regierung stellen.“ August Cran Bochum, 30. M. Herner Straße 34 81 Sport-Bochum Schwimmt Uhre Ver Un achl deufiche Keinlerier Deutsche Amatcur-Boxmeisterschaften in Berlin Berlin ist der Schauplatz der Deutschen Meisterschaftskämpfe der Amateurboxer. Wieder einmal ist die deutsche Elite, die noch 1932 bei den Olympischen Spieben in Los Angeles, in Länderkämpfen gegen Amerika und Polen ihr Können zeigte, versammelt, um die Deutschen Meister des Jahres 1933 zu ermitteln. So manches neue Gesicht taucht auf, der Nachwuchs drängt nach vorne und im Hinblick auf die Olympiade Berkin 1936 sind schon diese ersten Meisterschaften nach Los Angeles Ereignis von Bedeutung. Die Reichshauptstadt hat sich schon seit Monaten für diese Elitekämpfe gerichtet. Man ist von dem jahrelang geübten Modus, die Ostertage für die Meisterschaften zu wählen, einmal abgegangen und hat das Märzende und die ersten Tage des Apvil festgelegt. Die Propaganda ist in der Reichshauptstadt wirkungsvoll betrieben worden. Man sollte also auf einen Publikumserfolg rechnen können. Um auch bei der heranwachsenden Jugend für den Boxsport zu werben. wurden an die Schüler der Fortbildungsschulen 1000 Freikarten ausgegeben. Der Berliner Sportpalast, der schon so manche sportliche Großveranstaltung in seinen Mauern gesehen hat, ist Austragungsplatz der Entscheidungen und müßte am Montag, 3. Appil, auf den letzten Platz besetzt sein. Die Vorkämpfe hat man für andere Gegenden angesetzt, in denen der Amateurboxsport zahlreiche Anhänger hat. Am Freitag wird im Saalbau Friedrichshain gekämpft, am Samstag finden die Vorentscheidungen in den Germaniasälen am Stettiner Bahnhof statt. Obwohl die wirtschaftlichen Verhältnisse in diesem Jahre nicht gerade gut sind, ist die Anteilnahme in allen Landesverbänden des DRfAB. recht groß. (Hamburg), etwas zurück Kastl(Landshut), Lupprian (Braunschweig) und Tröbiger(Speyer) schließen sich an. Stadtmeisterschaften im Schwimmen.— Eine große Werbeveranstaltung. Die am Montag, dem 10. April 1933, stattfindend### Stadtmeisterschaften stehen ganz im Zeichen einer groß### Werbeveranstaltung. Der Schwimmverein„Blau Weiß“, der vom Stadtverband für Jugendpflege un Leibesübungen mit der Durchführung beauftragt ist, in dem zur Abwicklung gelangenden Programm nebe den üblichen Einzelmeisterschaften Staf felwettkämpfe ausgeschrieben, welche die Te# nahme aller Bochumer Sportkreise erwarten lassen. Staffel für Fußballer, an der Bochums führen Fußballvereine teilnehmen werden, hat in der spo interessierten Oeffentlichkeit allergrößtes Interesse vorgerufen. Auch die Staffel für Sportler, zu der# torradfahrer, Radfahrer, Boxer, Billardspieler, Rude## und Kanufahrer ihre Zusage bereits gegeben haben, nicht weniger großes„Interesse ausgelöst. Man kau H .-Langendr nicht weniger großes,„Sgieresie, gusgglöht. Pen wohl sagen, daß am 10. upril Sport=Bochum schwimu# Germania bezwingt SV. Die Bochumer in glänzender Verfallung— Höntrop entfäuschte nahm das St Rund 100 Boxer aus 13 Landesverbänden werden in Berlin vertreten sein. Man hat die Auswahl überall sehr geschickt getroffen. Vereinzelt mußten die Meister Ausscheidungskämpfe bestreiten und wurden durch bessere Boxer, die in den Titelkämpfen etwas unglücklich ausgeschieden waren, Auf das Abschneiden der westdeutschen Bezirke darf man besonders gespannt sein. Westdeutschland, Mittelrhein und Westfalen=Hessen sind auf jeden Fall mit bester Besetzung zur Stelle und es wird bestimmt zu verschiedenen Meisterschaften langen. Nur vier Meister des vergangenen Jahres werden ihren Titel verteidigen: Spannagel(Barmen), im Fliegengewicht(im Vorjahr kämpfte er im Bantamgewicht), Bernlöhr im Mittel=, Schiller im Halbschwer= und Voosen im Schwergewicht. Europameister Campe hat nach der langen Pause seine Form noch nicht erreicht und zieht es deshalb vernünftigerweise vor, seinen Titel nicht zu verteidigen. Leichtgewichtsmeister Donner hat die Absicht, seine sportliche Laufbahn ganz aufzugeben. Schon am Donnerstag findet die Auslosung der Kämpfe öffentlich statt. In allen Klassen wird es harte Kämpfe geben, die vielleicht die eine oder andere Ueberraschung bringen. Zehn Boxer starten im Fliegengewicht. Walter Spannagel(Barmen), der im vergangenen Jahre eine große Rolle im Bantamgewicht spielte und Meister wurde, ist hier der große Favorit, zumal Ausböck(München) fehlt. Puttkammer(Köln), Brosazi(Hannover), Rappsilber(Frankfurt), kommen ihm am nächsten. Auch Ackermann(Königsberg) gilt als ausgezeichneter Boxer. Außerdem nehmen teil: Weinhold(Berlin), Schieal(Regensburg), Rieder(Magdeburg), Weegmann(Hamburg) und Bregenstroth (Herne).. suk en Im Bantamgewicht hat Ziglarski(München) bisher immer unglücklich gekampft. Stasch(Dortmund) und Beeck(Düsseldorf) werden ihm den Titel streitig machen. Klingenbrunn(Berlin), Lenski(Danzig), Liwowski(Magdeburg), Rieck(Hamburg), Rauth (Stettin), Wilke(Hannover), Propitte(Gleiwitz), Bittner(Breslau) und Rothenberger(Stuttgart) ergänzen den Reigen der Bewerber. Schleinkofer(München) kann im Federgewicht nicht verteidigen, weil er sein Gewicht nicht zu bringen vermag. Das Ende ist hier offen. Kartz(Oberhausen), der im Weltergewicht Westdeutscher Meister wurde hat in Berlin erste Aussichten auf die Deutsche Meisterschaft im Leichtgewicht. Plewa(Schalke), Virnich(Köln), Kloos(Magdeburg) werden ihm trotz ihrer guten Klasse nicht viel anhaben können. Stadtländer(Berlin) hat bei seinem guten Können noch nicht die nötige Erfahrung. Außerdem sind Krautwurst(Oppeln), Rebel(Nürnberg), Lukat(Hildesheim), Nürnberg(Hamburg), Bittner (Breslau), Radtke(Danzig) und Röder(Frankfurt) gemeldet. Im Weltergewicht sind Berensmeier (Berlin), Leitner(Stuttgart) und Pestka(Köln) an bevorzugter Stelle zu nennen. Außer Selpin(Hamburg) sind die weiteren Teilnehmer nicht groß. Vielleicht bringt Franz(Oberhausen) eine Ueberraschung. Sonstige Teilnehmer: Schmitt(Fürth), H. Kästner (Erfurt), Mietschke(Stettin), Amelung(Celle), Zimmermann(Königsberg), Schritzke(Oppeln), Mahn (Breslau) und Rosner(Iserlohn). Die Meisterschaft im Mittelgewicht wird Bernlöhr(Stuttgart) zu verteidigen wissen. Allerdings sind Lang(München) und Storm(Duisburg) keine leichten Gegner und auch der Berliner Hornemann ist ein samoser Boxer. Richter(Dresden), Rehn (Hamburg), Heinrich(Stettin), Harms(Hannooer), Stein(Bonn) und Blum(Altena) kommen für das Ende kaum in Frage. Sehr stark ist das Halbschwergewicht besetzt. Schiller(München) hat schwerste Gegnerschaft, u. a. Berger(Duisburg), Pietsch(Leipzig), Rennen (Köln) und Maier(Singen). Auch Brunkow(Berlin) verdient genannt zu werden. Von Franz(Würzburg), Voigt(Hamburg), Bode(Hannover) und Kyfuß (Gevelsberg) ist kaum eine Ueberraschung zu erwarten. Voosen(Köln) hat trotz eines Fingerverlustes an der rechten Hand das Boxen wieder aufgenommen und wird seinen Titel im Schwergewicht verteidigen. Badstübner(Chemnitz) ist ein schwerer Gegner, die Teilnahme von Kohlhaas(Münster) steht noch nicht fest. Holz(Berlin) soll auch ausgezeichnet in Schwung sein. Just(Nürnberg) und Eckstein(Lübeck) sind auch recht gut. Auch Klein(Solingen) ist sehr zu beachten, vielleicht bringt er die Ueberraschung. Laabs(Stettin), Bodchewina(Hannover), Schade(Liegnitz), Bubeck (Stuttgart) haben keine besonderen Aussichten, über die ersten Runden zu kommen. Ganz glatt wurde der SV. Höntrop geschlagen. Wer hätte das gedacht, daß sich die Elf, die sich noch in der vergangenen Woche so hervorragend mit Schalke 04 geschlagen hatte, so glatt abfertigen ließe. Nichts sah man von dem vielerwähnten Kampfgeist. Es ist sehr wahrscheinlich, daß die Höntroper nach den harten Spielen um die Ruhrbezirksmeisterschaft abgekämpft sind. Sie wehrten sich gegen die Bochumer Germanen zwar so gut es ging, aber der Sieg des Gastgebers, der sich selbst übertraf, stand nie in Frage. Die Germanen waren in einer glänzenden Form, die die Zuschauer(etwa 2000) begeisterte. Auch zahlenmäßig entspricht das Resultat dem Spielverlauf. Schon bald nach Beginn ging Germania durch den wieselflinken Bida in Führung. Das Spiel sah von Anfang an die Gastgeber überlegen. Besonders der Sturm und die Läuferreihe glänzten durch taktisch gut eingeleitete Angriffe. Bei Höntrop ist das Gegenteil der Fall. Die Stürmer werden nur selten gefährlich. Ob die Umstellung daran schuld war, oder die Höntroper den Kampf weniger ernst nahmen, ist natürlich schwer zu sagen. Jedenfalls waren die Zuschauer von dem oft gerühmten Können stark enttäuscht. Germania hatte die Sturmführung wieder Philipp übertragen, der aber nach so langer Pause noch nicht das frühere Können wieder erreicht hat. Er konnte zwar noch vor der Pause die Partie auf:0 für Germania stellen, hatte aber sonst mit seinen Schüssen wenig Glück. Auch nach der Pause glänzt Germania durch präzises Zusammenspiel. Bida, der immer zur Stelle ist, wenn eine Erfolgsmöglichkeit vorhanden schoß Nummer drei und