.73 2 40. Jahrgang Samstag=Sonntag, 25./26, März 1933 ag, 24. März 19## — ich bitte Sie d# ie noch?— Hallo!“ erre, rechts— bald! sichz, vom Telephon dem Haus. Wie Aber Rießlings sche## hbarn zu weilen oder# Haus Frühjahrsarbe#### ließlich später noch OT. Wperutr Samstagnummer 13 Pf. mit„Bochumer Illustrierte“ 20 Dl. #spreis einschl. Botenlohn.15 Mark monatl. oder.08 Mark halbmonatl.: ##apholer.85 Mark oder 93 Pf.:„Bochumer Illustrierte“ monatl. 30 Pf.; #eilage„Hör mit mir“ monail, 30 Pf.: Wochenschau 40 Pf.— AnzeigenFür 1 Millimeter Höhe in 25 Millimeter Breite 10 Pf., im Reklametell Familiennachrichten und Stellengesuche bei Vorauszahlung 6 Pf., in bung 7 Pf.(Besondere Anzeigenpreise nach aufliegendem Taris.) Bei hasweiser Bettreibung der Anzeigengebühren durch Klage, bei KonkursverEusw. wird der bewilligte Nachlaß binfällig. Für die Aufnahme von Anan bestimmten Tagen und Plätzen. auch für durch Fernsprecher aufge.u##sendes o: ie und abbestellte sowie undeutlich geschriebene Aufträge wird keine Gewähr leines, hoffendes Läch####ommen. Schluß der Anzeigenannahme 4 Uhr nachm. Bei durch höhere Geotternd# auch Betriebsstörung, Streik, Verbot u. dergl.) veranlaßten Störungen am inen der Zeitung können Ersavzansprüche nicht geliend gemacht werden. kommt man in wenin## e. Dort stehen Won Zehlendorf, eng an## 6 ist eine Nummer un n man Retter und tte e Sie dringend!"— rierre, rechts, hängt Wesenberg beachtet edachtsam. ne öffnet. Sie lächt## nicht fassungslos, hist sorst Wesenberg eigent## gekommen sind.“ sagt in. Ich bin überzeug was Ihnen gefällt.“ zen, Decken, Handarte amenwäsche. Ein pa## i Gesichtern herum u det sich um. Es hat sie sagen: gekommen sind. Darf immt etwas finden, s sich als Geschenk kleinen zögernden Schu teressiertem Gesicht au sicht argwöhnen soll, ist der kleine Geschäft## die junge Dame so mung mit dem sordle Jesenberg: Onkel=Toms=Hütte=2 chmal anrufen!" schuldig! landtag Weit von Bochum M. 250,1-Unterstützung bei tödlichem Unfall nach besonderen Bedingungen; sie verdoppelt sich beim Mitbezug der„Bochumer Illustrierten“ oder der„Wochenschau“ auf Mt. 500.— P** Redaktionsleitung: Dr. Paul Dierichs. Verantwortlich: Politik: Rudolt Foest, Kommunalpolitik u. Nachbargeviet: Ad. Peddinghaus. Lokales Hans Schulte. Kunst u. Unterhaltung: Dr. Emil Strodthoff. Handel: Fritz Schmidt, Sport: Hans Schulte und Paul Wegener. Gerichtsdienst und Briefkasten: Max Flegel, Anzeigen: Kurt Scholz, sämlich in Bochum. Sprechstunden der Redaktion: 16 bis 17 Uhr(außer Samstags). — Druck und Verlag: Bochumer Anzeiger und General Anzeiger. Laupenmühlen,& Dierichs, Bochum.— Berliner Redaktion. Michael Haupt Berlin SW 68. Withelmstraße 98. Anruf: Jäger 4115 und Karlshorst 0340.— Berliner Anzeigen=Vertretung: F. W. Pempe,.=Charlotten= burg, Uhlandstr. 194, Anr.: C 1 Steinplatz 6813.— Für unverlangte Einsendungen keine Hastpflicht. Rücksend. nur bei Rückporto.— Redaktion u. Geschäftsstelle: Rathausplatz 8. Anr.: Bochum 67551. 52. 53— Postscheckkonto Tortmund 1760, Geschäftsstelle geöffnet von 8 bis 13 und 14½ bis 18½ Uhr. sie Beschuldigungen gegen Dr. Gereke unteschih. Faneen Is Anidlonen heit Jahren schwere Straftaten begangen— Kein Zusammenhang mit der Hindenburg=Wahl Fahlen vom 5. Mär n prüsickonten Keit.H Nervenwere schonen lerz und tiefe ckatten st heute Berlin, 24. März. ie Verhaftung des Reichskommissars Dr. Gereke heute das Tagesgespräch der Reichshauptstadt. ## Verhaftung hat überrascht. Die preußische Fierung ließ heute hierzu mitteilen: estern nachmittag sprachen Minister a. D. von dell und Ministerialrat z. D. Schellen, beide andsmitglieder des Deutschen Landgemeindetages, Vizekanzler von Papen vor und erklärten, daß ##rrüfungen ergeben haben, daß Dr. Gereke, der sei##it auf Veranlassung des früheren Reichskanzlers Schleicher zum Reichskommissar für Arbeitsbeschafernannt worden ist, seit dem Jahre 1924 UnSschlagungen in Höhe von 1,2 MilOnen Mark vorgenommen habe. Vizekanzler von en machte unverzüglich und pflichtgemäß dem Herrn ##skanzler davon Mitteilung mit der Bitte, die notigen gesetzlichen Schritte einzuleiten.“ Die zuständigen Stellen des Reiches erklären hierzu, #es sich im Falle Gereke um rein kriminelle ##nicht um politische Verfehlungen handele. IrgendZusammenhang mit der Hindenburg=Wahl bestehe Gereke war bekanntlich der Präsident des Hin##urg=Wahlausschusses vom vergangenen Jahr. Som ü s s e n s i c h d i e g e g e n G e r e k e e r h o b e n e n B e s c h u l d i en auf seine Tätigkeit als Präsident des hdgemeindetages beziehen. Auf die Frage, ie von Dr. Gereke veruntreuten Gelder in seine Tasche geleitet wurden, konnte keine Auskunft ben werden, da die Untersuchung schwebt. Man be##aber ausdrücklich, daß der Verdacht weiter vorden sei, daß Dr. Gereke die genannten Summen zu sönlichen Zwecken verwendet hat. Man muß Mitteilung der zuständigen Stelle annehmen, daß die Möglichkeit besteht, Dr. Gereke habe die in e stehenden Gelder zu einem außerhalb seines ##bereichs als Präsident des Landgemeindetages #iden Zweck verwendet. In der Oefsentlichkeit war eise die Meinung entstanden, als stehe der eheie Reichskanzler General von Schleicher mit der #legenheit in Zusammenhang. Die amtlichen Reichsbeionen deshalb ausdrücklich, daß mit der Ver#ug Dr. Geretes keinesfalls ein Schlag gegen den ##ligen Reichskanzler von Schleicher geplant war. ###nehr liegt das Vorgehen gegen Dr. Gereke ebenso #das Vorgehen gegen Dr. Hermes und Severing ##em Gebiete krimineller persönlicher Verfehlungen. ###ering ist bereits heute wieder auf freien # gesetzt worden, nachdem er erklärt hatte, daß er jederzeit neuen Vernehmungen zur Verfügung ##n werde. Die früheren preußischen Minister Hirsch Grimme wurden lediglich vernommen, nicht verUleber die Einzelheiten der Verhaftung Dr. Gerekes ## man weiter, daß Dr. Gereke noch gestern an der ###s des Reichstages zusammen mit dem Reichskateilgenommen hat und sich nach Schluß der Sitzung Snen Arbeitsräumen am Wilhelmplatz zurückbegab. ###esen Räumen wurde er verhaftet und dem Leiter #volitischen Polizei in Preußen Dr. Diels vorge### der ihn in den Nachtstunden noch vernahm. Dann ## Dr. Gereke in das Gefängnis in der Dircksenstraße ##führt. Die Vernehmung ist heute weitergeführt een. Es sind auch schon mehrere Vorstandsmitglieis Landgemeindetages sowie Angestellte des Kom###ats vernommen worden. Ueber das Ergebnis der ichung wird einstweilen kein Bericht herausgeAmmerhiu sohrt man es bessehe nicht der ge) Zweifel daran, daß Dr. Gereke schwere srechtliche Vergehen begangen habe, deren ## n n e i n i g e J a h r e z u r ü c k r e i c h e u n d #s in die jüngste Vergangenheit erstreckten. Die ##genheit ist bereits der Staatsanwaltschaft überworden. bich das Reichskabinett, hat sich heute mit gelegenheit befaßt. Man erwartet die baldige ###3,#.-Dr. Gerekes als Reichskom# durch eine andere Persönlichkeit. Einstweilen eiet der bisherige stellvertretende Reichskommissar #ertalrat Ravs die Geschäste des Kommissariats. * Verband der preußischen Landgemeinden weist daß sich die Verbandskasse, besoni lio duch die Mitgliedsbeitrige des Verbandes in # Ordnung befänden. Der Verband hat tele#sch eine Vorstandssitzung für Sonntag en. Aufgabe dieser Sitzung wird u. a. sein, die sen. Max Gereke in der Verbandsleitung zu be###%an nimmt an, daß der stellvertretende Prä“ Verbandes, Ministerialrat z. D. Schellen, 1 daldenten bestimmt werden wird. Eine offizielle an gedue des Verbandes zur Affäre Gereke ist Montag zu erwarten. Prucrung des Landgemeindetages West ## Lreußische Landgemeindetag West, die komSpitzenorganisation der Aemter und Landva 3 in Rheinland und Westfalen, teilt zur Ver7 des Reichskommissars Dr. Gereke mit, daß Dr. n9 Präsident den„Verband der preußischen Landgemeinden außer Rheinland und Westfalen“(Ostverband) geleitet hat. Mit dem preußischen Landgemeindetag West, der eine besondere selbständige Organisation für die westlichen Landgemeinden darstellt, hat Dr. Gereke nichts zu tun. Ermächtigungsgesetz in Kraft Berlin, 24. März. Das am Donnerstag vom Reichstag mit DreiviertelMehrheit angenommene Ermächtigungsgesetz (Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich), ist am heutigen Freitag vom Reichspräsidenten unterzeichnet und im Reichsgesetzblatt Nr. 25 veröffentlicht worden. Das Ermächtigungsgesetz ist damit in Kraft getreten. Staatsrechtlich ist damit vor allen Dingen die wichtige Aenderung herbeigeführt worden, daß die Regierung nicht nur ohne Reichstag und Reichsrat Gesetze schaffen und in Kraft setzen kann, sondern daß sie auch nicht der Unterschrift des Reichspräsidenten für die Vollziehung von Gesetzen bedarf. Das Kuratorium zur Verteilung bes Kanzsergehals Berlin, 24. März. Wie bereits mitgeteilt worden ist, hat Reichskanzler Adolf Hitler die Ueberweisung seiner monatlichen Gehaltsbeträge an ein Kuratorium angeordnet, das die eingehenden Beträge zu Gunsten der Hinterbliebenen der erschossenen SA.= und SS.=Leute und Polizeibeamten verteilen wird. Das Kuratorium ist inzwischen gebildet worden. Es besteht aus Generalleutnant a. D. Ritter von Epp in München, dem jetzigen Beauftragten der Reichsregierung für Bayern, als Vorsitzendem, dem Rechtsanwalt und Notar Dr. Graf von der Goltz in Stettin und dem Polizeikommandeur Geibel in Berlin. Das Kuratorium wird seine Arbeiten unverzüglich aufnehmen. Reichskommissar für den Kraftvertehr Berlin, 24. März. Amtlich wird mitgeteilt:„Die Leitung der Kraftfahrabteilung im Reichsverkehrsministerium hat der Minister Freiherr von Eltz=Rübenbach dem Ministerial= direktor Dr.=Ing. e. h. Brandenburg übertragen.“ Der Reichsverkehrsminister hat den Herzog von Sachsen=Koburg und Gotha zum„Beauftragten für das Kraftfahrwesen beim Reichsverkehrsminister“ ernannt und ihm zugleich den Vorsitz eines Arbeitsausschusses des Beirats für das Kraftfahrwesen übertragen. Der Ausschuß soll die Reichsregierung bei der Motorisierung Deutschlands beraten und unterstützen. Mit der Abteilung für Kraftverkehrswesen im Reichsverkehrsministerium, deren Leitung Ministerialdirektor Brandenburg übertragen worden ist, wird eine Zentralstelle für das ganze Reich geschaffen, die die Zusammenfassung und Förderung der gesamten Interessen des Kraftverkehrswesens zum Zwecke hat. Alle Fragen, das Automobilwesen betreffen, werden einheitlich der neuen Stelle bearbeitet. die von Kassel zahlt Scheidemann keine Peiision mehl Kasseler Oberbürgermeisterstelle wird eingespart. Kassel, 24. März. Der Oberbürgermeister von Kassel, Dr. Stadler, hat heute nach einer längeren Aussprache mit Ministerialdirektor Dr. Roland Freisler sein Amt niedergelegt. Dr. Freisler teilte der vor dem Rathaus versammelten Menschenmenge mit, daß die Oberbürgermeisterstelle künftig eingespart werden solle. Die künftige nationalsozialistische Leitung der Stadt werde dem früheren Oberbürgermeister Scheidemann in Zukunft keine Pension mehr zahlen. Bürgermeister Dr. Lahmaier werde die Geschäfte des Oberbürgermeisters ohne besonderes Entgelt mitübernehmen. Der Reichspräsident empfing gestern das neugewählte Präsidium des Reichstags. Der deutsche Rundfunk überträgt auf allen Sendern am Samstag von 19.20 Uhr bis 19.55 Uhr nochmals die Debatterede, die Reichskanz'er Hitler am Donnerstag abend im Reichstag gehalten hat. Antsau der Wenlgebäude. Gedanken zur Londoner Weltwirtschatts-Konterenz Von Beniio Mullolini by King Features Syndicate. und Uebersetzung, auch auszugsweise, Copyright Nachdruck verboten. Die vorbereitende Kommission der Weltwirtschaftskonferenz hat ihre Arbeit in Genf beendet. Die öffentliche Weltmeinung hätte diese Arbeit mit größerem Interesse verfolgt, wenn nicht die vielfache Abhaltung von Konferenzen ein Gefühl allgemeiner Langeweile und großen Mißtrauens hervorgerufen hätte. Die ursprüngliche Idee dieser Weltwirtschaftskonferenz stammt von Ramsey Macdonald, und wenn er ständig den Vorsitz führt, wie ich aufrichtig hoffe, so kann kein Zweifel daran bestehen, daß diese Konferenz ebenso wie die von Lausanne günstige Ergebnisse hat. Als Konferenzort ist bereits London festgelegt worden. Der Termin steht noch nicht fest. Eine Abhaltung der Konferenz vor dem 15. Juni scheint allerdings unmöglich, da an diesem Tage weitere Zahlungen der europäischen Schulden= und Kreditbeziehungen zwischen einigen der europäischen Länder und den Vereinigten Staaten erörtert werden. Eine Konferenz, die vor dem 15. Juni zusammenträte, würde daher von der bevorstehenden Diskussion dieser Frage in ihrer Arbeit beinträchtigt werden. Nach Wahl des Konferenzortes und Bestimmung des Konferenztermines ist noch die Tagesordnung festzusetzen. Die Genfer Diskussionen hierüber waren außerordentlich dramatisch. Zwei Gtuppen standen einander schroff gegenüber, die in der Währungs= und Preisfrage entgegengesetzte Meinungen hatten. Die eine trat für eine mehr oder weniger ausgedehnte Inflation ein mit der daraus folgenden Entwertung der WähVerersnuse durdh Eifungen für schwere politische Verbrechen?— Sitzung des Reichskabinetts Berlin, 24. März. Debatte, wie die bisherigen Von unserer Berliner Schriftleitung.]reformiert werden sollen. schaften hierbei an Das Reichskabinett trat zu einer zusammen und hielt dann eine offizielle Kabinettssitzung ab, über die folgender amtliche Bericht herausgegeben wurde: „Das Reichskabinett beschäftigte sich in seiner heutigen Sitzung zunächst mit der politischen Lage. Nachdem Reichsminister Dr. Hugenberg namens der übrigen Kabinettsmitglieder dem Herrn Reichskanzler für das eindrucksvolle und erfolgreiche Auftreten im Reichstage gedankt hatte, berichtete Reichsinnenminister Dr. Frick über die in Vorbereitung befindlichen innerpolitischen Aufgaben, zu denen u. a. eine Gleichschaltung in den Länder= und Stadtparlamenten mit dem Reichstag gehören wird. Die Aufgaben des bisherigen Reichskommissars für Arbeitsbeschaffung übernehmen die beteiligten Ressorts, bis eine endgültige Neuregelung erfolgt ist. Die auf der Tagesordnung stehenden sozialpolitischen Fragen, insbesondere die Neugestaltung des Gewerkschaftswesens, konnten noch nicht zum Abschluß gebracht werden.“" Treum 116 8. Obwohl eine große Reihe von Fragen auf der Tagesordnung des Kabinetts stand, konnte sich die Reichsregierung heute infolge der beschränkten Zeit nur mit der innerpolitischen Lage und den mit ihr zusammenhängenden Fragen beschäftigen. An unterrichteter Stelle wird dazu erklärt, daß die Reichsregierung den Erlaß eines Gesetzes beabsichtigt, das besondere Strafbestimmungen für politische Verbrechen vorsieht. So wird die Einführung der Todesstrafe durch Erhängen für außerordentliche politische Straftaten erwogen. Dieses Gesetz dürfte schon eine der nächsten Kabinettssitzungen beschäftigen. Weiter stand die Frage zur Gewerk Man denkt „„“' die Errichtung einer großen einheitlichen Ministerbesprechung Gewerkschaft, die, von jedem parteipoli tischen Einfluß losgelöst, sich lediglich mit rein wirtschaftlichen Dingen Lösung dieser Frage auch eine Umgruppierung in halb des Reichskabinetts vorgenommen wird, indem man einen bewährten, jetzt kaltgestellten Führer der NSDAP.(Gregor Strasser) wieder heranzieht, ließ sich heute mit Sicherheit noch nicht feststellen. Allein schon die Wichtigkeit der Maßnahmen auf gewerkschaftlichem Gebiete läßt es ebenso wahrscheinlich wie zweckmäßig erscheinen, daß die Regierung hierzu auch die Männer heranzieht, die für die reibungslose Abwicklung dieser bedeutenden Reform Gewähr geben und die bei der gesamten Arbeiterschaft eine bestimmte Resonanz finden. Bei den ebenfalls besprochenen Maßnahmen zur Befriedung der Betriebe handelt es sich in der Hauptsache um die Zusammensetzung der Betriebsräte, ferner um die Termine für die Betriebsrätewahlen usw. Weiter sollen Abänderungen einzelner Gesetze erfolgen, in denen bisher eine Monopolstellung der Gewerkschaften festgelegt war. Es handelt sich hier um das Arbeitsgerichtsgesetz und das Reichswirtschaftsratsgesetz. Nach diesen Gesetzen hatten die Gewerkschaften erheblichen Einfluß bei den Schlichtungsausschüssen, den Arbeitsgerichten, den Arbeitsnachweisen, den Wahlen in der Sozialversicherung, den Vertretungen der Arbeitnehmer= schaft im Reichswirtschaftsrat, im Reichskohlenrat und im Reichskalirat. Die zur Zeit geltende Kraftfahrzeugsteuer dürfte voraussichtlich bis zur endgültigen Neuregelung kurzfristig bis zum 1. Mai verlängert werden. Nach der Kabinettssitzung ist Reichskanzler Hitler mit seiner Begleitung gegen 14.30 Uhr nach München abgeflogen, wo er um 19 Uhr eintraf. befassen soll. Ob bei der eine Umgruppierung innerrungen, die noch auf Gold basiert sind, die andere stand jeder Inflation feindlich gegenüber, da sie der Ansicht war, daß die mehr oder weniger große in Umlauf befindliche Papiergeldmenge nur vorübergehend ein Gefühl der Erleichterung schaffen könnte, dem eine noch größere Depression und schwereres Unheil folgen müßte. Der schwere Kampf zwischen Gold= und Papiergeld hat mit dem Sieg des Goldes geendet. Diese Tatsache steht nicht nur in Einklang mit der Doktrin, sondern wird durch die mehr oder weniger tragischen Erfahrungen bestätigt, die viele Völker Europas in unserer Zeit gemacht haben. Die Schlußfolgerung ist, daß der Goldstandard nicht aufgegeben werden kann und daß man zu ihm zurückkehren muß, wenn man eine der wesentlichsten Voraussetzungen für die Wiederbelebung des internationalen Güteraustausches erfüllen will. Die Tagesordnung, die von der vorbereitenden Kommission festgelegt wurde, ist schon in der Frühjahrssitzung des faschistischen großen Rates im Jahre 1932 in Vorschlag gebracht worden. Ich möchte in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, daß Männer und Meinungen langsam und verspätet den Weg einschlagen, den wir gebahnt haben, obgleich jetzt nicht der geeignete Augenblick ist, um auf seine Voraussicht und Priorität stolz zu sein. Das einzig Wesentliche ist, daß die Konferenz ihr Ziel erreicht. Wird sie es erreichen? Alles hängt von ihrer Arbeitsmethode und den Männern ab, die daran teilnehmen. Es wäre zwecklos, über die Krise und ihre Ursachen und Wirkungen zu sprechen. Hierüber ist bereits alles gesagt worden, und die Welt ist jetzt genügend informiert. Der bescheidenste Mann auf der Straße hat Kenntnis selbst in finanziellen Fragen erlangt, die früher für den Uneingeweihten ein vollkommen verschlossenes Gebiet waren. Die Arbeitslosigkeit spornt zum Nachdenken an. Wir haben auch nichts mehr über die„Heilmittel" zu lernen. Man muß nur noch diese Heilmittel anwenden, d. h. handeln. Die Zeit der„Empfehlungen" und Vorschläge ist vorüber. Jetzt gilt es, Entscheidungen zu treffen und die Verantwortung für die Entscheidungen zu übernehmen. Diese müssen mehr„politischen“ als wirtschaftlichen Ursprungs sein. Nur durch politische Methoden kann und muß das Problem gelöst werden. Ich nehme an, daß die Londoner Konferenz von Ministerpräsidenten und verantwortlichen Ministern besucht sein. wird, die, sobald einmütige Beschlüsse gefaßt sind, sich feierlich verpflichten müssen, ihre Verwirklichung selbst gegen den Willen ihrer Parlamente zu gewährleisten, so beweglich oder beeinflußbar diese auch sein mögen. Wenn jedoch verschiedene Kriterien, zur Anwendung kommen, wird London ebenfalls zu der langen Liste nutzloser, ja schädlicher Konferenzen gehören. Außer dem internationalen Schuldenproblem wird noch eine andere Frage in positivem oder negativem Sinne die Ergebnisse der Weltwirtschaftskonferenz beeinflussen. Ich meine die Abrüstung. Die Abrüstung oder vielmehr die Verminderung der Rüftungen ist ein weiterer Faktor, der zur Lösung der Krise beitragen oder sie noch komplizierter und ernster gestalten kann. Die Aussichten sind alles andere als rosig. Ich muß zugeben, und ich tue es gern, daß Präsident Henderson als überzeugter Verfechter der Abrüstung alles getan hat, was nur irgend möglich war. Aber ein Jahr ist inzwischen vergangen. Das Abrüstungsfahrzeug treibt noch immer und ist weit vom Hafen entfernt. Nach dem Entwurf eines„konstruktiven Plans“ von Frankreich ist eine wachsende Zahl von Plänen aufgestellt worden. Jetzt liegt ein englisches Projekt vor, aber bis jetzt sind die Bemühungen, diese verschiedenen Ansichten auf den gleichen Nenner zu bringen und sie zu einem gemeinsamen Ziel zu führen, fruchtlos geblieben. Inzwischen sind 12 Monate vergangen, seit die Abordnungen von 60 Staaten in Genf zusammentraten. Die Zeit, die inmitten des Kriegslärms im Fernen Osten und in Südamerika nutzlos verstrich, rechtfertigt die Haltung der Skeptiker und Pessimisten. Es ist jetzt klar ersichtlich, daß der Erfolg der Weltwirtschaftskonferenz mit dem Erfolg der Abrüstungskonferenz in Zusammenhang steht. Wenn die Londone### Konferenz zusammentritt, nachdem die Schuldenaussprache und die Abrüstungsfrage ein konkretes Stadium erreicht haben, wären ihre Aussichten auf Erfolg unindlich viel größer und die wirtschaftliche Erholung, endlich viel großer, und die wirtschaftliche Erholung, die jetzt hier und dort sichtbar ist, würde größere und beruhigendere Ausmaße annehmen. Die Hauptforderung, die heute an die Staatsmänner der Welt gestellt werden muß, ist, daß sie handeln und feste Entschlüsse fassen. Dauernd schien ein Land oder das andere die Wahlen abzuwarten, so daß die Kontinuität seiner Politik unterbrochen wurde. Die dringenden Probleme, welche die Welt jetzt zu lösen hat, verlangen eine entschiedene Richtung in der Politik, und wenn ein bestimmter Kurs erst einmal eingeschlagen ist, muß er innegehalten werden, bis wir von den verhängnisvollen Folgen gerettet sind, welche die letzten Jahre uns gebracht haben. Es scheint mir, als wenn die internationale öffentliche Meinung langsam den Wunsch herauskristallisiert, die vorliegenden Probleme in freundschaftlicher menarbeit zu lösen. Da die internationale Oeffentlichkeit der Hoffnungen auf die Zukunft müde ist, so sollten die Staatsmänner jetzt einsehen, daß ihr ewiges Zaudern und Geschwätz die Grenze des Erträglichen erreicht hat und daß eine müde und leidende Welt erlöst sein will. Ueberall wird der Ruf nach einer Wiederbelebung der Wirtschaft laut, und alle wissen, daß sie durch die Verzögerung der wesentlichen Lösungen verhindert wird. Ich bin überzeugt, daß, wenn alle der internationalen Lage mit derselben Gradheit und Entschiedenheit gegenübertreten würden wie Italien, wir bald auf dem Wege eirtschaftlichen Erhalung sein würden. Die Räder zur wirtschaftlichen Erholung sein wurden, bann wirer aganderig sich zu drehen. Die würden dann wieder anfangen, sich zu drehen. Di große Forderung des Tages sind willensstarke und entschlossene Männer, die wissen, was für einen Kurs sie einschlagen sollen, wie sie ihn einfür einen Kurs sie einschlagen sollen, wie si schlagen sollen und an ihm festhalten, wenn sie ihn eingeschlagen haben. Die internationale Lage ist durch Männer kompliziert worden, die nie genau wußten, was sie oder ihre Länder wirklich brauchten. Lang andauernde Weltstagnation und Not hat sie dies bald Das faschistische Italien hat über all diese großen Probleme seine besonderen Ansichten. Durch seinen Vertreter auf der vorbereitenden Konferenz in Genf hat Italien zum Ausdruck gebracht, daß es hohe Zeit ist, vom Waffenstillstand zum Frieden überzugehen. Der Waffenstillstand hat 15 Jahre gedauert und stellt wie jeder Waffenstillstand die einfache, wenn auch furchtbare Alternative, entweder den Krieg wieder aufzunehmen, oder den Frieden zu verwirklichen. Die Tatsache, daß viele Männer, deren Nerven durch die Krise zu Grunde gerichtet sind, nicht vor der Idee eines neuen Krieges zurückscheuen, ist ein Beweis der tiefen Unruhe, die dieser zu lange Waffenstillstand in den Seelen der Menschen hervorgerufen hat. Das sind die Hoffnungen der Hoffnungslosen. Aber so verhängnisvolle Anschauungen, die stärker verbreitet sind, als man annehmen mochte, legen den führenden Männern aller Staaten eine schwere Verantwortung vor Gott, den Menschen und der Geschichte auf. land mehr vorgekommen. In einigen Fällen seig greifer auf Grund der Amnestie tatsächlich amf worden. Die deutsche Regierung gehe den Besch### nach. Ueber diese Fälle hätten die Gerichte zu den. Auf die Frage, ob die deutsche Regierun### Juden aus öffentlichen Aemtern entfernt habe, Dr. Hanfstaengl, der beste Beweis für die Unwahr lichkeit dieser Berichte sei die Tatsache, daß noch# viele hohe Aemter von Juden besetzt seien. Die Untersuchungen der schwedischen und holländischen Gesandtschaft in Berlin hätten## geben, daß nicht ein einziger Jude in Deutschlau## getötet oder verletzt worden sei. Auf die Frage, ob ein Besuch Hitler: Mussolini beabsichtigt sei, wurde erklärt, des solcher Besuch nicht unmöglich sei. Zum erklärte dann Dr. Hanfstaengl noch, daß einzelne und jüdische Organisationen die Regierung Hitler### stützten, weil sie eingesehen hätten, daß die Reg### der nationalen Revolution die einzige Alternative### kommunistischen Terror wäre. Das Weneche der hisierischenTochn Mg ung Starke Wendung zur nationalen Elichell in Deutschlans Die dem Ministerpräsidenten Daladier nahestehende radikalsozialistische„Republique" schreibt, Frankreich habe nicht die geringste Absicht, den Unterschied * Siegern zu verewigen. FrankGenugtuung in Italien Berlin, 24. März. Die Presse würdigt in ausführlichen Betrachtungen die große Programmrede des Reichskanzlers, die politische Bedeutung der gestrigen Reichstagssitzung und die Tragweite der Ermächtigung für die Regierung. Der nationalsozialistische„Völkische B zwischen, Besiegten und Siegern zu verewigen.„Frankreich wolle aufrichtig die deutsch=französische Annaherung, die europäische Verständigung und den gemeinsamen Beobachter“ führt Kampf gegen die Wirtschaftskrise. Frankreich sei durchaus bereit, jeden Ausgleich zu prüfen, der sich im Rahmen und Geiste der Völkerbundssatzung vollzieht. Frankreich sei bereit zu einer weitgehenden kontrollierten Abrüstung unter der„Voraussetzung, daß es die Zusicherüstung unter der Voraussetzung, daß es die Zusicherung einer kontrollierten Nichtaufrüstung des Reiches habe. Wenn man die Erklärungen des Reichskanzlers der Votk wponte Biler du Aigelichen Raczk seben, das Parlament beugte sich, das Zentrum Herrschaft des Nationalsozialismus zu. Für vier Jahre kann Hitler alles tun, was notwendig ist für die Rettung Deutschlands, Deutschland ist erwacht, die große urveit beginnt, der Tag des Dritten Reiches ist gekommen. wörtlich nehmen dürfe, seien aktive Verhandlungen möglich und wünschenswert. Es liege bei Hitler, durch Taten den Friedensgeist zu beweisen, den er gestern gefeiert habe. Der deutschnationale„##ag heht gerpor, daß endlich wieder ein Deutscher neichstag seinen Eyrennamen zu Recht trage, weil er in wenigen Stunden den neudeutDer Eindruck in London schen Parlamentarismus aus sich selbst heraus überwunden habe. Die Unterwerfung des Parlamentarismus Weimar unter die junge Kraft der nationalen Revon volutien sei vollendet, Agsche 8 Die weit rechtsstehende„Deursche Zeitung" schreibt:„Ohne das früher gewohnte wochenlange Schacherspiel hat der erste nationale— und man kann wohl sagen, der erste arbeitsfähige— Deutsche Reichstag in einer ebenso würdigen wie kurzen Tagung seine Aufgabe erfüllt. Er hat die vollzogene nationale Revolution anerkannt und der nationalen Regierung vier Jahre Handlungsvollmacht zur Erfüllung ihrer großen Aufgaben gegeben.„..52—8 Die dem Stahlhelm nahestehende„Kreuzzeitung“ spricht von der einheitlichen Welle des Volkes, die die Regierung trage und die mit keiner anderen Nationalbewegung der Geschichte vergleichbar sei. Die rechtsgerichtete„Deutsche Allgemeine Zeitung“ sagt, der Reichstag vom 5. März habe sich dem Befehl des Schicksals nicht versagt. Mit einer Mehrheit, die weit über das verfassungsmäßige Erfordernis hinausgehe, sei die Diktatur der Regierung Hitler gesetzlich in aller Form errichtet worden. Das Zentrumsblatt„Germania“ gibt der Auffassung Ausdruck, daß für die nun beginnende Entwicklung jeder deutsche Staatsbürger trotz aller Vorbehalte und Bedenken den aufrichtigen Wunsch habe, daß sie zum Segen unseres Vaterlandes ausschlagen möge. Kleinliche Gesichtspunkte träten zurück vor einer Entscheidung, die hart und gebieterisch an das Gewissen des einzelnen poche; sie hätten keinen Platz, wo sich schwierige Aufgaben plötzlich vor der deutschen Politik erheben: sie müßten schweigen, wo nur eine Sammlung aller arbeitswilligen und arbeitsfähigen Kräfte die große Not eines Volkes glücklich zu wenden vermöge. Die demokratische„Vossische Zeitung“ sagt, auch die Opposition müsse wünschen, daß es der gegenwärtigen Regierung gelinge, ihre Verheißungen wahrzumachen und jenes ungeheure Vertrauen zu rechtfertigen, das ihr von der Mehrheit des Volkes entgegengebracht werde.„ gi, Maen Einans uire I. Ueber diese einzelnen Würdigungen hinaus wird in allen Blättern gemeinsam die starke außenpolitische Erklärung des Kanzlers unterstrichen, der die Bereitschaft zum Frieden und zur Verständigung betont, aber gleichzeitig die unbedingte Notwendigkeit, der Aufteilung der Völker in Sieger und BeDie Londoner Presse gibt die Rede Hitlers vor dem Reichstage in großen Auszügen wieder. Besonders werden die Aeußerungen des Reichskanzlers über die außenpolitischen Fragen, die Abrüstung, die Beziehungen zu Frankreich, die Kriegsschuldlüge größtenteils im Wortlaut wiedergegeben. Die günstige Erwähnung der englischen Abrüstungsbemühungen sowie die Begrüßung des Viermächtepaktes Mussolinis sind unterstrichen. „Daily Telegraph“ schreibt, die Worte Hitlers seien gemäßigt gewesen. Sie hätten sich nicht von dem unterschieden, was die verständigsten von Hitlers Vorgängern unter den gegenwärtigen Umständen gesagt haben würden. Die überwältigende Mehrheit für das Ermächtigungsgesetz wird in Italien voll erkannt und mit lebhafter Genugtuung verzeichnet. Die nationale Erhebung und Erneuerung Deutschlands wird als untrüglicher Beweis für die Richtigkeit der Botschaft Mussolinis angesehen, in der er erklärte, die Ideen und Ziele des Faschismus würden bald in Europa zur Wirklichkeit geworden sein. Kennzeichnend für die sympathische Haltung von Oeffentlichkeit und Presse in Italien ist die„Tribuna“, die an der Programmrede des Reichskanzlers vor allem würdigt, daß er im Namen der gefährdeten europäischen Kultur den festen Vorsatz zur Befreiung aus der Atmosphäre der Ränkesucht und des Hasses verkündet und sich zu einem Werk des Wiederaufbaues und des Friedens auf dem Boden der gemeinschaftlichen Verantwortung der vier Hauptmächte nach den Ideen Mussolinis bekannt hat. Beruhigung in Amerika Fast alle Blätter Newyorks widmen den Berichten über den Verlauf der Reichstagssitzung ihre erste Seite. Die Berliner Korrespondenten weisen vor allem auf die überwältigende Mehrheit hin, die die neue Reichsregierung erhalten hat. Die Rede des Kanzlers hat in Newyork allgemein einen beruhigenden Eindruck hervorgerufen.„Die Zeitungen veröffentlichen auch die Dementis des Kanzlers Hitler und des Reichsministers Göring über angebliche Judenverfolgungen und Mißhandlungen von Sozialdemokraten. Neuregelung dei Fenwirischaft Kontingentierung von Margarine, Palmin usw.— Jedes Pfund Auslandsfett wird mit 25 Pfennig Zoll belastet— Fettverbilligungskarten für 25 bis 30 Millionen Deutsche in dieser Richtung jederzeit ergänzt wersiegte ein Ende zu bereiten, hervorgehoben habe. Das linksgerichtete„Berliner Tageblatt“ sagt dazu, es werde nach dieser Rede für Ehrliche und politisch es werde nach dieser Rede für Ehrliche und politisch wirklich Denkende nicht mehr möglich sein, die inneren Ereignisse in Deutschland auszunutzen zur Neubelebung und Verstärkung jener alten Politik gegen Deutschland, die seit 1919 jeder deutschen Außenpolitik jeder Regierung sich entgegenstemmte.„.. Die volksparteiliche„Kölnische schreiy::„Die Regierung hat die notwendia Zeitung" schreiht:„Die Regierung hat die notwendige Handlungs, freiheit für die Durchführung ihres Aufbauprogramms bekommen. Dieses Ereignis wird in der deutschen Geschichts nicht nur als Grundstein zum Neubau des weiches, sondern gleichzeitig als ein bleibendes Denkmal nationaler Einheit verzeichnet werden." Die demokratische„Frankfurter Zeitung" meint, die große, ja überwältigend große Mehrheit des deutschen Volkes würde wahrscheinlich viel darum gegeben haben, wenn sie Zeuge dieser Rede hätte sein dürfen; sie hätte dann das Kroll=Haus in dem Gefühl verlassen,„nicht nur einen großen Redner, einen Künstverlassen,„nicht nur einen großen Redner, einen Künstler der Formulierung, sondern einen Führer zu haben, würdig der großen Opfer, die um seiner Bewegung willen gebracht wurden“., Die Kommentare der Wiener Presse spiegeln den tiefen Eindruck wider, den die gestrigen Erklärungen des Reichskanzlers und die Annahme des Ermächtigungsgesetzes mit so überwältigender Mehrheit in Wien gemacht haben. Zurückhaltung in paris Die Pariser sse hält sich sachlich zurück, woraus man schließen kann daß die Erklärung Hitlers und die überwältigende Mehrheit für ihn ihren Eindruck nicht verfehlt haben. Das rechtsstehende„Echode Paris“ unterstreicht, daß Hitler nun eine Macht besitze, wie sie keine Regierung seit der Reichsgründung je besessen habe. Das„Journal“ erklärt, der Reichstag habe die nationale Regierung amtlich mit diktatorischen Vollmachten ausgerüstet. Das Blatt bezeichnet unter Hinweis auf die vielen Uniformen den neuen Reichstag als militärisch. Der zweite Akt des deutschen Dramas sei abgeschlossen, die Verfassung der Republik sei begraben und das Dritte Reich sei geboren. Der Sonderberichterstatter des„Petit Parisien" bemerkt, die programmatischen Ausführungen des Reichskanzlers hätten nur sehr entfernt dem geglichen, was der Provagandist Hitler noch vor nicht allzu langer Zeit verkündet habe. Was aber der Ausdruck„Ausgleich“ wirklich bedeute, werde Frankreich erst an dem Tage wissen, an dem die deutsche Diplomatie ihre Karten offen aufdecken werde. „Homme libre“ glaubt aus den Ausführungen des Kanzlers entnehmen zu können, daß London und Rom in vollem Einvernehmen mit Berlin gehandest hätten. Dieser Vorgang stelle eine ernste Warnung für Paris #r aht#rch Hitlers Ausführ Berlin, 24. März. Im„Reichsgesetzblatt“ vom Freitag wird als Notverordnung des Reichspräsidenten vom 23. März, also nicht unter Bezugnahme auf das neue Ermächtigungsgesetz, die erwartete Neuregelung der Fettwirtschaft veröffentlicht, die zunächst den handelspolitischen Abschluß dessen darstellt, was der Reichspräsident in seiner Botschaft vom März 1930 für die Gesundung der Landwirtschaft angekündigt hatte. Die Verordnung bringt im wesentlichen folgende Maßnahmen: 1. die Kontingentierung der Erzeugnisse von Margarine, Palmin und dergleichen auf 50 v. H. des Erzeugungsdurchschnittes von 1932 mit sofortiger Wirkung: 2. die Ermächtigung für die Reichsregierung, dieses Kontingent nach Bedarf zum Ausgleich von Härten, gegebenenfalls um 10 v. H. zu erhöhen, also bis zu 60 v. H. der Erzeugung von 1932: 3. das Auslandsfett dieser Art wird mit einer Steuer von 25 Pfennig je Pfund belastet, erfährt also eine Belastung, die der Höhe des Schmalzzolles entspricht; 4. für weite Bevölkerungskreise werden Fettverbilligungskarten ausgegeben, und zwar nicht etwa nur für Erwerbslose, sondern unter sorgfältiger Abgrenzung des Bereiches der Antragsberech= tigten für einen Kreis von voraussichtlich 25 bis 30 Millionen Menschen, also annähernd der Hälfte der deutschen Bevölkerung; 5. die Rohstoffe für Margarine und Speisefette und Ersatzstoffe werden einer Monopolbewirtschaftung unterstellt, und zwar nach dem Muster des Maismonopols, so daß an sich die privatwirtschaftliche Handelsmöglichkeit uneingeschränkt bleibt und nur eine Kontrolle nach dem Umfang und dem Zeitpunkt des Geschäftsabschlusses ermöglicht wird, um auch hier die Fettversorgung elastisch gestalten zu können. Dabei kann eine Monopollabgabe erhoben werden, die wenigstens zunächst nur bescheidenen Umfang haben soll; 6. sämtliche Futtermittel, also auch die eiweißhaltigen Futtermittel insbesondere Oelkuchen und dergleichen, werden der Bemirtschaftung durch das Maismonopol unterstellt; 7. die in der Dezember=Notverordnung gegebene Ermächtigung zur Einführung der Butterheimischung bei Margarine wird nicht aufgehoben, so daß die Maßnahmen auch den können; 8. es wird Vorsorge dafür getroffen, daß die Margarine unabhängig von der sonstigen Regelung der Fettwirtschaft jedenfalls für die Erwerbslosen ständig angemessen billig gehalten wird; 9. die Regierung erhält die Möglichkeit, weitere Maßnahmen zur technischen Regelung der Margarineerzeugung, des Verkehrs mit Margarine und des Margarineverbrauches zu treffen. Die Vollmachten, die im Augenblick noch nicht ausgenutzt werden, beziehen sich besonders auf das Verbot der heute üblichen Färbung der Margarine, der künstlichen Beigabe von Butteraroma, auf die Verpackungsart von Margarine und auf die Verpflichtung der Gaststätten, etwaige Margarineverwendung bei der Zubereitung von Speisen durch öffentlichen Aushang und auf der Speisekarte bekanntzugeben. Das wesentliche Ziel der in langwieriger Vorarbeit vom Reichswirtschafts= und Reichsernährungsminister Dr. Hugenberg erreichten Lösung des Fettproblems ist auf lange Sicht die Deckung des deutschen Fettbedarfs zu wenigstens 80 v. H. aus eigener Erzeugung, während Deutschland gegenwärtig noch mit 60 bis 65 v. H. vom Auslande abhängig ist. In der amtlichen Begründung heißt es u..: „Die getroffenen Entscheidungen sind auch wehrpolitisch von besonderer Bedeutung. Infolge der Veilage zum 2 #ger u. Gen. Frühling naht Hausfrauen We falschen Agrarpolitik der letzten vierzehn Jahre deckt die deutsche Landwirtschaft unseren Fettbedarf nur noch zu etwa 40 v. H. Diese Abhängigkeit findet eine weitere Verstärkung darin, daß die deutsche Buttererzeugung mit einem Verbrauch von 2,3 Millionen Tonnen eingeführter Futtermittel zu einem erheblichen Teil auf ausländischer Futterbasis beruht. Unsere Abhängigkeit in der Fettversorgung vom Auslande ist mit einer Jahreseinfuhr von fast 700 Millionen Reichsmark gegenwärtig so ungeheuer, daß im Ernstfalle unser Volk binnen kurzer Zeit in schwerste Not gebracht werden könnte. Das neue Fettprogramm wird auch hier Wandel schaffen. Das Vorgehen gegen die Fetteinfuhr trifft zum weitaus überwiegenden Teile Länder, denen gegenüber unsere Handelsbilanz starkpassivist.“ Widenigung dei Giedeip.opaganda Pressevertreter besuchen verhaftete Kommunisten— Keinem ein Härchen gekrümmt— Amerika wird aufgeklärt dar. wurcy witlers Ausführungen werde volles Licht auf die„Verschwörung von Rom“ geworfen. Das nationalistische Coty='att„Fiaaro“ meint zwar, es sei in der Kanzlerrede viel vom Frieden gesprochen worden. häst sich aber zu der Bemerkung für befugt, daß es sich dabei nur um einen Frieden unter deutscher Hegemonie handeln werde. Berlin, 24. März. Die politische Polizei hat einigen deutschen und ausländischen Pressevertretern Gelegenheit gegeben, eine Reihe kommunistischer Schutzhäftlinge in ihren Zellen zu besuchen, um durch den Augenschein zu beweisen, wie verlogen die im Ausland verbreiteten Greuelmärchen sind. Die Pressevertreter besuchten u. a. auch den früheren Vorsitzenden der KPD., Thälmann, von dem behauptet worden war, daß er mit klaffenden Kopfwunden und anderen schweren Mißhandlungen ins Gefängnis eingeliefert worden sei. Thälmann gab selbst zu, daß ihm kein Härchen gekrümmt worden sei und daß er nicht über schlechte Behandlung zu klagen hätte. Die Besucher konnten auch feststellen, daß Thälmann keinerlei Narben oder Verletzungen am Kopfe aufwies. Genau so befanden sich auch die anderen Häftlinge, die die Pressevertreter besuchten. Sie bestätigten alle, daß sie über schlechte Behandlung weder bei noch nach ihrer Gefangennahme etwas sagen könnten. Erklärungen im Auftrage Hitlers an Amerika Im Auftrage Adolf Hitlers gab am Freitag nachmittag der Auslandspressechef der NSDAp., Dr. Jüdische Verbände gegen Greuellügen Der seit 1921 bestehende„Verband nationalden Juden“ versendet an seine Mitglieder ein Rundsah##### in dem es heißt:„Tretet mit größter Entschie### jedem entgegen, der den verbrecherischen Versuch# auf dem Umwege über ausländische Kreise auf die staltung der deutschen Zukunft einzuwirken. Wenn### in Amerika, in Polen, in Holland und in anderen dern von jüdischer und nichtjüdischer Seite der## gemacht wird, die nationale Regierung in Deutso### zu irgendwelchen Handlungen oder Unterlassung## zwingen, müssen wir als Deutsche diesen presserischen Einwirkungsversuchen derselben Entschiedenheit und Erbitterung entgeg treten, wie jeder deutsche Volksgenosse nichtjüd Stammes.“— Der Centralverein deutscher Su## bürger jüdischen Glaubens wendet sich in einer lassung ebenfalls gegen die Greuellügen. Folgen der Greuelbetze in England Auch holländische Zeitungen wenden gegen die Greuellügen. Dennoch nehmen die jü Boykottbewegung gegen deutsche Waren sowie an jüdische Propagandamaßnahmen in England gu# Ausmaße an. Die stark unter jüdischem Einfluß in den„Daily Expreß" und„Daily Herald“ bringas sensationeller Aufmachung auf der ersten Seite## lange Meldungen über die angebliche internat# Boykottbewegung der Juden. Wie diese Hetze wirkt, zeigt ein im englischen#. hause eingebrachter Antrag der beiden sozialisti geordneten Oberst Wedgwood und Maxton, in erklärt wird, daß irgendwelche Verhandlungen mit deutschen Regierung über eine Revision der Friec#h# verträge abgebrochen werden sollten, bis„Gesetz, nung und eine den Forderungen der Zivilisation sprechende Behandlung von Verhafteten für alle völkerungsklassen in Deutschland wiederhergestellt“ Demgegenüber stehen die englischen amtlichen auf dem Standpunkt, daß irgendwelche amt Einmischung englischerseits wegen### Judenfrage in Deutschland nicht Frage komme, da dies eine rein innerde Angelegenheit ist. Der frühere österreichische Minister Dr. Schit der der Großdeutschen Volkspartei angehört, den Bundeskanzler Dr. Dollfuß einen offenen Bei### richtet, der die Bundesregierung erst der Lügen= und Haßpropaganda gegn Deutsche Reich in Oesterreich aus wirtschellig und nationalen Gründen ein Ende zu bereit## Hanfstaengl, in einer Transatlantik=Telephon= unterredung mit dem Generaldirektor des International News Service, Conolly, Erklärungen zu den Gerüchten über Judenverfolgungen in Deutschland ab. Das Gespräch dauerte 15 Minuten. Die Verständigung war ausgezeichnet. Conolly stellte zahlreiche Einzelfragen, auf die Dr. Hansstgengl antwortete. Er erklärte u.., der Reichskanzler habe ihn sofort nach seiner Ankunft in Berlin autorisiert, zu erklären, daß alle Berichte über Judenverfolgungen in Deutschland in ihrer Gesamtheit gemeine Lügen seien. Der Lenz ist Habt ihr es In Häusern g Macht nun di Sie schwingt Und jagt hin Der in der le Sich angehäu An Seife wir Von früh bis Mit scheuern, An Schränker Den Klöpfer Versetzt dem Denkt nicht a Wo bleibt de Der Hausher Die ganze W Kein Eckchen, Und zünden Das ratscht 1 Wann das e Da flieht der Er dankt für Ihm ist die? Der Frühling Nach ein paDa zeiget sie In neuem G Und holder Die Hausfra Dankbar der iebe Leser bendig=, Nützlic srutzes sind se Stammvater verlassen und errichten„mu nie einer Mei #ssonne durch hmale die Hal hat. Mit F Spinnenseger, Hansmann schwerverletzt aufgefundet Barop, 24. Män Nach einer bisher noch nicht bestätigten Meldungu## der frühere Landrat und sozialdemokratische Ab#### nete Hansmann in einem Straßengraben in linghofen bei Barop mit so schweren## letzungen aufgefunden, daß in dem munder Krankenhaus, in das er übergeführt, wurh seinem Wiederaufkommen gezweifelt wird. Die lichen Ermittlungen in dieser Angelegenheit sin Gange. Steinkohlenbergbau weiter von der Beitiht pflicht zur Erwerbslosenversicherung bein Berlin, Die Geltungsdauer der Verordnungen der regierung über die Befreiung der im### kohlenbergbau unter Tage beschäftigten und Angestellten sowie ihrer Arbeitgeber von Beitragspflicht zur Arbeitsloset sicherung ist bis zum 27. Mai 1933 verlät## worden. Kurze langere Ministerialdirektor Dr. Weigert, dem seit lst Zeit die Abteilung des Reichsarbeitsminister##### Arbeitsmarktfragen, Arbeitslosenversicherg nungswesen und internationale Sozialpolitik unterich wurde in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Der Generaldirektor der Reichsbahn, Dr. Trreni ruft die Beamten und Arbeiter der Reichsbahn volle Kraft dafür einzusetzen, daß das Ziel der regierung erreicht wird, unser Vaterland wiedet Ordnung, Macht und Ansehen zu führen. An Stelle des zurückgetretenen Reichslandou### führers Bethge wurde der westfälische Bauerngu und nationalsozialistische Reichstagsahgsegrdutt genc## in das Präsidium des Reichslandhundes, httze berg Der frühere Reichslandbundpräsident Hepp Schutzhaft genommen. Der Gründungsgau Magdeburg des Reichsbent hat seine freiwillige Auflösung beschlossen. Von 17 sozialdemokratischen brannschweigischen tagsabgeordneten haben 8 ihre Mandate niedert Nach einer Meldung aus Moskau wurde seines Amtes als Führer der KPD. enthoben. „Die Ortsgruppe Sankt Andreasberg.“##### RSDAP, erläßt eine Warnung an die„.Pnzidale es heißt:„Falls von den auf der„Tohep#cht wer## liste“ aufgeführten Personen, jemand iate pan### sollte, werden für jede Person zehn Personen KPD. an die Wand gestellt und erschossen v Das Mainzer Befreiungsdenkmal, das wiedeentiern Mißfallen der Bevölkerung erregt hat, wird en bereits begonnen. Wohl hätten sich in den ersten Tagen der friedlichsten Revolution, die die Weltgeschichte aufzuweisen habe, Keinesfats aber haßeres leinen Gruppen ergeben, keinesfalls uver ave us irgendwelche, unterschiedliche Behanolung zwischen Juden und Nichtjuden gegeben. Tatsächlich habe die SA. in vielen Fällen ihr eigenes Leben auf das Spiel gesetzt, um das Leben und Eigentum politischer Gegner zu schützen. Die Regierung Hitler mache keine Unterschlede zwischen Anhängern und Gegnern der Regierung. Seit dem 11. März seien auch keine Belästigungen von Amerikanern in DeutschDie Abbruchsarbeiten haben bereits begont Der Heidelberger Oberbürgermeister Innenmin hat beim kommissarischen Justiz= Unaden erlassene Badens die Aufhebung des 1925 füx Boge, ises# Dr. Rei Zadens die Aufhebung des 1929(Munsche dürste Mensurverbotes beantragt. Diesem Wunsche on gegeben werden ## eingenist. #rt, da werd gerlopft, M esungere Ae gcputzt, das in Eier sich mit 9 weniger un #upf dem gesu ##ung. Abe mu. 6s 60! ise nicht, di zu säubern ##n sie sich de # wenn die ###. Und seg Wlen, die Zen #s. Bedeck shten Tücher # mit ihnen nlie und dann mit dem ##das gibt da #ben vergiß, #e hinterei — du scha ## fort un spätaben ### stört er #en, warun Badewa * kasiexpinsel om Tage ##en Haar, # um und # drei Tag # und B Stuhl #e steht. Großreine üirne nicht geden bin. #0 bin 60 tust, was dir dankbe werden. 6## Der kommissarische, hayrische Innenminil'za.## uflösung sämtliche Wehrverbände außer#er Hein### id des Stahlhelms in Bayern,######und Hilfspol## Der und des Stahlhelms in Bayern verfügt. Hiljspoli## schutz im Chiemgau wurde durch Sü. und entwaffnet.6419 wesch SetzerstIeg sor .05 Hei ##den ist. Gnge10 Wien, in intoge glgemeinen, Sts“ genu# der Verhängung der Vorzensur über die bei demokratischen Zeitungen der österreichischen ohne Zeitungen. Stad ##c auf de den Friedh und fau einigen Fällen seig gestie tatsächlich aud ung gehe den Bescha in die Gerichte zu e deutsche Regierun### ern entfernt habe, veis für die Unwahr# Tatsache, daß noch besetzt seien. schwedischen und t in Berlin hätten er Jude in Deutschlau# tzt worden sei. Besuch Hitler: i, wurde erklärt, des# iglich sei. Zum# noch, daß einzelne### ie Regierung Hitler hätten, daß die Regi# einzige Alternative segen Greuellüge „Verband nationalden tglieder ein Rundschr### iit größter Entschied### techerischen Versuch### ndische Kreise auf die t einzuwirken. Wenn#### land und in anderen üdischer Seite der A# Regierung in Deutsc n oder Unterlassungn### Deutsche diesen kungsversuchen Erbitterung entgeg Volksgenosse nichtjüd ilverein deutscher### wendet sich in einer Freuellügen. betze in England Zeitungen wenden ennoch nehmen die tsche Waren sowie ien in England r jüdischem Einfluß Daily Herald“ bringa if der ersten Seite soat angebliche internat## gt ein im englischen 1 er beiden sozialistischen## od und Maxton, in he Verhandlungen mi ne Revision der Fri#### sollten, bis„Gesetz, naen der Zivilisation Verhafteten für alle ind wiederhergestellt“ glischen amtlichen### gendwelche ami herseits wegen itschland nicht s eine rein innerd#### Minister Dr. Schin kspartei angehört, suß einen offenen Br### regierung er### ropaganda gegn reich aus wirtscheilc n Ende zu berite eilage zum Bochumer ger u. Gen. Anzeiger Nr. 73 40 Jahrgang 25./26. März 1933 Frühling naht mit Brausen— Ein Kapitel für Hausfrauen— Die verschönernde Hand— Werbt für Bochum! Der Lenz ist angekommen, Habt ihr es nicht vernommen? In Häusern groß, in Häusern klein Macht nun die Hausfrau alles rein. Sie schwingt den Lappen voller Lust Und jagt hinaus den alten Wust, Der in der langen Winterszeit Sich angehäuft zu ihrem Leid. An Seife wird jetzt nicht gespart, Von früh bis spät hats eine Art Mit scheuern, schrubben, wischen An Schränken, Stühlen, Tischen. Den Klöpfer läßt sie tuchtig klatschen, Versetzt dem Teppich däft'ge Watschen, Denkt nicht an Essens=, noch an Ruhezeit, Wo bleibt da die Gemütlichkeit? Der Hausherr sprichts; ihm ist nicht wohl, Die ganze Woche Sauerkohl! Kein Eckchen, wo er lesen kann, Und zünden sich das Pseischen an, Das ratscht und ritscht den ganzen Tag, Wann das einmal wohl enden mag? Da flieht der Mann von Hause weit, Er dankt für so’ne Herrlichkeit, Ihm ist die Wohnung jetzt zum Grausen— Der Frühling, ja, der naht mit Brausen. Nach ein paar Tagen voller Streit Da zeiget sich die Häuslichkeit neuem Glanze, niedlich, fein, Und holder Friede kehret ein. Die Hausfrau ist nun ganz beglückt, Dankbar der Mann die Hand ihr drückt. iebe Leserinnen und Leser! Ueber die #endig=, Nützlich=, Annehmlich=, Zweckmäßigkeit des Srutzes sind seit den. Tagen, da Stammutter Eva ###tammvater Adam den paradiesisch=reinen Garten verlassen und sich einen Wigwam aus Stroh und errichten mußten, die Frauen und die Männer nie einer Meinung gewesen. Wenn im März die #ssonne durch die Scheiben blinzelt, dann sieht mit #male die Hausfrau, was der Winter alles angehat. Mit Feuereifer greift sie zu Besen, SchrubSpinnenfeger, um dem Staub zu Leibe zu rucken, die Wege werden ausgebessert, neue Baum= und Grünanpflanzungen vorgenommen. Das Bauamt geht mit Eifer an die Instandsetzung der Straßen heran, die vernachlässigt waren; ständen ihm mehr Mittel zur Verfügung, so würden die Klagen, die aus der Innenstadt wie aus den Außenbezirken laut werden, bald verstummen. Mancher Hausbesitzer sieht im Frühlingssonnenschein, wie wünschenswert ein Anstrich seines Hauses wäre, und wenn es ihm möglich ist, macht er gerne Arbeiten bringen dem notleidenden Handwerk BeschäfArbeiten bringt dem notleidenden Handwerk Beschäftigung. Auch der Mensch will sich zum Lenze schmücken, die Winterkluft paßt nicht zum Frühling. Schneider, Schneiderinnen und Putzmacherinnen stellen ihre Kunstfertigkeit gern zu Diensten und Bochums Geschäftswelt ist aufs beste gerüstet, die Menschen in ein neues Gewand zu kleiden vom Kopf bis zu den Füßen. Neues Leben soll erblühen! Die Bemühungen, den Fremdenverkehr in Bochum heben, sollen mit Eiser fortgesetzt werden; das bisher X Erreichte darf uns nicht befriedigen. Erfreulich ist es, daß das große Provinzialturnier des Provinzialverbandes westfälischer Zucht=, Reit= und Fahrvereine in diesem Jahre am 7. und 8. Juli in Bochum stattfinden soll. Es braucht wirklich nicht alles in Dortmund zu sein! Wir sind auch da! Es ist auch nicht nötig, daß Essen alles an sich heranzieht. Soeben hört man, daß die Arbeitsgemeinschaft Westdeutscher Verkehrsvereine demnächst eine öffentliche Kundgebung im Ruhrgebiet veranstalten will. Die Essener rechnen damit, daß diese groß aufzuziehende Kundgebung in Essen stattfinden wird. Warum denn nicht in Bochum, dem Mittelpunkt des Ruhrgebiets? Wir melden uns! Bochum wird alle Anstrengungen machen müssen, um voran zu kommen. Dazu müssen alle mithelfen, Stadtverwaltung und Bürgerschaft Hand in Hand. Und wenn heute abend im Parkhaus ein Werbefest stattfindet für unser historisches Maiabendfest, damit dieses eine größere Beteiligung findet und eine Anziehungskraft ausübt auch auf Auswärtige, dann soll das als ein Schritt angesehen werden dafür, daß auch hier neue Bahnen eingeschlagen werden sollen. Neuer Lebensfrühling soll in Bochum einziehen! In diesem Sinne meinen lieben Bochumern freundlichen Sopntggsorub Euer Gottlieb vom Tippelsberg. Vor zehn Jahren Die Straßensperre wurde von den Franzosen mit großer Strenge gehandhabt. Wer sich nach 7 Uhr abends noch auf der Straße blicken ließ, wurde festgenommen. Selbst Frauen und Mädchen, die keinen Passierschein hatten, wurden die Nacht über festgehalten. e letzt aufgefunde Barop, 94. März bestätigten Meldungu## ialdemokratische Straßengraben in so schweren n, daß in dem umer übergeführt wurh zeifelt wird. Die Angelegenheit sind ter von der Beiti# nversicherung bih Berlin, 21. M Verordnungen der ung der im## sage beschäftigten Autic Arbeitgeber#n Arbeitsloseu Mai 1933 verlähle chrichten eigert, dem sarbeitsministerlu u losenversicherung, le Sozialpolitik untersich uhestand versetzt. sichsbahn, Dr. Dorbni“ er der Reichsbahr## daß das Ziel pieher## ser Vaterland zu führen. tretenen Reichslankiu fälische Bauernguteshu Astogsaboeerbuch un Reichslandbundes fräsident Hepp wurd deburg des Reichsbanut Be6--6r. uung braunschwweie dre Mandate niedere. Moskau wurde Thälmot K PD. enthoben. Andreasberg zuf der„Todeskanpeg semand umgebract yer# und erschosen erregt, bgrz i bereits begonnen. rgermeing Iun iesem Wunsche dürfte de Aomnenmintter hände außer de. ern verfügt. 