Philipp den vierten Treffer nach vielen mißglückten Schüssen. Wie ungeschickt der Höntroper Sturm operierte, geht schon daraus hervor, daß er nur durch einen Elfmeter zu seinem Ehrentreffer kam. Bis zum Schluß konnte Germania durch Grigutsch noch ein fünftes Tor erzielen. An den Erfolgen war der Ersatzhüter für Stein schuldlos. Germanias bester Mannschaftsteil war die Läuferreihe, aber auch der Sturm und das Schlußdreieck spielten untadelig exakt. richters den Platz verlassen mußte, teilweise unschöne Formen an. Das Spiel brachte schnelle Angriffe beidersen Ehrenfeld ging durch zwei schöne Tore des Halbrecht in Führung. Ein Tor des Halblinken Zahlenmäßig zu hoch SV. Ehrenfeld— Ver. Preußen 07 Bochum:2 ng. Ein Tor des Halblinken der Preu# wurde vom Schiedsrichter nicht anerkannt. Wenige nuten später gelang dem Halbrechten der Gäste=Elf Torerfolg. Ein scharfer, unhaltbarer Weitschuß Mittelläufers der Platzmannschaft und ein weiterer#### folg der Preußen brachten das Halbzeitergebnis mit## Nach dem Seitenwechsel hatten zwar die Preußen### erst mehr vom Spiel, kamen aber zu keinem weiten Gegenerfolg. Als dann die Platzleute aufkamen, stelt sie durch zwei weitere Tore den Sieg sicher. Tura Eppendorf—Bochum-Welt 2:3 Es war ein flotter Kampf zweier gleichwert# Mannschaften. Tura konnte mit zwei Toren Vorsy#### in die Halbzeit gehen. Nach dem Wechsel holte Bochu## West auf und schoß kurz vor Schluß sogar den treffer. Die Zuschauer waren mit den gezeigten stungen beider Einheiten durchaus zufrieden. Essen=West 81— Fortuna Düsseldorf:0 Ein schöner Erfolg „Borussia“ Dortmund—„Boxring“ Werne 32:1. Die Wener boten in Dortmund sehr anspreche Leistungen und zeigten, daß ihre neu verstärkte Aan schaft an Kampfkraft sehr gewonnen hat. Die einzeln Kämpfe nahmen folgenden Ausgang: Papie## gewicht: Kobiella(.)— Kaspar(.) unentsch den. Fliegengewicht: Pankoke(.) blieb ün Hennig(.) Punktsieger. Bantamgewicht: nicht(.) verlor gegen Galka(.) nach Punk### Federgewicht: Backhaus(.) verlor gegen Sch (.) durch.o. Leichtgewicht: Dierks(.) kampflos zu den Punkten. Weltergewicht: (.) unterlag gegen Kurdys(.) nach Punkten. Mit telgewicht: Gontz(.) siegte durch.o. gen Menge(.). Preuß(.)— Roski(.) unentsch Leichtgewicht: Dierks II(.) kam eben kampflos zu den Punkten. Vom Turf Le Tremblay, 29. März Rennen: 1. Roval Order(Morjeau), 2. Follem# uintidi. Toto: S. 117, Pl. 43, 201, 48..##### Eine, dem Spielverlauf, nach nicht gerechtfertigte 9. Z. Rennen: 1. Farinello(Arnal), 2. Teddys 20h hohe Niederlage mußten sich die Preußen in dem Lokal= 3. Titus. Toto: 36, Pl. 15, 16, 24.„„ kampf gegen Ehrenfeld gefallen lassen. Die Ehrenfelder 3. Rennen: 1. Kefiren(Herve), 2. Bonne Vil# Ans eianet De Suachi der Site ian bolsc Galchl zur Entfaltung. Die Ehrenfelder Mannschaft wies kaum einen schwachen Punkt auf und hatte einen Sieg verdient. Das Spiel nahm bis 15 Minuten vor Schluß einen ungestörten Verlauf. Erst als im Anschluß an das fünfte Tor ein Spieler auf Geheiß des SchiedsUnsere Vorauslagen Auteutt. 30. Müürs 1. Rennen: Buisson Ardente— Empedocle: 2. Epi de France— Martinet: 3. Rennen: Varus II 4. Rennen: Le Firmament— Prophete: 5. Rennen: King— Roi du Jour: 6. Rennen: Monte la Tes## Caviar; 7. Rennen: Le Solitaire— Aimable. Sallot Turnfeltpielrunde Kästner(Erfurt) und Jakubowski(Bochum) gelten als aussichtsreiche Anwärter, Scholten(Duisburg) und Kramer(Köln) sind ebenfalls zu beachten. Würsig(Görlitz), Ahrens(Berlin), Hens Handball TuS. Laer 87— Tv. Bochum 48:4. Bochum 48 führte den Kampf nur mit zehn Mann durch und wäre bald durch die sehr eifrig spielenden Laerer Turner aus dem Rennen geworfen worden. Nach Führung der 48er zog Laer gleich und ging mit:2 in Front. Bis zum Schlußpfiff konnte 48 ndch eben gleichziehen. In der Verlängerung mußte dann das Spiel wegen der hereinbrechenden Dunkelheit abgebrochen werden. Turnklub Bochum— Horst=Ruhr:3. Gleich zu Beginn des Spiels zeigte der Turnklub eine leichte Ueberlegenheit und warf nacheinander drei Tore. Durch Unachtsamkeit der Klubhintermannschaft kam Horst noch in der ersten Halbzeit zu einem Gegentreffer. Nach der Pause ließen die Bochumer etwas nach und mußten noch ein weiteres Tor hinnehmen. Starkes Drängen, das jetzt einsetzte, konnte der Platzverein mit einem vierten Torerfolg abschließen. Aber auch die Gäste waren durch Strafwurf noch einmal erfolgreich. Tamde. Bochum— Tura Hattingen:5. Die ersatzgeschwächte Tungemeinde hatte gegen die verstärkte Hattinger Mannschaft nicht viel zu bestellen. Hattingen warf schon in der 1. Halbzeit vier Tore, wovon drei Tore aus Strafwürfen resultierten. In der zweiten Halbzeit kannte die Turngemeinde zunächst zwei Tore aufholen. Dann aber waren die Hattinger wieder im im Vorteil, die kurz vor Schluß durch Strafwurf noch einen weiteren Treffer erzielten. Fußball Rasensport Herne=Mark— Vorussia Bochum:4. Die Herner gingen anfänglich mit sehr flottem Tempo ins Spiel, doch übernahmen dann die technisch besseren Borussen das Kommando und konnten durch Linksaußen und Rechtsaußen eine:=Halbzeitführung herausholen. Auch nach der Pause zaben die Bochumer den Ton an, Mittelstürmer und Rechtsaußen erhöhten bald auf:0. Dann ließen die Borussen im Zeichen des sicheren SieM Was macht die Fra#u? Sehen Sie, das Wetter hat es mit dem let ten Wochenende schon ganz gut gemeint. Wer ein wenig abgehärtet war und die genügende Freiluft=Begeisterung aufbrachte, konnte es soh0n im Freien aushalten. So hatte die Frau unserem Bilde auch nicht umsonst den Kaffeetise auf der Veranda gedeckt. Sie wird schon einen netten Sonntagnachmittag im Sonnenschein verbracht haben. Wie Sie auf unserem heutige Bild sehr gut erkennen, ist die Frau gerade de mit beschäftigt, zur vergnügten Kaffeerunde a der Kaffeekanne, deren Deckel sie als vo sichtige Hausfrau festhält, damit er nicht fällt, in eine bereitgestellte Taf Kaffee einzuschenken. Aus den richtigen Einsendungen wurde Gewinner der 10 Reichsmark erlost: Herr Josef Born, Bochum, Hoffedel Straße 29. Das einmonatige Freiabonnement gewanne Fräulein Ilse Düdder, Bochum, Grübstraße 20; Fräulein Ilse von Lülsdorff, Bochus, Hermannshöhe 6; 66 16 Frau W. Lüker, Bochum, Am Maarbac, UUnges Plstelich herzensg Schwage Her Boch Die Be vom Sterbe Allen diese als Diet chverei sorgende Bruder, schyf Bo: nover, Die nachmi: Bergma Die ben(T1 Vo Am mittags von sein Wir richtiger ragende Sein bewahrt Für d beim H Ayreche Boch Urchen g, 30. März 193 en ist, so wird er an Geistes und durch n z u w e h r h a f t e n en alle seine Kräfte schen Volksgemeinsch s Deutschen Schwim ien Vereinen und M e Glieder dieser Vol den Dienst dieser geschlossen hi .“ Ichwimmt umen.— Eine große tung. ril 1933, stattfindendim Zeichen einer groß wimmverein„Blau für Jugendpflege un rung beauftragt ist, nden Programm nebe##.-Langendreer erschaften St sen, welche die Tei se erwarten lassen. der Bochums führer sen, hat in der spe rgrößtes Interesse# r S p o r t l e r, z u d e r M Billardspieler, Ruder eits gegeben haben, ausgelöst. Man kas port=Bochum schwim Statt Karten! Ihre Vermdhlung geben bekannt Josef Sibbe Hildegard Sibbe geb. Hechmann 30. März 1933 .-Laer Kce W derr, 33., m. 1Kind, J. alt, sucht Bekt. in. Dame zw. 27 u. 2 J. zw. spat. Heir. zuschr. unt. P H. 9717 an die Gesch. derr, 55., alleinst. acht d. Bektsch. ein. lieren Dame mit Lohnung zw. evtl. Heirat Anonym zwecklos Gott der Herr nahm heute nacht 2 Uhr meinen lieben Mann, unsern guten Vater. Schwiegervater. Großvater. Schwager und Onkel Herrn-Heinrion Senmiat Im Alter von 77 Jahren zu sich in die Ewigkeit. In tiefer Trauer: Die Hinterbliebenen Bochum-Laer und Gelsenkirchen, den 29. März 1933 Die Beerdigung findet Sonntag, den 2. April 1933. nachmittags 3¼ Uhr, vom Trauerhause, Eulenbaumstraße 59, aus statt. Trauerfeier ½ Stunde vorher Vergnügungssteuerordnung der Stadt Bochum. Die Pronung aber dil Erbeenng einer zuschr. unter Z..] Die Ordnung über die Erhebung eine 9737 an die Gesch. Vergnügungssteuer im Stadtbezirk Bochum in der Fassung des Nachtrages vom trop 5: entfäuschte ußte, nahm das S Angriffe beidersen e Tore des Halbrecht dalblinken der Preu## inerkannt. Wenige# chten der Gäste=Elf iltbarer Weitschuß ft und ein weiterer#### dalbzeitergebnis mit zwar die Preußen ber zu keinem weiten tzleute aufkamen, stell Sieg sicher. chum-Welt:3 f zweier gleichwert# t zwei Toren Vorso#### Wechsel holte Bochu## Schluß sogar den### mit den gezeigten saus zufrieden. na Düsseldorf:0 Erfolg Fring“ Werne 32:1 mund sehr ansprech re neu verstärkte Man inen hat. Die einzeln Ausgang:" Papte## Kaspar(.) unent## ankote(.) bliet 1 ntamgewicht: u ka(.) nach Punka## .) verlor gegen##### icht: Dierks eltergewicht: S# nach Punkten. Mit iegte durch.o. gn Roski(.) unentschie I(.) kam ebens urf 29. März r(Morjeau), 2. Follen 1. 20 K8.. 2. Teddys 2— erve), 2. Bonne e(E. Elliott), 2. r(M. Lyuch), 2. 41. Pl. 38. 