2 H urch SA. und ven Srbe-eihe Sg ur über die;, aup### disterreschischen * 5 * W— 1 Nadelwald Meisen„Dompfeff. Afesanen 3IStörche 4 HauS Ster, Haussperling, Buchfink 5 Seestrand Moven. .Weldtsuben 7 Neldwiese m. Teich Firol, NachtigeR. 8 Wiese m. Landstraße Ammer Finken. 9 Gerten u. Perk Rotsthmerz Launzfrig 10 Feld u. Kulturland terche, Recrtel zspechte: Febhumn. Leub-.Mischweld ster Neisen, Dohlen Pettetichen.im p6se ie Großer Teich 12 13 Demtirsche und(„ # 138 Am Weldrand Drosseln. Rabenvogel kolkrabe, Köhen, Ekster. 15 Eulengehege Rehe ##ich eingenistet hat. Da wird das Unterste zu oberst ###, da werden die Schränke und Betten abgerückt, # geklopft, Wasser geplantscht, werden die Gardinen ##ommen, die Teppiche geklopft, da wird gewischt # geputzt, daß es nur so eine Art hat. In ihrem n Eiser denkt so manche Frau nicht daran, daß #sich mit Ruhe und Ueberlegung manches leichter #veniger unangenehm machen kann. Rücksichtsloser dem gesundheitsschädlichen Staube! Ganz meine ##ung. Aber wie man den Kampf führt, darauf ##nes an! Liebe Hausfrau, verschmahe einige Ratgeihe nicht, die ich dir geben möchte. Fange unten u säubern und jage die Staubwolken nach oben, #n sie sich dort festsetzen! Du kannst sie dann nach# venn die Teppiche gelegt sind, wieder nach unten Und fege ja trocken, sonst gibts ja keine Staub, die Zeugen deiner energischen Handhabung des ##. Bedecke ja nicht die Schränke und Sofas mit enen Tüchern, sonst hast du hinterher keine Arbeit mit ihnen. Reinige erst den Fußboden in der # und dann erst die Ecken, du hast dann länger zu mit dem Hausputz. Erst dann rücke die Möbel gus gibt dauerhafte Schrammen. Beim Großreineden vergiß, daß Mann und Kinder nicht gerne drei hintereinander Graupensuppe oder Sauerkohl ##- d u s c h a f f s t s i e d i r s o a m b e s t e n v o m H a l s e. S i e ## fort und du hast das Reich allein. Wenn der ## srätabends mit der nötigen Bettschwere heim“ stört er deine Nachtruhe nicht durch unnötige ##, warum du den Käfig mit dem Kanarienvogel e# Badewanne gesetzt hast, oder wieso es kam, daß ##sservinsel mit grüner Seise verkleusert ist. Zeig gi Tage nicht anders als mit Kopftuch und zerHaar, jeder Bettler kehrt dann sofort an der * um und wagt nicht, um eine Stulle zu bitten. # drei Tage von früh bis spät mit Putzlappen und Tund Besen, bis du am vierten Tage matt auf . Suhl sinkst, auf dem eine Schüssel mit Seifen##sht., Dann wird dir erst die ganze Herrlichkeit #roßreinemachens aufgehen! Pdicne nicht, liebe Hausfrau, daß ich etwas ironisch K den bin. Ich weiß, daß ein Hausputz notwendig #### din gewiß, daß, wenn du das Gegenteil von ##“, was oben empfohlen wurde, Mann und Kingt dankbar die Hand drücken werden dafür, daß 8 Heim wieder so schmuck, so traut, so sauber ##'n ist. Dafür, daß der Fruhling nun auch ins eingezogen ist! * ###uch„„Stadtverwaltung und unser Bauamt stellen ##den 2“ den Frühling ein. In den Parkanlagen, Friedhösen wird gesäubert mit allem, was und faul geworden ist an Baum und Strauch, Freier Platz Wetter* Aquarium u. Terrariung MilchHaus Überwinterungs" Reug Gärtnerei Norden Ist das nicht eine feine Sache, die nach demk hier wiedergegebenen Plan nun verwirklicht werden soll? Bochum erhält einen Tiergarten, der 20 Morgen ideal gelegenen Geländes im Stadtpark umfaßt und sicherlich mit der Zeit eine Anlage werden wird, die so schön weit und breit zu suchen ist. Dabei ist die Ausdehnungsmöglichkeit für spätere Zeiten von vornherein gegeben! Kein„Zoo“ im landesüblichen Sinne, keine Schau exotischer Tiere, die jedes Kind aus den Wandermenagerien kennt, sondern ein deutscher Tiergarten, der uns die Tierwelt unserer Wälder, Fluren und Gewässer vor Augen führt in ihren natürlichen Lebensbedingungen! Der Tiergarten soll sich von der Gärtnerei und vom Milchhäuschen aus hinter dem Bismarckturm her bis zum neuen großen Weiher erstrecken. Wie die Anlage gedacht ist, geht aus dem von Gartenbaudirektor Pick entworfenen Plane hervor. Oben bei der Wetterwarte beginnt die Heidelandschaft, mit Kiefern, Wacholder, Birken, Heidekraut bepflanzt, hier sollen die Vögel und Tiere der Heide sich ihres Daseins freuen. Unterhalb des Weges zur Gärtnerei wird die Sumpflandschaft den Watvögeln(Störche, Marabus, Reiher, Rohrdommeln usw.) eine Heimat bieetnere: sall ein Bla##haus errichtet werden, das einen Vortragsraum für schulischen Unterricht und einen Ueberwinterungsraum birgt, hier sollen auch in Reihenkäfigen die verschiedensten Arten heimischer Singvögel untergebracht werden. Die Raubvögel(Bussarde, Habichte, Sperber usw.), die Eulen, die gefiederten Bewohner von Laub= und Nadelgehölzen oder gemischtem Wald werden ganz nach ihrer Lebensgewohnheit eingeordnet. Die Käfige werden an den Wegen aufgestellt derart, daß man das Leben und Treiben der Vögel gut beobachten kann. Die Gartenvögel, die Straßenvögel finden es so, wie es ihnen behagt, selbst eine Straße wird für sie angelegt; eine Feldlandschaft bietet den Vögeln des Feldes(Lerchen, Wachteln usw.) Daseinsfreuden. Pfauen und Ziergeflügel, Fasanen und Tauben finden ihren Platz, Papageien und Sittiche. Ein Felsgestade am Weiher soll Seeadlern passenden Aufenthalt bieten, in einem abgegrenzten Teil des Weihers sollen sich Möwen und Wasserhühner tummeln. So wird der Bochumer Tiergarten eine Vogelwarte aufweisen, die uns die mannigfaltige Vogelwelt in ihrer ganz natürlichen Lebensweise vorführt. Eine ganz besondere Anziehungskraft wird das Gehege für Damhirsche und Rehe bilden. Eine mehrere ten. Bei der Gärtneret fon emn Elbahaun errichtet Morgen große Waldfläche, teils mit dichtem Unterholz bestanden, gegen rauhe Winde geschützt, malerisch am Abhang unterhalb des Querweges hinter dem Bismarckturm bis zum Rande des Teiches gelegen, ist dafür vorgesehen. Eine Wiese bietet reiche Atzung. Westlich davon soll ein weiteres Gehege Heidschnucken, Mufflonwild und Ziegen beherbergen. Die jetzige Vogelvoliere am Eingang des alten Stadtparks soll später als Affenhaus dienen, weiter wird noch an geeigneter Stelle Füchsen, Dachsen und Mardern Unterkunft geschafft. Terrarien und Agaurien ist ebenfalls schon ein geeigneter Platz eingeräumt bei der Wetterwace. Das ist in groben Umrissen der Plan fur den Bochumer Tierpark. Zunächst wird das Gehege für Rehund Damwild hergerichtet. Mit dem Aufbau für die Vogelkäfige wird ebenfalls in Bälde begonnen. Der ganze Plan kann natürlich nur nach und nach ausgeführt werden. Dabei wird man gut tun, den Rat Sachverständiger auf diesem Gebiete einzuholen, damit Fehler in der Anlage vermieden werden und etwas Mustergültiges geschaffen wird. Träger der Sache ist der Verein der Bochumer Tierparkfreunde, der nunmehr gerichtlich eingetragen ist. Er richtet in einem weiter unten edgedruckten Aufruf an die gesamte Bevölkerung und an alle Körperschaften und Vereine die Bitte um Unterstützung durch Beitritt und Zuwendungen. Der Bochumer Tiergarten ist kein städtisches Unternehmen, er muß sich selbst tragen. Die Stadt stellt nur das Gelände zur Verfügung. Während in anderen Städten für die Besichtigung ein Eintrittsgeld erhoben wird, soll der Bochumer Tiergarten jedermann unentgeltlich Zutritt gewähren. Die ganze Bevölkerung, jung und alt, soll ihre Freude daran haben und aus der ganzen Umgebung soll man herbeiströmen, diesen großen und sehenswerten Tiergarten, so schön gelegen wie kein zweiter, in Augenschein zu nehmen und dabei gleichzeitig im schönsten Stadtpark Westdeutschlands zu weilen. Eine derartige Sache ist der Unterstützung durch die gesamte Bevölkerung wert. Man darf erwarten, daß nicht nur Tiere und Vögel gestiftet werden, sondern auch Firmen und Freunde der Sache das erforderliche Material zur Verfügung stellen. Einige Stiftungen und auch Geldzuwendungen sind schon gemacht worden— möge dieses gute Beispiel Nachahmung finden! Vereine können ihren korporativen Beitritt erklären; sie werden sicherlich das gute Werk freudig unterstützen! Tausende von Mitbürgern müssen als Einzelmitglieder gewonnen werden; der Jahresbeitrag ist so gering, daß ihn jeder zahlen kann. Je mehr Mitglieder dem Verein der Bochumer Tierparkfreunde beitreten, desto eher kann das ganze Vorhaben zur Ausführung gelangen! Hier soll etwas Mustergültiges, für Bochum Werbendes geschaffen werden. Da darf keiner fehlen! An Bochums Bürgerschaft! men ist 2572545. Danach sind für die Provinz Westfalen 138 Abgeordnete gewählt. Auf die 923.687 Stimmen der RSDAP. kommen 50 Sitze(davon entfallen auf Arnsberg 27, auf Minden 9 und auf Münster 14), auf die SPr. mit 387310 Stimmen 21 Sitze(Arnsberg 13, Minden 5 und Münster), auf die KPD. mit 263 352 Stimmen 14 Sitze(Arnsberg 9, Minden 1 und Münster), auf das Zentrum mit 723448 Stimmen 39 Sitze(Arnsberg 17, Minden 5 und Münster 17), auf die Kampffront Schwarz=Weiß=Rot mit 174 911 Stimmen 10 Sitze(Arnsberg 5, Minden 2 und Münster ), auf den Evangelischen Volksdienst mit 58 622 Stimmen 4 Sitze(Arnsberg 2, Minden 1 und Münster). Keine Sitze erhalten die Deutsche Volkspartei mit 21 663 ktimmen, die Staatspartei mit 7640 Stimmen, die Deutsche Freiheitsbewegung mit 2692 Stimmen, die Kampfgemeinschaft der Arbeiter und Bauern mit 2326 Stimmen und der Mittelstand mit 6894 Stimmen. Das neue Sondergericht Ein langgehegter Wunsch weiter Kreise unserer Bürgerschaft soll trotz der schweren Notzeit endlich in die Tat umgesetzt werden. Unser Stadtpark, der bekanntlich zu den größten und schönsten des Industriegebietes gehört, soll ein Tiergehege erhalten. Diese Einrichtung geschieht nicht allein zur Bereicherung und Verschönerung des Parkes, sondern wird ganz gewiß den Schulen von großem Nutzen sein, vielen großen und kleinen Menschen zur Freude gereichen, Verständnis für Natur und Tierschutz wecken und nicht zuletzt bestimmt den Verkehrsinteressen unserer Stadt dienen. Es soll mit diesem Unternehmen gleichzeitig ein Beispiel gegeben werden, wie man in dieser ernsten Zeit auch bescheidenste Gelegenheiten zur Arbeitsbeschaffung und Verkehrshebung ergreifen soll und durchführen kann, ohne die öffentlichen Mittel in Anspruch zu nehmen. Wir rufen die Bürgerschaft auf, sich an diesem Werk zu beteiligen und Mitglied des Vereins zu werden, eingedenk des Grundsatzes:„Einigkeit macht stark!“ Der Beitrag ist ganz gering gehalten. Auskunft und Anmeldungen bei der Geschäftsstelle des Verkehrsvereins, Bochum, Rathausplatz 8. Bochum, Frühjahr 1933. Verein Bochumer Tierpark=Freunde. In den nächsten Tagen werden die von der Reichsregierung bereits angekündigten Sondergerichte überall ihre Tätigkeit aufzunehmen beginnen. Für jeden Oberlandesgerichtsbezirk wird ein Sondergericht errichtet werden, wie es in der Regierungsverordnung vorgeschrieben ist. So wird auch das Oberlandesgericht Hamm nur ein einziges Sondergericht erhalten, das in Essen errichtet wird. Das Sondergericht trat mit dem gestrigen Tage in Kraft. Es ist besetzt mit drei rechtsgelehrten Richtern, und zwar einem Landgerichtsdirektor an der Spitze und zwei Landgerichtsräten als Beisitzer. Den Vorsitz führt Landgerichtsdirektor Kröner. Es werden nur die schwereren Delikte zur Aburteilung kommen, die heimtücksiche Ueberfälle oder Angriffe gegen die nationale Regierung betreffen und damit Verbrechen und Vergehen darstellen, die an sich zur Zuständigkeit des Reichsgerichts gehören. Die Urteile des Sondergerichts werden wiederum wie früher sofort Rechtskraft erlangen. Im Augenblick ist der Termin für die erste Sitzung des Essener Sondergerichts noch nicht anberaumt. Reichswehr beim Reitturnier in Bocham Die Stadtverwaltung bestätigt, daß das Westfälische Provinzial=Reit= und Fahrturnier 1933 in Bochum abgehalten wird. Die bereits in der Samstagausgabe der vorigen Woche vom„B..“ gebrachte Nachricht, daß das diesjährige Westfälische Provinzial=Reit= und Fahrturnier in Bochum abgehalten wird wird jetzt von der Stadtverwaltung durch folgende Mitteilung bestätigt: Der Provinzialverband westfälischer Zucht=, Reitund Fahrvereine hat beschlossen, das diesjährige Westfälische Provinzial=Reit= und Fahrturnier in Bochum abzuhalten. Das Turnier, das bisher in Hamm stattfand, ist als größte pferdezüchterische Veranstaltung Westfalens anzusprechen. An der Veranstaltung wird voraussichtlich auch eine westfälische Reichswehrtruppe teilnehmen. Das Turnier wird eine große Anzahl fremder Besucher nach Bochum führen. sofort Berufung ein, da er bereits tausende von gegen den Angeklagten vorlägen. Der Angeklagt### lien besucht habe und weiter beliefere, ohne das# seine Verkaufstätigkeit als Betrug ausgelegt# Nun wird sich mit der Sache wohl die höhere Insa befassen haben, wobei die Frage zu erörtern sein inwieweit eine bedenkliche Kurpfuscherei im Umhers vorliegt. beflage zum Zeiger u. Gen Ueberfall auf einen Hausverwe Drei Jahre Gefängnis. Festsetzung des Termins der nächsten Stadtverordnetensitzung. Die Fraktionsführer beziehungsweise die Spitzenkandidaten der Stadtverordnetenversammlung sind zu einer Besprechung wegen der Festsetzung des Termins der nächsten Stadtverordnetensitzung auf Dienstag, 28. März, nachmittags, geladen worden. Westfälische Missionskonferenz. Die diesjährige Tagung der Westfälischen Missionskonferenz findet in Witten am 23. und 24. April statt. Generalsuperintendent D. Weirich eröffnet die Konferenz. Jenseits von Arzt und Krankheit Das eintt agicht Krädielpaieri Bilder aus Bochumer Gerichtssälen Die neuen Abgeordneten des provinziallandtages Der bisherige westfälische Provinzialausschuß trat Freitag vormittag zu seiner letzten Sitzung zusammen, um auf Grund des endgültigen amtlichen Ergebnisses das Wahlergebnis der Provinziallandtagswahl festzustellen. Die Gesamtzahl der abgegebenen gültigen StimAuf welche Dinge das leichtgläubige Publikum auch heute in der Zeit des schweren Geldmangels und der hochgradigen Not noch immer hineinfällt, davon gab eine Verhandlung gegen einen früheren Lehrer aus Herne Zeugnis, der eine Art„Dr. Eisenbart im Umherziehen“ gespielt zu haben scheint. Er besuchte meist„kleine Leute" im Auftrage einer Firma Sch. aus Soest. Er sprach von einer chemisch=biologischmedizinischen Behandlung von Nervenleiden und bot ein Kräuterpulver als Allheilmittel an. Für eine vorzunehmende Urinuntersuchung nahm er den Leuten sofort vier Mark ab und ließ sie Bestellzettel unterschreiben, wonach ihnen dann Kräutertee=Pulver im Betrage von etwa 11 Mark zugehen sollte. Vor dem Gericht kamen zwei Fälle zur Erörterung, in denen die als Zeugen vernommenen Frauen erklärten, der Mann habe sich ihnen als Rektor einer Berufsschule vorgestellt, er komme im Auftrage des Gesundheitsamtes oder der Medizinalbehörde, jedenfalls hielten sie ihn für eine Art Amtsperson und seine ins einzelne gehenden Fragen waren rein ärztlicher Natur, so daß sie getäuscht wurden, zumal der Mann in gepflegter Kleidung mit dem Kneiser auf der Nase und seiner gewählten Sprache einen durchaus Der 67jährige Hausverwalter Vennebusch aus senkirchen wurde beim Einkassieren von Miets## in einem Hause an der Göbenstraße in Wa# Eickel am 9. Januar um 6 Uhr abends von jungen Burschen überfallen, zu Boden geschlagen, seiner Aktentasche beraubt. Die Täter suchten im keln mit ihrem Raube das Weite und teilten spätz Beute von 261 Mark. Ein dritter Bursche, der den Ueberfall mitmachen wollte, aber nur Schmien# standen hatte, erhielt tags darauf auf sein 20 Mark ab. Aktentasche mit Papieren und ein den Dieben mitgeführter Revolver wurden an Mauer von spielenden Kindern aufgefunden. busch hatte mit dem Revolver einen so schweren ins Gesicht erhalten, daß man zuerst fürchtete,### ein Auge verlieren würde, zum Glück ließ sich abern Schlimmste verhindern. Die beiden Täter, die# leute, Ernst Kopka und Erich Karrasch aus Be Eickel, wurden von der Strafkammer wegen schn Raubes zu drei Jahren Gefängnis und fünf Ehrverlust verurteilt. Sie klappten bei dem Antrag## Staatsanwalts, der auf Zuchthaus gelautet hatte. lig zusammen. Gegen den Arbeiter Bruno Sch den Dritten im Bunde, wird Haftbefehl erlassen, er einfach nicht zur Verhandlung erschienen ist. Dies richte gehen mit Strenge gegen die sich unhe# mehrenden Gewalttaten junger Burschen vor. Auch war wieder die Haltlosigkeit eingetreten durch in Verlust der Eltern, große persönliche Not und Au losigkeit. Also kamen die Burschen auf die Bahn# Verbrechens. (Weitere Lokalnachtichten auf Seite 15.) vertrauenerweckenden Eindruck auf sie machte. Daß sie einen ganz gewöhnlichen Auftrag auf eine Kräuterkur unterschrieben, daß am Kopf des Bestellzettels der Name des„Agenten“ und der Lieferfirma deutlich stand, und daß bei einiger Aufmerksamkeit der Charakter des„Geschäfts“ leicht zu erkennen war, übersahen die einfachen Frauen. Sie wurden später erst von ihren Männern darüber aufgeklärt, daß sie sich offenbar hätten übertölpeln lassen. Dem Besucher sei es nur auf eine Warenbestellung und auf seine Provision angekommen. Von einer ärztlichen Behandlung und der Ueberwachung einer wirklichen Kur sei keine Rede. Der Angeklagte bestritt, sich jemals den Anschein einer Medizinalperson gegeben oder sich gar den Doktortitel zugelegt zu haben. Im Gegenteil sei er diesen Ansichten stets entgegengetreten, wenn die Leute ihn etwa als„Doktor“ anredeten. Von Betrug sei keine Rede; er habe sich auch niemals eine falsche Bezeichnung beigelegt oder einen unrichtigen Namen oder falsche Wohnung angegeben. Das Gericht bestätigte die Strafbefehle von je 40 Mark, da es Betrug in zwei Fällen für erwiesen annahm. Der Amtsanwalt hatte eine Gefängnisstrafe von zwei Wochen beantragt und erklärt, daß jetzt noch weitere Anzeigen gleicher Art Wohin gehen wir siche auch Anzelgentell Plaza: Varieté. Lichtburg: ab 15.15 Uhr: Moral und Liebe. 12 as Sinnbild de juz, bestehti de es von Köni pgestiftet. Seitt en Band Hun dem Weltkrieg Feind geachtet #ellen Ordeneli #n, soweit nich gedenkt. Be Jahren des Stadttheater: Samstag 20 Uhr: Der 18. Oktober: Su## 20 Uhr: Kaiser und Galiläer. Parthaus: Sonntag 16 Uhr: Konzert. Ernst=Moritz=Arndt=Haus: 16 u. 20 Uhr: Der gestiefelte### Sonntag 17.30 Uhr: Konzert. Städtische Gemäldegalerie: Sonn= und feiertags bei Eintritt von 10 bis 13 Uhr, wer.tags von 10 bis##Heimatmuseum Haus Rechen, Königsallee 17: Sonn. feiertags von 10 bis 13 Uhr, werktags von 10 bis## Geschichtliches Bergbaumuseum, Vödestraße: Wochentagt#n Ausnahme Mittwochs. von 9 bis 13 und 15 bis 1 Mittwochs(Eintritt frei) von 15 bis 18.30 Uhr und feiertags von 9 bis 13 Uhr. „Eis durch Verl pen, ist es Lichtspielhaus: ab 15 Uhr: Asta Nielsen: Unmögliche# Odeon: ab 16 Uhr: Stürme der Leidenschaft. Skala=Lichtspiele: ab 17 Uhr: Die blonde Venus. Tonhalle: ab 15.15 Uhr: Sehnsucht 202. Sonntag 11.15 Uhr: Frühvorstellung: Die Nordsee. Weltlichtspiele: ab 15.15 Uhr: Helgas Fall und.# Gloria=Palast: ab 15.15 Uhr: Das Haus an der Apollotheater: ab 15 Uhr: Ich bei Tag und Du bei## Bilderschau: ab 90 Uhr: Der weiße Dämon. Capitol: ab 15 Uhr: Im Zeichen des Kreuzes. Unterhaltungs= und Gaststätten: Rest. Zum Grunewald Union=Palast Hordeler Saalbau Gasthaus Wagener, Vei Stiepeler Krone Rest. Zum Wiesenta Rest. Zum Südpol kleinen Teil er vielbändig ihten Soldate ms. Einige seit mögen gen bekanntlich gi das EK. 1, Kreuz, das a Der Entwi Schinke weiften Arme Rand und es drei Eich Esbuchstaben d 1813. Seit se ein„W“ ul Jahren 1870 ## erneuert. as Großk SnIR CAONG 18 Das Feuer flammte auf. Es war schrecklich, mitten in diesem Strom zu stehen. Er überflutete alles, riß alles hinweg. Aber William und Marina standen hinter der Feuerlinie und legten dauernd Holz nach. Die riesige lebende Lawine näherte sich. Mit leisem, aber schreckenerregenden Geräusche bewegte sie sich vorwärts. Ein Rätsel. Jetzt war sie schon knapp am Feuer... Verwirrung. Piepsen. Aber die Hinteren drängten immer nach. Stärker, mit Prasseln, flammte das Feuer auf. Es roch nach verbranntem Fell und Fleisch. Der Strom wurde zur Seite abgelenkt. Aber einzelne Bäche drangen durchs Feuer hindurch und nagten sich in die Gebäude ein. Schwärme großer und kleiner Vögel tauchten plötzlich auf. Man sah hier einheimische Vögel und solche aus der Steppe, die Hunderte von Meilen über die Tundra hierher gekommen waren. Möwen, Polareulen, Weihen Adler und sogar Krähen. Sie flogen einige Meter hoch über der Erde und erfüllten die Luft mit Gekrächz, Geschrei und Pfiffen. Sie schlugen ihre Beute, fraßen sie gleich auf dem nächsten Hügel und stürzten sich schon wieder auf eine andere. Weder die Vögel noch die Lemminge hatten die geringste Angst vor den Menschen. William dachte auch gar nicht daran, die Vögel zu verjagen. Die waren jetzt seine Freunde. Und unten bewegte sich, von einer unsichtbaren Kraft getrieben, die lebende Lawine in blindem Entsetzen immer vorwärts... In der Nacht hörte William andere Laute. Erschrokken nahm er sein Gewehr und gings ans Fenster. Ein Schrei, schneidend wie der eines Kindes, ertönte. Fuchsbellen begleitete ihn, und irgendwo aus der Ferne erklang das Heulen von Wölfen. Ueber den Himmel schwebte wehend der Vorhang des Nordlichts, und im bläulich schimmernden Schein konnte man deutlich den breiten, trüben Strom der Lemminge erkennen. Hier und da drangen irgendwelche Tiere, wahrscheinlich Hermeline, von der Seite in ihn ein und griffen gierig nach ihrer Beute. An einer Stelle krallte sich ein breitflügliger Nachtvogel in den Rücken eines der kleinen Tiere und hackte auf dessen Schädel los. Das Tierchen lief und schrie wie ein plärrendes Kind. Auf dem nächsten Hügel schimmerten die Umrisse der größeren Vierfüßler. Am Morgen brannte William das Feuer wieder an. Der Strom wurde schon bedeutend dünner. Auch begleiteten ihn weniger Vögel. Mit einem Feldstecher konnte man sehen, wie die Lawine der Nagetiere, nachdem sie dem Hause ausgewichen war, zur Bucht strömte, dort eine jähe Wendung machte, den Userhang hinablief, über einen kleinen Bach schwamm und wieder das Ufer hinaufstieg. Eine Menge von Mäusen wurde von der Strömung fortgerissen. Sie ertrank in der Bucht. Aber die, die durchgekommen waren, eilten mit unaufhaltsamer Kraft immer weiter und weiter. William fiel der Vergleich mit den Frühlingszügen der Fische ein. Dort trieb sie der Fortpflanzungsinstinkt an, die haft und mächtig ist, und der Massen von vielen Millionen bewegt. Tag und Nacht waren gleich bedrückend. Die Frau und die Kinder waren ganz wahnsinnig vor Entsetzen. Sie hockten in einem Zimmer auf einem Bett, auf das sie sich geflüchtet hatten. Immer wieder liefen eingedrungene Lemminge über den Fußboden. William und Marina führten mit ihnen einen ununterbrochenen Kampf. Am nächsten Morgen waren fast keine Lemminge mehr da. Nur ab und zu liefen noch Einzelgänger. Aber was für ein Bild bot die Umgebung! So weit man sehen konnte, gab es keinen Grashalm, kein Moosbüschel mehr. Alles war abgenagt, alles zerwühlt. Die faulenden Kadaver mit blutigen Eingeweiden lagen überall umher. Ueberall lagen unzählige schwarze Häufchen ihrer Exkremente. Und der Gestank von all diesem war grauenhaft. Im Schuppen, wo Dutzende Fässer Salzfisch und Tran gewesen waren, war alles verwüstet. Auch in der Vorratskammer und im Hofe war alles zerstört. Die dort gebliebenen Lebensmittel waren aufgefressen, von den Seehundsellen war keine Spur geblieben. Selbst die Fässer und Kisten waren zur Hälfte aufgenagt, von den Fischereigeräten eben noch die Enden der Taue übrig. William stand auf dem Vorbau und sah die Umgebung und sein Gehöft lange an, als ob er sie noch nie gesehen hätte. Wie hatte das alles geschehen können? Zwei Tage nur— und alles war fort. Wie unzuverlassig ist der scheinbare Wohlstand! Aber dieses riesige unvorhergesehene Unglück, das William so schwer getroffen hatte, war erst der Anfang einer Reihe von Schicksalschlägen. Ihn erwarteten noch andere, die nicht minder grausam waren. Er mußte hier der Instinkt des Hungers, der ebenso rätselEinen Monat später krepierten ganz plötzlich zwei Hunde und eine Renntierkuh mit dem Kälbchen. Es hatte ausgesehen, als ob die Tiere leicht erkrankt wären. Sie hatten nur ein wenig traurige Augen gehabt und schlecht gefressen. Und als William des Morgens aus dem Hause ging, sah er, daß die Tiere mit gestreckten, steifgewordenen Beinen dalagen. William untersuchte sie, bemühte sich, die Todesursache festzustellen und blätterte in seinem Handbuch über Erkrankungen der Haustiere. Aber er konnte keine Antwort finden... Zwei Wochen später krepierten drei Renntiere und ein Hund. Mit diesen war es schon ärger gewesen. Sie hatten sich einige Tage lang gequält, gestöhnt und keine Nahrung ausgenommen. Ihre Bäuche waren gebläht gewesen. William hatte versucht, ihre Leiden zu erleichtern und das Unglück mit allen Mitteln abzuwenden. Aber weder seine durch das Leben erworbene Kenntnisse der Tierheilkunde, noch das Handbuch hatten geholfen. Die Tiere waren krepiert. Zwei Renntiere hatte er noch. Aber auch diese benahmen sich schon sehr verdächtig. Sie waren traurig und legten sich öfter als gewöhnlich. Die Station war zu weit entfernt, und wie hätte er auch mit diesen Tieren fahren sollen? Außerdem konnte er die halbkranke Frau nicht hilflos allein lassen. Wenige Tage später kamen auch die restlichen Tiere an die Reihe. Drei Tage lang daverte ihr Todeskampf. Es waren die beiden letzten Renntiere und die drei Hunde Jetzt hatte William gar nichts mehr. Noch unlängst hatte er Vieh für die Arbeit und Gehilfen für die Jagd und ein ganzes Vermögen in Ware gehabt. Jetzt hatte er nur noch das Haus und die Einrichtung. Fünf Kinder hatte er. Und die Lebensmittel, reichten nicht einmal für den halben Winter etwas unternehmen! Aber was? „Nikolaj, was sollen wir jetzt tun? Wir haben weder Geld noch Ware noch Geräte... Wera warf sich aufs Bett. Ihre Schultern bebten. Er trat zu ihr und sagte ruhig:„Das ist aber unrecht. Das Unglück ist gar nicht so groß. Wir haben Hände, sind kräftig und haben Köpfe auf den Schultern.“ Er streichelte sie wie ein Kind.„Macht nichts. Wir werden uns schon irgendwie herausarbeiten.“ Wera und Marina säuberten sorgfältig den Hof und den Hundezwinger, und beseitigten den ganzen Mist bis zum letzten Krümchen. Boden und Wände übergossen sie mit Kalk, der vom Bau übriggeblieben war. Dann brachten sie Sand vom Strand und streuten ihn dick auf. Mit der gleichen Sorgfalt säuberten sie die Vorratskammern und den Schuppen, damit keine Spuren des Mäuseeinbruchs übrigblieben. William war davon überzeugt, daß alles nur davon gekommen sei. Und als alles fertig war, teilte er seiner Frau mit: „Wera, ich fahre nach Archangelsk.“ „Wann?“ fragte Wera erschrocken. „Freitag wird ein Dampfer kommen. Mit dem werde ich fahren. Wenn Andrej kommt, um Marina abzuholen, bitte ihn, er möge sie uns noch zwei Wochen lang da lassen.“ „Fährst du für lange Zeit?“ „Nein, nicht für lange. Ich werde etwas verkaufen und mir Hunde anschaffen.“ „Du solltest vielleicht lieber zu den Lappen fahren und Renntiere kaufen. Vielleicht könntest du sie für irgend etwas eintauschen. Für Kleidungsstücke, vielleicht für einige von meinen Kleidern“, sagte die Frau. „Die Hunde sind mir für die erste Zeit wichtiger. Bald kommt der Winter, da kann man sie vor den Schlitten spannen und auch für die Jagd brauchen. Und wenn die Jagd gut sein wird, werden wir auch Renntiere kaufen.“ „Ohne Milch werden die Kinder es nicht gut haben“ versuchte Wera nochmals ihn umzustimmen, aber er antwortete nicht. Nach genau vierzehn Tagen kam William mit demselben Schiff zurück. Fünf Hunde sprangen mit ihm ans Ufer. Es waren lauter magere, krätzige Tiere. Manche waren ganz krank. Die Frau fragte verwundert:„Warum hast du solche Hunde gebracht? Was werden wir mit ihnen machen? Die Hälfte wird schon morgen krepieren.“ „Macht nichts. Wir werden sie behandeln und pflegen. Die Hunde sind jung und von guter Rasse. Die werden bald gesunden werden... Für gesunde Hunde braucht man viel Geld, und wir beide, du und ich, wir haben nicht, was unter einen Nagel geht...“ William brachte die Hunde ins Haus. Wera wußte nicht, welche Mühe es ihn gekostet hatte, sich diese Tiere zu verschaffen. Das Geld, das er für den Verkauf der Sachen gelöst hatte, war für Lebensmittel und billiges Fanggerät aufgegangen. Für gute Hunde hatte er kein Geld gehabt. Da hatte er ein ungewöhnliches Mittel angewandt. Er hatte einige Jungen genommen, die ihm in den Vorstädten herrenlose, kranke Hunde eingefangen hatten. Aus zwei Dutzenden hatte er nur fünf ausgewählt, die ihm mehr oder weniger geeignet erschienen. Er brauchte dichtsellige, kleine Hunde mit breiter Brust und kühnem Blick. Nur solche konnten die schweren Bedingungen des Polarlebens aushalten. Jetzt hatte William eine neue Sorge. Fast Tag mußte er sie waschen, mit Salben einreiba füttern. Die Hunde gesundeten rasch. Wieder wollte die Arbeit Wera nicht von der# gehen. In ihrer Freizeit nahm sie ein Buch, a paar Seiten, legte es dann fort und saß und ti Der Mann schielte auf das Titelblatt. Ein ... Zum Teufel mit diesen sentimentalen Ron# Erregt zog er seine Arbeitsjacke an und verlich Haus. Am meisten aber lockte sie das Grammophon legte irgend eine Platte eines Opernsängers auf, zu und träumte. William hatte das mehr als bemerkt. Ja, das Grammophon hatte begonne#### üble Rolle in seinem Hause zu spielen. Diese 4 maschine hatte eine trostlose Sehnsucht hereinee# Sie war der lebende Widerhall der Stadt. Ta er früher nicht geglaubt. Als er einmal in Abwesenheit seiner Frat Hause kam, hob William schnell den Deckel ab un eine Schraube aus dem Uhrwerk. Er hatte nia mal überlegt, was er tat. Es war ganz plöst kommen, ganz von selbst. Abends wollte Wera das Grammophon au aber es knarrte und kreischte nur. „Was ist da geschehen? Nikolaj, man Grammophon nicht aufziehen.“ Er kam heran, drehte die Kurbel, schaute Deckel und sagte ruhig:„Die Feder ist gebrutt. „Was wird jetzt sein? Kannst du es repurieten „Kaum. Man muß die Feder nieten, und keinen Drillbohrer. Ich werde es einmal beist wenn ich freie Zeit habe.“. g4g Gachefn u0d Er verbarg sein triumphierendes Dachern in ans Fenster... An einem trüben Tage, als auf dem Sturm wütete und William neben dem Hause erschien auf der Landseite ein Gefährt mit bier„# tieren. Darin saß Wassili, ein bekannter Lappe„# dem er den Hausherrn begrüßt hatte, begann.## Umschweife:„Vater Biljam, mich gehört, die tier gestorben, dich Hund gestorben. Gib Ausi nimm zwei Renntier." „Welche Maschine?“ fragte William, der nih stand, was Wassili wollte. „Dein klein Menschenmaschine mit Rohrr. „Ah, das Grammophon!“, sagte William, „Komm herein, wir werden darüber sprechen. Das kam eben zur rechten Zeit. Aber wir seine Frau darüber denken?„.76 6 Aber Wera hatte nichts gegen den###n#### wenden. Sie sagte:„Ja, du kannst es hergel kannst du es reparieren?“ 64 gest 0 „Ich werde gleich versuchen. Viellesg, William öffnete den Kasten, nahm die Brggn## und begann, daran herumzuschrauben. Der achtete aufmerksam jede Bewegung.„410m gl ##entscheiden! die bekannte schnet worde 3 nur z in den Bei . General ien von und den sch Weltkrieg arschall vi inz Leop Kaiser Wi einerzeit als # verliehen ##idem nur Der allererst on die erhalte #nant von #rung für di bfgörschen al hner in der Reichel Tapferkeit Mai 1813, Spree erzwe n Stadtwa en, für die sein, dem W #iis weitere #usgesamt in Jahre de ###sich die solange no Leben war ine Kreuz d bis zuletzt #ion erhalten Das Eisern elcs. 4 e9 age besaßz Nacht der #ar bei Gi schlacht wu #ow geschlag Pessrung ee Wierie von ##echlacht bei #um ersten herne K 9lach #er 1813. Eine halbe Stunde später begann zu seine Wag Vergnügen das Grammophon zu singen.##### wenig spiter saß der Lappe Wassili in seinegzten## und umklammerte fest den in einen Sack###ei#### parat. Vor seinem Gespann waren jetzt nür 9 2uh,## tiere. Die beiden andern, ein Bulle und eine? den am Vorbau. zu pachsckWieder begann Williams Wirtschaft bereits tausende von gen. Der Angellaggg ir beliefere, ohne das# Betrug ausgelegt wohl die höhere Insia## rage zu erörtern sein rpfuscherei im Umhe### n Hausverwo e Gefängnis. alter Vennebusch aus assieren von Mie#### höbenstraße in Wan 6 Uhr abends von zu Boden geschlagen die Täter suchten im Leite und teilten spät i dritter Bursche, de lie, aber nur Schmie## darauf auf sein Diit Papieren und ein wolver wurden an dern aufgefunden. r einen so schweren an zuerst fürchtete,## im Glück ließ sich abern beiden Täter, die ich Karrasch aus Be rafkammer wegen scht efängnis und fünf# ppten bei dem Antrag hthaus gelautet hatte Arbeiter Bruno Sch## d Haftbefehl erlassen, lung erschienen ist. Dieß gegen die sich unhe# er Burschen vor. Auc t eingetreten durch rsönliche Not und## urschen auf die Bahn# hten auf Seite 15.) Beilage zum Bochumer Zeiger u. Gen. Anzeiger Wissen Nr. 73 40. Jahrgang 25./26. März 1933 120 Jakre„Eiseines Kreuz n Leutnant Foller bis Geneial#eldmarsekall von stindenburg as Sinnbild der Tapferkeit, das schlichte Eiserne feldmarschall von Wi luz, besteht in diesen Tagen 120 Jahre. lomarschau von Wrangel die Auszeichnung, ferner der Oberst von der Hardt, Generalleutnant von Maliszewski und mehrere andere. Im Weltkrieg ist das Eiserne Kreuz, entsprechend dem unvergleichlich größeren Umfang der Armeen, der ungeheuren Zahl von Schlachten und kühnen Einzeltaten auf Patrouillengängen an allen Fronten und auf läß viel häufiger verliehen worden, als es riegen üblich war. Niemals vorher hatte hd gedenkt. Bei der großen Zahl derer, die in den ein Krieg an jeden einzelnen der Kämpfer ein solches Jahren des Bestehens und namentlich im Welt=Maß von Anforderungen gestellt wie das große VölkerPtsten ringen von 1914 bis 1918. Es wäre daher ein auserne 1813 de es von König Friedrich Wilhelm III. von Preugestiftet. Seither ist das Ehrenzeichen am schwarzen Band Hunderttausenden tapferer Volksgenossen dem Weltkrieg lieb und teuer, zugleich von Freund Feind geachtet als Symbol der Heldentat. In ders taten auf Patrouillengängen an allen sellen Ordenstiste sind die Namen der Träger zu See naturgemug vier hansiger errzehen #n, soweit nicht sogar die Kriegsgeschichte ihrer fruher bei Kriegen üblich war. Niema hen wir praigentet Der 18. Oktober:## onzert. 20 Uhr: Der gestiefelt### t. in= und feiertags bei wer. tags von 10 bis 1 Königsallee 17: Sonn. werktags von 10 bis## Vödrstraße: Wochentag### bis 13 und 15 bis## on 15 bis 18.30 Uhr Uhr. al und Liebe. a Nielsen: Unmögliche der Leidenschaft. Die blonde Venus. sucht 202. irsellung: De Kordie. Helgas Fall und Tas Haus an der##### bei Tag und Du bei## veiße Dämon. hen des Kreuzes. ind Gaststätten: Union=Palast Gasthaus Wagener, Betth Rest. Zum Wiesenta Dei Sckatz der Toiburgs Von Kurt Mietkke neue Sorge. Fast mit Salben einreida## deten rasch. Wera nicht von der## ahm sie ein Buch, fort und saß und ti Titelblatt. Ein A# sentimentalen Ron### tsjacke an und verli### e das Grammophon s Opernsängers au satte das mehr als sion hatte begeun. zu spielen. Diese Sehnsucht bereiun all der Stadt. enheit seiner Frau## iell den Deckel ab u werk. Er hatte##### Es war ganz plösth s Grammophon nur. Nikolaj, man## * Kurbel, schaute ie Feder ist gebruteh. Kannst du es reztietenn Feder nieten, undu berde es einmal vernt zierendes Lächeln und als auf dem neben dem Hause arbennn in Gefährt mit vier in bekannter Lappe. rüßt hatte, begann er# mich gehört, gestorben. Gib Mast zie William, der nicht schine mit Röhre.“ “ sagte Willar, darüber sprechen.“ en Zeit. Aber wie gegen den Tarih u kannst es hergevenichen. Vielleisztege a# besend Bage Behn in einen Sack gehüllseg## waren jetzt nur n Bulle und eine Kuh, Wirschisetzung faigt) (Vorigor- n „Eisernes Kreuz“ 1. Klasse e durch Verleihung des Eisernen Kreuzes geehrt ##en, ist es selbstverständlich unmöglich, auch nur hkleinen Teil der Namen aneinander zu reihen, die er vielbändigen Ordensliste zu finden sind, vom ihten Soldaten bis zum Träger welthistorischen Ons. Einige Stichproben aus der großen Verganseit mögen genügen. Bekanntlich gibt es drei Klassen des Eisernen Kreudas EK. 1, EK. 2 und das Großkreuz vom EiserKreuz, das an einer Kette um den Hals getragen Der Entwurf des Eisernen Kreuzes stammt von Schinkel. Ursprünglich war es ein Kreuz mit weiften Armen aus schwarzem Gußeisen mit silberRand und glatter Vorderseite. Auf der Rückseite # es drei Eichenblätter, darüber die gekrönten An##buchstaben des Stifters Friedrich Wilhelm und die 1813. Seit 1870 zeigt das Eiserne Kreuz in der n ein„W“ und die Jahreszahl der Verleihung. In Jahren 1870, 1895 und 1914 wurde das Eiserne ## erneuert. as Großkreuz wurde ausschließlich für gewon## e n t s c h e i d e n d e S c h l a c h t e n v e r l i e h e n. D a h e r s i n d #die bekanntesten Heerführer mit diesem Orden ausSchnet worden. Insgesamt ist das Großkreuz seit 13 nur zehnmal verliehen worden, und #in den Befreiungskriegen an Feldmarschall BlüGeneral Bülow von Dennewitz, Tauien von Wittenberg, York von Warten##und den schwedischen Kronprinzen Bernadotte. Weltkrieg erhielten das Großkreuz nur General##arschall von Hindenburg, Mackensen, ##inz Leopold von Bayern, Ludendorff ##kaiser Wilhelm II. Der Stern zum Großkreuz, Seinerzeit als besondere Ehrung dem Marschall Blü## verliehen wurde, der sogenannte Blücher=Stern, #dem nur noch Hindenburg verliehen worden. ###er allererste Träger des Eisernen Kreuzes, war, ## die erhaltenen Listen vollständig sind, der Premier= ###ant von Foller aus Saarlouis, der die Aus###ung für die erste Schlacht der Befreiungskriege bei ##görschen am 2. Mai 1813 erhielt. Die nächsten ener in der Ordensliste sind der Wagenmeister GottPReichelt aus Hörter und der Major Mantey. ##Lapferkeit in der Schlacht bei Bautzen am 20. und #Nai 1813, in der Napoleon den Uebergang über ##spree erzwang, wurde das Eiserne Kreuz dem späStadtwachtmeister Gottlieb Lauschner ver, f ü r d i e g l e i c h e S c h l a c h t d e m M u s k e t i e r C a r l i in, dem Musketier Gottlieb Tscheuschner und ##g weiteren Soldaten. Vansgesamt wurde das Eiserne Kreuz II. Klasse im Jahre der Stiftung 574mal verliehen. Damals ich die Auszeichnung innerhalb der Regimenter olange noch Teilnehmer an den Befreiungskriegen Leben waren. Bei ihnen allen blieb durch das eine Kreuz die Erinnerung an schicksalsschwere Stun#s zuletzt als das größte gemeinsame Erlebnis der ##n erhalten. 4as Eiserne Kreuz I. Klasse wurde nur verliehen ###s, Priegsteilnehmer, die schon das Eiserne Kreuz ne besaßen. Als erster erwarb das Eiserne Kreuz ###lasse der Oberst von Mellenthin in der geicht bei Großbeeren am 23. August 1813. In die###chlacht wurde der französische General Qudinot von geschlagen und Berlin vor der Einnahme und glierung gerettet. Als nächster erhielt General der eiterie von Wenrach das Eiserne Kreuz 1. Klasse für ###schlacht bei Teunewitz am H. Seytember 1813. # m ersten Male in größerer Zahl verliehen wurde #eiserne Kreuz erster Klasse nach der großen VölEschlacht bei Leipzig vom 16., 18. und 19. 1813. Als erster erhielt damals der General= Abends gegen neun Uhr erlitt Kommissar Kay einen Autounfall in der Nähe des Schlosses Torburg. Der Dortschmied konnte nicht helfen und Kay bat im Schloß um eine Unterkunft für die Nacht. Graf Torburg gewährte sie ihm, ja, es war ihm sichtlich angenehm, daß er auf diese Weise Gesellschaft erhielt. Der Graf war ein junger, sportlich aussehender Mann, aber auf seiner Stirn saßen schon tiefe Sorgenfalten. Als Kay mit ihm vor dem altmodischen, gemütlichen Kamin in der Schloßhalle saß, sagte er: „Ich freue mich, daß Sie auf diese Weise zu mir hereingeschneit sind. Man muß sich zuweilen einmal mit jemand aussprechen, wenn man Sorgen hat, sonst hält man's nicht aus.“ „Haben Sie Sorgen?“.. gesaschl.# „Und ob. Aber das ist eine ganze Geschichte. Soll ich sie Ihnen erzählen?“ Torburgs, der aus Kisten voll Juwelen aus schweren Goldgesäßen und gotischen Elsenbeinschnitzereien bestand, ist bis heute noch nicht wiedergefunden worden. Denn Sie müssen wissen, daß alle Verteidigungsmaßregeln nichts nützten. Die Schweden kamen, belagerten das Schloß und zerstörten es. Sämtliche Insassen wurden in der grauenvollsten Weise hingemetzelt. Aber den Schatz, auf den sie aus waren, fanden sie doch nicht. Ich habe ihn auch noch nicht gefunden, obwohl ich zwei Jahre meines jungen Lebens mit Suchen danach verbracht habe. Es gibt keinerlei Anhaltspunkte für das Versteck außer einer Legende, die sich im Dorf hartnäckig erhält. Diese Legende besagt, die weiße Dame wisse Bescheid über das Versteck des Schaßes.“ „Ah“,“ sagte Kay interessiert,„es spukt also bei Ihnen?“ „Das ist ja eben das Verteufelte. Es spukt in diesem Schloß nicht und es hat noch nie gespukt. Ich habe die Schloßchroniken immer und immer wieder durchstudiert, aber nirgends ist von einer weißen Dame oder von einem sonstigen Spuk die Rede. Ich muß daher die Hoffnung aufgeben und ich fürchte, ich werde nächstens hier ausziehen müssen und stempeln gehen.“ Kay versank in Nachdenken. Plötzlich stand er auf. „Kommen Sie mal mit“, sagte er. Der Graf erhob Und als Kay nickte, fuhr er fort:„Sehen Sie, über sich erstaunt und folgte dem Kommissar in die Vorhalle. diesem Schloß schwebt ein Vogel. Ein unangenehmer Dort hingen an den Wänden zahlreiche Ahnenbilder, Vogel, der Pleitegeier. Es geht mir schlecht, sehr die aus verstaubten Rahmen streng und steif herunterschlecht. Und trotzdem könnte ich reich sein. Mir fehlt sahen. Kay blieb stehen und deutete auf eines der nur ein bischen Grips im Kopf. Vielleicht könnte ich Bilder. morgen Millionär sein, wenn ich nur eben das besagte]„Haben Sie die Legende von der weißen Dame nicht bißchen Grips hätte. Und das ist halt die Geschichte, vielleicht ein wenig zu wörtlich aufgefaßt?“, fragte er. sichtsloses Unterfangen, auch nur einen kleinen Teil der Namen hervorzuheben, die für eine Heldentat gefeiert wurden. Mancher wartete vergeblich auf eine Auszeichnung, vielleicht nur, weil sein Kompagnieführer gefallen war, bevor er die Meldung für seinen Untergebenen weiterleiten konnte, vielleicht, weil der Adressat inzwischen verschollen oder gefangen war. So wäre ein umfangreiches Studium der Verleihungsurkunden, die in den Archiven des Reiches ruhen, erforderlich, um festzustellen, wer bisher als letzter Träger des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet wurde. Die letzten Eisernen Kreuze, die niemandem mehr verliehen werden konnten oder den Ausgezeichneten nicht mehr erreichten, wurden der Reichswehr zu getreuen Händen übergeben, die mit der Erinnerung an die glorreiche Tradition des deutschen Heeres auch das edle Symbol der Heldentat, das Eiserne Kreuz, für kommende Geschlechter bewahrt. die ich Ihnen erzählen will. Im Jahre 1634 gab es in diesem Schloß eine Panik. Der dreißigjährige Krieg lag über dem Land und die Schweden ruckten heran. Mein Ahnherr Balthasar ein weißes Seidenkleid. von Torburg beschloß, sein Leben so teuer wie möglich Dame seins zu verkaufen, er verschanzte sich innerhalb der Mauern des Schlosses und er tat auch sonst noch allerhand Dinge, die er für sehr vorsichtig hielt. Zum Beispiel versteckte er den Schatz der Torburgs. Man muß schon sagen, daß er ihn sehr gut versteckte. Denn der Schatz der vielleicht ein wenig zu wörtlich aufgefaßt?“, st##### es sich denn unbedingt um ein Gespenst gandeln? Sehen Sie, dieses Bild fiel mir vorhin sofort auf. Es stellt eine Dame aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges dar, offenbar eine Ihrer Ahnen. Sie trägt Könnte das nicht die weiße ttitters grosse Rede im Reichstag „Unsinn, wir haben sämtliche Wände des Schlosses abgeklopft, es befinden sich keine Hohlräume darin, in denen ein Schatz verborgen sein könnte.“ „So meine ich es auch nicht“, lächelte Kay.„Fällt Ihnen an dem Bild nichts auf?“ Der Graf zuckte die Achseln.„Nicht daß ich wüßte.“ „Wir wollen es einmal herunternehmen.“ Er kletterte auf einen Stuhl und hob es mit einiger Anstrengung herunter. Er wischte mit dem Taschentuch die dünne Staubschicht ab, die sich auf die Leinwand gesetzt hatte, und sagte: „Die seltsame Handhaltung der Frau fiel mir sofort auf. Sehen Sie nur. Der Zeigefinger der rechten Hand ist ganz unnatürlich gespreizt und deutet auf die Seerose, die die Frau in der linken Hand hält.“ Er beugte sich vor, betrachtete die Hand genau und stieß dann einen Ruf der Ueberraschung aus. „Kommen Sie schnell!“ sagte er.„Hier ist etwas übermalt worden. Man sieht ganz deutlich, daß hier früher ein anderer Finger saß. Dieser wurde übertüncht und ein neuer Zeigefinger wurde dazugemalt. Und auch die Seerose ist merkwürdig schlecht gezeichnet. Auch sie scheint nachträglich hinzugemalt zu sein. Und was ist das?" Er deutete triumphierend auf den merkwürdig abgespreizten Zeigefinger der Figur.„Da ist ein Ring mit einem großen Stein, auf den die drei Buchstaben Hie eingraphiert sind. Hic heißt Hier. Das muß etwas bedeuten.„ Ja, aber was?“ sagte der Graf zögernd und erregt. „Ich habe eine Theorie. Als die Schweden heranrückten, wurde der Schatz versteckt und dieses Bild enthält eine Mitteilung über das Versteck. Man veränderte die Malerei rasch, gab der„weißen Dame“ eine Seerose in die Hand und ließ sie darauf zeigen. Haben Sie einen See in Ihrem Park?" „Einen See nicht, aber einen kleinen Teich, der voller Wasserlinsen und Seerosen ist." „Dann lassen Sie diesen Tümpel ab und ich möchte wetten, daß Sie dort etwas Interessantes finden!" Atemlos sank der junge Graf in einen Sessel: „Wenn das wahr wäre.. Und es wurde wahr. Drei Tage später erhielt Kay eine Depesche aus Schloß Torburg, die folgenden Wortlaut hatte: „Heißen, herzlichen Dank stop riesige Kiste mit unschätzbarem Inhalt auf dem Boden des Teiches gefunden stop beglückwünsche Sie zu Grivs im Kopf stop wird mir ewig fehlen stop hoffentlich bald wieder Autounfall stop damit ich Ihnen die Hand drücken kann Ihr Graf Torburg...“ Ein königliches Wort Friedrich Wilhelm III. ging eines Tages in Begleitung eines Adjutanten durch die Straßen von Potsdam. Plötzlich sprang dieser auf eine Schar von lachenden Kindern zu, die auf dem Bürgersteig Kreisel spielten, um sie auseinanderzutreiben und so seinem Gebieter Platz zu schaffen. Der König aber sprang ihm nach, da er seine Absicht ahnte, und hielt den Uebereifrigen am Arm zurück. „Haben wohl nie Kreisel gespielt?“ fragte er.„Man soll Kinder nicht stören! Sowieso viel zu kurz die Jugend!" Am 23. März 1933 gab Reichskanzler Adolf Hitler während der Reichstagssitzung in der Kroll-Oper in Berlin sein Regierungsprogramm bekannt. Bild zeigt eine Uebersicht während der Rede Reichskanzler Adolf Mitlers. Im Präsidentenstuhl der Reichstagspräsident und Reichsminister Göring. ist sein Merkmal. An Wohlgeschmack und Aroma ist er anderen überlegen. Außerdem zeichnet er sich gerade durch die seltenen Geschmacksvorzüge aus, welche so schwer zu beschreiben und so leicht zu schmecken sind. Auch die verwöhnten Kaffeetrinker werden überrascht sein von dem Tengelmann=Kaffee mit der ausgeprägten Eigenart: Kolonial=Mischung, Pfd..— Mk., im Tengelmann Kaffee=Geschäft. Gold ohne M. Kork TSÖ Mit bunten Bildern nSeefahrt tut not!“ # TTTET S W K M Bochumer Anzeiger u. Gen. Anz. Atc 25./26. März 1 73 40.J Das Pokdmmiale-ArEien Tus. Bochum mit Union Gellenkirchen im letzten Punktckampf Zahlreiche Freundschaftsspiele Den Ruhrbezirksmeister hätten wir nun glücklich; er heißt wieder einmal Schalke 04, oft totgesagt und doch immer wieder da, wenn es drauf und dran ging. Einen Titel hat der Bezirk jetzt noch zu vergeben: den des Pokalmeisters. Und er soll schon am kommenden Sonntag seinen Herrn finden. Ansonsten gibt es noch einen hinterhinkenden Kampf um die Punkte zu sehen und hier und dort ein interessantes Gesellschaftsspiel. Das Programm: Pokalsinale: BV. Stoppenberg— Schwarz=Weiß Essen Punktekampf: TuS. Bochum— Union Gelsenkirchen Gesellschaftsspiele: Samstag: Schwarz=Gelb Gladbeck— VfB. Bottrop Dahlhausen 16— MBV. Linden Sonntag: Horst=Emscher— Hagen 05 BfL.=Sportfreunde Essen— SV. Höntrop Germania Herne— Westfalia Herne Essen=West 81— Castrop 11 Recklinghausen 13— Ver. Preußen Bochum Düsseldorf 99— Germania Bochum VfB. Waltrop— STV. Werne. BV. Stoppenberg— Schwarz=Weiß Essen. Der Kampf der letzten Zwei von den vielen, die sich vor Monaten große Hoffnungen machten, vielleicht das in der Pokalkonkurrenz zu erreichen, was im Kampf um die Punkte nicht möglich war. Natürlich ist„Schwarz= Weiß" Favorit. Aber soganz leicht dürfte das Siegen nicht sein, denn der Kampf kommt auf Stoppenbergs Gelände zum Austrag. Tus. Bochum— Union Gellenkirchen Der Kehraus der Punktehatz in der Gruppe A. Viel steht aber nicht mehr auf dem Spiele, lediglich Tus. könnte mit einem Sieg etwas in der Wertungsskala avancieren. Die Aussichten dafür sind schlecht, mit etwas Glück könnte man es schaffen. Damals ging man mit einem:2 auseinander, was für TuS. ein Ansporn sein wird, auf eigenem Grund und Boden alles daranzusetzen, um einen Sieg zu landen. Von den Freundschaftsspielen interessieren uns hier hauptsächlich die Begegnungen der Bochumer Vereine. Der MBV. Linden müßte seinen Nachbarn Dahlhausen 16 bezwingen können. Auch Höntrop wird sich erfolgreich über die Essener Gastgeber hinwegsetzen. Preußens Exkursion nach Recklinghausen ist schon schwieriger zu beurteilen. Interessant ist, wie sich Germania in Düsseldorf gegen die starken 99er schlagen wird. 1. Bezirksklaffe SC. Dahlhausen— SV. Sodingen SpVg. Weiper— FC. Witten 92 Gruppe 4: Erle 08— Buer 07 BfB. Gelsenkirchen— SC. Hassel Hüllen 07— Resse 08 TB. Eickel—„Union“ Günnigfeld„ Spogg. Röhlinghausen— Gelsenkirchen 06 Gelsenkirchen 07—„Preußen“ Wanne Die Spiele der Gruppe 2 bringen also zwei Lokaltreffen. Die„Westfalen“ sind zur Zeit in sehr guter Form. Da sie obendrein noch auf heimischem Platz spielen, stehen die Gäste vor einer kaum lösbaren Aufgabe. Der SV. Ehrenfeld steht an gesicherter Stelle, bei ihm geht es nur um den Ruf, alle Bochumer Mannschaften, sei es im Gesellschafts= oder Punktespiel, bezwungen zu haben. Für die Gaste sind die Punkte sehr wertvoll. Dieser Umstand läßt auf einen großen Kampf schließen. Der SC. Dahlhausen sollte mit den Gästen sicher fertig werden. Der Ausgang des Treffens in Welper ist offen. 2. Bezirksklaffe Das Programm in beiden Gruppen ist sehr umfangreich und sieht fast alle Mannschaften im Wettbewerb. Es spielen am Sonntag:„ geg Winz=Bags. Gruppe 1: BV. Langendreer 07— VfL. Winz=Buckk; SV. Sprockhövel— VfB. Werne: SC. Altenbochum— TB. Henrichshütte; Tura Eppendorf— SV.„Concordia";„Westfalia“ Weitmar— SV. Herbede; Langendrerholz— Reichsbahn=TuS.„Lupgrz. Weig“ Gruppe 2:„Teutonig“, Niemte—„Schwatz=Welg Gruvve 2:„Teutonia", Riemke—„( Herne; SV. Bochum=West—„Rasensport“ Bochum; LfB. Gerthe—. VfB. Börnig; VfL. Herne— SpSp. Gerthe; BV. Herne=Süd— SV.„Phonix";„Rasenbinghorst als Meister der Gruppe 8 und„Adler“ Westerholt als Meister der Gruppe 2. Der Sieger aus diesem Spiel muß gegen den Sieger des ersten Kampfes antreten. In Gesellschaftsspielen betätigen sich die„Sportfreunde" Linden gegen„Antonen“ Bochum, die DIK. Bochum=Hamme gegen DIK. Hiltrop=Bergen,„Rasensport“ Weitmar gegen DIK. Bochum=Laer und„Sportfreunde" Gerthe gegen DIK. Kirchlinde. Handball. Im Mark=Gau stehen im Kampf um die Meisterschaft„Elmar“ Herne und„Westfalia“, Suderwich. Beide Mannschaften haben sich in der Spielserie gut gehalten und sind sich ebenbürtig. Der Bezirksbereich meldet AfB. Bochum gegen DIK. Altenbochum und„Rasensport“ Weitmar gegen„Wacker“ Werne. Rhein=Weser Schwimmtagung. In der Badeanstalt der Stadt Bochum gelanat morgen eine Vorschwimmerstunde für den Rhein=Weser=Kreis zur Abwicklung. Nachmittags findet die Tagung der Schwimmwarte aus dem Rhein=Weser=Kreis statt. Zur Beratung stehen Schwimmeisterschaften und Durchführung des Kreisfestes. Kurze Sportschau Der rus in Pianand: sport“ Herne— Spog. Harpen. In der Gruppe 1 stehen die Tabellenführer Langendreer 07 und VfB. Werne vor schweren Aufgaben. Der SC. Altenbochum hat in den letzten Spielen stark verbesserte Leistungen gezeigt und sollte demnach auch gegen Henrichshütte in Front bleiben. Die „Concorden“ müssen schon mit sehr guten Leistungen aufwarten, wenn sie in Eppendorf erfolgreich bleiben wollen. Weitmar sollte auf eigenem Platz die Gäste aus dem Ruhrtal bezwingen. Das letzte Spiel dieser Gruppe ist besonders für die Gäste von erheblicher Bedeutung, denn eine Niederlage würde Abstieg bedeuten. Mit einem knappen Sieg der Gäste ist zu rechnen. Auch die Tabellenführer der Gruppe 2 haben schwere Kämpfe zu bestehen. Immerhin sollte„Teutonia" Riemke auf eigenem Gelände gegen die Herner Gäste erfolgreich bleiben. Einen schweren Gang macht „Rasensport“ Bochum. Der Gegner des Sonntaas, SV. Bochum-West. ist auf eigenem Geländ= nur schwer zu bezwingen. Man wird letzten Endes froh sein, einen Nunkt zu entführen. Der SV.