22. luslagen März — Empedoele: 2. Jug.) inen: Varus II— ophete: 5. Rennen: S nen: Monte la Tesu# — A i m a b l e. Fau? at es mit dem letgut gemeint. Wei nd die genügende ste, konnte es schon hatte die Frau auf sonst den Kaffeetisch ie wird schon einen Sonnenschein verunserem heutigen ie Frau gerade n Kaffeerunde aus Deckel sie als vordamit er nicht abestellte Tasse Ich habe dich je und je geliet. Darum habe ich dich zu mitezogen Aus lauter Güte Unser Herr und Heiland nahm Dienstag. um3.30 Uhr. plötzlich und unerwartet meinen lieben Man unsern herzensguten Vater. Schwiegervater, Großvate Bruder, Schwager und Onkel Herrn Wilhelm Gieler im Alter von 58 jahren zu sich in sein himmliscs Reich. In tiefer Trauer: Frau Wilhelm Giesle Auguste geb. Käse nebst Kindern u. Anverundten Bochum. Herten u. Lippoldsberg, den 29. Nrz 1933 Die Beerdigung findet am Freitag, dem 31. März, nachmitte 4¼ Uhr, vom Sterbehause. Amtsstraße 17, aus statt. Allen, denen aus Versehen keine besondere Nachricht zuing, diene diese als solche Statt besonderer Anzeige! Dienstag nachmittag 5¼ Uhr verschied nach ingem, schverem Leiden mein innigstgeliebter Mann, me treusorgender Vater, lieber Sohn, Schwiegersoh und Bruder, der Kammermusiker Preufiarriecke im 42. Lebensjahre. Im Namen der Hinterbliebenen: Frau Erna Hecker geb. Ursula Hecker Bochum(Danziger Straße 71), Greußen(Thür Hannover, Hameln, den 29. März 1933. Die Trauerfeier findet am Freitag, dem 31Plärz, nachmitags 3 Uhr. in der Kapelle des Krankenauses Bergmansheil statt. Die Beisetzung erfolgt in seiner HeimatstadtSreußen(Thüiringen). Vor Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen chum in der Fassung des Nachtrages vom 25. September 1926(veröffentlicht in den Bochumer Tageszeitungen am 9. April 1927) ist von den Aufsichtsbebörden bis zum 31. März 1935 verlängert worden. Die diese Verlängerung der Geltungsdauer genehmigenden Verfügungen werden nachstehend zur Kenntnis gebracht: „Die Genehmigung wird bis einschließlich 31. März 1935 verlängert. Arnsberg, den 25. Februar 1933. Namens des Bezirksausschusses, Abt. II Der Vorsitzende (..) In Vertretung: gez. Dr. Walter.“ B. A. II. C. III 47/33. 1. „Zu der vorstebenden Genehmigung “ w i r d d i e Z u s t i m m u n g z u d e r V e r g n ü gungssteuerordnung vom 24. November 1923 und zu dem Nachtrage bis zum 31. März 1935 mit der Maßgabe verlängert, daß aus dieser Zustimmung keine Ansprüche irgendwelcher Art aegen den Staat oder das Reich auf Gewährleistung des Steuerertrages oder in ähnlicher Beziehung hergeleitet werden können und der§ 8 Abs. 2 und§ 8a Abs. 5 in der Fassung des Nachtrages vom 25. September 1926 folgenden Wortlaut erhalten: „Die Steuer wird für die einzelne Karte auf einen vollen Reichsvfennigbetrag nach oben aufgerundet.“ Ich behalte mir vor, die zeitliche Beschränkung der Zustimmung vor Ablauf der Frist auf Antrag aufzuheben oder die Zustimmung zu verlängern. Münster, den 6. März 1933. Der Oberpräsident der Provinz Westfalen (..) J..: gez. Weber.“ Nr. 334 VI. Der Maaistrat und an Stelle der aufgelösten Stadtverordnetenversammlung der Bezirksausschuß in Arnsberg sind der vom Oberpräsidenten angeordneten Maßgabe durch die Beschlüsse vom 20. und 25. März 1933 beigetreten. Wird veröffentlicht. Bochum, den 28. März 1933. Der Magistrat. Zwangsversteigerung 14 K 150—32. Gemarkung Hofstede, Grundbuch von Hofstede, Band 4, Blatt Nr. 196, a) Wohnhaus mit Anbau rechts, Hofraum und Hausgarten Nr. 52, b) Küchenanbau, c) Fabrikgebäude, e) Kesselhaus mit * h) W a h r h a u s m i t S t a l Hundesteuerordnung der Stadt Bochum. Die Hundesteuerordnung der Stadt Bochum vom 3. April 1916 in der Fassung der Nachträge vom 12. Juni 1920, 16. April 1921, 31. März 1922, 30. November 1922, 24. April 1923, 17. Juli 1923, 27. September 1923 und 17. Januar 1924(veröffentlicht in den Bochumer Tageszeitungen am 4. Mai 1916, 19. Juli 1920, 19. Mai 1921 2. April 1922, 1. Februar 1923, 25. Mai 1923, 15. August 1923, 3. Oktober 1923 und 22. Januar 1924) ist vom Bezirksausschuß in Arnsberg bis zum 31. März 1934 verlängert worden. Die diese Verlängerung der Geltungsdauer genehmigende Verfügung wird nachstehend zur Kenntnis gebracht: „Die Genehmigung wird bis einschließlich 31. März 1934 verlängert mit der Maßgabe, daß die Befreiungsvorschrift des§ 6 der Ordnung noch Anwendung zu finden hat auf Militärbunde, Diensthunde der Zollbeamten, Diensthunde der Forst= und Poltzeibeamten und derjenigen im Privatforstdienst angestellten Personen, die gemäß 66 23, 24 des Forstdiebstahlgesetzes vom 15. April 1878(G. S. S. 222) ein für allemal gerichtlich beeidigt sind oder deren Anstellung gemäß§ 62 des Feld= und Forstvolizeigesetzes vom 1. 4. 1880(G. S. S. 230) von der zuständigen Staatsbehörde bestätigt ist. Arnsberg. den 3. März 1933. Namens des Bezirksausschusses, Abt. II Der Vorsitzende (..) In Vertretung: gez. Dr. Walter.“ .A. II CIIT 50/33. Der Magistrat und an Stelle der aufgelösten Stadtverordnetenversammlung der Bezirksausschuß. Abteilung II, in Arnsberg sind der Maßgabe durch die Beschlüsse vom 20. und 25. März 1933 beigetreten.§ 6 Abs. 6 der Hundesteuerordnung erhält demnach folgende neue Fassung: „Von der Hundesteuer sind weiter befreit Militärhunde, Dienstbunde der Zollbeamten, Diensthunde der Forst= und Polizeibeamten und derjenigen im Privatforstdienst angestellten Personen, die gemäß 66 23. 24 des Forstdiebsteblgesetzes vom 15. 4. 1878(G. S. S. 222) ein für allemal gerichtlich beeidigt sind oder deren Anstellung gemäß§ 62 des Feld= und Forstvolizeigesetzes vom 1. 4. 1880(G. S. S. 290) von der zuständigen Staatsbehörde bestätigt ist." Wird veröffentlicht. Bochum, den 28. März 1933. Der Magistrat. Großer Sonder-Verkauf der guten, formschönen Borgmann-Möbel noch zu alten Vorratspreisen. Eine Einkaufsgelegenheit, die jeder Möbelinteressent wahrnehmen sollte: Speisezimmer kauk. 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Emil Frings Kordumetraße 8) Aus Westfalen und Rheinprovinz Der polizeipräsident an seine Beamten Keine Einkäufe mehr in Warenhäusern, Einheitspreisund jüdischen Geschäften. Recklinghausen, 29. März. Der Beamtenschaft des hiesigen Polizeipräsidiums ist von ihrem Präsidenten ein Schreiben zugegangen, in dem es heißt:„Der Kampf der hinter der gegenwärtigen Regierung stehenden Parteien und Verbände hat gegolten und gilt weiter den Warenhäusern, Einheitspreisgeschäften und jüdischen Geschäften. Für die staatliche Polizeiverwaltung kommen geschäftliche Beziehungen mit Firmen der genannten Art nicht mehr in Frage. Ich bitte die gesamte Beamtenschaft, auch in ihrem Privatleben auf die Anschauungen der Mehrheit des deutschen Volkes über den Wert bzw. Unwert der der Erhaltung und Förderung des gewerblichen Mittelstandes nicht dienlichen Firmen Rücksicht zu nehmen und unter Beachtung der gegenwärtigen eimmung der Bevölkerung bei Befriedigung ihres Bedarfs für sich und ihre Familien gegenüber solchen Geschäften zunächst weitgehende Zurückhaltung zu üben.“ Ein fünftes Todesopfer der Halterner Automobilkatastrophe Haltern, 29. März. Wie wir auf Anfrage erfahren, ist nunmehr auch der SA.=Mann Hannemann aus Elberfeld in der vergangenen Nacht seinen schweren Verletzungen erlegen, so daß das Unglück bereits fünf Todesopfer gefordert hat. Das Befinden der übrigen noch im Krankenhaus befindlichen Verletzten ist unverändert. Beileidstelegramm des Reichskanzlers Haltern, 29. März. In den späten Nachmittagsstunden des Mittwochs ist beim Bürgermeister von Haltern, Dr. Atemühl, ein Beileidstelegramm des Reichskanzlers Adolf Hitler anläßlich der Halterner Autokatastrophe eingegangen. Die Ueberführung des fünften Todesopfers, des am Mittwoch verstorbenen SA=Mannes Hannemann aus Wuppertal, von Haltern nach seiner Heimatsstadt, die Mittwoch nachmittag erfolgte, gestaltete sich besonders eindrucksvoll. Eine große Anzahl SA=Männer und Stahlhelmer gaben dem feierlichen Zuge das Geleit bis zur Lippebrücke, von wo aus die sterbliche Hülle mit einem Leichenauto nach Wuppertal transportiert wurde, Aktion in der Dortmunder pädagogischen Akademie Dortmund, 29. März. Wie das Polizeipräsidium mitteilt, besetzten ungefähr fünfzehn Männer in SA.= und SS.=Uniform am Montag für zwei Stunden die Pädagogische Akademie in Dortmund und unterbrachen die dort tagende Konferenz des Lehrkörpers. Es war bekannt geworden, daß in dieser Sitzung die Frage der Zulassung von kommunistischen Studenten, die in der Oeffentlichkeit durch Pfeisen der Internationale aufgefallen waren, entschieden werden sollte. Da nach Ansicht der Führer der Studenten der größte Teil der Dozenten links eingestellt sein soll, wollten die Studenten die Entscheidung in diesem Fall nicht vom Lehrkörper der Anstalt, sondern vom Minister gefällt sehen. Die unter dem Vorsitz des Gauobmanns einberufene Konferenz der gesamten Dozentenschaft beschloß einstimmig, dem Minister die Entscheidung über den strittigen Fall zu überlassen. Personenauto rennt gegen einen Baum Ein Toter— ein Schwerverletzter Krefeld, 29. März. Montag abend ereignete sich in der Nähe von Willich ein schweres Autounglück. Ein aus Richtung Gladbach kommendes Düsseldorfer Personenauto fuhr gegen einen Baum und wurde stark beschädigt. Während der Mitfahrer des Wagens, Theo Krings, getötet wurde, kam der Führer des Wagens, Hugo Bissing aus Düsseldorf, mit schweren Verletzungen davon. Vorgehen gegen Oberbürgermeister Dr. Falk Bonn, 29. März. Der kommissarische Oberbürger= meister hat die Zahlung der Pension des früheren Oberbürgermeisters der Stadt Bonn, Dr. Falk, mit sofortiger Wirkung gesperrt.(Dr. Falk war, ehe er nach Bonn ging, Bürgermeister in Bochum.) Weiter hat er die Einleitung des Dienststrafverfahrens gegen den Oberregierungsrat und jetzigen Leiter des Berufspädagogischen Instituts in Köln, Beyer, beantragt. Diesem sei jetzt nachgewiesen worden, daß er sich in seiner Eigenschaft als Prüfungsperson zweimal je 200 Reichsmark ohne Quittung von dem seinerzeitigen Direktor der Bonner Berufs= und Handelsschule, Rustemeyer, habe aus zahlen lassen. Außerdem habe er von der Regierung is Köln für diese Tage Diäten verlangt und auch erhalten! Dem beurlaubten Beigeordneten Spoelgen habe nachgewiesen werden können, daß er sich mehrere währen: seiner Dienstzeit von ihm selbst oder von Angestellten ausgeführte Arbeiten für die Gemeinde Beuel auf sein ließ. sich vor allem in der völkischen und christlichen iehungsmethode hinter die Regierung stelle. Jahreshauptversammlung des Kaufmännischen#### ins. Eine stark, besuchte Jahrestagung fand am T lag im Kurhaussaal statt, die vom zweiten Vorsitz## aul Posse eröffnet wurde. Er betonte, daß der elstand endlich die Zeichen der Zeit verstehen mun Kan könne zur gegenwärtigen Regierung das rauen haben, daß die wichtigen Forderungen des Privatkonto bezahlen ließ. edrückten Mittelstandes endlich Erfüllung finden en. Dann begrüßte er 15 neu aufgenommene Mitg er. Dr. Schaaf erstattete den Jahresbericht, der# imfassender Weise die große Arbeit um die Vertre### er Belange der Kaufmannschaft ausführt. Dann## Bundlach(Hagen) einen Vortrag über die Arbei##### ersten seugegründeten Kampfbundes für die mittelständisch Hitler Ehrenbürger von Belbert. In der erstenseugegründeten Kampfhundes für die, mittelständich Stadtverordnetensitzung nach den Wahlen wurde be=Interessen. Die ausfuyrungen fanden reges Inrc#### schlossen, daß die Stadtverordneten in Zukunft ihr Amtfast der größte Teil der Anwesenden erklärte die### ehrenamtlich ausführen sollen. Der Arbeits= und Ver=sliedschaft. Dann erfolgte die Vorstandswahl. a# dienstausfall wird allerdings ersetzt. Ferner wurde be=siann Fritz Wulf, ein langjähriger Kämpfer des#### schlossen, den Reichskanzler Adolf Hitler und den Geh.kännischen Vereins, wurde zum neuen Präsidenten e Sanitätsrat Dr. Knickmeyer zu Ehrenbürgern der Stadt simmig wiedergewählt. Als stellvertretenden Vor### zu ernennen. sen wählte man ebenfalls einstimmig den Drog## Bergassessor Tengelmann(Kamen) kommissarischer Paul Posse wieder. Weiter wurden neu= bzw. wie# Landrat des Kreises Unna. Am Montag wurde Berg=jewählt als zweiter Schriftführer Jentsch und als assessor Wilhelm Tengelmann in Kamen mit der Ver=ktzer Sylbe Vahland, Westhoff, Kolter, Wilke, waltung des Kreises Unna als kommissarischer Landrat Mönninghoff, Willemssen, Stickel, Bresser und Macch beauftragt. Der neue Landrat wird das ihm übertragenebrock. Als Kassenprüfer wurden Schnellenbach### neue Amt ehrenamtlich ausüben. Bergassessor WilhelmBeisemann gewählt. Zweiter Vorsitzender Posse ged### Tengelmann wurde am 11. Juni 1901 zu Essen als Sohnsann noch in ehrenden Worten des im verflossen### des Generaldirektors Dr. Ernst Tengelmann geboren. Jahre verstorbenen Präsidenten Schnellenbach.### die Arbeit des neuen Kampfbundes referierten wen Iinnlei neue greße Wassensuner Aufdeckung einer umfangreichen kommunistischen Sprengskofforganisation Großfeuer in paderborn Paderborn, 29. März. In den frühen Morgenstunden des Mittwochs entstand in dem Anwesen der Lohgerberei Schuhmacher ein großes Schadenfeuer. Das Feuer brach in dem Hintergebäude des Anwesens aus, in dem sich die Lagerräume der Malereinkaufsgenossenschaft befinden. In kurzer Zeit nahm das Feuer einen derartigen Umfang an, daß zwei große Gebäude nicht mehr zu retten waren. Die Feuerwehr mußte sich darauf beschränken, das Maschinenhaus der Gerberei und das Wohnhaus vor dem Uebergreifen des Brandes zu schützen. Der gesamte Schaden beläuft sich auf mehrere tausend Mark. Die Entstehungsursache ist noch nicht bekannt. Die Abwehraktion im Westen Essen, 29. März. Wie aus den aus allen Teilen Westfalens und des Rheinlands eingehenden Meldungen hervorgeht, hat sich überall im Westen die zur Abwehr der deutschfeindlichen Greuelpropaganda eingesetzte Aktion mit der Schließung von Warenhäusern, Einheitspreisgeschäften und jüdischen Firmen in völliger Ordnung vollzogen. Zwischenfälle sind aus keiner der westdeutschen Städte bekannt geworden. Weitere Beurlaubungen in Wuppertal Wuppertal, 29. März. Außer den Beigeordneten Dr. Bragard und Professor Greßler sind bei der Stadtverwaltung weitere 21 Beamte und Dauerangestellte beurlaubt worden, darunter Stadtschulrat Meis, Sparkassendirektor Kraus und Stadtbauinspektor Rückle. Gleichzeitig hat der Oberbürgermeister die Ueberprüfung der Feuerwehr, der Bauabteilung und der städtischen Werke angeordnet. Die Ueberprüfung geschieht ehrenamtlich durch Vertrauensmänner der Nationalsozialistischen Partei. Recklinghausen, 29. März. Der politischen Polizei in Recklinghausen ist es gelungen, eine umfangreiche Sprengstofforganisation der KPD. festzustellen. Diese Organisation trug den Namen„Apparat". Stützpunkte waren u. a. in Bottrop, Mülheim, Oberhausen. Die Mitglieder der Sprengstofforganisation wurden in längeren Kursen von führenden Kommunisten unterrichtet und haben hierbei genaue Anweisungen für die Sprengung von Brücken, Gebäuden und Straßen erhalten. Als Angehörige des „Apparats“ bzw. als Beteiligte bei der Sprengstoffbeschaffung sind bisher in Bottrop 25 und in Oberhausen 5 führende Kommunisten festgenommen worden, die geständig sind. Der Landeskriminalpolizeistelle Recklinghausen ist es gelungen, bis jetzt folgende Sprengstoffe bzw. Waffen zu beschlagnahmen: 332 Staufferfettbüchsen als Handgranaten angefertigt, vier Handgranaten, acht Eierhandgranaten mit Zünder, 14 Rohrstücke für Handgranaten, fünf Gewehre und Karabiner, eine Flügelmine, ein Revolverkanonengeschoß, zehn große Mauserpistolen mit 38 Schuß Munition, drei Wurfmesser, eine Höllenmaschine und zwei Brandbomben. In Oberhausen führten die Ermittlungen zur Auffindung folgenden Materials: 84 Staufferfettbüchsen, die als Handgranaten angefertigt sind, eine Kugelhandgranate, eine Granate und eine Wurfmine. Im südlichen Teil des Industriegebietes wurde folgendes Material beschlagnahmt: 42 scharfe Handgranaten aus Staufferfettbüchsen gefertigt, 350 Schuß Infanterieder hiesige Kreisleiter, Metzgermeister Planke## nann, sowie Kaufmann Wulf. Der von Kaufun Vogelsang erstattete Kassenbericht verzeichnete eine nahme von 5042,55 Mark, eine Ausgabe von 421#2 Mark, bleibt ein Bestand von 824,80 Mark. Tro# Schwabe wandte sich noch gegen den Beamtenschleu## handel. 40 als Handgrgnaten geladegen Staufferfettbüchsen der. GHeefesteze Aheit im Not:, Lehr= ur große Mengen Detonit und Ammon=Satpeter, sech sir Anspruch, 1885 Schriftsätze wurden an Eierhandgranaten, ein großer Sack mit 66 mit Spreng=Mitglieder zählte der Verein gefüllten Staufferfettbüchsen, 12 Rohrstücke fürjahres. Der Haushaltsplan, de Handgranaten, eine Zinkkassette mit einer Pfunddose8470 Mark abschließt, wurde genehmigt. Die Vorstan nit Zünder, dreswahl ergab: 1. Vorsitzender Bauunternehmer H. Detonit, eine 10=Zentimeter=Grangte mit Handgranaten gefunden. Ueber die Fundstelle hatten2. Architekt Kamphenkel. Dann hielt der Versicherung die Kommunisten in geschickter Weise eine Grasnarbevertreter Kaltmeier einen Vortrag über das Vers#ct gezogen, die der Umgebung genau angepaßt war. Untrungswesen. Dr. Schaaf behandelte akute Hausübersehbar und fürchterlich wäre die Katastrophe gewe Grundbesitzerfragen. sen, wenn durch irgendeinen Umstand die Sprengstofft, Notwerk in Röhlinghausen. Ein großzügiges## im Bahndamm zur Explosion gekommen wären. Nach werk wird seit Mitte März von der evangelischen den getroffenen Feststellungen wurden die Staufferfett meinde Röhlinghausen durchgeführt. Die jugendlich hüch'en deerchmag nan der Dach: Pheinhahen“ in Aat Erwerbslosen erhalten täglich ein warmes Witt ouchsen ourchweg von der Zeche„Rheinvaven“ in Bot trop gestohlen. Ein ganz besonders gefährliches Mate rial sind die gefüllten Staufferfettbüchsen, verheerend ihr Sprengwirkungen. Besonders bemerkenswert ist, das die Rührigkeit der Bottroper KPD. von russischer Seit durch die Schenkung einer roten Fahne anerkann wurde. Diese Fahne trägt in deutsch und russisch di Inschrift:„Proletarier aller Länder vereinigt euch, höhe die Fahne des Kampfes für eine proletarische Revolu tion.