„Phönix“ muß nach Herne, sollte aber doch beide Punkte mit nach Hause bringen. Offen ist die Begegnung in Gerthe, während die beiden anderen Begegnungen in Herne zugunsten der Platzvereine ausfallen sollten. Eine italienische Meldung. Bei dem am 7. Mai zum zweiten Male auszutragenden„Großen Preis von Mailand“ soll nach italienischen Meldungen auch Tus. Bochum mit einer starken Mannschaft antreten. Die Bochumer werden den Großen Preis, einen Mannschaftskampf über 100 Meter, 400 Meter, 1500 Meter, 3000 Meter, 400 Meter Hürden, 4X100 Meter und Olympische Staffel, mit Jonath, Buthe=Pieper, Borchmeyer, Vent und dem Darmstädter Schilgen als Verstärkung über die Mittelstrecken bestreiten.— Die Bestätigung dieser Meldung durch den TuS. steht noch aus. D. Schriftltg. Radlport: Der Verein„Bochumer Wanderfahrer 1927“ unternimmt am Sonntag eine Fahrt zur„Ollen Doer", Bommern. Abfahrt 8½ Uhr. Treffpunkt Hasselkuß. Schmeling— Baer am 1. oder 8. Juni. Dempsey hat sich noch immer nicht entschlossen, und wo er den Kampf Schmeling— Baer veranst will. Der Exweltmeister dürfte wahrscheinlich Drängen von Schmelings Manager, Joe Jacobs. geben und Newyork wählen. Da der Madison S# Garden am 25. Juni den Titelkampf Sharkey— nera abrollen lassen will, hat sich Dempsey als Te den 1. oder 8. Juni vorbehalten. Olympia=Kommissar zurückgetreten. Obermagista rat Dr. Liebrecht, der zum Olympia=Komm bestellt worden war, mußte jetzt von seinem Amt Antrag des Berliner Oberbürgermeisters und des### missars zur besonderen Verwendung. Dr. Lippe wieder zurücktreten. Die Geschäfte sind auf die zem## Schulverwaltung übergegangen, deren Dezernent nationalsozialistische Staatskommissar Dr. Mein sen ist. Ehrenpreis des Kronprinzen. Der ehemalige den Kronprinz, schon von jeher ein eifriger Förderer Sports, hat für den Sieger des Mittelgewichtskan# im Boxen zwischen Seetig und Seifried un Deutsche Meisterschaft am 31. März im Berliner„M Welt"=Ring einen wertvollen Ehrenpreis gestiftet. Armer Carr! Der amerikanische 400=Meter=Oly sieger Bill Carr ist bei seinem Automobilunfall schwerer verletzt worden, als zuerst angenommen, brach beide Knöchel und obwohl sein Tie Robert Lawson Robertson, hofft, daß Carr wieder hergestellt wird, glauben wir nicht, daß er seine## sportliche Leistungsfähigkeit wiedererlangt. Kutschbach bei der Tour de France. Willy Kut bach ist für die deutsche Mannschaft, die an der### de France teilnimmt, engagiert worden. Die deu## Farben tragen jetzt: Kurt Stoepel, Oskar Thie bach, Ludwig Geyer, Herbert Sieronski, mann Buse und Willy Kutschbach. Der Kampf um die Punkte beansprucht, da es dem Ende zugeht, großes Interesse, denn die Frage nach dem Meister bzw. den Abstiegskandidaten ist noch offen. Am Sonntag bringt der Terminkalender folgende Treffen: Gruppe 2: BV.„Westfalia“. Bochum— SpVg. Langendreer 04 SV. Ehrenfeld— LFC. Laer Gauklaffe Gruppe 1: TuS. Kornharpen—„Germania“ Kaltehardt: Post=SV. Bochum—„Schlägel Eisen". Gruppe 2: Tv. Hammertal—„Teutonia“ Stiepel; „Union“, Heven—„Germania“ Querenburg: SpSp. Durchholz—. SpSv. Stiepel. Gesellschaftsspiel: STV. Werne(Res.)— SuS. Wilhelmshöh l. Handball: STV. Werne— VfL. Stockum „Rasensport“, Bochum—„Preußen 07“ Dedliche Furhierichaff Turnfeltlpiele der FußDas turnerische Wochenend bringt im EmscherRuhrgau die ersten Treffen der Turnfestrunde für das Deutsche Turnfest in Stuttgart. Alle Spiele werden nach dem.=.=System ausgetragen. Der Sieger kommt also nur in die Zwischenrunde, während der Verlierer ausscheidet. Im Fußball treffen sich folgende Vereine: Rasensport Herne=Mark— Borussia Bochum. Herner Turnklub— Fortuna Weitmar. Wattenscheid=Ost— Schlägel u. Eisen Langendreer. TuS. Wattenscheid— Sportfreunde Günnigfeld. Borussia Bochum sollte nur bei größter Anstrengung in der Lage sein, die recht tüchtigen Herner zu bezwingen. Das zweite Treffen in Herne dürfte wohl Fortung Weitmar für sich entscheiden. Die besseren Wattenscheider sollten sich auf eigenem Platze die Zwischenrunde erkämpfen können. Wer das letzte Spiel der beiden Neulinge gewinnt, ist ungewiß. Die Gegner im Handball sind: Tamde. Bochum— Tura Hattingen. Ev. Gesellenverein Bochum— Hamme 83. Tus. Hordel— Tamde. Welper. Bochumer Verein—. Ehrenfeld=Rechen. Turnklub Bochum— Tv. Horst=Ruhr. Tv. Bochum 48— Tus. Laer 87. und Handballer Ein Aufruf der DT. Der Vorstand der Deutschen Turnerschaft, der in Berlin zum ersten Male nach dem Antritt der neuen Regierung zusammentrat, hat folgende Entschließung gefaßt: Siegesaussichten haben Ev. Gesellenverein Bochum, Ehrenfeld=Rechen und Bochum 48. Die übrigen Treffen sind unklare Angelegenheiten. Frühjahrsgeländelauf in den Bezirken Die beiden Bezirke des Emscher=Ruhr=Gaues der Deutschen Turnerschaft führen am kommenden Sonntag ihren Frühjahrsgeländelauf durch. Der erste Bezirk hat seine Läufer nach Wattenscheid=Höntrop derufen, der zweite Bezirk dagegen nach BochumGerthe. Gelaufen wird in vier Klassen, und war in zwei Jugend= und zwei Turnerklassen. Der Lauf wird als Einzel= und Mannschaftslauf gewertet. Eine wirklame Hilfe 477,10 Mark Reinertrag aus dem Nothilfespiel Bürgerschützenverein Altenbochum— Klein=Peking. Der Reinertrag, den das Fußballspiel Bürgerschützenverein— Klein=Peking gebracht hat, ist recht ansehnlich. 477,10 Mark konnten beiden Pfarreien je zur Hälfte überwiesen werden, so daß den notleidenden Konfirmanden und Kommunikanten eine wirksame Hilfe gewährt werden kann. Die vielen Interessenten, die sich auf dem Sportplatz„Am Pappelbusch“ eingefunden hatten, bekamen ein recht unterhaltsames Spiel zu sehen, das leider nach 80 Minuten wegen starken Regens abgebrochen werden mußte. Es hatte sich auch ein Neger eingeschlichen, der, in einer Kiste verpackt, in der angeblich Lose(bekanntlich war jeder Besitzer einer Eintrittskarte an einer Verlosung beteiligt) sein sollten, plötzlich auf dem Spielfelde erschien und sich am Spiel beteiligte. Der ausgeglichene Kampf, von Bündemann vortrefflich geleitet, endete nach 30 Minuten unentschieden. BSchuhis Kuhlifarhertg Tonfilmlu as das Progra auszeichnet, i Damer Feierlicht Wort. Noch ei ##rch Vermittlung ##en wir den repr der neue Kurs angezeigt wurd nenge, die Fahr ##r alte ehrwürd che anlangt, sp pals seine und hinen so, durch d # eine unvergeßl wie entzückende der sauberen holt sich ihre ###eschäft. Zwei #die eines klein lich zusammen alskoppelung, wvier Menschen, solf v. Goth, ##alles wieder au zusammenko ##einfälle, die lo ##iels, werden ahme verhelfen. wich=Film.„Eine #ende Darstell nette Macdonal ne und solche, d i glänzende A ##den Gatten u den können und men Anlasses bei . Ernst Lubits #talent bürgt d Hanner in eine Form präsenti nötig, den au ##dem derartigen Frankfurter Thmde. Einfracht— Tgmde. Bochum am Sonntag „Der Vorstand der DT. begrüßt aus vollem Herzen die Welle der nationalen Erhebung, die zur Zeit durch das deutsche Volk hindurchgeht. Wenn je ein Volk in der Geschichte, so hat das deutsche es in der Gegenwart nötig, sich auf die eigene Kraft zu besinnen und mit Sorge und Stolz die Werte zu betonen, die aus dem deutschen Volkstum im Laufe der Jahrtausende sich ergeben haben. Seit ihrer Gründung ist es Aufgabe der Deutschen Turnerschaft gewesen, dem ganzen deutschen Volke und dem Vaterlande zu dienen. Die Pflege deutschen Volksbewußtseins und vaterländischer Gesinnung ist die Grundlage ihrer Arbeit und daher auch in der Satzung der DT. verankert. Jederzeit hat die Deutsche Tunexschaft auf der Grundlage nationaler und sozialer Gesinnung gearbeitet, nach dem Umsturz des November 1918 auch um den Preis zahlreicher Absplitterungen, persönlicher Bedrückungen und behördlicher Bekämpfung aus politischen Gründen. Aus diesem Geiste heraus fordert der Vorstand der Deutschen Turnerschaft alle Vereine der DT. auf, sich mit aller Kraft der nationalen Erhehung des deutschen Volkes und ihren Führern zur Mitarbeit zur Verfügung zu stellen. Neuendorf, Thiemer, Schill, Am kommenden Sonntag kommt im Schützenhof der Mannschaftskampf im Kunstturnen zwischen der Frankfurter Turngemeinde Eintracht und der Turngemeinde Bochum zum Austrag, der ein erstklassiges turnerisches Ereignis zu werden verspricht. Wohl noch nie zuvor hat man in Bochum einem Kunstturnkampf mit solcher Spannung entgegengesehen wie diesem. Seitdem in der Nachkriegszeit turnerische Wettkämpfe dieser Art zur Einführung gekommen sind, haben wir hier wiederholt Gelegenheit gehabt, auswärtige Turner bei solchen Kämpfen in ihrem Element zu sehen. So haben Turner aus Dortmund, Bielefeld, Hagen, Essen, Barmen, Lüdenscheid und Berlin hier ihre Kräfte in friedlichem Wettkampf gemessen. Am Sonntag wird nun hier eine Mannschaft aus Frankfurt, und zwar die der Turngemeinde Eintracht zum Kunstturnkampf antreten, die alle hier bisher gesehenen an Können überragt. Nach den großen Erfolgen, die die Frankfurter in den letzten drei Jahren über beste in= und ausländische Mannschaften errungen haben, kann man die Mannschaft wohl als die zur Zeit beste deutsche Vereinsmannschaft bezeichnen. Die Mannschaften treten in folgender Aufstellung an. Frankfurter Turngemeinde Eintracht: R. Jansen, H Ott, A. Zellekens, H. Müller, L. Seligmann, G. Pfeiffer. E. Winter. Turngemeinde Bochum: K. Wittko, G. Löffert, A. Kargol, H. Platzek, E. Kargol, F. Platzek. W. Platzek. Wie der Wettkampf auslaufen wird, ist mit Sicherheit nicht vorauszusagen. Wahrscheinlich werden die Frankfurter, denen man nach ihren bisherigen großen Leistungen ein gewisses Plus einräumen muß, den Sieg davontragen. Mit etwas Glück und vor allem mit dem nötigen Willen zum Sieg können aber trotzdem die Bochumer an die Spitze kommen. Der Punkteunterschied sollte zwischen den beiden Mannschaften aber nicht sehr groß sein. Für den 1. Sieg im Einzelturnen kommt in erster Linie Ernst Winter in Frage, der noch vor zurzem bei den Deutschen Gerätemeisterschaften seine hohe Klasse unter Beweis stellte. Er wird allerdings dicht gefolgt sein von Willi und Fritz Platzek und vielleicht noch von seinem Vereinsbruder Pfeiffer. Umrahmt wird der Wettkampf von turnerischen Vorführungen der Turnerinnen der veranstaltenden Turngemeinde Bochum, die unter Leitung ihres Turnlehrers Lodwig Ausschnitte aus dem Gebiet des neuzeitlichen Frauenturnens zeigen werden. Außerdem werden die Turnerinnen bei dem Eröffnungsakt, der besonders feierlich gestaltet werden soll, mitwirken. Als Kampfrichter wirken Grimm(Katernberg) und Schampera(Hattingen), die beide als alte Wetturner bekannt sind und das schwierige Amt eines Unparteiischen schon oft ausübten. Tgmde. Witten und Boruflis Bochum treffen sich im Endspiel der Turnerinnen. Durch größere Erfahrungen besser als der Neuling Borussia Bochum gewappnet, sollte der fünfmalige Kreismeister auch dieses Jahr seinen Titel erfolgreich verteidigen können. Es ist Witten als sicherer Sieger zu erwarten. sten Gegner. Mittelgewicht: Wilden(A. Wegler(.). Wenn der Bochumer beherzt kämpft,#n er ehrenvoll abschneiden. Halbschwexgem## Lürken(.)— Kampmann(.). Kampmann wil vanche nehmen für seine Niederlage in Aachen. Er#### aber bei seinem schlagstarken Gegner nicht wieder Deckung vernachlässigen.(Siehe Wichtige Sport richten.) „Siegfried“, Gerthe—„Helios“., Aachen Nach kurzer Ruhepause wartet„Siegfried" am Sonntag mit einem Großkampf auf, zu dem Geringerer als der Exmannschaftsmeister„Helios“# verpflichtet wurde. Beide Mannschaften unter# gegen den Westdeutschen Mannschaftsmeister„Siegin Köln im vorjährigen Wettbewerb um die„Westden## nur sehr knapp. Schon aus diesem Grunde ist einem spannenden Kampf zu rechnen. Die Mannst ten kämpfen in folgender Aufstellung vom.iegen Schwergewicht: Gerthe: Burgardt. Bratz, Reite Reichel, Krüger, Matzko, Szesny und Zapnik; Agche Dronse, Kassier, Körnig, Dondorff, Gerhardts, Bi Lürken und Litschko. Wattenscheid 21— MBK. Lindes Nach längerer Abwesenheit, infolge auswä Kämpfe, tritt der MBK. 31 Linden am Soum. heini'schem Nubitum wieder an die Ceffentlichte.m Gegner ist die kampferprobte Mannschaft vom Wattenscheid 21. Die Paarungen sind folgend## viergewicht: Von der Heide(.) Stei Fliegengewicht: Pichotka(.)— Menne! Federgewicht: Tureck(.)— Piotroni# Leichtgewicht: Exner(.)— Riebl 9).0 tergewicht: Mose(.)— Fischer(.), Pi### gewicht: Riedhoff(.)— Menne 11 gewicht: Jungkunst(.)— Thierhoff schwergewicht: Koch(.)— Atorf().# lagekampf: Beckereit(.)— Schröter(2) Vom Turf gez. Dominicus, Steding. VIL. Hagen oder Jahn Minden Handball=Entscheidung in Westfalen=Lippe. Die nach dem Pokalsystem durchgeführte HandballMeisterschaft des Turnkreises 8a(WestfalenLippe) wird am Sonntag entschieden. Die Sieger der Vorschlußrunde, VfL. Hagen und Jahn Minden, stehen sich im Endkampf gegenüber. Der vorjährige Meister BfL. Hagen stellt auch diesmal eine technisch und taktisch auf der Höhe befindliche Mannschaft, die den Vorzug verdient. Die Unterlegenen der Vorschlußrunde, Turnklub Wanne und Germania Hagen=Eilpe, kämpfen um die dritte Vertreterstelle des Kreises bei den späteren DT.=Endspielen. Punching—Helios Aachen Deutsche Jugendkraft In der Deutschen Jugendkraft wird morgen ein wichtiges Programm abgewickelt. Von besonderem Interesse sind die Spiele im Fußball= und Handballsport um die Entscheidungen der Meisterschaft des MarkGaues.„„ e 20 Fußball. Die„Saxonia“. Grumme muß noch einmal gegen die„Germania" Bochum=West antreten, da am letzten Sonntag das Spiel wegen der ungünstigen Witterung beim Stande von:0 für die „Germania“ abgebrochen wurde. Daß die„Saxonia" den Gegner nicht unterschätzen durfte, zeigte das letzte Resultat. In Bladenhorft spielen„Viktoria“ HaHeute abend Boxen auf dem Schützenhof. Heute abend zieht der BSC. Punching Bochum auf dem Schützenhof seinen ersten Großkampf im Boxen auf. Gegner ist der Deutsche Exmeister„Helios“ Aachen, eine der besten Mannschaften des DASV. Der heutige Kampf ist ein Retourkampf. In Aachen mußten die Bochumer eine Niederlage von 13:3 hinnehmen, ein Resultat, daß für die Kampfstärke der Gästemannschaft spricht. In jeder Gewichtsklasse stellt Aachen einen hervorragenden Vertreter, den besten Mann hat Aachen in dem Weltergewichtler Gerards, der Jeromin(.) als einzigster Gegner im vergangenen Jahre eine klare Niederlage beibringen konnte. Punching Bochum ist im heimischen Ring bisher ungeschlagen und wird bestimmt alles daran setzen, auch diesen Kampf zu gewinnen. Im Schwergewicht kämpft der Deutsche Meister Kolberg"(Dortmund) gegen Lischko(Aachen). Auf der Deutschen Meisterschaft wurde der Aachener knapp von Kolberg geschlagen. Fliegengewicht: Dronse(.) gegen Stannek (.). Stanneks Chance liegt in einem.=.=Sieg. Bantamgewicht: Kaiser(.) gegen Tauhofer (.). Der Bochumer muß in guter Form sein, will er gegen den unermüdlichen Fighter ehrenvoll abschneiden. Federgewicht: Körnig(.) und Kaisler(.) sind sich gleichwertig. Wolters(.)— Liwow(.). Liwow ist immer noch einer der kampfstärksten Federgewichtler des Kreises, gegen den der Aachener einen schweren Stand haben wird. Leichtgewicht: Dondorf(.)— Jorewitz(.). Besinnt sich Jorewitz wieder aufs Boxen, so dürfte er der Sieger sein. Weltergewicht: Gerads(.)— Damaschke(B. 29). Damaschke findet in dem Aachener seinen bisher schwerToto: Sondervor im In Tonhallen=T #26. März, vorn dsee“ zur Vi n gezeigt wird Scher Kulturfiln zieht die Nords #en, die den Sch #um rettenden #de Einweihung hem Festlande Büsum mits der Inseln, Neere abgerni #er vor Ueber ndie natürliche ach Norderney #d. mit dem eben, des Dick blie Aufnahmen mit, Bildern geebobens. BSV. Werne 30—„Weltfalia“ Menge Die Werner starten nach einiger Ruhepause### in ihrem„Ständigen Ring". Sie haben sich die## starke Mannschaft der Mengeder verpflichtet, DASV. bereits Mannschaftsmeister war. Die ein### Kämpfe werden von folgenden Leuten bestritten# viergewicht: Kurth(.)— Konizini(.). gengewicht: Gajewski(.)— Czerner(M. der gewicht: Ladniak(.)— Lieder(.), Lei# gewicht: Ohl(.)— Lur II(.), Welten wicht: Mündelein(.)— Stegmann(.). Welne gewicht: Höflich II(.)— Lippemeier(.). He# schwergewicht: Schlicht(.)— Drewutzki 5e6100 mit Greta( e Weltlichtsn In mit; Der #aas Fall ###e Note dadur mgöttlichen“ G ahnelt in ### Christie #ilm, der eir gibt, miit #. Die Hand ein jung #ustellen in all AArmut bis zur ##in von reic #enleben in stä ## gilm mit e de Garbo men #en Zilm siel #m:„Der dem gleichne Smmt. In de Paul Richte #pollo:„Ich Die Leitung d Spielplan: gennand einer #lung gewesen #nal taglich ###ermietet wirk die Bebezüge J Mailions-Laftitte, 24. Märt 1. Rennen: 1. Esclave(Briet): 2. Golden Rontncz Picgeneite. Toto;, S. 246: Bl. 6g 2st 2% Hiranis# ichenette. Toto: S. 246: Pr. 48, 37, 290. 2. Rennen: J. Stargote(Siooritt); 2.„ to: S. 110: Pl. 36, 46, 183.„Buforeg); 9 Gtll 3. Rennen: 1. Aguichante(Luforz): gg. H. Manoir; 3. Hyenville. Toto: S. 54: Pl. 1% *. mrungn:.###tonor„(Sibbritt): 2. Pantalahi 4. Rennen: 1. Anténor Negundo. Toto: S. 321; Pl. 37, 11, 16. 8ebel Lu# 5. Rennen: 1. Giacinta(Bonneau); 2. T 3. Why Not II. Toto: S. 38; Pl. 19, 46, 160. 24 6. Rennen: 1. LöOiseau Jaune(Ellzot Sonkina: 3. Newark. Toto: S. 20: Pl. 11, 1% ziatipe: 7. Rennen: 1. Goulasch(Dunn): 2. Irkl Gulnare. Toto: S. 48: Pl. 22, 24, 80. Unlere Vorauslagen Mülheim=Duisburg, 26. März 1. Rennen: Schwerthieb— Stilet: 2. Rennen:# — Flügelmann: 3. Rennen: Gauselei— Hundinggrad nen: Liebeszauver— Landesfreund: 5. Rennen: Mar — Regent; 6. Rennen: Weidmannsheil— Oh de Saint=Clond, 25. März e Gema 1. Rennen: Canneloni— Wulfrad; 2. Rennerzr. 4. A# — Bilbao IV; 3. Rennen: Somerville— Ihmgli“ Fiad nen: Assuerus— Clarawood: 5. Rennen: 6. Rennen: Meichoul— Morrinhos; 7. Rennen: D# San Domingo. Auteull, 26. März ungen: 1. Rennen: Palma Christi— Helette: 2. Me' guontmi — Epi de France; 3. Rennen: Thiefl#P,,71e. 5. Rem4. Rennen: Va Sans Crainte— Roi de Ordre du Jour— Sauscrit: 6. Rennen: Ma V Mimizan: 7. Rennen: Olorelle— Lina (Weitere Sportnachrichten auf Seite 11. Wichtige Sportnac.. Kunstturnkampf Frankfurt— Bocht Sonntag nachmittag 4 Uhr im Eintrittspreise: Numeriert.— und 0,“ und meriert 50 Bf., Er Pgrtngeine inde Bochum 1864 Schützenhof.15 Uhr;, Pofegn „Hellos“ aachen—„Punch! F, den Erwerbsl. im Vorverkauf 0,30 Mark häusern Schubeis und Koch. ##it dem Kla ##vied vom öffe klavierparts ##rem Konzertt A zu suchen ist kammermusik dem Streicha er uns mit ier eine seine ###c bei Bee Schopfungen. ###elt, in der #schwerten Me Deit aus der ##0s Trio ka niche Größe ###en ließe. D Gesamtstim ## Ernst und ##deten-Mo inter Verzicht zurückver ##em, freud ##in dem wun Bariatione Wens. Das und duftig de Fränklef Perlesen und oen Werk. I onte Trioe ##en langsamet rur der Dan #on man Equartett bie vorle ## in kamn bterschtlich n 13 40. Jahrgang 3. Beilage zum Bochumer Anzeiger und General Anzeiger 25./26. März 1933 25./26. März 1 rischau l. oder 8. Juni. nicht entschlossen, ing— Baer veranse rfte wahrscheinlich jager, Joe Jacobs. „Sehnsucht 202“ Tonfilmlustspiel in der Tonhalle das Programm der Tonhalle über den Tag auszeichnet, ist die Wiedergabe eines Teils der damer Feierlichkeiten am Nationalfeiertag in Bild Port. Noch einmal und weitaus intensiver als Da der M.###rch Vermittlung lediglich des Rundfunks geschah, " be: Maoison wir den repräsentativen Tag, an dem vor aller der neue Kurs unserer politischen Weiterentwickangezeigt wurde. Wir sehen die gewaltige Mennenge, die Fahnen, spüren die Begeisterung mit, her alte ehrwürdige Reichspräsident an der Garnikche anlangt, später die Parade abnimmt, hören hals seine und des Reichskanzlers Stimme und men so, durch die Anschaulichkeit des Bildes untereine unvergeßliche Abrundung unserer Eindrücke. ie entzückende Tonfilmoperette„Sehnsucht 202“ der sauberen und geschickten Regie Max Neuholt sich ihre drolligen Einfälle aus dem Insegeschäft. Zwei Anzeigen, die einer Millionärin die eines kleinen Arbeitshäschens, werden verklich zusammengekoppelt. Das ist zugleich eine #salskoppelung, in die immer tiefer hineinzugeraten pier Menschen, u. a. Paul Kemp, Louise Rainer Rolf v. Goth, redlich bemühen. Daß sich hinterelkampf Sharkey sich Dempsey als### en. getreten. Obermagist um Olympia=Komms itzt von seinem Am zermeisters und des endung., Dr. Lippes äfte sind auf die zeu# 1, deren Dezernent imissar Dr. Mein n. Der ehemalige den# in eifriger Förderer es Mittelgewichtskang und Seifried ungt#alles wieder auseinanderglättet und die richtigen zusammenkommen, ist selbstverständlich. Die keinfälle, die lockere und hübsche Art des Zusamviels, werden dem Film zu einer freundlichen sahme verhelfen. Der überaus interessant gemachte bsch=Film„Eine Stunde mit Dir“, der zwei herbgende Darsteller zeigt, Maurice Chevalier und #d obwohl sein Tu###nette Macdonald, ist ein Film für verheiratete ft, daß Carr wieder### und solche, die es werden wollen. Die psychonicht, daß er seine#### glänzende Arbeit zeigt, welche Fallen einem iden Gatten und einer liebenden Gattin gestellt können und wie es häufig nur eines sehr geringMärz im Berliner Ehrenpreis gestiftet. sische 400=Meter=Olyu em Automobilunfall zuerst angenommen. ind vowogt gein Tra nicht, daß er seim iedererlangt. France. Willy Kutt nnschaft, die an der## rt worden. Die deu oepel, Oskar Th bert Sieronski, tschbach. 6* am Sonntag icht: Wilden(.)# mer beherzt kämpft, n albschwergewit .). Kampmann wil erlage in Aachen. Er Gegger nicht wiedn ehe Wichtige Sport# -„Helios“, Aachen dartet„Siegfried“# ßkampf auf, zu dem iftsmeister„Helios“ Mannschaften unternschaftsmeister„Siegic erb um die„Westdem diesem Grunde ist rechnen. Die Mannst fstellung vom.iegenBurgardt. Bratz, Reite ny und Zapnik: Aache idorff, Gerhardts, Bilh Veltfalia“ Meng# einiger Ruhepause## Sie haben sich die ln## geder verpflichtet,## reister war. Die ein### n Leuten bestritten: — Konizini(.), 3 .)— Czerner(## — Lieder(.), Lei r II(.),„Welten Stegmann(.). Wel Lippemeier(.).##### (.)— Drewutzki — MBK. Linden heit, infolge auswi Linden am Sonnta, an die Oeffentlichten Mannschaft vom# ungen sind folgender beide(.)— Steidt ka(.)— Menne .)— Piotropi .)— Wieb) A — Fischer(.), Mig Menne 11(.). M1s# — Thierhoff(L 1¼ .)— Atorf(.) .)— Schröter(2 ##n können und wie es häuf den Anlasses bedarf, die Eifersucht in Nahrung zu Ernst Lubitsch mit seinem großen konstruktiven talent bürgt dafür, daß sich das Vademekum für Hänner in einer höchst geschickten und liebenswürForm präsentiert. Tranen zu vergießen, hat nienötig, den auch dieser Film endet so, wie wir es ##em derartigen Falle wunschen möchten. k Sondervorführung:„Die Nordsee“ im Tonhallen=Theater In Tonhallen=Theater gelangt am morgigen Sonn#26. März, vormittags 11.15 Uhr, der Film:„Die #dsee“ zur Vorführung. Was mit diesem Nordgezeigt wird, kann man als eine Spitzenleistung sher Kulturfilme bezeichnen. In prachtvollen Bilzieht die Nordseeküste mit ihren Häfen, den Leucht##en, die den Schiffen bei Sturm und Unwetter den zum rettenden Hafen weisen, vorüber. Man erAdie Einweihung des Hindenburgdammes, der Sylt dem Festlande verbindet, das Badeleben in WesterBüsum mit seinen Watten, die fruchtbaren Marder Inseln, die in alljährlichem zahen Kampf eere abgerungen werden, die Deiche, die die Beer vor Ueberfallen des„blanken Hans“ schützen die natürlichen Wälle, die Dünen. Weiter geht ach Norderney und Borkum und endlich nach Helmit dem Wohnhause Hoffmanns von Faleben, des Dichters des Deutschlandliedes. Wundlle Aufnahmen aus der nordischen Vogelwelt wechmit Bildern von den seltsamen Bewohnern des esbodens. „Helgas Fall und Aufstieg“. mit Greta Garbo in den Weltlichtspielen ie Weltlichtsptele teilen zu ihrem neuen Pron mit: Der interessante und aktuelle Zeitfilm: Algas Fall und Aufstieg" erhält eine beNote dadurch, daß die tragende Hauptrolle von „göttlichen“. Greta Garbo verkörpert wird. Das Kähnelt in seiner Problemstellung dem Film: ga Christie“, übertrifft ihn aber noch bei weitem. Film, der einen tiefen Einblick in das wirkliche gibt, mit all seinen Irrungen und Wirden. Die Handlung stellt die Garbo vor eine große #be: ein junges, eltern= und heimatloses Mädchen #itellen in allen Phasen seiner Entwicklung, von Armut bis zur gefeierten uund auch einflußreichsten ##din von reichen und mächtigen Männern. Ein #enleben in ständigem Auf und Ab. So sieht man Film mit einem ergreifenden Grundmotiv, von a# Garbo menschlich nah und echt gestaltet. Als #en Film sieht man den spannenden Kriminalim:„Der Hexer“ dessen sensationelle Handdem gleichnamigen Roman von Edgar Wallace sammt. In den Hauptrollen: Maria Solveg, Fritz Paul Richter, Wera Engels, Paul Henkels. Apollo:„Ich bei Tag und Du bei Nacht“ die Leitung des Apollo=Theaters schreibt zu ihrem ühungen Spielplan: Wie oft ist die Zimmervermietung nemand einer mehr oder weniger lustigen Filmlung gewesen, daß aber ein und dasselbe Bett nal täglich— an„ihn" bei Tag, an„sie" bei Nacht ##bermietet wird und zweimal täglich den Schläfer die Bezüge) wechselt, ist vollkommen neuartig und findet schallende Heiterkeit. Diese Geschichte gewinnt aber noch in ihrer lustigen Note, wenn die Zeitregelung durch Unvorhergesehenheiten durchkreuzt wird und die Mieter:„Ich“— Willy Fritsch und„Du“— Käthe von Nagy zusammenzuplatzen drohen, was am Ende auch prompt passiert. Kathe von Nagy kann alle Gefühlsmomente eines jungen Herzens zum Ausdruck bringen, und auch Willy Fritsch ist ein lieber, großer Junge.— Anny Ondras neueste Tonkomödie ist eine Episode aus dem Leben einer eleganten kleinen Frau. Anny Ondra lächelt— das Publikum lacht, Anny Ondra blinzelt— das Publikum lacht, so ist dieser Film eine einzige heitere Angelegenheit. Bilderschau:„Der weiße Dämon“ Die Bilderschau teilt zu ihrem neuen Programm mit: In der Bilderschau läuft diesmal ein Großtonfilm, der nicht nur bemerkenswert ist durch seine großen Spielszenen, die in Hamburg, Paris und Lissabon aufgenommen wurden, sondern auch durch seine fesselnde Handlung, die in das Reich der Rauschgifthändler fuhrt und Menschenschicksale schildert, die dem Leben unserer Zeit abgelauscht sind. Im Mittelpunkt einer spannenden und sensationellen Handlung steht der Publikumsliebling Hans Albers.„Der weiße Dämon“ zeigt Albers als den gewandten Sportsmann, der im Kampfe mit den Rauschgiftverbrechern harte Proben bestehen muß. Unter seinen Mitspielern sind vor allem Gerda Maurus, Trude von Molo und Peter Lorre zu erwähnen. Im weiteren Programm läuft der Film: „Wer zahlt heute noch?“, ein witziges Zeitbild. In der Jugendvorstellung am Sonntag der neueste deutsche Marchenfilm:„Das Wunder auf Burg Sonnenstein". Gloria=palast: Ein Doppel=Tonfilm=programm Der Gloria=Palast teilt zu seinem neuen Programm mit: An der Spitze des neuen Programms steht der spannende Groß=Tonfilm„Das Haus an der Grenze“, der Tatsachenberichte von dem Spionagedienst während des Weltkrieges an der österreichisch=russischen Grenze bringt. Eine Liebesgeschichte voll packender Szenen zieht durch diesen Film. Hansi Niese, die Wiener Mutterdarstellerin, spielt in dem Volksstuck:„Ein süßes Geheimnis“ die Rolle einer Mutter, die durch Fleiß und grenzenlose Liebe allen Widerständen zum Trotz ihren Kindern das Glück des Lebens schafft. Im Beiprogramm sorgt der Komiker Szöke Szakall dafür, daß die Lachmuskeln ordentlich in Bewegung kommen. Dazu die neue Ufa=Tonwoche und ein lehrreicher Kulturtonfilm. Lichtspielhaus:„Anmögliche Liebe“ Das Lichtspielhaus teilt zu seinem neuen Programm mit: Asta Nielsen in dem Großfilm:„Unmögliche Liebe.“ Wiedersehen, Entdeckung mit dem Genie Asta Nielsen, der faszinierenden Darstellerin des stummen Films. Ihr erster Tonfilm ist zugleich einer der besten Filme der Saison. Dazu Lien Deyers, Jacob Tiedtke, Johannes Riemann in dem Film:„Zum ersten Male verliebt.“ Dieser, mit frischem Humor und trefflichem Witz gewürzte Film mit dem Untertitel:„Hasenklein kann nichts dafür" bringt unter der Mitwirkung von Jacob Tiedtke ein reizendes Erlebnis in der Welt des Scheins. Skala:„Die blonde Venus“ Die Skala=Lichtspiele schreiben zu ihrem neuen Programm: Zwei erstklassige Tonfilme werden im neuen Spielplan gezeigt:„Die blonde Venus“, der letzte Großfilm Marlene Dietrichs, stellt den schweren Lebenskampf einer Frau und Mutter dar, die alles für ihr Kind auf sich nimmt. Hoch gehts her in dem lustigen Tonfilm„Schützenfest in Schilda, in dem Siegfried Arno und Fritz Kampers ihre tollsten Possen treiben. Außerdem ein reichhaltiges Tonbeiprogramm. Sonntag 2 Uhr: Jugendvorstellung. Odeon:„Stürme der Leidenschaft“ Das Odeon=Theater teilt zu seinem neuen Programm mit: Emil Jannings— noch nie war er so menschlich wie hier, ein Mensch mit allen Schwächen und Leidenschaften, in dem kindliche Naivität, kaltblutige Gerissenheit, behäbige Gutmütigkeit und schrankenlose Willkür herrschen. Und das ist das Wunderbare an ihm: wo er auftaucht, da kann man auch lachen, herzhaft sogar, denn er hat urwüchsigen Humor. Anna Sten bietet in diesem leidenschaftlichen Unterwelt=Film eine faszinierende Leistung. Sie ist Weib, grenzenlos in der Liebe, grenzenlos im Haß, glückbringend und zugleich erniedrigend. Der zweite Tonfilm zeigt Hansi Niese in dem Volkslustspiel:„Ein süßes Geheimnis. kannt gute Beiprogramm. „Im Zeichen des Kreuzes“ Historischer Film im Capitol Es gab eine Zeit, da maß man die Bedeutung eines Films an den Millionen der Produktionskosten schätzte, seine Wirkung an der Zahl der Darsteller und am Umfang riesiger Massenszenen. Aus dem Geschmack jener Epoche stammend, kommt dieser riesige Film zu uns in einer Zeit, die sich doch etwas von der Einseitigkeit solcher hauptsäch ich in großer Aufmachung ihren Zwea Dazu das be„Koral und Liede 44 Ein Gesellschaftsfilm in der Lichtburg Grete Moshelm(rechts) und Petra Unkel in„Moral und Liebe“. Das Zeitproblem der Arbeitslosigkeit gibt wie so manchem Film auch diesem Hintergrund und Handlungsstoff. Aber nicht das Los des kleinen Mannes, den die Untätigkeit und der Mangel am Notwendigsten zu Boden drückt, wird diesmal behandelt, dieser Film zeigt, wie das Gespenst der Erwerbslosigkeit auch vor den gesellschaftlich gutgestellten Kreisen nicht haltmacht. Die Auswirkung scheint noch katastrophaler zu sein.„Wenns den armen Mann trifft, braucht er wenigstens die verlogene Komödie des gesellschaftlichen Wohlstandes nicht noch weiter mit zu machen", sagt der abgebaute Chefkonstrukteur einer großen Automobilfabrik, der, von der Aussichtslosigkeit aller Bemühungen entmutigt und entwurzelt, seinem und seiner Familie Leben in einem unglückseligen Augenblick ein Ende zu machen sucht. Er kann die Not der Seinen, für die er freudig geschafft hat, nicht mehr mit ansehen, und die gleiche Liebe zu Mann und Kind treibt das junge Weib zu jenem verzweifelten Schritt, der zwar für den Augenblick die Not behebt, ihre Familie aber zerstört und ihr Glück vernichtet. Und mit tragischer Ironie sendet das Schicksal in jenem Augenblick, da sie das Opfer ihrer Ehre bringt, dem Manne nach langen Monaten endlich wieder lohnenden Verdienst. So verläuft das düstere Lebensbild dieser geprüften Familie, das aufwühlt und mehr noch erschüttern könnte, wenn psychologisch nicht so manches verfehlt und unwahr entwickelt wäre. Etwas weniger grelle Lichter im Milieu der mondänen Welt, deren verderbtes Gesicht die Type Rosa Valettis kraß genug bestimmt, wären der ernsten Tendenz des Films nur Aus dem Tonfilm„Im Zeichen des Kreuzes“. suchenden Schauwerke abgewandt hat. Es ist bezeichnend, daß wieder jener Stoff herangezogen wurde, der schon so manchem gewaltigen Filmwerk das Gerüst für ein monumentales Schauspiel lieferte. Das Rom der Christenverfolgungen und des neronischen Kaiserreiches ist abermals Schauplatz eines geschichtlichen Abschnittes, der, wie geschaffen für die nicht immer rein künstlerischen Wirkungsmöglichkeiten des Films, zwei Welten stärkster Kontraste der Aufnahme darbietet. Und wir sind es gewohnt, daß die amerikanische Produktion, die sich mit Vorliebe der kostspieligen Erschöpfung solcher gewaltiger historischer Aufgaben zugewandt hat, im Aufwand der Mittel, im Ausmaß der Bilder und des Personenapparates keine Beschrankung sich auferlegt und auch weniger ästhetische Bedenken aufbringt, mit allem Raffinement jene Echtheit des Milieus, des Spiels und des charakteristischen Details in der Wiedergabe zu erzielen, die als ein Kennzeichen ausgeprägten Naturalismus nicht immer in den Grenzen eines künstlerischen Geschmacks bleibt. Man darf dem Filmwerk, das fraglos wieder Millionen verschlungen hat, eine ernste Tendenz nicht abstreiten, mag auch diese uns nicht gerade symvathische Mischung von Sensation und religiösem Stoff, von phantastischer Ausstattung und einfachem Handlungskern unserem Empfinden weniger entsprechen. Rein technisch betrachtet, ist dieser Film bis auf einzelne kitschig anmutende Bilder und Stellungen, die immer wieder in amerikanischen Filmen auftauchen, ein grandioses und in der Echtheit der überdimensionalen Massenszenen wie auch in kleineren Details fabelhaft gekonntes Werk glänzend gelungener Aufnahmen. Es ist ein Schaustück seltenen Ausmaßes, eindrucksvoll und packend, das auf das Publikum, wie schon die ersten Vorstellungen bewiesen, starke Anziehungskraft ausübt. Schont die Hecken! Verkohlter Rasen und Brandplatten im mit Hecken umsäumten Feldrain machen den naturliebenden Wanderer stutzig. Das Abbrennen unserer Weg= und Ackergehölze kann vom Standpunkt des Vogelschutzes aus nicht genug mißbilligt werden. Zahlreichen Buschbrütern, wie Grasmücken, Weidenlaubvögeln, Rohrsängern, Amseln, Häuflingen, Gimpeln und Nachtigallen wird die Nistgelegenheit in unserem ohnehin schon etwas heckenarmen Lande bedeutend verringert und erschwert. Die Folge davon ist ein Abwandern der so nützlichen dienlich gewesen. Die Hauptrollen sind ausgezeichnet Heckensingvögel und ein damit verbundenes starkes Zubesetzt. Grete Mosheim spielt in ihrer unberührten Herbheit und stillen Verinnerlichung ergreifend das vom Schicksal gehetzte Weib, nicht weniger stark, zeitweilig noch packender Oskar Homolka den deprimierten, von Zweifeln geplagten Gatten Erfreuend natürlich und sicher ist die kleine Petra Unkel. Bekannte Kräfte sind in den übrigen Partien beschäftigt. — Als Programmergänzung läuft der interessante Tier=Expeditionsfilm„Bring sie lebend heim.“ nehmen schädlicher Raupen, wie des Ringelspinners, Baumweißlings und der Gespinstmotte. Die Aufforderung:„Schont die Hecken!" sollte auch wegen der mit dem Abbrennen der Feldgehölze im Frühjahr verbundenen Gefahr eines Wald= oder Heidebrandes beachtet und erfüllt werden. Turf tte, 24. März Briet):., Golden Ronns; . 20. g (Stvoritt); 2. Hiram. te(Duforei):, 3. Suui S. 54: Vl. 17, Gantalnt: (Sibbritt): 2. 37. 11, 16." Dsel (Bonneau): 2. Pl. 19, 46, 160. 140. u Jaune(Elliot Irritative: Kähtmermusik-MrJurkkaus jener eigensinnigen Pgm 5. 20: Pl. 11, (Dunn): 2. 2, 24, 80. rauslagen vurg. 28. Würs 110 Stilet: 2. Rennen: 9/1/#0 sautelet— Sund ahane kund: 5. Renrgtz; pez. 25. Mür,. gen: Geg Zulfrad: 2. Renn,„I. 4. M mervilie— iimo g uc Rennen: An#m,##gbel nhos; 7. Rennen. Lne N. 820.9 u 1 Helette: 2. Mertggu ien: Thiefsrp ge. 5. Ncu — Rot de-ch, uuglig 6. Rennen; wia Prinectse — Lina IX. sichten auf Seite!) rtnachrieh. rankfurt—. slose 80 Pfgg ghum 184 gemeinde##an 816 Ubr, Ber, g. e „Punching“ .30 Mark in der Koch. anit dem Klaviertrio=Dur nahm Beethoven Quartett immer ein Reger mit ###ed vom öffentlichen Konzertieren. Als Interpret Mischung von Dankbarem und Dornigem, wie es bezeichKlavierparts stand er zum letzten Male als Solist nend für dieses Komponisten stillstische Haltung ist. ##em Konzertpodium. Ob darin auch der Grund Kein Zweifel: Reger kannte das Wesen und die For.— aue seie derung der Kammermusik, aber in ihm wirken zu viele und zu unterschiedliche Elemente. Er wurzelt und denkt in Bach, er kommt nicht los vom Orgelton, der sein Schaffen bestimmte, und die Grundlage seiner Architektur, die Mehrstimmigkeit, hält ihn so gebannt, daß er nur in ihr sich bewegen und leben kann. Die Mischung u suchen ist, daß er hinfort das Klavier aus seicammermusikalischen Schaffen verbannte und nur #dem Streichquartett sich widmete? Jedenfalls hin###er uns mit seinem letzten Kammermusikwerk für ###er eine seiner schönsten und, wenn man diesen wrück bei Beethoven anwenden darf, liebenswürdigSchöpfungen. In seinem fast volkstümlichen TheSehalt, in der breit geschwungenen, blühenden und eschwerten Melodik an das so sehr populär gewordene #N au6 der frühen Schafsenaveriode erinnernd, # das Trio kaum eine Wendung auf, welche die geiche Gbröße und Tiefe vorauf gegangener Merte eien ließe. Wie stark kontrastiert zum Beispiel die betamtstimmung des Trios zu dem schmerze ernit und dem düsteren Ton des kurz vorher unttera-Moll=Quartetts. Als wenn sich der Meiamer Verzicht auf alle irdische Schwere in die Ju###nd anrückversetzt hätte, musiziert er hier aus überrucem, freudig erregtem Herzen, zeigt allerdings en dem wundervollen Andante mit seinen meister— L a r i a t i o n e n d i e ü b e r l e g e n e R e i f e s e i n e s g r o ß e n Pens. Das Werk will frisch und flüssig, aber auch en0 duftig dargestellt sein. Schütze, Treichler kankle fanden eine glückliche, unbeschwerte und Psichen und delikat musizierende Einstellung zu dem In dieser Wiedergabe bereitete das froh Trio eitel Freude und in dem kultiviert gevar La#iginen Satz hohen Genuß. Lebhafter Bei“ der Dank für Werk und Ausführung. 8 ##chauart zu diesem fast heiteren Beethoven ein ### tartett von Reger wählte, tat man gut daran, tag ein vorletztes in Es=Dur zu nehmen. Nicht im kammermusikglischen Schaffen ist Regers Das 2. Westfälische Bruckner=Fest in Dortmund. Uhr, führt im Fredenbaum der Dortmunder MusikWestfälische Bruckner=Bund, eine Landesgruppe der verein zusammen mit dem verstärkten städtischen, OrInternationalen Bruckner=Gesellschaft in Wien, veranstaltet am 26. März wie auch am 2. und 3. April in Tortmund sein 2. Westfälisches Bruckner=Fest. Sonntag, 26. März, nachmittags 4 Uhr, werden im Fredenbaum unter Mitwirkung des Madrigalchores(Leitung C. Holtschneider), des Enzen=Quartetts und des Lehrergesangvereins(Leitung H. Dettinger) aufgeführt vier Motetten für gemischten Chor:„Christus",„Weihe",„Wer Gott liebt" und„Das Heil der Welt". Das Streichquintett bringt dazu Vorträge für je zwei Violinen und Bratschen und ein Cello, und außerdem werden zehn Männerchöre vorgetragen. Gerard Bunk leitet das Konzert mit Orgelvorspiel und Fuge=Moll ein. Sonntag, 2. April, vormittags 11.15 Uhr, spricht Oskar Lang(München) im aus alledem beeinträchtigt die Gradlinigkeit, bringt Festsaale des alten Rathauses über Bruckner in seiner Unruhe in die thematische Gestaltung und rbythmischen Zeit und seine überzeitliche Größe“., Z Anschluß Zaran unrügein zuneren tagt die Mitgliederversammlung des Wencat#men Denaein vorletztes in Es=Dut #ce ie eumermustaatlschen Aiberschtficr tnismäßig eingängig #chlich wie hier. Freilich bi# Energien. Das Es=Dur=Quartett verdeckt den inneren Bruch noch am besten. Wenigstens haben wir nach den wechselvoll verlaufenden ersten beiden Teilen in dem Larghetto einen der einheitlichsten Sätze Regerscher Kammermusik und eine seiner melodisch schönsten und echtesten Eingebungen, ein Stück tief verinnerlichter Stimmung. Die kühne Tripelfuge des Finale ist eher ein großes orchestrales Kunststück als ein kammermusikalischer Satz. Mit den vier Instrumenten entfesselt der Hexenmeister ein unerhörtes Klangbild. Nur ein Quartett von beträchtlicher Erfahrung und langjähriger Schulung darf sich diesen Reger vornehmen, und auch dann noch will er außerordentlich gründlich studiert und eingespielt sein. Es ist nicht so leicht, solcher Musik befriedigenden Klang abzugewinnen, einer durchsichtigen Wiedergabe stellen sich gefährliche technische Schwierigkeiten entgegen. Das spürte man noch in der Nervosität, die den ersten Satz überschattete. Dann aber wurde die Darstellung ausgeglichener, und namentlich im langsamen Satz und dem komplizierten Finale rang sich das Treichler=Quartett zu einem Grad klaren, sauberen und tonschönen Spiels auf, der den ungewöhnlich starken Beifall vollauf verdiente. Im großen Saal, der aus technischen Gründen diesmal die zu„nehmen.„Richt Veranstaltung beherbergen mußte, nahm sich die kleine, Schussen in wigers aber treue Kammermusikgemeinde noch bescheidener aus. und in der Form hier. Freilich bleibt auch dieses Dr. Schwermann. ner=Bundes. An dem gleichen Tage, nachmittags.30 chester unter Leitung von Wilhelm Sieben die Große Messe in'=Moll und das Tedeum auf. Solisten sind hierbei Henny Wolf(Sopran), Else Dröll=Pfaff(Alt), Ventur Singer(Tenor) und Johannes Willy(Baß). Den Abschluß des Festes bildet ein Sinfoniekonzert des städtischen Orchesters unter der Leitung von Wilhelm Sieben am Montag, 3. April, abends 8 Uhr, im Stadttheater. Dabei werden die 2. und die 9. Sinfonie gegeben, letztere in der jungst aufgefundenen Originalscung.„„ Thvings Abernimmt Gr. 9.. Professor Max von Schinings ubernimmt die Leitung der Städtischen Oper in Berlin. Zwischen Oberbürgermeister Dr. Sahm und Professor Max von Schillings fanden gestern Verhandlungen über die Uebernahme der Leitung der Städtischen Oper in Charlottenburg statt. Da eine grundsätzliche Einigung erzielt worden ist, kann mit einer endgültigen Uebernahme der Leitung für die nächsten Tage gerechnet werden. Theater und Kunst in den Nachbarltädten Die Spielpläne der kommenden Woche Dortmund: Welt Montag. Dienstag und Mittwoch 20 Uhr: Schön ist Stadttbeater: Sonntag 20 Uhr: Im weißen Rößl. die Welt. Freitag 20 Uhr: Schön ist die Welt. Samstag Sonntag 15.30 Uhr: Orpheus in der Unterwelt: 20 Uhr: 19 Uhr: Neuinszenierung: Die Götterdämmerung.„ Troubadour. Montag 20 Uhr: Schneider Wibbel. Dienstag] Kleines Haus: Samstag 20 Uhr: Liselott. S 20 Uhr: Tosca. Mittwoch 20 Uhr: Schneider Wibbel. Don=20 Uhr: Heiterer deutscher Abend. Montag 20 Uhr: nerstag 20 Uhr: Liliom Freitag 19 Uhr: Die MeistersingerI spieleinakter. Dienstag und Mittwoch 20 Uhr: Sonntag StpauHeiterer nerrig 40 udr: guom, B,g deutscher Af H 90 Uhr: Schauthieleinakte von Kürnherg. Samstag 20 uor: Tie., Fledermaus. Sonn= deutscher, Abeno. Donnerstag 20 Uhr: Sonuspielzingker. tag 15.30 Uhr: Schneider Wibbel: 20 Uhr: Orpheus in der Unterwelt. Hagen: Stadttheater: Samstag 15 Uhr: Der Hannes, der kann es: 20 Uhr: Glückliche Reise. Sonntag 20 Uhr: Glückliche Reise. Montag 20 Uhr: Atlantikflug. Dienstag 20 Uhr: Richard=Wagner=Feier. Mittwoch 20 Uhr: Atlantikflug. Samstag und Sonntag 20 Uhr: Glückliche Reise. Duisburg: Stadttheater: Samstag 19.45 Uhr: Im weißen Rößl. Sonntag 14.30 Uhr: Lohengrin. Dienstag 19.45 Uhr: Im weißen Rößl. Mittwoch 20 Uhr: Der eingebildete Kranke; Komödie der Irrungen. Donnerstag 20 Uhr: La Traviata. Freitag 20 Uhr: Höllisch Gold: Dreispitz. Samstag 19.15 ikhr: Lohengrin. Sonntag 15 Uhr: Aida; 20.15 Uhr: Madame Buttersly. Düsseldorf: Großes Haus: Samstag 20 Uhr: Der Wassenschmied. Sonntag 15.30 Uhr: Glückliche Reise: 20 Uhr: Schön ist die Ainnd och Eir Pht. schauspie hamstag 20 Uhr: Freitag 20 Uhr: Heiterer deutscher Abend. Schauspieleinakter. Schauspielhaus: Samstag. Sonntag. Mittwoch, Donnerstag und Sonntag 20 Uhr: Der 18. Oktober. Essen: Opernbaus: Samstag 19.30 Uhr: Carmen Sonntag 15 Uhr: Die Zauberflöte: 19.30 Uhr: Die drei Musketiere. Montag 20 Uhr: Eine Nacht in Venedig. Dienstag 20 Uhr: Dos Pasquale. Mittwoch 20 Uhr: Wenn die kleinen Veilchen biühen. Donnerstag 20 Uhr: Salomé Freitag 20 Uhr: Ein Maskenball. Samstag 20 Uhr: Zeitbilder: Der grüne Tisch. Sonntag 18.30 Uhr: Die Meistersinger von Nürnberg. Schauspielhaus: Samstag 20 Uhr: Erstauffübrung: Schinderhannes. Sonntag 15.30 Uhr: Ein Sommernachtstraum: 20 Uhr: Das Schweineschlachten Montag 20 Uhr: Versteben wir uns? Mittwoch 20 Uhr: Die Marneschlacht. Donnerstag 20 Uhr: Hans=Sachs=Fastnachtsspiele; George Dandin. Freitag 20 Uhr: Ein Sommernachtstraum, Samstag 20 Uhr: Die Marneschlacht. Sonntag 15.30 Uhrt Alt=Heidelbera: 19.30 Uhr: Die endlose Straße. Bochumer Anzeiger u. Gen. Handel: Gewerbe- Indultrie 25./26. März Sdchsendo Buv orsiche Bochum, 24. März. Kurz, aber inhaltsschwer war die diesmalige Tagung des deutschen Reichstages. Aus dem Munde des Kanzlers hörte das deutsche Volk das Programm der nationalen Regierung, in dem auch ein gewaltiges Wirtschaftsprogramm angekündigt wurde, das im Laufe der nächsten Jahre verwirklicht werden soll. Aus dem wirtschaftspolitischen Teil der Ausführungen des Kanzlers ragt besonders die Feststellung hervor, daß die Reichsregierung die Wahrnehmung der wirtschaftlichen Interessen des deutschen Volkes nicht über den Umweg einer staatlich zu organisierenden Wirtschaftsbürokratie zu betreiben gedenke, sondern durch stärkste Förderung der Privatinitiative und Anerkennung des Privateigentums. Aufgabe des Staates sei es, lediglich zwischen der produktiven Intension einerseits und der produktiven Arbeit anderseits einen gerechten Ausgleich herzustellen. Damit hat sich der Staat wieder auf seine eigentlichen Hoheitsrechte besonnen und die Grenzen der Privatwirtschaft abgesteckt. Die gewaltigste Aufgabe, die ihrer Lösung harrt, erblickt die Regierung in der Eingliederung der ruhenden Hände in den Produktionsprozeß. Dabei streifte der Kanzler die Notwendigkeit eines Ausbaues der Siedlung und bezeichnete Arbeitsbeschaffung und Arbeitsdienstpflicht nur als Einzelmaßnahmen im Rahmen des Gesamtangriffs. Aehnliche Worte wie für den Bauern— Wiederherstellung der Rentabilität— hörte man auch für den Mittelstand. Die Regierung ist entschlossen, diese Fragen grundsätzlich und durchgreifend zu lösen. An dieser Stelle fand der Regierungschef auch warmherzige Worte für den Arbeiter. Er erkannte an, daß die Steigerung der Konsumkraft dieser Massen ein wesentliches Mittel zur Wirtschaftsbelebung darstelle. Welche Aufgaben es gerade hier zu lösen gilt, darüber ist sich die nationale Regierung keinen Augenblick im Zweifel. Die Lanze, die schließlich für den deutschen Export gebrochen wurde, dürfte dem reinen Autarkisten manche sorgenvolle Stunde bereiten. Der Reichskanzler unterstrich die Notwendigkeit einer Verbindung mit der übrigen Welt und die Förderung des Warenabsatzes dorthin, der viele Millionen ernähre. * Das freundliche Echo, das die Kanzlerrede auch in der deutschen Wirtschaft gefunden hat, wird weiter dazu beitragen, das Vertrauen, das schon seit Wochen auf Grund der Klärung und Stabilisierung der politischen Verhältnisse zu beobachten ist, zu stärken. Amerikas neuer Präsident Roosevelt hat jüngst der Welt während der amerikanischen Bankenkrise das Wort zugerufen:„Wichtiger als Gold ist das Vertrauen.“ Dieses Wort gilt ganz besonders für Deutschland. Absatzrückgang und Produktionsschrumpfung waren die unheilvollen Kinder eines fortgesetzten Vertrauensschwundes. Man vermitte eine feste Hand, einen eisernen Willen. Jetzt ist das deutsche Wirtschaftsleben endgültig von der Zuversicht erfüllt, die zu dem Heilungsprozeß notwendig ist, der bisher Im günstigsten Fall einen ZickZack-Kurs einschlug, immer wieder unterbrochen von neuen Fieberkurven des Patienten. Die Voraussetzungen für diesen Heilungsprozeß sind seit einiger Zeit eine unverkennbare Widerstandskraft gegen neue Nackenschläge. So ist die amerikanische Bankenkrise, die die Weltwirtschaft, die Kalkulation in allen Industrien der Welt mit neuen unübersehbaren Gefahren bedrohte im großen ganzen bemerkenswert schnell überwunden worden. In allen Ländern sind die Fertigwarenlager sehr niedrig, die lebensunfühigen Glieder der Volkswirtschaft sind durch die Krisis ausgemerzt, und es meldet sich bereits dringender Ersatzbedarf in zahlreichen Industrien. findet sich bekanntlich im Besitz des eächsischen Staates) abzuwälzen. Für die ASW. ist das Geschäft von zwei Gesichtspunkten aus interessant. Sie erhält einmal flüssige Mittel, dann gegen Kredit die Verfügung über die Organisation der Elektrizitätslieferungsgesellschaft. Der Hauptwert Im Portefeuille der BEW. sind 49 v. H. des Aktienkapitals der Elektrizitätslieferungsgesellschaft. Die Elektrizitätslieferungsgesellschaft wiederum kontrolliert eine ganze Reihe von deutschen Elektrizitätswerken, aber auch von ausländischen, darunter einige türkische, rumänische polnische Gesellschaften. und Börlen vom 24. März In Berlin notierten: London Newyork Amsterdam Paris Zürich Wien Italien Stockholm Kopenhagen Berlin: Nach feitem Beginn abbröckelnd Schon im Vormittagsverkehr war in den Bankbüros eine recht zuversichtliche Stimmung festzustellen. Der gute Eindruck der gestrigen reden im In- und Auslande, der feste gestrigen Newyorker Börse und einige stige Nachrichten aus der zu Gewinnmitnahmen. Dadurch wurden die vorbörslichen Taxen zu Beginn des offiziellen Verkehrs nicht immer voll gehalten. Die Anfangstendenz war aber trotzdem ausgesprochen fest. Einige Spezialwerte lagen über den Durchschnitt von 1 bis 2 Prozent bis zu 5½ Prozent erhöht. Später bröckelten die Kurse, obwohl die Umsatztätigkeit ziemlich lebhaft blieb, eher ab, nur Kunstseideaktien und Braunkohlenwerte lagen fester und erfuhren teilweise mehrprozentige Kurssteigerungen. EintrachtBraunkohle gelangten verspätet 4½ Prozent über Donnerstag zur Notiz. In der zweiten Börsenstunde fanden weitere Gewinnmitnahmen der Kulisse statt, und da die Publikumsaufträge inzwischen zur Ausführung gekommen waren, bröckelten die Kurse ziemlich einheitlich ab, Verluste von mehr als 2 Prozent waren aber nur selten festzustellen. Während aber das Geschäft an den Aktienmärkten nicht übermäßig lebhaft war, standen am Rentenmarkt festverzinsliche Werte bei großen Umsätzen wieder im Vordergrunde des Interesses. Die Neubesitzanleihe konnte nach anfänglicher Plus-Plus-Notiz 1 Prozent gewinnen. Die Altbesitzanleihe gelangte 1,90 Prozent höher zur Notiz, während Schutzgebiete rund 1 Prozent gewannen. Reichsschuldbuchforderungen wurden bis zu ¾ Prozent höher gehandelt. Auch im Verlaufe blieb das Geschäft am Rentenmarkt, unter Bevorzugung der Neubesitzanleihe, lebhaft. Am Geldmarkt war die Situation unverändert. Am Kassamarkt überwogen die Kursbesserungen. Gewinne von mehr als 8 Prozent waren aber selten. KanzlerVerlauf der andere günWirtschaft regten an. Das Publikum war wieder mit ziemlich umfangreichen Kaufaufträgen im Markt, doch benutzte die Spekulation übermäßig hohe Kurse“ Lothringen-Aktien bei behaupteten## Dahlbusch waren um 2 Prozent höher im Vo Von Braunkohlenwerten blieben Michel-Werte) fest. Auf dem Kalikuxenmarkt wurden elsá Werte zu letzten Preisen gehandelt. Von A# leben-Werten waren Habighorst und Neusoll# behaupteten Preisen im Verkehr, während Bein bei Abgabeneigung leicht nachgaben. Kaliaktie## bei einigen Umsätzen In Hallesche, die 2 Proze loren. Von Industrieaktien lagen Uerdinger gon 4 Prozent fester. Auf dem Markt, der## fend notierten Werte überwogen die Kursbegen. Der Schluß war schwach. Wintershall sen 2 Prozent unter Anfangskurs. Frankfurt: Abendverkehr abbröckt Die Abendbörse verkehrte mangels anre Momente in sehr ruhiger Haltung. Die zeigte weiter Glattstellungsbedürfnis. zumal# Kundschaft kleine Verkäufe vorgenommen Gegen die zum Teil schon sehr schwachen Ba Schlußkurse betrugen die Rückgänge durche lich—¾ Prozent. Auch am Rentenmarkt he## nahezu Umsatzlosigkeit. Im weiteren Vol bröckelten die Kurse überwiegend um ½ bis zent ab. U. a. notierten: Gelsenkirchener 6# pener 95½. Mannesmannröhren 75, Phönix-B4 47. Rheinstahl 86½. Stahlverein 46½, Aku 39, 118, Bemberg 50, I. G. Farben 131¼. Die Auslandsbörlen Düffeldort: Felt Newyork, Anfang: Kaum stetig. Amsterdam: Zurückhaltend. London: Unsicher. Paris: Unregelmäßig. Brüssel: Widerstandsfählg. Malland: Weiter gut erholt. Wien: Still. Zürich: Fester. Der Kuxenmarkt zeigte durchweg feste Haltung bei regen Umsätzen. Von Kohlenkuxen wurden Langenbrahm, Ewald. Graf Schwerin, Carolus Magnus und Deutschland mehrfach höher bezahlt, während Heinrich und Diergardt etwas billiger abgegeben wurden. Zu großen Umsätzen kam es wieder in Berliner Produktenbericht Amtl. Preise. Getreide und Oelsaaten per 1000 kg, sonst per## Was glbr. an der Borfe. Genau eine neue jetzt Auch in Deutschland hat die Belebung der Wirtschaft in der letzten Woche Fortschritte gemacht. Von der Eisenindustrie wird z. B. über eine Zunahme der bei den Werken eingehenden Anfragen und Projekte berichtet. Der Bergbau, dessen Absatz im Monat Februar einen Rückgang erfahren hatte, obwohl z. B. die arbeitstägliche Steinkohlenförderung gestiegen ist, rechnet für März mit einem wesentlich besseren Ergebnis. Auch der Verein Deutscher Maschinenbau-Anstalten gibt in seinem Monatsbericht der Erwartung Ausdruck, daß, nachdem die nationale Regierung das Ziel der Stabilisierung der politischen Verhältnisse erreicht hat, eine Belebung des Inlandmarktes eintreten werde. Er weist auch darauf hin, daß z. B. bereits die diesjährige Technische Messe in Leipzig einen verhältnismäßig recht befriedigenden Erfolg gebracht habe, denn bei einzelnen Maschinengruppen hätten nennenswerte Abschlüsse getätigt werden können. Am deutlichsten ist der Stimmungsund Tendenzumschwung bisher an der Börse in die Erscheinung getreten. Eine allgemeine Aufwertung der Kurse hat sich durchgesetzt und zwar sowohl an den Aktien- wie an den Rentenmärkten. Eine Anzahl von Rentenwerten, so z. B. die Vorzugsanleihe der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft, hat bereits den Paristand überschritten. Damit nühert sich der Zeitpunkt, an dem eine freiwillige Zinskonversion möglich wird. Es ist auch bereits angeregt worden, eine niedrig verzinsliche Reichsanleihe zur Zeichnung aufzulegen, um mit der Konsolidierung der öffentlichen Schulden einen Anfang zu machen. So beginnt bereits jetzt der neue Kurs in der deutschen Wirtschaftspolitik erste Früchte zu tragen. Die neue Regierung geht mit Macht an die Arbeit, getragen von der Zustimmung der Mehrheit des deutschen Volkes und von dem festen Glauben, daß der Aufbau gelingen wird Entlaltungsverhandlungen der Ard. Verhandlungen mit National City Bank über Verkauf des BEW.