“ Vem Nachbargevlel Ilerveipsen Erhatten läglich ein warmes Mittagesa Mit 30 Teilnehmern hat man begonnen; inzwischen sich die Teilnehmerzahl schon auf ,38 erhöht. Die 9 treuung liegt in Händen des Diakon Schmidt. ihm können auch weitere Anmeldungen erfolgen. Ennepe=Ruhr=Kreis Weitere Waffen=, Munitions= und Sprengstc funde in Hattingen Stadttreis Wattenscheid Reichshilfe für Wattenscheid. Aus der Reichshilfe „Roggen und Butter“ erhält die Stadt Wattenscheid 2100 Zentner Roggen und 138 Zentner Butter. Bezugsberechtigt sind nur Hauptunterstützungsempfänger der Arbeitslosen= und Krisenfürsorge und des Wohlfahrtsamtes. Ueber die Ausgabe für die Dauer von vier Wochen, je Woche ein Kilogramm Brot und ein halbes Pfund Butter. und deren Verteilung ergehen in nächster Zeit nähere Bestimmungen. Hilfswerk für Kommunionkinder. Die Nikolaischule in Westenfeld veranstaltete eine Veranstaltung zum Besten bedürftiger Kommunionkinder der Pfarrei Westenfeld. Rektor Teutrine begrüßte die zahlreich Erschienenen und wies auf den Zweck des Abends hin. Pfarrvikar Dr. Brill sprach der Schulleitung den Dank aus. Das reichhaltige Programm wurde durch Schüler und Schülerinnen— mit Ausnahme der Theateraufführung der DIK.— ausgeführt. Das Ehrenmal in Eppendorf. Das Eppendorfer Ehrenmal wird voraussichtlich Mitte Mai fertiggestellt werden. Ursprünglich war mit einem früheren Termin gerechnet worden. Der strenge und schon frühzeitig eintretende Frost aber erzwang die Einstellung der Arbeiten und verhinderte den ungestörten Fortgang. Aus diesem Grunde mußte auch die Fertigstellung des eigentlichen Denkmals verschoben werden. Der Platz ist jetzt hergerichtet und mit einer Steineinfassung versehen. Heldengedenkfeier im Kriegerverein„Kriegerbund“, Wattenscheid=Ost. Am Sonntag fand in einer Weihestunde die Enthüllung einer Gedenktafel für die im Weltkriege gefallenen Kameraden des Kriegerbundes Wattenscheid=Ost statt. Die Gedenktafel, ein Kunstwerk des Wattenscheider Malers Martin Felderhoff, zeigt einen Pappelweg auf einem deutschen He denfriedhof in Romaque sous Montfaucon in Frankreich. Weiter sind auf der Tafel die Namen der 12 gefallenen Kameraden verzeichnet. Die Weiherede und die Enthüllung der Ehrentafel nahm Pfarrer Prior vor. Kavallerieverein Wattenscheid. Die Versammlun beschäftigte sich mit der Teilnahme an der Tagung d Waffenringes der Deutschen Kavallerie am., 2. un 3. Juli in Düsseldorf. Nach Möglichkeit soll allen Mi gliedern die Teilnahme geboten werden. Dem Kamen den H. Förster, einem der Gründer des Vereins, übereichte der Vorsitzende das Mackensenkreuz 1. Klasse. Gesellenprüfung bei der Friseurzwangsinnung. sei der Wattenscheider Friseurzwangsinnung legten vor er Gesellenprüfungskommission fünf Lehrlinge ihre Züfung ab: Heinr. Gernand(Lehrherr Ernst Kröger), pf. Klitsch(Lehrherr Emil Müller), Joh. Koschinski(Lirmeister Robert Knebel), Else Steinbach(Lehrmeer Alfons Preuß) und Math. Frey(Lehrmeister Abh. Marik). Schaufenstereinbruch. Am 28. März, gegen 10 Uhr. wurde aus dem Geschäft Sch. in der Wilkesistraße durch Schaufenstereinbruch ein Dreiröhrenmpapparat, nußbraun poliert, kombinierter Lorenz=EuroßEmpfänger, W. L. Nr. 1926 gestohlen. Ein Kommunist im Besitze von Munition festgengmen. In Wattenscheid wurde am 28. März, gegen 3 Uhr, ein Kommunist festgenommen, der 35 Schß 08=Munition bei sich führte. Stadttreis Wanne=Eickel Oberbürgermeister und Bürgermeister versehen wehr dienst. Die hiesige Kreisleitung der NSDAP. teilt mi: Dien“. Die hiesige Der Oberbürgermeister und der Bürgermeister verseh ihren Dienst so lange weiter, bis eine Neuregelung troffen wird. Die evangelische Elternschaft zur Regierung. Gemeindehause hielt die Ortsgruppe Eickel des gelischen Elternbundes ihre Jahresversammlung Lehrer Markus hielt eine Ansprache. Der Jahrsbericht ließ die vorbildliche Arbeit des Vorjahres erk#nen. Es wurde betont, daß die evangelische Elternsa Im weiteren Verlauf der Ermittlungen in Hatugen, betreffend Beschlagnahme von Sprengstoffen, nition und Waffen, wurden bei Durchsuchungen in nungen von Mitgliedern der KBD. vorgefunden: Pistolen, vier Seitengewehre, drei Säbel, 27 Schuß# nition sowie sechs gebrauchsfertige selbstangefern## Handgranaten. Die Ermittlungen sind noch nicht in Abschluß gelangt. Stadttreis Gelsenkirchen Eine Frau tödlich verbrüht. In eitem epileptischen Anfall kam eine an der Arendstraße vohnende### Ge Dardanellenbesch Marschall Foch und französtsche pers n Donnerstag, Bahnschat wellene Fest der ###steht, im Alte Fahre alt.„Sie 3 Bochum=Weitm #en; sie sind a Von zehn K nicht alle an #verheiratete Tö munition, 30 englische Jagdpatronen 69 Päckchen Jahrestagung des Allgemeinen Haus= und Gru# Sprengstoff, 60 Sprengkapseln usw. Im Münster pesitzervereins. Am Montag abend tagten die drei## land wurden in einem Steinbruch vergraben gefunden#zirksgruppen Wanne, Eickel und Röhlinghausen zur 355 scharfgeladene Patronen zum Militärgewehr 98meralversammlung im Kurhaus. Vorsitzender H. Cut Besonders bemerkenswert ist der Fund im Bahn=betonte, daß die augenblickliche Veränderung am pol# damm Bottrop— Recklinghausen. Hierschen Horizont beim Hausbesitz Vertrauen erwecke. wurden im Bahndamm vergraben eine Milchkanne mitSchaaf erstattete den Jahresbericht, der von der Füandaranaten geladenen Staufferfettbüchsen ver geleisteten Arheit im Tggzmegbrz, c angefertigt. am Schluß des Geschatder mit einer Summe# Inter der Prüfu: Preister R. Tis #rlt, wie dem Verteoberlehrer scht, fanden ge 1 Ihre Metz Wehilfen Augus u un Di Sden die Metzoe Wich Aloys Luz ## mit durchweg #en dazu ihr #er= und Kon „Sehr gut" Wi Bekanntmachung! Ich mache hiermit bekannt, daß ich als Nachfolger bzw. Inhaber der Fa. L. Samuel, Haushaltwaren, Beleuchtungskörper, Wittener Str. 17, weder ein Jude noch jädischer Abstammung bin. Emil Hoftmann, Wittener Str. 17 Nache bekannt, daß meine ganze Familie Sckummmachung! Um unliebs#me Verwechselungen zu verpeiden, mache ich hierdurch bekannt, ich weder ein jude noch jüdischer Abstammung bin. Helnz Löw, Dentist staatl. gepr. Bechum, Diekampstraße 22, iche Humbeldistraße AUTO HESSL für gedr. 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Die erste Sitzu# der größeren Gemeindevertretung führte Dienstag zu regten Auseinandersetzungen, da die Reprisentation## schlossen das Vorgehen des Presbyteriums verurte### die Zahl der Repräsentanten gegen früher zugun des Presbyteriums zu verringern. Nach viertelstünd### Beratung unter sich zog das Presbyterim seine### lage zurück, so daß es bei der bisherigen Zahl der### missionsmitglieder verbleibt. Steuerinstektor Schra## wurde als Kirchmeister wiedergewählt. Amt Winz—Hattingen. Die Geschäft des beurl## ten Bürgermeisters Wibbelt führt der inbesoldet# Beigeordnete Sirges, Bredenscheid=Süter. Todessturz eines Invaliden. Der Jivalide Jost von der Königstraße in Blankensteil stürzte in sen Tagen derart unglücklich, daß er shwere verletzungen erlitt und dem Krankenlause zugeschhh werden mußte, wo er jetzt seinen Verltzungen guch ist. Der Verunglückte war einer der ältesten Blankensteins. rige Frau in dem Augenblick zu Fall, uls sie ein heißem Wasser gefüllten Kessel transprtierte. 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Tro# en den Beamtenschle## en Haus= und Gru## ind tagten die drei Röhlinghausen zur Vorsitzender H. Co Veränderung am poli Vertrauen erwecke. 1 richt, der von der## Lehr= und Wendeich nen die Geschafte##ch urden angefertigt. Schluß des Geschaft mit einer Summe ehmigt. Die Vorstang tunternehmer H. C hielt der Versicherung rag über das Ver##chh delte akute Haus= un Ein großzügiges i d e r e p a n g e l i s c h e n ührt. Die jugendlich in warmes Mittagesch egonnen: inzwischen uf 38 erhöht. Die 9 diakon Schmidt. ldungen erfolgen. is- und Sprengstc tingen rmittlungen in Hatus von Sprengstoffen, Durchsuchungen in### PD. vorgefunden: ei Säbel, 27 Schuß ertige selbstangefern### gen sind noch nicht in en Vollziehungsbeamt## iehmer an dem Heren 1907, wurke durch järtigen Reichskomm ndes der Vereine eh wenorden im blau ingen. Die erste Sitzu## nig führte Denstag zu a die Reprisentation resbyteriums verurnch gegen früher zugun rn. Nach viertelstün Presbyterum seine, isherigen Zahl der### Steuerinstektor Schra# gewählt. e Geschäft des beu## hrt der znbesoldete## enscheid=Süter. : Der Iovalide 86n ankenstein stürzte i daß er shwere St# Krankenlause zuge### nen Verltzungen## iner der ältesten### :. In eitem epiergn ddstraße vohnende P zu Fall, uls sie einen I transprtierte. Sie## am Unerleib, denen Bochumer Nachrichten Geschichtstafel 30. März Dardanellenbeschießung. Marschall Foch zum Oberbefehlshaber der englischen und franzönschen Armeen ernannt. Personal=Nachrichten Im Donnerstag, 30. März, begehen die Eheleute Wahnschat und Frau bei guter Gesundheit sellene Fest der goldenen Hochzeit. Der Jubelbrausteht im Alter von 78 Jahren, seine Gattin ist ahre alt. Sie zogen im Jahre 1899 von Ostpreußen Bochum=Weitmar, wo sie ununterbrochen bis heute hen; sie sind auch seitdem Bezieher unserer Zeiund 8 Frauen mußten unter Vormundschaft gestellt zelguthaben an ehemalige englische Kriegsgefangene verisicht liegen vor.l fügt und mit den diesbezüglichen Feststellungen die Armit unterwerden. Weitere Anträge in dieser Hinsi Die Trinker sind nicht nur als Kranke stützungsbedürftigen Familien eine Last für die Wohlfahrtsamter, sondern auch als Bettler und Gewohnheitstrinker auf den Straßen eine sittliche Gefahr. Durch Belehrungsvorträge und Merkblätter ist aufklärend gewirkt worden. Behörden und Verbände mannigfachster Art haben in gemeinsamer Arbeit viel Gutes gestiftet und viel Not und Elend erleichtert. Im Anschluß an diesen Bericht hörte man einen Vortrag des Professors Dr. med. h. c. Gonser(Berlin=Dahlem) über das sehr interessante Thema: Was erleichtert— was erschwert zur Zeit den Kampf gegen den Alkoholismus?“ Der Redner hob beginnend die Verdienste des Deutschen Vereins um den Kampf gegen die Trunksucht hervor. Obgleich der Gesamtkonsum im ganzen Reich sie sind auch seitdem Bezieber unserer, Zei zerpor. Obgleich der, Gelagtogzlgst. in, gansep. De, Von zeyn Kindern leben noch neun, von denen natt zurückgegangen ist, yar die Zayl oer in der Trintericht alls an der Joier tojlnehmen können da sich fürsorge Stehenden nicht entsprechend abgenommen. Den E nichr alle an der Feier teilnehmen können, da sich verheiratete Töchter im Auslande befinden. Inter der Prüfungskommission, dem Herner Metzger#neister R. Tischendorf, dem Prüfungsmeister Arlt, wie dem Altgesellen M. Pinks und dem verteoberlehrer Henke und dem Oberlehrer scht, fanden gestern die Prüfungen dieses Jahres Ihre Metzgermeister=Prüfung bestanden Gehilfen August Kern und Willi Sauer mit gut" und Diplom; ihre Gehilfenprüfung ##nden die Metzgerlehrlinge Peter Nowakowski, Paul #lich Aloys Luzick, Arthur Osthoff und Albert No## mit durchweg„Gut". Nowakowski und Fröhlich ##lten dazu ihr Diplom mit„Sehr gut".— Seine ker= und Konditormeister=Prüfung bestand „Sehr gut" Wilhelm Meise aus Bochum=Riemke. agdalene Benfer und Cäcibie Poe;, b e i d e a u s d e r G e s a n g s c h u l e G l e t t e n b e r g, b e s t a n In Munster vor der staatlichen Prüfungskommission Staatsexamen für das Hauptfach Gesung mit dem ntprädikat„Gut“. or dem diesjährigen Prüfungsausschuß in Düsselhaben das Abitur Erwin Fischer(Apotheker) und ert Knpop(Neuphilologie) aus Bochum als Ausige mit gutem Erfolg bestanden. Fesorg,. Eirhenden nicht entsprechend abgenongien. Dn „spießburgerlichen A koholismus“ vergangener Zeiten hat der„Sorgen=Alkoholismus“ der Krisenjahre verdrängt. Dadurch sei auch die einfache Front im Kampf gegen den Alkobolismus gegeben. Das Für und Wider in der Beleuchtung seines Themas ließen einen guten Optimismus des in der Trinkerfürsorge wirksamen Redners erkennen. Seine allgemeinverständlichen, alle möglichen Gesellschaftsgebiete streifenden Ausführungen fanden viel Beifall. Eine Aussprach schloß sich an. Stadtsynode Bochum b 1. April 1933 wird laut Verfügung des Konums nach einem Beschluß der Westfälischen Probl-Synode eine neue Regelung der Bochumer SyAgrenzen Gültigkeit haben. Aus dem Hauptteil der ##ren Synode Bochum und Teilen der Synoden und Gelsenkirchen wird eine Stadtsynode Bochum #et. deren Grenzen sich nunmehr in ihrem ganzen uf fast ganz mit der geographischen Stadtgrenze Ams decken. Damit wird die Beseitigung eines ##hlich unhaltbar gewordenen Zustandes, besonders der Kirchensteuererhebung, aber auch bei fast allen chen Amtshandlungen, erreicht. Stiepel, das Angeographisch bisher zu Hattingen gehörte und Strop, das zum Synodalbezirk Gelsenkirchen gehören von jetzt an zur Stadtsynode Bochum, Hordel. Witten, Lütgendortmund und Castrop en, die bis jetzt einen Teil der Synode Bochum Alen, werden von der Synode Bochum losgelöst. Fürsorge ist keine Strafe #s dem Arbeitsgebiet der evangelischen weiblichen Fürsorge. Piederum fanden sich wie in früheren Jahren auch sind. besem Frühjahr, und zwar am Dienstag abend, die ##tsleiter der evangelischen weiblichen Fürsorge und Eliern der in den Heimen untergebrachten schulent#en Mädchen im Evangelischen Gemeindehaus am Replatz zu einer Aussprache zusammen. Vertreten n die Anstalten Ummeln, Werther, Schweicheln und Nocken. Pfarrer Richter(Ummeln), der Etende sämtlicher evangelischer Mädchen=Fürsorgein der Provinz Westfalen, hieß die zahlreich er#ene Elternschaft herzlich willkommen. Unter den #n befanden sich Pfarrer Hardt vom Evangelisch##lichen Jugend- und Wohlfahrtsamt und VormundNeichter Wiedeking.„ g, WEent.## Einen interessanten Bericht über die Arbeit an den #en Mädchen in der weiblichen Fürsorge in der ProBestfalen erstattete Pfarrer Richter. Man verfolge ## Prinzip, alles, was in der Presse über die Mäd#fürsorgeheime geschrieben werde, allen Anstalts#e zugänglich zu machen. Aus gebrochenen Men#ndern wurden lebensfrohe, mutig und unverdrosKämpfende Mädchen und Frauen. An erster Stelle # das Erziehungsproblem in den Heimen, #den sich die Außenwelt nur schwer einen Begriff een könne. Viele ehemalige Heimkinder sehnen sich #hhren zur zweiten Heimat gewordenen Heimen zuI Es komme doch darauf an, ein gestraucheltes gefallenes Menschenkind wieder für den Lebenszu ertüchtigen. Diese schwere Aufgabe lasse sich der durchführen, wenn zwischen der Heimleitung und Velternhause ein festes Vertrauensverhältnis bestehe. #gegenseitige Vertrauen zu stärken und neue Kraft Heimarbeit zu gewinnen, solle auch der Eltern# mit seiner Aussprache mitbewirken. aie danach folgende rege Aussprache zwischen Eltern ##nstaltsleitern verlief in harmonischer Weise. Im außwort betonte Pfarrer Hardt zusammenfassend, ##der Erziehungsarbeit der evangelischen weiblichen #### der Galt des(Wau#Neue preisschilderverordnung ful Schähreparaturen Vom Innungsausschuß wird uns geschrieben: Der Reichskommissar für Preisüberwachung hat am 25. Februar 1933, veröffentlicht im Deutschen Reichsund Staatsanzeiger vom 3. März 1933, eine neue Preisschilderverordnung herausgegeben, die ab 1. April 1933 gültig ist. Die neue Preisschilderverordnung, die sowohl dem Schutze des Publikums wie dem Schutze ehrlicher Konkurrenz dient, hat gegenüber der bisherigen Verordnung verschiedene Aenderungen erfahren. An die Stelle der Worte„Qualität I, II und III“ sind die Worte„Ausführung A. B, C. D“ gesetzt worden. Mit dem Begriff„Ausfuhrung“ soll sowohl die Lederqualität als auch die Arbeitsqualität gedeckt und besonders betont werden. Hinsichtlich der Ledereinteilung in den Ausführungsklassen ist zu sagen, daß es sich bei„A“ um eichenlohgegerbtes Kernleder, d. h. Leder, das nur in der Grube ohne Nachbehandlung und vorwiegend mit Eichenlohe gegerbt und nicht unter 3½ Millimeter stark ist.„B“ um alle anderen gegerbten Kernleder mit Ausnahme der Leder unter 3½ Millimeter,„C“ um Leder aus Hals=, Kopf= oder Bauchteilen sowie andere als eichenlohgegerbte Leder unter 3½ Millimeter,„D“ um künstliche Leder und alle Stoffe, die nicht aus Leder bestehen, handelt. Neu in die Verordnung ausgenommen ist die Bestimmung über die Ausschnittgeschafte. Danach müssen sämtliche Lederausschnittgeschäfte, die gegerbtes Leder und Lederersatzmaterial dem Publikum öffentlich anbieten und verkaufen, ein Preisschild nach vorgeschriebenem Muster„Preisverzeichnis für Ausschnittleder" im Schaufenster veröffentlichen. Jeder, der in Zukunft Schuhreparaturen öffentlich anbietet und dafür Reklame macht oder ein Lederausschnittgeschäft betreibt, ist in Zukunft vervflichtet, genau das Muster des vorgeschriebenen Preisschildes zu benutzen. Bei Zuwiderhandlungen gegen die Verordnungen können Strafen verhängt werden und es kann evtl. die Schließung des Geschäfts verfügt werden. Die in Frage kommenden Gewerbetreibenden werden auf die Verordnung hingewiesen mit dem Bemerken, daß die vorgeschriebenen Preisschilder in der Geschäftsstelle des Innungsausschusses erhältlich beitsgemeinschaft der Vereinigungen ehemaliger Kriegsgefangener Deutschlands beauftragt, veranlaßt die Reichsvereinigung ehemaliger Kriegsgefangener e.., zu folgender Klarstellung: In den Jahren 1927/28 erfolgte die Auszahlung der Arbeitsguthaben aus englischer Kriegsgefangenschaft an etwa 200000 ehemalige Kriegsgefangene. Etwa 3300 Einzelfälle blieben unerledigt, teils wegen verstümmelter Angaben in den englischen Listen, teils— in etwa 1700 Fällen— weil die amtlichen Nachforschungen ergebnislos blieben. Eine Verfügung des Reichsfinanzministeriums bezüglich der Wiederaufnahme der Nachforschungen nach den Anspruchsberechtigten für die restlichen 1700 Englandguthaben ist, entgegen allen anderslautenden Nachrichten, laut Auskunft der zuständigen Reichsstelle noch nicht getroffen. Für den Fall, daß sie erfolgen sollte, hat sich die Reichsvereinigung ehemaliger Kriegsgefangener mit ihrer über das ganze Reich verbreiteten Organisation auf Anfrage des Reichsfinanzministeriums zur Verfügung gestellt und werden sämtliche Ortsgruppen der Reichsvereinigung sowie deren Gaugeschäftsstelle des Gaues Westfalen=Lippe der Reichsvereinigung ehemaliger Kriegsgefangener(Johannes, Tolle, Elsen bei Paderborn) Anträge zwecks Feststellung der Anspruchsberechtigung entgegennehmen. Es empfiehlt sich jedoch, vorläufig eine grundsätzliche Entscheidung des Reichsfinanzministeriums abzuwarten. Guthaben der ehemaligen Kriegsgefangenen Eine Zeitungsmeldung, das Reichsfinanzministerium habe die Wiederaufnahme der Auszahlungen von EinDie Börse der Hausfrau Der gestrige Wochenmarkt im Sonnenschein bot ein recht buntes Bild. Das frische Grün der ersten Gemüse und der mannigfache Farbenreichtum der Frühlingsblumen luden den Käufer ein, das reichliche Angebot in Anspruch zu nehmen.