-Paketes und Welterverkauf an die Sächsischen Werke wie jeder Tag im Leben der Nation starke Zunahme des Vertrauens zu der neuen Regierung und zu ihrem Programm bringt, setzt auch die Börse mit immer neuem Elan die Aufwärtsbewegung fort. Dabei zeigt sich die seltene Erscheinung, daß Aktienhausse und Rentenhausse nebeneinander hergehen, sich gegenseitig befruchtend, beide Wegebereiter für eine starke Kräftigung des In Wertpapieren angelegten deutschen Nationalvermögens. Die Börse erhofft von der schnellen Durchführung des Arbeitsbeschaffungsprogramms eine baldige Zunahme der Produktion durch neue Aufträge für zahlreiche Industrien; sie weiß aus Erfahrung, daß Produktionszunahme immer mit einer Verringerung der Produktionskosten und damit mit einer Besserung der Rentabilität verknüpft ist. In maßgebenden Wirtschaftskreisen diskutierte man in diesen Tagen lebhaft den Plan einer großen inländischen Arbeitsbeschaffungsanleihe, der die Finanzierung des Arbeitsbeschaffungsprogramms, die durch die Persönlichkeit von Dr. Schacht an und für sich gesichert ist, noch weiter untermauern und dem Ausland beweisen würde, daß Deutschland sich aus eigener Kraft, nicht mit geborgtem Gelde, zu helfen weiß. Es ist anzunehmen, daß eine solche Anleihe und der in ihr liegende Kraftbeweis die ausländischen Stillhaltegläubiger geneigt machen dürfte, die Zinslasten für unsere ausländischen Verpflichtungen weiter zu ermäßigen. Im Mittelpunkt der Börsendiskussionen steht ferner der Plan einer freiwilligen Zinskonversion, nachdem die Spitzenwerte der Goldpfandbriefe den Kurs von etwa 95 Prozent erreicht haben und sich damit der Parigrenze nähern. Im Zusammenhang mit diesen Erörterungen über eine freiwillige Zinsherabsetzung, die den Realkreditmarkt und damit den Baumarkt einer Gesundung entgegenführen könnte, die aber auch Aussicht auf einen allgemeinen Abbau der unerträglich hohen Zinslasten eröffnen würde, kam es an den Rentenmärkten zu neuen sensationellen Kursbeseerungen. Vorübergehend trat demgegenüber die Aktienhausse bei Ermüdungserscheinungen der Spekulation etwas in den Hintergrund, aber immer wieder flammte die Bewegung auch an den Aktienmärkten in neuer Stärke auf, weil das Publikum weiter gleichzeitig Aktien und Renten kaufte. Dadurch, daß die Spekulation immer wieder Gowinnsicherungen vornahm, blieb die Bewegung gesund. Gewinnsicherungsverkäufe nahm mitunter auch das Publikum vor, aber nur, um besonders stark gestiegene Werte in„zurückgebliebene“ Papiere umzutauschen. So wurden in Erwartung tatkräftiger Hilfe der Regierung für die Schiffahrt die so lange vernachlässigten Schiffahrtswerte gesteigert, ferner Papiere wie Deutsche Linoleum, Th. Goldschmidt, Bremer Wolle. Ueberhaupt gehörte diese Börsenwoche hauptsächlich den Nebenwerten. BMW. stiegen von neuem stark auf die AutosteuerReform, die speziell dem Kleinwagen zugute kommen dürfte, sowie auf die Flugzeugrede des Ministers Göring. gleichzeitig gingen Berlin-Karlsruher und Schwartzkopff stark nach oben. Bei I. G. Farben regte der bevorstehende Abschluß an, für Reichsbankanteile die Aussicht auf wieder 12 Prozent Dividende. für A. E. G. größere Auslandsaufträge, für Montanwerte das Arbeitsbeschaffungsprogramm, für Kalipapiere der gebesserte Düngemittelabsatz. Ein besonderes Ereignis bildete die starke Steigerung der Neubesitzanleihe auf Gerüchte von einer Inzahlungnahme bei der kommenden Arbeitsbeschaffungsanleihe. wurden Im Februar 1933 39 039 Tonnen„Halbzeug zum Absatz bestimmt“, hergestellt im Januar waren es 42 586 Tonnen Bei der Gemeinschaftsgruppe deutscher Hypothekenbanken fanden die Bilanzsitzungen des Präsidiums und des Gemeinschaftsrates statt. Es wurde beschlossen, den Aufsichtsratsgremien zu empfehlen, den Generalversammlungen der Mitgliedsbanken nach angemessenen Rückstellungen und vorsichtigen Abschreibungen die Verteilung einer Dividende von 6(7) Prozent vorzuschlagen. Die Generalversammlungen sind für Ende April 1933 In Aussicht genommen. Bei der Preußen-Grube AG. In Berlin verbleibt nach Vornahme von.82(.70) Millionen Reichsmark Abschreibungen ein Reingewinn von 601 355(602 265) Reichsmark, aus dem wieder 5 Prozent Dividende verteilt werden sollen. Die Entwieklung der Vermögensverhältnisse der Gesellschaft ergab Im Berichtsjahr keine Besonderheiten. Verluste aus Forderungen sind nicht entstanden. Die Gesamtförderung in 1932 betrug.78 gegen.89 Millionen Tonnen im Vorjahr. Weizen märk. Roogen märk. Futter- und Industriegerste Hafer märk., Weizenmen! 24. 3..23. 3. 197— 199 197— 199 155- 157 135— 157 163— 171 163— 171 124— 127 /124- 127 Zoggenmehl 70% Weizenkleie.. Zoggenkleie Viktoriserbsen Speiseerbsen 23.—271s23.-27.1 uttererbsen 20.22 U .60 9 0½ .75-.0 21.•24 19 13.9 15.0 * Amtlicher Bericht über den Bochumer Viehmart 22. März. Auftrieb: 82 Pferde, 586 Schweine. Veit preise: Pferde: 2. Qualität 300—450 Reichsmark: u lität 150—250 Reichsmark: Schlachtpferde 80—150 mark. Schweine: Ferkel, bis 6 Wochen alt Reichsmark: 6 bis 8 Wochen alt. 13—18 Reichemar 12 Wochen alt, 18—26 Reichsmark. Marktverlautt schlecht. Nächster Viehmarkt: 26. April 1933. * Berliner Elektrolytkupfer-Notierung vom 2 47.25 Reichsmark für 100 Kilogramm. Deutsche Auslands Anleihen: Dollart mitgeteilt von Wilhelm Schwarz, Bankgescil Bochum, Bongardstr. 14. Anruf 674 75 Kurse vom 24. März 1933 Der Generalrat der Oesterreichischen Nationalbank beschloß, den Diskontsatz mit sofortiger Wirkung von 6 auf 5 v. H. herabzusetzen. Der bisherige Satz war mit dem 23. August 1932 in Kraft. Bankon 59% Commerzbank 1937 7% Dt. Rentenbank 1950 6% dergl. 1938 6% dergl. 1960 Industrie 7% Gas u. Elektr. W. Recklingh. 194 P Gelsenk. Bergw. 1934 7% Gute Hoffn.-R. 1943 6% Harpen Bergb. 1949 Kurse vom 24 März 1833 5 Phönix 8b. chfl.) 1980 Rhein-Elbe-Un. 1946 Rh.-W. El.-Wk. 1952 dergl. derg Ruhr-Chemie 65% Ruhrgas 65% Ruhrwohn.-B. 6% Ver. El.-W. W. 65% Ver. Stahlw. 1936 1950 1948 1353 1956 1953 1947 16% Rh.-Ruhr Wass. 1953 — Rh.-W. Effekten-Börsen Essen: 24. März 1933 Braunkohlenkuxe Kohenkuxe Gel0 Carolus Magnus Constantin d. Gr. Deutschland Diergardt Fwald Graf Schwerin Heinrich.. König Ludwig Langenbrahm Westfalen Brief 3700 4000 4400 4600 235 2625 2400 1500 6400 4100 10700 265 2825 2575 1625 6300 4400 11300 Kohlenaktien Dahlbusch 69.00 71.50 Lothringen. 13.00 15.00 giederrh. Bergw.[26.0028.00 Bellerhammer 2700— Bruckdorf-Nietieben 360 380 Gute Hoffnung 285 3150 Leonhard.... 6500— Michel.... 8500 9200 Vesta.... 5000 5450 Zukunft...—— Kallkuxe Beienrode.. 545 590 Bergmannssegen 8000.s Braunschw.-Lüneb. 4800 5100 Burbach.. 2225 2450 Einigkeit. 4600— Erchssegen...—— 2609 Habignorst... 2100 2300 Hansa Silberberg Heimboldhausen Hohenfels Hope Hugo Mariaglöck Marie Marie Luise Mar Neusollstedt Ransbach.. Reichsland Siegtried Siegfried-Giessen Volkenrods Winters:all 2300 90 5000 1800 1800 1800 2250 2500 6100 4550 6500 5400 2000 2000 2000 2450 3500 44000 42030 Kallaktien Adler....—/85.00 Bank.landw Aktieg 45.00 Hallesche Kall. 161.00s64.00 Hannover Kall—.—61.50 Kalw. Burbach alte 22.50 22.00 Burbach neue..—.—— Kall chem. Wintershall... 1113.2s111.0 verschiedene Aktien Ouisb. Bankverein 10; u0 Kabel Rheyot. 1101.0 105.0 Rheinmetall...—.— Köln: Versicherungsaktion IRh-Westf. Boden Schieb-Defries Wagg. Verdingen u# Allg. Hochbau Alsberg.... Masch. Kranbau Rhein. Linolsum i Westf. Dinnendahl Eis.- u. Hüttenu Aach.-Münch. Feuer Aachen Rückvers. Agripp. See Fl. I. Allianz Leben Allanz u. Stuttg. V. Colonia Feuer kl. Col. Rückversich 24.23.3. 920.0 930.0 150.0153.0 200.0 200.0 201 0198.0 213.0 210.0 115.0115.0 210.0210.0 ISladb. Feuer Kölner Hagel Kölner Lioyd Kölner Rückvers. ge Kölner Röckvers. ben Viktoria Allgem. Berliner Effekten-Börse Reichsbankdiskont 4% Lombardzinstuß 5% Die Bemühungen der Allgemeinen ElektrizitätsGesellschaft(AEG.) in Berlin, die Zinsenlast für ihre langfristigen und kurzfristigen Schulden, die auf insgesamt 134 Millionen geschätzt werden, zu erleichtern, sind bekannt. Diese Bemühungen haben jetzt zu einem Plan geführt, der zum Ziel hat, einen der Substanzwerte, die die AEG. besitzt, nämlich das Aktienpaket der Bank elektrischer Werte, das sich auf drei Viertel des Aktienkapitals von 24 Millionen Mark beläuft, abzustoßen. Käufer dieses Aktienpaketes ist zunächst die National City Bank. Der Kaufpreis für die 18 Millionen Aktien der Bank elektrischer Werte wird auf 20 Millionen Mark beziffert. Die National City Bank wird den Kaufpreis benutzen, um amerikanische Schulden der AEG. zu tilgen. Da gleichzeitig die AG. Sächsische Werte, die dem sächsischen Staat gehört, an die National City Bank herangetreten ist, um durch ihre Vermittlung eine Anleihe zu erhalten, beabsichtigt die National City Bank das Aktienpaket der BEW. der ASW. weiter zu verkaufen, und zwar unter gleichzeitiger Stundung des Verkaufspreises um 10 Jahre, darüber hinaus soll die ASW. eine Anleihe von 8 Millionen Mark erhalten. Die Abeicht der National City Bank bei diesem Geechäft ist augenscheinlich die, innerhalb DeutschIndustriewerte Oiv. 24../23. 3. #kumuiatoren s12 195.0 195.0 Aku A. E. 6. Aschaffb. Zeilst. Augsb.-N. Masch. 39.7 37 7 37.0 36.6 Glasm. Schalke Glückauf Gelsk. Gebr. Goech. 00s Th. Goldschmidt Grön& Biltinger Gruschw.Textil Guano-Werke 950 28.0 62. Relche Maschln. BaroperWalzw. Basalt Bayr. Motoren J. P. Bemberg Jul. Berger Bergmann El. Beri. Gub. Hutt. " Karis. ind. 43.0 15.0 31.0 0 41.0 0 15.5 33.0 124.2 119 0 0 50.5 48.0 12|174.O 170 0 21•20 20.0 8— 143.0 87.0 83.2 Hamb. El. Werke 89 111 0/110.5 Harpener Bergbau 0 94.8 93.0 MHilpert Masch. Kr. u. Licht 10/118.2 118.1 " Maschinen Bösperd. Walzw. Buderus Quer durch die Wirtschaft In der gestern im Verwaltungsgebäude der SchlegelScharpenseel-Brauerei AG.(Bochum) stattgefundenen ordentlichen Generalversammlung der Bürgerliches Brauhaus AG., vormals Gebr. Werth In Dulsburg wurde der vorgelegte Abschlus genehmigt und Entlastung erteilt. Der Verlust wird auf neue Rechnung vorgetragen. Die durch die Notverordnung außer Kraft gesetzten Bestimmungen der Satzung treien wieder in Geltung. Die Aktienmehrheit des Unternehmens befindet sich bekanntlich Im Besitz der Schlegel-Brauerei AG. in Bochum. Im Februar machte sich eine kleine Belebung des Absatzes bemerkbar, die auch im März auhielt. Nach dem Bericht des Verbandes rheinisch-westfällscher Brauereien war die Absatzlage im ersten Vierteljahr 1933 Im Gesamtbild unbefriedigend. Wenn auch der Tiefpunkt des Bierabsatzes erreicht sein dürfte(der Absetz beträgt zur Zeit nur noch zirka 30 Prozent des besten Nachkriegsjahres 1929/30), so sei mit einer nachhaltigen Wiederbeiebung doch nur zu rechnen, wenn eine allgemeine Besserung der Konjunktur und der Kaufkraft der Masse eintritt und wenn die das Brau- und Gastwirtsgewerbe stark belastenden Sondersteuern herabgesetzt werden. Die Herstellung von Walswerkafertigerzeugnissen im Deutschen Zollgebiet bellef sich im Februar 1933 auf 318 061 Tonnen gegen 354 650 Tonnen Im Vormonat. Die durchschnittliche arbeitstägliche Herstellung betrug 13 251 TonGbef. Wasse u Un Chem. Gelsenk. Cont.-Gummi 48.5 31.2 62.6 .is Moter Otsch. Atlant Otsch. Contl Gas " Er00 " Kabe " Linoleum " fel. u. K. " Eisenh Oitim. Neuhaus Otmd. Akt.-Brau. " Ritt.-Brau " Union-Brau. 12 Dürener Metal Düsseld. Diet. Br. " Höf. Br. Opnamit Hobel 46.0 30.5 60.7 88.1 86.2 82.0 80.0 139.5 138.5 29.5 28.5 116.5 117.7 104.2 102.5 74.2 69.2 45.0 43.0 53.0 49.2 22.5 1 154.5151.5 4 89.0 90.2 12—. 208.0 0 83.0 32.7 9 5. 66.8 66.2 .—. 90.1 10—.— 72.2 60.0 72.2 3h.-Wosrt.-Kalk 19 Ziebeck Zoddergr. Br.-K. Rütgerswerke 55.4 0 Stsehrest Salzdetfurth 80.5 48.2 82.0 47.1 ackethal Draht Hagede 47.7 64.2 44.0 64 0 Hindrichs-Auff. Hirsch-Kupfer Hoch-Tiefbau Hoesch.Nauess. Hoffmanns Stärk. Hoheniohe Werke Ph. Holzmann Hotelbetriebsges. 49.7 68.2 65.5 12•4 12.5 90.5 94.0 72.6 69.4 83.0 84.0 20.2 23.0 58.7 57.0 67.0 67.5 lIse Bergbau IIse Genus senbeck Brau Junghans Gebr. 7 165.0/166.0 116.5/115.2 valwerke Asch. 4 Klöcknerwerke 0 H. Knorr Köln Gas u. E. König Wilhelm W. Krefft Kromschröder Kronprin Metall AOppersb.&am; Co. 15 138.51135.0 65.5 62.1 Sarotti Schering chem. Schlege Brauerei Schles, b. u. Z. B. Beuth. E. u. 6as A Schub.& Salzer Schuckert& Co. Schultheis-Patz. Schwaben-Bräu Siegesdorf Wk. Siemens Glasind. Siemens& Halske Stett. Chamotte Stolberg. Zink Jebr. Stollwerk 68.0 84.5 67.0 84.2 41 Ijandererw. M Nasserw. Gels. Westf. Draht Wicküler Brau 41.0 202.0 204 67.5 69.5 —. 178.0 87 0 83.0 28.21 28.5 79.0 79.7 —.— 10214.4214.0 0101.0 96.0 4/118.0116.0 6/125.0s123.0 0 60.0 61.0 0 47.2 45.0 155.5154.5 0 25.2 24.5 53.0 49.8 0 52.5 51.0 6. f Verkehr Galtimore Ohio Boch. Gelsenk. Otsch. Reichsb. Hambg. Amk. P. " Södam Hanss Dampf. Norad. Lioye rack& Co. 1 Thör's v. Gifd. Thür. Gas Leipz. Tietz Leonhard franstadio Tuchtabrik 9—. 115.5 5 100.2 104.5 65/114.5/115.7 6 33.7 32.5 81191.0/191.7 95.0 940 6 0 10 3/.68.0 68.0 12/165 0/165 6 0 37.0 36.0 S—. 83.0 Vvate Papier. Ver. Otsch Nick. Ichmersr& Co. L Laurahütte Lindes Eismasch. C. Lorenz Ahagdeb. Berg IM Mannesm. Werk 35 E Elektr. Lieferg. S 89.0, 88.5 I" Licht u. Nr. S 106.0 107.0 Engelh. Grauerei Enzinger Erlarg. Baumw. Eschw. Bergw. 5— 38 5 79.0 79.5 9 17.5 77.5 14—. 212.0 Mannesm. Werk Mansteld. Bergd. Masch-.Untern. Maximil. Hôtte Miag Mimose.-G. Mix& Genest Mölheim Bergw. garbenind. I. 6. I Feldm. Papies Felten& Gulll. 7 133.11131.0 76.7 76.4 0 67.0 Seisenk. Bergu 63.5 Jands Guthaben auf andere Schultern(die ASW. be-nen gegen 13 640 Tonnen im Januar 1933.— Außerdem der sch. Gias Ges. f. el. Untern Gildemeist.& Co. Grimes& Co. Glacb. Wollind. 70.6 50.7 95.7 67.7 50.0 91.0 70.0 70.0 .2.1 91144.0 144.0 Ooraen Orenst. aKoppe! 101136.7 0 26.0 5 92.5 01— 31.5 75 5 Ver Oisch.Hick. Ver. Glanzst. " Stahlwerke " St. Zyp. u. W. " Ultramarin Vogel Teleg: Voigt& Haeffne 0 21.7 21.0 85.7 86.5 0 63.0 64.0 47.5 45.7 —* 6 105.0 105.C 37.7 37.0 0—.— pellstoff-Ver. " Waldhof 0 78.0 78.0 117.5115.2 —. .7.7 0 58.0 57.0 53.6 16.5 Verkehrswarte 0 56.0 39 16.8 90 100.5/1001 23.4 22.7 0—. 45.7 0 36.1 36.5 0 24.5 23.4 Nordd. Grundk.) Norod. Grundd.4 Pr. Ctr. B..9 6 Rogg G. Pfd.1Concord. Bergb. Cont. Gummi Daimler Benz Hoesch Eise: Klöckner Werke Fr. Krupp 4. B. Mont Cenis Siem.& Halske IVer. Stahl RI. A0 Zheinstahl R U Bankaktien Ber. Handelsg. Hypothekb. Commerz u. Pr. 0e-Ol-Bank Dresdener Bank 0. Zentrbkr.-Bk. Reichsbank Westd..--B. 96.5 133.0 53.7 70.0 61.7 89.0 151.0 95.0 98.0 133.0 53.7 70.2 61.7 87.0 151.5 95.0 Festverzinal. Ablösgssch. alte dto. neue 8% O. W. A. 23 f. 35 6t. 1 bis 5 Dollar Reichsanl. 1927 Reichssch. Kom 5% Pr. Ctr. St.-8 Farbenbonds 6 Berl. Hyp. 8. 10 Werte 79.4 78.7 14.413.0 * 952 35.2 88.0 88.0 88.0 110.2/1100 90.0 90.0 Westf. Ld. Kom..249 SONN7 Ie Godptüöbr..“: 9 3 Pfdbr. Hausgl.“ Prtcehr P Sod # Pf. z. 6. Pl. Pr. 2. 6. Pi. 5 5 Pr. 2. 6. rr. go. B s Pr. z. 6.. Boch. Stadtanl. Aoergite allg es .g ..190 :..1 133.5 25.5 93.0 74.2 29.5 50.5 76.5 0 3 0. 5 0 52.0 95— 0 740 14/221.0 2200 0 45 0 44.0 9—. 73.0 75.5 0 13.0 53.5 14 8 51.7 %Seir Berbes oolb volyphonwerke 48.8 40.7 45.5 39.5 pheinfeld Kraft heinfeld Kraft 6 97.0 96.0 Rhein. Braunk. 10 205. 0, 206. 0 Rhein. Elektr Vorzl 6/.—. " Spiegelgl. 0 65.0 68.0 " Stahwwerk 0 86.4 85.7 IRh.-Westl.-El.-Ml 51 96.6 95.8 Fortlautende Notierungen Deutsche Reichsbahn Abg. Amerika-Paket Norddeutscher Lioyd Aku Allgemeine Elektrizität Bayrische Motoren J. P. Bemberg Berliner Maschinen Conti-Gummi Oelmier Deutsche Contl-Ges. " Er00 " Linoleum Elektr. Licht u. Kraft Farbenindustrie Feldmühle Papier Felten& Guillesume Geisenkirch Bergwerk Ges. f. eiektr. Untern. Th. Goldschmidt Harpener Hoesch Stah , 24. 3. s23. 3. Anfang Schluß Schluß 100.1 100.5 100.1 24.0 22.7 24. 23.7 39.7 39.5 37.8 35.2 125.0 123.7 91.0 50.7 48.5 47.0 140 29.6 26 118.7 118.5 105.0 103. 45.7 105.7 134.7 78.5 67.5 71.1 97.0 60.5 96.8 71.8 22.8 24.0 37.0 37.2 120.2 48.0 46.8 139.0 26.7 117.7 103.7 45.0 43.1 106.5 105.0 132.2 132.7 76.077.! 65 8 61.6 69•7 69.5 95.5 95.5 58.2 55.7 94.7 94.2 10 Ph. Holzmann Ise Bergbau Kall Aschersieben Karstadt Klöckner Mannesmann Manstelder Bergbau Masch.-Bau.-Untern. Phönix Bergbau Polyphon-Werke Rhein. Braunkohlen Rneinstanl Rh.-Westf.-Elektr.-W. Rutgerswerke Salzdetfurth Schubert& Salze: Schuckert Siemens-Haleke 24. 3. Antang Ser 39.0 89 1410 65.5 82 30 5 30 Vereinigte Stahlmerhe 42 S 14 Vesteregeln 335 91 Zeilst.-Waldh. Nick auf die S „Voler, Zum Schme Ist zwor ke Hot koum Doch die Wie, wenn Zu schauen Freute mid So ein rot Richtig! de Iah ich do Einen s0 Ein milchsu So scheu So dreist 53.0 S1 55 We 5 5 8 3145 Mlt i 101.5 1530 4 25.026. bei behaupteten## rozent höher im 1# ieben Michel-Werte## markt wurden els gehandelt. Von### horst und Neusoll rkehr, während Be### achgaben. Kaliak# allesche, die 2 Prozen# in lagen Uerdinger## f dem Markt der## rwogen die Kursbe wach. Wintershall Ingskurs. erkehr abbröcke arte mangels aure Haltung. Die sbedürfnls, zumal#### ife vorgenommen sehr schwachen Rückgänge durche am Rentenmarkt hen Im weiteren V wiegend um ½ bis Gelsenkirchener 631 öhren 75, Phönix Be# erein 46½, Aku 39. irben 131¼ ndsbörlen m stetig. tend. hig. rholt. duktenbericht aten per 1000 kg. sonst per### Toggen mehl 70% 20 T. 22 T Weizenkleie.60 9 00 Zoggenkleie Viktoriserbsen Speiseerbsen 1 uttererbsen .75-9. 21.•240 19 0 21 0 13.0 15.0 Kurse vom 24 März 1933 8% Phönix Bb. Chfl.) 1980 7% Rhein-Elbe-Un. 1946 3% Rh.-W. El.-Wk. 1952 7% dergl. 1936 7% dergl. 1950 6% Ruhr-Chemie 1948 64% Ruhrgas 1953 65% Ruhrwohn.-B. 1956 6% Ver. El.-W. W. 1953 64% Ver Stahlw. 1947 6% Rh.-Ruhr Wass. 1953 —.—61.50 22.50 22.00 1321110 Aktien 101.01050 rsicherd 24 3. 23.3. 920.0930.0 150.0153.0 200.0200.0 201.0198.0 213.0210.0 115.0115.0 210.01210.0 Ingsaktion Sladb. Feuer Kölner Hagel Kölner Lioyd Kölner Rückvers. ge Kölner Rückvers ben Viktoria Allgem. SONNTAG 26. MARZ 1933 WOCHE N. BEILAGE DES„BOCHUMER ANZ den Bochumer Viehmart de, 586 Schweine. Ver# t 300—450 Reichsmark:4 Schlachtpferde 80—150 I, bis 6 Wochen alt. alt, 13—18 Reichemar hsmark. Marktverlaut### kt: 26. April 1933. fer-Notierung vom 24 logramm nleihen: Dollart chwarz, Bankgesch str. 14. Anruf 674 75 on Wostt. God-5 Schieß-Oefries Wagg. Verdingen# Allg. Hochbau Alsberg Wasch. Kranbau Rhein. Linolsum I5 Westf. Dinnendahl Eis.- u. Hüttenw.# Nordd. Grundk.### Norod. Grundb Pr. Ctr. B. G. Pl. Rogg 6. Pfd.1siem. amp; Ha er. Stahl RI. Ad kheinstahl Ru. L: Vertg er Kom..-0 619 „-0.1 5 Pf. z. 6. Pl. u M Pr. z. 6. Pf. 9 5 Pr. Z. 6. Pf. 9— 6 Pr. dto. 6 Pr. k. ö. M. 5 6 Boch. Stadtanl. otlerungen . Holzmann se Bergbau all Aschersieben der Serpbas Bau.-Untern. Bergbau -Werke Jraunkohlen an II. Seihr.=. 65.5 76.2 30.5 53.0 48.8 40.7 207.0 89.7 885 a Salzer -Haleke ste Stchlwache gein Helch. e lick auf die Melanchthon-Kirche. Aufnahme von E. Mehlmann. Der Wremiiig Komtin Cpringt der Bube das Dorf hinaus: „Voler, es Ist schon Frühling drauß. Zum Schmelterlingsfang die beste Zell.“ Ist zwar kein Frühling noch well und breit Hat koum der Boden sich aufgelan: Doch die Jugend will ihren Willen han.— Wie, wenn ich nach dem Jungen ging. Zu schauen, was er Im Garne sing? Freute mich ja so ein Falter selber, Jo ein roler oder züronengelber! Richtig! da flatterl’s schon!— und wie!— Sch ich doch all mein Leben nie Einen so arllichen Schmellerling: Ein milchjung, geschlocht und huschig Ding. So scheu halb und flüchlig noch, So dreist halb und fürwitzig doch, Minder im Fluge, mehr Im Lauf. Ein herziger Kindskopf obenauf, Schwarzaugen, so junkeind und jeuernd schon, Zöpfe, so lang als die ganze Person, Eine rote Masche das Halsgeschmeld, Slaft der Flügel ein fliegend Kleid, Und ein lustiges Kreuzband zum Beschluß, Das den muntern Knochel bezeichnen muß. Ein Extro-Märzenvogel der! Mein luftiger Aergster hinterher, Dos Schmellerlingsgarn verächtlich weggeschmissen, Ja nun, nun freilich muß Frühling sein, Er blüht mir je selber zum Haus herein:— Was doch die Jungen alles besser wissen! Johonn Georg Fischer (1816—1897) quittierten Rechnung über 86 Mark und vierzig Pfennig. Niemand würde nach den achtzig Mark fragen, er würde die quittierte Rechnung abgeben, der alte Wendt würde noch danke sagen, ihm das versprochene gute Zeugnis Achtzig Mark! Das war ein neuer Anzug! Achtzig Mark! Das waren auch die hellgelben Schuhe, die sich Elfriede, seine jetzige Frau, die er damals schon liebte, so wünschte. Achtzig Mark! Das waren vielleicht noch die Verlobungsringe!. 90. Schritt für Schritt war er langsam den Weg vom Gasthaus zurückgegangen. Die achtzig Mark hatten wie schwere Gewichte gezogen. Niemanden hatte er unterwegs in die Augen gesehen, nur immer gedacht: „Achtzig Mark, niemand weiß etwas von ihnen: Schweißgebadet kam er endlich bei seinem Arbeitgeber an. Er hatte in die Tasche gegrtffen, hatte die achtzig Mark auf den Tisch gelegt und mit bebender Stimme „Tas war ein Irrtum, die Rechnung betrug nur sechs Mark und vierzig Pfennig.“ „Was ist Ihnen denn?“ hatte der alte Wendt ge„Ich bin so gerannt“, war ihm als einzige Erklärung eingefallen. Der alte Wendt hatte das Geld schweigend eingesteat und dann merkwürdig gesagt:„Ja, ja, mein lieber Höpfner, das ist manchmal eine ganz komische Sache mit dem Ehrlichsein...“ Dann hatte er in den Schreibtisch gegriffen, hatte ihm ein sehr gutes Zeugnis ausgehändigt, hatte ihn beglückwünscht und ihn dann unter verhältnismäßig guten Bedingungen in seinem Geschäft beDas hatten sie beide dann, er mit Elfriede, abends bescheiden geseiert. Von den achtzig Mark aber hatte er ihr nichts gesagt. 866 Nach einem Jahr war er mit Elfriede getraut worden, und am Abend dieser Hochzeit— der alte Wendt war natürlich auch eingeladen worden und hatte angenommen— hatte er mit dem Chef eine denkwürdige Aussprache gehabt. Ich möchte Ihnen heute etwas erzahlen, lieber Höpfner“, hatte der alte Drogist zu ihm gesprochen, ihn in eine stille Nische gezogen, sich ihm gegenüber gesetzt und dann gesagt: Hamalg Has mit dur 9ach „Sie wissen doch noch, vumale, vas mir der mechnung von Jakoh Grund, damals, als ich Sie, bevor ich Ihnen das Zeugnis aushändigte, noch zu dem General= vertreter hinschickte... Sie können sich vielleicht noch daran erinnernk“.611„ Siedend heiß war es in iym aufgemiegen, er hatte vür genicht.„. Gichar: hatte, dur 9f/1. „Ja, sehen Sie, mein Lieder, hanrc oer Alte behag lich weitergesprochen und dabei in die Brusttasche gegriffen, um ein altes, zerknittertes Papier hervorzuholen, „sehen Sie, das hier, diese alte, quittierte, Rechnung von Jakob Grund, die möchte ich Ihnen als ein ganz besonderes Hochzeitsgeschenk überreichen, nämlich, die mechnung lautete wirklich nur über sechs Mark und vierzig Pfennig, ich habe im Einverständnis mit dem General= vertreter eine Acht vor die Sechs geschrieben, so wurden sechsundachtzig Mark daraus. Alles war so geordnet, daß Sie glauben mußten, nach den achtzig restlichen Mark würde niemand mehr fragen, alles war nur eine starke Ehrlichkeitsprobe, die Sie gut bestanden haben. sätten Sie mir die achtzig Mark nicht abgeliefert, nun na, es ist ja alles so ausgegangen, wie ich es erwartet hatte; aber ein Kaufmann muß zuerst ehrlich sein, und Sie waren ehrlich, so erhielten Sie auch Ihre Zeugnisse, darum behielt ich Sie auch in meinem Geschäft... und zur Erinnerung an diese Prüfung übergebe Ich Ihnen hier diese alte Rechnung als besonderes pochzeitsgeschenk...16 Jah Und jetzt, weit über fünfundreiß.g Lahre waren inzwischen vergangen, setzt, da lag auf der Schreibtischplatte vor dem alternden Drogisten Höpfner diese vergilbte alte Rechnung, diese schwere Ehrlichkeitsprüfung. Und in kurzer Zeit würde dieser junge Werner Mündner noch sein Lehrling jetzt, zu ihm kommen, würde ihn um die Zeugnisse bitten, mit hellen Augen, zukunftsfroh, und seine Evemarie, sein liebes, blondes Madel, würde sich gewiß von Herzen mitfreuen, wenn dieser Werner Mündner dann sein gutes Zeugnis erhielt. Der Drogist zog aus der Brusttasche ein Blatt Pavier heraus. Es war eine Rechnung der seit Jahrzehnten bestehenden Großhandelsfirma Jakob Grund, deren Vertreter gerade in der Stadt weilte, den er, Max Höpfner, gestern heimlich besucht hatte, um mit ihm die nämliche Ehrlichkeitsprüsung für den bisherigen Lehrling Mündner zu verabreden. Aus dreiundvierzig Mark hatte Mar Höpfner im Einverständnis mit dem Vertreter einhundertdreiundvierzig Mark gemacht, Und auch hier sollte dann nur darunter stehen:„Betrag dankend ervalten..... Pr. zis uach esinme 81. Prüsend betrachtete der Progin noch einmal die eingefügte Eins. Nein, die Täuschung war nicht zu bemerken. Es klopfte bescheiden. Werner Mündner trat ein, grüßte höflich, blieb nahe am Eingang stehen und sagte:„„ „Ich bin heute drei Jahre in der Lehre gewesen.“ „Aha“, lachte der Droaist, erhob sich, reichte seinem Lehrling die Hand, lud ihn zum Niedersitzen ein und meinte wohlwollend:„Nun, da möchten Sie wohl heute Ihre Papiere haben?“ „Jawohl, Herr Höpfner." gern“, antwortete der Drogist,„aber vorher möchte ich Sie noch bitten, einen kleinen Gang zu erledigen, einmal zum Gasthaus zum„Bären“ hinüberzuspringen und dort...“ „Ja, gern“, sagte der junge Mann,„bitte, ich springe sofort hinüber“, und seine Hand streckte sich aus. Einen Augenblick zögerte der Drogist, dann sagte er langsam:„Ach, lassen Sie nur, es ist besser, wenn ich das selbst erledige.“ Damit steckte er die Rechnung ein, griff nach dem fertigen Zeugnis für Werner Mündner, entfaltete es, las es noch einmal durch, reichte es dann dem jungen Manne zu und sagte: „Also, mein Lieber, da haben Sie Ihr Zeugnis, ich hoffe. Sie werden mit mir zufrieden sein. Und wenn Sie wollen, behalte ich Sie gleich in meinem Geschäft.“ Werner Mündner stammelte Dankesworte. Max Höpfner wehrte ab, gutmütig, freundlich. Als er sich dann fertigmachte, um dem Vertreter von Jakoh Grund die Rechnung zu bezahlen, sah er durch das Feuster in den hinter dem Hause-liegenden Garten hinunter: seine Tochter und Werner Mündner standen dicht beieinander und lasen eifrig in dem Zeugnis. Der Drogist sah ihnen eine Weile zu. Dann atmete er einmal tief auf. „Wir werden heut abend die Mündners zu uns einladen, Elfriede“, sagte Mar Höpfner, als er durch den Laden schritt,„es sind sehr ordentliche Leute.“ „Aber gern. Mar, gern, ich glaube, Evemarie wird sich sehr, sehr freuen.. Beider Augen tauchten einmal kurz meinander und lächelten verstehend, dachten vielleicht an den. Tag vor über fünfunddreißig Jahren zurück. Dann schritt Mar Höpfner hinaus. ch der. Dame Von#t 350B 5 39 51.1 71 20 u 101. 5 8 978 55 Aluf der Südseite des kleinen Marktplatzes lag die ###sie von Mar Höpfner, ein bei Land= und Stadtchaft gut eingeführtes Geschäft, dessen Inhaber Porten in hohem Ansehen stand. Der Drogist Max #er hatte seit langer Zeit schon das Grundstück er#en, er bewohnte mit Gattin und Tochter— Eve# war nun gerade achtzehn Jahre alt— das erse ##werk. dei dem Drogisten Höpfner war als Lehrling Werner ener sätig, der vor nunmehr drei Jahren in das Sest eingetreten war und nun ausgelernt hatte. # Mündner hatte das zwanzigste Lebensjahr voll## er war ein geschickter Drogist, besaß hübsche, zuebende Angangesormen und stand mit der Locheies Arbeitgebers auf einem vertrauten Fühe. nich beiden verrschte eine stiebe Freundschaft, und e# Mar Höpfner als auch seine Frau sahen die i nende Aeigung zuschen den beiden jungen n nicht ungern.„„ bant het dech # Shler“, sagte Evemarie frohtich,„heltie vat doc eic ausgelernt, nicht wahr, du wirst ihm ein sehr Getqnis geben, wirst ihn im Geschäft behallen, sa? der Lrogist strich seinem Kinde über das lichtblonde e# dachelte mertwürdig und zuckte die Schullern: * Nädel, vielleicht, wollen mal sehen, was sich da vi. Ich könnte schon eine Hilfe gebrauchen.. aber Peichen kann ich dir nichts, gar nichts...“ e lachte, und Evemarie nahm ihres Vaters Worte m ernst, wie sie vielleicht doch gemeint waren. Höpfner aber dachte an diesem Tage nur an Nerkwürdig deutlich tauchte eine Erinnerung in eine Stunde, nein, eine Minute nur war es eigentlich, die vielleicht über sein ganzes weiteres Leben hätte ganz anders entscheiden können. Ueber fünfunddreißig Jahre war es her. Das war damals so: Er hatte ausgelernt, und sein Arbeitgeber hatte ihn in sein Arbeitszimmer rufen lassen. Der alte, weißbärtige Wendt hatte ihm, als er schüchtern eintrat, die Hand gedrückt, hatte ihn einen guten Drogisten genannt, der bestimmt seinem Berufe Ehre machen, würde, hatte angedeutet, daß er ihm nun ein gutge Lgzig ausstellen werde und hatte dann in die Schreitischschublade gegriffen, eine alte Rechnung herausgeholt und vorher noch, lieber Höpfner, geben Sie doch bitte schnellstens in den„Hirsch' und begleichen Sie diese Rechnung hier— und dort ist das Geld, sechsundachtzig hatte er eifrig die Rechnung und das Geld genommen und war eiligst in das Gasthaus„Zum Hirsch“ hingefahren. Er hatte den Generalvertreter der Firma Jakob Grund noch getroffen, ihm die Rechnung gezeigt, das Geld aufgezählt und auf die Bestätigung gewartet. Der schon ältere Herr hatte in einem abgegriffenen, schwarzen Büchlein nachgesehen, hatte dann gelächelt und geantwortet:„Seltsam, aber ich habe hier nur einen Betrag von sechs Mark und vierzig Pfennig offen, stimmt ein Versehen, ich kann mich darin nicht täuschen. Damit nahm er die sechs Mark und vierzig Pfennig und schrieb dann unter die Rechnung:.„ Betrag erhalten. Schuster, Generalverir####r. Und dann hatte er, Max Höpfner, auf der Straße gestanden, mit achtzig Mark in der Tasche und einer Zweimal wöchentlich kam auch nun noch, nachdem Werner verheiratet war, Alfred zu ihm, um mit ihm die ihnen so liebe Partie Schach zu spielen. Sie waren seit Jahren miteinander gut befreundet, und Frau Lotte bemühte sich gern, dem Freunde ihres Mannes den Aufenthalt in ihrem Heim so angenehm wie nur möglich zu machen. Sie kannte nun seine Lieblingsgerichte, seine Weinmarke, seine Zigarrensorte, ja, sogar seine Lieblingszeitung pflegte an diesen Schachabenden auf dem Tisch zu liegen. Dafür dankte Alfred mit Theaterkarten. Manchmal ging er mit Frau Lotte allein, manchmal gingen sie zu dritt, je nachdem Werner über seine Zeit verfügen konnte. 9 4use uamie a Alfred war in letzter Zeit erwas nervos gewesen, seine frische Offenheit dem Freunde gegenüber war einer nur mühsam verborgenen Unruhe gewichen, und er schien an den Schachabenden mehr aus Gewohnheit festzuhalten als aus Liebe zum Spiel. Sie saßen sich wie so oft wieder einmal an dem kleinen, viereckigen Tisch gegenüber. Frau Lotte war mit der Zubereitung des Abendbrotes in der Küche beschäftigt. Schweigend sogen sie an ihren Zigarren, Alfred an der ihm fürsorglich von Frau Lotte bereitgestellten Lieblingssorte, und schweigend zogen sie die Figuren. Alfred hatte die entschieden günstigere Stellung, er ging aus einer sehr geschickten Stellung soeben zum Angriff über. Werner war heute scheinbar nicht so gut bei der Sache, er merkte den Plan des Gegners nicht, und darum warnte ihn Alfred: „Aber, Menschenskind, du rennst ja in dein Verderben, paß doch auf.“„.„. kar 81. „Wieso Verderbenr fragte Werner und hob die Augen auf, merkwürdig fragend, weit über die Figuren „Run; antwortete Alfred sehr eifrig,„wenn ich dir nun hier mit dem Turm das Abzugschach biete, dann bekomme ich doch deine Dame Werner lächelte seltsam und sagte leise:„Vielleicht habe ich einen Gegenzug, mein Lieber, ich danke dir für deine Warnung, aber sie ist unangebracht. „Nun bitte, also Schach“, und Alfred bedrohte mit dem Läufer die Dame Werners, indessen der hinter dem Läufer stehende Turm dem feindlichen Könige Schach bot.„Bitte, und wo wäre nun dein Gegenzug?“ Alfred fragte triumphierend.„ I..., ct..— Sreund Werner griff in die Brusttasche, reichte dem Freunde einen Brief hinüber und sagte mit einer entwaffnenden Ruhe: Alfred entfaltete voller-Unruhe den Bogen. Es war das Schreiben einer Detektei, die Werner mitteilte, daß Frau Lotte gestern abend nach dem Theater mit ihrem Begleiter in das Haus Beulingerstraße 13 gegangen sei, dort über eine Stunde verweilt habe, und dann mit einer Autodroschke in ihre eigene Wohnung gefahren sei. Und du wohnst doch Beulingerstraße 13, mein lieber Freund“, Werner sagte es leise, hinter seinen Worten stand kein tiefer Aerger,„aber du hast mich nicht in dem Maße beleidigt, wie man annehmen möchte, ich bin dir sogar irgendwie dankbar, denn es ist mit Lotte wirklich nicht mehr auszuhalten.“ Alfred atmete tief auf:„Das ist mir ja das Allerneueste... aber, lieber Werner, zunächst mal zur Richtigstellung: Ich wohne nicht mehr Beulingerstraße, ich habe mit meiner Schwägerin getauscht, vor vierzehn Tagen, Gott, ich vergaß völlig, dir davon zu erzählen, es ist ja schließlich auch unwichtig, mir war die Wohnung zu groß, mein Bruder aber suchte eine größere; nun, da paßte es so gut, und ich war gestern gar nicht mit deiner Frau im Theater, denn ich hatte einVerabredung mit Hanne— du kennst sie ja auch—, und so ging mein Schwager mit Lotte in die Vorstellung.. Werner faltete im stillen die Hände; er fragte noc einmal sichernd:„Das ist Tatsache, das mit dem Woh nungstausch... Warner guk“, Gatts Fammt: „Aber wahryaftig, Werner... ruhig, Lone kommt.“ Sie saßen an dem kleinen viereckigen Tisch, über die Figuren gebeugt, Werner stellte den Läufer auf seiner vorherigen Platz zurück und sagte im Spiel:„Könnte di so passen, meine Dame zu schnappen, jawohl ja, du haf ja ein sehr niedliches Abzugsschach aufgebaut, abe glücklicherweise merkte ich deine Absicht...“ und er durchkreuzte mit einem Damenzug des Gegners Plan Dann wandte er sich zu seiner Frau:„Na, Lotte alles wieder nett und hübsch fertig gemacht... Da stand sie, blond und schlank, stemmte die Hände in die Hüften und sagte tief verwundert mit lachenden Augen und jubelnder Stimme:„Also, diese Männer, den ganzen Tag spricht er mit mir überhaupt kein Wort, läuft herum wie... na ja, ich will ja keine Vergleiche ziehen, und jetzt—„alles wieder nett und hübsch fertig gemacht“... ach, Alfred, heirate nur nicht, es ist ein Kreuz.“ Damit ging sie auf ihren Mann zu und küßte ihn auf den Mund. Er legte die Arme um sie und hielt sie fest, bis sie sich mit rotem Kopf entwand, verlegen die Haare ordnete und meinte:„Was soll denn Alfred denken?" „Der denkt nur das Allerbeste...“ Alfred betrachtete während der ganzen Szene das Schachbrett und sagte ganz aus tiefen Gedanken heraus: „Du, mein Lieber, deine Dame bekomme ich doch noch, hier mit dem Läufer und dem Springer...“ „Nimm sie, nimm sie“, lachte Werner,„ich gebe diese Partie auf... ich habe hier", er stand auf und trat nahe zu der fassungslos staunenden Frau Lotte heran,„eine viel bessere gemacht.“ „Wenn du es nur einsiehst, du Ekel“, sagte sie lachend,„also dann bitte, meine Herren, zum Abendbrot.“ Sao wahsse Fitat un aewotderschen douhen Itelen Follbes, die Frau, die achtzehn Ja###e unten Austio#negenn Cebte Vor geraumer Zeit ging die Nachricht durch die Weltpresse, daß im australischen Busch eine Engländerin gefunden sel, die bereite 18 Jahre unter den dortigen Eingeborenen weilte. Das erstaunlichste an der Meidung war jedoch, daß die Europäerin sich weigerte, die Eingeborenen zu verlassen. Wir sind heute in der Lage, von dieser modernen Robinsonade, die schon bei ihrem ersten Bekanntwerden größtes Aufschen erregte, nähere Einzelheiten zu berichten. Neunzehnjährige aus London nach Australien gegangen„Man erzählt, daß Sie einen Angriff planen. ist und dann dort wegen familiärer und finanzieller bitte Sie, davon abzusehen.“ Verhältnisse in den Busch wanderte. Seit achtzehn Die australische Robinsonade begann damit, daß die die Gefahren des Buschmarsches auf sich genommen haPolizeidirektion in Sydney eine Anzeige erhielt, wonach ben, ist mit ihrem Kommen nicht einverstanden. Sie Jahren ist sie schon im Busch. AADs weisse Göttin unter Negenn „Ich bin glücklich hier“, sagt sie. „Sie wollen uns folgen?“ „Nein, ich bleibe hier. Ich habe die Zivil## satt, Nie wurde eine Frau besser behandelt al#### Busch.“ icht einverstanden. Sie#. Ich bin glücklich hier“, sagt sie.„Ich habe einen Der„Kommandeur, hatte nach der Aufklärtn# eine Engländerin sich in den Händen eines Negerstam= wird Schwierigkeiten machen, sie wird sich weigern und Zuschmann geheirgtet und zwei Kmper“, die in Frei= Falles, keine Möglichkeit, Frau Forbes zum Ve# mes im australzicgen Busch, befinde ,und daß bei der wehren, breiten bcen, ve wite i9 beie gen und Schönbelt, heranwachsen. Jg, werde in dem#x. Stammes zu zwingen, Er iggmeite, seine ungewissen Einstellung der australischen Neger Gefahr„„Sie sprechen von Ihrem Stammk, Identifizieren Stamm wie eine Göttin gehalten. Richts geschieht, schaft und machte sich auf den Rückmarsch. für das Leben der weißen Frau bestehe. Nachdem sich Sie sich denn mit diesen Negern?“ ohne daß man mich fragt, alle lieben mich und wären Und eine alternde Frau blieb zurück, die sich die Polizei in Sydney von der Richtigkeit vergewissert Frau Forbes sagt kein Wort und reicht dem Kom= untröstlich, wenn ich nicht mehr bei ihnen wäre.“ Kreise, in den sie sich selbst eingereiht hatte, wohl## hatte, wurde ein Expeditionskorps ausgerüstet, das un= mandeur Papiere. Daraus geht hervor, daß sie als„Und warum kommen Sie jetzt zu uns?“ eine weiße Göttin des australischen Busches. ter fachmännischer Führung in den Busch hinauszog, Die Ge Es war ein #irch die Lüfte um die Vermißte zu suchen. Die PolLzeienpedition manschirnt 550 Wochenlang marschierten zwanzig Mann Polizeitruppen durch das unwegsame und gefährliche Gebiet des australischen Busches. Qualvoll arbeitete man sich vorwärts, oft gehindert durch den Urwuchs meterhoher Sträuche. Diese Schwierigkeiten aber spornten die braven pflichtbewußten Männer besonders zur Eile; denn sie wußten, daß eine Frau unmöglich die Strapazen aushalten konnte, die der Aufenthalt in diesem Gebiet mit sich bringt. Nach sechstägigem Marsch stieß man auf die ersten Einwohner. Es waren Australneger, die auf einem primitivem Kulturniveau stehen. Der Kommandeur der Polizeitruppen ließ den Häuptling zu sich bringen und#### Gseltelt von-Gendeenpscmaut „Modenn“ erzogene Menschen üben ihre Eoßlungen mit der Sckuße.— Was die Jugend, wollte Schulanfang 1933 bedeutet Abschied von vielen Experimenten, die unter dem Schlagwort mehr auf dieser Welt meiner Kritik standhalten kon## „ueuzeitliche Pädagogik“ Geist und Gemüter verwirrten..#t 51# sie hatte für mich ihren Sinn verloren. Der Autor, selbst in einer der„modernsten“ Schulen Deutschlands aufgewachsen, hat hier Aeußerungen von sich und ein paar Schulkameraden zusammengestellt, die heute schon im Und in den dann folgenden Jahren, in denen Berufsleben stehen. Bei der Diskussion über den Wert oder Enwert der neuzeltlichen Püda; mir mühselig einen Boden suchen mußte, der#5 zogik stellen diese Aeußerungen,„Dokunente dar zur Beurtellung der Frage, was die Produkte meinen Füßen hielt, da habe ich so nebenbel am solcher Erziehung in ihrem späteren Leben selbst diesem Aufwachsen für einen Wert beilegen, all jene Grundsehler einer modernen Erziehung beu### Sckamae Lüß2 2— Tomplapo!“ Stele mehr zu Leibe rücten, versor sch unsere Echtlheit ien dürsen, mit denen an uns gesändigt wurde. ercaner estie: und Frische. Es erschie uns alles sinnlos: wir waren„Freies und selbständiges Denken“— das warh Hauptgesichtspunkt unserer Pädagogik. Und der und Frische. Es erschien uns alles sinnlos: wir waren bedeutete ihm, daß man eine weiße Frau suche, die„... Was haben wir damals alles unverdaut nicht mehr fähig zum Erleben! pahrscheinlich, gefangen gehalten werde. Als der schlucken müssen: Karl Marx und Dostojewski und Shaw. Denn das hatte uns keiner gelehrt, daß das Ge= damals nicht nur uns, der hat auch unseren## Schwarze verstanden hatte, wurde er ängstlich und und alles mögliche. Kein Lehrer hätte gewagt, mit heimnis jeder Seele ihre Unbewußtheit sei.„Das, was Kiyziertscht nur uns, der hat auch unseren schüttelte energisch den Kopf. Gerade diese Energie Literaturgeschichte und östhetischen Fragen zu kommen. im Inneren des Menschen unberührt ruhen soll, wurde impo aber gab dem Kommandeur zu denken. Er kannte die So etwas Psyche der Buschleute, denen man ein Gesetz nicht klar Epoche“. Wit machen kann. Da hieß es denn abwarten, und so problemen“. wurde ein Polizeilager aufgeschlagen, von dem aus““ täglich Polizeipatrouillen ins Innere gingen. Sie gensestig pischolg, kehrten siets ergebnislos heim. Daneben aber wurden gegenseitig pipcholgisch zu analosseren, Für die Buschleute unter Beobachtung gehalten. Auch sie das ungefähr dasselbe, wie Briefmarkensammeln: hatten ein Lager aufgeschlagen und es schien, als hät= mehr„Komplere“ einer bei sich fand, desto stolzer war ten sie die Absicht, einige Zeit hier in der Nähe der er; wir beneideten einander um die schönsten Stücke Polizeistation zu verbringen. einer Sammlung. Eines Tages meldete ein Posten Bewegung im Unsere Lehrer schienen uns kaum zu eiwas anderem und abgetastet. Scham?— Komplex galt als„Fragestellungen einer vergangenen ans Licht gezerrt ur Wir aber fahndeten— nach„Menschheits= von alten Tanten! Und erst, als ich daran ging, mein durch solche pädaWir betrieben auch noch einen anderen Sport: uns gogischen Experimente zerstörtes Leben wieder aufzuusieren. Für uns war bauen, da begriff ich, daß Selbstbeobachtung, die nicht Aber Nachdenken über Dinge. die erst zu die Zwecke aus ihrer Umgebung gelöst und herbeigen## werden, ist sinnlos. Denn dann gerät das Denken der Ordnung. Das tat es auch bei uns. je aus zwingender “ störung ist...“ Notwendigkeit geschieht, Selbstzer(Aus einem Brief.) Ritih der Wiltiklosen Zum logischen Denken gehört auch vergleich# des Werten. Uns aber fehlten doch noch### Vergleichswerte. Fremd noch waren uns all jene hinter den Dingen, unerlebt die Welten der Ge# Triebe und übersinnlichen Kräfte, so fern noch war #s der Erde Fichte knick ###.„Die klei Prciege, sie sich Magd fand Soßen Augeni Nuhl, rückte il war wirklic #usen des S #irmen, das n Weregge rgt Eimlichem Getö Ar Gesicht an #ückte die Ohr Draus nicht hö Am nächst Anziehen, umr # a n s e h e n z u ##ite. Es wai ## und ein B er fand sie e Reus.(o groß, #chte dem Mé ###en und schl den andere Schtete Gertru t überstürzten #r die alte 9 Die ging, von dort eine E beftigem 3 Taaes Negerlager. Man stellte fest, daß etwas besonderes geschehen sein müsse; denn man sah Aufregung und wirres Durcheinander bei den Schwarzen. Nun hielt der Kommandeur seine Zeit für gekommen. die ganze Fülle des lebendigen Lebens. So war noch nütze, als dazu, uns jene Schliche zu zeigen, mit„Eines wenigstens habe ich in der Schule wirklich uns alles nur an eine farb= und dimensionslose#### denen man einem Innenleben analntisch näher kommen gründlich gelernt: das Kritisieren. flüche gezogen, um sich dort in ein sinnloses Gedau# kann. Doch mit jedem Schritt, mit dem wir unserer„Mit 18 war ich bereits so weit, daß auch nichts Nebeneinander auszulösen...“ Wlack unter Schwarzen Einen Dolmetscher nahm er mit in das Lager der Neger und ließ sich wieder den Häuptling kommen. „Frage, was los ist“, befahl er dem Dolmetscher. „Sage ihnen auch, daß ich es gut mit ihnen meine und daß sie sich nicht zu fürchten brauchen.“ Der Dolmetscher tat, wie ihm geheißen. Darauf entstand unter den Buschleuten eine lange Beratung. Wahrscheinlich besprachen sie sich, ob man den Versicherungen des weißen Mannes trauen und ihn in die Geheimnisse, die man hatte, einweihen könne. Schließlich hatte sich der Stamm in positivem Sinne entschieden. „Sie haben einen Streit mit einem Nachbarstamm“, sagte der Dolmetscher.„Es handelt sich um eine Viehlieferung, bei der sie sich übervorteilt fühlen.“ FIuh an Jeknsuckt nack dem Führen. Kameradsckaßts-Eideknisse an der Patästina-Front Der Verfasser der nachstehenden Schilde: „Sie verstehen nicht, wie die modern und selbstcat Erzogenen sich in Organisationen einreihen können denen Führertum und Disziplin eine Rolle spielen nach Ihrer Veinung für einen an Ihrer, Schule gewordenen, menschen untragbar sind, sehr vere# Herr Direktor? zur Zeit Flughafenleiter der deutschen Lufthansa in Frankfurt a. M. Vor Monaten erhielt er eine offizielle, herzlichem Ton gehaltene, Einladung vom „Australian Flyers Associution“, dem kameradschaftlichen Verband ehemaliger australischer Militärflieger. Wir lagen in Palästina. An einer Stelle also, die, der Westfrontperspektive gesehen, Ich fürchte,„Sie haben niemals gesehen, wohin Ihre moderne Erziehung führen muß. Sie haber uns, mit Ihren Schülern, Ihren Traum, den Ti### Der Polizeikommandeur war ein Diplomat. Er gab zu verstehen, daß er den Negern zu ihrem vermeintlichen Recht verhelfen würde, wenn sie ihm sagen würden, ob aus sie im Busch die weiße Frau gesehen hätten. Wieder gelten konnte. Wer sich der Mühe unterzog, die prowurde beraten. zentualen Verluste der Fliegertruppe Dann teilte der Dolmetscher mit, daß sich eine weiße Osten zu vergleichen, wurde eines Besseren belehrt. Frau bei dem Stamme befinde, mit dem der Streit. Wie eine Reihe ungeschriebener und trotzdem Frau bei dem Stamme, Fefsnde, ist den der Streit.,Aise,eine Reise ungeschriebeer entstanden sei. Gleichzeitig aber ließ der Häuptling wissenhaft beachteter„Spielregeln“ für das kriegerische warnen. Die Buschneger würden als freiwillig die Frau herausgeben. Sie seien in die= konntes geschossen, dessen Besatzung zufällig den gleichen Farung. W. Debus, war Führer der einzigen miliennamen trägt, ohne verwandt zu sein. Die Engdeutschen Jagdstaffel in Palästina. Der im länder teilen mit, daß der Beobachter tot, der Führer Aufsatz erwähnte Oberleutnant Felmy ist sehr schwer verwundet sei. Am nächsten Tage folgt eine neue Luftpost, enthal= uns, mit Ihren wenigen tend einen Brief des Beobachters und ein Schreiben des einer Menschheit verwirklichen wollen, den Traum in sehr australischen Geschwader=Kommandeurs.„freien Menschen“. Der Begleitbrief bestätigt die Tatsachen, entschul. Infglgedessen flaßen Eie uns in asldigt den Irrtum der gestrigen Meldung mit der Na=„Infolgedessen ließen Sie uns in aller Freihei mensgleichheit der Insassen und der im ersten Augen= umtoben. Wir durften frech sein, wir brauchten blick verständlichen Annahme, daß nur der Führer das Schularbeiten zu machen, wir konnten, den Unterr### Flugzeug habe landen können. Man hoffe, daß die An- plan bestimmen und im Schülerrat Reden halten. als Druckposten gehörigen der Besatzung, insbesondere des Beobachters, ging auch ganz gut, denn wir hatten Sie, vere#### e etur; noch zicht, falsch, verständigt. seien.„Der Brief. schließt Herr, Direkter, gerne,— wir bemühten. uns. n Westen und mit Worten höchster Anerkennung für die Haltung der Wünsche zu den unseren zu machen und dementspre#### Besatzung im Kampf gegen den zahlenmäßig über=„selber zu wollen“. legegen Gegner.. 4 4.-44 3e ich.n Aber Sie haben wohl so sehr in Ihren Der Sendung liegt weiter der Brief eings englischen vom freien Menschen gelebt, daß Sie gar nicht sp Schwere der Verwunduung wohin wir unter Ihrer Erziehung uns entwickelten was unser Traum wurde. ertrud freu: geeher ihr Leben lassen Vabanquespiel im Lüftmeer trotzdem zustande kommen Stabsarztes bei, welcher die kanntes.“ bestätigt, gleichzeitig aber die die Versicherung abgibt, daß Wir begannen nämlich, langsam von einem um dadurch den Vormarsch der Enaländer vom gerückten Hauptmann Felmy Zux gEelarh„iex, PParalz wa rez=Kanal auf El Arisch und auf Zerusalem etwas seger ge##ezzthggrs, da man sehr„Ggehen, Psrtgg#gtt einmal die Welt, die doch durch die Pubertät und handikapen. Der Plan wurde programmäßig, aus= lege, der. Gegner, in dem man nicht nur den vorbild= geboren ist, erkennen müssen, ehe, wir selber uch lichen Führer eines in fremdem Lande auf sich selbst gestellten Jagdgeschwaders, sondern— vor allem den geistigen Trägen einen dittenlicken Panstenete Platz in ihr bestimmen können. Und daß wir in Zeit des Erlennens einen Führer brauchen, de. 1 sagt: da und da gehörst du hin, das und das zu tun. So mußta“ sehe, persönlich kennen zu lernen. Ungefährdete Lanng auf Grund vereinbarter Raketensignale und unSie haben das nicht verstanden. uns anderswo diesen Führer suchen.“ (Ein Abiturient an seinen Direkte## Kairo oder im Adlon in Berlin wäre,„hörte den gehinderter Abflug wird garantiert. Namen des Geaners, stutzte einen Augenblick und sagte Felmy schreibt zurück, daß er den Wert der Einladung zu schätzen wisse, sich aber leider außerstande sehe, ihr Folge zu leisten. Er freue sich aufrichtig, daß eine zufällige Handlung, der er damals keinen besondann auf englisch: „Jck. ein chof., getade von Jhnen Gelagt ar eihe, Ach. Sehaugfr“ Das nicktige Vorkältnis „Machen Sie unsere Lehrer nicht so schlegt,# waren nicht schlechter, als ihre Zeit! Als eine 3. der keiner wußte: wohin. ser Hinsicht gefährlich und würden um die Frau als Eigentlich durch einen Anstoß, der die Wirkung nicht Won alle,„iegeg=pursgjichringen viraß# der Verpurt um das Heiligste, was sie besitzen, kämpfen, ahnte, geschweige, denn wollte. dete Her Vtzeoger. haxgetzzugen.(Daß, der. VezwvinDer Kommandeur wußte, daß mit den Negern nicht Es gab dort zu scherzen war, wenn sie fanatisch wurden. Dann gilt Fliegerabteilung, ihnen der Einsatz des Lebens nichts, dann war es für den Kopf gesetzt sie eine Ehre, ihr Blut hinströmen zu lassen für eine der Wüste zu land zutz, Sache.„ gen, um daburch,dez, Vormarsch der, Enalznder von Als der Kommandeur das Polizeilager wieder be= Suez=Kanal auf trat, ließ er seine Leute zusammenkommen und machte zu, handikapen. Der Plan,wurde progrsie mit der Lage vertraut. Er meinte, daß es harte geführt, die Sprengung glückte. Einen Tag später Kämpfe geben werde, und wenn man auch mit Ma= wußten die Engländer die Namen der Besatzung aus schinengewehren ausgerüstet sei, so sei die Uebermacht dem Heeresbericht. doch sehr erheblich. Man müsse sich daher auf alles ge= Kurze Zeit darauf erhielt der Führer des erfolgfaßt machen.“ reichen Flugzeuges einen Jagdeinsitzer, schoß beim Schon am nächsten Morgen sollte ein Angriff statt= ersten Flug einen Gegner hinter der türkischen Front finden, die Neger sollten nach Möglichkeit überrumpelt ab und landete neben der Maschine. Der australische und dann sollte die weiße Frau schnell mitgeführt wer Fliegermajor, leicht verwundet, stieg aus, salutierte, den, bevor es den Buschleuten möglich sei, sich zu stellte sich vor, als ob man im Shepheards Hotel in sammeln.“ Kairo oder im Adlon in Berlin wäre, hörte den Noch in der Nacht wurden Patrouillen ausgeschickt, die den Weg erkunden sollten. Ein Spion? In der Nacht aber bringt ein Polizeiposten einen Spion. Sein Gesicht ist verhüllt, sein Körper mit einem schmutzigen Tuch bedeckt, das am Kopf in Form eines Kolben in bad Zel des Konmandeurs. Der saest aus zleshstaunt au Jodg Buot des austrelsichen Fligern Par.— drahische Denstazfelsang liete log, oioch den taumelnden Kerl. korps kennt Ihren Namen und— bewundert Sie.“ die leicht verwischbare Grenze zwischen dem LehensEtwas an ihm macht ihn stutzig. Bewegung der Buschneger, es ist ein in dem vermeintlichen Spion. Gurt. Sicher ist sicher. Er steckt die Hand mit der kenswerte Eigenschaft dieser und jeger Flugzeugtppen,„Die am nächsten Tage, im unschlußz, an einen über, die Seele des Ki des zu erahern gälte, daß nur s. enticherten Pistole in die Tasche, dann geht er auf die um Frasgnzlrgieohentichent zausm Die efetlggeg Hiufe, abtezsnben„Rombengzgisgh, der australschenzene grt; Erzieher sei.— a—.——.