— Die Preise waren der Zeit entsprechend nur wenig verändert. Es notierten die Preise am 22. März Blumenkohl Stück 20-45 Pf. Rosenkobl Psd. 25 Pf. Weißkohl Pfd.—10 Pf. Rotkobl Pld.—10 Pf Grünkohl Pid.—15 Pf. Wirsina Psd. 12—15 Pf. Rote Beten........ Pfd.§ Pr. Weiße Rüben........ Pld. 10-13 Pf. Möhren Pfn.-10 Pf. Schwarzwurzeln...... za Pd. 23 Pf. Spinat.......... gg 7 25 Pf. Kovisalat 10-20 Pf. Endiviensalat Stuck 10—12 Pf. Feldsalat Psd. 50—60 Pf. Selzaurken Stück 10 Pf. Zwiebeln.........„Vfb. S Kartosseln Ztr. 2,70— 3,70 Mk. Aepfel.... Pld, 10-45 Pf. Zitronen Stuck—6 Pf. Apselsinen.......... Stück—15 Pf. Walnüsse Lednüsse........ Eier 10-14 Stück 1 Mk. Oldenburger Butter.. Pid. 1,05—1,20 Mk. btugter..... Bgg.-.10 W. Pfd..30—.45 Mt Psd. 60—70 Pf. Pid. 65—75 Pf. Pid. 65-75 P. Pfd. 70—80 Pf. Pfd. 65-75 Pf. Pfd. 20—25 Pf. " P f d. 2 5— 3 5 P f. Pfd. 20—25 Pf. " Pfd. 30—40 Pf. Pfd. 30—40 Pf. Landbutter Holländische Butter Rindfleisch Ochsenfleisch Schweinefleisch Kalbfleisch Hammelfleisch Scellsisch kl. Schellfisch gr. Kabelsau Fischstlet Schollen Rotzunge Pfd. 60 Pf. Heilbutt Prd. 95 Pf. Flußbecht Pfd. 80 Pf. Barsch Pid. 50 Pf. Plöveun....... 2. Psd. 35 Pf. Grüne Heringe...... Stua—15 Pf. am 29. März . 20—45 Pi . 25-28 P 8- 1 0 P f . 8— 1 0 P f. . 10—15 Pf .. 12-15 Pf § P .. 10-13 Pf. „- 1 0 P f. 20-25 Pf. . 15—%5 P .. 10—15 Pf. . 10—12 Pf. ... 60 Pf. . 10 P —10 Pf. Zir.270-.70 . 10—45 Pf. ...—6 Pf. —15 Pf. .... 25 Pf. . 40—45 Pf. .. 30-40 Pf. .... 30 Pf 10—14 St. 1 Mk. .05—.20 Mt. .90—.10 Mk. .30—.45 Mk. .. 60—70 Pf. .. 65—75 Pf. .. 65-75 P .. 70—80 Pf. .. 65—75 Pf. .. 20—25 Pf. .. 25-35 Pf. .. 20=25 P . 30—40 Pf. . 30-40 Pf. .... 60 Pf .... 95 Pf. .... 80 Pf. ... 50 Pf. ... 35 Pf. . 10—15 Pf Auss den Dopptherz, das kräftigngsmittel, zlich ei Gläschen ühlen ich wieder „pelhez erneuer n ganen Körper. GinCIR RA 3,.70 u. Drages KN 1,50. Adt-Drogerie Altmitur, Eche Feige der Hall des Glauvens die Menschen anders en läßt und daß sich darin das Wort des Dichter= missionen zugute. Thiele=Winkler bewahrheite:„Wo Christus Sicksal eines Menschen geworden, da hebt immer Hundergeschichte an.“ Stadtteil Weitmar Diebstahl. Aus den Häusern Schützenstraße 21 (Hasenkamp) und Ecke Knoop= und Schutzenstraße wurden die Flurgardinen gestohlen. Den Tätern ist man auf der Spur. Stadtteil Querenburg Es geht wieder los! Die weitere Instandsetzung der Hauptverkehrsstraße Querenburgs, der Buscheystraße, wird fortgesetzt. Da, wo infolge des Frostes die Kleinpflasterarbeiten in diesem Winter aufhörten, hat man jetzt wieder mit dem Aufreißen der alten Straßendecke begonnen. Das Straßenstück ist gesperrt, so daß der Verkehr durch die Oesterende=Straße geleitet werden muß. Hoffentlich gehen nun bei gutem Wetter die Arbeiten beschleunigt weiter damit endlich mal die ganze Straße in einen verkehrssicheren Zustand kommt. Auch die Straße„Auf dem Aspei“ wartet immer noch auf Erlösung, damit endlich wieder der Autobus BochumQuerenburg bis zur Endstelle an der Eulenbaumstraße (Eggermann) fahren kann! Stadtteil Altenbochum Missionsabend in der Liebfrauengemeinde Altenbochum. Im Saale des Katholischen Vereinshauses veranstaltete die Liebfrauengemeinde Altenbochum einen Missionsabend. Ein Missionspater hielt einen Vortrag über das Thema„Auf Christi Pfaden in Afrika". Seine wissenswerten Darlegungen, die durch Lichtbilder vertieft wurden, fanden bei den Anwesenden stärkstes Interesse. Der Reinertrag des Abends kam den Afrikaerten: Kortumtabe. base Rottt“ I Vuich Saungoer Pr-ht r Bechf,. 11. Mar Pegtn Nachf. Wilhelmsplatz, ILatiger Strabe nn A. 0 8. Hierrr Strabe 110 über die Bochumer Trinkerfürsorge * hürte man in der Verwaltungsakademie #hr Hörsaal der Verwaltungsakademie wurde 2% abend der Jahresbericht über die #erfursorgetatigkeit in der Stadt Peichstgstet, Stadtrat Arens begrüßte im Namen erwaltung das recht zahlreiche Publikum. Der ende Tatigteitsbericht der amtlichen Trinkepfuxzwar zahlenmäßig einen aer ec hinter den kühten Zahlen lauert eine unde Not und Misere,„In der Stadt Lochum 5% allem noch 1192 Manner und 122 Frauen Techoger Junnfang osenin schöner. shilartikel nd edewerz." ne Stauener# raßes, Marienstr. Zeigte zwar gumenmom einen gewissen Nua#ech binter best-Fögluie Bäfl. Kidiche 106 * Auf einen Zugang von 319 Männern und auen kammt ein Abgang von 419 Männern und Nr 1002 as standen am Ende der Berichtsteil noch ##schuf Eguner und 106 Frauen unter dem beson#ndigt der Trinkerfürsorge. 74 Trinker mußten i werden, ebenso 16 Trinkerinnen. 15 Männer Stadtteil Laer Verein heimattreuer Ost= und Westpreußen. Der Verein beteiligt sich an den Eröffnungsfeierlichkeiten der Ostpreußenausstellung in der Verwaltungsakavemie und weide zum Abmarsch an. nach Belieben mit Abzeichen und Mütze. Die Versammlung wird auf den 9. April verlegt. Der Verein veranstaltet drei Werbemonate. Vom April bis Juni werden Landsleute ohne Eintrittsgeld ausgenommen. Der Vorsitzende Gustav Saxorra, Claus=Groth=Straße 1, nimmt Anmeldungen für die Sonderzüge nach der Heimat entgegen und erteilt auch sonstige Auskünfte in Vereinsangelegenheiten. Stadtteil Werne Tragischer Betriebsunfall. Die Abtragungsarbeiten borgestern ihr erstes Opfer. Als der Arbeiter Paul R. in den vorgestrigen Morgenstunden einen der Wagen, die im Kreislauf zu dem großen Schaigt„Arnold=Jakob geleitet werden, flott machen wollte, schlug der Förderwagen um und stürzte auf den Arbeiter. Der Verunglückte trug so schwere Verletzungen davon, daß der hinzugezogene Arzt Dr. Sch. nur noch den Tod feststellen kounie.„. Iiam.3 is:. Arbeitsdienstrager. Seit einiger Zeir ist in dem Hause an der Heinrich=Gustav=Straße unmittelbar an der Bahnunterführung der Eisenbahnlinie Bochum— Langendreer ein Arbeitsdienstlager eingerichtet. In dem Arbeitsdienstlager herrscht in den Abendstunden reges Leben und Treiben, an dem die Bevölkerung der Nachbarschaft regen Anteil nimmt. Stadtteil Langendreer Baugenossenschaft„Kriegerheimstätte“. Im Saalbau fand am Sonntag die diesjährige ordentliche Generalversammlung der Baugenossenschaft„Kriegerheim= stätte“ statt. Die Versammlung wurde von dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats Daube geleitet. Den Geschäftsbericht erstattete der Vorsitzende Schamp. Aus diesem ist zu entnehmen, daß auch das vergangene Krisenjahr 1932 das Gefüge der„Kriegerheimstätte" nicht hat erschüttern können. Die Wohnungen der Genossenschaft seien bis jetzt stets restlos vermietet gewesen. Die Pflege und Unterhaltung des vorhandenen Hausbesitzes sei stets besonders beachtet worden Die Jahresrechnung und Bilanz wurde durch den Kassierer Rohmann vorgetragen. Insgesamt schließt die Bilanz mit 1 465 684,17 Mark ab. Der Reingewinn betragt 3338,82 Mark. Derselbe wurde folgendermaßen verteilt: 10 Prozent zur gesetzlichen Rücklage 334 Mark, Prozent Dividende auf Geschäftsguthaben 1652,58 Mark, zur Bauerneuerungsrücklage 650 Mark, Rest zur Hilfsrücklage 102,24 Mark. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats Daube erstattete sodann den Bericht des Aufsichtsrates und empfahl die Entlastung des Vorstandes, die erteilt wurde. Aus dem Aussichtsrat schieden satzungsgemäß die Mitglieder Maas, Brenneke, Westermann und Frau Kruse aus. Es wurden die Mitglieder Brenneke, Maas, Rohr sowie Frau Kruse gewählt. Eine Geschäftsanweisung für den Vorstand wurde beschlossen. Unter„Verschiedenes" besprach man einige interne Angelegenheiten. Im Anschluß an die Generalversammlung trafen sich die Mitglieder mit ihren Angehörigen zu einem schlichten, der heutigen Zeit angepaßten Familienabend. Stadtteil Bergen Wohltätigkeitsveranstaltung. Im Saale des Wirtes Feierabend gab der Vinzenzverein einen Theaterabend, dessen Reinertrag zur Unterstützung armer Erstkommunionkinder bestimmt ist. Zur Aufführung gelangte das Mysterienspiel„Das Opfer“ von Nüdling. Die einzelnen Handlungen lagen teils im alten wie im neuen Testament. Die biblischen Gestalten traten mit aller Deutlichkeit vor die Augen der Anwesenden. Die Spielleitung lag in Händen von Albert Kram. Sämtliche Darsteller und Darstellerinnen gaben Zeugnis von einem beachtlichen Können auf dem Gebiete des Laienspiels. Bochumer parteien und Vereine Dr. Grimm(Essen) Vorsitzender des Landesverbandes Niederrhein=Ruhr des BDA. In der vor einigen Tagen in Duisburg abgehaltenen Jahreshauptversammlung des Land.s= verbandes Niederrhein=Ruhr des VrA. wurde Professor Dr. Grimm(Essen) zum ersten und Oberstudiendirektor Dr. Fischer(Essen) zum zweiten Vorsitzenden gewählt. Der bisherige Vorsitzende, Geheimer Justizrat Althoff. wurde einstimmig zum Ebrenvorsitzenden ernannt. Anschließend wurden noch die Veranstaltungen der Werbewoche 1933, die Landsammlungen sowie die Veranstaltungen der Ortsgruppen und ferner die Volksdeutschen Staffeln besprechen, die am 25. Juni, dem Tag von Versailles. Grüße der deutichen Jugend an die ausländische Jugend in Staffelläufen von allen Hauptstädten Deutschlands an die Grenze bringen. Zentrumspartei Groß Bochum. Die Zentrumspartei GroßBochum hatte Dienstag abend die Vorstandsmitglieder, Mitarbeiter und Vertrauensleute zu einer Versammlung in die Bürgergesellschaft geladen. Parteivorsitzender Cbesarzt Dr. Laarmann konnte ein vollbesetztes Haus begrüßen. Er gab einen Rückblick auf die vergangenen Wahlen, dankte allen, insbesondere der katbolischen Jugend. für ihre Mitarbeit und schloß mit einem Appell zur Treue in entscheidungsschwerer Zeit. Anschließend ergriff Reichstagsabgeordneter Rektor Weber das Wort zu einem Referat über die volitische Augenblickslage. Er ging aus von dem Ermächtigungsgesetz, das der jetzigen Reichsregierung eine im bisherigen poltschen Leben nie gekannte Handhabe biete, das innerpolitische Chaos zu entwirren und Deutschland einer neuen. glücklicheren Zukunst entgegenzuführen. Vor allem begrüßte er den Kampf gegen die Gottlosenbewegung und betonte, daß sich die Zentrumsvartei voll und ganz zu dem nationalen Aufbauprogramm bekenne und sich den schweren Aufgaben nicht versage, die das Fundament legen zu einem im Frieden geeinten nationalen Deutschland. Sein Schlußwort gipfelte in der Aufforderung, der Partei auch fürderhin Treue zu bewahren. Eine rege Aussprache schloß sich an, in der einstimmig beschlossen wurde, dem Zentrumsführer. Prälaten Kaas, den Tank der Zentrumspartei Groß=Bochum in einem Ergebenheitstelegramm zum Ausdruck zu bringen. Die Arbeitsgemeinschaft der Bergbauangestellten Bochum weist darauf bin, daß die Tagung in der Kaupenböbe in Essen, in der Bundesführer Dr. Schmidt. M. d.., vom Reichsverband deutscher Angestellten=Berufsverbände und Geschäftsführer Bergentbun(Bochum) sprachen, nicht vom Reichsbund deutscher Angestellten=Berufsverbände, sondern von der Arbeitsgemeinschaft der Bergbauangestellten im Reichsbund deutscher Angestellten=Berufsverbände veranstaltet worden ist." Verband reisender Kaufleute Deutschlands. Der Gau „Rheinland=Westfalen des Verbandes reisender Kaufleute Deutschlands veranstaltet am Samstag. 1. April. nachmittags 4 Uhr, in sämtlichen Sälen und Sitzungszimmern des „Reinoldus“ zu Dortmund für seine zwölf Fachgruppen der verschiedenen Brauchen Tagungen, die gerade im jetzigen Augenblick der Wirtschaftswende große Bedeutung beanspruchen können.annener 8 Vereinigung ehemaliger Kriegsgesangener Deutschlands, E.., Arbeitsgemeinschaft, Bezirksgruppe Groß=Bochum. Aus der Restsumme der sogenannten Frankreichauthaben, die unaubringlich war, ist auf Grund eines Reichstagsbeschlusses ein Unterstützungsfonds für in Not geratene Heimkehrer aus französtscher Kriegsgefangenschaft gebildet worden. Der Fonds von rund 450000 RM. wurde Schwester Elsa Brandström übergeben, die für seine Verwaltung einen Arbeitsausschuß berufen hat. Diesem Arbeitsausschuß gehört auch ein Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft der VEK. an. Sämtliche Gesuche geben zweckmäßig und vereinbarungsgemäß über die Geschäftsstelle der Kriegsgefangenen in Bremen, Postfach 479. Nähere Auskunft in allen Angelegenheiten erteilen die Vorsitzenden der einzelnen Ortsgruppen. in schwierigen Fällen der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft, Fritz Rosendahl. Harpen, Dellenstraße 16. Traditionsecke Krieger= und Landwehrverein Bochum=Hamme. Der erste Vorsitzende, Kamerad Ketteler, gedachte des Volkstrauertages und sand zu Herzen gebende Worte für die gefallenen Helden. Sodann kennzeichnete er das Lebenswerk des Altreichskanzlers Bismarck und forderte auf, geschlossen an der Kundgebung am 1. April teilzunehmen.— Zwei Aufnahmen wurden getätigt. Die Versammlung beschloß, für die Gewehrgruppe Litewken zu beschaffen, und erteilte dem Kameraden Gebauer Vollmacht zu dem Kauf. In der nächsten Versammlung soll ein vaterländischer Film gezeigt werden. Ein Schießen mit der Wehrmannbüchse ist für einen der nächsten Vereinsabende vorgeseben. Zwei Ferienkinder von Mitgliedern werden auf Kosten der Fechtanstalt nach Wittlich zur Erholung entsandt. Bochumer Veranstaltungen Stadttheater Bochum. Die für heute abend erwartetePremiere von Syakespeares„Otbello" wird— von 20 bis gegen 23 Uhr— im Rahmen der Vormiete C geboten. Die Vorverkaufs= und Abendkasse bat noch frei verkäufliche Karten jeder Art zur Verfügung. Die für Freitag angesetzte Wiederbolung des großzügigen Ibsen=Werkes„Kaiser und Galiläer“ interessiert vor allem auch die Mitglieder der Ringvormieten, weil sie ihnen als Wahlvorstellung angeboten wird, die Teilnahme also um ein Viertel verbilligt. Die beiden letzten Tage der Woche bieten als Außer=Vormiete=Veranstaltungen am Samstag„Der 18 Oktober“ von W. E Schäfer und am Sonntag Molières „Eingebildeten Kranken“ und Shakespeares„Komödie der Irrungen“. Zu allen Stücken ist der Vorverkauf im Gange. Theatervorstellung„Der 18. Oktober" am 1. April. Zu der Vorstellung gibi der Verband für Jugendpflege an die Mitglieder der ihm angeschlossenen Vereine verbilligte Eintrittskarten ab. Ausgabe der Karten erfolgt im Stadtamt für Jugendpflege und Leibesübungen, Rathaus, Zimmer 422. Oeffentliche Kundgebung des Bundes christlich=nationaler Arbeitsinvaliden e. V.(Sitz München). Die Ortsgruppe Bochum veranstaltet Samstag nachmittag 5 Uhr im chriftlichen Volksbause, Moltkemarkt 3, eine öffentliche Kundgebung. Bezirksleiter Heupts hält das Referat. Gastspiel der deutschen Prunkrevue„Saradow“. Auf der Bübne des Bochumer Operettentbeaters in der Rottstraße gastiert ab Freitag, 31. März, die bekannte deutsche Prunkrevue„Saradow“ mit einem großen Ballett und der hervorragenden Komikerin Friedel Beckers. Das viertägige Gastspiel erfolgt im Rahmen einer Bübnenschau mit verstärktem Orchester und wird täglich zweimal gezeigt. Weiter schöner Frühling Bericht der Wetterwarte Essen vom 29. März, abends Noch immer sind die absinkenden Luftmassen über dem europäischen Kontinent mächtig genug, um die von den ozeanischen Störungen gegen das Festland vorgetragene Bewölkung abzulösen. Der Witterungscharakter erfährt somit noch keine Aenderung. Ueber England füllt sich ein Schlechtwettergebiet auf und veranlaßt hier nur noch wechselnde stärkere Bewölkung und ganz vereinzelt Regenschauer. Die Störungsfront wandert nur langsam nach Osten und wird unserem Dienstbezirk noch leichte Bewölkungszunahme bringen. Das warme, schöne Wetter hält somit noch weiter an. Vorhersage bis Donnerstag: Weiterhin heiteres bis wolkenloses Wetter. Stark dunstig, tagsüber sehr warm, zeitweise auffrischende südliche bis südwestliche Winde. Wahrscheinliche Weiterentwicklung: Abgesehen von höherer Bewölkung noch keine Wetterveränderung. Mittwoch, 29. März Barometer 24 Uhr: 858 Thermometer 34 Uhri; Wetternotizen, gemessen um 8 Uhr vormittags Zeiten für Sonne und Mond am 30. März: ( Aufg.11, Unterg. 18.59; 9 Aufg..07, Unterg.—.— K Die bentige Nummer umfast 12 Seiten Seganten, Asitzenden P AURA ANTUT kaufen Sie bei m große Auswahl Billigste Prei S e— Stets das Neueste Bochum, Bongardstraße 42 Das maßgebende Fachgeschlft für Herren- und Knaben- Kleidung W Sn W Friseurlehrling für sofort gesucht. Ang. u. L. M. 19743 an die Gesch. d. Zig. Gut aussehender Kellnerlehrling gesucht, ebenfalls Kochlehrfräulein für 1 Jahr gegen Lehrgeld.(a2309 Hotel Husemann, Arnsberg i. W. Junge v. 15—16 J. für Büroarbeit und Schreibmaschine für sof. gesucht. Angeb. mit Zeugn. u. Verdienstanspr. u. E. E. 19708 an die Gesch. Tücktiges Mädchen Lehrer sucht Kotten gesucht.(19695 od. kl. Landhaus m. Beamtenwitwe mit Friederikastraße 12. Garten od. etw. Land 12j. Sohn sucht zum han(—2 Morgen) in 1. Juli abgeschl. 3. Tucht. Madasen Bocum od. Umgeb. bis-.Wohn. mit n. u. 16 Jahr für zu pachten. Angeb. Bad, in gut. Hause. 4mal in der Woche unt. J. S. 19774 an Ang. m. Preis u. 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