— azi, den Koni. Gestalt zu. Indien= und, die deutsche„Konstantingpel=wasra=Lipie abteilung auf ein turrisches Lager abgewortene Ant gröseher sei, der sich dem Zögling gnpapizer zuchten# mit ihrem gefährlichen Schnittpunkt, in dem sich die wort ehrte, ohne es zu wollen, den Schreiber mindestens zu ihm findet. Und mit wahrem Feuereifer su Interessensphäre, der beiden, Weltvöller gefahrdrohend ebenso sehr, wie den Empfänger. e überschneidet. Zwischendurch, wie aus einer anderen Dabei zeigt der Kommandeur die entsicherte Pistole. Ein leises Kichern ist die Antwort. Der Komman= Flngfigz Saßz des Australiers„ur. für die Nächsten bei gur wird wütend. Er wixzsich von diesem schmutzigen““ Aim nächsten Morgen. Die Off“.— S „Hagre, werden sichtbar,„durch die sich einige ven. Hegwer:„Ich habe auch, eine. Mutzr, die au“ Felmny als dußeres Zeichen der graue Strähnen ziehen. Aber das 19 So haben auch sie herumgesucht und herume#### tiart Sie suchtag nicht nur nach einer neuenl durch die Erklärung:„ Sie, deren Wert beigemessen habe, Veranlassung dazu sei, sch, darauf zu besinnen, daß der Kampf, zwischen, zwel mentiert. Sie suchten nicht nur nach einer neuenb Das Erstaunen auf der Gegenseite wird ausgelöscht Völkern bei aller Erbitterung, die Möglichkeit zur ritter= ziehungsform, sie suchten vor allem nach dem richt swei lichen Auztragisg, Hsenstauffassung fieße ihn jedach Verhältnis zwischen Schülern und Lehrer. nnt Ihren Namen und i bewundert, Sie.“ die leicht verwpischbare Grenze zwischen, dem Lehens: Da waren die Alten, die schlugen, mit der Eoine Abends im Kasino der deutschen Fliegerabteilung: kampf eines Volkes und einer rein sportlichen Aus= den Tisch und schrien, daß der Lehrer zu best ist gegen Ehrenwort, kei= wertung des Kriegsdienstes dort ziehen, wo der kate= habe, und die Jugend gehorchen müsse, und sie konli Das Gespräch dreht gorische Imperativ des einen, größeren Zieles Gefahr sich dennoch nicht durchsetzen. bssanders bemuerr lief, zu einer nur sportlichen, Geste zu werden. gger, ag waren die Jungen, die uns predigten. bab Die am nächsten Tage im Anschluß an einen über=. Da waxen die Jungen, die uns predigten, haben doch vor ** „„ Ge st nicht de a. Aglsches Kaluo der deuschen fremdes Element Der abgeschossene Engländer ift. gegen stemnder etemen; nen Fluchtversuch zu machen, Gast. Das Pistole aus dem sch um flugtechnische Diuge, um die Hand mit der kenswerte Eigenschaft dieser un geht er auf die um Fragen strategischer, Natur, un die besonders bemerjener Flugzeugtppen, Gestalt zu, „Wer bist du?“ Die Gestalt antwortet nicht gleich. „Soll ich dir Beine machen?“ sich sicht ist Der Kommandeur kann seine Erregung kaum meßr Aufflärungsflug drüben mit Fallschirm abzuwerfen.“ rbergen. uum mury: Der Brief wird mit einem Begleitschreiben, Felmys verbergen, „Wer sind Sie?“ Da antwortet die fragt er zum dritten Male. Interessensphäre, der beiden Weltvölker gefahrdrohend ebenso sehr, wie den Empfänger. Man sei ehrlich ges diesen Kontakt. überschneidet. Zwischendurch, wie aus einer anderen nug, Zu, erenzgzz, daß, die Mehrzahl, der Offiziere des Sie alle— die Alten wie die Jungen: Han Bewußtseinsebene ungewollt herausgleitend ein abge= australischen Geschwaders eine ähnliche Antwort er= mentierten, auf daß wir Beweis würden für ihr: wartet habe und daß man daher die Absage ohne Ver= vom Verhältnis zwischen Schüler und Lehrer. ärgerung so auffasse, wie sie gemeint sei. Man hoffe, Erigentsich waren mir ig in die Schule gesche, ffiziere der Flieger= daß sich nach dem Kriege, möge er ausfallen, wie er Eigentlich waren wir ja in die Schule schst Gefangenen. Der wolle, eine Gelegenheit bieten werde, die Einladung zu worden, um etwas zu lernen. Und man hätte## zu dem abgeschosse= erneuern. Vorläufig aber bitte man, dem Hauptmann dieser so naheliegenden Grundtatsache bewußt eniga## die an mich Felmy als äußeres Zeichen der den brauchen, um das richtige Verhältnit, Ae 4 Schüler, und Lehrer herauszusellen: Der Serpt, FRezennung eum perisonrteke dem Schüler etwas beizubringen, was dieser noch Japfenheit und zeittenLichteit. Hoch das hatten sie über diesen Experinenig. urch die sich einig= neu Gegner:„Ich habe auch eine Mutter, die an mich Gesicht, das gl, denkt. Schreiben Sie mir ein paar Zeilen für Ihre Gesicht, dus Ge= Mutter auf. Ich will versuchen, den Brief bei einem Frau. „Ich heiße Helen Forbes und weiß, daß Sie mich suchen und einen Angriff auf unseren Stamm abgeworfen, gelangt zur australise und geht von dort weiter an Seit diesem Tage ist die plamen un einen Angriff auf unseren Stamm„Honachücktigung der Gzegenseite Im ersten Augenblick kann der Kommandeur gar nicht über das Schicksal abgeschossener englischer oder deutbegreift er scher Besatzungen üblich und wird zur Gewohnheit. aufgehende sofort: Die Frau, um deretwillen seine zwanzig Leute Einige Monate später wird ein deutsches Flugzeug abantworten so verwirrt ist er. Nur eines wird mit einem Begleischrelben, Feos Japeesbolt und Zeittesichteit. Doch das hatten sie über diesen Expersingt'sgiel an die De tegerabteluzg während und nach dem Luflgmpf das australische Flie, gahe vergessen. zunzere zehrer lauten 1a evleur zuuh # rzz; die Mutter des Fliegers, gerabzeichen verleihen zu dursen:..... gen“ bewessen. Und so kamen wir nie zu vem, Len# Dem von sämtlichen Offizieren des Geschwaders Verhältnis, das uns ein ruhiges Arbeiten und unterzeichneten Brief war die offizielle Verleihungs= ermöglicht hätte. 494— urkunde des Geschwaderkommandeurs und das Ab= Schön war das nicht für uns. Doch schließlich, zeichen, eine zwischen einem ausgebreiteten Flügelpaar es war nicht anders, als diese ganze Zeit.“ aufaehende Sonne, beigefügt.„ PP1.ta4 ue Poter Engelnsch W. Debus Mitgetellt von nen Angriff planen. Ich habe die Zivili#ch besser behandelt als nach der Aufklärung zu Forbes, zum Ver Er sammelte seine## n Rückmarsch. Die 8..#.##e nen ein paße Gartenzaun hinweg. Und soviel Gertrud sie auch lockte 0HOOTS Die besanicnte von einem großen und rief: der Wandertrieb war stärker, als ihre AnBestageigerlt. Vogel und einem kleinen Kinde hänglichkeit, und sie kam nicht wieder. Eine Nacht lieb zurück, die sich in gereiht hatte, wohl si lischen Busches. zend waléte Kritik standhalten#### verloren. den Jahren, in denen uchen mußte, der### ich so nebenbei am dernen Erziehung bei# gesündigt wurde. Denken"— das war Pädagogik. Und der hat auch unseren Ei dinge, die erst zu di ch bei uns. hört auch vergleich fehlten doch noch waren uuns all jene M en Lebens. So ward und dimensionslose### in ein sinnloses Gedan em Führor. Sturm brauste lang es ihr doch, diese mit Hilfe der Gerte in den Holzschite Es war eine schreckliche Nacht. Ein urch die Lüfte, der die kahlen Sträucher im Garten schuppen zu treiben, wo sie gierig das ihr gereichte #s der Erde riß und den Wipfel der stolzen, schlan= Futter verschlang. Gertruds Jubel über die Gans war Fichte knickte, die um die Ecke auf dem Auslug ohne Grenzen, und sie konnte die Heimkehr der Eltern #nd. Die kleine Gertrud konnte nicht einschlafen, so kaum erwarten, um ihnen ihren Fund zu zeigen. Archtete sie sich, denn die Eltern waren verreist. Die Als es dann soweit war, erzählte ihr der Vater, #ie Magd fand das Kind zitternd vor Angst und mit daß es eine Hagelgans sei, einer jener großen Wanderkoßen Augen in den Kissen sitzen. So nahm sie einen vögel, die sich im Winter für mehrere Monate an unRuhl, rückte ihn an das Betichen und blieb bei ihr. söre'ngsfeässern niederlassen, ugs, die dann wieder in war wirklich unheimlich, denn in das Heulen und und bie alte Magd in sener Sturmnacht so schwer geausen des Sturmes mischte sich ein Kreischen und ängstigt hatte, den hatten eben die Gänse verursacht. rmen, das näher und näher kam. Schon war das Und Gertruds Gans mußte sich wohl im Finstern irkimmengewirr über dem Häuschen und zog mit un= gendwie an einem Eisengitter die Schwinge verletzt imlichem Getöse darüber hinweg. Da barg die Magd haben. So kam es, daß sie wider Willen zurückbleiben #r Gesicht an der Stuhllehne, und die kleine Gertrud mußte. kückte die Ohren in das Kopfkissen, um den nächtigen Gertrud freundete sich mit der schönen Hagelgans #raus nicht hören zu müssen, und so schliefen sie beide sehr an, fütterte sie selber und verbrachte viele Stunden Am nächsten Morgen beeilte Gertrud sich mit dem in ihrer Gesellschaft. Inziehen, um rasch einmal hinauslaufen und die Schä= Ja, es ist gewiß keine zu gewagte Behauptung, daß n ansehen zu können, die der Sturmwind verursacht Gertrud sich mit ihr besser verstand als mit mancher ##te. Es war schlimm genug: Schindeln lagen um= ihrer Freundinnen und auch die Gans hing mit wahrer ans, Es war ein Tag. an dem es wieder mit Lärmen ein Baum war umgebrochen, am Gartenzaun Zuneigung an dem Mädchen, das im stillen hoffte, und Kreischen durch die Lüfte einhergezogen kam r fand sie einen ihr riesig erscheinenden Vogel, eine#.:cht mmer behalten zu dürfen. Und das war biel: hielten die Hagelgänse auf dem Hügel Rast, und als der fand sie einen iht tieiig gtscheinenven Sopet, einr leicht der einzige Punkt, in dem die Hagelgans, anders Morgen graute, nahmen sie ihren Flug wieder auf. so groß, wie sie noch keine gesehen hatte. Die dachte. Sie hatte ihre Wanderlust nicht vergesen und Gertruch hat ihre Gans nicht wiebergesehen. Oder dochs schte dem Mädchen mit aufgesperrtem Schnabel ent= zuweilen, wenn ein Vogel über den Garten hinflog, gen und schlug heftig mit einem Flügel, während streckte sie den Hals weit vor und hob die Flügel, um Die Hagelgänse zogen nun jedes Jahr im Herbst gelöst und herbeigen# den anderen kaum bewegen konnte. Kreischend sie wieder fallen zu lassen. Der eine, der kranke, trug und im Frühling über jenen Hügel hin, aber Gertrud iunn gerät das Denken#chtete Gertrud in die Küche zur Magd und erzählte sie noch nicht, und sie ließ einen Schrei hören, der un konnte ihre Gans von den andern nicht mehr untert überstürzten Worten, was sie entdeckt. Und diesmal lagbar wehmütig klang. scheiden. Eine einzelne nur flog im nächsten Jahr lang#r die alte Magd beherzter als die junge Gertrud So kam die Zeit, da der Schnee schmilzt und die sam über den Garten hin, als wollte sie jedes Plätzchen ie ging, von Gertrud gefolgt, in den Garten, brach Lüfte mit wundersamem Ahnen erfüllt werden. Hier noch einmal grüßen. Vielleicht war es die? ch dort eine lange Gerte- und obwohl die Gans sich und da kam schon ein Zug Wandervögel vom Süden die Welten der Gesch beftigem Zischen auch gegen die Magd wandte, ge bie Gans ihre„Schwingen und wehmütiger ward ihr äfte, so fern noch war Schrei. Gertrud hegte eine schreckliche Angst. Wenn der Flügel doch nur lahm bleiben möchte, dachte sie manchmal und schämte sich zugleich; aber es kam ein Tag, der ihr selbstsüchtiges Hoffen zerstörte. Ein Tag, an dem es wieder mit Lärmen und Kreischen durch die Lüfte einhergezogen kam, wie in jener Sturmnacht. Diesmal aber mischte sich in das Lärmen und Kreischen schwerer Flügelschlag, und die Gänse— denn sie Ein tapferer Ichiffsjunge „Bleibt dabei, Jungens, und niemand kann daran rütteln: Wir dienen auf dem wichtigsten Schiff der ganzen Flotte!“ predigte der dicke Bootsmann mit weißem Gesicht.„Sie sehen alle auf uns, wenn die Geschichte brenzlig wird. Ist ein sonderbares Ding um so'n Admiralsschiff und seine Flagge. Nehmt AltEnglands Farben vom Topp, und der Satan holt die ganze Schlacht Ist auch drühen bei den Franzosen nicht die modern und selbsta onen einreihen können lin eine Rolle spielen. en an Ihrer, Schule gbar sind, sehr veren## emals gesehen. wohin ren muß. Sie haben ihren Traum, den Ti### wollen, den Traum### uns in aller Freiheit sein, wir brauchten# konnten den Unter# lerrat Reden halten. vir hatten Sie, vereh vir bemühten uns. lachen und dementspreu### sehr in Ihren Tra#### daß Sie gar nicht spun hung uns entwickelten. ingsam von einem iseres Herzens haben nt, der Ziel sei und bei Ihnen gesucht en Sie enttäuscht). sicht verstehen, daß wi# rch die Pubertät und ehe wir selber un n. Und daß wir führer brauchen, der hin, das und das#### standen. So mußia suchen.“ an seinen Direkte# ##tris srer nicht, so schlett. Zeit! Als eine ngesucht und herume nur nach einer neuen# allem nach dem richtt und Lehrer. schlugen mit der Fauf“ der Lehrer zu bestimit hen müsse, und sie die uns predigten, das bern gälte, daß nur## gling anpaßt, den, Hen hrem Feuereifer suchten die die Jungen— eis würden für ihr Dog züler und Lehrer. in die Schule aesch . Und man hätte sich# dtatsache, bemußt su tige„Verhältnis Auic zusellen: Der Lehr## gen, was dieser noch 5 ertrud freundete sich mit der Hagelgans immer mehr an waren es wirklich— ließen sich alle auf dem Knickhügel ganze Schlacht. Ist auch drüben bei den Franzosen nicht nieder. Ob sie wohl gekommen waren, um auf dem anders. Solange das Lilienbanner auf dem Flaggschiff Rückwege nach ihrer Schwester zu sehen? Denn nie weht, ist alles in Ordnung. Herunter damit— und zuvor waren Hagelgänse in dieser Gegend gesehen wor= aus ist der Tanz. Wißt alle die Ehre nicht zu würden Und siehe da! Als die Gans das Kreischen und digen, daß ihr just auf der„Queen Anna“ vorm Mast Schnattern ihrer Schwestern hörte, da stieß sie einen stehtze' 8pitgtinen venzer gi. schrillen Schrei aus und streckte den Hals und probte Tom, dem Schiffsjungen, klangen diese Worte in den die Schwingen und hob sie noch einmal— und sie tru= Ohren, als er durch die dicken Schwaden des Pulvergen— und flog mit einem jauchzenden Schrei über den dampfes die weiße Fahne mit den goldenen Linien der Bourbonen im Winde flattern sah. Vor noch nicht so vielen Tagen, als er Jahre zählte, saß Tom noch auf der Schneiderbank seines ewig grämlichen Meisters und sah mit Verachtung auf die Flickarbeit, die seiner Kunstfertigkeit anvertraut war. Den ganzen Tag, wenn er mit gekreuzten Beinen auf dem Schneidertisch hockte, fühlte er sich sterbensunglücklich und erwachte nur zum Leben, wenn es einen Botengang zu erledigen gab, den er regelmäßig dazu benutzte, heimlich für einen Augenblick zum nahen Hafen zu springen und mit sehnsüchtigen Augen den Wald der Schiffsmasten zu betrachten. Eines Tages nun, die Kriegsflotte war eingelaufen und es gab unendlich viel zu sehen, vergaß er Zeit und Auftrag, so daß er spät am Nachmittag heimkehrte, noch dazu ohne die Heringe, die er zum Mittagessen hatte besorgen sollen. Der hungrige Meister griff ohne viel Federlesens zur Elle, und das Strafgericht, das danach über seinen Rücken erging, kränkte Tom so empfindlich, daß er noch am selben Abend auf und davon ging und sich auf dem Admiralsschiff als Junge anmustern ließ. In den bewegten Kriegsläufen wurde es damals mit den Fragen über das Woher nicht so ernst genommen— und so kam es, daß er kaum eine Woche später mit glühenden Wangen an Deck stand und die Kugeln der französischen Kanonen durch die Wanten sausen hörte. Seit Stunden tobte die Schlacht mit wechselndem Glück. Aber noch immer war keine Entscheidung zu sehen. Zwei Fregatten der französischen Flotte lagen schon auf dem Grunde des Meeres: aber auch eine englische Brigg war in den Fluten versunken, und eben legte sich die Fregatte„Good Hope“ auf die Seite und ging rauschend in die Tiefe. Dem englischen Admiralsschiff war es gelungen, sich an das Fahrzeug des feindlichen Befehlshabers heranzumanöverieren. Die verwegenen, rauchgeschwärzten Gestalten der Matrosen standen, mit den Enterhaken in der Hand, bereit, sie in die Bordwand des gegnerischen Schiffes zu schlagen, von dem man schon die Kommandorufe in der fremden Sprache herüberschallen hörte. Da dachte der Junge wieder an die Rede des Bootsmannes, die dieser gestern auf der Back den Leuten gehalten hatte; plötzlich wandte er sich um, und während die Schiffswände aneinanderkrachten, kletterte er wie ein Eichhörnchen die Rahen hinauf und schob sich durch den schweren Pulverqualm, für Freund und Feind verborgen, auf die Bramstange langsam zur äußersten Spitze vor. Bei einer Neigung des Schiffes erhaschte er den günstigen Augenblick, ergriff ein Tau des feindlichen Takelwerkes und schwang nun frei in der Luft, bis es ihm endlich gelang, in den Wanten Fuß zu fassen. Dann klomm er, unbekümmert darum, daß die Kugeln ihn umsausten, zur höchsten Mastspitze hinauf, wo er ein Messer aus dem Gürtel zog und mit ein paar schnellen Schnitten das Banner der Bourbonen von seinem Platz holte. Sich mit den Beinen festklammernd, legte er sich die Seide wie eine Schärpe um die Hüften und machte sich dann, als er sein Werk vollendet hatte, auf den Rückweg. Unten hatten sich die 900 Rochlandsroman Von hans Enst 14 KI „Lump, elendiger, bist jetzt endlich da, wo d’ hing'hörst“, brüllte Klaus.„Aber ein bißl spät is jetzt. D' Heimat hast mir'nommen und d' Mutter hast beinah an Leib und Seel'grund’richt.“ Aechzend erhob sich Lukas Brenner. Den Behörden in der Schweiz war er endlich ins Garn gegangen und dann nach München abgeschoben worden. Ehe Klaus zum zweitenmal die Hand erheben konnte, wurde er von der Wache gewaltsam in seine Zelle verbracht. Wie ein gereizter Löwe schritt er in seiner Zelle auf und ab. Sieben Schritte hin— sieben Schritte her. Wie oft war er in den langen Wochen seit seiner Verhaftung hier schon auf= und abgegangen. Viele hundert Meilen würde es ausmachen. Warum Traudi nichts von sich hören ließ? Die Zweifel marterten seine Seele. Er selber wollte unter schauen und für sie zu sorgn. Das Leben sprach er zu sich,„und wenn nicht etwas Unerwartetes Großmutter war gar zu ärmlich. Aber daß eintritt, tu ich in ein paar Wochen den letzten SchnauBursch'n vom Schlage des Grafen, der jedem suurzitt, tu ich in ein pa osaute der Grai vor der Antunst Ihres Dienschern unpishentic), isu gr.i agsggt ,ierger bereieles; ausgehglten, hattz.,„ Lieher würde er ales iber sich erFrlescht schon gehen wollen?“. die Anwesenhe.....—...„5 gax gehen lassen. Grübelnd warf er sich auf das harte 2Pa.“ 1736#12 Shre######## Herr„Richter“, antwortete Klaus ruhig und vunr, Bettgestell stützte den Kopf in die Hände und sinnierte „Barum verließ er denn so hlötzlich Ihre Hütte?“„ich hab das Mädel hier im'wiss'n Sinn als meine weiter Eine maßlose Sehnsucht nach der goldenen 1 aus bat ihn gedn beis v.„. g. ggllagsen Schpester betrachtelt und hab mir borg nommen 8 badt, Freiheit übertlam ihn.„Du stt hier unschuldig“, onders woß, Aeheßstsache, daß Sie dem Angettagten auf sie zu schauen und für sie zu sorg. Das Leben ####., nahe stehens...... bei ihrer Großgu va stang Hans Wesiermann auu und sagte:#. sie einem Bursch'n vom Schlage des Grafe =Herr Vorsitzender, gehören solche Fragen zur Ver= Rock im Orte nachlief. Handtuch sein sollte, an dem er #ungy...., sich ärgerli5 if di: Kinven sich nach Belieb'n gbtrocknen konnte, um,§, ann acht, hatte, er nie gekannt. Plötzlich traten ihm Tränen in der Vorsitzende biß sich ärgerlich auf die Lippen. los beiseite zu werf'n, das wollte ich unbedingt verbin die Augen. Ein heftiges Schluchzen schüttelte seinen *„Herr Rechtsanwalt, ich mache Sie darauf aufmerk= dern. Daß er damals bis um ½12 Uhr auf der Alm starken Körper. Klaus Brückner weinte um sein veren daß das Gericht klar sehen muß und aus diesem war, wußte ich gar net. Ich erklär es mir nur so, daß fareneg gliich Punde halte ich diese Frage im ureigensten Interesse er sich irgendwo versteckt ghabt hat, um zu sehln, wenn rrrerrr—.:. a0 S ai ehr wesentlich. Ich frage die Zeugin, ob Sie die ich heingeh: Tatsach is, daß ich davogzgir gput:. 6 g. Muent uue Se. ##wort darauf verweigert?"...„ hab. Hätt ich eine Ahnung'habt, weiß Gott, ich wir Vor dem Justizgebaude entstand nach Schluß der Langsam hob Regerl den Kopf und sah dem Frager umg'kehrt und hätt' ihm den Weg zeigt, daß ihm's Verhandlung eine große Ansammlung heftig gestikulieins Gesichtg##, S.„..„ Wiederkommen nimmer in den Sinn kommen wär.“ render Menschen. Kaum ein halbes Dutzend davon fer Die Furcht vor dem Sterben war ihm fremd. Angst hatte, er nie gekannt. Plötzlich traten ihm Tränen in „Na, Herr Richter. Ich steh ihm net nah, aber er W. 5ch bod br. Job: aad Beihannt Zingen die Behlbes, und. Milers gaotenstille herrschte im Saat.„Gespurhegeng, die Ihnen ein zufälliges?“ ##oer Zuhörer an dem Angelagten, Eueg gupene bge, Ruhe einen Zustand der Spannung schuf, der fast #sträelich wurde. Der Vorsitzende wandte sich wieder an Regerl. Und als „So! Dann war also das Zusammentreffen im glaubte noch an eine Schuld des Angeklagten. Hohlweg um Mittexnacht zwischen dem Grafen und Hans Westermann über die breite Treppe herunterkam, Ihnen ein zufälliges?".„„„ wurde er sogleich von einem Hausen Rocersbacher laus fugr in die Höhe.„Wie Donnergrouen nlang Baugxn umzper,„#.11#1, Sitt must uig seine Stimme durch den Saal:„„„###:„Du mußt ihn freikrieg'n! Jetzt mußt zeigen, daß „Ihr wollt' mich um jeden Preis schuldig hab'n. du sein Freund bist“, so und ähnlich schwirrten die # und wie weit ist es von der Alm bis ins Vor spricht, wird ungedreit. Pugr“ =Venn man den Waldweg weiß, schafft mans in halb'n Stund. Klaus ist kurz vor 9 Uhr von mir #gegangen.“ b“— der Zeitrechnung nach stimmts, daß der ###sgate von der Alm vas dirch, nech.##llärt bleibt also ##on 5 Uhr bis 12 Uhr sich aufgehalten 89 sand man ihn auf halbem Weg von der Alm ##egerl warf einen flüchtigen Blick auf Klaus. Dann #e sie: =derr Richter, gar so unerklärlich is dös net. Denn Ihr klagt mich an des gemeinen Meuchelmords, weil Stimmen durcheinander. allge gegen mich spricht. Alles, was für meine Unschuld„Natürlich werde ich alles tun, was ich kann“, erein weiche Zeit entsernte sich der Angelagte, han; ales gegen mich spricht, Ass, was füir meine Unschuld spricht, wird umgeoreht. Es waßt ja alles in euren klärte Hans.„Beruhigt euch nur, es muß sich doch Kram. Daß ich in derselben Nacht außer Haus war, herausstellen, daß er unschuldig ist.“ ist das einzige, das man mir beweisen kann. Man wird Während er mit den Bauern sprach, folgten seine den Stab über mich brech'n und mich verurteil'n, ob- Augen einer Gestalt, die ihm einst auch etwas war— gleich meine Hände von Blut und Schuld rein sind.“ Regerl, das morgen wieder vor dem Gericht erscheinen Wie Hammerschläge fielen diese Worte. Die Gemußte. Da sie als Hauptzeugin betrachtet wurde, hatte n 9ad. wo der Ernordete in der Anter dem Husikton Jepz, beiger Lim eit. Der gichggtlsr de Rider betrichens. Nicd sibe 7he sse :. G. vinr., Hörten sie, ihren,„Ragmen rusen. Als sie sich umsah, stand Mit spöttischem Lächeln sah Klaus auf die vier Be= der Bürgermeisterdori vor ihr. amten, die an ihn herantraten, um ihn abzuführen.„Grüß dich Gott, Regerl. Ich hab schon Angst Hochaufgerichtet schritt er in ihrer. Mitte aus dem'habt, du könntest dich in der großen Stadt verlauf'n. Hochaufgricher, shrit.“,in auf Heite, Aus hlsetz Listseut ig atemal berin, geltiVor dem großen Fenster auf dem Gang blieb Bist heut's erstemal herin, gelt! gof den, steßben Vorzra., in zesen Zügen die Regerl. über diese Amprage, und Begleitung nicht Bold der untergehenden Sonne sonderlich erbau bleiches Gesicht und zauberte um die lebhaft weiter. — der bes unmdug peun ege i„el bes Gesangenen ein wpeses Schnen...„Hagst du schen. ein Nachtgarterf„Vet Reize diesen Experimenig, r sollten ja„neue wir nie zu siges Arbeiten und uns. Doch schließlich, ganze Zeit.“ von Potor Eageluut vor domals Klazs hoert, kon der Graf wieher Saat, Popest sehzer guid)treanad iu besen Zäßen die'segel. ais tz; gebliehen.“ Regerl setzte, noch hinzu:„Der frische Luft, ein. Das Gold, der untergehenden Soxne sonderlich erbaut, nicte gedanentos. Dori redete aber .Sanst. dos unmöglich wissin konnen—“. siel auf jei die er ihn wohl ein zweitesmal Vortoe. A. Freisest, Leimat, Sonnel, Wie lang eansgern der auernde Ton der Fage enitgangen land er Vui au. ,G, agdz, sch in ud aug den an. Jos I; in einem Geitaus bereie zut Ziume Ganz. 34.— v5, was gen Gang hinunter der zu den Zellen führte. bestellt hatte, verschwieg er wohlweislich. auch, denn Klaus hat ihm vig wox, Ver Schon wollte Klaus in den kahlen Raum treten, als In ihrem Schmerz um den Geliebten hatte Regerl =Aigef. hmen Sie baben man van der entoegengesetzten Seite ber einen neuen gar nicht daran gedacht, sich um ein Unterkommen umtatächlich. einmal annehmen, Ste vuvr.„. Hrachte. Klaus stutzte. Dann sprang er zusehen. Regerl gab zögernd ihre Zustimmung, und Pen, aus welgicht gewußt. Wollen Sie uns nicht Gesangenen zen Satz, noch ehe er daran gehindert fragte dann, ob Dori noch länger hier bleiben müsse. * Grasen auf.% Wige fiehen Sie werden konnte, dem Ankommenden an die Gurgel und Dori entgegnete, daß er eigentlich bei Gericht schon i der Zeugin? Ich meine, ob Sie sich vielleicht warf ihn dann an die Wand, daß es nur so krachte. fertig wäre, daß er aber des Interesses halber bis zum Schlusse der Verhandlung hier bleibe. Sein Vater werde aber morgen heimfahren. Dann gingen beide langsam weiter, wobei Dori das hübsche Mädchen immer ansah. „Gelt, jetzt hast es mit deinem Klauserl“, sagte er sarkastisch.„Ich habs schon alleweil'sagt, der hat's faustdick hinter den Ohren!" Flammende Glut fuhr dem Mädchen über das Gesicht. „Uebern Klaus sagst mir fein nix. Scham dich, über einen unglücklichen Menschen, der unschuldig in Untersuchung is, so zu reden und zu schimpf'.“ Das ohnehin blasse Gesicht des Burschen wurde noch um einen Schein blässer. „Madl, schrei doch net so“, sagte Dori.„Die Leut werden schon aufmerksam auf uns.“ Er warf einen Blick rückwärts und sah dabei Hans Westermann mit raschen Schritten herankommen.„Aha, sein schmalzhaariger Freund. Der geht mir grad noch ab, der Federfuchser“, fuhr es Dori durch das Gehirn. Um ein Zusammentreffen zu vermeiden, griff Dori schneller aus und forderte das Mädchen auf, das gleiche zu tun. „Komm, in die Seit'ngass'n müaß ma jetzt nei. Da weiß ich für dich ein schönes Logis.“ Hans Westermann hatte aber seinen Schritt noch mehr beschleunigt und stand jetzt vor den beiden. Ein Gefühl der Erleichterung überkam Regerl. Dori zog die Stirne in Falten, als ahnte er, daß ihm ein Strich durch seine Rechnung gemacht worden sei. Und richtig, Hans Westermann bat Regerl, bis zum Schluß der Verhandlung bei seiner Mutter zu bleiben. Dankbar nahm Regerl seinen Vorschlag an. Als sie Dori ansah, erschrak sie vor dessen stechendem, haßerfülltem Blick. Sie schauerte unwillkürlich zusammen. Diesen lauernden Blick hatte sie doch schon gesehen. „Da kann ich also abfahr'“, stieß Dori zornig bervor..... Jans an Hahei Fiel Züm has Erstaunt sah ron Hans an. Davei fiel ihm das verstörte, übernächtige Gesicht und die schwarzgeränderten Auden auf.„ n 162 Fraste Hans teilnchmananl „Bist du krank, Dorts; fragte Haus teilnahmsvoll. „Du schaust ganz erbärmlich aus. Komm mit zu meiner Mutter und trink dort einen heißen Tee. Der wird dir gut tun.“. gunfa. Bads am Warin „Na, i dank schön.'s fünfte Radl am Wag'n mach ich net.“ „Wie soll ich das verstehen?“ Dori tat, als höre er das nicht und wandte sich höhnisch an das Mädchen: „Dös is wohl jetzt dein Schatz, weil der andere drinn hockt?“ Ueber das Gesicht des Rechtsanwalts fuhr ein flammendes Rot. „Dori— ich verbitte mir eine derartige Beleidigung. Deine unverschämten Worte setze ich auf das Konto deiner Erregung. Wenn mein Anerbieten an Regerl dich in solche Stimmung versetzt, so tut es mir leid. Ich konnte nicht wissen—“. Er stockte, setzte dann aber rasch hinzu:„Ich empfehle mich!“ Hans wollte gehen, als Regerl sich an ihn herandrängte: „Nimm mich doch mit, ich fürchte mich vor dem.“ „Du fürchtest dich?“ Hans sah sie prüfend an. So iomm!“„„Taten stum 61. Zwei haßerfüllte Augen folgten ihnen, bis sie die Straßenbahn bestiegen hatten. Dann schob Dori den Hut in den Nacken und kniff die Augen zusammen. (Fortsetzung nächste Seite). 2il Mhsdhiof de Schen Ve erchere Lerschatsgseh, Pde# den Versek dei Wißst ihr, wie die schwarzweißrote Fahne entstanden ist? es Tom, das gefährliche Wagestück noch einmal glüicklich Hine Zeitgemäße Frage:. ist., Daß Verhältnis der Höhe der Flagge zur 2o auszuführen. Er konnie eine der Teitern der Asee jeh. Kinder nun babt ihr ja alle in dieser Teil aller deutschen Schifse geführt worden. In diesen Nach der Wiederaufrichtung des Deutschen Reis# Gune g av, fassen Eetomnen uund tu H 1s, vuy p. Woche miterlebt, wie plößlich ganz Bochum in die Far: Farben ist zugleich die große Vergangenheit, der deut am 18. Januar 1871 in Versailles wurde die schug bis hatten keine Matrosen erhoben ein Jubelgeschrei. Waren= doch ale als Deutschland Republik in dem„Glauben, daß der französische Admiral, die als die Fahne des ganzen HSerutzten 5“ Engländer zu einem ungestünen Angrif, land. Aber das babt ihr gewiß ale schon in der Schule Farbe für ale hanburgschen Schiffe vorscheibt. dem die Widerstandskraft der entmutigten und nieder= gehört bei den Feiern am Dienstag. Aber jetzt wollen Flüger, eine rechteckige Toppflagge, wurde an allen lagenen Feinde nicht mehr gewachsen war. Der wir einmal den Ursprung der schwarzweißroten Fahne Masten gesahren. Die preußischen Farben gehen zurück rößte Teil ihrer Flotte wurde vernichtet, ein kleiner nachgehen. So etwas muß doch jedes deutsche Kind auf das Banner des Deutschritterordens, das auf weißem Rest entkam schwer beschädigt unter dem Schutz der heute wissen. Wie das deutsche Volk am spätesten von Grund ein stehendes schwarzes Kreuz zeigt. Dieses hereinbrechenden Dunkelheit. So wurde die entschei= allen großen Völkern seine Einigung fand, erhielt es auch Banner, das als„ältestes Nationalitätszeichen GesamtSuchbild PE 4 0 E mit unvergänglichen Lettern im Geschichte. Buche der englischen Das„operierte“ Huhn eer eie ehchche. Die letzten Sommerferien verbrachte ich mit meinen Eltern und meinem Bruder auf einem großen Bauerngut im Spessart. Natürlich gab es dort eine ganze Schar Hühner, deren Fütterung mir einen Riesenspaß machte. Ich gab ihnen neben den Körnern immer noch einige besonders gute Bissen, wie Wursthaut und Wurstzipfel.— Da erlebte ich einmal etwas, recht Drolliges. aackernd ifte und Ich saß auf dem Balkon, als ein Huhn laut gac und schreiend wie besessen im Hofe sprang, hüpfte hopste. Das Huhn hatte einen Wurstzipfel verschluckt, die Schnur und die Bleimarke hingen aber zum Schnabel heraus. Es war zu ulkig; alle möglichen und unmöglichen Verrenkungen machte das Tier, um von der Schnur loszukommen, umsonst! Auf mein Locken lief es ein Stückchen auf mich zu und blieb schließlich, mich hilfeflehend anäugend, stehen. Ich näherte mit behutsam, erfaßte schnell die Bleimarke ein Ruck, und heraußen war der verhängnisvolle Wurstzipfel.— Befreit schreiend mischte sich das erlöste Tier unter seine Genossinnen, die mich nach Hühnerart gackernd umstanden hatten. Was Mancher nickt weiß In Deutschland gibt es vier Millionen Rundfunkhörer.„Die Reichspost hat dadurch eine Einnahme von 50 Millionen Mark. Wenn die Funken, die an den Kontaktleitungsdrähten der elektrischen Straßenbahnen aufsprühen, blau find, steht gutes Wetter in Aussicht; sind sie aber grün oder grünlich, so ist Regen oder trübe Witterung zu erwarten. Eine vollkommen ausgebildete Schwanzfeder der Meise weist nicht weniger als 1 250 000 Einzelgebilde auf. Wenn man diese nebeneinander legen würde, würden sie eine Länge von 1 Kilometer erreichen. ER EHHH GH 5 E 1½ A Gri 1 Rund men wei St and. phys. Soll ein Mär ##ung studieren ##. unser, Llebe Ven? Erschein Wo ist der Postillon? Stellung im rde trotzdem auch getan, un wieder tun. Nun war aller konnte bei den Die Jehrist im 8i Wer von euch weiß nicht, daß man mit Milch####enerlaß und ben kann? Aber wer von euch kann die Schale# Eies so beschreiben, daß man die Schrift nachher im im Ei lesen kann? Nichts einfacher als das. Wir sorgen uns in der Drogerie etwas Alaun und #end des Ser urf Fabrikarb növer machten #i sielen. Das uns von Mutter Essig geben. Dann lösen wir auch wenn gus. von Muter„Eilsig. geben,„Tann lössen, wir. W..40 urg, Alaun im Essig auf und beschreiben mit der neu Flüssigkeit ein Ei. Wenn das Ei eine Viertelstunde kocht worden ist und wir die Schale entfernt ha#### können wir die vorher unsichtbare Schrift lesen. Da# Flüssigkeit vollkommen unschädlich ist, können wir## das Ei auch noch essen. Jugendfreund-Briefkasten Fritz., Christel H. und andere. Mit Osterbild ist der Jugendfreund nun schon reichlich versorgt. Luftschutzübung-Zeichnung. Willi Nöthe, 9 Jahre. Dank, ihr lieben kleinen Leute, ihr habt sehr nett arbeitet. Karlheinz M. Wenn du so etwas Schönes gem### zu haben glauhst, so hring es getrost dem Jugendfre## Ohne daß er dein Werk gesehen hat, kann er dir nicht sagen, ob er es verwenden kann. Verschiedene. Kinder, immer nur Zeichnungen# Tusche ansertigen, sonst müssen sie umgemodelt wer## KN „Hat sich denn die ganze Welt gegen mich verschworen? Muaß ich halt wieder beim Maßkrug mei Zuflucht fuachg,.,..). Er Ttttm Zeit sein kaste Der Alkohol war in der leßzten Zeir sein bester Freund geworden. Der meinte es nach Doris Anschauung am besten mit ihm. Half er ihm doch immer, wenn auch nur für halbe Tage über die Gewissensbisse hinweg. Als wäre ein Dämon hinter ihm, so schritt er aus. Und als er vorm Löwenbräukeller angekommen war, stand kalter Schweiß auf seiner Stirn. antwortete Rut „Freilich, er is ja soviel stolz“, enttäuscht. „Höre, wielich mir die Sache dachte“, begann#### nach kurzem Ueberlegen,„Es bleibt vorläufig Hans Westermann saß vor seinem Schreibtisch, die Hände ineinander gefaltet und starrte vor sich hin. Vor ihm lagen zwei geöffnete Briefe, über deren Inhalt er nachzugrübeln schien. Mechanisch griff er zum zweitenmal nach dem einen. Er lautete: „Sehr geehrter Herr Westermann! daß „Auf Ihre geschätzte Anfrage teile ich Ihnen mit, aß der Erlenhof Ende dieses Monats zur VersteiKlaus wird. Ich werde dort den Namen Agnes führen.„Verstehst du, Mutter, was es heißt, den besten und O, könnte ich auch so heilig werden, wie jenes Hir= liebsten Freund verlieren zu müssen?“ tenmädchen von Lourdes, dem Gott die Kraft ver=„Um Gotteswillen, du willst doch nicht sagen, daß lieh, kranke totgeweihte Menschen zu heilen. Ich Klaus zum Tode verurteilt wird?" nach kurzem Ueberleger würde dann auch die Herzenswunde von Klaus ver= Wie die Sache gegenwärtig steht, ist kaum mit unter uns. Niemand soll wissen, wer der neue Bei### narhen lassen. ,„.. Wire#.us 12 flur 1m etwas anderem zu rechnen. Im günstigsten Fall ver= des Erlenhofes is. Du bleibst bis zum geger# Mein Verschwinden wird Klaus schmerzen, Ic urteilt oder begnadigt man ihn zu lebenslänglichem Zeitpunkt, was du bist. Ich nehme die ganze An weiß es. Mir ist es so vorgesetzt. Und wenn Sie Ztchthaus. Dabei ist er so unschuldig wie du und ich!“ legenheit in die Hand und du brauchst nur überal Klaus alles erzählen,— denn nur Sie wissen den Has ist ja entsetzlich“, klagte Frau Wester nen Namen darunter schreiben. Is es dir so rech einzig wahren„Grund—, dann wird er mich ver:„Aber das ist ja emtseßlich“, klagte Vrau Wester=„Zch hin mit allem einverstanden. Wenn nu sehen und mich vergessen lernen. Mit dem Ihnen Von..., nicht sg verstockt wäre Bur ar ang, arne Klaus rauskäm.“ Sich etwas besinnend, anvertrauten Geld erhalten Sie ihm die Heimat. Die„Wenn er nur nicht so verstockt,wäre. Nur er allein Regerl fort:„Ich wüßt noch an Arbeit wird ihm den Verlust von mir erleichtern, weiß, wo er die verhängnisvolle Nacht war. Ich ver(zezannt und forschend ruhten die Augen des Handeln Sie so, wie wir es bei unserer letzten Zu= mute ja, wo er gewesen ist. Aber ich kann nichts sagen, walts auf dem Gesicht des Mädchens. Er sah Sgtagenkunst, besprachen, Ich gszschg, slaus alles weil ich. die Adresse nicht weiß. Ich ,wperde nochmals purpurne: Gfut, dasselbe überhauchte. Er ah; Glück der Welt und werde auch fur ihn beten, daß alles aufbieten, daß er sein Geheimnis lüftet., Wenn er vur, er recht, recht glücklich wird. auch dann noch schweigt, ist ex unrettbar verloren. In„Einigemale setzte Regexl zum„Sprechen anAuch für Sie, lieber Hans Westermann, alles keinem Fall noch war der Indizienbeweis ein solch ging zu schwer zu sagen. Endlich kam es stockend erdenkliche Gute und Dank für Ihre mir geleisteten lückenloser wie in diesem.“ die Lipven: Dienste. Ein Luftzug ließ ihn verstummen. e Regerl stand unter der Türe. Weit waren Waltraud von Rankenstein." geöffnet. Fieber leuchtete aus ihnen. lehenden und toten Inventars„Armes, armes Kind", flüsterte Hans.„Könnte ich„Na“, schrie sie,„er darf net sterben. Er ist doch auf 95 000 Mark, gewertetzund steht Ihnen als Erst= dich nur noch einmal sprechen, ich ,würde kein Mittel unschuldig.“ mutzt zunbediggt, bei. der„Wahrheit bleibenz interessenten bei 50000 Mark Anzahlung zur Ver= unversucht lassen, dich von deinem Gedanken abzubrin= Hans Westermann trat auf sie zu und fuhr ihr über doch, deine Aussagen stehen unter Eid. Du wicrh fügung. Gegebenenfalls würden wir Ihnen nach gen. Wenn alle Schuld so gesühnt werden müßte, würde dag brennende Gesicht...... meineidig werden. Dein Ruf und deine Ehre Lebereinkunft, noch weitgehendst, entgegenkommen, die Welt bald einsamer werden.„Nun ist sie ftigx, die perloren, Regerl“, tröstete er. dußi'g, Da würde man auch dir Hef., Prozeh Ich erwarte deshalb baldigs Iyre Sieuungnahme Welt tot und vergessetziez linzigrte, Haus weiter.„Werz.„Einige schwere Tage haben wir noch vor uns.: uns Igeziz wäre erst, recht nicht gehassen.„eeg## und verbleibe. nicht ein Wunder geschieht, steyr Klaus noch viel Schreck„Einige schwere Tage haben wir noch vor uns. teil. Nein, damit ist es nichts. Aber hörc,# Hochachtungsvoll! licheres bevor.“..„„Ja, kämpfen will ich“, schluchzte Regerl,„und wenn Ich weiß, daß du Klaubs liebst. Das Schickl.# Gregor Rosenberger, Gütermakler.“ Zwei junge schöne Menschenkinder! Wie grausam ist ich mein Herzblut hergeb'n müaßt.“ dich jetzt mit irdischen Gütern gesegnet. Ohnef Dieser Brief machte ihm eigentlich wenig Gedan= das Schicksal doch manchesmal und wie häßlich und ge.„Komm, Regerk, faß dich doch. Mit Tränen allein Schmäsgeuegeg#eiuge Hsgrzögens Hepgrgangs en. Die Sache, konnte sofgrt erledigt werden. Im Stil= mein so manche Menschen! 65, Klaus Pishhrse galgr ,mädchen dar zum Stubf beranzieben. Eeswurde1arun8, der Mordangeg len dankte er Waltraud dafür wenn er ihr auch zürnte, Hans Westermann stützte den Kopf in die Hände Gesicht und, lujehe Ernsieg mit dir zu besprechen“, be= sucht, aber es müßte sonderbar zugehe weil se sio spurlos aus der Welt gegangen war. Sie und versank in tiefes Nachdenken, so daß er seine Mut„Sch habgleantworte nir aber zuerst eine Frage; nicht irgend eine bate wohl an ihn geschrieben, aber ohne jede Adresse, der ganz überhörte, als sie bei ihm eintrat. Geschen(Grund oder Anlaß hatte Dori zu seiner hel= an den Tag kommt. Dbenn es dir recht ist, wict gefahren und wo hiell sie sich aufs Der Fürsft war fort„Hans, willi du nicht zum Essen kommen““, tigen Neußerungs“„........., gleich morgen in der Frühe das Weilere verni und die Dienerschaft wußte nichts. Da der Fürst auch„Gleich Mutter“, sagte er aufstehend.„Mein Gott, a bisserl verliabt is er halt in mich!“ Ich weiß, daß du Klaus liebst. Das bei der Post nichts wegen seiner Briefe hinterlassen„Hast du schlechte Nachrichten bekommen, Hansk“„Wer müßte das auch nicht sein, war ich es doch der sich mit Eifer auf die Fährten machen würde. hatte, wußte Hans tatsächlich nicht, wohin er sich wen= frug sie weiter, als sie den düsteren Zug in seinem Ge= auch einmal.“ Als wollte er die Erinnerung verscheu=„Und wenns halbe Geldl hin wäre, unternimm den sollte. Waltrauds Brief hatte er schon wiederholt sicht bemerkte. chen, schüttelte er den Kopf.„Doch nun zu etwas an= was du für guat find'st. Es soll koa Mittel under## gelesen. Jetzt griff er wieder darnach und las:„Ja. Mutter. Das Leben spielt oft recht schwer mit derem. Was würdest du sagen und tun, wenn du plötz= bleiben, dem armen Klaus seine Ehr wieder herzu## einem Menschen. Aber komme, wir wollen unseren Gast lich Besitzerin eines großen Hofes würdest?“„„„ len!“ erwiderte Regerl. des Jungsei ren ossen Habe en, trotz Exan Jetzt stehe ich #enieure, aber ###enieug zu bei #ne ich eben der Hauslehr ##licht Sprechst ##: Wird ei ###ist, mit ei #en sein: Ick pekunjäre An zurecht finde it seine geistig bitizität bewal ##iten auch den #lcht und ih hädigt. Zur zweiten Mädchen, n bohnt, allein Wigen und sich heinen mir vio ungen an eine ##en, eben älte ##. Ueberwind aus Sorge u eben gerade en verbundene dem der Ma Bellung verliert u# agf. demn #ien: Der Ma ## sie selbst re wre sich die Gel Ernährer“ eine # würden sich ###en und vielle nicht zu hu Pschalten pol gerung kommt, wenn sich bis dabin nicht ein geigneter Käufer gefunden haben sollte. Das Anwesen ist, einschließlisch, des lebenden und teten Inventars ** „Hans, wenn ich vor Gericht saget. die Augen dieselbe Nacht bei mir?“ Erregt sprang Hans auf. „Mädel, was redest du da? Um Gotteswitt mußt unbedingt bei der Wahrheit bleiben. B# * feuerprobe * Varum soller an die Frag n eigenen Leb ####dung der ##r denn je vo Wie soll Eles aufgebau ##päteren Be gehört heut ###del die Ausb eutlich geAuniäre Sicher len die Aeltere #chen, sondern ## voranbring „Herrn Rechtsanwalt Hans Westermann! nicht mehr länger warten lassen.“ Zeit, aber a loische Frede, wnhere sich Vegert. zuto zuls Jagse Hans noch ener Weite.,.m Hans Westermann! nicht mehr länger warten lassen.“.. gn# Jetzt, aber a solche Frage“, wunderte sich Jcgegl,„Also gut“, sagte Hans nach einer Weile. Ich weiß, Sie werden mir zürnen ob meines Schweigend nahmen die drei Personen das Abend=„Ich und an großen Hof? Wie müßte das zugehen; ein braves Geschöpf. Aber jetzt bitte ich die ngen Schweigens. Sie werden mich verstehen, brot ein Ab und zu warf Hans einen Blick nach(5s spielen halt so manchmal eigene Dinge. 27a. zu geben: denn du hrauchst für die nächsten Tage su langen, Spweigenz.„Sie„werden mig, Herzegs, prot ein. Ab und zu warf Hans eineg, Blick nach“„Gs, spielen Halt se manchmal eigene Dinge, Ja, zu geben; denn du brauchst für die nächsen Tage sn wenn ich sage, daß ich mich für mein künftiges Le= Regerl. Er mußte sich gestehen, daß das Mädchen noch Regerl, ich gratuliere dir, du bist von nun an Besitzerin Gute Nacht, liebes kleines Waldmädel!" ben vorbereitet habe.. schöner geworden war. Es bot einen seltenen Reiz. des Erlenhofes.“.. 8ne Semtt##am wamt. Als Hans allein war, trat er an das Fenstet Es ward mir schwer, in der Blüte meiner Jahre Ein wundervoll geformtes Gesicht von edlen Formen Regerl verstand nicht, was Hans damit sagen wollte, öffnete es. Der Luftzug tat ihm wohl. Es war auf Glück und Liebe zu verzichten, hatte ich doch und braungebrannt von der Bergsonne. Die heiße Lei= Wie sollte ausgerechnet sie dazu kommen, den schönen kühle Nacht und der Mond stand über den Dacht Klaus so unendlich lieb. Aber ich bin fertig ge= denschaft für das Mädchen in ihm war vorüber, seit der Hof zu bekommen? Hans sah ein, daß das Mädchen Still war es draußen. 26148# worden mit mir— wenn es auch ein hartes, schweres Stunde, in der sie ihm ihre Liebe zu Klaus gestanden eine solche Wendung in seinem Leben nicht erfaßte. Den jungen Anwalt überkamen gar wunderliche.“ Ringen kostete. Heute noch, nach Beendigung dieses hatte. Er hatte es trotzdem immer hochgeschätzt und es So begann er denn alles ausführlich zu zergliedern, danken. Wie ein helles Lichtbild gaukelte ein Briefes, gehe ich den Weg zum Kloster, den Weg als stille Dulderin bis heute betrachtet. Die Szene mit von der ersten Aussprache mit Waltraud bis zu dem ernstes Frauengesicht an ihm vorüber. der Buße und des Gebeis für meine arme tote dem Bürgermeisterdori ging ihm nicht aus dem Kopf. heutigen Briese.. gann uut ittamnden„Maria“, flüsterte er leise. 2160 Mutter. Allein— ganz allein. Nichts nehme ich Sollte dieser Bursche irgend welche Rechte an sie ha= Regerl saß mit glutroten Wangen und zitternden Sein Herz schlug dieser jungen Dame voll en##### mit von der Welt und meiner Liebe als drei weiße ben? Welcher Art waren sie dann? Gliedern da. Als es endlich begriffen hatte, meinte es Unbewußt waren sich die junge Frau, die Witwe Rosen, das letzte, was mir Klaus gab. Vielleicht ist Regerl hob den Kopf, als fühlte es die Blicke und schmerzlich:„## mnt### und er innerlich einander näher gekommen. Er es unrecht, wenn ich das Andenken mitnehme. Ich Fragen. Die schweren seidenen Lider öffneten sich und„Was nützt dös alles, wenn Klaus verurteilt wird? jetzt die stille vornehme Dame, die allerdings### habe noch so viel Irdisches, der Mensch in mir ist sahen voll und treuherzig auf Hans. Ich hött mein Lebtag koa Freud mehr, weder am Hof, Jahre älter als er war. Noch war kein Wort sn noch nicht tot.....„Nein, schlecht kann das Mädchen nicht sein. Diese noch am Geld.“„„.., den Beiden gefallen. Er war seiner Sache sichet,“ Es gibt Stunden in meinem Leben, in denen es Augen lügen nicht", dachte Hans.„Paß einmal auf. Regerl, was würdest du tun, er die Gegenliebe gefunden hatte. 108n en# nach Leben, Liebe und Erwachen in mir schreit, in Als Frau Westermann in die Küche ging, folgte ihr wenn sich der wirkliche Mörder fände? Hierdurch er Der Rechtsstreit Maria von Kronecks Wegt#### denen ich verlangend die Arme ausstrecke, Augen= Hans.„ langte Klaus seine Freiheit und seine Ehre wieder. Erbschaftssache mit Stiefgeschwistern, war se##ig#po### blicke, in denen ich ein Königreich geben würde,„Mutter, sei so gut und laß mich jetzt eine Stunde Wie würdest du dich hierzu stellen?"......„ beit gewesen. Es kostete schwere. Mühe, die vetge### wenn ich nur Minuten an Klausens Brust ruhen mit dem Mädchen allein. Ich habe sehr Wichtiges mit„Natürlich würde ich ihm gleich den Hof zurück= Angelegenheit und die übermäßigen Fordekusg könnte. Aber all das wird man mir verlernen. Ich ihr zu reden.“ geben“, sagte Regerl ohne Besinnen. geregelte Bahnen zu leiten und seiner Ma werde beien und mich kasteien müssen, um alles, wo„Gewiß, mein Junge. Aber sag mir nur, was be:„Du liebe, gute Seele“, sagte Hans Westermann Siege zu verhelfen. Dieser Prozeß hatte ihl nach mein Herz sich sehnt, zu vergessen. Es ist ein drückt dich sok Du fieberst ja direkt.“ Die weiche weich.„Aber kennst du denn Klaus so wenig und Reife und den klaren Blick zu seinem Beruse se Krenges, kaltes Kloster, in das man mich aufnehmen Frauenhand fuhr kosend über die Stirne des Sohnes, glaubst, er würde dies jemals annehmen?“(Fortsetzung folg“ ud. phil. Zufällig las k# der die Be #delte. Des # oll ein jung Zerufung fü Echungen, di heute berei #senen“ sol guug versiehe , daß ire Wider für ##, Betracht # gen für, d denen, die heges Te interessiere # gar erfaßt die eine gu Peressen viellei Gebiet lieg bestimm # behält. J ale diese ##hnt habe, uei Klassen #nder. Nei X# wird b. die Tatsag nach einer Eltern ##rung un dei 1 Rlach unerd Rechteck, befteherd## Streifen, von wel# seiß und der unter### der Flagge zur La# des Deutschen Re#### les wurde die schmin# = und Handelsma## diese Farben sich mbol deutscher### ichsflagge durch eine sember 1892 zur In ihr verkörpert e große Vergangen### der Einheit aller### Grenzen. Id Posd c Sreeee WOCHEN-BEILAGE DES„BOCHUMER ANZEIGER“ 2. SLATT 12. WOCHE Nun de Frauen generation 3UUdfeue Lschwlel. Eine Umfrage an alle Loserinnen Was kommt nach der Schulausbildung?— Troiz Berutsnot noch Frauenstudium?— Wird die Haustochter wieder modenn? Berut eln Weg zur Ehe? Wir brachten bereits in unserer vorigen Ausgabe eine Reihe Veröffentlichungen zu unserer Rundfrage. Wir hoffen, daß auch die heutigen Ausführungen(die letzten folgen am kommenden Samstag) das Interesse unserer Leserinnen finden. wei Studentinnen stillon? im 6i ß man mit Milch### kann die Schale ie Schrift nachher in acher als das. was Alaun und### Dann lösen wir reiben mit der neu Ei eine Viertelstunde Schale entfernt habe e Schrift lesen. Da ch ist, können wir da Briefkasten ndere. Mit Osterbilde reichlich versorgt.### , i h r h a b t s e h r n e t t etwas Schönes gemat strost dem Jugendfreu## n hat, kann er dir n kann. er nur Zeichnungen sie umgemodelt wer### tolz“, antwortete Re### he dachte“, begann### s bleibt vorläufig## n, wer der neue Bei# bst bis zum gegete### nehme die ganze Au brauchst nur überall Is es dir so recht standen. Wenn nu# etwas besinnend, an Ausweg.“ hten die Augen des Nädchens. Er sah.## auchte. zum Sprechen an. lich kam es stockend st saget... Klaus Um Gotteswig seit bleiben. ter Eid. Du wic ind deine Ehre ir den Prozeß geholfen. Im Aber höre, st. Das Schrfug Seguet. Oypt u un könnte man der Mordangeisg on alles vergeras gehen, wenn der### mit Klausens### dir recht ist, wirk. 18 Weitere veran st. Das S ten machen würde.“ wäre, unternimm I koa Mittel unver# Ehr wieder einer Weile. bitte ich dich, sch die nächsten Tage dmädel!"„ ste# er an das Fenster#0 m wohl. Es ind über den Däc# sen gar wunderlich ild gaukelte ein sc#### vorüber. sen Dame voll Frau, die Witwe gekommen. Er die allerdings 10..0 wor teih. Pe, un seiner Sache Kronecke vrer stern war seine Besühe, Hrggrungen ißigen Forr zutg seiner Mangn g rozeß hatte ihm seinem Berufe gese (Fortsetzung folg“ Ind. phys. Soll ein Mädchen von ausgesprochen geistiger Bebung studieren, seinen Ausbildungsweg erzwingen, sch unter Ueberwindung wirtschaftlicher Schwierigten? Erscheint es doch im Augenblick aussichtslos, ie Stellung im erlernten Beruf zu bekommen! Ich krde trotzdem sagen: Sie soll es wagen! Ich habe auch getan, und würde, heute an den Anfang gestellt, wieder tun.. T zinm vicht.hNun war allerdings mein Studium nicht sehr teuer, konnte bei den Eltern wohnen, bekam sehr bald Ge###enerlaß und Stipendium. Auch Nachhilfestunden shrend des Semesters, und während der Ferien nach darf Fabrikarbeiterin oder Kindermädchen, alle diese növer machten mir mehr Spaß, als daß sie mir zur ## fielen. Das Studium ist nun einmal eine herrliche sit, auch wenn man stramm arbeiten muß! Es ist die ein wenig das Gefühl: Du verbringst die vielleicht schönsten Jahre deines Lebens mit schrecklicher Büffelei für Dinge, die dich gar nicht innerlich berühren. Man hat außerdem den Wunsch, sich nett zu kleiden oder sich einmal diese oder jene Kleinigkeit anzuschaffen, aber wegen des teuren Studiums muß man verzichten. Ich kenne sehr viele Studentinnen— es sind nicht die untüchtigsten—, die aus ähnlichen Gründen manchmal die Flinte ins Korn werfen möchten, wenn sie nicht ihren Eltern und sich selbst gegenüber verpflichtet wären, bis zum Abschluß durchzuhalten. Wären sie nicht wirklich besser etwas anderes geworden? Zum Beispiel technische Assistentin, Sekretärin, Photographin, Buchhändlerin, Auslandskorrespondentin oder Direktrice in einem größeren Geschäftshause? Solche Berufe haben den Vorzug, daß nach einer am Studium bemessenen kurzen Ausbildungszeit bei großer persönlicher Tüchtigkeit unter Voraussetzung eines gewissen geistigen Niveaus gleich etwas verdient werden kann. Die Gefahr der Verflachung ist gering, und anderseits hat das junge dem it des Jungseins, die Zeit, in der man Augen und Mädchen die Möglichkeit, sich dieses oder jenes, an hren offen haben soll für die Vorgänge im geistigen ihr Herz so sehr hängt, zu leisten. en, troßz Eramenssorgen! g ugrätung 65. Jetzt stehe ich mitten in der Diptomprufung für ##enieure, aber ich weiß: Eine Anstellung als Diplom##genieur zu bekommen, ist aussichtslos. Dann unterDne ich eben etwas anderes. Vielleicht werde ich der Hauslehrerin, vielleicht technische Assistentin, Kleicht Sprechstundenhilfe. Da erhebt sich eine neue ###e: Wird ein Mensch, der an geistige Arbeit geAn ist, mit einer vielleicht mechanischen Tätigkeit zu#en sein? Ich glaube, daß der Mensch, der vor allem pekuniäre Anspruchslosigkeit gewöhnt ist, sich auch r zurecht findet. Er kann wenigstens in seiner freien # seine geistigen Interessen pflegen, und sich so eher ##izität bewahren, die ihm später in geordneteren in auch den Uebergang in den erlernten Beruf erPelicht und ihn sonst für eine mechanische Tätigkeit hädigt.„„ g. 7, H, W. 4618 Zur zweiten Frage: Verdirbt die Ausbildungszeit Mädchen, wird es untauglich zur Ehe? pohnt, allein über sich zu Bugen und sich unterordnen seinen mir von geringerer ungen an eine junge Frau, die nicht einen festang###en, eben älteren, Mann heiratet, sind ganz andere: #. Ueberwinden der Schwierigkeiten, Auswege finaus Sorge und Not. Da ist eine Ausbildungszeit, ## eben gerade eine mit wirtschaftlichen Schwierig#n verbundene, eine gute Lehrmeisterin. An dem Tag, ## dem der Mann die auch noch so schlecht bezahlte lung verliert, arbeitslos wird, da heißt es für die u, auf dem Posten sein! Da muß sie eben nicht Der Mann ist der Versorger der Familie, da Fertigkeiten anzueignen, wobei ich feststellen mußte, daß ich zur praktischen Tätigkeit mindestens ebensoviel Anlage hatte wie zur abstrakten Wissenschaft. Während ich daheim bei meinen Eltern wohnte, nahm ich an Backund Schneiderkursen teil. Dann weilte ich ein halbes Jahr auf einer Oberförsterei, wo ich mich in sämtlichen Zweigen des landwirtschaftlichen Haushalts(Kochen, Backen, Gartenbau, Geflügelzucht) ausbilden ließ.— Jetzt— seitdem ich wieder zu Hause bin, besuche ich einen Kursus in Schreibmaschine und Stenographie. Zum Frühjahr werde ich beim Roten Kreuz eintreten, um nach einem dreijährigen Ausbildungslehrgang die staatliche Prüfung als Krankenpflegerin abzulegen. Nach drei Jahren bin ich also imstande, die verschiedensten Berufe— je nach Neigung und Anstellungsmöglichkeit zu ergreifen, um mir einen Lebenserwerb zu schaffen. Zunächst ist da der Beruf der Krankenpflegerin, der vor allen Dingen für später am ehesten in Frage kommt, da er Alterspension bietet. Weiterhin der der Sekretärin, der Hauslehrerin, der Gesellschafterin, der Haushaltsleiterin. Vielleicht würde sich etwas finden lassen, um alle meine Kentnisse verwerten zu können(ich denke an Anstellung auf einem Gut oder dergleichen). Das Ideale ist natürlich die Ehe, in der ich ja meine sämtlichen Fähigkeiten und Kenntnisse nur zu gut anbringen kann und in der ich in der Lage sein dürfte, den leiblichen und geistigen Ansprüchen, die der moderne Mann an eine gute Hausfrau zu stellen berechtigt ist, zu genügen. Ich bin immer bestrebt gewesen, mich möglichst vielseitig auszubilden, weil es dem weiblichen Wesen am meisten entspricht. Meine Ausbildung war mit nur ganz geringen Unkosten verknüpft bis auf das Universitätsstudium, das ich aber jedem jungen Mädchen, das es sich finanziell eben leisten kann, für wenigstens 1 bis 2 Semester empfehlen möchte, da es den Blick außerordentlich weitet und zur Selbständigkeit erzieht. Ich trete der viel verbreiteten Meinung entgegen, daß das Universitätsstudium das junge Mädchen für die Ehe verdürbe, da es sich entweder zum sogenannten Blaustrumpf entwickele oder den Gefahren des ungebundenen Studentenlebens erliege. Es ist sehr wohl möglich, die einem gesund empfindenden deutschen Mädchen gezogenen natürlichen Grenzen nach beiden Seiten hin zu wahren und sich an Leib und Seele gesund zu erhalten. Sn. Eine Mutter Der Mensch handelt praktisch immer am richtigsten, der seine Zeit versteht und sich ihr anpaßt. Geistiges Studium für ein junges Mädchen ist in einer Zeit, in der Millionen tüchtiger Gelstesarbeiter stellungslos Not leiden, nur in ganz besonderen Fällen verständlich. Eine tüchtige, praktische Ausbildung in allen Zweigen der Frauenarbeit hingegen ist nie ganz aussichtslos und erfüllt immer ihren Zweck. Einmal weist die von der Natur gewollte Berufung der Frau auf eine praktische Betätigung hin, und das Natürlichste ist immer das Die anderen aber, denen geistige Weiterentwicklung Bedürfnis ist, die sollen studieren, wenn sie auch einem oberflächlichen Beobachter oft nicht so intelligent erscheinen wie manche„Weltkinder". Ich glaube, daß dieses Bedürfnis neben einer unbedingt notwendigen Fähigkeit, rationell arbeiten zu können, mehr Gewähr für die glückliche Durchführung eines Studiums gibt, als lediglich Intelligenz. Eine Student n, die sich später einer praktischen Ausbildung zuwandte Bei der Beantwortung der Rundfrage glaube ich im Sinne der in der Berufswahl stehenden jungen Mädchen Gesundeste. Wechselvolle Bewegungsarbeit ist der beste zu handeln, wenn ich nicht mit allgemeinen Ratschlägen Sport. Selbstverständlich soll der Geist nicht verkümkomme, sondern in großen Zügen eine Schilderung mern. Eine gute Schule, geistiges Weiterbilden, gehört meines Ausbildungsganges bringe, der allerdings nicht zu dem Gesamtbilde eines tüchtigen Menschen. Das Teil vom junge Mädchen soll nicht wie früher, auf den Mann selbständig, wie macht praktische gepaart, die der ihn wirt#ien: Der Mann ist der Versorger der Familie, bß sie selbst rennen und zusehen und mithelfen. Man lle sich die Generation unserer Mütter vor, wenn der mährer“ eines Tages mit leeren Taschen dasteht! würden sich hinsetzen, weinen, das Schicksal ansgen und vielleicht zu ihren Eltern auskneifen, damit nicht zu hungern brauchen. Durchhalten können, srchhalten wollen, ganz egal, was da kommt, das ist Feuerprobe für Männer und Frauen. Warum sollen wir also gleich schlapp machen, wenn an die Frage der Berufsausbildung geht? Mut m eigenen Leben, zum eigenen Erleben, und also zur Lbildung der vorhandenen Fähigkeiten muß heute kr denn je von den jungen Menschen gefordert werR. Wie soll denn jemals wieder die Zukunft des elles aufgebaut werden, wenn schon das Rüstzeug für #späteren Beruf, eben die Ausbildung, fehlt? Gegehört heute ein besonderer Mut dazu, wenn ein adei die Ausbildung wagt. Die Schwierigkeiten müsdeutlich gezeigt werden, auch die Hoffnung auf Kunjäre Sicherstellung zerstört werden. Aber trotzdem #en die Aelteren den Mut nicht schwächen durch Miesschen, sondern sie sollen die Jugend in der Ausbil#### voranbringen mit Rat und Tat. Hertha Schreyer ud. phil. Zufällig las ich gerade vor kurzer Zeit einen Aufder die Berufswahl der schulentlassenen Mädchen #delte. Des Resümee war ungefähr: Nur den Be„ a ein junges Mädchen wählen, zu dem es wirklich # berufung fühlt; denn nur dann wird sie alle Entungen, die jedem berufsfreudigen jungen Menen heute bereitet werden, ertragen können. Von diesen Ferufenen“ soll hier nicht die Rede sein. Unter BeFung verstehe ich etwas so Starkes, Eindeutiges, BeK, daß irgendwelche Diskussionen über das Für * Vider für solche Menschen überflüssig erscheint. Betrachtung beschäftigt sich mit den anderen en, für die eine Berufswahl viel schwerer wird, denen, die vielerlei Talente aber kein ausPrtochenes Talent haben, die sich für dies und i# iateressieren, aber nicht von irgendeiner Idee ganz * dar erfaßt sind. Da sind die vielen Abiturientin* die eine gute Durchschnittsbegabung besitzen, deren ertessen vielleicht mehr auf geistigem als auf manueldebiet liegen, ohne daß jedoch die Neigung für #estimmten geistigen Beruf immer die Ober####ehalt. Ich werde mir erst jetzt beim Nachdenken alle diese Fragen darüber klar, daß ich es mir anent habe, diese Abiturientinnen ganz unbewußt Klassen einzuteilen. Da sind einesteils die bunder. Neven allen zugestandenen geistigen In%#d bei ihnen der Entschluß zum Studium TLatsache gefördert, daß ihnen das Studenteneach einer mehr oder minder großen Bevormun#### Elternhaus eine gewisse Freiheit in der Le bct8 und etwas Anmusement zu bieten ver bes#e] den ersten Semestern erfüllt sich vielleicht # mehr erechen, aber ganz allmählich erscheint nicht ##dium lolch rosigem Licht. Man merkt, daß das “ u n e n d l i c h v i e l K l e i n a r b e i t v e r l a n g t, u n d h a t jene wird es aber ohnehin weniger schwierig sein, ihren Weg zu finden). Ich habe mein Abitur gemacht und anschließend fünf Semester Naturwissenschaften und Sport studiert, dabei konnte ich kunstgeschichtliche, philosophische, psychologische und medizinische Vorlesungen hören, die meine Allgemeinbildung erheblich förderten. Wegen der völligen Aussichtslosigkeit auf ein späteres Weiterkommen gab ich mein Universitätsstudium auf und begab mich daran, mir praktische hausfrauliche schaftlich weiterbringt und den Kindern eine gute Mutter wird. Heiratet das junge Mädchen nicht, so ist ein praktischer Beruf heute noch der aussichtsreichste.— Wir haben unsere Tochter, nach Abschluß der Lernjahrs auf der Höheren Mädchenschule, auf die Frauenschule geschickt. Dort wird sie in allen praktischen Zweigen der Frauenarbeit unterwiesen, und nach zwei bis drei Jahren Ausbildungszeit kann sie sich entschließen, ob sie Lust zur Haushaltspflegerin, Kindergärtnerin, Gärtnerin, Wohlfahrtspflegerin, Säuglingsschwester, KrankenschweErste Frühlingssonne und ein Lseischen grichen Diese beiden jungen Damen genießen die ersten warmen Sonnenstrahlen und verbringen Im Freien mütliches Planderstündehen, wobei die schlanke Pfeife im Mund die Freude noch zu erhöhen scheint. Ob das Pfeischen wohl besser schmeckt und sich anmutiger rauchen läßt, als die vielen Damen unentSe Gee behrlich gewordene Zigarette— wer wagt’s zu entscheiden: ster, Diätassistentin hat. In zwei Jahren kann sich vieles im beruflichen Leben geändert haben,— heiratet jedoch unser Kind, nun— so kann es alles Gelernte gut gebrauchen und verwerten. Frau Erna Drolshagen. Eine Oberprimanerin Da stehen wir zwischen den beiden Zentren unseres Lebens, zwischen Schule und Beruf. Ein seltsames Gemisch von Gefühlen lebt in uns: ein wenig Wehmut und Trauer, eine leise Angst, aber zugleich und trotz allem eine brennende Begierde hinauszukommen, eine unbändige Lust etwas zu werden, zu gelten, zu leisten. So stehen wir da mit vollem Herzen und spendenwollenden Händen, und dann sagt man uns:„Ihr seid ülerflüssig, man braucht euch nicht!"— Sollen wir verzweifeln? Sollen wir die Hände untätig ruhen lassen? Nein, tausendmal nein! Unstre erste Pflicht muß es sein, uns nicht niederdrücken zu lassen von all der Not ringsum. Aufrecht bleiben, helle Augen behalten! Und wenn ein junges Mädchen sich bereit und stark genug fühlt, einen Beruf auszufüllen, der ihrem ganzen Frausein entspricht, dann soll sie sich durchsetzen— trotz allem! Sie wird etwas leisten in einem solchen Beruf, der ihr Wesen erfüllt, sei es als Haustochter oder Aerztin, als Juristin, Lehrerin oder Sozialbeamtin. Diese und noch manche anderen Berufe verlangen Frauenhände und Frauengeist, sie fördern und entwickeln ihre Wesenszüge und helfen ihr als Gattin, als Kameradin des Mannes und als Mutter, als Freundin ihrer Kinder, ihr Bestes zu geben.— Man spricht so viel gegen das Frauenstudium und gegen die Frau im öffentlichen Leben, und man vergißt dabei ganz, daß wir in einer Uebergangszeit leben. Wir müssen so ehrlich gegen uns selbst werden, daß wir nur dann zum Studium greifen, wenn wir wirklich dazu befähigt sind. Es ist grundfalsch, sich von gesellschaftlicher Stellung oder gar von Eitelkeit bei der Berufswahl leiten zu lassen. Immer und gerade heute kommt es ausschließlich auf die Leistung an und eine Frau, die etwas leistet, wird sich trotz allem durchsetzen. Else Weitkämper. Neue Wohnlichkeit im Frühjahr Ich will nicht von dem allgemein üblichen Hausputz sprechen. Dabei kommt es doch nur lediglich auf das sorgfältige Putzen an. Das Frühjahr mit dem Hausputz ist aber der beste Anlaß zur Wohnungsumgestaltung. Die Frauen, die neben ihrer täglich anstrengenden Arbeit und den Alltagssorgen noch Interesse für Dinge zeigen, die nicht direkt mit ihrem festumrissenen Pflichtenkreis in Verbindung stehen, sind zu bewundern. Sie sollten allen denen ein Vorbild sein, die niemals neben ihrer Arbeit noch freie Zeit finden. Diese freie Zeit gehört im Frühjahr der Wohnung, und zwar der Umgestaltung der alten Wohnung. Es braucht keine Umgestaltung im modernen Sinne zu sein. Wie so oft vorurteilsvoll angenommen wird, wenn überhaupt das Wort Umgestaltung oder Erneuerung gebraucht wird. Es soll vielmehr eine Umgestaltung im praktischen Sinne zur Arbeitserleichterung sein. Lassen wir uns im Frühjahr in Verbindung mit dem Hausputz nur davon leiten: Alles, was nicht unbedingt notwendig ist, soll nicht mehr in den Zimmern herumstehen,=hängen oder =liegen! Wir sollten uns doch darüber klar sein, daß gerade die Wohnkultur nicht von dem Geist der Technik unberührt bleiben konnte. Es fehlt der Frau in den meisten Fällen nur der Mut zur Erneuerung. Es fehlt ihr der Mut von den vielen rührseligen Erinnerungsgegenständen,=bildern und Verschnörkelungen Abstand zu nehmen. Es fehlt noch an der unausbleiblichen Auseinandersetzung mit überlebten Dingen, die in dieser Zeit nur geistig, körperlich elastische Naturen aufbringen. Das Gefühlserbe des vergangenen Jahrhunderts lastet noch schwer auf der Frau. Heute muß sich das Praktische und Aesthetische vereinigen. Raumforme und Raumfarbe sind von einander abhängig. Eine neue Schönheit entsteht und mit ihm zugleich auch eine Erleichterung in der Haushaltführung. Das Ueberladene stört den Gesamteindruck des Zimmers, in der der Mensch überflüssig ist oder sich nur störend einzugliedern versucht. Der Mensch muß sich aber ergänzend in den Raum einfügen, erst dann kann er sich darin wohlfühlen. Allgemeingültige Gesetze für die Vereinfachung darf es nicht geben. Es soll ja auch kein neuer Stil aufgedrängt werden, sondern die Auffassung des Einzelnen muß völlig wandelbar bleiben. Der persönlichen Einstellung muß immer Spielraum gelassen werden. Nochmals: Es gibt in der Wohnfrage keine festgelegten Bestimmungen. Von den Frauen muß nur die Richtung erkannt werden: Das ist die praktische, einfache und ästhetische Wohnlichkeit. Dann soll sich daraus aus eigener Ueberzeugung die neue Wohnlichkeit entwickeln. Selbstschöpferisch wird allein die Frau die größere Freude und den größten Nutzen davon haben. Und darum gilt der Leitsatz: Alles, was sich im Laufe der Jahre als unbrauchbar eingeschlichen, hat keine Berechtigung. Mia Bergenthun. Traktische Winke Neue Strümpse. Wenn man neue Strümpfe gekauft hat, soll man ein Tuch in Wasser auswringen, es naß auf die Strümpfe legen und mit heißem Eisen plätten, bis das Tuch trocken ist. Das verlängert die Lelensdauer der Strümpfe außerordentlich, und sie werden hinterher weder einlaufen, noch die Farbe verlieren. Wie reinigt man Holz? Gestrichenes Holz, das sich in der Küche befindet(Türen, Türrahmen, Schränke usw.), leidet meist sehr unter Dampf und Rauch. Wenn es fleckig und schmutzig geworden ist, kann man es nickt besser reinigen, als indem man Stärke in Wasser löst und mit dieser Lösung die Holzflächen bestreicht. Sobald sie richtig aufgetrocknet ist, reibt man das Holz mit einer weichen Bürste oder einem Tuch ab, und wird erstaunt sein, wie schnell alle Flecken verschwunden sind. Diese Behandlung greift die Farbe nicht an, und eine so behandelte Fläche bleibt mehrere Jahre in tadellosem Zustande. Verantwortlich Margret Ihiemann Ungewohnter Anblick —— Der Augenzeuge „Du warst also auch in die Prügelei unten im Schulhof verwickelt?“ wurde Peter von seinem Lehrer gefragt, der auf Peters geschwollenes Auge deutete. „Oh“, sagte Peter—„ich war nur Augenzeuge! „ 1„ Der Spitzname Wie das auf dem Lande öfter der Fall ist, hatte der Schullehrer eines kleinen Ortes auch das Nebenamt eines Kantors. Eines Tages behandelte man in der Schule sie Schweiz. g 5444 u 6 „Wie teilt man die Schweiz eine fragte der Lehrer. Keiner meldete sich. Da will der Lehrer den Kindern auf den rechten Weg helfen. „Wie werde ich denn genannt?“ fragte er freundlich und denkt, wenn die Kinder erst das Wort„Kantor“ ausgesprochen haben, dann fällt ihnen auch das Wort „Kanton“ ein. Wieder meldet sich niemand. Noch einmal fragt der Lehrer:„ aunt werde „Aber ihr wißt doch alle, wie ich genannt werde: Nur heraus mit der Sprache!" Da faßt sich in der hintersten Bank einer ein Herz. Er hebt die Hand. „Nun?“ fordert ihn der Lehrer freundlich auf. „Dackelbein", ruft da der Junge laut hinaus. Politischer Dust Der Kladderadatsch schreibt: In Nr. 45 der„Elsterberger Nachrichten“ lesen wir in einem Aufsatz„Zum Reichswahlkampf":„Der Weltkrieg kostete dem deutschen Volke 90 Milliarden Reichsmark. In den vierzehn Elindsjahren nach der„chlorreichen Revolution" wurden nicht weniger als 240 Milliarden Reichsmark verschleudert. Dieses augenscheinlich der sächsischen Sprache entstammende schmückende Beiwort gibt aber den„Duft“ jener Revolution lange nicht genugend anschaulich wieder; es roch damals mehr nach Schwefelwasserstoff.(Siehe unter:„Faule Eier.“) Die Diktiermaschine Eine geschäftstüchtige Berliner Firma versucht Jahre 1913 ihre Diktiermaschine auch auf der### einzuführen. Denn auf der Flotte wurde, notgedrun wahnsinnig viel geschrieben. Admiralstabsoffiziere Flaggleutnants, Geschwader= und Flottensekretäre sogar einige Kommandanten, darunter Kapitän zur v.., versammelten sich ein:s Tages auf dem Fleu flaggschiff, und der Vertreter der Firma führte i# den Apparat vor. Man sprach das Diktat in einen Ta ter hinein, es wurde von einer Walze ausgenommen diese Walze gab das Gesprochene dann mit Gran phonstimme zu jeder gewünschten Zei beliebig oft beliebig schnell wieder von sich. Die Maschine ern allgemeine Bewunderung. Am Schluß der Vorsühr erklärte der Vertreter der Firma sich bereit, auf etw Fragen noch Antwort zu geben. Da ließ sich Kap; zur See v. K. vernehmen und fragte mit Unschul miene:„Ja, nun sagen Sie mir doch mal, wo kom denn nun eigentlich die fertigen Briese raus?“ Früh krümmt sich... „Kannst du mir ein Bindewort nem Vorsichtiger Vater Hans sieht zum ersten Male eine— Schlange. „Papa!“ ruft er ganz erstaunt,„da läuft ja Schwanz ohne Hund!?" ein ... und fahren Sie ab! Fräulein Erna sitzt bei Tisch neben einem Arzt und hat weiter nichts zu tun, als ihm von ihren verschiedenen Wehwehchen zu erzählen. „Ich bin so schwach, Herr Doktor!“ sagt sie. „Nehmen Sie irgend ein Eisenpräparat.“ „Das habe ich schon gemacht, aber es hat nicht geholfen. Ich bin so schwach, daß ich kaum hundert Meter gehen kann. Was soll ich bloß nehmen?“ Das kleinere Uebel „Hat Ihre Frau denn niemals versucht, dem Kind etwas vorzusingen, wenn es schreit?“ „Doch. und?“ „Die Nachbarn haben gesagt, daß es ihnen lieber wäre, wenn das Kind schreit. ∆28 8 Lehrerin Else?“ Else:„Verlobung!“ Der„runde" Ball Das kleine Töchterchen meines Nachbarn bat n nachzuschauen, ob ich ihren Ball, den sie bei uns Garten verloren, nicht fände. „Was war es denn für ein Ball?“ fragte freundlich. „Ein runder“, antwortet die Kleine. schlaue Elschen Klein=Elschen ist unartig gewesen. Der Be (strenge):„Gelt, ich muß deine Hose wieder ein ausklopfen?“ Elschen zieht ihre H. aus, trägt sie dem B %) Elschen zieht ihre Hose aus, trägts hin und spricht:„Papa, jetz. kannst du sie ausklopfe □ kehmen Sie sich ein Auto!“ brummt der Arzt. Na also! „Haben Sie den Hund gewaschen?" „Ihren dreckigen Köter wasche ich nicht!“ Der Hund ist sauberer als Sie.“ „Dann braucht er auch nicht gewaschen zu werden! Er versäumt nichts Der Wiener Architekt Loos, der echte aber unbekannte Vater der neuen Sachlichkeit, begegnet neulich einem Bekannten, der ihn anspricht. Loos ist sehr schwerhörig, zuckt daher die Achseln und meint:„Lieber Freund, ich höre gar nichts mehr. Worauf jener ihm ins Ohr rompetet:„Seien Sie nicht traurig, Sie versäumen nichts!“ Filmleute unter sich Neulich hat der Produktionsleiter einer Filmfirma bei Paul Hörbiger angerufen und ihn gefragt, ob er In einem Wiener Film die Rolle eines Fiakerkutschers übernehmen wolle. Hörbiger hat ja gesagt und seine Honorarforderung genannt. Darauf wurde die Verbindung unterbrochen.— Nun traf Hörbiger den betreffenden Produktionsleiter nach ein paar Tagen und erkundigte sich, warum der so schnell abgehängt habe. „Wissen Sie, Ihr Honorar war mir für einen Kutscher doch etwas zu hoch.“ Ist recht— dann läuten Sie mich nächstes Mal an, wenn Sie einen Bankdirektor zu vergeben haben! Er weiß Bescheid. „Wir werden den Eingang zur Garage erweitern lassen müssen, Chauffeur!" „Aber ich komme doch mit dem Wagen mit Leichtigkeit durch, Herr Direktor.“ „Allerdings!— Aber heute hat meine Frau den Führerschein erhalten. „Warum verbrennst du denn deine alten Schulzeugnisse?“ „Damit sie meinem Jungen nicht in die Hände fallen. Er lernt jetzt Lesen. Kleine Religionsfrage Klein=Susis Vater liebte sehr ein gutes Essen; er das gehabt, dann stöhnte er wohlig:„Jetzt bin wieder ein Mensch.“ Beim Religionsunterricht in Schule sagte das Fräulein: „Susi, warum war Jesus ein Mensch?“ Susi:„Weil er gut gegessen hatte.“ Verbrecher=Eitelkeit „Angeklagter, haben Sie noch etwas zu sagen?“ „Nein, Herr Richter, nur machen Sie bitte sch damit die Sache noch ins Abendblatt kommt.“ Das Publikum „Habt Ihr denn das Freilicht=Theaterstück trotz des Regens aufgeführt?“ „Ja, die Bühne war ja durch Bäume geschützt! „Und das Publikum?“ „Ach so, dem Publikum haben wir einen Schirm geborgt!“ Vorsicht „Soll ich jetzt bei deinem Vater um deine Hand bitten, Elli? Solange er noch im Garten ist?“ „Nein, warte lieber, bis er ins Bücherzimmer gegangen ist. Es ist besser, er wirft ein Buch nach dir, als eine Harke. Ehegespräch Sie:„Jetzt, da wir verheiratet sind, kannst du mir ja sagen, was du gemacht hättest, wenn ich dir einen Korb gegeben hätte!“ Er:„Dann hätte ich pleite gemacht! Der Beweis „Die Firma Brown gibt jetzt ein neues Schönheitsmittel heraus. „Ja, ich weiß. Ich habe es sogar schon versucht. „Aha, ich habe mir doch gleich gedacht, daß es nur Bluff ist..“ Kompliment Bobby will Frau Angelika besuchen. Frau Angelika ist nicht zu Hause.„Bestellen Sie der gnädigen Frau einen Gruß und sagen Sie ihr, ich wäre in ihrer Abwesenheit dagewesen", fordert Bobby vom Kammerkätzchen. „Gern. Ich glaube, die gnädige Frau wird sich sehr freuen. Erste Vater:„Hans, hast du dir eigentlich schon überlegt, was du machen wirst, wenn du jetzt dein Examen bestehen solltest?“ ..:„Ja, Tag und Nacht denke ich darüber nach! würde ich mich mächtig darüber In der Schule Das Ende vom Lied „Wie kommt es, Herr Redmann, daß Sie die Sonntage gar nicht in Ihrem Wochenendhäuschen verwingen!“„ „Ach, wissen Sie, das Haus hal so viel gekostet, daß wir uns es nicht mehr leisten können, über Sonntag hinauszufahren. Sohn:„Ja, Tag und Nacht denke ich darüber nach leißt du, Papa, zuerst Kalde u, mich machlig varater wundern!" Arzt:„Diesen Abend wollen Sie auch noch in den Verein gehen?... Sie sind ja so heiser, daß Sie fast kein Wort sprechen können.“ kein Wor. sPrechen kennen. Patient:„Ach, da brauchen wir nicht viel zu sprechen— das ist ja ein—— Gesangverein. „Was ist ein Licht, Rudi?“ „Etwas, was man sehen kann, Herr Lehrer.“ „Unsinn, mich kannst du doch sehen, und ich bin kein Licht!“ à— be— bet— e— em— ge— lach— lau— lent— ma— nams— ne— net— quf— ra— rei spel— te— ter— 11— va— vil— wit. Aus vorstehenden 23 Silben bilde man neun Wörter, die folgende Bedeutung haben: Stadt in Kärnten Weiblicher Personenname Werkteng Astatisches Land Anteiar! Andere Bezeichnung für Entschädigung Naturerscheinung Umstellungsrätsel: Schema, Opal, Mainz, Mais. Erbse, Rezept, Fiber, Euter, Reblaus, Inster, Enns, Niere= Sommerferien.„„ G anh Zahlenrätfel: C. 1. Gad, 2. Teutz, 3. Homburg— Eand. Silbenrätsel: Chaos, Eos, Oskar, Oslo. Magisches Quadrat: Lupe, Utoch. Paar. Ehre. Fehl=Rätsel: Sausewind, Esserei, Giesela, Eselei, Lesebuch, Reseda, Eisenach, Glaserei, Arsenal, Treseburg, Themsefluß, Arsenik— Segel=Regatta. Problem Nr. 10 von Dr. A. Kraemer und Dr. E. Jepler (Deutsche Tageszeitung 1933 Mathematische Fläche Stadt in Schlesien Sind die Wörter richtig gebildet, ergeben die Anfangs= wie Endbuchstaben, beidemal von vorn nach hinten gelesen, ein Zitat von Richard Wagner aus dem Fheinggld“ Anreihung ertr en ee wen ertra autv chnu rns Die Quadrate sind seitlich so aneinander zu reihen, daß die Buchstaben, der Reihenfolge nach gelesen, ein Zitat aus Goethes„Faust“ ergeben. Verwandlungs=Rätsel Jedes erste der nachstehenden Hauptwörter soll durch n weiteres Hauptwort als Zwischenstufe in das zweite rwandelt werden. Die Zwischenstufe erhält man durch lenderung je zweier Buchstaben. 1. Amsel—Adler, 2. Laden—Basar, 3. Diele— Bühne, 4. Kantor—Rektor, 5. Garbe—Hocke, 6. Gras—Korn. Wie lauten die Zwischenstufen? Waagerecht: 1. Verarbeitete tierische Haut, 5. Fisch, 8. Deutscher Fluß, 9. Baum, 10. Zeitbestimmung, 11. Zuneigung, 12. Kurort in Italien, 14. Flächenmaß, 16. Naturerscheinung, 18. Italienische Tonstufe, 20. Französischer Revolutionsmann, 22. Doppelsalz, 24. Körper ohne bestimmte Gestalt, 26. Teil des Fensters, 27. Griechische Göttin, 28. Bezeichnung für Adler, 29. Stadt in der Schwelz...##. 9 S4 h, in Hafland Senkrecht: 1. Biolische Figur, 2. Staot in Honund, 3. Wafse, 4. Fürwort, 5. Französisches Flächenmaß, 6. Figur aus„Egmont“, 7. Gegenteil von Fülle, 9. Zahlengröße, 11. bekannter Tänzer der Gegenwart, 13. Gründer Roms, 15. Vorstadt von Warschau, 17. Ruhestätte, 19. Mädchenname, 21. Handelsausdruck, 23. Raubvogelart, 25. Weibliches Schwein, 27. Ausruf. Rätsel Mein erstes wird der Mäßige nicht essen, Sollt' auch die Speise nur mein letztes sein; Mein ganzes wird der Weise nicht vergessen, Der weder ja zu sagen denkt noch nein. Silben=Kapselrätsel Sauerstoff— Serenade— Gurgel— Bolkenhaln— Herbstzeitlose Aus vorstehenden fünf Wörtern ist je eine Silbe auszuziehen. Aneinandergereiht, ergeben diese eine burschikose Bezeichnung für die stille Jahreszeit. Matt in 4 Zügen Ein neues Prachtstück neudeutscher Problemkunst. Holländische Verteidigung Gespielt im Klubturnier des Bochumer Schachvereins am 17. März 1933 Weiß: H. Herrmann— Schwarz: L. Herrmann Auflösungen aus der vorigen Nummer Silbenrätsel: Eminenz. Spandau, Interegnum, Substantiv. Tante, Neckar, Umsatz, Ravenna, Arlberg, Novize, Laden, Amalft, Sokrates, Stafet, Zwieback, Ulme, Meierei, Kanton, Aetna, Monsun, Pudel, Fauna, Epos, Neaus— Zum Verzagen ist kein Anlaß, es ist nur Anlaß zum Kämpfen! 1. d2—44 e7—66 2. S81—13 17—15 3. 82—63 S88—16 4. L11—82 47- 45 Diese Stonewall=Aufstellung dürfte für Schwarz die beste Spielweise gegen die hier von Weiß gewählte Anlage sein. Bei der gebräuchlichen Fortsetzung... Ler.—0. -0 6. ct. d6 7. Sc3. Sct hat Schwarz außer der Besetzung von ds durch den Springer stets mit dem unangenehmen Vorstoß d: — as zu rechnen. Der Aufbau des Stonewalls verleiht dagegen der schwarzen Stellung große Festigkeit. Sein Nachteil besteht aber darin, daß die schwarzen Figuren, besonders der Damenläufer, schwer zu entwickeln sind. 5.—0.18—46 6. c2—c4 c7—66 7. Sb1—c3 Sb8—47 Natürlich nicht dXc4? wegen 8. Sd21 b5?? 9. SXb5. 8. Odi—43 S47—18 Hiermit verhindert Schwarz die Absicht seines Gegners mittels cXas in Vorteil zu kommen. Z. B. 8.—0P 9. cXds, cXds(erzwungen, weil sonst der Bts einstände), nebst 10. Sbs und Besetzung der-Linie. Außerdem wird der Springer von 18 auf den günstigen Platz 66 gebracht, wo er in erster Linie den Vorstoß 15—14 zu gegebener Zeit unterstützen wird. 9. L82—h3 St6—et Wieder drohte cXds. 10. Lel— Schwarz hat alle positionellen Drohungen abgewehrt und deshalb entschließt sich Weiß seine Entwicklung zu vollenden und gegebenenfalls die Mitte und den Königsflügel abzuschließen um auf dem Damenflügel ungestört arbeiten zu können. 10..... 818—66 11. L/4Xd6 DasXd6 12. S13—02 Se4—65 Schwarz vermeidet den Abtausch auf et, wonach Weiß mit t2—13 zu günstiger Linienöffnung schreiten könnte. 13. Lh3-82—0 14. 12—14 Weiß beraubt sich mit diesem Zuge zwar der Aussicht zemals im Zentrum durchubrechen, hat Unser im„ Alles gesund? Frühmorgens, ne Runde macht echten sieht, dann „Alles gesund! hrer Meyer, Ol #e sind dann reif .30 Uhr versa steroffizier macht Um.45 11 #ge“ werden vo ##tenstuben best Wir halten in Hochbetrieb: ##, sechs Plom alles da. 155. Eine Schar iu ####umher. Es sich zum Mil ##den gerade die ein Sanitäts de Feststellungen keibt alles gena s sehlt..“ Da wird die T Stabsarzt kon naue Buchfi In seinem Ur mal schnell die seldebuch“, r Mann verzei fehlt, ob er weise befreiti ieben worden Im eigentliche zeichnet, was d wurde, wie d Aus einem dr rum Frauen Ahrmacht beim per sie in ihrer örigen der Sol gleichfalls koste ganze We Der Soldat Fent“, erklärtn seine Familie seine Löhnung Eilt, es wird a ann er irgend Amt, kann er ##en alle Leute gewogen. Ge #t, wird jeder #wiesen und ei ###ett sind wir ucht zu rör Versuchungen w Sichirm gestellt! An großen St kleineren, in ## vorhanden aber dafür die Cha Damenflügel mit bi## usw. nach genügender#### bereitung anzugreien Zug 14 nimmt nan auch dem Gegner Möglichkeit in der etwas zu unter nehmt 14..... S5-4 15. c4—c5 Ddt-4 16. b2—54 h7-5 17. h2-h4 Die Einleitung mit allen Mitten führten, jedoch gan sichtslosem Königssat! 18. K81—h2 T8-6. 19. S42—13 S5-1 N. S6.—6S SJetzt gelingte-Husch wie es auch seine war, zwei leichte Fieutg abzutauschen und ergu weglichen Springe, den untatigen“, zu behalten. Der Ge## ist wahrscheinlich dan noch eine Frage der# und eine Sache der Teahn Schwarz sollte sich dan lieber auf die Verteide seines Damenflügels richten. 44 21. L82—131 Sh0-22. L13X84 höX44 23. Scaxet### 24. D03-—c31 T/ 25. Kh2—82 Loo# 26. a2—44 27. Tal—b1 28. b4—55 29. b5Xc6 30. 44—45 31. Ses—c6 Aufg%% da nach Otb durch% die Dame verlo“ru## und auch in wenige“ gen Mait folgt. .45 Leibesül .00 Frühvor .00 Wiederh 10.00 Erste 9 10.15 Mensch für Arb 12.00 Konzert 12.50 Wetterb T884% lebh% Lösung des Problems Nr. 9 von Or. G. Erdös S24. 1. Dabl, dXcS 2. Da7-, LXa7 f 1. e3 2. DX03- usw. SEEERE .00 Choral: .05 Morgenko ###schland„ d nie Leut, Pot: ##ich(Blon). Parade im ser Hamburger auf der Al Aume .15 Landwirt 39 Italieniso #00 Mongenfe 90.15 Besuch al .00 Kundgebu rener Obersa bog ediers iscb. 2as Tr ###siche Feu 125 Saft(Mi Die Wel #weutschen d 5 9e Kaig gntutsit de Tittageto ### Manzer) 45 eine Se bubz), Frunt), horn“ Musik ##stein). 5. „eva“(Sch *melodien(L. eharat Wie mir 130 Poor ver Plig geutische Zeitfrage Psesiudier br dci Kmut der #0 Was helse ###ers(Pei Bearbeitet von dem Westfälischen Schachme Hans Herrmann, Bochum. sschine ier Firma versuchte ie auch auf der te wurde, notgedrung dmiralstabsoffiziere nd Flottensekretäre runter Kapitän zur Tages auf dem Fle## er Firma führte# 8 Diktat in einen## Valze aufgenommen ne dann mit Gram# Zei beliebig oft Die Maschine enn Schluß der Vorsühr sich bereit, auf etwa Da ließ sich Ka## fragte mit Unschug r doch mal, wo kom## Briese raus?“ sich... ein Bindewort nem# Ball nes Nachbarn bat ill, den sie bei uns ein Ball?“ fragte die Kleine. Elschen gewesen. Der ne Hose wieder ein Is, trägt sie dem Be innst du sie ausklopse insfrage ir ein gutes Essen: wohlig:„Jetzt bin eligionsunterricht in ein Mensch?“ hatte.“ itelkeit sch etwas zu sagen?“ machen Sie bitte sch dblatt kommt.“ ana Pachrell Die Keienswent wira gerongi * Unsere Hunderttausend vor dem Köntgenschirm— Hochbetrieb im„Revier“— Babies im Standort-Lazarett haale inn, Herr Lehrer.“ ich sehen, und ich bin lles gesund?“ Frühmorgens, wenn der Unteroffizier vom Dienst n Runde macht und in den Kasernenstuben nach dem schten sieht, dann fragt er jeden Tag:„Alles gesund?“ „Alles gesund!“, meldet der Stubenälteste, oder aber hrer Meyer, Obergefreiter Müller meldet sich krank. ## sind dann reif für die„Revierstube". .30 Uhr versammelt man sich dort. Der Sanitäts#eroffizier macht die ersten oberflächlichen FeststellunUm.45 Uhr kommt der Stabsarzt, die„ZuEnge“ werden vorgestellt, die alten Kranken auf den ##tenstuben besucht und besichtigt. Wir halten inzwischen Umschau im Revier. Heute Hochbetrieb:„Zwei Plombe, drei Plombe, vier t, sechs Plombe. Unten rechts: alles da. Unten alles da. Drei Plombe, vier Plombe, sechs #.“ Eine Schar junger Leute in Zivil, halb ausgezogen, #umher. Es werden gerade junge Leute untersucht, sch zum Militärdienst gemeldet haben. Jetzt #en gerade die Zähne geprüft. Einzeln treten sie ein Sanitätsunteroffizier prüft das Gebiß, ruft de Feststellungen laut in den Raum, und ein zweiter ##eibt alles genau auf:„Zwei Plombe, vier Plombe, fehlt.. Da wird die Tür aufgerissen. Ein Ruf:„Achtung!", Stabsarzt kommt von seinem Rundgang zurück. naue Buckführung In seinem Untersuchungszimmer überprüft er noch mal schnell die„Buchführung". Im„Krankenbeldebuch“ für die Truppe bestimmt, ist genau Mann verzeichnet, der sich krank gemeldet hat, was fehlt, ob er vom gewöhnlichen Dienst ganz oder weise befreit ist und wann er wieder gesund ge#eben worden ist. m eigentlichen„Krankenbuch“ ist außerdem genau ##eichnet, was dem Mann verschrieben, wie er behanwurde, wie der Krankheitsverlauf war. Aus einem dritten Buch ist zu ersehen, wann und #rum Frauen und Kinder von Angehörigen der #rmacht beim Stabsarzt erschienen sind oder wann er sie in ihrer Wohnung aufsuchte; denn für die AnHrigen der Soldaten ist die Heilfürsorge am Stand##gleichfalls kostenlos. ganze Wehrmacht wird geröntgt! „Der Soldat ist heute besser daran, als der KassenFent“, erklärt mir der Stabsarzt,„nicht nur, daß er seine Familie jede Behandlung kostenlos haben und eine Löhnung auch während einer Krankheit weiter #lt, es wird auch sehr viel vorbeugend getan. inn er irgend etwas hat, wenn irgend etwas nicht amt, kann er sich jeden Tag melden, allmonatlich ##en alle Leute besichtigt, alle halbe Jahre gemessen gewogen. Genügt die einfache Revieruntersuchung ##, wird jeder ohne weiteres ins Standort=Lazarett erwiesen und einem Facharzt vorgestellt. Jetzt sind wir sogar dabei, die gesamte Wehracht zu röntgen: in großen Reihen=Röntgenversuchungen wird unser ganzes Heer vor den RöntSchirm gestellt! An großen Standorten ist das bereits geschehen, an kleineren, in denen die technischen Hilfsmittel nicht ##r vorhanden sind, geschieht es noch durch transportable Röntgenapparate. Jeder Mann wird genauestens untersucht. Wo uns etwas verdächtig erscheint, werden Aufnahmen gemacht. Wie wichtig derartige Untersuchungen sind, erhellt am besten die Tatsache, daß wir dabei bei Leuten, die sich ganz gesund fühlten, und die auch für vollkommen gesund galten, offene Tuberkulose feststellten. Sie kamen sofort ins Tuberkuloseheim. Es wäre natürlich ideal, wenn man alle Menschen einmal vor den Röntgenschirm stellen könnte, leider scheitert das an den Kosten. Wir führen es wenigstens für unser Reichsheer geschlossen durch.“ Augenprüsung besonders wichtig Weiter geht die Untersuchung der jungen Leute, die sich zum Militärdienst gemeldet haben. Der Stabsarzt beginnt mit der Augenprüfung: „Die Augentüchtigkeit ist für uns das Wichtigste. Hier können Mängel die größte Verheerung anrichten. Nächtliche Signale mit Leuchtkugeln sind beispielsweise bei Nebel nicht leicht zu erkennen. Verwechselt einer gelb und grün oder blau und läßt demzufolge Artilleriefeuer anstatt vor= zurückverlegen, so schießen wir auf unsere eigenen Leute.“ Einer der jungen Leute ist leicht farbenblind.: Er wird gleich ohne weitere Untersuchung nach Hause geschickt:„Farbenuntüchtigkeit ist für uns dasselbe wie blind. Da gibt es keine Gnade.“ Intensiv werden Sehschärfe, Dunkelsehen und Raumsehen geprüft, ehe es ans Gehör und die einzelnen Organe geht. Und immer rasselt dazwischen das Telephon: ein Oberfeldwebel sucht einen Mann, ein Krankheitsbericht wird durchgegeben, ein anderer gewünscht. Der Stabsarzt öffnet den Medizinschrank. Ganz hinten versteckt steht eine kleine Flasche: Rizinusöl. „Das haben wir auch hier, der Vollständigkeit halber, aber es führt seinen Ruhm zu unrecht. Rizinusöl und Aspirin, das gibt es heute so gut wie gar nicht mehr bei uns! Auch keine Drückeberger! Im Gegenteil, man schärft den Leuten ein, lieber einmal zu oft als zu wenig zu kommen. Wenn es ohne Bedeutung ist, schickt man sie wieder weg, und dann sind sie froh, wenn man sie wieder zum Dienst läst.“ Ein Fall liegt etwas komplizierter:„Wollen den Mann doch lieber zum Facharzt schicken“, sagt der Stabsarzt. Ein Zettel wird ausgefüllt, der Mann ins Standort=Lazarett zur Vorstellung überwiesen. Im Standort-Lazarett Das Standort=Lazarett ist eine kleine Charité für sich. Durch die verschiedenen Stationen, die in einzelnen Häusern untergebracht sind, macht der Chefarzt seinen Rundgang. In hellen, lichten Räumen liegen die Kranken, überall haben die Schwestern die Vorhänge mit bunten Bändern geschmückt, haben Blumen und Blattpflanzen aufgestellt. In großen Kesseln kocht das Essen, im Bratofen brutzelt eine Batterie von Hammelkeulen: über 300 Mann werden hier verpflegt. Jechs Wiegen Und dann geht der Generaloberarzt plötzlich in einem Bau auf Zehenspitzen, öffnet leise und vorsichtig eine Tür und tritt lächelnd ein. An einer Wand stehen— sechs Wiegen! In einem Körbchen liegt ein Baby, zwei Stunden alt, in einem anderen eines von zwei Tagen. „Nur zwei kleine Erdenbürger? Sonst haben wir oft die ganze Breitseite voll.“ Die Familienheilfürsorge für Heeresangehörige erstreckt sich natürlich auch auf die Geburtshilfe. Die Oberschwester nimmt das kleine Wurm auf den Arm und wiegt es leicht hin und her. Die Frau auf Zimmer.“ Vor dem Zimmer 3 im Standort=Lazarett auf dem Fußboden steht eine Vase mit bunten Blumen. Beim Tistolenreinigen... Beim Standort=Lazarett ist auch eine Rettungsstelle. Dicke Blutspuren vom Eingang weisen den Weg zu ihr. Der Chefarzt geht ihnen nach. Drinnen steht ein Mann, Chauffeur oder Schlosser nach seinem Aussehen. Die ölverschmierte breite Hand ist voll Blut. Vom Daumen hängen Stücke Fleisch herab. „Nanu“, fragt der Generaloberarzt den Zivilisten, „was haben Sie denn gemacht?“ „Ich wollte eine Pistole reinigen. War noch ein Schuß drin. Macht nichts.“ Der Chefarzt schüttelt den Kopf. Und murmelt draußen vor sich hin: „Sonderbare Zeit. Ich möchte heute mal einen sehen, der eine Pistole reinigt, ohne nachzusehen, ob noch ein Schuß drin ist.. M. Mohr. Ghsenbann=Keitlerie der Franzozen Das Aaliber der„Dieken Berta“ länglt übertrossen Ueber den Wert von Eisenbahngeschützen schreibt die Norsk Artilleri=Tidesskrist, Oslo:„Die Ueberlegenheit der Eisenbahnartillerie in bezug auf schnelle und sichere strategische Verschiebungen ist augenfällig. Sie ist unabhängig von Jahreszeit und Wetter, die Geleise besitzen ein Transportvermögen, das dem der Chausseen stark überlegen ist.“ In Amerika ist ebenfalls mehrfach auf den großen Vorteil der Eisenbahnartillerie hingewiesen worden, namentlich auf die Möglichkeit der Geheimhaltung von Operationen und die bessere Ausnutzung des vorhandenen Materials durch seine Beweglichkeit gegenüber den festeingebauten Geschützen. Spanische und norwegische Autoren halten eine Geschwindigkeit von 500 Kilometer Streckenleistung pro Tag für durchaus möglich. Frankreich rechnet bei Verschiebung seiner gesamten Eisenbahnartillerie im Kriegsfalle, z. B. an die italienische Front, mit vier Tagen. An der Festungsfront gegen Deutschland verlangt es Fahrbereitschaft der ständig voll ausgerüsteten Geschützzüge binnen einer halben Stunde nach Eingang des Befehls. Die Eisenbahnartillerie Frankreichs nimmt innerhalb der Rüstung dieses Landes eine bedeutende Stellung ein; am Ende des Weltkrieges besaßen die Franzosen über 548 Stück dieser schwersten Kaliber und in den letzten 14 Jahren hat man den Ausbau systematisch weiter betrieben. Schon auf Wunsch des Generals Joffre konstruierte man in Frankreich im Jahre 1915 eine 40=Zentimeter=Haubitze mit einem Rohr von 10,5 Meter Länge. Es ist interessant, daß man hierzu ein 21=Zentimeter=Marinerohr verwandte, dessen Kaliber man auf 40 Zentimeter durch Aufbohrung vergrößerte und dessen Rohrlänge man verkürzte. Als zur Zeit leistungsfähigstes Geschütz der„Artillerie Lourde sur Voie Ferrées“ gilt eine 34=Zentimeter=Kanone von 16 Meter Rohrlänge und einer Schußweite von 40 Kilometer. Zahlreiche neue Konstruktionen befinden sich im Versuchsstadium, von denen besonders zu erwähnen ist eine 52=Zentimeter=Haubitze(die also das Kaliber der „Dicken Berta“ aus dem Weltkriege um 10 Zentimeter übertrifft!); die Rohrlänge dieses Ungetüms beträgt 8,5 Meter, das Gesamtgewicht 1400 Kilogramm— davon 300 Kilogramm Sprengladung— und die Länge des dazugehörigen Eisenbahnwagens beträgt 30 Meter. Der französische General Herr fordert außer dieser Haubitze die Konstruktion weittragender Eisenbahnkanonen, die eine Schußweite von annähernd 200 Kilometer erreichen sollen! Die Aufstellung dieser Riesengeschütze in der Feuerstellung, ihre sogenannte„Bettung", ist natürlich sehr kompliziert, da nach drei Richtungen Vorsorge gegen den Rückstoß getroffen werden muß: in senkrechter Richtung, um Schienen, Oberbau und Räder zu schonen, in waagerechter Richtung gegen Schub- und Stoßkräfte längs der Gleise, und endlich in Querrichtung gegen seitlich auftretenden Druck sowie zur Vermeidung der Kippgefahr. Alle diese Vorbereitungen erfordern oft Stunden und Tage. Es ist wohl überflüssig zu erwähnen, daß Deutschland, nachdem es laut Versailler Diktat seine gesamte schwere Artillerie an den Feindbund abgeliefert hatte, auch heute nicht darüber verfügen darf. Auch die obigen Angaben beweisen, daß die seit vielen Jahren in Genf betriebene„Abrüstung“ in zwei Teile zerfällt: Theorie und Praxis! Neue Bombenflugzeug-Feschwader In der französischen Oeffentlichkeit werden zurzeit die Flüge der neuen Groß-Bombenflugzeug=Geschwader stark beachtet. Die..B. 20 ist ein Großbomben=Flugzeug mit besonders leistungsfähigen Motoren. Es hat einen Aktionsradius von 1000 Kilometer und kann Bomben im Gewicht bis zu 2500 Kilogramm mitführen. Das Flugzeug ist mit 9 Maschinengewehren bewaffnet, so daß ein Geschwader dieser Riesenflugzeuge durch Jagdflieger praktisch unangreifbar sein dürfte. Frankreich verfügt über 60 derartige Flugzeuge, die zurzeit von der französischen Bevölkerung oft bei ihren Geschwaderübungen beobachtet werden können. Der Anblick dieser mit Bomben beladenen Riesenmaschinen erweckt in den Franzosen nicht nur ein Gefühl des Stolzes auf die Leistungsfähigkeit der französischen Flugzeugindustrie und die Ueberlegenheit der französischen Luftstreitkräfte, sondern auch die Erkenntnis von der Notwendigkeit des Schutzes vor den möglicherweise einem Lande durch die Luftwaffe drohenden Gefahren. Niemals hat die deutsche Bevölkerung Gelegenheit zu sehen, zu welch außerordentlicher militärischer Bedeutung sich die Luftwaffe entwickelt hat. Es ist deshalb auch erklärlich, daß die Forderungen des Luftschutzes in Deutschland weniger Verständnis finden als im Ausland. Die richtige Erkenntnis von der Notwendigkeit des Luftschutzes ist aber gerade in Deutschland von besonderer Bedeutung, da jede deutsche Stadt von der Grenze durch Flugzeuge erreichbar und in kurzer Zeit angegriffen werden kann. Luftschutz ist für Deutsch= land wichtiger als für andere Länder. Die große Bevölkerungsdichte und die große Zahl seiner Riesenstädte machen es besonders leicht verwundbar. Soweit der Luftschutz durch militärische Abwehrmaßnahmen bewirkt werden muß, müssen wir versuchen, durch die Forderung der Gleichberechtigung und die Aufhebung des Versailler Diktats zum Ziel zu kommen. Die anderen Maßnahmen aber, die im Rahmen des passiven Luftschutzes zu erfüllen sind, können unabhängig von dem Gang der politischen Verhandlungen in Genf von der Zivilbevölkerung selbst jederzeit in Angriff genommen und durchgeführt werden. er dafür die Chaa## imenflügel mit bi# d. nach genügenber. ce g 14 nimmt natt ch dem Gegner öglichkeit in der### sas zu unter nehmt S85-4 c4—65 Ddt-4 52—54 h7-5 h2—h4 S66-9 Die Einleitung u allen Mittel rten, jedoch gan stslosem Königsugt! Ke1—h2 T8Sd2—13 S63—65 S1-½7 Jetzt gelingt es e es auch seine, ir, zwei leichte Fieui# zutauschen und einen## glichen Springer n untätigen Läuteru### behalten. Der wahrscheinlich dant sch eine Frage der## deine Sache dez 4 o# chwarz sollte ber auf die Verteidle ines Damenflügels EEE .45 Leibesübungen .00 Frühvorhersage, Konzert .00 Wiederholung s. o..00 10.00 Erste Meldungen und Zeitangabe 10.15 Mensch und Welt, Gemeinschaftsempfang für Arbeitslose 12.00 Konzert(außer Sonntag) 12.50 Wetterbericht und erste Mittagsmeldungen Gleichbleibende Tageseinteilung: 14.00 Zweite Mittagsmeldungen u. Wetterbericht 15.30 Wirtschaftsmeldungen und Zeitangabe 18.45 Wetterbericht, Zeitangabe, Wirtschaftsmeldungen und Sportvorbericht 19.15 Vom Tage(außer Sonntags, Dienstags, Samstags) 19.55 Erste Abendmeldungen Nicht vor 22.00: Letzte Meldungen, Bericht über das geistige Leben, Sportbericht h5X94 658e 0 -R 786L47% Leb“ gegeP 21. L82—13 22. L13X64 23. ScöXet 24. D03—c3 25. Kh2—82 26. a2—44 27. Tal—b1 28. b4—55 29. b5Xc6 NN. 84-45 31. Seö-c6 ull# da nach Ofb durch 1X 0/### die Dame verloren und auch in wenigen gen Mait folgt. oblems Nr. 9 rdös S21 Da7-, LXa7t DX43- usw. stfälischen Schachmeitt“ n n, Bochum. 190 Choral: Gelobt sei Jesus Christus 41.05 Morgenkonzert. Frühkonzert auf dem Dampfer ##utschland der Hamburg=Amerika=Linie. 1. Für ###e Leut, Potpourri(Komzak). 2. Frisch drauf los, ##ch(Blon). 3. Nordseebilder, Walzer(Strauß). ###arade im Märchenwald, Intermezzo(Noack). 5. ter Hamburger Flagge, Marsch(Westphal). 6. Mond# auf der Alster, Walzer(Fetras). 7. Hapagmarsch kume 815 Landwirtschaftliche Rundschau 9130 Italienische Unterhaltung(Lektor Dr. Jesse) #000 Monzenfeier:„Menschen im Kampf“. ##I5 Besuch am Krankenbett ###0 Kundgebung der vaterländischen Verbände hei#siener Oberschlesier(Uebertrag. vom Reichskanzler* Gleiwitz). Am Mikrophon Paul Kania. Ansprache eizekanzlers v. Papen oder des Reichsministers F. Das Trompeterkorps des Reiterregiments 11, ##rische Feuerwehrkapelle Gleiwitz, die Gleiwitzer erschaft(Musikdirektor Schweichert) Die Welt auf der Schallplatte. Bei den Aus###entschen der Sprachinsel Gottschee(Professor 1 Jonke) 5 Musik der Woche(Hans Ebert) Nittagskonzert des Leipziger Sinfonie=Orchesters Manzer). 1. Heitere Ouverture(Scharrer). keine Serenade für Streichorchester in=Moll, unk). 8. Trau, schau, wem?, Walzer(Joh. 2. Musik aus dem Ballett„Der Blumen Rache“ ###chitein) H. Walzersuite(Gast). 6. Ouverture zu #nelodien 7411). 7. Rhapsodie über schwedische 6 89 9155 Lndberg). 8. Melodien aus„Eva“(Lehar). „und Berggeister, Intermezzo(Scharwenka). Derütsscher Marsch in=Mol(echuber!) ## Wie mir ein Mädchen den Weg wies, als ich 1 Livor verirrte(Stephan Paul Andres) neutsche Einheitekurzschrift(Hans Molitor) ##gsgttragen der deutschen Landwirtschaft. ## Pigrende(Landwirtschaftsrat Zimmer) ns der Welt der Pflanze. Frühjahrsblüher #4D jeder wissen sollte. Aus der Praris eistes ers(Peter Maubach) 16.00 Frühvollendete Musiker(): Rudi Stephan(Dr. Willi Kahl) 6 16.30 Vesperkonzert(aus Cochem). 1000 Kinder 17.30 Die westdeutsche Fußballmeisterschaft. Sprecher: Ernst, Maus B7 Jtx Banehillinmahte 18.00 Besuch in einem Kloster. Veneoirtinerabtei St. Joseph, Gerleve im Münsterland(Bernhard Marschall) 19.00„Frühling läßt sein blaues Band". Verse von Goethe, Eichendorff, Möricke, v. Hatfeld. Lieder von Schumann, Schubert, Wolf. Solisten: Hansen(Sopr.), Guermanova(Alt), Rhein(Violine). Sprecher: Ueppach. Begleitung: Grape. 1. Er ist's(Möricke=Wolf). 2. Im Fruhling(Wolf). 3. Frühlingsnacht(Eichendorff—Schumann). 4. Briefe aus„Die Leiden des jungen Werther“ (Goethe). 5. Der Musensohn(Goethe—Schubert). 6. Die Heidefähre(Hatzfeld). 7. Die Mondnacht(Eichendorff— Schumann). 8. Die Nachtigall(Eichendorff). 9. Ganymed(Goethe—Schubert). 10. Die Frühlingssonate (Beethoven) 19.45 Sportvorbericht... ghenhuinterhaltun:## 20.00 Alles nebeneinander. abenbunterhallung. Das Orchester des Westdeutschen Rundfunks(Buschkötter). Solist: Professor Paul Grümmer(Cello). Literarische Leitung: Anheißer. 1. Richard Wagner über Carl Maria von Weber und seinen„Freischütz". 2. Ouverture zum„Freischütz"(Weber). 3. Gedanken über Musik, von Robert Schumann. 4. Cellokonzert(Schumann). 5. Richard Strauß an Franz Wüllner zur Uraufführung seines „Till Eulenspiegel“ am 5. November 1895. 6.„Till Eulenspiegels lustige Streiche", nach alter Schelmenweise in Rondoform für großes Orchester(Rich. Strauß) 21.30 Das rechte Pedal ist an allem schu d. Eine eheliche Szene mit Musik und Tanz für den Rundfunk von Adolf Raskin. Spielleitung: Anheißer. Er(***); Sie (Annemarie, Fürgens) 22.25 Nachtmusik auf Schallplatten 22.45 Nachtmusik(Erich Kloß)(Vom Bayrischen Rundfunk, München) borbeck). 1. Heute wollen wir das Ränzlein schnüren. 2. Lustig ist's Matrosenleben. 3. Brüder, freut euch in der Runde. 4. Morgen marschieren wir. 5. Wohlan, die Zeit ist kommen. 6. Es reiten itzt die ungrischen Husaren 12.00 Unterhaltungskonzert(Erich Kloß).(Vom Bayrischen Rundfunk, München.) 1. Ouverture„Don Pasquale“(Donizetti). 2. Andante aus der IV. Sinfonie (Tschaikowsky). 3. Musikszenen aus„Die lustigen Weiber von Windsor"(Nicolai). 4. Drei kleine Stucke(Deschermeier). 5. Frühlingssuite(Nevin). 6. Süßes Erinnern, Werk 61, Nr. 13(Schumann) 13.00 Mittagskonzert(Eysoldt). 1. Unter dem Siegesbanner. Marsch(Blon). 2. Rakoczi=Ouverture(Keler= Bela). 8. Szenen aus„Oberon"(Weber). 4. Blumenwalzer(Tschaikowskn). 5. Im Zirkus, Suite(Lautenschlager). 6. a) Schön Rosmarin(Kreisler), b) Kirschblüte(Albert). 7. Melod. aus„Der Vogelhändler“(Zeller) 15.50 Kinderstunde. Winter ade!(Magda Dohmen) 16.20 Jugendfunk. Werke von Josef Haydn. Schülerchor und Schülerorchester des Dreikönigs=Gymnasiums (Studienassessor Bützler). 1 Gemischter Chor mit Orgel und Orchester aus dem„Danklied“. 2. Ouverture in =Dur. 3. Gemischter Chor mit Orgel und Orchester „Hymne“. 4. Deutsche Tänze 17.00 Vesperkonzert. Das Streichquartett des Westd. Rundf.(Rhein, Schwartz, Ringnalda, Grote). Fritz Lang (Bratsche), Hermann Keiper(Cello). 1. Streichquartett Opus 127 in Es=Dur(Beethoven). 2. Streichsextett in =Dur, Opus 18(Brahms) 18.20 Esternstunde. Der kindliche Lebensraum(1) (Ila Herold=Vornewasser) 19.00 Frauenstunde. Freizeitgestaltung in der weiblichen Jugendpflege(Gertrud Beckers) 19.20 Ungedruckte Dichter. Gedichte(Ludwig Schulte) 19.30 Wirtschaft und Kustur. 100 Jahre Deutscher Zollverein(Dr. Richard Wichterich) 20.00 Meister ihres Fachs. Edwin Fischer(Klavier). 1. Chaconne(Händel). 2. Chromatische Fantasie u. Fuge in=Moll(Bach). 8. Prälndium und Fuge in=Dur aus dem„Wohltemperierten Klavier"(Bach) 20.30 Abendkonzert. Orch. des Westd. Rundf.(Kühn). 1. Kaisermarsch(Wagner). 2. Jubelouverture(Weber). 3. Vorspiel 3. Akt„Kätchen von Heilbronn"(Pfitzner). 4. Waldweben„Siegfried"(Wagner). 5. Vorspiel 3. Akt „Ingwelde"(Schilligs). 6. Akademische Festonverture (Brahms). 7. Vorspiel 3. Akt„Der fliegende Holländer“ (Wagner). 8. Marsch der Elgersburger Ritter(Ramrad) 22.15 Lieder und Berse 22.45 Nachtmusik(Wolf) Ke11 KI KE .05 Morgenkonzert .45 Gymnastik für Frauen(Hilde Bremus) 11.25 Schulfunk für Schüler vom 12. bis 15. Lebensjahre. Heut' probieren wir unsere Wanderlieder. Schüler der Städt. Oberrealschule Remscheid(Dr. Felix Ober.05 Morgenkonzert 12.00 Unterhaltungskonzert(Wolf). 1. Ouv.„Venus auf Erden"(Lincke). 2. a) Ich liebe dich(Grieg), b) An den Frühling(Grieg). 3. Ein Immortellenkranz auf das Grab Lortzings, Fantasie(Rosenkranz). 4. Immer oder nimmer, Walzer(Waldteufel). 5. Melodien aus„Frühling im Wiener Wald"(Ascher) 13.00 Mittagskonzert des Orchesters des Westdeutschen Rundfunks(Rühn). Aus Opern und Operetten, 1. Ouv. „Das Nachtlager in Granada"(Kreutzer). 2. Zigeunertanz aus„Die Hugenotten“(Meyerbeer). 3. Ballettmusik aus„Macbeth“(Verdi). 4. Aus„Fausts Verdammnis": a) Tanz der Irrlichter, b) Sylphentang (Berlioz). 5. Ouverture zur Oper„Die Regimentstochter"(Donizetti). 6. Szenen aus der Oper„Othello“ (Verdi). 7. Ballettsuite aus d. Oper„Tatzana"(Lehar) 15.50 Kinderstunde. Martha Walter erzählt alte Märchen 16.20 Die Welt im Buch. Erzählende Dichtung der Gegenwart(Eduard Schröder). Hugo von Hofmannsthal:„Andreas oder Die Verwandelten“— Karl Borromäus Heinrich:„Schloß Vierturm“ 16.30 Gegenwartsfragen der geographischen Wissenschaft und des geographischen Unterrichts. Studienrat Dr. Morsziol: Wie erziehen wir im geographischen Unterricht zum sinnvollen Sehen? 17.00 Besperkonzert(Wolf). Solistin: Margarethe Patt (Mezzosopran). 1. Ouv. zum Singspiel„Rosamunde“ (Schubert). 2. Marienwalzer(Lanner). 3. Frühlingssuite(Nevin). 4. Deutsche Frühlingslieder. 5. Musik au„Pole Poppenspäler"(Stierlin). 6. Musik aus dem Ballett„Die Puppenfee"(Baver) 18.15 Italienisch(Universitätsprof. Dr. Heinermann) 18.55 Für den Landwirt. Stand und Aussichten der westdeutschen Pferdezucht(Professor Dr. Rothes) 19.15 Zum 450. Geburtstag von Raffael(Pfarrer Dr. Robert Grosche) 19.35 Aus Theorie und Praxis der Wirtschaft. Strömungen in der Wirtschaftswissenschaft der Gegenwart (Privatdozent Dr. Schneider) 20.00 Die Brüder Strauß(Von Radio A Josef Holzer. Solisten: Kammersängerin Maria Gerhart(Koloratursopran), Otto Schulhoff(Klavier). 1. Johann Strauß: a) Festmarsch; b) Ouverture„Der Zigennerbaron“; c) Arie der Gräfin Falconi aus„Karneval in Rom“(ungedruckt); d)'Enfantillage, französische Polka: e) Wo die Zitronen blühen, Walzer(Richard Genée, neubearbeitet als Konzertwalzer für Koloratursopran von Lothar Riedinger): f) Vorspiel zum 3. Aufzug„Jabuka“. 2. Walzer=Paraphrase für Klavier und Orchester nach Straußschen Motiven. 3. Johann Strauß: a) Laß frei erschallen das Lied, Walzerlied aus„Indigo“; b) Ouverture zu„Prinz Methusalem“; c) Frühtingsstimmen, Walzer. 4. Josef Strauß: Ein Rätsel ist das Frauenherz., 5. Johann Strauß: a) Es war, einmal, *.. b) Csardas 8 Cagliostro in zer. Lied aus v.„Spitzentuch der Königin“, 8. Walzer=Parapbrase für Klavier und Orchester nach Josef Straußschen Melodien. 9. Johann Strauß: Tritsch=Tratsch, Polka schnell Funkstille KN .05 Morgenkonzert .00 Frau und Recht. Die Frau als Schöffi Geschworene(Stadtfürsorgerin Elsbeth Theisen) .45 Gymnastik für Frauen(Hilde Bremus) 11.25 Musikalischer Schu'funk für Schüler vom 15. bis 19. Lebensjahre. Schuberts Klaviersonaten(3)(E. Grape) 12.00 Unterhaltungskonzert(Karl List).(Vom Bayr. Rundfunk, München.) Solisten: Li Mörike(Sopran), Frauenherz. 5. Johann Strauß: a) Es war, einmal. Lied aus„onia; b) Csarpas, aus„Caglicnto in Wien. 6. Joosef. Strauß: Spharenklänge, Walzer. 7. Johann„Strauß: a) Neue Pizziegta,vong; b) bied aus d.„Spitzentuch der Königin, 8. Walzer=Laraphrase und Esetarcelwwau SCintt fälischen Kunstvereins(gegründet 1831) und des Pro= Ditz Strunk un Rotelmeiers Wilm, dä ganz gärne## vinzialvereins für Wissenschaft und Kunst(gegründet(weil sä groute Frönne van Liäwensmittel wörn) wa. Kofffalen(R 1872). Das Interesse und die Arbeit des Landesmuseums jätten bie dä ganze Sake hewwen wollen, söngen####-— hat sich von Anfang an besonders auf die Kunst, die Kal an te prokerotern van Mettwuost un gehackt te ich Buchd ue. chche elde ded dag eder: Midt dek uat de Setaten bemueten# Jue Joe Die Heimfahrt der Diktoria durch Westfalen 1814 Das Brandenburger Tor, das ein würdiger Schmuck für die Hauptstadt Berlin, und für den Großstaat Preußen sein sollte, war oben gekrönt mit einer Viktoria, die auf einem von vier Pferden gezogenen Triumph= wagen steht. 1795 hatte der Bildhauer Johann Gottfried Schadow die Quadriga für diesen Zweck modelliert. Als die Franzosen im Anfang des Jahres 1807 nach Berlin kamen, raubten sie diese Zierde und brachten sie nach Paris. Als die siegreichen Preußen 1814 nach Paris kamen, war es ihnen ein ernstes Anliegen, diese Siegesbeute wieder zurück nach Berlin an ihren alten Platz zu bringen. Das war keine leichte Sache. Sechs Leiterwagen mit starken, breiten Sprossen, deren größter mit 9 Pferden bespannt war, nahmen die Siegesgöttin mit den Pferden auf. Die Fuhrleute, die diesen Transport übernahmen, waren Franzosen, die aus der Normandie stammten. Zur Bedeckung des Transports waren noch 30 preußische Krieger abkommandiert. Die Heimfahrt der Viktoria glich vielfach einem Triumphzuge, besonders war das auf preußischem Gebiete der Fall. Der erste preußische Grenzort war Schwelm in der Grafschaft Mark, der am 13. Mai 1814 erreicht wurde. Am Abend desselben Tages zog der Transport in Hagen, der ersten altpreußischen Kreisstadt, ein. Im„Hermann“, der berühmten Zeitung, die damals in Hagen erschien, wurde am 14. Mai 1814 folgender Bericht über den Einzug der Viktoria in die Grafschaft gegeben: „Der Jubel des Volkes war unbeschreiblich, als der lange Zug von Wagen, mit ungeheuern Verschlägen beladen, die Enneper Straße herabkam. Die Fuhrleute waren Franzosen aus der Normandie, fremd und abweichend in der Kleidung. Von ihren Hüten, von ihren Peitschen flatterten Bänder, womit die freudigen Markaner sie geschmückt, und manche dieser biedern und muntern Menschen ließen sich von dem Jubel ergreifen, setzten den gekränkten Nationalstolz bei Seite, und jauchzten mit in das Freudengeschrei. Der ganze Landsturm aus der Kreisstadt Hagen und der umliegenden Gegend, die Behörden an der Spitze, zog bis an die Grenze des Schwelmer Amts entgegen. Das Wirbeln der Trommeln, die Salven aus dem kleinen Gewehr, Freudengeschrei, das in den Bergen widerhallte, diese reinsten und lebhaftesten Aeußerungen eines freudigen Gefühls nahmen gar kein Ende. War es nicht der Kreis, wo sie zuerst einzog, der jene herzliche Bittschrift im Jahre 1806 an den König sandte, und die entzückende Zusicherung bekam, die damals, wegen des Dranges der Umstände, nicht gehalten werden konnte, nun aber so herrlich erfüllt wird? War es nicht der Kreis, dessen Landwehebataillon sich bei Aufforderung durchaus und ganz freiwillig sich zum Dienst stellte: noch mehr, aus welchem kein Mann bis jetzt seiner Pflicht untreu geworden ist? Ein hohes Vaterlandsgefühl begeisterte alle Herzen, bei der Rückkehr dieser Trophäe. Unter dem festlichen Geläut aller Glocken, unter dem Zulauf einer unübersehbaren Menschenmenge zog sie ein. gegenständliche geschichtliche und vorgeschichtliche Nuttur Kal sag ower:„Wenn giet wat te friatten hewwen wei Verücksichtigung, die in Zusteich, Panderausstellungen im Boslene isih uch ul sdiem Nane aulegehacte zul ars, ein santel lie ethnr d ie 8 prähistorische Sammlung war durch, die umsangreiche wäit eck bis vandage noch nich. Na, kuot un guot, mie Grabungstätigkeit und Forschungsarbeit des Leiters Ierrun-. dieser Abteilung, des Direktorialassistenten Dr. Stieren, seit dem Jahre 1925 so angewachsen, daß sie eine eigene Abteilung im Jahre 1931 einrichten konnte. Ein großes vorgeschichtliches Fräberseld Seit einiger Zeit hat man nördlich von Ibbenbüren auf dem Schafberge ein großes vorgeschichtliches Gräberfeld festgestellt, das jetzt von dem Leiter der prähistorischen Abteilung des Landesmuseums, Dr. Stieren, besichtigt wurde. Nicht weniger als 500 Gräber konnten festgelegt und kartographisch festgehalten werden. Wohl an die 1000 Gräber mögen hier gewesen sein, sind aber wohl zur Hälfte durch Kultivierungsarbeiten zerstört worden. Das ganze Gräberfeld ist leicht viereckig und hat eine Größe von zwei Quadratkilometer. Oelsche harre mie da Duör nopen gematt un harre dann räch wacker wier in dä Falle verkruopen. Ké kann'k ink seggen, eck harre en tiämliken Schmacht kriägen. Eck kräig mie dann son Pott vam Vienüß# fong dann an te jäten. So twiäsch at et herunnergong dä Pott wor liäg geputzt; dä Oelsche soll doch in miärken, dat eck äinen„in dä Kruone“ harre. Eck gon dann onk int Berre un war hännig„dem Herrn en hüpft“, wie man sou stät. Käls, ower eck glöif, et wa son giegen niägen Uhr, as eck van lutter Krach### Küöfe wackrig wuor. Ob äinmol kömmt miene Alwi in dä Kammer un fröget mie, worüm eck dann u gefriäten härre, un wo eck dulle Käl dän Hippend##### geloten härre. Sicher hew eck wat gefriäten, as eck Hus kam, sag eck, dal Fätten stonn doch op dän Vienu Do solln giet nower blous miene Alwine gesaihn hö Kanm graute der Tag, da wurden von den EinNuum Frauns der TTag,guu tnern tagg ven“ wohnern Hagens die Verschlage mit unzähligen Kränzen und Inschriften geschmückt, und mit eben der festlichen Stimmung, in eben dem Aufzuge wurde der Transport nach Herdecke begleitet. Ein donnerndes Hoch, ununterbrochene Freudenschüsse tönten der Viktoria ein gefühltes Fahrewohl. Der Weg ging von Herdecke weiter über Unna nach Hamm, dann weiter über Soest, Lippstadt, Rietberg, Bielefeld, Herford, Oeynhausen nach Minden. Auf dem Wege nach Berlin wurde auch Hannover berührt. Am 7. Juni war Brandenburg, am 8. Potsdam erreicht. Dr. Adolf Sellmann. Düt un Dat in Baukumskem Llatt (Nich nohdrücken.) Dä Hippendrank Wilm Schrömiesen sat met sienem Kumpel Kal Menkeskamp in dä Wairtsstuowe„Vam willen Mann“ un fiern Kal sienen Geburtsdag. Kal wor vandage fiefendiärtig Johre olt, un dat mog met en halwen Schoppen un en grouten Krug Beer beguoten wärn. To dä beiden geselln siek noch mä Kumpels bie, as se horen, dat Kal hä sienen halwen kaputt woll siek dat Wiev lachen un räip dann in Kammer herin: Du dämlike Käl hiäßt jo dä schön Järvtensuppe stohn loten un hiäßt di dän Hippend##### rinn gesott: jetz mak dä Hippe uower dä Järvten giär süs kömmt dat ahme Dier dientbalwen noch te knon Jetz voll mie ock mohl järß inn, dat dat Jäten so twiäl runner gegohn wohr; anstatt dä Järoten harxe eck m den Hippendrank ringesatt. Dat maut ick bit vandag noch van miene Alwine hörn.“ Wilm nahm en daipen Schluck ut sien Bäirglas käik siene Kumpels an, dä sick onk kaput lachen wel sogar Klutenkamps Jöhrn sag noch ganz bedächtik, Geburtsdag harre. op dä annere, un Kal mog dann betahlen, äir Rünte dat käin Wunner, Schoppen li dit diene et wor viöll vetallt un gelacht dobie, bläddert!" lsäggeputzt:„Dann giärmn Hippe die ümmers son Otto Wilm. Atte Gewerbe im Wenn man von den Gewerbezweigen spricht, die durch das Vorhandensein der Ruhr zu hoher Blüte gelangt sind, so denkt man in erster Linie an die Eisenindustrie und den Bergbau. Es ist aber ebenso interessant, sich einmal einen kurzen Ueberblick zu verschaffen über jene Gewerbezweige, für deren Entwicklung der Ruhrfluß ebenfalls von nicht zu unterschätzender Bedeutung war. Da wären zunächst die Gerbereien zu nennen, die die Ruhr zur Fellwäscherei benutzten. Hauptsächlich wurde diese wohl in Herdecke sowie in den Gebieten der Kreise Bochum und Dortmund, die an der Ruhr belegen waren, betrieben. Im Jahre 1810 wurden in Herdecke 9 Gerbereien gezählt, im Kreise Bochum 1856 deren 16, die 29 Personen beschäftigten, und die Waren im Werte von 225000 Mark produzierten. Die Zahl der Gerbereien im Kreise Dortmund war ungefähr ebenso groß. Gewisse Bedeutung hatte auch seit altersher die Glasindustrie an der Ruhr. Besonders in Crengeldanz bei Witten und in Königssteele waren die Haupterzeugungswerkstätten angelegt. In Witten beschäftigten allein die Firmen Gebrüder Müllensiefen, Haarmann, Schott und Hahne im Jahre 1855 171 Arbeiter. Die Belegschaft der Firma Wisthoff& Co. in Königsstecle betrug 1856 123 Mann. Die Produktion erstreckte sich hauptsächlich auf Tafelglas. Daneben stand die Wollweberei und Tuchmacherei in hoher Blüte. Statistische Urkunden aus dem Jahre 1719 bezeichnen die Tuchmacherei als eins der vornehmsten bürgerlichen Gewerbezweige in den Städten der Grafschaft Mark. In 18 Städten der Grafschaft Mark gingen 1714 340 Weber diesem Gewerbe nach: 1800 noch 197 Tuchmachermeister mit 78 Gesellen und 446 Wollmachung der Ruhr Nutzen zog. Die umfangreichsten Steinbrüche waren in Witten und Herdecke; in letzterer Stadt waren im Jahre 1863 etwa 207 Arbeiter in 38 Brüchen beschäftigt. Zuletzt wäre noch die Papierfabrikation zu erwähnen die an der Ruhr in den Kreisen Iserlohn, Brilon und Arnsberg zu Hause ist. Bereits vor dem 30jährigen Kriege schlug die Geburtsstunde. Sie wurde in Westig bei Iserlohn durch einen ehemaligen Klostergeistlichen namens Langenbach begründet. Alsbald erstanden im Amte Hamm und im Hönnetal einzelne Papierfabriken, von denen heute noch einige bestehen. Im Jahre 1855 wurden im Kreise Arnsberg 9 Papierfabriken gezählt, die 7 Bütten und 8 Maschinen in Betrieb hatten und 221 Arbeiter beschäftigten. Der Kreis Iserlohn verfügte im gleichen Jahre über 13 Fabriken mit 15 Bütten, 10 Maschinen. 467 Arbeiter waren hier in diesem Gewerbezweige tätig. II. 25 Jahre Landesmuseum der Trovinz Westfaten Was macht die Frau? ei De Die Vere teilt uns mi Düsseldorf, 24. handelstag zelhandels von sseldorf zu ein schen des Aufbau begrüßt„freudig ionalen. Regiern stellt sich hinte Willen der Re s dem kaufmäni Inde zu helfen. euren Not, die Hilfe an unzäh auch das Verti e Hilfsquellene ler von Grund setzgebung die# derlich ist, wenn brechen, sonder der Unübersich erstrebenden Wi #d, zu wissen, w hei der Westdeut lammatisch ffassung, am dri diese Forderu# Jahr und Tag Die Forderunger ##Vollständiges 8 Sofortige Liqui „ Arm ihrer Umgehn Umbildung säm indelsbetriebe, d leitet werden. Aufhebung sät bensmittelabteilt Umbau des ges er erheblichen steuer=Phasenpa spinnern. Die bedeutendste Anlage war die 1814 gegründete Fabrik von D.& A. Hueck zu Herdecke, die allein 250 Arbeiter beschäftigte. Außerdem war die Wollenweberei in den Kreisen Neheim, Hattingen und Bochum seßhaft.„.2 K. St: 7 Nicht unbedeutend war aber auch die Steinbruchund Holzindustrie, die besonders aus der SchiffbarDas Landesmuseum der Provinz Westfalen in Münster kann in diesem Jahre auf ein 25jähriges Bestehen und eine 25jährige Arbeit im Dienst der Pflege von Kunst und Wissenschaft der Provinz Westfalen zurückblicken. Nachdem schon im Jahre 1882 der Westfälische Provinziallandtag einen Beschluß gefaßt hatt:, den Bau eines Provinzialmuseums vorzubereiten, wurde in den Jahren 1904—1907 das Landesmuseum nach den Plänen des Architekten Schaedtler auf dem Grunde des ehemaligen, 1861 erbauten Ständehauses am Domplatz errichtet. Am 17. März 1908 fand die feierliche Eröffnung statt. Den Grundstock der Sammlungen des Landesmuseums bildeten bei seiner Gründung die Bestände des Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster(gegründet 1825), des Nun hat auch der Kalender uns das Recht zugestanden— das Wetter hatte es schon längst uns frühlingsmäßig zu fühlen und Frühlingspläne zu hegen. In uns ist es nach dunklen Wintermonaten heller geworden, und draußen lacht und wärmt gleißender Sonnenschein. Schon längst ist der Garten= und Landbesitzer mit seinen Geräten an der Frühlingsarbeit; nun dauert es auch nur kurze Zeit, bis wir im Haus= oder Schrebergarten das Tischchen decken und in froher Familienrunde uns des Frühlingssonnenscheins freuen. Bald packen wir den Brotbeutel und durchwandern die Heimatgane. Ueberall werden schon die Gartenmöbel gestrichen, daß man in kurzer Zeit nach schönem Spaziergang in irgend einer Gartenschenke am gedeckten Tisch sich ausruhen kann. Sehen Sie unser Bild: Die Frau hat trotz des unsicheren Wetters schon den Tisch im Freien gedeckt und trifft weitere Vorbereitungen für einen gemütlichen Nachmittag. Nun überlegen und raten Sie: Was macht die Frau? hg der Umsatzste striebe. c) Voll her. d) Umänd. 83 in bezug auf bebesteuerung, meinden weder ünschte Mehrb ebe bringt. Sch verbsgesetzgebun hen kaufmännise sifte. Hierzu g stimmungen und schäftsbetriebes Sauberkeit! rung der Sont die Volkswirt schutz des kauf sbildung durch Liquidierung rkskonsumansta Eindämmung fraßenhandels. Verbot des A Gastwirtschafte d auf den Bahr Abbau der ge ch., Staat und Verbot jegliche Der Westdeut slossen und ke drung. Er ist fahrung seiner, Erneuerung sem Wege kön Ednung, Sitte bensführung ge hnalen Einigun Festigung der Zukunft mehr ive Mitarbeit nit sie nach A imen mit Vero an die weiter werung im E lände herangeh Bis dahin gilt inzelhandels au 13.00 Mittagskonzert(Wolf). 1. Auf rauhen Pfaden zu den Sternen(Urbach). 2. Ouv. zu„Waldmeister“ (Str Erwin Koerver(Klavier). 1. Ouverture und Scherzo Widerspenziggn, Zähgnng;(Gös). 3. Konzert für Rla Strauß), 8. Melodien a.„Das Zgckrtigssgrn. Brgrezg. vier und Orchester(Mauke), Uraufführung. 4.„Junge(Kreutzer), 4. Altrussische, Tanzhiiogr####emus). 5. InKlänge, fur Sopran und Orchester(geuß)„. discke Suite, I/. Teit1., zin gind vom Rbein Walzer 13.00 Mittagskonzert(Eysoldt). Solist: Theodor Heid13.00 Mittagskonzert(Eysoldt). 1. Jungmannmarsch (Weinhold).„2. Konzert=Luperture.„Im Herbst“#mm (Grieg). mann(Baß). Begleitung: Egbert Grape. 1. Ouverture „Abu Hassan“(Weber). 2. Zwei Walzex aus Opus 54 (Tvorat). 3. Baß=Soli; a) Arie des Tulcamare aus „Der Liebestrank":„O höret, ihr Bauherrn"(Tonizetti); b) Arie des van Bett aus„Zar und Zimmermann":„O sancta justitia“(Lortzing). 4. Szenen aus „Bank Ban“(Erkl). 5. Ungarische Rhapsodie Nr. 13 (Liszt). 6. Meditation(Taylor). 7. Ouverture„Prinz Rethusalem“(Strauß). 8. a) Ich weiß schon, was ich möcht', Lied(Strauß), b) Irmelin Rose(PetersonBerger). 9. Grüß Gott mit hellem Klang, ein deutscher Männerchor=Reigen(Weninger) 15.50 Kinderstunde. Kölsche Verzällcher un Leedcher (Hubert Molis) 16.20 Ueber den Gesang der einheimischen Vögel DDr. F. Neubaur) 16.40 Musikalische Arbeitsgemeinschaft(Prof. Dr. Hermann Unger) 17.00 Vesperkonzert(Reinhold Merten)(Vom Südwestfunk, Frankfurt.) 1. Orpheus sinfonische Dichtung (Liszt). 2. Italienische Suite(Raff).— Alte Tanzmusik (Walter Caspar) 18.20 Zum 70. Geburtstag Georg Freiherr v. Ompteda (Christian Freiherr von Ompteda) 19.00 Sozialpolitische Tagesfragen. Ladenschluß und Sonntagsruhe in offenen Verkaufsstellen(Gewerberat Hellwig) Hellwig) 19.20 Vor allem Gesundheit. Nerven behalten(Professor Sioli) 19.35 Die West auf der Schallplatte. Unter dem Aequator(Willi Pferdekamp) 20.00 Deutschland baut ein Handelsschiff(Von der Norag, Hamburg). Von Werken deutscher Stämme bis zur Fahrt in die Welt 21.30 Abendmusik des Kleinen Orchesters des Westd. Rundfunks(Eysoldt) oische Suite, II. Teil(Luring). 6. Melodien aus„Ze witsch"(Leyar). 7. Ich vin ein Kind vom Rhein, Walzer (Zeller) 15 50 Kinderstunde. Wir spielen und singen(Els Vordemberge) 16.20 Frauenstunde. Das junge Mädchen in der Jugendbewegung(Hedwig Eichbauer) 17.00 Besperkonzert(Kühn). Sol.: Schneiderhan(Violine). 1. Ouverture zu„Das Liebesverbot“(Wagner). 2. Violinkonzert Nr. 8(Gesangsszene)(Spohr). 3. Jugend, Tondichtung(Ehrenberg). 4. Siegesmarsch aus „Der Cid"(Cornelius) 18.20 Englische Unterhaltung(Lektor C. Benett, M. A. Cambridge=Lektorin A. Reschkamp=Withehead) 19.00 Aus dem Leben des Renupferdes(): Im Gestüt (Wachsplattenbericht).(Uebertragung aus dem Gestüt Schlenderhan) 19.30 Der westdeutsche Wirtschaftsraum. RheinlandWestfalen und die deutsche Hanse(Prof. Dr. F. Rörig) 20.00 Abendkonzert und Chöre. Das Kleine Orch. des Westd. Rundf(Eysoldt), der Kammerchor des Westd. Rundfunks(Zimmermann). Klavierbegleitung: Maier. Bratschensolo: Graef. 1. Orchester: Ouv.„Die Geschöpfe des Promethens“.(Beethoven). 2 Gemischte Chöre: a) Abendlied(Richard Trunk), b) Die Sterne durch den Himmel gehn(A. v. Otbegraven), c) Japanisches Regenlied(Herm. Unger), d) Auf dem Canale Grande(Heinr. Lemacher). 3. Orchester: Musikszenen aus der Oper „Don Giovanni“(Mozart). 4. Männerchor: Der stille Hof(Otto Siegl). 5. Orchester: a) Träume, b) Albumblatt(Wagner). 6. Frauenchöre: a) Der Weiher, b) Gute Nacht(Friedr. E. Koch). 7. Orchester: Ballettmusik aus„Les petits riens"(Mozart). 8. Gemischte Chöre: a) Die Vöglein. Volkslied(bearb. v. Otbegreven), b) Jan Hinnerk, Volkslied(bearb. von Siegfr. Ochs). 9 Orchester: Variationen über ein deutsches Volkslied „'s kommt ein Vogel geflogen“.(Ochs) 2230 Nachtmusik und Tanz(Eysoldt) kraum=Walzer(Millöcker). 4. Szenen aus „Rienzi“(Wagner). 5. An die Freude, Suite(Scheinpflug). 6. Sinfonisches Vorspiel(Previsiol). 7. a) Malerisches Ständchen(Graener), b) Ein Abend in Wien (Schubert). 8. Melodien aus„Die Kaiserin"(Fall) 15.50 Bastelstunde für die Kleinsten. Arbeiten aus Plastilin(Liesel Eckhardt) 16.20 Jugendfunk. Geschichten aus Afrika. 1. Mischblut, von Hertha Dannert. 2. Obo, eine Affengeschichte von Thomas Born 17.00 Vesperkonzert des Orchesters des Westdeutschen Rundfunks(Buschkötter). 1. Sinfonie„Maria Theresia" (Haydn). 2. Linzer Sinfonie(Mozart). 3. Unvollendete Sinfonie(Schubert) 18.15 Entdecker ohne Namen(Leo Matthias) 19.00 100 Jahre Gefangenen=Fürsorgearbeit“ in Wuppertal(Lic. theol. Pfarrer Graeber— Dr. Stein Dr. Tigges) 19.45 Worüber man in Amerika spricht(Kurt G. Sell) (Uebertragung aus Newyork) 20.00 Frohe Abendmusik des Lehrer=Gesangvereins Münster i. W. Der gemischte Chor des Lehrer=Gesangvereins und außerdem 250 Sängerknaben der Münsterschen Schulen(Heinrich Maria Sambeth). An der Orgel: Theodor Brockhaus(Münster). 1. Vorspiel: Präludium und Fuge in=Dur(Georg Böhm). 2. Lob der Musik: a Mit Instrument und Saitenspiel, 7stimmiger Kanon (Sartorius), b) Frisch auf, singet all, ihr musici. östimmiger Madrigal(Christoph Demantius), c) Ein Musikus wollt' fröhlich sein,—8stimmiger Chor(Rich. Grätz). Uraufführung. 3. Lob der kleinen Freuden: a) Wann uns die Henne tut ein Eilein bringen, Astimm. Madrigal(Balth. Donati), b) Der Gutzgauch auf dem Baume saß, 6stimmiger Madrigal(Laurent. Semlin), c) Holla, welch gutes Echo, 8stimm. Madrigal(Orlando di Lasso). an 795 Morgenkonzert .00 Funkpädagogische Arbeitsgemeinschaft der Berufs= und Fachschulen, Die rationelle Arbenn nung, ernfs- und gachschulen. Die rationelle. gezeigt an dem Lehrveispiel Lagerung und satzgeschwindigkeit(Direktor Dr. Heß) .45 Hörbericht von der Indienststellung des Pansch schiffes„Deutschland".(Uebertragung aus Withel haven.) 1. Stapellauf des Panzerschiffes(Tondien 2. Kurze Schilderung des Schiffes. 3. Indienststell 10.30 Schulfunk für Schüler vom 12. Lebensjahren (Von der Norag, Hamburg.) Die Befreiung Hamb## Lehrspiel von Heinrich Behnken Ein drit Haltern, 24. ## sich vorgester Writez, hat ein Oververletzte„S ##tag seinen Vi ##ren Schwerverl Witw Rünster Shulze=Detten #handetten aben Lehrspiel von Heinrich Behnken 12.00 Hörbericht vom Stapellauf des Panzerschift auf der Marinewerft in Wilhelmshaven(Von der 22.30 Nachtmusik des Philharmonischen Orchesters Stuttgart(Otto Seyfert).(Vom Südfunk, Stuttgart) AENE KA .05 Morgenkonzert .00 Schulfunk für Schüler vom 12. bis 15 Lebensjahre. Gemeinschaftsprogramm der deutschen Schulfunksender. Eisen und Stahl. Ein Hörspiel von M. Dey 11.35 Schulfunk für Schüler vom 15. bis 19. Lebensjahre. Der Bau der Welt(). Die Weit als Ganzes (Professor Dr. H. Kienle) 12.00 Unterhaltungskonzert(Erich Kloß).(Vom Bayr. Rundfunk, München.) 1. Romantische Ouverture(Keler= Bela). 2. Lieder der Lerche, aus„Die Jahreszeiten“ (Tschaikowsky). 8. Musikszenen aus„Jessonda“(Spohr). 4. Barcarole und Moresca aus der„Romantischen Ballettsuite"(Reuß). 5. Gedicht(Fibich=Leopold). 6. Im Zeichen des Rokoko(Ailbout) .05 Morgenkonzert .45 Gymnastik für Frauen(Hilde Bremus 10.10 Schulfunk(Uebertragung v. Deutschlandsender) für die Oberstufe höherer Lehranstalten. Cyrano de Bergerac, v. Edmond Rostand(Gespielt von Mitgliedern des französischen Theaters in Berlin) 11.25 Schulfunk für die Mittelstufe höherer Lehranstalten. Englische Unterhaltung 12.00 Unterhaltungskonzert(Walter Caspar)(Vom Südwestfunk Frankfurt), 1. Einzugsmarsch aus„Der Zigeunerbaron“(Strauß). 2. Ouverture„Maritana“ (Wallace). 8. Potpourri aus„Der lachende Ehemann“ (Eysler). 4. Seid umschlungen, Millionen, Walzer (Strauß). 5. Freie Liebe, Marsch aus„Die geschiedene Frau"(Fall). 6. Ouverture„Banditenstreiche"(Suppé). 7. Potvourri aus„Der Bettelstudent“(Millöcker). 8. Erklingen zum Tanze die Geigen, Walzer aus„Das Schwarzwaldmädel"(Jessel) 4. Lob der Natur: a) Nun ist die schönste Zeit, Astimm. Madrigal(Thom. Morley), b) Maisang für vier Stimmen aus dem Chorwerk„Zeitkranz“.(Armin Knab), c) Herzlich tut mich erfreuen, 5stimmiger Madrigal (Leonh. Lechner). 5. Zweites Vorspiel: Präludium und Fuge in=Dur(J. S. Bach). 6. Lob der Seele: a) Der Tag vertreibt die finstre Nacht, Istimmiger Satz eines Volksliedes aus dem 16. Jahrhundert(Karl Gofferje), b) Der Mensch hat nichts so eigen. Lied(Heinr. Albert), Astimm. Satz von Max Reger(1873—1916), c) Lob Gott getrost mit Singen, 4stimmige Motette(Adam Gumpelzhaimer), d) Der Mond ist aufgegangen, Lied(J. A. T. Schulz), Zstimmiger Satz von Heinrich Maria Sambeth(1932). 7. Lob der Bruderliebe: Gott führ' auch unser Vaterland. Erste Uraufführung aus dem Chorwerk„Chorgemeinschaft“ für gem. Chor, Cantus=firmusChor und Orgel(Ludw. Weber). 21.15 Station D im Eismeer. Hörspiel von Hanns Brann. Spielleitung: Rieth. Wladimir(Franz Everth); Gregor(Albert Oettershagen): Knut(Richard Weimar). Die drei Männer bilden die einzige Besatzung einer meteorologischen Station auf einer weit vorgeschobenen Insel im Nördlichen Eismeer. Zeit: Gegenwart 22.20 Nachtmusik(Wolf) Hamburg) 12.30 Unterhaltungskonzert auf Schallplatte“„#### 13.00 Mittagskonzert. 1. Im Flaggenschmuc,=### (Wahnemühl). 2. Ouverture zur Oper„Das Pferd“(Auber). 3. Melodien aus der Oper dour“(Verdi). 4. a) Wiegenlied(Gretschaninow ditation(Glasunow). 5. Potpourri aus der###### „Frühlingsluft",(Strauß=Reiterer). 6. So schöl einmal war, Ziehrer=Potpourri(Dauber). 7. zer der Welt, Potpourri(Robrecht) 14.35 Wochenend=Konzert(Schallplatten) 15.50 Kinderstunde. Der Jugendchor Koll=Pan unter Leitung von Käthe Schmitz singt Kinderst Am Klavier: Paul Klug6 Gestsalelg 16.10 Wanderungen in Rheinland und#######n Die Wildwasser=Strecke Monschau=Einruhr im Fa (Dr. stonrad Pfennig,„.81.22 Grof. Hos 16.30 Englische Lesestunde(Oberstudienrat Fruigtan 17.00 Vesperkonzert. Männergesangverein„Hiepernog Gelsenkirchen=Schalke(Arnold Schmiedel). gung aus dem Hans=Sachs=Haus Gelsenkirchen.) 1. a Deutsches Vollslied(Schulken), b) Marlborougb., zpinn von Neubner, c) Sp'gg! * Stadttreis Wat Verein selbstä ##nscheid. Buchb #ordt kann he # des Vereins Faser scheid, fei . s im Gewe M, inne. Lusthäuserbut ##mm=Land, 2 #imund, Watt in der Turt mindestens zosisches Volkslied, bearb. von Neubner, c) Sp zu schwedisches Volkslied, bearb. von Jungst,) Zggelreu### Pachlein, englisches Volkslied, bearb.###ro### 2. Jutermezto.(Uebertragung aus dem## in Moers.) Grafschafter Mandolinen=Konge; schaft Moers(H. Leonhardt). a) Sinfonie in Har##### einem Satz(Wölki), b) Lorelei=Paraphrafe,„iumeru## Stoye). 3. Chöre: a) Die Hütte(Kaun), b) Ju16 ut (Kaun), c) Golgatha(Neumann).,4. Interniez#### dem Hotel Kroppen in Moers): Münchner####e(uch zer(Komzak). 5. Chöre: a) Abend auf der* Kiese treten um . Nach der 2 Führertagu Povinzialverbay Ausstellung Eeiem Motto b Badchenberufssch Ausarbeit auf. geringen M ##szielen ka wreitssaale der ### wird am der städtisch Der Pru mann), b) Deutscher Glaube(Ragler) 18.15 Zeitfragen des Einze.hanl als Kreditgeber(Dr. Müser) 18.45 Natur und Geist. Macht und####r# Bewußtseins(Bibliotheksrat, Dr. Fr. Sczxbericht Nagler) Einzelbandhandels. Der EinzemeChumacht 5 19.10 Bei Bismara in Smonhauserzggg gung Geburtstage Otto von Bismarct##.,#ebertrctzig La# Schönhausen a. d. Elbe.) Am Mirrophon: Fr kisch— Hermann Probst 20 05 Seifenb'asen. Eine kleine heitere zusaamengestellt von Alfred Erich Stzchrzschen R 22.45 Nachtmusik(Erich Kloß)(Vom Bahr“ sunk, München) Apri-Reud Rund ##lsche Prüf *Ezeichnung. „rödlicher Gr it der 28 Ja aus Güt ### Schadelbri Prier ahe 7 9 laßt Frau lir 1000 B R Buri ber 8 " der gestoh n, dä ganz gärne nsmittel wörn) u wollen, söngen ost un gehack: Fläise friätten hewwen wen däck genaug, wann, git dann dat Jänz miesen,„vant Jan e Sake van vertell ade ouk op dien### ganz alläin gemic burtsdag so beguole wu eck no Hus kan a, kuot un guot, mien gemakt un harre s# le verkruopen. Käl ämliken Schmacht## Pott vam Vienüßu hat et herunnergong Telsche soll doch## due“ harre. Eck n nig„dem Herrn en ower eck glöif, et u lutter Krach i kömmt miene Alwi vorüm eck dann nie Käl dän Hippendr#### u gefriäten, as ed doch op dän Vienü llwine gesaihu hämun räip ei Westoratsche Einzeihande. Zun=Wilorraufe au Die Vereinigte Kaufmannschaft E.., Bochum, teilt uns mit: Der Westdeutsche. EinGafc Lüsseldorf, 24. März. Der Westdeut lhandelstag als der Zusammenschluß des zelhandels von Rheinland und Westfalen trat in heldorf zu einer Kundgebung zusammen, die im schen des Aufbauwillens und der Erneuerung stand. begrüßt freudig die in den Verlautbarungen der sionalen Regierung deutlich werdenden Bestrebungen stellt sich hinter den darin zum Ausdruck kommenWillen der Regierung, nunmehr mit Entschiedendem kaufmännischen und gewerblichen MittelInde zu helfen. Er ist sich bewußt, daß bei der unleuren Not, die in mittelständischen Kreisen herrscht, Hilfe an unzähligen Stellen einsetzen muß, aber er auch das Vertrauen zur Regierung, daß sie alle e Hilfsquellen erschließen und dem Einzelhandel in er von Grund auf geänderten mittelständischen setzgebung die Stütze geben wird, die unbedingt ererlich ist, wenn der Mittelstand nicht restlos zusambrechen, sondern wieder neu aufleben soll. Da es aihn hämen der Unübersichtlichkeit der zahllosen, vielfach auch dann in###erstrebenden Wünsche und Vorschläge nicht leicht sein ds#####, u wissen wa zunächst die Hilfe einzusetzen sie ein Schwindel. Die 55jährige Frau stürzte lodernden Flammen. Auf die Hilfeschreie eilte die 13jährige Tochter herbei, die der Mutter die brennenden Kleider vom Leibe riß. Mutter und Kind erlitten sehr schwere Brandwunden und wurden sofort dem Krankenhause in Nottuln zugeführt. Dort ist Frau SchulzeDetten kurze Zeit später gestorben. Betriebsratswahlen im Industriegebiet Essen, 24. März. Bei den Betriebsratswahlen auf der August=Thyssen=Hütte in Hamborn erhielten die NSBO. 6 Betriebsräte und 1 Arbeiterrat (1 und—), die freien Gewerkschaften 6 und 1(9 und), die christlichen Gewerkschaften 3 und 1(4 und—), die RGO. 2 und—(7 und—), der Deutsche Arbeiter(jetzt Kampffront) 2 und—(—), Liste Jubilare 1 und (1 und—). Die Wahl zum Angestelltenrat erbrachte für die Nationalsozialisten 4 und 4(), für den DHV. 1 und 1(), für den Afabund 1(). Auf der Zeche„Dahlbusch“ in Gelsenkirchen zu wissen, loo zuniichn die Hilfe einzuseben hri der Wendeutsche Einzelhandelstag nochmals pro lammatisch die Forderungen auf, die nach seiner ffassung am dringendsten sind, dabei betont er, daß diese Forderungen die gleichen sind, die er selbst Jahr und Tag ohne Erfolg vertreten hat. häßt jo dä schöl di däu Hippend### dä Järvten giän alwen noch te kuonl dat Jäten so twi#n maut ick bit van#ie Forderungen des westdeutschen Einzelhandels: Vollständiges Zugabeverbot mit sofortiger Wirkung. Sofortige Liquidierung aller Einheitspreisgeschäfte ihrer Umgebungsgeb Ag, Patri.g. in bchenftänst. Umbildung sämtlicher Filialvetrieve in vovenstanoige indelsbetriebe, die unter persönlicher Verantwortung leitet werden..... W6. Aufhebung samtlicher Erfrischungsräume und bensmittelabteilungen in Waren= und Kaufhäusern. Umbau des gesamten Steuersystems mit dem Ziele er erheblichen Entlastung: a) Einführung der Umsteuer=Phasenpauschalierung. Bis dahin: b) Staffeng der Umsatzsteuer nach Größe und Ausdehnung der striebe. e) Vollständige Beseitigung der Hauszinsper. d) Umänderung der Verordnung vom 18. März n sien Bäirglaen ik kaput lachen wollz ich ganz bedächtis. sutzt:„Dann giätin die ümmers son Otto Wilm. Rau uns das Recht es schon längst und Frühlingsch dunklen Windraußen lacht in. Schon längst mit seinen Gen dauert es auch oder Schreberin froher Famienscheins freuen. id durchwandern schon die Garkurzer Zeit nach einer Gartenausruhen kann. au hat trotz des ch im Freien getungen für einen erlegen und raten emeinschaft der# tationelle Arnet0 Lagerung und ststellung des Panst gung aus Wihe erschiffes(Ton 3. Indiensnele u 12. Leiden=alst Befreiung Ham## des Panzerschöbfe saven(Von dersat in bezug auf die unzulängliche Regelung der Gerbebesteuerung, die für die weitaus große Mehrzahl der meinden weder eine steuerliche Entlastung, noch die wünschte Mehrbelastung der großkapitalistischen Be###e bringt. Schaffung einer vollständig neuen Wettperbsgesetzgebung auf der Grundlage des alten, ehrhen kaufmännischen Geistes in der Führung der Gesifte. Hierzu gehört: a) Verschärfung der Strafstimmungen und Möglichkeit der Untersagung eines schäftsbetriebes bei Verstößen gegen die Lauterkeit Sauberkeit der Geschaftsführung; b) Reglemen#rung der Sonderveranstaltungen und Ausschaltung die Volkswirtschaft zerstörenden Schleuderangebote. Schutz des kaufmännischen Nachwuchses vor schlechter sbildung durch Maßnahmen gegen Lehrlingszüchterei. Liquidierung und Verbot der Konsumvereine und rkskonsumanstalten. Eindämmung des unkontrollierbaren Hausier= und haßenhandels.„.7, 1 W8 Verbot des Automatenhandels. des Warenverkaufs Gastwirtschaften und Trinkhallen nach Ladenschluß d auf den Bahnhöfen außerhalb der Sperre. Abbau der gewerbefeindlichen Monovolbetriebe in sich, Staat und Kommunen. Verbot jeglicher Art von Beamtenhandel. Der Westdeutsche Einzelhandelstag stellt sich geslossen und kampfbereit hinter die nationale Retrung. Er ist gewillt, die Schlagkraft und die große ffahrung seiner Verbände in den Dienst der nationaErneuerung des Vaterlandes zu stellen. Nur auf sem Wege können im kaufmännischen Leben wieder dnung. Sitte und Sauberkeit zur Grundlage der bensführung gemacht werden. Dieses Werk der napnalen Einigung verlangt aber auch eine Stärkung Festigung der großen Berufsverbände. Sie brauchen Zukunft mehr noch als bisher das Vertrauen und die stive Mitarbeit aller Angehörigen des Berufsstandes, it sie nach Abschluß der dringendsten Reformmaßhmen mit Verantwortungsgefühl und Gewissenhaftigsit an die weitere große Aufgabe einer berufsständigen kuerung im Sinne des nationalen Aufbaues der stände herangehen können. Bis dahin gilt es alle Energien für die Rettung des nzelhandels aus Not und Verzweiflung einzusetzen. Ein drittes Todesopfer in Haltern * Haltern, 24. März. Das schwere Automobilunglück, # sich vorgestern auf dem Marktplatz von Haltern erAnete, hat ein drittes Todesopfer gefordert. Der ##ververletzte Stellmacher Kersebohm ist heute ##ag seinen Verletzungen erlegen. Bei mehreren an##n Schwerverletzten besteht immer noch Lebensgefahr. Witwe stürzt in ein Herdfeuer Münster, 24. März. Als die Gutsbesitzerswitwe Stulze=Detten aus der münsterländischen Gemeinde #hapdetten abends noch allein am Herdfeuer saß, befiel men, der Deutsche Arbeiter die bei der letzten Betriebsratswahl noch 460 Stimmen erreichte, 136 Stimmen.„„„„ 4442 6 Bei der Mülheimer Straßenbahn hatten die Betriebsratswahlen folgendes Ergebnis: Nationalsozialisten 162 Stimmen, 4 Sitze(—), freie Gewerkschaften 134 Stimmen, 3 Sitze(244 Stimmen, 7 Sitze), christliche Gewerkschaften 81 Stimmen, 0 Sitze(51 Stimmen, 1 Sitz), Interessengemeinschaft 20 Stimmen, 0 Sitze. Bei den Klöcknerwerken in Hagen=Haspe erhielten die RSBO. 708 Stimmen, 5 Sitze, die christlichen Gewerkschaften 372 Stimmen, 2 Sitze, die freien Gewerkschaften 314 Stimmen, 2 Sitze, und die RGO. 290 Stimmen, 2 Sitze.— Bei der Akkumulatorenfabrik AG. in Hagen entfielen auf die NSBO. 298 Stimmen, 4 Sitze(143 Stimmen, 1 Sitz), auf die freien Gewerkschaften 377 Stimmen, 5 Sitze(292 Stimmen, 2 Sitze), auf die christlichen Gewerkschaften 178 Stimmen, 2 Sitze(240 Stimmen, 3 Sitze), auf die RGO. 122 Stimmen, 1 Sitz(319 Stimmen, 3 Sitze), auf den Gewerkverein.=D. 61 Stimmen, 0 Sitze(136 Stimmen, Ste).. 9. gp. m 5 ham bis 14bt Wuppertal, 24. Marz. Nach dem bis jetzt vorliegenden Ergebnis der Betriebsrätewahlen in der Wuppertaler Textilindustrie verteilen sich von den 122 gewählten Mitgliedern 109 auf die Arbeiter und 13 auf die Angestellten. Die 109 Arbeiterräte verteilen sich auf die einzelnen Parteien wie folgt: Freie Gewerkschaften 86, NSBO. 10, christliche Gewerkschaften 7, Stahlhelm 3, Kommunistische Einheitsliste 3. Graf von der Schulenburg verhaftet Kettwig, 24. März. Wie erst heute bekannt wird, wurde am 20. März Graf von der Schulenburg auf Schloß Oefte verhaftet und dem Untersuchungsgefängnis in Wuppertal=Elberfeld zugeführt. Gleichfalls wurde sein Diener in Schutzhaft genommen. Das Schloß wurde polizeilich durchsucht. Adenauers Wohnungsluxus Köln, 24. März. Der nationalsozialistische Reichstagsabgeordnete Richard Schaller, der mit der Untersuchung der Verhältnisse in der Kölner Stadtverwaltung beauftragt ist, veröffentlicht soeben die amtlichen Zahlen über die Ausgaben für die Villa des bisherigen Kölner Oberbürgermeisters Dr. Adenauer. Danach erhielt Adenauer in den Jahren 1924 bis 1932 als Wohnungsentschädigung an Stelle der freien Wohnung insgesamt 254 176,85 Mark. Außerdem wurden ihm für sein Haus Max=Bruch=Straße 6 noch gezahlt: Instandsetzungskosten„„. 53 146,49 Mark Heizung(Kohlen, Kors, Holz) 11 083.30 Gas 19 763,25 Strom 6015,80 Wasser. 4 ge.4 172/63 Grundvermogens= und Hauszinesteuer 27053,96„ Insgesamt wurde also aus städtischen Mitteln ein Betrag von 375 412,28 Mark aufgebracht, d. h. mehr als 3900 Mark in jedem Monat! Westfälischer Provinziallandtag am 10. April Der 79. Westfälische Provinziallandtag wird am Montag, 10. April, 12 Uhr, im Landeshaus in Münster i. eröffnet werden. Der Rheinische Provinziallandtag. Der Provinzialausschuß hat in seiner Sitzung am 23. März das endgültige Ergebnis der Wahlen am 12. März festgestellt. Die 163 Mandate verteilen sich auf die einzelnen Parteien wie folgt: NSDAP. 62 Mandate, Zentrum 58, =PD. 16, Kampffront Schwarz=Weiß=Rot 13, K PD. 19. Der neugewählte Rheinische Provinziallandtag wird am Montag, 10. April, zu seiner ersten Sitzung zusammentreten. Schallplatten der Oper retschaninow####### ri aus der## 8 So. u auber). 7. t) lplatten) endchor Koln=A tz singt Kinderliedt and und =Einruhr im Faltbe studienrat angverein„hischerste rescheche eisgzzerchen b Brag Pepigst, van Lüingst, d) An en Jangst, v, An„reng earb. von Agrgug s dem Hoigert esel, olinen=Konze, zalli Enfonte in k=. araphrase(bearb. Kaun), b) Tcurg 4. Intermezzo Rünchner Kindl, id auf der Heive dels. Der Einzelhaub und Chnmacht Fr. Großart) ven, hertragung as (Uebertign un Mitrophon: Fritz E heitere aptnch Sitig zschen Ron) Vom Bayrisog“ Tas Gemn keis Wattenscheid * Verein selbständiger Gewerbetreibender e.., Wat#ischeid. Buchbinder= und Buchdruckermeister Otto wordt kann heute sein Silberjubiläum als Vorsitzen## des Vereins selbständiger Gewerbetreibender e.., #enscheid, feiern. Seit dem Juli 1908 hat er den gitz im Gewerbeverein, der ihm viel zu verdanken inne. a kyffhäuserbund. Die Ortsgruppen Bochum=Stadt, #=Land, Wanne=Eickel, Hattingen, Gelsenkirchen, #umund, Wattenscheid haben am kommenden Sonnin der Turnhalle Westenfeld eine Besichtigung, zu mindestens je eine Gruppe gestellt werden muß. eche treten um.15 Uhr auf dem Adolf=Hitler=Platz K. Jach der Besichtigung findet im Restaurant Koch # ü h r e r t a g u n g s t a t t. L e i t e r d e r V e r a n s t a l t u n g i s t geinzialverbandsleiter Trappmann(Unna). ausstellung„Für wenig Geld viel Freude“. Unter Motto baut die städtische Haushaltungs= und enberufsschule ihre diesjährige Handarbeit und #arbeit auf. Sie will zeigen, wie eine Hausfrau beringen Mitteln günstige Wirkungen, große Erezielen kann. Diese Ausstellung findet im Handssaale der Berufsschule, Graf=Adolf=Straße, statt wird am Samstag eröffnet.— Am Mittwoch fand 84%ischen Handelsschule die Abschlußprüfung #mtlich Prüfung unterzogen sich 20 Teilnehmer. # Prüflinge bestanden, darunter zwei mit Leichnung. * 4odlicher Grubenunfall. Auf der Zeche„Holland“ * der 28 Zahre alte Bergmann Friedrich SchürB# 9u8 Günnigseld durch eine Drucklusterplosion ##r# 2adelbruch sowie Verletzungen des Brustkorbes. krat auf der Stelle ein. Der Bedauernswerte a ß t F r a u u n d K i n d. ## 1000 Max' Oehens= und Genußmittel gestohMied2n Lebensmittelgeschäft an der Elisabethstraße ##ch. er Nacht zum 23. März,von Dieben hein ##oolg Tuler entwendeten wurn, Steu Fase, #zia“ 100 Pfund Bohnenkaffee, 40 Tosen Milch, ##er chen Wein, Tabak. #er Hey. Vein, Tabak, Zigarren und Ziggretten wert der Mentuch, Butter und Marmelade, Der bestohlenen Sachen beträgt etwa 1000 Mark. 50 Stadttreis Wanne=Eickel Arbeitsbeschaffungsprogramm in Wanne=Eickel Von der Deutschen Gesellschaft für öffentliche Arbeiten ist im Rahmen des Arbeitsbeschaffungsprogramms für die Stadt Wanne=Eickel ein Betrag von 136.000 Mark bewilligt zur Begradigung der Hindenburgstraße zwischen dem Bismarckdenkmal und der Füsilierstraße. Ferner ist von der Regierung in Arnsberg die Zustimmung erteilt für die Zuweisung eines weiteren Betrages von 200000 Mark für die Umpflasterung der Hindenburgstraße in Wanne=Mitte zwischen Sedan= und Kolpingstraße, so daß dieser Antrag zur Genehmigung nach Berlin weitergegeben werden konnte. Der weiter gehende Antrag der Stadt, über die Kolvingstraße hinaus bis zur Karlstraße die Hindenburgstraße neu auszubauen, wurde von der Regierung abgelehnt. Ennepe=Ruhr=Kreis Der vermeintliche Mörder Hauptmann Hasenclevers festgenommen. Die Polizeibehörde in Herbede nahm einen Mann fest, der in dem dringenden Verdachte steht, den aus den Kapp=Putsch=Tagen Angehörigen des Freikorps Lichtschlag, Hauptmann Hasenclever, am 15 März 1920 nach der Ankunft mit seinen Truppen in Wetter ermordet zu haben, als sich ein erbitterter Kampf um die Besitzergreifung des Bahnhofs Wetter entspann. Der jetzt festgenommene Mann machte sich bereits in den Märztagen 1920 dadurch verdächtig, daß er mit einem Pferde nach kehrte, von dem die Bevölkerung sagte, es sei das Reitpferd des Hauptmanns Hasenclever gewesen. Der verdächtige Geselle ist sofort dem Amtsrichter übergeben worden. Stadttreis Castrop=Rauxel Politische Aktion in Castrop=Rauxel. In der Nacht zu Freitag wurden das Rathaus und andere städtische Verwaltungsgebäude von der politischen Polizei und SA.=Leuten besetzt. Im Beisein des Bürgermeisters Schulze und des Verwaltungsoirettors Krampe sowie anderer städtischer Beamten wurden die Räume des Wohlfahrts=, Rechnungs= und Steueramtes durchsucht. Zahlreiche Akten wurden sichergestellt. Nach Schluß der Aktion wurden verschiedene Räume versiegelt. Kart Ervens= und Genuhmiter. :: Lacht zum 23, März von Dieben heim. s. un d2: Namp f. u2chiresinne Hramus somie De Täter entwendeten Wurst###eck Käse. wah P eisphtight A 2 W SE 4 # Borktt P POTNTONerorePr. Oie Toübrortort PrOPor.eP GUUrU UTUT P61330 An Sieginun......... nac“ Nächtlicher Bummel durch die Wilhelmstraße—„Bitte kommen Sie abends um zehn vorbei“— Mitternacht in der Reichskanzlei 12 Jahre Zuchthaus Berlin, 24. März. Ein Auto mit einer zweistelligen Nummer biegt um die Ecke der Wilhelmstraße. Noch ein schwerer Reisewagen mit der niedrigen„Ministernummer“ wird sichtbar. Fährt die Wilhelmstraße hinunter, die schon beinahe ganz menschenleer ist bis auf die Ehrenwachen vor dem Palais des Herrn Reichspräsidenten. Mittwegs zwischen Behrenstraße und Leipziger Straße halten die Wagen. Langsam schlendert man ihnen nach. Inzwischen sind ihre Insassen längst in einem der Gebäude verschwunden. Wilhelmstraße 75. Das Auswärtige Amt ist hier. Hochparterre schimmert Licht zwischen vorgezogenen Fenstervorhängen durch. Man weiß: Hier ist das Reisebüro des Auswärtigen Amtes. Des Deutschen Reiches Kuriere, berufsmäßige Weltwanderer meistens, manchmal ergänzt durch höhere Beamte des Ministeriums des Aeußeren, kommen und gehen. Auch nachts. Gerade so, wie ihre Fernzüge aus Paris, Madrid, Angora Budapest in Berlin auf dem Bahnhof eintreffen. Nachtdienst ist im Auswärtigen Amt deshalb etwas Selbstverständliches. Licht schimmert aber auch aus den Fenstern der ersten Etage auf die Straße. Ministerialbeamte sind noch an der Arbeit. Achtstundentag gibt es nicht für sie. Aktenberge müssen verarbeitet werden. Der Tag allein reicht da nicht aus. Schattenrisse... Zwei Häuser weiter. Oben im ersten Stockwerk ganze Säle in Lichtfluten. Vorhänge verbergen leider dem müßigen Spaziergänger, wer's ist, der hier in der Reichskanzlei so spät noch Besprechungen mit dem Reichskanzler hat. Profile geraten ab und zu zwischen die Lichtquellen und die gelbweißen Vorhänge. Und verraten dann auf einen kurzen Augenblick, daß der Kanzler selbst an den späten Besprechungen teilnimmt, man erkennt am Schattenriß den Reichspropagandaminister, erkennt bekannte Staatssekretäre. Eine Etage höher, links gelegen, geht man keineswegs früher zur Ruhe. Hier ist die Wohnung des Vizekanzlers. Fenster stehen offen, mehrere Männer sind in einem der Salons zu erblicken. Man weiß, daß Herr von Papen ebenso oft am Schreibtisch im Arbeitszimmer seiner Wohnung zu finden ist wie in seinem eigentlichen Ministerial= arbeitszimmer. Vor allem nach den Zeiten des offiellen Dienstschlusses. Unten geht die Pforte auf. Der Reichsinnenminister begibt sich zu seinem soeben lautlos vorgefahrenen Dienstauto. Die leise dem Chauffeur gegebene Weisung vernimmt der Beobachter auf der Straße noch knapp:„Zum Ministerium.“ Am Königsplatz scheint man also noch nicht zur Ruhe gegangen zu sein... Nachtarbeiter, wie viele seiner Ministerkollegen, ist auch Dr. Goebbels. So mancher packende Aufruf, der dann von Millionen in allen Gauen Deutschlands gelesen und gehört wurde, dürfte am Schreibtisch nachts zwischen zehn und ein Uhr entstanden sein. Früher in der Privatwohnung in Wilmersdorf. Und jetzt oben im ersten bäude der Britischen Bolschaft, vorbei am Palais des Herrn Reichspräsidenten, am Auswärtigen Amt, der Reichskanzlei auf der einen Seite der Wilhelmstraße, zurück auf der anderen Seite, an allen möglichen Dienststellen und Behörden vorbei, überall Nachtarbeit, Nachtarbeit. In den Unterredungen des Tages„gestohlene“ Minuten werden von verantwortlichen Beamten des Reichs in spätnächtlicher Stunde nachgeholt. Wie gern abredungsgemäß„herbestellt“ sind, weil die normale Arbeitszeit des Tages für die betreffenden Abteilungsleiter der Organisationsbüros nicht ausgereicht hat und man an stete Bereitschaft gewöhnt ist. Vorbei an den Ministergärten, die hinter grauer, unschöner Mauer versteckt liegen, über den Königsplatz zum Lehrter Bahnhof. An den roten Ziegelsteinen des Reichsministeriums des Innern weisen kleine Beschrifmöchte wohl mancher Beamte an seiner Tür die Worte tungen darauf hin, daß Zettelankleben verboten ist. Man sollte meinen, daß dies eigentlich eine unnötige Mahnung sei, denn einen gewissen Respekt vor den höchsten Amtsstellen des Reiches sollte jeder besitzen. Nicht bloß in der Pförtnerloge ist noch Licht zu sehen, Fenster sind in zwei Stockwerken erleuchtet. Unten vor dem Hauptportal steht derselbe Wagen mit der niedrigen Nummernbezeichnung, den man vor gut einer Stunde „Braune Haus“ scheint Nachtruhe von der Reichskanzlei wegfahren sah. Minister Göring Hochparterre rechts in der Anmeldung wird also noch bei der so reichlich vorhandenen Arbeit stehen haben:„Bitte, fassen Sie sich kurz“, aber Höflichkeit verbietet die Anbringung dieses lapidaren Satzes. Durch die Voßstraße geht man dem Tiergarten zu. Vier, fünf Häuser von der Ecke entfernt herrscht noch eine ganze Menge Betrieb. Motorräder mit den Kennzeichen der Provinzen Pommern und Mecklenburg sieht man und Kraftwagen aus Dresden, Leipzig und München. Das nicht zu kennen. Bankier Hintze nach dem Strafantrag des Staatsann verurteilt. Berlin, 24. Märzz Nachdem der Verteidiger Bankier Hintzes, anwalt Bahn, auf Freisprechung seines Mand### plädiert hatte, da dieser bei Begehung der Tat geistig zurechnungsfähig gewesen sei oder wenn das richt die Anwendung des§ 51 des Strafgesetzb### rerneine, bat, ihn lediglich wegen Körperverletzung Todeserfolg zu verurteilen, erhielt Bankier Hin# das letzte Wort. Bankier Hintze erklärte, da# die Tat bereue und betrunken gewesen sei. Die Fou seien furchtbar, aber es sei nun einmal geschehen. kier Hintze beteuerte, daß er auch stets die reine heit gesprochen habe. Das Arteil Berlin, 24. März Das Schwurgericht beim Landgericht III verun Bankier Wilhelm Hintze, der seine Ehefrau, Freier Deu Fuß Jahn“ Hofstede -Weiß",„Gut32 Griesenbruck ktfreunde HSV. Hofstede wird Punkte zu erring “ tann der Sie r Kampf um die „Lohmania“ gefi Punkte gut bra 32 dürfte den weiteren Sieg ###usen—„Ver. sichten verteilt. Lohmann die Bilanz der Fradrennsai den □ warten noch gegen Mitternacht einige Besucher, die ver= sein. Ohinnastusten=grunden=Geit siineisertiue Giftdiebstähle in der Schule finden eine ungewöhnliche Aufklärung Opernsängerin Gertrud Bindernagel, 23. Oktober vorigen Jahres erschossen hatte, nach Antrage des Staatsanwaltes wegen Totschlags zwölf Jahren Zuchthaus und zehn ren Ehrverlust. □ Graz, 24. März. In dem städtischen Gymnasium in Esseg spielte sich dieser Tage ein aufsehenerregender Vorfall ab. Im chemischen Versuchskabinett des Gymnasiums waren einige Gläser Laugensteinlösung verschwunden; zugleich erschienen vier Schüler im Alter von zwölf Jahren nicht zum Unterricht. Bevor man noch einen Zusammenhang ahnen konnte, meldete sich ein Schulkollege der Verschwundenen und berichtete, sie würden nicht mehr zurückkehren; denn sie hätten die Absicht gefaßt, aus dem Leben zu scheiden. Der junge Bursche wurde sofort eingehend verhört, konnte aber keine weiteren Angaben machen. Es war ihm lediglich bekannt, daß die Verschwundenen, alles schlechte Schüler, einen„Klub“ gegründet hatten, den sie Selbstmörderklub nannten. Der Direktor des Gymnasiums setzte sich sofort mit der Polizei in Verbindung; es gelang, die Verschwundenen noch rechtzeitig ausfindig zu machen. Sie hatten bereits die giftige Laugensteinlösung eingenommen und mußten unverzüglich ins Krankenhaus gebracht werden. Sie wollten nicht mehr lernen Die Polizei verhörte noch andere Schulkollegen der kleinen Selbstmörder und erfuhr schließlich die näheren Begleitumstände ihrer Tat. Die vier Burschen gehörten zu den schlechtesten Schülern ihrer Klasse; es bestand keine Aussicht, daß sie in die nächste Klasse versetzt werden könnten. Die Mahnungen der Lehrer fruchteten gar nichts, und die Eltern konnten sich offenbar um die Faulenzer nicht bekümmern. Die Jungen beschlossen, einen Klub zu gründen, dem Stock des Reichspropagandaministeriums. Beweis; der alle schlechten Schüler angehören sollten. Sieben geduldige Aufpasser sieht nach einer Weile den Minister die Reichskanzlei verlassen, den Fahrdamm am Wilhelmsplatz überqueren und im Haupteingang des Propagandaministeriums verschwinden. Eine Minute später wird es oben in den Arbeitsräumen des Ministers hell. Für die neue Zeit symbolisch: Kanzler und„Erster Propagandist" des Reiches wohnen und arbeiten vis-àvis, durch knapp fünfzig Schritte nur getrennt voneinander Nachtbetrieb in der Pressestelle Ein Blick in die Pressestelle der Reichsregierung. Elf Uhr schlägt es soeben von irgendwelchen Kirchtürmen, draußen durch die Voßstraße und über den Wilhelmsplatz sausen nur noch wenige Autos. Hier, in den weiträumigen Büros der alten Reichspressestelle hängen die diensthabenden Referenten noch immer an den Fernsprechern, und die Sekretärin im Vorzimmer versichert immer wieder einem eiligen, Auskunft verlangenden Journalisten irgendwelchen Blattes, daß noch dringende Ferngespräche vorliegen. An einer Leitung hängt Wien direkt, auf der anderen spricht der Referent mit einem Hamburger Blatt, welches fünf Minuten später die „letzte Spätnachricht aus Berlin" als Abschluß in die beinahe fertige Morgenausgabe des nächsten Tages geben wird. Von morgens um acht bis abends um elf Uhr rasseln ununterbrochen die Telephone, werden Telegramme gelesen, beantwortet, Anfragen weitergeleitet, Erkundigungen eingeholt, Texte formuliert. Bis nachts um elf. Man hat den nächtlichen Spaziergang an der Ecke Unter den Linden begonnen und angefangen vom Gezwölfjährige Burschen meldeten sich an und wurden von dem eigentlichen Rädelsführer in die Statuten eingeweiht. Er hatte wahrscheinlich irgendwo gelesen, daß man durch den Freitod gegen die Maßnahmen Stelle„protestieren“ könne; er stellte sich emker Str. 73 10 einer oberen Stelle„protestieren“ könne; er siellte sich einen solchen Protest sehr schön vor und schlug den „Mitgliedern“ vor, nach Erhalt der Zeugnisse gemeinsam Selbstmord zu begehen. In Abwesenheit des Vaters Um sich rechtzeitig vorzubereiten, nahm er es auf sich, für alle Selbstmordkandidaten Gift zu beschaffen. Er wußte, daß in dem Versuchskabinett des Gymnasi= ums mehrere Gläser mit tödlich wirkender Laugensteinlösung standen. Nach einer Unterrichtsstunde gelang es ihm, zwei Gläser an sich zu nehmen und in seinem Brotsack zu verstecken. Dann brachte er das Gift nach Hause, verständigte die anderen Burschen, und nun sollte der Klub vollzählig zusammentreten, um einen Beschluß über die bevorstehende Tat zu fassen. Drei von den Jungen hatten aber unterdessen von der schönen Idee genug und zogen es vor, sich als Mitglieder abzumelden. Die anderen faßten den Beschluß, gemeinsam in den Tod zu gehen, damit„die Professoren sich ärgern". Der kleine Rädelsführer lud sie zu sich in die Wohnung ein, an einem Tag, an dem sein Vater. verreist war und die Mutter im Laden zu tun hatte. Sie schrieben dort zuerst Abschiedsbriefe, in denen sie mitteilten, sie hätten keine Lust mehr zum Lernen und zögen es vor, zu sterben. Dann tranken sie die Laugensteinlösung aus. Nach kurzer Zeit wanden sich die vier kleinen Jungen in Schmerzen auf dem Fußboden. Erst nach Stunden traf die Polizei in der Wohnung ein; die Burschen hatten unterdessen das Bewußtsein verloren und ihre Verletzungen waren so schwer, daß an ihrem Aufkommen gezweifelt wird. Der Direktor des Gymnasiums hat eine strenge Untersuchung eingeleitet, um festzustellen, von wem die Burschen die unglückselige„Idee“ gehört hatten. den zweiten Ballon bemannen. Der Sinn des dop###o Valionstarts soll sein, die wissenschaftlichen Erge#### bei der Erforschung der Luftschichten bis. zu 104 Meter sicherzustellen, indem Cosyns und sein Begle entlastet werden. Zur dauernden Verständigung wer die beiden Ballons durch ein besonderes Telephoni durch die Luft miteinander verbunden sein. Sobald eine Höhe von 10000 Meter erreicht wird die Halteverbindung und natürlich die Telephonverbindung zwischen den Ballons gel Der Ballon Piccards bleibt zurück, während Co und de Bruyne versuchen, eine möglichst große Höhel erreichen und die bisherigen Forschungsergebnisse die Stratoiphäre zu ergünzen. Vor der zweiten Verlesung der Bulle über das Heilige Jahr Rom, 24. März. in die Wenl Gontard aus der Haft entlassen Berlin, 24. März. In der Zivilstrafsache gegen den Geheimen Baurat Paul von Gontard sind von der Verteidigung über die Zweckbestimmung der ausländischen Guthaben neue Tatsachen vorgebracht worden. Mit Rücksicht darauf fand ein Haftprüfungstermin statt, in dem die Vollstreckung des gegen von Gontard erlassenen Haftbefehles mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft ausgesetzt wurde, nachdem für den ausländischen Besitz von Gontards ein inländischer Treuhänder bestellt und von diesem ein Betrag von 500000 Mark zugunsten des preußischen Staates als Sicherheit abgetreten wurde. Lawinenunglück in den Alpen Innsbruck, 24. März. Eine aus drei Deutschen und drei Tirolern bestehende Touristengruppe wurde in den Ettaler Alpen oberhalb Gurgl von einer Lawine verschüttet. Drei Personen wurden von den Schneemassen weggerissen. Während sich zwei selbst herausarbeiten konnten, blieb der dritte, der 26jährige Bankbeamte Dombrowski aus Berlin, verschwunden. Es wurde von Obergurgl sofort eine Hilfsexpedition geholt, die den Verschütteten nach fünf Stunden tot auffand. piccards neue pläne Telephondrähte in 10000 Meter Höhe.— Im Sommer sollen zugleich zwei Ballons in den Ardennen aussteigen. Brüssel, 24. März. Im Sommer dieses Jahres beabsichtigt Professor August Piccard einen neuen. Ballonflug zur Erforschung der Stratosphäre zu starten, bei dem auch womöglich ein neuer Höhenweltrekord erzielt werden soll. Der belgische Professor will diesmal nicht selbst in der hermethisch abgeschlossenen Aluminiumgondel die höheren Luftregionen besuchen. Dennoch wird er nicht untätig zusehen. In einem zweiten Ballon, der den Stratosphärenballon begleiten soll, wird er die Reise bis in eine Höhe von etwa 10000 Meter mitmachen. Der Begleitballon wird ein gewöhnlicher Ballon sein, der mit dem Hauptballon durch Seile verbunden ist und als Bremse dienen soll. Piccards langjähriger Assistent Mar Cosyns sowie ein belgischer Student namens Jack de Bruyne werden die Besatzung des Stratosphärenballons bilden, während Piccard selbst und der bekannte belgische Ballonflieger Demuyter Am kommenden Sonntag wird die päpstliche### zur Verkündung des außerordentlichen Heiligen Ja# zum zweiten Male in den vier Hauptbasiliken verlesen werden. Das Zentralkomitee für das Heilige Jahr verbi# von nun an einmal wöchentlich seine Mitteilungen, wichtige Notizen über Pilgerzüge und die Ha## zeremonien enthalten, durch den Rundfunk. Die Ueh tragung findet jeden Mittwoch um 11 Uhr auf# 11,84 und abends 8 Uhr desselben Tages auf 50,26 statt. Güterzug stürzt Abhang herunter Drei Tote, zwei Schwerverletzte. Madrid, 24. März Bei Avila rissen sich zwanzig Wagen eines Gi## zuges los, entgleisten und stürzten einen vierzig#### tiefen Abhang hinab. Drei Mann des Zugperso## wurden getötet, zwei andere schwer verletzt. Die n mußte für einige Tage gesperrt werden. Selbstmord aus Kummer über den Verlust sea Stellung. Der Chefingenieur der Reichsrundfung .=.=., Walter Schäffer, der vor etwa vierzehn gen aus seiner Stellung entlassen worden war, heute morgen seinem Leben ein Ende gemacht. meinsam mit ihm ist auch seine Ehefrau freiwil### den Tod gegangen. Die Eheleute hatten sich mit vergiftet. Kummer über den Verlust seiner und Nervenzerrüttung soll den Anlaß zu der Ta geben haben. tt Tödliche Flugzeugabstürze. Ein Flugzeug Rotterdamschen Aero=Clubs stürzte aus noch nicht klärter Ursache über dem Waal=Hafen ab un ins Wasser. Einer der Insassen konnte gerettet# während der andere mit dem Flugzeug in den verschwand und ertrank.— In Grobben### (Provinz Antwerpen) stürzte der Flieger Hardies 7000 Meter Höhe ab. Das Flugzeug wurde### men zertrümmert und der Flieger auf der Stelle tt Judenfeindliche Ausschreitungen in Polen. einigen Ortschaften des Bezirks Bialystok(Pole es im Laufe des Donnerstags zu judenfeindliche schreitungen, an denen sich auch Arbeitslose beteit## In einigen Fällen mußte die Polizei eingreifen werder wir wiss unserer Zimmer kleine eines d vorrätig S part Wohn! Brü Lage ondin in großer Bardine Hellweg 13 Alu bedeuten Plüsch- ur Couches, Auflagenu eige bettstellen Weoistermaterte Polsterei Humboldtstr. 5 zu einem blutigen Zusankz### kum Hausp: bei zwei Personen“ Radziwilow kam es mit der Polizei, wobei zwei Personen get und mehrere schwer verletzt wurden. Insgesamtn etwa 25 Personen verhaftet. Zeitungsanzeigen nützen immer, selbst wenn sie nur verhüten, daß der Umsatz noch mehr zurückgeht. Firmen, die in ihrer Werbung nicht nachlassen, verstärken ihre Geschäftspfeiler und gehen sicherer durch die Krise rchchh K W W BHEINRUHRCASTWIRTS-URD HUTELFACHMESSE 15 M Gptrageng Zu kaufen gesucht: BTrasene 1 Kohlenbadeofen u. Anzüge, Mäntel 1 Waschküchenofen. kauft gut zahlend Angeb. unter N. P. Modernes —=Familienhaus mit Garten, b Anzahl. v—8000 Mk. Brand, Pariser St. 6 Telephon 61303 19298 an die Gesch. dieser Zeitung. bevi. Ang, mit Pr. u.A. 19330 a. Gsch. Die höchst. Preise f. gebr. Möbel all. Art erhalten Sie bei Motor-Gleichstrom 1½—2 PS, 220 Volt, zu kauf. ges. Ehrenf. Friedler, Königstr. 5 zu kaufen gesucht. n: Ang me't Nr= Ag.u.. B. 19270 Vermittl. verbeten. Pollsctr 5. ahnt. gener.h frei, zu k0 Ang, mit #d. ähnl. Fahrzeug, steuer: führerscheinkauf. gesucht. Ang. mit Preis u. Baufahr unt. P. W. Kaufe sämtl. gebr. Möbel, Herde, ganze Einrichtung., zadle hobe Preise. Angeb. unt. B. R 19112 an die Scfaost. dieter 3tg. an d. Geschst. d. Z. 2schläfr. Bettstelle u. 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TuS. 32— zu=Weiß,„Gut=Heil“—„Lohmania,„Colonia“ 32 Griesenbruch, SpSp. Wiemelhausen—„Ver. ##freunde" HSV. 31. An Hofstede wird„Schwarz=Weiß" alles aufbieten, unkte zu erringen. Im Spiel LuS. 32—„Blaukann der Sieger nur„Blau=Weiß" heißen. Ein hr Kampf um die Punkte wird zwischen„Gut=Heil" 1.Lohmania“ geführt werden. Beide Vereine können Punkte gut brauchen. Das„Spiel„Colonia"— 32 dürfte den bis jetzt ungeschlagenen„Colonen“ weiteren Sieg bringen. Im Kampf Spep. Wieausen—„Ver. Sportfreunde"[HeV. 31 sind die chten verteilt. Lohmann an neunter Stelle die Bilanz der soeben zu Ende gegangenen Haladrennsaison der Steher sieht für die deutschen Fahrer recht gut aus. An der Spitze der besten Europäer steht der Franzose Lacqueyaye, der es in 16 Starts auf 64 Punkte brachte, ihm folgt Möller(Deutschland) mit 53 Punkten(18 Starts), an dritter Stelle steht Sawall mit 31 Punkten(13), als sechster folgt Metze mit 26 Punkten(!) und an neunter Stelle ist Lohmann(Bochum) zu finden, der es bei nur vier Starts auf 14 Punkte brachte. Der Bochumer wird sich in der kommenden Saison voraussichtlich wieder als Straßenfahrer betätigen Eilenriede-Rennen Erster Lauf der Motorrad=Straßenmeisterschaft. Die deutsche Motor=Straßensaison wird am Wochenende traditionsgemäß mit dem Eilenriede=Rennen eröffnet, das in diesem Jahre schon seine zehnte Auflage erlebt. Das Interesse der Fahrer am 1. Lauf zur deutschen Straßenmeisterschaft war über Erwarten groß, so daß von den eingegangenen 450 Meldungen nur knapp die Hälfte angenommen werden konnte. Bereits am Samstag werden die Meisterschaftsläufe der Klassen bis 250 Kubikzentimeter und 350 Kubikzentimeter über 200 Kilometer ausgefahren. Neben dem vorjährigen Meister Kahrmann(Fulda) bewerben sich bei den kleinen Maschinen noch Geiß(Pforzheim), Soenius(Köln), Pätzold(Köln) und der Engländer Davenport, der für die Deutschen als größter Konkurrent anzusehen ist. Der Haupttag der Veranstaltung bringt Sonntags schon um acht Uhr morgens die beiden restlichen Meisterschaftsläufe der Klassen bis 500 Kubikzentimeter und 1000 Kubikzentimeter für die gleiche Distanz von 200 Kilometer. In der HalbliterKlasse erscheint wiederum Toni Bauhofer(München) am Start, der auf der Eilenriede ebenfalls sein Jubiläum feiert. Unter seinen 28 Gegnern ragen Ley (Nürnberg), Giggenbach(Mühldorf), Pätzold (Köln) und sein Landsmann H. Winkler hervor. Nur 12 Fahrer sind in der größten Klasse gemeldet. Das Ende dürften die beiden NSU.=Fahrer Rosemeyer(Lingen) und Rüttgen(Erkelenz) unter sich ausmachen, gegen die vielleicht der vorjährige Meister Roese(Dusseldorf) und Loof(Godesberg) die besten Chancen geltend machen können. Eichenkreuz Handball. Der Evangelische Jungmännerverein in Riemke fährt am Sonntag mit seinen zwei Handballmannschaften nach Werne, um dort ein Handballspiel auszutragen. Im vergangenen Jahr konnten die Riemker die Handballmannschaft von Werne schlagen. Werks- und Firmenlport Heico— Metzger, Bergmannsheil— Gabo. Nach den letzten Spielen zu rechnen, dürften die Metzger und Gabo zweifellos als Sieger aus den Spielen hervorgehen. 111 Der Sinn des doppe enschaftlichen Ergebchichten bis. zu 10 syns und sein Begle n Verständigung wer esonderes Telephoni rbunden sein. 000 Meter erreicht ng und natürlich in den Ballons gel jurück, während Co möglichst große Höh forschungsergebnisse Verlesung Heilige Jahr Rom, 24. März zird die päpstliche## atlichen Heiligen r Hauptbasiliken R# Heilige Jahr verbet seine Mitteilungen, rzüge und die Ha Rundfunk. Die 1 um 11 Uhr auf selben Tages auf# hang herunter werverletzte. Madrid, 24. März izig Wagen eines zten einen vierzig### Nann des Zugperson# ver verletzt. Die# werden. über den Verlust seh der Reichsrundfunger vor etwa vierzehn ssen worden war, in Ende gemacht. Ehefrau freiwill# eute hatten sich mit Verlust seiner Anlaß zu der Tut rze. Ein Flugzeng irzte aus noch man## al=Hafen ab un n konnte gerettet Flugzeug in den In Grobben#n er Flieger Hardie### Flugzeug wurde### er auf der Stelle eitungen in Polen. Bialystok(Poler zu sudenseindlicht h Arbeitslose beienen Polizei eingreifen## blutigen Zusame Personen gel#### den. Insgesamt tn teimann Menger 73" Telephon 67586 führt MöBertransponte. nach allen Richtungen, mit bestem geschulten Personal aus. Spedition und Lagerung *• PIUADED werden teurer! Sie ahnen es, wir wissen es! 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Deswegen muß man rechtzeitig an den Spediteur denken. Es empfehlen sich: Josef Adams, Hermann Menger, Heinr. Reichenbach. Man möchte im neuen Heim vielleicht auch manche neuen Möbel oder die alten herrichten lassen. Das kann man heute bei den auf den Tiefstand gesunkenen Möbelpreisen außerordentlich günstig haben. Es empfehlen sich: K. Abe, W. Borgmann, Heinr. Helland, WIIh. Schrudde, Möbel-Wanl. Und zur Gemütlichkeit möchte man gern Polstermöbel haben. Auch darin bieten Bochums Geschäfte der Bevölkerung die denkbar größte Auswahl. Es empfehlen sich: Hein de Oroot, A. Kallmerten, A. Thiel. Und dann die Fensterl Frische Gardinen sind das freundliche Antlitz der neuen Wohnung. Zugleich aber ist die Ausgestaltung des Fensters, des Aushängeschildes der guten Hausfrau, wesentlich mitbestimmend für die Innenausgestaltung des schönen Wohnraumes. Es empfichlt sich: Gardinenhaus Cleslak Ehe man die neue Wohnung bezieht, möchte man aber natürlich auch, daß sie im besten Zustand ist. Dazu braucht man neue Tapeten, aber auch Farben und Lacke für Türen und Fußböden. Gute Tapeten und guter Anstrich helfen der Hausfrau, das Heim sauber, freundlich und froh zu gestalten. Es empfehlen sich: Cust. Altepoer, Wilh. Bohlmann, E. Körmann, Schröder& Baum. Zum schönen Wohnraum gehören weiter aber passende und solide Teppiche und Läuter. Das Wärmegefühl der Gemütlichkeit im Hause ist auch davon zum großen Teile mit abhängig. In der neuen Wohnung. auch neue Küchengeräte„ Herde, Waschmaschinen PSctg, 3 Kortumstraße 109- Fernruf 69174 Es empfehlen sich: Hein de Oroot Schröder& Baum 0 Und dann kommt das alleinige Reich der Hausfrau, die Küche! Gar nicht aufzuzählen, was alles hineingehört. Das gute Spezialgeschäft führt Herde, Küchengeräte u. Waschmaschinen und dazu auch Oeten. Es empfichlt sich: P. Schlipper Man schläft besser in Betten mit gereinigten Federn.— Also beim Umzug die Betten in die moderne Bettfedern-Reinigungsanstalt geben. 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Goklesbienst der ebungelischen Evangel. Krankenhaus: 10: Hausgottes= Sonntag:.15: Gottesdienst mit Pre*„ jdienst, Pz. Heuser.— Gemeindehaus zu digt, in der Johanneskirche am Weilense: 10: Pauoigottesdienst, P. Sittur, Gemeinden Sonntag, den 26. März 1933. Sammlung für die bedrängten Glaudensgenossen in den östlichen Abtretungsgebieten, in den Einsegungsgottesdiensten für bedürftige Konfirmanden. Christuskirche..45: Liz. Dr. Siebold; K6D. 11.15: Maithien; 3: Tauffeier, Mattvien. Friedenskirche..30: Krüsmann; K6D. 11.15: Winnacker; 12.15: Tauffeier, Winnacker: 3: Prüfung, Klose. Lutherkirche..30: Einsegnung mit anschließender Vorvereitung und Feier des hl. Abendmahls, Hardt(Lutherkirchenchor); 11.45: KGD., Schmidt 11; 12.15: Tauffeier, Schmidt II; 6: Vorbereitung und Feier des hl. Abendmahls, Matthien. Leitbe: 10. Pauotgottesdienst, P. Stutus, 11: Kindergottesdienst.— Die Amtswoche in Wattenscheid vom 26. März bis 1. April hat P. Heuser. Bochum=Werne. Sonntag 9: Hauptgottesdienst(Konfirmation); 11: Kindergottesdienst: 12.15; Kirchentausen; 4: Prüfung der Konfirmanden des 3. Pfarrbezirks; 5: Bibel= und Gemeinschaftsstunde:.30: Blaukrenzverein Kreta: Sonntag 10: Gottesdienst; 11.15: Kindergottesdienst. Langendreer: Sonntag.15: Morgenwoche:.30; Gottesdienst(Konfirmation); 11 30: Kirchentaufen. Linden..30: Prüfung der Konfirmanden. P. Bäumer; 11: Kindergottesdienst; 12: Taufen. Mittwoch 5: Taufen, P. Bäumer. Freitag 8: Passionsgottes= dienst, P. Weber; anschl. Beichte und Pauluskirche. 8: Krüsmann:.30: Avendmahlsfeier. Sonntag.30: Gottes„§: Prusungg„D. dienst im Krankenhaus, P. Weber. Ehrenberg:.15: Schmior II. Freia##: Dahlyausen. 8: Kreisvikar Kadicke: Passionsgottesdienst mit Vorbereitung und Feier des hl. Abendmahls, Volkenvorn. Johanneskirche. KGD. 11.15: Henrict: 3: Prüfung, Liz. Dr. Siebold Mittwoch 5: Masur. Passionsandacht, Schneider. Krankenhauskapelle..30: Klose. Herberge zur Heimat..30: Diakon Poblmann. Gerichtsgefängnis. 8: Klose. 6. Pfarrbezirk(Gemeindeheim). 11.15: KGD.. Mittwoch 8: Passionsgottesdienst mit Feier des hl. Abendmahls. 7. Pforrbezirk(Jugendheim). 8: Gottesdienst. Schmidt II. 10. Pfarrbezirk. Donnerstag 8: Bibelstunde. Castroper Str. 235. Bibelstunden. Mittwoch 8: Gemeindehaus am Moltkemarkt. Mittwoch 8: Düppelstraße 25 Donnerstaa.30: Lehrsaal Friedenskirche. Donnerstag 8: Tühlhäusen. 8: Kreisbitar Nädicke: .30: Missionar P. ufer: 11: Kindergottesdienst: 12: Taufen. Mittwoch 8: Passionsgottesdienst, Kreisvikar Kadicke; anschl. Beichte und Abendmablsfeier. Gottesdienst der katholischen Geneinden Sonntag, den 26. März 1933. Propsteikirche.30,.45. Messen: 9: Gymnastastenmesse; 10: Hochamt: 11.15: bl. Messe mit Predigt:.30: Andacht. Christ=König=Kirche. 6: bl. Messe ohne Predigt: 7: bl. Messe mit Predigt:.15; Kindermesse mit Predigt:.30: Hochamt mit Predigt: 11: letzte bl. Messe: 14.30: Kinderandacht mit sakramentalem Segen: 20: Rosenkranzandacht. Marienkirche 6: Messe:.15,.30: 0: Hochamt: Jugendbund für entsch. Christentum, Messe mit Predigt:.30: Andacht. Antoniuskirche. 6: Messe: 8: Messe Frisdenskirche. Mittwoch 20: Evangelisationestunde für jung und alt. Kirchlich=evangelischer Gemeinschaftsverein Bochum, Adolfstraße 20..15: Evangelisation. Donnerstag 8: Bibelstunde. Bochum=Wiemelhausen, Melanchthon. (Kon12.30: 8: Niedermeier:.45: Engelbert firmation): 11.30: Kein KGD.: Kirchentaufen. Freitag 8: Passionsgottesdienst mit Abendmahlsfeier, Engelbert, Jugendbund für entsch. Christentum und Gemeinschaft Melanchthonkirche. Im Melanchthonsaal: 15.30; Evangelisation für jedermann. Mittwoch 20: Bibelstunde für Männer und Frauen. Bochum=Wiemelhausen, Petrikirche. 10: Konfirmation, Reckert(Mitwirkung der Chöre), anschl. Beichte und heil. Abendmahl: KGT. fällt aus: 12.15: Taufen: 3: mit Predigt:.30: Hochami mit Predigt; 11: Messe mit Predigt:.30: Andacht. Meinolphuskirche..30: Messe:.30: Messe mit Predigt:.45: Schülermesse; .45: Hochamt mit Predigt: 11: Kindermesse: 11.45: letzte Messe. Josephskirche..30: Messe;.30,.45: Messe mit Predigt: 10: Hochamt mit Predigt: 11.15: Messe mit Predigt; .30: Anacht Klosterkirche. 5, 6: bl. Messe; 7: Singmesse: 8: Singmesse mit Predigt:.15: Schülerinnenmesse: 10.30: Hochamt: 5: Predigt, Andacht:.20: Männerandacht mit Predigt. Liboriuskirche. Ab.30: Beichtgelegenheit: 7: Messe:.30: Messe mit I. Baptisten=Gemeinde: Immanuelskirche, Hermannshöhe 21: Sonntag: .30: Bibelstunde, 11: Sonntagsschule, 16: Predigt, Prediger Krämer, 18: Jugendstunde: Mitwwoch: 20: Gebeisstunde.— Gemeindesaal Hamme, Horsieder Straße 131: Sonntag:.30: Bibelstunde, 11: Sonntagsschule; Donnerstag: 20: Bibelstunde.— Gemeindesaal Bärendorf, Goldbammer Straße 17: Sonntag; 930: Bibelstunde, 11: Sonntagsschule: Donnerstag: 20: Bibelstunde.— Gemeindesaal Werne. Am Born 4: Sonntag;.30: Bibelstunde, 11: Sonntagsschule, 16: Predigt; Dienstag: 20.15: Bibelstunde. II. Baptisten=Gemeinde: BochumWeitmar, Kapelle Am Steinknapp 56: Sonntag:.30: Predigt, 11: Sonntagsschule, 15: Predigt; Mittwoch: 19: Gebetsstunde. Evangel. Gemeinschaft in Bochum und Witten: Bochum, Auferstebungskirche, Alleestr. 48: Sonntag 8: Männerchor; 9: Gottesdienst mit Feier des heit. Abendmabls, Prediger Steckel: 11: Sonntagsschule: 18: Predigt mit Feier des bl. Abendmahls, Pred. Haug: 19.30: Jugendverein. Donnerstag.30: Frauenverein: abds. 8: Gem Cvor.„Freitag abds. 8: Gebetsstunde— Witten, Augustastraße 57 Hinterbaus, part.: Sonntag vorm. 10: Gebetsstunde: 11: Sonntagsschule: nachm. 3: Predigt mit Feier des heil. Abendmabls: 4: Jugendverein.— Wattenscheid. Bismarc= straße 34, bei Herrn Hardt: Jeden Dienstag abends 8 Uhr Bibelstunde. Gemeinde Gottes, Emscherstraße 20: Sonntag 13.30 Sonntagsschule. 15: Predigt, 17: Jugendstunde. Donnerstag 19: Bivelstunde. Freie evangel. Gemeinde, Rottstr. 34a: Sonntag.30; Bibelstunde: 11: Sonntagsschule: 6: Predigt. Montag 8: Chorprobe. Mittwoch 8: Bibelstunde, Donnerstag 8: Jugendverein.— Gerthe, Gerther Straße 10: Sonntag.30: Predigt. Dienstag.45: Bibelstunde; 8: Jugendverein. Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, Bochum, Rathausplatz 9: Sonntag vorm. 10: Sonntagsschule; abends 7: Predigtversammlung. Fortbildungsverein: Mittwoch.30. Christlich wissenschaftliche Vereinigung (Christian Science Society), Bochum, Emscher Straße Nr. 20: Sonntag 10: Gottesdienst: Lektionspredigt der Christlichen Wissenschaft, Thema: Wirklichkeit; 11: Sonntagsschule. Mittwoch 20: Gottesdienst(Zeugnisversammlung). „Ritorma“. Blutreinigungs-Tee Paket 1,35 Mk. Wörishofener Kräuterhaus R Marnach, Bechum, Kertumstraße 51 Alle führenden Radio-Geräte kauten Sie bei mir zu günstigen Zahlungsbedingungen Planohaus MARKS Kaiser-Wilhelm-Str. u. 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Zweigstelle Konfirmandensaal„Weilenbrink". Mittwoch abends 8: Evangelisation in der Jobanniskirche. Stadtmission Bochum, Joachimstr. 8. Nachm. 2: Sonntagsschule: 5: Bibelstd. Donnerstag abends.15: Bibelbesprechstunde.— Bochum=Engelsburg, Betsaal: Heven Tonglag, abends., Biberstunde.] Andack Herz=Jesu=Kirche Hamme..30: Messe; .30: Austeilung der bl. Kommunion; 8: Messe mit Predigt:.30: Hochamt mit Predigt: 11: Messe mit Predigt:.30: Andacht. Dreisaltigkeitskirche. 7: Messe: 8: Messe mit Predigt: 10: Hochamt mit Predigt:.30: Andacht. St.=Anna=Kirche Bochum=West. Ab 6: Jeden Sonntag, abends 8; Bibelstunde.] Et=Anna=Kirche Bochum=West Ab 6: Jeden Dienstag. abends 8: Bibelbesprech=Beichtgelegenh.;.30: Frühmesse m. Prekunde.— Bochum=Hamme, Glückaufstr. digt: 9: Kindermesse mit Predigt: 10.15: Nr. 33: Freitag, nachm. für jedermann. Christl. Verein ig. Männer, 4: Bibelstunde Höchamt mit 3: Taufen. Predigt:.30: Andacht; Bochum, Haus), St.=Johannes=Kirche Bochum WiemelKönigsallee 40(Ernst=Moritz=Arndi=: hausen..30..30..45: Messen: 10: Junamännerkrets: Donnerstag 20.10: Hochame mie Predisz, 930; Jungvoll: Dienstag 20.15; Powum mit Preoigr:.30: Andacht. Juzovoy; Ttet#g##.v: Liepfrauenkirche, Boch.=Altenhochum. .30,.45: Messe: 9: Kindermesse: 10: Hochamt mit Predigt;.30: Andacht. Bochum=Laer. Ab.30 Beichtgelegenheit;.30: Messe mit Predigt: 10: Hochamt mit Prediat:.30: Andacht. Franziskuskirche,.=Weitmar..30: Messe:.45: Messe mit Predigt: 9: HochBibelarbeit.— Jungvolt: Dien Bibelarbeit.— Schülerabt.: Dienstag 20.15: Bibelstunde.— Familienkreis: Mittwoch 20.15: Oeffentliche Bibelstunde für Männer und Frauen. Bochum=Altenbochum..45: Festgottesdienst(Konfirmation), Hevendehl(K. Chor): 11.15: KGD.(Entlassung der Katechumenen); 12: Taufstunde; 3: Prübezirks. Freitag 8: Passionsgottesdienst (Mitwirkung des Kirchenchores). Bochum=Weitmar. 8: Frübgottesdienst, P. Fischer:.45: Hauptgottesdienst, P. Sassenberg: 11: Kindergottesdienst; 12: Kirchentaufen. Mittwoch nachm. 4 Uhr in der Kirche: Prüfung der KonfirmanPredigt:.30: Andacht. Bochum=Linden: Ab.15: Beichtgelegenheit: 7, 8, 9, 10: Messe mit Predigt: 10.30: Hochamt mit Prediat:.30: Andacht. Hiltrop=Bergen, Z. hl. Joseph..30: Messe mit Predigt: 10: Hochami mit den PfarrbeziachnPettmar, V. Argircge: Predigt:.30: Ande Donnerstag nachm, 4 uor in der Kirche;-gigt:.30: Anbucht,, Donnerstag natom.4 Prüfung der Konfirmanden Pfarrbezirk Eppendorf. P. Görtz. Freitag abend 8: Passionsgottesdienst, P. Sassenberg. Mittwoch 8: Bibelstunde im Kindergarten an der Schützenstraße. Jugendverein Eppendorf: Freitag 8: Teilnahme an der Gemeindebibelstunde. Jungmänner=Abteil. Weitmar=Mark: Mittwoch 8: Teilnahme an der Bibelstunde. Ev. Männer= und Jünglingsverein Bärendorf=Süd: Dienstaa 8: Bibelstunde: Weitmar=Mark: Mittwoch 8: Bibelstunde: Eppendorf: Sonntag.30: Evangelisationsstunde. Freitaa 8: Gemeindebibelstunde. Bochum=Engelsburg..30: Gottesdienst und Konfirmation, Dieckhoff: 12: Taufen. Dienstag 8: Stadtmission. Mittwoch 8: Passionsgottesdienst, Hartmann. Freitag.15: Vorbereitung für den KGD. Bochum=Gerthe. 10: Gottesdienst, Synodalskriba P. Deppe: 11.30: Taufen. Freitag 8: Passionsandacht und Feier d. dl. Abendmahls. Bochum=Hamme. Sonnt. Frühgottesdienst an der Maarbrücke 8: Kraemer: Frühgottesdienst im Gemeindehause fällt aus; Hauptgottesdienst(Konfirmation, 2. Bezirk) in der Kirche 930: Simon (Kirchenchor): Hauptgottesdienst in Bochum=Gerthe St. Elisabeth: 7, .30: Messe: 10: Hochamt mit Predigt; .30: Andacht. Bochum=Harpen. Zum Hl. Geist..30: Messe: 10: Hochamt mit Predigt:.30: Andcht Wattenscheid. Propsteigemeinde: 6: hl. Messe; 7: hl. Messe mit Predigt: seierliche bl. Kommunion d. Entlassungs= schüler: 8: hl. Messe mit Predigt: hl. Kommunion der Kinder der Swidbert= und der katholischen Hilfsschule; hl. Kommunion der Frauen und Mütter: 9: dl. Messe mit Predigt für die höberen Schulen: 10: Hochamt m. Predigt: 11.30: bl. Messe mit Predigt; 14.30: Schulent= lassungsfeier: 15.15: Taufe: 19.30: Fastenpredigt.— Freitag 18: Kreuzwegandacht. für Küche u. Zimm. preisw. geg.kl.monil. Raten. Ang. u. T. E. 15987 an die Gesch. 6. m. b. H. Bochum Gegr. 1880 Anruf 66156 Schane Büste Eisengroßhandlun durch einf. Methode, die ich Ihnen gern kostenlos, verrate. Frau M. Kümmel, Bremen 18 B. — Bau-Träger, Moniereise Drahtstifte, Schraube Schaufeln sowie sän liche Baubedartsartih Heute Schwester, Al Franz Nappe feine Maßschneiderei, nach all. Richtungen führt billigst aus W. u. H. Apel, Wittener Str. 185, Telephon 69200. nach kurze Bochum, Graf-Engelbert-Straße 24, liefert Autoanrui 86 86 Anzüge und Mäntel Tag= u. Nachtbetrieb Alex Schmidt, Drusenbergstr. 103. aus bekannt guten Stoffen zu äußerst niedrigen Preisen. Motorräder neueste Modelle, günstige Bedingungen. Motorsporthaus Schüler& Co., Herner Straße 22. 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Stallmann.— dienst in der Kirche 11.30: Kraemer: Gemeindeheim, Lutherhof: Sonntag Kindergottesdienst im Gemeindehause nachm. 5: Vortrag über Südamerika, von 11.15: Bach: Taufstunde in der Kirche Herrmann. Montag abend 8: Jung72.15: Kraemer: Taufstunde in der Wege= männerverein. Dienstag abd. 8: Kirchenscheid 12.15: Bach: Passionsgottesdienst: chor. Donnerstag nachm. 3: FrauenDonnerstag 8 in der Kirche: Simon: in der Wegescheid: Kraemer: Vorbereitung für den KGD.: Mittwoch 8 in der Wegescheid Freitag 8 im Gemeindehause: Bibelstunden: Dienstag 8: Männerbibelkreis im Gemeindebause. Christl Verein 1g. Männer: Sonntag 3: Bibelstunde. Bochum=Harpen. 10: Gottesdienst, Leich: 11.15: KGD.; 12: Taufstunde. Freitag.30; Beichte: 8: Passionsgottesdienst und Abendmahlsfeier, Paulmann; 6: KGD.=Vorbereitung. Bochum=Hiltrop=Bergen..30: Gottesdienst und Konfirmationsfeier(Ingendchor), Fortmann Freitag 8: 5. Passionsgottesdienst. Schmell. verein; abends 8: Jungfrauenverein. Evang.=luth.(altluth.) 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Am Sonntag abend Smoting, Fra### findet in der Propsteikirche der monatliche relilR ,enschaftliche Konferenzvortrag der Düsseldorfer tenvatres statt, über das Thema:„Es gibt doch vorm.—10####ttliche Vorsehung.“— Sein 40jähriges Priesternachm.—5#cum beging in diesen Tagen Pfarrer Heinrich Guter fast### der in Dortmund=Kirchlinde. Der Jubilar wurde Kieler Anzug. u5 hre 1868 in Dahlhausen(Ruhr) geboren und 1893 ., bill. zu ver##Priester geweiht. Seit 1917 wirkt er als Pfarrer RM. ine mer 4 RM. hlung. sel. L. H. b. d. 8. hleldach Bothumer Nachrichten Geschichtstafel 25. März der Dichter Novalis in Weißensels gest.(geb. 1772). Der Schauspieler Max Grube in Dorpat geboren. 26. März Ludwig van Beethoven in Wien gest.(geb. 1770). Der Schriftsteller Julius Langbehn in Haders2er Schriftsteller Julius Lang, leben(Noroschteswia) geb.(gest. 1907). ddigen mie I/ 9 u Wevoigen mir U 9 untergegangen. Albert erobert, die alten Sommestellungen aus 1916 überschritten. Personal=Nachrichten m Polizeioberstleutnant befördert wurde Polizeivon Oven in Recklinghausen, früher in BoWiemelhausers,#lizeioberst Niehoff in Breslau wurde zum PoTel. 679####mmandeur, dortselbst ernannt. Er ist, geborener ist, sofern nicht das Grundstück an sich schon gemäß hmer; sein Vater war lange Jahre auf dem BoVerein tätig. Den Weltkrieg machte er beim hierieregiment Nr. 15(Minden) mit. Seit dem kugust 1911 war er Oberleutnant. der Technischen Hochschule zu München bestand Erleichterungen. Di Adolf Knepper, Sohn des Kaufmanns Karl ber. die Prüfung als Diplom=Wirtschaftler mit dem tat„Gut“. käulein Elisabeth Rademacher, Tochter der Witwe Wilhelm Rademacher, Feldsieverstraße 1, bd am Freiherrn von Oppenheimschen Kinderhospier Stadt Köln ihr Staatsexamen als Säuglingster mit dem Prädikat„Sehr gut". § 10 Ziffer 3 des Zwangsversteigerungsgesetzes dinglich haftet. Das Gericht hat aber gleichzeitig zum Ausdruck gebracht, daß es den Steuerschuldnern freistehe Steuerbehörden für derartige Steuerrückstände eine Höchstbetragshypothek eintragen zu lassen und sich hierbei auf die Entscheidung des Kammergerichts in „höchstrichterlicher Rechtsprechung“ 1929 Nr. 1435 bezogen. Diese Entscheidung ist deshalb von besonderer Bedeutung, da die Steuerbehörden in letzter Zeit mehrfach versucht haben im Wege der Zwangsvollstreckung sich für Steuerrückstände, die nicht tänger als zwei Jahre bzw. sechs Monate zurückliegen, Sicherungshypotheken eintragen zu lassen. Arlaubsüberraschung bei der Reichsbahn Verbilligte Sommerreise schon ab 1. Mai. Die Reichsbahn beabsichtigt auch in diesem Jahr wieder die Einführung der verbilligten Urlaubskarten, und zwar noch mit großzügigeren und weitergehenden die Entscheid stimmt mit der Einführung der Urlaubskarten mit 20 vom Hundert Fahrpreisermäßigung vom 1. Mai bis 31. Oktober 1933. Die Geltungsdauer(zwei Monate) soll unverändert bleiben, dagegen wird die Sperrfrist auf sieben Tage herabgesetzt werden. Außerdem soll eine Fahrtunterbrechung auf der Hinreise gestattet werden. sosephskirche in Dortmund=Kirchlinde. Die Rottstr..2 Joggeihung in D Huto Z in####hruppedes Friedensbundes Deutscher KaGafs Pirmiten hatte für Donnerstag abend in das Juzu verk. B.####m St. Meinolphus geladen. Lied und Lesung Nachtigallstr###ten das Grußwort des Ortsgruppenleiters Runkel#haupt. An Stelle des verhinderten französischen zu##lischen Pfarrers Henry Roser(Paris) sprach der (ogar Hahn##elische Pfarrer Mensching(Bückeburg) über W. Hönira##lle Zeitfragen. Prima Weichselterntag 1933. Der vom evangelischen ReichsSpeisekarto#####bund alljährlich im Frühjahr veranstaltete Reichsabzug. pro# findet vom 19. bis 22. April in Eisenach statt. Leitung des Bundes hat in diesem Jahre wiederum *-Atenboch Worm eines„kleinen Reichselterntages“ gewählt: Ruf 661##### wird im Rahmen einer ausgesprochenen Arbeitsunter Verzicht auf repräsentative Kundgebungen „Orta#nmenkommen. rünkschmi#ädtische Mädchenberufsschule. In der MädchenKetten#eschule fand durch die Prüfungskommission der nur Wittener sn##e iderinnen=Zwangsinnung, Bochum, die Gehilfinküfung für die Schneiderinnensehrlinge statt. Von Dl#####rlingen bestanden 30 mit„Gut“, drei mit„Ge##d bis gut“. sochumer Biersteuerordnung bis 1934 verlängert. die Stadtverwaltung im Anzeigenteil der heutigen abe bekanntgibt, ist die Biersteuerordnung der Bochum vom 31. Juli 1980 in der Fassung der kräge vom 30. Januar 1931, 28. Januar 1932 und April 1932 unverändert bis zum 81. März 1934 ngert worden. ve ung fällt, wahrscztzing noch zim Laufe dieser Wochez„spatestenz in der Stzu###in gachum Se# eninstrit. des Verwaltungsrates am 27. und 28. März. Man 1911 in Bochum, die zuletzt in Bochum, Heußnerstraße plant und rechnet, Berliner Meldungen zufolge, be= Nr. 15, wohnte. Beschreibung: 1,58 Meter groß, Großer Metzgereseinbruch Der Abtransport des Diebsgutes kann nach Ansicht der Polizei nicht ungesehen vor sich gegangen sein Wie das Polizeipräsidium Bochum mitteilt, wurde in der Nacht zum Mittwoch, 22. März, in den Fleischerin dem Pavillon an der Ecke WiemelPasserstraße befindet, erneut eingebrochen. Gestohlen wurden Fleisch= und Wurstwaren in größeren Mengen. Die Tat muß von mehreren Personen gegen Mitternacht ausgeführt worden sein. Das Diebesgut wurde von den Tätern in Säcken fortgeschafft. Dieser Abtransport kann unmöglich ungesehen vor sich gegangen sein. Wer hat verdächtige Personen gesehen oder kann sonst zweckdienliche Angaben machen? Mitteilungen, die auf Wunsch vertraulich behandelt werden, werden von der Kriminalpolizei in Bochum, Uhlandstraße Nr. 35, Zimmer 246, und von sämtlichen Polizei= oder Landjägereidienststellen entgegen genommen. 22jährige Ehefrau vermißt Vermißt wird seit dem 23. Februar die Ehefrau Anna Klomfaß, geb. Krause, geboren am 8. April Sonderzüge ins Blaue. Im Sommerhalbjahr sollen nach den bisherigen Plänen der Reichsbahn von Bochum aus vier Sonderzüge ins Blaue stattfinden, und zwar zwei Halbtagsfahrten an Samstagen und zwei Ganztagsfahrten an Sonntagen. Die erste Fahrt soll in die Baumblüte führen. Unter Verdacht des Kindesmordes Vor der Aufklärung des Kindesleichenfundes im Hüllerbach Bochum=Hordel? Am Donnerstag, 25. Februar, gegen 20 Uhr, wurde auf der Hattinger und Weitmarer Straße in Bochum eine Frau gesehen, die ein in einer grauen Decke eingewickeltes Paket unter ihrem Arm getragen hat. Nach Angaben von Augenzeugen soll sich in diesem Paket ein lebloses Kind befunden haben. Es erscheint daher nicht ausgeschlossen, daß diese Frau mit der seiner Zeit im Hüllerbach in Bochum=Hordel aufgefundenen männlichen Kindesleiche im Zusammenhang gebracht werden kann. Die Frau war etwa 1,50 Meter groß, etwa 25 Jahre alt, hatte ein bleiches, schmales Gesicht und eine schmächtige Fiaur. Bekleidet war sie mit dunkelgrauem Mantel ohne Gürtel, blauem Topfhut, schwarzen Halbschuhen und schwarzen Strümpfen. Wer hat diese Frau zur angegebenen Zeit gesehen oder wer kennt dieselbe? Mitteilungen, deren strengste vertrauliche Behandlung zugesichert wird, nehmen sämtliche Polizei= oder Landjägereidienststellen entgegen. schmächtig, hellblonder Bubikopf, volles, rundes Gesicht, Braune Augen,=Beine. Bekleidung: blaue Baskenmütze, schwarzer, gerippter Mantel, rotes Kleid und schwarze Halbschuhe. Sachdienliche Angaben über den Verbleib der Vermißten nehmen sämtliche Polizei= und Landjägereidienststellen entgegen. Das Maiabenddenkmal. Zur Erinnerung an die 500jährige Jubelfeier des Maiabendfestes wurde ein Gedenkstein gestiftet, der zuerst am Eingang von Harpen Aufstellung fand. Später holte man ihn, da er vielfach beschädigt worden war, nach Bochum und stellte ihn im Stadtpark am Wege zum Milchhäuschen auf. Da dieses Gelände nun in den geplanten Tiergarten fällt, so will man das Maiabenddenkmal wieder in Harpen aufstellen und zwar noch vor dem diesjährigen Maiabendfest. Die Harpener freuen sich schon darauf und wollen dem Denkmnal jede Pflege angedeihen lassen. Die Dahlienarena im Stadtpark. Die vor einem Vierteljahrhundert angelegte Spielwiese im Stadtpark, zwischen Bergstraße und großem Weiher, später WaldePlatz genannt zu Ehren des Turnvaters Walde, wird umgearbeitet. Hier, am Eingang zum neuen Stadtpark, soll eine große Dahlienschau angelegt werden, die nebst dem Tiergarten eine weitere Anziehung auf die Besucher des Stadtparks von nah und fern ausübt. Auch an die Anlage eines Steingartens wird gedacht. Ein neues Westfalenlied im Westdeutschen Rundfunk. Im heutigen„Lustigen Abend“ des Westdeutschen Rundfunks singt der Rundfunktenor Fritz Neumann ein neues Westfalenlied:„Westfälische Männer, westfälische Kraft.“ Der Text stammt von dem Bochumer Humoristen Leo Sander, vertont hat es der Bochumer Komponist Willi Kuhnen. Festnahme. Am 23. März, gegen 11 Uhr, wurde der Arbeiter P. im Südpark festgenommen, weil er öffentliches Aergernis erregte. P. wurde dem Polizeigefängnis zugeführt. Bochumer parteien und Vereine Aus den katholischen Vereinen. Der Josephse Arbeiterverein Hamme beging am Sonntag sein Patronatsfest. Morgens sand in der Pfarrkirche General= kommunion der Mitglieder statt. Nachmittags hatten sich die Mitglieder mit ihren Angeborigen im Jugendheim zu einem plattdeutschen Abend eingefunden, bei dem die Besucher einige genußreiche Stunden verlebten.— Der Josephsverein der Propsteipfarrei begcht am Sonntag abend bei Hahnefeld seine Josephs=Festseier.— Die JungfrauenKongregation der Propsteipfarrei unternimmt am Sonntag unter Leitung von Rektor Kleff eine Besichtigung des Bochumer Heimaimuseums.— Die Jungfrauen=Kongregation der Kreuzgemeinde begeht am Samstag ihr Patronatsfest. Aus diesem Anlaß ist ein feierliches Hechamt für die lebenden und verstorbenen Mitglieder des Vereins. Deutscher und Oesterreichischer Alpenverein. Die Sektion Bochum veranstaltete im Schlegelbräu einen Vortrag„Sonnenland— verlorenes Land". Mit selten empfundener Hingabe brachte der Vortragende, Pastor Schmelzkopf(Osnabruck), auf Wanderungen durch das Sonnen= und Weinland Südtirol Selbsterlebtes zum Ausdruck. Ausgehend von der mittelalterlich=deutschen Bischofsstadt Brixen im Eisacktal, ging es über Kloster Säven und Kastelruth in die Wunderwelt der Dolomiten. Prächtige Lichtbilder, die auch manchen Einblick in das Leben und Treiben der einheimischen Bergbewohner vermittelten, trugen wirkungsvoll zur Ergänzung des Vortrags bei. Ueber die Madlknecotschwaige führte der Aufstieg zum Schlern und zu König Laurins Rosengarten. Das Tierser Tal führte dann durch den weiten Bozener Talkessel mit seinen Reben= und Obstgärten nach Bozen mit seinen Laubengassen und dem Denkmal Waltbers von der Vogelweide. Den Abschied vom Südtiroler Lande vermittelten wunderbare Rückblicke von den zahlreichen Burgen des Ueberetsch. Durch den ganzen Vortrag klang das große Zusammengehörigkeitsgefühl mit den abgetrennten deutschen Brüdern in Südtirol. Die Sängervereinigung Bochum e. V. hielt ihre diesjährige Generalversammlung ab. Trotz der Schwere der Zeit nahmen über 100 Sänger an dieser Versammlung teil. Das umfangreiche Programm wurde reibungslos erlediat. Bei der Ehrung der Jubilare konnten folgende Sangesbrüder mit Ehrennadeln geschmückt werden: Karl Trockel, für 50jährige Sängertätigkeit, geehrt durch den Ehrenbrief des Deutschen Sängerbundes: für 25jährige Mitgliedschaft Fritz Ströwer: für 20jährige Mitgliedschaft Gottfr. Sotzdorf, Fritz Kraushaar: für 15tährige Mitgliedschaft Wilh. der, Georg Reimann, Theo Schneider, Müller I: für 10jährige Mitgliedschaft Fritz Doller, Peter Noszen, Baltb. Hufer. Wilh. Köster, Paul Kazich. Die Vorstandsersatzwahl brachte folgendes Ergebnis: 2. Vorsitzender Veter Caprasse, 1 Schriftführer Erich Scholla. 2. Schriftführer Heinrich Bornkessel. 2. Kassierer Paul Kazich, Beisitzer Hugo Schatz und Ernst Pah. Traditionsecke Neuer Loren Netzempfänger, München, 220 Wechselstrom, Transport schäd., weit u zu verkaufen. Karl Schrö Malteserstraße R. 4 ngebot! der IuS se 6 kaufen. Nr. 8. nuchter dien verkauf. stag u. 15 Uhr .=Str. Etg. 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Ju liebsratswahlen auf dem Bochnmer Verein bestern fanden auf dem Bochumer Verein die #ebsratswahlen statt. Bei den Wahlen zum AnPlltenrat entfielen auf: 2l Nationale Liste(Deutsche Arbeitsgemeinschaft) Stimmen(1 Vertreter und 1 Ersatzmann); VII Nationalsozialisten 442 Stimmen(3 Vertreter .3 Ersatzmänner); FII Christlich=Nationale(DHV.) 83 Stimmen Versatzmann); IV. Freiheitlich- nationale Angestelltenbewegung 5 Stimmen(1 Ersatzmann). VVon 667 wahlberechtigten Angestellten übten 622 Prozent) ihr Wahlrecht aus. Ungültig waren netimmen. Wbei der Geschoßfabrik wählten von 55 Ange#n 50. Eine Stimme war ungültig. Auf Liste 1 #iche Arbeitsgemeinschaft) entfielen 13, auf Liste 1I #onalsozialisten) 36 Stimmen. Wahlen zum Arbeiterrat hatten auf dem humer Verein folgendes Ergebnis: Stimmen Sitze Ersatzleute F1 Freie Gewerkschaften 1396 5 1 Christl. Gewerkschaften 790 2 1 #3 Nationalsozialisten 1733 6 2 #: 8tsch.„Arbeitsgemeinsch. 855 3— note Einheitsfront 368 1— #gültig waren 51 Stimmen. Gewählt haben 5193. bisherigen Arbeiterrat hatten die freien Ge##haften 6 Sitze und 2 Ersatzleute, die Rote EinMiont(Kommunisten) 7 Sitze und 1 Ersatzmann, die Elichen Gewerkschaften 4 Sitze, die Nationalsozia*! Sitz und 1 Ersatzmann, die Deutsche ArbeitsSnschaft 2 Sitze. Von den 17 Sitzen entfallen also 1° auf Nationalsozialisten und Deutsche Arbeitseschaft gegenüber 3 im alten Arbeiterrat, während # dewerkschaften und Rote Einheitsliste, die bisher Es hatten, es jetzt nur auf 6 Sitze brachten. Die bichen Gewerkschaften verloren 2 Sitze. der Geschoßfabrik wählten von 1051 #erechtigten 1006. Es entfielen auf Freie G... Stimmen Sitze Ersatzleute ## chrig#ewertschaften 215 2— #aI“. Gewerkschaften 125 1— # guionalsozialisten... 430 m. 2sch. Arbeitsgemei Stadtteil Altenbochum Hochbetagt. Heute vollendet die Ehefrau Kowalewski, Wittener Straße 259 wohnhaft, ihr 80. Lebensjahr. Trotz des hohen Alters erfreut sich das Geburtstagskind einer bewundernswerten körperlichen Rüstigkeit und geistigen Frische. Stadtteil Werne „Einer trage des andern Last.“ Unter diesem Motto arbeitet die Sterbehilfe des Bundes evangelischer Vereine im Stadtteil Werne, die bei ihrer 10. Generalversammlung folgenden Jahresbericht bekanntgab: Es war eine Gesamteinnahme von 16 942,40 Mark zu verzeichnen. Demgegenüber stand eine Ausgabe, von 11 789,75 Mark. Also weist die Kasse einen Bestand von 5152,65 Mark auf. Die Sterbezahl betrug 52 Erwachsene und 13 Kinder. Stadtteil Langendreer Jahreshauptversammlung des Vaterländischen Frauenvereins Die Mitglieder des Vaterländischen Frauenvereins vom Roten Kreuz im Stadtteil Bochum=Langendreer hatten sich gestern nachmittag zur Jahreshaupwversammlung im Grollmannschen Saale überaus zahlreich eingefunden. Die Vorsitzende, Frau Krefter, hieß die Erschienenen herzlich willkommen. Der Schriftführer, Studienrat Kals, erstattete den Jahresbericht. Aus demselben ist zu entnehmen, daß die Sammlung am Rot=Kreuz=Tag einen Betrag von 302,90 Mark erbrachte: ein Konzert junger ansässiger Künstler wies einen Ueberschuß von 81 Mark auf. Ein Bunter Abend in Verbindung mit der Jugendabteilung verschaffte einen Betrag von 200 Mark. Eine Listensammlung zu Weihnachten ergab einen Betrag von 211 Mark. An Zuwendungen erhielt der Verein vom Stadtverband der Frauenvereine vom Roten Kreuz.170, Marz zn scheinen, von der Harpener Bergbau=uc. 200 Mark, vom Bochumer Männerverein vom Roten Kreuz 250 Mark. Eine Pfundsammlung verschaffte 4978 Pfund Lebensmittel. Hierzu wurde vom Verein ein Zuschuß von 300 Mark gegeben. Die Winterhilfe, die besonders aufgezogen wurde, unterstützte monatlich 100 Familien. Ferner gab man 3000 Liter Milch aus, 600 Pfund Fleisch, 980 Portionen Mittagessen an Familien, 1250 Portionen an Schulkinder, an Erwerbslose 2000 Portionen Mittagessen und an Baraufwand 50 Mart. Die Winterhilfe wurde durch Zuwendungen der Rabattsparvereine, mehrerer Firmen und der Läckerinnung unterstützt. Der Schatzmeister Zühlke sprach über die Kassenlage, die zu Anfang des Jahren 1962 mit einem Bestande von 3758 Mark abschloß. Es wurden im letzten Geschäftsjahr 2792,25 Mark verausgabt und 7306 Mark eingenommen, so daß ein Gesamtbestand von 4376 Mark verbleibt. Frau Matrong berichtete über die Sterbekasse. Die Kassen wurden geprüft und teten ein schönes Unterhaltungsprogramm, das großen Anklang fand. * Bestandenes Examen. Herr Walter Kauermann, Sohn des Invaliden Wilhelm Kauermann, Stiftstraße 32, promovierte an der Universität Kiel zum Dr. phil. mit„Sehr gut“, er bestand das Staatsexamen mit Auszeichnung“. D eitag mittus kant 8i. Abiturientenentlassung. Am Freitag mittag fand die feierliche Entlassung der 26 Abiturienten statt, die am hiesigen Reform=Realgymnasium die Reifeprüfung bestanden. Oberstudiendirektor Müller richtete an die ehemaligen Schüler Worte zu steter Erinnerung.— Im Lindemannschen Saale findet heute abend eine große Wiedersehensfeier sämtlicher Abiturienten statt, die vom Jahre 1917 bis 1933 am hiesigen Reform=Realgymnasium die Reifeprüfung ablegten. Stadtteil Harpen Evangelische Kirchengemeinde. Die Eltern der diesjährigen Konfirmanden waren am Sonntag seitens der Psarrer zum Gottesdienst und anschließender Versammlung in das Gemeindeheim bei der Kirche geladen worden. In der Versammlung wurde den Eltern ans Herz gelegt, die Kinder auch nach der Konfirmation in demselben christlichen Sinne weiter zu unterweisen, wie es die Lehrer und Pfarrer getan haben. zie 816. Arbeitsgemeinsch. 226. ## Kommunisten hatten keine Liste aufgestellt. Eicherungshypotheken für rückständige Steuern Nachtenswerte Steuerentscheidung des Land„, gerichts Bochum. * Grund verschiedener Reklamationen hatte sich 0gericht Bochum in den letzten Tagen mit der ####mgassen, ob für rückständige Hauszins= und d tuogenssitenern, Sicherungshypotheken.„ezüge“ bhig müssen. Das Landgericht hat grusfushupotr“.Gieden, daß die Eintragung von Sicheeinen Betrag von 100 Mark, der für Milch für kinder verwandt wurde. Zum Sanitäterkursus entsandte die Jugendaruppe 42 Mitglieder. Zur Kassenlage sprach die Kassiererin, Fraulein Fricke. Die Kasse hat einen Bestand von 159,18 Mark. Auch hier wurde von der Versammlung einstimmig Entlastung erteilt. Die Vorstandsergänzungswahlen ergaben, daß an Stelle von Fräulein Schulte=Steinverg Frau EbinMarre Frau Weritz, für Frau MünsterRüller(Kaltehardt), ger, füx Fragz,;.# Frau mann Frau, Inte und später, Frau, Muure inmneg für Frau Müller(Bahnhof) Frau Grewe und für Frau Seyffert Frau Große=Holz gewählt wurde. Der Haushaltsplan wurde in vorgeschlagener Ueber die Errichtung des eigenen Heims berichtete Studienrat Kals. Die Einrichtung einer, Frauengruppe Pflegen von Kranken wurde beschlossen. Zum RotKreuz=Tag wird wieder eine Sammlung durchgeführt. Auch zu den diesjährigen Ostertagen soll eine Österhilfe durchgeführt werden. Die Mitgliedersperre wurde aufStadtteil Hiltrop Im biblischen Alter. Witwe Karoline Sonnack, geb. Wetulski, Diedrich=Benking=Straße 14, feiert heute ihren 88. Geburtstag in voller Gesundheit und Frische im Kreise ihrer Angehörigen. Ihr Ehemann starb im Jahre 1921 im Alter von 80 Jahren. Sechs Kinder, vier Söhne, zwei Töchter, 24 Enkel und fünf Urenkel können der Hochbetagten an ihrem Ehrentage ihre Glückwünsche überbringen.— Witwe Maria Ruhland, geb. Griga Gerthe, Castroper Straße 511, begeht heute ihren 79. Geburtstag. Stadtteil Bergen Wohltätigkeitsveranstaltung. Die von der Vinzenzkonferenz St. Barbara, Hiltrop=Bergen, vorgesehene Wohltätigkeitsveranstaltung für hilfsbedürftige Kommunionkinder findet am Sonntag abend im Lokale Feierabend statt. Beginn 8 Uhr. Stadtteil Hordel Friedrich Kerbaum+. Am Donnerstag erreichte die Hordeler plötzlich die Nachricht, daß einer der bekanntesten Hordeler, der Invalide Friedrich„Kerbaum, im hohen Alter von 88 Jahren plötzlich verstarb. Er gehörte zu den Alt=Hordeler Originalen. Stadtteil Linden=Dahlhausen 85 Jahre alt. Gestern vollendete Frau Witwe Maria Walgenbach, Am Sattelgut 100, ihr 85. Lebensjahr in Gesundheit und geistiger Frische. In den heil. Ordensstand eingetreten. Am letzten Sonntag fand im Kloster der Barmherzigen Brüder zu Montabaur die Einkleidung der Novizen statt, die vom Bischof von Limburg unter großer Feierlichkeit vorgenommen wurde. Unter den Neueingekleideten befand sich auch ein Sohn unserer Gemeinde, das ehemalige Vorstandsmitglied des Jungmänner=Vereins Ober=Dahlhausen, Emil Heide. An der Einkleidungsfeier selbst nahmen außer den Angehörigen auch zwei Vertreter des Jungmännervereins Ober=Tahlhausen teil. Schulentlassungsfeier. In der Liebfrauenpfarrei sowie in der Michaelspfarrei in Unter=Dahlhausen findet am kommenden Sonntag die kirchliche Entlassungsfeier statt. Nachdem die Entlassenen in der letzten Ehemaliges 2. Landsturm-Infanterie=Bataillon Bochum (VII. 44.). Die Wiedersehensfeier findet in diesem Jahre am 6. Mai nachmittags 6 Uhr in Bochum statt, und zwar im„Haus Düppe“, Müblenstraße 15(beim Rathaus). Dazu sind sämtliche ebemaligen Angebörigen des Bataillons mit Damen eingeladen. Anmeldungen sind zu richten an den Kameraden Ledrer Ernst Söding in Bochum=Harpen, Kornharpener Straße 149. Bochumer Veranstaltungen Stadttheater Bochum. Die heutige Abendvorstellung bringt Walter Erich Schäfers Schauspiel„Der 18. Otiober“ für die NSDAP., doch sind auch Karten im freien Verkauf zu haben. Sonntag folgt Ibsens„Kaiser und Galiläer“ für freie Besucher und den Grünen Ring. Am Montag ist keine Vorsteuung. Dienstag folgt die Komödie von Sindbad„Heimkehr des Olympiasiegers", am Mittwoch die Revue=Operette von Müller=Benatzky„Im weißen Rößl“. Eine Neuinszenie= rung wird für den Donnerstag angekündigt: Shakespeares Trauerspiel„Othello“(Vormiete). Die Spiellettung des Werkes liegt bei Dr. Heinz Wildbagen. Johannes Schröder stizzierte die Bübnenbilder, für deren räumliche Einrichtung Ernst Presber sorgt.„„„ I. Faale Sraet. Sonntag Konzert im Parkhaus. Das Städtische Orchester veranstaltet morgen. Sonntag. 26. März, nachmittags, ein Konzert im Partbaus. Leitung: Konzertmeister Rudoll Loos. „Melodia“=Konzertabend. Der Quariettverein„Melodia“ e. V. 1911, Bochum, veranstaltet Sonntag, 26. März, nachmittags.30 Uhr, im Ernst=Moritz=Arndt=Haus ein Konzert. Es wird auf das beutige Inserat verwiesen. Gerhards Deutsches Künstler=Marionettentheater. Heute, Samstag, finden die beiden letzten Vorstellungen statt, nachmittags für Kinder, abends für Erwachsene. Bei dem großen Andrang, der in den letzten Tagen in den Kindervorstellungen festzustellen war, empfiehlt es sich, Karten möglichst schon im Vorverkauf zu besorgen. Ostpreußen=Ausstellung. Zur Zeit sind die Vorbereitungen für die Ausstellung„Ostpreußen, was es leidet, was es leistet“ für Bochum in vollem Gange. Die gleiche Ausstellung ist am 19. März in Hagen eröffnet worden. Die Eröffnungsfeier wurde durch den Rundfunk übertragen. In Bochum wird sie in der Zeit vom 2. bis 9. Avril in den Räumen der Verwaltungsakademie, Wittener Straße, veranstaltet. Die feierliche Eröffnung findet am Sonntag, 2. April vormittags um 11 Uhr. statt. Wie in Berlin hat die Ausstellung auch in Hagen die lebhafteste Beachtung, namentlich auch in den Schulen, gefunden. Sie ist auch in der Tat bervorragend dazu geeignet, über eine der schwerstwiegenden Zukunfts= und Schicksalsfragen des ganzen deutschen Volkes durch sorgfältig ausgewähltes Anschauungs= matertal zu unterrichten. Gerade in diesen Zeiten der vaterländischen Erstarkung und Zusammenfassung der deutschen Menschen bedeutet diese Ausstellung einen praktischen Anschanungsunterricht und eine mehr als je dringend notwendige Aufklärung über ein Ziel, das wir nur erreichen werden, wenn wir einig und eines Willens sind: Die deutsche Lösung der unhaltbaren Grenzen im Osten. die Befreiung Ostvreußens und Beseitigung des unsinnigen Korridors. So steht zu boffen, daß die Ausstellung auch hier in Bochum zahlreiche Besucher an sich ziehen wird. Plaza=Varieté. Das Programm der zweiten Märzhälfte wird mit Recht das beste genannt. Es besteht aus lauter Attraktionen. An erster Stelle nennen wir Grete Fluß. die deutsche Meisterkomikerin, ferner Miß Helia. die Hellseberin, Astroloain und Psychologin, 3 Varias, die Meister der Tanzkunst, Milly Capell in ihrer entzückenden Plastik= und Dressure szene, 5 Mills, die lustigen Piraten, und weitere Neubetten. Hordeler Gaalbau. Am Samstag abend große Wohltätigkeitsveranstaltung mit Konzert, Theater. Tanz. Ab 25. März wird die Tanzkavelle Sweet Boys von der neuen Hauskavelle Ronys, singende und spielende Jazz=Sinfoniker, abgelöst. Schönes Wochenende Bericht der Wetterwarte Essen vom 24. März, abends Der Witterungscharakter über Mitteleuropa hat sich immer noch nicht geändert. Es herrscht weiter heiteres bis wolkenloses Wetter, wobei nachts unter dem Einfluß ebemals arktischer Luft die Temperaturen einige Grad unter den Gefrierpunkt sinken. Die Luftmassen sinken über dem Kontinent weiter zusammen, so daß noch keine Witterungsveränderung zu erwarten ist. Vorhersage für Samstag: Heiteres und wolkenloses Wetter nach kalter Nacht und leichtem Frost. Tagsüber etwas wärmer. Zwischen Ost und Südost schwankende Winde. Wahrscheinliche Weiterentwicklung: Starke Bewölkungsschwankungen. Sonst aber wenig verändert. Freitag, 24. März Barometer 24 Uhr: 716/8 Thermometer Z öhrit##8 Wetternotizen, gemessen um 8 Uhr vormittags ereicheen für derartige Rückstände nur zulässig nerin Fräulein Köper mit ihren Kindern veranstalWoche einen Exerzitienkursus durchgemacht haben, findet Sonntag morgen der religöse Abschluß statt. Gefaßt. Die Einbrecher in dem Kaufhaus Sch., über die der„B..“ kurzlich berichtete, sind gefaßt die sin worden. Es handelt sich um Personen, die vor kurzem in dem Geschäft waren, einen Anzug angezahlt haben und ihn zurückhängen ließen. Die Diebe sind durch das Hinterhaus in den Laden eingestiegen und haben nur diese Anzüge entwendet. Zeiten für Sonne und Mond am 25. März: (2 Aufg..23, Unterg. 18.51; C. Aufg..02, Unterg. 18 22 bei Heiserkeit Katarrhe der Schleimhäute des Rachene und des Mundes, bei Mandelentzündung(Angina) und Erkältungen. Ein Vorbeugungemittel gegen Ansteckung (Grippe etc.). Ausgezeichnet für Raucher, welche stark zu Rachenkatarrh neigen, für Sänger, Redner etc. Beutel 29 Pfg., Dose 72 Pfg. Prospekt u. Probe gratis. Max Elb,.-., Dreeden KuS M Die heutige Nummer umfaßt 24 Seiten 150LS Ernst-Moritz-Arndt-Haus Mittwoch, den 29. März 1933, abends 8 Uhr, im großen Saal Städtisches Orchester Bochum Morgen, Sonntag, den 26. März, 16-18 Uhr KONZERT im Parkhaus Leitung: Honzertmeister Rudelf Leos Eintrittepreis 30 Apf. Zehnerheft.50 RM. Schüler 20 Apf. * Bochum Samstag, 25. 20—22 Uhr: Vori ggP die Der 18. Oktober Schauspiel in 3 Akten von Walter Erich Schäfer. Karten im Tages. verkauf sind noch zu haben. Sonntag. 26. März, 19.45—22.45 Uhr Grüner Ring 5: Kaiser und Galiläer Weltbistorisches Schauspiel v. Ibsen. Montag, 27. März, veranstaltet von Luise Thiemann Mitwirkende: Marta Ebert# Wilma Eichsl#dt Eiee Lessat irmgard Lietzmann Dietrich Bergmann Wilhelm Kraft/ Karl Kromberg# Felix Welt Am Flügel: Hanne Kirchhelle. Werke von Haydn, Mozart, Beethoven. Schubert, Mendelssohn, Verdi, Puccini, Franz. Eintrittspreis.— RM.,.70 RM.(Erwerbelose u. Schüler.40 RM.). Karten im Vorverkauf: Buchhandlung Hengstenberg, Musikalienhandlung Häßler. Flügel aus der Niederlage JI. Marks für aus PVama zugspreis einschlie hatlich: Selbstabbe ustrierte“ monatl## wieunig.— Anzei Piennig, im Ret sendem Taris.) B #e bei Konkursv Aufnahme von 2 #nsprecher ausgege gd keine Gewähr u durch höhere Gel anlatzten Störun Quartett-Verein Melodia e. V. 1911, Bochum Hier 3 Beispiele aus der rieg großen Auswahl unserer Spez Abtellung im 1. Stock die ermöglicht, für wenig 6 die neuesten Hüte zu tra Musik. Leitung: Musiklehrer Hans Pütz Moderner Frauenhut aus Fantaslestroh, mit elganter Bandgarnitur, alle Kopfweiten Dienstag, 28. März. 20—22.15 Uhr Weißer Ring 9: Sonntag, den 26. März, nachm. .30 Uhr, im Ernst-Morit:Arndt-Haus, Königsallee 40 Kustlagsiohar„Shlepelel krene inh. Fr. A. Wienäcker Gesclischoltstanz und honzert ff. Kaffée und Bauernstuten Komödie in 4 Akten von Sindbad. Mittwoch, 29. März, 19.45—23 Uhr A. 23: Singspiel v. Ralph Benepky Donnerst., 30. März 20—23 Uhr Zum ersten Male! Volhane Roc? Sonntag, den 26. März 1933, vormittags 11.15 Uhr Ende 1 Uhr Einlaß 10.30 Uhr alle Ringe u. B. 24. Kaiser und Galiläer Samstag, 1. April, 20.15—22.15 Uhr Außer Vormiete: besonderer Musikbearbeitung für den Film: In einer Ve Ton und B ichskommissar sahnken, ein erkenswerte ., daß die zu beitsdienst her #ng röllig über ltung des Arl Schon serde die standteil ein * Erben. In 6 #n sofort di stellt werden. Männer, d 4 vielen Jah Orben hätter odern daß n be. Schon Vatorisch sor Emme vorha kahrgäng licht ein Die Arbeits Flicht gegenübe * Erlenntnis #es Uebel, so Sift der Arbent der Bor ###en sowie A ###ten, wie z. 2 ##ende landwi Anne der Sie ###'er Preise: 0,30—2 M Sonntaa. 2. Apri 20—22.45 Uhr Außer Vormiete Fesche Kappe aus Celtagalgeflecht Oreta-Garbo-Form. von von Molière. Danach: Rushagseit zumGrünswald Bochum-Steinkuhl— Besitzer: Willi Hasselberg Honzert und Geschschaltstanl Der Tag von Potsdam von W. Shakespeare. Preise:.30—2 Mt. Gerhards Deutsches KünstlerMarionettentheater spielt heute 4 u. 8 Uhr 11. Kaffee und Bauernstuten 21. März 1933 Die felerliche Eröffnung des Reichstages der nationalen Erhebung. Im Ernst-Moritz-ArndtHaus, Königsallee, das Märchen: Nervenw gnga, Heolhelm im und Nervös-Erschöpfte. Spezialkuransiun Hohnen in Taunus bei Frankfurt a. M.— Prospekte durch San.-Rat Dr. M. Schulze-Kahleyss, Nerren. Karten von.60—.50 RM. Jugen liche haben Zutritt. 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